Citation: 8C_37/2009 25.05.2009 E. 4

4.1 Vorinstanz und Verwaltung qualifizierten den Misstritt des Beschwerdeführers vom 30. Juli 2005 als leichten Unfall. Diese Qualifikation wird vom Versicherten zu Recht nicht beanstandet. Aus ihr folgt rechtsprechungsgemäss (BGE 115 V 133 E. 6a S. 139), dass die SUVA nur Leistungen für objektiv hinreichend nachweisbare Unfallfolgen zu erbringen hat, während die objektiv nicht hinreichend nachweisbaren Beschwerden jedenfalls nicht adäquat kausal durch das Unfallereignis verursacht worden sind. 4.2 Das kantonale Gericht hat, wie vor ihm die Beschwerdegegnerin, insbesondere gestützt auf den Bericht des SUVA-Arztes Dr. med. S.________, Facharzt FMH für Chirurgie, vom 22. August 2007, erwogen, dass der Beschwerdeführer aus rein organischer Sicht in der Lage wäre, seine angestammte Tätigkeit vollzeitlich und ohne Einschränkungen auszuüben. Der Versicherte bringt gegen diese Sachverhaltsfeststellung vor, die Zumutbarkeitseinschätzung des Dr. med. S.________ stünde in einem unauflösbaren Widerspruch zu jener des behandelnden Arztes, Dr. med. E.________, Facharzt FMH Orthopädische Chirurgie, Sportmedizin SGSM, vom 24. November 2006, sowie zu jener gemäss Austrittsbericht der Klinik B.________ vom 16. März 2007. 4.3 Dr. med. E.________ attestierte in seinem Schreiben vom 24. November 2006 dem Versicherten eine 50%-ige Arbeitsfähigkeit für eine Büroarbeit oder für leichte Arbeiten. Eine Arthroskopie wurde von diesem Facharzt stets abgelehnt, weshalb der Versicherte auf den Eingriff verzichtete. Seine ablehnende Haltung begründete Dr. med. E.________ mit Schreiben vom 25. Mai 2007 damit, dass die subjektiven Beschwerden des Versicherten nicht mit einer Rotationsinstabilität des Sprunggelenkes zu vereinbaren seien. Stellt sich der behandelnde Arzt gegen eine Operation, da die geklagten Beschwerden nicht durch einen körperlichen Gesundheitsschaden verursacht sind, so ist daraus zu folgern, dass auch die von demselben Arzt attestierte Einschränkung in der Arbeitsfähigkeit nicht auf organisch nachweisbare Unfallfolgen zurückgeht. 4.4 Der Beschwerdeführer hielt sich vom 8. bis zum 23. Februar 2007 stationär in der Klinik B.________ auf. Im Austrittsbericht dieser Klinik vom 16. März 2007 diagnostizierten Dr. med. A.________ (Assistenzarzt des Ärztlichen Dienstes) und Dr. med. N.________ (Oberarzt der Arbeitsorientierten Rehabilitation) eine OSG-Distorsion links. Die Erfolgschancen eines operativen Eingriffes schätzten die beiden Ärzte aufgrund des ausgeprägten maladaptiven Krankheitsverhaltens des Versicherten mit starker Symptomausweitung und Schmerzfixierung als limitiert ein. Gleichzeitig attestierten sie dem Beschwerdeführer gewisse Einschränkungen in der Arbeitsfähigkeit. Wie Dr. med. O.________, leitender Arzt der Arbeitsorientierten Rehabilitation der Klinik B.________, in seinem Schreiben vom 17. Juli 2007 nachvollziehbar ausführt, sind die Resultate der physischen Leistungstests aufgrund der starken Symptomausweitung und der Schmerzfixierung nicht verwertbar; die attestierten Einschränkungen sind jedenfalls nicht mit den organisch nachgewiesenen Unfallfolgen begründbar. 4.5 Somit ist die vorinstanzliche Feststellung, der Beschwerdeführer hätte unter alleiniger Berücksichtigung der organischen Unfallfolgen nach dem 31. August 2007 seine angestammte Tätigkeit ohne Einschränkungen ausüben können, nicht zu beanstanden. Da die SUVA vorliegend einzig für die organisch nachweisbaren Unfallfolgen Leistungen zu erbringen hat (vgl. E. 4.1), war ihre Leistungseinstellung auf den 31. August 2007 hin rechtens. Die Beschwerde ist somit abzuweisen.