Citation: 5P.402/2002 18.12.2002 E. 1

Der angefochtene Beschluss stellt einen letztinstanzlichen kantonalen Endentscheid dar, der mit keinem andern Rechtsmittel als der staatsrechtlichen Beschwerde angefochten werden kann (Art. 37 Abs. 2 LugÜ; BGE 126 III 534 E. 1a S. 536 mit Hinweisen). Die staatsrechtliche Beschwerde wegen Verletzung von Staatsverträgen (Art. 84 Abs. 1 lit. c OG) ist deshalb zulässig. Mit der staatsrechtlichen Beschwerde kann grundsätzlich nur die Aufhebung des angefochtenen Entscheids verlangt werden (BGE 127 II 1 E. 2c S. 5 mit Hinweisen). Nach der Rechtsprechung kann indessen das Bundesgericht den Entscheid über die definitive Rechtsöffnung in Vollstreckung des Urteils eines ausländischen Gerichts selbst fällen, wenn die Verhältnisse klar sind (BGE 126 III 534 E. 1c S. 536 mit Hinweisen). Da der die Beschwerde führende Schuldner hier selbst erklärt, die Voraussetzungen für eine definitive Rechtsöffnung seien, abgesehen von der Verletzung des Lugano-Übereinkommens, erfüllt, steht den von ihm gestellten materiellen Anträgen nichts entgegen. Ob Bestimmungen des Lugano-Übereinkommens verletzt worden sind, prüft das Bundesgericht mit freier Kognition (BGE 125 III 451 E. 3b S. 455).