Citation: U 82/06 07.06.2006 E. 2

Der verfahrensrechtliche Antrag des Beschwerdeführers, es seien die Akten der Vorinstanz beizuziehen, ist gegenstandslos, weil sowohl das kantonale Gericht als auch die Allianz ihre Akten aufgelegt haben. Dem Antrag auf Durchführung eines zweiten Schriftenwechsels ist nicht statt zu geben. Ein zweiter Schriftenwechsel findet gemäss Art. 110 Abs. 4 in Verbindung mit Art. 132 OG nur ausnahmsweise statt. Der Anspruch auf rechtliches Gehör gebietet einen weiteren Schriftenwechsel, wenn in der Vernehmlassung der Gegenpartei oder der Mitbeteiligten neue tatsächliche Behauptungen aufgestellt werden, deren Richtigkeit nicht ohne weiteres aktenkundig ist und die für die Entscheidung von wesentlicher Bedeutung sind (BGE 119 V 323 Erw. 1 mit Hinweisen). Der schon in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde gestellte Antrag auf Anordnung eines zweiten Schriftenwechsels war verfrüht, da der Versicherte damals noch gar nicht beurteilen konnte, ob aus seiner Sicht eine Stellungnahme zu den Eingaben der Beschwerdegegnerin oder der Vorinstanz erforderlich sein würde (URP 2005 S. 563 = Urteil des Bundesgerichts in Sachen R. vom 12. Juli 2005, 1A.276/2004). Nach Kenntnisnahme der Vernehmlassung hat der Beschwerdeführer keine Stellungnahme eingereicht und auch nicht den Antrag auf Durchführung eines formellen zweiten Schriftenwechsels erneuert. Nach Lage der Akten besteht kein Anlass, ihm jetzt noch eine solche Gelegenheit einzuräumen.