Citation: 1B_494/2022 E. 1.3.2

1.3.2. Der Beschwerdeführer beschreibt zwar aus seiner Sicht ausführlich die Geschehnisse vor, während und nach dem Vorfall vom 8. Mai 2021, der zu seiner Verurteilung mit Strafbefehl vom 31. Januar 2022 führte. Er macht dabei, wie ansatzweise bereits gegenüber der Vorinstanz, unter anderem geltend, er sei unmittelbar im Anschluss an den Vorfall von der Polizei weder auf seine Rechte im Strafverfahren noch darauf hingewiesen worden, dass er gegen den mutmasslichen Geschädigten Anzeige wegen Hausfriedensbruchs einreichen könne. Auch kritisiert er erneut sinngemäss eine einseitige und unvollständige Beweiserhebung durch die Polizei. Inwiefern unter den gegebenen Umständen eine amtliche Verteidigung geboten wäre, erläutert er jedoch nicht. Ebenso wenig setzt er sich mit der vorinstanzlichen Begründung auseinander, weshalb eine amtliche Verteidigung nicht erforderlich sei. Vielmehr begnügt er sich mit der Feststellung, angesichts des von ihm dargelegten Sachverhalts, der offensichtlich komplizierter sei als es aufgrund der Darstellung der Staatsanwaltschaft und der Polizei auf den ersten Blick scheine, sei völlig klar, dass ihm ein Rechtsanwalt zu Seite zu stellen sei. Diese im Wesentlichen appellatorische Kritik am vorinstanzlichen Entscheid genügt den Begründungsanforderungen klar nicht. Auf die Beschwerde ist daher auch insoweit und damit insgesamt nicht einzutreten.