Citation: 4A_605/2021 E. B

Mit Klage vom 6. Juli 2018 beim Bezirksgericht Höfe forderte die Klägerin, die Beklagte sei kostenfällig zu verpflichten, ihr Fr. 34'583.45 sowie Fr. 61'292.85, jeweils nebst Zins, zu bezahlen. Weiter sei der Rechtsvorschlag in der Betreibung Nr. xxx des Betreibungsamts X.________ aufzuheben. Mit Urteil vom 23. November 2020 wies das Bezirksgericht die Klage vollumfänglich ab. Es erwog, um den Vertragsinhalt zu definieren, stütze sich die Klägerin lediglich pauschal auf das Konzept vom 12. Februar 2016. Darin seien die einzelnen klägerischen Aufgaben stichwortartig aufgelistet, wobei die Schlagwörter weder im Konzept noch in der klägerischen Eingabe näher ausgeführt würden. Es sei dem Gericht nicht möglich, zu beurteilen, was der tatsächliche Inhalt des vereinbarten Auftrags darstelle und ob dieser vertragsgemäss erledigt worden sei. Eine dagegen gerichtete Berufung der Klägerin hiess das Kantonsgericht Schwyz mit Urteil vom 25. Oktober 2021 gut. Es hob das Urteil des Bezirksgerichts auf und wies die Sache im Sinne der Erwägungen an das Bezirksgericht zurück. Es erwog, die Klägerin habe die im Rahmen der Unternehmensanalyse bzw. des Konzepts vorgesehenen Schritte beschrieben. Auch wenn die Stichworte teilweise genereller Natur seien, ergebe sich ein schlüssiges Bild des Vertragsinhalts. Es sei offensichtlich, dass bei einer Unternehmensanalyse nur die vorgesehenen Arbeitsschritte bereits im Voraus definiert werden könnten. Die Bestimmung der konkreten Massnahmen sei gerade das Ziel der Analyse. Mangels substanziierter Bestreitung habe die Klägerin die Projektschritte des Konzepts bzw. ihre darin zitierten Aufgaben nicht weiter beschreiben müssen. Nachdem der Vertragsinhalt feststehe, wäre zu prüfen, ob die von der Klägerin in Rechnung gestellten Arbeiten vertragsgemäss ausgeführt worden seien. Die Erstinstanz habe lediglich geprüft, ob die Tatsachenbehauptungen zum Vertragsinhalt substanziiert vorgetragen worden seien und habe die Klage mangels Substanziierung abgewiesen. Die vertragsgemässe und angemessene Ausführung des Auftrags habe sie nicht beurteilt. Hierfür sei der Sachverhalt in wesentlichen Teilen zu vervollständigen und allenfalls ein Beweisverfahren durchzuführen.