Citation: 2C_590/2023 E. 4.2

4.2. Die Beschwerdeführerin sieht das rechtliche Gehör einerseits verletzt, weil die Vorinstanz in antizipierter Beweiswürdigung auf die Befragung ihres Ehemannes zu seiner Beschäftigung und Tätigkeit im Erlebnispark U.________ während des Lockdowns bzw. der Winterpause (Beschwerde Rz. 43) sowie zu den wenigen in Basel verfügbaren Stellen im Bereich von Freizeitparks (Beschwerde Rz. 70) verzichtet hat. Andererseits moniert sie den vorinstanzlichen Verzicht auf die Befragung der Eheleute in Bezug auf den Zeitpunkt des Auszugs des Ehemanns aus der ehelichen Wohnung (Beschwerde Rz. 51 f.), die Wichtigkeit der Gründe für getrennte Wohnsitze (Beschwerde Rz. 73) und die angeblich regelmässigen Besuche bzw. Kontakte zwischen ihnen (Beschwerde Rz. 74). Eine weitere (eher implizit gerügte) Gehörsverletzung soll darin liegen, dass die Vorinstanz ihren Grosscousin nicht zu seinen angeblichen Besuchen bei den Eheleuten zwischen Februar und April 2021 befragt hat (Beschwerde Rz. 75). Allerdings erklärt die Beschwerdeführerin nicht, welche zusätzlichen Erkenntnisse aus den Befragungen hätten gewonnen werden können. Ebenso wenig - oder zumindest nicht in nachvollziehbarer Weise - legt sie dar, worin die Willkür der antizipierten Beweiswürdigung liegen soll. Dies ist denn auch nicht ersichtlich: Sie und ihr Ehemann hatten im Laufe des Verfahrens mehrmals die Gelegenheit, sich schriftlich zu äussern. Zudem sind ihre Angaben - wie die Vorinstanz richtig erkennt - teilweise widersprüchlich und aufgrund der konkreten Interessenlage nur von beschränkter Tragweite. Soweit überhaupt rechtsgenüglich gerügt, ist auch nicht ersichtlich, worin der Mehrwert einer späteren mündlichen Befragung des Grosscousins gegenüber seinem am 26. November 2021 abgegebenen zeitnäheren Schreiben liegen soll.