Citation: 2C_358/2022 E. B

Am 13. Dezember 2021 gelangten A.________ und B.________ mit Beschwerde an das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich. Mit verbesserter Beschwerdeschrift vom 20. Dezember 2021 verlangten sie im Wesentlichen, die Ä nderung der V Covid-19 Bildungsbereich/ZH vom 24. November 2021 sei insofern aufzuheben, als damit eine Maskentragpflicht für Schülerinnen und Schüler ab der 4. Primarschulstufe eingeführt worden sei und die Kinder mit ärztlicher Maskentragdispens zur Teilnahme an Reihentests verpflichtet worden seien. Des Weiteren beantragten sie, die Änderung der V Covid-19 Bildungsbereich/ZH vom 8. Dezember 2021 sei insofern aufzuheben, als damit eine Maskentragpflicht für Schülerinnen und Schüler ab der 1. Primarschulstufe eingeführt worden sei und die Kinder mit ärztlicher Maskentragdispens zur Teilnahme an Reihentests verpflichtet worden seien. Mit Verfügung vom 22. März 2022 trat das Verwaltungsgericht auf die Beschwerde nicht ein, soweit A.________ und B.________ die verkürzte zehntägige Rechtsmittelfrist im Zusammenhang mit der Änderung vom 24. November 2021 nicht wahrten und B.________ als Mutter einer Tochter, die die 5. Klasse einer Primarschule besuchte, von der am 8. Dezember 2021 beschlossenen Ausweitung der Maskentragpflicht auf Schülerinnen und Schüler ab der 1. Klasse der Primarschule nicht betroffen war. Im Übrigen schrieb das Verwaltungsgericht die Beschwerde einzelrichterlich als gegenstandslos geworden ab. Es erwog, das aktuelle Interesse an der Beschwerde sei mit Beschluss des Regierungsrats vom 16. Februar 2022, mit dem dieser §§ 2-4 V Covid-19 Bildungsbereich/ZH per 21. Februar 2022 vollständig aufhob, während des laufenden Verfahrens dahingefallen. Die Voraussetzungen, um auf das Erfordernis des aktuellen Interesses zu verzichten, seien nicht erfüllt.