Citation: 6B_20/2023 E. 3.1

3.1. Gemäss den Ausführungen der Vorinstanz habe der Beschwerdeführer konkrete medizinische Gründe vorgebracht, die ihm das Tragen einer Gesichtsmaske verunmöglichen würden. So habe er aufgrund eines Vorfalls bei seiner Geburt panische Angst vor einer nicht ausreichenden Sauerstoffversorgung. Die für den Nachweis dieses medizinischen Grundes vom Beschwerdeführer nachträglich eingereichten Atteste würden die Anforderungen von Art. 5 Abs. 1 lit. b der COVID-19-Verordnung besondere Lage an sich zwar erfüllen. Keines der vier, jeweils nur für einen befristeten Zeitraum ausgestellten Atteste bescheinige jedoch eine Dispensation für den Zeitpunkt der Tat am 27. Juli 2021. Den Attesten lasse sich auch nicht entnehmen, dass der Beschwerdeführer an einer dauerhaften Krankheit oder Einschränkung leide. Kurz zusammengefasst kommt die Vorinstanz entsprechend zum Schluss, dass sich die geltend gemachte chronische Erkrankung respektive Behinderung durch die eingereichten ärtztlichen Atteste nicht belegen lasse und dass deren Vorliegen insbesondere für den Tatzeitpunkt nicht belegt sei.