Citation: 8C_40/2014 E. 3.1

3.1. Diese vorinstanzliche Betrachtungsweise lässt sich mit der Argumentation der Beschwerdeführerin, wonach bei einem Squat-Jump kein äusserer Faktor im Sinne eines gesteigerten Gefährdungspotenzials zufolge allgemein gesteigerter Gefahrenlage mitwirke, nicht ernsthaft in Frage stellen. Die beim Squat-Jumping angewandte Sprungtechnik birgt - bedingt durch die zu unterlassende Ausholbewegung und die fehlende Ausgleichsfunktion mittels Armeinsatzes die durchaus erhebliche Gefahr eines während des Sprunges eintretenden Gleichgewichtsverlustes und damit wiederum eines auch unsauberen Wiederaufsetzens auf dem Boden in sich, was, wenn nicht gar zu Stürzen, so doch zu fehlerhaften Steuerungen einzelner Körperteile, namentlich der Beine, führen kann. Angesichts der dadurch geschaffenen Verletzungsgefahr kann mit der Vorinstanz ein gewisses gesteigertes Gefährdungspotenzial jedenfalls nicht verkannt werden. Insoweit ist dem kantonalen Gericht im Ergebnis darin beizupflichten, dass der von der Beschwerdegegnerin als Fitness-Instruktorin demonstrierte Squat-Jump mit einer Gefahrenlage verbunden war, welche die Annahme eines mitwirkenden äusseren Faktors im Sinne der Rechtsprechung zu Art. 9 Abs. 2 UVV (E. 2.2.3 hievor) unterstützt.