Citation: 8C_313/2018 E. 4.3

4.3. Der Beschwerdegegner rügt eine bundesrechtswidrige Beweiswürdigung der Vorinstanz, indem sie sich der Kritik der Ärztin des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD), Dr. med. H.________, angeschlossen und in der Folge nicht auf das beweiskräftige Gutachten der Ärzte des Spitals F.________ abgestellt habe. Der vorinstanzlich erkannte Invaliditätsgrad sei durch das Gutachten bei Weitem zutreffend untermauert. Weiter sei zu beachten, dass gemäss ständiger Praxis des Bundesgerichts von der Möglichkeit einer reformatio in peius im Beschwerdeverfahren zurückhaltend Gebrauch zu machen sei. Die Voraussetzungen dafür seien vorliegend nicht erfüllt. Sodann wirft der Beschwerdegegner der Suva vor, sie verhalte sich widersprüchlich und treuwidrig, wenn sie ihm im Beschwerdeverfahren erstmals unterstelle, er habe seine Arbeitskraft nicht in zumutbarer Weise voll ausgeschöpft, nachdem sie ihn bei der Wiedereingliederung als Taxifahrer begleitet habe und ihn bis zu seinem Pensionierungsalter ohne Vorbehalt habe arbeiten lassen. Ausserdem sei bei der Ermittlung des Invalideneinkommens rechtsprechungsgemäss primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in der die versicherte Person konkret stehe. Die Suva verhalte sich im Übrigen auch insofern widersprüchlich, als sie selber den medizinischen Sachverhalt als nicht abschliessend abgeklärt erachtet und folglich am 23. August 2013 ein bidisziplinäres Gutachten veranlasst habe, sie nunmehr aber argumentiere, die Teilerwerbsfähigkeit habe schon im Januar/März 2010 festgestanden.