Citation: 6B_714/2012 E. 3.5.1

3.5.1. Im kantonalen Verfahren brachte der Beschwerdeführer vor, die drei Geschädigten L.________, LL.________ und O.________ hätten gemäss ihren Zeugenaussagen mit ihm grundsätzlich nichts zu tun gehabt, sondern vielmehr auf Empfehlung ihrer Vermittler in die C.________ AG beziehungsweise in den Kessel investiert. Das Verhalten der Vermittler könne ihm nicht angerechnet werden. Die Vorinstanz hat nicht übersehen, dass mehrere Geschädigte nicht mit dem Beschwerdeführer persönlich, sondern mit Mitarbeitern der C.________ AG beziehungsweise Vermittlern in Kontakt waren. Sie erwägt, auch die Vertreter der C.________ AG beziehungsweise des Beschwerdeführers seien über dessen fehlenden Willen zur vereinbarungsgemässen Verwendung der zu akquirierenden Gelder getäuscht worden und hätten sich darüber in einem Irrtum befunden. Diesbezüglich bestehe ein Fall mittelbarer Täterschaft, wobei der Beschwerdeführer als mittelbarer Täter und die Vertreter als Tatmittler fungiert hätten (Urteil S. 77). Die Promotion des Chiemseekessel-Projekts durch die Vertreter habe sich in keiner Weise von der Promotion des Projekts durch den Beschwerdeführer persönlich unterschieden. Der Beschwerdeführer habe die Werbetätigkeit seiner Vertreter gekannt und mitgetragen (Urteil S. 80).