Citation: 9C_311/2019 E. 5.1

5.1. Zwar fehlt eine gesetzliche Umschreibung, was unter "Hilfe, Pflege und Betreuung zu Hause (so wie in Tagesstrukturen) " im Sinne von Art. 14 Abs. 1 lit. b ELG zu verstehen ist (vgl. Urteil 9C_125/2019 vom 11. Juni 2019 E. 4.1). Fest steht aber, dass es sich um einen existenziell notwendigen Bedarf nach der Leistung einer anderen Person handelt (vgl. JÖHL/USINGER-EGGER, a.a.O., S. 1932 f. Rz. 249). Darauf hatte auch die Vorinstanz im Rückweisungsentscheid vom 24. Mai 2018 hingewiesen. Nur im Rahmen einer solchen durch eine andere Person geleisteten und effektiv nach Art. 14 Abs. 1 lit. b ELG vergüteten Leistung kann sich überhaupt die Frage stellen, ob unter derselben Litera (über die Vergütung des blossen zeitlichen Aufwands hinaus) auch Anspruch auf Übernahme weiterer damit einhergehender Kosten besteht. Wie sich den Akten entnehmen lässt, wird die Beschwerdeführerin während mehrerer Stunden pro Woche durch eine Haushaltshilfe der SPITEX bzw. durch eine private Haushaltshilfe unterstützt; diese Leistungen wurden im Rahmen von Art. 14 ELG vergütet. Dass die Haushaltshilfe über die hauswirtschaftliche Versorgung hinaus auch pflegerische Aufgaben übernimmt, geht aus den Akten nicht hervor; solches wird von der Beschwerdeführerin auch gar nicht geltend gemacht. Im Gegenteil wies diese wiederholt darauf hin, sie pflege sich selber bzw. werde durch ihren Lebenspartner sowie durch ihre Tochter gepflegt und betreut (vgl. dazu nachfolgend E. 5.2). Es ist somit kein Zusammenhang ersichtlich zwischen den geltend gemachten Kosten (Greifzangen, Handschuhe, Blutdruckmessgerät, Fusspflege sowie Rückenfell und Ersatzgurte für den Rollstuhl) und den von der Haushaltshilfe erbrachten, nach Art. 14 Abs. 1 lit. b ELG vergüteten hauswirtschaftlichen Leistungen. Mit anderen Worten fehlt es bereits an einer pflegerischen Leistung, mit welcher die geltend gemachten Hilfsmittel und Nebenkosten überhaupt einhergehen könnten.