Citation: 1C_210/2015 E. 4.3

4.3. Bei seinem Entscheid über die strittige Zonenplanrevision konnte sich der Grosse Rat auf eine vom Regierungsrat erstellte, sorgfältige Zusammenfassung der Argumente des Beschwerdeführers in dessen Einsprache stützen. Diese selbst lag ihm zudem zur Einsichtnahme vor. Die Zonenplanänderung betraf rund 3'000 Parzellen und in den beiden Planauflagen wurden 156 Einsprachen eingereicht. Es ist nicht zu beanstanden, wenn sich der Grosse Rat unter diesen Voraussetzungen zu gleichgelagerten Einsprachen pauschal äusserte und nicht jedem einzelnen Einsprecher einen individuell begründeten Entscheid eröffnete. Obwohl es für den Beschwerdeführer mit einem gewissen Aufwand verbunden gewesen sein mag, in der grossrätlichen Begründung die sein Grundstück betreffenden Erwägungen aufzufinden, war es ihm durchaus möglich, den Entscheid des Grossen Rates sachgerecht beim Appellationsgericht anzufechten. Schliesslich ist nicht ersichtlich, dass der Standpunkt des Beschwerdeführers falsch verstanden oder wiedergegeben worden sein sollte, wie er geltend macht. Weder der Grosse Rat noch in der Folge das Appellationsgericht gingen davon aus, dass der Beschwerdeführer sein Grundstück lediglich ohne bauliche Änderungen wie bis anhin nutzen will. Es ist denn auch offensichtlich, dass es ihm darum geht, weiterhin uneingeschränkt über die gesamten bisherigen Nutzungsmöglichkeiten verfügen zu können. Dazu zählt namentlich die Zulässigkeit der geplanten Erstellung zweier rollstuhlgängiger Wohnungen. Dass die Unmöglichkeit eines solchen Umbaus und damit die Notwendigkeit eines Neubaus bereits abschliessend abgeklärt worden seien und dies im grossrätlichen Entscheid unberücksichtigt geblieben sei, wie der Beschwerdeführer auch noch vorträgt, ist unglaubwürdig, nachdem er sein Sistierungsgesuch vor dem Bundesgericht gerade damit begründet, diese Abklärungen noch nachholen zu wollen (vgl. E. 2). Die Begründung des grossrätlichen Entscheids erweist sich demnach als ausreichend. Im Übrigen müsste ein eventueller entsprechender Mangel mit Blick auf die durch das Appellationsgericht mit voller Kognition erfolgte Überprüfung des Entscheides des Grossen Rates gegebenenfalls als geheilt gelten (vgl. zur Möglichkeit der Heilung eines Verfahrensmangels BGE 137 I 195 E. 2.3.2 S. 197 f. mit Hinweisen).