Citation: 2A.499/1999 02.05.2000 E. B

B.- Am 1. Juni 1995 verfügte die Erziehungsdirektion des Kantons Bern, dass die gewerbliche Berufsschule Huttwil auf Ende des Schuljahres 1994/95 geschlossen werde. Diesen Entscheid begründete sie damit, dass die Zahl der Lehrlinge im einzig verbliebenen Beruf des Schreiners auf einen an- dauernden Unterbestand gesunken sei und für die nächsten Jahre keine Änderung zu erwarten sei; die Bestände der ge- werblichen Berufsschule Huttwil könnten problemlos in beste- hende Klassen an den gewerblich-industriellen Berufsschulen Langenthal und Langnau integriert werden. In der Folge forderte das Bundesamt für Berufsbil- dung und Technologie einen Anteil des Bundesbeitrags in der Höhe von Fr. 277'909.-- wegen Zweckentfremdung zurück und erliess am 19. August 1998 eine entsprechende, an die Erzie- hungsdirektion des Kantons Bern gerichtete Verfügung. Die Erziehungsdirektion focht diesen Entscheid namens des Kan- tons Bern bei der Rekurskommission des Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartements (nachfolgend: Rekurskommission) an. Sie bestritt vorab die Passivlegitimation des Kantons; Subventionsempfängerin sei die Einwohnergemeinde Huttwil gewesen. Im Übrigen liege auch keine Zweckentfremdung vor, zumal die leerstehenden Räume weiterhin für Zwecke der Be- rufsbildung genutzt würden. Die Rekurskommission wies die Beschwerde mit Urteil vom 9. September 1999 ab.