Citation: 6S.171/2003 10.09.2003 E. 3

3.1 Im Weiteren wendet sich der Beschwerdeführer gegen "einseitige Ausführungen", welche die Vorinstanz bei der Frage der Zulassung des Entlastungsbeweises bezüglich der Äusserungen gemacht habe, wonach sich der Beschwerdegegner das Vertrauen von YZ.________ sel. erschlichen und sich durch die Erbschaftsabwicklung bereichert habe und wonach er sich in katastrophalen finanziellen Verhältnissen befinde. Der Beschwerdeführer beanstandet in diesem Punkt einzig die Beweiswürdigung und legt nicht dar, inwiefern hier eine Bundesrechtsverletzung vorliegen soll. Deshalb ist auf die Nichtigkeitsbeschwerde in diesem Punkt nicht einzutreten. 3.2 Der Beschwerdeführer rügt weiter, die Vorinstanz lege Art. 173 StGB unhaltbar aus, wenn sie feststelle, er verhalte sich deshalb widersprüchlich, weil er einerseits angebe, über nicht genügend Indizien verfügt zu haben, welche die geäusserten Verdächtigungen erhärtet hätten, andererseits jedoch den Entlastungsbeweis anzutreten versuche. Mit dieser Erwägung suchte die Vorinstanz die Argumentation des Beschwerdeführers zu widerlegen, seine Äusserungen seien deshalb nicht ehrverletzend, weil sie lediglich Gerüchte darstellten. Die Kritik des Beschwerdeführers an dieser Erwägung der Vorinstanz geht an der Sache vorbei. Wie die Vorinstanz an anderer Stelle ihres Urteils zutreffend festhielt, können gemäss Art. 173 Ziff. 1 Abs. 1 StGB auch blosse Verdächtigungen ehrverletzend sein. Die vom Beschwerdeführer beanstandete Erwägung der Vorinstanz ist daher im Ergebnis nicht relevant. Die Nichtigkeitsbeschwerde ist somit in diesem Punkt abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. 3.3 Wie der Beschwerdeführer selber einräumt, wendet er sich am Ende seiner Beschwerdeschrift gegen die Beweiswürdigung und die Sachverhaltsdarstellung der Vorinstanz, was im Verfahren der Nichtigkeitsbeschwerde unzulässig ist (Art. 273 Abs. 1 lit. b BStP). Es ist somit in diesem Punkt nicht auf die Nichtigkeitsbeschwerde einzutreten.