Citation: 6B_1149/2020 E. 4.3.4

4.3.4. Entgegen des Beschwerdeführers ist der Vorinstanz im Weiteren keine unzureichende Begründung im Zusammenhang mit der Asperation der Einsatzstrafe für die Erpressung vorzuwerfen. Die Vorinstanz beurteilt sorgfältig zunächst die Tatkomponenten der Erpressung, namentlich das konkrete Tatvorgehen, die Art und Folgen der Drohung, die Beweggründe sowie das Mass der dem Beschwerdeführer zugekommenen Entscheidungsfreiheit, und bewertet das Tatverschulden nachvollziehbar als mittelschwer. Die gewichtige Berücksichtigung der auf die Erpressung entfallenden Strafe im Rahmen der Asperation im Umfang von weiteren zwei Jahren Freiheitsstrafe begründet die Vorinstanz darauffolgend ebenfalls nachvollziehbar mit dem fehlenden Zusammenhang der Erpressung zur qualifizierten Widerhandlung gegen das Sportförderungsgesetz (vgl. angefochtener Entscheid E. 7.5.2.1 S. 48 f.). Sie verstösst damit weder gegen die Begründungspflicht noch das ihr zustehende Ermessen.