Citation: 2C_620/2024 E. 4.5

4.5. Die Beurteilung der Vorinstanz ist zumindest im Ergebnis nicht zu beanstanden. Der Zwischenentscheid des DGS beruht in erster Linie auf der über 300 Seiten umfassenden Verfügung des kantonalen Veterinärdienstes. Die Feststellungen des DGS beziehen sich schwerpunktmässig auf Vorkommnisse seit 2021, die bereits vor dem Eingang der Stellungnahme des kantonalen Veterinärdienstes vom 1. Juli 2024 Thema im Verwaltungsverfahren waren. Bei dieser Ausgangslage wurde das rechtliche Gehör der Beschwerdeführerin in Übereinstimmung mit der bundesgerichtlichen Praxis (E. 4.2 hiervor) im Rahmen der Gesuchstellung hinreichend gewahrt, denn sie konnte sich in ihrer Eingabe zum sehr umfangreichen Verfahrensstoff sowie zu den im Raum stehenden Vorwürfen äussern. Daran ändert die Eingabe vom 1. Juli 2024 nichts. Zwar ist richtig, dass der kantonale Veterinärdienst darin - wie die Beschwerdeführerin moniert - einen erneuten Vorfall vom 21. Juni 2024 erwähnt. Das letztlich entscheidende Sachverhaltsfundament ergibt sich aber aus der Verfügung vom 15. Mai 2024, darunter namentlich die problematischen Rahmenbedingungen der Nutztierhaltung, die überhandnehmende Katzenpopulation mit entsprechendem Infektionsdruck sowie die Geschehnisse um den Hund "C.________" (vgl. E. 3.2 hiervor). Mit der Eingabe vom 1. Juli 2024 wurden demnach keine neuen und entscheidenden Sachverhaltselemente in das Verfahren eingeführt, die es rechtfertigen würden, im Sinn einer Ausnahme einen zweiten Schriftenwechsel im Verfahren betreffend aufschiebende Wirkung durchzuführen. Die Gehörsrüge ist daher unbegründet.