Citation: 8C_756/2013 E. 2

Soweit die Versicherte die Beschwerdelegitimation der IV-Stelle in Abrede stellt, ist ihr entgegenzuhalten, dass mit der in Satz 1 von Art. 61 lit. d ATSG statuierten fehlenden Bindung der Vorinstanz an die Parteibegehren der Gesetzgeber die Verwirklichung des objektiven Rechts über das subjektive Rechtsschutzinteresse gestellt hat, weshalb es der IV-Stelle letztinstanzlich gestattet sein muss, ein bereits erstinstanzlich gestelltes Begehren zum Prozessthema zu erheben, selbst wenn es für die versicherte Person einer Verschlechterung gegenüber dem von der IV-Stelle selbst Verfügten gleichkommt (BGE 138 V 339 E. 2 S. 340 ff.). Da auch die weiteren Prozessvoraussetzungen erfüllt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.