Citation: 4C.194/2006 05.09.2006 E. 4

Aus den dargelegten Gründen erweisen sich die Berufung und die Klage als begründet und sind gutzuheissen. Demgemäss ist der Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich vom 11. April 2006 aufzuheben, soweit er die kantonale Berufung der Kläger abweist, und festzustellen, dass der anlässlich der Schlichtungsverhandlung vom 11. Mai 2002 abgeschlossene Vergleich für die Kläger unverbindlich ist. Die Sache ist zur Neuregelung der Kosten- und Entschädigungsfolgen des kantonalen Verfahrens an die Vorinstanz zurückzuweisen. Nicht zu hören ist dagegen das Begehren der Kläger, die Vorinstanz anzuweisen, das Verfahren an die Schlichtungsbehörde zur Durchführung eines Schlichtungsverfahrens zurückzuweisen. Soweit es sich dabei nicht ohnehin um kantonalrechtliche Fragen handelt, welche im Rahmen der Berufung nicht zu behandeln sind (BGE 127 III 248 E. 2c S. 252 mit Hinweisen), begründen die Kläger diesen Antrag mit keinem Wort und genügen damit ihrer Begründungspflicht nicht (Art. 55 Abs. 1 lit. c OG; BGE 121 III 397 E. 2a S. 400; 116 II 745 E. 3 S. 748 f.). Dem Verfahrensausgang entsprechend ist die Gerichtsgebühr dem Beklagten aufzuerlegen (Art. 156 Abs. 1 OG), der zudem die Kläger für das bundesgerichtliche Verfahren zu entschädigen hat (Art. 159 Abs. 2 OG).