Citation: 2C_470/2009 04.11.2009 E. B

Ungefähr ab 1992 führte er den neuen Namen Y.A.________. Im gleichen Jahr heiratete er die in der Schweiz niedergelassene Landsfrau Z.B.________ und nahm in der Folge deren Namen an. Am 7. Februar 1993 reiste er unter dem Namen Y.B.________ wieder in die Schweiz ein, wo ihm gestützt auf die Heirat im Kanton Solothurn eine Aufenthaltsbewilligung erteilt wurde. 1994 zogen die Ehegatten mit der inzwischen geborenen Tochter nach Zürich, wo in der Folge ein zweites Kind geboren wurde. Mit Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich vom 2. Dezember 1999 wurde die Ehe von Z.B.________ und Y.B.________ geschieden. Am 11. Dezember 1996 wurde Y.B.________ verhaftet. Im Rahmen der polizeilichen Abklärungen stellte sich heraus, dass Y.B.________ und Y.________ dieselbe Person sind und dass der Betroffene unter dem Namen Y.________ bereits für die Dauer von zehn Jahren des Landes verwiesen worden war. Mit Urteil vom 11. März 1999 wurde Y.B.________ vom Geschworenengericht des Kantons Zürich der mehrfach versuchten vorsätzlichen Tötung, des Verweisungsbruchs sowie des verbotenen Waffentragens schuldig gesprochen und zu elf Jahren Zuchthaus sowie lebenslänglichem Landesverweis verurteilt. Nachdem dieses Urteil auf kantonale Nichtigkeitsbeschwerde hin aufgehoben worden war, bestrafte ihn das Geschworenengericht mit Urteil vom 4. Juli 2001 mit zehn Jahren Zuchthaus und lebenslänglichem Landesverweis. Y.B.________ wurde am 27. Oktober 2005 nach Belgrad ausgeschafft. Bereits am 12. Oktober 2005 verfügte das Bundesamt für Migration eine Einreisesperre auf unbestimmte Dauer.