Citation: 2C_378/2022 E. A

A.a. A.________ (geb. 1980), nordmazedonischer Staatsangehöriger, reiste am 26. Oktober 2002 im Rahmen des Familiennachzugs in die Schweiz ein. Am 8. November 2002 erhielt er im Kanton Aargau eine Aufenthaltsbewilligung zwecks Verbleibs bei seiner niederlassungsberechtigten nordmazedonischen Ehefrau B.________ (geb. 1984). Die Aufenthaltsbewilligung wurde in der Folge jeweils verlängert, letztmals bis am 31. Oktober 2019. Aus der Ehe gingen die gemeinsamen Kinder C.________ (geb. 2003) und D.________ (geb. 2004) hervor, welche ebenfalls nordmazedonische Staatsangehörige und wie ihre Mutter im Besitz der Niederlassungsbewilligung sind. A.b. Mit Strafbefehl des Bezirksamts Lenzburg vom 6. November 2007 wurde A.________ wegen Nichtabgabe von Fahrzeugausweis und Kontrollschildern trotz behördlicher Aufforderung zu einer Geldstrafe von 10 Tagessätzen à Fr. 60.-- verurteilt, bedingt aufgeschoben bei einer Probezeit von zwei Jahren und einer Busse von Fr. 500.--. Das Bezirksamt Aarau verurteilte ihn mit Strafbefehl vom 3. Dezember 2007 wegen Inverkehrbringens eines Fahrzeugs in nicht vorschriftsgemässem Zustand zu einer Busse von Fr. 100.--. Daraufhin ermahnte ihn das Migrationsamt des Kantons Aargau am 20. Dezember 2007 unter Androhung der Prüfung von ausländerrechtlichen Massnahmen, sich künftig wohl zu verhalten. Zwischen dem 28. Januar 2008 und dem 9. März 2020 wurde A.________ mit insgesamt 32 Strafbefehlen und 2 Strafverfügungen wegen zahlreicher Strassenverkehrsdelikte, Verfügung über mit Beschlag belegte Vermögenswerte, mehrfachen Ungehorsams als Schuldner im Betreibungs- und Konkursverfahren, Vergehens im Sinn von Art. 87 des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlassenenversicherung vom 20. Dezember 1946 (AHVG; SR 831.10), Veruntreuung, Inumlaufsetzen falschen Geldes sowie geringfügigen Betrugs zu Bussen von insgesamt Fr. 5'790.-- sowie Geldstrafen von gesamthaft 260 Tagessätzen verurteilt. A.c. Am 23. Januar 2019 verurteilte das Obergericht des Kantons Aargau A.________ wegen mehrfacher Veruntreuung, einfacher Körperverletzung, mehrfachen Ungehorsams als Schuldner im Betreibungs- und Konkursverfahren sowie mehrfacher Strassenverkehrsdelikte zu einer Freiheitsstrafe von 20 Monaten, wovon zwölf Monate bei einer Probezeit von vier Jahren bedingt aufgeschoben wurden, einer Geldstrafe von 10 Tagessätzen à Fr. 70.-- sowie einer Busse von Fr. 1'000.--. A.d. Gegen einen weiteren Strafbefehl vom 20. Juli 2020, mit welchem ihn die Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau wegen Misswirtschaft, Unterlassung der Buchführung, Gläubigerschädigung sowie Betrugs zu einer Freiheitsstrafe von sechs Monaten verurteilt hatte, erhob der Beschwerdeführer am 23. Juli 2020 Einsprache. Das Hauptverfahren ist vor dem Bezirksgericht Lenzburg hängig. A.e. Beim Betreibungsamt S.________/AG, wo A.________ von Anfang 2009 bis zu seinem Wegzug Mitte 2010 und dann wieder ab Anfang 2014 wohnhaft war, waren per 21. November 2021 gegen ihn 62 Verlustscheine im Umfang von zusammengezählt Fr. 116'284.94, bei sechs offenen Betreibungen ohne Rechtsvorschlag über zusammengezählt Fr. 24'144.30 und 17 Forderungen mit laufender Pfändung über ursprünglich Fr. 46'753.41 registriert. Zusätzlich waren in T.________/AG, wo er von Mitte 2010 bis Ende 2013 wohnhaft war, per 23. November 2021 34 nicht getilgte Verlustscheine aus Pfändungen im Umfang von zusammengezählt Fr. 99'198.30 gegen ihn verzeichnet.