Citation: 8C_119/2023 E. 5.2

5.2. Was den Einwand betrifft, der Abklärungsbericht sei nicht in Kenntnis des psychiatrischen Gutachtens ergangen, so kann auf die zutreffenden Erwägungen der Vorinstanz hierzu verwiesen werden. Danach bestätigte Dr. med. C.________ im Wesentlichen die Beurteilung des behandelnden Psychiaters Dr. med. D.________. Die psychischen Einschränkungen der Beschwerdeführerin waren der Abkärungsperson somit bereits bekannt, weshalb der Auffassung der Vorinstanz zu folgen ist, dass die Abklärungsperson nicht von falschen Grundlagen ausgegangen war. Im Übrigen wurde das psychiatrische Gutachten gerade auch deshalb veranlasst, weil es sich zu den Ergebnissen der Haushaltsabklärung äussern sollte. Es liegt damit in der Natur der Sache, dass das Gutachten im Zeitpunkt der Haushaltsabklärung noch nicht vorlag. Schliesslich ist darauf hinzuweisen, dass Dr. med. E.________, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, vom Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) zur Einschätzung des Dr. med. C.________ Stellung nahm. Sie hielt fest, die Einschränkungen im Haushalt würden mit der erheblichen (medikamentös bedingten) Sedierung in Zusammenhang gebracht. Dabei sei aber zu berücksichtigen, dass die Arbeit im Haushalt aufgeteilt werden könne und sich andere Familienmitglieder an der Hausarbeit beteiligen sollten (vgl. Stellungnahme vom 20. Juli 2021). Demnach wird auch von medizinischer Seite untermauert, dass die Einschätzung der Einschränkungen im Haushalt gemäss psychiatrischem Gutachten nicht bestätigt werden kann.