Citation: 2C_323/2018 E. 7.1

7.1. Die Beschwerdeführer machen - wie bereits vor dem Verwaltungsgericht - geltend, dass sie durch die Behörden nicht rechtzeitig auf die Nachzugsfristen aufmerksam gemacht worden seien, obwohl hierzu spätestens mit der Mitteilung ihrer Heirat Anlass bestanden hätte. Zudem habe die Schweizer Vertretung in Bangladesch nach einem Schreiben des Beschwerdeführers vom 26. Juli 2015, welches Bestandteil des Nachzugsgesuchs vom 10. August 2015 gebildet habe, nicht erwähnt, dass Familiennachzugsfristen eingehalten werden müssten; auch seien die Beschwerdeführer danach nie hierüber informiert worden. Mit dem Einverlangen weiterer Dokumente und der kostenpflichtigen Prüfung der Ehepapiere sei bei ihnen das berechtigte Vertrauen erweckt worden, ihrem Nachzugsgesuch werde ohne zeitliche Einschränkung entsprochen.