Citation: 1C_608/2020 E. 7.2

7.2. Dies trifft indes nicht zu. Wie die Beschwerdegegner zu Recht vorbringen, ist die Bepflanzung im Situationsplan vorgesehen ("Randbereich mit strukturierten Baumhecken"). Zudem hält § 12 Abs. 2 SNV ausdrücklich fest, dass für die landwirtschaftliche Einbindung in den im Situationsplan 1:500 dargestellten Randbereichen strukturierte, mindestens zu zwei Dritteln geschlossene, heckenartige Gehölzstrukturen anzulegen sind, welche auch einzelne Bäume beinhalten. Entlang der nordöstlichen Parzellengrenze ist eine durchgehende optisch wirksame Bepflanzung bis zur Trauflinienhöhe der angrenzenden Bauten zu realisieren. Dieser letzte Satz ist identisch mit den Ausführungen in § 9a Abs. 4 BNO. Inwiefern der Gestaltungsplan, welcher aus dem Situationsplan und den Sondernutzungsvorschriften besteht, die Bepflanzungspflicht nicht berücksichtigen soll, ist nach dem Gesagten nicht ersichtlich. Die konkrete Umsetzung der gartenbaulichen Massnahmen hat sodann erst im Baubewilligungsverfahren zu erfolgen. Demnach ist auch nicht erkennbar, inwiefern die Vorinstanz bei ihren Ausführungen in Willkür verfallen sein soll. Weiter nicht ersichtlich ist, worin diesbezüglich eine offensichtlich unrichtige Sachverhaltsfeststellung durch die Vorinstanz liegen soll, wie vom Beschwerdeführer geltend gemacht. Aus dem Umstand, dass dem Regierungsrat zunächst eine falsche Fassung des Gestaltungsplans zur Genehmigung vorgelegt wurde, nämlich ohne die in § 9a Abs. 4 BNO vorgesehene Ergänzung "Entlang der nordöstlichen Parzellengrenze ist eine durchgehende optisch wirksame Bepflanzung bis zur Trauflinienhöhe der angrenzenden Bauten zu realisieren", kann der Beschwerdeführer jedenfalls nichts zu seinen Gunsten ableiten. Dass es sich dabei nicht tatsächlich, wie von der Vorinstanz erwogen, um ein Versehen gehandelt hat, vermag er zumindest nicht zu widerlegen. Im Übrigen wurde der Fehler zwischenzeitlich ohnehin behoben und die Bepflanzungspflicht, wie dargelegt, im Gestaltungsplan hinreichend umgesetzt. Ebenfalls nicht zielführend ist der Einwand des Beschwerdeführers, das ISOS sei vorliegend unmittelbar anwendbar, weil eine Spezialzonierung ausserhalb der Bauzone zur Verwirklichung eines Bauvorhabens als Bundesaufgabe zu qualifizieren sei. Die Ausscheidung der Spezialzone ist, wie erwähnt, in Rechtskraft erwachsen (vgl. E. 2 hiervor). Seine diesbezüglichen Vorbringen hätte der Beschwerdeführer bereits bei der Teiländerung der BNO vorbringen können und auch müssen. Dies gilt auch, soweit er einwendet, mit dem Vorhaben des Pferdebetriebs werde das "Erhaltungsziel a" erheblich beeinträchtigt, ohne jedoch darzulegen, dass er die angebliche Beeinträchtigung des Erhaltungsziels nicht bereits früher hätte erkennen können. Darauf ist nicht weiter einzugehen.