Citation: 8C_26/2020 E. 7.1

7.1. Bezüglich der geltend gemachten Diagnose eines CRPS, das auch weiterhin die geklagten Beschwerden verursache, beruft sich die Versicherte auf PD Dr. med. E.________, den sie zweimal - am 31. Mai 2011 und am 29. Juni 2011 zu einer Verlaufskontrolle - konsultierte. In seinem Bericht vom 15. Juni 2011 zuhanden der ÖKK diagnostizierte PD Dr. med. E.________ eine Algodystrophie (auch CRPS oder Morbus Sudeck genannt, s. SVR, 2010 UV Nr. 18 S. 69, 8C_384/2009 E. 4.2.1). Als Befunde wurden eine Beweglichkeitseinschränkung sowie eine Schwellung angegeben. Die Beschwerdeführerin klagte über persistierende Schmerzen. Weitergehende Einzelheiten finden sich in diesem Bericht nicht, ebensowenig wie in der Stellungnahme vom 29. Juni 2011 zuhanden der Hausärztin, wo immerhin eine deutliche Verbesserung der Symptomatik vermerkt wird. Erst im Nachgang zur IB-Begutachtung reichte die Beschwerdeführerin einen ausführlicheren Bericht des PD Dr. med. E.________ vom 1. Juni 2011 über die Erstkonsultation zuhanden der Hausärztin ein mit einem Beiblatt, auf dem die bei ihr vorliegenden Diagnosekriterien gekennzeichnet waren. Dazu nahmen die IB-Gutachter Dr. phil. N.________ und Dr. med. O.________ am 6. September 2018 ergänzend Stellung.