Citation: 6S.371/2002 30.01.2003 E. A

Das Eidgenössische Finanzdepartement sprach X.________ mit Strafbescheid vom 4. April 2001 der versuchten Entgegennahme von Publikumsgeldern im Sinne von Art. 46 Abs. 1 lit. f des Bundesgesetzes über die Banken und Sparkassen (BankG; SR 952.0) in Verbindung mit Art. 22 StGB schuldig, begangen in der Zeit von Dezember 1998 bis ca. Februar 1999, und bestrafte ihn mit einer Busse von 5000 Franken. X.________ wird zur Last gelegt, er habe als Geschäftsführer der X.________GmbH, die einen Handel mit Orientteppichen betreibt, in deren Namen Rundschreiben an zahlreiche ihm nicht persönlich bekannte Personen verschickt, worin sich die Gesellschaft zur Annahme von Geldern anerboten habe. X.________ erhob Einsprache gegen den Strafbescheid und verlangte die gerichtliche Beurteilung.