Citation: 5D_12/2024 E. 3

Das Obergericht hat erwogen, das Einzelgericht lege die Entschädigung der Erbenvertreterin fest (§ 139 Abs. 1 GOG/ZH) und rechtsprechungsgemäss könne es auch über die Gewährung von Kostenvorschüssen befinden. Dabei handle es sich um bedingte Vorauszahlungen an das Honorar, mit welchen keine Anerkennung späterer Honorarforderungen verbunden sei. Es gehe mithin um die Prüfung der Angemessenheit mit Blick auf die zu erwartenden Leistungen. Zugegebenermassen könnte für einen juristischen Laien der falsche Eindruck entstehen, dass das Bezirksgericht die provisorische Honorarrechnung der Beschwerdegegnerin "genehmigt" und damit das Honorar bereits materiell verbindlich festgesetzt habe; sowohl aus den Erwägungen als auch als dem Dispositiv sei jedoch erkennbar, dass das Bezirksgericht bloss zum Bezug eines Vorschusses ermächtigt habe.