Citation: 9C_452/2014 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz erwog, Dr. med. B.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, habe im Bedarfsformular für Spitex-Leistungen unter anderem eine "psychopädiatrische Behandlungspflege" angeordnet. Dazu habe er angegeben, nebst Unterstützung bei allen Lebensverrichtungen sei eine psychopädiatrische Pflege wie das Einüben von Bewältigungsstrategien, die Anleitung im Umgang mit Angst, Selbstwertförderung, Verringerung von sozialer Isolation etc. indiziert. Dem Bericht der Kinder-Spitex könne indes nur entnommen werden, dass Gespräche zwischen der betreuenden Pflegefachperson und dem Patienten stattgefunden hätten. Inwiefern diese Gespräche einer von Dr. med. B.________ angeordneten psychopädiatrischen Pflege hätte entsprechen sollen, sei nicht nachvollziehbar. Die als indiziert erachtete psychopädiatrische Behandlung stelle eine psychiatrische Behandlung dar, welche durch fachlich qualifizierte Personen durchgeführt werden müsse. Nur schon aus diesem Grund sei eine Übernahme der anfallenden Kosten zu verneinen. Mit Mitteilung vom 5. April 2011 sei die befristete Kostenübernahme für eine ambulante Psychotherapie zugesprochen worden. Weshalb zusätzlich noch eine Behandlung zu Hause stattfinden solle, werde nicht begründet.