Citation: 6B_1060/2019 E. 2.4

2.4. Die Vorinstanz geht auf alle entscheidwesentlichen Argumente des Beschwerdeführers ein. Sie begründet nachvollziehbar, wie sie zum Beweisergebnis gelangt, wonach unklar ist, ob der Beschwerdegegner 1 mit seinen Füssen die Verletzung des Beschwerdeführers verursacht hat. Weiter legt sie überzeugend dar, dass der Beschwerdegegner 1 weder aggressiv noch in der Absicht, den Beschwerdeführer oder auch nur die in Frage stehenden Spielregeln zu verletzen, gehandelt hat. Dabei würdigt sie sämtliche Aussagen und stützt sich massgeblich auf die Angaben des Trainers des Beschwerdeführers ab, welcher der übertriebenen Darstellung des Verletzten widerspricht. Des Weiteren berücksichtigt sie den Umstand, dass sich niemand in der Mannschaft des Beschwerdeführers fand, der dessen Aussagen stützte und auch die Mannschaftsberichterstatter bloss von einem unglücklichen Zusammenstoss schrieben. Dabei bestand kein Anlass, auf die zerrissene Stulpe des Beschwerdeführers einzugehen. Daraus lässt sich entgegen seiner Auffassung kein bestimmter Unfallhergang herleiten. Namentlich folgt daraus nicht zwingend, wie und wo der Beschwerdegegner 1 den Beschwerdeführer am Bein getroffen hat. Ebenso wenig musste die Vorinstanz aus dem Verletzungsbild auf die vom Beschwerdeführer behauptete Version des Geschehens schliessen, nachdem die beiden Trainer, der Schiedsrichter und der Beschwerdegegner 1 dem Beschwerdeführer in zentralen Punkten widersprechen. Unzutreffend ist sodann die Behauptung des Beschwerdeführers, die Vorinstanz stelle in Bezug auf den Unfallhergang einzig auf eine vom Beschwerdegegner 1 eingereichte medizinische Publikation aus dem Internet ab. Die Vorinstanz würdigt die aktenkundigen Internetpublikationen dahingehend, dass sich daraus der Ablauf des Zusammenstosses nicht rechtsgenüglich ableiten lasse. Dies ergibt sich bereits aus dem Umstand, dass die angeführten Publikationen ganz offensichtlich verschiedene Ursachen für einen Tibiakopfbruch nennen (vgl. angefochtenes Urteil S. 13 f.). Angesichts der vorhandenen Aussagen und Beweismittel bestand für die Vorinstanz kein Anlass, ein Gutachten gemäss Art. 182 StPO einzuholen, welches sich zu den möglichen Ursachen der Verletzung des Beschwerdeführers äussert. Ein solches Gutachten vermag die direkten Beobachtungen der Tatzeugen nicht umzustossen. Die von der Vorinstanz vorgenommene Beweiswürdigung lag in ihrer Kompetenz und kann nicht als schlechterdings unhaltbar bezeichnet werden. Dass sie bei Erstellung des Sachverhalts fachliche Unterstützung benötigt hätte, ist nicht ersichtlich. Soweit der Beschwerdeführer die Aussagen des Beschwerdegegners 1 aus seiner eigenen Optik anders würdigt als die Vorinstanz, vermag er damit ebenfalls keine Willkür aufzuzeigen (vgl. dazu E. 2.3.1 hiervor). Die Rügen des Beschwerdeführers betreffend die Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Gehör, die Verletzung von Art. 182 StPO und die Verletzung des Willkürverbots erweisen sich als unbegründet.