Citation: I 555/04 24.12.2004 E. 3

Mit ihrem Hauptantrag, die Sache sei zur Neubeurteilung an die Verwaltung zurückzuweisen, geht die Beschwerdeführerin davon aus, auf das Gutachten vom 25. September 2003 könne nicht abgestellt werden. Sie rügt insbesondere, die Begutachtung habe ohne türkischen Dolmetscher stattgefunden, die Frage nach einer allfälligen Invalidität hinsichtlich der Haushaltarbeiten sei trotz entsprechender Hinweise nicht abgehandelt worden und Verwaltung und Vorinstanz hätten trotz der erwähnten Mängel auf die Schlussfolgerungen im genannten Gutachten abgestellt, womit der Grundsatz der freien Beweiswürdigung verletzt worden sei. Es liege weiter eine Verletzung ihres rechtlichen Gehörs vor, da im angefochtenen Entscheid nicht dargelegt wurde, warum auf das Gutachten des ZMB und nicht auf die abweichenden Ausführungen des Prof. M.________ und des Dr. A.________ abzustellen sei. Für die Begutachtung von Schmerzkrankheiten würden ausgedehnte Richtlinien bestehen, welche im Gutachten vom 25. September 2003 nicht berücksichtigt worden seien. Damit, und im Umstand, dass ihr vorinstanzlich gestellter Antrag auf eine Begutachtung in der Schmerzklinik Z.________ nicht beantwortet worden sei, sei ihr rechtliches Gehör zusätzlich verletzt worden.