Citation: 8C_113/2023 E. 3.2.3

3.2.3. Das BSV geht - ohne expliziten Bezug auf rechtliche Anspruchsgrundlagen und ohne Anerkennung einer präjudiziellen Wirkung - von einem Grenzfall aus. Dabei streicht es hervor, dass es nicht um einen Antrag um Neuversorgung, sondern um die Revision des vor 25 Jahren durch die IV-Stelle finanzierten Treppenlifts gehe, wobei der Beschwerdeführer nur mit dessen Hilfe die ebenfalls von der IV-Stelle entgoltenen Hilfsmittel im elterlichen Haus (bspw. Elektrobett, WC-, Dusch- und Trockenanlage) erreichen bzw. sinnvoll nutzen könne. Dabei werde glaubhaft dargetan, dass der Beschwerdeführer ohne den Lift nicht in der Lage wäre, bei den Eltern zu übernachten oder die Toilette zu nutzen; ein Aufenthalt bei den Eltern - für den Beschwerdeführer im Hinblick auf seine Kontakte essenziell - wäre ohne Lift in der Praxis verunmöglicht.