Citation: U 102/01 12.03.2002 E. 2

2.- Im angefochtenen Entscheid sowie im Einspracheentscheid, auf welchen das kantonale Gericht Bezug nimmt, werden die Bestimmungen und die Grundsätze über den Begriff der Invalidität (Art. 18 Abs. 2 Satz 1 in Verbindung mit Abs. 1 UVG) und die Ermittlung des Invaliditätsgrades nach der Methode des Einkommensvergleichs (Art. 18 Abs. 2 Satz 2 UVG; vgl. auch BGE 104 V 136 Erw. 2a und b) zutreffend dargelegt. Richtig wiedergegeben wurde ferner die Judikatur zur Bedeutung ärztlicher Auskünfte im Rahmen der Ermittlung des Invaliditätsgrades (BGE 115 V 134 Erw. 2, 114 V 314 Erw. 3c, 105 V 158 Erw. 1; siehe zudem BGE 125 V 261 Erw. 4) sowie zum Beweiswert und zur richterlichen Würdigung von medizinischen Berichten und Gutachten (BGE 122 V 160 Erw. 1c; vgl. auch BGE 125 V 352 ff. Erw. 3). Darauf ist zu verweisen. Zu ergänzen bleibt, dass nach ständiger Rechtsprechung für die richterliche Beurteilung eines Falles grundsätzlich der Sachverhalt massgeblich ist, wie er sich bis zum Erlass des strittigen Einspracheentscheides entwickelt hat (BGE 121 V 366 Erw. 1b mit Hinweisen). Um die Anpassung an seither geänderte - unfallkausale - Verhältnisse zu gewährleisten, steht es der versicherten Person jederzeit offen, einen Rückfall oder Spätfolgen eines rechtskräftig beurteilten Unfallereignisses geltend zu machen und erneut Leistungen der Unfallversicherung zu beanspruchen (RKUV 1994 Nr. U 189 S. 138).