Citation: 9C_380/2022 E. 4.3

4.3. Mit Blick auf das aus rheumatologischer Sicht formulierte ergonomische Anforderungsprofil für leidensangepasste Tätigkeiten (in der Regel leichte bis intermittierend mittelschwere Gewichtsbelastungen, Arbeitshaltung der rechten dominanten oberen Extremität in der Regel unterhalb der Schulterhorizontalen; MEDAS-Gutachten vom 30. Juni 2020) lässt sich das funktionale Leistungsvermögen der Beschwerdeführerin in der aktuellen Tätigkeit einer Spitex-Pflegefachfrau nur aus psychiatrischer Sicht bestmöglich verwerten, nicht aber unter Gesichtspunkten der körperlichen Belastbarkeit. Es ist daher nicht zu beanstanden, dass das kantonale Gericht das Invalideneinkommen anhand des (höheren) Lohns bemessen hat, den die Beschwerdeführerin in der angestammten Tätigkeit einer Berufsbildungsfachfrau erzielen könnte (angefochtenes Urteil E. 8.4.3).