Citation: 6B_376/2024 E. 2.3.1

2.3.1. Die Vorinstanz stellt neben dem Therapiezwischenbericht vom 21. Februar 2024, dem Verlaufsbericht vom 22. Februar 2024 und der Beurteilung der KoFako vom 11. Oktober 2023 insbesondere auf das forensisch-psychiatrische Gutachten vom 23. Juni 2023 sowie die mündlichen Erläuterungen der Sachverständigen vom 5. März 2024 ab. Sie erwägt, bei der Gutachterin handle es sich um eine ausgewiesene und anerkannte Fachperson. Sie gebe an, worauf sie ihr Gutachten stütze und habe dieses anlässlich der vorinstanzlichen Verhandlung mündlich ergänzt. Den Vorwurf, sie habe unkritisch auf den Vorgutachter verwiesen, habe sie entkräftet. Das schriftliche Gutachten enthalte nachvollziehbare und alles andere als dürftig zu bezeichnende Ausführungen zur Rückfallgefahr. Die Sachverständige habe an der vorinstanzlichen Verhandlung einleuchtend erläutert und ergänzt, weshalb sie kein statistisches Prognoseverfahren angewandt, sondern eine Einzelfalleinschätzung gemäss HCR-20 vorgenommen habe. Auch die Fragen, weshalb sie keine Fremdanamnese vorgenommen und bloss ein einziges Gespräch von 100 Minuten mit der Beschwerdeführerin geführt habe, habe sie mit dem Hinweis darauf überzeugend beantwortet, dass diese ihr gut habe Auskunft geben können, in stabil remittiertem Zustand gewesen sei und die Störung in den Akten eindeutig dokumentiert gewesen sei. Die Krankheit der Beschwerdeführerin - so die Vorinstanz weiter - habe nicht zusätzlich auch noch eine körperliche Untersuchung erfordert. Das Gutachten und die mündlichen Ergänzungen der Sachverständigen seien ausführlich, vollständig, fachlich fundiert und frei von Widersprüchen. Es könne deshalb darauf abgestellt werden. Die Kritik der Beschwerdeführerin am Gutachten sei somit unbegründet. Dies gelte insbesondere auch für den von der Beschwerdeführerin erhobenen Vorwurf der Befangenheit (Beschluss S. 29 f.).