Citation: 8C_670/2021 E. A

A.a. A.________, geboren 1964, war zuletzt als Taxichauffeuse bei der B.________ AG in C.________ beschäftigt. Im August 2007 meldete sie sich erstmals bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle des Kantons Aargau lehnte das Gesuch mit Verfügung vom 4. Februar 2010 ab. Auf eine Neuanmeldung und auf ein daraufhin gestelltes Wiederwägungsgesuch trat sie am 20. Dezember 2013 beziehungsweise am 10. Februar 2014 nicht ein. A.b. Im Juni 2015 ersuchte A.________ erneut um Ausrichtung einer Invalidenrente. Nach Einholung eines Gutachtens der Academy of Swiss Insurance Medicine asim, Basel, vom 22. September 2016 sprach die IV-Stelle A.________ ab 1. Dezember 2015 eine Dreiviertelsrente zu (Verfügung vom 12. Juli 2017). Auf Beschwerde mit Antrag auf eine ganze Rente hin holte das Versicherungsgericht des Kantons Aargau ein Gutachten des Ärztlichen Begutachtungsinstituts ABI, Basel, vom 6. November 2018 ein. Nachdem es A.________ eine Schlechterstellung (reformatio in peius) in Aussicht gestellt hatte, wies es die Beschwerde am 11. März 2019 ab. Mit Urteil 8C_259/2019 vom 14. Oktober 2019 wies das Bundesgericht die Sache unter Aufhebung des angefochtenen Urteils zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurück mit der Begründung, es bedürfe gestützt auf BGE 145 V 215 einer Prüfung einer allfälligen Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit durch den im Gerichtsgutachten des ABI festgestellten Medikamenten- und Benzodiazepinkonsum nach Massgabe der Grundsätze von BGE 141 V 281 (strukturiertes Beweisverfahren; E. 5). A.c. Das Versicherungsgericht des Kantons Aargau veranlasste in der Folge eine Ergänzung des ABI-Gutachtens. Es stellte A.________ erneut eine Schlechterstellung in Aussicht, worauf die Beschwerde am 16. Juli 2020 zurückgezogen und das Verfahren mit Beschluss vom 18. August 2020 als erledigt von der Kontrolle abgeschrieben wurde. A.d. Am 4. März 2021 erliess die IV-Stelle eine neue Verfügung mit dem Hinweis, dass damit die Verfügung vom 12. Juli 2017 ersetzt werde, und stellte fest, es bestehe kein Rentenanspruch.