Citation: 5P.270/2005 10.10.2005 E. B

Am 2. Mai 2003 beantragte X.________ die gerichtliche Feststellung, dass die Einsprecher betreffend die Parzelle Nr. 84 keine über das im Grundbuch umschriebene Recht hinausgehenden Ansprüche hätten (Ziff. 1). Insbesondere sei festzustellen, dass die Eigentümer der Parzellen Nrn. 70, 83, 86, 87 und 88 über kein Fuss- und Fahrwegrecht zu Lasten der Parzelle Nr. 84 verfügten (Ziff. 2a) und dass der Weg über die Parzelle Nr. 84 nicht öffentlich zugänglich sei (Ziff. 2b der Klagebegehren). Der Präsident des Bezirksgerichts B.________ erklärte, die Klagebegehren seien formell ausreichend. Er schrieb Ziff. 2a der Klagebegehren zufolge Anerkennung ab und stellte fest, dass die jeweilige Eigentümerschaft der Parzellen Nrn. 70, 83, 86, 87 und 88 über kein Fuss- und Fahrwegrecht zu Lasten der Parzelle Nr. 84 verfüge. Er hiess die Ziff. 1 und 2b der Klagebegehren teilweise gut und stellte fest, dass zu Lasten der Parzelle Nr. 84 und zu Gunsten der Allgemeinheit ein öffentliches Fusswegrecht, nicht aber ein öffentliches Fahrwegrecht bestehe. Der Gerichtspräsident auferlegte die Verfahrenskosten zu je einem Viertel X.________ und der Gemeinde G.________ und zur Hälfte C.________ und verpflichtete die Gemeinde G.________ und C.________ zu einer herabgesetzten Entschädigung an X.________ von Fr. 7'500.-- (Urteil vom 24. November 2004). C.________ und die Gemeinde G.________ einerseits und X.________ andererseits erhoben Beschwerde. Das Kantonsgericht von Graubünden verwarf die erneuten Einwände gegen die Zulässigkeit der Klagebegehren und bestätigte das angefochtene Urteil in der Sache. Es wies die Beschwerde von X.________ ab (Dispositiv-Ziff. 1), hiess hingegen die Beschwerde von C.________ und der Gemeinde G.________ im Kostenpunkt teilweise gut (Dispositiv-Ziff. 2). Es auferlegte die - neu festgesetzten - Kosten des erstinstanzlichen Verfahrens zu je zwei Fünfteln X.________ und der Gemeinde G.________ und zu einem Fünftel C.________ und schlug die aussergerichtlichen Kosten wett (Dispositiv-Ziff. 3). Die Kosten des Beschwerdeverfahrens auferlegte das Kantonsgericht zu einem Viertel C.________ und der Gemeinde G.________ und zu drei Vierteln X.________, der überdies zu einer aussergerichtlichen Entschädigung von insgesamt Fr. 600.-- an C.________ und an die Gemeinde G.________ verpflichtet wurde (Dispositiv-Ziff. 4 des Urteils vom 24. Mai 2005).