Citation: 4P.203/2005 09.12.2005 E. 5

Die Beschwerdeführerin bringt vor, das Obergericht gehe fälschlicherweise und willkürlich davon aus, die strittige Rechnung vom 13. September 2001 sei zuerst ihr und erst danach der Bauherrin zugestellt worden. Nachdem das Obergericht dieser Frage gründlich nachgegangen und in Würdigung der Beweise zum Schluss gekommen ist, die Beschwerdegegnerin habe den Ablauf der Rechnungszustellung glaubhaft dargetan, vermag die gegenteilige Auffassung der Beschwerdeführerin dieses Beweisergebnis nicht als willkürlich erscheinen zu lassen. Daran ändert der Umstand nichts, dass die Beschwerdegegnerin mit der Rechnungstellung über eineinhalb Jahre zugewartet hat, ist doch eine solche Verspätung nicht derart unüblich, dass sie die strittige Frage der Kostenübernahme zu beeinflussen vermöchte. Art. 9 BV ist mithin nicht verletzt.