Citation: 1C_371/2023 E. 2

Das Obergericht hat im angefochtenen Entscheid unter anderem erwogen, die III. Strafkammer des Obergerichts habe mit Beschluss vom 28. März 2023 entschieden, dass die Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl bzw. Staatsanwältin Susanne Leu der Privatklägerschaft im Strafverfahren gegen den Beschwerdeführer zu Recht volle Akteneinsicht gewährte. Der Beschluss sei in Rechtskraft erwachsen. Damit stehe fest, dass die Gewährung der vollen Akteneinsicht an die Privatklägerschaft durch die Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl bzw. Staatsanwältin Susanne Leu rechtmässig und damit von vornherein nicht strafrechtlich relevant gewesen sei. Es sei daher nicht ersichtlich, inwiefern sich Staatsanwältin Leu durch die unbeschränkte Gewährung der Akteneinsicht an die Privatklägerschaft der Amtsgeheimnisverletzung schuldig gemacht haben könnte. Die Strafanzeige sei damit haltlos und die Ermächtigung dementsprechend nicht zu erteilen. Der Beschwerdeführer setzt sich mit dieser schlüssigen Erwägung des Obergerichts im angefochtenen Entscheid nicht auseinander und legt nicht dar, inwiefern er Bundesrecht verletzt. Er bringt vielmehr vor, er sei unschuldig und von der Privatklägerschaft, die ihre zivilrechtlichen Verpflichtungen nicht erfüllen wolle, zu Unrecht angezeigt worden. Seine Erklärungsversuche würden indessen nicht gehört, er fühle sich von der Beschwerdegegnerin unfair und rassistisch behandelt. Der Fall sei ihr daher zu entziehen. Diese Ausführungen gehen an der Sache vorbei und sind nicht geeignet, den angefochtenen Entscheid bundesrechtswidrig erscheinen zu lassen.