Citation: 6B_858/2016 E. 2

Die Vorinstanz beurteilt im angefochtenen Entscheid Widerhandlungen gegen das BetmG im Zusammenhang mit einer ersten Strafuntersuchung PUKI, betreffend das Jahr 2010 (nachfolgend: Tatgruppe PUKI), und einer zweiten Strafuntersuchung PUKI II, betreffend das Jahr 2013 (nachfolgend: Tatgruppe PUKI II). Sie geht beim Strafmass bezüglich der Tatgruppe PUKI unter Berücksichtigung der tatbeständlichen Heroinmenge von einer Einsatzstrafe von 72 Monaten Freiheitsstrafe aus und erhöht die Strafe wegen der professionellen Vorgehensweise, der hohen Anzahl der getätigten Geschäfte innert kurzer Zeit sowie der Mehrfachqualifikation um 24 Monate auf gesamthaft 96 Monate. Davon zieht die Vorinstanz mit der Begründung, bei einem Teil des Heroins sei es lediglich beim Anstaltentreffen geblieben, 32 Monate ab. Zudem zieht sie aufgrund einer leicht wiegenden Verletzung des Beschleunigungsgebots 4 Monate ab. Es resultiert eine Einsatzstrafe von 60 Monaten Freiheitsstrafe. Bezüglich der Tatgruppe PUKI II erkennt die Vorinstanz aufgrund der tatbestandlichen Menge an Kokain und Heroin auf eine Einsatzstrafe von 66 Monaten Freiheitsstrafe. Sie erhöht sodann die höhere Einsatzstrafe nach dem Asperationsprinzip um einen Teil der niedrigeren Einsatzstrafe. Damit ergibt sich unter Berücksichtigung sämtlicher Widerhandlungen gegen das BetmG eine Freiheitsstrafe von 96 Monaten. Im Weiteren berücksichtigt die Vorinstanz das Vorleben und die persönlichen Verhältnisse des Beschwerdeführers, insbesondere die Vorstrafen, straferhöhend um 3 Monate. Als straferhöhend um 15 Monate rechnet sie sodann den Umstand an, dass der Beschwerdeführer nach der Entlassung aus der Untersuchungshaft trotz hängigem Verfahren erneut einschlägig delinquierte. Damit ergibt sich eine Freiheitsstrafe von insgesamt 114 Monaten.