Citation: 5D_122/2022 E. 3.2

3.2. In seinen Ausführungen versteift sich der Beschwerdeführer auf eine Kritik an der Erstinstanz. Anfechtungsobjekt bildet aber lediglich der angefochtene Entscheid der Vorinstanz (Art. 75 Abs. 1 BGG). Auf die Kritik an der Erstinstanz ist daher nicht einzugehen. Damit verbleibt einzig die Rüge, wonach die Vorinstanz das rechtliche Gehör ebenfalls verletzt habe, weil sie die Rüge betreffend die Verletzung des rechtlichen Gehörs verworfen hat. Worin genau eine Verletzung des rechtlichen Gehörs liegen soll, geht aus der Beschwerde nicht klar hervor. Der Beschwerdeführer scheint die Auffassung zu vertreten, da sich die Erstinstanz - geschützt von der Vorinstanz - nicht im Detail mit seiner Honorarnote befasst habe, obwohl er einzelne Positionen in einem gesonderten Schreiben zur Honorarnote begründet habe und die weiteren Positionen nicht habe begründen müssen, sei sein rechtliches Gehör verletzt worden. Die Ausführungen des Beschwerdeführers vermögen nicht zu überzeugen. Wie bereits ausgeführt, stützt er sich auf einen von der Vorinstanz nicht festgestellten Sachverhalt, ohne dass er diesbezüglich (taugliche) Sachverhaltsrügen erhebt (siehe E. 1.5.2). Dass er seine Honorarnote (substanziiert) begründet hätte, steht für das Bundesgericht gerade nicht fest. Dazu wäre der Beschwerdeführer jedoch verpflichtet gewesen: Nach den anwendbaren Bestimmungen der AnwGebV ZH war für den Beschwerdeführer erkennbar, dass der geleistete Aufwand auch nach einem Minimalansatz zu einer Entschädigung führt, die über das Mass dessen hinausgeht, was für Fälle der betreffenden Art üblicherweise als geboten und damit entschädigungspflichtig angesehen wird. Anderes behauptet er nicht. Es lag daher an ihm, darzulegen, inwiefern zur gehörigen Erledigung des Mandats ein solcher Aufwand erforderlich war, wobei die Auflistung von Aufwandpositionen in der Honorarnote nicht genügt (siehe E. 2.1.3). Nicht zutreffend ist damit die vom Beschwerdeführer - im Rahmen seiner Kritik an der Erstinstanz - aufgestellte Behauptung, zu allen nicht den 7. Dezember 2021 betreffenden Aufwendungen habe er sich nicht besonders äussern müssen. Dass die Vorinstanz sein rechtliches Gehör verletzt hätte, weil sie sich nicht mit dem Schreiben vom 7. Februar 2022 bzw. den darin aufgeführten Gründen für die Honorarhöhe auseinandergesetzt hat, rügt der Beschwerdeführer nicht. Zusammenfassend gelingt es ihm nicht, eine Verletzung des rechtlichen Gehörs (Art. 29 Abs. 2 BV) darzutun. Auf die weiteren Vorbringen des Beschwerdeführers betreffend die Auseinandersetzung mit seiner Hono rarnote ist nicht einzugehen.