Citation: 8C_447/2015 E. 3.1

3.1. Der kantonale Gerichtsentscheid beurteilt gleichzeitig auch die Frage, ob der Beschwerdegegnerin im Einspracheverfahren Rechtsverweigerung bzw. Rechtsverzögerung vorzuwerfen ist, weil sie bisher noch keinen Einspracheentscheid bezüglich der Versicherungsleistungen gefällt hat. Angefochten ist letztinstanzlich auch in diesem Zusammenhang ein Zwischenentscheid, gegen den die Beschwerde grundsätzlich nur unter den Voraussetzungen des Art. 93 BGG zulässig ist. Praxisgemäss wird indessen bei Beschwerden betreffend Rechtsverweigerung und -verzögerung auf das Erfordernis des nicht wieder gutzumachenden Nachteils im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG verzichtet (BGE 138 IV 258 E. 1.1 S. 261 mit Hinweis; 135 III 127 E. 1.3 S. 129 mit Hinweis). Art. 93 BGG steht der Zulässigkeit der Beschwerde mithin nicht entgegen und es ist, da auch die übrigen Voraussetzungen dafür erfüllt sind, darauf einzutreten.