Citation: 6B_505/2016 E. 1.3.3

1.3.3. Der Beschwerdeführer macht geltend, die Einschlagstelle der Schüsse habe sich im Verlauf des Verfahrens immer wieder geändert, wobei die Distanz zum Beschwerdegegner immer kürzer geworden sei. Dieser habe in der Strafanzeige geltend gemacht, er habe ein paar Meter unter sich einen Einschlag gehört und gespürt, dass Steine wegspritzten. Im Strafbefehl werde dem Beschwerdeführer vorgeworfen, er habe 20 bis 30 Meter unterhalb des Beschwerdegegners in den Boden geschossen. In der polizeilichen Einvernahme habe der Beschwerdegegner erstmals geltend gemacht, seine Hose und Jacke seien durch Steine und Erdreich verschmutzt worden. Vor der Staatsanwaltschaft habe er erklärt, er schätze, die Schüsse hätten nicht mehr als zwei Meter unter ihm eingeschlagen, es könnte aber auch noch weniger gewesen sein, er wisse es nicht genau. Der Beschwerdegegner gebe zu, dass er die Einschussstelle nicht gesehen habe. Somit sei zweifelhaft, wo die Schüsse landeten, weshalb eine konkrete Gefährdung nicht nachgewiesen werden könne. Diese Vorbringen erschöpfen sich in einer appellatorischen Kritik an der vorinstanzlichen Beweiswürdigung, die zur Begründung der Willkürrüge nicht genügt. Der Beschwerdeführer beschränkt sich darauf, die Aussagen des Beschwerdegegners nach seiner Vorstellung zu würdigen und seine eigene Sicht der Dinge darzustellen. Er setzt sich mit der vorinstanzlichen Beweiswürdigung nicht auseinander und legt nicht dar, weshalb und inwiefern diese willkürlich sein soll. Insbesondere setzt er sich nicht mit der vorinstanzlichen Erwägung auseinander, wonach nachvollziehbar sei, dass sich der Beschwerdegegner umgehend in Deckung begeben und nicht um die Einschussstellen gekümmert habe. Ebenso übergeht er die vorinstanzlichen Erwägungen, wonach seine Angaben, dass die Schüsse in sicherer Entfernung vom Beschwerdegegner landeten, unglaubhaft seien. Sie begründet dies damit, dass der Beschwerdeführer den Standort des Beschwerdegegners bei der Schussabgabe nicht habe einsehen können. Überdies habe C.________ angegeben, der Beschwerdeführer habe nicht lange gezielt, was eher dagegen spreche, dass er den Beschwerdegegner anvisiert und rund 20 bis 30 Meter tiefer gezielt habe.