Citation: 7B_391/2024 E. 2.2

2.2. Der Beschwerdeführer rügt zu Recht, dass diese Erwägungen Art. 136 StPO in seiner neuen, seit dem 1. Januar 2024 geltenden Fassung, welche die Vorinstanz ihrem Entscheid hätte zugrundelegen müssen (Art. 454 Abs. 1 StPO), verletzt. Danach wird auch dem Opfer für die Durchsetzung (lediglich) der Strafklage auf Gesuch hin die unentgeltliche Rechtspflege gewährt, wenn dieses nicht über die erforderlichen Mittel verfügt und die Strafklage nicht aussichtslos erscheint (Art. 136 Abs. 1 lit. b StPO). Die Vorinstanz hätte daher das Gesuch des Beschwerdeführers nicht einzig mit der Begründung abweisen dürfen, er habe keine Ausführungen zu einer Zivilforderung gemacht, sondern hätte dieses auch unter dem Aspekt prüfen müssen, ob er als Opfer hinreichende Ausführungen zur fehlenden Aussichtslosigkeit der Strafklage gemacht hat. Da es nicht Aufgabe des Bundesgerichts ist, diese Frage anstelle der Vorinstanz zum ersten Mal zu beurteilen, ist die Sache an die Letztgenannte zurückzuweisen.