Citation: 6B_1155/2017 E. A

Am 9. März 1978 wurde X._________ (Jg. 1954) u.a. wegen wiederholten Raubes, wiederholten und fortgesetzten Diebstahls, schwerer und einfacher Körperverletzung sowie öffentlicher unzüchtiger Handlung zu 3 Jahren Gefängnis verurteilt. Der Vollzug der Gefängnisstrafe wurde aufgeschoben. Er wurde gemäss aArt. 43 Ziff. 1 Abs. 2 StGB verwahrt. Am 14. Oktober 1980 gewährte die Justizdirektion des Kantons Zürich die probeweise Entlassung. Nach Rückfälligkeit innerhalb der Probezeit verurteilte ihn das Geschworenengericht am 6. Mai 1985 wegen Notzucht, fortgesetzter Nötigung zu einer anderen unzüchtigen Handlung, Raubes und Hausfriedensbruchs zu 6 Jahren Zuchthaus. Es schob den Vollzug auf und ordnete die Verwahrung gemäss aArt. 43 Ziff. 1 Abs. 2 StGB an. Am 1. Juli 1991 verfügte die Justizdirektion erneut eine probeweise Entlassung. Am 12. August 1993 wurde die Verhaftung und Sicherheitshaft zwecks psychiatrischer Abklärung angeordnet. X._________ wurde am 29. Juli 1994 entlassen. Am 3. Februar 1995 wurde Sicherheitshaft angeordnet. Am 24. Mai 1995 wurde er in die Verwahrung zurückversetzt. Am 19. Januar 2006 verfügte das Amt für Justizvollzug die Versetzung in den offenen Vollzug, was am 19. März 2007 widerrufen wurde. Am 4. Oktober 2010 beschloss das Obergericht des Kantons Zürich die Weiterführung der Verwahrung nach neuem Recht (Schlussbestimmungen der Änderung vom 13. Dezember 2002, Ziff. 2 lit. b). Es stützte sich dabei auf ein forensisch-psychiatrisches Gutachten von Dr. A.________ und Prof. Dr. B._________ vom 7. Mai 2010 (Universitäre Psychiatrische Kliniken Basel, UPK; Gutachten).