Citation: C 95/01 04.02.2002 E. 3

3.- a) Die Vorinstanz hat die Entgegennahme der Doppelzahlung durch den Beschwerdeführer als grobfahrlässig und damit rückerstattungsbegründend betrachtet und deshalb den guten Glauben des Beschwerdeführers im Umfang der IV-Rentennachzahlung verneint; es sei ihm zuzumuten gewesen, zu überprüfen, ob der erhaltene Betrag mit dem ihm zustehenden Anspruch übereinstimmte, und dabei ein Mass an Aufmerksamkeit aufzubringen, bei dem er unter den gegebenen Umständen erkennen konnte, dass die von der Arbeitslosenkasse und der Invalidenversicherung bezogenen Gelder für denselben Zeitraum ausgerichtet wurden und somit eine Überentschädigung eintrat; dies umso mehr, als es sich dabei um namhafte Beträge handelte und aus der Verfügung der Invalidenversicherung klar ersichtlich war, dass die Rente rückwirkend ab 1. November 1995 zugesprochen wurde (Erw. 4b Abs. 2). Diese Begründung ist nicht zu beanstanden. Die vom Beschwerdeführer erhobenen Einwendungen vermögen dagegen nicht aufzukommen. Insbesondere bedarf es zur Zerstörung des guten Glaubens nicht der Offensichtlichkeit einer Überentschädigung. Massgebend für das Zubilligen des guten Glaubens kann auch nicht sein, dass der Beschwerdeführer der IV-Stelle gegenüber den Bezug von Arbeitslosentaggeldern und der Arbeitslosenkasse gegenüber die Anmeldung zum Bezug von IV-Leistungen angegeben hat, sondern vielmehr ist auf Grund der Tatsache, dass er trotz der geschilderten Umstände die Nachzahlung der Invalidenrenten verschwiegen hat, der gute Glaube zu verneinen. Als Verhalten, das den guten Glauben ausschliesst, fällt auch die Unterlassung, sich bei der Verwaltung zu erkundigen, in Betracht (ARV 1998 Nr. 41 S. 239 Erw. 4b mit Hinweis). b) Ist der gute Glauben zu verneinen, kommt es nicht darauf an, ob die Rückerstattung für den Beschwerdeführer eine grosse Härte bedeutet. Was er diesbezüglich gegen den Entscheid der Vorinstanz vorbringt, braucht nicht geprüft zu werden.