Citation: 8C_586/2015 E. 3.1

3.1. Das kantonale Gericht ist in Würdigung der medizinischen Unterlagen zum Schluss gelangt, die Beschwerdeführerin sei in einer angepassten Tätigkeit ab 15. Januar 2013 zu 80 Prozent arbeitsfähig. Für den davor liegenden Zeitraum ging es von einer 70-prozentigen Arbeitsfähigkeit ab August 2008 und von einer 60-prozentigen Arbeitsfähigkeit ab Februar 2011 aus. Dabei hat es in somatischer Hinsicht auf das Gutachten des medizinischen Zentrums C.________ vom 6. Februar 2013 und in psychiatrischer Hinsicht für die Zeit ab August 2008 auf das vom Krankenversicherer eingeholte Gutachten des Dr. med. D.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom 14. Januar 2009, für den Zeitraum ab Februar 2011 auf das psychiatrische Konsiliargutachten der MEDAS von med. pract. E.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom 3. November 2010 und für die darauf folgende Zeit auf die im Rahmen der Begutachtung des medizinischen Zentrums C.________ durchgeführte psychiatrische Beurteilung von Frau Dr. med. F.________, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 15. Januar 2013 abgestellt. In der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Maschinenführerin hätte die Versicherte im Jahr 2008 mit einem ganztägigen Pensum ein Einkommen von Fr. 57'792.- erzielt. Das durchschnittliche Einkommen einer weiblichen Angestellten bei einfachen und repetitiven Tätigkeiten habe gemäss den Tabellenlöhnen der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE Tabelle TA1 2008 Anforderungsniveau 4) Fr. 49'392.- betragen, was bei einer betriebsüblichen Arbeitszeit von 41.6 Stunden einem Jahreseinkommen von Fr. 51'368.- entspreche. Bei Gewährung eines Abzugs vom Tabellenlohn von 10 Prozent resultiere bei einer Arbeitsfähigkeit von 80 Prozent ein Invalideneinkommen von Fr. 36'985.- und damit ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 36 Prozent. Bei einer Arbeitsfähigkeit von 70 Prozent ergebe sich ein Invaliditätsgrad von 44 Prozent und bei einer Arbeitsfähigkeit von 60 Prozent ein solcher von 52 Prozent. Entsprechend setzte das kantonale Gericht für den Zeitraum vom 1. August 2008 bis 31. Januar 2011 eine Viertelsrente und vom 1. Februar 2011 bis 30. April 2013 eine halbe Rente fest.