Citation: 4A_350/2023 E. A

A.a. Die A.________ AG (Beklagte, Beschwerdeführerin) ist eine der Aufsicht der FINMA unterstellte Effektenhändlerin. Sie ist auch in der Vermögensverwaltung für private und institutionelle Kunden tätig. Die Beklagte war vom 1. Juli 2009 bis 30. Juni 2014 als Vermögensverwalterin der Stiftung B.________ in Liquidation (Klägerin, Beschwerdegegnerin) tätig. Zudem waren Vertreter der Beklagten (insbesondere deren CEO) Mitglieder des klägerischen Stiftungsrats. Während des Vermögensverwaltungsmandats war ein grösserer Teil der klägerischen Vermögenswerte in zwei von der Beklagten selbst verwalteten Dachfonds angelegt. A.b. Die Klägerin wirft der Beklagten vor, sie geschädigt zu haben, indem durch die Investition in den Dachfonds "X.________" (nachfolgend: Fonds 1) unnütze Kosten in der Höhe von insgesamt Fr. 1'240'464.62 entstanden seien. Diese seien zudem zum grössten Teil der Beklagten selbst zugeflossen. Weiter habe die Beklagte als Vermögensverwalterin des Fonds 1 wiederholt absichtlich teurere Tranchen der Zielfonds eingekauft, um höhere Retrozessionen zu erhalten, obwohl sie kostengünstigere institutionelle Tranchen der Zielfonds hätte erwerben können. Dies habe einen Schaden von Fr. 168'923.-- verursacht. Schliesslich habe die Beklagte mutmasslich Retrozessionen nicht abgeliefert, sondern selber behalten.