Citation: U 52/05 25.08.2005 E. 3

Soweit der Beschwerdeführer die Festlegung des Valideneinkommens durch die Vorinstanz rügt, ist ihm teilweise zuzustimmen. Der von seiner letzten Arbeitgeberin bezahlte Lohn von Fr. 4200.- zuzüglich 13. Monatslohn, den die SUVA sowie das kantonale Gericht ihrer Rentenbemessung zu Grunde legten, stellt eine Momentaufnahme dar. Diese sagt nichts Abschliessendes darüber aus, wie sich die Einkommensverhältnisse ohne die Unfallfolgen, auf welche bei der Invaliditätsbemessung abgestellt wird, wahrscheinlich entwickelt hätten. Zwar entbehren die vom Beschwerdeführer für den Gesundheitsfall geltend gemachten Einkommenszahlen einer hinreichenden Grundlage; doch ist ihm gestützt auf die Akten, insbesondere den BEFAS-Bericht vom 25. November 2004, eine Einkommenserzielung auf weitere Sicht sowohl bei der Bemessung des Validen- wie auch des Invalideneinkommens im Rahmen der Anforderungsstufe 4 der Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik (LSE; einfache und repetitive Arbeiten) zuzugestehen. Da somit die Ermittlung der zu vergleichenden Einkommen nicht anhand konkreter Arbeitsstellen vorgenommen wird, sondern Validen- und Invalideneinkommen geschätzt werden, muss diese Schätzung nicht unbedingt in einer ziffernmässigen Festlegung von Annäherungswerten erfolgen; vielmehr kann auch eine Gegenüberstellung blosser Prozentzahlen genügen (sogenannter Prozentvergleich; BGE 114 V 313 Erw. 3a mit Hinweisen). Nach dem Gesagten ist beim Valideneinkommen von einem Jahreswert von Fr. 56'734.65 auszugehen, wie ihn das kantonale Gericht in Erw. 5b/cc gestützt auf die LSE für das Jahr 2002 festgelegt hat, und dieses mit 100 % zu bewerten. Hinsichtlich der noch zumutbaren Tätigkeiten ist ebenfalls auf den sich mit dieser Frage ausführlich auseinandersetzenden BEFAS-Bericht vom 25. November 2003 abzustellen, welcher dem Versicherten trotz optimaler Kooperation eine Leistungseinschränkung von 30 % attestiert. Im Gegensatz zu Verwaltung und Vorinstanz ist somit von einer Arbeitsunfähigkeit von 30 % auszugehen. Bei dieser Vorgehensweise entfällt ein weiterer invaliditätsbedingter Abzug (BGE 126 V 75), und es resultiert ihm Rahmen des Prozentvergleichs eine Invalidenrente bei einem Invaliditätsgrad von 30 %.