Citation: 2C_868/2019 E. 4.7.1

4.7.1. Im Zusammenhang mit seinen privaten Interessen bringt der Beschwerdeführer vor, dass bei der vorinstanzlichen Würdigung der familiären Verhältnisse die Interessen seiner beiden minderjährigen Söhne hätten berücksichtigt werden müssen; sie seien zu Unrecht nicht angehört worden (Art. 12 des Übereinkommens vom 20. November 1989 über die Rechte des Kindes [KRK; SR 0.107]). Die von der Vorinstanz vorgenommene antizipierte Beweiswürdigung sei willkürlich, lasse sie doch unbeachtet, welche zeitliche und qualitative Intensität die Beziehung der beiden Söhne zum Beschwerdeführer - und insbesondere auch zu deren Halbschwester - aufweise und was die Wegweisung von Vater und Halbschwester für deren weitere Entwicklung bedeute.