Citation: 4A_403/2022 E. 8

Schliesslich hält die Beschwerdeführerin die Sicherungsvereinbarung für "nichtig", denn sie sei zum Abschluss dieses Vertrags von den Beschwerdegegnerinnen "genötigt" worden respektive durch Erregung gegründeter Furcht zur Eingehung der Vereinbarung bestimmt worden (Art. 29 Abs. 1 OR). Diese Darstellung scheitert bereits daran, dass es nach den Sachverhaltsfeststellungen des Handelsgerichts die Beschwerdeführerin selbst war, die sich aus eigenem Interesse und aus eigener Initiative vertraglich binden wollte, und dass sich dem Prozessstoff - so die Vorinstanz weiter - ganz allgemein "nichts" entnehmen lasse, was auf einen Zustand der gegründeten Furcht schliessen liesse. Die Beschwerdeführerin beklagt, dass das Handelsgericht die Situation "verharmlose", und verweist auf eine Strafanzeige, welche sich "nun beim Obergericht des Kantons Zürich in Bearbeitung" befinde. Der Beschwerdeschrift lässt sich in diesem Zusammenhang weder eine hinreichend begründete Rechtsrüge noch rechtsgenügende Sachverhaltskritik entnehmen.