Citation: 6B_817/2022 E. 4

Damit macht die Beschwerdeführerin im Strafverfahren keine Zivilforderungen im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG geltend. Vielmehr legt sie lediglich dar, weshalb sich der angefochtene Entscheid auf die Beurteilung ihrer beim Bezirksgericht Winterthur hängigen Zivilklage auf Bezahlung einer Genugtuung von Fr. 10'000.-- auswirken kann. Dies genügt für die Beschwerdelegitimation im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG nach ständiger Rechtsprechung nicht, da das Strafverfahren nicht lediglich als Vehikel zur Durchsetzung allfälliger zivilrechtlicher Ansprüche auf dem Zivilweg verwendet werden darf (vgl. etwa BGE 137 IV 246 E. 1.3.1; Urteile 6B_1406/2021 vom 23. März 2022 E. 1.1 und 1.3; 6B_1260/2020 vom 23. Juni 2021 E. 1.1; 6B_1200/2018 vom 12. Februar 2019 E. 1.3). Dass und weshalb ihr gegenüber dem Beschuldigten Schadenersatzansprüche im Sinne von Art. 41 OR beispielsweise aus entgangenem Gewinn zustehen könnten, welche nicht bereits Gegenstand der hängigen Zivilklage sind, zeigt die Beschwerdeführerin ebenfalls nicht rechtsgenügend auf. Solche Schadenersatzforderungen sind aufgrund der angezeigten Straftaten auch nicht offensichtlich. Die Beschwerdeführerin argumentiert zudem selbst, sie habe im Zivilverfahren auf die Geltendmachung von Schadenersatz verzichtet, weil eine konkrete Schadensberechnung schwierig sei. Die Beschwerdeführerin ist in der Sache mangels im Strafverfahren adhäsionsweise zu beurteilender Zivilforderungen im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG daher nicht zur Beschwerde in Strafsachen legitimiert. Die Rügen der Beschwerdeführerin zielen auf eine materielle Überprüfung des angefochtenen Entscheids ab. Formelle Rügen, zu deren Geltendmachung sie unabhängig von Zivilforderungen im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG legitimiert sein könnte (sog. "Star-Praxis"; vgl. BGE 146 IV 76 E. 2; 141 IV 1 E. 1.1; je mit Hinweisen), erhebt sie nicht bzw. zumindest nicht in einer den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG genügenden Weise.