Citation: 8C_339/2022 E. 6.3.1

6.3.1. Die Vorinstanz stützte das Valideneinkommen auf die Angaben der H.________ AG, bei welcher der Beschwerdeführer die letzten zwei Jahre vor dem Unfall tätig war. Sie knüpfte somit an den tatsächlich erzielten Verdienst von brutto Fr. 80'391.50 im Jahr 2010 an. Hiergegen wird nichts Stichhaltiges vorgebracht, indem der Beschwerdeführer auf ein von der IV-Stelle in einem ersten Vorbescheid vom 24. November 2014 genanntes Valideneinkommen von Fr. 92'493.- verweist, dieses als tendenziell richtig bezeichnet und gestützt hierauf von einem Valideneinkommen von Fr. 93'417.95 für das Jahr 2014 ausgeht. Die vorinstanzliche Feststellung, dass das tatsächlich erzielte Einkommen bei der ehemaligen Arbeitgeberin mit einem vereinbarten Stundenlohn von Fr. 45.- netto faktisch einem Bruttolohn entspreche, da der Beschwerdeführer die Sozialversicherungsbeiträge selbst zu tragen gehabt habe, ist ebensowenig zu beanstanden. Der Beschwerdeführer bestreitet denn auch den im vorinstanzlichen Entscheid berücksichtigten Umstand nicht, dass die ehemalige Arbeitgeberin zwar die Sozialversicherungsbeiträge nachträglich geleistet hat, ihm jedoch den Arbeitnehmeranteil in Rechnung stellte (Schreiben der H.________ AG vom 15. Dezember 2014).