Citation: 5A_871/2021 E. 3.2.3

3.2.3. 3.2.3.1. In diesem Zusammenhang behauptet die Beschwerdeführerin, sie habe nach dem baurechtlichen Vorentscheid vom 27. November 2018 ein weiteres Bauprojekt geplant, wofür die Baubewilligung erteilt worden sei. Die Bewilligung sei nur deshalb nicht rechtskräftig geworden, weil die Beschwerdegegnerin und deren Ehegatte auch hiergegen ein Rechtsmittel ergriffen hätten; der Rechtsstreit sei derzeit vor dem Verwaltungsgericht des Kantons Zürich hängig. Sie belegt diese Ausführungen mit Urkunden (Beschwerde an das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich vom 7. Oktober 2021; Beschluss des Gemeinderates U.________ vom 12. Januar 2021; Gesamtverfügung der Baudirektion des Kantons Zürich vom 10. November 2020), die sie ihrer Beschwerde als Beilage 7 und 8 angefügt hat. Auch in diesem Kontext behauptet die Beschwerdeführerin nicht, diese Tatsachen und Beweismittel bereits im kantonalen Verfahren vorgetragen zu haben, und sie wirft dem Obergericht nicht vor, diese zu Unrecht unbeachtet gelassen zu haben. Bei der Beschwerde vom 7. Oktober 2021 handelt es sich sodann um ein echtes Novum (vgl. BGE 139 III 120 E. 3.1.2 mit Hinweis). Damit sind diese Tatsachen und Beweismittel neu und für das Bundesgericht unbeachtlich (Art. 99 Abs. 1 BGG). Ohne diese Noven bleibt es bei der vom Bezirksgericht angestellten und vor Obergericht nicht bestrittenen Erkenntnis, wonach sich nicht aus den Akten ergebe, dass die Beschwerdeführerin nach dem negativen Vorentscheid der Gemeinde U.________ vom 27. November 2018 weitere Bemühungen unternommen hätte. Soweit die Beschwerdeführerin ihre Argumentation auf dem von ihr behaupteten, für das Bundesgericht aber unerheblichen Sachverhalt aufbaut, zielt sie an der Sache vorbei; darauf ist nicht einzutreten. 3.2.3.2. Sodann beanstandet die Beschwerdeführerin die Schlussfolgerung, wonach ihr 39 Monate zur Verfügung gestanden hätten, um ein baubewilligungsfähiges Bauprojekt umzusetzen, als offensichtlich unhaltbar und willkürlich. Sie erachtet es als unzulässig, ihr die Dauer der Baubewilligungsverfahren anzulasten. Abgesehen davon, dass nach dem vorstehend Ausgeführten im vorinstanzlichen Verfahren lediglich ein Baubewilligungsverfahren, das am 27. November 2018 abgeschlossen wurde, aktenkundig ist, vermag die Beschwerdeführerin mit ihren Einwendungen keine Willkür in der Sachverhaltsfeststellung darzutun, denn die Feststellung, ihr hätten bis zum 30. September 2020 insgesamt 39 Monate zur Verfügung gestanden, um ein bewilligungsfähiges Bauprojekt zu planen und umzusetzen, bleibt davon unberührt.