Citation: 2C_1091/2018 E. 5

Gestützt auf eine eingehende Auseinandersetzung mit den Akten hat die Vorinstanz festgestellt, vorliegend bestehe eine erhebliche Wahrscheinlichkeit dafür, dass der Beschwerdeführer im Kontext häuslicher Gewalt in Zukunft weitere Delikte gegen Leib und Leben verüben werde (vgl. E. 2.3.4 - 2.3.6 des angefochtenen Entscheids). Diese Einschätzung vermochte der Beschwerdeführer nicht zu entkräften (vgl. E. 4.2 hiervor). Mit Blick auf die für das Bundesgericht damit verbindlich festgestellte erhebliche Rückfallgefahr, geht vom Beschwerdeführer eine schwere und gegenwärtige Gefährdung der öffentlichen Ordnung aus (vgl. zu diesem Massstab E. 3.6 hiervor). Der Widerruf der Niederlassungsbewilligung steht daher auch mit dem FZA in Einklang. Weitere Ausführungen hierzu erübrigen sich auch mit Blick darauf, dass der Beschwerdeführer eine Verletzung von Art. 5 Anhang I FZA vor Bundesgericht nicht geltend macht (vgl. E. 2.1 hiervor).