Citation: 8C_635/2013 E. 4.4.5

4.4.5. Beim Kriterium der Arbeitsunfähigkeit ist dem Umstand Rechnung zu tragen, dass bei leichten bis mittelschweren Schleudertraumata der HWS ein längerer oder gar dauernder Ausstieg aus dem Arbeitsprozess vom medizinischen Standpunkt aus als eher ungewöhnlich erscheint. Nicht die Dauer der Arbeitsunfähigkeit ist daher massgebend, sondern eine erhebliche Arbeitsunfähigkeit als solche, welche die versicherte Person trotz ernsthaften Anstrengungen nicht zu überwinden vermag. Nur wer in der Zeit bis zum Fallabschluss nach Art. 19 Abs. 1 UVG in erheblichem Masse arbeitsunfähig ist und solche Anstrengungen auszuweisen vermag, kann das Kriterium erfüllen (BGE 134 V 109 E. 10.2.7 S. 129 f). Die Vorinstanz hat das Kriterium der erheblichen Arbeitsunfähigkeit trotz ausgewiesener Anstrengungen, ohne auf Art und Umfang der Wiedereingliederungsbemühungen einzugehen, verneint, da sich angesichts der Arbeitsfähigkeitsentwicklung eine erhebliche rein unfallbedingte Arbeitsunfähigkeit nicht bejahen lasse. Auch dies ist nicht zu beanstanden, nachdem selbst der Hausarzt Dr. med. H.________, wie von Seiten des Beschwerdeführers bestätigt wird, ab 1. November 2011 eine 50%ige und ab März 2011 eine 100%ige Arbeitsfähigkeit bescheinigt hat. Auf die vom Beschwerdeführer geltend gemachten erheblichen Anstrengungen, sich wieder in den Arbeitsprozess einzugliedern, ist mithin nicht weiter einzugehen.