Citation: 1B_117/2014 E. A

Die Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich führt gegen den japanisch-irisch-kanadischen Mehrfachbürger X.________ eine Strafuntersuchung wegen mehrfacher Nötigung (Art. 181 StGB) und mehrfacher Drohung (Art. 180 Abs. 1 StGB). Laut Anklage hat X.________ seine ehemalige Lebensgefährtin Y.________ zwischen dem 12. November 2012 und dem 2. Dezember 2012 im Sinne eines sogenannten "Stalkings" wiederholt bedroht, ihr aufgelauert, sie an ihrem Arbeitsort aufgesucht und ihr anonyme E-Mails geschrieben; dadurch erlitt Y.________ Panikattacken und befürchtete ernsthaft, X.________ könnte sie "wie Freiwild" fertigmachen, sie verletzen oder gar erschiessen. Weiter soll er aus einer Deckung heraus mit einem Zielfernrohr die Lebensumstände von Angehörigen eines Polizeibeamten ausgekundschaftet und diese in einem anonymen E-Mail an einen Journalisten im Detail wiedergegeben haben, quasi zum Beweis, dass ein Scharfschütze im Tarnanzug ("Sniper mit Ghillie") die Frau und das Kind leicht unerkannt erschiessen könnte. Nach der Anklage hat er zudem Prof. A.________ und Staatsanwältin B.________ in anonymen E-Mails unverhohlen mit dem Tod bedroht. X.________ befand sich vom 6. bis zum 28. Dezember 2012 in Haft und wurde am 9. Mai 2013 erneut verhaftet. Mit der Erhebung der Anklage am 14. Januar 2014 beantragte die Staatsanwaltschaft, X.________ in Sicherheitshaft zu nehmen. Das Zwangsmassnahmengericht des Bezirks Zürich versetzte X.________ am 28. Januar 2014 bis zum 28. Juli 2014 in Sicherheitshaft. Das Obergericht des Kantons Zürich wies die Beschwerde von X.________ am 27. Februar 2014 ab. Es kam zum Schluss, der Tatverdacht sei unbestritten und es bestehe Flucht- sowie Ausführungsgefahr.