Citation: 4A_14/2019 E. B

B.a. Am 29. August 2012 erhob die B.________ Ltd. beim Handelsgericht des Kantons Bern Klage gegen die Firma A.________ sowie C.________ und D.________. Sie begehrte, die Beklagten seien unter Strafandrohung zu verpflichten, "über ihre Geschäftsführung im Zusammenhang mit dem Projekt Commonwealth Games 2010 in Delhi umfassend Rechenschaft abzulegen" (Klagebegehren 1 und 2), näher umschrieben in den Ziffern 1.1 und 1.2. Weiter seien die Beklagten solidarisch zu verpflichten, "einen 30 000 Franken übersteigenden Betrag" zuzüglich Zins zu bezahlen (Klagebegehren 3). Die Klage wurde den Beklagten zur Beantwortung zugestellt. Diese machten diverse Eingaben, reichten aber keine in einer Amtssprache verfasste Klageantwort ein, auch nicht innert vom Handelsgericht angesetzter Nachfrist. Am 14. Juni 2016 fand die Hauptverhandlung statt. Die Beklagten erschienen nicht und wurden vom Gericht säumig erklärt. Das Handelsgericht beschränkte das Verfahren an der Verhandlung "auf den ersten Teil der Stufenklage (Rechenschaftsablage) ". Mit Entscheid vom selben Tag verurteilte es die Firma A.________ im Sinne der Klage zur Rechenschaftsablegung innert drei Monaten. Auf die Klage gegen C.________ und D.________ trat es nicht ein. Dieser Entscheid wurde den Beklagten am 22. Dezember 2016 rechtshilfeweise zugestellt und blieb unangefochten. B.b. Am 20. März 2017 gingen dem Handelsgericht von Seiten der Firma A.________ umfangreiche Dokumente zu (Datum der Eingabe: 6. März 2017), später ein Begleitschreiben dazu datiert vom 20. März 2017. In weiteren Eingaben präzisierte die Firma A.________, dass sie keine Widerklage erhoben habe, und bat das Handelsgericht, "die in zwei Kartons zugeschickten Dokumente im Namen der Gerechtigkeit zu akzeptieren". Das Handelsgericht gab der B.________ Ltd. daraufhin Gelegenheit, sich zu den Eingaben der Firma A.________ zu äussern und ihre Forderungsklage zu beziffern. Mit Eingabe vom 29. Januar 2018 bezifferte die B.________ Ltd. ihr Rechtsbegehren auf Fr. 1'501'575.79 zuzüglich Zins. Am 12. Februar 2018 teilte Rechtsanwalt James Bouzaglo dem Handelsgericht mit, dass die Firma A.________ Zustellungsdomizil bei ihm auf seiner Kanzlei in Genf verzeichne. Nachdem es ein (erneutes) Sistierungsgesuch der Firma A.________ abgewiesen hatte, lud das Handelsgericht die Parteien auf den 29. Oktober 2018 zu einer Fortsetzungsverhandlung vor, mit Pflicht zum persönlichen Erscheinen. Mit Eingabe vom 29. September 2018 beanstandete die Firma A.________, ihr sei bislang im Verfahren nicht die Gelegenheit eingeräumt worden, auf die Klage zu antworten. Das Gericht verfüge damit nicht über alle Elemente, um über den Fall zu entscheiden. Das Handelsgericht hielt an der Vorladung fest. An der Fortsetzungsverhandlung vom 29. Oktober 2018 wurde je eine Parteibefragung durchgeführt. Weitere Beweisanträge der Firma A.________ wurden abgewiesen. Mit Urteil vom selben Tag verurteilte das Handelsgericht die Firma A.________, der B.________ Ltd. Fr. 1'501'575.79 zuzüglich Zins zu bezahlen. "Soweit weitergehend" wies es die Klage ab.