Citation: 8C_620/2015 E. 4.3

4.3. Das kantonale Gericht hat den natürlichen Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall vom 23. November 2012 und den im Zeitpunkt der Leistungseinstellung zum 15. Juli 2013 bestehenden Schulterbeschwerden im Wesentlichen gestützt auf die Beurteilung des Dr. med. K.________ verneint. Weiter hat es erwogen, wenn Dr. med. F.________ im Bericht vom 8. März 2015 ausführe, die in Portugal durchgeführte MRI-Untersuchung vom 21. Januar 2015 zeige eine SLAP-Läsion Typ II und eine Bankart-Läsion, die bereits auf den Bildern vom 27. Dezember 2012 diagnostiziert worden seien, könne dies nur teilweise nachvollzogen werden. Damals sei eine SLAP-Läsion lediglich als Differenzialdiagnose erhoben worden. In der Folge sei dafür kein sicheres klinisches Korrelat gefunden worden. Eine Bankart-Läsion sei unmittelbar nach dem Unfallereignis nicht diagnostiziert worden. Dies führte die Vorinstanz zum Ergebnis, dass die im Januar 2015 durchgeführten Untersuchungen mit Bezug auf den für die Beurteilung massgebenden Zeitpunkt des Erlasses des Einspracheentscheids vom 6. März 2014 (BGE 131 V 242 E. 2.1 S. 243; 121 V 362 E. 1b S. 366) den Nachweis eines unfallkausalen Gesundheitsschadens an der linken Schulter nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit zu erbringen vermögen.