Citation: 1C_37/2018 E. 6.2

6.2. Die Vorinstanz erwog, das Baudepartement habe die Estrichräume zu Recht gemäss Art. 61 Abs. 2 lit. b und f BauG von der anrechenbaren Geschossfläche ausgenommen. Geschossflächen seien "nutzbar", wenn sie ohne eigentliche bauliche Massnahmen als Wohn-, Schlaf- und Arbeitsraum verwendet werden könnten. Bezüglich der wohnhygienischen Anforderungen sei die natürliche Belichtung ausschlaggebend. Gemäss Art. 39 Abs. 2 des Baureglements der Gemeinde Oberhelfenschwil (BauR) seien für Aufenthaltsräume Fensterflächen mit einem Lichtmass von mindestens 10 % der Bodenflächen vorgesehen. Die fraglichen Estrichräume erreichten dieses Mass mit einer Fensterfläche von 2,2 % bzw. 1,4 % der Bodenfläche bei weitem nicht. Räume mit einer derart geringen natürlichen Belichtung seien ungeachtet ihrer Bodenfläche und Raumhöhe nicht zu Wohn-, Schlaf- oder Arbeitszwecken geeignet und daher nicht zu den anrechenbaren Geschossflächen zu zählen. Ob und mit welchen baulichen Vorkehren die Estrichräume zu Wohn-, Schlaf- oder Arbeitszwecken umgenutzt werden könnten, sei nicht zu prüfen, weil die entsprechenden baulichen Massnahmen im Rahmen eines neuen Baugesuchs zu beurteilen wären.