Citation: 5A_482/2022 E. 3

Der Ehemann rügt in seiner - insgesamt rudimentär gehaltenen - Beschwerde, das Obergericht sei in offensichtlichem Widerspruch zu den erstellten Tatsachen davon ausgegangen, dass die behauptete Vereinbarung über monatliche Unterhaltsbeiträge von Fr. 20'000.-- nicht glaubhaft sei, obschon die Behauptung der Ehefrau, die überwiesenen Fr. 56'000.-- seien Akonto-Freizügigkeitsleistung geleistet worden, noch weniger glaubhaft sei. Willkür in der Beweiswürdigung liegt erst vor, wenn das Gericht den Sinn und die Tragweite eines Beweismittels offensichtlich nicht erkannt, ohne vernünftigen Grund ein entscheidendes Beweismittel ausser Acht gelassen oder aus den vorhandenen Beweismitteln unhaltbare Schlüsse gezogen hätte, während keine Willkür gegeben ist, wenn die von gezogenen Schlüsse nicht mit der eigenen Darstellung der beschwerdeführenden Partei übereinstimmen (BGE 136 III 552 E. 4.2; 137 III 226; 140 III 264 E. 2.3; 143 IV 241 E. 2.3.1). Der Ehemann tut nicht ansatzweise dar, inwiefern eines dieser Elemente gegeben wäre. Der blosse Verweis, die Ausführungen der Gegenpartei zum Grund der Zahlung von insgesamt Fr. 56'000.-- seien wenig glaubhaft, ist nicht geeignet, den Abschluss einer mündlichen Vereinbarung über einen monatlichen Unterhaltsbeitrag von Fr. 20'000.-- zu belegen.