Citation: 5A_585/2009 08.12.2009 E. 5.3

5.3.1 Ferner rügt der Beschwerdeführer, das Kantonsgericht habe zu Unrecht Fr. 332.-- für die Krankenkassenprämien eingesetzt und dabei auch noch ausgeführt, es handle sich um vorinstanzlich anerkannte Kosten. Richtig sei vielmehr, dass das Bezirksgericht Schwyz diese Kosten auf Grund der Akten auf Fr. 251.-- beziffert habe, weshalb diese in der Bedarfsrechnung entsprechend zu reduzieren seien. 5.3.2 Vor der ersten Instanz hat die Beschwerdegegnerin Krankenkassenkosten von Fr. 332.-- geltend gemacht. Davon hat der Richter mit dem - zutreffenden - Hinweis, bei der Existenzminimumsberechnung könnten nur die Kosten für die obligatorische Grundversicherung angerechnet werden, Fr. 251.-- anerkannt. Wenn nun die Vorinstanz bei der Ermittlung des gebührenden Unterhalts, der nicht mit dem Existenzminimum gleichzusetzen ist, die ganzen Krankenkassenkosten einsetzt, hat sie kein Bundesrecht verletzt. 5.4 Nach dem Gesagten ist auch auf Seiten des Beschwerdeführers ein Zuschlag von 30% auf dem Grundbetrag zu gewähren, womit sein Überschuss nur noch Fr. 1'265.-- statt Fr. 1'550.-- beträgt. Dies hat jedoch nicht automatisch zur Folge, dass der geschuldete Unterhalt entsprechend reduziert wird. Vielmehr ist zu prüfen, ob das angefochtene Urteil trotz der mangelhaften Begründung zumindest im Ergebnis vor Bundesrecht standhält. Zu prüfen bleibt mithin, ob der bei gleichbleibender Unterhaltsrente resultierende Vermögensverzehr objektiv möglich (Tatfrage) und auch zumutbar (Rechtsfrage) ist. Der angefochtene Entscheid enthält indes nicht genügend tatsächliche Grundlagen, die es dem Bundesgericht gestatten würden, diese Frage selber zu beantworten. Demzufolge ist der angefochtene Entscheid aufzuheben und zur Ergänzung des Sachverhalts sowie zu neuem Entscheid an das Kantonsgericht zurückzuweisen.