Citation: 2C_1050/2016 E. 3.3.2

3.3.2. Der Beschwerdeführer kritisiert, das Verwaltungsgericht habe den Sachverhalt willkürlich und in Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes und in Abweichung von seinen Darlegungen offensichtlich falsch bzw. unvollständig festgestellt. Zu Unrecht: Die kantonalen Vorinstanzen haben die vom Beschwerdeführer eingereichten Schreiben von Nachbarn und Bekannten sowie die positiven Arbeitszeugnisse zur Kenntnis genommen, diesen jedoch aufgrund deren teilweise identischer Formulierung bzw. der nur punktuellen, oft nur einige wenige Monate dauernden beruflichen Aktivitäten bloss einen beschränkten Beweiswert beigelegt. Der Beschwerdeführer hat zwar immer wieder behauptet, sozial wie beruflich und sprachlich voll integriert zu sein, doch reichte er im Rahmen seiner Mitwirkungspflichten keine Unterlagen ein, welche die Vorinstanz von Verfassung wegen verpflichtet hätten, weitere Abklärungen vorzunehmen. Es wäre an ihm gewesen, seine Behauptungen so zu belegen, dass die Qualität seiner sozialen Verankerung geeignet erschien, die aktenkundig hiervon abweichenden Indizien (Sozialhilfeabhängigkeit, nur punktuelle Arbeiten, Straffälligkeit usw.) - wenigstens ansatzweise - glaubwürdig infrage zu stellen; nur in diesem Fall hätte das Verwaltungsgericht nicht ohne Verletzung des Willkürverbots (in antizipierter Beweiswürdigung) auf weitere Abklärungen verzichten können.