Citation: 4A_501/2024 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdegegner klagte eine Gesamtforderung von Fr. 201'550.-- ein. Diese stützte er auf einen einheitlichen Sachverhaltskomplex, nämlich auf verschiedene unrechtmässige Handlungen des Beschwerdeführers in den Jahren 2011 und 2012, die sich zulasten der C.________ AG ausgewirkt haben. Konkret soll der Beschwerdeführer verschiedene der C.________ AG zustehende Honorare für sich privat abgezweigt und ferner Bauland unter dem wirklichen Wert verkauft haben. Die auf die einzelnen vorgeworfenen Handlungen entfallenden Teilbeträge der Klageforderung unterschied der Beschwerdegegner lediglich hinsichtlich des Beginns des Zinsenlaufs. Das Bezirksgericht nahm dementsprechend die rechtliche Beurteilung für den Sachverhaltskomplex als Ganzes vor, namentlich auch die Beurteilung der Verjährungseinrede, die es für sämtliche Ansprüche verwarf. In der Folge erachtete es die eingeklagte Forderung aus unerlaubter Handlung im Umfang von Fr. 83'500.-- als erwiesen, welchen Betrag es dem Beschwerdegegner zusprach und die Klage im verbleibenden Umfang abwies. Der zugesprochene Betrag von Fr. 83'500.-- bezieht sich über Fr. 60'000.-- auf die Abzweigung von Honoraren und über Fr. 23'500.-- auf den vorgeworfenen Unterwertverkauf. Der abgewiesene Betrag betrifft den verbleibenden Teilbetrag wegen des Unterwertverkaufs. Das Obergericht verwarf die Verjährungseinrede ebenfalls, jedoch mit abweichender Begründung. In Dispositivziffer 1 wies es die Berufung des Beschwerdeführers ab, womit es den erstinstanzlich zugesprochenen Betrag von Fr. 83'500.-- wegen Abzweigung von Honoraren (Fr. 60'000.--) und wegen Unterwertverkauf (Fr. 23'500.--) schützte. In Dispositivziffer 2 wies es in teilweiser Gutheissung der Anschlussberufung des Beschwerdegegners die Sache zur Ergänzung des Beweisverfahrens und zur diesbezüglichen erneuten Prüfung der Verjährungseinrede zurück, soweit die Klageforderung wegen Unterwertverkauf vom Bezirksgericht im Restbetrag abgewiesen worden war. Die hier angefochtene Dispositivziffer 1 des obergerichtlichen Urteils bezieht sich mithin nicht ausschliesslich auf die Klageansprüche wegen Honorarabzweigungen, für die der Beschwerdeführer rechtskräftig strafrechtlich verurteilt wurde (was für die Verjährungsfrage eine Rolle spielen kann), sondern auch teilweise auf den Klageanspruch wegen Unterwertwertverkauf. Letzterer wiederum ist im nicht zugesprochenen Teilumfang Gegenstand der Rückweisung.