Citation: 1C_98/2022 E. 5.1.4

5.1.4. Die Beschwerdeführenden vermögen mit ihren Vorbringen nicht aufzuzeigen, inwieweit eine Ergänzung des Gutachtens des Amtes für Städtebau für die Beurteilung der Unterschutzstellung des Streitobjekts notwendig gewesen wäre. Das Gutachten des Amtes für Städtebau befasste sich eingehend mit den für die Beurteilung der Unterschutzstellung des Streitobjekts massgebenden Aspekte. Zwar äusserte sich dieses nicht explizit zu allfälligen Vergleichsobjekten, welche einer Unterschutzstellung entgegenstehen könnten. Dasselbe Amt setzte sich jedoch in seinem Faktenblatt zuhanden der Denkmalpflegekommission mit den Baumeisterhäusern am Zeltweg auseinander und auch die Denkmalpflegekommission nahm Bezug auf die entsprechenden Vergleichsobjekte. Im Übrigen kommt das Ermessen für die Auswahl, welche Objekte für eine Unterschutzstellung am geeignetsten erscheinen, nicht der Gutachterin bzw. dem Gutachter, sondern dem Stadtrat zu (vgl. E. 6.2.2 hiernach). Vor diesem Hintergrund durfte die Vorinstanz ohne Willkür in antizipierter Beweiswürdigung zum Schluss gelangen, dass sich eine Ergänzung des Gutachtens im vorliegenden Fall nicht aufdrängt. Eine Verletzung des rechtlichen Gehörs liegt in dieser Hinsicht nicht vor.