Citation: 1C_672/2024 E. 2

Der in Fünferbesetzung ergangene Entscheid des Verwaltungsgerichts enthält eine Praxisänderung zur Frage, wer nach kantonalem Recht zum Entscheid über ein Ausstandsgesuch gegen einen Abteilungspräsidenten bzw. eine Abteilungspräsidentin der VRK zuständig ist, wenn diese Person zugleich Gesamtgerichtspräsident bzw. -präsidentin ist (Art. 7bis Abs. 1 lit. b und Abs. 2 des kantonalen Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege vom 16. Mai 1965 [VRP/SG; sGS 951.1]). Diese Erwägungen werden vom Beschwerdeführer nicht beanstandet. Dieser macht einzig geltend, das Verwaltungsgericht habe die Befangenheit der Beschwerdegegnerin (im Verfahren betreffend das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege; unten E. 4) und von deren Stellvertreter (bei der Beurteilung des Ausstandsgesuchs; unten E. 3) zu Unrecht verneint und damit Art. 30 BV (Garantie des gesetzlichen Richters) verletzt. Der ebenfalls erhobenen Willkürrüge (Art. 9 BV) kommt in diesem Zusammenhang keine selbstständige Bedeutung zu.