Citation: 2C_1062/2019 E. 5.2.2

5.2.2. Hinsichtlich der Rückfallgefahr erwog die Vorinstanz, dass weitere Straftaten nicht ausgeschlossen seien (vgl. E. 3.3 des angefochtenen Urteils). Zur Begründung führte sie aus, die Beschwerdeführerin habe nach der Verurteilung vom 3. Juni 2016 während noch laufender Probezeit erneut gegen die Betäubungsmittelgesetzgebung in Form des Handelns mit verbotenen Substanzen verstossen, weshalb sie vom Regionalgericht Oberland am 27. April 2018 zu einer bedingten Freiheitsstrafe von neun Monaten bei einer Probezeit von fünf Jahren verurteilt worden sei.