Citation: 8C_676/2018 E. 4.2

4.2. Gemäss MEDAS-Gutachten vom 27. Mai 2008 sei als wesentliche, die Arbeitsfähigkeit beeinflussende Diagnose eine komplexe Vorderarm-Hand-Pathologie mit hypermobilen, instabilen Handgelenken erkannt worden. Die Arbeitsfähigkeit als Bäckerin sei als unter 50 % beziffert worden. Hingegen habe in einer behinderungsangepassten Tätigkeit eine volle Arbeitsfähigkeit bestanden. Im Gutachten des BEM seien keine Anhaltspunkte oder Diagnosen für eine relevante Veränderung des rheumatologischen Gesundheitszustandes zu finden. Die in diesem Gutachten attestierte Arbeitsfähigkeit von lediglich 30 % in einer angepassten Tätigkeit erachtete das kantonale Gericht als nicht nachvollziehbar. Diese stehe auch im Widerspruch zur im Gutachten angeführten 70%igen Leistungsfähigkeit im Haushalt. Die Vorinstanz hielt entsprechend fest, bei den Ausführungen der Gutachter des BEM handle es sich lediglich um eine andere Beurteilung eines im Wesentlichen unveränderten rheumatologischen Sachverhalts. Da auch in der BEM-Expertise vom 17. August 2016 eine im Jahre 2012 diagnostizierte mittelgradige depressive Episode als remittiert beurteilt worden sei, sei auch in psychiatrischer Hinsicht von einer vollständigen Arbeitsfähigkeit auszugehen. Die im Gutachten des BEM attestierte generelle Einschränkung von 20 % infolge einer posttraumatischen Belastungsstörung erachtete das kantonale Gericht als nicht nachvollziehbar. Der Gesundheitszustand habe sich seit der den Rentenanspruch verneinenden Verfügung vom 26. Juni 2008 weder in somatischer noch in psychiatrischer Hinsicht verändert, weshalb die Beschwerde abgewiesen werde.