Citation: 6S.327/2000 22.01.2001 E. 9

9.- Der Beschwerdeführer verweist auf die Rechtsprechung, wonach die Grenze von 18 Monaten für die Gewährung des bedingten Strafvollzugs bei der Strafzumessung zu berücksichtigen ist, wenn eine Freiheitsstrafe von nicht erheblich längerer Dauer in Betracht fällt und die Voraussetzungen des bedingten Vollzugs im Übrigen erfüllt sind. Sanktionen, die den Verurteilten aus einem günstigen Umfeld oder einer vorteilhaften Entwicklung herausreissen und ihn damit entsozialisieren könnten, seien nach Möglichkeit zu vermeiden (Beschwerdeschrift S. 62 ff. Ziff. 6). Ob im zu beurteilenden Fall eine unbedingte Freiheitsstrafe dem Zweck der Verbrechensverhütung zuwiderlaufen würde und aus diesem Grund eine Strafe von lediglich 18 Monaten Gefängnis in Betracht käme, kann offen bleiben. Denn eine Freiheitsstrafe von 24 Monaten liegt nach der Rechtsprechung des Kassationshofes bereits erheblich über der Grenze von 18 Monaten, sodass sich die Vorinstanz unter dem Gesichtspunkt der persönlichen Verhältnisse des Beschwerdeführers nicht mit dieser Frage auseinander setzen musste.