Citation: 6B_476/2024 E. 3.2

3.2. Dagegen wendet der Beschwerdeführer ein, im angefochtenen Beschluss werde behauptet, die Frist von Art. 94 Abs. 2 StPO sei nicht eingehalten worden. Es werde zwar von einer Frist von 30 Tagen nach Wegfall des Säumnisgrunds gesprochen, dabei aber nicht sachlich abgegrenzt, wann der Säumnisgrund weggefallen sei und die Frist für die Wiederherstellung zu laufen begonnen habe. Die Verantwortung bzw. die Schuld für die angeblich verspätete Einreichung der Berufungserklärung könne nicht ihm zugeschoben werden; nicht er habe die Säumnis verursacht, sondern die Post, an die er seine Eingabe rechtzeitig zum Versand übergeben habe und von der er eine ordnungsgemässe Zustellung an den Empfänger erwarten könne. Zudem sei er nicht über die Möglichkeit der Behebung der angeblich verspäteten Einreichung des Rechtsmittels informiert worden.