Citation: 1C_404/2021 E. 2.3

2.3. Das Verwaltungsgericht verneinte in Übereinstimmung mit seinen Vorinstanzen die Sanierungsbedürftigkeit des dem Beschwerdeführer gehörenden strittigen Grundstücks. Nach der Rechtslage und der entsprechenden Rechtsprechung genügt zur Begründung eines Sanierungsbedarfs die Belastung eines Standorts mit Abfällen nicht, sondern es ist zusätzlich erforderlich, dass die Belastung zu schädlichen oder lästigen Einwirkungen führt oder die konkrete Gefahr solcher Einwirkungen besteht (vgl. Art. 32c Abs. 1 USG). Will der Inhaber eines Grundstücks Material aus einem belasteten Standort entfernen, der nicht saniert werden muss, so ist er in Anwendung von Art. 32b bis Abs. 1 und 2 USG für einen allfälligen Rückgriff auf den Verursacher der Belastung auf den Zivilrechtsweg zu verweisen (Urteil des Bundesgerichts 1C_282/2016 und 1C_294/2016 vom 21. Februar 2018 E. 2.2 und 2.3 mit Hinweis auf das Urteil 1C_366/2015 vom 4. Juli 2016 E. 2 f. mit Hinweisen, in: URP 2016 S. 470). Öffentlich-rechtliche Folgen sieht das Gesetz diesfalls nicht vor.