Citation: 6B_1354/2021 E. 4.1

4.1. Im Einzelnen bringt er vor, ein bescheidenes Einkommen zu erzielen, völlig überschuldet zu sein, gleichzeitig seit Jahren ohne Beanstandungen ein Geschäft zu führen und mit bald 60 Jahren Vater einer kleinen Tochter zu sein. Eine Ersatzforderung werde daher uneinbringlich sein. Gleichzeitig würde sie seine Wiedereingliederung, die - bis dato - erfolgreich sei, in Frage stellen bzw. ernsthaft behindern. Hinzu komme, dass er gegenüber seiner Ehefrau und Tochter noch über Jahre, also auch nach seiner Pensionierung, familienrechtlich unterstützungspflichtig sein werde. Dementsprechend erweise sich die Ersatzforderung als unverhältnismässig. Auf diese Argumente gehe die Vorinstanz im Übrigen mit keinem Wort ein. Indem sie die Anwendung von Art. 70 Abs. 2 i.V.m. Art. 71 Abs. 2 StGB nicht angemessen prüfe und sein Vorbringen nicht würdige, verletze sie Bundesrecht.