Citation: 5A_105/2024 E. 5

Nachdem die Beschwerde (im Sinn des Eventualantrags) teilweise gutzuheissen ist, trägt die Beschwerdegegnerin grundsätzlich die Kosten des Verfahrens (Art. 66 Abs. 1 und 2 BGG) und hat dem Beschwerdeführer eine Parteientschädigung zu bezahlen (Art. 68 Abs. 1 und 2 BGG). Aufgrund der besonderen Umstände rechtfertigt es sich vorliegend jedoch ausnahmsweise, auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten (Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG). In diesem Umfang wird das Gesuch der Beschwerdegegnerin um unentgeltliche Rechtspflege gegenstandslos. Im Übrigen sind die Voraussetzungen gegeben und das Gesuch ist gutzuheissen (Art. 64 Abs. 1 und 2 BGG). Die Rechtsvertreterin der Beschwerdegegnerin ist aus der Gerichtskasse angemessen zu entschädigen. Die Gutheissung des Gesuchs um unentgeltliche Rechtspflege entbindet die Beschwerdegegnerin allerdings nicht von der Leistung einer Parteientschädigung (Art. 64 Abs. 1 BGG e contrario). Die Beschwerdegegnerin wird darauf hingewiesen, dass sie der Bundesgerichtskasse Ersatz zu leisten hat, falls sie dazu später in der Lage ist (Art. 64 Abs. 4 BGG).