Citation: 8C_552/2023 E. 3.2.1

3.2.1. Der Beschwerdeführer bringt vor, nach der Rechtsprechung bemesse sich das Valideneinkommen in der Regel nach dem zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Lohnentwicklung angepassten Verdienst, da es empirischer Erfahrung entspreche, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Dem Auszug aus dem Individuellen Konto (IK) sei zu entnehmen, dass er im Zeitpunk des Unfalls (2009) bei der Helsana Versicherung erwerbstätig gewesen sei. Die Einschränkungen an der linken Schulter seien mitursächlich gewesen, dass er dort die Stelle verloren habe und seither im Erwerbsleben nicht mehr habe Fuss fassen können. Es bestünden keine konkreten Hinweise, dass er im Gesundheitsfall nicht mehr für die Helsana oder eine andere Versicherung im Verkauf tätig wäre und dabei einen Lohn in der Grössenordnung von rund Fr. 10'000.- monatlich erzielen würde. Die Vorinstanz habe praxiswidrig die Vergleichseinkommen nicht möglichst genau ermittelt, sondern einen Prozentvergleich vorgenommen. Sie habe komplett ausgeklammert, dass es ihm wegen der langandauernden gesundheitsbedingten Abwesenheit vom Arbeitsmarkt nicht mehr möglich sei, ein gleich hohes Einkommen wie vor Beginn der Arbeitsunfähigkeit zu erzielen. Bei zutreffender Anwendung der gesetzlichen Vorgaben, müsste unter Berücksichtigung der Lohnentwicklung ab 2012 von einem Valideneinkommen in Höhe von Fr. 144'242.- ausgegangen werden.