Citation: 1B_656/2021 E. 9.5

9.5. Die Vorinstanz hat nachvollziehbar begründet, weshalb sie den hinreichenden Tatverdacht in Bezug auf den Vorwurf des Betruges als erstellt erachtete. Wie sie zutreffend festgehalten hat, war die Staatsanwaltschaft nicht gehalten, alle Tatbestandsmerkmale des Betrugs nach Art. 146 StGB detailliert abzuhandeln. Auch durfte die Vorinstanz aufgrund des Untersuchungsgrundsatzes (Art. 6 i.V.m. Art. 13 lit. a StPO) und des Grundsatzes der Rechtsanwendung von Amtes wegen (vgl. RIEDO/FIOLKA, in: Basler Kommentar, Schweizerische Strafprozessordnung, 2. Aufl. 2014, N. 11 zu Art. 6 StPO) ohne Weiteres über die Ausführungen der Staatsanwaltschaft hinausgehen. Dass sie in diesem Punkt den entscheidwesentlichen Sachverhalt willkürlich oder in Verletzung von Bundesrecht gemäss Art. 95 BGG festgehalten hätte, wird vom Beschwerdeführer nicht geltend gemacht und ist auch nicht ersichtlich. Der angefochtene Entscheid ist damit auch in diesem Punkt im Ergebnis nicht zu beanstanden.