Citation: 9C_333/2014 E. 3.2

3.2. Die Ausgleichskasse wendet ein, erst eine periodische Überprüfung nach Art. 30 ELV gebe Anlass für eine umfassende Kontrolle der Anspruchsvoraussetzungen. Zwar werde die Ergänzungsleistung für die Dauer eines Jahres festgesetzt, und der Anspruch sei grundsätzlich jährlich neu zu berechnen. Dies bedeute nicht, dass die EL-Durchführungsstellen jährlich sämtliche Berechnungspositionen zu überprüfen hätten; vielmehr sei eine standardisierte Anpassung an politische und gesetzliche Änderungen vorzunehmen. Eine jährliche Überprüfung der Vermögenswerte sei nicht erforderlich. Die Ergänzungsleistung der Beschwerdegegnerin sei auf den 1. Januar 2013 an die geänderten gesetzlichen Grundlagen und die Rentenerhöhung angepasst worden. Erst nach Eingang verschiedener Unterlagen habe die Ausgleichskasse eine neue Berechnung zufolge Änderungen im Vermögen ab 1. März 2013 vorgenommen. Weiter macht die Beschwerdeführerin geltend, es sei nicht zulässig, die am 1. Januar 2013 bestehenden Schulden gegenüber dem Regionalen Pflegezentrum B.________ vom Vermögen abzuziehen. Die Rechnungen vom 5. Dezember 2012 und 8. Januar 2013 beträfen Lebenshaltungskosten, die als anerkannte Ausgaben nach Art. 10 ELG von den Ergänzungsleistungen gedeckt, d.h. damit zu bezahlen sind. Nur über die anerkannten Ausgaben hinausgehende Kosten seien bei der Berechnung des Vermögens abzuziehen.