Citation: 7B_448/2023 E. 3.4.4

3.4.4. Der angefochtene Entscheid ist in diesem Punkt nicht zu beanstanden. Die Vorinstanz verletzt kein Bundesrecht, wenn sie gestützt auf die gutachterlichen Feststellungen eine erhebliche Gefährdung der Sicherheit anderer durch drohende Brandstiftungen bejaht. Der Beschwerdeführer stellt zu Recht nicht in Abrede, dass durch Brandstiftungen an Wohnhäusern die Sicherheit anderer erheblich gefährdet wird (Urteil 1B_555/2022 vom 25. November 2022 E. 6.1). Soweit er sich vor Bundesgericht darauf beschränkt, seine bereits im kantonalen Verfahren vertretene Argumentation zu wiederholen, wonach "keine ernsthafte und konkrete unmittelbare Gefahr" für die Sicherheit anderer bestehe (Beschwerde S. 6), erweist sich die Beschwerde als unbegründet. Der Beschwerdeführer setzt sich nicht begründet auseinander (Art. 42 Abs. 2 BGG) mit den vorinstanzlichen Erwägungen betreffend die Sicherstellung gefährlicher Gegenstände in seiner Wohnung, insbesondere weiterer einsatzbereiter Molotowcocktails (angefochtener Entscheid S. 15). Ebenso wenig setzt er sich mit der vorinstanzlichen Würdigung auseinander, wonach vorliegend gestützt auf die gutachterlichen Feststellungen betreffend Rückfallgefahr und Aggravationstendenz eine unmittelbare Gefahr bzw. Gefährlichkeit zu bejahen ist (angefochtener Entscheid S. 15). Die Vorinstanz nimmt zutreffend an, dass die gutachterlich festgestellte Bereitschaft des Beschwerdeführers, sich gegen allfällige imaginäre Feinde zu verteidigen, eine Gefahr für die Sicherheit anderer darstellen kann (angefochtener Entscheid S. 13 mit Verweis auf Urteile 1B_289/2022 vom 1. Juli 2022 E. 4.5 und 1B_207/2022 vom 18. Mai 2022 E. 4.4.3). Auch mit dieser vorinstanzlichen Erwägung setzt sich der Beschwerdeführer nicht begründet auseinander (Art. 42 Abs. 2 BGG).