Citation: 9C_466/2017 E. 5.1

5.1. Wenn in der Beschwerde aus materieller Sicht vorgebracht wird, die fehlende Konstanz an den in der Vergangenheit angetretenen Stellen und die Lücken im Curriculum Vitae könnten mit der ADHS begründet werden, überzeugt dies nicht. Der Beschwerdeführer vermag insbesondere nicht aufzuzeigen, dass nach Abschluss der Mittelschule ein Zusammenhang zwischen der ADHS-Problematik und seinen "Gang"-Aktivitäten bestand (zum erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit vgl. statt vieler: BGE 138 V 218 E. 6 S. 221). Jedenfalls ist die vorinstanzliche Feststellung, wonach invaliditätsfremde Faktoren dafür verantwortlich gewesen seien, dass er unmittelbar nach der Matura keine Ausbildung absolvierte, mit Blick auf die massgebliche Aktenlage (vgl. E. 4) nicht offensichtlich unrichtig. Überdies hat das kantonale Gericht durchaus berücksichtigt, dass der Versicherte bei seinen bisherigen Tätigkeiten nur geringe Einkommen erzielte. Entscheidend ist jedoch (vgl. vorinstanzliche Erwägung 4.3.2), dass er verschiedentlich in der Lage war, eine berufliche Tätigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt auszuüben. Arbeitete der Beschwerdeführer nach eigenen Angaben - abgesehen von einem Praktikum beim H.________ und verschiedenen Freelancer-Tätigkeiten - insbesondere anderthalb Jahre lang (vom 1. März 2011 bis 30. August 2012) zu 100 % als Redaktor bei I.________, so spricht dies klar gegen einen invalidisierenden Gesundheitsschaden im Sinne von Art. 16 IVG.