Citation: 8C_287/2007 27.03.2008 E. 2

2.1 Was den erneuten Antrag betreffend öffentliche Verhandlung betrifft, hat es mit dem Hinweis, dass die Vorinstanz eine solche durchgeführt hat und damit den rechtlichen Vorgaben, insbes. auch Art. 6 Ziff. 1 EMRK, zu diesem formellrechtlichen Anspruch Rechnung getragen wurde, sein Bewenden. In der Beschwerde wird nichts vorgebracht, was zu einer anderen Betrachtungsweise führen könnte. Soweit hiezu vorgebracht wird, der Versicherte sei nicht persönlich angehört worden, ist dies ohnehin aktenwidrig. Aus dem Protokoll der Verhandlung vom 15. März 2007 geht hervor, dass der Beschwerdeführer selber zu Wort gekommen ist. 2.2 Im gleichen Zusammenhang vorgebracht und zu behandeln ist der ebenfalls unter Hinweis auf Art. 6 Ziff. 1 EMRK gestellte Antrag auf Durchführung einer Parteibefragung unter Beizug eines Dolmetschers. Die Parteibefragung resp. nach dem Wortlaut im letztinstanzlichen Verfahren das Parteiverhör ist ein Beweismittel (Art. 55 BGG in Verbindung mit Art. 62 - 65 BZP, vgl. Seiler/von Werdt/Güngerich, Bundesgerichtsgesetz [BGG], Bern 2007, N 11 zu Art. 55 BGG). Auf dessen Abnahme kann verzichtet werden, wenn davon kein entscheidserheblicher neuer Aufschluss zu erwarten ist (antizipierte Beweiswürdigung; BGE 124 V 90 E. 4b S. 94, 122 V 157 E. 1d S. 162). Im vorliegenden Fall ist nicht ersichtlich und wird in der Beschwerde auch nicht überzeugend begründet, inwiefern von einem Parteiverhör ein solcher Erkenntnisgewinn erwartet werden könnte. Von der Durchführung dieser Beweismassnahme ist daher, und zwar auch unter Berücksichtigung von Art. 6 Ziff. 1 EMRK (vgl. BGE 124 V 57 E. 4b S. 94 mit Hinweisen), abzusehen.