Citation: 8C_182/2008 15.12.2008 E. A

Die 1948 geborene H.________ war seit Januar 1999 als Serviceangestellte im Restaurant X.________ tätig und bei der Allianz Suisse Versicherungen (nachfolgend: Allianz) unfallversichert. Laut Unfallmeldung vom 11. Oktober 2001 verdrehte sie sich am 18. August 2001 auf der Kellertreppe den linken Fuss, worauf es zu starken Schmerzen am linken Knie gekommen sei. Am 21. August 2001 konsultierte die Versicherte Dr. med. S.________, Spezialarzt für Chirurgie FMH, welcher eine Distorsion des linken Knies mit leichter Zerrung des medialen Kollateralbandes diagnostizierte und eine MR-Untersuchung durchführen liess. Dr. med. W.________ beurteile den MR-Befund am 27. August 2001 als vermehrte Flüssigkeit entlang des medialen Kollateralbandes im Sinne einer Zerrung/Partialruptur und ein im Rahmen einer aktivierten Arthrose liegendes Spongiosaödem, während die Meniski regelrecht strukturiert seien. Laut den Zwischenberichten des Dr. med. S.________ vom 31. Mai und 27. August 2002 nahm die Versicherte die Arbeit am 25. September 2001 im Umfang von 50 Prozent wieder auf, während die volle Arbeitsfähigkeit auf August 2002 festgelegt wurde. Die Allianz anerkannte ihre Leistungspflicht, kam für die Heilbehandlung auf und richtete Taggelder aus. Im Juli 2002 suchte H.________ wegen Beschwerden im linken Knie den Chirurgen Dr. med. G.________ auf, welcher im Bericht vom 24. September 2002 den Verdacht auf eine veraltete Meniskusläsion am linken Knie äusserte. Aus diesem Grund führte er am 18. Oktober 2002 eine Arthroskopie und arthroskopische Meniskektomie durch, welche zur Diagnose einer medialen Hinterhornzerreissung und Ruptur des Meniskus am linken Kniegelenk führte. Eine radiologische Untersuchung vom 27. Februar 2003 zeigte gemäss Dr. med. B.________ eine mediale Gonarthrose links und eine wahrscheinlich gerade beginnende mediane Gonarthrose rechts bei sonst unauffälligen Befunden. Am 4. September und 21. November 2003 nahm Dr. med. A.________, Spezialarzt FMH für Chirurgie, im Auftrag der Allianz zum Gesundheitszustand und zur Unfallkausalität Stellung. Zudem beauftragte sie Dr. med. K.________, FMH Chirurgie, dem auch das MRT des Kniegelenkes vom 12. Oktober 2005 und die Röntgenaufnahmen vom 22. Dezember 2005 vorlagen, mit dem am 6. Januar 2006 ergangenen Gutachten. Gestützt darauf stellte die Allianz ihre Leistungen zufolge Erreichens des status quo sine mit Verfügung vom 2. Mai 2006 auf Ende März 2006 ein. Daran hielt sie nach Einsichtnahme in das von der Versicherten aufgelegte Gutachten von Frau Dr. med. O.________, FMH Orthopädische Chirurgie und Traumatologie, Klinik Y.________, vom 17. Mai 2006 mit Einspracheentscheid vom 27. November 2006 fest.