Citation: 2C_324/2024 E. 5.4.3

5.4.3. Die beiden älteren Söhne mit schweizerischer Staatsangehörigkeit (acht bzw. neun Jahre alt im Zeitpunkt des vorinstanzlichen Urteils) leben beim Beschwerdeführer in der Schweiz. Sie wurden bis zum Alter von sechs bzw. acht Jahren von der Mutter in Ägypten betreut, zogen dann in die Schweiz und wurden hier eingeschult. Durch den von den Eltern beschlossenen Umzug in die Schweiz wurden sie von ihrer Mutter getrennt. Die Vorinstanz stellte zwar fest, aus einer schulpsychologischen Abklärung des mittleren Sohnes ergebe sich, dass dessen emotionale Verfassung aufgrund der Abwesenheit der Mutter beeinträchtigt sei. Eine Gefährdung des Kindeswohl durch die Betreuung des Beschwerdeführers sei jedoch nicht erstellt. Der Beschwerdeführer bestreitet dies nicht, zumindest nicht in einer den Rüge- und Substantiierungsanforderungen genügenden Weise (vgl. E. 2.2 hiervor), weshalb der von der Vorinstanz festgestellte Sachverhalt verbindlich bleibt (Art. 105 Abs. 1 BGG). Der Beschwerdeführer bringt vor, es sei beabsichtigt, die Kinder in der Schweiz einzuschulen. Er und seine Ehefrau hätten daher zum Zeitpunkt, als der mittlere Sohn in die erste Primarschulklasse eintreten konnte (Sommer 2022), entschieden, den Lebensmittelpunkt der Familie in die Schweiz zu verlegen. Zwingende Gründe, weshalb eine Vereinigung der gesamten Familie nicht innert der gesetzlich vorgeschriebenen Frist möglich war, legt der Beschwerdeführer damit nicht dar.