Citation: 4A_48/2019 E. 4.5

4.5. Im 2. Rückweisungsentscheid wies das Bundesgericht die Argumentation der Vorinstanz, die Leistung der Aktiengesellschaft sei trotz der nachträglichen Modifizierung der Projektrealisierung nicht anders ausgefallen, als wenn die Aktiengesellschaft als Generalunternehmerin des Konsortiums gehandelt hätte (zit. Urteil 4A_696/2015 E. 6.2.2), zurück. Die beiden Situationen könnten entgegen der Vorinstanz nicht gleichgesetzt werden und das Risiko für die Aktiengesellschaft sei höher gewesen als zuvor (zit. Urteil 4A_696/2015 E. 6.2.3.1 f.). Die Vorinstanz hatte über das Honorar zu befinden, das die Parteien mit Blick auf das erhöhte Risiko, vereinbart hätten, und dabei gegebenenfalls eine Expertise einzuholen, die auf die genannten Risikofaktoren abstelle. Sodann war nach pflichtgemässem Ermessen festzulegen, um wieviel der Zuschlag zu kürzen sei, weil die Aktiengesellschaft die Möglichkeit gehabt hätte, ihre Kosten gegenüber den einfachen Gesellschaftern geltend zu machen (zit. Urteil 4A_696/2015 E. 6.2.3.4).