Citation: 8C_752/2023 E. 5.5

5.5. Gemäss Beschwerdeführer liess das kantonale Gericht ausser Acht, dass unfallbedingt eine Fehlstellung verblieben sei. Dass diese Problematik, die gemäss dem orthopädischen Teilgutachten zu einer Gangstörung und dadurch bedingten Minderbelastbarkeit des Beins, aber nur belastungsabhängig zu Schmerzen führt, auf eine ärztliche Fehlbehandlung zurückzuführen wäre, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmerte, findet in den Akten keine Stütze. Aus dem ZMB-Gutachten ergeben sich zudem auch keine Anhaltspunkte auf einen schwierigen Heilverlauf mit erheblichen Komplikationen. Insbesondere liess sich anlässlich der Begutachtung durch das ZMB nicht abschliessend klären, wodurch die verbleibenden Sensibilitätsstörungen an Fuss und Unterschenkel verursacht würden. Entgegen dem Beschwerdeführer erfolgte die von ihm geltend gemachte Druckeinwirkung gemäss Gutachten durch das Unfallgeschehen selber und nicht durch die ärztliche Behandlung. Mit der Vorinstanz können die beiden Kriterien der ärztlichen Fehlbehandlung sowie des schwierigen Heilverlaufs beziehungsweise erheblicher Komplikationen nach dem Gesagten nicht als erfüllt gelten.