Citation: 6B_94/2016 E. 2.2

2.2. Der Beschwerdeführer begründet den Willkürvorwurf damit, es sei entgegen der Vorinstanz absolut nicht der Fall, dass die Aussage des Zeugen B.________ sich "insgesamt als glaubhafter" erweise. Der Zeuge B.________ habe ausgesagt: "Ich schaute dabei nach links und bemerkte den Bauarbeiter. Dieser schaute weder nach links noch nach rechts und lief auf die Strasse. Dabei wurde er vom erwähnten Lastwagen, rechte Frontecke, erfasst und nach vorne geworfen" (Beschwerde S. 5). Da der Zeuge die Blickrichtung des Beschwerdeführers vor dem Überqueren der Strasse nicht gesehen habe, könne er aber nicht wissen, ob dieser auf den Verkehr achtete (Beschwerde S. 6). Der Zeuge widerspreche sich in höchstem Masse und habe keine Ahnung, wo der Beschwerdeführer die Strasse überquerte (Beschwerde S. 7). Dagegen habe der Zeuge C.________ klar ausgesagt, er habe sich beim Fussgängerstreifen befunden und den Unfallhergang gesehen; er habe den Beschwerdeführer "mit der Kabelrolle in der linken Hand den Fussgängerstreifen überquerend gesehen, wie er vom Lastwagen erfasst worden ist" (Beschwerde S. 8). Er habe ausgesagt, er sei in einem Telefonschacht am Arbeiten gewesen; er habe den ersten Schritt des Fussgängers auf dem Fussgängerstreifen gesehen, und in diesem Moment sei der Lastwagen gekommen, sei auf den Fussgänger gestossen und habe ihn weg geschleudert. Ob der Beschwerdeführer auf den Verkehr achtete, als er den Fussgängerstreifen überquerte, habe er nicht bestätigt; er wisse es nicht. Die Aussagen dieses Zeugen seien klar und präzis. Er bestätige, dass sich der Beschwerdeführer auf dem Fussgängerstreifen befand (Beschwerde S. 9). Die vorinstanzliche Annahme, eine Beeinflussung könne nicht gänzlich ausgeschlossen werden, fusse auf keiner Grundlage und sei willkürlich (Beschwerde S. 10). Der Beschuldigte habe auf Nachfrage, was er mit seiner Aussage ("Ich habe immer überlegt, er könnte die Strasse überqueren, deshalb bin ich ja langsam gefahren.") gemeint habe, erklärt: "Also ich dachte, er würde zum Fussgängerstreifen gehen und dann dort die Strasse überqueren. Ich habe gar nicht daran gedacht oder geahnt, dass er 6 oder 8 m vor dem Fussgängerstreifen die Strasse überqueren könnte" (Beschwerde S. 11). Damit sei der Beschuldigte entgegen der Vorinstanz klar davon ausgegangen, dass sich der Beschwerdeführer allenfalls nicht korrekt verhalten werde (Beschwerde S. 12).