Citation: 5D_182/2017 E. 4.2.2

4.2.2. Der Beschwerdeführer stellt sich auf den Standpunkt, er habe zur Hälfte obsiegt, weil in der Beschwerde eigentlich nur zwei Begehren ("plus das Eventualiter") gestellt worden seien. Die Vorinstanz habe Art. 106 Abs. 1 ZPO, wonach die Prozesskosten der unterliegenden Partei auferlegt werden, willkürlich angewandt, indem sie ihm die Gerichtskosten vollumfänglich auferlegt habe. Aus dem Gesetzestext dieser Bestimmung ergebe sich nicht, dass man der unterliegenden Partei die gesamten Gerichtskosten auferlegen könne, wenn sie "nur ein bisschen obsiegt" habe. Vielmehr hätte Art. 106 Abs. 2 ZPO, wonach die Prozesskosten nach dem Ausgang des Verfahrens verteilt werden, wenn keine Partei vollständig obsiegt, angewandt werden sollen.