Citation: 1C_778/2021 E. 7.1

7.1. Die Beschwerdeführenden rügen ausserdem, der "vorliegende Fall" bzw. das angefochtene Urteil sei in verschiedener Hinsicht widersprüchlich und deshalb willkürlich, was sich auch nicht mit dem Hinweis auf die Gemeindeautonomie rechtfertigen lasse. In diesem Zusammenhang erwähnen sie erneut, erst das Departement habe die gute Gesamtwirkung und das Vorliegen eines historischen Gartens geprüft, was zu einer teilweisen Gutheissung der Beschwerde durch das Departement hätte führen müssen. Sodann bringen sie (u.a.) vor, obschon der Gehölzgürtel an der Südgrenze ihrer Parzelle Nr. 918 nur als Ganzes sowie als Feldgehölz schützenswert sein solle, seien Auflagen verfügt worden, welche die einzelnen Bäume schützten. Im kantonalen Verfahren sei weiter zwar auf die von der AUE vorgenommene rechtliche Qualifikation des Gehölzgürtels als schützenswertes Feldgehölz abgestellt worden, die von der AUE zu dessen Schutz beantragten Auflagen seien jedoch abgelehnt worden. Zudem sei behauptet worden, diese Auflagen und die von der D.________ GmbH vorgeschlagenen und von der Baubewilligungsbehörde in der Folge verfügten seien inhaltlich gleich. Letztere Auflagen sollten sodann zwar das Feldgehölz schützen, seien jedoch nicht kontrollierbar. Das Departement habe ferner an diesen Auflagen festgehalten, obschon es verneint habe, dass das strittige Bauvorhaben die fraglichen Bäume beeinträchtige. Widersprüchlich bzw. willkürlich sei im Weiteren die vorinstanzliche Beurteilung, wonach es sich bei ihrem Garten nicht um einen als Naturobjekt geschützten historischen Garten handle, auch wenn sich im Natur- und Landschaftsverzeichnis der Gemeinde Glarus der Vermerk "historischer Garten" finde. Willkürlich sei zudem, dass für die Beurteilung der erforderlichen Schutzmassnahmen Architekten und Raumplaner (statt Baumpfleger) herangezogen worden seien, denen es in Bezug auf diese Frage an besonderen Fachkenntnissen mangle.