Citation: 2C_935/2016 E. A

Der 1970 geborene pakistanische Staatsangehörige A.________ reiste am 1. Januar 2006 illegal in die Schweiz ein und heiratete am 18. September 2006 die Schweizer Bürgerin B.________ (geboren 1950). Nachdem das Ehepaar am 4. bzw. 5. Januar 2007 polizeilich zu den ehelichen Verhältnissen befragt worden war, erteilte das Migrationsamt des Kantons Zürich A.________ am 10. April 2007 eine Aufenthaltsbewilligung, welche letztmals bis 17. September 2011 verlängert wurde. Am 23. Juni 2011 ersuchte A.________ um Verlängerung seiner Aufenthaltsbewilligung bzw. um Erteilung einer Niederlassungsbewilligung. In der Folge liess das Migrationsamt die Ehe- und Wohnverhältnisse der Eheleute abklären und gewährte A.________ mit Schreiben vom 13. Januar 2012 das rechtliche Gehör zur beabsichtigten Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung wegen Vorliegens einer Scheinehe. Er nahm am 17. Februar 2012 dazu Stellung. Das Bezirksgericht Zürich bewilligte dem Ehepaar mit Urteil vom 4. Mai 2012 das Getrenntleben, und am 26. Februar 2014 wurde die Ehe geschieden. Am 3. Juni 2015 erfolgte eine Befragung von B.________ durch das Migrationsamt. Dieses gewährte A.________ am 21. März 2013, 20. Februar 2014 und 21. August 2015 erneut das rechtliche Gehör zur beabsichtigten Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung.