Citation: 1B_453/2018 E. 7

In ihrer nachträglichen Eingabe vom 13. Dezember 2018 verweist die Beschwerdeführerin schliesslich noch auf das Schlussprotokoll des EFD vom 7. Dezember 2018 in der Strafuntersuchung gegen einen Beschuldigten. Sie argumentiert, das EFD habe aufgrund der ihm bereits vorliegenden Unterlagen die Untersuchung gegen diesen Beschuldigten abschliessen können, weshalb sich die zusätzliche Entsiegelung der fraglichen Berichte als unnötig und damit unverhältnismässig erweise. Beim Schlussprotokoll des EFD vom 7. Dezember 2018 handelt es sich um ein Novum, auf welches die Vorinstanz beim angefochtenen Entscheid vom 13. September 2018 noch gar nicht abstellen konnte. Auf die betreffenden Vorbringen ist nicht einzutreten (Art. 99 Abs. 1 BGG). Im Übrigen ergäbe sich aus dem von der Beschwerdeführerin eingereichten (2 Seiten umfassenden) Auszug des 50-seitigen Schlussprotokolls auch materiell kein Entsiegelungshindernis. Das Bundesgericht hat bereits im Urteil 1B_433/2017 entschieden, dass die fraglichen Dokumente (Abschlussbericht und Zwischenbericht mit Beilagen) für die sorgfältige Aufklärung der untersuchten Straftat nicht als offensichtlich unerheblich erscheinen. Auch wurde dort erwogen, dass ein hohes öffentliches Interesse an einer Aufklärung der untersuchten Straftat besteht. Aus dem Umstand, dass die Strafbehörden ihre Abklärungen bisher auf die ihnen bereits vorliegenden Beweisunterlagen stützen mussten, lässt sich nichts Gegenteiliges ableiten. Im Übrigen bezieht sich das Schlussprotokoll vom 7. Dezember 2018 nur auf die bisher eruierte und förmlich beschuldigte Person. Dabei hatte das EFD auch der Verjährungsproblematik Rechnung zu tragen. Analoges gilt für die weiteren (am 5. Februar 2019) nachgereichten Unterlagen, welche das Verfahren gegen den Beschuldigten betreffen.