Citation: 8C_812/2021 E. 7.2

7.2. Dem ist zunächst entgegenzuhalten, dass bei der Prüfung der Adäquanz nach der Praxis zu den psychischen Unfallfolgen (BGE 115 V 133) die Behandlung psychischer Beschwerden keinen Aufschub des Fallabschlusses rechtfertigt (Art. 19 Abs. 1 UVG; E. 6.2 hiervor; BGE 134 V 109 E. 4.3 und E. 6.1; Urteil 8C_66/2021 vom 6. Juli 2021 E. 6 mit Hinweis). Dass der Beschwerdeführer von weiterer Physiotherapie hätte profitieren können, genügt praxisgemäss ebenfalls nicht, um den Fallabschluss hinauszuzögern (Urteil 8C_604/2021 vom 25. Januar 2022 E. 9.2). Der vorinstanzlich bestätigte Fallabschluss per 31. März 2020 ist somit nicht zu beanstanden.