Citation: U 329/03 31.05.2005 E. 2.2

2.2.1 Die SUVA legte im Einspracheentscheid dar, es gehe um die Beurteilung eines Rückfalls, da die Behandlung im September 1997 abgeschlossen worden sei und die Versicherte voll gearbeitet habe. Im Zeitpunkt des Wiederaufflackerns der Beschwerden im Jahre 2002 habe die psychische Problematik ganz im Vordergrund gestanden. Die Vorinstanz stellte sich auf den Standpunkt, die somatischen Beschwerden seien in den Hintergrund getreten und die psychische Problematik habe bereits unmittelbar nach dem Unfall eindeutige Dominanz aufgewiesen. SUVA und Vorinstanz gingen davon aus, die Beurteilung der Adäquanz des Kausalzusammenhangs habe nach den für psychische Unfallfolgen geltenden Regeln zu erfolgen. 2.2.2 Die Versicherte macht geltend, im Spital X.________ sei am 10. April 1997 radiologisch eine kleinste Knochenschuppe C5-6 sichtbar gewesen. Sie habe die SUVA mehrmals darauf hingewiesen, dass sie seit dem Unfall oft ein schmerzhaftes Knacken in der HWS verspüre und Verspannungen habe. Nach Behandlungsabschluss bei Dr. med. F._______ im September 1997 habe sie weiterhin Beschwerden gehabt. Insgesamt sei nie eine Heilung eingetreten. Es liege somit kein Rückfall vor, was auch Frau Dr. med. J._______ im Bericht vom 16. Dezember 2002 bestätigt habe. Weiter sei die psychische Problematik unmittelbar nach dem Unfall nicht dominant aufgetreten und stehe auch im heutigen Zeitpunkt nicht im Vordergrund, weshalb die Adäquanzprüfung nach der Schleudertraumapraxis vorzunehmen sei.