Citation: 2C_295/2014 E. 4.3

4.3. Negativ fällt zudem ins Gewicht, dass die verfahrensauslösende Verurteilung nicht das erste Straferkenntnis gegen den Beschwerdeführer darstellt: Schon im Jahr 2004 war er zu einer bedingten Gefängnisstrafe von vier Monaten wegen vollendeter und versuchter Einbruchdiebstähle und im Jahr 2010 wegen vorsätzlichen Fahrens in angetrunkenem Zustand zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers lässt sich aus dem Umstand, dass die im Jahr 2004 verhängte Gefängnisstrafe noch dieses Jahr aus dem Strafregister entfernt wird, nichts zu seinen Gunsten ableiten. Die Vorinstanz weist zu Recht darauf hin, dass der Beschwerdeführer sich weder durch die Strafurteile noch durch die im Jahr 2005 ausgesprochene ausländerrechtliche Verwarnung hat beeindrucken lassen. Selbst die verfahrensauslösende Verurteilung hat ihn nicht davon abgehalten, erneut gegen die Rechtsordnung zu verstossen, wurde er doch im September 2012 zu einer Geldstrafe wegen grober Verletzung der Verkehrsregeln verurteilt. Insgesamt zeugt die Haltung des Beschwerdeführers von einer deutlichen Geringschätzung der schweizerischen Rechtsordnung und einer gewissen Unbelehrbarkeit.