Citation: 7B_156/2022 E. 4.3.1

4.3.1. Entgegen den Vorbringen des Beschwerdeführers verstösst diese Beurteilung nicht gegen Bundesrecht. Der Beschwerdeführer macht in tatsächlicher Hinsicht geltend, es handle sich lediglich um eine Mutmassung der Vorinstanz, dass die Herausgabe der Daten an die Privatklägerschaft auf einen IT-technischen Vollzugsfehler der Kantonspolizei zurückzuführen sei. Mit derart vager Kritik verkennt er, dass sich eine willkürliche vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung nicht mit blossen Behauptungen begründen lässt (siehe vorne E. 2.2). Er macht zwar noch pauschal geltend, die Vorinstanz habe gar nicht abgeklärt, ob tatsächlich ein Vollzugsfehler in der Informatik vorgelegen habe. Dieser Einwand ist jedoch unbegründet, verweist die Vorinstanz für ihre Schlussfolgerung doch ausdrücklich auf die einschlägigen Aktenstücke. Auszugehen ist damit vom Sachverhalt, wie ihn die Vorinstanz festgestellt hat. Demnach ist die Herausgabe der nicht beschlagnahmefähigen Daten an die Privatklägerschaft durch den Beschwerdegegner auf einen Informatikfehler der Kantonspolizei beim Vollzug der Triage zurückzuführen. Die Vorinstanz verweist sodann zu Recht auf den Umstand, dass der Beschwerdegegner, nachdem er Kenntnis von der versehentlichen Herausgabe der strittigen Daten erhalten hatte, mit Verfügung vom 1. März 2022 gegenüber der Privatklägerschaft unter Strafandrohung nach Art. 292 StGB umgehend die Vernichtung aller ihr am 7. Dezember 2021 irrtümlicherweise ausgehändigten physischen und elektronischen Datenbestände anordnete. Ausgenommen davon war einzig die Original-Festplatte, die der Privatklägerschaft am 7. Dezember 2021 zugestellt wurde. Diese Festplatte musste die Privatklägerschaft innert sieben Tagen an die Staatsanwaltschaft zurückgeben (siehe dazu auch dass in der vorliegenden Angelegenheit bereits ergangene Urteil 1B_231/2022 vom 27. Dezember 2022 Sachverhalt Bst. B).