Citation: 9C_114/2017 E. 7.3.3

7.3.3. Die Vorinstanz setzte sich mit dem Bericht der Psychiatrischen Klinik F.________ vom 22. Januar 2016 ausführlich auseinander. Sie legte in ihrer Pflicht zu umfassender, sorgfältiger, objektiver und inhaltsbezogener Beweiswürdigung nicht offensichtlich unrichtig dar, weshalb diese Stellungnahme das MEDAS-Gutachten nicht in Zweifel zu ziehen vermag. Insbesondere stellte sie verbindlich fest, der Bericht der Klinik F.________ enthalte keine neuen Aspekte, welche im psychiatrischen Teilgutachten vom 28. November 2013 unberücksichtigt geblieben seien. Zudem würden die behandelnden Ärzte seit der bidisziplinären Expertise vom 23. Dezember 2013 weder eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes aufzeigen, noch sich mit den gutachterlichen Befunden oder der Aggravationsthematik auseinander setzen. Ein Zeitraum von etwas mehr als zwei Jahren zwischen der Erstattung des als massgebend erachteten MEDAS-Gutachtens vom 23. Dezember 2013 und dem Erlass der Verfügung (25. April 2016) bedeutet für sich allein noch keine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes, wenn bei fehlenden Hinweisen für eine Veränderung des Gesundheitszustandes weiterhin darauf abgestellt wird (vgl. Urteil 9C_1019/2010 vom 30. März 2011 E. 2.3 mit Hinweis). Eine Veränderung schloss das kantonale Gericht nach dem Gesagten aus, weshalb es in zulässiger antizipierter Beweiswürdigung auf weitere medizinische Abklärungen verzichten durfte (BGE 136 I 229 E. 5.3 S. 236 mit Hinweisen).