Citation: 6B_160/2018 E. 2.2

2.2. Der Beschwerdeführer beantragte am 4. Mai 2017, dass K.________ anlässlich der Berufungsverhandlung als Zeugin zu befragen sei. X.________ habe dieser in einem "lockeren Gespräch" offenbart, dass der Brand auf seine Initiative hin passiert sei und solche "Sachen" nur mit Ausländern zu bewerkstelligen seien. Als Verantwortlichen für die Brandstiftung habe X.________ eine Person mit einem "Balkan-Namen" erwähnt. Durch die Vorinstanz zur Vernehmlassung eingeladen, unterstützten die Staatsanwaltschaft und die Privatklägerinnen diesen Beweisantrag. X.________ sprach sich hingegen gegen die Zeugeneinvernahme aus. Am 13. Juni 2017 hiess die Vorinstanz den Beweisantrag des Beschwerdeführers gut. Die Berufungsverhandlung und die Einvernahme von K.________ erfolgten am 12. September 2017. Am 13. September 2017 stellte die Verteidigerin des Beschwerdeführers den Antrag, die Parteiverhandlung sei wieder aufzunehmen. K.________ und L.________ seien (erneut) als Zeugen einzuvernehmen. Zur Begründung führte sie aus, L.________ habe ihr am 13. September 2017 vorab telefonisch und danach mittels E-Mail mitgeteilt, am Vortag einen Anruf von K.________ erhalten zu haben. Letztere habe ihm eröffnet, aus Angst vor X.________ als Zeugin nicht die Wahrheit gesagt zu haben. Die Vorinstanz lehnte die Anträge des Beschwerdeführers mit Beschluss vom 14. September 2017 ab. Sie begründete dies damit, dass keine Mängel in der Beweiserhebung vorliegen würden und der Fall spruchreif sei. Am 15. September 2017 eröffnete die Vorinstanz das Urteil.