Citation: 9C_154/2021 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz hat erwogen, eine Arbeitsunfähigkeit von mindestens 20 % aus psychischen Gründen sei nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit während des Vorsorgeverhältnisses mit der Beschwerdeführerin eingetreten. Eine erneute psychiatrische Exploration verspreche nur wenig brauchbare Ergebnisse, nachdem bereits echtzeitlich unvoreingenommene Dokumentationen zum Verhalten der Beschwerdegegnerin 1 bei den Akten lägen. Sodann ist das kantonale Gericht vom Vorliegen eines engen sachlichen Zusammenhangs zwischen der gesundheitlichen Problematik ab August 2014 und der späteren Invalidität ausgegangen. Zudem bestehe ab diesem Zeitpunkt aus medizinischer Sicht durchgehend eine vollständig aufgehobene Arbeitsfähigkeit, sodass auch ein ununterbrochener zeitlicher Konnex anzunehmen sei. Dementsprechend hat das kantonale Gericht eine Leistungspflicht der Beschwerdeführerin bejaht.