Citation: 8C_488/2023 E. A

Die Ausgleichskasse des Kantons Thurgau richtete ab 1. April 2020 unter gesonderter Berechnung Ergänzungsleistungen aus für A.________, geboren 2016, die eine Kinderrente zur IV-Rente ihres Vaters bezog und in einem Kinderheim (Stiftung B.________) fremdplatziert war. Mit Verfügung vom 23. Dezember 2021 setzte sie den monatlichen Anspruch ab 1. Januar 2022 auf Fr. 1'013.- fest, zuzüglich der Pauschale für die Krankenversicherung. A.________, vertreten durch ihre Beiständin, und die Fürsorgebehörde der Stadt Frauenfeld, welche für die Kosten der Fremdplatzierung aufkam und um Drittauszahlung ersucht hatte, erhoben dagegen Einsprache. Die Ausgleichskasse korrigierte daraufhin die monatliche Ergänzungsleistung mit Einspracheentscheid vom 22. September 2022 auf einen Betrag von Fr. 1'298.- einschliesslich der Prämienpauschale für die Krankenversicherung. Den (neben der Anrechnung von Kinderzulagen) angefochtenen Betrag der zu berücksichtigenden Tagestaxe für das Kinderheim bestätigte sie dabei im Wesentlichen (Fr. 46.69 statt Fr. 47.35 gemäss Verfügung).