Citation: 9C_646/2016 E. A

Die 1956 geborene A.________ meldete sich am 25. März 2010 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Nach Abklärungen in beruflich-erwerblicher sowie medizinischer Hinsicht verfügte die IV-Stelle Bern am 29. September 2010 die Kostenübernahme für ein vom 1. September bis 31. Oktober 2010 dauerndes Arbeitstraining sowie am 5. Oktober 2010 die Ausrichtung eines entsprechendes Taggeldes. Mit Verfügung vom 3. Oktober 2011 verneinte sie einen Anspruch auf berufliche Massnahmen und schloss die Eingliederungsbemühungen ab. In der Folge wurden weitere medizinische Unterlagen eingeholt und Erhebungen im Haushalt der Versicherten vorgenommen (Abklärungsbericht Haushalt vom 17. Juli 2012). Gestützt darauf ermittelte die Verwaltung auf der Basis einer ohne Gesundheitsschädigung im Umfang von 80 % ausgeübten Erwerbstätigkeit und einer Beschäftigung im Aufgabenbereich von 20 % einen Invaliditätsgrad von gewichtet 26 % und stellte vorbescheidweise die Ablehnung des Rentenbegehrens in Aussicht. Dagegen wehrte sich A.________ und liess die Durchführung einer interdisziplinären Begutachtung beantragen. Nachdem die Versicherte Ende Mai 2012 eine akute Aortendissektion erlitten hatte und operativ versorgt worden war, empfahl der Regionale Ärztliche Dienst (RAD) mit Stellungnahme vom 8. Januar 2013 vertiefte gutachtliche Abklärungen. Diese fanden ihren Abschluss in einer Expertise der Medizinischen Abklärungsstelle (MEDAS) Interlaken Unterseen GmbH vom 10. September 2013. Im Juli bzw. September 2013 erteilte die IV-Stelle Kostengutsprache für ein Belastbarkeitstraining vom 1. Juli bis 30. November 2013, welches jedoch frühzeitig per 12. November 2013 abgebrochen wurde. Am 20. Dezember 2013 verfügte sie den Abschluss der beruflichen Massnahmen. Mittels Vorbescheids kündigten die IV-Organe ferner bei gleichbleibendem Status sowie einem gewichteten Invaliditätsgrad von 26 % erneut einen abschlägigen Rentenbescheid an. Auf Einwand von A.________ hin wurden Stellungnahmen des Abklärungsdienstes vom 5./7. Februar sowie 26. Mai/4. Juni 2014 und des RAD vom 15. Juli 2014 beigezogen. Mit Verfügung vom 7. August 2014 bestätigte die IV-Stelle ihre Rentenablehnung.