Citation: 4A_166/2008 07.08.2008 E. B

Am 4. April 2005 belangte der Beschwerdeführer den Beschwerdegegner auf Zahlung von Fr. 275'475.20, wovon Fr. 5'192.70 durch Verrechnung mit einer Gegenforderung getilgt seien. Der Beschwerdegegner erklärte der X.________ AG (Nebenintervenientin 1) den Streit, diese der Y.________ AG im Konkurs (Nebenintervenientin 2) und diese der Z.________ s.r.l. (Nebenintervenientin 3) als jeweiligen Lieferanten des Parketts. Sowohl das Kantonsgericht als auch das Obergericht des Kantons Zug wiesen die Klage ab. Zwar ging dieses entgegen dem Kantonsgericht davon aus, der Beschwerdegegner habe sich zur Stofflieferung verpflichtet und den Werkstoff nicht bloss in indirekter Stellvertretung für den Beschwerdeführer bezogen. Der Beschwerdeführer habe aber den Mangel durch seine Weisung bezüglich des zu verwendenden Stoffes und die Bezugsquelle verursacht. Da er von einem Aussendienstmitarbeiter der Nebenintervenientin 1 fachmännisch beraten worden sei, entfalle die Haftung des Beschwerdegegners, obwohl keine Abmahnung erfolgte.