Citation: 1C_465/2018 E. 3.4

3.4. Die Vorinstanz erwog, § 140 Abs. 1 PBG sowie Art. 45 Abs. 1 BZR stellten ästhetische Generalklauseln dar. Der Zweck und Inhalt dieser Normen sei aber nahezu identisch, weshalb Art. 45 Abs. 1 BZR keine eigenständige oder weitergehende Bedeutung zukomme. Ob diese Auffassung tatsächlich zutrifft, ist zwar nicht evident, kann aber jedenfalls nicht als geradezu willkürlich bezeichnet werden. Wie erwähnt, reicht es nicht aus, dass eine andere Lösung ebenfalls als vertretbar oder gar als zutreffender erscheint, um Willkür anzunehmen (E. 1.2 hiervor). Im Übrigen kommt der kommunalen Baubewilligungsbehörde nach der konstanten Rechtsprechung des Bundesgerichts bei der Beurteilung der Einordnung eines Bauprojekts in Bezug auf die ästhetische Würdigung der örtlichen Verhältnisse ein durch die Gemeindeautonomie geschützter Entscheidungs- und Ermessensspielraum zu (Urteil 1C_116/2018 vom 26. Oktober 2018 E. 4.4 mit Hinweisen). Die Vorinstanz kam zum Ergebnis, die Auffassung des Gemeinderats erscheine plausibel und nachvollziehbar, wonach das Bauvorhaben das ursprüngliche Windmühlenrad-Konzept umsetze und sich an die Dimensionen der bereits realisierten Schulbauten anlehne und mit diesen sowohl volumetrisch als auch ästhetisch und konzeptionell eine Einheit bilde. Die Vorinstanz hat ausführlich dargelegt, weshalb sie in Übereinstimmung mit dem Gemeinderat der Auffassung ist, es liege angesichts des erheblichen Ermessensspielraums der zuständigen Baubewilligungsbehörde weder ein Konflikt zur landschaftlichen Umgebung noch ein solcher mit der baulichen Umgebung vor. Aus ihrer Sicht bestehe kein Anlass, in das der lokalen Behörde zustehende Ermessen einzugreifen.