Citation: 6B_286/2024 E. 1.4.1

1.4.1. Die Beschwerdeführerin schliesst sich der vorinstanzlichen Einschätzung an, wonach auf das forensisch-psychiatrische Gutachten abgestellt werden kann, der Beschwerdegegner an einer deliktsrelevanten schweren psychischen Störung leidet, von ihm in unbehandeltem Zustand eine Gefahr für weitere Delikte ausgeht und er stark behandlungsbedürftig ist. Demgegenüber rügt sie, die Vorinstanz gehe fälschlicherweise davon aus, dass die Anordnung einer stationären Massnahme nicht möglich sei, weil dem Beschwerdegegner die Massnahmewilligkeit fehle, von einer stationären Massnahme kein Erfolg zu erwarten sei und die Anordnung einer stationären Massnahme - insbesondere mit Blick auf die geringe Dauer der verbleibenden Reststrafe - damit als unverhältnismässig erscheine. Folglich wendet sich die Beschwerdeführerin hauptsächlich gegen die vorinstanzliche Beurteilung der Verhältnismässigkeit.