Citation: 4A_116/2020 E. 1.1

1.1. Die Beschwerdeführerin war ab dem Jahr 2000 bis am 30. Juni 2015 bei der Beschwerdegegnerin gegen Sach- und Betriebsunterbrechungsschäden versichert. Am 29. Dezember 2013 kam es bei der C.________ SA, einer Tochtergesellschaft der Beschwerdeführerin, zu einem Brand. Am folgenden Tag fand eine gemeinsame Begehung der Brandstelle in Anwesenheit der D.________ SA, vertreten durch E.________, statt. Unbestritten ist, dass der Brand und die Sachschäden einen Produktionsausfall der C.________ SA zur Folge hatten und die Vornahme von Schadenminderungsmassnahmen erforderlich machten. Die Klägerin macht insgesamt einen Betriebsunterbrechungsschaden von Fr. 110'264'427.-- geltend. Sie stützt sich dabei auf den Schlussbericht der D.________ SA vom 10. Juni 2015. Die Beschwerdegegnerin bestreitet gestützt auf ein von ihr eingeholtes Gutachten, dass ein Schaden in der geltend gemachten Höhe vorliegt.