Citation: 6A.57/2005 27.02.2006 E. 1

Die Vorinstanz gelangt zum Schluss, dass die erste Rechtsmittelinstanz ihrem Entscheid den Sachverhalt hätte zugrunde legen müssen, der sich aus der rechtskräftigen Strafverfügung vom 16. Februar 2004 ergab. Der Beschwerdeführer rügt diese Ansicht zu Recht als unzutreffend. Die Entzugsbehörden dürfen nach der Rechtsprechung von den tatsächlichen Feststellungen im Strafurteil abweichen, wenn sie zusätzliche Beweise erheben (BGE 119 Ib 158 E. 3c/aa S. 164). Der Kantonsgerichtspräsident II hat den Beschwerdeführer zum fraglichen Vorfall mündlich einvernommen und damit ergänzende Sachverhaltsermittlungen vorgenommen. Dieser Mangel führt jedoch nicht zur Aufhebung des angefochtenen Entscheids, wenn dieser im Ergebnis mit dem Bundesrecht im Einklang steht.