Citation: 5A_617/2018 E. 4

Das Obergericht ist auf die Beschwerde nicht eingetreten, da es als obere Aufsichtsbehörde nur für Beschwerden gegen Entscheide der unteren Aufsichtsbehörde zuständig sei. Die Beschwerdeführerin wisse aus früheren Verfahren, dass sie zuerst an die untere Aufsichtsbehörde zu gelangen habe. Selbst wenn die Beschwerde zu behandeln wäre, so sei nicht belegt, dass die Beschwerdeführerin den Kostenvorschuss von Fr. 300.-- bezahlt habe. Die Beschwerde an das Bundesgericht besteht im Wesentlichen in einer Schimpftirade auf das Betreibungsamt und die Gerichte. Mit den Gründen, weshalb das Obergericht die Beschwerde nicht behandelt hat, befasst sich die Beschwerdeführerin nicht. Dazu genügt insbesondere das Vorbringen nicht, das Bezirksgericht lasse alle ihre Beschwerden unbehandelt, weshalb sie direkt an das Obergericht gelangt sei. Wenn sie nunmehr verlangt, dass das Obergericht ihre Eingaben an das zuständige Gericht weiterzuleiten habe, so übergeht sie, dass ihr der Instanzenzug bekannt ist. Dass sie den Kostenvorschuss von Fr. 300.-- bezahlt hätte, behauptet die Beschwerdeführerin selber nicht. Nicht Thema des vorliegenden Verfahrens ist die Höhe des Vorschusses (dazu ist offenbar ein Verfahren vor der unteren Aufsichtsbehörde hängig). Ebenso wenig ist vor Bundesgericht zu überprüfen, ob die im Rahmen einer früheren Betreibung bezahlten Fr. 150.-- hätten zur Ausstellung eines Zahlungsbefehls führen müssen, ob der Betrag zurückzuerstatten oder ob er an den aktuellen Vorschuss anzurechnen ist. Schliesslich sind Schadenersatzforderungen nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens. Die Beschwerde enthält damit offensichtlich keine hinreichende Begründung. Zudem ist sie querulatorisch und rechtsmissbräuchlich. Auf sie ist demnach im vereinfachten Verfahren durch das präsidierende Mitglied der Abteilung nicht einzutreten (Art. 108 Abs. 1 lit. b und c BGG).