Citation: I 168/04 14.10.2004 E. 1

In zeitlicher Hinsicht sind grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben, und das Sozialversicherungsgericht stellt bei der Beurteilung eines Falles regelmässig auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses des streitigen Einspracheentscheides (hier: 14. November 2003) eingetretenen Sachverhalt ab (BGE 129 V 4 Erw. 1.2, 169 Erw. 1, 356 Erw. 1, je mit Hinweisen). Im Lichte dieser Grundsätze ist das am 1. Januar 2003 in Kraft getretene Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts vom 6. Oktober 2000 (ATSG) mit der zugehörigen Verordnung vom 11. September 2002 (ATSV) anwendbar. Hingegen sind, entgegen der in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vertretenen Auffassung, die am 1. Januar 2004 in Kraft getretenen Änderungen des IVG vom 21. März 2003 und der IVV vom 21. Mai 2003 (4. IV-Revision) sowie die damit einhergehenden Anpassungen des ATSG nicht zu berücksichtigen (Urteil A. vom 9. September 2004, I 269/04, Erw. 1.1). Dies hat das kantonale Gericht richtig erkannt. Anzufügen bleibt, dass ATSG und ATSV in Bezug auf die hier im Streite stehenden Leistungen nicht zu einer Änderung der zuvor in Gesetz und Verordnung enthaltenen, durch die Rechtsprechung präzisierten materiellrechtlichen Grundsätze geführt haben (noch nicht in der Amtlichen Sammlung veröffentlichtes Urteil A. vom 30. April 2004, I 626/03; Urteil H. vom 18. August 2004, I 783/03, Erw. 2.2).