Citation: 2C_561/2022 E. C

Mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 8. Juli 2022 gelangen die Swisscom (Schweiz) AG sowie die A.________ AG an das Bundesgericht. Sie beantragten die Aufhebung des Urteils vom 10. Mai 2022 und der Verfügung vom 9. Mai 2016. Das gegen sie geführte Verfahren sei einzustellen. Eventualiter sei die Angelegenheit zur neuen Beurteilung an die WEKO zurückzuweisen. Subeventualiter sei die Angelegenheit zur neuen Beurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen. In prozessualer Hinsicht ersuchen die Beschwerdeführerinnen um Wahrung der gekennzeichneten Geschäftsgeheimnisse. C.a. Während die Vorinstanz die Abweisung der Beschwerde beantragt, schliesst die WEKO auf Abweisung der Beschwerde, soweit darauf eingetreten werde. Die Sunrise (nachfolgend: Beschwerdegegnerin) nimmt Stellung und beantragt, es sei die Beschwerde abzuweisen. Das Eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung lässt sich nicht vernehmen. Die Beschwerdeführerinnen replizieren mit Eingabe vom 13. Januar 2023 und halten an den gestellten Anträgen fest. Die Vorinstanz äussert sich zur Replik mit Eingabe vom 27. Januar 2023, während die WEKO auf eine Duplik verzichtet. Die Beschwerdegegnerin dupliziert mit kurz gehaltener Eingabe vom 20. März 2023 und hält an den gestellten Anträgen fest. Die Beschwerdeführerinnen nehmen mit Eingabe vom 20. April 2023 nochmals Stellung. C.b. Mit Schreiben vom 17. Oktober 2023 ersuchen die Beschwerdeführerinnen um Zustellung des Aktenverzeichnisses aus dem bundesverwaltungsgerichtlichen Verfahren. Unter Bezugnahme auf das übermittelte Aktenverzeichnis tragen sie mit Schreiben vom 17. November 2023 vor, die Vorinstanz habe ihnen zwei Beilagenordner aus dem vereinigten Verfahren B-3983/2016 retourniert. Ihrer Auffassung nach handelt es sich dabei um Akten (Beschwerdeantwortbeilagen), die dem Abschreibungsentscheid vom 17. Oktober 2016 zufolge in das Verfahren B-4003/2016 hätten übertragen werden sollen (vgl. Bst. B.b hiervor). Im Aktenverzeichnis des Verfahrens B-4003/2016 seien die retournierten Akten allerdings nicht enthalten. Dieser Verfahrensfehler verletze den Beweisführungsanspruch.