Citation: I 274/03 04.12.2003 E. 2

Streitig und zu prüfen ist der Anspruch des Versicherten auf eine Invalidenrente. Insofern mit dem gestellten Antrag auf Neubeurteilung der Streitsache wiederum ein Anspruch auf berufliche Massnahmen geltend gemacht wird, wird diesbezüglich vollumfänglich auf die vorinstanzlichen Erwägungen verwiesen, welchen nichts mehr beizufügen ist. 2.1 Unbestrittenermassen ist der Beschwerdeführer aufgrund seiner Rückenbeschwerden mit Sensibilitätsstörungen des linken Armes (bei Status nach ventraler Diskektomie C5/C6 und C6/C7 mit Spondylodese und Status nach Dekompression des linken Nervus ulnaris) nicht mehr in der Lage, die bisher ausgeübte, körperlich schwere Tätigkeit als Fassadenisoleur fortzuführen. In Würdigung der medizinischen Akten, insbesondere gestützt auf den Bericht des Dr. med. F.________, Neurochirurgische Klinik am Spital X.________, vom 16. Oktober 2001 sowie den hausärztlichen Bericht des Dr. med. H.________ vom 17. Dezember 2001 sind Vorinstanz und Verwaltung indessen zum Schluss gelangt, dass der Versicherte unter Berücksichtigung der körperlichen Leiden für eine leichte Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig sei. 2.2 Der Versicherte bringt zur Hauptsache vor, das kantonale Gericht habe bei der Beurteilung ausser Acht gelassen, dass seine Behinderung nicht nur aufgrund physischer, sondern auch psychischer Leiden bestehe, so dass er sich auf Anraten des Hausarztes in psychiatrische Behandlung habe begeben müssen. Mit der Vorinstanz ist hiezu festzuhalten, dass sich bis zum hier massgebenden Zeitpunkt des Verfügungserlasses (13. März 2002) ausser dem Vermerk des Hausarztes im Bericht vom 17. Dezember 2001 "eventuell psychiatrische Behandlung", wobei dieser am 2. September 2001 auch auf gewisse offensichtliche "rentenneurotische Tendenzen" hinwies, in den medizinischen Akten keinerlei Anhaltspunkte für ein psychisches Leiden mit relevanten Auswirkungen auf die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit finden. Das kantonale Gericht durfte deshalb davon ausgehen, dass von weiteren medizinischen Abklärungen, insbesondere in psychiatrischer Hinsicht, keine rechtserheblichen neuen Erkenntnisse zu erwarten sind, und dementsprechend auf weitere Beweisvorkehren verzichten (antizipierte Beweiswürdigung; 124 V 94 Erw. 4b; RKUV 2003 Nr. U 473 S. 50 Erw. 3.4). Wenn Vorinstanz und Verwaltung daher aufgrund der hausärztlichen Angaben des Dr. med. H.________ vom 17. Dezember 2001 den Versicherten für eine leichte wechselbelastende Tätigkeit, bei welcher keine Gewichte zu heben sind, keine schnellen Bewegungen wie auch keine Überkopfarbeiten notwendig sind, vollumfänglich einsetzbar erachten, lässt sich dies nicht beanstanden. 2.3 Soweit der Beschwerdeführer eine Verschlechterung des Gesundheitszustands seit März 2002 geltend macht, liegt dies ausserhalb des hier zu beurteilenden Anfechtungs- und Streitgegenstandes und ist daher unbeachtlich (Erw. 1). Ebenso unbeachtlich ist der nach Ablauf der Rechtsmittelfrist und nicht im Rahmen eines zweiten Schriftenwechsels aufgelegte Bericht des EPD vom 25. März 2003, wie auch die (zudem wenig aussagekräftigen) Zeugnisse des Hausarztes (vom 28. Mai 2002, 17. Januar, 31. März und 25. Juni 2003), da diese weder neue erhebliche Tatsachen noch entscheidende Beweismittel im Sinne von Art. 137 lit. b OG enthalten, die eine Revision des Gerichtsurteils rechtfertigen könnten (BGE 127 V 355 ff. insbes. 357 Erw. 4). Aus dem mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingereichten Schreiben des EPD vom 21. Februar 2003 geht aber hervor, dass sich - zumindest nach Erlass der streitigen Verfügung - psychische Beschwerden bemerkbar machten, sodass sich der Versicherte ab Mai 2002 in psychiatrische Behandlung begab, und ab 10. Mai 2002 (Datum Behandlungsbeginn) gemäss EPD aus psychiatrischer Sicht eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit besteht. Zudem ist aufgrund des ebenfalls letztinstanzlich eingereichten Schreibens des Dr. med. H.________ ersichtlich, dass sich auch in somatischer Hinsicht nach dem hier massgebenden Zeitpunkt eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes ergab, sodass der Hausarzt den Versicherten am 3. Februar 2003 aus rein körperlicher Sicht nur für leichtere, rückenschonende Arbeiten zu sechs Stunden im Umfang von 70 % (einem 50%igen Pensum entsprechend) arbeitsfähig schätzt. Es bleibt dem Beschwerdeführer daher umbenommen, gestützt auf diese medizinischen Angaben im Rahmen einer Neuanmeldung (Art. 87 Abs. 3 und 4 IVV) Leistungen bei der Invalidenversicherung geltend zu machen.