Citation: 2C_257/2021 E. A

A.a. Mit Entscheiden vom 17. Oktober 2019 trat das Steueramt des Kantons St. Gallen (nachfolgend: das kantonale Steueramt) auf Einsprachen von A.________ gegen die Veranlagungen für die Kantons- und Gemeindesteuern sowie die direkte Bundessteuer 2015 bis 2017 zufolge Verspätung nicht ein. A.b. Mit Eingabe vom 18. November 2019 focht A.________ diese Nichteintretensentscheide - vertreten durch Rechtsanwalt Theodor G. Seitz - bei der Verwaltungsrekurskommission des Kantons St. Gallen (nachfolgend: Verwaltungsrekurskommission) an, wobei sie prozessual unter anderem um unentgeltliche Rechtspflege und amtliche Verbeiständung ersuchte. Am 20. November 2019 stellte die Verfahrensleitung der Verwaltungsrekurskommission dem Rechtsvertreter das Formular "unentgeltliche Rechtspflege" zu und verband dies mit der Aufforderung, das Formular innert angesetzter Frist ausgefüllt mit den notwendigen Unterlagen einzureichen. Nachdem am 23. Dezember 2019 ein unvollständig ausgefülltes und auch nur unzureichend dokumentiertes Formular eingereicht worden war, setzte die Verwaltungsrekurskommission am 30. Dezember 2019 zur Einreichung weiterer Unterlagen und eines vollständig ausgefüllten Formulars eine neue Frist an. Diesbezüglich stellte der Rechtsvertreter in der Folge acht Fristerstreckungsgesuche, denen jeweils ganz oder teilweise stattgegeben wurde. Im Zusammenhang mit einer am 15. Juni 2020 gewährten Fristerstreckung wies die Verwaltungsrekurskommission darauf hin, dass keine weitere Erstreckung mehr gewährt werde. Ein weiteres Erstreckungsgesuch des Rechtsvertreters vom 24. Juni 2020 wurde nicht mehr bewilligt. A.c. Mit Verfügung vom 8. Juli 2020 wies die Verwaltungsrekurskommission das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung ab, da die Bedürftigkeit A.________s nicht erstellt sei. Gleichzeitig setzte sie unter Androhung der Verfahrensabschreibung im Säumnisfall bis 31. Juli 2020 Frist zur Bezahlung von Kostenvorschüssen von je Fr. 600.-- für die beiden Verfahren an. Diese Frist wurde auf Gesuch des Rechtsvertreters vom 31. Juli 2020 hin erstreckt.