Citation: 5A_195/2013 E. 2.2.2

2.2.2. Gemäss Art. 326 Abs. 1 ZPO herrscht im kantonalen Beschwerdeverfahren ein grundsätzliches Novenverbot (vgl. Urteil 5A_405/2011 vom 25. September 2011 E. 4.5.3, nicht publ. in BGE 137 III 470). Die Rechtsprechung lässt in BGE 138 III 82 (E. 3.5.3 S 89) für das Novenverbot im Beschwerdeverfahren eine Ausnahme zu. Dabei hat das Bundesgericht offen gelassen, ob sich diese Ausnahme aus der Eigenheit des Exequaturverfahrens nach dem Lugano-Übereinkommen von 1988 ergibt, da nur auf diese Weise dem Beschwerdeführer das rechtliche Gehör gewährt werden kann (BGE 138 III 82, a.a.O.). Zwar beruft sich der Beschwerdeführer auf den angeführten Entscheid, lässt aber ausser Acht, dass dieser auf eine spezielle Situation zugeschnitten ist (vgl. nunmehr Art. 327a Abs. 1 ZPO für das revidierte LugÜ). Inwieweit im vorliegenden Fall eine solche gegeben sein sollte und daher der Anspruch auf rechtliches Gehör dem Novenverbot vorgeht, legt er nicht dar.