Citation: C 84/00 07.11.2001 E. 2

2.- Die Beschwerdegegnerin arbeitete vom 16. Oktober 1995 bis zum 15. Januar 1998 bei der Firma P. in Teilzeit (Montag, Dienstag und Donnerstag jeweils von ca. 15.00 Uhr bis 18.45 Uhr). Nach Beendigung dieses Arbeitsverhältnisses aus gesundheitlichen Gründen meldete sie sich zur Arbeitsvermittlung an und gab an, eine Tätigkeit im Umfang von 8-10 Wochenstunden bzw. von 20 % einer Vollzeitbeschäftigung zu suchen (Dienstag- und Donnerstagnachmittag bis ca. 19 Uhr [Mitteilung vom 24. März 1998]). Anlässlich der persönlichen Befragung durch das AWA am 23. November 1998 erklärte sie, eine Arbeit von 8-10 Wochenstunden am Dienstag- und Donnerstagnachmittag zwischen 14-19 Uhr, allenfalls bereits ab 13 Uhr, zu suchen. Notfalls könnte sie am Montag und Donnerstag oder am Montag und Dienstag arbeiten. Im Extremfall wäre es ihr auch möglich, an drei Nachmittagen einer Arbeit nachzugehen, doch bliebe sie lieber bei einem 20 %-Pensum. Der Morgen sei für eine Erwerbstätigkeit nicht verfügbar, da eines der Kinder wegen eines Heuschnupfens oft zum Arzt gehen und ihr Ehemann, der nicht arbeite, mehrmals pro Jahr das Spital aufsuchen müsse und anschliessend vermehrt Pflege brauche. Sie suche eine Stelle in Büro oder Verkauf oder etwas mit Kindern (z.B. Tagesmutter). Eine Fabrikarbeit möchte sie hingegen lieber nicht. Die Vorinstanz hält dafür, dass die Versicherte gerade noch vermittlungsfähig sei, da sie trotz der Einschränkungen immerhin an drei Wochentagen während der üblichen Arbeitszeit für sechs Stunden zur Verfügung stehe.