Citation: 6P.223/2006 09.02.2007 E. 3

3.1 Im Zusammenhang mit dem Vorwurf der groben Verletzung der Verkehrsregeln erwähnt das Obergericht bei der Strafzumessung, der Beschwerdeführer habe unter starkem Kokaineinfluss ein Motorfahrzeug geführt und dadurch in völlig rücksichtsloser Manier das Leben und die Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer aufs Spiel gesetzt. Mit seiner Rüge, dadurch werde ihm zu Unrecht eine konkrete Gefährdung angelastet, macht der Beschwerdeführer die Verletzung von Bundesrecht geltend (Art. 90 Ziff. 2 SVG und Art. 63 StGB), was im Rahmen der staatsrechtlichen Beschwerde unzulässig ist (Art. 84 Abs. 2 OG). Auf die Rüge ist deshalb nicht einzutreten. 3.2 Bei der Würdigung der Zurechnungsfähigkeit hält das Obergericht fest, der Beschwerdeführer habe im Herbst 1998 zusammen mit einem Mittäter knapp 120 Gramm Kokain in den Verkauf gebracht. Der Beschwerdeführer rügt, dass es sich dabei lediglich um 85 Gramm gehandelt habe, was aufgrund der Anklageschrift und des Schlussberichts auch leicht erkennbar gewesen sei. Damit macht er ein offensichtliches Versehen geltend, welches das Bundesgericht im Verfahren der eidgenössischen Nichtigkeitsbeschwerde von Amtes wegen berichtigt (Art. 277bis Abs. 1 BStP). Im Rahmen der staatsrechtlichen Beschwerde ist darauf nicht einzutreten. 3.3 Der Beschwerdeführer rügt eine willkürliche Beweiswürdigung, weil das Obergericht ihm die vollen Mengen Kokain und nicht nur den reinen Wirkstoff angelastet habe. Es trifft zwar zu, dass das Obergericht bei der Beurteilung der Zurechnungsfähigkeit des Beschwerdeführers aufzählt, welche Mengen er insgesamt umgesetzt hat. Mit seiner Rüge, es würden ihm "die vollen Mengen Kokain angelastet", zielt der Beschwerdeführer jedoch auf die Schwere seines Verschuldens. In diesem Zusammenhang hält das Obergericht ausdrücklich fest, "die Zuwiderhandlungen im Betäubungsmittelbereich (...) bezogen sich auf rund 400 Gramm reines Kokain". Da sich der Beschwerdeführer mit dieser entscheidenden Erwägung nicht auseinandersetzt, ist auf seine Willkürrüge nicht einzutreten.