Citation: 5A_894/2024 E. 4.4.1

4.4.1. Hauptsächlich argumentiert der Beschwerdeführer, bei den geschilderten Vorfällen habe es sich um eine Akutsituation gehandelt. Die familiäre Situation habe sich seither jedoch grundlegend stabilisiert und die Eltern seien nachweislich in der Lage, verantwortungsbewusst zu handeln. Es lägen keine Anhaltspunkte für eine fortbestehende Kindeswohlgefährdung vor. Es gebe daher keine rechtliche oder faktische Grundlage, um die Massnahmen fortzuführen. Auch das Gutachten vom 3. Juni 2024 könne nicht als Grundlage herangezogen werden, um die Massnahmen zu begründen, denn die Gutachterin räume selbst ein, dass sie ihr Gutachten auf reine Mutmassungen stütze. Dass die Vorinstanz dies ausblende, sei offensichtlich falsch und damit willkürlich.