Citation: 6B_234/2018 E. 4.2

4.2. Ob allfällige Prozessentschädigungen des Verstorbenen überhaupt abtretbar waren und eine wirksame Abtretung erfolgt ist, wäre selbst bei einem Eintreten auf die Beschwerde im vorliegenden Verfahren nicht zu behandeln. Allfällige Entschädigungsansprüche des Verstorbenen - ob abgetreten oder nicht - sind untrennbar mit dem Ausgang der in Rechtskraft erwachsenen Hauptsache (Einziehungsentscheid) verbunden. Diese hat der Beschwerdeführer mangels Beschwerdelegitimation nicht angefochten. Dass die Vorinstanz dem Verstorbenen trotz Abweisung der Berufung zu Unrecht eine Pareientschädigung verweigert hätte, macht der Beschwerdeführer nicht geltend, weshalb eine (isolierte) Überprüfung des Entschädigungsentscheids ebenfalls ausgeschlossen wäre. Zudem übersieht der Beschwerdeführer, dass der Streitgegenstand sich im bundesgerichtlichen Verfahren nach den Anträgen der Parteien (vgl. Art. 107 Abs. 1 BGG) und dem angefochtenen Entscheid bestimmt. Dieser kann im Laufe des Verfahrens eingeschränkt, nicht aber ausgedehnt oder verändert werden (Art. 99 Abs. 2 BGG; BGE 143 V 19 E. 1.1 S. 22; 142 I 155 E. 4.4.2 S. 156; je mit Hinweisen). Eigene Entschädigungsansprüche des Beschwerdeführers waren - trotz der vermeintlichen Abtretung allfälliger Prozessentschädigungen vom 2. Februar 2017 - nie Gegenstand des Strafverfahrens. Der Beschwerdeführer beantragte vor beiden kantonalen Instanzen nicht die Zusprechung einer Prozessentschädigung an sich, sondern an den verstorbenen X.________. Die Vorinstanz hat sich mangels Verfahrensbeteiligung des Beschwerdeführers auch nie zu dessen allfälligen Entschädigungsansprüchen geäussert bzw. äussern müssen. Das Bundesgericht kann den angefochtenen Entscheid insoweit nicht auf eine richtige Rechtsanwendung überprüfen. Es hat sich zu dieser Rechtsfrage auch nicht erstinstanzlich zu äussern, umso weniger, als es an einem diesbezüglichen Antrag fehlt, denn das gestellte Rechtsbegehren lautet auf Zahlung einer Prozessentschädigung an den Verstorbenen, was im Übrigen faktisch und rechtlich nicht möglich ist.