Citation: 8C_271/2013 E. 3.2

3.2. In der Beschwerde wird geltend gemacht, die Versicherte habe auch zwischen Februar 2010 und März 2011 unter Brückensymptomen gelitten, weshalb von der Prüfung der Leistungspflicht im Rahmen des Grundfalles auszugehen sei. Insbesondere wird die Schlussfolgerung der Vorinstanz gerügt, es würden keine organisch-strukturellen Beschwerden vorliegen. Vielmehr wären aufgrund des Berichts des Dr. med. M.________ weitere Abklärungen notwendig gewesen. Bezüglich der nicht objektivierbaren Beschwerden sei gestützt auf die medizinischen Akten - entgegen den Ausführungen im vorinstanzlichen Entscheid - die natürliche Unfallkausalität zu bejahen. Sodann sei auch die adäquate Unfallkausalität der Beschwerden gegeben. So handle es sich um einen schweren Unfall und die Kriterien der besonderen Eindrücklichkeit, der schweren und besonderen Art der Verletzung, der fortgesetzten spezifischen und belastenden Behandlung sowie der schwierige Heilungsverlauf mit erheblichen Komplikationen seien erfüllt. Der natürliche und der adäquate Kausalzusammenhang sei jedoch auch bei der Annahme eines Rückfalls zu bejahen, weshalb die Beschwerdeführerin Anspruch auf die gesetzlichen Leistungen des Unfallversicherers habe.