Citation: C 127/06 14.09.2006 E. A

Der 1947 geborene, diplomierte Mathematiker Y.________ war vom 1. September 2001 bis 31. Dezember 2003 bei der Hochschule Z.________ürich als Informatikkoordinator angestellt. Am 1. Januar 2004 meldete er sich bei der Arbeitslosenversicherung zum Leistungsbezug an. Mit Verfügung vom 19. Oktober 2004 wies ihn das Regionale Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) an, den vom 2. November bis 20. Dezember 2004 dauernden Kurs "Modul 2 'Evolution' für Kader" der Firma C.________ zu besuchen. Da der Versicherte gemäss Meldung des Veranstalters den Seminarverlauf wiederholt störte, wurde die Teilnahme nach Absprache mit der Direktion der Firma C.________ und der Beraterin des RAV abgebrochen und Y.________ mit Verfügung vom 10. November 2004 verpflichtet, ein individuelles Coaching desselben Organisators zu befolgen. Da sich der Versicherte laut den Angaben des Kursleiters nicht kooperativ zeigte, wurde das Kursverhältnis vorzeitig beendet. Am 6. Dezember 2004 gab das RAV Y.________ Gelegenheit, sich zu den Vorwürfen zu äussern, wovon dieser am 31. Dezember 2004 Gebrauch machte. Das Amt für den Arbeitsmarkt des Kantons Freiburg, welchem das RAV die Sache daraufhin zum Entscheid überwiesen hatte, stellte Y.________ mit Verfügung vom 11. Februar 2005 im Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung für die Dauer von 12 Tagen ab 2. November 2004 wegen Nichtbefolgung von Weisungen der zuständigen Amtsstelle ein. Daran hielt es mit Einspracheentscheid vom 1. Juni 2005 fest.