Citation: 2C_128/2024 E. 5.1

5.1. Ausserdem rügt der Beschwerdeführer in Bezug auf die Anwendung von Art. 50 Abs. 1 lit. a AIG eine Verletzung des rechtlichen Gehörs (Art. 29 Abs. 2 BV). Er bringt diesbezüglich vor, er habe anlässlich der öffentlichen Urteilsberatung der Vorinstanz (vom 14. Dezember 2023) erstmals vernommen, dass die Nichtverlängerung seiner Aufenthaltsbewilligung im Zusammenhang mit seiner zweiten Ehe stehe und mit der zu kurzen Dauer dieser Ehe (weniger als drei Jahre) - und nicht mit dem Widerrufsgrund des Verstosses gegen die öffentliche Sicherheit und Ordnung - begründet werde. Er sei von dieser neuen Begründung der Vorinstanz, welche vorher nie ein Thema gewesen sei, überrascht worden und habe sich dazu nicht vorgängig äussern können.