Citation: 4A_687/2014 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz erwog zutreffend, dass wenn es an einer Pauschalabrede fehlt, sich die Vergütung nach Massgabe des Wertes der Arbeit und der Aufwendungen des Unternehmers bestimmt (Art. 374 OR). Wird ein ungefährer Kostenansatz unverhältnismässig überschritten, so hat der Besteller Anspruch auf angemessene Herabsetzung des nach Art. 374 OR bestimmten Werklohnes (Art. 375 Abs. 2 OR). Die Vorinstanz hielt fest, die Schlussrechnung der Beschwerdegegnerin beinhalte drei Positionen: Regiearbeiten in der Höhe von Fr. 78'787.60 (brutto), Materialkosten von Fr. 28'078.40 (brutto) sowie die Plattenlieferung der Firma D.________ AG im Betrag von Fr. 48'606.35 (brutto). Auf diese Schlussrechnung könne jedoch nicht ohne Weiteres abgestellt werden, da der Architekt den Beschwerdeführer mit der Unterzeichnung dieser Schlussrechnung nicht habe verpflichten können. Entsprechend setzte sich die Vorinstanz mit den einzelnen gemäss Schlussrechnung genannten Positionen gesondert auseinander: Dabei kam sie im Wesentlichen zum Schluss, dass mit Bezug auf den Umfang der geleisteten Arbeiten die vom Architekten unterschriebenen und anerkannten Rapporte für den Beschwerdeführer nicht verbindlich seien. Hinzu komme, dass die (tatsächlich und zusätzlich erbrachten) Arbeiten von der Beschwerdegegnerin ohnehin nicht genügend substanziiert worden seien. Hinsichtlich der Materialkosten könne nicht eruiert werden, ob diese im Zusammenhang mit den Zusatzarbeiten angefallen seien oder sich auf den ursprünglichen Auftrag beziehen würden. Schliesslich, im Zusammenhang mit der Plattenlieferung der Firma D.________ AG, bestehe kein Vergütungsanspruch für die zu viel bestellten bzw. die nicht notwendigen Platten, womit sich der Vergütungsanspruch der Beschwerdegegnerin für die Plattenbestellung lediglich auf Fr. 40'113.90 belaufe.