Citation: I 407/04 27.09.2004 E. 2

Das kantonale Gericht hat den Anspruch der Beschwerdeführerin auf eine halbe Invalidenrente gemäss Einspracheentscheid der IV-Stelle vom 6. Oktober 2003 bestätigt. Es ermittelte auf der Grundlage eines Einkommensvergleichs einen Invaliditätsgrad von gerundet 51 %. Zur Arbeitsfähigkeit als einem wesentlichen Faktor für die Bestimmung des Invalideneinkommens im Besonderen hat die Vorinstanz erwogen, laut Bericht des Hausarztes vom 17. August 2002 sei die bisherige Tätigkeit als Mitarbeiterin Buchbinderei nicht mehr zumutbar. Eine ganz leichte Tätigkeit, vor allem mit Schonung des Schulter-Nackenbereichs, könnte im Umfang von ca. 4 Stunden täglich noch ausgeführt werden. Die Einschätzung des Hausarztes werde vom rheumatologischen Konsiliararzt des Regionalen Ärztlichen Dienstes als plausibel und nachvollziehbar bezeichnet. Darauf sei abzustellen. Weitere Abklärungen erübrigten sich sich, zumal lediglich bemängelt werde, der Grad der Arbeitsunfähigkeit sei nicht richtig ermittelt worden. In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird eine unrichtige und unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gerügt. Sowohl IV-Stelle als auch Vorinstanz stützten sich bei ihrer Beurteilung einzig auf den Bericht des Hausarztes vom 17. August 2002 sowie die in einer Aktennotiz vom 26. November 2002 (recte: 18. Februar 2003) festgehaltene Stellungnahme des Regionalen Ärztlichen Dienstes, erstellt nach Rücksprache mit seinem rheumatologischen Konsiliararzt. Auf diese Unterlagen könne nicht abgestellt werden, weil sie widersprüchlich und unvollständig seien. Insbesondere werde bei der Einschätzung der Arbeitsfähigkeit die Schulterproblematik nicht berücksichtigt. Es komme dazu, dass die fragliche Aktennotiz weder vom angeblichen Rheumatologen noch von der zuständigen Sachbearbeiterin selber unterzeichnet worden sei.