Citation: 6B_1394/2021 E. 2.4.2

2.4.2. Die Vorinstanz nimmt eine umfassende, eingehende und nachvollziehbare Beweiswürdigung vor, die nicht zu beanstanden ist. Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, ist nicht geeignet, Willkür darzutun. Entgegen seiner Behauptung kann von einer wechselseitigen und ebenbürtigen tätlichen Auseinandersetzung zwischen den Eheleuten, wobei wechselseitig Todesdrohungen ausgesprochen worden sein sollen, nicht die Rede sein. Insofern erweist sich seine darauf gestützte Rüge der Verletzung des Fairnessgebots daher bereits deshalb als unbegründet (Beschwerde S. 12 f. BS 4). Zudem ist es nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz festhält, auf die Aussagen des ältesten Sohnes könne nicht abgestellt werden, da dieser anlässlich seiner Befragung erklärt habe, er relativiere gewisse Dinge, weil es ihm wichtig sei, dass die Familie zusammen bleibe (Entscheid S. 10 E. 2.3.3). Gestützt auf die glaubhaften Aussagen der Ehefrau, die sich mit den stimmigen Angaben der gemeinsamen Tochter decken, erachtet es die Vorinstanz zu Recht als klar nachgewiesen, dass der Beschwerdeführer seiner Ehefrau anlässlich der Auseinandersetzung vom 19. Juli 2018 mehrfach verbal und konkludent durch das Fuchteln mit dem Messer mit dem Tode gedroht hat. Der Umstand, dass der jüngste Sohn aussagte, seine Mutter schlage grundlos zu, während der Beschwerdeführer dies nie getan habe (Beschwerde S. 9 BS 3), vermag daran nichts zu ändern.