Citation: 4A_25/2023 E. 8.2.2

8.2.2. Mit diesen vorinstanzlichen Erwägungen setzt sich der Beschwerdeführer kaum auseinander. Er macht pauschal geltend, die Vorinstanz gehe davon aus, die Vereinbarung 2011 enthalte für den Fall der Ausübung des Erwerbsrechts (stillschweigend) eine Besitzesanweisung, die F.A.________ ermächtigt habe, die davon betroffenen Aktien den Beschwerdegegnern zu übertragen, wobei eine solche Besitzesanweisung bzw. Ermächtigung weder aus dem Wortlaut der Vereinbarung 2011 noch aus den zu dieser Vereinbarung führenden Umständen ableitbar sei. Eine Verletzung von Bundesrecht ist nicht ersichtlich. Die Vorinstanz durfte im Rahmen ihrer Auslegung zum Ergebnis gelangen, die Vereinbarung 2011 enthalte bereits eine Besitzesanweisung. Ansonsten könnte - wie die Vorinstanz in ihrer Auslegung zutreffend ausführt - das in der Vereinbarung 2011 vereinbarte Kaufsrecht leicht umgangen werden. Zudem erwog die Vorinstanz zutreffend, die Vereinbarung 2011 enthalte keinerlei Anhaltspunkte dafür, dass es zum Erwerb der Aktien eines zusätzlichen Akts bedürfe, sei es, dass der verkaufswillige Aktionär dem Besitzübergang an die Erwerber explizit zustimmen müsse, sei es, dass er seine Aktien zunächst herausverlangen müsse, um diese danach den anderen Aktionären zu übergeben. Der Vorwurf des Beschwerdeführers, die Vorinstanz habe den Rahmen der zulässigen objektivierten Auslegung überschritten, ist unbegründet. Damit muss nicht auf die (von der Vorinstanz offengelassene) Frage eingegangen werden, ob die Beschwerdegegner beim Erwerb der entsprechenden Aktien gutgläubig waren.