Citation: 5A_112/2020 E. 6

Schliesslich wird eine Verletzung des Gleichheitsgebotes, in diesem Zusammenhang aber auch eine Verletzung des Willkürverbotes gerügt. Diesbezüglich ist zu bemerken, dass das verfassungsmässige Gleichbehandlungsgebot sich an den Staat richtet und keine direkte Drittwirkung zwischen den Parteien entfaltet (BGE 136 I 178 E. 5.1 S. 179; 137 III 59 E. 4.1 S. 61; 147 III 49 E. 9.4 S. 54 f.; Urteile 5A_580/2020 vom 26. Oktober 2020 E. 5; 5A_545/2021 vom 8. Februar 2022 E. 3.1; 5A_377/2021 vom 21. Februar 2022 E. 3.4). Analoge Grundsätze kommen aber auch bei der Bestimmung der ehelichen Unterhaltspflichten gemäss Art. 163 ZGB zum Tragen; im Rahmen der Anwendung des Zivilrechts kann deren Handhabung als willkürlich gerügt werden.