Citation: 6B_347/2019 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz stellt in tatsächlicher Hinsicht fest, dem "Unterkonto B.________" seien am 3. Dezember 2007 CHF 210'000.-- zugunsten der Beschwerdeführerin persönlich belastet worden. Der unbestritten von ihr selbst erteilte Zahlungsauftrag datiere vom 29. November 2007. Die Vorinstanz nimmt an, es lasse sich anhand der Akten zwar nicht nachvollziehen, wohin das Geld geflossen sei. Es bestehe aber keine Veranlassung an der Aussage der Beschwerdeführerin zu zweifeln, dass sie das Geld in Empfang genommen habe. Im Übrigen falle auf, dass sie zwar sicher angebe, das Geld sei an den russischen Geschäftspartner gegangen, sie aber Details des Vorgangs - obwohl eine bedeutende Geldsumme in Frage gestanden habe - nicht habe schildern können. Aus ihrer Darstellung gehe insbesondere nicht einmal klar hervor, ob sie das Geld dem Beschwerdegegner oder dessen Geschäftspartner direkt gegeben habe. Echte Unterlagen, welche eine Übergabe des Geldes dokumentieren würden, gebe es nicht. Insbesondere fehle eine Quittung. Der gefälschte Belastungsbeleg laute zwar auf eine Zahlung zugunsten des Russen. Sie sei jedoch nicht im Sinne einer Quittung vom Empfänger des Geldes unterzeichnet. Die Beschwerdeführerin habe den Betrag auch in ihrer Buchhaltung nicht aufgeführt. Sie habe das zwar damit begründet, dass der Beschwerdegegner dies nicht gewollt habe. Als Grund für die unterlassene Eintragung in ihre Buchhaltung überzeuge dies aber nicht, zumal ihre Buchhaltung ohne diesen Ausgang ein zu hohes Guthaben von B.________ ausgewiesen habe. Aus ihren Aussagen sei im Gegenteil zu schliessen, dass es gerade strafrechtlich relevante Ein- und Ausgänge gewesen seien, welche die Beschwerdeführerin in ihrer Schattenbuchhaltung nicht aufgeführt habe. Ihre Behauptung, sie habe das von ihr in Empfang genommene Geld durch Weiterleitung an den russischen Geschäftspartner im Interesse des Beschwerdegegners verwendet, erscheine vor diesem Hintergrund als unglaubhaft. Insgesamt bestünden keine relevanten Zweifel an der Zweckentfremdung der Gelder durch die Beschwerdeführerin (angefochtenes Urteil S. 32 ff.).