Citation: 2C_128/2022 E. 4.3

4.3. Das Verwaltungsgericht hat gestützt auf diese Sachverhaltsfeststellungen erwogen, die Verschuldung des Beschwerdeführers, die nach der Verwarnung erheblich angestiegen sei, einen schwerwiegenden Verstoss gegen die öffentliche Sicherheit und Ordnung im Sinne von Art. 63 Abs. 1 lit. b AuG darstelle. Sodann sei diese Verschuldung als mutwillig zu qualifizieren, dies insbesondere weil der Beschwerdeführer jahrelang an einer offensichtlich nicht einträglichen selbständigen Erwerbstätigkeit festgehalten habe, zusätzliche Schulden aufgrund seiner Straffälligkeit angehäuft habe und seit Juni 2017 keiner unselbständigen Erwerbstätigkeit mehr nachgegangen sei. Bemühungen um Abbau der Schulden habe er erst unter dem Eindruck des vorliegenden migrationsrechtlichen Verfahrens unternommen; zudem seien diese im Verhältnis zu seiner Schuldenlast ohnehin als geringfügig zu qualifizieren. Vor diesem Hintergrund erachtete die Vorinstanz den Widerrufsgrund von Art. 63 Abs. 1 lit. b AuG als erfüllt. Mit diesen Erwägungen setzt sich der Beschwerdeführer nicht sachbezogen auseinander und zeigt nicht auf, inwiefern das angefochtene Urteil Recht verletzt. Soweit er sinngemäss geltend macht, die Vorinstanz habe nicht berücksichtigt, dass er, obwohl er Tag und Nacht arbeite, aufgrund der Corona-Massnahmen Zahlungsausfälle und Auftragsrückgänge gehabt habe, gehen seine Vorbringen über blosse Behauptungen nicht hinaus. Damit vermag er insbesondere nicht darzutun, dass die Erwägungen des Verwaltungsgerichts betreffend die Mutwilligkeit seiner Verschuldung Recht verletzen.