Citation: 8C_357/2021 E. 5.1

5.1. Die Vorinstanz ging davon aus, dass die Beschwerdeführerin als Gesunde im Rahmen ihrer Tätigkeit bei der B.________ AG per 1. Oktober 1998 den Lehrgang zur eidgenössisch diplomierten Buchhalterin angetreten und nach Abschluss desselben einen höheren Lohn bezogen hätte. Welchen Verdienst die Beschwerdeführerin nach Abschluss des Lehrgangs bei der - seit Juni 2000 unter C.________ AG firmierenden - Arbeitgeberin per 1. April 2001 erzielt hätte, liess das kantonale Gericht indessen offen. Gestützt auf das Schreiben des ursprünglichen Rechtsvertreters der Beschwerdeführerin vom 31. Mai 2001 schloss es, letztere habe die C.________ AG per 1. Juli 2001 aufgrund von Umstrukturierungen und anderen Problemen wie dem langen Arbeitsweg verlassen. Mit überwiegender Wahrscheinlichkeit hätte sie diese Stelle somit unabhängig vom Eintritt der Invalidität aufgegeben. Damit könne nicht auf den zuletzt bei der C.________ AG erzielten Lohn abgestellt werden, sondern es seien die Tabellenlöhne der vom Bundesamt für Statistik (BFS) alle zwei Jahre durchgeführten Lohnstrukturerhebung (LSE) heranzuziehen. Gestützt auf die statistischen Werte (LSE 2016, Tabelle TA1, tirage skill level, Position 64-66 [Finanz- und Versicherungsdienstleistungen], Frauen, Kompetenzniveau 4: Fr. 8833.-, aufgerechnet auf die betriebsüblichen 41.5 Wochenstunden) ermittelte die Vorinstanz ein auf das Vergleichsjahr 2017 indexiertes Valideneinkommen von Fr. 110'376.80.