Citation: I 536/01 27.06.2002 E. 3

3.- a) Streitig ist der Anspruch des Beschwerdeführers auf eine Invalidenrente. b) Der Versicherte macht geltend, er würde unter einer gestörten Fingermotorik sowie Gefühlsstörungen in der rechten Hand als Folge seines zweiten Unfalls im Jahr 1997 leiden, weshalb er keine feinmotorische Arbeit wie die des Orthodentisten ausüben könne. Die beruflichen Abklärungen hätten denn auch keine verwertbaren Ergebnisse gebracht. Zudem leide er anerkanntermassen unter einem Dauerschmerz. Auf Grund des aktenkundig gestörten Selbstbewusstseins, den offenkundigen Zukunftsängsten und massiven Schlafstörungen sei eine psychiatrische Begutachtung schon seit langem angebracht. Schliesslich habe es die IV-Stelle unterlassen, aufzuzeigen, welche Arbeiten ihm noch zumutbar seien. Auf den Bericht des SUVA-Kreisarztes könne nicht abgestellt werden, da dieser für die Bemessung einer Rente der Invalidenversicherung nicht massgebend sei. c) Entgegen der Ansicht des Versicherten spielt die Herkunft des Beweismittels keine Rolle für dessen Beweiswert, soweit es den übrigen Anforderungen entspricht (BGE 125 V 352 Erw. 3a); die Vorinstanz hat somit zu Recht die umfassenden und schlüssigen Berichte des Dr. med. C.________, SUVA-Kreisarzt, für die Invaliditätsbemessung herbeigezogen. In den Akten finden sich nirgends Hinweise auf die angeblichen Gefühlsstörungen in der Hand oder Anhaltspunkte für ein massgebliches psychisches Leiden. Was den geltend gemachten Dauerschmerz betrifft, so hat dieser nach ärztlicher Einschätzung keinen Einfluss auf die in Kenntnis der geklagten Schmerzen als voll erachtete Arbeitsfähigkeit in einer leichten Tätigkeit (vgl. Berichte des Dr. med. C.________ vom 16. Mai 2000 und 19. November 1999 sowie des Dr. med. P.________, Facharzt für Innere Medizin, vom 4. Mai 2000). Auch ergibt sich aus den ärztlichen Beurteilungen und den Berichten der beruflichen Abklärungsstellen (Stiftung X.________ und Rehabilitationsklinik Y.________) übereinstimmend, dass dem Versicherten sowohl vom gesundheitlichen Standpunkt (insbesondere was die Feinmotorik der Hand anbelangt) wie auch von seinen handwerklichen und intellektuellen Fähigkeiten her die Arbeit eines Orthodentisten zumutbar ist. Auf jeden Fall ist ihm eine leichte, vorwiegend sitzend ausgeübte Tätigkeit als Hilfsarbeiter ohne Heben und Tragen von schweren Lasten voll zumutbar. Beim Vergleich des hypothetischen Valideneinkommens von Fr. 47'400.- (12 x Fr. 3950.-) mit dem zumutbaren Invalideneinkommen von Fr. 43'607.- (12 x Fr. 4268.- [LSE 1998, S. 25, Anforderungsniveau 4] bei einer betriebsüblichen Arbeitszeit für 1998 von 41.9 Stunden [Die Volkswirtschaft, Heft 1/2002, S. 92, Tabelle B 9.2] und einer Nominallohnentwicklung von 0.3 für 1999 und 1.3 für 2000 [Die Volkswirtschaft, Heft 1/2002, S. 93, Tabelle B 10.2] sowie einem behinderungsbedingten Abzug von 20 %) ergibt sich ein nicht rentenbegründender Invaliditätsgrad von 8 %.