Citation: 6B_1078/2022 E. 3.3.1

3.3.1. Hinsichtlich des Anklagesachverhalts 1.2.3 (Anstaltentreffen zum Erwerb einer unbekannten Menge Marihuana) erwägt die Vorinstanz, es sei unbestritten, dass sich der Beschwerdeführer am 22. Mai 2016 in Begleitung von C.________ nach U.________ begeben habe, um "Gras" anzuschauen. Soweit er behaupte, es habe sich dabei um legalen CBD-Hanf gehandelt, sei dies unglaubhaft. Angesichts legaler Angebote in der Schweiz liege es ausserhalb einer vernünftigen Betrachtungsweise, dass der Beschwerdeführer hierfür 400 Kilometer nach U.________ gefahren sein soll. Zudem weise der Umstand, dass er regelmässig C.________ zur Qualitätskontrolle von Marihuana dabei gehabt habe und dass die beiden ihre Mobiltelefone in V.________ zurückgelassen hätten, auf eine illegale Tätigkeit hin. Es stehe daher ausser Zweifel, dass sich der Beschwerdeführer zur Qualitätskontrolle von Marihuana mit unbekannten Personen in U.________ habe treffen wollen, was für ein Anstaltentreffen zum Erwerb Zwecks Weiterverkaufs in der Schweiz genüge. Eine Erklärung des Verhaltens zu einem legalen Zweck sei hingegen nicht ersichtlich. Der Beschwerdeführer habe zweifellos vorsätzlich gehandelt und sich entsprechend der Anklage schuldig gemacht. Aufgrund einer Gesamtbetrachtung erfolge aber kein separater Schuldspruch, sondern gehe die Tathandlung im gewerbsmässigen Handeln auf (dazu nachstehend E. 3.5).