Citation: 6B_88/2024 E. 2.3.1

2.3.1. Die Vorinstanz stützt sich auf das fachärztliche Gutachten des IRM Zürich vom 26. Mai 2020, das Ergänzungsgutachten des IRM Zürich vom 13. August 2020, das Gutachten des IRM Bonn vom 6. Oktober 2020 und das Ergänzungsgutachten des IRM Zürich vom 29. Oktober 2020. Zudem habe Dr. E.________ des IRM Zürich in der Nacht vom 3. auf den 4. März 2020 die zu diesem Zeitpunkt noch lebende B.________ körperlich untersucht, wozu er sich in seinen Gutachten vom 5. und 13. März 2020 weitestgehend deckungslgeich geäussert habe. Die Vorinstanz erwägt, B.________ habe bei ihrer Spitaleinlieferung eine Vielzahl von äusseren und inneren Verletzungen aufgewiesen, die in den rechtsmedizinischen Gutachten wiedergegeben worden seien. Geschildert worden seien "Zeichen für eine stumpfe Gewalteinwirkung" an diversen Stellen des Kopfes, an diversen Stellen des Rumpfes sowie an diversen Stellen an allen Extremitäten. Es sei nicht auszuschliessen, dass die stark berauschte B.________ sich vor der Rückkehr an ihren Wohnort durch einen allfälligen Sturz eine oder mehrere der Vielzahl ihrer letztlich aufgewiesenen Verletzungen zugezogen habe. Ebenfalls nicht vollständig auszuschliessen sei, dass einzelne Rippenbrüche im Rahmen der Reanimation verursacht worden seien. Bei der Rekonstruktion des Traumatomechanismus anhand des Gesamtverletzungsbildes und abgestützt auf die diversen forensischen Gutachten sei jedoch nicht davon auszugehen, dass es sich dabei sowohl quantitativ wie qualitativ um Verletzungen gehandelt habe, welche für den weiteren, erst lebensbedrohlichen und letztlich tödlichen Verlauf kausal gewesen seien.