Citation: 1C_244/2013 E. 4

Der Beschwerdeführer rügt, die vom Verwaltungsgericht auf Fr. 8'000.-- angesetzte Gerichtsgebühr verletze das Äquivalenzprinzip und sei willkürlich hoch. Das Baurekursgericht habe nur Fr. 4'500.-- verlangt, obwohl für beide Gerichte die gleiche Gebührenverordnung gälte und das Baurekursgericht, das einen Augenschein genommen habe, einen erheblich grösseren Aufwand betrieben habe. Das Äquivalenzprinzip verlangt als abgabenrechtliche Konkretisierung des Verhältnismässigkeitsprinzips, dass eine Gebühr nicht in einem offensichtlichen Missverhältnis zum objektiven Wert der bezogenen Leistung stehen darf und sich in vernünftigen Grenzen bewegen muss; sie soll nach sachlich vertretbaren, objektiven Kriterien bemessen werden (zur Publikation bestimmter Entscheid 2C_1132/2012 vom 13. Mai 2013, E. 3.2; BGE 138 II 70 E. 7.2 S. 76; 132 II 47 E. 4.1 S. 55 f.; je mit Hinweisen). Nach der sowohl für das Verwaltungsgericht als auch das Baurekursgericht geltenden Gebührenverordnung des Verwaltungsgerichts vom 23. August 2010 bemisst sich die Gerichtsgebühr nach dem Zeitaufwand des Gerichts, der Schwierigkeit des Falles und dem Streitwert oder dem tatsächlichen Streitinteresse (§ 2). Bei Verfahren ohne bestimmbaren Streitwert beträgt die Gerichtsgebühr in der Regel Fr. 1'000.-- bis 50'000.-- (§ 3 Abs. 3). Es ist zwar nachvollziehbar, dass die Gebührenfestsetzung des Verwaltungsgerichts dem Beschwerdeführer vergleichsweise hoch erscheint. Unter verfassungsrechtlichen Gesichtspunkten ist sie indessen nicht zu beanstanden: sie liegt am unteren Rahmen des nach § 3 Abs. 3 der Gebührenordnung Zulässigen, der Streit betraf ein grösseres Bauprojekt und seine Beurteilung erforderte einen erheblichen Aufwand, was auch der Umfang des verwaltungsgerichtlichen Urteils von immerhin 19 Seiten zeigt. Zudem steht es dem Verwaltungsgericht als höchste kantonale Instanz frei, etwas höhere Gebühren zu verlangen als die Vorinstanz. Es lässt sich jedenfalls nicht behaupten, die Gebühr von Fr. 8'000.-- stehe in einem offensichtlichen Missverhältnis zur bezogenen Leistung und sei sachlich nicht zu vertreten. Die Rüge ist unbegründet.