Citation: 8C_93/2020 E. 4

Die Vorinstanz stellte fest, dass sich der Beschwerdeführer beim Unfall vom 5. November 2016 keine frischen Läsionen zugezogen habe. Die am 24. Februar und am 4. April 2017 erfolgten Operationen am rechten Knie seien wegen ausgeprägter unfallfremder Knorpelschädigungen erfolgt. Auch bei der Operation des linken Knies am 29. Juni 2017 hätten sich massive degenerative Veränderungen gezeigt. Die zweite Operation am 19. Oktober 2017 sei wegen einer Varus-Gonarthrose angezeigt gewesen. Inwiefern die am 5. November 2016 erlittene Knieverletzung angesichts der beträchtlichen Vorzustände eine richtunggebende Verschlimmerung hätte bewirken können, war für das kantonale Gericht nicht erkennbar. Die Suva sei insbesondere nicht (mehr) leistungspflichtig für die mit Operation vom 19. Oktober 2017 korrigierte Beinachsenfehlstellung. Zudem könne von einer unfallbedingten Schädigung durch das Ereignis im Jahr 1997 nicht ausgegangen werden, sodass eine diesbezügliche Leistungspflicht aus Rückfall ausser Betracht falle.