Citation: U 267/00 11.07.2001 E. 4

4.- Nach Art. 134 OG darf das Eidgenössische Versicherungsgericht im Beschwerdeverfahren über die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen den Parteien in der Regel keine Verfahrenskosten auferlegen. Diese Bestimmung wurde vom Gesetzgeber vor allem im Interesse der Versicherten geschaffen, die mit einem Sozialversicherer im Streit stehen. Der Grundsatz der Unentgeltlichkeit des Verfahrens vor dem Eidgenössischen Versicherungsgericht gilt nicht für den Fall, dass sich zwei Versicherer über Leistungen aus Unfallfolgen für einen gemeinsamen Versicherten streiten (BGE 120 V 494 Erw. 3, 119 V 222 Erw. 4b). Diese Sichtweise hat ihre Gültigkeit auch dort, wo Krankenkasse und Unfallversicherer im Streit über die Leistungspflicht liegen (BGE 126 V 192 Erw. 6 mit Hinweisen; zur Publikation in der Amtlichen Sammlung vorgesehene Urteile A. vom 30. April 2001, U 281/00, und S. vom 15. März 2001, U 194/00). Es sind demzufolge Gerichtskosten zu erheben, welche die SUVA als unterliegende Partei zu tragen hat (Art. 156 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 135 OG). Entsprechend dem Prozessausgang hat der durch einen Rechtsanwalt vertretene Beschwerdegegner 1 Anspruch auf eine Parteientschädigung (Art. 159 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 135 OG). Demgegenüber ist der obsiegenden Helsana keine Parteientschädigung zuzusprechen, da diese in ihrer Funktion als mit öffentlichen Aufgaben betraute Organisation gehandelt hat (BGE 118 V 169 Erw. 7 mit Hinweisen; Urteil G. vom 1. März 2001, U 36/00).