Citation: 8C_785/2009 16.06.2010 E. 8

Beschwerdeweise wird auch die Zusprechung weiterer Heilbehandlung beantragt und damit geltend gemacht, dass eine Besserung des Gesundheitszustandes noch möglich sei. Rechtsprechungsgemäss lassen sich bei Schleudertraumen oder schleudertraumaähnlichen Verletzungen der HWS sowie Schädel-Hirntraumen die dafür massgebenden Kriterien grundsätzlich nach Abschluss des normalen, unfallbedingt erforderlichen Heilungsprozesses beurteilen (Urteil U 271/05 vom 13. Februar 2006 E. 4.1). Nach Gesetz und Rechtsprechung hat der Unfallversicherer den Fall (unter Einstellung der vorübergehenden Leistungen Heilbehandlung und Taggeld sowie mit Prüfung des Anspruchs auf eine Invalidenrente und auf eine Integritätsentschädigung) abzuschliessen, wenn von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes der versicherten Person mehr erwartet werden kann und allfällige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung abgeschlossen sind (Art. 19 Abs. 1 UVG; BGE 134 V 109 E. 4.1 S. 114 mit Hinweisen). Dabei verdeutlicht die Verwendung des Begriffes "namhaft" durch den Gesetzgeber, dass die durch weitere Heilbehandlung zu erwartende Besserung ins Gewicht fallen muss. Unbedeutende Verbesserungen genügen nicht (BGE 134 V 109 E. 4.3 S. 115). Die Rechtmässigkeit des Fallabschlusses beurteilt sich hier somit danach, ob von einer Fortsetzung der spezifischen ärztlichen Behandlung unfallbedingter Beschwerden über den 30. November 2007 hinaus noch eine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes erwartet werden konnte. Der Beschwerdeführer macht in diesem Zusammenhang unter anderem geltend, dass die beabsichtigte Umschulung durch die Invalidenversicherung wegen gänzlicher Arbeitsunfähigkeit bis heute nicht möglich gewesen sei. Auch diese Frage lässt sich anhand der medizinischen Akten nicht zuverlässig beurteilen.