Citation: 2C_164/2019 E. 4

Der Beschwerdeführer bestreitet nicht, dass die Steuerverwaltung grundsätzlich befugt war, ihn für die Jahre 2009 bis 2014 ermessensweise zu veranlagen. Er macht jedoch geltend, die Behörde habe das steuerbare Einkommen ab 2012 zunächst um Fr. 10'000.- und später um weitere Fr. 10'000.- höher eingeschätzt, ohne dass sie irgendwelche Untersuchungsmassnahmen zur Überprüfung der Plausibilität dieser Erhöhungen getroffen habe. Damit macht er sinngemäss geltend, die Steuerverwaltung habe sich bei diesen Erhöhungen von rein fiskalischen und pönalen Motiven leiten lassen. Wie das kantonale Gericht jedoch zutreffend erwogen hat, wäre damit zwar immerhin eine zweifellose Unrichtigkeit der Veranlagungen im Sinne von Art. 132 Abs. 3 Satz 1 DBG bzw. Art. 48 Abs. 2 Satz 1 StHG dargetan, nicht aber die vorliegend einzig zu überprüfende Nichtigkeit der Veranlagungen (vgl. E. 3.3 hievor). Auch wenn aufgrund der Einkommensverhältnisse des Beschwerdeführers eine Erhöhung des steuerbaren Einkommens um Fr. 10'000.- bzw. Fr. 20'000.- durchaus ins Gewicht fällt, kann indessen noch nicht von einer unerträglich und abenteuerlich wirklichkeitswidrigen Ermessensveranlagung gesprochen werden, welche die ausnahmsweise Annahme einer Nichtigkeit der Veranlagung aus inhaltlichen Gründen rechtfertigen würde. Daran vermag entgegen seinen Ausführungen auch der Umstand nichts zu ändern, dass der Beschwerdeführer in den hier streitigen Jahren 2012 bis 2014 bereits das AHV-Rentenalter erreicht hatte. In dem vom Beschwerdeführer zitierten Urteil 2C_679/2016, 2C_680/2016 lagen weitere Umstände vor, die erst zur Nichtigkeit führten, namentlich eine von der Steuerbehörde veranlasste Pfändung, aus der der Behörde die finanziellen Verhältnisse des Steuerpflichtigen effektiv bekannt waren (a.a.o. E. 5.3). Solche Umstände liegen hier nicht vor (vgl. Urteil 2C_252/2018 vom 27. April 2018 E. 3.4). Dementsprechend ist die Beschwerde abzuweisen.