Citation: 1C_275/2024 E. 2

Gegen letztere Verfügung gelangte A.________ an das Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn. Mit Urteil vom 10. April 2024 hiess dieses die Beschwerde teilweise gut und hob Ziff. 1 der Verfügung, mit welcher der vorsorgliche Führerausweisentzug angeordnet worden war, im Sinne der Erwägungen auf. Es hielt fest, zwar bestünden an der Fahreignung von A.________ gewisse Zweifel, die eine Abklärung erforderten; diese Zweifel seien jedoch nicht derart ernsthaft, dass sie einen vorsorglichen Führerausweisentzug rechtfertigen würden. Die Motorfahrzeugkontrolle habe A.________ eine Frist anzusetzen, bis wann die angeordnete Fahreignungsprüfung, mit der er einverstanden sei, stattzufinden habe. Unterbleibe die Untersuchung, hätte er mit einem erneuten vorsorglichen Führerausweisentzug zu rechnen, würde ein Hinausschieben oder gar eine Verweigerung der Abklärung doch auf gesundheitliche Probleme hindeuten, die ernsthafte Zweifel an der Fahreignung aufkommen liessen. Die Kosten der vorzunehmenden verkehrsmedizinischen Untersuchung gingen selbstverständlich zu seinen Lasten. Soweit er die entsprechende Ziff. 3 der Verfügung der Motorfahrzeugkontrolle anfechte, erweise sich seine Beschwerde deshalb als unbegründet.