Citation: 5A_92/2024 E. A

A.a. Die A.________ ist eine Vorsorgeeinrichtung im Sinn von Art. 48 ff. BVG mit Sitz in Schwyz. Ihr war die C.________ GmbH angeschlossen. Über diese wurde am 30. Mai 2017 der Konkurs eröffnet. Das Konkursverfahren wurde am 5. Juli 2017 mangels Aktiven eingestellt, und am 24. Oktober 2017 wurde die Gesellschaft im Handelsregister gelöscht. B.________ war alleiniger Gesellschafter und Geschäftsführer der konkursiten Gesellschaft. A.b. Im Rahmen von gegen B.________ laufenden Betreibungsverfahren wurde diesem am 25. April 2022 zunächst die provisorische und am 15. Juni 2022 die definitive Nachlassstundung gewährt; letztere wurde am 1. Dezember 2022 um weitere sechs Monate verlängert. Im Nachlassverfahren meldete die A.________ eine Forderung von Fr. 20'488.55 als Schadenersatz aus Organhaftung für nicht bezahlte BVG-Prämien nebst Zins zu 6 % vom 3. Juni 2016 bis 25. April 2022, insgesamt Fr. 27'736.45 an. A.c. B.________ bestritt die eingegebene Forderung. In dem von der Sachwalterin geführten Eingabenverzeichnis wurde die Forderung der A.________ in der Rubrik "Privilegierte (I.-II. Kl.) " mit Fr. 0.-- und in ihrem Bericht an das Nachlassgericht als bestrittene Drittklassforderung (im Betrag von Fr. 0.--) aufgeführt. Im vorgeschlagenen Nachlassvertrag verpflichtete sich B.________, die privilegierten Forderungen nach Art. 219 SchKG zu 100 % zu bezahlen, wobei die privilegierten Gläubiger auf die Sicherstellung ihrer Forderung gemäss Art. 306 Abs. 1 Ziff. 2 SchKG verzichteten. Den Gläubigern der 3. Klasse sollte er eine Dividende von 10 % bezahlen, die 48 Monate nach der gerichtlichen Bestätigung des Nachlassvertrags zahlbar ist. A.d. Der Amtsgerichtspräsident Solothurn-Lebern bestätigte mit unbegründetem Urteil vom 26. Juli 2023 den von B.________ mit seinen Gläubigern vereinbarten Nachlassvertrag. In Ziffer 4 des Urteils setzte er der A.________ Frist zur Einreichung der Anerkennungsklage für die von B.________ bestrittene Forderung. A.e. Am 28. August 2023 reichte die A.________ beim Amtsgericht Solothurn-Lebern die Anerkennungsklage gegen B.________ ein. Sie beantragte, B.________ sei zur Zahlung von Schadenersatz im Umfang von Fr. 27'736.45 an sie zu verpflichten, und die entsprechende Forderung sei als privilegierte Forderung in der Ersten Klasse im Nachlassverfahren/Nachlassvertrag anzuerkennen (Rechtsbegehren 1). Sie berief sich dabei auf die Organhaftung nach Art. 754 OR und die strafrechtliche Verurteilung von B.________ wegen Zweckentfremdung von BVG-Beiträgen (Art. 76 Abs. 3 BVG). Sodann sei B.________ zu verpflichten, den Betrag von Fr. 27'736.45 bis zur Erledigung des Verfahrens bei der Depositenanstalt zu hinterlegen (Rechtsbegehren 2). A.f. Mit Verfügung vom 31. August 2023 wies der Amtsgerichtspräsident den Hinterlegungsantrag (Rechtsbegehren 2) ab.