Citation: 5A_969/2023 E. 6.3

6.3. Mit dieser Einschätzung ist die Beschwerdeführerin nicht einverstanden. Sie macht (zusammengefasst) Folgendes geltend: Der erstinstanzliche Richter habe sie zu Beginn des vorliegenden Verfahrens mit diversen Entscheiden, insbesondere, ihre Eingaben zurückzuweisen, psychisch dermassen destabilisiert, dass sie anlässlich der (von einer Friedensrichterin geführten) Schlichtungsverhandlung einer Vereinbarung zugestimmt habe, die ganz und gar zu ihren Ungunsten ausgefallen sei. Der erstinstanzliche Richter sei verantwortlich dafür, dass sie diese Vereinbarung abgeschlossen habe, weswegen sie ein Staatshaftungsverfahren eingeleitet habe. Weil sie in diesem Verfahren Substanziierungs- und Beweisanforderungen (hinsichtlich der Bezifferung des Schadens) träfen, brauche sie die vorliegend anbegehrten Informationen, die ihre (bereits zahlreich vorhandenen) Informationen ergänzen würden.