Citation: 8C_659/2020 E. 4.2.2

4.2.2. Die Vorinstanz hat dazu erwogen, soweit sich die Kritik des Regierungsstatthalters gegen die Beschwerdeführerin als Person richte und nicht bloss deren Streit- und Prozessverhalten betreffe, erscheine sie zwar nicht unproblematisch. Die Äusserungen seien aber im Kontext zu betrachten. Sie fielen auf einen Zeitpunkt, in dem der Regierungsstatthalter das hier interessierende verwaltungsinterne Beschwerdeverfahren bereits zum Abschluss gebracht habe. Sie seien daher anders zu beurteilen, als wenn sie zu einem Zeitpunkt gemacht worden seien, in dem der verwaltungsinterne Verfahrensausgang noch offen gewesen sei. Daher könnten sie allenfalls dann den Anschein von Befangenheit erwecken, wenn zusätzliche Umstände bei objektiver Betrachtung darauf schliessen liessen, dass der Regierungsstatthalter die Beschwerde aus sachfremden Gründen von vornherein beurteilt habe. Für sich allein betrachtet genügten die zitierten Äusserungen des Regierungsstatthalters in seiner Vernehmlassung nicht, um solche Gründe anzunehmen (mit Hinweis auf das Urteil 4A_149/2018 vom 7. Mai 2018 E. 4.4). Der weitere Inhalt der Vernehmlassung sei entgegen den Vorbringen der Beschwerdeführerin durchwegs sachbezogen. Insgesamt sei zu schliessen, dass der Regierungsstatthalter vor Erlass des Entscheids vom 22. Januar 2020 nicht voreingenommen gewesen sei.