Citation: 5A_583/2007 06.02.2008 E. 3

3.1 Soweit das Kantonsgericht das erstinstanzliche Nichteintreten auf das gegen die X. V.________ AG gerichtete Massnahmenbegehren geschützt hat, wirft ihm der Beschwerdeführer eine Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) vor: Die Vorinstanz sei auf seine Stellungnahme vom 6. März 2007 (zu den Bemerkungen des erstinstanzlichen Richters und zur Eingabe der Beschwerdegegner vom 15. Februar 2007 und dem dortigen Hinweis, die Ausweisung sei am 6. Februar 2007 vollzogen worden), nicht eingegangen. In jener Eingabe habe er auf § 182 der Schwyzer Zivilprozessordnung (ZPO) hingewiesen, wonach dem Kläger Frist zur Einleitung des ordentlichen Verfahrens anzusetzen sei, wenn nach dem Erlass von vorsorglichen Massnahmen eine gerichtliche Erledigung des Rechtsstreites erforderlich sei. Da sich das Massnahmenbegehren notwendigerweise auch gegen die X. V.________ AG als Eigentümerin der in Frage stehenden Liegenschaft habe richten müssen, hätte der angerufene Richter Frist zur Klage für den Einbezug der X. V.________ AG anzusetzen gehabt, statt auf das Begehren nicht einzutreten, soweit es diese Gesellschaft betroffen habe. Insoweit sei das kantonale Verfahrensrecht willkürlich angewendet und Art. 9 BV verletzt worden. 3.2 Die erwähnten Ausführungen in der Stellungnahme vom 6. März 2007 stellen inhaltlich eine nachträgliche Ergänzung der Rekursbegründung dar. Dass das kantonale Prozessrecht eine solche zulässt und das Kantonsgericht aus diesem Grund gehalten gewesen wäre, auf seine Vorbringen einzugehen, macht der Beschwerdeführer nicht geltend. Seine Berufung auf § 182 ZPO ist im Übrigen von vornherein unbehelflich, da die Ansetzung einer Klagefrist nach dieser Bestimmung selbstverständlich voraussetzt, dass eine vorsorgliche Massnahme, die durch die Einreichung der Klage aufrechterhalten werden soll, überhaupt angeordnet wurde, was nach der Verfügung des erstinstanzlichen Gerichtspräsidenten vom 6. Februar 2007 gerade nicht zutraf. Zu bemerken ist ausserdem, dass auch das Kantonsgericht zum Schluss gelangte, die Voraussetzungen für den Erlass vorsorglicher Massnahmen seien nicht erfüllt, so dass der Frage, gegen wen solche ihre Wirkungen entfaltet hätten, die Grundlage entzogen war. Unter den dargelegten Umständen kann weder von einer willkürlichen Anwendung kantonalen Verfahrensrechts noch von einem Verstoss des Kantonsgerichts gegen die Bestimmung von Art. 29 Abs. 2 BV die Rede sein, zumal letztere nicht etwa verlangt, dass sich das Gericht in seiner Begründung mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzt.