Citation: 8C_485/2018 E. 5.2

5.2. Die Vorinstanz ist bei gegebener Aktenlage zu Recht davon ausgegangen, dass die Beschwerdeführerin ab dem Zeitpunkt des Antrags auf subsidiäre Kostengutsprache vom 16. Juni 2016 über den Umfang der Kostenübernahme durch die IV-Stelle am betreuten Wohnen des Versicherten informiert war und ihren Beitrag unbestrittenermassen während 16 Monaten widerspruchslos leistete. Wenn die Beschwerdeführerin diesbezüglich geltend macht, in ihrer Tätigkeit als Gemeinde und im Sinne einer Massenverwaltung sei sie gar nicht in der Lage, jegliche bzw. weiterführende Leistungsansprüche zu prüfen, kann sie daraus in Bezug auf die Kenntnisnahme nichts zu ihren Gunsten ableiten. Vielmehr ist von einer Gemeindebehörde, wie das kantonale Gericht zutreffend ausgeführt hat, zu erwarten, dass sie die Grundlagen ihrer Leistungspflicht abklärt.