Citation: 4A_237/2009 26.10.2009 E. 6

Die Beschwerdeführer rügen weiter, die Vorinstanz habe Bundesrecht verletzt, indem sie dem Beschwerdegegner gestützt auf Art. 12.2 Abs. 3 des Vertrags eine Konventionalstrafe von Fr. 50'000.-- zugesprochen habe. Die Vorinstanz kam zum Schluss, dass der Irrtum des Beschwerdegegners auf das Verhalten der Beschwerdeführer zurückzuführen sei. Gemäss Art. 12.2 Abs. 3 des Vertrages, wonach die Verkäuferschaft dem Käufer eine Konventionalstrafe von Fr. 50'000.-- schulden, falls die "Gründe für eine Vertragsauflösung auf Seiten der Verkäuferschaft" liegen, habe der Beschwerdegegner Anspruch auf die Konventionalstrafe. Nachdem sich herausgestellt hat, dass der Irrtum des Beschwerdegegners auf die Betriebsbeschreibung zurückzuführen ist, die ihm die Beschwerdeführer im Vorfeld des Vertragsschlusses übergeben haben, ist an dieser Vertragsauslegung durch die Vorinstanz bundesrechtlich nichts zu beanstanden.