Citation: 1P.424/2002 03.12.2002 E. A

G.________ erstattete am 24. Juni 1998 Strafanzeige gegen S.________ und M.________ wegen Erschleichung einer falschen Beurkundung und anderen Delikten. Das Besondere Untersuchungsrichteramt Basel-Landschaft (BUR) sprach S.________ und M.________ mit Strafbefehl je vom 23. August 2001 des Erschleichens einer falschen Beurkundung schuldig. Die Schadenersatzforderung von G.________ gegen S.________ verwies das BUR auf den Zivilweg. G.________ erhob am 6. September 2001 sowohl Einsprache gegen den Strafbefehl von S.________ als auch gegen jenen von M.________. Der Strafgerichtspräsident des Kantons Basel-Landschaft erachtete G.________ nicht zur Einsprache gegen den Strafbefehl in Sachen M.________ legitimiert, da er gegen diesen keine Zivilforderung eingereicht hatte. Er schrieb dieses Verfahren deshalb am 9. Oktober 2001 als erledigt von den Traktanden ab. Gleichzeitig wies er das Begehren von G.________ um Zustellung einer Kopie des Strafbefehls gegen M.________ ab.