Citation: 8C_314/2017 E. 4

Die Vorinstanz stellte fest, gemäss dem als beweiskräftig einzustufenden polydisziplinären Gutachten des ZMB vom 2. März 2015 bestünden folgende Diagnosen (mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit) : Chronisches zervikobrachiales Schmerzsyndrom links (Status nach einem Auffahrunfall am 15. März 2006), Periarthropathie der linken Schulter, Status nach einer Radius- und Ulna-Fraktur links (Unfall vom 2. April 2002), chronisches lumbovertebrales Schmerzsyndrom sowie klinischer Verdacht auf Piriformis-Syndrom der linken Hüfte. Ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit seien sodann ein gastroösophagealer Reflux (GERD), ein Status nach Herniotomie inguinal, eine koronare 1-Gefäss-Erkrankung, eine kombinierte Persönlichkeitsstörung mit narzisstischen und emotional instabilen Zügen sowie eine depressive Episode. Im Vordergrund stünden die Schmerzen von Seiten des linken Armes und eine gewisse Schmerzgeneralisierung. In der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Lastwagenchauffeur und Lagerist sei er laut Experten seit November 2002 nicht mehr einsetzbar. In einer körperlich leichten bis intermittierend mittelschweren Tätigkeit sei er seit September 2003 vollständig arbeitsfähig, wovon ebenso die Hausärztin Dr. med. D.________, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, Rümlang, in ihrem Bericht vom 13. September 2003 ausgehe. In Gegenüberstellung von Validen- und Invalideneinkommen und in Berücksichtigung eines leidensbedingten Abzugs von 10 % bestätigte das kantonale Gericht den von der IV-Stelle errechneten Invaliditätsgrad von 7 %.