Citation: 5C.267/2004 01.06.2005 E. 1

1.1 Die Berufung richtet sich gegen ein letztinstanzliches Urteil und beschlägt eine Schadenersatzforderung aus dem Abschluss eines Versicherungsvertrages, mithin eine Zivilrechtsstreitigkeit. Die gesetzliche Streitwertgrenze ist erreicht. Die Berufung ist unter diesen Gesichtspunkten zulässig (Art. 46, Art. 48 Abs. 1 OG). 1.2 In der Berufungsschrift ist darzulegen, welche Bundesrechtssätze und inwiefern diese durch den angefochtenen Entscheid verletzt sind (Art. 55 Abs. 1 lit. b OG). Das Bundesgericht ist an die tatsächlichen Feststellungen der letzten kantonalen Instanz gebunden, es wäre denn, dass sie unter Verletzung bundesrechtlicher Beweisvorschriften zustande gekommen sind (BGE 127 III 248 E. 2c S. 252). Vorbehalten bleibt die Berichtigung offensichtlich auf Versehen beruhender Feststellungen von Amtes wegen (Art. 63 Abs. 2 OG). Ausführungen gegen die tatsächlichen Feststellungen sind unzulässig (Art. 55 Abs. 1 lit. c OG). Für die Kritik an der Beweiswürdigung durch die Vorinstanz ist die staatsrechtliche Beschwerde wegen Verletzung des Willkürverbotes gegeben (Art. 9 BV, Art. 43 Abs. 1 OG). Die Berufungsschrift beachtet diese prozessualen Anforderungen nur teilweise. Insbesondere sind die Ausführungen des Klägers zum Bezug seines Alterskapitals von der Vorsorgeversicherung und die dazugehörigen Unterlagen nicht zu berücksichtigen. Ebenso wenig ist auf seine Behauptung einzugehen, er sei dem Rat der Werbung - und nicht seiner Arbeitskollegin - gefolgt, als er sich beraten liess. Folgerichtig bleiben auch die Stellungnahme der Beklagten zu all diesen Ausführungen sowie deren eigene Vorbringen, insbesondere zum Schaden unberücksichtigt. 1.3 Soweit der Kläger den Standpunkt des Bezirksgerichts als bundesrechtswidrig kritisiert, ist auf seine Ausführungen nicht einzugehen, da vom Bundesgericht einzig das obergerichtliche Urteil - als Anfechtungsobjekt nach Art. 43 Abs. 1 OG - auf seine Übereinstimmung mit dem Bundesrecht zu prüfen ist.