Citation: 6B_627/2017 E. 3.1

3.1. Das Urteil des Kantonsgerichts Basel-Landschaft vom 29. Oktober 2013 erging wegen mehrfachen Führens eines Motorfahrzeugs trotz Entzugs des Führerausweises, begangen mit einem Lieferwagen am 7. April 2010, 20. Juli 2010 und 18. Dezember 2011. Die Polizei Basel-Landschaft, Administrativmassnahmen, ordnete am 29. Oktober 2014 einen Sicherungsentzug auf unbestimmte Zeit an, und zwar wegen schwerer Widerhandlung im Sinne von Art. 16c Abs. 1 lit. f SVG. Das Massnahmeregister wies damals drei schwere Fälle aus: - Sicherungsentzug mit 60 Monaten Sperrfrist, Ablauf am 16.10.2011; - 12 Monate Entzug, Ablauf 02.12.2006; - 3 Monate Entzug, Ablauf 12.08.2005; - die Entzüge datieren vom 17.10.2006, 01.02.2006 und 12.09.2005 / BL (kantonale Akten, act. 64, 65; ADMAS-Auszug in act. 204 f.). Die Fahreignung wurde ihm am 10. Februar 2017 wieder zugesprochen (Urteil S. 6). Der Beschwerdeführer trägt als "Vorgeschichte" vor, bei einer Verkehrskontrolle am 10. April 2010 sei ihm eröffnet worden, dass ihm am 17. Oktober 2006 seine Fahrbewilligung für unbestimmte Zeit aberkannt worden sei. Das "Urteil" sei ihm nicht korrekt zugestellt worden. Der Präsident des Kantonsgerichts Basel-Landschaft habe ihm bei der Verhandlung vom 29. Oktober 2013 zugesichert, der Führerausweis würde ihm wegen der "Delikte" vom 7. April 2010, 20. Juli 2010 und 18. Dezember 2011 nicht entzogen. Deshalb habe er das Urteil akzeptiert. Die Zusicherung möge insoweit zutreffen, als das Strafurteil direkt noch zu keinem Entzug geführt habe, jedoch sei unerwähnt geblieben, dass das folgende Administrativverfahren einen Entzug zur Folge haben könne. Somit sei die von ihm "wahrgenommene" Aussage irreführend und im Ergebnis falsch gewesen. Das Gnadengesuch beim Regierungsrat sei folgenlos geblieben. Die am 11. April 2016 beantragte "Wiederaufnahme des Fehlurteils vom 29. Oktober 2013" habe die Vorinstanz nicht geprüft, sondern habe auf die Rechtskraft hingewiesen und damit sein rechtliches Gehör verletzt. Der Beschwerdeführer war im Zeitpunkt des Urteils vom 29. Oktober 2013 in Verkehrsstrafsachen und Administrativmassnahmeverfahren prozesserfahren. Immerhin macht er nicht geltend, vom Sicherungsentzug vom 29. Oktober 2014 keine Kenntnis erhalten zu haben (er war in Kenntnis; erstinstanzliches Urteil S. 3, 4). Die Argumentation entbehrt jeglicher Plausibilität. Der Beschwerdeführer weist selber auf eine von ihm "wahrgenommene" Auskunft und damit auf ein mögliches Missverständnis seinerseits hin. Wie auch immer er die Auskunft verstanden haben will, dadurch würde das Urteil vom 29. Oktober 2013 nicht zu einem Fehlurteil. Es beruht nicht auf einer Auskunft, sondern auf dem Anklagesachverhalt. Darauf ist insgesamt nicht einzutreten.