Citation: 2C_293/2014 E. 1.3

1.3. Soweit die Beschwerdeführerin die Wegweisung beanstandet, ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten unzulässig (Art. 83 lit. c Ziff. 4 BGG), so dass nicht darauf einzutreten ist. In diesem Fall stünde einzig die subsidiäre Verfassungsbeschwerde offen, soweit sich die Beschwerdeführerin auf besondere verfassungsmässige Rechte beruft, die ihr unmittelbar ein rechtlich geschütztes Interesse im Sinne von Art. 115 lit. b BGG verschaffen. Zu denken ist dabei etwa an das Recht auf Leben gemäss Art. 10 Abs. 1 BV oder das in Art. 25 Abs. 3 BV verankerte Non-Refoulement-Gebot (vgl. BGE 137 II 305 E. 3.3 S. 310). Die entsprechenden Rügen müssen indessen rechtsgenüglich begründet werden (Art. 116 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG); auf rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt das Bundesgericht nicht ein (BGE 136 II 489 E. 2.8 S. 494 mit Hinweisen). Die in Zusammenhang mit der Wegweisung von der Beschwerdeführerin angerufenen Normen (Art. 23 Abs. 3 des Internationalen Paktes über bürgerliche und politische Rechte [SR 0.103.2; UNO-Pakt II] i.V.m. Art. 25 Abs. 3 BV) sind an sich geeignet, ein rechtlich geschütztes Interesse im Sinne von Art. 115 lit. b BGG zu begründen. Jedoch beschränkt sich die Beschwerdeführerin darauf zu behaupten, bei der Rückkehr nach Mazedonien drohe ihr eine Zwangsverheiratung mit einem älteren Mann. Mit diesem Aspekt hat sich die Vorinstanz befasst und kam zum Schluss, es lägen keine konkreten Hinweise auf eine drohende Zwangsverheiratung in Mazedonien vor (siehe E. 5.3.2 hiernach). Was die Beschwerdeführerin den Ausführungen der Vorinstanz entgegenhält, erschöpft sich darin, in appellatorischer Form ihre eigene Auffassung zu wiederholen. Damit wird den strengen Begründungsanforderungen der subsidiären Verfassungsbeschwerde nicht Genüge getan, weshalb darauf nicht eingetreten werden kann.