Citation: 2C_980/2018 E. 2

Die Vorinstanz geht ohne nähere Begründung von der Anwendbarkeit des Abkommens vom 21. Juni 1999 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft einerseits und der Europäischen Gemeinschaft und ihren Mitgliedstaaten andererseits über die Freizügigkeit (Freizügigkeitsabkommen, FZA; SR 0.142.112.681) aus, da der Beschwerdeführer kroatische Staatsangehörigkeit habe (vgl. E. 2 des Entscheids vom 23. September 2018). Die vorinstanzliche Auffassung ist im Ergebnis nicht zu beanstanden, da aus dem angefochtenen Entscheid ebenso hervor geht, dass der Beschwerdeführer in der Schweiz einer selbständigen Erwerbstätigkeit nachgeht. Folglich ergibt sich ein Recht auf Aufenthalt des Beschwerdeführers aus Art. 4 FZA in Verbindung mit Art. 12 Ziff. 1 Anhang I FZA.