Citation: 2C_187/2020 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz erachtet die Wendung "zum Ausland" in § 5 Abs. 3 StG/ZH als ausreichend, um die Vermögensausscheidung im Kanton Zürich im internationalen Verhältnis gleich wie im interkantonalen Verhältnis vorzunehmen und unterlegt diese Ansicht mit einer Meinung aus der Literatur (BETSCHART, a.a.O., N. 9 zu Art. 22 OECD MA) sowie dem Hinweis auf die gleiche Handhabung im Kanton Basel-Stadt (Basler Steuerpraxis, BStP 2018 Nr. 12). § 10 Abs. 3 StG/ZH verweise für die Folgen des Beginns und des Endes der Steuerpflicht auf das StHG und somit auch auf die in Art. 4b Abs. 2 StHG normierte Gewichtungsmethode. Damit bestehe mit § 5 Abs. 3 i.V.m. § 10 Abs. 3 StG/ZH sowie Art. 4b Abs. 2 StHG eine gesetzliche Grundlage für die Anwendung der Gewichtungsmethode im internationalen Verhältnis. § 5 Abs. 3 StG/ZH stelle in genereller Weise fest, dass die Ausscheidung im Verhältnis zum Ausland gleich wie im interkantonalen Verhältnis nach den Grundsätzen über das Verbot der interkantonalen Doppelbesteuerung zu erfolgen hat und die fehlende Erwähnung des internationalen Verhältnisses in § 10 Abs. 3 StG/ZH sei unerheblich.