Citation: 8C_277/2020 E. A

A.a. Die 1970 geborene A.________ war seit dem 21. November 2006 bei der B.________ AG als Chauffeuse angestellt und dadurch bei der Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft AG (im Folgenden: Allianz) gegen die Folgen von Unfällen versichert, als sie am 26. April 2011 während des Abladens von Drucksachen stürzte und dabei den rechten Arm an einer Rampe anschlug (vgl. Unfallmeldung vom 4. Mai 2011). Die Allianz anerkannte in der Folge ihre Leistungspflicht und richtete Versicherungsleistungen aus (Taggelder, Übernahme von Heilbehandlungskosten). Nach weiteren medizinischen Abklärungen, insbesondere nach Einholung eines Gutachtens bei Dr. med. C.________, Facharzt für Chirurgie sowie Handchirurgie (Expertise vom 1. März 2013), stellte sie die vorübergehenden Leistungen ein und sprach der Versicherten mit Verfügung vom 15. Mai 2014 ab dem 1. April 2014 eine Invalidenrente bei einem Invaliditätsgrad von 57 % zu. Ausserdem richtete sie ihr eine Integritätsentschädigung basierend auf einer Integritätseinbusse von 25 % aus. A.b. Im Rahmen eines im August 2016 eingeleiteten Revisionsverfahrens holte die Allianz bei der interdisziplinären medizinischen Abklärungsstelle D.________ ein polydisziplinäres Gutachten ein. Gestützt auf die am 7. Juli 2017 erstatte Expertise hob sie die Invalidenrente mit Verfügung vom 16. Januar 2018 per 31. Januar 2018 auf, wobei sie sowohl die Voraussetzungen der Wiedererwägung als auch diejenigen der materiellen Revision bejahte. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 17. April 2019 fest.