Citation: 1P.478/2001 06.11.2001 E. C

C.- Am 15. Juli 2001 erhob die Vereinigung staatsrechtliche Beschwerde mit dem Antrag, den Entscheid der Staatsanwaltschaft und die Verfügung der Bezirksanwaltschaft vom 20. Februar 2001 aufzuheben. Die Vereinigung rügt eine Verletzung von Art. 8, 9, 26, 29 und 36 BV sowie von Art. 6 Ziff. 1 EMRK. Sie macht geltend, die Vermögensbeschlagnahme in der verfügten Höhe sei in Anbetracht des in Frage kommenden Deliktsbetrages nicht erforderlich und deshalb unverhältnismässig; die Bezirksanwaltschaft und die Staatsanwaltschaft kämen überdies ihrer Begründungspflicht nicht nach; der Verdacht des Betruges und der Urkundenfälschung im Zusammenhang mit der Sammlung von Spendengeldern werde nicht hinreichend konkretisiert; ebenso wenig werde die gänzliche Verweigerung der Akteneinsicht während des gesamten Verfahrens genügend begründet; die Verweigerung der Akteneinsicht sei verfassungswidrig; ausserdem seien die Verfahrensgarantien von Art. 6 Ziff. 1 EMRK nicht beachtet worden; die Kontensperre betreffe zivilrechtliche Ansprüche und Verpflichtungen im Sinne von Art. 6 Ziff. 1 EMRK; die Vereinigung hätte deshalb Anspruch gehabt auf das Urteil eines unabhängigen Gerichtes und auf ein öffentliches Verfahren; weder bei der Bezirksanwaltschaft noch der Staatsanwaltschaft handle es sich um ein unabhängiges Gericht und ein öffentliches Verfahren habe nicht stattgefunden.