Citation: 1C_541/2022 E. 1

A.________ erhob bei der Verwaltungskommission des Obergerichts des Kantons Zürich mit Eingaben vom 3., 4., 7., 14. und 23. Juni 2022 Beschwerde in Justizverwaltungssachen wegen "Rechtsverzögerung, Rechtsverweigerung und Kollusion" gegen die Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich und Mitglieder der III. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Zürich und ersuchte zudem darum, die durch das Obergericht, Zentrale Inkassostelle der Gerichte, vorgenommenen Rechnungsvorgänge zu überprüfen. Die Verwaltungskommission des Obergerichts des Kantons Zürich wies mit Beschluss vom 28. Juli 2022 die Aufsichtsbeschwerde gegen das Obergericht des Kantons Zürich, Zentrale Inkassostelle der Gerichte, ab. Sie sei zur Behandlung der Aufsichtsbeschwerde zuständig, soweit sie sich gegen die Inkassostelle der Gerichte richte. Mit der Beschwerde gegen die III. Strafkammer befasse sich das Gesamtobergericht in einem separaten Verfahren, worin dieses sich auch mit der Zuständigkeit betreffend die Beschwerde gegen die Oberstaatsanwaltschaft auseinandersetze. Dagegen erhob A.________ mit Eingaben vom 7. und 22. August 2022 Rekurs. Mit Urteil vom 12. September 2022 wies die Rekurskommission des Obergerichts des Kantons Zürich den Rekurs ab, soweit sie darauf eintrat. Zur Begründung führt sie zusammenfassend aus, dass auf den Rekurs nicht einzutreten sei, soweit er die administrative Aufsichtsbeschwerde betreffe. Bezüglich der Strafanzeigen gegen den Präsidenten des Obergerichts und der Vorsteherin der Direktion der Justiz und des Innern des Kantons Zürich sei ebenfalls nicht darauf einzugehen, da diese nicht Gegenstand des Verfahrens vor der Verwaltungskommission gewesen seien. Soweit A.________ konkrete Schreiben und Abrechnungen des Obergerichts, Zentrale Inkassostelle der Gerichte, kritisiere, sei die Beschwerde sachlicher Natur. Insoweit sei die Verwaltungskommission zu Recht zum Schluss gekommen, dass kein aufsichtsrechtlich relevantes fehlerhaftes Vorgehen ersichtlich sei.