Citation: 2C_346/2022 E. 6.5

6.5. Auch aus der erwähnten Kritik des UNO-Ausschusses (vgl. vorstehende E. 3.1.2) betreffend die hohe Anzahl von separativ beschulten Kindern in der Schweiz kann der Beschwerdeführer vorliegend nichts zu seinen Gunsten ableiten. Sie betrifft, soweit sie hier zu berücksichtigen wäre, die generellen Empfehlungen an die Schweiz zur besseren Umsetzung der BRK (vgl. vorstehende E. 3.1.2). Im hier zu beurteilenden Einzelfall bleibt das in Art. 24 Abs. 1 BRK verankerte Diskriminierungsverbot gewahrt, da der angefochtene Entscheid entgegen der Vorbringen des Beschwerdeführers nicht an ein diskriminierendes Element anknüpft (vgl. vorstehende E. 6.2).