Citation: 6B_145/2019 E. 5.2

5.2. Die Vorinstanz erwägt unter Verweis auf das erstinstanzliche Urteil (angefochtenes Urteil S. 15; erstinstanzliches Urteil S. 53 f.), die Beschwerdegegnerin 2 habe finanzielle Probleme gehabt. Als der Beschwerdeführer sie gefragt habe, ob sie mit Prostitution viel Geld verdienen wolle, habe sie zugesagt. Da die Beschwerdegegnerin 2 selbst angegeben habe, sich freiwillig in die Prostitution begeben zu haben, könne dem Beschwerdeführer nicht angelastet werden, er habe diese der Prostitution zugeführt, auch wenn er die Idee dafür gehabt habe. Die Vorinstanz geht demgegenüber davon aus, der Beschwerdeführer habe die Tätigkeit der Beschwerdegegnerin 2 als Prostituierte überwacht. Er habe mit den Kunden der Beschwerdegegnerin 2 verhandelt und einen Grossteil der Einnahmen einbehalten. Zudem habe er sich oft im Nebenzimmer aufgehalten, wenn sie einen Freier bedient habe, wodurch er eine gewisse Kontrolle über ihre Tätigkeit gehabt habe. Die Vorinstanz erwähnt dabei den Fall des Freiers, welcher der Beschwerdegegnerin 2 Fr. 300.-- anbot. Der Beschwerdeführer habe mit dem Kunden nachverhandelt und vereinbart, dass die Beschwerdegegnerin 2 für weitere Fr. 500.-- mitgehen dürfe. Von den Fr. 800.-- habe diese nichts gesehen, da der Beschwerdeführer die Fr. 500.-- an sich genommen und die Bardame die Fr. 300.-- für eine angebliche Schuld des Beschwerdeführers einbehalten habe (angefochtenes Urteil S. 15).