Citation: C 201/01 02.06.2003 E. 3

Streitig ist, ob der vorinstanzlich geschützte Einspruch gegen die Ausrichtung von Kurzarbeitsentschädigung zu Recht erfolgt ist. Das Kantonale Arbeitsamt begründete den Einspruch damit, der Auftragseinbruch bei der Beschwerdeführerin im Frühjahr 2000 sei auf das Zusammenwirken verschiedener, nicht primär wirtschaftlicher Gründe zurückzuführen. Diese seien von einer gewissen Branchenüblichkeit gewesen und gehörten zum normalen Betriebsrisiko. Die Vorinstanz befand, der fragliche Arbeitsausfall sei zwar auf kumulierte Nachfrageeinbrüche im Bereich der Unternehmenstätigkeit der Beschwerdeführerin zurückzuführen, die aber in Ursache, Ausmass und Dauer nicht atypisch und ausserordentlich gewesen seien. Der Nachfragerückgang habe vielmehr zum normalen und branchenüblichen Betriebsrisiko der Beschwerdeführerin gehört. Zudem sei nicht alles unternommen worden, um den Arbeitsausfall zu vermeiden. So habe man Personal aufgestockt und für das Geschäftsjahr 1999 die Dividende erhöht, statt ausreichend Reserven zu bilden. Dies alles habe das normale Betriebsrisiko der Firma erhöht. Die Beschwerdeführerin weist sämtliche Vorwürfe zurück und betont, die Vorinstanz sei auf Grund falscher Sachverhaltsannahmen dazu gekommen, die Branchen-, Berufs- und Betriebsüblichkeit und mithin die Voraussehbarkeit des Arbeitsausfalls zu bejahen.