Citation: 4A_109/2019 E. A

A.a. Die C.________ GmbH (Unternehmerin, Klägerin) bezweckte die Planung und Ausführung von Gipser-, Trockenbau- und Fassadenarbeiten. Sie verpflichtete sich in zwei Werkverträgen vom 16. Oktober 2013 und vom 17. Oktober 2013 gegenüber der B.________ AG (Bestellerin, Beklagte, Beschwerdegegnerin) im Rahmen der Überbauung "D.________" in der Gemeinde E.________ "Innere Verputzarbeiten" bzw. "Spezielle Gipserarbeiten" nach Einheitspreisen zu einem voraussichtlichen Werkpreis von Fr. 67'182.50 und Fr. 288'531.50 jeweils netto inkl. MwSt. und exkl. Nachtrags- und Regiearbeiten zu erstellen. Über die C.________ GmbH wurde mit Wirkung ab 31. Juli 2018 (d.h. nach dem angefochtenen Handelsgerichtsurteil vom 26. Juni 2018) der Konkurs eröffnet. Das Konkursamt Niederglatt trat der Gläubigerin A.________ AG (Beschwerdeführerin) am 8. Februar 2019 die Forderung gegenüber der B.________ AG gemäss Art. 260 SchKG ab. A.b. Beim Bau des Projekts "D.________" kam es zu erheblichen Verzögerungen. Die Werkverträge vom 16./17. Oktober 2013 sahen ursprünglich einen Arbeitsbeginn schon vor Vertragsschluss am 14./15. Juni 2013 und die Fertigstellung des Werks auf den 15. bzw. 31. Dezember 2013 vor. Der effektive Arbeitsbeginn erfolgte indes erst Mitte Dezember 2013 und im April 2014 fand eine Sitzung statt, an der Zwischen- und Fertigstellungstermine vereinbart werden sollten. Am 21. Juni 2013 war das Werk nicht (mängelfrei) fertiggestellt. Die Bestellerin kündigte die Werkverträge mit Schreiben vom 23. Juni 2014. Sie leistete Akontozahlungen von Fr. 148'027.85.