Citation: 9F_3/2007 20.02.2008 E. 1

1.1 Am 1. Januar 2007 ist das Bundesgesetz vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (Bundesgerichtsgesetz, BGG [SR 173.110; AS 2006 1205 ff.]) in Kraft getreten, welches das Bundesrechtspflegegesetz vom 16. Dezember 1943 (OG) abgelöst hat. Das Bundesgerichtsurteil, dessen Revision beantragt wird, datiert vom 19. Januar 2007. Damit sind für das Revisionsverfahren die Vorschriften des BGG anwendbar (Art. 132 Abs. 1 BGG; vgl. auch in BGE 133 IV 142 nicht publizierte E. 1 des Urteils 6F_1/2007). 1.2 Die Revision eines Entscheids des Bundesgerichts kann u.a. verlangt werden, wenn das Gericht in den Akten liegende erhebliche Tatsachen aus Versehen nicht berücksichtigt hat. Dieser unter dem Titel "Verletzung von Verfahrensvorschriften" statuierte und hier einzig in Betracht fallende Revisionsgrund gemäss Art. 121 lit. d BGG entspricht wörtlich dem altrechtlichen Art. 136 lit. d OG, dessen Auslegung (vgl. BGE 115 II 399, 122 II 17 E. 3 S. 18 f.) unter Herrschaft des BGG weiterhin massgebend ist (Urteile 1F_16/2007 vom 15. November 2007 [E. 3], 8F_8/2007 vom 4. Oktober 2007 [E. 3], 4F_1/2007 vom 13. März 2007 [E. 6.1]). Danach ist versehentliches Nichtberücksichtigen von aktenkundigen Tatsachen zu bejahen, wenn das Gericht ein bestimmtes Aktenstück übersehen oder eine bestimmte wesentliche Aktenstelle unrichtig, insbesondere nicht mit ihrem wirklichen Wortlaut oder in ihrer tatsächlichen Tragweite wahrgenommen hat. Erheblich ist eine Tatsache, wenn sie geeignet ist, zu einem anderen, für den Gesuchsteller günstigeren Ergebnis zu führen (BGE 122 II 17 E. 3 S. 18 f.; Urteile 8F_8/2007 vom 4. Oktober 2007 [E. 3 mit Hinweisen], 9F_8/2007 vom 25. September 2007 [E. 2], B 101/06 vom 23. Februar 2007 [E. 3]). 1.3 Revisionsgesuche gestützt auf Art. 121 lit. d BGG sind innert 30 Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung des Entscheids beim Bundesgericht einzureichen (Art. 124 Abs. 1 lit. b BGG). Nachdem das hier umstrittene Urteil des Bundesgerichts vom 19. Januar 2007 dem Gesuchsteller am 26. März 2007 ausgehändigt worden ist, hat er seine Rechtsschriften (vom 26./28. März 2007) am 27./30. März 2007 fristwahrend der Schweizerischen Post übergeben (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die Eingaben genügen überdies den inhaltlichen Anforderungen an ein Revisionsgesuch (vgl. Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG), weshalb darauf einzutreten ist.