Citation: 8C_49/2017 E. A

Der 1955 geborene A.________ ist als Aufzugskontrolleur tätig und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherung (Suva) gegen Unfallfolgen sowie Berufskrankheiten versichert. Gemäss Schadenmeldung vom 15. Oktober 2014 verspürte er am 24. Januar 2014 beim manuellen Herunterdrehen einer Beförderungsanlage im linken Unterarm einen Schmerz. Dr. med. B.________, Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates FMH, Klinik C._________, diagnostizierte eine Epikondylopathie humeri radialis links ("Tennisellbogen") mit MR-tomographisch ausgeprägter Degeneration des tiefen Sehnenblattes der Extensor carpi radialis Sehnen links (Bericht vom 28. August 2014), die er am 24. September 2014 operativ versorgte. Die Suva-Kreisärztin Frau Dr. med. D.________, Fachärztin für Chirurgie, verneinte in ihrer Stellungnahme vom 4. Dezember 2014 das Vorliegen eines unfallbedingten Schadens. Sowohl anlässlich der Erstkonsultation bei Dr. med. B.________ als auch bei der Indikation für ein MRI seien kein Trauma erwähnt worden. Zudem liege eine weitere Unfallmeldung vom 20. März 2014 des Versicherten ohne Erwähnung des zeitlich früheren Geschehens bezüglich des Ellbogens vor. Die Ellbogenbeschwerden seien erst neun Monate später gemeldet worden, weshalb die Veränderungen im Bereich des Ellbogens überwiegend wahrscheinlich degenerativer Natur seien. Dies bestätigte die Ärztin in einer weiteren Stellungnahme vom 21. Januar 2015. Mit Verfügung vom 10. März 2015 verneinte die Suva ihre Leistungspflicht, da zwischen den linksseitigen Ellbogenbeschwerden und dem gemeldeten Ereignis vom 10. März 2015 kein natürlicher Kausalzusammenhang bestehe. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 5. Mai 2015 fest.