Citation: 6B_164/2020 E. 2.3

2.3. Der Beschwerdegegner macht in seiner Vernehmlassung im Wesentlichen geltend, die von der Beschwerdeführerin erhobenen Rügen seien als Sachverhaltsrügen zu qualifizieren. Inwiefern die von der Vorinstanz getroffene Tatsachendarstellung willkürlich bzw. unhaltbar sein sollte, lege die Beschwerdeführerin nicht dar. Ihre Ausführungen würden sich auf eine rein appellatorische Kritik beschränken, auf welche nicht einzutreten sei. Im Übrigen habe die Vorinstanz die subjektive Rücksichtslosigkeit zu Recht verneint. Wie diese zutreffend festhalte, würden besondere Umstände vorliegen, welche das Ableiten grober Fahrlässigkeit aus einer objektiv groben Verkehrsregelverletzung nicht zulassen würde. Es liege keine Rücksichtslosigkeit vor, sodass zumindest in Anwendung des Grundsatzes "in dubio pro reo" zu seinen Gunsten von einer einfachen Verkehrsregelverletzung auszugehen sei.