Citation: 5P.101/2005 12.08.2005 E. A

Durch Scheidungsurteil des Bezirksgerichts A.________ vom 5. März 2002 wurde X.________ (Ehemann) verpflichtet, Y.________ (Ehefrau) monatliche Unterhaltsbeiträge von Fr. 1'292.-- bis November 2006 und anschliessend von Fr. 541.-- bis und mit November 2009 zu zahlen. Mit Eingabe vom 12. März 2003 reichte X.________ beim Bezirksgericht A.________ eine Abänderungsklage ein und verlangte die Herabsetzung des Unterhaltsbeitrags auf monatlich Fr. 375.-- und die Befristung der Unterhaltspflicht bis November 2006. Sodann ersuchte er das Gerichtspräsidium mit Eingabe vom 25. September 2003, die Unterhaltspflicht ab September 2003 für die Dauer des hängigen Abänderungsverfahrens zu sistieren. Am 9. März 2004 fällte das Bezirksgericht das Abänderungsurteil und setzte den Unterhaltsbeitrag auf monatlich Fr. 225.-- herab. Unter Hinweis darauf, dass dieses Urteil, gegen das Y._______ appelliert habe, noch nicht rechtskräftig sei, ersuchte X.________ das Gerichtspräsidium am 6. Mai 2004 darum, ebenfalls einen Entscheid über das von ihm gestellte Begehren um Sistierung seiner Unterhaltspflicht zu fällen. In der Folge beantragte er eventualiter eine Herabsetzung des Unterhaltsbeitrags auf Fr. 225.--. Am 16. Juni 2004 erkannte der Gerichtspräsident, dass der Unterhaltsbeitrag mit Wirkung ab 25. September 2003 bis zum rechtskräftigen Entscheid im Abänderungsverfahren vorläufig auf Fr. 225.-- herabgesetzt werde. Die Verfahrenskosten wurden Y.________ auferlegt, und diese wurde ferner zur Leistung einer Parteientschädigung an X.________ verpflichtet.