Citation: 7B_200/2022 E. 3.3.1

3.3.1. Die Vorinstanz begründet die Strafzumessung ausführlich und überzeugend, ohne dabei massgebende Kriterien ausser Acht zu lassen oder unhaltbar zu gewichten (angefochtenes Urteil S. 15-24). Die Vorbringen des Beschwerdeführers sind nicht geeignet, die vorinstanzliche Strafzumessung in Frage zu stellen. Der Beschwerdeführer beschränkt sich im Wesentlichen darauf, darzulegen, wie die einzelnen Strafzumessungsfaktoren seiner Meinung nach zu gewichten gewesen wären (vgl. Beschwerde S. 14-16). Damit übersieht er, dass das Bundesgericht keine eigene Strafzumessung vorzunehmen hat. Die Strafzumessung obliegt vielmehr den Sachgerichten und ist nur auf Rechtsfehler zu überprüfen (Urteile 6B_337/2023 vom 4. Mai 2023 E. 7.2; 6B_1485/2022 vom 23. Februar 2023 E. 1.4.3; 6B_243/2022 vom 18. Januar 2023 E. 3.4.2; je mit Hinweisen). Solche zeigt der Beschwerdeführer nicht auf, zumal er seinen Ausführungen weitgehend einen Sachverhalt zugrunde legt, der von den verbindlichen vorinstanzlichen Feststellungen (Art. 105 Abs. 1 BGG) abweicht (vgl. oben E. 2.3). Dass der Beschwerdeführer die Strafzumessungsfaktoren anders gewichtet als die Vorinstanz, liegt in der Natur der Sache, begründet aber für sich keine Bundesrechtsverletzung (Urteile 6B_487/2021 vom 3. Februar 2023 E. 4.3; 6B_1397/2019 vom 12. Januar 2022 E. 3.4, nicht publ. in: BGE 148 IV 89). Dies gilt namentlich betreffend seinen "Intoxikationswert" zum Tatzeitpunkt (Beschwerde S. 14). Die Vorinstanz hält dazu fest, dass der Beschwerdeführer zur Tatzeit alkoholisiert gewesen sei und unter dem Einfluss von weiteren Substanzen gestanden habe. Dies habe seine Einsichts- und Steuerungsfähigkeit (Schuldfähigkeit) zwar nicht eingeschränkt, es sei jedoch aufgrund der gutachterlichen Ausführungen auch vor dem Hintergrund der Grundpersönlichkeit des Beschwerdeführers mit selbstunsicheren Zügen von einer gewissen Enthemmung und Herabsetzung der Impulskontrolle auszugehen. Wenn die Vorinstanz das eingeschränkte Mass an Entscheidungsfähigkeit des Beschwerdeführers zur Tatzeit verschuldensmindernd berücksichtigt (angefochtenes Urteil S. 16), ist dies bundesrechtlich nicht zu beanstanden.