Citation: 2C_98/2018 E. 2.3.2

2.3.2. Art. 99 Abs. 1 BGG erfasst Tatsachen, die erst durch das angefochtene Urteil rechtserheblich werden. Diese sogenannten unechten Noven sind Tatsachen und Beweismittel, welche im vorangegangenen Verfahren - obwohl sie bereits vorhanden und der Partei bekannt waren - nicht vorgebracht und auch von den Vorinstanzen nicht festgestellt wurden. Vor Bundesgericht kann sich die beschwerdeführende Partei auf Tatsachen stützen, die nicht Gegenstand des vorinstanzlichen Verfahrens gebildet haben, wenn die Vorinstanz ein neues rechtliches Argument anführt, mit dem sich die Partei zuvor nicht konfrontiert sah (Urteil 2C_50/2017 vom 22. August 2018 E. 3.2). Unzulässig sind neue Tatsachen, die bereits der Vorinstanz hätten vorgelegt werden können (BGE 136 III 123 E. 4.4.3 S. 129).