Citation: 1C_178/2022 E. 4.2

4.2. Diese Einwände gehen fehl. Die Vorinstanz legt dar, weshalb die Abweichung ihrer Ansicht nach die im Rahmen der Ausführung des Quartierplans einvernehmlich zulässigen Detailanordnungen "offensichtlich" sprengt. Dabei betont sie insbesondere, das Quartierplanverfahren sei im Allgemeinen ein formstrenges Verfahren, das dem Spielraum beim Vollzug enge Grenzen setze. Zudem führt sie aus, der vorliegende Quartierplan enthalte genaue Vorgaben, die solche engen Grenzen setzen würden. Angesichts der beachtlichen Abweichungen vom Quartierplan ist namentlich keine Gehörsverletzung darin zu erkennen, dass die Vorinstanz nicht weiter darlegt, was noch als zulässige Detailanordnung zu qualifizieren wäre. Dies wäre auch nicht entscheidwesentlich gewesen. Nach der Rechtsprechung musste sich die Vorinstanz zudem nicht mit sämtlichen tatsächlichen und rechtlichen Vorbringen der Beschwerdeführenden auseinandersetzen. Sie musste ihre Begründung vielmehr so abfassen, dass sich die Betroffenen über die Tragweite des Entscheids Rechenschaft geben und ihn in voller Kenntnis der Sache an die höhere Instanz weiterziehen können. In diesem Sinne musste sie wenigstens kurz die Überlegungen nennen, von denen sie sich hat leiten lassen und auf die sich ihr Entscheid stützt (BGE 142 II 49 E. 9.2; 137 II 266 E. 3.2). Die Beschwerdeführenden legen nicht dar und es ist auch nicht ersichtlich, dass die Begründung des angefochtenen Entscheids diesen Anforderungen nicht genügt. Wenn sich die Vorinstanz auf die für den Entscheid wesentlichen Gesichtspunkte beschränkt hat, ist das nicht zu beanstanden (BGE 146 II 335 E. 5.1; 143 III 65 E. 5.2; 139 IV 179 E. 2.2; je mit Hinweisen).