Citation: 5A_633/2024 E. 4.1

4.1. Das Obergericht hält gestützt auf die Ausführungen des Bezirksrats und die Aktenlage fest, der Beschwerdeführer leide an einem Schwächezustand in Form einer paranoiden Schizophrenie und es bestehe ein schädlicher Gebrauch von Kokain und anderen Stimulanzien. Der Beschwerdeführer bleibe in seinen Ausführungen pauschal und setze sich mit den Argumenten des Bezirksrats nicht auseinander. Seinen gesundheitlichen Zustand bestreite er nicht. Vielmehr räume er ein, seit Jahren an paranoider Schizophrenie zu leiden. Zwar wende er ein, die gestellte Diagnose beruhe auf veralteten und nicht einschlägigen Unterlagen. Indes zeige er nicht auf, weshalb die früheren fachärztlichen Beurteilungen nicht mehr zutreffen sollten. Namentlich behaupte der Beschwerdeführer nicht, dass sein Zustand sich verbessert hätte, und er reiche keine entsprechenden ärztlichen Berichte zu den Akten. Insbesondere äussere er sich nicht zu einer Suchttherapie und trage nicht vor, die Substanzabhängigkeit nachhaltig geheilt zu haben. Die früheren Diagnosen würden zudem durch ein Gutachten vom 4. Juni 2024 bestätigt.