Citation: 5A_542/2024 E. 3.3

3.3. Gemäss Art. 29 Abs. 3 BV hat jede Person, die nicht über die erforderlichen Mittel verfügt, Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege, wenn ihr Rechtsbegehren nicht aussichtslos erscheint. Soweit es zur Wahrung ihrer Rechte notwendig ist, hat sie ausserdem Anspruch auf unentgeltlichen Rechtsbeistand. Soweit der Beschwerdeführer beanstandet, die Vorinstanz sei bei ihrer Beurteilung zu Unrecht davon ausgegangen, dass er über genügende Deutschkenntnisse verfüge, weicht er vom massgeblichen Sachverhalt ab (vgl. vorne E. 3.1). Weiter bringt der Beschwerdeführer vor, die Komplexität des Verfahrens sei schon daraus ersichtlich, dass auch bei der Vorinstanz Unklarheiten bezüglich der Befristung der Massnahme bestanden hätten. Zu klären gewesen sei nicht bloss die Frage, ob der Zweck der Familienbegleitung erreicht gewesen sei oder nicht. Die KESB habe die mit dem Entscheid vom 10. März 2023 festgesetzten Ziele laufend und ohne gesetzliche Grundlage erweitert. Seine Eingaben, in denen er geltend gemacht habe, die festgesetzten Ziele seien gemäss dem Zwischenbericht der Familienbegleitung vom 28. Juli 2023 erreicht, seien ignoriert und neue Ziele seien festgesetzt worden. Dass die Ziele längst erreicht worden seien, habe ausser Frage gestanden; ansonsten wäre die Festsetzung neuer Ziele nicht notwendig gewesen. Mit seinen Vorbringen übersieht der Beschwerdeführer, dass es vorliegend einzig um die Frage geht, ob er im vorinstanzlichen Beschwerdeverfahren betreffend den Entscheid der KESB vom 26. September 2023 zur Wahrung seiner Rechte auf eine unentgeltliche Vertretung angewiesen war. Mit dem erwähnten Entscheid hatte die KESB die Anträge um frühzeitige Beendigung der sozialpädagogischen Familienbegleitung und um Abschreibung des Verfahrens abgewiesen. Der Fachfrau sozialpädagogische Familienbegleitung war weiter die Befugnis erteilt worden, die Intensität der Begleitung zu reduzieren. In ihrem Zwischenbericht vom 28. Juli 2023 hatte die Familienbegleiterin zwar neue Ziele formuliert. Dass solche mit dem Entscheid vom 26. September 2023 festgesetzt worden wären, ergibt sich aus dem angefochtenen Entscheid jedoch nicht. Mit der Reduktion der Familienbegleitung einhergehende neue Ziele vermöchten als solche zudem keine erhöhte Komplexität des Verfahrens zu begründen. Dass - wie der Beschwerdeführer vorträgt - bei der Vorinstanz Unklarheiten bezüglich der Befristung bestanden hätten, lässt sich dem angefochtenen Entscheid nicht entnehmen. Die Vorinstanz hat lediglich festgehalten, es sei der KESB darin beizupflichten, dass sich nach gerade einmal dreieinhalb Monaten seit Beginn der Massnahme noch keine sichere Aussage über deren nachhaltige Zielerreichung treffen lasse. Aus dem angefochtenen Entscheid ergibt sich aber auch, dass im Entscheid der KESB ein lediglich vier Monate in der Zukunft liegendes Datum für die Beendigung der Massnahme genannt wurde. Mit seinen Vorbringen vermag der Beschwerdeführer die vorinstanzliche Beurteilung, wonach eine unentgeltliche Vertretung nicht erforderlich erscheine, daher nicht als bundesrechtswidrig auszuweisen. Die Rügen des Beschwerdeführers bezüglich der Notwendigkeit einer unentgeltlichen Vertretung erweisen sich als unbegründet.