Citation: 1B_144/2018 E. 2

2. Wer die Tat als Mitglied einer Behörde, als Beamter, Vormund, Beistand, berufsmässiger Vermögensverwalter oder bei Ausübung eines Berufes, Gewerbes oder Handelsgeschäftes, zu der er durch eine Behörde ermächtigt ist, begeht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zehn Jahren oder Geldstrafe bestraft. Angehöriger (Art. 138 Ziff. 1 Abs. 4 StGB) einer Person ist gemäss Art. 110 Abs. 1 StGB unter anderem ihr Ehegatte. Der Beschwerdeführer bestreitet die Qualifikation als berufsmässiger Vermögensverwalter nicht substanziiert, ist jedoch der Auffassung, dass eine Bestrafung nach Art. 138 Ziff. 2 StGB zum Nachteil seiner Ehegattin zwingend eines rechtzeitig gestellten Strafantrags (vgl. Art. 30 f. StGB) bedarf.