Citation: 2A.4/2003 11.07.2003 E. B

Gegen die mittels Steuerrechnung vom 4. Dezember 2001 formell eröffnete Veranlagung für die direkte Bundessteuer 1999 erhoben die Steuerpflichtigen am 3. Januar 2002 Einsprache mit dem Antrag, die Alimentenzahlungen in der Höhe von Fr. 27'500.-- seien vollumfänglich zum Abzug zuzulassen. Zur Begründung machten sie geltend, der 1985 geborene Sohn lebe bei seiner Mutter in Griechenland. Im Scheidungsurteil sei der Vater zum Unterhalt verpflichtet worden. Diese Beiträge seien immer zum Abzug zugelassen worden, wobei das Geld jeweils per Post nach Griechenland an die Mutter oder Verwandten des Steuerpflichtigen versandt oder anlässlich seiner Besuche in bar entrichtet worden sei. Mit Entscheid vom 28. Juni 2002 wies das Kantonale Steueramt die Einsprache ab. Es erwog, dass immer dann, wenn Unterhaltszahlungen ins Ausland erbracht würden, der Nachweis grundsätzlich mittels Post-oder Bankbeleg zu erbringen sei, wobei aus den Belegen der Leistende und der Empfänger klar ersichtlich sein müssten; Quittungen über Barzahlungen seien grundsätzlich nicht als Beweismittel zugelassen. Der Steuerpflichtige sei den Beweis schuldig geblieben, dass die von ihm bezahlten Gelder tatsächlich für die Bestreitung des Unterhalts des Sohnes verwendet worden seien.