Citation: 8C_154/2015 E. 4.2

4.2. Der Beschwerdeführer verkennt, dass die zur Diskussion gestellte Frage anhand der ärztlichen Prognosen, mithin prospektiv bezogen auf den Zeitpunkt der Leistungseinstellung hin zu beurteilen ist (Urteil U 244/04 des Eidgenössischen Versicherungsgerichts vom 20. Mai 2005 E. 3.1 mit Hinweisen, publ. in: RKUV 2005 Nr. U 557 S. 388). Dr. med. E.________ hielt im Bericht vom 26. August 2013 in Übereinstimmung mit den medizinischen Unterlagen, insbesondere dem kreisärztlichen Untersuchungsbericht des Dr. med. D.________ vom 20. Juni 2013, fest, dass die Commotio cerebri und die HWS-Distorsion folgenlos ausheilten. Die Empfehlung, eine Schmerztherapie mit multimodalem Ansatz durchzuführen, bezog sich einzig auf das nicht näher spezifizierbare chronische Schmerzsyndrom, wobei Dr. med. E.________ nicht angab, ob mit einer namhaften Verbesserung des Gesundheitszustands und einer erheblichen Steigerung der Arbeitsfähigkeit zu rechnen war. Es mag zutreffen, dass die kreisärztliche Auskunft des Dr. med. G.________ vom 8. November 2013 knapp ausfiel, wie der Beschwerdeführer geltend macht, indessen stimmte sie sowohl mit den Prognosen des Dr. med. D.________ vom 20. Juni 2013 wie auch mit den Ergebnissen des neurologischen Konsiliums des Dr. med. E.________ vom 26. August 2013 überein. Daher ist nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz in Bestätigung des Einspracheentscheids vom 30. Januar 2014 davon ausgegangen ist, von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung habe prospektiv keine namhafte Verbesserung des Gesundheitszustandes mehr erwartet werden können. Insgesamt ist nicht ersichtlich, inwiefern von den beantragten zusätzlichen medizinischen Abklärungen neue Erkenntnisse zu erwarten wären, weshalb darauf zu verzichten ist.