Citation: 6B_194/2023 E. 3.3.2

3.3.2. Auch, soweit die Beschwerdeführerin die Feststellung beanstandet, wonach sie zum Zeitpunkt der Darlehensgabe durch die Beschwerdegegnerin 2 nicht willens war, dieses in absehbarer Zeit zurückzubezahlen, belegt sie keine Willkür. Die Vorinstanz begründet schlüssig, dass die Beschwerdeführerin das Geld als eigenes betrachtete, was sich auch darin manifestierte, dass sie es nach dem Scheitern des beabsichtigten Immobilienkaufs nur wenige Monate nach dem Erhalt sogleich auf ihr eigenes Konto überwies und damit ihren persönlichen Lebensunterhalt sowie Renovationsarbeiten an der Liegenschaft "V.________" bestritt. Die Vorinstanz schliesst daraus überzeugend auf einen von Anfang an fehlenden Rückzahlungswillen. Es kann offen bleiben, ob die Beschwerdeführerin zu einer Rückzahlung des Darlehens fähig gewesen wäre, wie sie unter Bezugnahme auf die unbelastete und unstreitig als Schenkung erhaltene Liegenschaft "V.________" im Eigentum der Stiftung D.________ geltend macht. Die Beschwerdeführerin hat im Übrigen nie behauptet, einen Verkauf der Liegenschaft "V.________" zwecks Rückzahlung des Darlehens je in Erwägung gezogen zu haben. Davon ist aufgrund der vorinstanzlich dargelegten Umstände auch nicht auszugehen, hatte die Beschwerdeführerin doch ihr Geschäftsmodell auf dem Betrieb des "V.________" aufgebaut. Dieses Konzept wollte sie mit dem Erwerb der zweiten Liegenschaft ausbauen, was die Vorinstanz schlüssig annimmt. Sie legt ebenso dar, dass die Beschwerdeführerin nicht ernsthaft auf der Suche nach weiteren Investoren war, wie sie gegenüber der Beschwerdegegnerin 2 behauptet hatte. Die Vorinstanz verneint einen Rückzahlungswillen zum Zeitpunkt der Darlehensgabe zu Recht bzw. ohne Willkür.