Citation: 6B_287/2016 E. 3.5.9

3.5.9. Die Vorinstanz stellt fest, am 16. Dezember 2013 habe der Beschwerdeführer aus dem Gefängnis mit seiner Mutter telefoniert. Deren Aussagen enthielten verklausulierte Wendungen, welche unter Berücksichtigung des süditalienischen Sprachgebrauchs als Anspielungen auf einen vergangenen und einen geplanten Banküberfall verstanden werden könnten. Im Schriftverkehr nach dem Telefonat habe der Beschwerdeführer seiner Mutter vorgeworfen, mit ihren unüberlegten Aussagen erheblichen Schaden angerichtet zu haben. Von diesem Zeitpunkt an habe er behauptet, seine Mutter sei "eben etwas verrückt" und habe "mentale Schwierigkeiten", die sich "mit dem Alter noch mehr" zeigten (Urteil S. 30-31, erstinstanzliches Urteil S. 18-19). Der Beschwerdeführer bringt vor, eine Beurteilung des Telefongesprächs könne lediglich anhand der in den Akten liegenden Unterlagen vorgenommen werden. Ein Zusammenhang zwischen den Aussagen der Mutter und dem Banküberfall in C.________ sei nicht erkennbar. Als seine Mutter gehört habe, dass er bei der Polizei sei, werde sie angesichts seiner Vorstrafen "eventuell angenommen haben, dass er etwas angestellt habe". Was mit den verwendeten Ausdrücken gemeint sei, stütze sich "lediglich auf freie Interpretierungen". Diese Ausführungen sind nicht geeignet, Willkür in der Sachverhaltsfeststellung darzutun.