Citation: 8C_83/2024 E. 4.4

4.4. Die Beschwerdeführerin rügt eine Verletzung von Art. 4 ATSG. Sie macht geltend, im Rahmen des Kaiserschnitts sei es unter anderem zu einem Riss in der Hinterwand der Gebärmutter (Uterus) gekommen, den die Ärzte übersehen hätten. Dabei handle es sich um einen qualifizierten Behandlungsfehler, der den Unfallbegriff gemäss Art. 4 ATSG erfülle. Der Muskelriss sei für die später entstandene Nekrose (teilweises Absterben der Gebärmutter) kausal. Zumindest aber hätte die Vorinstanz diesbezüglich weitere Abklärungen tätigen müssen, was sie in Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes unterlassen habe. Ferner liege auch eine Listenverletzung im Sinne von Art. 6 Abs. 2 UVG vor. Allein schon deshalb sei die Generali leistungspflichtig.