Citation: 2C_320/2008 02.12.2008 E. 3

3.1 Der Beschwerdeführer rügt eine unrichtige und unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhaltes. Die diesbezüglich angebotenen Beweise seien nicht abgenommen bzw. willkürlich oder überhaupt nicht gewürdigt worden. Das Verwaltungsgericht habe zunächst mit Bezug auf die Raumgrösse der zur Verfügung gestellten Zimmer völlig einseitig auf die kantonalen Richtlinien zum Sozialhilfegesetz abgestellt, wonach allen Klienten ein Einerzimmer mit einer Mindestgrundfläche von 12 m2 zur Verfügung gestellt werden müsse. Die Betreuten selber seien aber zu ihrer Wohnsituation nie befragt worden; und auch die Befragung ihrer gesetzlichen Vertreter hätte sich zwingend aufgedrängt. Sodann sei dem angefochtenen Entscheid keine nachvollziehbare Begründung zu entnehmen, weshalb dem Antrag, bei den behandelnden Ärzten der betreuten Personen eine Meinungsäusserung einzuholen, nicht stattgegeben worden sei. Eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) liege auch darin, dass der Beschwerdeführer zu einer Eingabe des Departements vom 6. Dezember 2007, worin von einer angeblichen, vorher nie thematisierten "Überforderungssituation" der Betreuerfamilie die Rede sei, nicht habe Stellung nehmen können. Und schliesslich erweise es sich als klar überspitzt formalistisch, vom Beschwerdeführer - nach seinen diversen Eingaben an die Behörden - noch ein schriftliches Betreuungskonzept zu verlangen. 3.2 Gemäss Art. 29 Abs. 2 BV haben die Parteien Anspruch auf rechtliches Gehör. Das rechtliche Gehör dient einerseits der Sachaufklärung, anderseits stellt es ein persönlichkeitsbezogenes Mitwirkungsrecht beim Erlass eines Entscheides dar, welcher in die Rechtsstellung des Einzelnen eingreift. Dazu gehört insbesondere das Recht des Betroffenen, sich vor Erlass eines in seine Rechtsstellung eingreifenden Entscheids zur Sache zu äussern und an der Erhebung wesentlicher Beweise entweder mitzuwirken oder sich zumindest zum Beweisergebnis zu äussern, wenn dieses geeignet ist, den Entscheid zu beeinflussen (BGE 127 I 54 E. 2b S. 56, mit Hinweis). Nach der Rechtsprechung kann das Gericht das Beweisverfahren schliessen, wenn die Beweisanträge eine nicht erhebliche Tatsache betreffen oder offensichtlich untauglich sind oder wenn es aufgrund bereits abgenommener Beweise seine Überzeugung gebildet hat und ohne Willkür in vorweggenommener Beweiswürdigung annehmen kann, dass seine Überzeugung durch weitere Beweiserhebungen nicht geändert würde. Das Bundesgericht greift nur ein, wenn die Beweiswürdigung offensichtlich unhaltbar ist, mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht, auf einem offensichtlichen Versehen beruht oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft (BGE 130 II 425 E. 2.1 S. 428; 124 I 208 E. 4a S. 211).