Citation: 2C_346/2022 E. 6.4

6.4. Dem Beschwerdeführer ist darin zuzustimmen, dass sich die Vorinstanz nicht im Detail mit den zur Verfügung stehenden individuellen Unterstützungsmassnahmen, die eine Sonderschulung in der Regelschule ermöglichen könnten, befasste. Auch mag es zutreffen, dass hier - insbesondere aufgrund des familiären Umfeldes und einer allfälligen Begleitung durch den Fachdienst Autismus - durchaus Umstände vorliegen, die eine integrative Sonderschulung begünstigen können. Diese vermögen in der Gesamtschau die Einschätzung der Vorinstanz, dass die separative Sonderschulung den Bedürfnissen des Beschwerdeführers am besten entspreche, jedoch nicht infragezustellen: Die Vorinstanz ging in nachvollziehbarer Weise davon aus, dass eine bedarfsgerechte individuelle Förderung auch durch verstärkte Massnahmen in der Regelklasse nicht umsetzbar wäre (vgl. vorstehende E. 5.3.1 und 6.2). Zusätzlich ergibt sich aus dem schulpsychologischen Bericht, dass der Beschwerdeführer voraussichtlich nicht in der Lage wäre, aus dem integrativen Unterricht einen sinnvollen Nutzen für seine weitere Entwicklung zu ziehen (vgl. vorstehende E. 5.3.1).