Citation: 5A_44/2023 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz hat dazu erwogen, die Beschwerdeführerin mache geltend, weil sie die Vollmacht weder gegenüber der Gemeinde U.________ noch dem Beschwerdegegner je kundgetan habe, müsse auch der Widerruf nicht mitgeteilt werden, um einen Gutglaubensschutz zu verhindern. Diese Argumentation der Beschwerdeführerin ändere indes nichts daran, dass die fragliche Vollmacht jedenfalls dem Beschwerdegegner bekannt gewesen sei, unabhängig davon, ob die Beschwerdeführerin selbst oder C.________ ihm diese kundgetan habe. Dass der Beschwerdegegner von der Vollmacht gar nichts gewusst haben soll, behaupte die Beschwerdeführerin denn auch nicht. Folglich bleibe es dabei, dass der Widerruf für die Zerstörung des guten Glaubens dem Beschwerdegegner hätte mitgeteilt werden müssen oder er diesen zumindest hätte kennen sollen. Dass der Beschwerdegegner den Widerruf hätte kennen müssen resp. die Erstinstanz Umstände, welche dieses Kennensollen nahelegen würden, übersehen habe, mache die Beschwerdeführerin nicht geltend. Somit sei die erstinstanzliche Auffassung, dass sich der Beschwerdegegner auf die Vollmacht verlassen durfte, nicht zu beanstanden.