Citation: 8C_40/2014 E. 3.3

3.3. Keine Unterstützung findet die Auffassung der Beschwerdeführerin in den von ihr vergleichsweise angeführten bundesgerichtlichen Urteilen, in welchen die Mitbeteiligung eines schädigenden äusseren Faktors verneint worden sei. Beim Fall einer Physiotherapeutin, welche sich, als sie einem ihrer Klienten verschiedene Sprungtechniken vorführte, am linken Knie verletzt hatte, stand gar keine unter die in Art. 9 Abs. 2 UVV abschliessend aufgezählten Schädigungen fallende Verletzung zur Diskussion (Urteil 8C_802/2012 vom 29. April 2013 E. 4), weshalb die Berufung auf dieses Urteil von vornherein nicht einschlägig ist. In den beiden Fällen, in welchen beim gewöhnlichen Joggen (Urteil 8C_118/2008 vom 23. Oktober 2008 E. 3.3) oder bei der so genannten Pilates-Übung (systematisches Körpertraining zur Kräftigung der Muskulatur; in casu: ruckartiges Hochstemmen des Körpers bei seitlichem Abstützen auf die rechte Hand und den rechten Fuss mit Stabilisierung des Gewichts und anschliessendem Einknicken ["Herunterfallen"], vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Pilates; Urteil 8C_546/2010 vom 22. Februar 2011 E. 3.3) plötzlich Schmerzen aufgetreten sind, lagen trotz zwar erhöhten Kraftaufwandes jeweils natürliche Bewegungsabläufe vor, bei welchen nicht von gesteigerter Gefahrenlage gesprochen werden konnte und im Übrigen auch kein sinnfälliges Ereignis in Form eines in der Aussenwelt begründeten Umstandes hinzutrat. Für einen Vergleich mit dem Squat-Jump eignen sich diese Urteile deshalb nicht - dies im Gegensatz zu dem in BGE 116 V 145 E. 2c S. 147 f. beispielhaft angeführten plötzlichen Aufstehen aus der Hocke, bei welchem - mit der Hockestellung - immerhin eine praktisch identische Ausgangslage gegeben ist.