Citation: 2C_185/2025 E. 2.4

2.4. Vorliegend hat die Vorinstanz unter Hinweis auf ihre Rechtsprechung erwogen, dass in einer Rechtsverweigerungsbeschwerde im Sinne einer Eintretensvoraussetzung glaubhaft zu machen sei, dass ein Anspruch auf Erlass einer anfechtbaren Verfügung in einem förmlichen Verwaltungsverfahren bestehe. Verfügungen seien auf Rechtswirkungen ausgerichtete, autoritative Entscheide über konkrete Rechte und Pflichten (vgl. u.a. BGE 150 I 183 E. 3.4.1; 141 II 233 E. 3.1). Die Bearbeitung von Anfragen und das Erteilen von Auskünften würden keine auf Rechtswirkungen ausgerichtete Verwaltungshandlungen darstellen, weshalb entsprechende Anfragen auch kein Verwaltungsverfahren auslösen würden. Die Rechtsverweigerungsbeschwerde stehe daher in diesem Zusammenhang nicht zur Verfügung. In der Folge ist die Vorinstanz auf die Rechtsverweigerungsbeschwerde nicht eingetreten.