Citation: 1C_140/2013 E. B

Mit Urteil vom 3. September 2008 wies das Sozialversicherungsgericht die Beschwerde von X.________ ein erstes Mal ab. Dabei schützte es die Begründung der Opferhilfestelle, wonach der behauptete Genugtuungsanspruch vom zeitlichen Geltungsbereich des Opferhilfegesetzes nicht erfasst sei. In teilweiser Gutheissung der von X.________ dagegen erhobenen Beschwerde wies das Bundesgericht die Sache mit Urteil vom 9. Juli 2009 ans Sozialversicherungsgericht zurück. Das Bundesgericht erwog, das Sozialversicherungsgericht habe zu klären, ob die psychischen und psychosomatischen Leiden von X.________ auf die sexuellen Übergriffe zurückzuführen oder durch diese zumindest verstärkt worden seien. Die Anwendbarkeit des aOHG sei zu bejahen, wenn die psychischen bzw. psychosomatischen Störungen in ihrem vollen Ausmass erst nach dem 1. Januar 1993 und damit nach dem Inkrafttreten des aOHG eingetreten seien. Es sei zudem zu klären, ob die Gesuche um Genugtuung rechtzeitig eingereicht worden seien (Urteil 1C_498/2008).