Citation: 9C_626/2021 E. 6.3

6.3. Das kantonale Gericht bezifferte den Schaden, welche die Vorsorgeeinrichtung durch diese kreditfinanzierte Anlage erlitt, auf Fr. 533'314.-. Zur Bestimmung des Wertes der Aktien, welche die Vorsorgeeinrichtung am 22. Dezember 2008 anstelle einer Rückzahlung der Anleihe erhielt, ging sie von deren Börsenwert am 31. Dezember 2008 aus. Wie der Beschwerdeführer zutreffend geltend macht, begründet die Vorinstanz nicht näher, weshalb für die Schadensberechnung gerade von diesem Stichtag auszugehen ist. Es steht fest, dass die betreffenden Aktien auch über den Jahreswechsel 2008/2009 noch in den Büchern der Vorsorgeeinrichtung verblieben; gemäss den Vorbringen des Beschwerdeführers wurden sie im zweiten Halbjahr 2009 verkauft. Für die Schadensberechnung erscheint es jedoch nicht als entscheidend, welchen Wert diese Titel am 31. Dezember 2008 noch hatten, sondern welchen Erlös die Vorsorgeeinrichtung durch den Verkauf der Aktien in der Folge tatsächlich noch erzielen konnte. Erst im Zeitpunkt des Verkaufs ist der Verlust realisiert worden. Der Beschwerdeführer macht zwar geltend, die Aktien seien zu einem "völlig ungeeigneten" Zeitpunkt verkauft worden, ohne diesen Vorwurf näher zu substanziieren. Da es sich jedoch bei den streitigen Titeln um börsenkotierte Akten handelte und das Volumen der Verkäufe im Vergleich zum Gesamtmarkt vernachlässigbar war, vermag sein pauschaler Einwand die Massgeblichkeit des tatsächlichen Verkaufserlöses für die Schadensberechnung nicht in Zweifel zu ziehen. Entsprechend ist die Beschwerde insoweit teilweise gutzuheissen, als Dispositivziffer 2 des vorinstanzlichen Entscheids - soweit sie den Beschwerdeführer betrifft - aufzuheben und die Sache zur Neuberechnung des Schadenersatzanspruchs an die Vorinstanz zurückzuweisen ist. Im Übrigen ist die Beschwerde - soweit auf sie einzutreten ist - bezüglich Dispositivziffer 2 des angefochtenen Entscheids abzuweisen.