Citation: 5A_314/2023 E. A

A.a. Bei A.________ (geb. 1977) wurde eine paranoide Schizophrenie mit chronischem Verlauf und Residualsymptomatik (ICD-10 F20.5) diagnostiziert. Er steht unter einer umfassenden Beistandschaft nach Art. 398 ZGB. A.b. Mit Urteil vom 8. Mai 2000 sprach das Kriminalgericht des Kantons Luzern A.________, welcher zusammen mit seiner Mutter seinen Vater getötet hatte, infolge Unzurechnungsfähigkeit von Schuld und Strafe frei. Nachdem die angeordnete ambulante Massnahme scheiterte, sprach das Gericht im Jahr 2004 eine stationäre Massnahme aus. Daraus wurde A.________ am 26. Januar 2011 bedingt entlassen, am 22. Oktober 2015 erfolgte jedoch eine Rückversetzung in den stationären Vollzug. Seit März 2017 befindet sich A.________ im Pflegezentrum U.________. A.c. Das Kantonsgericht Luzern hob am 23. Dezember 2019 die stationäre Massnahme auf und wies den Vollzugs- und Bewährungsdienst an, A.________ auf den 4. März 2020 zuhanden der zuständigen zivilrechtlichen Behörden zu entlassen. A.d. Mit Entscheid vom 27. Februar 2020 ordnete die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Kreis Emmen (KESB) für A.________ per 4. März 2020 eine fürsorgerische Unterbringung nach Art. 426 Abs. 1 ZGB an und verfügte dessen Verbleib im Pflegezentrum. A.e. Am 3. September 2020, 2. März 2021 und 3. März 2022 bestätigte die KESB im Rahmen der periodischen Überprüfung die fürsorgerische Unterbringung. Vor dem Entscheid vom 3. März 2022 hatte die KESB ein Gutachten in Auftrag gegeben, das am 30. Januar 2022 erstattet wurde. Das Bundesgericht wies eine Beschwerde von A.________ gegen den letzten Entscheid letztinstanzlich ab (Urteil 5A_486/2022 vom 4. August 2022). A.f. Im Rahmen der erneuten periodischen Überprüfung der Massnahme bestätigte die KESB am 28. Februar 2023, dass die Voraussetzungen für eine fürsorgerische Unterbringung von A.________ nach wie vor erfüllt sind und das Pflegezentrum eine geeignete Einrichtung darstellt.