Citation: 5P.264/2000 14.08.2000 E. 1

1.- A.________ war im Scheidungsurteil vom 20. Januar 1995 zur Leistung von Unterhaltsbeiträgen an seine Ehefrau verpflichtet worden. Sein Vorstandsbegehren auf ersatzlose Aufhebung jener Unterhaltspflicht blieb unvermittelt. Mit Einreichung der Weisung vom 15. Juli 1997 verlangte A.________ am 22. ds., ihm "für das Verfahren vor Bezirksgericht X.________ die unentgeltliche Prozessführung samt Beizug eines Offizialanwalts zu bewilligen". Der Abänderungsprozess wurde sistiert und endete durch Klageanerkennung der Rentenberechtigten vom 22. Juli 1999, nachdem Abklärungen ergeben hatten, dass A.________ nicht erwerbsfähig ist und eine ordentliche einfache Invalidenrente in der Höhe von Fr. 1'688.-- pro Monat erhält. Der Vizepräsident des Bezirksgerichts X.________ bewilligte A.________ die unentgeltliche Prozessführung hinsichtlich der Gerichtskosten und die offizialanwaltliche Vertretung für die Einleitung - Anfangsphase - des Prozesses. Die Entschädigung bemass er auf Fr. 500.-- (Urteil vom 25. August 1999). A.________ und sein Offizialanwalt B.________ rekurrierten gegen das bezirksgerichtliche Urteil. Das Obergericht (Rekurskommission) des Kantons Thurgau setzte das Offizialanwaltshonorar neu auf Fr. 800.-- fest zuzüglich 7.5% Mehrwertsteuer (Entscheid vom 21. Dezember 1999). Mit staatsrechtlicher Beschwerde wegen Verletzung von Art. 8 f. und Art. 29 Abs. 3 BV (bzw. Art. 4 aBV) beantragen A.________ und B.________ dem Bundesgericht, die Aufhebung des obergerichtlichen Rekursentscheids. Für das Verfahren vor Bundesgericht ersucht A.________ um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege. Das Obergericht hat auf Abweisung der staatsrechtlichen Beschwerde geschlossen unter Hinweis auf seinen Entscheid und die Akten.