Citation: I 727/04 16.02.2005 E. 2

Es steht fest und ist unbestritten, dass der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers seit der rechtskräftigen Leistungsverweigerung gemäss Verfügung vom 27. Januar 1998 sich erheblich verschlechtert hat. Folgerichtig hat die IV-Stelle den Anspruch auf eine Invalidenrente neu und umfassend, insbesondere ohne Bindung an die seinerzeitige Invaliditätsbemessung geprüft (BGE 117 V 200 f. Erw. 4b und 5 sowie AHI 2002 S. 164; vgl. auch BGE 130 V 77 Erw. 3.2.3). Die Verwaltung hat einen Einkommensvergleich nach Art. 16 ATSG durchgeführt. Der ermittelte Invaliditätsgrad von 43 % gibt Anspruch auf eine Viertelsrente (Art. 28 Abs. 1 IVG). Das kantonale Gericht hat die Invaliditätsbemessung der IV-Stelle im Wesentlichen bestätigt. Sie hat für 2000 ein Valideneinkommen von Fr. 51'899.- und ein Invalideneinkommen von Fr. 29'074.10 ermittelt. Dies ergibt einen Invaliditätsgrad von 44 % ([Fr. 22'825.-/Fr. 51'899.-] x 100 %). Für die Festlegung der trotz gesundheitlicher Beeinträchtigung zumutbaren Arbeitsfähigkeit im Besonderen hat das kantonale Gericht auf das Gutachten der MEDAS vom 21. Februar 2003 abgestellt. Danach besteht in körperlich leichten und auch mittelschweren Tätigkeiten eine Arbeitsfähigkeit von 60 %. Limitierend wirken sich die psychischen Störungen aus. Dagegen sind aus rheumatologischer und auch otologischer Sicht keine Einschränkungen gegeben.