Citation: 8C_246/2008 23.07.2008 E. 4

Bei einer Verbesserung der Erwerbsfähigkeit ist nach Art. 88a Abs. 1 IVV die anspruchsbeeinflussende Änderung im Hinblick auf die Herabsetzung oder Aufhebung der Leistung von dem Zeitpunkt an zu berücksichtigen, in dem angenommen werden kann, dass sie voraussichtlich längere Zeit dauern wird. Sie ist in jedem Fall zu berücksichtigen, nachdem sie ohne wesentliche Unterbrechung drei Monate angedauert hat und voraussichtlich weiterhin andauern wird. Nachdem Verwaltung und kantonales Gericht die anspruchsbeeinflussende Änderung des Sachverhalts mit Blick auf die Untersuchungen durch die MEDAS-Gutachter vom 22. und 24. Januar 2007 auf den 25. Januar 2007 (IV-Stelle) bzw. auf Ende Januar 2007 (kantonales Gericht) datierten, besteht der Rentenanspruch in Anwendung der zitierten Verordnungsbestimmung noch bis zum 30. April 2007 und nicht nur, wie von den Vorinstanzen angenommen, bis Ende Januar 2007.