Citation: 1C_277/2009 06.01.2010 E. 3

Der Beschwerdeführer beanstandet als formelle Rechtsverweigerung im Sinne von Art. 29 Abs. 1 BV, dass das Appellationsgericht auf gewisse von ihm gestellte Begehren nicht eingetreten sei. Die Rüge erweist sich als unbegründet. Es trifft zwar zu, dass das Appellationsgericht in den Erwägungen 1.3 und 1.4 der Form nach auf die Anträge 3, 4 und 5 nicht eingetreten ist. Der Sache nach hat es sie indes mitbehandelt bzw. brauchte darauf in Anbetracht der materiellen Beurteilung nicht näher einzugehen. Es führte in materieller Hinsicht nämlich aus, dass die Voraussetzungen von § 6 DSG/BS vorlägen, der Bericht O.________ nicht als unrichtig im Sinne von § 5 Abs. 4 DSG/BS bezeichnet werden könne und zudem die Rekursakten als Form der Gegendarstellung nach § 21 DSG/BS in die IV-Akten aufzunehmen seien. Bei dieser Sachlage kommt den ursprünglichen Anträgen 3, 4 und 5 keine selbstständige Bedeutung zu. In dieser Hinsicht kann überdies nicht von einer unvollständigen Sachverhaltsfeststellung gesprochen werden. Das Appellationsgericht hat seinen Entscheid ausführlich begründet und ist demnach den Anforderungen von Art. 29 Abs. 2 BV nachgekommen. Die Rüge der ungenügenden Begründung geht fehl.