Citation: 4A_353/2023 E. 2.3

2.3. Die Beschwerdeführerin macht zu Unrecht geltend, die Vorinstanz habe mit ihrem Urteil Art. 83 ZPO betreffend Parteiwechsel verletzt. Die Vorinstanz erwog zutreffend, dass das Streitobjekt im zu beurteilenden Fall in dem von der Beschwerdegegnerin geltend gemachten Anspruch auf Nachbesserung des Aussenpools und nicht im betreffenden Baurechtsgrundstück besteht. Dies verkennt die Beschwerdeführerin, indem sie behauptet, das Klagebegehren begründe sich "bezüglich dem Streitgegenstand und ihrer Sachlegitimation einzig aus dem Eigentum der Klägerin an der Liegenschaft in der X.________". Eingeklagt ist vielmehr ein vertraglicher Gewährleistungsanspruch, welcher der Rechtsvorgängerin der Beschwerdegegnerin abgetreten wurde. Die Beschwerdeführerin vermengt zudem in unzulässiger Weise den Verkauf des Baurechtsgrundstücks Nr. xxx vom 14. Oktober 2010 von der C.________ AG an die Rechtsvorgängerin der Beschwerdegegnerin mit der späteren Veräusserung des Grundstücks vom 28. September 2021 durch die Beschwerdegegnerin an Herrn E.________. Während beim ersten Verkauf der (nunmehr eingeklagte) Gewährleistungsanspruch auf die Beschwerdegegnerin bzw. ihre Rechtsvorgängerin übertragen worden war, wurde dieser vertragliche Anspruch im Rahmen des zweiten Verkaufs nach ausdrücklicher vertraglicher Regelung gerade nicht abgetreten. Die Vorinstanz erwog in diesem Zusammenhang zutreffend, dass die Veräusserung des Werks für sich allein noch keinen Übergang von Mängelrechten bewirkt, weshalb trotz Übertragung des Eigentums am Werk die Mängelrechte nicht auf den Erwerber übergehen (PETER GAUCH, Der Werkvertrag, 6. Aufl. 2019, Rz. 1492). Entsprechend wurde mit dem zweiten Verkauf das Streitobjekt (d.h. der Gewährleistungsanspruch) nicht im Sinne von Art. 83 Abs. 1 ZPO während des Prozesses veräussert und die Vorinstanz hat den Einwand der fehlenden Aktivlegitimation zu Recht verworfen. Entgegen den Vorbringen in der Beschwerde leuchtet auch nicht ein, weshalb nach der zweiten Eigentumsübertragung eine Klageänderung (im Sinne einer Leistung an den Erwerber) erforderlich gewesen wäre, lautete das Rechtsbegehren doch - wie auch das von der Vorinstanz geschützte Urteil des Bezirksgerichts - auf Reparatur (Nachbesserung) eines bestimmten Swimming Pools, nämlich des Aussenpools bei der Liegenschaft in X.________ in U.________. Die Vorbringen der Beschwerdeführerin erweisen sich als unbegründet.