Citation: 4A_571/2010 31.01.2011 E. 3

Die Beschwerdeführer richten sich sodann in mehreren Punkten gegen die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen. 3.1 Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Die Feststellung des Sachverhalts kann nur gerügt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels für den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG). "Offensichtlich unrichtig" bedeutet dabei "willkürlich" (BGE 135 III 397 E. 1.5). Die Beschwerdeführer, welche die Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz anfechten wollen, können sich nicht damit begnügen, den bestrittenen Feststellungen eigene tatsächliche Behauptungen gegenüberzustellen oder darzulegen, wie die Beweise ihrer Ansicht nach zu würdigen gewesen wären. Vielmehr haben sie klar und substanziiert aufzuzeigen, inwiefern die gerügten Feststellungen bzw. die Unterlassung von Feststellungen offensichtlich unrichtig sind oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruhen (vgl. BGE 133 II 249 E. 1.4.3; 133 III 393 E. 7.1). Soweit die Beschwerdeführer den Sachverhalt ergänzen wollen, haben sie mit detaillierten Aktenhinweisen darzulegen, dass sie entsprechende rechtsrelevante Tatsachen und taugliche Beweismittel bereits bei den Vorinstanzen prozesskonform eingebracht haben (Urteile 4A_214/2008 vom 9. Juli 2008 E. 1.2, nicht publ. in: BGE 134 III 570; 4A_470/2009 vom 18. Februar 2010 E. 1.2). 3.2 Diese Grundsätze verkennen die Beschwerdeführer in mehrerer Hinsicht: 3.2.1 Sie werfen der Vorinstanz vor, von einem "unzutreffenden und unvollständigen Sachverhalt" ausgegangen zu sein. Der angefochtene Entscheid enthalte keine Feststellungen darüber, wann genau die vier Einstellhallenplätze verkauft worden seien, obwohl aus den Akten der Beschwerdegegnerin klar hervorgehe, dass die Verkäufe am 29. Mai 2008 bzw. am 30. Juni 2008 stattgefunden hätten. Weiter erwähne der angefochtene Entscheid auch nicht, dass die Beschwerdegegnerin "von unterzeichnendem Anwalt nachweislich erstmals am 8. Mai 2008 aufgefordert wurde die Tiefgaragenplätze den Klägern zu veräussern". Dass sie diese Sachverhaltselemente mit entsprechenden Behauptungen und tauglichen Beweismitteln bereits in den vorinstanzlichen Verfahren prozesskonform eingebracht hätten, vermögen die Beschwerdeführer aber nicht darzutun. Ein pauschaler Hinweis auf die im kantonalen Verfahren eingereichten Rechtsschriften ist dazu nicht ausreichend. Auf diese Rüge ist mangels hinreichender Begründung nicht einzutreten. 3.2.2 Schliesslich machen die Beschwerdeführer geltend, dass die austretenden Genossenschafter die Übertragung der Tiefgaragenplätze zur Bedingung für ihren Austritt gemacht hätten. Die gegenteilige Feststellung der Vorinstanz, wonach der Austrittsbeschluss unter keiner Bedingung gestanden habe, sei "haltlos". Auch dieser sachverhaltliche Einwand bleibt gänzlich ohne Begründung, zumal sich die Beschwerdeführer mit der vorinstanzlichen Beweiswürdigung, namentlich mit dem Hinweis auf den Wortlaut des GV-Protokolls und dessen vorbehaltlose Unterzeichnung durch B. X.________, nicht einmal im Ansatz auseinander setzen. Darauf ist ebenfalls nicht einzutreten.