Citation: 8C_199/2019 E. 9.2.4

9.2.4. Schliesslich rügt die Beschwerdeführerin, dass die von Dr. med. F.________ bzw. im MEDAS-Gutachten ermittelte Haftungsquote von 60 % als medizinisch-theoretische Grobschätzung bezogen auf den Zeitpunkt der Begutachtung (März 2010) ergangen sei. Wie die Aufteilung der zwischen Mai 2005 (richtig: 2006) und Ende Juni 2011 für die einzelnen Leistungen (Heilbehandlung und Taggelder) angefallenen Kosten zu erfolgen habe, sei damit nicht geklärt. Auch diese Rüge beschlägt die Feststellung des Sachverhalts, wobei im Wesentlichen am bereits Erwogenen und dort festgehaltenen Ermessenscharakter (E. 9.2.2 hiervor) angeknüpft werden kann. Dass die Vorinstanz mit dem Verursachungsanteil von 40 % gemäss Teilgutachten des Dr. med. F.________ über den gesamten in Frage stehenden Zeitraum hinweg zu einer offensichtlich unrichtigen oder wenigstens unvollständigen Tatsachenfeststellung gelangt wäre, ist beschwerdeweise nicht dargetan (vgl. Art. 106 Abs. 2 BGG). Es werden in diesem Zusammenhang insbesondere auch keine anderen medizinischen Grundlagen angerufen, die auf eine differenziertere Sicht im Zeitverlauf hindeuten würden. Was sodann die Auffächerung nach Leistungsart anbelangt, die die Beschwerdeführerin offenbar zu verfechten scheint, ist schwer vorstellbar, dass und wie sich derlei überhaupt realisieren liesse. Nicht zu Unrecht verweist die ÖKK in diesem Zusammenhang darauf, dass mit Art. 100 Abs. 2 UVV ein pragmatischer und praktikabler Ausgleich unter den Versicherern angestrebt wird, womit sich die Vorstellung der Beschwerdeführerin kaum vereinbaren lässt.