Citation: 2C_291/2022 E. 3.3.1

3.3.1. Die vorinstanzlichen Feststellungen sind im hier interessierenden Punkt verhältnismässig knapp ausgefallen. Letztlich entscheidend ist, dass der von den Eheleuten als steuerfrei deklarierte Betrag von Fr. 258'400.-- (Erbvorbezug von Fr. 23'400.-- sowie Erbschaft von Fr. 235'000.--) von der Veranlagungsbehörde in steuerbare Einkünfte aus selbständiger Erwerbstätigkeit umqualifiziert wurde. Die Veranlagungsbehörde hielt die Aufrechnung für gerechtfertigt, weil die aus dem Ausland stammenden Mittel nicht hinreichend nachgewiesen worden seien. Sie hielt fest, dass "die Nachweise über die Zuteilungsnormen nicht erbracht worden" seien (vorne E. 1.1). Um welche Zuteilungsnormen es sich handeln könnte und inwiefern diese rechtserheblich sein könnten, ist nicht ohne Weiteres ersichtlich. Gemäss Art. 24 lit. a DBG bleibt der Vermögensanfall infolge Erbschaft, Vermächtnis, Schenkung oder güterrechtlicher Auseinandersetzung ohnehin steuerfrei. Dasselbe ergibt sich aus Art. 7 Abs. 4 lit. c StHG.