Citation: 5D_150/2023 E. 2.1.4

2.1.4. Mit diesen Vorbringen vermag der Beschwerdeführer keine Verletzung verfassungsmässiger Rechte aufzuzeigen. Die Vorinstanz wendete die bundesgerichtliche Praxis zu pauschalen und unsubstanziierten Ausstandsbegehren zu Recht auf den vorliegenden Fall an. Der Beschwerdeführer beschränkt sich darauf, der Kritik an seinem pauschalen und unsubstanziierten Ausstandsbegehren mit ebenso pauschalen Mutmassungen zum Nebenerwerb gewisser Richterinnen und Richter und allgemeinen Aussagen zu anderen Rechtsgebieten zu begegnen, oder die Ausführungen der Vorinstanz als nicht massgebend zu bezeichnen. Diese Vorbringen ändern nichts daran, dass der Beschwerdeführer mit seinem geltend gemachten Ausstandsgrund allen vollamtlichen Richterinnen und Richtern pauschal eine Befangenheit hinsichtlich staatlicher Forderungen einzig gestützt auf die Zugehörigkeit zur Institution unterstellt. Entgegen dem Beschwerdeführer ändert daran auch nichts, wenn er sein Ausstandsbegehren mit objektiv bestimmbaren Kriterien einzugrenzen glaubt, die er ohne konkrete Begründung selbst definiert. Diese Kriterien zielen letztlich darauf ab, dass nur nebenamtliche Richterinnen und Richter über öffentlich-rechtliche Forderungen befinden können, was die institutionelle Unabhängigkeit nicht nur vom Rechtsöffnungsgericht, sondern übergreifend auch von ordentlichen Steuer- oder Verwaltungsgerichten pauschal in Frage stellt, ohne sich konkret mit der Einflussnahme anderer Behörden auf die rechtsprechende Tätigkeit in diesen Bereichen konkret zu befassen. Der Hinweis des Beschwerdeführers auf die angeblich mangelhafte kantonale Gerichtsorganisation bleibt ebenfalls ohne konkrete Hinweise und Begründung. Der geltend gemachte Ausstandsgrund betrifft somit das Gericht als Ganzes. Da nach feststehender Praxis des Bundesgerichts ein Gericht nicht als Institution abgelehnt werden kann, wenn - wie im vorliegenden Fall - keine konkreten Ausstandsgründe gegen einzelne Mitglieder geltend gemacht werden, darf entgegen der Beanstandung des Beschwerdeführers das Gericht bzw. vorliegend dessen Präsident selbst über das Ausstandsbegehren entscheiden (vgl. BGE 105 Ib 301 E. 1c; Urteil 2C_305/2011 vom 22. August 2011 E. 2.7). Eine Verletzung von Art. 30 Abs. 1 BV und Art. 6 Ziff. 1 EMRK ist nicht erstellt.