Citation: 6B_911/2023 E. 1.1

1.1. Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung von Art. 410 Abs. 1 lit. a StPO. Trotz Vorliegen mehrerer Revisionsgründe sei die Vorinstanz nicht auf sein Revisionsgesuch eingetreten. Zudem verletze die Vorinstanz sein rechtliches Gehör. Zusammengefasst macht der Beschwerdeführer geltend, das Beweismittel des Fahrtenschreibers sei entgegen den Ausführungen der Vorinstanz insofern neu, als die Daten des Fahrtenschreibers vorher nicht vorgelegen hätten. Die blosse Tatsche, dass die Kenntnis eines Fahrtenschreibers offengelegt worden sei, bedeute nicht, dass die effektiven Daten des Fahrtenschreibers nicht neu seien. Es wäre im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes Aufgabe der Beschwerdegegnerin gewesen, sämtliche belastenden und entlastenden Beweise gegen den Beschwerdeführer zu erheben. Die Vorinstanz verletze Art. 410 Abs. 1 lit. a StPO. Zudem verletze sie in mehrfacher Hinsicht sein rechtliches Gehör, wenn sie die im Rahmen des Revisionsverfahrens vorgenommenen Untersuchungshandlungen der Beschwerdegegnerin - es handelt sich um ein Telefongespräch mit der Gesellschaft des Herstellers des Fahrtenschreibers, von welchem ein Protokoll erstellt wurde - zulasse, ohne den Beschwerdeführer ordentlich mitwirken zu lassen. Entgegen der Auffassung der Vorinstanz sei sein Gesuch zudem nicht rechtsmissbräuchlich. Mit Bezug auf die Zeugenaussage führt der Beschwerdeführer aus, er habe vom Zeugen lange Zeit keine Kenntnis gehabt, da er ihn nicht habe erkennen können. Erst im Oktober 2022 sei er auf den Zeugen aufmerksam geworden, als er diesen per Zufall angetroffen habe, ihm von seinen aktuellen Schwierigkeiten berichtet habe und dieser ihm dann mitgeteilt habe, dass er den Vorfall habe beobachten können.