Citation: U 291/01 28.11.2001 E. A

A.- Der 1946 geborene W.________ arbeitete seit 1. Juli 1973 bei der Firma X.________ und war bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert. Er lebte seit 1997 von seiner Ehefrau, mit der er zwei Kinder hat, getrennt. Am 31. Dezember 1998 verstarb er an einer Überdosis des Schlafmittels Dormicum in Kombination mit Ethylalkohol. Die SUVA liess durch ihre Kreisagentur die Ehefrau des Versicherten, M.________, befragen und zog die Akten der Kantonspolizei Y.________ und des Instituts für Rechtsmedizin U.________ sowie einen Bericht des behandelnden Psychiaters Dr. med. B.________ (vom 16. August 1999), bei. Gestützt auf diese Unterlagen lehnte sie mit Verfügung vom 8. September 1999 die Ausrichtung von Versicherungsleistungen - mit Ausnahme der Bestattungskosten - ab, weil der Versicherte Suizid begangen habe und hierbei nicht vollständig urteilsunfähig gewesen sei. Die gegen diese Verfügung von der Ehefrau des Verstorbenen erhobene Einsprache wies die SUVA nach Beizug einer Stellungnahme der Frau Dr. med. H.________, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, Ärzteteam Unfallmedizin der SUVA (vom 16. November 1999), und eines Gutachtens des Dr. med. E.________, Spezialarzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie (vom 27. März 2000), ab (Entscheid vom 27. Juni 2000).