Citation: 9C_312/2014 E. 4.2.2

4.2.2. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers stehen somit die Aussagen im Gutachten vom 18. Oktober 2011 und in der Stellungnahme vom 31. Januar 2012 bzw. im Gutachten vom 3. Juni 2009 zur Frage der Veränderung des Gesundheitszustandes aus psychiatrischer Sicht seit der Rentenzusprechung im März 2003 nicht in (unauflösbarem) Widerspruch zueinander. Daran ändert nichts, dass in der Stellungnahme vom 31. Januar 2012 das Gutachten vom 18. Oktober 2011 unzutreffend als "Revisionsgutachten, Bezug nehmend auf unser vorangehendes Gutachten vom 03.06.2009" bezeichnet wurde. Selbst wenn weiters davon ausgegangen würde, der Gesundheitszustand bei Abschluss der Therapie bei Dr. med. D.________ am ... sei im Wesentlichen derselbe gewesen wie bei Erlass der Verfügung vom 5. März 2003, wie der Beschwerdeführer vorbringt, ergäbe sich daraus nichts zu seinen Gunsten. Der behandelnde Psychiater hielt im Bericht vom 10. Juli 2003 fest, das fragile gesundheitliche Gleichgewicht habe weiter gestärkt werden können. Seit einigen Wochen hätten (jedoch) keine weiteren Veränderungen erzielt werden können, sodass er sich zu einem vorläufigen Abschluss der Behandlung entschlossen habe. In Anbetracht der psychischen und somatischen Störungen könne der Versicherte eine leichtere Tätigkeit in einem leistungsmässigen Umfang von 30 % ausüben. Daraus ist zu folgern, dass im Zeitpunkt der Verfügung vom 5. März 2003 immer noch psychische Beeinträchtigungen bestanden, die sich auf die Arbeitsfähigkeit auswirkten, wie die Vorinstanz nicht offensichtlich unrichtig festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 und 2 BGG). Weiter ist unbestritten, dass nicht nur die Psychiater des Instituts B.________, sondern auch Dr. med. E.________, der den Beschwerdeführer im Zeitraum von ... bis ... psychotherapeutisch behandelte, lediglich eine Depression leichten Grades ohne Einschränkung der Arbeitsfähigkeit hatte feststellen können (Arztbericht für Erwachsene vom 9. Februar 2010). Bei dieser Aktenlage durfte das kantonale Versicherungsgericht, ohne in Willkür zu verfallen (BGE 137 II 353 E. 5.1 S. 356), annehmen, die Rentenzusprechung gemäss Verfügung vom 5. März 2003 sei (auch) aus psychischen Gründen erfolgt, und der psychische Gesundheitszustand habe sich danach in erheblicher Weise verbessert.