Citation: 6B_1430/2017 E. 1

Das Regionalgericht Berner Jura-Seeland verurteilte den Beschwerdeführer am 13. April 2017 wegen einfacher Verkehrsregelverletzung, pflichtwidrigen Verhaltens bei einem Unfall und Vereitelung von Massnahmen zur Feststellung der Fahrunfähigkeit zu einer bedingten Geldstrafe von 10 Tagessätzen zu Fr. 30.- sowie einer Verbindungs- und Übertretungsbusse von je Fr. 800.- respektive Ersatzfreiheitsstrafen von 2 und 8 Tagen im Falle schuldhafter Nichtbezahlung der Bussen. Die hiergegen erhobene Beschwerde wies das Obergericht des Kantons Bern ab und bestätigte die erstinstanzlichen Schuldsprüche und Sanktionen. Es hält für erwiesen, dass der Beschwerdeführer am 19. Februar 2015 in Biel auf dem Bahnhofplatz ein vor einem Fussgängerstreifen haltendes Auto links überholt hat. Anschliessend sei er nach rechts auf einen Parkplatz abgebogen und habe hierbei mit der rechten Fahrzeugseite die linke Fahrzeugfront des haltenden Fahrzeugs gestreift. Der Beschwerdeführer habe anschliessend die Unfallstelle verlassen, ohne sich um den Sachschaden zu kümmern oder auf die Polizei zu warten, obwohl er vom anderen Fahrzeuglenker auf die Kollision hingewiesen worden sei. Hierdurch habe der Beschwerdeführer sich der unverzüglichen Durchführung von Massnahmen zur Feststellung der Fahrunfähigkeit entzogen respektive diese verhindert.