Citation: 6B_430/2013 E. 1.3

1.3. In Anbetracht dieser Umstände sind die vorinstanzlichen Feststellungen, dass der Beschwerdeführer dem Journalisten die Dokumente (Informationsbericht und Journalnachtrag) zukommen liess, welche in den Ausgaben der C.________-Zeitung vom 13. und vom 20. Juli 2008 auszugsweise abgedruckt wurden, und dass er dem Journalisten Informationen aus dem Protokoll einer Befragung der Anzeigeerstatterin oder eine Kopie des Befragungsprotokolls zugänglich machte, nicht willkürlich. Die Vorinstanz schliesst im Übrigen nicht aus, dass der Beschwerdeführer die Unterlagen nicht persönlich dem Journalisten übergab, sondern sich eines Mittelsmannes oder eines sonstigen Vorgehens bediente, und sie meint, dass in diesem Falle die Aussage des Journalisten, der Beschwerdeführer habe ihm die Dokumente nicht übergeben, "dem reinen Wortlaut nach stimmen würde" und "keine Falschaussage" wäre (Urteil S. 36). An der strafrechtlichen Verantwortlichkeit des Beschwerdeführers würde dies nach der zutreffenden Auffassung der Vorinstanz jedoch nichts ändern.