Citation: 8C_653/2013 E. 6.1

6.1. Gestützt auf die Angaben des Vertrauensarztes ist davon auszugehen, dass sich der Versicherte beim ersten Unfallereignis am 20. Juli 2009 beim Montieren von Geräten auf einem Kinderspielplatz einen Supraspinatussehnenriss zugezogen hat. Die Sehne wurde bei der Operation vom 14. September 2009 fixiert. Nach einem Schlag seines Vorgesetzten auf die betroffene Schulter am 8. Mai 2010 erfolgte am 9. Juli 2010 eine Reoperation, wobei nach der Einschätzung des Dr. med. S.________ nicht eine erneute Verletzung den Eingriff erforderlich gemacht hat, sondern der Defekt anlässlich der ersten Operation nicht gänzlich behoben werden konnte. Der Vertrauensarzt ist indessen der Auffassung, dass durch die beiden Eingriffe nicht nur die unfallbedingte Verletzung versorgt wurde, sondern auch ein krankhafter Vorzustand zu sanieren war, welcher nunmehr die noch anhaltenden Beschwerden verursacht. Aus diesen Ausführungen des Vertrauensarztes lässt sich indessen nicht zuverlässig schliessen, dass die Folgen der beiden Unfallereignisse zwischenzeitlich geheilt werden konnten.