Citation: 6B_402/2022 E. 3.4

3.4. Der Beschwerdeführer bestreitet die vorinstanzlichen Ausführungen zu seinem Gemütszustand und der Gewaltbereitschaft des Beschwerdegegners 2. Er gibt in diesem Zusammenhang ausführlich die von ihm gemachten Schilderungen seiner Gefühlslage und den Geschehnissen wieder und nimmt Bezug auf das Urteil der Erstinstanz, dessen Begründung er als eingehender erachtet. Es reicht indes für die Rüge der willkürlichen Beweiswürdigung nicht aus, zum Beweisergebnis wie in einem appellatorischen Verfahren frei zu plädieren und darzulegen, wie seiner Meinung nach seine Aussagen zu würdigen gewesen wären (vgl. oben E. 1.2.2). Der Beschwerdeführer vermag nicht darzulegen, dass die Erwägung der Vorinstanz, wonach aufgrund seines Verhaltens nicht davon auszugehen sei, dass ihn der Beschwerdegegner 2 in Todesangst versetzt habe, geradezu unhaltbar ist. Die Kritik des Beschwerdeführers an der vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellung zu seinem Zustand ist insgesamt unbegründet, soweit darauf einzutreten ist.