Citation: 6B_645/2018 E. 1.3.11

1.3.11. Nicht gefolgt werden kann dem Beschwerdeführer wenn er behauptet, X.________ habe von seinem Einzelzeichnungsrecht nie Gebrauch gemacht (vgl. Beschwerde Ziff. 11.1 S. 14). Mit der Vorinstanz liegen mehrere Dokumente in den Akten, welche die alleinige Unterschrift von X.________ enthalten (vgl. etwa die Arbeitsverträge, kantonale Akten Staatsanwaltschaft, act. SD MA 02.01.007, 03.01.008, 04.01.007, 05.01.007, 06.01.007, 07.01.007, 08.01.007, 09.01.008; die Offerten an die S.________ AG, kantonale Akten Staatsanwaltschaft, act. AA 52.01.005 ff. und Beilage 5 zur Berufungsbegründung der Privatklägerin vom 18. April 2017). Dass die Vorinstanz die von X.________ unterzeichneten Dokumente, die von den verschiedenen Mitarbeitern getätigten Depositionen, die von X.________ als Geschäftsführer genehmigten internen Reglemente und den Umstand, dass dieser sich im Zivilverfahren gegen die Beschwerdegegnerin 2 und auch sonst sowohl gegenüber Dritten wie auch konzernintern wiederholt selber als Geschäftsführer der Beschwerdegegnerin 2 bezeichnet hat, als weitere Hinweise für dessen weitreichende Kompetenzen und Freiheiten wertet (vgl. angefochtenes Urteil Ziff. 4.8 - 4.11 S. 25 ff.), ist ebenfalls nicht schlechterdings unhaltbar. So untermauern diese Beweismittel fraglos das von E.________, D.________ und X.________ im Vorverfahren noch selbst gezeichnete Bild dessen Geschäftsführereigenschaft. Soweit der Beschwerdeführer in diesem Zusammenhang geltend macht, X.________ habe sich als Geschäftsführer bezeichnet, um mit den Vertretern anderer Konzerne auf Augenhöhe kommunizieren zu können, verkennt er, dass dieser nicht bloss im Aussenverhältnis als Geschäftsführer auftrat bzw. sich als solchen bezeichnete, sondern diesen Titel insbesondere auch im konzerninternen Verhältnis benutzte (vgl. angefochtenes Urteil Ziff. 4.4 S. 24).