Citation: 6B_38/2018 E. 5.1

5.1. Die Beschwerdeführerin rügt eine Verletzung von Art. 49 StGB. Sie macht geltend, dass Art. 139 StGB und Art. 321ter StGB gleichartige Strafen vorsehen würden, weshalb in Anwendung von Art. 49 StGB eine Gesamtstrafe ausgesprochen werden müsse. Die Vorinstanz verletze Bundesrecht, indem sie wegen zweier unterschiedlich hoch zu bewertender Verschuldenskomponenten keine Gesamtstrafe ausspreche. Die Beschwerdeführerin rügt weiter, dass die Vorinstanz ihren Entscheid, wonach beim gewerbsmässigen Diebstahl ein erhebliches und bei der Verletzung des Post- und Fernmeldegeheimnisses ein leichtes Verschulden vorliege, lediglich auf der Tatkomponente begründe. Dass aber bei der Bemessung des Verschuldens auch die Täterkomponente miteinzubeziehen sei, lasse die Vorinstanz aussen vor. Erst, nachdem sie das unterschiedliche Verschulden erkannt haben wolle, lasse die Vorinstanz die Täterkomponente miteinfliessen. Dies verstosse gegen Art. 47 StGB (Beschwerde, S. 19 f.).