Citation: 1C_185/2022 E. 3.4

3.4. Demnach hält es vor dem Willkürverbot (Art. 9 BV) stand, wenn die Vorinstanz die Stadt- und Dorfbild-Schonzone nicht als überlagernde Schutzzone qualifizierte. Der Auffassung des Beschwerdeführers, dass sich die Parzelle Nr. 0074 formell nach wie vor in der Zone für Nutzungen im öffentlichen Interesse befindet, kann nicht gefolgt werden. Auch ist nicht nachvollziehbar, dass die Parzelle Nr. 0074 nach dem Willen des Stimmvolks und der Absicht des Gemeinderats in eine andere Zone hätte umgezont werden sollen, mit gleichzeitiger Zuweisung in die Schutzzone. Inwiefern die Vorinstanz die Untersuchungsmaxime und den Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt haben soll, weil sie den Beweisantrag des Beschwerdeführers, das Grundbuch- und Vermessungsamt anzufragen, was eine Schutzzone sei und ob unter einer Schutzzone eine Nutzungszone liege, abgewiesen hat, tut der Beschwerdeführer weder rechtsgenüglich dar (vgl. oben E. 2.1) noch liegt dies auf der Hand.