Citation: 6B_18/2022 E. 2.4.2

2.4.2. Der Beschwerdeführer rügt, die Begründung der Einsatzstrafe sei nicht nachvollziehbar. Die Vorinstanz halte fest, wegen der Deliktssumme von Fr. 200'000.-- liege ein hohes Verschulden vor. Dann komme sie aber zum Schluss, das Verschulden für die hypothetische Einsatzstrafe wiege nicht mehr leicht bis mittelschwer. Wie die Vorinstanz von einem schweren Verschulden wieder auf ein nicht mehr leichtes bis mittelschweres Verschulden gelange, erkläre sie nicht. Hier übersieht der Beschwerdeführer, dass die Vorinstanz hinsichtlich der gewerbsmässigen Tatbegehung ein schweres Verschulden unterstellt und erst bei der Gesamtbeurteilung der gewerbs- und teilweise bandenmässigen Tatbegehung von einem nicht mehr leichten bis mittelschweren Verschulden ausgeht. Ein Widerspruch ist nicht erkennbar. Gemäss dem Beschwerdeführer ist nicht nachvollziehbar, weshalb das konkrete Vorgehen der Bande auf einen erheblichen Planungs- und Organisationsgrad und eine hohe Intensität des persönlichen und tatrelevanten Zusammenwirkens innerhalb der Bande schliessen lasse. Eine Erhöhung der Einsatzstrafe erfolge bereits, weil neben Gewerbsmässigkeit auch Bandenmässigkeit angenommen worden sei. Eine weitere Erhöhung verstosse gegen das Doppelverwertungsverbot. Hier scheint dem Beschwerdeführer zu entgehen, dass sich die Vorinstanz bereits innerhalb des qualifizierten Strafrahmens bewegt, weil er gewerbsmässig handelte. Es ist nicht zu beanstanden, innerhalb dieses qualifizierten Strafrahmens zusätzlich zu berücksichtigen, dass der Beschwerdeführer bei drei Einbrüchen als Mitglied einer Bande agierte (vgl. Urteile 6B_853/2017 vom 9. Februar 2018 E. 2; 6B_294/2011 vom 16. September 2011 E. 2.2.2). Demgegenüber ist die Kritik des Beschwerdeführers insofern berechtigt, als die Vorinstanz nicht näher begründet, weshalb sie einen erheblichen Planungs- und Organisationsgrad sowie eine hohe Intensität des persönlichen und tatrelevanten Zusammenwirkens erblickt. Allerdings durfte die Vorinstanz auch unabhängig davon auf eine mittlere bis grosse Gefährlichkeit der Bande schliessen. Denn es ist unbestritten, dass der Beschwerdeführer in drei Fällen mit einem besonders gefährlichen Mittäter zusammenwirkte, der seinerseits wegen 34 Einbrüchen verurteilt werden musste. Der Beschwerdeführer macht geltend, die Vorinstanz erkläre fälschlicherweise, die sieben Einbrüche seien "innert weniger Tage bzw. Wochen" erfolgt. In der Tat ist diese vorinstanzliche Feststellung falsch. Die Einbrüche wurden zwischen dem 18. April 2014 (Dossier 3) und dem 29. Mai 2016 (Dossier 44) verübt. Allerdings ändert dies nichts daran, dass der Beschwerdeführer hartnäckig delinquierte. Einmal schlug er innert weniger Tage zwei Mal zu: Am 26. Januar 2016 brach er in das katholische Pfarramt V.________ ein (Dossier 42) und am 31. Januar 2016 in ein Einfamilienhaus in W.________ (Dossier 38). Was der Beschwerdeführer gegen die Berechnung der Deliktssumme von Fr. 200'000.-- vorbringt, genügt den erhöhten Anforderungen an eine Sachverhaltsrüge offensichtlich nicht (vgl. etwa BGE 146 IV 114 E. 2.1). Darauf ist nicht einzutreten.