Citation: 9C_812/2015 E. A

A.a. A.________ verfügt über eine Ausbildung als Maurer. Im Jahre 1989 übernahm er als Selbstständiger das Baugeschäft seines Vaters und führte es als Kundenmaurer-Geschäft weiter. Mit Anmeldung vom 10. Mai 1993 ersuchte er die Invalidenversicherung unter Hinweis auf Rückenbeschwerden mit Ausstrahlungen um Zusprechung einer Rente. Die IV-Stelle des Kantons Zug sprach ihm am 18. November 1998 eine ganze Rente vom 1. Februar 1993 bis 30. Juni 1994 und eine halbe Rente ab 1. Juli 1994 zu. Diese Leistungszusprechung wurde in den Jahren 2002 und 2004 revisionsweise bestätigt. Im Laufe eines im Mai 2008 eingeleiteten Revisionsverfahrens gelangte die IV-Stelle zum Schluss, dass sich die Verhältnisse in medizinischer Sicht nicht wesentlich verändert hatten, der Versicherte aber dank einer gewissen Konditionierung und durch Anpassung des Tätigkeitsprofils mit leichteren Arbeiten wesentlich mehr verdiente als früher (Bericht Berufberatung vom 8. September 2009). Mit Verfügung vom 18. Februar 2010 hob die IV-Stelle die halbe Rente auf Ende des der Zustellung der Verfügung folgenden Monats auf mit der Begründung, es bestehe bei einem aus dem Einkommensvergleich resultierenden Invaliditätsgrad von 7 % kein Rentenanspruch mehr. Die dagegen eingereichte Beschwerde hiess das Verwaltungsgericht des Kantons Zug mit Entscheid vom 16. September 2010 insofern gut, als es die angefochtene Verfügung aufhob und die Sache zu weiteren Abklärungen im Sinne der Erwägungen und zu neuer Entscheidung an die IV-Stelle zurückwies. Unter anderem kam das Gericht zum Schluss, dass für die Invaliditätsbemessung die ausserordentliche Bemessungsmethode zur Anwendung hätte gelangen müssen und die IV-Stelle diesbezüglich weitere Abklärungen zu treffen habe, allenfalls unter Anordnung eines ökonomischen Gutachtens. A.b. Die IV-Stelle holte einen Abklärungsbericht für Selbstständigerwerbende vom 7. September 2011 ein, in welchem ein Invaliditätsgrad von 40 % ermittelt wurde. Gestützt darauf setzte die IV-Stelle mit Verfügung vom 6. März 2012 die halbe Invalidenrente per 1. April 2010 auf eine Viertelsrente herab. Beschwerdeweise liess A.________ beantragen, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei ihm eine halbe Invalidenrente zuzusprechen. Mit Entscheid vom 13. Dezember 2012 hiess das Verwaltungsgericht des Kantons Zug die Beschwerde wiederum insofern gut, als es die Verfügung vom 6. März 2012 aufhob und die Sache zu weiterer Abklärung und neuer Ermittlung des Invaliditätsgrades nach der ausserordentlichen Bemessungsmethode im Sinne der Erwägungen an die IV-Stelle zurückwies. A.c. Nachdem die IV-Stelle Informationen beim Schweizerischen Baumeisterverband eingeholt hatte (Lohnnebenkostenschema SBV, Erhebung 2012) und einen neuen Abklärungsbericht für Selbständigerwerbende (vom 13. Februar 2014) hatte erstellen lassen, verfügte sie am 23. September 2014 die Einstellung der Invalidenrente auf Ende Oktober 2014. Zur Begründung hielt sie unter anderem fest, dass es keine Einkommensdaten gebe, welche sich zu den im Einzelnen ausgeübten Tätigkeiten eines Kundenmaurers äusserten und eine differenzierte einkommensmässige Gewichtung der einzelnen Arbeiten und der entsprechenden Einschränkungen zulassen würden. Deshalb rechtfertige es sich, zur Berechnung des Invaliditätsgrades einen Einkommensvergleich durchzuführen. Dieser ergebe unter Annahme eines hypothetischen Einkommens ohne Invalidität (Valideneinkommen) von Fr. 76'774.- und eines Invalideneinkommens von Fr. 78'992.- keine gesundheitsbedingte Erwerbseinbusse.