Citation: 1P.119/2003 10.06.2003 E. 1

1.1 Beim angefochtenen Entscheid des Kantonsgerichts handelt es sich um einen letztinstanzlichen kantonalen Endentscheid (Art. 86 Abs. 1 OG). Der Beschwerdeführer ist durch die strafrechtliche Verurteilung in seinen rechtlich geschützten Interessen berührt (Art. 88 OG), weshalb er befugt ist, die Verletzung verfassungsmässiger Rechte zu rügen. Die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen geben, abgesehen von den folgenden Ausführungen, zu keinen Bemerkungen Anlass, weshalb auf die Beschwerde grundsätzlich einzutreten ist. 1.2 Zulässiges Anfechtungsobjekt ist einzig der Entscheid des Kantonsgerichts. Die polizeiliche Verhaftung sowie die Anordnung und Fortführung der Untersuchungshaft, welche der Beschwerdeführer zu Beginn des Verfahrens zu erdulden hatte, waren nicht Gegenstand des Rechtsmittelverfahrens vor Kantonsgericht, weshalb auf die Beschwerde insoweit nicht einzutreten ist, als er sich darüber beklagt. Er macht zwar geltend, das Kantonsgericht habe seinen Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt, weil es sich mit seiner Rüge nicht auseinandergesetzt habe, die auf seiner rechtswidrigen Inhaftierung "aufbauend produzierten Ermittlungs- und Untersuchungsakten" seien nicht verwertbar. Welche Beweismittel konkret unzulässig erlangt worden sein sollen, legte der Beschwerdeführer allerdings weder an der kantonsgerichtlichen Hauptverhandlung dar, noch tut er dies in der staatsrechtlichen Beschwerde. Das erstaunt nicht, da es sie offensichtlich nicht gibt: Durch eine unzulässige Beugehaft könnte allenfalls ein unwahres Geständnis erpresst werden, sie ist jedoch von vorn herein nicht geeignet, die Aussagen der von einer solchen Zwangsmassnahme nicht betroffenen Zeugen zu beeinträchtigen. Da der Beschwerdeführer in allen wesentlichen Punkten nicht geständig ist und dementsprechend nicht auf Grund eigener Zugeständnisse, sondern gestützt auf Belastungen Dritter - insbesondere der Opfer -, verurteilt wurde, konnte das Kantonsgericht ausschliessen, dass die vom Beschwerdeführer als verfassungswidrig angeprangerte Inhaftierung den Prozessausgang hätte beeinflussen können. Es hatte nicht über die Rechtmässigkeit der Verhaftung und der Untersuchungshaft zu befinden und brauchte sich unter diesen Umständen zum völlig unsubstanziierten, offenkundig unbegründeten Einwand gegen die Verwertbarkeit der Belastungsbeweise nicht zu äussern. Es verletzte daher das rechtliche Gehör des Beschwerdeführers nicht, indem es dies unterliess, die Gehörsverweigerungsrüge ist unbegründet. 1.3 Die staatsrechtliche Beschwerde ermöglicht keine Fortsetzung des kantonalen Verfahrens. Das Bundesgericht prüft in diesem Verfahren nur in der Beschwerdeschrift erhobene, detailliert begründete und soweit möglich belegte Rügen. Der Beschwerdeführer muss den wesentlichen Sachverhalt darlegen, die als verletzt gerügten Verfassungsbestimmungen nennen und überdies dartun, inwiefern diese verletzt sein sollen (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG; BGE 127 I 38 E. 3c; 125 I 492 E. 1b; 122 I 70 E. 1c). Soweit im Folgenden auf Ausführungen in der Beschwerdeschrift nicht eingegangen wird, genügen sie den gesetzlichen Begründungsanforderungen nicht.