Citation: 8C_132/2014 E. A

Der 1956 geborene A.________ war seit Juni 1993 bei der B.________ AG als Baumaschinist angestellt und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 21. Oktober 2009 kippte der von ihm geführte Bagger bei einem Manöver mit dem Schwenkarm auf die Seite. Die Ärzte des Spitals C.________, wo der Versicherte vom Unfalltag bis 10. November 2009 weilte, diagnostizierten ein stumpfes Thoraxtrauma mit Rippenserienfrakturen 5 - 8 links, eine Rippenfraktur 12 dorsal rechts, einen kleinen ventralen Mantelpneumothorax rechts, einen Hämatothorax beidseits links grösser als rechts sowie eine Rissquetschwunde frontal mit offener Nasenbeinfraktur (Austrittsberichte vom 17. und 19. November 2009). Die SUVA erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung; Taggeld). Vom 4. bis 31. März 2010 hielt sich der Versicherte in der Klinik D.________ auf, laut deren Austrittsbericht vom 14. April 2010 aktuell persistierende Schmerzen an der rechten Flanke sowie dem rechten Ober- und Unterbauch, persistierende Kopfschmerzen frontal und temporal rechts, Schwindel und Nebelsehen, arterielle Hypertonie, chronische Schmerzen im Bereich der Brustwirbelsäule (BWS), sowie Schmerzen an den Knien links mehr als rechts bestanden; die Aufnahme der angestammten Berufstätigkeit sollte dem Versicherten innert einem bis zwei Monaten möglich sein. Die von der Klinik D.________ einverlangte Konsiliaruntersuchung bei Dr. med. E.________, Spezialarzt FMH für Neurologie, vom 14. April 2010 ergab unauffällige Befunde (Bericht vom 16. April 2010). Nach einer Besprechung im Betrieb der B.________ AG (vgl. Bericht des SUVA Aussendienstes vom 19. Mai 2010) hielt die SUVA mit Schreiben vom 20. Mai 2010 u.a. fest, die Taggeldleistungen seien spätestens ab 17. Mai 2010 nicht mehr geschuldet; für die Abklärung des Schwindels sowie die Fortsetzung der medizinischen Trainingstherapie werde sie weiterhin aufkommen. Gemäss Berichten des Dr. med. F.________, Facharzt FMH für Chirurgie, Kreisarzt SUVA, vom 27. Juli 2011 und 29. Februar 2012 waren die Frakturen am Thorax vollständig konsolidiert, an der Lendenwirbelsäule (LWS) sowie am Sakrum lagen keine traumatisch bedingten Läsionen vor, die medial betonte Gonarthrose im Bereich des linken Knies war überwiegend wahrscheinlich auf die degenerativ bedingte Varusfehlstellung zurückzuführen. Gestützt darauf hielt die SUVA mit Verfügung vom 8. März 2012 fest, sie sei für die abgeheilten Unfallfolgen ab 17. Mai 2010 nicht mehr leistungspflichtig. In teilweiser Gutheissung der Einsprache sprach sie dem Versicherten die Taggeldleistungen bis 13. Juni 2010 zu (Einspracheentscheid vom 10. Mai 2012).