Citation: 2C_393/2021 E. 1.2

1.2. Der Beschwerdeführer beantragt unter anderem, es sei eine Verletzung seines Rechts auf unentgeltliche Rechtspflege festzustellen. Feststellungsbegehren sind im bundesgerichtlichen Verfahren zulässig, sofern daran ein schutzwürdiges Interesse besteht und dieses nicht ebenso gut mit einem Leistungsbegehren gewahrt werden kann (BGE 126 II 300 E. 2c S. 303; Urteil 2C_1055/2014 vom 2. Oktober 2015 E. 1.3.4). Diese Voraussetzungen sind vorliegend nicht erfüllt, da im Rahmen eines Leistungsbegehrens darüber befunden werden kann, ob die Vorinstanz Art. 29 Abs. 3 BV verletzt hat oder nicht. Die Rechtsmittelbegehren sind jedoch nach Treu und Glauben unter Beizug der Beschwerdebegründung auszulegen (BGE 137 II 313 E. 1.3 S. 317; Urteil 2C_576/2018 vom 16. November 2018 E. 1.2.3.1). Der Antrag des Beschwerdeführers kann so verstanden werden, dass das angefochtene Urteil diesbezüglich aufgehoben und die Sache zu neuem Entscheid über sein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung an die Vorinstanz zurückgewiesen werden soll.