Citation: 5A_332/2018 E. 2

Das Obergericht hielt fest, dass der erstinstanzliche Entscheid über die unentgeltliche Rechtspflege der Beschwerdeführerin am 17. Januar 2018 zugestellt worden und deshalb mit ihrer erst am 15. Februar 2018 der Post übergebenen Beschwerde die 10-tägige Beschwerdefrist gemäss Art. 119 Abs. 3 Satz 1 i.V.m. Art. 321 Abs. 2 ZPO nicht eingehalten sei. Die Beschwerde hat eine Begründung zu enthalten, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt (Art. 42 Abs. 2 BGG), was eine Auseinandersetzung mit der Begründung des angefochtenen Entscheides erfordert (BGE 140 III 115 E. 2 S. 116). Die Beschwerdeführerin setzt sich mit der Begründung des angefochtenen Entscheides nicht auseinander; sie hält einzig fest, das Obergericht habe einfach nicht entscheiden wollen. Damit ist nicht ansatzweise dargetan, inwiefern Recht verletzt worden sein soll, wenn das Obergericht zufolge verpasster Beschwerdefrist auf die kantonale Beschwerde nicht eingetreten ist.