Citation: 4D_75/2020 E. B

Am 23. März 2018 gelangte die Klägerin mit einem Schlichtungsgesuch an das Friedensrichteramt Winterthur. Dieses stellte der Klägerin am 28. Mai 2018 die Klagebewilligung aus, nachdem die Beklagten der Schlichtungsverhandlung unentschuldigt fern geblieben waren. Mit Klage vom 25. September 2018 beantragte die Klägerin beim Bezirksgericht Winterthur, die Beklagten seien zu verpflichten, ihr Fr. 8'425.20 (Betrag aus offener Honorarrechnung) und Fr. 3'000.-- (Betrag aus vorgeschossenem Gerichtskostenvorschuss) zu bezahlen, je nebst Zins zu 5 % seit 6. Februar 2015. Ferner sei der Rechtsvorschlag in den Betreibungen Nr. www beziehungsweise yyy des Betreibungsamtes Winterthur-Stadt zu beseitigen und es sei der Klägerin provisorische Rechtsöffnung zu erteilen. Ausserdem verlangte sie die Bezahlung der Betreibungskosten und der Kosten des Schlichtungsverfahrens sowie die Erstattung der von ihr vorgeschossenen Gerichtskosten, jeweils mit Erteilung der definitiven Rechtsöffnung für diese Kosten und zuzusprechende Parteientschädigung. Die Beklagten beantragten die vollumfängliche Abweisung der Klage. Ferner begehrten sie, die Einträge der Betreibungen Nr. xxx und www beziehungsweise Nr. zzz und yyy des Betreibungsamtes Winterthur-Stadt seien zu löschen beziehungsweise das Betreibungsamt sei anzuweisen, den Registereintrag zu löschen respektive diesen keinem Dritten bekannt zu geben. Mit Urteil vom 11. Mai 2020 trat das Bezirksgericht auf die Anträge der Klägerin um Erteilung der provisorischen beziehungsweise definitiven Rechtsöffnung nicht ein. In teilweiser Gutheissung der Klage verpflichtete es die Beklagten in solidarischer Haftung, der Klägerin Fr. 8'092.40 nebst Zins zu 5 % seit 4. Juli 2015 und Fr. 3'000.-- nebst Zins zu 5 % seit dem 16. Februar 2018 zu bezahlen. In diesem Umfang beseitigte es den Rechtsvorschlag in den Betreibungen Nr. www und yyy. Ferner verpflichtete es die Beklagten, der Klägerin die Betreibungskosten von Fr. 258.25 zu ersetzen und regelte die Kosten- und Entschädigungsfolgen ausgangsgemäss (im Umfang von 97 %) zulasten der Beklagten. Dagegen erhoben die Beklagten Berufung an das Obergericht des Kantons Zürich mit im Wesentlichen gleichen Anträgen wie in der Klageantwort. Mit Urteil vom 9. November 2020 wies das Obergericht die Berufung ab und bestätigte das Urteil des Bezirksgerichts. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr von Fr. 1'800.-- auferlegte es den Beklagten.