Citation: 1C_460/2012 E. 3.3

3.3. Schliesslich rügt der Beschwerdeführer eine Verletzung des rechtlichen Gehörs, weil seine Eltern nicht als Zeugen einvernommen wurden. Mit ihrer Aussage hätte nachgewiesen werden können, dass die Fläche schon vor dem Jahr 1979 als Weidfläche bewirtschaftet und regelmässig ausgeholzt worden sei. Die Annahme des Verwaltungsgerichts, die Zeugen hätten sich an die Zeit vor 1979 nicht erinnern können, sei abwegig, weil im Jahr 1980 der Weidstall gebaut worden sei. Insofern könne der Zeitabschnitt vor und nach Erstellung des Weidstalls in der Erinnerung klar unterschieden werden. Das Verwaltungsgericht stellte jedoch nicht nur das Erinnerungsvermögen der Zeugen in Frage, sondern ging auch davon aus, dass den Aussagen der Zeugen, als Eltern des Beschwerdeführers, ein geringer Beweiswert zukomme. Selbst wenn sie die Darlegungen ihres Sohns bestätigen sollten, würde dies nichts am Beweisergebnis ändern, da aufgrund der von der A.________ AG ausgewerteten Luftaufnahmen von einer geschlossenen Wald-Gebüsch-Vegetation auf der Parzelle im Jahr 1979 auszugehen sei. Nach ständiger Rechtsprechung liegt keine Verletzung des rechtlichen Gehörs vor, wenn ein Gericht auf die Abnahme beantragter Beweismittel verzichtet, weil es auf Grund der bereits abgenommenen Beweise seine Überzeugung gebildet hat und ohne Willkür in vorweggenommener Beweiswürdigung annehmen kann, dass seine Überzeugung durch weitere Beweiserhebungen nicht geändert würde (BGE 136 I 229 E. 5.3 S. 236 mit Hinweisen). Dies ist im Folgenden, im Zusammenhang mit den Sachverhaltsrügen des Beschwerdeführers, näher zu prüfen.