Citation: 8C_459/2023 E. 5.1

5.1. Das kantonale Gericht mass dem nachträglich eingeholten chirurgisch-orthopädischen und neurologischen Gutachten der Klinik E.________ vom 12. Oktober 2021vollen Beweiswert zu. Es stellte fest, dass beim Beschwerdegegner nach wie vor erhebliche, unbestrittenermassen zumindest zu einem Grossteil unfallbedingte Beeinträchtigungen am rechten Fuss vorhanden seien. Nach Einschätzung der Gutachter sei der medizinische Endzustand nicht erreicht worden, wobei den medizinischen Akten diesbezüglich keine abweichende Meinung entnommen werden könne. Aus orthopädischer Sicht, so die Vorinstanz im Weiteren, sei der Beschwerdegegner gemäss Gutachten austherapiert und könnten weder operative noch konservative Massnahmen zu einer Verbesserung führen. Bezüglich des neuropathischen Schmerzsyndroms gebe es hingegen noch konservative Therapien, die realistischerweise zwar nicht zu einer Schmerzfreiheit, aber immerhin zu einer Schmerzreduktion führen würden. Die Verbesserungen, welche die Gutachter für (maximal) realisierbar hielten, seien durchaus erheblich und würden direkt das Zumutbarkeitsprofil beschlagen, was wiederum die Chancen des Beschwerdegegners auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt erheblich verbessere. Das kantonale Gericht erwog im Weiteren, die Anregung der Gutachter, eine zusätzliche arbeitsmedizinische Abklärung in Auftrag zu geben, erscheine nachvollziehbar und vernünftig, zumal damit Unklarheiten in Bezug auf das Zumutbarkeitsprofil hätten verhindert werden können. Abschliessend qualifizierte es den Fallabschluss als verfrüht, weil der medizinische Endzustand noch nicht erreicht sei.