Citation: 2C_594/2023 E. 5.1.6

5.1.6. Mit ihrer allgemein gehaltenen Kritik gelingt es der Beschwerdeführerin nicht aufzuzeigen, inwiefern sich die Verpflichtung zur Rückerstattung des Härtefallbeitrags im Ergebnis als unhaltbar erweisen soll. Wenn die Vorinstanz das grosse öffentliche Interesse daran hervorhebt, dass die Härtefallbeiträge nicht der Sanierung allgemeiner Unternehmensschulden, sondern dem Überleben von Unternehmen und dem Erhalt von Arbeitsplätzen dienen sollten (vgl. Erläuterungen der Eidgenössischen Finanzverwaltung vom 31. März 2021 zur Covid-19-Härtefallverordnung, S. 9), ist darin keine Willkür zu erkennen. Auch das sinngemässe Vorbringen der Beschwerdeführerin, sie sei aus Liquiditätsgründen auf die gewährten Beiträge angewiesen gewesen, verfängt nicht: Um vorübergehend eine ausreichende Liquidität zu sichern, hätte die Gewährung des (rückzahlbaren) Darlehens nämlich ausgereicht - die Umwandlung in einen nicht rückzahlbaren Beitrag wäre dazu nicht nötig gewesen. Da die Rückerstattung die Existenz der Beschwerdeführerin nicht (mehr) zu gefährden scheint, ist unter dem Blickpunkt des Willkürverbots auch nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz ein überwiegendes privates Interesse verneint.