Citation: 2C_30/2023 E. 6

Die Beschwerdeführenden rügen im Wesentlichen, die Vorinstanz habe zu Unrecht den wichtigen Grund für den nachträglichen Familiennachzug verneint und das öffentliche Interesse an der Einwanderungsbeschränkung höher gewichtet als das private Interesse an der Familienzusammenführung. Sie machen geltend, es gäbe keine Betreuungsmöglichkeit in der Heimat. Der Cousine sei die Kinderbetreuung aufgrund ihrer Epilepsie nicht länger zumutbar. Das Kindeswohl sei nur in der Schweiz gewahrt, nachdem die Kinder im Mai 2020 mit der Mutter ihre Hauptbetreuungsperson verloren hätten, zu ihr ein enges Verhältnis bestünde, beide Eltern zusammen mit den Kindern leben möchten und keine Integrationsschwierigkeiten zu befürchten seien.