Citation: 6B_78/2016 E. 2.7

2.7. Der Beschwerdeführer macht zum subjektiven Sachverhalt geltend, selbst wenn die Abfälle als Sondermüll auf der früheren Deponie entsorgt worden seien, müsse das nicht bedeuten, dass diese Entsorgungsweise korrekt oder alternativlos und eine Entsorgung auf einer Inertstoffdeponie nicht möglich gewesen wäre. Die Staatsanwaltschaft habe es versäumt, das Resultat der ersten Mischprobe zu beschaffen. Damit gelinge der Nachweise nicht, dass die Abgabe an eine Inertstoffdeponie gesetzwidrig gewesen sei. Wie die Vorinstanz feststelle, sei er für die Qualitätssicherung nicht verantwortlich gewesen (Beschwerde S. 9 f.; vgl. dazu oben E. 2.4 mit Hinweis auf Urteil S. 13). Mit Hinweis auf eine erste unternehmensintern analysierte Mischprobe, aufgrund welcher die Inertstoffdeponierung ab Februar 2008 vom Kanton Zug bewilligt worden war (Beschwerde S. 5 f.), vermag der Beschwerdeführer keine willkürliche Verantwortungszuschreibung für die gesetzwidrige Entsorgung zu belegen. Das Stoffschlussmanagement war eine ihn verpflichtende Daueraufgabe. Der Beschwerdeführer wusste um die Problematik der Sonderabfallqualität der Strassensammlerschlämme. Die Vorinstanz schliesst willkürfrei, die Pflichtverletzung sei so augenfällig, dass die Willensrichtung nicht anders als Inkaufnahme im Sinne des Eventualvorsatzes gedeutet werden könne (Urteil S. 14).