Citation: I 1042/06 30.03.2007 E. 5

Die Vorinstanz hat in einlässlicher Würdigung des Abklärungsberichtes für Hilflosenentschädigung für Erwachsene vom 11. April 2005 und der medizinischen Unterlagen, insbesondere des polydisziplinären Gutachtens der Medizinischen Abklärungsstelle (MEDAS) Ostschweiz vom 20. Oktober 2004 (inkl. der Antworten vom 16. und 17. Mai 2006 auf die von der Vorinstanz im Verfahren betreffend Invalidenrente unterbreiteten Fragen), festgestellt, dass die Beschwerdeführerin in keiner der sechs relevanten Lebensverrichtungen hilflos ist. Was die Beschwerdeführerin dagegen einwenden lässt, dringt nicht durch: 5.1.1 Soweit sie im Verfahren vor dem Bundesgericht im Wesentlichen die bereits vom kantonalen Gericht entkräfteten Einwendungen wiederholt, kann auf die in allen Teilen zutreffenden Erwägungen im angefochtenen Entscheid verwiesen werden. 5.1.2 Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin hat sich die Vorinstanz nicht über die Beweiswürdigungsregeln (vgl. dazu BGE 125 V 351) hinweggesetzt und auch nicht ihren Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt. Das kantonale Gericht hat vielmehr zu Recht festgestellt, dass der Abklärungsbericht aufgrund der im Gutachten (inkl. der Antworten auf die Gerichtsfragen) festgehaltenen Einschränkungen in verschiedenen Punkten nicht plausibel scheint. Es hat von den im genannten Gutachten erhobenen Befunden in nachvollziehbarer Weise Rückschlüsse auf die objektiven Fähigkeiten der Beschwerdeführerin in den massgebenden sechs alltäglichen Lebensverrichtungen gezogen, dies unter Würdigung der umfangreichen medizinischen Aktenlage. Dabei hat sie zu Recht auch berücksichtigt, dass Berichte behandelnder Ärzte nach der Rechtsprechung aufgrund deren auftragsrechtlichen Vertrauensstellung zum Patienten mit Vorbehalt zu würdigen sind (BGE 125 V 351 E. 3b/cc S. 353). Dies gilt für den allgemein praktizierenden Hausarzt wie den behandelnden Spezialarzt (Urteil S. vom 20. März 2006, I 655/05, E. 5.4 mit Hinweisen). Schliesslich übersieht die Beschwerdeführerin, dass sich die seit dem Einspracheentscheid vom 4. Mai 2005 eingetretene gesundheitliche Entwicklung auf eine Zeit bezieht, die ausserhalb des für die Beurteilung zeitlich massgebenden Sachverhalts liegt (vgl. dazu BGE 121 V 362 E. 1b S. 366 mit Hinweisen). 5.2 Die vorinstanzliche Feststellung, die Beschwerdeführerin sei in keiner der sechs relevanten Lebenverrichtungen hilflos, ist als Entscheidung über eine Tatfrage (BGE 132 V 393) nach dem Gesagten weder offensichtlich unrichtig, noch unvollständig noch unter Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen getroffen worden, und daher für das Bundesgericht verbindlich (vgl. E. 2).