Citation: 8C_511/2022 E. 5.1.4

5.1.4. Die versicherungsmedizinische Beurteilung vom 11. Dezember 2020 ist sodann insofern ungenau, als es einmal heisst, die MRT-Untersuchung sei drei Monate nach dem Sturz auf die linke Hand durchgeführt worden sei, und einmal, die Untersuchung habe sechs Monate nach dem Unfall stattgefunden, wie der Beschwerdeführer richtig vorträgt. Zutreffend ist auch, dass die MRT-Abklärung korrekterweise rund sieben Monate nach dem Unfall vom 14. Februar 2013, nämlich am 17. September 2013, durchgeführt wurde. Immerhin sind die richtigen Daten aber aus der Aktenanamnese und der Bilddokumentation ersichtlich. Der Zeitpunkt der Untersuchung ist deshalb relevant, weil die Versicherungsmediziner festhielten, in der MRT vom 17. September 2013 seien keine Hinweise auf Verletzungen der Mittelhand resp. Handwurzel beschrieben, obwohl diese Untersuchung sechs (richtig: sieben) Monate nach dem erlittenen Sturz immer noch Zeichen einer möglichen Fraktur des Trapezius mit Heilung hätte nachweisen können. Mit der Vorinstanz ist aber davon auszugehen, dass das Gesagte gleichermassen für eine einen Monat später erfolgende Untersuchung gelten muss. Für den gegenteiligen Schluss vermag sich der Beschwerdeführer jedenfalls auf keine ärztliche Stellungnahme zu berufen.