Citation: 1C_317/2022 E. 5.6

5.6. In ihrer Stellungnahme zum Gutachten erachtet die Beschwerdeführerin eine Kombination aus der Schaffung neuer Laichgewässer und einer maximalen Wasserführung der SABA von 9 Stunden angesichts der nationalen Bedeutung des Objekts SG21 als Minimalforderung. Dabei müsse ein besonderes Augenmerk auf den langfristigen Unterhalt gelegt werden. Von Menschenhand geschaffene Laichgewässer müssten alle zwei Jahre neu erstellt werden. Weiter seien die Hinweise zur Strasse aufzugreifen und die Auflagen in der Umweltnotiz in jahreszeitlicher Hinsicht zu überarbeiten. Der Gutachter bestätige auch, dass die Grafenau (Luftlinie 1.5 km, Uferlinie 2 km) am anderen Sitterufer als Ersatzstandort für den terrestrischen Lebensraum zu weit entfernt sei. Das Projekt sei in diesem Sinne zu überarbeiten.