Citation: 5A_945/2014 E. C

Gegen diesen Entscheid erhob die Beschwerdeführerin am 28. Juli 2014 Berufung an das Obergericht des Kantons Aargau. Sie verlangte weiterhin, C.________ und B.________ unter ihre Obhut zu stellen und das Besuchs- und Ferienrecht des Beschwerdegegners zu regeln, eventuell (bei Obhut des Beschwerdegegners) detailliert ihr Besuchs- und Ferienrecht hinsichtlich der beiden Kinder zu regeln. Die Erziehungsbeistandschaft für B.________ sei aufzuheben. Die eheliche Wohnung sei ihr zuzuweisen, eventuell sei ihre Auszugsfrist zu verlängern. Weiter hielt sie an der Bezahlung von Kindesunterhalt (Fr. 950.-- für B.________, Fr. 1'000.-- für C.________, je zuzüglich Zulagen) und von persönlichen, unbefristeten Unterhaltsbeiträgen (Fr. 4'837.--; eventuell - bei Obhut des Beschwerdegegners - Fr. 5'267.--) fest. Die Gütertrennung sei nicht anzuordnen. Schliesslich ersuchte sie um aufschiebende Wirkung. Der Beschwerdegegner widersetzte sich der Berufung. Das Obergericht schob die Vollstreckung des bezirksgerichtlichen Entscheids mit Verfügung vom 23. September 2014 auf. Mit Urteil vom 13. Oktober 2014 hiess es die Berufung teilweise gut und änderte das bezirksgerichtliche Urteil insofern ab, als es die der Beschwerdeführerin gesetzte Auszugsfrist bis 30. November 2014 verlängerte und zudem den Beschwerdegegner verpflichtete, der Beschwerdeführerin an ihren persönlichen Unterhalt Fr. 4'500.-- ab ihrem Auszug bzw. Fr. 320.-- ab 1. Juni 2015 zu bezahlen (Dispositiv-Ziffer 1.1). Im Übrigen wies es die Berufung ab (Dispositiv-Ziffer. 1.2). Die obergerichtlichen Kosten von Fr. 1'500.-- auferlegte es der Beschwerdeführerin (Dispositiv-Ziffer 2). Zudem verpflichtete es sie, dem Beschwerdegegner eine Parteientschädigung von Fr. 2'295.-- zu bezahlen (Dispositiv-Ziffer 3).