Citation: U 82/05 13.03.2006 E. 3

Die Beschwerdeführerin hat mit Schreiben vom 15. November 2004 vom Unfallversicherer verlangt, ihr eine Taggeldabrechnung ohne Anrechnung eines Eigenverdienstes, aber einschliesslich Verzugszins, zuzustellen und den entsprechenden Betrag zu überweisen. Diesem Begehren ist die SUVA in allen Teilen nachgekommen, indem sie am 2. Dezember 2004 die berichtigte und ergänzte Abrechnung zuhanden der Rechtsvertreterin der Post übergab und die Auszahlung veranlasste. Das kantonale Gericht hat hiezu erwogen, damit habe es im Zeitpunkt der Erhebung der Rechtsverzögerungsbeschwerde an einem Streitgegenstand gefehlt, über den der Unfallversicherer förmlich hätte verfügen können. Der Mitteilung vom 2. Dezember 2004 komme überdies materiell Verfügungscharakter zu, weshalb im Zeitpunkt der Beschwerdeerhebung am 3. Dezember 2004 die verlangte Verfügung tatsächlich bereits existiert habe, auch wenn sich die Zustellung mit der Beschwerdeerhebung überschnitten haben sollte. Daher werde auf die Beschwerde nicht eingetreten.