Citation: 1B_16/2019 E. 1.2

1.2. Die Beschwerdeführer führen aus, im Falle der Abweisung ihrer Beschwerde sei die Staatsanwaltschaft befugt, den Chip des Verteidigers zu behändigen, zu sichten und die Fotos der Einvernahme vom 20. Juni 2018 zu löschen. Da sich auf dem Chip auch Fotos befänden, die er in Ausübung anderer anwaltlicher Mandate geschossen habe, würden das Berufsgeheimnis und das Zeugnisverweigerungsrecht des Beschwerdeführers 2 unwiederbringlich verletzt, wenn die Staatsanwaltschaft den Chip sichten würde. Zudem würde durch die Löschung der Fotos der umstrittenen Einvernahme der abstreitungssichere Beweis dafür zerstört, dass die Person, die das Opfer befragt habe, auf dem Videobildschirm im Nebenraum nicht sichtbar gewesen sei.