Citation: 6B_123/2022 E. B

Das Strafgericht Basel-Stadt sprach A.________ mit Urteil vom 24. April 2020 der qualifizierten groben Verletzung der Verkehrsregeln, der mehrfachen fahrlässigen Körperverletzung, des Fahrens in fahrunfähigem Zustand, der versuchten Vereitelung von Massnahmen zur Feststellung der Fahrunfähigkeit sowie des pflichtwidrigen Verhaltens bei Unfall schuldig und bestrafte ihn zu einer Freiheitsstrafe von 36 Monaten, wobei 18 Monate bedingt ausgesprochen wurden. Auf die Anordnung einer Landesverweisung i.S.v. Art. 66a bis StGB verzichtete das Strafgericht Basel-Stadt. Gegen dieses Urteil meldeten sowohl A.________ als auch die Staatsanwaltschaft Berufung an. A.________ beanstandete lediglich die Strafzumessung und beantragte, er sei mit einer bedingten Freiheitsstrafe von 24 Monaten zu bestrafen. Im Übrigen sei das Urteil zu bestätigen. Die Staatsanwaltschaft beantragte, A.________ sei im Hauptpunkt wegen mehrfacher versuchter Tötung zu verurteilen und ausserdem sei das Strafmass unabhängig von der rechtlichen Qualifikation des Delikts zu erhöhen und als unbedingt zu vollziehende Freiheitsstrafe auszusprechen. Zudem sei A.________ des Landes zu verweisen.