Citation: 1B_106/2023 E. 3

Die Vorinstanz hat (gestützt auf die erstinstanzliche Verurteilung) sowohl das Vorliegen eines dringenden Tatverdachts als auch der besonderen Haftgründe der Flucht- und Wiederholungsgefahr bejaht und die Anordnung der Haft als verhältnismässig beurteilt. Mit Blick auf die bejahte Fluchtgefahr hat sie unbegleitete Hafturlaube sodann als verfrüht erachtet und entsprechend das Urlaubsgesuch abgewiesen. Die Beschwerde richtet sich einzig gegen die Verweigerung des unbegleiteten Urlaubs von drei Tagen. Insbesondere wendet sich der Beschwerdeführer, abgesehen von vereinzelter, bloss appellatorischer und damit unzulässiger Kritik (Art. 42 BGG: vgl. BGE 138 I 171 E. 1.4; Urteil 1B_639/2022 vom 13. Januar 2023 E. 3.1), nicht gegen die im Rahmen der Haftprüfung getroffene vorinstanzliche Annahme von erheblicher Fluchtgefahr, die im übrigen auch vom Bundesgericht erst kürzlich bestätigt wurde (vgl. Urteil 1B_540/2022 vom 17. November 2022 E. 4).