Citation: 8C_727/2021 E. 3.1.1

3.1.1. Die Vorinstanz hat nach einlässlicher Darstellung der medizinischen Akten erkannt, der die Beschwerdegegnerin beratende Dr. med. F.________ habe in seiner Aktenbeurteilung vom 20. März 2020 nachvollziehbar und schlüssig begründet, die vorliegende Leistungsminderung könne allenfalls auf die durch den Zeckenbiss verursachte FSME zurückgehen, jedoch nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit. Die Beschwerdeführerin habe sich laut Berichten der Kliniken D.________ und E.________ nach der Infektion hinsichtlich der eingeschränkten Mobilität und der kognitiven Defizite (initiale Symptomatik mit Fieber, Schwindel, Gang- und Standunsicherheit mit Fallneigung) rasch erholt. Es hätten weder neurologische Ausfälle vorgelegen, noch seien anhaltende strukturelle Hirnschädigungen bildgebend nachgewiesen worden. Die depressiven Symptome, die sich zunehmend entwickelt hätten, stünden in Zusammenhang mit der vorbestehenden Arbeitsplatz- und Krankheitsproblematik (Arbeitsunfähigkeit wegen der Bursitis).