Citation: 8C_129/2019 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz stellte fest, dass die Beschwerdeführerin gestützt auf das voll beweiskräftige Medexperts-Gutachten ausschliesslich durch einen Morbus Recklinghausen und die damit verbundenen Hautveränderungen in ihrer Arbeitsfähigkeit beeinträchtigt sei. Tätigkeiten mit Sozialkontakt (beziehungsweise wenn das Aussehen eine Rolle spiele) seien aus diesem Grund unzumutbar. Die Alkoholabhängigkeit hindere sie nicht an einer vollzeitlichen Erwerbstätigkeit. Auch bestehe keine Einschränkung aus psychiatrischer Sicht. Zu berücksichtigen seien indessen eine grenzwertige Intelligenz, eine beginnende Degeneration der Wirbelsäule und ein Karpaltunnelsyndrom beidseits. Leidensangepasst (im Vollzeitpensum) seien körperlich leichte bis (gelegentlich) mittelschwere, geistig einfache, leicht zu erlernende Tätigkeiten ohne grössere soziale Kontakte, ohne Zugang zu Alkohol sowie ohne thermische Belastung der Hände und ohne Vibration.