Citation: 2C_517/2021 E. 2.3

2.3. Mit diesen Erwägungen setzt sich der Beschwerdeführer nicht auseinander. Soweit er pauschal vorbringt, er sei seit 1. März 2021 wieder bei seiner Ehefrau angemeldet, geht er nicht auf die vorinstanzlichen Ausführungen ein, wonach die angebliche Wiederaufnahme der ehelichen Gemeinschaft nicht glaubhaft sei; die Ehefrau habe in der Vergangenheit mehrfach angegeben, dass sie lediglich aufgrund von Druckausübung in ein erneutes Zusammenleben eingewilligt habe (vgl. E. 2.4 des angefochtenen Urteils). Unbehelflich ist sodann der Verweis des Beschwerdeführers auf seine gute Integration; diese wäre nur dann relevant, wenn die eheliche Gemeinschaft drei Jahre gedauert hätte (Art. 50 Abs. 1 lit. a AIG), was der Beschwerdeführer nicht substanziiert behauptet. Ebenso vermag die behauptete gute Integration keinen nachehelichen Härtefall nach Art. 50 Abs. 1 lit. b AIG zu begründen. Dasselbe gilt für den pauschalen Verweis auf die schwierige wirtschaftliche Lage in Tunesien, unabhängig davon, dass der Beschwerdeführer auch in dieser Hinsicht nicht auf die vorinstanzlichen Ausführungen eingeht, wonach er mit seinem Heimatland vertraut sei, jung und gesund sei und in Tunesien über ein soziales Netz verfüge (vgl. E. 3.2 des angefochtenen Urteils).