Citation: 2C_699/2020 E. 5.1.2

5.1.2. Der Beschwerdeführer wendet ein, dass er lediglich zu 12 Monaten unbedingter Freiheitsstrafe verurteilt worden sei. So könne es nicht angehen, dass die Vorinstanz die Unterscheidung zwischen bedingten und unbedingten Freiheitsstrafen bei der Interessenabwägung nicht berücksichtige, da das Strafmass mittels teilbedingten Strafvollzugs dem Verschulden eines Verurteilten angepasst werden könne. Der Umstand, dass die verfahrensauslösende Strafe teilbedingt ausgesprochen wurde, fällt bei der Beurteilung des Verschuldens nur wenig ins Gewicht. Denn die Vollzugsart ist nur in geringem Mass Ausdruck des strafrechtlichen Verschuldens (Urteil 2C_64/2016 vom 2. August 2016 E. 2.4.1 mit Hinweis). Entsprechend ist nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz bei der Interessenabwägung dem Umstand, dass ein überwiegender Teil der Strafe gegen den Beschwerdeführer bedingt ausgesprochen worden war, kein grosses Gewicht beimass (vgl. Urteile 2C_564/2019 vom 6. Februar 2020 E. 5.3 f.; 2C_114/2019 vom 11. November 2019 E. 5.1.1; 2C_64/2016 vom 2. August 2016 E. 2.4.1).