Citation: 8C_484/2014 E. 3.5.3

3.5.3. Was die Beschwerdeführerin vorbringt, dringt nicht durch. Das Bundesgericht hat das Kriterium der besonders dramatischen Begleitumstände oder der besonderen Eindrücklichkeit in einem vom Unfallgeschehen her betrachtet vergleichbaren Fall mit dem Hinweis verneint, die versicherte Person vermöge sich - wie vorliegend geltend gemacht wird an das Unfallgeschehen nicht zu erinnern (vgl. Urteil 8C_624/2010 vom 3. Dezember 2010 E. 4.2); daher ist der Hinweis darauf, die im Fond des Unfallwagens sitzenden Nichten seien schwer verletzt worden, nicht hilfreich. Weiter hat die Vorinstanz richtig festgehalten, dass die beim Unfall erlittenen Verletzungen (HWS-Distorsion und Claviculafraktur) nicht schwer oder von besonderer gewesen waren, zumal die Versicherte - entgegen ihren Vorbringen - ihre angestammte Arbeitstätigkeit bei der B.________ AG gemäss kreisärztlichem Abschlussbericht des med. pract. I.________ vom 9. November 2012 (10/D/270 S. 5 unten) wieder vollzeitlich hätte aufnehmen können (vgl. 1 S. 22 unten f.). Der Aufnahme einer Arbeitstätigkeit standen gemäss dem in E. 3.4.3 hievor Gesagten auch die psychiatrischen Befunde, soweit sie unfallbedingt sind, nicht entgegen. Die Beschwerdeführerin übersieht zum einen, dass der Schlüsselbeinbruch trotz der sich zunächst gebildeten Pseudarthrose nach den von Dr. med. M.________ durchgeführten invasiven Eingriffen folgenlos ausheilte, zum anderen, dass auch aus psychiatrischer Sicht kein unfallbedingt relevanter Befund mehr vorlag. Zu den übrigen unfallbezogenen Kriterien (fortgesetzt spezifische, belastende ärztliche Behandlung; erhebliche Beschwerden; ärztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert; schwieriger Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen; erhebliche Arbeitsunfähigkeit trotz ausgewiesener Anstrengungen; vgl. BGE 134 V 109 E. 10.3 S. 130) wird auf die nicht zu beanstandenden Erwägungen im angefochtenen Entscheid verwiesen, welchen nichts beizufügen ist.