Citation: 5A_967/2021 E. 1.4

1.4. Für den Fall, dass sich aus Sicht des Bundesgerichts keine begleiteten Besuchskontakte aufdrängen, beantragt die Beschwerdeführerin die Aufhebung des angefochtenen Entscheids und Rückweisung der Sache an das Kantonsgericht, da jener wegen der vom Beschwerdegegner ausgehenden Kindeswohlgefährdung mit weitergehenden flankierenden Massnahmen zu ergänzen wäre. Der Streitgegenstand kann vor Bundesgericht, verglichen mit dem vorinstanzlichen Verfahren, zwar eingeschränkt (minus), nicht aber ausgeweitet (plus) oder geändert (aliud) werden (Art. 99 Abs. 2 BGG; BGE 143 V 19 E. 1.1). Die Beschwerdeführerin behauptet nicht, bereits vor Kantonsgericht ein solches Eventualbegehren gestellt zu haben, und sie legt auch nicht dar, inwiefern dieses mit Bezug auf ihr Hauptbegehren ein Minus darstellen könnte. Es ist neu und daher unzulässig.