Citation: 5D_6/2024 E. 5

In diesen (stark zusammengefasst wiedergegebenen) Erwägungen liegt keine Verletzung der Begründungspflicht als Teilgehalt des rechtlichen Gehörs gemäss Art. 29 Abs. 2 BV begründet: Ein Entscheid ist so abzufassen, dass der Betroffene ihn gegebenenfalls sachgerecht anfechten kann. Daher müssen - im Sinn der entscheidwesentlichen Gesichtspunkte - wenigstens kurz die Überlegungen genannt werden, von denen sich das Gericht hat leiten lassen und auf welche sich sein Entscheid stützt (BGE 141 III 28 E. 3.2.4; 142 III 433 E. 4.3.2; 143 III 65 E. 5.2). Diesen Anforderungen ist das Obergericht nachgekommen; die 24-seitige Beschwerde zeigt denn auch, dass die Beschwerdeführer die Entscheidbegründung umfassend verstanden haben und somit eine sachgerechte Anfechtung ohne Weiteres möglich wäre. Die Gehörsrüge ist mithin unbegründet.