Citation: 1C_691/2023 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz hat die Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit im konkreten Fall mit dem SVSA als mittelschwere Widerhandlung im oberen Rahmen bewertet, insbesondere was die Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmender angeht. Gestützt darauf erachtete sie die Erhöhung der minimalen Entzugsdauer trotz im Urteilszeitpunkt einwandfreiem automobilistischem Leumund des Beschwerdeführers als gerechtfertigt. Der Beschwerdeführer ist hingegen der Ansicht, dass er die Voraussetzungen von Art. 16b Abs. 1 lit. a SVG nicht erfülle, sondern lediglich eine leichte Widerhandlung begangen habe und deshalb nur zu verwarnen wäre. Eventualiter wendet er sich gegen die Bemessung der Entzugsdauer (vgl. dazu nachfolgend E. 4).