Citation: 6B_645/2018 E. 1.3.7

1.3.7. Der Beschwerdeführer führt weiter aus, er habe mitbekommen, dass X.________ wöchentlich über Skype mit D.________ alle Entscheide der Beschwerdegegnerin 2 besprochen habe. Die Vorinstanz habe seine Aussagen wie auch jene von X.________, welche sie beide zur Frage nach dessen Geschäftsführerstellung vor Straf- und Kantonsgericht gemacht hätten, nicht, respektive als reine Schutzbehauptungen gewürdigt. Eine erschöpfende Abwägung sämtlicher belastender und entlastender Beweismittel sei damit unterblieben. Dies sei aktenwidrig und willkürlich (vgl. Beschwerde Ziff. 11.1 S. 16 und 17 und Ziff. 11.5 S. 21). Die Vorinstanz gibt in ihrem Urteil zunächst die Aussagen von X.________ vor Straf- und Kantonsgericht zusammengefasst wieder und vergleicht diese anschliessend mit dessen Aussageverhalten im Vorverfahren. Dabei zeigt sie nachvollziehbar auf, dass die von ihm zu Beginn des Verfahrens zu Protokoll gegebenen Aussagen im Widerspruch zu den von ihm vor Straf- und Kantonsgericht getätigten Depositionen stehen. Sie weist in diesem Zusammenhang zutreffend darauf hin, dass es gerichtsnotorisch sei, dass die Aussagen zu Beginn des Verfahrens aufgrund ihrer zeitlichen Nähe zur Tat eher der Wahrscheinlichkeit entsprechen als spätere Depositionen, welche erst nach Reflexion der Situation sowie im Bewusstsein über das tatsächliche Ausmass des Strafverfahrens gemacht werden. Sodann konstatiert sie, dass keine Gründe ersichtlich seien, weshalb X.________ zunächst falsche Aussagen in Bezug auf seine Funktion sowie seine Kompetenzen innerhalb der Beschwerdegegnerin 2 hätte machen sollen, um diese dann erst im Rahmen der erst- sowie zweitinstanzlichen Hauptverhandlung zu korrigieren. Vielmehr würden einzig prozesstaktische Motive die Entwicklung des Aussageverhaltens von X.________ erklären, weshalb die vor Strafgericht und Kantonsgericht geäusserten Depositionen als Schutzbehauptungen zu qualifizieren seien (vgl. angefochtenes Urteil Ziff. 4.2 - 4.3 S. 20 ff.). Die Vorinstanz hat damit eingehend und überzeugend dargelegt, weshalb sie die vor den kantonalen Gerichtsinstanzen getätigten Aussagen von X.________ als Schutzbehauptungen qualifiziert. Anders als der Beschwerdeführer behauptet, hat sie damit auch eine Abwägung von belastenden und entlastenden Beweismitteln vorgenommen und etwa die von X.________ vor Straf- und Kantonsgericht getätigten Aussagen in ihre Überlegungen miteinbezogen. Der blosse Umstand, dass die Vorinstanz die Beweise anders würdigt, als es der Beschwerdeführer gerne hätte, begründet noch keine Willkür. Soweit der Beschwerdeführer moniert, die Vorinstanz habe seine Aussage betreffend dem wöchentlichen Skypen nicht berücksichtigt und seine diesbezüglichen Vorbringen mit Verweis auf die Aktenstelle "Prot. Strafgericht Basel-Landschaft S. 4 oben" zu belegen sucht, ist er nicht zu hören. Die von ihm angegebene Aktenstelle belegt seine Behauptung nicht. So wird gemäss Protokoll des Strafgerichts Basel-Landschaft auf S. 4 oben zwar behauptet, dass X.________ mit dem Verwaltungsrat D.________ wöchentlich über Skype in Kontakt stand und dabei sämtliche finanzielle Belange besprochen, Budgets festgelegt und Massnahmen diskutiert habe. Diese Aussage stammt indes nicht vom Beschwerdeführer, sondern von X.________ selber (kantonale Akten Strafgericht, act. 165). Dass die Vorinstanz dessen vor Strafgericht gemachten Aussage willkürfrei als Schutzbehauptungen werten durfte, wurde soeben ausgeführt. Weitere angeblich entlastende Aussagen des Beschwerdeführers, welche die Vorinstanz zu Unrecht nicht berücksichtigt haben soll, werden in der Beschwerde nicht aufgezeigt. Es ist nicht Sache des Bundesgerichts, selbst in den Verfahrensakten nach Belegstellen für unsubstanziierte Rügen zu forschen und eine allfällige Aktenwidrigkeit aufzuzeigen. Es obliegt vielmehr dem Beschwerdeführer, die genauen Aktenstellen zu bezeichnen bzw. die Belege mit der Beschwerde einzureichen (vgl. BGE 133 IV 286 E. 6.2 S. 288; Urteil 6B_129/2018 vom 23. November 2018 E. 5 mit Hinweisen). Aus denselben Erwägungen kann dem Beschwerdeführer auch nicht gefolgt werden, wenn er behauptet, aus den Akten würde sich ergeben, dass X.________ Kunden und Mitarbeiter akquiriert habe, letztendlich aber das Mutterhaus in Belgien über die Einstellung von Mitarbeitern, die Ausrichtung von Boni, die Anmietung von Geschäftsräumlichkeiten und die Annahme von Aufträgen entschieden habe (vgl. Beschwerde Ziff. 11.1 S. 17). Auch hier unterlässt er es, seine Vorbringen mittels Angabe einer Aktenstelle zu belegen. Sollte er sich bei diesen Ausführungen auf die neu von ihm im bundesgerichtlichen Beschwerdeverfahren eingereichte E-Mailkorrespondenz beziehen wollen, ist darauf infolge verspäteten Einbringens nicht einzugehen (vgl. vorstehend E. 1.3.5). Desgleichen ist auch nicht ersichtlich, inwiefern die Vorinstanz die Aussagen des Beschwerdeführers aktenwidrig gewürdigt haben sollte (vgl. Beschwerde Ziff. 11.5 S. 21). Die Vorinstanz hat die Aussagen des Beschwerdeführers korrekt wiedergegeben (vgl. angefochtenes Urteil Ziff. 4.7. S. 25 i.V.m. kantonale Akten Staatsanwaltschaft, act. AA 10.01.269 Zeile 46 - 51) und auch zutreffend dargelegt, dieser habe ausgeführt, dass X.________ letztendlich die Entscheidungskompetenz bei der Beschwerdegegnerin 2 hatte (vgl. angefochtenes Urteil Ziff. 4.7. S. 25 i.V.m. kantonale Akten Staatsanwaltschaft, act. AA 10.01.270 Zeile 98 - 101). Die dagegen gerichteten Rügen sind ohne Grundlage.