Citation: 6B_817/2023 E. 2.4.3

2.4.3. Der Beschwerdeführer bestreitet die Vermeidbarkeit der schweren Körperverletzung. Soweit er in diesem Zusammenhang vorbringt, von ihm könne keine Sicherung des Schachts verlangt werden, und er sich dabei auf die Unvorhersehbarkeit der Geschehnisse stützt, erübrigt sich aufgrund der Abweisung seiner Rügen zur Vorhersehbarkeit der schweren Körperverletzung darauf einzugehen. Er macht ferner geltend, dass er mit der Entfernung des Gitterrosts bei Hochwasser genau dasjenige Verhalten angenommen habe, das dafür vorgesehen gewesen sei, um den Abfluss langfristig freizulegen und so grösseren Schaden an der Reithalle zu verhindern. Dabei legt er nicht dar, inwiefern dadurch die schwere Körperverletzung des Beschwerdegegners 2 unvermeidbar gewesen sei, weshalb auf diese Rüge mangels Begründung nicht einzutreten ist (Art. 42 Abs. 2 BGG). Soweit der Beschwerdeführer schliesslich argumentiert, mit einer behelfsmässigen Absperrung wäre es nicht zu verhindern gewesen, dass der Beschwerdegegner 2 zum Sickerschacht hätte gelangen können, weil dieser aufgrund der Anziehungskraft des Wassers für Kinder die behelfsmässige Umzäunung über- oder unterquert hätte, und von ihm die Errichtung einer fachmännischen Absperrung, mit der ein Erreichen des Schachtes gänzlich verunmöglicht würde, nicht verlangt werden könne, begnügt er sich damit, die Unvermeidbarkeit der schweren Körperverletzung des Beschwerdegegners 2 zu behaupten, ohne sich mit den diesbezüglichen Ausführungen der Vorinstanz, wonach der Beschwerdegegner 2 nicht in den unter Wasser stehenden Schacht gefallen wäre und sich nicht schwer verletzt hätte, wenn der Beschwerdeführer den Schachtdeckel pflichtgemäss nicht entfernt oder zumindest geeignete Sicherungsmassnahmen, z.B. in der Form einer deutlichen Absperrung, ergriffen hätte, auseinanderzusetzen. Auf diese Rügen ist deshalb nicht einzutreten (Art. 42 Abs. 2 BGG).