Citation: 1P.232/2000 22.06.2000 E. 3

3.- Nach Art. 84 Abs. 2 OG ist die staatsrechtliche Beschwerde nur zulässig, wenn die behauptete Rechtsverletzung nicht sonstwie durch Klage oder Rechtsmittel beim Bundesgericht oder einer andern Bundesbehörde gerügt werden kann. Der Beschwerdeführer rügt, der angefochtene Entscheid verstosse gegen die Glaubens- und Gewissensfreiheit nach Art. 15 Abs. 2 BV. Ihm sei klar, dass diesem Grundrecht die in Art. 261bis StGB gezogenen Grenzen entgegenständen. Er sei jedoch der vollen Überzeugung, dass diese Grenzen durch die Behörden viel zu hoch gesteckt worden seien, denn ihm blieben keine Möglichkeiten zur Äusserung mehr. Diese Rüge läuft darauf hinaus, die kantonalen Behörden hätten Art. 261bis StGB falsch ausgelegt und angewendet. Die Rüge, der angefochtene Entscheid verletze eidgenössisches Strafrecht, zu dem auch Art. 261bis StGB gehört, kann gemäss Art. 269 Abs. 1 BStP mit der Nichtigkeitsbeschwerde an den Kassationshof des Bundesgerichts erhoben werden. In einer staatsrechtlichen Beschwerde ist sie unzulässig. Auf die Beschwerde ist daher auch in dieser Hinsicht nicht einzutreten.