Citation: I 522/06 19.01.2007 E. A

A.a Der 1964 geborene B.________ leidet an der Rheumaerkrankung "Morbus Bechterew". Am 10. Dezember 1999 meldete er sich bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an und beantragte eine Rente sowie besondere medizinische Eingliederungsmassnahmen. Die IV-Stelle des Kantons Aargau holte einen Bericht des Hausarztes, Dr. med. H.________, Facharzt für Innere Medizin FMH, vom 10. März 2000 ein und lehnte mit Verfügung vom 5. September 2000 die Ausrichtung von Leistungen mit der Begründung ab, es liege keine Invalidität vor. Diese Verfügung blieb unangefochten. A.b Am 19. März 2001 stellte B.________ ein neues Gesuch um Ausrichtung einer Rente. Mit Verfügung vom 30. März 2001 nahm die IV-Stelle dieses als Revisionsgesuch entgegen und trat nicht darauf ein mit der Begründung, es sei nicht glaubhaft gemacht worden, dass sich der Grad der Invalidität und der Hilflosigkeit in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert habe. B.________ erhob gegen diese Verfügung mit Schreiben vom 16. April 2001 Beschwerde beim Versicherungsgericht des Kantons Aargau, wobei er die baldige Einreichung einer medizinischen Stellungnahme seines Hausarztes in Aussicht stellte. In dem in der Folge nachgereichten Bericht vom 25. April 2001 attestierte Dr. med. H.________ dem Versicherten rückwirkend ab dem 1. September 2000 eine 80%ige Arbeitsunfähigkeit. Aus einem Bericht des Dr. med. S.________, Chefarzt der Reha-Klinik X.________, vom 30. Oktober 2001 geht hervor, dass B.________ vermutlich seit Beginn 1999 zu 50 % arbeitsfähig sei. Diesen Bericht reichte der Rechtsvertreter von B.________ mit Schreiben vom 4. Dezember 2001 bei der IV-Stelle ein, worin er gleichzeitig ein Wiedererwägungsgesuch für die Verfügung vom 5. September 2001 formulierte, eventualiter eine Neuanmeldung vornahm und um Sistierung des Verfahrens ersuchte. A.c Mit Entscheid vom 19. Februar 2002 wies das Versicherungsgericht des Kantons Aargau die Beschwerde ab. Es stellte fest, dass das Rentengesuch vom 19. März 2001 zu Recht als Revision behandelt worden sei. Im Zeitpunkt der streitigen Revisionsverfügung sei aber keine anspruchserhebliche Tatsachenänderung glaubhaft gemacht worden, weshalb die IV-Stelle zu Recht nicht auf das Gesuch eingetreten sei. Dem Versicherten stehe es aber jederzeit offen, ein neues Revisionsverfahren unter Beilage der neuen Arztzeugnisse einzuleiten. Dieser Entscheid blieb ebenfalls unangefochten. A.d Mit Eingabe vom 3. April 2002 gelangte der Rechtsvertreter von B.________ abermals an die IV-Stelle und verlangte die Wiederaufnahme des Verfahrens im Sinne der Eingabe vom 4. Dezember 2001. Er nahm Bezug auf die Erwägungen des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau, wonach jederzeit ein neues Revisionsgesuch gestellt werden könne. Gleichzeitig wiederholte er seinen Antrag, es sei die Verfügung vom 5. September 2000 in Wiedererwägung zu ziehen. Mit Verfügung vom 11. Juni 2004 sprach die IV-Stelle dem Versicherten auf Grund eines Invaliditätsgrades von 55 % eine halbe Invalidenrente ab 1. April 2002 zu. A.e Gegen diese Verfügung liess B.________ Einsprache erheben. Er forderte eine ganze Rente bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % mit Rentenbeginn am 1. Januar 2000. Mit Entscheid vom 11. März 2005 lehnte die IV-Stelle die Einsprache ab.