Citation: 1C_6/2022 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz hat dargelegt, dass der Beschluss des Stadtrates zur inhaltlichen Umsetzung - und insbesondere zur Verschiebung der Zielerreichung von 2040 auf 2050 - gemäss Abstimmungsunterlagen vom 9. Dezember 2019 datiere. Die Vorlage sei in jenem Zeitpunkt noch auf eine Abstimmung an der Bürgerversammlung ausgerichtet gewesen. Dort hätte ein Änderungsantrag gestellt werden können, über welchen hätte abgestimmt werden müssen. Mit Beschluss vom 6. Juli 2020 hat der Stadtrat die Bürgerversammlung vom 3. September 2020 abgesagt, an welcher der Klimaartikel hätte behandelt werden sollen. Gleichzeitig hat er vorgesehen, "die vorbereiteten Traktanden" der Urnenabstimmung vom 25. Oktober 2020 zu unterbreiten. Dieser Beschluss habe Anlass für Kritik gegeben. Gemäss einem von den Beschwerdeführern eingereichten Artikel ist am 28. August 2020 in den Medien berichtet worden, der Stadtrat habe "in der Zwischenzeit (...) über den Antrag beraten". Er folge dem Antrag der Bürgerschaft bis auf einen entscheidenden Punkt. Er verschiebe die Zielerreichung von 2040 auf 2050. Die Klimaallianz habe geplant, an der Bürgerversammlung einen Änderungsantrag zu stellen, um der Bürgerschaft eine Wahl zwischen den Zielhorizonten zu lassen. Die Klimaallianz fordere den Stadtrat auf, an der Urne auch über die ursprüngliche Fassung im Sinn eines Gegenvorschlags abstimmen zu lassen. Im Protokoll zum Parteiengespräch vom 10. September 2020 werde zum Klimaartikel festgehalten, dieser sei am letzten Parteiengespräch erläutert und diskutiert worden und gebe zu keinen weiteren Bemerkungen Anlass. Das Protokoll sei an die Beteiligten und an die Parteipräsidien gegangen. In jenem Zeitpunkt habe mithin - trotz der kritischen Beurteilung des Vorgehens in den Medien - festgestanden, dass über den Vorschlag an der Urne nicht in einer Variantenabstimmung entschieden würde.