Citation: 2C_219/2019 E. 3.1

3.1. Einleitend ist festzuhalten, dass sich der Streitgegenstand des vorliegenden Verfahrens auf die Frage beschränkt, ob die Vorinstanz die von der Zollkreisdirektion dem Beschwerdeführer gegenüber verfügte und von der Oberzolldirektion bestätigte Nachforderung von Einfuhrsteuern zu Recht im Umfang Fr. 10'815'759.05 (zuzüglich Verzugszinsen von Fr. 2'421'448.80) aufrechterhalten hat. Nicht vom Streitgegenstand erfasst ist hingegen die Frage, ob andere Personen - namentlich die Galerie B.________ und die weiteren im angefochtenen Urteil erwähnten juristischen Personen - im Zusammenhang mit dem streitgegenständlichen Lebenssachverhalt ebenfalls einfuhrsteuerrechtliche Konsequenzen zu gewärtigen haben. Dem Bundesgericht ist es deshalb verwehrt, sich im vorliegenden Verfahren hierzu zu äussern; dies gilt mit Blick auf die Einhaltung des funktionellen Instanzenzugs umso mehr, als nach Darstellung des Beschwerdeführers vor der Oberzolldirektion verschiedene Rechtsmittel der erwähnten Gesellschaften hängig sind, die vom Bundesgericht nicht präjudiziert werden dürfen. Soweit sich der Beschwerdeführer in seinen Rechtsschriften auf die einfuhrsteuerrechtliche Behandlung der erwähnten Gesellschaften bezieht, enthält sich das Bundesgericht deshalb im Folgenden jeglicher Ausführungen. Dies gilt auch für die Rüge, das rechtliche Gehör der Galerie B.________ sei verletzt worden: Die Galerie B.________ war und ist am vorliegenden Verfahren nicht beteiligt, und es wurden ihr in diesem Verfahren auch keine Steuerpflichten auferlegt.