Citation: 5A_577/2015 E. 2.5

2.5. Das Obergericht erachtet das Wohnheim als geeignete Einrichtung, da es Menschen, welche aufgrund einer psychischen Störung auf Hilfe angewiesen seien, ein betreutes Wohnen ermögliche. Zudem ist durch den angefochtenen Entscheid erstellt, dass der Beschwerdeführerin im Wohnheim U.________ die nötige Behandlung zuteil wird. Deckt die Einrichtung aber den notwendigen Betreuungs- und Behandlungsbedarf ab, genügt sie den Anforderungen von Art. 426 Abs. 1 ZGB (dazu Urteil 5A_500/2014 vom 8. Juli 2014 E. 4.1 mit Hinweis auf BGE 112 II 486 E. 4c S. 490; 114 II 213 E. 7 S. 218). Dass die Beschwerdeführerin dort auch mit geistig behinderten Menschen zusammenleben muss, kann demnach nicht entscheidend sein. Immerhin ist darauf hinzuweisen, dass das Obergericht die KESB angewiesen hat, im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten dem Wunsch der Beschwerdeführerin, wieder in die Nähe der Stadt zu ziehen, Rechnung zu tragen.