Citation: 1B_474/2022 E. 3.3

3.3. Eine Verletzung von Art. 112 Abs. 1 BGG wurde vorliegend zwar nicht gerügt. Das Bundesgericht prüft die verfahrensrechtlichen Folgen von Art. 112 Abs. 3 BGG jedoch von Amtes wegen und wird unabhängig von einem Antrag einer Prozesspartei tätig, denn nur so kann es seine Aufgabe wahrnehmen (BGE 138 IV 81 E. 2; Urteile 6B_534/2020 vom 25. Juni 2020 E. 3; 5A_955/2019 vom 2. Juni 2020 E. 2.1; 8C_742/2016 vom 5. Januar 2017 E. 1; je mit Hinweisen). Genügt ein Entscheid wie vorliegend den Anforderungen gemäss Art. 112 Abs. 1 BGG nicht, so kann das Bundesgericht ihn in Anwendung von Art. 112 Abs. 3 BGG an die kantonale Behörde zur Verbesserung zurückweisen oder aufheben. Hingegen steht es ihm nicht zu, sich an die Stelle der Vorinstanz zu setzen, die ihrer Aufgabe nicht nachgekommen ist (BGE 141 IV 244 E. 1.2.1). Die angefochtene Verfügung ist somit aufzuheben (Art. 112 Abs. 3 BGG) und die Sache an die Vorinstanz zurückzuweisen, damit diese einen den Anforderungen von Art. 112 Abs. 1 BGG genügenden Entscheid trifft. Vor diesem Hintergrund erübrigt es sich, auf die Rügen des Beschwerdeführers einzugehen (vgl. zum Ganzen: Urteil 1B_274/2021 vom 24. August 2021 E. 1).