Citation: 6B_317/2024 E. 4.8

4.8. Gemäss Vorinstanz sprechen auch die Aussagen von D.________ gegen einen so hohen Alkoholisierungsgrad, der die Beschwerdeführerin widerstandsunfähig gemacht hätte. So habe D.________ ausgeführt, sie habe die Beschwerdeführerin in das Schlafzimmer begleitet, als sie alle schlafen gegangen seien, weil die Beschwerdeführerin den Laptop gewollt habe, um Netflix zu schauen. Zwar habe sie die Beschwerdeführerin dabei gestützt und diese habe nicht mehr normal gesprochen, man habe sie aber noch verstanden. D.________ habe nicht den Eindruck gehabt, dass die Beschwerdeführerin extrem betrunken gewesen sei. Am nächsten Morgen sei die Stimmung gut gewesen und die Beschwerdeführerin habe D.________ erzählt, dass sie Geschlechtsverkehr mit dem Beschwerdegegner 2 gehabt habe und Witze über eine mögliche Schwangerschaft gemacht. Die Beschwerdeführerin habe nichts Negatives über den Beschwerdegegner 2 gesagt. D.________ zufolge habe die Beschwerdeführerin erst im Nachhinein per Textnachricht berichtet, sie sei während des Geschlechtsverkehrs ohnmächtig gewesen. Davor habe sie nur erzählt, dass der Geschlechtsverkehr schmerzhaft gewesen sei und dass es Probleme mit dem Kondom gegeben habe.