Citation: 5A_849/2019 E. 5.1

5.1. Die Beschwerdeführerin findet, "aufgrund der fehlenden Begründung" verletze der angefochtene Entscheid ihren Anspruch auf rechtliches Gehör. Sie weist auf "zahlreiche Umstände" hin, die sie in ihrer kantonalen Beschwerde aufgeführt habe und die "klar darauf hinweisen" würden, dass der Darlehensvertrag ohne Involvierung von E.________ nicht zu diesen Konditionen abgeschlossen worden wäre: den Kreditrahmen bis USD 15 Mio., die Frist von drei Monaten zur Rückzahlung sowie die völlig marktfremden Konditionen, insbesondere den Verzicht auf eine Sicherung des Darlehens. Weiter verweist sie darauf, dass die Abrufung des Darlehens erst zwölf Jahre nach der Begründung auch in den Augen des Bezirksgerichts ungewöhnlich sei. Ferner sei die zeitliche Nähe zum Tod von E.________ zu bemerken. Auch dass F.________ hinter der Beschwerdegegnerin stehe und die Forderungen gegen ihren ehemaligen Auftraggeber durchzusetzen versuche, sei ungewöhnlich. Dem Obergericht wirft die Beschwerdeführerin vor, auf all diese Umstände "mit keinem Wort" einzugehen, sondern ihre Argumente einfach mit dem Hinweis abzuschmettern, "es sei nicht glaubhaft gemacht". Aus welchem Grund die Vorinstanz zu dieser Auffassung gelangt, sei nicht ersichtlich.