Citation: 2C_71/2020 E. 4.4

4.4. Gemäss den verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz (Art. 105 Abs. 1 BGG; vorne E. 2.2) handelt es sich beim Beschwerdeführer um einen Drittstaatsangehörigen, der wegen versuchter schwerer Körperverletzung zu einer teilbedingten Freiheitsstrafe von 33 Monaten verurteilt wurde. Diese Straftat ist gegen Leib und Leben gerichtet und wiegt deshalb besonders schwer. Die Straftat würde zudem grundsätzlich, wie dies die Vorinstanz zu Recht ausführt, seit dem 1. Oktober 2016 (Straftat datiert vom 11. Oktober 2014) eine obligatorische Landesverweisung nach sich ziehen (vgl. Art. 66a StGB). Zwar findet diese Regelung nicht rückwirkend auf den Beschwerdeführer Anwendung; dennoch darf bei der Interessenabwägung berücksichtigt werden, dass der Verfassungs- bzw. Gesetzgeber insbesondere Gewaltdelikte als besonders verwerflich erachtet (vgl. Urteile 2C_1045/2019 vom 30. Januar 2020 E. 5.5; 2C_641/2019 vom 3. Oktober 2019 E. 3.3).