Citation: 9C_8/2021 E. 4.6.1

4.6.1. So betragen die Tagestherapiekosten von B.________ gemäss vorinstanzlichem Urteil neu Fr. yyy bei einer mittleren Dosierung von xxx mg. Soweit sich die Beschwerdeführerin vor dem Bundesgericht erstmals für eine relevante mittlere Erhaltungsdosis des Medikaments von xxx mg (und damit für einen entsprechend tieferen Tagestherapiekostenansatz) stark macht, gibt dies nicht den noch gegenüber dem Beschwerdegegner im Verwaltungsverfahren und im vorinstanzlichen Beschwerdeprozess eingenommenen Standpunkt wieder. Damals hatte sie sich vielmehr ebenfalls ausdrücklich für eine massgebliche mittlere Erhaltungsdosis von xxx mg ausgesprochen (vgl. Stellungnahmen vom vvv, vvv und vvv; Replik vom vvv). Derartige widersprüchliche Äusserungen sind als unzulässiges, gegen den Grundsatz von Treu und Glauben verstossendes Verhalten im Sinne eines "venire contra factum proprium" zu werten und verdienen daher bereits deshalb keinen Rechtsschutz (vgl. BGE 134 V 306 E. 4.3.1). Im Übrigen sind keine Anhaltspunkte erkennbar, die auf eine Fehlerhaftigkeit der bundesverwaltungsgerichtlich getroffenen Annahme einer - bis dato von keiner Seite in Frage gestellten - mittleren Erhaltungsdosis von B.________ von xxx mg hindeuten würden. Betreffend D.________ stufte die Beschwerdeführerin die aktuellen Tagestherapiekosten von Fr. yyy für eine Durchschnittsdosierung von xxx mg zunächst mit Eingabe an das BAG vom vvv als zu beachtenden Richtwert ein. Im Rahmen des Beschwerdeverfahrens hielt sie demgegenüber dafür, für einen korrekten Vergleich müsse die Dosierung für eine duale Wirkung des Medikaments eingesetzt werden; werde der Durchschnitt der Dosierungen respektive xxx mg als tiefste Dosierung, bei der eine duale Wirkung eintrete, berücksichtigt, beliefen sich die Tagestherapiekosten von D.________ auf Fr. yyy. Im angefochtenen Urteil kam die Vorinstanz sodann ebenfalls zum Ergebnis, die massgebliche mittlere Tagesdosis von D.________ betrage xxx mg, entsprechend, bei einem Packungspreis gemäss SL von Fr. yyy für xxx mg à zzz Kapseln (xxx mg), einem Preis von umgerechnet Fr. yyy. Auch das BAG war, wie das Bundesverwaltungsgericht unter Bezugnahme auf sein Urteil C-6115/2018 vom 7. Mai 2020 (E. 8.4 ff.) festgestellt hat, anlässlich des TQV von D.________ von einer zu berücksichtigenden mittleren Dosierung von xxx mg ausgegangen. Das diesbezügliche Urteil liegt zwar nur in anonymisierter Form vor. Da es jedoch wenig wahrscheinlich erscheint, dass die Vorinstanz sich in Bezug auf das im damaligen Verfahren streitbetroffene Medikament bzw. dessen dem TQV zugrunde zu legenden Messgrössen in wahrheitswidriger Art äussert, lässt sich der Schluss ziehen, dass sämtliche Verfahrensbeteiligten im aktuellen bundesverwaltungsgerichtlichen Prozess im betreffenden Punkt dieselbe Sichtweise vertreten haben. Gründe, davon abzuweichen, sind keine ersichtlich und ergeben sich auch nicht aus den Ausführungen in der Beschwerde. Darin wird nunmehr die Auffassung geäussert, die mittlere Erhaltungsdosis von D.________ sei auf xxx mg zu veranschlagen. Auf dieses im Vergleich zu den bisherigen Voten nicht kohärente Vorbringen ist ebenfalls nicht näher einzugehen.