Citation: 6B_1327/2017 E. 2.6

2.6. Nach den verbindlichen tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz hat sich der Beschwerdeführer entschlossen, B.________ mit dessen Einverständnis oral zu befriedigen. Sofern die Vorbringen des Beschwerdeführers auf einem davon abweichenden Sachverhalt beruhen, ist darauf nicht einzutreten. Fraglich ist, ob er seinen Tatentschluss in einer über eine Vorbereitung hinausgehenden Handlung umgesetzt hat. Der Beschwerdeführer beabsichtigte den Oralverkehr mit B.________ auf freiwilliger Basis zu vollziehen. Bei dieser Ausgangslage ist nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung (BGE 131 IV 100 E. 7.2.2 S. 105; Urteil 6B_702/2009 vom 8. Januar 2010 E. 4.5; vgl. vorne E. 2.3) zu berücksichtigen, ob der Beschwerdeführer mit B.________ ein die sexuellen Handlungen vorbereitendes Gespräch geführt hat oder ob andere Handlungen vorliegen, welche B.________ zur Aufnahme des sexuellen Kontakts hätten veranlassen können. Die regelmässigen Einladungen des Beschwerdeführers zu sich nach Hause, die Gespräche zum Thema Homosexualität und zum männlichen Geschlechtsteil, die Umarmungen sowie die sexuell konnotierten Berührungen (vgl. vorne E. 1.5) sind auch unter Berücksichtigung des durch den Alkohol enthemmten Umgangs (Beschwerde, S. 17) als Gespräche und Handlungen zu qualifizieren, die B.________ auf die sexuelle Handlung hätten vorbereiten sollen. Der Beschwerdeführer befand sich mit B.________ alleine bei sich zu Hause. Bei einer Einwilligung durch B.________ hätte es im Sinne der vorinstanzlichen Erwägungen ohne weitere Verzögerungen in dessen Wohnung zu der tatbestandsmässigen Handlung kommen können. Die Vorinstanz ging zu Recht davon aus, dass in räumlich/örtlicher sowie zeitlicher Hinsicht tatnahes Handeln vorlag. Das Angebot zum Oralverkehr in dem vom Beschwerdeführer geschaffenen sexualisierten Klima ist als Umsetzung des Tatentschlusses in eine Handlung zu qualifizieren. Die Annahme der Vorinstanz, der Beschwerdeführer habe sich der versuchten sexuellen Handlung mit einem Kind schuldig gemacht, verletzt unter diesen Umständen kein Bundesrecht.