Citation: U 23/06 06.09.2006 E. A

Der 1974 geborene C.________ war bei der Firma F.________ AG angestellt und bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen ver-sichert, als er am 9. Februar 2004 beim Öffnen der Garage von sei-nem davor parkierten, unvermittelt langsam ins Rollen geratenden Personenwagen an das Garagentor gedrückt wurde. Die SUVA anerkannte ihre Leistungspflicht und erbrachte die gesetzlichen Leis-tungen (Heilbehandlung und Taggeld). Während der stationären Be-handlung im Spital X.________ (vom 9. bis 25. Februar 2004) wurden Kontusionen im Bereich beider Unter- und Oberschenkel sowie des Beckens ohne Hinweise auf neurovaskuläre Ausfälle erhoben; Frakturen wurden röntgenologisch ausgeschlossen. Wegen eines drohenden Kompartment-Syndroms wurde am rechten Unterschenkel eine Fasziotomie (medial und lateral) durchgeführt (Operationsbericht vom 11. Februar 2004); die gut granulierenden Wundflächen wurden durch eine Meshgraft-Transplantation versorgt (Operationsbericht vom 17. Februar 2004). Bei protrahiertem Verlauf nach Klinikaustritt wurde C.________ am 23. April 2004 durch Dr. med. O.________, Facharzt FMH für Neurologie, sowie am 29. April 2004 durch Dr. med. E.________, Chefarzt Chirurgie des Spitals X.________, untersucht. Mit Verfügung vom 28. Mai 2004 stellte die SUVA, die C.________ bisher ausgerichteten Taggeldleistungen auf den 31. Mai 2004 ein, weil es ihm auf Grund der Ergebnisse der kreisärztlichen Unter-suchung durch Dr. med. U.________ vom 24. Mai 2004 zumutbar sei, ab 1. Juni 2004 wieder zu 100 % zu arbeiten; im Hinblick darauf, dass C.________ seit 1. März 2004 arbeitslos war, empfahl ihm die SUVA, sich bei der Arbeitslosenversicherung zu melden. Auf Einsprache hin hielt die SUVA an der verfügten Einstellung der Taggeldleistungen fest (Einspracheentscheid vom 1. Februar 2005).