Citation: 2C_795/2014 E. B

Mit Verfügung vom 30. August 2012 lehnte das Amt für Migration und Personenstand des Kantons Bern es ab, die Aufenthaltsbewilligung von A.________ zu verlängern, was die Polizei- und Militärdirektion am 10. Juni 2013 und das Verwaltungsgericht des Kantons Bern am 11. August 2014 auf Beschwerde hin bestätigten. Die kantonalen Behörden gingen davon aus, dass der Beschwerdeführer wegen seines Verhaltens in der Familie (regelmässige polizeiliche Interventionen und Fernhaltemassnahmen), seines Sozialhilfebezugs in der Zeit vom 15. August 2011 bis Oktober 2012 (Fr. 31'475.60), seiner ungenügenden Sprachkenntnissen, seiner nicht hinreichend gesicherten finanziellen Unabhängigkeit (Bauarbeiter mit Einsatzvertrag bei einem Personalvermittlungsbüro auf Stundenlohnbasis) sowie dem Umstand, dass er sich nicht darum bemüht habe, die aufgelaufenen Alimentenschulden und die übrigen Schulden unter Einschluss der erhaltenen Sozialhilfeleistungen abzutragen, nicht als "erfolgreich integriert" gelten könne (Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG [SR 142.20]). A.________ betreue seine beiden Töchter heute "offenbar" an mehreren Tagen pro Woche und vor allem an den Wochenenden, an denen seine Exfrau arbeite; es stehe deshalb "ausser Diskussion", dass er zu seinen Töchtern eine "relativ enge Beziehung" unterhalte, doch sei diese insofern zu relativieren, als zur weiteren Regelung des Besuchsrechts eine Beistandschaft errichtet und vorübergehend befürchtet worden sei, er könnte die Kinder entführen; es könne somit nicht gesagt werden, er übe sein Besuchsrecht "kontinuierlich" und "reibungslos" aus. Zwar komme A.________ seit Oktober 2012 wieder seinen finanziellen Unterhaltspflichten (Fr. 900.--) nach, doch sei dies während seiner Arbeitslosigkeit nicht der Fall gewesen. Es bestehe deshalb keine "enge Verbundenheit" in wirtschaftlicher Hinsicht, zudem habe er sich nicht tadellos verhalten (Gewalttätigkeit gegen Exfrau und Tochter). "Auch wenn nicht von der Hand zu weisen" sei - so das Verwaltungsgericht -, dass "insbesondere für die Töchter die drohende räumliche Trennung vom Vater wohl hart wäre", verletze der angefochtene Entscheid kein Recht; A.________ habe keinen Anspruch auf Verlängerung seiner Bewilligung (kein nachehelicher Härtefall wegen der Kinder; Art. 50 Abs. 1 lit. b AuG).