Citation: 2C_565/2019 E. 2.2

2.2. Das Verwaltungsgericht hat erwogen, dass die Aufnahme einer selbständigen Erwerbstätigkeit einen gesetzlichen Barauszahlungsgrund für das Vorsorgekapital der 2. Säule darstelle und dass solche Kapitalleistungen separat nach Art. 38 DBG (SR 642.11) besteuert werden, wenn die Voraussetzungen für einen Barauszahlungsgrund erfüllt seien (vgl. E. II./1.1 des angefochtenen Urteils). In der Folge hat das Verwaltungsgericht die Voraussetzungen der selbständigen Erwerbstätigkeit dargelegt (vgl. E. II./1.2 des angefochtenen Urteils) und erwogen, dass der Beschwerdeführer 2 diese nicht erfülle, namentlich weil er seit vier Jahren als selbständig Erwerbender erfolglos Fuss zu fassen versucht und in dieser Zeit keinerlei Einnahmen generiert habe (vgl. E. II./1.3 des angefochtenen Urteils). Deshalb habe auch kein Barauszahlungsgrund vorgelegen, weshalb eine separate Besteuerung der Kapitalleistung nach Art. 38 DBG nicht infrage komme (vgl. E. II./1.4 des angefochtenen Urteils).