Citation: 1C_559/2013 E. 4.3.2

4.3.2. Willkür liegt nach der Rechtsprechung nicht schon dann vor, wenn eine andere Lösung ebenfalls vertretbar erscheint oder sogar vorzuziehen wäre. Das Bundesgericht weicht vom Entscheid der kantonalen Instanz nur ab, wenn dieser offensichtlich unhaltbar ist, mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft (BGE 136 I 316 E. 2.2.2 S. 318 f. mit Hinweisen). Diese Voraussetzungen sind vorliegend nicht erfüllt. Das kantonale Gericht legt hinreichend und willkürfrei dar, dass der Zonenzweck bei geschlossener Bauweise gewahrt wird, wenn kein Grenzabstand eingehalten wird. Der Beschwerdeführer vermag mit seinen Rügen allenfalls aufzuzeigen, dass es angemessen gewesen wäre, einen Grenzabstand für die Terrassenkonstruktionen festzulegen, nicht aber, dass der gegenteilige Entscheid der Vorinstanzen geradezu willkürlich ist. Die Prüfungsbefugnis des kantonalen Gerichts ist auf die unrichtige und unvollständige Feststellung des Sachverhalts sowie die Rechtskontrolle begrenzt. Sie umfasst - abgesehen von hier nicht zutreffenden Ausnahmen - keine Prüfung der Angemessenheit (§ 55 des Gesetzes vom 4. Dezember 2007 über die Verwaltungsrechtspflege [Verwaltungsrechtspflegegesetz, VRPG; SAR 271.200]). Die Vorinstanz hat sich an diesen Prüfungsumfang gehalten und es lässt sich folglich nicht beanstanden, dass sie den Verzicht auf einen Grenzabstand bestätigt, obwohl sie eine zurückhaltendere Abweichung vom Richtwert von vier Metern bevorzugt hätte.