Citation: 8C_295/2022 E. 3

Die Vorinstanz erwog im Wesentlichen, das polydisziplinäre (allgemein-internistische, neurologische, psychiatrische, neuropsychologische und rheumatologische) Gutachten der MEDAS Interlaken vom 22. März 2018 und ihre Stellungnahme vom 31. Januar 2019 seien voll beweiswertig. Auf dieses Gutachten könne in Übereinstimmung mit RAD-Ärztin Dr. med. D.________ abgestellt werden. Gestützt darauf sei die Beschwerdeführerin seit April 2011 (Anmeldung bei der IV-Stelle) in ihrer angestammten Tätigkeit als Sekretärin und in einer leidensangepassten Tätigkeit zu maximal 33 % eingeschränkt. Weiter begründete die Vorinstanz einlässlich, weshalb sämtliche Einwände der Beschwerdeführerin an diesem Ergebnis nichts zu ändern vermöchten. Die Vorinstanz kam zum Schluss, dass eine mindestens 40%ige Arbeitsunfähigkeit während eines Jahres damit nicht ausgewiesen sei, womit das Wartejahr nicht erfüllt sei. Eine Berechnung des Invaliditätsgrads erübrige sich daher. Die IV-Stelle habe einen Rentenanspruch somit zu Recht verneint.