Citation: U 189/04 22.02.2005 E. A

Die 1965 geborene S.________ war seit Mai 1998 als Reinigerin für die I.________ AG tätig und in dieser Eigenschaft bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten versichert. Am 19. Mai 2000 erlitt sie bei der Arbeit von einem auf dem Rücken getragenen Staubsauger einen Stromstoss. Anlässlich der gleichentags erfolgten Erstbehandlung im Medical Center X.________ wurden Parästhesien im linken Arm infolge eines Niederspannungsunfalles diagnostiziert und für den Unfalltag sowie den darauf folgenden Tag eine vollständige Arbeitsunfähigkeit attestiert. S.________ wurde als kardiopulmonal unauffällig beurteilt und ausser den leichten Parästhesien am Arm wurden keine neurologischen Befunde erhoben. Ein Elektrokardiogramm und die Laboruntersuchung ergaben normale Verhältnisse (Bericht vom 13. Juli 2000). Dr. med. F.________, Allgemeine Medizin FMH, ging im Unfallschein UVG von einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit vom 19. Mai bis 12. Juni 2000 aus. Gestützt darauf erbrachte die SUVA bis zum 12. Juni 2000 Taggeldleistungen. Am 9. Januar 2002 teilte der damalige Rechtsvertreter von S._______ der SUVA mit, seine Mandantin habe einen Rückfall erlitten, respektive es werde auf mögliche Spätfolgen aus dem Unfall vom 19. Mai 2000 hingewiesen; seit dem 22. September 2000 bestehe unter anderem wegen Nacken- und Thoraxbeschwerden, Schwindel, Ermüdbarkeit, Überempfindlichkeit auf helles Licht und in die linke Schulter ausstrahlender Kopfschmerzen eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Nach Aufforderung durch die Versicherte meldete die I.________ AG, welche das Arbeitsverhältnis mit S.________ durch Kündigungsschreiben vom 10. Januar 2001 zum 31. März 2001 aufgelöst hatte, der SUVA am 31. Mai 2002 einen Rückfall zum Unfall vom 20. September 2000 (recte: 19. Mai 2000) und wies darauf hin, dass nach einer uneingeschränkten Arbeitsfähigkeit vom 13. Juni bis 16. September 2000 ab 20. September 2000 bis zum Austritt am 31. März 2001 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bestanden habe. Die SUVA holte Arztberichte ein und veranlasste weitere Abklärungen. Mit Verfügung vom 10. Dezember 2002 lehnte sie es ab, Versicherungsleistungen im Zusammenhang mit der am 9. Januar 2002 angegebenen Symptomatik zu erbringen. Daran hielt sie auf Einsprache hin fest (Einspracheentscheid vom 21. März 2003).