Citation: 5A_660/2024 E. 2.8.1

2.8.1. Die Beschwerdeführerin macht weiter geltend, die Vorinstanz habe die Verjährung eines Teils der vom Beistand geltend gemachten Entschädigung zu Unrecht nicht berücksichtigt. Der für das Jahr 2016 bis Mitte 2017 vom Beistand geltend gemachte Aufwand von Fr. 41'492.50 sei verjährt und deshalb nicht geschuldet. Die von der Vorinstanz zugesprochene Entschädigung des Beistands sei aus diesem Grund um Fr. 41'492.50 zuzüglich 1 % Spesen und 7.7 % MWST zu reduzieren. Auch wenn der Beistand unbestrittenermassen von der KESB eingesetzt worden sei, seien die entsprechenden Rechte und Pflichten des Beistandes im Zivilrecht geregelt. Da es sich um eine periodische Leistung handle (das Beistandsverhältnis bestehe seit 2016 ununterbrochen) und die Berichtsperioden im Gesetz mit längstens zwei Jahren (ohne Verlängerungsmöglichkeit) festgelegt seien, habe die Verjährungsfrist (spätestens) mit der Zustellung der Rechnung vom 2. Oktober 2017 und somit spätestens am 15. Dezember 2017 zu laufen begonnen. Sie sei vom Beistand nie unterbrochen worden und am 15. Dezember 2022 verstrichen.