Citation: 5A_734/2022 E. 2

Das Obergericht hat wie bereits das Bezirksgericht befunden, mit dem Schreiben von C.________ seien keine veränderten Verhältnisse glaubhaft gemacht. Er halte darin fest, dass er hinsichtlich der Nutzungsfrage neutral sei, und bestätige im Weiteren seine Aussagen anlässlich der Kindesanhörung im Eheschutzverfahren vom 4. Januar 2021, dass er unabhängig von der Zuteilung der ehelichen Liegenschaft darin wohnen wolle und den nicht darin wohnenden Elternteil regelmässig besuchen werde. Auch dass C.________ zwischenzeitlich volljährig geworden sei, schaffe keine neuen Tatsachen, weil dies im obergerichtlichen Eheschutzurteil vom 31. Mai 2022 bereits berücksichtigt worden sei. Hinsichtlich des weiteren Argumentes des Ehemannes, aufgrund der verschlechterten schulischen Leistungen sei ein Verbleib in der ehelichen Wohnung vorteilhaft für C.________, werde nicht dargetan, inwiefern eine umgekehrte Wohnungszuweisung für die schulische Unterstützung notwendig sei. Im Übrigen würden bloss Vorbringen wiederholt, die alle bereits Gegenstand des Eheschutzverfahrens gebildet hätten (Elektrostaten, Mieteinsparungen, Arbeitsweg, Hobbys, Affektionsinteresse, Zumutbarkeit des Auszuges).