Citation: 8C_130/2023 E. 2.2

2.2. Betreffend den Anspruch auf berufliche Massnahmen trat die Vorinstanz auf die Beschwerde der Beschwerdeführerin nicht ein, da es diesbezüglich an einem Anfechtungsobjekt fehle. So sei in der angefochtenen Verfügung vom 24. Juni 2021 allein über den Rentenanspruch, nicht aber über den Anspruch auf berufliche Massnahmen entschieden worden. Die Beschwerdeführerin wendet dagegen ein, bei einer ab dem Jahr 2020 nur noch zu 10 % eingeschränkten Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit gemäss angefochtenem Urteil bestünde "selbstverständlich" kein Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen. Insoweit sei mit der Verfügung vom 24. Juni 2021 auch ein Anspruch auf berufliche Massnahmen abgelehnt worden. Es mag zwar stimmen, dass die Verfügung vom 24. Juni 2021 wenig Raum für einen Anspruch auf berufliche Massnahmen belässt. Dies ändert aber nichts daran, dass darüber nicht abschliessend befunden wurde. Die Vorinstanz hat demnach kein Bundesrecht verletzt, indem sie auf die Beschwerde betreffend berufliche Massnahmen nicht eingetreten ist.