Citation: 8C_843/2015 E. 2.1

2.1. Einig sind sich Parteien und Vorinstanz darin, dass die Versicherte am 16. Januar 2014 keinen eigentlichen Unfall nach Art. 4 ATSG (in Verbindung mit Art. 6 Abs. 1 und 3 sowie Art. 7 und 8 UVG) erlitten hat, weil es nicht zur schädigenden Einwirkung eines äusseren Faktors auf den Körper gekommen ist, welcher als ungewöhnlich zu qualifizieren wäre. Damit fehlt es an einer für die Erfüllung des Unfallbegriffes unabdingbaren Voraussetzung. Eine Leistungspflicht der Unfallversicherung fällt deshalb nur in Betracht, wenn sich die heutige Beschwerdegegnerin an diesem Tag eine unfallähnliche Körperschädigung im Sinne von Art. 9 Abs. 2 UVV zugezogen hat.