Citation: 1C_600/2019 E. 3.2

3.2. Weiter ist die Vorinstanz davon ausgegangen, dass die Behörden bei der Kostenüberwälzung nach diesen Bundesbestimmungen den Weg des Verwaltungsverfahrens und nicht jenen des Zivilprozesses zu beschreiten hätten. Im Hinblick auf diese verfahrensrechtliche Abgrenzung komme dem kantonalen Recht keine eigenständige Bedeutung zu. Im angefochtenen Entscheid ist die Frage, welche Antwort insbesondere Art. 46septies des kantonalen Gesetzes vom 18. Juni 1968 über den Feuerschutz (FSG; sGS 871.1) in dieser Hinsicht gebe, offen gelassen worden. Art. 46septies FSG lautet: " 1 Die politische Gemeinde, deren Feuerwehr Hilfe leistete, erhebt die Kosten beim Pflichtigen durch Rechnungstellung. 2 S ie verfügt Gebühren. 3 S ie zieht die von Dritten in Rechnung gestellten Kosten ein."