Citation: 2C_128/2018 E. 3.3.1

3.3.1. Nach den Feststellungen der Vorinstanz sind die kantonalen Migrationsbehörden bei der Prüfung des 2008 gestellten Familiennachzugsgesuchs (vgl. oben, Bst. A.c) aufgrund mündlicher Aussagen des Beschwerdeführers zum Schluss gekommen, er habe die Beschwerdeführerin im Jahr 2007 nur deshalb noch einmal geheiratet, um sich eine (vermeintlich) bessere Ausgangslage für den beim ersten Versuch gescheiterten Nachzug der gemeinsamen Kinder in die Schweiz zu verschaffen, und ihnen damit in Umgehung der ausländerrechtlichen Vorschriften bessere Zukunftsmöglichkeiten in der Schweiz zu eröffnen. In verschiedenen Wiedererwägungsverfahren in den Jahren 2009, 2010, 2013 und 2014 habe er nicht hinreichend substanziieren können, dass sich an dieser Situation etwas geändert habe, so dass auch weiterhin nicht von einer intakten und - zufolge räumlicher Trennung - im Rahmen des Möglichen gelebten ehelichen Beziehung auszugehen gewesen sei. Der Beschwerdeführer habe sich nach dem abschlägigen Entscheid des Regierungsrats im Jahr 2009 darauf beschränkt, nicht näher begründete Gesuchsformulare einzureichen. Von der Möglichkeit, gegen die daraufhin ergangenen Nichteintretens- bzw. Abschreibungsentscheide Rechtsmittel zu ergreifen, habe er keinen Gebrauch gemacht. Vor diesem Hintergrund müsse er sich das Scheitern seiner Gesuche um Bewilligung der Einreise und des dauerhaften Aufenthalts der Beschwerdeführerin in der Schweiz entgegen halten lassen. Es sei fraglich, ob sich die Beziehung nunmehr trotz Getrenntleben derart intensiviert habe, dass neu von einer intakten ehelichen Beziehung auszugehen wäre.