Citation: 6B_407/2022 E. 6.1

6.1. Die Beschwerdeführerin bezeichnet den Vorwurf, sie sei zu schnell gefahren, als willkürlich, weil die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf der fraglichen Strecke 50 km/h betrage. Zudem kritisiert sie, dass die Vorinstanz von schlechter Sicht ausgeht. Die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz kann vor Bundesgericht nur gerügt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels für den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG). Offensichtlich unrichtig ist die Sachverhaltsfeststellung, wenn sie willkürlich ist (BGE 143 IV 241 E. 2.3.1). Willkür liegt vor, wenn der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist oder mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht. Dass eine andere Lösung oder Würdigung ebenfalls vertretbar oder gar zutreffender erscheint, genügt für die Annahme von Willkür nicht (BGE 143 IV 241 E. 2.3.2; 141 IV 305 E. 1.2). Eine entsprechende Rüge muss explizit vorgebracht und substanziiert begründet werden (Art. 106 Abs. 2 BGG). Auf eine rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt das Bundesgericht nicht ein (BGE 142 III 364 E. 2.4). Diesen Begründungsanforderungen genügt die Beschwerdeführerin nicht, weshalb auf ihre Rüge nicht einzutreten ist. Die Vorinstanz begründet überzeugend, weshalb sie die von der Beschwerdeführerin gefahrene Geschwindigkeit unter den gegebenen Umständen, namentlich den örtlichen Verhältnissen und den Sichtverhältnissen, als zu schnell beurteilt. Dass die Beschwerdeführerin die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf der fraglichen Strecke nicht überschritt, ändert nichts. Sie bringt auch nichts vor, was die vorinstanzliche Annahme von schlechter Sicht als willkürlich erscheinen liesse.