Citation: 1A.123/2002 22.10.2002 E. 1.2

1.2.1 Der Beschwerdeführer macht geltend, die Bauherrschaft sei umstritten. Im Baugesuch, in der Verfügungsvereinbarung mit den Grundeigentümern und den beiden öffentlichen Ausschreibungen des Bauprojekts sei der Name der Baugesuchstellerin mit "I.________ AG" angegeben worden. Nachdem er das Bauamt auf den fehlenden Handelsregistereintrag aufmerksam gemacht habe, habe die Baubewilligungsbehörde in ihrer Baubewilligung den Namen eigenmächtig in "Ingenieurbüro für Hoch- und Tiefbau AG I.________" geändert. Es stelle sich in diesem Zusammenhang die Frage, ob die Baubewilligungsbehörde nicht gegen Art. 47 der Handelsregisterverordnung (HRegV; SR 221.411) verstossen habe. Des Weiteren macht der Beschwerdeführer in diesem Zusammenhang geltend, die Verwendung des Firmennamens "I.________ AG" führe zur Gefahr von Verwechslungen und Täuschungen. Nachbarn, Käufer von Wohneigentum, Landeigentümer, Baumeister und Handwerker sollten gesichert davon ausgehen können, dass die Bauherrschaft bzw. der Baubewilligungsadressat zweifelsfrei feststehe. 1.2.2 Vorliegend geht es nicht um eine Registerangelegenheit, wie etwa die Verweigerung des Handelsregistereintrags, welche verwaltungsrechtlicher Natur ist (Art. 5 HRegV; BGE 121 III 368 E. 1 S. 370). Ob die Baubewilligungsbehörde das Baugesuch mit dem von der Gesuchstellerin angegebenen Kurznamen öffentlich ausschreiben durfte, und ob sie befugt war, in der Baubewilligung an Stelle der Kurzbezeichnung den im Handelsregister eingetragenen Firmennamen anzuführen, bestimmt sich nicht nach materiellem Bundesverwaltungsrecht, sondern nach § 314 Abs. 3 Planungs- und Baugesetz des Kantons Zürich vom 7. September 1975 (PBG). Nach dieser Bestimmung, auf welche bereits die Baurekurskommission hingewiesen hatte, hat die Bekanntmachung die nötigen Angaben über Ort und Art des Bauvorhabens sowie über den Gesuchsteller zu enthalten. Hierbei handelt es sich um selbstständiges kantonales Recht, dessen Verletzung einzig mit staatsrechtlicher Beschwerde gerügt werden kann. Dasselbe trifft auch auf die vom Beschwerdeführer als Folge einer ungenügenden Bezeichnung in der öffentlichen Ausschreibung des Baugesuchs geltend gemachten Verwechslungs- und Täuschungsgefahr zu. Soweit der Beschwerdeführer jedoch der Beschwerdegegnerin im Verkehr mit Dritten eine Verletzung der Firmengebrauchspflicht im Sinne von Art. 47 HRegV vorwirft, handelt es sich nicht um eine verwaltungsrechtliche, sondern eine zivilrechtliche Angelegenheit (vgl. dazu BGE 128 III 224 E. 2d S. 227 f.). Streitigkeiten hierüber fallen daher in die Zuständigkeit der Zivilgerichte. 1.3 Der Beschwerdeführer macht geltend, eine reine Wohnüberbauung ausserhalb des geschlossenen Siedlungsbereichs in einer Zone WG3 mit Lärmempfindlichkeitsstufe (ES) III sei zonenwidrig. Nach Art. 34 RPG ist auf dem Gebiet des Raumplanungs- und Baurechts die Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht zulässig gegen Entscheide letzter kantonaler Instanzen über Entschädigungen als Folge von Eigentumsbeschränkungen (Art. 5 RPG), über die Zonenkonformität von Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen sowie über Bewilligungen im Sinne von Art. 24-24d (Abs. 1). Andere Entscheide letzter kantonaler Instanzen sind endgültig; vorbehalten bleibt die staatsrechtliche Beschwerde an das Bundesgericht (Abs. 3). Das Bauvorhaben der Beschwerdegegnerin befindet sich unbestrittenermassen nicht ausserhalb der Bauzonen. Für die Rüge, das Bauvorhaben sei zonenwidrig, steht daher einzig die staatsrechtliche Beschwerde offen. 1.4 Ebenfalls im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde ist die vom Beschwerdeführer geltend gemachte mangelhafte Erschliessung der Baugrundstücke zu prüfen.