Citation: 7F_33/2024 E. 3

Die vom Gesuchsteller seinem Revisionsgesuch beigelegte Verfügung des Strassenverkehrsamts des Kantons Zug vom 28. Mai 2024 mit dem Titel "Belassen des Führerausweises unter Auflagen" stellt kein neues Beweismittel dar, aufgrund dessen die bundesgerichtlichen Urteile in Revision zu ziehen und ihm ein unentgeltlicher Rechtsbeistand beizuordnen wäre. In der erwähnten Verfügung des Strassenverkehrsamts wird dem Gesuchsteller, entgegen seiner Behauptung, der Führerausweis ohnehin nicht entzogen. In Ziff. 4 der aktenkundigen Verfügung wird einzig festgehalten, dass ihm bei einem Verstoss gegen die vom Strassenverkehrsamt auferlegten Auflagen allenfalls ein Entzug drohen könnte. Damit liegen jedoch keine neuen, vor dem Entscheid eingetretenen Tatsachen oder neue Beweismittel vor, die geeignet sind, einen Freispruch, eine wesentlich mildere oder wesentlich strengere Bestrafung der verurteilten Person oder eine Verurteilung der freigesprochenen Person herbeizuführen, wie dies Art. 123 Abs. 2 lit. b BGG i.V.m. Art. 410 StPO verlangen würde, damit die Urteile in Revision zu ziehen wären. Die Voraussetzungen für eine Revision sind nicht erfüllt. Soweit der Gesuchsteller sodann erneut Ausführungen zu seiner angeblichen Unschuld macht, kann darauf nicht eingegangen werden, weil die Revision nicht dazu dient, die Rechtslage erneut zu diskutieren und inhaltlich eine Wiedererwägung des ergangenen bundesgerichtlichen Urteils zu verlangen (vgl. 5F_14/2024 vom 21. Mai 2024 E. 6 mit Hinweis). Damit ist das Revisionsgesuch abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.