Citation: 9C_746/2018 E. 2.2

2.2. Wie bereits das kantonale Gericht feststellte, setzten sich die Gutachter der medexperts AG eingehend mit den Berichten der behandelnden Ärzte sowie der Verdachtsdiagnose eines TOS auseinander und begründeten ihr Abweichen von der diagnostischen Einordnung der behandelnden Ärzte mit den - trotz diversen Untersuchungen - fehlenden objektiven Befunden. Die medexperts-Gutachter kamen zum Schluss, in der neurologischen Untersuchung seien keine klinischen Hinweise auf ein TOS vorhanden gewesen. Weder eine Nervenkompression noch eine arterielle oder venöse Abflussstörung hätten objektiviert werden können. Es liege insgesamt ein klinisch neurologisch unauffälliger Befund vor, so dass die beschriebenen Beschwerden und die Schmerzen aus objektiver Sicht nicht nachvollzogen werden könnten. Im Weiteren geht aus dem vorinstanzlichen Entscheid hervor, dass die Gutachter der medexperts AG in der Stellungnahme vom 23. Oktober 2017 wiederholten, ein TOS sei neurologisch und neurophysiologisch nicht nachweisbar. Laut kantonalem Gericht legten diese dar, weshalb die Berichte des behandelnden Arztes Prof. Dr. med. B.________ vom 12. Oktober und 9. November 2016 sowie vom 23. März 2017 nichts an ihrer Einschätzung zu ändern vermochten. Soweit sich die Beschwerdeführerin auf eine Stellungnahme des Prof. Dr. med. B.________ vom 3. November 2017 beruft und geltend macht, das Verneinen eines TOS zeige sich mit Blick auf diesen Bericht als unrichtig, ist auf die vorinstanzlichen Erwägungen zu verweisen, wonach dieser Einwand unbehelflich ist. Insbesondere stellte das kantonale Gericht hierzu fest, dass Prof. Dr. med. B.________ in seinem Bericht ein vermutetes (d.h. nicht nachweisbares) neurogenes TOS diagnostiziert habe, das den Gutachtern der medexperts AG ebenfalls bereits aus den Vorakten bekannt gewesen sei. Im Übrigen kommt es invalidenversicherungsrechtlich nicht auf die Diagnose, sondern einzig auf die Auswirkungen einer Erkrankung auf die Arbeitsfähigkeit an (vgl. etwa Urteil 9C_549/2017 vom 13. Februar 2018 E. 3.3 mit Hinweis). Vor diesem Hintergrund ist eine offensichtlich unrichtige Sachverhaltsfeststellung (Art. 105 Abs. 2 BGG; vgl. auch Art. 97 Abs. 1 BGG) durch die Vorinstanz nicht ersichtlich und wird durch die Vorbringen der Beschwerdeführerin auch nicht aufgezeigt. Eine Verletzung von Art. 6 EMRK kann dem kantonalen Gericht ebenfalls nicht vorgeworfen werden.