Citation: 6B_1451/2022 E. 1.2

1.2. Die Vorinstanz hält fest, die Anklage verorte den ersten Vorfall mit "ca. 3 Wochen vor dem 27. Oktober 2019 an einem Abend" und den zweiten Vorfall mit "ca. 1 Woche vor dem 27. Oktober 2019 an einem Freitag oder Samstag, im Zeitraum von ca. 21.00 Uhr bis 22.00 Uhr". Der Beschwerdeführer macht geltend, er sei in den drei Wochen vor dem 27. Oktober 2019 nicht täglich in seiner Bar gewesen. Ihm sei nicht klar, an welchem Tag und zu welcher genauen Uhrzeit sich die ersten zwei Vorfälle ereignet haben sollen. Daher sei ihm verunmöglicht worden, ein Alibi zu präsentieren. Dem hält die Vorinstanz überzeugend entgegen, dass die ersten zwei Vorfälle gemäss Anklage in gleichem Rahmen, nach ähnlichem Muster und in beidseitigem Einvernehmen erfolgten. Diese Vorfälle seien der Privatklägerin nicht in besonderer Erinnerung geblieben, weil sie nicht traumatisiert worden sei. Damit sei erklärbar, dass sie das genaue Datum und die Uhrzeit nicht habe nennen können. Die Vorinstanz betont, dass die Privatklägerin damals nur etwa 14½-jährig war. Auch darum sei nachvollziehbar, dass die Anklage die ersten zwei Vorfälle nicht auf den Tag und die Stunde genau bestimme. Diese schlüssigen Erwägungen sind nicht zu beanstanden. Eine Verletzung des Anklageprinzips liegt nicht vor.