Citation: 5A_801/2018 E. B

B.a. Durch mehrere dieser Äusserungen von C.________ auf Facebook sahen sich der Verein B.________ und A.________ in ihrer Persönlichkeit verletzt. B.b. Mit Schlichtungsgesuch vom 22. März 2016 klagten der Verein B.________ (Kläger 1) und A.________ (Kläger 2) gegen C.________ (Beklagte) wegen Persönlichkeitsverletzung. Die Beklagte schloss auf Abweisung. Das Bezirksgericht Münchwilen hiess die Klage unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Beklagten gut (Entscheid vom 21. Juni 2017). B.c. Gegen den bezirksgerichtlichen Entscheid erhob die Beklagte Berufung, der sich die Kläger anschlossen. Das Obergericht des Kantons Thurgau erkannte die Berufung von C.________ teilweise als begründet, die Anschlussberufung von A.________ als begründet und die Anschlussberufung des Vereins B.________ als unbegründet (Dispositiv-Ziff. 1). Es entschied neu wie folgt: "2. a) Die Beseitigungsklage von A.________ wird teilweise geschützt. b) C.________ wird unter Androhung der Bestrafung mit Busse nach Art. 292 StGB verpflichtet, auf ihrer Facebook-Seite folgende Äusserung innert 10 Tagen nach Eintritt der Rechtskraft dieses Entscheids zu löschen: -..als auch Menschen mit einer öffentlich klar antisemitischen und ausländerfeindlichen Haltung...'... '...Nazi- und...'. c) C.________ wird unter Androhung der Bestrafung mit Busse nach Art. 292 StGB verpflichtet, auf ihrer Facebook-Seite die Verlinkung zur Äusserung von Indyvegan, A.________ sei ein Antisemit, innert 10 Tagen nach Rechtskraft zu löschen. d) Im Übrigen wird die Beseitigungsklage von A.________ abgewiesen. e) Die eventuelle Feststellungsklage von A.________ wird geschützt, und es wird festgestellt, dass C.________ mit der Weiterverbreitung der Behauptung, A.________ sei mehrfach wegen antisemitischen Äusserungen vorbestraft, die Persönlichkeit A.________s widerrechtlich verletzt hat.