Citation: 8C_315/2018 E. A

Der 1962 geborene A.________ war bei der B.________ AG als Verkäufer und Berater angestellt und in dieser Eigenschaft über seine Arbeitgeberin bei der Vaudoise Allgemeine Versicherungsgesellschaft AG (nachfolgend: Vaudoise) sowohl obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen, als auch kollektiv (zusatz) versichert. Am 8. Oktober 2011 erlitt A.________ einen Autounfall mit Frontalkollision. Die Vaudoise erbrachte die gesetzlichen und vertraglich vereinbarten Versicherungsleistungen. Nach Abklärung der medizinischen und beruflichen Verhältnisse stellte die Vaudoise mit Verfügung vom 8. Oktober 2014 die Taggelder per 27. Juni 2013 ein, legte den versicherten Verdienst auf Fr. 44'700.- fest und stellte in Aussicht, die zu viel erbrachten Taggeldleistungen in der Höhe von Fr. 88'439.50 mit einer allfällig auszurichtenden Integritätsentschädigung zu verrechnen sowie in der Prämienabrechnung zu berücksichtigen. Mit Einspracheentscheid vom 4. Februar 2016 hielt sie an diesem Standpunkt fest. Am 6. September 2016 sprach die Vaudoise A.________ eine Integritätsentschädigung von 10 % zu.