Citation: 5A.2/2005 24.03.2005 E. 3.2

3.2.1 Entgegen der Auffassung des Departementes kann aus der Tatsache, dass der Beschwerdeführer seine Schwiegereltern und die Verwandten seiner Frau nicht als Referenzenpersonen aufgeführt hat, nichts zu seinen Ungunsten abgeleitet werden. Es war dem Beschwerdeführer freigestellt, wen er als Referenz beizuziehen gedenkt. Zudem hätte ihn das Departement im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes (Art. 12 VwVG) zu entsprechenden Angaben auffordern können, wenn es eine Befragung dieses Personenkreises für wichtig erachtete. Dass dies geschehen ist, wird nicht behauptet. 3.2.2 Mit Bezug auf die Vorbringen des Beschwerdeführers gilt es zunächst darauf hinzuweisen, dass die amtlich erhobenen Bestätigungen von S.________ und T.________, aber auch die Erklärungen von U.________ und V.________ sehr allgemein gehalten sind. Das ist aber keineswegs aussergewöhnlich, war doch die Aufforderung zur Stellungnahme mit keinem besonderen Hinweis auf detaillierte Schilderungen verbunden und enthielt sie auch keine konkreten Fragen. Auffallend ist zudem, dass die Bescheinigungen eine gewisse Hilflosigkeit im schriftlichen Ausdruck erkennen lassen. War das Amt bzw. das Departement unter den gegebenen Umständen der Auffassung, es handle sich um Gefälligkeitserklärungen, hätte es die Personen persönlich und detailliert befragen müssen. Aus der Kürze der Schreiben kann jedenfalls aus den dargelegten Gründen nicht geschlossen werden, es handle sich um Gefälligkeitsbescheinigungen.