Citation: 7B_1051/2024 E. 3.3.2

3.3.2. Die Vorinstanz hält im angefochtenen Entscheid fest, auch wenn der Beschwerdeführer, der über die serbische Staatsbürgerschaft verfüge, in der Schweiz gewisse familiäre Bindungen habe, so lebten seine Ehefrau und seine beiden Töchter unbestritten in Serbien. Ihnen gegenüber habe er Verpflichtungen. In Serbien habe er sodann vor der Verhaftung als selbständiger Maler gearbeitet. In der Schweiz habe er hingegen keine Erwerbsmöglichkeiten. Ausserdem müsse er bei einer allfälligen Verurteilung wegen banden- und gewerbsmässigen Diebstahls und mehrfachen, teils versuchten Betrugs mit einer empfindlichen Freiheitsstrafe rechnen, was als Indiz für Fluchtgefahr gewertet werden dürfe. Vor dem Hintergrund der in Serbien lebenden Kernfamilie, mit welcher der Beschwerdeführer vor der Verhaftung in einem Haus zusammengelebt habe, und der beruflichen Situation überwögen die für eine Fluchtgefahr sprechenden Gesichtspunkte deutlich. Dass der Beschwerdeführer in Freiheit entweder bei seiner Schwägerin oder bei einem Bekannten wohnen könnte, ändere daran nichts.