Citation: 6B_1464/2021 E. 3.2.2

3.2.2. Gemäss Vorinstanz pflegt der Beschwerdeführer keine nahe, echte und tatsächlich gelebte familiäre Beziehung, die durch Art. 13 BV und Art. 8 EMRK gegen staatliche Entfernungs- oder Fernhaltemassnahmen geschützt wäre. Die Vorinstanz weist darauf hin, dass der Beschwerdeführer bereits vor dem vorzeitigen Strafvollzug nicht in einem gemeinsamen Haushalt mit den Eltern lebte. Speziell enge familiäre Bindungen im Sinne der Rechtsprechung seien nicht ersichtlich und es bestehe kein besonderes Abhängigkeitsverhältnis zu den Eltern oder Geschwistern. Eine Verletzung seines Anspruchs auf Achtung des Familienlebens sei nicht ersichtlich.