Citation: 6B_127/2014 E. 3.2

3.2. Fraglich ist, ob der Beschwerdeführer die Unterlassung der Belehrung über das Recht auf Beizug eines Verteidigers im vorinstanzlichen Verfahren hinreichend rügte. Den von ihm zu den Akten gereichten Plädoyernotizen können keine Hinweise auf eine solche Rüge entnommen werden. Er bringt auch im bundesgerichtlichen Verfahren lediglich vor, er habe damals die Unverwertbarkeit der Einvernahmeprotokolle wegen "Verletzung der Teilnahmerechte" beantragt. Die Vorinstanz äussert sich zum Teilnahmerecht an den Einvernahmen der Mitbeschuldigten und weiterer Personen (vgl. Urteil S. 32 ff.). Der Beschwerdeführer macht nicht geltend, seine Rüge habe nebst der von der Vorinstanz behandelten Frage der Parteiöffentlichkeit der Einvernahmen auch die Belehrung über das Recht auf Beizug eines Verteidigers betroffen. Auf den Einwand ist auch deshalb nicht einzutreten, weil der Beschwerdeführer nicht darlegt, inwiefern seine Aussagen vom 19. Mai 2009 tatsächlich gegen ihn verwendet wurden und wie sich dies auf das Beweisergebnis hätte auswirken können. Insbesondere greift er die angeblich zu Unrecht verwerteten Einvernahmeprotokolle in seinen Sachverhaltsrügen nicht auf. Aus seinen Ausführungen geht nicht hervor, dass das Beweisergebnis anders hätte ausfallen müssen, wenn von der Unverwertbarkeit der Einvernahmen vom 19. Mai 2009 auszugehen wäre. Im Übrigen legt die Vorinstanz dar, dass die Konkretisierung des Vorwurfs der ungetreuen Amtsführung im Verlaufe der Einvernahme den strafprozessualen Vorgaben genügte. Ihre diesbezüglichen Ausführungen (Urteil S. 28 ff.) lassen keine Verletzung von Bundesrecht erkennen.