Citation: 2C_802/2020 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz kam zum Schluss, dass die Beziehung zwischen der Beschwerdeführerin und ihrem ehemaligen Ehemann nicht das Bild einer harmonischen Beziehung darstellt: Die kurze Ehe sei von teilweisen heftigen Spannungen, verbalen und vereinzelt auch tätlichen Auseinandersetzungen geprägt gewesen. Klare bzw. objektivierte Anhaltspunkte, wonach der Exmann der Beschwerdeführerin diese systematisch misshandelt hätte, seien nicht ersichtlich. Aus diesem Grunde läge auch kein nachehelicher Härtefall im Sinne des Art. 50 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 AIG vor.