Citation: 6B_140/2020 E. 4.4.2

4.4.2. Dem angefochtenen Urteil lassen sich keinerlei Feststellungen zur Schadenshöhe bzw. zur Höhe des entgangenen Gewinns entnehmen. Weder hat die Vorinstanz diesen im Sinne eines Minimus geschätzt noch festgehalten, von welcher Grössenordnung sie im Zusammenhang mit dem Schaden ausgeht. Wie der Beschwerdeführer zutreffend vorbringt, hat sich die Vorinstanz damit zu einem wesentlichen Strafzumessungskriterium nicht geäussert und dem durch die inkriminierte Handlung des Beschwerdeführers verursachten Vermögensschaden bei der Festlegung der Strafe für die ungetreue Geschäftsbesorgung keine Rechnung getragen. Inwiefern dies dem Beschwerdeführer zum Nachteil gereicht haben soll, ist vorliegend jedoch weder dargetan noch ersichtlich, zumal die Vorinstanz das Ausmass des verschuldeten Erfolgs als leicht wertet und trotz der von ihr festgestellten hohen kriminellen Energie, des dreisten und skrupellosen Handelns des Beschwerdeführers sowie der als verschuldensneutral zu wertenden subjektiven Tatschwere insgesamt von einem noch leichten Tatverschulden ausgeht. Dass die von ihr für die qualifizierte ungetreue Geschäftsbesorgung festgesetzte hypothetische Einsatzfreiheitsstrafe von 14 Monaten mit der Formulierung des Tatverschuldens nicht im Einklang stehen würde, macht der Beschwerdeführer schliesslich zu Recht nicht geltend. Die von der Vorinstanz ausgefällte bedingte Freiheitsstrafe von 14 Monaten liegt noch im sachrichterlichen Ermessen und ist im Ergebnis nicht zu beanstanden.