Citation: I 818/05 31.03.2006 E. 8

Das eben Erörterte lässt darauf schliessen, dass die Verwaltung beim Erlass der Verfügung vom 24. November 1998 selber erhebliche Zweifel daran hatte, dass der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers sich in nächster Zukunft in dem im Gutachten L.________ geschilderten Ausmass verbessern werde. Diese Zweifel wurden nachträglich durch die Ergebnisse der WW-Abklärung und durch die das Gutachten relativierende Stellungnahme von Dr. med. L.________ (vgl. oben Erw. 6) gerechtfertigt. Es zeigt sich, dass die Zusprechung einer zeitlich nicht befristeten ganzen Invalidenrente unter Annahme der dazu erforderlichen Arbeitsunfähigkeit damals nicht zweifellos unrichtig war. Wie der Beschwerdeführer zu Recht vorbringt, reicht für eine Wiedererwägung eine allenfalls bloss unzutreffende Ermessensbetätigung nicht aus. Nach dem Gesagten war es nicht angängig, die Verfügung vom 24. November 1998 in Wiedererwägung zu ziehen.