Citation: 1C_277/2021 E. 1.4

1.4. Unter den Verfahrensbeteiligten umstritten ist hingegen, ob die Beschwerde vom 14. Mai 2021 gemäss Art. 100 Abs. 1 BGG rechtzeitig erfolgte. Die Beschwerdeführer machen geltend, die Gemeinde Männedorf habe die Verfügung vom 8. Oktober 2020 zwar ihnen persönlich, nicht aber ihrem Rechtsvertreter eröffnet. Dieser habe erst nach der Zustellung des bundesgerichtlichen Urteils 1C_697/2020 vom 30. März 2021 von der Genehmigung der Baupläne vom 8. Oktober 2020 Kenntnis erhalten. Es liege ein Eröffnungsmangel vor, der den Beschwerdeführern nicht zum Nachteil gereichen dürfe. Die Beschwerdegegnerin und die Gemeinde Männedorf bestreiten dies. Sie machen namentlich geltend, mit Blick auf die Vielzahl der im kantonalen Verfahren noch beteiligten Beschwerdeführer sei es unglaubwürdig, dass der Rechtsvertreter erst am 19. April 2021 von der Genehmigung der Baupläne Kenntnis erhalten habe. Wie es sich damit im Einzelnen verhält, braucht mit Blick auf die nachfolgenden Erwägungen und den Verfahrensausgang nicht näher geprüft zu werden.