Citation: 8C_180/2017 E. 4.3.1

4.3.1. Die Beschwerdeführerin weist zutreffend darauf hin, dass das Gutachten der Gutachterstelle C.________ die Kraft- und Gewichtsbelastungsgrenze von 30 kg ausdrücklich nur für den linken Arm festlegte, was die Vorinstanz nicht beachtet hat. Gestützt darauf wäre dem Beschwerdegegner bei gleichmässiger Verteilung des Gewichts auf beide Arme - einzig aus Sicht der Armkraft - im Prinzip eine höhere körperliche Gesamtbelastung als 30 kg zuzumuten (wobei offen gelassen werden kann, ob diese, wie die Beschwerdeführerin berechnet, bei mindestens 60 kg oder - unter Anwendung des im Gutachten der MGBB angeführten Limits von 20 kg auf den linken Arm - bei 40-50 kg liegt). Die Experten der Gutachterstelle C.________ hielten weiter fest, dass der Endzustand erreicht sei und sicherlich eine Flexionskraftverminderung im linken Handgelenk verbleiben werde, wobei nicht erklärbar sei, dass mit verminderter Kraft des Flexor carpi radialis auch eine verminderte Faustschlusskraft entstehe. Sie erachteten die bisherige Tätigkeit als Brockenstubenmitarbeiter aus handchirurgischer Sicht mit einem Pensum von 100 % bei voller Leistungsfähigkeit als zumutbar, wiesen aber einschränkend darauf hin, dass schwerste Arbeiten nur kurzfristig durchgeführt werden sollten und ein Beruf mit weniger manuellen Belastungen auch aufgrund der Rückenanamnese (Status nach lumbaler Diskushernienoperation ungefähr 2003 und seither rezidivierende Lumbalgien) langfristig sinnvoll wäre.