Citation: 8C_498/2018 E. 6.2

6.2. Die Schlussfolgerungen im MZR-Gutachten vom 10. März 2016 basieren auf einer internistischen, einer rheumatologischen, einer neurologischen sowie einer eingehenden psychiatrischen Untersuchung und Beurteilung. Die Experten berücksichtigen dabei die Anamnese sowie die geklagten Beschwerden und setzen sich mit den bisherigen ärztlichen Einschätzungen, namentlich jener des behandelnden Dr. med. D.________, auseinander. Sie legen in überzeugender, nachvollziehbarer und schlüssiger Weise dar, weshalb sie mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit keine und ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit ein Ganzkörperschmerzsyndrom des Bewegungsapparates, ein Ganzkörperschmerzsyndrom am ehesten im Rahmen einer Schmerzstörung ohne fokal neurologische Defizite, eine chronische Schmerzstörung bei psychosozialen Belastungsfaktoren (ICD-10: F45.41), den Status nach Anpassungsstörung bei psychosozialer Belastung (ICD-10: F43.21), eine remittierte depressive Störung (ICD-10: F32/F33.4) sowie akzentuierte histrionische Persönlichkeitszüge (ICD-10: Z73.1) diagnostizieren. Ebenfalls schlüssig ist ihre Begründung, weshalb sie im Vergleich zu den Vorbefunden von einer massgeblichen Verbesserung des psychischen Gesundheitszustandes ausgehen.