Citation: 5A_511/2020 E. 4.2.1

4.2.1. Die Beschwerdeführerin wirft der Vorinstanz vor, aktenwidrig festgehalten zu haben, die Parteien hätten an der erstinstanzlichen Verhandlung vom 17. September 2019 Replik und Duplik erstattet. Die Vorinstanz gehe willkürlich davon aus, das Bezirksgericht habe die Bestimmungen über den Ablauf des Verfahrens eingehalten. Inwiefern die beanstandete vorinstanzliche Feststellung zum Prozesssachverhalt aktenwidrig sein soll, erläutert die Beschwerdeführerin indessen nicht. So macht sie weder unter Bezeichnung der einschlägigen Aktenstelle geltend, es ergebe sich aus dem Verhandlungsprotokoll, dass keine Gelegenheit zur Replik bzw. Duplik gegeben worden sei. Noch behauptet sie, das Verhandlungsprotokoll enthalte zwar den Vermerk einer Replik und Duplik, doch sei dieser fehlerhaft. Ihre Kritik genügt mithin nicht den Anforderungen an die Rügepflicht, denn es ist nicht Aufgabe des Bundesgerichts, in den kantonalen Verfahrensakten nach Aktenstücken zu forschen, welche den Rechtsstandpunkt der Beschwerdeführerin stützen könnten (Urteil 5A_917/2018 vom 20. Juni 2019 E. 4.5 mit Hinweisen; vgl. BGE 133 IV 286 E. 6.2).