Citation: 2D_41/2017 E. 3.1.3

3.1.3. Der Beschwerdeführer kritisiert nicht die Bewertung seiner Leistungen an sich. Indessen macht er - wie bereits im vorinstanzlichen Verfahren - geltend, am 11. April 2017, d.h. rund fünf Wochen vor Erlass der Notenverfügung vom 18. Mai 2017, online ein Gesuch um Reimmatrikulation für das Herbstsemester 2017 an der Universität St. Gallen gestellt zu haben. Folglich sei die Notenverfügung vom 18. Mai 2017 und die damit verbundene Studiensperre zu Unrecht ergangen. Mit diesem Punkt hat sich die Vorinstanz jedoch befasst und ist zum Schluss gekommen, dass das behauptete, aber nicht belegte Reimmatrikulationsgesuch vom 11. April 2017 nichts daran ändere, dass der Beschwerdeführer nach dem zweimaligen Nichtbestehen des Assessmentjahres nicht mehr zu einem Studium an der Universität St. Gallen zugelassen werden könne, wobei sie auf die Vernehmlassung der Rekurskommission vom 4. Juli 2017 verweist. Dort wird ausgeführt, der Beschwerdeführer gehe offenbar von der irrigen Annahme aus, sein Gesuch um Reimmatrikulation für das Herbstsemester 2017 hätte rechtsgültig verhindern können, dass ihm trotz des (zweimaligen) Nichtbestehens des Assessmentjahres die Studienberechtigung an der Universität St. Gallen endgültig entzogen würde. Den Verlust der Studienberechtigung habe sich der Beschwerdeführer jedoch selbst zuzuschreiben, weil er im zweiten Versuch die Maximalzahl der erlaubten Minus-Kreditnotenpunkte überschritten habe. Dies gelte ungeachtet des Zeitpunktes, zu dem ihm der Studiensekretär die Notenergebnisse mitgeteilt habe.