Citation: 8C_256/2017 E. 4.4

4.4. So ist etwa dem Umstand, dass Dr. med. B.________ in seiner Expertise vom 1. Mai 2015 einleitend vorausgeschickt haben soll, es sei ihm möglich, die gesundheitliche Situation der Beschwerdeführerin besser zu beurteilen als alle anderen, früher mit der Angelegenheit befassten Spezialisten - was wiederum als Zeichen einer anmassenden, überheblichen Voreingenommenheit gerügt wird - im Rahmen der vorinstanzlichen Beweiswürdigung Rechnung zu tragen. Ein Ablehnungs- oder gar ein Ausstandsgrund gegenüber Dr. med. B.________ ist darin nicht zu erblicken. Ebenso wenig kann dem kantonalen Gericht eine Verletzung des rechtlichen Gehörs vorgeworfen werden, wenn es auf von vornherein unhaltbare Vorbringen oder unbedeutende, nicht entscheidwesentliche Behauptungen nicht näher eingegangen ist. Nicht in allen Teilen übereinstimmende Befunderhebungen und Diagnosestellungen verschiedener Ärzte allein lassen nicht auf offensichtliche Unrichtigkeit des Abstellens auf die eine davon schliessen. Solchen Differenzen kann in aller Regel im Rahmen der Beweiswürdigung begegnet werden, was im hier zu beurteilenden Fall in nicht zu beanstandender Weise denn auch geschehen ist. Insgesamt hält der vorinstanzliche Entscheid vom 15. Februar 2017 einer bundesgerichtlichen Überprüfung in jeder Hinsicht stand.