Citation: 2C_407/2023 E. 1.3

1.3. Die Beschwerdeführer haben im vorinstanzlichen Verfahren eventualiter für den Beschwerdeführer 3 um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung "gestützt auf die Annahme eines Härtefalls" ersucht. Soweit die Beschwerdeführer im bundesgerichtlichen Verfahren einen Härtefall im Sinne von Art. 30 Abs. 1 lit. b AIG (SR 142.20) geltend machen und die unterbliebene Erteilung der Bewilligung kritisieren, ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht zulässig, da es sich dabei um eine Ermessensbewilligung handelt (Art. 83 lit. c Ziff. 5 BGG; vgl. Urteile 2C_291/2023 vom 8. Mai 2024 E. 1.2; 2C_85/2022 vom 24. Mai 2022 E. 1.2.1). Dagegen stünde nur die subsidiäre Verfassungsbeschwerde nach Art. 113 ff. BGG offen, soweit damit hinreichend begründete Rügen der Verletzung von Parteirechten vorgetragen werden (vgl. BGE 137 II 305 E. 2). Allerdings ist die Erhebung dieses Rechtsmittels - auch sinngemäss - nicht zu erkennen (vgl. BGE 136 II 497 E. 3.1; Urteil 2C_578/2021 vom 8. September 2022 E. 1.1), zumal es in diesem Kontext an den erforderlichen Rügen der Verletzung von verfassungsmässigen Rechten fehlt (Art. 116 BGG).