Citation: 5P.177/2002 10.07.2002 E. 3

Dass die Vormundschaftsbehörde dem Beschwerdeführer keine Gelegenheit gab, an der offensichtlich formlos erfolgten Auftragserteilung an die Psychotherapeutin und an die Mitarbeiterin der Mütter-Väter-Beratung I.________ mitzuwirken, zu deren Berichten Stellung zu nehmen und allfällige Ergänzungen zu verlangen, mag den Gehörsanspruch des Beschwerdeführers verletzt haben. Indessen durften die kantonalen Instanzen diese Verletzung als geheilt erachten, weil der Beschwerdeführer in den Rechtsmittelverfahren Stellung nehmen konnte (BGE 126 V 130 E. 2b S. 132). Die erstatteten Berichte lassen auf eine sachadäquate Fragestellung schliessen und sind in der Aussage klar. Weshalb die vom Beschwerdeführer appellatorisch vorgetragene "Vorbefassung" dieser mit den Verhältnissen offenkundig vertrauten Fachpersonen dessen Gehörsanspruch verletzen soll, geht aus seinen Ausführungen nicht hervor (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG; BGE 125 I 71 E. 1c S. 76). Hinzu kommt, dass er trotz reichlicher Gelegenheit (insbesondere im doppelten Schriftenwechsel vor dem mit umfassender Kognition ausgestatteten Regierungsrat) weder Kritik an diesen Berichten in der Sache geäussert, noch Ergänzungsfragen gestellt, noch eine Begutachtung im technischen Sinn oder gegebenenfalls eine Oberexpertise beantragt hat. Seine Rüge ist unbegründet, soweit darauf unter dem Gesichtspunkt von Art. 90 Abs. 1 lit. b OG eingetreten werden kann.