Citation: 8C_639/2017 E. 4.1

4.1. Der Beschwerdeführer wendet im Wesentlichen ein, laut dem ABI-Gutachten vom 12. Dezember 2005 sei er neurologischerseits zu 50 % eingeschränkt gewesen. Damals seien ein mässig bis mittelstark ausgeprägtes oberes sowie ein mässig ausgeprägtes mittleres Zervikalsyndrom, ein leicht ausgeprägtes Lumbovertebralsyndrom und eine leicht ausgeprägte vestibuläre Störung festgestellt worden. Es hätten typische Befunde (Tonuserhöhung und Dysbalance der Muskulatur, Myogelosen, Einschränkung der HWS-Beweglichkeit und Triggerzonen) bestanden. Auch im ABI-Gutachten vom 27. März 2012 sei - entgegen der Vorinstanz - eine Einschränkung der HWS-Beweglichkeit festgestellt worden. Letztlich sei dies aber nur ein Aspekt im ABI-Gutachten vom 12. Dezember 2005. Eine eigentliche Begründung für die Verbesserung der neurologischen Situation liege nicht vor. Laut dem ABI-Gutachten vom 27. März 2012 seien die von ihm geschilderten Beschwerden übertrieben, weshalb sie keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit hätten. Diese Diskussion habe bereits im ABI-Gutachten vom 12. Dezember 2005 stattgefunden. Die damaligen Gutachter hätten es aber verstanden, seine Verdeutlichungstendenzen mit zum Teil etwas theatralischem Verhalten von der bestehenden Klinik abzugrenzen und eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit festzustellen. Vergleiche man die neurologischen Befunde, lasse sich keine Verbesserung feststellen. Selbst wenn eine solche aus psychischer Sicht vorläge (was bestritten werde), sei er neurologischerseits weiter zu 50 % arbeitsunfähig. Somit sei insgesamt keine Verbesserung eingetreten, weshalb kein Revisionsgrund vorliege.