Citation: 9C_675/2021 E. A

A.a. Die A.________ GmbH wurde am 24. November 2009 mit Sitz in U.________/ZG gegründet und bezweckt gemäss Handelsregistereintrag die Beratung und das Engineering auf dem Gebiet Elektro-Feinstaubfilteranlagen für Holzheizungen. Sie verfügt über eine (Master-) Unterlizenz, welche ihr die wirtschaftliche Nutzung von drei Patenten ermöglicht. Geschäftsführer der A.________ GmbH ist B.________. Gesellschafterin der A.________ GmbH ist die C.________ AG (ehemals: D.________ GmbH) mit Sitz in V.________/SO eine Produktionsgesellschaft für Elektro-Feinstaubfilteranlagen. Von ihr erhält die A.________ GmbH Lizenz- und Patentgebühren von 8%, wovon 6% an die E.________ AG mit Sitz in U.________/ZG weitergeleitet werden. Letztere ist Inhaberin der Patente. Beherrscht wird die A.________ GmbH durch die aus dem Kanton Solothurn stammenden und dort wohnhaften Ehegatten F.F.________ und G.F.________. A.b. Mit Feststellungsverfügung vom 13. November 2015 verfügte das Steueramt des Kantons Solothurn, dass die A.________ GmbH ihr Hauptsteuerdomizil ab Beginn der Steuerpflicht vom 24. November 2009 im Kanton Solothurn (und nicht im Kanton Zug) hat. Die hiergegen erhobene Beschwerde durch die A.________ GmbH wies das Steueramt des Kantons Solothurn mit Einsprache-/Steuerdomizilentscheid vom 14. Juli 2016 ab. Gegen den Einsprache-/ Steuerdomizilentscheid erhob die A.________ GmbH keine Beschwerde beim Steuergericht, sondern kommentierte diesen mit Schreiben vom 16. August 2016 an das Steueramt des Kantons Solothurn. A.c. Am 19. Dezember 2018 erhob die A.________ GmbH Einsprache gegen die zwischenzeitlich ausgestellten Veranlagungen des Steueramts des Kantons Solothurn für die Steuerjahre 2009/10-2017, seit Gründung am 24. November 2009; für das Jahr 2009/10 veranlagte das Steueramt die Beschwerdeführerin jeweils für die Staats- und Gemeindesteuern mit einem steuerbaren Reingewinn von Fr. 217'760.- und einem steuerbaren Kapital von Fr. 237'760.-, für das Jahr 2011 mit einem steuerbaren Reingewinn von Fr. 75'896.- und einem steuerbaren Kapital von Fr. 313'656.-, für das Jahr 2012 mit einem steuerbaren Reingewinn von Fr. 79'433.- und einem steuerbaren Kapital von Fr. 393'089.-, für das Jahr 2013 mit einem steuerbaren Reingewinn von Fr. 96'660.- und einem steuerbaren Kapital von Fr. 489'749.-, für das Jahr 2014 mit einem steuerbarem Reingewinn von Fr. 89'397.- und einem steuerbaren Kapital von Fr. 579'149.-, für das Jahr 2015 mit einem steuerbaren Reingewinn von Fr. 72'953.- und einem steuerbaren Kapital von Fr. 652'100.-, für das Jahr 2016 mit einem steuerbaren Reingewinn von Fr. 73'902.- und einem steuerbaren Kapital von Fr. 726'002.- und für das Jahr 2017 mit einem steuerbaren Reingewinn von Fr. 88'591.- und einem steuerbaren Kapital von Fr. 814'593.-, jeweils ohne eine faktorenmässige Ausscheidung zugunsten des Kantons Zug; zugleich erfolgten auch die Veranlagungen für die direkte Bundessteuer für das Jahr 2009/10 mit einem steuerbaren Reingewinn von Fr. 271'000.-, für das Jahr 2011 mit einem steuerbaren Reingewinn von Fr. 75'800.-, für das Jahr 2012 mit einem steuerbaren Reingewinn von Fr. 79'400.-, für das Jahr 2013 mit einem steuerbaren Reingewinn von Fr. 96'660.-, für das Jahr 2014 mit einem steuerbaren Reingewinn von Fr. 89'300.-, für das Jahr 2015 mit einem steuerbaren Reingewinn von Fr. 72'900.-, für das Jahr 2016 mit einem steuerbaren Reingewinn von Fr. 73'900.- und für das Jahr 2017 mit einem steuerbaren Reingewinn von Fr. 88'500.- (Ergänzung des Sachverhalts aufgrund Art. 105 Abs. 2 BGG). Nach durchgeführter Einspracheverhandlung vom 30. April 2019 wies das Steueramt des Kantons Solothurn mit Entscheid vom 4. Juli 2019 die Einsprachen ab und bestätigte die Steuerpflicht im Kanton Solothurn sowie die ergangenen Veranlagungen.