Citation: 9C_770/2014 E. 3.2

3.2. Dass die gesundheitlichen Verhältnisse im massgebenden Zeitraum zwischen der ursprünglichen Rentenverfügung vom 16. Mai 2006 und der hier streitigen Revisionsverfügung vom 26. August 2013 eine leistungsrelevante Änderung erfahren haben, zeigt sich schon anhand der Medikamenteneinnahme: Anlässlich der Untersuchung im Externen Psychiatrischen Dienst D.________ vom 10. Juli 2007 hatte die Beschwerdeführerin erklärt, sie könne sich nicht vorstellen, ohne Medikamente (vor allem Rivotril) weiter zu existieren. Die behandelnde Psychiaterin Dr. E.________ führte im Verlaufsbericht vom 24. April 2012 denn auch aus, die Versicherte sei eine schwer kranke Patientin, welche ununterbrochen mit hochdosierten Psychopharmaka therapiert werde. Demgegenüber ergaben die im Rahmen der bidisziplinären Begutachtung erhobenen Laborwerte ein anderes Bild. Die von der Beschwerdeführerin wiederholt ausdrücklich angegebenen verschiedenen Analgetika liessen sich nicht nachweisen. Ebenso lagen die beiden Antidepressiva sowie das geltend gemachte Neuroleptikum unterhalb der Nachweisgrenze bzw. im deutlich untertherapeutischen Bereich. Schliesslich konnte Clonazepam (Rivotril) ebenfalls nur unterdosiert festgestellt werden. Die auch in der Laboranalyse zum Ausdruck gelangende gesundheitliche Verbesserung (deutliche Abnahme des Leidensdruckes) wird durch die vorinstanzlich nachgereichten Berichte der Klinik F.________ vom 23. August 2013 und der Psychiatrischen Dienste G.________ vom 4. März 2014 nicht in Zweifel gezogen. Jedenfalls ist die diesbezügliche einlässliche Beweiswürdigung im angefochtenen Entscheid nicht willkürlich.