Citation: 1C_369/2015 E. 1.2

1.2. Der Beschwerdeführer ist grundsätzlich zur Beschwerde berechtigt (Art. 89 Abs. 2 lit. d BGG i.V.m. Art. 24 Abs. 2 lit. a SVG; vgl. nur Urteil 1C_602/2013 vom 11. Dezember 2013 E. 1). Er hat am vorinstanzlichen Verfahren teilgenommen und ist als Adressat des angefochtenen Entscheids besonders berührt (Art. 89 Abs. 1 lit. a und lit. b BGG). Indessen hat er mit Verfügung vom 22. Juni 2015 den Entzug des Führerausweises für beendet erklärt und damit das Urteil des Kantonsgerichts bereits vollzogen. Insoweit fehlt es an einem aktuellen praktischen Interesse an der Aufhebung oder Abänderung des angefochtenen Entscheids (Art. 89 Abs. 1 lit. c BGG). Das Verfahren ist deshalb gegenstandslos geworden, zumal ein ausnahmeweises Absehen vom Erfordernis des aktuellen praktischen Interesses vom Beschwerdeführer nicht substanziiert dargelegt wird (Art. 42 Abs. 2 BGG). Er kann es (insbesondere mit Blick auf das Schreiben des Bundesgerichts vom 26. Oktober 2015) nicht dabei belassen, pauschal auf die grundsätzliche Bedeutung des Falls für die Praxis hinzuweisen. Das Verfahren ist daher mit einzelrichterlichem Entscheid vom Geschäftsverzeichnis abzuschreiben (Art. 32 Abs. 2 BGG).