Citation: U 10/98 14.11.2000 E. A

A.- Der 1956 geborene R.________ arbeitete ab dem 1. Dezember 1994 bei der Firma C.________ als Betriebsleiter und war in dieser Eigenschaft bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen die Folgen von Berufsunfällen versichert. Am 3. Dezember 1994 wurde er bei einer Montage in einer Waschstrasse von einem umfallenden Eisenträger von hinten an der Schulter und am Rücken getroffen. Zwei Tage später begab er sich in die Sprechstunde seines Hausarztes, Dr. med. M.________, Arzt für Allgemeine Medizin, der eine Contusio Dorsi lateralis sinistris diagnostizierte. Am 26. Mai 1995 meldete die Arbeitgeberin den Unfall der SUVA, welche die gesetzlichen Leistungen erbrachte. Dr. med. L.________, FMH für Chirurgie und Kreisarzt der SUVA, war anlässlich einer kreisärztlichen Untersuchung vom 29. Juni 1995 zum Schluss gekommen, es lägen keine Folgen der initialen Weichteilkontusion mehr vor, die eine relevante Behinderung der Arbeitsfähigkeit in der Funktion eines Betriebsleiters rechtfertigten. Mit Verfügung vom 28. Juli 1995 teilte die SUVA dem Versicherten mit, dass er ab 3. Juli 1995 zu 50 % und ab 1. August 1995 zu 100 % arbeitsfähig sei und sie deshalb weitere Leistungen ablehne. Die jetzigen Beschwerden seien nicht mehr auf den Unfall vom 3. Dezember 1994 zurückzuführen. Daran hielt die SUVA im Einspracheentscheid vom 22. November 1995 fest.