Citation: 2C_553/2015 E. 2.5

2.5. Die Folgerung der Vorinstanz, wonach das Vergabeverfahren effektiv gar nicht abgebrochen werden soll, beruht auf einer Würdigung des prozessualen Verhaltens der Vergabestelle. Es handelt sich dabei um Beweiswürdigung bzw. Sachverhaltsfeststellung, die in den Schranken von Art. 105 BGG für das Bundesgericht verbindlich ist. Der Beschwerdeführer legt nicht rechtsgenüglich (Art. 97 i.V.m Art. 106 Abs. 2 BGG) dar, dass diese Sachverhaltswürdigung offensichtlich unrichtig sei. Vielmehr sind seine Vorbringen geeignet, die Beurteilung der Vorinstanz zu bestärken: Wohl bringt der Beschwerdeführer vor, er wolle die Leistungen des Teilloses nicht erneut ausschreiben und es erfolge keine Wiederholung der Ausschreibung und keine neue Zuschlagsverfügung (Beschwerde Rz. 71 f.). Damit wird aber nur bestätigt, wovon auch die Vorinstanz ausgeht, dass nämlich eine erneute Ausschreibung nicht erfolgen wird. Zugleich führt der Beschwerdeführer selber aus, die Leistungen des Teilloses 1.2 würden unter bestehenden Verträgen bezogen; bei der Zuschlagsempfängerin des Teilloses 1.1 könnten nur die Leistungen gemäss Vertrag bezogen werden, d.h. 300 Standorte sowie optional Leistungen nach Bedarf der Vergabestelle (Rz. 59 und 72 der Beschwerde). Es entspricht ebenso der Ausschreibung, dass den selektierten Lieferanten auch weitere Managed-Service-Instanzen zugeschlagen werden können. Wenn also zusätzlich zu den 300 bezeichneten Standorten optional auch weitere Standorte bei der Zuschlagsempfängerin bezogen werden können, ist nicht ausgeschlossen, dass die Vergabestelle die ganzen ausgeschriebenen Leistungen bei der Zuschlagsempfängerin beziehen wird, also auch diejenigen, die eigentlich Gegenstand des Teilloses 1.2 gebildet hätten. Somit ist die Folgerung der Vorinstanz, die Vergabestelle wolle in Wirklichkeit gar nicht die Vergabe 1.2 definitiv abbrechen, sondern lediglich darauf verzichten, diese Dienstleistungen separat, d.h. von einer anderen Anbieterin als der Zuschlagsempfängerin des Teilloses 1.1 zu beziehen, nicht offensichtlich unrichtig und damit für das Bundesgericht verbindlich.