Citation: U 13/07 07.02.2008 E. 3.2

3.2.1 Die Vorinstanz hat gestützt auf die medizinischen Akten erwogen, dass für die persistierenden belastungsabhängigen Nacken- und Kopfschmerzen keine organische Komponente eruiert werden konnte. Sodann habe Dr. med. A.________ aufgrund der ersten kreisärztlichen Untersuchung hinsichtlich der bestehenden muskulären Verspannungen und Dysbalance auf eine psychische Mitbeteiligung in der Schmerzwahrnehmung hingewiesen. Die psychiatrische Exploration in der Rehaklinik X.________ habe ergeben, dass die leichte Irritabilität der Affekte von der Art und Qualität her am ehesten als affektiver Hyperarrousal im Rahmen der Schmerz- und körperlichen Beschwerdeproblematik zu sehen sei; dabei sei der Versicherten empfohlen worden, am multimodalen Schmerzprogramm teilzunehmen, um das geeignete Mass an jeweiliger Belastung adäquat einzuschätzen, ohne dabei den Bogen zu überspannen. Schliesslich habe die biomechanische Beurteilung ergeben, dass die medizinisch festgestellten Befunde eher durch den Vorzustand erklärbar seien. 3.2.2 In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird wie schon im vorinstanzlichen Verfahren im Wesentlichen vorgebracht, die festgestellten vorbestandenen degenerativen Veränderungen an der HWS seien vor dem Unfall stumm gewesen. Das diagnostizierte zerviko-zephale Schmerzsyndrom sei durch den Unfall aktiviert worden. Jedenfalls in Bezug auf diese Diagnose liege ein klar ausgewiesener organischer Befund vor. 3.3 Die Beschwerdeführerin beruft sich in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde auf das Urteil U 155/05 vom 6. September 2005. In diesem Fall lag eine vorbestehende (symptomlose) Osteochondrose im Bereich der HWS vor, welche nach ärztlicher Auffassung eindeutig durch das Unfallereignis traumatisiert wurde und die geklagten Schmerzen hinreichend zu erklären vermochte. Im Zeitpunkt des Einspracheentscheids des Unfallversicherers war der Status quo ante vel sine zudem nicht erreicht gewesen (U 155/05, E. 5). Daher hatte die Unfallversicherung weiterhin für die erforderliche Behandlung des zerviko-brachialen Syndroms aufzukommen. Im vorliegenden Fall kam den radiologisch festgestellten vorbestehende Veränderungen an der HWS (beginnende Chondrose auf Höhe der Halswirbelkörper [HWK] 2/3 und 3/4, Chondrose/Unkovertebralarthrose auf Höhe HWK 4/5 mit umschriebener breitbasiger Discushernie paramedian rechts ohne neurokompressive Wirkung; vgl. Bericht des Dr. med. P.________ vom 7. Juli 2004) für das im Vordergrund stehende zerviko-zephale Schmerzsyndrom (Kopf-/Nackenschmerzen) mit deutlicher myofaszialer Komponente (vgl. Austrittsbericht der Rehaklinik X.________ vom 17. März 2005) keine massgebende Bedeutung zu, wie die Vorinstanz im Ergebnis zutreffend festhielt. Davon geht zumindest implizit auch die Beschwerdeführerin aus, wenn sie sich auf die klinisch festgestellten multiplen Triggerpunkte und Myogelosen (vgl. dazu Austrittsbericht der Rehaklinik X.________) beruft. Solche Befunde gelten nach der Rechtsprechung nicht als organisch hinreichend nachweisbare Unfallfolge (Urteil U 339/06 vom 6. März 2007 E. 4.1 mit Hinweisen auf Praxis und medizinische Literatur). Eine Traumatisierung im Sinne einer Aktivierung der vorbestehenden Veränderungen im Bereich der HWS ist entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin nicht nachgewiesen. Dr. med. H.________ konnte den von ihm geäusserten Verdacht auf eine Wurzelreizsymptomatik auf Höhe des HWK C6 weder klinisch noch radiologisch verifizieren (Bericht vom 2. Juli 2004). Auch der Neurologe Dr. med. I.________ hielt fest (Bericht vom 16. Februar 2005), er habe weder klinisch noch elektrophysiologisch Hinweise auf eine radikuläre Problematik, Plexusläsion oder weiter distal gelegene Neurokompression feststellen können, weshalb der Durchführung des geplanten multimodalen Schmerzbewältigungsprogramms bei chronischer Zervikalgie ohne fassbares Korrelat nach Auffahrunfall nichts im Wege stand. Der Orthopäde Dr. med. A.________ kam anlässlich der kreisärztlichen Untersuchung vom 14. Juni 2005 zum Schluss, es fänden sich auch aktuell keine strukturellen Läsionen, die mit dem Unfallereignis in Zusammenhang zu bringen seien. Bei der Untersuchung des Nackens habe die Patientin sofort, auch bei leichter Berührung, einen Schmerz verspürt, welcher jedoch nach Untersuchung der kontralateralen Seite und erneuter Palpation des rechten Nackenbereichs, nicht mehr reproduzierbar gewesen sei (Bericht vom 15. Juni 2005). Aufgrund des Gesagten lässt sich mit der Vorinstanz eine weitere Leistungspflicht der SUVA nicht mit organisch nachweisbaren Unfallfolgen begründen.