Citation: 8C_330/2017 E. A

A.a. A.________, geboren 1954, erlitt am 27. Oktober 1979 während eines militärischen Wiederholungskurses eine bimalleoläre Luxationsfraktur des linken oberen Sprunggelenks (OSG). Die Militärversicherung anerkannte die Bundeshaftung und erbrachte in der Folge die gesetzlichen Leistungen. Im Heilungsverlauf traten Komplikationen auf, welche zahlreiche operative Eingriffe notwendig machten. Das bis 30. Juni 2005 für die Durchführung der Militärversicherung zuständige Bundesamt für Militärversicherung (BAMV; ab 1. Juli 2005: Schweizerische Unfallversicherungsanstalt, Abteilung Militärversicherung [nachfolgend: Suva-MV oder Beschwerdegegnerin]) sprach dem Versicherten für die Folgen dieses Unfalles ab 1. Oktober 1980 eine auf einem Invaliditätsgrad von 100% basierende Invalidenrente zu). Nach erfolgreichen Eingliederungsbemühungen (vgl. auch Urteil des Eidg. Versicherungsgerichts [heute: sozialversicherungsrechtliche Abteilungen des Bundesgerichts] M 14/88 vom 30. Mai 1989 Sachverhalt lit. A) konnte die Invalidenrente mehrfach reduziert werden. Ab 1. März 1990 arbeitete der Versicherte in der B.________ AG als Lagerist. Vom 1. Mai 1990 bis 31. Juli 2007 beruhte die Invalidenrente auf einem Invaliditätsgrad von 25%. Wegen immer wieder auftretender Komplikation (unter anderem Ulzera) kam es wiederholt zu neuen Heilbehandlungsphasen mit Arbeitsunfähigkeit und Taggeldanspruch. Die Eidgenössische Invalidenversicherung sprach A.________ ab 1. September 2006 bei einem Invaliditätsgrad von 60% eine Dreiviertelsrente zu (Verfügung vom 8. März 2011). Ab 1. August 2007 erhöhte die Suva-MV die Invalidenrente revisionsweise wegen einer Zunahme der militärversicherten Beschwerden aufgrund eines neu auf 62% ermittelten Invaliditätsgrades. In Bezug auf die zuletzt im internen Postdienst der B.________ AG ausgeübte Teilerwerbstätigkeit blieb der Versicherte - nach einer weiteren Verschlechterung des Gesundheitszustandes mit Heilbehandlungsbedürftigkeit (unter anderem Diskussion einer Amputation) - wegen seiner militärversicherten Gesundheitsschäden ab 14. Februar 2012 voll arbeitsunfähig. Die B.________ AG löste deshalb das Arbeitsverhältnis per 31. Dezember 2012 auf. Seit Eintritt der Arbeitsunfähigkeit in der Teilerwerbstätigkeit richtete ihm die Suva-MV neben der infolge Überentschädigung gekürzten Invalidenrente zusätzlich ein ungekürztes Taggeld aus. Von der Eidgenössischen Invalidenversicherung bezieht A.________ seit 1. März 2012 aufgrund eines neu ermittelten Invaliditätsgrades von 100% eine ganze Invalidenrente. Mit unangefochten in Rechtskraft erwachsener Verfügung vom 5. November 2013 hielt die Suva-MV an der Überentschädigungsberechnung vom 20. Dezember 2012 fest. Demnach entrichtete sie dem Versicherten ab 1. Januar 2013 eine gekürzte Invalidenrente von Fr. 3'449.75. Gleichzeitig anerkannte sie für die Dauer der zusätzlichen Arbeitsunfähigkeit den Anspruch auf eine ungekürztes Taggeld in Höhe von Fr. 78.05, welches sie seit 1. Januar 2013 direkt an den Versicherten auszahlte. A.b. Mit einer ersten Verfügung vom 19. September 2014 (bestätigt durch Einspracheentscheid vom 27. April 2016) sprach die Suva-MV dem Versicherten erneut eine zusätzliche Integritätsschadenrente von 2,5% zu. Das Verwaltungsgericht des Kantons Zug wies die hiegegen erhobene Beschwerde im kantonalen Verfahren S 2016 69 mit unangefochten in Rechtskraft erwachsenem Entscheid vom 27. Oktober 2016 ab. A.c. Mit einer zweiten Verfügung vom 19. September 2014 stellte die Suva-MV die Taggeldleistungen per 31. Juli 2014 ein. Gleichzeitig revidierte sie die Invalidenrente und gewährte A.________ ab 1. August 2014 eine Invalidenrente basierend auf einem Invaliditätsgrad von 100% bei einer Haftung von 100% und einem Leistungsansatz von 95%. Die monatliche Invalidenrente von Fr. 7'437.25 gelangte wegen Überentschädigung gekürzt zur Auszahlung. Auf Einsprache hin drohte die Suva-MV dem Versicherten eine reformatio in peius an und gewährte ihm die Möglichkeit zum Rückzug der Einsprache. Nachdem er statt dessen daran festhielt, reduzierte die Suva-MV den Leistungsansatz androhungsgemäss auf 80%, ermittelte sodann - bei im Übrigen unveränderten Parametern - für die Dauer vom 1. August bis 31. Dezember 2014 eine monatliche Invalidenrente von Fr. 6'262.95 und ab 1. Januar 2015 eine solche von Fr. 6'325.60; wegen Überentschädigung gelangten auch diese Rentenbetreffnisse nur gekürzt zur Auszahlung (Einspracheentscheid vom 16. September 2016).