Citation: 2C_109/2025 E. 5.2

5.2. Soweit die Beschwerdeführerinnen geltend machen, eine Kostenauflage an die Rechtsvertretung sei willkürlich, da der Wortlaut von § 23 Abs. 3 VRG/ZG nur die Auferlegung an eine "Partei" ausdrücklich erfasse, geht die Rüge fehl (vgl. zum Wortlaut E. 3 hiervor). § 23 Abs. 3 VRG/ZG verwirklicht, wie die Vorinstanz nachvollziehbar darlegt, das Verursacherprinzip. Dass der Wortlaut die hier zu beurteilende Konstellation nicht ausdrücklich erwähnt, begründet noch keine willkürliche Rechtsanwendung durch die Vorinstanz (vgl. hierzu bereits Urteil 2C_689/2023 vom 19. Juni 2024 E. 4.4). Es bleibt zu prüfen, ob die strittige Kostenauflage als solche gegen das Willkürverbot verstösst.