Citation: 6B_595/2021 E. 3.3

3.3. Diesen Begründungsanforderungen vermag der Beschwerdeführer mit seinen Ausführungen weitestgehend nicht zu genügen. Während sich die Vorinstanz einlässlich mit den Vorbringen des Beschwerdeführers auseinandersetzt, beschränkt sich dieser darauf, seine eigene Sicht der Dinge darzulegen und die vorinstanzliche Würdigung pauschal als abwegig zu bezeichnen, ohne jedoch im Einzelnen aufzuzeigen, inwiefern diese willkürlich sein soll. Die Vorinstanz begründet ihren Schluss, dass die Geschädigte von Juli 2012 bis Januar 2013 bei Dr. med. C.________ in Behandlung stand und der Antrag des Beschwerdeführers, es sei die Krankengeschichte des Opfers bei Dr. med. C.________ beizuziehen, nicht geeignet sei, ihre Entscheidfindung zu beeinflussen, anhand der Akten ausführlich und schlüssig (Urteil S. 22 ff.). Soweit darauf überhaupt einzutreten ist, vermag der Beschwerdeführer mit seinen Vorbringen keine Willkür in der vorinstanzlichen Würdigung aufzuzeigen. Hinsichtlich der Befragung von Dr. med. C.________ kommt hinzu, dass sich weder aus dem vorinstanzlichen Urteil noch aus dem Protokoll der Berufungsverhandlung ergibt, dass der Beschwerdeführer diesen in den Jahren 2015 und 2018 gestellten und von der Instruktionsrichterin abgewiesenen Antrag (vgl. Urteil S. 4 und 7) an der Berufungsverhandlung erneuert hat (vgl. kantonale Akten, act. 2670 ff. und 2714 ff.). Vielmehr ist dem Protokoll zu entnehmen, dass die Vorsitzende explizit festhielt, sie gehe davon aus, dass keine weiteren Anträge zum jetzigen Zeitpunkt offen seien, was der Verteidiger des Beschwerdeführers durch Kopfnicken bestätigte (kantonale Akten, act. 2674). Auch macht der Beschwerdeführer nicht geltend, die Vorinstanz habe einen entsprechenden Antrag zu Unrecht nicht behandelt und verletze damit seinen Anspruch auf rechtliches Gehör. Ebenso wenig legt der Beschwerdeführer in seiner Beschwerde hinreichend dar, inwiefern in diesem Zusammenhang Art. 6 Ziff. 3 lit. d EMRK verletzt sein soll.