Citation: 5A_878/2022 E. 5

In der Sache selbst hat das Kantonsgericht befunden und erwogen, dass die Beschwerdeführerin, welche seit Jahren als psychisch instabil wahrgenommen werde, den ihr auferlegten Weisungen nicht Folge geleistet hat, dass sie mit der Betreuung von B.________ völlig überfordert war und daraus eine Vernachlässigung des Kindes resultierte, welches in der Schule durch Konzentrationsschwierigkeiten und ein ungepflegtes Erscheinungsbild auffiel, dass die Wohnverhältnisse in V.________ teils unzureichend waren (Schlafen am Boden auf gemeinsamer Matratze, überstellte und verschmutzte Wohnung), dass sie das Kind sodann aufgrund ihrer Wahnvorstellungen und des abstrusen Weltbildes verängstigte und dessen Loyalitätskonflikt verstärkte, dass B.________ seit der superprovisorischen Anordnung wieder in Belgien im Haushalt des Vaters und von dessen Lebenspartnerin sowie deren Kinder lebt, mit denen sie gut zurecht kommt, dass sie sich erstaunlich schnell einleben und integrieren konnte, dass sie im väterlichen Haushalt eine geordnete Struktur hat und gepflegt ist, dass sie durch den Vater und dessen Partnerin viel Unterstützung erhält und die zum Teil grossen Rückstände in der Schule rasch aufholen konnte, dass sie in Belgien auch die Logopädie besucht, dass sie sich dort grundsätzlich gut aufgehoben und glücklich fühlt, jedoch gleichzeitig auch die Beschwerdeführerin vermisst, dass aber vor dem Hintergrund der gemachten tatsächlichen Feststellungen in rechtlicher Hinsicht von einer Gefährdung der persönlichen und schulischen Entwicklung und damit des Kindeswohls auszugehen ist, wenn B.________ bei der Beschwerdeführerin verbleiben bzw. wieder in deren Haushalt leben würde. Die Kritik der Beschwerdeführerin an der vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellung (in Bezug auf ihr Alkoholproblem und ihre weiteren Defizite sowie in Bezug auf die Situation in Belgien) bleibt durchwegs appellatorisch und besteht primär aus einer sich über mehrere Seiten erstreckenden Kopie aus ihrer kantonalen Beschwerde, welche sich naturgemäss nicht auf den angefochtenen Entscheid bezieht. Im Übrigen träfe die zentrale Behauptung, die Situation in Belgien sei zu wenig abgeklärt worden, ohnehin nicht zu. Gemäss den Feststellungen im angefochtenen Entscheid hat die KESB die Situation vor Ort durch die Jugendabteilung der dortigen Staatsanwaltschaft rechtshilfeweise abklären lassen; im Rahmen eines unangemeldeten Hausbesuches wurde festgestellt, dass das Haus einen ordentlichen Eindruck machte, dass B.________ gesund, glücklich und gepflegt aussah und sichtlich eine gute Beziehung zum Vater hat sowie dass sie selbst festhielt, gerne bei ihrem Vater zu sein und dort bleiben zu wollen.