Citation: 6B_1354/2017 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz erwägt, fehlende Hinweise auf Arzneimittelpackungen führten immer zu einer abstrakten Gefährdung von Menschen. Diese Gefährdung könne mitunter darin bestehen, dass der Patient aufgrund einer Verwechslung eine falsche Dosis einnehme, weil die Dosierungsangabe nicht unmittelbar ersichtlich sei und er sich über die Dosis irre, diese infolge Unachtsamkeit mit derjenigen eines anderen Arzneimittels verwechsle oder aber mangels aufgeführten Patientennamens eine falsche Person das Arzneimittel einnehme (angefochtenes Urteil, E. II. 5.4.3 S. 28 f.).