Citation: 1P.216/2000 27.04.2000 E. A

A.- Die Bezirksanwaltschaft III für den Kanton Zürich führt gegen H.________ eine umfangreiche Strafuntersuchung wegen gewerbsmässigen Betrugs und weiterer Delikte. Es wird ihm vorgeworfen, zusammen mit anderen Personen unter Vorspiegelung falscher Tatsachen Investoren zur Übergabe grosser Geldsummen an ihn veranlasst und diese anschliessend für eigene Zwecke verbraucht zu haben. Am 3. August 1996 wurde H.________ festgenommen. Er befand sich zunächst in Auslieferungshaft, darauf vom 29. August bis am 28. November 1996 in Untersuchungshaft im Kanton Waadt und seither in Untersuchungshaft im Kanton Zürich. Die Haftrichter verlängerten wiederholt die Untersuchungshaft und lehnten Haftentlassungsgesuche ab. Dagegen gerichtete staatsrechtliche Beschwerden wies das Bundesgericht am 6. Dezember 1997 (Verfahren 1P.646/1997) und am 4. Mai 1999 (Verfahren 1P.208/1999) ab. Eine Verwaltungsgerichtsbeschwerde von H.________ gegen die Bewilligung seiner Auslieferung an die USA wies das Bundesgericht am 13. Mai 1997 ab (Verfahren 1A.60/1997). Am 16. November 1999 wurde ihm auf seinen Antrag hin der vorzeitige Strafantritt bewilligt. Am 8. Februar 2000 hat die Bezirksanwaltschaft Anklage gegen H.________ beim Bezirksgericht Zürich erhoben, welche jedoch dessen Präsident mit Verfügung vom 1. März 2000 einstweilen nicht zugelassen und zur Überarbeitung an die Anklagebehörde zurückgewiesen hat. Am 9. März 2000 stellte H.________ ein Haftentlassungsgesuch. Diesem gab der Haftrichter am 23. März 2000 keine Folge und überwies es an die Anklagekammer des Obergerichts, welche mit Beschluss vom 31. März 2000 nicht darauf eintrat und das Entlassungsgesuch an den Haftrichter zum definitiven Entscheid zurückwies. Mit Verfügung vom 4. April 2000 wies der Haftrichter daraufhin das Entlassungsgesuch ab.