Citation: 5A_560/2023 E. B

B.a. Am 30. Juni 2022 reichte die A.________ Holding AG (Gläubigerin) beim Bezirksgericht Zürich gegen die C.________ AG (Schuldnerin) ein Arrestbegehren ein. Sie beantragte, sämtliche Guthaben und anderen Vermögenswerte der Schuldnerin, der D.________ AG, der E.________ AG und von J.________ gegenüber derBank N.________ AG und/oder der Bank O.________ AG auf Kontoguthaben, die auf eine dieser Personen lauten oder für die eine dieser Personen als wirtschaftlich berechtigt bezeichnet ist, insbesondere auf dem Konto mit der IBAN-Nr. xxx, bis zur Deckung der Arrestforderung von Fr. 19'097'093.23 zuzüglich Zins zu 8.12 % seit 7. Februar 2022 bis 29. Juni 2022 sowie Arrest-, Betreibungs-, Verfahrens- und Anwaltskosten zu arrestieren. Mit Urteil vom 4. Juli 2022 hiess das Bezirksgericht das Arrestbegehren teilweise gut. Der Arrestbefehl erfasste sämtliche Guthaben der Schuldnerin (nicht jedoch weiterer Personen) bei derBank N.________ AG (nicht jedoch bei der Bank O.________ AG). Er wurde durch das Betreibungsamt Zürich 1 unter der Arrest-Nr. yyy gleichentags vollzogen. Die Gläubigerin legte gegen die teilweise Abweisung des Arrestgesuchs kein Rechtsmittel ein. B.b. Mit Eingabe vom 3. Oktober 2022 erhob die Schuldnerin Arresteinsprache. Binnen der vom Bezirksgericht erstreckten Frist reichte sie am 30. November 2022 nachträglich die Begründung ihrer Einsprache ein. Mit Urteil vom 22. März 2023 hiess das Bezirksgericht die Einsprache gut und ordnete an, dass der Arrestbefehl nach unbenutztem Ablauf der Beschwerdefrist oder - vorbehältlich einer anderen Anordnung des Obergerichts des Kantons Zürich - nach Abschluss des obergerichtlichen Verfahrens aufgehoben sei. B.c. Die Gläubigerin focht den Einspracheentscheid beim Obergericht an und beantragte, die Arresteinsprache abzuweisen und den Arrestbefehl vom 4. Juli 2022 zu bestätigen. In prozessualer Hinsicht ersuchte sie darum, ihrer Beschwerde superprovisorisch die aufschiebende Wirkung zu erteilen und das Beschwerdeverfahren bis zum 31. August 2023 zu sistieren. In ihrer Stellungnahme vom 17. Mai 2023 widersetzte sich die Schuldnerin diesen prozessualen Anträgen. Mit Urteil vom 23. Juni 2023 wies das Obergericht die Beschwerde ab und bestätigte die Aufhebung des Arrestbefehls vom 4. Juli 2022. Den Antrag auf Erteilung der aufschiebenden Wirkung schrieb es als gegenstandslos geworden ab. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr von Fr. 6'000.-- auferlegte es der Gläubigerin. Weiter wurde die Gläubigerin verurteilt, der Schuldnerin für das Beschwerdeverfahren eine Parteientschädigung von Fr. 10'000.-- zu zahlen.