Citation: 7B.42/2004 26.03.2004 E. 3

3.1 Die obere Aufsichtsbehörde führt aus, nach Art. 92 Abs. 1 Ziff. 3 SchKG seien Werkzeuge, Gerätschaften, Instrumente und Bücher unpfändbar, soweit sie für den Schuldner und dessen Familie zur Ausübung des Berufs notwendig seien. Dies gelte jedoch nur, wenn sich der ausgeübte Beruf als wirtschaftlich erweise. Als unterste Grenze sei das Existenzminimum zu bezeichnen, das der Schuldner aus dem Nettoerlös seiner Berufstätigkeit solle decken können (Georges Vonder Mühll, Kommentar zum Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs, Bd. II, Hrsg.: Staehelin/Bauer/Staehelin, N. 21 zu Art. 92 SchKG). Die Beschwerdeführerin stelle nicht in Abrede, dass das Restaurant Z.________, welches sie mit ihrem Ehemann führe, nicht rentiere. Sie weise in ihrer Beschwerde selber auf ihre Geldsorgen hin. Das Betreibungsamt A.________ halte fest, dass die Beschwerdeführerin und ihr Ehemann Mühe hätten, die gepfändeten Einkommensquoten abzuliefern. Daraus gehe hervor, dass es der Beschwerdeführerin und ihrem Ehemann oftmals nicht gelinge, ihr Existenzminimum aus dem Erlös der Führung des Restaurants zu decken. Die Tatsache, dass die Beschwerdeführerin das Kontrollschild und den Fahrzeugausweis mangels Bezahlung der Strassen- und Verkehrssteuer dem Strassenverkehrsamt habe abgeben müssen, zeuge ebenfalls von ihren prekären finanziellen Verhältnissen. Denn laut Pfändungsurkunde vom 12. Januar 2004 bestehe ein Pfändungsvorgang von rund Fr. 94'000.--. Die Vorderrichterin habe somit zu Recht das Kriterium der Wirtschaftlichkeit verneint und die Pfändbarkeit des Fahrzeuges bejaht, wobei überdies nicht genügend nachgewiesen werde, dass letzteres für die Führung des Restaurants unbedingt gebraucht werde. Die von der Beschwerdeführerin geltend gemachten Fahrten für Einkäufe könnten nötigenfalls mit dem zweiten Fahrzeug getätigt werden; dies lasse sich organisieren, selbst wenn der Ehemann der Beschwerdeführerin zeitweise auswärts arbeiten sollte, was indessen nicht nachgewiesen werde.