Citation: 6B_1437/2017 E. 1.3.1

1.3.1. Die Vorinstanz gelangt zum Schluss, der Beschwerdeführer habe sich des Betrugs schuldig gemacht, indem er im Unterstützungsantrag vom 11. Juni 2006 nicht sämtliche Konten bzw. Einkünfte angegeben habe. Insgesamt handle es sich um Einkünfte in der Höhe von Fr. 11'020.--. Der Beschwerdeführer macht geltend, es sei zutreffend, dass er in den Unterstützungsanträgen nicht alle Bankkonten angegeben habe. Deshalb liege aber noch kein Betrug, sondern lediglich eine Verletzung der Meldepflicht vor. Eingänge auf dem Konto seien zudem nicht gleich Einkünfte. Aus den Kontoauszügen ergebe sich, dass das Geld bezogen und wenige Tage später wieder einbezahlt worden sei. Wer Geld von seinem Konto abhebe und es anschliessend wieder einzahle, habe keine Einkünfte erzielt. Er habe von Anfang an geltend gemacht, dass es sich dabei um Bareinzahlungen des Sozialhilfegeldes, Umschuldungen sowie Darlehensrückzahlungen von Freunden gehandelt habe. Vorab ist festzuhalten, dass auf die Ausführungen des Beschwerdeführers, soweit sie sich auf Sachverhalte beziehen, von denen er freigesprochen wurde, nicht eingegangen werden muss. Dies betrifft zum Beispiel das im Unterstützungsantrag vom 11. Juni 2006 nicht angegebene Bankkonto bei der B.________-Bank. Dem Umstand ferner, dass der Beschwerdeführer teilweise Geld von seinem Postkonto abhob und auf das Konto bei der C.________-Bank einbezahlt hat, wurde im angefochtenen Entscheid Rechnung getragen. Diesbezüglich hält die Vorinstanz explizit fest, dass sich der Beschwerdeführer damit nicht strafbar gemacht hat. Auch darauf muss nicht weiter eingegangen werden. Die Behauptung des Beschwerdeführers, er habe jeweils Geld vom Konto bei der C.________-Bank bezogen und dieses kurze Zeit später wieder auf dasselbe Konto einbezahlt, lässt sich gestützt auf die vom Beschwerdeführer genannten Kontobelege nicht belegen. Aus den genannten Kontobelegen ergibt sich vielmehr das Gegenteil, nämlich, dass nach einem Zahlungseingang die erhaltene Summe jeweils innerhalb weniger Tage in mehreren Tranchen abgehoben wurde. Exemplarisch kann auf die Gutschrift vom 26. April 2006 in der Höhe von Fr. 2'020.-- verwiesen werden. Nur weniger Tage später, am 2. Mai 2006, tätigte der Beschwerdeführer einen Bezug von Fr. 50.-- und zwei Bezüge von je Fr. 1'000.--. Am 3. Mai 2006 erhielt der Beschwerdeführer eine Gutschrift von Fr. 4'000.--, woraufhin er am 6. Mai 2006 vier Bezüge à Fr. 1'000.-- tätigte usw. Die Argumentation des Beschwerdeführers erweist sich damit als nicht haltbar. Soweit der Beschwerdeführer auf Buchungsbelege betreffend Juli 2006 verweist, sind diese für den vorliegend zu beurteilenden Unterstützungsantrag von Juni 2006 nicht relevant. Weiter macht der Beschwerdeführer geltend, bei den Zahlungseingängen habe es sich teilweise um die Rückzahlung von Darlehen gehandelt, welche er seinen Freunden gewährt habe. Daneben habe er auch Geld erhalten, um seine eigenen Schulden zu bezahlen. Dabei habe es sich im Grunde um Umschuldungen gehandelt, bei denen sein Vermögen allerdings keinen Zuwachs erfahren habe. Auch diese Argumentation verfängt nicht. Bei den angeblich an Freunde gewährten Darlehen handelt es sich um (ausstehende) Forderungen, welche jedenfalls Vermögen darstellen. Bezüglich der behaupteten Umschuldungen legt der Beschwerdeführer keinerlei Belege ins Recht, welche den von ihm behaupteten Sachverhalt stützen würden. Darauf kann vorliegend mangels ausreichender Begründung (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG) nicht eingegangen werden.