Citation: 5A_406/2023 E. 1

Die rubrizierten Parteien sind die verheirateten und getrennt lebenden Eltern einer im Jahr 2010 geborenen Tochter, welche vom Bezirksgericht Kriens mit Entscheid vom 17. Dezember 2020 unter ihre alternierende Obhut gestellt wurde, unter Errichtung einer Beistandschaft nach Art. 308 Abs. 2 ZGB. Gestützt auf eine Gefährdungsmeldung der Beiständin entzog die KESB Luzern-Land den Parteien am 13. September 2022 superprovisorisch das Aufenthaltsbestimmungsrecht und platzierte das Kind in der Notaufnahme einer Kinder- und Jugendsiedlung. Am 18. Oktober 2022 ordnete die KESB für die Dauer des Verfahrens vorsorglich den Entzug des Aufenthaltsbestimmungsrechts und den einstweiligen Verbleib des Kindes in der erwähnten Notaufnahme an, unter vorsorglicher Ausweitung der Beistandschaft auch auf eine solche nach Art. 308 Abs. 1 ZGB und Erweiterung des Aufgabenkreises der Beiständin sowie unter Errichtung einer Kindesvertretung. Die hiergegen erhobene Beschwerde des Vaters vom 28. Oktober 2022, mit welcher namentlich die Wiederherstellung seines Aufenthaltsbestimmungsrechts und für die Dauer des Verfahrens die Umplatzierung des Kindes zu ihm verlangt wurde, wies das Kantonsgericht Luzern mit Urteil vom 27. April 2023 ab. Mit Beschwerde vom 26. Mai 2023 verlangt der Vater die Aufhebung dieses Urteils und die Gutheissung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde (gemeint: die Wiederherstellung des Aufenthaltsbestimmungsrechts und die vorsorgliche Platzierung des Kindes bei ihm). Ferner verlangt er die unentgeltliche Rechtspflege.