Citation: 2C_664/2020 E. 4.5.3

4.5.3. Nach den Feststellungen im angefochtenen Entscheid hat der Beschwerdeführer entgegen ihm bzw. seinem Rechtsvertreter im Verfahren vor der Vorinstanz gemachten Auflagen nur einen Teil der Akten des beim Sozialversicherungsgericht hängigen Verfahrens eingereicht. Die Vorinstanz verletzte jedenfalls kein Bundesrecht, wenn sie diese fehlende Mitwirkung des Beschwerdeführers im Rahmen der Beweiswürdigung als zusätzliches Indiz für die Annahme berücksichtigte, dass seit dem letzten rechtskräftigen Entscheid der Invalidenversicherung keine relevante Änderung des Grades der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers eingetreten ist: Soweit in der Beschwerde sinngemäss behauptet wird, der Beschwerdeführer habe vom Sozialversicherungsgericht keine nicht der Vorinstanz ausgehändigte Akten erhalten, wird die gegenteilige Feststellung im angefochtenen Urteil nicht in hinreichend substanziierter Weise bestritten: Zu berücksichtigen ist in diesem Kontext, dass nach den Ausführungen der Vorinstanz eine in einer aktenkundigen Zwischenverfügung des Sozialversicherungsgerichts vom 19. August 2019 genannte Stellungnahme trotz der Auflage, sämtliche Akten betreffend die hängigen IV-Verfahren vorzulegen, nicht eingereicht worden ist. In der vorliegenden Beschwerde wird bezeichnenderweise nicht näher dargelegt, weshalb davon auszugehen sei, dass der Beschwerdeführer - wie er behauptet - diese Stellungnahme gar nicht erhalten haben soll.