Citation: 9C_228/2022 E. 3.3

3.3. Die Vorinstanz stützte ihren Entscheid zu Recht auf BGE 135 V 361 E. 5.1. Entgegen der Vorbringen in der Beschwerde ist dieses Urteil für den vorliegenden Fall einschlägig. Das Bundesgericht hielt damals in E. 5.1 fest, gemäss konstanter Rechtsprechung sei die in Art. 28 Abs. 4 Satz 1 AHVV für verheiratete Nichterwerbstätige vorgesehene Beitragsbemessung gesetzes- und verfassungskonform, dies ungeachtet des Güterstands der Eheleute, mithin auch bei Gütertrennung. Weiter wies das Bundesgericht darauf hin, es habe wiederholt festgestellt, dass sich die Beiträge aufgrund der Hälfte des ehelichen Vermögens und Renteneinkommens bemesse, solange die Ehegatten verheiratet seien respektive bis zum Ablauf des Monats, in welchem das Scheidungsurteil in Rechtskraft erwachse. In E. 5.2 bekräftigte das Bundesgericht die bisher nur implizit vertretene Auffassung, wonach Art. 28 Abs. 4 Satz 1 AHVV auf sämtliche - namentlich auch (gerichtlich) getrennte - Ehegatten während der gesamten Ehedauer anwendbar ist.