Citation: 2C_1095/2016 E. 2.2

2.2. Der Widerruf der Niederlassungsbewilligung des Beschwerdeführers stützt sich auf Art. 63 Abs. 1 lit. a in Verbindung mit Art. 62 lit. a AuG. Danach kann die Niederlassungsbewilligung widerrufen werden, wenn der Ausländer oder sein Vertreter im Bewilligungsverfahren falsche Angaben macht oder wesentliche Tatsachen verschwiegen hat, wobei dieser Widerrufsgrund im Falle einer Scheinehe zur Anwendung kommt. Das Verwaltungsgericht bestätigt das von seinen Vorinstanzen angenommene Vorliegen einer Scheinehe und damit den Widerruf der Bewilligung. Es kommt zu diesem Schluss gestützt auf zahlreiche Indizien, namentlich Aussagen des Beschwerdeführers, seiner verstorbenen Ex-Ehefrau und von Drittpersonen sowie weitere äussere Umstände. In E. 2 erläutert es, warum es die vom Beschwerdeführer beantragte Anhörung von Zeugen (vor seinen Vorinstanzen oder vor dem Verwaltungsgericht selber) als für den Ausgang des Widerrufsverfahrens unerheblich erachtet. Was der Beschwerdeführer vorbringt, genügt, namentlich im Lichte der Indizienwürdigung in E. 3.2 des angefochtenen Urteils, worauf er nicht eingeht, auch nicht ansatzweise, um Willkür der antizipierten Beweiswürdigung, auf welcher die Ablehnung der Zeugenanhörung beruht, und mithin eine Verletzung des rechtlichen Gehörs darzutun. Weitere Rügen zur Sachverhaltsermittlung oder Rechtsanwendung werden nicht erhoben.