Citation: 2C_548/2017 E. 2.2

2.2. Die Steuerpflichtige unterbreitet dem Bundesgericht zwei Fragen, die höchst allgemeiner Natur sind und deren Zusammenhang zum abgaberechtlichen Erlassverfahren nicht auf den ersten Blick ersichtlich ist. Insbesondere unterlässt sie, wozu sie aufgrund der auch im Anwendungsbereich der Rechtsanwendung von Amtes wegen (Art. 106 Abs. 1 BGG) herrschenden Pflicht zur Begründung der Beschwerde (Art. 42 Abs. 2 BGG) gehalten wäre, jede Auseinandersetzung mit dem angefochtenen Entscheid und ihren konkreten Verhältnissen. Sie spricht damit von vornherein am Anfechtungsobjekt vorbei. In ihrer Eingabe, die eher den Charakter einer Aufsichtsanzeige als eines eigentlichen Rechtsmittels trägt, wirft sie weder Rechtsfragen von grundsätzlicher Bedeutung auf noch handelt es sich um einen besonders bedeutenden Fall, der mittels der Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten zu klären wäre. Soweit die Eingabe als Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten zu verstehen sein sollte, ist darauf nicht einzutreten (Art. 83 lit. m BGG). Mangels eines rechtlich geschützten Interesses an der Beantwortung der beiden abstrakten Fragen und erhobener Verfassungsrügen (Art. 117 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG) kann die Eingabe auch nicht als subsidiäre Verfassungsbeschwerde entgegengenommen werden (Art. 113 ff. BGG). Auf die Beschwerde, die offensichtlich keine hinreichende Begründung enthält, ist durch Entscheid des Abteilungspräsidenten als Einzelrichter nicht einzutreten (Art. 108 Abs. 1 lit. b bzw. Art. 117 BGG).