Citation: 5P.259/2005 17.11.2005 E. 3

Weiter macht die Beschwerdeführerin eine willkürliche Anwendung von kantonalem Prozessrecht geltend. Sie führt aus, § 242 Ziff. 2 ZPO/BS schreibe für das kantonale Beschwerdeverfahren die Willkürkognition vor. Indes habe das Appellationsgericht seine Kognition noch stärker beschränkt und damit in willkürlicher Weise kantonales Recht verletzt. Das Appellationsgericht hat im Rahmen einer allgemeinen Erwägung zur Kognition zunächst den Willkürbegriff in Anlehnung an die bundesgerichtliche Rechtsprechung definiert und dann angefügt, noch weitere Zurückhaltung übe es bei der Überprüfung vorsorglicher Verfügungen. Diese Ausführungen können tatsächlich den Eindruck erwecken, es habe seine Kognition über den Willkürmassstab hinaus beschränkt. Indes zeigt sich aus den materiellen Erwägungen des angefochtenen Urteils, dass sich das Appellationsgericht eingehend mit den Vorbringen der Beschwerdeführerin auseinander gesetzt und diese mindestens mit Willkürkognition geprüft hat. Die Rüge erweist sich damit als unbegründet.