Citation: 6B_649/2019 E. 2.1

2.1. Die Beschwerdeführerin bemängelt vorab eine Verletzung von Art. 115 und Art. 382 Abs. 1 StPO, da die Vorinstanz in Bezug auf das Vergehen gegen das USG zu Unrecht nicht auf ihre Beschwerde eingetreten sei. Zudem rügt sie eine Verletzung von Art. 318 und Art. 319 StPO, des Grundsatzes "in dubio pro duriore" (Art. 5 Abs. 1 BV und Art. 2 Abs. 1 StPO i.V.m. Art. 319 Abs. 1 und Art. 324 Abs. 1 StPO) sowie des rechtlichen Gehörs (Art. 29 Abs. 2 BV). Die Vorinstanz sei rechtswidrig von einer mangelhaften Beschwerdebegründung ausgegangen. Die Beschwerdeführerin habe sich sorgfältig mit den Erwägungen der angefochtenen Einstellungsverfügung auseinandergesetzt. Sie wirft der Vorinstanz in diesem Punkt umgekehrt vor, diese sei nur oberflächlich, unvollständig und lückenhaft auf die substantiierten Rügen eingegangen. Die Beschwerdeführerin macht alsdann geltend, dass zumindest eine eventualvorsätzliche Tatbegehung in Frage komme. Die Vorinstanz gehe in unzulässiger antizipierter Beweiswürdigung davon aus, dass die Täterschaft - wer auch immer dies sei - ohnehin keinen Vorsatz gehabt haben könne. Dies sei eine Frage der Beweiswürdigung, was durch ein Sachgericht beurteilt werden müsse. Es sei nicht unwahrscheinlich, dass ein Sachgericht zum Schluss gelangen könnte, dass die Beschwerdegegner 2 und 3 den Pflanzen zumindest eventualvorsätzlich hätten Schaden zufügen wollen. Entgegen den Erwägungen in der Einstellungsverfügung handle es sich vorliegend nicht um einen Fall, bei dem Aussage gegen Aussage stehe. Neben den in sich stimmigen Aussagen der Geschäftsführer der Beschwerdeführerin, die beide eine entsprechende Instruktion der Beschwerdegegner 2 und 3 hinsichtlich des Herbizideinsatzes bestätigt hätten, seien auch die Aussagen der Zeugen E.________ und F.________ zu berücksichtigen. Der massive Glyphosateinsatz sei sodann objektiv nachgewiesen.