Citation: 9C_678/2015 E. 5

Wie auch die Vorinstanz im Sachverhalt A.b ihres Entscheids festgestellt hat, wies die Beschwerdeführerin in ihrem Schreiben vom 10. Januar 2014 an die Beschwerdegegnerin darauf hin, am 2. Oktober 2013 mit eingeschriebenem Brief ein Wiedererwägungsgesuch gestellt zu haben. Zum Beweis legte sie eine Kopie der Bestätigung/ Quittung der Post über die Aufgabe am 5. Oktober 2013 bei. Dieser erneut in der vorinstanzlichen Eingabe vom 3. März 2014 gemachten Angabe widersprach die Beschwerdegegnerin in ihrer Vernehmlassung vom 28. März 2014 nicht. Unter diesen Umständen ist davon auszugehen, dass das am Samstag, den 5. Oktober 2013, eingeschrieben aufgegebene Schreiben vom 2. Oktober 2013 der Durchführungsstelle tatsächlich am 7. Oktober 2013 zugestellt worden war (vgl. Urteil 4A_447/2011 vom 20. September 2011 E. 3 mit Hinweisen, in: JdT 2012 II S. 119), was das kantonale Versicherungsgericht offensichtlich übersehen hat. In diesem Zeitpunkt bestand indessen nach seiner Feststellung noch die Möglichkeit, ein Fristwiederherstellungsgesuch zu stellen. Damit konnte aber die Frage nicht offen gelassen werden, ob die Durchführungsstelle nach Art. 27 Abs. 2 ATSG verpflichtet gewesen wäre, die Beschwerdeführerin aufgrund ihrer Angabe im Wiedererwägungsgesuch vom 2. Oktober 2013, sie habe aus gesundheitlichen Gründen auf die (rechtzeitige) Erhebung einer Beschwerde verzichten müssen, auf das Institut der Fristwiederherstellung hinzuweisen. Das wird die Vorinstanz, wie beantragt, zu prüfen haben und danach neu entscheiden.