Citation: 8C_34/2021 E. 4.2.2

4.2.2. Des Weiteren wird nicht überzeugend dargetan, inwiefern die gerügten Sachverhaltsmängel zu einem anderen Ergebnis führen könnten (vgl. Art. 97 Abs. 1 BGG). So ist zwar durchaus denkbar, dass der Beschwerdeführer erst durch Mitwirkung im Konkursverfahren, somit nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses, einen Überblick über die Finanzen der Gesellschaft und insbesondere die Transaktionen der B.________ AG in der Höhe von 10 Millionen Franken zwischen 22. Juni und 14. Oktober 2016 erhalten haben könnte. Dies ändert aber nichts daran, dass er unstreitig von Beginn weg in den Bewilligungsprozess bei der FINMA eingebunden war und so unter anderem schon früh Kenntnis von den ausstehenden Einzahlungen des Geldbetrags für den Organisationsfonds und des Mindestkapitals der Gesellschaft erlangt hatte. Dass die Verzögerungstaktik des Verwaltungsrates gegenüber der FINMA auf finanzielle Schwierigkeiten der Gesellschaft hindeuteten, konnte der Beschwerdeführer demnach bereits während seiner Tätigkeit als CEO, ohne das erst im Konkursverfahren erlangte Wissen, feststellen. Aufgrund seiner Position, insbesondere im Zusammenhang mit seinen Aufgaben bei der Erlangung der Bewilligung von der FINMA, konnte somit willkürfrei davon ausgegangen werden, dass er von der Zahlungsunfähigkeit der Gesellschaft nicht überrascht wurde. Der Umstand, dass die Vorinstanz nicht klar zwischen dem Kenntnisstand des Beschwerdeführers während der Anstellung und danach unterschieden hat, ist somit nicht geeignet, den Prozessausgang zu beeinflussen.