Citation: 8C_638/2020 E. 4.3.1

4.3.1. Der RAD hatte in seiner Stellungnahme vom 6. Mai 2018, deren Schlussfolgerungen er am 20. Juni 2019 bestätigt hatte, festgehalten, die Beschwerdeführerin sei in den Jahren 2007 und 2008 zweimalig medizinisch begutachtet worden, wobei die Sachverständigen eine rezidivierende depressive Störung, damals mittelgradiger Episode, sowie eine Agoraphobie mit Panikstörung festgestellt hätten. Die Beschwerdeführerin habe nach den danach durchgeführten medizinischen und beruflichen Eingliederungsmassnahmen wieder zu 50 % arbeitstätig sein können. Gemäss Austrittsbericht der psychiatrischen Dienste vom 21. Dezember 2017 sei eine stationäre Behandlung infolge einer erneuten schweren depressiven Episode nötig geworden, die sich bis Klinikaustritt zurückgebildet habe. Laut deren Verlaufsbericht vom 27. März 2019 liege aktuell eine leichte depressive Symptomatik vor. Aus diesen Auskünften sei zu schliessen, dass der Gesundheitszustand im Vergleich zu demjenigen, der in den medizinischen Gutachten von 2007 und 2008 beschrieben worden sei, im Wesentlichen unverändert geblieben sei.