Citation: 2C_96/2024 E. 6.1

6.1. Das Bundesgericht hat seit jeher das sämtlichen Kantonsverfassungen zugrunde liegende Prinzip der Gewaltenteilung, das in Art. 51 Abs. 1 BV vorausgesetzt wird, als verfassungsmässiges Recht im Sinne von Art. 95 lit. c BGG anerkannt. Es schützt die Einhaltung der verfassungsmässigen Zuständigkeitsordnung. Sein Inhalt ergibt sich in erster Linie aus dem kantonalen Recht, wobei das Bundesgericht die Auslegung der einschlägigen Verfassungsbestimmungen frei, jene des Gesetzesrechts dagegen lediglich auf Willkür hin prüft (BGE 147 I 478 E. 3.1.1 mit zahlreichen Hinweisen). Gemäss § 50 Abs. 2 VRG ist im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren die Rüge der Unangemessenheit nur zulässig, wenn ein Gesetz dies vorsieht.