Citation: 5C.32/2000 25.04.2000 E. 3

3.- Richten sich Berufung und Anschlussberufung sowohl gegen die Befristung als auch die Höhe der Rente, ist die Behandlung beider Rechtsschriften gleich aufwändig und sind beide Parteien in Rücksicht auf die Erfolglosigkeit ihrer Rechtsmittel gleichermassen als obsiegend und unterliegend zu betrachten. Die Anschlussberufung kann insoweit nicht als von vornherein aussichtslos bezeichnet werden, als sie auf eine unbefristete Rente abzielt und den Beginn der Rentenpflicht in Frage stellt, weshalb der Beklagten die unentgeltliche Rechtspflege gewährt werden kann (Art. 152 Abs. 1 OG; BGE 123 I 145 E. 2b/bb, 122 I 267 E. 2b). Dementsprechend sind die Gerichtsgebühr dem Kläger hälftig aufzuerlegen und die Parteikosten wettzuschlagen; das Honorar für den amtlichen Rechtsvertreter wird gekürzt (Art. 9 des Tarifs für die Entschädigung an die Gegenpartei für das Verfahren vor dem Bundesgericht vom 9. November 1978; SR 173. 119.1).