Citation: 2F_11/2023 E. 1.1

1.1. Der seit 1. Januar 2004 in U.________/SG unbeschränkt steuerpflichtige A.________ war ab dem 1. Februar 2006 für das Risikomanagement der Bank B.________, T.________/FL, in S.________/FL, verantwortlich. Nachdem festgestellt worden war, dass er entgegen seiner Abmeldung per 30. Juni 2006 nach V.________/RU weiterhin in U.________/SG unbeschränkt steuerpflichtig war (zuletzt rechtskräftiger Entscheid des Verwaltungsgerichts St. Gallen vom 15. April 2010), ergingen für das Steuerjahr 2006 Nachsteuerverfügungen, mit denen insbesondere Einkünfte A.________s aus unselbständiger Erwerbstätigkeit für die Bank B.________ im Jahr 2006 erfasst wurden. Die gegen die Nachsteuerverfügungen ergriffenen Rechtsmittel blieben erfolglos (zuletzt Urteil des Bundesgerichts 2C_473/2016 / 2C_474/2016 vom 22. August 2016). Am 3. Dezember 2007 veranlagte das Kantonale Steueramt St. Gallen A.________ für die direkte Bundessteuer sowie die Kantons- und Gemeindesteuern der Jahre 2007 bis 2011, wobei es dessen Einkünfte im Zusammenhang mit der Tätigkeit für die Bank B.________, wie bereits in den Nachsteuerverfügungen 2006, als Einkommen aus unselbständiger Erwerbstätigkeit qualifizierte. Eine Einsprache A.________s gegen diese Veranlagungen war insoweit erfolgreich, als das Kantonale Steueramt die steuerbaren/satzbestimmenden Einkünfte der Steuerjahre 2007 bis 2009 in erheblichem Umfang herabsetzte. Das Steueramt lehnte es hingegen ab, A.________ zu folgen, soweit dieser geltend gemacht hatte, sein Erwerbseinkommen stamme aus selbständiger Erwerbstätigkeit und sei vollumfänglich und ausschliesslich nach Russland auszuscheiden, sondern ging mit Bezug auf das Einkommen im Zusammenhang mit der Tätigkeit für die Bank B.________ in den Jahren 2007 bis 2011, wie bereits in den Nachsteuerverfügungen 2006, von einer unselbständigen Erwerbstätigkeit aus. Die von A.________ gegen den Einspracheentscheid erhobenen kantonalen Rechtsmittel blieben erfolglos (Entscheid der Verwaltungsrekurskommission des Kantons St. Gallen vom 15. November 2021; Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 6. August 2022).