Citation: 8C_318/2024 E. 4.2

4.2. Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, der Gutachter habe die Erwerbsbiographie ungenau erhoben, kann ihm nicht gefolgt werden. So sind dem Gutachten die verschiedenen Arbeitsstellen zu entnehmen. Es wird auch erwähnt, dass es gemäss Angaben des Beschwerdeführers zu Beginn der Anstellungen recht gut gegangen sei, mit der Zeit hätten sich jedoch Überforderungserleben mit depressiven Symptomen und körperliche Beschwerden eingestellt. Die Erwerbsbiographie war dem Gutachter demnach im Wesentlichen bekannt. Hinzu kommt, dass der Beschwerdeführer an seiner letzten Arbeitsstelle als Nachtportier immerhin vom 1. Dezember 2016 bis zum 21. Mai 2020 tätig war (vgl. Arbeitgeberfragebogen vom 16. September 2020), sodass nicht gesagt werden kann, er sei ausschliesslich für relativ kurze Zeiträume effektiv einer Arbeitstätigkeit nachgegangen. Eine ungenügende Arbeitsanamnese des Gutachters ist jedenfalls nicht erkennbar.