Citation: 1P.467/2003 27.11.2003 E. 6

In Bezug auf die Vergewaltigung in der Ehe hält das Obergericht fest, sowohl die Geschädigte wie der Beschwerdeführer hätten ihre jeweiligen Versionen des Sachverhalts im Kern stets gleich geschildert, wobei die Aussagen auf beiden Seiten nicht widerspruchsfrei seien. Es prüfte sodann auch die unterschiedlichen Darstellungen verschiedener Geschehnisse im Vorfeld und nach der umstrittenen Vergewaltigung. Gesamthaft bestanden für das Obergericht keine Zweifel an der Glaubwürdigkeit der Geschädigten. Vorab ist auf die einzelnen Elemente der Beweiswürdigung einzugehen. Dabei ist der Einfachheit halber dem Aufbau des obergerichtlichen Urteils zu folgen.