Citation: 1C_519/2020 E. 4.2

4.2. Zunächst macht sie geltend, das Kantonsgericht habe die Begründungspflicht verletzt. Es sei nicht auf alle ihre Vorbringen im Zusammenhang mit Entscheiden aus dem Jahr 2016, die ihr nicht zugestellt worden seien, eingegangen. Das Kantonsgericht hielt in E. 4.3 des angefochtenen Urteils fest, dass die Zustellung der Entscheide des Gemeinderats und der Dienststelle rawi aus dem Jahr 2016 an die Beschwerdeführerin nicht belegt sei, weshalb von einer Verletzung deren Anspruchs auf rechtliches Gehör auszugehen sei. Allerdings sei ihr daraus kein Nachteil erwachsen, weil diese Entscheide durch die später ergangenen Entscheide des Gemeinderats und der Dienststelle rawi ersetzt worden seien. Im Übrigen sei die Gehörsverletzung im kantonsgerichtlichen Verfahren geheilt worden. Sie sei jedoch im Kostenpunkt zu berücksichtigen. Das Kantonsgericht anerkannte somit die Gehörsverletzung und legte deren Rechtsfolgen dar. Die Ausführungen genügen der Begründungspflicht. Es reicht aus, dass die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid die für sie wesentlichen Überlegungen aufgeführt hat. Die Beschwerdeführerin war gestützt darauf ohne Weiteres in der Lage, den Entscheid sachgerecht anzufechten (vgl. BGE 143 III 65 E. 5.2).