Citation: U 274/03 18.01.2005 E. 3

Gemäss den eingehenden medizinischen Abklärungen des Unfallversicherers, worunter bildgebende Verfahren, kreisärztliche Untersuchungen und ein versicherungsexternes neurologisches Gutachten, lässt sich für die seit dem Unfall vom 28. Juni 2001 bestehende Symptomatik kein organisches Substrat nachweisen. An der Zuverlässigkeit dieser von den berichterstattenden Ärzten überzeugend begründeten Feststellung ist nicht zu zweifeln. Namentlich bestehen entgegen der in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vertretenen Auffassung keine Anzeichen für eine Befangenheit des begutachtenden Neurologen. Geltend gemacht wird weiter, auf die Expertise könne nicht abgestellt werden, weil bei der Erhebung der Anamnese unzulässigerweise die Hilfe eines Übersetzers beansprucht worden sei. Dieser Einwand ist ebenfalls unbegründet, finden sich doch auch in mehreren weiteren Arztberichten, unter anderem der Hausärztin, Hinweise auf beschränkte Deutschkenntnisse der Versicherten. Dass der - ebenfalls aus dem ehemaligen Jugoslawien stammende - Ehemann der Beschwerdeführerin als Dolmetscher fungierte, ist nicht zu beanstanden. Ihm werden sehr gute Kenntnisse der deutschen Sprache attestiert und er hatte kein Interesse daran, in für seine Gattin nachteiliger Weise zu übersetzen. Eine - gegebenenfalls unfallbedingte - organische Ursache der Beschwerden ist schliesslich auch mit den Stellungnahmen des beigezogenen Privatgutachters nicht dargetan, zumal dieser seine entsprechenden Folgerungen letztlich einzig auf die festgestellten Symptome stützt.