Citation: 8C_124/2023 E. 5.3

5.3. Der Beschwerdeführer macht schliesslich bezüglich der Aufhebung der von der Vorinstanz ab 1. Mai 2020 zugesprochenen Viertelsrente per 30. Juni 2021 gestützt auf das SMAB-Gutachten die Unzulänglichkeit der Einschätzung des Experten geltend. Es sei, so der Beschwerdeführer, zu Unrecht insbesondere auf rheumatologische und psychiatrische Abklärungen verzichtet worden. Die letzteren wären unerlässlich gewesen, zumal anlässlich der SMAB-Begutachtung eine mangelhafte Konzentrations- und Durchhaltefähigkeit vermerkt worden sei. Die Vorinstanz äusserte sich zu diesem Einwand eingehend und stellte fest, es ergäben sich weder aus dem Gutachten noch aus den Berichten der behandelnden Ärzte Hinweise auf eine Notwendigkeit weiterer Abklärungen. Zudem habe der Gutachter die vom Beschwerdeführer subjektiv geklagte mangelhafte Konzentrations- und Durchhaltefähigkeit auf die Schmerzsymptomatik zurückgeführt und mit der Bescheinigung einer allein damit begründeten 20%igen Leistungsminderung berücksichtigt. Dass diese Feststellungen des kantonalen Gerichts zum Sachverhalt offensichtlich unrichtig wären, wird beschwerdeweise nicht geltend gemacht und ist nicht erkennbar. Dies gilt insbesondere auch insoweit, als der Beschwerdeführer vorbringt, nach Steigerung seines Pensums sei, wie von seinem behandelnden Arzt am 16. August 2020 bestätigt, eine massive Schmerzexazerbation aufgetreten. Nach den Ausführungen des Gutachters liess sich aus orthopädischer Sicht indessen nicht begründen, welche Hindernisse damals einer Steigerung des Arbeitspensums auf über 50 % entgegengestanden hätten. Daran können zuletzt auch die vom Beschwerdeführer geltend gemachten Schlafstörungen nichts ändern, die im August 2021 im Zentrum E.________ abgeklärt wurden (Bericht vom 9. August 2021). Eine Schlafapnoe wurde ausgeschlossen und dem Beschwerdeführer wurden Verhaltensstrategien empfohlen, eine durch die Schlafprobleme verursachte Arbeitsunfähigkeit attestierten die Ärzte indessen nicht.