Citation: 5A_719/2021 E. 4.4

4.4. Der Beschwerdeführer sieht in der Feststellung der Vorinstanz, es bestünden keine Hinweise, dass im Vollstreckungsbescheid nur eine Teilforderung tituliert worden wäre, indes auch eine willkürliche Feststellung des Sachverhalts. Offenbar im Sinne eines Eventualstandpunkts macht er insoweit geltend, es sei im damaligen Verfahren tatsächlich nur eine Teilforderung aus dem Darlehensvertrag geltend gemacht worden, es habe m.a.W. erkennbar eine Teilklage vorgelegen. Unbesehen darum, ob die Beschwerde insoweit hinreichend begründet ist (vorne E. 2.1), vermag der Beschwerdeführer damit keine Willkür aufzuzeigen. Seiner eigenen Darstellung nach hat er im fraglichen Verfahren das folgende Begehren gestellt: --..] Hauptforderung: EUR 2000000.00 hinzu kommen laufende Zinsen: Zinsen von 10,00 Prozentpunkten über dem jeweils gültigen Basiszinssatz aus 2.000.000,00 EUR ab dem 02.06.2017 [...]". Vorab steht fest, dass die weiteren Verfahrensbeteiligten das Begehren des Beschwerdeführers nicht in dem ihm von diesem nunmehr beigelegten Sinn verstanden haben. Weiter ist nicht nachvollziehbar, weshalb sich aus dem fraglichen Begehren für Dritte erkennbar ergeben sollte, dass der Beschwerdeführer nur einen Teil der ihm seiner Ansicht nach geschuldeten Zinsen geltend machte (vgl. zur Auslegung von Prozesserklärungen BGE 143 III 157 E. 1.2.2). Ganz im Gegenteil lässt sich dem Antrag nach seinem Wortlaut nur entnehmen, dass neben der Kapitalschuld die "laufenden Zinsen" eingefordert wurden. Angaben darüber, in welchem Umfang dies geschieht, fehlen. Dies lässt darauf schliessen, dass die gesamten bis Verfahrensanhebung angefallenen Zinsen eingefordert werden sollten. Die abweichende Interpretation durch den Beschwerdeführer beruht letztlich allein auf dessen eigenem (Vor) Verständnis. Damit vermag er keine Willkür darzutun. Unter diesen Umständen braucht nicht mehr auf den vom Beschwerdeführer in diesem Zusammenhang im Verfahren vor dem Bundesgericht erstmals zu den Akten gegebenen Antrag vom 22. August 2017 auf Erlass eines Mahnbescheids - aus diesem soll sich der vorstehend wiedergegebene Wortlaut des gestellten Begehrens ergeben - eingegangen zu werden. Es kann damit offen bleiben, ob dieser nach Massgabe von Art. 99 BGG überhaupt zu berücksichtigen wäre. Das Kantonsgericht konnte folglich willkürfrei davon ausgehen, dass der Beschwerdeführer nicht erkennbar nur eine Teilforderung geltend gemacht bzw. nicht eine Nachklage vorbehalten hat. Damit bleibt sein hinter der fraglichen Erklärung stehender tatsächlicher Wille unerheblich. Auf die in diesem Zusammenhang erhobenen Rügen des Beschwerdeführers betreffend des Nachweises innerer Tatsachen ist daher nicht einzugehen.