Citation: 8C_610/2016 E. 3.2

3.2. Was der Beschwerdeführer gegen die vorinstanzliche Beweiswürdigung und Sachverhaltsfeststellung vorbringt, ist offensichtlich unbegründet. Vorweg wiederholt er im Wesentlichen die bereits im kantonalen Verfahren geäusserte Kritik am MEDAS-Gutachten. Er nimmt dabei kaum Bezug auf die ausführlichen und überzeugenden Erwägungen der Vorinstanz und zeigt insbesondere nicht auf, inwiefern das kantonale Gericht die Beweise bundesrechtswidrig gewürdigt und den Sachverhalt offensichtlich unrichtig festgestellt habe. Dem psychiatrischen MEDAS-Teilgutachten ist unmissverständlich zu entnehmen, wer die entsprechende fachärztliche Exploration durchgeführt hat und dafür verantwortlich war. Von einem schwerwiegenden Mangel am Zustandekommen des MEDAS-Gutachtens kann keine Rede sein. Zutreffend trug die Vorinstanz bei der Beweiswürdigung praxisgemäss der Erfahrungstatsache Rechnung, dass behandelnde Ärztinnen und Ärzte nicht nur in der Funktion als Hausärzte (BGE 135 V 465 E. 4.5. S. 470; 125 V 351 E. 3b/cc S. 353), sondern auch als spezialärztlich behandelnde Medizinalpersonen (vgl. SVR 2015 IV Nr. 26 S. 78 [8C_616/2014 E. 5.3.3.3], 2013 IV Nr. 40 S. 119 [8C_231/2013 E. 5.3], je mit Hinweisen; vgl. statt vieler auch: Urteile 8C_289/2016 vom 20. Juni 2016 E. 4.2, 9C_456/2015 vom 6. November 2015 E. 4.1, je mit Hinweisen) im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen mitunter eher zugunsten ihrer Patienten aussagen. Weiter durfte das kantonale Gericht - trotz Beweiskraft des MEDAS-Gutachtens hinsichtlich der Feststellung der Gesundheitsschäden - bundesrechtskonform in Bezug auf die Beantwortung der Rechtsfrage nach der verbleibenden zumutbaren Restarbeitsfähigkeit von den Einschätzung der MEDAS-Gutachter abweichen (vgl. BGE 140 V 193 E. 3.1 f. S. 194 ff. mit Hinweisen). Die Vorinstanz hat sodann ausführlich und schlüssig aufgezeigt, weshalb sie auf die psychiatrischen Diagnosen gemäss MEDAS-Gutachten und nicht auf diejenigen der behandelnden Psychiater der D.________ AG laut Berichten vom 13. Februar 2014 und 7. Juli 2015 abgestellt hat. Beim erstmals vor Bundesgericht neu aufgelegten Bericht der D.________ AG vom 26. August 2016 (mit einer Liste der wahrgenommenen und abgesagten bzw. unentschuldigt verpassten psychiatrischen Behandlungsterminen ab 2013) handelt es sich um ein unzulässiges Novum gemäss Art. 99 Abs. 1 BGG. Der vorinstanzliche Verfahrensausgang allein bildet noch keinen hinreichenden Anlass im Sinne von Art. 99 Abs. 1 BGG für die Zulässigkeit von unechten Noven, die bereits im kantonalen Verfahren ohne Weiteres hätten vorgebracht werden können (SVR 2016 UV Nr. 11 S. 33, 8C_412/2015 E. 4 mit Hinweis). Der Versicherte legt nicht dar, dass ihm die Geltendmachung dieser neuen Vorbringen mit Blick auf die Abmahnung der Schadenminderungspflicht vom 10. Februar 2015 bei hinreichender Sorgfalt nicht schon im kantonalen Verfahren prozessual möglich bzw. objektiv zumutbar war. Diese Akten sind somit unbeachtlich (nicht publ. E. 1.3 des Urteils BGE 138 V 286, in SVR 2012 FZ Nr. 3 S. 7 [8C_690/2011]; ARV 2014 S. 226 E. 4 [8C_211/2014]). Demnach ist die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung, wonach der Versicherte in einer behinderungsangepassten Tätigkeit zu 80% arbeitsfähig ist, offensichtlich nicht zu beanstanden.