Citation: 9F_3/2007 20.02.2008 E. 6

6.1 Die Vorinstanz hat die Tatfrage, ob der Beschwerdeführer im hier massgebenden Zeitraum einen Treppenlift mit Aufhängegurten tatsächlich hätte bedienen können, letztlich offen gelassen und gestützt auf die Stellungnahme des Dr. med. S.________ vom 10. Juni 2004 sowie dem auf Internet abrufbaren RL-50-Beschrieb der Firma Högg Liftsysteme AG den allgemeinen Schluss gezogen, dass ein Treppenlift "grundsätzlich" als ein den behinderungsbedingten und räumlichen Verhältnissen entsprechendes Hilfsmittel einzustufen sei. Dieses Vorgehen greift insoweit zu kurz, als der Beschwerdeführer von Gesetzes wegen Anspruch auf eine - mit Blick auf seine spezifische Behinderung- konkret geeignete Hilfsmittelversorgung hat (vgl. E. 3.2 hievor in fine). Dass ein RL-50-Treppenlift mit Aufhängegurten diese Voraussetzung erfüllt, muss aufgrund der Stellungnahme des Dr. med. S.________ vom 10. Juni 2004 und den glaubhaften Darstellungen des Beschwerdeführers ernsthaft bezweifelt werden und lässt sich - wie implizite auch die Vorinstanz einräumt - aufgrund der verfügbaren Akten (einschliesslich der Stellungnahme der Hilfsmittelberatung für Behinderte [SAHB] vom 10. Dezember 2003 und der Angaben der Firma Högg Liftsysteme AG gegenüber der IV vom 7. November 2003) nicht abschliessend beantworten. Unter diesen Umständen hält der vorinstanzliche Verzicht auf weitere Abklärungen vor der Untersuchungsmaxime (Art. 61 lit. c ATSG) und insbesondere den Grundsätzen über die antizipierte Beweiswürdigung (inkl. Wahrung des rechtlichen Gehörs; vgl. SVR 2001 IV Nr. 10 S. 27 E. 4 S. 28; zu Art. 4 Abs. 1 aBV ergangene, weiterhin geltende Rechtsprechung: BGE 124 V 90 E. 4b S. 94, 122 V 157 E. 1d S. 162, je mit Hinweisen; vgl. auch BGE 131 I 153 E. 3 S. 157, 130 II 425 E. 2.1 S. 428, 124 I 208 E. 4a S. 211, je mit Hinweisen) nur stand, wenn die konkrete Eignung einer alternativen Treppenliftausführung - namentlich mit Plattform - für den hier massgebenden Zeitraum rechtsgenüglich erstellt ist. Die Vorinstanz hat dazu keine umfassende Beweiswürdigung vorgenommen und konkrete, widerspruchsfreie und abschliessende Tatsachenfeststellungen nicht getroffen; insoweit entfällt eine Bindung des Bundesgerichts nach Art. 105 Abs. 2 OG (vgl. E. 3.1 hievor).