Citation: 8G_3/2013 E. A

Mit Urteil vom 29. August 2013 (8C_324/2013) hat das Bundesgericht die von der IV-Stelle Luzern gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Luzern (heute: Kantonsgericht Luzern) vom 12. März 2013 gerichtete Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vollumfänglich abgewiesen. Erkannt wurde namentlich, dass relevanter Anknüpfungspunkt für den über 15-jährigen Rentenbezug gemäss lit. a Abs. 4 in Verbindung mit Abs. 1 der Schlussbestimmungen des IVG vom 18. März 2011 (6. IV-Revision, erstes Massnahmenpaket ["Überprüfung der Renten, die bei pathogenetisch-ätiologisch unklaren syndromalen Beschwerdebildern ohne nachweisbare organische Grundlage gesprochen wurden"]; nachfolgend: SchlB IVG) der Beginn des Rentenanspruchs und nicht das Datum der (rechtskräftig erlassenen) Rentenverfügung bildet. Gestützt darauf kam es zum Schluss, dass die in casu per 1. Juni 1995 zugesprochene halbe Invalidenrente unter diesem Titel nicht aufgehoben werden könne (E. 4). In E. 6 hielt es sodann fest, dass keine genügenden Anhaltspunkte vorhanden seien, welche eine revisionsweise Aufhebung der bisherigen Rente auf Grund verbesserter gesundheitlicher Verhältnisse nach Massgabe von Art. 17 Abs. 1 ATSG rechtfertigten.