Citation: 4A_621/2023 E. 6.4.1

6.4.1. Um zu beurteilen, ob das Urteil des Handelsgerichts und das zur Anerkennung vorgelegte slowenische Urteil miteinander unvereinbare Rechtswirkungen entfalten, ist zunächst festzustellen, welche Rechtswirkungen das Urteil des Handelsgerichts entfaltet. Diese bestimmen sich dabei nach dem Recht des Ursprungsstaates und damit nach schweizerischem Recht (DOMEJ / OBERHAMMER, in: Lugano-Übereinkommen zum internationalen Zivilverfahrensrecht, Schnyder/Sogo [Hrsg.], 2. Aufl. 2023, N. 59 zu Art. 34 LugÜ; LEIBLE, in: Europäisches Zivilprozess- und Kollisionsrecht, Brüssel Ia-VO Kommentar, Rauscher [Hrsg], 2021, N. 63 zu Art. 45 Brüssel Ia-VO; KODEK, in: Kurzkommentar Europäisches Gerichtsstands- und Vollstreckungsrecht, Czernich/ Tiefenthaler/Kodek [Hrsg.], 2. Aufl. 2003, N. 37 zu Art. 34 EuGVVO; KROPHOLLER / VON HEIN, Europäisches Zivilprozessrecht, 9. Aufl. 2011, N. 49 zu Art. 34 EuGVO).