Citation: 1C_204/2019 E. 2.6

2.6. Demzufolge ist die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz bezüglich des Zustands der tragenden Strukturen des Weidstalls bei Baubeginn weder offensichtlich unrichtig noch beruht sie auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG. Damit ist sie für das Bundesgericht verbindlich. Nach der Rechtsprechung ist das Gebäude somit als im massgeblichen Zeitpunkt nicht mehr bestimmungsgemäss nutzbar zu beurteilen (vgl. oben E. 2.2). Die Beurteilung der Vorinstanz beruht nicht auf einer unzutreffenden Auslegung dieses Erfordernisses. Art. 24c RPG kommt auf den Weidstall nicht zur Anwendung, weil es bei Baubeginn an seiner bestimmungsgemässen Nutzbarkeit mangelte. Unter diesen Umständen erübrigt es sich, auf die weiteren Voraussetzungen von Art. 24c RPG einzugehen. Insbesondere brauchen die Vorbringen des Beschwerdeführers, mit denen er eine rechtmässige landwirtschaftsfremde Umnutzung des Gebäudes vor der Zuweisung zum Nichtbaugebiet dartun will, nicht geprüft zu werden. Vielmehr ist das nachträgliche Baugesuch einer Bewilligung nach Art. 24c RPG nicht zugänglich.