Citation: 8C_431/2009 06.10.2009 E. 6

Das Bundesgericht hat in BGE 134 V 109 erkannt, dass der Unfallversicherer den Fall gestützt auf Art. 19 Abs. 1 UVG unter Einstellung der vorübergehenden Leistungen und Prüfung des Anspruchs auf eine Invalidenrente und eine Integritätsentschädigung in dem Zeitpunkt abzuschliessen hat, in welchem von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes des Versicherten mehr erwartet werden kann und allfällige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung abgeschlossen sind (BGE 134 V 109 E. 3 und 4 S. 112 ff.). Ob eine namhafte Besserung noch möglich ist, bestimmt sich nach Massgabe der zu erwartenden Steigerung oder Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit, soweit diese unfallbedingt beeinträchtigt ist. Dabei verdeutlicht die Verwendung des Begriffes "namhaft" durch den Gesetzgeber, dass die durch weitere Heilbehandlung zu erwartende Besserung ins Gewicht fallen muss. Unbedeutende Verbesserungen genügen nicht (E. 4.3 S. 115). Aus den medizinischen Akten geht schlüssig und übereinstimmend hervor, dass eine ärztliche Behandlung nicht weiter erforderlich ist. Die vom Kreisarzt - neben der Überprüfung der Integration am Arbeitsplatz, wozu sich das kantonale Gericht einlässlich und zutreffend geäussert hat (vgl. auch oben E. 5) - genannten Massnahmen der Gewichtsreduktion, des Muskelaufbaus sowie der besseren Schuhversorgung sollten der Verbesserung der noch geklagten Schmerzen dienen. Weitere Therapievorschläge konnten weder Dr. med. M.________ anlässlich der Untersuchung vom 3. September 2007 noch Prof. Dr. med. O.________, orthopädische Chirurgie FMH, den der Versicherte am 29. Januar 2007 konsultierte, anbieten. Damit steht fest, dass weitere ärztliche Behandlungen nicht zu einer namhaften Besserung des Gesundheitszustandes führen werden. Anzufügen bleibt, dass ein allfälliger Anspruch auf eine Rente oder eine Integritätsentschädigung nicht Gegenstand des hier angefochtenen Einspracheentscheides ist, weshalb darauf nicht weiter einzugehen ist (BGE 131 V 164 E. 2.1, 125 V 413 E. 1a S. 414, 119 Ib 33 E. 1b S. 36).