Citation: 2C_743/2019 E. 8

Das harmonisierte Steuerrecht von Kantonen und Gemeinden entspricht im hier interessierenden Bereich insoweit dem Recht der direkten Bundessteuer, als es ebenfalls eine Einkommensgeneralklausel enthält (Art. 7 Abs. 1 StHG) und danach Gewinne aus der Veräusserung von beweglichem Privatvermögen (grundsätzlich) steuerfrei sind (vgl. Art. 7 Abs. 4 lit. b StHG). Harmonisierungsrechtlich sind die Kantone zwar nicht gehalten, die im Bereich der direkten Bundessteuer in Bezug auf die Marchzinsen (mit Art. 20 Abs. 1 lit. b DBG) getroffene Ordnung zu übernehmen (REICH/ WEIDMANN, in: Zweifel/Beusch [Hrsg.], Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht, Bundesgesetz über die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden, 3. Aufl. 2017, N. 50 zu Art. 7 StHG). Der kantonale Steuergesetzgeber hat aber vorliegend mit § 20 Abs. 1 lit. a und b des Steuergesetzes (des Kantons Zürich) vom 8. Juni 1997 (LS 631.1) Bestimmungen erlassen, welche wörtlich mit den vorliegend bei der direkten Bundessteuer einschlägigen Regelung von Art. 20 Abs. 1 lit. a und b DBG übereinstimmen. Vor diesem Hintergrund kann in Bezug auf die Staats- und Gemeindesteuern sinngemäss auf die Ausführungen zur direkten Bundessteuer verwiesen werden. Dementsprechend ist auch die Beschwerde betreffend die Staats- und Gemeindesteuern unbegründet und somit abzuweisen.