Citation: 2C_868/2020 E. 4.2.2

4.2.2. Es erübrigt sich, der Frage weiter nachzugehen, da sich das angefochtene Urteil mit einer anderen (von der Vorinstanz subsidiär ebenfalls in Betracht gezogenen) Begründung bestätigen lässt (vgl. oben E. 1.2). Wesentlich ist, dass die Steuererklärung 2014 objektiv eine Falschdeklaration enthielt, die aber nicht als derart in die Augen springend zu gelten hat, dass sie den zuständigen Steuerkommissär zu irgendwelchen Abklärungen hätte veranlassen müssen. Somit war nicht zu prüfen, wie weit sich eine solche Abklärungspflicht erstreckt hätte.