Citation: 6B_45/2020 E. 2.4.3

2.4.3. Schliesslich ist auch nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz die Aussagen des Beschwerdeführers insgesamt als nicht glaubhaft erachtet. Sie legt nachvollziehbar dar, die vom Beschwerdeführer erstmals vor oberer Instanz vorgebrachte Schlägerei erscheine nachgeschoben, nachdem der Beschwerdeführer mittlerweile im Besitz der erstinstanzlichen Urteilsbegründung gewesen sei, in welcher D.________ als wichtiger Belastungszeuge fungiere (angefochtenes Urteil E. 8.10.2). Wenn die Vorinstanz zudem erwägt, der Beschwerdeführer habe seine Aussagen bezüglich des Pfeffersprayeinsatzes im Laufe der Zeit an das Beweisergebnis angepasst und die Folgen dieses Einsatzes von dem Moment an gravierender dargestellt, als er gemerkt habe, dass die Beweislage für ihn eng werden könnte, so ist ihr beizupflichten. Sie erachtet die Darstellungen des Beschwerdeführers zu Recht überwiegend, und insbesondere hinsichtlich des Drogenkonsums, als Schutzbehauptungen. Mit der Vorinstanz ist zu erwarten, dass man sich bei einem als medizinischer Notfall bezeichneten Vorfall bereits in der ersten Einvernahme hätte erinnern können. Was der Beschwerdeführer in seiner Beschwerde dagegen vorbringt, vermag nicht zu überzeugen.