Citation: 9C_294/2017 E. 4.2.2

4.2.2. Das kantonale Gericht erwog in Anlehnung an die bundesgerichtliche Rechtsprechung, es komme invalidenversicherungsrechtlich nicht auf die Diagnose, sondern darauf an, welche Auswirkungen eine Krankheit auf die Arbeitsfähigkeit hat. Aus der Stellungnahme des Dr. med. B.________ vom 21. November 2014 lasse sich entnehmen, dass die Diagnosestellung auf die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit im vorliegenden Fall keinen Einfluss habe. Gestützt darauf stellte die Vorinstanz weder offensichtlich unrichtig noch sonstwie bundesrechtswidrig (vgl. E. 2 hiervor) fest, Dr. med. B.________ und die behandelnden Ärzte gehen im Grundsatz von denselben gesundheitlichen Einschränkungen der Beschwerdeführerin aus, woran der Einwand der Versicherten, gemäss den Qualitätsleitlinien für versicherungspsychiatrische Gutachten könne die gleiche Diagnose bei verschiedenen Individuen zu unterschiedlichen Einschränkungen führen, nichts zu ändern vermag. Indem die Vorinstanz die Verfügung der IV-Stelle vom 5. Juli 2016 dahingehend bestätigte, dass die Versicherte erst ab 1. Mai 2014 einen Rentenanspruch hat, verletzte sie kein Bundesrecht.