Citation: 5A_350/2023 E. 5.4.2

5.4.2. Die Beschwerdeführerin erklärt, sie sei von Bezirksrichterin C.________ derart "geschnitten, unfair und ungerecht behandelt" worden, dass sie darob erkrankt sei. Aufgrund der Fremdplatzierung ihrer Kinder und des von Bezirksrichterin C.________ verfügten kompletten Kontaktabbruchs leide sie an einer posttraumatischen Belastungsstörung. Damit sei der Kausalzusammenhang zwischen der Prozessführung durch die besagte Richterin und der Erkrankung erwiesen. Nachdem sich Bezirksrichterin C.________ selbst nicht materiell zum Ausstandsgesuch geäussert und die Vorwürfe nicht einmal substanziiert bestritten habe, könne "allein schon deswegen" davon ausgegangen werden, dass die gegen sie erhobenen Vorwürfe in der Tat stimmen. Ihre Befangenheit habe sie an der Hauptverhandlung vom 17. Januar 2023 nochmals dokumentiert, indem sie sich über die minimalsten Verfahrensgarantien und prozessualen Ansprüche hinweggesetzt habe. Für die Beschwerdeführerin bleibt es dabei, dass die Wegnahme und Fremdplatzierung der Kinder ohne jeden sachlichen Grund die feindliche Haltung der Bezirksrichterin ihr, der Beschwerdeführerin, gegenüber zeigt. Bezirksrichterin C.________ habe sie während ganzer vier Jahre abgestraft, indem sie ihre Eingaben konsequent abschmetterte und B.________ ständig bevorzugt behandelte. Die Beschwerdeführerin kommt abermals auf die Beziehung zwischen B.________ und E.________ zu sprechen und wirft Bezirksrichterin C.________ vor, "dieses Treiben unterstützt" zu haben. Die Kinder seien trotz klarer Vorschriften nie befragt worden; der Richterin sei offensichtlich nichts daran gelegen, ihr, der Beschwerdeführerin, "gerecht zu werden".