Citation: 8C_351/2018 E. 3.1.1

3.1.1. Das kantonale Gericht holte mit Blick auf die divergierenden Einschätzungen des Dr. med. C.________ in seinem Gutachten vom 3. Mai 2016 und des pract. med. E.________ in seiner Aktenbeurteilung vom 22. November 2016 eine ergänzende Stellungnahme des Dr. med. C.________ zu den Ausführungen des beratenden Arztes ein. Der Gutachter hält in dieser Einschätzung vom 20. November 2017 drei Physiotherapiesitzungen pro Woche zur Erhaltung des Gesundheitszustandes nach wie vor für sinnvoll. Es seien insgesamt drei chirurgische Eingriffe erfolgt und alle zur Verfügung stehenden konservativen Therapiemodalitäten angewendet worden. Diverse ausgewiesene Schulterorthopäden in der Schweiz hätten ihre Beurteilung abgegeben. Keine der Therapiemodalitäten habe die Situation nachhaltig verbessern können. Seit geraumer Zeit zeige sich ein mehr oder weniger stationärer Befund, der jedoch nur unter entsprechender physiotherapeutischer Beübung und mit Heimübungen erhalten werden könne. Die Stabilisierung des Ist-Zustandes auf dem momentanen Niveau müsse mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln angestrebt werden, auch wenn eine namhafte Besserung der Schulterschmerzproblematik kaum zu erwarten sei. Deshalb sei eine Reduktion der Frequenz der Therapiesitzungen nicht angebracht und auch nicht logisch.