Citation: 6P.163/2006 01.03.2007 E. 13

Zusammenfassend sind beide Verurteilungen hinsichtlich der Strafzumessung aufzuheben. Beim Beschwerdeführer I, weil die Vorinstanz den langen Zeitablauf seit der Tat nicht berücksichtigt hat, beim Beschwerdeführer II wegen Mängeln in der Zusatzstrafenbildung. Die angefochtenen Urteile sind insoweit aufzuheben und die Sache zur Neubeurteilung im Sinne der Erwägungen an die Vorinstanz zurückzuweisen. Mit der Aufhebung sind weitere Verzögerungen entstanden, welche nicht von den Beschwerdeführern zu vertreten sind. Die Vorinstanz wird deshalb die Verfahrensdauer in Bezug auf beide Beschwerdeführer sowie das weite Zurückliegen der Tat für den Beschwerdeführer I auf den Zeitpunkt der erneuten Befassung hin neu zu beurteilen haben.