Citation: 8C_888/2008 19.08.2009 E. 5

Als Erstes ist die Gutgläubigkeit des EL-Bezugs hinsichtlich der Rente der Versicherung Z.________ des K.________ zu püfen. 5.1 Auf Grund der Akten steht fest, dass K.________ bei der Versicherung Z.________ am 24. April 1984 mit Wirkung ab 1. Mai 1984 eine Einzel-Lebensversicherung "Tricash" (Police Nr. ...) abgeschlossen hatte, welche unter anderem folgende Leistung vorsah: bei Erwerbsunfähigkeit nach einer Wartefrist von 720 Tagen eine jährliche Rente von Fr. 5000.-. Weiter besass seine Ehefrau O.________ bei der Versicherung Z.________ seit 1992 eine Einzel-Lebensversicherung "Versicherung Z.________ plus" (Police Nr. ...) mit einer zehnjährigen Laufzeit. Im hier zu beurteilenden Zeitraum vom 1. August 2002 bis 30. Juni 2006 bezog K.________ aus seiner Police "Tricash" (Nr. ...) der Versicherung Z.________ die jährliche Rente von Fr. 5000.-, welche indessen von der Beschwerdegegnerin bei der ursprünglichen EL-Berechnung nicht berücksichtigt, sondern erst bei der Rückforderung einbezogen wurde. Streitig ist als Erstes, ob sich die Beschwerdeführer hinsichtlich dieser Rente der Versicherung Z.________ des K.________ auf den guten Glauben berufen können.