Citation: 9C_112/2024 E. 4.3.3

4.3.3. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers besteht damit aus der dafür massgebenden Perspektive des Veranstalters als Leistungsempfänger (vgl. Urteile 2C_492/2020 vom 25. Februar 2022 E. 5.1, in: ASA 92 S. 67; 2C_891/2020 vom 5. Oktober 2021 E. 3.1.1, in: ASA 90 663; 2C_585/2017 vom 6. Februar 2019 E. 3.2, in: ASA 88 S. 429, je m.H.) eine wirtschaftliche Verknüpfung hinsichtlich der gesamten von ihm in Anspruch genommenen Leistung des Beschwerdeführers, die eben nicht nur darin besteht, dass er dem Veranstalter bestimmte administrative Dienstleistungen erbringt, sondern die Durchführung des entsprechenden Anlasses unter seiner Ägide für den Veranstalter erst dann möglich macht, wenn ihm dieser die gesamten Veranstaltungsgebühren, d.h. auch den Basisfranken und den Sportfranken entrichtet. Dass es sich dabei um - nicht etwa staatliche, sondern im Regelwerk des Beschwerdeführers verankerte - "Gebühren" handelt, spielt keine Rolle. Ebenso unerheblich ist, wofür er den Basisfranken (der zu 95 % an die Regionalverbände weitergeleitet wird) und den Sportfranken (der beim Beschwerdeführer der Förderung des Elitesports und der Ausbildung von Offiziellen dient) verwendet. Entscheidend für den Entgeltcharakter des gesamten vom Veranstalter an den Beschwerdeführer bezahlten Betrags ist vielmehr allein, dass damit nicht nur administrative Leistungen des Beschwerdeführers abgegolten werden, sondern die Durchführung der jeweiligen Veranstaltung unter der Ägide des Beschwerdeführers erst ermöglicht wird.