Citation: 1C_117/2020 E. 5.1

5.1. Die Beschwerdeführerin macht nicht geltend, wegen Nichtkenntnis der Altlast im Erwerbszeitpunkt gemäss Art. 32d Abs. 2 USG von der Haftung befreit zu sein. Sie bezeichnet die entsprechenden Ausführungen in E. 3.2 des angefochtenen Entscheids sogar als solche, die an der Sache vorbeigingen. Sie stellt sich hingegen auf den Standpunkt, vor der Erbteilung habe lediglich ein Verdacht für eine Altlast bestanden. Gestützt darauf behauptet sie im Wesentlichen sinngemäss, sie sei als schuldlose Zustandsstörerin einzustufen. Es sei nicht zulässig, ihr ausschliesslich aufgrund ihrer Stellung als Grundstückeigentümerin schematisch zwischen 10 - 30 % der anrechenbaren Untersuchungskosten aufzuerlegen. Vielmehr sei sie von der Kostentragungspflicht vollständig zu befreien. Subsidiär sei sie mit weniger als 10 % der Kosten zu belasten. Dies sei umso wichtiger, als die Verlegung der Kosten für die Voruntersuchung über präjudizielle Wirkung für die Kostenverteilung bei der Sanierung verfüge.