Citation: 1A.233/2002 23.01.2004 E. C

Le 21 juillet 2000, une propriétaire d'appartement dans le même immeuble, G.________, a ouvert action contre A.________ devant le Tribunal civil de la Sarine, en invoquant les immissions excessives provoquées par l'exploitation des salles Panorama. A.________ a alors commandé une expertise acoustique au bureau Gartenmann Engineering AG à Berne. Le rapport d'expertise a été déposé le 23 novembre 2000. L'expert a d'abord examiné si les exigences prescrites dans la norme SIA 181 "Protection contre le bruit dans le bâtiment" de 1988 étaient satisfaites. Il a exposé ce qui suit: "Die festgestellte Luftschalldämmung zwischen Panoramasaal 2 und Treppenhaus [soit la cage d'escalier devant l'appartement de dame G.________] beträgt DnT,w = 71 dB. Die Anforderung von 67 dB ist damit deutlich eingehalten. Ähnlich präsentiert sich die Trittschalldämmung. [...] Anders sieht es in Wohnung 4.23 [un appartement de l'immeuble litigieux comparable à celui de dame G.________] aus. Die Luftschallmessung zwischen Panoramasaal 1 und Kinderzimmer Süd/West ergab lediglich ein DnT,w = 64 dB. Die Anforderung wird nicht eingehalten. Die Schallübertragung fand über die Gebäudestruktur statt. Was aufgefallen ist, sind die stark abstrahlenden Innenwände der Wohnung 4.23. Der Trittschallwert wird wegen des Teppichs in den Kongressräumen aber sicher eingehalten sein. Herumgehen, Stühlerücken u. ä. sind entsprechend kein Problem." L'expert a ensuite évalué les nuisances au regard des "valeurs limites applicables aux transmissions des bruits par voies solidiennes" contenues dans une directive du 10 mars 1999 de la section romande du Cercle Bruit suisse (groupement des responsables cantonaux de la lutte contre le bruit), directive intitulée "Détermination et évaluation des nuisances sonores liées à l'exploitation des établissements publics". Les conclusions du rapport sont les suivantes: "Die Lärmbelastungsmessungen, die wiederum im Kinderzimmer der Wohnung 4.23 vorgenommen wurden, wurden mittels der hoteleigenen Musikanlage gemacht. [...], wurden im Empfangsraum Kurzzeitpegel zwischen 33-36 dBA aufgezeichnet, obwohl die Lautstärke im Panoramasaal mit 90-93 dBA nicht extrem laut war [...]. Da die Musik wie auch die Stimmen im Kinderzimmer sehr klar wahrgenommen werden konnten (Wände als "Lautsprecher"), sind zu den festgestellten 33-36 dBA noch 6 dB für die Ton- und Rythmushaltigkeit resp. für die Hörbarkeit der Stimmen aufzurechnen. Damit ergeben sich zu beurteilende Pegel von 39-42 dB, die ganz klar über den zulässigen 30 dBA liegen. Eine Störung der Bewohner der Nachbarwohnungen ist entsprechend auch nachvollziehbar."