Citation: U 209/06 22.11.2006 E. 6

Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass die Grundlagen der Berechnung der Invalidenrente von Fr. 2599.- aus den Akten nachvollzogen werden können und nicht als zweifellos unrichtig im Sinne von Art. 53 Abs. 2 ATSG erscheinen. Die Voraussetzungen einer Wiedererwägung sind daher nicht gegeben. Die Komplementärrente ist grundsätzlich weiterhin auszurichten. Eine Teuerungsanpassung bei der Berechnung derselben findet nicht statt (Art. 31 Abs. 3 UVV). Die Visana wird hingegen auf der von ihr berechneten Komplementärrente Teuerungszulagen auszurichten und eine allfällige Anpassung der Komplementärrente zu prüfen haben, sollte sich seit deren Festlegung im Jahr 1997 eine massgebliche Änderung der Verhältnisse ergeben haben (Art. 33 UVV). In diesem Sinne ist die Verwaltungsgerichtsbeschwerde gutzuheissen.