Citation: 1A.41/2003 12.09.2003 E. 1

1.1 Nach Art. 34 Abs. 1 RPG ist die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ans Bundesgericht zulässig gegen Entscheide letzter kantonaler Instanzen über Entschädigungen als Folge von Eigentumsbeschränkungen, über die Zonenkonformität von Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzone sowie über Bewilligungen im Sinne der Art. 24 - 24 d RPG. Das Kantonsgericht befasste sich im angefochtenen Entscheid nicht mit der raumplanungsrechtlichen Zulässigkeit der umstrittenen Dachsanierung, welche offensichtlich gegeben ist. Gegenstand des Verfahrens war einzig, ob diese mit dem kommunalen und kantonalen Baurecht vereinbar sei, und kam zum Schluss, dass dies nicht der Fall sei, weshalb sie rückgängig zu machen und der rechtmässige Zustand wieder herzustellen sei. Angefochten ist somit kein Entscheid im Sinne von Art. 34 Abs. 1 RPG, weshalb die Verwaltungsgerichtsbeschwerde nicht zulässig ist (vgl. e contrario BGE 129 II 321 E. 1.1 mit Hinweisen). Dies schadet dem Beschwerdeführer dann nicht, wenn die Beschwerde als staatsrechtliche Beschwerde entgegengenommen werden kann, wie er dies für den Fall der Unzulässigkeit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde ausdrücklich verlangt. 1.2 Der Beschwerdeführer ist durch die Wiederherstellungsverfügung in seinen rechtlich geschützten Interessen berührt und hat ein aktuelles und praktisches Interesse an der Beschwerde (Art. 88 OG). Er macht die Verletzung des rechtlichen Gehörs und wenigstens sinngemäss der Eigentumsgarantie sowie eine willkürliche Anwendung des kantonalen Baurechts geltend, wozu er befugt ist. Die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen geben zu keinen Bemerkungen Anlass, sodass auf die Beschwerde, unter dem Vorbehalt gehörig begründeter Rügen (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG; BGE 127 I 38 E. 3c; 125 I 492 E. 1b; 122 I 70 E. 1c), grundsätzlich einzutreten ist. 1.3 Der Beschwerdeführer wirft allen Instanzen eine Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Gehörs vor, weil sie seinen Antrag auf Durchführung einer Ortsschau abgelehnt hätten. Anfechtungsobjekt kann indessen einzig der Entscheid des Kantonsgerichts sein (Art. 86 Abs. 1 OG). Auf die Beschwerde ist daher insoweit nicht einzutreten, als sie sich gegen die Verfügungen der Vorinstanzen richtet.