Citation: 1C_688/2023 E. 2.1.2

2.1.2. Ein kantonales Gericht ist bei der Bemessung der Parteientschädigung von Bundesrechts wegen nicht an die allenfalls geltend gemachten Honoraransprüche gebunden. Der Anspruch auf rechtliches Gehör gemäss Art. 29 Abs. 2 BV wird daher grundsätzlich nicht verletzt, wenn es auf die Einholung einer Kostennote verzichtet (vgl. BGE 141 I 70 E. 5.2 mit Hinweisen; Urteil 9C_285/2022 vom 11. April 2023 E. 2.2). Aus Art. 29 Abs. 2 BV wird indes das Recht der Parteien abgeleitet, innert einer 10-tägigen Frist eine Kostennote für die Rechtsvertretung einzureichen, sobald ohne weiteren Aufwand mit dem Abschluss des Verfahrens gerechnet werden kann (Urteil 9C_307/2014 vom 15. Juli 2014 E. 3.2 und 3.3 mit Hinweisen).