Citation: 8C_422/2019 E. 5.4

5.4. Die Versicherte bringt nichts vor, was die in Würdigung der konkreten Lebensumstände getroffene Feststellung im angefochtenen Entscheid als offensichtlich unrichtig oder anderweitig qualifiziert fehlerhaft erscheinen liesse. Klar feststellbare Fehleinschätzungen, welche ein Abweichen vom Abklärungsbericht rechtfertigen könnten, sind weder ersichtlich noch dargetan. Aus den Akten ergeben sich jedenfalls keine Anhaltspunkte, dass die Versicherte als Gesunde zu mehr als 40 % arbeitstätig wäre, zumal sie auch in früheren Jahren kein höheres Arbeitspensum innehatte (Auszug aus dem individuellen Konto vom 12. Mai 2016). Zusammenfassend wird nicht dargelegt, inwiefern die Vorinstanz Bundesrecht verletzt haben soll, indem sie den Schluss zog, die Versicherte wäre im Gesundheitsfall mit einem Pensum von 40 % erwerbstätig und zu 60 % im Aufgabenbereich Haushalt beschäftigt. Sie durfte daher in zulässiger antizipierter Beweiswürdigung auf weitere diesbezügliche Abklärungen verzichten (vgl. BGE 141 I 60 E. 3.3 S. 64; 137 V 64 E. 5.2 S. 69; 136 I 229 E. 5.3 S. 236).