Citation: BGE 121 V 137 E. 2a

Im vorliegenden Fall liegt die vom Eidg. Versicherungsgericht erstmals zu beantwortende Frage im Streit, wie die infolge des IV-Rentenanspruchs der Beschwerdeführerin gemäss Art. 22 Abs. 1 AHVG neu zugesprochene Ehepaar-Altersrente bei der Berechnung der Komplementärrente der sozialen Unfallversicherung zu berücksichtigen ist. Während nach Auffassung von Beschwerdegegnerin und Vorinstanz gemäss Art. 31 UVV zwei Drittel der gesamten Ehepaar-Altersrente anzurechnen sind, hält die Beschwerdeführerin dafür, dass diese Anrechnung lediglich bezogen auf die sie entfallende Rentenhälfte geschehen dürfe. Konkret führen diese verschiedenen Berechnungsarten zu folgenden Ergebnissen: Beschwerdegegnerin und Vorinstanz - versicherter Jahresverdienst Fr. 15'512.50 - davon 90% Fr. 13'961.25 - pro Monat Fr. 1'164.-- - zwei Drittel der monatlichen Ehepaar-Altersrente von Fr. 2'250.-- Fr. 1'500.-- ------------- - Komplementärrente Fr. 0.-- Beschwerdeführerin: - versicherter Jahresverdienst Fr. 15'512.50 - davon 90% Fr. 13'961.25 - pro Monat Fr. 1'164.-- - zwei Drittel der halben Ehepaar-Altersrente (Fr. 1'125.--) Fr. 750.-- ------------- - Komplementärrente Fr. 414.--