Citation: 5P.443/2002 18.02.2003 E. 3

Die Beschwerdeführerin rügt mehrfach eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör. Auf Grund der formellen Natur dieses Anspruchs (BGE 119 Ia 136 E. 2b S. 138; 126 I 19 E. 2d/bb S. 24) sind diese Beschwerdegründe vorab zu behandeln. 3.1 Soweit die Beschwerdeführerin rügt, ihr rechtliches Gehör sei durch die Nichtabnahme von beantragten Zeugenbeweisen verletzt worden, kann darauf nicht eingetreten werden. Anfechtungsobjekt der staatsrechtlichen Beschwerde ist allein der Beschluss des Kassationsgerichts (BGE 125 I 492 E. 1a/cc S. 495), und dieses trat auf die entsprechende Rüge im Verfahren der kantonalen Nichtigkeitsbeschwerde mangels genügender Substantiierung nicht ein. Die Beschwerdeführerin setzt sich aber in ihrer Eingabe mit dem Nichteintretensentscheid des Kassationsgerichts nicht auseinander. Sie macht insbesondere nicht geltend, das Kassationsgericht sei zu Unrecht nicht eingetreten, sondern sie bringt bloss vor, was die angerufenen Zeugen hätten aussagen können. Damit ist dieses Vorbringen offensichtlich unzulässig. 3.2 Die Beschwerdeführerin rügt weiter, der Aspekt, dass gleichzeitig mit ihr auch der Hauptaktionär und Verwaltungsratspräsident der Aktiengesellschaft, zu deren Gunsten der Kredit gewährt wurde, eine Sicherheit im Betrag von Fr. 100'000.-- geleistet habe, sei nicht aufgeklärt worden, was eine Verletzung des rechtlichen Gehörs darstelle. Dem angefochtenen Beschluss lassen sich zu diesem Sachvorbringen keine Erwägungen entnehmen. Die Beschwerdeführerin macht auch nicht geltend, sie habe im kantonalen Verfahren diesbezüglich Anträge gestellt, die vom Kassationsgericht fälschlicherweise nicht gewürdigt, versehentlich übersehen, oder abgewiesen worden seien. Neue Vorbringen sind im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde grundsätzlich nicht zulässig (BGE 108 II 69 E. 1 S. 71). Im Übrigen erweist sich die Rüge der Beschwerdeführerin als allgemeine Kritik am kantonalen Verfahren, ohne substanziiert darzutun, inwieweit eine Verletzung des rechtlichen Gehörs vorliegt (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG). Es ist folglich insoweit auf die Beschwerde nicht einzutreten.