Citation: 2P.229/2001 07.01.2002 E. A

A.- Der Regierungsstatthalter von Laupen erteilte am 16. August 1994 der A.________ AG die Baubewilligung für die Erstellung von 15 Reiheneinfamilienhäusern und einer unterirdischen Autoeinstellhalle im Geltungsbereich der Überbauungsordnung 1.. B.________. Die A.________ AG veräusserte mit öffentlich beurkundeten Kaufverträgen vom 29. August 1997 die im erwähnten, vom Überbauungsprojekt betroffenen Gebiet B.________ gelegenen Grundstücke C.________ Gbbl. 2.. und 3.. je mit einem darauf im Rohbau erstellten Reiheneinfamilienhaus sowie je einen Miteigentumsanteil von 1/26 am Grundstück C.________ Gbbl. 4.. (Autoeinstellhalle) zum Preis von Fr. 200'000.-- bzw. Fr. 220'000.-- an M. und O.D.________ bzw. C. und T.E.________. Das Kreisgrundbuchamt VIII Bern-Laupen auferlegte den Käufern mit Veranlagungs- und Einspracheverfügung vom 27. Januar 1999 bzw. 12. und 13. Juli 1999 Handänderungssteuern von Fr. 8'415.-- bzw. Fr. 9'775.--. Zur Begründung hielt es fest, infolge der Weigerung der Pflichtigen, die definitiven Bauabrechnungen vorzulegen, sei die Handänderungssteuer auf Grund der in der Bauausschreibung der Reiheneinfamilienhaussiedlung B.________ der A.________ AG von Februar 1997 vorgesehenen Preise von Fr. 495'000.-- für ein Mittelhaus bzw. Fr. 575'000.-- für ein Eckhaus zu veranlagen.