Citation: 9C_281/2016 E. 3.2.3

3.2.3. Wenn das kantonale Gericht bei dieser Aktenlage in antizipierter Beweiswürdigung (BGE 136 I 229 E. 5.3 S. 236 f.; 134 I 140 E. 5.3 S. 148) zum Schluss kam, es lägen keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen vor, die sich in einer angepassten Tätigkeit auf die Arbeits- und Leistungsfähigkeit auswirkten, verletzte sie damit weder den Untersuchungsgrundsatz noch die bundesrechtlichen Beweiswürdigungsregeln (vgl. E. 1.2 hievor). Zu Recht hat die Vorinstanz auch dem Umstand Rechnung getragen, dass die Versicherte seit 2012 nicht mehr in fachärztlicher Behandlung stand und die damals durch Dr. med. C.________ initiierte medizinische Behandlung (Medikation) unverändert weitergeführt wurde, was in der Tat eine erhebliche Verschlechterung nicht überwiegend wahrscheinlich erscheinen lässt. Es verletzt kein Bundesrecht, wenn die Vorinstanz der Beurteilung der über keine medizinische Facharztausbildung verfügenden Therapeutin für Chinesische Medizin vom 20. Juni 2015 Beweiswert aberkannte (Urteil 8C_65/2010 vom 6. September 2010 E. 3.1 mit Hinweis auf BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232). Der von der Beschwerdeführerin letztinstanzlich neu aufgelegte Bericht des Dr. med. D.________ vom 10. April 2016 datiert nach dem vorinstanzlichen Entscheid vom 3. März 2016. Er hat als unzulässiges echtes Novum unbeachtlich zu bleiben (Art. 99 Abs. 1 BGG; BGE 140 V 543 E. 3.2.2.2 S. 548; MEYER/DORMANN, in: Basler Kommentar, Bundesgerichtsgesetz, 2. Aufl. 2011, N. 43 zu Art. 99 BGG). Schliesslich ist nicht offensichtlich unrichtig, dass die Vorinstanz keine weiteren Abklärungen zur Verwertbarkeit der (Rest-) Arbeitsfähigkeit in die Wege geleitet hat. Abgesehen davon, dass die Versicherte in der Vergangenheit sehr unterschiedliche Tätigkeiten ausgeübt hat (u.a. als Porzellanmalerin, Mitarbeiterin im Verkauf, als Alphirtin, Pflegehelferin und Küchenhilfe), sind an die Konkretisierung der möglichen Arbeitstätigkeiten und Verdienstmöglichkeiten keine hohen Anforderungen zu stellen (BGE 138 V 457 E. 3.1 S. 459 f. mit Hinweis auf Urteil 9C_830/2007 vom 29. Juli 2008 E. 5.1, in: SVR 2008 IV Nr. 62 S. 203). Die Beschwerde ist unbegründet.