Citation: 8C_746/2022 E. 4.3.3

4.3.3. Hinsichtlich der rechtsseitigen mässigen Handgelenksarthrose ist die Integritätsentschädigung von 7,5 % unbestritten geblieben. Was das von Dr. med. F.________ zusätzlich herangezogene linke Handgelenk anbelangt, hielt Dr. med. E.________ nachvollziehbar fest, wegen der ausserhalb des Gelenkes (extraartikulär) gelegenen Fraktur und der nicht vorhandenen Funktionsstörung sei keine Integritätsentschädigung geschuldet. Überdies kann mit der Vorinstanz darauf verwiesen werden, dass es sich um eine ohne Fehlstellung und/oder verbleibende Instabilität vollständig verheilte Schaftfraktur (sog. "Galeazzi-Fraktur") handelte, was nicht zuletzt durch die Bildgebung vom 5. November 2020 belegt ist ("[...] vollständige Konsolidation, keine Fraktur einsehbar, regelrechte Artikulationen") Angesichts dessen hält die vorinstanzliche Schlussfolgerung, ein linksseitiges Arthroserisiko überzeuge nicht als wahrscheinliche Prognose (vgl. E. 2.2. hievor), ohne Weiteres vor Bundesrecht stand. Ebenso zu Recht hat das kantonale Gericht hinsichtlich der von Dr. med. F.________ vertretenen "Aufstockung" um 2,5 % auf 10 % erwogen, selbst ein vorhandenes Arthroserisiko am linken Handgelenk könnte nicht einfach auf der rechten Seite hinzugerechnet werden. Auch anderweitig ist nicht erkennbar, inwiefern (auch nur geringe) Zweifel an den agenturärztlichen Einschätzungen des Dr. med. E.________ gerechtfertigt sein sollen. Daran ändert nichts, dass dieser den Beschwerdeführer nicht persönlich untersuchte, rückt die direkte ärztliche Befassung mit der versicherten Person doch in den Hintergrund, wenn und soweit der medizinische Sachverhalt - wie im konkreten Fall - im Wesentlichen feststeht (vgl. statt vieler: Urteil 9C_647/2020 vom 26. August 2021 E. 4.2 in fine mit Hinweis).