Citation: 2C_902/2021 E. B

B.a. Am 4. März 2021 sprach das Veterinäramt gegen A.________ eine Tierhaltebeschränkung aus und verbot ihr unter Strafandrohung, Hunde zu züchten, zu erwerben, aufzunehmen oder auf andere Weise anzuschaffen. Zudem beschlagnahmte es die vier Hunde definitiv. Am 11. März 2021 unterschrieb A.________ eine Verzichtserklärung für die Hunde "D.________" und "E.________"; sodann erhob sie Rekurs gegen die Verfügung des Veterinäramts und beantragte die Rückgabe der Hunde "B.________" und "C.________". Das Departement für Inneres und Volkswirtschaft des Kantons Thurgau wies den Rekurs am 28. Juni 2021 ab und entzog einer Beschwerde an das Verwaltungsgericht die aufschiebende Wirkung. B.b. Am 7. Juli 2021 erhob A.________ Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau und beantragte die Aufhebung der Tierhaltebeschränkung und die sofortige Rückgabe von "B.________" und "C.________". Mit Verfügung vom 8. Juli 2021 verweigerte der Vizepräsident des Verwaltungsgerichts die Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung, ordnete aber im Sinne einer vorsorglichen Massnahme an, dass die Hunde bis zu einem gegenteiligen Entscheid nicht neu zu platzieren seien. Mit Zwischenentscheid vom 20. Oktober 2021 hob das Verwaltungsgericht die vorsorgliche Massnahme vom 8. Juli 2021 auf, bestätigte den Entzug der aufschiebenden Wirkung betreffend "C.________", stellte die aufschiebende Wirkung betreffend "B.________" wieder her und ordnete seine umgehende Rückgabe an. Dagegen erhob A.________ am 11. November 2021 bzw. 18. November 2021 Beschwerde an das Bundesgericht. Dieses eröffnete in der Folge das Verfahren 2C_902/2021. B.c. Mit Entscheid vom 15. Dezember 2021 hiess das Verwaltungsgericht die Beschwerde von A.________ teilweise gut. Es hob die Beschlagnahme von "B.________" auf und erlaubte ihr, diesen Hund und, sollte er versterben oder weggegeben werden müssen, danach weiterhin maximal einen Hund zu halten. Im Übrigen wies es die Beschwerde ab.