Citation: 6B_317/2024 E. 4.1

4.1. Die Anklage wirft dem Beschwerdegegner 2 zusammengefasst vor, er habe in der Nacht vom 2. auf den 3. November 2019 mit der Beschwerdeführerin den Geschlechtsverkehr vollzogen, obwohl sie wegen ihrer Alkoholisierung eingeschlafen oder ohnmächtig gewesen sei. Die Beschwerdeführerin sei während der sexuellen Handlungen nicht in der Lage gewesen, eigenverantwortlich zu handeln. Dies sei für den Beschwerdegegner 2 erkennbar gewesen. Trotzdem habe er zumindest eventualvorsätzlich den Geschlechtsverkehr mit ihr vollzogen. Dabei habe die Beschwerdeführerin Schmerzen verspürt, was der Beschwerdegegner 2 bemerkt habe, worauf er ihr mitgeteilt habe, langsamer zu machen. Mit dem Geschlechtsverkehr aufgehört habe er aber nicht.