Citation: 6A.18/2005 05.07.2005 E. 3.4

3.4.1 Schliesslich macht der Beschwerdeführer geltend, bei Verweigerung der bedingten Entlassung werde er die Strafe zu Ende verbüssen und am 15. April 2007 bedingungslos entlassen werden. Das Risiko einer möglichen Begehung von Straftaten werde dannzumal genau dasselbe sein wie heute. Insofern werde durch die Verweigerung der bedingten Entlassung das Problem nicht gelöst, sondern lediglich zeitlich aufgeschoben. Die Wiedereingliederung in die Gesellschaft werde mit dem zunehmenden Zeitablauf schwieriger, was nach sukzessiver Einräumung von Erleichterungen rufe (Beschwerdeschrift Ziff. 10 und 11, S. 7 und 8). 3.4.2 In BGE 124 IV 193 E. 4d/bb hat das Bundesgericht auf diese Problematik und auf die Vorteile der bedingten Entlassung hingewiesen. Es hat aber auch ausdrücklich festgehalten, dass die bedingte Entlassung nur vorzugswürdig sei, wenn diese Vorteile tatsächlich bestünden und ihre Wahrnehmung sinnvoll erscheint. Gemäss den vorstehenden Erwägungen, sind die diesbezüglichen Voraussetzungen im zu beurteilenden Fall gerade nicht gegeben (fehlende Einsicht, fehlende Therapiebereitschaft). 3.5 Die Verweigerung der bedingten Entlassung aus dem Strafvollzug verstösst somit nicht gegen Bundesrecht. Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist daher abzuweisen.