Citation: 8C_359/2016 E. 5.2

5.2. Gemäss Operationsbericht des Dr. med. E.________ vom 28. Februar 2014 wurden aufgrund der andauernden Beschwerden eine Teilmeniskektomie vorgenommen und das ausgedünnte Hinterhorn partiell reseziert sowie der Restmeniskus mit dem Shaver geglättet. Damit ist erstellt, dass die Läsion am Hinterhorn anlässlich dieser Operation beseitigt wurde. Am 7. Mai 2014 zeigte sich bei einer radiologischen Untersuchung durch das Medizinische Diagnose-Zentrum G.________ ein Knochenmarködem sowie eine signalreiche Darstellung des Hinterhorns des medialen Meniskus mit zur Unterfläche ziehenden Rissbildungen. Weder im Bericht vom 7. Mai 2014 noch in einem anderen Bericht der behandelnden Ärzte wird ein Ereignis für die Zeit zwischen der Operation vom 28. Februar 2014 und der radiologischen Untersuchung vom 7. Mai 2014 erwähnt, welches als Auslöser für die erneute Rissbildung am Hinterhorn gelten könnte. Ebenso fehlt es an einer plausiblen Begründung, weshalb die erneute Rissbildung mit dem Unfall vom 16. Mai 2013 in Zusammenhang stehen soll. Die blosse Annahme, dass sämtliche nachfolgenden Risse am Hinterhorn auf dieses Ereignis zurückzuführen sind, beruht aber auf der unzulässigen Beweismaxime "post hoc ergo propter hoc" (BGE 119 V 335 E. 2b/bb S. 341; SVR 2008 UV Nr. 11 S. 34 E. 4.2.3, U 290/06; vgl. auch Urteil 8C_260/2016 vom 13. Juli 2016 E. 5.2). Damit ist mit der Vorinstanz davon auszugehen, dass die am 2. September 2014 erfolgte Behandlung am Hinterhorn weder auf den Unfall vom 16. Mai 2013 noch auf ein anderes versichertes Ereignis zurückzuführen ist.