Citation: C 184/98 09.05.2000 E. 1

1.- Die Vorinstanz hat die massgebende Bestimmung über die Voraussetzungen zum Bezug von Insolvenzentschädigung (Art. 51 AVIG) zutreffend dargelegt. Darauf kann verwiesen werden. Zu berichtigen ist, dass der von der Vorinstanz als massgeblich erachtete Art. 51 Abs. 2 AVIG, wonach Personen, welche in ihrer Eigenschaft als Gesellschafter, finanziell Beteiligte oder Mitglied des obersten betrieblichen Gre- miums die Entscheide des Arbeitgebers bestimmen oder mass- geblich beeinflussen können, sowie deren mitarbeitende Ehe- gatten vom Entschädigungsanspruch ausgeschlossen sind, erst am 1. Januar 1996 in Kraft getreten und somit im vorliegen- den Fall nicht anwendbar ist, da sich der anspruchsrelevan- te Sachverhalt (Beendigung des Arbeitsverhältnisses per 31. Dezember 1995, Eintritt der Insolvenz des Arbeitgebers) ausschliesslich bis Ende 1995 und damit unter Herrschaft des alten Rechts verwirklicht hat (noch nicht veröffent- lichtes Urteil K. vom 31. Januar 2000 [C 337/98]).