Citation: 5A_633/2024 E. 8.2

8.2. Der Beschwerdeführer verweist auf seinen angeblich mehrfach vorgetragenen Vorschlag, im Sinne einer milderen Massnahme könne eine freiwillige Vermögensverwaltung umgesetzt werden. Entgegen der Vorinstanz habe er damit sehr wohl mildere Massnahmen aufgezeigt. Ohnehin sei es Aufgabe der Behörde und nicht der betroffenen Person, derartige Alternativen zu prüfen. Damit ist nicht bestritten, dass in der Vergangenheit mehrfach und unter Beizug verschiedener öffentlicher und privater Hilfsangeboten erfolglos versucht wurde, dem Beschwerdeführer in der Erledigung seiner finanziellen und anderen Angelegenheiten zu helfen. Unter diesen Umständen ist nicht ersichtlich, inwieweit eine freiwillige Vermögensverwaltung geeignet sein sollte, um die bestehende Problematik zu entschärfen. Mit dieser Massnahme könnte der Beschwerdeführer ausserdem von vornherein allein in finanziellen Angelegenheiten unterstützt werden, nicht aber bei der Bewältigung weiterer Lebensbereiche (vgl. dazu vorne E. 5.1). Die angeordnete Beistandschaft ist daher auch mit Blick auf die vom Beschwerdeführer genannte Alternative nicht unverhältnismässig (vgl. etwa BGE 149 I 291 E. 5.8). Damit bleibt unerheblich, ob und wann der Beschwerdeführer sich im kantonalen Verfahren auf diese Alternative berufen hat und Weiterungen hierzu erübrigen sich. Zuletzt hat das Obergericht es entgegen dem Vorwurf des Beschwerdeführers nicht diesem überbunden, nach milderen Massnahmen zu forschen und derart die notwendige Prüfung der Verhältnismässigkeit unterlassen. Es hat lediglich der Vollständigkeit halber erwogen, dass auch der Beschwerdeführer keine (weiteren) Alternativen nennen konnte. Dies ist nicht zu beanstanden.