Citation: 8C_711/2022 E. 4

Das Sozialversicherungsgericht ist in Auseinandersetzung mit den Parteivorbringen und in Würdigung der Akten davon ausgegangen, dass es mit dem Stellenantritt der neuen Vorgesetzten der Beschwerdeführerin per Ende Dezember 2020 zu zunehmenden Unstimmigkeiten zwischen diesen zwei Personen gekommen sei. Es könne als erstellt gelten, dass die Beschwerdeführerin offensichtlich Mühe bekundet habe, die Arbeit im Sinne ihrer Vorgesetzten zu verrichten, diesbezüglich unmotiviert erschienen sei und sowohl dieser als auch Dritten gegenüber ihren Unmut gezeigt habe. Sie sei zudem trotz des Gesprächs vom 9. März 2021, in dem ihr Fehlverhalten thematisiert worden sei, nicht bereit gewesen, ihr Verhalten gegenüber der Vorgesetzten zu ändern. Damit habe sie zweifellos Anlass zur Kündigung gegeben. In Anbetracht der Umstände sei ihr mit überwiegender Wahrscheinlichkeit zumindest eventualvorsätzliches Verhalten zur Last zu legen, das zur Kündigung geführt habe. Damit sei der Tatbestand des Art. 30 Abs. 1 lit. a AVIG (selbstverschuldete Arbeitslosigkeit) erfüllt, weshalb die Einstellung in der Anspruchsberechtigung für die Dauer von 33 Tagen, die im untersten Bereich des schweren Verschuldens liege, zu Recht erfolgt sei.