Citation: I 1058/06 12.09.2007 E. A

A.a Die 1955 geborene H.________ (geschiedene W.________) war ab 1. Juni 1995 als Geschäftsführerin der Firma T.________ SA mit Sitz in R.________ tätig. Am 29. Juli 1995 zog sie sich bei einem Verkehrsunfall ein HWS-Abknicktrauma mit Kopfanprall, eine leichte Contusio cerebri rechts fronto-temporal, eine Nasenbeinfraktur, eine Fissur am Mittelglied Dig V links sowie eine Rissquetschwunde am linken Unterschenkel praetibial zu und war in der Folge vorübergehend vollständig und dann teilweise arbeitsunfähig. Ab 3. Januar 1996 war sie teilzeitlich als Lounge Attendant bei der Firma S.________ AG tätig und erteilte zusätzlich ab August 1996 an der Fortbildungsschule der Gemeinde R.________ Spanischunterricht. Am 16. Juni 1997 meldete sie sich bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Nach Durchführung medizinischer und erwerblicher Abklärungen ermittelte die IV-Stelle einen Invaliditätsgrad von 95 % ab 29. Juli 1996 bzw. von 42 % ab 1. Juni 1998 und sprach H.________ mit Verfügungen vom 10. Januar 2000 für die Zeit vom 1. Juli 1996 bis 30. Juni 1998 eine ganze Invalidenrente (nebst Kinderrenten), für die Zeit vom 1. Juli 1998 bis 31. Mai 1999 eine Viertelsrente (nebst Kinderrenten) und ab 1. Juni 1999 ebenfalls eine Viertelsrente (nebst Kinderrenten) zu. Die dagegen erhobene Beschwerde hiess das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich mit Entscheid vom 11. Januar 2001 in dem Sinne teilweise gut, dass es die Rentenverfügungen für die Zeit ab 1. Juli 1998 aufhob und die Sache an die IV-Stelle zurückwies, damit sie im Sinne der Erwägungen verfahre und über den Rentenanspruch ab 1. Juli 1998 neu entscheide. H.________ liess dagegen Verwaltungsgerichtsbeschwerde führen und beantragen, es sei ihr ab 1. Juli 1998 eine halbe Invalidenrente zuzusprechen. Das Eidgenössische Versicherungsgericht wies die Verwaltungsgerichtsbeschwerde mit Urteil I 101/01 vom 10. April 2002 ab und hielt in den Erwägungen fest, der rechtserhebliche Sachverhalt bedürfe einzig mit Bezug auf die medizinische Beurteilung der Arbeitsfähigkeit ergänzender Abklärung. A.b Die IV-Stelle holte hierauf bei der Medizinischen Abklärungsstelle (MEDAS) ein polydisziplinäres medizinisches Gutachten vom 12. Februar 2004 ein und zog Arbeitgeberberichte der Firma S.________ AG vom 19. Juli 2002 und 28. Juni 2004 und der Gemeinde R.________ vom 18. Juni 2004 sowie Auszüge aus dem individuellen Konto der Versicherten bei. Gestützt darauf ermittelte sie für die Zeit ab 1. Juli 1998 einen Invaliditätsgrad von 45 % und setzte die Invalidenrente mit Wirkung ab 1. Juli 1998 auf eine Viertelsrente fest (Verfügung vom 6. August 2004). Die dagegen erhobene Einsprache wies sie mit Einspracheentscheid vom 22. Juni 2005 ab.