Citation: 9C_310/2017 E. 3.2.2

3.2.2. Soweit die Beschwerdeführerin vorbringen lässt, die gesundheitlichen Verhältnisse seien im Zeitpunkt der Verfügung (vom 4. November 2016) noch nicht stabilisiert gewesen und deren Erlass sei daher - ohne weitere gutachtliche Abklärungen - verfrüht erfolgt, kann ihr nicht beigepflichtet werden. Den medizinischen Akten ist vielmehr zu entnehmen, dass sämtliche involvierten Ärzte der Versicherten die sukzessive Steigerung der Arbeitsfähigkeit bis zur vollständigen Wiedererlangung bescheinigt hatten (vgl. Gutachten des Dr. med. B.________ vom 18. Mai 2015 und des Zentrums C._________ AG vom 3. März 2016, Berichte der Klinik D.________ vom 1. Juni 2015, der Klinik E.________ vom 26. Oktober und 25. November 2015 sowie des Dr. med. F.________, Facharzt für Rheumatologie, vom 1. Februar und 24. März 2016). Eine nachvollziehbare Erklärung dafür, weshalb diese bis zum Verfügungszeitpunkt nicht hätte eingetreten sein sollen, geht aus den Akten nicht hervor und lässt sich auch durch weitere Beweiserhebungen im Sinne zusätzlicher medizinischer Abklärungen nicht erbringen. Das kantonale Gericht durfte deshalb in antizipierter Beweiswürdigung (vgl. hierzu BGE 136 I 229 E. 5.3 S. 236 f.; 124 V 90 E. 4b S. 94; Urteil 8C_352/2017 vom 9. Oktober 2017 E. 6.3) und ohne Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes darauf verzichten.