Citation: 8C_352/2022 E. C

Mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten lässt A.________ beantragen, in Aufhebung des angefochtenen Entscheids sei die Sache zur Durchführung einer öffentlichen Verhandlung an die Vorinstanz zurückzuweisen. Eventualiter sei für den Fall eines Sachentscheids des Bundesgerichts der angefochtene Entscheid nach Durchführung einer mündlichen Beschwerdeverhandlung und Einholung eines medizinischen Gutachtens dahingehend abzuändern, als die Suva ihm eine angemessene Rente und Integritätsentschädigung auszurichten habe. Zudem ersucht A.________ um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege. Das Obergericht schliesst auf Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei. Die Suva verzichtet auf eine Stellungnahme zum Antrag auf Rückweisung zur Durchführung einer öffentlichen Verhandlung. Sie weist darauf hin, dass sie nie gegen die Durchführung einer öffentlichen und mündlichen Gerichtsverhandlung opponiere. Dementsprechend habe sie in der Beschwerdeantwort im vorinstanzlichen Verfahren vom 10. September 2021 festgehalten, es stehe ausser Frage, dass dem Beschwerdeführer ein entsprechender Anspruch zustehe. Diesem Punkt müsse bei einer allfälligen Rückweisung zur Durchführung einer Gerichtsverhandlung bei der Verlegung der Verfahrens- und Partei- bzw. Anwaltskosten Rechnung getragen werden.