Citation: 8C_156/2022 E. 8

Gemäss der LSE-Tabelle TA1_tirage_skill_level, 2018, Zentralwert der monatlichen Bruttolöhne von Männern im Bereich "Total" des privaten Sektors, Kompetenzniveau 1 (einfache Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art), betrug das monatliche Einkommen bei einer wöchentlichen Arbeitszeit von 40 Stunden brutto Fr. 5417.-. Bei einer betriebsüblichen Arbeitszeit von 41.7 Stunden pro Woche im "Total" (Bundesamt für Statistik, Tabelle T03.02.03.01.04.01, Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen, in Stunden pro Woche) und angepasst an die Nominallohnentwicklung im Wirtschaftszweig "Total" (2018 101.5 Punkte, 2020 103.2 Punkte; Bundesamt für Statistik, Tabelle T1.1.15, Nominallohnindex, Männer, 2016-2020) resultiert für das Jahr 2020 ein Invalideneinkommen von monatlich Fr. 5742.- bzw. jährlich Fr. 68'904.-. Die Vorinstanz veranschlagte einen leidensbedingten Abzug von 10 %, was nicht bestritten wird. Dies ergibt ein Invalideneinkommen von Fr. 62'014.-. Der Vergleich mit dem unbestrittenen, im Gesundheitsfall im Jahr 2020 erzielbaren Valideneinkommen von Fr. 81'341.- ergibt einen Invaliditätsgrad von gerundet 24 % (zur Rundung siehe BGE 130 V 121) bzw. den Anspruch auf eine entsprechende Invalidenrente. Demnach ist die Beschwerde teilweise gutzuheissen.