Citation: 8C_590/2014 E. 5.3.2

5.3.2. Ob dieser Nebenverdienst bei der Bestimmung des Valideneinkommens grundsätzlich Beachtung finden könnte, kann vorliegend offen bleiben. Gemäss IK-Auszug war der Beschwerdegegner nur bis Ende des Jahres 2000 bei der F.________ AG tätig. Zwar behauptet der Versicherte, er habe den Nebenerwerb damals aus gesundheitlichen Gründen aufgegeben. Dafür fehlen hingegen konkrete Hinweise. Immerhin steht fest, dass er auch in den folgenden Jahren weiterhin seiner angestammten Tätigkeit als Maler nachgehen konnte. Zudem stellt das Vorbringen, ohne Gesundheitsschaden hätte er weiterhin als Hausabwart gearbeitet, weshalb der dafür entrichtete Verdienst zum Valideneinkommen hinzuzuzählen sei, eine neue Behauptung dar, die bereits vorinstanzlich hätte vorgebracht werden müssen. Der Versicherte legt nicht dar, inwiefern die Voraussetzungen für ein nachträgliches Vorbringen erfüllt sein sollen (E. 4.1). Damit sind seine neue Tatsachenbehauptung unzulässig und daher unbeachtlich.