Citation: 1C_287/2023 E. 4.2.3

4.2.3. Die Beschwerdeführenden scheinen sich mit ihrer Rüge vor allem auf Onlinequellen zu beziehen, welche die Vorinstanz im Zusammenhang mit dem Streckenverlauf der Buslinie Nr. 80.701 vom 1. Oktober 1990 bis 12. Dezember 2020 und in Bezug auf die Existenz der betroffenen Gemeindestrassen vor dem 1. Januar 1985 zitiert. Die Vorinstanz verweist im angefochtenen Urteil u.a. auf ein Verzeichnis des Transportverkehrs des Bundesamtes für Verkehr (BAV) sowie die Karten und Geodaten des Bundesamtes für Landestopografie im Internet. Rechtsprechungsgemäss sind notorische Tatsachen nicht zu beweisen. Informationen aus dem Internet gelten grundsätzlich dann als notorisch, wenn ihnen aufgrund des Umstands, dass sie leicht zugänglich sind und aus verlässlichen Quellen stammen (wie Statistiken des Bundesamtes für Statistik etc.), ein offizieller Anstrich anhaftet (vgl. BGE 143 IV 380 E. 1.2). Die im angefochtenen Urteil zitierten Fundstellen erfüllen diese Voraussetzungen. Indem die Vorinstanz den Beschwerdeführenden die darin enthaltenen Informationen nicht zur Stellungnahme unterbreitete, hat sie den Anspruch auf rechtliches Gehör nicht verletzt. Gleiches gilt aus demselben Grund, soweit sich die Vorinstanz im angefochtenen Urteil auf Informationen aus dem Strassenlärmbelastungskataster des Kantons St. Gallen bezieht. Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführenden handelt es sich auch dabei um notorische Tatsachen. Der genannte Kataster wird von den St. Gallischen Behörden veröffentlicht und ist einfach zugänglich (vgl. <www.sg.ch/lbk> unter: Geoportal [zuletzt besucht am 8. August 2024]). Ob die darin enthaltenen Informationen für die Allgemeinheit leicht verständlich sind, ist, anders als die Beschwerdeführenden meinen, nicht relevant.