Citation: 2C_506/2019 E. 5

Die Beschwerdeführerin rügt in verschiedener Hinsicht eine rechtsfehlerhafte Anwendung von § 27 Abs. 2 GebVG AG. Die angewendete kantonale Norm bedarf im Grundsatz der Verletzung einer Präventionspflicht (vgl. E. 5.1 hiernach), die einen Schaden kausal herbeiführt (vgl. E. 5.2 hiernach) und deren Verletzung sich als grobfahrlässig erweist (vgl. E. 5.3 hiernach), damit die Versicherungsleistung gekürzt werden darf (vgl. E. 6 hiernach). Es stellt sich bei den einzelnen Kürzungsvoraussetzungen jeweils zunächst die Frage, mit welcher Kognition das Bundesgericht deren Vorhandensein überprüft.