Citation: 6B_1465/2019 E. 1.2.1

1.2.1. Der Beschwerdeführer macht geltend, er habe am vorinstanzlichen Verfahren teilgenommen und sich als Privatkläger konstituiert. Dies genügt indes zu seiner Legitimation nicht. Die Vorwürfe des Amtsmissbrauchs richten sich gegen Mitglieder des Bezirksrats sowie des Bauamts U.________, mithin gegen Exponenten des Gemeinwesens. Gemäss §§ 3 und 6 des Gesetzes über die Haftung des Gemeinwesens und die Verantwortlichkeit seiner Funktionäre des Kantons Schwyz vom 20. Februar 1970 (Staatshaftungsgesetz; SRSZ 140.100) haftet das Gemeinwesen für den Schaden, den ein Funktionär in Ausübung hoheitlicher Verrichtungen einem Dritten widerrechtlich zufügt; dem Geschädigten steht gegenüber dem Funktionär kein Anspruch auf Schadenersatz oder Genugtuung zu. Als Gemeinwesen im Sinne des Gesetzes gelten der Kanton, die Bezirke, die Gemeinden und die übrigen juristischen Personen des kantonalen öffentlichen Rechts (§ 1 Abs. 1 erster Satz Staatshaftungsgesetz). Als Funktionäre eines Gemeinwesens dem Gesetz unterstellt sind, vorbehaltlich einer abweichenden Regelung, die Mitglieder der Behörden und Kommissionen; die Beamten, welche in einem öffentlich-rechtlichen Dienstverhältnis zum Gemeinwesen stehen; die Angestellten, welche in einem öffentlich-rechtlichen oder privatrechtlichen Arbeitsverhältnis zum Gemeinwesen stehen; andere Personen, welche aufgrund eines öffentlich-rechtlichen Aktes mit einer öffentlichen Aufgabe betraut sind (§ 1 Abs. 2 lit. a-d Staatshaftungsgesetz). Nach dem Gesagten kommen allenfalls öffentlich-rechtliche Ansprüche des Beschwerdeführers aus dem behaupteten Amtsmissbrauch von Mitgliedern oder Mitarbeitern des Bezirksrats resp. Bauamts U.________ in Frage. Hingegen ist nicht ersichtlich, inwiefern sich der angefochtene Entscheid auf Zivilforderungen auswirken könnte, was der Beschwerdeführer auch nicht aufzeigt. Er ist daher grundsätzlich nicht zur Beschwerde in Strafsachen befugt, zumal er keine formellen Rügen erhebt, zu deren Geltendmachung er unbesehen der fehlenden Legitimation in der Sache befugt wäre (sog. "Star-Praxis"; vgl. BGE 141 IV 1 E. 1.1 mit Hinweisen). Die Kritik des Beschwerdeführers an der seiner Ansicht nach ungenügenden Aktenlage resp. am vorinstanzlichen Verzicht auf eine Befragung weiterer Eigentümer, worin er eine Verletzung des rechtlichen Gehörs erblickt, läuft auf eine Beanstandung des materiellen Beweisergebnisses hinaus. Dies ist unzulässig. Das vom Beschwerdeführer erwähnte Urteil 6B_469/2017 vom 20. Februar 2018 führt zu keinem anderen Ergebnis. Das Bundesgericht verweist darin im Zusammenhang mit dem Vorwurf des Amtsmissbrauchs vielmehr ausdrücklich auf die allgemeinen, vorstehend dargelegten Grundsätze. Dass er Opfer vo n Polizeigewalt und erniedrigender Behandlung geworden sein soll, behauptet der Beschwerdeführer hingegen nicht. Auch aus dem Beschwerderecht der einen Strafantrag stellenden Person gemäss Art. 81 Abs. 1 lit. a und lit. b Ziff. 6 BGG kann der Beschwerdeführer keine Legitimation für sich ableiten, macht er doch nicht geltend, ihm sei das Strafantragsrecht verweigert worden. Vorliegend geht es mithin nicht um das Strafantragsrecht als solches. Sein Verweis auf die Legitimation nach Art. 382 Abs. 1 StPO ist für das bundesgerichtliche Verfahren nicht einschlägig.