Citation: 5A_26/2009 E. 8

Der Beschwerdeführer wendet sich im Weiteren gegen die vorinstanzliche Erwägung, wonach sich aus der Differenz des Einkommens der Beschwerdegegnerin von Fr. 7'000.-- und ihrem gebührenden Unterhalt von Fr. 9'085.55 eine Unterdeckung von rund Fr. 2'100.-- ergebe und ihre Eigenversorgungskapazität zu verneinen sei. Er macht geltend, die Differenz betrage auch nach der vorinstanzlichen Berechnungsweise lediglich Fr. 2'085.55, sodass der zugesprochene Betrag von Fr. 2'100.-- über der Obergrenze des Ausfalles liege und der Unterhalt daher unangemessen hoch sei. Dabei verkennt der Beschwerdeführer, dass sowohl der vorinstanzlich berechnete Bedarf der Beschwerdegegnerin als auch ihr ermitteltes Einkommen auf gerundeten und teilweise zu Ungunsten der Beschwerdegegnerin reduzierten Beträgen beruht. Daher hat die Vorinstanz kein Bundesrecht verletzt, wenn sie den Unterhalt in diesem geringen Umfang aufgerundet hat (zum Ermessensspielraum der Vorinstanz s. oben, E. 3).