Citation: 1S.16/2006 09.01.2007 E. 6

6.1 Der Beschwerdeführer macht geltend, die Vorinstanz habe sich in verschiedener Hinsicht nicht hinreichend mit seinen Ausführungen in der Beschwerde und der Beschwerdereplik auseinandergesetzt. Damit habe sie seinen Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt. 6.2 Wesentlicher Bestandteil des Anspruchs auf rechtliches Gehör nach Art. 29 Abs. 2 BV ist die Begründungspflicht. Diese soll verhindern, dass sich die Behörde von unsachlichen Motiven leiten lässt, und dem Betroffenen ermöglichen, den Entscheid gegebenenfalls sachgerecht anzufechten. Dies ist nur möglich, wenn sowohl er wie auch die Rechtsmittelinstanz sich über die Tragweite des Entscheides ein Bild machen können. In diesem Sinn müssen wenigstens kurz die Überlegungen genannt werden, von denen sich die Behörde hat leiten lassen und auf welche sich ihr Entscheid stützt. Dies bedeutet indessen nicht, dass sie sich ausdrücklich mit jeder tatbeständlichen Behauptung und jedem rechtlichen Einwand auseinandersetzen muss. Vielmehr kann sie sich auf die für den Entscheid wesentlichen Gesichtspunkte beschränken (BGE 129 I 232 E. 3.2 S. 236; 126 I 97 E. 2b S. 102 f. mit Hinweisen). 6.3 Die Vorinstanz hat - teilweise unter Hinweis auf die Beschwerdeantwort und Beschwerdeduplik der Beschwerdegegnerin - begründet, weshalb sie die Aufrechterhaltung der Beschlagnahme als rechtmässig erachtet. Ihr Entscheid ist ohne weiteres nachvollziehbar und der Beschwerdeführer konnte ihn sachgerecht anfechten. Die Vorinstanz hat sich auf das Wesentliche beschränkt. Wenn sie sich nicht mit jeder tatbeständlichen Behauptung des Beschwerdeführers auseinandergesetzt hat, ist das im Lichte der angeführten Rechtsprechung nicht zu beanstanden. Die Beschwerde ist auch insoweit unbegründet.