Citation: 9C_264/2014 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz stellt sich auf den Standpunkt, es sei nicht über den Anspruch auf ein Todesfallkapital, sondern auf eine einmalige Abfindung im Sinne von Art. 44 Abs. 2 Satz 1 VRAB zu entscheiden. Art. 49 f. VRAB seien hingegen nicht massgebend. Der Anspruch auf Todesfallkapital scheitere ausserdem schon daran, dass Art. 49 Abs. 1 VRAB nur Versicherte, nicht aber - wie hier - Rentenbezüger betrifft. C.________ habe im Zeitpunkt seines Todes eine Altersrente der PUBLICA bezogen. Die Beschwerdegegnerin habe Anspruch auf eine Abfindung (Art. 44 Abs. 2 Satz 1 VRAB), gemäss Art. 50 VRAB die Hälfte des Altersguthabens im Zeitpunkt des Todes der versicherten Person. Altersrentner besässen jedoch kein Altersguthaben mehr, da dieses zur Finanzierung der Rente verwendet wurde. Dies sei jedoch nicht ausschlaggebend, da die zur Diskussion stehende Hinterlassenenleistung durch eine vom Arbeitgeber übernommene Risikoprämie bezahlt wurde. Art. 44 Abs. 1 VRAB beschränke den Anspruch auf eine einmalige Abfindung nicht auf überlebende Ehegatten von versicherten Personen, weshalb auch überlebende Ehegatten von Altersrentenbezügern anspruchsberechtigt seien. Hinzu komme, dass Art. 44 VRAB Art. 19 BVG nachgebildet sei. Diese Bestimmung treffe keine Unterscheidung zwischen Hinterlassenen von Versicherten und Altersrentenbezügern. Art. 50 VRAB sei im Hinblick darauf, dass bei einem Altersrentenbezüger ein Altersguthaben als Bemessungsgrundlage fehlt, auszulegen. In Betracht falle nur das Altersguthaben im Zeitpunkt der Pensionierung als Berechnungsbasis.