Citation: 6B_1318/2020 E. 1.4.5

1.4.5. Zusammenfassend handelt es sich beim Beschwerdeführer um einen im Zeitpunkt des vorinstanzlichen Urteils 74-jährigen, seit rund 52 Jahren in der Schweiz lebenden Ausländer, der sich hier berufliche wie auch wirtschaftlich perfekt integriert hat, soziale und familiäre Bindungen zu in der Schweiz ansässigen Personen aufweist und bis zur Begehung der im vorinstanzlichen Urteil beurteilten Straftat ein unbescholtenes Leben geführt hat. Unter diesen Umständen und angesichts der eher als gering zu wertenden Resozialisierungschancen in Italien kann dem vorinstanzlichen Schluss, es liege kein schwerer persönlicher Härtefall im Sinne von Art. 66a Abs. 2 StGB (1. Voraussetzung der Härtefallprüfung) vor, nicht gefolgt werden.