Citation: 9C_379/2022 E. A

A.________ (geb. 1992), ehemals Bauspenglerin, wurde wegen Rückenbeschwerden in der Zeit von Februar 2014 bis Juli 2017 zur Hochbauzeichnerin EFZ umgeschult. Nach erfolgreichem Abschluss dieser Ausbildung hielt die IV-Stelle des Kantons Solothurn mit Verfügung vom 15. Dezember 2017 fest, es bestehe kein Anspruch auf weitere Leistungen der Invalidenversicherung (berufliche Massnahmen, Invalidenrente). Am 30. April 2019 erlitt A.________ einen Unfall. Im Hinblick auf dessen gesundheitliche Folgen meldete sie sich erneut zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung an. Die IV-Stelle holte bei der Medizinischen Abklärungsstelle (MEDAS) SMAB AG, St. Gallen, ein interdisziplinäres Gutachten (Fachrichtungen Neurologie, Orthopädie, Psychiatrie und Innere Medizin) ein (Expertise vom 23. Februar 2021). Mit Verfügung vom 25. Mai 2021 lehnte die IV-Stelle den Leistungsanspruch ab. Kurz zuvor, am 8. April 2021, hatte die Versicherte einen erneuten Unfall erlitten.