Citation: 9C_646/2018 E. 3

Die Vorinstanz kam gestützt auf das orthopädisch-psychiatrische Gutachten der Dres. med. B.________ und C.________ vom 7. Juni 2016 zum Schluss, dass im Vergleichszeitraum (zwischen den beiden Verfügungen vom 12. Februar 2009 und 15. Dezember 2016) von einer revisionsrechtlich relevanten Verbesserung des Gesundheitszustandes auszugehen sei. Gemäss Expertise sei der Versicherte aufgrund einer somatoformen Schmerzstörung (ICD-10 F45.4) zu 50 % in der angestammten Tätigkeit als Küchengehilfe und zu 30 % in einer leidensangepassten Tätigkeit arbeitsunfähig. Die Vorinstanz würdigte die Aktenlage im Lichte der Grundsätze zum strukturierten Beweisverfahren gemäss BGE 141 V 281 (vorinstanzliche Erwägungen 5.1 bis 5.3) und gelangte zum Ergebnis, dass ab Mitte 2016 keine invalidenversicherungsrechtlich relevante Gesundheitsbeeinträchtigung mehr vorgelegen habe. Selbst wenn jedoch von einer Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit von (lediglich) 70 % gemäss gutachterlicher Einschätzung ausgegangen werde, ergebe der Einkommensvergleich einen Invaliditätsgrad von unter 40 %, was keinen Rentenanspruch (mehr) begründe (Art. 28 Abs. 2 IVG).