Citation: I 566/00 24.04.2002 E. 2

2.- Streitig ist, ob der Beschwerdeführer eine halbe oder eine ganze Invalidenrente beanspruchen kann. a) Die Vorinstanz legte ihrem Entscheid die Gutachten des Spitals X.________, Dr. med. B.________, vom 23. November 1993 und des Spitals Y.________, Dr. med. Z.________, vom 22. Januar 1998 zu Grunde, wobei sie in Würdigung der ärztlichen Stellungnahmen zum Ergebnis gelangte, dass dem Versicherten eine leidensangepasste Erwerbstätigkeit im Ausmass von 50 % einer Vollzeitbeschäftigung zumutbar wäre. Die hiegegen erhobenen Einwendungen sind nicht stichhaltig. Der Bericht des Hausarztes Dr. med. W.________, Arzt für Allgemeine Medizin FMH, vom 24. April 1996 ist nicht geeignet, die Schlussfolgerungen des von der IV-Stelle beauftragten Gutachters Dr. Z.________ zu entkräften: Zum einen stimmt er mit der Diagnose des Gutachters überein, zum anderen beurteilt er die verbleibende Arbeitsfähigkeit nur summarisch als "massivst eingeschränkt". Entgegen den Ausführungen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde findet sich bei den Akten kein Arztzeugnis, das eine vollständige Arbeitsunfähigkeit sowohl in der angestammten als auch in einer angepassten Tätigkeit bescheinigen würde. Im Gegenteil weist Dr. W.________ im Zeugnis vom 9. November 2001 darauf hin, dass der Beschwerdeführer während der bescheinigten vollen Arbeitsunfähigkeit dazwischen zeitweise gestempelt habe. Zum anderen ist sodann der Tatsache Rechnung zu tragen, dass Dr. W.________ Hausarzt ist und dass Hausärzte mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen (BGE 125 V 353 Erw. 3b/cc mit Hinweisen). Nach dem Gesagten ist mit der Vorinstanz davon auszugehen, dass dem Versicherten eine seinem Rückenleiden angepasste Tätigkeit halbtags zumutbar ist. Zu prüfen bleibt, wie sich diese gesundheitliche Einschränkung in erwerblicher Hinsicht auswirkt.