Citation: 1P.453/2006 13.11.2006 E. 2

Der Beschwerdeführer macht zunächst geltend, das Verwaltungsgericht habe sich mit dem gegenüber dem Vorsteher der Justiz-, Gemeinde- und Kirchendirektion gestellten Ausstandsbegehren nicht befasst und damit Art. 29 BV verletzt. Dies trifft jedoch nicht zu. Das Verwaltungsgericht hat sich in Erwägung 2.3 seines Urteils mit der Behauptung des Beschwerdeführers, der Direktionsvorsteher habe sich unzulässigerweise bereits am Einspracheverfahren persönlich beteiligt, eingehend auseinandergesetzt. Dass es dabei auf die Behauptung, dem Eigentümer der Parzelle Nr. 700 sei im Zusammenhang mit der Zonenplanänderung ein Sondervorteil verschafft worden, nicht ausdrücklich eingegangen ist, stellt entgegen der Meinung des Beschwerdeführers keine Verweigerung des rechtlichen Gehörs dar. Die gerichtlichen Instanzen, die zur Beurteilung der Rechtmässigkeit einer Verfügung im Rahmen des Streitgegenstandes aufgerufen sind, dürfen sich auf die Behandlung der Vorbringen beschränken, die rechtserheblich und für den Entscheid ausschlaggebend sind; mit Ausführungen, die ausserhalb des Streitgegenstandes liegen oder nicht entscheiderheblich sein können, müssen sie sich nicht befassen. Nun ist der Umstand, ob irgendein Grundeigentümer aus dem Planänderungsverfahren einen Vorteil gezogen hat, unerheblich für die Beurteilung der Frage, ob der Einbezug der Parzelle Nr. 1166 in die ZöN und das gegenüber dem Beschwerdeführer durchgeführte Verfahren rechtmässig gewesen seien. Das Verwaltungsgericht brauchte sich deshalb mit diesem Vorbringen - wie übrigens auch mit anderen, nicht entscheiderheblichen Ausführungen des Beschwerdeführers - nicht zu befassen. Haltlos ist auch der Vorwurf des Beschwerdeführers, das Verwaltungsgericht sei auf das Begehren, die planungsrechtliche Sicherung von Pisten und Liftanlagen müsse ausgedehnt bzw. auf dem ganzen Gemeindegebiet vorgenommen werden, nicht eingegangen. Mit dieser Forderung hat sich das Verwaltungsgericht in Erwägung E. 5.2.3 einlässlich befasst. Dass es der Forderung nicht entsprochen hat, heisst offensichtlich nicht, dass der Gehörsanspruch oder Bundesrecht verletzt worden wäre.