Citation: 4A_390/2020 E. 6.3

6.3. Der Beschwerdeführer macht geltend, er habe vor der Vorinstanz ein Schreiben von F.________ an D.________ vom 16. Dezember 2016 eingereicht, worin D.________ bedroht worden sei. Die Vorinstanz habe als Datum dieses Schreibens fälschlicherweise den 17. Dezember 2017 statt den 16. Dezember 2016 angegeben. Dieses falsche Datum liege nach der polizeilichen Einvernahme. Auf der Grundlage dieses offensichtlichen Versehens habe die Vorinstanz die Ausführungen des Beschwerdeführers über die Beeinflussung nicht gewürdigt. Es trifft zu, dass die Vorinstanz das Schreiben falsch datierte. Ebenso trifft zu, dass dem angefochtenen Urteil nicht zu entnehmen ist, ob die Vorinstanz eine mögliche Beeinflussung von D.________ durch das Schreiben von F.________ geprüft hätte. Dies ist allerdings ohne Belang. Denn die Vorinstanz zog aus der polizeilichen Einvernahme vom 17. November 2017 keine anderen Schlüsse als aus der erstinstanzlichen Einvernahme vom 21. September 2015. Daher ist die Frage nicht entscheidrelevant, ob das Schreiben von F.________ vom 16. Dezember 2016 geeignet war, D.________ daran zu hindern, korrekt auszusagen.