Citation: 9C_11/2020 E. 5.1.2

5.1.2. Das kantonale Gericht hielt weiter fest, die RAD-Ärztin habe sich mit den einzelnen Beschwerden auseinandergesetzt und nachvollziehbar eine Veränderung des Gesundheitszustandes aufgezeigt, die aber zu keinen weiteren Einschränkungen in den alltäglichen Lebensbereichen führe. Die Beschwerdeführerin beanstandet, sie sei nicht persönlich begutachtet worden. Dem ist entgegenzuhalten, dass auch eine Aktenbeurteilung beweiskräftig sein kann, sofern ein lückenloser Befund vorliegt und es im Wesentlichen nur um die fachärztliche Beurteilung eines an sich feststehenden medizinischen Sachverhaltes geht, mithin die direkte ärztliche Befassung mit der versicherten Person in den Hintergrund rückt (Urteil 8C_674/2015 vom 2. Februar 2016 E. 2.2.1 mit Hinweisen). Diese Voraussetzung ist vorliegend insbesondere mit Blick auf den Bericht des Spitals D.________ vom 19. Juli 2017, auf welchen die RAD-Ärztin Bezug nahm, erfüllt. Es ist auch nicht zu beanstanden, dass die RAD-Ärztin basierend auf den Feststellungen der Abklärungsperson vor Ort festhielt, dass die Beschwerdeführerin in der Lage war, während 90 Minuten lang ohne erkennbare Schmerzen und Lagewechsel zu sitzen sowie aufgrund dessen auf eine Adaptierung der Beschwerdeführerin an die Schmerzen schloss. Die vorinstanzliche Beweiswürdigung verletzt kein Bundesrecht, woran auch nichts zu ändern vermag, dass die Beschwerdeführerin der Ansicht ist, auf die konkreten Einschränkungen würde nicht hinreichend eingegangen.