Citation: 9C_730/2014 E. A

A.________, geboren 1978, war zuletzt von Februar bis Oktober 2009 für die Versicherung B.________ als Versicherungsvermittler tätig. Am 17. Mai 2010 unterzog er sich einer Liposuction (Bauchfettabsaugung). Dabei kam es zu einer Dünndarmverletzung, welche mehrere Operationen zur Folge hatte. Aufgrund der eingesetzten Medikamente entwickelte sich eine Opioidabhängigkeit. Am 28. Juni 2010 meldete sich A.________ bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Nach Abklärung der erwerblichen und gesundheitlichen Situation veranlasste die IV-Stelle beim Institut C.________ ein bidisziplinäres viszeralchirurgisch-psychiatrisches Gutachten. Am 31. Januar 2013 diagnostizierten die Experten mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine andauernde Persönlichkeitsänderung nach Operationskomplikationen (ICD-10: F62.8). Aus psychiatrischer Sicht bestand wieder eine Arbeitsfähigkeit von 75 % als Versicherungsvermittler. Mit Vorbescheid vom 7. März 2013 und Verfügung vom 28. Oktober 2013 sprach die IV-Stelle A.________ aufgrund einer Arbeitsunfähigkeit von 100 % ab dem 1. Mai 2011 befristet bis zum 31. Januar 2013 eine ganze Rente zu.