Citation: 6B_528/2020 E. 2.5.2

2.5.2. Sofern sich der Beschwerdeführer auf die Strafmassempfehlungen beruft, ist darauf hinzuweisen, dass diese Richtlinienfunktion haben und dem Gericht als Orientierungshilfe dienen, ohne es zu binden und es daran zu hindern, eine schuldangemessene Strafe frei zu bilden (Urteile 6B_808/2018 vom 6. Mai 2019 E. 1.4; 6B_510/2019 vom 8. August 2019 E. 4.3; mit Hinweisen). Insofern vermag der pauschale Verweis auf die kantonalen Strafmassempfehlungen nicht zu genügen. Der Beschwerdeführer legt nicht dar, dass die Vorinstanz unter Berücksichtigung der dargelegten Umstände ungerechtfertigterweise davon abgewichen ist. Schliesslich ist der vom Beschwerdeführer vorgenommene Vergleich mit anderen Urteilen angesichts der unterschiedlichen Sachverhalte und der zahlreichen, die Strafzumessung beeinflussenden Faktoren grundsätzlich problematisch (BGE 120 IV 136 E. 3a a. E., Urteil 6B_ 560/2019 vom 23. August 2019 E. 4.1; je mit Hinweisen). Im Übrigen hat sich das Bundesgericht in dem vom Beschwerdeführer vorgebrachten Urteil 6B_487/2018 vom 30. Oktober 2018 nicht mit der Strafzumessung auseinandergesetzt. Es lässt sich daher für den vorliegenden Fall nichts daraus ableiten.