Citation: 8C_93/2019 E. A

Die 1953 geborene A.________ arbeitet unter anderem als Geschäftsführerin bei der B.________ GmbH und ist bei der Helsana Unfall AG (Helsana) gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 10. Dezember 2014 rutschte sie auf einem nassen Terrassenboden aus und verletzte sich am Daumen der linken Hand. Gemäss erstem Bericht des Dr. C.________, Chiropraktor SCG/ECU, vom 24. Januar 2015 wurde nach Einholung eines Magnetresonanzbildes (MRI) und eines Computertomogrammes (CT) vom 11. Dezember 2014 die Diagnose einer Distorsion des Daumengrundgelenks links mit knöchernem Ausriss am Os trapezium sowie einer Zerrung der Gelenkkapsel und der angrenzenden Bänder gestellt. Daneben fand sich auch eine wahrscheinlich traumatisierte Rhiz- und STT (Handwurzel) -Arthrose mit alten osteophytären Veränderungen oder alten knöchernen Ausrissen. Die Helsana erbrachte gesetzliche Leistungen (Heilbehandlung und Taggeld). Bei protrahiertem Heilungsverlauf unterzog sich die Versicherte am 21. September 2015 einer Operation am linken Daumengelenk. Der die Helsana beratende Arzt, Prof. Dr. med. D.________, Facharzt für orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates FMH, rechnete gemäss Zeugnis vom 18. Mai 2017 mit einer bleibenden durch das Ereignis bedingten Beeinträchtigung, wobei der unfallbedingte Anteil infolge der vorbestehenden Rhizarthrose gering sei. Die Unfallversicherung beauftragte in der Folge Dr. med. E.________, Fachärztin für Orthopädie und Traumatologie bei der Swiss medical Assessment- and Business-Center AG (AMAB AG) mit einer Begutachtung. Gemäss Expertise vom 7. September 2017 habe der Unfall nicht zu einer richtunggebenden Verschlimmerung, sondern nur zu einer vorübergehenden Verschlechterung eines vorbestehenden krankhaften Zustandes geführt. Die Helsana stellte mit Verfügung vom 19. Dezember 2017 fest, spätestens seit dem 30. März 2015 bestehe zwischen den geklagten Beschwerden und dem Unfall kein natürlicher Kausalzusammenhang mehr, weshalb die Leistungen per 7. Mai 2017 eingestellt würden. Auf eine allfällige Rückabwicklung der ausgerichteten Leistungen werde verzichtet. Ergänzend stellte sie fest, der Gesundheitsschaden an der linken Hand sei auch nicht Folge eines am 14. Februar 2013 erlittenen Skiunfalles. Mit Einspracheentscheid vom 16. August 2018 bestätigte die Unfallversicherung ihre Verfügung.