Citation: I 585/02 21.02.2003 E. 2

Das kantonale Gericht hat in eingehender und überzeugender Würdigung sämtlicher medizinischer Unterlagen dargelegt, dass der Beschwerdeführer in einer seinem Gesundheitszustand angepassten Tätigkeit zu 50 % arbeitsfähig wäre. Dabei hat es sich zu Recht auf die in allen Teilen den gerichtlichen Anforderungen entsprechenden Beurteilungen durch Frau Dr. med. L.________ vom 8. Juni 2001 und Dr. med. H.________ vom 29. Mai 2001, gestützt. Was in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vorgebracht wird, vermag zu keinem anderen Ergebnis zu führen. Die Einschätzungen von Hausarzt Dr. med. G.________ im ärztlichen Zwischenbericht vom 27. Februar 2001 sowie im Arztzeugnis vom 5. Juli 2001 stehen einer 50%igen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit nicht entgegen. Den in den Akten befindlichen Ausführungen von Dr. med. V.________ vom 15. Januar 2001, kann bezüglich der Arbeitsfähigkeit nichts entnommen werden. Soweit die Dres. med. G.________ und V.________ zu Handen der Krankenversicherung eine nicht näher begründete und mit den im vorliegenden Verfahren eingeholten Auskünften teilweise im Widerspruch stehende vollständige Arbeitsunfähigkeit bescheinigen, vermag dies an der Glaubwürdigkeit der Ausführungen von Dr. med. H.________ und Frau Dr. med. L.________ nichts zu ändern, zumal der Erfahrungstatsache Rechnung zu tragen ist, dass Hausärzte mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten der Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 125 V 353 Erw. 3b/cc). Die abweichende Einschätzung zu Handen der Krankenversicherung ändert auch nichts daran, dass die vorliegenden medizinischen Unterlagen eine hinreichend schlüssige Beurteilung der Frage der Arbeitsfähigkeit im massgeblichen Zeitraum erlauben, so dass die Vorinstanz zu Recht auf die Anordnung eines Gutachtens verzichtet hat, zumal hievon keine neuen Erkenntnisse erwartet werden können, die zu einem abweichenden Ergebnis zu führen vermöchten (antizipierte Beweiswürdigung; BGE 124 V 94 Erw. 4b, SVR 2001 IV Nr. 10 S. 28 Erw. 4b).