Citation: 6B_986/2017 E. 7.2

7.2. Die Vorinstanz nimmt an, der Beschwerdeführer habe durch die von ihm begangenen Straftaten ihm nicht gebührende finanzielle Vorteile von Fr. 114'445.-- erlangt. Er habe sich die Provisionen auf Bankkonten seiner Firmen G.________ SA, E.________ GmbH und F.________ AG überweisen lassen. Diese hätten keine Gegenleistung für die Zahlungen erbracht. Die Zahlungen seien wirtschaftlich unmittelbar dem Beschwerdeführer zugute gekommen, zumal er über die Konten seiner Firmen frei habe verfügen können und dies auch getan habe. Die erlangten Vermögenswerte seien im Urteilszeitpunkt nicht mehr vorhanden gewesen. Es sei daher gegen den Beschwerdeführer persönlich eine Ersatzforderung festzusetzen. Ein Verzicht oder eine teilweise Reduktion nach Art. 71 Abs. 2 StGB sei nicht angezeigt. Die Ersatzforderung sei daher antragsgemäss auf CHF 100'000.-- festzusetzen (angefochtenes Urteil S. 215).