Citation: 9C_801/2007 07.02.2008 E. 3

Strittig ist der Anspruch auf eine Invalidenrente, wobei der Beschwerdeführer hauptsächlich die - als Ergebnis der Beweiswürdigung letztinstanzlich bloss nach Massgabe von Art. 105 Abs. 2 BGG überprüfbaren (E. 1) - Tatsachenfeststellungen (vgl. BGE 132 V 393 E. 3.2 S. 398) des kantonalen Gerichts zum Gesundheitszustand und der daraus resultierenden Restarbeitsfähigkeit rügt. 3.1 Gemäss vorinstanzlich dargelegter Sachlage ist dem Beschwerdeführer die Ausübung seiner bisherigen Tätigkeit als Bohrfachmann aufgrund seines körperlichen Gesundheitsschadens (chronisches Bicepssehnensyndrom und Tendinitis der Supraspinatus-Sehne rechts) nicht mehr zuzumuten; in leidensangepassten Tätigkeiten (leichte Arbeit mit Heben von Lasten bis max. 10 kg, repetitiv höchstens 5 kg bis Brusthöhe unter Vermeidung von grossen Schlag- und Vibrationsbelastungen sowie längerer Zwangshaltungen und -bewegungen; regelmässige Ruhepausen und Lagewechsel des rechten Schultergürtels) sei er dagegen aus rein somatischer Sicht 100 % arbeitsfähig. Eine leichte Einschränkung von 10 % besteht - so die weitere Feststellung der Vorinstanz - aus psychischen Gründen, wie sich aus dem von der IV-Stelle in Auftrag gegebenen, beweiskräftigen Gutachten des Dr. med. C.________, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 7. November 2006 schlüssig ergebe (Diagnose: leichte depressive Episode [ICD-10: F32.0], seit drei Jahren). Zusätzliche Beweisvorkehren erübrigten sich, da im Rahmen antizipierter Beweiswürdigung von den beantragten Weiterungen keinen neuen, wesentlichen Erkenntnisse zu erwarten seien. 3.2 Entgegen den Einwänden des Beschwerdeführers besteht kein Anlass für eine letztinstanzliche Berichtigung oder Ergänzung (vgl. Art. 105 Abs. 2 BGG) des soeben dargelegten Sachverhalts: 3.2.1 Die Vorinstanz hat unter Berücksichtigung sämtlicher relevanten Akten zum Gesundheitszustand und dessen Auswirkungen einlässlich begründet, weshalb sie hinsichtlich der körperlich bedingten Einschränkungen (Schultern-/Nackenregion) den Einschätzungen in den Berichten des Dr. med. F.________, leitender Oberarzt Orthopädie an der Klinik X.________ vom 19. Februar 2003 sowie der Klinik Y.________ vom 18. Juni 2003 (volle Arbeitsfähigkeit in leidensangepassten Tätigkeiten) beweismässig ausschlaggebendes Gewicht beimisst. Sie hat namentlich auch den Einwand des Beschwerdeführers gehört und argumentativ haltbar entkräftet, die genannten ärztlichen Stellungnahmen seien unvollständig und - im Lichte der späteren medizinischen (Verlaufs-)Berichte insbesondere der Frau Dr. med. V.________, Ärztin für allgemeine Medizin, vom 12./13. Juli 2004 und vom 12. Mai 2006 - veraltet. Soweit in der Beschwerde geltend gemacht wird, die Vorinstanz habe willkürlich darüber hinweggesehen, dass Dr. med. V.________ am 12./13. Juli 2004 eine Verschlechterung des Gesundheitszustands festgestellt habe, kann dem nicht beigepflichtet werden. Tatsache ist, dass die Hausärztin am 13. Juli 2004 den Gesundheitszustand des Beschwerdeführers als "stationär" wie auch - ohne nähere Begründung - als "sich verschlechternd" bezeichnet und am 12. Mai 2006 nunmehr eindeutig von einem stationären Gesundheitszustand gesprochen hat: Daraus auf einen im Wesentlichen unveränderten Zustand seit (Juni) 2003 zu schliessen, ist weder als offensichtlich unrichtige noch als willkürliche (Art. 9 BV) oder sonstwie rechtsfehlerhafte Beweiswürdigung zu qualifizieren. Entsprechendes gilt hinsichtlich des Verzichts der Vorinstanz auf weitere Abklärung des im Bericht der Frau Dr. med. V.