Citation: 4D_37/2023 E. 4.4

4.4. Nachdem die Vorinstanz eine absichtliche Täuschung verneint hatte, prüfte sie einen Grundlagenirrtum des Beschwerdeführers. Sie erwog, der Beschwerdeführer habe nicht behauptet, dass er im Zeitpunkt des Kaufs aus der vom Beschwerdegegner zugesicherten Mängelfreiheit geschlossen habe, dass kein reparierter Hagelschaden vorliege. Ein allfälliger Irrtum über den reparierten Hagelschaden sei für ihn erst wesentlich geworden, als ihm rund fünf Jahre später mitgeteilt worden sei, wegen des ersten Hagelschadens werde die Reparatur des zweiten Hagelschadens unbefriedigend ausfallen. Daraus schloss die Vorinstanz, dass für den Beschwerdegegner nach Treu und Glauben subjektiv nicht erkennbar war, dass die Abwesenheit eines reparierten Hagelschadens für den Beschwerdeführer eine wesentliche Vertragsgrundlage gebildet habe. Gemäss Vorinstanz lege der unbestrittene Verzicht des Beschwerdeführers auf Gewährleistung nahe, dass reparierte Schäden für ihn nicht vertragswesentlich gewesen seien, zumal er sich nicht nach einem reparierten Hagelschaden erkundigt habe.