Citation: 2C_869/2018 E. 2.2.3

2.2.3. Weiter wenden die Beschwerdeführer ein, die Aufrechnung des gesamten Betrags sei auf jeden Fall bundesrechtswidrig. Es seien damals drei Gesellschafter beteiligt gewesen, so könne nicht angehen, bei einem einzigen von ihnen den Gesamtbetrag aufzurechnen. Das Argument geht aber schon vom Ansatz her fehl, weil eine solche Gesamtaufrechnung darauf beruht, dass der Beschwerdeführer selbst einen Konkursverlustschein erwirkte, der auf den ganzen Betrag - und nicht etwa nur auf einen Drittel der besagten Summe - lautet und den Beschwerdeführer als alleinigen Gläubiger der Gesellschaft benennt (vgl. E. 6.2 des angefochtenen Entscheids). Auch das muss er sich nun entgegenhalten lassen. Diesbezüglich entgegnet der Beschwerdeführer vergeblich, er habe den gesamten Betrag nur deshalb im Konkursverfahren eingegeben, weil der zuständige Beamte der Konkursbehörde ihn dazu aufgefordert habe. Ein solches Argument verkennt zum einen, dass es nicht um eine blosse Eingabe geht, sondern um einen rechtswirksamen Konkursverlustschein im Sinne von Art. 265 SchKG. Zum anderen müssen die (im Übrigen gänzlich unbelegt gebliebenen) ursächlichen Umstände auf Seiten der Behörde unberücksichtigt bleiben. Im Übrigen ist festzuhalten, dass die Veranlagungsbehörde den Beschwerdeführer wiederholt dazu aufforderte, die unter Gesellschaftern geltende interne Aufteilung einzureichen. Daraufhin wurden aber zu keinem Zeitpunkt Unterlagen (z.B. ein Treuhandvertrag oder Bankbescheinigungen) eingereicht, die eine Aufteilung nach Dritteln in irgendeiner Weise beweistauglich nachgewiesen hätten (vgl. dazu E. 8.4 des angefochtenen Entscheids).