Citation: C 283/98 23.11.2000 E. 3

3.- Die Vorinstanz hat dem Beschwerdeführer unter Kürzung der eingereichten Kostennote von Fr. 3710. 80 (Honorar von Fr. 3600. - und Barauslagen von Fr. 110. 80) eine Parteientschädigung von Fr. 2500. - zugesprochen. Der Beschwerdeführer beanstandet diese Herabsetzung. Es stellt sich die Frage, ob in diesem Punkt auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingetreten werden kann. a) Nach ständiger Rechtsprechung des Eidgenössischen Versicherungsgerichts beruhen Entscheide auf dem Gebiet der beruflichen Vorsorge und der Arbeitslosenversicherung, mit welchen kantonale Versicherungsgerichte obsiegenden Versicherten eine Parteientschädigung zusprechen, auf kantonalem Recht, weil die Art. 73 BVG und Art. 103 AVIG im Unterschied zu den andern Sozialversicherungszweigen keinen bundesrechtlichen Anspruch auf Parteientschädigung einräumen (BGE 124 V 286 Erw. 2 mit Hinweisen, 112 V 111 Erw. 2c; ARV 1990 Nr. 11 S. 64 Erw. 2a). In BGE 126 V 143 hat das Eidgenössische Versicherungsgericht in Änderung der bisherigen Rechtsprechung erkannt, dass die weitreichenden bundesverwaltungsrechtlichen Normen über die prozessuale Ausgestaltung des kantonalen Sozialversicherungsprozesses zusammen mit den Grundsätzen des Sachzusammenhangs und der Einheit des Prozesses für die sachliche Zuständigkeit des Eidgenössischen Versicherungsgerichts zur Überprüfung kantonalen Verfahrensrechts sprechen und zwar auch dann, wenn es - im Unterschied zur Rechtsprechung des Bundesgerichts - allein um die Anfechtung eines reinen kantonalrechtlichen Prozess(zwischen)entscheides geht und unabhängig davon, ob das Rechtsmittel in der Sache selbst ergriffen wird. Für die Annahme einer bundesrechtlichen Verfügungsgrundlage genügt es daher, wenn der dem Verfahren zugrunde liegende materiellrechtliche Streitgegenstand dem Bundessozialversicherungsrecht angehört (Erw. 3c). Diese Voraussetzung ist im vorliegenden Fall erfüllt, weshalb auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde im Parteikostenpunkt einzutreten ist. b) Mit dem kantonalen Recht hat sich das Eidgenössische Versicherungsgericht grundsätzlich nicht zu befassen (Art. 128 in Verbindung mit Art. 97 Abs. 1 OG und Art. 5 Abs. 1 VwVG). Es hat nur zu prüfen, ob die Anwendung der einschlägigen kantonalen Bestimmungen oder - bei Fehlen solcher Vorschriften - die Ermessensausübung durch das kantonale Gericht zu einer Verletzung von Bundesrecht (Art. 104 lit. a OG), insbesondere des Willkürverbots oder des Verbots des überspitzten Formalismus, geführt hat (BGE 120 V 416 Erw. 4a, 114 V 205 Erw. 1a mit Hinweisen). c) In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird vorgebracht, entsprechend dem, was das KIGA in der Verfügung vom 12. Dezember 1996 geregelt habe, sei Gegenstand des kantonalen Verfahrens die Frage der Vermittlungsfähigkeit gewesen. Diesbezüglich habe der Beschwerdeführer in vollem Umfange obsiegt, indem die Vorinstanz die Vermittlungsfähigkeit bejaht habe. Deshalb sei eine Kürzung der Kostennote nicht statthaft; sie sei willkürlich sowie dem Sachverhalt und dem ergangenen Entscheid widersprechend. Die Vorinstanz setzte den mit der Kostennote geltend gemachten Betrag herab mit der Begründung, dass der Beschwerdeführer nur zu rund zwei Dritteln obsiegt habe. Sie berücksichtigte dabei, dass im Hinblick auf die Rückweisung der Sache zur Festsetzung einer Einstellung nur von teilweisem Obsiegen gesprochen werden könne. Wie in Erw. 2b dargelegt, hat die Vorinstanz das Verfahren jedoch zu Unrecht auf die Einstellungsfrage ausgedehnt. Mit Bezug auf die richtigerweise allein zu beurteilende Frage der Vermittlungsfähigkeit hat der Beschwerdeführer jedoch in vollem Umfange obsiegt. Davon ausgehend hat die Vorinstanz die dem Beschwerdeführer für das kantonale Verfahren zustehende Parteientschädigung neu festzusetzen.