Citation: 2C_497/2017 E. 3.5

3.5. Wie sich aus dem angefochtenen Entscheid und ergänzend aus den Akten (Art. 105 Abs. 2 BGG) ergibt, haben das Migrationsamt und das Zwangsmassnahmengericht die Eingrenzung mit Art. 74 Abs. 1 lit. b AuG begründet. Der Beschwerdeführer sei rechtskräftig aus der Schweiz weggewiesen, halte sich seit Ablauf der Ausreisefrist (23. September 2014) illegal in der Schweiz auf, habe aber bereits mehreren behördlichen Aufforderungen, die Schweiz zu verlassen, keine Folge geleistet. Die Eingrenzung sei zulässig, zumal der Beschwerdeführer offensichtlich nicht gewillt sei, freiwillig in sein Heimatland zurückzukehren und bei der Papierbeschaffung mitzuwirken. Die Massnahme sei auch verhältnismässig. In seiner Beschwerde an das Verwaltungsgericht vom 17. Oktober 2016 liess der Beschwerdeführer ausdrücklich unbestritten, dass er der Aufforderung zur Ausreise nicht nachkomme bzw. dass ein Wegweisungstitel bestehe; er bestritt einzig die Verhältnismässigkeit der Eingrenzung mit der Argumentation, Tansania verlange für die Rücknahme eigener Staatsbürger deren schriftliche Einwilligung; er - der Beschwerdeführer - verweigere diese. Die Durchführung der Wegweisung gegen seinen Willen sei nicht möglich. Die Eingrenzung sei daher nicht geeignet, die damit zu verbindenden Zwecke zu erreichen. Sie sei auch deshalb nicht verhältnismässig, weil sie seinen Kontakt zur Tochter einschränke.