Citation: 1F_2/2019 E. 2.3

2.3. Schliesslich macht der Gesuchsteller noch geltend, der Revisionsgrund von Art. 123 Abs. 2 lit. b BGG i.V.m. Art. 410 lit. a StPO sei erfüllt. Die Revision kann nach diesen Bestimmungen verlangt werden, wenn neue, vor dem angefochtenen Entscheid eingetretene Tatsachen oder neue Beweismittel vorliegen, die geeignet sind, einen Freispruch oder eine wesentlich mildere Bestrafung der verurteilten Person herbeizuführen. Was der Gesuchsteller vorbringt, begründet keine solchen neuen Tatsachen oder Beweismittel: Im angefochtenen Urteil wurde weder über eine strafrechtliche Verurteilung noch über ein allfälliges Strafmass entschieden. Es kann aber offen bleiben, ob und inwieweit Art. 123 Abs. 2 lit. b BGG i.V.m. Art. 410 lit. a StPO hier überhaupt anwendbar wären bzw. ob eine "Strafsache" im Sinne dieser Bestimmungen vorliegt. Der Gesuchsteller nennt weder neue, vor dem angefochtenen Urteil eingetretene Tatsachen, noch neue Beweismittel, die geeignet wären, seine unverzügliche Haftentlassung herbeizuführen. Zwar macht er geltend, es gebe solche Beweismittel, die er aber aufgrund seiner Inhaftierung derzeit "nicht beschaffen und einreichen" könne, und er stellt in Aussicht, dass er "neue Beweismittel zum Haftgrund des Fluchtrisikos" einreichen werde. Er legt jedoch nicht nachvollziehbar dar, auf welche konkreten neuen Tatsachen er sich berufen wolle und welche neuen Beweismittel er wann einreichen werde.