Citation: 6B_332/2023 E. 5.2.1

5.2.1. Der Beschwerdeführer beschränkt seine Beanstandungen im Wesentlichen auf die Rügen der Verletzung des rechtlichen Gehörs sowie der Verletzung von Art. 108 Abs. 4 StPO, weil die Vorinstanz ohne ihm Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben auf ihm unbekanntes Videomaterial (Videoaufnahmen auf USB-Stick) abgestellt habe. Indes legt er nicht dar, dass die übrigen auf seine Tatbeteiligung hinweisenden Ausführungen der Vorinstanz nicht zuträfen bzw. willkürlich wären. Einzig in Bezug auf die Identität der Fahrzeuge rügt er die vorinstanzliche Würdigung des Untersuchungsberichts FOR als willkürlich, da es im Bericht nur heisse, das Kennzeichen "könnte" xxx lauten und diese Feststellung gemäss dem FOR-Experten nur als Fahndungshilfe hätte herangezogen werden dürfen. Die Willkürrüge erweist sich als unbegründet. Die Vorinstanz berücksichtigt, dass im Bericht nur von "könnte" die Rede ist und stellt willkürfrei fest, dass das FOR, ohne dass ihm zuvor das Kennzeichen des Fluchtfahrzeugs bekannt gegeben wurde, zum Schluss kam, das Kennzeichen des Fluchtfahrzeugs könnte "xxx" sein. Die Vorinstanz verfällt nicht in Willkür, wenn sie den angeklagten Sachverhalt gestützt auf die im Privatfahrzeug des Beschwerdeführers gefundene Softairwaffe mit DNA-Spuren des tatausführenden Mittäters, auf die Identität des für den Raubüberfall verwendeten Fahrzeugs mit dem vom Beschwerdeführer im gleichen Zeitraum entwendeten Fahrzeug, auf das Telefongespräch zwischen dem Beschwerdeführer und O.________ kurz vor dem Tatzeitpunkt und den Aufenthalt des Beschwerdeführers unmittelbar nach der Tat am Wohnort von O.________ sowie auf die vom Beschwerdeführer gegenüber H.________ zugegebene Tatbeteiligung als erstellt erachtet.