Citation: 1B_396/2022 E. 2

Die Vorinstanz hat ihren Entscheid damit begründet, dass der verlangte Kostenvorschuss nicht fristgerecht geleistet worden sei und die Voraussetzungen für eine Wiederherstellung der Frist nach Art. 94 StPO vorliegend nicht erfüllt seien. Weiter hat sie festgehalten, mangels Legitimation des Beschwerdeführers hätte auf die Beschwerde ohnehin nicht eingetreten werden können. Zum einen sei der Beschwerdeführer zum Zeitpunkt der Beschwerdeeinreichung nicht (mehr) für die B.________ GmbH zeichnungsberechtigt gewesen und habe daher nicht über die Befugnis verfügt, in ihrem Namen ein Rechtsmittel zu ergreifen. Zum anderen sei der Beschwerdeführer als (blosser) Gesellschafter der B.________ GmbH durch die behauptete ungetreue Geschäftsbesorgung oder Veruntreuung in seinen Vermögensrechten nicht unmittelbar verletzt worden, weshalb ihm auch die Legitimation zur Anfechtung der Nichtanhandnahmeverfügung im eigenen Namen abzusprechen sei. Der Beschwerdeführer wendet sich zunächst gegen die vorinstanzlichen Feststellungen betreffend seine Legitimation. Er sei mittels eines offensichtlich ungültigen Gesellschaftsbeschlusses als zeichnungsberechtigter Geschäftsführer abgewählt worden, um die Einreichung einer Strafanzeige im Namen der Gesellschaft zu verhindern. Ein solches Vorgehen dürfe nicht geschützt werden und seine (unzulässige) Abberufung sei auch Gegenstand eines zivilrechtlichen Verfahrens. Sodann sei er auch im eigenen Namen legitimiert, Beschwerde zu führen, da er durch die zur Anzeige gebrachten Straftaten in seinen Vermögenswerten sowohl mittelbar als auch unmittelbar geschädigt worden sei. Schliesslich wendet sich der Beschwerdeführer gegen die durch die Vorinstanz verweigerte Wiederherstellung der Frist zur Leistung eines Kostenvorschusses.