Citation: 2C_59/2022 E. 4.1

4.1. Wie die Vorinstanz korrekt ausführt, würden starke Gewinnschwankungen für sich alleine grundsätzlich keine Abweichung vom SSK-KS Nr. 28 rechtfertigen. Allfälligen Schwankungen werde bereits bei der Ermittlung des Ertragswerts Rechnung getragen. Es finde über längere Zeit hinweg ein Wertausgleich statt. Angesichts der periodisch stattfindenden Vermögensbesteuerung beinhalte der Wert nur für einen relativ kurzen Zeitraum Gültigkeit und eine Anpassung an den Geschäftsverlauf sei gewährleistet. Grundsätzlich sei demnach ein Methodenwechsel für eine kurzzeitige einmalige Gewinnphase nicht angezeigt. Infolge des Wertausgleichs über mehrere Jahre sei denn auch nicht ersichtlich, inwiefern die angewendete "Praktikermethode" geradezu unhaltbar sei.