Citation: 4A_418/2017 E. 2.2

2.2. In ihrer Beschwerde an das Bundesgericht tragen die Beschwerdeführer zunächst ihre bereits vorinstanzlich vorgebrachte Kritik an der erstinstanzlichen Berechnung erneut vor. Zum Vorwurf der ungenügenden Begründung ihrer Berufungsschrift halten sie fest, ihre Kritik sei keineswegs pauschal gewesen, sondern sie hätten für jede Berechnungsperiode und für jedes Kind die Abweichungen von SAKE 2013 detailliert aufgezeigt. Wenn in "einer rechnerischen Operation innerhalb einer Wertestruktur, wie es SAKE darstellt, aufgezeigt wird, dass das Ergebnis falsch ist, dann ist durchaus auch schlüssig dargelegt, dass die Berechnung falsch ist". Die Vorinstanz habe sich aber auf die Begründungshinweise der Erstinstanz verlassen, ohne ihre Berechnung überhaupt in Betracht zu ziehen. Wäre dem Beweisantrag, ein Gutachten zu den Berechnungsmethoden einzuholen, stattgegeben worden, wäre der Fehler der gerichtlichen Berechnung bestätigt worden. Wenn die Vorinstanz ihre Kritik als schwer nachvollziehbar einstufe, liege dieser Eindruck nicht an der Kritik, sondern an der Komplexität der Berechnung und an der fehlenden Bereitschaft, die Berechnung im Detail nachzuvollziehen. Umso mehr hätte dem Beweisantrag stattgegeben werden müssen. In der Nichtabnahme dieses Beweisantrags liege eine Verletzung des rechtlichen Gehörs.