Citation: 2C_541/2019 E. A

A.________ (geb. 1970) ist Staaatsangehöriger Nigerias. Er kam am 19. Mai 2003 in die Schweiz, wo er unter falscher Identität erfolglos ein Asylgesuch einreichte. In der Folge tauchte er unter. Nach der Geburt seiner Tochter B.________ (geb. 2005), deren Mutter C.________ eine deutsche Staatsangehörige mit Niederlassungsbewilligung war, erhielt A.________ am 31. Januar 2007 erstmals eine (später jeweils verlängerte) Aufenthaltsbewilligung zwecks Verbleibs bei seiner Lebenspartnerin und dem gemeinsamen Kind. Nach der Heirat am 4. August 2011 kam die zweite gemeinsame Tochter D.________ zur Welt (geb. 2011). C.________ sowie die beiden Töchter sind seit Mai 2015 Schweizer Bürgerinnen. Die Ehe wurde am 17. August 2015 mit einer Trennungsvereinbarung gerichtlich getrennt. Die Ehefrau hat anschliessend das Scheidungsverfahren eingeleitet. Die beiden Töchter wurden unter die Obhut der Mutter gestellt. A.________ wurde berechtigt, seine Töchter jedes zweite Wochenende und während zwei Wochen in den Ferien zu sich zu nehmen. Am 13. November 2015 verurteilte das Regionalgericht Bern-Mittelland den Beschwerdeführer wegen mehrfach qualifizierter Widerhandlung gegen die Betäubungsmittelgesetzgebung zu einer teilbedingten Freiheitsstrafe von 28 Monaten.