Citation: 8C_92/2018 E. 5.1

5.1. Bezüglich der Rückenbeschwerden ging die Vorinstanz davon aus, dass ein Kausalzusammenhang zumUnfallereignis vom 24. August 2013 nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit gegeben sei. Dr. med. H.________ habe nachvollziehbar geschildert, weshalb die Kausalitätsbeurteilung von Dr. med. I.________ vom 1. Februar 2016 nicht überzeuge. Aufgrund der zeitlichen Abfolge seien an den Wahrscheinlichkeitsbeweis strenge Anforderungen zu stellen. Es erscheine daher nicht schlüssig, weshalb Rückenbeschwerden, die nach Aktenlage erst 1 3/4 Jahre nach dem Unfall aufgetreten seien, mit einer 2 1/2 Jahre später aufgetretenen Fehlbelastung durch Hinken in Zusammenhang gebracht werden sollten. Die mässige Facettengelenksarthrose der unteren LWS sei somit als rein degenerativer Zustand zu betrachten. Daran ändere auch der Bericht von Dr. med. M.________, Facharzt FMH für Rheumatologie und Innere Medizin, vom 11. Juli 2017 nichts, wonach ein Zusammenhang zwischen dem lumbospondylogenen Schmerzsyndrom und dem posttraumatischen Leiden am linken Kniegelenk nicht ausgeschlossen werden könne. Dies sei zum einen nicht begründet worden und genüge zum anderen dem im Sozialversicherungsrecht erforderlichen Beweismass der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nicht.