Citation: 4D_24/2016 E. 3

Die Vorinstanz erwog, die Beschwerdegegnerin habe in der Klageschrift Fr. 122'906.90 nebst Zins vom Beschwerdeführer verlangt, entsprechend dem restlichen "Kaufpreis" und den Mehrkosten abzüglich der vom Beschwerdeführer geleisteten Teilzahlungen. An der erstinstanzlichen Hauptverhandlung habe die Beschwerdegegnerin den Klagebetrag auf Fr. 79'433.65 nebst 3.95 % Zins seit 12. Dezember 2011 reduziert. Die Erstinstanz habe erwogen, die Schlusszahlung von Fr. 50'000.-- sei seit dem 7. Dezember 2012 zur Zahlung fällig. Somit sei nicht nur diese Forderung, sondern auch ein Verzugszins in der unbestrittenen Höhe von 3.95 % seit der Klageeinleitung am 20. August 2013 geschuldet. Von den an der Hauptverhandlung von der Beschwerdegegnerin noch geltend gemachten Mehrkosten von insgesamt Fr. 32'270.-- habe die Erstinstanz Kosten von Fr. 1'206.-- im Zusammenhang mit der Küche als ausgewiesen erachtet. Die vom Beschwerdeführer geltend gemachten Verrechnungsforderungen wegen mangelhafter Vertragserfüllung und Mängeln (Minderwerte, Ersatzvornahmekosten und Mangelfolgeschäden) habe die Erstinstanz im Betrag von insgesamt Fr. 3'277.10 geschützt. Die Verrechnungsforderung von Fr. 2'836.35 des Beschwerdeführers für die Sanierung der Fassade habe die Beschwerdegegnerin anerkannt. Die übrigen unter diesem Titel geltend gemachten Teilforderungen habe die Erstinstanz wegen verspäteter Geltendmachung bzw. infolge unzureichender Substantiierung abgewiesen. Insgesamt sei die Erstinstanz zum Schluss gekommen, dass zu Gunsten der Beschwerdegegnerin eine Forderung von Fr. 45'092.55 nebst 3.95 % Zins seit 20. August 2013 resultiere. Im Berufungsverfahren, so die Vorinstanz weiter, seien die der Beschwerdegegnerin zustehende Schlusszahlung von Fr. 50'000.-- und Mehrkosten von Fr. 1'206.-- nicht mehr strittig. Uneinig seien sich die Parteien hingegen bezüglich der Verzugszinspflicht und betreffend die über den von der Erstinstanz geschützten Teilbetrag von Fr. 6'113.55 hinausgehenden Verrechnungsforderungen von Fr. 29'267.25 des Beschwerdeführers. Bezüglich der Verzugszinspflicht für die Schlusszahlung von Fr. 50'000.-- kam die Vorinstanz zum Schluss, dass die Erstinstanz den Beschwerdeführer zu Recht verpflichtet habe, der Beschwerdegegnerin ab dem 20. August 2013 einen Verzugszins von 3.95 % zu bezahlen. Betreffend die Verrechnungsforderungen des Beschwerdeführers zufolge von Mängeln und nicht erfolgter "Werkausführungen" (Kosten für Ersatzvornahmen) erwog die Vorinstanz, dass die Erstinstanz die vom Beschwerdeführer geltend gemachten Kosten für die Aussen- und Innengeländer von Fr. 17'844.40 und Fr. 6'851.90, für die Fassadensanierung von Fr. 490.55, für vorprozessuale Anwaltskosten von Fr. 2'390.40 und für Malerarbeiten von Fr. 1'950.-- zu Recht mangels ausreichender Substantiierung abgewiesen habe.