Citation: 9C_250/2019 E. 4.3.4

4.3.4. Hinsichtlich der Bereiche "tägliche Mahlzeiten zubereiten" (Ziff. 2.2.1 FAKT2) und "Küche in Ordnung halten" (Ziff. 2.2.2 FAKT2) hat das kantonale Gericht festgestellt, dass der Versicherte gewisse einfache Gerichte oder Kochvorgänge und zumindest auch die Grobreinigung selbstständig erledige. Dass diese Feststellungen offensichtlich unrichtig (E. 1.2) sein oder auf einer Rechtsverletzung beruhen sollen, ist nicht ersichtlich und wird auch nicht vorgebracht; sie bleiben für das Bundesgericht verbindlich (E. 1.1). Unter den gegebenen Umständen hat es einen Hilfebedarf der Stufe 1 als nicht unangemessen betrachtet. Damit hat es - zu Recht - den der Abklärungsperson zustehenden Ermessenspielraum respektiert (vgl. BGE 140 V 543 E. 3.2.1 S. 547). Eine rechtsfehlerhafte Ermessensausübung (Ermessensüberschreitung, -missbrauch oder -unterschreitung; vgl. BGE 143 V 369 E. 5.4.1 S. 379) oder gar eine Verletzung des Rechtsgleichheitsgebots resp. des Willkürverbots (Art. 8 f. BV; vgl. auch Art. 106 Abs. 2 BGG) wird denn auch nicht substanziiert vorgebracht und liegt insbesondere nicht bereits darin, dass die Vorinstanz in einem anderen Fall einer sehbehinderten Person einen höheren Hilfebedarf zugestanden hatte.