Citation: 6B_1083/2017 E. A

A.a. Am 9. Oktober 2013 bestrafte das Strafgericht Zug X.________ (geb. 1991) mit 7 Jahren und 6 Monaten Freiheitsstrafe (unter Anrechnung von 284 Tagen Untersuchungshaft) sowie Fr. 300.-- Busse wegen Diebstahls (Art. 139 Ziff. 1 StGB), mehrfachen, teilweise versuchten Raubes (Art. 140 Ziff. 1 Abs. 1 i.V.m. Art. 22 Abs. 1 StGB), versuchter Drohung, mehrfacher Freiheitsberaubung und Entführung, Widerhandlung gegen das Waffengesetz, Fahrens in fahrunfähigem Zustand, Entwendung zum Gebrauch, Fahrens ohne Führerausweis, mehrfacher Widerhandlung gegen das BetmG (Art. 19a Ziff. 1 BetmG). Das Strafgericht ordnete eine stationäre therapeutische Massnahme im Sinne von Art. 59 Abs. 1 und Abs. 3 StGB an und schob die Freiheitsstrafe zugunsten der Massnahme auf. A.b. Am 3. Januar 2012 war X.________ verhaftet worden. Er verblieb bis 6. Februar 2012 in Untersuchungshaft. Am 27. Februar 2012 wurde er erneut verhaftet und blieb bis 14. Oktober 2012 in Untersuchungshaft. Am 12. Juli 2012 erlitt er eine Hirnblutung, welche zahlreiche Operationen nach sich zog. Ab 15. Oktober 2012 befand er sich im vorzeitigen Strafvollzug. Am 4. Dezember 2012 wurde er aus gesundheitlichen Gründen aus der Haft entlassen. Vom 11.-29. Januar 2013 befand er sich wieder in Untersuchungshaft und danach erneut im vorzeitigen Strafvollzug. Am 9. Oktober 2013 begann die stationäre Massnahme in der Strafanstalt Zug. Am 17. Juli 2014 wurde er in die JVA Solothurn verlegt. Am 9. Oktober 2014, 13. Oktober 2015 und 10. November 2016 lehnten die Vollzugs- und Bewährungsdienste des Kantons Zug (VBD) im Rahmen der jährlichen Überprüfung die Aufhebung der Massnahme ab.