Citation: U 182/00 18.07.2001 E. 2

2.- Wie die Vorinstanz in sorgfältiger Würdigung der medizinischen Akten zu Recht festgestellt hat, ist der natürliche Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall vom 16. November 1995 und den über den 1. Februar 1998 hinaus anhaltenden Leiden der Beschwerdegegnerin zu bejahen, zumal es rechtsprechungsgemäss genügt, wenn das Unfallereignis eine Teilursache für die Beschwerden darstellt (BGE 121 V 329 Erw. 2a). Beizupflichten ist dem kantonalen Gericht auch darin, dass für die Beurteilung des adäquaten Kausalzusammenhangs nach den in BGE 117 V 359 ff. festgelegten Grundsätzen zu verfahren ist. Die Beschwerdegegnerin weist gesundheitliche Beeinträchtigungen auf, die zum typischen Beschwerdebild eines Schleudertraumas der HWS gehören. Eine ausgeprägte psychische Problematik, welche eindeutige Dominanz aufweist (BGE 123 V 99 Erw. 2a), liegt, entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin, nicht vor. Vorinstanz und Beschwerdeführerin haben im Rahmen der Adäquanzbeurteilung einen leichten Unfall angenommen. Zufolge des augenfälligen Geschehensablaufes (BGE 115 V 139) rechtfertigt es sich indes, mit der Beschwerdegegnerin von einem mittelschweren Unfall, indes im Grenzbereich zu den leichten Fällen, auszugehen. Mit der Vorinstanz ist von einer Aufprallgeschwindigkeit von circa 20 Km/h auszugehen. Anders als im in RKUV 1998 Nr. U 297 S. 244 Erw. 3b beurteilten und als leicht qualifizierten Unfall handelt es sich vorliegend nicht um eine Kollision im Schritttempo. Das kantonale Gericht hat sodann mit einlässlicher und überzeugender Begründung, auf welche verwiesen wird (Art. 36a Abs. 3 OG), erwogen, dass mit der besonderen Art der erlittenen Verletzungen, dem schwierigen Heilungsverlauf und der langdauernden (Teil-)Arbeitsunfähigkeit mehrere der in BGE 117 V 367 aufgelisteten Kriterien als erfüllt zu betrachten sind, weshalb die Adäquanz des Kausalzusammenhangs zu bejahen und der vorinstanzliche Entscheid im Ergebnis rechtens ist.