Citation: 2A.618/1999 11.01.2000 E. 4

4.- a) Der Beschwerdeführer macht weiter geltend, er verstehe nicht, weshalb seine Haft um zwei Monate verlängert worden sei. Dabei scheint er die strafrechtliche Zuchthausstrafe nicht von der ausländerrechtlichen Ausschaffungshaft unterscheiden zu können. Es ist daher festzuhalten, dass es sich bei der abgesessenen Zuchthausstrafe um eine Massnahme des Strafrechts handelte, die auf einer anderen gesetzlichen Grundlage beruhte, einem anderen Zweck, nämlich eben der Bestrafung, diente und inzwischen (bedingt) beendet ist. Im vorliegenden Verfahren geht es demgegenüber nicht um eine Verlängerung der Zuchthausstrafe, sondern um fremdenpolizeiliche und damit administrative Haft zwecks Vollzugs der dem Beschwerdeführer auferlegten Wegweisung bzw. der Landesverweisung. Nach Art. 13b Abs. 2 ANAG darf Ausschaffungshaft erstmalig höchstens drei Monate dauern. Die Festlegung der Haftdauer auf zwei Monate im vorliegenden Fall erweist sich unter Berücksichtigung der gegebenen Umstände nicht als unverhältnismässig. Mit der Ausschaffung wird die Haft im Übrigen jederzeit beendet, allenfalls auch vor Ablauf der vorläufig festgelegten Haftdauer von zwei Monaten. Es liegt am Beschwerdeführer selber, das Nötige dazu beizutragen. b) Schliesslich sind auch keine anderen Gründe für eine Unzulässigkeit der verfügten Ausschaffungshaft ersichtlich.