Citation: 4C.268/2004 04.10.2004 E. 4

Die Vorinstanz hat es abgelehnt, die Mitverursachung des Schadens durch den Kläger billigkeitshalber im Sinne von Art. 54 Abs. 1 OR zu berücksichtigen. Sie stellte dabei primär auf die Vermögenslage, insbesondere darauf ab, dass der Beklagte haftpflichtversichert ist. Der Beklagte rügt für den Fall, dass seine Haftung nach Art. 56 Abs. 1 OR bejaht werden sollte, die Vorinstanz habe bei der Anwendung von Art. 54 Abs. 1 OR verkannt, dass die maximale Versicherungssumme Fr. 2'000'000.-- betrage, der im kantonalen Verfahren gerichtlicherseits vergleichsweise bezifferte Schaden sich aber auf Fr. 2'500'000.-- belaufe. Dass der Beklagte einen entsprechenden Einwand bereits im vorinstanzlichen Verfahren erhoben hätte, geht aus dem angefochtenen Urteil nicht hervor, und der Beklagte zeigt in der Berufungschrift nicht auf, dass entsprechende Sachbehauptungen bereits im kantonalen Verfahren prozesskonform aufgestellt, von der Vorinstanz aber zu Unrecht für unerheblich gehalten oder übersehen worden sind. Die Vorbringen gelten daher als neu und sind unzulässig (Art. 55 Abs. 1 lit. c und d OG).