Citation: 6B_617/2017 E. 1.5.6

1.5.6. Der Beschwerdeführer wendet ein, die Vorinstanz lasse den Spurensicherungsbericht der Kantonspolizei willkürlich ausser Acht. Gemäss Bericht seien auf dem Handy der Beschwerdegegnerin 2 keine Fingerabdrücke von ihm gefunden worden, womit diese nicht die Wahrheit gesagt habe, wenn sie erklärt habe, dass er ihr das Handy weggenommen habe und es ihr erst wieder zurückgegeben habe, als sie ausgestiegen sei. Die Vorinstanz hält diesbezüglich willkürfrei fest, dass der Beschwerdeführer bei der einen Spur als Spurengeber ausgeschlossen werden konnte - wobei nicht alle Spuren ausgewertet wurden -, beweise noch nicht, dass die Aussagen der Beschwerdegegnerin 2 nicht stimmen würden (Urteil S. 21). Während Fingerabdrücke des Beschwerdeführers auf dem Handy ein eindeutiger Beweis für einen Kontakt gewesen wären, beweist der fehlende Nachweis solcher Spuren nicht das Gegenteil. Demnach verfällt die Vorinstanz weder in Willkür, wenn sie trotz fehlendem Nachweis von Fingerabdrücken auf dem Handy die Aussagen der Beschwerdegegnerin 2 als glaubhaft erachtet und darauf abstellt, noch verletzt sie damit den Grundsatz "in dubio pro reo" als Beweislastregel.