Citation: 1C_117/2024 E. 1

B.________, damals Austausschülerin am Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Gymnasium U.________ in Zürich, erstattete am 17. Mai 2023 wegen eines Vorfalls vom gleichen Tag bei der Stadtpolizei Zürich Strafanzeige gegen den Lehrer A.________ wegen Nötigung bzw. Freiheitsberaubung. Nach Einsicht in den Rapport der Stadtpolizei vom 12. Juni 2023 überwies die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat die Strafanzeige auf dem Dienstweg via Oberstaatsanwaltschaft an das Obergericht des Kantons Zürich zum Entscheid über die Ermächtigung zur Durchführung einer Strafuntersuchung. Sie führte aus, nach summarischer Prüfung könne ein deliktsrelevanter Verdacht nicht umgehend von der Hand gewiesen werden. B.________ werfe A.________ vor, sie am 17. Mai 2023 um ca. 11.20 Uhr nach dem Deutschunterricht im Unterrichtszimmer zurückgehalten und, nachdem sie beide alleine im Raum gewesen seien, die Zimmertüre von innen verschlossen zu haben. Danach habe er in aufgebrachter Art und Weise mit ihr gesprochen, während sie mehrfach geäussert habe, sie wolle den Raum verlassen, was er nicht erlaubt habe, wodurch sie sich schliesslich ca. 20 bis 25 Minuten gegen ihren Willen in diesem Raum befunden habe. Mit Beschluss vom 15. Januar 2024 erteilte das Obergericht die Ermächtigung.