Citation: 8C_199/2015 E. 3.3.1

3.3.1. So ist im angefochtenen Entscheid schlüssig dargelegt worden, dass gestützt auf die medizinische Aktenlage von einer vollständigen Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit auszugehen ist. Die RAD Ärzte Dr. med. D.________, Facharzt für Allgemeine Medizin FMH, und Dr. med. C.________ hielten in ihren Berichten vom 17. November 2009 bzw. vom 16. Oktober 2014 eine leichte bis gelegentlich mittelschwere Tätigkeit für ganztags zumutbar, wobei die Arbeitsumgebung staubarm, pollenarm und nicht weniger als 12 Grad kalt und nicht feucht sein sollte. Auch der Hausarzt Dr. med. E.________, Facharzt für Rheumatologie und Innere Medizin FMH, hatte bereits in seinem Bericht vom 16. Oktober 2008 ausgeführt, eine Steigerung der Arbeitsfähigkeit von 50 % auf 100 % sei in den nächsten zwei Monaten vorgesehen, empfohlen sei jedoch ein Wechsel des Arbeitsplatzes aus dem Kühlraum in eine staubarme und trockene Arbeitsumgebung mit einer Temperatur über 10 Grad. Im Bericht vom 13. März 2014 empfahl der Hausarzt sodann erneut eine Umschulung auf eine leichte körperliche Tätigkeit, nicht in Kälte, Feuchtigkeit oder Staub, und hielt rein sitzende, stehende und wechselbelastende Tätigkeiten für ganztags zumutbar. Soweit der beigezogene Pneumologe Dr. med. F.________ in seinem Bericht vom 2. Mai 2014 (lediglich) eine mindestens 50%ige Arbeitsfähigkeit für körperlich leichte Tätigkeiten ohne Staubexposition attestiert, vermag dies die anderen Berichte nicht in Zweifel zu ziehen, zumal sich diese Einschätzung in einer nicht weiter begründeten Feststellung erschöpft.