Citation: 2A.196/2004 18.08.2004 E. 5

Zusammenfassend ergibt sich, dass im vorliegenden Fall aufgrund der Schwere der verübten Straftaten, die die Gesundheit einer Vielzahl von Personen skrupellos gefährdeten, das öffentliche Interesse an der Fernhaltung des Beschwerdeführers dessen privates Interesse an einem weiteren Verbleib in der Schweiz überwiegt. Die Ausweisung erweist sich als verhältnismässig, auch wenn eine familiäre Beziehung deshalb eventuell nicht mehr oder nur unter erschwerten Umständen gelebt werden kann. Die Ausweisung des Beschwerdeführers 1 verstösst auch nicht gegen das gemäss Art. 8 Ziff. 1 EMRK geschützte Recht auf Achtung des Familienlebens, denn die nach Art. 8 Ziff. 2 EMRK erforderlichen Voraussetzungen für einen Eingriff in diesen Anspruch sind vorliegend erfüllt. Die Ausweisung des Beschwerdeführers 1 stützt sich auf Art. 10 ANAG und hat somit eine gesetzliche Grundlage im Landesrecht. Es handelt sich dabei um eine Massnahme, die zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung und zur Verhinderung weiterer strafbarer Handlungen des Beschwerdeführers 1 notwendig ist.