Citation: 1C_311/2022 E. 3.4.2

3.4.2. Die Beschwerdeführerin bemängelt weiter, die aus dem Geoportal des Kantons St. Gallen verwendeten Daten seien im vorliegenden Verfahren in Verletzung ihres Anspruchs auf rechtliches Gehör einerseits nicht ausdrücklich dokumentiert und andererseits ihre diesbezügliche Rüge vor der Vorinstanz nicht gehört worden. Die Website www.geoportal.ch ist ein Angebot der Behörden zur Publikation ihrer amtlichen Geodaten und beinhaltet auch die amtliche Vermessung in der fraglichen Gemeinde. Informationen aus dem Internet gelten grundsätzlich dann als notorische Tatsachen, wenn ihnen aufgrund des Umstands, dass sie leicht zugänglich sind und aus verlässlichen Quellen stammen (wie Statistiken des Bundesamtes für Statistik, Handelsregistereinträge, Wechselkurse, SBB-Fahrpläne etc.), ein offizieller Anstrich anhaftet (vgl. BGE 149 I 91 E. 3.4; 143 IV 380 E. 1.2; Urteile 1C_396/2022 vom 7. Juli 2023 E. 3.3; 1C_582/2018 vom 23. Dezember 2019 E. 2.3). Diese Voraussetzungen sind vorliegend erfüllt und die Behörden waren nicht gehalten, ein separates Aktenstück für das Verfahren zu erstellen. Der Vorwurf, die auf Angaben aus Geoportal beruhenden Messungen der Behörden seien nicht dokumentiert worden, ist wiederum nicht zutreffend. Die Vorinstanz verweist in ihrer E. 5.3 ausdrücklich und mit Nennung des fraglichen Aktenstücks auf die Berechnung des AFU zum horizontalen Abstand zwischen OMEN Nrn. 2 und 2a zur Antenne, welche auf einem Auszug aus dem Geoportal beruht.