Citation: 2C_517/2024 E. 3.3

3.3. Der Widerruf der Niederlassungsbewilligung des Beschwerdeführers sowie dessen Wegweisung bilden Gegenstand eines rechtskräftigen Entscheids des Bundesgerichts (Urteil 2C_389/2022 vom 23. September 2022). Das Bundesgericht stellte dabei insbesondere fest, dass der Beschwerdeführer gestützt auf das FZA keinen Aufenthaltsanspruch geltend mache könne (dort E. 5). Der Beschwerdeführer bringt neu vor, ihm komme ein Verbleiberecht nach verrichteter selbständiger Erwerbstätigkeit gestützt auf Art. 2 Abs. 1 lit. a der Richtlinie 75/34/EWG i.V.m. Art 4 Anhang I FZA zu. Da sich der Beschwerdeführer als deutscher Staatsangehöriger grundsätzlich auf das FZA berufen kann und die vorgebrachte selbständige Erwerbstätigkeit (Tätigkeit für die Erbengemeinschaft) bislang noch nicht geprüft werden konnte, vermag er einen potentiellen neuen Aufenthaltsanspruch - äusserst knapp - vertretbar geltend zu machen. Auf die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist damit einzutreten. Für die gleichzeitig erhobene subsidiäre Verfassungsbeschwerde bleibt kein Raum; darauf ist nicht einzutreten (Art. 113 BGG).