Citation: 6B_576/2024 E. 7

Der Beschwerdeführer ficht schliesslich die ihm von der Vorinstanz zugesprochene Genugtuung an. Insofern er sich hinsichtlich der Dauer der zu entschädigenden Haft auf den von ihm beantragten Freispruch bezieht, ist auf seine Rüge nicht weiter einzugehen, da es beim Schuldspruch bleibt. Auch hinsichtlich der beantragten Erhöhung der Genugtuung von Fr. 200.-- auf Fr. 250.-- pro Hafttag führt der Beschwerdeführer die Länge der ausgestandenen Haft und deren Auswirkungen auf seine Psyche an. Er bezieht sich dabei auf Lehre und Rechtsprechung, wonach sich ein längerer Aufenthalt in einem Untersuchungsgefängnis bei einem schizophrenen Straftäter nicht selten fatal auswirke. Nachdem in Bestätigung des vorinstanzlichen Urteils lediglich die unrechtmässig erlittene Haft von 19 Tagen zu entschädigen ist, erweist sich seine Argumentation als nicht stichhaltig. Wieso die nach dem 2. Februar 2023 erlittene Haft unrechtmässig sein soll, begründet er zudem nicht. Die Beschwerde erweist sich daher auch in diesem Punkt als unbegründet.