Citation: 8C_424/2024 E. 6.2.2

6.2.2. Die Vorinstanz hat unter Verweis auf Art. 26bis Abs. 3 IVV (in der vom 1. Januar 2022 bis 31. Dezember 2023 gültig gewesenen Fassung) erwogen, bei dem in einer adaptierten Tätigkeit zu 80 % arbeitsfähigen Beschwerdeführer sei kein Tabellenlohnabzug vorzunehmen. Letzterer verweist zu Recht auf das zur Publikation vorgesehene Urteil 8C_823/2023 vom 8. Juli 2023. Darin hat sich das Bundesgericht zu den per 1. Januar 2022 in Kraft getretenen Neuerungen in den Art. 25 ff. IVV (Urteil 8C_823/2023 vom 8. Juli 2023 E. 6.3.1 ff.) eingehend geäussert. Es erkannte die neue Bestimmung von Art. 26bis Abs. 3 IVV als gesetzeswidrig, soweit nunmehr lediglich noch ein "Teilzeitabzug" vorgesehen ist (der ab einer Leistungsfähigkeit von 50 % und weniger zu gewähren ist und auf 10 % begrenzt bleibt) und damit die bisher bestehende Möglichkeit des Abzugs vom Tabellenlohn in weiten Teilen aufgegeben werden sollte. Besteht aufgrund der gegebenen Fallumstände Bedarf an einer über den "Teilzeitabzug" hinausgehenden Korrektur, ist ergänzend auf die bisherigen Rechtsprechungsgrundsätze zum Abzug vom Tabellenlohn zurückzugreifen (Urteil 9C_760/2023 vom 4. Dezember 2024 E. 6.2 mit Hinweis auf E. 10 des zitierten Urteils 8C_823/2023).