Citation: 8C_182/2023 E. 5.2

5.2. Die Suva ermittelte den versicherten Verdienst in Anwendung von Art. 22 Abs. 4 Satz 1 UVV auf der Grundlage des Erwerbseinkommens, das der Beschwerdeführer gemäss Auszug aus dem Individuellen Konto im Jahr vor dem Unfall, d.h. in der Zeit vom 9. Februar 2015 bis zum 8. Februar 2016, bei verschiedenen Arbeitgebern erzielt hatte. Den Gesamtbetrag von Fr. 45'250.- passte sie gemäss Art. 24 Abs. 2 UVV der Nominallohnentwicklung bis zum Jahr 2020 an, was einen versicherten Verdienst von Fr. 46'661.- ergab. Die vom Beschwerdeführer gestützt auf Art. 22 Abs. 4 Satz 2 UVV verlangte Umrechnung des mit der B.________ GmbH vereinbarten Monatslohns von Fr. 6'726.20 auf ein Jahr lehnte sie ab, auch wenn der Arbeitsvertrag unbefristet gewesen sei. Letzteres allein belege nicht, dass der Beschwerdeführer ab dem 1. Juni 2015 künftig zwölf Monate im Jahr gearbeitet hätte. Vielmehr bestünden keinerlei Hinweise darauf, dass er sein bisheriges Erwerbsverhalten geändert hätte, habe er doch noch ab Dezember 2015 für mehr als einen Monat unbezahlten Urlaub genommen. Solche Arbeitsunterbrüche von mindestens einem Monat pro Jahr entsprächen dem üblichen Verhalten des Beschwerdeführers während vieler Jahre vor dem Unfal l. Die Vorinstanz schloss sich dieser Auffassung an, wobei sie neben dem unbezahlten Urlaub des Beschwerdeführers ab Dezember 2015 auch darauf hinwies, dass er im September 2015 aus nicht mehr eruierbaren Gründen anstelle des vertraglichen Monatslohns von Fr. 6'726.20 lediglich Fr. 4'499.- verdient hatte. Abweichend vom Einspracheentscheid der Suva berücksichtigte sie für den Monat Februar 2016 im Folgenden sodann aber nicht nur einen Lohn von Fr. 1'855.50, sondern einen solchen von Fr. 2'420. Für das Jahr vor dem Unfall ergab dies ein Gesamteinkommen von Fr. 45'814.60 und, angepasst an die Nominallohnentwicklung bis zum Jahr 2020, einen versicherten Verdienst von Fr. 47'001.05.