Citation: 8C_692/2020 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz hat nach Festlegung des massgeblichen Vergleichszeitraums (12. August bzw. 2. September 2016 und 6. Dezember 2019) und Erörterung der medizinischen Aktenlage erkannt, dass zur Beurteilung des Gesundheitszustands und der Arbeitsfähigkeit auf das in allen Teilen beweiskräftige Gutachten der SMAB AG vom 8. Juni 2018 abzustellen sei. Daraus ergebe sich, dass die Beschwerdeführerin sechs Monate nach dem chirurgischen Eingriff vom 14. Dezember 2016 an der Lendenwirbelsäule in einer den körperlichen Einschränkungen angepassten Erwerbstätigkeit vollständig arbeitsfähig gewesen sei. Zu der im Vorbescheidverfahren gestützt auf neu aufgelegte ärztliche Auskünfte geltend gemachten Verschlechterung des Gesundheitszustands hätten die Sachverständigen der SMAB AG am 10. September 2019 einlässlich Stellung genommen und eine solche überzeugend verneint. Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin hätten sie sich dabei nicht allein auf die unverändert gebliebene Bildgebung gestützt. Sie hätten vielmehr schlüssig dargelegt, dass die in den neuen ärztlichen Berichten beschriebenen klinischen Befunde nach wie vor diskrepant zu den diffusen Angaben der Beschwerdeführerin seien. Insgesamt sei davon auszugehen, dass der Gesundheitszustand und die Arbeitsfähigkeit ab Juli 2017 (sechs Monate nach der Operation vom 14. Dezember 2016 an der Lendenwirbelsäule) bis zum Erlass der Rentenaufhebungsverfügung vom 6. Dezember 2019 unverändert geblieben seien.