Citation: 8C_165/2021 E. 4.2.2

4.2.2. Im ZMB-Gutachten vom 27. September 2018 werden als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode, eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung und Aggravation aufgeführt. Wie dargelegt (E. 4.2.1 hievor), liegt keine versicherte Gesundheitsschädigung vor, soweit eine Leistungseinschränkung auf Aggravation beruht. Im angefochtenen Urteil wird denn auch geschlossen, angesichts des erheblichen selbstlimitierenden bis aggravierenden Verhaltens des Beschwerdeführers liege keine medizinisch-gesundheitliche Anspruchsgrundlage vor, welche zur Anerkennung einer Arbeitsunfähigkeit aus psychischer Sicht führen könnte. Darüber hinaus werde die Einschränkung in der Arbeitsfähigkeit von den Gutachtern nicht mit den Auswirkungen der Depression oder der Schmerzstörung, sondern lediglich mit der langen Abwesenheit vom Arbeitsmarkt begründet. Auch daraus ergibt sich keine rechtlich relevante Leistungseinschränkung.