Citation: 2P.295/2004 06.06.2005 E. 3

3.1 Die Beschwerdeführer rügen zunächst eine Verletzung von Art. 6 EMRK und Art. 30 Abs. 3 BV. Diese erblicken sie darin, dass das Obergericht - ohne sie anzufragen, ob sie auf eine solche verzichten - keine öffentliche Verhandlung durchgeführt habe. 3.2 Gemäss Art. 61 der Urner Verordnung vom 23. März 1994 über die Verwaltungsrechtspflege (VRPV/UR) ist die Durchführung einer mündlichen Parteiverhandlung vor Obergericht - auch nach Darstellung der Beschwerdeführer - ins Ermessen des Gerichts gestellt. Es hätte daher an den durch einen Anwalt vertretenen Beschwerdeführern gelegen, einen dahin gehenden Antrag zu stellen, wenn sie an einer mündlichen Äusserungsmöglichkeit interessiert waren (vgl. BGE 122 V 47 E. 2d, mit Hinweisen). Da sie dies nicht getan haben, liegt keine Verletzung von Art. 6 EMRK oder Art. 30 BV vor.