Citation: 9C_391/2022 E. 1.1.2

1.1.2. Indem der Beschwerdeführer (eventualiter) beantragt, der Einnahmenüberschuss sei zu reduzieren, stellt er sinngemäss ein Feststellungsbegehren. Diesbezüglich erblickt er ein Rechtsschutzinteresse darin, dass ein allfälliger Anspruch auf Vergütung von Krankheits- und Behinderungskosten (vgl. Art. 3 Abs. 1 lit. b und Art. 14 ELG) direkt von der Höhe des Einnahmenüberschusses abhänge. Diese Behauptung trifft zwar zu (vgl. Art. 14 Abs. 6 ELG). Indessen lässt sich bei feststehendem Einnahmenüberschuss die Frage nach dessen Höhe ohne Weiteres anlässlich eines konkreten - allenfalls erst noch bei der Verwaltung zu stellenden - Leistungsantrags (betreffend die Vergütung von Krankheits- und Behinderungskosten) beantworten. Das Feststellungsbegehren ist mangels eines (aktuellen) Feststellungsinteresses von vornherein unzulässig (vgl. Art. 89 Abs. 1 lit. b und c BGG; BGE 142 V 2 E. 1.1; Urteile 8C_4/2022 vom 4. Mai 2022 E. 1.3.2; 9C_383/2020 vom 22. März 2021 E. 1).