Citation: K 94/02 16.12.2003 E. A

Der 1972 geborene F.________ war bis Ende April 2001 bei der Firma X.________ AG als Gipser angestellt und über diese bei der Öffentlichen Kranken- und Unfallversicherungen AG (nachfolgend: OeKK) kollektiv taggeldversichert. Am 8. Februar 2000 wurde er aufgrund eines Leistenbruchs rechts im Spital Y.________ herniotomiert. Die Operation verlief problemlos und er konnte am 11. Februar 2000 nach Hause entlassen werden. Der damalige Hausarzt Dr. med. K.________ attestierte dem Versicherten im ärztlichen Zeugnis vom 8. März 2000 für die Zeit vom 8. Februar bis 5. März 2000 eine 100%ige und anschliessend eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit. Der neue Hausarzt Dr. med. W.________, der die Praxis übernommen hatte, schrieb den Versicherten bis zum 5. Oktober 2000 weiterhin zu 50 % arbeitsunfähig. Nachdem sich dieser trotz diverser Aufforderungen vonseiten der OeKK zum Heilungsverlauf nicht äusserte, attestierte der Vertrauensarzt der OeKK, Dr. med. G.________, im Nachhinein eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % für die Zeit vom 8. Februar bis 5. März 2000 und von 50 % für die Zeit vom 6. März bis 19. April 2000. Die weitergehende Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung von Dr. med. W.________ bezeichnete er als unverständlich (Bericht vom 18. Mai 2001). Eine erneute Nachfrage des Vertrauensarztes Dr. med. T.________ vom 18. Juli 2001 beim Hausarzt des Versicherten über den Grund der bescheinigten Arbeitsunfähigkeit blieb ebenfalls unbeantwortet. Mit Verfügung vom 26. November 2001 stellte die OeKK fest, dass sie die versicherten Taggelder für die Zeit vom 8. Februar bis 5. März 2000 aufgrund einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit und anschliessend bis 19. April 2000 aufgrund einer 50%igen Arbeitsunfähigkeit geleistet habe und lehnte die Auszahlung weiterer Taggelder ab 20. April 2000 mangels rechtsgenüglichem Nachweis einer krankheitsbedingten Arbeitsunfähigkeit ab. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 30. Januar 2002 fest.