Citation: 8C_337/2017 E. 4.2.3

4.2.3. Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin kann sodann nicht gesagt werden, der Rheumatologe hätte das primäre Problem des Bewegungsapparats in der Osteoporose geortet und sei unter dem Titel der Leistungsfähigkeit zu wenig auf die seit längerem bestehenden, schweren degenerativen Veränderungen im Bereich der Lendenwirbelsäule, namentlich die Osteochondrose, eingegangen. Vielmehr verwies Dr. med. F.________ zunächst auf die einschlägigen Arztberichte, in denen ein "chronisches Lumbovertebralsyndrom" diagnostiziert worden war sowie auf die entsprechenden Röntgenbilder. Auch zählte er das Lumbovertebralsyndrom mit (u.a.) degenerativen Segmentskaskaden der unteren LWS-Etagen (Osteochondrose, Bandscheibenveränderung und Spondylarthrose) zu den Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit. In seiner Beurteilung führte er aus, dass ein wesentlicher Teil der erlebten Rückenschmerzen den degenerativen Erscheinungen zuzuordnen und überwiegend durch myotendinotisch-myofascialen Sensationen geprägt seien. Eine von der Versicherten erwähnte "Wetterfühligkeit" und das "dankbar wohlende Ansprechen auf warme Bäder" seien somit nachvollziehbar. Damit hängt auch seine Empfehlung zusammen, dass die Versicherte in der Ergonomie für Rumpf und Rücken geschult werden sollte und eine medizinische Trainingstherapie zur Kräftigung von Rumpf, Rücken und Extremitäten wertvoll wäre. Schliesslich hielt Dr. med. F.________ in seiner Prognose fest, dass - nebst der Osteoporose - der weitere schicksalhafte Verlauf der Segmentskaskade der unteren LWS im Bewusstsein bleiben müsse.