Citation: 8C_278/2020 E. 5.2

5.2. In Bezug auf die eingereichte Honorarnote bemängelte die Vorinstanz, dass teilweise der Aufwand für Aktenstudium und Erstellung von Rechtsschriften vermengt worden sei. Die in chronologischer Abfolge geführte Kostennote mit stichwortartigen Hinweisen zu den erfassten Arbeiten erlaube dem Gericht nicht ohne Weiteres ein Aufschlüsseln der notwendigen oder nicht mehr durch die Entschädigung erfassten Arbeiten. Abgesehen davon erscheine der geltend gemachte Aufwand angesichts der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des - nicht überdurchschnittlich komplexen - Prozesses als überhöht und damit als ungerechtfertigt. Es fehle an einer Begründung für einen angeblichen Mehraufwand, der einen ausserordentlichen Zuschlag gemäss § 7 AnwT rechtfertigen würde. Vielmehr seien die dem vorliegenden Fall angemessenen anwaltlichen Bemühungen durch die berechnete Entschädigung (Fr. 1900.-) ausreichend abgegolten.