Citation: 2C_399/2014 E. B

B.a. Am 29. Juli 2010 gewährte das Migrationsamt des Kantons St. Gallen A.B.________ das rechtliche Gehör betreffend Widerruf der Niederlassungsbewilligung. Das Verfahren wurde in der Folge sistiert, da A.B.________ inzwischen im Kanton Zürich ein Gesuch um Kantonswechsel sowie um Familiennachzug für E.B.________ gestellt hatte. Nachdem dieses Gesuch mit Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich vom 30. Mai 2012 abgewiesen worden war, stellte A.B.________ ein Gesuch um Familiennachzug für E.B.________ im Kanton St. Gallen. Mit Verfügung vom 18. September 2012 und Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 18. Dezember 2012 wurde das Gesuch von E.B.________ um Bewilligung eines vorübergehenden Aufenthalts während der Dauer des Gesuchsverfahrens abgewiesen und diese ausgeschafft. Das Bundesamt für Migration verfügte gegen sie am 4. Februar 2013 ein Einreiseverbot bis 7. Februar 2016. B.b. Mit Verfügung vom 14. Dezember 2012 widerrief das Migrationsamt des Kantons St. Gallen die Niederlassungsbewilligung von A.B.________ und setzte ihm eine Ausreisefrist. Gleichzeitig wurde sein Gesuch um Nachzug von E.B.________ abgewiesen. Die dagegen erhobenen kantonalen Rechtsmittel blieben erfolglos (Rekursentscheid des Sicherheits- und Justizdepartements vom 4. März 2013; Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 11. März 2014).