Citation: 4A_6/2022 E. 3.3

3.3. Die Vorinstanz stellte fest, der Beschwerdeführer habe den externen Rechtsanwalt selbst mandatiert. Bis zur Mandatierung habe dieser keinen Kontakt mit der Beklagten gehabt. Mit der Mandatierung sei zwischen dem externen Rechtsanwalt und dem Beschwerdeführer ein Auftrag entstanden. Fortan seien die auftragsrechtlichen Sorgfaltspflichten ausschliesslich dem externen Rechtsanwalt zugefallen. Nach seiner Mandatierung habe sich die Pflicht der Beklagten darin erschöpft, die Kosten im Rahmen der vereinbarten Gutsprache zu tragen. Dass sich der externe Rechtsanwalt mit Rückfragen an die Versicherung gewandt habe, ändere daran nichts. Weiter erwog die Vorinstanz, zwischen dem Beschwerdeführer und der Beklagten gelange das Versicherungsvertragsgesetz (VVG; SR 221.229.1) zur Anwendung. Daher gelte die zweijährige Verjährungsfrist gemäss Art. 46 Abs. 1 VVG. Die Mandatierung des externen Rechtsanwalts sei im Jahr 2005 erfolgt, der Rechtsfall sei mit Unterzeichnung der Vereinbarung im Jahr 2010 abgeschlossen worden. Die Verjährung sei demnach bereits eingetreten. Die Teilklage des Beschwerdeführers erscheine vor diesem Hintergrund als aussichtslos.