Citation: 8C_775/2013 E. 3.3

3.3. Das kantonale Gericht hat im angefochtenen Entscheid in der Tat erwogen, auf Grund der Aktenlage könne nicht mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden, dass der nach schweizerischem Recht definierte Versicherungsfall "Invalidität" eingetreten gewesen sei, d.h. eine durchschnittliche Arbeitsunfähigkeit von mindestens 40% ohne wesentlichen Unterbruch während eines Jahres bereits bei Einreise des Beschwerdegegners im September 2002 gegeben gewesen sei (E. 5.4). Gesamthaft fehle der Nachweis, dass der Versicherungsfall für eine rentenbegründende Invalidität bereits bei der Einreise im Herbst 2002 eingetreten gewesen sei (E. 5.5). Auf der andern Seite wies die Vorinstanz die Sache jedoch zu weiteren Abklärungen bezüglich des Verlaufs der Arbeitsunfähigkeit und zur Feststellung der Eröffnung des Wartejahres an die IV-Stelle zurück, da erst bei Feststehen des Eintritts des Versicherungsfalles geprüft werden könne, gestützt auf welche rechtlichen internationalen und intertemporalen Grundlagen die weitere Prüfung eines Anspruchs auf Invalidenrente erfolgen könne (E. 6.2). In einer weiteren Erwägung hielt das kantonale Gericht sodann fest, der Versicherungsfall "Invalidität" sei beim Beschwerdegegner mit überwiegender Wahrscheinlichkeit im Zeitpunkt seiner Einreise in die Schweiz (noch) nicht eingetreten gewesen. Aufgrund der Aktenlage könne jedoch nicht abschliessend darüber befunden werden, in welchem Ausmass und seit wann der Beschwerdegegner später in der Schweiz in seiner Arbeitsfähigkeit dauerhaft erheblich eingeschränkt gewesen und geblieben sei. Da es somit für die Beurteilung des Anspruchs auf Rentenleistungen an einer tauglichen medizinischen Grundlage fehle, so das kantonale Gericht, sei die Sache an die IV-Stelle zurückzuweisen, damit sie in medizinischer Hinsicht den Sachverhalt ergänzend abkläre, den Eintritt der Invalidität bzw. des Versicherungsfalles bestimme und die Versichertenunterstellung erneut prüfen könne. Hernach habe die IV-Stelle über den Leistungsanspruch erneut zu befinden (E. 7). Im Dispositiv weist die Vorinstanz die Sache zur ergänzenden Abklärung und zu neuer Verfügung im Sinne der Erwägungen an die IV-Stelle zurück.