Citation: 4A_388/2022 E. 3.4

3.4. Der Verwaltungsrat der Beschwerdeführerin tat in seinen Schreiben vom 2. und 11. Juni 2020 noch die Meinung kund, die Behandlung der Verschiebungsanträge der Einwohnergemeinden B.________ und C.________ liege allein in der Kompetenz des Vorsitzenden der Versammlung und nicht in jener der Generalversammlung (Sachverhalt Bst. A.b). Diese Auffassung vertritt die Beschwerdeführerin vor Bundesgericht nicht mehr. Sie anerkennt, dass es sich um Anträge handelt, die bei Anwendung des Obligationenrechts zulässig und der Generalversammlung zur Abstimmung zu unterbreiten gewesen wären. Sie beruft sich auf die während der Covid-19-Pandemie geltende Rechtslage.