Citation: 1B_646/2012 E. 1.2

1.2. Gemäss Art. 81 Abs. 1 BGG ist zur Beschwerde berechtigt, wer ein rechtlich geschütztes Interesse an der Aufhebung oder Änderung des angefochtenen Entscheids hat (lit. b); insbesondere die Privatklägerschaft, wenn der angefochtene Entscheid sich auf die Beurteilung ihrer Zivilansprüche auswirken kann (Ziff. 5). Der Beschwerdeführer ist als Sohn des Verstorbenen ein naher Angehöriger im Sinne von Art. 1 Abs. 2 OHG (vgl. BGE 138 IV 186 E. 1.4.2 S. 189 f.; 131 IV 195 E. 1.1.2-1.2 S. 197). Die kantonalen Behörden haben ihn als solchen anerkannt. Entsprechend hat er sich am Strafverfahren beteiligt. Dass er sich als Privatkläger nicht formell konstituierte, schadet ihm nicht. Opfer, die sich nicht als Privatkläger konstituiert haben, sind zur Beschwerde nach Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG zwar grundsätzlich nicht legitimiert (vgl. MARC THOMMEN, in: Basler Kommentar zum BGG, 2. Aufl. 2011, N. 31 zu Art. 81 BGG). Unter Berücksichtigung des Anspruchs auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) gilt dieser Ausschluss aber dann nicht, wenn das Opfer keine Gelegenheit hatte, sich zur Frage der Konstituierung zu äussern. Das ist etwa dann der Fall, wenn die Staatsanwaltschaft - wie hier - das Verfahren einstellt, ohne das Opfer zuvor auf sein Konstituierungsrecht aufmerksam gemacht zu haben (für die Beschwerdelegitimation im kantonalen Verfahren vgl. 1B_298/2012 vom 27. August 2012 E. 2.1 mit Hinweisen). Der Beschwerdeführer bringt im Weiteren vor, aus dem Tod seines Vaters gegenüber dem Beschwerdegegner Zivilansprüche geltend machen zu wollen. Gemäss Art. 47 OR kann das Gericht bei Tötung eines Menschen unter Würdigung der besonderen Umstände den Angehörigen des Getöteten eine angemessene Geldsumme als Genugtuung zusprechen. Es fällt somit eine Zivilforderung in Betracht, auf deren Beurteilung sich der angefochtene Entscheid auswirken kann (vgl. BGE 137 IV 246 E. 1.3.1 S. 248). Die Beschwerdelegitimation ist demnach zu bejahen.