Citation: 1C_313/2023 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz erwog in diesem Zusammenhang, zufolge der gesetzlichen Mitwirkungspflicht sei es Sache der gesuchstellenden Person, den Nachweis ihrer Mittellosigkeit zu erbringen. An die Mitwirkungspflicht würden praxisgemäss hohe Anforderungen gestellt. Der anwaltlich vertretene Beschwerdeführer äussere sich zu seinem Einkommen und Vermögen nur insoweit, als er über keinerlei finanzielle Mittel verfüge und sporadisch von seinen Eltern unterstützt werde. Die Beschwerdegegnerin bezahle seine Krankenkassenprämien sowie die Miete für seine Wohnung. Der einzige Vermögensgegenstand, der ihm zusammen mit der Beschwerdegegnerin zukomme, sei ein Grundstück in U.________, das aber nicht kurzfristig verkauft werden könne. Als Beleg für seine finanzielle Situation reiche er bloss einen Auszug seines Bank-Kontos für den Zeitraum vom 20. Dezember 2022 bis zum 20. Januar 2023 ein, auf dem keine Transaktionen sowie ein Anfangs- und Schlusssaldo von je Fr. 0.-- aufgeführt seien, sowie eine (nicht unterzeichnete) Vereinbarung der Parteien, wonach sich die Beschwerdegegnerin verpflichte, seine noch offenen Krankenkassenprämien sowie die Mietkosten für seine Wohnung bis und mit März 2023 zu bezahlen. Bereits im März 2023 habe der Beschwerdeführer aber offensichtlich weitere Lebenshaltungskosten bzw. Ausgaben zu tragen gehabt. Zum Umfang der ihm von seinen Eltern ausgerichteten Unterstützungsleistungen äussere er sich nicht, sodass seine Einkommensverhältnisse im Dunkeln blieben. Womit der Beschwerdeführer seit April 2023 seine Ausgaben bestreite, bleibe gänzlich unklar. Der anwaltlich vertretene Beschwerdeführer komme damit seiner Mitwirkungspflicht weder in Bezug auf seine Lebenshaltungskosten noch hinsichtlich der Darlegung seiner Einkommens- und Vermögensverhältnisse (genügend) nach. Seine Gesuche um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsbeistands seien mangels Substanziierung der Mittellosigkeit abzuweisen.