Citation: 6B_596/2024 E. 1.3.2

1.3.2. Die Vorinstanz erkennt im Weiteren keine Anzeichen dafür, dass der Beschwerdeführer anlässlich der polizeilichen bzw. staatsanwaltschaftlichen Einvernahme oder aber anlässlich der Hauptverhandlung "- von wem auch immer -" zu einem Geständnis gedrängt, genötigt oder gar gezwungen worden wäre. Auch im Rahmen der einlässlichen Befragung vor Vorinstanz habe er keine solchen Vorwürfe erhoben; ebenso wenig habe er sich dahingehend geäussert, dass er den Anklagesachverhalt aberkenne. Er sei notwendig verteidigt und ihm sei seit der Hafteinvernahme fortwährend eine amtliche Verteidigung zur Seite gestanden. Unstimmigkeiten zwischen ihm und der amtlichen Verteidigung seien mit Wechsel der seine Vertretung wahrnehmenden Personen begegnet worden. Seine pauschalen Vorbringen, von seiner (ehemaligen amtlichen) Verteidigern zur Zustimmung gezwungen worden zu sein bzw. sein vormaliger Verteidiger habe die Beweismanipulation vertuscht, liessen sich anhand der Akten nicht plausibilisieren und vermöchten nichts an seiner persönlichen Zustimmung zur Anklageschrift zu ändern. Umso weniger, als er anlässlich der Hauptverhandlung keine entsprechenden Vorwürfe erhoben habe. Zudem legten seine an der Berufungsverhandlung gemachten Aussagen nahe, dass ihm seine vormaligen Verteidiger die Sach- und Rechtslage eingehend erläutert hätten, woraufhin er sich entschieden habe, das abgekürzte Verfahren zu beantragen und den Urteilsvorschlag zu akzeptieren. Der Vollständigkeit halber sei festzuhalten, dass Überlegungen bzw. eine gegründete Furcht i.S.v. Art. 29 f. OR, in einem ordentlichen Verfahren allenfalls zu einer schwereren Sanktion verurteilt zu werden, für eine beschuldigte Person wohl immer eine Rolle spielten, diese indes keinen Berufungsgrund darstellten, ansonsten der Verzicht auf ein Rechtsmittel jeglicher Substanz entleert werde. Nicht weiter einzugehen sei schliesslich auf die Vorbringen des Beschwerdeführers, welche implizit darauf abzielten, dass er der Anklageschrift zwar zugestimmt habe, er jedoch nicht geständig, das Gutachten unzutreffend und der Sachverhalt nicht bewiesen sei. Der Beschwerdeführer wendet sich an das Bundesgericht und beantragt "die Aufhebung des Verfahrens und des Urteils".