Citation: 1C_379/2019 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz stellte im angefochtenen Urteil fest, der Poller auf dem Grundstück der Beschwerdeführerin habe zur Folge, dass verschiedene an der Stichstrasse GS 190 gelegene Liegenschaften und insbesondere die Liegenschaft GS 189 über keine im Sinne von Art. 19 RPG hinreichende Zufahrt verfügten, weil der Feuerwehr die Einfahrt in die Stichstrasse erschwert werde. Die Vorinstanz kommt weiter zum Schluss, es bestehe keine geeignete Alternative zur Zufahrt der Feuerwehr über die Dersbachstrasse und die Stichstrasse. Eine hinreichende Zufahrt setze zwingend voraus, dass die Feuerwehr einen Teil des Grundstücks der Beschwerdeführerin befahren könne, was wegen des umstrittenen Pollers nicht möglich sei. Aus diesen Gründen sei der Poller nicht bewilligungsfähig. Dass dieser sich auf dem Grundstück der Beschwerdeführerin befinde, ändere daran nichts, zumal die Beschwerdeführerin gemäss § 39 des Gesetzes des Kantons Zug vom 15. Dezember 1994 über den Feuerschutz (BGS 722.21) sowie Art. 701 ZGB unabhängig von einer Dienstbarkeit dulden müsse, dass ihr Grundstück in einem Notfall von den Rettungsdiensten befahren werde.