Citation: 4A_371/2023 E. 6.4

6.4. Die Vorinstanz erwog, es sei vom Bundesgericht nicht beanstandet worden, dass sie das Vertragsverhältnis zwischen der Beschwerdeführerin und dem Beschwerdegegner als einfache Gesellschaft qualifiziert habe. Vielmehr habe es erwogen, wenn mit den Vorinstanzen die Vereinbarung 2005 als Gesellschaftsvertrag qualifiziert werde, wäre von einer einfachen Gesellschaft bloss zwischen dem Beschwerdegegner und der Beschwerdeführerin auszugehen; dafür sprächen die Regelung der Gewinnverteilung sowie der Umstand, dass die zu erbringenden Beiträge an die Gesellschaft in der Vereinbarung 2005 einzig betreffend die Beschwerdeführerin und den Beschwerdegegner festgelegt würden (mit Verweis auf das zit. Urteil 4A_139/2022 E. 5.3.2). Entsprechend bestehe kein Anlass, auf die Erwägungen 3.1-3.16 in ihrem Entscheid vom 18. Februar 2022 zurückzukommen. Vielmehr sei davon auszugehen, dass die beiden Parteien einen Gesellschaftsvertrag abgeschlossen hätten und der Beschwerdegegner seinen Anspruch auf Gewinnbeteiligung direkt gegen die Beschwerdeführerin geltend machen könne.