Citation: 5A_369/2015 E. 2.2

2.2. Zur Rüge, die Pfändung der Arbeitslosenunterstützung sei gesetzwidrig, hat die Vorinstanz erwogen, beschränkt pfändbar sei alles, was Ersatz für Erwerbsausfall oder Unterhaltsanspruch darstelle, worin auch immer der rechtliche Grund des Anspruchs liege. Mit Bezug auf die Neuberechnung des Existenzminimums hat sie bemerkt, bei Änderung der für die Pfändung massgebenden Verhältnisse habe das Betreibungsamt von Amtes wegen eine Anpassung vorzunehmen, sobald es von der Änderung Kenntnis erhalte. Die Betreibungsparteien könnten ein entsprechendes Gesuch stellen. Die Schuldnerschaft treffe die Pflicht, die Behörden auf wesentlich veränderte Tatsachen bereits anlässlich der Revisionspfändung hinzuweisen und dürfe sie nicht erst im anschliessenden Verfahren darüber unterrichten. Sofern sich die Verhältnisse bei der Beschwerdeführerin verändert hätten, habe sie dies auf dem Wege der Revision gemäss Art. 93 Abs. 3 SchKG geltend zu machen. Im vorliegenden Beschwerdeverfahren würden keine veränderten Verhältnisse behauptet. Die Beschwerde sei in diesem Punkt abzuweisen.