Citation: 1B_118/2019 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz erwägt, die Sichtung der beiden Agenden habe Folgendes ergeben: Die Agenda 2004 enthalte fortlaufende Termineinträge mit Bleistift. Es könnten dabei verschiedene Handschriften unterschieden werden. Die Einträge bezögen sich insbesondere auf Datum, Zeit, Gegenstand (mit Namen oder Stichwort) und Ort der Termine. Darüber hinausgehende Beschreibungen oder Kommentierungen, etwa solche, die von einem Rechtsanwalt stammen könnten, liessen sich nicht identifizieren. An verschiedenen Stellen der Agenda 2004 seien zwar noch Klebemarker ("Post It") angebracht und teilweise "mit einem Kreuz o.ä." näher markiert gewesen. Von wem und zu welchem Zweck die Klebemarker angebracht wurden, sei für die Vorinstanz jedoch nicht ersichtlich. Analoges gelte für die Agenda 2005. Handschriftliche Anmerkungen, die über die ursprünglichen Termineinträge im engeren Sinne hinausgehen würden bzw. von denen vermutet werden könnte, dass sie von einem ehemaligen Anwalt des Beschwerdeführers stammten, liessen sich nicht feststellen. Auch in dieser zweiten Agenda seien aber (bei gewissen Terminen) Klebemarker angebracht gewesen. Für die Vorinstanz erscheine es glaubhaft, dass diese "Post-It" im Rahmen der Kommunikation mit einem Anwalt angebracht worden sein könnten. Daher liess das Zwangsmassnahmengericht (im Hinblick auf die Herausgabe an die Bundesanwaltschaft) alle Klebemarken aus den zu entsiegelnden Agenden entfernen. Die Entfernung könne "ohne Beschädigung der Agenden und ohne sichtbare Rückstände" erfolgen (angefochtener Entscheid, S. 3 E. 3).