Citation: U 120/03 28.05.2004 E. A

Der 1943 geborene M.________ arbeitete seit 1. Februar 1967 als Spengler-Installateur bei der Firma Z.________ AG, Heizung-Sanitär-Spenglerei, und war damit bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) unfallversichert. Im April 1996 wurde bei ihm Hämochromatose festgestellt. Am 4. April 2000 diagnostizierte das Spital B.________ eine Kalziumpyrophosphat-Ablagerungserkrankung (CPPD) mit Sekundärarthrosen im Bereich des Knies rechts mehr als links, OSG beidseits; ein chronisches lumbovertebrales Syndrom; statische Veränderungen: rechtsförmige Skoliose der BWS, linkskonvexe Skoliose der LWS; degenerative Veränderungen: Osteochondrose auf Höhe L4/5 und L5/S1; eine diffuse idiopathische skelettale Hyperostose (DISH). Am 14. August 2000 musste der Versicherte während der Arbeit mit einem Arbeitskollegen einen 50 kg schweren Schachtdeckel anheben. Auf einer Höhe von ca. 20 cm fiel dieser auf der Seite des Arbeitskollegen zu Boden, wodurch M.________ einen Schlag ins rechte Handgelenk verbunden mit einem stichartig einschiessenden Schmerz erlitt. Wegen andauernder Schmerzen begab er sich am 15. August 2000 zu Dr. med. B.________ (damaliger Vertreter des Hausarztes), Allgemeine Medizin FMH. Dr. med. G.________, Röntgeninstitut MR-Zentrum R.________, stellte am 25. August 2000 auf Grund einer Magnetresonanz-Untersuchung des rechten Handgelenks eine scapholunäre Dissoziation mit deutlich verdickter und signalgestörter dorsaler Gelenkkapsel im Rahmen einer Bandruptur fest; es könne jedoch nicht sicher zwischen einer traumatischen oder degenerativen Genese unterschieden werden. Zur Abklärung der Verhältnisse holte die SUVA weitere Arztberichte sowie eine Stellungnahme des Chirurgen Dr. med. V.________, Ärzteteam Unfallmedizin der SUVA, vom 4. Juli 2001 ein. Letzterer ging ebenfalls von einer scapholunären Dissoziation am rechten Handgelenk aus. Mit Verfügung vom 12. Juli 2001 verneinte die SUVA ihre Leistungspflicht, da hinsichtlich der Handgelenksbeschwerden rechts weder Folgen eines Unfalls noch einer unfallähnlichen Körperschädigung vorlägen. Auf Einsprache des Versicherten hin holte die SUVA nochmals eine Stellungnahme des Dr. med. V.________ vom 10. Juni 2002 ein. Mit Entscheid vom 13. Juni 2002 hiess sie die Einsprache im Sinne der Erwägungen teilweise gut. An der Verfügung könne insoweit nicht festgehalten werden, als jegliche Leistungspflicht verneint worden sei. Denn durch das Ereignis vom 14. August 2000 sei ein krankhafter Vorzustand symptomatisch geworden. Der status quo sine sei gemäss der Einschätzung des Dr. med. V.________ erst drei Monate nach dem Unfall erreicht worden, weshalb für diese Zeitspanne eine Leistungspflicht bestehe.