Citation: 1C_495/2022 E. 4.3

4.3. Vorliegend genügt die Beschwerdeschrift schon diesen Anforderungen nicht. Der Beschwerdeführer beruft sich einzig auf die Erläuterungen zu Ziff. 2.5 IVHB. Diese bestätigen, dass grundsätzlich ab dem tiefsten Punkt des massgebenden oder tiefer gelegten Terrains zu messen sei, d.h. ab dem tiefer gelegten Terrain, wenn Abgrabungen vorgenommen würden. Zwar wird hinzugefügt, dass die kantonale Messvorschrift das Maximalmass nicht ab dem tiefer gelegten Terrain messen "sollte", wenn die Abgrabung ausschliesslich dem Zugang oder der Zufahrt diene, weil sonst ein nicht erklärbarer Unterschied zu den unterirdischen Bauten (Ziff. 2.4) entstehe. Diese Ausnahme ist aber nur als Sollvorschrift formuliert, was für das Bestehen eines Regelungsspielraums spricht. Ohnehin wird ein Abweichen von der Regel (Messung ab dem tiefergelegten Terrain) nur empfohlen, um Wertungswidersprüche zu den unterirdischen Bauten zu vermeiden. Der Beschwerdeführer legt jedoch nicht dar, inwiefern vorliegend ein derartiger Widerspruch auftreten könnte. Dies ist auch nicht ersichtlich: Ziff. 2.4 Anh. 1 IVHB sieht vor, dass unterirdische Bauten mit Ausnahme ihrer Erschliessung (Zufahrt und/oder Zugang) unter dem massgebenden oder tiefer gelegten Terrain liegen müssten. Beispiele seien ein oberirdisch sichtbarer Treppenzugang (Skizze 2.4 Anhang 2) oder eine Zufahrt, bei der nur das Zufahrtstor zum unterirdischen Bau an der Erdoberfläche sichtbar sei (vgl. Erläuterungen zu Ziff. 2.4). Ein Wertungswiderspruch könnte daher allenfalls auftreten, wenn eine Unterniveaubaute verneint wird, obwohl einzig das Garagentor mehr als 1 m über das tiefergelegte Terrain hinausragt. Vorliegend überschreiten jedoch (nach den für das Bundesgericht verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz; vgl. oben E. 3) auch grosse Teile der seitlichen Fassade das zulässige Mass.