Citation: 8C_571/2020 E. 3.3

3.3. Bezüglich der Auswirkungen der unfallbedingt eingeschränkten Leistungsfähigkeit in wirtschaftlicher Hinsicht ging die Vorinstanz gestützt auf das Gutachten vom 7. Januar 2020 davon aus, dass die Beschwerdegegnerin in ihrer bisherigen Tätigkeit als Fachfrau Gesundheit, die einer angepassten Tätigkeit entspreche, unfallbedingt zu 25 % eingeschränkt sei. Die medizinisch-theoretisch geschätzte Arbeitsunfähigkeit entspreche daher grundsätzlich dem Invaliditätsgrad, weshalb von einem unfallbedingten Invaliditätsgrad von 25 % auszugehen sei. Das kantonale Gericht erkannte demzufolge, dass die Beschwerdegegnerin ab 1. Januar 2016 einen Anspruch auf eine Invalidenrente aufgrund eines Invaliditätsgrades von 25 % habe. Da gemäss Gutachten eine weitere Behandlung über den Fallabschluss hinaus notwendig gewesen und nach wie vor notwendig sei, um den erreichten Zustand und die Leistungsfähigkeit aufrechtzuerhalten sowie eine Verschlimmerung zu verhindern, habe die Beschwerdegegnerin über den 31. Dezember 2015 hinaus Anspruch auf Übernahme der betreffenden Behandlungskosten.