Citation: 5A_925/2013 E. 4.2

4.2. Es trifft zu, dass die Beschwerdeführerin in ihrer Hauptklagereplik das Verhalten der Beschwerdegegnerin gerügt hat (S. 19 ff. Ziff. 21 - 24, act. 30) und dass das Handelsgericht darauf nicht erkennbar eingegangen ist. Eine verfassungsmässige Pflicht dazu hat nicht bestanden, zumal weder ersichtlich noch dargetan ist, inwiefern das Verhalten der Beschwerdegegnerin für den Entscheid über die Gutgläubigkeit der Beschwerdeführerin beim Erwerb des Fahrzeugs von Y.________ wesentlich sein könnte. Im kantonalen Verfahren hat die Beschwerdeführerin noch geltend gemacht, im Sinne eine "Opfermitverantwortung" müsse von der Beschwerdegegnerin verlangt werden, dass sie ihre Verantwortung wahrnehme, ihre Ansprüche gegen den Leasingnehmer bzw. Leasingbetrüger durchsetze und ihren Schaden nicht einfach auf einen Dritten abwälzen könne und von ihm, weil solventer, Befriedigung fordern dürfe (S. 23 Ziff. 24, act. 30). Ein Zusammenhang zwischen der zu beurteilenden Streitfrage und dem Einwand des Rechtsmissbrauchs hat offenkundig nicht bestanden, so dass sich die Verfassungsrüge als unbegründet erweist.