Citation: 4P.194/2005 11.10.2005 E. 1

Die A.________ GmbH, B.________, C.________ sowie D.________ sind Aktionäre der X.________ AG. Sie reichten am 21. Februar 2005 beim Gerichtspräsidenten des Seebezirks Murten (FR) eine Klage auf Sonderprüfung ein. 1.1 Die X.________ AG, (Beschwerdeführerin), ersuchte am 3. Mai 2005 den Gerichtspräsidenten, es sei eine Sicherheitsleistung im Sinne von Art. 117 ZPO FR anzuordnen und die A.________ GmbH, B.________, C.________ sowie D.________ (Beschwerdegegner) seien je zu einer Sicherheitsleistung von Fr. 200'000.-- zu verpflichten. 1.2 Mit Entscheid vom 11. Juli 2005 wies der Gerichtspräsident das Gesuch um Sicherheitsleistung gegen die in Deutschland domizilierten A.________ GmbH sowie B.________ und C.________ ab (Dispositivziffer 1). Das Gesuch gegen D.________ hiess er gut (Dispositivziffer 2) und verpflichtete diesen, den Betrag von Fr. 8'800.-- zu hinterlegen (Dispositivziffer 3). Das Gesuch gegen die in Deutschland ansässigen Beschwerdegegner wies der Gerichtspräsident gestützt auf Art. 17 Abs. 1 der Internationalen Übereinkunft betreffend Zivilprozessrecht vom 1. März 1954 (SR 0.274.12; im Folgenden: Haager Übereinkunft, IÜ) ab. Das Gesuch gegen den in den USA wohnhaften Beschwerdegegner (D.________) hiess er gestützt auf Art. 120 Abs. 1 der ZPO des Kantons Freiburg gut und bemass die voraussichtliche Prozessentschädigung gemäss Art. 3 des (kantonalen) Tarifs vom 28. Juni 1988 der als Parteikosten in Zivilsachen geschuldeten Anwaltshonorare und -auslagen (im Folgenden: Tarif). 1.3 Mit staatsrechtlicher Beschwerde vom 10. August 2005 beantragt die Beschwerdeführerin, Ziffern 1 und 3 des Entscheids des Gerichtspräsidenten des Seebezirks vom 11. Juli 2005 seien aufzuheben; im Sinne einer vorsorglichen Massnahme sei der Gerichtspräsident anzuweisen, die Fristansetzung zur Klageantwort im Sonderprüfungsverfahren bis zum Entscheid über die staatsrechtliche Beschwerde zu unterlassen. Die Beschwerdeführerin rügt die Verletzung von Art. 17 der Haager Übereinkunft (IÜ) sowie der Art. 8, 9, 10 Abs. 2, 26 und 35 Abs. 3 der Bundesverfassung. 1.4 Die Beschwerdegegner haben mit Stellungnahme vom 5. September 2005 die Abweisung der vorsorglichen Massnahme beantragt. Mit Vernehmlassung vom 20. September 2005 stellen sie die Rechtsbegehren, es sei auf die staatsrechtliche Beschwerde nicht einzutreten, eventuell sei sie abzuweisen. Der Gerichtspräsident des Seebezirks hat die Verfahrensakten eingereicht und auf Vernehmlassung verzichtet. 1.5 Die aufschiebende Wirkung wurde superprovisorisch am 17. August 2005 erteilt. Über das Gesuch um vorsorgliche Massnahmen wurde bisher nicht entschieden. Das Gesuch wird mit dem Entscheid in der Sache gegenstandslos.