Citation: 8C_359/2023 E. 3

Die Vorinstanz hat erkannt, der von der Beschwerdegegnerin per 30. September 2022 vorgenommene Fallabschluss sei insbesondere aufgrund des bereits seit Ende Oktober 2021 unveränderten Gesundheitszustands zu bestätigen. Der kreisärztlichen Beurteilung des med. pract. E.________ vom 13. Juni 2022, wonach dem Beschwerdeführer eine leichte, wechselbelastende Tätigkeit zu 100 % zumutbar sei, komme Beweiskraft zu. Somit dürfe in antizipierender Beweiswürdigung auf weitere Abklärungen verzichtet werden (vgl. BGE 144 V 361 E. 6.5; 136 I 229 E. 5.3). Im Rahmen des Einkommensvergleichs (Art. 16 ATSG) hat das kantonale Gericht dem unbestrittenen Valideneinkommen von Fr. 65'000.- unter Verzicht auf einen Abzug vom Tabellenlohn (vgl. BGE 135 V 297 E. 5.2; 134 V 322 E. 5.2; 126 V 75) ein Invalideneinkommen von Fr. 66'661.- gegenübergestellt. In der Folge hat es einen Rentenanspruch mangels Einkommenseinbusse verneint und den Einspracheentscheid vom 4. November 2022 bestätigt.