Citation: 1C_339/2023 E. 6.2

6.2. Diesbezüglich macht die Beschwerdeführerin unter Verweis auf ihre Kritik an der vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellung geltend, es seien ausschliesslich die betrieblichen Tätigkeiten im Werk 3 am südlichen Standort massgeblich. Dort habe die E.________ AG im Zeitraum von 1989 bis 1991 eine Per-Anlage zur Materialentfettung betrieben. In den Jahren 1993 bis 2003 habe die G.________ AG als Rechtsvorgängerin der Beschwerdeführerin an demselben Standort eine Tri-Anlage betrieben. Im Jahr 2003 sei die Entfettung mit chlorkohlenwasserstoffhaltigen Lösungsmitteln vollständig aufgegeben worden. Für die Kostenverteilung nach dem Verursacherprinzip sei damit nicht von einem Zeitraum von 1981 bis 2006, ausmachend 29 Jahre, sondern von 14 Jahren (1989 bis 1991 und 1993 bis 2003) auszugehen. Von diesen 14 Jahren fielen drei Jahre auf die E.________ AG (1989 bis 1991) und elf Jahre auf die Beschwerdeführerin (1993 bis 2003). Die zu verteilenden Kosten seien demnach im Verhältnis 3:11 auf die beiden beteiligten Verhaltensverursacherinnen aufzuteilen.