Citation: 5A_464/2015 E. 2.5.1

2.5.1. Der Beschwerdeführer beruft sich zunächst auf das Verhalten des Kantonsgerichts unmittelbar nach Erhalt der Eingabe vom 26. September 2014. Für seinen Standpunkt, die Akontozahlung von Fr. 200'000.-- sei von der Fristerstreckung mitumfasst gewesen, kann er aus dem Schweigen des Kantonsgerichts vor dem 30. September 2014 aber nichts ableiten, da dieser Betrag - nach dem soeben Gesagten - nicht Gegenstand seines Gesuchs vom 26. September 2014 war. Entgegen seiner Ansicht war das Kantonsgericht demnach auch nicht gehalten, bereits am 27., 28. oder 29. September 2014 zu reagieren und ihn zur Zahlung bis 30. September 2014 aufzufordern. Er kann aus dem Schweigen des Kantonsgerichts bis am 1. Oktober 2014 auch nicht ableiten, die Frist für die ganze Kaution von Fr. 381'460.-- werde abgenommen. Angesichts des klaren Wortlauts von Absatz 7 der Eingabe vom 26. September 2014 bestand für das Kantonsgericht kein Anlass, vor Fristablauf zu reagieren und den Beschwerdeführer um Klarstellung seiner Anträge zu bitten oder selber klarzustellen, dass die Frist zur Zahlung von Fr. 200'000.-- am 30. September 2014 ablaufe.