Citation: 6B_140/2020 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz erwägt im Zusammenhang mit der für die ungetreue Geschäftsbesorgung auszusprechenden Strafe, dass das Auftragsvolumen für die nicht im Namen der B.________ GmbH abgeschlossenen Werkverträge Fr. 540'000.-- betragen habe. Dabei verkenne sie nicht, dass diese Summe nicht mit dem von der B.________ GmbH erlittenen Vermögensschaden gleichzusetzen sei. Es handle sich aber dennoch um eine namhafte Auftragssumme und es sei erstellt, dass für die E.________ GmbH, welche anstelle der B.________ GmbH die Aufträge ausführen konnte, daraus ein Gewinn resultiert habe. Für ein kleines Unternehmen wie die B.________ GmbH habe es sich um einen bedeutsamen Auftrag gehandelt, welcher ihr über einen längeren Zeitraum hinweg Arbeit und bei guter Ausführung sicher auch ein gewisses Renommee verschafft hätte. Sodann sei erstellt, dass sich aus dem fraglichen Auftrag auch eine weitere Zusammenarbeit zwischen der E.________ GmbH und der D.________ AG ergeben bzw. erstere von letzterer verschiedene Folgeaufträge erhalten habe. Der ausgebliebene Auftrag sei schliesslich eine nicht zu unterschätzende Mitursache für den Konkurs der B.________ GmbH gewesen. Das Ausmass des verschuldeten Erfolgs sei aber noch als leicht zu bewerten. Was die Art und Weise der Herbeiführung des verschuldeten Erfolgs betreffe, sei festzuhalten, dass der Beschwerdeführer die Tat über längere Zeit hinweg geplant und mit erheblichem Aufwand vorbereitet habe. Sein Verhalten zeuge von hoher krimineller Energie. Er habe dreist und skrupellos gehandelt, weshalb diese Strafzumessungskomponente verschuldenserhöhend zu gewichten sei. Die subjektive Tatschwere wirke sich sodann weder straferhöhend noch strafmindernd aus. Angesichts des noch leichten Tatverschuldens sei eine Einsatzfreiheitsstrafe von 14 Monaten angemessen (angefochtenes Urteil Ziff. 22.1 S. 51 f.). Die Täterkomponenten seien neutral zu gewichten, weshalb es für die qualifizierte ungetreue Geschäftsbesorgung bei dieser Strafe bleibe (angefochtenes Urteil Ziff. 22.2 S. 52 f.).