Citation: 8C_530/2017 E. 5.2

5.2. Dr. med. E.________ geht in seinen Berichten davon aus, dass der Versicherte beim Ereignis vom 12. Dezember 2014 mit dem rechten Ellbogen an der Wand angeprallt sei und die Epikondylitis dadurch verursacht worden sei. Keinem seiner Berichte ist jedoch eine Begründung zu entnehmen, weshalb die Ellbogenbeschwerden unfall- und nicht krankheitsbedingt seien. Damit kann seiner medizinischen Einschätzung nicht gefolgt werden. Dasselbe gilt auch für Frau Dr. med. G.________. So gibt sie weder in ihrem Schreiben vom 25. Januar 2016 noch in einem anderen Bericht eine auch nur im Ansatz nachvollziehbare oder überzeugende Begründung dafür, weshalb die Ellbogenbeschwerden allein durch das Ereignis vom 12. Dezember 2014 ausgelöst worden sein sollen. Namentlich setzen sich weder Dr. med. E.________ noch Frau Dr. med. G.________ mit dem Befund von Frau Dr. med. I.________ auseinander. Damit geht ihre Beurteilung nicht über eine auf der unzulässigen Beweismaxime "post hoc ergo propter hoc" (BGE 119 V 335 E. 2b/bb S. 341; SVR 2008 UV Nr. 11 S. 34 E. 4.2.3, U 290/06; vgl. auch Urteil 8C_260/2016 vom 13. Juli 2016 E. 5.2) beruhenden Einschätzung hinaus. Demgegenüber legt Dr. med. L.________ in seiner Beurteilung einlässlich und nachvollziehbar dar, weshalb gestützt auf die gesamte medizinische Aktenlage davon auszugehen ist, dass durch das Ereignis höchstens eine vorübergehende Verschlimmerung eines krankhaften Vorzustandes entstanden sei, wobei diese spätestens bei Erstellung des MRI aus unfallversicherungsrechtlicher Sicht keinen Einfluss auf die Arbeitsunfähigkeit mehr gehabt habe. Ob damit bereits zu einem früheren als dem von der Suva verfügten Zeitpunkt eine Einstellung der Leistungen gerechtfertigt gewesen wäre, ist angesichts von Art. 107 Abs. 1 BGG nicht zu prüfen. Die Berichte des Dr. med. E.________ und der Frau Dr. med. G.________ sind nicht geeignet, die Schlussfolgerungen des Dr. med. L.________ in Zweifel zu ziehen (BGE 135 V 465 E. 4.5 S. 470 und E. 4.6 S. 471). Die verweigerte Leistungserbringung nach dem 14. Januar 2016 ist nicht zu beanstanden. Der vorinstanzliche Entscheid ist somit aufzuheben und der Einspracheentscheid der Suva vom 13. Juni 2016 im Ergebnis zu bestätigen.