Citation: I 565/03 24.02.2004 E. 2

Streitig und zu prüfen ist nach dem Gesagten der Anspruch des Beschwerdeführers auf eine Rente der Invalidenversicherung für die Zeit bis zum Erlass der Verfügung vom 6. Juni 2002. 2.1 Der Beschwerdeführer beanstandet, die IV-Stelle habe gestützt auf die Einstufung durch den Hausarzt eine 100%-ige Arbeitsunfähigkeit seit November 1998 anerkannt, ab September 2001 jedoch das MEDAS-Gutachten vom 28. September 2001 als massgeblich betrachtet und sei seither zu Unrecht von einer vollständigen Arbeitsfähigkeit ausgegangen. Damit habe die Verwaltung ab 1. September 2001 die Aufhebung des Anspruchs auf die Invalidenrente vorgenommen, obwohl es sich bei der MEDAS-Einschätzung lediglich um eine unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentlichen gleich gebliebenen Sachverhalts gehandelt habe. In erwerblicher Hinsicht kämen nur noch grob-manuelle Tätigkeiten in Frage, wobei von einem tieferen Quartil und einem leidensbedingten Abzug von 25 % auszugehen sei. Selbst wenn auf den Durchschnittswert der Lohnstrukturerhebung (LSE) abgestellt und jener Wert um 20 % reduziert werde, resultiere aus dem Vergleich mit dem Valideneinkommen eine verbleibende Erwerbsfähigkeit von nur 32 bis 33 %, sodass der Anspruch auf eine ganze Rente weiterhin bestehe. Die Vorinstanz ist in Würdigung des MEDAS-Gutachtens davon ausgegangen, dass dem Beschwerdeführer eine leichte, wechselbelastende, vorzugsweise etwas mehr sitzende als stehend-gehende Tätigkeit vollumfänglich zumutbar sei. In erwerblicher Hinsicht wurde festgestellt, dass bei einem Valideneinkommen von Fr. 65'745.- und einem Invalideneinkommen von Fr. 44'141.- der Invaliditätsgrad 32,86 % (gemäss zur Publikation in BGE V vorgesehenem Urteil R. vom 19. Dezember 2003, U 27/02, gerundet 33 %) betrage und der Anspruch auf eine Invalidenrente spätestens ab dem 1. September 2001 somit nicht mehr gegeben sei.