Citation: 4A_578/2016 E. 4.2

4.2. Auch hinsichtlich der vorinstanzlichen Erwägung, wonach ohne Belang sei, dass die behauptete Bereicherung angeblich fortdauere, zumal das Arbeitsergebnis des Beschwerdeführers 1 nur einmal verwendet zu werden brauchte, um die Öl- und Gasförderung zu ermöglichen, zeigen die Beschwerdeführer weder eine offensichtlich unrichtige Sachverhaltsfeststellung (Art. 97 Abs. 1 BGG) noch eine Verletzung von Art. 67 Abs. 1 OR auf. Zunächst lässt sich eine Verletzung des Willkürverbots (Art. 9 BV) nicht mit dem blossen Vorbringen begründen, entgegen den vorinstanzlichen Feststellungen sei es "genauso gut möglich [...], dass [das Arbeitserzeugnis] zur kontinuierlichen Bewertung weiterer Vorkommen oder der Qualität und Quantität der genutzten Vorkommen verwendet [werde]". Willkür liegt nicht schon dann vor, wenn eine andere Lösung ebenfalls in Betracht zu ziehen oder gar vorzuziehen wäre, sondern nur, wenn der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft (BGE 140 III 16 E. 2.1, 167 E. 2.1; 139 III 334 E. 3.2.5 S. 339; je mit Hinweisen). Die Vorinstanz ging im Weiteren davon aus, dass die Beschwerdeführer aufgrund ihrer Daten schon lange Kenntnis vom Vorkommen im entdeckten Gebiet gehabt hätten, das sie auf 66 Milliarden Barrel beziffert hatten, womit sich die ungerechtfertigte Bereicherung abschätzen lasse. Entgegen dem, was die Beschwerdeführer anzunehmen scheinen, setzt Gewissheit über den Bereicherungsanspruch keine Kenntnis des exakten Betrags der Bereicherung voraus; vielmehr genügt eine solche über deren ungefähres Ausmass (vgl. BGE 129 III 503 E. 3.4 S. 506). Die Vorinstanz wies in diesem Zusammenhang zutreffend darauf hin, dass nach Art. 85 ZPO die Möglichkeit bestehe, eine unbezifferte Forderungsklage zu erheben. Der von den Beschwerdeführern erhobene Einwand, der angefochtene Entscheid gehe willkürlich davon aus, dass sie "den Schaden beziffern können", geht demnach ins Leere.