Citation: 4A_384/2024 E. 2.1

2.1. Die Vorinstanz erachtete die am 20. Januar 2020 unterzeichnete Vollmacht, in der die Anwälte "in Sachen A.________ ag betreffend Forderung zu allen Rechtshandlungen eines Generalbevollmächtigten" bevollmächtigt wurden, für genügend. Die Vollmacht habe die Anwälte nicht nur berechtigt, gegen die Beschwerdeführerin als Gegenpartei vorzugehen. Mit der Formulierung "in Sachen A.________ ag" werde ein Themenkomplex bzw. Streitgegenstand eingegrenzt. Der Beschwerdegegner mache mit seiner Klage geltend, der Beschwerdeführer hafte aufgrund eines Schuldbeitritts solidarisch für die Schuld der Beschwerdeführerin. Die Vollmacht "in Sachen A.________ ag" müsse sich auch auf jene Partei beziehen, die mit (behauptetem) Schuldbeitritt die solidarische Haftung für eine Schuld der Beschwerdeführerin übernommen habe. Damit erweise sich die Vollmacht als genügend. Zudem verweist die Vorinstanz auf das Urteil des Bundesgerichts 4A_73/2020 vom 18. Mai 2020 E. 3.1.2, wonach ein allfälliger Mangel der Vollmacht im Schlichtungsverfahren nachträglich im Gerichtsverfahren geheilt werden könnte.