Citation: I 211/01 07.11.2002 E. A

Die 1945 geborene O.________ war seit Jahren als Serviceangestellte tätig, bis sie am 9. Mai 1996 verunfallte. Bei einem Treppensturz zog sie sich eine lumbosakrale Rückenkontusion ohne ossäre Läsionen zu. Seither leidet sie unter therapieresistenten lumbospondylogenen Schmerzen sowie Cervicalgien und geht keiner Erwerbstätigkeit mehr nach. Die Winterthur-Versicherungen, als zuständige Unfallversicherung, kam ihrer gesetzlichen Leistungspflicht nach. Im März 1997 meldete sich O.________ bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle des Kantons Zürich zog die Unfallversicherungsakten bei und holte diverse Arztberichte ein, insbesondere bei der behandelnden Aerztin, Dr. med. F.________, Neurologie (vom 20. Juni 1997), bei Dr. med. H.________, Spezialarzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie (vom 7. September 1997 und 31. Mai 1997), beim Vertrauensarzt der Winterthur-Versicherungen Dr. med. B.________, Spezialarzt FMH für Neurologie (vom 8. Oktober 1997), und bei der Klinik X.________ (vom 18. Dezember 1997). Schliesslich liess sie zusammen mit der Winterthur-Versicherungen die Versicherte am Medizinischen Zentrum Y.________ (MZ) multidisziplinär abklären (Expertise vom 23. September 1998). Die Gutachter attestierten aufgrund der objektivierbaren Befunde insgesamt eine 50 %ige Arbeitsfähigkeit für körperlich nicht allzu belastende Tätigkeiten mit der Möglichkeit zum Positionswechsel. Eine krankheitswertige psychische Störung mit Einschränkung der Arbeitsfähigkeit verneinten sie. Gestützt auf dieses polydisziplinäre Gutachten sprach die IV-Stelle - nach Durchführung des Vorbescheidverfahrens - der Versicherten ab 1. Mai 1997 bei einem Invaliditätsgrad von 52 % eine halbe Rente zu (Verfügung vom 5. Oktober 1999).