Citation: C 200/98 31.05.2000 E. 2

2.- Das kantonale Gericht hat die Ablehnung des Kurs- gesuchs durch die Amtsstelle bestätigt, weil die zu erwar- tende Verbesserung der Vermittelbarkeit als eher gering einzustufen sei. Es müsse davon ausgegangen werden, dass es momentan nur sehr wenig Stellen für eine Familienmediatorin gebe, besonders da sich gemäss Kursbroschüre die Mediation in der Schweiz noch immer in der Aufbauphase befinde. Die Revision des Scheidungsrechts, auf welche die Broschüre Bezug nehme, sei noch nicht abgeschlossen und habe auf die momentane Vermittelbarkeit noch keinen Einfluss. Durch die geplante Ausbildung werde der Beschwerdeführerin folglich nur ein verhältnismässig kleines Zusatzsegment des Stellen- marktes erschlossen. Eine Verbesserung der Vermittelbarkeit in diesem bescheidenen Umfang vermöge einen überjährigen Kurs mit einem finanziellen Aufwand von Fr. 14'000.- nicht zu rechtfertigen. Das Gesuch sei daher schon infolge Unan- gemessenheit des Kurses abzuweisen.