Citation: 2C_68/2017 E. 3.2

3.2. Die Beschwerdeführerin war im Zeitpunkt des angefochtenen Urteils noch mit einem österreichischen Staatsangehörigen verheiratet. Sie lebt allerdings seit September 2014 von diesem getrennt. Gemäss Vorinstanz hat schon die Sicherheitsdirektion festgestellt, soweit sich die Beschwerdeführerin auf die bloss formell noch bestehende Ehe berufe, verhalte sie sich rechtsmissbräuchlich; dies werde in der Beschwerde nicht bestritten, so dass die Beschwerdeführerin aus dem FZA keinen Aufenthaltsanspruch mehr ableiten könne. Auch vor Bundesgericht wird diese Argumentation nicht bestritten. Die Beschwerdeführerin hat demnach keinen Aufenthaltsanspruch gestützt auf Art. 3 Abs. 1 und 2 Anhang I FZA.