Citation: 8C_717/2018 E. 4

Nach Würdigung der medizinischen Aktenlage stellte die Vorinstanz fest, dass das Gutachten der Psychiatrie D.________ grundsätzlich voll beweiskräftig sei. Der Gutachter führe, in Übereinstimmung mit der behandelnden Psychologin, aber auch mit der Einschätzung der Beschwerdeführerin selber, sämtliche Befunde und Einschränkungen unmittelbar auf den Tod des Sohnes und das juristische Nachspiel zurück. Die vom Gutachter attestierte Arbeitsunfähigkeit vermochte ihrer Auffassung nach jedoch keine invalidenversicherungsrechtlich relevante Einschränkung zu begründen. Eine verselbstständigte psychische Störung und damit eine versicherte Gesundheitsbeeinträchtigung sei nicht ausgewiesen.