Citation: 4A_111/2016 E. 4.5

4.5. Die Vorinstanz war in ihrem Urteil vom 28. April 2015 selbst (und unter zutreffendem Hinweis auf Urteil des Bundesgerichts 4A_194/2012 vom 20. Juli 2012 E. 1.4) der Ansicht, der Beschwerdeführer müsse als Kläger nicht die Reihenfolge angeben, in welcher verschiedene Ansprüche, auf die er seine Teilforderung stütze, vom Gericht zu prüfen seien; es genüge, hinreichend substanziiert zu behaupten, dass eine die eingeklagte Summe übersteigende Forderung bestehe. Das materielle Bundesrecht verlange vom Berechtigten nicht, dass er angebe, worauf die von ihm geforderte Teilzahlung angerechnet werde. Das Bundesgericht hat in seinem Urteil die Ansicht der Vorinstanz verworfen, wonach der Beschwerdeführer vorliegend aber darauf verzichtet habe, sich auf mehrere Anspruchsgrundlagen für die eingeklagte Teilforderung zu berufen. Dies hat die Vorinstanz nicht berücksichtigt, indem sie die Kosten für das durch das Bezirksgericht Bülach eingeholte Gutachten als unnötige Prozesskosten qualifiziert und dem Beschwerdeführer auferlegt hat. Der Beschwerdeführer konnte im Zeitpunkt der Klageeinreichung nicht voraussehen, dass ihm letztinstanzlich der eingeklagte Betrag (bereits) aufgrund seiner Lohnansprüche zugesprochen würde. Es kann ihm daher nicht vorgeworfen werden, die Kosten für das Gutachten zur Abklärung seines Anspruchs auf Gewinnbeteiligung für das Jahr 2006 seien unnötig. Der Beschwerdeführer bringt diesbezüglich zu Recht vor, damit werde eine unzulässige Betrachtung ex post vorgenommen.