Citation: 1C_129/2021 E. 1.4

1.4. Die Beschwerdeführer haben am vorinstanzlichen Verfahren teilgenommen. Die Grundstücke Nrn. 1421 und 872, an denen die Beschwerdeführer Stockwerkeigentum haben, gehören zum Perimeter des betroffenen Quartierplans. Gemäss den Verfahrensakten verläuft der unterirdische Tunnel mit Schräglift und Treppe von der Einstellhalle auf Grundstück Nr. 1421 weiter bei diesem Grundstück und insbesondere bei den Grundstücken Nrn. 872 und 4800 hindurch. Damit werden bisher ein Mehrfamilienhaus auf Grundstück Nr. 1421 und zwei Mehrfamilienhäuser auf Grundstück Nr. 872 erschlossen. Im Quartierplan wird ein Mitbenützungs- bzw. Anschlussrecht von Grundstück Nr. 4800 an dieser Anlage vorgesehen. Diese Regelung belastet die (einzelnen) Stockwerkeigentümer der Grundstücke Nrn. 1421 und 872 unmittelbar in ihrem Benützungsrecht an dieser privaten Erschliessungsanlage, indem der Kreis der Benützer auf solche aus einer künftigen Überbauung von Grundstück Nr. 4800 erweitert wird. Die Beschwerdeführer verfügen als derart betroffene Stockwerkeigentümer über ein eigenes schutzwürdiges Interesse im Sinne von Art. 89 Abs. 1 BGG, um sich gegen diese Ausweitung des Benützerkreises zur Wehr zu setzen. Im Übrigen wird der Einleitungsbeschluss im bündnerischen Quartierplanverfahren unter dem Blickwinkel von Art. 90 ff. BGG als Endentscheid betrachtet (vgl. BGE 140 II 25 E. 1.1). Den Beschwerdeführern lässt sich das schutzwürdige Interesse im vorliegenden Verfahrensstadium nicht erfolgreich absprechen, wenn sie als Einzelpersonen erst den vorliegend umstrittenen Erlass des Quartierplans angefochten haben. Insgesamt ist somit die Legitimation der Beschwerdeführer nach Art. 89 Abs. 1 BGG gegeben.