Citation: U 176/00 05.11.2003 E. A

Der 1965 geborene M.________ arbeitete seit 1987 als Küchenangestellter am Spital X.________ und war bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen sowie Berufskrankheiten versichert. Am 28. Juni 1990 wurde er als Radfahrer von einem Personenwagen angefahren und erlitt dabei eine Fibulafraktur rechts sowie eine Rissquetschwunde am Hinterkopf, welche im Spital X.________ behandelt wurden. Anlässlich einer kreisärztlichen Untersuchung vom 17. Januar 1991 fand Dr. med. J.________ eine antero-laterale Instabilität im rechten Knie sowie einen subtotalen Abriss des medialen Kopfes des Gastrocnemius rechts mit Spitzfuss von 5°. Nach ergänzenden Abklärungen unterzog sich der Versicherte am 18. Juni 1991 im Spital X.________ einer operativen Verlängerung des Musculus gastrocnemius mit V/Y-Plastik. Wegen weiter bestehender Spitzfuss-Stellung wurde am 23. September 1992 eine Achillessehnenspiegel-Verlängerung durchgeführt. Am 5. April 1993 stellte Kreisarzt Dr. med. S.________ noch einen leichten Spitzfuss von 2° sowie eine leichte Atrophie der Unterschenkelmuskulatur rechts fest und bestätigte eine volle Arbeitsfähigkeit ab 13. April 1993. Am 27. Mai 1993 berichtete das Spital X.________, die Arbeitsleistung habe nicht auf über 50 % gesteigert werden können. Nach weiteren Behandlungen klagte der Versicherte über zunehmende Beschwerden bei einem Spitzfuss von 5°, worauf weiterhin eine Arbeitsfähigkeit von 50 % attestiert wurde. Bei einer neurologischen Untersuchung im Spital X.________ vom 8. November 1993 konnte keine neurogene Ursache für die geklagten Beschwerden gefunden werden. In einem der IV-Stelle Basel-Landschaft erstatteten Gutachten vom 20. Juli 1994 diagnostizierten die Ärzte des Spitals Y.________ eine posttraumatische Gastrocnemius-Vernarbung mit Ausbildung eines therapieresistenten Spitzfusses rechts sowie eine Muskelhernie in der anterioren Loge rechts. Zur Arbeitsfähigkeit stellten sie fest, die bisherige, vorwiegend stehend zu verrichtende Tätigkeit, bei welcher auch schwere Lasten zu tragen seien, könne dem Versicherten nicht zu mehr als 50 % zugemutet werden. Bei einer geeigneten, vorwiegend sitzend zu verrichtenden Tätigkeit sei wieder mit einer vollen Arbeitsfähigkeit zu rechnen. Am 8. November 1994 berichtete PD Dr. med. L.________, Abteilung für Psychosomatik am Spital X.________, von einer schweren Depression, wobei ein Zusammenhang mit dem Unfall anzunehmen sei. Vom 11. Mai bis 6. Juni 1995 war der Versicherte in der Klinik Z.________, Psychosomatik und Rehabilitation, hospitalisiert, wo eine Anpassungsstörung in Form einer längeren depressiven Reaktion diagnostiziert wurde. Am 14. August 1995 nahm der Versicherte eine Tätigkeit von 50 % in der Hausdruckerei des Spitals X.________ auf. Nach einer kreisärztlichen Abschlussuntersuchung vom 13. September 1996 stellte die SUVA die Heilkosten- und Taggeldleistungen auf den 31. Dezember 1996 ein und sprach dem Versicherten mit Verfügung vom 31. Januar 1997 eine Invalidenrente auf Grund einer Erwerbsunfähigkeit von 15 % ab 1. Januar 1997 sowie eine Integritätsentschädigung von 5 % zu. Mit einer weiteren Verfügung vom 13. Mai 1998 forderte sie wegen Überentschädigung in der Zeit vom 1. Juli 1990 bis 31. Dezember 1996 Taggeldleistungen in Höhe von Fr. 3'821.- zurück. Gegen beide Verfügungen reichte der Versicherte Einsprache ein. Mit Entscheid vom 28. August 1998 wies die SUVA die Einsprachen ab, wobei sie sich u.a. auf ein der IV-Stelle erstattetes psychiatrisches Gutachten des Dr. med. A.________ vom 30. Juli 1997 stützte.