Citation: 4A_177/2009 14.08.2009 E. A

D.________ und E.________ (Beschwerdegegner) einerseits sowie A.________ und der inzwischen verstorbene F.________ (Verkäuferschaft) andererseits schlossen im August 1999 eine Vereinbarung, gemäss welcher die Verkäuferschaft sämtliche sich in ihrem Besitz befindlichen Aktien der X.________ AG (Aktiengesellschaft) zum Kaufpreis von insgesamt Fr. 600'000.-- den Beschwerdegegnern zu übertragen hatte, welche mit Bezug auf Fr. 400'000.-- vorleistungspflichtig waren. In der Vereinbarung ist festgehalten, die Beschwerdegegner seien nach Übertragung der Aktienzertifikate einzige Aktionäre der Aktiengesellschaft. Bei Abwicklung des Vertrages gerieten die Beteiligten in Streit. Die Beschwerdegegner bemängelten die Vertragserfüllung durch die Verkäuferschaft. Sie gelangten an das Bezirksgericht Brugg und verlangten die Aufhebung des Vertrages zunächst zufolge Wandelung, im Rechtsmittelverfahren dann gestützt auf Art. 97 ff. OR. Subsidiär beriefen sie sich zur Auflösung des Vertrages auf Täuschung beziehungsweise Irrtum und verlangten die bereits geleisteten Fr. 400'000.-- zurück. Die Verkäuferschaft forderte widerklageweise im Wesentlichen die Zahlung des Restkaufpreises von Fr. 200'000.--. Gegenseitig wurden zusätzlich je Fr. 50'000.-- Konventionalstrafe geltend gemacht.