Citation: 2C_461/2019 E. 2.3

2.3. Gemäss Art. 5 Abs 1 des Bundesgesetzes vom 23. Juni 2000 über die Freizügigkeit der Anwältinnen und Anwälte (BGFA; SR 935.61) führt jeder Kanton ein Register der Anwältinnen und Anwälte, die über eine Geschäftsadresse im Kantonsgebiet verfügen und die Voraussetzungen nach Art. 7 und 8 BGFA erfüllen. Gemäss Art. 8 Abs. 1 BGFA müssen die Anwältinnen und Anwälte für den Eintrag ins kantonale Register verschiedene Voraussetzungen erfüllen, unter anderem dürfen keine Verlustscheine gegen sie bestehen (lit. c). Die Löschung im Register ist zwingend, wenn es an einer Eintragungsvoraussetzung fehlt (Art. 9 BGFA, vgl. auch Urteil 2C_430/2013 vom 22. Juli 2013, E. 4.4). Der Beschwerdeführer bestreitet nicht, dass gegen ihn Verlustscheine bestehen, mithin die Eintragungsvoraussetzung von Art. 8 Abs. 1 lit. c BGFA nicht erfüllt ist. Ein provisorischer Verlustschein genügt (Urteil 2C_330/2010 vom 17. Juni 2010 E. 2). Die Ausführungen des Beschwerdeführers, vor Ausstellung der Verlustscheine hätte sein Guthaben gegen B.________ gepfändet und verwertet werden sollen, wären im Rahmen von SchKG-Rechtsmitteln vorzutragen. Der Beschwerdeführer macht aber nicht geltend, er habe die Ausstellung der Verlustscheine angefochten. Somit ist die Löschung wie ausgeführt zwingend. Wenn - wie der Beschwerdeführer vorträgt - die Abrechnung der B.________ erfolgen wird und er damit die Verlustscheinforderungen begleichen kann, wird gegebenenfalls die Löschung rückgängig gemacht werden können.