Citation: 1C_405/2018 E. 3.3

3.3. Das Verwaltungsgericht äusserte sich jedoch im neuen Entscheid nicht mehr zu den Gerichts- und Parteikosten des ersten Verfahrens (U 16 36), sondern nur zu den Kosten und Entschädigungen für das zweite verwaltungsgerichtliche Verfahren (U 17 39). Es ging (in E. 8.1 und 8.2) vom vollständigen Unterliegen der Beschwerdeführer aus, weshalb diesen die Gerichtskosten (je zur Hälfte) aufzuerlegen und keine Parteientschädigungen zuzusprechen seien. Diese Begründung trifft auf das zweite Verfahren zu (betreffend die Zulässigkeit der Sammelstellenschliessung), nicht aber auf das erste Verfahren (betreffend Rechtsverzögerung und -verweigerung) : Da die Beschwerdeführer vor Bundesgericht teilweise obsiegt hatten, hätte ihnen für die zuvor angefallenen Parteikosten eine Entschädigung zugesprochen werden müssen; mindestens aber hätte der Verzicht auf eine Parteientschädigung auch für dieses Verfahren (U 16 36) ausdrücklich begründet werden müssen. Insoweit liegt eine Verletzung des rechtlichen Gehörs bzw. der Begründungspflicht vor.