Citation: 4C.342/2003 08.04.2005 E. 1

1.1 Der angefochtene Endentscheid ist berufungsfähig, da er eine Zivilrechtsstreitigkeit mit einem Streitwert von über Fr. 8'000.-- betrifft und er mit keinem ordentlichen kantonalen Rechtsmittel angefochten werden kann (Art. 46 und Art. 48 Abs. 1 OG). Auf die form- und fristgerechte Berufung ist daher grundsätzlich einzutreten. 1.2 Im Berufungsverfahren ist das Bundesgericht an die tatsächlichen Feststellungen der letzten kantonalen Instanz gebunden, sofern sie nicht offensichtlich auf Versehen beruhen, unter Verletzung bundesrechtlicher Beweisvorschriften zustande gekommen oder wegen fehlerhafter Rechtsanwendung im kantonalen Verfahren zu ergänzen sind (Art. 63 Abs. 2 und 64 Abs. 2 OG). Die Partei, welche den vorinstanzlich festgestellten Sachverhalt berichtigt oder ergänzt wissen will, hat darüber genaue Angaben mit Aktenhinweisen zu machen (Art. 55 Abs. 1 lit. c OG). Für eine blosse Kritik an der Beweiswürdigung der Vorinstanz ist die Berufung nicht gegeben (BGE 127 III 248 E. 2c; 115 II 484 E. 2a S. 486). Der Kläger ist nicht zu hören, soweit er - ohne eine der genannten Ausnahmen von der Bindung des Bundesgerichts an die tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz geltend zu machen - von einem Sachverhalt ausgeht, der von diesen Feststellungen abweicht. Dies gilt namentlich für die Angabe, B.________ habe dem Kläger sein Schreiben vom 17. März 1987 diktiert. 1.3 Der Kläger macht geltend, die Annahme des Obergerichts, der Depotauszug per Ende September 1988 habe bezüglich der Z.________-Aktien erstmals einen Wert von Null aufgewiesen, beruhe auf einem offensichtlichen Versehen. Bereits im Depotauszug per 31. Dezember 1986 sei der aktuelle Marktpreis der 900'000 Z.________ -Aktien mit Null eingesetzt worden. Da der Kläger nicht darlegt und auch nicht ersichtlich ist, inwiefern sich ein solches Versehen auf das Ergebnis hätte auswirken sollen, ist eine Berichtigung nicht. erforderlich. 1.4 Alsdann macht der Kläger geltend, das Obergericht habe die Zeugenaussage der bei der Beklagten angestellten Assistentin von B.________ übersehen, wonach der Kläger gesagt habe, er hätte nie in den Z.________-Deal investiert, wenn er gewusst hätte, dass die Kontrolle dieses Deals so lange dauern würde. Auch insoweit ist nicht erkennbar, inwiefern ein entscheiderhebliches Versehen vorliegen soll.