Citation: 6B_663/2019 E. 2.1

2.1. Materiell wendet der Beschwerdeführer gegen die Verurteilung wegen Beschimpfung ein, er habe seinen Nachbarn nie direkt als "Scheiss Raucher und/oder Tubel" tituliert, sondern lediglich im Innern seines eigenen Hauses zu seinem Sohn gesagt: "Jetzt rauchen die "Tubel" wieder". Das könne keine Ehrverletzung sein. Wenn jemand in seinem Haus zu seinem Sohn etwas sage und ein Dritter durch das allenfalls geöffnete Fenster, aber hinter verschlossenen Jalousien, davon Kenntnis nehme, so sei diese Aussage eben nicht gegen den Dritten gerichtet. Zudem habe A.________ bei der kantonspolizeilichen Einvernahme nur ausgesagt, man habe den Begriff "Scheiss Familie" verwendet. Den Beweis der zur Verurteilung führenden anderen Schimpfwörter seien die Strafbehörden schuldig geblieben. Die unterstellte Bezeichnung als "Scheiss Raucher und/oder Tubel" (vgl. angefochtenes Urteil S. 17 E. 4.4.2) sei zudem zu unbestimmt, was ebenfalls zu einem Freispruch in dubio führen müsse. Ohnehin sei das Wort "Tubel" nicht angeklagt (Strafbefehl vom 29. August 2017). Dies wäre aber nach Art. 325 f. StPO erforderlich gewesen. In seinen Vorbringen setzt sich der Beschwerdeführer nicht mit der eingehenden Beweiswürdigung der Vorinstanz auseinander (vgl. angefochtenes Urteil S. 14 ff. E. 4.3). Diese ist zum Schluss gekommen, der Beschwerdeführer habe den Strafkläger "durch das Fenster als "Scheiss Raucher" und/oder "Tubel" bezeichnet"; dass auch die (angeklagten) Ausdrücke "Drecks Ungaren" und "Drecksraucherpack" in dieser Auseinandersetzung gefallen seien, sei nicht erstellt (S. 17 E. 4.4.2). Die Vorinstanz geht davon aus, dass der Strafkläger (auch) Adressat der Äusserung war. Der Beschwerdeführer stellt den Sachverhalt bloss abweichend dar; er habe im Innern seines Hauses zu seinem Sohn über die Nachbarn gesprochen, die Worte seien also nicht an den Strafkläger gerichtet gewesen. Soweit darauf mit Blick auf die hier bestehenden Erfordernisse einer substantiierten Begründung (Art. 42 Abs. 2 und Art. 105 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 133 II 249 E. 1.4.2 S. 254) überhaupt einzutreten ist, wird nicht ersichtlich, inwiefern die Feststellungen der Vorinstanz offensichtlich unrichtig oder sonstwie bundesrechtswidrig (Art. 105 Abs. 2 BGG) sein sollten. Wenn die Vorinstanz das Ergebnis der Beweiswürdigung sodann mit der Wendung umschreibt, es seien die Ausdrücke "Scheiss Raucher" und/oder "Tubel" gefallen, also entweder beide oder aber der eine oder der andere Ausdruck, so betrifft dies nicht die Verurteilung wegen Beschimpfung als solche. Die Unsicherheit über das Ausmass der Beschimpfung wirkt sich allenfalls auf die Strafzumessung aus, bei welcher im Zweifel nur das geringere Ausmass der Ehrverletzung berücksichtigt werden darf. Der Beschwerdeführer macht aber nicht geltend, dass die Strafzumessung rechtsmangelhaft sei. Schliesslich ist nicht ersichtlich, weshalb aufgrund des Umstandes, dass das Wort "Tubel" im Strafbefehl resp. der Anklageschrift nicht genannt ist, die Verteidigungsrechte des Beschwerdeführers (vgl. BGE 143 IV 63 E. 2.2 S. 65) beeinträchtigt sein sollten.