Citation: 1C_602/2021 E. 3.2

3.2. Im Gegensatz zur Beschwerdegegnerin sind sowohl die Beschwerdeführenden als auch die Vorinstanz der Ansicht, dass es sich bei den fraglichen Unterlagen um nicht rein interne Akten, ohne Beweischarakter handle. Diese Frage ist jedoch nicht weiter zu vertiefen, da selbst wenn es sich dabei nicht um rein interne Akten handeln würde, die Gehörsverletzung als geheilt zu gelten hätte. Der von den Beschwerdeführenden gerügte Mangel der Akten betrifft die Unterlagen des Lufthygieneamts und die Nachprüfung der Berechnung der Standortdatenblätter. Im Rahmen des Augenscheins hat gemäss der Vorinstanz der Leiter der Abteilung Nichtionisierende Strahlung des Lufthygieneamts beider Basel eingehend und in nachvollziehbarer Weise Auskunft bei der Überprüfung der Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften, namentlich auch zur Ermittlung der elektrischen Feldstärke am Ort mit empfindlicher Nutzung Nr. 2, gegeben. Die Rekurrierenden haben dem Leiter der Abteilung Nichtionisierende Strahlung des Lufthygieneamts Fragen zu den ihnen relevant erscheinenden Punkten stellen können, was sie offenbar auch getan haben - in umfassender Weise, bis ihr Rechtsvertreter sich dahingehend geäussert habe, keine weiteren Fragen zu haben. Diese Fragen betrafen, soweit ersichtlich, die Herleitung der Ergebnisse der fachbehördlichen Überprüfung der Immissionswerte. Die flächendeckende Berechnung der durch die Mobilfunkantenne verursachten Strahlenbelastungen wird amtsintern durch eine Software ausgeführt, weshalb deren Herleitung nach Ansicht der Vorinstanz offenbar nicht rechtsgenüglich dokumentiert war. Bei dieser Ausgangslage ist nicht ersichtlich, weshalb die von der Vorinstanz, die zudem über freie Kognition verfügt, angenommene "Heilung" der Gehörsverletzung durch die Befragung des Leiters der Abteilung Nichtionisierende Strahlung des Lufthygieneamts rechtswidrig sein soll. Die Beschwerdeführenden machen denn auch nicht geltend, dass ihre bis dahin wegen den mutmasslich unvollständigen Unterlagen des Lufthygieneamtes offenen Fragen nicht im Rahmen der Befragung hätten geklärt werden können. Es ist daher nicht ersichtlich, wie die eingeforderten, womöglich noch zu erstellenden Akten entscheidwesentlich wären und eine Rückweisung kein formalistischer Leerlauf sein könnte. Die Beschwerde ist daher insoweit unbegründet.