Citation: 5A_854/2018 E. 3.3

3.3. Nach eigenem Bekunden geht es der Beschwerdeführerin einzig um den Erlass superprovisorischer und vorsorglicher Massnahmen nach Art. 261 ZPO, damit sie in einem anderen, zur Zeit vor der Erstinstanz hängigen Verfahren eine Neubeurteilung des Lastenverzeichnisses erreichen kann. Ob und inwieweit diesem Ansinnen allenfalls Erfolg beschieden sein könnte, ist vorliegend nicht von Belang; auf die diesbezüglichen Darlegungen der Beschwerdeführerin ist daher nicht einzugehen. Ein Zusammenhang zwischen dem genannten Verfahren (Urteil PS170147 des Obergerichts vom 24. Mai 2018, erstinstanzliches Verfahren CB180014) und den nunmehr angefochtenen Anordnungen des Betreibungsamtes besteht auf jeden Fall nicht, wie die Vorinstanz der Beschwerdeführerin bereits dargelegt hat. Damit ist nicht nachvollziehbar, weshalb die Vorinstanz, nachdem sie die Beschwerde in der Sache abgewiesen hatte, gleichwohl das Gesuch um Erlass vorsorglicher Massnahme hätte prüfen sollen, um den als korrekt beurteilten grundbuchamtlichen Vollzug der Zwangsverwertung zu blockieren.