Citation: 2C_275/2024 E. 4

Die Vorinstanz erwog zusammengefasst, die Qualifikation des saisonalen gastwirtschaftlichen Betriebs auf der Parzelle Nr. xxx als gemischter Betrieb im Sinn von Art. 7 Abs. 5 BGBB sei im Jahr 2015 bereits rechtskräftig beurteilt worden. Der Beschwerdeführer müsse deshalb eine Sachverhaltsänderung seit der letzten Beurteilung aufzeigen, andernfalls es bei der Beurteilung aus dem Jahr 2015 bleibe, wonach das Grundstück Nr. xxx dem BGBB unterstellt ist (vgl. angefochtenes Urteil, E. 3.5). In der Folge verglich die Vorinstanz die Sachlage im Zeitpunkt der Feststellungsverfügung aus dem Jahr 2015 mit der aktuellen Sachlage. Das kantonale Gericht prüfte u.a. die personelle und betriebliche Verflechtung zwischen dem Landwirtschaftsbetrieb und der saisonalen Gastwirtschaft, die Bedeutung des durch diese erzielten Zusatzeinkommens, den Arbeitsaufwand für die gastwirtschaftliche Nutzung sowie die Wohnsituation der Beschwerdegegnerin. Es kam auf dieser Grundlage zum Ergebnis, dass keine rechtlich relevante Veränderung der Umstände zu verzeichnen sei. Die Unterstellungsfrage müsse daher nicht erneut geprüft werden (vgl. angefochtenes Urteil, E. 5).