Citation: 4A_633/2016 E. 1

Die Beschwerdeführerin wirft der Beschwerdegegnerin vor, sie habe in der Zeit von 1978 bis 1989 die Liegenschaften in den von ihr verwalteten Immobilienfonds D.________ und E.________ zu tief bewertet. Sie behauptet einerseits, die Beschwerdegegnerin habe daher bei der Rücknahme der Anteilscheine nicht den gesamten Betrag ausbezahlt, der dem Anteil am tatsächlichen Verkehrswert des Fondsvermögens entspricht, und macht diesbezüglich einen Erfüllungsanspruch geltend, den sie auf Fr. 131'503.-- beziffert (2'000 gekündigte Anteile D.________: Fr. 74'942.--; 1'000 gekündigte Anteile E.________: Fr. 56'561.--). In den Jahren zwischen 1978 und 1989 hätten sodann verschiedene Neuemissionen von Anteilscheinen der beiden Fonds stattgefunden, deren Emissionspreise auf der Basis der Inventarwerte und damit einer zu niedrigen Bewertung der von den Fonds gehaltenen Immobilien erfolgt seien. Dadurch seien dem Fondsvermögen zu tiefe Entschädigungen zugeflossen, was insgesamt zu einer Verwässerung des Fondsvermögens und damit des inneren Werts jedes einzelnen Anteils geführt habe. Auf den zurückgegebenen Anteilen sei so ein Verwässerungsschaden von Fr. 118'095.-- entstanden. Der Betrag von insgesamt Fr. 249'598.-- (Fr. 131'503.-- + Fr. 118'095.--) sei liquid und könne vom Bundesgericht direkt zugesprochen werden. In Abhängigkeit von der Gutheissung dieser beiden Ansprüche macht sie schliesslich Kosten von Fr. 91'133.75 zur Beschaffung und Aufbereitung der notwendigen Daten geltend (vgl. Rechtsbegehren Ziff. 1.a). Sollte das Bundesgericht die Sache nicht als liquid erachten, beantragt die Beschwerdeführerin im Eventualbegehren (Ziff. 2) die Rückweisung insgesamt an die erste Instanz, (sub-) eventualiter an die Berufungsinstanz. Die Beschwerdeführerin verlangt als Verwässerungsschaden durch Emmissionen zu Liquidationswerten und für die Folge der Verwässerungsemissionen weiteren Schadenersatz im Betrag von insgesamt Fr. 171'206.-- (gesamter Schaden von Fr. 289'301.--./. liquider Anteil von Fr. 118'095.--), welche Positionen durch die Vorinstanz nicht geprüft worden und daher nicht liquid seien. Entsprechend beantragt sie im Rahmen ihres Hauptbegehrens die Rückweisung der Sache zur Feststellung des diesbezüglichen Sachverhalts (vgl. Rechtsbegehren Ziff. 1.b). Dieser blosse Rückweisungsantrag ist zulässig, da das Bundesgericht diesbezüglich nicht reformatorisch entscheiden könnte (BGE 136 V 131 1.2 S. 135; 134 III 379 E. 1.3 S. 383; 133 III 489 E. 3.1). Im Berufungsverfahren hatte die Beschwerdeführerin noch verlangt, die Widerklage sei abzuweisen. Da sie dieses Begehren aber nicht begründete, trat die Vorinstanz darauf nicht ein und stellte fest, die Widerklage sei somit in Einklang mit dem Zivilgerichtsentscheid gutzuheissen. Dazu äussert sich die Beschwerdeführerin nicht, womit es beim Nichteintreten auf die Berufung betreffend die Widerklage sein Bewenden hat. Soweit der Antrag, das angefochtene Urteil aufzuheben, sich auch auf die Gutheissung der Widerklage beziehen sollte, ist darauf mangels rechtsgenüglicher Begründung des Antrags nicht einzutreten (vgl. E. 2.1 hiernach).