Citation: 2C_1021/2017 E. 2.2

2.2. Gemäss Art. 49 Abs. 1 der Verordnung des Landrats des Kantons Uri vom 23. März 1994 über die Verwaltungsrechtspflege (VRPV), der gemäss Art. 64 VRPV auf das Verfahren der Verwaltungsgerichtsbeschwerde zur Anwendung kommt, muss die Beschwerdeschrift einen Antrag und eine Begründung enthalten; dabei ist der angefochtene Entscheid beizufügen oder, wenn das nicht möglich ist, genau zu bezeichnen. Genügt die Beschwerdeschrift diesen Anforderungen nicht, setzt die Rechtsmittelbehörde dem Beschwerdeführer eine kurze Frist, innert welcher er den Mangel beheben muss; damit verbindet sie die Androhung, dass sonst auf die Beschwerde nicht eingetreten werde (Art. 49 Abs. 3 VRPV). Das Obergericht ist auf diese Weise vorgegangen; es hat den Beschwerdeführer aufgefordert, seiner gesetzlichen Pflicht nachzukommen, den angefochtenen Entscheid innert einer kurzen Nachfrist einzureichen, und ihn auf die Säumnisfolge des Nichteintretens hingewiesen. Es setzte eine kurze Frist von drei Tagen an. Die entsprechende Aufforderung wurde vom Beschwerdeführer am 22. September 2017 (Freitag) entgegengenommen; die Frist begann am 23. September 2017 zu laufen und endete am 25. September 2017 (Montag). Der Beschwerdeführer hat den angefochtenen Entscheid erst am 26. September 2017 zu Handen des Obergerichts zur Post gegeben, einen Tag verspätet, was gemäss Art. 49 Abs. 3 VRPV zum Nichteintreten führt. Inwiefern das Obergericht damit das kantonale Recht in einer Weise angewendet hätte, die ihn in ihm zustehenden verfassungsmässigen Rechte verletzte, zeigt der Beschwerdeführer, dessen Rechtsschrift zum allein streitigen Verfahrensgegenstand bloss drei Zeilen enthält, nicht auf und wäre im Übrigen auch nicht ersichtlich. Einzig mit der Behauptung, er habe sich über die Berechnung der Frist geirrt und gemeint, nur Werktage würden mitgezählt, lässt sich die Verletzung schweizerischen Rechts im Sinne von Art. 95 BGG bei der Anwendung von kantonalem Recht nicht dartun.