Citation: 1C_208/2016 E. 5.1

5.1. Zunächst ist auf das Vorbringen der Beschwerdeführer einzugehen, das Bundesrecht sehe keine konkreten Jagdpflichten vor. Die Beschwerdeführer machen in dieser Hinsicht geltend, die Kantone könnten die Jagd sogar ganz untersagen, wie es der Kanton Genf getan habe. Art. 27 Abs. 2 WaG erlaube es den Kantonen, statt durch Bejagung mit Schutzmassnahmen, etwa mit Fütterung, Einzäunung oder Aufforstung, für eine natürliche Verjüngung des Waldes zu sorgen. Zudem gehe aus dem Bundesrecht nicht hervor, ab wann Wildschäden als nicht mehr tragbar zu qualifizieren seien.