Citation: 9C_33/2015 E. 4.4

4.4. Die weiteren Rügen, so sie nicht als appellatorisch unbeachtlich bleiben müssen, sind allesamt unbegründet. Nachdem der Beschwerdeführer sich nur äusserst sporadisch zu Dr. med. B.________ in Behandlung begeben (und die medikamentöse Therapie verweigert) hatte, erklärte der Arzt am 2. Juli 2012, so könne es nicht weiter gehen. Es sei ihm auch nicht mehr möglich, genügend objektiv zu sein und er sei nun so weit, dem Beschwerdeführer seine Ängste nicht mehr zu glauben. Von einem vertrauensvollen Behandlungsverhältnis (das durch den Tod des Arztes abrupt beendet wurde), kann keine Rede sein. Sodann ist es nicht Aufgabe der IV-Stelle, für die Versicherten geeignete Ärzte zu suchen. Die Schadenminderungslast trifft vielmehr die versicherte Person selbst, sie kann nicht auf die Durchführungsstelle überwälzt werden (vgl. Urteil 9C_860/2011 vom 14. März 2012 E. 3.2). Des weiteren wird die sinngemässe Rüge, das kantonale Gericht habe zu Unrecht festgestellt, gemäss den Experten sei eine Arbeitsfähigkeit im ersten Arbeitsmarkt zu erwarten, durch die Expertise vom 5. Februar 2013 klar widerlegt. Die Gutachter hielten fest, aufgrund der langjährigen Chronifizierung sei mit einer mindestens sechs- bis achtmonatigen Behandlungsdauer zu rechnen, bis zunächst eine Arbeitsfähigkeit im geschützten Rahmen und nach einem Arbeitstraining über mehrere Monate eine schrittweise Steigerung der Arbeitsfähigkeit im ersten Arbeitsmarkt denkbar sei. Schliesslich stellte das kantonale Gericht nicht offensichtlich unrichtig und daher letztinstanzlich verbindlich fest (Art. 105 Abs. 2 BGG), eine stationäre Behandlung sei bereits deshalb unabdingbar, weil der Beschwerdeführer krankheitsbedingt nicht (allein) das Haus verlassen könne. Im Übrigen bewies die Beschwerdegegnerin mit ihren erstmals im Jahr 2007 erfolgten und in der Folge wiederholten, letztlich erfolglosen Aufforderungen an den Beschwerdeführer, sich einer adäquaten ambulanten psychiatrischen Therapie zu unterziehen, bemerkenswerte Geduld, bis sie am 26. Februar 2014 schliesslich die Leistungseinstellung verfügte. Die Behauptung des Beschwerdeführers, es sei ihm "zu keinem Zeitpunkt die Möglichkeit gegeben worden, sich erneut in eine ambulante Therapie zu begeben oder andere Massnahmen zu ergreifen",entbehrt jeglicher Grundlage.