Citation: 6B_442/2020 E. 1.1

1.1. Der Beschwerdeführer rügt eine unrichtige Anwendung von Art. 10 Abs. 3 StPO. Er macht zusammengefasst geltend, auf dem Radarbild des zu schnell fahrenden Personenwagens seien nur die Umrisse eines Menschen erkennbar. Es könne weder festgestellt werden, dass der Lenker kurze Haare habe, noch dass es sich dabei um eine grosse Person handeln müsse. Sodann sei es in zeitlicher Hinsicht durchaus möglich, dass ein Dritter das Fahrzeug zur fraglichen Zeit gelenkt habe. Aufgrund seiner Aussagen und denjenigen von B.________ sowie der schriftlichen Bestätigung von C.________ bestünden auch bei der Frage der Benutzung der Firmenfahrzeuge unüberwindbare Zweifel, ob er es gewesen sei. Die Vorinstanz erstelle zwar zutreffend, dass sich das Mobiltelefon mit der Rufnummer yyy im Zeitpunkt der Kontrolle im fraglichen Fahrzeug befunden habe. Allerdings könne nicht ausgeschlossen werden, dass ein Dritter dieses Mobiltelefon benutzt habe und dieser damit auch der Lenker gewesen sei. Schliesslich hätte die Vorinstanz die entlastenden Angaben von B.________ nicht einfach mit dem Hinweis auf die Telefonauswertung als Gefälligkeitsaussage qualifizieren dürfen.