Citation: 6B_146/2017 E. 2.2

2.2. Es ist unbestritten, dass der Beschwerdeführer Verbrechen begangen hat und dass diese mit einer behandelbaren psychischen Störung - einer Pädophilie und Hebephilie - im Zusammenhang stehen. Die Vorinstanz legt nachvollziehbar dar, weshalb sie gestützt auf ein psychiatrisches Gutachten vom 30. Dezember 2014 sowie mehrere Ergänzungs- und Verlaufsberichte eine stationäre Massnahme nach wie vor für angezeigt erachtet. Sie begründet dies überzeugend mit dem gutachterlich attestierten Behandlungsbedürfnis des Beschwerdeführers, insbesondere nach einer langjährigen Psychotherapie, sowie mit dem hohen Rückfallrisiko und der Schwere der zu erwartenden künftigen Straftaten. Wenn sie daraus den Schluss zieht, die öffentlichen Interessen an einer stationären Unterbringung würden den Eingriff in die Freiheitsrechte des Beschwerdeführers überwiegen, ist dies nicht zu beanstanden. Der Beschwerdeführer setzt sich mit den Erwägungen der Vorinstanz nicht auseinander und zeigt nicht auf, inwiefern diese rechtsfehlerhaft sein sollen. Seine Ausführungen genügen den Begründungsanforderungen nach Art. 42 Abs. 1 und Abs. 2 BGG nicht (BGE 140 III 115 E. 2; 137 III 580 E. 1.3; 135 III 397 E. 1.4; je mit Hinweisen). Er geht insbesondere mit keinem Wort auf die hohe Rückfallgefahr für schwere Straftaten gegen die sexuelle Integrität von Kindern und Jugendlichen ein, womit die Vorinstanz die Notwendigkeit einer stationären Massnahme in erster Linie begründet. Zwar mag zutreffen, dass seine Reintegrationschancen bei einer ambulanten Massnahme im offenen Vollzug besser wären. Dies genügt aber nicht, um eine stationäre Massnahme als unverhältnismässig erscheinen zu lassen. Im Übrigen weist die Vorinstanz zutreffend darauf hin, dass die konkrete Ausgestaltung der Massnahme, mithin die Frage, ob der Vollzug in einer geschlossenen oder offenen Einrichtung erfolgen soll (Art. 59 Abs. 3 StGB), von den für den Vollzug zuständigen Behörden zu beurteilen ist. Das Sachgericht kann den Vollzugsbehörden lediglich unverbindlich eine geschlossene Unterbringung empfehlen (BGE 142 IV 1 E. 2.5 mit Hinweisen).