Citation: 4A_613/2020 E. 3

Die vorliegende Beschwerde vermag diesen Anforderungen an die Begründung offensichtlich nicht zu genügen, soweit das Bundesgericht zur Behandlung der gestellten Anträge überhaupt zuständig ist: Die Beschwerdeführerin stellt ihrer eigentlichen Beschwerdebegründung eine umfassende Sachverhaltsdarstellung voran, mit der sie den von der Vorinstanz verbindlich festgestellten Sachverhalt frei ergänzt. Da sie dazu keine Sachverhaltsrügen erhebt, die es dem Bundesgericht erlauben könnten, die tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz zu ergänzen, kann sie damit nicht gehört werden. Auch in ihrer weiteren Beschwerdebegründung ergänzt die Beschwerdeführerin den von der Vorinstanz festgestellten Sachverhalt nach Belieben und wirft der Vorinstanz in vielfacher Hinsicht eine unvollständige Sachverhaltsfeststellung vor, ohne indessen dazu hinreichend begründete Sachverhaltsrügen im vorstehend beschriebenen Sinne zu erheben, weshalb darauf nicht eingetreten werden kann. Sie wirft der Vorinstanz die Verletzung verschiedener Gesetzesbestimmungen und verfassungsmässiger Rechte vor und legt in freien Ausführungen, die teilweise an der Grenze der Ungehörigkeit liegen, ihre Sicht der Dinge dar, insbesondere dass sie einen "Schaden nach Art. 41 OR nur durch Beweis der widerrechtlichen Handlung legitimieren" könne, was ein rechtskräftiges Strafurteil erfordere. Sie setzt sich indessen nicht hinreichend mit der vorstehend (Erwägung 1, vorletzter Absatz) zusammengefassten Begründung der Vorinstanz auseinander und legt nicht rechtsgenügend dar, inwiefern die Vorinstanz die angerufenen Rechte und Gesetzesbestimmungen mit ihrem darauf gestützten Entscheid verletzt haben soll. Insoweit kann auf die Beschwerde mangels hinreichender Begründung nicht eingetreten werden. Die Beschwerdeführerin begründet auch ihre Rügen nicht hinreichend, wonach der Kantonsgerichtspräsident dem Anspruch auf einen unbefangenen Richter nicht genügen soll. So bringt sie keine tauglichen Gründe vor, nach denen - objektiv betrachtet - auf eine Befangenheit des Kantonsgerichtspräsidenten bei der Fällung des angefochtenen Entscheids geschlossen werden könnte. Auch auf die entsprechenden Rügen kann daher nicht eingetreten werden. Soweit die Beschwerdeführerin verlangt, der Kantonsgerichtspräsident habe für das weitere Berufungsverfahren in den Ausstand zu treten und das Berufungsverfahren sei zu sistieren, kann darauf nicht eingetreten werden, da weder ein Ausstandsgesuch gegen den Kantonsgerichtspräsidenten noch ein Sistierungsgesuch Gegenstand des angefochtenen Entscheids ist; das Bundesgericht ist nicht dafür zuständig, ein Ausstandsgesuch für das weitere Berufungsverfahren vor dem Kantonsgericht als erste Instanz zu beurteilen oder über eine Sistierung des kantonalen Hauptverfahrens zu entscheiden, die nicht Gegenstand des vorinstanzlichen Entscheids ist (Art. 75 Abs. 1 BGG). Das gleiche gilt, soweit die Beschwerdeführerin vom Bundesgericht die Erteilung von Weisungen an das Kantonsgericht für die Schadensfeststellung verlangt. Auf die Beschwerde ist demnach mangels hinreichender Begründung und bezüglich der letztgenannten Punkte mangels Zuständigkeit des Bundesgerichts nicht einzutreten (Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG).