Citation: U 355/02 19.11.2003 E. A

Die 1976 geborene A.________ war bei der B.________ AG angestellt und bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen die Folgen von Unfällen obligatorisch versichert. Am 3. Februar 1994 erlitt sie einen Skiunfall. Sie prallte kopfvoran gegen ein Pistenfahrzeug, wobei sie sich Kopf-, Augen-, Hüft- und Knieverletzungen zuzog (Zeugnis des Spitals Z.________ vom 3. Februar 1994). Vom 3. bis 14. Februar 1994 war die Versicherte im Spital Z.________ hospitalisiert. Gemäss dessen Austrittsbericht (vom 24. Februar 1994) erlitt A.________ eine beidseitige Frontobasalfraktur, eine Kompression des linken Sehnervs, was zur Erblindung des Auges führte, sowie eine nicht dislozierte Fraktur des rechten Jochbeins. Der Kieferchirurge Prof. Dr. med. C.________ diagnostizierte eine commotio cerebri, eine frontale rechtsseitige Kalottenfraktur mit Mittelgesichtsfrakturen und Kompressionen des Sehnervs, linksseitige Amaurose und eine frontale rechtsseitige Rissquetschwunde (Bericht vom 12. September 1994) Die SUVA übernahm die Heilbehandlungskosten und richtete ein Taggeld aus. Zudem gewährte sie mit in Rechtskraft erwachsenen Verfügungen (vom 18. Juli 1996 und 6. Oktober 2000) A.________ für den Verlust der Sehkraft des linken Auges sowie den beeinträchtigten Geruchssinn und die leichte Hirnfunktionsstörung Integritätsentschädigungen aufgrund einer Integritätseinbusse von insgesamt 55 %. Mit Schreiben vom 13. September 1999 meldete Dr. med. H.________, Arzt für Allgemeine Medizin FMH, Lyssach, der SUVA einen Rückfall, da die Versicherte an posttraumatischen Kopfschmerzen sowie an Beschwerden der HWS- und LWS (Hals- und Lendenwirbelsäule) leide. Gegenüber dem Unfallversicherer klagte A.________ zudem am 16. November 1999 über Knie- und Schulterbeschwerden (Bericht vom 19. November 1999). Nach kreisärztlicher Abschlussuntersuchung durch Dr. med. D.________ am 5. Juni 2000 verneinte die SUVA mit Verfügung vom 11. Juni 2001 ihre Leistungspflicht für die geklagten Rücken- und Kniebeschwerden. Die hiegegen von A.________ und ihrer Krankenversicherung, der Helsana Versicherungen AG, erhobenen Einsprachen hiess die SUVA teilweise gut, indem sie die HWSBeschwerden als Unfallfolgen anerkannte, während sie hinsichtlich der BWS- (Brustwirbelsäule), der LWS- sowie der Kniebeschwerden ihre Leistungspflicht wiederum verneinte (Einspracheentscheid vom 4. Februar 2002).