Citation: 6B_591/2016 E. 1.4.2

1.4.2. Unter Willkürgesichtspunkten nicht zu beanstanden ist sodann, dass die Vorinstanz die Aussagen des Beschwerdeführers als wenig überzeugend erachtet. Sie begründet dies nachvollziehbar damit, dass diese teilweise widersprüchlich und in wesentlichen Punkten nicht einleuchtend sind. Dies gilt etwa für den vom Beschwerdeführer genannten Grund für den heftigen, handgreiflichen Streit. Es ist unbestritten und erstellt, dass die Geschädigte aufgrund der Misshandlungen unter anderem einen Bruch des Unterkieferknochens erlitten hat. Dies lässt augenscheinlich auf eine heftige Gewalteinwirkung schliessen. Es ist nicht plausibel, dass es hierzu gekommen sein soll, weil der Beschwerdeführer der Geschädigten den Wunsch, gemeinsam auswärts Kaffee trinken zu gehen, abgeschlagen und sie in der Folge geschmollt hat. Wie die Vorinstanz zu Recht erwägt, erscheint dies auch angesichts der Tatsache, dass die Geschädigte ausgesagt hat, sie sei von der Arbeit müde gewesen, wenig überzeugend. Der Beschwerdeführer hat auf Vorhalt denn auch eingestanden, dass es um einen "anderen Mann" ging. Ebenso hat er letztlich eingeräumt, das Mobiltelefon der Geschädigten deswegen beschädigt zu haben. Nicht schlechterdings unhaltbar ist in diesem Zusammenhang die Argumentation der Vorinstanz, wonach es merkwürdig sei, wenn der Beschwerdeführer, der sich selber als jemanden beschreibe, der bei Verdacht auf Untreue jeweils "die Kontrolle verliere", angebe, die Diskussion sei im Anschluss an die drei zugestandenen Ohrfeigen wieder ruhig verlaufen. Dies erstaune umso mehr, als die Geschädigte beim Übergriff einen Kieferbruch erlitten habe. Auch erkläre dies nicht, warum die Geschädigte noch Stunden später über Kopfschmerzen geklagt und geweint habe, wenn abgesehen von drei Ohrfeigen keine Übergriffe stattgefunden hätten. Es ist nicht willkürlich, wenn die Vorinstanz der Darstellung des Beschwerdeführers, dass er die Geschädigte höchstens dreimal geohrfeigt habe, keinen Glauben schenkt. Soweit er einwendet, deren Schilderung einer mehrstündigen Misshandlung sei angesichts der relativ leichten Verletzungen unglaubhaft, kann ihm nicht gefolgt werden. Die Geschädigte behauptet nicht, sie sei während Stunden geschlagen worden. Sie gibt an, die Diskussion mit dem Beschwerdeführer, in deren Verlauf sie mehrmals geschlagen und eingesperrt worden sei, habe Stunden gedauert. Dies entspricht unbestritten den Tatsachen. Als nicht schlüssig erweist sich auch der Einwand des Beschwerdeführers, es sei realitätsfremd anzunehmen, die Geschädigte wäre mit ihm zusammen zu ihrer Schwester und wieder zurück gefahren, wenn sie kurz zuvor von ihm eingesperrt, bedroht und vergewaltigt worden wäre. Den Aussagen der Geschädigten ist zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer auf ihre Begleitung bestanden hat, um zu klären, ob "das mit der Nummer" stimme, d.h. ob die ihm unbekannte Nummer von der Schwester angerufen worden sei. Sie habe nach den Geschehnissen nur aus der Wohnung gewollt, was er mit der vorgenannten Begründung verweigert habe. Die gemeinsame Fahrt zur Schwester der Geschädigten erfolgte somit aus ihrer Sicht nicht freiwillig, sondern auf Druck des Beschwerdeführers. Diese Erklärung ist zudem nachvollziehbar angesichts der Tatsache, dass die Ursache des Streits die Eifersucht des Beschwerdeführers wegen einer ihm unbekannten Nummer im Mobiltelefon der Geschädigten war. Von einer unhaltbaren Beweiswürdigung der Vorinstanz kann keine Rede sein. Nicht einleuchtend ist ferner, weshalb es gegen die Glaubwürdigkeit der Geschädigten sprechen oder den Beschwerdeführer entlasten soll, dass er die Drohung noch am Tatabend per SMS bestritten hat.