Citation: 6B_460/2020 E. 5.1

5.1. Im Weiteren rügt der Beschwerdeführer, der Verfahrensablauf vor der Vorinstanz habe keine wirksame Verteidigung zugelassen. Bis vor Beginn der Berufungsverhandlung habe das mittlerweile seit 14 Jahren andauernde Verfahren auf dem Gutachten M.________ beruht, auf welches sowohl die Staatsanwaltschaft als auch die erste Instanz einen grossen Teil der Tatvorwürfe gestützt habe. Kurz vor Beginn, d.h. 12 Werktage vor der zweitinstanzlichen Hauptverhandlung, sei der Verteidigung das methodenkritische Gutachten K.________ zugegangen, welches das bisherige Gutachten M.________ als beweisuntauglich entlarvt und hinsichtlich der Frage der Markenbewertung einen neuen Ansatz verfolgt habe. Die kurze Zeitspanne bis zum Beginn der Hauptverhandlung habe nicht ausgereicht, um sich in einem derart umfangreichen und komplexen Verfahren mit der notwendigen Sorgfalt auf die einzelnen Fragestellungen vorzubereiten (Beschwerde S. 10 ff.).