Citation: 2C_614/2008 23.09.2008 E. 4

Die von der Beschwerdeführerin vorgebrachten Argumente der politischen Verfolgung im Heimatstaat (Beschwerde Ziff. 7) werden im inzwischen hängigen Asylverfahren zu prüfen sein. In jenem Verfahren, welches nach den Angaben des Bundesamtes für Migration prioritär behandelt wird, wurde die Beschwerdeführerin am 9. September 2008 angehört. Das Bundesamt führte dazu aus, falls keine weiteren Untersuchungsmassnahmen erforderlich seien, könne wenige Tage nach der Befragung mit einem Asylentscheid gerechnet werden. Es ist unter diesen Umständen in absehbarer Zeit mit dem Abschluss des Asylverfahrens und gegebenenfalls mit dem Vollzug der Wegweisung zu rechnen. Die Beschwerdeführerin bringt keine triftigen Gründe vor, die für die Undurchführbarkeit des Vollzugs sprechen oder gestützt auf welche praktisch feststünde, dass er sich innert vernünftiger Frist kaum realisieren liesse: Nur falls keine oder bloss eine höchst unwahrscheinliche, rein theoretische Möglichkeit besteht, die Wegweisung auch zu vollziehen, ist die Haft aufzuheben. Daran gebricht es hier offensichtlich.