Citation: 9C_903/2012 E. 2.3.4

2.3.4. Die früheren Befunde der BEFAS (belastungsabhängige Schmerzzunahme und Schwellungsneigung, beeinträchtigte Feinmotorik der rechten Hand) waren Ergebnisse längerdauernder Belastungstests, die bei der RAD-Untersuchung nicht wiederholt wurden; hier beschränkten sich die Tests auf das Aufschrauben einer Bleistiftspitzerdose, das Zusammensetzen einer Taschenlampe und das Verbiegen einer Büroklammer (Bericht S. 12 unten). Schon der Umstand, dass die im Jahr 2003 erhobenen Auswirkungen einer Dauerbelastung in der RAD-Untersuchung im Herbst 2011 nicht erneut untersucht wurden, bedeutet, dass keine der aktuellen ärztlichen Feststellungen geeignet ist, eine im Rahmen von Art. 17 Abs. 1 ATSG rechtlich erforderliche Veränderung des Zustandes aufzuzeigen, wie er der ursprünglichen, zur Zusprechung einer Viertelsrente führenden Einschätzung zugrunde lag; dies indes ist Beweiswertvoraussetzung ärztlicher Grundlagen zur Rentenrevision (vgl. erwähntes Urteil 9C_418/2010 E. 4.2 und 4.3). Soweit der Untersucher des RAD bezüglich Hauttemperatur und -beschaffenheit sowie der Muskel- und Weichteilverhältnisse keine Auffälligkeiten fand, belegt dies zwar, dass die funktionelle Beeinträchtigung des rechten Handgelenks nicht schwerwiegend ist; die Feststellungen zeigen indes - und das ist hier allein entscheidend - nicht auf, dass und inwiefern sich der tatsächliche Zustand seit 2003 verändert haben sollte.