Citation: 9C_626/2013 E. A

G.________, geboren 1958, war seit Dezember 1991 bis zu einer Brustkrebserkrankung im Jahr 2007 bei der N.________ AG als Anlageführerin tätig. Am 25. September 2007 unterzog sie sich einem operativen Eingriff und anschliessend einer Chemo- sowie einer Radiotherapie. Am 3. Dezember 2007 meldete sie sich zum Hilfsmittelbezug (medizinische Vollperücke) bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle des Kantons Aargau erteilte hiefür am 10. Dezember 2007 Kostengutsprache. Am 16. Juli und 8. August 2008 meldete sich G.________ mit dem Formular "Berufliche Integration/Rente" bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an, unter Hinweis auf das Brustleiden. Die IV-Stelle zog die Krankenversicherungsakten bei und führte erwerbliche und medizinische Abklärungen durch. Am 11. Dezember 2008 verfügte sie die Abweisung des Gesuchs um berufliche Massnahmen. Am 13. August 2010 liess G.________ der IV-Stelle ein weiteres Anmeldeformular zukommen, mit welchem sie um Zusprechung einer Rente ersuchte und angab, nunmehr auch unter beginnenden Depressionen zu leiden. Die IV-Stelle holte weitere Arztberichte sowie Stellungnahmen des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) ein und veranlasste ein Gutachten bei der medizinischen Akademie Y.________, Spital X.________, welches am 30. November 2011 erstattet wurde. Nach erneuter Stellungnahme des RAD (Dr. med. S.________) vom 24. Januar 2012 und durchgeführtem Vorbescheidverfahren, in dessen Rahmen G.________ Einwände erheben und weitere medizinische Berichte ins Recht legen liess, verfügte die IV-Stelle am 27. Juli 2012 die Abweisung des Rentenbegehrens.