Citation: 9C_306/2013 E. 3.2

3.2. Mit Bezug auf die Zeitspanne ab 1. Januar 2011 ging die Vorinstanz von einer leicht- bis mittelgradigen depressiven Episode und einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung aus. Gestützt auf die Rechtsprechung zum invalidisierenden Charakter somatoformer Schmerzstörungen (BGE 130 V 352) hielt die Vorinstanz fest, die Voraussetzungen für ein Abweichen vom Grundsatz, wonach eine solche Störung zumutbarerweise überwunden werden kann, seien im vorliegenden Fall nicht gegeben. Es fehle sowohl an einer relevanten psychischen Komorbidität als auch an den nach der Rechtsprechung massgebenden Kriterien wie einer körperlichen Begleiterkrankung oder einem ausgeprägten sozialen Rückzug in allen Belangen des Lebens.