Citation: 8C_780/2013 E. 4.3.2

4.3.2. Mit seiner Argumentation, die Anwendbarkeit des FZA und der gestützt darauf erlassenen Verordnungen leite sich aus Art. 3 in Verbindung mit Art. 1 des Sozialversicherungsabkommens ab, verkennt der Beschwerdeführer, dass das Abkommen sich einzig auf die schweizerische Bundesgesetzgebung - hier über die Invalidenversicherung - samt die diese kodifizierenden, ändernden oder ergänzenden Gesetze und Verordnungen bezieht. Wie die Vorinstanz korrekt ausgeführt hat, werden Staatsverträge wie das FZA davon nicht erfasst, erwiese sich das bilaterale Abkommen andernfalls doch als nicht erforderlich. Ein Vorbehalt zugunsten des FZA ergibt sich aus dem Abkommen nicht. Zu keinem anderen Ergebnis vermag der Hinweis des Beschwerdeführers auf das Urteil des Gerichtshofs der Europäischen Gemeinschaft (EuGH) vom 15. Januar 2002 C-55/00 Gottardo, Slg 2002 I-413, zu führen. Entgegen der dort zu beurteilenden Sachlage handelt es sich beim Leistungsansprecher nicht um einen Staatsangehörigen eines Mitgliedstaates der Europäischen Gemeinschaft (dazu namentlich Randnr. 34 des erwähnten EuGH-Urteils).