Citation: 1C_569/2019 E. 4.2

4.2. Auf den von den Beschwerdeführern im Anschluss an das Schreiben vom 20. April 2017 erhobenen Rekurs ist das Baurekursgericht eingetreten. Das Baurekursgericht hat geprüft, ob der Stadtrat das Gesuch materiell zu behandeln hatte. Folglich ist den Beschwerdeführern daraus, dass das Schreiben der Gemeinde nicht als Verfügung bezeichnet und nicht mit einer Rechtsmittelbelehrung versehen war, kein Nachteil entstanden. Ob die Gemeinde den Beschwerdeführern die Nichtanhandnahme des Gesuchs vom 29. März 2017 bloss mitgeteilt oder förmlich verfügt hat, ist insofern unerheblich, als sich die Beschwerdeführer dagegen wehren und Rekurs erheben konnten. Darin, dass die Gemeinde auf das Gesuch der Beschwerdeführer vom 29. März 2017 nicht mit einer als solchen bezeichneten Verfügung, sondern mit einem formlosen Schreiben reagiert hat, ist unter den gegebenen Umständen keine formelle Rechtsverweigerung im Sinne von Art. 29 Abs. 1 BV zu erblicken. Sodann ist weder genügend dargetan noch ersichtlich, dass insoweit die weiteren von den Beschwerdeführern als verletzt gerügten Verfassungsbestimmungen oder Art. 6 Ziff. 1 EMRK verletzt wären.