Citation: 8C_140/2019 E. 4.3

4.3. Entgegen der beschwerdeweise vertretenen Ansicht beruht die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung auf einer nicht zu beanstandenden Prüfung und Würdigung der medizinischen Aktenlage. Das kantonale Gericht hat denn auch nachvollziehbar dargelegt, weshalb es dem Gutachten des Dr. med. C.________ vom 25. Februar 2016 vollen Beweiswert zuerkannte. Mit seinen Vorbringen vermag der Beschwerdeführer keine konkreten Indizien zu nennen, die gegen die Zuverlässigkeit des Gutachtens sprechen (vgl. BGE 137 V 210 E. 1.3.4 S. 227). Insbesondere hat Dr. med. D.________ bei der Kausalitätsbeurteilung der Kniebeschwerden lediglich Aspekte benannt, die seiner rein subjektiven Interpretation entspringen. Er hat jedoch keine wichtigen Elemente vorgebracht, die bei der Begutachtung unerkannt oder ungewürdigt geblieben wären (vgl. hiervor E. 2.3; Urteil 8C_835/2018 vom 23. April 2019 E. 3 mit Hinweis). So hat Dr. med. C.________ in seiner Stellungnahme vom 22. August 2018 unter Berücksichtigung der vorgetragenen Argumente schlüssig dargelegt, dass die Kausalitätsbeurteilung der im MRI vom 18. Januar 2010 befundeten Schäden (Chondropathie, Meniskopathie, Knorpelausdünnung) nicht allein gestützt auf die Bildgebung geführt werden könne. Unter Berücksichtigung der fachspezifischen Empirie sei beim Versicherten ein Status quo sine vel ante spätestens sechs Monate nach dem Unfallereignis und somit noch vor der operativen Sanierung der degenerativen Veränderungen am 9. März 2010 eingetreten. Zusammenfassend ist gestützt auf das beweiskräftige Gutachten des Dr. med. C.________ erstellt, dass das Ereignis vom 2. Mai 2009 einen Vorzustand am rechten Knie vorübergehend - während einer Dauer von höchstens sechs Monaten - verschlimmert hat, und der Status quo sine vel ante alsdann eingetreten ist. Die vorinstanzlich bestätigte Leistungseinstellung der Beschwerdegegnerin per 30. Juni 2013 resp. per 30. November 2015 ist somit nicht zu beanstanden. Das gilt auch für den Verzicht auf weitere Beweismassnahmen, da diese keinen entscheidrelevanten neuen Aufschluss erwarten lassen (antizipierte Beweiswürdigung; BGE 141 I 60 E. 3.3 S. 64 mit Hinweis). Die Beschwerde ist unbegründet und deshalb abzuweisen.