Citation: 9C_507/2015 E. 5.2.2

5.2.2. Da nicht ersichtlich ist, inwiefern in der durch die Beschwerdegegnerin vorgenommenen, vorinstanzlich bestätigten Interessenabwägung wesentliche Aspekte hätten unberücksichtigt geblieben bzw. offenkundig unrichtig bewertet worden sein und auch keine anderweitigen Anhaltspunkte für eine Vereitelung von Bundesrecht erkennbar sind, bleibt es beim kantonalgerichtlichen Entscheid, wonach gestützt auf die mutmasslichen Prozessaussichten kein Anspruch der Beschwerdeführerin auf Parteientschädigung ausgewiesen ist. Daran ändert der Umstand nichts, dass die Rentenleistungen während des hängigen IV-Verfahrens weiterhin ausgerichtet worden waren. Es handelt sich dabei um zwei unterschiedliche Sozialversicherungszweige, deren Leistungen durch verschiedene Behörden geprüft werden. Aus der Tatsache, dass der Anspruch auf Ergänzungsleistungen in materieller Hinsicht u.a. vom Anspruch auf eine Rente der Invalidenversicherung abhängt (vgl. Art. 4 Abs. 1 lit. c ELG), lässt sich kein unmittelbarer Rückschluss auf eine auch in Bezug auf die formalen Modalitäten der Leistungsausrichtung bestehende Bindungswirkung ziehen.