Citation: 8C_737/2023 E. 4.2.1

4.2.1. Soweit gemäss Bericht zur Notfallkonsultation vom 2. März 2018 anfänglich auch ein "traumatisch bedingtes subakromiales Impingement" diagnostiziert wurde, entfiel diese Diagnose bereits mit Blick auf die Ergebnisse der Arthro-MRI-Untersuchung der linken Schulter vom 21. März 2018. Dr. med. F.________ stellte im entsprechenden Bericht zwar eine "ausgedehnte bursaseitige Partialruptur der Supraspinatussehne, Verdünnung der Sehne um 50%", fest, ergänzte jedoch, "der leicht verminderte Abstand zwischen dem Humeruskopf und [dem] Akromion [sei] prädisponiert für [ein] subakromiales Impingement". In der Folge war im Bericht der behandelnden Ärztin des Spitals G.________ vom 5. Juni 2018 keine Rede mehr von einem "traumatisch bedingten Impingement". Vielmehr entschied sich der Beschwerdeführer damals angesichts der um 50% verdünnten Supraspinatussehne gegen einen operativen Eingriff. Stattdessen unterzog er sich einer konservativen Therapie, welche bereits innert einer Woche zu einer deutlichen Besserung der Beschwerdesymptomatik führte.