Citation: B 87/03 29.11.2005 E. 1

Streitig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdeführerin anstelle der ihr vorinstanzlich zugesprochenen Witwenrente von Fr. 14'832.- im Jahr, deren Berechnung der BVG-Vorsorgeplan Zip-Plus-Individual mit der Vereinbarungs-Nr. 4172.090, gültig ab 1. Januar 1999 für alle Mitarbeiter mit einem laufenden Gesundheitsvorbehalt, zugrunde liegt, eine Rente auf der Basis des ebenfalls ab 1. Januar 1999 gültigen BVG-Vorsorgeplanes Zip-Optimal-Individual mit der Vereinbarungs-Nr. 4172.001 beanspruchen kann. Während in letztgenanntem Fall der ganze AHV-Jahreslohn, begrenzt auf den Höchstbetrag des versicherten Verdienstes nach UVG, versichert ist, wird gemäss dem von der Sammelstiftung und dem Sozialversicherungsgericht für die Rentenberechnung der Beschwerdeführerin als massgebend erklärten Vorsorgeplan bei der Ermittlung des versicherten Verdienstes der Koordinationsabzug in Höhe der maximalen einfachen AHV-Altersrente vorgenommen. Dementsprechend fällt die Witwenrente, die nach beiden Vorsorgeplänen 30 % des versicherten Jahreslohnes, jedoch mindestens der Witwenrente nach BVG, entspricht, in Anwendung des Planes Nr. 4172.090 tiefer aus. Die Beschwerdeführerin hat dann Anspruch auf die eingeklagte höhere Witwenrente aus dem Vorsorgeplan Nr. 4172.001, wenn der verstorbene Ehegatte E.________ seinerseits berechtigt war, sich mit Wirkung ab 1. Januar 1999 darin zu versichern. Da die Höherversicherung, verstanden als die Einführung vorteilhafterer Leistungsanwartschaften während eines laufenden Versicherungsverhältnisses für noch nicht eingetretene versicherte Risiken weder im BVG noch im FZG und auch nicht im OR/ZGB geregelt ist, hat die Beurteilung an Hand des Vorsorgereglements zu erfolgen.