Citation: 1A.174/2003 04.05.2004 E. 1

Die Beschwerdeführerin erhebt mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde ausschliesslich die Rüge, im kantonalen Verfahren sei zu Unrecht keine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) im Sinne von Art. 9 des Bundesgesetzes vom 7. Oktober 1983 über den Umweltschutz (USG; SR 814.01) durchgeführt worden. Sie begründet dies mit den für das Vorhaben bzw. die geplante Überbauung nötigen Parkplätzen. Damit erhebt die Beschwerdeführerin neue Tatsachenbehauptungen, die sie im Verfahren vor Verwaltungsgericht nicht geltend gemacht hat. Neue Tatsachen können indessen im Verfahren der Verwaltungsgerichtsbeschwerde nicht behauptet werden, wenn das Bundesgericht an die Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz gebunden ist. Dies ist dann der Fall, wenn die Vorinstanz eine richterliche Behörde ist und diese den Sachverhalt nicht offensichtlich unrichtig, unvollständig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen festgestellt hat (Art. 105 Abs. 2 OG). Das Verwaltungsgericht ist eine richterliche Behörde im Sinne dieser Bestimmung. Die Behauptung neuer Tatsachen bzw. die Berufung auf neue Beweismittel ist hier nur zulässig, wenn die Vorinstanz sie von Amtes wegen hätte erheben sollen und ihr Nichterheben eine Verletzung wesentlicher Verfahrensvorschriften darstellt (BGE 121 II 97 E. 1c mit Hinweisen). Davon kann vorliegend keine Rede sein: In der Beschwerde an die Regierung hatte die Beschwerdeführerin das Thema Parkplätze und UVP mit keinem Wort berührt. Die Regierung behandelte die Frage der Parkplätze, der Erschliessung und der UVP-Pflicht in ihrem Genehmigungsentscheid, nicht jedoch im Beschwerdeentscheid. Im Rekurs an das Verwaltungsgericht erwähnte die Beschwerdeführerin, der beide Entscheide der Regierung eröffnet worden waren, die Frage der UVP-Pflicht wiederum mit keinem Wort. Das Verwaltungsgericht hatte somit angesichts der überzeugenden Erwägungen der Regierung zu dieser Frage keinen Anlass, von sich aus das Thema aufzugreifen. Im Übrigen verstösst es gegen die Mitwirkungspflicht der Parteien, Tatsachenbehauptungen erst vor Bundesgericht aufzustellen, obwohl es möglich gewesen wäre, sie bereits im kantonalen Verfahren vorzutragen (BGE 121 II 97 E. 1c S. 100). Werden die neuen, unzulässigen Tatsachenbehauptungen ausser Acht gelassen, besteht keine Grundlage für die Behandlung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Auf sie ist daher nicht einzutreten.