Citation: 9C_150/2013 E. 3.3

3.3. Der Beschwerdeführer beanstandet, dass die Vorinstanz die Aufzeichnungen der K.________ AG berücksichtigt und diese als ausführlich, seriös und plausibel qualifiziert hat. Jedoch vermag er dem nichts Konkretes entgegenzusetzen. Insbesondere können die Arbeitsversuche des Beschwerdeführers, der gemäss den Angaben von Dr. med. H.________ nur geringe Motivation hat, sich um Arbeit bemühen (Bericht vom 10. August 2011), und bei welchem Dr. med. U.________ eine deutliche Aggravationstendenz feststellte (Stellungnahme vom 9. April 2009), nicht als aussagekräftig qualifiziert werden, um die Befunde der Gutachter des SAM zu widerlegen. Vielmehr wird bei einem Arbeitsversuch wie auch bei einer Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit (EFL) nicht das tatsächliche Leistungsvermögen eines Versicherten dokumentiert, wenn dieser zu Selbstlimitierung neigt. Eine solche muss jedoch beim Beschwerdeführer aufgrund der Angaben sowohl von Dr. med. H.________ wie auch von Dr. med. U.________ vermutet werden. Es ist auch kaum anzunehmen, dass die Ehefrau des Beschwerdeführers etwas anderes als der Beschwerdeführer selber über seine Einschränkungen schildern würde, hat sie doch zur Sicherung des Familieneinkommens ein direktes Interesse, dass der Beschwerdeführer weitere Leistungen der Beschwerdegegnerin erhält. Fraglich ist in diesem Zusammenhang auch, ob der Beschwerdeführer tatsächlich seit dem Unfallereignis nicht mehr auf die Jagd geht, denn dann hätte er sich wohl kaum ernsthaft Ende 2011 um die Stelle eines Jagdaufsehers im Jagdbezirk V.________ bewerben können.