Citation: 6B_1206/2018 E. 2.4

2.4. Die Vorinstanz stellt auf die nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung wesentlichen Kriterien ab und geht zu Recht von Mittäterschaft aus. Namentlich legt sie den Ablauf und die Gründe der Entschlussfassung, die gemeinsame Vorgehensweise, das Zusammenspiel und die koordinierte Aufgabenteilung zwischen dem Beschwerdeführer und Z.Y.________ sowie Y.Y.________ dar. Nach ihrer zutreffenden Erwägung ist es nicht erheblich, dass nicht nachgewiesen werden kann, dass der Beschwerdeführer auch gegen den Kopf des Beschwerdegegners geschlagen hat. Entgegen dessen Behauptung hält die Vorinstanz sodann ausdrücklich fest, es sei nicht von zwei isolierten Vorfällen, sondern von einer Handlungseinheit auszugehen, die sich auf mehrere potenzielle Widersacher, bestehend aus den Begleitern von B.________, erstreckt habe. Weiter ist nicht zu beanstanden, dass sie erwägt, indem der Beschwerdegegner B.________ nach draussen gefolgt sei, sei er - entsprechend dem zuvor von Z.Y.________, Y.Y.________ und dem Beschwerdeführer gefassten Entschluss - automatisch zu deren Ziel geworden. Insofern erweisen sich die Einwände des Beschwerdeführers, aufgrund der Einmischung des Beschwerdegegners sei das Geschehen offensichtlich eskaliert bzw. es liege ein Mittäterexzess vor, als unbehelflich. Angesichts der konkreten Tatumstände durfte die Vorinstanz schliesslich, ohne in Willkür zu verfallen respektive Bundesrecht zu verletzen, zur Überzeugung gelangen, der Beschwerdeführer habe schwere Körperverletzungen des Beschwerdegegners für möglich gehalten und für den Fall des Eintritts billigend in Kauf genommen.