Citation: 2C_609/2014 E. 2.2

2.2. Gemäss Art. 72 BZP (der gemäss Art. 71 BGG sinngemäss zur Anwendung kommt) ist für die Kostenregelung die Sachlage vor Eintritt des Erledigungsgrundes massgeblich. Angesichts der Erwägungen des angefochtenen Zwischenentscheids lässt sich bei summarischer Prüfung nicht sagen, dass der Beschwerdeführer mit überwiegender Wahrscheinlichkeit obsiegt hätte: Angefochten war ein Zwischenentscheid über vorsorgliche Massnahmen im Sinne von Art. 98 BGG, in dessen Zusammenhang nur die Verletzung verfassungsmässiger Rechte, d.h. vorab eine Verletzung des Willkürverbots, gerügt werden kann, wobei eine qualifizierte Begründungspflicht zu beachten ist (Art. 106 Abs. 2 BGG). Willkür liegt praxisgemäss nicht bereits dann vor, wenn eine andere Sicht der Dinge ebenfalls vertretbar oder sogar zutreffender erschiene, sondern nur, wenn sich die vorinstanzliche Beurteilung als offensichtlich unhaltbar erweist, mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt bzw. in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft (BGE 134 I 140 E. 5.4 S. 148). Dies war hier nicht der Fall: Die Vorinstanz hat die verschiedenen Interessen in ihrem Zwischenentscheid gegeneinander abgewogen; dabei kam ihr praxisgemäss ein erheblicher Beurteilungsspielraum zu (vgl. BGE 129 II 286 E. 3 S. 289). Es kann nicht gesagt werden, ihr Entscheid hätte als willkürlich gelten müssen, auch wenn eine abweichende Beurteilung vertretbar erschienen wäre. Hinsichtlich der Rüge der Verletzung von Art. 3 EMRK wäre es am Beschwerdeführer gewesen, im Rahmen seiner Mitwirkungspflichten rechtzeitig seine Vorbringen zu konkretisieren.