Citation: 5A_19/2017 E. 3

Die Beschwerde vermag den genannten Begründungsanforderungen offensichtlich nicht zu genügen. Die Beschwerdeführerin beschränkt sich auf die nicht weiter ausgeführte Behauptung, es liege kein Schwächezustand vor, weshalb keine Vertretungsbeistandschaft angeordnet werden dürfe. Mit den umfangreichen kantonalen Sachverhaltsfeststellungen (die Beschwerdeführerin lebt mit ihren Eltern in einer Wohnung, die sich in einem katastrophalen Zustand befindet; für die Eltern steht ein Umzug in eine Alterswohnung bevor, was aber die mit der Pflege des Vaters überforderte Mutter aus Sorge, was nachher mit der Beschwerdeführerin passiert, einstweilen ablehnt; die Beschwerdeführerin ist arbeitslos und verfügt über kein Einkommen, sondern lebt vom Renteneinkommen ihrer Eltern; den vom Sozialamt vereinbarten Termin nahm sie nicht wahr; im Betreibungsregisterauszug sind zahlreiche offene Betreibungen und Verlustscheine verzeichnet; in den vergangenen Steuerperioden musste die Beschwerdeführerin jeweils nach Ermessen veranlagt werden und teilweise ging auch der Anspruch auf Prämienverbilligung verlustig; die mehrmals einverlangten Unterlagen für ein Sozialhilfegesuch wurden verweigert; die Beschwerdeführerin gab an, eine Stelle als Ärztin suchen zu wollen bzw. als Stellensuchende mit eidgenössischem Diplom voll im Arbeitsmarkt integriert zu sein, und im Übrigen weder eine Therapie zu machen noch über einen Hausarzt zu verfügen) setzt sich die Beschwerdeführerin nicht ansatzweise auseinander und sie zeigt nicht auf, inwiefern diese in willkürlicher Weise getroffen worden wären. Ausgehend von der mangels Willkürrügen für das Bundesgericht verbindlich festgestellten Tatsachenbasis ist die Errichtung einer Vertretungsbeistandschaft indiziert (seit Jahren bestehendes Unvermögen, sich angemessen um die administrativen, insbesondere um die finanziellen Belange zu kümmern; prekäre Wohnverhältnisse mit Schimmelbefall von gesundheitsschädlichem Ausmass), was im angefochtenen Urteil mit ausführlichen Erwägungen dargelegt wird. Mit diesen setzt sich die Beschwerdeführerin nicht auseinander, sondern sie beschränkt sich wie gesagt auf die Behauptung, es sei mangels Schwächezustandes keine Beistandschaft erforderlich. Dies genügt den vorgenannten Begründungsanforderungen nicht.