Citation: 1B_181/2016 E. 4.4

4.4. Wie die Anklagekammer festgestellt hat (angefochtener Entscheid S. 6 E. 3c), wurde der durch die detaillierte und weitgehend belegte Verdachtsmeldung der Bank erweckte Anfangsverdacht im Verlauf der Untersuchung weiter gefestigt. So sei kein plausibler Grund genannt worden, weshalb die für die Geschäftsbeziehung mit der Bank X.________ AG notwendigen und üblichen Auskünfte und Unterlagen nicht beigebracht wurden. Das hat die Beschwerdeführerin auch in ihrer Beschwerde ans Bundesgericht nicht nachgeholt, sie hat nach wie vor nicht erklärt, aus welchem Grund gegenüber der Bank nicht offengelegt wurde, dass über die fraglichen Konten Aktienhandel betrieben werden würde. Ebenso wenig vermag die Beschwerdeführerin die Verdachtsmomente in Bezug auf die Vorgänge um die Gesellschaft H.________ zu entkräften. Zur Kurssteigerung der Aktien dieser Gesellschaft um über 100 % innerhalb von knapp zwei Wochen führt sie in der Beschwerde bloss an, "die positive Kursentwicklung der Holdinggesellschaft" ergebe "sich aufgrund des besonderen Gesellschaftszwecks und der gesellschaftsrechtlichen Struktur (durch Beteiligung von Drittunternehmen) " (Beschwerde Ziff. 10 S. 7). Selbst wenn man aber in abstrakter Weise der Argumentation der Beschwerdeführerin soweit folgen wollte, dass die Kursentwickung der Aktien einer Holdinggesellschaft weniger von der eigenen operativen Tätigkeit als vielmehr überwiegend von den gehaltenen Beteiligungen an Drittunternehmen und deren operativem Erfolg abhängt, so bleibt sie jede Erklärung dafür schuldig, weshalb konkret die Aktien der Gesellschaft H.________ zwischen dem 27. Oktober und dem 12. November 2015 um über 100 % gestiegen sein könnten. Damit bleibt der Verdacht bestehen, dass der Aktienkurs manipuliert wurde, um Anleger zu prellen. Ob dies der Fall war und wie gegebenenfalls die Täterschaft im Detail vorgegangen war, wird in der weiteren Untersuchung zu klären sein, im aktuellen Stand des Verfahrens genügt entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin das Vorliegen des entsprechenden Verdachts.