Citation: 8C_38/2013 E. 4.5.3

4.5.3. Nach Auffassung der Vorinstanz entspricht die RAD-Beurteilung den von der Rechtsprechung entwickelten beweisrechtlichen Anforderungen, indem sie auf einer eingehenden Untersuchung beruhe, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge einleuchte sowie schlüssig, nachvollziehbar und begründet zu den abweichenden Einschätzungen von Frau Dr. med. M.________ vom 22. Mai 2009 Stellung nehme. Ob die vorinstanzliche Beweiswürdigung den bei Revisionsverfügungen zu beachtenden beweisrechtlichen Vorgaben genügt, ist letztinstanzlich frei überprüfbar (SVR 2012 IV Nr. 18 S. 81, 9C_418/2010 E. 5.1). Dabei ergibt sich, dass die Stellungnahme der RAD-Ärztin dem rechtlich erforderlichen Beweiswert unter einem revisionsrechtlichen Blickwinkel (E. 4.4.3 hievor) nicht zu genügen vermag, da sie sich in erster Linie mit der Feststellung des aktuellen Gesundheitszustandes befasst und die Bescheinigung der Arbeitsfähigkeit der früher untersuchenden und behandelnden Ärztin kritisch hinterfragt und ihr ihre eigene Einschätzung gegenüberstellt. Dass die Komplikationen des Diabetes mellitus seit der Rentenzusprechung von 1999 nach Beurteilung der behandelnden Ärztin zugenommen haben und sich diese gemäss den Angaben der langjährigen Arbeitgeberin vom 5. März 2009 nunmehr auch erheblich auf die Leistungsfähigkeit auswirken, so dass eine Weiterbeschäftigung nicht mehr möglich war, wird in der Stellungnahme der RAD-Ärztin vom 14. Juli 2009 nicht diskutiert.