Citation: 8C_243/2022 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz mass dem SMAB-Gutachten vom 24. März 2021 Beweiskraft zu. Danach bestanden bei der Beschwerdeführerin eine Rotatorenmanschettenruptur rechts mit Tendinitis der Bizepssehne, Zustand nach Schulterarthroskopie links mit Rotatorenmanschettenrekonstruktion und Bizepsstenotomie und AC-Gelenksresektion sowie Acromioplastik, Dorsolumbalgien bei muskulärer Dysbalance des Rückens und degenerative LWS-Veränderungen mit Osteochondrose L5/S1 und Diskushernie L4/5 sowie eine Coxarthrose beidseits mit Rotationseinschränkung, ein femoropatellares Schmerzsyndrom rechts sowie eine raucherassoziierte interstitielle Pneumopathie. Gestützt darauf stellte die Vorinstanz fest, dass der Beschwerdeführerin die bisherige Tätigkeit als Raumpflegerin nicht mehr zumutbar sei. In einer angepassten Tätigkeit bestehe mit Ausnahme von jeweils drei Monaten nach dem Unfallereignis vom 9. September 2014 und den Operationen vom 5. Februar 2015 und 13. Februar 2019 eine vollständige Arbeitsfähigkeit. Geeignet seien leichte, vorwiegend sitzende Arbeiten mit der Möglichkeit von Positionswechseln mit gelegentlichem Stehen und Gehen, ohne häufiges Rotieren des Kopfes, Überkopfarbeiten, Knien, Bücken, Hocken oder häufiges Besteigen von Treppen und Leitern, ohne kräftigen Gebrauch beider Hände oder Arme, ohne kniebelastende Arbeiten oder solche in Zwangshaltungen oder mit Exposition zu Inhalationsnoxen. Auf dieser Grundlage bestätigte die Vorinstanz die beiden von der IV-Stelle ermittelten Vergleichseinkommen (Valideneinkommen von Fr. 56'911.-; Invalideneinkommen von Fr. 53'096.- [bei einem Tabellenlohnabzug von 5 %]) und gelangte nach deren Gegenüberstellung zu einem rentenausschliessenden Invaliditätsgrad von 7 %. Aufgrund der im Zusammenhang mit der Operation vom 13. Februar 2019 attestierten vollständigen Arbeitsunfähigkeit in jeglicher Tätigkeit während drei Monaten sprach ihr die Vorinstanz die befristete Rente zu (vgl. vorstehende E. 3.2).