Citation: 5A_35/2018 E. 3.2

3.2. Das Obergericht stellt fest, dass der Beschwerdeführer bis August 2017 Arbeitslosentaggelder von durchschnittlich rund Fr. 6'850.-- pro Monat (zuzüglich Familienzulagen) bezogen hat. Was die Zeit ab September 2017 angehe, sei ihm wieder ein monatliches Nettoeinkommen von Fr. 7'550.-- (inkl. Anteil 13. Monatslohn, zuzüglich Familienzulagen) anzurechnen, wie er es bei der H.________ AG, seiner früheren Arbeitgeberin, bezogen habe. Die Einwendungen des Beschwerdeführers lässt die Vorinstanz nicht gelten. So komme es nicht darauf an, dass die Arbeitslosigkeit und die damit verbundene Einkommenseinbusse unverschuldet seien. Im Weiteren liessen sich hinreichende Bemühungen um eine neue Stelle nicht damit belegen, dass die Arbeitslosenkasse ununterbrochen Taggelder ausbezahlt habe. Dies ergebe sich schon daraus, dass die im Zusammenhang mit der Arbeitslosenversicherung geltenden Kriterien für die Bemessung von Unterhaltsbeiträgen nicht unbesehen übernommen werden können. Dass die Arbeitslosenkasse keine Einstelltage verfügt hat, belege einzig, dass sich der Beschwerdeführer während seiner Arbeitslosigkeit im Sinne von Art. 17 AVIG (SR 837.0) hinreichend um eine Arbeit bemüht habe. Damit lasse sich nicht beweisen, dass es dem Beschwerdeführer im Sinne der Rechtsprechung tatsächlich nicht möglich (gewesen) ist, eine Erwerbstätigkeit aufzunehmen. Dem angefochtenen Entscheid zufolge übergeht der Beschwerdeführer zudem, dass die Anforderungen an die Ausnützung der Erwerbskraft gerade im Verhältnis zu minderjährigen Kindern besonders hoch sind. Abgesehen davon habe er nicht dargelegt, weshalb er unter Berücksichtigung bzw. gerade wegen seines Alters, seiner Ausbildung und seiner bisherigen beruflichen Tätigkeiten keine entsprechende Stelle gefunden hat. Er habe es versäumt, seine konkreten Suchbemühungen, für die er beweispflichtig sei, auch nur ansatzweise zu belegen. "Unter diesen Umständen" erscheint der Vorinstanz auch die Aufnahme einer selbständigen Erwerbstätigkeit "keineswegs als zwingend". Der Beschwerdeführer habe im Übrigen zwar behauptet, dass er mit der Tätigkeit für die von ihm übernommene Firma I.________ GmbH - wenn überhaupt - knapp Fr. 6'100.-- verdienen könne. Er habe aber auch diesbezüglich nicht substanziiert begründet oder gar nachgewiesen, dass und weshalb er mit dieser Tätigkeit keine höheren Einkünfte erzielen könne. Aus alledem folgert das Obergericht, dass dem Beschwerdeführer spätestens ab September 2017, das heisst mit der Anstellung bei der I.________ GmbH, ein hypothetisches Einkommen von Fr. 7'550.-- pro Monat anzurechnen "bzw. davon auszugehen [sei], dass er seither tatsächlich ein Einkommen in dieser Höhe erzielt". Im Vergleich zum Urteil des Bezirksgerichts Horgen, das noch auf einem Nettoeinkommen von Fr. 8'014.50 beruhte, hätten sich die finanziellen Verhältnisse des Klägers somit erheblich verändert.