Citation: 2C_106/2023 E. A

A.a. A.A.________, geboren 1969, serbischer Staatsangehöriger, reiste am 3. Mai 2014 in die Schweiz, um am 11. Juni 2014 die hier niedergelassene bosnische Staatsangehörige G.G.________, geboren 1980, zu heiraten. Diese brachte eine voreheliche Tochter, H.G.________ (geboren 2005), in die Ehe mit. A.A.________ war in erster Ehe von 1991 bis 2012 mit B.A.________ verheiratet, mit welcher er drei erwachsene Kinder hat (C.A.________, geboren 1991; D.A.________, geboren 1992, 1993 oder 1994; E.A.________, geboren 2000). B.A.________ heiratete am 9. Februar 2013 den in der Schweiz niedergelassenen serbischen Staatsangehörigen I.________, geboren 1965, und lebt - gemeinsam mit dem jüngsten Sohn E.A.________ - ebenfalls im Kanton Zürich. A.b. Aufgrund der Heirat mit G.G.________ wurde A.A.________ eine Aufenthaltsbewilligung zum Verbleib bei seiner Ehegattin erteilt, welche zuletzt bis 16. Juni 2018 verlängert wurde. Am 20. August 2015 gebar G.G.________ die Tochter F.A.________. Am 8. Dezember 2016 sowie am 12. Dezember 2017 beauftragte das Migrationsamt des Kantons Zürich die Kantonspolizei Zürich, die ehelichen Verhältnisse von A.A.________ und G.G.________ einerseits sowie von B.A.________ und I.________ andererseits zu überprüfen. Dies ausgehend vom Verdacht, dass die ehemaligen Eheleute A.A.________ und B.A.________ weiterhin eine Beziehung führen würden und I.________ mit G.G.________ ebenfalls in einer Beziehung sei. Die Eheleute A.A.________/G.G.________ wurden am 15. Januar 2018 zu ihrer Ehe befragt. Am 22. März 2018 schied das Bezirksgericht Horgen die Ehe von A.A.________ und G.G.________ und stellte die Tochter F.A.________ unter die alleinige elterliche Sorge und Obhut der Mutter. Mit Urteil vom 9. Dezember 2020 stellte das Bezirksgerichts Horgen auf Klage von F.A.________ hin fest, dass A.A.________ nicht ihr Vater ist.