Citation: 1C_45/2021 E. 4

Der Beschwerdeführer beanstandet, dass ihm das Verwaltungsgericht keine Frist im Sinne von § 56 Abs. 1 VRG zur Verbesserung seiner Beschwerde angesetzt habe. Das Verwaltungsgericht erwog, das Ansetzen einer Nachfrist diene in erster Linie dazu, versehentlich unterlaufene Mängel zu beheben. Gemäss seiner Praxis zu § 56 Abs. 1 VRG sei eine rechtsunkundige Partei nicht zwingend zur Verbesserung ihrer Rechtsschrift aufzufordern, wenn sie trotz Kenntnis der formellen Anforderungen aufgrund von Eingaben in diversen früheren Verfahren abermals eine mit gleichartigen Mängeln behaftete Beschwerdeschrift einreiche. Dem Beschwerdeführer seien die formellen Anforderungen an eine Rechtsschrift aus zahlreichen früheren Verfahren bekannt. Allein seit November 2019 habe er neunmal Beschwerde beim Verwaltungsgericht erhoben. Ausserdem seien die Anforderungen an die Beschwerdeschrift der Dispositivziffer V der angefochtenen Verfügung zu entnehmen. Unter diesen Umständen sei vorliegend keine Nachfrist zur Verbesserung der Beschwerde anzusetzen. Mit diesen Ausführungen setzt sich der Beschwerdeführer überhaupt nicht auseinander. Er vermag denn auch nicht aufzuzeigen, inwiefern die erwähnte Praxis des Verwaltungsgerichts willkürlich sein soll. Dies ist auch nicht ersichtlich. Die Begründungspflicht als Gültigkeitserfordernis würde wirkungslos, wenn sich eine Partei mit der Einreichung einer mangelhaften Beschwerdeschrift in jedem Fall eine zusätzliche Begründungsfrist erwirken könnte. Das Verwaltungsgericht durfte ohne Willkür annehmen, dass die Ansetzung einer Nachfrist zur Begründung einer Beschwerde die Ausnahme und nicht die Regel sei und dass derjenige Beschwerdeführer, welcher in Kenntnis der Begründungsanforderungen eine mangelhafte Rechtsschrift einreicht, keine Nachfrist beanspruchen könne. Die Rüge erweist sich daher, soweit sie überhaupt den Begründungsanforderungen zu genügen vermag, als unbegründet.