Citation: I 599/01 18.06.2002 E. 5

5.- a) Das Einkommen, welches der Beschwerdeführer ohne Behinderung erzielen könnte, haben Verwaltung und Vorinstanz gestützt auf die Angaben der Arbeitgeberin vom 30. Oktober 2000 auf Fr. 58'435.- (13 x Fr. 4495.-) festgesetzt. Dies wird in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde zu Recht nicht beanstandet. b) Zur Ermittlung des trotz der Behinderung durch eine zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichenem Arbeitsmarkt erzielbaren Einkommens gingen Verwaltung und Vorinstanz zu Recht von den Ergebnissen der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) 1998 aus (zu den Grundlagen dieses Vorgehens vgl. BGE 126 V 76 Erw. 3b/bb mit Hinweisen). Auf Grund der ausbildungs- und erfahrungsmässigen Voraussetzungen ist ebenfalls korrekt, dass der Zentralwert des standardisierten monatlichen Bruttolohns der im privaten Sektor mit einfachen und repetitiven Arbeiten beschäftigten Männer zur Anwendung gebracht wurde, welcher sich auf Fr. 4268.- belief (LSE 1998, Tabelle A1, S. 25), was Fr. 51'216.- pro Jahr entspricht. Wird dieser auf 40 Wochenstunden beruhende Betrag der durchschnittlichen betriebsüblichen Arbeitszeit im Jahr 2000 von 41,8 Stunden (Die Volkswirtschaft 3/2002, S. 93 Tabelle B9.2) sowie der Nominallohnentwicklung von 1998 bis 2000 (1999: + 0,3 %; 2000: + 1,3 %; Die Volkswirtschaft 2/2002, S. 89 Tabelle B10. 2) angepasst, resultiert ein Betrag von Fr. 54'379.- bzw. - bei einer Arbeitsfähigkeit von 80 % - Fr. 43'503.-. Einer zu erwartenden behinderungsbedingten Verdiensteinbusse sowie allfälligen weiteren lohnmindernden Faktoren kann nach der Rechtsprechung durch einen prozentualen Abzug vom Tabellenlohn Rechnung getragen werden (BGE 126 V 79 Erw. 5b mit Hinweisen). Der durch die Vorinstanz vorgenommene Abzug von 10 % ist unter Berücksichtigung der relevanten Gesichtspunkte, insbesondere des Umstandes, dass der Beschwerdeführer in verschiedener Hinsicht beeinträchtigt ist, im Rahmen der Ermessensprüfung (Art. 132 lit. a OG; vgl. BGE 123 V 152 Erw. 2 mit Hinweisen) nicht zu beanstanden. Das auf diese Weise resultierende Invalideneinkommen von Fr. 39'153.- ergibt in Gegenüberstellung zum Valideneinkommen von Fr. 58'435.- einen Invaliditätsgrad von 33 %, der keinen Rentenanspruch begründet. Die zusätzliche Lohnentwicklung bis zum Verfügungserlass im Jahr 2001 wäre beim Validen- und beim Invalideneinkommen zu berücksichtigen und bleibt daher ohne Einfluss auf die Beurteilung. c) Anfechtungs- und Streitgegenstand des vorliegenden Verfahrens ist einzig der Rentenanspruch. Daher ist nicht zu prüfen, ob der Beschwerdeführer, der beanstandet, dass es die IV-Stelle unterlassen habe, ihm "in irgendeiner Weise ihren Support (zu) gewähren", allenfalls Anspruch auf andere Leistungen der Invalidenversicherung hat, wie beispielsweise auf Berufsberatung im Sinne von Art. 15 IVG.