Citation: 8C_209/2022 E. 6.3.3

6.3.3. Die Beschwerdeführerin zeigt nicht in einer dem strengen Rügeprinzip (E. 1.2) genügenden Weise auf, inwiefern insbesondere die psychiatrische Exploration des ABI-Gutachters Dr. med. H.________ nicht lege artis vorgenommen worden wäre (vgl. Urteil 8C_166/2022 vom 13. Oktober 2022 E. 4.1.2 mit Hinweisen) und die Vorinstanz bei der Würdigung der umfangreichen medizinischen Akten den ihr zustehenden Ermessensspielraum (vgl. BGE 144 V 50 E. 4.1 i.f. mit Hinweisen) überschritten hätte. Konkrete Indizien, welche gegen die Zuverlässigkeit des nach Art. 44 ATSG erstellten ABI-Gutachtens sprächen, sind nicht ersichtlich und macht die Beschwerdeführerin nicht substanziiert geltend. Zur grundsätzlich an der Begutachtungsinstitution des ABI geübten allgemeinen Kritik hat das kantonale Gericht ausreichend Stellung genommen. Weiterungen hierzu erübrigen sich.