Citation: 2C_963/2020 E. 2.2.2

2.2.2. Im konkreten Fall beruhe die Differenz zwischen der Veranlagung bei den Kantons- und Gemeindesteuern gegenüber der direkten Bundessteuer bloss auf einer abweichenden Beweiswürdigung hinsichtlich des identischen Sachverhalts. Es fehlten jegliche Hinweise darauf, dass nachträglich Umstände bekannt geworden wären, die den Sachverhalt, welcher der Veranlagungsverfügung betreffend die Kantons- und Gemeindesteuern 2013 zugrunde gelegen habe, als unzutreffend hätten erscheinen lassen. Die beiden voneinander abweichenden Veranlagungen seien stattdessen auf eine jeweils unterschiedliche Ermessensausübung im Rahmen der Beweiswürdigung und nicht auf neue Tatsachen bzw. Beweismittel zurückzuführen (vgl. E. 1.3.2 des verwaltungsgerichtlichen Urteils).