Citation: 6B_1284/2021 E. 2

Das Bundesgericht ist nicht gehalten, wie ein erstinstanzliches Strafgericht alle sich stellenden rechtlichen Fragen zu untersuchen, wenn diese vor Bundesgericht nicht vorgetragen werden (BGE 140 III 115 E. 2 mit Hinweisen). Es ist auch kein Berufungsgericht und prüft unter dem Titel von Art. 106 Abs. 1 BGG betreffend die Rechtsanwendung von Amtes wegen grundsätzlich nur die erhobenen Rügen, es sei denn, die rechtlichen Mängel lägen geradezu auf der Hand (BGE 142 I 99 E. 1.7.1; Urteil 6B_142/2020 vom 27. Mai 2021 E. 2.3.2). Die Anwendung ausländischen Rechts wird vom Bundesgericht - von hier nicht einschlägigen Ausnahmen (vgl. Art. 96 BGG) abgesehen - nicht überprüft (vgl. Art. 95 BGG i.V.m. Art. 96 BGG e contrario). Indessen kann vor Bundesgericht geltend gemacht werden, dass durch die fehlerhafte Anwendung ausländischen Rechts Bundesrecht verletzt werde (vgl. BGE 133 III 446 E. 3.1). Zu denken ist etwa an eine Verletzung verfassungsmässiger Rechte, insbesondere des Willkürverbots nach Art. 9 BV. Die Willkürrüge muss in der Beschwerde anhand des angefochtenen Entscheids explizit vorgebracht und substanziiert begründet werden (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 143 IV 500 E. 1.1).