Citation: 5A_601/2023 E. 4.2

4.2. Diesem Erfordernis genügt die Beschwerde nicht: Der Beschwerdeführer beschränkt sich auf die Hinweise, die Aufsichtsbeschwerde habe vermögensrechtlichen Charakter und in Streitigkeiten über zivilrechtliche Ansprüche bestehe ein Anspruch auf gerichtliche Beurteilung in einem öffentlichen Verfahren. In keiner Weise geht er damit auf die Feststellung der Vorinstanz ein, es liege kein zivilrechtliches Erkenntnisverfahren vor, das in den Anwendungsbereich der Konventionsbestimmung falle. Zwar erweist sich in diesem Punkt auch der angefochtene Entscheid als nur kurz begründet. Dennoch ist vom Beschwerdeführer im Rahmen der ihn treffenden strengen Begründungspflicht eine Auseinandersetzung mit der Argumentation der Vorinstanz zu erwarten. Der Beschwerde sind weiter keine Hinweise dazu zu entnehmen, inwieweit die nach Ansicht des Beschwerdeführers korrekte Anwendung der EMRK zu dem von ihm gewünschten Ergebnis geführt hätte. Dabei ist zu bedenken, dass der Beschwerdeführer eine öffentliche Verhandlung im aufsichtsrechtlichen Verfahren beantragt hat, die Hauptsache vor Bundesgericht aber nicht mehr strittig, rechtskräftig entschieden (vgl. BGE 146 III 284 E. 2) und daher nicht mehr zu hinterfragen ist. Damit ein Einfluss auf das Ergebnis des vorliegenden Verfahrens angenommen werden könnte, müsste sich die Durchführung der Verhandlung daher vor dem Hintergrund der von der Vorinstanz bei der Kostenfestsetzung (unbestritten) zur Anwendung gebrachten Verordnung des Obergerichts vom 9. Juli 1991 über den Anwaltstarif für Zivil- und Strafsachen (AnwT/TG; RB 176.31) auf die Höhe der zu Lasten des Beschwerdegegners festgelegten Parteientschädigung auswirken. Solches ist weder dargetan noch offensichtlich.