Citation: 4C.282/2003 15.12.2003 E. A

A.a Die X.________ GmbH, W.________ (Klägerin) schloss anfangs Mai 2001 mit der Y.________ (Suisse) SA, in G.________ (Beklagte) einen Vertrag, nach dem die Beklagte der Klägerin den Betrieb der Y._______-Tankstelle in W.________ übertrug. Den von der Beklagten formulierten Vertrag unterzeichnete am 1. Mai 2001 für die Klägerin deren Geschäftsführerin S.________. Die Beklagte unterzeichnete den Vertrag am 9. Mai 2001. Art. 18 des Betriebsvertrages enthält eine Schiedsklausel, die wie folgt lautet: "Schiedsklausel und anwendbares Recht Die Parteien vereinbaren, dass alle Streitigkeiten bezüglich der Auslegung oder Erfüllung des vorliegenden Vertrages von einem aus drei Schiedsrichtern bestehenden Schiedsgericht entschieden werden. Jede Partei wählt ihren Schiedsrichter und die beiden Schiedsrichter einen Obmann. Der Schiedsgerichtsstand ist G.________. Die Schiedsgerichtssprache ist Französisch. Im übrigen gelten die Bestimmungen des interkantonalen Konkordats über die Schiedsgerichtsbarkeit. Für den vorliegenden Vertrag kommt das Schweizer Recht zur Anwendung." A.b Mit Schreiben vom 18. Februar 2002 kündigte die Beklagte das Vertragsverhältnis mit der Klägerin fristlos, da die Klägerin ihre Vertragspflichten schwerwiegend verletzt habe. Die Kündigung erfolge vorsorglich, da der Betriebsvertrag ohnehin am 31. Dezember 2001 ausgelaufen sei. Am 3. Mai 2002 kündigte die Beklagte den Vertrag ausserdem ordentlich per 10. August 2002.