Citation: 9C_508/2024 E. 3.2

3.2. Was den Austrittsbericht der ipw vom 3. April 2024 anbelangt, kann grundsätzlich auf die vorinstanzlichen Feststellungen verwiesen werden (Art. 109 Abs. 3 BGG), wonach sich daraus - namentlich in Bezug auf die "wahrscheinliche PTBS" - auch nach dreimonatigem stationären Aufenthalt keine neuen Erkenntnisse gegenüber dem Gutachten vom 17. November 2021 ergeben würden. Damit habe, so das kantonale Gericht weiter, die Einschätzung des Dr. med. B.________ weiterhin uneingeschränkt Geltung. Darüber hinaus zog das kantonale Gericht den Beweiswert des Austrittsberichts der ipw vom 3. April 2024 mit der Begründung in Zweifel, die Behandlerinnen hätten lediglich die subjektive Auffassung der Beschwerdeführerin wiedergegeben, wobei diese weder kritisch hinterfragt noch medizinisch eingeordnet worden sei. Tatsächlich gilt es festzuhalten, dass sich im Bericht der ipw keinerlei Auseinandersetzung mit den seit Jahren bestehenden Inkonsistenzen und den offensichtlichen Widersprüchlichkeiten in den Aussagen und im Verhalten der Beschwerdeführerin findet. Dies erstaunt indessen nicht weiter, nachdem die Ärztinnen der ipw gemäss unbestritten gebliebener vorinstanzlicher Feststellung gar keine Kenntnis der Vorakten hatten. Im Lichte dessen ist entgegen den Vorbringen in der Beschwerde nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz in antizipierter Beweiswürdigung auf Rückfragen bei der ipw verzichtete. Der Vollständigkeit halber sei darauf hingewiesen, dass auch die Ärztinnen der ipw, welche nach dem Dargelegten keine Kenntnis der Vorakten hatten, einen allfälligen zweiten stationären Aufenthalt der Beschwerdeführerin an die Bedingung eines Vorgesprächs bezüglich deren Motivation knüpften. Betreffend die Therapiemotivation fällt generell auf, dass sich die Beschwerdeführerin in den letzten zehn Jahren nur auf entsprechende Aufforderung hin oder vor dem Hintergrund des Verlusts des Rentenanspruchs therapeutisch adäquat behandeln liess. Auch diesbezüglich kann auf die Ausführungen im angefochtenen Entscheid verwiesen werden (Art. 109 Abs. 3 BGG).