Citation: 1P.131/2005 18.03.2005 E. 1

Das Bundesgericht prüft von Amtes wegen und mit freier Kognition, ob und gegebenenfalls in welchem Umfang auf eine Beschwerde einzutreten ist (BGE 129 I 185 E. 1 S. 188 mit Hinweis). 1.1 Beim angefochtenen Entscheid handelt es sich um einen Zwischenentscheid, schliesst er doch, indem er die Sache an das Landgericht Uri zurückweist, das Ehrverletzungsverfahren nicht ab. 1.2 Gegen selbstständig eröffnete Vor- und Zwischenentscheide über die Zuständigkeit und über Ausstandsbegehren ist die staatsrechtliche Beschwerde zulässig. Diese Entscheide können später nicht mehr angefochten werden (Art. 87 Abs. 1 OG). Gegen andere selbstständig eröffnete Vor- und Zwischenentscheide ist die staatsrechtliche Beschwerde zulässig, wenn sie einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil bewirken können (Art. 87 Abs. 2 OG). 1.3 Streitgegenstand ist vorliegend einzig die vom Obergericht getroffene Gerichts- und Parteikostenregelung. Die staatsrechtliche Beschwerde ist daher nur zulässig, wenn der Entscheid des Obergerichts einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil bewirken kann (Art. 87 Abs. 2 OG). Insoweit bedarf es eines Nachteils rechtlicher Natur; eine bloss tatsächliche Beeinträchtigung wie beispielsweise die Verlängerung oder Verteuerung des Verfahrens genügt nicht. Der Nachteil ist nur dann rechtlicher Natur, wenn er auch durch einen für den Beschwerdeführer günstigen Endentscheid nicht mehr behoben werden könnte. Dabei ist es nicht nötig, dass sich der Nachteil schon im kantonalen Verfahren durch einen günstigen Endentscheid beheben lässt. Es genügt, wenn er in einem anschliessenden bundesgerichtlichen Verfahren beseitigt werden kann (BGE 126 I 97 E. 1b S. 100 mit Hinweis). Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts führt die in einem Rückweisungsentscheid getroffene Kostenregelung grundsätzlich zu keinem nicht wiedergutzumachenden Nachteil. Sollte vorliegend das Landgericht Uri die Klage des Beschwerdeführers abweisen, könnte der Beschwerdeführer wiederum die ihm zur Verfügung stehenden kantonalen Rechtsmittel ergreifen und nach Erschöpfung des kantonalen Instanzenzuges das Bundesgericht mit staatsrechtlicher Beschwerde anrufen. Mit der staatsrechtlichen Beschwerde gegen den Endentscheid könnte der Beschwerdeführer den Rückweisungsentscheid und die darin getroffene Kostenregelung mitanfechten (Art. 87 Abs. 3 OG; BGE 122 I 39 E. 1a/bb S. 42, 117 Ia 251 E. 1b). Sollten dagegen die kantonalen Instanzen zu seinen Gunsten entscheiden und hätte der Beschwerdeführer damit mangels Rechtsschutzinteresses keine Möglichkeit zur Anfechtung des Sachentscheids, so könnte er im Anschluss daran unmittelbar staatsrechtliche Beschwerde erheben, mit der er die Rügen gegen den Rückweisungsentscheid vorbringen könnte (BGE 122 I 39 E. 1a/bb S. 42, 117 Ia 251 E. 1b). Im einen wie im anderen Fall könnte der Nachteil, den der Beschwerdeführer mit dem angefochtenen Urteil erlitten haben will, noch behoben werden. Damit fehlt es am Erfordernis des nicht wiedergutzumachenden Nachteils im Sinne von Art. 87 Abs. 2 OG. Auf die staatsrechtliche Beschwerde kann deshalb nicht eingetreten werden.