Citation: 8C_377/2023 E. 8.2

8.2. Der RAD-Arzt Dr. med. F.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, hielt in seiner Stellungnahme vom 6. Februar 2020 fest, seit dem 1. August 2015 sei eine durchschnittliche Arbeitsunfähigkeit von 50 % ausgewiesen. Die beruflichen Eingliederungsmassnahmen hätten dazu geführt, dass die Beschwerdeführerin ihr Leistungspotenzial für eine Tätigkeit auf dem freien Markt auf 70 % habe steigern können. Ab April 2019 habe demnach eine Arbeitsfähigkeit im kaufmännischen Bereich von 70 % erreicht werden können. Die langjährige behandelnde Psychiaterin habe denn auch eine Verbesserung der psychischen Beeinträchtigung im Verlauf bestätigt.