Citation: H 120/02 19.11.2004 E. B

Gegen diese Verfügung liess S.________ Beschwerde führen mit dem Antrag, in Aufhebung der angefochtenen Verfügung seien die beantragten Hinterlassenenrenten zuzusprechen. Das Verwaltungsgericht des Kantons Bern tätigte verschiedene Abklärungen und ersuchte dabei auch das Bundesamt für Sozialversicherung (BSV), im Rahmen der Rechtshilfe gemäss dem Sozialversicherungsabkommen mit der Bundesrepublik Deutschland mit den deutschen Sozialversicherungsbehörden abzuklären, ob der verschollen Erklärte nach dem 11. Januar 1984 bei den Durchführungsorganen der deutschen Sozialversicherungen in irgendeiner Weise in Erscheinung getreten sei. Mit Schreiben vom 15. Januar 2002 teilte das BSV dem Gericht mit, dass die Abklärungen bei den zuständigen deutschen Stellen ergeben hätten, dass der Ehegatte in K.________ wohne, und legte eine entsprechende Meldebestätigung vom 2. Januar 2002 bei. Mit Entscheid vom 7. März 2002 hiess das Verwaltungsgericht die Beschwerde gut und hob die Verfügung vom 22. März 2001 auf, im Wesentlichen mit der Begründung, dass eine vom zuständigen kantonalen Gericht ausgesprochene Verschollenerklärung rechtsprechungsgemäss bis zu ihrer, wiederum nur durch das zuständige kantonale Gericht möglichen Umstossung für das Sozialversicherungsgericht verbindlich sei. Gleichzeitig wies es die Ausgleichskasse darauf hin, dass eine Verschollenerklärung im Lichte von Art. 42 ZGB nicht von Amtes wegen widerrufen werden könne und dass diese ein entsprechendes Verfahren in die Wege leiten müsste.