Citation: 8C_120/2016 E. 4

Das kantonale Gericht hat in umfassender Würdigung der medizinischen Akten, insbesondere gestützt auf das Gutachten des Dr. med. B.________, FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 31. März 2014 für das Bundesgericht grundsätzlich verbindlich festgestellt, dass es im massgebenden Zeitraum zu keiner wesentlichen Veränderung des Gesundheitszustandes der Versicherten gekommen ist. Was die Beschwerdeführerin gegen diese Feststellung vorbringt, vermag sie nicht als bundesrechtswidrig erscheinen zu lassen. Auf ein im Verfahren nach Art. 44 ATSG eingeholtes Gutachten ist rechtsprechungsgemäss abzustellen, wenn nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen (BGE 135 V 465 E. 4.4 S. 470). Der Gutachter hat nachvollziehbar dargelegt, weshalb er die im Bericht des Dr. med. C.________, FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 20. Oktober 2013 und im Austrittsbericht der Psychiatrischen Klinik D.________ vom 22. November 2013 gestellte Diagnose einer rezidivierenden depressiven Störung, gegenwärtig schwere Episode mit psychotischen Symptomen (ICD-10: F33.3) nicht bestätigen kann. Wenn Dr. med. C.________ in seinem Bericht vom 14. August 2014 an der von ihm gestellten Diagnose festhält, so stellt dies noch kein Indiz im Sinne der Rechtsprechung gegen die Zuverlässigkeit der Expertise dar. Im Weiteren hat der Gutachter ausführlich und überzeugend begründet, weshalb er das Resultat der Depressionsskala nach Hamilton im konkreten Fall nicht als aussagekräftig erachtet. Durfte die Vorinstanz somit ohne damit Bundesrecht zu verletzten auf einen unveränderten Gesundheitszustand schliessen, so ist nicht zu beanstanden, dass sie die Abweisung des Neuanmeldungsgesuchs durch die IV-Stelle bestätigt hat.