Citation: 2C_94/2016 E. 4.2

4.2. Der Beschwerdegegner war kein Ersttäter. Die verfahrensauslösende Verurteilung war nach den Feststellungen der Vorinstanz bereits die dritte Verurteilung, wobei die Schwere der Taten jeweils deutlich zunahm. Aus den Akten geht zudem hervor, dass die Staatsanwaltschaft Solothurn den Beschwerdegegner am 26. Oktober 2010 zu einer Busse von Fr. 360.-- verurteilt hat, weil dieser am 8. September 2010 die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h um 27 km/h (nach Abzug der Toleranz) überschritten hatte. Sodann fällt negativ ins Gewicht, dass der Beschwerdegegner die verfahrensauslösenden Delikte in der Probezeit im Nachgang zur Verurteilung wegen Nötigung und Sachbeschädigung vom 22. Oktober 2009 begangen hat. Der ihm gewährte bedingte Strafvollzug hatte ihn nicht davor abgehalten, nur ein Jahr danach die schweren Straftaten gegen die körperliche Integrität und die Freiheit zu begehen.