Citation: 9C_552/2022 E. 4.3

4.3. Gemäss den Feststellungen des kantonalen Gerichts wird in dem vom Beschwerdeführer angerufenen Bericht des Dr. B.________ (Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie) vom 21. März 2022 keine klare Trennlinie zwischen Befund und subjektivem Befinden des Beschwerdeführers gezogen, was die Nachvollziehbarkeit verunmögliche. Dabei stützte es sich u.a. auf dazu eingeholte Stellungnahmen des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD). Zum Bericht des Rehazentrums C.________ hielt das kantonale Gericht sinngemäss fest, die darin geschilderten Beschwerden seien den BEGAZ-Gutachtern 2017 bereits bekannt gewesen. Was der Versicherte hiegegen vorbringt, lässt diese Würdigung nicht als willkürlich oder sonstwie bundesrechtswidrig erscheinen. Überhöhte Anforderungen an das Glaubhaftmachen einer erheblichen Veränderung sind nicht erkennbar. Entgegen seinen Vorbringen vermag auch die erheblich höhere Arbeitsunfähigkeitsschätzung des behandelnden Psychiaters die mangelnde Nachvollziehbarkeit seines Berichts nicht zu ersetzen. Damit hat das kantonale Gericht kein Bundesrecht verletzt, als es eine durch die aufgelegten Berichte behauptete wesentliche Verschlechterung des Gesundheitszustandes als nicht glaubhaft erachtete und die Nichteintretensverfügung der Verwaltung bestätigte. Die Beschwerde ist somit abzuweisen.