Citation: 9C_719/2008 31.10.2008 E. 2

2.1 Das kantonale Gericht hat nach Würdigung des medizinischen Dossiers festgehalten, die Beschwerdeführerin sei aus somatischer Sicht für leichte, wechselbelastende Tätigkeiten grundsätzlich vollständig arbeitsfähig. Infolge erhöhten Pausenbedarfs sei die Leistungsfähigkeit aber um ein Viertel eingeschränkt. Es bestehe also eine organisch begründete Arbeitsfähigkeit von 75 Prozent. Eine psychische Begleiterkrankung liege, bis auf eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung, nicht vor. Die von der Rechtsprechung im Zusammenhang mit der somatoformen Schmerzstörung formulierten Erheblichkeitskriterien führten nach Zumutbarkeitsgesichtspunkten nicht zur Anerkennung einer zusätzlichen Arbeitsunfähigkeit.