Citation: 5P.337/2001 20.12.2001 E. 4

4.- Damit kann offen bleiben, ob auf die Willkürrügen im vorliegenden Verfahren überhaupt eingetreten werden könnte. Es sei nur die Frage aufgeworfen, ob das angefochtene Urteil in der Sache tatsächlich den Besitzesschutz zum Gegenstand hat. Nur in einem solchen Fall fehlt es nämlich an einem Endentscheid im Sinne von Art. 48 OG und die staatsrechtliche Beschwerde statt der Berufung ist gegeben (BGE 94 II 348 E. 3 S. 353 ff.; 113 II 243 E. 1b S. 243 ff.). Vorliegend geht es zur Hauptsache darum, in welcher Weise ein bestehendes Zufahrtsrecht genutzt werden kann. Die Beschwerdeführerin wehrt sich gegen die dauernde Installation einer Lichtsignalanlage im Bereich dieser Zufahrt durch die Beschwerdegegner. Zwar legt sie dar, nur sie sei Besitzerin und könne Besitzesschutz geltend machen, weshalb das Vorhaben der andern nicht zu schützen sei. Ob dies der Fall ist, hängt nicht zuletzt von der Auslegung einer Dienstbarkeit ab. Mit andern Worten, es geht weniger um den provisorischen Schutz als um die Rechtmässigkeit eines Zustandes.