Citation: 1C_90/2020 E. B

Gegen die Erteilung der Baubewilligung gelangten die erwähnten Einsprechenden an das Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden. Am 12. September 2018 erstattete die Denkmalpflege Graubünden auf Ersuchen des Instruktionsrichters einen Amtsbericht. Am 24. Januar 2019 führte das Verwaltungsgericht einen Augenschein durch. Am 15. August 2019 äusserte sich das kantonale Amt für Natur und Umwelt (ANU) auf Ersuchen des Instruktionsrichters zum überarbeiteten Lärmnachweis betreffend Strassenlärm vom 17. Juni 2019. Es stimmte diesem Lärmnachweis nicht zu und erachtete eine lärmrechtliche Ausnahmebewilligung für das Errichten von Gebäuden mit lärmempfindlichen Räumen in lärmbelasteten Gebieten als erforderlich. Am 17. Oktober 2019 reichte die Stadt Chur dem Verwaltungsgericht die entsprechende Ausnahmebewilligung des ANU vom 9. Oktober 2019 ein, worauf das zwischenzeitlich sistierte Beschwerdeverfahren wieder aufgenommen wurde. Mit Urteil vom 7. Januar 2020 hiess das Verwaltungsgericht die Beschwerde teilweise gut und korrigierte bzw. ergänzte das Dispositiv des Baubewilligungsentscheids des Stadtrats im Zusammenhang mit der erwähnten lärmrechtlichen Beurteilung in verschiedenen Punkten. Im Übrigen wies es die Beschwerde ab, soweit es darauf eintrat.