Citation: 1P.542/2004 19.10.2004 E. 2

Der Beschwerdeführer bringt nicht vor, die Voraussetzungen zur Verlängerung der Sicherheitshaft bis zur zweitinstanzlichen Hauptverhandlung seien nicht erfüllt. Er macht geltend, die Verweigerung des vorzeitigen Antritts des Massnahmevollzugs gründe auf einer willkürlichen Anwendung des kantonalen Strafprozessrechts. Insbesondere sei die Tatsache, dass Fluchtgefahr bestehe, kein sachlicher Grund, um den vorzeitigen Massnahmevollzug zu verweigern. Die Verweigerung des vorzeitigen Antritts der Massnahme stelle zudem eine "unzulässige Einschränkung" seiner persönlichen Freiheit und einen "unverhältnismässigen Freiheitsentzug" dar, weshalb auch Art. 10 und Art. 31 BV verletzt seien.