Citation: 1C_702/2017 E. A

Am 2. Mai 2017 entzog das Strassenverkehrsamt des Kantons Thurgau A.________ den Führerausweis auf unbestimmte Zeit, nachdem ein verkehrspsychologisches Gutachten vom 13. März 2017 seine charakterliche Fahreignung verneint hatte. A.________ erhob gegen diese Entzugsverfügung Rekurs. Am 23. Mai 2017 setzte ihm der Präsident der Rekurskommission Frist an zur Leistung eines Kostenvorschusses von Fr. 600.--. Am 17. August 2017 trat die Rekurskommission auf den Rekurs nicht ein mit der Begründung, innert Frist sei weder der Kostenvorschuss geleistet noch ein rechtsgenügliches Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege gestellt worden. A.________ habe bloss in der Rekurseingabe erwähnt, dass er wegen des Führerausweisentzugs arbeitslos und "zum Sozialfall" geworden sei, ohne diese Behauptung irgendwie zu belegen. Im Übrigen sei der Rekurs auch in der Sache unbegründet, da kein positives verkehrspsychologisches Gutachten vorliege. Einer allfälligen Beschwerde entzog sie die aufschiebende Wirkung. Am 15. November 2017 wies das Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau die Beschwerde von A.________ gegen diesen Rekursentscheid ab, soweit es darauf eintrat.