Citation: 6B_384/2022 E. 2.3.3

2.3.3. Im Übrigen übersieht die Beschwerdeführerin, dass Willkür nach ständiger Rechtsprechung nur vorliegt, wenn die vorinstanzliche Beweiswürdigung schlechterdings unhaltbar ist (BGE 145 IV 154 E. 1.1 mit Hinweisen). Dass eine andere Lösung ebenfalls als vertretbar oder gar zutreffender erscheint, genügt nicht (BGE 148 IV 39 E. 2.3.5; 146 IV 88 E. 1.3.1; 144 I 113 E. 7.1; je mit Hinweisen). Die Beschwerdeführerin rügt, weder die Polizeibeamten noch der Beschwerdegegner hätten einen Geschehensablauf zu Protokoll gegeben, bei dem sich der Beschwerdegegner für beide Schussabgaben schräg nach hinten links habe drehen müssen, um die Pfefferspray-Pistole gegen die Polizeibeamtin abzufeuern. Von einer sorgfältigen Auseinandersetzung mit den Aussagen des Beschwerdegegners und der Polizeibeamten könne keine Rede sein. Die Vorinstanz begründe nicht, weshalb die Aussagen der Polizeibeamten unglaubhaft sein sollen. Damit plädiert die Beschwerdeführerin wie in einem appellatorischen Verfahren frei zum vorinstanzlichen Beweisergebnis. Sie legt dar, wie die Aussagen des Beschwerdegegners und der Polizeibeamten aus ihrer Ansicht zu würdigen gewesen wären. Ihre Einwände erschöpfen sich in einer unzulässigen appellatorischen Kritik am angefochtenen Urteil. Darauf ist nicht einzutreten.