Citation: 5A_376/2023 E. 2

Die Beschwerde hat eine Begründung zu enthalten (Art. 42 Abs. 1 BGG), in der in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt (Art. 42 Abs. 2 BGG), was bedingt, dass die beschwerdeführende Partei in gezielter Auseinandersetzung mit den für das Ergebnis des angefochtenen Entscheides massgeblichen Erwägungen aufzeigt, welche Rechte bzw. Rechtsnormen die Vorinstanz verletzt haben soll (BGE 140 III 86 E. 2; 140 III 115 E. 2). Diesbezüglich genügt die Beschwerde den Anforderungen nicht. Das Obergericht ist zunächst auf die Eingabe insgesamt nicht eingetreten (insbesondere E. 9), was sich zwar im Dispositiv nicht direkt widerspiegelt, aber den angefochtenen Entscheid alleine zu tragen vermag. Auf diesen Punkt geht der Beschwerdeführer überhaupt nicht ein. In einer weiteren Erwägung hat das Obergericht "dennoch" festgehalten, weshalb weder dem Betreibungs- noch dem Konkursamt ein Fehlverhalten vorgeworfen werden könne. Insbesondere liege keine ungebührliche Verzögerung des Konkursverfahrens vor. Diesen Erwägungen stellt der Beschwerdeführer einzig seine Sicht auf den Sachverhalt gegenüber, wobei er im Wesentlichen ein Komplott zwischen dem Konkursamt, der Vermieterin und der Erwerberin der freihändig versilberten Gegenstände vermutet. Eine genügende Sachverhaltsrüge fehlt (Art. 97 Abs. 1 BGG). Soweit er dem Obergericht vorwirft, auf entscheidende Punkte der Beschwerde nicht eingegangen zu sein, legt er nicht unter präzisen Hinweisen auf seine kantonale Beschwerde dar, welche Punkte das Obergericht übergangen haben soll. Sodann bezieht er sich auf ein Retentionsverzeichnis vom 23. Februar 2022 und ein Liquidationswert-Gutachten der C.________ AG, die er beide erst mit dem angefochtenen Entscheid erhalten haben soll. Worum es sich bei ersterem handeln soll, ist unklar, denn er verweist auf eine Beilage Nr. 3, bei der es sich aber um eine Aberkennungsklage handelt. Das Liquidationswert-Gutachten ficht er nicht konkret an, sondern nutzt es als Beleg für seinen Standpunkt, dass nur ein kleiner Teil seiner retinierten Gegenstände verkauft und der Rest durch das Konkursamt veruntreut worden sei. Schliesslich beantragt der Beschwerdeführer, für den vom Konkursamt verursachten Schaden entschädigt zu werden und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Gemäss den unbestrittenen Erwägungen im angefochtenen Entscheid stellte der Beschwerdeführer vor Obergericht kein konkretes Rechtsbegehren. Die vor Bundesgericht gestellten Begehren sind folglich neu und damit unzulässig (Art. 99 Abs. 2 BGG). Die Beschwerde ist offensichtlich unzulässig und sie enthält offensichtlich keine hinreichende Begründung. Das präsidierende Mitglied der Abteilung tritt auf sie im vereinfachten Verfahren nicht ein (Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG).