Citation: 1C_573/2019 E. 2.2

2.2. Die Beschwerdeführerin ist eine öffentlich-rechtliche Körperschaft und rügt die Verletzung der durch Art. 50 Abs. 1 BV und Art. 65 der Verfassung des Kantons Graubünden vom 14. September 2003 (KV/GR; SR 131.226) garantierten Gemeindeautonomie. Die Gemeinde erachtet sich mangels anderslautender Gesetzesbestimmungen im Gewässerschutzrecht des Bundes und des Kantons Graubünden für kompetent, im Bereich des Vollzuges des Gewässerschutzes auf ihrem Gebiet weitergehende Bestimmungen zur Kostenverteilung im Zusammenhang mit quellschutzbedingten Massnahmen zu erlassen, was sie durch den Erlass von Art. 40a EGG Churwalden getan habe. Die Vorinstanz sprach der Gemeinde im Rahmen einer akzessorischen Normenkontrolle des Art. 40a EGG Churwalden eine solche Kompetenz ab. Die Gemeinde macht geltend, durch das angefochtene Urteil in ihrer Gemeindeautonomie berührt zu werden. Die Gemeinde ist zu einer solchen Rüge vor Bundesgericht berechtigt. Die übrigen Eintretensvoraussetzungen geben zu keinen Bemerkungen Anlass, auf die Beschwerde ist einzutreten.