Citation: 6S.437/2005 24.11.2005 E. 1

Am 9. Januar 2003 erstattete X.________ gegen den Sachbearbeiter einer privaten Versicherungsgesellschaft Strafanzeige wegen des Verdachts auf Betrug und Unterdrückung von Urkunden. Der Beschuldigte habe ihn bzw. seinen Rechtsvertreter im Rahmen eines Staatshaftungsverfahrens wegen eines ärztlichen Kunstfehlers absichtlich getäuscht und damit finanziell geschädigt. Als zuständiger Sachbearbeiter der Versicherungsgesellschaft habe der Beschuldigte im Auftrag des Kantons Zürich mit ihm bzw. seinem Rechtsvertreter Vergleichsverhandlungen geführt und dabei wesentliche Tatsachen nicht offen gelegt. Ohne die dadurch bewirkte Täuschung über wesentliche Tatsachen hätte er einem am 4. Dezember 2001 abgeschlossenen Vergleich in der Höhe von zwei Millionen Franken als Entschädigung für den an ihm begangenen ärztlichen Kunstfehler nicht zugestimmt. Die Bezirksanwaltschaft Zürich (heute Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl) stellte das Verfahren mit Verfügung vom 1. September 2004 ein. Einen dagegen erhobenen Rekurs wies der Einzelrichter für Zivil- und Strafsachen am Bezirksgericht Zürich mit Verfügung vom 9. September 2005 ab. X.________ wendet sich mit eidgenössischer Nichtigkeitsbeschwerde ans Bundesgericht und beantragt, die Verfügung vom 9. September 2005 sei aufzuheben und die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen.