Citation: U 56/04 23.02.2005 E. A

Die 1970 geborene B.________ arbeitete seit 1. Januar 2000 im Spital X.________ als technische Operationsassistentin und war über dieses Arbeitsverhältnis bei der Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft (nachfolgend: Allianz; ehemals Berner Versicherungen) für die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert. Am 17. Januar 2000 stiess ein entgegenkommendes Auto auf vereister Fahrbahn praktisch ungebremst und seitlich frontal mit ihrem bereits zum Stillstand gebrachten Personenwagen zusammen. Die anlässlich der Erstbehandlung im Spital X.________ am 18. Januar 2000 diagnostizierte Kontusion der Halswirbelsäule (HWS) wurde in der Folge bestätigt und ergänzt durch die Diagnose eines persistierenden (brachio-) zervikocephalen Schmerzsyndroms (insbesondere Berichte des Dr. med. L.________, Chirurgische Abteilung am Spital X.________ vom 25. April 2000, des Dr. med. S._______, Spezialarzt FMH für Innere Medizin, speziell Rheumaerkrankungen, vom 19. Juni 2000, des Dr. med. U.________ vom 14. Juni und 21. August 2000, des Dr. med. M.________, Leitender Arzt am Rehabilitationszentrum Y.________, vom 9. Januar 2001 sowie der Dres. med. A.________ und E.________, Rehaklinik Z.________, vom 15. November 2001). Nach dem Unfall arbeitete B.________ von April bis November 2000 zu 50 %, steigerte das Pensum über die Weihnachtstage 2000 kurzfristig auf 100 %, um es anschliessend bis Februar 2001 wieder auf 50 % zu reduzieren. Ab März 2001 wurde ihr aus medizinischer Sicht erneut eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % bescheinigt, ab November 2001 hingegen eine 50%ige Einsatzfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit attestiert. Seit der Kündigung der bisherigen Stelle im Spital X.________ per 30. September 2001 erfolgte keine erneute Arbeitsaufnahme im angestammten Beruf. Nach dem Unfall vom 17. Januar 2000 richtete die Allianz Taggelder aus und kam für die Heilungskosten auf. Im Wesentlichen gestützt auf das interdisziplinäre Gutachten der Dres. med. H.________, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, und R.________, Facharzt für Neurologie, vom 14./18. Juni 2002 stellte sie mit Verfügung vom 21. Januar 2003 ihre Leistungen per 31. Juli 2002 mangels Unfallkausalität der aktuellen Beschwerden ein. Auf Einsprache von B.________ sowie der Innova Krankenversicherungen AG hin bestätigte sie dies mit Entscheid vom 10. Juni 2003.