Citation: 1P.78/2004 14.06.2004 E. B

Gegen das Urteil des Bezirksgerichts legte X.________ Berufung ein. Das Obergericht des Kantons Zürich sprach ihn am 26. Juni 2001 des eingeklagten betrügerischen Konkurses frei. Auf die übrigen Anklagepunkte trat es - infolge Verjährung - nicht ein. Die Kosten der Untersuchung und des erstinstanzlichen Verfahrens (inklusive derjenigen der amtlichen Verteidigung) wurden zu einem Drittel dem Angeklagten auferlegt und im Übrigen auf die Gerichtskasse genommen. Die Kosten des Berufungsverfahrens (inklusive derjenigen der amtlichen Verteidigung) wurden dem Angeklagten zu einem Sechstel überbunden und im Übrigen auf die Gerichtskasse genommen. X.________ focht den Entscheid des Obergerichts, soweit ihm darin Kosten auferlegt worden waren, mit einer kantonalen Nichtigkeitsbeschwerde an. Das Kassationsgericht des Kantons Zürich wies die Beschwerde am 20. Juni 2002 ab, soweit es darauf eintreten konnte. Das Obergericht setzte X.________ am 26. Juni 2001 eine Frist an, um allfällige Entschädigungs- und Genugtuungsansprüche zu beziffern und zu begründen. Mit Eingaben vom 29. Januar 2002 und 2. Juli 2002 stellte er Anträge betreffend Entschädigung (Fr. 22,5 Mio.) und Genugtuung (Fr. 2,5 Mio.). Am 18. September 2002 liess X.________ dem Obergericht seine an den Präsidenten der Anklagekammer des Bundesgerichts gerichtete Eingabe vom gleichen Tag zukommen, in welcher er eine Entschädigung von rund Fr. 77 Mio. und eine Genugtuung von Fr. 860'000.-- zulasten der Bundesanwaltschaft verlangte. Er wies darauf hin, dass die Begründung dieses Gesuchs auch für das vor Obergericht hängige Entschädigungs- und Genugtuungsverfahren gelte. Das Obergericht wies mit Beschluss vom 11. Juli 2003 (Nachtragsbeschluss zum Urteil vom 26. Juni 2001) die Entschädigungs- und Genugtuungsbegehren ab, soweit darauf eingetreten wurde. X.________ reichte gegen diesen Entscheid des Obergerichts eine kantonale Nichtigkeitsbeschwerde ein. Mit Zirkulationsbeschluss vom 17. Dezember 2003 wies das Kassationsgericht die Beschwerde ab, soweit es darauf eintrat.