Citation: 5A_42/2017 E. 4

Gemäss Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Beschwerdebegründung in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt. Die Begründung muss sachbezogen sein und sich auf den Streitgegenstand beziehen und beschränken; der Beschwerdeführer hat in gezielter Auseinandersetzung mit den für das Ergebnis des angefochtenen Entscheides massgeblichen Erwägungen plausibel aufzuzeigen, welche Rechte bzw. Rechtsnormen die Vorinstanz verletzt haben soll (BGE 140 III 86 E. 2 S. 88 f.; 140 III 115 E. 2 S. 116). Wie bereits vor Obergericht hält der Beschwerdeführer fest, dass die Familie des Kindes ihn mit der Polizei bedroht und ihn zur Vaterschaft gezwungen habe, dass er nach der Geburt des Kindes von der Kindsmutter überall annulliert worden sei, dass er hingegangen sei, um zu schauen, ob das Kind seine Merkmale habe, es aber ganz andere Augen und Haare gehabt habe, dass die Mutter ihm gesagt habe, das Kind sei nicht von ihm, dass die Polizei seine Wohnung kaputt gemacht habe, dass er angezeigt worden sei, das Kind nach Tunesien entführen zu wollen, dass die Mutter durchwegs lüge und phantasiere, dass er dem Bezirksgericht gesagt habe, noch einen Bluttest machen zu wollen, dass die Kindsmutter ihn durch ihre Lügen bei der Staatsanwaltschaft falsch angeschuldigt habe, dass die Familie der Kindsmutter von ihm profitiere, dass er in Wirklichkeit immer nett gewesen sei und der Kindsmutter viel geholfen habe, dass der DNA-Test möglicherweise falsch sei, weshalb er noch einen Bluttest wolle. Das Obergericht hat zusammengefasst festgehalten, dass ab einem Wert von 99,8 % die Vaterschaft als erwiesen gelte, dass das DNA-Gutachten aufgrund der biostatischen Berechnung eine Vaterschaftswahrscheinlichkeit von über 99,99 % ergeben habe, dass nach den Aussagen der Kindsmutter die Eltern sich seit der Schulzeit kennen würden, während zweieinhalb Jahren ein Paar gewesen seien, eine Wochenendbeziehung geführt hätten und es bis zur Schwangerschaft gut gelaufen sei, dass ein Resultat zugunsten des Beschwerdeführers aufgrund eines "Bluttests", wie er vor dem DNA-Zeitalter durchgeführt worden sei, aussichtslos und im Übrigen die DNA-Begutachtung weit präziser sei. Der Beschwerdeführer setzt sich weder mit diesen Ausführungen noch überhaupt mit dem Verfahrensgegenstand auch nur ansatzweise auseinander, sondern konzentriert sich auf Vorbringen bzw. Sachverhalte, welche nicht Gegenstand des Vaterschaftsprozesses sind (angebliches Verhalten der Kindsmutter und deren Familie und der Polizei sowie offenbar gegen den Beschwerdeführer eingeleitetes Strafverfahren) und deshalb auch nicht zum Gegenstand des vorliegenden Beschwerdeverfahrens gemacht werden können.