Citation: H 35/05 27.04.2005 E. 2

Der vorinstanzliche Entscheid wurde am 18. Januar 2005 versandt und gemäss postamtlicher Bescheinigung - unterschriftlich bestätigt - am 19. Januar 2005 an den Rechtsvertreter der Beschwerdeführer bzw. dessen mit der Entgegennahme von Postsendungen betraute Hilfsperson ausgehändigt. Als erster Tag der 30-tägigen Beschwerdefrist gilt somit der 20. Januar 2005 (vgl. Art. 32 Abs. 1 OG), und der letzte Tag fällt in Anwendung von Art. 32 Abs. 2 OG auf den Freitag, 18. Februar 2005. Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde vom 21. Februar 2005 ist damit verspätet (Erw. 1.1 hievor). Als Grund für die verspätete Einreichung gibt der Rechtsvertreter an, am Tage des Eintreffens des kantonalen Entscheides zufolge einer Weiterbildungsveranstaltung ganztags abwesend gewesen zu sein und am Tag darauf, anlässlich der Fristberechnung, übersehen zu haben, "dass der Eingangsstempel nicht mit dem effektiven Kalenderdatum übereinstimmte". Dabei handelt es sich, wie der Rechtsvertreter selber zugesteht, um keinen anerkannten Fristwiederherstellungsgrund (Erw. 1.2. hievor). Die Beschwerdeführer haben dies zu vertreten, da sich eine Partei Fehler ihres Rechtsanwaltes - wie auch einer möglichen Hilfsperson - wie eigene anrechnen lassen muss (ZAK 1989 S. 222 f. Erw. 2 mit Hinweisen; Urteil R. vom 23. Juli 2003, B 107/01, Erw. 2.2 [in fine mit Hinweisen] und 3.3, auszugsweise wiedergegeben in SZS 2004 S. 470).