Citation: 2C_249/2022 E. B

Mit Verfügung vom 3. September 2021 lehnte die SGV eine (weitere) Schadenvergütung ab. Der Schaden sei am 14. Juli 2021 besichtigt worden. Dabei sei festgestellt worden, dass beim Kamin und den Dachfenstern Wasser eingedrungen sei. Es seien jedoch keine Eternitelemente verschoben worden. Schäden, die durch Eindringen von Regen- und Schneewasser durch Dach, Wände und Fenster entstünden, seien keine Elementarschäden im Sinne des Gesetzes. Weiter hätten ihre Abklärungen ergeben, dass die Farbabplatzungen am Eternitdach nicht auf ein Elementarereignis, wie zum Beispiel Hagel, zurückzuführen seien. Schäden, die durch Altern, Verwitterung oder Abnützung entstünden, seien nicht ersatzpflichtig. Die gegen diese Verfügung erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn mit Urteil vom 23. Februar 2022 ab.