Citation: 4P.83/2004 25.10.2004 E. 3

3.1 Der Beschwerdeführer bringt vor, die Begründung des vor Bundesgericht anfechtbaren Sachurteils sei in zwei verschiedenen Entscheidurkunden derselben Instanz enthalten. Er macht eine Verletzung seines aus dem Anspruch auf rechtliches Gehör fliessenden Begründungsanspruchs geltend. Danach seien die Behörden verpflichtet, ihre Entscheide so zu begründen, dass ein allfälliges Rechtsmittel darauf Bezug nehmen könne. Angefochten werden könne immer nur ein bestimmter Entscheid, der die massgebliche Begründung vollständig enthalten müsse. Das sei vorliegend nicht gewährleistet, wenn auf die Motivierung des Rückweisungsentscheides vom 15. August/12. November 2002 zurückgegriffen werden müsse, weil diese im schliesslich anfechtbaren Urteil vom 18. Dezember 2003/24. Februar 2004 keinen Eingang gefunden habe. 3.2 Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts muss die Entscheidbegründung den Parteien erlauben, die Tragweite des Entscheides zu erfassen und diesen sachgerecht anzufechten (BGE 125 II 369 E. 2c mit Hinweisen). Aus Art. 29 Abs. 2 BV ergibt sich kein Anspruch auf Begründung in einem einzigen Dokument; soweit zur Begründung auf andere Dokumente verwiesen wird, ist den Anforderungen von Art. 29 Abs. 2 BV Genüge getan (Urteil 4P.237/2001 vom 19. Dezember 2001, E. 3). Die vom Beschwerdeführer aufgeworfene Frage der Zulässigkeit der Mitanfechtung von vorausgegangenen Entscheiden stellt sich mithin nicht. Letztinstanzlicher kantonaler Entscheid im Sinne von Art. 86 Abs. 1 OG und somit zulässiges Anfechtungsobjekt der vorliegenden Beschwerde ist das angefochtene Urteil des Obergerichts einschliesslich dem darin enthaltenen ausführlichen und kommentierten Verweis auf den ersten Rückweisungsentscheid. Im angefochtenen Urteil hat das Obergericht mit einer zusätzlichen Begründung ausreichend klar dargelegt, weshalb es bei einer Abweisung der Berufung in Bezug auf die Forderung von Fr. 6'000.-- bleibt. Keine Rolle spielt dabei, dass die tatsächlichen Feststellungen hätten geändert werden können (E. 1.4 hievor), solange die darauf beruhende Beweiswürdigung nicht willkürlich ist.