Citation: U 269/02 04.11.2003 E. 4

Im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren sind grundsätzlich nur Rechtsverhältnisse zu überprüfen bzw. zu beurteilen, zu denen die zuständige Verwaltungsbehörde vorgängig verbindlich - in Form einer Verfügung - Stellung genommen hat. Insoweit bestimmt die Verfügung den beschwerdeweise weiterziehbaren Anfechtungsgegenstand. Umgekehrt fehlt es an einem Anfechtungsgegenstand und somit an einer Sachurteilsvoraussetzung, wenn und insoweit keine Verfügung ergangen ist (BGE 125 V 414 Erw. 1a, 119 Ib 36 Erw. 1b, je mit Hinweisen). Anfechtungsobjekt des Verfahrens vor Vorinstanz war der Einspracheentscheid vom 4. Juli 2000 (BGE 119 V 350 Erw. 1b). Das im Einspracheentscheid festgelegte Rechtsverhältnis bildete somit im kantonalen Verfahren den Anfechtungsgegenstand; dieser wurde in dem Umfang zum Streitgegenstand, als das durch den Einspracheentscheid festgelegte Rechtsverhältnis mit der Beschwerde beanstandet wurde (BGE 125 V 414 mit Hinweisen). Der Einspracheentscheid hatte einzig den vom Beschwerdeführer geltend gemachten Anspruch auf eine Invalidenrente, nicht aber die Frage einer allfälligen Integritätsentschädigung zum Gegenstand. Einen Anspruch auf eine Integritätsentschädigung erhob der Beschwerdeführer erst in der im vorinstanzlichen Verfahren eingereichten Replik. Demzufolge bildet einzig das Mass der Invalidenrente den Streitgegenstand des letztinstanzlichen Verfahrens. Auf den Antrag, wonach die SUVA zu verpflichten sei, dem Beschwerdeführer eine Integritätsentschädigung zuzusprechen, ist daher nicht einzutreten.