Citation: 6B_28/2018 E. 3.2.2

3.2.2. Nichts anderes gilt, soweit der Beschwerdeführer eventualiter um Abnahme der Beschwerdefrist unter gleichzeitiger Ansetzung einer Frist zur Einreichung einer nachgebesserten Beschwerde nachsucht. Soweit er sich hiefür auf Art. 43 lit. b BGG beruft, nach welcher Bestimmung das Bundesgericht den beschwerdeführenden Parteien auf Antrag eine angemessene Frist zur Ergänzung der Beschwerdebegründung einräumt, wenn der aussergewöhnliche Umfang oder die besondere Schwierigkeit der Beschwerdesache eine Ergänzung erfordert, übersieht er, dass diese Bestimmung auf Beschwerden auf dem Gebiet der internationalen Rechtshilfe in Strafsachen beschränkt ist, bei welchen die Beschwerdefrist gemäss Art. 100 Abs. 2 lit. b BGG lediglich 10 Tage beträgt (Art. 43 lit. a BGG; Urteil 6B_664/2014 vom 22. Februar 2018 E. 4; vgl. FLORENCE AUBRY GIRARDIN, in: Corboz et al. [Hrsg.], Commentaire de la LTF, 2. Aufl. 2014, Rz. 3 zu Art. 43). Im Übrigen hat der Beschwerdeführer seine Beschwerde tatsächlich fristgemäss eingereicht. Es besteht auch kein Anlass für die Durchführung eines vom Beschwerdeführer im Zusammenhang mit dem Antrag auf Ergänzung der Beschwerdeschrift verlangten zweiten Schriftenwechsels. Nach der Rechtsprechung besteht ein unbedingter Anspruch darauf, zu sämtlichen Eingaben von Vorinstanz und Gegenpartei Stellung zu nehmen (Replikrecht; BGE 138 I 154 E. 2.3.3 S. 157; 137 I 195 E. 2.3.1 S. 197). Im vorliegenden Fall erscheint indes nicht erforderlich, die Beschwerdeschrift der Vorinstanz sowie den allfällig anderen Parteien zur Vernehmlassung zuzustellen (Art. 102 Abs. 1 BGG). Damit entfällt naturgemäss auch ein zweiter Schriftenwechsel, der gemäss Art. 102 Abs. 3 BGG ohnehin nur ausnahmsweise stattfindet. Ein entsprechender Antrag bereits in der Beschwerde selbst wäre jedenfalls ohnehin verfrüht (MEYER/DORMANN, in: Basler Kommentar Bundesgerichtsgesetz, 2. Aufl 2011, N 22 zu Art. 102). Im Übrigen könnte ein zweiter Schriftenwechsel nicht dazu dienen, Anträge und Rügen vorzutragen, welche bereits in der Beschwerde selber hätten gestellt oder vorgebracht werden können (MEYER/DORMANN, a.a.O., N 21 zu Art. 102).