Citation: 2C_883/2021 E. 5.5

5.5. Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, überzeugt nicht. Insofern er sich darauf beruft, dass die Vorinstanz anerkannt habe, dass er vom 7. Januar 2019 bis 31. März 2019 arbeitsunfähig gewesen sei, stösst seine Kritik ins Leere. Die Vorinstanz hat lediglich darauf verwiesen, dass das am 26. Januar 2019 erstellte dritte Arztzeugnis diese Angaben enthielt. Daraus kann keine Anerkennung seiner Arbeitsunfähigkeit abgeleitet werden. Unbegründet ist ferner der Einwand, er habe den Verhinderungsgrund an der rechtzeitigen Abgabe seiner Masterarbeit unverzüglich gemeldet und durch Arztzeugnisse belegt. Insofern der Beschwerdeführer ungeachtet seiner schon im November 2018 bestehenden Krankheit den Rektor erst am 4. Januar 2019, d.h. 2 Tage vor Abgabetermin der Masterarbeit darüber informierte und ihm ein am 19. Dezember 2018 ausgestelltes Arztzeugnis übermittelte, handelte er verspätet. Dies ist nicht mit der Pflicht eines Prüflings zu vereinbaren, gesundheitlich bedingte Hinderungsgründe an der fristgemässen Einreichung einer Masterarbeit rechtzeitig der Schulleitung zu kommunizieren. Zudem geht es nicht an, ohne Angabe von Gründen eine Fristerstreckung auf unbestimmte Zeit zu beantragen. Vor diesem Hintergrund ist der Entscheid der Vorinstanz nicht zu beanstanden, dass eine weitere Fristverlängerung nicht vereinbar mit dem Gleichbehandlungsgrundsatz ist.