Citation: 9C_450/2024 E. 3.2

3.2. Soweit die Beschwerdeführer sodann vorbringen, dass bis Dezember 2023 eine Fernsehgebühr nur habe bezahlen müssen, wer einen Fernseher gehabt habe oder bei einem Anbieter von Fernsehprogrammen registriert gewesen sei, lassen sie ausser Acht, dass die frühere Empfangsgebühr per 1. Januar 2019 durch die neue Abgabe für Radio und Fernsehen abgelöst worden ist. Seither wird die Abgabe - wie von der Vorinstanz zu Recht festgehalten (vorinstanzliche Erwägung 5.1 S. 10 f.) - pro Haushalt (und pro Unternehmen) erhoben (vgl. Art. 68 Abs. 2 und Art. 109b Abs. 1 RTVG [AS 2016 2131; BBl 2013 4975] i.V.m. Art. 86 Abs. 1 der Radio- und Fernsehverordnung vom 9. März 2007 [RTVV, SR 784.401; AS 2017 5519]). Sodann besteht entgegen der Ansicht der Beschwerdeführer eine gesetzliche Grundlage für die Befreiung auf Gesuch hin (Art. 109c Abs. 1 und 2 RTVG [AS 2016 2131; BBl 2013 4975] i.V.m. Art. 94 f. RTVV [AS 2016 2151]). Weiterungen erübrigen sich.