Citation: 9C_722/2019 E. 4

Die Vorinstanz stellte im Hinblick auf die von den drei erwähnten psychiatrischen Gutachtern (Sachverhalt lit. A) im Abstand von mehreren Jahren erhobenen objektiven Befunde fest, dass sich im hier massgebenden Zeitraum (20. März 2013 bis 4. Dezember 2017) der Schweregrad des Leidens mindestens erheblich verringert habe. Folglich prüfte das kantonale Gericht den Rentenanspruch in tatsächlicher und rechtlicher Hinsicht neu und ohne Bindung an die früheren Beurteilungen. Aufgrund des Gutachtens von Dr. D.________ vom 12. Juli 2017 gelangte es zum Schluss, dass nunmehr sowohl eine die Arbeitsfähigkeit einschränkende Diagnose als auch eine erwerbliche Leistungsbeeinträchtigung in jedwelcher Tätigkeit zu verneinen sei. Den Zeitpunkt der erheblichen gesundheitlichen Verbesserung legte die Vorinstanz auf den 4. April 2016 fest (den zweiten Tag der Observation). Weil der Beschwerdeführer seinen verbesserten Gesundheitszustand den IV-Behörden zumindest grobfahrlässig nicht gemeldet habe, seien die Invalidenrente rückwirkend ab 1. April 2016 aufzuheben und die seither zu Unrecht bezogenen Rentenbetreffnisse zurückzuerstatten.