Citation: 9C_385/2020 E. A

Der 1968 geborene A.D.________ war ab 1. Juli 2015 als Vizepräsident für die Bereiche Zentral- und Osteuropa bei der E.________ AG tätig und unterstand damit erstmals der schweizerischen Berufsvorsorgegesetzgebung. Am 13. Juli 2015 verstarb A.D.________ und hinterliess seine Ehefrau A.A.________ (geb. 1969) und seine zwei Kinder A.B.________ (geb. 2000) und A.C.________ (geb. 2004). Mit Schreiben vom 2. Dezember 2015 teilte die PKRück im Auftrag der zuständigen PKG Pensionskasse, Luzern, den Hinterlassenen mit, es bestehe Anspruch auf eine Ehegattenrente von jährlich Fr. 7'298.40 und auf zwei Waisenrenten von jährlich je Fr. 2'433.-. Auf Intervention der Hinterlassen hin hielt die PKRück fest, es bestehe lediglich Anspruch auf die Mindestleistungen gemäss BVG. Sie begründete dies damit, dass A.D.________ den Gesundheitsfragebogen der PKG Pensionskasse nicht eingereicht habe und diese ihm in der Folge auch die Aufnahme in die überobligatorischen Leistungen nicht bestätigt habe.