Citation: U 48/02 29.08.2002 E. A

A.- H.________, geboren 1955, war seit 1984 einziges Mitglied des Verwaltungsrates und Geschäftsführer der Werbeagentur Q.________ AG, welche am 23. Juli 1996 zufolge Konkurses aufgelöst wurde. Als Betriebsleiter und Aktionär war er zu einem angenommenen Lohn von Fr. 97'200.- bei der Alba Allgemeine Versicherungsgesellschaft (nachfolgend Alba) gemäss UVG für Berufs- und Nichtberufsunfälle sowie Berufskrankheiten versichert. Am 26. März 1994 erlitt er bei einem nicht restlos geklärten Unfall ein Schädel-Hirntrauma mit frontaler rechtsseitiger Schädelkalottenfraktur und intrazerebraler Blutung. Als Folge des Unfalls kam es zu einer totalen Anosmie (Geruchsverlust) und teilweisen Ageusie (Geschmacksverlust für süsse Stoffe); eindeutige psychoorganische Veränderungen liessen sich nicht nachweisen. Nach vorübergehender vollständiger Arbeitsunfähigkeit war der Versicherte gemäss Unfallschein UVG mit Eintragungen des Dr. med. Z.________, Spezialarzt für Neurologie FMH, ab 16. Mai 1994 zu 50 %, ab 20. Juni 1994 zu 75 % und ab 11. Juli 1994 wieder voll arbeitsfähig. Mit Verfügung vom 28. August 1996 sprach ihm die Alba wegen der Beeinträchtigungen des Geruchs- und Geschmackssinns eine Integritätsentschädigung von 15 % zu. Auf die hiegegen erhobene Einsprache, mit welcher der Versicherte auch Störungen der Konzentrationsfähigkeit sowie rasches Ermüden geltend machte, beauftragte die Alba Dr. med. Y.________, Spezialarzt für Neurologie FMH, mit einem Aktengutachten, welches am 7. Februar 1997 erstattet wurde und worin die Entschädigung von 15 % für die Sinnesbeeinträchtigungen bestätigt, jedoch die Frage aufgeworfen wurde, ob nicht zusätzlich eine leichte Hirnschädigung zu berücksichtigen sei, was vom Psychiater bzw. dem Neuropsychologen zu beurteilen sei. Gestützt auf Berichte des Psychiaters Dr. med. X.________ vom 2. September 1997, 22. Juni 1998 und 17. November 1998 sowie ein neuropsychologisches Gutachten von lic. phil. W.________ vom 17. Juli 1997 sprach die Alba dem Versicherten mit Einspracheentscheid vom 3. Mai 2000 eine Integritätsentschädigung von 55 % zu. Mit einer weiteren Verfügung vom 18. März 1999 lehnte sie die Ausrichtung einer Invalidenrente sinngemäss mit der Feststellung ab, dass keine unfallbedingte Erwerbseinbusse bestehe. Die hiegegen erhobene Einsprache wies sie mit Einspracheentscheid vom 28. April 2000 ab. Schliesslich forderte die Alba mit Verfügung vom 3. Mai 2000 zuviel bezahlte Taggelder für die Zeit vom 29. März bis 10. Juli 1994 im Betrag von Fr. 6721.25 zurück, was sie damit begründete, dass für die Bemessung des Taggeldes auf den letzten vor dem Unfall bezogenen Lohn von Fr. 54'000.- (und nicht auf den versicherten Verdienst von Fr. 97'200.-) abzustellen sei. Mit Einspracheentscheid vom 19. Juni 2000 hielt sie an dieser Verfügung fest.