Citation: 4A_501/2021 E. 6.4

6.4. Die Vorinstanz durfte zusammenfassend ohne Verletzung von Bundesrecht davon ausgehen, die Klägerin habe mit Schreiben vom 2. September 2015 rechtsgültig gemahnt und sei nach Ablauf der Frist mit Schreiben vom 10. September 2015 rechtsgültig vom Vertrag zurückgetreten. Folglich hat die Vorinstanz der Klägerin zu Recht einen Anspruch auf Rückzahlung der geleisteten Anzahlung im Umfang von EUR 357'001.50 zugesprochen. Ebenfalls nicht mehr einzugehen ist damit auf die der Klägerin zugesprochenen Kosten für den Beizug von C.________ im Betrag von GBP 4'756.82 sowie die Materialkosten im Betrag von GBP 56'519.38 und EUR 1'727.60. Denn diesbezüglich rügt die Beklagte einzig, es fehle an einem gültigen Vertragsrücktritt.