Citation: 9C_554/2015 E. 3.4

3.4. Nach Auffassung des Beschwerdeführers ist zu berücksichtigen, dass er im Rahmen des Arbeitstrainings bei der H.________ GmbH trotz aller Bemühungen keine verwertbare Arbeitsleistung habe erbringen können. Es trifft zu, dass den Erkenntnissen der Abklärungsstellen bei der Festlegung der Arbeitsfähigkeit Rechnung zu tragen ist (SVR 2013 IV Nr. 6 S. 13, 9C_148/2012 E. 2.3.2; Urteil 9C_833/2007 vom 4. Juli 2008 E. 3.3.2). Aus dem Schreiben der H.________ GmbH vom 7. Januar 2011 ergibt sich indessen, dass diese sich nach Rücksprache mit dem IV-Eingliederungsfachmann veranlasst sah, die Zielvereinbarung aufzulösen, weil der Versicherte das Angebot "Arbeit zur Zeitüberbrückung" nicht mehr in Anspruch nehmen wollte. Sodann vermag auch der Abschlussbericht Berufliche Eingliederung vom 6. Januar 2011 keine ernsthaften Zweifel an der gutachterlichen Einschätzung zu begründen, weil er trotz der Einstufung des Versicherten als "nicht eingliederbar" kein eindeutiges Bild der vom Versicherten während der Massnahme (einen einwandfreien Arbeitseinsatz vorausgesetzt) effektiv realisierten und gemäss Einschätzung der Berufsfachleute objektiv realisierbaren Leistung vermittelt. Aufgrund dieser Unklarheiten verwies der Eingliederungsfachmann der IV-Stelle im Bericht vom 6. Januar 2011 gerade auf die Notwendigkeit, die gesundheitliche Situation abzuklären, wie dies anschliessend durch Dr. med. I.________ erfolgt ist.