Citation: 6P.83/2005 20.10.2005 E. 5

Der Beschwerdeführer kritisiert, die Strafzumessung verletze Art. 63 StGB. Die Vorinstanz hat die massgeblichen Strafzumessungsfaktoren berücksichtigt und zutreffend gewürdigt. Unter anderem hat sie den Freispruch des Beschwerdeführers vom Vorwurf der Widerhandlung gegen das ANAG strafmindernd berücksichtigt und seine fehlende Kooperationsbereitschaft und Uneinsichtigkeit - im Unterschied zur ersten Instanz - nicht zu seinen Ungunsten gewertet. Diese Überlegungen haben sich auf das Strafmass niedergeschlagen; die Vorinstanz hat die Strafe um 3 Monate reduziert. Eine solche Strafreduktion bewegt sich im Bereich des dem Strafrichter zustehenden Ermessens. Sie hat auch auf eine Kohärenz der Strafen unter den Mittätern geachtet (vgl. Hans Wiprächtiger, Basler Kommentar, Strafgesetzbuch I, Basel 2003, Art. 63 N. 129 ff.) und dabei weitgehend auf die Hierarchiestufe der Beteiligten innerhalb der Drogenorganisation abgestellt. Nach ihren verbindlichen Feststellungen stand der Beschwerdeführer in der Rangordnung zwar unter B._______, jedoch über den von ihm vermittelten Läufern. Dieser Tatsache hat die Vorinstanz bei der Festsetzung der Strafe Rechnung getragen. Ihre Beurteilung beruht auf sachlich nachvollziehbaren Überlegungen und verletzt das weite Ermessen des Sachrichters nicht.