Citation: 8C_328/2010 30.07.2010 E. 3

3.1 Uneinigkeit besteht zwischen den Verfahrensbeteiligten zunächst bezüglich der auf Grund der Unfallfolgen verbliebenen Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin. Während Vorinstanz und Unfallversicherer gestützt auf die im kreisärztlichen Untersuchungsbericht des Dr. med. V.________ vom 7. März 2008 enthaltenen Schlussfolgerungen davon ausgehen, dass der Versicherten leidensadaptierte Tätigkeiten (grösstenteils sitzende Beschäftigungen mit geringen stehenden und gehenden Intervallen ohne mehrmaliges Treppauf-, Treppab-, Bergauf- und Bergabgehen sowie ohne Knien und das Ausüben von mittelschweren und schweren Verrichtungen) ganztags zumutbar sind, erachtet sich die Beschwerdeführerin vor dem Hintergrund der Berichte der Dres. med. E.________ (vom 28. Januar 2008 und 29. Januar 2009) und R.________ (vom 30. Januar 2009) sowie einer - nicht bei den Akten liegenden - Begutachtung durch Prof. Dr. med. T.________ (vom 7. Mai 2009) als höchstens zu 50 % erwerblich einsatzfähig. 3.2 Das kantonale Gericht hat in einlässlicher Auseinandersetzung mit den im vorinstanzlichen Verfahren vorgebrachten Rügen zutreffend festgestellt, dass der Untersuchungsbericht des Kreisarztes Dr. med. V.________ vom 7. März 2008 für die zu beurteilenden Belange eine in allen Teilen beweistaugliche und -kräftige medizinische Entscheidgrundlage darstellt. Namentlich sind - auch unter Anlegung des mit Blick auf Einschätzungen versicherungsinterner Ärztinnen und Ärzte geforderten strengen Massstabes (vgl. BGE 125 V 351 E. 3b/ee S. 353 f. mit Hinweis) - keine Umstände ersichtlich, welche den Aussagegehalt der betreffenden Ausführungen in Zweifel zu ziehen vermöchten. So bestehen zum einen keine Anhaltspunkte dafür, dass sich die im hausärztlichen Zwischenbericht des Dr. med. E.________ vom 28. Januar 2008 auf knapp 60 % bezifferte - und damit dem faktisch ausgeübten Erwerbspensum der Beschwerdeführerin entsprechende (vgl. E. 4.1.1 hiernach) - Arbeitsfähigkeit auch auf die Zumutbarkeit von den Unfallschädigungen angepassten Verrichtungen bezieht. Des Weitern sind die seitens des Hausarztes (Bericht vom 29. Januar 2009) wie auch des Dr. med. R.________ (Bericht vom 30. Januar 2009) geschilderten degenerativen Prozesse im Bereich der Lendenwirbelsäule unstreitig als unfallfremd zu qualifizieren. Dasselbe hat auch in Bezug auf die Beschwerden im linken Knie zu gelten, da es sich hierbei um eine neu aufgetretene Degeneration vor allem des Meniskus und des Knorpels handelt; durch eine Überbelastung infolge Schonung des rechten Beines (allein) ist das betreffende krankhafte Geschehen gemäss einleuchtender Darstellung des Dr. med. V.________ in dessen Untersuchungsbericht vom 24. Januar 2007 entgegen der Annahme des Dr. med. E.________ (vgl. Bericht vom 29. Januar 2009) nicht erklärbar. Was sodann die gesundheitlichen Folgen des erst verspätet gemeldeten Schulterunfalles rechts vom 8. November 2000 anbelangt, bezeichnete Dr. med. V.________ diese nach persönlichen Untersuchungen als unerheblich (Bericht vom 7. März 2008, S. 5 oben) bzw. komplikationslos ausgeheilt (Bericht vom 24. Januar 2007, S. 2). Die entsprechende Beurteilung korrespondiert mit der Tatsache, dass die Schultersymptomatik laut eigener Aussage der Beschwerdeführerin lediglich eine gewisse Einschränkung beim Schwimmen verursacht hat (Schreiben vom 4. Februar 2007), diesbezüglich einzig noch zwei kleine, vom 22. September 2005 und 17. März 2008 datierende Arztrechnungen aktenkundig sind, welche auf zufriedenstellende Verlaufskontrollen schliessen lassen, und der Unfall vom 8. November 2000 zwar in der Einsprache vom 10. Juli 2008 kurz angesprochen wurde, ohne im Anschluss jedoch Gegenstand des nachfolgenden Beschwerdeverfahrens zu bilden. Dass aus der Schulterverletzung dauerhafte, die Arbeitsfähigkeit vermindernde Beeinträchtigungen resultierten, ist mithin nicht hinreichend erstellt. Ein Beizug des in der letztinstanzlichen Beschwerdeschrift erwähnten, zuhanden der Invalidenversicherung verfassten Gutachtens des Prof. Dr. med. T.________ vom 7. Mai 2009 erübrigt sich vor diesem Hintergrund, da das darin aus rheumatologischer Sicht auf insgesamt offenbar 50 % geschätzte Leistungsunvermögen entsprechend der finalen Ausrichtung des auftraggebenden Versicherungszweigs (BGE 124 V 174 E. 3b S. 178) multifaktoriellen Ursprungs und dessen Aussagekraft im vorliegenden Kontext demnach zu relativieren ist. Das Ergebnis einer aus unfallversicherungsrechtlicher Sicht vollzeitlich zumutbaren leidensadaptierten Tätigkeit wird überdies untermauert durch den Umstand, dass die Beschwerdeführerin bis Ende Februar 2007 im Umfang von insgesamt 90 % angestellt gewesen war (vgl. E. 4.1.1 hiernach).