Citation: 8C_470/2024 E. 5

Der Beschwerdeführer rügt vor Bundesgericht die Bestimmung des Invaliditätsgrads, insbesondere die Berechnung des Invalideneinkommens durch die Vorinstanz. Seine Vorbringen sind indes nicht stichhaltig. Soweit er letztinstanzlich erneut darauf verweist, dass die IV-Stelle im Rahmen ihrer Verfügung vom 6. Mai 2022 zur Berechnung des Invaliditätsgrads auf die Löhne des Kompetenzniveaus 1 abgestellt und einen Invaliditätsgrad von 12 % berechnet habe, ist mit der Vorinstanz festzuhalten, dass die Invaliditätsbemessung der Invalidenversicherung gegenüber der Suva als Unfallversicherer keine Bindungswirkung entfaltet (BGE 131 V 362 E. 2.2 f.). In Bezug auf die weiter beanstandete Berechnung des Invalideneinkommens auf der Basis des monatlichen Bruttolohns des Kompetenzniveaus 2 der Tabelle TA1_tirage_skill_level hat die Vorinstanz festgehalten, dass der Beschwerdeführer neben seiner Lehre als Automobil-Mechatroniker eine Weiterbildung zum Automobil-Diagnostiker absolviert habe, eine selbstständige Tätigkeit in der Automobil-Branche habe aufnehmen wollen und schliesslich eine Ausbildung zum Fahrlehrer diskutiert worden sei, die er letztlich nicht aus gesundheitsrelevanten Gründen nicht habe antreten können. Vor diesem Hintergrund verletzt ihre Schlussfolgerung, dass der Beschwerdeführer mit seinen Fähigkeiten nicht nur einen Lohn entsprechend dem Kompetenzniveau 1 ("Einfache Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art"), sondern einen solchen gemäss Kompetenzniveau 2 ("Praktische Tätigkeiten wie Verkauf, Pflege, Datenverarbeitung und Administration, Bedienen von Maschinen und elektronischen Geräten, Sicherheitsdienst, Fahrdienst") erzielen könnte, kein Bundesrecht. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers vermag daran auch nichts zu ändern, dass er die Tätigkeit als Automobil-Mechatroniker nicht mehr ausüben kann, er auch in der Tätigkeit als Automobil-Diagnostiker eingeschränkt ist und über keine kaufmännische Ausbildung verfügt. Bundesrechtskonform ist auch der Verzicht der Vorinstanz auf einen Abzug vom Tabellenlohn. Sie hat insoweit schlüssig dargelegt, dass die vom Beschwerdeführer geltend gemachte Schädigung des rechten Knies bzw. die sich daraus resultierenden Einschränkungen keinen Abzug rechtfertigen. Ebenso hat sie zutreffend erkannt, dass das vom Beschwerdeführer zitierte Urteil 8C_548/2010 vom 23. Dezember 2010 nicht einschlägig ist, da der dort gewährte Abzug von 10 % unter anderem darauf beruhte, dass der Versicherte - anders als der Beschwerdeführer hier - auch in leidensangepassten Tätigkeiten nur noch in einem Teilzeitpensum von 65 % arbeiten konnte (zum Teilzeitabzug bei Männern vgl. etwa Urteil 8C_729/2019 vom 25. Februar 2020 E. 5.3.3.1). Im Urteil 8C_456/2022 vom 6. April 2023, auf das sich der Beschwerdeführer schliesslich beruft, erwog das Bundesgericht, die leidensbedingten Einschränkungen des dort betroffenen Versicherten (Gehen auf unebenem Gelände und Besteigen von Treppen und Leitern) fielen bei den im Kompetenzniveau 1 enthaltenen einfachen Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art stärker ins Gewicht als bei den Tätigkeiten des Kompetenzniveaus 2 (vgl. E. 5.4.4 des genannten Urteils). Soweit das kantonale Gericht vor diesem Hintergrund davon ausgegangen ist, der Beschwerdeführer könne aus diesem Urteil jedenfalls nichts zu seinen Gunsten ableiten, ist dies nicht zu beanstanden.