Citation: 2C_384/2024 E. 2.5

2.5. Ein anderweitiger Bewilligungsanspruch wird nicht in vertretbarer Weise geltend gemacht und ist auch nicht offensichtlich (vgl. E. 2.1 hiervor). Aus der Beziehung zu seiner minderjährigen Tochter kann der Beschwerdeführer bereits deshalb nichts zu seinen Gunsten ableiten, weil die Berufung auf den Schutz des Familienlebens gemäss Art. 8 Ziff. 1 EMRK voraussetzt, dass der jeweilige Familienangehörige in der Schweiz aufenthaltsberechtigt ist (vgl. u.a. BGE 143 I 21 E. 5.1; Urteil 2C_441/2018 vom 17. September 2018 E. 1.2.1). Dies ist vorliegend nicht der Fall, zumal die Tochter des Beschwerdeführers zusammen mit ihrer Mutter im Ausland lebt. Im Übrigen kann der Beschwerdeführer, der sich erst seit September 2019 in der Schweiz aufhält, aus BGE 144 I 266 und der darin aufgestellten Vermutung, dass eine ausländische Person nach einem zehnjährigen rechtmässigen Aufenthalt als integriert gelten könne (vgl. dort E. 3.9), keinen Bewilligungsanspruch gestützt auf den Schutz des Privatlebens (Art. 8 Ziff. 1 EMRK und Art. 13 Abs. 1 BV) ableiten. Besondere Umstände, wonach in seinem Fall - trotz kürzerer Aufenthaltsdauer - eine besonders ausgeprägte Integration vorliegen soll (vgl. hierzu BGE 149 I 207 E. 5.3), werden nicht substanziiert dargetan. Der Umstand, dass der Beschwerdeführer, wie er behauptet, über eine Vollzeitanstellung verfüge, keine Sozialhilfe beziehe und nicht verschuldet sei, genügt nicht, um eine über eine normale Integration hinausgehende Verwurzelung bzw. eine besonders intensive Verbindung zur Schweiz darzutun.