Citation: 1C_580/2021 E. 3.4.2

3.4.2. Mit seinen Ausführungen vermag der Beschwerdeführer keine offensichtlich unhaltbare Anwendung der kantonalen Bestimmungen über die Bewilligungspflicht von Terrainveränderungen darzutun. Insbesondere weist er die Auslegung von Art. 1a Abs. 2 BauG/BE und Art. 6 Abs. 1 lit. i i.V.m. Art. 7 BewD/BE durch die Vorinstanz nicht als willkürlich aus. Dass eine Freigrenze für Terrainveränderungen bis zu einem Volumen von 200m3 nach kantonaler Praxis nur für den Eintrag von Oberboden in Frage kommt und diese Voraussetzung vorliegend nicht erfüllt ist, stellt der Beschwerdeführer jedenfalls nicht rechtsgenüglich in Abrede. Er legt auch nicht überzeugend dar, dass für Zuckerrübenwascherde unter sonst gleichbleibenden Bedingungen eine unterschiedliche Praxis herrsche, wieso diese zwingend auch für Schwemmsand zur Anwendung kommen müsse und jede abweichende Behandlung von Terrainveränderungen durch Schwemmsand mit Blick auf die kantonalen Bestimmungen schlechterdings unhaltbar wäre. Unbehelflich ist sodann der Hinweis des Beschwerdeführers auf die Bewilligung einer Terrainveränderung mit Aushubmaterial im Umfang von 1'200m3. Abgesehen davon, dass sich das vorinstanzliche Urteil hierzu in sachverhaltlicher Hinsicht nicht äussert, führt der Beschwerdeführer selber aus, dass diesbezüglich eine Baubewilligung vorliege. Demnach wurde (auch) für diese Terrainveränderung die Bewilligungspflicht bejaht. Bei dieser Ausgangslage liegt keine im Sinne von Art. 9 BV willkürliche Anwendung kantonalen Rechts vor.