Citation: 9F_2/2019 E. 2.2

2.2. Im Urteil 9C_860/2017 vom 20. Dezember 2018 erwog das Bundesgericht, streitig und zu prüfen sei allein, ob die Vorinstanz Bundesrecht verletzt habe, indem sie die Voraussetzungen für die Wiedererwägung (Art. 53 Abs. 2 ATSG) der ursprünglichen Rentenverfügung vom 6. Juni 2011 auf dem Wege der substituierten Begründung (vgl. statt vieler: BGE 144 I 103 E. 2.2 S. 105 f. mit Hinweisen) bejaht habe. Nicht im Streit liege demgegenüber die Frage der Rentenrevision gemäss Art. 17 Abs. 1 ATSG, nachdem die Vorinstanz deren Voraussetzungen verneint habe, ohne dass dies von irgendeiner Seite beschwerdeweise angefochten worden wäre. Daran änderten die Vorbringen der Beschwerdegegnerin in ihrer Vernehmlassung nichts. Die Argumente der Gesuchstellerin wurden folglich im bundesgerichtlichen Verfahren sehr wohl berücksichtigt. Von einem Versehen im Sinne des Art. 121 lit. d BGG kann keine Rede sein. Abgesehen davon beziehen sich die Vorbringen im Revisionsgesuch nicht auf in den Akten liegende erhebliche Tatsachen (vgl. E. 1.2), sondern - was die Frage nach dem relevanten Rückkommenstitel betrifft - auf eine allenfalls unzutreffende rechtliche Würdigung, die es nachzuholen gelte. Damit lässt sich eine Revision indessen von vornherein nicht begründen, eröffnet sie doch der gesuchstellenden Person nicht die Möglichkeit, einen Entscheid, den sie für unrichtig hält, neu beurteilen zu lassen (statt vieler: Urteil 9F_7/2018 vom 25. September 2018 E. 2.2.3 mit Hinweisen). Ein Revisionsgrund nach Art. 121 lit. d BGG liegt schon aus diesem Grund nicht vor.