Citation: 1C_77/2014 E. 1

X.________ erstattete am 25. Januar 2013 Strafanzeige gegen drei Polizisten der Kantonspolizei Zürich. Er wirft ihnen vor, sich in zwei Rapporten in ehrverletzender Weise über ihn geäussert zu haben. Die Staatsanwaltschaft Limmattal/Albis überwies mit Verfügung vom 25. September 2013 die Akten via Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich an das Obergericht des Kantons Zürich, um über die Erteilung bzw. Nichterteilung der Ermächtigung zur Durchführung einer Strafuntersuchung zu entscheiden. Die III. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Zürich erteilte mit Beschluss vom 19. Dezember 2013 der Staatsanwaltschaft die Ermächtigung zum Entscheid über die Untersuchungseröffnung bzw. die Nichtanhandnahme der Verfahren gegen die drei Polizisten nicht. Die Strafkammer führte zur Begründung zusammenfassend aus, dass die Vorwürfe des Anzeigeerstatters keinen Verdacht zu begründen vermögen, der eine Ermächtigung zur Strafuntersuchung rechtfertigen könnte. Bezüglich des Antrags des Anzeigeerstatters, das Obergericht habe die Rapporte ohne Abdeckungen zu beschaffen und diese ihm zuzustellen, führte die Strafkammer u.a. aus, dass das Ermächtigungsverfahren nicht dazu diene, Informationen von Verwaltungsbehörden zu beschaffen, welche dem Ansprecher in direktem Kontakt mit der betroffenen Verwaltungsbehörde verwehrt blieben. Der Anzeigeerstatter habe seine Vorwürfe aufgrund der abgedeckten Rapporte erhoben. Ohne jegliche Hinweise auf eine strafbare Handlung rechtfertige sich der Beizug der unabgedeckten Rapporte nicht. Sollte der Anzeigeerstatter auf dem verwaltungsrechtlichen Weg Einblick in die vollständigen Rapporte erhalten, könne er jederzeit eine neue Strafanzeige einreichen, wenn er der Auffassung sei, aufgrund neuer Erkenntnisse liege eine strafbare Handlung vor.