Citation: 6B_509/2019 E. 1.4.3

1.4.3. Die Vorinstanz durfte weiter in Einklang mit konventions-, verfassungsrechtlichen und strafprozessualen Ansprüchen die Beweisanträge auf eine Überprüfung des Tatfahrzeugs auf weitere Verstecke sowie eine Auswertung des Navigationsgerätes im Tatfahrzeug ablehnen. Sie geht zu Recht davon aus, dass diese Beweismittel hinsichtlich des Tathergangs irrelevant sind, zumal sich dadurch die Aussagen des Beschwerdeführers und des Mittäters weder bestätigen noch widerlegen lassen. Entgegen den Ausführungen des Beschwerdeführers könnte durch das Auffinden weiterer Verstecke im Tatfahrzeug und das Auslesen des Navigationsgerätes nichts zum konkreten Tatvorwurf abgeleitet werden. Aus beiden Beweismitteln lässt sich nichts zum Ort der Drogenübergabe, zum Verbauen der Drogen ins Fahrzeug und zum Aufenthaltsort des Beschwerdeführers während der Entgegennahme und dem Verbauen der Drogen schliessen, da weder die Dauer, noch der Ort des Einbaus der Drogen in das Fahrzeug (während der Fahrt oder in geparktem Zustand), noch die daran beteiligten Personen bekannt sind. Diese Lücken im Sachverhalt können ohne entsprechende Aussagen nicht geschlossen werden. Die objektiven Beweismittel sagen ausserdem nichts darüber aus, ob der Beschwerdeführer wissentlich und willentlich Drogen in die Schweiz eingeführt hat. Der Beschwerdeführer setzt sich hinsichtlich dieser Beweisanträge nicht ausreichend mit dem angefochtenen Urteil (S. 10 ff.) auseinander. Seine Rügen sind unbegründet, soweit darauf eingetreten werden kann.