Citation: 4D_48/2008 02.06.2008 E. 2

Den dargelegten Begründungsanforderungen genügt die Beschwerde über weite Strecken nicht. 2.1 Die Vorinstanz erachtete die fristlose Kündigung unter Berücksichtigung der vorgängigen Verwarnung und ordentlichen Kündigung als unzulässig. Die Beschwerdeführerin wendet dagegen ein, nach erfolgter Verwarnung dürfe auch bei weniger schwerwiegenden Verfehlungen die fristlose Kündigung ausgesprochen werden. Zudem habe die Vorinstanz nicht alle von der Beschwerdeführerin vorgebrachten Begebenheiten zur Begründung der fristlosen Kündigung berücksichtigt, diesbezüglich den Sachverhalt unvollständig festgestellt und den Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt. Die Beschwerdeführerin legt in der Beschwerdeschrift selbst aber nicht dar, welche Vorbringen nicht berücksichtigt wurden, sondern verweist auf ihre Eingabe im kantonalen Verfahren. Damit genügt sie ihrer Begründungspflicht nicht. Eine Ergänzung des Sachverhalts beziehungsweise eine Verletzung des rechtlichen Gehörs kommt nur mit Bezug auf prozessrelevante Tatsachen in Betracht. Fehlen detaillierte Angaben zur Prozessrelevanz, sind die Rügen von vornherein zum Scheitern verurteilt. Dasselbe gilt für einen allfälligen Willkürvorwurf, soweit nicht ausgeführt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid gestützt auf die darin enthaltenen oder allenfalls in Verletzung verfassungsmässiger Rechte unberücksichtigt gebliebenen Tatsachen offensichtlich unhaltbar ist. Dass allenfalls auch von der Auffassung der Vorinstanz abweichende Lösungen denkbar oder gar vorzuziehen wären, genügt nicht (BGE 132 III 209 E. 2.1 S. 211 mit Hinweisen). Die Beschwerdeführerin behauptet zwar, nach einer Verwarnung vermöchten auch minder schwerwiegende Verfehlungen eine fristlose Kündigung zu rechtfertigen. Sie zeigt aber nicht im Einzelnen auf, welche prozesskonform vorgebrachten Tatsachen die Annahme, die fristlose Kündigung sei unzulässig, als willkürlich erscheinen liessen. Eine Verletzung verfassungsmässiger Rechte ist nicht dargetan.