Citation: 1C_523/2014 E. 1.2.4

1.2.4. Der Beschwerdeführer, der eine IV-Rente bezieht, erblickt in den ihm auferlegten Verfahrenskosten einen unzulässigen Eingriff in seine Existenzgrundlage und eine Erschwerung seines beruflichen Fortkommens. Seine Befürchtungen sind unbegründet. Die Vorinstanz hat den Entscheid über die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege auf einen späteren Zeitpunkt verschoben und die Verfahrenskosten - für den Fall der späteren Ablehnung des Gesuchs - bereits festgesetzt. Anders kann der angefochtene Entscheid nicht verstanden werden, da man einen Rechtsuchenden, der um unentgeltliche Rechtspflege ersucht, nicht zur Tragung und Bezahlung von Kosten verpflichten kann, bevor über das Gesuch entschieden worden ist. Die Verfahrenskosten könnten daher erst eingefordert werden, wenn ein negativer Entscheid über das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ergehen sollte. Bis zu diesem Zeitpunkt droht dem Beschwerdeführer kein nicht wieder gutzumachender Nachteil. Gleiches gilt für die von ihm beanstandete Höhe der Verfahrenskosten von Fr. 500.--, die er gegebenenfalls mit Beschwerde gegen den Endentscheid immer noch anfechten kann.