Citation: 8C_295/2017 E. 7.3.1

7.3.1. Vorweg ist festzuhalten, dass das Gutachten F.________ nicht per se unverwertbar ist, nur weil es in Unkenntnis des Gutachtens D.________/E.________ erstellt wurde. Es ist zwar zutreffend, dass hinsichtlich des Beweiswerts eines Arztberichts unter anderem entscheidend ist, ob dieser in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben wurde (vgl. dazu BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232; 125 V 351 E. 3a S. 352 mit Hinweis; E. 6.4.1 hievor). Aus den Akten und dem Gutachten geht hervor, dass Dr. med. F.________ die Anamnese grösstenteils bekannt war. Ihm fehlte jedoch bei seiner Exploration das aktuellste Gutachten D.________/E.________, worauf Verwaltung und Vorinstanz mit Blick auf den Gesundheitszustand und das zumutbare Leistungsvermögen bei der Zusprache der halben Invalidenrente ab 1. Mai 2013 abstellten (vgl. E. 6.1 und 6.3 hievor). Für die Beantwortung der revisionsrechtlich ausschlaggebenden Frage nach einer anspruchserheblichen Änderung der tatsächlichen Verhältnisse war demnach in medizinischer Hinsicht die Kenntnis des als zeitlicher Referenzpunkt (vgl. dazu BGE 133 V 108 E. 5.4 S. 114) massgebenden Gesundheitszustandes gemäss Gutachten D.________/E.________ von besonderer Bedeutung.