Citation: 8C_96/2024 E. 5.2.1

5.2.1. So habe der internistische Teilgutachter sich ausführlich mit dem Krankheitsverlauf und den erfolgten Operationen auseinandergesetzt und nachvollziehbar festgehalten, die Magenbypass-Operation sei objektiv trotz der stattgehabten Revisionen als erfolgreich zu betrachten. Für die geklagten Beschwerden habe er unter Bezugnahme auf die aktenkundigen Abklärungen keine somatisch überzeugende, nachvollziehbare Erklärung gefunden. Er habe daher zu Recht auf eine nicht eingeschränkte Arbeitsfähigkeit geschlossen und lediglich temporäre Einschränkungen als Folge der operativen Eingriffe, die bis Ende 2021 durchgeführt worden seien, als nachvollziehbar erachtet. Dieses Ergebnis, so das kantonale Gericht, stehe im Einklang mit dem Arztbericht des Dr. med. G.________, Facharzt FMH Neurologie, vom 14. April 2022, der anlässlich seiner Untersuchung keine neurologische Ursache für die geklagten iliosakralen Schmerzen, namentlich keine intraoperative Nervenläsion, habe feststellen können. Dessen Vermutung einer entzündlich-reaktiven Ursache habe durch die aktenkundigen Untersuchungen ebenfalls nicht objektiviert werden können.