Citation: 4A_477/2023 E. 4.2.3

4.2.3. Auch soweit sich die Beschwerdeführerin gegen die vorinstanzliche Erwägung richtet, dass zur Begründung der Üblichkeit einer Gewinnmarge von 8 % ohnehin nicht auf Geschäfte abgestellt werden dürfe, die erst "ab Mai 2020" abgeschlossen worden seien, vermag sie keine Willkür darzutun. Sie selbst hat argumentiert, die entsprechenden Margen seien "unter der neuen Führung von F.________ ab Mai 2020[...]" erzielt worden. Entscheidend ist aber die übliche Gewinnmarge zum Zeitpunkt der Weiterverkäufe (die Verkaufsverträge datieren gemäss den Feststellungen der Vorinstanz vom 16. April 2020). Damit kann nicht auf Verkäufe nach Übernahme der Geschäftsführung durch F.________ (ab Mai 2020) abgestellt werden, zumal die Beschwerdeführerin selbst ausführte, damit sei eine Neuausrichtung auf Fahrzeuge britischer und italienischer Provenienz mit höheren Margen verbunden gewesen. Nicht entscheidend ist vor diesem Hintergrund, dass F.________ bereits am 12. Februar 2020 Mehrheitseigner der Beschwerdeführerin geworden sein soll.