Citation: 1C_421/2023 E. 3.4

3.4. Die Beschwerdeführenden weisen auf das rechtskräftige Urteil der Vorinstanz vom 14. April 2020 hin und werfen ihr vor, sie missachte dieses in mehreren Punkten. Die Beschwerdeführenden sind der Auffassung, die Vorinstanz sei an ihr früheres Urteil insofern gebunden, als damit die Vermutung aufgestellt worden sei, dass mit der Erstellung der Erschliessungsstrasse Salzfasshöhe das ursprünglich gewachsene Terrain im Bereich der nun bestehenden Bauten massgeblich verändert worden sei. Diese Vermutung habe nicht widerlegt werden können. Indem die Vorinstanz dies im angefochtenen Entscheid verkenne und mit Bezug auf das ursprünglich gewachsene Terrain vollumfänglich auf das Gutachten I.________ abstelle, verletze sie Art. 8 ZGB als allgemeinen Bundesrechtsgrundsatz. Die Vorinstanz ging nach dem Gesagten in ihrem früheren Entscheid vom 14. April 2020 zwar noch davon aus, dass mit der Erschliessungsstrasse Salzfasshöhe das ursprüngliche Terrain im Bereich der bestehenden und projektierten Bauten verändert worden sei. Eine einlässliche Überprüfung dieser Annahme bzw. die tatsächliche Ermittlung des Verlaufs des gewachsenen Terrains nahm sie damals jedoch nicht vor. Die Vorinstanz verwies die Parteien diesbezüglich ins erneut durchzuführende Baubewilligungsverfahren vor der entsprechend fachkundigen Behörde, was sich aus prozessökonomischen Gründen als sinnvoll erweist, zumal die damalige Beschwerde aus anderen Gründen gutgeheissen wurde und sich eine abschliessende gerichtliche Beurteilung des Verlaufs des gewachsenen Terrains daher nicht aufdrängte. Wie die Vorinstanz im vorliegend angefochtenen Urteil zu Recht ausführte, enthielt das frühere Urteil vom 14. April 2020 keine abschliessende Aussage betreffend die letztlich relevante Terrainlinie und legte es auch nicht verbindlich fest, nach welcher Methode das massgebliche Terrain zu ermitteln sei. Nachdem die Vorinstanz in ihrem früheren Urteil vom 14. April 2020 somit keine verbindlichen Feststellungen zum Verlauf des gewachsenen Terrains gemacht hatte, durften die Baubewilligungsbehörde, das GIS und die Vorinstanz die damalige Annahme der Vorinstanz, wonach mit der Erschliessungsstrasse Salzfasshöhe das ursprüngliche Terrain im Bereich der bestehenden und projektierten Bauten verändert worden sei, verwerfen, wenn sie gestützt auf die neu erhobenen Beweise in freier Beweiswürdigung zum Schluss kamen, die seinerzeit getroffene Annahme sei nicht richtig (vgl. dazu nachfolgend E. 3.5). Darin, dass die Vorinstanz im angefochtenen Urteil von der unverbindlichen Annahme in ihrem früheren Urteil abwich, ist keine offensichtlich unrichtige oder sonst im Sinne von Art. 95 BGG rechtsverletzende Sachverhaltsfeststellung zu erblicken. Es liegt auch keine Verletzung von Art. 8 ZGB vor.