Citation: 2D_14/2018 E. 5.2.5

5.2.5. Auch unter Berücksichtigung der hohen Auslastung der vorhandenen Dialyse-Behandlungsplätze aufgrund der steigenden Anzahl an Patienten ist nicht davon auszugehen, dass dem Beschwerdeführer im Kosovo der Zugang zu der von ihm - allenfalls - künftig benötigten medizinischen Betreuung verwehrt wäre. Die medizinische Behandlung von Dialysepatienten ist im Übrigen grundsätzlich kostenlos (vgl. das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts E-3853/2015 vom 20. August 2015 E. 6.3.2 mit Hinweisen auf verschiedene Quellen; zur gesundheitlichen Grundversorgung im Kosovo: Urteil 2C_1130/2013 vom 23. Januar 2015 E. 3.3 mit Hinweisen; vgl. SEM, "Focus - Medizinische Grundversorgung", a.a.O., S. 30 f.).