Citation: 9C_295/2024 E. A

Die A.________. deklarierte in der Steuererklärung und der Jahresrechnung 2018 einen Gewinn von Fr. 9'353.- (vor Anrechnung der Verlustvorträge). Im Juli 2021 erliess die Steuerverwaltung des Kantons Zug einen Einschätzungsvorschlag. Nach eingehender Korrespondenz zwischen dem Verwaltungsrat der steuerpflichtigen Gesellschaft und dem zuständigen Bücherexperten der Steuerverwaltung setzte Letztere den steuerbaren Reingewinn für die Steuerperiode 2018 mit Veranlagungsverfügungen vom 30. September 2021 auf Fr. 32'348.- (direkte Bundessteuer) bzw. auf Fr. 1'148.-, satzbestimmend Fr. 32'348.- (Kantons- und Gemeindesteuern), fest. Der tiefere steuerbare Reingewinn für die Kantons- und Gemeindesteuern resultierte aus der interkantonalen Steuerausscheidung infolge Sitzverlegung. In den Veranlagungsverfügungen rechnete die Steuerverwaltung (sowohl bei den Kantons- und Gemeindesteuern als auch bei der direkten Bundessteuer) unter Code 1140 einen geschäftsmässig nicht begründeten Mietaufwand für eine Liegenschaft in U.________ von Fr. 41'380.- sowie unter Code 1150 einen geschäftsmässig nicht begründeten Fahrzeugaufwand von Fr. 31'216.- auf. Die hiergegen erhobene Einsprache wies die Steuerverwaltung mit Einspracheentscheid vom 24. November 2022 ab.