Citation: 6B_968/2022 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer rügt eine falsche Anwendung von Bundesrecht. Die Vorinstanz habe ihm die Legitimation zur Beschwerde zu Unrecht abgesprochen. Er verfüge auch ohne das Stellen von privatrechtlichen Ansprüchen über ein rechtlich geschütztes Interesse zur Aufhebung des angefochtenen Entscheides gemäss Art. 382 Abs. 1 StPO. Durch die angezeigte Amtsgeheimnisverletzung sei er unmittelbar - und entgegen der Vorinstanz nicht bloss mittelbar - in seinen Rechten verletzt. Im gegen ihn gerichteten Strafverfahren habe der Beschwerdegegner 2 belastende Zeugenaussagen gemacht. Dadurch seien seine Privatsphäre tangiert und sein Geheimhaltungsinteresse verletzt, zumal die Aussagen Erkenntnisse betreffend sein Domizil, d.h. seinen Privatbereich, betreffen würden. Daran ändere nichts, dass die Aussagen aus dem Recht gewiesen worden seien. Für die Geheimnisverletzung genüge es, dass dieses Dritten offenbart bzw. zur Kenntnis gebracht worden sei. Dies sei mit der gerichtlichen Aussage geschehen.