Citation: C 236/06 26.04.2007 E. 3

Das kantonale Gericht hat die hier streitigen Ausgleichszahlungen richtig berechnet. Auch darauf kann verwiesen werden. Der Beschwerdeführer übersieht, dass nicht die Arbeitslosenentschädigung des Monats (März 2006) mit dem Zwischenverdienst des selben Monats, sondern das versicherte Brutto-Taggeld (versicherter Verdienst abzüglich 30 %, geteilt durch 21,7) mit dem im selben Monat erzielten Brutto-Tageslohn (berechnet nach der Formel "Brutto-Monatslohn geteilt durch 21,7") verglichen wird. Er kann daher aus der vom Kalender vorgegebenen Zufälligkeit, dass der März 2006 23 kontrollierbare Tage aufwies und damit der versicherte Monatsverdienst an sich höher ausfiel als der erzielte Brutto-Monatslohn, nichts zu seinen Gunsten ableiten (zum Ganzen: BGE 121 V 51 E. 4a-c S. 56; Urteil H. Vom 16. Februar 2005, C 170/04). Umgekehrt würde es ihm aber auch nicht zum Nachteil gereichen, wenn andere Monate nur 20 kontrollierbare Tage aufweisen, den versicherten Monatsverdienst nach unten drücken und damit Ausgleichszahlungen auf der Basis von Monatszahlen schon bei niedrigerem Zwischenverdienst wegfallen würden. Die Rechtsprechung stellt gerade deshalb auf mit dem Divisor 21,7 ermittelte Tages- und nicht Monatsverdienste ab, um derartige Schwankungen zu vermeiden. Das Gesagte gilt analog für die Monate Mai 2006 und August 2006; da Letzterer allerdings nicht Gegenstand des kantonalen Entscheides gebildet hat, kann insoweit auf die Beschwerde nicht eingetreten werden.