Citation: 2C_523/2017 E. 2.3

2.3. Der Beschwerdeführer bestreitet die Verhältnismässigkeit (Art. 5 Abs. 2 BV; Art. 96 AuG) des Widerrufs seiner Niederlassungsbewilligung. Zu Unrecht: Zwar vermochte sich der Beschwerdeführer beruflich und sprachlich in der Schweiz zu integrieren und ist weder straf- noch betreibungsrechtlich in Erscheinung getreten, was in der Interessenabwägung zu seinen Gunsten zu gewichten ist. Er hat dennoch den grössten Teil seines Lebens in Nigeria verbracht,wo auch seine jetzige Ehefrau und die gemeinsamen drei Kinder leben, welche auch ausschlaggebend für seine Scheidung waren. Die dortige Wiedereingliederung ist deshalb zumutbar. In einer solchen Konstellation überwiegt das öffentliche Interesse an einer restriktiven Einwanderungspolitik und der Ausreise einer ausländischen Person, welche gegenüber Behörden während eines Bewilligungsverfahrens falsche Angaben getätigt hat. Für alles Weitere kann auf das zutreffend begründete vorinstanzliche Urteil verwiesen werden (Art. 109 Abs. 3 BGG).