Citation: 2C_780/2022 E. 3.4

3.4. Die Vorinstanz hat festgestellt, dass bei der Beschwerdeführerin 3 von drei Nachmittagen auszugehen sei, weil sie dann effektiv an der Strasse R.________ Nr. xx fremdbetreut werde (vorstehende E. 3.1). Diese Feststellung ist nicht zu beanstanden, soweit es um die Beurteilung des Schulweges geht: Da die Beschwerdeführerin mittags an drei Tagen an der Strasse R.________ fremdbetreut wird, muss sie drei Mal pro Woche den entsprechenden Schulweg dorthin zurücklegen. Der Gemeinde U.________ ist aber darin Recht zu geben, dass für die vor Bundesgericht einzig noch streitige Beurteilung der Dauer der Mittagspause auch die Anzahl der Tage von Bedeutung sein kann, an denen tatsächlich Nachmittagsunterricht stattfindet. Denn nur für die Tage, an denen die Beschwerdeführerin 3 mittags fremdbetreut wird und am Nachmittag Unterricht hat, stellt sich die Frage, ob die (kurze) Mittagspause für sie zumutbar ist. Da die Vorinstanz hierzu keine expliziten sachverhaltlichen Feststellungen trifft, ist der Sachverhalt in dieser Hinsicht im Nachfolgenden zu ergänzen (Art. 105 Abs. 2 BGG). Wie die Gemeinde U.________ zu Recht vorbringt, ergibt sich in Bezug auf das Schuljahr 2021/2022 aus den Akten, dass die Beschwerdeführerin 3 jeweils nur an einem Nachmittag pro Woche den Nachmittagsunterricht im Kindergarten besuchte. In Bezug auf das Schuljahr 2022/2023 reichte die Gemeinde U.________ mit ihrer Beschwerdeantwort sodann die aktuellen Stundenpläne für die Schule V.________ ein, wonach die Beschwerdeführerin 3 als Erstklässlerin zwei mal in der Woche am Nachmittag Unterricht habe. Das Schuljahr 2022/2023 hatte im Zeitpunkt des vorinstanzlichen Urteils vom 23. August 2022 bereits begonnen, womit es sich bei den neu eingereichten (aber nicht datierten) Dokumenten vermutungsweise um unechte Noven handelt, die - bei gegebenen Voraussetzungen (vgl. vorstehende E. 2.3) - im bundesgerichtlichen Verfahren berücksichtigt werden könnten. Zwar äussert sich die Gemeinde U.________ nicht näher zu dieser Frage und legt sie auch höchstens sinngemäss dar, inwiefern erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gab, diese Dokumente nachzureichen. Gleichwohl rechtfertigt sich vorliegend deren Berücksichtigung jedenfalls insoweit, als dies auch im Interesse der Beschwerdeführerin 3 liegen muss: Sie war im Zeitpunkt des vorinstanzlichen Urteils offensichtlich bereits in der 1. Klasse und hatte damit - anders als noch im Kindergarten - nicht mehr nur einmal pro Woche Nachmittagsunterricht bzw. eine kurze Mittagspause.