Citation: 8C_512/2021 E. 5.2

5.2. Das kantonale Gericht erachtete die kreisärztlichen Einschätzungen auch betreffend die von der Beschwerdeführerin geltend gemachte Nervenschädigung als beweiskräftig. Es begründete, gemäss dem Bericht des Dr. med. E.________ vom 31. Januar 2021 sei eine solche Nervenschädigung klinisch nicht nachgewiesen, und ferner sei nicht die Diagnose relevant, sondern die aus einer gesundheitlichen Beeinträchtigung resultierende funktionelle Einschränkung. Diese Beweiswürdigung ist nicht zu beanstanden. Zudem hielt der Kreisarzt Dr. med. F.________ in seiner abschliessenden Stellungnahme vom 22. März 2021 auch unter der Annahme, eine Schädigung des Nervus suprascapularis sei ausgewiesen, an der bisherigen kreisärztlichen Einschätzung der Arbeitsfähigkeit fest. Dies leuchtet ein, nachdem auch Dr. med. D.________ nur qualitative Einschränkungen formu lierte und Dr. med. E.________ eine gute Wiederherstellung der aktiven Beweglichkeit der Schulter beschrieb sowie über eine diffuse Schmerzausstrahlung - ohne klinischen und elektrophysiologischen Hinweis für eine Kompromittierung neuraler Strukturen - berichtete. Die Vorinstanz schloss somit zu Recht, es gäbe keine auch nur geringen Zweifel an der kreisärztlichen Beurteilung einer vollen Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin in einer angepassten Tätigkeit.