Citation: 8C_408/2022 E. 4.3

4.3. Hieraus ergibt sich klar, dass von der lediglich prophylaktischen Operation keine namhafte Besserung des unfallbedingten Gesundheitszustands mehr zu erwarten gewesen war. Die durchgeführte rein protektive Segmentstabilisierung C3/C4 als unfallkausale Heilbehandlungsmassnahme nach Art. 10 UVG mit Aussicht auf eine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes (vgl. Art. 19 Abs. 1 UVG) zu qualifizieren, findet in den medizinischen Akten keine Stütze. Vor diesem Hintergrund hat die Vorinstanz bundesrechtskonform auf weitere Abklärungen verzichtet (antizipierte Beweiswürdigung; BGE 144 V 361 E. 6.5, 136 I 229 E. 5.3) und den Fallabschluss per 30. September 2021 bestätigt.