Citation: 5A_841/2020 E. 6

Zuletzt verlangt der Beschwerdeführer in Ziffer 4 seiner Anträge, die Gerichtskosten von Fr. 200'008.20 (Bezirksgericht) und Fr. 80'000.-- (Kantonsgericht) um mindestens die Hälfte zu reduzieren. Er macht geltend, dass der Fall wegen des Wechsels von E.________ an das Kantonsgericht (vgl. E. 3.1), des Austritts der zuständigen Richterin aus dem Amtsgericht, der Wahl eines neuen Amtsgerichtspräsidenten mit verzögerter Delegation des Falles und der Überlastung des Gerichts zehn Jahre lang beim Bezirksgericht pendent geblieben sei. Aufgrund der langen Gerichtsdauer habe er bis heute über Fr. 1,3 Mio. Unterhalt an die Beschwerdegegnerin bezahlt und in dieser Zeit kein Vermögen äufnen können, sondern sein Vermögen anzehren müssen. Dass er Hemmungen hatte, wegen Verschleppung des Falles Beschwerde einzureichen, liege auf der Hand. Zudem habe die Beschwerdegegnerin vor erster Instanz massiv überklagt, indem sie im Minimum Fr. 6 Mio. und im Maximum Fr. 9 Mio. als güterrechtliche Abfindung verlangte. Die Beanstandungen laufen ins Leere. Die Höhe der Prozesskosten richtet sich nach kantonalem Recht (Art. 96 ZPO). Die korrekte Handhabung des kantonalen Tarifs überprüft das Bundesgericht nicht frei, sondern bloss auf die Verletzung verfassungsmässiger Rechte hin (ausführlich Urteil 5A_106/2014 vom 26. Mai 2014 E. 10.2 mit Hinweisen). Soweit er die Höhe der kantonalen Gerichtskosten beanstandet, macht der Beschwerdeführer nicht geltend, dass der angefochtene Entscheid seine verfassungsmässigen Rechte verletze. Dass sich die vorinstanzliche Verteilung der kantonalen Gerichtskosten nicht mit dem Bundesrecht (Art. 106 ff. ZPO) vertrage, behauptet der Beschwerdeführer im Übrigen nicht.