Citation: 8C_154/2023 E. 5

Das kantonale Gericht hat die rechtlichen Grundlagen des Verfahrens im angefochtenen Urteil einlässlich dargestellt. Das Verwaltungsverfahren und die Verwaltungsrechtspflege der Universität Basel regelt § 41 des Vertrages zwischen den Kantonen Basel-Landschaft und Basel-Stadt über die gemeinsame Trägerschaft der Universität Basel vom 27. Juni 2006 (fortan: Universitätsvertrag; Systematische Gesetzessammlung des Kantons Basel-Stadt [fortan: SGBS] 442.400). Für das Verwaltungsverfahren, namentlich den Erlass von Verfügungen, gilt das Recht des Kantons Basel-Stadt (§ 41 Abs. 1 Universitätsvertrag). Während Verfügungen der universitären Instanzen bei der Rekurskommission anfechtbar sind (§ 41 Abs. 2 Universitätsvertrag), können Entscheide der Rekurskommission - ausser in Examenssachen - nach den allgemeinen Bestimmungen der Verwaltungsrechtspflege des Kantons Basel-Stadt an dessen Verwaltungsgericht weitergezogen werden (vgl. § 41 Abs. 3 Universitätsvertrag). Das Verfahren zur Berufung von Professorinnen und Professoren ordnete der Universitätsrat als oberstes Entscheidungsorgan der Universität (§ 24 Abs. 1 Universitätsvertrag) in § 25 des Universitätsstatuts vom 3. Mai 2012 (fortan: Universitätsstatut; SGBS 440.110). Ausführend dazu erliess der Universitätsrat gestützt auf § 25 Abs. 2 des Universitätsstatuts die Berufungsordnung der Universität Basel vom 25. April 2013 (fortan: Berufungsordnung; im Internet abrufbar unter https://www.unibas.ch/de/Arbeiten-an-der-Universitaet-Basel/Professuren/Berufungsverfahren.html, besucht am 28. Juli 2023).