Citation: 2C_291/2023 E. 3.3

3.3. Die Vorinstanz stellt mit Hinweis auf den Entscheid der Sicherheitsdirektion fest, dem medizinischen Consulting vom 17. Juni 2020 und den E-Mails vom 10. März 2021 und 17. Mai 2021 lasse sich entnehmen, dass im staatlichen "Departement of Medicine, Korle Bu Teaching Hospital" in der Hauptstadt Ghanas Dialysen sowie ambulante und stationäre Untersuchungen durch Nephrologen durchgeführt werden könnten. Dieses Spital verfüge auf der Abteilung für Urologie ebenfalls über die Möglichkeit, MRI- und integrierte PET/CT-Kontrollen sowie die nötigen laborchemischen Analysen durchzuführen. Der Wirkstoff Candesartan sei in der Apotheke des Spitals vorhanden. Die beiden vom Beschwerdeführer benötigten Wirkstoffe Bimatoprost und Timolol seien ebenso erhältlich. Es bestehe eine allgemeine Krankenversicherung. Die jährlichen Versicherungskosten würden sich auf USD 25.-- belaufen. Ebenso existiere eine Liste mit Medikamenten, deren Kosten von der Krankenversicherung übernommen würden. Darauf werde der Wirkstoff Candesartan zwar nicht aufgeführt. Als Alternative befinde sich aber das Medikament Losartan auf der Liste. Demgegenüber sei eine Dialysebehandlung nicht kostenlos. Allerdings sei der Beschwerdeführer darauf auch nicht angewiesen (vgl. E. 5.3 des angefochtenen Urteils mit Verweisung auf E. 13.2.2 f. des Entscheids der Sicherheitsdirektion vom 12. Juli 2022).