Citation: 7B_266/2022 E. 3

Schliesslich macht der Beschwerdeführer mit Bezug auf die Kostenfolgen einen Verstoss gegen Art. 81 und Art. 351 StPO geltend. Die Vorinstanz habe im Rahmen der mündlichen Urteilseröffnung nur über die grundsätzliche Kostentragung entschieden, die konkreten Kosten aber danach unter Wiedereröffnung des Beweisverfahrens festgesetzt und teilweise ergänzt. Dem Beschwerdeführer dürften nur die Kosten gemäss dem Dispositiv vom 23. Dezember 2021 auferlegt werden. Andernfalls sei die Parteiverhandlung zu wiederholen. Wie es sich damit verhält, kann offen bleiben. Der Beschwerdeführer unterlässt es, seine Behauptung, wonach die Vorinstanz die Höhe der von ihm zu tragenden Verfahrenskosten resp. die Kosten der amtlichen Verteidigung im schriftlichen Urteil gegenüber der mündlichen Urteilseröffnung zu seinem Nachteil geändert habe, zu belegen. Auch eine konkrete Aktenstelle gibt er nicht an. Es ist nicht Aufgabe des Bundesgerichts, in den kantonalen Akten nach Aktenstellen zu suchen, welche die Behauptungen des Beschwerdeführers untermauern. Dieser kommt insofern seiner Begründungspflicht nicht nach ("Die Urkunden, auf die sich die Partei als Beweismittel beruft, sind [den Rechtsschriften] beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat"; Art. 42 Abs. 3 BGG).