Citation: 2C_75/2023 E. 11.4.2

11.4.2. Die Beschwerdeführerin lässt ausser Acht, dass für die Frage, ob eine unzulässige reformatio in peius vorliegt, nach der (strafprozessualen) Rechtsprechung des Bundesgerichts lediglich das Urteilsdispositiv massgebend ist (vgl. BGE 147 IV 167 E. 1.5.2; 142 IV 129 E. 4.5; 139 IV 282 E. 2.6). Vorliegend ist festzuhalten, dass die Beschwerdeführerin im vorinstanzlichen Verfahren eine Reduktion der Sanktionshöhe beantragt und die Vorinstanz im Ergebnis den Sanktionsbetrag von Fr. 1'688'825.-- auf Fr. 1'393'280.-- reduziert hat. Somit ist das angefochtene Urteil für die Beschwerdeführerin günstiger als die Verfügung vom 2. Dezember 2013 (vgl. E. 3 hiervor), weshalb eine reformatio in peius nicht vorliegt und die Rüge einer Verletzung von Art. 62 VwVG ins Leere stösst.