Citation: 5A_204/2016 E. A

A.A.________ hat zwei minderjährige Töchter, D.A.________ (geb. 2007) und E.A.________ (geb. 2001). Eine weitere Tochter ist volljährig. Die Schulkommission U.________ erstattete am 2. April 2014 eine Gefährdungsmeldung bezüglich D.A.________. Die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) Bern eröffnete ein Kindesschutzverfahren und holte bei den Universitären Psychiatrischen Diensten (UPD) V.________ ein Gutachten zu Fragen der Erziehungsfähigkeit und des persönlichen Verkehrs mit den jeweiligen Kindsvätern ein (Entscheid vom 10. September 2014). Das Obergericht des Kantons Bern trat auf eine hiegegen erhobene Beschwerde von A.A.________ nicht ein (Urteil vom 1. Dezember 2014). Mit Entscheid vom 16. September 2015 errichtete die KESB - unter anderem gestützt auf das Gutachten der UPD vom 15. Juni 2015 - für die beiden minderjährigen Töchter eine Beistandschaft nach Art. 308 Abs. 1 und 2 ZGB. Die eingesetzte Berufsbeiständin wurde unter anderem damit beauftragt, die Inhaber der elterlichen Sorge mit Rat und Tat in Kindesbelangen zu unterstützen sowie für die Planung, Organisation, Durchführung und Überwachung des Besuchsrechts der Kindsväter besorgt zu sein. Ausserdem regelte die KESB den persönlichen Verkehr zwischen den beiden minderjährigen Töchtern und ihren jeweiligen Vätern. Die Mutter und die Väter wurden angewiesen, das angeordnete Besuchsrecht sowie die Modalitäten und zeitlichen Vorgaben der Besuche einzuhalten. Weiter verpflichtete die KESB die Mutter dazu, eine "Beratung in Bezug auf die Autonomieentwicklung und Autonomiebedürfnisse ihrer Kinder von mindestens fünf Sitzungen (...) in Anspruch zu nehmen" (Art. 307 Abs. 3 ZGB); die Beiständin wurde damit beauftragt, diese Beratung zu organisieren und zu überwachen. Die KESB Bern übertrug die Beistandschaft ferner per Entscheiddatum an die KESB Mittelland Süd.