Citation: 2C_869/2018 E. 2.1

2.1. Ergibt sich aufgrund von Tatsachen oder Beweismitteln, die der Steuerbehörde nicht bekannt waren, dass eine Veranlagung zu Unrecht unterblieben oder eine rechtskräftige Veranlagung unvollständig ist, oder ist eine unterbliebene oder unvollständige Veranlagung auf ein Verbrechen oder Vergehen zurückzuführen, wird die nicht erhobene Steuer samt Zins als Nachsteuer eingefordert. (Art. 53 Abs. 1 des Bundesgesetz über die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden vom 14. Dezember 1990; SR 642.14; StHG; Art. 225 Abs. 1 des Steuergesetzes des Kantons Nidwalden vom 22. März 2000; StG/NW). Auf diese Bestimmungen hat sich die Vorinstanz gestützt, um per Ende 2005 und 2006 jeweils die Aufrechnung einer Darlehensforderung von Fr. 1'368'360.-- beim steuerbaren Vermögen der Beschwerdeführer zu bestätigen. Sie hat die Aufrechnung überzeugend und sorgfältig begründet, so dass diesbezüglich im Wesentlichen auf den angefochtenen Entscheid verwiesen werden kann (vgl. dort insb. E. 6 u. 8.4).