Citation: 9C_131/2025 E. 1.5.2

1.5.2. Die angebliche Verletzung rein kantonalen oder kommunalen Rechts stellt im bundesgerichtlichen Verfahren, von hier nicht entscheidwesentlichen Ausnahmen abgesehen (Art. 189 Abs. 1 lit. d und f BV; Art. 95 lit. c und d BGG; BGE 150 I 50 E. 3.2.7; 150 I 80 E. 2.1; 150 I 154 E. 2.1; 150 I 204 E. 6.2), keinen eigenständigen Beschwerdegrund dar, es sei denn, das kantonale oder kommunale Recht beruhe auf bundesrechtlich vorgegebenen Begriffen (Art. 95 lit. a BGG; BGE 150 II 105 E. 3.3; 141 II 113 E. 1.4.3). In einem solchen Fall greift Art. 106 Abs. 1 BGG. Das Bundesgericht prüft rein kantonales oder kommunales, durch das eidgenössische Recht nicht vorgegebenes Recht nur daraufhin, ob dessen Auslegung und/oder Anwendung zur Verletzung von Bundesrecht oder Völkerrecht führt (Art. 95 lit. a und b BGG; BGE 150 I 154 E. 2.1; 150 V 340 E. 2). Dabei steht regelmässig die Prüfung des allgemeinen Rechtsgleichheitsgebots (Art. 8 Abs. 1 BV) und des allgemeinen Willkürverbots (Art. 9 BV) im Vordergrund (BGE 150 I 39 E. 4.1; 150 I 154 E. 2.1; 150 V 340 E. 2; näher zur Willkür in der Rechtsanwendung namentlich BGE 150 I 50 E. 3.2.7; 149 I 329 E. 5.1; 149 II 225 E. 5.2).