Citation: 8C_499/2020 E. 5

Vorliegend handelt es sich bei der Anosmie um eine organisch nicht objektiv ausgewiesene Riechstörung. Diese konnte gemäss neurologischen versicherungsinternen Beurteilungen nicht einem organischen Substrat zugeordnet werden. Dass die Beschwerdeführerin beim Unfall eine leichte traumatische Hirnverletzung erlitten hat, wurde ärztlicherseits überdies nicht in Frage gestellt. Entgegen der in der Beschwerde vertretenen Auffassung ist es daher nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz die Frage, ob die Anosmie in einem adäquaten Kausalzusammenhang zum versicherten Ereignis steht, im Sinne einer Eventualbegründung nach den in BGE 134 V 109 formulierten Kriterien prüfte (E. 2.2.1 und 3.2 hiervor). Gegen die verneinte Adäquanz wird nichts eingewendet, sodass es beim vorinstanzlichen Entscheid sein Bewenden hat.