Citation: C 265/02 26.05.2003 E. A

Nach der mit Schreiben vom 27. April 2001 erfolgten Kündigung durch die Arbeitgeberfirma wurde F.________, geboren 1963, ab dem 2. Juni 2001 bei vollem Gehalt freigestellt. Nachdem über die Arbeitgeberfirma am 5. Juli 2001 der Konkurs eröffnet worden war und sich F.________ bereits am 4. Juli 2001 bei der Arbeitslosenversicherung zum Bezug von Insolvenzentschädigung für die Monate Juni bis August 2001 angemeldet hatte, lehnte die Arbeitslosenkasse des Kantons St. Gallen die Leistungsausrichtung ab. Dies wurde vom Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen mit Entscheid vom 5. Februar 2002 bestätigt, weil F.________ wegen seiner Freistellung ab Juni 2001 vermittelbar gewesen sei. Gegen diesen Entscheid ist kein Rechtsmittel erhoben worden. Ebenfalls am 4. Juli 2001 beantragte F.________ bei der Arbeitslosenversicherung (diesmal bei der Arbeitslosenkasse der Gewerkschaft Bau & Industrie GBI) Arbeitslosenentschädigung ab dem 5. Juli 2001, nachdem er sich schon am 3. Juli 2001 zur Arbeitsvermittlung angemeldet hatte. Mit Verfügung vom 25. April 2002 setzte die Arbeitslosenkasse der Gewerkschaft Bau & Industrie GBI den Beginn der Rahmenfrist für den Leistungsbezug auf den 6. Juli 2001 fest, da F.________ bis zur Konkurseröffnung der Arbeitgeberfirma am 5. Juli 2001 freigestellt gewesen sei.