Citation: 9C_763/2015 E. 4.2

4.2. Was die medizinische Seite betrifft, hat das kantonale Gericht festgehalten, die Versicherte sei gemäss Folgerungen der Gutachter in ihrer angestammten Tätigkeit als kaufmännische Angestellte hälftig arbeitsfähig. Hievon sei kein Abzug in Folge verminderter Leistungsfähigkeit vorzunehmen; das Gutachten des AEH attestiere eine Arbeitsfähigkeit von 50 % ohne Leistungsverminderung. Die entsprechende Aussage ist insofern ungenau wiedergegeben, als die Gutachter dargelegt haben, die Beschwerdeführerin könne die bisherige Tätigkeit in vollem zeitlichen Umfang, aber nur mit einer Leistungsreduktion von 50 %, ausführen. Ein behinderungsbedingter Abzug fällt indessen ausser Betracht (statt vieler: Urteile 9C_359/2014 vom 5. September 2014 E. 5.4 und 8C_765/2007 vom 11. Juli 2008 E. 4.3.3). Die Fussbeschwerden wiederum, auf welche die Versicherte zur Begründung einer reduzierten Einsatzfähigkeit hinweist, haben ausdrücklich Eingang in die Beurteilung der Gutachter gefunden, weshalb deswegen entgegen den Vorbringen in der Beschwerde keine zusätzliche Einschränkung der Arbeitsfähigkeit gegeben ist.