Citation: 8C_396/2023 E. 4.3

4.3. Im angefochtenen Urteil wurden die massgeblichen Bestimmungen und Grundsätze zutreffend dargelegt. Es betrifft dies insbesondere diejenigen über die Begriffe der Erwerbsunfähigkeit (Art. 7 ATSG) und der Invalidität (Art. 8 Abs. 1 ATSG in Verbindung mit Art. 4 Abs. 1 IVG), den Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 28 Abs. 1 und Art. 28b IVG [letztere Norm eingefügt per 1. Januar 2022]), das Vorgehen analog der Revision bei Neuanmeldung (Art. 17 Abs. 1 ATSG in der seit 1. Januar 2022 geltenden Fassung in Verbindung mit Art. 87 Abs. 2 und 3 IVV) und die ärztliche Aufgabe bei der Invaliditätsbemessung (BGE 140 V 193 E. 3.2; 132 V 93 E. 4). Korrekt ist auch die Wiedergabe der Grundsätze zum Beweiswert ärztlicher Berichte und Gutachten im Allgemeinen (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a) und von versicherungsinternen Berichten und Stellungnahmen sowie von reinen Aktengutachten des Regionalen Ärztlichen Dienstes der Invalidenversicherung (RAD; vgl. BGE 145 V 97 E. 8.5; 142 V 58 E. 5.1; 139 V 225 E. 5.2; 135 V 465 E. 4.4; Urteile 9C_647/2020 vom 26. August 2021 E. 4.2; 9C_546/2018 vom 17. Dezember 2018 E. 4.3 mit Hinweis). Darauf wird verwiesen.