Citation: 4A_360/2017 E. 3.3.2

3.3.2. An der genannten Stelle der Duplik/Widerklagereplik hat die Beschwerdeführerin Folgendes ausgeführt: "Der bei der Nachbesserung gelieferte und eingebaute Granit ist - wie sich inzwischen herausgestellt hat - ein mit Chemikalien behandelter Shiva Black oder Nero Profondo (...)." Dieser Behauptung lässt sich weder entnehmen, wer den Granit mit Chemikalien behandelt hat, noch dass diese Behandlung angeblich zur Verschleierung der Steinsorte erfolgt ist. Die Vorinstanz hat somit kein Bundesrecht verletzt, indem sie die Tatsachen, die dem Vorwurf des absichtlichen Verschweigens nach Art. 370 Abs. 1 OR zugrunde liegen, als neu qualifiziert hat. Die Beschwerdeführerin macht nicht geltend, die Voraussetzungen für das Vorbringen neuer Tatsachen nach Art. 317 Abs. 1 ZPO seien erfüllt gewesen. Die Rüge der Verletzung dieser Bestimmung erweist sich damit als unbegründet.