Citation: 1C_496/2014 E. 3

Der Beschwerdeführer macht geltend, die Vorinstanz habe angebotene Beweismittel nicht abgenommen und es namentlich unterlassen, eine Parteienbefragung durchzuführen sowie seine Schwester einzuvernehmen. Zum Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) gehört das Recht des Betroffenen, sich vor Erlass eines in seine Rechtsstellung eingreifenden Entscheids zur Sache zu äussern sowie das Recht auf Abnahme der rechtzeitig und formrichtig angebotenen rechtserheblichen Beweismittel. Indes kann der Richter das Beweisverfahren schliessen, wenn die Anträge nicht erhebliche Tatsachen betreffen. Gleichermassen kann er Beweisanträge ohne Verletzung des rechtlichen Gehörs ablehnen, wenn er aufgrund bereits abgenommener Beweise seine Überzeugung gebildet hat und ohne Willkür in vorweggenommener antizipierter Beweiswürdigung annehmen kann, dass seine Überzeugung durch weitere Beweiserhebungen nicht geändert würde (BGE 136 I 229 E. 5.3 S. 236 f. mit Hinweisen ). Die Vorinstanz stützte sich für ihr Urteil unter anderem auf die Verfahrensakten des BFM. Dieses hat im erstinstanzlichen Verfahren die Akten des Scheidungsverfahrens des Beschwerdeführers und seiner früheren Ehefrau beigezogen, dem Beschwerdeführer und seiner früheren Ehefrau schriftliche Fragen zum gemeinsamen Kennenlernen, zum Verlauf der Ehe sowie zu den Umständen der Trennung und Ehescheidung gestellt sowie dem Beschwerdeführer mehrmals Gelegenheit gegeben, sich schriftlich zur Sache zu äussern. Die Vorinstanz hat das BFM zur Vernehmlassung zur Beschwerde und den Beschwerdeführer zur Replik eingeladen. Dass die Vorinstanz keine weiteren Beweise abgenommen hat, ist nicht willkürlich, zumal sich der für den Entscheid wesentliche Sachverhalt in genügender Weise aus den Akten ergab und insbesondere nicht ersichtlich ist, inwiefern das Einholen weiterer schriftlicher oder mündlicher Auskünfte zusätzliche entscheidwesentliche Erkenntnisse hätte liefern können. Soweit der Beschwerdeführer überhaupt in genügender Weise rügt, der Umstand, wonach die Vorinstanz keine weiteren Beweise abgenommen habe, verletze Art. 9 bzw. Art. 29 Abs. 2 BV, vermag er damit nicht durchzudringen.