Citation: 2C_826/2020 E. 2

In intertemporal-rechtlicher Hinsicht hat die Vorinstanz die Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung des Beschwerdeführers auf Art. 62 Abs. 1 lit. b des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer und über die Integration (Ausländer- und Integrationsgesetz, AIG; SR 142.20; Fassung gemäss Ziff. IV 3 des Bundesgesetzes vom 19. Juni 2015 [Änderung des Sanktionenrechts], in Kraft seit 1. Januar 2018 [AS 2016 1249]) abgestützt, was angesichts dessen, dass das kantonale Migrationsamt die Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligungen am 11. Juli 2018 beschlossen und die Vorinstanz diese mit der strafrechtlichen Verurteilung vom 10. Mai 2017 wegen der von Mai bis Dezember 2014 begangenen Vergewaltigung, Drohung, versuchten Drohung sowie mehrfachen Tätlichkeiten und Beschimpfung begründet hat, nicht zu beanstanden ist (BGE 146 II 49 E. 5.6).