Citation: 8C_217/2009 03.09.2009 E. 2

Die Beschwerdeführerin hat Ziffer 1.2 des Dispositivs des Entscheides der Vorinstanz nicht angefochten. Vielmehr hat sie den Zuspruch eines Taggeldes an die Beschwerdegegnerin bis 30. September 2006 ausdrücklich anerkannt. Streitgegenstand im vorliegenden Verfahren bildet somit lediglich noch der Anspruch auf Rentenleistungen aus der Unfallversicherung ab 1. Oktober 2006. Unbestritten ist dabei der von der Beschwerdeführerin im Einspracheentscheid errechnete IV-Grad von 13 %. Streitig und zu prüfen ist die Berechnung der Komplementärrente und in diesem Zusammenhang die Frage, ob die revisionsweise Ermittlung eines (unfallbedingt) höheren Invaliditätsgrades durch die IV-Stelle bei einer gleichzeitig in unveränderter Höhe seit Januar 2003 (abgesehen von den generellen Rentenanpassungen) ausbezahlten ganzen Invalidenrente zur Ausrichtung einer Komplementärrente Anlass gibt, wovon die Beschwerdeführerin ausgeht.