Citation: 5A_304/2024 E. 3.1.4

3.1.4. Der Sache nach reklamiert der Beschwerdeführer, dass die Vorinstanz die Anforderungen an die Substanziierung seines Tatsachenvortrags überspanne. Er begnügt sich jedoch mit dem pauschalen Einwand, dass die Behauptungen, die er zur Begründung seines Beweisantrags vortrug (s. vorne E. 3.1.1), zur Substanziierung seines Sachvortrags ausreichend gewesen seien. Weshalb er damit im Hinblick auf den von ihm geltend gemachten Erbvorbezug klarerweise, also im Sinne der geforderten Zergliederung des Sachverhalts in Einzeltatsachen, behauptet haben soll, dass das von der Beschwerdegegnerin behauptete Darlehen nur ihm allein gewährt wurde, mag er nicht erklären. Allein aus den allgemeinen Hinweisen, wonach seine Mutter zum Darlehen "wichtige Angaben" hätte machen können, ergibt sich ein solcher Sachvortrag jedenfalls nicht. Das Obergericht setzt sich daher nicht dem Vorwurf einer Bundesrechtsverletzung aus, wenn es eine hinreichende Substanziierung und damit die Voraussetzung für eine Beweisabnahme verneint. Entsprechend erübrigen sich Erörterungen zur weiteren Rüge des Beschwerdeführers, dass sich der angefochtene Entscheid nicht mit seinem Recht auf Beweis vertrage.