Citation: 6B_621/2014 E. 1.3

1.3. Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz habe den Sachverhalt willkürlich festgestellt und den Grundsatz in dubio pro reo verletzt. Die Aussagen der Beschwerdegegnerin 2 seien lückenhaft. Die Vorinstanz habe bei der Beweiswürdigung nicht berücksichtigt, dass Motive für eine Falschbelastung vorlagen. Es sei nicht nachvollziehbar, dass die Beschwerdegegnerin 2 unmittelbar nach der Tat weder die Wohnung verlassen noch die Polizei oder ihre Cousine kontaktiert habe. Ebenso wenig sei erklärbar, dass sie sich einen Monat später von ihm zum Flughafen chauffieren liess und keine Nachbarn Hilfeschreie gehört haben. Aus ihren unzutreffenden Ausführungen im Rahmen der erstinstanzlichen Hauptverhandlung sei zu schliessen, dass sie unglaubwürdig ist. Hinsichtlich seiner eigenen Aussagen führt der Beschwerdeführer aus, die Vorinstanz erachte diese als karg und vage. Diese Schlussfolgerung sei willkürlich, zumal jemand der etwas nicht getan habe, nur bestreiten könne. B.________ und C.________ seien keine Augenzeuginnen und würden der Beschwerdegegnerin 2 sehr nahe stehen; C.________ habe zudem anlässlich der Anzeigeerstattung bei der Polizei als Übersetzerin fungiert. Der Beweiswert ihrer Aussagen sei daher äusserst bescheiden. Die Erklärungen seiner früheren Ehefrau D.________ seien - entgegen den vorinstanzlichen Erwägungen - nicht "wenig aufschlussreich", sondern entlastend. Das rechtsmedizinische Gutachten sei nur ein Indiz, aber kein Beweis für einen gewaltsamen Geschlechtsverkehr. Der Beschwerdeführer stellt der vorinstanzlichen Beweiswürdigung lediglich seine Sicht der Dinge gegenüber. Seine Vorbringen erschöpfen sich in appellatorischer Kritik, worauf nicht einzutreten ist.