Citation: 5A_391/2020 E. 4

In der Sache bemängelt die Beschwerdeführerin die kantonsgerichtliche Schlussfolgerung, wonach der Wertzuwachs bei der dem Eigengut des Ehemannes zugeordneten D.________ AG konjunktureller Mehrwert sei und daher nicht als Arbeitserwerb im Sinne von Art. 197 Abs. 2 Ziff. 1 ZGB bzw. als Errungenschaft qualifiziert werde. Sie rügt die Verletzung von Art. 200 Abs. 2 ZGB [recte: Abs. 3]. Sie habe immer das Vorliegen von Errungenschaft behauptet, nachgewiesen und auch im Beweis "verstellt", weshalb sie sich auf die Errungenschaftsvermutung berufen könne. Die Beschwerdeführerin übersieht dabei, dass sich die Streitigkeit - wenigstens vor Bundesgericht - nicht mehr um die güterrechtliche Zugehörigkeit der einzelnen Vermögenswerte, sondern um die Frage einer Ersatzforderung der Errungenschaft des Ehemannes gegenüber seinem Eigengut dreht. Hierfür gilt die allgemeine Beweislastregel, wonach derjenige, der eine Ersatzforderung behauptet, dies beweisen muss (BGE 131 III 559 E. 4.3 S. 565 mit Hinweisen). Entsprechend ist keine Rechtsverletzung erkennbar.