Citation: 9C_813/2018 E. 1

In einer unaufgeforderten Eingabe vom 5. Februar 2019 lässt die Beschwerdeführerin Auszüge aus wissenschaftlichen Texten von Bundesrichter Meyer zitieren und ausführen, "Meines Erachtens müsste ein Richter, der solche Aussagen macht, im Falle einer von der Vorinstanz gesundgeschriebenen kranken Patientin wegen Voreingenommenheit als befangen in den Ausstand treten." Die abstrakte Äusserung einer politischen oder wissenschaftlichen Meinung begründet grundsätzlich noch keine Befangenheit, welche als Ausstandsgrund zu gelten hätte (Art. 34 BGG). Ausser die Art der Äusserungen erfolgt in einer Weise, die bei objektiver Betrachtungsweise befürchten lässt, die Meinung sei bereits abschliessend gebildet und die sich in einem konkreten Streitfall stellenden Fragen könnten nicht mehr umfassend und offen beurteilen werden (BGE 133 I 89 E. 3.3 S. 92; Urteil 8C_3/2016 vom 29. Februar 2016 E. 4.2; SVR 2012 IV Nr. 3 S. 10, 8C_828/2010 E. 2.1). Die Zitate aus wissenschaftlichen, allgemeingehaltenen Texten stellen - wie dargelegt - an sich keinen Ausstandsgrund dar. Die Beschwerdeführerin zeigt im Übrigen nicht substanziiert auf, inwiefern aufgrund dieser Aussagen auf eine Befangenheit zu schliessen ist und dies ist auch nicht ersichtlich.