Citation: 2A.411/2001 02.10.2001 E. 4

4.- a) Gegen den Beschwerdeführer liegt ein erstinstanzlicher Wegweisungsentscheid vor, dessen Vollzug wegen fehlender Reisepapiere noch nicht möglich, jedoch absehbar ist (vgl. BGE 125 II 369 E. 3a S. 374, 377 E. 2a S. 379). Nach Art. 13b Abs. 1 lit. c ANAG kann unter diesen Umständen Ausschaffungshaft verfügt werden, falls konkrete Anzeichen befürchten lassen, dass sich der Beschwerdeführer der Ausschaffung entziehen will (Gefahr des Untertauchens). Seine Identität ist nicht gesichert. Der Haftrichter hat festgestellt, dass er gegenüber den schweizerischen Behörden widersprüchliche und unglaubwürdige Aussagen gemacht hat. An diese nicht an einem offensichtlichen Mangel leidende tatsächliche Feststellung ist das Bundesgericht mit Blick auf Art. 105 Abs. 2 OG gebunden, zumal sie sich auf eine analoge Erwägung des Bundesamts für Flüchtlinge zu stützen vermag. Vor der Fremdenpolizei hat es der Beschwerdeführer kategorisch ausgeschlossen, freiwillig in seine Heimat zurückzukehren oder bei der Vorbereitung der Ausschaffung mitzuwirken. Diesen Standpunkt hat er vor dem Haftrichter zwar relativiert, er hat aber weiterhin ausgeführt, er benötige längere Zeit für die erforderlichen Handlungen. Mit dem Haftrichter lässt sich daher an der Ernsthaftigkeit der angeblichen Bereitschaft zur Rückreise und Mitwirkung zweifeln. Nachdem der Beschwerdeführer auch sonst keinerlei Beziehungen zur Schweiz hat und mittellos ist, erweist sich der Haftgrund von Art. 13b Abs. 1 lit. c ANAG als erfüllt. b) Soweit der Beschwerdeführer einzelne Umstände des Haftregimes beanstandet und somit die Haftbedingungen rügt, handelt es sich um ein vor Bundesgericht unzulässi-ges neues Vorbringen, hat er dies doch vor dem Haftrichter noch nicht geltend gemacht (vgl. BGE 125 II 217 E. 3a, mit Hinweisen). Im Übrigen beziehen sich die meisten der vorgebrachten Beanstandungen auf Umstände, die hier als üblich und unausweichlich oder jedenfalls nur schwer behebbar zu gelten haben (kein Fernsehen und Radio in tamilischer Sprache; mangelhaftes Englisch anderer Gefängnisinsassen usw.). Bei gesundheitlichen Beschwerden kann sich der Beschwerdeführer sodann jederzeit an das Gefängnispersonal wenden.