Citation: 8C_55/2024 E. 5.1

5.1. Das kantonale Gericht stellte fest, die Beschwerdeführerin sei seit mehreren Jahren in onkologischer Behandlung und die Ärzte seien sich darin einig, dass die angestammte Tätigkeit nicht mehr ausgeübt werden könne. Bis 31. Januar 2022 bestehe sowohl im Erwerb als auch im Haushalt eine 100%ige Einschränkung. Demgegenüber hätten die Ärzte ab 1. Februar 2022 eine angepasste Arbeit zu 50 % als zumutbar erachtet. Dr. med. D.________ habe sich mit den Einschätzungen der behandelnden Fachärzte, so auch mit denjenigen der Onkologin, auseinandergesetzt und sei nachvollziehbar zum Schluss gekommen, dass leidensangepasst ab 1. Februar 2022 eine 50%ige Arbeitsfähigkeit (halbtags bei voller Leistung) bestehe. Es gebe keinen Anlass für weitere Abklärungen. Im Haushalt resultiere bei freier Zeit- und Aufgabeneinteilung eine Einschränkung von 4,55 %. Da die Beschwerdeführerin auch mit den übrigen Einwänden, so namentlich hinsichtlich Höhe des leidensbedingten Abzugs, Eingliederungsfähigkeit und Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit, nicht durchdringe, erweise sich die angefochtene Rentenbefristung per 30. April 2022 als rechtens.