Citation: 5A_106/2023 E. 2

Angefochten ist ein Nichteintretensentscheid. Thema des bundesgerichtlichen Verfahrens ist demnach einzig, ob das Obergericht zu Recht auf die kantonale Beschwerde nicht eingetreten ist. Diesbezüglich hat die Beschwerde an das Bundesgericht eine Begründung zu enthalten (Art. 42 Abs. 2 BGG), in der in gezielter Auseinandersetzung mit den für das Ergebnis des angefochtenen Entscheides massgeblichen Erwägungen aufzuzeigen ist, welche Rechte bzw. Rechtsnormen die Vorinstanz verletzt haben soll (BGE 140 III 86 E. 2; 140 III 115 E. 2). Das Obergericht ist auf die Beschwerden infolge Verspätung nicht eingetreten, soweit der Entscheid der KESB vom 6. September 2018 angefochten wurde, und sodann infolge ungenügender Begründung. Der Beschwerdeführer macht geltend, der Entscheid vom 6. September 2018 sei bloss als Anhalts- und Ausgangspunkt zu verstehen gewesen. Sofern er damit geltend machen will, er habe diesen Entscheid vor Obergericht gar nicht anfechten wollen, erwuchs ihm durch den diesbezüglichen Nichteintretensentscheid allerdings auch kein Nachteil. Ausserdem macht der Beschwerdeführer geltend, er habe in den verschiedenen Beweisen genügend Argumente und Begründungen aufgeführt. Er legt dabei jedoch nicht unter detaillierten Verweisen auf seine kantonalen Beschwerden dar, was er dem Obergericht vorgetragen haben will und weshalb die Vorbringen entgegen den obergerichtlichen Erwägungen den Begründungsanforderungen genügen sollen. Soweit er insbesondere auf "Beweis 4" (seine Eingabe vom 9. Oktober 2022 an die KESB) verweist, fehlt eine Auseinandersetzung mit der obergerichtlichen Erwägung, dass Verweise auf frühere Stellungnahmen den Begründungsanforderungen nicht genügen. Der Beschwerdeführer stört sich schliesslich daran, dass das Obergericht (bei der Begründung des Verzichts auf die Erhebung von Verfahrenskosten) die Beschwerden als Ausfluss seiner Erkrankung erachtet hat. Er macht geltend, er habe die Beschwerdevorlage von einer offiziellen Seite heruntergeladen und wenn man denke, er schreibe unüberlegten "Scheissdreck" nieder, solle man für eine "angepasste Angelegenheit" und einen Fachanwalt sorgen. Auch damit kann er nicht dartun, dass seine kantonalen Beschwerden den Begründungsanforderungen genügt hätten. Er zeigt auch nicht auf, weshalb ihm von Rechts wegen ein Anwalt hätte bestellt oder auf andere Weise hätte geholfen werden müssen. Die Beschwerde enthält offensichtlich keine hinreichende Begründung. Auf sie ist im vereinfachten Verfahren durch den Abteilungspräsidenten nicht einzutreten (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG).