Citation: 4A_238/2017 E. 2.4.4

2.4.4. Damit könnte sich höchstens die Frage stellen, ob die kantonalen Instanzen eine allfällige Urteilsunfähigkeit auch ohne entsprechende Behauptung hätten berücksichtigen oder diesbezüglich zumindest ihre Fragepflicht ausüben müssen. Die Argumentation der Beschwerdeführerin scheint in diese Richtung zu tendieren, wenn sie beanstandet, die erste Instanz habe die Frage der Urteilsunfähigkeit übergangen, obwohl die Urteilsunfähigkeit auch an der Hauptverhandlung in beklemmender Art und Weise zum Vorschein getreten sei. Dies leitet sie aber im Wesentlichen wieder daraus ab, ihr Verhalten bei der Unterzeichnung der Schuldanerkennung sei gänzlich uneinfühlbar gewesen, was nicht zutrifft.