Citation: 4A_498/2023 E. C

Gegen den Entscheid des Handelsgerichts erheben die Beschwerdeführerinnen Beschwerde in Zivilsachen an das Bundesgericht. Sie beharren auf ihrem Standpunkt, dass sie gestützt auf die mit der Beschwerdegegnerin abgeschlossene Hygieneversicherung Anspruch auf Deckung des behaupteten (Teil) Schadens haben, der ihnen aufgrund der vom Bundesrat angeordneten Betriebsschliessung in der Coronapandemie entstanden sein soll. Den Taggeldanspruch machen sie vor Bundesgericht nicht mehr geltend. Die Beschwerdeführerinnen beantragen, das Urteil des Handelsgerichts sei aufzuheben, die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, der Beschwerdeführerin 1 Fr. 31'362.-- samt Zins zu bezahlen und auf die Klage der Beschwerdeführerin 2 sei nicht einzutreten. Eventualiter sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, zu Gunsten der Beschwerdeführerin 1 Fr. 31'362.-- zu bezahlen. Subeventualiter sei die Sache zur Durchführung eines Beweisverfahrens und zu weiteren Sachverhaltsabklärungen an die Vorinstanz zurückzuweisen. Die Gerichtskosten seien auf Fr. 8'738.10 festzusetzen und zu zwei Dritteln der Beschwerdeführerin 1 und zu einem Drittel der Beschwerdeführerin 2 aufzuerlegen, eventualiter sei die Sache zur Neuregelung der Gerichtskosten an die Vorinstanz zurückzuweisen. Die Beschwerdegegnerin beantragt die Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei. Die Vorinstanz verzichtete auf Vernehmlassung. Die Parteien replizierten und duplizierten.