Citation: 7B_676/2024 E. 4.2.3

4.2.3. Der Beschwerdeführer beruft sich sodann auf das Privatgutachten von Prof. C.________ vom 18. Juni 2019, welcher die Entlassung aus der Verwahrung unter gleichzeitiger Etablierung eines belastbaren Risikomanagements "mit guten Gründen" befürworte. Er fügt an, eine engmaschige Betreuung durch die Bewährungshilfe sollte in einem "wohlhabenden Land wie der Schweiz" möglich sein. Auch in diesem Punkt erweist sich die Beschwerdebegründung jedoch als ungenügend. Die Vorinstanz zeigt auf, weshalb das Gutachten von Prof. C.________ aus ihrer Sicht nichts an der Risikoeinschätzung zu ändern vermag. Ein Grund dafür ist der Umstand, dass der Privatgutachter vom Beschwerdeführer nicht mit sämtlichen Akten bedient wurde und ihm deshalb insbesondere die Verurteilung aus dem Jahr 2017 wegen Pornografie nicht bekannt war. Zu den entsprechenden vorinstanzlichen Ausführungen verliert der Beschwerdeführer kein Wort. Gleiches gilt für die unter Verweis auf das frühere Urteil des Bundesgerichts getätigte vorinstanzliche Feststellung, wonach die vom Beschwerdeführer vorgeschlagene engmaschige Überwachung nur unter Erstellen extramural verwahrungsähnlicher Strukturen umsetzbar wäre, was in der Realität kaum umsetzbar sei (siehe dazu auch E. 4.3.4 unten). Auf die appellatorischen Vorbringen des Beschwerdeführers ist nicht näher einzugehen.