Citation: 1P.37/2005 07.04.2005 E. 1

Das Bundesgericht prüft von Amtes wegen und mit freier Kognition, ob auf eine Beschwerde einzutreten ist (BGE 129 I 337 E. 1 S. 339, 185 E. 1 S. 188, je mit Hinweisen). 1.1 Der angefochtene Entscheid des Verwaltungsgerichts ist ein kantonal letztinstanzlicher Endentscheid (Art. 84 Abs. 1 und Art. 86 OG). Dieser betrifft einen Zonenplan, den die zuständige kantonale Behörde genehmigt hat. Der Inhalt des Nutzungsplans steht somit vorbehältlich der streitbezogenen Parzellen endgültig fest (vgl. BGE 118 Ia 165 E. 2a S. 168). 1.2 Die Beschwerdeführerinnen rügen die Verletzung der Eigentumsgarantie (Art. 26 BV), willkürliche Rechtsanwendung (Art. 9 BV) und die Verweigerung des rechtlichen Gehörs wegen nicht wahrgenommener Prüfungs- und Begründungspflicht (Art. 29 BV). Sie machen insbesondere geltend, die vorgenommene Zonenplanrevision halte vor Art. 21 Abs. 2 des Bundesgesetzes vom 22. Juni 1979 über die Raumplanung (RPG; SR 700) nicht stand. Diese Rügen können nur mit staatsrechtlicher Beschwerde erhoben werden (Art. 34 Abs. 1 und 3 RPG). 1.3 Die Beschwerdeführerinnen waren bis zum Abschluss des kantonalen Verfahrens Eigentümerinnen der in Frage stehenden Parzellen und als solche durch den angefochtenen Entscheid in ihren Rechten persönlich betroffen und beschwert (Art. 88 OG). Im Dezember 2004 übertrug die bisherige Gesellschafterin B.________ AG ihren Gesamthandsanteil an den streitbezogenen Grundstücken auf die C.________ AG, die mit Zustimmung der Mitgesellschafterin A.________ AG in das Gesellschaftsverhältnis eintrat. Die Veräusserung der im Streit liegenden Sache ist jedoch ohne Einfluss auf die Legitimation in der Sache (Art. 21 Abs. 2 BZP i.V.m. Art. 40 OG; vgl. dazu BGE 116 la 221 E. 1b S. 223). Die Beschwerdelegitimation der B.________ AG wird deshalb durch den Übergang ihres Gesamthandsanteils auf die C.________ AG nicht tangiert. Auf die staatsrechtliche Beschwerde ist daher einzutreten. 1.4 Der Gemeinderat Egnach hat als Beilagen zu seiner Vernehmlassung sechs Fotos eingereicht, welche die Romanshornerstrasse zeigen. Die Beschwerdeführerinnen haben darauf ihrerseits Fotos des in Frage stehenden Strassenabschnittes sowie einen Übersichtsplan eingereicht. Neue Tatsachen und Beweismittel sind wegen des Novenverbots im staatsrechtlichen Beschwerdeverfahren grundsätzlich unzulässig (BGE 118 la 20 E. 5a S. 26; 113 Ia 407 E. 1 S. 408 mit Hinweisen), weshalb sämtliche eingereichten Fotos sowie der von den Beschwerdeführerinnen nachträglich eingereichte Plan unberücksichtigt bleiben müssen.