Citation: 5A_658/2014 E. 6.6

6.6. Weiter nehmen die Beschwerdeführer Anstoss daran, dass das Handelsgericht die gerügte Verletzung des Bundesgesetzes über den Datenschutz vom 19. Juni 1992 (DSG; SR 235.1) nicht prüft. Dem angefochtenen Entscheid zufolge muss diese Prüfung unterbleiben, weil die Beschwerdeführer wiederum auf eine "Vielzahl der erwähnten Berichte" verweisen, in denen "besonders schützenswerte Personendaten" bearbeitet worden seien, jedoch nicht konkret darlegen, um welche Berichte und Personendaten es sich handelt. Vor Bundesgericht berufen sich die Beschwerdeführer auf eine "einleitende Zusammenfassung" in ihrer Klageschrift. Darin hätten sie dem Handelsgericht aufgezeigt, dass der Beschwerdeführer 1 sämtliche Ansprüche, auch diejenigen aus der behaupteten Verletzung des Datenschutzgesetzes, unter anderem daraus ableitet, dass die Beschwerdegegnerinnen über den Beschwerdeführer 1 Unwahrheiten verbreiteten, die allesamt ausgewiesen worden seien. Allein damit vermögen die Beschwerdeführer nichts auszurichten. Denn an der betreffenden Stelle ihrer Klageschrift nehmen die Beschwerdeführer nicht auf das Datenschutzgesetz als Anspruchsgrundlage Bezug. Der dortige Hinweis auf "unwahre ... Einzelberichte" erfolgt lediglich im Zusammenhang mit der Persönlichkeitsverletzung. Daran ändert auch nichts, wenn die Beschwerdeführer dem Bundesgericht eine lange Liste der angeblich unwahren Behauptungen präsentieren und nicht müde werden zu behaupten, sie hätten die Unwahrheit schon im kantonalen Verfahren "dargelegt" oder "ausgewiesen". Davon kann keine Rede sein, entpuppen sich doch auch die verwiesenen Passagen als blosse Behauptungen. Angesichts von alledem ist dem Vorwurf, das Handelsgericht habe den Sachverhalt im Zusammenhang mit der Bearbeitung von Personendaten unvollständig ermittelt, der Boden entzogen.