Citation: 5A_677/2014 E. 4.2

4.2. Die Beschwerdeführerin rügt eine Verletzung der im Erwachsenenschutz geltenden Grundsätze der Subsidiarität und der Verhältnismässigkeit (Art. 389 ZGB). Die Beistandschaft sei nicht erforderlich, weil sie sehr wohl in der Lage sei, ihre Angelegenheiten selber zu besorgen. Es gäbe keine Anzeichen, dass die Besorgung administrativer Angelegenheiten während derjenigen Zeit, in der sie nicht verbeiständet gewesen sei, gelitten hätte. Zudem verfüge sie in der Person ihres Partners über eine Person in ihrem Umfeld, welche bereit und fähig sei, dieselben Hilfeleistungen wie der Staat zu erbringen. Für die Rechtfertigung einer Massnahme brauche es einen konkreten Beweis. Diesen aber gäbe es nicht.