Citation: 2C_769/2022 E. 2.3

2.3. Neue Tatsachen und Beweismittel dürfen in der Beschwerde nur so weit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG), was in der Beschwerde näher darzulegen ist. Der vorinstanzliche Verfahrensausgang allein bildet noch keinen hinreichenden Anlass im Sinne von Art. 99 Abs. 1 BGG. Echte Noven, d.h. Tatsachen, die erst nach dem angefochtenen Urteil eingetreten sind, bleiben im bundesgerichtlichen Verfahren in jedem Fall unberücksichtigt (vgl. BGE 139 III 120 E. 3.1.2). Unzulässig sind sodann Tatsachenbehauptungen und Beweise, die bereits im vorinstanzlichen Verfahren ohne Weiteres hätten vorgebracht werden können (sog. unechte Noven; BGE 143 V 19 E. 1.2). Die Beschwerdeführerin legt vor Bundesgericht einerseits die Verfügung betreffend Einstellung der Ergänzungsleistungen per Oktober 2022 ins Recht, andererseits die Verfügung/Schlussabrechnung betreffend Ablösung von der Sozialhilfe per 1. Mai 2022. Erstere datiert vom 15. September 2022, Letztere vom 31. August 2022 und somit nach dem angefochtenen Entscheid. Sie sind dementsprechend von vornherein unbeachtlich. Gleiches gilt für die eingereichte Lohnabrechnung für die Assistenz des Enkels betreffend den Monat Juli 2022. Betreffend Lohnabrechnungen für Mai 2022 und Juni 2022 ist nicht ersichtlich, weshalb es der Beschwerdeführerin nicht möglich gewesen sein sollte, diese bereits vor der Vorinstanz als Beweismittel einzureichen, war die Frage der finanziellen Selbständigkeit doch dort bereits Thema. Damit können auch diese beiden Belege als unechte Noven im bundesgerichtlichen Verfahren nicht beachtet werden.