Citation: B 51/05 07.09.2006 E. A

A.a Der 1960 geborene S.________ absolvierte nach der Sekundar- und einjährigen Handelsschule eine Ausbildung bei der Post. Ab 28. September 1992 war er als Maschinenführer/Staplerfahrer in der Y.________ AG tätig. Wegen einer psychischen Dekompensation bei paranoider Schizophrenie wurde er am 24. Mai 1994 in die Psychiatrische Klinik Z.________ eingewiesen und dort bis 1. Juli 1994 behandelt. Seither steht er bei Dr. med. O.________ in regelmässiger ambulanter psychiatrischer Therapie. Gemäss Bericht des Hausarztes Dr. med. F.________ vom 27. Juli 1995 erfolgte vom 4. bis 8. April 1995 eine weitere Hospitalisation. Das Arbeitsverhältnis wurde zufolge wiederholter Absenzen auf den 30. Juni 1995 gekündigt. Nach vorübergehender Arbeitslosigkeit war S.________ vom 4. September 1995 bis 19. Januar 1996 temporär bei der V.________ AG beschäftigt, bevor er ab 1. Februar 1996 bei der W.________ AG als Allrounder eine Festanstellung fand und damit für die berufliche Vorsorge bei der U.________ Sammelstiftung versichert war. Da er damit nach den von der IV-Stelle St. Gallen getroffenen Abklärungen entsprechend seinem Leistungsvermögen eingegliedert war, verneinte diese mit Verfügung vom 23. Dezember 1996 den geltend gemachten Anspruch auf berufliche Eingliederungsmassnahmen. Das Arbeitsverhältnis dauerte bis 30. September 1998. Anschliessend war S.________ vom 9. November 1998 bis 31. Januar 2001 als Hilfsarbeiter in der T.________ AG beschäftigt und gemäss Versicherungsausweis ab 1. April 1999 für die berufliche Vorsorge bei der A.________ Pensionskasse versichert. Am 7. Juni 2001 meldete sich S.________ erneut bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle ermittelte einen Invaliditätsgrad von 70% und sprach dem Versicherten mit Verfügung vom 12. September 2002 ab 1. Januar 2002 eine ganze Invalidenrente zu. A.b Am 5. März 2003 teilte die U.________ Sammelstiftung S.________ mit, dass sie keine Rentenleistungen erbringen werde, woran sie mit Schreiben vom 27. Mai 2003 festhielt. Zur Begründung führte sie aus, bei Eintritt der Arbeitsunfähigkeit, deren Ursache im Januar 2001 zur Invalidität geführt habe, sei S.________ nicht bei ihr versichert gewesen. Die A.________ Pensionskasse lehnte es am 7. Mai 2003 ebenfalls ab, Leistungen aus der beruflichen Vorsorge zu erbringen, weil S.________ bereits seit Jahren chronisch schizophren und zu rund 30% arbeitsunfähig sei. Da die Arbeitsfähigkeit während der Versicherungsdauer bei ihr nicht habe wiederhergestellt werden können, liege in sachlicher und zeitlicher Hinsicht ein enger Zusammenhang zwischen der Invalidität und der bereits vor Aufnahme in die A.________ Pensionskasse bestandenen Arbeitsunfähigkeit vor.