Citation: 1C_152/2021 E. 4.2

4.2. Bei dem angeordneten Führerausweisentzug auf unbestimmte Zeit, mindestens für zwei Jahre ab Zustellung der Verfügung vom 21. Dezember 2020, handelt es sich um einen Sicherungsentzug. Dabei ist die Mindestentzugsdauer von zwei Jahren gesetzlich vorgesehen und darf nicht unterschritten werden (vgl. BGE 133 II 331 E. 9.1; Urteil 1C_312/2018 vom 30. Oktober 2018 E. 4 sowie Bernhard RÜTSCHE, in: Niggli/Probst/Waldmann [Hrsg.], Basler Kommentar, Strassenverkehrsgesetz, 2014, N. 91 zu Art. 16 SVG). Auch mit Blick auf die Spezialkategorien G und M rechtfertigt die behauptete berufliche Notwendigkeit, diesbezügliche Fahrzeuge zu führen, es im vorliegenden Fall nicht, den Führerausweis insoweit nur für berufliche Fahrten zu belassen. Vielmehr wird der Beschwerdeführer seinen Betrieb so zu organisieren haben, dass hinreichend qualifizierte Angestellte die erforderlichen Fahrten vornehmen können, wie es auch der Beschwerdeführer im Verfahren 1C_6/2019 vorzukehren hatte.