Citation: 4P.216/2005 09.01.2006 E. 2

Der Beschwerdeführer wirft dem Verwaltungsgericht vor, es sei in Willkür verfallen, indem es angenommen habe, er habe trotz eindeutiger Symptome nach Hause entlassen werden können, weil eine weitere Behandlung ohnehin überflüssig gewesen wäre. Die Tatsache, dass der Beschwerdeführer bereits ab dem nächsten Tag nach seiner Entlassung während dreier Wochen stationär behandelt worden sei, widerspreche dieser Annahme. Indem das Verwaltungsgericht eine Pflichtverletzung der Beschwerdegegnerin verneint habe, sei es in Willkür verfallen. 2.1 Soweit der Beschwerdeführer mit seinen Vorbringen sinngemäss rügt, er sei zu früh entlassen worden, ist fraglich, ob auf seine Rüge überhaupt einzutreten ist, da er nicht darlegt, dass er eine entsprechende Rüge bereits im kantonalen Verfahren erhoben hat (Forster, a.a.O., Rz. 2.14 S. 63 f.). Die Frage kann indessen offen bleiben, da der Entscheid des Verwaltungsgerichts verfassungsrechtlich jedenfalls nicht zu beanstanden ist. 2.2 Gestützt auf das Gutachten nahm das Verwaltungsgericht an, der Infarkt hätte sich kaum anders entwickelt, wenn der Beschwerdeführer am 26. März 1998 nicht aus dem Spital entlassen worden wäre, da sich die Therapiemöglichkeiten im Jahre 1998 im Frühstadium eines Infarktes im Wesentlichen auf pflegerische Massnahmen und die Aufrechterhaltung der vitalen Funktionen (Atmung, Herz-Kreislauf) beschränkt hätten. Daraus schloss das Verwaltungsgericht, die Beschwerdegegnerin habe bei der nachträglichen Behandlung des Beschwerdeführers keinerlei Sorgfaltspflicht verletzt. Ob dieser Schluss zutrifft, kann offen bleiben. Entscheiden ist, dass das Verwaltungsgericht entgegen den Ausführungen des Beschwerdeführers nicht etwa festgestellt hat, der Beschwerdeführer bedürfe keiner Behandlung. Es ist lediglich in Übereinstimmung mit dem Gutachter zur Überzeugung gelangt, dass eine allfällige Verzögerung des Behandlungsbeginns keine Auswirkungen auf die gesundheitliche Schädigung des Beschwerdeführers hatte. Von Willkür kann diesbezüglich keine Rede sein. Hatte die Entlassung auf den Schaden keinen Einfluss, kann offen bleiben, ob es in diesem Zusammenhang zu einer Sorgfaltspflichtverletzung kam. Im Ergebnis konnte das Verwaltungsgericht die Ansprüche des Beschwerdeführers jedenfalls ohne Willkür abweisen (BGE 129 I 8 E. 2.1 S. 9). Eine Verletzung verfassungsmässiger Rechte ist nicht dargetan, soweit auf die Rüge überhaupt einzutreten ist.