Citation: 6S.420/2002 28.09.2003 E. 1

1.1 Der Beschwerdeführer macht geltend, der Mitangeklagte Y.________ habe entgegen der Auffassung der Vorinstanz den Tatbestand des Betrugs nicht erfüllt. Der von der Vorinstanz angenommene Eventualdolus reiche in der gegebenen Sachverhaltskonstellation nicht aus; vielmehr sei direkter Vorsatz erforderlich. Da es somit mangels subjektivem Tatbestand an einer Haupttat fehle, falle nach dem Grundsatz der limitierten Akzessorietät seine Verurteilung wegen Gehilfenschaft zu gewerbsmässigem Betrug ausser Betracht. Der Beschwerdeführer verweist zur Begründung seiner Auffassung, dass der Mitangeklagte Y.________ nur bei direktem Vorsatz allenfalls wegen Betrugs hätte verurteilt werden dürfen, auf dessen eidgenössische Nichtigkeitsbeschwerde, von welcher er eine Kopie beilegt. 1.2 Die Verweisung auf andere Rechtsschriften ist unzulässig, auch wenn davon eine Kopie eingereicht wird. Der Beschwerdeführer hätte in seiner Beschwerdeschrift selbst darlegen müssen, weshalb der von der Vorinstanz angenommene Eventualvorsatz des Mitangeklagten Y.________ zu dessen Verurteilung wegen Betrugs nicht ausreiche. 1.3 Der Einwand ist im Übrigen unbegründet. Wie der Kassationshof in seinem Urteil im Verfahren des Mitangeklagten Y.________ (6S.407/2002) ausführt, kann der Tatbestand des Betrugs auch eventualvorsätzlich erfüllt werden (siehe schon BGE 69 IV 75; 92 IV 65; Stratenwerth, Schweiz. Strafrecht, Bes. Teil I, 5. Aufl. 1995, § 15 N. 57; Rehberg/Schmid, Strafrecht III, 7. Aufl. 1997, S. 184; Corboz, Les infractions en droit suisse, vol. I 2002, art. 146 CP n. 39). Es genügt, wenn der Täter in Kauf nimmt, dass seine unrichtigen Angaben falsch sind, dass der Getäuschte dadurch einem Irrtum erliegt und deshalb eine Vermögensverfügung vornimmt, durch die er sich am Vermögen schädigt.