Citation: 1C_600/2021 E. 3.9

3.9. Eine Bewilligung kann mit einer Nebenbestimmung versehen werden, wenn sie im Lichte der gesetzlichen Bestimmungen verweigert werden könnte (vgl. BGE 121 II 88 E. 3a mit Hinweisen). Als Ausdruck des Verhältnismässigkeitsprinzips (Art. 5 Abs. 2 BV) kann ein derartiges Vorgehen geboten sein (Urteil 1C_476/2016 vom 9. März 2017 E. 2.4 mit Hinweisen, in: ZBl 118/2017 S. 618). Allerdings muss eine wirksame Kontrolle der Nebenbestimmung gewährleistet sein (BGE 133 II 370 E. 6.3 mit Hinweisen; vgl. auch Urteile 1C_489/2011 vom 21. Juni 2012 E. 4.2; 1C_394/2009 vom 8. Juni 2010 E. 2.3). Dass das Verwaltungsgericht diese Voraussetzung in Bezug auf die mögliche Auflage einer ausschliesslich privaten Nutzung nicht als gegeben erachtete, ist nicht zu beanstanden. Für die Baupolizeibehörde wäre eine Kontrolle der Verwendung des Krans auf der Parzelle des Beschwerdeführers nicht zuletzt deshalb äusserst aufwändig, da der Beschwerdeführer nach eigenen Angaben in Aussicht nimmt, lediglich maximal zwei fremde Boote pro Monat zu warten. Die Kritik des Beschwerdeführers geht deshalb fehl. Nachdem er sich bereits über einen rechtskräftigen Bauabschlag hinweggesetzt hat, wäre darüber hinaus davon auszugehen, dass die Kontrolle der rechtskonformen Verwendung des Krans besonders intensiv sein müsste. Hinzu kommt schliesslich, dass er nicht darlegt, ob er für die Nutzung seines eigenen Bootes auf den Kran überhaupt angewiesen oder ob die gemäss den Ausführungen im angefochtenen Entscheid bereits vorhandene Bootsrampe ausreichend ist.