Citation: 6B_1332/2016 E. 4.4.3

4.4.3. Der Beschwerdeführer stellt sich im Übrigen wiederholt auf den Standpunkt, der Beschwerdegegner 2 hätte alle möglichen Sicherheitsmassnahmen ergreifen und insbesondere auch Warnschilder aufstellen müssen. Dieser Vorwurf könnte dem Beschwerdegegner 2, wäre er angeklagt, aus den gleichen Umständen wie jener der fehlenden Netze nicht gemacht werden. Der Beschwerdeführer verkennt aber den Anklagegrundsatz (vgl. dazu BGE 143 IV 63 E. 2.2 S. 65 mit Hinweisen). Bei Fahrlässigkeitsdelikten sind die tatsächlichen Umstände anzuführen, aus denen sich die Pflichtwidrigkeit des vorgeworfenen Verhaltens sowie die Voraussehbarkeit und die Vermeidbarkeit des eingetretenen Erfolgs ergeben sollen. Es ist insbesondere auch darzulegen, inwiefern die beschuldigte Person die gebotene Vorsicht nicht beachtet hat (BGE 120 IV 348 E. 3c S. 356; Urteil 6B_115/2016 vom 25. Mai 2016 E. 2.5, nicht publ. in BGE 142 IV 281; je mit Hinweisen). Die dem Beschwerdegegner 2 zum Vorwurf gemachte Pflichtverletzung liegt im behaupteten mangelhaften Unterhalt der Gebüsche und im Fehlen der Netze. Die Anklageschrift wirft dem Beschwerdegegner 2 nicht vor, pflichtwidrig auf das Anbringen von Warnschildern verzichtet zu haben. Der Vorwurf war damit nach den zutreffenden vorinstanzlichen Erwägungen nicht Prozessgegenstand. Ein Schuldspruch, der auf entsprechende Elemente des Fahrlässigkeitsdelikts zurückginge, trüge der Umgrenzungsfunktion der Anklageschrift nicht Rechnung und verletzte das Immutabilitätsprinzip. Die in diesem Zusammenhang erhobenen Rügen der Verletzung von Bundes- und Konventionsrecht sind unbegründet (Beschwerde S. 42) und die im gleichen Zusammenhang gemachten Ausführungen zu verschiedenen Netzarten nicht nachvollziehbar.