Citation: 2C_233/2021 E. 6.2

6.2. Im Ergebnis ist festzuhalten, dass das Bezirksgericht Zürich in seinem Urteil vom 11. Juli 2016 die Verletzung auftragsrechtlicher Sorgfaltspflichten, die auch Anlass für das vorliegende Disziplinarverfahren bildet, anerkannte. Der Beschwerdeführer hatte sodann die Möglichkeit, dieses Urteil anzufechten, wovon er auch bis vor Bundesgericht Gebrauch machte. Folglich verletzt es kein Bundesrecht, wenn sich die Vorinstanzen bei der Prüfung der Einhaltung der Berufspflichten durch den Beschwerdeführer an die Urteile der Zivilgerichte gebunden erachteten und keine nochmalige Kontrolle deren Rechtmässigkeit bzw. keine weitere Untersuchungshandlungen vorgenommen haben. Festzuhalten ist in diesem Zusammenhang, dass - entgegen den Behauptungen des Beschwerdeführers - sowohl die Vorinstanz als auch die Aufsichtskommission nicht nur auf das Urteil des Bezirksgerichts Zürich vom 11. Juli 2016, sondern auch auf die Rechtsmittelentscheide hingewiesen haben, mit welchen das erstinstanzliche Urteil bestätigt wurde (vgl. Beschluss der Aufsichtskommission vom 7. November 2019, Ziff. III/3; E. 4.1 des angefochtenen Urteils). Inwiefern die verschiedenen Instanzen, wie der Beschwerdeführer behauptet, in Bezug auf die hier interessierenden Sorgfaltspflichtverletzungen neue Begründungen vorgebracht hätten, ist nicht ersichtlich und wird nicht konkret dargetan. Erweist sich das Vorgehen der Vorinstanz als bundesrechtskonform, ist auf die einzelnen im Zusammenhang mit der Bindungswirkung zivilrechtlicher Urteile erhobenen Rügen des Beschwerdeführers nicht weiter einzugehen.