Citation: 2C_904/2022 E. 6.2

6.2. Abgesehen davon, dass zweifelhaft ist, ob diese Vorbringen der Beschwerdeführerin ausreichend substanziiert sind, erweisen sie sich jedenfalls als unbegründet. In tatsächlicher Hinsicht hat die Vorinstanz gestützt auf eine von der Beschwerdeführerin eingereichte Aufstellung der im Hotelbetrieb erzielten Gewinne und Verluste festgestellt, dass der Gesamtbetrieb bis und mit 2011 einen Gewinn von über Fr. 20 Mio. erwirtschaftet hat, wobei die Gewinne in den Jahren 2001 bis 2011 mit insgesamt Fr. 3.683 Mio. deutlich geringer ausfielen als noch in den Vorjahren, und sich in den Jahren 2012 bis 2022 Verluste von total Fr. 3.866 Mio. kumulierten. Dem steht gegenüber, dass die Stockwerkeigentümergemeinschaft gemäss Feststellung der Vorinstanz in den 16 Geschäftsjahren von 1996/97 bis 2011/12 insgesamt rund Fr. 8.2 Mio. in das Gebäude investiert hat, wobei Ausgaben für die Instandhaltung getätigt, aber keine Renovationen vorgenommen wurden. Diese, auch von den Beschwerdeführerin nicht bestrittenen Feststellungen, sind für das Bundesgericht verbindlich (Art. 105 Abs. 1 BGG). Die Beschwerdeführerin stösst sich im Ergebnis einzig daran, dass das Verwaltungsgericht angenommen hat, es erscheine aufgrund der Umstrukturierung (Einsetzung einer Betreibergesellschaft) und der letzten Bilanzzahlen des Geschäftsjahrs 2020/2021 durchaus als realistisch, dass das Hotel K.________ wieder ertragsfähig werde (angefochtener Entscheid E. 4.3 S. 27). Diese Annahme erweist sich entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin durchaus als vertretbar. Zum einen übersteigen die bisher erwirtschafteten Gewinne, auch wenn sie ganz überwiegend schon länger zurückliegen, die entstandenen Verluste und die für die Instandhaltung getätigten Ausgaben um rund Fr. 8 Mio. Bei einer Totalbetrachtung (d.h. unter Berücksichtigung der gesamthaft entstandenen Betriebsergebnisse, der erforderlichen Investitionen und der zukünftig erwartbaren Ergebnisse) ist daher nicht erkennbar, dass die Eigentümer der bewirtschafteten Wohnungen davon auszugehen hätten, sie würden aus ihren Wohnungen - und zwar auch unter Berücksichtigung der Kosten für die anstehenden Renovationen - keinen Ertrag erzielen, sondern dauerhaft Verluste erleiden. Dass die Beschwerdeführerin selbst, ohne eine von ihr selbst vorgelegte Kostenschätzung für die anstehenden Investitionen (auch die von ihr der Vorinstanz eingereichten Beurteilungen verschiedener Installationen des Hotels [vgl. Beschwerdebeilagen im vorinstanzlichen Verfahren] enthalten keine entsprechenden nachvollziehbaren Schätzungen) den Investitionsbedarf auf weit über Fr. 10 Mio. veranschlagt, lässt jedenfalls die Annahme der Vorinstanz, dass unter Berücksichtigung des grossen Gewinnüberhangs insgesamt ein für die Wohnungseigentümer rentabler bzw. kein dauerhafter "Zuschussbetrieb" aus der Hotelnutzung der Appartments resultieren dürfte, nicht als unhaltbar erscheinen. Zum andern erweist es sich auch als vertretbar, wenn die Vorinstanz angenommen hat, aufgrund dessen, dass die Stockwerkeigentümergemeinschaft inzwischen einen Mietvertrag für die verschiedenen Restaurants abgeschlossen (jährlicher Mietzins Fr. 120'000.-) und vor allem den Hotelbetrieb gegen Übernahme der Nebenkosten für die Appartements sowie deren Umbaukosten und eine Beteiligung von 20% an einem allfälligen Gewinn der Betreibergesellschaft zur Bewirtschaftung auf die N.________ übertragen hat, erscheine ein Turnaround bzw. eine Wende zum Guten durchaus als machbar. Dass und warum - bei Übernahme der Renovationskosten der Wohnungen durch die neue Betreibergesellschaft - nach Sanierung der Gesamtstruktur des Hotels K.________ in Zukunft ein rentabler Betrieb nicht möglich sein soll, legt die Beschwerdeführerin jedenfalls nicht in einer dem Subantiierungserfordernis für eine Willkürrüge genügenden Weise (vgl. vorne E. 2.1) dar.