Citation: 9C_21/2007 17.01.2008 E. 2

2.1 Die Vorinstanz erwog gestützt auf die Einschätzungen des Dr. med. J.________ vom 22. November 2004 und die massgeblich darauf abstellenden Aktenbeurteilungen des RAD-Arztes Dr. med. B.________ (vom 15. April und 19. August 2005), eine wesentliche gesundheitliche Verschlechterung könne ohne weitere Abklärungen verneint werden. Die Berichte der Dres. med. K.________ und W.________, FMH für Rheumatologie und Physikalische Medizin, vom 10. Mai 2005 und 8. September 2006 bzw. 28. März 2006 führten zu keiner anderen Beurteilung und wären, soweit sie die Zeit nach dem Erlass des Einspracheentscheides (vom 24. Januar 2006) beträfen, allenfalls in einem weiteren Neuanmelde- bzw. Revisionsverfahren zu beachten. Eine invalidisierende psychische Erkrankung könne den Schilderungen des Physiotherapeuten S.________ vom 14. Juni 2005 und 16. Januar 2006 nicht entnommen werden, zumal diesem bereits die fachliche Qualifikation zur Beurteilung dieser Frage fehle. Etwas anderes ergäbe sich schliesslich auch nicht aus dem nicht näher belegten Umstand, dass der Versicherte offenbar im Frühjahr 2006 eine Psychiaterin (Frau Dr. med. M.________) konsultiert habe. Es scheine vielmehr, dass es dem Versicherten an der nötigen Motivation und Ausdauer fehle, sich länger an einer Arbeitsstelle zu bewähren. Gestützt auf den Arbeitgeberbericht vom 16. Juli 1998, gemäss welchem der Versicherte im Jahre 1998 ein Jahreseinkommen von Fr. 59'150.- hätte erzielen können, und unter Beizug der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Lohnstrukturerhebung (LSE) 2004 (Tabelle TA1, Sektor 30-32, Anforderungsniveau 3, Region Ostschweiz), wonach ein Jahreseinkommen von Fr. 66'000.- erzielbar wäre, sei eine mindestens 20%ige invaliditätsbedingte Erwerbseinbusse zu verneinen. Damit sei auch ein Umschulungsanspruch nicht gegeben. 2.2 Der Versicherte wiederholt seine bereits im verwaltungsinternen und vorinstanzlichen Verfahren geltend gemachten Vorbringen, wonach sich sein Gesundheitszustand seit dem Jahre 1999 sowohl in psychischer als auch in physischer Hinsicht massiv verschlechtert habe und seine Arbeitsfähigkeit weiter eingeschränkt sei. Die IV-Stelle habe zu Unrecht von weitergehenden ärztlichen und insbesondere psychiatrischen Abklärungen abgesehen und die Vorinstanz argumentiere widersprüchlich, wenn sie die Revisionsvoraussetzungen - und damit eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes - bejahe, gleichzeitig aber eine Verschlimmerung seiner Leiden verneine. Willkürlich sei die vorinstanzliche Feststellung, er sei arbeitsscheu oder rentenbegehrlich, was sich bereits daraus ergebe, dass er im Jahre 1999 während des IV-Abklärungsverfahrens eine neue Arbeitsstelle angetreten habe. Die gänzliche Verweigerung beruflicher Eingliederungsmassnahmen verletze den Grundsatz "Eingliederung vor Rente" in krasser Weise. Soweit die Beschwerdegegnerin schliesslich die Erzielung eines rentenausschliessenden Invalideneinkommens (in Höhe von Fr. 39'600.-) als zumutbar erachtet habe, liege darin eine unzulässige antizipierte Beweiswürdigung.