Citation: 8C_750/2016 E. 3.4.2

3.4.2. Auch die Einwendungen gegen die Aktenbeurteilung des Dr. med. F._________ vom 22. Januar 2015 wurden bereits im kantonalen Verfahren vorgebracht und sind - wie die Vorinstanz dargelegt hat - nicht stichhaltig. Der auf Physikalische Medizin und Rehabilitation spezialisierte Dr. med. F._________ verfasste die Aktenbeurteilung als beratender Arzt der Beschwerdegegnerin. Als solcher ist er, was den Beweiswert seiner ärztlichen Beurteilung angeht, einem versicherungsinternen Arzt gleichzusetzen (Urteil 8C_780/2016 vom 24. März 2017 E. 6.2 mit Hinweisen). Die Tatsache allein, dass der befragte Arzt in einem Anstellungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, lässt jedoch nicht schon auf mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen (vgl. BGE 125 V 351 E. 3b/ee S. 354). Dasselbe gilt für seine Äusserungen zur Schwere des Unfalls vom 5. Mai 1997. Wenn der Arzt aus dem Umstand, dass sich der Versicherte damals innerhalb von 24 Stunden nach dem Unfallereignis selbstständig in die Schweiz begab, ableitet, dies spreche nicht mit Sicherheit für eine wirklich schwere Einwirkung auf den Körper, lässt sich aus dieser Würdigung entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers nicht auf Befangenheit schliessen. Die Beurteilung des Dr. med. F._________, wonach der Status quo sine bei vorübergehender Verschlimmerung eines medizinischen Vorzustandes Ende 1997 erreicht gewesen sei, steht denn auch mit der bundesgerichtlichen Rechtsprechung im Einklang, gemäss welcher es medizinischer Erfahrung entspricht, dass der organische Zustand des Rückens nach allfällig erlittenen Verletzungen wie Prellung, Verstauchung oder Zerrung in der Regel sechs Monate bzw. bei degenerativen Veränderungen spätestens ein Jahr nach dem Unfall wieder so weit hergestellt ist, wie er es auch ohne Unfall wäre (Urteil 8C_29/2009 vom 1. Mai 2009 E. 3.5 mit Hinweisen).