Citation: B 18/03 22.07.2004 E. 3

3.1 Unter den Parteien ist streitig, wie das Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts vom 14. März 2001, insbesondere Dispositiv-Ziffer I, zu verstehen ist. Mit dieser Ziffer des Dispositivs hatte das Eidgenössische Versicherungsgericht die Beschwerdegegnerin verpflichtet, der Beschwerdeführerin "unter Anrechnung der bisher geleisteten Monatsbetreffnisse" die nachfolgend aufgeführten monatlichen Renten zu bezahlen. Während die Beschwerdeführerin einen Vergleich zwischen den identischen Renten vornimmt, stellt sich die Beschwerdegegnerin auf den Standpunkt, es seien sämtliche Rentenzahlungen in der Zeit ab 1. Oktober 1994 zu berücksichtigen. So rechnet sie eine im Jahr 1995 unter dem Titel "Zusatzrente zur Invalidenrente" geleistete Zahlung von Fr. 1215.- an, welche die Zeit vor dem 1. Oktober 1994 beschlägt. Dass die Beschwerdegegnerin letzteren Betrag schuldete, ist unbestritten. Entgegen ihrer Auffassung kann das Dispositiv des letztinstanzlichen Urteils vom 14. März 2001 jedoch lediglich dahingehend verstanden werden, dass die Renten auf identischer Basis anzurechnen sind. Unter den Parteien war im ursprünglichen Klageverfahren unbestritten und ging auch aus den Akten hervor, dass die Beschwerdegegnerin der Beschwerdeführerin ab 1. Oktober 1994 eine monatliche Altersrente tatsächlich ausrichtete. Umstritten waren lediglich Berechnungsweise und Höhe der monatlichen Rente. Wenn nun das Eidgenössische Versicherungsgericht in Dispositiv-Ziffer I des Urteils vom 14. März 2001 festhielt, es seien der Beschwerdeführerin "unter Anrechnung der bisher geleisteten Monatsbetreffnisse" die nachfolgend aufgeführten Renten zu bezahlen, so folgt daraus, dass die identischen Monatsrenten zu vergleichen und anzurechnen sind, beispielsweise die für den Oktober 1994 tatsächlich ausbezahlte Monatsrente mit der im Urteil vom 14. März 2001 festgestellten Rente für Oktober 1994 von Fr. 867.30. Dabei geht es entgegen der Beschwerdegegnerin auch nicht an, die unter dem Titel "Zusatzrente" in der Zeit vom 1. Oktober 1994 bis 31. Dezember 1995 tatsächlich ausbezahlten Zusatzrenten an die monatliche Stammrente anzurechnen. Vielmehr ist auch hier ein Vergleich auf identischer Basis vorzunehmen, wobei, wie bereits festgestellt, der Differenzbetrag unter den Zusatzrenten in Folge Verjährung nicht mehr geschuldet ist. 3.2 Aus dem Gesagten folgt, dass die im Jahr 1995 ausgerichtete Zusatzrente zur Invalidenrente im Betrag von Fr. 1215.- (15 % von Fr. 8100.- für 1994) nicht anzurechnen ist. Folglich ist der von der Vorinstanz im angefochtenen Urteil in Ziff. 1 des Dispositivs festgelegte Betrag von Fr. 1817.30 entsprechend dem Antrag in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde um Fr. 1215.- auf Fr. 3032.30 zu erhöhen.