Citation: 5A_533/2023 E. 3.6.2

3.6.2. Sodann moniert der Beschwerdeführer, die Vorinstanz habe zum einen die sozialen Verhältnisse der Kinder ausser Acht gelassen und ignoriert, dass die Kinder im Thurgau in ein soziales Umfeld (Nachbarskinder, Schule, Vereine) eingebettet gewesen seien. Zum anderen habe sie die Qualität des Beziehungsnetzes der Kinder nicht beurteilen können, ohne namentlich in Erfahrung zu bringen, wie intensiv die Beziehung der Kinder vor dem Umzug zu den Grosseltern mütterlicherseits sowie zu den Paten gewesen sei und wie die Kinder ihre Beziehung zu den Grosseltern väterlicherseits sowie ihr soziales Umfeld beschreiben würden. Aufgrund der Untersuchungsmaxime hätte sie diese Umstände klären müssen, sodass sie in Willkür verfallen sei.