Citation: 4A_353/2020 E. 5.1

5.1. Die Vorinstanz erwog, die Beschwerdegegnerin habe sich auf den Standpunkt gestellt, dass der Beschwerdeführer überdurchschnittlich prozesserfahren sei und von seiner Ehefrau, einer qualifizierten Rechtsanwältin, beraten worden sei. Die Beschwerdegegnerin hätte die strategischen und prozessualen Schritte in laufender vorgängiger Absprache mit ihnen gemacht. Der Beschwerdeführer und seine Ehefrau hätten insbesondere im Allgemeinen Teil des Obligationenrechts mindestens denselben Wissensstand wie die Beschwerdegegnerin. Er hätte schon sein ganzes Leben lang prozessiert und dies auch gegenüber dem Gutachter geschildert. Mit der Replik im vorinstanzlichen Verfahren habe der Beschwerdeführer seine Prozesserfahrung bestritten. Unter diesen Umständen sei es nicht zu beanstanden, wenn die Beschwerdegegnerin das sich bei ihr befindliche psychiatrische Gutachten eingereicht habe, um die vom Beschwerdeführer bestrittene Tatsache zu beweisen, gebe dieses doch unter anderem die Lebensgeschichte des Beschwerdeführers wieder und führe die Prozesse auf, welche der Beschwerdeführer dem Gutachter geschildert habe. Im Übrigen habe der Beschwerdeführer mit der Unterzeichnung einer Entbindungserklärung am 8. Juni 2017 einer Offenlegung der Daten, welche der Beschwerdegegnerin aus dem früheren Mandatsverhältnis bekannt waren, im vorliegenden Verfahren ausdrücklich zugestimmt. Somit habe die Beschwerdegegnerin durch das Einreichen des Gutachtens weder die Persönlichkeitsrechte des Beschwerdeführers noch das Datenschutzgesetz verletzt. Auf den Antrag, gewisse Passagen im Urteil der Erstinstanz zu entfernen, sei mangels gesetzlicher Grundlage nicht einzutreten.