Citation: BGE 150 II 417 E. 2.5.1

Der Progressionsvorbehalt macht es nötig, dass das im Ausland gelegene unbewegliche Vermögen im Inland bewertet wird, BGE 150 II 417 S. 424 damit es hier in den Steuersatz für die Einkommens- bzw. Vermögenssteuern einfliessen kann. Aus dem Staatsvertragsrecht - hier: dem DBA CH-IT - gehen betreffend die Ermittlung und Bewertung des Einkommens bzw. Vermögens keine unmittelbaren Bestimmungen hervor (Urteil 2C_1154/2013 / 2C_1155/2013 vom 26. Juni 2015 E. 3.6). Es bleibt mithin dabei, dass die in den Steuersatz einfliessenden ausländischen Elemente anhand des hiesigen unilateralen Rechts zu bewerten sind (BGE 91 I 351 E. 1; LOCHER/MARANTELLI/OPEL, a.a.O., S. 677; OBERSON, a.a.O., Rz. 451; OESTERHELT/OPEL, Internationales Steuerrecht, a.a.O., § 7 Rz. 48; OESTERHELT/SCHREIBER, a.a.O., N. 6 zu Art. 7 DBG).