Citation: 6B_3/2021 E. 6.1

6.1. Die Beschwerdeführerin wendet sich damit gegen den Entscheid vom 11. November 2020, mit dem die Vorinstanz das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege guthiess, jenes um Gewährung der amtlichen Verteidigung dagegen abwies. Bei diesem Entscheid handelt es sich um einen selbständig eröffneten Zwischenentscheid, der unter den Voraussetzungen von Art. 93 Abs. 1 BGG direkt beim Bundesgericht angefochten werden kann. Zusammen mit dem Endentscheid kann ein Zwischenentscheid, der nicht die Zuständigkeit oder den Ausstand beschlägt, nur angefochten werden, soweit er sich auf diesen auswirkt (Art. 93 Abs. 3 BGG). Bei selbständigen Zwischenentscheiden über die unentgeltliche Rechtspflege fällt diese Voraussetzung indessen weg (Urteile 4A_26/2021 vom 12. Februar 2021 E. 3.2; 5A_654/2019 vom 14. Mai 2020 E. 1.2.2; je mit Hinweisen). Vorliegend wurde das Beschwerdeverfahren mit Entscheid vom 25. November 2020 abgeschlossen, mitunter nur zwei Wochen nach dem Zwischenentscheid über die unentgeltliche Rechtspflege und die amtliche Verteidigung vom 11. November 2020. Der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin hatte seine Arbeit bereits getan, und es bestand keine Gefahr, dass diese infolge Verweigerung der amtlichen Verteidigung ihre Rechte im vorinstanzlichen Verfahren nicht hätte wahrnehmen können. Es ging einzig noch um die Frage, wer das Honorar ihres Anwalts bezahlen muss. Die Beschwerdeführerin kann den Entscheid über die Verweigerung der amtlichen Verteidigung vom 11. November 2020 deshalb gemeinsam mit der vorliegenden Beschwerde gegen den Endentscheid anfechten (vgl. BGE 139 V 604 E. 3.3, 600 E. 2.3; 133 V 642 E. 5.5; Urteile 6B_1237/2019 vom 3. Juli 2020 E. 4.1; 5A_654/2019 vom 14. Mai 2020 E. 1.2.2; je mit Hinweisen).