Citation: 8C_785/2009 16.06.2010 E. 9

Zusammengefasst bedarf es mit Blick auf die in BGE 134 V 109 E. 9 S. 121 ff. präzisierten erhöhten Anforderungen bezüglich des Nachweises einer natürlich unfallkausalen Verletzung, welche die Anwendung der Schleudertrauma-Praxis rechtfertigt, zur Beurteilung der Rechtmässigkeit des Fallabschlusses beziehungsweise zur Frage, ob am 30. November 2007 noch eine namhafte Besserung des somatischen Gesundheitszustandes mit entsprechender Steigerung der Arbeitsfähigkeit erwartet werden konnte, sowie hinsichtlich der sich im Rahmen der Adäquanzprüfung stellenden Fragen weiterer medizinischer Abklärung. Auch mit Blick auf die eingetretene Chronifizierung der Beschwerden ist daher die Einholung eines poly-/interdisziplinären Gutachtens unabdingbar (s. BGE 134 V 109 E. 9.3-9.5 S. 124 ff.). Die Sache ist zu diesem Zweck und zur anschliessenden Neubeurteilung der Ansprüche des Versicherten an die SUVA zurückzuweisen.