Citation: 1C_489/2017 E. 2.1

2.1. Die Beschwerdeführerin rügt eine willkürliche Sachverhaltsfeststellung. Die von ihr vorgenommene und fotografisch dokumentierte Messung habe im Bereich des Baugrundstücks eine Breite der Hergishalten von 2,85 m ergeben, wobei die Fahrbahnnaht den seitlichen Abschluss der Fahrbahn markiere. Die Feststellung der Vorinstanz, die Hergishalten weise auf der Höhe der Bauparzelle eine Mindestbreite von 3,0 m auf, sei daher offensichtlich unrichtig und willkürlich (Art. 9 BV). Diese falsche Feststellung sei für den Ausgang des Verfahrens entscheidend, da der Anhang D des Baureglements der Gemeinde Freienbach vom 26. November 2000 / 21. März 2001 (BR/Freienbach) "Richtlinien für Strassenbreiten nach Art. 9 BR" eine Strassenbreite von mindestens 3,0 m verlange. Des Weiteren macht die Beschwerdeführerin eine Verletzung ihres Anspruchs auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) geltend, da die Vorinstanzen es abgelehnt hätten, einen Augenschein zwecks Feststellung der Breite der Hergishalten im Bereich des Baugrundstücks durchzuführen.