Citation: 1C_326/2021 E. 3.5

3.5. Art. 27 Abs. 1 lit. a Ziff. 1 der Verordnung vom 27. Oktober 1976 über die Zulassung von Personen und Fahrzeugen zum Strassenverkehr (VZV; SR 741.51) verpflichtet die Ausweisinhaber der Kategorie C bzw. C1 im Gegensatz zu Lenkern tieferer Kategorien, sich bis zum 50. Altersjahr alle fünf und danach alle drei Jahre einer verkehrsmedizinischen Untersuchung zu unterziehen. Nach den Feststellungen der Vorinstanz forderte das SVSA den Beschwerdeführer am 4. November 2019 mit gewöhnlicher Post auf, sich innert zwei Monaten gemäss Art. 27 Abs. 1 lit. a VZV ärztlich untersuchen zu lassen. Am 8. Januar 2020 erinnerte das SVSA den Beschwerdeführer, erneut mit gewöhnlicher Post, daran, dass er sich innert zwei Monaten dieser Kontrolluntersuchung unterziehen müsse. Am 13. Februar 2020 wies das SVSA den Beschwerdeführer mit einem per A-Post Plus versandten Schreiben darauf hin, dass er wiederholt gebeten worden sei, sich dieser Untersuchung zu unterziehen. Er werde ersucht, das Versäumte innert zehn Tagen nachzuholen. Widrigenfalls werde ihm der Führerausweis für Motorfahrzeuge dieser Kategorien ohne weitere Mahnung entzogen. Dieses Schreiben wurde gemäss Sendungsverfolgung der Post am 14. Februar 2020 im Briefkasten des Beschwerdeführers abgelegt. Am 7. Juli 2020 teilte das SVSA dem Beschwerdeführer mit gewöhnlicher Post mit, es verlängere wegen der Situation im Zusammenhang mit COVID-19 die Frist für die Einreichung des verlangten Arztzeugnisses einmalig um 30 Tage ab Erhalt des Schreibens. Für den Fall des unbenutzten Ablaufs dieser Frist drohte es erneut den Ausweisentzug ohne weitere Mahnung an. Die Verfügung über den entsprechenden Ausweisentzug vom 17. August 2020 wurde per Einschreiben versandt.