Citation: 1C_438/2016 E. 4

Die Beschwerdeführerinnen werfen der Beschwerdegegnerin fahrlässige Tötung durch Unterlassung vor, weil diese trotz akuter Suizidgefahr davon abgesehen habe, D.________ vorsorglich auf einer geschlossenen Abteilung in der Klinik unterzubringen, bis die entsprechende Gefahr durch eine geeignete Person medizinisch hätte abgeklärt werden können. Die Beschwerdegegnerin hätte ausserdem im Sinne einer vorsorglichen Massnahme eine "permanente 1:1 Überwachung für eine beschränkte Zeit" oder eine Einweisung zur Begutachtung der Suizidgefahr (unter Abschliessung der Türen) anordnen können sowie sicherstellen müssen, dass die verantwortlichen Ärzte eine Zurückbehaltung gemäss Art. 427 ZGB aussprechen würden. Zu prüfen ist, ob genügend minimale Hinweise bestehen, dass dieses der Beschwerdegegnerin vorgeworfene Verhalten strafbar sein könnte.