Citation: 1C_778/2021 E. 3

Die Beschwerdeführenden sind Eigentümer bzw. Eigentümerin der Parzellen Nrn. 101 und 918, Grundbuch Netstal. Letztere Parzelle grenzt im Süden, getrennt durch einen Kiesweg, an die Bauparzelle Nr. 1766 der Beschwerdegegnerin. An der Südgrenze der Parzelle Nr. 918 befindet sich ein Gehölzgürtel mit (u.a.) grossen, älteren Bäumen. Im kantonalen Verfahren war im Wesentlichen strittig, ob diese Bäume dem umstrittenen Bauvorhaben unter den Gesichtswinkeln des Natur- resp. Baumschutzes und der guten Einordnung bzw. Gesamtwirkung des geplanten Mehrfamilienhauses entgegenstehen. Die Baukommission der Gemeinde Glarus, das Departement Bau und Umwelt des Kantons Glarus (DBU) als erste Rechtsmittelinstanz und die Vorinstanz erachteten das Bauvorhaben ungeachtet des fraglichen Baumbestands als bewilligungsfähig, wobei die Baubewilligungsbehörde im Baubewilligungsentscheid vom 28. Januar 2020 Auflagen verfügte, um "die Gefahr einer allfälligen Beeinträchtigung der Baumhecke auf der Parzelle 918 zu verringern". Das Departement beurteilte eine Präzisierung bzw. Korrektur dieser Auflagen nicht als erforderlich, was die Vorinstanz schützte.