Citation: 1C_44/2017 E. 4.1

4.1. Die Beschwerdeführer kritisieren schliesslich die Kostenverlegung der Vorinstanz. Diese habe sie verpflichtet, der Einwohnergemeinde Lommiswil eine Parteikostenentschädigung zu bezahlen, ohne dafür eine gesetzliche Grundlage zu nennen. Gemäss dem dazu einschlägigen § 77 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes des Kantons Solothurn vom 15. November 1970 (VRG/SO; BGS 124.1) werde den am verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren beteiligten Behörden in der Regel keine Parteientschädigungen zugesprochen. Für einen Ausnahmefall nenne die Vorinstanz keinen Grund und ein solcher sei auch nicht gegeben. Demnach verstosse die Zusprechung einer Parteikostenentschädigung an die Gemeinde gegen das Willkürverbot gemäss Art. 9 BV und verletze aufgrund der fehlenden gesetzlichen Grundlage das Legalitätsprinzip gemäss Art. 5 Abs. 1 BV.