Citation: 9C_720/2017 E. 5

Der Beschwerdeführer rügt, der angefochtene Entscheid verletze unter verschiedenen Gesichtspunkten Bundesrecht. Vergleichsbasis sei nicht die Verfügung vom 24. August 2004, sondern die Mitteilung vom 12. Januar 2007, worin gestützt auf das psychiatrische Gutachten des Dr. med. B.________ vom 30. November 2006 die ganze Rente bei unverändertem Invaliditätsgrad bestätigt worden sei. Sodann beruhe die Annahme, der Gesundheitszustand habe sich seither in revisionsrechtlich relevanter Weise verbessert, nicht auf einer rechtsgenüglichen Beweisgrundlage. Das psychiatrische Teilgutachten des ZVMB vom 26. Januar 2016 halte den beweisrechtlichen Anforderungen an einen im Revisionskontext erstellten ärztlichen Bericht (vgl. dazu Urteil 8C_441/2012 vom 25. Juli 2013 E. 6.1.2 mit Hinweis, in: SVR 2013 IV Nr. 44 S. 134) nicht Stand. In der Expertise sei bloss eine nicht relevante Andersbewertung zu erblicken. Schliesslich liege ein Fall kompletter beruflicher Desintegration vor, sodass die Unmöglichkeit der Selbsteingliederung offensichtlich sei, weshalb die ganze Rente nicht ohne vorgängige Umsetzung von beruflichen Eingliederungsmassnahmen hätte aufgehoben werden dürfen.