Citation: 1C_241/2022 E. 2.7

2.7. Selbst wenn zuträfe, dass das Recht des Kantons Zürich den Gemeinden bezüglich der Form des Beschlusses, mit dem Aufgaben der Wahlleitung übertragen werden, eine gewisse Entscheidungsfreiheit belässt, wäre diese Freiheit jedenfalls nicht auf die Berücksichtigung der besonderen Verhältnisse und Bedürfnisse in den Gemeinden ausgerichtet. Bei der Frage, ob ein in Anwendung des kantonalen Rechts ergangener Beschluss rechtsgültig ist, geht es nicht um die Ermöglichung einer besseren bzw. sinnvolleren Aufgabenerfüllung auf lokaler Ebene, wie dies etwa bei Fragen der kommunalen Behördenorganisation oder der gestalterischen Einordnung einer Baute der Fall sein kann. Vielmehr steht die Rechtssicherheit und damit eine kantonal einheitliche Rechtsauslegung im Vordergrund (vgl. auch Urteil 1C_532/2015 vom 26. Januar 2016 E. 2.6 mit Hinweisen). Das Bestehen von Gemeindeautonomie ist deshalb zu verneinen und die Beschwerde der Sekundarschulgemeinde Dübendorf-Schwerzenbach abzuweisen.