Citation: 1C_73/2007 26.04.2007 E. 2

Am 12. März 2007 reichte X.________ beim Obergericht des Kantons Luzern eine "Klage" gegen das Strassenverkehrsamt Luzern ein. Darin verlangte er u.a., das Strassenverkehrsamt habe ihm unverzüglich seine Fahrerlaubnis auszuhändigen, da der Entzug bereits seit dem 9. Januar 2007 abgelaufen und dieser auch davor nicht gerechtfertigt gewesen sei. Am 13. März 2007 überwies das Obergericht die Eingabe zuständigkeitshalber an das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern. Dieses nahm die Eingabe als Verwaltungsgerichtsbeschwerde entgegen und trat darauf mit Urteil vom 2. April 2007 nicht ein. Zur Begründung führte es zusammenfassend aus, dass der Ablauf der Sperrfrist nicht die automatische Rückgabe des Führerausweises an X.________ zur Folge habe. Die Rückgabe könne nur aufgrund eines entsprechenden Gesuches an das Strassenverkehrsamt erfolgen. Das Strassenverkehrsamt habe indessen keine Verfügung - weder eine zustimmende, noch eine ablehnende - betreffend eine Wiedererteilung des Führerausweises an X.________ erlassen. Voraussetzung dafür, dass das Verwaltungsgericht einen streitigen Sachverhalt - hier die Wiedererteilung des Führerausweises an den Beschwerdeführer - beurteile, sei das Vorliegen einer anfechtbaren Verfügung. Da das Strassenverkehrsamt keine die hier massgebende Streitsache betreffende Verfügung erlassen habe, liege kein formelles Anfechtungsobjekt für das Verfahren vor Verwaltungsgericht vor. Auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde sei daher nicht einzutreten.