Citation: 9C_5/2014 E. 3.1

3.1. Nach den unbestritten gebliebenen Feststellungen im angefochtenen Entscheid besteht aus somatischer Sicht in der angestammten sowie jeder anderen mittelschweren oder schweren Tätigkeit eine vollständige Arbeitsunfähigkeit, wogegen eine adaptierte, leichte Arbeit uneingeschränkt zumutbar ist. Aus psychiatrischer Sicht leidet der Beschwerdegegner an einer leichten depressiven Episode (F32.0), einer chronischen Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (F45.41) sowie an einer Akzentuierung der Persönlichkeit mit v.a. narzisstischen und histrionischen Zügen (Z73.1). Hinsichtlich des Beschwerdebilds der Schmerzstörung (sowie anderer unklarer Beschwerden) besteht die Vermutung, dass sich diese nicht invalidisierend auswirkt, d.h. mit der Ausübung einer leidensangepassten Tätigkeit vereinbar ist. Eine Arbeitsunfähigkeit wird nur unter spezifischen Voraussetzungen angenommen (BGE 139 V 547 E. 9.1 S. 565 mit Hinweisen).