Citation: 6B_556/2024 E. 3.3

3.3. Der Beschwerdeführer begründet weder ausreichend, inwiefern die Art und Weise der Verschriftlichung der Minderheitsmeinung durch die Vorinstanz Recht verletzt, noch wieso dies für den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein könnte. Seine Behauptung, die Minderheitsmeinung müsse aus dem angefochtenen Entscheid hervorgehen, findet in den von ihm zitierten Bestimmungen der StPO keine Grundlage. Eine Verletzung von Bundesrecht ist damit unter diesem Gesichtspunkt zu verneinen. Ebenso unterlässt der Beschwerdeführer es, substanziiert darzulegen, inwiefern die Vorinstanz in willkürlicher Weise gegen die Unschuldsvermutung verstossen haben soll. Die Beweiswürdigung der Vorinstanz erscheint nicht willkürlich, nur weil eine Gerichtsminderheit den Beschwerdeführer "in dubio pro reo" freigesprochen hätte (vgl. Urteil 6B_186/2024 vom 2. Mai 2024 E. 3.1). Die diesbezügliche Rüge ist offensichtlich unbegründet, weshalb auf sie nicht einzutreten ist.