Citation: 6B_678/2021 E. 2.4.2

2.4.2. Das angefochtene Urteil ist in diesem Punkt nicht zu beanstanden. Die Vorinstanz stellt zunächst fest, die "E.________" sei einige Zeit vor der Gründung der D.________ AG entstanden und das "E.________"-Konto ohne jeden Bezug zur D.________ AG eröffnet worden. Gestützt auf die Aussagen der Beteiligten und die Buchhaltungsunterlagen der D.________ AG gelangt sie sodann zum Schluss, der vom Privatkläger auf das "E.________"-Konto überwiesene Betrag von Fr. 350'000.-- sei zwar der D.________ AG als Darlehen für den Erwerb von Liegenschaften gewährt worden. Die zu diesem Zeitpunkt noch nicht gegründete Gesellschaft habe aber auf das Geld nicht zugreifen können (angefochtenes Urteil S. 41 f., 44 f.). Zugriff hätten nur die Beschwerdegegnerin 1 und ihr Ehemann gehabt. Faktisch und wirtschaftlich habe mithin nur die Beschwerdegegnerin 1 Vermögenswerte entgegengenommen. Insofern sei das Geld somit ihr als Inhaberin des "E.________"-Kontos anvertraut gewesen. Die Vorinstanz nimmt gestützt auf die Kontobewegungen im Zeitraum vom 4. Juli bis 18. November 2008 und die Aussagen der Beteiligten im Weiteren mit zureichenden Gründen an, die Beschwerdegegnerin 1 habe in der Zeit zwischen dem 7. Mai 2008 und dem 9. Juni 2009 an die Eigentümerin der Liegenschaft Nr. zzz in V.________ in vier Tranchen insgesamt Fr. 300'000.-- in bar übergeben. Dabei habe es sich um Anzahlungen an den Kaufpreis für die Parzelle zzz und die Zufahrtsberechtigung zu den Parzellen yyy und zzz in V.________ gehandelt. Da die Eigentümerin die entsprechenden Quittungen über diese Zahlungen trotz Editionsverfügung der Staatsanwaltschaft nicht herausgegeben und diese die Zustellung der Quittungen nicht erneut einverlangt habe, gelangt die Vorinstanz zugunsten der Beschwerdegegnerin 1 zum Schluss, die Barabhebungen in der Gesamthöhe von Fr. 226'000.-- hätten dazu gedient, die Anzahlungen von Fr. 300'000.-- leisten zu können. Da mit diesen Mitteln - und zwar für die D.________ AG - die Liegenschaft Nr. zzz in V.________ habe gekauft werden sollen, hätten die Barbezüge und die Verwendung der Gelder dem Darlehenszweck des Privatklägers entsprochen (angefochtenes Urteil S. 47 f.). Dass die Vorinstanz in dieser Hinsicht in Willkür verfallen wäre, macht die Beschwerdeführerin nicht hinreichend geltend und ist auch nicht ersichtlich. Aus der Sichtweise der Beschwerdeführerin, wonach der Privatkläger mit seinem Geld nicht nur den Erwerb der Liegenschaften durch die D.________ AG, sondern darüber hinaus auch die Gewährung eines Darlehens an dieselbe bezweckt habe, ergibt sich jedenfalls nichts anderes. Die Beschwerdeführerin legt auch nicht dar, weshalb die Annahme der Vorinstanz, die Liegenschaft sei für die D.________ AG gekauft worden, schlechterdings unhaltbar sein soll. Aus dem Umstand, dass die Beschwerdegegnerin 1 das Geld in bar abgehoben und nicht auf ein Bankkonto der D.________ AG übertragen, sondern ebenfalls in bar der Eigentümerin der Liegenschaft in V.________ übergeben hat, lässt sich nicht zwingend ableiten, jene habe das Geld zweckwidrig nicht als Darlehen des Privatklägers an die D.________ AG verwendet, sondern als eigenes Darlehen in die D.________ AG eingebracht (vgl. Beschwerde S. 4 f.). Es mag zutreffen, dass sich auch Gründe für die Auffassung der Beschwerdeführerin anführen lassen. Doch genügt der blosse Umstand, dass auch eine andere Lösung in Betracht gezogen werden könnte, für die Begründung von Willkür praxisgemäss nicht (BGE 147 IV 73 E. 4.1.2; 146 IV 88 E. 1.3.1 und 114 E. 2.1; je mit Hinweisen). Die Beschwerde erweist sich in diesem Punkt als unbegründet.