Citation: 1B_556/2018 E. 1

A.________ erhob am 27. März 2018 Einsprache gegen den Strafbefehl der Staatsanwaltschaft des Kantons Wallis, Amt der Region Mittelwallis, vom 9. März 2018. Die Staatsanwaltschaft überwies die Akten am 20. Juni 2018 an das Bezirksgericht Visp und verzichtete auf die Teilnahme an der Hauptverhandlung. Das Bezirksgericht Visp ersuchte am 26. Juni 2018 das Kantonsgericht, das Strafdossier zwecks Durchführung des Hauptverfahrens einem zuständigen erstinstanzlichen Gericht im Mittel- oder Unterwallis zuzuteilen. Das Kantonsgericht Wallis wies das Gesuch mit Verfügung vom 27. Juli 2018 ab. Die Privatklägerschaft stellte am 28. September 2018 das Gesuch, die Verhandlung in französischer Sprache zu führen und ansonsten einen Übersetzer beizuziehen, worauf das Bezirksgericht am 17. Oktober 2018 mitteilte, dass die Hauptverhandlung in deutscher Sprache durchgeführt und für den Fall der persönlichen Teilnahme eine Übersetzung beigezogen werde. A.________ erhob gegen diese Mitteilung Beschwerde, welche das Kantonsgericht Wallis mit Verfügung vom 5. Dezember 2018 abwies, soweit es darauf eintrat. Das Kantonsgericht führte zur Begründung zusammenfassend aus, dass mangels eines nicht wiedergutzumachenden rechtlichen Nachteils auf die Beschwerde nicht einzutreten sei. Im Falle des Eintretens hätte die Beschwerde abgewiesen werden müssen. Ausgehend vom Amtssitz des Bezirksgerichts sei Deutsch grundsätzlich die Verfahrenssprache. Es sei deshalb nicht zu beanstanden, dass das Bezirksgericht die Hauptverhandlung in deutscher Sprache durchführen wolle, zumal nötigenfalls eine Übersetzung beigezogen werden könnte.