Citation: U 116/98 02.03.2001 E. 1

1.- Auf Beschwerde des Versicherten gegen den Rentenentscheid der SUVA hin hat die Vorinstanz den Anfechtungsgegenstand zulässigerweise auf den Anspruch auf Heilbehandlung ausgedehnt (BGE 122 V 36 Erw. 2a mit Hinweisen). Die Beschwerdeführerin ficht den vorinstanzlichen Entscheid hinsichtlich Heilbehandlung und Invalidenrente an. Sie verneint ihre Leistungspflicht für die psychotherapeutische Behandlung des Beschwerdegegners, da es am erforderlichen Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und dem Gesundheitsschaden, der damit behandelt werden soll, fehle. Im vorliegenden Verfahren ist damit streitig und zu prüfen, ob der Unfallversicherer die psychotherapeutische Behandlung zu übernehmen hat und ob erst in einem späteren Zeitpunkt über den Rentenanspruch verfügt werden darf. Umstritten ist insbesondere, unter welchen Bedingungen der adäquate Kausalzusammenhang als Voraussetzung des Anspruchs auf Behandlung psychosomatischer Unfallfolgen durch die obligatorische Unfallversicherung als erfüllt betrachtet werden kann.