Citation: 2C_681/2020 E. 3.3

3.3. Ob die Vorinstanz dadurch den Gehörsanspruch der Beschwerdeführer verletzt hat, kann hier indessen offen bleiben. Die Verletzung des Gehörsanspruchs führt zwar grundsätzlich ungeachtet der materiellen Begründetheit des Rechtsmittels zur Gutheissung der Beschwerde und zur Aufhebung des angefochtenen Entscheids (BGE 144 I 11 E. 5.3; 137 I 195 E. 2.2 mit Hinweis). Ausnahmsweise kann eine Verletzung des rechtlichen Gehörs jedoch (selbst) im bundesgerichtlichen Verfahren geheilt werden, soweit das Bundesgericht über eine freie Überprüfungsbefugnis verfügt, dem Rechtssuchenden kein Nachteil erwächst und die Verletzung nicht besonders schwer wiegt (BGE 146 III 97 E. 3.5.2; 142 III 48 E. 4.3; 136 III 174 E. 5.1.2, je mit Hinweisen). Ob die Neuschätzung der Grundstücke der Beschwerdeführer den Grundsatz der Rechtsgleichheit (Art. 8 Abs. 1 BV) verletzt, ist eine Frage des Bundesrechts, die das Bundesgericht frei überprüfen kann (Art. 95 lit. a BGG), zumal die Beschwerdeführer eine den Anforderungen von Art. 106 Abs. 2 BGG genügende Rüge (E. 2.2) vortragen. Weder beanstanden die Beschwerdeführer die Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz, die das Bundesgericht nur eingeschränkt überprüfen könnte (Art. 97 Abs. 1 BGG), noch unterbreiten sie dem Bundesgericht neue Tatsachen oder Beweismittel, die das Bundesgericht nicht berücksichtigen könnte (Art. 99 Abs. 1 BGG). Unter diesen Umständen führte die Rückweisung zu einem blossen administrativen Leerlauf, sodass es angezeigt ist, dass sich das Bundesgericht direkt mit der Sache befasst.