Citation: 5C.206/2006 09.11.2006 E. 1

Das Eidgenössische Versicherungsgericht hat das Verfahren an das Kantonsgericht überwiesen mit der Begründung, dass bezüglich Streitigkeiten über Krankentaggeldleistungen aus einer Zusatzversicherung zur sozialen Krankenversicherung der Zivilweg zu beschreiten sei. Diese Überweisung ist demzufolge prozessrechtlicher Natur und daher fristwahrend (vgl. Art. 32 Abs. 4 lit. b und Abs. 5 OG). Angefochten ist ein letztinstanzlicher kantonaler Endentscheid über eine Forderung aus der Zusatzversicherung nach dem VVG. Dabei handelt es sich um eine Zivilrechtsstreitigkeit mit Vermögenswert (BGE 124 III 44 E. 1 S. 46 und 229 E. 2b S. 232). Der erforderliche Streitwert lässt sich dem angefochtenen Urteil entgegen Art. 51 Abs. 1 lit. a OG nicht entnehmen. Die strittigen Taggeldleistungen erreichen die gesetzliche Streitwertgrenze nicht (Art. 46 OG). Damit ist die Berufung im vorliegenden Fall nicht gegeben. Die eidgenössische Nichtigkeitsbeschwerde (Art. 68 OG) ist ebenfalls nicht gegeben, da keine der gesetzlich umschriebenen Nichtigkeitsgründe vorliegen. Hingegen kann gegen das Urteil des Kantonsgerichts eine staatsrechtliche Beschwerde wegen Verletzung verfassungsmässiger Rechte der Bürger erhoben werden (Art. 84 Abs. 1 lit. a und Art. 86 Abs. 1 OG). Da im vorliegenden Falle die Begründungsanforderungen gemäss Art. 90 Abs. 1 lit. b OG erfüllt sind und die Eingabe den Frist- und Formvorschriften der Art. 89 Abs. 1 und Art. 90 OG genügt, kann die Eingabe vom 19./30. Mai 2006 demzufolge als staatsrechtliche Beschwerde entgegengenommen werden (zur Umwandlung von Bundesrechtsmitteln: vgl. BGE 96 I 387 E. 1 S. 390; 131 III 268 E. 6 S. 279; 112 II 512 E. 2 S. 516).