Citation: 2C_752/2020 E. 5.1

5.1. Was der Beschwerdeführer dartut, ist nicht geeignet aufzuzeigen, dass die Auswahl und Gewichtung der Promotionsfächer die (männlichen) Kantonsschüler in spezifischer Weise rechtsungleich trifft und aufgrund ihres Geschlechts indirekt diskriminiert. Er stützt sich in seiner Argumentation im Wesentlichen auf blosse Geschlechterstereotypen, indem er beispielsweise vorbringt, die Kantonsschülerinnen seien "fleissiger, reifer und angepasster" als die Kantonsschüler. Fleiss, Reife und Anpassungsfähigkeit vermögen indes keine Diskriminierungstatbestände im Sinne von Art. 8 Abs. 2 BV zu begründen. Mit Blick auf diese Vorbringen ist die Beschwerde von vornherein nicht stichhaltig.