Citation: 1C_372/2022 E. A

Gegen A.________ (geb. 29. Oktober 1955) verfügte das Strassenverkehrsamt des Kantons Zürich (nachstehend: Strassenverkehrsamt) am 8. November 2011 sowie am 14. Januar 2019 aufgrund des Lenkens eines Motorfahrzeugs im angetrunkenem Zustand Massnahmen wegen schweren Widerhandlungen gegen die Strassenverkehrsvorschriften. A.________ verursachte am 25. August 2020 in angetrunkenem Zustand einen Selbstunfall. Daraufhin entzog ihm das Strassenverkehrsamt mit Verfügung vom 15. März 2021 wegen Vorliegens einer verkehrsrelevanten Alkoholproblematik gestützt auf ein verkehrsmedizinisches Gutachten vom 21. Januar 2021 im Rahmen eines Sicherungsentzugs gemäss Art. 16d Abs. 1 lit. b des Strassenverkehrsgesetzes vom 19. Dezember 1958 (SVG; SR 741.01) den Führerausweis ab 25. August 2020 auf unbestimmte Zeit. Die Wiedererteilung des Führerausweises wurde von einem weiteren verkehrsmedizinischen Gutachten abhängig gemacht und der Entscheid über die allfällige Anordnung von Administrativmassnahmen nach dem Vorliegen eines rechtskräftigen Strafentscheids angekündigt. Mit Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Limmattal/Albis vom 4. März 2021 wurde A.________ für den Vorfall vom 25. August 2020 zu einer Geldstrafe verurteilt. Nachdem dieser Strafbefehl unangefochten in Rechtskraft erwachsen war, ordnete das Strassenverkehrsamt mit Verfügung vom 2. Juni 2021 gegenüber A.________ namentlich gestützt auf Art. 16c Abs. 2 lit. d und Art. 16d Abs. 2 SVG eine Sperrfrist von zwei Jahren mit Wirkung ab 25. August 2020 an, wobei es dem Lauf der (dreissigtägigen) Rekursfrist und der Einreichung eines Rekurses die aufschiebende Wirkung entzog.