Citation: 2C_1204/2013 E. 2.4

2.4. Keine selbständige Erwerbstätigkeit bzw. kein gewerbsmässiger Immobilienhandel liegt vor, wenn lediglich das eigene Vermögen verwaltet wird, insbesondere etwa durch die Vermietung eigener Liegenschaften (Urteile 2C_948/2010 vom 31. Oktober 2011 E. 2.5, in: StE 2012 B 23.2 Nr. 40; 2C_403/2009 vom 1. März 2010 E. 2.3, in: StR 65/2010 S. 458; 2P.317/2005 vom 3. April 2006 E. 2.2; 2A.52/2003 vom 23. Januar 2004 E. 2.5, in: ASA 74 S. 737). Daran ändert nichts, wenn das Vermögen umfangreich ist, professionell verwaltet wird und kaufmännische Bücher geführt werden (Urteil 2C_869/2008 vom 7. April 2009 E. 2.3, in: StE 2009 B 23.1 Nr. 66 mit Hinweisen). Überdies liegt normalerweise private Vermögensverwaltung vor, wenn der Eigentümer seine Liegenschaft (en) mit Wohn- oder Geschäftsbauten überbaut, um aus deren Vermietung einen Ertrag zu erzielen (Urteil 2A.52/2003 vom 23. Januar 2004 E. 2.5 mit Hinweis, in: ASA 74 S. 737; ferner Urteil H 301/01 vom 29. März 2005 E. 5.2 [AHV]). Dies gilt - ohne Hinzutreten weiterer Umstände - selbst dann, wenn zur Werterhöhung und Erleichterung des Weiterverkaufs Stockwerkeigentumseinheiten begründet werden (Urteil 2C_1276/2012 vom 24. Oktober 2013 E. 4.3.1, in: RDAF 2014 II S. 68). Allerdings setzt dies voraus, dass das Geschäft nicht ausschliesslich mit fremden Mitteln finanziert worden ist (vgl. Urteile 2C_455/2011 vom 5. April 2012 E. 5.3 und 2C_1156/2012 / 2C_1157/2012 vom 19. Juli 2013 E. 8.2.2).