Citation: 1C_68/2007 14.09.2007 E. A

X.________ wurde am 16. April 2004 vom Schulrat des Schulgemeindeverbandes Ilanz und Umgebung (im Folgenden: SGV) als neue Schulleiterin gewählt. Arbeitsantritt war gemäss undatiertem Arbeitsvertrag der 1. August 2004. Aus gesundheitlichen Gründen blieb X.________ ab dem 24. Januar 2005 der Arbeit fern. Sie wurde vom Arzt ab diesem Zeitpunkt krankgeschrieben. Am 24. Februar 2005 teilte der Schulrat X.________ erstmals mit, dass er sich gezwungen sehe, die Anstellung als Lehrperson aus formalen Gründen aufzuheben. Nach einem Schriftenwechsel mit der anwaltlich vertretenen X.________ kündigte ihr der Schulrat mit Schreiben vom 17. Mai 2005 das Arbeitsverhältnis als Schulleiterin aus wichtigen Gründen per 31. Mai 2005 (fristlose Kündigung). Auf Ersuchen von X.________ reichte der Schulrat die verlangte Begründung der Kündigung nach. Mit Schreiben vom 8. Juni 2005 teilte X.________ dem Schulrat mit, dass sie die Kündigung nicht akzeptiere. Die Kündigung sei missbräuchlich. Sie behalte sich die Geltendmachung von Ansprüchen aus Art. 337c OR vor. Von einer Anfechtung der verfügten Kündigung sah X.________ jedoch ab.