Citation: 8C_715/2022 E. 6.3

6.3. Die Beschwerdeführerin macht geltend, Dr. med. C.________ habe die ihr zumutbare Arbeitsleistung nicht aufgrund der Diagnose, sondern nach der Gesundheitsschädigung ICF (richtig wohl: nach den ICF-Kriterien [International Classification of Functioning]) vorgenommen. Demgegenüber habe Dr. med. D.________ in seinem Gutachten nicht angeführt, wie er zu seinem Ergebnis gekommen sei. Diese Vorbringen sind nicht stichhaltig. Die Vorinstanz hat nämlich richtig festgestellt, dass der psychiatrische SMAB-Gutachter Dr. med. D.________ die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin aufgrund der massgebenden Standardindikatoren nach BGE 141 V 281 E. 4.1.3 beurteilte. Sie hat sein Gutachten gemäss diesen Indikatoren überprüft (hierzu vgl. Urteil 8C_295/2022 vom 21. Dezember 2022 E. 9.2.2 mit Hinweis) und ist zum Schluss gekommen, dass er sich an die relevanten normativen Rahmenbedingungen gehalten habe und vor diesem Hintergrund seine Einschätzung einer 20%igen Einschränkung der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin überzeuge. Diese bringt keine Einwände vor, welche die vorinstanzliche Indikatorenprüfung in tatsächlicher Hinsicht als offensichtlich unrichtig, willkürlich oder anderweitig als bundesrechtswidrig erscheinen liessen.