Citation: 8C_279/2023 E. 3

Die Vorinstanz hat dem polydisziplinären estimed-Gutachten vom 15. April 2021 Beweiskraft zuerkannt. Dabei hat sie die Einschätzung der medizinischen Sachverständigen übernommen, wonach weder aus neurologischer, allgemeinmedizinischer, rheumatologischer noch psychiatrischer Sicht eine relevante Einschränkung der Arbeitsfähigkeit ausgewiesen sei. Die Beschwerdeführerin sei zwar subjektiv durch ihre Schmerzen am linken Bein beeinträchtigt. In der gutachterlichen Untersuchung habe jedoch kein objektivierbares Korrelat gefunden werden können, welches mit einer Arbeitsunfähigkeit zu vereinbaren wäre. In Anbetracht dessen hat das kantonale Gericht eine relevante Veränderung des Gesundheitszustands der Beschwerdeführerin verneint, auf weitere Abklärungen verzichtet und die rentenabweisende Verfügung vom 10. November 2022 bestätigt.