Citation: H 60/99 06.09.2000 E. 5

5.- Es ist unbestritten und steht fest, dass der Beschwerdeführer in den Jahren 1982 bis 1994 für seinen Sohn auf einem Lohn von insgesamt Fr. 191'900. - Sozialversicherungsbeiträge mit der Beschwerdegegnerin abgerechnet hat, während das Globaleinkommen (Art. 14 Abs. 3 AHVV) für den fraglichen Zeitraum Fr. 136'008. - betrug. Stellt man auf die Angaben des Beschwerdeführers ab, hat er in den genannten Jahren auf nicht effektiv ausbezahlten Barlohnbestandteilen von insgesamt Fr. 62'300. - AHV-Beiträge abgerechnet. Eine Tilgung der Beitragsschuld gemäss Verfügung vom 21. Juli 1998 durch Leistung der für 1982 bis 1994, gemessen an den ausbezahlten Löhnen, zuviel entrichteten Beiträgen steht indes ausser Frage. Nach Art. 14 Abs. 1 AHVG hat der Arbeitgeber die Arbeitnehmerbeiträge bei jeder Lohnzahlung in Abzug zu bringen und zusammen mit den Arbeitgeberbeiträgen zu bezahlen. Mit der Beitragspflicht einher geht die Abrechnungspflicht des Arbeitgebers (Art. 34 ff. AHVV). Gemäss Art. 35 Abs. 1 AHVV umfasst die Abrechnung die nötigen Angaben für die Verbuchung der Beiträge und für die Eintragung in das individuelle Konto. Das System der AHV kennt die Möglichkeit nicht, auf rein hypothetischen, nicht effektiv erzielten Einkommen freiwillig Beitragsleistungen zu erbringen und auf diese Weise höhere Leistungen zu versichern. Soweit eine versicherte Person dies gleichwohl macht, leistet sie nicht geschuldete Beiträge, deren Rückforderung einzig nach Massgabe von Art. 41 AHVV zu beurteilen ist, mithin auch unter dem Vorbehalt der Verjährung gemäss Art. 16 Abs. 3 AHVG steht. Da Verrechnung mit der rechtens erhobenen Forderung der Ausgleichskasse gemäss Verfügung vom 21. Juli 1998 mangels ausdrücklicher gesetzlicher Ermächtigung gegen den Willen der Behörde nicht möglich ist (BGE 110 V 185 f. Erw. 2 und 3 mit Hinweisen; Imboden/Rhinow, Schweizerische Verwaltungsrechtsprechung, Bd. I, 6. Aufl. , Nr. 33, insbesondere S. 196, Ziff. III lit. d), erübrigen sich vorliegend weitere Darlegungen hinsichtlich Geltendmachung und Bestand eines allfälligen Rückforderungsanspruchs.