Citation: 4A_206/2017 E. 2.3

2.3. Der Entscheid des TAS kann nicht beim Bundesgericht angefochten werden. Die Beschwerdeführer machen nicht geltend und es ist auch nicht erkennbar, dass der Streit, den sie dem TAS unterbreitet haben und auf welchen das TAS nicht eingetreten ist, etwas anderes als eine reine Anwendung von Spielregeln zum Gegenstand hatte. Im Gegenteil brachten sie in ihren Eingaben an das TAS vor, sie suchten Rechtsschutz gegen unrichtige Schiedsrichtertätigkeit ("'wrong' refereeing"). Vor Bundesgericht führen sie nun in der Sache lediglich aus, ihrer Meinung nach sei B.________ "zu Unrecht als Gewinner dieses Wettkampfs erklärt worden". Wenn damit aber die von den Beschwerdeführern verlangte Neubeurteilung durch das TAS in der Sache nicht hätte beim Bundesgericht angefochten werden können, kann auch für den Nichteintretensentscheid des TAS nichts anderes gelten. Die Anfechtung fällt auch unter dem Gesichtspunkt von Art. 190 Abs. 2 lit. b IPRG ausser Betracht. Die Zulässigkeit der Beschwerde an das Bundesgericht ergibt sich im Übrigen auch nicht aus Regel 61 Absatz 2 der Olympischen Charta, die - so die Beschwerdeführer - sämtliche Streitigkeiten an oder im Zusammenhang mit den Olympischen Spielen der ausschliesslichen Zuständigkeit des TAS unterstelle. Ob das TAS gestützt auf diese Bestimmung seine eigene Zuständigkeit hätte bejahen müssen, wie die Beschwerdeführer argumentieren, kann vom Bundesgericht mangels Anfechtbarkeit des Entscheids nicht beurteilt werden. In diesem Sinne hilft es den Beschwerdeführern auch nicht, wenn sie auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung zur Gültigkeit und Tragweite von Schiedsvereinbarungen zu Gunsten des TAS verweisen.