Citation: 1C_121/2010 09.09.2010 E. 6

Schliesslich rügt der Beschwerdeführer, ihm sei in willkürlicher Weise die unentgeltliche Rechtspflege versagt worden. Dies sei ihm erst zusammen mit dem Endentscheid eröffnet worden. Er habe erwartet, dass über sein Gesuch noch vor dem Entscheid in der Hauptsache entschieden und ihm das Ergebnis mitgeteilt werde. Auch diesbezüglich sei ihm das Recht verweigert worden. Der Beschwerdeführer nennt jedoch keine Bestimmung des kantonalen Rechts, die eine sofortige Behandlung des Gesuchs um unentgeltliche Rechtspflege, noch vor dem Entscheid in der Sache, vorschreiben würde. Dies ergibt sich auch nicht aus Art. 29 Abs. 3 BV. Auch in der Sache ist die Versagung der unentgeltlichen Rechtspflege nicht zu beanstanden. Aufgrund des Vergleichs vom 25. April 2006 war die Beschwerde gegen den Nichteintretensentscheid der Enteignungskommission von vornherein aussichtslos.