Citation: 4A_14/2019 E. 5

Die Beschwerdeführerin beanstandet eine offensichtlich unrichtige Feststellung diverser entscheiderheblicher Tatsachen. Sie begründet jedoch in der Folge keine gemäss den dargelegten Grundsätzen zulässige Sachverhaltsrüge, sondern schildert stattdessen in Missachtung von Art. 97 und Art. 105 BGG den Sachverhalt aus eigener Sicht, als ob das Bundesgericht eine Appellationsinstanz mit umfassender tatsächlicher Überprüfungsbefugnis wäre. Darauf ist nicht weiter einzugehen (siehe Erwägung 2.2). Als willkürliche Beweiswürdigung kritisiert die Beschwerdeführerin ferner das Verständnis der Vorinstanz, wonach die Vergütung der Beschwerdeführerin aus zwei Komponenten bestehen sollte. Indessen würdigte die Vorinstanz in diesem Punkt nicht die Beweise, sondern sie stellte auf die unbestritten gebliebene Darstellung in der Klage ab. Die Beschwerdeführerin kann keine Willkür bei der Sachverhaltsfeststellung belegen, wenn sie dem unter Hinweis auf den Wortlaut des "Letter Agreement" vom 22. Oktober 2009 ihr eigenes Verständnis der vertraglichen Vereinbarungen gegenüberstellt, zumal sie dabei nach Belieben neue tatsächliche Behauptungen einbringt und aus diesen ihre eigenen Schlüsse auf den tatsächlichen Willen der Parteien zieht, so insbesondere, die Beschwerdegegnerin habe gewusst, dass der geschuldete Betrag jedenfalls nicht unter Fr. 8'953'814.-- liegen würde. Im Übrigen tut die Beschwerdeführerin auch nicht dar, weshalb das Handelsgericht hinsichtlich des Vertragsinhalts angesichts ihrer Säumnis im kantonalen Verfahren nicht auf die Darstellung in der Klage hätte abstellen dürfen. Damit braucht nicht erörtert zu werden, wie weit die Beschwerdeführerin überhaupt noch berechtigt ist, das vorinstanzliche Verständnis des "Letter Agreement" vom 22. Oktober 2009 in Frage zu stellen, nachdem sie den Entscheid des Handelsgerichts vom 14. Juni 2016 nicht angefochten hat, dem dieses bereits zugrunde lag (Erwägung 1.2). Schliesslich rügt die Beschwerdeführerin in diesem Punkt eine Verletzung der Regeln der Vertragsauslegung (Art. 18 OR). Sie begründet jedoch eine solche nicht zulässig, indem sie behauptet, die Auslegung entspreche nicht dem übereinstimmenden tatsächlichen Willen der Parteien, ohne darzutun, dass ein solcher im angefochtenen Urteil festgestellt worden wäre oder hätte festgestellt werden müssen.