Citation: 1C_740/2021 E. 3.2.1

3.2.1. Auf Vorwürfe des Beschwerdeführers, der Beschwerdegegner 4 habe Einsatzprotokolle nachträglich geändert und ein Fahrzeug hinzugefügt, ging die Vorinstanz gar nicht näher ein. Sie erwog, dieser Vorwurf bilde nicht Gegenstand der staatsanwaltschaftlichen Überweisungsverfügung. Der Beschwerdeführer dringt mit seinen Einwendungen dagegen nicht durch. Dass er von den angeblichen Verfehlungen des Beschwerdegegners 4 erst nach seiner Strafanzeige erfahren haben will, tut nichts zur Sache. Diesen für ihn neuen Gesichtspunkt hätte er ohne Weiteres (zusätzlich) bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige bringen können. Im Übrigen gilt, dass der Streitgegenstand im vorinstanzlichen Ermächtigungsverfahren durch die in der Überweisungsverfügung genannten Personen und Tatvorwürfe begrenzt war. Dass die Vorinstanz eine Ausweitung des Streitgegenstands gestützt auf Vorwürfe abgelehnt hat, die der Beschwerdeführer erst in der Stellungnahme an das Obergericht erhoben hat, ist nicht zu beanstanden, zumal sich der Streitgegenstand eines Verfahrens im Instanzenzug bloss verengen, nicht aber ausweiten kann (vgl. vorne E. 1.4).