Citation: 4A_665/2016 E. 3.5.2

3.5.2. Die Beschwerdeführerin macht geltend, sie habe in ihrer Berufung ausführlich die Gründe für die Abdeckungen auf den Gutschriftanzeigen dargelegt. Die Vorinstanz habe zudem festgehalten, die Beschwerdegegner hätten die Editionsverfügung eingereicht, nachdem sie von der Abdeckung erfahren hätten. Damit bestätige die Vorinstanz nachgerade, dass die Beschwerdegegner zuvor davon ausgegangen seien, das Geld stamme nicht von F.________, oder die Herkunft der Gelder sei ihnen zumindest egal gewesen. Dieser Umstand widerspreche klar einem Simulationsgeschäft. Der Hinweis der Vorinstanz auf das Berufsgeheimnis des Rechtsvertreters gehe fehl, würden sich doch die fraglichen Bankbelege nicht direkt auf den Klienten im Parallelverfahren beziehen und seien diese daher nicht dem Berufsgeheimnis unterstellt. Entgegen der aktenwidrigen Feststellung der Vorinstanz habe die Beschwerdeführerin dies bereits im vorinstanzlichen Verfahren vorgebracht. Zudem hätte selbst das Berufsgeheimnis den Rechtsvertreter nicht daran gehindert, die Originalbelege zu verlangen. Dass er dies nicht getan habe, spreche gegen eine Simulationsabrede, was die Vorinstanz willkürlich nicht berücksichtigt habe. Der Strafbefehl spreche nicht für eine Simulationsabrede. Entgegen der Ansicht der Vorinstanz habe D.________ gute Gründe - nämlich Publizitätsgründe - dafür gehabt, den Strafbefehl nicht anzufechten bzw. die erhobene Einsprache letztlich wieder zurückzuziehen.