Citation: 8C_4/2024 E. 5.2.2

5.2.2. Entgegen dem weiteren Vorbringen der Beschwerdeführerin hat sich Dr. med. B.________ mit den geklagten Leiden befasst und angegeben, aus welchen Gründen die Einschränkung in der Arbeitsfähigkeit das von den asim-Fachärzten am 29. März 2009 mit 20 % angegebene Ausmass auch aktuell nicht überschreitet. Soweit die Beschwerdeführerin geltend macht, es sei nicht beachtet worden, dass der behandelnde Psychiater Dr. med. C.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, eine "Depression" attestiert und ein Gutachten zur Abklärung des medizinischen Zustandes als notwendig erachtet habe, kann daraus nichts zu ihren Gunsten abgeleitet werden. Schon das kantonale Gericht hat dazu willkürfrei festgestellt, dass Dr. med. C.________ für die psychiatrische Diagnose keine objektiven Befunde nennt. Bei seinem Attest einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit verweist er auf die "Zeugnisse durch Hausarzt" und auch seine übrigen Angaben stützen sich vorwiegend fachfremd auf die seinerseits nicht näher bekannte somatische Verfassung. Bei der Beurteilung der Hausärztin Dr. med. D.________, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, fällt sodann auf, dass sie für die von ihr attestierte vollständige Arbeitsunfähigkeit keine stichhaltigen Gründe zu nennen vermag, auch wenn sie die Beschwerdeführerin seit über 20 Jahren behandelt. Ihr pauschaler Hinweis darauf, dass die "Summe der verschiedenen Krankheiten" neben dem physischen Schaden, den sie auf eine lange Immobilisation durch körperliche Einschränkung, einen damit einhergehenden Trainingsmangel und eine chronische Schmerzsymptomatik zurückführt, auch einen beträchtlichen psychischen Schaden in Form einer depressiven Entwicklung verursacht habe, der eine 80%ige Arbeitsfähigkeit als utopisch erscheinen lasse, reicht nicht aus, um der RAD-Stellungahme die Beweiskraft abzusprechen.