Citation: 8C_591/2019 E. 4.1

4.1. Die Bejahung des Revisionsgrunds hat, wie gesagt (E. 2.2), zur Folge, dass der Rentenanspruch in rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht umfassend ("allseitig") und ohne Bindung an frühere Beurteilungen zu prüfen ist. Die Beschwerdeführerin verkennt diesen Grundsatz, wenn sie geltend macht, dass selbst bei der Annahme eines Statuswechsels weiterhin von einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit auszugehen wäre, weil sich der Gesundheitszustand seit der erstmaligen Rentenzusprechung jedenfalls nicht verbessert habe, zumal bereits damals eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit im mit 71 % Erwerbsbereich angenommen wurde.