Citation: 4A_441/2019 E. 1

Der Beschwerdeführer beantragt die vollumfängliche Gutheissung seiner Klage gemäss Weisung des Vermittleramtes vom 18. August 2016. Dort, wie auch in der beim Kantonsgericht eingereichten Klage, hatte er beantragt, es sei der Beschwerdegegner zu verpflichten, ihm Fr. 475'000.-- zuzüglich 6 % Zins seit dem 27. November 2014 zu bezahlen und es sei der Rechtsvorschlag in der Betreibung Nr. xxx des Betreibungsamtes Appenzeller Mittelland (Zahlungsbefehl vom 4. Februar 2016) zu beseitigen. Das Kantonsgericht sprach ihm aber nur 5 % Zins zu, statt den beantragten 6 %. Im Berufungsverfahren beantragte er in seiner Berufungsantwort, das Urteil des Kantonsgerichts Appenzell Ausserrhoden vom 20. März 2018 sei vollumfänglich zu bestätigen. Zur Beschwerde ist berechtigt, wer vor der Vorinstanz Anträge gestellt hat, die vollständig oder teilweise abgewiesen worden sind (vgl. BGE 133 III 421 E. 1.1 S. 426). Soweit der Beschwerdeführer also über seinen vorinstanzlichen Antrag hinaus 6 % Zins verlangt, fehlt die Beschwerdelegitimation. Weiter hat das Kantonsgericht in Ziffer 2 seines Urteilsdispositivs den Rechtsvorschlag " [...] im Betrag von Fr. 475'000.-- nebst Zins zu 5 % seit dem 27. November 2015 [sic]" beseitigt. Auch dieses Datum (27. November 2015) hat der Beschwerdeführer im Berufungsverfahren nicht beanstandet.