Citation: 9C_329/2017 E. 4

4.1 Gemäss psychiatrischem Gutachten des Dr. med. C.________, das am 18. Januar 2016, in Kenntnis von BGE 141 V 281, erstattet worden ist und - insbesondere in Beantwortung des ihm unterbreiteten Fragenkatalogs - auf die entsprechenden Indikatoren Bezug nimmt, leidet der Beschwerdegegner seit Juni 2013 an einer mittelgradigen depressiven Episode (ICD-10 F 32.1), welche die Arbeitsfähigkeit aus psychiatrischer Sicht um 40 % einschränkt. Die Vorinstanz hat sich auf diese fachärztliche Stellungnahme gestützt und in Anwendung der früheren Rechtsprechung ausgeführt, dass von einem therapieresistenten Leiden auszugehen sei, habe sich der Versicherte doch den zumutbarerweise in Betracht fallenden Behandlungen unterzogen, ohne dass eine deutliche Besserung des Beschwerdebildes eingetreten sei. 4.2 Dass die seitens des Gutachters attestierte Arbeitsunfähigkeit von 40 % auch rechtlich relevant ist, hat die Vorinstanz gestützt auf die frühere Rechtsprechung (vgl. E. 3.1 hievor), insbesondere die danach als massgebend erachtete Therapieresistenz des psychischen Gesundheitsschadens, bejaht. Dieser Begründung kann nicht gefolgt werden. Denn die Frage nach der Rechtserheblichkeit der mit der mittelgradigen depressiven Störung verbundenen Arbeitsunfähigkeit ist nunmehr aufgrund der unlängst geänderten Rechtsprechung im Lichte des Indikatorenkatalogs gemäss BGE 141 V 281 zu prüfen.