Citation: 1C_241/2015 E. 6.4

6.4. Die Beschwerdeführerin beantragt gestützt auf Art. 76 Abs. 3 FDV, die "veranlassenden Dritten" müssten sich an den Kosten beteiligen. In der Beschwerdebegründung nennt sie dazu einzig das Werk Entsorgung + Recycling Zürich (ERZ) und die Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ). Inwiefern allenfalls die Forchbahn AG als unabhängige Dritte zur Kostentragung beizuziehen wäre, legt die Beschwerdeführerin in ihrer Beschwerdeschrift nicht dar, weshalb darauf auch nicht einzugehen ist (vgl. E. 1.3). Da die von der Beschwerdeführerin als selbständige Kostenpflichtige bezeichneten Einheiten bisher nicht ins Verfahren einbezogen worden sind, käme ohnehin einzig in Betracht, das Verfahren gänzlich von vorne aufzurollen, wie sich das diesfalls aus allgemeinen prozessualen Prinzipien sowie aus dem klaren Wortlaut von Art. 76 Abs. 3 FDV ergäbe. Hierzu besteht jedoch kein Anlass. Das Werk Entsorgung + Recycling Zürich (ERZ) ist organisatorisch eine Dienstabteilung der Stadt Zürich, und die Verkehrsbetriebe Zürich [VBZ] stellen als öffentlich-rechtliche Anstalt eine Verwaltungsabteilung der Stadt Zürich dar. Sie lassen sich damit funktionell und organisatorisch nicht von der Stadt als Hoheitsträgerin unterscheiden. Grundeigentümerin des beanspruchten Bodens im Gemeingebrauch ist die Stadt Zürich mit allen ihren Dienst- und Verwaltungseinheiten, mithin auch mit dem Werk Entsorgung + Recycling Zürich (ERZ) und den Verkehrsbetrieben Zürich (VBZ). Es handelt sich somit nicht um begünstigte unabhängige Dritte, die in Anwendung von Art. 76 Abs. 3 FDV selbständig zur Kostentragung beigezogen werden könnten.