Citation: 2C_502/2016 E. A

A.A.________ und C.A.________ verpachteten ab 1997 ihren Landwirtschaftsbetrieb an D.A.________ und übertrugen diesem auch das Inventar zu Buchwerten. Ihre Aufgabe des Landwirtschaftsbetriebs per 31. Dezember 1996 wurde wegen eines Revers nicht als steuerbarer Liquidationsgewinn qualifiziert. Hinsichtlich einer im Jahr 2005 erfolgten Übertragung der Grundstücke GB F.________ Nr. uuu und Nr. vvv von A.A.________ und C.A.________ an die E.________ GmbH erwog das Bundesgericht letztinstanzlich (Verfahren 2C_708/2010), A.A.________ habe mit dem Verkauf dieser zwei Grundstücke Einkünfte aus selbstständiger Erwerbstätigkeit als Liegenschaftenhändler erzielt. Für die Ermittlung des steuerbaren Gewinns müsse jedoch auf Grund dessen, dass eine Privatentnahme (aus dem Landwirtschaftsbetrieb in das Privatvermögen) mit unmittelbar anschliessender Privateinlage (aus dem Privatvermögen in das Geschäftsvermögen des Liegenschaftenhandels) erfolgt sei, für die Einkommenssteuer auf den Einbringungswert der Grundstücke abgestellt und lediglich die Differenz zwischen Verkehrswert im Zeitpunkt der Einbringung und dem Verkaufspreis berücksichtigt werden, während die vorangegangene Überführung mit der Grundstückgewinnsteuer zu erfassen sei. Am 28. Januar 2007 verstarb C.A.________. Kurz nach seinem Todestag wünschte auch A.A.________ seinen hälftigen Miteigentumsanteil am Landwirtschaftsbetrieb an seinen Sohn D.A.________ zu übertragen. Aus diesem Grund veräusserte A.A.________ mit Veräusserungsvertrag vom 6. November 2007 die betrieblich zum Landwirtschaftsbetrieb gehörenden, sich noch in seinem Eigentum befindenden Grundstücke an D.A.________. Im Eigentum von A.A.________ verblieben die (damals) unüberbauten Parzellen AG/F.________, U.________strasse/StWEG-Nr. 1, Parzellennummern yyy und Nr. zzz (nachfolgend Parzellen Nr. yyy und Nr. zzz) sowie die beiden mit Einfamilienhäusern überbauten Parzellen AG/F.________, V.________strasse, Parzellennummer www (nachfolgend Parzelle Nr. www) und AG/F.________, W.________strasse, Parzellennummer xxx (nachfolgend Parzelle Nr. xxx). Dem Kaufvertrag vom 6. November 2007 ist zu entnehmen, dass es sich bei den nicht mitverkauften Grundstücken ausnahmslos "um Grundstücke in der Bauzone ohne landwirtschaftliche Gebäude und Anlagen" handle. Am 8. Juli 2009 veräusserte A.A.________ nach eigenen Angaben die beiden Parzellen Nr. yyy und Nr. zzz an D.A.________ zum Preis von Fr. 994'500.--. Die Steuerkommission F.________ stellte sich auf den Standpunkt, A.A.________ habe im Jahr 2007 seinen Anteil am Landwirtschaftsgewerbe definitiv an D.A.________ übergeben, weshalb zu diesem Zeitpunkt das Geschäftsvermögen seines Landwirtschaftsbetriebs liquidiert worden und die nicht mitverkauften Grundstücke in das Privatvermögen überführt worden seien. Sie veranlagte die Eheleute A.A.________ und B.A.________ für die Steuerperiode 2007 für Gewinn aus der Überführung der Parzellen Nrn. www, xxx, yyy und zzz vom Geschäfts- in das Privatvermögen zu 40 % des Tarifs. Eine Einsprache der Steuerpflichtigen wies die Steuerkommission nach Durchführung einer Verhandlung ab.