Citation: 5A_25/2025 E. 4.4

4.4. Die Beschwerdeführerin macht geltend, bei den Ausstandsgesuchen gegen Gerichtspersonen des Bezirks- und des Obergerichts sei der Sachverhalt unrichtig erstellt worden. Das Obergericht habe die dokumentierten Tatsachen nicht benannt, die strafbares Verhalten von Personen der Betreibungsämter begründeten und die die Gerichtspersonen der beiden Gerichte verschwiegen hätten. Die Beschwerdeführerin schildert in diesem Zusammenhang jedoch einzig den Sachverhalt aus ihrer Sicht. Eine inhaltliche Auseinandersetzung mit den Erwägungen des Obergerichts fehlt. Die Beschwerdeführerin leitet die Befangenheit des Obergerichts zusätzlich ab aus der falschen Datumsangabe bei ihrer Beschwerde, aus der angeblich vom Obergericht stammenden Anweisung, die Abholfrist nicht zu verlängern, sowie allgemein aus einer angeblich unrichtigen Erstellung des Sachverhalts. Damit sind jedoch keine Umstände dargetan, die geeignet wären, an der Unbefangenheit des Obergerichts zu zweifeln. Selbst wenn es zu richterlichen Fehlern gekommen sein sollte, ist dies grundsätzlich nicht geeignet, den objektiven Anschein von Befangenheit zu erwecken (Urteil 5F_12/2024 vom 30. April 2024 E. 3).