Citation: 9C_492/2018 E. 4.3.1

4.3.1. Was die anwendbare Invaliditätsbemessungsmethode anbelangt, wird in der Beschwerde geltend gemacht, der Prozentvergleich sei nur ausnahmsweise und unter bestimmten, hier nicht gegebenen Voraussetzungen zulässig. Es liege kein "Extremfall" vor, da bereits eine kleine Änderung eines Parameters zu einem anderen Ergebnis führe. Die Vorinstanz habe nicht dargetan, inwiefern die Vergleichseinkommen nicht hätten ermittelt werden können. Das Valideneinkommen sei auf der Grundlage des von der Versicherten im Jahr 2009 bei der B.________ erzielten Verdienstes von Fr. 106'207.- festzusetzen und das Invalideneinkommen anhand des Lohnes, welchen ihr die Gemeinde C.________ für das 60 %-Pensum als Sachbearbeiterin bezahle (Fr. 45'822.60 im Jahr 2016).