Citation: 6B_950/2016 E. 1.1.1

1.1.1. Die Vorinstanz gelangt zum Schluss, der Beschwerdeführer und der Mitangeklagte X.________ hätten sich des gewerbsmässigen Betruges zum Nachteil von fünf Geschädigten mit einem Deliktsbetrag von insg. CHF 2'363'755.20 schuldig gemacht. In Bezug auf den Geschädigten F.________ erachtete es den Sachverhalt nicht als nachgewiesen. Die Vorinstanz stellt in tatsächlicher Hinsicht fest, die A.________AG habe mit den fünf geschädigten, geschäftsunerfahrenen Geldgebern einen als "Investitionsvertrag" bzw. ab August 2006 als "Darlehnsvertrag" [sic] bezeichneten Vertrag abgeschlossen, worin sich die Geldgeber zur Hingabe eines festen Betrages für eine bestimmte Zeit und die A.________AG zu dessen Rückzahlung und zur Zahlung eines festen Zinses verpflichtet hätten. Einzig die Geschädigte I.________ habe Gelder teilweise aufgrund eines Beteiligungsvertrages vom 6. Oktober 2006 sowie aufgrund einer mündlichen Absprache gegen Quittung übergeben. Im Einzelnen hätten die Geschädigten folgende Beträge investiert: H.________ insg. EUR 127'000.-- (zwischen dem 17. Januar und dem 27. März 2006; G.G.________ CHF 60'000.-- (am 3. Februar 2006); I.________ insg. CHF 1'200'000.-- (am 31. März und 23. August 2006) sowie EUR 400'000.-- (am 11. Januar 2007); L.________ EUR 70'000.-- (am 21. Juli 2006) und M.________ CHF 150'000.-- (am 6. November 2006). Die Vorinstanz nimmt an, der Geschädigte H.________ sei vom Beschwerdeführer und vom Mitangeklagten X.________ persönlich überzeugt worden, dass die A.________AG eine langjährige, seit 60 Jahren bestehende, erfolgreiche und vertrauenswürdige Vermögensverwaltungsgesellschaft sei und dass sein Geld für deren Ausbau benötigt werde. Den Geschädigten I.________, M.________ und L.________ sei die A.________AG vom Vermittler J.________, welcher selbst von der Vertrauenswürdigkeit der A.________AG überzeugt gewesen sei, als erfolgreiche und kreditwürdige Vermögensverwaltungsgesellschaft angepriesen worden. Bei der Geschädigten G.G.________ hätten der Beschwerdeführer und der Mitangeklagte X.________ deren Sohn O.G.________, welcher bei der A.________AG angestellt gewesen sei, als Vermittler benutzt, um jene zur Investition zu motivieren. Mit Ausnahme des Geschädigten H.________, welcher das Darlehen zum Ausbau der A.________AG zur Verfügung stellte, seien alle Geldgeber der Meinung gewesen, sie hätten ihr Geld in eine erfolgreich tätige und gut situierte Gesellschaft investiert, welche ihr Geld renditeträchtig an der Börse anlege. Keiner der Kunden sei darüber im Bild gewesen, dass die A.________AG praktisch ertragslos und massiv überschuldet gewesen sei und die Gelder mangels betrieblicher Einnahmen zur Deckung der laufenden Betriebskosten aufgenommen habe. Die Vorinstanz stellt weiter fest, die A.________AG habe sich mit den Investitions- und Darlehensverträgen gegenüber den Kunden nicht zu einer bestimmten Verwendung der Gelder verpflichtet. Die Gelder hätten mithin zu ihrer freien Verfügung gestanden. Gegenstand der Täuschung habe daher allein die Kreditwürdigkeit der A.________AG bzw. deren finanziellen Verhältnisse im Zeitpunkt der Vertragsabschlüsse gebildet, die massiv beschönigt dargestellt worden seien (angefochtenes Urteil S. 19 ff.; vgl. auch erstinstanzliches Urteil S. 27 ff.).