Citation: 4A_244/2021 E. 4.1

4.1. Dagegen moniert der Beschwerdeführer, die Vorinstanz habe die Unklarheitenregel zur Auslegung von Versicherungsbedingungen unrichtig angewandt. Ziff. 5 Abs.1 ZB sei unklar. Aus der Bestimmung lasse sich "keineswegs" mit der erforderlichen Klarheit schliessen, dass die Kostenübernahme während 180 Tagen auf die gesamte Vertragsdauer beschränkt sei. Der Umstand, dass in anderen Klauseln der Zusatzbedingungen teilweise Leistungseinschränkungen ausdrücklich pro Kalenderjahr formuliert würden, zeige "eben gerade" auf, dass zu verdeutlichen gewesen wäre, ob sich die Leistungsbeschränkung auf ein Kalenderjahr, auf einen Krankheitsfall oder auf die Vertragsdauer beziehe. Die von der Beschwerdegegnerin gewählte Formulierung könne ohne Weiteres so verstanden werden, dass sich die 180 Tage auf ein Kalenderjahr oder auf einen bestimmten Krankheitsfall bezögen und mit "gesamthaft" gemeint sei, dass bei mehreren stationären Aufenthalten pro Kalenderjahr, bzw. pro Krankheitsfall, die Dauer der einzelnen Aufenthalte zusammengezählt würden.