Citation: 1C_282/2019 E. B

Am 20. Mai 2018 wurde A.________ erneut von der Polizei angehalten und kontrolliert. Diesmal verweigerte er den Drugwipe-Betäubungsmittelschnelltest. In dem daraufhin durchgeführten Blut- und Urintest wurden zahlreiche Wirkstoffe festgestellt, nicht aber THC oder dessen Abbauprodukt. Eine die Fahrfähigkeit im Zeitpunkt der Blutentnahme oder der polizeilichen Anhaltung beeinträchtigende Cannabis-Wirkung konnte nicht festgestellt werden. Die Gutachter empfahlen dennoch eine Fahreignungsabklärung, da die Polizei anlässlich der Kontrolle Ausfallerscheinungen bei A.________ festgestellt hatte. In der Folge entzog das Strassenverkehrsamt A.________ den Führerausweis vorsorglich ab sofort bis zur Abklärung von Ausschlussgründen und verpflichtete ihn, sich auf eigene Kosten einer verkehrsmedizinischen Begutachtung zu unterziehen (Verfügung vom 3. August 2018). Eine Beschwerde gegen diese Verfügung wies das Departement Volkswirtschaft und Inneres (DVI) des Kantons Aargau ab. Das Verwaltungsgericht des Kantons Aargau hiess am 4. April 2019 eine von A.________ dagegen erhobene Beschwerde teilweise gut. Es befand, gewisse Zweifel an seiner Fahreignung würden eine verkehrsmedizinische Begutachtung rechtfertigen. Allerdings seien diese Zweifel nicht erheblich genug, um A.________ den Führerausweis vorsorglich zu entziehen.