Citation: 4C.337/2005 19.12.2005 E. 1

1.1 In vermögensrechtlichen Zivilrechtsstreitigkeiten über Erfindungspatente ist die Berufung ohne Rücksicht auf den Streitwert zulässig (Art. 45 lit. a OG). Weiter ist die Berufung auch insoweit zulässig, als sie sich gegen einen Endentscheid eines oberen kantonalen Gerichtes richtet (Art. 46 und 48 Abs. 1 OG). 1.2 Die Berufungsschrift muss die genaue Angabe enthalten, welche Punkte des Entscheides angefochten und welche Abänderungen beantragt werden (Art. 55 Abs. 1 lit. b OG). Daraus leitet die Rechtsprechung ab, dass der Berufungsantrag grundsätzlich zu beziffern ist. Ein Antrag auf Rückweisung ist ausnahmsweise dann ausreichend, wenn das Bundesgericht im Falle der Gutheissung der Berufung nicht selbst in der Lage wäre, ein Urteil zu fällen, und die Streitsache an die Vorinstanz zurückweisen müsste (BGE 130 III 136 E. 1.2 S. 139 mit Hinweisen). Dieser Fall ist insoweit gegeben, als sich die Beklagte in der Begründung gegen die Höhe des festgesetzten Schadenersatzes wendet. Trotz fehlender Bezifferung des Forderungsbetrages kann daher auf die Berufung eingetreten werden.