Citation: 4P.157/2004 07.10.2004 E. 1

Im kantonalen Verfahren war umstritten, ob die Parteien mit ihrem am 27. September 2000 abgeschlossenen "Teilzeit-Arbeitsvertrag" ein fixes Arbeitspensum vereinbart haben. Die Beschwerdeführerin stellt sich auf den Standpunkt, die Parteien hätten sich auf ein Arbeitspensum von 70 % geeinigt. Die Beschwerdegegnerin ist demgegenüber der Auffassung, die Arbeitszeitregelung im schriftlichen Vertrag sei lediglich als Rahmenzeitvereinbarung zu interpretieren. Im Zusammenhang mit der Auslegung des Vertrages hat das Kantonsgericht in tatsächlicher Hinsicht festgestellt, aufgrund des übereinstimmenden wirklichen Willens der Parteien (Art. 18 Abs. 1 OR) sei davon auszugehen, dass ein Arbeitsvertrag ohne festes Arbeitszeitpensum abgeschlossen worden sei. Dabei stützte sich das Kantonsgericht einerseits auf den "Teilzeit-Arbeitsvertrag" vom 27. September 2000 und andrerseits auf den unbestrittenen Umstand, dass die Beschwerdeführerin während der 1¾-jährigen Anstellungsdauer kein einziges Mal die monatliche Lohnauszahlung - basierend auf der effektiv geleisteten Arbeitszeit - beanstandet habe. Am Vorliegen eines tatsächlichen Konsenses ändere auch die Behauptung der Beschwerdeführerin nichts, der zuständige Abteilungsleiter C.________ habe auf Anfrage hin jeweils grössere Arbeitseinsätze für die Zukunft in Aussicht gestellt. Einerseits werde diese Behauptung durch die Aussagen des Zeugen C.________ nicht bestätigt, und andrerseits sei nicht auf eine unverbindliche Zusage von Mitarbeitern der Beklagten abzustellen, sondern auf den bei Vertragsabschluss für beide Seiten erkennbaren Bindungswillen der Parteien. Im Übrigen bestehe kein Anlass, in diesem Zusammenhang weitere, von der Beschwerdeführerin angerufene Zeugen - D.________, E.________, F.________ und G.________ - einzuvernehmen.