Citation: 8C_214/2021 E. 4.2

4.2. Soweit das kantonale Gericht dem psychiatrischen Gutachten 3 mit der Beschwerdegegnerin Beweiskraft zuerkannte und die Feststellung des rechtserheblichen Gesundheitsschadens darauf abstützte, ist das angefochtene Urteil nicht zu beanstanden (E. 4.1). Unter Entkräftung des bereits im vorinstanzlichen Verfahren erhobenen Einwands, beim psychiatrischen Gutachten 3 handle es sich um eine unzulässige Zweitmeinung, hat die Vorinstanz überzeugend dargelegt, dass sich die Beschwerdegegnerin nach Würdigung des psychiatrischen Gutachtens 2 aus sachlichen Gründen veranlasst sah, die Neubegutachtung bei Dr. med. G.________ in Auftrag zu geben. Denn der RAD-Psychiater Dr. med. E.________ habe in seinem Bericht vom 27. März 2019 einlässlich dargelegt, inwiefern das psychiatrische Gutachten 2 mangelhaft sei. Soweit der Beschwerdeführer die konkrete Beweiswürdigung der Vorinstanz beanstandet, kann einzig eine Verletzung des Willkürverbots gerügt werden (E. 1.2 hievor). Eine solche (vgl. dazu E. 1.3 hievor) legt der Beschwerdeführer nicht dar und ist nicht ersichtlich. Folglich bleibt es dabei, dass dem psychiatrischen Gutachten 3 gemäss angefochtenem Urteil Beweiskraft hinsichtlich der Feststellung des rechtserheblichen Gesundheitsschadens zukommt. Demnach leidet der Beschwerdeführer an einer kombinierten Persönlichkeitsstörung mit negativistischen (passiv-aggressiven) und narzisstischen Anteilen (ICD-10 F61.0) sowie einer leichtgradigen depressiven Episode (ICD-10 F32.0), beide mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit, sowie an Zwangsgedanken und -handlungen, gemischt (ICD-10 F42.2), ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit.