Citation: 5D_100/2010 01.09.2010 E. 3

Noch aus einem weiteren Grund ist nicht einzutreten: Mit subsidiärer Verfassungsbeschwerde kann einzig die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden (Art. 116 BGG). Hierfür gilt das strenge Rügeprinzip (Art. 106 Abs. 2 i.V.m. Art. 117 BGG). Das bedeutet, dass das Bundesgericht nur klar und detailliert erhobene und soweit möglich belegte Rügen prüft, während es auf ungenügend begründete Rügen und rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid nicht eintritt. Wird die Verletzung des Willkürverbots gerügt, reicht es sodann nicht aus, die Lage aus Sicht des Beschwerdeführers darzulegen und den davon abweichenden angefochtenen Entscheid als willkürlich zu bezeichnen; vielmehr ist im Einzelnen darzulegen, inwiefern das kantonale Gericht willkürlich entschieden haben soll und der angefochtene Entscheid deshalb an einem qualifizierten und offensichtlichen Mangel leidet (BGE 134 II 244 E. 2.2 S. 246). Diesen Anforderungen vermag die Beschwerdebegründung nicht zu genügen. Es werden zwar die Art. 8 und 9 BV als verletzt angerufen, aber die Begründung ist appellatorischer Natur, indem der Beschwerdeführer geltend macht, es könne nicht einfach auf die letzte Besteuerung abgestellt werden, denn die Realitäten würden stark davon abweichen und der tatsächliche Wert des Nachlasses sei nebulös. Damit setzt sich der Beschwerdeführer nicht in der erforderlichen Weise mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheides auseinander, wonach praxisgemäss auf die letzten Steuerzahlen abgestellt wird, zumal keine anderen Anhaltspunkte für die Bestimmung der Nachlasshöhe greifbar sind, und er zeigt nicht auf, inwiefern diese gegen die als verletzt angerufenen verfassungsmässigen Rechte verstossen sollen. Im Gegenteil hält er unterhalb der Überschrift seiner Eingabe fest: "Der Inhalt des Entscheides und die theoretische Darlegung der Kostenberechnung werden akzeptiert und sind hier nicht angefochten". Der Beschwerdeführer scheint sich in erster Linie daran zu stossen, dass in den Erwägungen von einem in seinen Augen zu hohen Nachlasswert die Rede ist und die Erziehungsdirektion deshalb das seinerzeitige Stipendiendarlehen ganz oder teilweise zurückfordern könnte mit dem Vorwurf, er habe sich zu wenig für seine Erbschaft eingesetzt. Indes erwächst allein das Dispositiv eines Entscheides in Rechtskraft und Erwägungen könnten als solche nur dann ausnahmsweise angefochten werden, wenn sie dieses beeinflussen (Urteil 4C.332/2003 vom 7. Mai 2004 E. 1.2) bzw. mit diesem zusammen den Streitgegenstand ausmachen (vgl. BGE 121 III 474 E. 4a S. 478; 123 III 16 E. 2a S. 18 f.). Inwiefern dies vorliegend der Fall sein soll und dabei gegen verfassungsmässige Rechte verstossen worden wäre, tut der Beschwerdeführer nicht dar.