Citation: 6P.115/2004 10.12.2004 E. 8

Schliesslich rügt der Beschwerdeführer eine Verletzung der Begrün-dungspflicht. Die Vorinstanz führe zwar die einzelnen Tat- und Täter-komponenten auf, gehe jedoch nicht weiter darauf ein, wie oder in welchem Ausmass sie die einzelnen Umstände gewichtet habe. Dies betreffe insbesondere seine Geständnisbereitschaft und seine Funk-tion innerhalb des Gefüges. Die Vorinstanz hat die Strafzumessung sorgfältig vorgenommen und die wesentlichen schuldrelevanten Tat- und Täterkomponenten so ausführlich erörtert, dass festgestellt werden kann, ob alle rechtlich massgebenden Gesichtspunkte berücksichtigt und wie sie gewichtet wurden. Sie hat zutreffend die Geständnisbereitschaft des Be-schwerdeführers bloss relativierend berücksichtigt. Entgegen seiner Auffassung ist der Strafrichter nicht verpflichtet, im Urteil in Prozenten anzugeben, inwieweit er die relevanten Kriterien berücksichtigt hat (Wiprächtiger, a.a.O., Art. 63 N 147). Im Übrigen mass sie der Funktion des Beschwerdeführers innerhalb des Gefüges bei der Strafzu-messung zu Recht erhebliche Bedeutung zu. Die Rüge der Verletzung von Art. 63 StGB erweist sich somit als unbegründet und ist abzuweisen.