Citation: 1C_740/2021 E. 3.4.3

3.4.3. In einem Rapport vom 3. Oktober 2017 hat die Beschwerdegegnerin 7 zuhanden des Statthalteramts den Feuerwehr-Einsatz und die Vorgänge im Spital am 11. Juni 2017 geschildert. Die Rapportierung erfolgte gemäss der Vorinstanz in knappen Worten und gestützt auf § 16 Abs. 2 IDG/ZH i.V.m. § 51 und 52 des Polizeigesetzes des Kantons Zürich vom 23. April 2007 (PolG/ZH; LS 550.1). Der Rapport diente dazu, dem Statthalteramt im Hinblick auf die mögliche Waffenbeschlagnahme eine Einschätzung zur psychischen Situation betreffend Selbst- und Fremdgefährdung des Beschwerdeführers zu erlauben. Der Beschwerdeführer rügt, der Rapport vom 3. Oktober 2017 habe unnötige Details zum Vorfall vom 11. Juni 2017 enthalten. Die Anfertigung von Aufnahmen seines Intimbereichs hätten nichts zur Sache getan. Die Beschwerdegegnerin 7 habe ferner keine Bemühungen unternommen, ein "Gesamtbild der Situation" zu vermitteln und insbesondere das Strafverfahren gegen Schutz & Rettung Zürich zu erwähnen. Dass die Beschwerdegegnerin 7 gestützt auf die von der Vorinstanz genannten Rechtsgrundlagen berechtigt war, dem Statthalter einen Rapport zu unterbreiten, stellt der Beschwerdeführer jedenfalls nicht rechtsgenüglich in Abrede. Ebenso wenig vermag er mit seinen Ausführungen in Zweifel zu ziehen, dass die Beschwerdegegnerin 7 den Vorfall vom 11. Juni 2017 in ihrem Rapport bloss in knappen Worten schilderte. Dass sich die Beschwerdegegnerin 7 dabei wegen einer Amtsgeheimnisverletzung strafbar gemacht haben könnte, ist bei dieser Ausgangslage unwahrscheinlich. So ist nachvollziehbar, wenn die Beschwerdegegnerin 7 gewisse Einzelheiten des Vorfalls vom 11. Juni 2017 für eine Einschätzung der Selbst- und Fremdgefährdung für erheblich erachtete. Ohnehin argumentiert der Beschwerdeführer nicht frei von Widersprüchen, wenn er der Beschwerdegegnerin 7 vorwirft, sich zu wenig um die Vermittlung eines "Gesamtbilds" bemüht und das Strafverfahren gegen Angehörige der Feuerwehr Horgen bzw. von Schutz & Rettung Zürich nicht erwähnt zu haben. Beides würde nahelegen, Einzelheiten des Vorfalls vom 11. Juni 2017 zu rapportieren.