Citation: 6B_938/2024 E. 5.1

5.1. Der Beschwerdeführer rügt eine willkürliche Sachverhaltsfeststellung. Die Vorinstanz nehme eine willkürliche Beweiswürdigung des von ihm am 19. Juni 2024 eingereichten Privatgutachtens "Biomechanische Beurteilung der Arbeitsgruppe für Unfallmechanik vom 4. April 2024" vor, wenn sie festhalte, dieses liefere keinen Mehrwert, zugleich jedoch kein amtliches Gutachten in Auftrag gebe. Sodann habe die Vorinstanz die Frage, wann und wie die aktenkundige Knieverletzung des Beschwerdeführers entstanden ist, mangelhaft geklärt. Bei Durchsicht der vorinstanzlichen Urteilsbegründung bleibe unerfindlich, wo sich der Beschwerdeführer die Knieverletzung zugezogen haben sollte. Das Verletzungsbild lasse sich gemäss Gutachten ohne Weiteres mit der Schilderung des Beschwerdeführers vereinbaren. Aus den Akten gehe nicht hervor, dass sich der Beschwerdeführer die Knieverletzung andernorts zugezogen hätte. Ebenso willkürlich seien die Feststelllungen der Vorinstanz betreffend den genauen Ort der zweiten Begegnung, wobei es für die Art der erlittenen Knieverletzung ohnehin unerheblich sei, ob die zweite Begegnung etwas weiter oben oder unten auf der gleichen Strasse erfolgt war. Willkür in der Beweiswürdigung liege schliesslich auch deshalb vor, weil sie sich auf die Aussagen der Beschwerdegegnerin 1 stütze. Die Knieverletzung sei im Polizeirapport festgehalten. Wenn die Vorinstanz nun mutmasse, der Eintrag sei erst später erfolgt, so sei eine solche unbewiesene Mutmassung willkürlich.