Citation: 4A_131/2021 E. B

Die A.________ AG (Versicherung/Beschwerdeführerin) erbrachte als Unfallversicherung der beiden Geschädigten Kostenvergütungen nach Art. 10 ff. UVG sowie Geldleistungen nach Art. 15 ff. UVG. Nach beidseitigem Verzicht auf das Schlichtungsverfahren leitete sie am 4. Dezember 2018 beim Bezirksgericht Kreuzlingen gegen die Schwei zerischen Bundesbahnen SBB (Beschwerdegegnerin; SBB) Klage ein und verlangte von dieser im Rahmen einer Regressforderung Fr. 482'887.40 nebst Zins. B.a. Am 1. Juli 2020 wies das Bezirksgericht die Klage ab. B.b. Gleich entschied am 10. Dezember 2020 das Obergericht des Kantons Thurgau. Es kam zum Schluss, das grobfahrlässige Verhalten der Geschädigten entlaste die SBB.