Citation: 5P.58/2004 26.02.2004 E. B

Bezüglich des Kostenpunkts erhob Y.________ Beschwerde beim Obergericht des Kantons Aargau. Er beantragte die Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege, eventualiter die Auferlegung der Gerichts- und Parteikosten an Z.________. In der Beschwerdeantwort enthielt sich diese eines Antrags in Bezug auf die Gewährung der unentgeltliche Rechtspflege, verlangte jedoch die Abweisung des Eventualbegehrens, soweit darauf einzutreten sei. Zudem erhob sie Anschlussbeschwerde, mit welcher sie beantragte, das Vollstreckungsbegehren von Y.________ unter Kostenfolge abzuweisen. Mit Urteil vom 18. Dezember 2003 hiess das Obergericht des Kantons Aargau, 5. Zivilkammer, die Beschwerde von Y.________ insoweit gut, als es ihn in Anwendung des Europäischen Übereinkommens über die Anerkennung und Vollstreckung von Entscheidungen über das Sorgerecht für Kinder und die Wiederherstellung des Sorgerechts vom 20. Mai 1980 (ESÜ; SR 0.211.230.01) von der Übernahme der erstinstanzlichen Gerichtskosten befreite und seinem Rechtsvertreter aus der Staatskasse eine Entschädigung zusprach. Im Übrigen trat es auf die Beschwerde wie auch auf die Anschlussbeschwerde von Z.________ nicht ein. Weiter auferlegte es die Kosten des obergerichtlichen Verfahrens den Parteien je zur Hälfte und schlug die Parteikosten wett. Dabei wurde der auf Y.________ entfallene Anteil wiederum auf die Staatskasse genommen bzw. dessen Rechtsanwalt daraus entschädigt.