Citation: 2P.177/2000 10.10.2000 E. 1

1.- a) Angefochten ist ein Urteil des Urner Obergerichts, worin dieses über die Rechtmässigkeit der Verweigerung des prozessualen Armenrechts durch den Regierungsrat (im Beschwerdeverfahren betreffend die Erteilung einer fremdenpolizeilichen Aufenthaltsbewilligung) entschieden hat. Dieser Entscheid ist, zumal in der Sache selber die staatsrechtliche Beschwerde bereits abgewiesen worden ist (soweit darauf einzutreten war, vgl. Urteil 2A.549/1999 vom 10. November 1999), ein kantonal letztinstanzlicher Endentscheid, gegen den im Bund kein anderes Rechtsmittel zur Verfügung steht. Die staatsrechtliche Beschwerde ist daher auch gegen diesen Entscheid zulässig (Art. 84 Abs. 2, Art. 86 Abs. 1 und Art. 87 OG), und die Beschwerdeführer sind hierzu legitimiert (Art. 88 OG). b) Es kann vorliegend nur (noch) darum gehen, ob sich das Obergericht in verfassungsrechtlich haltbarer Weise auf den Standpunkt stellen durfte, im Beschwerdeverfahren vor dem Regierungsrat hätten die erforderlichen Erfolgsaussichten gefehlt, weshalb kein Anspruch auf das prozessuale Armenrecht bestanden habe. Für das erste, mit Beschwerde vom 9. Dezember 1998 eingeleitete Verfahren vor dem Obergericht (welches nur noch eine Rechtskontrolle ausübte) wurde ein solcher Anspruch vom Bundesgericht bereits verneint (Urteil vom 10. November 1999, E. 2b/cc S. 7 f.).