Citation: U 564/06 27.04.2007 E. 5

In Anbetracht der dominierenden psychischen Problematik hat die Vorinstanz die adäquate Kausalität entgegen der in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vertretenen Auffassung zu Recht nach den bei Unfällen mit psychischen Folgeschäden geltenden Grundsätzen geprüft (BGE 123 V 98, 115 V 133). Zutreffenderweise hat sie den Unfall als mittelschwer im Grenzbereich zu einem leichten Ereignis qualifiziert. Demnach müssten von den weiteren, objektiv fassbaren und unmittelbar mit dem Unfall in Zusammenhang stehenden oder als Folge davon erscheinenden Umständen, welche als massgebende Kriterien in die Gesamtwürdigung einzubeziehen sind (BGE 115 V 133 6c/aa S. 140), für eine Bejahung des adäquaten Kausalzusammenhangs entweder ein einzelnes in besonders ausgeprägter Weise oder aber mehrere in gehäufter oder auffallender Weise gegeben sein (BGE 115 V 133 E. 6c/bb S. 140). Dies trifft, wie das kantonale Gericht im angefochtenen Entscheid einlässlich und überzeugend dargelegt hat, nicht zu. Auf die entsprechenden Ausführungen wird verwiesen. Was in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vorgetragen wird, rechtfertigt keine andere Betrachtungsweise. Dass der Beschwerdeführer im Unfallzeitpunkt auf dem Hintersitz schlief und daher von der Kollision in einer unvorteilhaften Position überrascht wurde, weist für sich allein nicht auf besonders dramatische Begleitumstände hin und lässt auch nicht auf den Eintritt einer qualifizierten Verletzung schliessen. Aufgrund der rein körperlichen Beschwerden bestand sodann keine lang andauernde Arbeitsunfähigkeit. Ebenso wenig kann aus somatischer Sicht von Dauerschmerzen, schwierigem Heilungsverlauf oder gar ärztlicher Fehlbehandlung und dadurch bewirkten Komplikationen gesprochen werden.