Citation: 8C_635/2014 E. 3

Das kantonale Gericht hat die hier streitige Verfügung vom 23. August 2013 indessen mit der substituierten Begründung der Wiedererwägung geschützt und die ursprüngliche Rentenverfügung als zweifellos unrichtig erachtet (BGE 125 V 368 E. 2 S. 369 mit Hinweisen; in BGE 135 I 1 nicht publizierte E. 5.1 des Urteils 9C_342/2008 vom 20. November 2008; vgl. auch BGE 112 V 371 E. 2c S. 373 und 387 E. 1b S. 390). Dagegen richtet sich die Beschwerde. Nach der Rechtsprechung kommt die Praxis zur substituierten Begründung des Rückkommens auf einen laufenden Rentenanspruch durch das Gericht auch im Zusammenhang mit einer fehlgeschlagenen Anwendung der Schlussbestimmung zum Tragen. Die Wiedererwägung, die Revision nach Art. 17 ATSG und die Überprüfung nach der Schlussbestimmung stellen (bloss) verschiedene rechtliche Begründungen für den Streitgegenstand "Abänderung des Rentenanspruchs" dar. Hat der Versicherungsträger die Rente mit einer unzutreffenden Begründung herabgesetzt oder aufgehoben, führt aber die richtige Begründung zum gleichen Ergebnis, so ist die Verfügung zu bestätigen (SVR 2014 IV Nr. 39 S. 137, 9C_121/2014 E. 3.2.2). Dass das kantonale Gericht die zweifellose Unrichtigkeit der ursprünglichen Rentenzusprechung geprüft hat, war deshalb grundsätzlich zulässig. Der Beschwerdeführer macht geltend, dass ihm bei dieser (einzigen) Begründung für die Bestätigung der angefochtenen Verfügung das rechtliche Gehör hätte gewährt werden und das kantonale Gericht vorgängig die Gelegenheit zur Stellungnahme hätte einräumen müssen (vgl. Urteil 8C_1027/2009 vom 17. August 2010 E. 2.2 mit Hinweisen). Indessen hat sich der Beschwerdeführer in der vorinstanzlichen Beschwerde, wenn auch nur kurz, zum allfälligen Rückkommensgrund der Wiedererwägung geäussert, sodass sein rechtliches Gehör nicht verletzt wurde.