Citation: 8C_455/2024 E. 4.2

4.2. Die Beschwerdeführerin erneuert ihren Einwand, dass sie als Gesunde erwerbstätig wäre. Die Familie lebe in engen finanziellen Verhältnissen und sie wünsche sich einen höheren Lebensstandard. Das kantonale Gericht habe ihre und die Angaben ihrer Familie zum hypothetischen Status als Gesunde zwar nicht als unglaubwürdig oder widersprüchlich bezeichnet, ihnen aber dennoch keine Beachtung geschenkt. Dass sie vor der Geburt der Kinder nicht über eine längere Zeit erwerbstätig gewesen sei, bestreitet die Beschwerdeführerin nicht, sie macht indessen geltend, dass ihr dies nach über 20 Jahren nicht zum Nachteil gereichen könne. Aus den blossen IK-Einträgen auf ein lediglich geringes Pensum zu schliessen, sei willkürlich. Familiäre Gründe stünden einer Erwerbstätigkeit nicht mehr entgegen. Dass sie seit der Geburt der Kinder nicht mehr gearbeitet habe, liege daran, dass sie seither gesundheitlich angeschlagen gewesen sei, auch wenn sich der genaue Verlauf der Einschränkungen rückblickend nicht mehr genau bestimmen lasse. Ein (einmaliger) Versuch sei denn auch aus diesem Grund fehlgeschlagen.