Citation: 5P.228/2004 15.09.2004 E. 5

Der mit der fehlenden Notwendigkeit begründete Entscheid des Kantonsgerichts, dem Beschwerdeführer die unentgeltliche Rechtsverbeiständung für das vor der bezirksgerichtlichen Vormundschaftskammer hängige Beschwerdeverfahren zu verweigern, verstösst nach dem Gesagten gegen Art. 29 Abs. 3 BV. Soweit auf die Beschwerde einzutreten ist, ist sie daher gutzuheissen. Bei diesem Ausgang ist keine Gerichtsgebühr zu erheben (Art. 156 Abs. 2 OG). Dem vor Bundesgericht nicht vertretenen Beschwerdeführer ist durch die Abfassung der Beschwerde kein Aufwand erwachsen, der die Zusprechung einer Parteientschädigung zu rechtfertigen vermöchte.