Citation: 4A_419/2023 E. 6.5

6.5. Insgesamt vermag der Beschwerdeführer keine bundesrechtswidrige Sachverhaltsfeststellung aufzuzeigen. Damit bleibt es bei der vorinstanzlichen Feststellung, es sei keine anerkannte Regel der tiermedizinischen Wissenschaft bewiesen, wonach bei einer Schlagverletzung mit anfänglichem Fissurverdacht nach rund zehn Tagen eine Röntgenuntersuchung indiziert wäre, wenn das Pferd keine Lahmheitsanzeichen mehr zeigt. Entsprechend ist auch die vorinstanzliche Erwägung nicht zu beanstanden, mangels nachgewiesener Sorgfaltspflichtverletzung falle eine Schadenersatzpflicht der Beschwerdegegnerin ausser Betracht. Die weiteren Vorbringen, mit denen der Beschwerdeführer Dr. med. vet. D.________ eine Sorgfaltspflichtverletzung und der Vorinstanz eine Verletzung von Art. 398 Abs. 2 OR vorwirft, erweisen sich ausgehend von dem für das Bundesgericht massgebenden Sachverhalt als unbehelflich.