Citation: 6B_217/2023 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz erachtet die Vorbringen des Beschwerdeführers, gemäss denen er die Adresse in V.________ nicht als Wohnadresse, sondern auf entsprechende Frage der Polizei lediglich als seinen aktuellen Aufenthaltsort respektive den Ort genannt habe, von dem er am 11. Februar 2020 gekommen sei, und er am 11. Februar 2020 eine gültige Telefonnummer angegeben habe, als nicht geeignet die tatsächlichen Feststellungen der ersten Instanz in Frage zu stellen. Ebenso wenig, dass er es als nicht logisch erachte, weshalb ihm Post nach Deutschland hätte geschickt werden sollen, wenn ihm diese "eigentlich nach Kroatien" oder aber zu seiner Schwester in die Schweiz hätte gesandt werden können. Stattdessen sei mit der ersten Instanz davon auszugehen, dass der Polizeibeamte B.________ den Beschwerdeführer nach seinem Wohnort gefragt habe, was sich aus dem Polizeirapport vom 21. Juli 2020 ergebe. Nicht zu beanstanden sei auch die Schlussfolgerung der Vorinstanz, gemäss welcher der Briefkasten in V.________ nicht beschriftet und der Beschwerdeführer dort nur während zwei Tagen im September 2016 und vermutlich nochmals für einen Tag im Dezember 2016 angemeldet gewesen sei. Letzteres ergebe sich wiederum aus dem Polizeirapport vom 21. Juli 2020, der sich seinerseits auf die (rechtshilfeweise) eingeholten Angaben des Polizieipräsidiums W.________ stütze. Zusammenfassend erachtet es damit die Vorinstanz als willkürfrei erstellt, dass der Beschwerdeführer am 11. Februar 2020 nach seinem Wohnort gefragt worden sei. Obwohl er gewusst habe, in V.________ über keinen dauerhaften Wohnsitz zu verfügen und ihm dorthin keine Post würde zugestellt werden können, habe er diese Adresse und nicht seine effektive Wohnadresse in Kroatien angegeben und damit mit Wissen und Willen gegen § 37 EG StGB verstossen (angefochtener Entscheid S. 7).