Citation: 2C_312/2018 E. 4.1

4.1. Der Beschwerdeführer wendet weiter ein, eine Rückführung in den Irak sei nur möglich, wenn die betroffene Person hierzu freiwillig Hand biete, was bei ihm nicht der Fall sei. Im Übrigen riskiere er, bei einer Heimkehr einer Blutrache ausgesetzt zu sein; schliesslich drohe ihm eine Verfolgung durch die "Peschmerga", da er aus deren Reihen in die Schweiz geflohen sei. Unter Verweis auf mehrere Reisewarnungen macht er geltend, bei einer Verbringung nach Bagdad an Leib und Leben bedroht zu sein, da es immer wieder zu Attentaten und kriegerischen Handlungen in und um Bagdad komme.