Citation: 6B_595/2015 E. 1.4.1

1.4.1. Es trifft zu, dass die Vorinstanz den (aus eigenem Antrieb) zur Berufungsverhandlung gekommenen A.________ als Geschädigten nicht kurz angehört hat. Der Beschwerdeführer zeigt jedoch nicht auf, dass bzw. inwiefern der Verzicht auf dessen Einvernahme in antizipierter Beweiswürdigung durch die Vorinstanz willkürlich sein soll. Dass er die von A.________ anlässlich der erstinstanzlichen Hauptverhandlung gemachte Aussage anders würdigt als die Vorinstanz und für "missverständlich" erachtet, genügt nicht, um die Beweiswürdigung als willkürlich erscheinen zu lassen (vgl. BGE 141 I 49 E. 3.4 und 70 E. 2.2; zur antizipierten Beweiswürdigung: BGE 136 I 229 E. 5.3 S. 236; zur Willkür in der Beweiswürdigung BGE 137 I 58 E. 4.1.2 S. 62). Unbestritten ist, dass der Beschwerdeführer das ihm übergebene Geld entgegen der getroffenen Absprachen nicht zur gemeinsamen Firmengründung, sondern ausschliesslich für eigene Zwecke verwendete. Welche darüber hinausgehenden oder neuen Erkenntnisse - insbesondere zur Bereicherungsabsicht des Beschwerdeführers - eine erneute Befragung hätte ergeben sollen, zeigt der Beschwerdeführer nicht auf und sind auch nicht ersichtlich. Daran kann das der Beschwerde beigefügte Schreiben von A.________ an den Verteidiger des Beschwerdeführers vom 20. Mai 2015 nichts ändern, da es als Novum unbeachtlich ist und die rechtliche Einordnung des erstellten Sachverhalts durch A.________ die Vorinstanz nicht bindet bzw. unerheblich ist.