Citation: 2C_338/2024 E. 5.4.3

5.4.3. Im Übrigen können die Beschwerdeführerinnen aus ihren Integrationsbemühungen in der Schweiz nichts zu ihren Gunsten ableiten. Wie die Vorinstanz zu Recht festhält, ist die aktuelle Situation lediglich auf den Umstand zurückzuführen, dass die Beschwerdeführerinnen mit ihrer illegalen Einreise und Wohnsitznahme in der Schweiz ohne Bewilligung versuchen, "vollendete Tatsachen" zu schaffen. Dies kann jedoch bei der rechtlichen Beurteilung des Aufenthaltsanspruchs nicht zu ihren Gunsten berücksichtigt werden. Ansonsten werden diejenigen benachteiligt, die ordnungsgemäss vor der Einreise in die Schweiz ein Nachzugsgesuch stellen (vgl. Urteile 2C_596/2023 vom 13. März 2024 E. 5.4; 2C_200/2021 vom 17. August 2021 E. 4.2 i.f.; 2C_634/2017 vom 14. August 2018 E. 3.8; 2C_5/2017 vom 23. Juni 2017 E. 3.5).