Citation: 4A_717/2014 E. 2.6.2

2.6.2. Auch diese Einwände verfangen nicht. Die Beschwerdeführerin führt in ihrer Beschwerdeschrift an das Bundesgericht selbst an, dass die in der Strafanzeige behauptete strafbare Handlung gerade im Entscheid des Verwaltungsratspräsidenten Herr Dr. C.________ liege, die Räumlichkeiten der Beschwerdeführerin der E.B.________ & Co. zu vermieten, und dass auf der Basis dieses Verwaltungsratsentscheids der entsprechende Mietvertrag zwischen der Beschwerdeführerin und der E.B.________ & Co. am 24. Dezember 2013 abgeschlossen worden sei. E.B.________ und D.B.________ sind damit als Vertragspartner direkt an jenem Geschäft beteiligt, mit dem der Verwaltungsratspräsident eine ungetreue Geschäftsbesorgung begangen haben könnte. Selbst wenn ihnen selbst keine direkten straf- oder zivilrechtlichen Nachteile drohen sollten, ist unter diesen Umständen höchst fraglich, ob E.B.________ und D.B.________ ausschliesslich die Gesellschaftsinteressen wahrnähmen, wenn sie mit der Vertretung der Beschwerdeführerin als Geschädigte im Strafverfahren betraut würden. Es ist damit nicht bundesrechtswidrig, wenn die Vorinstanz in der konkreten Situation auch einen Interessenkonflikt bei E.B.________ und D.B.________ angenommen hat, der sie von einer unabhängigen Vertretung der Beschwerdeführerin ausschliesst.