Citation: 8C_563/2020 E. 4.2.1

4.2.1. Die Vorinstanz begründete ihre Annahme, dass der Beschwerdegegner nach dem Abstieg des Eishockeyclubs B.________ in die NLB im Jahr 2015 von einem anderen NLA-Club unter Vertrag genommen worden wäre, damit, dass er in den acht Jahren vor dem Unfall ununterbrochen in der NLA gespielt habe und er so lange wie möglich in der Profiliga habe spielen wollen. In den vergangenen acht Jahren habe er zudem zweimal den Club gewechselt, womit erstellt sei, dass auch andere Clubs an ihm interessiert gewesen seien. Vom Eishockeyclub B.________ sei er als einsatzfähiger Spieler bezeichnet worden. Was die Nachfrage nach ihm betreffe, so hätten sie ihn als "im Mittelfeld" klassifiziert. Seine örtliche Flexibilität habe der Beschwerdegegner sodann bereits bewiesen, habe er doch schon zwei Saisons für den Eishockeyclub E.________ gespielt. Bei einem etwa doppelt so hohen Lohn in der NLA gegenüber der NLB könne im Weiteren davon ausgegangen werden, dass er und seine Familie die mit einem Umzug verbundenen Unannehmlichkeiten auf sich genommen hätten. Dem Beschwerdegegner hätten somit sämtliche NLA-Clubs als potentielle neue Arbeitgeber offen gestanden. Die Vorinstanz erachtete es aufgrund dieser Umstände als überwiegend wahrscheinlich, dass der Beschwerdegegner nach dem Abstieg des Eishockeyclubs B.________ von einem anderen NLA-Club angestellt worden wäre. Dagegen spreche auch nicht die Tatsache, dass im Zeitpunkt des Unfalls kein konkretes Übernahmeangebot seitens anderer Clubs vorgelegen habe, zumal solche Angebote wohl nicht bereits zu Beginn der Saison gemacht würden.