Citation: 6B_450/2021 E. 3

Die Vorinstanz führt aus, der angeklagte Sachverhalt sei unbestritten und erstellt. Somit stehe fest, dass der Beschwerdeführer am 7. August 2018 um 15:50 Uhr mit seinem Personenwagen in die Schulhauseinfahrt in U.________ eingebogen sei und dort auf dem Parkplatz der Schule und der Gemeindeverwaltung sein Auto abgestellt habe. An der Verzweigung V.________ sei das Verbotssignal "Verbot für Motorwagen" mit dem Zusatz "Ausgenommen Anstösser und im Verkehr mit Garage B.________, C.________, Berechtigte Schulhaus" angebracht gewesen. Weiter erwägt die Vorinstanz, der Beschwerdeführer bringe erstmals in der Berufungsbegründung vor, das besagte Verkehrsschild sei rechtswidrig angebracht worden und das Ziel - die Verhinderung des Zugangs zum Badeplatz - könne auch mit einem Schild "Einfahrt verboten" erreicht werden. Da ausschliesslich Übertretungstatbestände Gegenstand des erstinstanzlichen Verfahrens bildeten, könne der Beschwerdeführer diese Einwände im Berufungsverfahren nicht mehr vorbringen und sei damit nicht zu hören. In Bezug auf die Erkennbarkeit des Ordnungsdiensts bringt die Vorinstanz vor, es bestünden keine erheblichen Zweifel, dass nicht zumindest die Anschrift "Ordnungsdienst" am Fahrzeug des Diensthabenden erkennbar gewesen sei. Dies sei sogar auf dem vom Beschwerdeführer eingereichten Foto zu sehen. Sämtliche von ihm vorgebrachten Rügen erwiesen sich als unbegründet.