Citation: 8C_635/2023 E. 6.2

6.2. Die dagegen erhobenen Rügen vermögen - soweit überhaupt darauf einzugehen ist (vgl. vorne E. 2.3.2) - keine Bundesrechtswidrigkeit des vorinstanzlichen Urteils aufzuzeigen. Wie bereits die Vorinstanz festhielt, attestierte Dr. med. D.________ am 29. September 2021 zwar eine Verschlechterung des Kniezustands infolge einer langsamen Zunahme der Arthrose. Dass dies jedoch zusätzliche, von der Zürich noch nicht übernommene Behandlungen erforderlich machen würde, ist seinem Bericht ebenso wenig zu entnehmen wie Hinweise auf eine Veränderung des Zumutbarkeitsprofils bzw. der Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit ersichtlich wären. Auch der Umstand, dass bereits im Gutachten des ZMB vom 5. Februar 2018 von einer zukünftigen Verschlechterung der Kniesituation ausgegangen wurde und auch Dr. med. D.________, im Einklang mit dem Gutachten, langfristig eine Knieprothesenversorgung als notwendig erachtet, ist nicht geeignet, eine bis zum Zeitpunkt des Einspracheentscheids vom 15. Juli 2022 eingetretene Verschlechterung zu belegen. Soweit an dieser Stelle der Beschwerde schliesslich erneut geltend gemacht wird, gemäss Dr. med. C.________ habe die Zunahme der Arthrose zu einer linksseitigen Fehlbelastung geführt, kann auf das bereits in E. 5.2.3 Dargelegte verwiesen werden.