Citation: 1C_604/2016 E. 2.1

2.1. Nach dem aktuellsten verkehrspsychiatrischen und neuropsychologischen Gutachten von Dr. Friboes vom 28. Januar 2016 leidet der Beschwerdeführer nach einer 1998 bei einem Unfall erworbenen Hirnschädigung an einer organischen Persönlichkeitsauffälligkeit, bei der die Fahreignung nur unter Auflagen erteilt werden kann. Fraglich ist für den Gutachter, ob die Persönlichkeitsauffälligkeit Krankheitswert hat, mithin ob eine Persönlichkeitsstörung gemäss ICD-10 F07.0 vorliegt. Er kommt zum Schluss, die Fahreignung könne unter verschiedenen Auflagen, darunter einer Fahrabstinenz in Bezug auf Alkohol, bejaht werden.