Citation: H 143/03 25.08.2003 E. 4

4.1 Wie schon im kantonalen Verfahren bringt die Beschwerdeführerin erneut vor, die Ausgleichskasse habe zu Unrecht die Mindestbeiträge für Nichterwerbstätige eingefordert, statt sie gestützt auf Art. 28 Abs. 4 AHVV auf Grund der Hälfte des ehelichen Vermögens zu bemessen. Der angefochtene Entscheid enthält dazu keine Erwägungen. Zu prüfen ist vorerst, ob die Beschwerdeführerin ein Rechtsschutzinteresse an der Aufhebung der Verfügungen hat. Nach der zur Beschwerdelegitimation im erstinstanzlichen Rechtsmittelverfahren (BGE 122 V 375 mit Hinweisen) und zum schutzwürdigen Interesse nach Art. 103 lit. a OG (123 V 115 Erw. 5a mit Hinweisen) ergangenen Rechtsprechung ist die Beschwerdelegitimation eines Ehegatten zu bejahen, auch wenn er nicht Verfügungsadressat war (BGE 125 V 221 Erw. 1). Im Lichte dieser Praxis kann der Beschwerdeführerin die Beschwerdelegitimation nicht abgesprochen werden, da die zwei Verfügungen vom 7. Januar 2002 auf die Beitragspflicht des Ehemannes, der ebenfalls nicht erwerbstätig ist und dessen Beiträge auf Grund seines Vermögens bemessen werden, unzweifelhaft präjudizielle Wirkung haben. Im Interesse der ehelichen Gemeinschaft muss daher der Beschwerdeführerin die Befugnis eingeräumt werden, die zwei Beitragsverfügungen auch hinsichtlich der Bemessung anzufechten, zumal sie auch für die Beiträge des Ehemannes zahlungspflichtig werden könnte. 4.2 Aus den Akten ergibt sich, dass der Ehemann seit 1. Januar 2000 von der Ausgleichskasse des Kantons Zürich als Nichterwerbstätiger erfasst ist und die Beiträge auf Grund seines Vermögens bemessen werden. Für den in Frage stehenden Zeitraum sind seine Beiträge verfügungsweise nicht definitiv festgesetzt worden. Sodann steht fest, dass die Beschwerdeführerin nicht erwerbstätig ist. In einem solchen Fall sieht Art. 28 Abs. 4 AHVV vor, dass die Beiträge auf Grund der Hälfte des ehelichen Vermögens (und Renteneinkommens) zu bemessen sind. Die zwei Verfügungen vom 7. Januar 2001 stützen sich daher zu Unrecht auf den Mindestbeitrag gemäss Art. 10 Abs. 1 AHVG (in Verbindung mit. Art. 2 Abs. 2 ff. der Verordnung 2000 über Anpassungen an die Lohn- und Preisentwicklung bei der AHV/IV). Der kantonale Entscheid, mit welchem die zwei Verfügungen vom 7. Januar 2002 bestätigt worden sind, erweist sich somit hinsichtlich der Bemessung der Beitragspflicht als bundesrechtswidrig.