Citation: 8C_682/2021 E. 5.4.2

5.4.2. Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz habe übersehen, dass diese Kostenübernahme zugesagt worden sei, bevor die Voraussetzungen des Fallabschlusses geprüft worden seien. Sodann setzten die zugesicherten Leistungen gemäss Art. 21 Abs. 1 lit. c UVG gerade einen Rentenanspruch voraus. Die Suva habe die Notwendigkeit dieser Heilbehandlung nicht nach Festsetzung der Rente bejaht, sondern zur Begründung eines verfrühten Fallabschlusses. Damit vermag der Beschwerdeführer die vorinstanzliche Sicht nicht zu erschüttern. Im Übrigen kann offen bleiben, ob eine Kostenübernahme für Heilbehandlung für die Zeit nach dem hier rechtmässig erfolgten Fallabschluss bei gleichzeitiger Verneinung des Rentenanspruchs überhaupt zulässig ist (vgl. Art. 21 UVG). Denn das angefochtene Urteil kann aufgrund des Verbots einer reformatio in peius (Art. 107 Abs. 1 BGG) ohnehin nicht zu Ungunsten des Beschwerdeführers korrigiert werden (vgl. auch Urteile 8C_544/2020 vom 27. November 2020E. 11 und 8C_598/2008 vom 8. April 2009 E. 3.3).