Citation: 9C_576/2016 E. 3

Das kantonale Gericht erwog nach einlässlicher Würdigung der medizinischen Akten, die polydisziplinäre Expertise der SMAB AG vom 16. Juni 2014 sei beweiskräftig, auch im Lichte der nach der Begutachtung entstandenen Arztberichte. Zu den monierten Widersprüchen in rheumatologischer Hinsicht legte die Vorinstanz dar, die von der SMAB-Expertin und Dr. med. C.________ beschriebenen Funktionseinbussen und Belastungsprofile divergierten nur marginal, Abweichungen ergäben sich primär in der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit. Dabei falle u.a. auf, dass die Einschätzungen der beiden Rheumatologen auf unterschiedlichen Arbeitsprofilen beruhten. Während Dr. med. C.________ das Arbeitsprofil der letzten Tätigkeit nicht bekannt gewesen sei, habe die begutachtende Fachärztin eine Berufsanamnese erhoben. Gemäss dieser sei der Beschwerdeführer in den letzten Jahren nur noch in der Werkstatt tätig gewesen, wo er Kleinteile repariert bzw. angefertigt habe, ohne dass er durch krankheitsbedingte Beschwerden - insbesondere Rückenbeschwerden - eingeschränkt gewesen sei. Dr. med. C.________ habe zwar eine Gesundheitsverschlechterung festgehalten, doch habe er sich darauf beschränkt, pauschal auf die neu gestellten Diagnosen zu verweisen. Inwiefern diese Auswirkungen auf die funktionelle Leistungsfähigkeit hätten oder auch nicht, habe er offen gelassen. Damit vermöge er keine Zweifel am rheumatologischen Gutachten zu wecken. Gestützt auf das Gutachten, wonach der Beschwerdeführer in der zuletzt ausgeübten sowie in einer leidensadaptierten Tätigkeit ohne Minderung der Leistungsfähigkeit 70 % arbeitsfähig sei, hat die Vorinstanz die rentenverneinende Verfügung der IV-Stelle vom 10. Dezember 2012 bestätigt.