Citation: 9C_568/2019 E. 3.1

3.1. Die Beschwerdeführerin macht geltend, ihre körperlichen Beschwerden seien nur ungenügend abgeklärt worden. So habe die Vorinstanz den Invaliditätsgrad (einzig) unter Hinweis auf die Angaben von Dr. med. B.________ im Bericht vom 17. August 2016 ermittelt, was den Anforderungen an die Aktualität von medizinischen Abklärungsgrundlagen keineswegs genüge. Dies gelte umso mehr, als eine Auseinandersetzung mit den Ausführungen von Dr. med. B.________ zum Verlauf nach August 2016 in den vorinstanzlichen Erwägungen völlig fehle, obwohl der Facharzt in seiner Stellungnahme vom 13. Juni 2018 dargelegt habe, dass es im Jahr 2017 zu einer Verschlechterung gekommen sei und auch neue Diagnosen gestellt worden seien. Diese medizinischen Ausführungen würden zeigen, dass weder die Angaben von Dr. med. B.________ vom 17. August 2016 noch der (ebenfalls nicht aktuelle) Bericht des Dr. med. C.________ vom 14. September 2016 zur Beurteilung des medizinischen Sachverhalts genügen würden. Spätestens nach Einsicht in die Stellungnahme von Dr. med. B.________ hätte die Vorinstanz die darin dargelegten zunehmenden Auswirkungen der Fibromyalgie im Laufe des Jahres 2017 gutachterlich klären lassen müssen. Damit seien die Verfügung der IV-Stelle und der vorinstanzliche Entscheid in Auseinandersetzung mit veralteten medizinischen Beurteilungen erfolgt, womit die Abklärungspflicht und der Untersuchungsgrundsatz verletzt worden seien.