Citation: 2C_425/2017 E. B

Am 13. Juli 2016 reichte die B.________ AG - eine direkte Konkurrentin der A.________ AG -eine Rechtsverweigerungsbeschwerde beim Kantonsgericht Wallis ein. Die B.________ AG rügte dabei im Wesentlichen, dass ihr die Nachfolgeregelung zwischen der C.________ AG und der A.________ AG nicht eröffnet worden sei; die Angelegenheit sei daher zum Erlass eines anfechtbaren Entscheids an die DGBG zurückzuweisen. Nachdem die B.________ AG im Rahmen des Rechtsverweigerungsverfahrens Akteneinsicht und so auch Kenntnis von den Nachträgen vom 21. Juni 2016 erhalten hatte, reichte sie am 29. September eine weitere Beschwerde beim Kantonsgericht Wallis ein, mit welcher nun die Aufhebung der Nachträge verlangt wurde. Die B.________ AG rügte dabei im Wesentlichen, dass die Nachträge vom 21. Juni 2016 zu den Verträgen über den Unterhalt und die Nachführung der amtlichen Vermessung ohne Durchführung eines öffentlichen Vergabeverfahrens erfolgt seien, obwohl mit den angefochten Nachträgen auch ein Wechsel des verantwortlichen Geometers vorgenommen worden sei. Mit Urteil vom 24. Februar 2017 hiess das Kantonsgericht Wallis die Beschwerden gut. Das Kantonsgericht gelangte dabei zum Schluss, die angefochtenen Nachträge stellten eine Neuvergabe der Aufträge dar, welche entsprechend den kantonalen Bestimmungen über das öffentliche Beschaffungswesen hätten ausgeschrieben werden müssen. Dementsprechend erklärte es die Nachträge vom 21. Juni 2016 für ungültig. Sodann hielt das Kantonsgericht fest, dass die Nachführungsarbeiten in den betroffenen Gemeinden nun unverzüglich öffentlich ausgeschrieben und durch den Staatsrat vergeben werden müssen. Bis zur Neuvergabe seien - als Übergangsregelung - die Nachführungsarbeiten durch die B.________ AG und durch Pat. Ing.-Geom. D.________ durchzuführen. Letzterer hatte die C.________ AG am 10. November 2016 verlassen.