Citation: U 417/04 22.04.2005 E. 6

6.1 In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird eventualiter die Zusprechung einer Invalidenrente beantragt. Nicht mehr erneuert wird dagegen das bei der Vorinstanz gestellte Begehren, es sei nach Wegfall des Taggeldanspruchs über die Frage der Integritätsentschädigung zu entscheiden. 6.2 Die Verfügung der Mobiliar vom 2. April 2003 und der diese bestätigende Einspracheentscheid vom 7. Oktober 2003 hatten nicht die Verweigerung von sämtlichen Versicherungsleistungen nach dem 31. März 2003 zum Gegenstand. Vielmehr bezogen sie sich ausdrücklich nur auf den Anspruch auf Taggeldleistungen und die Behandlungskosten. Das hat die Vorinstanz in Erwägung 2 des angefochtenen Entscheids ebenfalls festgehalten. Nach Art. 24 Abs. 2 UVG wird die Integritätsentschädigung mit der Invalidenrente festgesetzt oder, falls kein Rentenanspruch besteht, bei der Beendigung der ärztlichen Behandlung gewährt. 6.3 Gemäss Art. 128 OG beurteilt das Eidgenössische Versicherungsgericht letztinstanzlich Verwaltungsgerichtsbeschwerden gegen Verfügungen im Sinne von Art. 97, 98 lit. b-h und 98a OG auf dem Gebiet der Sozialversicherung. Im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren sind grundsätzlich nur Rechtsverhältnisse zu überprüfen bzw. zu beurteilen, zu denen die zuständige Verwaltungsbehörde vorgängig verbindlich - in Form einer Verfügung - Stellung genommen hat. Insoweit bestimmt die Verfügung den beschwerdeweise weiterziehbaren Anfechtungsgegenstand. Umgekehrt fehlt es an einem Anfechtungsgegenstand und somit an einer Sachurteilsvoraussetzung, wenn und insoweit keine Verfügung ergangen ist (BGE 125 V 414 Erw. 1a, 119 Ib 36 Erw. 1b, je mit Hinweisen). 6.4 Soweit der Beschwerdeführer eine Invalidenrente beantragt, ist darauf nach dem Gesagten nicht einzutreten, da es hier an einem beschwerdeweise weiterziehbaren Anfechtungsgegenstand fehlt. Nachdem auch über die Integritätsentschädigung noch nicht befunden worden ist, gehen die Akten zur Prüfung eines allfälligen über den Verfügungs- und Einsprachegegenstand hinausgehenden Leistungsanspruchs an die Mobiliar.