Citation: 4A_21/2021 E. 4.1

4.1. Im vorliegenden Verfahren vor Bundesgericht geht es (wie auch schon im Verfahren vor Kantonsgericht) einzig um die zehntägige Frist nach Art. 239 Abs. 2 Satz 1 ZPO, deren Wiederherstellung die Beschwerdeführerin gestützt auf Art. 148 ZPO verlangt. Darüber hat das Kantonsgericht mit Entscheid vom 10. November 2020 und zuvor die Zivilkreisgerichtspräsidentin mit Urteil vom 25. August 2020 befunden. Nicht Gegenstand dieses Verfahrens ist das Urteil in der Sache, nämlich das Urteil der Zivilkreisgerichtspräsidentin vom 4. Juni 2020, mit dem die Beschwerdeführerin aufgelöst und die konkursamtliche Liquidation angeordnet wurde. Die Rügen, welche die Beschwerdeführerin gegen dieses Urteil vorträgt, gehen ins Leere. Dies gilt etwa, soweit sie moniert, das Urteil vom 4. Juni 2020 sei "objektiv falsch", es habe "keine Rechtsgrundlage für die verfügte Auflösung" gegeben oder die Frist für die Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands nach Art. 731b OR sei zu kurz bemessen gewesen. Ebenso kann offenbleiben, ob allenfalls die Revision (Art. 328 ff. ZPO) des Urteils vom 4. Juni 2020 möglich (gewesen) wäre.