Citation: 6B_1255/2023 E. 1.4.3

1.4.3. Die Vorinstanz erwägt, der Beschwerdeführer werde nicht dadurch entlastet, dass der Zeuge E.________ ihn am 3. November 2020 nicht erkannt habe und anlässlich der Berufungsverhandlung zu Protokoll gegeben habe, die Person an seiner Wohnungstüre sei etwa 185 bis 190 cm gross und somit grösser als der Beschwerdeführer gewesen. Wenn der Beschwerdeführer diesbezüglich vorbringt, die vom Zeugen E.________ genannten Signalemente würden - insbesondere mit Bezug auf die Grösse, zumal er lediglich 176 cm messe - in keiner Art und Weise auf seine Erscheinung passen, so kann er daraus nichts für sich ableiten. Entgegen seiner Auffassung behilft sich die Vorinstanz nicht "lapidar mit der Annahme", der Beschwerdeführer habe einfach Schuhe mit dicken Sohlen getragen. Vielmehr argumentiert die Vorinstanz überzeugend, nebst dem nicht unerheblichen Zeitablauf von beinahe drei Jahren sei zu berücksichtigen, dass die als grösserer Täter beschriebene Person, die besonders professionell aufgetreten sei, Kampfstiefel bzw. Militärstiefel getragen haben soll. Es sei deshalb durchaus erklärbar, dass E.________ den grösseren der beiden Täter noch grösser als den im Gerichtssaal anwesenden Beschwerdeführer in Erinnerung gehabt habe, ohne dass dies die Täterschaft des Letzteren ausschliessen würde. Mit seinem Vorbringen, eine Schuhsohle von 15 cm werde bekanntlich an der Street Parade getragen, aber wohl kaum von einem falschen Polizisten, vermag der Beschwerdeführer keinesfalls Willkür in der vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellung zu begründen; vielmehr geht sein Einwand an der Sache vorbei. Soweit er in diesem Zusammenhang überdies behauptet, E.________ habe klar ausgesagt und schriftlich zuhanden der ersten Instanz bestätigt, dass der Beschwerdeführer nicht derjenige gewesen sei, der sich bei ihm als falscher Polizist ausgegeben habe, erweist sich seine Kritik als rein appellatorisch. Die Vorinstanz erwägt, aus der von E.________ eingereichten "Bestätigung", wonach dieser alle Zivil- und Strafanträge zurückziehe, er an einer Bestrafung des Beschwerdeführers nicht interessiert sei und sich dieser nie Eintritt in seine Liegenschaft verschafft habe, lasse sich nichts ableiten, das die Täterschaft des Beschwerdeführers infrage stellen würde. E.________ habe anlässlich der Berufungsverhandlung schlüssig dargelegt, wie es zu dieser vorformulierten "Bestätigung" gekommen sei und, dass er diese heute nicht mehr unterschreiben würde, da er gar nicht sagen könne, ob es der Beschwerdeführer gewesen sei oder nicht. Mit diesen schlüssigen Erwägungen setzt sich der Beschwerdeführer nicht auseinander und stellt der vorinstanzlichen Begründung lediglich seine eigene Darstellung gegenüber (Art. 42 Abs. 2 BGG).