Citation: U 114/05 07.12.2005 E. A

Der 1945 geborene G.________ war seit dem 17. Februar 1964 in der Firma X.________ AG mit Montagearbeiten (zuletzt: Geschirrspülmontage) beschäftigt und damit bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch versichert. Am 21. September 2000 wollte er einige Gummischläuche aus einem Karton herausnehmen, wobei er einen "Zwick" in der rechten Schulter verspürte und darauf den rechten Arm nicht mehr heben konnte. Der Hausarzt Dr. med. A.________ diagnostizierte am 5. Oktober 2000 eine Rotatorenmanschettenruptur rechts. Dr. med. H.________, FMH für Orthopädische Chirurgie, der eine traumatische Supraspinatussehnenruptur und eine Subscapularissehnenläsion mit Bicepssehnenluxation rechts diagnostiziert hatte, nahm am 9. Oktober 2000 im Spital Y.________ eine Schulterarthroskopie rechts, eine transossäre Refixation der Subscapularis- sowie der Supraspinatussehne und eine Bicepstendodese vor. In der Folge gelangte G.________ für leichte Tätigkeiten in der früheren Arbeitgeberfirma jeweils halbtags wieder zum Einsatz. Trotz anfänglich zufriedenstellendem Heilungsverlauf kam es immer wieder zu Schmerzen und es verblieb eine wesentliche Funktionseinschränkung mit Krafteinbusse des rechten Armes. Im Rahmen eines ab 14. August bis 18. September 2002 dauernden Aufenthaltes in der Rehaklinik Q.________ bezeichneten die dortigen Ärzte den Bereich der rechten Schulter als arbeitsrelevantes Problem; auf Grund der vorhandenen Beschwerden präsentiere sich der Patient funktionell als Einhänder; für den rechten Arm würden Heben und Tragen von Lasten, Arbeiten oberhalb Brusthöhe und kraftvoll ziehende oder stossende Bewegungen aus dem Schultergelenk heraus limitiert bleiben. Auf entsprechende Anfrage von Kreisarzt Dr. med. W.________ hin führte Dr. med. O.________, Leitender Arzt FMH Physikalische Medizin und Rehabilitation, von der Rehaklinik Q.________ am 18. Dezember 2002 aus, nach Rotatorenmanschettenverletzung bei vergleichbarem Befund bezüglich Beweglichkeit könne in der Regel davon ausgegangen werden, dass mindestens eine sehr leichte Arbeit ganztags, allenfalls mit etwas vermehrten Pausen, unter Vermeidung von Krafteinsatz oder häufigen repetitiven Bewegungen sowie ohne oberhalb der Brusthöhe auszuführende Tätigkeiten zumutbar sei. Am 7. Juli 2003 schloss G.________ mit der Firma E.________ AG (vormals X.________ AG) einen neuen Arbeitsvertrag, in welchem eine Anwesenheit zu 50 % mit einer um 25 % reduzierten Leistungsfähigkeit vorgesehen war. In einem Bericht vom 21. August 2003 legte Kreisarzt Dr. med. W.________ den Integritätsschaden auf 20 % fest und erachtete eine den ganzen Tag über auszuübende leichte Arbeit als zumutbar, wobei das Heben von Lasten - mit beiden oberen Extremitäten bis maximal Taillenhöhe - auf 2 kg beschränkt und repetitiv weit ausreichende Arbeiten mit der rechten Hand nicht mehr möglich seien; zu den üblichen Pausen seien zusätzlich zwei Pausen von 15 Minuten am Morgen und am Nachmittag zu gewähren. Mit Verfügung vom 5. November 2003 sprach die SUVA dem Versicherten rückwirkend ab 1. Oktober 2003 eine Invalidenrente basierend auf einer 36%igen Erwerbsunfähigkeit sowie eine Entschädigung für eine 20%ige Integritätseinbusse zu. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 18. November 2003 fest. Bereits am 23. Mai 2003 hatte die IV-Stelle Glarus G.________ - ausgehend von einer 75%igen Erwerbsunfähigkeit, einem ohne Gesundheitsschaden hypothetisch realisierbaren Verdienst von Fr. 61'100.‑ (Valideneinkommen) und trotz gesundheitsbedingter Beeinträchtigung mutmasslich noch möglichen Einkünften von Fr. 15'275.‑ (Invalideneinkommen) - verfügungsweise eine ganze Invalidenrente rückwirkend ab 1. September 2001 zugesprochen.