Citation: 1P.99/2007 13.07.2007 E. 3

Schliesslich rügt der Beschwerdeführer als Verletzung von Art. 29 Abs. 1 und Art. 29 Abs. 2 BV, dass die vom Kreisgericht ausgesprochene Strafe vom Obergericht unangekündigt und über den Antrag der Generalprokuratur hinaus drastisch erhöht worden ist. Die Rüge ist unbegründet. In Anbetracht der Anschluss-Appellation der Generalprokuratur betreffend Schuldspruch und Bemessung der Freiheitsstrafe war das Obergericht ohne Verfassungsverletzung befugt, die Strafe gestützt auf seine eigene Beurteilung der erweiterten Tatbestandsmässigkeit von sechs auf sieben Jahre zu erhöhen.