Citation: 5A_182/2024 E. 8.1

8.1. Der Beschwerdeführer klagt, dass die Vorinstanz in keiner der berechneten Unterhaltsphasen sein niedrigeres Einkommen und das höhere Einkommen der Kindsmutter angemessen auf B.________ verteile. Nachdem er für Schweizer Verhältnisse zu wenig verdiene, könne es nicht sein, dass er mehr als die Hälfte seines Einkommens abgeben müsse und seine eigenen Lebenshaltungskosten bzw. sein eigenes betreibungsrechtliches Existenzminimum nicht finanzieren kann. Der angefochtene Entscheid sei weder vertret- noch haltbar und stehe zur tatsächlichen Situation im Widerspruch. Bezüglich der Verteilung des Überschusses bemängelt der Beschwerdeführer, dass das Kantonsgericht den Beschwerdegegner gegenüber einem Kind verheirateter Eltern besser stelle, wenn es die obhutsberechtigte Mutter aus der Überschussverteilung ausklammere. Diese Vorgehensweise führe dazu, dass er als unterhaltspflichtiger Elternteil einen höheren Überschuss zu leisten hat, als wenn er verheiratet gewesen wäre. Die Ungleichbehandlung beruhe auf keinerlei sachlichen Gründen und sei im konkreten Fall "noch einschneidender für den Kindsvater". Ausgehend von den in der Beschwerde geforderten Korrekturen rechnet der Beschwerdeführer in der Folge anhand tabellarischer Darstellungen vor, dass er nur in der ersten Phase (16. September 2019 bis 30. Juni 2020) Kinderalimente (von monatlich Fr. 814.--) zahlen könne, in allen späteren Phasen dazu jedoch ausserstande sei, weil er mit seinem Einkommen nicht einmal seinen eigenen Bedarf zu decken vermöge.