Citation: 5P.483/2002 12.02.2003 E. 1

dass das Kantonsgericht die Nichtigkeitsklage der Beschwerdeführerin mit der Begründung abwies, obgleich der Rechtsöffnungstitel (Entscheid des Polizeigerichts der Beschwerdegegnerin vom 9. Mai 2001) den minderjährigen Sohn der Beschwerdeführerin (B.________, geb. 2. Januar 1985) zur Zahlung von 150 Franken Gerichtskosten an die Beschwerdegegnerin verpflichte, sei es nicht willkürlich, die Rechtsöffnung (in der von der Beschwerdegegnerin gegen die Beschwerdeführerin für den erwähnten Betrag eingeleiteten Betreibung) gegenüber der Beschwerdeführerin zu erteilen, weil diese auf Grund von Art. 276 ZGB für die Prozesskosten ihres Sohnes einzustehen habe, dass die Beschwerdeführerin vor Bundesgericht diese Auffassung zu Recht als unhaltbar und damit als willkürlich (Art. 9 BV) rügt, dass nämlich der Rechtsöffnungsrichter bzw. das Kantonsgericht nicht über eine auf Grund von Art. 276 ZGB gegen die Beschwerdeführerin gerichtete Forderungsklage für Prozesskosten des Kindes, sondern über das Vorliegen eines Rechtsöffnungstitels im Sinne von Art. 81 Abs. 1 SchKG gegenüber dem Betreibungsschuldner zu befinden hatte, dass im Rechtsöffnungsverfahren einzig zu prüfen war, ob Identität des Betreibungsschuldners mit dem aus dem Rechtsöffnungstitel Verpflichteten bestand (André Panchaud/Marcel Caprez, Die Rechtsöffnung, Zürich 1980, § 106, S. 256f.), dass es im vorliegenden Fall an der (für die Erteilung der Rechts- öffnung erforderlichen) Identität des aus dem Urteil des Polizeigerichts verpflichteten Sohnes mit der betriebenen Beschwerdeführerin offensichtlich fehlte, weshalb sich die Abweisung der Nichtigkeitsklage gegen die Erteilung der Rechtsöffnung als ebenso willkürlich erweist wie die Verweigerung des unentgeltlichen Rechtsbeistandes wegen angeblicher Aussichtslosigkeit dieses Rechtsmittels, dass somit die staatsrechtliche Beschwerde gutzuheissen ist und sowohl das Urteil des Kantonsgerichts (Kassationshof in Zivilsachen) vom 19. November 2002 wie auch der Präsidialentscheid vom gleichen Tag aufgehoben werden, dass die unterliegende Beschwerdegegnerin kostenpflichtig (Art. 156 Abs. 2 OG) und das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege der Beschwerdeführerin gegenstandslos wird, dass die nicht durch einen Anwalt vertretene Beschwerdeführerin keine Parteientschädigung zugesprochen erhält (BGE 113 Ib 353 E. 6b), im Verfahren gemäss Art. 36a OG erkannt: