Citation: 8C_662/2015 E. 4.3

4.3. Auch die vorinstanzliche Beweiswürdigung ist nicht zu beanstanden. Die Beschwerdeführerin vermag nicht darzulegen und es sind keine Anhaltspunkte ersichtlich, inwiefern das kantonale Gericht Bundesrecht verletzt haben soll, indem es dem psychiatrischen Bericht des Dr. med. D.________ vom 19. Februar 2014 volle Beweiskraft zuerkannte und gestützt darauf verneinte, dass der Versicherte im Zeitpunkt des Suizids mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit vollständig urteilsunfähig gewesen sei. Diesbezüglich finden sich in den Akten keine konkreten Hinweise, welche auch nur geringe Zweifel am versicherungsinternen psychiatrischen Bericht des Dr. med. D.________ (vgl. BGE 135 V 465 E. 4.4 S. 470) hervorzurufen vermöchten. Der Vorwurf der mangelnden Unparteilichkeit des Dr. med. D.________ ist gänzlich unbegründet, finden sich doch keinerlei Anhaltspunkte dafür, dass der psychiatrische Experte die vorhandenen medizinischen Unterlagen einseitig zu Ungunsten der Beschwerdeführerin gewürdigt hätte.