Citation: 5A_123/2015 E. B

Das Obergericht des Kantons Thurgau wies die von A.A.________ ohne anwaltliche Vertretung erhobene Berufung vom 11. November 2014 ab, soweit dieser unter Hinweis auf ein am 28. August 2014 in Deutschland eingeleitetes Scheidungsverfahren bestritt, dass das Bezirksgericht für die Eheschutzmassnahmen zuständig war. Das erstinstanzliche Gericht habe zumindest mit Wirkung für die Zeit vom 3. Oktober 2013 (Gesuchseingang beim Bezirksgericht) bis 28. August 2014 Eheschutzmassnahmen auch dann noch erlassen können, als die Scheidungsklage in Deutschland schon eingereicht gewesen sei. In der Sache selbst trat das Obergericht mangels rechtsgenüglicher Anträge auf die Beschwerde nicht ein (Dispositiv-Ziffer 1), soweit A.A.________ die (Kindes-) Unterhaltsregelung beanstandete. Offen liess das Obergericht, ob hinsichtlich der beanstandeten Rückwirkung der Unterhaltspflicht auf die Berufung einzutreten sei; das Rechtsmittel sei diesbezüglich ohnehin abzuweisen. Schliesslich lehnte es das Gesuch des Berufungsklägers um unentgeltliche Rechtspflege ab und auferlegte ihm eine Verfahrensgebühr von Fr. 1'500.-- (Urteil vom 10. Dezember 2014).