Citation: 5A_505/2019 E. 2.3

2.3. Die Vorinstanz erachtete die gerichtlich genehmigte Scheidungsvereinbarung in Bezug auf die strittigen Unterhaltsbeiträge als betragsmässig klar und hinreichend bestimmt. Sie kam daher zum Schluss, dass ein definitiver Rechtsöffnungstitel für den monatlichen Unterhaltsbeitrag von Fr. 1'000.-- an die Beschwerdegegnerin bis zum Abschluss einer ordentlichen Erstausbildung vorliege. Weiter hielt das Obergericht (unter Hinweis auf BGE 144 III 193 E. 2.2) fest, der Beschwerdeführer könne den Eintritt der Resolutivbedingung, dass die Beschwerdegegnerin die Erstausbildung abgeschlossen habe, nicht zweifelsfrei mittels Urkunden nachweisen, weshalb die definitive Rechtsöffnung für die geforderten Unterhaltsbeiträge zu erteilen sei.