Citation: 8C_766/2021 E. 4.1

4.1. Es ist letztinstanzlich unbestritten geblieben, dass der Beschwerdeführer spätestens seit 1. Oktober 2017 wieder zu 50 % als selbstständiger Landwirt arbeitsfähig ist. In einer anderen, optimal angepassten, körperlich leichten bis mittelschweren Beschäftigung besteht sogar eine 100%ige Arbeitsfähigkeit. Die Vorinstanz hielt mit Blick auf die anhaltend gute Einkommenssituation im Landwirtschaftsbetrieb allerdings fest, es wäre nicht sachgerecht, den Beschwerdeführer zu verpflichten, den Landwirtschaftsbetrieb aufzugeben, nachdem er diesen in Nachachtung der ihm obliegenden Schadenminderungspflicht gewinnbringend reorganisiert habe. Zu berücksichtigen sei, dass er vor Eintritt des Gesundheitsschadens jährlich 3000 Arbeitsstunden geleistet habe, während er seither und in Berücksichtigung des ärztlicherseits formulierten Anforderungsprofils noch 1800 Arbeitsstunden im Jahr erbringen könne. Die Familie habe sich so organisiert, dass er bei den Arbeiten unterstützt werde oder eine Umverteilung an andere Personen stattfinde. Dies lässt der Beschwerdeführer unwidersprochen. Er beanstandet aber, die vorinstanzlichen Erwägungen würden teilweise auf offensichtlich unrichtigen, unkritisch von der IV-Stelle übernommenen Berechnungen und Annahmen basieren. Die Nachprüfung des kantonalen Gerichts sei auf einem "krass unzutreffenden Sachverhalt aufgebaut", was zu korrigieren sei. Die nachfolgend geltend gemachten Faktoren würden zu einem niedrigeren Invalideneinkommen führen bzw. sich erhöhend auf das Valideneinkommen auswirken, weshalb der Invaliditätsgrad neu festzulegen sei.