Citation: 6B_667/2019 E. 2.2.2

2.2.2. In rechtlicher Hinsicht nimmt die Vorinstanz unter Verweisung auf die Erwägungen im erstinstanzlichen Urteil an, die Vermögenswerte des M.________s seien der Privatklägerin/C.________ Ltd. im Sinne von Art. 138 Ziff. 1 Abs. 2 StGB anvertraut gewesen. Der Beschwerdeführer sei im Zeitpunkt der vorgeworfenen Handlungen bei dieser Direktor und Mandatsverantwortlicher für die Umwälzung der bei der O.________-Bank liegenden Gelder des M.________s gewesen. Die Gelder seien ihm daher anvertraut gewesen. womit er zur ständigen Werterhaltung verpflichtet gewesen sei (angefochtenes Urteil S. 51 f.; erstinstanzliches Urteil S. 52 ff.). Selbst wenn man davon ausginge, dass der Beschwerdeführer das Gemälde treuhänderisch auf Rechnung des M.________s erworben hätte, hätte er krass treuwidrig gehandelt. Einerseits habe er das Gemälde im Namen der K.________ Ltd. für EUR 1.5 Mio. von T.________ erworben, wobei er den Kaufpreis aus den Mitteln des M.________s beglichen habe. Andererseits habe er auf Rechnung des M.________s für das Gemälde für EUR 4.3 Mio. eine blosse Verkaufsoption erworben. Die Differenz von EUR 2.8 Mio. habe er somit für eigene Zwecke vom Konto der Swiss Investment Capital Group abgezweigt, wohin das Vermögen des M.________s zuvor überwiesen worden sei (angefochtenes Urteil S. 52 f.).