Citation: 9C_724/2017 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz hat in einlässlicher Würdigung der medizinischen Aktenlage, namentlich des auf neurologischen, rheumatologischen und psychiatrischen Abklärungen basierenden, als uneingeschränkt beweiskräftig eingestuften BEGAZ-Gutachtens vom 22. August 2014 (samt ergänzenden Stellungnahmen vom 6. Oktober und 25. November 2014 sowie 9. November 2016), erwogen, der Beschwerdeführer leide an einem Zustand nach durchgemachter Lyme-Borreliose Grad II 1994 (ohne Nachweis einer Neuroborreliose, weder anamnestisch noch gemäss Röntgendossier noch auf Grund aktueller Untersuchung Zeichen einer Lyme-Arthritis, Post-Borreliose-Syndrom, ausgeprägte Dekonditionierung) sowie an einem Fibromyalgie-Syndrom. Körperlich schwere Tätigkeiten seien ihm vor diesem Hintergrund nicht mehr zumutbar, wohingegen er leichte und mittelschwere Arbeiten noch zu 100 % verrichten könne. Es sei gestützt darauf von einer im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG massgeblichen Verbesserung des Gesundheitszustands und damit der Leistungsfähigkeit des Versicherten seit der erstmaligen Rentenzusprache auszugehen. Selbst wenn im Übrigen - so das kantonale Gericht im Weiteren - keine revisionsrechtlich erhebliche Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse erstellt wäre, stünde einer (freien) Überprüfung des Rentenanspruchs nichts entgegen. Sowohl bei der ursprünglichen Berentung wie auch im Zeitpunkt der Rentenaufhebung hätten nach fachärztlicher Einschätzung fibromyalgieforme Schmerzen - und damit ein Beschwerdebild ohne hinreichendes organisches Korrelat - im Vordergrund gestanden, weshalb vorliegend lit. a Abs. 1 SchlBest. IVG zur Anwendung gelange. Da sodann auch unter Berücksichtigung der nunmehr im Regelfall beachtlichen Standardindikatoren (gemäss BGE 141 V 281) keine erheblichen funktionellen Auswirkungen der Fibromyalgie mit überwiegender Wahrscheinlichkeit schlüssig nachgewiesen werden könnten, auf Grund der Chronifizierung der Beschwerden indessen eine gewisse Einschränkung des Leistungsvermögens des Beschwerdeführers zu bejahen sei, sei letztlich mit den BEGAZ-Gutachtern von einer mindestens 80%igen Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit auszugehen.