Citation: 5A_629/2015 E. 8.1.1

8.1.1. Das Kantonsgericht erklärt, die Übertragung der beiden Grundstücke sei als Vermögensabtretung im Sinne von Art. 626 Abs. 2 ZGB zu qualifizieren. Es stellt fest, dass der Erblasser den Beschwerdeführer nicht von der Ausgleichung entbunden habe. Angesichts der Differenz zwischen dem effektiven Kaufpreis von Fr. 203'340.-- (s. Urteil 5A_670/2012 vom 30. Januar 2013 E. 3.1) und dem damaligen Verkehrswert von Fr. 678'912.-- (s. E. 7.6) stehe fest, dass im Zeitpunkt des Abschlusses des Kaufvertrags vom 19. Mai 1998 die beiden Grundstücke die Gegenleistung an Wert erheblich überstiegen. Das objektive Element für eine gemischte Schenkung, die gemäss Rechtsprechung grundsätzlich der Ausgleichung unterstehe, sei daher zu bejahen.