Citation: 6S.442/2003 24.02.2004 E. 3

Der Beschwerdeführer wendet sich im Weiteren gegen die Strafzumessung. Er rügt im Wesentlichen, dass die Vorinstanz trotz Einstellung des Verfahrens hinsichtlich der Übertretung firmenrechtlicher Bestimmungen die gleiche Strafe wie das Bezirksgericht ausgesprochen hat. 3.1 Die Vorinstanz nimmt an, der Beschwerdeführer habe durch die Veruntreuung von vorausbezahlten Kursgeldern insgesamt 17 Personen im Gesamtbetrag von Fr. 4'590.-- geschädigt. Ausserdem habe er mit einem Scheck- und Kreditkartenmissbrauch einen Schaden in der Höhe von Fr. 2'112.-- verursacht. Die Vorinstanz geht aufgrund dieser Umstände von einem mittelschweren Verschulden aus. Im Rahmen der Beurteilung der Täterkomponenten berücksichtigt sie namentlich die verschiedenen Vorstrafen des Beschwerdeführers. Sie gelangt zum Schluss, die vom Bezirksgericht ausgesprochene Strafe erweise sich als angemessen. 3.2 Die Vorinstanz erörtert in ihrem Urteil die nach Art. 63 StGB wesentlichen schuldrelevanten Komponenten und würdigt sie zutreffend. Dass sie dabei von rechtlich nicht massgeblichen Gesichtspunkten ausgeht oder wesentliche Aspekte nicht berücksichtigt, ist nicht ersichtlich. Wohl trifft zu, dass sie die Strafe trotz Einstellung des Verfahrens bezüglich der Übertretung firmenrechtlicher Bestimmungen gemäss Art. 326ter StGB nicht reduziert hat. Doch liegt dies noch im Rahmen ihres Ermessens, zumal die Übertretungshandlung im Vergleich zu den Vermögensdelikten nur von untergeordneter Bedeutung ist. Dies ergibt sich schon daraus, dass das Bezirksgericht diesen Tatbestand bei der Festsetzung des Strafmasses gar nicht ausdrücklich erwähnte. Die Beschwerde ist in diesem Punkt unbegründet.