Citation: 8C_572/2016 E. 3

Die Vorinstanz hat erwogen, dass keine zwingenden Gründe bestünden, vom Gerichtsgutachten abzuweichen (BGE 135 V 465 E. 4.4 S. 469). Sie ist gestützt darauf davon ausgegangen, dass der Unfall vom 1. November 2007 zu einer richtunggebenden Verschlimmerung des Vorzustandes im Bereich der Halswirbelsäule geführt habe. Der Versicherte sei in einer leidensangepassten Tätigkeit nur noch zu 60 Prozent arbeitsfähig. Die SUVA rügt, dass das kantonale Gericht und die Gerichtsgutachter hinsichtlich des Unfallhergangs zu Unrecht davon ausgegangen seien, der Versicherte sei gestürzt, als er seinen eingeklemmten Finger habe befreien wollen. Er habe sich aber erst nach dem Rückweisungsurteil entsprechend geäussert. Es sei des Weiteren nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt, dass die Beschwerden an der Halswirbelsäule bereits unmittelbar nach dem Unfall aufgetreten seien. Die Experten vermöchten sich bei ihren Schlussfolgerungen hinsichtlich der natürlichen Kausalität lediglich auf Hypothesen und insbesondere auf die subjektiven Angaben des Versicherten zu stützen, womit aber ein natürlich-kausaler Zusammenhang zwischen den erhobenen Befunden und dem Unfall nicht mit der erforderlichen überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt sei. Schliesslich stehe die Konsensusbeurteilung mit der Bescheinigung einer Arbeitsfähigkeit von nur 60 Prozent im Widerspruch zu den Teilgutachten, denn allein aus orthopädischer wie auch aus neurologischer Sicht habe sich keine Einschränkung begründen lassen.