Citation: 8C_559/2017 E. 4.3

4.3. Aus der Erwerbsarbeitsbiographie des Versicherten schloss die Vorinstanz weiter, er sei in den Jahren 2002 bis 2007 durchschnittlich während neun Monaten pro Jahr bei einem schweizerischen Arbeitgeber beschäftigt gewesen, weshalb die normale Beschäftigungsdauer im Sinne von BGE 138 V 106 E. 5 S. 111 ff. auf neun Monate festzusetzen sei. Was die Beschwerdeführerin gegen diese Erwägung vorbringt, vermag nicht zu überzeugen. Es mag zwar zutreffen, dass der Versicherte in den Jahren 2002 bis 2007 im Durchschnitt lediglich 45,48 % des medianen Jahreslohnes (gemäss der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung [LSE]) eines ungelernten Arbeitnehmers im Baugewerbe erzielt hat. Daraus kann allerdings nicht der Schluss gezogen werden, er habe durchschnittlich lediglich 5,458 Monate (mithin 45,48 % von 12 Monaten) im Jahr tatsächlich gearbeitet. Die von der Suva präsentierte Rechnung würde nur dann zu einem aussagekräftigen Resultat führen, wenn nachgewiesen wäre, dass der Versicherte in diesen Jahren einen Stundenlohn in der Höhe des medianen Stundenlohns seiner Branche erzielt hätte; solches ist vorliegend weder anzunehmen noch erstellt.