Citation: 5D_173/2022 E. 5.2

5.2. Der Beschwerdeführer macht geltend, die Zustellung der Erlasse des Obergerichtes sei zur Unzeit erfolgt, unter Verletzung der Prinzipien rechtsstaatlichen Handelns und unter gravierender Missachtung menschlicher Würde. Diese Rüge steht offenbar vor dem Hintergrund seiner bisherigen Sistierungsgesuche. Er hält denn auch an den bisherigen Sistierungsgesuchen seit dem 20. Dezember 2021 fest und verweist auf seinen Gesundheitszustand. Was die Zustellung des vorliegend angefochtenen Urteils angeht, so wurde dieses von B.________ am 28. Oktober 2022 für den Beschwerdeführer in Empfang genommen. Weshalb diese Zustellung in verfassungswidriger Weise zur Unzeit erfolgt sein soll, legt der Beschwerdeführer nicht hinreichend dar. Insbesondere war es ihm - mit Hilfe von B.________ - möglich, dagegen fristgerecht (Art. 117 i.V.m. Art. 100 Abs. 1 BGG) eine Beschwerde an das Bundesgericht zu richten. Es genügt den Rügeanforderungen nicht, dem Obergericht im Zusammenhang mit den Zustellungen in pauschaler Weise Nötigung, missbräuchliches Vorgehen, Willkür und Ähnliches vorzuwerfen. Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, die unablässige weitere Zustellung von Urteilen schädige ihn zusätzlich und behindere die Rekonvaleszenz, belegt er dies nicht. Der Beschwerdeführer bezieht sich sodann auf die wiedergegebenen Erwägungen des Obergerichts zur Abweisung des Sistierungsgesuchs (oben E. 5.1). Er macht geltend, diese seien menschenverachtend, unhaltbar, unreflektiert und höchst unsensibel, würdelos und diskriminierend. Auch diese pauschalen Vorwürfe genügen den Rügeanforderungen nicht, woran der Hinweis auf die Vorgeschichte bzw. die Arztzeugnisse nichts ändert. Eine konkrete Auseinandersetzung mit den obergerichtlichen Erwägungen fehlt. Er macht ausserdem geltend, ihm sei im Zusammenhang mit den Sistierungsbegehren das rechtliche Gehör verweigert worden, doch führt er dies nicht näher aus.