Citation: 6B_343/2020 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz geht davon aus, dass der Beschwerdeführer als Leiter der Abteilung Sport des Amtes für Volksschule und Sport im Bildungsdepartement des Kantons Schwyz stimmberechtigtes Mitglied gewesen sei und neben den Vertretern des Finanzdepartements bzw. der kantonalen Verwaltung als dritter kantonaler Vertreter geamtet habe, zumal die D.________-Kommission andernfalls während all dieser Jahre nicht vollständig besetzt gewesen wäre. Dem stehe nicht entgegen, dass der Beschwerdeführer bei der Prüfung der von ihm vorbereiteten Beitragsgesuche an den Sitzungen lediglich als Auskunftsperson teilgenommen habe (angefochtenes Urteil S. 12, 20). In Bezug auf das F.________-Konto nimmt die Vorinstanz an, dieses sei zwar nicht wie in der Anklageschrift umschrieben, ein "Schattenkonto" gewesen, es habe aber sozusagen im "Halbschatten" gelegen. Der Kanton bzw. der Sportverband C.________ hätten die Existenz des Sportförderungskontos zwar voraussetzen müssen, zumal einerseits die jährlichen Beiträge aus dem kantonalen Sportförderungsfonds an den Sportverband C.________ auf ein Bankkonto überwiesen worden seien und andererseits der Beschwerdeführer den Vorstand des Sportverbands C.________ über Ausgaben ab einem Nachwuchsförderungskonto in einer Höhe informiert habe, welche niemals allein aus der Verbandskasse hätten geleistet werden können. Zudem habe der Verband jeweils die Rückerstattung der Verrechnungssteuern geltend gemacht. Das Konto sei jedoch nicht explizit für den Sportverband C.________, sondern für ein an den Vermögenswerten wirtschaftlich als berechtigt erklärtes "F.________" auf die Privatadresse des Beschwerdeführers eröffnet worden. Der damalige Vorsteher des Bildungsdepartements sowie der Vertreter des Finanzdepartements in der D.________-Kommission seien dabei davon ausgegangen, dass es sich um ein Konto des Sportverbands C.________ gehandelt habe. Letztlich sei indes nicht zu erstellen, ob es sich beim fraglichen Konto um ein solches des Sportverbands C.________ oder um ein Privatkonto des Beschwerdeführers gehandelt habe. Insgesamt sei der Sportverband C.________ faktisch wohl davon ausgegangen, dass der Beschwerdeführer über das Konto alleinverfügungsberechtigt gewesen sei. Er habe sich aber bis ins Jahr 2014 um die genaue Beschaffenheit dieses ausserhalb seiner Buchhaltung geführten Kontos operativ nicht weiter interessiert und es versäumt, die Verteilung der auf das F.________-Konto überwiesenen Lotteriegelder und die daraus erfolgte Finanzierung der Nachwuchsförderung über die Unterzeichnung von entsprechenden Aufstellungen des Beschwerdeführers hinaus zu kontrollieren (angefochtenes Urteil S. 7, 14 ff., 21; vgl. auch S. 51; vgl. auch erstinstanzliches Urteil S. 16 f.). Die Vorinstanz nimmt weiter an, trotz regierungsrätlicher Ablehnung des "Projektes A" seien über das F.________-Konto via Beiträge an den Sportverband C.________ Gelder aus dem kantonalen Sportförderungsfonds in die Nachwuchsförderung geflossen, was dem Vertreter des Finanzdepartements in der D.________-Kommission und dem damaligen Vorsteher des Bildungsdepartements bekannt gewesen sei. Der D.________-Kommission sei klar gewesen, dass dieses "Projekt 2" das durch den Regierungsrat abgelehnte "Projekt A" abgelöst habe. In der Folge sei dem Vorstand des Sportverbands C.________ getrennt über das private Kalenderprojekt und die Förderung durch den Verband, nicht aber über die jeweiligen Beiträge an den Sportverband C.________ aus dem kantonalen Sportförderungsfond berichtet worden (angefochtenes Urteil S. 13 f.; erstinstanzliches Urteil S. 14; Anklageschrift S. 4; Beschwerde S. 7). Die Vorinstanz verweist sodann im Zusammenhang mit der Verwendung der Lotteriegelder durch den Beschwerdeführer auf die Erwägungen des Strafgerichts, wonach jenem insgesamt der Bezug von Fr. 50'347.70 für private Zwecke nachgewiesen werden könne (vgl. erstinstanzliches Urteil S. 19 ff.). Dies sei im Berufungsverfahren seitens der Verteidigung unbestritten geblieben. Auch wenn der Umstand, dass der Beschwerdeführer im Laufe der Zeit Gelder für sich privat bezogen habe, für das Urteil nicht unerheblich sei, sei die genaue Bezifferung der Summe nicht erforderlich (angefochtenes Urteil S. 16 f.).