Citation: I 524/99 11.04.2000 E. 2

2.- Das kantonale Gericht gelangte in zutreffender Würdigung der medizinischen Unterlagen zum Schluss, dass die gesundheitliche Situation der Beschwerdeführerin neben der im Wesentlichen unverändert gebliebenen Rückenproblema- tik nunmehr durch eine depressive Entwicklung zusätzlich belastet wird. In den der Verfügung vom 29. Januar 1993 zu- grunde gelegenen Berichten gingen die beteiligten Ärzte von einer Arbeitsfähigkeit von 50 % im angestammten Beruf als Serviceangestellte aus. Demgegenüber beurteilte Dr. med. S.________ in seinem Bericht vom 2. Januar 1996 die Ein- schränkung der Arbeitsfähigkeit aus psychischen Gründen mit 30 %, und zwar sowohl für die bisher ausgeübte Tätigkeit wie auch für jede andere Beschäftigung. Die Ärzte des Spi- tals X.________ veranschlagten die Arbeitsfähigkeit gemäss Expertise vom 7. August 1996 aus rheumatologischer Sicht für alle körperlich leichten bis mittelschweren Arbeiten in wechselnden Positionen auf 100 %, während für den Service- beruf - unter Berücksichtigung der psychisch bedingten Be- einträchtigung - von einer Arbeitsfähigkeit von 70 % auszu- gehen sei. Soweit die Mediziner der Rheuma- und Rehabilita- tions-Klinik Y._______ die Arbeitsunfähigkeit auf 50 % (Be- richt vom 17. Juni 1997) und der Hausarzt gar auf 66 2/3 % (Arztbericht vom 2. August 1994) festgelegt haben, kann da- rauf nicht abgestellt werden, weil diese Einschätzungen nicht nach der Art der Beschäftigung differenzieren. Wenn die Vorinstanz bei diesen Gegebenheiten von einer 70 %igen Arbeitsfähigkeit für körperlich leichte bis mittelschwere Tätigkeiten in wechselnden Positionen ausging, lässt sich dies nicht beanstanden.