Citation: 2C_422/2024 E. 2.3

2.3. Der hier angefochtene Entscheid vom 26. Juni 2024 wurde ein erstes Mal am 28. Juni 2024 an den Beschwerdeführer versandt. Gemäss dem Formular Sendeverfolgung Nr. xxx der Schweizerischen Post wurde er sodann am 1. Juli 2024 dem Verwaltungsgericht mit dem Hinweis "zurückbehalten bis 15.7.24" retourniert. Gemäss Mitteilung des Verwaltungsgerichts wurde das Urteil ein zweites Mal per A-Post Plus an den Beschwerdeführer versandt. Gemäss dem Formular Sendeverfolgung Nr. yyy traf die Sendung am 4. Juli 2024 bei der Abhol- bzw. Zustellstelle ein. Aufgrund eines Rückbehaltungsauftrags des Rechtsvertreters des Beschwerdeführers wurde die Sendung in der Folge zurückbehalten und am 15. Juli 2024 tatsächlich abgeholt. Die Frage, welches der rechtlich massgebende Zeitpunkt der Zustellung unter den konkreten Umständen massgeblich sei, braucht vorliegend nicht näher geklärt zu werden (zum fristauslösenden Moment bei A-Post Plus-Sendungen vgl. u.a. Urteile 2C_469/2023 vom 19. Oktober 2023 E. 3.5; 2C_463/2019 vom 8. Juni 2020 E. 3.2.2; 2C_1032/2019 vom 11. März 2020 E. 3.3; jeweils mit Hinweisen; zur Frage besonderer Vereinbarungen mit der Post vgl. z.B. Urteile 2C_814/2022 vom 19. Oktober 2022 E. 3.2; 2C_463/2019 vom 8. Juni 2020 E. 3.2.4). Denn selbst wenn auf die Berechnung des Beschwerdeführers abgestellt würde, wonach die 30-tägige Beschwerdefrist am Donnerstag, den 11. Juli 2024 zu laufen begonnen habe, würde diese - unter Berücksichtigung des Umstandes, dass sie nicht stillsteht (vgl. E. 2.1 und 2.2 hiervor) - am Freitag, den 9. August 2024 enden. Die am 9. September 2024 eingereichte Beschwerde ist somit in jedem Fall verspätet. Ein Fristwiederherstellungsgesuch (Art. 50 Abs. 1 BGG) wird weder ausdrücklich noch sinngemäss gestellt.