Citation: 8C_1009/2008 27.02.2009 E. 3

Das kantonale Gericht ist zum Ergebnis gelangt, aufgrund multipler rheumatologischer Beschwerden könnten körperlich schwere Arbeiten wie die bisherige eines Flachmalers nicht mehr ausgeübt werden. Körperlich leichte Tätigkeiten mit nur leichter Belastung der rechten Hand, ohne Anheben des linken Armes über die die Horizontale, ohne monoton repetitive Belastungen der Arme und mit der Möglichkeit zu Wechselpositionen, seien hingegen voll zumutbar. Dabei bestehe aus psychischen Gründen eine 20%ige Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. Diese Sachverhaltsfeststellung beruht auf einer sorgfältigen Würdigung der medizinischen Akten. Sie ist weder offensichtlich unrichtig noch beruht sie auf eine Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG. Was in der Beschwerde vorgebracht wird, führt zu keiner anderen Betrachtungsweise. Geltend gemacht wird, die Arbeitsfähigkeit sei aufgrund des psychischen Gesundheitszustandes um mehr als 20 % eingeschränkt. Das kantonale Gericht hat indessen eingehend dargelegt, weshalb es - insbesondere gestützt auf das Gutachten des ABI (Aerztliches Begutachtungsinstitut) vom 27. März 2007 - die Einschränkung auf 20 % ansetzt. Dabei hat es diesen und die weiteren medizinischen Berichte in einer im Rahmen der bundesgerichtlichen Überprüfungsbefugnis nicht zu beanstandenden Weise gewürdigt. Es hat sich auch mit den vom Versicherten erwähnten Berichten des behandelnden Psychiaters und der Klinik X.________ auseinandergesetzt. Das kantonale Gericht hat hiezu ausgeführt, die psychiatrische Diagnose in der Klinik X.________ sei von einer Psychologin und nicht von einem Psychiater gestellt worden. In der Tat wurde der erste Klinikbericht vom 4. Dezember 2007 von einer Psychologin erstellt. Der zweite Klinikbericht vom 10. Dezember 2007 wurde hingegen von zwei Ärzten unterzeichnet. Ob einer von ihnen Psychiater ist, geht aus den Akten nicht hervor. Während Oberarzt Dr. med. H.________ klar als Somatologe ausgewiesen wird, fehlen Angaben zur Fachrichtung des zweitunterzeichnenden Assistenzarztes Dr. med. D.________. Massgebend ist aber ohnehin, ob die Klinikberichte relevante Aussagen zum Gesundheitszustand bis zum Erlass der Verwaltungsverfügung vom 11. September 2007, welcher die zeitliche Schranke für die gerichtliche Überprüfungsbefugnis bildet (BGE 131 V 242 E. 2.1 S. 243 mit Hinweis) enthalten. Das ist mit der Vorinstanz zu verneinen, zumal der Klinikaufenthalt, aus welchem die beiden Berichte folgten, erst ab 19. November 2007 und mithin zwei Monate nach Erlass der Verwaltungsverfügung stattfand. Zudem beruhen die anamnestischen Angaben in den Klinikberichten offensichtlich alleine auf den Aussagen des Versicherten.