Citation: 7B_875/2023 E. 3.1

3.1. Was das vom Beschwerdeführer angerufene Arztgeheimnis betrifft, erwägt die Vorinstanz Folgendes: Zwar habe er beantragt, von der Staatsanwaltschaft sei eine "Stichwortliste" einzuholen und diese habe zu erklären, "nach welchen Parametern" die von ihm gewünschte Triage zu erfolgen habe. Es obliege jedoch nicht der Staatsanwaltschaft sondern dem Beschwerdeführer, das Vorliegen von geschützten Berufsgeheimnissen darzulegen und nötigenfalls geeignete Stichworte anzugeben, aufgrund derer nach allfälligen einschlägigen elektronischen Aufzeichnungen gesucht werden könnte. Es gehe nicht an, diese prozessuale Substanziierungsobliegenheit auf die Staatsanwaltschaft abzuwälzen. Wenn schon, habe es dem Beschwerdeführer oblegen, beim ZMG eine entsprechende Stichwortliste einzureichen. Auch sonst habe der Beschwerdeführer nicht ausreichend dargelegt, dass sich auf dem sichergestellten Mobiltelefon Aufzeichnungen befänden, die dem Arztgeheimnis unterlägen. Zwar habe er behauptet, es handle sich um "vertrauliche Korrespondenz/Kommunikation mit dem Arzt Dr. C.________, der im Regionalspital in Gjakova" arbeite. Betroffen seien "insbesondere Textnachrichten und Videodateien, die via SMS, Viber und WhatsApp verschickt und empfangen worden" seien. Diese Vorbringen seien jedoch zu pauschal, um eine richterliche Triage und eine Suche nach womöglich geheimnisgeschützten Dateien nach sich zu ziehen. Weder führe der Beschwerdeführer aus, wer der genannte Dr. C.________ konkret sei und in welchem Fachbereich dieser tätig sei, noch, ob, wann bzw. weswegen er bei Dr. C.________ in Behandlung gewesen sei. Es erscheine für das ZMG nicht nachvollziehbar, in welcher Art persönlicher Verbindung er seit wann zu dem Arzt stehe. Wohl sei es grundsätzlich möglich, dass zwischen dem Beschwerdeführer und Dr. C.________ Korrespondenz via SMS, Viber und WhatsApp erfolgt sein könnte. Es erscheine der Vorinstanz aber nicht ausreichend plausibel, dass sich darunter geheimnisgeschützte Arztkorrespondenz befände. Solche Aufzeichnungen würden vom Beschwerdeführer nicht näher konkretisiert.