Citation: 2C_255/2007 28.09.2007 E. A

Die serbische Staatsangehörige X.________ (geb. 1972) reiste im April 1999 mit ihrem damaligen Ehemann Y.________ und den gemeinsamen Kindern Matillda (geb. 1991) und Donat (geb. 1993) als Asylsuchende in die Schweiz ein, wo am 7. August 1999 ihr drittes Kind, Renat, geboren wurde. Nachdem sie ihr Asylgesuch zurückgezogen hatte, reiste die Familie im Mai 2000 in die Heimat zurück. Am 3. Mai 2003 wurde die Ehe geschieden; das Sorgerecht über Donat wurde dem Vater, jenes über die beiden anderen Kinder der Mutter zugesprochen. Am 28. Dezember 2004 wurde auch das Sorgerecht für Renat dem Vater übertragen. Im Oktober 2003 heiratete X.________ den Schweizer Bürger Z.________ (geb. 1953), worauf sie im Kanton St. Gallen eine Aufenthaltsbewilligung erhielt. Ihre Tochter blieb bei den Grosseltern mütterlicherseits, die Söhne bei ihrem Vater und dessen Eltern in Serbien. Das Ehepaar reiste im Mai 2004 nach Albanien. Anfang August 2004 kehrte X.________ mit ihrem Ehemann in die Schweiz zurück und gebar den Sohn Enrik. Im November 2004 erteilte ihr der Kanton Solothurn eine Aufenthaltsbewilligung. Am 16. Juni 2006 ersuchte X.________ beim Departement des Innern des Kantons Solothurn um Familiennachzug für ihre Tochter Matillda, was dieses ablehnte. Das Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn bestätigte diesen Entscheid.