Citation: 9C_829/2017 E. 2.2

2.2. Die Verfügung der IV-Stelle vom 26. April 2011 hatte den Rentenanspruch bis zu diesem Zeitpunkt zum Gegenstand. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers entschied das kantonale Gericht am 30. November 2012 abschliessend über den Anspruch bis zum 31. Dezember 2009. Insoweit lag ein - unangefochten gebliebener - (Teil-) Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG vor (BGE 135 V 141 E. 1.4.6 S. 147 f.). Was den Anspruch ab dem 1. Januar 2010 anbelangt, so hat die Vorinstanz zutreffend erkannt, dass ein solcher nur bei einer erheblichen Veränderung des Sachverhalts in Betracht fällt (E. 2.1). In concreto bedeutet dies, dass sich der Gesundheitszustand des Versicherten im Vergleich zum Zustand Ende 2009 in anspruchsrelevanter Weise verschlechtert haben muss. Erst in einem allfälligen zweiten Schritt ist der (Renten-) Anspruch in tatsächlicher und rechtlicher Hinsicht umfassend - gegebenenfalls anhand der Rechtsprechung von BGE 141 V 281 - zu prüfen (vgl. Urteil 9C_247/2017 vom 7. August 2017 E. 2.1 mit Hinweis).