Citation: 7B.231/2003 02.12.2003 E. 3

Gemäss Art. 79 Abs. 1 OG ist in der Beschwerdeschrift kurz darzulegen, welche Bundesrechtssätze und inwiefern diese durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sind (BGE 119 III 49 E. 1). Was der Beschwerdeführer vorbringt, genügt diesen Anforderungen nicht. 3.1 Der Beschwerdeführer rügt zunächst, der Sachverständige Y.________, welcher die Neuschätzung durchgeführt habe, sei befangen, weil er (der Beschwerdeführer) ihm insbesondere mitgeteilt habe, dass die von der unteren Aufsichtsbehörde am 23. Oktober 2002 in Auftrag gegebene Neuschätzung "nicht rechtens" sei. Gewiss gelten die Ausstandsregeln gemäss Art. 10 SchKG auch für die von den Betreibungsbehörden mit der Schätzung beauftragten Sachverständigen (Pierre-Robert Gilliéron, Commentaire de la loi fédérale sur la poursuite pour dettes et la faillite, N. 16 zu Art. 10 SchKG). Der Beschwerdeführer übergeht in seinen Vorbringen indessen das Folgende: Erstens hat er bereits die Verfügung vom 23. Oktober 2002 der unteren Aufsichtsbehörde, mit welcher der Hauseigentümerverband Aargau beauftragt wurde, wegen Befangenheit erfolglos angefochten. Zweitens legt er nicht dar, inwiefern die obere Aufsichtsbehörde allfällige, nach dem 23. Oktober 2002 eingetretene Ausstandsgründe im Sinne von Art. 10 SchKG übergangen habe, wenn sie zum Ergebnis gelangt ist, auf das erneute Ausstandsbegehren gegen den Sachverständigen Y.________ vom Hauseigentümerverband Aargau sei nicht einzutreten. Auf die Beschwerde kann insoweit nicht eingetreten werden. 3.2 Der Beschwerdeführer kritisiert weiter die betreibungsamtliche Schätzung vom 10. Mai 1999 mit dem Ergebnis von Fr. 800'000.--, welche bar jeder Grundlage sei. Dieses Vorbringen geht am Gegenstand des angefochtenen Entscheides vorbei. Der Beschwerdeführer übergeht, dass er nach der betreibungsamtlichen Schätzung längst (am 21. Mai 1999) von seinem Recht auf Neuschätzung durch Sachverständige (Art. 9 Abs. 2 VZG) Gebrauch gemacht hat. Im Weiteren legt der Beschwerdeführer nicht dar, inwiefern durch den angefochtenen Entscheid Bundesrecht verletzt werde, wenn ein Anspruch auf Einholung einer Oberexpertise durch die obere kantonale Aufsichtsbehörde verneint wird (vgl. BGE 120 III 135 E. S. 136; 86 III 91 S. 93). Ebenso wenig setzt der Beschwerdeführer auseinander, inwiefern die obere Aufsichtsbehörde das ihr zustehende Ermessen überschritten oder missbraucht habe (vgl. Art. 19 Abs. 1 SchKG; BGE 120 III 79 E. 1 S. 80 f.), wenn sie zur Auffassung gelangt ist, dass die Neuschätzung des Grundstücks durch den Sachverständigen mit dem Ergebnis von Fr. 797'000.-- nicht zu beanstanden sei. Schliesslich legt der Beschwerdeführer nicht hinreichend dar, inwiefern die obere Aufsichtsbehörde ihr Ermessen rechtswidrig ausgeübt habe, wenn sie ihm zufolge mutwilliger Beschwerdeführung (vgl. Art. 20a Abs. 1 SchKG) eine Busse und die Kosten auferlegt hat. Auf die insgesamt nicht substantiierte Beschwerde kann nicht eingetreten werden.