Citation: 9C_756/2015 E. 3

Die Vorinstanz gelangt gestützt auf die medizinischen Unterlagen, insbesondere das Gutachten der MEDAS vom 20. Dezember 2011, 7. November 2012 und 30. November 2012 sowie deren Stellungnahme vom 31. Oktober 2013, aber auch in Würdigung des Berichts der Stiftung D.________ vom 23. Juli 2013 zum Schluss, dass sich nur das organische Psychosyndrom nach Schädel-Hirntrauma auf die Arbeitsfähigkeit auswirke. Von 2007 bis 2010 habe noch eine depressive Störung vorgelegen; diese habe erfolgreich behandelt werden können. Angesichts der von psychiatrischer und neuropsychologischer Seite vermuteten Aggravationsproblematik sei der Schlussbericht der Stiftung D.________ vom 23. Juli 2013 kritisch zu würdigen. Es sei äusserst fraglich, ob der Beschwerdeführer bei der Stiftung D.________ die ihm maximal mögliche Leistung erbracht hat. Die Berufsfachleute hätten schwerlich erkennen können, inwiefern die Einschränkungen des Versicherten beim Potenzialerhebungsverfahren allesamt gesundheitlich begründet waren oder nicht. Die MEDAS habe denn auch in ihrer Stellungnahme vom 31. Oktober 2013 mit überzeugenden Argumenten an ihrer Stellungnahme gemäss Gutachten vom 30. November 2012 festgehalten. Infolge des organischen Psychosyndroms nach Schädel-Hirntrauma sei der Beschwerdeführer zwar in seiner Arbeitsfähigkeit beeinträchtigt; ab Januar 2010 bestehe jedoch eine verwertbare Restarbeitsfähigkeit in einer behinderungsangepassten Tätigkeit im kaufmännischen Bereich von 4,5 Stunden im Tag. Weiter prüfte die Vorinstanz auch die Arbeitsunfähigkeitsgrade im Zeitraum ab März 2006 und bestätigte die entsprechenden Feststellungen der Verwaltung laut Verfügungen vom 26. August 2014.