Citation: 8C_798/2023 E. 5.2

5.2. Die Beschwerdeführerin rügt, das kantonale Gericht verletze Bundesrecht, indem es zum Schluss komme, dass das polydisziplinäre Gutachten der B.________ AG beweiskräftig und der IV-Stelle keine Verletzung ihrer Abklärungspflicht vorzuwerfen sei. Das psychiatrische Teilgutachten sei nicht in Kenntnis der Vorakten erfolgt und setze sich weder mit den widersprechenden Einschätzungen des Experten Dr. med. C.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, im Gutachten vom 2. Juli 2019 (eingeholt von der Krankentaggeldversicherung), der Klinik D.________ (Austrittsbericht vom 3. Juli 2020 zum stationären Aufenthalt vom 9. März bis 3. Juli 2020), und der Bildungswerkstätte E.________ vom 9. Oktober 2020 auseinander. Zudem stehe die von Dr. med. F.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vorgenommene Einschätzung einer 80%igen Arbeitsfähigkeit in seinem psychiatrischen Teilgutachten der B.________ AG im Widerspruch zur Konsensbeurteilung der Experten, in der von einer 50%igen Restarbeitsfähigkeit ausgegangen werde.