Citation: U 283/06 23.02.2007 E. 3

Das kantonale Gericht hat die Bestimmungen über die gegebenenfalls durch die Ersatzkasse vorzunehmende Zuweisung eines Arbeitgebers an einen Versicherer (Art. 73 Abs. 2 UVG), die Mitteilung des Zuweisungsentscheids in Form einer Verfügung im Sinne von Art. 49 ATSG (Art. 95 Abs. 2 Satz 1 UVV) und deren Anfechtbarkeit mittels Einsprache (Art. 105 UVG in Verbindung mit Art. 95 Abs. 2 Satz 2 UVV) zutreffend dargelegt. Gleiches gilt für die Ausführungen über die sachliche Zuständigkeit des kantonalen Versicherungsgerichts als einzige Instanz zur Beurteilung von Beschwerden aus dem Bereich der Sozialversicherung (Art. 57 ATSG) sowie zur örtlichen Zuständigkeit (Art. 58 ATSG). Korrekt wiedergegeben wurden auch die im kantonalen Rechtspflegeverfahren beachtlichen Vorschriften zur grundsätzlich geltenden Beschwerdefrist von 30 Tagen nach der Eröffnung des Einspracheentscheides (Art. 60 Abs. 1 ATSG) sowie zur besonderen Beschwerdefrist von drei Monaten bei Einspracheentscheiden über Unfallversicherungsleistungen nach Art. 106 UVG (in der vom 1. Januar 2003 bis 31. Dezember 2006 gültig gewesenen Fassung [nachfolgend ist stets diese Fassung gemeint]). Richtig sind sodann die Hinweise zu den Rechtsfolgen der mangelhaften Eröffnung einer Verfügung (Art. 49 Abs. 3 Satz 3 ATSG) sowie zu den Voraussetzungen einer Fristwiederherstellung (Art. 41 Abs. 1 ATSG; BGE 112 V 255 E. 2a; AHI 2003 S. 73 E. 4). Darauf wird verwiesen.