Citation: 8C_57/2019 E. 3.1

3.1. Das kantonale Gericht stellte fest, es bestehe kein schriftlicher Arbeitsvertrag zwischen dem Beschwerdeführer und der B.________ GmbH. Aufgrund der engen Verbundenheit des Versicherten und der Arbeitgeberin sei das Missbrauchsrisiko als hoch einzustufen, weshalb dem Nachweis eines tatsächlichen Lohnflusses und dessen Umfanges - analog zur Rechtsprechung des Bundesgerichts im Bereich der Arbeitslosenversicherung - besondere Bedeutung zukomme. Die Vorinstanz wies sodann auf verschiedene Ungereimtheiten hin. So lägen für die Monate Mai bis August 2014 Lohnabrechnungen vor, wobei die angegebene Sozialversicherungsnummer einem anderen Versicherten gehöre. In drei der vier Abrechnungen sei denn auch dieser andere Versicherte als Zahlungsempfänger erwähnt. Weiter seien die in den Lohnabrechnungen angegebenen Nettolöhne zwischen Fr. 5'333.85 und Fr. 6'054.70 nicht auf das Privatkonto des Beschwerdeführers ausbezahlt worden. Auf seinem Konto seien lediglich eine Vergütung von Fr. 1'500.- im Mai 2014 und drei Zahlungen von Fr. 1'600.- im Juni und Juli 2014 verzeichnet. Wofür diese Zahlungen ausgerichtet worden seien, sei nicht bekannt, zumal betragsmässig kein Bezug zu den Löhnen gemäss Lohnabrechnungen herzustellen sei. Soweit der Beschwerdeführer eine Barauszahlung behauptet habe, erscheine dies mit Blick auf die Höhe der Beträge eher ungewöhnlich. Dies würde ausserdem den Lohnabrechnungen widersprechen, in welchen von einer Auszahlung auf ein - wenn auch nicht benanntes - Konto die Rede sei. Insbesondere aber seien keine Quittungen beigebracht worden, ebenso wenig Bank- oder Postbelege, welche nachweisen würden, dass der Beschwerdeführer seinen Nettolohn von jeweils mehr als Fr. 5'000.- auf ein eigenes Konto einbezahlt hätte. Des Weiteren würden der Lohnausweis und die Eintragungen im individuellen Konto (IK) rechtsprechungsgemäss lediglich Indizien für einen tatsächlichen Lohnfluss darstellen. Hinzu komme, dass der im Lohnausweis 2014 aufgeführte Lohn nicht mit dem Eintrag im IK übereinstimme. Insgesamt sei somit der Lohnfluss nicht schlüssig nachgewiesen.