Citation: U 409/01 04.07.2002 E. 2

2.- Nach den kreisärztlichen Berichten des Dr. med. J.________ vom 20. Februar 1998 und des Dr. med. A.________ vom 30. November 1998 ist ein Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall vom 31. August 1995 und den erneut aufgetretenen Beschwerden der Halswirbelsäule sowie der lumbalen Problematik nicht mehr nachgewiesen. Es besteht kein Anlass, an dieser Einschätzung zu zweifeln, haben doch die Ärzte der Rehaklinik Z.________ in ihrem Bericht vom 21. Juli 1997 festgestellt, dass die Versicherte nach einmonatigem Aufenthalt ohne wesentliche Beschwerden habe entlassen werden können. Die Einschätzung des Hausarztes Dr. med. S.________, wonach die Leiden zur Hälfte unfallbedingt seien (Bericht vom 25. März 1998), ist nicht näher begründet und daher nicht nachvollziehbar; zudem ist zu berücksichtigen, dass Hausärzte mitunter auf Grund ihres auftragsrechtlichen Vertrauensverhältnisses in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen (BGE 125 V 353 Erw. 3b/cc mit Hinweisen). Mit der Vorinstanz, auf deren sorgfältige und zutreffende Ausführungen verwiesen werden kann, ist die Kausalität zwischen dem Ereignis vom 31. August 1995 und dem gemeldeten Rückfall daher mangels Nachweises des erforderlichen Beweisgrades der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 126 V 360 Erw. 5b) zu verneinen. Selbst wenn von Beweislosigkeit auszugehen wäre, bestünde im Übrigen keine Leistungspflicht (vgl. Erw. 1 in fine hievor).