Citation: 8C_238/2023 E. A

A.________, geboren 1982, meldete sich am 4. März 2016 erstmals bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle des Kantons Aargau (nachfolgend: IV-Stelle oder Beschwerdegegnerin) führte verschiedene Abklärungen durch und liess die Versicherte durch Dr. med. B.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, begutachten (Expertise vom 27. Dezember 2018). Gestützt darauf verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 8. April 2019 den Anspruch auf eine Invalidenrente. Am 17. Juni 2021 meldete sich A.________ unter Hinweis auf eine komplexe posttraumatische Belastungsstörung, eine rezidivierende Depression, Ängste, Schlafstörungen sowie ein Chronic Fatigue Syndrom erneut bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Nach Rücksprache mit dem Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) trat die IV-Stelle mit Verfügung vom 20. September 2022 auf das Leistungsbegehren nicht ein, weil die Versicherte keine wesentliche Veränderung der tatsächlichen Verhältnisse glaubhaft gemacht habe.