Citation: 6B_953/2013 E. 1.3

1.3. In welchem Zustand sich der Beschwerdegegner aufgrund der Verletzungen befand, ist eine Tatfrage. Rechtsfrage ist, ob die Vorinstanz den Begriff der Lebensgefahr im Sinne von Art. 122 Abs. 1 StGB richtig ausgelegt und angewendet hat. Der Beschwerdeführer hätte darlegen müssen, dass die auf die Spitalberichte gestützten Tatsachenfeststellungen der Vorinstanz offensichtlich unrichtig im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG oder willkürlich im Sinne von Art. 9 BV sind. Indem er ausführt, wie die Berichte seiner Ansicht nach zu verstehen sind, vermag er nicht aufzuzeigen, dass die vorinstanzliche Würdigung schlechterdings unhaltbar ist. Gleiches gilt für sein Vorbringen, drei Tage nach dem Vorfall sei ein Interview mit dem Beschwerdegegner in der Presse erschienen, weshalb dieser nicht lebensgefährlich verletzt gewesen sein könne (zur Willkür BGE 138 I 305 E. 4.3 mit Hinweis).