Citation: 1P.275/2006 26.06.2006 E. 1

Angefochten ist ein kantonal letztinstanzlicher Entscheid über ein Bauprojekt und den dazugehörigen Teilstrassenplan, der sich auf kantonales Recht stützt. Dagegen steht nur die staatsrechtliche Beschwerde ans Bundesgericht offen (Art. 34 Abs. 3 RPG; Art. 84 und 86 OG). Der Beschwerdeführer ist als Eigentümer des Grundstücks Nr. 296, das im Umfang von 30 m2 durch das Strassenbauprojekt beansprucht wird, in rechtlich geschützten eigenen Interessen berührt und somit zur Beschwerde legitimiert (Art. 88 OG). Die staatsrechtliche Beschwerde muss die wesentlichen Tatsachen und eine kurzgefasste Darlegung darüber enthalten, welche verfassungsmässigen Rechte bzw. welche Rechtssätze inwiefern durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sind (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG). Das Bundesgericht untersucht nicht von Amtes wegen, ob ein kantonaler Hoheitsakt verfassungswidrig ist, sondern prüft nur rechtsgenügend vorgebrachte, klar erhobene und, soweit möglich, belegte Rügen (BGE 110 Ia 1 E. 2a S. 3/4; 117 Ia 393 E. 1c S. 395). Der Beschwerdeführer hat sich mit der Begründung im angefochtenen Entscheid im Einzelnen auseinander zu setzen und zu erklären, welches geschriebene oder ungeschriebene verfassungsmässige Individualrecht verletzt worden sein soll. Auf bloss allgemein gehaltene, appellatorische Kritik tritt das Bundesgericht nicht ein (BGE 107 Ia 186 E. b; 125 I 71 E. 1c S. 76, 492 E. 1b S. 495, je mit Hinweisen). Im vorliegenden Fall ist fraglich, ob die Beschwerde diesen Begründungsanforderungen genügt. Die Frage kann jedoch offen bleiben, wenn sich die Beschwerde ohnehin als unbegründet erweist.