Citation: 5A_799/2019 E. 4

Der Streit dreht sich um die Frage, ob das Testament vom 11. Juni 1978 der Erbenstellung des Beschwerdeführers entgegensteht, nachdem der eingesetzte Erbe D.________ vorverstorben ist (s. Sachverhalt Bst. A.a). Dem angefochtenen Entscheid zufolge anerkennt der Beschwerdeführer, dass die Erblasserin im Zeitpunkt, als sie ihr Testament errichtete, auf keinen Fall wollte, dass auf die Familie von E.________ "ein Rappen entfiele". Unbestritten ist laut Vorinstanz auch, dass die Erblasserin für den Fall, dass D.________ vor ihr sterben sollte, keine Ersatzverfügung getroffen hat und dessen Erben ohne eine solche nicht an dessen Stelle treten konnten. Das Obergericht erinnert daran, dass sich das erstinstanzliche Beweisverfahren und die Auslegung und Würdigung des Bezirksgerichts um die Frage drehten, ob die Erblasserin mit dem Satz "Frau E.________ erbt nichts" (s. Sachverhalt Bst. A.a) nicht nur ihre Schwester E.________, sondern auch deren Stamm vom Erbe ausschliessen wollte. Das Bezirksgericht habe eben diesen Willen der Erblasserin als erstellt erachtet und der Beschwerdeführer selbst bestätige diesen Willen im Zeitpunkt der Testamentserrichtung. Deshalb sei auf die Rügen, mit denen sich der Beschwerdeführer gegen die vorinstanzliche Beweiswürdigung wende, nicht weiter einzugehen. Bei diesem Beweisergebnis, so die Folgerung des Obergerichts, stelle sich die vom Beschwerdeführer aufgeworfene Frage nach der Ersatzverfügung gar nicht mehr. Sind nach dem Willen der Erblasserin neben der vorverstorbenen E.________ auch deren Nachkommen als Erben ausgeschlossen und ist auch D.________ vorverstorben, so verbleibe als einzige Erbin nur die Beschwerdegegnerin. Diese sei nicht deshalb einzige Erbin, weil der Anteil ihres vorverstorbenen Ehemannes auf dessen Erben überging. Vielmehr sei bezüglich des Anteils des als Erben eingesetzten D.________ die gesetzliche Erbfolge eingetreten. Weil E.________ und deren Nachkommen bereits testamentarisch vom Erbe ausgeschlossen gewesen seien, als D.________ starb, bleibe als gesetzliche Erbin nur die Beschwerdegegnerin übrig. Bei diesem Ergebnis komme es auch nicht darauf an, ob die Erblasserin irrtümlich annahm, dass der Anteil des vorverstorbenen eingesetzten Erben auch ohne Ersatzverfügung an dessen Erben überging.