Citation: 4A_100/2014 E. 2

Die Vorinstanz erachtete es zwar als glaubhaft, dass der Beschwerdeführerin vor der Operation ein Aufklärungsprotokoll übergeben worden sei. Sie zitiert aus einem Schreiben der Versicherung, wonach sich der behandelnde Arzt an die Konsultation genauer erinnere, weil er von der Beschwerdeführerin das erste Mal in seiner Praxis gefragt worden sei, welche Komplikationen er persönlich erlebt habe. Auch die Beschwerdeführerin sei auf das Aufklärungsgespräch zu sprechen gekommen. Dennoch erachtete die Vorinstanz den strikten Beweis, dass die Beschwerdeführerin über allfällige Verletzungsmöglichkeiten der Gallengänge aufgeklärt worden sei, nicht für erbracht. Sie ging aber davon aus, der Beschwerdegegnerin sei der Nachweis einer hypothetischen Einwilligung gelungen.