Citation: 5A_497/2008 03.02.2009 E. 5

Weiter bringt der Beschwerdeführer vor, die Parteien und Vorinstanzen seien zwar bisher davon ausgegangen, dass es sich bei seinem landwirtschaftlichen Gewerbe um Eigengut handle, jedoch könnte das Bundesgericht auch zum Ergebnis kommen, dass es als Errungenschaft zu qualifizieren sei. Er macht geltend, der Hof sei von ihm im Zuge einer Erbteilung übernommen worden und zwar durch die Übernahme einer Hypothek und weiterer Schulden, welche den Ertragswert überstiegen hätten, sodass ein reiner Kreditkauf vorliege. Dieser Einwand ist im kantonalen Verfahren nicht erhoben worden. Art. 99 Abs. 1 BGG verbietet e contrario nicht, vor Bundesgericht eine neue rechtliche Argumentation vorzubringen, vorausgesetzt, dass dieser die Sachverhaltsfeststellungen im angefochtenen Urteil zugrunde gelegt werden (Urteil 4A_223/2007 vom 30. August 2007 E. 3.2 mit Hinweisen; so bereits unter der Herrschaft des OG, vgl. BGE 130 III 28 E. 4.4 S. 34). Der Beschwerdeführer stellt seinen rechtlichen Vorbringen eine eigene Sachverhaltsdarstellung voran, indem er anführt, der Hof sei damals für insgesamt Fr. 390'400.-- (Ertragswert von Fr. 233'000.-- und Zuschlag nach Art. 52 des Bundesgesetzes vom 4. Oktober 1991 über das bäuerliche Bodenrecht [BGBB; SR 211.412.11] von Fr. 157'000.-- [recte: Fr. 157'400.--]) übernommen worden, sodass sein Wert, welcher durch den gesunkenen Anrechnungswert der erhöhten Investitionen um ca. Fr. 46'400.-- gesunken sei, mit Fr. 344'000.-- in seine Errungenschaft falle. Davon seien die zur Errungenschaft gehörigen Schulden von insgesamt Fr. 325'750.-- sowie ein Wohnrecht zum Anrechnungswert von Fr. 50'000.-- abzuziehen. Somit hätte er in seiner Errungenschaft während der Dauer der Ehe einen Rückgang von Fr. 31'750.-- zu verzeichnen, sodass er zu keiner Ausgleichszahlung zu verpflichten sei. In dieser Sachverhaltsdarstellung weicht der Beschwerdeführer von den oben bereits angeführten tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz (s. oben, E. 4.1 f.) ab oder erweitert diese. Er weist insoweit grösstenteils bloss auf Aktenbeilagen des erstinstanzlichen Verfahrens hin und macht keine Ausnahmen von der Sachverhaltsbindung gemäss Art. 105 Abs. 2 und Art. 97 Abs. 1 BGG geltend (s. dazu oben, E. 1). Seine Vorbringen haben daher insoweit unbeachtet zu bleiben.