Citation: 6B_282/2018 E. 2.4

2.4. Der Beschwerdeführer wendet zunächst ein, die Vorinstanz hätte aufgrund der Delikte, welche lediglich in das Versuchsstadium gelangt seien, zwingend eine Strafreduktion vornehmen müssen. Sie gehe zudem zu Unrecht von vollendeten Versuchen aus. Die Beweislage sei unklar und es müsse daher zu seinen Gunsten davon ausgegangen werden, dass es sich um unvollendete Versuche gehandelt habe. Dem Beschwerdeführer kann nicht gefolgt werden. Die Vorinstanz stellt fest, dass der Beschwerdeführer in drei Fällen nichts erbeutet habe, da er schlicht keine Wertgegenstände finden konnte und in einem Fall auf frischer Tat ertappt wurde. Diese Feststellungen sind für das Bundesgericht verbindlich (Art. 105 Abs. 1 BGG). Die Beweislage ist damit entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers nicht unklar. Abgesehen davon, dass der taugliche Versuch nur bei Erfolgsdelikten - beim Diebstahl handelt es sich um ein Tätigkeitsdelikt - überhaupt vollendet werden kann (TRECHSEL/GETH, in: Trechsel/Pieth, Schweizerisches Strafgesetzbuch, Praxiskommentar, 3. Aufl. 2018, N. 13 zu Art. 22 StGB), behauptet der Beschwerdeführer zu Unrecht, der Versuch stelle einen zwingenden Strafmilderungsgrund dar. Vielmehr handelt es sich bei Art. 22 Abs. 1 StGB sowie bei Art. 23 Abs. 1 StGB, falls sich der Beschwerdeführer auch auf diese Bestimmung berufen sollte, um eine Kann-Vorschrift. Die Gewährung einer entsprechenden Strafreduktion liegt damit im Ermessen des Sachgerichts. Der Einwand des Beschwerdeführers erweist sich als unbegründet.