Citation: 1C_72/2021 E. 3.2

3.2. Soweit die Beschwerdeführerin bemängelt, die Vorinstanz habe sich nicht zur Erschliessung bzw. Parkplatzsituation und dem Containerstandort geäussert, kann ihr von vornherein nicht gefolgt werden. Damit hat sich die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid ausführlich auseinandergesetzt (vgl. betr. Erschliessung: E. 9.7 ff. des angefochtenen Entscheids; betr. Container: E. 9.4 ff.). Indessen trifft es zu, dass sich die Vorinstanz nicht explizit mit allen von der Beschwerdeführerin im Verfahren vor dem Regierungsrat erhobenen Rügen befasst hat. Insbesondere hat sie sich nicht ausdrücklich zum Standort der Luft/Wasser-Wärmepumpe, der angeblichen Verletzung des ISOS bzw. zur gerügten Dachgestaltung geäussert. Daraus kann allerdings nicht ohne Weiteres auf eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör geschlossen werden. Die Vorinstanz bejahte im angefochtenen Entscheid, dass die Baubewilligungsbehörde die wesentlichen Aspekte rechtsgenüglich geprüft habe und erwog, das Bauprojekt erweise sich in allen Punkten als bewilligungsfähig, weshalb die Baubewilligung zu Recht erteilt worden sei. Damit hat sie, zumindest implizit, auch die übrigen Rügen der Beschwerdeführerin als nicht entscheidwesentlich bzw. nicht einschlägig beurteilt. Der Beschwerdeführerin war es denn auch möglich, den vorinstanzlichen Entscheid sachgerecht anzufechten. Den verfassungsrechtlichen Begründungsanforderungen wurde vor diesem Hintergrund Genüge getan (vgl. BGE 142 II 49 E. 9.2 mit Hinweisen) und es ist auch keine Verletzung der Rechtsweggarantie ersichtlich.