Citation: 6B_217/2020 E. 5.3

5.3. Auch hier ist nicht ersichtlich, weshalb die Vorinstanz nicht auf die Aussagen der Beschwerdegegnerin 2 hätte abstellen dürfen. Die Vorinstanz befasst sich eingehend mit dem Aussageverhalten der Beschwerdegegnerin 2 und zeigt auf, dass diese den komplexen Handlungsablauf nachvollziehbar geschildert habe, wobei zu berücksichtigen sei, dass sie sich während des Vorfalls in einem lebensbedrohlichen Zustand befunden habe. Der Beschwerdeführer bringt nichts vor, das die vorinstanzliche Beweiswürdigung als willkürlich erscheinen lassen würde. So führt er im Wesentlichen aus, es sei nicht nachvollziehbar, weshalb die Beschwerdegegnerin 2 mit ihrem Ehemann habe sprechen wollen, wenn sie doch eigentlich eine Ambulanz habe rufen wollen. Dieser Einwand ist in Anbetracht des lebensbedrohlichen Zustands der Beschwerdegegnerin 2 geradezu absurd. In Bezug auf die Frage, ob die Beschwerdegegnerin 2 dem Beschwerdeführer verboten habe, die Ambulanz zu rufen, führt der Beschwerdeführer weiter aus, der Sachverhalt hätte anders erstellt werden müssen. Er verweist dazu auf Rz. 58 und Rz. 65 der Beschwerde. Allerdings wird dort nicht gesagt, inwiefern der Sachverhalt anders hätte festgestellt werden müssen. Es ist nicht weiter darauf einzugehen, zumal die vorinstanzlichen Erwägungen auch in diesem Punkt schlüssig sind. Die Ausführungen sodann, wonach er nicht sicher gewesen sei, ob die Beschwerdegegnerin 2 einen Schlaganfall erlitten habe, stellen reine Behauptungen dar. Der Beschwerdeführer brachte diesen Einwand erstmals vor Vorinstanz vor, nachdem er zuvor stets ausgesagt hatte, die Symptome richtig gedeutet zu haben. Die Vorinstanz wertet diese Behauptung zu Recht als Schutzbehauptung. Auch die weiteren Ausführungen des Beschwerdeführers überzeugen nicht. So leuchtet nicht ein, inwiefern relevant sein soll, von welchem Telefon aus der Beschwerdeführer den Ehemann der Beschwerdegegnerin 2 angerufen haben soll.