Citation: 4A_25/2021 E. 2.4.1

2.4.1. Die Erstinstanz erwog, der Sachverständige habe den Ablauf des Unfalls in drei Phasen geteilt. Dabei könne dem Fuhrmann nichts vorgeworfen werden in der ersten Phase, als er mit einer Linkswende auf das Scheuen des Pferds reagierte. Gleiches gelte für die letzte Phase nach dem Durchgehen des Pferds. Ob das Verhalten des Fuhrmanns in der Zwischenphase korrekt gewesen sei, habe der Sachverständige offen gelassen. Erst er habe überhaupt die Frage aufgeworfen, ob sich der Fuhrmann nach der Linkswende und vor dem Durchgehen des Pferds richtig verhalten habe.