Citation: H 171/01 04.02.2002 E. 4

4.- Das kantonale Gericht hat das von der Beschwerdegegnerin an B.________ gerichtete Schreiben vom 17. Februar 2000 als Verfügung über die Schadenersatzpflicht im Sinne von Art. 81 Abs. 1 AHVV qualifiziert und es abgelehnt, den Einspruch vom 3. März 2000 als auch für B.________ wirksam, d.h. den Eintritt der Rechtskraft der an B.________ gerichteten Schadenersatzverfügung vom 17. Februar 2000 verhindernd, zu betrachten. Soweit hiegegen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde Einwendungen erhoben werden, sind diese nicht nur offensichtlich unbegründet, sondern trölerisch: Das Schreiben vom 17. Februar 2000 lässt - im Gesamtzusammenhang gelesen, aber auch bereits auf Grund einzelner, jeweils unzweideutiger Formulierungen wie "Verfügung - Schadenersatzforderung" oder "wir bedauern, Ihnen diese Verfügung zustellen zu müssen, doch sind wir bei dem hier entstandenen Schaden, welche unsere Kasse erleidet, von Gesetzes wegen verpflichtet, ein Schadenersatzverfahren gegen Sie als subsidiär haftendes Organ der Schadenverursacherin einzuleiten" - beim durchschnittlichen Leser vernünftigerweise keine Zweifel daran aufkommen, dass die Beschwerdegegnerin B.________ damit in rechtlich verbindlicher Art in die Pflicht nehmen wollte. Sodann bestehen keine Anhaltspunkte für ein dannzumals bestehendes, irgendwie geartetes Vertretungsverhältnis.