Citation: 2C_561/2022 E. 10.5.1

10.5.1. Hinsichtlich der technischen Gründe machen die Beschwerdeführerinnen geltend, dass mit der Digitalisierung des Fernsehens und der Einführung des "IPTV" die Erstellung eines Pay-TV-Angebots im Vergleich zum analogen Fernsehen technisch komplexer geworden sei. Diverse Kabelnetzunternehmen seien aus Kapazitätsgründen gar nicht in der Lage gewesen, das C.________-Sportangebot als "IPTV" auszustrahlen. Diesem Vorbringen steht allerdings die vorinstanzliche Feststellung entgegen, dass die TV-Plattformen der von der Verweigerung der Geschäftsbeziehungen betroffenen Unternehmen auf derselben "IPTV"-Technologie basierten wie jene von Swisscom. Diese Feststellung bestreiten die Beschwerdeführerinnen nicht rechtsgenüglich (vgl. Art. 106 Abs. 2 BGG). Die Beschwerdeführerinnen bezweifeln sodann, dass die interessierten Unternehmen bereit gewesen wären, die Kosten und Aufwände für die Anbindung, Homologierung und den Betrieb der Sportkanäle zu tragen. Sie lassen dabei indes ausser Acht, dass die Unternehmen ohnehin erst bereit gewesen wären, solche Investitionen zu tätigen, wenn sie von den Beschwerdeführerinnen die Zusicherung für die künftige Geschäftsbeziehung gehabt hätten. Insofern vermag dieses Argument nicht als Rechtfertigungsgrund für die Verweigerung der Geschäftsbeziehung zu überzeugen. Die Beschwerdeführerinnen machen im Übrigen auch nicht geltend, dass sie die Geschäftsbeziehungen eingegangen wären, wenn diese "technischen Gründe" nicht bestanden hätten.