Citation: 6B_1263/2020 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz erwägt zusammengefasst, der Beschwerdeführer sei Inhaber sowie Geschäftsführer und einziges Mitglied des Verwaltungsrates der C.________ AG sowie Mehrheitsaktionär, Geschäftsführer und einziges Mitglied des Verwaltungsrates der D.________ AG gewesen. In dieser Position habe er im angeklagten Zeitraum vom 1. Januar 2015 bis 16. Juni 2016 die unübertragbare und unentziehbare Verantwortung gehabt, dass für diese Gesellschaften eine Buchführung existiert und die Rechnungslegung ordnungsgemäss erfolgt. Den Akten lasse sich für das Jahr 2015 jedoch kein Jahresabschluss mit Bilanz, Erfolgsrechnung sowie Anhang der C.________ AG und auch keine nachgeführte Buchhaltung entnehmen. Desgleichen gelte für die D.________ AG. Der Beschwerdeführer wie auch sein Buchhalter F.________ hätten durch blosses Ziehen der Bilanz die Vermögenslage der genannten Gesellschaften nicht ermitteln können. Die Aufzeichnung der Geschäftsvorgänge sei folglich ungenügend bzw. nicht "à jour" gewesen. Die Buchführung der C.________ AG und der D.________ AG sei hierbei bewusst zugunsten der Buchhaltung der Genossenschaft G.________ zurückgestellt worden, wobei der Beschwerdeführer diesen Zustand über Monate zugelassen habe. Der Beschwerdeführer habe den Buchhalter F.________ damit nicht in dem Sinne überwacht, als dass er davon habe ausgehen können, dass die Buchhaltung grundsätzlich nachgeführt und der Vermögensstand der Gesellschaft ersichtlich gewesen sei. Überdies habe er gewusst, dass sein Buchhalter über das RAV aus einem Burnout im Sommer 2015 gekommen sei und auch nur zu 80 % habe arbeiten können. Es sei daher angedacht gewesen, dass wenn F.________ einmal einen Monat voll arbeiten könne, er die zurückgestellte Buchhaltungen der C.________ AG sowie der D.________ AG nachführen könne. Am 13. Januar 2017 sei schliesslich sowohl über die C.________ AG wie auch über die D.________ AG der Konkurs eröffnet worden. Dabei seien die Ansprüche der Gesellschaftsgläubiger beziehungsweise deren Durchsetzung im Konkursverfahren infolge der nicht vollständigen Buchhaltung zumindest abstrakt gefährdet gewesen (vgl. angefochtenes Urteil E. 2.4 S. 4 ff.).