Citation: 4A_282/2020 E. A

A.a. Die B.________ AG, die C.________ AG, die D.________ AG und die E.________ AG (Beklagte 1-4, Beschwerdegegnerinnen 1-4) sowie die F.________ AG (Beklagte 5, Beschwerdegegnerin 5) sind miteinander verbundene Aktiengesellschaften mit Sitz in U. Am 8. Februar 2016 wurde an verschiedenen Verwaltungsratssitzungen und Generalversammlungen die Auflösung der B.________ AG, der C.________ AG, der D.________ AG sowie der E.________ AG zum Zweck der Liquidation beschlossen und jeweils die H.________ GmbH als Liquidatorin eingesetzt. A.________ (Klägerin, Beschwerdeführerin) war damals Aktionärin der F.________ AG und Mitglied des Verwaltungsrats der B.________ AG, der C.________ AG, der D.________ AG sowie der F.________ AG. Sie stimmte jeweils gegen die Auflösung und Liquidation der Gesellschaften. A.b. Die gleichentags (am 8. Februar 2016) beantragten und verhängten Handelsregistersperren wurden mit Urteil des Obergerichts des Kantons Zug vom 9. November 2016 zweitinstanzlich geschützt. Das Handelsregisteramt des Kantons Zug wurde angewiesen, einstweilen keine Anmeldungen von eintragungspflichtigen Generalversammlungsbeschlüssen der B.________ AG, der C.________ AG, der D.________ AG oder der E.________ AG in Bezug auf deren Liquidation und die Ernennung eines Liquidators im Handelsregister einzutragen. Weiter wurden alle Gesellschaften angewiesen, einstweilen sämtliche Vorkehren und Beschlüsse zu unterlassen, welche auf eine Auflösung der B.________ AG, der C.________ AG, der D.________ AG oder der E.________ AG abzielten. Mit Verfügung vom 21. Dezember 2016 wurde die Prosequierungsfrist bis zum 15. Februar 2017 erstreckt.