Citation: 6B_224/2017 E. 1.3.1

1.3.1. Hintergrund der Anklage bildet ein Strafverfahren der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt wegen des Verdachts der Geldwäscherei gegen A.________ und dessen Schwager Y.________ im Jahre 2001. Im August jenes Jahres eröffneten die beiden ein auf Y.________ lautendes Depot bei der Bank B.________, in welches sie mutmasslich aus Schwarzgeld stammende Wertschriften von A.________ einbrachten. Die Eröffnung des Depots und Veräusserung der Wertschriften im Betrag von EUR 1'143'256.38 zog besagtes Strafverfahren nach sich, in welchem sich die Beschuldigten von Advokat C.________ vertreten liessen. Die Anwaltskorrespondenz lief über einen Bekannten von Y.________, den Beschwerdeführer. Diesem wird vorgeworfen, er habe Y.________ nach Einstellung des Verfahrens im Mai 2005 dabei geholfen, die ihm (Y.________) von A.________ anvertrauten Vermögenswerte aus dem Depot abzuziehen und sie, abzüglich seines Anteils von EUR 311'500.--, ins Ausland zu schaffen. Dies dergestalt, dass der Beschwerdeführer nur Y.________, nicht aber den, wie er gewusst habe, wirtschaftlich berechtigten A.________ über die Einstellung des Verfahrens wegen Geldwäscherei und die folgende Freigabe der gesperrten Vermögenswerte informiert habe. Damit habe der Beschwerdeführer dem Mitbeschuldigten Y.________ entsprechend dem gemeinsamen Tatplan einen Informationsvorsprung gegenüber A.________ verschafft und ihm so den Abzug der Vermögenswerte ermöglicht, um die Beute anschliessend aufzuteilen.