Citation: 8C_684/2017 E. 4.1

4.1. Das kantonale Gericht stellte nach eingehender Würdigung der medizinischen Aktenlage fest, dass gestützt auf das von der IV-Stelle eingeholte Gutachten des Ärztlichen Begutachtungsinstituts ABI, Basel, vom 1. November 2016 eine volle Arbeitsfähigkeit in einer körperlich leichten bis mittelschweren Tätigkeit ausgewiesen sei. Es verzichtete daher auf eine Prüfung der Unfallkausalität der geltend gemachten Beschwerden (insbesondere Kopfschmerzen, Müdigkeit, Beschwerden an den Sprunggelenken, Knien und Schultern sowie eine Depression) im Einzelnen. Hinsichtlich der erwerblichen Auswirkungen der Gesundheitsschädigung berücksichtigte es beim Valideneinkommen den Verdienst bei der letzten Arbeitgeberin H.________ AG von 6'392 Franken pro Monat (den Anteil an einem 13. Monatslohn eingeschlossen). Es ging davon aus, dass der Beschwerdeführer mit einer weniger belastenden Tätigkeit im Bauhauptgewerbe, etwa als Lagerist oder Werkhofarbeiter, ein rentenausschliessendes Invalideneinkommen von rund 6'000 Franken erzielen könnte.