Citation: 6B_779/2008 20.03.2009 E. 1

1.1 Die Vorinstanz geht von folgendem Sachverhalt aus: Y.________ wurde am 26. Mai 2006 von A.________ am gemeinsamen Arbeitsplatz an der Wegnahme von Pizzas gehindert, was zu einer tätlichen Auseinandersetzung führte. In der Folge begab sich Y.________ zusammen mit X.________ sowie B.________ und C.________ nach Sargans, um dort A.________ zur Rede zu stellen. A.________ erkannte die vier auf ihn wartenden Personen als potentielle Gegner und nahm einen Schraubenzieher hervor. Y.________ schlug mit dem mitgeführten Baseballschläger nach ihm, ohne ihn voll zu treffen. A.________ schickte sich daraufhin an, auf Y.________ loszugehen, wobei er nach wenigen Metern strauchelte und den Schraubenzieher verlor. Er ergriff die Flucht und kam nach einigen Metern erneut zu Fall. Y.________ schlug ihm mehrere Male mit dem Baseballschläger auf den Rücken und den Hinterkopf. Die Begleiter traktierten ihn mit Fusstritten. In der Folge erlitt A.________ lebensgefährliche Verletzungen (Blutung aus einer Zwischenrippenarterie, lebensbedrohliches Spannungspneumothorax, Blutgerinnungsstörung, Gefahr einer Fettembolie usw.). 1.2 Y.________ und X.________ wurden als Mittäter verurteilt. Ihre Beschwerden sowie die Beschwerde der Staatsanwaltschaft beziehen sich auf denselben Sachverhalt. Unter diesen Umständen rechtfertigt es sich, die Beschwerden zu vereinigen und in einem einzigen Entscheid zu beurteilen.