Citation: 2C_617/2024 E. 5.2

5.2. Zwar kann sich der Beschwerdeführer aufgrund der Beziehung zu seiner Verlobten und seiner Elternschaft auf das Recht auf Achtung des Familienlebens berufen (BGE 145 I 227 E. 5.3; 144 II 1 E. 6.1). Allerdings erscheint es nicht klar, dass der Beschwerdeführer nach der Hochzeit wird in der Schweiz verbleiben können. Gemäss verbindlich festgestelltem Sachverhalt (Art. 105 Abs. 1 BGG) hielt sich der Beschwerdeführer seit seiner Einreise 2011 nie rechtmässig im Land auf und kam seiner Ausreiseverpflichtung nie nach. Bei der zur Verurteilung führenden Straftat verletzte er zwei Menschen durch Messerangriffe schwer (vgl. angefochtener Entscheid E. 3.2.2). Die kurze Zeit in Freiheit, in der er sich bewährt hat, reicht angesichts der massiven Strafe nicht, um das öffentliche Interesse zu relativieren (Urteil 2C_501/2023 vom 11. Oktober 2024 E. 7.4.6 mit Hinweisen; 2C_159/2023 vom 6. Februar 2024 E. 5.3).