Citation: 1P.459/2004 09.02.2005 E. 2

Der Beschwerdeführer macht geltend, er würde durch die gerügte Anwendung kantonaler und kommunaler Bauvorschriften in durch die Eigentumsgarantie geschützten Rechten verletzt. Entgegen seiner Auffassung steht nicht ein schwerer Eingriff zur Diskussion. Nach der Rechtsprechung gelten Eigentumseingriffe in der Regel als schwer, wenn Grundeigentum zwangsweise entzogen wird, oder wenn durch Verbote oder Gebote der bisherige oder künftig mögliche bestimmungsgemässe Gebrauch des Grundstücks verunmöglicht oder stark erschwert wird. Dies ist vorliegend, wo dem Grundeigentümer lediglich eine Ausnützungsverschiebung untersagt wurde, klarerweise nicht der Fall (Urteil des Bundesgerichts 1P.23/2001 vom 5. September 2001 in URP 2001 S. 1061, E. 3c; vgl. BGE 115 Ia 363 E. 2a S. 365; 110 Ia 167 E. 7a S. 169; 104 Ia 328 E. 4 S. 331 f.). Das Bundesgericht prüft daher die Auslegung des kantonalen (und kommunalen) Rechts nur auf Willkür hin (BGE 130 I 439 E. 14.2; 124 II 538 E. 2 S. 540 f., je mit Hinweisen). Der Beschwerdeführer rügt denn auch in erster Linie Willkür. Im Lichte seiner Rügen hat die Berufung auf die Eigentumsgarantie keine selbständige Bedeutung. Zu prüfen ist der Vorwurf, der angefochtene Entscheid verletze das Willkürverbot (Art. 9 BV). Ein Entscheid ist nicht schon dann willkürlich, wenn eine andere Lösung ebenfalls vertretbar erscheint oder gar vorzuziehen wäre, sondern erst dann, wenn er offensichtlich unhaltbar ist, zur tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft. Willkür liegt nur vor, wenn nicht bloss die Begründung eines Entscheides, sondern auch das Ergebnis unhaltbar ist (BGE 129 I 173 E. 3.1 S. 178 mit Hinweisen).