Citation: 5A_370/2009 04.08.2009 E. A

Z.________, geboren im Februar 1993, ist der Sohn von X.________ und Y.________. Die im August 1992 geschlossene Ehe der Eltern wurde durch Urteil des Bezirksgerichts S.________ vom 6. April 1995 geschieden, wobei Z.________ unter die elterliche Gewalt der Mutter gestellt und X.________ ein Besuchs- und Ferienrecht eingeräumt wurde. Im Zusammenhang mit der Ausübung des Besuchsrechts kam es zu grossen Spannungen, und durch Urteil des Kantonsgerichts vom 7. November 2000 wurde die Besuchsrechtsregelung schliesslich vollständig aufgehoben. Nachdem einem ersten Beistandschaftsgesuch von X.________ am 7. Oktober 2004 stattgegeben worden, der entsprechende Beschluss am 15. November 2004 jedoch wieder aufgehoben worden war, beschloss das Vormundschaftsamt U.________ am 13. März 2008 unter anderem erneut, dass für Z.________ eine Beistandschaft nach Art. 308 Abs. 1 und 2 ZGB errichtet werde. Dem als Beistand ernannten K.________, Mitarbeiter des Amts für Kindesschutz, wurde aufgegeben, die soziale und schulische Situation von Z.________ und die Notwendigkeit eines begleiteten Besuchsrechts sowie einer Verwaltungsbeistandschaft zur Verwaltung der Unterhaltszahlungen abzuklären und ferner Z.________ Korrespondenz seines Vaters auszuhändigen. Eine von Y.________ und Z.________ gegen die Person des Beistands eingereichte Beschwerde wies das in der Zwischenzeit neu geschaffene interkommunale Vormundschaftsamt V.________ am 5. Juni 2008 ab. In Gutheissung einer von Y.________ und Z.________ eingereichten Berufung hob das Bezirksgericht T.________ am 24. April 2009 den vormundschaftsbehördlichen Beschluss vom 13. März 2008 auf und stellte ausdrücklich fest, dass X.________ kein Recht auf persönlichen Verkehr mit seinem Sohn zustehe. Gleichzeitig wurde die ebenfalls bezüglich der Ernennung des Beistands erhobene Beschwerde als gegenstandslos geworden vom Geschäftsverzeichnis abgeschrieben. Die Gerichtskosten wurden X.________ auferlegt, der ausserdem verpflichtet wurde, Y.________ und Z.________ einen Auslagenersatz von Fr. 100.-- zu zahlen.