Citation: 4A_170/2022 E. 4.2.2

4.2.2. Der Beschwerdeführer trägt vor, die Erstinstanz habe bereits am 12. Dezember 2019 den Streitwert vorläufig auf Fr. 100'000.-- festgesetzt und danach den Gerichtskostenvorschuss bemessen. Davor hätten sich die Parteien detailliert zum Streitwert geäussert. Dabei habe der Beschwerdeführer die Forderungen des Geschädigten mit ungefähr Fr. 40'000.-- veranschlagt und die Beschwerdegegnerin mit mindestens Fr. 100'000.--. Art. 85 Abs. 1 Satz 2 ZPO verlangt unmissverständlich die Angabe eines Mindestwerts. Einen solchen gab der Beschwerdeführer nicht an. Was er vor der Erhebung seines "erweiterten Rechtsbegehrens" vortrug, kann diese Angabe nicht ersetzen. Dies übersieht der Beschwerdeführer, wenn er geltend macht, jene Ausführungen hätten "auch Gültigkeit im Rahmen der Klageänderung und des neu gestellten Leistungsantrages".