Citation: 6B_475/2013 E. 1.4.2

1.4.2. Der Beschwerdeführer macht geltend (Beschwerde, Ziffer 11), die Vorinstanz unterstelle ihm, in Bezug auf das Modell seines Motorrads nicht die Wahrheit gesagt zu haben. Daraus schliesse sie auf die generelle Unglaubhaftigkeit seiner Aussagen. Dabei verkenne sie, dass die in seinem Fahrzeugausweis eingetragene Modellangabe 750 S einen Typenschein bezeichne, der mehrere Fahrzeugmodelle, unter anderem die Modelle 750 S und 750 GT, umfasse. Somit hätten seine Aussagen der Wahrheit entsprochen. Die Vorinstanz gehe deshalb auch zu Unrecht davon aus, eine Ducati 750 S lasse sich in ein Modell 750 GT umbauen (Beschwerde, Ziffer 12). Die Vorinstanz gelangt gestützt auf polizeiliche Abklärungen und eigene Internetrecherchen zum Schluss, der Umbau einer Ducati 750 S auf das Modell 750 GT sei möglich. Dieses Fazit erachtet sie als zusätzlich untermauert durch den Umstand, dass das Fahrzeug des Beschwerdeführers ursprünglich als Ducati 750 S im Fahrzeugausweis eingetragen wurde, heute aber als Maschine des Typs 750 GT zu erkennen ist. Damit sei insgesamt erstellt, dass ein solcher Umbau im Bereich des Möglichen liege. Das Argument des Typenscheins bringt der Beschwerdeführer im bundesgerichtlichen Verfahren erstmals vor und belegt es in keiner Weise. Die Begründung der Vorinstanz hingegen ist plausibel und stimmt mit der Aktenlage überein. Wenn die Vorinstanz die Angaben des Beschwerdeführers zum Modelltyp seines Motorrads als wahrheitswidrig erachtet, erscheint dies nachvollziehbar und nicht willkürlich. Durch blosse gegenteilige Behauptungen vermag der Beschwerdeführer keine Willkür zu begründen. Entgegen der Darstellung des Beschwerdeführers schliesst die Vorinstanz nicht allein aus seiner wahrheitswidrigen Angabe betreffend Modelltyp seines Motorrads auf die Unglaubhaftigkeit seiner gesamten Aussagen. Sie wertet sie zwar als entscheidendes Indiz dafür, dass der Beschwerdeführer auch den Zeitpunkt der Umlackierung seiner Ducati nicht korrekt bezeichnete. Indem sie dabei aber auch verschiedene andere Aspekte in ihre Erwägungen miteinbezieht (vorab die bis nach dem Tatzeitpunkt im Fahrzeugausweis eingetragene Farbe Rot), verletzen ihre Erwägungen und der daraus gezogene Schluss das Willkürverbot nicht.