Citation: 6B_1042/2019 E. A

A.________ reiste am 21. Juni 2017 als Beifahrer eines Personenwagens beim Grenzübergang Thayngen (SH) in die Schweiz ein, wobei er im Besitz von zwei Bündeln Bargeld (insgesamt CHF 10'960.--, EUR 4'870.--, USD 3'620.-- und RSD 7'290.--) war, die er in der linken und rechten Hosentasche auf sich trug (nachfolgend Bündel 1 und 2). Das Bündel 1 enthielt CHF 10'160.--, bestehend im Wesentlichen aus 10 CHF-Tausendernoten, EUR 370.-- und RSD 7'290.--. Das Bargeld wurde anlässlich der Kontrolle durch die Grenzwache sichergestellt und einer Untersuchung mit einem Ionen-Mobilitäts-Spektrometer unterzogen, welche ergab, dass Bündel 1 mit Kokain kontaminiert war. Mit Verfügung vom 22. Juni 2017 beschlagnahmte die Staatsanwaltschaft des Kantons Schaffhausen die zwei Bündel Bargeld. Noch am 21. Juni 2017 wurde am Wohnort von A.________ eine Hausdurchsuchung durchgeführt. Dabei wurde Notengeld im Wert von CHF 17'470.-- (15 CHF-Tausendernoten, 9 CHF-Zweihunderternoten sowie verschiedenen kleineren CHF-Noten) und EUR 45.-- (nachfolgend Bündel 3) aus dem Safe sichergestellt und in der Folge beschlagnahmt, da die Messung mit dem Ionen-Mobilitäts-Spektrometer ebenfalls eine Kontamination mit Kokain ergab. Das nicht mit Kokain kontaminierte Geld (Bündel 2 bestehend aus EUR 4'500.--, CHF 800.-- und USD 3'620.--) wurde A.________ mit Verfügung der Staatsanwaltschaft vom 3. Juli 2017 wieder herausgegeben.