Citation: 2A.734/2005 11.04.2006 E. A

X.________ (geb. 1959), Staatsangehöriger von Bangladesch, reiste 1990 in die Schweiz ein und stellte ein Asylgesuch, das 1994 letztinstanzlich abgewiesen wurde. Nach Ablauf der Ausreisefrist (bis Ende Oktober 1994) galt er als verschwunden. Eine anfangs 1995 angemeldete Ehe mit einer Schweizer Bürgerin kam nicht zustande, so dass er nach eigenen Angaben Ende Mai 1995 in seine Heimat zurückkehrte. Im August 1995 reiste er ohne Visum in die Schweiz ein und wurde wegen mehrfachen rechtswidrigen Aufenthalts sowie Missachten einer Ausreisefrist mit 30 Tagen Gefängnis (unbedingt) bestraft und nach Bangladesch ausgeschafft. In der Folge wurde eine Einreisesperre bis zum 12. September 1998 verfügt. Anfangs 1996 reiste X.________ erneut illegal in die Schweiz ein und stellte ein weiteres Asylgesuch, das 1997 letztinstanzlich abgelehnt wurde. Ein Gesuch um Aussetzung des Vollzugs der Wegweisung wurde ebenfalls abgewiesen, auf ein Revisionsgesuch nicht eingetreten. Wegen Problemen bei der Beschaffung eines Reisedokuments konnte er indes nicht ausgeschafft werden.