Citation: 6B_496/2020 E. 3.7

3.7. Weiter kritisiert der Beschwerdeführer, die Vorinstanz habe der Verknüpfung zwischen den Delikten sowie der Vielzahl der Delikte mit der Erhöhung der Einsatzstrafe um jeweils die Hälfte der isolierten Strafe nicht gebührend Rechnung getragen. Damit nimmt er Bezug auf die Strafartschärfung im Zusammenhang mit der Misswirtschaft, der Unterlassung der Buchführung und den Betrugsdelikten, für welche die hypothetische Einsatzstrafe jeweils um die Hälfte der Einzelstrafen verschärft wurde (oben E. 3.3.2). Es ist zutreffend, dass bei der Bemessung der Gesamtstrafe namentlich das Verhältnis der einzelnen Taten untereinander, ihr Zusammenhang, ihre grössere oder geringere Selbstständigkeit sowie die Gleichheit oder Verschiedenheit der verletzten Rechtsgüter und Begehungsweisen zu berücksichtigen sind und der Gesamtschuldbeitrag des einzelnen Delikts geringer zu veranschlagen ist, wenn die Delikte zeitlich, sachlich und situativ in einem engen Zusammenhang stehen (vgl. Urteile 6B_274/2013 vom 5. September 2013 E. 1.3.1; 6B_323/2010 vom 23. Juni 2010 E. 3.2). Bei den Delikten, für welche die Vorinstanz die Einsatzstrafe um die Hälfte der Einzelstrafe erhöht hat, handelt es sich um Vermögensdelikte. Ferner stehen sie in einem gewissen zeitlichen Zusammenhang (oben E. 3.3.1 und 3.4.3). Der Beschwerdeführer legt indes nicht dar, dass die unterschiedlichen Tatkomplexe aufgrund der tatsächlichen Gegebenheiten in einem derart engen sachlichen und situativen Zusammenhang stehen würden, dass in der Erhöhung der Einsatzstrafe um jeweils die Hälfte der für die Vermögensdelikte ausgesprochenen Einzelstrafen eine Ermessensüberschreitung zu erkennen wäre. Die geltend gemachte Ermessensüberschreitung ist zu verneinen.