Citation: 5A_901/2021 E. C

A.A.________ gelangt mit Beschwerde in Zivilsachen vom 28. Oktober 2021 ans Bundesgericht und beantragt, es sei der Entscheid des Obergerichts teilweise aufzuheben und B.A.________ zu verpflichten, ihr innert 60 Tagen ab Rechtskraft aus Güterrecht Fr. 43'011.65 zu bezahlen. Ausserdem seien die Kosten des Berufungsverfahrens von Fr. 5'800.-- den Parteien je zur Hälfte aufzuerlegen, indes aufgrund des diesen gewährten Rechts auf unentgeltliche Rechtspflege unter Nachzahlungspflicht einstweilen vorzumerken. Sodann sei die Entschädigung der ihr beigeordneten Rechtsanwältin für dieses Verfahren auf Fr. 7'000.-- festzusetzen und B.A.________ sei zu verpflichten, dieser Fr. 3'500.-- (inkl. Auslagen und MWSt) zu bezahlen. Infolge Uneinbringlichkeit sei die gesamte Entschädigung durch die Obergerichtskasse auszurichten und diese entsprechend anzuweisen, der Rechtsvertreterin Fr. 7'000.-- zu bezahlen. Eventuell sei das Verfahren an das Obergericht zurückzuweisen. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen im bundesgerichtlichen Verfahren zulasten von B.A.________, wobei die Parteientschädigung aus der Bundesgerichtskasse auszurichten sei. Zuletzt sei A.A.________ die unentgeltliche Rechtspflege unter Beiordnung ihrer Vertreterin als unentgeltliche Rechtsvertreterin zu gewähren. Am 26. September 2022 äussert sich das Obergericht zur Beschwerde, ohne einen Antrag zu stellen. B.A.________ lässt sich mit Eingabe vom 2. November 2022 (Datum Poststempel) vernehmen. In der Replik vom 4. November 2022 hält A.A.________ an ihren bisherigen Ausführungen fest. Im Übrigen hat das Bundesgericht die Akten des kantonalen Verfahrens eingeholt.