Citation: 5A_82/2009 27.04.2009 E. 3.8

3.8.1 Eine weitere Verletzung von aArt. 153 Abs. 2 ZGB erblickt die Beschwerdeführerin darin, dass das Obergericht die Vermögens- und Vermögensertragsverhältnisse des Beschwerdegegners hinsichtlich dessen erbrechtlichen Ansprüche am Nachlass seines Vaters vernachlässigt habe. Die Beschwerdeführerin macht im Wesentlichen geltend, der Beschwerdegegner habe auf Ausgleichungs- und Herabsetzungsansprüche gegenüber seiner Miterbin D.________ verzichtet, weshalb ihm die Vermögenswerte entsprechend anzurechnen seien. 3.8.2 Auch die Vorbringen betreffend erbrechtliche Ansprüche waren grösstenteils gemäss § 321 Abs. 4 ZPO/AG verspätet und damit vor Obergericht unbeachtlich, erfolgten doch die relevanten Ausführungen zur Begründung der verlangten Vermögensanrechnung ebenfalls erst anlässlich der Appellationsverhandlung. Dass das Obergericht auf diese Vorbringen nicht eingetreten ist, kann daher nicht beanstandet werden. Zudem fehlt ohnehin die Behauptung, die Nichtberücksichtigung sei in willkürlicher Anwendung des kantonalen Rechts geschehen. Es kommt hinzu, dass die nunmehr vor Bundesgericht erfolgten Ausführungen nicht schlüssig und damit nur bedingt verständlich sind. 3.9 Schliesslich führt die Beschwerdeführerin aus, das Obergericht habe auf Beschwerde des Beschwerdegegners - im Zusammenhang mit dem Pfändungsvollzug vom 24. August 2007 - rechtskräftig die Bedarfsverhältnisse des Beschwerdegegners festgelegt. Da weitere Ausführungen fehlen, ist nicht ersichtlich was die Beschwerdeführerin damit beanstanden möchte bzw. was sie daraus herzuleiten versucht, weshalb sich eine Auseinandersetzung mit diesem Vorbringen erübrigt.