Citation: 1B_507/2019 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz führte aus, es handle sich um einen Fall von notwendiger Verteidigung. Der Beschwerdeführer sei ursprünglich von Rechtsanwältin C.________ verteidigt worden, welche das Amt niedergelegt habe. Nachdem er keinen anderen Anwalt und keine Wahlverteidigung habe benennen können, sei ihm mit seinem Einverständnis die Beschwerdegegnerin als amtliche Verteidigerin zur Seite gestellt worden. Die entsprechende Verfügung der Staatsanwaltschaft vom 31. Mai 2018 sei in Rechtskraft erwachsen. Die amtliche Verteidigerin habe an den 17 Einvernahmen des Beschwerdeführers grossmehrheitlich teilgenommen und ihn während der Untersuchungshaft einmal besucht. Ihr komme bei der Verteidigung und der Bestimmung der Verteidigungsstrategie ein erhebliches Ermessen zu. Vorliegend sei nicht erkennbar, dass die amtliche Verteidigerin in irgendeiner Form gegen die Interessen des Beschwerdeführers gehandelt bzw. diese nicht genügend berücksichtigt hätte. Der Beschwerdeführer mache denn auch keine konkreten, objektiven Anhaltspunkte geltend, die eine erhebliche Störung des Vertrauensverhältnisses glaubhaft machten. Das subjektive Empfinden der beschuldigten Person alleine reiche für einen Wechsel der Verteidigung nicht aus. Von einer Interessenkollision aufgrund der Aufbewahrung des Laptops des Beschwerdeführers durch seine amtliche Verteidigerin könne sodann keine Rede sein. Eine Vernachlässigung der Pflichten durch die amtliche Verteidigerin, wie sie vom Beschwerdeführer behauptet werde, sei nicht erwiesen.