Citation: 9C_753/2017 E. 4.3

4.3. Die Vorinstanz begründete das Abstellen auf das Gutachten der Klinik B.________ nämlich (sinngemäss) auch damit, dass dieses zeitlich aktueller sei als jenes des SMAB und nicht in dessen Beurteilungszeitraum eingreife. Darüber hinaus enthalte das Gutachten der Klinik B.________ eine differenziertere Einteilung der noch zumutbaren Arbeitsfähigkeit (2.5 Stunden vormittags und 2.5 Stunden nachmittags). Ebenso würden genauere Angaben bezüglich des rentenrelevanten Zeitpunkts gemacht. Inwieweit diese Beweiswürdigung offensichtlich unrichtig sein soll, wird nicht (substanziiert) dargelegt (vgl. Art. 106 Abs. 2 BGG). Soweit der Beschwerdeführer einen unauflösbaren Widerspruch darin sieht, dass die Vorinstanz eine Arbeitsfähigkeit von 2 x 2.5 Stunden pro Tag festgestellt habe, obwohl gemäss Gutachten der Klinik B.________ die "aktuelle Einschränkung der Arbeitsfähigkeit für leidensangepasste Tätigkeiten" mit der Beurteilung des SMAB grundsätzlich übereinstimme, verkennt er, dass das medizinische Anforderungs- und Belastungsprofil - qualitativ und quantitativ - zum zeitlich zumutbaren Arbeitspensum hinzutritt (vgl. Urteil 9C_421/2017 vom 19. September 2017 E. 2.4). Dabei ist augenscheinlich, dass sich eine Aufteilung der Arbeitszeit auf Vor- und Nachmittage leistungssteigernd auswirkt. Nicht stichhaltig ist sodann der Einwand des Beschwerdeführers, die Vorinstanz habe die Verschlechterung seines Gesundheitszustandes bei der Festlegung der Arbeitsfähigkeit nicht berücksichtigt. Im Gutachten der Klinik B.________ wurde die geltend gemachte Verschlechterung ausdrücklich erwähnt und bildete somit Basis der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit. Mit seinen Vorbringen verkennt der Beschwerdeführer zudem, dass sich eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes nicht zwingend auf die Arbeitsfähigkeit, namentlich auf das zeitlich zumutbare Arbeitspensum, auswirken muss.