Citation: 1C_102/2022 E. 4.1

4.1. Weiter rügt der Beschwerdeführer die Vorinstanz sei in Willkür verfallen, wenn sie verneinte habe, dass die von ihm geltend gemachten Flächen seines Hauses mit überwiegender Wahrscheinlichkeit bereits am 1. Juli 1972 bestanden hätten. Die Vorinstanz stütze diese Auffassung allein darauf, dass diese Flächen in den im Jahr 1962 bewilligten Plänen nicht ersichtlich seien. Jedoch dürfe aus diesen Plänen nicht der Schluss gezogen werden, die Bauteile, die damals nicht bewilligt worden seien, hätten am 1. Juli 1972 nicht bestanden. Zudem habe die Vorinstanz den Vermerk "nicht unterkellert" in den im Jahr 1962 bewilligten Plänen des Untergeschosses und die darin eingezeichneten Türen der Garage unzutreffend gewürdigt und ausser Acht gelassen, dass noch vor der Baubewilligung ein - in den Akten nicht vorhandener - revidierter Kellerplan eingereicht worden sei. Bezüglich des Zustands seines Hauses beim Kauf am 1. Juli 1974 habe er neben dem Kaufvertrag eine Fotografie eingereicht, die namentlich die im Jahr 1992 ersetzte angebaute Garage, einen seitlichen Kellereingang und einen Stauraum zeige. Dieser Zustand habe demjenigen beim Kauf im Jahr 1974 entsprochen. Es sei unhaltbar und willkürlich, wenn die Vorinstanz unter diesen Umständen die überwiegende Wahrscheinlich der Errichtung der strittigen Flächen von dem 1. Juli 1972 verneine, da es unwahrscheinlich sei, dass der Verkäufer diese Flächen zwischen dem Stichtag am 1. Juli 1972 und dem zwei Jahre später erfolgten Verkauf errichtet habe. Dies treffe nicht nur für die angebaute kleine Garage, sondern auch für die übrigen Flächen zu, die gemäss den Angaben des Beschwerdeführers bereits am 1. Juli 1972 bestanden. Insoweit habe die Vorinstanz die im Jahr 1962 bewilligten Schnittpläne nicht beachtet.