Citation: 8C_680/2020 E. 4.4

4.4. In der Beschwerde wird im Wesentlichen geltend gemacht, den Berichten der behandelnden Ärzte des Spitals C.________ könne entnommen werden, dass der Beschwerdeführer seit seinem beim Fenstersturz erlittenen Polytrauma an Hüftschmerzen über der rechten Seite leide, welche täglich störend seien. Im Abklärungsbericht werde festgehalten, es bestehe eine Einschränkung des rechten Armes, wobei der Beschwerdeführer diesen weder strecken noch biegen könne. Entgegen den Ausführungen der Vorinstanz liessen diese Hinweise durchaus auf Bewegungseinschränkungen und Schmerzen schliessen, welche in Kombination mit dem angeschlagenen Gesundheitszustand des Beschwerdeführers auf die alltägliche Lebensverrichtung Aufstehen/Absitzen/Abliegen Einfluss hätten. Der Abklärungsbericht setze sich mit der Schmerzsituation in der Hüfte sowie im rechten Arm nicht auseinander. Die Vorinstanz habe somit Bundesrecht verletzt, indem sie dem Abklärungsbericht trotz fehlender Auseinandersetzung mit wesentlichen gesundheitlichen Einschränkungen des Beschwerdeführers mit Bezug auf die alltägliche Lebensverrichtung Aufstehen/Absitzen/Abliegen vollen Beweiswert zuerkannt habe und von keinem anspruchsrelevanten Dritthilfebedarf in der genannten Lebensverrichtung ausgegangen sei. Was die Lebensverrichtung Essen betreffe, erscheine es offensichtlich, dass bei starkem Zittern nicht bloss Getränke, sondern erst recht auch die mit Gabel und Löffel zum Mund gebrachten (weichen) Speisen verschüttet würden. Von einer üblichen Art und Weise der Nahrungsaufnahme könne daher keine Rede sein, weshalb auch in dieser Hinsicht von einer Hilflosigkeit auszugehen sei.