Citation: U 274/03 18.01.2005 E. A

Die 1967 geborene R.________, verheiratet und Mutter dreier Kinder, war ab April 2000 als Zwirnerin bei der S.________ tätig und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsgesellschaft (SUVA) obligatorisch gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert. Am 28. Juni 2001 geriet der von ihr gelenkte PW von der Strasse, riss einige Pfosten sowie den Draht der Strassenabschrankung weg und kam im Schotter eines Bahndammes zum Stillstand. Gemäss dem erstbehandelnden Arzt erlitt die Versicherte dabei eine Kontusion thorakal und eine Distorsion der Halswirbelsäule (HWS), was zu einer Arbeitsunfähigkeit führte. Im weiteren Verlauf etablierte sich ein chronisches cervikales Schmerzsyndrom mit stark eingeschränkter Beweglichkeit der HWS. Die SUVA erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung; Taggeld). Im Zeitpunkt des Unfalles war R.________, noch ohne dies zu wissen, schwanger. Am 21. August 2001 musste wegen einer "Missed Abortion" eine Abort-Curettage durchgeführt werden. Nach Abklärungen zu Hergang und medizinischen Folgen des Unfalles eröffnete die SUVA der Versicherten mit Verfügung vom 18. September 2002 die Einstellung der Leistungen per 30. September 2002, da die noch bestehende Symptomatik nicht mehr auf das Ereignis vom 28. Juni 2001 zurückgeführt werden könne, und sie verneinte einen Anspruch auf Invalidenrente und Integritätsentschädigung. Die hiegegen von der CSS als betroffener Krankenversicherer vorsorglich erhobene Einsprache wurde wieder zurückgezogen. Die von R.________ eingereichte Einsprache wies der Unfallversicherer ab (Einspracheentscheid vom 6. Januar 2003).