Citation: 7B_289/2025 E. 3.4

3.4. Schliesslich ist auch der sinngemässe Einwand des Beschwerdeführers unbegründet, selbst wenn die Verletzung des Beschleunigungsgebots nicht derart gravierend sei, dass sie seine sofortige Haftentlassung unmittelbar zur Folge habe, so führe sie doch zu einer derartigen Reduktion der Strafe, dass sich die Haft im Ergebnis als übermässig und damit unverhältnismässig erweise. Der Beschwerdeführer wurde vor erster Instanz zu 20 Jahren Gefängnis verurteilt und befindet sich seit etwas mehr als acht Jahren in Haft. Selbst wenn die zuständigen Sachgerichte eine Verletzung des Beschleunigungsgebots feststellen sollten, droht unter den gegebenen Umständen aktuell keine Überhaft.