Citation: 4P.129/2002 26.11.2002 E. A

Die X.________ AG mit Sitz in der Schweiz hat der Fa. A.________ Ltd. mit Sitz in Finnland Maschinen, Werkzeuge und sonstiges Material im Gesamtwert von über Fr. 1.7 Mio verkauft. Die Kaufsachen wurden in mehreren Teillieferungen übergeben. Aufgabe von D.________ mit Wohnsitz in Finnland war es, die Ware in der Schweiz in Empfang zu nehmen, deren Qualität zu prüfen, um dann die Waren dem von der Käuferin bestellten Spediteur zu übergeben. Am 1. Februar 2001 wurde auf Grund eines "unvorhergesehenen Ereignisses" folgende schriftliche Zusatzvereinbarung zum Kaufvertrag zwischen der Käuferin und Verkäuferin vereinbart: "Das unvorhergesehene Ereignis liegt darin, dass die letzte Teillieferung des besagten Kaufvertrages bereits in der Halle der X.________ AG auf den finnischen Camion verladen ist, und andererseits bei der Bank der X.________ AG die Restzahlung noch nicht eingetroffen ist. Aufgrund dieser Situation verbietet die X.________ AG dem finnischen Camioneur das Verlassen des Areales. Zwischen dem Vertreter von A.________ Ltd. Hr. D.________ welcher das Verladen und die Uebergabe der Maschinen überwacht hat, und dem Geschäftsführer von A.________ Ltd. Hr. C.________ finden längere, teilweise heftige Gespräche in finnischer Sprache statt. Dabei beteuert Hr. C.________ immer wieder, dass die Restzahlungen unterwegs seien und sogar eingetroffen sein müssten. X.________ AG vergewissert sich erneut bei seiner Hausbank . Diese verneint abermals Zahlungseingänge aus Finnland. Der finnische Camioneur drängt auf raschen Entscheid da angeblich der Platz auf der Fähre nach Helsinki reserviert sei und dass er am Wochenende gerne zu Hause wäre. Die Verkäuferin X.________ AG verweigert den Abtransport erneut. Aufgrund dieser Situation wird über die Vertreterin der Käuferschaft Hr. D.________ per Handy nachstehendes vereinbart.