Citation: 9C_192/2021 E. 4

Die Beschwerdeführerin wirft dem kantonalen Gericht vor, dieses habe den Untersuchungsgrundsatz (Art. 61 lit. c ATSG) verletzt, indem es nicht berücksichtigt habe, dass sich ihr Gesundheitszustand entgegen der Prognose des rheumatologischen Gutachters der PMEDA nicht stabilisiert, sondern (noch während des Verwaltungsverfahrens) verschlechtert habe. Dabei verweist sie auf einen Bericht des Dr. med. C.________ vom 30. September 2020, demzufolge aufgrund einer nicht beherrschbaren Restsymptomatik der chronischen Polyarthritis "keine verwertbare Restarbeitsfähigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt bestehe". Diese Einwendung lässt die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen weder als offensichtlich unrichtig, als Ergebnis willkürlicher Beweiswürdigung noch als sonstwie bundesrechtswidrig erscheinen (E. 1 hiervor). Insbesondere vermag die Versicherte mit ihrem Verweis auf eine rechtliche Würdigung ihres behandelnden Arztes ("keine verwertbare Restarbeitsfähigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt"; zum Rechtsfragencharakter der Verwertbarkeitsprüfung vgl. etwa Urteil 8C_114/2019 vom 5. Juli 2019 E. 3.4.3) keine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes darzutun, zumal sie mit keinem Wort darlegt und auch nicht ersichtlich ist, dass der behandelnde Rheumatologe von einem anderen medizinischen Sachverhalt ausgegangen wäre als die PMEDA-Gutachter. Auf die vorinstanzliche Erwägung 4.3 kann in diesem Zusammenhang ohne Weiterungen verwiesen werden.