Citation: 6B_1299/2020 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung von Art. 47 und Art. 50 StGB. Die Vorinstanz habe bei der Beurteilung der Tatkomponente ihre Begründungspflicht gemäss Art. 50 StGB verletzt, weil vorinstanzliche Erläuterungen darüber fehlen, wie der Umstand der Leichtgläubigkeit des Beschwerdegegners 2 in der Strafzumessung konkret gewichtet werde. Im Rahmen der Täterkomponente gehe die Vorinstanz sodann von einem offensichtlich falschen Sachverhalt aus. Es treffe nicht zu, dass der Beschwerdeführer seit dem Urteil des Bezirksgerichts Kulm vom 7. März 2014 "wieder in erheblichem Mass delinquiert habe". Der Beschwerdeführer sei seit August 2014 straffrei geblieben. Er gehe zwar keiner Erwerbstätigkeit nach. In den letzten Jahren sei er aber aufgrund einer psychischen Erkrankung seiner Partnerin für die Betreuung und Erziehung des gemeinsamen Sohnes und die Besorgung des gemeinsamen Haushaltes zuständig und gehe damit einer geregelten Tätigkeit nach. Er übe zudem eine verantwortungsvolle Tätigkeit als Fussballtrainer aus. Die Vorinstanz überschreite ihr Ermessen, indem sie diese Umstände ausser Acht lasse.