Citation: 9C_441/2024 E. 3

Das kantonale Gericht schloss, die verstorbene Versicherte sei im Todeszeitpunkt nicht mehr aktiv versichert im Sinne der weder unklaren noch ungewöhnlichen Bestimmungen des Reglements gewesen. So gelte die Versicherte kraft dessen Art. 38 Abs. 1 auch bei der Beschwerdegegnerin ab dem 20. Oktober 2020 als invalid, woran die infolge Ausrichtung von Krankentaggeldern aufgeschobene Auszahlung der Invalidenrente der Beschwerdegegnerin nichts ändere. Art. 5 Abs. 1 des Reglements sehe als Grund für die Auflösung des Arbeitsverhältnisses u.a. Invalidität, Altersrücktritt und Tod vor. Entsprechend sei davon auszugehen, dass das Arbeitsverhältnis mit Eintritt der Invalidität im Oktober 2020 aufgelöst worden sei. Zu keiner anderen Beurteilung führe, dass die verstorbene Versicherte im Todeszeitpunkt in ungekündigter Stellung gewesen sei, sie von der Arbeitgeberin weiterhin Lohnabrechnungen erhalten habe, ihr Pensionskassenbeiträge abgezogen worden seien und sie im Vorsorgeausweis weiterhin als "aktiv" bezeichnet worden sei. All dies sei, so die Vorinstanz weiter, dem Umstand geschuldet, dass der Versicherten die ganze Rente der Invalidenversicherung erst rückwirkend zugesprochen worden sei. Die Beschwerdegegnerin habe denn die bei der Versicherten in Abzug gebrachten Pensionskassenbeiträge ab Oktober 2020 auch zurückerstattet und das Versicherungsverhältnis per 1. Oktober 2020 rückabgewickelt. Schliesslich vermöge der Beschwerdeführer auch aus dem GAV, dem ohnehin nur untergeordnete Bedeutung zukomme, nichts zu seinen Gunsten abzuleiten. Anzumerken bleibe indessen, dass auch der GAV in Art. 16 die Auflösung des Arbeitsverhältnisses bei Zusprache einer vollen Invalidenrente vorsehe.