Citation: 9C_540/2022 E. 5.2

5.2. Mit Eingabe vom 4. April 2023 machte der Rechtsvertreter aufgrund eines Arbeitsaufwands von 20 Stunden à Fr. 300.- pro Stunde, zuzüglich Auslagen und Mehrwertsteuer, ein Gesamthonorar von Fr. 6'844.34 geltend. Nach Art. 68 BGG und Art. 2 und Art. 10 des Reglements über die Parteientschädigung und die Entschädigung für die amtliche Vertretung im Verfahren vor dem Bundesgericht vom 31. März 2006 (SR 173.110.210.3) umfasst die Entschädigung des amtlichen Anwaltes die Anwaltskosten und die notwendigen Auslagen für die Prozessführung, wobei sich die Anwaltskosten aus dem Anwaltshonorar und dem Auslagenersatz zusammensetzen. Praxisgemäss werden für einen Normalfall Fr. 2'800.- zugesprochen, einschliesslich Auslagen und Mehrwertsteuer (Urteile 9C_219/2022 vom 2. März 2023 E. 6.1; 9C_12/2021 vom 11. Oktober 2021 E. 7.2.1 und E. 7.2.2; 8C_398/2018 vom 5. Dezember 2018 E. 6.2). Davon abzuweichen besteht hier kein Anlass, erscheint doch das geltend gemachte, jedoch nicht näher begründete, Honorar angesichts der Wichtigkeit und Schwierigkeit der Streitsache sowie des Arbeitsaufwands als unangemessen hoch.