Citation: 1B_34/2008 28.02.2008 E. 2

2.1 Der Beschwerdeführer bestreitet das Vorliegen von Fortsetzungsgefahr und rügt eine Verletzung der persönlichen Freiheit (Art. 10 Abs. 2 BV) und des Willkürverbots (Art. 9 BV). 2.2 Gemäss § 67 Abs. 2 StPO/AG kann ein Haftbefehl aus sicherheitspolizeilichen Gründen erlassen werden, wenn die Freiheit des Beschuldigten mit Gefahr für andere verbunden ist, insbesondere, wenn eine Fortsetzung der strafbaren Tätigkeit zu befürchten ist. Der Präsident der Beschwerdekammer hat die Rechtsprechung des Bundesgerichts zur Verhältnismässigkeit der Präventivhaft bei Fortsetzungsgefahr (sehr ungünstige Rückfallprognose, zu befürchtende schwerwiegende Delikte) in E. 4.1 der angefochtenen Verfügung zutreffend dargestellt. Es wird darauf verwiesen. 2.3 Der Präsident der Beschwerdekammer hat das Vorliegen von Fortsetzungsgefahr mit folgender Begründung bejaht: Der Beschwerdeführer sei einschlägig vorbestraft und habe sich während eines einschlägigen Gerichtsverfahrens erneut verdächtig gemacht, an zwei gewalttätigen Auseinandersetzungen massgeblich beteiligt gewesen zu sein. Während des Vorfalls am 13. Mai 2007 habe eine angegriffene Person erhebliche Verletzungen (Schädelbruch) erlitten. Bei der Auseinandersetzung vom 25. November 2007 sei eine Person des Sicherheitsdienstes mit einer abgebrochenen Flasche angegriffen worden. Der Beschwerdeführer konsumiere Drogen. In sämtlichen Fällen stehe die an den Tag gelegte Aggressivität des Beschwerdeführers mit schwerwiegendem Alkoholmissbrauch in Zusammenhang. Diese Erwägungen sind einleuchtend. In Anbetracht der dem Beschwerdeführer zur Last gelegten Gewaltdelikte, worunter mindestens eines von schwerwiegender Natur sein könnte, und mit Blick auf die Alkohol- und Aggressionsproblematik fällt die Rückfallprognose sehr ungünstig aus. Deshalb sind die zu erwartenden Delikte als schwer zu betrachten. Die Anordnung einer milderen Massnahme erscheint zur Zeit nicht geeignet, die Fortsetzungsgefahr wirksam zu bannen. Bei dieser Sach- und Rechtslage ist nicht ersichtlich, inwiefern die angeordnete Untersuchungshaft gegen das Grundrecht der persönlichen Freiheit oder gegen das Willkürverbot verstösst.