Citation: 2C_121/2013 E. 3.2

3.2. Auf diesen Revisionsgrund berufen sich die Beschwerdeführer und nennen zwei neue Beweismittel. Sie machen zunächst geltend, der Beleg der britischen Lloyds TSB Bank vom 10. Oktober 2006 betreffend die Überweisung von £ 50'000.-- durch die (britische) D.________ an die Credit Suisse mit dem Vermerk "Beneficiary ... F.________ AG" stelle ein neues Beweismittel dar. Soweit die Vorinstanz annehme, der genannte Bankbeleg sei für die Beschwerdeführer jederzeit greifbar gewesen, sei dies willkürlich, denn der Beleg stamme vom Bankkonto der D.________, die mit der C.________ GmbH keine Verbindung habe. Soweit ersichtlich möchten die Beschwerdeführer mit diesem Beweismittel belegen, dass ein Teil der ihnen zugeflossenen Mittel Erlös aus dem Verkauf von Anteilen an der C.________ GmbH und damit einen steuerfreien Kapitalgewinn darstellten. Allerdings hat die Vorinstanz hierzu festgehalten, die Beschwerdeführer machten nicht geltend, über dieses Dokument bzw. über den zugehörigen Beleg der Credit Suisse nicht verfügt zu haben, und es liege in ihrer Verantwortung, wenn sie es im Veranlagungsverfahren nicht eingereicht hätten. Diese sachverhaltliche Feststellung ist nicht willkürlich. Wenn den Beschwerdeführern im Jahr 2006 aus dem Verkauf von Anteilen an der C.________ GmbH ein Betrag von £ 50'000.-- zugeflossen ist, mussten sie über Belege verfügen, die diesen Zahlungsfluss belegen. Die Vorinstanz weist denn auch unwidersprochen auf den Kontokorrentauszug vom 26. Oktober 2006 eines Kontos der C.________ GmbH bei der Credit Suisse hin, woraus der Eingang der entsprechenden Zahlung in Schweizer Franken per 13. Oktober 2006 verbucht ist. Dieses Dokument und insbesondere die entsprechende Eingangsanzeige hätten die Beschwerdeführer im Veranlagungsverfahren bereits einreichen können, allenfalls zusammen mit weiteren Belegen, welche den Zweck dieser Zahlung hätten aufzeigen können. Dass sie dies im Veranlagungsverfahren unterlassen haben, stellt eine mangelnde Sorgfalt dar, was die Revision ausschliesst (vgl. Art. 51 Abs. 2 StHG, § 201 Abs. 2 StG/AG).