Citation: 9C_193/2018 E. 4.2.3

4.2.3. Anhaltspunkte, dass die Ärzte der psychiatrischen Klinik C.________ bei der Diagnosestellung oder Arbeitsfähigkeitseinschätzung den ihnen zustehenden Ermessensspielraum überschritten hätten (BGE 137 V 210 E. 3.4.2.3 S. 253), bestehen nicht. Das im Revisionsverfahren eingeholte Gutachten des Dr. med. D.________ vom 5. Januar 2016, worin lediglich akzentuierte Persönlichkeitszüge (narzisstisch, emotional-instabil, impulsiv, ängstlich-depressiv) diagnostiziert wurden, vermag zu keinem anderen Ergebnis zu führen. Diese Beurteilung muss, wie auch die Einschätzung der psychiatrischen Klinik C.________, als eine mögliche Sichtweise gesehen werden.