Citation: 5A_994/2014 E. 9.1

9.1. Das Obergericht ist in beiden Fällen davon ausgegangen, es könne mit Blick auf die Kontroversen in der Lehre nicht ausgeschlossen werden, dass die Übernahme und Bezahlung von Schulden eine Zuwendung im Sinne von Art. 626 Abs. 2 ZGB darstelle und deshalb ausgleichungsrechtlich relevant sei. Die Beurteilung dieser Fragen setze zusätzliche Informationen voraus, was Ziel des Antrags der Beklagten darstelle. Wie das Bezirksgericht ausgeführt habe, genüge für die Bejahung des Informationsanspruchs, dass die Rechtsverfolgung bloss möglich erscheine (E. II/11 S. 35 betreffend Prozesskosten, Prozessentschädigungen und/oder Anwaltskosten und E. III/1 S. 47 betreffend AHV-Beiträge und/oder Krankenkassenprämien).