Citation: 6B_1029/2016 E. 3.2.1

3.2.1. Die Vorinstanz stellt fest, der das Lasergerät bedienende Polizeibeamte habe über die nötigen Fachkenntnisse verfügt (Urteil S. 5 mit Hinweis auf act. A11). Diese Aktenstelle enthält die "Ermächtigung" für den Polizeibeamten A.________. Der Beschwerdeführer wendet ein, es sei unmöglich, dass A.________ um 15.53 Uhr die Geschwindigkeit des Motorrads messen, dann rapportieren und um 15.55 Uhr sein Fahrzeug als Messbeamter habe erfassen können. Das sei nicht nachgewiesen, zumal unbekannt sei, wer das Lasergerät bedient habe (Beschwerde S. 13 f.). Auf dem Messprotokoll (act. A12; vgl. dazu Urteil 6B_937/2013 vom 23. September 2014 E. 1.4) sind neun Kontrollen mit massiven Geschwindigkeitsüberschreitungen erfasst und mit Kürzeln abgezeichnet. Für das Fahrzeug des Beschwerdeführers sind in den Rubriken Zeit "1555", Km/h "117", Bemerkungen "B.________" eingeschrieben und in entsprechender Weise für das Motorrad (Suzuki) "1558", "134" und "A.________". Die beiden Kontrollen erfolgten im Abstand von drei Minuten und nicht von zwei, wie der Beschwerdeführer angibt. Er bezieht sich versehentlich auf die Rubrikzeile "Messbeginn/Test 0 km/h - 1553 Uhr - Ende 1750 Uhr". Die den Beschwerdeführer betreffende Rubrik wurde mithin vom Polizeibeamten "B.________" eingetragen. Das Protokoll ist von A.________ unterschrieben. Es weist keine irreguläre Durchführung der Geschwindigkeitskontrolle nach.