Citation: 1A.279/2003 16.12.2003 E. 1

Mit separaten Eingaben vom 19. März 2002 erhob die Politische Gemeinde Kesswil gegen fünf am 21. November 2001 ergangene Entscheide des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau Verwaltungsgerichtsbeschwerde (und vorsorglich staatsrechtliche Beschwerde) an das Bundesgericht. Mit Urteil vom 6. Oktober 2003 hat das Bundesgericht die Beschwerden abgewiesen, soweit darauf einzutreten war. Dem Ausgang der fünf (vereinigten) Verfahren entsprechend hat es die entstandenen Gerichtskosten von insgesamt Fr. 10'000.-- (Fr. 2'000.-- pro Verfahren) der Beschwerdeführerin auferlegt (E. 6 des Urteils), da diese "nicht in ihrem amtlichen Wirkungskreis, sondern als private Grundeigentümerin und in Wahrung von Vermögensinteressen prozessiert hat (Art. 156 Abs. 2 OG)". Mit Eingabe vom 5. Dezember 2003 ersucht die Gemeinde fristgerecht um Revision des ihr am 18. November 2003 zugestellten Urteils, wobei sich dieses Gesuch einzig gegen den genannten Kostenspruch richtet. Die Gesuchstellerin macht geltend, entgegen den bundesgerichtlichen Feststellungen sei aktenmässig belegt, dass nicht sie, die Gemeinde, Eigentümerin der vom Hafenprojekt betroffenen Parzellen sei, sondern dass diese Parzellen den Erben Roth-Hofmann/B. Schmid (Parzelle Nr. 108) und der Seegasthof Schiff AG (Parzelle Nr. 109) zu Eigentum gehörten bzw. - was das betroffene Seeufer anbelange - Staatsgebiet des Kantons Thurgau sei. Diese Tatsachen seien bereits aus den massgebenden Verfahrensakten hervorgegangen. Somit ergebe sich, dass das Gericht in den Akten liegende erhebliche Tatsachen offensichtlich aus Versehen nicht berücksichtigt und deswegen einen unhaltbaren Kostenspruch gefällt habe. Für diesen gebe es daher keine Grundlage, da sie, die Gemeinde, entgegen der bundesgerichtlichen Schlussfolgerung in ihrem amtlichen Wirkungskreis und nicht in Wahrnehmung eigener Vermögensinteressen gehandelt habe. Entsprechend sei der Kostenspruch des Urteils vom 6. Oktober 2003 in Anwendung von Art. 136 lit. d OG aufzuheben.