Citation: 6B_266/2007 31.07.2007 E. 1

Die Verurteilung des Beschwerdeführers beruht auf den Aussagen seiner Mitangeklagten; er selber hat die Vorwürfe zurückgewiesen, und der Angegriffene hat ihn nicht als Angreifer erkannt. Unbestritten ist, dass C.________ nach dem Spielende im Garderobengang von mehreren Spielern des FC A.________ angegriffen und geschlagen wurde. D.________, E.________, F.________ haben zugegeben, an diesem Angriff beteiligt gewesen zu sein und sind dafür in der Zwischenzeit rechtskräftig verurteilt worden. Auch wenn sie den Ablauf der Schlägerei im Detail unterschiedlich schildern, so haben alle drei in der staatsanwaltschaftlichen Befragung ausgesagt, dass der Beschwerdeführer (und sein Bruder) daran aktiv teilgenommen haben. An der erstinstanzlichen Hautpverhandlung, welche 2 Jahre und 5 Monate nach dem Vorfall stattfand, sagte D.________ gemäss handschriftlichem Protokoll aus, er habe C.________ geschlagen. Im Anschluss daran sagte er auf Grund einer nicht protokollierten Frage, die indessen nach dem Zusammenhang nur dahingehend gelautet haben kann, wer sonst noch zugeschlagen habe: "Alle, die in diesem Raum waren, halt, nicht namentlich." Auf ebenfalls nicht protokollierte Frage hin führte der Beschwerdeführer anschliessend aus: "Ja, ich musste durch diesen Raum nach oben. Ich habe gar nichts gemacht." Auch der Sinn dieses Satzes kann nicht zweifelhaft sein. Der Beschwerdeführer bestätigte, zur Tatzeit am Tatort gewesen zu sein, bestritt indessen, sich an der Schlägerei beteiligt zu haben. E.________ gab zu Protokoll, er sei vergesslich und könne sich an nichts erinnern. F.________ bestätigte, selber zugeschlagen zu haben. Zum Tatbeitrag des Beschwerdeführers äusserte er sich nicht und wurde dazu auch nicht gefragt. Der Strafgerichtspräsident hielt den Beschwerdeführer auf Grund der Aussagen des D.________, E.________ und des F.________ für überführt, am Angriff auf C.________ mitgewirkt zu haben. Dessen Bestreitung schenkte er keinen Glauben, weil sie widersprüchlich sei: so habe er im Ermittlungsverfahren ausgesagt, den Angriff auf C.________ mitbekommen und einen Schlichtungsversuch unternommen zu haben, während er an der Hauptverhandlung ausgesagt habe, er habe nach Spielende sofort das Spielfeld gewechselt, da er aushilfsweise noch für eine andere Mannschaft gespielt habe. Für das Appellationsgericht ist die Täterschaft ebenfalls erstellt, da die geständigen D.________, E.________ und F.________ keinen Anlass gehabt hätten, ihren Mannschaftskameraden zu Unrecht anzuschwärzen und keiner von ihnen das Eingreifen des Beschwerdeführers als Schlichtungsversuch gedeutet habe.