Citation: 1C_586/2020 E. 5.1

5.1. Hinsichtlich der Erforderlichkeit des strittigen Eigentumseingriffs hat sich die Vorinstanz in allgemeiner Weise den einlässlich zitierten Ausführungen im Beschwerdeentscheid des Departements angeschlossen. Sie hat weiter erwogen, der Planungsbericht vom 29. Januar 2019 äussere sich ausführlich zum gewählten Bebauungs- und Freiraumkonzept sowie zu den Gründen für die im Gestaltungsplan vorgesehene Anordnung und Ausrichtung der Gebäude. Es weise nichts darauf hin, dass die Art der geplanten Überbauung mit öffentlichen Interessen unvereinbar sein oder auf einer rechtsfehlerhaften Ermessensausübung beruhen könnte. Vor diesem Hintergrund sei der Planungsentscheid des Beschwerdegegners von den Rechtsmittelinstanzen zu akzeptieren. Auf der Grundlage des gewählten Bebauungs- und Freiraumkonzepts und der im Gestaltungsplan gestützt darauf festgesetzten Baufelder seien die Erschliessungsmöglichkeiten nicht mehr so vielfältig, wie es die Beschwerdeführerin darzustellen versuche. Deren Vorbringen, es gebe (geeignete) Alternativen mit vergleichbarem oder sogar sparsamerem Landverbrauch, erweise sich als völlig unbelegte und ohne Weiteres zu entkräftende Behauptung. Mit der zwischen sämtlichen Baufeldern durchführenden, direktesten Verbindungsstrasse zwischen dem Mülibergweg und dem Geerenweg sei die landsparendste Variante gewählt worden. Die vorgesehene Erschliessung sei Erschliessungsvarianten ohne Inanspruchnahme eines Teils der Strassenparzelle Nr. 255 der Beschwerdeführerin in verschiedener Hinsicht überlegen. Das Departement habe die Notwendigkeit des Eigentumseingriffs zu Recht bejaht.