Citation: 9C_494/2018 E. 5.1

5.1. Im Weiteren rügt der Beschwerdeführer, er sei neben seinen somatischen Leiden auch psychisch eingeschränkt. Als selbstständig Erwerbstätiger müsse er Kunden empfangen und akquirieren, was ihm in seiner psychischen Verfassung nicht zugemutet werden könne. Von einer Verwertung der Restarbeitsfähigkeit sei somit nicht auszugehen, zumal weitere erschwerende Faktoren (Alter, seit 2012 nicht mehr erwerbstätig, etc.) hinzukämen. Soweit er geltend macht, er könne seine angestammte Arbeit aus psychischen Gründen nicht ausüben, kann er daraus nichts zu seinen Gunsten ableiten. Hierbei handelt es sich um seine subjektive Einschätzung. Laut verbindlichen vorinstanzlichen Feststellungen ist ihm diese Tätigkeit aber in Anlehnung an das Gutachten der Medexperts AG im Umfang von 50 % zumutbar (E. 4.6 hiervor). Zu prüfen bleibt die Rechtsfrage (Urteil 9C_954/2012 vom 10. Mai 2013 E. 3, in: Plädoyer 2013 Nr. 4 S. 57), ob der Beschwerdeführer angesichts seines Alters nach allgemeiner Lebenserfahrung in einem als ausgeglichen unterstellten Arbeitsmarkt (vgl. Art. 7 Abs. 1 und Art. 16 ATSG) noch als vermittelbar gelten und die ihm verbliebene Leistungsfähigkeit erwerblich verwerten kann.