Citation: 5D_213/2021 E. A

A.a. B.________ (geb. 2016) ist die Tochter von C.________ (geb. 1984) und A.________ (geb. 1982). Die Kindseltern waren und sind nicht miteinander verheiratet. Die Tochter steht unter der gemeinsamen elterlichen Sorge und wohnt bei der Kindsmutter. A.b. Mit Entscheid vom 13. Juli 2018 genehmigte das Kreisgericht Wil eine Teilvereinbarung betreffend die Betreuungs- und Obhutsregelung und verpflichtete den Kindsvater zur Leistung von Kindesunterhalt. A.c. Das Kantonsgericht St. Gallen, an welches der Kindsvater berufungsweise gelangt war, hob mit Entscheid vom 20. Mai 2020 denjenigen des Kreisgerichts soweit den Kindesunterhalt betreffend auf (Dispositivziffer 1) und legte die Kindesunterhaltsbeiträge wie folgt neu fest (Dispositivziffer 2) : a) Fr. 1'015.-- vom 1. August 2017 bis 30. April 2020 (davon Fr. 255.-- Betreuungsunterhalt) b) Fr. 1'055.-- vom 1. Mai 2020 bis 31. Juli 2020 (davon Fr. 255.-- Betreuungsunterhalt) c) Fr. 1'185.-- vom 1. August 2020 bis 30. November 2020 (davon Fr. 240.-- Betreuungsunterhalt) d) Fr. 1'185.-- vom 1. Dezember 2020 bis 31. Juli 2021 (davon Fr. 130.-- Betreuungsunterhalt) e) Fr. 1'110.-- vom 1. August 2021 bis 31. Juli 2028 (davon Fr. 140.-- Betreuungsunterhalt) f) Fr. 1'155.-- vom 1. August 2028 bis 31. Juli 2032 (nur Barunterhalt) g) Fr. 610.-- vom 1. August 2032 bis zur Volljährigkeit bzw. bis zum Abschluss einer angemessenen Erstausbildung (nur Barunterhalt) h) Die Unterhaltsansprüche von B.________ für die Monate August 2017 bis und mit August 2018 gelten im Umfang von Fr. 11'622.65 als getilgt. A.d. Das Bundesgericht hiess die vom Kindsvater dagegen erhobene Beschwerde teilweise gut, hob den Entscheid des Kantonsgerichts auf und wies die Sache zur neuen Entscheidung im Sinn der Erwägungen an das Kantonsgericht zurück (Urteil 5A_507/2020 vom 2. März 2021).