Citation: 2C_1043/2021 E. 3.5.5

3.5.5. Dem Beschwerdeführer ist zwar darin zuzustimmen, dass geringfügige Straftaten - wozu grundsätzlich auch die von ihm begangenen Verkehrsdelikte zählen - eine Integration nicht ausschliessen (vgl. Urteil 2C_175/2015 vom 30. Oktober 2015 E. 2.3). Gleichwohl kann der Beschwerdeführer bereits in Anbetracht seiner wirtschaftlichen Situation nicht als erfolgreich integriert gelten (vgl. vorstehende E. 3.5.1-3.5.4). Dasselbe gilt in Bezug auf die vom Beschwerdeführer vorgebrachten mündlichen Sprachkompetenzen: Hierzu hielt die Vorinstanz verbindlich fest, dass in sprachlicher Hinsicht keine fortgeschrittene Integration bestehe. Der sinngemässe Einwand des Beschwerdeführers, das Migrationsamt hätte ihm eine zusätzliche Frist ansetzen müssen, um einen Sprachnachweis nachzureichen, ist nicht zu hören, zumal der Beschwerdeführer besagten Nachweis auch noch im vorinstanzlichen Verfahren hätte einreichen können. Selbst wenn der Beschwerdeführer sodann in sprachlicher Hinsicht als hinreichend integriert zu gelten hätte (vgl. Urteil 2C_175/2015 vom 30. Oktober 2015 E. 2.3), könnte dies die fehlende wirtschaftliche Integration vorliegend nicht aufwiegen (vgl. Urteil 2C_584/2020 vom 3. Dezember 2020 E. 7.2; 2C_283/2016 vom 23. Dezember 2016 E. 4.3.5).