Citation: U 312/98 17.07.2000 E. 2

2.- Die Vorinstanz hat die massgeblichen gesetzlichen Bestimmungen betreffend den Anspruch auf eine Invalidenrente und deren Revision (Art. 76 aKUVG), die Wiederaufnahme der ärztlichen Behandlung (Art. 81 aKUVG), den Leistungsanspruch bei Rückfällen und Spätfolgen (Art. 81 Abs. 1 aKUVG bzw. Art. 11 UVV; BGE 118 V 296 Erw. 2c; RKUV 1994 Nr. U 198 S. 138 f.) sowie die Rechtsprechung zu dem für die Leistungspflicht des Unfallversicherers vorausgesetzten natürlichen (BGE 119 V 337 Erw. 1, 118 V 289 Erw. 1b, 117 V 376 Erw. 3a mit Hinweisen) und adäquaten Kausalzusammenhang (BGE 123 III 112 Erw. 3a, 123 V 103 Erw. 3d, 139 Erw. 3c, 122 V 416 Erw. 2a, je mit Hinweisen) zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidität, Tod), insbesondere auch zur Adäquanzbeurteilung bei Unfällen und der in Folge eingetretenen psychischen Fehlentwicklung mit Einschränkung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit (BGE 115 V 133; vgl. auch BGE 120 V 355 Erw. 5b/aa), zutreffend wiedergegeben. Darauf kann verwiesen werden. Zu ergänzen ist, dass für die Invaliditätsbemessung nicht auf die medizinisch-theoretische Schätzung abzustellen ist, wie sie der Arzt auf Grund medizinischer Erfahrungswerte in vergleichbaren Fällen vornimmt (BGE 105 V 207 f., 98 V 173; ZAK 1980 S. 597, 1970 S. 291); entscheidend sind vielmehr die erwerblichen Auswirkungen der festgestellten Arbeitsunfähigkeit.