Citation: 4A_110/2016 E. 2.4.1

2.4.1. Gegen diese Erwägungen wendet die Beschwerdeführerin ein, die Vorinstanz habe mit dem Hinweis darauf, dass die Parteien anlässlich der Verhandlungen die Situation einer Beteiligungsreduktion nicht erörtert haben, festgestellt, dass nach dem übereinstimmenden wirklichen Willen der Parteien das Szenario einer Reduktion der Beteiligung der KG-Gruppe an der G.________ AG nicht zum Regelungsinhalt der Entflechtungsvereinbarung gehöre bzw. der Beteiligungsabbau kein "Verhalten" im Sinne von Ziff. 1.3 Abs. 2 der Entflechtungsvereinbarung darstelle. Nach dieser Feststellung des subjektiv übereinstimmenden Parteiwillens sei es dem Schiedsgericht nun aber verwehrt gewesen, eine objektive Vertragsauslegung vorzunehmen und dabei zu einem gegenteiligen Resultat zu gelangen.