Citation: 4A_115/2014 E. 1.3

1.3. Die Beschwerde befasst sich allerdings ausser mit Themen des Endurteils vom 22. November 2013 auch mit dem Thema des appellationsgerichtlichen Zwischenentscheids vom 21. Juni 2006, d.h. der (Vor) Frage des adäquaten Kausalzusammenhangs zwischen dem Unfall und der (behaupteten) psychisch bedingten Erwerbsunfähigkeit des Beschwerdegegners, die das Appellationsgericht damals abschliessend beurteilte und auf die es im Endurteil zurückzukommen ablehnte. Dies ist insoweit grundsätzlich zulässig, als es sich beim Entscheid vom 21. Juni 2006 um einen Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 Abs. 1 BGG handelt, als das Bundesgericht auf eine Beschwerde gegen diesen im Urteil 4C.31/2007 vom 20. März 2007 nicht eingetreten ist und als der Zwischenentscheid sich auf den Inhalt des hier angefochtenen Endentscheids auswirkt (Art. 93 Abs. 3 BGG). So kann auch ein unter der Herrschaft des aOG ergangener Zwischenentscheid zusammen mit dem nach Inkrafttreten des BGG am 1. Januar 2007 (AS 2006 1069) gefällten, anfechtbaren Endentscheid mitangefochten werden, wobei auf das Verfahren auch insoweit das neue Recht, d.h. das BGG anwendbar ist, was sich mit dem Wortlaut von Art. 132 Abs. 1 BGG vereinbaren lässt (Urteile 5A_188/2011 vom 5. September 2011 E. 3.3.1 und 5A_774/2008 vom 2. November 2009 E. 2.1/2.2). Der Beschwerdegegner geht fehl, wenn er dafür hält, die Beschwerdeführerin habe den Zwischenentscheid vom 21. Juni 2006 nicht nach Art. 93 Abs. 3 BGG mitangefochten, da sie ausschliesslich die Aufhebung des Urteils vom 22. November 2013 beantrage, so dass auf ihre Vorbringen in der Beschwerde gegen den Zwischenentscheid bzw. gegen die Bejahung des adäquaten Kausalzusammenhangs nicht einzutreten sei. Dass in den Beschwerdeanträgen nicht ausdrücklich die Aufhebung des Zwischenentscheids vom 21. Juni 2006 beantragt wird, schadet der Beschwerdeführerin vorliegend nicht, da ihre Beschwerdeschrift eine rechtsgenügende, klar gegen die Beurteilung des adäquaten Kausalzusammenhangs im Zwischenentscheid gerichtete Begründung enthält. Der Zwischenentscheid ist damit als gültig mitangefochten zu betrachten und auf die gegen diesen gerichteten Rügen grundsätzlich einzutreten (vgl. Urteil 4A_424/2011 vom 2. November 2011 E. 1.5.1).