Citation: U 163/04 08.10.2004 E. 2

Das kantonale Gericht hat die gesetzlichen Bestimmungen über die grundsätzliche Leistungspflicht der obligatorischen Unfallversicherung (Art. 6 Abs. 1 UVG), über die Leistungspflicht des Unfallversicherers für Rückfälle und Spätfolgen (Art. 11 UVV) und über die Anspruchsvoraussetzungen der Heilbehandlungs- und Taggeldleistungen (Art. 10 Abs. 1 und Art. 16 Abs. 1 und 2 UVG) sowie die Rechtsprechung zu dem hiefür vorausgesetzten natürlichen Kausalzusammenhang (BGE 129 V 181 Erw. 3.1 und 406 Erw. 4.3.1, je mit Hinweisen) zutreffend dargelegt. Richtig wiedergegeben hat die Vorinstanz auch die Rechtsprechung zur Anwendung der Beweislastregeln im sozialversicherungsrechtlichen Verwaltungs- und Verwaltungsgerichtsverfahren (BGE 117 V 264 Erw. 3b mit Hinweisen) und zu den aus dem Grundsatz der freien Beweiswürdigung abgeleiteten Anforderungen an die Beweiskraft von Arztberichten (BGE 125 V 352 Erw. 3a mit Hinweisen). Darauf kann verwiesen werden. Zu ergänzen ist, dass die Leistungspflicht des Unfallversicherers ausser dem natürlichen auch den adäquaten Kausalzusammenhang zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidität, Tod) voraussetzt (BGE 129 V 181 Erw. 3.2). Bei somatischen Unfallfolgen spielt die Adäquanz als rechtliche Eingrenzung der sich aus dem natürlichen Kausalzusammenhang ergebenden Haftung des Unfallversicherers jedoch praktisch keine Rolle, weil dieser auch für seltenste, schwerwiegendste Komplikationen haftet, welche nach der unfallmedizinischen Erfahrung im Allgemeinen gerade nicht einzutreten pflegen (BGE 118 V 291 Erw. 3a, 117 V 365 Erw. 5d/bb mit Hinweisen).