Citation: 8C_218/2019 E. 4.3.1

4.3.1. Die Einzelunternehmung G.________ wurde am... März 2014 im Handelsregister eingetragen und bereits am... Mai 2014 fiel sie in Konkurs, der am... Mai 2014 im Handelsregister publiziert wurde. Beide Beschwerdegegnerinnen erhielten, gemäss kantonalem Entscheid, keine Meldung zur beitragsrechtlichen Erfassung der Einzelunternehmung G.________ (vgl. Art. 59 UVG und BGE 132 V 257). Ungeachtet des Umstands, dass die Beschwerdeführerin in der Einsprache ihre grundsätzliche Beitragspflicht für die Einzelunternehmung G.________ seit der Konkurseröffnung anerkannte und lediglich einen Abzug von Unkosten geltend machte, der ihr im Umfang von 10 % gewährt wurde, vermag sie nicht aufzuzeigen, inwiefern die Vorinstanz willkürlich entschieden oder sonstwie Bundesrecht verletzt haben soll. Die Feststellungen im angefochtenen Entscheid, die Einzelunternehmung G.________ habe im Hinblick auf die Tätigkeit bei der Beschwerdeführerin insbesondere kein nennenswertes Unternehmerrisiko getragen, sei arbeitsorganisatorisch abhängig und weisungsgebunden gewesen, habe reine Ausführungsarbeiten ohne eigenes Baumaterial getätigt und sei somit in einem Unterordnungsverhältnis gestanden, bleiben demnach ebenfalls verbindlich. Das kantonale Gericht durfte daher in Würdigung der gesamten Umstände in Bezug auf das Verhältnis zur Beschwerdeführerin auf eine unselbstständige Erwerbstätigkeit schliessen und vom Regelfall ausgehen, wonach Akkordanten eine unselbstständige Erwerbstätigkeit ausüben und nur dann als Selbstständigerwerbende qualifiziert werden, wenn sie Inhaber eines eigenen Betriebs sind und so als gleichberechtigte Geschäftspartner mit eigenem Unternehmerrisiko für den Akkordvergeber arbeiten (ZAK 1989 S. 24 E. 3a, H 179/87; BGE 114 V 65 E. 2b S. 69; 101 V 87 E. 2 S. 89; 100 V 129 E. 1b S. 131 f.; Urteil 9C_675/2015 vom 31. Mai 2016 E. 3.2).