Citation: 6B_834/2021 E. 2.3

2.3. Der Beschwerdeführer ist Staatsangehöriger von Guinea, wo er bis im Alter von ca. 31 Jahren lebte (angefochtenes Urteil S. 14). Seit 2005 ist er in der Schweiz wohnhaft, wobei er im Zeitpunkt des angefochtenen Entscheids über eine schweizerische Niederlassungsbewilligung verfügte (vgl. angefochtenes Urteil S. 19). Er machte im Berufungsverfahren geltend, er beabsichtige die Mutter seiner in den Niederlanden wohnhaften, bald achtjährigen Tochter zu heiraten. Der Beschwerdeführer hat gemäss dem angefochtenen Entscheid neben seiner niederländischen Tochter auch einen im Jahr 2019 geborenen und in Guinea wohnhaften Sohn. Mit seiner in den Niederlanden wohnhaften Tochter hatte der Beschwerdeführer bis zum angefochtenen Entscheid bloss losen Kontakt (vgl. angefochtenes Urteil S. 15 und 21, wonach lediglich sporadische Besuche stattfanden) und er war nicht in der Lage, für deren Unterhalt aufzukommen. Die Vorinstanz stellt diesbezüglich fest, der Beschwerdeführer habe seine Tochter gemäss eigenen Angaben seit Februar 2019 nicht mehr finanziell unterstützt und auch zuvor seien nachweislich nur drei Unterstützungszahlungen erfolgt (angefochtenes Urteil S. 17).