Citation: 8C_640/2022 E. 6.1.1

6.1.1. Das kantonale Gericht hat weiter geprüft, ob der Beschwerdeführer an den zum typischen Beschwerdebild eines Schleudertraumas der HWS, einer äquivalenten Verletzung oder zu einem Schädel-Hirn-Trauma gehörenden Beeinträchtigungen (diffuse Kopfschmerzen, Schwindel, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, Übelkeit, rasche Ermüdbarkeit, Visusstörungen, Reizbarkeit, Affektlabilität, Depression, Wesensveränderung, etc.) gelitten hat (unter anderem mit Hinweis auf BGE 127 V 102 E. 5b/bb; 123 V E. 2a; 117 V 359 E. 4b). Es hat erwogen, in einem früheren Arztbericht seien zwar Schwindel nach Bewusstlosigkeit erwähnt, später jedoch verneint worden. Letztlich seien nur noch Schmerzen im Frakturbereich mit Ausstrahlungen festgehalten worden. Anderweitige Beeinträchtigungen, die dem typischen bunten Beschwerdebild zuzurechnen wären, seien nicht angegeben worden. Daher sei der adäquate Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und dessen unmittelbaren Folgen mit den über den 30. Juni 2021 hinaus geltend gemachten gesundheitlichen Beschwerden anhand der Rechtsprechung gemäss BGE 115 V 133 zu beurteilen.