Citation: U 296/04 13.04.2005 E. 2

2.1 In sorgfältiger und einlässlich begründeter Würdigung der medizinischen Aktenlage hat die Vorinstanz zutreffend festgestellt, dass die bei der Beschwerdeführerin bestehenden Gesundheitsstörungen nicht mehr in einem adäquaten Kausalzusammenhang mit dem Unfall vom 11. November 1998 stehen. Insbesondere hat das kantonale Gericht auf Grund des überzeugend abgeklärten Sachverhalts zu Recht befunden, dass die Versicherte zwar noch an erheblichen gesundheitlichen Beeinträchtigungen leide, die zumindest teilweise auf das Unfallereignis zurückzuführen seien. Auf Grund der medizinischen Akten sei jedoch davon auszugehen, dass die Beeinträchtigungen ausschliesslich psychischer Natur seien und die physischen Beschwerden schon kurz nach dem Unfall eindeutig im Hintergrund gestanden hätten, weshalb die Adäquanz des Kausalzusammenhangs nach den für psychische Fehlentwicklungen nach einem Unfall geltenden Kriterien zu beurteilen sei. Weil die Adäquanzkriterien nicht im erforderlichen Umfang erfüllt seien, bestehe der Einspracheentscheid zu Recht. 2.2 Diese Schlussfolgerung ist nicht zu beanstanden. Insbesondere wurde im kantonalen Entscheid eingehend und überzeugend dargelegt, dass bei der Beschwerdeführerin im Verlauf der ganzen Entwicklung seit dem Unfallereignis vom 11. November 1998 die physischen Beschwerden nur eine sehr untergeordnete Rolle gespielt haben und stets im Hintergrund standen, während die erhobene Diagnose einer dissoziativen Störung nicht den typischen Symptomen entspricht, die nach einem Schleudertrauma zu erwarten sind, sondern beinahe ausschliesslich einer bereits vor dem erlittenen Unfall vorhandenen histrionischen Persönlichkeitsstörung zuzuordnen ist. Bezüglich der Erfüllung der für die Würdigung der Adäquanz erforderlichen Kriterien ist allerdings festzustellen, dass entgegen den Erwägungen der Vorinstanz im vorliegenden Fall auch das Kriterium der ungewöhnlich langen Dauer der ärztlichen Behandlung nicht als erfüllt gelten kann, weil die Adäquanz nach den für psychische Unfallfolgen geltenden Regeln zu beurteilen ist (BGE 129 V 103 Erw. 5b/bb, 123 V 99 Erw. 2a; RKUV 2001 Nr. U 465 S. 437) und die psychiatrischen Behandlungen dabei unberücksichtigt zu bleiben haben. 2.3 Was hiegegen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vorgetragen wird, namentlich dass die Unfallfolgen im Sinne des unbestrittenen Schleudertraumas als Auslöser zur erforderlichen psychiatrischen stationären Behandlung führten, vermag nicht durchzudringen. Demzufolge erfolgte die Einstellung der Versicherungsleistungen mangels Erfüllung der gemäss BGE 115 V 133 erforderlichen Kriterien ab 12. September 1999 zu Recht, weshalb der vorinstanzliche Entscheid zu bestätigen ist.