Citation: 2C_406/2009 19.11.2009 E. 2

Der Präsident entscheidet als Einzelrichter über die Abschreibung von Verfahren zufolge Gegenstandslosigkeit, Rückzugs oder Vergleichs (Art. 32 Abs. 1 und 2 BGG). Dabei ist über die Gerichtskosten zu entscheiden und die Höhe einer allfälligen Parteientschädigung zu bestimmen (Art. 5 Abs. 2 BZP in Verbindung mit Art. 71 BGG). Nach Erteilung der Aufenthaltsbewilligung im Kanton Zürich ist das vorliegende Beschwerdeverfahren gegenstandslos geworden bzw. jegliches Rechtsschutzinteresse an der Behandlung der Beschwerde dahingefallen; das Verfahren ist daher abzuschreiben. Es rechtfertigt sich, von der Erhebung von Gerichtskosten abzusehen (Art. 66 Abs. 1 Satz 2 und Abs. 2 BGG). Eine Parteientschädigung wäre dem Beschwerdeführer nur zuzusprechen, wenn er bei summarischer Prüfung der Angelegenheit mit überwiegender Wahrscheinlichkeit als obsiegende Partei zu betrachten wäre, wovon nicht auszugehen ist: Die Thurgauer Behörden hatten primär zu prüfen, ob dem Beschwerdeführer die Aufenthaltsbewilligung im Kanton Thurgau hätte verlängert werden müssen, wofür seine dortigen familiären Verhältnisse massgeblich waren; diesbezüglich liegt der angefochtene Entscheid auf der Linie der bundesgerichtlichen Rechtsprechung. Die am 27. November 2008 erfolgte Heirat mit einer im Kanton Zürich wohnhaften Schweizer Bürgerin war, auch angesichts von Art. 42 Abs. 1 und 49 AuG), eine in die Zuständigkeit der Zürcher Behörden fallende Angelegenheit; der Beschwerdeführer ersuchte denn auch schon während der Hängigkeit des kantonalen Beschwerdeverfahrens um Erteilung einer Bewilligung im Kanton Zürich, dem nun auch Erfolg beschieden war. Unter diesen Umständen besteht kein Anspruch auf Parteientschädigung und noch weniger auf Abänderung der Kostenregelungen in den kantonalen Verfahren.