Citation: 6B_147/2018 E. 1.4

1.4. Der Beschwerdeführer setzt sich mit den vorinstanzlichen Erwägungen nicht auseinander und bringt nichts vor, was diese als bundesrechtswidrig erscheinen liesse. Zutreffend weist die Vorinstanz darauf hin, dass aufgrund einer neuen oder geänderten Rechtsprechung keine Revision eingeleitet werden kann. Der Beschwerdeführer müsste anhand der angefochtenen Subsumtion aufzeigen, weshalb die Vorinstanz die neue Tatsache resp. das neue Beweismittel unter Zugrundelegung einer falschen Rechtsauffassung verneint haben sollte. Bereits zur vorinstanzlichen Würdigung, der Sachverhalt sei unbestritten und damit nicht neu, äussert er sich nicht. Neue tatsächliche Feststellungen sind denn auch zumindest nicht ohne Weiteres ersichtlich. Aus dem bundesgerichtlichen Urteil (1C_391/2016) an sich kann der Beschwerdeführer nichts für sich ableiten. Dieses erging am 21. April 2017 und folglich nach dem von ihm unangefochten gebliebenen Strafbefehl vom 10. Februar 2015. Dass sich aus dem Urteil Umstände ergeben sollen, die schon vor dem Erlass des Strafbefehls eingetreten wären, legt der Beschwerdeführer nicht dar. Das Urteil stellt deshalb keinen Revisionsgrund dar. Überdies handelt es sich bei Art. 410 Abs. 1 lit. a StPO um einen relativen Revisionsgrund. Erforderlich wäre neben dem Vorliegen neuer Tatsachen oder Beweismittel zusätzlich deren Erheblichkeit für eine wesentlich mildere Bestrafung (vgl. E. 1.3 hiervor). Welche Umstände indessen geeignet sein könnten, die Beweisgrundlage des Strafbefehls geradezu zu erschüttern, weist der Beschwerdeführer jedoch weder nach noch ist dies augenfällig. Der Beschwerdeführer macht sodann mit theoretischen Ausführungen zu Art. 410 Abs. 1 lit. b StPO erstmalig vor Bundesgericht wohl implizit geltend, diese Bestimmung sei ebenfalls verletzt. Die Beschwerde enthält diesbezüglich jedoch keine Begründung, die den Anforderungen von Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG genügt. Darauf ist deshalb nicht einzutreten. Eine Revision gestützt auf Art. 410 Abs. 1 lit. b StPO liesse sich davon unbesehen nur bei einem unverträglichen Widerspruch des Strafbefehls mit einem späteren Strafentscheid und durch ein tatsächliches Element rechtfertigen. Solches ist jedoch nicht erkennbar. Ein Widerspruch in der Rechtsanwendung oder eine nachträgliche Änderung der Rechtsprechung wäre auch in Bezug auf diesen Revisionsgrund nicht ausreichend (Botschaft vom 21. Dezember 2005 zur Vereinheitlichung des Strafprozessrechts Botschaft, BBl 2006 1320 Ziff. 2.9.4). Das Urteil des Kantonsgerichts Schaffhausen vom 20. September 2016, laut welchem Y.________ vom Vorwurf des Überlassens eines Motorfahrzeugs an einen Führer ohne den erforderlichen Ausweis freigesprochen wurde, reicht der Beschwerdeführer erst mit seinem Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege vom 15. Februar 2018 nach. Auf diese nach Ablauf der 30-tägigen Beschwerdefrist (vgl. Art. 100 Abs. 1 BGG) eingegangene Eingabe ist wegen Verspätung nicht einzutreten. Im bundesgerichtlichen Verfahren dürfen neue Tatsachen und Beweismittel ohnedem nur so weit vorgebracht werden, als der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG). Inwiefern dies vorliegend der Fall sein soll, ist weder begründet noch nachvollziehbar. Darüber hinaus datiert auch dieses Urteil nach dem unangefochten gebliebenen Strafbefehl vom 10. Februar 2015 und der Beschwerdeführer führt einmal mehr nicht aus, weshalb sich daraus offensichtlich eine erhebliche neue Tatsache ergeben oder das Urteil an sich ein erhebliches neues Beweismittel darstellen soll. Demzufolge verletzt die vorinstanzliche Abweisung des Revisionsgesuchs kein Bundesrecht.