Citation: I 133/06 15.03.2007 E. 2

2.1 Nach ständiger Rechtsprechung prüft das Gericht von Amtes wegen die formellen Gültigkeitserfordernisse des Verfahrens, insbesondere auch die Frage, ob die Vorinstanz zu Recht auf die Beschwerde oder Klage eingetreten ist. Hat die Vorinstanz übersehen, dass es an einer Prozessvoraussetzung fehlte, und hat sie materiell entschieden, ist dies im Rechtsmittelverfahren von Amtes wegen zu berücksichtigen mit der Folge, dass der angefochtene Entscheid aufgehoben wird (BGE 128 V 89 E. 2a, 125 V 345 E. 1a S. 347, 122 V 320 E. 1 S. 322). 2.2 Das kantonale Gericht hat im angefochtenen Entscheid (S. 3 ff. E. 1.4 ff.) korrekt festgestellt, dass die Beschwerde im erstinstanzlichen Verfahren unter Berücksichtigung des massgebenden, hier direkt anwendbaren Fristenstillstandes im Sinne von Art. 60 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 38 Abs. 4 lit. b ATSG (Urteil I 803/05 vom 6. April 2006, E. 1.3.3) rechtzeitig erhoben wurde, was vor Bundesgericht zu Recht von keiner Seite bestritten wird.