Citation: 8C_33/2008 20.08.2008 E. 6

Die Versicherte macht geltend, ihre psychischen Beschwerden seien primär kausal auf den Unfall vom 13. August 2004 zurückzuführen und hätten Krankheitswert. 6.1 Bei der Beurteilung des adäquaten Kausalzusammenhanges von organisch nicht nachweisbaren Unfallfolgeschäden eines Schleudertraumas bzw. einer äquivalenten Verletzung muss geprüft werden, ob die zum typischen Beschwerdebild einer solchen Verletzung gehörenden Beeinträchtigungen zwar teilweise vorliegen, im Vergleich zur psychischen Problematik aber ganz in den Hintergrund getreten sind. Trifft dies zu, gelangen die von der Rechtsprechung in BGE 115 V 133 E. 6 S. 138 ff. zur Adäquanz von psychischen Unfallfolgen entwickelten Grundsätze zur Anwendung; andernfalls erfolgt die Beurteilung der Adäquanz gemäss den in BGE 117 V 359 E. 6a S. 366 f. festgelegten Kriterien (BGE 127 V 102 E. 5b/bb S. 103, 123 V 98 E. 2a S. 99; 134 V 109 E. 6.1 S. 116, erwähntes Urteil 8C_28/2008, E. 4.2).