Citation: 6B_1341/2017 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer bringt vor, die Vorinstanz unterstelle ihm zu Unrecht einen Tötungseventualvorsatz. Er habe nur aus Angst und Sorge um Y.________ und zudem im Schock geschossen. Er habe niemals jemanden töten, sondern den Beschwerdegegner 2 einzig vertreiben wollen. Auch C.________ und selbst der Beschwerdegegner 2 seien davon ausgegangen, dass er nicht habe töten wollen. Er habe bewusst gegen den Boden und nicht auf den Körper gezielt. Wenn er gewollt hätte, hätte er den Beschwerdegegner 2 getötet. Seine Handlungen stellten höchstens eine Gefährdung des Lebens dar, die aber nicht zur Anklage gebracht worden sei (Beschwerde S. 31 ff.).