Citation: I 773/06 21.03.2007 E. 2

Die Vorinstanz hat die Invalidität nach der gemischten Methode bemessen (vgl. BGE 125 V 146 E. 2a-c S. 148 ff. sowie BGE 130 V 393 und SVR 2006 IV Nr. 42 S. 151 [I 156/04]). Dabei ist sie davon ausgegangen, die Versicherte wäre ohne gesundheitliche Beeinträchtigung zu 70 % als Verwaltungsassistentin/Dolmetscherin beim Dienst X.________ tätig. Zur Begründung hat das kantonale Gericht erwogen, die Beschwerdeführerin habe seit 1992 stets teilzeitlich an dieser Stelle gearbeitet, ab 1. Januar 2002 zu 50 %. Im Oktober 1996 sei ihre Ehe geschieden worden. Dabei sei ihr ab Rechtskraft des Urteils ein monatlicher Unterhaltsbeitrag von Fr. 1800.- bis und mit April 2005 sowie für die beiden 1982 und 1985 geborenen Kinder Alimente von je Fr. 1000.- bis zum vollendeten 18. Lebensjahr resp. längstens bis zum ordentlichen Abschluss der Erstausbildung zugesprochen worden. Im April 2001 habe der Sohn das 16. Altersjahr vollendet. Damals habe sie das erwerbliche Arbeitspensum nicht erhöht. Aufgrund dieser Umstände sei nicht mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt, dass die Versicherte ohne gesundheitliche Beeinträchtigung einer vollzeitlichen Erwerbstätigkeit nachginge. Vielmehr sei davon auszugehen, dass sie nach Erlöschen des Anspruchs auf nacheheliche Unterhaltsbeiträge Ende April 2005 zu 70 % als Verwaltungsassistentin/Dolmetscherin tätig gewesen wäre. Die ausbleibenden Unterhaltszahlungen von jährlich Fr. 21'600.- (12 x Fr. 1800.-) bedingten lediglich eine Erhöhung des Arbeitspensums von rund 22 %. Zur Arbeitsfähigkeit im erwerblichen Bereich hat das kantonale Gericht festgestellt, gemäss dem Hausarzt Dr. med. U.________ sei die Versicherte zu 50 % arbeitsfähig. Ihr gegenwärtiges Arbeitspensum betrage 50 %. Würde ohne abschliessende Würdigung der medizinischen Aktenlage auf die Einschätzung des Hausarztes abgestellt, ergäbe sich aufgrund der Verdienstverhältnisse 2003 ein erwerblicher Invaliditätsgrad von 28,57 % ([[Fr 67'137.- - Fr. 47'955.-]/Fr. 67'137.-] x 100 %). Die Einschränkung im Aufgabenbereich Haushalt müsste somit mindestens 66,67 % betragen, damit ein rentenbegründender Invaliditätsgrad von 40 % resultierte. Dies könne aufgrund der Akten von vornherein ohne weitere Abklärungen ausgeschlossen werden.