Citation: I 266/00 05.06.2001 E. 3

3.- a) Der Beschwerdeführer wendet sich nur gegen die Arbeitsfähigkeitsbemessung durch Verwaltung und Vorinstanz, welche indessen aufgrund der vorstehenden Erwägungen zu bestätigen ist; die Bemessung des Invaliditätsgrades gestützt auf diese Arbeitsfähigkeitsschätzung wird demgegenüber vom Versicherten nicht bestritten. Das von der IV-Stelle angenommene und von der Vorinstanz bestätigte Valideneinkommen von Fr. 54'483.- ist in Anbetracht des vom ehemaligen Arbeitgeber am 25. September 1996 ausgefüllten Fragebogens zuhanden der Invalidenversicherung und der Lohnentwicklung bis zum hier massgebenden Jahr 1998 denn auch nicht zu beanstanden. b) aa) In Bezug auf das Invalideneinkommen ist hinsichtlich der Verweisungstätigkeiten nebst Überwachungsarbeiten (vgl. Beantwortung von Zusatzfragen durch das Spital Y.________ vom 10. Juni 1998) namentlich an leichte Maschinenbedienung sowie leichte Sortier- und Prüfarbeiten zu denken (vgl. SVR 2001 IV Nr. 10 S. 28 Erw. 4a), wobei - da körperlich weniger belastenden Bedienungs- und Überwachungsfunktionen eine stetig wachsende Bedeutung zukommt (SVR 1999 IV Nr. 6 S. 15 Erw. 2b/aa) und viele Tätigkeiten kein intaktes Gehör erfordern - davon auszugehen ist, dass es auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt (vgl. BGE 110 V 276; ZAK 1991 S. 320 Erw. 3b; AHI 1998 S. 291) genügend der Behinderung des Versicherten angepasste Arbeitsgelegenheiten im Sinne von Art. 28 Abs. 2 IVG gibt (vgl. ZAK 1991 S. 320 Erw. 3b, 1989 S. 321 Erw. 4a; SVR 2001 IV Nr. 10 S. 28 Erw. 4a). bb) Mangels Ausübung einer Erwerbstätigkeit durch den Beschwerdeführer ermittelten Verwaltung und Vorinstanz das Invalideneinkommen zu Recht aufgrund der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung in Anwendung der Tabelle, die den monatlichen Bruttolohn (Zentralwert) nach Wirtschaftszweigen, Anforderungsniveau des Arbeitsplatzes und Geschlecht im privaten Sektor angibt, unter Zugrundelegung des vierten (niedrigsten) Anforderungsniveaus (einfache und repetitive Tätigkeiten) und Umrechnung des Monats- in das Jahreseinkommen mit dem Faktor 12, wobei der Betrag zusätzlich von einer 40-Stundenwoche auf eine betriebsübliche durchschnittliche Arbeitszeit von 41,9 Wochenstunden aufzurechnen gewesen wäre (vgl. BGE 126 V 76 f. und 81). Geht man von der neuesten Erhebung (LSE 1998) aus, belief sich der monatliche Bruttolohn (Zentralwert) für die mit einfachen und repetitiven Tätigkeiten (TA1, Anforderungsniveau 4) beschäftigten Männer im privaten Sektor bei einer wöchentlichen Arbeitszeit von 40 Stunden im Jahre 1998 auf Fr. 4268.-, was bei Annahme einer durchschnittlichen betriebsüblichen wöchentlichen Arbeitszeit von 41,9 Stunden für den für eine geeignete Tätigkeit voll arbeitsfähigen Beschwerdeführer ein Gehalt von monatlich Fr. 4471.- [Fr. 4268.- : 40 x 41,9] und jährlich Fr. 53'649.- [Fr. 4268.- : 40 x 41,9 x 12] ergibt. Selbst wenn man, um den Einschränkungen des Versicherten Rechnung zu tragen, den höchstmöglichen Abzug (25 %; BGE 126 V 80 Erw. 5b/cc) - welche Reduktion konkret gerechtfertigt ist, kann offen bleiben - vom Tabellenlohn vornimmt, ergibt sich kein rentenbegründender Invaliditätsgrad, der mindestens 40 % erreichen müsste (Art. 28 Abs. 1 IVG). Bei einem Abzug von 25 % beträgt nämlich das Invalideneinkommen Fr. 40'237.- [Fr. 53'649.- x 75 %], sodass aus der Gegenüberstellung dieses Invalideneinkommens auf der einen und des Valideneinkommens von Fr. 54'483.- auf der andern Seite ein Mindereinkommen von Fr. 14'246.- und ein Invaliditätsgrad von rund 26 % [Fr. 14'246.- : Fr. 54'483.- x 100] resultieren. Die IV-Stelle und das kantonale Gericht haben demnach einen Rentenanspruch des Beschwerdeführers zu Recht verneint.