Citation: U 312/05 04.11.2005 E. 3

3.1 Das kantonale Gericht (Entscheid vom 8. Juni 2005) und die SUVA (Einspracheentscheid vom 4. November 2004) haben den Begriff des natürlichen Kausalzusammenhangs zwischen Unfall, Gesundheitsschaden und dadurch bedingter Arbeits- und Erwerbsunfähigkeit im Allgemeinen, bei einem Schleudertrauma (BGE 119 V 337 ff. Erw. 1 und 2b/aa, 117 V 360 Erw. 4a und b) und bei Rückfällen und Spätfolgen im Besonderen, zutreffend dargelegt. Richtig sind auch die vorinstanzlichen Ausführungen zur Beweiswürdigung und zum Beweiswert von Arztberichten (BGE 125 V 352 Erw. 3a). Darauf wird verwiesen. Das am 1. Januar 2003 in Kraft getretene Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 hat am unfallversicherungsrechtlichen Begriff des natürlichen Kausalzusammenhangs und dessen Bedeutung als eine Voraussetzung für die Leistungspflicht nach UVG nichts geändert (Kieser, ATSG-Kommentar, S. 64 f. Rz. 20 zu Art. 4). Für die Frage des intertemporal anwendbaren Rechts ist somit nicht von Belang, dass der Einspracheentscheid am 4. November 2004 nach In-Kraft-Treten des ATSG erlassen wurde (vgl. BGE 130 V 318 und 329 sowie BGE 130 V 445).