Citation: 2A.123/2005 11.03.2005 E. 1

Der aus Russland stammende A.________, geb. 1962, stellte im Dezember 2002 unter dem Namen B.________ ein Asylgesuch. Das Bundesamt für Flüchtlinge (heute: Bundesamt für Migration) trat am 28. Mai 2003 gestützt auf Art. 32 Abs. 2 lit. b AsylG (nachgewiesene Täuschung der Behörden über die Identität) auf das Gesuch nicht ein und ordnete die Wegweisung an. Am 7. November 2004 wurde A.________ in Genf angehalten und dem Kanton Graubünden überstellt. Das Amt für Polizeiwesen Graubünden nahm ihn am 8. November 2004 in Ausschaffungshaft und ersuchte das Bezirksgerichtspräsidium Plessur (Haftrichter) um Haftgenehmigung. Dem Begehren wurde nach Durchführung einer mündlichen Verhandlung am 10. November 2004 entsprochen und die Haft bis zum 6. Februar 2005 genehmigt. Nachdem das Amt für Polizeiwesen Graubünden am 9. November 2004 eine formlose Wegweisung gegen A.________ ausgesprochen hatte, stellte dieser ein neues Asylgesuch, welches er indessen am 17. November 2004 zurückzog. Nach mündlicher Verhandlung entsprach das Bezirksgerichtspräsidium Plessur mit Entscheid vom 3. Februar 2005 dem Gesuch des Amtes für Polizeiwesen vom 1. Februar 2005 um Verlängerung der Ausschaffungshaft bis zum 6. Juni 2005. Mit als Verwaltungsgerichtsbeschwerde entgegengenommenem Schreiben vom 25. Februar (Postaufgabe 28. Februar, Eingang beim Bundesgericht am 2. März) 2005 beschwert sich A.________ über den Haftverlängerungsentscheid. Das Amt für Polizeiwesen Graubünden beantragt Abweisung der Beschwerde. Das Bezirksgericht Plessur hat die Akten eingereicht und auf Vernehmlassung verzichtet. Das Bundesamt für Migration hat sich nicht vernehmen lassen. Der Beschwerdeführer hat sich innert der hiefür angesetzten Frist ergänzend geäussert.