Citation: 8C_124/2014 E. 6.2

6.2. Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung stehen vorliegend nicht zur Diskussion. Die Rechtmässigkeit des Fallabschlusses beurteilt sich somit danach, ob von einer Fortsetzung der ärztlichen Behandlung über den 25. Juli 2011 hinaus noch eine namhafte Besserung des somatischen Gesundheitszustandes erwartet werden konnte, was von der Vorinstanz unter ausführlicher Wiedergabe der sachbezüglichen medizinischen Aktenlage verneint wurde. Diese Beurteilung ist nicht zu beanstanden. Wie das kantonale Gericht zutreffend dargelegt hat, ist die Frage prognostisch und namentlich nach Massgabe der zu erwartenden Steigerung der unfallbedingt beeinträchtigten Arbeitsfähigkeit zu beurteilen (BGE 134 V 109 E. 4.3 S. 15). Gemäss MEDAS-Gutachten vom 25. Juli 2011 war der Endzustand bezüglich der Schulterbeschwerden erreicht und waren der Versicherten allein von Seiten des Bewegungsapparates her körperlich leichte und mittelschwere Tätigkeiten in vollem Umfang zumutbar; einschränkend wirke sich ausschliesslich die psychiatrische Diagnose aus. Wie die Vorinstanz dargelegt hat, vermag die am 14. Juni 2012 durchgeführte Schulteroperation an der prognostisch vorgenommenen Beurteilung nichts zu ändern. Es geht dabei nicht um den "Endzustand der medizinischen Behandlung und Therapie", mithin um das Dahinfallen jeglichen Bedarfs an Heilbehandlung. Der Zeitpunkt des Fallabschlusses bestimmt sich vielmehr danach, ob weitere ärztliche Behandlung eine namhafte Besserung erwarten liess. Das kann mit dem kantonalen Gericht verneint werden. Die medizinischen Akten geben hiezu verlässlichen Aufschluss. Der Fallabschluss erweist sich damit als rechtens.