Citation: 8C_109/2008 03.10.2008 E. 5

Fest steht, dass die Versicherte vor dem zweiten Unfall vom 12. Dezember 2002 wieder voll arbeitsfähig war und ihre nach dem ersten Unfall aufgetretenen Beschwerden vollständig abgeheilt waren (vgl. Urteil 8C_89/2008 vom 3. Oktober 2008, E. 3). Weiter hat das Bundesgericht im eben genannten Urteil (E. 8.7.2) erkannt, dass die Beschwerdegegnerin ab 16. Februar 2004 - abgesehen von wenigen kurzfristigen vollständigen Arbeitsunterbrüchen - die medizinisch ausgewiesene Arbeitsfähigkeit von 50 % in der angestammten Tätigkeit uneingeschränkt zu verwerten vermochte, und dass schon nach dem Aufenthalt in der Rehaklinik Y.________ gemäss Bericht vom 14. Juli 2003 neben der Fortsetzung einer ambulanten Physiotherapie in erster Linie nur noch eine psychologische Betreuung indiziert war (E. 5.2 des genannten Urteils), da bereits laut diesem Bericht die Gefahr einer depressiven Entwicklung und Entstehung einer somatoformen Störung bestand. Die in der Folge ab 24. September 2003 eingeleitete Einzelpsychotherapie in der Muttersprache der Versicherten bei Psychiater Dr. med. C.________ brach die Beschwerdegegnerin jedoch schon am 19. Dezember 2003 wieder ab.