Citation: 6B_520/2020 E. 11.3.2

11.3.2. Die Vorinstanz nimmt in rechtlicher Hinsicht in Bezug auf den Anlagevertrag der Fürsorgekasse H.________ AG an, der Beschwerdeführer und der Mitangeklagte A.________ hätten gewusst, dass die E.________ Holding AG weder im Zeitpunkt des Vertragsschlusses noch später in der Lage sein würde, den Anlagevertrag je zu erfüllen. Dies ergebe sich daraus, dass die E.________ Holding AG nie berechtigt gewesen sei, aus dem Liegenschaftsverkauf der Grundstücke w, x und y GB U.________ zu Aktien der R.________ AG zu kommen, da der vom Beschwerdeführer geltend gemachte Verrechnungsanspruch aus dem Verkauf der Marke "H.________" gegenüber der E.________ Holding AG gar nie bestanden habe und diese aufgrund ihrer desolaten finanziellen Lage auch nicht in der Lage gewesen wäre, die Aktien aus eigenen Mitteln zu beschaffen. An der Schädigung der Fürsorgekasse ändere nichts, dass das Darlehen vollständig zurückbezahlt worden sei, da ein vorübergehender Schaden genüge (angefochtenes Urteil S. 214). In Bezug auf den Anlagevertrag der BVG-Stiftung H.________ AG kommt die Vorinstanz zum Schluss, dem Beschwerdeführer lasse sich in diesem Punkt keine vorsätzliche Veruntreuungs handlung nachweisen, da nicht klar sei, dass die ihm in diesem Kontext vorgeworfenen Handlungen den Rahmen der Organtätigkeit offensichtlich verlassen hätten. Doch seien diese als qualifizierte ungetreue Geschäftsbesorgung gemäss Art. 158 Ziff. 1 Abs. 3 StGB zu würdigen (angefochtenes Urteil S. 215 f.).