Citation: 1C_609/2018 E. 3

Die Vorinstanz führte aus, die Flurgenossenschaft B.________ habe nach Art. 170 Abs. 2 des Gesetzes über die Einführung des Schweizerischen Zivilgesetzbuches vom 27. April 1969 des Kantons Appenzell Ausserrhoden (EG zum ZGB) die juristische Persönlichkeit mit der Genehmigung der Statuten erlangt, die vom Verwaltungsgericht mit Urteil vom 31. März 2010 (abgesehen von Art. 17 Abs. 1 der Statuten) erfolgt sei. Da dieses Urteil rechtskräftig geworden sei, könne die Beschwerdeführerin die Gründung der Flurgenossenschaft B.________ nicht mehr in Frage stellen. Die Beschwerdeführerin wendet ein, die Flurgenossenschaft B.________ sei nicht rechtsgenüglich gegründet worden, weil sie nicht alle angrenzenden bzw. betroffenen Grundstücke einbeziehe. Die Beschwerdeführerin zeigt damit jedoch nicht auf, inwiefern die Vorinstanz in Willkür verfallen sein soll, wenn sie nach kantonalem Recht die rechtskräftige Genehmigung der Statuten und damit die juristische Persönlichkeit der Flurgenossenschaft B.________ bejahte. Dies ist auch nicht ersichtlich, weshalb insoweit eine willkürliche Anwendung kantonalen Rechts zu verneinen ist.