Citation: 1B_395/2021 E. 4.6

4.6. Indem die Vorinstanz einen hinreichenden Tatverdacht für Geldwäscherei zu Unrecht verneinte und die Möglichkeit einer richterlichen Ausgleichseinziehung oder der Zusprechung einer Ersatzforderung als Voraussetzung für die Aufrechterhaltung der Kontensperren zu Unrecht ausschloss, verletzte sie Bundesrecht (Art. 197 Abs. 1 lit. b und Art. 263 Abs. 1 lit. d StPO i.V.m. Art. 70 Abs. 1-2 und Art. 71 Abs. 1 und Abs. 3 StGB). Damit ist die Beschwerde im Eventualstandpunkt gutzuheissen, die Weiterdauer der von der Staatsanwaltschaft verfügten Kontensperren zu bestätigen und der angefochtene Entscheid aufzuheben. Es kann offen bleiben, ob die Vorinstanz Bundesrecht auch noch insofern verletzt hat, als sie auf eine "Beschwerde" gegen eine Beschlagnahme eintrat, die ein Konto betrifft, dessen Inhaber nicht der vorinstanzliche Beschwerdeführer ist und dessen Freigabe er auch nicht beantragte.