Citation: 1A.198/2002 21.08.2003 E. D

Das im Verwaltungsgerichtsverfahren zur Vernehmlassung eingeladene Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft (BUWAL) hat darauf hingewiesen, dass Waldstrassen nur zu forst-, land- und alpwirtschaftlichen Zwecken befahren werden dürften. Solle eine Strasse auch anderen Zwecken dienen, müsse sie in eine Verkehrsstrasse überführt werden, was eine Rodungsbewilligung und die Rückzahlung der für die Waldstrasse erhaltenen Subventionen bedinge. In seiner Stellungnahme zur Vernehmlassung des BUWAL erklärt das Verwaltungsgericht des Kantons Zug, die kantonalrechtliche Öffentlicherklärung ziele in keiner Weise darauf ab, die Waldstrasse in eine Verkehrsstrasse umzuwandeln. Bezweckt werde allein, die missglückte privatrechtliche Regelung der Wegrechte zu ersetzen und den Strassenunterhalt zu gewährleisten. Die Öffentlicherklärung stünde verkehrsbeschränkenden Anordnungen nicht entgegen. Gemäss der Stellungnahme der Gemeinde Menzingen soll die Black-Mangeli-Strasse nicht aus dem Waldareal entlassen werden, sondern lediglich ihrer früheren Zweckbestimmung als "forst- und landwirtschaftliche Erschliessungsstrasse mit sehr wenig Durchgangsverkehr" wieder zugeführt werden.