Citation: 2C_468/2020 E. 6.1

6.1. Nach Ansicht der Vorinstanz liegt eine entsprechende Gefährdung bzw. eine nicht unerhebliche Rückfallgefahr vor. Die Vorinstanz hat zur Begründung ins Feld geführt, dass der Beschwerdeführer am 9. Dezember 2015 nicht zum ersten Mal und während laufender Probezeit delinquiert habe, er nach der Beurteilung des Strafgerichtes zu ausgeprägter Brutalität bereit gewesen sei, gemäss einer Risikoabklärung der Abteilung für forensisch-psychologische Abklärungen vom 5. September 2018 beim Beschwerdeführer ein im Vergleich zur Normalbevölkerung erhöhtes Risiko der Verübung schwerwiegender Gewaltdelikte bestehe und keine gänzliche Ablösung vom prokriminellen Umfeld erfolgt sei. Ferner hat die Vorinstanz darauf verwiesen, dass sich einer Verfügung der Bewährungs- und Vollzugsdienste vom 10. März 2020 nicht entnehmen lasse, dass keine Gefahr mehr vom Beschwerdeführer ausgehe, obschon ihm darin ein tadelloses Verhalten im Strafvollzug, ein sehr grosses Engagement betreffend die Deliktsarbeit, eine Problemeinsicht sowie eine Veränderungsbereitschaft attestiert würden.