Citation: 8C_710/2007 10.03.2008 E. 2

2.1 Die Vorinstanz hat Art. 29 Abs. 3 Satz 2 BV, wonach jede Person, soweit es zur Wahrung ihrer Rechte notwendig ist, Anspruch auf unentgeltlichen Rechtsbeistand hat, mit Hinweis auf Literatur und Rechtsprechung zutreffend dargelegt (vgl. auch BGE 130 I 180 E. 2.2 S. 182, 128 I 225 E. 2.5.2 S. 232, 103 V 47). 2.2 Das kantonale Gericht hat weiter festgestellt, Streitgegenstand im Verfahren vor dem Departement des Innern bilde zunächst eine prozessuale Frage, welche keine besonderen tatsächlichen oder rechtlichen Schwierigkeiten aufweise, denen die Beschwerdeführer auf sich alleine gestellt nicht gewachsen wären. Diese Beurteilung wird letztinstanzlich nicht beanstandet. In der bundesgerichtlichen Beschwerde wird einzig vorgebracht, die gemeinderätlich bestätigte Anordnung, der Ehemann habe monatlich seine Arbeitsbemühungen (sechs bis acht schriftliche Bewerbungen) nachzuweisen, greife besonders stark in seine Rechtsposition ein, weshalb die Beigabe eines unentgeltlichen Rechtsbeistands für das Verfahren vor dem Departement des Innern grundsätzlich geboten sei. 2.3 Dieser Rechtsauffassung ist nicht beizupflichten. Nach der Rechtsprechung kann ein schwerwiegender Eingriff in die Rechtsstellung, welcher die Beigabe eines anwaltlichen Rechtsvertreters zum vornherein gebietet, in einem Strafverfahren vorliegen, bei welchem die Ausfällung einer freiheitsentziehenden Massnahme oder einer Strafe in Aussicht steht, deren Dauer die Gewährung des bedingten Strafvollzugs ausschliesst (BGE 128 I 225 E. 2.5.2 S. 232). Solche oder vergleichbare Verhältnisse liegen hier nicht vor, weshalb die Vorinstanz zu Recht die Notwendigkeit oder Gebotenheit einer unentgeltlichen Verbeiständung konkret geprüft hat. Ihren diesbezüglichen zutreffenden Feststellungen und Schlussfolgerungen ist mit dem kantonalen Justiz- und Polizeidepartement (Entscheid vom 5. Juli 2007) einzig beizufügen, dass der Ehemann während mehrerer Jahre Leiter der Sozialen Dienste der Politischen Gemeinde X.________ gewesen war. Unter diesen Umständen ist ohne Weiteres davon auszugehen, dass er seine Interessen ohne anwaltliche Vertretung zu wahren vermag.