Citation: 4A_122/2021 E. 3.4

3.4. Die vom Beschwerdeführer angeführten Punkte, zu deren Widerlegung die Vorinstanz ihr aus einem Drittverfahren bekannte Tatsachen in ihre Argumentation hat einfliessen lassen, sind, auch wenn diese Tatsachen nicht berücksichtigt werden, nicht geeignet, die Vertragsauslegung nach dem Vertrauensprinzip zu einem anderen Ergebnis kommen zu lassen. Es bleibt dabei, dass keine Umstände dargetan sind, aus denen der Beschwerdegegner hätte erkennen müssen, das mehr geschuldet wäre, als das Objekt entsprechend seiner ursprünglichen Konstruktion fehlerfrei zum Laufen zu bringen. Die Beseitigung von eigentlichen Konstruktionsfehlern war darin nicht inbegriffen. Den vom Beschwerdeführer beanstandeten Tatsachen kommt keine Prozessrelevanz zu, weshalb insoweit eine Verletzung des rechtlichen Gehörs ausscheidet und einer allfälligen Verletzung der Verhandlungsmaxime keine Bedeutung zukommt. Ohnehin wäre die Rüge einer Gehörsverletzung nicht hinreichend begründet.