Citation: 5D_103/2016 E. 4

Die Beschwerdeführer rügen, selbst wenn auf die Bedürfnisse des herrschenden Grundstücks abzustellen wäre, könnte es sich nur um die Bedürfnisse im Zeitpunkt der Errichtung der Dienstbarkeit handeln. Massgebend sei, was die Parteien damals als Bedürfnisse erachtet hätten. Zum Beweis dafür hätten die Beschwerdeführer den Bauplan vom 3. September 1965 ins Recht gelegt, den das Kantonsgericht willkürlich und gehörsverletzend ignoriert habe, indem es von einem hypothetischen Parteiwillen ausgegangen sei (S. 9 ff. Ziff. 15-20 der Beschwerdeschrift).