Citation: 1A.5/2006 09.02.2006 E. 4

Gemäss Art. 14 Ziff. 2 EUeR muss das Rechtshilfeersuchen die strafbare Handlung bezeichnen und eine kurze Darstellung des Sachverhalts enthalten. Diese Angaben müssen so beschaffen sein, dass die ersuchte Behörde beurteilen kann, ob und allenfalls in welchem Umfang dem Rechtshilfegesuch entsprochen werden kann, insbesondere ob die Straftat auch nach schweizerischem Recht strafbar ist und kein Ausschlussgrund nach Art. 2 EUeR vorliegt. Im vorliegenden Fall genügt das griechische Rechtshilfeersuchen klar diesen Anforderungen. Die Strafbarkeit der darin geschilderten Handlungen nach schweizerischem Recht (Art. 312, 322quater und 305bis StGB) wird von der Beschwerdeführerin zu Recht nicht bestritten.