Citation: 2C_78/2024 E. 1.1

1.1. A.________ (geb. 1978), türkischer Staatsangehöriger, reiste 2011 in die Schweiz ein und erhielt gestützt auf seine Ehe mit einer in der Schweiz niedergelassenen türkischen Staatsangehörigen eine Aufenthaltsbewilligung. Nachdem die Ehe 2017 geschieden wurde, verweigerte das zuständige Migrationsamt die Verlängerung seiner Aufenthaltsbewilligung. Im November 2018 heiratete A.________ eine in der Schweiz aufenthaltsberechtigte portugiesische Staatsangehörige, worauf er im Kanton Zürich eine Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA erhielt. Ende 2019 wurde gegenüber A.________ die Fürsorgerische Unterbringung (FU) in der Psychiatrischen Universitätsklinik (PUK) angeordnet. Im Juli 2020 gaben die Ehegatten das eheliche Zusammenleben auf. Kurz danach wurde bei A.________ paranoide Schizophrenie und Alkoholabhängigkeit diagnostiziert. Nach Anordnung einer Vertretungsbeistandschaft und weiteren Aufenthalten in der PUK lebte A.________ in einem Pflegewohnheim. Seit Juli 2021 erhält er eine volle Invalidenrente.