Citation: 6B_1055/2022 E. 3

Die Beschwerde ist gutzuheissen und das vorinstanzliche Urteil aufzuheben. Die Sache ist zum Freispruch und zur Regelung der Kosten- sowie Entschädigungsfolgen an die Vorinstanz zurückzuweisen. Es sind keine Kosten zu erheben (Art. 66 Abs. 1 und 4 BGG). Der Beschwerdeführer kann eine Entschädigung für seine Auslagen, die soweit ersichtlich grösstenteils im kantonalen Verfahren angefallen sind, im neuen Verfahren vor der Vorinstanz geltend machen. Weitere persönliche Aufwendungen, welche das vorliegende bundesgerichtliche Verfahren betreffen, macht er nicht geltend. Auch hat er keinen Anspruch auf eine Entschädigung nach dem Anwaltstarif. Sein Entschädigungsbegehren für das bundesgerichtliche Verfahren ist daher abzuweisen (vgl. bereits Urteil 6B_112/2021 vom 4. Mai 2022 E. 2 mit Hinweisen).