Citation: I 66/01 06.12.2001 E. 3

3.- Wie in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde zu Recht geltend gemacht wird, kann unter diesen Umständen nicht von einer ausreichenden Abklärung der beruflichen Eingliederungsmöglichkeiten gesprochen werden, welche Voraussetzung für die Prüfung des Rentenanspruchs bildet. Dass zunächst mit Blick auf die nicht genügend geklärte medizinische Situation von der Durchführung von Eingliederungsmassnahmen abgesehen wurde, leuchtet ein. Nachdem die medizinischen Abklärungsergebnisse vorlagen, hätte die IV-Stelle indessen die Eingliederungsfrage einer vertieften Prüfung unterziehen und die erforderlichen Massnahmen in die Wege leiten müssen, um dem Beschwerdeführer den Wiedereinstieg ins Erwerbsleben zu ermöglichen, zumal die invaliditätsmässigen Voraussetzungen für berufliche Massnahmen im Sinne von Art. 15 und 17 f. IVG offensichtlich erfüllt waren und der Berufsberater den Beschwerdeführer hinsichtlich Eingliederung als motiviert, initiativ und kooperierend beschreibt (Bericht vom 24. August 1998). Die IV-Stelle, an welche die Sache zurückzuweisen ist, wird ergänzende Abklärungen zu den mit Rücksicht auf den Gesundheitszustand des Versicherten in Frage kommenden beruflichen Eingliederungsmassnahmen treffen und hernach über die in Betracht fallenden Leistungen neu verfügen.