Citation: 5A_801/2022 E. 5.9.3

5.9.3. Ferner wirft die Beschwerdeführerin die Frage auf, welche Weiterbildungen bei ihren gesundheitlichen Einschränkungen überhaupt angebracht und zielführend gewesen wären. Pauschal auf nicht gemachte Weiterbildungen zu verweisen, werde der Sache nicht gerecht. Es ist der Beschwerdeführerin darin zuzustimmen, dass grundsätzlich konkret, d.h. bezogen auf den Einzelfall, zu prüfen ist, welche Weiterbildungsmassnahmen für eine Steigerung der Eigenversorgungskapazität in Frage kämen. Indessen war der Beschwerdeführerin die an sie gerichtete Erwartung der kantonalen Instanzen, in eine geeignete Fortbildung zu investieren, bereits (spätestens) seit dem Massnahmenentscheid vom 26. November 2019 bekannt. Die Beschwerdeführerin zeigt nicht auf, dass sie ihren Einwand bereits vor Vorinstanz vorgetragen hätte. Mithin hat sie den Instanzenzug materiell nicht ausgeschöpft (vgl. vorne E. 4.3.3), weshalb auch dieses Vorbringen nicht zu prüfen ist.