Citation: 2C_294/2019 E. 1.3

1.3. Am 24. Juli 2018 erhob der Steuerpflichtige beim Verwaltungsgericht des Kantons Aargau fristgerecht Beschwerde gegen den Entscheid vom 21. Juni 2018. Mit Entscheid WBE.2018.217 vom 14. Februar 2019 wies das Verwaltungsgericht die Beschwerde ab. Dem "kurzen und unvollständigen" ärztlichen Attest der Hausärztin vom 13. Juli 2017 sei der Beweiswert von vornherein abzusprechen (mangels Fachausbildung der Hausärztin im Bereich Psychiatrie und Psychotherapie), und die Bescheinigung der Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie vom 10. Juli 2017 erschöpfe sich in der wenig ergiebigen Feststellung, dass der Steuerpflichtige "im Mai 2016" zu einem "längeren Therapiegespräch im Sinne einer Krisenintervention" erschienen sei. Dies sei zu unspezifisch. Insgesamt sei nicht nachgewiesen, dass der Steuerpflichtige im Zeitraum ab Ende April 2016 aus gesundheitlichen Gründen verhindert gewesen sein soll, rechtzeitig eine Einsprache zu verfassen oder dies an eine Drittperson zu delegieren.