Citation: 1C_645/2023 E. A

B.A.________ ist Eigentümerin des Grundstücks KTN 1450, Gemeinde Wollerau, das teils in der Bauzone W2, teils in der Landwirtschaftszone liegt. Das Amt für Raumentwicklung des Kantons Schwyz stellte 2012 fest, dass in der Gemeinde Wollerau auf diversen Grundstücken Veränderungen in Umgebungsbereichen stattgefunden haben, die ausserhalb der Bauzone liegen, darunter ein im Zick-Zack-Verlauf angelegter Fussweg mit Bordsteinen und Kiesbelag auf der Parzelle KTN 1450. Am 16. Oktober 2015 reichten A.A.________ und B.A.________ ein nachträgliches Baugesuch für die Weganlage ein. Mit Beschluss vom 9. Januar 2017 verweigerte der Gemeinderat Wollerau gestützt auf den Gesamtentscheid des kantonalen Amtes für Raumentwicklung vom 10. November 2016 die nachträgliche Baubewilligung für den Fussweg und verpflichtete A.A.________ und B.A.________, die widerrechtlich erstellten Bordsteine zur Einfassung des Wegrands zurückzubauen und den Kiesbelag durch einen Schotterrasen zu ersetzen. Die von der Bauherrschaft hiergegen erhobene Beschwerde wies der Regierungsrat des Kantons Schwyz mit Beschluss vom 12. Dezember 2017 ab. A.A.________ und B.A.________ gelangten hiernach an das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz, das den Beschluss des Regierungsrats mit Entscheid vom 28. August 2018 aufhob, soweit damit die Entfernung der Bordsteine und der Ersatz des Kiesbelags angeordnet wurde (Verfahren III 2018 11). Das Verwaltungsgericht hielt im Wesentlichen fest, mit der Teilrevision des Nutzungsplans der Gemeinde Wollerau (Schaffung einer "Gartenzone") werde gerade der Zweck verfolgt, die bis anhin widerrechtlichen Anlagen bzw. Anlageteile weitgehend zu legalisieren. Es sei daher unverhältnismässig, deren Wiederherstellung unverzüglich anzuordnen. Werde die Teilrevision verworfen, bleibe es beim Entscheid des Regierungsrats und habe der Rückbau unverzüglich zu erfolgen. A.A.________ und B.A.________ fochten diesen Entscheid beim Bundesgericht an, zogen ihre Beschwerde aber in der Folge wieder zurück, worauf das Bundesgericht das Verfahren als gegenstandslos geworden abschrieb (Verfahren 1C_560/2018).