Citation: 1C_387/2024 E. 3.1

3.1. Gemäss dem angefochtenen Entscheid habe die Beschwerdeführerin in ihrem Ausstandsgesuch primär geltend gemacht, die Verfügung des BAZL vom 24. Februar 2023 beweise, dass das BAZL seine "Verfolgungskabale" gegen die Beschwerdeführerin sowie die in U.________ ansässigen Unternehmen fortsetze und das Gesetz, die Interessen des Fürstentums Liechtenstein und der umliegenden Regionen sowie die Anweisungen des Bundesverwaltungsgerichts missachte. Die Beschwerdeführerin habe eine Disziplinaruntersuchung gegen die beiden BAZL-Mitarbeitenden und gegen all jene beantragt, die in der Amtsleitung des BAZL seit Jahren ein "schmutziges Spiel" betreiben würden. Aus der Verfügung des BAZL vom 24. Februar 2023 gehe hervor, dass die beiden BAZL-Mitarbeitenden das Beweisverfahren als abgeschlossen betrachten würden, obwohl sie die Frage der wirtschaftlichen Bedeutung der Flüge zu den Randzeiten immer noch nicht untersucht hätten. Damit sei erwiesen, dass das BAZL weiterhin gegen die Interessen der Gesamtheit der betroffenen Parteien handle. Weiter habe sich das BAZL zu Unrecht nicht mit den Anträgen der Beschwerdeführerin in der Stellungnahme vom 4. Juli 2022 auseinandergesetzt und sie stattdessen auf den Endentscheid vertröstet. Dies zeige, dass die beiden BAZL-Mitarbeitenden das Verfahren nicht ordnungsgemäss instruieren würden, was einen krassen, mehrfachen und wiederholten Verstoss gegen Art. 12 des Verwaltungsverfahrensgesetzes (VwVG; SR 172.021) darstelle. Der Vorschlag für ein neues Betriebsreglement, der vorsehe, dass nur Betreiber von Such- und Rettungsflügen sowie Krankentransporten und Katastropheneinsätzen mit Helikoptern, die nicht in U.________ stationiert seien, jederzeit ohne Einschränkungen in U.________ operieren dürften, bedeute, dass der in U.________ stationierte Helikopter Bewegungsbeschränkungen unterläge, die das BAZL in seiner Verfügung vom 24. Februar 2023 nicht präzisiere. Eine solche Bestimmung sei "illegal" und mache in Bezug auf die Lärmbelastung keinen Sinn. Damit sei erwiesen, dass die beiden BAZL-Mitarbeitenden das Verfahren einseitig führen würden. Die Vorinstanz erwägt dazu im Wesentlichen, der Umstand, dass das BAZL der Ansicht gewesen sei, das Instruktionsverfahren sei abgeschlossen, stelle keinen Hinweis auf eine Befangenheit seiner Mitarbeitenden dar. Die Fragen, ob das BAZL den Anweisungen des Bundesverwaltungsgericht nachgekommen sei, den Sachverhalt vollständig abgeklärt habe und die Einschränkung im Betriebsreglement zulässig sei, seien im Rahmen des Rechtsmittelverfahrens in der Hauptsache zu beurteilen. Insgesamt seien keine konkreten Anhaltspunkte für eine schwere Pflichtverletzung zu erkennen. Sofern konkrete Verfahrensfehler beanstandet würden, seien in erster Linie die entsprechenden Rechtsmittel zu ergreifen. Zusammenfassend habe die Beschwerdeführerin keine (neuen) Umstände geltend gemacht, die den Anschein der Befangenheit begründen könnten. Das UVEK sei somit auf das Ausstandsgesuch zu Recht nicht eingetreten.