Citation: 7B_133/2022 E. 5.4.7

5.4.7. Aufgrund der von ihr willkürfrei festgestellten tatsächlichen Umstände (Art. 105 Abs. 1 BGG) konnte die Vorinstanz ohne Verletzung von Bundesrecht zudem den subjektiven Tatbestand der passiven Privatbestechung nach Art. 4a Abs. 1 lit. b aUWG als erfüllt betrachten. Der Beschwerdeführer wusste, dass ihm als Architekt im Rahmen des Mandats der B.________ Gesellschaften die Aufgabe zufiel, das jeweilige Bauprojekt in besten Treuen und im alleinigen Interesse der Bauherrschaft zu realisieren. Ihm war jederzeit bewusst, dass er zumindest de facto allein über die Vergabe von Bauaufträgen der B.________ Gesellschaften an die Bauunternehmer befand, weil die Privatklägerschaft weder über das Fachwissen noch über die zeitlichen Ressourcen verfügte, um seine Vergabeentscheide ernsthaft zu hinterfragen, geschweige denn minutiös zu überprüfen. In dieser Situation verlangte er von den involvierten Unternehmen die Zuwendung von Bar- oder Buchgeld, obschon er, wie er wusste, darauf keinen Anspruch hatte. Er stellte ihnen im Gegenzug in Aussicht, ihren Angeboten im Rahmen der Submission den Zuschlag zu erteilen. Damit ist mit der Vorinstanz festzuhalten, dass er wissentlich und willentlich den Wettbewerb zwischen den bestechenden Bauunternehmungen und ihren direkten Konkurrenten ausgeschaltet und seiner auftragsrechtlichen Pflicht zuwidergehandelt hat, das Bauvorhaben im Interesse der Bauherrschaft zum besten Preisleistungsverhältnis auszuführen (angefochtenes Urteil S. 174). Der Beschwerdeführer setzt sich mit diesen vorinstanzlichen Ausführungen nicht auseinander (Art. 42 Abs. 2 BGG). Die Beschwerde erweist sich auch in diesem Punkt als unbegründet, soweit darauf einzutreten ist.