Citation: 6B_1300/2020 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer rügt alsdann, die Vorinstanz spreche zu Unrecht anstelle einer Geldstrafe eine kurze Freiheitsstrafe aus. Die vorinstanzliche Feststellung, er werde die Geldstrafe nicht bezahlen, sei willkürlich. Auf sein bisheriges Verhalten gegenüber behördlichen Anordnungen, nämlich auf seine Mitwirkung beim Vollzug der Wegweisung, könne nicht abgestellt werden. Es bestünden keine Hinweise darauf, dass er beim Vollzug einer Geldstrafe nicht mit den Behörden kooperieren werde. Sein Wille zur Bezahlung einer Geldstrafe könne nicht antizipiert verneint werden. Die Verhängung einer Freiheitsstrafe sei unverhältnismässig, da sein Verschulden äusserst gering wiege, habe er doch das ihm auferlegte Rayon nur um wenige hundert Meter verlassen. Ihm sei eine positive Legalprognose auszustellen. Abgesehen vom vorliegenden Verfahren liege seine letzte Verurteilung mehr als viereinhalb Jahre zurück und er habe noch nie aktiv gegen das Ausländergesetz verstossen, was im Rahmen der Gesamtwürdigung keine Berücksichtigung gefunden habe (Beschwerde S. 8 ff. Ziff. 2.2).