Citation: 8C_154/2014 E. 4.1

4.1. Nach den vorinstanzlichen Feststellungen wurde im Arbeitsvertrag vom 6. Juli 2011 eine Tätigkeit ¨nach Bedarf auf Abruf¨ vereinbart. In der Unfallmeldung vom 15. September 2011 gab die ehemalige Arbeitgeberin den Beschäftigungsgrad mit 50 Prozent an. In der Zeit zwischen dem Stellenantritt am 7. Juli 2011 und dem Unfall vom 13. September 2011 hat der Beschwerdeführer gemäss Schreiben der Firma vom 24. Mai 2012 im Juli an sechs, im August an acht und im September an neun Tagen, insgesamt somit an 23 Tagen gearbeitet. Gemäss Stundenrapport entspricht dies im Juli 48.25 Stunden, im August 50.75 Stunden und im September 61.85 Stunden. Gemäss Vorinstanz vermag die tatsächlich geleistete Arbeitszeit demnach keinen hälftigen Taggeldansatz zu begründen. Aus dem Umstand, dass die Arbeitgeberin in den Arbeitsrapporten an den Tagen mit unfallbedingter Abwesenheit jeweils 4.1 Stunden einsetzte und in der Unfallmeldung einen Beschäftigungsgrad von 50 Prozent nannte, schloss das kantonale Gericht, diese sei gewillt gewesen, dem Beschwerdeführer ein Pensum von rund 50 Prozent zuzuteilen. Ein hälftiger Taggeldansatz erweise sich somit als angemessener Durchschnittslohn. Sie stellte daher folgende Rechnung an: Fr. 20.6 (Stundenlohn) x 20.5 Stunden pro Woche x 52 + Fr. 9600.- (Kinderzulage) + Fr. 3566.20 (13. Monatslohn) = Fr. 35'125.80 : 365 x 0.8 = gerundet Fr. 77.- Taggeld.