Citation: 1C_586/2020 E. 6.1

6.1. Die Vorinstanz hat im genannten Zusammenhang festgehalten, die Nachteile, die der Beschwerdeführerin durch den strittigen Eigentumseingriff entstünden, seien in Berücksichtigung der gesamten Umstände nicht als gravierend einzustufen und fielen weniger ins Gewicht als die raumplanerischen und verkehrstechnischen Vorteile der geplanten Erschliessung. Das Departement habe den Eigentumseingriff im Beschwerdeentscheid daher zu Recht auch als zumutbar beurteilt. Zur Begründung hat sie insbesondere vorgebracht, der mit der vorgesehenen teilweisen Abtretung der Strassenparzelle Nr. 255 einhergehende Verlust an Nutzungsmöglichkeiten halte sich in Grenzen. Mit dem Departement sei weiter davon auszugehen, dass es durch die ostseitige Erschliessung des Müliberg-Areals nicht zu erheblichem Mehrverkehr auf dieser Parzelle kommen werde. Im Beschwerdeverfahren betreffend den Gestaltungsplan sei sodann dem Entscheid über die Entschädigung für die teilweise Abtretung oder Enteignung der Parzelle nicht vorzugreifen, ebenso wenig dem Entscheid über eine allfällige Entschädigung wegen Wertverminderung der Parzelle Nr. 256 mit Wohnhaus der Beschwerdeführerin. Festzuhalten sei aber, dass die zu erwartende geringfügige Verkehrszunahme auf dem Geerenweg keine erheblichen zusätzlichen Lärm- und Feinstaubemissionen verursachen werde, die zu einer deutlichen Mehrbelastung dieser Liegenschaft führten. Die von der Beschwerdeführerin geltend gemachte Werteinbusse der Liegenschaft sei daher mit Vorsicht zu würdigen.