Citation: U 45/01 26.09.2001 E. 4

4.- Es ist unbestritten und erstellt, dass der Beschwerdeführer von einem Asthma bronchiale betroffen ist. Erkrankungen der Atmungsorgane stellen eine Berufskrankheit im Sinne von Art. 9 Abs. 1 UVG dar, wenn sie ausschliesslich oder vorwiegend durch Arbeiten in Stäuben von Baumwolle, Hanf, Flachs, Getreide und Mehl von Weizen und Roggen, Enzymen, Schimmelpilzen verursacht worden sind (Ziffer 2 lit. b des Anhangs 1 zur UVV). Im Zusammenhang mit einer Tätigkeit als Gipser kommt eine überwiegende Verursachung oder Verschlimmerung (BGE 117 V 354) der Beschwerden durch Arbeiten in Schimmelpilzexposition in Frage. Dafür bestehen jedoch, wie das kantonale Gericht unter Bezugnahme auf den Bericht der Dermatologischen Klinik U.________ vom 1. Juni 1994, das Gutachten der Klinik D.________ vom 28. November 1997 und die Stellungnahme des Dr. med. O.________ vom 6. Juli 1998 mit zutreffender Begründung dargelegt hat, keine hinreichenden Anhaltspunkte. Dies wird denn auch in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde nicht bestritten.