Citation: 1C_282/2021 E. 7.3

7.3. Die Beschwerdeführer stellen eine gewässerschutzrechtliche Bestandesgarantie im Rahmen der Erweiterung in Abrede und verlangen vor Bundesgericht eine Beurteilung des Gewässerraums gemäss Art. 41a GSchV. Dabei weisen sie auf die Hochwassergefahr beim Brandeggbach im betroffenen Abschnitt gemäss der aktuellen Naturgefahrenkarte des Kantons Schwyz hin. Sie behaupten, die minimale Breite des Gewässerraums betrage 11 m (Art. 41a Abs. 2 lit. a GSchV); hinzu kommen müsse eine Verbreiterung wegen der Hochwassergefahr um 50 % (Art. 41a Abs. 3 lit. a GSchV). Sinngemäss bestreiten sie die Standortgebundenheit der Deponie-Erweiterung gemäss Art. 41c Abs. 1 GSchV. Diesen Rügen ist im Folgenden nachzugehen. In der Eingabe vom 2. November 2021 wird auf ein Unwetter vom 25. Juli 2021 hingewiesen, das den Brandeggbach habe überlaufen lassen. Dabei handelt es sich um unzulässige Noven (vgl. dazu BGE 143 V 19 E. 1.2 mit Hinweisen).