Citation: 1P.716/2001 31.01.2002 E. 1

Das staatsrechtliche Beschwerdeverfahren führt nicht das vorangegangene kantonale Verfahren weiter, sondern stellt als ausserordentliches Rechtsmittel ein selbständiges staatsrechtliches Verfahren dar, das der Kontrolle kantonaler Hoheitsakte unter dem spezifischen Gesichtspunkt verfassungsmässiger Rechte dient (BGE 117 Ia 393 E. 1c S. 395). Aus diesem Grund sind die als verletzt erachteten verfassungsmässigen Rechte oder deren Teilgehalte zu bezeichnen; überdies ist in Auseinandersetzung mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheids im Einzelnen darzustellen, worin die Verletzung der angerufenen Verfassungsrechte bestehen soll (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG). Im staatsrechtlichen Beschwerdeverfahren prüft das Bundesgericht nur klar und detailliert erhobene Rügen (Rügeprinzip), welche soweit möglich zu belegen sind. Auf ungenügend begründete Rügen und rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt das Bundesgericht nicht ein (vgl. BGE 125 I 492 E. 1b S. 495 mit Hinweisen). Die vorliegende Beschwerde genügt den genannten Begründungsanforderungen nicht. Auf die Vorbringen des Beschwerdeführers kann namentlich nicht eingetreten werden, weil er in der Begründung seiner Eingabe nicht aufzeigt, welche Bestimmungen in verfassungswidriger Weise angewendet worden sein sollen. Zwar ergibt sich aus der Beschwerde, welche Verfassungsverletzungen gerügt werden, doch legt der Beschwerdeführer nicht dar, aus welchen Vorschriften er die Ansprüche ableitet, die in verfassungswidriger Weise missachtet worden sein sollen. Auch setzt er sich in keiner Weise mit den vom Obergericht im angefochtenen Entscheid genannten Bestimmungen der kantonalen Strafprozessordnung auseinander. Diese Art der Beschwerdeführung erfüllt die Anforderungen von Art. 90 Abs. 1 lit. b OG nicht, weshalb auf die Beschwerde nicht eingetreten werden kann.