Citation: 2C_644/2022 E. 4.3

4.3. Auch ist es nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz von einer persönlichen Anhörung der Beschwerdeführer abgesehen hat. Die Vorinstanz erwog in diesem Zusammenhang, dass nicht dargetan sei, inwiefern eine persönliche Anhörung erforderlich gewesen wäre (angefochtener Entscheid E. 3.2.3 S. 9). Dass es den Beschwerdeführern schriftlich nicht möglich gewesen sei, ihren Standpunkt wirksam zur Geltung zu bringen, vermögen sie (auch) vor Bundesgericht nicht darzulegen. Aus dem Umstand allein, dass die Vorinstanz neue Beweismittel zu würdigen hatte und eine biografische Kehrtwende des Beschwerdeführers zu prüfen war, kann jedenfalls noch nicht gefolgert werden, dass von einer persönlichen Anhörung zusätzliche und wesentliche Erkenntnisse zu erwarten gewesen wären.