Citation: 6B_973/2022 E. 2

Der Beschwerdeführer beanstandet seine Verurteilungen wegen gewerbsmässigen betrügerischen Missbrauchs einer Datenverarbeitungsanlage, gewerbsmässigen Betrugs und mehrfachen Tätlichkeiten. Die Rügen des Beschwerdeführers verfangen nicht. Seine Ausführungen zur Abgrenzung von Vorsatz, Eventualvorsatz und bewusster Fahrlässigkeit zielen ins Leere. Denn er unterstellt, dass er am 3. November 2017 die Sendung des Kantonsarztamts zwar abgeholt, aber nicht zur Kenntnis genommen habe. Deshalb habe er nicht gewusst, dass ihm die Berufsausübungsbewilligung entzogen worden war. Damit stützt er seine Argumentation auf einen Sachverhalt, der von den willkürfreien vorinstanzlichen Feststellungen abweicht (vgl. E. 1.2 hiervor). Gleiches gilt, wenn er sinngemäss ausführt, die Geschädigten hätten den Irrtum mit einem Mindestmass an Aufmerksamkeit verhindern können. Auch hier geht er von einem Sachverhalt aus, der mit den willkürfreien vorinstanzlichen Feststellungen der Vorinstanz in Widerspruch steht (vgl. E. 1.3 hiervor). Auch was der Beschwerdeführer zu den mehrfachen Tätlichkeiten vorbringt, ist unbegründet. Abermals macht er geltend, er habe zur Tatzeit nicht vom Entzug der Berufsausübungsbewilligung gewusst. Hier geht es um die Injektionen, welche er B.________ verabreichte. Geht man von der willkürfreien Feststellung der Vorinstanz aus, dass er von der fehlenden Berufsausübungsbewilligung wusste, dann hätte er B.________ darüber aufklären müssen. Denn die Patienten müssen grundsätzlich über alles aufgeklärt werden, was wesentlich ist für ihren Entschluss, sich behandeln zu lassen. Die Vorinstanz gelangt daher zu Recht zum Schluss, dass B.________ ungenügend aufgeklärt war. Daran ändert nichts, dass gemäss Beschwerdeführer auch eine Krankenschwester die Injektionen hätte verabreichen können.