Citation: C 334/05 18.05.2006 E. A

K.________ war seit mindestens 1989 in verschiedenen Firmen, die er teilweise selbst gegründet hatte, hauptsächlich im Druckgewerbe tätig. Viele dieser Firmen gingen später Konkurs. Gemäss Arbeitsvertrag vom 19. Dezember 2001 war K.________ ab 1. Januar 2002 als Sachbearbeiter Drucksachenverkauf bei der Firma U.________ AG, St. Gallen, angestellt. Am 19. Juli 2002 stellte er bei der Kantonalen Arbeitslosenkasse St. Gallen für die Zeit vom 1. April bis 31. Juli 2002 Antrag auf Insolvenzentschädigung. Die Arbeitslosenkasse bezahlte K.________ am 24. September 2002 und 19. Februar 2003 Insolvenzentschädigung für die Zeit von 1. April bis 31. Juli 2002 im Betrag von Fr. 18'480.- bzw. Fr. 4'457.20. Am 6. August 2004 informierte das Steueramt Z.________ die Arbeitslosenkasse, dass sich K.________, von Kanada herkommend, erst am 1. Juli 2002 beim Einwohneramt Z.________ angemeldet hatte. Nach weiteren Abklärungen verfügte die Arbeitslosenkasse am 3. Januar 2005 die Ablehnung des Anspruchs auf Insolvenzentschädigung für die Zeit vom 1. April bis 30. Juni 2002 und forderte am 6. Januar 2005 die Rückzahlung der zu viel bezogenen Leistungen. Gegen beide Verfügungen erhob K.________ Einsprache. Die Kantonale Arbeitslosenkasse wies die gegen die Verfügung vom 3. Januar 2005 erhobene Einsprache am 31. Januar 2005 ab und sistierte gleichentags das Verfahren um Rückforderung der Insolvenzentschädigung bis zum rechtskräftigen Entscheid über die Anspruchsberechtigung.