Citation: 4A_268/2024 E. B

Am 19. Mai 2021 leitete der Spieler bei der FIFA Dispute Resolution Chamber (FIFA DRC; Kammer zur Beilegung von Streitigkeiten) ein Verfahren gegen FC A.________ ein. Er machte geltend, den Vertrag wegen ausstehender Lohnzahlungen mit gutem Grund aufgelöst zu haben und verlangte die Beträge von EUR 278'281.33, EUR 706'129.60, EUR 300'000 und EUR 98'441 nebst Zins und Kosten. FC A.________ bestritt die Berechtigung zur vorzeitigen Vertragsauflösung und erhob widerklageweise Entschädigungsansprüche wegen Vertragsbruchs über EUR 400'000, EUR 38'400, EUR 781'770 und EUR 301'908 nebst Zins. Ausserdem verlangte er Sanktionen gegen V.________. Mit Entscheid vom 14. Oktober 2021 hiess die FIFA DRC die Klage teilweise gut und wies die Widerklage ab. Sie sprach dem Spieler mehrere Beträge nebst Zins zu (aufgelistet im Schiedsspruch S. 17-19). Alle weiteren Anträge der Parteien wies sie ab. Dagegen erhob FC A.________ am 8. Dezember 2021 beim Tribunal Arbitral du Sport (TAS) Berufung. Am 14. Januar 2022 informierte das Büro des TAS die Parteien über die Nomination von Edward Canty als Präsidenten des Schiedsgerichtspanels. Daraufhin verlangte FC A.________ dessen Ausstand. Mit Entscheid vom 13. Juni 2022 wies die Challenge Commission of the Board of the International Council of Arbitration for Sport (ICAS Challenge Commission) das Ausstandsbegehren von FC A.________ gegen Schiedsrichter Canty ab. In der Folge teilte das Büro des TAS den Parteien mit, dass das Schiedsgericht wie folgt zusammengesetzt sei: Edward Canty (Präsident), Dr. András Gurovits und Manfred Nan. Es ersuchte die Parteien, den Nominationsentscheid zu bestätigen. Am 22. März 2024 wies das TAS die Berufung von FC A.________ ab und bestätigte den Entscheid der FIFA DRC vom 14. Oktober 2021. Es gelangte zum Schluss, dass der Spieler angesichts der ausstehenden Lohnzahlungen zur sofortigen Auflösung des Arbeitsvertrags mit FC A.________ berechtigt gewesen sei.