Citation: 2C_771/2020 E. 3

Bezüglich des Eintretens führt die Beschwerdeführerin im Wesentlichen aus, die Europäische Union habe ein "Rechtsstaatsverfahren" gegen Ungarn eröffnet; in Ungarn würden rechtsstaatliche Prinzipien in diversen Belangen nicht respektiert. Vorliegend sei daher die Frage zu klären, ob und inwieweit das völkerrechtliche Vertrauensprinzip gegenüber diesem Land überhaupt greifen könne. Für den konkreten Fall leitet die Beschwerdeführerin daraus ab, dass die schweizerischen Steuerbehörden nicht auf die Richtigkeit der Angaben der ungarischen Steuerbehörden zur Einhaltung des Subsidiaritätsprinzips (Art. 6 lit. a des Protokolls zum DBA CH-HU) hätten vertrauen dürfen und eine nähere Überprüfung der Angaben im Amtshilfeersuchen hätten vornehmen müssen.