Citation: 1C_565/2023 E. 5.2

5.2. Im Wesentlichen trägt die Beschwerdeführerin vor, die Beschwerdegegnerin habe in ihrer Funktion als Bezirksrichterin aufgrund einer nachweislich erlogenen Gefährdungsmeldung und gestützt auf Falschbeschuldigung des Ehemannes die Fremdplatzierung der Töchter veranlasst. Als sich die Beschwerdeführerin aus mütterlichem Instinkt heraus gegen die Fremdplatzierung gewehrt habe, sei sie mit einem Kontakt- und Rayonverbot abgestraft worden. An der Fremdplatzierung habe die Beschwerdegegnerin selbst dann festgehalten, als sie von der Beziehung des Ehemannes mit C.________, der Betreuungsperson der Kinder, erfahren habe. Sie habe es geduldet, dass der Ehemann sich bei der Betreuerin einschleiche und sich so einen Vorteil beim Umgang mit den Kindern beschaffe. Als der Ehemann mit der Betreuerin in U.________ eine neue Familie gegründet habe, sei er von der Beschwerdegegnerin sogar belohnt worden, indem sie ihm die elterliche Obhut und das alleinige Sorgerecht zugesprochen habe. Gegen die Erziehungsfähigkeit der Beschwerdeführerin habe nie im Geringsten etwas vorgelegen. Für die Beschwerdeführerin sprechende Beweismittel seien von der Beschwerdegegnerin ignoriert, Beweisanträge kategorisch abgewiesen worden. Die Entscheide der Beschwerdegegnerin hätten einzig zum Ziel gehabt, die Beschwerdeführerin zu bestrafen. Diese Bestrafungsaktionen seien nicht ohne Wirkung geblieben: Die Beschwerdeführerin habe sich in eine Rehabilitationsklinik begeben müssen, weil bei ihr eine posttraumatische Belastungsstörung diagnostiziert worden sei. Wer als Richterin einen Menschen derart malträtiere, dass dieser zusammenbreche und psychisch krank werde, mache sich des Amtsmissbrauchs und der Nötigung schuldig.