Citation: 2C_659/2023 E. A

A.a. Mit Urteil vom 14. Januar 2022 verurteilte das Landesgericht Wels (Österreich) den im Anwaltsregister des Kantons Zürich eingetragenen Rechtsanwalt A.________ wegen Betrugs, Körperverletzung, Sachbeschädigung und Beleidigung zu einer bedingten Freiheitsstrafe von acht Monaten und einer unbedingten Geldstrafe von 180 Tagessätzen zu EUR 150.--. Gemäss diesem Urteil konsumierte A.________ im August 2020 in einer Welser Gaststätte Wein im Wert von EUR 17.50, ohne dafür zu bezahlen, wodurch er nach österreichischem Strafrecht den Tatbestand des Betrugs erfüllte. Anschliessend schlug er die Wirtin, die ihm nachgeeilt war, durch mehrere Schläge zu Boden und trat ihr gegen den Brustkorb, wodurch sie einen doppelten Rippenbruch erlitt. Das Landesgericht Wels qualifizierte dies als vorsätzliche Körperverletzung und fahrlässige schwere Körperverletzung. Darin, dass die Gleitsichtbrille der Wirtin aufgrund eines Schlags von A.________ zu Bruch gegangen war, erblickte das Landesgericht Wels eine Sachbeschädigung. Sodann hatte A.________ im Januar 2021 in Innsbruck einen Polizeibeamten beschimpft, was zu einer zusätzlichen Verurteilung wegen Beleidigung führte. Darüber, dass gegen A.________ in Österreich ein Strafverfahren eröffnet worden war, sowie über seine Verurteilung informierte ein österreichischer Rechtsanwalt die Aufsichtskommission über die Anwältinnen und Anwälte im Kanton Zürich (im Folgenden: Aufsichtskommission). A.b. Im Dezember 2022 eröffnete die Aufsichtskommission gegen A.________ ein Disziplinarverfahren wegen Verletzung von Berufsregeln (Art. 12 lit. j BGFA) sowie ein Verfahren betreffend Löschung im kantonalen Anwaltsregister. A.________ wurde dazu aufgefordert, einen aktuellen Strafregisterauszug einzureichen. Der eingereichte Strafregisterauszug (Privatauszug) vom 22. Februar 2023 enthielt neben jener durch das Landesgericht Wels vier weitere strafrechtliche Verurteilungen: - bedingte Geldstrafe von 120 Tagessätzen zu Fr. 150.-- und Busse von Fr. 3'000.-- wegen fünf Vergehen und Übertretungen gegen die Strassenverkehrsgesetzgebung und Hinderung einer Amtshandlung (Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Winterthur/ Unterland vom 22. Oktober 2019); - bedingte Freiheitsstrafe von sechs Monaten wegen Körperverletzung in Tateinheit mit Fahren ohne Fahrerlaubnis in drei Fällen sowie mehrfacher Beleidigung (Urteil des Amtsgerichts Waldshut-Tiengen [Deutschland] vom 29. Juli 2020); - unbedingte Geldstrafe von 60 Tagessätzen zu Fr. 60.-- und Busse von Fr. 50.-- wegen mehrfacher Widerhandlung gegen die Strassenverkehrsgesetzgebung (Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Brugg-Zurzach vom 28. September 2020); - unbedingte Geldstrafe von 30 Tagessätzen zu Fr. 100.-- wegen mehrfacher Beschimpfung (Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat vom 9. Februar 2022).