Citation: 1C_79/2022 E. 3.2

3.2. Fehl geht die Beschwerdeführerin auch mit ihrem Vorwurf der mangelhaften Entscheidbegründung. So hat die Vorinstanz ausführlich begründet, weshalb die einzelnen Objekte der Gartengestaltung (Sandkasten, Brunnen, Krug, Holzunterstand und Sitzbank "türkis") die Voraussetzungen für eine Bewilligungspflicht erfüllten, insbesondere auch was die Auswirkungen der Objekte auf das Erscheinungsbild der Umgebung betrifft. Ohnehin erstreckt sich die aus dem Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) abgeleitete Begründungspflicht lediglich auf die für den Entscheid wesentlichen Punkte (vgl. BGE 136 I 184 E. 2.2). Die Vorinstanz hat die für sie entscheidrelevanten Überlegungen genannt und der Beschwerdeführerin ermöglicht, den Entscheid sachgerecht anzufechten, womit sie ihrer Begründungspflicht (Art. 29 Abs. 2 BV) nachgekommen ist.