Citation: 5A_938/2023 E. 6.5.2

6.5.2. Die Vorinstanz führt in ihrer Stellungnahme hierzu im Wesentlichen aus, in der entsprechenden Erwägung sei einzig darauf hingewiesen worden, dass ein allfälliger Zeitaufwand für den Hin- und Rückweg von W.________ an die Vergleichsgespräche in U.________ nicht mit einem separaten Zuschlag zu entschädigen wäre. In der Kostennote sei ohnehin nur die Gesamtdauer (inkl. Vor- und Nachbesprechung mit der Klientschaft und Reisezeit) geltend gemacht worden. Dazu komme, dass durch die tarifgemässe Entschädigung die üblichen Vergleichsbemühungen abgegolten seien (§ 2 AnwT). Der Beschwerdeführer habe im vorinstanzlichen Verfahren nicht vorgebracht, dass im vorliegenden Fall die Vergleichsgespräche den üblichen Aufwand überschritten hätten, weshalb dafür kein Zuschlag auf die Grundentschädigung hätte vorgenommen werden müssen. Trotzdem sei mit dem angefochtenen Entscheid ein Grundentschädigungszuschlag dahingehend gewährt worden, als auf einen ordentlichen Abschlag infolge Wegfalls einer Gerichtsverhandlung verzichtet worden sei. Der nicht vorgenommene Verhandlungsabzug betrage praxisgemäss 20 %, was auch dem Beschwerdeführer bekannt sei.