Citation: 6B_531/2022 E. 3.2

3.2. Mit diesen Vorbringen setzt sich die Beschwerdeführerin nicht substanziiert mit den Erwägungen der Vorinstanz auseinander. Diese hat einlässlich dargelegt, weshalb sie in sachverhaltlicher Hinsicht zum Schluss gelangt, dass die Beschwerdeführerin in dem Moment, als sie von C.________ angesprochen worden war, sich und ihre gesamten Waren an der Kassiererin und am Zahlterminal vorbei bewegt hatte, ohne dass sie die nicht bezahlte Ware der Kassiererin offen (auf dem Förderband oder im Einkaufswagen) präsentiert oder die Kassiererin auf eine "noch anstehende dritte Rechnung" hingewiesen hätte; ebenso einlässlich legt die Vorinstanz dar, weshalb sie es als erstellt erachtet, dass die Beschwerdeführerin die fraglichen Waren "am Ende des Kassenbereichs" nicht mehr hat bezahlen wollen (vgl. angefochtenes Urteil S. 7-14). Sodann begründet die Vorinstanz ausführlich, weshalb sie den von ihr als erstellt erachteten Sachverhalt als Gewahrsamsbruch qualifiziert bzw. weshalb die Beschwerdeführerin mit ihrem Verhalten eine Gewahrsamsenklave gebildet und somit den Diebstahl vollendet hat (angefochtenes Urteil S. 14-16). Aus den Ausführungen der Beschwerdeführerin ergibt sich nicht im Ansatz, inwiefern die Vorinstanz bei der Beweiswürdigung bzw. der Feststellung des Sachverhalts in Willkür verfallen wäre und/oder beim von ihr festgestellten Sachverhalt geltendes Recht in Bezug auf den angefochtenen Schuldspruch verletzt haben könnte. Die Beschwerde erfüllt selbst die an eine Laienbeschwerde zu stellenden, minimalen Begründungsanforderungen nicht. Darauf ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.