Citation: 4A_491/2022 E. 6.1

6.1. Sie greifen an verschiedenen Stellen ihrer Beschwerde die vorinstanzliche Beweiswürdigung an, welche sie als "einseitig" und "unkritisch" bezeichnen. Sie verweisen auf zahlreiche E-Mails, technische Berichte, "Requirement"-Kataloge, Projektpläne sowie einen Bildschirmausdruck und werfen dem Obergericht vor, sich "technisches Sachwissen angemasst [zu haben]", über welches es gar nicht verfüg[e]", so namentlich hinsichtlich des Einsatzes des Datentransfer-Plug-ins "W.________". Nun ist aber die Beweiswürdigung nicht schon dann willkürlich, wenn sie nicht mit der Darstellung der beschwerdeführenden Partei übereinstimmt, sondern bloss, wenn sie offensichtlich unhaltbar ist (BGE 141 III 564 E. 4.1; 135 II 356 E. 4.2.1). Dies ist dann gegeben, wenn das Gericht Sinn und Tragweite eines Beweismittels offensichtlich verkannt hat, wenn es ohne sachlichen Grund ein wichtiges und entscheidwesentliches Beweismittel unberücksichtigt gelassen oder wenn es auf der Grundlage der festgestellten Tatsachen unhaltbare Schlussfolgerungen gezogen hat (BGE 140 III 264 E. 2.3; 137 III 226 E. 4.2; 136 III 552 E. 4.2). Dass Derartiges der Fall wäre, wird in der Beschwerde nicht mit rechtsgenügender Begründung aufgezeigt.