Citation: 5A_488/2022 E. A

A.a. Mit öffentlicher Urkunde vom 2. August 1967 errichtete C.________ unter dem Namen "Stiftung A.________, U.________" (im Folgenden "Stiftung A.________") mit Wirkung ab 1. Juli 1967 eine Stiftung im Sinn von Art. 80 ff. ZGB mit Sitz in W.________ (Gemeinde X.________). Eine Eintragung ins Handelsregister erfolgte nicht. Die Stiftung bezweckt laut Art. 2 f. der Stiftungsurkunde aus dem Jahr 1967, die ihr vom Stifter geschenkte Liegenschaft Nr. xxx (heute Nr. yyy) in W.________ ausschliesslich für religiöse Zwecke, das heisst zur Abhaltung von christlichen Gottesdiensten und rein religiösen Unterweisungen, zu verwenden. A.b. A.b.a. Am 16. Dezember 2002 wurde der Verein A.________ gegründet. Laut Art. 2 Abs. 1 der Statuten ist der Verein eine christliche Gemeinschaft, die mit dem norwegischen Verein D.________ (vom 21. September 1998 bis 31. Dezember 2008; heute: E.________) untrennbar verbunden ist. A.b.b. Per 15. März 2003 änderte der Stiftungsrat den Zweck der Stiftung (Art. 2 der Stiftungsurkunde) sowie die Bestimmung zur Vermögensverwendung im Liquidationsfall (Art. 5 der Stiftungsurkunde). Ebenfalls am 15. März 2003 schlossen die Stiftung A.________ und der Verein A.________ eine Vereinbarung über die Nutzung der Liegenschaften der Stiftung A.________ durch den Verein A.________ ab. Am 9./16. März 2003 erliess der Stiftungsrat ein Reglement. Im Mai 2013, August 2015 und Juni 2016 wurden die Statuten des Vereins A.________ geändert. In der Folge erliess die Aufsichtskommission des Vereins A.________ ein undatiertes Reglement. In all diesen Dokumenten wurde ausdrücklich festgehalten, dass die Stiftung A.________ untrennbar mit dem Verein E.________ resp. dem Verein A.________ verbunden sei resp. diesen nachstehe. A.b.c. Mit Entscheid vom 8. April 2013 trat das Kreisgericht Toggenburg auf eine Klage nicht ein, die B.________ und sein Bruder am 10. Dezember 2012 gegen die Stiftung A.________ erhoben hatten. Am 15. September 2013 sprachen der Vorstand des Vereins A.________, der Stiftungsrat der Stiftung A.________ sowie die "Vorsteherschaft" der über keine eigene Rechtspersönlichkeit verfügenden "Christlichen Gemeinde A.________" (auch: "Glaubensgemeinschaft A.________"), an welche C.________ das "Haus A.________" seit dem 1. Mai 1965 vermietet hatte (im Mietvertrag vom 1. Mai 1965 als "Gemeinde" bezeichnet), gegenüber B.________ und dessen Ehefrau ein Betretungsverbot für die Liegenschaft A.________ aus. Rund ein Jahr später erhob B.________ bei der Eidgenössischen Stiftungsaufsicht Stiftungsaufsichtsbeschwerde. Am 20. Februar 2015 schrieb das Eidgenössische Departement des Innern die als Aufsichtsanzeige entgegengenommene Eingabe mangels Zuständigkeit ab. A.c. A.c.a. Mit Eingabe vom 16. Oktober 2014 gelangte B.________ an die Ostschweizer BVG- und Stiftungsaufsicht (OStA). Er stellte das Begehren, die Stiftung A.________ unter die kantonale Stiftungsaufsicht zu stellen und ihre Eintragung in das Handelsregister als Stiftung im Sinn von Art. 80 ff. ZGB anzuordnen. Weiter verlangte B.________, die für die Erhaltung bzw. Wiederherstellung des ursprünglichen Stiftungszwecks und des Stiftungsvermögens erforderlichen Aufsichts- und Schutzmassnahmen anzuordnen, ebenso die erforderlichen vorsorglichen Massnahmen. Insbesondere seien die Nichtigkeit der Zweckänderung der Stiftung und der Statutenänderungen der Stiftung im Jahr 2003 (vgl. Bst. A.b.b) festzustellen und der ursprüngliche Zweck gemäss Stiftungsurkunde von 1967 (vgl. Bst. A.a) wiederherzustellen. Ebenso sei die Nichtigkeit der Nutzungsvereinbarung zwischen der Stiftung A.________ und dem Verein A.________ vom 15. März 2003 (vgl. Bst. A.b.b) festzustellen; eventuell sei diese Nutzungsvereinbarung ungültig und unverbindlich zu erklären. A.c.b. Mit Verfügung vom 19. Oktober 2015 trat die OStA auf die Eingabe nicht ein. Zur Begründung führte sie aus, dass es sich bei der Stiftung A.