Citation: 4A_478/2024 E. 4.6.2

4.6.2. Diese Kritik des Beschwerdeführers bleibt unklar, soweit sie sich auf eine Differenzierung zwischen dem Beweis der "Arbeitsunfähigkeit an sich " und dem " Nachweis der Arbeitsunfähigkeit nach den Vorgaben der AVB " abstellt. In der kritisierten Erwägung geht es um den Beweis der krankheitsbedingten Arbeitsunfähigkeit durch den angerufenen Zeugenbeweis. Entscheidend ist also, ob die Vorinstanz ohne Willkür von der Erhebung des Zeugenbeweises abgesehen hat, weil sie ihn zum vornherein nicht für geeignet hielt, die behauptete Tatsache zu beweisen (vgl. BGE 138 III 374 E. 4.3.2). Im zitierten Urteil 4A_9/2018 erwog das Bundesgericht, dass namentlich der abstrakte Schluss aus einer gesundheitlichen Beeinträchtigung auf das Mass der Arbeitsunfähigkeit gestützt auf das medizinische Fachwissen Gegenstand eines gerichtlichen Gutachtens ist und die Rechtsprechung des Bundesgerichts zu Parteigutachten zum Zuge komme (zit. Urteil 4A_9/2018 E. 5.3). Es erscheint gestützt darauf nicht willkürlich, wenn die Vorinstanz die Zeugenbefragung der behandelnden Ärztin hinsichtlich der behaupteten krankheitsbedingten Arbeitsunfähigkeit gleich einstufte, wie die bereits als Parteibehauptung gewürdigten Arztzeugnisse derselben Ärztin und von vornherein davon ausging, die Zeugenbefragung vermöge die Arbeitsunfähigkeit ohne zusätzliche Indizien ebenso wenig zu beweisen.