Citation: 4C.16/2003 24.06.2003 E. A

A.________ (nachfolgend: der Beklagte) war in der Zeitspanne vom 15. Oktober 1992 bis 31. März 2000 bei der X.________ AG (nachfolgend: die Klägerin) tätig. Zu seinen Aufgaben gehörte die Mitarbeit bei der technischen Entwicklung von Produkten. So war der Beklagte an der im Februar 1996 lancierten Entwicklung des Projekts "Y.________" beteiligt. Es handelte sich dabei um die Entwicklung einer neuen Strassenkappe und um die Herstellung eines Drehwerkzeuges, mit welchem die Strassenkappe bewegt werden kann. Ende 1999 liess die Klägerin eine Serie von 110 Drehwerkzeugen anfertigen. Anlässlich der Auflösung des Arbeitsverhältnisses per Ende März 2000 schlossen die Parteien am 28. März 2000 eine Vereinbarung, wonach die Klägerin die Kosten für eine vom Beklagten zu bezahlende Reparatur des Geschäftsautos übernahm und der Beklagte im Gegenzug auf den pro-rata-Bonus für das Jahr 2000 verzichtete. Zudem vereinbarten die Parteien, dass sämtliche Ansprüche aus dem Arbeitsverhältnis mit Vollzug der Vereinbarung per Saldo ausgeglichen seien. Gemäss den Behauptungen der Klägerin soll es im Herbst 2000 zu Reklamationen wegen der Verformung von Drehwerkzeugen gekommen sein. Ein Test soll ergeben haben, dass die Kraft zweier Männer bei genügend Drehwiderstand ausreiche, um die Teleskop-Rohre der Drehwerkzeuge zu verbiegen. Dieser Mangel führte die Klägerin darauf zurück, dass der Beklagte bei der Erstellung der Werkstattzeichnungen für die Rohre der Drehwerkzeuge von den Berechnungen des Ingenieurs eigenmächtig abgewichen sei. In der Folge verlangte die Klägerin vom Beklagten Schadenersatz.