Citation: 8C_618/2019 E. A

Der 1956 geborene A.________ arbeitete seit Januar 2003 bei der Einzelfirma B.________ zu 100 % als Bohrmeister und war dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten versichert. Gemäss Schadenmeldung vom 15. Februar 2017 hat er sich am 17. Januar 2017 "beim Einziehen des Schliessseiles eines Baggers (wiegt ca. 1,5 Tonnen) die rechte Schulter verrissen". Ab 20. Januar 2017 bestand eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Am 9. März 2017 wurde er an der rechten Schulter operiert und am 15. März 2017 aus der Klinik entlassen. Nach Einholung von Arztberichten der behandelnden Ärzte sowie einer kreisärztlichen Beurteilung durch Dr. med. C.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, vom 12. Juni 2017 lehnte die Suva die Ausrichtung von Versicherungsleistungen mit Verfügung vom 20. Juni 2017 ab, da weder ein Unfallereignis im Sinne von Art. 4 ATSG vorliege noch die Voraussetzungen für die Übernahme einer in Art. 6 Abs. 2 UVG aufgezählten Körperschädigung gegeben seien. Daran hielt sie - nach Einholung einer orthopädisch-chirurgischen Beurteilung von PD Dr. med. D.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, Suva Versicherungsmedizin, - mit Einspracheentscheid vom 8. Februar 2019 fest.