Citation: 2C_515/2023 E. 6.1

6.1. Angesichts der anhaltenden Delinquenz des Beschwerdeführers besteht ein sehr grosses öffentliches Interesse an der Aufenthaltsbeendigung. Dies insbesondere nachdem er auch jüngst wieder gegen die körperliche Integrität anderer Personen delinquierte respektive die Gesundheit anderer Menschen in durchaus schwerwiegender Weise gefährdete (so durch den Drogenhandel aus pekuniären Motiven und das Fahren unter Einfluss starker Betäubungsmittel). Hinzu kommt, dass er während Jahrzehnten immer wieder rückfällig wurde, was zur Annahme führt, dass der Beschwerdeführer auch in naher Zukunft wieder rückfällig zu werden droht. Ebenfalls im Rahmen der öffentlichen Interessen berücksichtigt werden dürfen der negative Sozialhilfesaldo in der Höhe von über Fr. 200'000.-- sowie der Umstand, dass der Beschwerdeführer in den vergangenen Jahren innert kurzer Zeit Schulden in der Höhe von über Fr. 150'000.-- angehäuft hat. Bei einem beträchtlichen Teil der auf dem Betreibungsregisterauszug vom 7. August 2023 ersichtlichen Schulden handelt es sich um Krankenkassenschulden sowie um Schulden gegenüber der öffentlichen Hand (Art. 105 Abs. 2 BGG), wobei der Beschwerdeführer auch vor Bundesgericht in keiner Weise dartut, inwiefern diese Ausstände unverschuldet respektive eben nicht mutwillig entstanden sein sollten. Seine Vorbringen bleiben in dieser Hinsicht appellatorisch (vgl. vorne E. 2.1). Dass er seit 2020 eine (Teil-) IV-Rente bezieht, führt jedenfalls nicht ohne Weiteres dazu, dass eine mutwillige Verschuldung ausgeschlossen wäre, gerade mit Blick auf die Ausstände, die infolge der zahlreichen Strafverfahren entstanden sind.