Citation: 6B_145/2024 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer rügt, er sei kein Tierquäler. Er sei seit 30 Jahren Inhaber des Tierparks C.________ und nehme seit jeher vernachlässigte, kranke und verletzte Tiere auf. Den Tierpark C.________ unterhalte er mit Spenden sowie mit seiner Rente und derjenigen seiner Frau. Die Tierärztin habe vor Obergericht falsch bzw. widersprüchlich ausgesagt und bewusst Wichtiges ausgelassen, was ihm zugute gekommen wäre. Er habe bezüglich des Ponys monatelang zugeschaut und gemacht, was sie gewollt habe. Als nie Besserung eingetreten sei, habe er sich an renommierten Stellen ausführlich selbst informiert und den Spezialisten Dr. med. vet. D.________ beigezogen, der angegeben habe, der Vorgänger habe alles falsch gemacht. Er habe das Pony bereits krank übernommen. Er sei es gewesen, der einen Tierarzt gerufen habe, um dem Pony seine Schmerzen zu lindern, und der auch die Tierarztkosten übernommen habe. Die Vorinstanz habe seinen Antrag auf Einvernahme von Dr. med. vet. D.________ zu Unrecht abgewiesen. Die Aussagen der Tierärztin enthielten auch bezüglich der Ziege Widersprüche. Räude sei eine ekelhafte Krankheit, aber behandelbar. Je nach Zeitpunkt der Behandlung sehe die Krankheit gerade noch "gruselig" aus. Es gehe vorliegend nicht um Tiere, sondern man möge ihn nicht, da er, wenn es um das Wohl eines Tieres gehe, nicht zu allem blind ja sage und weitere Meinungen einhole. Dies sei sein Recht, besonders nach sehr langem, erfolglosem Behandeln.