Citation: 2C_517/2024 E. 3.4

3.4. Die Anfechtung eines Zwischenentscheids ist unter anderem dann möglich, wenn der Entscheid einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann (Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG). Zwischenentscheide, mit denen die unentgeltliche Rechtspflege verweigert wird, entfalten nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung grundsätzlich einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG (vgl. BGE 142 III 798 E. 2.3.1; 129 I 129 E. 1.1; Urteil 2C_141/2023 vom 1. Juni 2023 E. 1.1 mit weiteren Hinweisen). Ein solcher ist folglich auch vorliegend anzunehmen. Die Verpflichtung eines Ausländers, die Schweiz zu verlassen und das Ergebnis des ausländerrechtlichen Verfahrens im Ausland abzuwarten, bildet grundsätzlich nur dann einen nicht wieder gutzumachenden rechtlichen Nachteil, wenn in der Sache selber ein Rechtsanspruch auf Anwesenheit besteht bzw. ein solcher zumindest vertretbar dargetan wird (vgl. Urteile 2C_281/2024 vom 12. Juni 2024 E. 3.2; 2D_9/2017 vom 3. Oktober 2017 E. 1.5 mit Hinweisen). Der Beschwerdeführer bringt in diesem Zusammenhang sinngemäss vor, dass die vorinstanzliche Verweigerung des prozeduralen Aufenthalts sein - äussert knapp - vertretbar geltend gemachtes Verbleiberecht (s. vorstehende E. 3.3) vereiteln würde. Insofern ist auch in dieser Hinsicht von einem nicht wieder gutzumachenden rechtlichen Nachteil auszugehen.