Citation: 2A.747/2005 03.01.2006 E. 3

Der Beschwerdeführer ist aus der Schweiz weggewiesen worden; die gegen ihn angeordnete Ausschaffungshaft dient der Sicherstellung des Wegweisungsvollzugs und damit einem vom Gesetz vorgesehenen Zweck. Wie sich aus den Erwägungen des angefochtenen Entscheides sowie der Haftverfügung vom 2. Dezember 2005 ergibt (worauf verwiesen werden kann, vgl. Art. 36a Abs. 3 OG), genügt sie sämtlichen gesetzlichen Anforderungen: Das Bezirksgericht beruft sich zu Recht auf den Haftgrund von Art. 13b Abs. 1 lit. c ANAG (Haftgrund der Untertauchensgefahr, s. BGE 130 II 56 E. 3.1 S. 58 f., 377 E. 3.2.2 S. 382 f.; 128 II 241 E. 2.1 S. 243). Der Beschwerdeführer ist seinen Mitwirkungspflichten in keiner Weise nachgekommen; einen ersten - unbegleiteten - Rückflug am 29. November 2005 hatte er verweigert und den Antritt des auf den 1. Dezember 2005 angesetzten begleiteten Flugs nach Douala hat er durch renitentes Verhalten verunmöglicht. Seine erst an der Haftrichterverhandlung gemachte Aussage, er sei bereit, "ohne Probleme zu machen nach Hause zurückzukehren" erhält vor diesem Hintergrund bloss geringes Gewicht. Es liegt klarerweise Untertauchensgefahr vor. Auch die weiteren Haftvoraussetzungen sind erfüllt. Insbesondere sind, zumal die Identität des Beschwerdeführers bekannt ist, keine Gründe erkennbar, die im Sinne von Art. 13c Abs. 5 lit. a ANAG gegen die Durchführbarkeit des Wegweisungsvollzugs innert noch absehbarer Zeit sprechen würden. Inwiefern die Haft in anderer Hinsicht unverhältnismässig oder sonstwie rechtswidrig sein könnte, ist nicht ersichtlich. Was die geltend gemachten gesundheitlichen Beschwerden betrifft, hätte sich der Beschwerdeführer damit an den zuständigen ärztlichen Dienst zu wenden.