Citation: U 335/00 30.07.2001 E. 3

3.- Zur Frage des natürlichen Kausalzusammenhangs ist festzuhalten, dass aufgrund der bestehenden medizinischen Aktenlage die Folgen der Thoraxwandkontusion sowie der Handgelenks- und Knieverletzungen folgenlos abgeheilt sind. Mit der SUVA und der Vorinstanz ist daher der status quo sine bezüglich der Rückenbeschwerden auf den 30. Juni 1997 festzusetzen. Der im Verwaltungsgerichtsbeschwerdeverfahren aufgelegte Operationsbericht des Dr. med. W.________ vom 19. März 1998 vermag sodann einen natürlichen Kausalzusammenhang zwischen dem Eingriff und dem Unfall vom 24. Juli 1995 nicht nachzuweisen. Bereits in seinem Schreiben vom 23. Januar 1998 hatte Dr. med. W.________ zur Unfallkausalität der lumbalen Beschwerden Stellung genommen und ausgeführt, eine direkte Auswirkung des Thoraxwandproblems auf die lumbale Situation bestehe kaum. Der damalige Sturz könne Auslöser für ein bis dazumal stummes, degeneratives Geschehen gewesen sein und sei vom Unfallversicherer korrekt im Modell der temporären Verschlimmerung gehandhabt und abgeschlossen worden. Psychische Beschwerden schliesslich werden vom Versicherten selber und auch von Dr. med. H.________, Spezialarzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, in seinem Gutachten vom 22. November 1998 ausgeschlossen.