Citation: 8C_377/2024 E. 3

Die Vorinstanz trat im Entscheid vom 3. April 2024 auf die gegen die Verfügung des Beschwerdegegners vom 17. Januar 2024 gerichtete Beschwerde mangels funktioneller Zuständigkeit nicht ein. Zugleich überwies es die Beschwerdeschrift an den Beschwerdegegner zur Entgegennahme als Einsprache gegen die Verfügung vom 17. Januar 2024. Dies geschah, nachdem die Beschwerdeführerin ausdrücklich auf einem Entscheid darüber bestanden hatte. Zur Begründung verwies das kantonale Gericht auf den vom Gesetz vorgegebenen Rechtsmittelweg. Es sei nicht einsichtig, inwiefern die Beschwerdeführerin aufgrund von Art. 52 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 56 Abs. 1 ATSG (SR 830.1), wonach gegen Verfügungen der Verwaltung zunächst Einsprache zu erheben sei, ehe das Verwaltungsgericht als Versicherungsgericht angerufen werden könne, einen Nachteil erleiden würde. Insbesondere seien keine Ausstandsgründe geltend gemacht, während eine Schlechterstellung im Einsprache- (oder Beschwerde-) verfahren nur nach vorgängigem Hinweis, unter Einräumung der Möglichkeit zum Rückzug der Rechtsvorkehr in Frage käme.