Citation: 1C_27/2021 E. 3.5

3.5. Mit diesen Ausführungen bestätigen die Beschwerdeführer die vorinstanzlichen Feststellungen, dass durch die Verschiebung der Mantellinie zwischen zwei Reihenhäusern keine Verbesserung der natürlichen Belichtung von Räumen erreicht werden kann und das Richtprojekt im Untergeschoss, das bereits zwei gegen Norden gerichtete Zimmer aufweist, keine zusätzlichen Zimmer mit für Wohnzwecke hinreichender natürlicher Belichtung vorsieht. Soweit die Beschwerdeführer erstmals vor Bundesgericht geltend machen, ein nach Erlass des angefochtenen Entscheids abgeändertes Richtprojekt weise im Untergeschoss gegen Norden drei natürlich belichtete Zimmer auf, bringen sie zum einen eine unzulässige neue Tatsachenbehauptung vor (vgl. E. 1.4 hievor). Zudem ist das zwischen zwei Zimmern eingezeichnete zusätzliche Zimmer wesentlich kleiner und daher auch nach den Angaben im Richtplan nur zum Schlafen oder Spielen geeignet. Dass es über eine Nettowohnfläche von 10 m² verfügt und damit gemäss Art. 2 Abs. 1 der Verordnung über Nettowohnflächen und Raumprogramm sowie über Ausstattung von Küche und Hygienebereich vom 12. Mai 1989 (SR 843.142.3) als Individualraum für eine Person geeignet ist, machen die Beschwerdeführer nicht geltend. Unabhängig davon zeigen die Beschwerdeführer nicht auf, weshalb eine Erweiterung des Wohnraums im Erdgeschoss bis zur geltenden Mantellinie aufgrund der Hangsituation und der bestehenden Grundrissorganisation nicht zweckmässig sein soll. Dies ist auch nicht ersichtlich, da das Erdgeschoss gegen Norden über eine gute natürliche Belichtung verfügt und im grossen zusammenhängenden Bereich "Stube und Wohnraum" der Wohnraum bis zur bestehenden Mantellinie erweitert und dort auch ein zusätzliches Zimmer geschaffen werden kann. Unter diesen Umständen verfiel die Vorinstanz nicht in Willkür, wenn sie annahm, die strittige Verschiebung der Mantellinie sei zur zweckmässigen Ausschöpfung der zugelassenen Bruttogeschossfläche nicht erforderlich und diene daher nicht der raumplanerischen Zielsetzung der inneren Verdichtung oder gewichtigen privaten Interessen. Daran vermag nichts zu ändern, dass die auf das Untergeschoss beschränkte Wohnraumerweiterung für die Beschwerdeführer den Vorteil hätte, dass sie den darüber liegenden Bereich als vergrösserten Balkon nützen könnten, zumal ihr Haus gemäss den bei den Akten befindlichen Fotografien über einen Garten mit Rasenfläche verfügt, der den Aufenthalt im Freien erlaubt.