Citation: 6B_1094/2016 E. 3

Der Beschwerdeführer rügt ferner, die Vorinstanz stelle in Verletzung von Art. 147 StPO auf die Aussagen von C.________ und B.________ ab, obwohl er an deren polizeilichen Einvernahme nicht anwesend gewesen sei. Damit sei sein Teilnahmerecht verletzt worden und die Aussagen seien nicht verwertbar (Beschwerde S. 11 N 29). Entgegen der Darstellung des Beschwerdeführers machte er im vorinstanzlichen Verfahren (noch) nicht geltend, sein Teilnahmerecht i.S.v. Art. 147 StPO sei verletzt (Beschwerde vom 6. Mai 2016, vorinstanzliche Akten act. 2). Dort brachte er im Zusammenhang mit der Verwertbarkeit der Aussagen lediglich vor, ihnen fehle es an der prozessualen Verwertbarkeit, anscheinend sei der potenzielle Zeuge trotz der offensichtlichen Relevanz der Frage auch nicht gefragt worden, ob der ihm vorausfahrende BMW vor der Kollision tatsächlich - wie behauptet - eine Bremsung bzw. eine Vollbremsung eingeleitet habe (S. 6 N 13). Die Vorinstanz befasst sich mit der Frage der Verletzung von Art. 147 StPO denn auch nicht. Insoweit liegt kein letztinstanzlicher kantonaler Entscheid vor. Diese Rüge erhebt der bereits vor Vorinstanz anwaltlich vertretene Beschwerdeführer erstmals im Verfahren vor dem Bundesgericht. Sie ist damit neu und deshalb unzulässig (vgl. BGE 136 V 362 E. 4.1 S. 366). Auf die Beschwerde ist daher insoweit nicht einzutreten.