Citation: 1C_740/2013 E. 9.4

9.4. Die Beschwerdeführer weisen zwar zu Recht darauf hin, dass Grösse und Form des Dachs von der Gemeinde bewilligt wurden. Gerade das grosse zugelassene Dachvolumen hätte aber den Bauherrn dazu veranlassen müssen, bei der Wahl des Materials für seine Einkleidung der Einordnung in die Umgebung in erhöhtem Masse Rechnung zu tragen. Unter dem Gesichtspunkt der Eingliederung im Sinne von § 63 KBV durfte die Vorinstanz auch davon absehen, die Blendwirkung des Dachmaterials und die in der Zwischenzeit eingetretene Mattierung näher abzuklären. Denn es steht fest und wird auch von den Beschwerdeführern nicht bestritten, dass das Dach im Zeitpunkt des Erlasses des angefochtenen Urteils weiterhin stark auffiel. Ob nachträglich eine erhebliche natürliche Nachdunkelung des Dachbelages erfolgte, ist im vorliegenden Verfahren nicht zu prüfen (vgl. E. 2.3 hiervor).