Citation: 9C_233/2018 E. A

Der 1995 geborene A.________ wurde im Mai 2003 von seiner Mutter unter Hinweis auf eine Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätsstörung bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug angemeldet. Die IV-Stelle des Kantons Neuenburg sprach dem versicherten Knaben mit Verfügung vom 15. September 2003 medizinische Massnahmen zur Behandlung seines Geburtsgebrechens (Ziff. 404 GgV Anhang) zu. Mit Verfügungen vom 3. Januar 2008, 18. Juni 2010 und 16. September 2014 richtete ihm die nunmehr zuständige IV-Stelle Zug von März 2004 bis September 2014 eine Hilflosenentschädigung (in jeweils variierender Höhe) zu. Ferner gewährte die IV-Stelle mit Mitteilung vom 19. März 2010 Berufsberatung und eine Abklärung der beruflichen Eingliederungsmöglichkeiten. Im August 2011 begann A.________ bei der B.________AG die vierjährige Berufslehre zum Elektroinstallateur. Das Lehrverhältnis wurde indes nach einem Jahr im gegenseitigen Einvernehmen aufgelöst. Der Versicherte wiederholte das erste Lehrjahr bei der C.________AG, wechselte aber anschliessend bei derselben Arbeitgeberin in die dreijährige Lehre zum Montage-Elektriker. Diese schloss er im Sommer 2015 mit dem Erwerb des eidgenössischen Fähigkeitszeugnisses erfolgreich ab. Die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Zug errichtete am 21. Juli 2016 für den Versicherten eine Vertretungsbeistandschaft mit Vermögensverwaltung. Gestützt auf ein Gutachten des Psychiaters und Neurologen Dr. D.________ vom 22. August 2016 verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 3. Februar 2017 einen Rentenanspruch von A.________ mangels eines leistungsbegründenden Invaliditätsgrades.