Citation: C 288/05 03.03.2006 E. 2

Der Beschwerdeführer absolvierte in den Jahren 1981 und 1982 eine Lehre als Betriebspraktikant bei der Schweizerischen Post (vormals: PTT) und blieb nach dem Lehrabschluss bis 1984 Postangestellter. Von 1985 bis 2001 arbeitete er - mit einem Unterbruch in den Jahren 1990 und 1991, in welcher Zeit er als Eisenleger tätig war - im Gastgewerbe, wobei er 1992 bis 1997 (selbstständigerwerbender) Restaurationsbetreiber war. 1994 besuchte er die Wirteschule. Ab 1991 arbeitete er für die Firma D.________ als Monteur, zuerst im Rahmen von Temporäreinsätzen und ab 2002 bis zur Kündigung (auf Ende Januar 2005) in fester Anstellung. In den Jahren 2000 und 2001 war er schliesslich auch als Hortner in einer Kinderkrippe beschäftigt. Aus diesem beruflichen Werdegang geht hervor, dass der Beschwerdeführer im Wesentlichen über eine Ausbildung im Gastgewerbe und langjährige Erfahrung in dieser Branche sowie über ebenfalls langjährige Erfahrung als Monteur verfügt. Mit diesen bereits vorhandenen Kenntnissen und Fähigkeiten kann der Beschwerdeführer in einem breiten Berufsspektrum Stellen suchen. Seine Arbeitslosigkeit ist damit nicht einer ungenügenden Ausbildung zuzuschreiben. Vielmehr scheint er selbst bei der angespannten Lage auf dem Arbeitsmarkt als ausreichend vermittelbar, weshalb die Umschulung zum Behindertenbetreuer nicht in erster Linie arbeitsmarktlich indiziert war (vgl. auch SVR 1999 AlV Nr. 1 S. 1 Erw. 2b und c). Daran vermag der Umstand nichts zu ändern, dass der Beschwerdeführer nach Absolvierung des Praktikums mit einer festen Anstellung bei der Werkstätte Z.________ rechnen konnte. Bei dieser Sachlage ist nicht zu beanstanden, dass Vorinstanz und Verwaltung den Anspruch auf Leistungen der Arbeitslosenversicherung für den Besuch des Praktikums bei der Werkstätte Z.________ verneint haben.