Citation: 6B_217/2023 E. 4

Was der Beschwerdeführer dagegen mit seiner Beschwerde vorbringt, genügt den gesetzlichen Begründungsanforderungen in weiten Teilen nicht. Er beschränkt sich darauf, seine bereits vor Vorinstanz vorgetragene Kritik zu wiederholen. Damit einhergehend setzt er sich mit den Erwägungen der Vorinstanz und den von dieser lediglich auf Willkür zu prüfenden Sachverhaltsfeststellungen der ersten Instanz (vgl. Art. 398 Abs. 4 StPO) nicht in einer den formellen Anforderungen genügenden Weise auseinander. Konkret macht er wiederum geltend, dass er anlässlich bzw. "direkt bei" der Kontrolle vom 11. Februar 2020 seine Identitätskarte vorgewiesen habe, auf der sowohl sein Name als auch seine Adresse (in Kroatien) "deutlich" zu sehen gewesen seien und er die Adresse in V.________ deswegen angegeben habe, weil er nicht nach seiner Wohnadresse, sondern danach gefragt worden sei, woher er komme und wohin er gehe. Er setzt sich dann aber nicht ansatzweise mit den Erwägungen der ersten Instanz auseinander, mit welchen diese u.a. den sich in den Akten befindlichen Polizeirapport, den Umstand, dass er mit seiner Einsprache vom 19. Januar 2021 eine Kopie seiner Identitätskarte zu den Akten reichte und seine sich (z.T.) widersprechenden und unklaren Aussagen zu seinen Meldeverhältnissen respektive die hierzu rechtshilfeweise in Deutschland eingeholten Auskünfte würdigt. Ebenso wenig legt der Beschwerdeführer dar, inwiefern deren daraus gezogenen Schlüsse schlechterdings unhaltbar sein sollen, die Vorinstanz mithin Willkür zu Unrecht verneint hätte. Hierfür genügt nicht, dass er lediglich seine Sicht der Dinge schildert. Selbst wenn indes davon ausgegangen würde, dass er sich entgegen den erst- und zweitinstanzlichen Ausführungen bereits anlässlich der Kontrolle vom 11. Februar 2020 mit seiner Identitätskarte ausgewiesen hat, liegt damit kein Umstand vor, der die Feststellungen der Angabe einer (derzeitigen) Wohnadresse in V.________ als willkürlich erscheinen liesse. Schliesslich begnügt er sich auch mit seinem Vorbingen, es sei ihm vom Polizeibeamten B.________ entgegen den erstinstanzlichen Feststellungen telefonisch mitgeteilt worden, "dass es fallen gelassen wäre [recte werde]", mit einer Schilderung seiner Sicht der Dinge, mit der er wiederum nicht aufzuzeigen vermag, inwiefern die Vorinstanz in Willkür verfällt, wenn sie diese Behauptung angesichts der vom Polizeibeamten B.________ getätigten Adressnachforschung und Personenausschreibung als völlig unglaubwürdig qualifiziert. Insoweit der Beschwerdeführer zumindest sinngemäss einen Antrag auf den "Nachweis" und die Auswertung des fraglichen Telefonates stellt, ist dieser unzulässig. Das Bundesgericht nimmt grundsätzlich keine Beweise ab und ordnet keine Beweiserhebungen an (BGE 133 IV 293 E. 3.4.2; Urteil 6B_232/2022 vom 16. Dezember 2022 E. 1.2). Weshalb vorliegend von diesem Grundsatz abgewichen werden soll, wird vom Beschwerdeführer nicht begründet und ist auch nicht ersichtlich. Zusammenfassend vermag der Beschwerdeführer nicht aufzuzeigen, dass oder inwiefern die Sachverhaltsfeststellungen, auf denen der Schuldspruch basiert, schlechterdings unhaltbar sein sollen. Seine Einwände gehen über eine appellatorische Kritik an der vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellung und Beweiswürdigung nicht hinaus (BGE 141 IV 317 E. 5.4, 369 E. 6.3). Damit genügt die Beschwerde den gesetzlichen Begründungsanforderungen nicht (Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG). Der Begründungsmangel ist offensichtlich.