Citation: 6B_719/2024 E. 2.3.1

2.3.1. Zunächst greift der Beschwerdeführer die vorinstanzliche Erwägung an, wonach er keinen Willen gehabt habe, den Kredit vollständig zurückzubezahlen. Er habe nicht bloss vorgespiegelt, Rückzahlungen zu leisten, sondern auch tatsächlich Fr. 50'692.-- zurückbezahlt. Somit sei offensichtlich falsch, dass er den Kredit von Anfang an nicht habe zurückzahlen wollen. Für eine Verurteilung müsse sein Erfüllungswille bereits gefehlt haben, als ihm das Geld übergeben worden sei. Es sei belegt, dass Rückzahlungen erfolgt seien, solange er in einer Beziehung mit der Tochter der Privatkläger gewesen sei. Selbst wenn der Rückzahlungswille nach dem Ende dieser Beziehung erloschen sein sollte, wäre der Tatbestand des Betrugs nicht erfüllt.