Citation: 9C_506/2019 E. A

Die IV-Stelle des Kantons Zürich erteilte dem 1970 geborenen A.________ am 9. Oktober 2008 erstmals Kostengutsprache für zwei Hörgeräte. Am 18. Januar 2017 ersuchte der Versicherte um eine Hörgerätenachversorgung. In seiner Expertise vom 30. Januar 2017 erachtete Dr. med. B.________, Facharzt für Oto-Rhino-Laryngologie, die Voraussetzungen für eine binaurale Versorgung als erfüllt, worauf die IV-Stelle A.________ gemäss Mitteilung vom 3. Februar 2017 Kostengutsprache für eine binaurale Hörgeräteversorgung im Betrag von Fr. 1650.- erteilte. Am 16. März 2017 liess der Versicherte ein Gesuch um Prüfung der Härtefallregelung einreichen. Die IV-Stelle beauftragte die Klinik für Ohren-, Nasen-, Hals- und Gesichtschirurgie (ORL-Klinik) des Spitals C.________ mit der Erstattung eines Härtefallgutachtens (vom 2. Oktober 2017). Mit Verfügung vom 5. Januar 2018 lehnte die IV-Stelle es ab, die Mehrkosten für Hörgeräteversorung zu vergüten, weil die Kriterien für eine Kostenübernahme im Rahmen der Härtefallregelung nicht erfüllt seien.