Citation: 7B.91/2005 29.07.2005 E. 1

1.1 Nach Eintritt der Rechtskraft der Zahlungsbefehle in den Betreibungen Nr. xxxxxx und yyyyyy ersuchte die Gläubigerin um Fortsetzung der Betreibungen und teilte dem Betreibungsamt in einem Begleitschreiben mit, dass der Schuldner gegenüber der an der gleichen Adresse wohnenden W.________ ein Guthaben von Fr. 100'000.-- ausweise. Der Schuldner bestritt dieses Guthaben grundsätzlich nicht, machte jedoch in seinem Schreiben vom 18. November 2004 geltend, das Guthaben werde mit Leistungen, die W.________ für ihn während langer Jahre erbracht habe, verrechnet und stehe somit nicht zur Verfügung. Am 24. November 2004 wurde die Pfändung in den Gruppennummern zzzzzz vollzogen, das erwähnte Guthaben aber nicht gepfändet, da die Gläubigerin vorerst unter Vorbehalt eines Nachpfändungsrechts darauf verzichtet hatte. Am 3. Januar 2005 wurde indes gegen den Schuldner eine Lohnpfändung verfügt. Der Betreibungsbeamte stellte dem Lohn des Schuldners von Fr. 3'001.-- ein Existenzminimum von Fr. 2'096.50 gegenüber, wobei er insbesondere dem in Hausgemeinschaft mit W.________ lebenden Schuldner einen Mietzins von Fr. 801.50 anrechnete (Hälfte des angegebenen Mietzinses von Fr. 1'603.--). Infolgedessen setzte er eine pfändbare Quote von Fr. 900.-- pro Monat fest. Nach Erhalt der Abschrift der Pfändungsurkunde vom 3. Januar 2005 ersuchte die Gläubigerin um Nachpfändung des Guthabens von Fr. 100'000.--. Die Nachpfändung wurde dem Schuldner auf den 9. März 2005, 18.40 Uhr, angekündigt und zum angegebenen Zeitpunkt vollzogen. In der Pfändungsurkunde wurde indes festgestellt, dass keine pfändbaren Vermögenswerte vorhanden seien. 1.2 Gegen die Pfändungsankündigung erhob der Schuldner am 8. März 2005 Beschwerde beim Obergericht des Kantons Bern, Aufsichtsbehörde in Betreibungs- und Konkurssachen (ABS 2005/93). In dieser Beschwerde bemängelte er überdies die Berechnung des Existenzminimums im Zusammenhang mit dem ihm angerechneten Mietzins. Mit einer weiteren Eingabe vom 14. März 2005 an die besagte Aufsichtsbehörde beanstandete der Schuldner überdies den Pfändungsvollzug vom 9. März 2005 (ABS 2005/99). Mit Entscheid vom 23. Mai 2005 vereinigte die Aufsichtsbehörde die beiden Beschwerden und wies sie ab, soweit sie darauf eintrat. 1.3 Mit einer am 6. Juni 2005 der Post übergebenen Eingabe erhebt der Schuldner gegen den ihm am 27. Mai 2005 zugestellten Entscheid der Aufsichtsbehörde Beschwerde bei der Schuldbetreibungs- und Konkurskammer des Bundesgerichts mit dem sinngemässen Antrag, den angefochtenen Entscheid aufzuheben. Die kantonale Aufsichtsbehörde verweist auf die Akten und die Motive des Entscheids und verzichtet auf Gegenbemerkungen.