Citation: 8C_18/2019 E. 5.3

5.3. Nach der Vorinstanz waren die beiden Stellungnahmen des Dr. med. F.________ vom 11. Januar 2018 sowie vom 21. März 2018 jeweils in sich schlüssig und nachvollziehbar begründet. Die relevanten Vorakten und die angegebenen Beschwerden seien berücksichtigt und die Schlussfolgerungen einleuchtend dargelegt worden. Abgesehen von der streitigen Frage des natürlichen Kausalzusammenhangs zwischen dem Velounfall vom 4. Dezember 2015 und der Epilepsie bestünden im Vergleich zu den anderen Stellungnahmen keine Diskrepanzen, die auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen zu begründen vermöchten. Gegenüber der Einschätzung des Dr. med. D.________, der beim Beschwerdeführer die Epilepsie-Abklärung vorgenommen hatte, sei einzig streitig geblieben, ob diese allein krankheitsbedingt sei (durch das Kavernom verursacht) oder ob sich durch die Unfallfolgen, das heisst die im Verlauf aufgetretene Osteomyelitis (Knochenentzündung), eine Verschlimmerung der vorbestehenden Epilepsie ergeben habe. Bei dieser letzteren Annahme handelte es sich nach der vorinstanzlichen Auffassung aufgrund der ärztlichen Angaben um eine bloss grundsätzliche, aber unter den gegebenen Umständen nicht die wahrscheinlichste Möglichkeit. Gemäss den überzeugenden Ausführungen des Suva-Arztes in seiner Beurteilung vom 21. März 2018 sei die Osteomyelitis bereits im März 2016, also vor den schwereren Epilepsieanfällen vorhanden gewesen. Sie sei ohne Fieber verlaufen und habe zu keiner wesentlichen Beeinträchtigung des Allgemeinzustandes geführt. Das kantonale Gericht folgte der Auffassung des Suva-Arztes, dass unter diesen Umständen eine Verursachung beziehungsweise eine Verschlimmerung durch diese Unfallfolgen nicht überwiegend wahrscheinlich sei. Für die vom Suva-Arzt vertretene Auffassung der Verursachung durch das Kavernom spreche zudem, dass dieses beziehungsweise eine Einblutung in dasselbe durch die Bildgebung am Tag des ersten schweren Epilepsieanfalls (24. September 2016) nachgewiesen sei.