Citation: I 588/03 10.02.2005 E. A

Die 1974 geborene A.________ arbeitete nach dem Abschluss ihrer Lehre als Zahnarztgehilfin teilweise im erlernten Beruf, teilweise in verschiedenen Überbrückungstätigkeiten, bevor sie ab Oktober 1996 als Kassa- und Infomitarbeiterin der Firma E.________ AG angestellt wurde. Am 29. November 1994 war A.________ als Beifahrerin in einem Personenwagen in einen Auffahrunfall verwickelt, in dessen Folge sie Schmerzen im Hinterkopf, in der Halswirbelsäule (HWS), im Rücken sowie in der rechten Rippengegend verspürte. Die Behandlung konnte bei eingetretener Beschwerdefreiheit Mitte Dezember 1994 abgeschlossen werden. Ab Oktober 1995 litt die Versicherte wieder unter Schmerzen im Bereich der rechten Schulter und der rechten Nackenmuskulatur, was zu Abklärungen an der Klinik B.________ Anlass gab (Berichte vom 28. Oktober 1996, 22. Januar und 3. Februar 1997). Anlässlich der Wassergeburt ihres ersten Kindes am 24. September 1999 traten Schmerzen im Bereich der Halswirbelsäule und der rechten Schulter mit Schwächung des rechten Armes auf. Dr. med. R.________, Oberärztin der Frauenklinik des Spitals Y.________, diagnostizierte einen Verdacht auf Zerrung/Unterkühlung im Schulterbereich (Arztzeugnis vom 9. August 2000). Dr. med. H.________, Spezialärztin FMH für Physikalische Medizin, äusserte in einem Bericht vom 5. Januar 2000 einen Verdacht auf Scapula alata, welcher durch eine Untersuchung bei Dr. med. W.________, Spezialarzt FMH für Neurologie, bestätigt wurde (Bericht vom 31. Januar 2000). Die Diagnose lautete: "Status nach neuralgischer Schulteramyotrophie im September 1999 mit residueller Parese des M. serratus anterior und konsekutiver Scapula alata, Dysbalance-Syndrom des rechten Schultergürtels mit Schulterknarren (Snapping der Scapula) und Status nach HWS-Schleudertrauma 1994." Am 18. Juli 2000 meldete sich A.________ bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug (Rente) an. Die IV-Stelle des Kantons Zürich holte verschiedene Unterlagen berufsbezogener, versicherungstechnischer und medizinischer Art ein, unter Letzteren ein multidisziplinäres Gutachten des Medizinischen Zentrums X.________ (MZX) vom 18. März 2002. Nach Durchführung des Vorbescheidverfahrens lehnte die IV-Stelle mit Verfügung vom 1. Oktober 2002 das Leistungsbegehren ab.