Citation: C 229/06 27.04.2007 E. 2

Das kantonale Gericht hat die Gesetzesbestimmung (Art. 17 Abs. 1 AVIG) und die Rechtsprechung über die Teil der Schadenminderungspflicht bildende Pflicht des Leistungen der Arbeitslosenversicherung beanspruchenden Versicherten, sich genügend (BGE 124 V 225 E. 4a S. 231 mit Hinweis; SVR 2004 ALV Nr. 18 S. 59 [in BGE 130 V 385 nicht publizierte] E. 4.1) um eine neue Stelle zu bemühen, um Arbeitslosigkeit zu vermeiden oder zu verkürzen, korrekt dargelegt. Wie das kantonale Gericht zutreffend erwog, sind die Bemühungen schriftlich für jeden Kalendermonat nachzuweisen (Art. 17 Abs. 1 letzter Satz AVIG; Art. 26 Abs. 2bis AVIV), was die Verwaltung in die Lage versetzen soll, die Quantität und Qualität der Anstrengungen zur Überwindung der Arbeitslosigkeit umfassend abzuklären und zu würdigen (BGE 120 V 74; Thomas Nussbaumer, Arbeitslosenversicherung, in: Koller/Müller/Rhinow/Zim-merli [Hrsg.], Schweizerisches Bundesverwaltungsrecht [SBVR], Soziale Sicherheit, S. 31, Rz 837). Richtig sind auch die Erwägungen über die Einstellung in der Anspruchsberechtigung bei ungenügenden Arbeitsbemühungen (Art. 30 Abs. 1 lit. c AVIG) und die vom Verschuldensgrad abhängige Dauer der Sanktion (Art. 30 Abs. 3 AVIG in Verbindung mit Art. 45 Abs. 2 AVIV). Darauf wird verwiesen.