Citation: 2C_879/2020 E. 2.2

2.2. Die Beschwerdeführer machen nicht geltend, dass sie (bzw. die Vereinsmitglieder) Gegenstand der umstrittenen Dokumentation waren bzw. auf sie darin in irgendeiner Form Bezug genommen wurde. Sie bringen vor, dass das Schweizer Fernsehen die Meinung des Vereins weder "als respektable Position" anerkenne noch "in angemessener Form" verbreite und die Vereinsmitglieder bei einer öffentlichen Meinungsäusserung mit beruflichen Nachteilen zu rechnen hätten. Alleine daraus ergibt sich indessen kein besonderes Berührtsein in Bezug auf die umstrittene Sendung. Daran vermag auch die berufliche Tätigkeit der Beschwerdeführerin 2 im Bereich Organspende sowie die an sie gerichtete (und abgelehnte) Interviewanfrage für die beanstandete Dokumentation nichts zu ändern. Die Beschwerdeführer sind lediglich als persönlich oder beruflich besonders engagierte oder kompetente Personen zu qualifizieren und rundfunkrechtlich nicht anders betroffen als andere in diesem Bereich sensibilisierte Zuschauer. Die Voraussetzungen von Art. 89 Abs. 1 BGG liegen nicht vor.