Citation: 6B_771/2016 E. 1.4.3

1.4.3. Der Beschwerdeführer setzt sich mit der vorinstanzlichen Beweiswürdigung nicht substanziiert auseinander und zeigt nicht auf, inwiefern die Feststellungen der Vorinstanz offensichtlich unhaltbar sein sollen, und die vorhandenen Beweise andere Schlussfolgerungen geradezu aufdrängen. Er beschränkt sich in seiner Beschwerde darauf, die vorinstanzliche Beweiswürdigung zu kritisieren und darzulegen, wie die Beweismittel nach seiner Auffassung richtigerweise zu würdigen gewesen wären. Er stellt dem vorinstanzlichen Beweisergebnis lediglich seine Sicht der Dinge gegenüber, ohne sich mit den vorinstanzlichen Erwägungen detailliert auseinanderzusetzen und darzulegen, inwiefern diese willkürlich sind. Dass das angefochtene Urteil mit seiner Darstellung nicht übereinstimmt oder auch eine andere Lösung oder Würdigung vertretbar erscheint, begründet keine Willkür in der vorinstanzlichen Beweiswürdigung. Das Bundesgericht ist keine Appellationsinstanz, welche eine vorinstanzliche Beweiswürdigung mit freier Kognition beurteilt. Es prüft im Rahmen des Rügeprinzips, ob die angefochtenen Sachverhaltsfeststellungen willkürlich erscheinen. Der Beschwerdeführer hätte klar und substanziiert darlegen müssen, inwiefern die Feststellungen der Vorinstanz offensichtlich unhaltbar sind oder mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch stehen, und dass die vorhandenen Beweise andere Schlussfolgerungen geradezu aufdrängen. Eine andere Vorgehensweise ist unbehelflich. Auf die appellatorische Kritik ist nicht einzutreten. Als rein appellatorisch erweisen sich die Ausführungen des Beschwerdeführers auch hinsichtlich der Frage, zu welchem Zeitpunkt das Arbeitsverhältnis fristlos aufgelöst worden wäre, wenn die A.________ bereits früher von dem fiktiven Projekt erfahren hätte. Die Vorinstanz begründet nachvollziehbar, dass das täuschende Verhalten des Beschwerdeführers Ende November 2012 ein derart grosses Ausmass angenommen gehabt habe, dass dies bei Bekanntwerden der Täuschung mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zur fristlosen Kündigung geführt hätte, weshalb die A.________ dem Beschwerdeführer ab dem 1. Dezember 2012 weder weitere Löhne noch eine Gratifikation ausbezahlt hätte. Der Beschwerdeführer beschränkt sich darauf zu behaupten, dass es sich dabei um reine Spekulationen handle, was willkürlich sei. Er zeigt aber nicht auf, inwiefern die vorinstanzlichen Ausführungen willkürlich sind. Daran vermag die von ihm erwähnte E-Mail des Zeugen C.________ vom 12. September 2012 nichts zu ändern (act. 4/2/3), da sich daraus jedenfalls nicht ergibt, dass die A.________ ihm bei Aufdeckung der Täuschung nicht fristlos gekündigt hätte. Hinsichtlich der Feststellung der Vorinstanz, dass das erfundene Projekt mit B.________ zur Anstellung der Mitarbeiterin H.________ als neue Researcherin geführt habe, erschöpfen sich die Ausführungen des Beschwerdeführers ebenfalls in appellatorischer Kritik am angefochtenen Urteil, sodass darauf nicht einzutreten ist. Im Übrigen verneint die Vorinstanz bei der rechtlichen Würdigung in Bezug auf die im Zusammenhang mit dieser Anstellung erfolgten Ausgaben die Unmittelbarkeit der Vermögensdisposition und erachtet in diesem Punkt den Betrugstatbestand als nicht erfüllt, weshalb auch aus diesem Grund auf die diesbezügliche Rüge des Beschwerdeführers nicht einzutreten wäre.