Citation: 1C_253/2022 E. A

A.A.________ und B.A.________ sowie die C.________ AG, mit A.A.________ als einzelzeichnungsberechtigtem Mitglied, sind Eigentümerinnen bzw. Eigentümer des Baugrundstücks Nr. 2300 in Horw. Südlich grenzt die Parzelle an die Riedschutzzone und westlich des Baugrundstücks verläuft der Dorfbach. Am 27. Mai 2019 ersuchten A.A.________ und B.A.________ sowie die C.________ AG um die nachträgliche Baubewilligung für Änderungen an der Umgebungsgestaltung (Mauern entlang des Bachs und des Rieds). Mit Entscheid vom 29. September 2019 verweigerte die für Bauten und Anlagen im übergangsrechtlichen Gewässerraum zuständige Dienststelle Raum und Wirtschaft des Bau-, Umwelt- und Wirtschaftsdepartements des Kantons Luzern (nachfolgend: Dienststelle rawi) die nachträgliche Baubewilligung für die Mauer entlang des Dorfbachs. Dabei verfügte sie zudem den Rückbau aller erstellten Bauten und Anlagen im Gewässerraum, welche nicht bewilligt worden sind, sowie die Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands für die betroffene Böschung. Die Gemeinde Horw eröffnete A.A.________ und B.A.________ sowie der C.________ AG den Entscheid der Dienststelle rawi gleichzeitig mit ihrem eigenen Entscheid, mit dem sie überdies die Baubewilligung für die Mauer entlang des Rieds verweigerte. Sie ordnete schliesslich an, dass die nicht baubewilligungsfähigen Bauten und Anlagen innert sechs Monaten seit Rechtskraft zurückzubauen seien.