Citation: 4A_20/2018 E. 2.4

2.4. Die Beschwerdeführerin rügt ferner eine willkürliche Feststellung des Sachverhalts durch die Vorinstanz, weil diese Beweismittel unberücksichtigt gelassen habe. Namentlich wirft die Beschwerdeführerin der Vorinstanz vor, diverse Arztberichte - insbesondere diejenigen von Dr. med. J.________ und Dr. med. F.________ - nicht bzw. nicht ausreichend gewürdigt zu haben. Die Vorinstanz würdigte den ärztlichen Bericht von Dr. med. F.________ insoweit, als sie ihrem Urteil die hierauf beruhende ärztliche Stellungnahme von Dr. med. G.________ zu Grunde legte. Mit den weiteren Arztberichten hat sich die Vorinstanz ebenfalls zumindest indirekt auseinandergesetzt. So hielt sie fest, dass das Gutachten I.________ in Kenntnis aller bisherigen Arztberichte erstellt wurde. Ohnehin kann offen gelassen werden, ob die Vorinstanz die entsprechenden Arztberichte hiermit ausreichend gewürdigt hat. Denn die Beschwerdeführerin tut nicht dar, inwiefern die Behebung des behaupteten Mangels für den Ausgang des Verfahrens entscheidend wäre (Art. 97 Abs. 1 BGG). Sie bringt zwar vor, es hänge von der Würdigung der genannten Beweismittel ab, ob der Beschwerdeführerin eine betrügerische Anspruchsbegründung gemäss Art. 40 VVG vorgeworfen werden könne oder nicht. Inwiefern eine eingehendere respektive direkte Würdigung dieser Arztberichte Willkür am vorinstanzlichen Beweisergebnis begründen würde, legt sie jedoch nicht in genügend konkreter Weise dar und ist auch nicht ersichtlich; zumal die Vorinstanz nicht einzig zufolge der eindeutigen Observationsberichte und des Gutachtens I.________ zu diesem Beweisergebnis kam, sondern sich zusätzlich auf die weiteren Arztberichte von Dr. med. G.________ und Dr. med. H.________ der NLAB stützte, die diesen Schluss ebenfalls nahelegten.