Citation: 5A_945/2014 E. 3.1

3.1. Das Obergericht hat darauf verwiesen, dass die oberste Richtschnur für die Ausgestaltung des Besuchsrechts das Kindeswohl sei. Die Meinung des Kindes sei miteinzubeziehen, wenn davon ausgegangen werden könne, dass es die Konsequenzen seines Wunsches bedacht habe, was etwa ab dem Alter von zwölf Jahren der Fall sei. B.________ sei bei der Anhörung älter als fünfzehn gewesen und er habe ausdrücklich gewünscht, dass das Ferien- und Besuchsrecht nicht fix geregelt werde. Dies sei zu respektieren. Was C.________ angeht, so werde dem nicht obhutsberechtigten Elternteil von Kindern im Schulalter grundsätzlich ein Besuchsrecht an jedem zweiten Wochenende und ein Ferienrecht von zwei Wochen pro Jahr eingeräumt. Die Beschwerdeführerin verlange ein achtwöchiges Ferienrecht. Das Ferienrecht komme für sie aber frühestens ab ihrem Auszug zum Tragen und ab Mai 2015 müsse sie einer Erwerbstätigkeit nachgehen. Für den dazwischenliegenden Zeitraum dränge sich kein extensives Ferienrecht auf. Eine Regelung für die Feiertage dränge sich ebenfalls nicht auf. Es könne den Eltern überlassen werden, unter Berücksichtigung der Wünsche der Kinder, eine Regelung zu finden. Die Beschwerdeführerin begründe zudem ihr Anliegen nicht und sie habe selber ausgeführt, dass die Absprache des Besuchsrechts mit dem Beschwerdegegner funktioniere.