Citation: 1C_579/2022 E. 1

Angefochten ist ein kantonal letztinstanzlicher Endentscheid eines oberen Gerichts betreffend einen Führerausweisentzug. Dagegen steht die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht offen (vgl. Art. 82 lit. a, Art. 86 Abs. 1 lit. d und Abs. 2 sowie Art. 90 BGG). Ein Ausnahmegrund gemäss Art. 83 BGG liegt nicht vor. Der Beschwerdeführer hat am vorinstanzlichen Verfahren teilgenommen und ist als Inhaber des entzogenen Führerausweises und Adressat des angefochtenen Urteils nach Art. 89 Abs. 1 BGG zur Beschwerde legitimiert. Die Beschwerde an das Bundesgericht hat Rechtsbegehren zu enthalten (Art. 42 Abs. 1 BGG). Da nur das Urteil des Verwaltungsgerichts anfechtbar ist (sog. Devolutiveffekt), ist der Antrag des Beschwerdeführers auf Aufhebung der erstinstanzlichen Verfügung des Strassenverkehrsamtes grundsätzlich unzulässig (Urteil 1C_741/2021 vom 15. Juni 2022 E. 1.2 mit Hinweis; BGE 134 II 142 E. 1.4; 129 II 438 E. 1). Die Beschwerdeanträge sind jedoch unter Berücksichtigung der Beschwerdebegründung nach dem Vertrauensprinzip auszulegen (BGE 137 II 313 E. 1.3; 136 V 131 E. 1.2). Aus den weiteren Rechtsbegehren und der Beschwerdebegründung ergibt sich, dass sinngemäss auch das Urteil der Vorinstanz angefochten wird. Die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen sind ebenfalls erfüllt, weshalb auf die Beschwerde einzutreten ist.