Citation: 6B_1004/2024 E. 3.3.1

3.3.1. Die Vorinstanz erwägt, es sei weder ersichtlich noch nachvollziehbar, weshalb der bereits damals anwaltlich vertretene Beschwerdeführer seine Einsprache auf die Kosten beschränkt habe. Es wäre ihm freigestanden, weitere Ergänzungsfragen zu stellen oder ein neues Gutachten zu beantragen, ohne dass er einen Vorschuss hätte leisten müssen. Die Staatsanwaltschaft oder das zuständige Gericht hätten nach Würdigung der Beweise nochmals darüber entschieden, ob der Unfall die Folge eines technischen Defekts oder mangelnder Aufmerksamkeit gewesen sei. Die Vorinstanz weist zutreffend darauf hin, dass der Beschwerdeführer im Revisionsverfahren nicht nachholen könne, was er im Einspracheverfahren oder in einem auf Einsprache hin eingeleiteten ordentlichen Verfahren hätte geltend machen können. Die Vorinstanz stützt sich auf die bewährte Rechtsprechung, wonach das Revisionsverfahren nicht dazu dient, rechtskräftige Entscheide erneut in Frage zu stellen oder frühere prozessuale Versäumnisse zu beheben. Mit dieser Begründung qualifiziert sie das Revisionsgesuch des Beschwerdeführers als missbräuchlich.