Citation: 8C_449/2023 E. B

Das Versicherungsgericht nahm das Schreiben vom 12. Juni 2019 mit Verfügung vom 27. Januar 2020 als Revisionsgesuch entgegen. Mit Verfügung vom 28. Oktober 2020 teilte es A.________ und der IV-Stelle mit, es werde ein polydisziplinäres gerichtliches Gutachten bei der ABI eingeholt, und gab unter Einräumung einer Frist zur Stellungnahme sowohl die vorgesehenen Gutachter wie auch die beabsichtigten Fragen bekannt. Da innert Frist weder Ergänzungsfragen noch Ablehnungsgründe vorgebracht wurden, verfügte das Versicherungsgericht am 20. November 2020 die Erteilung des entsprechenden Auftrags. Das ABI-Gutachten datiert vom 10. Mai 2021 und wurde dem Gericht am 8. November 2021 eingereicht. Dieses stellte das Gutachten den Parteien mit Verfügung vom 26. November 2021 zur Stellungnahme zu. Mit Eingabe vom 3. Februar 2022 liess der inzwischen anwaltlich vertretene A.________ beantragen, es sei nicht auf das ABI-Gutachten abzustellen, sondern ein neues medizinisches Gerichtsgutachten einzuholen, und das neuropsychologische ABI-Gutachten sei der Neuropsychologie des Spitals C.________ zur Stellungnahme zu unterbreiten. Zudem ersuchte er um Durchführung einer Verhandlung nach Art. 6 Ziff. 1 EMRK. Im Rahmen der öffentlichen Verhandlung vom 17. Mai 2023 liess A.________ beantragen, es sei ihm in Aufhebung des Urteils vom 9. März 2018 eine über den 1. April 2016 hinausgehende unbefristete Invalidenrente zuzusprechen; eventualiter sei ein neues medizinisches Gutachten bei einer nicht vorbefassten Gutachterstelle in Auftrag zu geben. Mit Urteil vom 17. Mai 2023 wies das Versicherungsgericht das Revisionsgesuch ab.