Citation: 8C_755/2018 E. A

A.a. Die 1964 geborene A.________ war als administrative Leiterin der B.________ AG angestellt und damit bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) gegen die Folgen von Unfällen obligatorisch versichert. Am 18. August 2016 liess sie über ihre Arbeitgeberin einen "Rückfall" vom 11. August 2016 melden. Die Suva erbrachte die gesetzlichen Versicherungsleistungen (Taggelder und Heilkosten). Zum Unfallhergang und Schadendatum befragt, gab die Versicherte an, der Unfall hätte sich bereits am 14. Mai 2016 ereignet. Sie sei bei Gartenarbeiten aus dem Gleichgewicht geraten und auf ihr Gesäss gestürzt. Dieser Unfall hätte zu Schmerzen und einer Prellmarke am Rücken geführt. Daraufhin hätte jedoch keine medizinische Konsultation oder Behandlung stattgefunden. A.b. Anfangs August 2016, als die Versicherte eine sanfte Drehbewegung im Rahmen einer Yoga-Übung durchführte, traten starke Schmerzen im Rücken auf. Am 11. August 2016 wurde im radiologischen Zentrum C.________ bei "rezidivierenden Rückenschmerzen" und "Verdacht auf Diskushernie" eine CT-gesteuerte Infiltration durchgeführt. Im weiteren Verlauf traten zuerst Sensibilitätsstörungen im Bereich des linken Gesässes, später dann ein Cauda-Equina-Syndrom auf, das am 6. September 2017 eine operative Entfernung der nach kaudal luxierten Diskushernie erforderte. Aufgrund einer Rezidivdiskushernie musste die Versicherte am 14. September 2017 erneut operiert werden. A.c. Nach Rücksprache mit der Kreisärztin Dr. med. D.________ stellte die Suva mit Verfügung vom 29. September 2017 die gesetzlichen Leistungen ein. Begründend führte sie aus, der Zustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden habe, sei spätestens am 14. Februar 2017 wieder erreicht gewesen. Der Fallabschluss werde per 6. September 2017 vorgenommen. Die Operation vom 5. (recte: 6.) September 2017 könne nicht übernommen werden. Auf Einsprache hin bestätigte sie nach nochmaliger Rücksprache mit der Kreisärztin die angefochtene Verfügung mit Einspracheentscheid vom 8. Februar 2018.