Citation: 6F_5/2022 E. 2.1

2.1. Der Gesuchsteller bringt vor, angesichts der an Klarheit nicht zu überbietenden Begründung des Gerichtshofs im Urteil vom 2. November 2021 seien die Voraussetzungen der Revision des bundesgerichtlichen Urteils 6B_896/2014 vom 16. Dezember 2015 gegeben. Das Urteil sei zwingend aufzuheben. Er sei unverzüglich aus der Haft zu entlassen, da ihm die Freiheit ungesetzlich entzogen worden sei. Er macht weiter geltend, der Gerichtshof habe die Schweiz verpflichtet, ihn mit 40'000 Euro zu entschädigen. Damit sei aber ganz offensichtlich lediglich eine Entschädigung für die EMRK-Verletzung gemeint. Der ungesetzliche Freiheitsentzug könne damit nicht abgegolten worden sein. Er habe deshalb Anspruch auf Zusprechung einer weiteren Entschädigung. Er habe vor dem Gerichtshof eine Entschädigung von Fr. 100'000.-- pro Jahr ungesetzlichen Freiheitsentzugs als angemessen erachtet. Die beantragte Entschädigung sei auf dieser Grundlage zu berechnen.