Citation: 9C_666/2018 E. 6.3.1

6.3.1. Aus den Erwägungen zum Beweiswert des Gutachtens des Dr. med. B.________ vom 29. Januar 2013 (E. 5.2) ist ersichtlich, dass die Vorinstanz, hätte sie auch auf diese medizinische Grundlage abgestellt, mutmasslich zum Schluss gekommen wäre, der Versicherten wäre nicht nur aus somatischer sondern auch aus psychischer Sicht zuzumuten gewesen, eine angepasste Tätigkeit im Umfang von 100 % auszuüben. Dies hätte einen weiteren Rentenanspruch ausgeschlossen (vgl. den auf der Basis von Angaben der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung [LSE] vorgenommenen Einkommensvergleich in der Verfügung der IV-Stelle des Kantons Aargau vom 3. Oktober 2008, welcher mit den entsprechenden statistischen Werten für das Jahr 2014 zum gleichen Resultat führt). Es hätte demnach bei der rentenaufhebenden Verfügung vom 15. April 2014 sein Bewenden gehabt.