Citation: 2C_1043/2020 E. 3.3.1

3.3.1. Die Beschwerdeführerin macht glaubhaft geltend, die fakturierten Kiesentnahmen beträfen die im Jahr 1982 der D.________ AG mit Sitz in Y.________ (Kanton Wallis) erteilte Konzession (vgl. E. 3.2 hiervor). Sie bringt zugleich vor, diese Gesellschaft habe in der Folge das Ausbeutungsrecht stets von der C.________ AG ausführen lassen. Der Staatsrat hat dies in seinem Entscheid vom 2. April 2020 anerkannt und ausgeführt, die Anschrift auf der strittigen Rechnung vom 6. November 2014 sei ungenau (vgl. S. 5 f. des Staatsratsentscheids vom 2. April 2020; Art. 105 Abs. 2 BGG). Er hat seinen Entscheid daher der C.________ AG eröffnet. Dieses Vorgehen überzeugt, zumal auch die C.________ AG gegen den Einspracheentscheid vom 14. Februar 2019 Beschwerde beim Staatsrat geführt hat (vgl. Bst. B.b hiervor). Aus nicht nachvollziehbaren Gründen hat daraufhin jedoch nicht die C.________ AG, sondern die Beschwerdeführerin am 15. Mai 2020 gegen den Staatsratsentscheid vom 2. April 2020 eine Verwaltungsgerichtsbeschwerde bei der Vorinstanz eingereicht.