Citation: U 82/00 22.04.2002 E. A

Der 1956 geborene, gelernte Maschinenschlosser M.________ arbeitete seit Mai 1988 als Maschinist bei der Firma K.________ AG, und war bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert. Am 9. November 1993 geriet er beim Reinigen einer Doppelwalze mit der linken Hand in die Walzenräder und erlitt dabei ein Degloving des linken Daumens und Quetschwunden im Bereich der Endglieder und -gelenke der Finger II, IV und V sowie eine Zerrung und Distraktionsverletzung der gesamten linken oberen Extremität. Operativ erfolgte am linken Daumen gleichentags eine Weichteildefektdeckung mit einem Vorderarmlappen im Spital X.________, wo M.________ bis 29. Dezember 1993 hospitalisiert war. Am 21. März 1994 wurde eine Resensibilisierung mittels eines neurovaskulären Insellappens von Finger III durchgeführt. Zur Abklärung und Behandlung weilte M.________ sodann vom 25. Mai bis 29. Juni 1994 und vom 10. bis 31. August 1994 in der Klinik Y.________ und vom 28. November bis 16. Dezember 1994 im Spital Z.________. Die SUVA sprach ihm mit Verfügung vom 30. April 1997 nebst einer Integritätsentschädigung von 20 % eine Invalidenrente auf der Basis einer Erwerbsunfähigkeit von 25 % ab dem 1. März 1997 zu. Ihre Leistungspflicht für die psychogene Beinträchtigung der Erwerbsfähigkeit lehnte sie ab, weil es sich dabei nicht um adäquate Folgen des Unfallereignisses handle. Auf Einsprache hin hielt die SUVA mit Entscheid vom 23. April 1998 an ihrem Standpunkt fest.