Citation: 6B_477/2017 E. 4.3.2

4.3.2. Zum Beginn der Eskalation beschränke sich die Vorinstanz auf angeblich widersprüchliche Behauptungen eines tätlichen Angriffs durch A.A.________. E.________ habe eine Drohung bestätigt und verneint, dass er (der Beschwerdeführer) die Familie A.________ provoziert habe (S. 18, 19). Er habe sich in dieser Situation, umringt von mindestens drei erwachsenen Männern, nach allgemeiner Lebenserfahrung zu Recht bedroht gefühlt (S. 20). Dass angesichts der Konzentration auf den Verkehr eine entsprechende Feststellung zum Thema Schlüssel erst in Luzern erfolgt sei, als er ausgestiegen sei, sei ebenfalls schlüssig und nachvollziehbar (S. 13, 21, 26, 32, 33). Jede andere Person würde nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge sich aufgrund dieser Akten- und Sachlage ebenfalls bedroht gefühlt und gestützt auf die Weisung des Arbeitgebers sich entfernt haben (S. 21). Die Vorinstanz stütze sich willkürlich auf einseitige, nicht nachgewiesene Aussagen von A.A.________ und werte deren Beweiswert hoch. Diese Aussagen reichten für einen schlüssigen Beweis nicht (S. 22).