Citation: 1C_158/2022 E. 4.2

4.2. Der Beschwerdeführer wendet sinngemäss ein, die Vorinstanz habe - gleich wie die Baukommission - das Ermessen bezüglich der vorzunehmenden Interessenabwägung überschritten, weil sie der Verkehrssicherheit gegenüber ortsbaulichen Interessen die absolute Priorität hätte einräumen müssen. Das Argument der attraktiven gewerblichen Nutzung des strassenseitigen Erdgeschosses sei nicht plausibel, weil die Bauparzelle für eine solche Nutzung der falsche Ort sein dürfte. Im Übrigen stünde dieser Nutzung die Einfahrt der Garage bei der U.________strasse nicht im Wege. So sei es spitzfindig zu behaupten, diese Einfahrt müsse zweispurig gebaut werden, da diese ja sehr kurz sei.