Citation: I 235/99 03.04.2000 E. 1

1.- Nach Art. 108 Abs. 2 OG hat die Verwaltungsge- richtsbeschwerde unter anderem die Begehren und deren Begründung mit Angabe der Beweismittel zu enthalten. Diese Bestimmung soll dem Gericht hinreichende Klarheit darüber verschaffen, worum es beim Rechtsstreit geht. Nach der Praxis genügt es, wenn dies der Verwaltungsgerichtsbe- schwerde insgesamt entnommen werden kann. Insbesondere muss zumindest aus der Beschwerdebegründung ersichtlich sein, was die Beschwerde führende Person verlangt und auf welche Tatsachen sie sich beruft. Die Begründung braucht nicht zuzutreffen, aber sie muss sachbezogen sein. Der blosse Hinweis auf frühere Rechtsschriften oder auf den angefoch- tenen Entscheid genügt nicht. Fehlt der Antrag oder die Begründung überhaupt und lassen sie sich auch nicht der Beschwerdeschrift entnehmen, so liegt keine rechtsgenüg- liche Beschwerde vor, weshalb auf sie nicht eingetreten werden kann (BGE 123 V 336 Erw. 1a mit Hinweisen). Entgegen der Auffassung der IV-Stelle vermag die Ein- gabe der Beschwerdeführerin - zumal diese nicht rechtskun- dig vertreten ist - den Anforderungen an eine Verwaltungs- gerichtsbeschwerde sehr wohl zu genügen, enthält sie doch, wie dem vorstehenden Sachverhalt zu entnehmen ist, einen konkreten Antrag wie auch eine sinngemässe Begründung, näm- lich die einer mangelhaften Beweiswürdigung. Auf die Ver- waltungsgerichtsbeschwerde ist mithin einzutreten.