Citation: 8C_48/2024 E. 6.2

6.2. Der Vorinstanz und dem Beschwerdeführer ist entgegenzuhalten, dass im MEDAS-Gutachten vom 23. Oktober 2020 festgestellt wurde, aus rein somatischer Sicht sei er in der bisherigen Tätigkeit als Sachbearbeiter zu 80 % arbeitsfähig; die Leistungsminderung sei durch einen teils vermehrten Pausenbedarf bei unvorgesehenen Schmerzexazerbationen zu erklären. In einer körperlich optimal angepassten Tätigkeit mit Büroarbeit oder einer leichten manuellen Tätigkeit mit Vermeidung von Kälte- und übermässiger Wärmeexposition bestehe aus somatischer Sicht hingegen eine volle Arbeitsfähigkeit ohne zeitliche oder qualitative Einschränkung. Insbesondere auch der vom Beschwerdeführer angerufene handchirurgische MEDAS-Gutachter ging von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit aus. Nach dem Gesagten ist die vorinstanzliche Feststellung einer bloss 80%igen Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit offensichtlich unrichtig, weshalb darauf nicht abgestellt werden kann. Vielmehr ist somatischerseits von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit auszugehen.