Citation: 4C.150/2004 02.08.2004 E. B

Am 13. Februar 1998 gelangte die Klägerin an das Bezirksgericht Visp mit den Rechtsbegehren, (1) der Beklagte habe ihr Fr. 249'345.50 und (2) als Genugtuung Fr. 82'150.-- sowie (3) eine monatliche Dauerrente von Fr. 2'000.-- zu bezahlen. Nach Abschluss des Beweisverfahrens sandte der Bezirksrichter die Akten am 5. November 2003 zur Ausfällung des Urteils an das Kantonsgericht Wallis. In der Schlussverhandlung vom 18. Februar 2003 ergänzte die Klägerin die Rechtsbegehren 1 und 2 mit einer Zinsforderung von 5 % ab Klageeinreichung und hielt daran im Übrigen fest. Der Beklagte anerkannte eine Haftungsquote von 50 % und erklärte sich dementsprechend bereit, der Klägerin EUR 15'282.-- (1/2 Erwerbsausfall von EUR 30'564.--), Fr. 17'500.-- als Genugtuung sowie die Hälfte allfälliger nicht gedeckter Heilungs- und Transportkosten zu bezahlen.