Citation: 4A_279/2023 E. B

B.a. Am 3. Februar 2021 reichte die B.________ AG beim Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau eine Klage ein. Sie verlangte, A.________ sei zu verurteilen, ihr Fr. 47'316.30 (Rückerstattung bereits ausgerichteter Taggelder) und Fr. 7'914.25 (Kosten für die Personenüberwachung) nebst Zins zu 5 % "seit wann rechtens" zu bezahlen. Mit Klageantwort vom 8. März 2021 beantragte A.________ die Abweisung der Klage. Gleichzeitig erhob er Widerklage und begehrte, die B.________ AG sei zu verurteilen, ihm Fr. 24'881.90 nebst Zins für ausstehende Taggelder zu bezahlen, unter Vorbehalt der Nachklage. Die Parteien reichten Replik und Duplik ein. Auf die Durchführung einer mündlichen Hauptverhandlung verzichteten sie. B.b. Am 28. April 2022 wurde über A.________ der Konkurs eröffnet. Am 28. Juni 2022 verfügte der Vizepräsident des Verwaltungsgerichts die Einstellung des Verfahrens. Mit Schreiben vom 12. Oktober 2022 teilte das Konkursamt des Kantons Thurgau dem Verwaltungsgericht mit, dass die Konkursverwaltung auf die Fortführung des Verfahrens verzichte und die von der B.________ AG eingeklagte Forderung in der 3. Klasse des Kollokationsplans anerkenne. Innert Frist von 20 Tagen habe kein Gläubiger das Recht auf Fortführung des Prozesses zur Abtretung im Sinne von Art. 260 SchKG verlangt. Das Verfahren könne damit als gegenstandslos abgeschrieben werden. B.c. Mit Entscheid vom 26. April 2023 erkannte das Verwaltungsgericht was folgt: "1. Die am 28. Juni 2022 angeordnete Sistierung des Verfahrens wird aufgehoben.