Citation: 9C_264/2014 E. 2

Gemäss Art. 19 Abs. 2 BVG hat der überlebende Ehegatte, der keinen Anspruch auf eine Witwen- oder Witwerrente hat, weil er nicht für den Unterhalt mindestens eines Kindes aufkommen muss, nicht älter als 45 Jahre ist und die Ehe nicht mindestens fünf Jahre gedauert hat (Art. 19 Abs. 1 lit. a und b BVG), Anspruch auf eine einmalige Abfindung in Höhe von drei Jahresrenten. In Art. 44 Abs. 1 VRAB ist der Anspruch auf Ehegattenrente in Anlehnung an Art. 19 Abs. 1 BVG geregelt. Die reglementarischen Voraussetzungen erfüllt die Beschwerdegegnerin nicht. Nach Art. 44 Abs. 2 Satz 1 VRAB hat die überlebende Ehegattin, welche die Voraussetzungen nach Abs. 1 nicht erfüllt, Anspruch auf eine einmalige Abfindung in der Höhe des Todesfallkapitals nach Art. 50 VRAB. Stirbt eine versicherte Person und entsteht kein Anspruch nach den Art. 44 und 45 VRAB, so zahlt PUBLICA ein Todesfallkapital aus. Anspruchsberechtigt sind u.a. natürliche Personen, die von der versicherten Person in erheblichem Mass unterstützt worden sind (Art. 49 Abs. 1 lit. a VRAB). Das Todesfallkapital entspricht der Hälfte des Altersguthabens im Zeitpunkt des Todes der versicherten Person. Es wird um den Barwert einer allfälligen Waisenrente reduziert (Art. 50 VRAB).