Citation: 4C.24/2006 14.03.2007 E. 8

Im Zusammenhang mit einem allfälligen Hinterlegungsvertrag wirft die Klägerin der Vorinstanz vor, die Bedeutung der Bestimmungen von Art. 472 und 481 OR verkannt zu haben. Inwiefern dies der Fall sein soll, wird nicht konkret dargelegt, weshalb darauf nicht eingetreten werden kann (Art. 55 Abs. 1 lit. c OG). Wenn sich die Klägerin wiederum auf eine angebliche Surrogation beruft, ist ihr entgegen zu halten, dass sie den Abschluss einer Surrogationsklausel gar nicht behauptet hatte, weshalb die Vorinstanz bei einem allfälligen Hinterlegungsvertrag davon ausgehen musste, Gegenstand der Rückgabepflicht wäre die Sache, die übergeben wurde, mithin das Zertifikat vom 8. April 1999.