Citation: 9C_24/2022 E. A

A.a. Der 1952 geborene A.________ ist schweizerischer Staatsangehöriger. Mit Wirkung auf 31. Dezember 2018 meldete er sich bei seiner damaligen Wohngemeinde X.________ nach Thailand ab. Seit 1. Januar 2018 bezieht er eine Altersrente der schweizerischen Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV; Verfügung der Schweizerischen Ausgleichskasse [SAK] vom 5. Dezember 2017). A.b. Nach zwei geschiedenen Ehen (von 1980 bis 1983 und von 1983 bis 2016) verheiratete sich A.________ am 26. Oktober 2018 mit der 1985 geborenen thailändischen Staatsangehörigen A.B.________, die einen aus erster Ehe stammenden Sohn, A.C.________, geboren am 6. April 2010, in die Ehe brachte. A.C.________ erhält infolge Todes seines leiblichen Vaters, welcher finnischer Staatsangehöriger war, eine finnische Waisenrente in der Höhe von Euro 210.29 (2018) bzw. 213.35 (2019) pro Monat. A.c. A.________ erkundigte sich bei der SAK über die Voraussetzungen für den Bezug einer Kinderrente für seinen Stiefsohn. Er reichte die erforderlichen Unterlagen am 23. Februar und 17. März 2019 per E-Mail ein. Mit Verfügung vom 22. März 2019 verneinte die SAK den Anspruch auf eine Kinderrente mit der Begründung, die Voraussetzung der Unentgeltlichkeit des Pflegeverhältnisses sei nicht erfüllt, weil A.C.________ eine Waisenrente erhalte, die den Betrag des Unterhaltsbedarfs im Wohnsitzland (Thailand) übersteige. Der Versicherte erhob Einsprache und machte geltend, die Waisenrente seines Stiefsohns decke den Kindesunterhalt bei Weitem nicht. Seiner Eingabe legte er eine Kostenaufstellung bei. Die SAK hielt daran fest, dass kein Anspruch auf eine Kinderrente bestehe. Sie legte dar, dass es an der vorausgesetzten Unentgeltlichkeit des Pflegeverhältnisses fehle, denn die A.C.________ ausgerichtete finnische Waisenrente von umgerechnet Fr. 233.16 (Euro 213.35) pro Monat (im Jahr 2019) betrage mehr als einen Viertel des an die Lebenshaltungskosten in Thailand angepassten (Index von 50.3) pauschalierten Unterhaltsbedarfs (Viertelsansatz von Fr. 403.-), d.h. mehr als Fr. 202.70 (Einspracheentscheid vom 8. August 2019).