Citation: 1P.589/2002 04.02.2003 E. 5

Nicht zu überzeugen vermag das Argument des Beschwerdeführers, gegen den Beschwerdegegner sei beim Verhöramt ein Strafverfahren hängig. Es ist unbestritten, dass für diese Untersuchungen ein anderer Untersuchungsrichter - mithin gerade nicht der Beschwerdeführer - zuständig ist. Dieser Untersuchungsrichter hat am 21. November 2002 entschieden, keine Strafuntersuchung gegen den Beschwerdegegner zu eröffnen. Im Übrigen ist fraglich, ob die Ausführungen des Beschwerdeführers sub "Weiteres" (Ziff. 33 ff. der Beschwerdeschrift) überhaupt zulässig sind, zumal er zu einem grossen Teil neue Tatsachen geltend macht. Im staatsrechtlichen Beschwerdeverfahren können grundsätzlich keine neuen Tatsachen und Beweismittel oder neue rechtliche Argumente vorgebracht werden (sog. Novenverbot; BGE 118 Ia 20 E. 5a S. 26; vgl. auch Kälin Walter, Das Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde, Bern 1994, S. 369). Ob es sich dabei um zulässige Noven handelt, kann vorliegend aber offen gelassen werden, da die Rüge den Vorwurf mangelnder Unabhängigkeit nicht belegt.