Citation: 6B_1332/2021 E. 4.1

4.1. Schliesslich wendet sich der Beschwerdeführer gegen die Landesverweisung und rügt eine Verletzung von Art. 66a Abs. 2 StGB. Diesbezüglich macht er geltend, die Vorinstanz gehe methodisch falsch vor. Sie berücksichtige bei der Beurteilung des Härtefalls nicht sachgerechte Kriterien; die Rückfallgefahr und die Delinquenz dürften nur bei der Interessenabwägung zum Tragen kommen. Es liege ein persönlicher Härtefall vor, und die erst anschliessend vorzunehmende Abwägung zwischen seinen privaten und den öffentlichen Interessen falle zu seinen Gunsten aus. Von einer Landesverweisung müsse daher abgesehen werden.