Citation: 1B_320/2016 E. 1

In einer gegen A.________ hängigen Strafuntersuchung namentlich wegen illegaler Bautätigkeiten im Wald und Gewässerraum etc. (Widerhandlungen gegen das USG) erliess die Staatsanwaltschaft Abteilung 2 Emmen gemäss Verfügung vom 5. April 2016 einen Beschlagnahmebefehl. Als zu beschlagnahmende Gegenstände wurden u.a. Beweismittel aller Art für die dem Beschuldigten vorgeworfenen Delikte genannt, namentlich Bagger sowie allfällige andere Maschinen, Geräte und Werkzeuge, die auf seiner Liegenschaft bzw. in deren Umgebung angetroffen werden sollten. Sodann wurde ausgeführt, durch Ablagerungen und Bauarbeiten sei insbesondere der Schutzwald an den Gerinneeinhängen des dortigen Giessbachs teilweise erheblich in Mitleidenschaft gezogen worden. Für die teilweise massiven Geländeeingriffe habe A.________ nunmehr zum wiederholten Mal auch schweres Gerät verwendet. Auch habe er offenbar ohne Bewilligung im Schutzwald und allenfalls auch ausserhalb Bäume geschlagen und gerodet. - Als Beschlagnahmegrund gab die Staatsanwaltschaft die Tatbestände von Art. 263 Abs. 1 lit. a (Gegenstände als Beweismittel), lit. b (Vermögenswerte zur Kostensicherung) und lit. d StPO an (letzteres im Hinblick auf eine Einziehung). In der Folge, am 18. Mai 2016, nahm die Luzerner Polizei auf der Liegenschaft des Beschuldigten gemäss Verfügung der Staatsanwaltschaft vom 6. April 2016 eine Durchsuchung vor und stellte einen Bagger, drei Motorsägen und einen Kehrhaken sicher. Am 2. Juni 2016 erliess die Staatsanwaltschaft einen weiteren Durchsuchungs- und Beschlagnahmebefehl. Als zu beschlagnahmende Gegenstände wurden nunmehr zum Holzschlag geeignete Werkzeuge und Maschinen, insbesondere Motorsägen, bezeichnet, wobei als Gründe dieselben wie gemäss der ersten Verfügung bezeichnet wurden. Gestützt darauf wurde in der Folge auch noch eine Motorsäge beschlagnahmt. Hiergegen gelangte A.________ mit einer Beschwerde ans Kantonsgericht Luzern im Wesentlichen mit dem Begehren, was gemäss Verfügung vom 2. Juni 2016 beschlagnahmt worden sei, sei ihm zurückzuerstatten. Mit Beschluss vom 13. Juli 2016 hat die 1. Abteilung des Kantonsgerichts die Beschwerde als unbegründet abgewiesen.