________ um eine kirchliche Stiftung handle, die der Staatsaufsicht nicht unterstehe. Zudem fehle es "bis heute" an dem für klassische Stiftungen gemäss Art. 80 ff. ZGB konstitutiv wirkenden Handelsregistereintrag. A.c.c. B.________ legte darauf beim Finanzdepartement des Kantons St. Gallen Rekurs ein. Er beantragte die Aufhebung der Verfügung der OStA und hielt an seinen Begehren (Bst. A.c.a) fest. Dazu kamen weitere Anträge, insbesondere die Forderung, die derzeitigen Mitglieder des Stiftungsrats abzusetzen und für die Stiftung A.________ einen Sachwalter mit spezifisch umschriebenen Aufgaben einzusetzen. Das Finanzdepartement hob die Verfügung der OStA auf und wies die Sache zur materiellen Beurteilung an diese zurück (Entscheid vom 2. Mai 2016). Es kam zum Schluss, die Stiftung A.________ sei als klassische bzw. "gewöhnliche" Stiftung zu qualifizieren und in der Folge unter staatliche Aufsicht zu stellen. Auch in örtlicher Hinsicht sei die OStA zuständig. A.c.d. Die Stiftung A.________ legte beim Verwaltungsgericht des Kantons St. Gallen Beschwerde ein. Sie verlangte, den Entscheid des Finanzdepartements aufzuheben; eventualiter sei die Sache zum Entscheid über die Frage, ob sie eine kirchliche Stiftung sei, an die OStA zurückzuweisen. Mit Entscheid vom 22. März 2018 wies das Verwaltungsgericht die Beschwerde ab und stellte mit Bezug auf die Zweckänderung vom 15. März 2003 fest, diese sei mangels einer Änderungsverfügung der zuständigen Umwandlungsbehörde unwirksam. A.c.e. Das Bundesgericht trat auf die von der Stiftung A.________ erhobene Beschwerde nicht ein (Urteil 5A_462/2018 vom 12. November 2018). A.c.f. Die Stiftung wurde am 24. Mai 2019 im Handelsregister des Kantons St. Gallen eingetragen. Ihr Name lautet auf Stiftung A.________ und ihr Sitz befindet sich aktuell in X.________. Aufsichtsbehörde ist die OStA. A.d. A.d.a. Nachdem die OStA B.________ aufgefordert hatte, zum Stand des Verfahrens Stellung zu nehmen, teilte dieser mit, an welchen Begehren er festhalte. In der Hauptsache beantragte er die Absetzung der Mitglieder des Stiftungsrats der Stiftung A.________ und die Einsetzung eines Sachwalters (bei gleichzeitiger Umschreibung der dem Sachwalter zu übertragenden Aufgaben). Sodann seien die Stiftung A.________, der Verein A.________ sowie die Stiftung E.________Schweiz zur Herausgabe näher beschriebener Unterlagen (insbesondere Jahresrechnungen und Bilanzen sowie diverse Reglemente, Beschlüsse und Verträge) zu verpflichten. Die OStA bejahte zwar die von der Stiftung A.________ bestrittene Legitimation von B.________ zur Stiftungsaufsichtsbeschwerde, wies die Begehren in der Sache jedoch ab, soweit es auf die Beschwerde eintrat (Entscheid vom 10. Februar 2020). A.d.b. Am 11. Februar 2020 beantragte B.________ der OStA, ihm Einsicht in näher bezeichnete Akten zu gewähren. Mit Verfügung vom 19. Februar 2020 kam die OStA diesem Begehren teilweise nach; das sich in Überarbeitung befindliche Stiftungsreglement sowie die act. 49 und 51 bis 57 gemäss Beilagenverzeichnis des Schreibens der Stiftung A.________ vom 5. Dezember 2019 schloss sie vom Akteneinsichtsrecht aber aus. A.d.c. Gegen den Entscheid der OStA vom 10. Februar 2020 und ihre Verfügung vom 19. Februar 2020 rekurrierte B.________ am 25. Februar 2020 an das Finanzdepartement des Kantons St. Gallen. Die Stiftung A.________ rekurrierte ebenfalls gegen den Entscheid der OStA vom 10. Februar 2020. Mit Entscheid vom 25. Januar 2021 wies das Finanzdepartement den Rekurs der Stiftung A.________ ab. Hingegen hiess es den Rekurs von B.________ gut, wies die Sache zur materiellen Beurteilung an die OStA zurück und wies diese an, B.________ Einsicht in sämtliche Akten zu gewähren.