Citation: 4P.216/2002 07.02.2003 E. 3

Weiter ist auf die Beschwerde auch insoweit nicht einzutreten, als die Beschwerdeführer beanstanden, entgegen der Auffassung des Kantonsgerichtes sei der Beschwerdeführer 2 nicht Partei des Mietvertrages, sondern Bürge gewesen. Das Obergericht hat im Rahmen einer subjektiven Vertragsauslegung festgestellt, dass sich die Beteiligten tatsächlich darin einig gewesen seien, dass sich zusätzlich zum Beschwerdeführer 1 auch der Beschwerdeführer 2 als Mieter verpflichtet habe. Die Beschwerdeführer werfen dem Obergericht nicht vor, im angefochtenen Urteil sei in willkürlicher Weise ein tatsächlicher Konsens festgestellt worden. Vielmehr beschränken sie sich im Wesentlichen darauf zu behaupten, dass die von ihnen offerierten Zeugen, die hätten bestätigen können, dass sich der Beschwerdeführer 2 nie habe mietvertraglich verpflichten wollen, nicht angehört worden seien. Wie dem angefochtenen Urteil klar entnommen werden kann, unterblieb die Beweisabnahme, weil die angeführten Umstände für die Beurteilung der Frage, ob sich der Beschwerdeführer 2 als Mieter verpflichtet habe, nicht entscheidend seien und den Ausgang des Verfahrens nicht beeinflussen würden. Dabei handelt es sich - entgegen der Meinung der Beschwerdeführer - um eine antizipierte Beweiswürdigung, die von ihnen aber nicht als willkürlich beanstandet wird. Mangels Verfassungsrüge ist auch diesbezüglich auf die Beschwerde nicht einzutreten (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG).