Citation: 9C_739/2023 E. A

Die 1962 geborene A.________ meldete sich im Mai 2017 erneut bei der Invalidenversicherung (IV) zum Leistungsbezug an, nachdem die IV-Stelle des Kantons Aargau ein erstes entsprechendes Gesuch im Juli 2013 abgelehnt hatte (Verfügung vom 3. Juli 2013, letztinstanzlich bestätigt mit Urteil 9C_631/2014 vom 12. März 2015). Die Verwaltung klärte die gesundheitlichen und die erwerblichen Verhältnisse ab. Sie holte ein neurologisch-neuropsychologisches Gutachten ein, welches am 2. Oktober 2020 erstattet wurde. Vorbescheidweise verneinte sie den Anspruch auf eine Invalidenrente. Auf den von A.________ hiegegen erhobenen Einwand hin nahm die IV-Stelle Rücksprache mit ihrem Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD). In der Folge unterbreitete sie dem Gutachter Prof. Dr. med. B.________, Facharzt FMH für Neurologie, eigene und von der Versicherten eingereichte Ergänzungsfragen, wozu dieser am 29. November 2021 Stellung nahm. Sie konsultierte den RAD erneut, bevor sie schliesslich am 14. Juli 2022 wie vorbeschieden verfügte.