Citation: 5A_651/2024 E. B

Mit Eingabe vom 13. Dezember 2023 beantragte die zwischenzeitlich anwaltlich vertretene Mutter, es sei ihr superprovisorisch, eventualiter provisorisch (gemeint: vorsorglich) zu bewilligen, ihren Aufenthalt (gemeint: den Aufenthalt ihrer Tochter) nach V.________, Deutschland (gemeint: Österreich), zu verlegen. Mit Eingabe vom 18. Dezember 2023 forderte der nun seinerseits anwaltlich vertretene Vater u.a., die Tochter sei unter seine Obhut zu stellen und es sei eine Beistandschaft zu errichten. Im Rahmen eines vom Vater in Österreich eingeleiteten Kindesrückführungsverfahrens verpflichtete sich die Mutter mit gerichtlichem Vergleich vom 26. Januar 2024, mit der Tochter bis am 12. Februar 2024 in die Schweiz zurückzukehren. Nachdem die KESB Biel dem Kind bereits zuvor eine Vertretung bestellt hatte, wies sie mit vorsorglichem Massnahmeentscheid vom 22. März 2024 die Zustimmung zum Wechsel des Aufenthaltsortes des Kindes nach Österreich ab, ordnete eine alternierende Obhut an und regelte diese dahingehend, dass der Vater das Kind von Sonntagabend bis Dienstagabend, die Mutter dieses von Dienstagabend bis Samstagvormittag und die Eltern es an den Wochenenden wechselweise betreuen, unter Errichtung einer Beistandschaft nach Art. 308 Abs. 1 und 2 ZGB. Den hiergegen bis vor Bundesgericht erhobenen Rechtsmitteln war kein Erfolg beschieden.