Citation: 1P.446/2006 27.07.2006 E. 2

Der Beschwerdeführer wird dringend verdächtigt, am (recte:) 24. März 2006, um ca. 21.45 Uhr, eine Person mit einem Messerstich in die Brustgegend lebensgefährlich verletzt zu haben. Schon etwa 20 Stunden zuvor, nämlich am 24. März 2006, ca. um 02.00 Uhr, soll der Beschwerdeführer (laut Haftverlängerungsantrag der Staatsanwaltschaft) "versucht" haben, einer weiteren Person "einen Messerstich" in deren "Bauch und Kopf zu versetzen". Im angefochtenen Entscheid wird zwar erwogen, dass grundsätzlich Kollusionsgefahr bestehe; diese sei jedoch "als gering einzustufen". In der Folge schliesst der Haftrichter auf den besonderen Haftgrund der Fluchtgefahr.