Citation: 5A_670/2023 E. 5.4.5

5.4.5. Nach Ansicht des Beschwerdeführers beurteilte das Appellationsgericht die Situation einzig mit Blick auf das Strafurteil, ohne zu berücksichtigen, dass für die Kinder auch der Bezug zum Vater wichtig sei. Letzteres trifft im Prinzip zwar zu (BGE 131 III 209 E. 4; 130 III 585 E. 2.2.2), vermag aber nichts daran zu ändern, dass die Vorinstanz den Kontakt zwischen Kindern und Vater aufgrund eines vorliegend beachtlichen, klaren und konstanten Willens der Kinder, den diese vor dem Hintergrund eigener (traumatischer) Erfahrung gebildet haben, aufgehoben hat. Damit ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz dem Beschwerdeführer das Recht auf persönlichen Verkehr zu den Kindern mit Blick auf das Kindeswohl verweigert hat.