Citation: 6B_749/2024 E. 4.3

4.3. Mit dieser überzeugenden und sorgfältigen Begründung der Vorinstanz setzt sich der Beschwerdeführer in seiner Beschwerde nicht hinreichend auseinander. Den Verzicht auf die Landesverweisung verlangt er im Wesentlichen gestützt auf die Prämisse, dass die Verurteilung wegen mehrfachen Verbrechens gegen das Betäubungsmittelgesetz entfällt und damit keine Katalogtat mehr vorliegt. Nachdem diese Verurteilung Bestand hat, ist darauf nicht weiter einzugehen. Soweit er im Übrigen gegen die überzeugende vorinstanzliche Begründung der Landesverweisung vorbringt, er beherrsche die deutsche Sprache und habe im Strafverfahren "nur aus Sicherheitsgründen" einen Dolmetscher gewünscht, übergeht er, dass die Vorinstanz gerade explizit festhielt, er sei nur aus Sicherheitsgründen auf einen Dolmetscher angewiesen. Dies vermag die vorinstanzliche Feststellung, dass er nur gebrochen Deutsch spreche, jedoch nicht als willkürlich auszuweisen. Die familiären Verhältnisse des Beschwerdeführers hat die Vorinstanz sodann sowohl bei der Frage des Vorliegens eines persönlichen Härtefalls als auch in ihrer Interessenabwägung zu seinen Gunsten berücksichtigt. Wenn der Beschwerdeführer ausführt, in Serbien habe er niemanden, kein soziales Netz und keine Zukunft, stellt er sich gegen die vorinstanzlichen Erwägungen, dass seine Eingliederungschancen in Serbien intakt seien, ohne diese als willkürlich auszuweisen. Der Beschwerdeführer vermag nicht darzutun, dass entgegen der Vorinstanz von einem persönlichen Härtefall auszugehen wäre. Im Übrigen ist, wie die Vorinstanz zutreffend erwog, das öffentliche Interesse an der Landesverweisung aufgrund der Schwere der begangenen Delikte vorliegend hoch. Die privaten Interessen des Beschwerdeführers vermöchten dieses Interesse nicht zu überwiegen. Der Beschwerdeführer wendet sich in seiner Beschwerde nicht gegen die Dauer der Landesverweisung und deren Ausschreibung im Schengener Informationssystem, weshalb darauf nicht weiter einzugehen ist. Es kann auf die entsprechenden vorinstanzlichen Erwägungen verwiesen werden.