Citation: 8C_555/2023 E. 4.4.1

4.4.1. Das wiederholt geltend gemachte Vorbringen, die Beschwerdegegnerin habe die Arbeitsfähigkeit anhand abstrakter medizinischer Befunde bestimmt, entbehrt der Grundlage. Dr. med. B.________ sandte der Beschwerdegegnerin mit dem Bericht vom 1. April 2021 weitere medizinische Unterlagen zu (worunter Berichte des Spitals E.________, Zürich, vom 18. Januar 2019 und 2. März 2021. Gestützt darauf und in Übereinstimung mit dem vom Hausarzt umschriebenen Belastungsprofil schätzte Dr. med. D.________ Facharzt für Chirurgie, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), am 19. August 2021 die Arbeitsfähigkeit als Ersatzteilverkäufer im Autogewerbe und in einer vergleichbaren Tätigkeit ein. In diesem Zusammenhang ist festzuhalten, dass das Zitat, die wiederholten Abszesse verunmöglichten die Berufstätigkeit, entgegen den Vorbringen des Beschwerdeführers von Dr. med. B.________ stammt. Dies ergibt sich ohne Weiteres aus dem Bericht des Dr. med. C.________ vom 13. Oktober 2022. Zudem nahm Dr. med. B.________ laut Bericht vom 1. April 2021 offenbar an, beim damals ausgeübten Beruf als Detailhändler in der Autobranche handle es sich um eine schwere körperliche Tätigkeit, die Arbeiten mit Lasten über 10 bis 15 kg und insbesondere Verrichtungen über Kopf erforderten. Das traf indessen gemäss Fragebogen für Arbeitgebende der AMAG vom 21. April 2021 offensichtlich nicht zu. In diesem Kontext ist die Aussage des Dr. med. D.________ zu lesen, der Bedarf einer Umschulung wegen einer Akne inversa sei aus versicherungsmedizinischer Sicht nicht nachvollziehbar, da beim Auftreten eines Hautinfektes keine Tätigkeit zumutbar sei.