Citation: 6B_1190/2017 E. 1.2.3

1.2.3. Aus der Argumentation des Beschwerdeführers geht hervor, dass die strafrechtliche Verurteilung seiner Auffassung nach eine wesentliche Grundlage der Zivilansprüche bildet. Weshalb jedoch der zivilprozessuale Weg für die Durchsetzung der von ihm geltend gemachten Ansprüche schlechter sein sollte als der strafrechtliche, legt er nicht dar. Jedenfalls resultiert bei der Zusprechung einer Forderung unabhängig vom Rechtsweg ein Rechtsöffnungstitel. Aus der Beschwerde ergibt sich weiter nicht, inwiefern sich der noch offene Teil des Strafverfahrens auf die finanziellen Ansprüche des Beschwerdeführers auswirken soll. Schliesslich gilt für die Durchsetzung zivilrechtlicher Fernhaltemassnahmen nach Art. 28b ZGB das vereinfachte Verfahren (Art. 243 Abs. 2 lit. b ZPO). Dabei stellt das Gericht den Sachverhalt von Amtes wegen fest (Art. 247 Abs. 2 ZPO). Damit gilt hier - gleich wie im Strafverfahren - die Untersuchungsmaxime, was für den Beschwerdeführer eine prozessuale Erleichterung mit sich bringt. Ob die Beschwerde unter diesen Umständen den Anforderungen an die Begründung genügt, kann indessen offen bleiben, da sie ohnehin abzuweisen ist.