Citation: 8C_241/2023 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz erkannte dem SMAB-Gutachten vom 4. November 2020 Beweiswert zu. Danach besteht beim Beschwerdeführer unter anderem ein chronisches lumbovertebrales Schmerzsynddrom bei Status nach dorsaler Dekompression und Stabilisation L5/S1 über TLIF (Transforaminal Lumbar Interbody Fusion) am 16. November 2016 ohne wesentliche Funktionseinschränkung und ohne Nachweis einer radikulären Defizitsymptomatik, ein chronisches lumbothorakales Schmerzsyndrom bei statisch ungünstig abgeflachter Kyphosierung (leichte Meralgia paraesthetica rechts), eine chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41) sowie eine Dysthymia (F34.1) mit dysphorischer Prägung vor dem Hintergrund anhaltender Dorsolumbalgien sowie psychosozialer Konflikt- und Belastungssituation. Gemäss Expertise sind dem Beschwerdeführer sowohl die angestammte Tätigkeit als auch leidensangepasste Tätigkeiten ab dem 4. August 2017 zu 80 % zumutbar. Die Gutachter hielten fest, der Beschwerdeführer sei in der Lage, körperlich wechselbelastende leichte Tätigkeiten mit Heben und Tragen von Lasten bis zu 10 kg durchzuführen. Arbeiten in Zwangshaltung (Vorbeuge) sowie unter extremen Temperaturschwankungen wie Kälte und Nässe sollten vermieden werden. Gestützt auf diese Einschätzung führte die Vorinstanz einen Einkommensvergleich durch, der bei einem Valideneinkommen von Fr. 82'867.81 und einem - basierend auf statistischen Werten (Schweizerische Lohnstrukturerhebung 2014 des Bundesamtes für Statistik, Tabelle TA1_tirage_skill_level, Männer Total; Nominallohnentwicklung bis zum Jahr 2017) ermittelten - Invalideneinkommen von Fr. 53'883.69 einen Invaliditätsgrad von rund 35 % ergab. Gründe für einen Abzug vom Tabellenlohn sah das kantonale Gericht keine. Folglich verneinte es einen Rentenanspruch.