Citation: 8C_199/2019 E. 9.2.1

9.2.1. Das Bundesverwaltungsgericht hat sich eingehend mit der medizinischen Aktenlage befasst und nach deren Würdigung für die Bemessung der Verursachungsquoten insbesondere auf die Ausführungen im MEDAS-Gutachten vom 20. April 2010 abgestellt. Dass es dabei die Beweise qualifiziert fehlerhaft gewürdigt hätte und zu offensichtlich unrichtigen Tatsachenfeststellungen gelangt wäre, ist mit den im Wesentlichen appellatorisch gehaltenen Vorbringen in der Beschwerde nicht dargetan und schon gar nicht ohne Weiteres erkennbar. Ebenso wenig ist zu ersehen, dass die vorinstanzliche Beweiswürdigung in Verletzung von Bundesrecht erfolgt wäre. Insbesondere deutet nichts darauf hin, dass das Bundesverwaltungsgericht die Vorgaben der freien Beweiswürdigung (Art. 37 VGG i.V.m. Art. 19 VwVG und Art. 40 BZP), zum massgeblichen Beweisgrad oder die (im angefochtenen Gerichtsentscheid korrekt wiedergegebenen) bundesgerichtlichen Leitlinien zur Würdigung medizinischer Berichte und Gutachten missachtet hätte (vgl. zum Grundsatz der freien Beweiswürdigung [nach Art. 61 lit. c ATSG]: BGE 132 V 393 E. 2.1 S. 396; zum Beweisgrad: BGE 144 V 427 E. 3.2 S. 429; zur Würdigung medizinischer Berichte: BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232; 125 V 351 E. 3a S. 352 mit Hinweisen). Das alles gilt nicht nur für die vorinstanzliche Würdigung des MEDAS-Gutachtens im Vergleich zu anderen ärztlichen Einschätzungen. Gleich verhält es sich mit der beschwerdeweise ebenfalls beanstandeten Befassung mit dem Gutachten der Dr. med. E.________, Neurologie FMH, vom 24. Mai 2005. Soweit das Bundesverwaltungsgericht dazu erwog, dass die betreffende Ärztin, obwohl ihrerseits nicht Psychiaterin, zur Annahme einer schmerzbedingten leichten Depressivität gelangen durfte und damit sowie unter Einbezug weiterer (medizinischer) Akten eine psychische Vulnerabilität begründet sah, lässt sich dies im Rahmen der hier gegebenen Überprüfungsmöglichkeit nicht beanstanden.