Citation: 5A_185/2007 03.05.2007 E. 3

Nach dem angefochtenen Entscheid leidet der Beschwerdeführer an einer paranoiden Schizophrenie, wobei als Zusatzdiagnose episodischer Substanzgebrauch von Heroin, Kokain, Cannabis und Alkohol in der Vergangenheit und akzentuierte Persönlichkeitszüge in Richtung einer dissozialen Persönlichkeit bestehen. Das Obergericht schliesst aufgrund der Aktenlage, dass der Beschwerdeführer seine Medikamente seit einigen Wochen nicht mehr einnimmt. Dies führte zu einer Dekompensation verbunden mit einer grundlosen Kündigung der Wohnung und der Arbeitsstelle. Der Beschwerdeführer nimmt laut Obergericht seine derzeitige Situation nicht realistisch wahr. Neben dem Klinikaufenthalt stehen für den Beschwerdeführer laut Obergericht keine Alternativen zur Verfügung; er hat weder Wohnung noch Arbeit; eine ambulante Behandlung ist momentan nicht installiert und die Medikamente bedürfen einer neuen Einstellung, was eine medizinische Überwachung derzeit nötig macht. Das Obergericht hält dafür, der Beschwerdeführer sei gegenwärtig nicht in der Lage, selbstständig die notwendigen Schritte zum Aufbau einer tragfähigen Alltagsstruktur zu unternehmen und selbstständig zu wohnen (Urteil III S. 6).