Citation: 1C_460/2012 E. 4.4

4.4. Der Beschwerdeführer verweist auf die Bonitierungsverfügung des Justizdepartements vom 29. September 2004, in der ausdrücklich bestätigt worden sei, dass das Grundstück 1998 aus 100 Aren Streue, 70 Aren Wiesland und 39 Aren Wald bestehe. Dies stimme mit den Flächenverzeichnissen aus den Jahren 1997, 2001, 2007 und 2008 überein, die 100 Aren Streue und 70 Aren Wiesland auswiesen, so dass bei einer totalen Grundstücksfläche von 209 Aren noch ein Restbetrag von 39 Aren Wald verbleibe. Auch wenn diese Dokumente keine verbindliche Waldfeststellung enthielten, würden sie die damalige tatsächliche Situation wiedergeben und hätten daher berücksichtigt werden müssen. Wie das Verwaltungsgericht willkürfrei dargelegt hat, datieren diese Dokumente jedoch zeitlich nach der unbewilligten, massiven Verringerung der Gehölzfläche im Jahre 1980 und lassen daher keine Rückschlüsse auf den Zeitpunkt davor zu. Im Übrigen ist unbekannt, ob, wann, wie und von wem die Flächenangaben auf ihre Übereinstimmung mit den tatsächlichen Verhältnissen überprüft worden sind. Es besteht daher keinerlei Gewähr dafür, dass sie die tatsächliche Nutzung der Parzelle KTN Nr. 1899 zum jeweiligen Zeitpunkt wiedergeben.