Citation: 6S.238/2006 21.07.2006 E. 4

Dem Beschwerdeführer ist nicht geholfen, wenn seine Eingabe als staatsrechtliche Beschwerde entgegengenommen wird. Über weite Strecken erfüllt diese die Begründungsanforderungen von Art. 90 Abs. 1 lit. b OG nicht. Im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde prüft das Bundesgericht nur klar und detailliert erhobene und, soweit möglich, belegte Rügen. Auf ungenügend begründete Rügen und bloss allgemein gehaltene, rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt das Bundesgericht nicht ein. Den gesetzlichen Begründungsanforderungen wird nicht Genüge getan, wenn der Beschwerdeführer - wie hier - im Rahmen pauschaler Vorbringen einfach behauptet, der angefochtene Entscheid sei verfassungswidrig, und er seine Sicht der Dinge derjenigen der letzten kantonalen Instanz bloss gegenüberstellt. Vielmehr muss in Auseinandersetzung mit der Begründung des angefochtenen Entscheids dargetan werden, inwiefern dieser gegen ein konkretes verfassungsmässiges Recht verstossen soll (grundlegend: BGE 110 Ia 1 E. 2a; 125 I 492 E. 1b S. 495, mit Hinweisen; vgl. ferner BGE 127 I 38 E. 3c und 4 S. 43 mit weiteren Hinweisen). Dabei genügt es nicht, wenn der angefochtene Entscheid sich nur in der Begründung als unhaltbar erweist; eine Aufhebung rechtfertigt sich erst, wenn er auch im Ergebnis verfassungswidrig ist (BGE 124 IV 86 E. 2a). Auf die Kritik an der obergerichtlichen Beweiswürdigung ist daher weitgehend nicht einzutreten. Aus dem gleichen Grund kann auf die geltend gemachte Verletzung der Unschuldsvermutung und des rechtlichen Gehörs nicht eingetreten werden. Soweit der Beschwerdeführer einwendet, der Blutalkoholmessung komme kein Beweiswert zu, da ihr bloss ein geschätztes, nicht aber ein messtechnisch bestimmtes Körpergewicht zugrunde gelegt worden sei, geht seine Rüge an der Sache vorbei. Die Vorinstanz nimmt in tatsächlicher Hinsicht zu Gunsten des Beschwerdeführers an, dass zwischen Trinkende und Blutentnahme weniger als 120 Minuten vergangen sind (angefochtenes Urteil, S. 5). Dass diese Feststellung auf einer willkürlichen Beweiswürdigung beruht, macht der Beschwerdeführer nicht geltend und ist auch nicht ersichtlich. Liegen Trinkende und Blutentnahme aber innerhalb der Resorptionsphase, kann auf das Ergebnis der Analyse der Blutalkoholkonzentration abgestellt werden. Eine Rückrechnung, im Rahmen derer das Körpergewicht des Betroffenen einen entscheidenden Faktor spielen würde, brauchte deshalb nicht zu erfolgen. Die Vorinstanz durfte - was der Beschwerdeführer verkennt - von der Alkoholmenge ausgehen, die er anlässlich der Blutentnahme im Körper hatte, und auf den vom Institut für Rechtsmedizin der Universität Bern errechneten Mindestwert von 0,81 Promille abstellen. Die Rüge des Beschwerdeführers erweist sich in diesem Punkt als unbegründet.