Citation: 6B_538/2009 04.11.2009 E. 1

1.1 Die Vorinstanz geht von folgendem Sachverhalt aus: Am 24. November 2008 kam es unmittelbar nach Unterrichtsbeginn in einer "Time-Out-Klasse" zu ersten Meinungsverschiedenheiten zwischen dem Beschwerdeführer und dem Beschwerdegegner. Der Beschwerdegegner hatte als pensionierter Reallehrer an diesem Tag eine vierwöchige Lehrerstellvertretung in dieser Klasse begonnen. Der Beschwerdeführer störte verschiedentlich den Unterricht, indem er dazwischen redete, Grimassen schnitt oder mit seinem Feuerzeug herumzündelte. Nach der "Znüni-Pause" stand der Beschwerdegegner mit einem Schüler am Lavabo im Schulzimmer. Der Beschwerdeführer verspürte plötzlich Durst und drängte sich vor, obwohl ihm der Beschwerdegegner befohlen hatte zu warten, bis das Lavabo frei sei. Daraufhin entschloss sich der Beschwerdegegner, den Beschwerdeführer nach Hause zu schicken. Da sich dieser weigerte, packte ihn der Beschwerdegegner am linken Oberarm, um ihn aus dem Schulzimmer zu führen. Hierbei rutschte er mit seiner Hand von der Kleidung des Beschwerdeführers ab und geriet über dessen linke Schulter an die Hals-/Nackenpartie. Der vom Beschwerdeführer dreieinhalb Stunden nach dem Vorfall aufgesuchte Hausarzt stellte auf der linken Seite des Halses zwei ovale Rötungen fest, die vom Druck zweier Fingerkuppen stammen könnten. An der rechtsseitigen Halspartie fand er keine Spuren und schloss "eigentliche Würgemale" explizit aus. 1.2 Die Vorinstanz gelangt zum Schluss, dass sowohl hinsichtlich des objektiven wie des subjektiven Tatbestands keine ausreichenden Anhaltspunkte für ein strafbares Verhalten des Beschwerdegegners gegeben seien und bestätigt den erstinstanzlichen Einstellungsbeschluss.