Citation: 7B_271/2022 E. B

B.a. Mit Urteil vom 26. Mai 2021 sprach das Bezirksgericht Rheinfelden A.________ der mehrfachen Schändung schuldig und bestrafte ihn mit einer Freiheitsstrafe von 30 Monaten, wobei es ihm im Umfang von 15 Monaten den bedingten Strafvollzug gewährte. Weiter verwies es A.________ für die Dauer von 7 Jahren des Landes. B.b. Mit Urteil vom 21. Juli 2022 stellte das Obergericht des Kantons Aargau auf Berufung von A.________ hin eine Verletzung des Beschleunigungsgebots fest. Es korrigierte das erstinstanzliche Urteil, indem es eine natürliche Handlungseinheit als gegeben erachtete und verurteilte A.________ wegen Schändung im Sinne von Art. 191 StGB zu einer teilbedingten Freiheitsstrafe von 30 Monaten mit einem vollziehbaren sowie einem bedingt zu vollziehenden Anteil von je 15 Monaten bei einer Probezeit von 3 Jahren. Die erstinstanzlich ausgefällte Landesverweisung von 7 Jahren bestätigte das Obergericht gestützt auf Art. 66a Abs. 1 lit. h StGB.