Citation: U 27/01 13.08.2001 E. 1

1.- a) In formellrechtlicher Hinsicht wird gerügt, die Vorinstanz habe den Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt, insofern sie auf die Darlegungen der Versicherung betreffend die Zulässigkeit der reformatio in peius gemäss Art. 62 Abs. 2 VwVG überhaupt nicht eingegangen sei. Das rechtliche Gehör als persönlichkeitsbezogenes Mitwirkungsrecht verlangt, dass die Behörde die Vorbringen der vom Entscheid in ihrer Rechtsstellung betroffenen Person auch tatsächlich hört, sorgfältig und ernsthaft prüft und in der Entscheidfindung berücksichtigt (BGE 123 I 34 Erw. 2c; vgl. auch BGE 126 V 80 Erw. 5b/dd mit Hinweisen; AHI 2001 S. 121 Erw. 1a). Da das kantonale Gericht sich zur Anwendbarkeit von Art. 62 Abs. 2 VwVG nicht geäussert hat, ist die Rüge an sich begründet. b) Nach der Rechtsprechung kann eine - nicht besonders schwerwiegende - Verletzung des rechtlichen Gehörs als geheilt gelten, wenn die betroffene Person die Möglichkeit erhält, sich vor einer Beschwerdeinstanz zu äussern, die sowohl den Sachverhalt wie die Rechtslage frei überprüfen kann. Die Heilung eines - allfälligen - Mangels soll aber die Ausnahme bleiben (BGE 126 I 72, 126 V 132 Erw. 2b, je mit Hinweisen). c) Der Umstand, dass die Vorinstanz auf das erwähnte Vorbringen der Beschwerdeführerin nicht eingegangen ist, stellt keine derart schwerwiegende Verletzung des rechtlichen Gehörs dar, dass eine Heilung des Mangels ausgeschlossen ist. Das Eidgenössische Versicherungsgericht kann im Beschwerdeverfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen in Anwendung von Art. 132 OG die Rechtslage frei prüfen. Die Verletzung kann deshalb als geheilt gelten. d) Materiell ist der mit der Rüge der Gehörsverletzung vorgebrachte Einwand allerdings unbegründet, denn die übrigen registrierten Versicherer und die Ersatzkasse UVG sind - im Unterschied zur Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt - nicht dem VwVG unterstellt (BGE 126 V 120 Erw. 2b mit Hinweisen).