Citation: 9C_778/2009 21.12.2009 E. 4

Das kantonale Gericht hat nachvollziehbar dargelegt, weshalb es die Beurteilung der Restarbeitsfähigkeit im Gutachten des medizinischen Begutachtungsinstituts Y.________ (60 % von März 2006 bis April 2008 in einer leichten bis mittelschweren Tätigkeit; 80 % in einer körperlich leichten bis mittelschweren, wechselbelastenden Tätigkeit sowie in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit, vollschichtig realisierbar ab Mai 2008) als schlüssig erachtet und ihr beweismässig höheres Gewicht beimisst als dem Gutachten der Klinik X.________ vom 28. März 2007 (in welchem eine Restarbeitsfähigkeit im Umfang von zirka vier Stunden pro Tag grundsätzlich in allen Tätigkeiten bei einer verminderten Leistungsfähigkeit von 20-40 % attestiert wurde) und den Einschätzungen der Dres. med. R.________ (fachvertrauensärztliche Beurteilung vom 29. März 2006) und E.________ (namentlich Bericht vom 14. Februar 2007 und Schreiben vom 18. August 2008). Entgegen den Vorbringen des Versicherten setzten sich die Gutachter des medizinischen Begutachtungsinstituts Y.________ mit den abweichenden Einschätzungen sowohl des Dr. med. R.________ als auch und insbesondere mit der Beurteilung der Ärzte an der Klinik X.________ auseinander und legten unter Hinweis auf die zweifellos belastenden, aber grundsätzlich invaliditätsfremden psychosozialen Belastungsfaktoren (vgl. BGE 130 V 352 E. 3.3.2 in fine S. 359) einlässlich dar, weshalb sie zu einer anderen Beurteilung gelangten. Es leuchtet in der Tat nicht ohne weiteres ein, dass eine leichte bis mittelgradige depressive Episode mit somatischem Syndrom sowie eine somatoforme Schmerzstörung die Arbeitsfähigkeit derart erheblich einschränken, wie dies die Gutachter an der Klinik X.________ festgehalten hatten (auf vier bis fünf Stunden pro Tag bei einer um 20-40 % verminderten Leistungsfähigkeit sowohl in der bisherigen als auch in einer angepassten Tätigkeit). Eine somatoforme Schmerzstörung kann nur unter einschränkenden, hier nicht erfüllten Voraussetzungen invalidenversicherungsrechtlich relevant sein (vgl. z.B. Urteil 9C_511/2009 vom 30. November 2009 E. 4.3.1 mit Hinweis auf BGE 130 V 352 E. 2.2.2 und 2.2.3 S. 353 ff.). Angesichts der in einer adaptierten Tätigkeit nicht weiter limitierenden somatischen Probleme ist die Arbeitsunfähigkeit damit im Wesentlichen einzig mit der leicht- bis höchstens mittelgradigen depressiven Störung zu begründen, bei deren Entstehung und Ausprägung psychosoziale Belastungsfaktoren eine nicht unerhebliche Rolle gespielt haben und weiterhin spielen dürften (hiezu BGE 127 V 294 E. 5a S. 299). Unter diesen Umständen kann nicht von einer unhaltbaren Beweiswürdigung des kantonalen Gerichts gesprochen werden, und es verletzt auch sonst nicht Bundesrecht, wenn die Vorinstanz dem inhaltlich vollständigen und im Ergebnis schlüssigen Gutachten des medizinischen Begutachtungsinstituts Y.________ höhere Beweiskraft zuerkannt hat als den Einschätzungen der Ärzte an der Klinik X.________.