Citation: 8C_179/2024 E. A

Nachdem ein erstes Leistungsgesuch der 1977 geborenen A.________ von der IV-Stelle Luzern mit Verfügung vom 8. November 2011 abgewiesen worden war, meldete sich die Versicherte im April 2015 wegen Beschwerden am rechten Handgelenk nach einem Sturz erneut bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle Luzern veranlasste unter anderem eine berufliche Abklärung bei der B.________ AG (Abschlussbericht vom 4. Juli 2018) und eine polydisziplinäre Begutachtung bei der Ärztliches Begutachtungsinstitut GmbH (ABI; Expertise vom 26. März 2019). Sie erteilte in der Folge Kostengutsprache für berufliche Eingliederungsmassnahmen, die sie mit Verfügung vom 13. November 2020 abschloss. Mit Vorbescheid vom 14. April 2022 kündigte sie an, sie werde A.________ aufgrund einer vorübergehenden Verschlechterung des Gesundheitszustands ab 1. August 2021 eine per 30. Juni 2022 befristete ganze Invalidenrente zusprechen. Daran hielt sie mit Verfügung vom 10. November 2022 fest.