Citation: 6B_444/2021 E. 6.1

6.1. Unter dem Titel des Vorsatzes weist der Beschwerdeführer zunächst darauf hin, er sei für die Aufschaltung sowie Bewirtschaftung der Textstellen im Internet nicht direkt verantwortlich und er sei im Zeitpunkt dieser Handlungen auch noch nicht Geschäftsführer der B.________ GmbH gewesen. Dies ist jedoch - wie die Vorinstanz zutreffend darlegt - nicht massgeblich (vgl. Urteil 6B_1304/2017 vom 25. Juni 2018 E. 4.4.1 f.). Denn der Beschwerdeführer wurde nicht deswegen verurteilt, sondern weil er als Geschäftsführer und einziges Organ der B.________ GmbH seit dem 1. Juli 2016 vorsätzlich unterlassen haben soll, die unwahren und/oder irreführenden Angaben der B.________ GmbH in ihrer Wirkung aufzuheben. Das heisst dem Beschwerdeführer wird vorgehalten, er habe die von der B.________ GmbH im Internet publizierten und gegen das UWG verstossenden Textpassagen nach der Aufnahme seiner Tätigkeit für die B.________ GmbH nicht entfernt bzw. durch Mitarbeiter der B.________ GmbH entfernen lassen.