Citation: 6B_79/2016 E. 2.1

2.1. In rechtlicher Sicht wendet der Beschwerdeführer ein, selbst wenn mit der Vorinstanz von seiner Beteiligung an den Übergriffen vor dem Club auszugehen wäre, erwiesen sich die Schuldsprüche wegen versuchter schwerer Körperverletzung und Angriffs als bundesrechtswidrig. Entgegen der vorinstanzlichen Erwägungen sei er aufgrund eines allenfalls untergeordneten Tatbeitrags nicht als Mittäter zu qualifizieren. Er habe den Beschwerdegegner 2 gemäss den vorinstanzlichen Feststellungen lediglich festgehalten und dieser habe sich während seiner Teilnahme noch wehren können. Sein Tatbeitrag sei nicht von gleicher Intensität wie die Tathandlungen der übrigen Beschuldigten. Zudem fehle es selbst an einem nur "kunkludenten" gemeinsamen Tatplan hinsichtlich einer schweren Körperverletzung. Er habe den Mitbeschuldigten Y.________ weggezogen, um diesen von schlimmen Schlägen und Tritten abzuhalten. Diese seien erst erfolgt, nachdem der Beschwerdeführer nicht mehr an den Übergriffen beteiligt gewesen sei. Da während seiner (angeblichen) Beteiligung keine Schläge gegen den am Boden liegenden Beschwerdeführer erfolgt seien, könne auch aufgrund der Intensität der Übergriffe nicht von einer schweren Körperverletzung i.S.v. Art. 122 StGB ausgegangen werden, zumal sich der Beschwerdegegner 2 während dieser Zeit gemäss Vorinstanz noch habe schützen können. Auch habe der Beschwerdeführer keinen Eventualvorsatz hinsichtlich einer schweren Körperverletzung gehabt. Den äusseren Umständen komme für den inneren Vorsatz lediglich Indizwirkung zu. Von einer Inkaufnahme könne jedoch nicht gesprochen werden, wenn der Täter den Erfolg der Tat ablehne und sich sogar aktiv dagegen stelle. Im Zeitpunkt seiner Mitwirkung habe sich für ihn aufgrund der äusseren Umstände nicht die Möglichkeit einer schweren Körperverletzung aufdrängen müssen. Dass er sich aktiv gegen die anderen Beschuldigten wandte, als die Schläge in die Nähe einer schweren Körperverletzung gerückt seien, zeige, dass er einen solchen Erfolg gerade nicht gewollt oder in Kauf genommen habe. Die Vorinstanz verkenne zudem, dass er nur bis zur Grenze seines Vorsatzes hafte. Der Exzess der Mitbeschuldigten könne ihm nicht angerechnet werden, da sich sein Vorsatz nicht auf eine schwere Körperverletzung gerichtet habe. Auch hinsichtlich des Angriffs sei kein Enventualvorsatz gegeben, da das Verhalten des Beschwerdeführers (im Inneren) des Clubs unabhängig von Mitbeschuldigten erfolgt sei.