Citation: B 83/00 23.02.2001 E. 3

3.- Die Beschwerdeführerin stellt sich auf den Standpunkt, während der Versicherungsdauer habe keine Arbeitsunfähigkeit des Beschwerdegegners bestanden, welche später zur Invalidität geführt hätte. Sie macht geltend, die Invalidenversicherungs-Kommission habe bei der Anerkennung einer Teilinvalidität von 34,29 % Umstände berücksichtigt, welche nicht in die Versicherungspflicht der Berufsvorsorgeeinrichtung aus dem am 31. August 1993 beendeten Arbeitsverhältnis fielen. Sie anerkennt zwar, dass "kleinere Beschwerden" beim Versicherten während der Versicherungsdauer diagnostiziert worden seien, doch bestreitet sie, dass diese zur Teilinvalidität geführt hätten. Sie bestreitet damit den sachlichen Zusammenhang zwischen der während der Versicherungszeit eingetretenen Arbeitsunfähigkeit und der von der Invalidenversicherungs-Kommission am 16. Mai 1994 festgestellten Teilinvalidität. a) Das Versicherungsverhältnis des Beschwerdegegners mit der Beschwerdeführerin dauerte bis Ende September 1993 (Art. 10 Abs. 3 BVG), wobei jedenfalls für den Zeitraum bis Ende August 1993 auch diejenigen reglementarischen Leistungen versichert waren, welche über das Obligatorium gemäss BVG hinaus gehen (vgl. Reglemente 1993 und 1994, Ziff. 6.2). Aus den Berichten der Arbeitgeberin vom 16. September 1991 und 1. Februar 1993 geht hervor, dass der Versicherte seit Anfang 1991 vom 10. bis 15. Januar 1991, vom 25. Februar bis 18. April 1991, vom 10. bis 16. Mai 1991, vom 4. bis 27. August 1991, vom 20. Dezember 1991 bis 9. Juli 1992 zu 100 %, anschliessend vom 10. Juli 1992 bis 6. August 1992 zu 50 % und ab 7. August 1992 wiederum zu 100 % arbeitsunfähig war. Daraus erhellt, dass bereits während der Versicherungsdauer eine erhebliche Beeinträchtigung der Gesundheit des Versicherten eingesetzt hatte und dieser die volle Arbeitsfähigkeit bis zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses am 31. August 1993 nicht wieder erlangte. b) Die Invalidenversicherung hat die Teilinvalidität mit einem Invaliditätsgrad von 34,29 % schwergewichtig auf Grund des Gutachtens des Zentrums für Medizinische Begutachtung (ZMB) vom 19. Januar 1994 anerkannt. Dieses Gutachten nennt als Hauptdiagnose (mit Krankheitswert und Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit) ein Panvertebralsyndrom bei leichten degenerativen Veränderungen und Hohl-Rundrücken. Die Gutachter gelangen zum Schluss, die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers als Hilfsarbeiter sei wegen dieses Leidens auf 75 % reduziert. Eine Aussage zur Frage, wann diese Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit eingetreten sei, lehnen sie ab. Es finden sich in den Akten jedoch keinerlei Anhaltspunkte dafür, dass der während der Versicherungsdauer eingetretene Gesundheitsschaden andere Ursachen haben sollte als diejenigen, welche gemäss dem ZMBGutachten zu einer teilweisen Arbeitsunfähigkeit führten. Gegen eine grundlegende Änderung des Beschwerdebildes spricht auch der kurze Zeitraum zwischen dem Ende der Versicherungsdauer und der Begutachtung durch das ZMB, welche vom 20. bis 23. Dezember 1993 stattfand. Dieser Eindruck wird durch die vorliegenden Informationen über den Gesundheitszustand des Beschwerdegegners während des Anstellungsverhältnisses bei der Fabrik X.________ AG bestätigt: Im Bericht der Rheumatologischen Universitätsklinik Basel vom 13. Juni 1991 werden ein chronisches tendomyotisches vertebragenes Lumbalsyndrom und ein chronisches tendomyotisches Cervico-Brachialsyndrom diagnostiziert. Der Bericht des Dr. med. M.________, Arzt für Allgemeine Medizin FMH, vom 15. November 1993 lässt darauf schliessen, dass belastungsabhängige Beschwerden im Bewegungsapparat zur für die Zeit ab 9. November 1992 bescheinigten vollumfänglichen Arbeitsunfähigkeit im bisherigen Beruf führten. In diesen ärztlichen Berichten kommt somit ein Beschwerdebild zum Ausdruck, welches mit demjenigen, welches die Ärzte des ZMB diagnostizierten und auf welchem die Invaliditätsschätzung der Invalidenversicherungs-Kommission vom 16. Mai 1994 basiert, vereinbar ist. Die in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde erwähnten Kniebeschwerden - der einzige aktenkundige weitere Gesundheitsschaden - entstanden demgegenüber zwar nicht während der Versicherungszeit; sie werden aber auch im ZMB-Gutachten vom 19. Januar 1994 nicht erwähnt und führten somit nicht zur durch die Invalidenversicherungs-Kommission am 16. Mai 1994 festgestellten Teilinvalidität. Vielmehr ist davon erstmals in der Neuanmeldung bei der Invalidenversicherung vom 30. August 1995, welche schliesslich zur Zusprechung einer ganzen Invalidenrente auf der Basis eines Invaliditätsgrades von 71 % für den Zeitraum ab 1. Oktober 1995 durch Verfügung vom 18. Februar 1998 führte, die Rede. Unter diesen Umständen ist der sachliche Zusammenhang zwischen der während der Versicherungszeit aufgetretenen Arbeitsunfähigkeit und der von der Invalidenversicherungs-Kommission festgestellten Teilinvalidität mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (vgl. BGE 121 V 208 Erw. 6b mit Hinweisen) dargetan. Zusätzliche medizinische Abklärungen, wie sie die Beschwerdeführerin mit ihrem Subeventualbegehren verlangt, sind nicht erforderlich.