Citation: 1C_169/2015 E. 10.2

10.2. Der Beschwerdeführer macht geltend, die Vorinstanz gehe implizit davon aus, wenn nach der Flächenberechnung gemäss Art. 162 BauG kein Vollgeschoss vorliege, habe sie diesbezüglich kein Ermessen. Dies stelle eine willkürliche Ermessensunterschreitung dar. Der Beschwerdeführer habe im vorinstanzlichen Verfahren auf ein Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Luzern verwiesen (LGVE 2009 II Nr. 13), das bezüglich einer praktisch identischen Bestimmung mit Hilfe der bekannten Auslegungsmitteln ein Ermessen klar bejaht habe. Die Vorinstanz habe daher eine willkürliche Rechtsverweigerung begangen, weil sie nicht nach dem Sinn und Zweck von Art. 162 BauG gefragt und das entsprechende Ermessen nicht geprüft habe. Bei dieser Prüfung hätte die Vorinstanz mit dem Verwaltungsgericht Luzern zwingend zum Schluss kommen müssen, dass die optische Wirkung ausschlaggebend sei. Die Dachgestaltung hätte somit gewürdigt werden müssen was die Vorinstanz unterlassen habe.