Citation: 6B_926/2023 E. 1

Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzu ng von Art. 29 Abs. 1 lit. b i.V.m. Art. 30 StPO, Art. 6 Ziff. 3 lit. d EMRK und von Art. 3 Abs. 2 lit. c StPO i.V.m. Art. 29 Abs. 2 sowie Art. 32 Abs. 2 BV. Im Wesentlichen legt er dar, sein Verfahren sei unzulässigerweise nicht zusammen mit demjenigen gegen B.________ geführt worden, was gravierende Auswirkungen auf seine Verteidigungsrechte habe (Beschwerde S. 9 f.). Auf diese Rüge kann nicht eingetreten werden. Der Beschwerdeführer erwähnt in seiner Eingabe an das Bundesgericht zwar nebenbei die diesbezüglichen Ausführungen der Vorinstanz (Beschwerde S. 9; Urteil S. 7 ff. E. 4.2), setzt sich inhaltlich damit aber nicht auseinander. In der Beschwerdebegründung ist in gedrängter Form unter Bezugnahme auf den angefochtenen Entscheid darzulegen, inwiefern dieser Recht verletzt (vgl. Art. 42 Abs. 2 BGG). Die beschwerdeführende Partei hat mit ihrer Kritik an den als rechtsfehlerhaft erachteten Erwägungen der Vorinstanz anzusetzen (BGE 148 IV 205 E. 2.6; 146 IV 297 E. 1.2). Da sich der Beschwerdeführer nicht mit den entsprechenden Ausführungen im vorinstanzlichen Urteil auseinandersetzt, genügt seine Beschwerdeschrift in diesem Punkt den Begründungsanforderungen nicht, weshalb darauf nicht einzugehen ist (Art. 42 Abs. 2 BGG). Sodann ist seine Behauptung, es bleibe unklar, mit welcher Begründung die Verfahrenstrennung gerechtfertigt sei (Beschwerde S. 9 Ziff. 25), unbegründet. Hierzu hält die Vorinstanz nämlich fest, der Beschwerdeführer habe zur Sache keine Aussagen gemacht und B.________ insofern in keiner Weise belastet. Alsdann hätten sich die beiden auf unterschiedlichen Hierarchiestufen bewegt. Gemäss Lehre und Rechtsprechung würden Akteure verschiedener Hierarchiestufen selbst dann nicht als Mittäter betrachtet, wenn sie tatsächlich bei einzelnen Handlungen miteinander zusammenwirkten. Die sehr weite Fassung der Verbotsmaterie in Art. 19 Abs. 1 BetmG habe zur Folge, dass verschiedene der aufgezählten Handlungen, die zwar den Charakter der Mittäterschaft oder Teilnahme an Drogengeschäften von Drittpersonen aufweisen könnten, als selbständige Straftatbestände eingestuft würden. Wer in solchen Fällen selber alle Merkmale eines Tatbestands erfülle, sei nicht Teilnehmer, sondern Täter. Art. 29 Abs. 1 lit. b StPO gelange daher hier nicht zur Anwendung. Die getrennte Verfahrensführung sei somit rechtens (Urteil S. 8 f. E. 4.2.3).