Citation: 2C_967/2021 E. C

A.________ gelangt mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 1. Dezember 2021 an das Bundesgericht. Er beantragt in materieller Hinsicht, die Verfügung der Vorinstanz sei ersatzlos aufzuheben. Eventualiter sei das vorliegende Verfahren bis 6 Monate vor der Haftentlassung des Beschwerdeführers zu sistieren und dem Beschwerdeführer und der Vorinstanz resp. Beschwerdegegnerin dannzumal vor dem Entscheid Gelegenheit zur Stellungnahme betreffend Veränderung der Verhältnisse einzuräumen. Subeventualiter sei die Beschwerdegegnerin anzuweisen, dem Beschwerdeführer eine Aufenthaltsbewilligung B als Härtefall zu erteilen. Subsubeventualiter sei die Beschwerdegegnerin anzuweisen, beim Staatssekretariat für Migration eine vorläufige Aufnahme wegen Unzulässigkeit des Vollzugs der Wegweisung zu beantragen. Weiter stellt A.________ folgende Verfahrensanträge: Es sei die unentgeltliche Prozessführung zu bewilligen und auf die Erhebung eines Kostenvorschusses zu verzichten. Es sei ihm Bernhard Jüsi als unentgeltlicher Rechtsbeistand zu bestellen. Es sei ihm nachträglich auch für das Verfahren vor der Vorinstanz die unentgeltliche Prozessführung und Rechtsverbeiständung durch Bernhard Jüsi zu gewähren und die Vorinstanz anzuweisen, die Entschädigung gestützt auf die bei den Akten liegende Honorarnote festzusetzen. Mit Rücksicht auf das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wurde von der Einforderung des Kostenvorschusses einstweilen abgesehen. Das Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau, das Departement für Justiz und Sicherheit des Kantons Thurgau sowie das Migrationsamt des Kantons Thurgau beantragen die Abweisung der Beschwerde. Das Staatssekretariat für Migration (SEM) hat sich nicht vernehmen lassen.