Citation: 2C_330/2014 E. 2.3

2.3. Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG ist mangels einer dreijährigen Ehedauer nicht anwendbar. Sodann ist Art. 50 Abs. 1 lit. b i.V.m. Abs. 2 AuG ebenfalls nicht erfüllt. Massgebend ist, ob wichtige persönliche Gründe einen weiteren Aufenthalt in der Schweiz erforderlich machen, ob also die persönliche, berufliche und familiäre Wiedereingliederung im Heimatland als stark gefährdet zu gelten hat, und nicht, ob ein Leben in der Schweiz einfacher wäre (BGE 137 II 345 E. 3.2 S. 350). Die vom Beschwerdeführer erwähnte allgemeine politische Situation mag nach den Parlamentswahlen in Bangladesch angespannt sein, betrifft ihn aber nicht mehr als andere. In Bezug auf die medizinische Situation führt der Beschwerdeführer nicht aus, inwiefern die detaillierten vorinstanzlichen Ausführungen unbegründet und falsch wären; er wiederholt lediglich, was er bereits vor Vorinstanz ausgeführt hat. Insofern ist nicht näher darauf einzugehen (Art. 42 Abs. 2 BGG). Schliesslich vermögen auch seine Ausführungen über seine Anwesenheitsdauer und Deutschkenntnisse nicht zu begründen, warum seine soziale Wiedereingliederung im Herkunftsland stark gefährdet erscheint: Der Beschwerdeführer spricht die Sprache seines Herkunftslandes, hat dort 30 Jahre seines Lebens verbracht, seine Aufenthaltsdauer in der Schweiz ist deshalb vergleichsweise kurz und seine hier erworbene Ausbildung und Sprache sind ihm auch für die berufliche und soziale Wiedereingliederung im Heimatland nützlich.