Citation: 5C.252/2005 16.12.2005 E. C

Mit eidgenössischer Berufung wendet sich M.________ gegen den Obhutsentzug und gegen die Heimeinweisung. Sie macht geltend, nicht die Vormundschaftsbehörden, sondern das Scheidungsgericht sei zum Erlass von Kindesschutzmassnahmen zuständig. Sie stellt Gesuche um aufschiebende Wirkung und um unentgeltliche Rechtspflege. Die kantonale Rekurskommission hat keine Gegenbemerkungen angebracht. Beiständin, Vormundschaftsbehörde und Rekurskommission beantragen, die aufschiebende Wirkung zu verweigern. Der Präsident der II. Zivilabteilung hat das Gesuch um aufschiebende Wirkung abgewiesen, soweit es nicht gegenstandslos war (Verfügung vom 26. Oktober 2005). In der Sache ist kein Schriftenwechsel angeordnet worden.