Citation: 8C_439/2024 E. 5.3.2

5.3.2. Das kantonale Gericht hielt zutreffend fest, dass es sich bei den Beurteilungen der Klinik F.________ vom 1. Juli 2021 und des Dr. phil. G.________ nicht um fachärztliche Beurteilungen handelte. Die Diagnosestellung ist aber Sache des (begutachtenden) Mediziners (BGE 140 V 193 E. 3.2). Daher kann eine fachärztliche Beurteilung des Gesundheitszustandes und der Arbeitsfähigkeit grundsätzlich nur gestützt auf eine ebenfalls fachärztlich abweichende Beurteilung entkräftet werden (Urteile 9C_458/2021 vom 15. November 2021 E. 3.3; 8C_584/2018 vom 13. November 2018 E. 4.1.1.2; 8C_450/2018 vom 16. Oktober 2018 E. 5.1; 9C_139/2014 vom 6. Oktober 2014 E. 5.2 mit Hinweisen). Psychotherapeuten bzw. Psychologen verfügen nicht über eine (fach-) ärztliche Qualifikation und sind somit nicht kompetent, Arbeitsunfähigkeiten zu attestieren. Im Übrigen ist es in der Invalidenversicherung für die Bestimmung des Rentenanspruchs letztlich grundsätzlich unabhängig von der diagnostischen Einordnung eines Leidens und unbesehen der Ätiologie ausschlaggebend, ob und in welchem Ausmass eine Beeinträchtigung der Arbeits- bzw. Erwerbsfähigkeit vorliegt (vgl. BGE 148 V 49 E. 6.2.2; 143 V 409 E. 4.2.1 f.; Urteil 8C_302/2024 vom 20. Dezember 2024 E. 8.3.1 mit Hinweis).