Citation: 1C_183/2017 E. 2

Mit der Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann insbesondere die Verletzung von Bundesrecht - einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens - gerügt werden (Art. 95 lit. a BGG). Das Bundesgericht wendet das Bundesrecht grundsätzlich von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Die Verletzung von Grundrechten (einschliesslich die willkürliche Anwendung von kantonalem Recht) prüft es dagegen nur insoweit, als eine solche Rüge in der Beschwerde vorgebracht und genügend begründet worden ist (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 133 II 249 E. 1.4.2 S. 254 mit Hinweisen). Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat, sofern dieser nicht offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Art. 105 und Art. 97 Abs. 1 BGG). Neue Tatsachen und Beweismittel können nur so weit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG). Der Staatsrat hat seiner Vernehmlassung zahlreiche Unterlagen beigelegt. Die Beschwerdeführerinnen halten diese in ihrer Replik für unzulässige Noven. Es handelt sich jedoch vor allem um Unterlagen des Hochwasserschutzkonzepts (2002) und des Ausführungsprojekts 1. Etappe (2003-2004), d.h. um die Vorarbeiten zum vorliegend streitigen Ausführungsprojekt 2. und 3. Etappe. Diese werden in den Projektunterlagen erwähnt (vgl. z.B. Gestaltungs- und Umweltverträglichkeitsbericht 2. und 3. Etappe Ziff. 3.3 S. 10) und hätten daher eingesehen werden können; ohnehin dürften sie den Beschwerdeführerinnen bekannt sein, die bereits gegen das Ausführungsprojekt 1. Etappe Einsprache erhoben hatten. Insofern handelt es sich nicht um neue Tatsachen oder Beweismittel. Das Orthophoto der Parzelle Nr. 1753 und der Plan des UNESCO Welterbe-Gebiets Swiss Alps Jungfrau-Aletsch sind allgemein zugängliche Dokumente und dienen lediglich der Orientierung des - im Gegensatz zu den Parteien - nicht ortskundigen Bundesgerichts. Ein Novum stellt daher allenfalls der Presseartikel des Walliser Boten mit Kommentar vom 11. April 2017 dar, dem jedoch keine Bedeutung für den Ausgang des Verfahrens zukommt.