Citation: 8C_694/2009 24.09.2009 E. 3

3.1 Das kantonale Gericht hat in einlässlicher und sorgfältiger Würdigung der medizinischen Unterlagen zutreffend dargelegt, dass zur Beurteilung des Gesundheitszustandes und der Arbeitsfähigkeit auf die multidisziplinäre Expertise des Instituts X.________ vom 6. November 2007, abzustellen ist. Danach vermag der Versicherte trotz des vielfältigen Beschwerdebildes (Zustand nach HWS-Distorsion im Februar 2004 [ICD-10: S13.4] mit persistierendem zervikozephalem Symptomenkomplex [ICD-10: M54.2], rezidivierende depressive Störung [ICD-10: F33.0], regressive Symptomausweitung mit Schmerzfehlverarbeitung [ICD-10: F54], Medikamentenmalcompliance [ICD-10: F99], erhöhte Leberparameter unklarer Ätiologie [ICD-10: K76.9], Adipositas [ICD-10: E66.0]) alle körperlich leichten bis mittelschweren Tätigkeiten, die keine Zwangshaltungen oder Arbeiten über dem Kopf erfordern, vollumfänglich und ohne Leistungseinschränkung auszuüben. Der Beschwerdeführer bringt einzig vor, die Gutachter seien zu Unrecht davon ausgegangen, er nehme die psychiatrisch verordneten Medikamente nicht ein. Insoweit beruhe die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung auf einer offensichtlich unrichtigen oder unvollständigen Grundlage. Diese Rüge dringt nicht durch. Die Sachverständigen des Instituts X.________ haben aufgrund einer Analyse des Blutbildes eine pharmakologische Behandlung mit Antidepressiva ausgeschlossen, weshalb objektiv betrachtet der Leidensdruck hinsichtlich der depressiven Störung nur gering sein konnte und damit keine Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit anzunehmen war. Das Vorbringen des Beschwerdeführers, er sei von den behandelnden Ärzten vor der Abklärung beim Institut X.________ wegen der bevorstehenden Autofahrt dorthin angehalten worden, auf die Einnahme von Medikamenten zu verzichten, entbehrt jeglicher Grundlage, zumal er laut Anamnese nach dem Unfall regelmässig ein Auto lenkte. Im Übrigen ist nicht einzusehen, weshalb er nicht öffentliche Verkehrsmittel hätte benützen können. Es bleibt daher bei der für das Bundesgericht verbindlichen Feststellung, zu deren Ergänzung offensichtlich keine zusätzlichen Abklärungen notwendig sind, dass im Wesentlichen die Selbsteinschätzung des Versicherten hinsichtlich der Wiedereingliederungsmöglichkeiten in den Arbeitsprozess limitierend ist.