Citation: 1B_34/2015 E. A

Am 21. Oktober 2013 führte A.________ um ca. 12.30 Uhr seinen kleinen Hund auf dem Spitzwisweg in Fahrweid (Gemeinde Geroldswil) spazieren. Dabei kam es zu einer Auseinandersetzung mit B.________, der mit zwei Schäferhunden unterwegs war. In der Folge erstattete A.________ Strafanzeige gegen B.________ wegen einfacher Körperverletzung mit der Begründung, er sei von ihm ins Gesicht geschlagen worden. B.________ erstattete seinerseits Strafanzeige gegen A.________ wegen Drohung, da dieser ihm und seiner Frau Schläge angedroht habe. Am 19. August 2014 beantragte A.________, ihm einen amtlichen Anwalt zu bestellen. Die Oberstaatsanwaltschaft lehnte das Gesuch am 21. August 2014 ab. Der Entscheid blieb unangefochten. Am 11. November 2014 trat die Oberstaatsanwaltschaft auf ein erneutes Gesuch von A.________ um amtliche Verbeiständung nicht ein. Am 14. November 2014 gelangte A.________ an die Oberstaatsanwaltschaft und beantragte, die Verfügung vom 11. November 2014 aufzuheben und ihm eine amtliche Verteidigung zu bestellen. Die Oberstaatsanwaltschaft überwies die Eingabe ans Obergericht, um sie als Beschwerde gegen ihre Verfügung vom 11. November 2014 zu behandeln. Das Obergericht nahm die Eingabe von A.________ als Beschwerde entgegen und wies sie am 22. Januar 2015 ab.