Citation: 2C_20/2022 E. 6.2

6.2. Unbestritten ist zunächst, dass es vorliegend nicht darum geht, ob ein Aufenthaltsanspruch des Beschwerdeführers im Sinne von Art. 51 Abs. 2 lit. b i.V.m. Art. 50 Abs. 1 AuG erloschen ist, da kein entsprechender Aufenthaltsanspruch - der erlöschen könnte - besteht (vgl. E. 4 oben). Es geht vielmehr darum, ob Gründe vorliegen, welche gemäss Art. 8 EMRK einen Eingriff in das Recht auf Achtung des Privatlebens rechtfertigen. In diesem Zusammenhang ist festzuhalten, dass sich der Beschwerdeführer entgegen seinen Ausführungen - wie von der Vorinstanz korrekt erwogen (vgl. E. 5.4 angefochtenes Urteil) - seit rund 12 Jahren (und nicht seit bald 17 Jahren) rechtmässig in der Schweiz aufhält (ab dem Jahr der Erteilung der Aufenthaltsbewilligung bzw. 2005 [vgl. Bst. A.a oben] bis zur Verweigerung der Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung im Jahr 2017 [vgl. Bst. B oben]; dem prozeduralen Aufenthalt ab Mitte April 2017 kommt rechtsprechungsgemäss - wenngleich nicht bedeutungslos - nicht derselbe Stellenwert zu wie einem bewilligten Aufenthalt, vgl. Urteil 2C_638/2018 vom 15. Juli 2019 E. 3.3).