Citation: I 946/06 29.01.2007 E. 4

Streitig und zu prüfen ist aufgrund der Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde einzig das für den Rentenanspruch massgebende Valideneinkommen. 4.1 In kognitionsrechtlicher Hinsicht handelt es sich bei der Bemessung des (hypothetischen) Einkommens des Versicherten als Gesunder (zumindest soweit auf konkreter Beweiswürdigung und nicht auf allgemeiner Lebenserfahrung beruhend) um eine Tatfrage (vgl. BGE 132 V noch nicht veröffentlichtes Urteil B. vom 28. September 2006, I 618/06, Erw. 3.3), deren Beantwortung durch die Vorinstanz das Bundesgericht grundsätzlich bindet (Erw. 2.1). 4.2 Das kantonale Gericht nahm an, der Versicherte hätte als Gesunder im Jahr 2003 ein Einkommen von Fr. 70'467.- erzielt. Damit weicht es um mehr als Fr. 11'000.- von der Bemessung der Verwaltung ab, die von einem Valideneinkommen von Fr. 59'332.- ausging. Diese Differenz ergibt sich daraus, dass die Vorinstanz nicht wie die Verwaltung auf die Angaben der letzten Arbeitgeberin des Versicherten abstellte (vgl. Lohnangaben der Firma F.________ vom 18. März 2005), wo er vor dem Auffahrunfall vom 5. August 2002 noch einige Monate als Glaser tätig war, sondern sich auf das in den Jahren 1994 bis 2001 erzielte Durchschnittseinkommen (unter Weglassung des ausserordentlich tiefen Lohns des Jahres 1998 und unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung von Männern bis im Jahre 2003) stützte. Das kantonale Gericht begründete die abweichende Bemessungsgrundlage damit, es sei unwahrscheinlich, dass sich der Versicherte - vor dem Hintergrund des kurz vor Stellenantritt erfolgten Familiennachzugs - künftig mit dem Anfangslohn von Fr. 59'332.- begnügt hätte, dies in Anbetracht der bisherigen Erwerbskarriere. Inwiefern darin eine offensichtlich unrichtige oder unvollständige Sachverhaltsfeststellung zu erblicken wäre, ist nicht ersichtlich und legt die Beschwerdeführerin in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde denn auch nicht dar. Die von der Beschwerdeführerin namhaft gemachten Umstände im Zusammenhang mit der Auflösung zweier früherer Arbeitsverhältnisse lassen die vorinstanzliche Würdigung der verschiedenenen Anstellungen und Verdienstverhältnisse sowie die daraus für den Gesundheitsfall gezogene Schlussfolgerung hinsichtlich der hypothetischen Einkommenshöhe nicht als schlechterdings unhaltbar erscheinen. Ist aber das Bundesgericht an die Feststellung eines Valideneinkommens von Fr. 70'467.- gebunden, lässt sich die vorinstanzliche Zusprechung einer ganzen Invalidenrente bei einem Invaliditätsgrad von 70,5 % in Anbetracht der sonst nicht gerügten Elemente der Invaliditätsbemessung bundesrechtlich nicht beanstanden.