Citation: U 431/06 04.10.2007 E. 3

Streitig ist zunächst der Umfang der Arbeitsfähigkeit des Versicherten. Er macht in diesem Zusammenhang geltend, die Vorinstanz habe sich zu Unrecht auf die Einschätzung von SUVA-Kreisarzt Dr. med. B.________ nach seiner Abschlussuntersuchung vom 31. Oktober 2003 gestützt, in einer leidensangepassten Tätigkeit sei ein ganztägiger Arbeitseinsatz zumutbar, welche Auffassung von Kreisarzt Dr. med. J.________ am 12. Oktober 2004 und Dr. med. S.________, SUVA Abteilung Versicherungsmedizin, am 2. November 2004 bestätigt wurde. Der Beschwerdeführer beruft sich demgegenüber auf die Stellungnahmen seines Hausarztes Dr. med. M._________ vom 9. April (recte: September) 2004 sowie des Dr. med. P.________, welcher ihn in der Schultersprechstunde im Spital X._________ untersucht hatte, vom 14. November 2005. Beide gehen von einer 50 %igen Arbeitsfähigkeit aus. Das kantonale Gericht hat die medizischen Akten sorgfältig gewürdigt und einlässlich begründet, weshalb auf die genannten Berichte nicht abzustellen ist. Auf seine zutreffenden Erwägungen kann vollumfänglich verwiesen werden. Entscheidend ist, dass Dr. med. M._________ bei seiner Einschätzung eine psychische Komponente einfliessen liess, die ausser Acht zu bleiben hat (dazu E. 4), während Dr. med. P.________ nicht weiter begründete, weshalb dem Versicherten ein ganztägiger Einsatz nicht zumutbar sein soll. Weitere Untersuchungen sind nicht erforderlich, ist der Versicherte in somatischer Hinsicht doch bereits umfassend abgeklärt worden und lassen sich die geklagen Schmerzen seit Konsolidierung der erlittenen Skapulafraktur drei Monate nach dem Unfall nur noch bedingt erklären.