Citation: 2P.262/2003 10.05.2004 E. 7

7.1 Soweit die Beschwerdeführerinnen rügen, es verletze das Rechtsgleichheitsgebot bzw. das Willkürverbot, dass sie nicht als Lehrerinnen mbA angestellt worden sind, ist die Beschwerde unbegründet. Es ist nicht ersichtlich, inwiefern ihnen ein Rechtsanspruch auf Anstellung in dieser Funktion zukommen sollte. Auf die Rüge, sie müssten (funktionsunabhängig) in die Lohnklasse 22 eingereiht werden, ist nicht einzutreten, fehlt es doch insoweit an einem letztinstanzlichen Entscheid (vgl. E. 2); im Übrigen vermöchte die entsprechende Begründung den Anforderungen von Art. 90 Abs. 1 lit. b OG ohnehin nicht zu genügen. 7.2 Unbegründet ist schliesslich auch die Rüge, die "Überführung" der Beschwerdeführerinnen sei hinsichtlich des Beschäftigungsgrads verfassungswidrig: Deren Stellung hat sich durch die angefochtenen Verfügungen im Vergleich zu früher wesentlich verbessert, indem sie nunmehr dauerhaft mit einem garantierten Mindestpensum angestellt sind. Das garantierte Minimum von 33,33 Prozent mag in Anbetracht der Tatsache, dass die Beschwerdeführerinnen faktisch schon seit geraumer Zeit (auch unter Geltung des neuen Rechts) ein im Durchschnitt mehr als doppelt so hohes Pensum zugewiesen erhielten, sehr niedrig erscheinen. Primärer Vergleichsmassstab bildet aber der frühere Zustand mit der formellen zeitlichen Beschränkung des Angestelltenverhältnisses; mit Blick hierauf erscheint es nicht unhaltbar, wenn die Anstellungsbehörde im Zeitpunkt der "Überführung" der Arbeitsverhältnisse - um der Schule weiterhin eine möglichst grosse Flexibilität zu bewahren - bei der Bestimmung des Mindestpensums grosse Zurückhaltung walten liess. Letztlich geht es dabei auch nicht etwa um eine Herabsetzung des bisherigen effektiven Beschäftigungsgrads, sondern bloss um die Bestimmung des bei jeder Bedarfslage garantierten Minimums. Zudem bilden nicht die faktischen Schwankungen der Arbeitspensen Stein des Anstosses, überschreiten sie doch - wie aus den bisherigen Verhältnissen zu schliessen ist - ein vernünftiges Mass nicht; die Ursache der vorliegenden Streitigkeit liegt vielmehr in den mit der jetzigen Regelung weiterbestehenden Unsicherheit, die sich aber (im Gegensatz zur früheren Rechtslage) nicht mehr auf die Anstellung als solche, sondern nur mehr auf die Zahl der Zusatzlektionen bezieht, welche den Betroffenen über das Minimum hinaus zugeteilt werden. Dass die Beschwerdeführerinnen auch diese Unsicherheit beseitigen möchten, ist verständlich; indes kann in der streitigen Neuregelung ihres Dienstverhältnisses nach dem Gesagten keine Verfassungsverletzung erblickt werden. 7.3 Fragen könnte sich höchstens, wie lange nach erfolgter "Überführung" in ein auch formell unbefristetes Dienstverhältnis ein weit unter dem tatsächlichen Pensum liegender minimaler Beschäftigungsgrad verfassungskonform ist. Ob und ab welchem Zeitpunkt einer solchen Diskrepanz zwischen Verfügungsinhalt und effektivem Arbeitspensum verfassungsrechtliche Schranken entgegen stehen könnten - eine Frage, wie sie sich unter altem Recht für die Schlechterstellung der "Lehrbeauftragten" hinsichtlich Besoldung und Altersentlastung auf ähnliche Art und Weise gestellt hat (vgl. Urteil 2P.325/1992 vom 10. Dezember 1993, E. 3c u. E. 5) -, braucht hier nicht erörtert zu werden, nachdem jedenfalls die Überführungsverfügung als solche, die vorliegend allein zu beurteilen ist, einer verfassungsrechtlichen Prüfung standhält.