Citation: U 367/00 20.07.2001 E. 1

1.- Das kantonale Gericht hat die gesetzliche Bestimmung über den Anspruch auf Leistungen der Unfallversicherung (Art. 6 Abs. 1 UVG) sowie die Rechtsprechung zu dem für die Leistungspflicht des Unfallversicherers vorausgesetzten natürlichen Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidität, Tod; BGE 119 V 337 Erw. 1, 118 V 289 Erw. 1b, je mit Hinweisen), zur vorausgesetzten Adäquanz des Kausalzusammenhangs im Allgemeinen (BGE 121 V 49 Erw. 3a; vgl. auch BGE 125 V 461 Erw. 5a, 123 III 112 Erw. 3a, 123 V 103 Erw. 3d, je mit Hinweisen), bei psychischen Unfallfolgen (BGE 123 V 99 Erw. 2a, 115 V 133; RKUV 1996 Nr. U 248 S. 176) sowie Folgen eines Unfalls mit Schleudertrauma der Halswirbelsäule (HWS) ohne organisch nachweisbare Funktionsausfälle (117 V 359) im Besonderen zutreffend dargelegt. Sodann hat das kantonale Gericht zu Recht festgestellt, dass die Beurteilung der Adäquanz in Fällen, in welchen die zum typischen Beschwerdebild eines Schleudertraumas der HWS gehörenden Beschwerden zwar teilweise gegeben sind, im Vergleich zur ausgeprägten psychischen Problematik aber ganz in den Hintergrund treten, nach den für psychische Fehlentwicklungen nach einem Unfall entwickelten Kriterien vorzunehmen ist (BGE 123 V 99 Erw. 2a). Darauf kann verwiesen werden. Entsprechendes gilt für die Bedeutung und den Beweiswert ärztlicher Stellungnahmen für die Prüfung des natürlichen Kausalzusammenhanges und die Ermittlung des Invaliditätsgrades (BGE 122 V 159 Erw. 1b mit Hinweisen) sowie die Würdigung ärztlicher Berichte und Gutachten im Allgemeinen (BGE 125 V 352 Erw. 3a, 122 V 160 Erw. 1c).