Citation: 1A.208/2000 16.08.2000 E. 1

1.- a) Wer Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhebt, hat eine Beschwerdeschrift einzureichen, welche konkrete Begehren (Anträge) und deren Begründung enthalten muss (Art. 108 Abs. 2 OG). Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung sind an Begehren und Begründung einer Verwaltungsgerichtsbeschwerde keine allzu hohen Anforderungen zu stellen. Dies gilt insbesondere dann, wenn der Beschwerdeführer wie im vorliegenden Fall nicht anwaltlich vertreten ist (vgl. zur staatsrechtlichen Beschwerde BGE 109 Ia 217 E. 2b S. 226). Erforderlich ist jedoch eine sachbezogene Begründung; es muss aus der Beschwerdeschrift ersichtlich sein, in welchen Punkten und weshalb der angefochtene Entscheid beanstandet wird (BGE 118 Ib 134 E. 2 S. 135 f.). Genügt eine Eingabe diesen Anforderungen nicht, tritt das Bundesgericht auf die Beschwerde nicht ein. Die Begründungspflicht ist Ausfluss der allgemeinen Mitwirkungspflicht einer Partei. Zwar prüft das Bundesgericht im Verfahren der Verwaltungsgerichtsbeschwerde Rechtsfragen grundsätzlich frei. Es ist aber nicht gehalten, von sich aus umfassend nach Argumenten zu suchen, die für das Rechtsbegehren des Beschwerdeführers sprechen, wenn sie nicht ins Auge springen und nach den Sachverhaltsfeststellungen auch nicht naheliegen. In Rechtshilfefällen ist es daher nicht verpflichtet, nach weiteren der Rechtshilfe allenfalls entgegenstehenden Gründen zu forschen, die aus der Beschwerde nicht hervorgehen (BGE 112 Ib 576 E. 3 S. 586). b) Sinngemäss beantragt der Beschwerdeführer mit den gestellten Rechtsbegehren die Aufhebung des angefochtenen Entscheids. Die Begründung der Beschwerde ist in der einzig beachtlichen deutschen Fassung der Beschwerdeschrift (vgl. Art. 30 OG) schwer verständlich. Aus ihr ist jedoch ersichtlich, dass der Beschwerdeführer die Angaben über den vorgeworfenen Sachverhalt im russischen Rechtshilfeersuchen bestreitet sowie jeden Zusammenhang zwischen dem in Russland untersuchten Sachverhalt und den beiden Konten, deren Unterlagen übermittelt werden sollen. Weiterhin kritisiert der Beschwerdeführer offenbar das russische Verfahren. Er setzt sich einzig mit der Schlussverfügung der Bezirksanwaltschaft auseinander. Er wiederholt weitgehend dieselben Argumente wie vor Obergericht, obwohl dieses seine Vorbringen eingehend behandelt hat. Mit diesen Ausführungen des Obergerichts setzt er sich nicht ausdrücklich auseinander, was zu einer gültigen Beschwerdebegründung gehören würde (BGE 118 Ib 134). Ob und wieweit angesichts des Vorstehenden auf die Beschwerde eingetreten werden kann, kann letztlich offen bleiben, da die irgendwie erkennbaren Beanstandungen, wie im Folgenden zu zeigen ist, jedenfalls unbegründet sind. Soweit auf die Beschwerde eingetreten wird, ist der Art der Begründung jedoch bei der materiellen Überprüfung des angefochtenen Entscheids Rechnung zu tragen. c) Die vom Beschwerdeführer am 2. August 2000 eingereichten Unterlagen sind nach Ablauf der Beschwerdefrist (vgl. Art. 106 Abs. 1 OG) eingereicht worden und daher unbeachtlich. d) Soweit der Beschwerdeführer Ausführungen über die (fehlende) Zuständigkeit der russischen Behörden zur Beschlagnahme seines Kontos macht, kann auf diese von vornherein nicht eingetreten werden. Sie sprengen den Streitgegenstand, da in der Schlussverfügung nur die Herausgabe von Unterlagen angeordnet wird. Ebenso wie in der vorangegangenen Zwischenverfügung ist darin von einer Herausgabe der Vermögenswerte keine Rede.