Citation: U 425/04 14.09.2005 E. 3

3.1 In Nachachtung der Rechtsprechung des Eidgenössischen Versicherungsgerichts (BGE 129 V 472) hat die Vorinstanz das für die Invaliditätsbemessung nach Art. 18 Abs. 2 UVG massgebende Invalideneinkommen abweichend vom Einspracheentscheid der SUVA anhand der Tabellenlöhne ermittelt, wie sie der vom Bundesamt für Statistik (BFS) herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) zu entnehmen sind. Dabei ist sie zu Recht vom monatlichen Bruttolohn (Zentralwert, einschliesslich Anteil 13. Monatslohn bei einer standardisierten Arbeitszeit von 40 Wochenstunden) der im Anforderungsniveau 4 (einfache und repetitive Tätigkeiten) beschäftigten Arbeitnehmer im privaten Sektor von Fr. 4'437.- ausgegangen (LSE 2000, S. 31 Tabelle TA1). Umgerechnet auf die betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit im Jahr 2001 von 41,7 Stunden (Statistisches Jahrbuch der Schweiz 2003, S. 201 Tabelle T3.2.3.5) und unter Berücksichtigung der Nominallohnerhöhung im Jahr 2001 von durchschnittlich 2,5% (BFS, Lohnentwicklung 2002, S. 32 Tabelle T1.1.93) ermittelte sie - jeweils abgerundet - einen Monatslohn von Fr. 4'740.- bzw. einen Jahreslohn von Fr. 56'880.-. Davon hat sie - um dem Umstand Rechnung zu tragen, dass behinderte Personen in der Regel die für gesunde und uneingeschränkt einsetzbare Arbeitnehmer geltenden Lohnansätze nicht erreichen - einen leidensbedingten Abzug von 15 % vorgenommen, was zu einem Invalideneinkommen von Fr. 48'348.- führte. Diese Berechnungsweise hält sich im Rahmen der Rechtsprechung (BGE 129 V 481 f. Erw. 4.2.3 mit Hinweisen und 483 f. Erw. 4.3.2) und ist in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde denn auch unbestritten geblieben. Zu keinen weiteren Ausführungen Anlass gibt das Valideneinkommen, welches von SUVA und Vorinstanz gestützt auf die Angaben des früheren Arbeitgebers auf Fr. 60'580.- (13 x Fr. 4'660.-) festgesetzt wurde. Aus der Gegenüberstellung des Invalideneinkommens von Fr. 48'348.- mit dem Valideneinkommen von Fr. 60'580.- resultiert ein Invaliditätsgrad von 20,19 %. Es besteht daher kein Grund für eine Korrektur der von der SUVA mit 21 % bemessenen Invalidität. Zu bestätigen ist auch der von SUVA und Vorinstanz auf den 1. Juni 2001 festgesetzte Rentenbeginn (Art. 19 Abs. 1 UVG). 3.2 Die SUVA hat dem Beschwerdeführer eine Integritätsentschädigung von 10 % zugesprochen, was nach den von ihr in Ergänzung zu Anhang 3 der UVV herausgegebenen tabellarischen Richtwerten dem unteren Wert einer mässigen Pangonarthrose entspricht (Tabelle 5, Integritätsschaden bei Arthrosen). Im vorliegenden Fall liessen sich nur leichtgradige arthrotische Veränderungen feststellen. Die zugesprochene Entschädigung trägt jedoch einer voraussehbaren Verschlimmerung Rechnung (Art. 36 Abs. 4 UVV), wie in der Beurteilung des Integritätsschadens durch Dr. med. S.________ vom 13. März 2002 festgehalten wird. Zu einer zusätzlichen Entschädigung wegen unfallbedingter Beeinträchtigung der psychischen Integrität (vgl. BGE 124 V 29) besteht nach dem in Erw. 2.3 hievor Gesagten kein Grund.