Citation: 8C_131/2020 E. 3.1

3.1. Das kantonale Gericht hat erkannt, dass der Arbeitgeber mit dem Versicherten keinen schriftlichen Arbeitsvertrag abgeschlossen habe, woraus sich die vereinbarte, zu leistende Arbeitszeit ergeben könnte. Allerdings sei aufgrund der kongruenten und damit überzeugenden Angaben des Arbeitgebers in den Tagesrapporten der Unfallmeldung, dem Fragebogen zum Arbeitsverhältnis sowie der sonstigen Auskünfte davon auszugehen, dass der Versicherte vor dem Unfall vom 11. Juli 2011 an vier Wochentagen (in der Regel von Montag bis Donnerstag) gearbeitet habe und am Abend mit jeweils Fr. 50.- bar auf die Hand entschädigt worden sei. Das Bezirksgericht Andelfingen sei zwar gestützt auf Zeugenbefragungen in dem vom Versicherten angestrengten Haftpflichtprozess gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber zum Schluss gelangt, dass er während sechs Tagen pro Woche gearbeitet haben müsse. Indessen sei die Beweiswürdigung dieses Gerichts hinsichtlich der Bemessung des versicherten Verdiensts in Berücksichtigung der Vorschriften des UVG nicht ohne Weiteres nachvollziehbar, wie sich klar aus den Auskünften des Arbeitgebers zu den vom Versicherten im Zeitraum von Anfang März bis zum Unfalltag (11. Juli 2011) geleisteten Stunden ergebe. Zusammenfassend sei festzuhalten, dass der Versicherte an vier Tagen pro Woche arbeitstätig gewesen sei und weitere Beweismassnahmen an diesem Ergebnis nichts zu ändern vermöchten. Daher sei in antizipierter Beweiswürdigung auf die Abnahme zusätzlicher Beweismittel zu verzichten. Abschliessend hat die Vorinstanz festgestellt, der versicherte Verdienst sei aufgrund der Entschädigung von Fr. 50.- zuzüglich der Verpflegungspauschale von Fr. 21.50 (vgl. Art. 11 Abs. 2 AHVV) zu berechnen, was zu einem versicherten Verdienst von Fr. 13'728.- führe ([Fr. 50.- + Fr. 21.50] x 4 x 48). Daraus ergebe sich eine Jahresrente von Fr. 10'982.40 (0,8 x 13'728.-) beziehungsweise von Fr. 915.20 monatlich. Der Einspracheentscheid der Solida vom 4. Juni 2018 sei daher zu bestätigen.