Citation: I 368/06 06.02.2007 E. A

Der 1957 geborene, gelernte Tiefbauzeichner/Siedlungsplaner B.________ meldete sich am 22. Juni 1999 unter Hinweis auf ein Rückenleiden mit motorischen Störungen des Bewegungsapparates und psychosomatischen Begleiterscheinungen bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Mit Verfügung vom 10. Mai 2000 sprach die IV-Stelle Bern B.________ aufgrund von funktionellen Beschwerden bei angstneurotischer Persönlichkeitsstruktur, einer neurotischen Fehlentwicklung und eines depressiven Zustandsbilds (Bericht des Dr. med. G.________ vom 19. August 1999) sowie wegen des Verdachts auf eine Konversionsstörung (Bericht der Frau Dr. med. Z.________, Psychiatrie und Psychotherapie, vom 12. Januar 2000) ab 1. Juli 1999 bei einem Invaliditätsgrad von 50 % eine halbe Invalidenrente zu. Gestützt auf einen Verlaufsbericht des behandelnden Psychiaters, PD Dr. med. O.________, Chefarzt, Psychiatrische Dienste X.________, vom 27. Juni 2002, bestätigte die IV-Stelle am 9. Juli 2002 revisionsweise die zugesprochene Rente. Das Verwaltungsgericht des Kantons Bern hiess eine dagegen erhobene Beschwerde mit Entscheid vom 4. November 2003 in dem Sinne gut, dass es die Sache zu einer psychiatrischen Abklärung und der Überprüfung eines allfällig zumutbaren Status- bzw. Berufswechsels an die IV-Stelle zurückwies. Nach Einholung eines psychiatrischen Gutachtens bei Dr. med. H.________, Psychotherapie und Psychiatrie, vom 31. August 2004, bestätigte die IV-Stelle den Anspruch auf eine halbe Rente der Invalidenversicherung, da keine wesentliche Verschlechterung des Gesundheitszustands ausgewiesen sei (Verfügung vom 27. Oktober 2004). Daran hielt sie auf Einsprache hin fest (Einspracheentscheid vom 22. März 2005).