Citation: 6S.1/2007 24.04.2007 E. 3.7

3.7.1 Der Beschwerdeführer rügt im Zusammenhang mit der Steilheit des Zielgeländes, das Kantonsgericht habe eine willkürliche Sachverhaltsfeststellung vorgenommen und den Grundsatz "in dubio pro reo" verletzt. Der gerichtliche Gutachter sei fälschlicherweise von einem zu steilen Zielgelände von 48% ausgegangen. Gemäss dem offiziellen Pistenprotokoll der Piste B.________ betrage das maximale Gefälle 38% und das durchschnittliche Gefälle 28%. Auf dem gesamten Pistenprofil sei nirgends eine Gefälle von 48% ausgewiesen. Zugunsten des Beschwerdeführers sei vom tieferen Durchschnittsgefälle von 28% auszugehen. Das Kantonsgericht halte dazu fest, dass für die Beurteilung die exakte Steilheit nicht entscheidrelevant sei. Aufgrund der Aussagen stehe nämlich fest, dass sich der Zielauslauf in einem verhältnismässig steilen Gelände befand. Gemäss dem Beschwerdeführer ist darauf zu schliessen, das Kantonsgericht begnüge sich mit subjektiven (pauschalen) Abstufungen der Steilheit. Erforderlich sei aber eine auf objektive Angaben beruhende Aussage. Dies insbesondere deshalb, weil der gerichtliche Gutachter und auch das Kantonsgericht der Geländesteilheit (zu Recht) eine zentrale Bedeutung zumessen würden. Das Kantonsgericht habe damit den Sachverhalt willkürlich bzw. aktenwidrig festgestellt. Die Steilheit des Zielhanges sei für die Frage der Geschwindigkeit des Rennläufers bei der Zielpassage wesentlich. Die Steilheit des Zielauslaufes sei für die Anhaltedistanz entscheidend und - damit zusammenhängend - für die Frage, wie der Zielraum auszugestalten sei. 3.7.2 Das Kantonsgericht hält fest, die genaue Hanglage sei für den Entscheid nicht relevant. Der Beschwerdeführer unterlässt es darzutun, inwiefern sich die Annahme, der Zielauslauf habe sich "in einem verhältnismässig steilen Gelände" befunden, zu seinen Ungunsten ausgewirkt hat. Die genaue Geschwindigkeit der Rennläufer bei der Zieldurchfahrt ist ebenso wenig von Bedeutung wie die benötigte Anhaltedistanz. Im Vordergrund steht nicht die Frage, wie der Zielraum im Interesse der Rennfahrer zu sichern ist. Es geht vielmehr darum, auf welche Weise die Rennpiste von der öffentlichen Skipiste abzutrennen war. Die Rüge zielt deshalb ins Leere. Soweit der Beschwerdeführer die Beweiswürdigung durch das Kantonsgericht als verfassungswidrig beanstandet, ist seine Beschwerde abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann.