Citation: 1B_119/2017 E. 1

Die Regionale Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland führt gegen C.________ und D.________ ein Strafverfahren wegen falschen Gutachtens zum Nachteil der Straf- und Zivilklägerin A. B.________. Im Rahmen der Frist nach Art. 318 StPO stellte A. B.________ u.a. mehrere Beweisanträge. Weiter sei zu untersuchen, ob E. B.________ jun. gegen das Gesetz verstossen habe. Die Regionale Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland lehnte mit Verfügung vom 16. November 2016 den Beweisantrag auf Befragung weiterer Personen ab und trat auf das Begehren, ein Strafverfahren gegen E. B.________ jun. zu eröffnen, nicht ein. Dagegen erhob A. B.________ am 26. November 2016 Beschwerde, welche die Beschwerdekammer in Strafsachen des Obergerichts des Kantons Bern mit Beschluss vom 22. Februar 2017 abwies, soweit sie darauf eintrat. Zur Begründung führte sie zusammenfassend aus, dass die Beschwerde gegen die Ablehnung von Beweisanträgen durch die Staatsanwaltschaft ausgeschlossen sei, wenn der Antrag ohne Rechtsnachteil vor dem erstinstanzlichen Gericht wiederholt werden könne. Der Beschwerdeführerin stehe es frei, gegen einen allfälligen Einstellungsbeschluss Beschwerde zu erheben mit dem Ziel, die Abnahme der beantragten Beweismittel durchzusetzen. Wie ihr dabei ein konkretes Risiko eines Beweisverlustes drohen würde, habe die Beschwerdeführerin nicht belegen können. Bezüglich der Strafanzeige gegen E. B.________ jun. habe die Staatsanwaltschaft derzeit offensichtlich noch nicht darüber befunden, ob ein selbständiges Strafverfahren gegen ihn zu eröffnen sei, ob eine Nichtanhandnahmeverfügung erlassen werde oder ob die Anzeige an die zuständige Staatsanwaltschaft weitergeleitet werde. Diese Fragen würden nicht Verfahrensgegenstand bilden. Die Beschwerdeführerin werde zur gegebenen Zeit Mitteilung von der Staatsanwaltschaft erhalten.