Citation: 8C_437/2013 E. 2.1

2.1. Bezog eine versicherte Person aus invaliditätsfremden Gründen ein deutlich unterdurchschnittliches Einkommen und wollte sie sich nicht aus freien Stücken damit begnügen, hat eine Parallelisierung der beiden Vergleichseinkommen zu erfolgen. Massgeblich für die Ermittlung der Unterdurchschnittlichkeit des Valideneinkommens ist der branchenübliche Tabellenlohn (BGE 135 V 297; 135 V 58; 134 V 322). Nicht relevant ist, ob die Versicherte in einem anderen Beruf mehr hätte verdienen können. Der Durchschnittslohn im Gartenbau belief sich im Jahr 2004 auf monatlich Fr. 2'732.- (Bundesamt für Statistik, Schweizerische Lohnstrukturerhebung 2004, Tabelle TA1, Anforderungsniveau 4, Frauen) beziehungsweise Fr. 32'784.- im Jahr. Auch ohne die Zahlen für das Jahr 2005 im Einzelnen zu ermitteln (Anpassung an die betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit, allfällige Lohnentwicklung), steht fest, dass das Einkommen, welches die Versicherte im Gartenbauunternehmen ihres Ehegatten erzielt hatte, offensichtlich nicht unterdurchschnittlich war, was entscheidwesentlich ist.