Citation: 2C_721/2019 E. 3.4

3.4. Unbestritten ist, dass der Beschwerdeführer durch die Verurteilung zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren wegen versuchter vorsätzlicher Tötung einen Widerrufsgrund nach Art. 62 lit. b AIG ([SR 142.20]; bis zum 31. Dezember 2018: AuG) gesetzt hat (E. 3.1 des angefochtenen Entscheids). Der Beschwerdeführer bestreitet jedoch die weitere Annahme der Vorinstanz, dass die Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung und die damit verbundene Wegweisung offensichtlich verhältnismässig sei und sein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege deswegen infolge Aussichtslosigkeit des Rechtsmittels abgewiesen werden könne.