Citation: 2C_721/2019 E. A

A.a. A.________ (geb. 1997) ist Staatsangehöriger der Dominikanischen Republik. Er reiste am 26. Oktober 2009 in die Schweiz ein und lebte fortan bei seiner in der Schweiz niederlassungsberechtigten Mutter. Er erhielt im Rahmen des Familiennachzugs eine Aufenthaltsbewilligung, letztmals befristet bis am 25. Oktober 2014. A.________ trat jugendstrafrechtlich mehrfach in Erscheinung und wurde zuletzt mit Urteil des Bezirksgerichts Bülach/ZH vom 19. April 2016 wegen versuchter vorsätzlicher Tötung, Widerhandlung gegen das Waffengesetz sowie Sachbeschädigung zu einem Freiheitsentzug von drei Jahren, unter Anrechnung von 30 Tagen Untersuchungshaft sowie 134 Tagen stationärer Beobachtung, verurteilt. Zudem wurden eine ambulante Behandlung und eine Unterbringung angeordnet. A.b. Dieser Verurteilung lag folgender Sachverhalt zu Grunde: Am 20. Juli 2014 verletzte A.________ anlässlich einer handgreiflichen Auseinandersetzung, der ein verbaler Streit vorausgegangen war, ein ihm zuvor nicht bekanntes männliches Opfer mit einem Messer (Klingenlänge ca. 10cm) mit insgesamt elf multiplen Schnitt- und Stichverletzungen in der Nähe des Herzens, der Lunge, der Niere, der Milz, der Hauptschlagader am Hals und am linken Arm in lebensgefährlicher Art und Weise. Als das Opfer trotz der erlittenen Stichverletzungen stehen blieb, trat A.________ dieses heftig zwischen Beine und Bauch und schlug es in den linken Arm, woraufhin dieses zu Boden ging. Das Opfer befand sich zum Zeitpunkt seiner Einlieferung ins Spital in unmittelbarer Lebensgefahr. Nach der Tatbegehung verliess A.________ den Tatort und vergrub tags darauf das Messer in der Nähe seines Wohnortes. A.________ befand sich vom 23. Februar 2015 bis Ende August 2019 im Massnahmevollzug.