Citation: 8C_288/2020 E. 4.1.1

4.1.1. In Bezug auf die Berichte von versicherungsinternen Ärzten - im vorliegenden Fall ist Dr. med. E.________ unbestrittenermassen als versicherungsinterner Arzt zu qualifizieren - ist zu beachten, dass rechtsprechungsgemäss bei auch nur geringen Zweifeln zusätzlich die Meinung versicherungsexterner Experten einzuholen ist (BGE 135 V 465 E. 4.4 S. 469 f. mit Hinweis auf BGE 122 V 157 E. 1d S. 162). Von weiteren Erhebungen durfte die Vorinstanz hier jedoch absehen, da es ihr im Rahmen ihrer pflichtgemäss vorgenommenen Beweiswürdigung gelungen ist, allenfalls verbliebenen Unsicherheiten mit schlüssigen Erklärungen zu begegnen und allfällige Ungereimtheiten - in auch das Bundesgericht überzeugender Weise - auszuräumen (vgl. Urteile 8C_772/2019 vom 4. August 2020 E. 4.2.1, 8C_213/2017 vom 6. Juni 2017 E. 2.1 mit Hinweisen). Sie legte insgesamt einleuchtend dar, dass die Einschätzungen des orthopädischen ZMB-Teilgutachers, Dr. med. F.________, mit denjenigen des Dr. med. D.________ im Gutachten vom 11. Juli 2005 übereinstimmten, die seinerzeit der Zusprache einer 25%igen Invalidenrente zugrunde gelegen hätten.