Citation: 2C_950/2019 E. 4.4

4.4. Die Rüge der Beschwerdeführerin, die Vorinstanz habe durch den Schluss auf eine Scheinehe Art. 3 Abs. 1 Anhang I FZA verletzt, erweist sich aufgrund der vorstehenden Erwägungen als unbegründet. Da auch der grundrechtliche Anspruch auf Achtung des Familienlebens (Art. 8 Ziff. 1 EMRK, Art. 14 BV) bzw. die ausländerrechtlichen Familiennachzugsregelungen (vorliegend insbesondere Art. 44 AIG) das Vorliegen einer intakten Familiengemeinschaft voraussetzen, ist der Widerruf bzw. die Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung der Beschwerdeführerin auch mit Blick auf diese Normen nicht zu beanstanden.