Citation: 8C_117/2017 E. 3.2

3.2. Die rentenaufhebende Verfügung vom 22. März 2016 basiert gemäss ebenfalls zutreffender Feststellung der Vorinstanz vor allem auf dem polydisziplinären Gutachten der ABI vom 22. September 2015 sowie den ergänzenden Stellungnahmen der ABI-Gutachter vom 3. November 2015 und 5. Januar 2016. Im Gutachten wurden mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit im Wesentlichen ein chronisches zervikovertebrales Schmerzsyndrom (ICD-10 M54.2/Z98.8), ein chronisches lumbovertebrales Schmerzsyndrom (ICD-10 M54.5) sowie eine chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41) diagnostiziert. Insgesamt wurde der Versicherten aus polydisziplinärer Sicht ab Untersuchungsdatum im Juli 2015 für die angestammte kaufmännische Tätigkeit wie auch für jede andere körperlich leichte, wechselbelastende Tätigkeit eine 90%ige Arbeits- und Leistungsfähigkeit in einem ganztägigen Pensum mit etwas vermehrten Pausen attestiert. Körperlich schwere und andauernd mittelschwere Tätigkeiten seien ihr nicht mehr zumutbar.