Citation: 8C_455/2021 E. 6.2

6.2. Alsdann vermag, entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers, seine Erwerbsbiografie als selbstständig Erwerbender die vorinstanzliche Festlegung des ohne Gesundheitsschaden hypothetisch möglichen Valideneinkommens nicht ernsthaft in Frage zu stellen. Wohl war er in den Jahren 1997 bis 2007 teilweise in der Lage, überdurchschnittliche Einkommen zu erzielen. Diese waren jedoch nach willkürfreier (vgl. E. 1 hievor) Sachverhaltsfeststellung im angefochtenen Urteil grossen Schwankungen unterworfen. So ergeben sich aus dem IK-Auszug Löhne zwischen Fr. 136'172.- (im Jahr 2003) und bloss Fr. 45'100.- (im Jahr 2005). Dass der Beschwerdeführer, wie behauptet, konstant überdurchschnittlich verdient hätte, trifft somit nicht zu. Ebenso wenig kann davon ausgegangen werden, dass es ihm stets gelungen sei, die im Geschäftsalltag "natürliche Fluktuation der Auftraggeber" auszugleichen. Demgegenüber hat das kantonale Gericht die im Einzelfall relevanten persönlichen und beruflichen Faktoren hinreichend berücksichtigt (vgl. dazu: BGE 139 V 28 E. 3.3.2, Urteil 8C_367/2013 vom 30. Dezember 2013 E. 4.4). Dessen Ausführungen betreffend den Wegfall von 80 % des Auftragsvolumens, den demzufolge kleinen verbleibenden Kundenstamm (20 %) und die zumindest nicht zu den Stärken des Beschwerdeführers zählende Kundenakquise finden in den beiden psychiatrischen Gutachten vom 29. August 2009 und 30. Januar 2017 eine klare Stütze. Dass diese zentralen Feststellungen offensichtlich unrichtig oder sonstwie bundesrechtswidrig sein sollen, ist demnach nicht erkennbar. Sie bleiben für das Bundesgericht verbindlich (vgl. E. 1 hievor). Die dagegen in der Beschwerde erhobenen Vorbringen beschränken sich denn auch in weiten Teilen darauf, dem Standpunkt der Vorinstanz die eigene Sichtweise gegenüberzustellen, ohne dem bereits im kantonalen Verfahren Vorgetragenen relevante Aspekte hinzuzufügen, was nicht genügt. Die vorinstanzliche Schlussfolgerung, es könne nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden, dass der Beschwerdeführer den Verlust des wichtigsten Auftraggebers hätte kompensieren können und weiterhin gleich viel verdient hätte, ist nach dem Gesagten nicht rechtsverletzend (willkürlich). Damit durfte die Vorinstanz hinsichtlich der Bestimmung des Valideneinkommens vom zuletzt als selbstständig Erwerbender erzielten Verdienst abweichen und stattdessen auf die LSE-Tabellenlöhne abstellen, ohne Bundesrecht zu verletzen.