Citation: 5A_711/2019 E. 5

Soweit der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin moniert, dass seine am 6. Oktober 2018 und anlässlich der erstinstanzlichen Verhandlung abgelieferten Rechtsbegehren aus unerklärlichen Gründen unbeachtet geblieben seien, was eine Verletzung des rechtlichen Gehörs und der Rechtsweggarantie sowie des Willkürverbotes und einen Verstoss gegen die Waffengleichheit im Sinn von Art. 6 EMRK bedeute, setzt er sich nicht mit den diesbezüglichen Ausführungen in den Erwägungen 2.3 und 2.4 des angefochtenen Entscheides auseinander (es werde nicht dargelegt, welche der gestellten Rechtsbegehren von der ersten Instanz nicht behandelt worden wären, so dass die Eintretensfrage offenbleiben könne; sodann zur Kritik, dass der Ehemann eine Stellungnahme habe einreichen können: im summarischen Verfahren finde grundsätzlich nur ein Schriftenwechsel statt; die mit Schreiben vom 24. Oktober 2018 erfolgte Gelegenheit zur Stellungnahme sei auf die neu gestellten Rechtsbegehren der Eingabe der Ehefrau vom 6. Oktober 2018 beschränkt gewesen; es hätte der Ehefrau freigestanden, auf die Stellungnahme des Ehemannes vom 1. November 2018 hin von sich aus nochmals zu replizieren), weshalb die Rügen unsubstanziiert und damit insbesondere auch der sinngemässe Antrag auf Kassation des erstinstanzlichen Verfahrens unbegründet bleiben.