Citation: 6P.26/2007 03.04.2007 E. 4

Mit eidgenössischer Nichtigkeitsbeschwerde macht der Beschwerdeführer geltend, die Vorinstanz habe in den Fällen A.________ und B.________ Art. 123 Abs. 1 StGB zu Unrecht angewandt (Beschwerde S. 3/4 Ziff. 2/2). Mit eidgenössischer Nichtigkeitsbeschwerde kann nur die Verletzung von eidgenössischem (Straf-)Recht gerügt werden (Art. 269 Abs. 1 BStP). Dabei ist das Bundesgericht an die tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz gebunden (Art. 277bis Abs. 1 Satz 2 BStP). Ausführungen dagegen sowie Erörterungen über die Verletzung kantonalen Rechts sind unzulässig (Art. 273 Abs. 1 lit. b BStP). Soweit die Beschwerde diesen Voraussetzungen nicht genügt oder Ausführungen enthält, die in eine staatsrechtliche Beschwerde gehören, ist darauf nicht einzutreten. Im Fall A.________ hat der Beschwerdeführer dem Geschädigten im Zusammenhang mit einem Parkplatzproblem einen Faustschlag versetzt, worauf der Geschädigte wegen einer gerissenen bzw. geplatzten Unterlippe sowie einer Kinnprellung und einer Schürfung am Kinn eine Woche lang Schmerzen hatte und nur schwer verständlich reden konnte (angefochtener Entscheid S. 9 - 11). Damit liegt eine (eventual-)vorsätzliche einfache Körperverletzung vor. Nach den Feststellungen der Vorinstanz war kein Rechtfertigungsgrund gegeben (vgl. angefochtenen Entscheid S. 11). Die Verurteilung wegen einfacher Körperverletzung ist bundesrechtlich offensichtlich nicht zu beanstanden. Im Fall B.________hat der Beschwerdeführer dem Geschädigten wegen eines Parkplatzproblems einen Faustschlag versetzt, wodurch der Geschädigte zwei Backenzähne verlor (angefochtener Entscheid S. 11 - 19). Auch dieses Verhalten ist als (eventual-)vorsätzliche einfache Körperverletzung einzustufen. Eine Rechtfertigung liegt gemäss den Feststellungen der Vorinstanz nicht vor (vgl. angefochtenen Entscheid S. 18/19). Eine Bundesrechtsverletzung ist offensichtlich zu verneinen. Auch die Nichtigkeitsbeschwerde ist abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann.