Citation: 4A_197/2020 E. 3.7.1

3.7.1. Wie die Beschwerdeführerin zutreffend einwendet, war der Haushaltschaden nicht Streitgegenstand des Rückweisungsverfahrens. Vielmehr wurde er im Ersturteil festgesetzt und weder von der Beschwerdeführerin noch vom Bundesgericht beanstandet. Dennoch berechnete die Vorinstanz im angefochtenen Urteil den Haushaltschaden neu und verpflichtete die Beschwerdeführerin, der Beschwerdegegnerin unter diesem Titel Fr. 1'291'489.-- und aufgelaufenen Zins von Fr. 245'751.-- zu bezahlen. Die Vorinstanz war nicht berechtigt, den Haushaltschaden neu zu berechnen, zumal der Haushaltsschaden nicht von den im Rückweisungsentscheid beanstandeten Punkten abhängt. An der Sache vorbei gehen die Vorbringen der Beschwerdegegnerin zum Auseinanderfallen von Urteils- und Rechnungstag. In Bezug auf die vom Rückweisungsentscheid nicht betroffenen Punkte, bleibt es beim ursprünglichen Entscheid, der in diesen Punkten gar nicht angefochten war und vom Bundesgericht nicht beanstandet wurde. Das vorinstanzliche Urteil ist daher in dem Sinne zu korrigieren, dass der Haushaltschaden Fr. 1'235'734.-- und der aufgelaufene Zins auf dem Haushaltschaden Fr. 212'719.-- beträgt.