Citation: I 287/04 07.10.2004 E. 4

In der Vernehmlassung werden die Ausführungen der Vorinstanz zum Valideneinkommen bestritten. Darauf braucht nicht näher eingegangen zu werden. Bei diesem Faktor der Invaliditätsbemessung handelt es sich um einen Teilaspekt der Streitgegenstand bildenden Invalidenrente. Als solcher dient er in der Regel lediglich der Begründung der Verfügung oder des Entscheides. Er ist daher grundsätzlich nicht selbstständig anfechtbar und kann folgerichtig erst als rechtskräftig beurteilt und damit der richterlichen Überprüfung entzogen gelten, wenn über die Invalidenrente rechtskräftig entschieden worden ist (BGE 125 V 416 Erw. 2b). Dies trifft hier nicht zu. Dem kantonalen Versicherungsgericht ist es zwar nicht verwehrt, im Falle der Rückweisung der Sache über einen nicht zum Abklärungsgegenstand gehörenden Teilaspekt des Streitgegenstandes vorab zu entscheiden. Tut es dies, wird bei Nichtanfechtung der Rückweisungsentscheid auch in diesem Punkt für die IV-Stelle, an die die Sache zurückgeht, verbindlich (BGE 120 V 237 Erw. 1a und AHI 2001 S. 127 Erw. 1). Im Bestreitungsfalle wird der Teilaspekt selber zum Streitgegenstand (BGE 125 V 416 Erw. 2c). Eine in diesem Sinne verbindliche Vorabentscheidung setzt neben der Wahrung der Verfahrensrechte der Parteien voraus, dass er im Dispositiv seinen Niederschlag findet. Beim Valideneinkommen im Besonderen muss entweder ein bestimmter Betrag genannt werden oder klar und unmissverständlich auf die betreffenden Erwägungen in der Begründung verwiesen werden. Diese Bedingung ist nicht erfüllt, wenn, wie vorliegend, im Dispositiv festgehalten wird, dass die Akten an die IV-Stelle zurückgewiesen werden, «damit sie nach den erfolgten Abklärungen im Sinne der Erwägungen neu verfüge». Die Ausführungen der Vorinstanz zum Valideneinkommen sind somit für den Sachentscheid nicht von präjudizieller Bedeutung.