Citation: 8C_624/2010 03.12.2010 E. 3

3.1 Die Vorinstanz erwog in Würdigung der medizinischen Akten, dass die über den 30. November 2007 hinaus anhaltend geklagten Beschwerden nicht auf einen organisch hinreichend nachweisbaren Gesundheitsschaden zurückzuführen sind. Lediglich für eine störende Narbenbildung an der linken Hand bzw. am Handgelenksrücken sprach die Beschwerdegegnerin der Versicherten eine Integritätsentschädigung zu, ausgehend von einem Integritätsschaden von 5 %. Dass daneben keine weiteren organisch objektivierbaren Befunde mehr vorliegen, ist unbestritten. Nichts anderes ergibt sich auch aus dem nachgereichten Gutachten des Dr. med. A.________, Facharzt für Innere Medizin, vom 18. Mai 2010. Damit kann offen bleiben, ob es sich bei dieser Expertise um ein zulässiges Beweismittel handelt oder nicht (Art. 99 Abs. 1 BGG). 3.2 Im medizinischen Gutachten des Instituts für Interdisziplinäre Medizinische Begutachtungen (IIMB) vom 6. Juni 2007 wurden unfallbedingt tendomyotische Beschwerden im Nacken-/Schultergürtelbereich rechtsbetont mit/bei muskulärer Dysbalance, eine störende Narbenbildung am linken Handrücken, ein chronisches cervicocephales Syndrom mit migräniformen Kopfschmerzen und eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4) diagnostiziert. Diese Beschwerden beurteilten die Gutachter als überwiegend wahrscheinlich unfallkausal. Unter Berücksichtigung insbesondere dieses Gutachtens bejahte die Vorinstanz einen natürlichen Kausalzusammenhang zwischen den geklagten Beschwerden und dem Unfallereignis vom 19. November 2004. Diese Kausalitätsbeurteilung wird von der Beschwerdegegnerin bestritten. Wie es sich damit im Einzelnen verhält, braucht nicht abschliessend beurteilt zu werden, da ein allfälliger natürlicher Kausalzusammenhang nicht adäquat und damit nicht rechtsgenüglich ist, wie die nachfolgende Adäquanzprüfung zeigt (vgl. BGE 135 V 465 E. 5.1 S. 472).