Citation: 6B_208/2015 E. 1.1

1.1. Der Beschwerdeführer erhebt zunächst verschiedene verfahrensrechtliche Rügen. Vorerst macht er geltend, die Aussagen, welche er als polizeiliche Auskunftsperson gemacht habe, bevor er im Verfahren als beschuldigte Person behandelt worden sei, dürften nicht verwertet werden, weil er nicht gemäss Art. 158 Abs. 1 lit. a StPO auf die Stellung als Beschuldigter und die konkreten Tatvorwürfe hingewiesen worden sei. Aufgrund der Übereinstimmung der Signalemente habe schon vor seiner ersten Befragung ein hinreichender Tatverdacht gegen ihn bestanden. Zudem seien er und seine Begleiter polizeilich angehalten und auf die Polizeistation verbracht worden, wo Spuren gesichert und Kleider sichergestellt worden seien. Angesichts dieser Umstände hätte er schon in der ersten Einvernahme unter entsprechender Belehrung als Beschuldigter befragt werden müssen. Da dies unterlassen und ihm eine verfahrensrechtlich fehlerhafte Rolle zugewiesen worden sei, sei die erste Befragung als Auskunftsperson für ihn täuschend gewesen. Indem die Vorinstanz lediglich die zweite Befragung als unverwertbar erachte, verletze sie Bundesrecht (Beschwerde S. 3 ff.).