Citation: 5A_339/2024 E. 4.2.2

4.2.2. Hinsichtlich der angeblichen Verletzung der Aktenführungspflicht und des Äusserungsrechts im Zusammenhang mit den aus dem Verfahren der Tochter stammenden Unterlagen lässt sich der Beschwerde nicht entnehmen, welche Punkte die Beschwerdeführerin hätte in das Verfahren einbringen wollen und inwiefern dies sich auf den Verfahrensausgang hätten auswirken können. Zum Äusserungsrecht im Zusammenhang mit der Person des Beistands macht die Beschwerdeführerin zwar geltend, sie habe keine Ablehnungsgründe vortragen können. Der ernannte Beistand stehe der KESB sehr nahe und habe in der Vergangenheit teilweise seine Mandantinnen und Mandanten zu wenig unterstützt und die Interessen der Behörde zu stark gewichtet. Dem angefochtenen Entscheid lässt sich indes nicht entnehmen und die Beschwerdeführerin macht auch nicht geltend, dass sie Entsprechendes bereits im kantonalen Verfahren vorgetragen hätte. Es bleibt ihr daher verwehrt, sich vor Bundesgericht auf diese Umstände zu berufen (BGE 146 III 203 E. 3.3.4; 143 III 290 E. 1.1). Dies gilt umso mehr, als die Frage der Gehörsverletzung im Zusammenhang mit der Ernennung des Beistands Thema des vorinstanzlichen Verfahrens war und die Beschwerdeführerin daher Anlass gehabt hätte, sich vor Obergericht zur Erheblichkeit der geltend gemachten Verfassungsverletzung zu äussern.