Citation: 1C_477/2020 E. 3.3

3.3. Der Beschwerdeführer bringt dagegen vor, aus den von Amtes wegen beizuziehenden Bauplänen sei ersichtlich, dass das Untergeschoss auf der Hälfte der Westseite um rund 1.32 m über das gewachsene Terrain hinausrage. Daraus ergebe sich eine fehlerhafte Sachverhaltsfeststellung, die letztlich auch zu einer unrichtigen Rechtsanwendung geführt habe. Entgegen den Feststellungen der Vorinstanz überrage das Untergeschoss das gewachsene Terrain nicht nur bei knapp 30 % um mehr als 1.00 m, sondern bei etwa der Hälfte. Nachdem weitere Teile des Untergeschosses das gewachsene Terrain ebenfalls - wenn auch um weniger als 1.00 m - überragten, trete das Geschoss nicht mehr als Untergeschoss in Erscheinung, sondern wirke gegenüber der Nachbarschaft als Erdgeschoss. Damit überrage das Untergeschoss das gewachsene Terrain in erheblichem Masse, weshalb das Bauvorhaben nicht von den für Unterniveaubauten geltenden Grenzabstandsvorschriften profitieren könne.