Citation: 2A.69/2003 31.08.2004 E. A

Die A.________ SA betreibt u.a. den Speisewagen- und Minibar-Service in Eisenbahnzügen. Sie ist für diese Tätigkeit mit Wirkung ab 1. September 1997 im Register der Mehrwertsteuerpflichtigen eingetragen. Die Eidgenössische Steuerverwaltung führte im Mai 1998 bei der Steuerpflichtigen eine Kontrolle für die beiden Perioden (Quartale) 3/97 und 4/97 durch. Mit Ergänzungsabrechnungen Nr. 26'018 vom 7. Mai 1998 forderte sie von der Steuerpflichtigen Mehrwertsteuern im Betrag von Fr. -.- nebst Verzugszins nach. Die Eidgenössische Steuerverwaltung hatte u.a. festgestellt, dass die Steuerpflichtige im Rahmen des Minibar-Service in Zügen die Abgabe von nichtalkoholischen Getränken und anderen Lebensmitteln zum reduzierten statt zum normalen Steuersatz abgerechnet hatte; die auf diese Umsätze entfallende Steuernachforderung beträgt Fr. -.-. Mit Entscheid vom 7. September 1998 bestätigte die Eidgenössische Steuerverwaltung die Steuernachforderungen und stellte überdies fest, die Steuerpflichtige habe sämtliche Umsätze von Minibars in Eisenbahnzügen auf Inlandstrecken als gastgewerbliche Leistungen zum Normalsatz zu versteuern. Des Weitern dürfe auf Geschäftsgründungskosten, die vor der Registrierung als Mehrwertsteuerpflichtige angefallen seien, kein Vorsteuerabzug geltend gemacht werden. Im Einspracheentscheid vom 14. Dezember 2001 hielt die Eidgenössische Steuerverwaltung an diesen Nachforderungen fest und auferlegte der Einsprecherin die Kosten des Entscheid- und Einspracheverfahrens.