Citation: 8C_516/2024 E. 4.1

4.1. Die Beschwerdeführerin nimmt letztinstanzlich eine eigene Indikatorenprüfung vor und kommt zum Schluss, von der gutachterlichen Arbeitsunfähigkeitsschätzung sei nicht abzuweichen. Die Vorinstanz habe eine unzulässige Parallelprüfung vorgenommen. Weiter wendet die Beschwerdeführerin ein, es liege keine ausreichende medizinische Beurteilungsrundlage vor, da die Vorinstanz zum Schluss gekommen sei, dass ihre Arbeitsfähigkeit im Gutachten des Prof. Dr. med. C.________ und der Dr. phil. D.________ vom 14. Juli/2. August 2022 nicht schlüssig und nachvollziehbar beurteilt worden sei. Insofern sei der Vorinstanz eine Verletzung der Begründungspflicht nach Art. 29 Abs. 2 BV und damit verbunden eine Verletzung der Untersuchungspflicht nach Art. 61 lit. c ATSG vorzuwerfen, indem sie auf die Einholung eines neuen Gutachtens verzichtet habe.