Citation: 6B_986/2017 E. 6.1

6.1. Der Beschwerdeführer bringt in tatsächlicher Hinsicht vor, am 2. Mai seien zwischen der Bank und der E.________ GmbH drei Kreditverträge über insgesamt CHF 1'305'000.-- abgeschlossen worden. Der Kaufpreis für die Liegenschaft habe CHF 2'055'000.-- betragen. Es treffe zu, dass in der der Bank eingereichten Jahresrechnung für 2009 sowie den Zwischenabschlüssen und der konsolidierten Bilanz per 31. März 2010 die Positionen "Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten" und "Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Nahestehenden" in einer einzigen Position zusammengefasst worden seien. Die Zahlen und die Bezeichnung der fraglichen Bilanzpositionen seien indes nicht falsch gewesen. Zudem sei die Liegenschaft am 5. Februar [...] mit Gewinn weiterverkauft worden, so dass die Hypotheken vollumfänglich hätten zurückbezahlt werden können. Es sei mithin niemand zu Schaden gekommen. Der Kredit sei auch komplett über den Liegenschaftswert abgesichert gewesen (Beschwerde S. 53 ff.). Es fehle daher an der Täuschungsabsicht. In rechtlicher Hinsicht macht der Beschwerdeführer geltend, es habe sich weder bei der Jahresrechnung per Ende 2009 noch bei den Zwischenbilanzen per März 2010 um geprüfte und von den zuständigen Organen der Gesellschaft abgenommene Bilanzen gehandelt. Diese seien auch nicht unterzeichnet gewesen. Sie stellten daher lediglich einfache Erklärungen der Geschäftsleitung dar. Den der Bank M.________ eingereichten Unterlagen komme mithin keine erhöhte Glaubwürdigkeit zu. Zudem seien hier zwar die Bilanzierungsvorschriften von aArt. 663a Ziff. 4 OR verletzt worden, es seien aber weder Aktiven überbewertet noch Passiven unterbewertet worden. Die Rechnungslegung sei daher nach handelsrechtlichen Grundsätzen nicht unwahr gewesen, so dass keine Falschbeurkundung vorliege. In subjektiver Hinsicht macht der Beschwerdeführer geltend, er sei davon ausgegangen, dass die Zusammenfassung der Bilanzpositionen zulässig gewesen sei. Zudem habe die Eigenkapitalquote für den Erwerb der Liegenschaft bei rund 37% und damit klar über der üblichen Quote von 20% gelegen. Angesichts dieser hohen Eigenkapitaleinbringung könne nicht gesagt werden, dass der Hypothekarkredit unrechtmässig erlangt worden sei. Der als Zeuge einvernommene Vorsitzende der Geschäftsleitung habe denn auch nicht explizit ausgeschlossen, dass der Kredit auch bei voller Kenntnis der Umstände gewährt worden wäre. Er habe mithin weder in Täuschungs- noch in unrechtmässiger Vorteils- oder Schädigungsabsicht gehandelt (Beschwerde S. 55 ff.).