Citation: 4A_2/2020 E. 3.3.2

3.3.2. Die Vorinstanz beurteilte den Ausgang eines sozialversicherungsrechtlichen Verfahrens als unsicher (vgl. hiervor E. 3.2.4) und erwog, ein solches Verfahren hätte das Scheidungsverfahren in die Länge gezogen (vgl. hiervor E. 3.2.3). Sie folgerte, mit Blick auf den Wunsch der Klientin nach einem raschen Scheidungsverfahren sei nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit dargetan, dass sie sich für diesen Weg entschieden hätte, vielmehr hätte es dazu sehr guter Prozesschancen bedurft (vgl. hiervor E. 3.2.5). Dabei handelt es sich um eine einzelne, verknüpfte Begründung: Aufgrund gewisser Umstände (unsichere Prozessaussichten, Verlängerung des Scheidungsverfahrens etc.) sei nicht dargetan, dass der Prozess gegen die Vorsorgeeinrichtung bei pflichtgemässem Vorgehen des Beschwerdegegners mit überwiegender Wahrscheinlichkeit geführt worden wäre. Damit legte die Vorinstanz ihrer Beurteilung das richtige Beweismass zugrunde.