Citation: 5P.317/2002 30.10.2002 E. 2

2.1 Der Beschwerdeführer wirft dem Obergericht vor, seinen Entscheid nicht hinlänglich begründet und damit sein rechtliches Gehör verletzt zu haben. Es habe sein Vorbringen nicht geprüft und nehme zu seiner Beziehung zum Gericht im Sinne von Art. 30 Abs. 2 BV und Art. 6 EMRK überhaupt nicht Stellung. 2.2 Das Obergericht stellte fest, dass der Präsident des Bezirksgerichts Aarau in Erfüllung seiner Amtspflicht im Jahre 1998 gegen den Beschwerdeführer eine Strafanzeige eingereicht habe. Nunmehr habe er auf Beschwerde desselben die korrekte Durchführung der Pfandverwertung vom 17. Juni 2002 zu beurteilen. Es bestehe kein Zusammenhang zwischen den beiden Verfahren. Damit hat es gerade auf den Vorwurf im Ablehnungsbegehren geantwortet, dass zwischen dem Strafverfahren und dem Pfandverwertungsverfahren eine enge sachliche und persönliche Beziehung bestehe. Insoweit ist die Rüge nicht nachvollziehbar.