Citation: 8C_343/2021 E. 6.6.3

6.6.3. Die Vorinstanz erwog hinsichtlich der konkreten Bemessung des Pflegegeldes, die Beschwerdegegnerin habe dem erheblichen Mehraufwand ("schwierige Kinder") und der besonderen Qualifikation der Pflegeeltern ("professionelles Setting") dadurch Rechnung getragen, dass sie den Tagesansatz gemäss Pflegegeld-Richtlinien erheblich erhöht habe. Damit habe sie von dem ihr zugestandenen erheblichen Ermessen Gebrauch gemacht. Bei diesen Ansätzen für die Dauerpflege seien die von den Beschwerdeführern geltend gemachten Umstände, wie die Langfristigkeit des Pflegeverhältnisses und die Tatsache, dass die Beschwerdeführer kein privates Wochenende und keine Feiertage für sich hätten, bereits berücksichtigt. Eine Betreuung "rund um die Uhr" für C.________ im Alter von 12 resp. 13 Jahre sei sodann nicht nachvollziehbar. Auch der Umstand, dass es sich bei der Entschädigung für die Pflegekinder um die Haupteinkunft der Beschwerdeführer handle, rechtfertige keine weitere Erhöhung der Ansätze. Dasselbe gelte in Bezug auf die Tatsache, dass die Beschwerdeführer von sich aus eine "grosszügige Infrastruktur" zur Verfügung stellten. Was die laufende Weiterbildung und die regelmässigen Supervisionen betreffe, so könnten solche weiteren Kosten nach vorgängig eingeholter Gutsprache zusätzlich von den Sozialen Diensten übernommen werden, wie dies in Dispositiv-Ziffer 2 des Entscheids der Zentrumsleitung vom 3. Januar 2019 ausdrücklich festgehalten worden sei.