Citation: 4A_278/2013 E. 3.4

3.4. Damit hat die Vorinstanz ohne Verletzung von Bundesrecht erwogen, dass es der Beschwerdeführerin möglich und zumutbar gewesen ist, weiterhin ihre Arbeitsleistung zu erbringen. Indem sie jedoch nicht mehr an ihrer Arbeitsstelle erschienen ist, hat sie ungerechtfertigt ihre Arbeitsleistung nicht mehr erbracht, womit die Beschwerdegegnerin ab dem Zeitpunkt der Arbeitsverweigerung von ihrer Pflicht, der Beschwerdeführerin Lohn zu entrichten, befreit war. Es erübrigt sich damit auf die weiteren (teils neuen) Vorbringen der Beschwerdeführerin einzugehen, wonach - unter anderen - die Vorinstanz verkannt haben soll, dass der Beschwerdeführerin bereits ab Mai 2011 keine Arbeit mehr zugewiesen worden sei und sie der Beschwerdegegnerin mehrere Arbeitsangebote gemacht habe. Dabei macht die Beschwerdeführerin denn auch im bundesgerichtlichen Verfahren nicht geltend, inwiefern die Beschwerdegegnerin überhaupt die Pflicht gehabt hätte, ihr als langjährige Mitarbeiterin und Gesellschafterin explizit Arbeit zuzuweisen. Nach dem Gesagten erweisen sich ebenso das Eventual- und das Subeventualbegehren der Beschwerdeführerin als unbegründet.