Citation: 1A.81/2000 11.08.2000 E. 2

2.-a) Die Verfügung der letztinstanzlichen kantonalen Behörde, mit der das Rechtshilfeverfahren abgeschlossen wird, unterliegt zusammen mit den vorangehenden Zwischenverfügungen der Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht (Art. 80f Abs. 1 IRSG). Beim angefochtenen Entscheid handelt sich um eine letztinstanzliche kantonale Schlussverfügung, mit der die Rechtshilfe bewilligt wird (Art. 80f Abs. 1 IRSG). Die erstinstanzliche Schlussverfügung vom 23. Juli 1998 bezieht sich auf eine Beschlagnahme von Kontenunterlagen, welche nicht im Rahmen des Rechtshilfeverfahrens erfolgte, sondern gestützt auf eine selbständige parallele Strafuntersuchung der kantonalen Behörden. Die Sperre des fraglichen Kontos wurde in der Schlussverfügung (Ziffer 3) hingegen ausdrücklich angeordnet. Damit der vom IRSG vorgesehene Rechtsschutz im vorliegenden Fall nicht unterlaufen wird, ist die Beschlagnahme von Kontenunterlagen als "vorangehende Zwischenverfügung" im Sinne von Art. 80f Abs. 1 IRSG anzusehen. Auch die Zulässigkeit der Kontenerhebungen kann daher mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde geprüft werden. b) Die Beschwerdeführerin ist als Inhaberin des von den Rechtshilfemassnahmen betroffenen Bankkontos beschwerdelegitimiert (vgl. Art. 80h lit. b IRSG, Art. 9a lit. a IRSG). c) Zulässige Beschwerdegründe sind die Verletzung von Bundesrecht, einschliesslich Überschreitung und Missbrauch des Ermessens, sowie die unzulässige oder offensichtlich unrichtige Anwendung ausländischen Rechts in den Fällen nach Art. 65 IRSG (Art. 80i Abs. 1 IRSG).