Citation: 5A_147/2022 E. 3.2

3.2. Primär regelt das kantonale Verfahrensrecht, wie ein Gutachten angeordnet, durchgeführt und eröffnet wird (vgl. Art. 446 Abs. 2 sowie Art. 450f ZGB i.V.m. § 47 Abs. 1 des Einführungsgesetzes vom 20. November 2000 des Kantons Luzern zum Schweizerischen Zivilgesetzbuch [EGZGB/LU; SRL 200] und § 95 des Gesetzes vom 3. Juli 1972 des Kantons Luzern über die Verwaltungsrechtspflege [VRG/LU; SRL 40]; MARANTA/AUER/MARTI, in: Basler Kommentar, Zivilgesetzbuch I, 6. Aufl. 2018, N. 23 zu Art. 446 ZGB). Die Würdigung des Gutachtens beschlägt sodann die Sachverhaltsfeststellung (vgl. vorne E. 2.3). Vor Bundesgericht kann in diesem Zusamenhang damit vorab die Verletzung verfassungsmässiger Rechte geltend gemacht werden (vgl. vorne E. 2.2 und 2.3). Entsprechende Rügen erhebt der Beschwerdeführer von vornherein allein im Zusammenhang mit der Anordnung des Gutachtens, nicht jedoch mit der Frage von dessen Verwertbarkeit und mit der Würdigung von dessen Ergebnissen. Soweit sich der Beschwerde überhaupt zulässige Rügen entnehmen lassen, sind diese sodann nicht hinreichend begründet (vgl. dazu vorne E. 2.2) : Der Beschwerdeführer geht nicht näher auf die als verletzt gerügten Verfassungsansprüche ein, nennt die einschlägigen Verfassungsbestimmungen nicht und führt nicht aus, inwiefern die richtige Anwendung der fraglichen Garantien sich auf das Ergebnis des Verfahrens ausgewirkt hätte. So legt er beispielsweise nicht dar, zu welchen Angaben es nicht gekommen wäre, wenn die Exploration in Italienisch erfolgt wäre. Auf die Beschwerde ist insoweit nicht einzutreten.