Citation: 8C_180/2017 E. 4.4.2

4.4.2. Prof. Dr. med. G.________ attestierte dem Beschwerdegegner ab Februar 2015 eine Arbeitsfähigkeit von 70-80 % (bei einer Präsenz von 100 %). Dabei gilt es der Erfahrungstatsache Rechnung zu tragen, dass behandelnde Ärztinnen und Ärzte nicht nur in der Funktion als Hausärzte (BGE 135 V 465 E. 4.5. S. 470; 125 V 351 E. 3a/cc S. 353), sondern auch als spezialärztlich behandelnde Medizinalpersonen im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen mitunter eher zugunsten ihrer Patienten aussagen (Urteile 8C_80/2017 vom 20. April 2017 E. 3.2; 8C_610/2016 vom 17. November 2016 E. 3.2; 8C_616/2014 vom 25. Februar 2015 E. 5.3.3.3 in: SVR 2015 IV Nr. 26 S. 78; 8C_231/2013 vom 18. Juli 2013 E. 5.3 in: SVR 2013 IV Nr. 40 S. 119, je mit Hinweisen). Im Übrigen beruht die Einschätzung von Prof. Dr. med. G.________ (wie übrigens auch die Schilderungen der Vorderarm-Beschwerden in den Gutachten) im wesentlichen auf den subjektiven Angaben des Beschwerdegegners, was ihren Beweiswert schmälert (vgl. Urteil 8C_665/2016 vom 24. November 2016 E. 5.4 mit Hinweis). Das Arztzeugnis von Prof. Dr. med. G.________ steht der Annahme einer vollen Arbeitsfähigkeit somit nicht entgegen.