Citation: 1P.659/2002 03.06.2003 E. A

Am 30. Juli 1999 ereignete sich in Zürich ein Verkehrsunfall, bei welchem X.________ mit seinem Fahrzeug mit dem Randstein kollidierte, als er dem entgegenkommenden Lenker A.________ ausweichen wollte. Nachdem die Polizei benachrichtigt worden war, begaben sich die Polizeibeamten B.________ und C.________ an die Unfallstelle. Das Polizeirichteramt der Stadt Zürich erliess am 30. August 1999 gegen X.________ eine Bussenverfügung wegen Nichtbeherrschens des Fahrzeuges. Diese Verfügung wurde nach durchgeführter Untersuchung am 24. November 1999 "mangels rechtsgenüglichen Nachweises des Hergangs" und in Anwendung des Grundsatzes "in dubio pro reo" aufgehoben. Mit Eingabe vom 28. November 1999 erstattete X.________ gegen B.________ und C.________ Strafanzeige, in welcher er behauptete, die beiden Polizeibeamten hätten sich im Zusammenhang mit der Aufnahme und Rapportierung des Verkehrsunfalls der mehrfachen Urkundenfälschung im Amt, der Irreführung der Rechtspflege, des Amtsmissbrauchs und der Drohung schuldig gemacht. Die Bezirksanwaltschaft I des Kantons Zürich stellte die gegen B.________ und C.________ eröffnete Strafuntersuchung mit Verfügung vom 20. März 2000 ein. Sie auferlegte die Kosten der Untersuchung im Betrag von insgesamt Fr. 1'010.-- dem Anzeigeerstatter und verpflichtete diesen, der Staatskasse die dem Angeschuldigten B.________ zugesprochene Umtriebsentschädigung in der Höhe von Fr. 600.-- zu ersetzen.