Citation: 2D_42/2020 E. 1.1

1.1. A.________ studierte in seinem Heimatstaat Iran Rechtswissenschaften und erwarb dort einen Universitätsabschluss. Im September 2014 wurde er von der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Bern zum Masterstudiengang zugelassen, verbunden mit der Auflage, die Leistungsnachweise "Öffentliches Recht II und III" und "Privatrecht II und III" der Bachelorstufe nachzuholen. Beide Prüfungen seien vor dem Masterabschluss mit einem Notendurchschnitt von mindestens 4.0 abzulegen; die Nichterfüllung dieser Auflage habe den Studienausschluss zur Folge. Am 15. Juni 2017 wiederholte A.________ nach einem erfolglosen Versuch die Prüfung im Öffentlichen Recht und erzielte dabei die Note 3.5. Die dagegen erhobenen Rechtsmittel blieben erfolglos. Das Bundesgericht ist letztinstanzlich auf eine von A.________ in Sachen Benotung Klausur Öffentliches Recht erhobene subsidiäre Verfassungsbeschwerde mit Urteil vom 19. August 2019 nicht eingetreten (Verfahren 2D_31/2019). Am 13. Juni 2019 legte A.________ nach einem ersten Misserfolg die Privatrechtsprüfung zum zweiten Mal ab. Mit Verfügung vom 23. Juli 2019 setzte die Universität Bern die Note auf 4.0 fest. Angesichts dessen, dass A.________ damit den für einen Leistungsnachweis der Bachelorstufe erforderliche Notendurchschnitt nicht erreichte, schloss ihn die Universität Bern mit Verfügung vom 23. Juli 2019 vom weiteren Studium aus. Mit Entscheid vom 30. Januar 2020 trat die Rekurskommission der Universität Bern auf die von A.________ erhobene Beschwerde gegen die Notenverfügung vom 23. Juli 2019 nicht ein und wies sie die Beschwerde gegen die Ausschlussverfügung vom 23. Juli 2019 ab. Das Verwaltungsgericht des Kantons Bern wies mit Urteil vom 19. August 2020 die von A.________ gegen den Entscheid vom 30. Januar 2020 erhobene Beschwerde ab, soweit darauf eingetreten wurde. Ebenso wies es sein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ab.