Citation: 6B_548/2023 E. 2.9.3

2.9.3. Der Beschwerdeführer, dessen Asylgesuch mit der Begründung der fehlenden Flüchtlingseigenschaft abgewiesen worden ist (vgl. angefochtenes Urteil S. 13), beruft sich auf das (menschenrechtliche) Non-refoulement-Gebot respektive die Garantien gemäss Art. 25 Abs. 3 BV und Art. 3 EMRK. Konkret und in Verletzung von Art. 6 StPO und Art. 29 Abs. 2 BV habe die Vorinstanz unberücksichtigt gelassen, dass er als ethnischer Hazara einer von den Taliban verhassten Minderheit angehöre und nach über sieben Jahren Aufenthalt in der Schweiz als "westlich" eingestuft werde. Dementsprechend sei die Gefahr, dass er bei einer Rückkehr schwerwiegende Menschenrechtsverletzungen erleide, äusserst gross. Damit einhergehend macht er geltend, dass allfällige Vollzugshindernisse schon bei der strafgerichtlichen Anordnung der Landesverweisung nach Art. 66a Abs. 2 StGB eine Rolle spielten.