Citation: 2A.690/2006 06.02.2007 E. 3

3.1 Gemäss den Feststellungen der Vorinstanz, kommt für die Ehegattin ein Zusammenleben mit dem Beschwerdeführer nicht (mehr) in Frage. Hinweise darauf, dass die Feststellungen des Verwaltungsgerichts zum Sachverhalt offensichtlich unrichtig oder unvollständig wären, sind nicht ersichtlich und gehen namentlich auch nicht aus den Vorbringen des Beschwerdeführers hervor. Ob die Ehegatten überhaupt nie oder nur kurz in ehelicher Gemeinschaft gelebt haben, kann dahingestellt bleiben. Abgesehen davon, dass verschiedene Indizien auf eine Scheinehe hindeuten, ist unbestritten, dass die Ehegatten seit geraumer Zeit getrennt leben. Zudem ist die Ehefrau mit einem anderen Mann eine Beziehung eingegangen. Wie das Verwaltungsgericht festgestellt hat, musste unter den vorliegenden Verhältnissen auch dem Beschwerdeführer seit längerer Zeit bewusst sein, dass die Ehefrau nicht (mehr) gewillt ist, mit ihm in ehelicher Gemeinschaft zu leben. Umstände oder eigene Bemühungen, die darauf schliessen liessen, dass konkret Hoffnung auf (Wieder-)Aufnahme des ehelichen Zusammenlebens bestünde, macht der Beschwerdeführer keine geltend. Die Gründe, die ein Zusammenleben verhindert bzw. zum Scheitern der Ehe geführt haben, sind dabei nicht von Belang. 3.2 Das Verwaltungsgericht geht in seinem Urteil von der dargestellten Rechtsprechung zur missbräuchlichen Berufung auf die Ehe aus. Bei gesamthafter Betrachtung aller Indizien musste sich der Schluss aufdrängen, dass keine Aussichten auf (Wieder-)Aufnahme der ehelichen Gemeinschaft bestehen. Wenn sich der Beschwerdeführer unter den dargelegten Umständen dennoch auf die Ehe beruft, um die Erteilung der Aufenthaltsbewilligung zu erwirken, handelt er rechtsmissbräuchlich. Weitere Ausführungen dazu erübrigen sich. Es genügt, auf die Ausführungen im angefochtenen Entscheid zu verweisen (Art. 36a Abs. 3 OG).