Citation: 6B_1193/2020 E. 2.4.3

2.4.3. Auch die Rüge zum Beschleunigungsgebot begründet mit Bezug auf die Strafzumessung keine Verletzung von Bundesrecht. Der Beschwerdeführer beanstandet die vorinstanzlichen Feststellungen zum Verfahrensablauf grundsätzlich nicht, sodass von diesen auszugehen ist (Art. 105 BGG). Soweit sich der Beschwerdeführer darauf beschränkt, eine übermässige Verfahrensdauer zu beanstanden, ohne darzulegen, inwiefern die Vorinstanz ihr Ermessen verletzt hätte, genügt seine Beschwerde den Begründungsanforderungen nicht und ist auf die Rüge daher nicht einzutreten (vgl. Art. 42 Abs. 2 BGG; Urteil 6B_23/2021 vom 20. Juli 2021 E. 4.3). Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers erscheinen weder die einzelnen Verfahrensabschnitte, insbesondere die 11 Monate, während welchen der Beschwerdeführer eine Untätigkeit der Behörden behauptet, noch die gesamte Verfahrensdauer, übermässig lang. Die vorinstanzlichen Erwägungen, wonach nicht ausser Acht zu lassen sei, dass es sich vorliegend um einen eher komplexen Fall mit mehreren Beteiligten handle, diese mehrfach einvernommen worden seien und dies jeweils mit den Anwälten habe abgesprochen werden müssen, sind nicht zu beanstanden. Gleiches gilt für die Ausführungen zum dreifachen Verteidigungswechsel. Dazu rügt der Beschwerdeführer, es habe sich dabei um eine Wiedereinsetzung einer vorherigen amtlichen Verteidigerin gehandelt, die bereits fast alle Akten gekannt und keine zusätzliche Einarbeitungszeit benötigt habe. Dieser Einwand ist rein appellatorisch, geht doch aus dem vorinstanzlichen Urteil deutlich hervor, wie sich die Wechsel der amtlichen Verteidigung abgespielt haben und dass es sich dabei teilweise um eine Wiedereinsetzung gehandelt hat (vgl. angefochtenes Urteil S. 2). Jedenfalls ist mit der Vorinstanz von einer damit verbundenen gewissen Verfahrensverzögerung auszugehen. Insgesamt vermag der Beschwerdeführer nicht aufzuzeigen und ist auch nicht ersichtlich, inwiefern die Vorinstanz hinsichtlich des Beschleunigungsgebots ihr Ermessen überschritten haben soll. Es besteht keine Veranlassung, die Dauer des Verfahrens strafmindernd zu berücksichtigen.