Citation: 6B_1002/2022 E. 1.1

1.1. Die Beschwerde in Strafsachen ist ein reformatorisches Rechtsmittel (Art. 107 Abs. 2 BGG). Die Beschwerdeschrift muss daher grundsätzlich einen Antrag in der Sache enthalten (Art. 42 Abs. 1 BGG). Dies bedeutet namentlich, dass Anträge betreffend einen Geldbetrag beziffert sein müssen (Urteile 6B_189/2015 vom 16. Juli 2015 E. 3.2; 6B_515/2008 vom 19. November 2008 E. 5.1), was gerade auch für eigenständige Anträge betreffend Abänderung der kantonalen Kostenregelung gilt (BGE 143 III 111 E. 1.2; FLORENCE AUBRY GIRARDIN, in: Commentaire de la LTF, 3. Aufl., 2022, N. 23 zu Art. 42 BGG). Aufhebungsanträge oder Anträge auf Rückweisung der Sache an die Vorinstanz zur neuen Entscheidung allein genügen nicht, ausser wenn das Bundesgericht im Falle der Gutheissung der Beschwerde ohnehin nicht reformatorisch entscheiden könnte (BGE 137 II 313 E. 1.3; 136 V 131 E. 1.2; 134 III 379 E. 1.3 mit Hinweis). Ein Begehren ohne Antrag in der Sache kann sodann ausreichen, wenn sich aus der Begründung zweifelsfrei ergibt, was mit der Beschwerde angestrebt wird (BGE 137 II 313 E. 1.3; Urteile 6B_210/2021 vom 24. März 2022 E. 1; 6B_73/2021 vom 28. Februar 2022 E. 1.3; je mit Hinweisen).