Citation: 8C_257/2017 E. 3.2.1

3.2.1. Die Beschwerdeführerin macht geltend, dass Prof. Dr. med. C.________ damals sein Gutachten auf Nachfrage der Helsana aus Gefälligkeit abgeändert habe. Wie der Stellungnahme des Gutachters vom 16. März 2009 zu entnehmen ist, hatte er in der ersten Fassung notiert, dass das linke Hüftgelenk durch den Unfall eine vorübergehende Verschlimmerung seines arthrotischen Zustandes erfahren habe. Im Folgenden habe er diese Verschlimmerung als richtunggebend beschrieben. Er erläuterte, es sei ihm bewusst, dass die beiden Begriffe "vorübergehend" und "richtunggebend" im versicherungsrechtlichen Sinne als nicht miteinander vereinbar gälten und seine Formulierung zu Missverständnissen Anlass geben könnte. Er hielt jedoch fest, dass es sich jedenfalls, wie bereits in der ursprünglichen Fassung seines Gutachtens ausdrücklich ausgeführt, um eine zeitlich auf zehn Jahre begrenzte Verschlimmerung handle. Es ist angesichts dieser Erörterungen nicht nachvollziehbar, inwiefern seine Bescheinigung zu Lasten der Beschwerdeführerin ausgefallen und die vorinstanzliche Feststellung, dass zehn Jahre nach dem Unfall der Status quo sine eingetreten sei, offensichtlich unrichtig sein soll. Dass er der Helsana aus Gefälligkeit entgegengekommen wäre, lässt sich auch nicht aus einem Schreiben vom 17. Dezember 2008 ableiten, wonach er bei entsprechend schwierigen Fragestellungen auch in Zukunft gerne gutachterlich tätig sein würde.