Citation: 4C.24/2006 14.03.2007 E. 7

Ebenso wenig ist eine Verletzung der Bestimmungen über das Eigentum (Art. 641 ZGB) ersichtlich, wie sie die Klägerin geltend macht. Die Vorinstanz befand, das im Besitz des Beklagten befindliche, von der Klägerin herausverlangte Zertifikat vom 2. September 2002 laute auf den Namen des Beklagten und sei von diesem ausgestellt worden. Ein Anspruch der Klägerin aus Eigentum scheide aus, da sie nicht behaupte und darlege, das Aktienzertifikat vom 2. September 2002 aufgrund eines Rechtsgrundes erworben zu haben. Mithin mangelte es auch hinsichtlich eines Vindikationsanspruchs an einer hinlänglichen Substantiierung der Klage. Was die Klägerin dagegen vorbringt, stützt sich auf die Prämisse, die Vorinstanz hätte das Aktienzertifikat vom 2. September 2002 als Surrogat für dasjenige vom 8. April 1999 behandeln müssen, was sich jedoch nach dem vorstehend (Erwägung 6) Dargelegten als unzutreffend erwiesen hat. Die entsprechenden Rügen erweisen sich daher ohne weiteres als unbegründet.