Citation: 8C_64/2019 E. 8.2

8.2. Vorliegend hat die Beschwerdeführerin weder eine wesentliche Frage nicht abgeklärt noch sich auf eine Beurteilung gestützt, die den Erfordernissen der Rechtsprechung an einen ärztlichen Bericht nicht genügen würde. Vielmehr holte sie bei der Gutachterstelle D.________ ein Gutachten unabhängiger Sachverständiger ein, das den formellen Anforderungen an die Beweiskraft grundsätzlich zu genügen vermag. Anlass zum Gerichtsgutachten gaben erst die im Beschwerdeverfahren aufgelegten medizinischen Unterlagen, namentlich die Gutachten der Gutachterstelle G.________ vom 17. März 2016 und der Gutachterstelle F.________ vom 21. Oktober 2016, die im Auftrag anderer (Sozial-) Versicherer und nach dem Erlass des Einspracheentscheids erstellt worden waren. Damit kann der Beschwerdeführerin keine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes vorgeworfen werden. Dass das Gerichtsgutachten für die Fallbeurteilung notwendig war, ändert daran nichts (vgl. BGE 140 V 70 E. 6.2.2 S. 76). Auch der Hinweis der Vorinstanz auf das Urteil 8C_71/2013 vom 27. Juni 2013 führt zu keinem anderen Ergebnis, waren dort doch bereits die Abklärungsergebnisse aus dem Verfahren vor dem Unfallversicherer in rechtserheblichen Punkten widersprüchlich und nicht beweiswertig und fiel eine Rückweisung an den Versicherer zur weiteren Abklärung ausser Betracht (Urteil 8C_71/2013 vom 27. Juni 2013 E. 2.2.3 mit Hinweis auf BGE 137 V 210 E. 4.4.1.3 und 4.4.1.4 S. 264 f.). Dispositiv-Ziffer 5 des angefochtenen Entscheids ist deshalb aufzuheben. Somit gehen die Kosten zu Lasten der kantonalen Gerichtskasse.