Citation: C 31/02 17.05.2002 E. 3

3.- a) Das RAV wies den Beschwerdeführer mit Schreiben vom 29. Dezember 2000 an, sich um eine Stelle als Skimonteur bei der Firma X.________ zu bewerben. Der Beschwerdeführer bewarb sich laut seinen eigenen Angaben am 3. Januar 2001 und erhielt Ende Januar eine Absage. Am 9. März 2001 erfolgte gemäss übereinstimmenden Aussagen der Beteiligten eine erneute Zuweisung einer Stelle beim gleichen Arbeitgeber. Der Beschwerdeführer setzte sich telefonisch mit diesem in Verbindung und erklärte im Verlauf des Gesprächs, er habe eine andere Stelle in der näheren Umgebung seines Wohnortes in Aussicht. Damit nahm er im Sinne der Rechtsprechung (vgl. Erw. 1 hievor) in Kauf, dass die Stelle anderweitig besetzt wurde. Auf Grund der Angaben des Arbeitgebers vom 21. März 2001 ist davon auszugehen, dass die Anstellung aus diesem Grund nicht zustande kam. Die Vorinstanz hat das Verhalten des Beschwerdeführers zu Recht als Ablehnung einer zugewiesenen Arbeit qualifiziert. b) Hinreichende Gründe, die Stelle abzulehnen, lagen nicht vor. Dass die Arbeit zumutbar war, ist zu Recht unbestritten. Der Umstand, dass der Beschwerdeführer eine andere Anstellung in Aussicht hatte, vermag ihn ebenfalls nicht zu entlasten. Aus der der Vorinstanz eingereichten Bestätigung der Y.________ AG geht hervor, dass der Beschwerdeführer am 8. Januar 2001 "für Arbeit fragte" und dass ihm ein Vertreter der Firma eine Arbeitsstelle bestätigte. Diese konnte jedoch in der Folge nicht angetreten werden, weil die Firma den Auftrag, in dessen Rahmen der Einsatz vorgesehen war, wegen schlechter Witterung nicht erhielt. Da somit keine rechtlich verbindliche Zusicherung einer Anstellung vorlag, wäre der Beschwerdeführer gehalten gewesen, die ihm am 9. März 2001, also rund zwei Monate nach der erwähnten "Bestätigung", zugewiesene Stelle bei der Firma X.________ anzunehmen. Das RAV hat demnach die Ablehnung der Stelle zu Recht sanktioniert.