Citation: 2A.471/2006 17.10.2006 E. A

Der türkische Staatsangehörige X.________Fahrettin Camkuru (geb. 1966) reiste am 11. Juli 1988 in die Schweiz ein und stellte ein Asylgesuch, das mit Entscheid des Justiz- und Polizeidepartements vom 11. Februar 1990 letztinstanzlich abgewiesen wurde. X.________ hatte die Schweiz bis zum 15. April 1990 zu verlassen. Er kam der Ausreisepflicht indessen nicht nach und hielt sich vom 16. April 1990 bis 21. März 1996 illegal hier auf. Am 17. März 1996 wurde er im Kanton Aargau verhaftet und mit Strafbefehl der Bezirksanwaltschaft Zürich vom 18. März 1996 wegen illegalen Aufenthaltes mit drei Monaten Gefängnis, bedingt mit einer Probezeit von zwei Jahren, bestraft. Am 22. März 1996 stellte X.________ ein erneutes Asylgesuch. Am 13. Mai 1997 verhaftete die Kantonspolizei Zürich X.________ unter dem Vorwurf, einen Taxifahrer zusammengeschlagen zu haben. Das Bezirksgericht Bülach bestrafte ihn deswegen mit Urteil vom 7. Januar 1999 mit sechs Monaten Gefängnis, bedingt ausgesprochen mit einer Probezeit von vier Jahren. Die Strafe gemäss Strafbefehl vom 18. März 1996 wurde für vollziehbar erklärt. Am 8. Januar 1999 heiratete X.________ eine hier niedergelassene türkische Staatsangehörige (geb. 1965). Bereits am 13. Februar 1999 soll er ihr gegenüber gewalttätig geworden sein, weshalb er bis zum 18. Februar 1999 in Untersuchungshaft weilte; an diesem Tag zog die Ehefrau den Strafantrag wegen Körperverletzung zurück. Das Getrenntleben der Ehegatten dauerte indessen an. Im März 1999 fand eine Sühneverhandlung wegen der von der Ehegattin eingereichten Scheidungsklage statt. Am 24. September 1999 wies das Bundesamt für Flüchtlinge das zweite Asylgesuch von X.________ ab, verzichtete jedoch auf eine Wegweisung, da ihm der Kanton Zürich bereits am 13. April 1999 eine Aufenthaltsbewilligung aufgrund der Heirat erteilt hatte. Die Asylrekurskommission trat auf die Beschwerde gegen den abweisenden Asylentscheid nicht ein.