Citation: 6B_215/2023 E. 1

Der Beschwerdeführer wurde mit Einzelrichterentscheid des Bezirksgerichts Zürich vom 16. September 2022 wegen Widerhandlung gegen Art. 83 Abs. 1 lit. j des Epidemiengesetzes i.V.m. Art. 28 lit. e und Art. 5 Abs. 1 der Covid-19-Verordung besondere Lage schuldig gesprochen und mit einer Busse von Fr. 100.-- bestraft. Im Anschluss an die Hauptverhandlung vom 16. September 2022 wurde das Urteil mündlich eröffnet, schriftlich im Dispositiv übergeben und der Beschwerdeführer ersuchte um Zustellung eines schriftlich begründeten Entscheids. Die schriftliche Urteilsbegründung wurde vom Beschwerdeführer am 17. Dezember 2022 entgegengenommen. Mit Schreiben vom 23. Dezember 2022 gelangte er an das Bezirksgericht und erklärte, dass es sich bei diesem um eine Berufungserklärung handle, mit der er das Urteil vollumfänglich anfechte. Das Bezirksgericht leitete die Akten zur Prüfung der Berufung an das Obergericht des Kantons Zürich weiter, das mit Beschluss vom 24. Januar 2023 mangels rechtzeitiger Berufungsanmeldung auf die Berufung nicht eintrat. Der Beschwerdeführer wendet sich mit Beschwerde in Strafsachen an das Bundesgericht.