Citation: 2C_514/2014 E. 3.3

3.3. Weiter rügt der Beschwerdeführer, der Widerruf der Niederlassungsbewilligung setze eine noch erheblichere Straffälligkeit im Sinne einer ungünstigen Prognose voraus; bei einer günstigen Prognose sei der Widerruf unzulässig. Soweit der Beschwerdeführer damit zu verlangen scheint, dass eine konkrete Gefahr einer noch erheblicheren als der bisherigen Straffälligkeit vorausgesetzt werden müsse, so widerspricht dies der ständigen Rechtsprechung, wonach namentlich bei Betäubungsmitteldelikten zum Schutz der Öffentlichkeit ausländerrechtlich selbst ein geringes Risiko weiterer Rechtsgüterverletzungen nicht hinzunehmen ist und der Widerruf der Niederlassungsbewilligung auch bei Ausländern der zweiten Generation möglich ist (vorne E. 2.2; BGE 139 I 16 E. 2.2.1 S. 19 f., 31 E. 2.3.1 S. 33 f.; 135 II 377 E. 4.3 S. 381 f.).