Citation: 5A_195/2016 E. 5.4

5.4. Der Beschwerdeführer erachtet eine ganze Reihe von Aussagen als unbewiesene und damit unwahre Tatsachenbehauptungen, obwohl sie Werturteile oder jedenfalls gemischte Werturteile darstellen und deshalb - mit Ausnahme des Sachbehauptungskernes - dem Wahrheitsbeweis nicht zugänglich sind, sondern nur darauf überprüft werden können, ob sie den Beschwerdeführer unnötig herabsetzen. Dies betrifft insbesondere die Aussagen "eine Redaktion lässt sich vorführen" sowie "rassistische Bewältigungsstrategien", die Charakterisierung des Beschwerdeführers als Rassisten, die gedankliche Verbindung zwischen "Kristallnacht" und "brennenden Moscheen", die Bezeichnung des Beschwerdeführers als "Islamophoben" und die Einordnung der beiden beanstandeten Texte unter den Rubriken "Meldungen zu Rechtsextremismus und Rassismus in der Schweiz" bzw. "Rechtsextremismus". Darauf wird im Rahmen der Frage, ob diese Werturteile unnötig herabsetzend sind, zurückzukommen sein (dazu E. 5.5 - 5.7). Die Tatsachenseite betrifft einzig das Vorbringen, der Beschwerdegegner behaupte, dass er [Beschwerdeführer] "wegen (unbestrittenen) journalistischen Fehlern des 'Tages-Anzeigers' und 'Newsnet'-Redaktion" geklagt und ein fast doppelseitiges Interview erreicht habe; diese Tatsachenbehauptung sei falsch, weil der Beschwerdegegner nie den Nachweis dafür erbracht habe, dass er [Beschwerdeführer] gegen den Tagesanzeiger eine Klage eingereicht hätte. Indes zeigt der Beschwerdeführer nicht auf und ist auch nicht ersichtlich, dass er dieses Vorbringen bereits im kantonalen Verfahren eingeführt hätte. Es ist somit neu und damit unzulässig (Art. 99 Abs. 1 BGG).