Citation: 8C_624/2015 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz hat in umfassender Würdigung der medizinischen Unterlagen, insbesondere aber gestützt auf das bidisziplinäre Gutachten des Prof. Dr. med. C.________ und der Frau Dr. med. D.________ vom 6. Juli 2013 sowie auf die Einschätzungen des Dr. med. E.________, Facharzt FMH für Innere Medizin, Regionaler Ärztlicher Dienst Nordostschweiz, vom 25. August 2011 und der Klinik für Plastische Chirurgie und Handchirurgie des Universitätsspitals F.________ vom 28. Februar 2011 und vom November 2011 (undatiert) für das Bundesgericht grundsätzlich verbindlich festgestellt, dass die Beschwerdeführerin in der Lage sei, eine ihrem Leiden angepasste Tätigkeit zu 100 % auszuüben. In Abweichung zur IV-Stelle geht das kantonale Gericht davon aus, dass sich die wirtschaftlichen Verhältnisse seit der Haushaltsabklärung vom 31. März 2011 markant geändert hätten. Damals sei angegeben worden, dass bei guter Gesundheit weiterhin ein 80%iges Pensum ausgeübt worden wäre. Da die kinderlose Versicherte ab Herbst 2011 faktisch und ab Mai 2013 gerichtlich getrennt von ihrem Ehemann lebe und seither auf die Unterstützung der Sozialhilfe angewiesen sei, müsse sie (fortan) als Vollzeiterwerbstätige qualifiziert werden. Weder vor noch nach der Statusänderung resultiere ein rentenbegründender Invaliditätsgrad. Ausgenommen sei entgegen der Auffassung der IV-Stelle aber die Zeit von Februar bis Dezember 2011, in welcher sowohl in der bisherigen Tätigkeit als Reinigungsmitarbeiterin als auch in jeder angepassten Beschäftigung eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bestanden habe. Demnach sei vom 1. Februar 2011 bis 31. März 2012 ein Anspruch auf eine ganze Rente zu bejahen.