Citation: 4P.120/2000 10.10.2000 E. 6

6.- Schliesslich machen die Beschwerdeführer geltend, das Obergericht sei zu Unrecht nicht von einer einfachen Gesellschaft zwischen den Beschwerdegegnern, dem Architekten und der RU Management AG ausgegangen. Soweit diese Rüge nicht ohnehin eine Rechtsfrage betrifft, auf welche vorliegend nicht eingetreten werden kann, ist sie offensichtlich neu. In einer staatsrechtlichen Beschwerde wegen Verletzung von Art. 9 BV sind neue rechtliche oder tatsächliche Vorbringen grundsätzlich unzulässig (BGE 119 II 6 E. 4a betr. Art. 4 aBV; 118 III 37 E. 2a). Ausnahmen werden gemacht für Vorbringen, zu deren Geltendmachung erst die Begründung des angefochtenen Entscheides Anlass gibt, sodann für solche, die Gesichtspunkte betreffen, welche sich aufdrängen und deshalb von der kantonalen Instanz offensichtlich von Amtes wegen hätten berücksichtigt werden müssen, sowie schliesslich für neue Tatsachen und Beweismittel, die sich aufgrund tatsächlicher Feststellungen des Bundesgerichts im Verfahren nach Art. 95 OG als relevant erweisen (Kälin, Das Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde,