Citation: 1C_342/2014 E. 3.4

3.4. Die Beschwerdeführerin wendet ein, die genannten Sichtschutzwände seien vergleichbar, weil sie beide vorwiegend aus braun gefärbtem Holz bestünden und ca. 1,8 m hoch seien. Zudem seien beide ohne vorherige Baubewilligung auf Terrassen der jeweiligen Häuser in der Kernzone 1 der Gemeinde Lachen errichtet worden. Damit bestünden zwischen den beiden Sichtschutzwänden keine relevanten Unterschiede. Da das Planungs- und Baureglement der Gemeinde Lachen für Sichtschutzwände nicht ein bestimmtes Fabrikat vorschreibe, seien die durch die Verwendung verschiedener Fabrikate entstandenen kleineren Unterscheide unerheblich. Das vom Verwaltungsgericht verwendete Beurteilungskriterium "geordneter und damit für das Ortsbild vorteilhafter" entbehre jeglicher Sachlichkeit. Damit fehle für eine Ungleichbehandlung der beiden Bauprojekte innerhalb der Gemeinde Lachen ein sachlicher Grund, weshalb ein Verstoss gegen das Gleichbehandlungsprinzip vorliege.