Citation: I 124/07 22.02.2008 E. 4.2

4.2.1 Nach Lage der Akten ist dem Beschwerdeführer aus Sicht der somatisch begründeten Einschränkungen eine körperlich leichtere, angepasste Tätigkeit zu 100 % zumutbar. In dieser Aussage stimmen die Berichte des Dr. med. O.________ vom 21. August 2003, des Spitals X.________, Orthopädische Klinik, vom 2. September 2003 und auch die Ergebnisse der in der Rehaklinik A.________ durchgeführten EFL (Bericht vom 8. September 2004) überein. Sie wird denn auch in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde nicht bestritten. 4.2.2 Was den psychiatrischen Aspekt anbelangt, stellte die Vorinstanz vollumfänglich auf die beiden Gutachten von Dr. med. F.________ ab. Dem kantonalen Gericht ist darin zuzustimmen, dass diese Expertisen den rechtsprechungsgemässen Anforderungen an eine beweiskräftige medizinische Stellungnahme (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352) grundsätzlich gerecht werden, weshalb ihnen volle Beweiskraft zuzuerkennen ist, solange nicht konkrete Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit sprechen (BGE 125 V 351 E. 3b/bb; Urteil I 437/99 vom 9. August 2000, E. 4b/bb). Wenn die Vorinstanz weiter festhält, der Bericht über die Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit vom 8. September 2004 vermöge die Zuverlässigkeit des psychiatrischen Gutachtens nicht in Frage zu stellen, zumal die dort postulierte Einschränkung von 50-70 % aus psychischen Gründen nicht näher begründet werde, liegt darin kein Verstoss gegen das Prinzip der freien Beweiswürdigung. Insbesondere trifft es zu, dass die Rehaklinik die von ihr angegebene schwere Depression einzig mit einer beobachteten ausgeprägten depressiven Stimmung begründet, wobei im beteiligten Ärzteteam die Fachrichtung der Psychiatrie nicht vertreten war. Der vom Beschwerdeführer ausserdem angerufene Bericht der psychiatrischen Dienste Z.________ der psychiatrischen Klinik Y.________ vom 19. Februar 2004 wird im vorinstanzlichen Entscheid ebenfalls erwähnt. Wenn das kantonale Gericht weiter festhält, dieser Bericht und jener der psychiatrischen Klinik Y.________, Ärztlicher Dienst, vom 15. April 2004 brächten "nichts Neues vor, was von Dr. F.________ nicht bereits thematisiert worden ist", nimmt es eine Würdigung der medizinischen Unterlagen vor. Diese ist inhaltlich und sprachlich knapp ausgefallen, vermag aber in Verbindung mit dem Gesichtspunkt der Verschiedenheit von Behandlungs- und Begutachtungsauftrag (BGE 124 I 170 E. 4 S. 175; Urteil I 701/05 vom 5. Januar 2007, E. 2, mit Hinweisen), welchen die IV-Stelle im Einspracheentscheid vom 17. Mai 2006 betont, sowie angesichts der bereits durch den Gutachter Dr. med. F.________ selbst vorgenommenen Auseinandersetzung mit den Vorakten den bundesrechtlichen Anforderungen zu genügen. Von einer Rechtsverletzung oder einer in Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen erfolgten Sachverhaltsfeststellung kann unter diesen Umständen nicht gesprochen werden. Ebenso wenig hat die vorinstanzliche Beurteilung der Arbeitsfähigkeit als offensichtlich unrichtig zu gelten. 4.2.3 Die Feststellung des kantonalen Gerichts, der Beschwerdeführer sei in einer einfach strukturierten Tätigkeit mit leichterer körperlicher Belastung zu 100 % arbeitsfähig, ist nach dem Gesagten für das Bundesgericht verbindlich. Sie ist der Invaliditätsbemessung zugrunde zu legen.