Citation: I 761/05 15.02.2006 E. 2

Die Beschwerdeführerin bringt vor, dass sie nicht ebenso fliessend Deutsch spreche wie Deutschsprachige mindere die Qualität ihres Englisch-Unterrichts nicht. Im Gegenteil profitierten die Schüler davon, wenn während den Englisch-Stunden nicht Deutsch gesprochen wer-de, weil sie so dazu gebracht würden, «to think in English as well as speak English». Beispiele erfolgreicher ehemaliger Schüler und positive Rückmeldungen von Eltern seien Beleg hiefür. Sodann sei die Beendigung der Ausbildung an der Fachhochschule Y.________ notwendig, um eine Vollzeitbeschäftigung an einer staatlichen Schule oder an einer internationalen privaten Schule zu erhalten. Der erfolgreiche Abschluss der ersten sechs Module der Ausbildung genüge nicht. Heutzutage sei es unmöglich, ohne berufliche Qualifikationen und Diplom («professional qualifications and degree») eine Anstellung zu finden. Drei internationale Schulen hätten diesen Sachverhalt auf Anfrage bestätigt. Zur Verhältnismässigkeit führt die Beschwerdeführerin aus, in den Primarschulen sei Frühenglisch eingeführt worden, die Nachfrage nach qualifizierten Englisch-Lehrern nehme zu und auch das Pensionierungsalter sei gestiegen.