Citation: I 438/06 09.01.2007 E. 5

Zu prüfen bleibt die erwerbliche Seite. 5.1 Der Beschwerdeführer beruft sich im Zusammenhang mit dem Invalideneinkommen darauf, dass Verwaltung und Vorinstanz zu Unrecht nicht auf branchenspezifische Tabellenlöhne, etwa im Bereich Gastgewerbe, Detailhandel oder Reinigung und öffentliche Hygiene, abgestellt hätten. Wie das Eidgenössische Versicherungsgericht in dem in RKUV 2001 Nr. U 439 S. 347 publizierten Urteil erkannt hat, ist bei Versicherten, die nach Eintritt des Gesundheitsschadens lediglich noch leichte und intellektuell nicht anspruchsvolle Arbeiten verrichten können, vom durchschnittlichen monatlichen Bruttolohn ("Total") für Männer oder Frauen bei einfachen und repetitiven Tätigkeiten (Anforderungsniveau des Arbeitsplatzes 4) auszugehen. Gründe für ein Abweichen von dieser Regel liegen nicht vor. Insbesondere ist nicht einzusehen, weshalb der Beschwerdeführer in Anbetracht seiner Rückenbeschwerden ausgerechnet einer Tätigkeit im Gastgewerbe, Detailhandel oder im Bereich Reinigung nachgehen sollte. 5.2 Verwaltung und Vorinstanz haben den Tabellenlohn um einen leidensbedingten Abzug von 15 % gekürzt. Wie das kantonale Gericht diesbezüglich richtig erkannt hat, rechtfertigt sich eine Reduktion hier deshalb, weil der Versicherte nur noch einer leichten Tätigkeit nachgehen und lediglich ein Teilzeitpensum versehen kann. Andere lohnmindernde Merkmale liegen nicht vor. Der beantragte höhere Abzug von 20 % wird einzig damit begründet, dass der Beschwerdeführer nicht lange sitzen oder stehen könne. Dem wird jedoch bereits mit dem Teilpensum Rechnung getragen (BGE 126 V 78 ff. Erw. 5 und 6).