Citation: C 297/00 17.05.2002 E. 3

3.- a) Auch der Beschwerdeführer scheint davon auszugehen, dass ein Nebenverdienst einen Hauptverdienst voraussetzt. Wie bereits bei der Vorinstanz macht er diesbezüglich erneut geltend, ab September 1996 beim Sportamt der Stadt Y.________ eine Hauptbeschäftigung als "Aushilfe auf Abruf" (stundenweise innerhalb normaler Arbeitszeiten zwischen 8 und 17 Uhr) aufgenommen zu haben. Ab 9. Oktober 1996 habe er überdies eine Tätigkeit als Vereinsabwart übernommen. Vereinbart worden sei eine wöchentliche Arbeitszeit von 13.5 Stunden. Diese Arbeitszeit sei vom Dienstag bis Donnerstag jeweils zwischen 17.30 Uhr bis 22.00 Uhr, mithin ausserhalb der üblichen Arbeitszeit, geleistet worden. Die Arbeiten als "Aushilfe auf Abruf" hätten innerhalb der normalen Arbeitszeit einen immer grösseren Umfang angenommen. b) Diese Darstellung, wonach zwei unabhängige Arbeitsverhältnisse bestanden haben sollen, findet in den Akten keine Stütze. Zunächst bestätigte der Beschwerdeführer auf dem Kontrollausweis für den September 1996, in diesem Monat keinen Verdienst erzielt und keine Tätigkeit aufgenommen zu haben. In Übereinstimmung mit der Anstellungsverfügung des Sportamtes der Stadt Y.________ wird im Kontrollausweis für den Oktober 1996 tatsächlich die Erzielung eines Verdienstes vermerkt. Wenn das Amt im Begleitschreiben zur Verfügung dem neuen Mitarbeiter "nachträglich einen guten Start" wünscht, so könnte man daraus zwar ableiten, die tatsächliche Arbeitsaufnahme sei bereits früher erfolgt; doch ergäbe sich andererseits dann aber auch, dass eine allenfalls bereits aufgenommene Arbeit mit der Verfügung in der vom kommunalen Recht vorgesehenen Form geregelt ist. Für die Konstruktion des Beschwerdeführers, beim gleichen Arbeitgeber parallel zwei verschiedene Tätigkeiten unabhängig voneinander wahrgenommen zu haben, bleibt jedenfalls kein Raum. Dass auch das Sportamt der Stadt Y.________ nur von einem Arbeitsverhältnis ausgeht, ergibt sich aus dessen Bescheinigungen über Zwischenverdienst in den fraglichen Monaten: Im Dezember 1996 bestätigte dieses einerseits eine vereinbarte wöchentliche Arbeitszeit von 13.5 Stunden und andererseits, dass dem Versicherten mehr Arbeitsstunden (nämlich 159 Stunden pro Monat) angeboten worden seien. Letzteres wurde dahingehend erläutert, dass normalerweise ab Dezember bis zum Ende der Fussballpause keine Einsätze möglich seien. Gleiches gilt dann für den Januar 1997. Damit ist erstellt, dass der Beschwerdeführer ausschliesslich in seiner Funktion als Vereinsabwart für das Sportamt der Stadt Y.________ tätig war. Dabei kann offen bleiben, welche konkreten Arbeiten ihm übertragen waren. Der vorinstanzliche Entscheid und die Kassenverfügung sind daher nicht zu beanstanden.