Citation: 5A_328/2021 E. 3

Im Zusammenhang mit der Unterhaltsfestsetzung wird in der Beschwerde zweimal das Wort "willkürlich" verwendet. Indes bleiben die Ausführungen von der Sache her appellatorisch und beschränkt sich der Willkürvorwurf an das Obergericht darauf, dass es nicht das vom Bundesgericht vorgegebene Schulstufenmodell (vgl. BGE 144 III 481) hätte befolgen dürfen. Dies sowie der abstrakte Hinweis, dass die Ehefrau während des Zusammenlebens nicht gearbeitet und schlechte Deutschkenntnisse habe, vermag den an Willkürrügen zu stellenden Begründungsanforderungen nicht zu genügen, zumal diese Elemente in den Erwägungen des Obergerichtes berücksichtigt worden sind. Wie bereits das Bezirksgericht hat auch das Obergericht der Beschwerdeführerin nach einer Übergangsfrist eine Erwerbsarbeit von 50 % zugemutet und dabei - unter Feststellung, dass die vorhandenen Mittel zur Bestreitung der Kosten von zwei Haushalten nicht ausreichen, dass das Kind sieben Jahre alt ist und in die Primarschule Wohlen geht sowie dass die Ehefrau gesund ist, jedoch keine in der Schweiz verwertbare Ausbildung und beschränkte Deutschkenntnisse hat - ausgehend von einem Minimallohn im Detailhandel ein hypothetisches Einkommen von Fr. 1'780.-- angerechnet. Es wäre mit substanziierten und auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheides Bezug nehmenden Rügen darzulegen, inwiefern dies unhaltbar und damit willkürlich sein soll.