Citation: 9C_116/2019 E. 4.3

4.3. Das (demzufolge alleine unter Berücksichtigung einer somatisch bedingten Einschränkung von 30 % zu ermittelnde) Invalideneinkommen setzte die Vorinstanz anhand von Tabellenlöhnen für das Jahr 2015 auf Fr. 46'431.45 fest. Einen leidensbedingten Abzug erachtete sie als nicht gerechtfertigt mit Blick auf das von Dr. med. F.________ formulierte Zumutbarkeitsprofil (leichte bis zeitweise mittelschwere wechselbelastende Tätigkeit ohne grobmanuelle Verrichtungen, idealerweise im Wechsel zwischen sitzenden, stehenden Arbeitsabläufen, ohne wiederholte Gewichtsbelastungen über 20 kg und ohne repetitive Überkopfarbeiten mit dem rechten Arm und repetitive knieende Arbeitspositionen). Dem widerspricht der Versicherte mit dem Hinweis, er könne aufgrund seiner somatischen Beschwerden nicht "3 ½ Tage (= 70 %) 'am Stück' voll, d.h. 8,3 Stunden am Tag" arbeiten, sondern brauche vermehrt Pausen bzw. Erholungsphasen (mit mehrfachen Arbeitsunterbrüchen). Da indessen Dr. med. F.________ die Arbeitsunfähigkeit von 30 % mit der Notwendigkeit von wiederholten Arbeitsunterbrüchen sowie Pausen bzw. mit der Verhinderung einer Überlastung sowie damit möglichen Dekompensation begründete, steht fest, dass die vom Beschwerdeführer erwähnte Einschränkung bereits Eingang in die Arbeitsfähigkeitsschätzung fand und die Gewährung eines leidensbedingten Abzuges auf eine unzulässige doppelte Berücksichtigung derselben Faktoren hinausliefe (vgl. dazu Urteile 9C_837/2018 vom 6. Mai 2019 E. 4.3.3; 9C_233/2017 vom 19. Dezember 2017 E. 3.4; je mit Hinweisen). Die vorinstanzliche Festsetzung des Invalideneinkommens ist damit bundesrechtskonform. Ebenso verhält es sich hinsichtlich des (abgesehen von den Einwendungen, welche bereits in E. 3.2.6 entkräftet wurden) unbestrittenen Valideneinkommens von Fr. 74'216.95 für das Jahr 2015 und des nach Gegenüberstellung der beiden Vergleichseinkommen ermittelten Invaliditätsgrades von 37 %.