Citation: 1C_167/2020 E. A

A.________ ist Inhaber des Führerausweises der Unterkategorie C1 und unterliegt der periodischen verkehrsmedizinischen Kontrolluntersuchung gemäss Art. 27 Abs. 1 lit. a Ziff. 1 der Verordnung vom 27. Oktober 1976 über die Zulassung von Personen und Fahrzeugen zum Strassenverkehr (Verkehrszulassungsverordnung, VZV; SR 741.51). Gemäss ärztlichem Bericht zur Kontrolluntersuchung vom 27. Dezember 2016 hat A.________ zum damaligen Zeitpunkt nicht an verkehrsmedizinisch relevanten Krankheiten gelitten. Nach der Kontrolluntersuchung vom 11. November 2019 informierte die untersuchende Ärztin das Strassenverkehrsamt des Kantons Luzern, dass bei A.________ verkehrsmedizinisch relevante Erkrankungen oder Zustände in Form von psychischen Erkrankungen bzw. "Medikation: Cipralex, Concerta und Remeron" bestünden und empfahl die Durchführung einer Beurteilung durch einen Verkehrsmediziner der Stufe 4. Das Strassenverkehrsamt zeigte A.________ am 13. November 2019 die Eröffnung eines Administrativverfahrens an und gewährte ihm das rechtliche Gehör. Dieser äusserte sich im Rahmen seiner Stellungnahme dahingehend, dass er seit Jahren auf Medikamente angewiesen sei und er daher nicht nachvollziehen könne, weshalb ihm nun ein Führerausweisentzug wegen fehlender Fahreignung in Aussicht gestellt werde. In der Folge holte das Strassenverkehrsamt bei der untersuchenden Ärztin eine Stellungnahme ein. Mit Verfügung vom 4. Dezember 2019 entzog das Strassenverkehrsamt des Kantons Luzern A.________ den Führerausweis vorsorglich und ordnete die Überprüfung der Fahreignung durch einen Arzt der Stufe 4 auf eigene Kosten an. Diese Verfügung focht A.________ beim Kantonsgericht Luzern, 4. Abteilung, an, welches die Beschwerde mit Urteil vom 11. Februar 2020 abwies.