Citation: 5A_414/2021 E. 1

Im Zusammenhang mit einer Erbschaftsstreitigkeit wies das Zivilgericht Basel-Stadt mit Entscheid vom 1. Dezember 2020 ein Gesuch der rubrizierten Beschwerdeführerin um Erlass vorsorglicher Massnahmen betreffend eine sich im Nachlass befindende Liegenschaft ab (Eröffnung nur im Dispositiv ohne schriftliche Begründung). Mit Verfügung gleichen Datums wies das Zivilgericht sodann ihr Gesuch um Verschiebung der Verhandlung vom 1. Dezember 2020 ab. Beide Akte wurden der Beschwerdeführerin am 4. Dezember 2020 zugestellt. Auf ihren Antrag vom 15. Dezember 2020 um schriftliche Begründung des Entscheides trat das Zivilgericht mit Verfügung vom 17. Dezember 2020 zufolge Verspätung nicht ein. Gegen den Entscheid und die Verfügung vom 1. Dezember 2020 wandte sich die Beschwerdeführerin frühestens am 15. Dezember 2020 (Versandetikette von "My Post 24-Prepaid"), angesichts der Tatsache, dass die Sendung erst am 21. Dezember 2020 für die Zustellung sortiert wurde, wahrscheinlich aber später an das Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt. Dieses nahm die Eingabe als Berufung gegen den Massnahmeentscheid und als Beschwerde gegen die Verfügung entgegen und trat mit Entscheid vom 3. April 2021 auf beide Rechtsmittel zufolge abgelaufener Rechtsmittelfrist nicht ein. Mit Eingabe vom 17. Mai 2021 wendet sich die Beschwerdeführerin mit zahlreichen Rechtsbegehren an das Bundesgericht.