Citation: 8C_126/2024 E. 4.2.3

4.2.3. Die Vorinstanz gab demnach insofern die Rechtsbegehren nicht korrekt wieder, als sie nicht näher begründete, weshalb vom 1. Februar 2021 bis 31. März 2022 ein Intensivpflegezuschlag von vier Stunden zu gewähren sei, da sie von übereinstimmenden Parteianträgen ausging. Sie handelte die Frage nach dem Intensivpflegezuschlag für diesen Zeitraum nicht vertieft und lediglich implizit ab. Eine formelle Rechtsverweigerung im dargelegten (engeren) Sinne (E. 4.2.1 vorne) ist somit nicht auszumachen. Die Vorinstanz hat seinen geltend gemachten Anspruch auf einen Intensivpflegezuschlag für einen Betreuungsaufwand von sechs Stunden in der Zeit vom 1. Februar 2021 bis 31. März 2022 jedoch tatsächlich nicht gehört und geprüft, weil sie in diesem Punkt fälschlicherweise von übereinstimmenden Parteianträgen ausgegangen ist.