Citation: 4A_608/2017 E. 2.4

2.4. Schliesslich behaupten die Beschwerdeführer einerseits, dass der Beklagte beim Zerlegen der Betten beim Nachbarn im Sommer 2005 keine blosse Hilfestellung eingenommen habe. Andererseits bringen die Beschwerdeführer vor, nicht nur der Freund des Beklagten, sondern auch der Beklagte selbst habe anlässlich der Überprüfung der für die Gäste aufgestellten Betten im Dezember 2006 die Instabilität der Rückwand der Betten bemerkt und er habe gewusst, dass die Betten nicht für den dauernden Gebrauch gedacht waren, sondern bloss provisorisch aufgestellten worden seien. In Bezug auf die Stellung des Beklagten beim Zerlegen der Betten legen die Beschwerdeführer lediglich in Abweichung vom vorinstanzlich festgestellten Sachverhalt ihre eigene Sicht der Dinge dar. Im Zusammenhang mit der Kenntnis des provisorischen Aufstellens der Betten tun die Beschwerdeführer nicht dar, inwiefern die Behebung dieses behaupteten Mangels für den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein sollte (Art. 97 Abs. 1 BGG), was denn auch nicht ersichtlich ist. Sodann lassen sie eine sachbezogene Auseinandersetzung mit den Erwägungen des angefochtenen Urteils betreffend die angeblich bemerkte Instabilität vermissen, weshalb sie auch diesbezüglich nicht gehört werden können (vgl. BGE 142 III 364 E. 2.4 S. 368; 140 III 115 E. 2 S. 116, 264 E. 2.3 S. 266; je mit Hinweisen). Es ist vom willkürfrei festgestellten Sachverhalt der Vorinstanz auszugehen (Art. 105 Abs. 1 BGG), dass der Beschwerdeführer im Sommer 2005 seinem Vater beim Zerlegen der Betten beim Nachbarn bloss behilflich war. Danach ist er erst dazu gestossen, als die Betten bereits teilweise zerlegt bzw. nicht mehr an der Wand befestigt waren. Ferner ist ihm gemäss Feststellung im angefochtenen Urteil anlässlich der Überprüfung der für die Gäste im Dezember 2006 aufgestellten Schrankbetten eine allfällige Instabilität nicht aufgefallen.