Citation: I 766/02 07.06.2004 E. A

Die 1951 geborene, gelernte Coiffeuse B.________ arbeitete vom 1. Juni 1986 bis November 1992 bei der Firma ihres Ehegatten, der Q.________ AG als Ton- und Lichttechnikerin. Seit dem Konkurs der Gesellschaft im Dezember 1992 war B.________ arbeitslos. Am 13. Januar 1994 erlitt sie bei einem Skiunfall eine subkapitale Humerustrümmerfraktur mit Humeruskopffraktur links, welche gleichentags im Spital X.________ mit einer Schulterhemiprothese operativ versorgt wurde. Postoperativ zeigte sich eine obere Armplexusparese C5-C7. Ein weiterer operativer Eingriff erfolgte am 14. März 1996. Am 5. Dezember 1996 erlitt B.________ als Mitfahrerin in einem Personenwagen bei einer fahrerseitigen Kollision gemäss Bericht des erstbehandelnden Spitals eine Kontusion der Hals- (HWS) und der oberen Brustwirbelsäule (BWS) sowie eine Distorsion nach Schulter-Arm-Syndrom. Per 30. November 1997 schloss die SUVA den Fall betreffend Ereignis vom 5. Dezember 1996 ab. Für die verbliebenen Beeinträchtigungen aus dem Unfall vom 13. Januar 1994 sprach sie ihr mit Verfügung vom 21. Januar 1998 auf der Grundlage einer 25 %igen Integritätseinbusse eine Integritätsentschädigung von Fr. 24'300.- sowie eine Invalidenrente für eine Erwerbsunfähigkeit von 30 % ab 1. Dezember 1997 zu. Mit Einspracheentscheid vom 7. April 1998 hielt sie an ihrem Standpunkt fest. Das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern erhöhte nach Einholung von zwei Gutachten des Prof. Dr. med. G.________, Chefarzt Orthopädische Klinik Y.________, vom 11. Juni 1999, und des PD Dr. med. S.________, Neurologische Klinik Spital Z.________, vom 6. September 2000, mit Urteil vom 22. Dezember 2000 die Integritätsentschädigung auf 30 % und wies die Beschwerde im Übrigen ab, was das Eidgenössische Versicherungsgericht mit Urteil vom 4. Juli 2002 (U 51/01) bestätigte. Am 19. Juli 1995 hatte sich B.________ unter Hinweis auf Beschwerden in der linken Schulter bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug angemeldet. Die IV-Stelle Luzern (nachfolgend: IV-Stelle) zog einen Arztbericht des Dr. med. A.________, Arzt für Allgemeine Medizin FMH, vom 11. Dezember 1995 sowie die SUVA-Akten bei und veranlasste eine Haushaltsabklärung (Bericht vom 4. Oktober 1996). Mit Verfügung vom 11. September 2001 lehnte sie einen Rentenanspruch mangels anspruchsbegründender Invalidität ab.