Citation: 2C_118/2021 E. B

Die A.________ AG deklarierte in der Steuererklärung 2012 einen Verlust von Fr. 36'376.-- und in der Steuererklärung 2013 einen Verlust von Fr. 5'758.--. Gestützt darauf wurde sie mit Verfügung vom 8. November 2013 aufgrund des Rechnungsabschlusses per 31. Dezember 2012 mit einem steuerbaren Reingewinn von Fr. 0.-- und mit einem steuerbaren Eigenkapital von Fr. 128'040.-- sowie mit Verfügung vom 3. November 2014 aufgrund des Rechnungsabschlusses per 31. Dezember 2013 mit einem steuerbaren Reingewinn von Fr. 0.-- und einem steuerbaren Eigenkapital von Fr. 117'282.-- veranlagt. Beide Veranlagungen erwuchsen unangefochten in Rechtskraft. In der Steuererklärung 2014 verrechnete die A.________ AG den in der Jahresrechnung 2014 ausgewiesenen Gewinn von Fr. 12'684.-- mit den Verlusten der Geschäftsjahre 2012 und 2013 von insgesamt Fr. 42'134.-- und deklarierte einen steuerbaren Reingewinn von Fr. -29'450.-- und ein steuerbares Eigenkapital von Fr. 129'967.--. In der Folge veranlagte die Steuerbehörde die A.________ AG für das Jahr 2014 mit Verfügungen vom 26. Juli 2016 unter Aufrechnung eines Betrags von insgesamt Fr. 48'178.-- und unter Berücksichtigung einer Steuerrückstellung von Fr. 3'300.-- mit einem steuerbaren Reingewinn von Fr. 15'428.-- und einem steuerbaren Eigenkapital von Fr. 126'666.-- für die Kantonssteuern sowie mit einem steuerbaren Reingewinn von Fr. 15'428.-- für die direkte Bundessteuer. Sämtliche dagegen erhobene Rechtsmittel wurden mangels hinreichenden Nachweises der geschäftsmässigen Begründetheit des Aufwandes abgewiesen (bestätigt mit Urteil 2C_1113/2018 vom 8. Januar 2019).