Citation: 5A_672/2013 E. 6.3.2

6.3.2. Die Beschwerdeführerin macht hingegen geltend, der Beschwerdegegner habe die Liegenschaftssteuern ab 2011 vereinbarungswidrig statt den einzelnen Liegenschaftskonti dem Gesamtnachlasskonto belastet. Zum Beweis nennt sie die Vereinbarung vom 11. Februar 2011 (S. 39 f. Ziff. 47-48 der Beschwerdeschrift). Die Vereinbarung enthält indessen keine ausdrückliche Regelung für "Steuern" oder deren Bezahlung. Unter diesem Blickwinkel bedeutet es deshalb keine Pflichtverletzung, dass der Beschwerdegegner die Liegenschaftssteuern über das Gesamtnachlasskonto bezahlt und eine entsprechende Aufteilung und Abrechnung in der Schlussabrechnung vorbehalten hat (E. 4.15 S. 14 des angefochtenen Urteils).