Citation: 6B_796/2023 E. 1.5.2

1.5.2. Was der Beschwerdeführer dagegen einwendet, verfängt nicht, zumal er grösstenteils den Begründungsanforderungen zum Aufzeigen von Willkür nicht genügt (Art. 42 Abs. 2, Art. 106 Abs. 2 BGG). Der Beschwerdeführer macht geltend, das Aufbewahren des Geldes ausserhalb des Nothilfezentrums spreche nicht für eine Täuschungsabsicht. Die Vorinstanz führt indes schlüssig aus, der Beschwerdeführer hätte das Geld beispielsweise auch seinen Freunden des F.________ und/oder der Zentrumsleitung zwecks Aufbewahrung in einem Büro abgeben können. Wenn der Beschwerdeführer lediglich pauschal ausführt, innerhalb der Nothilfeunterkunft bestehe das grosse Risiko eines Diebstahls, sei doch seine erfolgreiche Lauftätigkeit allgemein bekannt gewesen, so genügt dies nicht den Begründungsanforderungen an die Auseinandersetzung mit dem angefochtenen Urteil (Art. 42 Abs. 2 BGG). Darauf braucht nicht näher eingegangen zu werden. Auch der von ihm vorgebrachte Umstand, dass er als abgewiesener Asylbewerber kein Bankkonto führen könne, zielt ins Leere. Unabhängig davon überzeugt die Auffassung der Vorinstanz, er habe mit dem Verstecken des Rucksacks bei seiner Exfreundin seine Preisgelder gegenüber den Behörden verschweigen wollen. Dazu äussert er sich nicht. Weiter rügt der Beschwerdeführer, er sei bei der polizeilichen Einvernahme vom 23. Juli 2020 von sich aus auf das Geld zu sprechen gekommen, was gegen eine Täuschungsabsicht spreche. Die Vorinstanz erwägt diesbezüglich nachvollziehbar, der Beschwerdeführer sei nicht von sich aus zur Polizei gegangen, um den Diebstahl seines Geldes zu melden, sondern es sei vielmehr seine Exfreundin gewesen, die insbesondere wegen Drohungen seitens des Beschwerdeführers und Diebstahls die Polizei aufgesucht habe. Er sei am 23. Juli 2020 im Strafverfahren gegen unbekannte Täterschaft wegen Diebstahls polizeilich als Auskunftsperson einvernommen worden und habe dabei Aussagen zum Geld im besagten Rucksack gemacht. Damit setzt sich der Beschwerdeführer nicht auseinander (Art. 42 Abs. 2 BGG). Er belässt es dabei vorzubringen, hätte er gewusst, dass er das aus den Laufgewinnen resultierte Einkommen und Vermögen den Behörden hätte melden müssen und er sich bei Nichtangabe dieses Geldes sogar strafbar mache, hätte er dieses Geld der Polizei gegenüber mit Sicherheit nicht erwähnt. Damit ist keine Willkür dargetan; im Übrigen verfängt seine Auffassung nicht. Nicht zu beanstanden ist ferner, wenn die Vorinstanz es als Indiz für den Täuschungswillen des Beschwerdeführers erachtet, dass er eine Busse von Fr. 100.-- über den Vereinspräsidenten des F.________ habe bezahlen lassen. Der Beschwerdeführer bringt dagegen lediglich vor, der Vereinspräsident habe über die erfolgreiche Lauftätigkeit des Beschwerdeführers Bescheid gewusst und seine Preisgelder seien teilweise auf dessen Konto ausbezahlt worden, weshalb vielmehr davon auszugehen sei, dass er über die finanzielle Situation des Beschwerdeführers Bescheid gewusst habe und ihn trotzdem habe unterstützen wollen. Auch damit vermag er die vorinstanzliche Begründung nicht als willkürlich auszuweisen. Ebenso wenig ist ersichtlich, inwieweit die Vorinstanz in Willkür verfallen soll, wenn sie die Fluchtgeschichte des Beschwerdeführers erwähnt und ausführt, zusammenfassend sei er nicht der Unwissende, den er vorzugeben versucht habe. Der Beschwerdeführer scheint zu übersehen, dass die Vorinstanz seinen Täuschungswillen keineswegs bloss gestützt darauf bejaht, sondern - wie soeben aufgezeigt - verschiedene Indizien und Aspekte miteinfliessen lässt. Nebst den bereits behandelten Punkten setzt sich die Vorinstanz dabei auch ausführlich und nachvollziehbar mit den Aussagen des Beschwerdeführers und seiner Exfreundin B.________ auseinander und schliesst daraus, der Beschwerdeführer habe seine Preisgelder den Behörden vorenthalten wollen, um diese nebst den Nothilfeleistungen zur Bestreitung seines Lebensunterhalts verwenden zu können. Zudem legt aus Sicht der Vorinstanz die Tatsache, dass der Beschwerdeführer auf das gemeinsame Zusammenleben mit B.________ und den gemeinsamen Kindern verzichtete, obwohl er zu diesem Zeitpunkt über mehrere tausend Franken verfügte, nahe, dass er nicht auf die Beiträge verzichten wollte. Auch mit diesen Aspekten setzt sich der Beschwerdeführer nicht auseinander. Insgesamt ist nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz den Täuschungswillen des Beschwerdeführers bejaht. Seine Vorbringen vermögen keine Willkür zu begründen; die Beschwerde ist in diesem Punkt abzuweisen.