Citation: U 500/05 27.03.2006 E. 5

5.1 Sowohl in der Beschwerde an das kantonale Gericht als auch in der letztinstanzlichen Stellungnahme zur Verwaltungsgerichtsbeschwerde lässt die Beschwerdegegnerin geltend machen, im Gutachten vom 12. August 2003 werde verschwiegen, dass sie nach wie vor auch an Beschwerden im Bereiche des Steissbeins leide. Zudem beständen seit dem Unfall auch andauernde Gleichgewichtsstörungen und Schwindelbeschwerden. 5.2 Letztere wurden anlässlich der Begutachtung ausdrücklich erfragt und verneint. Auch zu den erst im Herbst 2003 (Schreiben vom 2. Oktober 2003 an die Gutachter) geltend gemachten Gleichgewichtsstörungen finden sich in den medizinischen Akten - auch in jenen zum Unfallzeitpunkt - keine Hinweise. Sie wurden auch in der Stellungnahme vom 17. Dezember 2001 zur schon damals vorgesehenen Einstellung der Versicherungsleistungen nicht erwähnt, obwohl darin eine ausführliche Auflistung der als unfallbedingt erachteten Beeinträchtigungen erfolgte. Da nicht ersichtlich ist, inwiefern mehr als zweieinhalb Jahre nach einer Steissbeinkontusion aufgetretene Gleichgewichtsprobleme mit dieser in einem natürlichen und adäquaten Kausalzusammenhang stehen sollten, kann die Beschwerdeführerin nicht verpflichtet werden, eine diesbezügliche Abklärung vorzunehmen. 5.3 Hinsichtlich der geltend gemachten Beschwerden im Steissbeinbereich legen die Gutachter in ihrer Beantwortung der Ergänzungsfragen vom 20. Oktober 2003 wiederum überzeugend dar, dass solche anlässlich der Begutachtung auch auf mehrmaliges Befragen hin nicht geltend gemacht worden seien. Sie wiederholen ihre bereits im Gutachten selbst gemachte Aussage, dass die erklärbaren somatischen Befunde vom lumbosakralen Übergang ausgehen und nichts mit dem Kreuzbein zu tun hätten. Auch diesbezüglich ist auf das Gutachten abzustellen.