Citation: 4A_5/2024 E. 1

Die Beschwerdeführerin war seit 1. Mai 1996 beim Spital C.________ als Pflegefachfrau HF angestellt und im Rahmen dieses Anstellungsverhältnisses aufgrund eines Kollektivvertrags bei der Beschwerdegegnerin krankentaggeldversichert. Mit Krankmeldung vom 3. Oktober 2018 wurde der Beschwerdegegnerin eine seit 27. November 2017 bestehende 100%ige Arbeitsunfähigkeit mitgeteilt, und zwar unter Hinweis auf das Ende der ordentlichen Lohnfortzahlung per 30. November 2018. In der Folge erbrachte die Beschwerdegegnerin Taggeldleistungen vom 1. Dezember 2018 bis 6. August 2020 in der Höhe von Fr. 119'655.25 direkt an die Beschwerdeführerin. Nachdem die IV-Stelle des Kantons Thurgau der Beschwerdeführerin eine befristete Rente zugesprochen hatte, bejahte die Personalvorsorgestiftung D.________ des Kantons Zürich einen Anspruch der Beschwerdeführerin auf eine Erwerbsinvalidenrente der beruflichen Vorsorge vom 1. Dezember 2018 bis 30. November 2020 und zahlte im Mai 2022 Fr. 81'872.70 direkt an die Beschwerdeführerin aus (inklusive Kinderrente). Bereits kurze Zeit vorher, am 28. März 2022, hatte die Beschwerdegegnerin die Beschwerdeführerin darauf hingewiesen, dass bei ihr durch die (nachträglich) auszuzahlende Erwerbsinvalidenrente aus beruflicher Vorsorge eine Überentschädigung im Umfang von Fr. 71'598.70 vorliege, was zu einer Rückforderung in derselben Höhe führe. Auf eine Verrechnung mit den Rentenleistungen der Invalidenversicherung wurde verzichtet. Nachdem die Beschwerdeführerin den Rückforderungsanspruch bestritt, leitete die Beschwerdegegnerin im Dezember 2022 die Betreibung für eine Forderung in Höhe von Fr. 71'598.70 zuzüglich Zins zu 5% seit 28. Juni 2022 ein, woraufhin die Beschwerdeführerin Rechtsvorschlag erhob. Auf Klage der Beschwerdegegnerin verpflichtete das Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau die Beschwerdeführerin in der Folge mit Urteil vom 27. September 2023, der Beschwerdegegnerin Fr. 71'598.70 zuzüglich Zins zu 5% seit 29. Juni 2022 zu bezahlen und beseitigte den Rechtsvorschlag in der genannten Betreibung in entsprechendem Umfang. Gegen diesen Entscheid erhob die Beschwerdeführerin mit Eingabe vom 3. Januar 2024 beim Bundesgericht Beschwerde. Das von der Beschwerdeführerin gestellte Gesuch, es sei der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu gewähren, wies die Präsidentin der I. zivilrechtlichen Abteilung des Bundesgerichts mit Verfügung vom 8. Januar 2024 ab. Auf die Einholung von Vernehmlassungen zur Beschwerde wurde verzichtet.