Citation: 2C_378/2023 E. 4.3.2

4.3.2. Inhaltlich ist sodann ohne Weiteres nachvollziehbar, dass die Vorinstanz den verschiedenen Stellungnahmen im Vaterschaftsverfahren betreffend die 2017 ausserehelich geborene Tochter der Ex-Ehegattin grosses Gewicht beimass. Tatsächlich hielt der Rechtsanwalt des Beschwerdeführers in der Vaterschaftsklage im Januar 2018 selber fest, dass die Eheleute bereits seit März 2017 getrennt lebten; in einer ergänzenden Eingabe im September 2018 brachte er zudem (gestützt auf eine Bestätigung des Untervermieters) vor, der Beschwerdeführer wohne bei einem Freund in Zürich und suche eine eigene Wohnung. Zudem gab er während des Vaterschaftsverfahrens als Adresse durchgehend Illnau (im Kanton Zürich) an. Schliesslich gab auch die Ehefrau gegenüber der Beiständin ihrer Tochter im Verfahren betreffend Vaterschaftsanfechtung an, dass sich der Beschwerdeführer im Monat der Zeugung der Tochter im Januar 2017 nur etwa einen Tag im gemeinsamen Haushalt mit ihr aufgehalten habe, und dass er die übrige Zeit in der Region Zürich gewesen sei, wo er seiner Erwerbstätigkeit nachgehe. Es ist nicht willkürlich, dass die Vorinstanz alle diese Aussagen (zu verschiedenen Zeitpunkten während des ungefähr zehn Monate dauernden Vaterschaftsverfahrens) als Indizien für ein Erlöschen des Ehewillens bereits in der Periode zwischen März 2017 und September 2018 wertete. Insbesondere muss sich der Beschwerdeführer seine Angaben im zivilrechtlichen Verfahren entgegenhalten lassen, und kann er sich zum jetzigen Zeitpunkt nicht (sinngemäss) darauf berufen, diese seien falsch und nur mit Blick auf das dortige Prozessergebnis vorgebracht worden.