Citation: 8C_844/2019 E. 3.2

3.2. Was die Beschwerdeführerin geltend macht, dringt nicht durch. Zwar ist dem von ihr angerufenen Urteil U 8/05 vom 12. April 2005 E. 4.2 zweiter Absatz zu entnehmen, dass eine allgemeine Erfahrungsregel für sich allein genommen nicht geeignet ist, den erforderlichen Nachweis für das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung der erlittenen Folgen eines Unfalls zu erbringen. Die Geltung einer solchen abstrakten Vermutung im konkreten Fall muss anhand der einzelnen Umstände nachvollziehbar dargetan sein. Die Beschwerdeführerin übersieht indessen, dass sich das kantonale Gericht, wie sich ohne Weiteres aus den in E. 3.1 hievor wiedergegebenen vorinstanzlichen Entscheidgründen ergibt, einlässlich mit dieser Frage befasst hat. Entgegen ihrer Auffassung lässt sich dem Bericht des Dr. med. E.________ vom 10. März 2018 nicht entnehmen, der Vorzustand im Bereich der Brustwirbelsäule (Fraktur am Brustwirbelkörper Th2) habe sich richtunggebend verschlimmert. Aus diesem Bericht wie auch aus den sonstigen ärztlichen Auskünften ergibt sich zudem nicht, die Beschwerdeführerin leide erst seit dem Unfall vom 14. August 2017 an den für die Beurteilung des Falls aus rechtlicher Sicht relevanten, anhaltenden typischen Symptomen nach erlittener Distorsion der HWS (Häufung von Beschwerden wie diffuse Kopfschmerzen, Schwindel, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, Übelkeit, rasche Ermüdbarkeit, Visusstörungen, Reizbarkeit, Affektlabilität, Depression, Wesensveränderungen usw.; vgl. zur sogenannten Schleudertraumapraxis BGE 117 V 359 E. 4b S. 360). Die Beschwerde ist in allen Teilen abzuweisen.