Citation: 8C_62/2024 E. 4.1

4.1. Der Beschwerdeführer wirft der Vorinstanz im Wesentlichen vor, sie habe den Sachverhalt offensichtlich unrichtig und in Missachtung entscheidrelevanter Tatsachen gewürdigt. So habe sie nicht geprüft, ob tatsächlich eine gesundheitliche Verbesserung eingetreten sei, zumal es sich bei Morbus Crohn um eine schubweise verlaufende Krankheit handle, die nicht immer die gleichen Einschränkungen verursache und bei der Rezidive jederzeit möglich seien. Dieser von den Gutachtern beschriebene Gesundheitszustand sei seit vielen Jahren bekannt. Mithin liege keine neue Erkenntnis vor, die zu einer abweichenden Beurteilung der Sachlage und damit zur Bejahung eines Revisionsgrundes führen könnte. Auch die Observationsergebnisse liessen keinen anderen Schluss zu, da die Bedingungen seiner Tätigkeit bei der B.________ - mit einer flexiblen Ausgestaltung der Einsätze und einer jederzeitigen Rückzugsmöglichkeit - nicht mit den Arbeitsbedingungen auf dem ersten Arbeitsmarkt vergleichen liessen. Namentlich aufgrund der Rückzugsmöglichkeit könne aus seiner blossen Anwesenheit in der Garage nicht gefolgert werden, er sei jederzeit einsatzfähig oder am Arbeiten. Zudem sei unbestritten, dass er tageweise mehr als ein bis zwei Stunden arbeiten könne, doch sei eine höhere Leistungsfähigkeit nicht von Dauer und könne jederzeit wieder ändern.