Citation: 8C_154/2024 E. A

A.a. Die 1987 geborene A.________ meldete sich im April 2010 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle Bern verneinte mit Verfügung vom 18. Mai 2011 einen Anspruch auf berufliche Massnahmen. A.b. Am 12. Juli 2019 meldete sich A.________ unter Hinweis auf starke Müdigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, Stress und Durchfall erneut bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Nach Beizug der Akten des Krankentaggeldversicherers und Einholung eines neurologisch-neuropsychologischen Gutachtens der Dipl.-Psych. B.________, Fachpsychologin für Neuropsychologie FSP, und des Dr. med. C.________, Neurologie FMH, bestehend aus einem neuropsychologischen und einem neurologischen Teilgutachten vom 2. Mai und 28. Mai 2021 sowie einer interdisziplinären Gesamtbeurteilung vom 18. Mai 2021, verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 12. Januar 2022 einen Rentenanspruch. In Gutheissung der dagegen geführten Beschwerde hob das Verwaltungsgericht des Kantons Bern die Verfügung vom 12. Januar 2022 auf und wies die Sache an die IV-Stelle zurück, damit sie nach Vornahme der Abklärungen im Sinne der Erwägungen über den Rentenanspruch neu verfüge (Urteil vom 11. Mai 2022). Gestützt auf das in der Folge veranlasste Gutachten des Dr. med. D.________, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom 5. November 2022 samt Ergänzung vom 9. Januar 2023 lehnte die IV-Stelle nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren einen Rentenanspruch wiederum ab, wobei sie zur Begründung auf einen anhand der gemischten Methode (Erwerb: 80 %; Haushalt: 20 %) ermittelten Invaliditätsgrad von 16 % verwies (Verfügung vom 10. Juli 2023).