Citation: 5A_529/2014 E. 1

Beschluss und Urteil des Obergerichts betreffen die vorsorgliche Regelung der elterlichen Obhut und der weiteren Kindesbelange während des Scheidungsverfahrens und damit eine Zivilsache in einer insgesamt nicht vermögensrechtlichen Angelegenheit (Art. 72 Abs. 1 BGG; vgl. BGE 116 II 493 E. 2b S. 495). Sie lauten zum Nachteil der Beschwerdeführerin (Art. 76 Abs. 1 BGG) und schliessen das Massnahmenverfahren ab (Art. 90 BGG; BGE 134 III 426 E. 2.2 S. 431 f.). Mit der Beschwerde gegen vorsorgliche Massnahmen kann nur die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden (Art. 98 BGG; BGE 133 III 393 E. 5.1 S. 397). Ihre Vorbringen in der Sache belegt die Beschwerdeführerin neu mit Bestätigungen vom 2. Juni 2014 und vom 20. Juni 2014 (Beschwerde-Beilagen Nrn. 3 und 4), die nach dem Urteil vom 26. Mai 2014 ausgestellt wurden und als echte Noven im Beschwerdeverfahren nicht berücksichtigt werden können (Art. 99 Abs. 1 BGG; BGE 139 III 120 E. 3.1.2 S. 123). Auf die Beschwerde kann grundsätzlich eingetreten werden.