Citation: 2C_1008/2021 E. 4.3.3

4.3.3. Die Reintegration in Serbien dürfte dem Beschwerdeführer nicht leichtfalllen. Wie die Vorinstanz zu Recht darauf hinweist, ist ihm sein Heimatland und die dortigen kulturellen und gesellschaftlichen Gepflogenheiten jedoch nach wie vor vertraut, zumal er mindestens die ersten 17 Jahre seines Lebens dort verbracht hat und auch dort sozialisiert worden ist. Ebenfalls ist er der Landessprache mächtig. Zur medizinischen Versorgung in Serbien hat die Vorinstanz festgehalten, dass nichts darauf hindeute, wonach die bisherige medikamentöse Behandlung nicht auch dort weitergeführt werden könne (vgl. E. 4.3.1 a.U.; siehe zur Zumutbarkeit der Rückkehr gesamthaft die zutreffende Würdigung in E. 4.3 S. 15-17a.U.).