Citation: 9C_375/2024 E. 6.2

6.2. Die Beschwerdeführerin macht im Wesentlichen geltend, das Bundesverwaltungsgericht habe gegen Bundesrecht verstossen, als es den Empfang ihres Schreiben vom 11. Mai 2012 durch die Beigeladene nicht als der Beschwerdegegnerin zurechenbar erkannte. Die Frage, ob die Beigeladene zu diesem Zeitpunkt noch als Vertreterin der Beschwerdegegnerin zu betrachten war, braucht vorliegend indessen nicht näher geprüft zu werden, da - wie nachstehende Erwägungen zeigen - selbst dann, wenn man davon ausgehen wollte, die Beschwerdegegnerin habe bereits im Jahre 2012 zurechenbare Kenntnis dieses Schreibens gehabt, dies nicht zur Folge hätte, dass sie sich nicht länger erfolgreich auf den Vertrauensschutz berufen könnte.