Citation: 1P.401/2003 21.04.2004 E. 4

4.1 Die Beschwerdeführer machen sodann geltend, das Verwaltungsgericht habe durch die Bauverweigerung die Eigentumsgarantie im Sinne von Art. 26 Abs. 1 und Art. 36 BV verletzt. Eine weitere Verletzung dieser Verfassungsbestimmungen und zusätzlich von Art. 5 Abs. 2 BV erblicken sie in der Anordnung, das Dach des Anbaus gemäss der Baubewilligung vom 29. August 1998 zu erstellen. Damit würden sie in der Wahl der geeigneten baulichen Massnahmen auf eine einzige Möglichkeit fixiert. Das Verwaltungsgericht und die Vorinstanzen hätten eine mildere Massnahme, wie eine transparente Bedachung, das Weglassen der Rückwand, ein Bewerbungsverbot und das Weglassen der Geländer oder eine Bepflanzung der Zinne sowie eine Kombination dieser Möglichkeiten im Lichte der Verhältnismässigkeit nicht geprüft. 4.2 Die Beschwerdeführer haben weder vor der Baurekurskommission II noch vor Verwaltungsgericht eine Verletzung der vorerwähnten verfassungsmässigen Rechte geltend gemacht. Mit diesen erstmals vor Bundesgericht erhobenen Rügen lassen sie ausser Acht, dass mit staatsrechtlicher Beschwerde, unter Vorbehalt hier nicht zutreffender Ausnahmen (vgl. dazu Walter Kälin, a.a.O., S. 369 f.), keine rechtlichen Argumente vorgebracht werden können, die nicht bereits im kantonalen Verfahren geltend gemacht worden sind. Grundsätzlich müssen die vom Beschwerdeführer vor Bundesgericht erhobenen rechtlichen Rügen auch inhaltlich den Instanzenzug durchlaufen haben. Der kantonale Instanzenzug wird nicht ausgeschöpft, wenn der Beschwerdeführer den kantonalen Rechtsweg zwar formell beschreitet, bestimmte Beschwerdegründe aber erst nachträglich vor Bundesgericht anruft (Marc Forster, Staatsrechtliche Beschwerde, in: Thomas Geiser/Peter Münch [Hrsg.], Prozessieren vor Bundesgericht, 2. Auflage, Basel und Frankfurt am Main 1998, Rz. 2.14 S. 63). Die Beschwerdeführer machen weder geltend noch ist ersichtlich, dass sie ihre erstmals vor Bundesgericht erhobenen Einwände nicht bereits im kantonalen Verfahren hätten vorbringen können. Soweit die Beschwerdeführer eine Verletzung von Art. 26 Abs. 1, Art. 36 und Art. 5 Abs. 2 BV rügen, ist daher auf ihre Beschwerde nicht einzutreten.