Citation: U 436/05 02.03.2006 E. 5

Unter diesen Umständen hat die Vorinstanz die Frage des adäquaten Kausalzusammenhanges zu Recht nach der sogenannten Schleudertraumapraxis beurteilt. Die von ihr dabei gezogenen Folgerungen sind nicht zu beanstanden. Angesichts dessen, dass Dauerbeschwerden ausgewiesen sind, der Heilungsverlauf als schwierig zu bezeichnen ist und Grad und Dauer der Arbeitsunfähigkeit erheblich ins Gewicht fallen, ist sie auf Grund einer Gesamtwürdigung zu Recht zum Schluss gekommen, dass dem Unfall vom 23. August 2001 eine massgebende Bedeutung für die Entstehung der anhaltenden Beschwerden und der damit verbundenen Arbeits- und Erwerbsunfähigkeit zukommt, weshalb die Adäquanz des Kausalzusammenhanges zu bejahten ist und der Beschwerdegegner gegenüber der Beschwerdeführerin über den 19. September 2001 hinaus Anspruch auf die gesetzlichen Leistungen hat.