Citation: 4A_696/2015 E. 3.4

3.4. Nach Auffassung des Beschwerdeführers verkennt die Vorinstanz, dass das Rückweisungsurteil des Bundesgerichts nicht den gleichen Streitgegenstand gehabt habe wie die nun beurteilte Forderung, nämlich nur den Abrechnungsanspruch. Es liege nicht eine eigentliche "Rückweisung" vor, bei welcher die gleiche Sache zu neuer oder ergänzender Beurteilung zurückgewiesen werde. Hier sei es nach der "Rückweisung" vielmehr um eine Fortsetzung des Verfahrens zur Behandlung des bislang noch nicht beurteilten Forderungsbegehrens gegangen. Daher könne das Rückweisungsurteil für die nun strittigen Fragen nicht präjudizierend sein; insbesondere könnten die generellen Erwägungen des Bundesgerichts mit Bezug auf gesellschaftsrechtliche Treuepflichten und allfällige daraus resultierende Schadenersatzfolgen entgegen der Vorinstanz nicht bindend sein. Weder die tatsächlichen Feststellungen noch die rechtlichen Erwägungen nähmen an der Rechtskraftwirkung teil. Da sich die Gerichte bisher lediglich bei der Beurteilung des Hilfsanspruchs auf Abrechnung mit dem Fortbestand der Gesellschaft befasst hätten, wäre diese Frage bei der Prüfung des Hauptanspruchs (Forderungsklage) nochmals einlässlich zu untersuchen gewesen. Indem die Vorinstanz dies wegen der angenommenen Bindungswirkung unterlassen habe, habe sie seinen Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV, Art. 53 Abs. 1 ZPO) verletzt. In der Folge begründet der Beschwerdeführer erneut, weshalb ihn keine gesellschaftsrechtliche Treuepflicht trifft, gestützt auf welche er zu Leistungen verpflichtet werden könnte. Auch hinsichtlich der Nichtigkeit der zwischen den Konsorten getroffenen Vereinbarung wendet er ein, die Ausführungen zu präjudiziellen Rechtsverhältnissen im Rückweisungsurteil seien nur Glieder des Subsumtionsschlusses und hätten daher keine Bindungswirkung.