Citation: 4A_405/2010 21.10.2010 E. 5

5.1 Im Appellationsverfahren rügte der Beschwerdeführer, das Bezirksgericht habe Im Zusammenhang mit der Anordnung des gerichtlichen Gutachtens der PKK prozessuale Regeln, namentlich § 254 und 255 ZPO/AG, verletzt. Die Vorinstanz hat den betreffenden Einwand verworfen und festgehalten, das Bezirksgericht habe bei der Einholung des Gutachtens die formellen Anforderungen beachtet. Es habe nach Aufforderung seitens des Klägers Abklärungen hinsichtlich der Person des Gutachters getroffen. Der gerichtlich beauftragte Sachverständige, Dr. med. B.________, habe im Schreiben vom 4. Mai 2007 den Beizug von Hilfspersonen angekündigt und begründet. Die Verantwortung für das Gutachten habe er ausdrücklich übernommen. Über diese Sachlage seien die Parteien in Kenntnis gesetzt und es sei ihnen Gelegenheit eingeräumt worden, innert Frist Einwendungen zu erheben. Beanstandungen seien ausgeblieben. Selbst nach Zustellung des Gutachtens, in welchem die von Dr. med. B.________ beigezogenen Hilfspersonen namentlich genannt worden seien, habe der Beschwerdeführer keinerlei Rügen erhoben. Da er somit hinreichend Zeit und Gelegenheit zur Äusserung allfälliger Bedenken hinsichtlich des Experten und dessen Hilfspersonen gehabt habe, sei die erstmalige Rüge im Appellationsverfahren zu spät erfolgt, habe der Beschwerdeführer doch nicht dargetan, weshalb es ihm nicht möglich gewesen wäre, seine Beanstandungen früher vorzubringen. 5.2 Mit dem zuletzt erwähnten Argument setzt sich der Beschwerdeführer nicht auseinander. Ist somit davon auszugehen, er habe seine Kritik, wonach das Gerichtsgutachten in Verletzung kantonaler Verfahrensvorschriften zustande kam, nicht rechtzeitig vorgebracht, ist nicht zu prüfen, ob die angeführten prozessualen Regeln willkürlich angewendet wurden, wie der Beschwerdeführer sinngemäss vorbringt.