Citation: 2C_396/2023 E. 6.2

6.2. Zu prüfen ist zunächst die geltend gemachte Verletzung von Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG. Nach dieser Bestimmung besteht der Anspruch des Ehegatten und der Kinder auf Erteilung und Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung gemäss den Art. 42 und 43 AuG nach Auflösung der Ehe oder der Familiengemeinschaft weiter, wenn die Ehegemeinschaft mindestens drei Jahre bestanden hat und eine erfolgreiche Integration besteht. Die beiden Voraussetzungen (Ablauf der Dreijahresfrist und Integrationserfolg) müssen kumulativ erfüllt sein (vgl. BGE 140 II 289 E. 3.5.3; Urteil 2C_22/2023 vom 17. Oktober 2023 E. 6.1). Dass die Ehegemeinschaft des Beschwerdeführers in der Schweiz während mehr als drei Jahren bestanden hat, ist unbestritten. Umstritten ist, ob der Beschwerdeführer hinreichend integriert ist.