Citation: B 88/04 15.07.2005 E. 1

In formellrechtlicher Hinsicht macht der Beschwerdeführer geltend, die Vorinstanz habe die Klage mit der Begründung abgewiesen, dass die Verfügung der IV-Stelle vom 18. November 2002 sich als offensichtlich unrichtig erweise, da keine rentenbegründende Invalidität vorliege. Das kantonale Gericht habe ihm keine Gelegenheit eingeräumt, sich zu diesem Standpunkt, mit dem er auf Grund der Aktenlage nicht habe rechnen müssen, zu äussern, wodurch sein Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt worden sei. Es trifft zu, dass das rechtliche Gehör auch zu gewähren ist, wenn eine Behörde ihren Entscheid mit einer Rechtsnorm oder einem Rechtsgrund zu begründen beabsichtigt, die im bisherigen Verfahren nicht herangezogen wurden, auf die sich die beteiligten Parteien nicht berufen haben und mit deren Erheblichkeit in konkreten Fall sie nicht rechnen konnten (BGE 128 V 278 Erw. 5b bb mit Hinweisen; Urteil A. vom 24. Mai 2005, U 53/05). Indessen entspricht es ständiger Rechtsprechung, dass ein Beschluss der Invalidenversicherung für die Vorsorgeeinrichtung und das Gericht nicht verbindlich ist, wenn er sich als offensichtlich unhaltbar erweist (BGE 123 V 271 Erw. 2a, 120 V 109 Erw. 3c). Der Beschwerdeführer musste daher damit rechnen, dass sich die Vorinstanz auf diese Begründung stützen würde, und das kantonale Gericht war hiezu befugt, ohne das es den Versicherten vorgängig explizit zu dieser Frage anhören musste. Hinzu kommt, das die Pensionskasse den Entscheid der IV-Stelle ohnehin nicht gegen sich geltend lassen muss, da sie vor Erlass der Verfügung vom 18. November 2002 nicht in das iv-rechtliche Verfahren miteinbezogen worden war (Erw. 2 hienach).