Citation: 5D_33/2017 E. 3.3

3.3. Der Willkürvorwurf erweist sich als unbegründet. Der Beschwerdeführer bestreitet die obergerichtliche Feststellung nicht substanziiert, dass es sich bei den Angaben über das Vermögen der Beklagten um eine Schätzung und daher auch nur um eine vorläufige Streitwertangabe gehandelt habe. Zudem ist das Obergericht aufgrund der Aussagen des Klägers, wonach er bis 2010 die Steuerklärung für die Beklagte ausfüllte und für das Jahr 2010 einen Vermögensstand der Beklagten von rund Fr. 100'000.-- angab, zum schliesslich berücksichtigten Vermögen gelangt. Der Beschwerdeführer hat überdies auch nicht substanziiert bestritten, dass die Beklagte in der Zeit von 2010 bis zur güterrechtlichen Auseinandersetzung keiner Erwerbstätigkeit nachgegangen ist. Im Lichte dieser Ausführungen erscheint die obergerichtliche Berechnung zum Vermögensstand der Beklagten alles andere als willkürlich. Der Beschwerdeführer vermag denn auch nicht darzutun, wie die nicht erwerbstätige Beklagte nach 2010 bis zum Stichtag der güterrechtlichen Auseinandersetzung im Jahr 2013 noch zusätzliches Vermögen hätte äufnen können. Er bestreitet zudem auch nicht substanziiert, dass bei einem Vermögen der Beklagten von rund Fr. 100'000.-- und von Fr. 16'000.-- des Klägers eine Forderung zugunsten des Klägers von Fr. 42'000.-- besteht (Art. 215 ZGB). Unter den gegebenen Umständen ist die Feststellung, der Streitwert von Fr. 75'000.-- sei offensichtlich zu hoch, mit Art. 9 BV vereinbar.