Citation: 7B.214/2002 07.11.2002 E. 1

dass gegen Urteile betreffend die Verweigerung des Konkursaufschubs (Art. 725a Abs. 1 OR) und die Eröffnung des Konkurses (Art. 171, Art. 192 SchKG) die betreibungsrechtliche Beschwerde ausgeschlossen ist, da es sich beim Konkursaufschub und der Konkurseröffnung um eine Gerichtssache handelt (vgl. Art. 17 Abs. 1 SchKG; Amonn/Gasser, Grundriss des Schuldbetreibungs- und Konkursrechts, 6. Aufl. 1997, § 38 Rz. 35 u. 37, § 57 Rz. 10); dass gemäss Art. 19 Abs. 1 SchKG nur der Entscheid einer oberen kantonalen Aufsichtsbehörde innert 10 Tagen nach der Eröffnung wegen Verletzung von Bundesrecht oder von völkerrechtlichen Verträgen des Bundes oder wegen Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens an das Bundesgericht weitergezogen werden kann, oder gemäss Art. 19 Abs. 2 SchKG wegen Rechtsverweigerung oder -verzögerung gegen die obere kantonale Aufsichtsbehörde beim Bundesgericht Beschwerde geführt werden kann; dass die Beschwerdeführerin gegen die Entscheide der Gerichtspräsidentin X.________ vom 19. August 2002, mit welchen ihr Gesuch um Konkursaufschub zurückgewiesen und über sie der Konkurs eröffnet worden war, Appellation erhoben hat, und der Appellationshof des Kantons Bern das angefochtene Urteil als Gerichtsbehörde und nicht als Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen gefällt hat; dass aus diesen Gründen gegen das angefochtene Urteil die Beschwerde gemäss Art. 19 SchKG unzulässig ist; dass die Beschwerdeführerin indessen ihre Eingabe ausdrücklich als Beschwerde gemäss Art. 19 SchKG bezeichnet und sich bewusst auf die Beschwerde gemäss Art. 19 Abs. 2 SchKG wegen Rechtsverweigerung der oberen kantonalen Aufsichtsbehörde beruft; dass daher auf die vorliegende Beschwerde nicht eingetreten werden kann; dass die Eingabe der Beschwerdeführerin im Übrigen nicht als staatsrechtliche Beschwerde entgegengenommen werden könnte, weil darin nicht in einer den Anforderungen von Art. 90 Abs. 1 lit. b OG genügenden Weise dargelegt wird, inwiefern der Appellationshof ihr die Zustellung des angefochtenen Urteils in verfassungswidriger Weise (vgl. Art. 29 Abs. 1 BV) verweigert habe, zumal die Beschwerdeführerin - zum einen - selber davon ausgeht, dass der Appellationshof ihr das angefochtene Urteil erfolglos zuzustellen versucht hat, sie es aber innert der 7-tägigen Frist bei der Poststelle nicht abgeholt hat, und sie - zum anderen - offenbar verkennt, dass Abmachungen mit der Post die Zustellfiktion sieben Tage nach dem erfolglosen Zustellversuch nicht verhindern (BGE 127 I 31 E. 2b S. 35); dass mit dem vorliegenden Entscheid das Gesuch um aufschiebende Wirkung gegenstandslos wird; erkannt: