Citation: 8C_416/2018 E. 4

Das kantonale Gericht hielt fest, dass zum Zeitpunkt der Rentenaufhebung am 20. August 2013 gemäss MEDAS-Gutachten vom 13. März 2013 insbesondere chronifizierte Zervikalgien und Dorsalgien, Kopfschmerzen vom Spannungstyp mit Analgetikaüberkonsum sowie eine Persönlichkeitsveränderung bei chronischem Schmerzsyndrom ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit vorgelegen hätten. Eine anspruchserhebliche Veränderung des Gesundheitszustandes sei mit den anlässlich der letzten Neuanmeldung, beurteilt mit Entscheid vom 31. Januar 2017, eingereichten Berichten nicht glaubhaft gemacht worden. Die im Rahmen der nunmehr zu beurteilenden Neuanmeldung vorgelegten Berichte (des Spitals C.________ sowie des behandelnden Psychiaters Dr. med. D.________) entsprächen inhaltlich im Wesentlichen den damaligen ärztlichen Stellungnahmen. Im Einzelnen habe insbesondere die auch in den neuesten Arztberichten beschriebene Persönlichkeitsänderung bei chronischem Schmerzsyndrom bereits zum Zeitpunkt der sich auf das MEDAS-Gutachten stützenden Rentenaufhebung bestanden. Der von Dr. med. D.________ erwähnte langjährige Verlauf des depressiven Leidens, das die Gutachter seiner Auffassung nach nicht zutreffend eingeordnet hätten, weise nicht auf eine Veränderung, sondern vielmehr auf einen seit Jahren grösstenteils unveränderten Leidenskomplex hin, der in revisionsrechtlich unbeachtlicher Weise vom behandelnden Psychiater anders als durch die Gutachter beurteilt werde. Der Bericht des Spitals C.________ über die Hospitalisation der Beschwerdeführerin vom 5. bis 23. Dezember 2016 beschreibe keine Veränderung der Schmerzproblematik im massgeblichen Zeitraum.