Citation: 1C_527/2019 E. 3.4

3.4. Die Beschwerdeführerin sieht eine mögliche Gefahr darin, dass das Departement die sie betreffenden Personendaten wieder herstellen oder gewinnen könnte. Ihre Anträge zielen offenbar auch darauf ab, solches zu verhindern. Sie scheint überdies alle in der Administrativuntersuchung gesammelten Akten und Beweismittel als Datensammlung gemäss Art. 3 lit. g DSG zu betrachten, die als Ganzes zu vernichten sei. Ob es sich tatsächlich um eine Datensammlung in diesem Sinne handelt, kann offenbleiben. Da hier Streitgegenstand nur der Zugang Dritter zum Schlussbericht bildet, ist es jedenfalls im vorliegenden Verfahren ausgeschlossen, über andere Akten zu entscheiden. Es ist daher auch nicht möglich und zulässig, die Behörden zu entsprechenden Handlungen zu verpflichten oder ihnen solche zu verbieten. Hingegen wird es ihnen untersagt bleiben, den Schlussbericht selbst nachträglich um Personendaten, welche die Beschwerdeführerin betreffen, zu ergänzen, wären solche doch gemäss der einzig sinnvollen Auslegung der Anordnungen des Bundesverwaltungsgerichts sofort wieder zu vernichten. Dem angefochtenen Entscheid muss, um dessen Zweck zu erfüllen, im entsprechenden Sinne auch eine gewisse präventive Wirkung zugesprochen werden. Es ist aber nicht nötig, dies noch ausdrücklich anzuordnen, sondern eine solche Rechtswirkung ist zwangsläufig mit dem angefochtenen Urteil verbunden bzw. bildet Gehalt des insofern ausreichend klaren vorinstanzlichen Urteilserkenntnisses.