Citation: 6B_806/2014 E. 2.3

2.3. Im Rahmen der erstinstanzlichen Hauptverhandlung wurde F.I.________ durch das Gericht einvernommen. Er erklärte, er sei mit seiner Frau G.H.________ nicht mehr zusammen (kantonale Akten, pag. 5776). Im Berufungsverfahren stellte der Beschwerdeführer den Antrag, F.I.________ sei erneut zu befragen. Er macht geltend, Letzterer habe ein Motiv für eine Falschaussage gehabt, zumal dessen Beziehung zu seiner Cousine G.H.________ in der "fraglichen Phase" auseinander gegangen sei (kantonale Akten, pag. 6458). Erstmals vor Bundesgericht bringt der Beschwerdeführer zusätzlich vor, F.I.________ habe während dem laufenden Verfahren innerhalb der Familie H.________ Bemerkungen gemacht, die darauf deuten würden, dass er um sich zu rächen falsch ausgesagt habe und bereit wäre, seine Aussage vor Obergericht richtig zu stellen (Beschwerde, S. 4). In der Replik vom 26. Januar 2015 erklärt der Beschwerdeführer, vom Bruch der Beziehung zwischen F.I.________ und G.H.________ gewusst zu haben. F.I.________ habe aber erst nach dem erstinstanzlichen Urteil in der Verwandtschaft erklärt, falsch ausgesagt zu haben, um sich beim H.________-Clan zu rächen. Aus diesem Grund habe er im vorinstanzlichen Verfahren den Antrag gestellt, F.I.________ erneut zu befragen. Der Beschwerdeführer machte im Berufungsverfahren ausschliesslich geltend, G.H.________ und F.I.________ hätten sich getrennt. Dieser Umstand war bereits dem erstinstanzlichen Gericht bekannt. Die Vorinstanz hatte keinen Anlass, F.I.________ dazu erneut zu befragen. Dass Letzterer angedeutet haben soll, falsch ausgesagt zu haben und bereit sei, seine Darstellung zu berichtigen, erwähnte der Beschwerdeführer nicht im vorinstanzlichen Verfahren, sondern erst vor Bundesgericht. Dies ist unzulässig (Art. 99 Abs. 1 BGG).