Citation: 6B_1388/2021 E. 1.2.2

1.2.2. Zur mehrfachen Nötigung stellt die Vorinstanz dieselben Überlegungen an. Zwar habe die Erstinstanz die Taten ausführlich beschrieben und dargelegt, wie die Privatklägerin längere Zeit nicht mehr gewagt habe, sich frei zu bewegen und die Wohnung zu verlassen, was zu einer erheblichen Einschränkung ihrer Lebensqualität geführt habe. Im Licht dieser Tatsache erachtet es die Vorinstanz aber als zu wohlwollend, dass die Erstinstanz von einer leichten Tatschwere ausging. Die Vorinstanz vergleicht die Taten des Beschwerdeführers mit anderen denkbaren Nötigungen und kommt zum Schluss, seine Tat erscheine nicht mehr als leicht. Dabei berücksichtigt sie insbesondere die mehrfache Tatausführung und den langen Handlungszeitraum. Die Vorinstanz veranschlagt die Einsatzstrafe bei 8 Monaten und berücksichtigt sie im Rahmen der Asperation im Umfang von 5 Monaten als straferhöhend.