Citation: 2C_65/2024 E. 6.4.2

6.4.2. Der Beschwerdeführer leistete gemäss Feststellungen der Vorinstanz zu keinem Zeitpunkt Unterhaltszahlungen für C.A.________. Soweit er vor Bundesgericht geltend macht, die gerichtlich festgelegten Unterhaltszahlungen beruhten auf einem hypothetischen Einkommen, verkennt der Beschwerdeführer, dass er zivil- und ausländerrechtlich verpflichtet ist, seine Arbeitskapazität auszuschöpfen, um das hypothetische Einkommen zu erzielen. Der Beschwerdeführer hat gemäss den verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz zwischen 2014 und 2022 nur unregelmässig gearbeitet, was unter anderem zur Sanktionierung durch die Sozialhilfebehörden führte (E. 5.2 hiervor). Als der Beschwerdeführer im Juni 2022 eine existenzsichernde Vollzeitstelle annahm und sich von der Sozialhilfe ablösen konnte, blieben die Unterhaltszahlungen gleichwohl aus (E. 5.3 hiervor). Die Vorinstanz geht vor diesem Hintergrund zu Recht davon aus, der Beschwerdeführer habe sich die Unterhaltsausstände überwiegend selbst zuzuschreiben.