Citation: 2A.37/2001 26.01.2001 E. 2

2.- a) Die Beschwerdeführerin hat als ausländische Ehegattin eines Schweizers gemäss Art. 7 Abs. 1 ANAG einen Anspruch auf Erteilung und Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung. Der Ausschlussgrund von Art. 100 Abs. 1 lit. b Ziff. 3 OG gelangt damit nicht zur Anwendung, weshalb auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde einzutreten ist (BGE 122 I 289 E. 1a, b und d, mit Hinweisen). b) Nach Art. 7 Abs. 2 ANAG hat der ausländische Ehepartner eines Schweizer Bürgers dann keinen Anspruch auf Bewilligung, wenn die Ehe eingegangen worden ist, um die Vorschriften über Aufenthalt und Niederlassung von Ausländern und namentlich jene über die Begrenzung der Zahl von Ausländern zu umgehen. Ob diese Voraussetzung erfüllt ist, lässt sich in der Regel nur durch Indizien nachweisen (BGE 122 II 289 E. 2; 121 II 97 E. 3). Gemäss Art. 105 Abs. 2 OG ist das Bundesgericht an die Feststellung des Sachverhalts gebunden, wenn eine richterliche Behörde als Vorinstanz diesen nicht offensichtlich unrichtig, unvollständig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen erhoben hat. Das schliesst auch das nachträgliche Vorbringen neuer Tatsachen und Beweismittel aus (vgl. im vorliegenden Zusammenhang BGE 121 I 97 E. 1). c) Das Verwaltungsgericht hat aus verschiedenen Indizien geschlossen, dass es sich bei der Ehe der Beschwerdeführerin um eine Aufenthaltsehe gemäss Art. 7 Abs. 2 ANAG handle. Die Beschwerdeführerin vermag nicht darzutun, dass diese Folgerung auf einer offensichtlich unrichtigen oder unvollständigen Sachverhaltsfeststellung oder auf einer solchen beruht, die unter Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen zustande gekommen ist. Dies gilt namentlich für die Feststellung, die Beschwerdeführerin habe nicht mit ihrem Ehegatten, sondern mit einem andern Mann zusammen- gelebt. Soweit sich die Beschwerdeführerin auf die heutige Situation beruft und dafür neue Beweismittel einreicht bzw. deren Erhebung beantragt, ist dies nicht zulässig. Im Übrigen würde allein dadurch die Gesamtbeurteilung des Verwaltungsgerichts nicht bundesrechtswidrig. d) Ist die Feststellung der Vorinstanz, es handle sich um eine Aufenthaltsehe, nicht zu beanstanden, kann sich die Beschwerdeführerin im Hinblick auf die nachgesuchte Anwesenheitsbewilligung nicht auf Art. 8 EMRK berufen, da zu ihrem schweizerischen Ehemann keine massgebliche gelebte und intakte familiäre Beziehung besteht (vgl. BGE 109 Ib 183; 124 II 361 E. 1b, mit Hinweisen).