Citation: 1C_505/2020 E. 3.1

3.1. Das Verwaltungsgericht hat ausführlich begründet, es gehe vorliegend um eine quartierplanrechtliche Streitigkeit, in deren Rahmen sich die enteignungsrechtliche Frage nach der Rückforderung des Eigentums an Landflächen stelle. Die aufgeworfenen Fragen seien so eng miteinander verflochten, dass ihre Behandlung in verschiedenen Verfahren nicht praktikabel sei. Nach der Zürcher Rechtsmittelordnung komme das Klageverfahren nur in Fällen zur Anwendung, in denen das Anfechtungsverfahren nicht möglich sei oder zu keinem befriedigenden Resultat führe. Vorliegend könne der Rechtsschutz einheitlich im Anfechtungsverfahren vor dem Baurekursgericht geleistet werden; das Verwaltungsgericht könne mit Beschwerde gegen den Entscheid des Baurekursgerichts angerufen werden, wobei die abtretungsrechtlichen Fragen frei zu prüfen seien. Es handle sich um eine zulässige Kompetenzattraktion. Diese Ausführungen lassen keine Willkür erkennen: Die Beschwerdeführenden haben ihre Forderung nach Rückübertragung von Landflächen selbst im Rahmen des Quartierplanverfahrens vorgebracht, als Begehren im Sinn von § 155 PBG. Der Stadtrat von Zürich hat dieses Begehren in den Bestimmungen des Quartierplans berücksichtigt, in dem die streitigen Flächen - abweichend vom Grundbucheintrag und trotz des Quartierplanbanns - bei der Ermittlung des Altbestands als privates Bauland und nicht als öffentliches Strassenland qualifiziert wurden. Dies hatte zur Folge, dass sich die quartierplanlichen Zuteilungs- und Ausgleichsansprüche zugunsten der Beschwerdeführenden und zulasten der übrigen Eigentümer und Eigentümerinnen veränderten: Allein für den Beschwerdegegner führte dies zu einer Mehrbelastung von Fr. 72'150.--. Es ist daher nachvollziehbar und jedenfalls nicht willkürlich, wenn diesem die Möglichkeit der Anfechtung der für ihn nachteiligen Quartierplanfestsetzung beim Baurekursgericht eröffnet wurde. Diese spezielle Konstellation ist in § 61 AbtrG nicht geregelt, weshalb kein Abweichen von einer klaren und eindeutigen Zuständigkeitsregel vorliegt.