Citation: 4A_130/2022 E. 6.2

6.2. Im Weiteren macht die Beschwerdeführerin einmal mehr geltend, es fehle an den Voraussetzungen für die in Dispositiv-Ziffer 3 angeordnete Massnahme, womit sie keine Verletzung verfassungsmässiger Rechte aufzeigt (dazu vorn E. 4.3). Soweit sie nunmehr vorbringt, die Beschwerdegegnerin habe den Inhalt der betreffenden Publikationen nicht substanziiert, weshalb dieser von der Vorinstanz nicht einmal zur Kenntnis genommen worden sei, zeigt sie nicht auf, wo sie entsprechende Einwände im kantonalen Verfahren erhoben hätte. Die Vorinstanz hat zudem begründet, inwiefern aufgrund der Verletzung der Vertraulichkeitsvereinbarung hinsichtlich der fraglichen Publikationen ein Verfügungsanspruch sowie ein Verfügungsgrund bestehe (vgl. Art. 261 Abs. 1 ZPO). Damit erweist sich der Vorwurf der Gehörsverletzung (Art. 29 Abs. 2 BV) als unbegründet. Aufgrund des direkten Zusammenhangs der vertragswidrig hergestellten Schneidlöschsysteme mit den entsprechenden Publikationen zu diesen Produkten leuchtet aufgrund der Vorbringen in der Beschwerde nicht ein, inwiefern die Massnahme in Dispositiv-Ziffer 3 im Ergebnis willkürlich sein soll.