Citation: 5P.456/2000 16.01.2001 E. 1

1.- M.H.________ lebt von ihrem Ehemann nach ihren Angaben seit dem 1. Oktober 1996 getrennt. Am 24. Mai 2000 reichte sie beim Amtsgericht Entlebuch Scheidungsklage ein. Sie berief sich auf den Scheidungsgrund der Unzumutbarkeit (Art. 115 ZGB), eventuell des Getrenntlebens (Art. 114 ZGB). Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung wies der Amtsgerichtspräsident Entlebuch mit Entscheid vom 11. August 2000 sowohl für das Scheidungsverfahren wie auch für das Massnahmeverfahren ab, dies wegen Aussichtslosigkeit des Begehrens. Einen Rekurs gegen diesen Entscheid wies das Obergericht, Justizkommission, des Kantons Luzern am 18. Oktober 2000 ab. M.H.________ hat mit Eingabe vom 21. November 2000 staatsrechtliche Beschwerde an das Bundesgericht erhoben. Sie beantragt, den Entscheid des Obergerichts aufzuheben. Für das bundesgerichtliche Verfahren beantragt sie ebenfalls die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege und Verbeiständung. Das Obergericht des Kantons Luzern beantragt in seiner Vernehmlassung vom 12. Dezember 2000, die staatsrechtliche Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei. Die Beschwerdeführerin hat am 19. Dezember 2000 unaufgefordert eine weitere Stellungnahme eingereicht.