Citation: 8C_730/2023 E. 4.2

4.2. Nicht zu beanstanden ist sodann die Feststellung der Vorinstanz, dass es keinen Anlass gegeben habe, die Sache im Einspracheverfahren unter dem Aspekt der Anwendbarkeit von § 15 RKEL zu prüfen. Denn entgegen der Darstellung des Beschwerdeführers lässt sich der Begründung der Einsprache, wonach unter Annahme eines faktischen Arbeitsverhältnisses vorfrageweise ein Lohn festzusetzen sei, nicht entnehmen, dass er eine derartige Überprüfung bzw. die Ausrichtung einer Entschädigung gemäss § 15 RKEL beantragt hätte, zumal er gleichzeitig einschränkend festgehalten hat, es sei selbstverständlich "klar, dass nicht der gesamte Lohn im Rahmen der Vergütung für Krankheits- und Behinderungskosten vergütet werden" könne.