Citation: 6B_215/2013 E. 2.3

2.3. Der Beschwerdeführer hatte mit E.________ vor deren 16. Geburtstag mehrfach oralen und vaginalen sexuellen Verkehr (Entscheid, S. 170 ff., S. 172; vgl. nachstehend E. 2.5.4). Unbestritten ist, dass sich der Beschwerdeführer im Sinne von Art. 53 StGB ernsthaft darum bemühte, das von ihm begangene Unrecht auszugleichen. Er deckte den immateriellen Schaden finanziell, suchte das Gespräch mit E.________ und ihrer Mutter und entschuldigte sich bei dem Mädchen. Damit und mit seinem vollumfänglichen Geständnis anlässlich der Hauptverhandlung übernahm er die Verantwortung für die Tat (Entscheid, S. 31 ff.). Ebenfalls unbestritten ist, dass einer Anwendung von Art. 53 StGB keine privaten Interessen entgegenstehen. Das Mädchen E.________ bekräftigte mehrfach, sie hätte nie Strafanzeige gegen den Beschwerdeführer erhoben. Die sexuellen Handlungen seien im gegenseitigen Einverständnis erfolgt. Sie und ihre sorgeberechtigte Mutter unterzeichneten neben einer "Vereinbarung im Rahmen der Versöhnung und Wiedergutmachung" eine Desinteresseerklärung an der Strafverfolgung (Entscheid, S. 32 und 37). Streitig ist einzig, ob die Voraussetzungen für eine bedingte Strafe vorliegen und das Interesse der Öffentlichkeit an der Strafverfolgung gering ist.