Citation: H 287/02 07.02.2003 E. 6

Da feststeht, dass die Beschwerdeführerin auf die Mahnung der zuständigen schweizerischen Vertretung hin keine Angaben über ihre Einkommens- und Vermögensverhältnisse in den Jahren 1998/1999 gemacht hat, hat das Konsularische Dienstleistungszentrum der Schweiz in Bonn die AHV/IV-Beiträge für die Periode 2000/2001 zu Recht nach Art. 17 Abs. 1 VFV ermessensweise festgesetzt. Auch dazu wird auf die entsprechenden Erwägungen der Vorinstanz verwiesen. Weil dem Eidgenössischen Versicherungsgericht in Abgabestreitigkeiten keine Angemessenheitskontrolle zusteht (Erw. 2 hievor), ist nicht zu prüfen, ob die Botschaft das ihr bei der Beitragsbemessung zustehende Ermessen in quantitativer Hinsicht angemessen ausgeübt hat, indem sie ein massgebendes Erwerbseinkommen von DEM 50'000.- (umgerechnet Fr. 41'665.-) festgesetzt hat. Es liegt darin jedenfalls kein Ermessensmissbrauch, welcher als Rechtsverletzung korrigiert werden könnte (Erw. 2 hievor). Nach Angaben des Statistischen Landesamtes Berlin vom 27. Juni 2000 lag im Jahre 1999 der durchschnittliche Bruttojahresverdienst der ganzjährig vollbeschäftigten Arbeitnehmer in Berlin-West im Produzierenden Gewerbe bei DEM 91'387.- und in Teilbereichen noch höher. Die Festsetzung eines Einkommens von DEM 50'000.- ist bei dem hohen Ausbildungsgrad der Beschwerdeführerin nicht als missbräuchlich zu beanstanden.