Citation: 8C_144/2023 E. A

A.________, geboren 1990, war bei der B.________ GmbH in C.________ als Bodenleger angestellt und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) obligatorisch gegen Unfallfolgen versichert, als er am 1. Januar 2020 bei einer Autofahrt zwischen D.________ und E.________ verunfallte und sich dabei Verletzungen zuzog. Am 3. März 2020 teilte die Suva A.________ mit, dass sie die Versicherungsleistungen ausrichte, zur Höhe des Taggeldanspruchs aber noch nicht endgültig Stellung nehmen könne. Zwischenzeitlich würde sie jedoch 80 % des vollen Taggelds von Fr. 171.- pro Kalendertag auszahlen. Am 5. August 2020 verfügte sie aufgrund einer absichtlich falschen Unfallmeldung gestützt auf Art. 46 Abs. 2 UVG die Einstellung der Taggeldleistungen und forderte die bereits ausgerichteten Taggelder für den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. März 2020 im Gesamtbetrag von Fr. 12'038.40 zurück. Mit Einspracheentscheid vom 31. März 2022 hielt sie daran fest. Das Gesuch des A.________ um unentgeltliche Verbeiständung im Einspracheverfahren wies sie wegen Aussichtslosigkeit ab.