Citation: 9C_471/2015 E. A

A.________, geboren 1970, arbeitete mehrere Jahre auf seinem erlernten Beruf als Elektromonteur. Ab 1998 war er als technischer Kaufmann tätig. Er schloss mit der AXA Leben AG (im Folgenden: AXA) verschiedene Verträge der gebundenen Vorsorge: im Oktober 2002 eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung (Police Nr....) sowie eine Lebensversicherung (Police Nr....) und im März 2003 eine weitere Lebensversicherung (Police Nr....). Am 12. Juli 2013 meldete A.________ der AXA eine Arbeits-/ Erwerbsunfähigkeit. Er sei wegen einer schweren Depression und einer Diskushernie L3-L4 in ärztlicher Behandlung und ab 1. Mai 2012 zu 50 %, ab 6. September bis ca. 5. Oktober 2012 sowie ab 12. Juni 2013 bis aktuell zu 100 % arbeitsunfähig. Dabei beantwortete er die Frage, ob er bereits früher unter diesen Beschwerden litt, mit dem Hinweis "Rückenprobleme seit 1995". Die AXA löste die drei Verträge mit Schreiben vom 28. August 2013 auf mit der Begründung, A.________ habe bei Vertragsschluss seine Anzeigepflicht verletzt. Er habe pflichtwidrig keine Angaben über Rückenbeschwerden seit 1984, über eine Arbeitsunfähigkeit sowie eine Umschulung aufgrund von Wirbelsäulenbeschwerden ab 1995 und über seine psychischen Probleme im Jahr 1995 gemacht.