Citation: I 556/99 13.09.2000 E. 3

3.- Zu prüfen ist, ob seit der ursprünglichen Rentenverfügungen (vom 10. Mai 1995) bis zum Erlass der vorliegend streitigen Verfügung (vom 2. März 1999) eine im Sinne von Art. 41 IVG relevante Änderung des massgeblichen Sachverhalts eingetreten ist, welche Anspruch auf eine ganze Invalidenrente zu begründen vermag, und ob die vorhandenen ärztlichen Stellungnahmen eine schlüssige Beantwortung dieser Frage ermöglichen. Die Vorinstanz gelangte zur Auffassung, angesichts der Widersprüchlichkeit der medizinischen Aktenlage bezüglich der Auswirkungen der Gesundheitsstörungen auf die Arbeitsfähigkeit des Versicherten - die Dres. med. K.________ und H.________ hätten diese auf Grund eines sich in psychischer Hinsicht verschlechterten Gesundheitszustandes auf 100 %, die MEDAS in ihren beiden Gutachten vom 6. Januar 1995 und 9. November 1998 infolge des gleichbleibenden Beschwerdebildes hingegen lediglich auf 50 % in jeder Tätigkeit geschätzt - könne keine abschliessende Beurteilung vorgenommen werden. Der Versicherte sei deshalb fachärztlich begutachten zu lassen. Die Beschwerdeführerin wendet demgegenüber ein, die beiden Expertisen der MEDAS, auf welche abzustellen sei, zeigten in überzeugender Weise auf, dass von einer 50 %igen Arbeitsfähigkeit des Versicherten ausgegangen werden müsse. Eine weitere medizinische Abklärung sei daher nicht angezeigt. Dies würden im Übrigen auch die letztinstanzlich eingereichten Stellungnahmen des Arztes der IV-Stelle vom 10. August 1999 sowie der Ärzte der MEDAS vom 11. August 1999 belegen.