Citation: 2C_324/2021 E. 2.3.1

2.3.1. Die Beschwerdeführer rügen unter dem Titel "widersprüchliche Urteilsbegründung" bzw. "unverhältnismässige Ausnützung des Grundsatzes der freien Beweiswürdigung", dass kein Verschulden am Sozialhilfebezug bestehe. Wie vorher dargelegt (vgl. E. 2.2), hat sich das Verwaltungsgericht eingehend mit der konkreten Situation der Beschwerdeführer auseinandergesetzt und ihr Verschulden am Sozialhilfebezug ausführlich begründet. Alleine mit dem pauschalen Verweis auf ihre Mitwirkung im sozialhilferechtlichen Verfahren vermögen die Beschwerdeführer diese Erwägungen nicht infrage zu stellen. Die Vorinstanz hat die Mitwirkung der Beschwerdeführer nicht in Abrede gestellt, aber mit Blick auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung (vgl. Urteil 2C_525/2020 vom 7. Oktober 2020 E. 4.2.3) erwogen, dass das alleine nicht ausreiche, um von einem fehlenden ausländerrechtlichen Verschulden auszugehen. Die Beschwerdeführer setzen sich weder mit der zitierten Rechtsprechung auseinander noch bestreiten sie, dass sich in den Akten keine aktuellen Bewerbungsbemühungen befinden, mit Ausnahme für die Lehrstelle bei der X.________. Dass beide Beschwerdeführer seit Frühling/Sommer 2020 und damit seit Einleitung des vorliegenden Verfahrens angeblich "ausgiebige Stellensuchbemühungen" leisten (vgl. S. 4 der Beschwerde), wird nicht weiter belegt, weshalb offengelassen werden kann, inwieweit dieser Einwand nach Art. 99 Abs. 1 BGG überhaupt zulässig ist.