Citation: 1C_158/2022 E. 2.1

2.1. Die Vorinstanz ging davon aus, die Baukommission habe den vom Beschwerdeführer im Sinne einer mündlichen Besprechung verlangten "Vortritt" ablehnen dürfen, da er sich mehrfach schriftlich habe äussern können. Auf einen Augenschein habe die Baukommission in antizipierter Beweiswürdigung verzichten dürfen, da sie als ortskundige Behörde über die Situation vor Ort genau im Bilde gewesen sei. Demnach habe die Baukommission insoweit das rechtliche Gehör des Beschwerdeführers nicht verletzt. Im Übrigen wäre eine allfällige Gehörsverletzung durch den Augenschein im vorinstanzlichen Verfahren geheilt worden.