Citation: U 146/00 26.09.2000 E. 2

2.- Die Vorinstanz, welche den natürlichen Kausalzusammenhang zwischen Unfall und anhaltenden Beschwerden anerkannte, gelangte in einlässlicher und sorgfältiger Würdigung der medizinischen Unterlagen zur Auffassung, dass die zum typischen Beschwerdebild eines Schleudertraumas der HWS oder eines äquivalenten Verletzungsmechanismus gehörenden Beeinträchtigungen nur anfänglich in geringem Ausmass vorhanden gewesen und innert kurzer Zeit nach dem Unfall im Vergleich zur vorliegenden ausgeprägten psychischen Problematik ganz in den Hintergrund getreten seien, weshalb sie die Adäquanz des Kausalzusammenhangs nach Massgabe von BGE 115 V 133 beurteilte. Dieser Ansicht ist beizupflichten. Bereits im Zeugnis vom 28. August 1994 gab der behandelnde Arzt Dr. med. M.________ an, der Beschwerdeführerin Antidepressiva verschrieben zu haben, und im Zuweisungsschreiben betreffend die neuropsychologische Abklärung vom 24. März 1995 diagnostizierte er nebst einem cervikocephalen Syndrom bei Status nach seitlichem HWS-Kontusionstrauma im Dezember 1993 ein zunehmend depressives Zustandsbild. Rund ein Jahr später diagnostizierte die von der Zürich mit der Begutachtung der Versicherten betraute Frau Dr. med. A.________ ein chronifiziertes cervicozephales und cervicobrachiales Schmerzsyndrom bei Status nach Bagatelltrauma durch Unfall vom 11. Dezember 1993 sowie Chronifizierung mit Tendenz zur Ausbreitung im Sinne eines generalisierten Halbseiten-Fibromyalgie-Syndroms und Verdacht auf depressive Entwicklung (Expertise vom 28. März 1996). Soweit sich die Beschwerdeführerin auf das Gutachten des Psychiaters Dr. H.________ (vom 24. Januar 1997) beruft, welcher davon ausgeht, dass es beim Unfall zu einer "milden traumatischen Hirnschädigung" gekommen sei, ist ihr entgegenzuhalten, dass auf die Angaben dieses Arztes aus den von der Vorinstanz überzeugend dargelegten Gründen nicht abgestellt werden kann. Ebenso wenig vermag die Versicherte aus dem Bericht der Rehaklinik X.________ vom 2. Dezember 1997 zu Gunsten des Vorliegens von Unfallfolgen, wie sie im Zusammenhang mit dem Schleudertrauma der HWS typisch sind, abzuleiten. Richtig ist sodann, dass der elektroencephalographische Befund vom 22. November 1996 beidseits occipital rechts betont eine intermittierende Funktionsstörung ergab; über die Ursache dieser im Spital Y.________ festgestellten Störung ist indessen nichts bekannt. Was schliesslich die SPECT-Untersuchung des Cerebrums, die am 22. November 1996 im Institut für Nuklearmedizin, Spital Y.________, durchgeführt wurde, betrifft, ist die Beschwerdeführerin auf ein neuestes, unveröffentlichtes Urteil in Sachen Z., U 160/98, vom 2. Juni 2000, hinzuweisen. Darin gelangte das Eidgenössische Versicherungsgericht gestützt auf verschiedene wissenschaftliche Publikationen zum Schluss, dass die SPECT-Untersuchung des Gehirns keine wissenschaftlich anerkannte Methode zur Beurteilung von Schleudertrauma-, schleudertraumaähnlichen und Schädel-Hirntrauma-Verletzungen darstellt und damit auch kein geeignetes Beweismittel zur Beantwortung der Frage nach der natürlichen Kausalität von Unfallfolgen ist. Aktenergänzungen, namentlich die Einholung weiterer medizinischer Gutachten, erübrigen sich, da hievon keine neuen Erkenntnisse erwartet werden können.