Citation: 1C_52/2023 E. 5.4.1

5.4.1. Der Beschwerdeführer macht geltend, er hätte sich stets an die angeordneten Massnahmen des Bundes wie Abstandhalten und Tragen einer geeigneten Gesichtsmaske gehalten. Die ihm gegenüber ausgesprochene Wegweisung sei deshalb nicht geeignet gewesen, die öffentliche Gesundheit zu schützen. Wie weiter vorne dargelegt, ging die Gefährdung der öffentlichen Gesundheit vorliegend von der Menschenansammlung als solcher aus (vgl. E. 5.2.5 hiervor). Zu der Gefährdungssituation trugen dabei sämtliche Personen der Menschenansammlung durch ihre Anwesenheit unmittelbar bei. Insofern ist auch nicht entscheidend, ob der Beschwerdeführer eine Gesichtsmaske getragen hat oder nicht. Massgebend war vielmehr, dass der Beschwerdeführer Teil der Menschenansammlung war, die als solche eine Gefährdung der öffentlichen Gesundheit darstellte. Die Massnahme, die Menschenansammlung aufzulösen und den Beschwerdeführer wie auch die weiteren der Gruppe angehörenden Personen aus dem Stadtgebiet wegzuweisen, war geeignet, die von der Menschenansammlung ausgehende Gefährdung der öffentlichen Gesundheit abzuwenden.