Citation: 7B_14/2021 E. 3.3.3

3.3.3. Auch mit Bezug auf den Sachverhalt vom 3. Mai 2016 bejaht die Vorinstanz den Tatbestand zu Recht, wobei sie in Nachachtung von Art. 391 Abs. 2 StPO nur einen Versuch annimmt. Der Beschwerdeführer bemängelt die Kürze der vorinstanzlichen Erwägung und legt seiner Argumentation im Übrigen einen für das Bundesgericht nicht verbindlichen Sachverhalt zugrunde, ohne Willkür darzutun. Soweit er wiederum geltend macht, er habe nicht arglistig gehandelt, ist auf das in E. 3.3.2 vorstehend Gesagte zu verweisen. Wenn der Beschwerdeführer schliesslich eine fehlende Zurechnungsfähigkeit geltend macht, begründet er dies nicht schlüssig. Er erblickt solches darin, dass er ca. sechs Wochen vor der Tat häusliche Gewalt durch wiederholte Schläge auf den Kopf erlitten habe. Inwiefern seine Schuldfähigkeit zum Tatzeitpunkt dadurch ganz oder teilweise vermindert gewesen sein soll, erschliesst sich nicht. Gleiches gilt für die subjektiv erlebte Missachtung durch die Behörden während Jahren. Zudem setzt sich der Beschwerdeführer nicht mit den Erwägungen der Vorinstanz auseinander. Er zeigt auch nicht auf, dass entgegen deren Auffassung ein medizinisches Gutachten zu seinem Geisteszustand hätte eingeholt werden müssen. Das Bundesgericht prüft diese Frage der antizipierten Beweiswürdigung nur unter Willkürgesichtspunkten (vgl. BGE 146 III 5.2.2; 144 II 427 E. 3.1.3). Das Arztzeugnis vom 24. November 2021 hat im Übrigen als unzulässiges echtes Novum ausser Acht zu bleiben (oben E. 5).