Citation: 5A_698/2024 E. 5.1

5.1. Soweit die Beschwerdeführerin geltend macht, das Obergericht habe willkürlich behauptet, dass sie einen Rückhalteauftrag erteilt habe, fehlt eine rechtsgenügliche Auseinandersetzung mit der vorinstanzlichen Erwägung, wonach in diesem Punkt kein Grund bestehe, am Sendungsverfolgungsbeleg zu zweifeln. Gemäss dem Sendungsnachweis der Post, auf welchen das Obergericht grundsätzlich abstellen durfte, wird als Grund für die bereits am Montag, 3. Juni 2024 erfolgte Rücksendung ausdrücklich ein bestehender Auftrag "Post zurückbehalten" genannt (vgl. angefochtener Beschluss mit Hinweis auf die kantonalen Akten, postalische Sendungsverfolgung; act. 16/3). Auf die insoweit appellatorische Kritik der Beschwerdeführerin ist nicht einzutreten (Art. 106 Abs. 2 BGG; vgl. vorne E. 2).