Citation: I 415/01 26.11.2002 E. 2

2. Die Vorinstanz legte dar, im Jahre 1997 hätte der ohne Invalidität erzielbare Lohn (Valideneinkommen) der Versicherten bei der Firma X.________ AG Fr. 45'916.- (Fr. 3532.- x 13) betragen. Da der Einkommensvergleich anhand der Löhne des Jahres 1998 zu erfolgen habe, sei dieses Einkommen entsprechend der Nominallohnentwicklung um 3 % auf Fr. 47'293.- zu erhöhen. Bei der Bestimmung des Invalideneinkommens (hypothetisches Einkommen nach Eintritt der Invalidität) ging die Vorinstanz von den standardisierten monatlichen Bruttolöhnen gemäss der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik (LSE; vgl. BGE 126 V 76 f. Erw. 3b/bb mit Hinweisen) und hierbei vom Durchschnittsverdienst für mit einfachen und repetitiven Tätigkeiten (Anforderungsniveau 4) im privaten Sektor beschäftigte Frauen im Jahre 1998 von monatlich Fr. 3505.- (Tabelle A1; bei einer wöchentlichen Arbeitszeit von 40 Stunden) aus. Umgerechnet auf eine wöchentliche Arbeitzeit von 41,9 Stunden im Jahre 1998 (Die Volkswirtschaft 2002, Heft 9, S. 88 Tabelle 9.2) eruierte sie ein Einkommen von jährlich Fr. 44'052.- (recte: Fr. 44'058: Fr. 3505.- x 12 : 40 x 41,9). Unter Berücksichtigung eines zumutbaren Arbeitspensums von 70 %, eines Abzugs von total 12,5 % (Teilzeitabzug 10 %, leidensbedingter Abzug 2,5 %) errechnete sie ein Invalideneinkommen von Fr. 26'981.- (recte: Fr. 26'985.-) bzw. einen Invaliditätsgrad von 43 % und bejahte damit zumindest den Anspruch auf eine Viertelsrente.