Citation: 2C_98/2024 E. 2.6

2.6. Die kumulativ zu erfüllenden Voraussetzungen von Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG (vgl. E. 2.3 hiervor) sind praxisgemäss restriktiv zu handhaben, da die selbständige Anfechtbarkeit von Zwischenentscheiden grundsätzlich Ausnahmecharakter hat (vgl. BGE 144 III 475 E. 1.2; 134 III 426 E. 1.3.2; Urteile 1C_596/2023 vom 10. November 2023 E. 1.3; 1C_667/2021 vom 16. November 2021 E. 5.2; 4A_566/2020 vom 27. September 2021 E. 2.2.3; GRÉGORY BOVEY, in: Commentaire de la LTF, 3. Aufl. 2022, N. 23 ff. zu Art. 93 BGG). Die Beschwerdeführerin legt nicht rechtsgenüglich dar, inwiefern durch eine allfällige Gutheissung der Beschwerde ein bedeutender Aufwand an Zeit und Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren erspart würde. Das SEM wird einzig zu prüfen haben, ob es seine Zustimmung zur Erteilung einer Härtefallbewilligung an die Beschwerdeführerin geben könne. Das durchzuführende Verfahren erscheint weder mit Blick auf den abzuklärenden Sachverhalt noch auf die sich stellenden Rechtsfragen als besonders komplex. Dass die Beurteilung dieser Angelegenheit einen besonders grossen Aufwand an Zeit und Kosten verursachen würde, der den üblichen Rahmen sprengen würde, ist somit auch nicht offensichtlich. Folglich sind die Voraussetzungen von Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG ebenfalls nicht erfüllt.