Citation: 6B_972/2017 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz wertet in Bezug auf beide Beschwerdeführer sowohl das objektive wie das subjektive Tatverschulden als nicht unerheblich. Beide hätten aus finanziellen Interessen gehandelt. Zudem würdigt die Vorinstanz bei beiden Beschwerdeführern Vorleben und persönliche Verhältnisse sowie das Wohlverhalten seit der Tat neutral. Beide seien grundsätzlich kooperativ gewesen, hätten jedoch keine Einsicht in das Unrecht der Tat gezeigt. Die gedanklich festgesetzte Einsatzstrafe hat die Vorinstanz in Anwendung des Asperationsprinzips und unter Berücksichtigung, dass die Beschwerdeführer in vier Fällen in Mittäterschaft Bestechungen begangen haben, auf die ausgesprochene, schuldangemessene Strafe erhöht (angefochtenes Urteil S. 204 ff., 208 ff.).