Citation: 2C_47/2024 E. 5.3.1

5.3.1. Dass ein Hotelbetrieb höhere Transportbedürfnisse als ein Restaurant aufweist, ist unbestritten. Diesbezüglich besteht im vorliegenden Kontext hinsichtlich einer wesentlicher Tatsache ein Unterschied zwischen dem Bergrestaurant F.________, welches im Gegensatz zum Bergrestaurant A.________ auch Gäste beherbergt. Der Umstand, dass das Bergrestaurant A.________ auch Merchandisingartikel vertreibt, führt zudem nicht zu gleichen Verhältnissen wie beim Bergrestaurant F.________. Auch Boutiquen und Souvenirshops verfügen grundsätzlich nur über ein geringes Transportbedürfnis, weshalb sie in Zermatt generell keine Bewilligung für ein Elektrofahrzeug erhalten (vgl. E. 4.6 oben). Aufgrund wesentlicher tatsächlicher Unterschiede bezüglich Transportbedürfnis besteht ein vernünftiger Grund, die Beschwerdeführerin und die F.________ AG nicht gleich, sondern unterschiedlich zu behandeln. Das allgemeine Rechtsgleichheitsgebot (Art. 8 Abs. 1 BV) ist demnach nicht verletzt. Das angefochtene Urteil erweist sich insofern als bundesrechtskonform und die Beschwerde als unbegründet.