Citation: 6P.70/2006 17.08.2006 E. 4

4.1 Der Beschwerdeführer rügt, es sei aktenwidrig oder jedenfalls unlogisch und damit willkürlich, wenn aufgrund seiner Anstalten zur Flucht auf eine Mitwirkung an der Tatausführung geschlossen werde. Dieses dritte angeblich belastende Indiz hätte das Kassationsgericht ebenfalls verwerfen müssen. 4.2 Das Obergericht erblickte in den Fluchtanstalten des Beschwerdeführers ein klares Indiz dafür, dass er sich am Raubüberfall aktiv beteiligt habe. Sein Verhalten lasse sich überhaupt nicht mit seiner von ihm selbst behaupteten Rolle beim Überfall in Einklang bringen. Zunächst habe er ja geltend gemacht, nicht gewusst zu haben, was passiert sei, sondern einfach im Auto gewartet zu haben, womit er sich am Raub in keiner Weise beteiligt und damit auch kein Motiv zur Flucht gehabt hätte. Seine späteren Erklärungsversuche vermöchten nicht zu überzeugen und seien allesamt als nachgeschobene Rechtfertigung seines Verhaltens anzusehen. Seine Fluchtabsicht lasse sich plausibel nur mit einer aktiven Tatbeteiligung erklären (Urteil des Obergerichts, S. 21 f.). 4.3 Das Kassationsgericht verneinte eine aktenwidrige Annahme durch das Obergericht. Dessen Schluss, aus den Anstalten zur Flucht sei zu folgern, dass sich der Beschwerdeführer in einer weitergehenden Weise als nachträglich eingeräumt beteiligt habe, sei nicht unhaltbar. Die Rügen des Beschwerführers erachtete das Kassationsgericht nach einlässlicher Prüfung als unbegründet (angefochtener Entscheid, S. 13-17). 4.4 Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, vermag den gesetzlichen Begründungsanforderungen nicht zu genügen. Um Willkür darzutun, wiederholt er seine bereits im Verfahren der kantonalen Nichtigkeitsbeschwerde erhobenen Rügen, ohne sich in rechtsgenügender Weise mit den dazu angestellten Erwägungen im angefochtenen Entscheid auseinanderzusetzen. Darauf ist nicht einzutreten.