Citation: 4C.96/2002 01.07.2002 E. 2

Die Vorinstanz erwog weiter, die Verrechnung von Geldforderungen in verschiedenen Währungen sei grundsätzlich zulässig, sofern - wie vorliegend - ein allgemein anerkannter Umrechnungskurs bestehe (vgl. Aepli, a.a.O., N. 69 zu Art. 120 OR). Der Kläger macht geltend, die Verrechnungsforderung wäre nach der massgeblichen Parteivereinbarung in der belgischen Landeswährung zu zahlen gewesen, weshalb die Verrechnung dieser Forderung mangels Gleichartigkeit der Leistungen (Art. 120 Abs. 1 OR) ausgeschlossen sei. Dieser Einwand ist nicht zu hören, da er sich auf die von der Vorinstanz nicht festgestellte Tatsache stützt, dass die Parteien eine Effektivvereinbarung geschlossen hätten. Der Kläger verkennt damit, dass im Berufungsverfahren das Vorbringen neuer Tatsachen, neuer Einreden und Bestreitungen unzulässig ist und das Bundesgericht von hier nicht geltend gemachten Ausnahmen abgesehen an den von der Vorinstanz festgestellten Sachverhalt gebunden ist (Art. 55 Abs. 1 lit. c und d sowie Art. 63 Abs. 2 OG).