Citation: 1B_342/2022 E. 2

Angefochten ist ein kantonal letztinstanzlicher Entscheid in einer strafrechtlichen Angelegenheit. Dagegen steht die Beschwerde nach Art. 78 ff. BGG offen. Es ist allerdings Sache des Beschwerdeführers, sowohl darzulegen, dass die Sachurteilsvoraussetzungen erfüllt sind, soweit das nicht offensichtlich ist (Art. 42 Abs. 2 BGG; BGE 133 II 249 E. 1.1; 353 E. 1), als auch, dass der angefochtene Entscheid Bundesrecht verletzt (BGE 135 III 127 E. 1.6; 134 II 244 E. 2.1 und 2.2; je mit Hinweisen). Streitgegenstand der obergerichtlichen Verfügung war einzig die vorübergehende Verlegung des Beschwerdeführers aus dem Gefängnis in die Bewachungsstation des Inselspitals. Dementsprechend kann auch nur diese Frage Thema des bundesgerichtlichen Verfahrens sein. Soweit der Beschwerdeführer seine Haftentlassung verlangt und die Erlaubnis, mit seiner Mutter und seiner Schwester zu telefonieren, geht seine Beschwerde von vornherein an der Sache vorbei. Ob er - entgegen der Einschätzung der zuständigen Gefängnispsychiaterin - psychisch stabil ist und weder Betreuung noch Therapie benötigt, wie er selber meint, soll gerade durch die Verlegung geklärt werden. Diese Ausführungen sind damit nicht geeignet, den angefochtenen Entscheid bundesrechtswidrig erscheinen zu lassen. Auf die Beschwerde ist nicht einzutreten, weil sie an der Sache vorbeigeht und die Begründungspflicht verletzt. Damit kann offen bleiben, ob der angefochtene Zwischenentscheid überhaupt einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil bewirken kann und damit nach Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG ein taugliches Anfechtungsobjekt darstellt. Auf die Erhebung von Kosten ist ausnahmsweise (noch einmal) zu verzichten.