Citation: 9C_104/2016 E. 1

Streitig ist die Überentschädigungsberechnung der Vorsorgeeinrichtung. Dabei steht fest, dass das ab 1. Januar 2005 gültige Reglement der Vorsorgestiftung B.________ (kurz: Reglement) zur Anwendung gelangt. Gemäss dessen Ziff. 11.2 liegt die Überentschädigungsgrenze bei "90 % des mutmasslich entgangenen Jahresverdienstes gemäss Ziffer 13.2", d.h. für Mitarbeitende im Aussendienst bei 90 % des Durchschnitts des AHV-pflichtigen Einkommens der letzten drei Kalenderjahre (Ziff. 13.2 lit. c Reglement). Es herrscht Einigkeit darüber, dass die Vorsorgestiftung B.________ dem Beschwerdeführer betreffend den anrechenbaren Lohn (vgl. Ziff. 13 f. Reglement) eine "Besitzstandsgarantie" in der Höhe von Fr. 105'000.- abgegeben hat. Uneinigkeit besteht indessen hinsichtlich des mutmasslich entgangenen Jahresverdienstes: Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers stellte die Vorinstanz diesbezüglich nicht auf den "Besitzstandslohn" ab, sondern zog das in den Jahren 2006-2008 AHV-pflichtige Einkommen, aufindexiert auf das Jahr 2011, heran. Nach Ansicht des Beschwerdeführers durfte er darauf vertrauen, dass mit dem gewährten "Besitzstand" nicht lediglich ein Element im System der beruflichen Vorsorge, nämlich der anrechenbare Lohn resp. der versicherte Verdienst, fixiert werde. Vielmehr sei damit das ganze System der beruflichen Vorsorge, mithin auch der mutmasslich entgangene Verdienst unverrückbar festgelegt worden. Kein Versicherter wäre sonst bereit, Prämien für ein Einkommen zu entrichten, das er nicht erzielt habe. Er tue dies nur in der Erwartung, im Schadenfall äquivalent zu den entrichteten Prämien auch Versicherungsleistungen zugesprochen zu erhalten.