Citation: 5C.171/2000 06.10.2000 E. 1

1.- Kantonal letztinstanzliche Urteile, mit denen Widerspruchsklagen behandelt worden sind, können mit Berufung an das Bundesgericht weitergezogen werden, weil es sich bei der Klage nach Art. 107 Abs. 5 und Art. 109 Abs. 4 SchKG um eine betreibungsrechtliche Vorkehr mit Reflexwirkung auf das Zivilrecht handelt (BGE 93 II 436 E. 1 a.E., 81 II 82 E. 1 S. 84, 32 II 752 E. 2 f.; Amonn/Gasser, Grundriss des Schuldbetreibungs- und Konkursrechts, 6. Aufl. , 1997, § 4 N. 53 ff. und 71 S. 24 und 28; A. Staehelin, in: Kommentar zum Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs, Bd. II, N. 3 und 29 zu Art. 109 SchKG). Ist auch der erforderliche Streitwert überschritten (Art. 36 und 46 OG), steht dem Eintreten auf die Berufung nichts entgegen.