Citation: 5A_686/2017 E. 2.3

2.3. Die Beschwerdeführerin beruft sich ausserdem auf Grundlagenirrtum (Art. 24 Abs. 1 Ziff. 4 OR) und Verrechnung (Art. 120 ff. OR). Gemäss Art. 82 Abs. 2 SchKG wird die Rechtsöffnung ausgesprochen, sofern der Betriebene nicht Einwendungen, welche die Schuldanerkennung entkräften, sofort glaubhaft macht. Vorgebracht werden dürfen sämtliche zivilrechtlichen Einwendungen und Einreden, welche die geltend gemachte Schuldanerkennung entkräften (BGE 142 III 720 E. 4.1 S. 723). Was den behaupteten Grundlagenirrtum angeht, so behauptet die Beschwerdeführerin auch in diesem Zusammenhang, die Schuldanerkennung im Vertrauen darauf unterzeichnet zu haben, dass die Beschwerdegegnerin gewillt sei, die drei Monate zuvor besprochenen Massnahmen zur Mängelbehebung umzusetzen. Das Obergericht hat diesen Einwand als nicht glaubhaft erachtet. Objektive Anhaltspunkte, warum sie auf die Umsetzung der Massnahmen hätte vertrauen dürfen oder dass eine Gegenleistung versprochen worden sei, seien weder dargetan noch belegt worden. Die Beschwerdeführerin legt vor Bundesgericht nicht dar, inwieweit das Obergericht bei dieser Sachverhaltswürdigung in Willkür verfallen sein soll, sondern sie beschränkt sich auch in diesem Zusammenhang darauf, die angebliche Vertrauensgrundlage aus ihrer Sicht zu schildern. Dass sie insoweit ihren Begründungsobliegenheiten nicht genügt, wurde bereits dargelegt (oben E. 2.2). Zur Verrechnung hat das Obergericht erwogen, die Beschwerdeführerin stütze ihre Gegenforderung auf Geschehnisse rund um einen Korpus. Aus den eingereichten Unterlagen gehe zwar hervor, dass es zu Meinungsverschiedenheiten im Zusammenhang mit diesem Einrichtungsgegenstand gekommen sei. Inwieweit daraus aber eine Gegenforderung in der Höhe von Fr. 48'000.-- resultieren solle, sei nicht klar und damit auch nicht glaubhaft gemacht. Vor Bundesgericht beschränkt sich die Beschwerdeführerin - unter Hinweis auf eine eingereichte Rechnung und die Korrespondenz zwischen den Parteien - auf die Behauptung des Gegenteils, ohne detailliert aufzuzeigen, weshalb die Würdigung des Obergerichts willkürlich sein soll. Zudem behauptet sie, die Beschwerdegegnerin habe die Gegenforderung nie bestritten. Sie habe sich vielmehr geweigert, zum Verbleib des Korpus Stellung zu nehmen, was als Anerkennung der Gegenforderung gewertet werden müsse. Soweit diese Ausführungen den Sachverhalt beschlagen (fehlende Bestreitung und fehlende Stellungnahme), finden sie im angefochtenen Urteil keine Stütze und sind mithin unbeachtlich. Eine genügende Sachverhaltsrüge fehlt. Es bleibt demnach dabei, dass die Beschwerdeführerin gegen die betriebene Forderung keine Einreden oder Einwendungen glaubhaft gemacht hat.