Citation: 8C_207/2019 E. 4

Nach der unbestrittenen Feststellung des kantonalen Gerichts bildet die rentenaufhebende Verfügung vom 3. Mai 2017, welche auf dem Gutachten des Dr. med. B.________ vom 21. Dezember 2016 beruht, die Vergleichsbasis zur Überprüfung, ob eine wesentliche Veränderung des Sachverhalts glaubhaft gemacht wurde. Demnach habe Dr. med. B.________ damals weder eine neurologische noch eine psychiatrische Diagnose mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit gestellt. Aufgrund des somatischen Gesundheitszustandes seien dem Versicherten leichte angepasste und nicht repetitive Tätigkeiten ohne Zwangshaltungen oder Überkopfarbeiten vollumfänglich zumutbar. Laut dem im Rahmen der Neuanmeldung eingereichten Austrittsbericht der psychiatrischen Klinik C.________ AG, vom 27. November 2017 habe im Herbst 2017 zwar eine mittelgradige depressive Episode bestanden. Da ein selbstverletzendes Verhalten und Suizidpläne jedoch bereits im Gutachten des Dr. med. B.________ zu finden seien und als aktuelle Belastungsfaktoren die Aberkennung der Rente und somit ein nicht versicherter psychosozialer Faktor genannt werde, sei eine versicherungsrechtlich relevante Verschlechterung nicht glaubhaft gemacht. Dies auch darum, weil im Verlauf der Hospitalisation über eine deutliche Verbesserung der depressiven Episode berichtet werde. Auch die Feststellungen des Dr. med. D.________, leitender Arzt Handchirurgie am Spital E.________, vom 11. Januar 2018 bezüglich einer erschwerten Fähigkeit zum Faustschluss und einer reduzierten Faustschlusskraft stellten gegenüber den Beobachtungen des Dr. med. B.________ keine neuen Erkenntnisse dar.