Citation: I 787/03 13.09.2004 E. 3

Die Vorinstanz hat in zutreffender Würdigung der medizinischen Aktenlage zu Recht auf das schlüssige Gutachten der Medizinischen Abklärungsstelle MEDAS (vom 25. Juli 2002), welchem ein psychiatrisches Konsilium des Dr. med. L.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH (vom 17. Juli 2002), beiliegt, abgestellt und ist gestützt darauf zutreffend davon ausgegangen, dass keine relevante Verschlechterung des Gesundheitszustandes und der daraus resultierenden Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin ausgewiesen ist. Gemäss dieser Expertise wird die Arbeitsfähigkeit der Versicherten seit Jahren durch ein chronifiziertes panvertebrales Schmerzsyndrom eingeschränkt, welches somatisch nur teilweise objektivierbar ist. Unter Berücksichtigung der vorhandenen funktionellen Beschwerden und psychischen Faktoren schätzten die Gutachter die Einschränkung für die bisherige Tätigkeit als "Mithelferin" im familieneigenen Pizzabetrieb weiterhin auf 50 %. Dieses interdisziplinäre Gutachten erfüllt entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin die nach der Rechtsprechung für den Beweiswert medizinischer Expertisen geltenden Anforderungen (BGE 125 V 352 Erw. 3a mit Hinweisen). Es ist umfassend, beruht auf einer polydisziplinären Untersuchung inklusive psychiatrischem Konsilium, berücksichtigt die geklagten Beschwerden, ist in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden, stellt die medizinischen Zusammenhänge dar und ist in den Schlussfolgerungen überzeugend. Der rechtserhebliche medizinische Sachverhalt ist hinreichend abgeklärt und es wurden bei der Einschätzung der Arbeitsfähigkeit die physisch und psychisch bedingten Einschränkungen gehörig berücksichtigt. Mit der Vorinstanz ist darauf abzustellen. Von zusätzlichen medizinischen Abklärungen, insbesondere der Einholung einer Stellungnahme des Hausarztes zum MEDAS-Gutachten, wie von Seiten der Beschwerdeführerin beantragt, sind keine relevanten neuen Erkenntnisse zu erwarten, weshalb darauf verzichtet wird (antizipierte Beweiswürdigung; BGE 124 V 94 Erw. 4b; SVR 2001 IV Nr. 10 S. 28 Erw. 4b). Sämtliche weitern Einwände in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde, soweit sie nicht bereits von der Vorinstanz widerlegt sind, vermögen zu keiner andern Beurteilung zu führen. Insbesondere ergibt sich entgegen der Beanstandung der Beschwerdeführerin aus dem Gutachten klar und unmissverständlich, dass die attestierte 50 %ige Arbeitsunfähigkeit das Resultat einer Gesamtbeurteilung unter Berücksichtigung der physischen und psychischen Befunde ist, womit mit der Vorinstanz eine Addition der entsprechenden Arbeitsunfähigkeitsgrade nicht zulässig ist (vgl. dazu Urteil E. vom 3. März 2003, I 850/02).