Citation: 5A_322/2009 28.05.2009 E. 3

3.1 Das Obergericht trat auf den Rekurs der Beschwerdeführer wegen schlechter Mandatsführung durch den Anwalt und wegen der angeblich zu hohen Kostennote dieses Anwalts mit der Begründung nicht ein, die Beschwerdeführer seien durch die zu hohe Kostennote nicht in ihrer eigenen Rechtsstellung betroffen. Desgleichen könne auch die angeblich schlechte Mandatsführung nicht mit Rekurs angefochten werden. Die Beschwerdeführer hätten kein aktuelles Interesse, die Kostennote ihres Anwalts anzufechten und überprüfen zu lassen. Das könne sich allenfalls ändern, falls sie innert 10 Jahren zu neuem Vermögen oder Einkommen kämen. In diesem Fall könnten sie die Einwendungen wegen angeblicher schlechter Mandatsführung im Rückforderungsverfahren geltend machen. Beim erstinstanzlichen Verfahren handle es sich um ein Einparteienverfahren, weshalb die Kosten nur den Beschwerdeführern hätten auferlegt werden können. Was die Kosten der DNA-Analyse anbelange, so sei diese Analyse unter den gegebenen Umständen angezeigt und die Beschwerdeführerin damit einverstanden gewesen; diese habe den Test auch ausführen lassen und könne sich daher nicht darauf berufen, der Test sei mutwillig oder rechtsmissbräuchlich gewesen. Als Teil der Verfahrenskosten seien die Kosten der Analyse auch von den Beschwerdeführern zu tragen. Was die Rüge der Beschwerdeführer anbelange, die Namen des Kindes seien nicht gemäss den Begehren in der Feststellungsklage eingetragen worden, so sei der Rekurs auch insoweit unbegründet. Die ursprüngliche Feststellungsklage habe auf Feststellung der Geburt und Ausstellung eines Geburtsscheins "D._________" gelautet. Diesem Begehren sei mit der Eintragung der Geburt in das schweizerische Zivilstandsregister am 14. Juni 2008 entsprochen worden. Die Eintragung der vier Vornamen des Kindes (B.________) sei nach den Angaben im französischen Geburtsauszug und im Gerichtsentscheid vom 10. Dezember 2007 des Tribunal de Grande Instance de Mulhouse, Chambre de la Famille, im schweizerischen Zivistandsregister vorgenommen worden. Damit sei der Streitgegenstand weggefallen und sei das Verfahren vom Amtsgerichtspräsidenten zu Recht infolge Gegenstandslosigkeit abgeschrieben worden. Soweit die Beschwerdeführer geltend machten, die Namen des Kindes seien nicht vollständig und richtig eingetragen worden, gehe aus dem Rekurs nicht hervor, inwiefern die Namen unvollständig oder falsch eingetragen worden seien. Der Antrag sei nicht klar und bestimmt, weshalb darauf nicht einzutreten sei. 3.2 Die Beschwerdeführerin setzt sich mit diesen Erwägungen des vorinstanzlichen Entscheids nicht auseinander. Sie wirft den kantonalen Instanzen eine Verweigerung des rechtlichen Gehörs vor, wobei sich aus der Rechtsschrift nicht erkennen lässt, inwiefern ihnen das Obergericht das rechtliche Gehör verweigert hat. Sodann bringt sie einfach die vor Obergericht vorgetragenen Rügen der zu hohen Kostennote bzw. der Unvollständigkeit der Eintragung im Zivilstandsregister nochmals vor, ohne aber auf die Antwort, die ihr das Obergericht auf diese Rügen gegeben hat, einzugehen. Die Begründung der Beschwerden entspricht den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG bzw. von Art. 106 Abs. 2 BGG (BGE 134 I 83 E. 3.2. S. 88 mit Hinweisen; 133 IV 286 E. 4.1 S. 287 f.) nicht.