Citation: I 429/05 06.03.2006 E. 3

Bei der Beurteilung der vorliegenden Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist von den Urteilen des Eidgenössischen Versicherungsgerichts vom 17. Januar 2001, I 73/00, und 8. April 2004, I 573/03, auszugehen. 3.1 Nach dem Urteil I 73/00 steht fest, dass die Neubeurteilung des Invaliditätsgrades wegen Verletzung der Meldepflicht zulässig ist. Dabei ist das Valideneinkommen gemäss den ursprünglichen Rentenverfügungen (angepasst an Teuerung und Lohnentwicklung) immer noch massgebend (Erw. 4b/ee). Das Gericht beanstandete, dass der Einkommensvergleich nicht in allen Jahren zu einer rentenausschliessenden Invalidität führt, auch wenn man das tatsächlich erzielte Erwerbseinkommen als Invalideneinkommen betrachtet (Erw. 4b/bb). Auch wurde das erzielte Erwerbseinkommen nicht korrekt festgestellt, indem Einkommen aus der Tätigkeit für die Firma X.________ Treuhand und die Firma Y.________ Treuhand nicht berücksichtigt wurden. Zudem wurde das Einkommen nur bis Mitte 1997 ermittelt, statt bis zum Zeitpunkt der Verfügung im Juli 1998. Des Weitern wurden keine Gewinnungskosten berücksichtigt und die Mitarbeit von F.________ ausser Acht gelassen (Erw. 4b/cc). Auch war zu prüfen, ob sich auf Grund der medizinischen Akten aus dem in einzelnen Jahren erzielten Einkommen Rückschlüsse auf auch in anderen Jahren zumutbarerweise erzielbares Einkommen ziehen lassen (Erw. 4b/dd). 3.2 Trotz wiederholter Aufforderung durch die IV-Stelle reichte der Beschwerdeführer in der Folge keine Unterlagen über Erwerbseinkommen und Gewinnungskosten ein. Deshalb setzte die Verwaltung in der Verfügung vom 6. Februar 2002 die Roheinkommen 1991 bis Mitte 1997 gestützt auf den Einspracheentscheid der SUVA vom 3. September 1999 fest. Dies ergab einen Durchschnitt von Fr. 53'116.80 pro Jahr. Diese Zahlen umfassen auch die Einkommen bei der Firma X.________ Treuhand und der Firma Y.________ Treuhand. Die IV-Stelle erachtete es als überwiegend wahrscheinlich, dass nicht alle Einkommen hatten nachgewiesen werden können, und verzichtete deshalb im Gegenzug darauf, Gewinnungskosten abzuziehen. Bei einem an Teuerung und Lohnentwicklung angepassten Valideneinkommen gemäss den ursprünglichen Rentenverfügungen vom 7. Juli 1994 von Fr. 63'390.- für das Jahr 1991 und Fr. 67'236.- für das Jahr 1992 ergab sich so im Einkommensvergleich für alle Jahre 1991-1998 ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad. 3.3 Das kantonale Verwaltungsgericht befand bei seinem Entscheid vom 2. Dezember 2002, die vom Beschwerdeführer nicht dokumentierten Gewinnungskosten liessen sich nicht ohne unverhältnismässigen Aufwand ermitteln. Sie seien pauschal mit 15 % zu veranschlagen. Auch sei die Mitarbeit von F.________ nicht nachgewiesen. Die Einkommensfluktuationen seien aber nicht auf eine solche zurückzuführen, sondern auf konjunkturelle Schwankungen. Sodann sei der Verzicht der IV-Stelle auf weitere medizinische Abklärungen nicht zu beanstanden, da der Beschwerdeführer trotz der medizinisch ausgewiesenen Arbeitsunfähigkeit mit seinem Einkommen in den Jahren 1991-1997 den Tatbeweis seiner tatsächlichen Arbeitsfähigkeit erbracht habe. Auch mit dem Gewinnungskostenabzug sei kein rentenbegründender Invaliditätsgrad gegeben. 3.4 Mit Urteil I 573/03 vom 8. April 2004 stellte das Eidgenössische Versicherungsgericht fest, dass das kantonale Gericht F.________ hätte als Zeugin einvernehmen und eine öffentliche Verhandlung durchführen müssen (Erw. 3.8.3 und 4). Zu den anderen in der damaligen Verwaltungsgerichtsbeschwerde beanstandeten Punkten äusserte sich das Urteil nicht (Erw. 4). 3.5 Am 25. November 2004 führte die Vorinstanz eine öffentliche Verhandlung mit Einvernahme der Zeugin F.________ und des Beschwerdeführers durch. Dabei kam sie zum Schluss, F.________ habe dem Beschwerdeführer bloss unbedeutend Mitarbeit geleistet. Mit Entscheid vom 14. Dezember 2004 wies sie die Beschwerde erneut ab.