Citation: 1C_83/2023 E. 3.1

3.1. Das Verwaltungsgericht bejahte eine Verletzung des rechtlichen Gehörs durch das Departement, weil dieses die Stellungnahmen der Gemeinde und des AfU vom 15. Juli 2021 dem Beschwerdeführer erst zusammen mit dem Rekursentscheid zugestellt hatte. Dieser Verfahrensmangel habe jedoch im Beschwerdeverfahren geheilt werden können, in welchem dem Verwaltungsgericht volle Kognition zukomme; der Beschwerdeführer hätte im Rahmen seiner Beschwerde bzw. des Beschwerdeverfahrens die Möglichkeit gehabt, zu diesen Vernehmlassungen Stellung zu nehmen. Der Beschwerdeführer schliesst aus dieser Formulierung, das Verwaltungsgericht habe nicht einmal bemerkt und somit in seiner Entscheidfindung auch nicht berücksichtigt, dass er sich in seiner Replik vom 11. Oktober 2021 ausführlich zu den Schreiben vom 15. Juli 2021 geäussert habe; dies stelle eine erneute Verletzung des rechtlichen Gehörs dar. Die Formulierung des Verwaltungsgerichts ("hätte.... die Möglichkeit gehabt") lässt sich indessen dahingehend verstehen, dass für die Heilung der vorinstanzlichen Gehörsverletzung schon die Möglichkeit zur Äusserung genügt, d.h. diese nicht davon abhängt, ob der Beschwerdeführer davon Gebrauch gemacht hat. Sollte das Verwaltungsgericht wesentliche Vorbringen des Beschwerdeführers übersehen oder nicht behandelt haben, so wäre dies eine neue, selbstständige Verletzung des rechtlichen Gehörs. Dies ist im Folgenden näher zu prüfen (vgl. unten E. 4).