Citation: 8C_255/2022 E. A

A.________, geboren 1959, war zuletzt bei der B.________ GmbH als Taxifahrer tätig und in dieser Funktion bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (nachfolgend: Suva oder Beschwerdegegnerin) unfallversichert. Am 15. Februar 2020 kam ihm während der nächtlichen Fahrt eine Person entgegen, die ihn mit entsprechender Geste zum Anhalten bewog. Da er von einem potentiellen Fahrgast ausging, öffnete er das Fenster der Fahrertüre. Die Person trat an ihn heran und forderte ihn unter Vorhalt einer Faustfeuerwaffe zur Herausgabe von Geld auf. Nach Behändigung des Serviceportemonnaies flüchtete der Täter umgehend. Der gesamte Vorfall dauerte nicht länger als eine Minute. A.________ blieb körperlich unverletzt. Der erstbehandelnde Arzt diagnostizierte eine psychische Ausnahmesituation und attestierte ihm eine volle Arbeitsunfähigkeit. Die Suva qualifizierte den Vorfall als Schreckereignis und erbrachte hierfür die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung und Taggeld), die sie in Verneinung des Fortbestands der Unfallkausalität per 28. März 2021 einstellte (Verfügung vom 25. März 2021). Daran hielt sie auf Einsprache von A.________ fest (Einspracheentscheid vom 20. Mai 2021).