Citation: 2C_291/2023 E. 3.4.2

3.4.2. Das Migrationsamt verifizierte am 22. Oktober 2020 und 26. Februar 2021 die aktuelle Verfügbarkeit der Medikamente mittels Rückfrage beim Staatssekretariat und stellte eine Ergänzungsfrage mit Blick auf die Kostenübernahme. Weshalb die Rückmeldung des Staatssekretariats vom 10. März 2021 inhaltlich offensichtlich falsch sein sollte, vermag der Beschwerdeführer nicht aufzuzeigen. Der blosse Umstand, dass die Rückmeldung von einem "Länderanalyst Südeuropa" erfolgte, vermag noch keine unhaltbare Sachverhaltsermittlung zu begründen. Dass die Rückmeldung keine Quellenangabe enthalte, wie der Beschwerdeführer vorträgt, trifft sodann nicht zu, da im E-Mail vom 10. März 2023 auf die einschlägige Medikamentenliste samt Internetlink verwiesen wird (vgl. Art. 118 Abs. 2 BGG). Willkür in der Beweiswürdigung ergibt sich auch nicht aus dem Vorbringen des Beschwerdeführers, wonach die Erhältlichkeit eines Medikaments nicht mit dem Umstand nachgewiesen werden könne, dass es sich auf der einschlägigen Medikamentenliste befinde. Vor diesem Hintergrund ist es unter dem Gesichtspunkt des Willkürverbots nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz in antizipierter Beweiswürdigung auf weitere Abklärungen verzichtete und im Lichte des Beweisergebnisses zum Schluss gelangte, die vom Beschwerdeführer zur Behandlung seiner Nierenerkrankung benötigten Medikamente seien in seinem Heimatland verfügbar (zum Beweisergebnis siehe E. 3.3 hiervor).