Citation: 9C_342/2016 E. 3

Die Vorinstanz hat nach einer umfassenden Darlegung und sorgfältigen Würdigung des medizinischen Aktenverlaufs der Auffassung des RAD gemäss Stellungnahme vom 11. Mai 2015 beigepflichtet ("zu Recht"), wonach die MEDAS-Gutachter ihre Auffassung, der Beschwerdeführer sei in einer angepassten Tätigkeit nicht arbeitsfähig, "in keiner Weise begründet hätten". Der RAD-Arzt habe unter funktionell-ergonomischen Aspekten unveränderte Beschwerdebilder und Funktionseinschränkungen festgehalten, die den Versicherten allerdings in einer körperlich entsprechend angepassten Tätigkeit nicht plausibel limitierten, zumal die subjektiven Beschwerden fassbare Inkonsistenzen aufweisen würden und sich mit den objektiven Befunden nicht genügend begründen liessen. Dies hätten auch die Gutachter festgestellt, wenn sie die wechselnden Beschwerden - übereinstimmend mit den behandelnden Ärzten - als nicht hinlänglich erklärbar einstuften. Letztlich habe der RAD-Arzt Dr. med. C.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, den Beschwerdeführer in einer körperlich angepassten Tätigkeit, schwerpunktmässig sitzend, mit spontan möglichen Positionswechseln, mit Schulterschonprofil, nach ergonomisch-funktionellen Kriterien zu 100 % arbeitsfähig bezeichnet, was Dr. med. D.________, Facharzt für Innere Medizin FMH, aus allgemein internistischer Sicht ebenfalls bestätigt habe und wogegen auch der psychiatrische Facharzt des RAD (E.________) keine Vorbehalte anbringe. Mit diesen polydisziplinären Einschätzungen und Stellungnahmen sei somit eine umfassende Gesamtschau gegeben, weshalb der Beschwerdegegnerin nicht vorgeworfen werden könne, einzig auf die orthopädische Einschätzung durch Dr. med. C.________ abgestellt zu haben. Im Übrigen bestätige der Beschwerdeführer selber, dass er arbeitsfähig sei, führe er doch nach eigenen Angaben weiterhin seinen Hof und erledige dabei leichte Arbeiten selber. Wenn dies auch damit zusammenhängen möge, dass der Versicherte ein leidenschaftlicher Landwirt sei und auf seinem Hof wohne, zeige dies doch auf, dass er keinesfalls gänzlich arbeitsunfähig sei, wie dies die MEDAS-Gutachter postulierten. Die abweichende nachvollziehbare Beurteilung der RAD-Ärzte leuchte ein. Nicht erheblich sei, dass diese den Beschwerdeführer nicht selber untersucht hätten. Daher könne grundsätzlich auf das MEDAS-Verlaufsgutachten abgestellt werden; doch sei die "widersprüchliche bzw. mangelhaft begründete gutachterliche Einschätzung der Arbeitsfähigkeit durch diejenige der RAD-Ärzte zu ersetzen".