Citation: B 65/06 19.04.2007 E. 6

Die Beschwerdeführerin rügt, die Vorinstanz habe zu Unrecht bei der Berechnung der Rentenhöhe nicht auf die Altersgutschriften gemäss Versorgeplan abgestellt. Diese Rüge ist unbegründet: Die Beschwerdegegnerin ist eine umhüllende Vorsorgeeinrichtung, welche sowohl obligatorische als auch weiter gehende Leistungen erbringt. Die obligatorischen Leistungen berechnen sich nach den Vorgaben des BVG; alle Leistungen, die ausserhalb dieses Bereichs liegen, sind der weitergehenden Vorsorge zuzuordnen (Hermann Walser, Weitergehende berufliche Vorsorge, in: Ulrich Meyer (Hrsg.) SBVR Soziale Sicherheit, 2. A. Basel 2007, S. 2097 Rz. 1). Dies gilt auch dann, wenn im Reglement einer Vorsorgeeinrichtung die einzelnen Leistungen nicht ausdrücklich in obligatorische und weiter gehende aufgeteilt werden. Die Höhe der obligatorischen Invalidenrente errechnet sich gemäss Art. 24 in Verbindung mit Art. 16 BVG auf deer Basis der obligatorischen Altersgutschriften und der sich daraus ergebenden Altersguthaben. Soweit ein Vorsorgereglement - wie der Vorsorgeplan der Beschwerdegegnerin - höhere Altersgutschriften vorsieht als Art. 16 BVG, handelt es sich dabei um überobligatorische Vorsoge, ebenso bei den auf dieser Basis errechneten Invalidenrenten. Soweit die Beschwerdeführerin in ihrer Eingabe vom 4. Januar 2006 an die Vorinstanz die Rente auf den reglementarischen höheren Altersgutschriften und entsprechenden projizierten Altersguthaben errechnet, handelt es sich somit um Leistungen aus weitergehender Vorsorge, die nur im dargelegten Rahmen (E. 5) geschuldet sind.