Citation: 1A.110/2001 04.12.2001 E. 8.2

8.2. Aber auch wenn im vorliegenden Fall das bisherige Recht anzuwenden wäre und der Kanton Aargau von seiner gesetzgeberischen Kompetenz Gebrauch gemacht hätte, bestünde kein Anspruch auf Wiederaufbau der abgebrochen Stallbaute. Ein solcher bestand nach der Rechtsprechung zu Art. 24 Abs. 2 aRPG nur, wenn das alte Bauwerk im Zeitpunkt seines Untergangs noch bestimmungsgemäss nutzbar war und an seiner weiteren Nutzung ein ununterbrochenes Interesse bestand (Entscheid des Bundesgerichts vom 7. März 1994, in: ZBl 96/1995 186 E. 3b; vgl. auch Art. 42 Abs. 4 RPV). Zudem musste die Ersatzbaute in der Grösse und der Nutzung die wesentlichen Züge des bisherigen Gebäudes wahren. Der Beschwerdeführer nutzte das alte Gebäude als Schweine- bzw. als Rinderstall. Indessen hat er die Rindermast aufgegeben. Es ist zwar nicht ausgeschlossen, dass er in unbestimmter Zukunft die Rindermast wieder aufnehmen will, doch besteht kein ununterbrochenes Interesse an der Fortführung der ursprünglichen Nutzung der Stallbaute. Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wäre somit auch in diesem Punkt unbegründet.