Citation: 1P.478/2006 28.08.2006 E. 5

Nach Art. 90 Abs. 1 lit. b OG muss eine staatsrechtliche Beschwerde die wesentlichen Tatsachen und eine kurz gefasste Darlegung darüber enthalten, welche verfassungsmässigen Rechte bzw. welche Rechtssätze und inwiefern sie durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sind. Im staatsrechtlichen Beschwerdeverfahren prüft das Bundesgericht nur klar und detailliert erhobene Rügen. Auf bloss allgemein gehaltene, rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt das Bundesgericht nicht ein (BGE 130 I 258 E. 1.3). Wird beispielsweise Willkür geltend gemacht, ist im Einzelnen zu zeigen, inwiefern der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, mit der tatsächlichen Situation in krassem und offensichtlichem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft (BGE 125 I 492 E. 1b). 5.1 Der Einzelrichter des Bezirksgerichts Zürich legte in der angefochtenen Verfügung ausführlich dar, weshalb er aufgrund der Aktenlage zum Schluss kam, dass eine Anklageerhebung mit Aussicht auf Erfolg gegen den Angeschuldigten nicht zu erwarten sei. Deshalb sei es nicht zu beanstanden, dass die Staatsanwaltschaft die Strafuntersuchung gegen den Angeschuldigten eingestellt habe. Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, wurde vom Einzelrichter des Bezirksgerichts gar nicht in Frage gestellt. Auch er ging davon aus, dass der Angeschuldigte am Tatort war und dort vom Beschwerdeführer gebissen wurde. Trotz diesen Indizien kam er aufgrund der Würdigung der gesamten Aktenlage zu dem vom Beschwerdeführer beanstandenten Schluss. Mit der vorgenommenen Beweiswürdigung setzt sich der Beschwerdeführer nicht rechtsgenüglich auseinander und legt nicht in einer den Anforderungen von Art. 90 Abs. 1 lit. b OG genügenden Weise dar, inwiefern diese willkürlich sein sollte. Somit kann auf die Beschwerde nicht eingetreten werden, soweit der Beschwerdeführer Willkür geltend macht. 5.2 Soweit der Beschwerdeführer eine Verletzung des rechtlichen Gehörs geltend macht, rügt er das Verhalten der Untersuchungsbehörden bzw. der Staatsanwaltschaft, nicht jedoch dasjenige des Einzelrichters des Bezirksgerichts Zürich. Er macht auch nicht geltend, der Einzelrichter hätte entsprechende Rügen in verfassungs- oder konventionswidriger Weise behandelt. Deshalb kann auch in diesem Punkt auf die Beschwerde mangels einer genügenden Begründung nicht eingetreten werden.