Citation: 1C_156/2020 E. 3.2

3.2. Nach den vom Beschwerdeführer nicht bestrittenen Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz ist das Strafurteil gegen den Beschwerdeführer im ordentlichen Verfahren erfolgt. In diesem Rahmen wurde vor dem Amtsgerichtspräsidenten des Richteramts Bucheggberg-Wasseramt eine Verhandlung durchgeführt, der Beschwerdeführer angehört sowie der involvierte Polizist als Zeuge einvernommen. Das Obergericht des Kantons Solothurn hörte den Beschwerdeführer anlässlich der Hauptverhandlung vom 14. November 2017 ebenfalls an und führte einen Augenschein am Ort der Geschwindigkeitsübertretung durch. Das Urteil des Obergerichts wurde durch das Bundesgericht bestätigt (Urteil 6B_85/2018 vom 15. August 2018). Die Vorinstanz hat zu Recht ausgeführt, dass die Administrativbehörde unter diesen Umständen grundsätzlich an die tatsächlichen Feststellungen der Strafbehörde gebunden ist. Der Beschwerdeführer macht geltend, die Vorinstanz hätte von diesen Feststellungen abweichen müssen, da diese teilweise falsch seien. Er behauptet zunächst, die Strafbehörden hätten durch eine falsche Annahme betreffend seine Ortskenntnisse und der Kenntnisse des Strassencharakters bei der Beurteilung und der Würdigung der Beweise eine falsche Perspektive eingenommen. Dabei zeigt er aber nicht auf, inwiefern die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen willkürlich sind. Die Vorinstanz führt zu Recht aus, dass diese Frage im Strafverfahren eingehend geprüft und nach Durchführung eines Augenscheins und Befragungen des Beschwerdeführers und eines Polizeibeamten einlässlich begründet wurde, womit auf sie abgestellt werden muss. Weiter bringt der Beschwerdeführer vor, es sei willkürlich festzustellen, die Signalisation sei korrekt gewesen. Auch mit diesem Punkt haben sich die Strafbehörden eingehend auseinandergesetzt und die Vorinstanz verfällt nicht in Willkür, wenn sie ausführt, es lägen keine Anhaltspunkte vor, wonach diese Abklärungen falsch sein könnten. Schliesslich vermag der Beschwerdeführer auch bezüglich dem ihm vorgeworfenen Mangel an Aufmerksamkeit nicht aufzuzeigen, dass der von der Vorinstanz festgestellte Sachverhalt offensichtlich unrichtig ist: auch dieser Punkt wurde von den Strafbehörden abgeklärt und es gibt keinen Grund, von diesen Feststellungen abzuweichen. Der von der Vorinstanz erstellte Sachverhalt ist vor diesem Hintergrund nicht offensichtlich unrichtig. Damit erübrigen sich auch die Beweisanträge des Beschwerdeführers, die abzuweisen sind.