Citation: U 211/02 28.03.2003 E. 2

2.1 Das kantonale Gericht ist nach einlässlicher Würdigung der medizinischen Akten, insbesondere des Gutachtens des ZMB vom 22. Juni 2000, zur Erkenntnis gelangt, dass keine unfallbedingten, die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigenden somatischen Beschwerden mehr vorhanden seien und insoweit, vom rein körperlichen Gesichtspunkt her, weder Invalidenrente noch Integritätsentschädigung geschuldet seien. 2.2 Laut Gutachten des ZMB vom 22. Juni 2000 leidet der Beschwerdeführer indessen an einer somatoformen Schmerzstörung - als Differentialdiagnose wird auch eine Konversionsstörung, beziehungsweise eine dissoziative Störung gemischt erwogen - und an einer leichten, vorwiegend apathisch-gehemmten depressiven Symptomatik. Diese psychosomatische Entwicklung und die anschliessende depressive Symptomatik sind laut Auffassung der Experten mit Sicherheit durch den Unfall von 1996 induziert und ausgelöst worden. Es steht folglich fest, dass zwischen der psychischen Problematik und dem versicherten Ereignis ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht.