Citation: U 143/02 25.10.2002 E. 2

Streitig und zu prüfen ist zunächst, ob seitens des Unfalls vom 8. April 1997 noch leistungsbegründende somatische Beeinträchtigungen bestehen. 2.1 Laut Gutachten der MEDAS vom 18. April 2000 bleiben als Unfallfolgen Narben im Bereich des Unterschenkels rechts und des rechten Fusses; die Wundverhältnisse sind stabil, es bestehen eine Dysästhesie und leichte Hyperpathie. Als unfallfremde somatische Befunde werden eine beginnende Coxarthrose beidseits sowie gelegentliche Beschwerden im rechten oberen Sprunggelenk erwähnt. Gestützt auf das orthopädische Teilgutachten wird die Auffassung vertreten, dass somatisch keine Behandlungsbedürftigkeit und auch keine Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit mehr vorliegt. Zum gleichen Schluss war Dr. med. N.________ bereits im orthopädischen Gutachten vom 2. Oktober 1998 gelangt mit der Feststellung, dass die bestehenden Narben lediglich noch der Hautpflege bedürften und die Versicherte auf Grund der (somatischen) Unfallfolgen nicht mehr in der Arbeitsfähigkeit eingeschränkt sei. Schliesslich verneinte auch das Spital Y.________ im Bericht vom 28. September 1999 die Notwendigkeit einer weiteren Behandlung und stellte fest, dass die Versicherte leichtere Arbeiten zu 100% zu verrichten vermöchte. Angesichts dieser übereinstimmenden ärztlichen Angaben ist mit überwiegender Wahrscheinlichkeit anzunehmen, dass die somatischen Befunde spätestens Ende Mai 2000, auf welchen Zeitpunkt die Beschwerdegegnerin die Leistungen eingestellt hat, nicht mehr leistungsbegründend waren, da weder eine weitere medizinische Behandlung erforderlich war noch sich der Unfall in körperlicher Hinsicht weiterhin auf die Arbeits- bzw. Erwerbsfähigkeit ausgewirkt hat. 2.2 Was in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vorgebracht wird, vermag zu keinem andern Schluss zu führen. Richtig ist zwar, dass die Beschwerdeführerin sowohl gegenüber den Ärzten des Spitals Y.________ als auch anlässlich des wiederherstellungschirurgischen Konsiliums durch Dr. med. P.________, Plastisch-Rekonstruktive und Aesthetische Chirurgie FMH, vom 6. Dezember 1999 über Druckschmerzen an der Basis des Metatarsale V rechts insbesondere nach längerem Stehen und Gehen geklagt hat und seitens der Spitalärzte eine Abklärung der Schmerzen im Bereich des Os metatarsale durch einen Rheumatologen oder Orthopäden empfohlen wurde. Die im Rahmen des orthopädischen Teilgutachtens der MEDAS vorgenommene Untersuchung der unteren Extremitäten hat jedoch keine funktionellen Beeinträchtigungen gezeigt, und es wurden von der Beschwerdeführerin bei der Prüfung der Beweglichkeit der Fussgelenke auch keine Schmerzen angegeben. Zudem hatte Dr. med. P.________ im Bereich des Metatarsale V unauffällige Narbenbefunde festgestellt. Wenn die Zürich unter diesen Umständen zum Schluss gelangt ist, es bestehe weder unter dem Aspekt der Behandlungsbedürftigkeit noch unter demjenigen einer Beeinträchtigung der Arbeits- bzw. Erwerbsfähigkeit eine weitere Leistungspflicht des Unfallversicherers, so lässt sich dies nicht beanstanden. Es besteht diesbezüglich auch kein Anlass zur Vornahme ergänzender Abklärungen in Form des mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde beantragten Obergutachtens.