Citation: 8C_783/2013 E. 5.1

5.1. Die Vorinstanz erwog im angefochtenen Entscheid, der natürliche Ablauf der Körperbewegung, der darin bestanden habe, die Harasse aus dem Regal zu heben und an einen bestimmten Ort zu tragen, sei vorliegend programmwidrig gestört worden, indem der ruckartig nachlassende Kräftewiderstand beim Lösen der Harasse aus der Verklemmung den Versicherten zu einer reflexartigen (unkoordinierten) Rückwärtsbewegung gezwungen habe, um des Gleichgewicht zu halten und einen Sturz zu vermeiden. Aufgrund der eine Woche nach dem Unfall erfolgten Angaben des Versicherten auf explizite Frage der Unfallversicherung zum Unfallhergang ging sie davon aus, dass er ausgerutscht sei, und erkannte dies als entscheidwesentlich. Sie bejahte eine dadurch verursachte Programmwidrigkeit im Bewegungsablauf als einen ungewöhnlichen äusseren Faktor und qualifizierte den Vorgang vom 1. Juni 2012 als Unfall.