Citation: 8C_134/2024 E. A

Die 1967 geborene A.________ war durch ihre Tätigkeit als Raumpflegerin bei der HDI Global SE, Hannover, (im Folgenden: HDI oder Beschwerdegegnerin), obligatorisch gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert. Am 6. Januar 2017 erlitt sie in Serbien bei einem Auffahrunfall mit mehreren Fahrzeugen verschiedene Verletzungen. Nach ihrer Rückführung in die Schweiz am 7. Januar 2017 folgten verschiedene stationäre Spitalaufenthalte und operative Eingriffe. Die HDI erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung und Taggeld). Die IV-Stelle des Kantons Zürich, bei der sich A.________ wegen Schulterbeschwerden bereits vor dem Unfall zum Leistungsbezug angemeldet hatte, gab bei der C.________ AG ein polydisziplinäres Gutachten in Auftrag, wobei den Gutachtern auch Zusatzfragen zur Unfallkausalität der gesundheitlichen Beschwerden gestellt wurden. Nach Erhalt des Gutachtens vom 11. März 2018 tätigte die HDI weitere Abklärungen und veranlasste die Erstellung eines polydisziplinären Gutachtens durch das Institut D.________ welches am 28. November 2019 erstattet wurde. Gestützt darauf teilte die HDI A.________ am 4. Dezember 2019 mit, dass sie den Fall per 30. November 2019 abschliesse. Nachdem die Versicherte hiergegen opponiert hatte, stellte die HDI den Gutachtern des Instituts D.________ ergänzende Fragen, welche diese mit Stellungnahmen vom 12. August 2020, 9. Februar 2021 und 22. April 2021 beantworteten. Mit Verfügung vom 18. Juni 2021 schloss die HDI den Fall per 30. November 2019 ab und sprach A.________ eine Invalidenrente der Unfallversicherung bei einem Invaliditätsgrad von 16 % sowie eine Integritätsentschädigung aufgrund einer Integritätseinbusse von 20 % zu. Auf Einsprache der Versicherten hin holte sie weitere ergänzende Auskünfte beim Institut D.________ ein (Stellungnahmen vom 10. und 16. März 2022 sowie vom 13. April 2022). Mit Einspracheentscheid vom 8. Juni 2022 hielt sie an ihrer Verfügung fest.