Citation: C 358/01 17.09.2003 E. 4

4.1 Die Vorinstanz hat festgestellt, der Beschwerdeführer sei bis Oktober 2000 Mitglied der Firma X.________ AG gewesen und habe damit eine arbeitgeberähnliche Stellung eingenommen. Diese Stellung beurteile sich nach Massgabe des Handelsregistereintrags und der Versicherte könne nicht geltend machen, faktisch schon früher aus dem Verwaltungsrat ausgeschieden zu sein. In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird vorgebracht, der Beschwerdeführer habe seinen Arbeitsvertrag nicht selber gekündigt und mit der Niederlegung des Verwaltungsratsmandates per 30. April 2000 sei er auch nicht mehr Verwaltungsrat gewesen. Er habe bezeichnenderweise ab 1. Mai 2000 keinerlei Funktionen mehr ausgeübt. Bereits vor dem 30. April 2000 und auch seither habe die Firma keine unternehmerische Tätigkeit mehr ausgeübt. Sie habe nur noch eine Zeit lang weiterbestanden, weil die verbleibenden Verwaltungsräte mit den Gläubigern über die Art und Weise der Liquidation verhandelt hätten. Einzig der Umstand, dass die Bilanz nicht bereits vor dem 30. April 2000 deponiert worden sei, könne dem Beschwerdeführer nicht zum Nachteil gereichen. 4.2 Ausschlaggebend für die Beendigung der Verwaltungsratsstellung ist, wie in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde zutreffend festgehalten wird, nach der Rechtsprechung (BGE 126 V 137 Erw. 5b, ARV Nr. 34 S. 176; vgl. ferner zu Art. 52 AHVG: BGE 126 V 61) nicht die Löschung des Handelsregistereintrags, die, aus welchen Gründen auch immer, sich verzögern kann, sondern das effektive Ausscheiden aus dem Verwaltungsrat. Der Beschwerdeführer machte bereits vor Vorinstanz geltend, mit der Beendigung des Arbeitsverhältnisses auch aus dem Verwaltungsrat ausgeschieden zu sein (vorinstanzlicher Entscheid, S. 4 Sachverhalt Ziff. 3d). Dieser Sachverhalt ist von keiner Seite bestritten. Auch das kantonale Gericht zieht ihn nicht in Zweifel, sondern hält einzig die formale Betrachtungsweise entgegen, das Erlöschen der Eigenschaft eines Verwaltungsrates sei gegenüber Dritten erst mit der Publikation im Handelsamtsblatt wirksam geworden (a.a.O., S. 8 Erw. 3c). Es ist deshalb davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer am 30. April 2000 aus dem Verwaltungsrat der Arbeitgeberin ausgetreten ist und auch sonst keine weiteren Funktionen für diese mehr ausübte. Es besteht daher kein Anlass, ihn als nicht anspruchsberechtigt zu bezeichnen.