Citation: 2F_3/2018 E. 2.1

2.1. Entscheide des Bundesgerichts erwachsen am Tag ihrer Ausfällung in Rechtskraft (Art. 61 BGG). Es kann dagegen nicht Beschwerde erhoben werden. Hingegen kann die Revision des Urteils verlangt werden, wenn einer der im Gesetz abschliessend aufgeführten Revisionsgründe (Art. 121-123 BGG) geltend gemacht wird, was in einer den gesetzlichen Begründungsanforderungen (Art. 42 Abs. 2 BGG) genügenden Weise und unter Beachtung der Fristen von Art. 124 BGG zu geschehen hat. Das Urteil 2C_288/2017 wurde dem Gesuchsteller am 16. November 2017 eröffnet; die Frist von 30 Tagen, um ein Revisionsgesuch gestützt auf die Revisionsgründe von Art. 121 BGG zu stellen (Art. 124 Abs. 1 lit. a und lit. b BGG), endete damit (unter Berücksichtigung des Friststillstandes gemäss Art. 46 Abs. 1 lit. c BGG) am 3. Januar 2018. Gewahrt ist allein die Revisionsfrist von 90 Tagen zur Geltendmachung der Revisionsgründe von Art. 123 BGG (Art. 124 Abs. 1 lit. d BGG). Der Revisionsgrund von Art. 122 BGG, der nicht dazu dient, die Verletzung der EMRK zu rügen (wie der Gesuchsteller, der sein Revisionsgesuch "wegen mehrfacher Verletzung von EMRK" erhebt, offenbar meint), sondern nur in Betracht fällt, wenn der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in einem endgültigen Urteil eine derartige Verletzung festgestellt hat (Art. 122 lit. a BGG), ist hier von vornherein nicht betroffen.