Citation: I 128/00 30.04.2001 E. 3

3.- Bei dieser Aktenlage lässt sich der Umfang der invaliditätsbedingten Arbeitsunfähigkeit in der bisherigen und allenfalls in einer dem Leiden angepassten Tätigkeit nicht zuverlässig beurteilen, weshalb auch die Grundlagen für die Feststellung des Invaliditätsgrades mittels eines Einkommensvergleichs fehlen. Daher ist die Sache an die IV-Stelle zurückzuweisen. Diese wird die medizinischen Akten im Zusammenhang mit der - gemäss den Ausführungen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde im November 1997 wegen eines Suizidversuchs erfolgten - notfallmässigen Hospitalisierung und der anschliessenden stationären Behandlung in einer psychiatrischen Klinik sowie die von der Krankenversicherung eingeholten ärztlichen Berichte beiziehen müssen. Falls diese Unterlagen über den Gesundheitszustand und die Arbeitsfähigkeit des Versicherten im massgebenden Zeitraum (BGE 121 V 366 Erw. 1b mit Hinweisen) nicht hinreichend Aufschluss geben, wird sie alsdann eine sämtliche Aspekte des vorliegenden Falles, sowohl die vom Beschwerdeführer geklagten physischen als auch die psychischen Beschwerden umfassende medizinische Begutachtung, vorzugsweise in einer der hierfür spezialisierten Abklärungsstellen der Invalidenversicherung, anzuordnen haben. Hernach wird die Verwaltung erneut über den Leistungsanspruch befinden.