Citation: 2C_260/2017 E. 4.4

4.4. Die Vorinstanz hat im angefochtenen Entscheid - wie der Beschwerdeführer an sich zu Recht vorbringt - eine etwas rudimentäre Interessenabwägung vorgenommen. So hat sie ausgeführt, der Beschwerdeführer sei in Anbetracht seines langjährigen Aufenthalts in der Schweiz wirtschaftlich schlecht integriert. Die soziale Integration sei teilweise vorhanden, da er zur Zeit mit seiner Familie zusammen lebe und ein Teil seiner Verwandtschaft (sein Bruder, seine Tante, sein Cousin und drei Cousinen, jeweils mit Familie) in der Schweiz wohne. Da aber ein Teil seiner Familie (seine Eltern und drei Schwestern) in Mazedonien lebten, verfüge er in seiner Heimat über ein soziales Netz. Den Kontakt zu seinen Kindern und seiner Ehefrau könne er auch aus Mazedonien aufrecht erhalten, sei dies durch regelmässige Kurz- oder Ferienaufenthalte oder mittels moderner Kommunikationsmittel. Auch wenn eine Rückkehr des Beschwerdeführers nach Mazedonien diesen und dessen Familie zweifellos hart treffen würde, ergebe sich daraus kein Hindernis für eine Wegweisung (vgl. angefochtener Entscheid E. 8.4). Dagegen fehlt im angefochtenen Entscheid eine vertiefte Auseinandersetzung mit den Folgen, welche eine Wegweisung unter den erwähnten Umständen für die Ehefrau und insbesondere die Kinder des Beschwerdeführers hätte.