Citation: 6B_295/2024 E. 2.5.2

2.5.2. Der Beschwerdeführer dringt mit seiner Kritik nicht durch. Die Vorinstanz setzt sich mit diesem bereits im Berufungsverfahren vorgebrachten Einwand auseinander (vgl. Urteil S. 11 f. und S. 5). Sie führt unter Verweis auf die erstinstanzlichen Erwägungen aus, ein (weiteres) Indiz sei der Besitz des fraglichen Motorrads durch Miete. Dem Beschwerdeführer obliege es, glaubhaft darzulegen, dass er zum Tatzeitpunkt nicht gefahren sei. Sowohl er als auch seine Kollegen hätten angegeben, nicht mehr zu wissen, wer zum Tatzeitpunkt gefahren sei. Dies sei unglaubhaft und ausgeschlossen, gerade unter Berücksichtigung der zur Debatte stehenden massiven Geschwindigkeitsüberschreitung. Zudem müsse den Dreien angesichts der guten Aufnahme klar sein, wer von ihnen damals gefahren sei. Beide Kollegen hätten die Aussage verweigert, als es um vorgängige Kontaktaufnahmen durch den Beschwerdeführer oder dessen Verteidiger gegangen sei. Details zum angeblichen Motorradtausch hätten ebenfalls beide nicht angeben können. Die Angaben der drei Beteiligten zu Anzahl Tauschen, Tauschorten, Motorrädern und Mitfahrern seien karg und ohne Details. Insgesamt genüge die pauschale Behauptung des Motorradtausches und die Verweigerung weiterer Angaben nicht, um unüberwindbare Zweifel an den Indizien zu wecken (vgl. Urteil S. 5 sowie erstinstanzliches Urteil S. 11 ff.). Die Vorinstanz erachtet es ebenfalls als wenig plausibel, dass einerseits alle drei Tourenteilnehmer zwar sicher seien, selber zum Tatzeitpunkt das fragliche Motorrad nicht gefahren zu sein, jedoch andererseits auch nicht wissen wollten, wer zum Tatzeitpunkt gefahren und wer die Person auf den Radarfotos sei (vgl. Urteil S. 10). Darüber hinaus kommt die Vorinstanz zum Schluss, das Halterindiz rücke vorliegend jedoch in den Hintergrund, da bereits andere gewichtige Indizien und Hinweise das Bild der Täterschaft des Beschwerdeführers verdichtet hätten (vgl. Urteil S. 12). Nichtsdestotrotz würdigt sie den Umstand, dass der Beschwerdeführer Mieter des Fahrzeugs gewesen war und er gleichzeitig keine glaubhaften Alternativen vorgebracht hatte, richtigerweise als Indiz für die Täterschaft. Mit der gegenteiligen Behauptung vermag der Beschwerdeführer keine Willkür aufzuzeigen.