Citation: 6B_1041/2021 E. 2.4.2

2.4.2. Dem Beschwerdeführer ist zwar beizupflichten, dass die wortgetreue Schilderung der Ausdrücke, welche er verwendet haben soll, in den E-Mails des Beschwerdegegners 4 jeweils unter Hinweis auf die Fundstelle in den Tonaufnahmen erfolgte. Dieser Einwand ist jedoch unbehelflich. Während des Vorfalls vom 25. Februar 2019 konnte der Beschwerdegegner 4 die verschiedenen Ausdrücke unmittelbar selber wahrnehmen. Entsprechend gab er - wie der Beschwerdeführer letztinstanzlich denn auch selber ausführt - anlässlich der Einvernahme vom 1. März 2019 unabhängig von den Tonaufnahmen zu Protokoll, der "genaue Wortlaut werde noch nachgeliefert mit dem Audio-File. Du Lööli, wir sind zu sechst gegen dich, du wirst sehen was passiert. Und viele weitere Beschimpfungen wie Sauhund, Arschloch, hure wurde auch öfter genannt". Der Beschwerdegegner 4 konnte die verschiedenen vom Beschwerdeführer verwendeten Ausdrücke anlässlich der Einvernahme vom 1. März 2019 somit, wenn auch teilweise unvollständig, so doch hinreichend wiedergeben. Dass ihm dies ohne Anfertigung der Tonaufnahmen nicht möglich gewesen wäre, ist nicht ersichtlich und wird vom Beschwerdeführer auch nicht geltend gemacht. Wie die Vorinstanz zu Recht darauf hinweist, räumte der Beschwerdeführer bei der Einvernahme vom 12. März 2019 noch vor der Vorlage der E-Mails respektive der darin aufgeführten Textpassagen überdies auch ein, den Beschwerdegegner 4 beschimpft zu haben. Insgesamt bestehen somit allenfalls Unklarheiten hinsichtlich des exakten Wortlauts einiger der vom Beschwerdeführer verwendeten Ausdrücke und damit des Ausmasses der Beschimpfung. Dies könnte sich jedoch höchstens auf die Strafzumessung auswirken (vgl. Urteil 6B_968/2019 vom 14. September 2020 E. 2.3), welche vom Beschwerdeführer für den Fall der Bestätigung des vorinstanzlichen Schuldspruchs in diesem Punkt jedoch nicht beanstandet wird. Der Schuldspruch wegen mehrfacher Beschimpfung verletzt somit kein Bundesrecht.