Citation: 6B_582/2022 E. 1.3.1

1.3.1. Der Beschwerdeführer macht geltend, die Vorinstanz gehe davon aus, er habe im Frühling 2014 Immobilien im Wert von Fr. 52'000.-- gehabt. Nach Addition weiterer Vermögenswerte gelange sie zu einem Gesamtvermögen von Fr. 100'871.--. Den Immobilienwert von Fr. 52'000.-- stellt der Beschwerdeführer nicht in Frage. Er beanstandet aber, dass die Vorinstanz weiteres Vermögen von Fr. 48'871.-- hinzurechne. Die Vorinstanz stütze sich dabei auf die Urkunde 2/216, worin das Amt für Zusatzleistungen zur AHV/IV am 4. August 2014 ein Vermögen von Fr. 48'871.-- aufgeführt habe. Betrachte man dieses Dokument genauer, so zeige sich, dass der Wert von Fr. 48'871.-- rechts neben der Rubrik "Vermögen/davon Rückkaufswert Lebensversicherungen und Liegenschaften" stehe. Worauf sich der Betrag von Fr. 48'871.-- beziehe, sei unklar. Auch die Vorinstanz lasse offen, welche Vermögenswerte diesem Betrag zugrunde lägen. Klar sei, dass der Beschwerdeführer im Frühjahr 2014 allenfalls Bankguthaben von Fr. 2'000.-- bis Fr. 3'000.-- habe. Die Vorinstanz habe willkürlich angenommen, der Betrag von Fr. 48'871.-- gehe über das Liegenschaftsvermögen hinaus. Ohne diesen Betrag wäre das massgebende Vermögen des Beschwerdeführers unter dem Freibetrag von Fr. 60'000.-- gelegen. Damit sei das Amt für Zusatzleistungen zur AHV/IV zu keinem Schaden gekommen und der Straftatbestand des Betrugs nicht erfüllt.