Citation: I 9/04 04.10.2004 E. 2

2.1 In sorgfältiger Würdigung der medizinischen Aktenlage hat die Vorinstanz zu Recht auf das schlüssige Gutachten des Dr. med. X.________, Spezialarzt Innere Medizin FMH, Rheumatologie (vom 9. September 2002) abgestellt und ist gestützt darauf zutreffend davon ausgegangen, dass der Beschwerdeführer für eine leichte, wechselbelastende Tätigkeit, die nicht mit Heben von Lasten über 10 bis 15 kg einhergeht, zu 90 % arbeitsfähig ist. Allfällige Arbeitsunterbrüche wegen Rückenbeschwerden sind entgegen den Vorbringen des Beschwerdeführers in dieser Einschätzung bereits berücksichtigt, andernfalls wäre von einer entsprechenden Arbeitsfähigkeit von 100 % auszugehen. Dem kantonalen Gericht ist beizupflichten, dass diese Expertise alle Anforderungen erfüllt, welche die Rechtsprechung hinsichtlich Schlüssigkeit und Beweiskraft verlangt (BGE 125 V 352 Erw., 3a und b), und die Ausführungen des Hausarztes Dr. med. Y.________, Allgemeine Medizin FMH, die fachärztliche Beurteilung nicht in Zweifel zu ziehen vermögen. Das Vorliegen psychischer Probleme mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit des Versicherten hat die Vorinstanz nach Lage der Akten ebenfalls zu Recht verneint. Von ergänzenden medizinischen Abklärungen sind keine neuen Erkenntnisse zu erwarten, weshalb darauf verzichtet wird (antizipierte Beweiswürdigung; BGE 124 V 94 Erw. 4b; SVR 2001 IV Nr. 10 S. 28 Erw. 4b). 2.2 Hinsichtlich der erwerblichen Auswirkungen der festgestellten Arbeitsfähigkeit hat die Vorinstanz zu Recht nicht auf die von der Verwaltung verwendeten DAP (Dokumentation von Arbeitsplätzen)-Löhne abgestellt, vermögen diese doch den von der Rechtsprechung formulierten Voraussetzungen (BGE 129 V 472) nicht zu genügen. Sie hat der Invaliditätsberechnung zutreffend die Tabellenlöhne gemäss der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) zugrunde gelegt und gestützt darauf in korrekter Berechnung unter Berücksichtigung des maximal zulässigen Abzuges von 25 % (BGE 126 V 78 ff. mit Hinweisen; AHI 2002 S. 69 f. Erw. 4b), welcher im Übrigen in dieser Höhe als grosszügig zu bezeichnen ist, ein Invalideneinkommen von Fr. 39'095.- errechnet. In Gegenüberstellung mit dem unbestrittenen Valideneinkommen von Fr. 62'100.- resultierte ein Invaliditätsgrad von 37 %, womit kein Rentenanspruch besteht. Insgesamt kann auf die zutreffenden Erwägungen im vorinstanzlichen Entscheid verwiesen werden. 2.3 Sämtliche Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vermögen nicht zu einer abweichenden Beurteilung zu führen, betreffen sie doch vornehmlich die von der Verwaltung verwendeten DAP-Verweisungstätigkeiten, welche im angefochtenen Entscheid nicht mehr relevant sind. Zudem gilt festzuhalten, dass es gemäss konstanter Rechtsprechung invalidenversicherungsrechtlich darum geht, die Verwertbarkeit der Arbeitsfähigkeit unter dem Gesichtspunkt eines ausgeglichenen Arbeitsmarktes und unter Ausschluss invaliditätsfremder Aspekte zu beurteilen. Dabei ist der Begriff des ausgeglichenen Arbeitsmarktes ein theoretischer und abstrakter Begriff, welcher dazu dient, den Leistungsbereich der Invalidenversicherung von jenem der Arbeitslosenversicherung abzugrenzen. Er umschreibt einerseits ein bestimmtes Gleichgewicht zwischen dem Angebot und der Nachfrage nach Stellen; andererseits bezeichnet er einen Arbeitsmarkt, der von seiner Struktur her einen Fächer verschiedenartiger Stellen offen hält, und zwar sowohl bezüglich der dafür verlangten beruflichen und intellektuellen Voraussetzungen wie auch hinsichtlich des körperlichen Einsatzes (BGE 110 V 276 Erw. 4b mit Hinweisen; ZAK 1991 S. 320 f. Erw. 3b; vgl. auch BGE 127 V 298 Erw. 4c; AHI 2001 S. 22 Erw. 2b). Auf einem solchen Arbeitsmarkt stehen dem Beschwerdeführer durchaus Erwerbsmöglichkeiten offen.