Citation: 4P.135/2006 12.07.2006 E. 3

Nach dem Gesagten ist die staatsrechtliche Beschwerde abzuweisen. Bei Streitigkeiten aus dem Arbeitsverhältnis bis zu einem Streitwert von Fr. 30'000.-- dürfen nach Art. 343 Abs. 3 OG den Parteien keine Kosten auferlegt werden. Dies gilt auch für das bundesgerichtliche Verfahren (BGE 124 II 409 E. 12 S. 436 mit Hinweisen). Somit ist die unterliegende Beschwerdeführerin nicht kostenpflichtig. Sie hat jedoch die Beschwerdegegnerin für deren Umtriebe zu entschädigen, da die in der Sache obsiegende Partei auch in kostenlosen arbeitsrechtlichen Verfahren grundsätzlich Anspruch auf Ersatz der Parteikosten hat (BGE 124 II 409 E. 12 S. 436 mit Hinweisen; Art. 159 Abs. 1 und 2 OG).