Citation: 9C_353/2010 12.07.2010 E. 3

3.1 Die Vorinstanz hat unter einlässlicher Würdigung der ihr zur Verfügung stehenden Akten zutreffend erkannt, dass während des hier in Frage stehenden Arbeitsverhältnisses mit der Firma X.________, d.h. zwischen 1. Mai und 30. September 2005, keine relevante Arbeitsunfähigkeit eingetreten ist. Diese Feststellung stützte sich u.a. auf die Angaben der Arbeitgeberfirma, auf diejenigen des Beschwerdeführers im Anmeldeformular zum Bezug von IV-Leistungen und insbesondere auf den Umstand, dass dem kantonalen Gericht keine echtzeitlichen medizinischen Stellungnahmen vorlagen, welche für den streitigen Zeitraum eine funktionelle Leistungseinbusse bescheinigen. Letztinstanzlich reicht der Beschwerdeführer seine vom früheren Hausarzt Dr. S.________ geführte Krankengeschichte ein. Ob darauf unter dem Blickwinkel von Art. 99 Abs. 1 BGG (Novenverbot) abgestellt werden kann, braucht hier nicht abschliessend beantwortet zu werden. Wie sich aus den folgenden Erwägungen ergibt, ist die Beschwerde selbst bei Beachtung des neu eingereichten Beweismittels abzuweisen. 3.2 Der Krankengeschichte sowie der beiliegenden Korrespondenz Dr. S.________s ist nämlich - soweit hier relevant - einzig zu entnehmen, dass der damalige Hausarzt am 9. Juni 2005 wegen Lumboischialgie 9 Behandlungssitzungen Physiotherapie verordnete (welche vom 10. Juni bis 6. Juli 2005 durchgeführt wurden) sowie am 26. September 2005 ein Antirheumatikum verschrieb. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers können darin (ebenso wenig wie in den von der Vorinstanz bereits gewürdigten Arztbesuchen beim Rheumatologen Dr. H.________ vom 19. August und 9. September 2005) keine aus dem Rahmen fallende krankheitsbedingte Arbeitsausfälle erblickt werden, welche im Sinne von E. 2.2 hievor belegen würden, dass er im Rahmen des bis 30. September 2005 dauernden Arbeitsverhältnisses nur mehr eine behinderungsbedingt eingeschränkte Leistung zu erbringen vermochte. Von einer sich auch arbeitsrechtlich offenbarenden relevanten Einbusse an Leistungsvermögen kann jedenfalls keine Rede sein, zumal der Beschwerdeführer selber einräumt, "sehr bemüht" gewesen zu sein, "seine (ärztlichen) Behandlungstermine nach Arbeitsschluss oder am Wochenende anzusetzen" (S. 14 der Beschwerde). Ob die Arbeitsunfähigkeit, deren Ursache in der Folge im Sinne von Art. 23 BVG zur Invalidität führte, noch im Oktober 2005 eintrat, wie der Beschwerdeführer unter Hinweis auf die IV-Stelle und letztinstanzlich zusätzlich auf die echtzeitlichen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen Dr. S.________s in der Krankengeschichte (Eintrag vom 26. Oktober 2005) sowie im Einweisungsformular zur stationären Rehabilitation im Rehazentrum Z.________ (ausgefüllt am 13. Februar 2006) weiter geltend macht, mag im vorliegenden Zusammenhang offenbleiben. Entscheidend ist nämlich, dass - wie die Vorinstanz verbindlich (E. 1 hievor) und unwidersprochen festgestellt hat - der Beschwerdeführer unmittelbar nach Beendigung seines Arbeitsverhältnisses mit der Firma X.________ (Ende September 2005) am 1. Oktober 2005 bereits sein nächstes Arbeitsverhältnis bei Y.________ antrat, welches er selber am 26. Oktober 2005 fristlos kündigte (Arbeitgeberbescheinigung vom 8. November 2005). Zufolge Antritts der neuen Arbeitsstelle wurde am 1.Oktober 2005 ein neues Vorsorgeverhältnis begründet (Art. 10 Abs. 1 BVG), weshalb nach Art. 10 Abs. 3 zweiter Satz BVG (gegebenenfalls) die neue Vorsorgeeinrichtung zuständig ist, ohne dass die Nachdeckung gemäss dem ersten Satz der genannten Gesetzesbestimmung zum Tragen gekommen wäre (vgl. E. 2.1 hievor; Jürg Brechbühl, in: Handkommentar zum BVG und FZG, 2010, N. 30 zu Art. 10 BVG). Nach dem Gesagten entfällt ein Anspruch auf berufsvorsorgerechtliche Invalidenleistungen gegenüber der Revor.