Citation: 4P.262/2003 27.02.2004 E. 3

3.1 Das Kantonsgericht stellte für den Nachweis der in den Jahren 1998-2001 geleisteten Arbeitsstunden wesentlich auf die vom Arbeitgeber ins Recht gelegte Zusammenstellung ab. Im Hinblick darauf, dass sich daraus unterschiedliche tägliche Arbeitszeiten ergaben und die Ferienbezüge detailliert aufgelistet waren, hielt das Kantonsgericht für glaubwürdig, dass die eingereichten Listen auf den Angaben in den Wochenrapporten der Beschwerdeführerin beruhten und demgemäss die von ihr geleisteten Arbeitsstunden richtig wiedergaben. Gegen die so gebildete Überzeugung des Gerichts vermochte die Beschwerdeführerin mit der blossen Bestreitung der Richtigkeit der Angaben nach dem angefochtenen Urteil nicht aufzukommen, zumal sie sich zum Beweis auf die Edition der Arbeitsrapporte durch den Beschwerdegegner hätte berufen können, dies aber unterlassen habe. 3.2 Der wiedergegebenen Erwägung ist klar zu entnehmen, dass das Kantonsgericht die Bestreitung des gegnerischen Vorbringens, wonach die Stundenaufstellungen auf den Rapporten der Beschwerdeführerin beruht hätten, nicht übersehen hat. Andernfalls hätte es die betreffende Behauptung nicht auf deren Glaubhaftigkeit überprüfen müssen. Soweit die Beschwerdeführerin von etwas anderem ausgeht und daraus eine Rüge ableitet, ist auf die staatsrechtliche Beschwerde nicht einzutreten. 3.3 Die Beschwerdeführerin zeigt auch im Übrigen nicht auf, inwiefern es geradezu stossend sein soll, dass das Kantonsgericht die Stundenaufstellungen des Beschwerdegegners als zuverlässig beurteilte. 3.3.1 Die Beschwerdeführerin macht geltend, die Zusammenstellung hinsichtlich der im Jahre 2000 bezogenen Ferientage weiche von der entsprechenden Darstellung des Beschwerdegegners im Brief vom 3. Februar 2002 an C.________ um fünf und für das Jahr 2001 um vier Tage ab. Weshalb sich der Beschwerdegegner bei der Niederschrift nicht geirrt haben könnte und es geradezu unhaltbar sein soll, auf die vom Beschwerdegegner ins Recht gelegte Aufstellung der Arbeitsstunden abzustellen, zeigt die Beschwerdeführerin nicht auf. Indessen wären Differenzen zu den Aufzeichnungen in den Originalrapporten der Beschwerdeführerin erheblich und die Stundenzahl im Sinne der letzteren festzulegen gewesen. Die Beschwerdeführerin hat aber unstreitig davon abgesehen, sich darauf zu berufen und die Edition zu verlangen. Wenn sie dazu erläutert, sie habe sich von einem Editionsbegehren keinen Erfolg versprochen, verkennt sie, dass auch das diesbezügliche Verhalten der Parteien die Beweiswürdigung beeinflusst hätte. 3.3.2 Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin spricht sodann nicht gegen die Glaubwürdigkeit des Beschwerdegegners, dass er mit seinem Versuch, sich die Begleichung von Mobiltelefonkosten der Beschwerdeführerin als Lohnzahlung anrechnen zu lassen, nicht durchdrang. Eine unwahre Behauptung des Beschwerdegegners ist damit nicht dargetan. 3.4 Insoweit lässt sich festhalten, dass das Kantonsgericht die geleisteten Arbeitsstunden der Beschwerdeführerin willkürfrei gestützt auf die Aufstellungen des Beschwerdegegners berechnen durfte.