Citation: U 216/03 20.09.2004 E. 2

SUVA und Vorinstanz verneinten die Leistungspflicht der Unfallversicherung für die Zeit ab 1. Januar 2002 in erster Linie gestützt auf das ZMB-Gutachten vom 13. März 2001, in welchem die vom Versicherten angegebenen Beschwerden als Ausdruck einer psychischen Fehlverarbeitung des Unfallereignisses vom 30. März 1998 eingestuft werden. Die Ärzte des ZMB gelangten wie zuvor schon die Klinik C.________ im Austrittsbericht vom 3. August 1999 zum Schluss, dass eine Dominanz psychischer Komponenten bestehe, welche die Befindlichkeitsstörungen erkläre. Im kantonalen Entscheid werden denn auch nebst der charakterneurotischen Persönlichkeit die Entwicklung der psychosomatischen Krankheit und der Aethylkonsum als Leidensursache angeführt. Im Rahmen der Adäquanzprüfung des überwiegend als psychisch bedingte Symptomatik verstandenen Beschwerdebildes brachten die Vorinstanzen die Rechtsprechung gemäss BGE 115 V 138 ff. Erw. 6 f. zur Anwendung mit dem Ergebnis, dass nicht von der adäquaten Folge eines versicherten Unfalles ausgegangen werden könne.