Citation: 5A_412/2014 E. 3.2

3.2. In Bezug auf die Sachverhaltsfeststellung und Beweiswürdigung erschöpft sich die Beschwerde weitgehend in appellatorischen Ausführungen (Charakterisierung der Beziehung; Gründe für die Heirat; Sachumstände, welche zur Anerkennung geführt haben sollen; angebliche Kenntnis von einer Drittbeziehung erst im Jahr 2012), wie sie zur Begründung von Willkürrügen untauglich und unzulässig sind (vgl. E. 1). Darauf kann folglich nicht weiter eingegangen werden. Spezifisch unter Willkürgesichtspunkten rügt der Beschwerdeführer, dass er A.________ nur mit Vorname kenne und keinen Kontakt mit ihr mehr habe. Das Obergericht hat aber nirgends andere Feststellungen getroffen. Ohnehin wäre keine Entscheidrelevanz ersichtlich, denn Anlass zu Zweifeln hätte offensichtlich nicht nur dann bestanden, wenn es sich bei A.________ um eine enge Vertraute des Beschwerdeführers handeln würde. Neu und damit unzulässig gemäss Art. 99 Abs. 1 BGG ist sodann das Willkürvorbringen des Beschwerdeführers, seine Muttersprache sei Twi bzw. der Aschanti Dialekt, weshalb der Ausdruck "Ehe" in der auf Englisch durchgeführten Befragung richtigerweise als "Beziehung zur Freundin" zu verstehen sei. Ohnehin wäre auch in diesem Zusammenhang keine Entscheidrelevanz ersichtlich, ist doch für die rechtlichen Überlegungen (dazu E. 4) wesentlich, ob aufgrund der Hinweise von A.________, welche immerhin den Beschwerdeführer und die Kindsmutter zusammengebracht hatte, Zweifel an der Vaterschaft hätten aufkommen müssen. Wenn das Obergericht davon ausgegangen ist, dass der Beschwerdeführer und die Kindsmutter bei der Zeugung nicht in einer festen Beziehung lebten, so lässt sich keine Willkür dartun mit dem Hinweis darauf, dass sie ja später geheiratet hätten, war dies doch erst zwei Jahre nach der Geburt des Kindes, als die Kindsmutter wieder aus Jamaica in die Schweiz einreiste; im Übrigen dauerte das eheliche Zusammenleben nur wenige Monate. Was weiter als "willkürlich einseitige Beweiswürdigung zu Lasten des Beschwerdeführers" dargestellt wird, kann teilweise zufolge des Novenverbots gemäss Art. 99 Abs. 1 BGG nicht gehört werden und spricht im Übrigen nicht für, sondern wenn schon gegen den Standpunkt des Beschwerdeführers, wonach er keine Zweifel an seiner Vaterschaft hätte haben können (die Kindsmutter habe zuerst von Zwillingen gesprochen, aber es sei dann nur ein Kind gewesen, wobei sie keine Dokumente habe vorlegen wollen; diese widersprüchlichen Angaben hätten ihn skeptisch gemacht und er habe sich gefragt, ob es nur darum gehe, dass er Geld nach Jamaica überweise; die obergerichtliche Beweiswürdigung wäre nur dann angemessen, wenn er die Geburt miterlebt hätte, aber er habe ja das Kind gar nie gesehen und es habe nicht einmal eine Geburtsurkunde existiert). Wenn der Beschwerdeführer schliesslich geltend macht, es habe aufgrund der Weigerung der Mutter und der grossen Distanz zu Jamaica gar keine DNA-Analyse durchgeführt werden können, weshalb ihm etwas auferlegt werde, was nicht im Gesetz stehe und er auch gar nicht habe erfüllen können, so ist festzuhalten, dass das Obergericht nirgends eine entsprechende Verpflichtung des Anerkennenden statuiert, sondern einzig festgehalten hat, dass sich derjenige, der trotz begründetem Anlass zu Zweifeln auf eine entsprechende Klärung verzichtet (bzw. sich mit der nicht möglichen Klärung abgefunden) hat, nicht nachträglich auf einen Irrtum berufen kann, wenn er trotzdem anerkannte.