Citation: 6B_780/2017 E. 2.2

2.2. Der Beschwerdeführer kritisiert, die Vorinstanz habe die Länge der beiden Fahrzeuge nicht ermittelt, sondern nur geschätzt. Es fehle somit ein erforderlicher Faktor für die Beurteilung der Frage, ob er gegen die Bestimmungen des SVG verstossen habe. Die Vorinstanz hält fest, es sei zwar richtig, dass die erste Instanz die Fahrzeuglänge lediglich geschätzt habe, und zwar auf durchschnittlich 4,5 Meter. Doch könne der Beschwerdeführer daraus nichts zu seinen Gunsten ableiten, da selbst bei einer Annahme von Fahrzeuglängen von je 3 Metern die Sichtdistanz zu gering gewesen wäre. Diese Schlussfolgerung der Vorinstanz ist nicht zu beanstanden. Der Beschwerdeführer macht denn auch nicht geltend, das von ihm gefahrene Fahrzeug (Land Rover GB Disovery 4.0i) bzw. das überholte Fahrzeug (gemäss Angaben des Beschwerdeführers ein Skoda Octavia Kombi) seien kürzer als 3 Meter gewesen. Willkür liegt nicht vor.