Citation: 9C_822/2017 E. 4.3

4.3. Nach dem Gesagten erlauben die medizinischen Unterlagen nicht, die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin (zeitlicher Umfang und Belastungsprofil) in zuverlässiger Weise einzuschätzen. Der angefochtene Entscheid beruht somit in einem wesentlichen Punkt auf unvollständiger Beweisgrundlage (E. 1). Die Beschwerdegegnerin wird ein fachärztliches Gutachten einzuholen haben und danach über die im Grundsatz gebotene Rentenrevision in zeitlicher und masslicher Hinsicht neu verfügen. Bei diesem Ergebnis braucht auf die Vorbringen in der Beschwerde zur Frage, ob die Versicherte ihre Mitwirkungspflichten verletzt habe, nicht eingegangen zu werden.