Citation: 6B_194/2017 E. 2.2.1

2.2.1. Es ist unbestritten, dass die Beschuldigten der Behauptung widersprochen haben, wonach es am Abend des 30. Dezember 2014 zu körperlichen Übergriffen gegen die Beschwerdeführerin gekommen sein soll. Gleichfalls unbestritten ist, dass diese erst am 3. und 6. Januar 2015 einen Arzt aufsuchte, welcher Hämatome an den Oberarmen und eine leichte Strangulations-Schürfmarke am Halsansatz feststellte. Der Vorinstanz ist ferner zuzustimmen, dass die Beschreibungen der Beschwerdeführerin zur behaupteten Gewaltanwendung recht vage und hinsichtlich des Tathergangs teilweise widersprüchlich sind. So sprach sie in der Anzeige nur davon, die Beschuldigte habe ihr das Telefon aus den Händen gerissen und "Gewalt" angewendet. Als sie später versucht habe zu flüchten, habe sie die Beschuldigte "abgefangen und wieder ins Zimmer zurückgedrängt". Gegenüber der Staatsanwaltschaft sagte sie aus, die Beschuldigte habe sie ins Zimmer zurückgestossen. Später, auf der Strasse, habe die Beschuldigte an ihrer Umhängetasche gezogen. Wenn die Vorinstanz aus dem Gesagten schliesst, anhand des Verletzungsbildes könne nicht mit hinreichender Sicherheit auf die Beschuldigten als Täter geschlossen werden, ist dies - entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin - nachvollziehbar. Dass die Verletzungen an sich dokumentiert sind, ist unbestritten, ändert aber nichts. Namentlich die Hämatome an den Armen lassen sich nicht hinreichend klar mit der pauschalen Anwendung von Gewalt resp. einem Zurückdrängen vereinbaren. Zudem fällt auf, dass die Beschwerdeführerin das angebliche Würgen mit der Umhängetasche in der Anzeige nicht erwähnte. Es kann offenbleiben, ob der Einwand der Vorinstanz zutrifft, wonach die Beschwerdeführerin nicht genügend dargelegt habe, durch welche Handlungen und von wem die behaupteten Verletzungen stammen sollen.