Citation: 2C_1142/2018 E. 3.2.1

3.2.1. Die Vorinstanz hat erwogen, dass der Arbeitgeber des Beschwerdeführers ein vom Kanton St. Gallen genehmigtes Spesenreglement habe. Der Beschwerdeführer habe für das Jahr 2016 Fahrzeugspesen (inkl. Amortisationsentschädigung) von total Fr. 16'122.-- erhalten. Zusätzlich wolle der Beschwerdeführer Fahrkosten von Fr. 16'370.-- abziehen für den Weg von seinem Wohnort ins Zürcher Unterland. Der Beschwerdeführer habe indessen keinen festen Arbeitsort und -weg; er fahre täglich vom Wohnort direkt zu seinen Kunden im Zürcher Unterland. Die Steuerbehörden hätten deshalb zu Recht die gesamten geschäftlichen Fahrkosten geschätzt und davon die Entschädigung des Arbeitgebers in Abzug gebracht. Die Schätzung von 190 km/Tag erscheine nicht als unangemessen (vgl. E. 3.1 und E. 3.2 des angefochtenen Urteils).