Citation: 6B_600/2016 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer beanstandet ferner den Schuldspruch wegen Urkundenfälschung. Er rügt auch in dieser Hinsicht eine offensichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhalts. Er habe stets geltend gemacht, dass weder das Wohnungsbewerbungsformular noch der gefälschte Betreibungsregisterauszug von ihm stammten. Der Betreibungsregisterauszug sei erst nach der Kontaktaufnahme von E.________ mit der D.________ AG aufgetaucht und dem Betreibungsamt zur Kontrolle zugestellt worden. Jener sei Gläubiger von ihm gewesen und habe in dieser Rolle durchaus die Möglichkeit gehabt, einen Betreibungsregisterauszug einzufordern. Die Zeugin F.________ habe sich an der erstinstanzlichen Hauptverhandlung denn auch nicht mehr sicher erinnern können, ob die Formulare per Post oder per E-Mail zugeschickt worden seien. Bei dieser Sachlage sei nicht nachvollziehbar, wie die Vorinstanz deren Aussagen als klar und unmissverständlich werten könne. Zudem habe die D.________ AG entgegen ihren sonstigen Gepflogenheiten den Betreibungsregisterauszug nicht sogleich verifiziert. Es sei daher jedenfalls nicht unwahrscheinlich, dass zum Zeitpunkt, in welchem das Bewerbungsformular bearbeitet worden sei, noch gar kein Betreibungsregisterauszug vorgelegen habe. Im Weiteren habe die Vorinstanz willkürlich angenommen, es sei ausgeschlossen, dass E.________ das Wohnungsbewerbungsformular in den Räumlichkeiten der D.________ AG behändigt, ausgetauscht und mit einem gefälschten Betreibungsregisterauszug ergänzt habe. Es sei erstellt, dass dieser innert kürzester Zeit habe ermitteln können, wo er (sc. der Beschwerdeführer) wohnhaft gewesen sei. Es sei daher nicht auszuschliessen, dass er auch bereits vor Abschluss des Mietvertrages gewusst habe, bei welcher Liegenschaftsverwaltung er seine Bewerbungsunterlagen eingereicht habe (Beschwerde S. 9 ff.). Der Beschwerdeführer macht sodann geltend, die Vorinstanz habe seine Anträge auf Einvernahme von E.________ und des Mitarbeiters der D.________ AG als Zeugen zu Unrecht in antizipierter Beweiswürdigung abgewiesen. E.________ habe nachweislich mit der D.________ AG in Kontakt gestanden. Ausserdem sei dieser seit Jahren mit ihm verfeindet und habe ihn in der Vergangenheit in der Nachbarschaft mit einer kompromittierenden Flugblattkampagne öffentlich verunglimpft. Seine Aussagen wären durchaus geeignet gewesen, den Sachverhalt zu erhellen und ihn zu entlasten. Ausserdem verfalle die Vorinstanz auch in Willkür, soweit sie annehme, seine zahlreichen Wohnungsbewerbungen ohne Betreibungsregisterauszug seien irrelevant. Der Umstand, dass er bei den Bewerbungen nie einen Betreibungsregisterauszug beigelegt habe, stütze seine Darstellung, dass er dies auch im vorliegenden Fall nicht getan habe (Beschwerde S. 13 ff.). In rechtlicher Hinsicht macht der Beschwerdeführer geltend, es werde ihm nicht die Fälschung, sondern lediglich der Gebrauch des gefälschten Betreibungsregisterauszuges vorgeworfen. Der Kopie eines gefälschten Betreibungsregisterauszuges komme indes keine Urkundenqualität zu; es werde ihr nicht dasselbe Vertrauen entgegengebracht wie dem Original. Die inhaltliche Abänderung derselben sei daher nicht strafbar. Der Schuldspruch wegen Urkundenfälschung verletze somit Bundesrecht (Beschwerde S. 18 f.).