Citation: 5A_922/2013 E. 4

Die von Art. 8 ZGB geregelte Beweislastverteilung wird gegenstandslos, wenn das Gericht aufgrund eines Beweisverfahrens zum Ergebnis gelangt, eine bestimmte Behauptung sei bewiesen oder widerlegt (BGE 131 III 646 E. 2.1 S. 649; 132 III 626 E. 3.4 S. 634). In diesem Zusammenhang übergeht der Beschwerdeführer den Verweis des Obergerichts auf die Feststellung des Bezirksgerichts (S. 15 des angefochtenen Entscheides), wonach der Beschwerdeführer die Verwendung der Mietzinskaution für den Umbau genehmigt habe. Diese Aussage ist das Ergebnis einer Beweiswürdigung. Die Beweislastverteilung ist mithin gegenstandslos. Offen stünde einzig die Rüge der offensichtlich unrichtigen bzw. willkürlichen Beweiswürdigung (Art. 97 Abs. 1 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 133 II 249 E. 1.2.2 S. 252 und E. 1.4.2 S. 255). Diese wird indes nicht erhoben, weshalb es bei der für das Bundesgericht grundsätzlich verbindlichen kantonalen Sachverhaltsfeststellung zu bleiben hat (Art. 105 Abs. 1 BGG), vor deren Hintergrund die Beweislastverteilung gegenstandslos ist.