Citation: 8C_151/2018 E. 4

In tatsächlicher Hinsicht stellte die Vorinstanz verbindlich fest (vgl. E. 1), der Beschwerdeführer habe die Arbeitgeberin nach seiner Kündigung vom 14. November 2012 und seiner Freistellung per 8. Dezember 2012 mit Schreiben vom 19. und 27. Dezember 2012 (erfolglos) zur Zahlung der Lohnausstände aufgefordert und bereits am 3. Januar 2013 das Betreibungsbegehren gestellt. Nachdem die Arbeitgeberin am 16. Januar 2013 Rechtsvorschlag erhoben habe, habe der Beschwerdeführer drei weitere schriftliche Mahnungen vom 11. Februar, 14. März und 25. Juni 2013 folgen lassen. Am 30. Oktober 2013, mithin erst rund 9.5 Monate nachdem die Arbeitgeberin Rechtsvorschlag erhoben habe, habe er das Schlichtungsbegehren beim Friedensrichteramt eingereicht. Gestützt auf diesen zeitlichen Ablauf erwog das kantonale Gericht, der Beschwerdeführer habe die eingeleiteten Schritte nicht, wie von der Rechtsprechung gefordert, konsequent und kontinuierlich weiterverfolgt. Insbesondere seien die in der Zeit vom 16. Januar bis 30. Oktober 2013 an die ehemalige Arbeitgeberin gesandten drei Mahnungen nicht rechtsgenüglich, mithin vermöchten sie die Untätigkeit während 9.5 Monaten und das Unterlassen der weiteren vollstreckungsrechtlich vorgesehenen Schritte, nämlich die Verfolgung der Forderung auf dem Rechtsweg, nicht zu kompensieren. Das Zuwarten bis Ende Oktober 2013 sei als grobfahrlässig zu qualifizieren. Infolge (schuldhafter) Verletzung der Schadenminderungspflicht habe die Arbeitslosenkasse zu Recht einen Anspruch auf Insolvenzentschädigung verneint. Damit konnte die Vorinstanz die Frage offen lassen, ob der Beschwerdeführer die 60-tägige Anmeldefrist nach Art. 53 AVIG eingehalten habe oder ob aufgrund einer behördlichen Falschauskunft der Vertrauensschutz zum Tragen komme.