Citation: 6B_1028/2019 E. 3.3.3

3.3.3. Unter dem Titel der Täterkomponente legt die Vorinstanz straferhöhend in die Waagschale, dass der Beschwerdeführer mehrfach (teilweise einschlägig) in der Schweiz und in Deutschland vorbestraft ist, während laufenden Verfahrens erneut delinquierte und verurteilt wurde, keine Reue und Einsicht zeigte und sich über die Behörden lächerlich machte. Der Beschwerdeführer bringt vor, ein blosses Bestreiten dürfe ihm nicht zum Nachteil gereichen, weshalb das Nachtatverhalten neutral zu werten sei. Dieses Argument dringt nicht durch. Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung kann ein hartnäckiges Bestreiten auf fehlende Einsicht und Reue hinweisen und straferhöhend gewertet werden (BGE 113 IV 56 E. 4c S. 57; Urteil 6B_858/2008 vom 20. Mai 2009 E. 4.3.3 mit Hinweisen). Dieser Umstand spiegelt sich unter anderem auch in den Sprachnachrichten wider, was die Vorinstanz zutreffend festhält. Indem sie dem Beschwerdeführer ein hartnäckiges Bestreiten zur Last legt, verletzt sie ihr Ermessen nicht.