Citation: 9C_261/2023 E. 5.6

5.6. Die Auskunft ("Ruling") der Steuerverwaltung des Kantons Obwalden, auf die sich die Beschwerdeführerin beruft, ändert hieran nichts. Die Vorinstanz hat hierzu festgehalten, dass sich die Steuerverwaltung des Kantons Obwalden in Bezug auf den Kaufpreis bzw. Einbringungswert nicht vorgängig habe festlegen wollen und der Wert der Beteiligung "nicht der Hauptgegenstand" der Auskunft gewesen sei (vgl. angefochtener Entscheid E. 3.3.2). In der Tat hatte die Steuerverwaltung des Kantons Obwalden eine vorgängige Fixierung der Bewertungsmethode sowie des Kapitalisierungssatzes von 10 % ausdrücklich abgelehnt (vgl. Schreiben der H.________ AG an die Steuerverwaltung des Kantons Obwalden vom 16. Oktober 2013 Ziff. 7). Demnach durfte die Beschwerdeführerin nicht guten Glaubens davon ausgehen, dass die Steuerverwaltung des Kantons Obwalden den Kaufpreis von Fr. 5'050'000.- nicht hinterfragen würde. Fehlt es bereits an der Vertrauensgrundlage, braucht nicht erörtert zu werden, inwiefern die Auskunft der Steuerverwaltung des Kantons Obwalden die für die Veranlagung der streitbetroffenen Steuerperiode zuständige Steuerverwaltung des Kantons Schwyz (vgl. Art. 105 Abs. 3 DBG) binden konnte.