Citation: 8C_693/2013 E. 3.3

3.3. Der die Beschwerdeführerin erstmals am 17. April 2012 behandelnde Chirurge, Dr. med. M.________, geht von einem Kausalzusammenhang zwischen der medialen Seitenbandläsion aufgrund des Unfalles vom 30. Mai 1997 und der Läsion des Meniskus im Hinterhorn aus. Demgegenüber schliesst Dr. med. T.________ aufgrund einer Aktenbeurteilung, ein solcher Zusammenhang sei nicht gegeben. Inwiefern letztere fehlerhaft sein soll - wie die Beschwerdeführerin geltend macht -, ist nicht ersichtlich. Vielmehr setzte sich dieser Arzt - offensichtlich im Gegensatz zu Dr. med. M.________ - mit den umfangreichen Vorakten auseinander. Wie dargelegt belegen diese, dass die mediale Seitenbandläsion am linken Knie keine Verletzung von besonderem Ausmass oder Intensität dargestellt haben konnte, da sie gemäss den aktenkundigen Belegen ohne jegliche Behandlung oder Therapie verheilte. Es muss daher davon ausgegangen werden, dass Dr. med. M.________ bei seinen Darlegungen betreffend die "Valgusinstabilität nach Unfall Knie links" einzig auf die Angaben der Beschwerdeführerin abstellte. Der Vorwurf an Dr. med. T.________, er ginge von einem leichteren Verletzungsgrad beim linken Knie aus, als sie ihn beim Unfall vom 30. Mai 1997 tatsächlich erlitten hatte, findet in den Akten keine Bestätigung. Zudem führt Dr. med. M.________ aus, die Patientin zeige nun durch ein erneutes Trauma eine Meniskusläsion links. Die Formulierung deutet auf ein neues Ereignis hin, was gleichzeitig auch die von ihm festgestellte blutige Imbibition des Hinterhorns erklären würde. Die Versicherte macht aber selber nicht geltend, dass die AXA für die Folgen eines neuen Unfallereignisses oder einer neuen unfallähnlichen Schädigung aufzukommen hätte.