________ vom 12. Juli 2004 erwähnten chronischen cervicospondylogenen Syndroms bei Foramenstenose C5/C6, C6/C7 und des im Bericht der Beruflichen Abklärungsstelle (BEFAS) vom 17. Juni 2004 geäusserten Verdachts auf ein Nervenetrappement des Nervus suprascapularis. Die genannten Berichte liefern keine Anhaltspunkte dafür, dass allein eine fachärztlich nachgewiesene Foramenstenose (knöcherne Verengung der Zwischenwirbellöcher [den Austrittskanälen für die Nervenwurzeln]) und/oder ein diagnostisch erhärtetes Nervenetrappement die Leistungsfähigkeit in einer leidensangepassten, insbesondere den Schulter- und Nackenbereich schonenden Tätigkeit (s. E. 3.1 hievor) schmälern könnte(n). Das Absehen von zusätzlichen medizinischen Beweisvorkehren aufgrund antizipierter Beweiswürdigung hält daher vor dem Untersuchungsgrundsatz und namentlich vor dem Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 BV) stand. 3.2.2 Unter dem Blickwinkel von Art. 105 Abs. 2 BGG ebenfalls nicht korrekturbedürftig ist die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung zum psychischen Gesundheitszustand und der daraus resultierenden Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von 10 %, welche sich auf das Gutachten des Dr. med. C.________ vom 7. November 2006 stützt. Auch hier hat das kantonale Gericht die Gründe dargetan, weshalb - in Nachachtung der einschlägigen beweisrechtlichen Grundsätze (s. E. 2 hievor) - auf die genannte Expertise abzustellen ist und die Berichte der (ehemals) behandelnden Frau Dr. med. G.________, Fachärztin FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 27. November 2003 und vom 5. November 2004 daran nichts zu ändern vermögen. Die letztinstanzlichen Vorbringen des Beschwerdeführers - insbesondere sein Einwand, die Schlussfolgerungen im Gutachten des Dr. med. C.________ seien nicht "richtiger" und "einleuchtender" als jene von Frau Dr. med. G.________ - verkennen offenkundig die im Rahmen der Beweiswürdigung relevante Verschiedenheit von Behandlungs-/ Therapieauftrag einerseits und Begutachtungsauftrag andererseits (vgl. BGE 124 I 170 E. 4 S. 175; s. etwa auch Urteile 8C_286/2007 vom 3. Januar 2008 [E. 4], I 844/06 vom 24. September 2007 [E. 2.3.2], I 828/06 vom 5. September 2007 [E. 4.3], I 701/05 vom 5. Januar 2007 [E. 2 in fine, mit zahlreichen Hinweisen]). Auch blicken sie über offenkundige Mängel in den Stellungnahmen der Psychiaterin hinweg: So ist die Aussage der Frau Dr. med. G.________ vom 5. November 2004, die von ihr angegebene Arbeitsunfähigkeit von 50 % (bei diagnostiziertem "agitiert-depressivem Zustandsbild nach Eintritt einer mit Schmerzen verbundenen Berufserkrankung und 2 operativen Eingriffen sowie einer als sehr belastend empfundenen Arbeitsunfähigkeit"; ICD-10: F43.21) bestehe "aus psychiatrischer und somatischer Sicht" respektive komme "aufgrund der psychiatrischen und somatischen Erkrankung" zustande, fachärztlich zu ungenau, als darauf abgestellt werden dürfte. Ebenfalls nicht beweiskräftig ist ihre präzisierende Angabe vom 2. Februar 2005, es liege eine 50%ige Arbeitsfähigkeit "aus rein psychiatrischer Sicht" vor, zumal hierfür keinerlei Begründung folgte. Eine nachvollziehbare spezialärztliche Erklärung für eine derart erhebliche Einschränkung (selbst in leidensangepassten Tätigkeiten) findet sich denn auch sonst nirgendwo. Im Gegenteil kontrastiert sie mit der Tatsache, dass Dr. med. G.________ bereits am 23. November 2003 eine zwischenzeitlich eingetretene Besserung des psychischen Zustandes festgestellt hatte, nach ihren Angaben vom 5. November 2004 damals (bloss noch) "in grösseren Zeitabständen" psychotherapeutische Gespräche stattfanden und die psychiatrische Behandlung ca. Ende Mai 2005 ersatzlos eingestellt wurde (telefonische Auskunft von Dr. med. G.________ vom 30. Mai 2006; Angaben des Versicherten gegenüber Dr. med. C.________ gemäss Gutachten vom 7. November 2006).