Citation: 2C_170/2013 E. 4.1

4.1. Das Verwaltungsgericht des Kantons Zug hat den massgebenden Aspekten der "Boultif" -Praxis angemessen Rechnung getragen und die widerstreitenden Interessen korrekt gegeneinander abgewogen. Bundes- (Art. 95 lit. a BGG) und Völkerrecht (Art. 95 lit. b BGG) werden durch den angefochtenen Entscheid, soweit Art. 62 lit. b AuG betreffend, nicht verletzt, sodass sich die Prüfung des weiteren Widerrufsgrundes im Sinne von Art. 62 lit. c AuG erübrigt. Die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist infolge Unbegründetheit im Hauptpunkt abzuweisen. Gleiches gilt für das Eventualbegehren, nachdem eine Verwarnung nicht in Frage kommt.