Citation: 9C_820/2007 02.09.2008 E. 3

Streitig und zu prüfen ist, ob dem Beschwerdeführer ab 1. Januar 2005 eine höhere als die vorinstanzlich zugesprochene halbe Invalidenrente zusteht. Letztinstanzlich umstritten ist dabei einzig die der Invaliditätsbemessung (nach der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs; Art. 16 ATSG, ab 1. Januar 2004 bis Ende 2007 in Verbindung mit Art. 28 Abs. 2 IVG; BGE 130 V 343 E. 3.4 S. 348 f., 128 V 29 E. 1 S. 30 f.) zu Grunde zu legende Restarbeitsfähigkeit. 3.1 Hinsichtlich der aus körperlicher Sicht bestehenden Arbeitsfähigkeit stellte die Vorinstanz fest, der (u.a.) an einem chronischen lumboradikulären (L5) und lumbospondylogenen Syndrom links leidende Beschwerdeführer vermöge seine bisherige Tätigkeit als Hilfsschaler nicht mehr auszuüben; in leichten bis mittelschweren Tätigkeiten mit der Möglichkeit zum Positionswechsel und ohne repetitives Heben von Gewichten über 10 kg sei er aus rheumatologischer Sicht zu 50% arbeitsfähig. Diese - gestützt auf das insoweit als voll beweiskräftig erachtete rheumatologische Gutachten vom 16. Januar 2007 (Dr. med. R.________) getroffene - Tatsachenfeststellung (BGE 132 V 393 E. 3.2 S. 398 f.) wird letztinstanzlich weder als offensichtlich unrichtig noch als Ergebnis einer willkürlichen oder sonst rechtsfehlerhaften Beweiswürdigung gerügt, weshalb sie für das Gericht verbindlich ist und kein Anlass besteht, darauf zurückzukommen (Art. 105 Abs. 2 BGG; vgl. E. 1 hievor). 3.2 Eine Arbeitsunfähigkeit aus psychischen Gründen ist gemäss Schlussfolgerungen des kantonalen Gerichts aus IV-rechtlicher Sicht zu verneinen. Zwar werde im (Teil-)Gutachten der Psychiatrie Y.________ vom 26. März 2007 (Dr. med. G.________) aufgrund der dort gestellten Diagnosen einer somatoformen Schmerzstörung (ICD-10: F45.4) und einer mittelgradigen depressiven Störung (ICD-10: F32.1) eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit selbst für behinderungsangepasste Tätigkeiten attestiert; doch sei diese Einschätzung mit Blick auf die frühere Stellungnahme der Psychiatrie Y.________ vom 14. März 2005 (keine psychische bedingte Arbeitsunfähigkeit) nicht nachvollziehbar und könne darauf namentlich im Lichte der bundesgerichtlichen Rechtsprechung zur bloss ausnahmsweise invalidisierenden Wirkung anhaltender somatoformer Schmerzstörungen (vgl. E. 2 hievor) nicht abgestellt werden. So sei aufgrund der Feststellungen des Psychiaters Dr. med. G.________ davon auszugehen, dass mit der - nicht selbständig, sondern als Folge der somatoformen Schmerzstörung aufgetretenen - mittelgradigen depressiven Störung keine psychische Komorbidität von erheblicher Schwere, Ausprägung und Dauer vorliege. Auch bestünden keine Indizien für einen schwerwiegenden, nahezu umfassenden sozialen Rückzug und eine soziale Isolierung vor. Die übrigen rechtsprechungsgemässen Kriterien einer unzumutbaren Schmerzüberwindung (s. im Einzelnen BGE 131 V 49 E. 1.2 S. 50 f. mit Hinweisen) erachtete die Vorinstanz - auch unter Berücksichtigung der gestützt auf die ärztlichen Angaben festgestellten Selbstlimitierungen/niedrigen Selbsteinschätzungen und eingeschränkte Mitwirkung des Versicherten - als nicht erfüllt oder zumindest nicht in hinreichend ausgeprägter und schwerwiegender Weise gegeben, um den Schluss auf eine ausnahmsweise Unzumutbarkeit der willentlichen Schmerzüberwindung zuzulassen. Es bleibe demnach bei der aus rheumatologischer Sicht attestierten Arbeitsfähigkeit von 50%. 3.3 Der Beschwerdeführer beanstandet die vorinstanzlich festgestellten psychiatrischen Befunde und Diagnosen - nach Lage der Akten zu Recht - nicht. Er rügt jedoch, die Vorinstanz sei willkürlich (Art. 9 BV) - insbesondere in Überschreitung ihrer "Beweiswürdigungskompetenz" - von der Einschätzung der Arbeitsfähigkeit im psychiatrischen Teilgutachten des Dr. med. G.________ (0%) abgewichen, obwohl dieser begründeterweise eine äusserst schlechte Prognose gestellt habe; im Übrigen habe das kantonale Gericht die praxisgemäss relevanten Kriterien einer unzumutbaren Schmerzüberwindung fälschlicherweise als nicht erfüllt erachtet.