Citation: 4D_69/2010 06.07.2010 E. 2

2.1 Das Arbeitsgericht kam gestützt auf die Würdigung von Beweisen zum Schluss, dass Uneinsichtigkeit, mangelnde Team- und Kritikfähigkeit und Effizienz sowie Misstrauen und Respektlosigkeit der Beschwerdeführerin gegenüber den Vorgesetzten zur Kündigung geführt hätten. Das Obergericht erachtete diese Beweiswürdigung als nicht willkürlich. 2.2 Die Beschwerdeführerin wirft dem Obergericht in diesem Zusammenhang vor, gegen das Willkürverbot gemäss Art. 9 BV verstossen zu haben. Zur Begründung schildert sie zunächst den Sachverhalt aus ihrer Sicht. Alsdann rügt sie, das Obergericht habe die Parteivorbringen einseitig zu Gunsten der Beschwerdegegnerin gewürdigt und in den Aussagen eine Bestätigung für seinen ablehnenden Entscheid gesucht. Die Beschwerdegegnerin sei formell lehrbuchhaft vorgegangen, habe aber die Gespräche und Ermahnungen einzig mit dem Zweck durchgeführt, in einer gerichtlichen Auseinandersetzung den vorbildhaften Arbeitgeber zu spielen. Für das Obergericht sei völlig normal gewesen, dass die Beschwerdeführerin plötzlich nicht mehr teamfähig und belastbar und ohne Leistungswillen sei. Deren Argumente seien unbeachtet geblieben. 2.3 Die Ausführungen in der Beschwerde genügen den Anforderungen an die Begründung einer Willkürrüge kaum (vgl. E. 1.2). Dass die Beschwerdeführerin früher zur Zufriedenheit der Beschwerdegegnerin gearbeitet hat, schliesst nicht aus, dass zu einem späteren Zeitpunkt Probleme auftauchen können. Inwiefern die Vorinstanz mit der entsprechenden Annahme in Willkür verfallen sein soll und welche prozesskonform vorgetragenen Tatsachen zu Unrecht missachtet worden sein sollen, legt die Beschwerdeführerin nicht hinreichend klar dar. Auch die allgemein gehaltene Behauptung, die Beschwerdeführerin habe anhand einzelner Ereignisse aufgezeigt, dass man versucht habe, sie bei der Beschwerdegegnerin hinauszumobben, stellt keine rechtsgenügende Begründung eines Willkürvorwurfs dar. Auf derartige pauschale Kritik am angefochtenen Urteil kann nicht eingetreten werden. Soweit die Beschwerdeführerin dem Bundesgericht darlegt, die Aussagen eines Zeugen hätten auch anders gewürdigt werden können, übt sie appellatorische Kritik am angefochtenen Urteil. Damit lässt sich der Willkürvorwurf nicht begründen.