Citation: 5A_677/2014 E. A

Mit Beschluss vom 10. August 1995 errichtete die damals zuständige Vormundschaftsbehörde der Stadt Zürich für A.________ (geb. 1950) eine Beistandschaft nach Art. 394 aZGB. Anlass dazu gab ein Schreiben der Sozialberatung Altstetten-Zürich, welche unter anderem ausführte, dass A.________ bereits seit 1986 durch das Fürsorgeamt betreut werde, sie wegen eines psychischen Leidens eine IV-Rente beziehe, sie in der Vergangenheit verschiedentlich und teilweise längere Zeit psychiatrisch hospitalisiert gewesen und in der Regelung ihrer Angelegenheiten ungenügend selbständig sei. Zudem äusserte auch A.________ den Wunsch, bei der Erledigung der finanziellen und administrativen Angelegenheiten von einem Beistand Hilfe zu erhalten. Am 10. Januar 2008 hob die Vormundschaftsbehörde der Stadt Zürich die Beistandschaft auf Antrag von A.________ auf. Nachdem A.________ mit Schreiben vom 3. sowie 24. September 2009 und anlässlich einer persönlichen Anhörung um die Rückgängigmachung der aufgehobenen Beistandschaft ersucht hatte, errichtete die Vormundschaftsbehörde der Stadt Zürich am 29. Oktober 2009 für A.________ nunmehr eine Beistandschaft nach Art. 392 Ziff. 1 und Art. 393 Ziff. 2 aZGB und beauftragte den eingesetzten Beistand nebst der allgemeinen Wahrung der Interessen von A.________ mit deren Vertretung bei der Regelung der finanziellen und administrativen Angelegenheiten, mit der Verwaltung der Einkünfte und des Vermögens unter Beachtung von Art. 419 aZGB sowie mit der Besorgung von hinreichender persönlicher, medizinischer und sozialer Betreuung und soweit erforderlich geeigneter Unterkunft.