Citation: 8C_511/2022 E. 7.1

7.1. Soweit er vorbringt, seine Beschwerden seien somatisch erklärbar, weshalb der adäquate Kausalzusammenhang ohne gesonderte Prüfung zu bejahen sei, dringt er damit nicht durch. Die Vorinstanz hat diesbezüglich aufgezeigt, dass sich das geklagte Beschwerdebild und die demonstrierte Funktionseinschränkung der rechten Schulter durch die objektiven somatischen Befunde nicht hinreichend erklären liessen. Auch hinsichtlich des linken Fusses gehe aus den Berichten der behandelnden Ärzte deutlich hervor, dass die Beschwerden grösstenteils nicht durch objektive Befunde erklärbar seien. Dem ist nichts beizuzfügen. Es lässt sich somit nicht beanstanden, dass die Vorinstanz bezüglich der organisch nicht hinreichend ausgewiesenen Beschwerden eine gesonderte Adäquanzprüfung gemäss der für psychische Fehlentwicklungen nach einem Unfall geltenden Praxis (vgl. BGE 115 V 133) vornahm.