Citation: 4C.142/2002 19.08.2002 E. 3

Der Kläger macht schliesslich geltend, es sei unbestritten, dass der Beklagte erklärt habe, wenn die Ziele knapp verfehlt würden, könne man über die Jahresendzulage reden; darin liege die Zusicherung der Zulage auch für den Fall, dass die Ziele nicht erreicht würden. Das Obergericht hat darin keine Zusicherung gesehen. Nach dessen für das Bundesgericht verbindlichen Feststellungen hat der Beklagte bloss eine gewisse Gesprächsbereitschaft gezeigt, nicht aber eine Zusicherung oder ein Versprechen abgegeben. Auch hier ist nicht zu sehen, wie aus den tatsächlichen Feststellungen des Obergerichts andere Schlüsse gezogen werden könnten. Dem angefochtenen Entscheid sind auch keinerlei Feststellungen über Umstände zu entnehmen, welche den Schluss zuliessen, der Kläger habe aufgrund des Verhaltens des Beklagten auf eine Ausrichtung der Zulage unabhängig vom Erreichen der Ziele hoffen dürfen.