Citation: 9C_557/2020 E. 3.3.2

3.3.2. Dem ist entgegenzuhalten, dass der RAD in seinen Ausführungen vom 11. Oktober 2019 explizit auf die Schlussfolgerungen der Beurteilung des Dr. med. F.________, Facharzt für Neurologie FMH, Suva Versicherungsmedizin, vom 28. September 2018 verweist, der seinerseits im Rahmen der "Vorgeschichte" die beiden Berichte vom 10. und 22. April 2018 aufführt. Bereits gestützt darauf kann ohne Weiteres als erstellt angesehen werden, dass Dr. med. C.________ im Wissen um die fraglichen Berichte und die darin enthaltenen Angaben zur Auffassung gelangt ist, dass auch unter invalidenversicherungsrechtlichem Blickwinkel keine Anhaltspunkte für eine dauerhafte Veränderung des Gesundheitszustands des Versicherten (im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG) erkennbar seien. Überdies ist nicht anzunehmen, dass der RAD-Arzt seine Einschätzung ohne eingehende Konsultation der Suva-Akten abgegeben hat, stellen diese doch einen beträchtlichen Teil der massgebenden medizinischen Dokumentation dar. Von einer Unvollständigkeit der Berichterstattung des RAD kann vor diesem Hintergrund keine Rede sein. Vielmehr gilt auch für die invalidenversicherungsrechtlichen Belange, dass nicht allfällige pathologisch-anatomische Veränderungen entscheidwesentlich sind, sondern einzig die daraus entstandenen verbleibenden Funktionseinschränkungen. Solche lassen sich, wie im angefochtenen Entscheid einlässlich erwogen, keine ausmachen. Daran ändern entgegen der in der Beschwerde vertretenen Sichtweise weder die regelmässige Schmerzmitteleinnahme noch der Umstand allein etwas, dass der Beschwerdeführer seit Mai 2018 keiner Erwerbstätigkeit mehr nachgeht. Ebenso wenig ergeben sich schliesslich entsprechende Rückschlüsse aus der Tatsache, dass der Versicherte seit 1. Mai 2018 Taggelder der Unfallversicherung bezieht. In dieser Hinsicht kann ebenfalls vollumfänglich auf die vorinstanzlichen Erläuterungen verwiesen werden, wonach beide Leistungsarten auf unterschiedlichen Voraussetzungen basieren (UV-Taggeld [vgl. Art. 16 UVG], IV-Rente [vgl. Art. 28 IVG]). Diesen ist nichts beizufügen.