Citation: 8C_358/2014 E. 2.3.1

2.3.1. Aufgrund der ärztlichen Unterlagen steht unbestritten fest, dass die Frakturen im linken Gesichtsbereich (Jochbein) und am linken Knie ossär komplikationslos ausheilten und sich daraus keine wesentlichen Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit ergaben. Weiter räumt der Beschwerdeführer ein, dass Dr. med. E.________, Facharzt für Chirurgie FMH, Kreisarzt der SUVA, mit Bericht vom 4. März 2004 sowohl im Bereich der HWS als auch der LWS bildgebend nachgewiesene massive Vorzustände festhielt. Zu der von diesem Arzt im Rahmen der Einschätzung der Integritätseinbusse ohne Begründung vertretenen Auffassung, die feststellbaren mässigen klinischen Befunde seien dennoch teilweise auf den Unfall zurückzuführen, äusserte sich Dr. med. D.________ einlässlich. Er hielt zutreffend fest, dass gemäss Austrittsbericht des Spitals C.________ vom 5. November 2001 die Wirbelsäule nicht klopfschmerzhaft und insbesondere im Bereich der HWS indolent war; der beigezogene Dr. med. F.________, Facharzt FMH für Neurologie, konnte zudem keine radikulären Ausfälle der Extremitäten finden (vgl. Bericht vom 20. Dezember 2001). Dem ist zunächst anzufügen, dass schon die Ärzte des Spitals G.________ (vgl. Berichte vom 23. November sowie vom 5. und 13. Dezember 2001) die von den Medizinern des Spitals C.________ vermutete Fussheberschwäche links nicht bestätigen konnten. Zudem ergab die von Dr. med. F.________ später erneut durchgeführte neurologische Untersuchung nach wie vor einen unauffälligen Status der oberen und unteren Extremitäten (Bericht vom 9. März 2006). Diesen Auskünften steht das als unfallkausal angegebene, aus der gestützt auf die durchgeführte EFL gewonnene Arbeitsprofil der Rehabilitationsklinik H.______ (Austrittsbericht vom 1. Oktober 2003), wonach leichtere Tätigkeiten, die ohne andauerndes Arbeiten in vorgeneigter Haltung oder über Brusthöhe und ohne wiederholtes Steigen auf Leitern verrichtet werden konnten, nicht entgegen. Die geltend gemachte Fussheberschwäche war auch während des Rehabilitationsaufenthaltes nicht Gegenstand der Behandlung.