Citation: 1C_351/2023 E. 1.1

1.1. Beim angefochtenen Entscheid, mit welchem der Entzug der aufschiebenden Wirkung des Rekurses bestätigt wurde, handelt es sich um einen selbständig eröffneten Zwischenentscheid. Ein solcher ist unter anderem anfechtbar, wenn er einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann (Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG). Dieser Nachteil muss rechtlicher Natur sein. Das setzt voraus, dass er sich auch mit einem späteren günstigen Endentscheid nicht oder nicht gänzlich beseitigen lässt (BGE 147 III 159 E. 4.1; 142 III 798 E. 2.2; 141 III 80 E. 1.2; je mit Hinweisen). Die blosse Möglichkeit eines nicht wieder gutzumachenden Nachteils rechtlicher Natur genügt (BGE 141 III 395 E. 2.5). Vorliegend berufen sich die Beschwerdeführenden darauf, dass ihre Pferde bei einem Entzug der aufschiebenden Wirkung (vorübergehend) fremdplatziert werden müssten. Dadurch entstünden ihnen nicht nur Zusatzkosten; sie befürchten zudem eine Traumatisierung der Pferde durch die zwangsweise Umplatzierung und damit eine Gefährdung des Tierwohls. Ein solcher Nachteil liesse sich bei einer Gutheissung der Beschwerde in der Hauptsache nicht rückgängig machen und erscheint zumindest nicht ausgeschlossen.