Citation: 1C_210/2023 E. 2.3

2.3. Die Beschwerdeführerin bestreitet nicht, dass sie die Frist von 10 Tagen nicht eingehalten hat. Sie macht überdies auch nicht geltend, sie trage kein oder nur ein leichtes Verschulden an der Säumnis der Rechtsmittelfrist oder habe ein Gesuch zur Wiederherstellung eingereicht. Sie macht jedoch geltend, die Vorinstanz habe nicht abgeklärt, ob dem Vollstreckungsentscheid ein rechtskräftiger Sachentscheid zugrunde liege. Die Anwendung einer 10-tägigen Frist verunmögliche jegliche Überprüfung der Gültigkeit des Sachentscheids. Wie die Vorinstanz richtig ausgeführt hat, übersieht die Beschwerdeführerin dabei jedoch, dass dieses Argument auf eine Überprüfung der materiellen Voraussetzungen des strittigen Vollstreckungsentscheids abzielt. Eine solche materielle Überprüfung wäre durch die Vorinstanz jedoch nur möglich gewesen, wenn die Eintretensvoraussetzungen und insbesondere die 10-tägige Frist eingehalten gewesen wären. Dies ist aber wie oben dargelegt vorliegend offensichtlich nicht der Fall. Soweit die Beschwerdeführerin dasselbe Argument vor dem Bundesgericht vorbringt, ist ihr entgegenzuhalten, dass im vorliegenden Verfahren nur überprüft werden kann, ob die Vorinstanz zu Recht einen Nichteintretensentscheid gefällt hat (vgl. oben E. 1.4).