Citation: 2C_844/2013 E. 4.3

4.3. Unbegründet ist sodann die Auffassung des Beschwerdeführers, der Widerruf aufgrund der Verurteilung vom 27. September 2012 sei nicht mehr zulässig, weil das Amt nicht bereits aufgrund des Strafbefehls vom 8. November 2008 den Widerruf angeordnet habe. Denn die in diesem Strafbefehl ausgesprochene Freiheitsstrafe erging (als Zusatzstrafe zu derjenigen gemäss Urteil vom 24. Juni 2008) aufgrund von Taten, die am 10. Dezember 2006 und 3. Mai 2007 begangen worden waren. Diese Taten können schon aus chronologischen Gründen nicht als Missachtung der am 3. April 2008 ausgesprochenen Verwarnung betrachtet werden und demzufolge keinen (erneuten) Anlass für den Widerruf geben. Hingegen stellte die erneute Delinquenz vom 29. August 2009, welche zum Urteil vom 27. September 2012 führte, eine Missachtung der Verwarnung dar. Beim damals begangenen Delikt (vgl. vorne lit. A.d.) handelte es sich zudem einmal mehr um Einbruch und (versuchten) Diebstahl, was dementsprechend in der Gesamtwürdigung des Verhaltens des Beschwerdeführers - vor und nach der Verwarnung - zu dessen Ungunsten ins Gewicht fiel. Die erneute Delinquenz konnte daher nach dem Gesagten zum Widerruf führen.