Citation: 5A_763/2022 E. 2

Im angefochtenen Entscheid wird der Schwächezustand (seit 30 Jahren bestehende paranoide Schizophrenie mit episodischem Verlauf und zunehmendem Residuum und seit 3 Jahren paranoide Schizophrenie mit konktinuierlichem Verlauf bei Verweigerung der Neuroleptika) sowie das selbst- und drittgefährdende Verhalten, die Erforderlichkeit der stationären Unterbringung zur Begutachtung und die Eignung der Klinik unter Bezugnahme auf das am 19. Juli 2022 erstellte Gutachten (welches von einer schwergradigen ausgeprägten paranoiden Schizophrenie ausgeht) behandelt. An der Verhandlung zeigten sich ein imponierendes Wahngebilde und insbesondere ausgeprägte Körperhalluzinationen.