Citation: 8C_738/2021 E. 3.3

3.3. Zwar wird für die Ermittlung des Invalideneinkommens regelmässig der Mittelwert einer ärztlich attestierten Arbeitsfähigkeit berücksichtigt (vgl. Urteile 9C_302/2021 vom 11. November 2021 E. 5; 9C_280/2010 vom 12. April 2011 E. 4.2, nicht publ. in: BGE 137 V 71, aber in: Pra 2011 Nr. 91 S. 651). Willkür kann der Vorinstanz aber nicht vorgeworfen werden, wenn sie von einer 50%-igen Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit ausging. Diese Feststellung deckt sich auch insofern mit der übrigen medizinischen Aktenlage, als der behandelnde Dr. med. C.________, Orthopädische Chirurgie, Fusschirurgie, in seinem Bericht vom 30. September 2019 eine Steigerung der Arbeitsfähigkeit auf über 50 % aufgrund der Beschwerden als unrealistisch bezeichnete. Soweit die Beschwerdeführerin dies schon vorinstanzlich gerügt haben will, ergibt sich indessen nicht, dass die Vorinstanz bei ihrer Beweiswürdigung geradezu in Willkür verfallen wäre und die zu beachtenden bundesrechtlichen Regeln über die Beweiswürdigung missachtet oder eine Gehörsverletzung begangen hätte. Die diesbezüglichen Rügen verfangen nicht.