Citation: 1B_387/2010 25.11.2010 E. 1

Am 15. September 2010 reichte die Privatklägerin X.________ gegen die Einstellung des Strafverfahrens betreffend falsche Anschuldigung bei der Staatsanwaltschaft des Kantons Luzern Rekurs ein und beantragte die Überweisung des Angeschuldigten an das zuständige Gericht. In der Folge forderte die Staatsanwaltschaft die Privatklägerin mit Verfügung vom 16. September 2010 zur Leistung eines Kostenvorschusses auf, ansonsten auf den Rekurs nicht eingetreten werde. Auf einen gegen die Kostenvorschussverfügung von X.________ erhobenen Rekurs trat die Kriminal- Anklagekommission des Obergerichts des Kantons Luzern mit Entscheid vom 15. Oktober 2010 nicht ein. Die Kriminal- und Anklagekommission führte zusammenfassend aus, dass sich die Privatklägerin in ihrem Rekurs mit der Kostenvorschussverfügung der Staatsanwaltschaft überhaupt nicht auseinandergesetzt habe, weshalb auf den Rekurs mangels Begründung nicht einzutreten sei.