Citation: 8C_163/2015 E. A

A.________ meldete sich am 14. November 2012 wegen eines Lymphödems zum Leistungsbezug bei der Invalidenversicherung an. Die IV-Stelle des Kantons Graubünden klärte den Sachverhalt in beruflicher und medizinischer Hinsicht ab. Laut dem Gutachten der Dr. med. B.________, Fachärztin Innere Medizin und Angiologie, Spital C.________, vom 18. September 2013 litt die Versicherte an einem sekundären Lymphödem der linken unteren Extremität nach erweiterter abdominaler Hysterektomie mit radikaler Lymphonodektomie und Adnexektomie beidseits wegen Adenokarzinoms der Cervix uteri, weswegen die Arbeitsfähigkeit bleibend im Umfang von 30 bis 50 % eingeschränkt war. Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren sprach die IV-Stelle der Versicherten ab 1. August 2013 eine Viertelsrente zu (Verfügung vom 22. April 2014).