Citation: 1C_493/2021 E. 4.4

4.4. Weiter bestreitet der Beschwerdeführer, dass die Balkonauskragung "dominant und störend" wirke. Der Balkon mit seiner leichten Bauweise (Metall-Glaskonstruktion) wirke wie ein filigraner und gut eingebetteter Anbau; auf die Verlängerung entfiele nur eine von insgesamt drei Stützen. Es leuchte auch nicht ein, weshalb beispielsweise ein Carport von 30 m² in der Kernzone zulässig sei, nicht aber ein verlängerter Balkon. Mit diesen Vorbringen stellt der Beschwerdeführer lediglich seine eigene, subjektive Einschätzung an die Stelle derjenigen der Vorinstanzen, und zeigt nicht auf, inwiefern das Verwaltungsgericht in Willkür verfallen sei. Diese Rüge ist daher abzuweisen, soweit darauf überhaupt eingetreten werden kann.