Citation: 2C_385/2024 E. 4.1.3

4.1.3. Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin ist die bestätigte Heilung der Gehörsverletzung durch die Vorinstanz nicht zu beanstanden. Die Gehörsverletzung beschlug die Akteneinsicht vor Erlass der Einspracheverfügung, welche durch die Hochschule Luzern - Musik nicht vollständig gewährt wurde. Da die Gewährung der Akteneinsicht vor Ablauf der Beschwerdefrist für die Verwaltungsbeschwerde an das Bildungs- und Kulturdepartement des Kantons Luzern nachgeholt wurde, kann die Verletzung als nicht besonders schwerwiegend qualifiziert werden. Die Beschwerdeführerin konnte sich vor dem Bildungs- und Kulturdepartement, das den Sachverhalt frei würdigt und das Recht mit voller Kognition überprüft, eingehend zu den nachträglich erhaltenen Akten äussern, sodass die Verletzung verfassungskonform als geheilt gelten durfte.