Citation: 2C_423/2020 E. 2.1

2.1. Die Vorinstanz stellte im angefochtenen Urteil fest, dass die Ehegemeinschaft zwischen der Beschwerdeführerin und ihrem niederlassungsberechtigten Ehemann zwar mehr als drei Jahre gedauert habe, jedoch keine erfolgreiche Integration bestehe. Die Beschwerdeführerin sei seit ihrer Einreise im Mai 2013 bis mindestens im Juni 2019 nie einer bewilligten Erwerbstätigkeit im ersten Arbeitsmarkt nachgegangen und auch wenn sie jetzt einer Beschäftigung im Umfang von 20-40 % nachgehe, verbleibe dennoch weiterhin eine Lücke zwischen ihrem Einkommen und dem Lebensbedarf der Beschwerdeführerin und ihres Sohne im Umfang von Fr. 3'000 bis Fr. 3'800.--, für welchen sie bis heute von der Sozialhilfe abhängig sei. Ausserdem sei sie bei ihrer Einvernahme am 6. März 2019 nach sieben Jahren Aufenthalt in der Schweiz immer noch auf einen Dolmetscher angewiesen gewesen. Dies zeige auf, dass auch die sprachliche Integration bislang nicht erfolgreich gewesen sei. Dementsprechend könne der Beschwerdeführerin keine erfolgreiche Integration attestiert werden und folglich bestehe auch kein Anspruch auf Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung gestützt auf Art. 50 Abs. 1 lit. a AIG.