Citation: 2C_16/2018 E. 4.2

4.2. Was der Beschwerdeführer gegen diese Erwägungen einwendet, verfängt nicht: Soweit er geltend macht, lediglich Vermögensdelikte begangen zu haben und hierbei überdies "dilettantisch" vorgegangen zu sein, verkennt er, dass nach der Rechtsprechung auch bei wiederholten Vermögensdelikten von gewissem Gewicht ein schweres migrationsrechtliches Verschulden vorliegen kann (vgl. BGE 134 II 25 E. 4.3.1 S. 29; Urteil 2C_108/2016 vom 7. September 2016 E. 3.1). Selbst wenn zutrifft, dass die einzelnen Straftaten des Beschwerdeführers für sich genommen nicht ausserordentlich schwer wiegen, lässt ihre Häufung eine andauernde Gleichgültigkeit gegenüber der schweizerischen Rechtsordnung erkennen. Entgegen den Darlegungen in der Beschwerdeschrift muss dabei angesichts der Unverfrorenheit des Beschwerdeführers auf eine beträchtliche kriminelle Energie geschlossen werden. Besonders drastisch zeigen sich diese Unverfrorenheit sowie die Gleichgültigkeit des Beschwerdeführers gegenüber der hiesigen Rechtsordnung darin, dass er auch nach dem erstmaligen Widerruf der Niederlassungsbewilligung weiterdelinquiert hat und nicht einmal die Eröffnung eines zweiten Widerrufsverfahrens ihn davon abgehalten hat, weitere Straftaten zu begehen. Die Vorinstanz konnte vor diesem Hintergrund - auch in Berücksichtigung der gutachterlich bescheinigten delinquenzfördernden akzentuierten Persönlichkeitszüge des Beschwerdeführers - willkürfrei davon ausgehen, dass eine hohe Rückfallgefahr besteht, die in rechtlicher Sicht klarerweise als hinreichend schwere und gegenwärtige Gefährdung der öffentlichen Ordnung im Sinne von Art. 5 Anhang I FZA zu qualifizieren sind. Dass der Beschwerdeführer seit dem Urteil des Obergerichts Zürich nicht mehr verurteilt worden ist, ändert an diesem Gesamtbild nichts, hat er diese Zeit doch im Strafvollzug verbracht (vgl. Urteil 2C_108/2016 vom 7. September 2016 E. 3.3). In der Beschwerde wird nicht hinreichend substanziiert, dass und inwiefern der Führungsbericht des Gefängnisses U.________ einen anderen Schluss nahelegen würde. In Würdigung aller Umstände ist angesichts der von der Vorinstanz für das Bundesgericht verbindlich festgestellten hohen Rückfallgefahr des Beschwerdeführers von einem erheblichen sicherheitspolizeilichen Interesse an seiner Fernhaltung auszugehen.