Citation: 9C_530/2022 E. 2.2

2.2. Die Beschwerdeführerin wendet sich im Wesentlichen gegen das SMAB-Gutachten und die vorinstanzliche Beweiswürdigung. Sie rügt erstmals vor Bundesgericht eine Befangenheit der Dres. med. F.________ und G.________, insbesondere weil sie nicht nur für die SMAB AG St. Gallen, sondern auch für die SMAB AG Bern tätig seien. Weshalb diese Rügen nicht bereits im vorinstanzlichen Verfahren hätten vorgebracht werden können, wird nicht dargelegt und ist auch nicht ersichtlich. Sie sind verspätet und daher unzulässig (vgl. Art. 99 Abs. 1 BGG; BGE 143 V 19 E. 1.2; 143 V 66 E. 4.3). Was die materielle Kritik anbelangt, so berücksichtigte der SMAB-Psychiater u.a. die vom 9. April bis zum 10. Juni 2020 in der Klinik H.________ erfolgte stationäre Behandlung der Versicherten und die (geringe) Ausprägung ihrer Benzodiazepin-Abhängigkeit. Zudem legte er nachvollziehbar dar, inwiefern und weshalb er die Einschätzungen der behandelnden Ärzte nicht teilte. Sodann ist im Zusammenhang mit unterschiedlichen ärztlichen Einschätzungen sowohl dem Ermessensspielraum des Experten (vgl. BGE 137 V 210 E. 3.4.2.3; Urteil 9C_397/2015 vom 6. August 2015 E. 5.3; vgl. auch BGE 125 V 351 E. 3b/bb) als auch dem Unterschied zwischen Behandlungs- und Begutachtungsauftrag (vgl. BGE 125 V 351 E. 3b/cc; Urteil 9C_561/2018 vom 8. Februar 2019 E. 5.3.2.2) Rechnung zu tragen. Ohnehin beschränkt sich die Beschwerdeführerin auf weiten Strecken darauf, appellatorische Kritik an der vorinstanzlichen Beweiswürdigung zu üben, was nicht genügt (BGE 145 I 26 E. 1.3; Urteil 9C_517/2019 vom 4. November 2019 E. 3.5). Nach dem Gesagten genügt das SMAB-Gutachten den Anforderungen an die Beweiskraft (vgl. BGE 125 V 351 E. 3a). Die vorinstanzliche Beweiswürdigung und die Sachverhaltsfeststellungen betreffend die Arbeitsfähigkeit sind nicht offensichtlich unrichtig. Sie beruhen auch nicht auf einer Rechtsverletzung und bleiben daher für das Bundesgericht verbindlich (vgl. vorangehende E. 1.2).