Citation: 6B_585/2016 E. 1.2

1.2. Die Vorinstanz verweist für die Heftigkeit der vom Beschwerdeführer dem Geschädigten A.________ (im Folgenden; Privatkläger) versetzten Schläge und für die Fragen, wann das Boxtrainingsgerät zum Einsatz gekommen ist und wohin das Opfer bei seiner Schussabgabe zielte, vorweg auf die als zutreffend erachtete Beweiswürdigung der ersten Instanz (angefochtenes Urteil S. 9, vgl. auch S. 13). Das Bezirksgericht führte in Bezug auf das Aussageverhalten des Beschwerdeführers aus, dieser sage zwar nicht die Unwahrheit, beschönige aber seine Handlungen. Seine Darstellung des "Gesprächs mit einigen darauf folgenden Ohrfeigen" bilde in keiner Weise ab, was sich am Tatabend zugetragen habe (erstinstanzliches Urteil S. 6 ff.). Der Beschwerdeführer habe dem Privatkläger nach seinen eigenen Worten eine Lektion erteilen wollen. Hinsichtlich der Intensität der Schläge stützt sich die erste Instanz auf die Aussagen des Zeugen B.________, nach welchen der Beschwerdeführer "regelrecht explodiert" sei. Aufgrund der vom Privatkläger erlittenen Verletzungen ergebe sich, dass es sich bei den vom Beschwerdeführer ausgeteilten Schlägen nicht bloss um Ohrfeigen und einige wenige Faustschläge gehandelt haben könne. Die erste Instanz liess ferner offen, ob der Beschwerdeführer bereits vor der Schussabgabe oder erst danach mit dem Boxtrainingsgerät auf den Privatkläger eingeschlagen habe. Dabei erachtet sie seine Darstellung, er sei nach dem Handdurchschuss in der Lage gewesen, das Trainingsgerät zu ergreifen und damit auf den Privatkläger einzuschlagen, nicht als überzeugend (erstinstanzliches Urteil S. 6 ff.). Im Anschluss an die Verweisung auf die Erwägungen im erstinstanzlichen Urteil nimmt die Vorinstanz eine eigene Beweiswürdigung vor. Dabei würdigt sie einlässlich die Aussagen des Privatklägers, des Beschwerdeführers und des Zeugen B.________. Sie gelangt dabei zum Schluss, es könne ausgeschlossen werden, dass der Privatkläger nur wegen einiger Ohrfeigen auf den Beschwerdeführer geschossen habe. Dessen Darstellung, wonach der Privatkläger erst auf ihn geschossen habe, nachdem er von jenem abgelassen und sich einige Schritte entfernt habe, sei völlig unglaubhaft (angefochtenes Urteil S. 9 ff., insb. 11).