Citation: 5A_569/2021 E. 2.2.2

2.2.2. Dagegen argumentiert die Beschwerdegegnerin zusammengefasst, die Erstinstanz sei nicht nachvollziehbar von Fr. 3'000.-- ausgegangen, was sie vor Vorinstanz einlässlich gerügt habe und von dieser zu Recht korrigiert worden sei. Wie ausgeführt sei kein hypothetisches Einkommen anzurechnen. Bei der Frage, wie viel Einkommen tatsächlich erzielt worden ist, handle es sich um eine Tat-, keine Rechtsfrage, die vor Bundesgericht nur gerügt werden könne, sofern die Vorinstanz den Sachverhalt willkürlich festgestellt hätte, was jedoch nicht der Fall sei. Im Übrigen unterliege der Kindesunterhalt der Offizialmaxime, weshalb allfällige Äusserungen der Beschwerdegegnerin irrelevant seien. Ob "es sich rechtfertige", ein bestimmtes Einkommen anzurechnen, sei überdies Rechtsfrage. Die Vorinstanz habe die Höhe des anrechenbaren Einkommens ausführlich begründet. Was die Verfügung der Ausgleichskasse anbelange, so sei dafür nicht nur das Einkommen der Beschwerdegegnerin, sondern seien grundsätzlich alle Einkommen (inklusive Familienzulagen und Unterhaltszahlungen für die insgesamt drei Kinder) relevant, weshalb das aufgeführte steuerbare Einkommen nicht mit dem (vorliegend) massgebenden Nettoeinkommen (der Beschwerdegegnerin) gleichzusetzen sei.