Citation: 7B_137/2025 E. 6.2

6.2. Die Rüge erweist sich als unbegründet. Es ist nicht ersichtlich, inwiefern die Tatsachen, die mit dem beantragten Beweismittel hätten bewiesen werden sollen, für den Ausgang des Verfahrens erheblich wären. Wie vorhergehend aufgezeigt, durfte die Vorinstanz eine qualifizierte Wiederholungsgefahr selbst unter der Annahme des Einverständnisses von B.________ in die sexuellen Handlungen sowie unter Berücksichtigung, dass diese angab, einen neuen Freund und kein sexuelles Interesse mehr am Beschwerdeführer zu habe, bejahen und von einer Haftentlassung (allenfalls unter Anordnung von Ersatzmassnahmen) absehen. Es leuchtet daher nicht ein, was mit der Edition der besagten Videoaufnahme gewonnen wäre. Eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör ist nicht auszumachen. Insoweit der Beschwerdeführer vor Bundesgericht einen Antrag auf Edition der fraglichen Videoeinvernahme stellt, bleibt dieser ohne Erfolg. Das Bundesgericht nimmt grundsätzlich keine Beweise ab und ordnet keine Beweiserhebungen an (BGE 133 IV 293 E. 3.4.2; Urteil 6B_217/2023 vom 29. März 2023 E. 4). Weshalb vorliegend von diesem Grundsatz abgewichen werden soll, wird vom Beschwerdeführer nicht begründet und ist auch nicht ersichtlich.