Citation: 5A_72/2009 14.05.2009 E. 3

3.1 Die Vorinstanz hat in tatsächlicher Hinsicht festgestellt, dass die Parteien per 30. April 2001 unter der Kundennummer 1 bei der Bank Y.________ in A.________ ursprünglich zwei Depots mit einem Vermögen von insgesamt über Fr. 2,5 Mio. hatten und dass später ein Teil dieser Vermögenswerte auf ein Depot unter der Kundennummer 2, auf den Beschwerdegegner alleine lautend, übertragen worden ist. Keine der Parteien tätigte davon seither und bis zum Scheidungsurteil des Bezirksgerichts Muri vom 24. Februar 2006 Bezüge oder machte Einzahlungen. Am 15. Dezember 2006 teilte die Bank Y.________ in A.________ die genannten Vermögenswerte weisungsgemäss auf die Parteien auf. 3.2 Nicht neu, weil bereits vom erstinstanzlichen Richter berücksichtigt und seitdem von der Beschwerdeführerin anscheinend nicht bestritten, ist der Transaktionsstopp über die beiden Depots bei der Bank Y.________ in A.________ und somit auch über das hier fragliche Depot. Diesbezüglich kann der vorinstanzlich ermittelte Sachverhalt gestützt auf Art. 105 Abs. 2 BGG ergänzt werden. Ob dieser Umstand von rechtlicher Bedeutung ist, wird weiter unten zu prüfen sein. 3.3 Es ist sodann in rechtlicher Hinsicht unbestritten, dass die Ehe der Parteien dem Güterstand der Gütergemeinschaft unterstand und dass die genannten Depots bei der Bank Y.________ in A.________ als Gesamtgut den Parteien gemeinsam gehörten. Das Bezirksgericht Muri als Scheidungsgericht ordnete denn auch die hälftige Aufteilung dieser Vermögenswerte zwischen den Parteien an, Einwendungen des Beschwerdegegners vor Vorinstanz wurden als bereits durch das Scheidungsgericht rechtskräftig entschieden beseitigt, und es besteht kein Anlass mehr, darauf zurückzukommen, hat doch der Beschwerdegegner das vorinstanzliche Urteil nicht angefochten.