Citation: 6B_627/2014 E. 4

Unbekümmert um die fehlende Legitimation in der Sache selbst kann der Privatkläger die Verletzung von Verfahrensrechten geltend machen. Das nach Art. 81 Abs. 1 lit. b BGG erforderliche rechtlich geschützte Interesse ergibt sich in diesem Fall aus der Berechtigung, am Verfahren teilzunehmen. Als Partei des kantonalen Verfahrens kann der Privatkläger die Verletzung jener Parteirechte rügen, die ihm nach dem kantonalen Verfahrensrecht, der Bundesverfassung oder der EMRK zustehen und deren Missachtung eine formelle Rechtsverweigerung bedeutet. Unzulässig sind allerdings Rügen, deren Beurteilung von der Prüfung in der Sache nicht getrennt werden kann und die im Ergebnis auf eine materielle Prüfung des angefochtenen Entscheids hinauslaufen (BGE 136 IV 41 E. 1.4). Soweit die Vorbringen des Bescherdeführers überhaupt zulässig sind, begründet er sie nicht in einer Weise, die den Anforderungen von Art. 106 Abs. 2 BGG genügen würde. So trat die Vorinstanz auf den Antrag, vorab über die Zusammensetzung des Spruchkörpers eine anfechtbare Verfügung zu erlassen, nicht ein (Entscheid S. 5 E. 2.2). Inwieweit dadurch das Recht auf unabhängige Richter "in völlig unzulässiger Weise missachtet und ausgehöhlt" worden sein soll (Beschwerde S. 3 oben), legt der Beschwerdeführer nicht dar. Weiter trat die Vorinstanz auf das Ausstandsbegehren gegen Oberrichter nicht ein, da der Beschwerdeführer keinen tauglichen Grund vorgebracht hatte (Entscheid S. 6 E. 2.4). Einen solchen Grund vermag er auch vor Bundesgericht nicht zu nennen. Es ist z.B. nicht ersichtlich, inwieweit den Oberrichtern eine "offensichtlich zum vorneherein ignorante Haltung" vorgeworden werden könnte (Beschwerde S. 3 Mitte).