Citation: 1P.474/2004 03.12.2004 E. C

Der Beschwerdeführer reichte am 27. Januar 2004 (mit Ergänzung vom 28. Januar 2004) die Appellationsbegründung ein. Das Appellationsgericht verurteilte den Beschwerdeführer am 24. Mai 2004, im Gegensatz zum Urteil des Strafdreiergerichts vom 20. Januar 2003, lediglich wegen mehrfacher sexueller Handlungen mit einem Kind sowie mehrfachen Versuchs dazu, sexueller Nötigung sowie Entziehens von Unmündigen zu einer unbedingten Gefängnisstrafe von 12 Monaten. Im Übrigen bestätigte es das erstinstanzliche Urteil. Die Kosten des Verfahrens wurden dem Beschwerdeführer auferlegt, der amtliche Verteidiger wurde aus der Staatskasse entschädigt. Das Appellationsgericht ging davon aus, es sei auf der Reise ins Tessin und nach Italien nur einmal zu sexuellen Handlungen gekommen. Die übrigen drei bis vier Übergriffe hätten in Basel stattgefunden. Ein Abhängigkeitsverhältnis habe aber nur auf der besagten Reise bestanden. Deshalb liege nur einmalige sexuelle Nötigung vor. Versuchte sexuelle Nötigungen auf der Italien-Reise seien nicht nachgewiesen.