Citation: U 463/00 28.10.2003 E. 2

Streitig ist zunächst die Höhe des Anspruchs auf eine Invalidenrente der Unfallversicherung. 2.1 Gemäss Austrittsbericht der Klinik X.________ vom 4. November 1998 bestehen am linken Fuss belastungs- und bewegungsabhängige Schmerzen. Zudem ist die OSG-Beweglichkeit reduziert, und es wird der linke Fuss nicht abgerollt. Der Versicherte ist bezüglich Gehstrecke und Gehdauer mässiggradig eingeschränkt; die Stehdauer beträgt ohne Pause höchstens etwa ein Stunde. Für die Tätigkeit als Velo- und Motorradmechaniker attestierten die Ärzte eine Arbeitsfähigkeit von 50 %, da längere Pausen eingeschaltet oder die Arbeitszeit entsprechend reduziert werden müsse. Wegen der belastungsabhängigen Mittelfussschmerzen ging auch Dr. med. R.________ von einer um 50 % eingeschränkten Arbeitsfähigkeit in einem stehenden Beruf aus. Kreisarzt Dr. med. S.________ kam anlässlich der Untersuchung vom 1. März 1999 zum Schluss, dass dem Versicherten eine vorwiegend sitzende Tätigkeit mit kürzeren stehenden oder gehenden Intervallen ganztags zumutbar wäre. Nicht möglich sei das Besteigen von Leitern und Gerüsten sowie das dauernde Herumgehen in unebenem Gelände. In Frage kämen Kontroll- und Überwachungsfunktionen, industrielle Produktions- und Montagetätigkeiten, sofern diese vorwiegend sitzend ausgeführt werden könnten, Portierdienste, Chauffeurtätigkeiten ohne Ein- oder Ausladen grösserer Lasten und administrative Tätigkeiten, wobei solche Arbeiten ganztags ausgeübt werden könnten. 2.2 Aufgrund der ärztlichen Angaben ist davon auszugehen, dass der Versicherte die angestammte Tätigkeit in der Velo- und Motorradwerkstatt nur noch zu 50 % auszuüben vermag, während ihm Tätigkeiten, die nicht mit längerem Stehen und Umhergehen verbunden sind, ganztags zumutbar sind. Dies wird vom Versicherten denn auch grundsätzlich nicht in Frage gestellt.