Citation: 1P.202/2000 08.05.2000 E. 5

5.- Zur Frage der Kollusionsgefahr wird im angefochtenen Entscheid ausgeführt, das Besondere Untersuchungsrichteramt müsse in jedem einzelnen Fall abklären, wo und wie die Kundengelder angelegt worden seien. Der Beschwerdeführer habe als einer der mutmasslichen Haupttäter Interesse an der Erschwerung oder Vereitelung dieser Untersuchungen. Sodann bestehe die Gefahr der Kollusion zu noch als Zeugen einzuvernehmenden Anlegern, da diese Auskunft über Art der Anlage und Höhe der Zinszusicherungen und Auszahlungen geben könnten. Auch die Kollusionsmöglichkeit zum Mitangeschuldigten L.________ müsse trotz längerer Kenntnis der laufenden Strafverfahren bejaht werden, weil nicht alle mutmasslichen strafbaren Handlungen von vornherein hätten vertuscht werden können, ansonst die Bank wohl gar nicht mehr funktioniert hätte. Diese Überlegungen lassen sich mit sachlichen Gründen vertreten. In der staatsrechtlichen Beschwerde wird nichts vorgebracht, was geeignet wäre, sie als verfassungs- oder konventionswidrig erscheinen zu lassen. Die Beschwerde dringt auch in diesem Punkt nicht durch.