Citation: 2C_835/2019 E. 1.1

1.1. A.________ (geboren 1980) ist deutscher Staatsangehöriger. Er reiste am 2. August 2008 in die Schweiz ein und erhielt eine Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA. In seiner Heimat wurde er zwischen 2002 und 2009 insgesamt zehn Mal wegen verschiedener Delikte verurteilt. Auch in der Schweiz wurde er mehrmals strafrechtlich verurteilt (u.a. wegen Diebstahls und sexueller Nötigung) und zuletzt am 28. Mai 2015 wegen versuchter schwerer Körperverletzung etc. mit einer Freiheitsstrafe von drei Jahren, einer Geldstrafe von 200 Tagessätzen zu je Fr. 30.-- und einer Busse von Fr. 1'000.-- bestraft. Zudem wurde eine vollzugsbegleitende ambulante Behandlung angeordnet. In der Folge verweigerte das Amt für Migration und Integration des Kantons Aargau (MIKA) am 5. November 2015 die Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung von A.________ und wies ihn aus der Schweiz weg. Die dagegen erhobenen Rechtsmittel blieben erfolglos; zuletzt wies das Bundesgericht die Beschwerde mit Urteil 2C_831/2016 vom 26. Januar 2017 ab.