Citation: 8C_208/2017 E. 4.1.1

4.1.1. Das kantonale Gericht ist in Würdigung der medizinischen Aktenlage zum Schluss gelangt, dass eine Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin über den strittigen Zeitpunkt hinaus schon deshalb zu verneinen sei, weil keine anspruchsrelevanten (gesundheitlichen) Beeinträchtigungen mehr festzustellen gewesen seien. Diese Beurteilung beruht auf einer nicht zu beanstandenden Prüfung und Würdigung der medizinischen Aktenlage. Die Vorinstanz hat dabei namentlich auf die überzeugende polydisziplinäre Expertise der Begutachtungsstelle C.________ vom 16. Juli 2015 abgestellt. Darin werden ein Status nach Autounfall am 15. August 2009 mit persistierender Hypästhesie am rechten Kleinfinger (ohne Bedeutung für die Leistungsfähigkeit) und - als möglicherweise, aber nicht überwiegend wahrscheinlich auf den Unfall zurückgehende Diagnosen - eine Dysthymie im Sinne einer pathologischen Trauerreaktion auf den Tod der Tochter, mit unfallfremden aufrechterhaltenden Faktoren, sowie (ohne Auswirkung auf die Leistungsfähigkeit) Spannungskopfschmerzen angegeben. Die Versicherte sei spätestens ab Untersuchungsdatum (30. Juni und 9. Juli 2015) sowohl in ihrer angestammten Tätigkeit als Mitarbeiterin im Innendienst eines Versicherungsberatungsbüros als auch in jeder anderen Tätigkeit, die ihrer Konstitution und ihren beruflichen Qualifikationen entspreche, zeitlich vollschichtig und mit 100 % Leistung einsetzbar.