Citation: 5A_980/2016 E. 2

Gemäss den Feststellungen im angefochtenen Entscheid nahm Rechtsanwalt E.________ als damaliger Rechtsvertreter des Beschwerdeführers den erstinstanzlichen Entscheid am 23. September 2016 entgegen, gab der Beschwerdeführer seine kantonale Beschwerde am 30. September 2016 bei einer deutschen Poststelle auf und traf die Sendung am 5. Oktober 2016 bei der Schweizerischen Post ein. Das Kantonsgericht erwog, der erstinstanzliche Entscheid über den Ausstand sei eine prozessleitende Verfügung, für welche die 10-tägige Rechtsmittelfrist gemäss Art. 321 Abs. 2 ZPO gelte. Diese habe mithin am 24. September 2016 zu laufen begonnen (Art. 142 Abs. 1 ZPO) und am 3. Oktober 2016 geendet. Die Beschwerde sei folglich um zwei Tage verspätet, weil sie bis zu diesem Datum beim Gericht hätte eingereicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Vertretung hätte übergeben werden müssen (Art. 143 Abs. 1 ZPO); die Aufgabe der Sendung bei einer ausländischen Poststelle genüge nicht.