Citation: 1C_519/2019 E. 3.3

3.3. Des Weiteren ist der Beschwerdeführer der Auffassung, ihm sei der Führerausweis zweimal entzogen worden, ohne dass ihm der Konsum von Drogen tatsächlich nachgewiesen worden sei. Vorweg ist dem Beschwerdeführer entgegen zu halten, dass das Verwaltungsgericht in seinem ersten ihn betreffenden Urteil vom 20. Juni 2017 festgehalten hat, das positive Ergebnis des Tests auf Kokain durch das Institut C.________ vom 17. Februar 2017 sei einzig durch vereinzelten, schwachen Kokainkonsum im Zeitraum, in dem er zur Abstinenz verpflichtet gewesen wäre, zu erklären; eine Verwechslung oder eine Kontamination, wie vom Beschwerdeführer behauptet, könne dagegen ausgeschlossen werden. Dieses Urteil ist rechtskräftig. Es kann daher keine Rede davon sein kann, dem Beschwerdeführer sei der Führerausweis in der Vergangenheit ohne den Nachweis des Konsums von Drogen entzogen worden. Darüber hinaus verkennt er die ihm obliegende Beweislast, nachdem ihm der Führerausweis im Jahr 2017 auf unbestimmte Zeit entzogen worden ist: Nach Art. 14a Abs. 1 lit. a SVG wird der Lernfahrausweis erteilt, wenn der Bewerber nachweist, dass er über die erforderliche körperliche und psychische Leistungsfähigkeit zum sicheren Führen von Motorfahrzeugen verfügt. Der auf unbestimmte Zeit entzogene Lernfahr- oder Führerausweis kann gemäss Art. 17 Abs. 3 SVG bedingt und unter Auflagen wiedererteilt werden, wenn eine allfällige gesetzliche oder verfügte Sperrfrist abgelaufen ist und die betroffene Person die Behebung des Mangels nachweist, der die Fahreignung ausgeschlossen hat. Aus beiden Bestimmungen geht klar hervor, dass die Beweislast bei der Person liegt, die den Führerausweis erwerben möchte. Diese hat nachzuweisen, dass die Voraussetzungen für das sichere Führen von Motorfahrzeugen vorliegen bzw. der Mangel, der zum Entzug geführt hat, behoben ist. Vorliegend hat also der Beschwerdeführer seine Fahreignung nachzuweisen und vorbestehende Zweifel daran müssen sich zu seinen Ungunsten auswirken.