Citation: 9C_505/2019 E. 4.2

4.2. Das Verwaltungsgericht erwog im Wesentlichen, gestützt auf das beweiswertige psychiatrische Gutachten des Dr. med. G.________ vom 15. Februar 2018 habe spätestens seit dessen Exploration im Januar 2018 bei einer Arbeitsfähigkeit von 70 % und einem Invaliditätsgrad von 29.25 % kein Rentenanspruch mehr bestanden. Zuvor habe indes ab Juni 2015 nach überzeugenden Ausführungen der medexperts-Gutachter aufgrund der psychischen Einschränkungen eine vollständige Arbeitsunfähigkeit vorgelegen. Diese Einschätzung hätten die (behandelnden) Ärzten der Psychiatrischen Klinik D.________ geteilt. Dr. med. G.________ habe sich retrospektiv zum Verlauf der psychischen Einschränkungen nicht äussern können. Dass die Arbeitsunfähigkeit ausschliesslich oder vorwiegend durch den Drogenkonsum verursacht worden wäre, lasse sich den Akten nicht entnehmen. Die Vorinstanz schloss, zu Gunsten des Versicherten sei demnach von einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit aus somatischen Gründen vom 4. Oktober 2013 bis 9. März 2015 und aus psychischen Gründen ab Juni 2015 bis Januar 2018 (Datum der neuropsychologischen Abklärung) auszugehen. Entsprechend bestehe von Oktober 2014 bis Juni 2015 sowie von September 2015 bis März 2018 jeweils Anspruch auf eine befristete ganze Rente.