Citation: 2C_766/2013 E. 2.2

2.2. Die Ausführungen des Beschwerdeführers gehen von vornherein ins Leere: Zum einen war er zu keinem Zeitpunkt im Besitz eines eigenen Aufenthaltstitels, welcher sich auf die Aufenthaltsbewilligung EG/EFTA seiner deutschen Ehegattin abgestützt hätte. Ob ihm ein solcher überhaupt je erteilt worden wäre, erscheint sehr fraglich: Die grundsätzlichen Ansprüche auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung nach dem Freizügigkeitsabkommen (Art. 7 lit. d FZA in Verbindung mit Art. 3 Anhang I FZA) gelten nämlich nicht absolut, sondern können namentlich dann eingeschränkt werden, wenn von der ausländischen Person eine hinreichend schwere und gegenwärtige Gefährdung der öffentlichen Ordnung, Sicherheit oder Gesundheit ausgeht (Art. 5 Anhang I FZA), was vorliegend angesichts der hartnäckigen und erheblichen Delinquenz des Beschwerdeführers der Fall ist (vgl. E. 3.2 hiernach). Zum andern setzt die bundesgerichtliche Rechtsprechung voraus, dass zwischen der aufgelösten Ehe und dem damit verbundenen Aufenthalt einerseits sowie den geltend gemachten wichtigen Gründen für ein Verbleiben in der Schweiz andererseits ein Zusammenhang besteht (BGE 137 II 345 E. 3.2.3 S. 349 f.; Urteil 2C_1062/2013 vom 28. März 2014 E. 3.2.2). Ein solcher Konnex zwischen den vom Beschwerdeführer geltend gemachten Umständen und seiner Ehe mit der deutschen Staatsangehörigen ist hier jedoch gerade nicht ersichtlich und wird vom Beschwerdeführer auch nicht aufgezeigt; vielmehr beruft sich dieser ausschliesslich auf Umstände, die bereits vor dieser Eheschliessung bzw. unabhängig hiervon bestanden.