Citation: 9C_245/2014 E. 6.2.2

6.2.2. Der Beschwerdeführer war in der hier fraglichen Zeit Leiter Finanzen und Personal der X.________ AG (E. 4.7.1.6 S. 177 des vorinstanzlichen Entscheids), und übte sein Stiftungsratsmandat unentgeltlich als Vertreter der Arbeitnehmerschaft aus. Bis April 2003 war er Prokurist der R.________ AG. Als Protokollführer der Projektgruppe "Y.________ AG", die das Geschäftsmodell der Vorsorgeeinrichtung N.________ entwickelte und bis zur Gründung der Q.________ AG am 24. März 2003 und derjenigen der Stiftung am 9. Mai 2003 umsetzte, konnte er bei Amtsantritt unmittelbar an die Erkenntnisse anknüpfen, die er im Rahmen der Projektorganisation gewonnen hatte. Der Beschwerdeführer wusste somit oder hätte wissen müssen, dass es sich bei der Stiftung um eine relativ komplexe Organisation mit einigen Besonderheiten, wie das "Outsourcing-Konzept", handelte (a.a.O. E. 4.7.1.1 S. 178 f.). Im Besonderen wusste er um das Haftungsrisiko, vor allem war ihm bewusst, dass er noch nicht versichert war. Ebenso wusste er, dass er im obersten Führungsorgan der Stiftung Einsitz nahm und dort verantwortlich dafür war, dass die gesetzlichen und reglementarischen Vorschriften eingehalten werden. Ihm war auch bekannt, dass der Stiftungsrat die Verantwortung für die Anlage der Stiftungsmittel trug und dass die Stiftung die Anlagetätigkeit an einen Dritten delegiert hatte. Schliesslich hatte er auch zur Kenntnis genommen, dass die Sparkapitalien in irgendeiner Form abgesichert wurden und dass die Stiftung zu diesem Zweck mit der V.________ AG zusammenarbeitete (a.a.O. E. 4.7.1.4 S. 173).