Citation: B 15/05 29.03.2006 E. 5

Die Beschwerdeführerin 1 ersucht um Durchführung einer mündlichen Parteiverhandlung im Sinne von Art. 112 in Verbindung mit Art. 132 OG. 5.1 Das Verfahren der Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist grundsätzlich schriftlich (Art. 110 OG). Der Präsident kann eine mündliche Parteiverhandlung anordnen (Art. 112 OG; vgl. auch Art. 9 Abs. 2 des Reglements für das Eidgenössische Versicherungsgericht vom 16. November 1999 [Schlussverhandlung mit Parteivorträgen]). Dies geschieht indessen nur ausnahmsweise, wenn der zu beurteilende Fall tatsächliche oder rechtliche Fragen aufwirft, die nicht allein auf Grund der Akten entschieden werden können (RKUV 2003 Nr. KV 250 S. 222 Erw. 4.2.3 [Urteil L. vom 24. April 2003, K 9/00]; Urteil X. vom 7. Dezember 2005, K 68/05, Erw. 1 mit Hinweisen; vgl. auch ZAK 1989 S. 518 Erw. 3). 5.2 Die grundsätzliche Bindung an den von der Vorinstanz festgestellten Sachverhalt (Erw. 4.1 hievor) lässt die Durchführung einer mündlichen Parteiverhandlung nicht als zweckmässig erscheinen. Die sich stellenden tatsächlichen oder rechtlichen Fragen erweisen sich vor dem Hintergrund des bisherigen Verfahrens zudem als hinreichend klar und können in angemessener Weise auf der Basis der bereits vorhandenen Unterlagen beurteilt werden. Namentlich ein Parteivortrag erweist sich daher als nicht erforderlich, zumal die Beschwerdeführerin 1 vor- wie letztinstanzlich Gelegenheit hatte, sich ausführlich schriftlich zu äussern. Im Übrigen hat sie im kantonalen Prozess keinen Parteiantrag auf öffentliche Verhandlung stellen lassen, weshalb ein diesbezüglicher Anspruch gestützt auf Art. 6 Ziff. 1 EMRK verwirkt ist (BGE 122 V 56 Erw. 3b/bb; RKUV 2004 Nr. U 497 S. 155 Erw. 1.2 [Urteil K. vom 17. Juni 2003, U 273/02]). Die Durchführung einer öffentlichen Urteilsberatung im Sinne des Art. 12 des Reglements des Eidgenössischen Versicherungsgerichts schliesslich wurde nicht beantragt.