Citation: 6B_997/2014 E. 1.4

1.4. Zum subjektiven Tatbestand führt die Vorinstanz aus, der Beschwerdeführer habe Zweifel bezüglich des Grenzverlaufs gehabt, ansonsten er sich nicht im Internet darüber erkundigt hätte. Mit Verweis auf die erstinstanzlichen Erwägungen hält die Vorinstanz fest, ein Blick auf den vom Beschwerdeführer konsultierten Plan zeige, dass dieser ungenau und nicht geeignet sei, sich Klarheit über die konkreten Gegebenheiten zu verschaffen. Der Beschwerdeführer könne sich daher nicht auf seine angebliche Unwissenheit respektive einen Sachverhaltsirrtum berufen. Vielmehr hätte er sich bei der zuständigen Zollstelle informieren oder den Fahrerwechsel vor der Grenzüberquerung vornehmen müssen, um keine erneute Verurteilung wegen eines Verkehrsdelikts zu riskieren. Der Beschwerdeführer habe zumindest in Kauf genommen, einige Meter auf schweizerischem Territorium zu fahren.