Citation: 1C_147/2018 E. 5.5

5.5. Zweifel an diesem Gutachten ergeben sich auch nicht daraus, dass die im Rahmen der verkehrsmedizinischen Begutachtung vom 12. Juni 2017 durchgeführte chemisch-toxikologische Haaruntersuchung zur Überprüfung des Drogenkonsums für sämtliche untersuchte Substanzen zu negativen Ergebnissen führte. Diese Resultate gelten für einen Zeitraum von mindestens drei bis sechs Monaten vor der Sicherstellung der Haarprobe am 12. Juni 2017 und sind angesichts dieser Bandbreite vereinbar mit den Ergebnissen des pharmakologisch-toxikologischen Gutachtens, das auf Urin- und Blutproben beruht, die dem Beschwerdeführer am 19. Dezember 2016 im Spital Einsiedeln ab- bzw. entnommen wurden. Das Gutachten wird weiter nicht dadurch in Frage gestellt, dass das Institut für Rechtsmedizin vor Dezember 2016 in mehreren Berichten jeweils die Fahreignung des Beschwerdeführers unter Vorbehalt von Auflagen bejahte. Diese Berichte betreffen nicht den hier massgeblichen Zeitraum; aus einer allfälligen Einhaltung der Drogenabstinenz vor Dezember 2016 folgte zudem nicht, der Beschwerdeführer habe auch in diesem Monat keine Drogen konsumiert.