Citation: 6B_560/2022 E. 1

Am 5. September 2018 war es zwischen dem Beschwerdeführer und B.________ zu einer tätlichen Auseinandersetzung gekommen. Am 4. November 2021 erliess die Staatsanwaltschaft Kreuzlingen eine (Teil-) Einstellungsverfügung betreffend einfache Körperverletzung und Beschimpfung. Es wurden keine Parteientschädigungen zugesprochen. Dagegen erhob der Beschwerdeführer bei der Staatsanwaltschaft einen "fristgerechten Einspruch", welcher als Beschwerde an das Obergericht des Kantons Thurgau weitergeleitet wurde. Das Obergericht wies sowohl die Beschwerde als auch das vom Beschwerdeführer gestellte Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege und Bewilligung eines unentgeltlichen Rechtsbeistandes ab und auferlegte ihm die auf Fr. 500.-- festgesetzte Verfahrensgebühr. Die vom Beschwerdeführer dagegen innert Frist und als "Einsprache" erhobene Beschwerde vom 26. April 2022 (Postaufgabe in Deutschland) leitete das Obergericht des Kantons Thurgau zuständigkeitshalber an das Bundesgericht weiter. Mit einer am 9. Juni 2022 der Post übergebenen Eingabe wandte sich der Beschwerdeführer ein weiteres Mal an das Bundesgericht. Letztere bleibt unbeachtlich, da die 30-tägige Beschwerdefrist nach der per 14. April 2022 erfolgten Zustellung des zweitinstanzlichen Urteils am 24. Mai 2022 abgelaufen ist.