Citation: 8C_720/2015 E. 3

Mit Blick auf die Ermittlung des in diesem Verfahren massgebenden Streitgegenstandes ist vorweg die Bedeutung des unangefochten gebliebenen vorinstanzlichen Entscheides vom 9. Juli 2010 zu klären. Wie bereits im Entscheid vom 15. April 2014 geht das kantonale Gericht auch mit hier angefochtenem Entscheid (E. 3.1 ab initio) grundsätzlich davon aus, dass es sich bei seinem früheren Entscheid vom 9. Juli 2010 um einen Teil-Endentscheid handelt, welchem im Rahmen der endgültigen materiellen Beurteilung der geltend gemachten anspruchsbegründenden Sachverhalte entsprechende Rechtskraftwirkung zukommt. Dementsprechend hielt die Vorinstanz in Bezug auf den hier massgebenden Streitgegenstand fest, dass einzig die beginnende Arthrose im linken OSG - wie unter Dispositiv-Ziffer 1 des Entscheides vom 9. Juli 2010 statuiert - als Unfallfolge zu berücksichtigen sei. Das kantonale Gericht blieb praxisgemäss auch im letzten Rechtsgang an seinen rechtskräftigen Rückweisungsentscheid vom 9. Juli 2010 gebunden (BGE 135 III 334 E. 2 S. 335; Urteil 8C_680/2015 vom 4. Dezember 2015 E. 4.1).