Citation: 8C_482/2022 E. 5.1

5.1. Nach Würdigung der medizinischen Unterlagen verneinte das kantonale Gericht auch in Bezug auf den psychischen Gesundheitszustand eine revisionsrechtlich bedeutsame Veränderung. Es erkannte, der Beschwerdeführer sei wie bisher in allen Tätigkeiten 100 % arbeitsfähig. Dabei ging es insbesondere auf die Stellungnahme des B.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Arzt beim RAD, vom 4. Juni 2021 ein. Dieser habe berichtet, so die Vorinstanz, dass sowohl die behandelnden Ärzte des Sanatoriums C.________ wie auch jene des Medizinischen Zentrums D.________ überwiegend wahrscheinlich eine unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentlichen gleich gebliebenen medizinischen Sachverhalts abgegeben hätten. Auch betreffend die Opioidabhängigkeit erblickte das kantonale Gericht keinen Revisionsgrund mit der Begründung, dass sich aus den Akten keine Hinweise auf eine erfolgte Opioidentzugsbehandlung ergeben würden.