Citation: I 478/03 10.10.2003 E. 3

3.1 Nach Ansicht des Beschwerdeführers hatte sein depressiver Zustand ab 1998 eine Dauerinvalidität zur Folge, wobei er das von der Verwaltung angenommene und von der Vorinstanz bestätigte Ausmass der psychisch bedingten Einschränkungen, welche durch Rückenprobleme begleitet werden, beanstandet. Er lässt im Wesentlichen geltend machen, das kantonale Gericht habe ausschliesslich auf die Begutachtung der Dres. med. H.________ und R.________ abgestellt und von der durch Dr. med. A.________ attestierten 100 %igen Arbeitsunfähigkeit zu Unrecht mit der Begründung abgesehen, es bestehe kein Widerspruch zwischen dieser Beurteilung und derjenigen von Dr. med. H.________, weil im Zeitpunkt des von der Verwaltung eingeholten Gutachtens die familiären Probleme wieder überwunden gewesen wären. Dr. med. H.________ habe ihn ein einziges Mal untersucht, während er seit Jahren in der Klinik D.________ bei Dr. med. A.________, welchem die notwendige Unabhängigkeit nicht abgesprochen werden könne, in Behandlung sei. Des Weiteren beanstandet der Beschwerdeführer, bei der Ermittlung des Invalideneinkommens müsse ein zusätzlicher Leidensabzug von 25 % vorgenommen werden. Nicht nachvollziehbar sei sodann, aus welchem Grund bei der Invaliditätsbemessung auf eine Hilfsarbeitertätigkeit abgestellt werden soll, nachdem er eine solche wegen seiner körperlichen Einschränkungen nicht erfüllen könne, weshalb auch das ermittelte Invalideneinkommen von Fr. 24'159.- nicht erreichbar sei. 3.2 Nach dem im Februar 2001 erstellten interdisziplinären Gutachten der Dres. med. R.________ und H.________ ist dem Beschwerdeführer aus somatischer und psychiatrischer Sicht auf Grund der verschiedenen objektivierbaren Befunde und Diagnosen eine körperlich geeignete Tätigkeit zu 50 % zumutbar. Aus rheumatologischer Sicht stellte Dr. med. R.________ eine weitgehend unauffällige Diagnose und hielt fest, Hauptbefund sei die deutlich depressive Grundstimmung des Versicherten mit Antriebsarmut. Im Bericht vom 28. Februar 2001 führte Dr. med. H.________ aus, der Beschwerdeführer leide seit längerem an einer rezidivierenden depressiven Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode mit somatischem Syndrom, wobei die Arbeitsfähigkeit aus psychiatrischer Sicht zu 50 % eingeschränkt sei. In den beiden Gutachten wurde eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % attestiert. Die vom Beschwerdeführer beanstandete Differenz zwischen den Beurteilungen der Begutachter und der von Dr. med. A.________ auf 100 % festgesetzten Arbeitsunfähigkeit wurde in eingehender Würdigung der vorhandenen Arztberichte geklärt, während der Einwand, die Befunde der sich dazu geäusserten Ärzte sei je nach Abklärungsperson unterschiedlich beurteilt worden, in den Akten keine Stütze findet. Gestützt auf das ausführliche interdisziplinäre Gutachten ist dem kantonalen Gericht darin beizupflichten, dass der Beschwerdeführer für leidensangepasste Tätigkeiten zu 50 % arbeitsfähig ist. Die hiegegen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vorgebrachten Einwendungen geben weder zu einer anderen Beurteilung noch zu zusätzlichen medizinischen Abklärungen Anlass. 3.3 Das kantonale Gericht hat für die Bemessung der Invalidität im erwerblichen Bereich das Einkommen für das Jahr 1999 auf Fr. 60'385.- im Jahr festgesetzt. Das entsprechende Einkommen als invalide Person hat es gestützt auf die Tabellenlöhne im Anforderungsniveau 4 im Bereich Hilfsarbeitertätigkeit gestützt auf die LSE 1998, indexiert per 1999, nach vorgenommenem Leidensabzug von 10 % auf Fr. 24'159.- festgelegt. Diese grundsätzlichen Beträge bestreitet der Beschwerdeführer in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde zu Recht nicht. Er anerkennt hingegen zum einen das ermittelte Invalideneinkommen wegen des Umfangs des ihm zumutbaren Arbeitspensums nicht und zum anderen die Höhe des von der Verwaltung auf 10 % festgesetzten Leidensabzuges, ohne indessen weitere persönliche oder berufliche Umstände in Betracht zu ziehen. Wie bereits ausgeführt (Erw. 3.2 hievor), ist gestützt auf das interdisziplinäre Gutachten vom Februar 2001, auf welches abzustellen ist, mit der Vorinstanz davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer eine leidensangepasste erwerbliche Tätigkeit im Umfang von 50 % ausüben könnte. Demzufolge wäre er in der Lage, ein Jahreseinkommen von Fr. 26'843.- zu erzielen. Davon ist ein leidensbedingter Abzug vorzunehmen (BGE 126 V 78 ff. Erw. 5a und b). Das kantonale Gericht hält einen Einfluss auf den statistischen Lohn durch die psychische Beeinträchtigung für gegeben und den von der IV-Stelle vorgenommene Abzug von 10 % als angemessen. An diesem Ergebnis ist festzuhalten, weshalb sich der auf gerundet 60 % festgesetzte Invaliditätsgrad als rechtmässig erweist.