Citation: 5A_369/2014 E. 1.3

1.3. Mit Beschwerde in Zivilsachen können Rechtsverletzungen gemäss Art. 95 f. BGG geltend gemacht werden. Das Bundesgericht wendet das Recht grundsätzlich von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG) und prüft mit freier Kognition, ob der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Es befasst sich aber nur mit formell ausreichend begründeten Rügen (Art. 42 Abs. 2 BGG). In der Begründung der Beschwerde ist in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt. Allgemein gehaltene Einwände, die ohne aufgezeigten oder erkennbaren Zusammenhang mit bestimmten Entscheidungsgründen vorgebracht werden, genügen nicht (BGE 140 III 86 E. 2 S. 88 f. und 115 E. 2 S. 116). Das Bundesgericht legt zudem seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Wird eine Sachverhaltsfeststellung beanstandet, muss in der Beschwerdeschrift dargelegt werden, inwiefern diese Feststellung offensichtlich unrichtig und damit willkürlich oder durch eine andere Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG zustande gekommen ist und inwiefern die Behebung des Mangels für den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 und Art. 105 Abs. 2 BGG; BGE 140 III 86 E. 2 S. 90 und 115 E. 2 S. 117). Die Sachverhaltsfeststellung beziehungsweise Beweiswürdigung erweist sich dabei nur dann als willkürlich, wenn das Gericht Sinn und Tragweite eines Beweismittels offensichtlich verkannt hat, wenn es ohne sachlichen Grund ein wichtiges und entscheidwesentliches Beweismittel unberücksichtigt gelassen oder wenn es auf der Grundlage der festgestellten Tatsachen unhaltbare Schlussfolgerungen gezogen hat (BGE 137 III 226 E. 4.2 S. 234). Sinngemäss macht der Beschwerdeführer geltend, es bestehe kein Anlass, eine Beistandschaft zu errichten. Er und die Kindesmutter seien sehr wohl in der Lage, die das Kind betreffenden Angelegenheiten ohne äussere Hilfe selber zu regeln. Das kann dahin verstanden werden, dass er der Vorinstanz vorwirft, Art. 308 ZGB falsch ausgelegt und namentlich das im Kindesschutz geltende Verhältnismässigkeitsprinzip verletzt zu haben. Damit macht er eine Verletzung von Bundeszivilrecht geltend, was zulässig ist, so dass darauf einzutreten ist. Soweit er demgegenüber Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz kritisiert, erschöpfen sich seine Ausführungen in einer rein appellatorischen Kritik, was im Beschwerdeverfahren nicht zulässig ist. Insoweit ist auf seine Ausführungen nicht einzutreten.