Citation: 6B_759/2024 E. 4.2

4.2. Wie bereits erwähnt, verneint die Vorinstanz hinsichtlich B.________ sowohl Motive für eine Falschbezichtigung als auch Hinweise auf Halluzinationen, Realitätsverkennungen oder Einschränkungen in der Fähigkeit, Erinnerungen korrekt wiederzugeben. Ferner weist sie die Vorbringen der Verteidigung gegen die Glaubhaftigkeit der Aussagen von B.________ grösstenteils zurück und erblickt in Letzteren mehrere Realkennzeichen. Weiter beurteilt sie die Aussagen der nicht tatbeteiligten Zeugen, gemäss deren übereinstimmendem Bericht sich B.________ psychisch in einem schlimmen Zustand befunden und auf dem Boden gelegen habe bzw. dort zusammengebrochen sei und geweint habe, ebenfalls als glaubhaft. Demgegenüber kommt sie hinsichtlich der Aussagen des Beschwerdegegners zum Schluss, diesen liesse sich kein lebensnahes und plausibles Geschehen entnehmen, weshalb sie mit grosser Zurückhaltung in die Gesamtwürdigung einzubeziehen seien.