Citation: 4A_471/2020 E. A

A.________ (Beklagter, Beschwerdeführer) und B.________ (Kläger, Beschwerdegegner) sind ehemalige Lebens- und Geschäftspartner. Am 6. Januar 2005 anerkannte der Kläger vor einem deutschen Notar, der in U.________ domizilierten C.________ GmbH (nachfolgend: GmbH), deren einziger Gesellschafter der Beklagte war, EUR 43'486.73 nebst Zins zu schulden. Am 29. Juli 2005 trat die GmbH sämtliche Rechte an dem notariellen Schuldanerkenntnis dem Beklagten ab. Im April 2008 gründeten die Parteien die Kollektivgesellschaft D.________ (nachfolgend: Kollektivgesellschaft) mit Sitz in V.________. Ende März 2015 schied der Beklagte aus der Kollektivgesellschaft aus, was zu deren Auflösung führte. Fortan betrieb der Kläger unter der Firma E.________ die Geschäfte als Einzelunternehmung. Am 19. September 2017 leitete der Beklagte beim Betreibungsamt W.________ gegen den Kläger gestützt auf dessen Schuldanerkennung Betreibung über den Betrag von Fr. 49'931.45 nebst Zins ein. Mit Urteil vom 26. Januar 2018 wurde dem Beklagten angeblich Rechtsöffnung erteilt. Am 5. Februar 2018 erklärte der Kläger die Verrechnung der in Betreibung gesetzten Forderung mit einer ihm zustehenden Gegenforderung über rund Fr. 131'400.--.