Citation: 4C.335/2000 21.12.2000 E. 1

1.- C.________ vermietete seinem Sohn und dessen Ehefrau eine Wohnung in X.________. Mit Schreiben vom 29. März 1999 kündigte er den Mietvertrag wegen Mietzinsausständen per 31. Mai 1999. Die Mieter gelangten an die Schlichtungsbehörde Bucheggberg-Wasseramt, deren Präsident am 1. Juni 1999 verfügte, die per 31. Mai 1999 ausgesprochene Kündigung sei gültig und eine Erstreckung des Mietverhältnisses werde nicht gewährt. Die Mieter erhoben Klage auf Feststellung der Ungültigkeit der Kündigung. Mit Urteil vom 20. September 1999 wies der Gerichtspräsident Bucheggberg-Wasseramt die Klage ab und stellte fest, dass die am 29. März 1999 per 31. Mai 1999 ausgesprochene Kündigung des Mietverhältnisses gültig sei. Mit Verfügung vom gleichen Tag wies der Gerichtspräsident auch das Gesuch der Kläger um Gewährung unentgeltlicher Rechtspflege ab. Die Kläger gelangten mit Appellation und Rekurs an das Obergericht des Kantons Solothurn, das mit Urteil vom 26. September 2000 deren Anfechtungsklage abwies und feststellte, dass die per 31. Mai 1999 vom Vermieter ausgesprochene Kündigung gültig sei. Gleichzeitig wies das Obergericht auch den Rekurs ab, der sich gegen den Entscheid betreffend Verweigerung der unentgeltlichen Rechtspflege gerichtet hatte. Die Kläger haben dieses Urteil mit Berufung beim Bundesgericht angefochten mit den Anträgen, es aufzuheben und festzustellen, dass sowohl der Entscheid der Schlichtungsbehörde wie auch das Urteil des Obergerichts nichtig seien; eventualiter sei festzustellen, dass den Klägern ein Verrechnungsrecht in der Höhe von Fr. 36'917. 45 mit den aufgelaufenen Mietzinsen zustehe und die vorzeitige Vertragsauflösung keine Gültigkeit habe. Die Kläger ersuchen zudem um Gewährung unentgeltlicher Rechtspflege für das bundesgerichtliche Verfahren. Eine Berufungsantwort des Beklagten wurde nicht eingeholt.