Citation: K 115/01 26.04.2002 E. 3

3.- Als der Beschwerdeführer von der Kollektivtaggeldversicherung nach deren Auflösung per 1. Januar 1999 in die Einzelversicherung übertrat, war er bereits voll invalid. Wollte er, so führt er aus, auch nach Auflösung der Kollektivtaggeldversicherung auf Ende 1998 weiterhin Taggeldleistungen empfangen, musste er das Versicherungsverhältnis durch den Übertritt in die Einzelversicherung verlängern, weil sonst nach BGE 125 V 112 die Leistungen mit der Auflösung der Kollektivversicherung versiegt wären. Die Vorstellung des Beschwerdeführers geht dahin, dass er der Notwendigkeit der Verlängerung des Versicherungsverhältnisses auch dann genügt hätte, wenn er eine Einzelversicherung mit der maximal längsten Wartezeit und entsprechend niedriger Prämie abgeschlossen hätte. So führt er aus, die exorbitant hohe Prämie rühre ganz massgeblich von der im Kollektivversicherungsvertrag sehr kurzen Wartefrist von 3 Tagen her. Hätte er bei Übertritt in die Einzelversicherung eine Wartefrist von 361 Tagen gewählt, betrüge die Monatsprämie lediglich Fr. 119. 34 anstelle von Fr. 1'571. 40.