Citation: 6B_343/2022 E. 1

Die Beschwerdeführerin wurde mit Urteil des Obergerichts des Kantons Aargau vom 8. Februar 2022 - wie schon zuvor vom Einzelrichter des Bezirksgerichts Lenzburg - wegen fahrlässiger Verursachung einer Feuersbrunst im Sinne von Art. 222 Abs. 1 StGB schuldig gesprochen (Dispositivziffer 1). Von einer Bestrafung und einem Eintrag ins Strafregister wurde abgesehen (Dispositivziffer 2). Die Kosten sowohl des zweit- (Dispositivziffer 4.1) als auch des erstinstanzlichen Verfahrens (Dispositivziffer 5.1) wurden der Beschwerdeführerin auferlegt. Ihr amtlicher Verteidiger wurde aus der Obergerichtskasse und aus der Gerichtskasse Lenzburg entschädigt. Es wurde vorgemerkt, dass die Entschädigungen von der Beschwerdeführerin zurückgefordert würden, sobald ihre wirtschaftlichen Verhältnisse es erlaubten. Zudem wurde die Beschwerdeführerin verpflichtet, dem amtlichen Verteidiger die Differenz zwischen den amtlichen Entschädigungen und den vollen Honoraren zu erstatten, sobald ihre Verhältnisse es zuliessen (Dispositivziffern 4.2 und 5.2). Mit Beschwerde in Strafsachen an das Bundesgericht verlangt die Beschwerdeführerin die Aufhebung des vorinstanzlichen Urteils (Dispositivziffern 1, 4.1, 4.2, 5.1 und 5.2) und beantragt einen Freispruch mit entsprechender Änderung der Kosten- und Entschädigungsregelung.