Citation: 5D_170/2017 E. 3

Das Kantonsgericht hat festgehalten, dass die Beschwerdeführerin den Kostenvorschuss von Fr. 200.-- binnen Nachfrist nicht geleistet habe, dass sie mit gerichtlichen Zustellungen habe rechnen müssen und ein Post-Zurückbehaltungsauftrag nichts an der Abholfrist ändere, dass ihre Vorbringen (Auslandsabwesenheit vom 1. Januar bis 1. August 2016 und deshalb fehlende Krankenversicherungspflicht) neu und deshalb unzulässig seien und sich aus den Akten nicht ergebe, dass sie ihre Abwesenheit der Beschwerdegegnerin gemeldet oder die Zusatzversicherung gekündigt habe. Vor Bundesgericht wendet sich die Beschwerdeführerin gegen den vom Kantonsgericht verlangten Kostenvorschuss. Dieser sei angesichts ihrer finanziellen Verhältnisse zu hoch. Ihre Ausführungen zu ihren finanziellen Verhältnissen finden im angefochtenen Beschluss keine Grundlage und sind offenbar neu und deshalb unzulässig (Art. 99 Abs. 1 BGG). Ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wäre vor Kantonsgericht zu stellen gewesen. Die Beschwerdeführerin behauptet nicht, dass sie ein solches gestellt hätte. Stattdessen macht sie geltend, sie habe den Kostenvorschussverfügungen aufgrund ihres Auslandaufenthalts nicht widersprechen können. Sie setzt sich jedoch nicht damit auseinander, dass sie als Beschwerdeführerin mit Zustellungen hätte rechnen müssen und der Post-Zurückbehaltungsauftrag am Fristenlauf nichts geändert hat. Soweit sie schliesslich ihre Kostenvorschusspflicht mit dem Argument bestreitet, die Beschwerdegegnerin treibe sie zu Unrecht in den vorliegenden Rechtsstreit, begründet sie nicht, welche verfassungsmässigen Rechte durch die Anordnung eines Kostenvorschusses verletzt worden sein sollen. Die Beschwerdeführerin macht ausserdem geltend, sie habe der Beschwerdegegnerin mehrmals mitgeteilt, dass sie sich nicht mehr in der Schweiz aufhalte, und es handle sich auch nicht um neue Vorbringen. Die Beschwerdeführerin zeigt jedoch nicht in einer den strengen Rügeanforderungen genügenden Weise auf, inwiefern verfassungsmässige Rechte verletzt worden sein sollen (oben E. 2). Im Übrigen ist auf diesen Punkt auch deshalb nicht näher einzugehen, weil das Kantonsgericht die Beschwerde gar nicht mehr inhaltlich hätte behandeln dürfen, nachdem der Kostenvorschuss nicht bezahlt worden ist. Statt die Beschwerde abzuweisen, hätte es insgesamt einen Nichteintretensentscheid fällen müssen (Art. 101 Abs. 3 ZPO). Die Verfassungsbeschwerde enthält damit offensichtlich keine hinreichende Begründung. Auf sie ist im vereinfachten Verfahren gemäss Art. 117 i.V.m. Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG durch das präsidierende Mitglied der Abteilung nicht einzutreten.