Citation: 9D_5/2023 E. 2.2

2.2. Die Steuerpflichtigen hatten mit ihrem Gesuch vom 15. Mai 2023 um die Erteilung des Rechts zur unentgeltlichen anwaltlichen Verbeiständung ersucht. Das Bundesgericht hat das Gesuch mit detailliert begründeter Verfügung vom 9. Juni 2023 abgewiesen und dies mit der prima facie bestehenden Aussichtslosigkeit begründet. Mit weiterer Eingabe vom 24. August 2023 bzw. 18. September 2023 beantragen die Steuerpflichtigen nunmehr die Erteilung des Rechts zur unentgeltlichen Prozessführung. Wie sie wissen müssen, ist die erneute Prüfung der Voraussetzungen der unentgeltlichen Rechtspflege (Art. 64 BGG) an materielle Voraussetzungen geknüpft (siehe etwa das die heutigen Steuerpflichtigen betreffende Urteil 8C_277/2022 vom 8. Juli 2022). So ist praxisgemäss zu verlangen, dass das neuerliche Gesuch mit veränderten Verhältnissen oder neue Tatsachen unterlegt wird (unter vielen: Urteile 8C_89/2021 vom 7. April 2021; 9C_593/2016 vom 13. Dezember 2016; 9C_511/2010 vom 30. September 2010). Daran fehlt es hier, nachdem die Steuerpflichtigen lediglich ihren seinerzeitigen Antrag auf die unentgeltliche Prozessführung ausweiten und keinerlei substanzielle Begründung für ihr Gesuch liefern.