Citation: I 621/01 17.11.2003 E. 3.1.3

3.1.3.1 Verwaltung und Vorinstanz haben dem DAP-Lohnvergleich fünf Arbeitsplätze zugrunde gelegt. Sie haben jedoch übersehen, dass es sich bei einem der herangezogenen Arbeitsplätze um eine gemäss DAP-Erfassungsblatt nur Frauen offen stehende Tätigkeit handelt (DAP Nr. 2756), wobei die Entlöhnung klar unter dem Durchschnitt der übrigen Arbeitsplätze liegt. Es liegen damit höchstens vier zumutbare Arbeitsplätze vor, was nach dem in Erw. 3.1.2.2 Gesagten auch mangels der zusätzlich verlangten Angaben keine hinreichende Grundlage für eine zuverlässige Festsetzung des Invalideneinkommens darstellt. Es ist daher anstelle des DAP-Lohnvergleichs ein Tabellenlohnvergleich vorzunehmen. 3.1.3.2 Laut Tabelle TA1 der LSE 1998 belief sich der monatliche Bruttolohn (Zentralwert bei einer standardisierten Arbeitszeit von 40 Stunden) für Männer mit einfachen und repetitiven Tätigkeiten (Anforderungsniveau 4) im privaten Sektor auf Fr. 4'268.-, was einem Jahreseinkommen von Fr. 51'216.- entspricht. Umgerechnet auf die im Jahr 1999 betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit von 41,8 Stunden (Die Volkswirtschaft, 9/2003, S. 102 Tabelle B 9.2) und unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung im Jahr 1999 von 0,3 % (a.a.O., S. 103 Tabelle B 10.2) resultiert bei einer Arbeitsfähigkeit von 50 % ein Einkommen von Fr. 26'840.-. Was den Abzug vom Tabellenlohn betrifft, ist im vorliegenden Fall zu berücksichtigen, dass der Beschwerdegegner zufolge des Rückenleidens auch im Rahmen einer geeigneten leichteren Tätigkeit in der Leistungsfähigkeit beeinträchtigt ist, was sich in einer entsprechenden Verdiensteinbusse auswirken kann. Höchstens teilweise gegeben sind die Abzugskriterien des Alters, der Dienstjahre und der Nationalität/Aufenthaltskategorie. Einerseits war der Beschwerdegegner im Zeitpunkt des Rentenbeginns bereits 59 Jahre alt; anderseits hält er sich seit 1963 in der Schweiz auf und verfügt über die Niederlassungsbewilligung C. Erfüllt ist das Abzugskriterium der Teilzeitbeschäftigung, weil der Beschwerdegegner auch im Rahmen einer geeigneten leichteren Tätigkeit lediglich zu 50 % arbeitsfähig ist. Nach den gesamten Umständen rechtfertigt es sich, den Abzug auf 20 % festzusetzen, was zu einem Invalideneinkommen von Fr. 21'472.- führt.