Citation: 1C_181/2022 E. 4.3

4.3. Der Beschwerdeführer kann aus dem angeblichen Verstoss gegen Art. 5 Abs. 3 und Art. 9 BV nichts zugunsten seiner Anträge ableiten. Entgegen seiner Ansicht besteht kein Grund, weshalb vorliegend der Vertrauensschutz der strittigen Unterschutzstellung entgegenstünde. Dem Beschwerdeführer war bekannt, dass seine Liegenschaft die Qualität besitzt, welche eine Unterschutzstellung begründen könnte. So wurde diese im Juni 2015 namentlich in das Inventar schützenswerter Bauten aufgenommen und in der eingehenden denkmalpflegerischen Beurteilung der kantonalen Denkmalpflege von Stefanie Magel im August 2018 folgendermassen gewürdigt: "Zusammen mit dem im gleichen Jahr erstellten Wasser- und Aussichtsturm, dem Wehrmännerdenkmal und der Schanze von 1815, bildet das Ausflugsrestaurant eine gut erhaltene Baugruppe von grossem kulturgeschichtlichem Wert. Diese Baugruppe bestehend aus unterschiedlichen Bautypen (Aussichts- und Wasserturm, militärische Schanze, Wehrmännerdenkmal und Ausflugsrestaurant) verfügte seit jeher über eine starke identitätsstiftende Wirkung für das Bruderholz und verleiht dem Ausflugsort bis heute seine Anziehungskraft. In diesem räumlichen Zusammenhang betrachtet, verfügt das Wohnhaus mit Restaurant auch über eine wichtige ortsbildprägende Wirkung. Das an aussichtsreicher Lage gelegene Gebäude war lange Zeit das einzige zwischen Batterie und Wasserturm und zudem das höchstgelegene Restaurant des Bruderholzquartiers. In den 1890er Jahren entwickelte sich aus der Zusammenarbeit zwischen den gemeinnützigen Frauenorganisationen und der Abstinenzbewegung gegen den Alkoholismus das Konzept der alkoholfreien Gaststätten (u.a. Volkshäuser). Dieses schweizerische Gastronomiekonzept erlebte Ende der 1930er Jahre seinen Höhepunkt und war einzigartig in Europa. Das in den 1920er Jahren gegründete und über 25 Jahre von zwei Frauen geführte alkoholfreie Café Batterie ist daher ein wichtiges sozialgeschichtliches Zeugnis dieser schweizweiten Bewegung. Das ehemalige Café Batterie ist ein wichtiges kulturgeschichtliches Zeugnis des in den 1910er Jahren aufkommenden Ausflugstourismus im Allgemeinen für Basel und im Speziellen für das Bruderholz und verfügt zudem über eine starke ortsbildprägende Wirkung. Es ist Teil der bis heute funktionierenden, kulturgeschichtlich bedeutenden Baugruppe auf dem Grat des Bruderholzes. Als ehemalige alkoholfreie Kaffeehalle, die in den 1920er Jahren von zwei Basler Schwestern gegründet und über 25 Jahre geführt wurde, ist das Wohnhaus mit Restaurant überdies von grossem sozialgeschichtlichem Wert." Diese Einschätzung teilt mit weiteren Überlegungen auch die Vorinstanz.