Citation: 5A_866/2020 E. 3.3

3.3. Der Beschwerdeführer hält seine Beschwerde auch nach Massgabe von Art. 93 Abs. 1 Bst. b BGG für zulässig. Er weist darauf hin, dass die Beschwerdegegnerin gestützt auf die Verfügung des Bezirksgerichts gegen ihn einen Prozess betreffend Schuldneranweisung und ein Rechtsöffnungsverfahren bezüglich angeblicher offener Unterhaltsforderungen eingeleitet habe. Mit dem Aufschub der Vollstreckbarkeit der erstinstanzlichen Verfügung könnte in diesen Verfahren sofort ein Endentscheid herbeigeführt und damit ein bedeutender Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren erspart werden, weil der Beschwerdegegnerin der für eine Schuldneranweisung bzw. eine Rechtsöffnung erforderliche Vollstreckungstitel abhanden käme. Der Beschwerdeführer verkennt die Gesetzeslage. Die Voraussetzung nach Art. 93 Abs. 1 Bst. b BGG ist nur erfüllt, wenn das Bundesgericht selbst im konkret betroffenen Verfahren sofort einen Endentscheid herbeiführen könnte, indem es die Frage, die Gegenstand des Zwischenentscheids ist, anders als die Vorinstanz beantwortet (BGE 133 III 629 E. 2.4.1 S. 633; 132 III 785 E. 4.1 S. 791 mit Hinweisen). Welche Bedeutung die Gutheissung der gegen den Zwischenenentscheid erhobenen Beschwerde allenfalls in einem anderen Verfahren hat, ist somit nicht von Belang. Abgesehen davon fällt die Anwendung von Art. 93 Abs. 1 Bst. b BGG von vornherein ausser Betracht, wenn ein Entscheid über eine vorsorgliche Massnahmen zur Beurteilung steht, der - wie der hier angefochtene Entscheid über den Suspensiveffekt des kantonalen Rechtsmittels - nur für die Dauer des Hauptverfahrens Bestand hat und nicht ausnahmsweise als Endentscheid gilt (vgl. BGE 137 III 589 E. 1.2.3 S. 591; 134 I 83 E. 3.1 S. 87).