Citation: I 266/01 19.08.2002 E. 4

4.1 Im Rahmen der Invaliditätsbemessung ist das trotz Gesundheitsbeeinträchtigung zumutbarerweise erzielbare Einkommen (Invalideneinkommen) nach den zutreffenden Erwägungen der Vorinstanz ausgehend vom statistischen Durchschnittslohn von Männern in einfachen und repetitiven Tätigkeiten (Privatsektor) gemäss den vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen 1998 (LSE) zu bestimmen (TA1, Anforderungsniveau 4/Männer/TOTAL: Fr. 4'268.-). Unter Berücksichtigung der betriebsüblichen Arbeitszeit von 41.9 Stunden im Jahre 1998 und der Entwicklung des Nominallohnindexes bis 2000 (Verfügungserlass) ergibt dies bei einer Restarbeitsfähigkeit von 40 % (Erw. 3.2 hievor) einen Betrag von Fr. 21'696.07. Es rechtfertigt sich, hiervon einen leidensbedingten Abzug vorzunehmen (BGE 126 V 78 ff. Erw. 5). Die Vorinstanz veranschlagte diesen auf 12 %, während der Beschwerdeführer den maximal zulässigen Abzug von 25 % (siehe dazu AHI 2002, S. 67 ff. Erw. 4 mit Hinweisen) beantragt. Demgegenüber ist unter dem Blickwinkel der richterlichen Angemessenheitskontrolle (Art. 132 lit. a OG) kein triftiger Grund ersichtlich, von dem von der Verwaltung angenommenen Wert von 15 % abzuweichen (BGE 123 V 152 Erw. 2). Das Invalideneinkommen beträgt demgemäss Fr. 18'441.66 (Fr. 21'696.07 - 15 %). 4.2 Das ohne Gesundheitsschaden hypothetisch erzielbare Einkommen (Valideneinkommen) wurde vom kantonalen Gericht zutreffend nach Massgabe des bei der Firma D.________ zuletzt erzielten Jahreseinkommens von Fr. 45'892.- (1992) festgesetzt, was angepasst an die Lohnentwicklung bis zum Jahr 2000 einen Betrag von Fr. 50'030.02 ergibt. Im Vergleich zum Invalideneinkommen in der Höhe von Fr. 18'441.66 resultiert ein Invaliditätsgrad von 63,14 %, womit kein Anspruch auf eine ganze Invalidenrente besteht. An diesem Ergebnis änderte nichts, wenn das Valideneinkommen zufolge des Umstands, dass der Beschwerdeführer bei der letzten Arbeitgeberfirma ein unterdurchschnittliches Gehalt erzielt hat, ausgehend von statistischen Tabellenlöhnen ermittelt würde. Diesfalls wäre analog zum Invalideneinkommen auf den Durchschnittslohn von Männern in einfachen und repetitiven Tätigkeiten gemäss TA1 LSE 1998, S. 25 (Fr. 4'268.-) abzustellen. Der daraus folgende Invaliditätsgrad würde mathematisch immer noch knapp unter der Schwelle von 66 2/3 % liegen, welche Prozentzahl rechtsprechungsgemäss (BGE 127 V 136 f. Erw. 4f) nicht zu Gunsten des Beschwerdeführers nach oben gerundet werden dürfte. Nichts Abweichendes ergibt sich bei Heranziehung der über dem gesamtschweizerischen Durchschnitt liegenden statistischen Löhne der Nordwestschweiz (TA13 LSE 1998, S. 42). Denn entgegen der Argumentation des Beschwerdeführers ist in diesem Fall nicht nur das Validen-, sondern auch das Invalideneinkommen ausgehend von der regionalen Referenzgrösse zu ermitteln mit der Folge, dass der Invaliditätsgrad derselbe bleibt, wie wenn auf die gesamtschweizerische Statistik gemäss TA1 der LSE abgestellt wird (66,00 %).