Citation: 7B_873/2023 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz hat in tatsächlicher Hinsicht Folgendes festgestellt: Mit Schreiben vom 28. Dezember 2021 forderte das Amt für Justizvollzug den Beschwerdeführer dazu auf, bis am 19. Januar 2022 Unterlagen zu seiner angegebenen beruflichen Tätigkeit bei einer Gesellschaft einzureichen, namentlich Lohnabrechnungen und Bankbelege, eine Dokumentation der unternehmerischen Tätigkeit der Gesellschaft sowie eine solche über seine konkrete Tätigkeit innerhalb der Gesellschaft. Nach verschiedenen Nachfristansetzungen in Bezug auf die verlangten Unterlagen sowie der säumnisbedingten Neuansetzung eines Besprechungstermins wurde am 29. März 2022 schliesslich eine Vollzugsvereinbarung betreffend die Strafverbüssung in Halbgefangenschaft mit dem Beschwerdeführer abgeschlossen. Darin wurde zwischen ihm und dem Amt für Justizvollzug insbesondere vereinbart, dass die im Anhang der Vereinbarung aufgeführten Unterlagen (Tätigkeitsbeschrieb, Sozialversicherungs-Abrechnungen und neuer Arbeitsvertrag) dem Amt bis am 15. April 2022 einzureichen seien, ansonsten der beantragte Strafvollzug in Halbgefangenschaft dahinfalle. Am 21. April 2022 übermittelte der Beschwerdeführer dem Amt einen befristeten Arbeitsvertrag mit einer zweiten Gesellschaft, dessen "Antrittsdatum" handschriftlich vom 30. November 2021 auf den 30. November 2022 abgeändert worden war. Mit Schreiben vom 8. Juli 2022 forderte ihn das Amt "letztmals" dazu auf, bis am 1. August 2022 die "gesamten erforderlichen Unterlagen einzureichen, namentlich Sozialversicherungs-Abrechnungen, einen detaillierten Tätigkeitsbeschrieb, Steuerabrechnungen aus den Jahren 2020 und 2021" sowie detaillierte Unterlagen über eine inzwischen gegründete dritte Gesellschaft, zu welcher der Beschwerdeführer unterdessen zusätzlich ein Anstellungsverhältnis geltend gemacht hatte.