Citation: 8C_679/2008 29.01.2009 E. 4

4.1 Wie die Vorinstanz zutreffend ausführt, ist dem Gutachten des Spitals X.________ vom 16. März 2007 grundsätzlich voller Beweiswert zuzuerkennen. Die sich auf dieses Gutachten stützenden Feststellungen des kantonalen Gerichts, dass der Versicherte seine bisherige Tätigkeit gesundheitsbedingt aufgeben musste und dass ihm in einer leidensangepassten Tätigkeit eine vollzeitliche Präsenz am Arbeitsplatz zumutbar ist, sind somit nicht offensichtlich unrichtig. 4.2 Gemäss dem erwähnten Gutachten des Spitals X.________ beträgt die Leistungsfähigkeit des Versicherten bei einer vollzeitlichen Präsenz am Arbeitsplatz 80 %. Die Gutachter begründen dies damit, dass der Beschwerdeführer auf die Hilfe seiner Arbeitskollegen angewiesen ist und häufiger Pausen einlegen muss. Das kantonale Gericht hat hierzu erwogen, dass auch die betriebsüblichen Pausen dem ärztlich für indiziert gehaltenen Erholungsprozess dienen würden und daher von einer Leistungsfähigkeit von 88 % auszugehen sei. Es mag zutreffen, dass die zwei bis drei Pausen von 15 bis 30 Minuten rein rechnerisch zu einer Verminderung der Leistungsfähigkeit um lediglich 12 % führen. Die Vorinstanz übersieht indessen, dass der Beschwerdeführer gemäss dem Gutachten nebst dem auch auf die Hilfe seiner Arbeitskollegen angewiesen ist und das Leistungsvermögen auch deswegen herabgesetzt ist. Indem das kantonale Gericht bei der Berechnung lediglich den ersten Punkt (Pausen) berücksichtigt hat, nicht aber das Angewiesensein auf die Mithilfe der Arbeitskollegen, hat es den Sachverhalt offensichtlich unvollständig festgestellt. Aufgrund der ausgewiesenen Beschwerden ist die im Gutachten festgehaltene Leistungsverminderung von 20 % im Übrigen auch durchaus plausibel. Der Bemessung des Invaliditätsgrades ist somit eine Leistungsfähigkeit von 80 % zu Grunde zu legen. 4.3 Die Vorinstanz ging stillschweigend davon aus, dass der Gesundheitszustand des Versicherten bereits im September 2006 jenem im Zeitpunkt der Begutachtung (Februar 2007) entsprach und änderte dementsprechend die anderslautende Verfügung der IV-Stelle zu seinen Ungunsten. Offensichtlich machte sich das kantonale Gericht die Sichtweise des Instruktionsrichters gemäss seiner Androhung einer Reformatio in peius vom 21. Dezember 2007 zu eigen. Ob es damit der ihm obliegenden Begründungspflicht (Art. 61 lit. h ATSG; Art. 112 Abs. 1 lit. b BGG; vgl. auch Urteil 8C_156/2008 vom 11. August 2008 E. 3.3) genügend nachgekommen ist, braucht vorliegend nicht geprüft zu werden, da das Bundesgericht, insoweit den Parteien dadurch kein Nachteil entsteht, selbst bei einer verletzten Begründungspflicht von einer Aufhebung oder Zurückweisung der Sache Umgang nehmen und einen materiellen Entscheid treffen kann (vgl. Urteil 8C_74/2008 vom 22. August 2008 E. 5.1 mit weiteren Hinweisen). Die Gutachter des Spitals X.________ schätzen den Gesundheitszustand des Versicherten ausdrücklich als stabil ein. Die Arbeitsunfähigkeit des Beschwerdeführers in der Zeit vom 5. September 2005 bis 5. September 2006 sei ausschliesslich aufgrund belastungsabhängiger Schmerzen begründet gewesen; nachdem der Versicherte am 5. September 2006 wieder eine Arbeit aufgenommen hat, sei es indessen zu keiner Zunahme der Schmerzsymptomatik gekommen. Mit dem kantonalen Gericht ist folglich davon auszugehen, dass das Anforderungsprofil gemäss Gutachten schon vor dem Zeitpunkt der Begutachtung gültig war.