Citation: 8C_244/2022 E. A

Die 1980 geborene A.________ war als Weberin bei der B.________ AG angestellt und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 20. April 2019 stürzte sie zu Hause die Treppe hinunter und verletzte sich dabei am rechten Fussgelenk (Schadenmeldung UVG vom 23. April 2019). Die Suva erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung und Taggeld). Mit Schreiben vom 24. Juli 2019 teilte sie A.________ mit, dass die bestehenden Beschwerden nicht mehr unfallbedingt seien, weshalb die Versicherungsleistungen per 23. Juli 2019 eingestellt würden. Mit Schadenmeldung UVG vom 20. Januar 2020 wurde ein Rückfall zum Unfallereignis vom 20. April 2019 geltend gemacht. Mit Verfügung vom 30. November 2020 verneinte die Suva ihre Leistungspflicht für die gemeldeten Fussbeschwerden rechts. Dagegen liess A.________ vorsorglich Einsprache erheben mit dem Gesuch um Erstreckung der Frist für eine ergänzende Begründung der Einsprache. In der Folge gewährte die Suva eine Nachfrist zur ergänzenden Begründung der Einsprache, welche sie mehrmals erstreckte, letztmals bis zum 31. Oktober 2021, wobei es zwischenzeitlich auch zu einem Wechsel der Rechtsanwältin kam. Mit Eingabe vom 1. November 2021 reichte die Rechtsvertreterin eine ergänzende Einsprachebegründung ein. Mit Einspracheentscheid vom 9. November 2021 trat die Suva auf die Einsprache nicht ein, da die Einsprachebegründung verspätet erfolgt sei.