Citation: 9C_62/2020 E. 5

Das kantonale Gericht hat seine Feststellung, die Beschwerdeführerin wäre ohne gesundheitliche Beeinträchtigung im Haushalt tätig, auf der Grundlage einer konkreten Beweiswürdigung getroffen. Diese ist daher für das Bundesgericht verbindlich, unter dem Vorbehalt offensichtlicher Unrichtigkeit oder wenn sie auf einer Rechtsverletzung beruht. Eine Beweiswürdigung ist nicht bereits dann offensichtlich unrichtig, d.h. willkürlich, wenn eine andere Lösung ebenfalls vertretbar erscheint oder gar vorzuziehen wäre, sondern erst dann, wenn der Entscheid - im Ergebnis - offensichtlich unhaltbar ist, zur tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht oder auf einem offenkundigen Fehler beruht (BGE 144 I 28 E. 2.4 S. 31 mit Hinweisen; vgl. E. 1 hiervor). Die vorinstanzliche Feststellung ist das Ergebnis einer umfassenden und sorgfältigen Beweiswürdigung. Sie ist weder offensichtlich unrichtig noch stellt sie das Ergebnis einer Rechtsverletzung dar. Daran vermögen auch die Vorbringen der Beschwerdeführerin nichts zu ändern. Zwar sollen der Gesundheitsschaden - der (auf fremdanamnestischen Angaben beruhenden, vgl. den Bericht der behandelnden Fachärztin vom 22. November 2016) versicherungsinternen Beurteilung vom 20. April 2017 zufolge - im Jahre 2007 eingetreten sein und sich gewisse Symptome (ebenfalls gemäss fremdanamnestischen Angaben, vgl. den Bericht betreffend die Haushaltsabklärung vom 6. Oktober 2017 und den Arztbericht der Spitäler B.________ vom 30. Januar 2017) bereits ab 2005/2006 gezeigt haben (vgl. auch Beschwerdebeilage 3). Deshalb ist aber noch nicht auf eine vollständige Arbeitsunfähigkeit im Jahre 2009 zu schliessen, dies insbesondere unter Berücksichtigung des unbestrittenen Umstandes, dass es sich bei der (mittlerweile) mittelschweren bis schweren kognitiven Störung der Beschwerdeführerin um eine fortschreitende Erkrankung handelt. Hinreichend konkrete Anhaltspunkte, die weitere Abklärungen verlangt hätten, sind den Akten nicht zu entnehmen. Damit stellt der vorinstanzliche Verzicht darauf eine zulässige antizipierte Beweiswürdigung dar (vgl. etwa Urteil 9C_393/2017 vom 20. September 2017 E. 2.2 mit Hinweisen). Indem die Beschwerdeführerin ab 2009 keine Arbeitsbemühungen getätigt hat, vermag sie den Beweis für die behauptete Aufnahme einer Erwerbstätigkeit nicht zu erbringen. Die in der Beschwerdeschrift monierten Hilfestellungen sind weiter sozial üblich und dürfen berücksichtigt werden. Die Töchter werden nicht gezwungen, im Haushalt der Beschwerdeführerin zu verbleiben, können selbstverständlich auszuziehen, wenn es ihnen beliebt, was allenfalls ein Grund für eine Neuanmeldung (Art. 87 Abs. 3 in Verbindung mit Abs. 2 IVV) wäre.