Citation: 4A_345/2018 E. 4.6.1

4.6.1. Er habe gerügt, dass angesichts der oben dargestellten quantitativen Verhältnisse entgegen dem Bezirksgericht schlicht nicht die Rede davon sein könne, dass beide Parteien Teilerfolge erzielt hätten. Damit habe sich die Vorinstanz offensichtlich nicht befasst. Das gleiche gelte hinsichtlich seiner Vorbringen, dass das Verhalten der Beschwerdegegnerin entgegen der Würdigung seitens des Bezirksgerichts nicht nur teilweise widersprüchlich, sondern geradezu böswillig gewesen sei, womit sie auch unnötige Kosten verursacht habe. Schliesslich habe sich die Vorinstanz in Verletzung von Art. 29 BV auch nicht mit seinem Vorbringen befasst, dass die Gutachterkosten hätten vermieden bzw. um ein Vielfaches verringert werden können, da er durch das Treuhandbüro auf eigene Kosten eine nachgeführte und korrigierte Buchhaltung für die Kollektivgesellschaft habe erstellen lassen.