Citation: 9C_350/2017 E. A

Die Mutter des 2000 geborenen A.________ meldete ihren Sohn am 1. Dezember 2005 unter Hinweis auf eine ausgeprägte ADHS mit Einschränkung der Wahrnehmung und Impulskontrolle bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Nach Abklärungen und durchgeführtem Vorbescheidverfahren, an dem die SWICA Krankenversicherung AG (nachfolgend: SWICA) als obligatorische Krankenpflegeversicherung des A.________ teilgenommen hatte, verneinte die IV-Stelle des Kantons Bern das Vorliegen eines Geburtsgebrechens (Ziff. 405 des Anhangs zur Verordnung vom 9. Dezember 1985 über Geburtsgebrechen; GgV) und einen Anspruch auf medizinische Massnahmen nach Art. 12 IVG (Verfügung vom 18. November 2016).