Citation: 6B_367/2010 21.10.2010 E. 1.2

1.2.1 Der Beschwerdeführer macht geltend, entgegen der vorinstanzlichen Beweiswürdigung seien seine eigenen Aussagen weder widersprüchlich noch unglaubhaft. Ein schlichtes Bestreiten der Vorwürfe stelle noch kein unglaubhaftes Verhalten dar. Dass das Verhältnis zu seiner Ehefrau gut gewesen sei, schliesse eheliche Schwierigkeiten nicht aus. Die Person auf dem Fotoblatt habe er deshalb nicht als seine Ehefrau identifizieren können, weil lediglich Hals, Schulter und Hand, nicht aber das Gesicht erkennbar seien. Ebenfalls nicht angelastet werden könne ihm, dass er während des angeblichen Vorfalls mit dem Würgen nicht gehört habe, was sein Vater gesagt haben soll. 1.2.2 Der Beschwerdeführer setzt sich mit der Würdigung seiner Aussagen durch die Vorinstanz nicht auseinander. Danach habe er im Berufungsverfahren bestritten, jemals mit seiner Frau gestritten zu haben, was die Vorinstanz angesichts der beengten Wohnverhältnisse zu Recht als wenig glaubhaft erachtet. Im Gegenzug habe er aber behauptet, er sei von ihr bedroht worden, sie würde ihm etwas antun, falls er nicht mit ihr ausziehe. Dies steht gemäss der Vorinstanz in Widerspruch zu seinen Aussagen, sie hätten nie Streit gehabt und die Ehefrau sei auf ihren eigenen Wunsch in die Wohnung des Schwiegervaters eingezogen. Auf seine Rüge ist in diesem Punkt nicht einzutreten (vgl. BGE 136 I 65 E. 1.3.1 S. 68). Nicht schlechterdings unhaltbar ist es, dass die Vorinstanz die Aussagen des Beschwerdeführers unter anderem deshalb als unglaubhaft erachtet, weil er seine Ehefrau auf dem Foto des Arztes, welches die Verletzungen dokumentiert, nicht erkennt und generell deren Verletzungen abstreitet. Auch wenn auf dem Bild das Gesicht des Opfers nicht zu sehen ist, so sind doch das charakteristische Kinn, der Haaransatz, der Haarschmuck, die Haarfarbe, der Hals mit den Verletzungen, das Dekolleté, die Schultern, die linke Hand, ein blauer Fingerring sowie die Kleidung ersichtlich. Diese Merkmale lassen die Identifizierung der eigenen Ehefrau zu (vgl. act. 10.04.01). Die Rügen erweisen sich als unbegründet, soweit darauf einzutreten ist.