Citation: 2C_116/2024 E. 5.3

5.3. Zudem sind vorliegend auch keine privaten Interessen auszumachen, welche das öffentliche Interesse an einer Rückstufung überwiegen: Es steht ausser Frage, dass der Beschwerdeführer aufgrund seiner langen Anwesenheit und familiären Verankerung in der Schweiz ein hohes Interesse an einem zukünftigen Verbleib in der Schweiz hat. Der Aufenthalt des Beschwerdeführers in der Schweiz ist allerdings aktuell nicht gefährdet, sondern hängt von seinem zukünftigen Verhalten ab. Zwar besteht insoweit ein privates Interesse am Fortbestand der Niederlassungsbewilligung, als die Rückstufung zu einer substantiellen Verschlechterung der Rechtsposition des Beschwerdeführers führt. Wenn jedoch die Vorinstanz davon ausgeht, das dieses vorliegend hinter dem gewichtigen öffentlichen Interesse zurückzustehen hat, ist dies nicht zu beanstanden. Soweit der Beschwerdeführer auch in diesem Zusammenhang auf die "geringfügigen Tathandlungen" verweist, übersieht er das Ausmass seines strafrechtlichen Verhaltens. Am überwiegenden öffentlichen Interesse vermag schliesslich nichts zu ändern, dass sich der Beschwerdeführer jüngst habe wirtschaftlich positiv verankern können. So amtete der Beschwerdeführer - nach eigenen Angaben - bereits zuvor als Verwaltungsrat einer eigenen Unternehmung, was ihn allerdings nicht davon abhielt, strafrechtlich in Erscheinung zu treten.