Citation: 1B_226/2019 E. A

Mit Strafbefehl vom 14. Februar 2018 hat die Staatsanwaltschaft des Kantons Freiburg A.________ der üblen Nachrede, der Drohung und weiterer Delikte schuldig gesprochen und unter anderem zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 160 Tagen verurteilt. A.________ hat dagegen Einsprache erhoben, woraufhin die Staatsanwaltschaft die Akten der Polizeirichterin des Gerichts des Broyebezirks zur Durchführung des Hauptverfahrens zustellte. Mit Schreiben vom 10. Januar 2019 teilte die Polizeirichterin den Verfahrensparteien unter anderem mit, dass die Verfahrenssprache Französisch sei, Eingaben in dieser Sprache abzufassen und eingereichte Akten mit einer Übersetzung zu versehen seien. Für die Hauptverhandlung werde ein Dolmetscher beigezogen. Zudem hielt sie fest, es liege ein Fall notwendiger Verteidigung vor, und setzte A.________ eine Frist, um einen Verteidiger zu bezeichnen. Mit Schreiben vom 18. Januar 2019 und 21. Februar 2019 reichte A.________ verschiedene Akten auf Deutsch, Englisch und Russisch ein und verlangte eine Fristerstreckung. Die Polizeirichterin sandte die Eingaben zurück und setzte ihm eine neue Frist, um sie auf Französisch übersetzt einzureichen. Am 18. Februar 2019 erhob A.________ Beschwerde an das Kantonsgericht des Kantons Freiburg und verlangte in der Hauptsache, dass das erstinstanzliche Gericht Eingaben auf Deutsch entgegennehme, dass eine Verletzung des Konfrontationsrechts und des Prinzips der Waffengleichheit festgestellt werde, dass das Strafverfahren eingestellt und die Bestellung eines notwendigen Verteidigers aufgehoben werde. In verfahrensrechtlicher Hinsicht beantragte er insbesondere, das Beschwerdeverfahren sei auf Deutsch zu führen und die Privatkläger seien davon auszuschliessen. Mit auf Französisch redigiertem Beschluss vom 18. März 2019 wies das Kantonsgericht die Verfahrensanträge ab und trat auf die Beschwerde nicht ein.