Citation: 9C_735/2023 E. 2.2.2

2.2.2. Der Beschwerdeführer macht dagegen geltend, er habe bis zur Aktensichtung (im Oktober 2022) nicht gewusst, dass sein Treuhänder entgegen seinen Instruktionen die Beteiligung im Steuerjahr 2011 nicht als gewillkürtes Geschäftsvermögen erklärt habe. Er habe zuvor keinen Grund gehabt, an der Richtigkeit der Steuererklärung 2011 zu zweifeln. Er habe wiederholt und vergeblich versucht, von der Veranlagungsbehörde eine Antwort zu erhalten, ob sein Treuhänder eine Erklärung zum gewillkürten Geschäftsvermögen abgegeben habe. Was das von der Vorinstanz zitierte Schreiben vom 12. Juli 2019 betreffe, habe sich die Veranlagungsbehörde darin zur Präponderanzmethode geäussert, nicht aber zum gewillkürten Geschäftsvermögen.