Citation: 5A_784/2023 E. 4

Die Beschwerdeführerin erhebt Sachverhaltsrügen mit Bezug auf die Dringlichkeit der Intensivierung der Besuchskontakte und zur vorinstanzlichen Feststellung, sie, die Beschwerdeführerin, sei die Ursache der bei den Kindern festgestellten Loyalitätskonflikte. Sie beschränkt sich indes darauf, ihre eigene Sicht der Dinge darzulegen und dem Bundesgericht ihre Würdigung der Umstände zu erklären, um daraus zu schliessen, die vorinstanzliche Würdigung sei willkürlich. Ein solches Vorgehen genügt den Anforderungen an das strenge Rügeprinzip (oben E. 2.2) nicht. Sodann meint die Beschwerdeführerin, das Obergericht habe die Trennung von ihrem Ehemann und insofern veränderte Verhältnisse unberücksichtigt gelassen. Dieser Vorwurf trifft offensichtlich nicht zu. Vielmehr hat das Obergericht von der Trennung der Eheleute A.________ Kenntnis gehabt und genommen und festgehalten, dieser Umstand habe keinen entscheidenden Einfluss auf die Frequenz oder die Modalitäten des Besuchsrechts der Beschwerdeführerin. Nach dem Ausgeführten sind die Sachverhaltsrügen unbegründet, soweit darauf eingetreten werden kann.