Citation: 7B.56/2005 26.04.2005 E. 2

2.1 Die Aufsichtsbehörde führt aus, die Betreibung könne fortgesetzt werden, wenn das Einleitungsverfahren abgeschlossen sei, das heisst ein rechtskräftiger Zahlungsbefehl vorliege und die gesetzlichen Fristen (Art. 88 SchKG) eingehalten seien. Dabei habe das Betreibungsamt, wie auch die Aufsichtsbehörde, lediglich die formellen Voraussetzungen für den Erlass der Pfändungsankündigung zu prüfen, insbesondere, ob der Gläubiger über einen rechtskräftigen Zahlungsbefehl verfüge und ob die gemäss Art. 88 SchKG zu beachtenden Fristen eingehalten worden seien. Ein rechtskräftiger Zahlungsbefehl liege unter anderem vor, wenn der Rechtsvorschlag zurückgezogen oder rechtskräftig definitiv beseitigt worden sei (Art. 79 ff. SchKG). Vorliegend habe der Gerichtspräsident 3 des Gerichtskreises VIII Bern-Laupen dem Gläubiger mit Entscheid vom 9. Dezember 2004 im Rahmen der streitigen Betreibung die definitive Rechtsöffnung erteilt. Dieser Entscheid sei - gemäss der auf dem Rechtsöffnungsentscheid angebrachten Bescheinigung vom 3. Januar 2005 - rechtskräftig. Damit habe die Betreibung mittels Pfändungsankündigung fortgesetzt werden können, zumal eine Verletzung der in Art. 88 SchKG genannten Fristen weder geltend gemacht, noch aus den Akten ersichtlich seien. Die Vorinstanz fährt fort, was der Beschwerdeführer vorbringe, betreffe nicht das Betreibungsverfahren als solches, sondern die betriebene Forderung. Die Aufsichtsbehörde könne indessen - wie hiervor dargestellt - im Beschwerdeverfahren nur die formellen Voraussetzungen für den Erlass der Pfändungsankündigung und nicht den Bestand der in Betreibung gesetzten Forderung überprüfen. Auf die Beschwerde könne somit nicht eingetreten werden. Soweit sich die Beschwerde des Schuldners gegen frühere - nicht näher erläuterte - oder zukünftige Betreibungen richte, könne auf die Eingabe mangels eines konkreten Anfechtungsobjekts nicht eingetreten werden. 2.2 Der Beschwerdeführer setzt sich mit diesen Erwägungen nicht einmal ansatzweise im Sinne von Art. 79 Abs. 1 OG auseinander (BGE 119 III 49 E. 1). Er trägt dagegen vor, die Vorinstanz habe unter anderem gegen Art. 2, Art. 8 und 11 BV sowie Art. 2 Abs. 1 und Art. 6 EMRK verstossen. Auf diese Rügen kann nicht eingetreten werden, denn die Verletzung verfassungsmässiger Rechte kann nur mit staatsrechtlicher Beschwerde geltend gemacht werden (Art. 43 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 81 OG; BGE 121 III 24 E. 2d S. 28 mit Hinweisen). Das Gleiche gilt auch für die geltend gemachten Konventionsverletzungen. Im Weiteren ist der Beschwerdeführer der Auffassung, der Nichteintretensentscheid der Vorinstanz stelle eine Rechtsverweigerung dar. Er legt jedoch in keiner Weise dar, inwiefern die Aufsichtsbehörde Bundesrecht verletzt haben soll, indem sie erwogen hat, die Einwände des Beschwerdeführers hätten nicht das Betreibungsverfahren, sondern die betriebene Forderung betroffen. Auch darauf kann deshalb nicht eingetreten werden. Das Gleiche gilt auch für die übrigen Einwendungen, mit denen Pauschalvorwürfe gegenüber den kantonalen Behörden und denjenigen des Bundes vorgebracht werden. 2.3 Auf die Beschwerde kann somit insgesamt nicht eingetreten werden.