Citation: 2C_672/2007 20.02.2008 E. 5

5.1 Der Beschwerdeführer macht geltend, das Verwaltungsgericht habe sich darauf beschränkt, die strafrechtlichen Verurteilungen aufzuzählen und messe diesen ein derartiges Gewicht bei, dass die übrigen, für ihn sprechenden Umstände "auf der Strecke bleiben" müssten. Er lebe nun seit annähernd 11 Jahren in der Schweiz, so dass bei einer Freiheitsstrafe von drei Jahren nicht ohne weiteres angenommen werden könne, die Voraussetzungen für eine Ausweisung wären "einfach so erfüllt". Seine bedingte Entlassung aus dem Strafvollzug zeige, dass er die öffentliche Ordnung und Sicherheit in Zukunft nicht mehr gefährden werde. 5.2 Der Beschwerdeführer hat insgesamt 2,48 kg Kokain gekauft und davon (nach Abzug des Eigenkonsums) ca. 2 kg gegen Bezahlung an seine Freier abgegeben. Darüber hinaus hat er so genannte "Thaipillen" verkauft. Bei seinen Aktivitäten war er "keinesfalls als weisungsgebundener Zwischenhändler zu betrachten" (Urteil des Bezirksgerichts Zürich vom 18. April 2006, S. 9). Unter diesen Umständen besteht ein gewichtiges öffentliches Interesse an seiner Entfernung und Fernhaltung aus der Schweiz (vgl. zur strengen Praxis des Bundesgerichtes bei Drogendelikten und bei Delikten gegen die körperliche Integrität BGE 125 II 521 E. 4a S. 526 ff.). 5.3 Das gegen den Beschwerdeführer verhängte Strafmass liegt sodann deutlich über dem Richtwert von zwei Jahren Freiheitsstrafe, welcher nach der - für ausländische Ehegatten von Schweizern geltenden - so genannten Zweijahresregel (dazu ausführlich BGE 110 Ib 201, 130 II 176 E. 4.1 S. 185) massgebend wäre. Diese Regel kommt vorliegend, da der Beschwerdeführer seit dem Jahre 2002 geschieden ist, ohnehin nicht zum Zuge und kann nur indirekt als Beurteilungsmassstab herangezogen werden. Die Kritik an der diesbezüglichen Rechtsprechung (S. 5/6 der Beschwerdeschrift) stösst daher ins Leere. Ferner fällt erschwerend ins Gewicht, dass der Beschwerdeführer seine Straftaten zum Teil auch nach der ersten Verurteilung beging (vgl. genanntes Urteil des Bezirksgerichts Zürich, S. 11), was auf die Gefahr neuerlicher Rückfälle schliessen lässt. 5.4 Der Beschwerdeführer weilt zwar schon seit über 10 Jahren in der Schweiz (wovon er allerdings einen Teil der Zeit im Strafvollzug verbracht hat). Andererseits ist er nicht verheiratet und in der Schweiz weder beruflich noch gesellschaftlich besonders intensiv verwurzelt (vgl. S. 6 des angefochtenen Entscheides, auf welchen verwiesen werden kann, Art. 109 Abs. 3 BGG). Art und Schwere der begangenen Delikte vermögen daher die verfügte Ausweisung für die Dauer von zehn Jahren zu rechtfertigen. Diese Massnahme erscheint auch nicht unverhältnismässig: Eine Rückkehr in sein Heimatland, welches der Beschwerdeführer - der nicht als "Ausländer der zweiten Generation" gelten kann - erst als Erwachsener im Alter von 26 Jahren verlassen hat, ist ihm zumutbar.