Citation: I 82/04 30.07.2004 E. 2

2.1 Wie schon im vorinstanzlichen Verfahren macht der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers auch hier im Wesentlichen geltend, die Begutachtung durch med. pract. K.________ habe ergeben, dass die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit des früheren Experten Dr. med. M.________ falsch gewesen sei. 2.2 Liegt ein neuer Bericht eines Facharztes vor, auf dessen Unterlagen die Verwaltung und das Gericht für die Invaliditätsbemessung angewiesen sind, genügt es für das Vorliegen einer erheblichen Sachverhaltsänderung nicht, dass im fraglichen Bericht der bereits bekannte, im Zeitpunkt der ursprünglichen Rentenverfügung gegebene Sachverhalt anders bewertet wird und daraus andere Schlussfolgerungen gezogen werden als im früheren Verwaltungsverfahren. Vielmehr bedarf es neuer Elemente tatsächlicher Natur, die nach der ursprünglichen Rentenverfügung eingetreten und zu dem damals gegebenen Sachverhalt hinzugekommen sind oder diesen verändert haben (ZAK 1987 S. 36). Prozessentscheidend ist die Frage, ob sich der psychische Gesundheitszustand im Vergleichszeitraum in rentenrelevantem Ausmass verschlechtert hat (Urteil K. vom 9. Juni 2004, I 633/03). 2.3 Das kantonale Gericht hat zunächst eine ergänzende Stellungnahme des med. pract. K.________ zu dessen psychiatrischem Gutachten vom 13. Februar 2002 eingeholt und nach einlässlicher und sorgfältiger Würdigung der medizinischen Aktenlage zutreffend erwogen, dass die beiden Psychiater dieselben Befunde erhoben und lediglich die Arbeitsfähigkeit unterschiedlich eingeschätzt haben. Zu Recht hat die Vorinstanz in diesem Zusammenhang erkannt, dass die Unfähigkeit des Beschwerdeführers, eine neue Arbeitsstelle zu finden, auf konjunkturelle Gründe zurückzuführen war, für die die Invalidenversicherung nicht einzustehen hat (nicht veröffentlichtes Urteil R. vom 19. August 1996, I 336/95). Gleiches gilt für die soziokulturellen Faktoren, welche med. pract. K.________ für das Unvermögen, sich in den Arbeitsmarkt einzugliedern, verantwortlich macht (BGE 127 V 299 f. Erw. 5a). Auf die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit durch med. pract. K.________ kann demnach nicht abgestellt werden. Massgebend ist jedoch seine Aussage, dass sich bezüglich des Gesundheitszustandes des Versicherten seit der ursprünglichen Verfügung vom 27. Februar 1998 nichts verändert hat. Mit der Vorinstanz ist daher festzuhalten, dass die Voraussetzungen für die Zusprechung einer Rente nicht erfüllt sind, wobei auf ihre Erwägungen vollumfänglich verwiesen werden kann. Anzufügen bleibt noch, dass es sich bei der Expertise des med. pract. K.________ nicht um ein Obergutachten handelt, wie der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers geltend macht, denn der Psychiater hatte nicht das Gutachten des Dr. med. M.________ vom 15. Januar 1998 zu überprüfen, sondern den Versicherten auf eine allfällige Verschlechterung seines Gesundheitszustandes zu untersuchen, nachdem dieser die Erstattung eines Verlaufsberichts durch Dr. med. M.________ wegen angeblicher Befangenheit abgelehnt hatte.