Citation: 9C_267/2018 E. 4.2

4.2. Wenn der Beschwerdeführer der Vorinstanz vorwirft, bei der Durchführung des Prozentvergleichs rechtsfehlerhaft die medizinisch-theoretische Arbeitsunfähigkeit mit der Erwerbseinbusse gleichgesetzt zu haben, übersieht er, dass im von ihm zitierten BGE 114 V 310 ein Versicherter am Recht stand, dem die Ausübung der bisherigen Tätigkeit - anders als im hier zu beurteilenden Fall - nicht mehr zumutbar war (a.a.O. E. 2 S. 312). Dass diesfalls der Invaliditätsgrad nicht ohne weiteres der medizinisch-theoretischen Arbeitsunfähigkeit entspricht, leuchtet ein. Nachdem dem Beschwerdeführer jedoch die angestammten Tätigkeiten weiterhin zumutbar sind, entspricht seine medizinisch-theoretisch geschätzte Arbeitsunfähigkeit grundsätzlich dem Invaliditätsgrad (vgl. etwa Urteil 9C_780/2011 vom 6. Dezember 2011 E. 1.2.2 mit Hinweisen). Ob bei Selbständigerwerbenden in Einzelfällen zusätzlich zu berücksichtigen ist, dass zunächst (bei gleichbleibendem Aufwand) nur der Ertrag abnehmen kann, so dass der Gewinn stärker abnimmt als im Umfang des attestierten Arbeitsunfähigkeitsgrads, kann offen bleiben. Wie bereits ausgeführt wurde, bleibt vorliegend jedenfalls der auf die während der Wartefrist bestehende Arbeitsunfähigkeit zurückzuführende Ertragsrückgang unbeachtlich (E. 4.1.1.1 oben). Inwiefern sich schliesslich die Kostenstruktur des Versicherten mittelfristig nicht seiner nach Ablauf der Wartefrist bestehenden Arbeitsfähigkeit von 75 % anpassen liesse, zeigt dieser nicht (substanziiert, vgl. Art. 42 Abs. 2 BGG) auf und ist auch nicht ersichtlich.