Citation: 2C_378/2022 E. 4.6.1

4.6.1. Die Vorinstanz hat festgehalten, der Beschwerdeführer sei vor 19 Jahren in die Schweiz eingereist, wo er mit seiner Ehefrau und den gemeinsamen in den Jahren 2003 und 2004 geborenen Kindern lebe. Seine Integration sei in sprachlicher Hinsicht als normal zu bezeichnen; in kultureller und sozialer Hinsicht sei die Integration jedoch als eher mangelhaft zu qualifizieren, da keine konkreten Hinweise auf eine besondere Einbindung bzw. besonders enge soziale Beziehungen zu Personen ausserhalb seiner Familie in der Schweiz bestünden. In beruflicher Hinsicht sei die Integration als eher mangelhaft zu betrachten, nachdem er seine berufliche Stellung wiederholt zu deliktischen Zwecken missbraucht habe. In wirtschaftlicher Hinsicht sei die Integration im Hinblick auf die nicht getilgten Verlustscheine von mehr als Fr. 215'000.-- klar mangelhaft. Was die gesundheitliche Situation des Beschwerdeführers angehe, ergäben sich weder aus den Akten noch aus den Vorbringen in der Beschwerde Anhaltspunkte, wonach ihm unter diesem Aspekt ein erhöhtes privates Interesse an einem Aufenthalt in der Schweiz zuzubilligen wäre. Die Wiedereingliederungschancen des Beschwerdeführers in Nordmazedonien seien in kultureller und sprachlicher Hinsicht gut, in sozialer und familiärer sowie in beruflicher und wirtschaftlicher Hinsicht intakt. Diese Feststellungen sind unbeanstandet geblieben.