Citation: 5A_62/2023 E. 6.2.1

6.2.1. Die Beschwerdeführerin macht Ausführungen zu Art. 24c RPG, zum Zustand des Gebäudes sowie zur bestimmungsgemässen Nutzung der Liegenschaft der Beschwerdegegner und erklärt, weshalb eine Baubewilligung nicht erteilt werden könne. Die Erwägung des Kantonsgerichts, wonach gegebenenfalls im Baubewilligungsverfahren zu prüfen sein werde, ob die bestimmungsgemässe Nutzung angesichts des baulichen Zustands überhaupt noch möglich und die Erschliessung durch die Erstellung der geplanten Wasserleitung öffentlich-rechtlich zulässig sei, übergeht sie vollständig. Ebenso wenig legt sie dar, inwiefern das Gericht im zivilrechtlichen Streit um Einräumung einer Durchleitungsdienstbarkeit verpflichtet wäre, ausserhalb der massgeblichen Gesetzesbestimmung (hier: Art. 691 ZGB) liegende Rechtsfragen zu beurteilen. Damit zielt die Beschwerde in diesem Punkt an der Sache vorbei; darauf ist nicht weiter einzugehen. Ebenso ins Leere läuft der Vorwurf, das Kantonsgericht habe mit der Ablehnung sämtlicher Beweisanträge zum Zustand des Gebäudes das rechtliche Gehör der Beschwerdeführerin verletzt, denn ein Anspruch auf Beweis besteht von vornherein nur für rechtserhebliche Tatsachen (BGE 133 III 189 E. 5.2.2; 132 III 545 E. 3.3.2 mit Hinweisen, 222 E. 2.3 in fine; 129 III 18 E. 2.6 mit Hinweisen; Urteil 5A_113/2018 vom 12. September 2018 E. 4.2.1.1, nicht publ. in: BGE 144 III 541, aber in: Pra 2019 Nr. 98 S. 976).