Citation: I 112/07 25.01.2008 E. 6

6.1 Soweit die Vorinstanz in Würdigung der Berichte der Institution O.________, der Firma P.________, der Berufsberater der IV und der RAD-Ärztin Dr. med. B.________ sowie der Zeugenaussagen des Herrn F.________ zum Ergebnis gelangte, der Versicherte verfüge über eine Restarbeitsfähigkeit von 42 %, handelt es sich um eine letztinstanzlich grundsätzlich verbindliche tatsächliche Feststellung. 6.2 Zunächst hat die Vorinstanz die vom Beschwerdeführer als zu Unrecht nicht berücksichtigt gerügte Aussage des Herrn F.________, wonach "tendenziell" eher eine Tätigkeit in geschützten Rahmen möglich sei und eine Tätigkeit auf dem freien Arbeitsmarkt allenfalls denkbar wäre, wenn sich ein "ausserordentlich verständnisvoller Arbeitgeber" finde, der "bereit wäre, auf die spezifischen Einschränkungen von Herrn H.________ Rücksicht zu nehmen", wörtlich wiedergegeben, so dass insoweit von einer unvollständigen Sachverhaltsfeststellung keine Rede sein kann. Der in der Beschwerde zitierte Auszug aus der Zeugenaussage von Herrn F.________ bekräftigt im Wesentlichen diese Einschätzung; dass die Vorinstanz diese Aussage nicht wiedergibt, hat keinen entscheidenden Einfluss auf die Beurteilung. Nicht stichhaltig ist sodann die Rüge, die fehlende ausdrückliche Erwähnung der vom Unfallversicherer ausgefüllten "Checkliste für die Beurteilung der Hilflosigkeit" stelle eine (weitere) unvollständige Sachverhaltsfeststellung dar. Insbesondere die Tatsache, dass der Versicherte unbestrittenermassen sowohl nachts als auch tagsüber inkontinent ist, geht auch aus den übrigen Berichten hervor und fand in den vorinstanzlichen Erwägungen gebührenden Niederschlag. Wenn die Vorinstanz in pflichtgemässer Würdigung der medizinischen Einschätzungen (der RAD-Ärztin B.________ vom 28. Juli 2005 und 11. April 2006) und der übrigen Beurteilungen (der Fachpersonen der Institution O.________, der IV-Berufsberater und der Firma P.________) die Leistungsfähigkeit in einer dem gesundheitlichen Anforderungsprofil entsprechenden Verweisungstätigkeit auf 60 % bezifferte, ist diese Feststellung im Rahmen der eingeschränkten Kognition - auch in Würdigung der während der mehrjährigen Ausbildung eindrücklich bewiesenen hohen Motivation und guten intellektuellen Ressourcen - nicht zu beanstanden und berücksichtigt insbesondere den mit der Intimpflege verbundenen zeitlichen (Mehr-)Aufwand ausreichend. 6.3 Vorinstanz und Beschwerdegegnerin trugen der behinderungsbedingten motorischen Verlangsamung des Versicherten, ausgehend von den auf mehrjähriger, ausgedehnter Beobachtung und Abklärung beruhenden Einschätzungen der mit dem Beschwerdeführer befassten, auf die Ausbildung von Para- und Tetraplegikern spezialisierten Personen der Institution O.________, mit einer (weiteren) Einschränkung der Leistungsfähigkeit von generell 30 % Rechnung. Auch diese Feststellung beruht weder auf einer offensichtlich unrichtigen noch auf einer unvollständigen Sachverhaltsermittlung. Die Stärken des (fremdsprachigen) Versicherten liegen unbestrittenermassen im Rechnungswesen und nicht im sprachlichen Bereich (Bericht der Institution O.________ vom 28. Juni 2005). Nach den zutreffenden Erwägungen im angefochtenen Entscheid macht das Maschinenschreiben nur einen Teil der Tätigkeiten eines Büroangestellten (mit Spezialisierung im Rechnungswesen) aus. Selbst wenn der Beschwerdeführer im Maschinenschreiben eine grössere Einschränkung als die vorinstanzlich generell zugestandenen 30 % aufweisen würde (worauf die Akten indes keinerlei Hinweise enthalten und welche jedenfalls nicht aus dem vom Versicherten angestellten Vergleich von statistischen Werten aus dem Internet zur Anzahl Anschläge "geübter Zehnfingerschreiber" pro Minute mit den ungefähren Angaben des Herrn F.________ abgeleitet werden kann), ist es nicht willkürlich, wenn die Vorinstanz in Würdigung, dass der Versicherte in anderen Bereichen (Computer) überdurchschnittliche Kenntnisse aufweist und unter Berücksichtigung seiner während der Ausbildung konstant gezeigten hohen Motivation und Einsatzbereitschaft gesamthaft eine den Einschätzungen der Fachpersonen der Institution O.________ entsprechende Einschränkung berücksichtigte, zumal diese auch von der RAD-Ärztin als nachvollziehbar erachtet wurde (Stellungnahme vom 28. Juli 2005).