Citation: 5A_339/2024 E. 5.3

5.3. Die Beschwerdeführerin beschränkt sich sowohl hinsichtlich der geltend gemachten Verletzung des uneingeschränkten Untersuchungsgrundsatzes als auch in Zusammenhang mit der Anwendung der Art. 307 und 308 ZGB darauf, in appellatorischer Art und Weise ihre Sicht der Dinge darzulegen und diese den obergerichtlichen Erwägung gegenüberzustellen. Dies ist etwa der Fall, wo sie angibt, sie würde die Ausführungen des Obergerichts "bestreiten" oder diese seien insgesamt " nicht nachvollziehbar". Gleiches gilt, soweit die Beschwerdeführerin die vorhandenen Beweise in einem für sie günstigen Licht würdigt und der KESB vorwirft, diese oder jene Abklärung nicht vorgenommen zu haben, um zum Schluss zu gelangen, es liege keine Kindeswohlgefährdung vor. Dagegen lässt die Beschwerde eine Auseinandersetzung mit der Argumentation der Vorinstanz vermissen. Hierzu reichen insbesondere die Hinweise nicht, die überwiegende Zahl der aktenkundigen Polizeiberichte würden aus dem Jahr 2021 stammen und es sei durchaus normal, dass ältere Kinder auf ihre jüngeren Geschwister aufpassen müssten. Auch in der wenig überzeugenden Bemerkung, weil der Beschwerde die aufschiebende Wirkung nicht entzogen worden sei, sei auf die fehlende Notwendigkeit der Massnahme zu schliessen, liegt keine genügende Auseinandersetzung mit dem angefochtenen Entscheid. Damit fehlt es mit Blick auf die geltend gemachten Rechtsverletzungen an einer hinreichenden Begründung der Beschwerde.