Citation: 1C_218/2023 E. 4

Der Beschwerdeführer ist sodann der Auffassung, die Durchführung eines Augenscheins wäre notwendig gewesen. Einzig gestützt auf die Akten könne keine umfassende und korrekte Beurteilung des Sachverhalts vorgenommen werden. Er habe vor allen Instanzen einen Augenschein verlangt. Die Vorinstanz habe seinen Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt (Art. 29 Abs. 2 BV), indem sie auf den beantragten Augenschein verzichtet habe. Diese Rüge ist unbegründet. Dies zum einen deshalb, weil der Beschwerdeführer im Rahmen seiner Sachverhaltsrüge selber darauf hinweist, dass die Vorinstanz die seiner Meinung nach unberücksichtigten Sachverhaltselemente direkt aus den öffentlich zugänglichen Plänen und Dokumentationen sowie aus den von ihm eingereichten Unterlagen beziehen konnte (E. 3.1 hiervor). Zum anderen war der nachgesuchte Augenschein aus Sicht der Vorinstanz nicht erforderlich, weil der Beschwerdeführer nicht darzulegen vermochte, weshalb zur Beurteilung der Siedlungsqualität nicht nur auf die Akten und öffentlich zugänglichen Informationen wie Karten und Bildmaterial abgestellt werden kann, sondern zusätzlich ein Augenschein erforderlich sein soll. Auch dazu äussert sich der Beschwerdeführer nicht.