Citation: 5A_284/2019 E. 3

Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung des rechtlichen Gehörs gemäss Art. 29 Abs. 2 BV, indem nur auf das Gesuch um aufschiebende Wirkung abgestellt worden sei. Er habe die Zweiteilung vorgenommen, damit die Berufungsschrift der Gegenseite nicht zugestellt werde, aber sie sei für die Beurteilung der Frage der aufschiebenden Wirkung selbstverständlich zu berücksichtigen. Abgesehen davon, dass der Beschwerdeführer nicht aufzeigt, welchen konkreten Einfluss der Einbezug der Berufungsschrift auf das Resultat gehabt hätte (zumal er selbst festhält, die wesentlichen Argumente der Berufung seien im Gesuch wiederholt worden), erweist sich seine Ansicht insofern als offensichtlich falsch, als das Obergericht für die Frage der aufschiebenden Wirkung nicht auf Eingaben abstellen durfte, zu denen die Gegenseite keine Stellung nehmen konnte. Dass aber das Gesuch um aufschiebende Wirkung bewusst in einer separaten Eingabe erfolgte, damit die Berufungsschrift einstweilen nicht zugestellt werde, hält der Beschwerdeführer selbst fest.