Citation: 8C_209/2022 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz bestätigte bereits mit Rückweisungsurteil vom 30. Oktober 2020, die IV-Stelle habe zu Recht einen Revisionsgrund nach SchlBest. IVG bejaht. Auf das beweiskräftige, den Anforderungen der Rechtsprechung genügende ABI-Gutachten sei abzustellen und folglich (ab 2015) hinsichtlich einer leidensangepassten leichten Tätigkeit von einer Arbeitsfähigkeit von 70% auszugehen. Auf dieser Grundlage ermittelte die Beschwerdegegnerin durch Einkommensvergleich laut Verfügung vom 17. Februar 2021 einen Invaliditätsgrad von (gerundet) 33%. Demgegenüber stellte das kantonale Gericht in Bezug auf das im Revisionszeitpunkt für die Festsetzung der Vergleichseinkommen unbestritten massgebende Jahr 2019 sowohl hinsichtlich des hypothetisch ohne Gesundheitsschaden erzielbaren Lohnes (Valideneinkommen) als auch bezüglich des Einkommens, welches die Beschwerdeführerin trotz ihrer gesundheitlichen Einschränkungen mit einer leidensangepassten Tätigkeit zu erwerben vermöchte (Invalideneinkommen), auf andere Vergleichswerte ab. Zudem berücksichtigte es im Gegensatz zur IV-Stelle einen leidensbedingten Tabellenlohnabzug von 10% und gelangte auf diese Weise zu einem Invaliditätsgrad von 54%. Folglich passte es die Verfügung vom 17. Februar 2021 insoweit an, als es die seit 1. November 2000 ausgerichtete ganze Invalidenrente per 1. März 2021 auf eine halbe Invalidenrente herabsetzte.