Citation: 8C_811/2021 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz erachtete nach Eingang des Gutachtens der MEDAS Bern vom 13. Juli 2020 eine eingehende Begründung der attestierten Arbeitsfähigkeit hinsichtlich der Abdominalbeschwerden für notwendig und gab den Parteien Gelegenheit, Ergänzungsfragen einzureichen. Mit Verfügung vom 2. März 2021 wies die Vizepräsidentin die von der Beschwerdeführerin beantragten Zusatzfragen mit der Begründung ab, diese seien im Wesentlichen bereits in der Fragestellung des Versicherungsgerichts enthalten und somit nicht notwendig. Zudem seien die beantragten Zusatzfragen teilweise suggestiv formuliert. Im Übrigen sei das Gutachten der medexperts AG nicht beweiswertig, weshalb eine diesbezügliche Auseinandersetzung durch den viszeralchirurgischen Gutachter ebenfalls nicht notwendig sei. Von der Beantwortung der Ergänzungsfragen der Beschwerdeführerin erwartete das kantonale Gericht somit keine zusätzlichen Erkenntnisse. Dass es mit dieser vorweggenommenen Beweiswürdigung oder der teilweisen Qualifikation als Suggestivfragen in Willkür verfallen wäre, zeigt die Beschwerdeführerin nicht auf (vgl. Art. 106 Abs. 2 BGG). Dementsprechend vermag auch der Vorwurf der Gehörsverletzung nicht zu verfangen.