Citation: 5A_851/2024 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer hält dieser Beurteilung im Wesentlichen entgegen, dass der angefochtene Entscheid "auf der Ablehnung des Beweismittels (vom 5.11.2024) in Form einer Eidesstattlichen Erklärung von Frau C.________" beruhe und dass es willkürlich sei, die eidesstattliche Erklärung unter Hinweis auf eine antizipierte Beweiswürdigung abzulehnen. Zunächst ist festzuhalten, dass sich die antizipierte Beweiswürdigung entgegen dem Beschwerdeführer nicht auf die "eidesstattliche Erklärung" von C.________ bezieht, sondern auf den Beweisantrag betreffend die Befragung der beiden Kinder von C.________ (s. vorne E. 3.1). Was die "eidesstattliche Erklärung" angeht, zeigen die vorigen Erwägungen freilich, dass der Beschwerdeführer irrt, wenn er meint, der angefochtene Entscheid beruhe auf der "Ablehnung" einer entsprechenden Urkunde. Vielmehr ist die Vorinstanz unter Berücksichtigung der schriftlichen Erklärung von C.________ zum Ergebnis gelangt, dass es dem Beschwerdeführer nicht gelungen sei, im erforderlichen Ausmass zu beweisen, dass rechtzeitig Rechtsvorschlag erhoben worden sei (s. vorne E. 3.1). Dem widerspricht der Beschwerdeführer mit dem Einwand, dass das Regelbeweismass der vollen Überzeugung erfüllt sei. Er beschränkt sich auf die pauschale Behauptung, C.________ habe ihre "eidesstattliche Erklärung" aus voller Überzeugung verfasst und diese entspreche somit der Wahrheit. Damit gibt er bloss seine eigene Sicht der Dinge wieder, ohne sich mit der vorinstanzlichen Beweiswürdigung auseinanderzusetzen. Weiter bringt er vor, dass für eine Nachkontrolle, ob ein Rechtsvorschlag erhoben worden sei, kein Anlass bestanden habe. Mit seiner Argumentation, dass er keinen Grund gehabt habe, an den Ausführungen von C.________ zu zweifeln, da er mit ihr in Kontakt gestanden habe, nachdem sie mündlich Rechtsvorschlag erhoben habe, äussert er sich jedoch nicht zu den vorinstanzlichen Erwägungen betreffend die Beweissicherung und die Folgen der Beweislosigkeit. Damit genügt der Beschwerdeführer den gesetzlichen Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG (s. vorne E. 2.1) nicht. Der Beschwerdeführer bringt weiter vor, es sei davon auszugehen, dass sich der Postbote bei seinen Ausführungen nicht auf das Gespräch mit C.________, sondern auf ein anderes Gespräch bezogen habe. Es sei denkbar, dass der Postbote vergessen habe, den Rechtsvorschlag zu protokollieren. Damit ergänzt er die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen und stellt diesen seine eigene Sichtweise gegenüber, ohne aufzuzeigen, inwiefern die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen willkürlich bzw. offensichtlich unrichtig im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG sein sollen (s. vorne E. 2.2). Der Beschwerdeführer macht schliesslich geltend, das Betreibungsbegehren sei ungültig, da darin seine neue Adresse nur als Zustelladresse angegeben worden sei. Zudem sei die Vernehmlassung des Betreibungsamtes "als nichtig zu betrachten". Das Obergericht habe dem Betreibungsamt mit Verfügung vom 1. November 2024 eine Frist zur Vernehmlassung binnen 15 Tagen angesetzt. Die Vernehmlassung sei erst am 18. November 2024 und damit nach Ablauf der Vernehmlassungsfrist beim Obergericht eingetroffen. Die Vorinstanz hat weder Feststellungen zum Inhalt des Betreibungsbegehrens noch zur Vernehmlassungsfrist getroffen. Der Beschwerdeführer legt nicht dar, dass der vorinstanzliche Sachverhalt in willkürlicher Weise unvollständig festgestellt worden wäre, weshalb auf seine Beschwerde auch in dieser Hinsicht nicht eingetreten werden kann (s. vorne E. 2.2). Nachdem der angefochtene Entscheid mit Bezug auf den Rechtsvorschlag Bestand hat, erübrigen sich Ausführungen zum Rechtsbegehren betreffend Rückerstattung der Pfändungsbetreffnisse samt Umtriebsentschädigung, das nicht unabhängig von der Frage des Rechtsvorschlags begründet wird.