Citation: 1C_562/2014 E. 1.1.1

1.1.1. Die Vorinstanz hat die Beschwerde in einem Punkt gutgeheissen. Im Dispositiv stellte sie der Bauherrschaft zwei Varianten in Aussicht und hielt wörtlich fest: "Die geplanten Brüstungen sind auf einen Drittel der hypothetischen Trauffassaden (NW- und SE-Fassaden) zu beschränken und im Übrigen durch offene Sicherungsgeländer zu ersetzen oder soweit zurückzunehmen, dass die gemauerte Brüstung innerhalb des nach § 292 PBG massgeblichen Profils eines entsprechenden Schrägdachs zu liegen kommen. Hierfür hat die Bauherrschaft vor Baubeginn abgeänderte Pläne einzureichen und bewilligen zu lassen." Das Verwaltungsgericht hat demnach bereits selbst festgehalten, wie die Brüstung ausgestaltet werden muss, um einen rechtskonformen Zustand herbeizuführen. Sie belässt der Bewilligungsbehörde mit anderen Worten keinen eigenen Beurteilungsspielraum: Sofern die Bauherrschaft sich für eine der beiden Varianten entscheidet, ist diese zu bewilligen. Das angefochtene Urteil des Verwaltungsgerichts weist somit den Charakter eines Endentscheids im Sinne von Art. 90 BGG auf (vgl. BGE 134 II 124 E. 1.3 S. 127; 135 V 141 E. 1.1 S. 143). Da es sich hierbei um einen Entscheid einer letzten kantonalen Instanz handelt, ist die Beschwerde zulässig (Art. 86 Abs. 1 lit. d BGG). Ein Ausnahmegrund ist nicht gegeben (Art. 83 BGG).