Citation: 6B_1200/2021 E. 3.3

3.3. Die Vorinstanz erwägt, der Beschwerdegegner habe den Mitarbeiter der Beschwerdeführerin, G.________, über mehrere Jahre hinweg private Arbeiten, namentlich das Führen der Buchhaltung und Erstellen der Steuerklärung für das vom Beschwerdegegner privat geführte Mandat von Dr. med. dent. H.________, in den Räumlichkeiten der Beschwerdeführerin erledigen lassen. Die Vorinstanz erwägt, nach den von G.________ für die Jahre 2012 und 2013 erstellten Stundenlisten sei davon auszugehen, dass G.________ in diesen Jahren gut 30 Stunden mit dem Mandat beschäftigt gewesen sei. Die Arbeiten hätten sich dabei aber nicht über das ganze Jahr verteilt, sondern seien im Jahr 2012 zwischen dem 26. April und dem 25. Juli und im Jahr 2013 zwischen dem 19. Juni und dem 20. November angefallen. G.________ habe die Arbeiten in den Jahren 2012 und 2013 in jährlichen Blöcken mit einem zeitlichen Abstand von gegen einem Jahr erledigt. Für die weiteren Gegenstand der Anklage bildenden Jahre würden keine Hinweise darauf vorliegen, dass es sich anders verhalten habe. Die zu verbuchenden Belege seien zwar über das Jahr verteilt immer wieder paketweise in den Büroräumen der Beschwerdeführerin eingetroffen. Dass G.________ die eingetroffenen Belege jeweils sofort verbucht habe, ergebe sich daraus jedoch nicht und sei auch unter praktischen Gesichtspunkten nach der allgemeinen Lebenserfahrung alles andere als zwingend. Es sei mithin für den gesamten Anklagezeitraum davon auszugehen, dass G.________ die Arbeiten im Mandat H.________ in jährlichen Blöcken mit einem zeitlichen Abstand von gegen einem Jahr erledigt habe. Folglich seien die jeweils in einem Jahr im Zusammenhang mit der jährlichen Buchhaltung von Dr. med. dent. H.________ erledigten Arbeiten als natürliche Handlungseinheit zu betrachten, eine Handlungseinheit zwischen den jährlichen Taten sei aber zu verneinen. Allfällige Widerhandlungen im Sinne von Art. 158 Ziff. 1 Abs. 3 StGB vor dem 3. Oktober 2004 seien verjährt und das Verfahren sei insoweit einzustellen.