Citation: 8D_6/2022 E. 1.2

1.2. Das angefochtene Urteil ist ein Endentscheid einer letzten kantonalen Instanz (Art. 86 Abs. 1 lit. d, Art. 90 BGG) und betrifft ein öffentlich-rechtliches Arbeitsverhältnis, das heisst eine öffentlich-rechtliche Angelegenheit im Sinne von Art. 82 lit. a BGG. Es handelt sich um eine vermögensrechtliche Streitigkeit, weshalb der Ausschlussgrund von Art. 83 lit. g BGG nicht gegeben ist. Gemäss Art. 85 Abs. 1 lit. b BGG ist auf dem Gebiet der öffentlich-rechtlichen Arbeitsverhältnisse die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten unzulässig, wenn der Streitwert weniger als Fr. 15'000.- beträgt. Nach Auffassung des kantonalen Gerichts wird dieser Streitwert, der in der Lohndifferenz vom 1. August 2020 bis zum 31. Juli 2022 von insgesamt Fr. 5000.- bestehe, hier nicht erreicht. Entsprechend der vorinstanzlichen Rechtsmittelbelehrung (vgl. Art. 112 Abs. 1 lit. d BGG) erhebt die Beschwerdeführerin deshalb subsidiäre Verfassungsbeschwerde nach Art. 113 ff. BGG. Bei fortbestehendem Arbeitsverhältnis bestimmt sich der Streitwert im Verfahren vor Bundesgericht allerdings nicht auf der Basis der Lohndifferenz in der Zeit zwischen Anstellung (1. August 2020) und frühestmöglicher Auflösung des Arbeitsverhältnisses bei Eingang der Beschwerde (31. Juli 2022), sondern nach Art. 51 Abs. 1 lit. a in Verbindung mit Abs. 4 BGG. Entsprechend dem Zeitraum bis zum Erreichen des Pensionsalters der Beschwerdeführerin ist zur Berechnung des Streitwertes vom fünfzehnfachen Betrag der einjährigen Lohndifferenz von Fr. 2500.- auszugehen, weshalb die Streitwertgrenze von Fr. 15'000.- nach Art. 85 Abs. 1 lit. b BGG klar überschritten wird. Da auch die übrigen Verfahrensvorschriften erfüllt sind, kann die demzufolge fälschlicherweise als subsidiäre Verfassungsbeschwerde bezeichnete Eingabe als Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten entgegengenommen werden (vgl. Urteil 8D_7/2019 vom 13. Februar 2020 E. 1 mit Hinweis). Von einer Rückweisung zur Verbesserung des Mangels im Sinne von Art. 112 Abs. 3 BGG kann unter diesen Umständen abgesehen werden.