Citation: 2C_679/2022 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz erwägt, die deutsche Ehefrau des Beschwerdeführers habe sich vom 13. Mai 2017 bis zum 29. September 2018 nicht in der Schweiz aufgehalten, weshalb ihre Niederlassungsbewilligung und damit das originäre Aufenthaltsrecht erloschen sei. Mangels originärem Aufenthaltsrecht komme dem Beschwerdeführer im Zeitpunkt der Auflösung der Ehe im Januar 2022 auch kein abgeleiteter nachehelicher Aufenthaltsanspruch mehr zu (vgl. E. 3.1 des angefochtenen Urteils). Im Übrigen verweise der Beschwerdeführer pauschal auf seine Integration und die diesbezügliche "Aktenlage". Daraus ergebe sich allerdings nicht, inwieweit sich die Umstände seit der ersten Beurteilung mit Verfügung vom 30. Juli 2019 verändert hätten, sodass das Migrationsamt gehalten gewesen wäre, eine erneute Überprüfung vorzunehmen (vgl. E. 3.3 des angefochtenen Urteils).