Citation: 6B_1249/2023 E. A

Mit Strafbefehl vom 23. Februar 2021 verurteilte die Staatsanwaltschaft des Kantons Luzern, Abteilung 3 Sursee, A.________ wegen ungenügenden Beaufsichtigens eines Hundes zu einer Busse von Fr. 150.--. A.________ erhob fristgerecht Einsprache gegen diesen Strafbefehl. Die Staatsanwaltschaft hielt am Strafbefehl fest und überwies ihn zur Durchführung des Hauptverfahrens an das Bezirksgericht Willisau. Dieses lud A.________ zur Hauptverhandlung am 29. März 2022 vor. Aufgrund verschiedener Gesuche von A.________ wurde die Hauptverhandlung mehrfach verschoben. Mit Verfügung vom 15. Dezember 2022 lud das Bezirksgericht A.________ schliesslich für die Hauptverhandlung am 31. Januar 2023 vor, ein Termin, der vom Verteidiger von A.________ zuvor vorgeschlagen worden war. Daraufhin ersuchte A.________ erneut - am 23. Dezember 2022 und am 19. Januar 2023 - um Verschiebung der Hauptverhandlung; das Bezirksgericht lehnte die Gesuche jeweils ab. Mit Eingabe vom 27. Januar 2023 ersuchte A.________ schliesslich um Dispensation vom persönlichen Erscheinen an der Hauptverhandlung vom 31. Januar 2023. Am 30. Januar 2023 stellte er ausserdem ein Ausstandsgesuch gegen die fallführende Einzelrichterin am Bezirksgericht. Diese wies das Dispensationsgesuch mit Verfügung vom 31. Januar 2023 ab. Nachdem weder A.________ noch sein Verteidiger an der Hauptverhandlung erschienen waren, schrieb das Bezirksgericht ebenfalls am 31. Januar 2023 das Verfahren infolge Rückzugs der Einsprache gegen den Strafbefehl ab. Auf das zuständigkeitshalber weitergeleitete Ausstandsbegehren trat das Kantonsgericht Luzern nicht ein. Eine hiergegen von A.________ erhobene Beschwerde wies das Bundesgericht am 2. August 2023 ab (Urteil 7B_328/2023 vom 2. August 2023).