Citation: 5A_969/2023 E. A

C.________ verstarb im Jahr 2017 (nachfolgend: Erblasser). Er hinterliess zwei Kinder aus einer ersten Ehe, nämlich A.________ und D.________. Weitere (gesetzliche) Erben waren seine zweite Ehefrau, E.________, sowie die aus dieser Ehe hervorgegangene Tochter F.________. A.a. Am 5. April 2019 schlossen die genannten Erben vor der Schlichtungsbehörde Berner Jura-Seeland eine Vereinbarung ab, wonach A.________ und D.________ gegen eine Zahlung von je Fr. 400'000.-- per Saldo aller Ansprüche aus der Erbengemeinschaft ausschieden. A.b. Zu seinen Lebzeiten unterhielt der Erblasser Konten bei der Bank B.________ AG, von der A.________ und D.________ nach dem Tod des Erblassers diverse Auskünfte verlangten (und mindestens teilweise auch erhielten). Nach erfolglosem Schlichtungsversuch reichten A.________ und D.________ am 1. Oktober 2019 gegen die Bank B.________ AG beim Regionalgericht Berner Jura-Seeland "präparatorisch zur Einreichung einer Staatshaftungsklage gegen den Kanton Bern" je einzeln eine inhaltlich identische, als "Zivilrechtliche Informationsklage" b etitelte Klage ein. Dabei beantragten die Kläger u.a., "[d]er Prozess sei durch das Gericht zunächst auf die Zulässigkeitsfrage zu beschränken (Art. 125 lit. a, Art. 222 Abs. 3 ZPO) " (Rechtsbegehren 1) und es sei "vor der Aktivierung der Informationsklage festzustellen, dass das Regionalgericht zur materiellen Beurteilung der Klage gegen die Bank B.________ AG sachlich und örtlich zuständig ist" (Rechtsbegehren 2). A.c. Das Regionalgericht vereinigte (antragsgemäss) die beiden Verfahren und trat mit Entscheid vom 1. Dezember 2022 auf die Klagen nicht ein, weil es sich als örtlich nicht zuständig erachtete und das erforderliche Rechtsschutzinteresse der Kläger verneinte. Die Gerichtskosten von je Fr. 6'000.-- auferlegte es den Klägern und verpflichtete diese ausserdem zur Bezahlung einer Parteientschädigung an die Bank B.________ AG von je Fr. 16'634.50.