Citation: 8C_86/2021 E. 5.2

5.2. Somit ist es auch nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz die von der Beschwerdeführerin im "Antrag auf Arbeitslosenentschädigung" angegebenen Ferien im Ausland in der Zeit vom 15. Februar bis 16. März 2020 als unbezahlten Urlaub qualifizierte, zumal feststeht, dass diese nicht entschädigt wurden. Wie die Beschwerdegegnerin in ihrem Einspracheentscheid vom 25. Juni 2020 unter Verweis auf den Audit Letter TCRD 2016/2 des SECO bereits ausführte, bildet der unbezahlte Urlaub am Ende eines Arbeitsverhältnisses keine Beitragszeit. Daher kann der Monat Februar 2020 nicht als ganzer Monat angerechnet werden, wie dies die Beschwerdeführerin verlangt. Zutreffend ist zwar der Einwand in der Beschwerde, dass vom 19. bis 31. März 2018 mit 10 Werktagen zu rechnen ist, was multipliziert mit dem Faktor 1,4 14 und nicht 13 Tage ergibt, wovon die Vorinstanz - in Abweichung vom korrekt ermittelten Wert im Einspracheentscheid (0,467 Beitragsmonate [10 Werktage x 1,4/30]; für die Zeit vom 19. März bis 30. Juni 2018: 3,467 Beitragsmonate) - auszugehen scheint. Hierzu sind unbestrittenermassen 6 Beitragsmonate für die Zeit von Februar bis März 2019 und Juni bis September 2019 zu addieren, woraus sich eine beitragspflichtige Beschäftigung von 9 Monaten und 14 Tagen (9,467 Beitragsmonaten) ergibt. Die Vorinstanz durfte nach dem Gesagten bundesrechtskonform zusätzlich von einem vom 10. Dezember 2019 bis 14. Februar 2020 dauernden Arbeitsverhältnis ausgehen. Hieraus ergibt sich gemäss Berechnung im angefochtenen Entscheid eine Beitragszeit von 2 Monaten und 6 Tagen (26 Werktage x 1,4/30 ergeben 2,214 Beitragsmonate; vgl. Einspracheentscheid vom 25. Juni 2020). Mit 11,681 Beitragsmonaten erreicht die Beschwerdeführerin die vorausgesetzten 12 Monate nicht. Mit Blick auf dieses Resultat erübrigt sich eine Umrechnung, wie sie bei um einen Bruchteil verfehlten zwölfmonatigen Beitragszeit vorgesehen ist (E. 3.2 hiervor). Damit hat es mit dem vorinstanzlichen Entscheid sein Bewenden.