Citation: 5A_47/2021 E. 1

In Gutheissung einer entsprechenden zivilrechtlichen Klage der Eltern von B.________ verbot das Bezirksgericht Weinfelden A.________ mit Entscheid vom 4. April 2017, sich während drei Jahren auf dem Gebiet der Gemeinden U.________ und V.________ aufzuhalten und sich ihnen auf weniger als 100 m zu nähern und mit ihnen direkt oder indirekt Kontakt aufzunehmen oder sie zu belästigen. Entsprechende Weisungen erfolgten in der Folge auch auf strafrechtlicher Ebene. Am 3. Februar 2019 beantragte B.________ beim Bezirksgericht Frauenfeld ein Kontakt- und Annäherungsverbot, welches mit Entscheid vom 7. Februar 2019 aufgrund der glaubhaften Schilderung, dass A.________ ihn bedrohe und ihm nachstelle, mit Entscheid vom 7. Februar 2019 superprovisorisch und am 4. April 2019 vorsorglich ausgesprochen wurde. Auf Klage vom 18. Juli 2019 hin verbot das Bezirksgericht A.________ mit Entscheid vom 6. Februar 2020, sich B.________ während drei Jahren auf unter 50 m zu nähern (auf dem Gebiet des Bahnhofes W.________ und dem Bahnhofvorplatz auf unter 5 m) und sich seinem Wohnort auf unter 50 m zu nähern sowie in irgendeiner Form mit ihm Kontakt aufzunehmen. Dagegen erhob A.________ Berufung. Diese wies das Obergericht des Kantons Thurgau mit Entscheid vom 3. November 2020 ab; in teilweiser Gutheissung der Anschlussberufung strich es die Modifikationen für den Bahnhof W.________ und sprach ein generelles Verbot aus, sich B.________ oder seinem Wohnort auf unter 50 m zu nähern. Gegen den obergerichtlichen Entscheid hat A.________ am 15. Januar 2021 beim Bundesgericht eine Beschwerde eingelegt. Ferner verlangt er die unentgeltliche Rechtspflege.