Citation: 1C_544/2013 E. 2

Der Beschwerdeführer bestreitet zunächst die Parteistellung von Pro Natura Aargau. Diese ist als Eigentümerin eines Teils der betroffenen Parzellen und als Co-Baugesuchstellerin am Projektbewilligungsverfahren beteiligt und ist an der (möglichst vollständigen) Realisierung des Renaturierungsprojekts interessiert. Dieses Interesse steht im Einwendungs- und Beschwerdeverfahren den Interessen des Beschwerdeführers entgegen, weshalb Pro Natura Aargau zu Recht als Beschwerdegegnerin am Verfahren beteiligt wurde. Als solche hat sie Anspruch auf eine Parteientschädigung im Obsiegensfall, nach Massgabe der Regeln des kantonalen Verfahrensrechts. Davon zu unterscheiden ist die Frage, wer die für das Projekt erforderlichen Bewilligungen erteilt. Dies ist einzig der Kanton Aargau. Die Vorinstanz hat festgehalten, dass Pro Natura Aargau weder Instruktionshandlungen vorgenommen noch Verfügungen erlassen hat (vgl. E. 4.2 des angefochtenen Entscheids). Nicht zu beanstanden ist auch die Doppelstellung des Kantons als Eigentümer und Bauherr einerseits und als Bewilligungsbehörde andererseits, wie schon der Regierungsrat (E. 11.1 des Einsprache- und Bewilligungsentscheids) und das Verwaltungsgericht (E. 4.2 des angefochtenen Entscheid) dargelegt haben. Diese Erwägungen sind aus bundesrechtlicher Sicht nicht zu beanstanden.