Citation: 1B_507/2017 E. 2.4

2.4. Diese Ausführungen des Beschwerdeführers lassen sich anhand seiner Rechtsmittelschrift an die Vorinstanz bestätigen. Darin machte er unter Verweis auf Art. 269 Abs. 1 lit. a i.V.m. Art. 278 Abs. 1 StPO geltend, es sei unklar, wie sich der Tatverdacht ergeben habe. Die diesbezüglichen Angaben der Staatsanwaltschaft seien unvollständig und mangelhaft gewesen. In Auseinandersetzung mit jenen Angaben legte er konkret dar, weshalb er den Verdacht hege, dass die Drogenfahndung bereits vor dem angeblich ausschlaggebenden Telefongespräch geheime Zwangsmassnahmen angewendet habe. Auch machte er geltend, es hätte der Frage nachgegangen werden müssen, ob das Untersuchungsverfahren nicht viel früher hätte eröffnet werden müssen. Weil der Tatverdacht auf ein gesetzeswidriges Vorgehen zurückzuführen sei, müsse nach Art. 141 StPO auch der Genehmigungsentscheid vom 9. Mai 2017 aufgehoben werden. Weiter beanstandete er, die Verfahrensakten betreffend die geheimen Überwachungsmassnahmen im Kanton Freiburg seien nicht beigezogen worden. Damit hätten elementare Entscheidgrundlagen gefehlt. Schliesslich habe die Staatsanwaltschaft das Genehmigungsverfahren in Verletzung von Art. 278 Abs. 3 StPO zu spät eingeleitet. Die Überwachung habe am 17. Februar 2015 geendet, der umstrittene Genehmigungsentscheid des Zwangsmassnahmengerichts datiere jedoch vom 9. Mai 2017. Dies habe gemäss Art. 141 StPO ebenfalls die Unverwertbarkeit sämtlicher sich aus der Überwachung ergebender Erkenntnisse zur Folge. Das Zwangsmassnahmengericht hätte somit den Antrag der Staatsanwaltschaft abweisen oder darauf nicht eintreten sollen.