Citation: 8C_879/2009 29.01.2010 E. A

H.________, geboren 1957, war seit September 2000 als angelernter Lagermitarbeiter für die Firma O.________ in der Verteilzentrale tätig und in dieser Eigenschaft bei der "Zürich" Versicherungs-Gesellschaft (nachfolgend: "Zürich" oder Beschwerdegegnerin) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten versichert. Am 11. und 13. November 2001 war er jeweils als Fahrzeuglenker betroffen von einer Kollision zwischen zwei Personenwagen. Eine Stunde nach dem zweiten Unfall (Heckauffahrkollision) traten bei der Arbeit zunehmende Nackenschmerzen sowie ein Brennen im Schulter- und Rückenbereich auf, weshalb er noch am 13. November 2001 seinen Hausarzt Dr. med. L.________ aufsuchte. Dieser diagnostizierte eine Distorsion und Kontusion der Halswirbelsäule (HWS), schloss röntgenologisch ossäre Läsionen aus und ging gemäss Arztzeugnis vom 28. November 2001 von einem voraussichtlichen Behandlungsabschluss in sechs bis acht Wochen aus. Die "Zürich" erbrachte in der Folge die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung und Taggeld). Nach umfangreichen medizinischen Abklärungen stellte sie mit Verfügung vom 15. Juli 2008, bestätigt durch Einspracheentscheid vom 3. November 2008, sämtliche Leistungen per 1. April 2008 ein und schloss den Fall folgenlos ab.