Citation: 2C_346/2022 E. 5.3.1

5.3.1. Die Vorinstanz stellte - wiederum unter Bezug auf den schulpsychologischen Bericht - fest, dass der Beschwerdeführer trotz der bisherigen erhöhten Fördermassnahmen sowie pädagogischen und therapeutischen Massnahmen nur sehr kleine Fortschritte in seiner Entwicklung zeige. Zur Einschätzung der Entwicklungs- und Bildungsziele gehe aus dem schulpsychologischen Bericht hervor, dass eine wiederholte intensive Unterstützung des Beschwerdeführers in den Bereichen "Lernen, Wissensanwendungen", "Umgang mit allgemeinen Aufgaben und Anforderungen", "Kommunikation", "Selbstversorgung" sowie "Interpersonelle Interaktion und Beziehungen" angezeigt sei. Im Zentrum der Förderung stehe dabei das basale, erlebnisorientierte Erlernen der praktischen und schulischen Vorläuferfertigkeiten und das adaptive Reagieren auf angemessene Anforderungen. Daneben sei ein gezielter Aufbau der sprachlichen Fähigkeiten des Beschwerdeführers für seinen Wissenserwerb und für seine sozial-kommunikative Kompetenz von entscheidender Bedeutung. Weitere Förderziele seien die Erweiterung seiner Selbständigkeit und die Stärkung seiner Kompetenz, Regeln einzuhalten sowie Anforderungen an ihn angemessen erfüllen zu können (vgl. angefochtener Entscheid E. 6.6 S. 19 f.). Der Beschwerdeführer solle - gemäss dem schulpsychologischen Bericht - im kommenden Schuljahr mehrheitlich nach individuellen, nicht dem Lehrplan entsprechenden Zielsetzungen unterrichtet werden, damit er individuelle Entwicklungsfortschritte machen könne. Aufgrund seiner kognitiv-adaptiven und sozial-emotionalen Fertigkeiten zeige der Beschwerdeführer einen erhöhten Förderbedarf im Rahmen einer separativen, heil- und soziopädagogischen sowie autismusspezifischen Förderung. Dabei zeige er klaren Bedarf für ein kleines geschütztes Setting mit einem engen Betreuungsschlüssel. Im Unterricht zeige der Beschwerdeführer zudem einen klaren Bedarf für eine Assistenz bei der Bewältigung des Alltags sowie für sozialpädagogische Unterstützung und hohe individuelle Förderung. Aufgrund der vorhandenen Beeinträchtigungen werde der Beschwerdeführer voraussichtlich nicht in der Lage sein, am gemeinschaftlichen und schulischen Geschehen im Rahmen einer integrativen Sonderschulmassnahme teilzuhaben und aus dem Unterricht sinnvollen Nutzen für seine weitere Entwicklung zu ziehen. Ebenfalls könnten die benötigen Ressourcen in der Regelschule nicht bedarfsgerecht organisiert werden. Der Beschwerdeführer zeige einen erhöhten sowohl autismusspezifischen als auch globalen heilpädagogischen Förderbedarf, welcher eine intensive Betreuung benötige (vgl. angefochtener Entscheid E. 6.6 S. 20). Vor diesem Hintergrund erwog die Vorinstanz, beim Beschwerdeführer bestehe ein Bedarf nach intensiver schulischer Zuwendung sowie enger Begleitung bei der Interaktion mit Gleichaltrigen in einem möglichst klar strukturierten und reizarmen Setting, dem in der Regelschule auch mit verstärkten Massnahmen nicht ausreichend begegnet werden könne (vgl. angefochtener Entscheid E. 6.7 S. 21).