Citation: 1C_327/2016 E. 8.2

8.2. Mit Eingabe vom 15. Mai 2015 beantragte die Beschwerdeführerin dem BVU, der OSS folgende Zusatzfragen zu unterbreiten. "a) Weshalb wird keine Anpassung des Haustyps verlangt, der als Flachlandhaustyp nicht in den Hang passt (Wortmeldung Frau G.________s anlässlich des Augenscheins, Prot. S. 2), der nicht als unterordnende Nebenbaute gegenüber dem angrenzenden, geschützten Bauernhaus konzipiert ist (gemäss 1. fachlicher Stellungnahme vom 16.7.14) und der nicht als zurückhaltende Hinterhausbaute erscheint (Wortmeldung Frau G.________s am Augenschein, Prot. S. 3 und 5) ? [..] c. Inwiefern vermag das überarbeitete Projekt die ungünstige Höhenwirkung der gleichbleibend, ausladend, üppigen Baukuben zu mildern? [...] h. Hat auf die Ortsbildbeurteilung die Tatsache einen Einfluss, dass am angrenzenden Löwenweg, Parzellen 642-646, ebenfalls in der Dorfzone D wie das streitgegenständliche Projekt, bei der Überbauung ein nach BNO an sich für Neubauten zulässiges zweites Vollgeschoss nicht realisiert und eine unterirdische anstatt eine oberirdische Garage realisiert wurde? i. Hat auf die Ortsbildbeurteilung die Tatsache einen Einfluss, dass an der in der Dorfzone D liegenden Oberdorfstrasse, Parzellen 652, 218 und 651, derzeit gebaut wird und ebenfalls ein nach BNO an sich zulässiges Vollgeschoss nicht realisiert und eine oberirdische Garage mit Pult- anstatt wie vorliegend mit Flachdach realisiert wurde? j. Wurde der Neubau des Chalets auf der angrenzenden Parzelle 104 gemäss Stellungnahme der Beschwerdeführer vom 2.12.14, der dezidiert zurückhaltender ausfällt als das zu beurteilende Projekt, in der zweiten Beurteilung berücksichtigt?"