Citation: 1C_244/2018 E. A

Die P.________ AG (nachstehend: Bauherrin) ist Eigentümerin der Parzelle Nr. 943, Museumstrasse, 7270 Davos Dorf (nachstehend: Bauparzelle). Diese weist eine Fläche von 4'849 m2 auf und wurde der Wohnzone Dorf/Platz (WDP) zugeordnet. Die Bauherrin reichte am 31. Oktober 2016 bei der Gemeinde Davos ein Baugesuch ein, das auf der Bauparzelle den Neubau von vier Mehrfamilienhäusern (A, B, C, D) mit einer gemeinsamen Tiefgarage vorsah. Das Gesuch wurde am 23. Dezember 2016 mit einer Beschränkung auf die Mehrfamilienhäuser C und D, d.h. dem Verzicht auf die Häuser A und B, nochmals publiziert. Dagegen erhoben 18 Personen gemeinsam eine öffentlich-rechtliche Einsprache. Mit Entscheid vom 28. März 2017 wies die Gemeinde Davos die Einsprache ab und erteilte der Bauherrin die von ihr verlangte Baubewilligung unter Auflagen. Gemäss Ziff. 2 und 3 des Dispositivs der Baubewilligung sind Wohnräume - mit Ausnahme von drei Wohnungen im Haus C - dauernd als Erstwohnungen oder als Wohnungen, die nach Art. 2 Abs. 3 ZWG einer Erstwohnung gleichgestellt sind, zu nutzen und das Grundbuchamt Davos hat diese Auflage als Eigentumsbeschränkung auf dem Baugrundstück anzumerken. Gemäss Ziff. 5 der Baubewilligung wurden den Einsprechern für das Einspracheverfahren Kosten von Fr. 900.-- auferlegt.