Citation: 5C.260/2002 06.03.2003 E. 5

Soweit die Klägerin ohne nähere Begründung weiter geltend macht, Art. 8 ZGB sei verletzt, ist darauf nicht einzutreten. Gemäss Art. 55 Abs. 1 lit. c OG ist in der Berufungsschrift anzugeben, welche Bundesrechtssätze der angefochtene Entscheid inwiefern verletzt. Die von der Klägerin erhobene Rüge der Verletzung von Art. 8 ZGB erfordert, dass im Einzelnen dargestellt wird, welche dem angefochtenen Entscheid zu Grunde gelegten Tatsachen umstritten und rechtserheblich sind, sowie welche Beweise für jede von ihnen angeboten worden sind (BGE 118 II 441 E. 1 S. 443). Diesen Anforderungen genügen die Vorbringen in der Berufungsschrift nicht, aus denen sich nicht ergibt, für welche rechtserheblichen Sachvorbringen die Klägerin nicht zum Beweis zugelassen worden sei.