Citation: 9C_302/2021 E. 5

Erstmals vor Bundesgericht rügt der Beschwerdeführer, es sei beim Einkommensvergleich zu Unrecht kein leidensbedingter Abzug gewährt worden. Dabei macht er unter Hinweis auf ein Rechtsgutachten geltend, es sei standardmässig immer dann schon ein leidensbedingter Abzug von 15 % zu gewähren, wenn das Invalideneinkommen anhand von Tabellenlöhnen ermittelt werde. Auch dieser Einwand sticht nicht: Der Beschwerdeführer ist gemäss den unbestritten gebliebenen vorinstanzlichen Feststellungen in angepasster Tätigkeit zu 80 bis 100 % arbeitsfähig (eingeschränkte Leistungsfähigkeit bei voller Präsenz). Wird der Mittelwert von 90 % berücksichtigt (vgl. Urteil 9C_226/2009 vom 19. August 2009 E. 3.2 mit Hinweisen), so resultierte selbst dann kein rentenbegründender Invaliditätsgrad, wenn ein leidensbedingter Abzug von 15 % gewährt würde. Soweit der Beschwerdeführer unter pauschalem Verweis auf das im Gerichtsgutachten umschriebene Tätigkeitsprofil einen noch höheren Abzug verlangt, lässt er ausser Acht, dass bereits in der Beurteilung der medizinischen Arbeitsfähigkeit enthaltene gesundheitliche Einschränkungen nicht zusätzlich in die Bemessung des leidensbedingten Abzugs einfliessen und so zu einer doppelten Anrechnung desselben Gesichtspunkts führen dürfen (BGE 146 V 16 E. 4.1 mit Hinweis). Andere Gründe, die einen leidensbedingten Abzug rechtfertigten, werden nicht geltend gemacht. Der vorinstanzliche Einkommensvergleich wird auch anderweitig nicht beanstandet und gibt keinen Anlass zu Weiterungen.