Citation: 8C_280/2017 E. 3.1

3.1. Nach den Feststellungen des kantonalen Gerichts beruhte die ursprüngliche Rentenzusprache auf den Berichten des Dr. med. D.________, Facharzt FMH für Chirurgie, und des Dr. med. E.________, Facharzt FMH für Rheumatologie. Dr. med. D.________ habe am 4. Januar 2000 eine grosse paramediane nach kaudal luxierte Diskushernie L4/L5 mit langer therapieresistenter lumboischialgieformer Residualsymptomatik diagnostiziert. Für den bisherigen Beruf als Tankrevisor habe er eine vollständige Arbeitsunfähigkeit attestiert und eine Umschulung empfohlen. Dr. med. E.________ sei am 18. Januar 2000 von einer mässig bis stark reduzierten körperlichen Belastbarkeit der Lendenwirbelsäule bei grösserer mediolateraler Diskushernie L4/L5 ausgegangen. Er habe das Tragen von Lasten über 10 kg und eine ergonomisch ungünstige Haltung des Rückens als nicht zumutbar bezeichnet. Aus diesem Grund habe er eine Umschulung in eine administrative Tätigkeit angeregt. Am 25. Juni 2003 habe Dr. med. D.________ ausgeführt, der Versicherte sei nach einer Rückenoperation vom 17. Januar 2003 bis auf Weiteres vollständig arbeitsunfähig. Die bisherige Erwerbstätigkeit könne er nicht mehr ausüben. Laut dem neurologischen Konsilium des Dr. med. F.________, Facharzt FMH für Neurologie, vom 18. August 2003 verhinderten Residualbeschwerden zum damaligen Zeitpunkt eine berufliche Reintegration. Gemäss Vorinstanz wurde in keinem der beigezogenen medizinischen Berichte die Arbeitsfähigkeit des Versicherten in einer leidensangepassten Verweistätigkeit beurteilt. Die Rente sei diesem vielmehr gestützt auf die Arbeitsunfähigkeit in der ursprünglichen Tätigkeit zugesprochen worden. Die Rentenzusprache beruhe somit auf einer fehlerhaften Anwendung von aArt. 28 Abs. 2 IVG bzw. Art. 16 ATSG. Damit sei die Verfügung vom 12. Dezember 2003 im wiedererwägungsrechtlichen Sinne zweifellos unrichtig. Das kantonale Gericht prüfte sodann in einem nächsten Schritt die Anspruchsberechtigung pro futuro, das heisst bezogen auf den Zeitpunkt der angefochtenen Verfügung. Es stützte sich dabei auf die beiden von Dr. med. B.________ am 6. Februar 2016 und Dr. med. C.________ am 8. Februar 2016 erstellten Gutachten. Danach sei der Versicherte in einer leichten wechselbelastenden Verweistätigkeit mit einer maximalen Gewichtslimite von 7.5 kg, ohne Zwangspositionen, mit leichten Anforderungen an die Gehfähigkeit, ohne repetitives Bücken oder Überkopfarbeiten, ohne Gehen auf unebenem Boden sowie ohne Steigen auf Leitern und Gerüste und ohne Knien oder Hocken bezogen auf ein Ganztagespensum zu 50 Prozent arbeitsfähig. Der durchgeführte Einkommensvergleich ergab einen Invaliditätsgrad von 54 Prozent.