Citation: 6B_464/2024 E. 4.4

4.4. Wie die Vorinstanz zutreffend erwägt, legte die Erstinstanz ausführlich dar, weshalb eine Verlängerung der Massnahme um zwei Jahre angezeigt ist. Die Vorinstanz stellt fest, dass sich der Beschwerdeführer nicht substanziiert mit der Begründung der Erstinstanz auseinandersetzt. Diese habe erklärt, weshalb der weitere Öffnungsschritt nach dem Austritt aus dem Massnahmenzentrum St. Johannsen einige Zeit in Anspruch nehme. Die Vorinstanz verwirft den Einwand des Beschwerdeführers, wonach die letzte Phase üblicherweise nur noch einige Monate dauere. Sie weist zutreffend darauf hin, dass eine einzelfallweise Betrachtung angezeigt ist. Zwar treffe zu, dass sich der Verlauf der Massnahme nach der freiwilligen Rückkehr des Beschwerdeführers aus Marokko positiv entwickelt habe. Doch habe sich der Beschwerdeführer dabei im Massnahmenzentrum St. Johanssen befunden. Auch der Sachverständige habe betont, dass der Verlauf nur im engen Rahmen im Massnahmenzentrum St. Johannsen positiv gewesen sei und nicht im weniger engen Rahmen im Verein B.________. Die Übertragung der Therapieinhalte auf das reale Lebensumfeld erachte der Sachverständige weiterhin als besondere Herausforderung. Die Vorinstanz verweist auf den Bericht des Vereins B.________. Dort werde der Verlauf als krisenbehaftet eingestuft und erklärt, der Beschwerdeführer sei mit den neu gewonnenen Freiheiten überfordert gewesen. Zu dieser Problematik habe sich der Beschwerdeführer im vorinstanzlichen Verfahren mit keinem Wort geäussert. Geschwiegen habe er auch zur Anlasstat der versuchtem Tötung und den Risiken, die mit einer voreiligen Entlassung verbunden wären. Jedenfalls stehe die erstinstanzlich angeordnete Dauer der Verlängerung im Einklang mit dem Gutachten.