Citation: 9C_757/2023 E. 5.1

5.1. Nach ständiger Praxis gelten Einkünfte als zugeflossen und sind sie zu besteuern, sobald und soweit die steuerpflichtige Person darüber tatsächlich verfügen kann und sie die Leistungsfähigkeit der steuerpflichtigen Person steigern (grundlegend BGE 73 I 135 E. 1); vorbehalten bleiben abweichende Regelungen in den Gesetzesbestimmungen zu den einzelnen Einkommensarten (Art. 17 ff. DBG; BGE 149 II 400 E. 4.2 mit Hinweisen). Der Erwerb einer Forderung bewirkt praxisgemäss grundsätzlich einen Vermögenszugang, wenn der Gläubiger einen festen Anspruch erwirbt, über den er tatsächlich verfügen kann (vgl. BGE 149 II 400 E. 4.3; 144 II 427 E. 7.2).