Citation: 2C_71/2020 E. 5.2.2

5.2.2. Gemäss der verbindlichen Feststellung der Vorinstanz (Art. 105 Abs. 1 BGG; vorne E. 2.2) hat sich der Beschwerdeführer seit seiner Entlassung aus der Untersuchungshaft am 9. Dezember 2014 strafrechtlich nichts mehr zu schulden kommen lassen. In Anbetracht dieses Wohlverhaltens seit über fünf Jahren und dem Umstand, dass ihm für den Vollzug des unbedingten Teils seiner Freiheitsstrafe die Halbgefangenenschaft gewährt wurde (Art. 77b StGB), gibt es keine Anhaltspunkte dafür, dass der Beschwerdeführer aktuell nennenswert rückfallgefährdet ist. Dies insbesondere vor dem Hintergrund, dass die Halbgefangenenschaft u.a. gerade an das Fehlen eines rechtserheblichen Rückfallrisikos anknüpft (Art. 77b Abs. 1 lit. a StGB; Urteil 6B_813/2016 vom 25. Januar 2017 E. 2.2.2). Zudem geht die Vorinstanz zu Recht davon aus, dass es sich bei den Straftaten des Beschwerdeführers um eine gruppenkontextabhängige Delinquenz handelt (E. 4.3 des angefochtenen Entscheides).