Citation: 6B_930/2015 E. A

Die Staatsanwaltschaft wirft A.X.________ vor, er habe seinen Sohn, geb. 2012, in der Zeit zwischen Anfang April 2012 und dem 20. August 2012 wiederholt durch stumpfe Gewalteinwirkung schwer misshandelt. Er habe die schweren bzw. lebensgefährlichen Verletzungen (u.a. Rippen- und Schienbeinbrüche, Bruch des Mittelfussknochens, Schädelbruch, Blutung unter die harte Hirnhaut etc.) wissentlich und willentlich begangen; zumindest habe er diese aufgrund seines Handelns für möglich halten müssen und habe sie, indem er seinen Sohn trotzdem wiederholt misshandelt habe, auch in Kauf genommen. Ferner habe er seinem Sohn mindestens einmal nicht verschreibungsfähige Arzneimittel (Benzodiazepine) ohne Berechtigung oral verabreicht und seine Fürsorgepflicht wiederholt wissentlich sowie willentlich verletzt.