Citation: 2C_257/2015 E. 2.2.1

2.2.1. Die Beschwerdeführer beharren vor Bundesgericht darauf, dass der massgebliche Gewinn mit der Grundstückgewinnsteuer zu erfassen sei. Sie machen insbesondere geltend, die Steuerbehörden hätten die getätigten Ersatzbeschaffungen anerkannt, mithin auch die Natur des verkauften Grundstücks als landwirtschaftliches Grundstück. Diese Argumentation hat das Verwaltungsgericht aber überzeugend entkräftet, indem es festgehalten hat, dass die zuständige Behörde nie einen grundstückgewinnsteuerrechtlichen Steueraufschub gemäss § 99 StG/AG verfügte. Einem entsprechenden Gesuch wäre zwar nach damaliger Verwaltungs- (nicht jedoch Gerichts-) Praxis allenfalls entsprochen worden. Ein solches Gesuch wurde aber hier nie gestellt (und eine Grundstückgewinnsteuererklärung nie abgegeben), so dass die Rückstellungsbuchung von Januar 2008 unerheblich war. Die Rückstellungsauflösung 2010 war also mit der Einkommenssteuer zu erfassen (vgl. E. II./3.1 des angefochtenen Urteils).