Citation: 6B_1178/2018 E. 1.4

1.4. Der Beschwerdeführer zeigt nicht auf, inwiefern die Vorinstanz den Sachverhalt willkürlich festgestellt oder Beweise offensichtlich falsch bzw. nicht gewürdigt haben soll. Indem er sich darauf beschränkt, den angefochtenen Entscheid als willkürlich zu bezeichnen, erschöpft sich seine Beschwerde in appellatorischer Kritik, auf welche das Bundesgericht nicht eintritt. Seine Behauptungen, er sei während bloss Sekundenbruchteilen unaufmerksam gewesen und habe die Strassenmitte nur wenig überschritten, sind zur Belegung von Willkür in den wesentlichen vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen, wonach das Fahrzeug des Beschwerdeführers zumindest so weit über die Strassenmitte geriet, dass eine Frontalkollision nur durch ein Brems- und Ausweichmanöver habe verhindert werden können, ohnehin ungeeignet. Ferner kann dem Beschwerdeführer nicht gefolgt werden, wenn er vorbringt, er habe die Strassenmitte mangels eingezeichneter Mittellinie nicht erkennen können, nachdem er vor Vorinstanz ausführte, man sehe die Mitte einer Strasse auch ohne eine solche (vgl. Einvernahmeprotokoll vom 19. Juli 2018, S. 7). Da die Vorinstanz ihre Feststellungen rechtsgenügend auf die Aussagen der Zeugen stützt und der Beschwerdeführer nichts vorbringt, was diesen augenfällig entgegen stehen soll und er überdies nicht bestreitet, dass er auf die Gegenfahrbahn geriet und ihm das entgegenkommende Fahrzeug ausweichen musste, war die Vorinstanz nicht gehalten, zusätzlich einen Augenschein durchzuführen.