Citation: 5A_294/2007 05.03.2008 E. 5

Sodann rügt der Beschwerdeführer, dass das Obergericht bei der Ermittlung seines Einkommens die Unterhaltspflicht gegenüber F.________ ausser Acht gelassen habe. Die entsprechende Anweisung an die Arbeitgeberin habe zur Folge gehabt, dass er über den betreffenden Betrag nicht habe verfügen können. Unter Berufung auf Art. 277 Abs. 2 ZGB wie auch unter Hinweis auf Rechtsprechung und Lehre hat das Obergericht in diesem Zusammenhang festgehalten, dass die Eltern für den Unterhalt eines mündigen Kindes nur soweit aufzukommen hätten, als es ihnen nach den gesamten Umständen zugemutet werden dürfe. Der Unterhaltsanspruch des mündigen Kindes werde durch die wirtschaftlichen Verhältnisse und Ressourcen der Eltern eingeschränkt und trete gegenüber demjenigen der unmündigen Kinder und des Ehegatten zurück, weshalb er diesen nicht zur Schmälerung ihres Unterhaltsanspruchs entgegengehalten werden könne. Die Vorinstanz hat aus diesem Grund dafür gehalten, der Unterhaltsanspruch von F.________ sei bei der Existenzminimumberechnung der Parteien nicht zu berücksichtigen. Der Beschwerdeführer setzt sich mit diesen Erwägungen in keiner Weise auseinander und legt mithin auch nicht dar, inwiefern die Auffassung des Obergerichts willkürlich sein soll. In diesem Punkt ist auf die Beschwerde daher nicht einzutreten.