Citation: 2A.242/2000 03.08.2000 E. 1

1.- a) Gemäss Art. 17 Abs. 2 dritter Satz des Bundesgesetzes vom 26. März 1931 über Aufenthalt und Niederlassung der Ausländer (ANAG; SR 142. 20) haben ledige Kinder unter 18 Jahren Anspruch auf Einbezug in die Niederlassungsbewilligung ihrer Eltern, wenn sie mit diesen zusammen wohnen. Der Beschwerdeführer verfügt über die Niederlassungsbewilligung. Sein Sohn L.G.________ war zum Zeitpunkt der Gesuchseinreichung, auf den es beim Einbezug in die Niederlassungsbewilligung nach Art. 17 Abs. 2 ANAG ankommt (BGE 118 Ib 153 E. 1b S. 156/157), 17 Jahre und 8 Monate alt. Der Beschwerdeführer hat daher gestützt auf diese Bestimmung grundsätzlich einen Anspruch auf Nachzug seines Sohnes, weshalb die Verwaltungsgerichtsbeschwerde unter dem Gesichtspunkt von Art. 100 Abs. 1 lit. b Ziff. 3 OG zulässig ist. Da der nachzuziehende Sohn im Zeitpunkt der Ausfällung des angefochtenen Urteils das 18. Altersjahr bereits überschritten hatte, kann sich der Beschwerdeführer im Übrigen nicht auf Art. 8 EMRK berufen (BGE 125 II 585 E. 2e S. 591, mit Hinweisen). b) Anfechtungsobjekt ist das Urteil des Rekursgerichtes im Ausländerrecht des Kantons Aargau. Soweit die Aufhebung der Verfügung der Fremdenpolizei des Kantons Aargau beantragt wird, kann daher auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werden.