Citation: 6B_835/2016 E. 4

Die Verurteilung vom 9. Dezember 2014 zur Freiheitsstrafe von 30 Monaten durch das Bezirksgericht Bülach erfolgte im abgekürzten Verfahren. Der Beschwerdeführer beruft sich auf den Vertrauensgrundsatz und macht geltend, die Staatsanwältin habe ihm damals nach Rücksprache mit dem Justizvollzug zugesichert, für die Beurteilung der bedingten Entlassung (Verbüssung von zwei Dritteln der Strafe gemäss Art. 86 Abs. 1 StGB) seien die spanische und die schweizerische Strafe zusammenzuzählen, weshalb die schweizerische Zusatzstrafe nicht mehr zu vollziehen sei. Die Vorinstanz verweigert dem Beschwerdeführer einen Anspruch auf Vertrauensschutz im Wesentlichen mit der Begründung, eine Zusicherung, dass die schweizerische Strafe gar nicht erst anzutreten sei, könne den Akten nicht entnommen werden. Zudem sei es nicht in der Kompetenz der Staatsanwältin gewesen, Vollzugsentscheide des Justizvollzugs vorwegzunehmen, was für den anwaltlich vertretenen Beschwerdeführer erkennbar gewesen sei (angefochtener Entscheid E. 4.7 f.). Der Beschwerdeführer setzt sich damit nicht auseinander. Seine Beschwerde genügt insoweit den gesetzlichen Begründungsanforderungen nicht (vgl. Art. 42 Abs. 2 BGG). Ohnehin hätte eine allfällige Falschauskunft der Staatsanwältin höchstens zur Folge, dass der Antrag des Beschwerdeführers auf Durchführung des abgekürzten Verfahrens möglicherweise mit einem Willensmangel behaftet war. Diese Frage bildete jedoch nicht Gegenstand des angefochtenen Entscheids. Der Beschwerdeführer macht dies auch nicht geltend. Er verlangt vielmehr lediglich die bedingte Entlassung aus dem Strafvollzug. Ein Anspruch darauf, obschon die Voraussetzungen für die bedingte Entlassung nach Art. 86 Abs. 1 StGB noch nicht erfüllt sind, lässt sich aus der behaupteten Falschauskunft der Staatsanwältin jedoch von vornherein nicht ableiten.