Citation: I 542/05 17.11.2006 E. A

Der 1956 geborene R.________ absolvierte eine Berufslehre als Mechaniker und erwarb 1980 den Fachausweis als Betriebsfachmann. Von 1982 bis 1992 war er als Automechaniker selbständig erwerbstätig. In der Folge nahm er keine Erwerbstätigkeit mehr auf und absolvierte von August 1994 bis Juni 1995 bei den Schulen X.________ AG, eine kaufmännische Ausbildung, die er mit dem "Handelsdiplom VSH Berufsbegleitend" abschloss. Am 1. Oktober 1996 liess er im Handelsregister des Kantons Luzern eine Einzelfirma mit dem Zweck der Wirtschafts- und Finanzberatung eintragen. Er leidet an einer manifesten Femoro-Patellararthrose links mit leichter Quadrizepsathrophie und diskreter schmerzbedingter Bewegungseinschränkung unter Belastung sowie an einem chronischen lumbovertebragenen und cervikothorakalen Schmerzsyndrom. Am 10. August 1994 meldete sich R.________ bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Im Rahmen der ihm zugesprochenen Umschulungsmassnahmen übernahm die Invalidenversicherung die Kosten der Ausbildung zum Treuhänder mit Eidgenössischem Fähigkeitsausweis an der Schule Y.________ in der Zeit von April 1996 bis September 1999 (Verfügungen vom 23. April 1996, 28. Januar 1997, 1. Mai 1998 und 24. Februar 1999), doch bestand er zwei Mal die Abschlussprüfung nicht. Die IV-Stelle Luzern verfügte hierauf nach Beizug der Akten der Schweizerischen Mobiliar Versicherungsgesellschaft und der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA), welche für die Folgen der bei zwei Auffahrkollisionen vom 27. November 1997 und 5. Januar 2000 erlittenen HWS-Distorsionstraumata aufkamen, sowie des im Auftrag der Militärversicherung von der MEDAS Zentralschweiz erstatteten Gutachtens vom 17. Juli 2000 den Fallabschluss (Verfügung vom 22. November 2000). Die dagegen erhobene Beschwerde hiess das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern mit Entscheid vom 27. Mai 2002 in dem Sinne gut, dass es die Sache zu ergänzender Sachverhaltsabklärung und neuer Entscheidung an die IV-Stelle zurückwies. Die IV-Stelle holte ein neuropsychologisches Gutachten von Prof. Dr. phil. P.________, vom 16. August 2001 ein, zog die im Auftrag der Krankenkasse Hermes erstatteten Gutachten des Psychiaters Dr. med. F.________, vom 12. Februar 2002 sowie des Rheumatologen Dr. med. A.________, vom 12. November 2001 bei und liess die Leistungsfähigkeit des Versicherten durch das Zentrum für berufliche Abklärung, abklären (Bericht vom 27. November 2002). Gestützt darauf ermittelte die IV-Stelle einen Invaliditätsgrad von 57 % und sprach R.________ mit Verfügungen vom 28. Juli 2003 und 25. September 2003 rückwirkend ab 1. Oktober 1999 eine halbe Invalidenrente zu. Die dagegen erhobenen Einsprachen wies sie mit Einspracheentscheid vom 5. Februar 2004 ab.