Citation: I 37/03 09.12.2003 E. A

Der mazedonische Staatsangehörige R.________, geboren 1954, arbeitete ab 1981 zuerst als Saisonnier, später ganzjährig, als Gerüstbauer in der Schweiz. Seit 1990 klagt er über Rückenschmerzen, welche ab Anfang 1991 auch zu Arbeitsunfähigkeiten in verschiedenen Schweregraden führten. Am 21. Juli 1992 wurde das Arbeitsverhältnis von der Firma S.________ AG aufgelöst. R.________ meldete sich in der Folge bei der Invalidenversicherung wegen einem chronischen Lumbovertebralsyndrom zum Leistungsbezug an (24. Mai 1993). Nach Abklärungen in medizinischer und beruflicher Hinsicht, darunter Einholen von Berichten des Hausarztes Dr. med. A.________, Arzt für allgemeine Medizin FMH, (vom 25. Juni 1993 und 28. Oktober 1994) und der beruflichen Abklärungsstätte P.________(BEFAS), wo sich der Versicherte vom 18. April bis 27. Mai 1994 aufhielt (vom 15. Juni 1994), teilte die IV-Stelle des Kantons Zürich R.________ in einem Vorbescheid vom 17. November 1994 mit, er könnte in einer angepassten Tätigkeit noch Fr. 2500.- bis 2600.- verdienen und damit bestehe ab 24. Februar 1993 ein Anspruch auf eine Viertelsrente bei einem Invaliditätsgrad von 43 %. Auf Intervention des Versicherten hin absolvierte dieser eine weitere berufliche Abklärung in den Anlernwerkstätten X.________ (Aufenthalt vom 9. Mai bis 22. Juli 1995). Mit Verfügung vom 8. Februar 1996 informierte die IV-Stelle R.________, in einer angepassten Tätigkeit könnte er noch Fr. 38'950.- verdienen, was einem Invaliditätsgrad von maximal 34 % entspreche, womit er keinen Anspruch auf Rentenleistungen habe. Sein Leistungsbegehren werde daher abgewiesen. Mit seinem Entscheid vom 27. Februar 1998 hiess das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich die dagegen erhobene Beschwerde in dem Sinne gut, als es die Verfügung aufhob und die Sache zu zusätzlichen medizinischen Abklärungen an die IV-Stelle zurückwies. In der Folge holte diese einen weiteren Bericht von Dr. med. A.________ ein (datiert vom 23. Juni 1998) und liess den Versicherten am Medizinischen Zentrum Römerhof (MZR) untersuchen. Im Gutachten vom 5. März 1999 stellten die Experten die Diagnosen eines panvertebralen Syndroms/weichteilrheumatischen Schmerzsyndroms und einer anhaltend somatoformen Schmerzstörung (ICD-10 F45.4) mit ausgeprägter psychischer Symptomatik. Der Psychiater Dr. med. L.________ folgerte, der Versicherte sei im Beurteilungszeitpunkt auch für leichtere Arbeiten nicht arbeitsfähig. Aus rein körperlicher Sicht erachteten die Begutachter den Probanden für jegliche leichtere Tätigkeit, bei welcher stündlich die Position gewechselt werden kann, als voll arbeitsfähig. Durch konsequente psychiatrische Massnahmen - parallel zu einer beruflichen Wiedereingliederung - wäre die Arbeitsfähigkeit als Ganzes wieder herzustellen. R.________ erschien den Ärzten zu jenem Zeitpunkt als wenig motiviert, wobei dieser Mangel als invaliditätsfremd bezeichnet wurde. Per 30. April 1999 musste der Versicherte die Schweiz definitiv verlassen. Die IV-Stelle des Kantons Zürich lehnte in ihrer Verfügung vom 11. Januar 2000 einen Rentenanspruch erneut ab, nachdem sie nunmehr von einem Invaliditätsgrad von 31 % ausging. Mit Beschluss vom 23. Mai 2001 trat das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich auf die dagegen erhobene Beschwerde mangels Zuständigkeit nicht ein und überwies die Sache an die Eidgenössische Rekurskommission der AHV/IV für die im Ausland wohnenden Personen. Diese hob die angefochtene Verfügung auf, weil auch die IV-Stelle des Kantons Zürich am 11. Januar 2000 zu deren Erlass nicht mehr zuständig war, nachdem der Versicherte die Schweiz im April 1999 verlassen hatte. Mit Datum vom 20. Dezember 2001 erliess die IV-Stelle für Versicherte im Ausland eine neue Verfügung, welche inhaltlich mit derjenigen vom 11. Januar 2000 identisch war.