Citation: 2C_514/2019 E. A

A.a. Die zuständige niederländische Steuerbehörde (Belastingdienst [BD]) richtete am 16. Januar 2018 gestützt auf Art. 26 des Abkommens zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und dem Königreich der Niederlande zur Vermeidung der Doppelbesteuerung auf dem Gebiet der Steuern vom Einkommen (DBA CH-NL; SR 0.672.963.61) ein Amtshilfegesuch an die Eidgenössische Steuerverwaltung (ESTV), welches unter anderem den in den Niederlanden steuerpflichtigen A.________ betrifft. Das Amtshilfegesuch bezieht sich auf die Einkommenssteuern des letzteren für den Zeitraum 1. Januar 2011 bis 31. Dezember 2016. Der BD ersucht insbesondere um Auskunft, ob der genannte Steuerpflichtige und/oder andere, namentlich genannte Personen während des vorgenannten Zeitraumes Inhaber, Berechtigte oder Bevollmächtigte eines Bank- oder Depositenkontos, Accounts, Effektendepots oder einer Kreditkarte bei der Bank B.________. waren. In diesem Zusammenhang ersucht der BD unter anderem um detaillierte Angaben über den Kontoinhaber und Bevollmächtigten sowie die Übermittlung von Ausweiskopien, Vollmachten, Eröffnungs- und Saldierungsunterlagen und die Kontostände der in Frage stehenden Jahre jeweils am 1. Januar und 31. Dezember inklusive die Kontoauszüge vom 1. Januar 2013 bis 31. Dezember 2016. A.b. Im genannten Amtshilfegesuch hielt die Vertreterin des BD fest: "Ich bestätige, dass alle Ermittlungsmöglichkeiten ausgeschöpft sind." Der BD begründete das Amtshilfegesuch unter anderem damit, das niederländische Finanzamt führe bereits seit vielen Jahren Prüfungen bei der Gesellschaft C.________. durch, welche im Bereich Einkauf, Entwicklung und Betrieb von Bungalowdörfern tätig sei und von den Familien A.________ verwaltet werde. In diesem Zusammenhang seien unter anderem von der Polizei und Gemeinden Hinweise eingegangen, wonach bezüglich der Bungalowdörfer vieles nicht stimme. Ausserdem habe das niederländische Finanzamt denunziatorische Briefe und anonyme "Betrugsmeldungen" erhalten. Zudem sei ein Hinweis erfolgt, wonach A.________ und sein Sohn über Schwarzgeld bei der genannten Bank in U.________ verfügten, ein Betrag sei an einen Strohmann überwiesen worden. Der Hinweis, welcher im Amtshilfegesuch zitiert wird, erwähnt ausserdem "Geldwäsche" sowie dass "Vater und Sohn" teilweise mit Schwarzgeld mehrere Gebäude und Wohnwagen bezahlt hätten sowie dass die Strohmänner Familienmitglieder seien, welche "Schweigegeld" erhielten. Ausserdem führt der BD im Amtshilfegesuch aus, für die Sammlung von Steuertatsachen sei es wichtig, ob die Familie (A.________) ein Bankkonto bei der Bank B.________ habe, und hält fest: "Auf Fragen des niederländischen Finanzamts hat Herr A.________ nicht geantwortet." Mit Eingabe vom 28. August 2018 an die ESTV beanstandete A.________, das Subsidiaritätsprinzip sei verletzt worden. Daraufhin wandte sich die ESTV mit E-Mail vom 3. Oktober 2018 an den BD und führte aus, gemäss der genannten Beanstandung sei in den Niederlanden die sogenannte Informationsverfügung noch nicht erlassen worden, weshalb um die Beantwortung folgender Fragen gebeten werde: "Dürfen wir davon ausgehen, dass im niederländischen innerstaatlichen Verfahren betreffend A.________ auch ohne Eröffnung einer solchen Informationsverfügung alle (üblichen) Mittel im Sinne von Ziffer XVI Buchstabe a des integrierenden Bestandteil des DBA CH-NL bildenden Protokolls ausgeschöpft sind, wie dies bereits im Ersuchen vom 16. Januar 2018 bestätigt wurde? Ferner wären wir Ihnen dankbar für eine kurze Erläuterung der Grundzüge des niederländischen Instituts der Informationsverfügung." Die Vertreterin des BD erwiderte mit E-Mail vom 4. Oktober 2018: "In Antwort auf Ihre Frage bestätige ich, dass auch ohne Eröffnung einer Informationsverfügung alle üblichen Mittel ausgeschöpft sind." Im Weiteren erläuterte sie das Institut der "Auskunftsverfügung".