Citation: 2C_779/2021 E. 4.3.1

4.3.1. Sie bringen vor, die Vorinstanz übergehe den Umstand, dass die Beschwerdeführerin ab 2014 jeweils 90 von 180 Tagen bei ihrem Sohn verbrachte und ihn während diesen Aufenthalten pflegte und betreute. Entgegen den Ausführungen der Vorinstanz hätten die Beschwerdeführenden das im vorinstanzlichen Verfahren nicht nur explizit geltend gemacht, sondern ergebe sich dies auch aus den Akten. Weiter würden mehrere ärztliche Berichte belegen, dass sich der psychische Zustand des Beschwerdeführers seit dem Aufenthalt der Mutter in der Schweiz erkennbar verbessert habe, und dass eine (weitere) Stabilisierung nicht möglich sei, wenn seine Mutter ihn nur zwischenzeitlich besuche. Vor diesem Hintergrund sei es willkürlich, wenn die Vorinstanz davon ausgehe, sämtliche Betreuungs- und Pflegeaufgaben seien bisher von der Spitex erbracht worden.