Citation: I 132/06 05.09.2006 E. 4

4.1 Auf Grund der Akten, namentlich der im ABI-Gutachten vom 15. Juli 2004 enthaltenen Schlussfolgerungen, steht unbestrittenermassen fest, dass die Versicherte seit 1. Januar 2003 nurmehr im Umfang von 40 % in der Lage ist, ihre Tätigkeit als Hauspflegerin/ Haushalthilfe bzw. jede andere, körperlich geeignete Beschäftigung auszuüben. 4.2 Zu beurteilen sind in einem nächsten Schritt die erwerblichen Auswirkungen der festgestellten Leistungsverminderung, wobei die Situation massgebend ist, wie sie sich im Zeitpunkt der hier fraglichen revisionsrechtlichen Änderung des Invaliditätsgrades, d.h. im Jahr 2005, dargestellt hat. 4.2.1 Hinsichtlich des Einkommens, das die Beschwerdeführerin ohne gesundheitliche Einschränkung zu erzielen vermöchte (Valideneinkommen), ist, da die Versicherte als Gesunde nach eigenen Angaben weiterhin im Hauspflegebereich tätig gewesen wäre, mit der Beschwerdegegnerin (vgl. "Bemessung des Invaliditätsgrades nach der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs" vom 26. Oktober 2004) auf die tabellarischen Ansätze im Gesundheits- und Sozialwesen abzustellen. Der diesbezüglich relevante monatliche Bruttolohn (Zentralwert) belief sich im Jahre 2004 für Arbeitnehmerinnen, welche einfache und repetitive Tätigkeiten (Anforderungsniveau 4) im privaten Sektor verrichteten, auf Fr. 4344.- (LSE 2004, S. 53, Tabelle TA1, Wirtschaftszweig 85, 40 Arbeitsstunden pro Woche). Ausgehend von einer Nominallohnentwicklung 2004/2005 in dieser Branche von 0,6 % (Die Volkswirtschaft, a.a.O., S. 91, Tabelle B10.2, Noga-Abschnitt M, N, O) sowie einer durchschnittlichen wöchentlichen Arbeitszeit im Jahre 2005 von 41,5 Stunden (Die Volkswirtschaft, S. 90, Tabelle B9.2, Noga-Abschnitt N) beträgt das Valideneinkommen - bezogen auf ein 50 %-Pensum (vgl. Erw. 3.2.2 hievor) - Fr. 27'203.65. 4.2.2 Zur Bestimmung des trotz gesundheitlicher Beeinträchtigung zumutbarerweise noch realisierbaren Einkommens (Invalideneinkommen) ist - die Beschwerdeführerin geht keiner Erwerbstätigkeit mehr nach - ebenfalls die LSE beizuziehen (BGE 129 V 475 Erw. 4.2.1 mit Hinweisen). Der Versicherten stehen verschiedene Hilfsarbeiterstellen offen, weshalb der Totalwert und nicht eine branchenspezifische Zahl relevant ist. Gemäss Tabelle TA1 der LSE 2004 (S. 53) beträgt dieser Fr. 3893.- monatlich oder Fr. 46'716.- jährlich (Frauen, Anforderungsniveau 4, auf der Basis einer wöchentlichen Arbeitszeit von 40 Stunden). In Berücksichtigung der 2004/2005 eingetretenen Nominallohnentwicklung auf Gehältern von Arbeitnehmerinnen (1,1 %; Die Volkswirtschaft, a.a.O., S. 91, Tabelle B10.3 [Nominal Total, Frauen]) resultiert daraus - aufgerechnet auf die durchschnittliche Wochenarbeitszeit von 41,6 Stunden (Die Volkswirtschaft, a.a.O., S. 90, Tabelle B9.2, Total, 2005) sowie in Anbetracht einer Arbeitsfähigkeit von 40 % (vgl. Erw. 4.1 hievor) - ein Einkommen von Fr. 19'647.65. Der von der Beschwerdegegnerin vorgenommene und seitens des kantonalen Gerichts implizit bestätigte leidensbedingte Abzug vom Tabellenlohn in der maximal zulässigen Höhe von 25 % (BGE 126 V 79 f. Erw. 5b/aa-cc; AHI 2002 S. 62 ff. [Urteil D. vom 27. November 2001, I 82/01]) ist im Rahmen der Angemessenheitskontrolle sodann zwar nicht zu beanstanden (Art. 132 lit. a OG; BGE 114 V 316 Erw. 5a mit Hinweisen), angesichts der konkreten einkommensbeeinflussenden Merkmale aber immerhin als wohlwollend zu bezeichnen, da sich insbesondere der Umstand der Teilzeitbeschäftigung bei Frauen gemäss Statistik jedenfalls nicht lohnmindernd auswirkt (vgl. Tabelle 6* der LSE 2004, S. 25). Das Invalideneinkommen beläuft sich demnach auf Fr. 14'735.75. Die Gegenüberstellung von Validen- (Fr. 27'203.65) und Invalideneinkommen (Fr. 14'735.75) ergibt eine Erwerbsunfähigkeit von 45,83 % bzw. - gewichtet - von 22,92 % (0,5 x 45,83 %).