Citation: H 138/03 06.11.2003 E. 6

6.1 Die Beschwerdeführerin lässt ferner - wie bereits vor dem kantonalen Gericht - geltend machen, das fragliche Entgelt sei nicht ausbezahlt und in der Zwischenzeit zurückgebucht worden. Diese Rückbuchung beruhe auf einem Gesellschaftsbeschluss vom 22. Januar 2002, welchem W.________ ausdrücklich zugestimmt habe. 6.2 Für die Entstehung der Beitragsschuld und die Beantwortung der Frage, wann Beiträge vom massgebenden Einkommen zu entrichten sind, kommt es nach der Rechtsprechung auf den Zeitpunkt an, in welchem das Erwerbseinkommen realisiert worden ist (BGE 111 V 166 Erw. 4a mit Hinweisen; ZAK 1989 S. 308 Erw. 3c, 1985 S. 43; Urteile A. vom 4. März 2002, H 364/00, sowie S. und K. vom 18. Dezember 2001, H 257/00; vgl. auch BGE 115 V 163 Erw. 4b). Wird der Lohn nicht ausbezahlt, sondern lediglich in den Büchern des Arbeitgebers gutgeschrieben, darf die Ausgleichskasse vermutungsweise davon ausgehen, dass das Einkommen im Zeitpunkt der Lohngutschrift realisiert ist (EVGE 1957 S. 36 und 125, je Erw. 2). Dem Arbeitgeber und den betroffenen Arbeitnehmern steht der Gegenbeweis offen, dass eine blosse Anwartschaft auf Vergütung und Lohn vorliegt (EVGE 1957 S. 36 und 125, je Erw. 2; Käser, Unterstellung und Beitragswesen in der obligatorischen AHV, 2. Aufl., S. 112 Rz 4.9). Eine blosse Anwartschaft auf Lohn kann beispielsweise dann gegeben sein, wenn die finanziellen Verhältnisse des Arbeitgebers zur Zeit der Gutschrift sehr schlecht sind und deshalb die künftige Auszahlung des betreffenden Lohnes in zeitlicher wie masslicher Hinsicht von einer Besserung des Geschäftsganges abhängig ist (ZAK 1976 S. 86 mit Hinweisen; Urteil A. vom 4. März 2002, H 364/00, Erw. 2b). 6.3 Nach dem Gesagten hat das W.________ im Jahr 1999 gutgeschriebene Honorar als zu diesem Zeitpunkt realisiertes Erwerbseinkommen zu gelten, falls nicht erstellt ist, dass es sich um eine blosse Anwartschaft handelte. Die Akten enthalten diesbezüglich keine hinreichenden Anhaltspunkte. Insbesondere ist nicht dargetan, dass die finanzielle Situation der Z.________ AG im Jahr 1999 eine Auszahlung des Honorars nicht erlaubt hätte. Die finanziellen Verhältnisse waren gemäss den Ausführungen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde auch im April 2003 noch nicht klar. Verwaltung und Vorinstanz haben daher das Vorliegen eines im Jahr 1999 realisierten Einkommens aus unselbstständiger Erwerbstätigkeit zu Recht bejaht. Mit der Realisierung entstand auch die entsprechende Beitragsforderung, welche die Ausgleichskasse korrekterweise mit der Nachtragsverfügung vom 24. Juli 2001 geltend gemacht hat. Daran vermag der Umstand nichts zu ändern, dass zu einem späteren Zeitpunkt (im Jahr 2002) allenfalls die im Jahr 1999 vorgenommene Gutschrift zu Gunsten W._______s wieder rückgängig gemacht wurde.