Citation: 5A_407/2023 E. B

B.a. Bereits am 7. März 2022 (Eingabe datiert vom 4. März 2022) hatte der Vater beim Bezirksgericht Dielsdorf eine Klage auf Abänderung des Ehescheidungsurteils vom 3. März 2016 bzw. des Abänderungsurteils vom 4. Dezember 2020 anhängig gemacht. Im Verfahren vor dem Bezirksgericht stellten beide Parteien unter anderem vorsorgliche Massnahmebegehren: Der Vater beantragte, die Tochter sei für die Dauer des Abänderungsverfahrens unter seine alleinige Obhut und unter die gemeinsame elterliche Sorge der Parteien zu stellen sowie die von ihm an die Tochter und die Mutter zu bezahlenden Unterhaltsbeiträge seien für die Dauer des Abänderungsverfahrens aufzuheben, eventuell zu sistieren. Die Mutter beantragte namentlich die Abweisung der vorsorglichen Massnahmebegehren des Beschwerdegegners, die Wiederherstellung des Aufenthaltsbestimmungsrechts über die Tochter, eventualiter die dahingehende Abänderung des vorsorglichen Entscheids der KESB vom 8. März 2022, dass der Entzug des Aufenthaltsbestimmungsrechts über die Tochter aufgehoben werde. B.b. Mit vorsorglichem Massnahmenentscheid vom 5. August 2022 stellte das Bezirksgericht die Tochter für die Dauer des Verfahrens auf Abänderung des Ehescheidungsurteils unter die gemeinsame elterliche Sorge der Parteien (Dispositiv-Ziff. 1) und unter die alleinige Obhut des Vaters, legte den gesetzlichen Wohnsitz der Tochter am jeweiligen Wohnsitz des Vaters fest (Dispositiv-Ziff. 2), verpflichtete die Mutter, dem Vater den Pass und die Krankenkassenpolice der Tochter herauszugeben (Dispositiv-Ziff. 3), hob die Verpflichtung des Vaters zur Leistung von Unterhaltsbeiträgen für die Tochter auf (Dispositiv-Ziff. 4), stellte fest, dass die Mutter mangels Leistungsfähigkeit nicht in der Lage sei, Unterhaltsbeiträge für C.________ zu bezahlen (Dispositiv-Ziff. 5), verpflichtete den Vater den Barunterhalt der Tochter zu decken sowie die für die Tochter anfallenden Kosten, insbesondere der Krankenkassenprämien, Franchise- und Selbstbehaltskosten für ärztliche und zahnärztliche Behandlungen sowie die Verpflegungskosten in der Tagesschule E.________ zu bezahlen (Dispositiv-Ziff. 6) und die dem Vater von der SVA Zürich entrichteten Hilflosenentschädigung nach Massgabe der tatsächlichen Übernachtungen der Tochter bei der Mutter an diese weiterzuleiten (Dispositiv-Ziff. 7). Soweit im vorliegenden Verfahren von Interesse wies das Bezirksgericht sodann die Begehren um Wiederherstellung des Aufenthaltsbestimmungsrechts der Mutter (Dispositiv-Ziff. 10), um Feststellung, dass sich die Tochter per sofort wieder bei der Mutter aufhalte (Dispositiv-Ziff. 11) und um Ermächtigung der Beiständin, die Tochter per sofort zum Wohnort der Mutter zu führen (Dispositiv-Ziff. 12), ab, ebenso wie die Eventualbegehren auf Aufhebung des mit Entscheid der KESB vom 8. März entzogene Aufenthaltsbestimmungsrechts (Dispositiv-Ziff. 16) und um Beauftragung des Marie-Meier-Instituts zur Erstellung eines kinderpsychologischen Gutachtens bezüglich der Erziehungsfähigkeit beider Eltern (Dispositiv-Ziff. 17). Schliesslich regelte es das Besuchsrecht der Mutter (Dispositiv-Ziff. 18), ordnete die Fortführung der bestehenden Beistandschaft an und erteilte der Beiständin zusätzlich zu den bisherigen Aufträgen noch näher umschriebene Aufgaben (Dispositiv-Ziff. 19). B.c. Auf Gesuch des Vaters hin erklärte das Bezirksgericht mit Verfügung vom 22. Februar 2023 diesen für berechtigt, für die weitere Dauer des Verfahrens Dr. F.________, Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, als künftigen Kinderarzt von C.________ zu beauftragen sowie die für C.________ im Rahmen der ordentlichen Gesundheitsversorgung beizuziehenden Ärzte/Ärztinnen (insbesondere Kinderarzt, Zahnarzt, Dentalhygiene) zu organisieren und zu beauftragen.