Citation: 4C.151/2001 23.10.2001 E. 5

5.-Abgesehen von den geltend gemachten Sorgfaltspflichtverletzungen in Bezug auf verschiedene Einzelanlagen kritisiert die Klägerin auch die Ausführungen des Handelsgerichtes zur Stornierung aller Schweizer Aktien und zur Übertragung der Depotwerte auf die Spar- und Leihkasse in Frutigen. a) Im Zusammenhang mit der Stornierung der Schweizer Aktien hat die Vorinstanz in der Tat versehentlich festgehalten, dass diese Aktien am 28. Dezember 1998 ins Depot der B.________ & Partner AG bei der "Bank G.________" übertragen worden seien; tatsächlich erfolgte eine Übertragung auf ein Depot bei der "Bank X.________". Dieses Versehen ist zu korrigieren. Am angefochtenen Urteil ändert dies freilich nichts. Die Klägerin behauptet nicht, dass die Beklagte eine Sorgfaltspflicht verletzt habe, weil sie die im Fax vom 16. Oktober 1998 verlangte Übertragung rückwirkend auf das Kaufdatum von anfangs 1998 abgelehnt habe. Ob später ein neu formulierter Auftrag erteilt wurde, kann dahin gestellt bleiben. Unbestrittene Tatsache ist, dass die Schweizer Aktien schliesslich am 28. Dezember 1998 zum damaligen Wert - und nicht zum seinerzeitigen Erwerbspreis - auf das Konto bzw. in das Depot der B.________ & Partner AG übertragen wurde. b) Dass der Beklagten im Zusammenhang mit der Übertragung von Depotwerten auf die Bank G.________ Sorgfaltspflichtverletzungen vorzuwerfen sei, wird von der Klägerin im vorliegenden Verfahren nicht mehr behauptet.