Citation: 5A_391/2022 E. C

C.a. Die Arrestgläubigerin focht den Arresteinspracheentscheid beim Obergericht des Kantons Zürich an. Sie beantragte, die Arresteinsprache abzuweisen, und forderte die Gutheissung des prozessualen Antrags in ihrer Stellungnahme vom 25. November 2021, wonach alle rechtswidrig beschafften oder eingereichten und/oder das Anwaltsgeheimnis verletzenden Einsprachebeilagen der Arrestschuldnerin sowie die dazugehörigen Ausführungen und Urteilszitate der Arrestschuldnerin, insbesondere die Einsprachebeilagen 7-18 sowie 25-28, nicht zu berücksichtigen sind. Eventualiter sei die Sache zur Neubeurteilung (auch des erwähnten prozessualen Antrags) an das Bezirksgericht zurückzuweisen; subeventualiter beantragte sie, die erstinstanzliche Entscheidgebühr auf Fr. 2'000.-- und die vom Bezirksgericht zugesprochene Parteientschädigung auf Fr. 30'000.-- (ohne Mehrwertsteuer) festzusetzen. Ausserdem ersuchte die Arrestgläubigerin um Erteilung der aufschiebenden Wirkung. C.b. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde hob das Obergericht den Arresteinspracheentscheid hinsichtlich der Parteientschädigung auf und bestimmte die Entschädigung neu auf Fr. 45'000.--, verbunden mit dem Hinweis, dass ein Mehrwertsteuerzuschlag nicht geschuldet ist. Im Übrigen wies es die Beschwerde ab und ordnete an, dass der Arrestbefehl mit Ablauf einer Frist von vierzig Tagen ab Eröffnung - vorbehältlich einer anderslautenden Anordnung des Bundesgerichts - aufgehoben wird. Das Urteil datiert vom 22. April 2022 und wurde am 26. April 2022 an die Parteien versandt.