Citation: 8C_160/2024 E. 5

Das kantonale Gericht stellte bei der Einschätzung der Restarbeitsfähigkeit massgeblich auf das MEDAS-Gutachten von 15. März 2022 ab, wonach der Beschwerdeführerin in einer dem Leiden angepassten Tätigkeit eine Arbeitsfähigkeit von 70 % bei voller Leistungsfähigkeit zuzumuten sei. Zu den von der Beschwerdeführerin eingereichten Berichten des Dr. med. B.________ vom 27. Februar 2023 und 16. Mai 2023 hielt es fest, zwar seien diese jüngeren Datums. Indessen sei die darin beschriebene Fatigue-Symptomatik nichts, was nicht bereits vom MEDAS-Gutachter aufgegriffen und mit einlässlicher Begründung dahingehend widerlegt worden wäre, dass sich diese nicht zusätzlich leistungsmindernd auf die mit 70 % veranschlagte Arbeitsfähigkeit auswirke. Da sich in den Berichten des Dr. med B.________ keine konkreten Hinweise auf eine relevante Verschlechterung des Gesundheitszustands seit der Begutachtung durch die MEDAS fänden und deren Gutachten vom 15. März 2022 überzeuge, könne auf weitere Beweismassnahmen verzichtet werden.