Citation: 6B_284/2015 E. 1

Mit Strafbefehl vom 29. August 2014 bestrafte die Staatsanwaltschaft des Kantons Bern den Beschwerdeführer wegen Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz mit gemeinnütziger Arbeit von insgesamt 252 Stunden. Am 8. September 2014 erhob der Beschwerdeführer Einsprache, worauf die Staatsanwaltschaft die Akten dem Regionalgericht Bern-Mittelland zur Durchführung des Hauptverfahrens überwies. Das Regionalgericht setzte die Verhandlung auf den 17. Dezember 2014 fest. Am 20. November 2014 teilte der damalige Rechtsvertreter dem Gericht mit, dass der Beschwerdeführer die Einsprache gegen den Strafbefehl zurückziehe. Er ersuchte das Gericht, ihn als amtlichen Verteidiger einzusetzen und gemäss der eingereichten Kostennote zu entschädigen. Am 2. Dezember 2014 stellte das Regionalgericht die Rechtskraft des Strafbefehls vom 29. August 2014 fest. Das Gesuch um Anordnung einer amtlichen Verteidigung wies das Gericht ab. Gegen diese Verfügung erhob der nicht mehr vertretene Beschwerdeführer persönlich Beschwerde. Am 17. Februar 2015 trat das Obergericht des Kantons Bern auf das Rechtsmittel nicht ein, soweit es den Widerruf des Rückzugs der Einsprache betraf. Im Übrigen wurde die Beschwerde abgewiesen. Der Beschwerdeführer wendet sich ans Bundesgericht und beantragt sinngemäss, der Rückzug der Einsprache sei als widerrufen zu betrachten. Es sei ihm die unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren.