Citation: 9C_733/2019 E. 4.1

4.1. Wenn in der Beschwerde im Kern gerügt wird, es sei nicht nachvollziehbar, dass das kantonale Gericht trotz der von Dr. med. B.________ angenommenen Exazerbation der Ischialgie zum Schluss gelangt sei, eine relevante Verschlechterung der Arbeitsfähigkeit sei nicht glaubhaft gemacht, ist dem kein Erfolg beschieden. Wohl hat die Vorinstanz in Würdigung der fachmedizinischen Aussagen des Dr. med. B.________ verbindlich (E. 1) festgestellt, die spinale Enge L3/4 sowie die multisegmentalen osteodiskoligamentären foraminalen Einengungen insbesondere der Wurzel L3 links sowie L4 und L5 beidseits linksbetont hätten zugenommen. Inwieweit sich verglichen mit dem bei der BEGAZ-Expertise vom 23. Januar 2013 beweiskräftig erhobenen Belastungsprofil, wonach seit Dezember 2011 in einer körperlich adaptierten, d.h. vorwiegend sitzenden Tätigkeit eine vollschichtige Arbeitsfähigkeit mit einer Einschränkung von 10 % bestehe (BEGAZ-Gutachten, S. 34), ein Anhaltspunkt für eine wesentliche Verschlechterung ergeben soll, ist jedoch nicht ersichtlich. Insbesondere hielt der behandelnde Rheumatologe Dr. med. B.________ in Bezug auf die geltend gemachten Rückenschmerzen einzig fest, die Patientin habe im Verlauf der letzten Monate zunehmend Gehschwierigkeiten mit massiv einschiessenden Ischialgien in das linke Bein angegeben. Die Belastungsfähigkeit sei stark eingeschränkt, das Treppen steigen gehe sehr schlecht, und es bestehe eine Kraftminderung im ganzen linken Bein; zudem träten zunehmend Ruhe- und Nachtschmerzen auf (Bericht vom 29. Januar 2018, S. 2). Dass diese Beschwerden auch in einer vorwiegend sitzenden Tätigkeit zu einer über 10%igen Einschränkung führten, worauf die Beschwerdeführerin letztlich schliessen will, ist den Ausführungen des Dr. med. B.________ hingegen mit keinem Wort zu entnehmen.