Citation: U 355/01 15.10.2002 E. 2

2.1 Im vorinstanzlichen Entscheid wird die Rechtsprechung zu dem für die Leistungspflicht des Unfallversicherers zunächst vorausgesetzten natürlichen Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidität, Tod) zutreffend dargelegt (BGE 119 V 337 Erw. 1, 118 V 289 Erw. 1b, 117 V 360 Erw. 4a). Darauf wird verwiesen. 2.2 Das kantonale Gericht hat in einlässlicher Würdigung der im angefochtenen Entscheid wiedergegebenen medizinischen Unterlagen - insbesondere des umfassenden und nachvollziehbar begründeten Gutachtens des Prof. Dr. med. M.________ vom 17. September 1997 (samt Ergänzungsbericht vom 12. Dezember 1997), welches die rechtsprechungsgemäss erforderlichen Kriterien für beweiskräftige ärztliche Entscheidungsgrundlagen (BGE 125 V 352 Erw. 3 mit Hinweisen) erfüllt und dem somit voller Beweiswert zukommt - zutreffend erkannt, dass die Beschwerdeführerin an den Folgen eines HWS-Distorsionstraumas leidet und dass die gesundheitlichen Beeinträchtigungen - namentlich auch die im Verhältnis zum gesamten Beschwerdebild zu keinem Zeitpunkt im Vordergrund gestandene psychische Symptomatik - auf das Unfallereignis vom 6. November 1993 zurückzuführen sind. Angesichts der unbestrittenen Diagnose eines Schleudertraumas der HWS und des für diese Verletzung festgestellten typischen Beschwerdebildes (vgl. BGE 119 V 338 Erw. 1), des Umstandes, dass dieses medizinisch einer fassbaren gesundheitlichen Beeinträchtigung zugeschrieben werden kann und dieser Gesundheitsschaden überwiegend wahrscheinlich in einem ursächlichen Zusammenhang zum versicherten Unfall steht (BGE 119 V 341 Erw. 2b/bb), ist der natürliche Kausalzusammenhang zu bejahen (BGE 119 V 338 Erw. 1 mit Hinweis). Was in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde hiegegen vorgebracht wird, vermag die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung und Beurteilung nicht zu entkräften. Zudem ist nicht einzusehen, was ergänzende Abklärungen, auch in psychiatrischer oder neuropsychologischer Hinsicht, an neuen Erkenntnissen bringen könnten, welche die natürliche Kausalität ernsthaft in Frage zu stellen vermöchten, zumal es für deren Bejahung genügt, wenn der Unfall für eine bestimmte gesundheitliche Störung eine Teilursache darstellt (BGE 119 V 338 Erw. 1 mit Hinweis). Psychische oder psychosoziale Reaktionen von einem Ausmass, dass sie die natürliche Kausalkette zum Unfallereignis aufzuheben vermöchten, sind nicht auszumachen. Da des Weitern keine Anhaltspunkte für psychische Besonderheiten und Auffälligkeiten vorliegen, welche die aufgrund des Schleudertraumas der HWS erlittenen Beschwerden ganz in den Hintergrund drängen würden (BGE 123 V 99 Erw. 2a mit Hinweisen; Urteil W. vom 18. Juni 2002, U 164/01), braucht - im Hinblick auf die Beurteilung des adäquaten Kausalzusammenhangs - nicht unterschieden zu werden, ob die Beschwerden mehr organischer und/oder psychischer Natur sind (vgl. BGE 117 V 364 Erw. 5d/aa), weshalb auch unter diesem Aspekt weitere medizinische Abklärungen unterbleiben können.