Citation: 2C_992/2019 E. 3.4.1

3.4.1. Der Beschwerdeführer stellt die vorinstanzlichen Erwägungen zum öffentlichen Interesse ausdrücklich nicht infrage. Unklar ist, was er daraus ableiten will, dass die Vorinstanz in sprachlicher Hinsicht "bloss" von einem erheblichen öffentlichen Interesse ausgegangen sei und nicht von einem "grossen" oder gar "sehr grossen". Nachdem der Duden (Band 8, Synonymwörterbuch, 6. A. 2014) für "erheblich" Synonyme wie "ausserordentlich", "enorm", "gross" oder "exorbitant" anführt, kann ausgeschlossen werden, dass das Kantonsgericht durch seine Wortwahl eine Abschwächung des öffentlichen Interesses beabsichtigt hat. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers hat es das öffentliche Interesse auch nicht wegen der seit der Tatbegehung verstrichenen Zeit relativiert (vgl. E. 5.2.3 des angefochtenen Urteils, 2. Absatz). Angesichts der besonders verwerflichen Natur der Straftaten und des hohen Strafmasses ist von einem aussergewöhnlich grossen öffentlichen Interesse am Widerruf und der Wegweisung auszugehen.