Citation: 2C_129/2014 E. 2

Der Beschwerdeführer bestreitet ausdrücklich nicht, mit seiner Verurteilung zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren den Widerrufsgrund von Art. 63 Abs. 2 AuG in Verbindung mit Art. 62 lit. b AuG gesetzt zu haben. Er rügt jedoch, der Widerruf der Niederlassungsbewilligung erweise sich als unverhältnismässig, weil die Vorinstanz den seit der Tatzeit vergangenen Zeitraum und die darin stattgefundene positive Entwicklung des Beschwerdeführers in tatsächlicher Hinsicht nicht zur Kenntnis genommen habe. Die im vorinstanzlichen Verfahren durchgeführte Interessenabwägung erweise sich zudem als rechtsfehlerhaft, weil das öffentliche Interesse an der Fernhaltung des Beschwerdeführers angesichts der Art und Schwere des begangenen Delikts die privaten Interessen des Beschwerdeführers an einem Verbleib in der Schweiz nicht zu überwiegen vermögen.