Citation: 4A_347/2024 E. 2

Die Beschwerdeführerin wirft der Gegenseite vor, zwischen dem 18. Januar und 5. Februar 2020 eine unlautere Medienkampagne gegen sie durchgeführt zu haben. Wegen dieser Kampagne habe sie hohe Kosten erlitten und einen Teil ihrer Kundschaft verloren. Die Kampagne habe sich negativ auf die Märkte Serbien und Schweiz ausgewirkt. Die Beschwerdeführerin leitet aus dieser Kampagne diverse Feststellungs-, Beseitigungs-, Unterlassungs-, Schadenersatz- und Genugtuungsansprüche ab. Die Vorinstanz unterstellte die eingeklagten Ansprüche einheitlich serbischem Lauterkeitsrecht. Sie erachtete alle Ansprüche als verjährt, weshalb sie die Klage abwies. Nach Auffassung der Beschwerdeführerin hat die Vorinstanz das anwendbare serbische Recht unrichtig ermittelt. Sie ist ferner der Ansicht, auf die schweizbezogenen Ansprüche sei Schweizer Recht anwendbar. Beide Rügen gehen fehl.