Citation: 8C_615/2022 E. 5.2

5.2. Die Beschwerdeführerin rügt im Wesentlichen, für das Valideneinkommen könne sehr wohl auf die konkreten Angaben der ehemaligen Arbeitgeberin abgestellt werden. Es sei nicht überwiegend wahrscheinlich, dass der Beschwerdegegner ohne das Unfallereignis bei Rentenbeginn im Jahr 2020 mehr als Fr. 80'055.- verdienen würde. Zudem werde der im Einspracheentscheid vom 9. Juli 2021 festgelegte 5%ige Abzug vom Tabellenlohn sämtlichen im konkreten Fall massgeblichen Faktoren gerecht. Die Vorinstanz habe diesbezüglich ihr Ermessen ohne triftigen Grund anstelle desjenigen der Verwaltung gesetzt. Folglich sei der angefochtene Entscheid auch insoweit zu korrigieren.