Citation: 9C_499/2018 E. 3.1

3.1. Das kantonale Gericht setzte sich zunächst mit der Verwertbarkeit der Erkenntnisse der Observation auseinander. Es erwog in diesem Zusammenhang u.a., es habe für deren Anordnung ein hinreichender Anfangsverdacht bestanden, dies insbesondere aufgrund der anonymen Meldung vom 9. Juli 2010. Zudem überwiege das Interesse der Verwaltung auf diese Erkenntnisse abzustellen jenes des Beschwerdeführers. Die Überwachungsunterlagen dürften daher miteinbezogen werden. Gemäss Vorinstanz ist das SMAB-Gutachten vom 15. Juli 2015 nachvollziehbar und beweiskräftig. Auf die aus psychiatrischer Sicht attestierte Arbeitsfähigkeitsschätzung stellte sie aber nach einer Prüfung der Standardindikatoren (BGE 143 V 409, 141 V 281) nicht ab, sondern schloss auf eine uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit. Eine in revisionsrechtlicher Hinsicht relevante Verbesserung des Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers erkannte das kantonale Gericht schliesslich insofern, als betreffend die Schultern keine wesentlichen Einschränkungen mehr objektiviert werden könnten, was nach der Operation vom 18. Oktober 2013 eingetreten sei. Unter Verweis auf die Stellungnahme der Dr. med. B.________, Fachärztin für Neurologie, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), vom 15. November 2016 hielt die Vorinstanz weiter fest, dass das MRI vom 17. Oktober 2016 und der Bericht des Dr. med. C.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, vom 2. November 2016 im Vergleich zum SMAB-Gutachten vom 15. Juli 2015 insgesamt keine relevante Verschlechterung aufzeige, weshalb weiterhin auf Letzteres abgestellt werden könne.