Citation: 4A_271/2023 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz erwog gestützt auf eine Gesamtwürdigung der eingereichten medizinischen Akten, dass die Beschwerdegegnerin zu Recht für den massgebenden Zeitraum von einer Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers von 50 % ausgegangen sei. Diese attestierte Arbeitsfähigkeit gelte sodann in der angestammten Tätigkeit des Beschwerdeführers. In diesem Zusammenhang hielt sie fest, dass nach der Beur teilung von Dr. E.________ vom 19. Juni 2020 eine adaptierte Tätigkeit möglichst keine Nachtschicht voraussetze, die Arbeitszeiten regelmässig, der Arbeitgeber wohlwollend und verständnisvoll und der Arbeitsplatz ruhig sein solle. Die Tätigkeit solle zumindest anfänglich auch keine Leistungs- und Führungsaufgaben beinhalten. Aus dem von der Arbeitgeberin am 25. Juli 2019 ausgefüllten Fragebogen gehe hervor, dass der Beschwerdeführer bei ihr als Teamleiter CNC angestellt gewesen sei. Seine Tätigkeit habe oft das Führen von Mitarbeitenden (34 bis 66 % bzw. 3 bis 5.25 Stunden täglich), manchmal das Programmieren und Bürotätigkeiten (je 6 bis 33 % bzw. 0.5 bis 3 Stunden täglich) und selten das Einfahren der CNC-Maschine (1 bis 5 % bzw. bis ca. 0.5 Stunden täglich) umfasst. Diese Tätigkeitsangaben würden einen relativ grossen zeitlichen Spielraum beinhalten, sodass der Umfang der aus psychiatrischer Sicht nicht möglichen Leitungs- und Führungsaufgaben nicht genau bestimmt werden könne. Es sei jedoch davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer seine angestammte (gekündigte) Tätigkeit bzw. eine vergleichbare Tätigkeit in seinem angestammten Beruf seit dem 19. Juni 2020 zu einem Beschäftigungsgrad von 50 % hätte ausüben können.