Citation: 9C_191/2018 E. 3.2

3.2. Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, verfängt nicht: Soweit er vorab moniert, die Begutachtung habe unter dem Einfluss der vom 4. Dezember 2012 bis 15. Januar 2013 durchgeführten Observation gestanden, trifft dies offensichtlich nicht zu. Vielmehr verzichtete das kantonale Gericht im Lichte des Urteils des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) in Sachen Vukota-Bojic gegen die Schweiz (61838/10) vom 18. Oktober 2016 darauf, den MEDAS-Gutachtern den Observationsbericht vom 17. Januar 2013 vorzulegen (vgl. vorinstanzliche Beweisverfügung vom 30. Januar 2017). Die polydisziplinäre Gerichtsexpertise der MEDAS Zentralschweiz stützt sich somit auf umfassende eigene klinische Untersuchungen der medizinischen Experten. Sie erfüllt sämtliche Anforderungen an beweiswertige ärztliche Entscheidgrundlagen, insbesondere was die in Revisionsfällen relevanten Gesichtspunkte betrifft (vgl. BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232 mit Hinweis; Urteil 9C_710/2014 vom 26. März 2015 E. 2). Die Vorinstanz hat insbesondere hinreichend begründet, weshalb der Frage, ob beim Beschwerdeführer eine Simulation oder Aggravation vorliegt, keine massgebliche Bedeutung zukommt (vgl. vorinstanzliche Erwägung 6). Darauf kann verwiesen werden. Der Einwand, das MEDAS-Gutachten verfehle die Zielvorgabe als unabhängige und unvoreingenommene Untersuchungsinstanz, weil die Gutachter bis zuletzt in der Frage "gefangen" gewesen seien, ob der Vorwurf einer Simulation oder Aggravation bestätigt oder verneint werden könne, zielt folglich ins Leere. Gleiches gilt für die Rüge, der niedrige Bildungsstand des Beschwerdeführers sei in der Gerichtsexpertise unberücksichtigt geblieben. Dem diesbezüglichen Hinweis des kantonalen Gerichts auf die schlüssigen - das Gegenteil belegenden - Ausführungen der neuropsychologischen Gutachterinnen (vgl. neuropsychologisches Teilgutachten vom 24. Juni 2017, S. 6) ist nichts beizufügen. Dass der Beschwerdeführer der Begutachtung aus sprachlichen (und analphabetischen) Gründen nicht hätte folgen können ist ebenfalls nicht erkennbar, zumal in der Beschwerde keine konkreten sachrelevanten Missverständnisse benannt werden, die auf eine Unverwertbarkeit der Gerichtsexpertise hindeuten. Auch anhand der sonstigen Vorbringen sind keine zwingenden Gründe ersichtlich, die ein Abweichen vom Gerichtsgutachten der MEDAS Zentralschweiz rechtfertigen könnten (vgl. BGE 135 V 465 E. 4.4 S. 469 f. mit Hinweis auf BGE 125 V 351 E. 3b/aa S. 352 f.). Soweit der Beschwerdeführer schliesslich (erneut) geltend macht, die Selbsteingliederung sei ihm nicht zumutbar, hat es mit den in jeder Hinsicht überzeugenden Ausführungen in Erwägung 8.3 des angefochtenen Entscheides sein Bewenden.