Citation: 1C_502/2023 E. 6.3

6.3. Diese vorinstanzlichen Ausführungen vermag der Beschwerdeführer nicht als willkürlich umzustossen. Er zeigt nicht auf, inwiefern es nicht vor dem Willkürverbot standhalten soll, dass die Vorinstanz das Gesamtkonzept nicht als grundeigentümerverbindlichen (Sonder-) Nutzungsplan oder verbindlichen Rechtssatz qualifiziert, sondern diesem nur beschränkte rechtliche Wirkung zuspricht. Es erscheint auch nicht unhaltbar, das Gesamtkonzept nicht als grundeigentümerverbindliche Festlegung bzw. kommunalen Nutzungsplan im Sinne von § 67 Abs. 1 BauG/AG, sondern als "Auslegungsregeln" bzw. Richtlinien für die einheitliche Anwendung der Spezialbauvorschriften zu qualifizieren (zu den Richtlinien vgl. BGE 122 II 274 E. 3b; 118 Ib 614 E. 4b). Ebenso wenig ist dargetan oder ersichtlich, inwiefern es willkürlich sein soll, für ein Abweichen von einem solchen Gesamtkonzept weniger strenge Anforderungen anzusetzen als für eine Ausnahmebewilligung nach § 67 Abs. 2 BauG/AG. Da die Vorinstanz ohne Willkür ernsthafte Gründe für eine Abweichung von der im Gesamtkonzept vorgesehenen Firstrichtung bejahte, erweist sich auch die Kritik des Beschwerdeführers, die Nichtanwendung dieser Festlegung verstosse gegen das Legalitätsprinzip (Art. 5 Abs. 1 BV), ohne Weiteres als unbegründet.