Citation: U 347/05 02.12.2005 E. A

Der 1951 geborene H.________ war seit 1. November 2002 als Chauffeur bei der Firma E.________ angestellt und damit bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert. Gemäss Unfallmeldung vom 20. August 2003 zog er sich am 10. Juli 2003 beim Heben einer ca. 16 kg schweren Melone eine Rückenverletzung zu (Verhebetrauma). Dr. med. W.________, Allgemeine Medizin FMH, diagnostizierte mit Arztzeugnis UVG vom 8. September 2003 ein rezidiv lumbovertebrales Syndrom (Verstärkung vorbestehender somatiformer Schmerzen). Die Arbeit könne ab 30. August 2003 wieder in vollem Umfang aufgenommen werden. Am 29. August 2003 fuhr ein anderes Fahrzeug in das Heck des von H.________ gelenkten Personenwagens. Dabei erlitt der Versicherte gemäss dem gleichentags verfassten Bericht des Spitals S.________, Abteilung Chirurgie, eine HWS-Distorsion. Die SUVA zog Berichte des Dr. med. W.________ vom 9. September und 16. Dezember 2003, der Klinik K.________ vom 18. September, 27. Oktober und 1. Dezember 2003 (über eine vom 10. bis 29. November 2003 dauernde stationäre Rehabilitation), des Spitals T.________, Radiologie, vom 26. November 2003, des Dr. med. A.________, Neurologie FMH, vom 16. Januar 2004, des Kreisarztes Dr. med. B.________ vom 19. Januar 2004, der Klinik Z.________ (stationärer Aufenthalt vom 4. bis 25. Februar 2004) vom 23. Februar (Kurzbericht) und 2. März 2004 (Austrittsbericht, mit psychosomatischem Konsilium vom 11./13. Februar 2004) sowie eine biomechanische Kurzbeurteilung (Triage) der Arbeitsgruppe für Unfallmechanik vom 23. Februar 2004 bei. Anschliessend schloss sie mit Verfügung vom 23. Juni 2004 den Fall ab und stellte die Heilbehandlungsleistungen per 1. Juli 2004, die Taggeldleistungen (entsprechend einem Schreiben vom 11. März 2004) per 29. Februar 2004 ein. Daran wurde mit Einspracheentscheid vom 10. November 2004 festgehalten.