Citation: 7B_556/2023 E. 3

Die Vorinstanz hielt fest, die Einstellungsverfügung der Staatsanwaltschaft vom 19. Dezember 2022 sei am 3. April 2023 zur Abholung gemeldet worden. Der Beschwerdeführer, der über den geplanten Abschluss des Verfahrens informiert gewesen sei und am 15. Dezember 2022 bei der Staatsanwaltschaft Einsicht in die Verfahrensakten genommen habe, habe ohne Weiteres mit behördlichen Zustellungen rechnen müssen. Die Einstellungsverfügung gelte daher sieben Tage nach dem erfolglosen Zustellversuch (resp. am ersten Werktag nach dem auf Ostermontag fallenden letzten Tag der Frist), mithin am Dienstag, 11. April 2023, als zugestellt. Die zehntägige Frist zur Beschwerde habe somit am Freitag, den 21. April 2023 geendet. Die als Einsprache bezeichnete und am 9. Mai 2023 zur Post gegebene Beschwerde sei damit verspätet erfolgt, weshalb darauf nicht einzutreten sei. Was der Beschwerdeführer vor Bundesgericht dagegen vorbringt, ist nicht geeignet darzutun, inwiefern und weshalb der angefochtene Beschluss Bundesrecht verletzen sollte. Insbesondere vermag er nicht in einer den Formerfordernissen genügenden Weise aufzuzeigen, dass und inwiefern er nicht mit behördlichen Zustellungen habe rechnen müssen. Soweit er in seiner Eingabe weitestgehend inhaltliche Kritik an der staatsanwaltschaftlichen Einstellungsverfügung äussert, entfernt er sich ohnehin vom Gegenstand des vorliegenden Beschwerdeverfahrens. Damit kommt der Beschwerdeführer den Begründungsanforderungen nicht nach. Der Begründungsmangel ist offensichtlich (Art. 42 Abs. 2, Art. 106 Abs. 2 BGG).