Citation: 5A_415/2023 E. 2

Das Kantonsgericht hat festgestellt und erwogen, der Beschwerdeführer sei selbst in der Lage, sich eine neue Wohnung zu organisieren sowie gegenüber Behörden aufzutreten und Anliegen schriftlich zu formulieren. Ausserdem verfüge er über ein grosses Helfernetz und erhalte insbesondere im sozialen und gesundheitlichen Bereich viel Unterstützung und Beratung. Es könne vor diesem Hintergrund nicht Aufgabe eines Beistandes sein, den Beschwerdeführer bei allen Behördengängen und gesundheitlichen Terminen zu begleiten und an diverse Behörden zu gelangen, um ihm zu seinem subjektiv empfundenen Recht zu verhelfen, zumal es einem Begleitbestand an der nötigen Vertretungsmacht fehlen würde. Eine Begleitbeistandschaft könnte dem Beschwerdeführer nicht zu dem verhelfen, was er sich davon verspreche.