Citation: 8C_626/2009 09.11.2009 E. 4

Im angefochtenen Entscheid wurden in Anbetracht der konkreten Umstände - Vorliegen nur einiger der für eine HWS-Distorsion charakteristischen Beschwerden, Verstärken dieser Beschwerden erst geraume Zeit nach dem Unfall, untypische Natur der geäusserten Schwindelbeschwerden, bewusstes Wahrnehmen des Tinnitus erst mehr als zwei Jahre nach dem versicherten Ereignis - zumindest Zweifel geäussert, ob überhaupt von einem Beschwerdebild nach einer HWS-Distorsionsverletzung ausgegangen werden könne bzw., bejahendenfalls, ob diese eine (Teil-)Ursache der über Ende September 2006 hinaus geklagten gesundheitlichen Beeinträchtigungen darstelle. Wie die nachstehenden Erwägungen zeigen, bedarf es auch im vorliegenden Verfahren keiner abschliessenden Prüfung dieser Punkte. 4.1 Würden das Bestehen einer am 14. Januar 2003 erlittenen Verletzung im Bereich von HWS oder Kopf (ohne organisch nachweisbare [objektivierbare] Funktionsausfälle) wie auch der natürliche Kausalzusammenhang zwischen den noch vorhandenen Einschränkungen und dem Unfallereignis bejaht, hätte unstrittig eine adäquanzrechtliche Beurteilung nach den in BGE 134 V 109 dargestellten Grundsätzen zu erfolgen.