Citation: 4A_536/2024 E. 3.4

3.4. Die Vorinstanz legte dar, weshalb ihr die Kognition zur Prüfung des Leistungsbegehrens fehle, insoweit der Beschwerdeführer die Bezahlung von Fr. 30'484.20 auf einen Gewinnherausgabeanspruch und eventualiter auf einen Anspruch aus ungerechtfertigter Bereicherung stütze. Als selbsttragende Eventualerwägung erwog die Vorinstanz in der Folge, dass selbst wenn eine Prüfung dieser Ansprüche erfolgen könnte, die Ansprüche abzuweisen wären, weil der Beschwerdeführer auch hier seiner Behauptungs- und Substanziierungslast nicht rechtsgenüglich nachkomme. Es genüge insbesondere nicht, lediglich geltend zu machen, der Verletzergewinn betrage mindestens 25% der gesamten Entgelte, welche für das Fahrzeug geleistet worden seien, und um eine Schätzung zu ersuchen. Auch eine angebliche Bereicherung der Beschwerdegegnerin sei nicht rechtsgenüglich behauptet worden. Diese Erwägungen lässt der Beschwerdeführer intakt, indem er vor Bundesgericht lediglich seinen bereits vor den Vorinstanz vorgetragenen Standpunkt wiederholt, dass der Verletzergewinn mindestens Fr. 30'484.20 bzw. 25% des verminderten Werts des Fahrzeugs betrage. Er zeigt auch nicht mit präzisen Aktenhinweisen auf, dass er entgegen der Vorinstanz in seinen vorinstanzlichen Rechtsschriften hinreichende Ausführungen zum Verletzergewinn oder der Bereicherung gemacht hätte und die Vorinstanz diesbezüglich den Sachverhalt unvollständig festgestellt hätte (Erwägung 2.2), noch zeigt er rechtsgenüglich auf, dass die Vorinstanz die Anforderungen an Behauptung und Substanziierung bundesrechtwidrig überspannt hätte (Erwägung 2.1). Damit trägt bereits die Eventualerwägung der Vorinstanz. Bei dieser Sachlage braucht auf die Rügen des Beschwerdeführers nicht weiter eingegangen zu werden, Art. 5 Ziff. 3 LugÜ sei verletzt worden, weil die Vorinstanz auf den Anspruch auf Gewinnherausgabe mangels internationaler örtlicher Zuständigkeit nicht eingetreten sei.