Citation: 5A_920/2023 E. 2.3

2.3. Dem hält der Beschwerdegegner entgegen, ein Überschussanteil von Fr. 1'200.-- pro Monat entspreche weder den von den Eltern vor der Trennung gelebten Verhältnissen noch den effektiven Bedürfnissen der Kinder. Der Beschwerdegegner habe belegt, dass die Familie vor der Trennung für ihre gesamten Lebenshaltungskosten im Schnitt Fr. 6'384.-- pro Monat verbraucht habe. Sodann macht der Beschwerdegegner sinngemäss geltend, die Familie habe für Ferien keine bzw. kaum Auslagen gehabt, da sie diese in den Ferienhäusern der Grosseltern der Beschwerdeführer verbracht habe oder die Reisen von den Grosseltern mütterlicherseits finanziert worden seien. Somit sei irrelevant, wo die Familie Ferien gemacht habe. Relevant sei einzig, was die Ferien die Familie gekostet hätten und wer diese Kosten bezahlt habe.