Citation: 2C_95/2021 E. 6.1

6.1. Nach Auffassung der Beschwerdeführer stützt sich die Pflichtverletzung auf eine kompetenzwidrig erlassene Bestimmung des kantonalen Rechts. Ausserdem hätte die Vorinstanz § 36 Abs. 1 GesG/ZG formalistisch, willkürlich und unverhältnismässig angewendet. Sie hätten die Arztpraxis in U.________ übernommen. Der vormalige Praxisinhaber habe es unterlassen, sie bei der Praxisübernahme angemessen zu unterstützen. Einer der unzähligen Mängel habe darin bestanden, dass das IT-System und damit auch das System zur Führung der elektronischen Krankengeschichten auf den Namen des Vorgängers programmiert gewesen sei. Sodann seien zusätzliche Patientendossiers in Papierform geführt worden bis das Problem habe behoben werden können. Ein Beispiel einer schriftlichen Patientendokumentation hätten sie bereits im kantonalen Verfahren beigebracht. Die Beschwerdeführer machen damit in tatsächlicher Hinsicht geltend, eine Patientendokumentation in Papierform als Beweis ins Recht gelegt zu haben. Die Vorinstanz habe dieses Beweismittel nicht beachtet und den Sachverhalt infolgedessen offensichtlich unrichtig festgestellt.