Citation: 1C_72/2007 29.08.2007 E. 6

Nach dem Gesagten hat das Verwaltungsgericht zu Recht angenommen, dass der Beschwerdeführer die in Ziff. 4.21 Anh. 4 VVV umschriebenen Anforderungen an den Umfang der Geschäftstätigkeit nicht erfüllt. Zwar können die Kantone gemäss Art. 23 Abs. 2 VVV von den in Anh. 4 VVV aufgezählten Erteilungsvoraussetzungen zu Gunsten eines Bewerbers abweichen. Diese Möglichkeit wurde, wie das ASTRA in seiner Vernehmlassung darlegt, geschaffen, um kleineren und mittleren Unternehmen im Autogewerbe und Taxiwesen das wirtschaftliche Fortkommen zu erleichtern. Ein Abweichen von den bundesrechtlichen Erteilungsvoraussetzungen sei daher insbesondere gerechtfertigt, wenn der betroffene Betrieb ohne Händlerschilder in seinem wirtschaftlichen Fortkommen ernsthaft behindert würde. Im vorliegenden Fall ist das Verwaltungsgericht zum Ergebnis gekommen, dass der Beschwerdeführer für seinen Betrieb keinen Kollektiv-Fahrzeugausweis benötige; die wenigen Fälle, in denen ihm Händlerschilder bei unveränderter Fortführung seiner bisherigen Tätigkeit dienlich sein könnten, reichten bei objektiver Betrachtung nicht annähernd aus, um die Weiterverwendung der Händlerschilder rechtfertigen zu können. Diese Auffassung, der sich auch das ASTRA in seiner Vernehmlassung anschliesst, ist aus Sicht des Bundesrechts nicht zu beanstanden. Der Beschwerdeführer legt denn auch in seiner Beschwerdeschrift nicht dar, welche gewichtigen Nachteile seinem Garagenbetrieb aufgrund des Entzugs des Kollektiv-Fahrzeugausweises drohen.