Citation: 2C_406/2019 E. 5.6.2

5.6.2. Aufgrund der Gemeindeautonomie (Art. 50 Abs. 1 BV; Art. 106 Abs. 1 KV/UR [SR 131.214]) verfügen die Gemeinden bei der Ausgestaltung von Kostenanlastungssteuern im Rahmen des übergeordneten Rechts über einen grossen Ermessensspielraum (vgl. Urteil 2C_523/2015 vom 21. Dezember 2016 E. 6.1, "Andermatt II"). Auch Art. 15 TR räumt der Gemeinde ein grosses Ermessen ein, in welcher Art und Weise sie die Erträge der Beherbergungsgebühr verwenden will. Einzige Bedingung ist, dass die Erträge im Interesse und zum Nutzen der Benützer der Beherbergungsangebote verwendet werden. Vor diesem Hintergrund ist es verfassungsrechtlich haltbar, wenn die Vorinstanz argumentiert, dass die Gutscheine direkt den Abgabepflichtigen zu Gute kommen, da sie dadurch verbilligte Tourismusangebote des Kurorts beziehen können (E. 4 lit. b des angefochtenen Entscheids).