Citation: 1C_652/2013 E. 1

Am 17. Juni 2013 reichte X.________ beim Verwaltungsgericht des Kantons Zug gegen die kantonale Sicherheitsdirektion als Opferhilfestelle "in Bezug auf die Gewalttaten vom 19. Februar 2013" eine Rechtsverweigerungsbeschwerde wegen Betrugs ein. Gleichzeitig beschwerte sie sich gegen die Steuerverwaltung Zug wegen Nötigung zur Zahlung von Steuern. Zur Begründung führte sie aus, in der Beilage schicke sie dem Gericht ihre gegen die Opferhilfestelle am 17. Juni 2013 erstattete Strafanzeige. Gestützt darauf wolle sie sich über die Inkompetenz verschiedener Personen bzw. Amtsstellen beschweren. Das Gericht sei sodann informiert, dass das Standesamt Zug den Todesschein ihres Ex-Freundes Y.________ sel. und die Gemeinde Wollerau seinen Erbschein gefälscht habe; dadurch sei sie des Nachlasses beraubt worden: "Lebenssphäre/Haushalt/Immobilien sowie das Geld seien gewaschen worden, gestützt auf gefälschte Dokumente". Die Staatsanwaltschaft Zug habe "verwechselt", wer Opfer und wer Täter sei; und sie, X.________, sei irrtümlich der "Inquisition" unterzogen worden. Doch sei niemand bereit ihr zu helfen, ihre - namentlich erb- sowie strafrechtlichen - Probleme zu lösen. Mit Urteil vom 27. Juni 2013 hat die Verwaltungsrechtliche Kammer des Verwaltungsgerichts des Kantons Zug die Beschwerde abgewiesen, dies mit dem Hinweis darauf, dass die Beschwerdeführerin im Falle weiterer ungehöriger Eingaben mit einer Disziplinierung zu rechnen hätte und dass sie auch zu gewärtigen habe, gegebenenfalls Verfahrenskosten wegen mutwilliger Prozessführung auferlegt zu erhalten. Irgendeine der den verschiedenenen Amtsstellen in der Beschwerde zur Last gelegten Rechtsverweigerungen vermochte das Gericht nicht auszumachen. Obwohl ihr bereits am 19. Februar 2013 eine Notwohnung in Aussicht gestellt worden sei, sei die Beschwerdeführerin nicht bereit gewesen, die Herberge für Frauen zu verlassen, in der sie ab Anfang des Jahres eine vorübergehende Unterkunft erhalten habe. Dadurch, dass dann Polizeibeamte sie mit Nachdruck auf allfällige Folgen einer anhaltenden Renitenz hätten aufmerksam machen müssen und sogar gezwungen gewesen seien, die der Beschwerdeführerin gehörenden Sachen zu packen, seien jedenfalls keine Tatbestände verwirklicht worden, aus denen sich ein Anspruch auf Opferhilfe ableiten liesse. Mit der Opferhilfestelle halte somit auch das Verwaltungsgericht dafür, dass bei den gegebenen Verhältnissen auf Seite der Beschwerdeführerin derzeit keinerlei Anspruch gemäss Opferhilfegesetz bestehe, nachdem anlässlich der geschilderten Zwangsräumung weder Rechte verletzt noch Straftaten begangen worden seien. Abgesehen davon seien die anderen, im Zusammenhang mit dem Tod ihres früheren Freundes und dem diesbezüglichen Erbgang erhobenen Vorwürfe inzwischen längst rechtskräftig erledigt worden, so dass die Beschwerde auch darauf bezogen völlig haltlos sei und der Sicherheitsdirektion daher auch insoweit keine Rechtsverweigerung zur Last gelegt werden könne.