Citation: 5A_413/2023 E. 2

Die Vorinstanz bemängelt im angefochtenen Entscheid unter Hinweis auf die für das kantonale Beschwerdeverfahren anwendbaren Begründungsanforderungen (Art. 320 ZPO i.V.m. Art. 20a SchKG und § 5 Abs. 4 EG SchKG/BS), der Beschwerdeführer habe sich in seiner vorinstanzlichen Beschwerde nicht oder nicht hinreichend mit den Erwägungen des erstinstanzlichen Entscheids befasst. Die Vorinstanz verweist in Abweisung der Beschwerde weitgehend auf die erstinstanzlichen Erwägungen und erachtete diese als zutreffend. Die Erstinstanz stellte fest, der Beschwerdeführer habe die Pfändungsurkunde vom 8. Juni 2022 am 9. Juni 2022 zugestellt erhalten. Die erstinstanzliche Beschwerde habe sich gegen die Pfändung des variablen Lohnanteils und damit gegen den Inhalt der Pfändungsurkunde vom 8. Juni 2022 und nicht gegen die Zuweisung des Betrags gemäss Kollokationsplan und Verteilungsliste vom 27. Juli 2022 gerichtet. Die Beschwerde sei am 8. August 2022, und damit nicht innerhalb der zehntägigen Frist gemäss Art. 17 Abs. 2 SchKG und folglich verspätet, eingereicht worden, womit auf die erstinstanzliche Beschwerde nicht einzutreten sei. In einer Eventualbegründung erwog die Erstinstanz, entgegen den Vorbringen des Beschwerdeführers sei das Pfändungsverfahren nicht abgeschlossen oder eingestellt worden. Der vom Beschwerdeführer gerügte Kollokationsplan und die Verteilungsliste würden sich lediglich auf die Vorabverteilung des gepfändeten und eingeforderten variablen Lohnanteils aus dem Jahr 2021 beziehen. Sein über dem Existenzminimum liegendes Einkommen gelte im Rahmen der laufenden Lohnpfändung weiterhin als gepfändet. Das Betreibungsamt habe den variablen Lohnanteil aus dem Jahr 2021, dessen Höhe erst im April 2022 definitiv festgestanden habe, zu Recht in die Pfändung einbezogen. An der Richtigkeit des Vorgehens des Betreibungsamts ändere auch nichts, dass beim Bundesgericht noch eine Beschwerde des Beschwerdeführers hängig gewesen sei, zumal dieser keine aufschiebende Wirkung zukomme.