Citation: 8C_207/2018 E. 5.1

5.1. Die Vorinstanz erwog im Weiteren, dass der tätlichen Auseinandersetzung gemäss der eigenen Darstellung des Beschwerdeführers mit mindestens überwiegender Wahrscheinlichkeit eine Geschichte vorausgegangen sei, anlässlich welcher er sich renitent und sachbeschädigend verhalten habe und weswegen zunächst der Sicherheitsdienst des Hotels und später noch die Polizei zugezogen werden mussten. Dieses Verhalten schliesse bei objektiver Betrachtung das Risiko ein, in Tätlichkeiten überzugehen oder solche zumindest nach sich zu ziehen. Der Beschwerdeführer hätte dies denn auch mindestens erkennen müssen. Zudem hätte er sich auch stark provokativ verhalten. Der Tatbestand von Art. 49 Abs. 2 UVV sei hier offensichtlich erfüllt. Ausgehend vom erhobenen Sachverhalt sei auch nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin den natürlichen und adäquaten Kausalzusammenhang zwischen dem Verhalten des Beschwerdeführers und dem Unfall vom 24. Januar 2017 bejaht habe. Aus dem Dargelegten folge, dass die Beschwerdegegnerin zu Recht davon ausgegangen sei, dass der Beschwerdeführer mit seinem Verhalten den Tatbestand der Beteiligung an Raufereien und Schlägereien gemäss Art. 39 UVG i.V.m. Art. 49 Abs. 2 lit. a UVV resp. der starken Provokation (i.S.v. Art. 49 Abs. 2 lit. b UVV) erfülle. Der Beschwerdeführer wendet dagegen ein, dass zwei Vorfälle in verschiedenen Hotels stattgefunden hätten. So stehe der erste Vorfall (Eintreten einer Hotelzimmertüre) in keinem direkten Zusammenhang mit jenem Vorfall vom 24. Januar 2017, welcher zu den unfallbedingten Verletzungen geführt habe.