Citation: 1B_394/2021 E. 4.6

4.6. Indem die Vorinstanz einen hinreichenden Tatverdacht für Geldwäscherei bzw. für deliktisch erzielten Erlös auf dem gesperrten Konto zu Unrecht verneinte und die Möglichkeit einer richterlichen Ausgleichseinziehung oder der Zusprechung einer Ersatzforderung als Voraussetzung für die Aufrechterhaltung der Kontensperren zu Unrecht ausschloss, verletzte sie Bundesrecht (Art. 197 Abs. 1 lit. b und Art. 263 Abs. 1 lit. d StPO i.V.m. Art. 70 Abs. 1-2 und Art. 71 Abs. 1 und Abs. 3 StGB). Damit ist die Beschwerde im Eventualstandpunkt gutzuheissen, die Weiterdauer der von der Staatsanwaltschaft verfügten Kontensperre zu bestätigen und der angefochtene Entscheid aufzuheben.