Citation: 2C_673/2018 E. 2.3

2.3. Die Wegweisung ist ordentliche gesetzliche Folge der Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung (Art. 64 Abs. 1 lit. c BGG). Die von einer aufenthaltsbeendenden Massnahme betroffene Person kann sich unter Berufung auf besondere verfassungsmässige Rechte gegen den Wegweisungsvollzug zur Wehr setzen. In Betracht fällt namentlich die Rüge der Verletzung von Art. 3 EMRK (vgl. BGE 137 II 305 E. 3.3 S. 310). Voraussetzung ist eine den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 bzw. Art. 106 Abs. 2 (in Verbindung mit Art. 117 BGG) genügende Rüge. Der Beschwerdeführer rügt sinngemäss eine Verletzung von Art. 3 EMRK dadurch, dass er seinen Heimatstaat als durch einen langjährigen Bürgerkrieg geschädigt bezeichnet, in welchem eine hohe Kriminalitätsrate herrsche, und die Sicherheitslage nach wie vor angespannt sei, weshalb eine Wegweisung nicht zumutbar sei. Für diese Rüge fehlt es schon mangels Auseinandersetzung mit E. 5.9 des angefochtenen Urteils an einer hinreichenden Begründung.