Citation: 1B_507/2017 E. 2.3

2.3. Der Beschwerdeführer hält dem entgegen, er habe in seiner Beschwerde vom 22. Mai 2017 auf vier Seiten dargelegt, weshalb der dringende Tatverdacht in dem gegen ihn geführten Strafverfahren nicht gesetzeskonform etabliert worden sei. Er habe geltend gemacht, die Fernwirkung im Sinn von Art. 141 StPO müsse zur Folge haben, dass auch der Genehmigungsentscheid betreffend den Zufallsfund aufzuheben sei. Dies allein erfülle bereits die Anforderungen von Art. 385 Abs. 1 StPO. Ferner habe er die fehlende Akteneinsicht in den Verfahren betreffend die konnexen geheimen Überwachungsmassnahmen im Kanton Freiburg beanstandet. In diesem Zusammenhang habe er darauf hingewiesen, dass das Zwangsmassnahmengericht die Rechtmässigkeit des im Kanton Freiburg erstellten Tatverdachts einer sorgfältigen Prüfung hätte unterziehen müssen, was es jedoch unterlassen habe. Schliesslich habe er eingehend aufgezeigt, weshalb das Gesuch der Staatsanwaltschaft um Genehmigung des Zufallsfunds verspätet gewesen sei.