Citation: 1C_610/2013 E. 1

X.________ stellte am 7. März 2012 Strafanzeige gegen A.________, B.________, C.________ sowie unbekannte Mitarbeiter der Sozialen Dienste der Stadt Zürich wegen Nötigung, Unterlassung, Amtsmissbrauchs, Betrugs usw. X.________ warf den beschuldigten Personen vor, ihm zustehende Sozialhilfegelder nicht ausbezahlt und ihn dadurch seiner Existenz beraubt zu haben. Diese unrechtmässige Verhaltensweise habe eine Verletzung seiner körperlichen und psychischen Integrität zur Folge gehabt, was von der Intensität her einer Körperverletzung gleichkomme. Er sei widerrechtlich aus seiner Wohnung ausgewiesen worden. Die Wohnung sei geräumt worden und unbekannte Mitarbeiter der Sozialen Dienste hätten sich an den Wertgegenständen bereichert. Zwischenzeitlich sei er unzählige Male betrieben worden. Die Betreibungen würden eine massive Reputationsschädigung und Verleumdung darstellen, welche die beschuldigten Personen zu verantworten hätten. Die Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich überwies mit Verfügung vom 19. September 2012 ein Gesuch der Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl betreffend Erteilung bzw. Nichterteilung der Ermächtigung zur Durchführung einer Strafuntersuchung an die III. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Zürich. Die Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl beantragte die Nichterteilung der Ermächtigung, da kein deliktsrelevanter Verdacht vorliege. Die III. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Zürich erteilte mit Beschluss vom 23. April 2013 der Staatsanwaltschaft die Ermächtigung zum Entscheid über die Untersuchungseröffnung bzw. Nichtanhandnahme des Verfahrens nicht. Die Strafkammer führte dabei aus, dass die Frage, ob und in welcher Höhe X.________ Sozialhilfegelder zustünden, eine verwaltungsrechtliche sei. Für diesbezügliche Rügen habe er den verwaltungsrechtlichen Rechtsmittelweg zu beschreiten. Gegen die erfolgte Ausweisung müsse sich X.________ auf dem Zivilweg zur Wehr setzen. Eine sorgfältige Durchsicht der Eingabe und der Beilagen von X.________ hätte keine Anhaltspunkte für einen Anfangsverdacht für die geltend gemachten Strafbestimmungen ergeben.