Citation: 9C_629/2014 E. 3.2

3.2. Das kantonale Gericht gelangte in Würdigung der in Bezug auf die Statusfrage entscheidrelevanten Aktenlage zum Schluss, dass die Beschwerdeführerin im Gesundheitsfall ab März 2012 ihr Arbeitspensum von 50 % auf 80 % erhöht hätte. Dabei stützte sich die Vorinstanz unter Hinweis auf die Beweiswürdigungsregel, wonach die Aussagen der ersten Stunde in der Regel unbefangener und zuverlässiger sind als spätere Darstellungen (BGE 121 V 45 E. 2a S. 47; 115 V 133 E. 8c S. 143), im Wesentlichen auf das Protokoll des Ressourcengesprächs vom 20. Januar 2012. Im Rahmen dieses Gesprächs hatte die Beschwerdeführerin unbestrittenermassen ausgeführt, dass sie wegen anstehender Arbeitslosigkeit ihres Ehegatten aus finanziellen Gründen ab März 2012 mindestens eine 80%ige Tätigkeit hätte aufnehmen müssen, was jedoch aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich gewesen sei. Persönliche, familiäre, soziale oder erwerbliche Umstände, welche überwiegend wahrscheinlich auf ein Vollzeitpensum hätten schliessen lassen, vermochte das kantonale Gericht demgegenüber nicht zu erkennen.