Citation: 2C_115/2022 E. 5

Betreffend die vom Beschwerdeführer vorgebrachte fortgeschrittene und damit erfolgreiche Integration (vgl. Art. 58a AIG) hat die Vorinstanz zutreffend festgehalten, dass diese für sich genommen keinen nachehelichen Härtefall zu begründen vermag, da die erfolgreiche Integration bzw. die Erfüllung der Integrationskriterien von Art. 58a AIG gemäss Art. 50 Abs. 1 lit. a AIG ein kumulatives Erfordernis zu einer mindestens dreijährigen Ehegemeinschaft darstellt. Überdies hat sie richtigerweise erwogen, dass der Beschwerdeführer erst wenige Jahre in der Schweiz lebt und noch nicht derart verwurzelt ist, dass ihm eine Rückkehr in seine Heimat, wo er aufgewachsen und sozialisiert wurde, nicht mehr zuzumuten wäre, sowie dass er sich mit seinen 25 Jahren rasch wieder in den heimischen Arbeitsmarkt eingliedern dürfte.