Citation: 4C.264/2004 20.10.2004 E. A

C.________ (Kläger) war als Architekt tätig. Die Kollektivgesellschaft A.________ & B.________ (Beklagte) betätigt sich als Generalunternehmerin. Gesellschafter sind A.________ und B.________. Der Kläger hatte ursprünglich die Absicht, von der Erbengemeinschaft D.________ eine Liegenschaft in X.________ zu kaufen, darauf ein Mehrfamilienhaus zu erstellen und die einzelnen Wohneinheiten als Eigentumswohnungen zu verkaufen. Die baurechtliche Bewilligung wurde ihm aufgrund des von ihm ausgearbeiteten Projekts am 11. Juli 1995 erteilt. Als die Finanzierung des Projekts scheiterte, bot sich die Beklagte als Partnerin an. Am 20. Dezember 1995 hielt die Beklagte ihre Position gegenüber dem Kläger in einem von A.________ unterzeichneten Schreiben fest, das der Kläger unter dem gleichen Datum gegenzeichnete. Diese Vereinbarung sollte alle gegenseitigen Ansprüche definitiv regeln (vgl. Ziffer 11 der Vereinbarung). Beigelegt war dem Schreiben eine von A.________ sowie vom Kläger unterzeichnete "Kaufzusage". Danach kaufte der Kläger von A.________ die Stockwerkeigentümereinheit H des zu erstellenden Wohnhauses. Ebenfalls am 20. Dezember 1995 erwarben A.________, B.________ und drei weitere Käufer die besagte Liegenschaft von der Erbengemeinschaft D.________, und es wurde Stockwerkeigentum begründet. In der Folge erstellte die Beklagte das Mehrfamilienhaus. Die Eigentumswohnungen wurden mit Ausnahme der Wohnung H bis Juni 1997 verkauft. Die Verhandlungen des Klägers mit A.________ über den Verkauf der Wohnung H scheiterten. Sie steht noch immer im Eigentum von A.________ und wird vom Mitgesellschafter B.________ bewohnt.