Citation: 4A_20/2022 E. 5.2

5.2. Der Beschwerdeführer nimmt erneut Bezug auf die "neuen Tatsachen und Beweismittel", die vom Zeugen G.________ erst nach dem Aktenschluss im Rahmen der Beweisverhandlung vorgetragen worden seien. Er rügt, diese neuen Tatsachen hätten "die sorgfältige Vorbereitung der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers für die Cross-Examination von Herrn G.________ unterlaufen", und ausserdem sei ihm "keine Gelegenheit zur Stellungnahme" zu diesen neuen Vorbringen gegeben worden. Auch im Post Hearing Brief vom 3. Juni 2021 habe die Beschwerdegegnerin neue Tatsachen eingeführt, auf die das Schiedsgericht im Schiedsentscheid entgegen der vereinbarten Verfahrensordnung abgestellt habe. Indem verspätet vorgebrachte Tatsachenbehauptungen zugelassen worden seien, habe das Schiedsgericht den vorgesehenen Verfahrensablauf "gleichsam auf den Kopf gestellt". All dies verletze seinen Gehörsanspruch. Auch hier rügt der Beschwerdeführer Verletzungen der von den Parteien festgelegten Verfahrensregeln, was nicht angeht. Soweit er behauptet, "keine Gelegenheit zur Stellungnahme" zu den anlässlich der Beweisverhandlung vom 13. April 2021 (angeblich) neu eingebrachten Tatsachen erhalten zu haben, geht seine Kritik offensichtlich fehl, verweist er doch selbst auf seine Eingabe vom 15. April 2021, in der er "die Einführung neuer Tatsachen" anlässlich der Beweisverhandlung "als unzulässig" moniert habe. Es geht ihm denn auch um etwas anderes: Er meint, das Schiedsgericht hätte ihn "vorgängig informier[en]" müssen, dass es die "Zeugenaussagen von Herrn G.________ für seinen Entscheid berücksichtigen will". Einen derartigen Anspruch vermittelt der Grundsatz des rechtlichen Gehörs indes nicht.