Citation: 4A_351/2024 E. 2.3

2.3. Die Beschwerde genügt den gesetzlichen Begründungsanforderungen (E. 2.1.3) nicht. Die Beschwerdeführerin belässt es dabei, die vorinstanzliche Beweiswürdigung zu kritisieren und dieser ein eigenes Beweisergebnis gegenüber zu stellen. So macht sie neuerlich geltend, die in der Kündigung genannten Gründe würden nicht der Wahrheit entsprechen, was die Zeugen belegt hätten. Damit vermag sie die Auffassung der kantonalen Instanzen, wonach es an einem Beleg hierfür fehle und keine anderen als die in der Kündigung genannten Gründe ersichtlich oder dargetan seien, nicht als willkürlich auszuweisen. Dies gilt ebenso, wenn sie rügt, es sei kein Fehlverhalten ihrerseits erstellt. Der Beschwerdeführerin gelingt es damit auch nicht, eine Verletzung von Bundesrecht darzutun, namentlich zur Frage der Missbräuchlichkeit der Kündigung, was das Bundesgericht frei prüft (Urteil 4A_186/2022 vom 22. August 2022 E. 4). Ebenso wenig zeigt sie auf, dass die Vorinstanz Bundesrecht verletzt hätte, indem sie die Berufungsbegründung weitgehend als ungenügend beurteilte. Auch eine Verletzung des Anspruchs auf gleiche und gerechte Behandlung vor Gerichtsbehörden (Art. 29 BV) begründet die Beschwerdeführerin nicht. Sie erblickt dies darin, dass sich die Vorinstanz auf die Seite der Gegenpartei stellte, begründet diesen Vorwurf indes nicht hinreichend.