Citation: 8C_873/2017 E. 3.2.2

3.2.2. Auch die vom Beschwerdeführer geltend gemachten somatischen Beschwerden sind nicht neu. Das MEDAS-Gutachten ging namentlich bereits auf die plantare Hyperkeratose sowie auf gastroenterologische und urogenitale Probleme ein, welchen es jedoch keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit zumass. Einzig das chronische Thorako-Lumbalsyndrom bei degenerativen Veränderungen führte gemäss Expertise (neben den sonstigen Reaktionen auf eine schwere Belastung [ICD-10 F43.8]) zu einer 20%igen Leistungseinschränkung, bezogen auf ein 100%-Pensum in einer angepassten Beschäftigung. Der Versicherte vermag nicht aufzuzeigen, inwieweit die vorinstanzliche Feststellung, wonach mit Blick auf die Berichte der mit neuerlichen Abklärungen betrauten Spezialärzte auch somatisch keine Verschlechterung ausgewiesen sei, anzuzweifeln wäre. Allein der Umstand, dass der Beschwerdeführer die spezialärztlichen Abklärungen überhaupt veranlasst hatte, kann entgegen seiner Auffassung nicht schon als Beweis dafür gelten, dass ihn die somatischen Gesundheitsstörungen aktuell stärker als früher belasten würden.