Citation: 8C_26/2020 E. 3

Das kantonale Gericht hat die Rechtsprechung zu dem für die Leistungspflicht des Unfallversicherers nach Art. 6 Abs. 1 UVG vorausgesetzten natürlichen und adäquaten Kausalzusammenhang (BGE 142 V 435 E. 1 S. 438; 129 V 177 E. 3.1 und 3.2 S. 181) zutreffend dargelegt. Zu ergänzen ist diesbezüglich, dass die Leistungspflicht des Unfallversicherers nach Anerkennung der Kausalität der im Anschluss an einen Unfall aufgetretenen Beschwerden erst entfällt, wenn der Unfall nicht mehr die natürliche und adäquate Ursache des Gesundheitsschadens darstellt, wenn also letzterer nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht (RKUV 2000 Nr. U 363 S. 45 E. 2; RKUV 1994 Nr. U 206 S. 326 E. 3b; Urteile 8C_819/2016 vom 4. August 2017 E. 3.2.1; 8C_453/2012 vom 14. Dezember 2012 E. 2.3.1). Richtig wiedergegeben wird im angefochtenen Entscheid, dass der adäquate Kausalzusammenhang organisch nicht objektiv ausgewiesener Beschwerden mit dem Unfall gesondert nach der Praxis zu den psychischen Unfallfolgen zu prüfen ist, sofern sich nicht die Anwendung der Schleudertrauma-Rechtsprechung rechtfertigt (BGE 115 V 133 E. 6c/aa S. 140; 134 V 109 E. 2.1 S. 111 f. und E. 6.1 S. 116; vgl. auch SVR 2017 UV Nr. 8 S. 27, 8C_193/2016 E. 3.3; Urteil 8C_388/2019 vom 20. Dezember 2019 E. 3.1). Zutreffend dargelegt werden auch die Grundsätze über die Beurteilung des Beweiswerts eines ärztlichen Berichts oder Gutachtens (BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232; 125 V 351 E. 3a S. 352), insbesondere von versicherungsexternen Gutachten (BGE 137 V 210 E. 1.3.4 S. 227; 135 V 465 E. 4.4 S. 470; 125 V 351 E. 3b/bb S. 353). Es wird darauf verwiesen.