Citation: 5A_801/2022 E. 4.3.3

4.3.3. Sodann bestreitet die Beschwerdeführerin die tatsächliche Möglichkeit, eine Arbeitsstelle zu finden, welche den durch ihre gesundheitlichen Einschränkungen bedingten Voraussetzungen gerecht werde. In diesem Zusammenhang macht sie keine willkürliche Sachverhaltsfeststellung geltend, sodass es bereits an einer tauglichen Rüge fehlt. Der Vermerk "willkürliche Feststellung des Sachverhalts" in der Überschrift des siebenseitigen Abschnitts der Beschwerdeschrift zum Rechtsbegehren Ziff. 3 genügt hierzu nicht (vgl. Urteil 5A_231/2023 vom 15. November 2023 E. 6.1). Selbst wenn von einer genügenden Rüge auszugehen wäre, wäre keine Willkür in der Sachverhaltsfeststellung ausgewiesen. Weshalb eine Tätigkeit als Praxisangestellte oder als kaufmännische Angestellte den Anforderungen an eine leichte bis mittelschwere Tätigkeit mit rückenschonender Wechselbelastung nicht genügen sollte, erläutert die Beschwerdeführerin nicht und ist auch nicht ersichtlich. Schliesslich bringt der Beschwerdegegner zu Recht vor, die Beschwerdeführerin habe nicht geltend gemacht, die in ihrer Beschwerdeschrift angeführten erfolglosen Stellenbemühungen bereits der Vorinstanz unterbreitet zu haben, und dies ergibt sich auch nicht aus dem angefochtenen Entscheid. Mit Bezug auf diesen Einwand hat sie mithin den Instanzenzug materiell nicht ausgeschöpft (vgl. Art. 75 Abs. 1 BGG; BGE 146 III 203 E. 3.3.4; 143 III 290 E. 1.1; je mit Hinweisen).