Citation: 5A_669/2014 E. A

Am 30. April 2003 schloss E.________ mit seiner Ehefrau A.________ einen öffentlich beurkundeten Ehevertrag, mit welchem sie Gütertrennung vereinbarten. Sie verzichteten auf die Vornahme der güterrechtlichen Auseinandersetzung und beschränkten sich auf Angaben zum Vermögensstand der Ehegatten nach dem Güterstandswechsel. Im Fall einer Scheidung oder Trennung sollte die Regelung dahinfallen und die güterrechtliche Auseinandersetzung diesfalls nach den Regeln der Errungenschaftsbeteiligung erfolgen, und zwar für die Dauer der gesamten Ehe. Als Eigengut der Ehefrau vereinbarten die Parteien: Übergang von je hälftigem Miteigentum der Ehegatten ins Alleineigentum der Ehefrau bezüglich der Grundstücke U.________-GBB-qqq (Haus V.________), U.________-GBB-rrr, -sss, -ttt, -uuu und -vvv (Stockwerkeinheiten) sowie W.________-GBB-www, -xxx, -yyy und -zzz (Miteigentumsanteile); drei Konten über Fr. 1'915'181.75, 100'000.-- und 40'476.-- sowie Bargeld von Fr. 220'000.--; verschiedene Beteiligungen/Forderungen (100 % F.________, Fr. 1'000'000.--; 50 % G.________, Fr. 120'000.--; Darlehen G.________, Fr. 2'200'000.--; 50 Inhaberaktien H.________ AG, Fr. 50'000.--; Darlehen H.________ AG, Fr. 50'000.--; ½ Darlehen an I.________ AG, Fr. 6'000'000.--; 132'000 Aktien J.________, Fr. 13'200.--; Darlehen K.________, 100'000.--; Rückforderung Eltern E.________, Fr. 500'000.--); diverse weitere Wertgegenstände (Hauseinrichtung, Fr. 400'000.--; Mercedes ML 320, Fr. 35'000.--; Mercedes CLK 200, Fr. 35'000.--; Chevrolet Tahoe, Fr. 50'000.--; Schmuck, Fr. 200'000.--). Als Eigengut des Ehemannes vereinbarten die Parteien: Kapitalanteil E.________ Cie, Fr. 850'000.--; Darlehen an E.________ Cie, Fr. 4'058'649.--; Aktien I.________ AG, Fr. 1'832'184.--; Darlehen an I.________ AG, Fr. 6'113'184.--; zwei Konten über Fr. 24'000.-- und 16'234.--. Ab Oktober 2003 gingen die Unternehmungen der E.________-Gruppe in Konkurs. Am 14. Juli 2008 wurde über E.________ der Konkurs eröffnet. Die Bank B.________, C.________ und D.________ sind Darlehensgläubiger von E.________. Ihre Forderungen sind rechtskräftig in der 3. Klasse kolloziert. Sie haben sich die paulianischen Anfechtungsansprüche der Konkursmasse gestützt auf Art. 260 SchKG abtreten lassen.