Citation: 2C_846/2018 E. 4.1

4.1. Der Beschwerdeführer ist am 22. September 2015 im Berufungsverfahren wegen sexueller Handlungen mit einem Kind, sexueller Nötigung, mehrfach versuchter Nötigung, mehrfachen Fahrens trotz Führerausweisentzugs und mehrfacher grober Verletzung von Verkehrsregeln zu einer bedingten Freiheitsstrafe von zwei Jahren verurteilt worden, womit er unbestrittenermassen einen Widerrufsgrund gemäss Art. 63 Abs. 1 lit. a in Verbindung mit Art. 62 Abs. 1 lit. b AIG gesetzt hat. Daneben ergingen gegen ihn in den Jahren zwischen 1996 und 2013 mindestens 26 Strafverfügungen bzw. Strafbefehle oder Strafurteile vor allem im Zusammenhang mit Verletzungen des Strassenverkehrsgesetzes - indessen nicht nur: Der Beschwerdeführer musste sich auch wegen einfacher Körperverletzung, mehrfacher Nötigung und Freiheitsberaubung, betrügerischen Missbrauchs einer Datenverarbeitungsanlage sowie Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte verantworten. Von 1996 bis 2015 ist der Beschwerdeführer gestützt auf den diesbezüglich nicht beanstandeten und für das Bundesgericht damit verbindlich festgestellten Sachverhalt (Art. 105 Abs. BGG) lediglich während zweier Jahre ohne eine Verurteilung geblieben. Die Annahme der Vorinstanz, der Beschwerdeführer habe neben untergeordneten Strassenverkehrsdelikten auch schwerwiegendere Taten begangen, welche sich gegen grundlegende Rechtsgüter gerichtet hätten, ist nicht zu beanstanden, zumal wenn die Verurteilung vom 28. August 2014 (Urteil des Kriminalgerichts) bzw. 22. September 2015 (Berufungsurteil des Kantonsgerichts) in die Beurteilung miteinbezogen wird.