Citation: 5A_195/2024 E. 3.1

3.1. Wie ihre vor Bundesgericht gestellten Anträge zeigen, hält die Beschwerdeführerin, anders als noch vor der Vorinstanz, in der Sache nicht mehr daran fest, dass C.________ unter ihrer alleinigen Obhut bleiben, der Entscheid des Bezirksgerichts Frauenfeld vom 8. August 2019 (s. Sachverhalt A) in der Obhutsfrage also überhaupt nicht abgeändert werden soll. Sie beschränkt sich auf das Begehren, C.________ (anstatt unter die Alleinobhut des Beschwerdegegners) unter die alternierende Obhut beider Parteien zu stellen (s. Sachverhalt Bst. D). Ist aber von keiner Seite bestritten, dass die ursprüngliche Obhutsregelung aus dem Jahr 2019 nicht mehr beibehalten werden kann, so erübrigen sich im hiesigen Verfahren Erörterungen zur Frage, ob wegen einer wesentlichen Veränderung der Verhältnisse eine Neuregelung der Obhut im Kindeswohl nötig ist (Art. 298d Abs. 1 ZGB). Soweit die Beschwerdeführerin den angefochtenen Entscheid diesbezüglich in Frage stellt, ist auf ihre Beanstandungen nicht einzugehen. Der angefochtene Entscheid ist nur insofern Gegenstand der bundesgerichtlichen Beurteilung, als die Vorinstanz die alternierende Obhut für C.________ ausschliesst.