Citation: I 138/03 15.12.2003 E. A

Der 1956 geborene Y.________ arbeitete seit März 1991 als Hilfsgärtner in der L.________ AG. Wegen chronischer Leistenschmerzen suchte er im Sommer 1998 den Hausarzt Dr. med. S.________, auf, welcher ihn zur Abklärung der Poliklinik für Viszerale und Transplantationschirurgie des Spitals X.________ zuwies. Dort wurde er am 28. Juli 1998 untersucht und in der Folge auch operativ behandelt. Wegen deutlicher Chronifizierung des Leistenschmerzsyndroms wurde der Versicherte zudem in der Medizinischen Abteilung O.________ des Spitals X.________ abgeklärt. In deren Bericht vom 18. Februar 2000 wurden zusätzlich eine psychosoziale Belastungssituation mit Zukunftsängsten und eine depressive Verstimmung diagnostiziert. Da der Versicherte die bisherige Tätigkeit aus gesundheitlichen Gründen nur noch teilweise ausüben konnte, löste die Arbeitgeberin das Arbeitsverhältnis auf Ende März 2001 auf. In der Folge war er arbeitslos. Am 17. Juli 2000 meldete sich Y.________ zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung an. Die IV-Stelle Bern holte den Bericht des Dr. med. S.________ vom 29. August 2000 ein, welchem verschiedene Berichte des Spitals X.________ beilagen. Zudem zog sie den Arbeitgeberbericht vom 18. August 2000 bei und ordnete eine Beurteilung durch die berufliche Abklärungsstelle (BEFAS) an, welche am 24. Januar 2002 Bericht erstattete. Daraufhin forderte sie den Hausarzt zur nochmaligen Stellungnahme auf (Arztbericht vom 8. März 2002). Gestützt auf diese Unterlagen verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 17. Mai 2002 unter Annahme eines Invaliditätsgrades von 8 % den Leistungsanspruch.