Citation: 7B_369/2023 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer rügt eine Rechtsverweigerung bzw. eine Rechtsverzögerung. Er meint, die Strafbehörden hätten es bisher zu Unrecht abgelehnt, über die Frage der Zuständigkeit der Jugendstrafbehörde zu entscheiden. Diese sei stattdessen "zwischen den Behörden hin und her geschoben" worden. Nach Rückweisung der Akten durch die Oberstaatsanwaltschaft habe sich auch die Vorinstanz "mit dem Manöver der Neueröffnung eines Verfahrens unter neuer Geschäftsnummer um eine Entscheidung gedrückt". Bei Einreichung der Beschwerde vom 12. Dezember 2022 sei deren Zuständigkeit nämlich noch "klar gegeben" gewesen. Ihre Weigerung, einen Entscheid zu fällen, sei als Rechtsverweigerung bzw. -verzögerung zu werten. Die Vorinstanz habe zudem das Beschleunigungsgebot verletzt. Im Übrigen habe sich auch das Bezirksgericht bislang weder zur Gültigkeit der Anklage noch zur Zuständigkeit geäussert und beabsichtige offenbar, erst im Rahmen der Hauptverhandlung bzw. des Sachentscheides darüber zu entscheiden, was jedoch eine weitere Rechtsverzögerung zur Folge hätte.