Citation: 2C_118/2015 E. 2

In formeller Hinsicht rügt der Beschwerdeführer vorab eine Verletzung des rechtlichen Gehörs (Art. 29 Abs. 2 BV) sowie eine willkürliche Feststellung des Sachverhalts (Art. 105 Abs. 2 BGG i.V.m Art. 9 BV). Er macht geltend, die Vorinstanz habe bei der Festsetzung der Kosten- und Entschädigungsfolgen in ihrem Abschreibungsbeschluss nicht berücksichtigt, dass die Einwohnergemeinde Bern die persönliche Vorsprache auf ihrer Internetseite verlangt habe. Zudem habe ihn die Einwohnergemeinde anlässlich seiner Vorsprache nicht auf die Notwendigkeit eines schriftlichen Gesuchs hingewiesen, sondern vielmehr an eine unzuständige Behörde weiterverwiesen. Die Rüge geht ins Leere: Wie bereits ausgeführt, können vorliegend nur noch die Kosten- und Entschädigungsfolgen des verwaltungsgerichtlichen Verfahrens, nicht aber jene des Beschwerdeverfahrens vor der kantonalen Polizei- und Militärdirektion überprüft werden. Da der Beschwerdeführer im Beschwerdeentscheid der Polizei- und Militärdirektion ausdrücklich auf das Erfordernis der Schriftform hingewiesen wurde, muss er davon jedenfalls bei Ergreifung des Rechtsmittels beim Verwaltungsgericht Kenntnis gehabt haben, weshalb der genaue Inhalt des persönlichen Gesprächs anlässlich seiner Vorsprache bei der Einwohnergemeinde sowie deren Angaben auf ihrer Internetseite für die hier massgebenden Fragestellungen von vornherein keine Rolle mehr spielen. Der Vollständigkeit halber ist jedoch anzumerken, dass eine von der Gemeinde verlangte (zusätzliche) persönliche Vorsprache nicht im Widerspruch zur vom kantonalen Recht vorgeschriebenen Schriftlichkeit des Gesuchs steht.