Citation: 4A_592/2019 E. 2.3.2

2.3.2. Die Beschwerdeführerin machte - wie erwähnt - im vorinstanzlichen Verfahren im Wesentlichen geltend, das Mandatsverhältnis habe zwischen D.________ persönlich und dem Beschwerdegegner bestanden. Das Honorar, das sie dem Beschwerdegegner bezahlt habe, sei daher mangels Rechtsgrund nach den Regeln über die ungerechtfertigte Bereicherung zurückzuerstatten. Eventualiter stellte sie sich auf den Standpunkt, der Beschwerdegegner habe den Auftrag schlecht ausgeführt, weshalb keine Vergütung geschuldet sei und daher (auch) ein vertraglicher Rückforderungsanspruch bestehe.