Citation: 2C_201/2021 E. 2.3

2.3. Die Vorinstanz erwägt in E. 4.1 des angefochtenen Urteils zunächst, aufgrund des Konzessionsvertrags zwischen der Gemeinde und der CKW sei diese verpflichtet, jener eine Konzessionsabgabe zu bezahlen. Aus einem Schreiben der CKW an die Gemeinde vom 19. Mai 2011 und einem Kontoauszug vom 22. August 2011 gehe hervor, dass die CKW Zahlungen an die Gemeinde geleistet habe. Weiter erwägt die Vorinstanz, es sei nicht ersichtlich, inwiefern das von der vonRoll vorgebrachte Argument, dass die CKW kein Ausfallrisiko trage, die Pflicht der vonRoll zur Bezahlung der überwälzten Abgabeforderung aufheben oder reduzieren könne. Der vonRoll sei insofern beizupflichten, als der Umfang der von der CKW an die Gemeinde entrichteten Konzessionsabgaben nicht abschliessend feststehe. Entgegen der Auffassung der vonRoll sei jedoch nicht ausschlaggebend, ob die CKW unabhängig des Ausfallrisikos sämtliche geschuldeten Konzessionsabgaben an die Gemeinde abgeliefert habe; entscheidend sei, dass sich die CKW gegenüber der Gemeinde zur Entrichtung der Konzessionsabgaben verpflichtet habe. Die Überwälzung der von der CKW geschuldeten Konzessionsgebühr auf die vonRoll sei nicht Gegenstand des Konzessionsverhältnisses. Sodann sei die Frage, ob die CKW den Konzessionsabgabebetrag korrekt abgerechnet und vollständig an die Gemeinde geleistet habe, nicht Gegenstand des Überwälzungsverfahrens zwischen der CKW und der vonRoll, sondern betreffe das Konzessionsabgabeverfahren zwischen der Gemeinde und der CKW.