Citation: 1P.45/2005 04.05.2005 E. 2

2.1 Im Anschluss an die Strafanzeige wurden die Beschwerdegegnerin, ihr Ehegatte und der Beschwerdeführer am 27. Januar 2003 polizeilich einvernommen. Zwei weitere Male wurde der Beschwerdeführer durch den Untersuchungsrichter angehört, der im Zusammenhang mit Einzelfragen zudem den Baufachmann B.________, den Treuhänder C.________, Verwalter der fraglichen Liegenschaft, sowie A.________ als Zeugen hörte. Nachdem der Beschwerdeführer eine untersuchungsrichterliche Einvernahme der Eheleute Y.________ zunächst verlangt hatte, verzichtete er, als sie den Vorladungstermin nicht wahrnehmen konnten, in der Folge darauf. An der erstinstanzlichen Hauptverhandlung wurde überdies noch D.________, der frühere Vermieter des Beschwerdeführers, als Zeuge einvernommen. 2.2 Die Erstinstanz argumentiert vor allem mit der Glaubwürdigkeit der Beteiligten, die sie - je gestützt auf Indizien, die teilweise mit den Vertragsverhandlungen und teilweise mit späteren Geschehnissen zusammenhängen - bei der Beschwerdegegnerin bejaht und beim Beschwerdeführer verneint. Das Kantonsgericht baut die Begründung seines Urteils etwas anders auf. Es würdigt in erster Linie die Aussagen der Parteien - deren Aussagen sie als beweismässig gleichwertig einstuft - sowie des Ehemannes der Beschwerdegegnerin, welch letzteren es als glaubwürdig erachtet. Es sei über ihn nichts Nachteiliges bekannt und es fänden sich keine Hinweise in den Akten, dass er lüge oder den Beschwerdeführer wider besseres Wissen belasten wolle. Aufgrund dieser Würdigung bestünden für das Kantonsgericht keine ernsthaften Zweifel, dass sich der Sachverhalt so, wie von den Eheleuten Y.________ dargelegt, abgespielt habe, d.h. dass die Beschwerdegegnerin den Beschwerdeführer bei der Wohnungsbesichtigung nach Betreibungen gefragt und er solche verneint habe. Die Ausführungen des erstinstanzlichen Richters zu den Umständen des Vertragsschlusses - auf die das Gericht in der Folge gleichwohl einlässlich eingeht (E. 2d/aa-dd, S. 7-10) - seien daher "letztlich ohne Bedeutung", würden aber an der Beweiswürdigung nichts ändern (angefochtenes Urteil, S. 7), bzw. das Verhalten des Beschwerdeführers im Nachgang zur Wohnungsbesichtigung sei "insoweit nicht mehr entscheidend", lasse ihn aber immerhin als wenig glaubwürdig erscheinen (a.a.O., S. 10). 2.3 Der Beschwerdeführer erachtet zunächst die Erwägungen des Kantonsgerichts zur Glaubwürdigkeit von G.Y.________ in verschiedener Hinsicht als willkürlich und als Verstoss gegen die Unschuldsvermutung. Bezüglich des Verhältnisses der übrigen Erwägungen des Kantonsgerichts (E. 2d/aa-dd) zur Würdigung der Glaubwürdigkeit von G.Y.________ bringt der Beschwerdeführer vor, es sei nicht klar, ob es sich dabei um eine Eventualbegründung handle, aufgrund welcher er auch schuldig gesprochen worden wäre, wenn die Aussage des inzwischen verstorbenen G.Y.________ nicht vorgelegen hätte, oder ob diese Ausführungen für sich allein nicht zu einem Schuldspruch geführt hätten. Im letzteren Fall könne der Schuldspruch nicht aufrechterhalten werden, wenn die auf die Glaubwürdigkeit von G.Y.________ aufbauende Beweiswürdigung vor den angerufenen verfassungsmässigen Rechten nicht standhalte. Zudem seien auch diese zusätzlichen Ausführungen unter E. 2/d teilweise willkürlich, was der Beschwerdeführer im Einzelnen ausführt.