Citation: 1C_375/2020 E. 3.3

3.3. Im Hinblick auf die umweltrechtliche Zulässigkeit des Bauvorhabens erwog das Verwaltungsgericht, dass die geplante Mobilfunksendeanlage sowohl den vorsorglichen Anlagegrenzwert als auch den Immissionsgrenzwert einhalte. Für die Anordnung von zusätzlichen Emissionsbegrenzungen im Sinne von Art. 11 Abs. 3 USG bestehe kein Anlass. Ebensowenig komme eine Verschärfung der Emissionsbegrenzung gestützt auf Art. 5 NISV in Frage (vgl. angefochtenes Urteil, E. 5.2.2). Was den Schutz der Tiere und Pflanzen anbelange, lägen keine stichhaltigen Hinweise vor, die auf eine konkrete Gefährdung hindeuten würden. Entsprechend sei davon auszugehen, dass das Verordnungsrecht den gegenwärtigen wissenschaftlichen Kenntnisstand wiedergebe, wonach für Pflanzen und Tiere keine Gefährdung vorliege, wenn die für Menschen geltenden Immissionsgrenzwerte eingehalten seien (vgl. angefochtenes Urteil, E. 5.3). Die geplante Mobilfunkanlage wurde von der Vorinstanz in raumplanungsrechtlicher Hinsicht weiter als zonenkonform beurteilt (vgl. angefochtenes Urteil, E. 5.4.3). Unter dem Gesichtswinkel des Landschaftsbilds folgte das Verwaltungsgericht der Erwägung der unteren Instanzen, wonach die Mobilfunkanlage das charakteristische Erscheinungsbild der Gewerbezone beziehungsweise der angrenzenden Wohnzonen weder zu durchbrechen noch massgeblich zu stören vermöge (vgl. angefochtenes Urteil, E. 5.4.4).