Citation: 9C_607/2022 E. 1.4

1.4. Unzulässig sind des Weiteren auch die diversen Feststellungsanträge der Steuerpflichtigen, einschliesslich des Antrags, wonach sie "aus der unbeschränkten Steuerpflicht des Kantons Zürich und der Gemeinde W.________ zu entlassen sei". Feststellungsanträge sind vor Bundesgericht nur zulässig, wenn an der Feststellung ein schutzwürdiges Interesse besteht. Daran fehlt es, wenn die Interessen des Antragstellers ebenso gut durch einen auf Leistung oder Gestaltung lautenden Entscheid gewahrt werden können. In diesem Sinne sind Feststellungsanträge subsidiär zu Leistungs- und Gestaltungsbegehren (vgl. BGE 149 II 147 E. 3.3.3.3; Urteil 2C_172/2024 vom 24. Mai 2024 E. 6.4, zur Publikation vorgesehen, mit Hinweisen). Es ist nicht ersichtlich, welches Interesse die Steuerpflichtige an den beantragten Feststellungen haben könnte, das nicht schon mit der (ersatzlosen) Aufhebung des angefochtenen Urteils des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich und der zugrundeliegenden Veranlagungen befriedigt wird.