Citation: 1C_328/2019 E. A

A.________ war Stiftungsrat der BVG-Sammelstiftung C.________ (seit dem 4. September 2014: D.________ Vorsorgestiftung in Liquidation). Seine Amtsführung bot Anlass zu aufsichts- und strafrechtlichen Verfahren: Er wurde am 21. März 2012 des mehrfachen betrügerischen Missbrauchs einer Datenverarbeitungsanlage schuldig gesprochen, am 27. Juni 2012 von seinem Amt als Stiftungsrat suspendiert, am 19. September 2012 definitiv in seinem Amt eingestellt und am 10. Juli 2014 wegen mehrfacher ungetreuer Geschäftsbesorgung, mehrfacher Urkundenfälschung, etc. zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren verurteilt. Am 16. April 2016 erstattete A.________ u.a. Strafanzeige gegen den als Liquidator eingesetzten B.________. Am 10. August 2016 erteilte die Anklagekammer des Kantons St. Gallen die Ermächtigung zur Durchführung dieses Strafverfahrens nicht. Auf die Beschwerde von A.________ dagegen trat das Bundesgericht nicht ein (Urteil 1C_356/2017 vom 8. November 2017). Am 25. und am 29. Juni 2018 reichte A.________ erneut Strafanzeigen gegen B.________ ein und warf diesem vor, rechtswidrig auf das Strafverfahren gegen ihn eingewirkt zu haben. Am 4. Oktober 2018 erteilte die Anklagekammer die Ermächtigung zur Eröffnung eines Strafverfahrens gegen B.________ nicht. Auf die von A.________ dagegen erhobene Beschwerde trat das Bundesgericht mit Urteil 1C_606/2018 vom 6. Dezember 2018 nicht ein. Am 20. Februar 2019 reichte A.________ erneut eine Strafanzeige gegen B.________ ein, worin er diesem im Wesentlichen wiederum vorwarf, rechtswidrig auf das Strafverfahren gegen ihn eingewirkt zu haben. Am 19. März 2019 wies das Bundesgericht das von A.________ gegen das Urteil des Bundesgerichts vom 6. Dezember 2018 eingereichte Revisionsgesuch ab, soweit es darauf eintrat (Urteil 1F_1/2019). Am 1. Mai 2019 erteilte die Anklagekammer die Ermächtigung zur Eröffnung eines Strafverfahrens gegen B.________ nicht.