Citation: I 209/06 30.01.2007 E. 2

Die Rechtsgrundlagen zum Anspruch auf Umschulung (Art. 17 IVG in der ab 1. Januar 2004 geltenden Fassung) sind im Einspracheentscheid, worauf verwiesen wird, richtig dargelegt. Es betrifft dies neben der besagten gesetzlichen Grundlage die diese konkretisierende Verordnungsbestimmung (Art. 6 IVV in der seit 1. Januar 2004 geltenden Fassung) sowie die von der Praxis unter der Herrschaft des bis Ende 2003 in Kraft gestandenen Rechts entwickelten und, soweit hier von Interesse und geprüft, weiterhin anwendbaren Grundsätze. Letzteres gilt namentlich auch in Bezug auf die für den Umschulungsanspruch in der Regel vorausgesetzte invaliditätsbedingte Erwerbseinbusse von rund 20 % (BGE 124 V 110 f. Erw. 2b mit Hinweisen; vgl. auch BGE 130 V 490 Erw. 4.2;). Bei diesem Erfordernis bleibt es gleichermassen nach der im Rahmen der 4. IV-Revision erfolgten Streichung des Begriffes "wesentlich" in Art. 17 Abs. 1 IVG (und Art. 6 Abs. 1 IVV; SVR 2006 IV Nr. 15 S. 53 Urteil S. vom 8. Juli 2005, I 18/05, Erw. 2; Urteil D. vom 10. November 2005, I 210/05, Erw. 3.3.1).