Citation: 8C_127/2007 11.03.2008 E. 4

Verwaltung und Vorinstanz verneinten den Anspruch auf Übernahme des fraglichen Büro-Sitz- und Liegestuhles "Parma" als Hilfsmittel zu Lasten der Invalidenversicherung mit der Begründung, es handle sich dabei um eine "seriell gefertigte" und somit - entgegen von Ziff. 13.02* HVI-Anhang - nicht um eine "individuell angepasste" Sitz- und Liegevorrichtung. Demgegenüber argumentiert der Beschwerdeführer, die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft Hilfsmittelberatung für Behinderte und Betagte (SAHB) in Oensingen habe schriftlich bestätigt, dass dieser Beratungsstelle keine Alternative zum Bürostuhl "Parma" bekannt sei, welche über dieselben Funktionen zur Einnahme einer vollständig liegenden Position verfüge. Ein Betrieb, welcher eine mit dem Bürostuhl "Parma" vergleichbare Sitz- und Liegevorrichtung individuell herstellen könnte, sei der SAHB auch nicht bekannt. Weiter macht der Versicherte geltend, die vorinstanzliche Auslegung von Ziff. 13.02* HVI-Anhang verstosse gegen Sinn und Zweck dieser Bestimmung. "Der Behinderung individuell angepasst" bedeute nicht, dass nur Einzelanfertigungen Hilfsmittelcharakter zukommen könne.