Citation: 5A_878/2023 E. 6

Zur vom Obergericht qua Offizialmaxime zugunsten der Beschwerdeführerin geänderten Regelung des persönlichen Verkehrs mit den Töchtern formuliert die Beschwerdeführerin kein Begehren. Daran ändert die Tatsache nichts, dass sie mit ihrem Rechtsbegehren 2 zwar ein reformatorisches Begehren stellt (Sachverhalt Bst. C.a), denn sie versteht diesen Antrag als vorsorgliche Massnahme, mit welcher das Kontaktrecht "provisorisch" festgelegt werden soll, und zwar bis zum Entscheid der nach Massgabe des Rechtsbegehrens 1 zu beauftragenden "anderen" Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde. Anders als im Verfahren vor Obergericht findet die Offizialmaxime im Verfahren vor Bundesgericht keine Anwendung (Urteile 5A_514/2023 vom 12. Januar 2024 E. 1.3.3; 5A_133/2022 vom 27. Oktober 2022 E. 1.2.1; je mit Hinweisen) und darf dieses nicht über die Begehren der Parteien hinausgehen (Art. 107 Abs. 1 BGG). Auch aus der Beschwerdebegründung ergibt sich nicht, welche Besuchsrechtsregelung die Beschwerdeführerin anstrebt; sie beklagt sich bloss - aber immerhin - über die "Weigerung der Ausweitung des persönlichen Verkehrs". Damit zielen sämtliche im Zusammenhang mit der Besuchsrechtsregelung erhobenen Sachverhalts- und Rechtsrügen ins Leere, weshalb darauf nicht einzugehen ist.