Citation: I 765/03 03.03.2004 E. A

Die 1944 geborene V.________, verheiratet und Mutter von fünf Kindern, wovon drei (geb. 1965, 1968 und 1972) aus erster und zwei (geb. 1980 und 1981) aus zweiter Ehe, meldete sich am 29. September 2000 unter Hinweis auf seit anfangs September 1999 beste-hende depressive Beschwerden sowie ein Rückenleiden bei der Invali-denversicherung zum Rentenbezug an. Zuvor hatte sie von Februar 1983 bis Ende Juli 1996 als Reinigungshilfe beim Postcheckamt O.________ teilzeitlich gearbeitet und anschliessend während zweier Jahre Arbeitslosenentschädigung bezogen (Rahmenfrist vom 1. August 1996 bis 31. Juli 1998). Zwischenverdienstlich war sie dabei u.a. vom 16. September bis 31. Dezember 1997 in der Confiserie H.________ als Raumpflegerin/Küchenhilfe tätig gewesen. Vom 1. November 1998 bis 6. September 1999 (letzter Arbeitstag) hatte sie sodann als Reinigungsangestellte in der Confiserie S.________ gearbeitet. Die IV-Stelle des Kantons Solothurn zog in der Folge die Akten des Krankentaggeldversicherers, der Elvia Versicherungen, bei, holte Angaben "zur Ermittlung der Erwerbstätigkeit bzw. Statusfrage" vom 13. Oktober 2000 ein und liess die Verhältnisse im Haushalt vor Ort abklären (Bericht vom 4. Juli 2001). Ferner veranlasste sie eine polydisziplinäre Begutachtung durch die Medizinische Abklärungsstelle (MEDAS) Universitätskliniken Y.________ (Expertise vom 27. März 2002). Gestützt darauf lehnte sie - nach Durchführung des Vorbescheidverfahrens - das Rentenersuchen mangels anspruchsbegründender Invalidität ab (Verfügung vom 19. November 2002). Sie ging dabei davon aus, dass die Versicherte ohne gesundheitliche Beeinträchtigungen zu 51 % erwerbstätig und zu 49 % im Haushalt tätig wäre, woraus sich unter Annahme einer Einschränkung im erwerblichen Bereich von 50 % sowie einer solchen in den häuslichen Verrichtungen von 17 % eine Gesamtinvalidität von 34 % (0,51 x 50 % + 0,49 x 17 %) ergebe.