Citation: 2C_243/2022 E. 3.2

3.2. In Bezug auf das Recht auf Achtung des Familienlebens hat die Vorinstanz unter Hinweis auf die Rechtsprechung des Bundesgerichts ausgeführt, dass der ausländische Elternteil, wenn er wie der Beschwerdeführer weder sorge- noch obhutsberechtigt sei, daraus nur dann einen Aufenthaltsanspruch ableiten könne, wenn zum hier lebenden Kind eine enge Beziehung in affektiver wie wirtschaftlicher Hinsicht bestehe, sich der um die Bewilligung nachsuchende Elternteil in der Schweiz tadellos verhalten habe und die Beziehung wegen der Distanz zwischen der Schweiz und dem Staat, in welchen der Elternteil ausreisen müsste, praktisch nicht mehr aufrecht erhalten werden könnte (vgl. angefochtenes Urteil E. 5.2.1 mit Hinweis u.a. auf BGE 144 I 91 E. 5.2). Zwar gesteht die Vorinstanz zu, dass der Beschwerdeführer mit seinen in den Jahren 2005 und 2007 geborenen älteren beiden Kindern relativ engen Kontakt pflege und sie ihn regelmässig sähen, während in Bezug auf die jüngeren Kinder aus zweiter Ehe die Vaterschaft des Beschwerdeführer neuerdings bestritten werde und jedenfalls keine enge Beziehung bestehe (vgl. angefochtenes Urteil E. 7.6.3). Die zahlreichen Verurteilungen, insbesondere die Verurteilung zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 20 Monaten wegen versuchter Körperverletzung und Widerhandlung gegen das Waffengesetz, hielt die Vorinstanz jedoch für so gravierend, dass sie einen Aufenthaltsanspruch gestützt auf das Recht auf Familienleben ausschlössen (vgl. angefochtenes Urteil E. 5.2.2). Der Beschwerdeführer setzt sich mit der Würdigung der Vorinstanz in diesem Punkt nicht ernsthaft auseinander. Er macht auch nicht geltend, dass die Beziehung zu seinen Kindern von Algerien aus nicht mittels gegenseitiger Besuchsaufenthalte und moderner Kommunikationsmittel gepflegt werden könne. Es kann daher an dieser Stelle auf die zutreffende Würdigung der Vorinstanz verwiesen werden (Art. 109 Abs. 3 BGG).