Citation: 8C_592/2023 E. 10.2.1

10.2.1. Das Urteil 8C_965/2008 vom 5. Mai 2009 betraf einen Fall, bei dem der Versicherte am rechten Auge verletzt wurde, wobei ein Restvisus von 10 % verblieb. Das Bundesgericht bejahte das Kriterium der Schwere oder besonderen Art der erlittenen Verletzungen. Es stellte fest, der Versicherte sei bereits vor dem Unfall erheblichen, psychisch stark belastenden Schicksalsschlägen ausgesetzt gewesen. Diese erschienen als geeignet, eine ungünstige konstitutionelle Prädisposition zu begründen, die nicht ausschliesse, dass er für psychische Störungen anfälliger gewesen sei und einen Unfall seelisch weniger gut verkrafte als Gesunde. Das Bundesgericht wies die Sache an die IV-Stelle zurück, damit sie dies medizinisch abklären lasse und danach entscheide, ob das Kriterium der Schwere oder besonderen Art der erlittenen Verletzungen in einfacher Form oder besonders ausgeprägt erfüllt sei (Sachverhalt lit. A und E. 4.3). Aus diesem Urteil kann der Beschwerdeführer nichts zu seinen Gunsten ableiten, da bei ihm eine konstitutionelle Prädisposition weder behauptet wird noch erstellt ist.