Citation: 2C_164/2022 E. 6

Gemäss verbindlicher Sachverhaltsfeststellung hat der Beschwerdeführer im März 2016 seine Ehefrau nach Deutschland begleitet und ist anschliessend bis im Sommer 2019 für verschiedene Aufenthalte in die Schweiz zurückgekehrt. In der vorliegenden Konstellation gilt es zu prüfen, ob die Besuche in der Schweiz ausreichen, um den Ablauf der Frist zu unterbrechen, oder ob sie als bloss vorübergehende Aufenthalte zu qualifizieren sind, welche den Ablauf der Frist von Art. 61 Abs. 2 Satz 1 AIG nicht zu hindern vermögen (E. 4.2). Der Beschwerdeführer hatte während der fraglichen Zeitspanne nach dem 23. Oktober 2018 seinen Lebensmittelpunkt zusammen mit seiner damaligen Ehefrau seit geraumer Zeit in Deutschland und ist jeweils zu Geschäfts- und Besuchszwecken in die Schweiz zurückgekehrt. Solche Aufenthalte reichen aufgrund der dargelegten Rechtsprechung (vorne E. 4.2) nicht aus, um die sechsmonatige Frist zu unterbrechen, weshalb die Vorinstanz in zutreffender Weise davon ausgegangen ist, dass die Aufenthaltsbewilligung des Beschwerdeführers erloschen ist.