Citation: 6B_913/2016 E. 3.2.2

3.2.2. Der Beschwerdeführer kritisiert allerdings zu Recht, dass die Vorinstanz bei der Bildung der Gesamtstrafe im Sinne von Art. 49 Abs. 1 StGB keine Einsatzstrafe für die (versuchte) qualifizierte Brandstiftung festlegt. Zwar ist das Gericht grundsätzlich nicht gehalten, in Zahlen oder Prozenten anzugeben, wie es die einzelnen Strafzumessungsgründe gewichtet (BGE 136 IV 55 E. 5.6 S. 61). Ist jedoch - wie vorliegend - in Anwendung von Art. 49 Abs. 1 StGB eine Gesamtstrafe zu bilden, lässt sich dieser Vorgang mit der Nennung einer Einsatzstrafe besser nachvollziehen. Dadurch ist feststellbar, in welchem Ausmass die Vorinstanz die Einsatzstrafe infolge Deliktsmehrheit schärft (Urteil 6B_626/2011 vom 8. Dezember 2011 E. 4.4 mit Hinweisen). Trotz der mangelhaften Begründung rechtfertigt es sich, von der Aufhebung des angefochtenen Entscheids abzusehen. Denn das Urteil der Vorinstanz erweist sich im Ergebnis als bundesrechtskonform (vgl. BGE 127 IV 101 E. 2c S. 104). Angesichts des von der Vorinstanz nachvollziehbar als objektiv "mittelschwer" und subjektiv "schwer" qualifizierten Tatverschuldens sowie des ordentlichen Strafrahmens der qualifizierten Brandstiftung von 3 bis 20 Jahren ist die ausgefällte Strafe von 4 Jahren nicht zu beanstanden. Gleiches gilt, wenn die Vorinstanz dem Umstand, dass es hinsichtlich der qualifizierten Brandstiftung beim (vollendeten) Versuch geblieben ist, nur in relativ geringem Masse Rechnung trägt. Es ist letztlich einzig dem Glück zu verdanken, dass der Spreng- und Brandsatz nicht im Innern der A.________ explodierte und potenziell viele Leute verletzte.