Citation: 4A_359/2018 E. 3.3

3.3. In prozessualer Hinsicht rügt der Beschwerdeführer eine Verletzung von Art. 55 ZPO. Er habe im Rahmen seiner Klageantwortschrift und der beschränkten Duplik ausdrücklich ausgeführt, es sei der tatsächlich übereinstimmende Wille sämtlicher Parteien gewesen, den Vermögensverwaltungsvertrag mit Wirkung ex tunc zu übertragen. Der Beschwerdegegner habe diese substanziierten Behauptungen nicht bestritten. Indem die Vorinstanz zwar eine Vertragsübernahme bejahe, jedoch eine rückwirkende Übernahme der Parteistellung des Beschwerdeführers durch die I.________ AG verneine, habe sie unbestrittene Behauptungen nicht beachtet. Der Beschwerdeführer hat, wie er in seiner Beschwerde zu Recht geltend macht, eine Vertragsübernahme durch die I.________ AG mit Wirkung ex tunc behauptet. Gemäss den Feststellungen der Vorinstanz hat der Beschwerdegegner eine Vertragsübernahme bestritten und behauptet, der bestehende Vermögensverwaltungsvertrag sei konkludent beendet worden und es sei ein neuer Vertrag zwischen ihm und der I.________ AG abgeschlossen worden (vgl. hiervor E. 3.2.1). Wenn der Beschwerdegegner die Vertragsübertragung bestreitet und stattdessen einen Neuabschluss des Vermögensverwaltungsvertrags behauptet, bestreitet er damit inhaltlich auch die vom Beschwerdeführer behauptete ex tunc Wirkung der Vertragsübertragung. Der Beschwerdeführer zeigt jedenfalls in seiner Beschwerde nicht auf - und es ist auch nicht ersichtlich - weshalb es vorliegend für ihn nicht hätte erkennbar sein sollen, dass der Beschwerdegegner damit auch eine ex tunc Wirkung der Übertragung bestreitet. Die Rüge des Beschwerdeführers geht daher fehl.