Citation: 8C_682/2015 E. 2.1

2.1. Das kantonale Gericht hat nach umfassender Darstellung und Würdigung der medizinischen Unterlagen erkannt, zur Beurteilung der Frage, ob das im Vordergrund stehende chronische lumbovertebrale Syndrom (bei Hyperlordose der Lendenwirbelsäule [LWS], Beckenschiefstand rechts, Spondylolyse des Lendwirbelkörpers [LWK] 5 beidseits, Bandlaxizität; vgl. unter anderem Bericht des Dr. med. E.________, Facharzt für Rheumatologie FMH, vom 6. November 2013) natürlich kausale Folge des Unfalles vom 8. Oktober 2012 sei, könne auf das in allen Teilen beweiskräftige Aktengutachten der med. pract. D.________ vom 17. Januar 2014 abgestellt werden. Danach waren echtzeitlich keine Rückenbeschwerden dokumentiert, weder in der Unfallmeldung noch in der Krankengeschichte der behandelnden Ärztin, welche die Anamnese sowie die körperlichen und radiologischen Untersuchungen ausreichend erhob und lediglich für drei Tage eine Arbeitsunfähigkeit bescheinigte. Am 13. November 2012 wurde auf Anregung des Versicherten eine einlässliche körperliche Untersuchung (check up) durchgeführt, die keine Hinweise auf Rückenschmerzen ergab (klopfindolente Wirbelsäule mit negativem Lasègue; obere und untere Extremitäten mit seitengleicher Kraftentwicklung sowie mit seitengleichen Reflexen und Sensibilität; vgl. Schreiben des Dr. med. F.________, Allgemeine Medizin FMH, vom 10. Januar 2014 mit beigelegter Kopie der Krankengeschichte). Gesamthaft betrachtet war daher davon auszugehen, dass der Versicherte beim Unfall vom 8. Oktober 2012 nur die echtzeitlich angegebenen, vollständig ausgeheilten Verletzungen am Mittelfuss links bzw. an der linken Gesichtshälfte erlitten haben konnte.