Citation: 6B_1053/2022 E. 2.4

2.4. Die Rügen des Beschwerdeführers sind unbegründet, soweit sie überhaupt als hinreichend vorgetragen zu betrachten sind. Hinsichtlich der geltend gemachten Befangen- und Voreingenommenheit der erstinstanzlichen Richterin kann zunächst auf die zutreffenden Ausführungen der Vorinstanz verwiesen werden (Urteil S. 3 f. E. II). Im Weiteren dringt die Argumentation des Beschwerdeführers bereits deshalb nicht durch, weil die angebliche Befangen- und Voreingenommenheit der kantonalen Richter namentlich darin begründet ist, dass diese seine Strafsache bloss einem Narrativ folgend, mithin zu undifferenziert und daher letztlich falsch entschieden hätten. Alleine aus der Verurteilung des Beschwerdeführers oder aufgrund des Umstands, dass die einzelnen Einschätzungen der kantonalen Richter nicht seiner Sichtweise entsprechen, kann indessen nicht auf deren Befangen- oder Voreingenommenheit geschlossen werden. Überdies sind richterliche Verfahrensfehler und Fehlentscheide grundsätzlich nicht geeignet, objektiv den Anschein von Befangenheit zu erwecken. Das kann nur ganz ausnahmsweise der Fall sein, wenn besonders krasse oder wiederholte Irrtümer vorliegen, die als schwere Verletzung der Richterpflichten bewertet werden müssen, und sich in den Rechtsfehlern eine Haltung manifestiert, die objektiv auf fehlende Distanz und Neutralität schliessen lässt (Urteile 7B_951/2023 vom 11. Juni 2024 E. 2.1; 5F_6/2024 vom 29. Januar 2024 E. 2 mit Hinweisen). Vorliegend kommt noch hinzu, dass sich das Bundesgericht bereits eingehend mit den Fragen der Gesichtsmaskentragepflicht, der Wirksamkeit von Gesichtsmasken und der Beurteilung der Covid-19-Krankheit als Pandemie auseinandergesetzt hat (vgl. u.a. BGE 147 I 450 E. 3.2.3, 393 E. 5.2 f.; Urteil 6B_324/2022 vom 16. Dezember 2022 E. 2.3.3 mit Hinweisen). In Anbetracht dieser Rechtsprechung kann entgegen der sinngemässen Kritik des Beschwerdeführers von solch krassen Rechtsfehlern der kantonalen Richter nicht die Rede sein. Ein Anschein der Befangenheit oder Voreingenommenheit der erst- und vorinstanzlichen Richter ergibt sich schliesslich auch bei einer objektiven Gesamtbetrachtung nicht.