Citation: 6B_1222/2016 E. 6.1.2

6.1.2. Der Beschwerdeführer macht geltend, die Vorinstanz habe verkannt, dass es sich bei den jeweiligen Fr. 10'000.-- nicht um Lohn, sondern um Akontobezüge resp. um Darlehen gehandelt habe. Wie in der Baubranche üblich, beziehe ein Generalunternehmer erst bei Abschluss des Projektes seinen Lohn; deshalb würden unter dem Jahr Darlehen oder Akontobezüge zu Lasten des Aktionärskonto ausgerichtet. Er habe dies denn auch durch seinen Geschäftspartner als Zwischenverdienst melden lassen. Die Anklage könne auch nicht widerlegen, dass er nur 20 bis 25 % für die E.________ AG tätig gewesen sei. Es sei weder Betrugsabsicht noch Arglist gegeben. Gerade in der Baubranche treffe die Arbeitslosenkasse die Pflicht, zuerst nachzufragen, bevor sie auszahle; diese trage deshalb eine Opfermitverantwortung. Auch habe die Arbeitslosenkasse auf eine Konstituierung als Privat- oder Strafklägerin verzichtet. Offensichtlich habe sie erkannt, dass sie hätte vertiefte Abklärungen vornehmen können. Insgesamt sei somit nicht erstellt, dass er Lohn bezogen und diesen verschwiegen habe. 2008 sei ihm die Arbeitslosenentschädigung problemlos ausbezahlt geworden und er habe die Anmeldeformulare auf Instruktionen der damaligen Buchhalterin ausgefüllt, nachdem es der Gesellschaft schlecht gegangen und keine Arbeit mehr vorhanden gewesen sei. Schliesslich könne ihm nicht zum Vorwurf gemacht werden, dass er 2011 an einen falschen Vertragspartner geraten sei, der ein völliges Chaos in der Buchhaltung der E.________ AG hinterlassen habe. Da kein Betrug gegeben sei, liege auch keine Gewerbsmässigkeit vor. Es habe ein Freispruch zu erfolgen.