Citation: 1C_665/2017 E. 5.3

5.3. Grundsätzlich kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Einsicht in Leistungsverzeichnisse in Verbindung mit Preislisten Rückschlüsse auf die mögliche Preispolitik eines Unternehmens zulässt, welche - wie die Vorinstanz zu Recht festgehalten hat - ein Geschäftsgeheimnis darstellt (vgl. E. 3.3). Vorliegend beantragt die Beschwerdeführerin vor Bundesgericht jedoch nur noch Einsicht in die Leistungsverzeichnisse ohne Preislisten. Insofern ist fraglich, ob die Verzeichnisse auch für sich alleine Geschäftsgeheimnisse enthalten. Zu dieser Frage hat sich die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid nicht geäussert. Sie hatte dazu auch keinen Anlass, denn die Beschwerdeführerin hatte im Verfahren vor dem Verwaltungsgericht noch eine viel weiter gehende, nicht auf die Leistungsverzeichnisse beschränkte Offenlegung beantragt. Wie die Beschwerdeführerin zu Recht rügt, haben sich sowohl die Gemeinde als auch die C.________ AG im vorliegenden Verfahren bei ihrer Beurteilung durchwegs auf das ihrer Ansicht nach geheimnisrelevante Verhältnis zwischen den Preislisten und den Leistungsverzeichnissen gestützt, um deren Qualifikation als Geschäftsgeheimnisse zu bejahen. Hingegen haben sie nicht dargelegt, inwiefern die alleinige Einsicht in die detaillierten Leistungsbeschreibungen ebenfalls Geschäftsgeheimnisse tangiert bzw. tangieren könnte.