Citation: 9C_662/2018 E. 3.1

3.1. Nach den zutreffenden Darlegungen der Vorinstanz kommt dem Gutachten der Abklärungsstelle B.________, das von der Unfallversicherung in Auftrag gegeben wurde, ohne dass Hinweise auf die Einhaltung der Mitwirkungs- und Parteirechte der versicherten Person erkennbar sind, nicht der nämliche Beweiswert zu wie einer nach Art. 44 ATSG eingeholten Expertise. Vielmehr sei ein solches Gutachten mit Bezug auf seinen Stellenwert mit einer versicherungsinternen ärztlichen Beurteilung vergleichbar. Wenn auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit einer solchen Beurteilung bestehen, seien ergänzende Abklärungen vorzunehmen, was an sich rechtlich zutrifft. Wie in der Beschwerde jedoch zutreffend vorgebracht wird, bestanden effektiv solche Zweifel, sah sich doch die IV-Stelle selber veranlasst, die Abklärungsstelle B.________ um eine ergänzende Stellungnahme zu ersuchen, welche Dr. med. C.________ von der Begutachtungsstelle am 5. Dezember 2016 abgegeben hat. Die übrigen an der Expertise vom 22. September 2016 beteiligten Ärzte äusserten sich zur explizit den Grad der Arbeitsunfähigkeit und die Diskrepanz zwischen dem Gutachten und der Stellungnahme des RAD (Einschränkung der Arbeitsfähigkeit 10-15 %) betreffenden Anfrage der IV-Stelle nicht. Wie in der Beschwerde ebenfalls zu Recht eingewendet wird, hat Dr. med. C.________ mit seiner am 5. Dezember 2016 auf 25 % bezifferten Einschränkung in der Leistungsfähigkeit die interdisziplinäre Beurteilung gemäss Gutachten, wonach die Arbeitsfähigkeit in einer leidensadaptierten Tätigkeit mindestens 50 % bis höchstens 75 % betrage, entgegen der Ansicht der Vorinstanz nicht widerrufen. Dies gilt umso mehr, als Dr. med. C.________ die Ergänzung nicht im Namen der Abklärungsstelle B.________, sondern lediglich in eigenem Namen verfasst hat.