Citation: 1B_344/2015 E. A

Mit Strafbefehl vom 6. Juli 2015 verurteilte die Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm A.________ wegen Betrugs im Sinne von Art. 146 Abs. 1 StGB zu einer bedingten Geldstrafe von 80 Tagessätzen à Fr. 60.-- und einer Busse von Fr. 800.--. Sie hielt für erwiesen, dass er die Arbeitslosenkasse der UNIA um Fr. 6'166.95 Arbeitslosenentschädigung betrogen hatte. Die Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm widerrief zudem die mit ihren Strafbefehlen vom 11. April 2011 (Geldstrafe von 90 Tagessätzen à Fr. 110.-- wegen Tierquälerei) und vom 6. Juli 2011 (Geldstrafe von 5 Tagessätzen à Fr. 110.-- wegen Nichtabgabe von Ausweisen oder Kontrollschildern) bedingt ausgesprochenen Strafen. Am 10. Juli 2015 erhob A.________ Einsprache gegen den Strafbefehl und ersuchte gleichzeitig um Bewilligung der amtlichen Verteidigung unter Einsetzung seines Rechtsanwaltes als amtlicher Verteidiger. Am 20. Juli 2015 wies die Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm das Gesuch um amtliche Verteidigung ab. Am 28. August 2015 wies das Obergericht des Kantons Aargau die von A.________ dagegen erhobene Beschwerde ab (Dispositiv-Ziffer 1). Ausserdem wies es sein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verteidigung für das Beschwerdeverfahren ab (Dispositiv-Ziffer 2) und auferlegte ihm die Gerichtskosten (Dispositiv-Ziffer 3).