Citation: 1C_92/2021 E. 4

Die streitbetroffene Liegenschaft (Vielzweckbauernhaus bzw. ehemaliges Restaurant "U.________") wurde nicht inventarisiert. Es ist deshalb prima vista nicht willkürlich, wenn das Verwaltungsgericht mangels Inventarisierung davon ausgeht, dass der Bauentscheid vom 2. Oktober 2019 unabhängig von den vorliegend in Frage stehenden heimatschutzrechtlichen Bestimmungen gefällt wurde, d.h. sich nicht im Sinne von § 338b Abs. 1 lit. a PBG/ZH auf den III. Titel dieses Gesetzes abstützte oder hätte abstützen sollen (vgl. auch Urteil 1C_462/2009 vom 16. März 2010 E. 4.3). Wäre die Inventarisierung der Liegenschaft offensichtlich zu Unrecht unterblieben, wäre es indessen willkürlich, dem Beschwerdeführer die fehlende Abstützung des Bauentscheids auf den III. Titel des PBG/ZH entgegenzuhalten. Aus diesem Grund und mit Blick auf die vor der Vorinstanz erhobene Rüge des Beschwerdeführers, durch eine extrem selektive Vorgehensweise bei der Inventarerstellung sei sein Verbandsrekursrecht ausgehebelt worden, ist vorliegend im Rahmen der Prüfung der Rekurslegitimation vorfrageweise zu klären, ob die Nichtinventarisierung der Liegenschaft willkürlich war.