Citation: 5A_187/2021 E. 6.3

6.3. Die Beschwerdeführer halten dagegen, entscheidend sei, dass auch ein fachgerecht erscheinendes Gutachten Anlass zu einer Oberbegutachtung geben könne, wenn sich unter anderem aufgrund eines eingereichten Privatgutachtens ernsthafte Zweifel an den gutachterlichen Fähigkeiten bzw. Schlussfolgerungen aufdrängten. Diese Voraussetzung sei erfüllt gewesen. Sie hätten nachgewiesen und durch den Makler N.________ bestätigen lassen, dass die Liegenschaft "K.________", vom Gerichtsgutachter für das Jahr 2010 auf Fr. 823'400.00 bewertet, im Jahre 2009 selbst für einen Preis von Fr. 745'000.00 nicht habe verkauft werden können. Auch der eingereichte Bericht des ortsansässigen Maklers O.________ komme zum Schluss, dass der von M.________ festgelegte Verkehrswert zu hoch sei. Die Anhaltspunkte genügten für die Anordnung eines Obergutachtens. Was der Zeuge N.________ ausgesagt habe, spreche nicht dagegen, sondern stütze ihre Argumentation. Auch der Hinweis darauf, dass eine Abweichung von rund 10 % kein fehlerhaftes Gutachten bedeute, verfange nicht, da die Abweichung 11.3 % betrage (S. 19 Rz. 46-56). Mit Bezug auf die Bewertungen der Liegenschaften "J.________" und "I.________" verweisen die Beschwerdeführer auf ihre Ausführungen zur Liegenschaft "K.________" und insbesondere auf den Bericht von O.________ (S. 25 Rz. 64-69 und S. 31 Rz. 87-89 der Beschwerdeschrift).