Citation: I 680/06 20.04.2007 E. 3

3.1 Das kantonale Gericht hat erwogen, es sei zwar von einer gesundheitlichen Verschlechterung im massgeblichen Vergleichszeitraum zwischen der rentenverneinenden Verfügung vom 11. August 1999 und dem Einspracheentscheid vom 22. Dezember 2005 auszugehen. Aus somatischer Sicht bestehe aber gemäss den überzeugenden Berichten des Dr. med. M.________, Facharzt FMH für Innere Medizin, vom 27. April 2004, des SUVA-Kreisarztes vom 17. September 2003 und des Prof. Dr. med. Z.________, FMH Orthopädische Chirurgie, vom 18. Dezember 2003 immer noch eine volle Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit (wechselbelastend, ohne repetitives Heben schwerer Lasten, vorwiegend sitzend, ohne vermehrtes Gehen und Stehen, ohne Besteigen von Treppen und Leitern, ohne repetitives Heben schwerer Lasten und mit nur gelegentlichem Tragen von Lasten bis zu 20 kg). Und in psychischer Hinsicht sei das Leistungsvermögen gemäss dem schlüssigen Gutachten des lic. phil. H.________, Fachpsychologe für Psychotherapie FSP, und des Dr. med. E.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom 14. Juli 2005 nicht eingeschränkt. 3.2 In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird nichts vorgebracht, was diese Sachverhaltsfeststellung als offensichtlich unrichtig erscheinen liesse. Das kantonale Gericht hat ausgeführt, weshalb es die erwähnten medizinischen Berichte für verlässlicher hält als die vom Versicherten letztinstanzlich erneut angerufenen ärztlichen, namentlich auch hausärztlichen Stellungnahmen, soweit diese überhaupt abweichende Aussagen zu Gesundheitszustand und Arbeitsfähigkeit enthalten. Geltend gemacht wird weiter, die medizinischen Berichte, auf welche die Vorinstanz abstelle, stützten sich auf zu wenig sorgfältige Abklärungen und seien ohne hinreichende fachliche Kompetenz sowie in voreingenommener Weise verfasst worden. Dieses Vorbringen findet, soweit es nicht ohnehin als unzulässige neue Tatsachenbehauptungen zu betrachten ist, in den Akten keine Bestätigung und vermag die vorinstanzliche Beweiswürdigung nicht als offensichtlich unrichtig erscheinen zu lassen. Im Weiteren trifft zwar zu, dass das kantonale Gericht in der Sache entschieden hat, ohne dem Antrag des Versicherten zu folgen, wonach ein ausführlicher Bericht des Dr. med. B.________, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, einzuholen sei. Die Vorinstanz hat indessen den bei den Akten befindlichen Kurzbericht dieses Arztes vom 27. April 2004 gewürdigt und in nicht zu beanstandender Weise für nicht beweiskräftig erachtet. Es hat überdies erwogen, dass von weiteren Beweismitteln keine entscheidrelevanten neuen Erkenntnisse zu erwarten seien. Diese Betrachtungsweise ist nach Lage der Akten nicht zu beanstanden. Es folgt daraus zum einen, dass von der eventualiter beantragten Einholung eines MEDAS-Gutachtens abzusehen ist. Was sodann im Besonderen die beanstandete Nichteinholung eines ausführlichen Berichtes des Dr. med. B.________ betrifft, ist festzuhalten, dass dieser Arzt selber im Kurzbericht vom 27. April 2004 dringend eine Reevaluation innert 4 Monaten empfohlen hat. Die IV-Stelle folgte dieser Empfehlung, indem sie die psychiatrische Begutachtung bei lic. phil. H.________ und Dr. med. E.________ veranlasste. Wenn die Vorinstanz bei dieser Ausgangslage im Rahmen der antizipierten Beweiswürdigung davon absah, einen ausführlichen Bericht des Dr. med. B.________ einzuverlangen, kann darin weder eine (materiell) qualifiziert unrichtige oder eine unvollständige Sachverhaltsfeststellung noch eine Verletzung wesentlicher Verfahrensvorschriften gesehen werden (vgl. BGE 131 I 153 E. 3 S. 157 mit Hinweisen; 124 V 90 E. 4b S. 94, 122 V 157 E. 1d S. 162, je mit Hinweis; SVR 2006 IV Nr. 1 S. 1 E. 2.3, I 573/03). Es kann im Übrigen auf die zutreffenden Erwägungen im angefochtenen Entscheid verwiesen werden. 3.3 Nachdem der kantonale Entscheid gefällt war, legte der Versicherte einen neuen Bericht des Dr. med. H.________, Spezialarzt FMH für Orthopädische Chirurgie, vom 12. Juli 2006 auf. Dieses neue Beweismittel könnte nur dann als zulässig betrachtet werden, wenn es von der Vorinstanz von Amtes wegen hätte erhoben werden müssen und sein Nichterheben eine Verletzung wesentlicher Verfahrensvorschriften darstellte (BGE 121 II 97 E. 1c S. 99, 120 V 481 E. 1b S. 485 f., je mit Hinweisen; vgl. auch BGE 132 V 166 E. 2.1 S. 171). Das trifft nicht zu. Der Bericht vom 12. Juli 2006 entspricht im Übrigen weitgehend einer früheren Stellungnahme desselben Arztes, welche das kantonale Gericht in die Beweiswürdigung einbezogen hat.