Citation: 5A_740/2014 E. 4.2

4.2. Zum Inhalt und zum ursprünglichen Zweck der im Grundbuch als "Wegrecht" eingetragenen Dienstbarkeit hat das Obergericht gestützt auf den Kaufvertrag vom 22. November 1920 als Erwerbsgrund festgehalten, der Weg habe zu Fuss oder mit Fahrzeugen als Zugang zum Haus (damals Nr. xxx a) auf dem Grundstück Nr. xxx dienen sollen. Aus dem Plan, der integrierender Bestandteil des Dienstbarkeitsvertrags gebildet habe und damit auch für die Auslegung zu berücksichtigen sei, ergebe sich erstens, dass es damals nur diesen einen Weg gegeben habe, und zweitens, dass vom A.________weg über das Wegrecht auf dem Grundstück Nr. yyy (entlang dessen nördlichen Marche) der Zugang zum Haus Nr. xxx a habe erfolgen sollen (E. V/12.2 und E. V/12.3 S. 14 des angefochtenen Entscheids).