Citation: 1B_676/2021 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz hat im angefochtenen Beschluss ausgeführt, die Hauptverhandlung vor dem Richteramt Olten-Gösgen sei auf den 2. Februar 2022 angesetzt. Bis zu diesem Zeitpunkt wäre der Beschwerdeführer knapp fünf Monate in strafprozessualer Haft. Dies sei nicht unverhältnismässig lang und es drohe keine Überhaft. Ob die Strafe bedingt oder unbedingt ausgesprochen werde, sei dabei unerheblich. Bei der Prüfung der zulässigen Haftdauer sei grundsätzlich nicht zu berücksichtigen, dass die in Aussicht stehende Freiheitsstrafe bedingt ausgesprochen werden könne. Festzuhalten sei aber, dass aufgrund der Aktenlage erhebliche Anhaltspunkte bestünden, die für eine unbedingte Strafe sprächen (einschlägige Vorstrafen).