Citation: 2C_332/2007 11.07.2007 E. 1

Der angeblich aus Nigeria stammende X.________ (geb. 1986) versuchte am 2. Juni 2007 im Flughafen Zürich-Kloten mit einem gefälschten südafrikanischen Pass, lautend auf Y.________, in die Schweiz einzureisen. Nachdem ihm die Einreise verweigert worden war, stellte er im Transitbereich ein Asylgesuch. Mit Entscheid vom 12. Juni 2007 wies das Bundesamt für Migration das Asylgesuch ab, verfügte die sofortige Wegweisung von X.________ und entzog einer allfälligen Beschwerde die aufschiebende Wirkung. X.________ erhob dagegen Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht, das mit Zwischenentscheid vom 15. Juni 2007 das Gesuch um Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung abwies. Nachdem die Ausschaffung nach Casablanca und Cotonou wegen seines renitenten Verhaltens scheiterte, wurde X.________ am 17. Juni 2007 vom Migrationsamt des Kantons Zürich in Ausschaffungshaft genommen, welche die Haftrichterin am Bezirksgericht Zürich prüfte und nach mündlicher Verhandlung bis zum 15. September 2007 genehmigte (Verfügung vom 20. Juni 2007). Mit als Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten entgegengenommenem, in englischer Sprache verfasstem Schreiben vom 30. Juli 2007 (recte 30. Juni 2007), das vom Bezirksgericht Zürich zuständigkeitshalber an das Bundesgericht (Eingang am 9. Juli 2007) weitergeleitet wurde, beantragt X.________ sinngemäss die Aufhebung der Verfügung des Haftrichters und die Entlassung aus der Haft, um die Schweiz zu verlassen. Das Bezirksgericht Zürich hat dem Bundesgericht per Fax seine Verfügung vom 20. Juni 2007 sowie Akten übermittelt. Ein Schriftenwechsel ist nicht angeordnet worden.