Citation: 6B_510/2013 E. 4.4

4.4. Die Vorinstanz geht aufgrund ihrer unzutreffenden rechtlichen Würdigung von einem unrichtigen Strafrahmen aus. Abgesehen davon setzt sie sich in ihren Erwägungen zur Strafzumessung mit den wesentlichen schuldrelevanten Komponenten auseinander und würdigt die einzelnen Zumessungsgründe weitgehend zutreffend. So ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz dem Beschwerdeführer ein schweres Verschulden zur Last legt. Dieses ergibt sich in erster Linie aus dem Umstand, dass er zusammen mit seiner Komplizin Einbruchdiebstähle in Privathäuser verübt hat. Die Vorinstanz nimmt in diesem Zusammenhang zu Recht an, dass derartige Delikte einen schweren Eingriff in den Kernbereich des Privatlebens der Betroffenen darstellt und insofern keine Bagatelldelikte sind (angefochtenes Urteil S. 23; vgl. etwa den Qualifikationsgrund des Wohnungseinbruchsdiebstahls in § 244 Abs. 1 Nr. 3 dStGB; VOGEL, a.a.O, § 244 N 74). Ausserdem berücksichtigt sie den Umstand, dass die beiden Täter als sogenannte "Kriminaltouristen" einzig zum Zweck der Verübung von Einbruchdiebstählen in die Schweiz eingereist sind, zutreffend als straferhöhend. Dabei darf die Vorinstanz Aspekte der Generalprävention berücksichtigen, soweit sie den Rahmen der schuldangemessenen Strafe nicht überschreitet (Urteil des Bundesgerichts 6B_584/2009 vom 28. Januar 2010 E. 2.4; BGE 118 IV 342 E. 2g S. 250 mit Hinweisen). Auf der anderen Seite trägt sie dem eher geringfügigen Sachschaden und dem Umstand, dass das Deliktsgut wieder zurückerstattet werden konnte, angemessen Rechnung. Schliesslich gewichtet die Vorinstanz auch die zahlreichen einschlägigen Vorstrafen des Beschwerdeführers und seine Delinquenz teilweise während laufenden Probezeiten zu Recht erheblich zu seinen Lasten. Aus ihren Erwägungen ergibt sich hinreichend deutlich, in welchem Grad sie diesen Faktor würdigt. Kein Bundesrecht verletzt auch, dass die Vorinstanz die im Rahmen der persönlichen Verhältnisse erhobene Erwerbstätigkeit des Beschwerdeführers in der Zeit vor den Einbruchdiebstählen nicht explizit zu seinen Gunsten wertet. Es ist nicht ersichtlich, inwiefern sich dieser Umstand bei der Strafzumessung zu seinen Gunsten auswirken sollte. Soweit der Beschwerdeführer eine Verletzung des rechtlichen Gehörs mit der Begründung geltend macht, die Vorinstanz habe sich nicht mit den von der Staatsanwaltschaft angeführten Vergleichsurteilen auseinandergesetzt, ist er nicht zu hören. Zum einen hat nicht er selbst auf die Vergleichsurteile hingewiesen, so dass er in diesem Punkt nicht beschwert ist. Dass die Staatsanwaltschaft zu seinen Gunsten Anschlussberufung erklärt hat, ändert daran nichts. Zum anderen führt er nicht aus, um welche Urteile es sich im Einzelnen handelt, so dass seine Beschwerde insofern den Begründungsanforderungen nicht genügt. Nicht zu beanstanden ist schliesslich der Hinweis der Vorinstanz auf ein Urteil des Strafgerichts vom 19. April 2012. Dass dem angefochtenen Urteil nicht zu entnehmen sei, inwiefern der diesem Entscheid zugrunde liegende mit dem vorliegenden Fall vergleichbar sein soll, trifft so nicht zu. Die kantonalen Instanzen führen aus, in jenem Verfahren sei der nicht vorbestrafte Beschuldigte für zwei gewerbsmässig begangene Diebstähle zu einer Freiheitsstrafe von 18 Monaten verurteilt worden (angefochtenes Urteil S. 27; erstinstanzliches Urteil S. 27). Dass der Beschwerdeführer nicht in der Lage gewesen wäre, in diesem Punkt das vorinstanzliche Urteil sachgerecht anzufechten, ist nicht ersichtlich. Im Übrigen führt die Vorinstanz zu Recht aus, dass der Grundsatz der Individualisierung und der dem Sachrichter vom Gesetz bei der Strafzumessung eingeräumte weite Ermessensspielraum notwendigerweise zu einer gewissen, vom Gesetzgeber in Kauf genommenen Ungleichheit führen. Eine aus unterschiedlichen Gewichtungen resultierende Ungleichheit in der Zumessung der Strafe reicht für sich allein nicht aus, um auf einen Missbrauch des Ermessens zu schliessen (BGE 135 IV 191 E. 3.-3.3). Insgesamt ist die Würdigung der Strafzumessungsfaktoren durch die Vorinstanz nicht zu beanstanden. Jedenfalls verletzt die Vorinstanz ihr Ermessen nicht.