Citation: 4A_624/2014 E. A

A.a. Die Bank C.________ (Schweiz) ist die Rechtsnachfolgerin der Bank C2.________ (Schweiz). Sie hinterlegte die Geldbeträge des Kontos Nr. xxx (Kontoinhaberin D.________ Holdings Ldt.) bei der Bank E.________, nachdem ihr das Obergericht des Kantons Zürich mit Beschluss vom 28. Oktober 2010 die Hinterlegung bewilligt hatte. Dieses Guthaben wird sowohl von der indonesischen Bank A.________ Tbk. wie von der auf den Kaimaninseln domizilierten B.________ Ldt. beansprucht. A.b. Die Bank A.________ Tbk. (Klägerin, Beschwerdeführerin) firmierte früher unter "Bank A2.________ Tbk." und ist eine in Indonesien, Jakarta, domizilierte Bank. Sie beansprucht die Berechtigung am hinterlegten Betrag gestützt auf eine Vereinbarung mit der D.________ Holdings Ldt. (D.________) vom 17. Februar 2006 (Asset Management Agreement, AMA). Die B.________ Limited (Beklagte, Beschwerdegegnerin) ist eine auf den Kaimaninseln in George Town inkorporierte spezielle Zweckgesellschaft (special purpose vehicle), die von der englischen Bank F.________ (F.________) errichtet wurde. Sie beansprucht die Berechtigung am hinterlegten Betrag gestützt auf einen Kreditvertrag (Facility Agreement) und eine Sicherheitszession (Assignment Agreement) je vom 15. März 2006 mit der D.________ Holdings Ldt. A.c. Im Jahre 2005 verlangte die indonesische Zentralbank als Aufsichtsbehörde über die Klägerin, dass diese Wertschriften im Umfang von mehr als USD 200 Mio. aus ihrer Bilanz entfernen müsse, da diese Papiere über kein Rating verfügten. Diese Wertschriften waren von zwei Aktionären der Klägerin - namentlich von G.________ - eingebracht worden. G.________ gründete darauf die D.________ Holdings Ldt. (D.________) mit dem Zweck, diese Wertschriften zu verkaufen. Die Klägerin schloss am 17. Februar 2006 mit der D.________ das Asset Management Agreement (AMA), das den Verkauf der Wertschriften durch D.________ zum Gegenstand hat. Darin verpflichtete sich die D.________, einen Betrag von USD 200 Mio. auf das von ihr gehaltene Konto Nr. xxx bei der Bank C2.________ (Schweiz) in Zürich einzuzahlen und der Klägerin am Konto ein Pfandrecht einzuräumen. Das AMA wurde dem englischen Recht unterstellt; eine förmliche Ausfertigung der Pfandbestellung erfolgte nicht. A.d. Die F.________ unterhielt seit 2003 eine Geschäftsbeziehung mit G.________. Sie gewährte der von diesem Kunden gegründeten D.________ indirekt ein Darlehen über USD 440 Mio. Sie gründete zu diesem Zweck die Beklagte, die mit der D.________ am 15. März 2006 einen Kreditvertrag - das Facility Agreement - über USD 440 Mio. abschloss; das Facility Agreement wurde englischem Recht unterstellt. Ebenfalls am 15. März 2006 schloss die Beklagte mit der D.________ ein Assignment Agreement, in dem die D.________ ihre Forderung gegenüber der Bank C2.________ in Bezug auf das Konto Nr. xxx als Sicherheit für das Darlehen zedierte; dieses Agreement wurde dem schweizerischen Recht unterstellt. Nachdem die Bank C2.________ am gleichen Tag die Notifizierung der Abtretung bestätigt hatte, überwies die Beklagte den Betrag von USD 220 Mio. (unter Abzug der Gebühren) auf das Konto Nr. xxx der D.________ bei der Bank C2.________. Mit dem restlichen Darlehensbetrag von ebenfalls USD 220 Mio. sollte die D.________ von der Beklagten ausgegebene Notes kaufen, die im Zeitpunkt ihrer Fälligkeit im Jahre 2026 einen Erlös von USD 440 Mio. erzielen würden.