Citation: 6B_210/2007 01.09.2007 E. A

Bei einer Frontalkollision mit ihren Fahrrädern auf einem übersichtlichen 3,65 m breiten Weg wurden am Morgen des 16. Juli 2006 A.________ schwer und X.________ leicht verletzt. Beide erklärten, jeweils genügend rechts gefahren zu sein. In der Folge reichte X.________ gegen A.________ Strafanzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung ein. Gegen X.________ erhob die Staatsanwaltschaft des Kantons Aargau Anklage wegen fahrlässiger schwerer Körperverletzung und Benutzens eines Fahrrads ohne gültige Kennzeichen (Vignette). Die Staatsanwaltschaft des Kantons Aargau stellte am 21. November 2006 das Strafverfahren gegen A.________ auf Antrag des Bezirksamts Bremgarten ein. In der Begründung wurde ausgeführt, aufgrund der Spuren habe die Kollision tatsächlich auf der Fahrbahnseite von A.________ stattgefunden. Ihr könne kein Fehlverhalten rechtsgenüglich nachgewiesen werden. Die Beschwerdekammer in Strafsachen des Obergerichts des Kantons Aargau wies die Beschwerde von X.________ gegen die Einstellungsverfügung am 29. März 2007 ab.