Citation: 4A_598/2013 E. 6.2

6.2. Die Vorinstanz hat in ihrem Entscheid vom 22. Oktober 2013 festgehalten, der Beschwerdeführer habe unter dem Titel "Schadenersatz" weder in seiner Klage noch in seiner Replik die Edition der Stiftungsratsprotokolle verlangt. Er habe sich nur unter dem Titel der "Abgangsentschädigung" darauf berufen. Deshalb könnten die zur Diskussion stehenden Protokolle des Stiftungsrates vom 28. September und 17. November 2005 im Zusammenhang mit der Schadenersatzforderung nicht berücksichtigt werden, weshalb diese aus dem Recht zu weisen seien. Damit erweise sich die vom Beschwerdeführer vorgebrachte Rüge der Verletzung seines rechtlichen Gehörs in Bezug auf die Nichtbeachtung seiner Stellungnahme zu diesen Protokollen als unbehelflich. Damit könne auch die vom Beschwerdeführer im Berufungsverfahren erstmals vorgebrachte Behauptung, die Beschwerdegegnerin habe gemäss dem Protokoll der Sitzung vom 17. November 2005 einen Schaden in der Höhe von Fr. 200'000.-- anerkannt, als unzulässiges Novum nicht mehr gehört werden. Davon abgesehen könne aus dem Protokoll ohnehin keine Anerkennung abgeleitet werden; auch aus den protokollierten Voten der Stiftungsräte ergebe sich nichts anderes, wobei deren singuläre Erklärungen die Beschwerdegegnerin ohnehin nicht verpflichten könnten. Gleichermassen sei der erstmals in der Berufung und damit verspätete Antrag des Beschwerdeführers auf Befragung dieser Personen als Zeugen abzuweisen.