Citation: 6B_460/2019 E. 2.4

2.4. Die Vorinstanz schliesst aus dem Umstand, dass die Beschwerdeführerin keine Bankkontoguthaben oder dergleichen bei der C.________ AG oder bei der Bank D.________ hatte und das "Darlehen B.________" in den Büchern nicht verbucht wurde, das Geschäft sei aus Sicht der Beschwerdeführerin "neutral" gewesen. Tatsache ist aber, dass sowohl der Darlehensvertrag als auch der Aktienkaufvertrag im Namen der Beschwerdeführerin abgeschlossen wurden, was zunächst gegen ein rein treuhänderisches Verhältnis spricht. Gegen diese These spricht auch, dass die Zinsforderung abgetreten und entgegen den vorinstanzlichen Erwägungen gegenüber der A.________ AG vom Zessionar geltend gemacht wird. Jedenfalls ergibt sich dies aus den Vorakten (Beschwerdebeilage 9). Schliesslich ist die Beschwerdeführerin auch Partei des Aktienkaufvertrags, weshalb die vorinstanzliche Erwägung, wonach die Beschwerdeführerin nicht Eigentümerin der Aktien war oder ist, nicht gänzlich nachvollziehbar ist bzw. zu kurz greift. Die genannten Umstände sprechen eher dafür, dass die Vorgänge bilanzwirksam waren und allenfalls zu Unrecht nicht verbucht wurden. Nach dem Gesagten wäre zu klären, ob bezüglich des Darlehens eine Rückzahlungs- sowie eine Zinszahlungspflicht besteht. Ist dies der Fall, kann nicht ausgeschlossen werden, dass seitens der Beschwerdeführerin tatsächlich ein (unmittelbarer) Schaden entstanden ist (zum Begriff des Vermögensschadens BGE 142 IV 346 E. 3.2 S. 350; 129 IV 124 E. 3.1 S. 125 f.; je mit Hinweisen). Die Vorinstanz scheint dies zu übersehen. Schliesslich ist entgegen der Annahme der Vorinstanz nicht ausgeschlossen, dass durch die beschriebenen Vorgänge innerhalb des Konzerns mehrere Personen, d.h. nicht nur B.________, geschädigt wurden. Jedenfalls durfte die Vorinstanz nach dem Gesagten mit der von ihr angeführten Begründung die Geschädigtenstellung der Beschwerdeführerin und damit deren Beschwerdelegitimation nicht ohne weiteres ausschliessen.