Citation: 5A_248/2023 E. 2.2

2.2. Die Beschwerdeführerin stellt als reformatorisches Begehren nur den Antrag, ihr die Alleinsorge über C.A.________ zu belassen (s. Sachverhalt Bst. C.). Sie verlangt nicht, den angefochtenen Entscheid dahingehend abzuändern, dass der Entscheid der Kindesschutzbehörde (ersatzlos) aufgehoben wird. Ein solches Rechtsbegehren folgt auch nicht aus dem Antrag, das Urteil des Appellationsgerichts aufzuheben. Dieses Urteil erschöpft sich darin, die Beschwerde gegen den Entscheid der Kindesschutzbehörde abzuweisen. Seine Aufhebung hat nicht zur Folge, dass auch der Entscheid der Kindesschutzbehörde als aufgehoben gelten muss. Vielmehr bliebe der erstinstanzliche Entscheid diesfalls bestehen. Allein von den Anträgen her gesehen macht es mithin den Anschein, als stelle die Beschwerdeführerin die Zuständigkeit der Kindesschutzbehörde, die sie vor der Vorinstanz noch mit einem entsprechenden Hauptantrag um Aufhebung des erstinstanzlichen Entscheides bestritt (s. Sachverhalt Bst. B.d), im hiesigen Verfahren nicht mehr in Frage und trage nur noch den Rechtsstreit um die Alleinsorge vor das Bundesgericht. Anders als noch in der Beschwerde an das Appellationsgericht ist das Begehren betreffend die Alleinsorge denn auch nicht als Eventualantrag formuliert. Wie die Begründung der Beschwerde zeigt, stellt sich die Beschwerdeführerin allerdings nach wie vor dezidiert auf den Standpunkt, dass die Kindesschutzbehörde angesichts des Schlichtungsgesuchs vom 18. Oktober 2022 nicht mehr zuständig war, als sie am 20. Oktober 2022 ihren Entscheid fällte. Für die Beschwerdeführerin steht fest, dass "der angefochtene Entscheid... deshalb aufzuheben" ist. Auch wenn mit der blossen Kassation des angefochtenen Entscheids im Streit um die Entscheidzuständigkeit der Kindesschutzbehörde nach dem Gesagten nichts gewonnen ist, kann der Aufhebungsantrag im Lichte der dazu gegebenen Begründung nach Treu und Glauben doch nicht anders als dahingehend ausgelegt werden, dass das Bundesgericht diese Zuständigkeit insgesamt verneinen und den Entscheid der Kindesschutzbehörde vom 20. Oktober 2022 aufheben soll. Entsprechend sind die diesbezüglichen Beanstandungen der Beschwerdeführerin im Folgenden zu beurteilen.