Citation: 1C_574/2023 E. 5.5

5.5. Diese Willkürrüge ist unbegründet, zumal die Gemeinde Klosters im nachträglichen Baubewilligungsverfahren die Bewilligung der vorgenommenen Verlegung des Wiesenbachs in ihrer Verfügung vom 11. Juni 2019 bereits aufgrund des Widerspruchs zum GGP verweigern durfte und sie daher nicht verpflichtet war, bereits in dieser Verfügung über die Frage einer möglichen zusätzlichen Verletzung von Art. 79 Abs. 2 KRG zu entscheiden. Die Gemeinde verstiess somit nicht gegen das Willkürverbot, wenn sie diese Frage im nachträglichen Baubewilligungsverfahren offenliess und erst im Verfahren betreffend die Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands beantwortete.