Citation: I 610/01 02.06.2003 E. 4

Während die Verwaltung für die Ermittlung des invaliditätsbedingt zu leistenden Betreuungsaufwandes in Hauspflege gänzlich auf den Abklärungsbericht der IV-Stelle vom 20. März 2001 abstellte, wonach der Aufwand für Behandlungs- und Grundpflege aktuell 3 Stunden 22 Minuten betrage, wich die Vorinstanz davon insoweit zu Gunsten des Versicherten ab, als wegen nicht altersentsprechender Notdurftverrichtung ein zusätzlicher Aufwand von bis zu 32 Minuten anerkannt wurde, was gemäss Art. 4 Abs. 4 lit. d IVV gesamthaft aber immer noch einen geringen Mehraufwand ergibt. Die Mutter des Versicherten will weitere 23 Minuten für das tägliche Windelnwechseln als invaliditätsbedingt anerkannt haben. Darüber hinaus bestehe beim Waschen ein von Verwaltung und Vorinstanz zu Unrecht als altersentsprechend bezeichneter Aufwand von täglich achteinhalb Minuten. Sodann sei der tägliche Zeitaufwand für Arzt- und Therapiebesuche nicht wie im Bericht festgehalten 47, sondern 54 Minuten; die Differenz erkläre sich dadurch, dass nur Therapie-, nicht aber auch Arztbesuche anerkannt worden seien.