Citation: 1C_160/2019 E. 4.1

4.1. Der Beschwerdeführer beanstandet, die Vorinstanz habe die Praxis des Regierungsrates des Kantons Zug bezüglich der Anwendbarkeit dieser Bestimmung nicht vertieft mit voller Kognition überprüft. Dem ist entgegenzuhalten, dass die Vorinstanz einerseits detailliert die Praxis des Regierungsrates wiedergegeben und analysiert hat. Andererseits hat sie sich mit der Praxis des Regierungsrates wie auch mit einem von ihr früher gefällten Entscheid auseinandergesetzt. Eine Kognitionseinschränkung der Vorinstanz war dabei nicht erkennbar. Die Vorinstanz kam zum Schluss, dass über die im Verordnungstext selber erwähnten Voraussetzungen keine weiteren Erfordernisse gegeben sein müssen, damit ein Bauherr von der Nichtanrechnung einer solchen Fläche bei Berechnung der Ausnützungsziffer profitieren kann. Eine solche weitere vom Beschwerdeführer verlangte Voraussetzung, dass stets als Grundvoraussetzung zu prüfen sei, ob überhaupt eine verglaste Veranda, Vorbaute oder Terrasse oder ein verglaster Balkon vorliege, da nur solche baulichen Sachverhalte und nicht beliebige verglaste Teile oder Räume eines Gebäudes privilegiert werden sollen, lässt sich dieser Bestimmung nicht entnehmen. Die Vorinstanz konnte aufgrund des Verordnungswortlauts daher willkürfrei annehmen, gestalterische Vorgaben als zusätzliche Voraussetzung könnten nicht verlangt werden.