Citation: 1C_301/2009 01.02.2010 E. 3

3.1 Die Beschwerdeführer rügen eine "willkürliche Verfälschung des Sachverhalts" in Bezug auf die Gültigkeit der eingereichten Pläne. 3.2 Das Verwaltungsgericht hat erwogen, dass der Dachausstieg und die Dachterrasse mit dem Geländer bisher nicht bewilligt worden seien. Entscheidend sei, dass das Bauinspektorat mit dem Anbringen der Stempelung "bewilligt" bzw. "ungültig" unmissverständlich geklärt habe, was es mit dem Bauentscheid vom 5. November 2004 bewilligt habe und was nicht. Klar sei sowohl beim Plan der Dachaufsicht als auch beim Plan des Dachgeschosses, dass diese keinen Ausstieg enthalten würden, so dass auch aus der Bedeckung des Daches der Dachgaube mit Platten nicht auf eine Terrasse geschlossen werden könne. 3.3 Die Beschwerdeführer wenden ein, dass alle eingereichten und erforderlichen Planskizzen, ausser der nachgereichten Ergänzungsskizze, willkürlich mit einem Ungültigkeitsstempel versehen worden seien. Daher habe die Stempelung keinerlei Orientierung und Vertrauen geschaffen, weshalb die willkürlichen Abstempelungen mit Recht als Fehlleistungen zu ignorieren gewesen seien. Entsprechend seien die eingereichten Planskizzen sowie die schriftlichen Absprachen und Auflagen massgebend gewesen. Sowohl die Fotovoltaikanlagen auf dem West- und Ostdach als auch der Dachausstieg und das Geländer seien somit als bewilligt zu beurteilen. 3.4 Die Vorbringen der Beschwerdeführer sind nicht geeignet, eine Verfassungsverletzung darzutun. Das Verwaltungsgericht hat ausführlich dargelegt, welche der eingereichten Pläne genehmigt und damit Bestandteil der Baubewilligung vom 5. November 2004 wurden. Die Beschwerdeführer anerkennen, dass die Pläne, welche einen Dachausstieg aufweisen, vom Bauinspektorat als ungültig abgestempelt wurden. Es reicht nicht aus, wenn sie die Ungültigstempelung pauschal als "schwachsinnig und willkürlich" bezeichnen, um die vom Verwaltungsgericht bejahte Ungültigkeit zu entkräften, ohne dabei im Einzelnen eine willkürliche Anwendung der massgebenden kantonalen Normen oder eine Verfassungswidrigkeit aufzuzeigen. Auch auf diese Rüge ist daher nicht einzutreten (vgl. vorstehende E. 1.4).