Citation: 8C_627/2020 E. 4.1.1

4.1.1. Der Beschwerdeführer wendet sich hinsichtlich der psychischen Leiden gegen die vorinstanzliche Beurteilung der Adäquanz gemäss BGE 115 V 133, die das kantonale Gericht in unzulässiger Weise verneint habe. Dass dieses das Unfallereignis den mittelschweren Unfällen im engeren Sinn zurechnete, wird in der Beschwerde zu Recht nicht beanstandet. Deshalb kann die Adäquanz nur bejaht werden, wenn mindestens drei der sieben Adäquanzkriterien erfüllt sind oder eines besonders ausgeprägt vorliegt (BGE 115 V 133 E. 6c/bb S. 140 f.; Urteil 8C_398/2012 E. 5.2.3 und 6 Ingress, in: SVR 2013 UV Nr. 3 S. 7). Fest steht sodann, dass die Kriterien der besonders dramatischen Begleitumstände bzw. der besonderen Eindrücklichkeit des Unfalls und der ärztlichen Fehlbehandlung zu verneinen sind. Ebenso wenig zu bejahen ist das Kriterium der Schwere und Art der erlittenen (somatischen) Verletzung, die erfahrungsgemäss geeignet ist, psychische Fehlentwicklungen auszulösen (vgl. BGE 140 V 356 E. 5.5.1 S. 360; Urteil 8C_116/2009 vom 26. Juni 2009 E. 4.3).