Citation: 1B_224/2016 E. 2.3

2.3. Diese Ausführungen sind nicht zu beanstanden. Wie das Bundesgericht in einem den Beschwerdeführer betreffenden Urteil in anderem Zusammenhang bereits festhielt, befindet er sich auch nach der Verlegung im Massnahmenvollzug. Ein Haftentlassungsgesuch ist deshalb nicht das richtige Mittel, um sich gegen den fortdauernden Freiheitsentzug zu wehren (ausführlich: Urteil 6B_1331/2015 vom 13. Januar 2016 E. 2.1 f.). Aus dem vom Beschwerdeführer angerufenen Art. 220 Abs. 2 StPO ergibt sich ebendies: Als Sicherheitshaft gilt die Haft während der Zeit zwischen dem Eingang der Anklageschrift beim erstinstanzlichen Gericht und der Rechtskraft des Urteils, dem Antritt einer freiheitsentziehenden Sanktion oder der Entlassung (vgl. zur Haftprüfung im Verfahren betreffend die nachträgliche Anordnung der Verwahrung BGE 137 IV 333). Die Vorinstanz wies, wie erwähnt, auch darauf hin, dass dem Anspruch des Beschwerdeführers auf gerichtliche Überprüfung seiner Massnahmenvollzugssituation im Rahmen des Beschwerdeverfahrens gegen den Entscheid der Polizei- und Militärdirektion vom 14. April 2016 Rechnung getragen werde. Diese Frage ist hier jedoch nicht Prozessgegenstand. Dem Beschwerdeführer scheint es vorliegend denn auch primär darum zu gehen, möglichst rasch in Freiheit entlassen zu werden. Dabei übersieht er, dass auch im Verfahren der Prüfung der bedingten Entlassung aus der Massnahme bzw. deren Aufhebung gemäss Art. 62d Abs. 1 StGB die Garantien von Art. 31 BV und Art. 5 Ziff. 4 EMRK zu beachten sind (vgl. Urteil 6B_471/2012 vom 21. Januar 2013 E. 5 mit Hinweisen). Seine Argumentation stösst insofern ins Leere.