Citation: 8C_9/2018 E. 4.2

4.2. Schliesslich vermag die Berufung des Beschwerdeführers auf den Bericht des behandelnden Psychiaters auch nichts zu ändern. Dieser geht zwar wie Dr. med. B.________ von denselben Diagnosen aus, er erachtet indessen den Beschwerdeführer als vollkommen arbeitsunfähig. Er begründet seine Ansicht mit der Tatsache, dass beim Beschwerdeführer eine zunehmende Wesensveränderung mit öffentlich geäusserten Verschwörungstheorien vorliege, und dies Ausdruck einer schizotypischen Persönlichkeitsstörung mit Übergang in eine psychotisch wahnhafte Fixierung sei. Dieser Einschätzung hielt Dr. med. B.________ überzeugend entgegen, dass es sich nicht um klinisch-psychopathologisch relevante Fremdbeeinflussungserlebnisse handle, sondern vielmehr um ein (sub) kulturelles Phänomen. Der Beschwerdeführer vermag im Übrigen keine konkreten Indizien zu nennen, die gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen. Die Vorinstanz verletzte mithin kein Bundesrecht, als sie auf das Gutachten von Dr. med. B.________ abstellte.