Citation: 6A.73/2005 12.04.2006 E. 4

Schliesslich macht der Beschwerdeführer geltend, dass der Vorfall rund zweieinhalb Jahre zurückliege, weshalb mit einem Entzug heute ein Warnzweck nicht mehr erreicht werden könne (vgl. act. 1 S. 6 Ziff. 7). Gemäss der bundesgerichtlichen Rechtsprechung führt jedoch eine Verfahrensdauer von drei Jahren - jedenfalls in der Regel - nicht dazu, dass anstelle eines Ausweisentzugs bloss eine Verwarnung auszusprechen ist (BGE 128 II 131, unveröffentlichte E. 3, mit Hinweis auf BGE 122 II 180 E. 5a und 127 II 297 E. 3d). Das Vorbringen ist folglich unbegründet.