Citation: 2C_751/2017 E. 3.1

3.1. Der Widerrufsgrund von Art. 63 Abs. 1 lit. a und Abs. 2 i.V.m. Art. 62 lit. b AuG (SR 142.20) ist vorliegend erfüllt (vgl. BGE 135 II 377 E. 4.2 und das Urteil 2C_486/2013 vom 4. November 2013 E. 3.1) : Das Bezirksgericht Zürich verurteilte den Beschwerdeführer am 18. März 2015 unter anderem wegen versuchten Raubes und versuchter Erpressung zu einer Freiheitsstrafe von 42 Monaten, die es zugunsten einer Massnahme nach Art. 61 StGB aufschob. Der Beschwerdeführer hat bei seinem Raubversuch - nach der Einschätzung des Strafgerichts, auf welche grundsätzlich abzustellen ist (BGE 134 II 10 E. 4.2) - "brutal" gehandelt: Er griff eine zufällig ausgewählte Person an und schlug mit einem Holzstock auf sie ein, bis dieser zerbrach; in der Folge versetzte er ihr Faustschläge, worauf sie zu Boden sank und der Täter von ihr erfolglos die Herausgabe ihrer Wertsachen verlangte. Nachdem das Opfer wehrlos am Boden lag, versetzte der Beschwerdeführer ihm weitere Faustschläge sowie mindestens einen Fusstritt in den Oberkörper. Das Opfer erlitt dadurch mehrfache Prellungen am Ellbogen, am rechten unteren Rippenbogen, am rechten oberen Beckenkamm und am seitlich hinteren Schädel; nach der Tat war das Opfer rund zwei Wochen arbeitsunfähig. Das Strafgericht hielt fest, der Beschwerdeführer sei rücksichtslos sowie gewaltsam vorgegangen und habe die Zufügung erheblicher Verletzungen in Kauf genommen. Auch bei den anderen Delikten ging der Beschwerdeführer gegen die Opfer drohend vor, um aus rein finanziellen Motiven und Eigennutz von 14- bis 15-jährigen Jugendlichen Geld oder geldwerte Leistungen zu erpressen. Bezüglich dieser Nebendelikte nahm das Strafgericht zwar nur ein leichtes Verschulden an, unterstrich aber, dass die kriminelle Energie des Beschwerdeführers auch bei diesen Delikten zum Ausdruck gekommen sei.