Citation: 6B_1252/2020 E. 5

Was an diesen Erwägungen gegen das geltende Recht im Sinne von Art. 95 BGG verstossen könnte, zeigt der Beschwerdeführer vor Bundesgericht nicht auf. Sein Vorbringen, er habe die Frist aufgrund seiner Verhaftung vom 24. Februar bis 6. März 2020 nicht einhalten können, ist nicht nur neu und damit unzulässig (Art. 99 Abs. 1 BGG), sondern geht auch an der Sache vorbei, zumal die 20-tägige Frist für die Einreichung der Berufungserklärung (erst) am 9. April 2020 zu laufen begann. Soweit er im Übrigen geltend macht, der Einzelrichter des Kreisgerichts habe ihm mitgeteilt, die Berufung sei innert 10 Tagen einzureichen, verkennt er, dass es dabei (nur) um die Frist für die Berufungsanmeldung ging, das Berufungsverfahren zweistufig ist und eine schriftliche Berufungserklärung innert 20 Tagen seit Zustellung des begründeten Urteils einzureichen gewesen wäre. Dies ergibt sich denn auch ohne Weiteres aus der Rechtsmittelbelehrung des Urteils des Kreisgerichts Werdenberg-Sarganserland vom 18. Februar 2020, welches ihm am 8. April 2020 zugestellt worden war. Da sich der Beschwerdeführer mit den vorinstanzlichen Erwägungen nicht auseinandersetzt und weder geltend macht noch begründet, dass und inwiefern der angefochtene Entscheid Bundesrecht verletzen könnte (vgl. Art. 95 BGG), ist auf seine Beschwerde im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.