Citation: P 62/99 08.02.2000 E. 1

1.- a) Gemäss Art. 128 OG beurteilt das Eidgenössische Versicherungsgericht letztinstanzlich Verwaltungsgerichts- beschwerden gegen Verfügungen im Sinne von Art. 97, 98 lit. b-h und 98a OG auf dem Gebiet der Sozialversicherung. Hinsichtlich des Begriffs der mit Verwaltungsgerichtsbe- schwerde anfechtbaren Verfügungen verweist Art. 97 OG auf Art. 5 VwVG. Nach Art. 5 Abs. 1 VwVG gelten als Verfügungen Anordnungen der Behörden im Einzelfall, die sich auf öf- fentliches Recht des Bundes stützen (und im Übrigen noch weitere, nach dem Verfügungsgegenstand näher umschriebene Voraussetzungen erfüllen). Verfügungen im Sinne dieser Um- schreibung können nach dem Wortlaut des zweiten Absatzes von Art. 5 VwVG auch Zwischenverfügungen sein, insoweit sie den Anforderungen des vorangehenden ersten Absatzes ent- sprechen. Zudem verweist Art. 5 Abs. 2 VwVG bezüglich der Zwischenverfügungen auf Art. 45 des gleichen Gesetzes, laut dem nur solche Zwischenverfügungen anfechtbar sind, die einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken können (Art. 45 Abs. 1 VwVG). Dieser grundsätzliche Vorbehalt gilt als Voraussetzung für die Zulässigkeit eines selbstständi- gen, der Endverfügung vorangehenden Beschwerdeverfahrens, insbesondere für alle in Art. 45 Abs. 2 VwVG - nicht ab- schliessend - aufgezählten Zwischenverfügungen. Für das letztinstanzliche Beschwerdeverfahren ist ferner zu beach- ten, dass gemäss Art. 129 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 101 lit. a OG die Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen Zwischen- verfügungen nur zulässig ist, wenn sie auch gegen die End- verfügung offensteht (BGE 124 V 85 Erw. 2 mit Hinweisen). b) Soweit die Sozialversicherungsanstalt in der Verfü- gung vom 16. Februar 1999 die Weiterauszahlung von Ergän- zungsleistungen abgelehnt hat, handelt es sich um eine ausschliesslich negative Verfügung, bei welcher sich die Frage der aufschiebenden Wirkung zum Vornherein gar nicht stellen kann. Sie hat damit nichts angeordnet, was der Vollstreckung bedürfte und insoweit einem Aufschub über- haupt zugänglich wäre (BGE 117 V 188 Erw. 1b mit Hinwei- sen). Wie die Vorinstanz richtig erkannt hat, geht es vielmehr um die Anordnung vorsorglicher Massnahmen im Hinblick auf ein - in der Zwischenzeit eingeleitetes - Rückforderungsverfahren. Die Sozialversicherungsanstalt hatte nämlich Informationen über einen mutmasslich be- trügerischen Bezug von Ergänzungsleistungen erhalten, worüber eine von ihr eingeleitete Strafanzeige indessen zuerst noch Klarheit schaffen sollte.