Citation: I 611/02 02.04.2003 E. 3

3.1 Zu vergleichen sind zunächst die gesundheitlichen Verhältnisse, wie sie im Zeitpunkt des Erlasses der Rentenverfügungen vom 29. April 1997 bestanden haben, mit jenen zur Zeit der streitigen Revisionsverfügung vom 7. August 2001. 3.2 Verwaltung und Vorinstanz haben sich bei der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit im Wesentlichen auf die Expertise des Zentrums Y.________ vom 16. Februar 2000 gestützt. Danach konnte im massgeblichen Zeitraum keine wesentliche Verschlechterung des Gesundheitszustandes festgestellt werden. Zwar sei davon auszugehen, dass der Versicherte weiterhin unter Ohrgeräuschen (Tinnitus) leide und eventuell sein Schlaf auch etwas mehr als 1996 gestört sei. Die geltend gemachte Verschlimmerung habe aber nicht objektiviert werden können. Am Achsenorgan fänden sich klinisch wie radiologisch ähnliche Verhältnisse wie 1996; vergleichende Röntgenaufnahmen zeigten keine erhebliche Progredienz entsprechender degenerativer Veränderungen. Ebenso sei bezüglich der Schulterbeschwerden seit 1996 funktionell keine relevante Veränderung eingetreten und auch die beginnende Gonarthrose in den Kniegelenken habe nicht erheblich zugenommen. Zur Arbeitsfähigkeit wird ausgeführt, dem Versicherten sei eine rückenadaptierte Tätigkeit ohne Heben und Tragen schwerer Lasten und unter Vermeidung von Zwangshaltungen, insbesondere von Arbeiten über Augenhöhe, sowie ohne längeres Knien und Kauern, wiederholtes Besteigen von Leitern, Gerüsten und Treppen, ganztags ohne zeitliche Einschränkung zumutbar. Die Leistungsfähigkeit betrage aus gesamtmedizinischer Sicht 80 %. Der Vorinstanz ist darin beizupflichten, dass keine Veranlassung besteht, von dieser Beurteilung abzugehen. Das Gutachten des Zentrums Y.________ erfüllt die nach der Rechtsprechung für den Beweiswert medizinischer Gutachten geltenden Anforderungen (BGE 125 V 352 Erw. 3a mit Hinweisen) und ist in den Schlussfolgerungen überzeugend. Was in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde dagegen vorgebracht wird, vermag zu keinem anderen Ergebnis zu führen. Insbesondere wurde der Tinnitus schon 1996 als störend, vor allem hinsichtlich der Schlafqualität, aufgeführt. Dass die verminderte Leistungsfähigkeit wegen Schlafproblemen bereits 1997 eine ernsthafte Beeinträchtigung darstellte, zeigt sich auch daran, dass der Tinnitus bereits zu jenem Zeitpunkt Gegenstand ärztlicher Behandlung sowie diverser (erfolgloser) Therapieversuche war. Es bleibt damit festzustellen, dass aufgrund der medizinischen Unterlagen in dem für die Beurteilung massgebenden Zeitraum - selbst wenn sich die Ohrgeräusche zwischenzeitlich etwas verstärkt haben sollten - eine wesentliche Verschlechterung des Gesundheitszustands, die geeignet wäre, die Arbeits- bzw. Erwerbsfähigkeit und damit den Invaliditätsgrad zu beeinflussen, nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit ausgewiesen ist.