Citation: 5A_992/2019 E. 4.2.1

4.2.1. Zunächst ist auf die Rüge der Verletzung des rechtlichen Gehörs einzugehen. Der Beschwerdeführer wirft dem Kantonsgericht vor, nicht auf alle seine Argumente eingegangen zu sein bzw. die Unverhältnismässigkeit des Aufwands des Konkursamts ungenügend begründet zu haben. Der Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) verlangt von der Behörde, dass sie die Vorbringen der Betroffenen tatsächlich hört, prüft und in ihrer Entscheidfindung berücksichtigt. Daraus folgt die Verpflichtung der Behörde, ihren Entscheid zu begründen. Dabei ist nicht erforderlich, dass sie sich mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt. Vielmehr kann sie sich auf die für den Entscheid wesentlichen Punkte beschränken. Die Begründung muss so abgefasst sein, dass sich die betroffene Person über die Tragweite des Entscheids Rechenschaft geben und ihn in voller Kenntnis der Sache an die höhere Instanz weiterziehen kann. In diesem Sinne müssen wenigstens kurz die Überlegungen genannt werden, von denen sich die Behörde hat leiten lassen und auf die sich ihr Entscheid stützt (BGE 145 III 324 E. 6.1 S. 326; 142 II 49 E. 9.2 S. 65; 137 II 266 E. 3.2 S. 270; 136 I 229 E. 5.2 S. 236). Der Beschwerdeführer sieht zwei seiner Vorbringen ungenügend berücksichtigt: Einerseits sei das Kantonsgericht nicht darauf eingegangen, dass beim Versand der Akten der C.________ SA an seinen Rechtsvertreter kein Zusatzaufwand angefallen wäre, da sie ohnehin versandt worden seien. Andererseits habe das Kantonsgericht den dem Beschwerdeführer bzw. seinem Rechtsvertreter anfallenden Aufwand durch die Einsichtnahme vor Ort nicht berücksichtigt (vgl. zu beiden Punkten auch unten E. 4.2.2). Dass er diese Argumente vor Kantonsgericht überhaupt vorgebracht hat, belegt er jedoch nicht in hinreichend präziser Weise. Selbst wenn er sie vorgebracht hätte, durfte das Kantonsgericht jedoch ohne Verletzung des rechtlichen Gehörs den Entscheid mit dem von ihm für relevant gehaltenen Aspekt, nämlich dem Aufwand des Konkursamts, begründen. Die entsprechende Erwägung ist knapp, aber genügend (vgl. oben E. 3). Ob es den Aufwand des Konkursamts korrekt eingeschätzt hat und ob es auch noch andere Gesichtspunkte hätte berücksichtigen müssen, betrifft nicht das rechtliche Gehör, sondern die Frage, ob seine Beurteilung inhaltlich richtig ist.