Citation: 4A_278/2015 E. C

Mit Beschwerde in Zivilsachen stellt die Unternehmerin dem Bundesgericht den Antrag, in Aufhebung des Urteils des ersten Zivilappellationshofs des Kantonsgerichts Freiburg vom 16.02.2015 sei die Beschwerdegegnerin zu verurteilen, ihr Fr. 64'657.90 nebst Verzugszins zu bezahlen. Sie rügt im Wesentlichen, die Vorinstanz sei in Willkür verfallen, indem sie ihre Schadenersatzforderungen nicht als ausgewiesen erachtet und darüber hinaus übermässige Beweisanforderungen gestellt habe. Sie hält zusammenfassend daran fest, dass ihr als Aufwendungsersatz für die Ersatzvornahme Fr. 20'179.55 und als Schadenersatz Fr. 44'478.35 zustünden. Die Beschwerdegegnerin stellt in ihrer Vernehmlassung das Begehren, die Beschwerde sei abzuweisen und das angefochtene Urteil sei zu bestätigen. In der Begründung wendet sie sich nicht nur gegen die Vorbringen in der Beschwerde, sondern kritisiert auch das Urteil vom 19. August 2013. Zur Kritik am Urteil des Kantonsgerichts Freiburg vom 19. August 2013 hat die Beschwerdeführerin in ihrer Replik vom 2. Juli 2015 Stellung genommen. Das Kantonsgericht hat auf Stellungnahme verzichtet.