Citation: I 306/01 06.07.2001 E. 1

1.- Das BSV macht geltend, im Rahmen seiner Aufsichtsbefugnis gemäss Art. 64 Abs. 1 IVG und Art. 92 IVV bei Beschwerden gegen IV-Stellen wegen Verzögerung oder Verweigerung von Entscheiden oder Verfügungen zuständig zu sein. Die Rechtsverweigerungsbeschwerde hätte daher zuständigkeitshalber an das BSV weitergeleitet werden müssen, was nunmehr nachzuholen sei. Dieser Auffassung kann nicht beigepflichtet werden. Wie das kantonale Gericht in seiner Vernehmlassung zutreffend bemerkt, ging es im vorliegenden Fall nicht um eine Rechtsverweigerungsbeschwerde gegen eine IV-Stelle, sondern um eine solche gegen die Vorinstanz, sofern überhaupt von einer Rechtsverweigerungsbeschwerde gesprochen werden kann. Zu deren Beurteilung ist jedoch nicht das BSV, sondern das Eidgenössische Versicherungsgericht zuständig (Art. 97 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 98 lit. g, 106 Abs. 2 und 132 OG). Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde erweist sich daher als unbegründet.