Citation: U 108/02 25.02.2004 E. A

Der 1947 geborene M.________ war seit März 1989 als Bauarbeiter bei der Firma F.________ AG in X.________ tätig und bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) für die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen sowie Berufskrankheiten versichert. Am 11. August 1998 wurde er bei der Arbeit von einem Bagger überfahren, wobei er sich schwere Verletzungen an beiden Beinen und am Becken zuzog. Im Spital Y.________ wurden eine instabile Beckenringverletzung mit ISG-Luxationsfraktur rechts und beidseitigen Schambeinastfrakturen, eine 2-Etagen-Unterschenkelfraktur links, eine Calcaneus- und Navikularefraktur links, eine subtotale Amputation Dig. II Fuss rechts, eine Dig. III Phalanxfraktur und Dig. V Metatarsaleköpfchen-Fraktur rechts, eine proximale und distale Fibulafraktur rechts sowie ein Décollement am Oberschenkel rechts festgestellt. M.________ musste sich deshalb am 11. August, 14. August, 7. September und 16. September 1998 operativen Eingriffen unterziehen. Am 23. September 1998 wurde er aus der Spitalbehandlung entlassen und zur Frührehabilitation in die Klinik Z.________ überwiesen, wo er sich bis zum 2. Dezember 1998 aufhielt. Beim Austritt bestand nach wie vor eine starke Gehbehinderung bei voller Arbeitsunfähigkeit. Nach Schraubenentfernungen vom 7. Mai und 28. Oktober 1999 bestätigten die Ärzte des Spitals Y.________ mit Bericht vom 20. Dezember 1999 eine Arbeitsfähigkeit von 50 % für eine leichte, vorwiegend sitzend zu verrichtende Tätigkeit. SUVA-Kreisarzt Dr. med. G.________ erachtete einen weiteren Aufenthalt in der Klinik Z.________ als erforderlich (Bericht vom 17. Januar 2000), welcher vom 9. Februar bis 8. März 2000 stattfand und zu einer Steigerung der Gehfähigkeit, jedoch zu keiner Schmerzfreiheit führte. Im Austrittsbericht vom 7. April 2000 wurde die bisherige Tätigkeit als Bauarbeiter als nicht mehr zumutbar bezeichnet, eine wechselbelastende, vorwiegend sitzend zu verrichtende und den bestehenden Behinderungen angepasste Tätigkeit dagegen als ganztags zumutbar beurteilt. Der Kreisarzt schloss sich anlässlich der Abschlussuntersuchung vom 4. Mai 2000 dieser Beurteilung grundsätzlich an, machte jedoch die zusätzliche Einschränkung, dass die Arbeitszeit am Nachmittag auf drei Stunden zu beschränken sei und die Gehstrecke 500 Meter nicht übersteigen sollte. Den Integritätsschaden schätzte er auf 20 %. Nach weiteren Abklärungen teilte die SUVA dem Versicherten am 18. Oktober 2000 mit, dass das Taggeld ab 1. Dezember 2000 auf 50 % herabgesetzt und nach Abschluss allfälliger Eingliederungsmassnahmen der IV über den Rentenanspruch verfügt werde. Auf die Mitteilung der IV, dass keine beruflichen Massnahmen im Sinne einer Umschulung durchgeführt würden, schloss sie den Fall per 31. Dezember 2000 ab und sprach dem Versicherten eine Invalidenrente aufgrund einer Erwerbsunfähigkeit von 40 % ab 1. Januar 2001 sowie eine Integritätsentschädigung von 20 % zu (Verfügung vom 8. März 2001). Mit Einspracheentscheid vom 16. Mai 2001 hielt sie an dieser Verfügung fest.