Citation: 4D_32/2022 E. 1

Mit Eingabe vom 7. Oktober 2021 stellte A.________ beim Friedensrichteramt Uster das Begehren, die B.________ GmbH (Beschwerdegegnerin) sei zu verpflichten, ihr Fr. 678.33 nebst Zins zu bezahlen. Zudem sei ein korrektes Arbeitszeugnis auszustellen und eine Lohnentschädigung für sechs Monate "wegen vorzeitigen Vertragsbruchs" zu bezahlen. Mit Verfügung vom 14. Dezember 2021 schrieb der Friedensrichter das Verfahren als gegenstandslos ab, da die Klägerin zur ursprünglich auf den 9. November 2021 angesetzten, sodann auf den 30. November 2021 verschobenen und schliesslich weiter auf den 13. Dezember 2021 verschobenen Schlichtungsverhandlung unentschuldigt nicht erschienen sei, obwohl ihr die Vorladung mit dem Hinweis auf die Säumnisfolgen sowie am 30. November 2021 die Verschiebungsanzeige rechtzeitig zugestellt worden seien. Eine von A.________ dagegen erhobene Beschwerde wies das Obergericht des Kantons Zürich mit Beschluss vom 23. Mai 2022 ab, soweit es darauf eintrat. A.________ (im Folgenden: Beschwerdeführerin) legte dagegen mit Eingabe vom 5. Juli 2022 (Postaufgabe am 6. Juli 2022) beim Bundesgericht Beschwerde ein. Auf die Einholung von Vernehmlassungen zur Beschwerde wurde verzichtet.