Citation: 2C_835/2021 E. 5.4

5.4. Zusammengefasst ist deshalb festzuhalten, dass die Vorinstanz ohne Verletzung von Bundesrecht zum Schluss gekommen ist, dass der Beschwerdeführer die Ehe bloss eingegangen ist, um sich ein Anwesenheitsrecht in der Schweiz zu verschaffen. Der gestützt auf Art. 51 Abs. 1 lit. a AIG erfolgte Widerruf der Aufenthaltsbewilligung des Beschwerdeführers erweist sich insofern als gerechtfertigt. Der angefochtene Entscheid verletzt mithin weder Art. 42 Abs. 1 AIG noch Art. 13 BV und verstösst auch nicht gegen Art. 8 EMRK, da bei einer Scheinehe kein schützenswertes Familienleben vorliegt (vgl. Urteile 2C_691/2019 vom 16. August 2019 E. 5.1, 2C_999/2011 vom 11. Juli 2012 mit Hinweisen).