Citation: I 647/00 04.10.2001 E. A

A.- Die 1961 geborene S.________ leidet seit einem Sturz vom 30. Juli 1995 an einem Status nach Kontusions-Distorsionsverletzung des linken Daumengrund- bzw. Sattelgelenkes mit chronifizierter Sudeck'scher Dystrophie der linken Hand und persistierender, messbarer Funktionseinschränkung des linken Daumens. Seit dem Unfalltag war sie in ihrem Beruf als Dentalhygienikerin teils vollständig, teils teilweise arbeitsunfähig. Ab dem 1. Januar 1997 war S.________ in ihrem angestammten Beruf wieder zu 60 % arbeitsfähig und übte diesen mit einem Teilpensum von 50 % bei Dr. med. dent. A.________ sowie einem solchen von 10 % bei Dr. med. dent. B.________ aus. Am 20. März 1997 meldete sie sich bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle des Kantons Thurgau klärte die medizinischen sowie erwerblichen Verhältnisse ab und lehnte - nach Durchführung des Vorbescheidverfahrens - mit Verfügungen vom 22. und 23. Mai 2000 sowohl eine Umschulung als auch die Ausrichtung einer Invalidenrente ab; Letzteres, weil der von der Verwaltung vorgenommene Einkommensvergleich einen Invaliditätsgrad von lediglich 38 % ergab.