Citation: 9C_146/2014 E. 4.1

4.1. Laut BGE 140 V 8 E. 2.2.1.3 S. 13 ermöglicht Schlussbestimmung a Abs. 1 der Änderung des IVG vom 18. März 2011 (6. IV-Revision, erstes Massnahmenpaket) die Überprüfung von gestützt auf unklare Beschwerdebilder zugesprochenen Renten nach Massgabe von Art. 7 Abs. 2 ATSG für den Fall, dass die Rückkommensgründe der materiellen Revision im Sinne von Art. 17 ATSG oder der Wiedererwägung gemäss Art. 53 Abs. 2 ATSG nicht erfüllt sind. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers steht die lange Rentenbezugsdauer damit einer Wiedererwägung der ursprünglichen Rentenverfügung vom 5. Januar 1996 nicht entgegen, wie die IV-Stelle richtig bemerkt. Sodann unterliegt die Wiedererwägung gemäss Art. 53 Abs. 2 ATSG im Gegensatz zur prozessualen Revision nach Art. 53 Abs. 1 ATSG, für welche eine Frist von 10 Jahren gilt, keiner Befristung, wie das Bundesgericht unlängst entschieden hat (Urteil 8C_424/2013 vom 21. November 2014).