Citation: 5A.21/2004 02.09.2004 E. A

A.a Der am 2. Januar 1966 in Tornislavgrad (Bosnien und Herzegowina) geborene Z.________ (Beschwerdeführer) reiste im August 1992 in die Schweiz ein, wo er am 29. Januar 1993 eine rund 19 Jahre ältere Schweizerin heiratete. Daraufhin erteilte ihm der Kanton Zürich eine Aufenthaltsbewilligung. A.b Am 22. April 1997 stellte der Beschwerdeführer ein Gesuch um erleichterte Einbürgerung. Im Rahmen des Einbürgerungsverfahrens unterzeichneten er und seine Ehefrau am 15. Januar 1998 eine Erklärung, wonach sie beide in einer tatsächlichen, ungetrennten ehelichen Gemeinschaft an derselben Adresse leben würden und zur Kenntnis nähmen, dass die erleichterte Einbürgerung nicht möglich sei, wenn einer der Ehegatten vor oder während des Einbürgerungsverfahrens die Trennung oder Scheidung beantragt habe oder wenn keine tatsächliche Gemeinschaft mehr bestehe. Erklärt wurde darin überdies ausdrücklich, dass keine Trennungs- oder Scheidungsabsichten bestünden. Am 30. April 1998 erhielt der Beschwerdeführer gestützt auf Art. 27 des Bundesgesetzes vom 29. September 1952 über den Erwerb und Verlust des Schweizer Bürgerrechts (SR.141.0; BüG) das Schweizer Bürgerrecht. A.c Nachdem der Beschwerdeführer am 8. Januar 1999 die Scheidung beantragt hatte, wurden die Eheleute am 16. März 1999 geschieden. Der Beschwerdeführer heiratete daraufhin am 17. April 2000 eine 23-jährige bosnisch-herzegowinische Staatsbürgerin, mit welcher er ein Kind zeugte.