Citation: 4P.156/2003 12.08.2003 E. 2

Die Beschwerdeführerin ersucht für das Verfahren vor Bundesgericht um die Gewährung unentgeltlicher Rechtspflege. Darüber ist angesichts der mutmasslichen Gerichtskosten, die sich vorliegend nach dem Streitwert richten, vorweg zu entscheiden. 2.1 Nach Art. 152 OG gewährt das Bundesgericht einer bedürftigen Partei, deren Rechtsbegehren nicht aussichtslos erscheinen, auf Antrag Befreiung von der Bezahlung der Gerichtsgebühr sowie von der Sicherstellung der Parteientschädigung. Nötigenfalls kann ihr ein Rechtsanwalt beigegeben werden. Die Voraussetzungen für die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege nach dieser Bestimmung entsprechen denjenigen, welche Art. 29 Abs. 3 BV vorsieht. Neben der Bedürftigkeit der gesuchstellenden Partei ist insbesondere erforderlich, dass die Rechtsbegehren im Verfahren, für das die unentgeltliche Rechtspflege beantragt wird, nicht aussichtslos erscheinen. Aussichtslos in diesem Sinne sind nach konstanter Rechtsprechung Begehren, für welche die Gewinnaussichten wesentlich geringer sind als die Verlustgefahren (BGE 125 II 265 E. 4b S. 275). 2.2 Die Beschwerdeführerin rügt in ihrer staatsrechtlichen Beschwerde eine Verletzung von Art. 29 Abs. 3 BV und bringt vor, der Appellationsgerichtspräsident habe ihre Appellation zu Unrecht als aussichtslos erachtet. Die Beschwerdeführerin hält dafür, sie hätte mit Aussicht auf Erfolg im kantonalen Appellationsverfahren insbesondere beanstanden können, dass das erstinstanzliche Gericht in vorweggenommer Würdigung die von ihr angerufenen Zeugen nicht einvernommen habe, sie hätte sich mit Erfolg gegen die Qualifizierung der im Blick auf eine Beteiligung erbrachten Leistungen von B.________ als Darlehen wehren und gegen die Rückzahlung der ungerechtfertigten Bereicherung erfolgreich ihre Entreicherung einwenden können, und sie hätte die Höhe der ihr auferlegten Parteientschädigung mit Erfolg angefochten. 2.3 Die Beschwerde erweist sich bei summarischer Prüfung als aussichtslos. Ob die verfassungsrechtliche Minimalgarantie eingehalten ist, prüft das Bundesgericht in rechtlicher Hinsicht frei, in tatsächlicher Hinsicht nur auf Willkür (BGE 127 I 202 E. 3a). Die Begründung des Zivilgerichts für die Nichtabnahme der beantragten Beweismittel überzeugt bei vorläufiger Prüfung; sodann ist der Beschwerde nicht zu entnehmen, weshalb die Beschwerdeführerin damit hätte rechnen dürfen, sie müsse die von ihrem Arbeitnehmer im Blick auf eine Beteiligung geleistete Einlage nicht zurückerstatten; und schliesslich ist in der Beschwerde nicht begründet, inwiefern die erstinstanzlich gesprochene Parteientschädigung rechtswidrig sein könnte, weshalb bei summarischer Betrachtung die staatsrechtliche Beschwerde abzuweisen sein wird, soweit darauf einzutreten ist.