Citation: 4A_360/2017 E. 7

Die Beschwerdeführerin wendet sich weiter gegen die Erwägung der Vorinstanz, die Beschwerdeführerin habe nicht begründet, inwiefern in anderen als den bereits behandelten Fällen Forderungen gegen die Beschwerdegegnerin 2 bestanden hätten. Im Fall G.________ - so die Vorinstanz - habe die Beschwerdeführerin nicht begründet, inwiefern die Kenntnisnahme des Mangels (erst) im September 2015 bewiesen worden wäre. Die Beschwerdeführerin rügt, diese Feststellungen seien willkürlich. Soweit sie in ihrer Begründung auf frühere Rechtsschriften verweist, genügt sie der Begründungspflicht nicht (vgl. oben E. 2.2). Für die Vorbringen zum aliud, zur Erhebung von Mängelrügen mit der Klageantwort und zu absichtlich verschwiegenen Mängeln wird auf die Ausführungen oben in E. 3verwiesen. Im Fall G.________ weist die Beschwerdeführerin auf Ziff. 31 ihrer Berufung hin, worin sie dargelegt habe, mit Duplik und Widerklagereplik habe sie für die Tatsache, der Mangel sei erst im September 2015 bekannt geworden, die Befragung von G.________ als Zeugen offeriert. An besagter Stelle in der Berufung führt die Beschwerdeführerin indessen lediglich tabellarisch die Beweismittel auf, welche sie in Bezug auf welchen Kunden im erstinstanzlichen Verfahren offeriert habe. Damit vermag sie die Feststellung der Vorinstanz nicht als willkürlich auszuweisen, wonach sie nicht begründet hat, inwiefern sie die Kenntnisnahme des Mangels im September 2015 bewiesen hätte. Nachdem die Beschwerdeführerin somit mit ihren Forderungen gegen die Beschwerdegegnerin 2 nicht durchdringt, kann offenbleiben, ob der klägerische Parteiwechsel mittels Forderungsabtretung an den Beschwerdegegner 1 rechtsmissbräuchlich war und einzig zur Verhinderung der Durchsetzung von Gegenforderungen erfolgte. Auf die entsprechenden Rügen ist nichteinzugehen.