Citation: 1C_34/2023 E. 1.4

1.4. Belässt die Formulierung der Nebenbestimmungen keinen Spielraum für ihre Umsetzung, qualifiziert das Bundesgericht Entscheide im vorgenannten Sinne hinsichtlich ihrer Anfechtbarkeit als Endentscheide (vgl. BGE 149 II 170 E. 1.6 e contrario). Eine ähnliche Praxis gilt im Bereich der Rückweisungsentscheide: Obschon diese das Verfahren formell nicht abschliessen, werden sie bezogen auf ihre selbstständige Anfechtbarkeit ausnahmsweise als (Quasi-) Endentscheide betrachtet, wenn der unteren Instanz kein eigener Entscheidungsspielraum mehr verbleibt (vgl. BGE 149 II 170 E. 1.9 mit Hinweis). Verfügt die Bauherrschaft hingegen über einen Umsetzungs- bzw. Gestaltungsspielraum, wird die Baubehörde prüfen müssen, ob die gewählte Lösung gesetzeskonform und geeignet ist, die beanstandeten Mängel zu beseitigen. Insofern verbleibt der Baubehörde ein Entscheidungsspielraum und gilt das Baubewilligungsverfahren noch nicht als abgeschlossen (so bereits Urteil 1C_407/2008 vom 25. Mai 2009 E. 1.2). Vorliegend ist ein Spielraum bei der Umsetzung der Nebenbestimmungen nicht von der Hand zu weisen. Es sind - auch unter Berücksichtigung der Vorgabe eines Mindestmasses für die Rückversetzung des Attikageschosses durch das Baurekursgericht - verschiedene Lösungen denkbar, die zur Behebung der festgestellten Mängel des Bauvorhabens führen können. Beim angefochtenen Urteil handelt es sich damit um einen Zwischenentscheid, der lediglich unter den Voraussetzungen von Art. 93 Abs. 1 BGG selbstständig angefochten werden kann.