Citation: 8C_97/2024 E. 3.3.2

3.3.2. Wie erwähnt (E. 2.3.1) spielt der Untersuchungsgrundsatz - entgegen dem Beschwerdeführer - im Verfahren der Neuanmeldung nach Art. 87 Abs. 2 und 3 IVV insoweit nicht, als die versicherte Person in Bezug auf das Vorliegen einer glaubhaften Änderung der tatsächlichen Verhältnisse seit der letzten rechtskräftigen Leistungsverweigerung eine Beweisführungslast trifft (Urteil 8C_596/2019 vom 15. Januar 2020 E. 4.2.2 mit Hinweisen). Mit dem hier angefochtenem Urteil hat die Vorinstanz unter Bezugnahme auf die drei Berichte der Behandlungszentren aus dem ersten Halbjahr 2019 und die mit der Neuanmeldung eingereichten drei Berichte derselben Behandlungszentren nach bundesrechtskonformer Beweiswürdigung zutreffend erkannt (vgl. auch Urteil 9C_631/2020 vom 22. Februar 2021 E. 3.2), dass sich aus dem Vergleich dieser Berichte insgesamt weder diagnostisch noch befundmässig auf eine glaubhafte anspruchserhebliche Verschlechterung des depressiven Geschehens schliessen lasse. Insbesondere unter Verweis auf den Zentrum D.________-Bericht vom 26. Oktober 2017 zeigte die Vorinstanz auf, dass auch hinsichtlich der mnestischen Funktionen eine Verschlechterung nicht glaubhaft dargetan sei.