Citation: 2C_619/2017 E. B

Am 13. August 2014 widerrief das Amt für Migration Basel-Landschaft die Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA von A.________ und hielt ihn an, das Land zu verlassen. Es ging davon aus, dass die Ehe mit der Trennung im August 2012 definitiv gescheitert sei. A.________ könne sich trotz der Beziehung zu seiner Tochter weder auf einen Bewilligungsanspruch nach dem nationalen Recht (vgl. Art. 50 AuG [SR 142.20]; Art. 13 Abs. 1 BV) noch auf einen solchen aus Art. 8 EMRK (Schutz von Privat- und Familienleben) berufen. Die Beziehung zu seiner Tochter pflege er nur punktuell, auch wenn er für sie Unterhaltsleistungen erbringe. Im Übrigen habe er sich hier nicht tadellos verhalten und sei er im Betreibungsregister mit 4 Betreibungen über Fr. 10'012.70, 6 Verlustscheinen in der Höhe von Fr. 13'005.65 und vier offenen Verlustscheinen für Fr. 7'878.65 verzeichnet. Eine Rückkehr in seine Heimat sei ihm zumutbar, nachdem er dort noch über zahlreiche Familienangehörige verfüge. Die Beziehung zu seiner Tochter könne er grenzüberschreitend leben. Die hiergegen gerichteten kantonalen Rechtsmittel blieben ohne Erfolg (Entscheid des Regierungsrats Basel-Landschaft vom 27. Januar 2015 und Urteil des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht, vom 14. Dezember 2016).