Citation: 9C_472/2020 E. 3.1

3.1. Das Sozialversicherungsgericht stellte fest, die Versicherte sei zuletzt vom 1. September 2010 bis 31. Dezember 2011 bei der Bank C.________ angestellt und seit dem 21. Juni 2011 durchgehend zu mindestens 50 % arbeitsunfähig gewesen. Es erwog, mit Blick auf die ohnehin geplante Auflösung der Abteilung, in der sie dort tätig gewesen sei, sei nicht überwiegend wahrscheinlich, dass sie im Gesundheitsfall weiter an dieser Stelle gearbeitet hätte. Als Valideneinkommen sei deshalb nicht ihr dort erzielter Verdienst zugrunde zu legen. Abzustellen sei vielmehr auf die Tabellenlöhne gemäss der vom Bundesamt für Statistik periodisch durchgeführten Lohnstrukturerhebung. Angesichts der rund 20-jährigen Bankentätigkeit und fehlender Anhaltspunkte dafür, dass sie ohne gesundheitliche Beeinträchtigung eine Anstellung ausserhalb dieser Branche gesucht hätte, dränge sich die Anwendung des monatlichen Bruttolohnes von Fr. 7077.- gemäss LSE 2014, TA1, Frauen, Finanzdienstleistungstätigkeiten, Kompetenzniveau 3 (komplexe praktische Tätigkeiten, welche ein grosses Wissen in einem Spezialgebiet voraussetzen), auf. Unter Berücksichtigung einer durchschnittlichen wöchentlichen Arbeitszeit von 41.5 Stunden und aufgerechnet auf das Jahr 2018 ergebe sich per 2018 ein Valideneinkommen von Fr. 90'053.45.