Citation: 4A_404/2023 E. 3.2.1

3.2.1. Die Vorinstanz erwog, entgegen der Darstellung der Beschwerdeführerin sei es ihr auch ohne die von der Beschwerdegegnerin begehrte Auskunft möglich gewesen, den behaupteten Schaden aus Vertragsverletzung zu beziffern. Sie habe selbst detailliert dargestellt, welche ihrer Aufwendungen aufgrund der Nichtausführung der Transaktionen unnötig geworden und welcher Gewinn ihr durch den gescheiterten Maskendeal entgangen sei. Insgesamt habe die Beschwerdeführerin den Schaden auf Fr. 16'927'943.74 beziffert, davon Fr. 8'746'974.27 für unnötige Aufwendungen und Fr. 8'180'969.47 auf entgangenen Gewinn. Die Beschwerdeführerin habe somit über sämtliche für die Bezifferung der Klage notwendigen Zahlen verfügt. Die Bezifferung sei ihr weder unmöglich noch unzumutbar gewesen. Die Voraussetzungen sowohl für eine unbezifferte Forderungsklage als auch für eine Stufenklage seien daher nicht erfüllt. Am Gesagten ändere nichts, dass die Beschwerdeführerin von einem "vorläufigen" Verlust resp. einer "vorläufigen" Schadenssumme spreche. Die Stufenklage könne nicht dazu dienen, eine rechtshängige Forderungsklage uneingeschränkt nachzubessern. Die Beschwerdeführerin zeige zudem nicht auf, dass das Rechenschafts- und Herausgabebegehren auf Unterlagen abzielen würde, die für die einzelnen Schadenspositionen gemäss ihrer Tabelle erforderlich wären. Ebenfalls unbehelflich sei das Argument, wonach die Auskunft zum Nachweis eines allfälligen Dritt- oder Fremdverschuldens erforderlich sei. Ein solches würde die Schadenersatzpflicht der Beschwerdegegnerin nicht schmälern. Auf das Klagebegehren Ziff. 6 betreffend Forderungsvorbehalt sei nicht einzutreten.