Citation: 1P.138/2004 23.06.2004 E. A

X.________ ist Eigentümerin der mit einem Wohnhaus überbauten Parzelle Nr. 1 in Altstätten/SG. Diese grenzt im Südosten an die alte Stossstrasse und im Nordosten an die Gemeindestrasse 3. Klasse Strick-Bürg, die teilweise auf der Parzelle Nr. 1 liegt. Jenseits dieser Strasse liegt unter anderem die Parzelle Nr. 2 von Y.________. Diese hatten am 22. April 2000 die Baubewilligung für ein Einfamilienhaus erhalten, welche die verkehrsmässige Erschliessung von Osten her über die Schützenstrasse vorsah, obwohl die Garagen und Parkplätze des Bauvorhabens nach Süden gegen die Strick-Bürg-Strasse hin ausgerichtet waren. Y.________ erwarben in der Folge einen wenige Quadratmeter grossen Landstreifen, der ihre Parzelle von der Strasse Strick-Bürg trennte und reichten am 12. August 2002 ein Baugesuch für eine alternative Zufahrt über dieselbe ein. X.________ erhob Einsprache gegen das Gesuch, im Wesentlichen mit dem Argument, es sei rechtsmissbräuchlich, da Y.________ im Rahmen der Erstüberbauung zugesichert hätten, die Zufahrt über die Schützenstrasse anzulegen. Der Stadtrat Altstätten bewilligte das Baugesuch von Y.________ am 20. Januar 2003 und wies die Einsprache ab. X.________ rekurrierte ans Baudepartement des Kantons St. Gallen, welches den Rekurs am 28. Juli 2003 guthiess und die Baubewilligung aufhob. Y.________ fochten diesen Rekursentscheid beim Verwaltungsgericht des Kantons St. Gallen an, welches ihn am 23. Januar 2004 in Gutheissung ihrer Beschwerde aufhob.