Citation: 2A.732/2004 10.08.2005 E. A

Die X.________ AG mit Sitz in Neuhausen befasst sich gemäss Handelsregister mit der "Herstellung und dem Vertrieb von kosmetischen, pharmazeutischen und chemischen Produkten sowie von Geräten für die Gesundheits- und Schönheitspflege." Einziger Verwaltungsrat und Geschäftsführer ist A.________. Dieser wandte sich am 16. April 2003 in einem Schreiben an die Schweizer Botschaft in Budapest (im Folgenden: Botschaft) und an das Generalkonsulat in Dubai (im Folgenden: Generalkonsulat). Darin ersuchte er um Unterstützung beim Vertrieb seiner Produkte, insbesondere um Beschaffung von Adressen im Ausland. Die Anfrage hat folgenden Wortlaut: "We are looking for business addresses, distributing cosmetics and for toileteries. We are not interested in big international companies distributing their own brands. Are you also able to supply a list of addresses of supermarket, drug and pharmacie chaines as well as health food store chaines? We only need the address of the headquarter. At the same time we would like to know the addresses of companies publishing professional beauty magazines. We would like to place advertising in those magazines. The magazine should be read by professionals in the cosmetic industry and owners of beauty salons." Das Generalkonsulat erklärte sich am 19. April 2003 bereit, im Sinn dieser Anfrage Adressen zu beschaffen. Gleichzeitig wies es darauf hin, dass seine Dienste kostenpflichtig seien und der Stundenansatz Fr. 120.-- betrage. Den Aufwand schätzte das Generalkonsulat vorliegend auf drei Stunden, wovon jedoch nur zwei, d.h. Fr. 240.--, berechnet würden. Die X.________ AG erklärte sich mit diesem Vorgehen ausdrücklich einverstanden (E-Mail vom 20. Mai 2003). Sowohl die Botschaft (am 21. Mai 2003) als auch das Generalkonsulat (am 28. Mai 2003) lieferten daraufhin der X.________ AG umfangreiches Adressmaterial und stellten dafür je die angekündigte Gebühr von Fr. 240.-- in Rechnung. Die X.________ AG erklärte sich in der Folge mit den erhaltenen Adressen und Auskünften nicht zufrieden und weigerte sich, die Gebühren zu bezahlen. Das Generalkonsulat bestätigte am 19. August 2003 die Gebührenrechnung über Fr. 240.-- durch eine formelle Verfügung; die Botschaft erliess ihrerseits am 16. September 2003 eine analoge Gebührenverfügung.