Citation: 9C_813/2018 E. 4.3.1

4.3.1. Das kantonale Gericht erachtete die RAD-Berichte vom 29. Dezember 2015 und 16. Februar 2016 als beweiskräftig. Die Beschwerdeführerin zweifelt die fachliche Qualifikation der RAD-Ärzte an und wirft diesen vor, die Vorakten nicht hinreichend gewürdigt sowie wichtige Elemente der Anamnese "sorgfältig unterschlagen" zu haben. Die RAD-Ärzte med. pract. E.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, und med. pract. F.________, Fachärztin für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, verfügen über die erforderliche fachärztliche Ausbildung. Es ist nicht massgebend, ob sie diese im Ausland erworben haben (BGE 137 V 210 E. 3.3.2 S. 246). Die RAD-Ärzte setzten sich zudem mit den in den Vorakten erhobenen Diagnosen hinreichend auseinander und zeigten nachvollziehbar auf, weshalb sie verschiedene Diagnosen nicht bestätigten. Daran vermögen die zusätzlichen Angaben des Psychiaters Dr. med. B.________ und des Psychologen Dr. phil. C.________ im Bericht vom 9. März 2016 nichts zu ändern. Die von ihnen dargelegten Belastungen zeigen insbesondere nicht auf, inwiefern die RAD-Ärzte den Gesundheitszustand falsch einschätzten. Dieser Bericht vom 9. März 2016 wie auch jene vom 3. und 9. Oktober 2016 belegen vielmehr, dass darin die Diagnosen nicht nach den Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems (ICD-10) erhoben, sondern diese aufgrund des bio-psycho-sozialen Krankheitsmodells diagnostiziert wurden, welches jedoch aus invalidenversicherungsrechtlicher Sicht nicht massgebend ist (BGE 143 V 418 E. 6 S. 426 f.).