Citation: 6B_850/2021 E. 3.2

3.2. Soweit der Beschwerdeführer - zumindest implizit - rügt, die Vorinstanz erachte seinen Strafantrag in Bezug auf die zwischen dem 14. und 31. Mai 2020 an ihn gesandten SMS zu unrecht als verspätet, macht er formell eine Verletzung seines Strafantragsrechts geltend und ist in diesem Punkt zur Beschwerde legitimiert (vgl. Urteile 6B_42/2021 vom 8. Juli 2021 E. 1.2; 6B_729/2020 vom 3. Februar 2021 E. 1.3; je mit Hinweisen). Der Beschwerdeführer begründet die vermeintliche Verletzung seines Strafantragsrechts ausschliesslich mit einer offensichtlich unrichtigen Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz. Was der Beschwerdeführer hiergegen vorbringt, erschöpft sich (weitgehend) in appellatorischer Kritik an der vorinstanzlichen Beweiswürdigung, auf die nicht einzutreten ist, und geht im Übrigen an der Sache vorbei. Soweit er rügt, die Vorinstanz gehe zu unrecht davon aus, er habe "die Identität des mutmasslichen Täters erst am 1. Juli [2020] gekannt", verkennt er, dass das Gegenteil der Fall ist. Die Vorinstanz erachtet die zwischen dem 14. und 31. Mai 2020 versandten SMS nicht mehr durch den Strafantrag vom 1. September 2020 erfasst, da sie zum Schluss gelangt, der Beschwerdeführer habe seit der ersten SMS gewusst, dass diese vom Beschwerdegegner 2 stammen. Dies bestätigt der Beschwerdeführer auch in seiner Beschwerde an das Bundesgericht, denn er führt explizit aus, dass er die Nummer des Beschwerdegegners 2, bei dem es sich um den ehehmaligen Geschäftspartner handelt, mit dem der Beschwerdeführer bereits in der Vergangenheit einen ähnlichen Konflikt wegen angeblicher Geldforderungen hatte, kenne. Die Nummer sei seit Jahren dieselbe und laute (...). Unklar ist, was der Beschwerdeführer daraus ableiten will, wenn er rügt, die Annahme, dass die erwähnte Natelnummer dem mutmasslichen Täter gehört, gelte nicht, sondern dies müsse bewiesen werden, was nicht geschehen sei. Dass die Nummer, von der die SMS versandt wurden, dem angezeigten Beschwerdegegner 2 gehört, wurde sowohl von diesem als auch - wie soeben aufgezeigt - vom Beschwerdeführer selbst bestätigt. Soweit der Beschwerdeführer mit der Rüge vorbringen will, es sei möglich, dass eine andere Person ihm mit dem Natel des Beschwerdegegners 2 SMS geschickt habe, setzt er sich nicht mit den vorinstanzlichen Erwägungen auseinander, mit denen diese seine hypothetische Vermutung überzeugend verwirft. Zudem wäre das Strafverfahren gegen den Beschwerdegegner 2 ebenfalls einzustellen gewesen, wenn nicht erwiesen [respektive nachweisbar] ist, dass dieser und nicht eine andere Person die SMS zwischen dem 14. und 31. Mai 2020 geschickt hätte. Auch was der Beschwerdeführer hinsichtlich des Zeitpunkts der Anzeigestellung vorbringt, erschöpft sich in appellatorischer Kritik und ist ungeeignet, eine offensichtlich unrichtige Sachverhaltsfeststellung seitens der Vorinstanz aufzuzeigen. Der Beschwerdeführer setzt sich wiederum inhaltlich nicht (rechtsgenügend) mit den Erwägungen der Vorinstanz auseinander, die mit den Akten in Einklang stehen und aus denen sich ergibt, dass der vom Beschwerdeführer unterschriebene Strafantrag vom 1. September 2020 datiert. Mithin ist bereits nicht ersichtlich, inwieweit die Behauptung des Beschwerdeführers, er habe ursprünglich bereits am 22. Juli 2020 Strafantrag stellen wollen, wozu es jedoch nicht gekommen sei, da die Polizei keine Zeit gehabt habe, von der vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellung abweicht respektive diese offensichtlich unrichtig sein soll.