Citation: 6B_1107/2020 E. 2.3.1

2.3.1. Der Beschwerdeführer kritisiert, die Vorinstanz habe unberücksichtigt gelassen, dass die Beschwerdegegnerin 2 in der Einvernahme vom 9. November 2016 nicht sämtliche Vorfälle angesprochen habe, die sie in der Strafanzeige erwähnt habe. Dies zeige, dass ihre Aussagen unglaubhaft seien. Zutreffend ist zwar, dass die Beschwerdegegnerin 2 in der Strafanzeige weitere Vorfälle in der Zeit zwischen dem 21. April 2016 und dem 10. Mai 2016 geltend gemacht hat, über die sich im Protokoll der Einvernahme vom 9. November 2016 keine Aussage findet. Allerdings hat die Beschwerdegegnerin 2 zu diesen Anschuldigungen in der Einvernahme bei der Polizei vom 20. September 2016 (act. D3 5/1 F. 71 ff.) ausgesagt. Dass sie auf diese in der staatsanwaltschaftlichen Einvernahme nicht mehr eingegangen ist, lässt sich etwa damit erklären, dass diese Vorfälle untergeordneter Natur waren. Jedenfalls wird dadurch die vorinstanzliche Beweiswürdigung, wonach die Aussagen der Beschwerdegegnerin 2 glaubhaft seien, nicht willlkürlich.