Citation: I 862/05 13.06.2006 E. 2

In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde werden in erster Linie die tatsächliche und rechtliche Würdigung der medizinischen Unterlagen, insbesondere der rheumatologischen Gutachten vom 26. Juni 2002 und 26. März 2003 bestritten. Es wird geltend gemacht, die Annahme des kantonalen Gerichts, der Beschwerdeführer sei im Zeitpunkt der zweiten Untersuchung vom 20. März 2003 nicht mehr medikamentös behandelt worden, treffe nicht zu. Mit der Einsprache sei eine Liste der eingenommenen Medikamente zu den Akten gegeben worden, was die Vorinstanz offenbar übersehen habe. Die Beurteilung der Frau Dr. med. H.________ wäre wesentlich anders ausgefallen, wenn sie richtigerweise davon ausgegangen wäre, dass der Versicherte noch Medikamente habe einnehmen müssen. In diesem Zusammenhang stelle sich im Übrigen die Frage der Zumutbarkeit der Einnahme von Medikamenten nicht. Das kantonale Gericht wäre zumindest verpflichtet gewesen, ein Beweisverfahren zur Frage der Medikamenteneinnahme durchzuführen (beispielsweise Einholen eines Verlaufsberichts der behandelnden Ärzte Dr. med. O.________ und Dr. med. E.________), wenn sie diesbezügliche Zweifel gehabt habe. Insofern sei der Anspruch des Versicherten auf rechtliches Gehör verletzt worden. Im Weitern fehle der gutachterlichen Hypothese «Verbesserung der Arbeitsfähigkeit durch Herausnahme aus dem Arbeitsprozess» die Grundlage. Der Versicherte sei schon lange vor der ersten Begutachtung am 20. Juni 2002 nicht mehr als Maschinist tätig gewesen. Vielmehr sei er bereits seit April 2001 arbeitsunfähig gewesen und habe seit November 2002 lediglich noch leichte Arbeit im Umfang von 50 % verrichten können. Schliesslich könne entgegen dem kantonalen Gericht aufgrund der Akten nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit als erstellt gelten, dass bereits im August 2003 keine Folgen des Unfalles vom 16. April 2003 mehr mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit bestanden. Auf den in diesem Sinne lautenden kreisärztlichen Bericht vom 10. September 2003 könne nicht abgestellt werden. Sodann habe Frau Dr. med. O.________ u.a. im ärztlichen Zwischenbericht vom 13. Mai 2004 belastungsabhängige Nackenschmerzen erwähnt. Gemäss Dr. med. L.________ habe der Unfall vom 16. April 2003 sogar zu einer richtungweisenden Verschlimmerung des Vorzustandes geführt (Bericht vom 17. September 2005).