Citation: 4A_197/2020 E. 3.3

3.3. In ihrem Ersturteil sprach die Vorinstanz der Beschwerdegegnerin eine Entschädigung von Fr. 2'021'374.-- in Kapitalform samt aufgelaufenen Zinsen von Fr. 451'193.-- (Dispositiv-Ziffer 1) sowie eine indexierte Rente für die Zukunft zu (Dispositiv-Ziffern 2 bis 4). Im Mehrbetrag wies sie die Klage ab. Die Kapitalsumme beinhaltete den Pflege- und Betreuungsschaden (exkl. kapitalisierte Rente für künftigen Schaden) von Fr. 45'132.--, den Erwerbsausfall von Fr. 479'563.--, den Rentenschaden von Fr. 321'030.--, den Haushaltschaden von Fr. 1'235'734.--, den Mobilitätsschaden von Fr. 61'554.-- und eine Genugtuung von Fr. 177'520.--. Dies ergab die Zwischensumme von Fr. 2'320'533.--. Davon zog die Vorinstanz die Akontozahlungen der Beschwerdeführerin von Fr. 299'159.-- ab, womit sie bei der Endsumme von Fr. 2'021'374.-- gemäss Dispositiv-Ziffer 1 landete (vgl. zur Berechnung Ersturteil S. 273). Die aufgelaufenen Zinsen setzten sich wie folgt zusammen: Zinse für Pflege- und Betreuungsschaden Fr. 53'055.--, Zinse für Erwerbsausfall Fr. 173'312.--, Zinse für Haushaltschaden Fr. 212'719.--, Zinse für Mobilitätsschaden Fr. 47'771.--, Zinse für Genugtuung Fr. 202'343.--. Dies ergab die Zwischensumme von Fr. 683'240.-- (recte: Fr. 689'200.--). Abzüglich der Akontozahlungen von Fr. 238'006.-- gelangte die Vorinstanz zur Endsumme von Fr. 451'193.-- (recte: Fr. 451'194.--) gemäss Dispositiv-Ziffer 1 (vgl. zur Berechnung Ersturteil S. 274).