Citation: 6B_1097/2009 15.02.2010 E. 1

1.1 Der Beschwerdeführer wendet sich gegen die Zwangsmedikation und lastet der Vorinstanz insoweit sinngemäss eine willkürliche Sachverhaltsfeststellung an. Er führt aus, entgegen der Darstellung im angefochtenen Urteil habe er sich nicht aggressiv verhalten und keine körperliche Gewalt ausgeübt oder Drohungen ausgesprochen. Er habe mit seinem Verhalten niemanden in schwerer Weise gefährdet, weshalb die Zwangsmedikation menschenrechtswidrig sei. 1.2 Die Vorinstanz hält fest, die Zwangsmedikation in der Psychiatrischen Klinik Y.________ sei notwendig geworden, weil der Beschwerdeführer verbal aggressiv gewesen sei und Drohungen ausgestossen habe. In rechtlicher Hinsicht erwägt die Vorinstanz, gegen den Willen des Betroffenen dürften medizinische Behandlungen nur durchgeführt werden, wenn diese mit dem konkreten Zweck der stationären Massnahme gemäss Art. 59 StGB vereinbar seien. Da die Behandlung des Beschwerdeführers vorwiegend in einer medikamentösen Therapie bestehe, sei die zwangsweise vorgenommene neuroleptische Medikation zweifellos mit dem Massnahmezweck vereinbar (angefochtenes Urteil S. 11).