Citation: C 79/04 11.02.2005 E. 3

Die Rekurskommission erwog, die Beschwerdeführerin habe bei ihrer bisherigen Tätigkeit als Redaktorin bereits Projekte geleitet und betreut. Würden für eine Anstellung Erfahrungen im Bereiche der Projektleitung und des Projektmanagements vorausgesetzt, erfülle sie diese Bedingung deshalb bereits. Durch die Absolvierung des beantragten Kurses könne somit nicht auf eine namhafte Verbesserung der Vermittlungsfähigkeit geschlossen werden, weshalb es an der arbeitsmarktlichen Indikation fehle. Im Übrigen sei eine Weiterbildung bei hochqualifizierten Berufen anders zu beurteilen als bei weniger anforderungsreichen Berufen, indem bei ersteren von den Absolventen ohne weiteres vorausgesetzt werden könne, dass sie sich um die Belange ihrer spezifischen Weiterbildung kümmerten. Die Versicherte bringt dagegen sinngemäss vor, die Arbeitslosenversicherung habe von Gesetzes wegen die Weiterbildung zu fördern. Mit der Bezahlung entsprechender Beiträge habe sie sich für den Fall einer Arbeitslosigkeit Ansprüche gegenüber der Versicherung erworben. Der beantragte Kurs sei aus arbeitsmarktlicher Sicht dringend angezeigt (gewesen), zumal er keine allgemeine Weiterbildung und keine Grundausbildung beinhalte, sondern in einer berufsspezifischen Weiterbildung bestehe. Auch hätte der Kursbesuch ihre Vermittlungsfähigkeit erhöht.