Citation: H 91/06 20.06.2007 E. 4

4.1 Nach ständiger Rechtsprechung prüft das Bundesgericht von Amtes wegen die formellen Gültigkeitserfordernisse des Verfahrens, insbesondere auch die Frage, ob die Vorinstanz zu Recht auf die Beschwerde oder Klage eingetreten ist. Dies gilt auch für die Sachurteilsvoraussetzung der Zuständigkeit der angerufenen Rechtspflegebehörde (Gygi, Bundesverwaltungsrechtspflege, 2. Auflage, S. 72 f.; AHI 1995 S. 187). Hat die Vorinstanz übersehen, dass es an einer Prozessvoraussetzung fehlte, und hat sie materiell entschieden, ist dies im Rechtsmittelverfahren von Amtes wegen zu berücksichtigen mit der Folge, dass der angefochtene Entscheid aufgehoben wird (BGE 132 V 93 E. 1.2 S. 95, 128 V 89 E. 2a S. 89). 4.2 Die zu aArt. 81 Abs. 3 AHVV ergangene Rechtsprechung (BGE 110 V 358), wonach für Schadenersatzverfahren ohne Rücksicht auf den Wohnsitz der in Anspruch genommenen Organe das Versicherungsgericht jenes Kantons zuständig ist, in welchem die juristische Person ihren Sitz hat oder vor dem Konkurs hatte, gilt auch im Rahmen des seit 1. Januar 2003 in Kraft stehenden Art. 52 Abs. 5 AHVG (Urteil H 130/06 vom 13. Februar 2007, E. 4.3). Das Verwaltungsgericht des Kantons Freiburg ist deshalb zu Recht auf die Beschwerde eingetreten, die ihr das Verwaltungsgericht des Kantons Bern mit Zwischenentscheid vom 7. Oktober 2005 überwiesen hatte, nachdem die ehemalige Firma Z.________ GmbH vor dem Konkurs ihren Sitz im Kanton Freiburg hatte.