Citation: 8C_131/2021 E. 7.4.2

7.4.2. Laut angefochtenem Urteil kann der Beschwerdeführer seine Restarbeitsfähigkeit dank seiner langjährigen beruflichen Erfahrung auf einem höheren Einkommensniveau verwerten als es den einfachen Tätigkeiten gemäss Kompetenzniveau 1 entspreche. Dem kann mit Blick auf die dargelegte Rechtsprechung nicht gefolgt werden. Gemäss der - von der Vorinstanz nicht beanstandeten - Feststellung im Einspracheentscheid der Suva vom 31. Oktober 2019 ist der Beschwerdeführer in der angestammten Tätigkeit nicht mehr voll arbeitsfähig. Nach der obligatorischen Schulzeit absolvierte er die vierjährige Lehre zum Industriespengler, welche er am 15. April 1988 erfolgreich abschloss. Ab 1991 arbeitete er bei der Werkstatt der damaligen Gesellschaft B.________ als Werkstattspengler und Spezialhandwerker, tageweise auch als Zugbegleiter. Am 2. Januar 2015 nahm der Beschwerdeführer seine Tätigkeit bei der C.________ AG zwar wieder in einem vollen Pensum auf. Gemäss Auskunft der Arbeitgeberin war er dabei jedoch als Reinigungsmitarbeiter und Zugbegleiter angestellt. Anlässlich eines Gesprächs am 2. Februar 2016 erklärte der Beschwerdeführer gegenüber der Suva, im Jahr 2015 die Zugbegleiterprüfung knapp bestanden zu haben und für fünf Jahre in diesem Teilbereich tätig sein zu dürfen. Wie der Beschwerdeführer zu Recht geltend macht, benennt die Vorinstanz keine besonderen Umstände, die ihm auch in einer anderen als der angestammten Tätigkeit von entscheidendem Nutzen sein könnten. Das Abstellen auf das Kompetenzniveau 2 ist zur Ermittlung des Invalideneinkommens daher nicht angezeigt, sondern es ist vom Zentralwert gemäss Kompetenzniveau 1 auszugehen. Dieser beläuft sich gemäss der LSE 2016 (Tabelle TA1, Männer, Total) auf Fr. 5340.-. Umgerechnet auf die betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit von 41,7 Stunden und angepasst an die Nominallohnentwicklung von 0,4 % im Jahr 2017 und 0,5 % im Jahr 2018 ergibt sich für das Jahr 2018 ein Invalideneinkommen von Fr. 67'406.-.