Citation: I 43/04 29.06.2004 E. 3

3.1 Da es um Versicherungsleistungen geht, sind gemäss Art. 134 OG keine Gerichtskosten zu erheben. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege im Sinne der Befreiung von den Gerichtskosten ist deshalb gegenstandslos. 3.2 Dem Ausgang des letztinstanzlichen Verfahrens entsprechend stünde dem obsiegenden Versicherten grundsätzlich eine Parteientschädigung zu (Art. 135 OG in Verbindung mit Art. 159 Abs. 2 OG). In Anwendung des Verursacherprinzips muss unnötige Kosten jedoch bezahlen, wer sie verursacht hat; dementsprechend kann keine Parteientschädigung beanspruchen, wer zwar im Prozess obsiegt, sich aber den Vorwurf gefallen lassen muss, er habe es wegen Verletzung der Mitwirkungspflicht selber zu verantworten, dass ein unnötiger Prozess geführt worden ist (SVR 2004 ALV Nr. 8 S. 22 Erw. 3.1 mit Hinweisen). Dies ist hier der Fall: Der Beschwerdeführer hätte bereits im vorinstanzlichen Verfahren Hand zur Untersuchung durch Dr. med. F.________ bieten müssen (vgl. Erw. 2.2 hievor). Der Prozess vor dem Eidgenössischen Versicherungsgericht wäre deshalb nicht notwendig gewesen, sodass die dadurch entstandenen Parteikosten - mithin der Aufwand zur Erstellung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde - unnötig waren und vom Beschwerdeführer selber zu tragen sind (Art. 135 OG und Art. 159 Abs. 5 OG in Verbindung mit Art. 156 Abs. 6 OG; vgl. BGE 125 V 375 Erw. 2b sowie ZAK 1988 S. 400). Somit ist das Gesuch um unentgeltliche Verbeiständung abzuweisen, da andernfalls das Verursacherprinzip unterlaufen würde und die Kosten für den unnötigen Prozess von der Allgemeinheit zu tragen wären. Im Weiteren hat der Beschwerdeführer aufgrund des Verursacherprinzips von Bundesrechts wegen (allenfalls aber aufgrund der kantonalen Regelung) keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung vor der Vorinstanz, da er den Bericht des Dr. med. H.________ vom 27. November 2002 - d.h. vor Verfügungserlass am 12. Dezember 2002 erstellt - umgehend der IV-Stelle hätte zukommen lassen müssen. Diesfalls hätte die Verwaltung diesen Bericht vor dem Erlass ihrer Verfügung berücksichtigt, was wiederum den erstinstanzlichen Prozess nicht nötig oder zumindest wesentlich vereinfacht hätte. Dies wird das kantonale Gericht, welches über eine Parteientschädigung für das vorinstanzliche Verfahren entsprechend dem Ausgang des letztinstanzlichen Prozesses zu befinden haben wird, zu berücksichtigen haben.