Citation: 4P.148/2000 06.10.2000 E. 1

1.-Die staatsrechtliche Beschwerde ist gemäss Art. 84 Abs. 2 OG subsidiär zu anderen Rechtsmitteln. Insbesondere ist sie unzulässig, wenn die vorgebrachten Rügen mit eidgenössischer Berufung geltend gemacht werden können. Die Verletzung von Bundesrechtsnormen muss mit Berufung gerügt werden. Nicht verletzt wird Bundesrecht durch Feststellungen über tatsächliche Verhältnisse, es sei denn, sie seien unter Verletzung bundesrechtlicher Beweisvorschriften zustande gekommen (Art. 43 OG). Art. 8 ZGB regelt in erster Linie die Verteilung der Beweislast. Das Bundesgericht leitet als Korrelat zur Beweislast das Recht der beweisbelasteten Partei ab, zum Beweis zugelassen zu werden, sofern rechtserhebliche Tatsachen umstritten sind (BGE 122 III 219 E. 3c S. 223 mit Verweisen). Geht das Sachgericht trotz prozesskonformen Beweisanerbieten von Beweislosigkeit aus, so liegt eine Verletzung von Art. 8 ZGB vor, die im Verfahren der Berufung gerügt werden kann und muss; die staatsrechtliche Beschwerde ist insoweit ausgeschlossen. Wo dagegen das kantonale Gericht tatsächliche Schlüsse aus Beweisen oder konkreten Umständen zieht, wird die Beweislastverteilung und damit der sich daraus ergebende bundesrechtliche Anspruch auf Beweis gegenstandslos. Dies gilt insbesondere auch für den Fall, in dem das Sachgericht einzelne Beweise in vorweggenommener Würdigung nicht abnimmt. Insoweit ist die staatsrechtliche Beschwerde nach Art. 84 Abs. 2 OG nicht ausgeschlossen. Die Rüge des Beschwerdeführers, es sei ihm durch Nichtabnahme einzelner Beweise das rechtliche Gehör verweigert und seine Aktivlegitimation auf der Grundlage eines willkürlich festgestellten Sachverhalts verneint worden, ist im vorliegenden Verfahren daher grundsätzlich zulässig.