Citation: 5A_367/2023 E. B

Mit Urteil vom 8. Dezember 2022 entschied das Bezirksgericht Dielsdorf über die erbrechtlichen Ansprüche. Dagegen erhob die Beschwerdeführerin beim Obergericht des Kantons Zürich ein als "Beschwerde" bezeichnetes Rechtsmittel, mit welchem sie die Aufhebung des erstinstanzlichen Urteils und die Rückweisung der Sache zur neuen Entscheidung forderte und zudem ein Gesuch um aufschiebende Wirkung stellte. Mit Verfügung vom 13. Februar 2023 trat das Obergericht auf das Gesuch um aufschiebende Wirkung nicht ein, zumal das Rechtsmittel als Berufung entgegenzunehmen sei, welche von Gesetzes wegen aufschiebende Wirkung habe. Weiter wurde ein Kostenvorschuss von Fr. 20'500.-- einverlangt. Mit Eingabe vom 25. Februar 2023 ersuchte die Beschwerdeführerin um Fristerstreckung und Reduktion des Kostenvorschusses, da sie keine Berufung, sondern eine Beschwerde eingereicht habe. Beide Gesuche wies das Obergericht mit Verfügung vom 2. März 2023 ab und setzte erneut Frist zur Leistung des Kostenvorschusses; ferner forderte es die Beschwerdeführerin auf zu erklären, ob sie eine Berufung oder eine Beschwerde eingereicht habe. Mit Eingabe vom 20. März 2023 erklärte diese, eine Beschwerde erhoben zu haben; ferner leistete sie den einverlangten Kostenvorschuss. Mit Beschluss vom 27. März 2023 trat das Obergericht auf die Beschwerde nicht ein.