Citation: 1P.544/2004 12.11.2004 E. 1

1.1 Die vorliegende Beschwerde richtet sich gegen die Verfügung der Präsidentin des Kantonsgerichts vom 26. August 2004, mit der das Gesuch des Beschwerdeführers um teilweise Freigabe des beschlagnahmten Guthabens abgewiesen wurde. Mit der Abweisung des Ersuchens um Freigabe und der Aufrechterhaltung der Beschlagnahme wird nicht definitiv über das Schicksal des beschlagnahmten Vermögensbetrages entschieden. Die angefochtene Verfügung stellt daher einen selbständig eröffneten Zwischenentscheid dar. Als solcher kann die Verfügung der Präsidentin des Kantonsgerichts mit staatsrechtlicher Beschwerde nur angefochten werden, wenn sie nach Art. 87 Abs. 2 OG einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts haben Verfügungen, mit denen bestimmte Gegenstände beschlagnahmt werden, einen nicht wieder gutzumachenden rechtlichen Nachteil im Sinn von Art. 87 Abs. 2 OG zur Folge, weil der Betroffene dadurch gehindert wird, frei über diese zu verfügen (BGE 128 I 129 E. 1 S. 131; 126 I 97 E. 1b S. 101, je mit Hinweisen). Das gilt gleichermassen für die Beschlagnahme von Geldwerten und für Kontosperren (BGE 128 I 129 E. 1 S. 131, mit Hinweisen). Daraus ist ohne weiteres zu schliessen, dass auch die Verweigerung einer Aufhebung einer (ursprünglich nicht angefochtenen) Beschlagnahme einen Nachteil im Sinne von Art. 87 Abs. 2 OG bewirken kann (BGE 128 I 129 E. 1 S. 131, mit Hinweisen). Die Aufrechterhaltung der Beschlagnahme verunmöglicht es dem Beschwerdeführer (weiterhin), über den Geldbetrag und allfällige Zinserträge frei zu verfügen. Auf die Beschwerde ist demnach - unter Vorbehalt gehörig begründeter Rügen (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG; BGE 129 I 185 E. 1.6 S. 189, mit Hinweisen) - grundsätzlich einzutreten. 1.2 Gegen die Beschlagnahmeverfügung des Bezirksstatthalteramtes vom 4. Dezember 2002 hätte der Beschwerdeführer nach § 120 Abs. 1 des Gesetzes betreffend die Strafprozessordnung des Kantons Basel-Landschaft vom 3. Juni 1999 (StPO/BL) innert zehn Tagen seit Eröffnung Beschwerde erheben können. Die Beschlagnahmeverfügung blieb indessen unangefochten. Im vorliegenden Verfahren kann sie daher nicht - auch nicht vorfrageweise - überprüft werden. Es stellt sich hier einzig die Frage, ob verfassungsmässige Rechte des Beschwerdeführers infolge der Ablehnung des Freigabegesuchs verletzt worden sind. Soweit sich die Verfassungsrügen des Beschwerdeführers indessen gegen die Beschlagnahme als solche richten, kann auf die Beschwerde nicht eingetreten werden.