Citation: 5A_147/2024 E. 1.2.2

1.2.2. Ohnehin ergibt sich aus der Begründung des Entscheids, die zur Auslegung des Dispositivs heranzuziehen ist (Urteil 5A_223/2021 vom 7. Dezember 2021 E. 4.2), was folgt: 1.2.2.1. Die Vorinstanz korrigierte teilweise die von der Erstinstanz verwendeten Zahlen und berechnete die vom Beschwerdegegner geschuldeten Unterhaltsbeiträge nach der zweistufig-konkreten Methode. Dabei berechnete sie nicht nur die Kindesunterhaltsbeiträge, sondern auch den Ehegattenunterhalt. In Bezug auf letzteren erwog sie jedoch, die Erstinstanz habe den sogenannten gebührenden Unterhalt, der sich anhand des zuletzt gemeinsam gelebten Standards bemesse, nicht bestimmt. Dieser stelle aber die Obergrenze des Ehegattenunterhalts dar. Die Erstinstanz werde demzufolge den zuletzt gemeinsam gelebten Standard noch bestimmen müssen. Sollte sich dabei herausstellen, dass der Unterhaltsanspruch der Beschwerdeführerin nach dem ehelichen Standard tiefer ausfallen sollte als der vorliegend errechnete Überschussanspruch, seien die freiwerdenden Mittel nach dem Prinzip der grossen und kleinen Köpfe auf den Vater und die drei Kinder zu verteilen. 1.2.2.2. Wie sich aus diesen Erwägungen ergibt, hat die Vorinstanz nicht nur mit Bezug auf den Ehegattenunterhalt, sondern auch betreffend die Kindesunterhaltsbeiträge noch nicht abschliessend entschieden.