Citation: 5A_369/2022 E. 3.4

3.4. Die in der Beschwerdeschrift vorgetragene Kritik richtet sich ausschliesslich gegen die zweite Begründungslinie des angefochtenen Entscheids, wonach die Berufung abzuweisen gewesen wäre, wenn auf sie hätte eingetreten werden können (vgl. vorne E. 3.1.2). Der Beschwerdeführer macht zwar geltend, seine Replik sei rechtzeitig erfolgt, womit er grundsätzlich auf die in der ersten Begründungslinie angeführte Feststellung Bezug nimmt, die Replik sei verspätet gewesen (vgl. vorne E. 3.1.1). Indessen zieht er nicht die Schlussfolgerung, die Vorinstanz hätte bei Berücksichtigung der Replik auf die Berufung eintreten müssen. So stellt er sich nicht auf den Standpunkt, das in der Replik enthaltene, auf Nichtigkeit des Eheschutzurteils lautende Rechtsbegehren sei zulässig gewesen. Vielmehr hält er dafür, in der Replik habe er dargelegt, dass die Beschwerdegegnerin gewusst und bestätigt habe, dass er im Zeitpunkt des erstinstanzlichen Verfahrens seinen ordentlichen und rechtmässigen Wohnsitz an der schweizerischen Adresse gehabt habe. Damit sei auch nachgewiesen, dass die Zustellung der Verfügung vom 31. August 2021 an die Adresse in Deutschland und die nachfolgenden Ediktalzustellungen der Gerichtsurkunden falsch und unzulässig gewesen seien. Die Eintretensfrage im Berufungsverfahren berührt diese Argumentationslinie nicht. Vielmehr geht es dem Beschwerdeführer hier darum aufzuzeigen, weshalb die Berufung materiell begründet gewesen sei.