Citation: 6B_1191/2018 E. 5.3

5.3. Der Beschwerdeführer hat sich des versuchten Raubes, der strafbaren Vorbereitungshandlungen zu Raub, des Vergehens gegen das Betäubungsmittelgesetz, des mehrfachen Fahrens eines Fahrzeugs in fahrunfähigem Zustand, des Führens eines Motorfahrzeugs trotz Verweigerung, Entzug oder Aberkennung des erforderlichen Ausweises und des Überlassens eines Motorfahrzeugs an einen Führer ohne erforderlichen Ausweis strafbar gemacht. Für sämtliche Delikte erachtet die Vorinstanz eine Freiheitsstrafe als angemessene Sanktionsart (Urteil S. 24 f.). Der Beschwerdeführer beanstandet die von der Vorinstanz gewählte Strafart nicht, weshalb darauf nicht einzugehen ist. Die von ihm beantragte Strafreduktion bezieht sich überwiegend auf die von ihm beantragte andere rechtliche Qualifikation seiner Tatbeteiligung. Nachdem sich dieser Einwand als nicht stichhaltig erweist, rechtfertigt sich in dieser Hinsicht auch keine Strafreduktion. Die Vorinstanz geht bei der Strafzumessung im Übrigen regelkonform vor und berücksichtigt sämtliche relevanten Strafzumessungskriterien. Es ist nicht ersichtlich, dass sie einzelne Gesichtspunkte in ermessensverletzender Weise gewichtet hätte. Dass sie den Zeitablauf seit der Begehung des versuchten Raubes bzw. der strafbaren Vorbereitungshandlungen zu Raub, beide begangen im Jahr 2014, nicht als strafmindernd gewichtet, ist vertretbar, zumal im Zeitpunkt des vorinstanzlichen Urteils weniger als zwei Drittel der Verjährungsfrist abgelaufen sind. Insgesamt bewegt sich die von der Vorinstanz ausgefällte Strafe im Bereich des ihr zustehenden Ermessens. Der Vollzug der Freiheitsstrafe ist eine Folge schuldangemessener Strafhöhe. Die vom Beschwerdeführer beantragte Unterschuldstrafe, bei welcher ein teilbedingter Strafvollzug in Betracht fiele, wäre mit seinem Verschulden nicht vereinbar.