Citation: 7B_1201/2024 E. 2.3

2.3. In der Sache erschöpfen sich die Ausführungen der Beschwerde-führenden in appellatorischer Kritik. Sie führen mehrere Bestimmungen der Schweizerischen Strafprozessordnung vom 5. Oktober 2007 (StPO; SR 312.0) an, die aus ihrer Sicht nicht korrekt angewendet worden seien. Sie nennen verschiedene Ermittlungshandlungen, die geboten gewesen wären. In der unterbliebenen DNA-Analyse des Gurtes erblicken die Beschwerdeführenden eine "unterlassene Verfolgung kritischer DNA-Beweise". Zudem monieren sie ein "Ignorieren festgestellter Widersprüche in gerichtsmedizinischen Befunden", da das IRM eine Erstickung durch Erhängen angenommen habe, während das USZ auf eine mögliche Herzinsuffizienz, wahrscheinlich ausgelöst durch Kokainkonsum, verwiesen habe. Eine "vernachlässigte" Prüfung erblicken die Beschwerdeführenden alsdann auch darin, ob †C.A.________ vor seinem Tod medizinische Hilfe in Anspruch genommen habe. Mit den zentralen Rügen, welche die Beschwerdeführenden im bundesgerichtlichen Verfahren vorbringen, hat sich bereits die Vorinstanz eingehend beschäftigt, so insbesondere mit den angeblichen Widersprüchen zwischen dem (ersten) rechtsmedizinischen Gutachten des IRM und der vom Beschwerdeführer 1 eingeholten konsiliarischen Beurteilung vom 19. April 2023 der Pathologie des Universitätsspitals Basel im Auftrag des USZ (angefochtener Beschluss E. II.4.2.4) und der mutmasslich zu Unrecht unterbliebenen DNA-Analyse des Gurtes (angefochtener Beschluss E. II.4.4.2). Mit den diesbezüglichen Erwägungen setzen sich die Beschwerdeführenden in ihrer Beschwerde nicht materiell auseinander. Vielmehr nehmen sie diese lediglich zum Anlass um - nun auch dem Bundesgericht - ihre Sicht der Dinge darzulegen, das heisst, wie die Ermittlungen hätten vorgenommen werden müssen, um den gesetzlichen Anforderungen zu genügen, und welche rechtlichen Konsequenzen sich aus den vorgenommenen Ermittlungen hätten ergeben sollen. Die Beschwerdeführenden vermögen damit nicht aufzuzeigen, inwiefern die Vorinstanz mit dem angefochtenen Beschluss Recht im Sinne von Art. 95 BGG verletzt haben soll. Dafür bestehen ferner auch keine Anhaltspunkte. Die Vorinstanz hat sich ausführlich zur Rechtmässigkeit der Nichtanhandnahmeverfügung vom 25. März 2024 und den Rügen der Beschwerdeführenden in deren Beschwerde vom 9. bzw. 11. April 2024 geäussert. Insbesondere die nach Ansicht der Beschwerdeführenden bestehenden Widersprüche im amtlichen Gutachten des IRM und der vom Beschwerdeführer 1 eingereichten konsiliarischen Beurteilung vom 19. April 2023 der Pathologie des Universitätsspitals Basel im Auftrag des USZ konnten dabei - unter Verweis auf die diesbezüglich bereits in der Nichtanhandnahmeverfügung zutreffenden Ausführungen - ausgeräumt werden. Die Staatsanwaltschaft gab beim IRM ein Ergänzungsgutachten in Auftrag, nachdem die Beschwerdeführenden den privat eingeholten Befund eingereicht hatten. Dieses datiert vom 27. Juli 2023, ordnet die Erkenntnisse der Universitätsklinik Basel - der ausdrücklich nicht die gesamten Unterlagen vorgelegen hatten - in den Gesamtkontext ein und bekräftigt die (erste) sachverständige Beurteilung des IRM. Die zentrale Passage im angefochtenen Beschluss hierzu lautet: "Dass das USZ [genauer: die Pathologie des Universitätsspitals Basel im Auftrag des USZ] hinsichtlich der Todesursache zu einem anderen Schluss gelangte als das IRM, vermag in diesem Fall die Schlussfolgerungen des IRM nicht in Zweifel zu ziehen. So erweisen sich die Erwägungen des IRM dazu, dass die unterschiedlichen Einschätzungen in Bezug auf die Todesursache insbesondere darauf zurückgeführt werden könnten, dass die vom Beschwerdeführer 1 beauftragten Ärzte weder von den äusseren Körperbefunden, wie sie sich unmittelbar nach dem Versterben von †C.A.________ gezeigt hatten, noch von den begleitenden Fallumständen Kenntnis gehabt hätten, als nachvollziehbar und überzeugend." (angefochtener Beschluss E. II.4.2.4). Auch das von den Beschwerdeführenden monierte Absehen von einer DNA-Analyse des Gurtes und von Abklärungen im Hinblick auf allfällige frühere Arztbesuche wurden von der Vorinstanz hinreichend adressiert. Diese kam diesbezüglich zusammenfassend zum Schluss, dass sich aus der durchgeführten Legalinspektion keine Hinweise auf Abwehrverletzungen ergeben hätten, die für eine Fremdeinwirkung gesprochen hätten (angefochtener Beschluss E. II.4.4.1). Es hätten sich in den verschiedenen Einvernahmen ferner keine Hinweise darauf ergeben, dass sich †C.A.________ im fraglichen Zeitraum akustisch oder auf andere Weise bemerkbar gemacht hätte, etwa um Hilfe herbeizurufen (angefochtener Beschluss E. II.4.4.1). Insgesamt kam die Vorinstanz zum Schluss, der Staatsanwaltschaft sei dahingehend zu folgen, dass keine Hinweise auf eine Dritteinwirkung auf den Tod von †C.A.________ vorlägen. Es sei nicht zu beanstanden, dass der Gurt nicht auf DNA-Spuren untersucht worden sei und keine weiteren Untersuchungshandlungen vorgenommen worden seien, beispielsweise in Bezug auf allfällige frühere Arztbesuche von †C.A.________ (angefochtener Beschluss E. II.4.5). Diese Schlussfolgerung ist nachvollziehbar und nicht zu beanstanden.