Citation: 8C_17/2024 E. 5.1

5.1. Die Vorinstanz erwog im Wesentlichen, Dr. med. E.________ sei in der Aktenbeurteilung vom 17. Dezember 2020 zum Schluss gelangt, die beklagten Beschwerden/Symptome stünden nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit (< 50 %) im Zusammenhang mit dem gemeldeten Ereignis vom 8. November 2015. Soweit die Beschwerdeführerin seiner Aktenbeurteilung jeglichen Beweiswert abspreche, könne dem nicht gefolgt werden. So seien die Diagnosen und Befunde unbestritten. Zu beurteilen sei die Frage der Unfallkausalität, was keiner persönlichen Untersuchung bedurft habe. Die Beurteilung des Dr. med. E.________ sei auf Grund der umfassenden Aktenlage erfolgt, was sich aus seiner Darstellung des aktenmässigen Verlaufes ohne Weiteres ergebe. Unbehelflich sei der Verweis der Beschwerdeführerin auf das Gutachten des Dr. med. D.________ vom 8. November 2017, demgemäss die erhobenen Befunde am rechten Kniegelenk im natürlichen Kausalzusammenhang mit dem Unfall vom 8. November 2015 und der daraus folgenden Therapie stünden. Zu diesem Schluss sei er u.a. in der Annahme gelangt, die Beschwerdeführerin sei am 8. November 2015 ausgerutscht und habe sich dabei das rechte Knie verdreht und die Meniskusläsion zugezogen. Dies sei aber nicht ausgewiesen. Und selbst wenn ein Unfall vorläge, sprächen die weiteren Umstände gegen eine Unfallkausalität. Hierzu habe sich Dr. med. D.________ nicht geäussert. Selbst wenn sich am 8. November 2015 mithin ein Unfall im Rechtssinne ereignet hätte, seien die geklagten Kniebeschwerden, namentlich der Meniskusschaden Knie rechts, nicht darauf zurückzuführen. Eine Leistungspflicht der AXA bestehe somit nicht.