Citation: 8C_724/2020 E. 4

Die Vorinstanz stellte gestützt auf das Gutachten der Dres. med. C.________ und D.________ fest, dass sich der Gesundheitszustand seit der ursprünglichen Rentenverfügung vom 20. November 2003 erheblich verbessert habe. Die Rentenzusprechung sei damals wegen der psychischen Problematik erfolgt. Es habe sich dabei gemäss Gutachten um eine depressive Reaktion auf den tragischen Tod des Ehemanns der Beschwerdeführerin im Jahr 1997 gehandelt, die später in eine mild verlaufende affektive Problematik übergegangen sei. Depressive Symptome seien heute nicht mehr gegeben. Sowohl aus psychiatrischer wie auch aus rheumatologischer Sicht sei die Beschwerdeführerin in der angestammten oder einer anderen angepassten Tätigkeit voll arbeitsfähig. An der gutachtlichen Einschätzung könne der von der Beschwerdeführerin eingereichte Bericht ihres Hausarztes vom 30. Dezember 2019 mit Bedenken aus rheumatologischer Sicht nichts ändern, zumal die Experten zu den entsprechenden Einwänden ausdrücklich Stellung genommen, eine entzündliche Erkrankung jedoch ausgeschlossen hätten. Die Beschwerdeführerin erneuert ihren Einwand, dass es an einem Revisionsgrund fehle. Die Gutachter Dres. med. C.________ und D.________ zeigten nicht auf, inwiefern sich der Gesundheitszustand seit der ursprünglichen Rentenzusprechung verändert habe, sondern nähmen lediglich eine abweichende Einschätzung eines gleichgebliebenen Sachverhalts vor. Insbesondere sei seit der letzten Begutachtung im Jahr 2013 durch die SMAB keine rentenerhebliche Veränderung eingetreten. Damals sei die Arbeitsfähigkeit noch erheblich eingeschränkt gewesen und es habe weiterhin Anspruch auf eine ganze Rente bestanden. Die vorinstanzliche Beweiswürdigung mit Schlussfolgerung auf die Wiederherstellung einer vollen Arbeitsfähigkeit unter Verzicht auf weitere Abklärungen sei willkürlich.