Citation: 4A_33/2009 04.05.2009 E. 4

4.1 Schliesslich rügt die Beschwerdeführerin eine Verletzung der aus dem Anspruch auf rechtliches Gehör fliessenden Begründungspflicht. Die Vorinstanz habe sich mit den Aussagen von A.________ nicht im Einzelnen auseinandergesetzt, sondern sich in einer Pauschalwürdigung ergangen. Sie beschränke sich auf die Auffassung, dass sich infolge der gewonnen Überzeugung weitere Beweiserhebungen erübrigten, ohne ein Wort darüber zu verlieren, inwiefern die Tatsachenbehauptungen und Beweise, auf die nicht eingetreten werde, nichts am vom Gericht erkannten Ergebnis zu ändern vermöchten. 4.2 Der Anspruch auf rechtliches Gehör verlangt unter anderem, dass das Gericht die Vorbringen des vom Entscheid in seiner Rechtsstellung Betroffenen auch tatsächlich hört, sorgfältig und ernsthaft prüft und in der Entscheidfindung berücksichtigt. Daraus folgt die grundsätzliche Pflicht des Gerichts, den Entscheid zu begründen. Die Begründung eines Entscheids muss so abgefasst sein, dass der Betroffene ihn gegebenenfalls sachgerecht anfechten kann. Die Begründung muss kurz die wesentlichen Überlegungen nennen, von denen sich das Gericht hat leiten lassen und auf die sich sein Entscheid stützt. Nicht erforderlich ist hingegen, dass sich der Entscheid mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt (BGE 134 I 83 E. 4.1 S. 88; 133 III 439 E. 3.3 S. 445; 129 I 232 E. 3.2 S. 236, je mit Hinweisen). Diesen Anforderungen vermag der angefochtene Entscheid ohne weiteres zu genügen, da sich aus der Begründung ergibt, dass sich die Vorinstanz mit der zentralen Frage, ob ein Vertragsschluss nachgewiesen sei, eingehend auseinandergesetzt hat. Dabei reicht es aus, wenn sie darlegte, aus welchen Gründen sie zum Schluss gelangte, dass aufgrund der Aussagen von A.________ erstellt sei, dass kein ausdrücklicher Vertragsschluss zustande gekommen sei und weitere Beweiserhebungen an dieser gewonnenen Überzeugung nichts zu ändern vermöchten. Sie musste nicht im Einzelnen erwähnen, welche Beweise die Beschwerdeführerin noch beantragt hatte, und ausführen, weshalb ihre Erhebung nichts an der gerichtlichen Erkenntnis zu ändern vermöchte. Die Rüge der Verletzung des Gehörsanspruchs erweist sich demnach als unbegründet.