Citation: 2A.603/2002 10.07.2003 E. 4

Der Beschwerdeführer rügt, dass ihm - weil nicht anwaltlich vertreten - keine Parteientschädigung zugesprochen worden sei, obwohl er genau gleichviel Arbeit gehabt habe wie ein Anwalt. Der Beschwerdeführer ist im vorinstanzlichen Verfahren mehrheitlich unterlegen; nur im Kostenpunkt hat er teilweise obsiegt. Gemäss Art. 64 Abs. 1 VwVG kann die Beschwerdeinstanz der ganz oder teilweise obsiegenden Partei von Amtes wegen oder auf Begehren hin eine Parteientschädigung für die ihr erwachsenen, notwendigen und verhältnismässig hohen Kosten zusprechen. Nach Art. 8 der Verordnung vom 10. September 1969 über Kosten und Entschädigungen im Verwaltungsverfahren (SR 172.041.0) hat die Partei, die Anspruch auf Parteientschädigung erhebt, der Beschwerdeinstanz vor dem Beschwerdeentscheid eine detaillierte Kostennote einzureichen. Der Beschwerdeführer hat weder in seiner Beschwerde vom 12. Januar 2001 an die Beschwerdekommission ein Gesuch gestellt noch in der Folge eine Kostennote eingereicht. Entschädigt werden Parteikosten sodann nur, wenn sie notwendig, das heisst für eine wirksame Rechtsverfolgung unerlässlich sind, und wenn sie zudem verhältnismässig hoch sind (vgl. im Einzelnen Kölz/Häner, Verwaltungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege des Bundes, 2. Aufl., Zürich 1998, Rzn. 705 ff.). Keine dieser Voraussetzungen ist im Fall des Beschwerdeführers, der nach eigenen Angaben mit der Materie vertraut war, erfüllt. Selbst bei einem Beschwerdeführer, der selber Anwalt war, wurde etwa die Notwendigkeit zur Entschädigung von Parteikosten verneint (Kölz/Häner, a.a.O., Rz. 706, mit Hinweisen). Die Beschwerde erweist sich damit in diesem Punkt als unbegründet.