Citation: 6B_466/2021 E. 3.4

3.4. Im vorliegenden Fall steht fest, dass der Beschwerdeführer anlässlich seiner ersten Einvernahme im Sinne der genannten Bestimmungen ordnungsgemäss belehrt worden ist. Dies wird auch von ihm selbst nicht in Frage gestellt. Ob sich aus Art. 143 Abs. 1 lit. c StPO ableiten lässt, dass die einzuvernehmende Person bei jeder einzelnen Einvernahme erneut über ihre Rechte und Pflichten belehrt werden muss, auch wenn die Belehrung nachweislich bei früheren Einvernahmen erfolgt ist, kann hier offenbleiben (ebenfalls offengelassen in Urteil 6B_1300/2018 vom 7. Februar 2019 E. 1). Denn der Beschwerdeführer macht vor Bundesgericht nicht geltend, dass die fehlende Belehrung zur Unverwertbarkeit seiner Aussagen vor dem erstinstanzlichen Gericht hätte führen müssen. Er legt insbesondere nicht dar und es ist nicht erkennbar, weshalb die nicht wiederholte Belehrung einen schwerwiegenden Mangel darstellt, der eine Rückweisung erfordern würde, und inwiefern das Beweisergebnis anders hätte ausfallen müssen, wenn eine Rückweisung erfolgt wäre. Nachdem weder in Bezug auf die Verfahrenstrennung noch die ausgebliebene Belehrung ein schwerer Verfahrensmangel dargetan oder ersichtlich ist und der fehlende Hinweis auf die technische Aufzeichnung nach zutreffender Auffassung selbst des Beschwerdeführers keinen schweren Mangel darstellt, vermögen diese Umstände auch kumuliert nicht zur Annahme eines schwerwiegenden Verfahrensfehlers zu führen, der die Vorinstanz zu einer Rückweisung hätte anhalten müssen. Die Beschwerde ist demnach ebenso in diesen Punkten unbegründet.