Citation: 4A_43/2020 E. 1.4

1.4. Die Beschwerdeführerin verkennt diese Grundsätze teilweise. So stellt sie den Sachverhalt unter dem Titel "Verfahrensgeschichte" aus eigener Sicht dar und behauptet unter Hinweis auf einen eingereichten Medienartikel vom 15. Januar 2020, die Staatsanwaltschaft Braunschweig habe gegen verschiedene beteiligte Personen Anklage erhoben wegen Betrugs, unlauteren Wettbewerbs, Falschbeurkundung und Steuerhinterziehung. Dabei handelt es sich um nach Art. 99 Abs. 1 BGG unzulässige Noven. Entsprechendes gilt für die im bundesgerichtlichen Beschwerdeverfahren neu eingereichten Jahresberichte der Beschwerdeführerin der Jahre 2017 und 2018 sowie die diesbezüglichen Schreiben der Stiftungsaufsicht. Ihr Einwand, wonach es "in kei ner Weise denkbar [gewesen sei], dass sich die Vorinstanz über die Eidgenössische Stiftungsaufsicht hinwegsetzt und eine Überschreitung des Stiftungszwecks erkennt", stösst ins Leere, zumal das vorinstanzliche Verfahren eigens auf die Frage der Prozessvoraussetzungen beschränkt wurde und die Parteien die Vereinbarkeit des prozessualen Vorgehens der Beschwerdeführerin mit ihrem Stiftungszweck eingehend erörterten, wobei sie auch die Bedeutung des Verhaltens der Aufsichtsbehörde diskutierten. Davon, dass erst der Entscheid der Vorinstanz zu den neuen Tatsachen und Beweismitteln Anlass gegeben hätte, kann keine Rede sein. Auch in ihrer weiteren Beschwerdebegründung unterbreitet die Beschwerdeführerin dem Bundesgericht teilweise ihre Sicht der Dinge und erweitert die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen in unzulässiger Weise. So beschreibt sie unter Berufung auf diverse Aktenstücke des kantonalen Verfahrens verschiedene Fälle, in denen Konsumenten von ihrem Wirken bzw. ihrem "gebündelten Vorgehen" profitiert haben sollen. Unter der Überschrift "1.6.8 Beschwerdeführerin ist im öffentlichen Interesse tätig, formelle Einwendungen der Beschwerdegegnerin nen geradezu rechtsmissbräuchlich" äussert sich die Beschwerdeführerin zu zahlreichen Verfahren in den Vereinigten Staaten, in Deutschland und in der Schweiz, wie auch zur Zahl angeblich in der Schweiz getäuschter Fahrzeugeigentümer und Leasingnehmer. Abgesehen davon wäre der in der Beschwerde erhobene Einwand des rechtsmissbräuchlichen Prozessverhaltens der Beschwerdegegnerinnen unbegründet, zumal das Gericht von Amtes wegen zu prüfen hatte, ob die Prozessvoraussetzungen im konkreten Fall erfüllt sind (Art. 60 ZPO). Die Beschwerdeführerin stellt zudem gestützt auf die kantonalen Akten in unzulässiger Weise neue tatsächliche Behauptungen zum Stiftungskapital und zum derzeitigen Stiftungsvermögen in Form von liquiden Mitteln und Wertschriften auf und äussert sich zu den Einzelheiten der Finanzierung des Prozesses sowie zu den von ihr mit Rechtsschutzversicherungen bzw. Prozessfinanzierern abgeschlossenen Verträgen. Die entsprechenden Ausführungen in der Beschwerde haben unbeachtet zu bleiben.