Citation: 6B_688/2021 E. A

A.a. A.________ wird gemäss Anklageschrift der Staatsanwaltschaft Brugg-Zurzach vom 10. September 2019 zusammengefasst vorgeworfen, trotz offensichtlicher Verbesserung seines Gesundheitszustandes habe er diesen der IV-Stelle nicht gemeldet. Im Beurteilungsgespräch in Aarau vom 13. Oktober 2016 habe A.________ gegenüber den Mitarbeitern der Sozialversicherungsanstalt Aargau (nachfolgend SVA) wahrheitswidrige Angaben gemacht. Anlässlich der Nachbegutachtung durch Dr. med. B.________ vom 6. März 2017, welche aufgrund der Erkenntnisse des Beurteilungsgesprächs erfolgt sei, habe sich A.________ vorgetäuscht "gebrochen" gegeben und habe erneut wahrheitswidrige Angaben gemacht. Durch diese wahrheitswidrigen - aber grundsätzlich glaubhaften und ärztlich dokumentierten - Angaben über eine nicht (mehr) bestehende schwere psychische Erkrankung und die damit einhergehende Arbeitsunfähigkeit habe er bei den zuständigen Versicherungseinrichtungen arglistig einen Irrtum mit Bezug auf den Eintritt bzw. Fortbestand des versicherten Ereignisses und der Leistungspflicht der Versicherung bewirkt. Als direkte Folge dieser Täuschungen habe er zwischen Januar 2016 und April 2017 unrechtmässig eine Invalidenrente (inkl. Kinderrente) in Höhe von insgesamt Fr. 26'184.-- von der Ausgleichskasse des Verbandes C.________ erhalten. Weiter habe er gestützt auf den gleichen Sachverhalt in diesem Zeitraum unrechtmässig Unfallversicherungsleistungen in Höhe von insgesamt Fr. 10'644.80 von der D.________ sowie insgesamt Fr. 18'783.60 aus der obligatorischen Vorsorge der Stiftung E.________ erhalten. A.b. Das Bezirksgericht Brugg sprach A.________ am 31. Januar 2020 vom Vorwurf des gewerbsmässigen Betrugs zum Nachteil der D.________ frei. Es sprach ihn hingegen schuldig sowohl des unrechtmässigen Bezugs von Leistungen einer Sozialversicherung für den Zeitraum vom 1. Oktober 2016 bis zum 12. Oktober 2016 als auch des gewerbsmässigen Betrugs für den Zeitraum vom 13. Oktober 2016 bis zum 1. April 2017. A.________ wurde zu einer bedingten Geldstrafe von 210 Tagessätzen zu Fr. 30.-- sowie einer Busse von Fr. 1'000.-- verurteilt. Weiter verwies das Bezirksgericht Brugg A.________ für die Dauer von 5 Jahren des Landes, verzichtete hingegen auf eine Ausschreibung im Schengener Informationssystem (SIS).