Citation: 9C_306/2021 E. 4.2

4.2. Der Gerichtsexperte legte explizit dar, dass seine Einschätzung einer Arbeitsfähigkeit von 80 % ab dem 1. Oktober 2016 gelte. Zwar hielt er die Durchführung beruflicher Massnahmen für dringlich resp. notwendig; dabei bezog er sich aber auf die Abwesenheit vom ersten Arbeitsmarkt und somit auf einen beruflich-erwerblichen Aspekt (dazu sogleich E. 4.3). Soweit er den Erhalt der festgestellten funktionellen Leistungsfähigkeit davon abhängig machte, ob eine Überführung in den ersten Arbeitsmarkt möglich sei, betrifft dies nicht den hier relevanten Zeitraum (vgl. vorangehende E. 2.1), sondern jenen nach der Begutachtung. Demnach ist die vorinstanzliche Feststellung, wonach die ärztlich attestierte Arbeitsfähigkeit nicht unter den ausdrücklichen Vorbehalt der Durchführung befähigender Massnahmen gestellt worden sei, nicht offensichtlich unrichtig; sie bleibt für das Bundesgericht verbindlich (vgl. vorangehende E. 1.4). Mithin war eine Eingliederungsmassnahme nicht bereits aus medizinischer Sicht unabdingbar (vgl. dazu SVR 2011 IV Nr. 30 S. 86, 9C_163/2009 E. 4.2.1).