Citation: 2C_430/2023 E. 5.2

5.2. Die Vorinstanz hat im Wesentlichen erwogen, die Zeitspanne seit der Abmeldung von der Sozialhilfe sei zu kurz, um verlässsliche Schlüsse für die weitere Entwicklung der wirtschaftlichen Situation der Beschwerdeführerin zu ziehen. Es fehlten konkrete Hinweise, dass die Beschwerdeführerin Aussicht auf eine besser bezahlte Stelle in Aussicht habe. Auch sei nicht rechtlich gesichert, dass sie ihre momentanen Stellenpensen weiter erhöhen könne. Deshalb könne keine positive Prognose gestellt werden und es bestehe die konkrete Gefahr des Rückfalls in eine zumindest ergänzende Sozialhilfeabhängigkeit. Der Widerrufsgrund der Sozialhilfeabhängigkeit gemäss Art. 62 Abs. 1 lit. e AIG sei damit weiterhin erfüllt (vgl. E. 3.2.3 angefochtenes Urteil). Anschliessend prüft die Vorinstanz im Rahmen von Art. 8 EMRK die Verhältnismässigkeit der Aufenthaltsbeendigung und kommt zum Schluss, dass Letztere verhältnismässig sei.