Citation: 4C.133/2003 30.10.2003 E. 1

Das Bundesgericht hat seiner Entscheidung im Berufungsverfahren die tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz zugrunde zu legen, es sei denn sie beruhten auf einem offensichtlichen Versehen, seien unter Verletzung bundesrechtlicher Beweisvorschriften zustande gekommen oder bedürften der Ergänzung, weil das kantonale Gericht in fehlerhafter Rechtsanwendung einen gesetzlichen Tatbestand nicht oder nicht hinreichend klärte, obgleich ihm entscheidwesentliche Behauptungen und Beweisanträge rechtzeitig und in der vorgeschriebenen Form unterbreitet worden sind (Art. 63 und 64 OG; BGE 127 III 248 E. 2c; 125 III 193 E. 1e S. 205, 368 E. 3 S. 372; 123 III 110 E. 2; 115 II 484 E. 2a). Blosse Kritik an der Beweiswürdigung des kantonalen Gerichts kann mit der Berufung nicht vorgebracht werden (BGE 127 III 73 E. 6a; 119 II 84 E. 3). 1.1 Der Beklagte kritisiert die tatsächlichen Feststellungen im angefochtenen Entscheid und ergänzt diese, indem er die Gültigkeit der Zession seiner Forderung an Rechtsanwalt C.________ unter Hinweis darauf bestreitet, dass er die Konsequenzen der Abtretungserklärung nicht erkannt habe. Insofern kann auf die Berufung nicht eingetreten werden und der Beklagte ist mit seinen Ausführungen nicht zu hören. Aufgrund der verbindlichen tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz ist vielmehr davon auszugehen, dass der Beklagte seine Forderung im Oktober 2000 gültig an Rechtsanwalt C.________ abgetreten hat. 1.2 Die Vorinstanz hat dargelegt, dass die Betreibung des Beklagten gegen die Klägerin trotz der problematischen Parteibezeichnung im Zahlungsbefehl insoweit als gültig zu erachten sei, als die Klägerin unter Betreibungszwang geleistet habe, nachdem die Betreibung im Rechtsöffnungsverfahren nicht von Amtes wegen aufgehoben worden sei. Soweit der Beklagte die Erwägungen der Vorinstanz zur Gültigkeit der Betreibung wegen der Parteibezeichnung kritisiert, übergeht er diesen Schluss der Vorinstanz. Seine Ausführungen entbehren jeder Rechtserheblichkeit. Im Übrigen wären Verfassungsrügen wie die geltend gemachte Verletzung des Verbots des überspitzten Formalismus im vorliegenden Verfahren ohnehin nicht zulässig (Art. 43 Abs. 1 OG). Es ist mit der Vorinstanz davon auszugehen, dass die Klägerin unter Betreibungszwang im Sinne von Art. 86 SchKG eine Nichtschuld bezahlt hat.