Citation: 1C_22/2020 E. 3.6

3.6. Die von der Beschwerdeführerin angerufenen Normen des kantonalen Rechts haben folgenden Worlaut: Art. 23 [RBG] Überbauungsplan 1 Der Überbauungsplan regelt insbesondere die Erschliessung, die besondere Bauweise sowie die Freiraumgestaltung eines Teilgebietes. 2 Er besteht aus einem Plan und den dazu gehörenden Sonderbauvorschriften. 3 Mit Sonderbauvorschriften können insbesondere geregelt werden: a. Bauweise (offen, geschlossen); b. Anordnung und Gliederung der Bauten und Anlagen; c. Lage, Grösse und Abstände der Bauten und Anlagen; d. Art und Mass der Nutzung der Bauten; e. Firstrichtung und Dachform; f. Materialwahl und Fassadengestaltung; g. Ausstattung mit Gemeinschaftsanlagen, Parkplätzen und Kinderspielplätzen; h. Anordnung, Gestaltung und Bepflanzung der Freiräume; i. bauliche und gestalterische Massnahmen zur Bekämpfung von Emissionen und Immissionen; k. Massnahmen zur sparsamen Nutzung und Verteilung von Energie. 4 Mit dem Überbauungsplan kann unter Einhaltung der zonengemässen Nutzungsart von der Regelbauweise abgewichen werden, wenn dadurch gesamthaft ein ortsbaulich und architektonisch besseres Ergebnis verwirklicht wird und dies im öffentlichen Interesse liegt. 5 Die Höhe des Ausnützungsbonus ist von der Gemeinde im Baureglement festzulegen. Art. 46 [RBG] Überbauungsplanpflicht Für Bauten und Anlagen mit erheblichen Auswirkungen auf die Nutzungs- und Erschliessungsordnung, die Umwelt oder das Orts- und Landschaftsbild oder mit ausserordentlichen Gefahren für Benützerinnen und Benützer und Nachbarschaft gehört zur Baureife ein Überbauungsplan. Art. 68 [BauV] Gestaltungskommission 1 Zur Beurteilung von Vorhaben nach Artikel 46 und von besonderen Einordnungsfragen nach Artikel 47 Absatz 1 RBG hat die zuständige Gemeinde eine Kommission zu bestellen, welche sich aus fünf bis sieben Fachleuten zusammensetzt. 2 Die Kommission unterbreitet ihre Beurteilungen der für das Bewilligungsverfahren zuständigen Gemeindebehörde. 3 Für die Beurteilung von Gestaltung und Einordnung im Anwendungsbereich von Artikel 47 Absatz 2 RBG ist die kantonale Natur- und Heimatschutzkommission (KNHK) zuständig. Stellungnahmen der KNHK werden nach Massgabe der Natur- und Heimatschutzgesetzgebung durch die zuständige kantonale Fachstelle eingeholt. Das Bundesgericht prüft die Anwendung von kantonalem und kommunalem Recht lediglich auf Willkür. Gemäss der ständigen Praxis des Bundesgerichts ist ein Entscheid willkürlich, wenn er im Ergebnis offensichtlich unhaltbar ist, mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtssatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft; dass eine andere Lösung ebenfalls in Betracht zu ziehen oder gar vorzuziehen wäre, genügt nicht (BGE 146 II 111 E. 5.1.1 S. 131 f.; BGE 144 I 170 E. 7.3 S. 174 f.; je mit Hinweisen).