Citation: 4A_501/2010 19.01.2011 E. 7

Die Beschwerdeführer kritisieren das angefochtene Urteil im Ergebnis auch als willkürlich, weil der blosse Ersatz von bestehenden Einrichtungen den Mietern nochmals belastet werde. Sie hätten zusammen mit den Vormietern in den Jahren 1984 bis 2006 gemäss allgemein anerkannten Grundsätzen der Mietzinsgestaltung 12 % der Miete für den Unterhalt der bestehenden Einrichtungen und auch Amortisationen bezahlt. Unterhaltsarbeiten der Vermieterin seien für diese Jahre aber nicht behauptet und nicht bewiesen. Wenn nun die Renovationskosten auch nur teilweise auf die Mieter überwälzt würden, bezahlten sie wiederum 10 % der Miete für den Unterhalt und 4 % Amortisation pro Jahr. Diesen Argumenten sei die Vorinstanz mit der Berücksichtigung von nicht existenten Unterhaltsarbeiten ausgewichen. Sie verletze damit das rechtliche Gehör sowie Art. 269a lit. b OR und die dazu von der Rechtsprechung aufgestellten Grundsätze. Dem angefochtenen Urteil lässt sich indessen - anders als demjenigen im Parallelverfahren 4A_505/2010 - nicht entnehmen, dass die Beschwerdeführer diese Argumentation im Appellationsverfahren vorbrachten, und diese belegen nicht mit einer hinreichend begründeten Sachverhaltsrüge, dass sie dies getan hätten. Entsprechend äusserte sich die Vorinstanz im angefochtenen Urteil nicht dazu, und dies mangels entsprechender Tatsachenbehauptungen zu Recht. Eine Verletzung des rechtlichen Gehörs liegt von vornherein nicht vor. Ins Leere geht deshalb auch der Vorwurf, die Vorinstanz habe in diesem Zusammenhang mit ihren Erwägungen Grundsätze verletzt, welche die Rechtsprechung zu Art. 269a lit. b OR aufgestellt habe, finden sich im angefochtenen Urteil doch gar keine entsprechenden Erwägungen.