Citation: 5D_34/2021 E. 4

Vor Bundesgericht schildert der Beschwerdeführer in weitschweifiger und schwer verständlicher Weise seine Sicht der Dinge und zählt wahllos angeblich verletzte Verfassungsnormen auf. Eine detaillierte und nachvollziehbare Auseinandersetzung mit den Erwägungen des Obergerichts (insbesondere zur mangelnden Begründung der kantonalen Beschwerde, zur Zustellung des Strafbefehls und zur Unabhängigkeit der Rechtskraft des Strafbefehls vom Administrativverfahren) fehlt. Es genügt nicht zu behaupten, das Obergericht sei kaum auf seine Vorbringen eingegangen, habe das rechtliche Gehör verletzt und es lägen Aktenwidrigkeiten vor. Die Verletzung von Art. 73 Abs. 2 SchKG (im Zusammenhang mit der Vorlegung des Zustellnachweises des zu vollstreckenden Strafbefehls) kann mit Verfassungsbeschwerde nicht gerügt werden. Weshalb das Obergericht auf die zuständige Behörde zur Behandlung seines Antrags auf Löschung des Strafregistereintrags hätte hinweisen müssen (statt sich mit blossem Nichteintreten zu begnügen), legt der Beschwerdeführer nicht dar. Der Hinweis auf Art. 7, Art. 29 Abs. 1 und Art. 30 Abs. 1 BV genügt als Begründung nicht. Er setzt sich schliesslich nicht damit auseinander, dass seine Beschwerden aussichtslos waren. Nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens ist eine Klage auf Feststellung der Nichtschuld. Weshalb die Vorinstanzen seine Eingaben als solche Klage hätten entgegennehmen müssen, legt der Beschwerdeführer nicht nachvollziehbar dar. Ebenso wenig Gegenstand eines Rechtsöffnungsverfahrens ist die verlangte Löschung im Strafregister oder sein Genugtuungsantrag.