Citation: 1C_400/2022 E. 8.3.1

8.3.1. Wie bereits gesehen (vorne E. 6.4 f.), kam die Vorinstanz im ersten Verfahren willkürfrei zum Schluss, das geplante Bauvorhaben ordne sich befriedigend in das Quartier ein und die noch bestehenden inhaltlichen Mängel des Bauvorhabens könnten ohne besondere Schwierigkeiten behoben werden, was mittels einer Auflage betreffend der Dachaufbaute sicherzustellen sei. Eine Verletzung von Art. 25a RPG liegt bei diesem Vorgehen nicht vor, da keine wesentlichen Projektänderungen verlangt wurden. Im zweiten Verfahren wurde dann festgehalten, dass es zulässig sei, die Baubewilligung mit der Auflage zu versehen, dass ein Umgebungsplan nachgereicht werde, sofern der Umgebungsgestaltung für die Einordnung des Bauprojekts keine entscheidende Bedeutung zukommt, was vorliegend der Fall sei. Auch in dieser Hinsicht besteht keine Verletzung des Koordinationsgebots (vorne E. 7.1.4).