Citation: 6B_176/2019 E. 2.4

2.4. Während die Beschwerdeführerin und die Beschwerdegegner 2 und 3 im Berufungsverfahren mit ihren Anträgen im Hauptpunkt - der Schuldfrage - unterlagen, obsiegte die Beschwerdeführerin bezüglich der Kostenauflage für das Untersuchungsverfahren und das erstinstanzliche Verfahren. Die Beschwerdeführerin ist insofern entgegen der Erwägung der Vorinstanz im Berufungsverfahren nicht vollumfänglich unterlegen. Der auf sie entfallende Kostenanteil ist nach dem für die Beurteilung der einzelnen Punkte erforderlichen Arbeitsaufwand zu bemessen. Vorliegend ist der für die Begründung des Kostenpunktes erforderliche Arbeitsaufwand (vgl. angefochtenes Urteil S. 42 - 48) im Verhältnis zur Beurteilung des Schuld- und Freispruchs (vgl. angefochtenes Urteil S. 11 - 41) indes als derart gering einzuschätzen, dass er für die Kostenverteilung nicht als massgeblich erachtet werden kann. Eine Anpassung der Kostenverteilung und Parteientschädigung für das Berufungsverfahren erübrigt sich.