Citation: 6B_180/2023 E. 4.2.2

4.2.2. Die Vorinstanz verweist auf die früheren Verurteilungen des Beschwerdeführers, nämlich auf den Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Luzern vom 25. Mai 2018 wegen versuchten Diebstahls zu einer unbedingten Freiheitsstrafe von 20 Tagen, das Urteil des Kantonsgerichts Luzern vom 3. Juni 2020 wegen Hausfriedensbruchs, Übertretung nach Art. 19a BetmG und Diebstahls zu einer unbedingten Freiheitstrafe von 20 Tagen und einer Busse von Fr. 300.-- sowie das Urteil des Kantonsgerichts Nidwalden vom 3. März 2021 wegen Tätlichkeiten, gewerbsmässigen Diebstahls, mehrfacher Sachbeschädigung, geringfügiger Sachbeschädigung, mehrfachen Hausfriedensbruchs, mehrfacher einfacher Verkehrsregelverletzung, mehrfacher grober Verkehrsregelverletzung, mehrfachen Führens eines Motorfahrzeuges in fahrunfähigem Zustand, mehrfacher Entwendung eines Fahrzeugs zum Gebrauch, mehrfachen Führens eines Motorfahrzeuges trotz Entzug des Führerausweises, mehrfacher Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz und Widerhandlung gegen das Waffengesetz zu einer Freiheitstrafe von 4 Jahren sowie einer Busse von Fr. 2'800.--. Da die vorliegend zu beurteilenden Delikte allesamt vor dem Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Luzern vom 25. Mai 2018 und den soeben erwähnten Urteilen der Kantonsgerichte Luzern und Nidwalden begangen worden seien, liege retrospektive Konkurrenz vor. Es sei eine hypothetische Gesamtstrafe zu bilden und eine Zusatzstrafe auszusprechen. Der Beschwerdeführer sei mit den erwähnten Urteilen der Kantonsgerichte Luzern und Nidwalden auch zu Bussen von Fr. 300.-- und Fr. 2'800.- verurteilt worden. Diese könnten nicht in die Gesamtfreiheitsstrafe einbezogen werden.