Citation: 4A_359/2018 E. 3.5.1

3.5.1. Der Beschwerdeführer macht geltend, die Vorinstanz habe es in Verletzung von Art. 1 und Art. 18 OR unterlassen, auf die Interessen der I.________ AG als vertragsübernehmende Partei abzustellen. Bei Zweifeln über den Parteiwillen seien nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung die Interessen der vertragsübernehmenden Partei massgebend. Vorliegend seien die vertragsübertragende und die vertragsübernehmende Partei wirtschaftlich betrachtet identisch. Es bestünde folglich eine Identität der Interessen. Das massgebliche Interesse der I.________ AG als vertragsübernehmende Partei spreche somit für eine rückwirkende Vertragsübernahme. Der Beschwerdeführer macht zu Recht geltend, dass gemäss der bundesgerichtlichen Rechtsprechung zu Übernahmeverträgen im Dreiparteienverhältnis im Zweifelsfall primär die mutmasslichen Interessen der vertragsübernehmenden Partei massgebend sind (Urteile des Bundesgerichts 4A_30/2017 vom 4. Juli 2017 E. 4.1; 4A_311/2011 vom 19. Juli 2011 E. 3.1.2; 4A_665/2010 vom 1. März 2011 E. 4.1 mit Hinweisen). Diese Rechtsprechung hält aber auch fest, dass bei der Übertragung von Dauerschuldverhältnissen das Interesse der übernehmenden Partei im Prinzip für eine zeitlich beschränkte Vertragsübertragung spricht (zit. Urteile 4A_30/2017 E. 4.1; 4A_311/2011 E. 3.1.2; 4A_665/2010 E. 4.1). Die vom Beschwerdeführer ins Feld geführte Rechtsprechung des Bundesgerichts betrifft das klassische Dreiparteienverhältnis, indem die drei beteiligten Parteien unterschiedliche, nicht gleich gerichtete Interessen verfolgen. Dieser Fall liegt aber nicht vor, wenn - wie der Beschwerdeführer zu Recht geltend macht - die Interessen der vertragsübertragenden und der vertragsübernehmenden Partei gleich gerichtet sind. In diesem Sonderfall ist die vom Beschwerdeführer zitierte Rechtsprechung nicht einschlägig und der Beschwerdeführer kann daraus nichts ableiten.