Citation: 1C_114/2019 E. 4

Die Beschwerdeführerin kritisiert, die Abteilung Wald habe das ihr bei der Waldabgrenzung zustehende Ermessen nicht korrekt ausgeübt, weil dies voraussetzen würde, dass die für den Entscheid massgeblichen Interessen ermittelt, gewichtet und gegeneinander abgewogen würden; zudem sei bei einer pflichtgemässen Ermessensausübung der Grundsatz der Verhältnismässigkeit zu wahren. Diese Rechtsverletzung habe das Obergericht zu Unrecht nicht geprüft, womit es eine Rechtsverweigerung begangen habe. Die Beschwerdeführerin belegt jedoch nicht, wo und wann sie diese Rüge vor Obergericht erhoben hat und welche Interessen ihres Erachtens zu Unrecht nicht berücksichtigt oder unrichtig gewichtet und abgewogen worden seien. Dies ist auch nicht ohne Weiteres in den Akten ersichtlich Damit ist die Gehörsverletzung nicht genügend begründet, weshalb darauf nicht einzutreten ist (Art. 106 Abs. 2 BGG). Im Übrigen ist darauf hinzuweisen, dass nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung in einem Waldfeststellungsverfahren einzig auf die tatsächlichen Verhältnisse, den bundesrechtlichen Waldbegriff und die durch kantonales Ausführungsrecht bestimmten Waldkriterien abzustellen ist; eine Abwägung mit den berührten privaten und anderen öffentlichen Interessen ist dagegen ausgeschlossen (BGE 124 II 85 E. 3e S. 89; 122 II 274 E. 2b S. 279; Urteil 1C_307/2009 vom 16. Februar 2010 E. 5, in: Pra 2010 Nr. 138 S. 906; je mit Hinweisen).