Citation: 1P.779/1999 25.02.2000 E. 2

2.- a) Der Beschwerdeführer rügt ausserdem, das Obergericht habe ihm das rechtliche Gehör verweigert, weil es sich mit seinem in der Beschwerde vom 5. August 1999 gestellten Antrag, die Strafuntersuchung sei einer ausserkantonalen Behörde zu überweisen, nicht auseinander gesetzt habe. Das Obergericht hält der Rüge unter anderem entgegen, es habe den angefochtenen Beschluss gefällt, ohne dass es den Antrag des Beschwerdeführers aus der Beschwerde vom 5. August 1999 gekannt habe. b) Wie oben ausgeführt (E. 1) hatte das Obergericht, als es den angefochtenen Beschluss fällte, ausschliesslich die Aufgabe, einen ausserordentlichen Staatsanwalt zu bestellen, der die Beschwerde vom 5. August 1999 zu beurteilen hat. Damit das Obergericht das Wahlgeschäft ausführen konnte, musste es wissen, dass der Beschwerdeführer am 5. August 1999 bei der Staatsanwaltschaft eine Beschwerde eingereicht hatte. Den Inhalt der Beschwerde brauchte das Obergericht hingegen nicht zu kennen und kannte ihn auch gar nicht. Das Obergericht hat deshalb dem Beschwerdeführer das rechtliche Gehör nicht verweigert, wenn es im angefochtenen Beschluss keine Stellung nahm zu einem Antrag in der Beschwerdeschrift auf Überweisung der Strafsache an eine ausserkantonale Behörde. Die staatsrechtliche Beschwerde ist auch unbegründet, soweit der Beschwerdeführer eine Verweigerung des rechtlichen Gehörs rügt.