Citation: 4A_174/2017 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz hat unter Verweis auf Lehre und Praxis zutreffend dargelegt, dass nach Art. 8 ZGB die rechtserzeugenden Tatsachen zu beweisen hat, wer daraus Rechte ableitet; wer eine Berechtigung behauptet, hat die Sachumstände zu beweisen, von denen die anwendbare Norm die Entstehung des Rechtsanspruchs abhängig macht (BGE 139 III 13 E. 3.1.3.1; 130 III 321 E. 3.1; 128 III 271 E. 2a/aa S. 273; HANS PETER WALTER, in: Berner Kommentar, 2012, N. 255, 265 zu Art. 8 ZGB mit zahlreichen Hinweisen). Wer Schadenersatz nach Art. 97 Abs. 1 i.V.m. Art. 398 Abs. 2 OR beansprucht, hat namentlich den Schaden, die Pflicht- oder Vertragsverletzung sowie die (adäquate) Kausalität zwischen dieser Pflichtverletzung und dem Schaden zu beweisen; das Verschulden wird vermutet (BGE 128 III 271 E. 2a/aa S. 274; 111 II 156 E. 3b; Urteile 4A_41/2016 vom 20. Juni 2016 E. 3.5; 4A_336/2014 vom 18. Dezember 2014 E. 7.3; je mit Hinweisen).