Citation: 2C_151/2024 E. 2.2

2.2. Streitgegenstand bildet vorliegend die (erstmalige) Erteilung der Niederlassungsbewilligung an die Beschwerdeführer gestützt auf Art. 34 AIG (SR 142.20). Die Beschwerdeführer verfügen unbestrittenermassen erst seit dem 11. Februar 2021 über Aufenthaltsbewilligungen. Infrage kommt somit grundsätzlich nur die Erteilung einer vorzeitigen Niederlassungsbewilligung gemäss Art. 34 Abs. 3 AIG. Aufgrund der "Kann-Formulierung" handelt es sich bei Bewilligungen nach Art. 34 Abs. 3 AIG indessen um Ermessensbewilligungen, auf deren Erteilung kein Rechtsanspruch besteht (vgl. Urteile 2C_236/2023 vom 25. Januar 2024 E. 1.3; 2C_350/2022 vom 16. Januar 2023 E. 1.5). Die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist daher unzulässig. Gleich verhält es sich angesichts ihrer potestativen Formulierungen mit Art. 34 Abs. 2 und Art. 34 Abs. 4 AIG (vgl. betreffend Art. 34 Abs. 2 AIG Urteile 2C_1060/2020 vom 19. Februar 2020 E. 4.2.2; 2C_114/2016 vom 24. November 2016 E. 1.1 und betreffend Art. 34 Abs. 4 AIG BGE 140 II 289 E. 3.6.1; Urteile 2C_679/2023 vom 14. Dezember 2023 E. 3.4; 2C_367/2022 vom 17. Mai 2022 E. 2.1). Folglich ist in Bezug auf die Zulässigkeit der Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten unerheblich, ob im Falle der Beschwerdeführer, wie sie behaupten, Art. 34 Abs. 2 oder Abs. 4 anwendbar gewesen wäre bzw. ob ihnen die Zeit, die sie als vorläufig aufgenommene Flüchtlinge in der Schweiz verbracht haben, als "Aufenthalt zum Zwecke der Erteilung einer Niederlassungsbewilligung" anzurechnen sei.