Citation: 1C_540/2019 E. 2.4

2.4. Ob diese Willkürrüge den Begründungsanforderungen genügt, ist fraglich, kann jedoch offenbleiben, weil sie sich ohnehin als unbegründet erweist. So bestreiten die Beschwerdeführer nicht, dass die Aufschüttung im Bereich der Südwestfassade des bestehenden Hauses mit vorgelagerter Stützmauer als gewachsener Boden zu qualifizieren ist. Sie machen auch nicht geltend, dass der damit geschaffene Geländesprung zur Realisierung des Neubauvorhabens wieder entfernt werden soll. Demnach ist bei der Interpolation von der fiktiven Auffüllung des Bereichs nördlich dieses Geländesprungs auszugehen, wobei diesbezüglich zur Erreichung eines annähernd natürlichen Verlaufs des Bodens innerhalb des Gebäudegrundrisses verschiedene Varianten denkbar sind. Eine dieser Varianten könnte darin bestehen, den Punkt A an der Südwestfassade des bestehenden Hauses mit einer Höhe von 510,89 m.ü.M. mit dem an der Nordwestfassade gelegenen Punkt D mit einer Höhe von ca. 510,50 m.ü.M. zu verbinden, was beim Punkt 605 auf dieser Linie zu einer Höhe von über 510,50 m.ü.M. führen würde. Der Umstand, dass die umstrittene Interpolation zur Erreichung einer Verbindungslinie auf gleicher Höhe nicht vom etwas höheren Punkt A an der Fassade der bestehenden Baute, sondern vom etwas tiefer liegenden Punkt C ausserhalb des Grundrisses dieser Baute ausgeht, erweist sich damit als nicht entscheidrelevant. Demnach hat die Vorinstanz § 5 Anhang 2 ABV jedenfalls im Ergebnis nicht willkürlich angewandt, wenn sie diese Interpolation als zulässig qualifizierte.