Citation: 4C.158/2005 01.09.2005 E. 1

Mit Berufung kann gerügt werden, der angefochtene Entscheid beruhe auf Verletzung des Bundesrechts mit Einschluss der durch den Bund abgeschlossenen völkerrechtlichen Verträge. Wegen Verletzung verfassungsmässiger Rechte der Bürger ist die staatsrechtliche Beschwerde vorbehalten (Art. 43 Abs. 1 OG). Erörterungen über die Verletzung kantonalen Rechts sind in der Berufungsschrift unzulässig (Art. 55 Abs. 1 lit. c in fine OG). Der Beklagte rügt die Verletzung der Dispositionsmaxime. Er anerkennt selber, dass das Bundesgericht in BGE 109 II 452 E. 5d S. 460 mit Hinweis auf die konstante Rechtsprechung festgehalten hat, dass die Geltung der Dispositionsmaxime ausschliesslich vom kantonalen Recht beherrscht wird. Dies wurde auch in späteren Urteilen ohne weiteres bestätigt (BGE 116 II 86 E. 4b S. 90; vgl. auch Urteil 4C.364/2002 vom 31. Januar 2003 E. 2.3, Pra 2003 Nr. 145 S. 782 f.). Mit dem blossen Hinweis auf eine Literaturstelle, aus welcher der Beklagte das Gegenteil ableiten will, vermag er keine Überprüfung dieser konstanten Praxis zu veranlassen. Die Rüge, die Vorinstanz habe die Dispositionsmaxime verletzt, ist im Berufungsverfahren unzulässig. Soweit der Beklagte beanstandet, die Vorinstanz habe zu Unrecht auf eine Klageanerkennung geschlossen, ist auf die Berufung nicht einzutreten.