Citation: 8C_106/2007 24.10.2007 E. A

Der 1957 geborene K.________ meldete sich am 8. April 2003 beim Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum Region Bern und Mittelland (RAV) zur Arbeitsvermittlung an und beantragte Arbeitslosenentschädigung ab dem 1. Mai 2003. Zu dieser Zeit befand sich K.________ mit seinen beiden ehemaligen Arbeitgebern der Firma F.________ AG und der Firma W.________ GmbH im Rechtsstreit. Am 25. April 2003 forderte die Arbeitslosenkasse K.________ auf, zur Abklärung seiner Anspruchsberechtigung weitere Unterlagen einzureichen, insbesondere die Arbeitgeberbescheinigungen und sämtliche Unterlagen in Bezug auf die gegenüber den Arbeitgeberinnen gestellten Lohnansprüche. Die Arbeitgeberbescheinigungen wurden schliesslich, nach Beendigung des Rechtsstreits, am 8. Februar 2006 bei der Arbeitslosenkasse eingereicht. In der Zwischenzeit konnte K.________ am 12. Januar 2004 eine neue Stelle antreten. In der Folge wurde K.________ auf Anfrage mit Schreiben vom 8 Juni 2006 mitgeteilt, dass für die Zeit vom 1. Juni 2003 bis 12. Januar 2004 kein Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung bestehe. Eine entsprechende Verfügung wurde ihm von der Arbeitslosenkasse UNIA am 20. Juni und 30. August 2006 zugestellt. Gegen diese Verfügung erhob K.________ am 18. September 2006 Einsprache, die die Arbeitslosenkasse mit Einspracheentscheid vom 18. Oktober 2006 abwies. Dies im wesentlichen deshalb, weil die notwendigen Unterlagen zur Prüfung der Anspruchsberechtigung nicht bzw. nicht rechtzeitig eingereicht wurden.