Citation: 8C_247/2024 E. 2.1

2.1. Streitig ist, ob die Vorinstanz Bundesrecht verletzte, indem sie die von der IV-Stelle am 28. März 2023 verfügte Abweisung des Leistungsbegehrens bestätigte. Unbestritten ist, dass die Beschwerdegegnerin zu Recht auf die Neuanmeldung zum Rentenbezug eingetreten ist. Die Beschwerdeführerin wäre gemäss den vorinstanzlichen Feststellungen neu im Gesundheitsfall nicht mehr vollzeitlich erwerbstätig, sondern zu 90 % erwerbstätig und zu 10 % im Haushalt beschäftigt, womit eine wesentliche Änderung in den erwerblichen Verhältnissen vorliegt (vgl. E. 2.2 hinten). Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer neuanmeldungsrechtlich relevanten Änderung des Invaliditätsgrads bilden die Verfügung vom 19. Juli 2016 sowie die Verfügung vom 28. März 2023. Am 1. Januar 2022 trat das revidierte Bundesgesetz über die Invalidenversicherung (IVG; SR 831.20) in Kraft (Weiterentwicklung der IV [WEIV]; Änderung vom 19. Juni 2020, AS 2021 705, BBl 2017 2535). Die dem hier angefochtenen Urteil zugrundeliegende Verfügung erging nach dem 1. Januar 2022 und betrifft aufgrund der Neuanmeldung im März 2022 Leistungen mit allfälligem Anspruchsbeginn nach dem 31. Dezember 2021 (Art. 29 Abs. 1 IVG; vgl. BGE 142 V 547 E. 2.2 und E. 3.3). Entsprechend den allgemeinen intertemporalrechtlichen Grundsätzen (vgl. BGE 144 V 210 E. 4.3.1) beurteilt sich die Streitigkeit demnach nach der ab 1. Januar 2022 geltenden Rechtslage (vgl. Urteil 9C_23/2023 vom 21. August 2023 E. 2.2.1), wie die Vorinstanz bereits zutreffend erkannte.