Citation: 9C_26/2017 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz stellte in medizinischer Hinsicht auf die Berichte des Dr. med. B.________, Leitender Arzt Neurologie an der Klinik C.________, vom 13. Mai und 29. November 2013 sowie vom 5. August 2014 ab. Ferner stützte sie sich auf die Stellungnahme des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) vom 29. August 2014. In Bezug auf die erwerbliche Situation basiert der angefochtene Entscheid auf dem Abklärungsbericht für Selbstständigerwerbende vom 21. November 2014. In Würdigung dieser Unterlagen stellte das kantonale Gericht fest, dass bis zum Zeitpunkt des Verfügungserlasses (26. Juni 2015) eine angepasste Erwerbstätigkeit in einem Pensum von 80 % zumutbar gewesen sei. Die Aufnahme einer unselbstständigen Erwerbstätigkeit sei auch aus beruflicher Sicht und mit Blick auf das fortgeschrittene Alter der Versicherten zumutbar. Von einem Berufswechsel sei eine bessere erwerbliche Verwertung der Arbeitsfähigkeit zu erwarten; überdies liege keine lange Aktivitätsdauer als selbstständige Physiotherapeutin vor. Laut Auszug aus dem Individuellen Konto (IK) habe sie erst im Jahr 2008 Einkünfte als Selbstständigerwerbende erzielt, die verbleibende Aktivitätsdauer betrage sieben bis acht Jahre.