Citation: 8C_672/2020 E. A

Der 1960 geborene A.________ war bei der B.________ GmbH als Verkehrsdienstmitarbeiter angestellt und in dieser Eigenschaft bei der AXA Versicherungen AG (im Folgenden: AXA) gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 12. Dezember 2018 wurde er während der Arbeit von einem Autofahrer, den er zwecks Verkehrsregelung an einer Baustelle angehalten hatte, tätlich angegangen. Nach einem Stoss verlor er das Gleichgewicht und stürzte auf den rechten Ellenbogen und die rechte Schulter. In der Folge klagte er über bewegungs- und belastungsabhängige Beschwerden sowie nächtliche Schmerzen. Seit dem Unfall bestand eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Die AXA erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung und Taggelder). Gestützt auf die Beurteilungen ihres beratenden Arztes Dr. med. C.________, Facharzt für Chirurgie, vom 12. und 30. April 2019 stellte sie ihre Leistungen mangels eines natürlichen Kausalzusammenhangs zwischen den geklagten Beschwerden und dem Ereignis vom 12. Dezember 2018 per 30. April 2019 ein (Verfügung vom 6. August 2019). Daran hielt sie - nach Einholung einer Stellungnahme des beratenden Arztes Dr. med. D.________, Facharzt für Chirurgie, vom 10. Dezember 2019 - mit Einspracheentscheid vom 6. Februar 2020 fest.