Citation: 8C_81/2017 E. 5.1

5.1. Die Beschwerdeführerin macht geltend, dass im Spital C.________ die stark blutende Schnittwunde im Vordergrund gestanden habe. Dies ändert aber nichts daran, dass eine umfassende Untersuchung insbesondere auch der Beine stattgefunden hat, was aus der detaillierten Befundherhebung der Notfallärztin hervorgeht, eine entsprechende Verletzung aber nicht vermerkt wurde. Da die Beschwerdeführerin ohnehin in ärztlicher Behandlung war, leuchtet nicht ein, weshalb sie bei dieser Gelegenheit bei der Beschreibung des Unfallhergangs oder bei der Abklärung durch die Notfallärztin nicht hätte erwähnen sollen, dass auch ihr Knie in Mitleidenschaft gezogen worden sei. Auch finden sich keine Hinweise darauf, dass sich die Beschwerdeführerin bereits bei Eintritt ins Spital unter dem Einfluss von Schmerzmitteln befunden und deshalb die Knieschmerzen nicht bemerkt hätte. Wegen der Schnittverletzung wurden Dafalgan-Tabletten (500 Milligramm) zur Reserve bei Schmerzen abgegeben. Dass dadurch während mehrerer Tage oder Wochen auch Kniebeschwerden unentdeckt geblieben wären, ist nicht nachvollziehbar.