Citation: 5A_351/2021 E. 2.4

2.4. Vorliegend ist die angefochtene Entscheidung hybrider Natur, indem die Vorinstanz nicht nur über das Gesuch um aufschiebende Wirkung entschieden (Ziff. 1.1 und 1.2 des Dispositivs), sondern auch superprovisorische Massnahmen angeordnet hat (Ziff. 2.1 und 2.2 des Dispositivs). Zwar enthält die Entscheidung eine Rechtsmittelbelehrung. Gleichzeitig erging die Verfügung aber unbestrittenermassen ohne vorgängige Anhörung des Beschwerdeführers, was die Charakteristik superprovisorischer Massnahmen ausmacht (Urteil 5A_1023/2018 vom 8. Juli 2019 E. 6.2.3.1). Es geht denn auch aus dem angefochtenen Entscheid hervor, dass keine Anhörung des Beschwerdeführers (und Berufungsbeklagten) stattgefunden hatte, sondern dieser Gelegenheit haben werde, im Rahmen seiner Berufungsantwort zum von der Beschwerdegegnerin (und Berufungsklägerin) beantragten und vorliegend verfügten Vollstreckungsaufschub sowie zum superprovisorisch angeordneten begleiteten Besuchsrecht Stellung zu nehmen.