Citation: 8C_552/2023 E. 4.2.2

4.2.2. Was der Beschwerdeführer vorbringt, dringt nicht durch. Er war wegen der Beeinträchtigungen an der linken Schulter seit dem Jahre 2009 um 10 % und seit 2018 wegen der integrativ zu berücksichtigenden psychischen Beschwerden zu 20 % eingeschränkt gewesen. Damit war er als Versicherungsmakler stets in erheblichem Umfang arbeitsfähig gewesen. Auffällig ist in diesem Kontext, dass er die im Zusammenhang mit der Bestimmung des Valideneinkommens geltend gemachten hohen Einkünfte bei der Helsana Versicherung erst zwei oder drei Jahre nach dem Unfall von 2009 erzielt hatte. Es leuchtet daher nicht ein, dass er gesundheitsbedingt die Anstellungen bei der Helsana oder bei anderen Versicherungen aufgeben musste. Vielmehr ist angesichts der, wie der Beschwerdeführer mit Hinweis auf den IK-Auszug vorbringt, auch schon vor 2009 ständig wechselnden Arbeitsverhältnisse anzunehmen, dass er stets auf der Suche nach neuen beruflichen Herausforderungen war. Er war zwar von Februar 2018 bis Oktober 2019 vollständig arbeits- und erwerbsunfähig gewesen. Damit kann jedoch die geltend gemachte invaliditätsbedingt langjährige Absenz vom Arbeitsmarkt nicht begründet werden. Sodann ist aus dem beruflichen Werdegang ohne Weiteres zu schliessen, dass der Beschwerdeführer zumindest hinreichend agil und gewandt ist, sich ohne fremde Hilfe an einen potentiellen Arbeitgeber zu wenden und ein allfälliges Vorstellungsgespräch zu bestreiten. Angesichts seiner beruflichen Erfahrung ist dabei inbesondere daran zu denken, dass er nicht einfach Bewerbungsschreiben verschickt, sondern auch telefoniert oder seine Beziehungen in der Versicherungsbranche spielen lässt. Daran hindert ihn offensichtlich das Alter von 55 Jahren nicht. Die vom psychiatrischen Sachverständigen beschriebenen Befunde sprechen klar für diese Sichtweise, namentlich auch in Bezug darauf, ob der Beschwerdeführer im gesellschaftlichen Leben integriert sei. Die Vorbringen des Beschwerdeführers konzentrieren sich letztlich darauf, er verfüge über keine besonders breite Ausbildung und Berufserfahrung. Dieser Aspekt ist schon daher von der Hand zu weisen, weil er, neben den im angefochtenen Urteil erwähnten berufsbezogenen Aus- und Weiterbildungen, bei zahlreichen Versicherungsgesellschaften gearbeitet hatte. Das Vorbringen, diese Erfahrungen seien im Rahmen der Eingliederung in das Erwerbsleben nur mithilfe der Invalidenversicherung verwertbar, verfängt nicht. Insgesamt ist festzuhalten, dass die vorinstanzliche Beweiswürdigung nicht offensichtlich unrichtig ist und die daraus gezogenen Schlussfolgerungen kein Bundesrecht verletzen. Die Beschwerde ist auch hinsichtlich der Frage der zumutbaren Selbsteingliederung abzuweisen. Darüber hinaus gehört die Frage nach Eingliederungsmassnahmen nicht zum Streitgegenstand, weshalb darauf nicht einzutreten ist.