Citation: 8C_242/2024 E. 9.2.1

9.2.1. Die Vorinstanz erwog, die Kündigung des Arbeitsverhältnisses durch die B.________ GmbH vom 15. April 2021 weise darauf hin, dass "aus betriebswirtschaftlichen Überlegungen" "die Prozesse und Arbeitsabläufe neu organisiert" würden. Diese Begründung nehme nicht Bezug auf die gesundheitlichen Beeinträchtigungen der Beschwerdeführerin und zeige mithin gesundheitsfremde Kündigungsgründe auf. Es sei nicht ausgeschlossen, dass von einer solchen Neuorganisation auch Allrounderinnen bzw. langjährige Mitarbeiterinnen wie die Beschwerdeführerin betroffen seien. Dass in den Lohnangaben der Arbeitgeberin vom 23. August 2022 kein Vorbehalt betreffend eine Weiterbeschäftigung der Beschwerdeführerin ohne den erlittenen Unfall enthalten sei, ändere daran nichts. Vor diesem Hintergrund sei nicht erstellt, dass die Beschwerdeführerin im Gesundheitsfall bei der B.________ GmbH hätte weiterarbeiten können. Die Beschwerdeführerin vermag weder aufzuzeigen, inwiefern die diesbezügliche konkrete Beweiswürdigung der Vorinstanz bundesrechtswidrig sein könnte, noch inwiefern von weiteren Abklärungen hierzu zuverlässigere Informationen zu erwarten gewesen wären (vgl. auch E. 12 hiernach).