Citation: 5D_102/2020 E. 5.4.3

5.4.3. Der Beschwerdeführer macht ausserdem geltend, er habe das Protokoll Nr. 1 erstmals im erstinstanzlichen Verfahren gesehen. Ihm sei dazu nie das rechtliche Gehör gewährt worden. Entsprechend sei sein Beweiswert herabgesetzt, da es nur eine Aufzeichnung des Sachwalters sei. Wenn das Obergericht den Gesamtkontext erfasst hätte, wäre es zum Schluss gekommen, dass es nach dem klaren Verständnis des Beschwerdeführers und der anderen am Nachlassverfahren Beteiligten darum ging, einen Liquiditätsengpass zu überbrücken. Dass der Beschwerdeführer das (vom Sachwalter erstellte) Protokoll Nr. 1 erstmals im erstinstanzlichen Verfahren gesehen hätte, ist eine unbelegte Behauptung. Inwieweit er sich dazu im Laufe des Gerichtsverfahrens nicht hätte äussern können, ist weder dargetan noch ersichtlich. Er beanstandet auch nicht konkret, dass und inwiefern das vom Sachwalter erstellte Protokoll falsch sein soll. Umgekehrt legt er auch nicht dar, welche konkrete Aussage darin zur Folge haben soll, dass die obergerichtliche Beweiswürdigung willkürlich wäre. Der vage Hinweis auf einen angeblichen Gesamtkontext ist unbehelflich.