Citation: 8C_69/2016 E. 2.2

2.2. Die Beschwerdeführerin hat den nach Erlass des angefochtenen Entscheids erstellten ärztlichen Bericht des Prof. Dr. med. B.________, Facharzt FMH für Radiologie, vom 16. Dezember 2015 eingereicht. Dieses Dokument hat aufgrund des Verbots, im Beschwerdeverfahren echte Noven beizubringen (BGE 139 III 120 E. 3.1.2 S. 123; 133 IV 342 E. 2.1 S. 344; Urteil 2C_793/2015 vom 29. März 2016 E. 2.3) sowie aufgrund der Bindung des Bundesgerichts an den vorinstanzlich festgestellten Sachverhalt (Art. 105 Abs. 1 BGG) mit Beschränkung der Prüfung in tatsächlicher Hinsicht auf die in Art. 97 Abs. 1 und Art. 105 Abs. 2 BGG festgestellten Beschwerdegründe grundsätzlich unbeachtet zu bleiben (Urteil 9C_908/2015 vom 14. April 2016 E. 1). Abgesehen davon äussert der Radiologe gestützt auf bildgebende Befunde der Lendenwirbelsäule vom 18. Dezember 2012 und 25. November 2015 seine Sichtweise lediglich dahingehend, dass das Verlaufsmuster im Bereich der Sakroilialgelenke nicht dem typischen mechanischen Muster einer Degeneration entspreche, weshalb differenzialdiagnostisch an eine Spondyloarthritis gedacht werden sollte. Die Differenzialdiagnose bezeichnete er gestützt auf die MRT-Aufnahmen nur als "wahrscheinlich". Damit ist der neu aufgelegte Bericht ohnehin nicht geeignet, die Beurteilung der (medizinischen) Verhältnisse im massgebenden Verfügungszeitpunkt zu modifizieren (vgl. BGE 132 V 215 E. 3.1.1 S. 220; 131 V 242 E. 2.1 S. 243; Urteil 8C_569/2015 vom 17. Februar 2016 E. 4.2).