Citation: 8C_582/2014 E. 6.3

6.3. Nach dem Gesagten hat das kantonale Gericht bundesrechtskonform darauf geschlossen, dass der Versicherte durch sein Verhalten eine Ausweitung des Konfliktes und damit die anschliessende - vermeidbare - Einlassung auf eine körperliche Auseinandersetzung mit dem Arbeitskollegen mindestens eventualvorsätzlich in Kauf genommen hat (vgl. Urteil des EVG C 281/02 vom 24. September 2003 E. 1.3.2), welche die Auflösung des Arbeitsverhältnisses zur Folge hatte. Angesichts der vorhandenen, sehr scharfen Arbeitsmesser musste sich der Beschwerdeführer des gesteigerten Gefahrenpotenzials einer handgreiflichen Auseinandersetzung am Arbeitsplatz bewusst sein. Es genügt, dass das allgemeine dienstliche oder ausserdienstliche Verhalten der versicherten Person Anlass zur Kündigung oder Entlassung gegeben hat ( THOMAS NUSSBAUMER, a.a.O., S. 2427 Rz. 831 mit Hinweis). Soweit das kantonale Gericht auf der sachverhaltsmässig unbestrittenen Grundlage ein fehlerhaftes Verhalten des Beschwerdeführers sieht, welches geeignet ist, zur Kündigung der Anstellung durch die Arbeitgeberin zu führen, ist seine Beweiswürdigung bundesrechtskonform (BGE 132 V 393 E. 4.1 S. 400; Urteil 8C_873/2013 vom 17. Januar 2014 E. 3.3). Es verletzte mithin weder den Untersuchungsgrundsatz noch die Regeln über die Beweislastverteilung, soweit es die aus dem beschwerdeführerischen Verhalten resultierende Arbeitslosigkeit als selbstverschuldet eingestuft und die Voraussetzungen für eine Einstellung in der Anspruchsberechtigung bejaht hat (Art. 30 Abs. 1 lit. a AVIG in Verbindung mit Art. 44 Abs. 1 lit. a AVIV).