Citation: 4C.46/2004 21.04.2004 E. 3

3.1 Gemäss Art. 55 Abs. 1 lit. c OG muss in der Berufungsschrift dargelegt werden, welche Bundesrechtssätze und inwiefern sie durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sind. Unerlässlich ist, dass die Berufung auf die Begründung des angefochtenen Entscheids eingeht und im Einzelnen darlegt, welche Vorschriften und warum sie von der Vorinstanz verletzt worden sind. Allgemein gehaltene Einwände, die ohne aufgezeigten oder erkennbaren Zusammenhang mit bestimmten Entscheidungsgründen der Vorinstanz vorgebracht werden, genügen diesen Anforderungen nicht (BGE 121 III 397 E. 2a S. 400). Rügen der Verletzung kantonalen Rechts sind unzulässig (vgl. Art. 43 Abs. 1 und 2 OG). 3.2 Die Klägerin rügt zwar eine Verletzung der Offizialmaxime gemäss Art. 343 Abs. 4 OR, begründet dies aber mit keinem Wort. Sodann kritisiert die Klägerin, die Vorinstanz habe die Anerkennung der klägerischen Sachdarstellung durch die Beklagte übergangen, was auf eine Rüge über die Anwendung kantonalen Prozessrechts hinausläuft. Auf die Berufung ist insoweit nicht einzutreten. 3.3 Unzulässig sind sodann Rügen, die sich gegen die tatsächlichen Feststellungen und die Beweiswürdigung der Vorinstanz richten, es sei denn, es werde zugleich ein offensichtliches Versehen, eine Verletzung bundesrechtlicher Beweisvorschriften (Art. 63 Abs. 2 OG) oder eine unvollständige Ermittlung des Sachverhalts (Art. 64 OG) vorgeworfen (BGE 130 III 102 E. 2.2 S. 106). Betrifft ein geltend gemachtes Versehen nur einen Ausschnitt der Beweiswürdigung, z.B. ein einzelnes Indiz oder eine von mehreren Zeugenaussagen, so hilft die Versehensrüge nicht weiter; diesfalls läuft die Rüge vielmehr auf eine unzulässige Kritik an der Beweiswürdigung hinaus und ist von vornherein nicht zu hören (Messmer/Imboden, Die eidgenössischen Rechtsmittel in Zivilsachen, Zürich 1992, S. 138). 3.4 Die Klägerin beschränkt sich über weite Strecken darauf, an der Beweiswürdigung und an den tatsächlichen Feststellungen im angefochtenen Entscheid Kritik zu üben. Damit ist sie von vornherein nicht zu hören. Sodann bringt die Klägerin vor, die Annahme der Vorinstanz, es sei unklar, wer die Anzeige an die Krankentaggeldversicherung abgeschickt habe, beruhe auf einem offensichtlichen Versehen. Dabei handelt es sich ebenfalls um eine unzulässige Kritik an der Beweiswürdigung. Das behauptete Versehen betrifft lediglich eines von mehreren Indizien, welche auf das Vorliegen eines Auftragsverhältnisses hindeuten. Auf die Berufung ist auch insoweit nicht einzutreten.