Citation: 2C_698/2023 E. 3.3.1

3.3.1. So ist der Beschwerdeführer seit dem Beginn seines (regulären) Aufenthalts im November 2013 immer wieder mit dem Gesetz in Konflikt geraten. Trotz wiederholter Ermahnungen der zuständigen Migrationsbehörden sind während seines Aufenthalts diverse Straferkenntnisse gegen ihn ergangen, wobei er insgesamt in der Schweiz neben einer Freiheitsstrafe von 50 Tagen auch Geldstrafen von 350 Tagessätzen sowie Bussen von Fr. 3'320.-- gegen sich erwirkt hat. Unter anderem wurde er - worauf er selber in seiner Beschwerde hinweist - im Februar 2014 (30 Tagessätze) und im November 2018 (60 Tagessätze) bestraft, weil er versuchte, auf der Strasse Kokain zu verkaufen. Auch die verhängte Freiheitsstrafe (ausgesprochen im Juni 2022) geht auf mehrfache Vergehen gegen das Betäubungsmittelgesetz zurück. Hinzu kommt, dass der Beschwerdeführer noch während dem laufenden Verfahren im August 2023 respektive im Oktober 2023 wiederholt wegen Nichtabgabe von Ausweisen und Kontrollschildern (Begehung zwischen dem 26. Juli 2022 und dem 8. August 2022 sowie zwischen dem 20. Juni 2023 und dem 18. Juli 2023) bestraft werden musste, wobei im zweiten Fall - gestützt auf die Unbelehrbarkeit des Beschwerdeführers - eine unbedingte Freiheitsstrafe von 20 Tagen ausgesprochen wurde. Die anhaltende Delinquenz des Beschwerdeführers und seine diesbezügliche Unbelehrbarkeit belegen ohne Weiteres, dass er das Integrationskriterium der Beachtung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung i.S.v. Art. 58a Abs. 1 lit. a AIG nicht erfüllt; entgegen seinen Vorbringen ist diesbezüglich nicht entscheidend, dass er keine schwereren Delikte begangen hat. Offenbleiben kann unter diesen Umständen die Frage der Mutwilligkeit der Verschuldung des Beschwerdeführers, die sich im April 2023 noch auf ca. Fr. 45'000.-- belief.