Citation: 2C_327/2019 E. B

Da der Verdacht bestand, dass es sich bei der Beziehung A.________-B.________ um eine Umgehungsehe handeln könnte, leitete das Migrationsamt weitere Abklärungen ein: Bei der Kontrolle der ehelichen Wohnung konnte am 21. August 2017 keiner der Ehegatten angetroffen und kein Hinweis ausgemacht werden, der auf eine Anwesenheit von A.________ hingedeutet hätte. Am 25. August 2017 befragte die Kantonspolizei Zürich im Auftrag des Migrationsamts A.________ und seine Gattin zu den ehelichen Verhältnissen. Gestützt auf die widersprüchlichen Antworten in zentralen Punkten widerrief das Migrationsamt am 9. März 2018 die Aufenthaltsbewilligung von A.________: Die gesamten Umstände der Eheschliessung und der Beziehung - so die Begründung - liessen nur den Schluss zu, dass die Ehe einzig eingegangen wurde, um A.________ ein Aufenthaltsrecht in der Schweiz zu verschaffen, um hier arbeiten zu können. Die Rekursabteilung der Sicherheitsdirektion und das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich teilten diese Auffassung am 18. Oktober 2018 bzw. 20. Februar 2019.