Citation: 2P.119/2003 16.05.2003 E. 2

Gemäss § 171 des - hier unbestrittenermassen noch Anwendung findenden - Aargauer Steuergesetz vom 13. Dezember 1983 kann eine rechtskräftige Verfügung oder ein rechtskräftiger Entscheid zugunsten des Steuerpflichtigen revidiert werden, wenn der Verwaltungsakt durch eine strafbare oder amtspflichtwidrige Handlung beeinflusst wurde (lit. a), wenn der Steuerpflichtige erhebliche Tatsachen oder Beweismittel geltend macht, von denen er nachweislich trotz pflichtgemässer Sorgfalt keine Kenntnis hatte (lit. b), oder wenn die Steuer(justiz)behörde erhebliche Tatsachen oder entscheidende Beweismittel, die ihr bekannt sein mussten, ausser Acht gelassen oder wesentliche Verfahrensgrundsätze verletzt hat und der Steuerpflichtige diese Mängel auch bei der ihm zumutbaren Sorgfalt nicht durch ein Rechtsmittel hätte rügen können (lit. c). Aus dieser Regelung ergibt sich klar, dass eine Revision ausgeschlossen ist, wenn der Antragsteller als Revisionsgrund vorbringt, was er bei gebührender Sorgfalt schon im ordentlichen Verfahren hätte geltend machen können (vgl. auch Art. 147 Abs. 2 DBG). Dies ist vorliegend der Fall, weshalb die staatsrechtliche Beschwerde, soweit auf sie eingetreten werden kann (vgl. unten E. 3), offensichtlich unbegründet und im vereinfachten Verfahren nach Art. 36a OG abzuweisen ist: Die Beschwerdeführer bestreiten lediglich, dass die Steuerkommission E.________ zur Besteuerung des Erlöses aus dem Grundstücksverkauf örtlich zuständig ist. Diese Einwendung, welche sie auf den Hinschied der Komplementärin der C.________ am 1. November 1993 (und die angebliche daraus folgende automatische Transformation der Gesellschaft in eine Erbengemeinschaft) stützen, hätten sie ohne weiteres bereits im Einschätzungsverfahren erheben können. Am Gesagten ändert nichts, dass offenbar die für die Besteuerung der übrigen Gesellschafter zuständigen Gemeindesteuerämter - dem Entscheid von D.________ folgend - die streitige Liegenschaft massiv tiefer bewertet haben. Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführer werden sie diesbezüglich nicht in einer gegen die Rechtsgleichheit (Art. 8 BV) verstossenden Weise behandelt. Dies bereits deshalb nicht, weil die Steuerkommission E.________ für ihre Taxation nicht an die Verkehrswertschätzung einer gleichgeordneten Behörde gebunden sein kann. Zudem scheinen die Beschwerdeführer die Tatsache zu übersehen, dass ihre Veranlagung als einzige bereits rechtskräftig geworden war. Nachdem die Beschwerdeführer auch im vorliegenden Verfahren bezüglich der Einschätzungsverfügung vom 19. August 1999 in keiner Weise darzulegen vermögen, weshalb es für sie nicht möglich gewesen sein soll, rechtzeitig auf den nach ihrer Auffassung wichtigen Tod der Komplementärin hinzuweisen, ist der Entscheid des Verwaltungsgerichts verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden. Dies umso mehr, als von einer nichtigen Einschätzungsverfügung schon deshalb nicht ausgegangen werden kann, weil die Beschwerdeführer nicht ausgeführt haben, welche kantonale Vorschrift über die Zuständigkeit zur Besteuerung qualifiziert falsch angewendet worden sein soll. Unter den gegebenen Umständen kann entschieden werden, ohne dass weitere Akten oder Vernehmlassungen eingeholt werden müssten.