Citation: 8C_82/2019 E. A

A.a. A.________, geboren 1956, arbeitete seit 1989 als Hausangestellte im Heim B.________ (Arbeitgeberin). Am 18. Juli 2002 erlitt sie eine Distortsion der Halswirbelsäule (HWS). Seither blieb sie voll arbeitsunfähig. Wegen anhaltender Arbeitsunfähigkeit löste die Arbeitgeberin das Arbeitsverhältnis per 31. Juli 2003 auf. Der zuständige Unfallversicherer erbrachte die gesetzlichen Leistungen nach UVG (Heilbehandlung und Taggeld) und schloss den Fall mit Verfügung vom 1. Februar 2006 per 31. Januar 2006 folgenlos ab (letztinstanzlich bestätigt durch Urteil 8C_590/2007 vom 6. Oktober 2008). A.b. Am 27. Juni 2003 meldete sich A.________ wegen seit 18. Juli 2002 anhaltender Beschwerden bei der Invalidenversicherung zum Rentenbezug an. Nach Einholung der Unfallversicherungsakten und Durchführung medizinischer Abklärungen verneinte die IV-Stelle des Kantons Zürich bei einem ermittelten Invaliditätsgrad von 21% einen Rentenanspruch (Verfügung vom 19. Februar 2009), was das Bundesgericht letztinstanzlich bestätigte (Urteil 8C_80/2011 vom 14. Juni 2011). A.c. Am 6. Januar 2015 meldete sich A.________ erneut zum Leistungsbezug an. Sie machte wiederum geltend, seit 18. Juli 2002 zu 100% arbeitsunfähig zu sein. Gestützt auf die Ergebnisse des polydisziplinären Gutachtens der ABI Aerztliches Begutachtungsinstitut GmbH in Basel vom 9. Februar 2016 (nachfolgend: ABI-Gutachten) und den Ergänzungsbericht des ABI vom 22. November 2016 (nachfolgend: ABI-Ergänzungsbericht) ermittelte die IV-Stelle einen Invaliditätsgrad von 28%, weshalb sie das Rentengesuch wiederum ablehnte (Verfügung vom 22. Mai 2017).