Citation: 2C_832/2021 E. 8.2.4

8.2.4. Der Entzug der Niederlassungsbewilligung trifft den Beschwerdeführer sicher hart. Die Ausreise in den Kosovo kann ihm indessen zugemutet werden. Er ist dort aufgewachsen und besuchte die Schule bis zur 8. Primarklasse. Auch nach seiner Einreise in die Schweiz blieb er seiner Heimat verbunden und besuchte sie regelmässig. Er heiratete im Kosovo zudem seine jetzige Ehefrau und aktuell lebt mindestens noch ein Onkel von ihm dort. Er ist demnach weiterhin mit Sprache und Kultur in seiner Heimat vertraut und kann auf ein gewisses soziales Umfeld zurückgreifen, welches ihm bei der Integration behilflich sein kann. Zudem verfügt er über Berufserfahrung, die ihm beim Aufbau einer neuen wirtschaftlichen Existenz behilflich sein wird. Das ungewisse Schicksal des Einfamilienhauses, in dem der Beschwerdeführer und seine Familie bisher bei ihren Besuchen im Kosovo jeweils gewohnt hatten, und welches gemäss eigenen Angaben nach dem Tod des Vaters im Dezember 2020 habe veräussert werden müssen, ändert nichts an der Zumutbarkeit der Rückkehr.