Citation: H 318/01 10.07.2003 E. 5.2

5.2.1 Der Beschwerdeführer lässt rügen, die Vorinstanz qualifiziere ihn fälschlicherweise als Nichterwerbstätigen mit der Begründung, er sei nicht voll und dauernd erwerbstätig. Die Vorinstanz habe diesen Sachverhalt in Abstützung auf die Verfügung der Invalidenversicherung, die die Erwerbsfähigkeit und nicht die Arbeitsfähigkeit des Versicherten geprüft habe, erhoben, was offensichtlich falsch sei. 5.2.2 Mit Schreiben vom 5. März 1995 teilte die Invalidenversicherung dem Beschwerdeführer mit, dass sie ab dem 1. Januar 1995 von einem Invaliditätsgrad von 100 % ausgehen würde. Dieses Schreiben basierte auf der im Brief vom 30. Januar 1995 erfolgten Sachverhaltsfeststellung der Invalidenversicherung an den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, dass seine Arbeitsfähigkeit wegen Verschlechterung des Gesundheitszustandes zu mindestens 70 % eingeschränkt sei. Der vom Versicherten erhobene Vorwurf, die Vorinstanz habe im Rahmen der Beweiswürdigung Erwerbsfähigkeit und Arbeitsfähigkeit verwechselt, stösst somit ins Leere. Die Vorinstanz hat ihre Beurteilung der Erwerbstätigkeit des Versicherten richtigerweise auf die zitierten Dokumente, welche ausdrücklich zwischen Arbeitsfähigkeit und Erwerbsfähigkeit differenzierten und sie unterschiedlich beurteilten, stützen können. Die Qualifikation als Nichterwerbstätiger setzt bei nicht dauernd voll erwerbstätigen Personen weiter voraus, dass ihre Beiträge vom Erwerbseinkommen in einem Kalenderjahr nicht mindestens der Hälfte des Nichterwerbstätigenbeitrages bzw. dem Mindestbeitrag von Fr. 324.- nach Art. 28 Abs. 1 AHVV entsprechen (Art. 28bis Abs. 1 AHVV; Erw. 6 hienach). Diese Voraussetzung ist vorliegend ebenfalls erfüllt. Unter diesen Umständen waren die in Rechtskraft erwachsenen Beitragsverfügungen vom 14. März 1996 und 18. Februar 1998 offensichtlich von falschen Voraussetzungen ausgegangen und durch Wiedererwägung zu korrigieren, zumal die Berichtigung von erheblicher Bedeutung ist.