Citation: 8C_696/2020 E. 3.3

3.3. Der Beschwerdeführer bringt im Wesentlichen vor, das Gutachten des Dr. med. C.________ sei lückenhaft und nicht schlüssig. Er lege nicht dar, ob der Beschwerdeführer nach wie vor in stark gekühlten Räumen, Dämpfen ausgesetzt, dauernd stehend und gehend, in gebückter, vornübergeneigter, kniender, auf Leitern stehender sowie repetitiv mit mittelschweren Gewichten hantierender Haltung zu arbeiten vermöge und ob die körperlichen Beschwerden im Laufe des Tages nicht zunehmen würden, sodass sich der Gesundheitszustand verschlechtere. Das kantonale Gericht habe weiter übersehen, dass sich die onkologischen Berichte widersprächen. Einige Fachärzte gingen nach wie vor von einem bestehenden Morbus Hodkin wegen der kontrollbedürftigen pathologischen Lymphknoten aus, andere von einem Status nach Morbus Hodking. Sodann führe Dr. med. C.________ selber aus, der Explorand gebe an, keine Kraft zu haben, nicht belastbar zu sein, und am ganzen Körper Schmerzen zu haben. Auch sei die vorinstanzliche Feststellung, kein Arzt habe eine tumorbedingte Fatigue bestätigt, aktenwidrig. Sowohl Dr. med. M.________, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, (Bericht vom 29. November 2019) als auch die Hausärztin sowie das Spital I.________ hätten auf eine bestehende tumorbedingte Fatigue hingewiesen. Der Diagnose einer solchen und einer Schmerzstörung lägen per definitionem keine im eigentlichen Sinne objektivierbaren Befunde zugrunde, die den Schweregrad massgeblich mitbestimmen. Dr. med. C.________ setze sich damit nicht auseinander. Zudem gebe er gemäss Auskünften des behandelnden Dr. med. M.________ die Wahnvorstellungen des Beschwerdeführers unvollständig und verharmlosend wieder. Schliesslich habe das kantonale Gericht verkannt, dass die Frage, ob dem Beschwerdeführer ein Arbeitgeber aufgrund seiner Wahnvorstellungen überhaupt sozialpraktisch zumutbar sei, juristisch zu beurteilen sei.