Citation: 4A_400/2014 E. 2.3

2.3. Vor Bundesgericht argumentiert die Beschwerdeführerin im Wesentlichen, die Gutachter der Gutachterstelle C.________ hätten eine Hüftdysplasie angenommen, weil die Beschwerden erst längere Zeit nach dem Ereignis aufgetreten seien. Die Gutachter seien davon ausgegangen, dass Hüftbeschwerden, wenn sie durch den Unfall ausgelöst worden wären, sofort aufgetreten wären. Da dies nicht der Fall gewesen sei, seien sie zum Schluss gekommen, es müsse bereits vor dem Unfall eine Hüftdysplasie bestanden haben. Die Beschwerdeführerin macht geltend, eine Arbeitsgruppe unter der Leitung von Dr. D.________ der Universität Freiburg habe experimentell nachgewiesen, dass es erst nach einiger Zeit zu einer progredienten Degeneration des traumatisierten Knorpels komme. Entgegen der Auffassung der Vorinstanz könne die Unfallkausalität mithin bewiesen werden. Die Beschwerdeführerin beruft sich auf ein Schreiben vom 13. April 2011 von Prof. E.________, der unter Hinweis auf Dr. D.________ die entstandene Früharthrose mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auf das erlittene Trauma zurückführt. Sie wirft den Gutachtern der Gutachterstelle C.________ vor, diese beriefen sich auf Prof. F.________ et al. Dabei handle es sich lediglich um eine Interpretation nicht um einen eindeutigen Nachweis. Zudem entsprächen die Thesen von Prof. F.________, wie der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin von kompetenter Seite erfahren habe, nicht mehr dem neusten Stand der Wissenschaft.