Citation: 6S.7/2007 24.04.2007 E. 3.2

3.2.1 Der Beschwerdeführer rügt, das Kantonsgericht gehe zu Unrecht davon aus, dass der Rennläufer auf der Rennpiste mit dem Opfer zusammengestossen sei. Der Zusammenstoss habe sich etwa 150 Meter nach der Zieldurchfahrt, in Fahrtrichtung rechts des Zielauslaufs auf der Publikumspiste ereignet. 3.2.2 Es ist nicht entscheidend, wo genau sich der Kollisionsort befindet. Das Kantonsgericht hält im Zusammenhang mit der Voraussehbarkeit des Erfolgseintrittes fest, das Verhalten des Rennläufers sei nicht ungewöhnlich, zumal dieser wegen der fehlenden Absperrung und Abgrenzung nicht veranlasst worden sei, die Fahrt abzubremsen. Somit habe während der gesamten Dauer des Rennens die Gefahr eines Zusammenstosses bestanden. Diese Beurteilung ist durchaus vertretbar. Von einer falschen Sachverhaltsfeststellung, die für die rechtliche Beurteilung wesentlich ist, kann deshalb nicht gesprochen werden. Die Rüge ist unbegründet. 3.3 Entgegen der Behauptung des Beschwerdeführers geht das Kantonsgericht nicht davon aus, der am Unfall beteiligte Rennläufer habe nach der Zieldurchfahrt anhalten wollen. Es weist darauf hin, dass die erforderliche talseitige Abgrenzung des Zielraums zur Publikumspiste den Fahrer zum Abbremsen veranlasst hätte und es für ihn nicht möglich gewesen wäre, an den Pistenrand oder sogar darüber hinaus zu gelangen. Auf die Rüge ist nicht einzutreten.