Citation: 1C_82/2025 E. A

Mit Schreiben vom 2. Mai 2024 ersuchte das U.S. Department of Justice das Bundesamt für Justiz (BJ) um vorläufige Verhaftung des deutschen Staatsangehörigen A.________. Am 26. Juni 2024 wurde dieser am Flughafen Zürich festgenommen. Tags darauf ordnete das BJ die Auslieferungshaft an. Mit diplomatischer Note vom 23. Juli 2024 übermittelte die Botschaft der USA dem BJ das Auslieferungsersuchen des U.S. Departments of Justice vom 16. Juli 2024. Aus den Beilagen geht hervor, dass gegen A.________ am 9. Juli 2024 beim United States District Court im District of Massachusetts Anklage erhoben worden war. In sechs Anklagepunkten werden ihm im Zusammenhang mit Wertpapieren verschiedene Tatbeiträge zu Betrug und Geldwäscherei vorgeworfen. A.________ nahm dazu Stellung, beantragte die Abweisung des Auslieferungsersuchens, das er als politisch begründet bezeichnete, und verlangte die unverzügliche Entlassung aus der Auslieferungshaft. Mit Entscheid vom 18. September 2024 bewilligte das BJ die Auslieferung für die dem Auslieferungsersuchen zu Grunde liegenden Straftaten unter Vorbehalt des Entscheids des Bundesstrafgerichts über die Frage des politischen Delikts. Dagegen erhob A.________ Beschwerde an das Bundesstrafgericht. Mit Entscheid vom 30. Januar 2025 vereinigte dieses das Beschwerdeverfahren mit dem Verfahren betreffend die Einrede des politischen Delikts. Es wies sowohl die Einrede als auch die Beschwerde und ein akzessorisches Haftentlassungsgesuch ab.