Citation: 2C_212/2019 E. 3.2

3.2. Das Verwaltungsgericht hat die Hörbehinderung des Beschwerdeführers in die Beurteilung der Frage miteinbezogen, ob er sich hinreichend intensiv um eine Stelle auf dem ersten Arbeitsmarkt bemüht hat. Ebenso trug es dem Umstand Rechnung, dass der Beschwerdeführer sich in den ersten Jahren seines Aufenthalts teilweise aus praktischen und teilweise aus rechtlichen Gründen nur beschränkt um eine Stelle hat bewerben können (N-Bewilligung bzw. F-Bewilligung). Ab dem Erhalt der humanitären Aufenthaltsbewilligung am 18. September 2011 war die Stellensuche indessen ohne Weiteres möglich, wovon die Vorinstanz in ihrem Entscheid willkürfrei ausgehen durfte.