Citation: C 70/98 29.01.2001 E. 2

2.- Im vorliegenden Fall hat es die Vorinstanz unbestrittenermassen unterlassen, die Beschwerdeschrift vom 20. Januar 1998 der Arbeitslosenkasse zur Vernehmlassung zuzustellen und einen entsprechenden Schriftenwechsel durchzuführen. Die Kasse hatte bis zur Zustellung des angefochtenen Entscheids denn auch keine Kenntnis davon, dass ihre Bezügerabrechnungen für die Monate September bis Dezember 1997 angefochten worden waren. Damit hat das kantonale Gericht den Anspruch der beschwerdeführenden Kasse auf rechtliches Gehör in klarer Weise verletzt, was mangels Heilbarkeit dieses schwerwiegenden Mangels (vgl. dazu BGE 126 I 72, 126 V 132 Erw. 2b, je mit Hinweisen) zur Aufhebung des angefochtenen Entscheids führt. Die Vorinstanz wird das Versäumte nachholen und daran anschliessend neu über die Beschwerde entscheiden.