Citation: 8C_476/2018 E. 4.4

4.4. Hinsichtlich der Dauer der verfügten Einstellung in der Anspruchsberechtigung wendet die Beschwerdeführerin ein, die Einstellung für 31 Tage sei unangemessen und unverhältnismässig. Eine unrichtige Ermessensausübung stellt keinen Rechtsfehler dar, solange nicht Ermessensmissbrauch vorliegt. Die Festlegung der Einstellungsdauer ist eine typische Ermessensfrage, deren Beantwortung letztinstanzlicher Korrektur nur dort zugänglich ist, wo das kantonale Gericht das Ermessen rechtsfehlerhaft ausgeübt hat, also eine Über- oder Unterschreitung bzw. ein Missbrauch des Ermessens vorliegt (ARV 2014 S. 145 E. 6, 8C_42/2014). Eine unverhältnismässige Handhabung des Ermessens im Sinne eines Ermessensmissbrauchs ist hier nicht auszumachen, indem Verwaltung und Vorinstanz in Berücksichtigung der konkreten Verhältnisse die Einstelldauer mit 31 Tagen im untersten Bereich des schweren Verschuldens festlegten. Die Beschwerde ist unbegründet.