Citation: 7B_193/2022 E. 3.4.1

3.4.1. Die Beschwerdeführerin bringt vor, bei der Strafzumessung sei von einer versuchten schweren Körperverletzung auszugehen. Darauf ist nicht einzugehen, nachdem es beim Schuldspruch wegen versuchter Tötung bleibt (vgl. E. 2 hiervor). Gleiches gilt, wenn die Beschwerdeführerin eine eigene Strafzumessung präsentiert und dieser einen Sachverhalt zugrunde legt, der von den willkürfreien Feststellungen der Vorinstanz abweicht. Dies ist etwa der Fall, wenn sie ausführt, dass ihre ursprüngliche Absicht auf den Suizid gerichtet gewesen sei, dass sie den Geschädigten nicht habe verletzen wollen und dass die Gewalt gegen den Geschädigten nur Folge seines Eingreifens gewesen sei.