Citation: 7B.218/2004 02.12.2004 E. 2

2.1 Anfechtungsobjekt gemäss Art. 19 Abs. 1 SchKG ist allein der Entscheid der oberen Aufsichtsbehörde. Kein solches letztinstanzliches kantonales Urteil liegt vor in Bezug auf die von der (oberen) Aufsichtsbehörde an die untere Aufsichtsbehörde zum Entscheid überwiesenen Beschwerde vom 5. Juli 2004 gegen die Wiedererwägungsverfügung. 2.2 Das Bundesgericht ist grundsätzlich an den von der Aufsichtsbehörde festgestellten Sachverhalt gebunden (Art. 63 Abs. 2 i.V.m. Art. 81 OG; BGE 107 III 1 E. 1 S. 2; 119 III 54 E. 2b S. 55; 124 III 286 E. 3b S. 288). Auf die vom Beschwerdeführer angebrachten Korrekturen an den tatsächlichen Feststellungen kann daher nicht eingetreten werden. 2.3 Mit Beschwerde an das Bundesgericht nach Art. 19 SchKG kann nur geltend gemacht werden, der angefochtene Entscheid beruhe auf einer Verletzung von Bundesrecht oder von völkerrechtlichen Verträgen des Bundes; dagegen bleibt wegen Verletzung verfassungsmässiger Rechte des Bürgers die staatsrechtliche Beschwerde vorbehalten (Art. 43 Abs. 1 i.V.m. Art. 81 OG; BGE 107 III 11 E. 1 S. 12; 126 III 30 E. 1c S. 32). Unzulässig ist die vorliegende Beschwerde daher, soweit der Beschwerdeführer geltend macht, er sei nicht gehört worden bzw. die Aufsichtsbehörde habe ihren Entscheid ungenügend begründet, denn diese Rügen betreffen den verfassungsmässigen Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV). 2.4 Gemäss Art. 79 Abs. 1 OG ist zudem in der Beschwerdeschrift kurz darzulegen, welche Bundesrechtssätze und inwiefern diese durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sind (BGE 119 III 49 E. 1 S. 50). Diesen Anforderungen genügt die vorliegende Eingabe nicht, soweit der Beschwerdeführer in der Hauptsache geltend macht, die am 10. Juni 2004 ergangene Pfändung sei nicht aufgehoben worden. Diese Behauptung widerspricht den Erwägungen der Aufsichtsbehörde, welche wörtlich festgehalten hat: "Die am 10. Juni 2004 verfügte Pfändung wurde somit mit Wiedererwägungsverfügung vom 30. Juni 2004 aufgehoben." Inwiefern in diesem Punkt eine Verletzung von Bundesrecht vorliegen soll, wird vom Beschwerdeführer nicht nachvollziehbar dargetan. Insbesondere legt der Beschwerdeführer nicht dar, warum die Aufsichtsbehörde nicht davon ausgehen durfte, das Beschwerdeverfahren sei gegenstandslos, nachdem die vom Beschwerdeführer angefochtene Verfügung doch vom Betreibungsamt vollumfänglich aufgehoben worden ist. Damit kann mangels rechtsgenüglicher Begründung nicht auf die Beschwerde eingetreten werden.