Citation: 5A_466/2015 E. 4.2.2

4.2.2. Willkür erblickt der Beschwerdeführer auch bei der Berechnung seines Einkommens von Januar bis Juni 2014, weil die Vorinstanz einen geringeren Quellensteuerabzug vorgenommen habe, als ihm tatsächlich vom Lohn abgezogen worden sei. Beim Anteil 13. Monatslohn habe sie den Quellensteuerabzug überhaupt vergessen. Damit sei seine monatliche Leistungsfähigkeit um ca. Fr. 200.-- zu hoch bewertet worden. Wenn er etwas von der Quellensteuer zurückbekomme, sei immer noch eine nachträgliche Abänderung möglich, er habe aber noch keinen Rappen zurückerhalten. Er will für Januar bis Juni 2014ein entsprechend tieferes monatliches Einkommen angerechnet haben. In der Tat führte die Vorinstanz aus, beim Beschwerdeführer seien zu hohe Quellensteuern abgezogen worden. Es sei von März bis Juni 2014ein Tarifcode A für alleinstehende Steuerpflichtige angewendet worden anstelle des gemäss Wegleitung zur Quellensteuer massgebenden Tarifes "1 Kind". Die Vorinstanz berechnete für jeden der betroffenen Monate (März bis Juni) den gemäss letzterem Tarif resultierenden Quellensteuerbetrag. Anschliessend schlug sie den zu hohen Abzug zum jeweiligen Nettolohn hinzu und zog danach den für korrekt befundenen Betrag ab. Dass der von der Vorinstanz angewendete Quellensteuerabzug grundsätzlich falsch gewesen wäre, bringt der Beschwerdeführer nicht vor. Gemäss Lohnabrechnungen der Arbeitgeberin für die Monate Januar und Februar 2014 wurde in diesen Monaten zudem kein Quellensteuerabzug vorgenommen (BB 31). Nichtsdestotrotz zog die Vorinstanz auch in diesen Monaten Beträge für die Quellensteuer ab, möglicherweise also ohne dass der Beschwerdeführer in dieser Zeit überhaupt Quellensteuer leisten musste. Ein allfälliges Nichtberücksichtigen der Quellensteuer beim 13. Monatslohn hätte damit insgesamt keinen geringeren Durchschnittslohn zu Folge. Willkür ist keine ersichtlich.