Citation: 5A_602/2023 E. 3.3.3

3.3.3. Damit erweist sich die Beschwerde auch hinsichtlich der ab Dezember 2022 geschuldeten Unterhaltsbeiträge als ungenügend begründet. Ohnehin ist die Beschwerdeführerin daran zu erinnern, dass es zwar möglich ist, im Verfahren der definitiven Rechtsöffnung Rechtsmissbrauch einzuwenden. Die Prüfung, ob die aus Art. 2 ZGB folgenden Grundsätze verletzt sind, kann jedoch den Rahmen des summarischen Rechtsöffnungsverfahren sprengen, in dem grundsätzlich nur der Urkundenbeweis zulässig ist. Über materiellrechtliche Fragen hat grundsätzlich nicht das Rechtsöffnungsgericht, sondern das Sachgericht zu befinden (Urteile 5A_21/2022 vom 5. April 2022 E. 4.2.2.3; 5A_490/2019 vom 19. August 2019 E. 3.1.2; 5A_647/2016 vom 19. Dezember 2016 E. 2.4).