Citation: I 615/02 02.04.2003 E. 2

2.1 Verwaltung und Vorinstanz haben sich bei der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit im Wesentlichen auf das Gutachten der MEDAS St. Gallen vom 15. Mai 2000 gestützt. Als Hauptdiagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit wurden darin eine Osteochondrose L3/4 und L4/5 mit lumbovertebralem Schmerzsyndrom, eine Spondylodese C5/6, eine fixierte Adoleszentenkyphose sowie eine psychische Überlagerung von körperlichen Beschwerden aus dem rheumatischen Formenkreis bei Störung der Persönlichkeitsentwicklung mit schizoiden und depressiven Zügen festgestellt. Zur Arbeitsfähigkeit wird ausgeführt, eine körperlich beschwerliche Tätigkeit sowie auch die Malertätigkeit in aktiver Funktion als Flachmaler sei wegen der längeren Zwangshaltung und dem Heben von schweren Lasten schon aus orthopädischer Sicht nicht mehr zumutbar. In einer rückenadaptierten Tätigkeit ohne längerdauernde Zwangshaltungen und ohne Heben von schweren Lasten sei der Versicherte bei einer synoptischen Betrachtung zu 40 % eingeschränkt. 2.2 Entgegen der Darlegung des Beschwerdeführers besteht keine Veranlassung, von der im Gutachten der MEDAS vorgenommenen Beurteilung abzugehen. Dieses wurde aufgrund der Akten, insbesondere auch unter Berücksichtigung des Berichts der Klinik für Neurologie am Spital X.________ vom 1. März 1997 und des Operationsberichts von Prof. Dr. med. O.________, Facharzt für Neurochirurgie FMH, vom 11. März 1998 sowie eigener Untersuchungen erstellt. Es ist umfassend, berücksichtigt die geltend gemachten Beschwerden und begründet in nachvollziehbarer Weise die Schlussfolgerungen der Experten; auch wird die Art der zumutbaren Arbeiten dargelegt. Damit vermag es den höchstrichterlich geltenden Anforderungen an ein Gutachten (BGE 125 V 352 Erw. 3a mit Hinweisen) zu genügen. Was in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde dagegen vorgebracht wird, vermag zu keinem anderen Ergebnis zu führen. Bezüglich der abweichenden Einschätzungen von Dr. med. A.________ erwägt die Vorinstanz zutreffend, bei der Würdigung seiner Ausführungen sei der Erfahrungstatsache Rechnung zu tragen, dass Hausärzte mitunter in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen (BGE 125 V 353 Erw. 3b/cc mit Hinweisen). Wenn Dr. med. A.________ in seinem Schreiben vom 26. August 2000 dafür hält, es sei eine 100%ige Berentung angebracht, äussert er sich nicht zur Arbeitsfähigkeit, sondern zum Invaliditätsgrad, dessen Festlegung indessen nicht in die Kompetenz des Arztes, sondern in jene der Verwaltung in Zusammenarbeit mit der Berufsberatungsstelle fällt (vgl. BGE 125 V 261 Erw. 4 und 107 V 20 zur Aufgabe des Arztes und der Ärztin im Rahmen der Invaliditätsbemessung). Schliesslich vermag auch der vom Beschwerdeführer nachgereichte Arztbericht des Prof. Dr. med. O.________ vom 5. August 2002 die Beurteilung im Gutachten der MEDAS nicht in Frage zu stellen, zumal er deutlich nach dem Erlass der streitigen Verfügung verfasst wurde und damit im vorliegenden Verfahren nicht zu berücksichtigen ist (BGE 121 V 366 Erw. 1b). Angesichts der umfassenden medizinischen Abklärung besteht kein Anlass zu weiteren ärztlichen Untersuchungen, weil davon für den massgeblichen Zeitpunkt des Verfügungserlasses (11. Dezember 2000) keine neuen Erkenntnisse zu erwarten sind. Es ist mit der Vorinstanz davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer in einer rückenadaptierten Tätigkeit zu 60 % arbeitsfähig ist.