Citation: 6F_7/2024 E. 2.3.5

2.3.5. Daraus ergibt sich, dass das Verfahren vor Bundesgericht selbst in Berücksichtigung der Konventionsverletzung keinen anderen Verlauf genommen hätte, was das Bundesgericht bereits im zu revidierenden Urteil festhielt. Damit ist die Revision weder geeignet noch notwendig, um über die finanzielle Abgeltung hinaus fortbestehende, konkrete nachteilige Auswirkungen der Konventionsverletzung im Rahmen des ursprünglichen Verfahrens zu beseitigen. Folglich bleibt es bei der vom EGMR ausgesprochenen, die Folgen der Konventionsverletzung ausgleichenden Entschädigung.