Citation: 6B_654/2019 E. A

A.a. Die Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland verurteilte A.________ mit Strafbefehl vom 26. Januar 2016 wegen Irreführung der Rechtspflege, pflichtwidrigen Verhaltens bei Unfall und vorsätzlicher Verletzung der Verkehrsregeln zu einer bedingten Geldstrafe von 30 Tagessätzen zu Fr. 50.-- und büsste ihn mit Fr. 700.--. Dagegen führte A.________ Einsprache. A.b. Nach der Abnahme weiterer Beweise erhob die Staatsanwaltschaft am 30. Januar 2017 Anklage beim Bezirksgericht Andelfingen gegen A.________. Sie wirft ihm zusammengefasst vor, er habe am 14. April 2015, ca. 17.16 Uhr, der Kantonspolizei Zürich gemeldet, ein unbekannter Dritter habe an seinem geparkten Fahrzeug einen Schaden verursacht und ohne Mitteilung den Unfallort verlassen. Dabei habe A.________ gewusst, dass er den Schaden selbst durch eine Kollision mit einem feststehenden Gegenstand verursacht hatte. Damit habe er gegenüber den Polizeibeamten geltend gemacht, dass durch einen Dritten eine strafbare Handlung begangen worden sei, im Wissen darum, dass es zu keiner strafbaren Handlung eines Dritten gekommen sei und er solchermassen bei der Polizei fälschlicherweise eine strafbare Handlung angezeigt oder diese zumindest als ernstlich möglich in Kauf genommen habe. Gleichentags stellte die Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland das Strafverfahren gegen A.________ betreffend Verletzung der Verkehrsregeln sowie pflichtwidrigen Verhaltens bei Unfall ein, angeblich begangen am 14. April 2015, ca. 05.30 bis 06.30 Uhr, auf der Autobahn A1, Fahrbahn St. Gallen, 8400 Winterthur, indem er mit einem unbekannten Gegenstand kollidiert, was zu einem Sachschaden an seinem Fahrzeug geführt habe, und in der Folge ohne anzuhalten und die Polizei zu informieren weitergefahren sein soll.