Citation: 8C_660/2023 E. 5.3

5.3. Nach den verbindlichen vorinstanzlichen Feststellungen amtete der Beschwerdeführer bis zu seinem Rücktritt am 9. März 2022 als Vizepräsident des Verwaltungsrates der C.________ AG. In dieser Eigenschaft konnte er massgeblich Einfluss auf die Unternehmensentscheidungen nehmen (BGE 145 V 200 E. 4.2; SVR 2023 ALV Nr. 22 S. 73, 8C_668/2022 E. 3.2). Von einer definitiven Aufgabe der selbstständigen Erwerbstätigkeit im Sinne der in E. 5.2.1 hiervor zitierten Rechtsprechung kann jedenfalls bis zum Austritt aus dem Verwaltungsrat nicht gesprochen werden (vgl. BGE 126 V 134 E. 5b), wie die Vorinstanz richtig erkannt hat. Diese hat somit kein Bundesrecht verletzt, indem sie einen Anspruch des Beschwerdeführers auf Arbeitslosenentschädigung zumindest bis zu dessen definitivem Ausscheiden aus dem Verwaltungsrat am 9. März 2022 verneint hat. Soweit der Beschwerdeführer eventualiter geltend macht, er habe seine arbeitgeberähnliche Stellung schon vor dem 9. März 2022 aufgegeben, ist diesem Vorbringen demnach kein Erfolg beschieden. Für die Zeit ab 9. März 2022 wird der Beschwerdegegner hingegen noch weitere Abklärungen zu tätigen haben (vgl. E. 1.3 hiervor).