Citation: 4C.6/2004 17.02.2004 E. 1

Der Kläger rügt zunächst, die Vorinstanz habe Art. 8 ZGB verletzt, indem sie auf die Aussagen der Auskunftsperson C.________ ohne das Vorliegen weiterer Indizien abgestellt habe. Da C.________ noch immer bei der Beklagten arbeite und sich mit der Behauptung, sie habe sich einen Führerausweis vorlegen lassen, mindestens teilweise habe entlasten können, hätte ihre inhaltlich bestrittene Aussage lediglich als Parteiaussage ohne erhöhte Beweiskraft qualifiziert werden dürfen. Die Beklagte habe deshalb der ihr obliegenden Beweispflicht nicht genügt, so dass sie die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen habe. Mit diesem Vorbringen verkennt der Kläger, dass nach ständiger Praxis des Bundesgerichts die Frage der Beweislastverteilung nach Art. 8 ZGB gegenstandslos wird, wenn das Sachgericht in Würdigung der Beweise eine Tatsache als bewiesen annimmt (BGE 118 II 142 E. 3a). Die Schlüsse, die das kantonale Gericht in tatsächlicher Hinsicht aus Beweisen und konkreten Umständen zieht, sind im Berufungsverfahren nicht überprüfbar (BGE 122 III 219 E. 3c mit Verweisen). Dies gilt auch für die Schlüsse, welche die Vorinstanz aus der Aussage von C.________ gezogen hat.