Citation: 9C_104/2023 E. 5.1

5.1. Soweit der Beschwerdeführer vorbringt, erst der Entscheid des Steuerrekursgerichts sei der Auslöser für die Beibringung des Parteigutachtens vom 29. November 2021 vor der Vorinstanz gewesen, nachdem sein Vertrauen darauf, dass das Steuerrekursgericht sich "fundiert" mit seinen (EMRK-) Rügen auseinandersetze, enttäuscht worden sei, kann ihm nicht gefolgt werden. Gemäss Feststellung der Vorinstanz war der Gegenstand, zu dessen Beweis das Gutachten in Auftrag gegeben wurde, schon seit Beginn der Auseinandersetzung um die Veranlagung respektive Einschätzung des Beschwerdeführers umstritten (vorinstanzliche Erwägung 1.4.2 S. 5). Daran ändert nichts, dass der Beschwerdegegner die Veranlagung respektive Einschätzung erst 2019 vorgenommen hat. Das Gutachten diente somit - entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers - nicht der Stützung von Rechtsverletzungen, die ihrer Natur nach neuer tatsächlicher Vorbringen oder Beweismittel bedürfen. Der Verweis auf die Verletzung der Gehörsrechte durch den Beschwerdegegner und das Steuerrekursgericht zielt ins Leere: Insbesondere mit Blick darauf, dass der Beschwerdeführer seine Gehörsrechte bereits anlässlich des Verwaltungsverfahrens verletzt sah, hätte er alles daran setzen müssen, seinen Standpunkt vor dem Steuerrekursgericht mit allen ihm offen stehenden Beweismitteln zu bekräftigen. Auch ein allfälliges Vertrauen in die Behandlung seiner Anliegen durch das Steuerrekursgericht entbindet ihn nicht davon, Beweismittel rechtzeitig beizubringen. BGE 131 II 548 ist entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers schliesslich sehr wohl massgebend, soweit er das Novenverbot auf Stufe der Vorinstanz betrifft. Darauf hinzuweisen bleibt, dass sich die Vorinstanz keineswegs widersprüchlich verhalten hat, wenn sie in ihrer Eventualbegründung die Vorbringen des Beschwerdeführers auch unter Berücksichtigung des verspätet eingereichten Parteigutachtens behandelt und abgetan hat. Vielmehr zeugt dies von einer fundierten Auseinandersetzung mit dem Fall. Weiterungen erübrigen sich mangels Relevanz der Vorbringen respektive mangels rechtsgenüglicher Substanziierung (E. 3.2 f. hiervor). Die Vorinstanz ist weder in Willkür verfallen noch hat sie den Gehörsanspruch des Beschwerdeführers verletzt, indem sie das Parteigutachten vom 29. November 2021 nicht zugelassen hat.