Citation: 9C_399/2014 E. 4.2

4.2. Die Experten begründeten die Limitierung der Leistungsfähigkeit mit einer allgemein verminderten Belastbarkeit, ohne eine zeitliche Einschränkung der Arbeitsfähigkeit festzusetzen. Sie attestierten ausschliesslich einen erhöhten Pausen- und Erholungsbedarf (vorangehende E. 4.1), während ihren Ausführungen nicht zu entnehmen ist, der Versicherte könnte im Rahmen einer 70 %igen Anstellung eine volle Leistung erbringen. Dass dem so wäre, ist auch mit Blick auf die Angaben des Versicherten nicht überwiegend wahrscheinlich. Als Grund für seine Einschränkung gab er an, teilweise unter starker Müdigkeit zu leiden, nicht längere Zeit stehen und gehen zu können und nach spätestens 20 bis 30 Minuten eine Pause zu benötigen. Daraus lässt sich vernünftigerweise nur der Schluss ziehen, dass der Beschwerdeführer vermehrt auf Pausen, nicht aber auf eigentliche Teilzeitarbeit angewiesen ist. Bei einer in diesem Sinne reduzierten Leistungsfähigkeit fällt ein Teilzeitabzug ausser Betracht (vgl. Urteil 9C_464/2013 vom 11.10.2013 E. 3.3.3 mit Hinweisen). Wenn die Vorinstanz nicht davon ausging, der Versicherte sollte im Umfang von 30 %seine Arbeit gänzlich sein lassen und wäre somit als Teilzeitbeschäftigter anzusehen, ist dies in keiner Weise bundesrechtswidrig.