Citation: 6B_778/2024 E. 3.3.1

3.3.1. Der Beschwerdeführer beschränkt sich im Wesentlichen darauf, seine bereits vor Vorinstanz erhobenen Einwände zu wiederholen. Dies ist etwa der Fall, wenn er neuerlich die Beurteilung der Abstandsverhältnisse anhand der Länge der Leitlinien und deren Zwischenräume durch die Erstinstanz rügt. Gleiches gilt, indem der Beschwerdeführer die Feststellung in Frage stellt, wonach reger Verkehr geherrscht habe, und wenn er auf die besonders guten Bremsen seines Fahrzeugs sowie die von diesem abgegebenen Warntöne beim Unterschreiten von Abständen verweist. Diese appellatorische Kritik am angefochtenen Urteil begründet keine willkürliche Beweiswürdigung. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers schadet es nicht, dass die Abstandsbeurteilung der kantonalen Instanzen auf einer Schätzung beruht. Wie die Vorinstanz zutreffend erwägt, hat das Bundesgericht das Heranziehen der Leitlinien zur Abstandsermittlung unter Willkürgesichtspunkten wiederholt nicht beanstandet (Urteile 6B_1382/2017 vom 28. Juni 2018 E. 3; 6B_700/2010 vom 16. November 2010 E. 1.5.2; 6B_3/2010 vom 25. Februar 2010 E. 2.2). Davon abgesehen ist auch die Annahme, der Abstand habe zumindest weniger als 1/6-Tacho betragen, jedenfalls nicht willkürlich. Dabei ist nicht entscheidend, ob eine exakte, metergenaue Abstandsbeurteilung möglich war. Auf die diesbezüglichen Ausführungen bzw. Berechnungen in der Beschwerde ist nicht einzugehen. Soweit der Beschwerdeführer in diesem Zusammenhang eine Verletzung des Grundsatzes "in dubio pro reo" rügt, verkennt er, dass diesem als Beweiswürdigungsregel im Verfahren vor Bundesgericht keine über das Willkürverbot hinausgehende Bedeutung zukommt (BGE 148 IV 409 E. 2.2). Nicht einzugehen ist auf die Beschwerde auch, soweit darin der vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellung eine eigene Darstellung des Beschwerdeführers entgegengestellt wird. Auch damit begründet er keine Willkür.