Citation: 6B_563/2023 E. 2.4

2.4. Die Rüge ist unbegründet. Der Beschwerdeführer überspannt die Anforderungen an das Anklageprinzip. Wie bereits die Vorinstanz zutreffend erwägt, weist die Anklageschrift auf seine Intention zur fortgesetzten Deliktsbegehung hin. In der Tat konnte der Beschwerdeführer aus der Anklage ersehen, wessen er angeklagt war. Der Vorwurf der Gewerbsmässigkeit und der Bandenmässigkeit geht hinreichend aus der Anklageschrift hervor. Die Anklage nennt für alle Mitbeschuldigten jedes einzelne Delikt und die resultierende Deliktssumme. Ob zwischen den einzelnen Delikten der "zeitliche Zusammenhang" fehlt und deshalb keine Gewerbsmässigkeit vorliegt, ist eine Frage der rechtlichen Würdigung. Der Beschwerdeführer wusste von Anfang an genau, welcher konkreter Handlungen er beschuldigt und wie sein Verhalten rechtlich qualifiziert wird. Er konnte sich in seiner Verteidigung richtig vorbereiten und lief nicht Gefahr, erst an der Gerichtsverhandlung mit neuen Anschuldigungen konfrontiert zu werden (vgl. etwa BGE 143 IV 63 E. 2.2 mit Hinweisen).