Citation: 9C_779/2008 23.02.2009 E. 2

2.1 Das kantonale Gericht hat in Würdigung des medizinischen Dossiers und gestützt auf das Schreiben der früheren Arbeitgeberin vom 21. September 2006 festgehalten, aus den Akten werde deutlich, dass sich die Erkrankung während der Dauer des Anstellungsverhältnisses derart bemerkbar gemacht habe, als die richtige Erfüllung der übertragenen Aufgaben unmöglich geworden und das Arbeitsverhältnis allgemein belastet gewesen sei. Es sei deshalb nicht zu beanstanden, dass die IV-Stelle gestützt auf die Beurteilung der Psychiater Dres. med. A.________ und D.________ vom 14. Dezember 2006 und vom 20. Januar 2007 davon ausgegangen sei, der Versicherte sei seit Juli 2005 zu 100 % arbeitsunfähig. 2.2 Die tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz sind nicht mangelhaft im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG. Namentlich hat das kantonale Gericht eingehend begründet, weshalb gestützt auf die medizinischen Akten die massgebliche Einschränkung in der Arbeitsfähigkeit während des Arbeitsverhältnisses begann und sich dies auch mit den Aussagen der Arbeitgeberin im Schreiben vom 21. September 2006 deckt. Diese Schlussfolgerung ist nach der Aktenlage nicht offensichtlich unrichtig noch ist darin eine unvollständige Sachverhaltsfeststellung oder eine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes zu erblicken. Da keine erheblichen Zweifel an Vollständigkeit und/oder Richtigkeit der bisher getroffenen Tatsachenfeststellung bestehen (vgl. Urteil 8C_364/2007 vom 19. November 2007, E. 3.2), hat das kantonale Gericht zu Recht von Beweisweiterungen abgesehen. Schliesslich kann von einer willkürlichen Beweiswürdigung durch das kantonale Gericht nicht gesprochen werden. Eine Beweiswürdigung ist nicht bereits willkürlich, wenn eine andere Lösung ebenfalls vertretbar erscheint oder gar vorzuziehen wäre, sondern erst, wenn der Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, zur tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht oder auf einem offenkundigen Fehler beruht (BGE 127 I 54 E. 2b S. 56). An diesem Ergebnis vermögen die Vorbringen in der Beschwerde allesamt nichts zu ändern, zumal der Eventualantrag neu und damit unzulässig ist (Art. 99 Abs. 2 BGG; vgl. immerhin zur Verbindlichkeit der IV-rechtlichen Festsetzung des Invaliditätsgrades in grundsätzlicher, masslicher und zeitlicher Hinsicht für eine im IV-Verfahren beteiligte Vorsorgeeinrichtung, BGE 134 V 20 E. 3.1.2 S. 21, 132 V 1, 129 V 73). Ebenfalls nicht zu hören ist der erstmals im letztinstanzlichen Verfahren vorgebrachte Einwand der Befangenheit des Psychiaters Dr. med. A.________, da die entsprechenden tatsächlichen Vorbringen angesichts von Art. 99 Abs. 1 BGG zu spät erfolgen. Schliesslich ist auch der Hinweis auf fehlende echtzeitliche Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen unbehelflich (vgl. dazu Urteile 9C_634/2008 vom 19. Dezember 2008 E. 2, 9C_96/2008 vom 11. Juni 2008 E. 2.2 und B 157/06 vom 25. Oktober 2007 E. 2.2). Das kantonale Gericht ist mit eingehender Begründung willkürfrei und ohne Bundesrecht zu verletzen zum Schluss gekommen, die rückwirkende Festlegung des Beginns der Arbeitsunfähigkeit durch die Dres. med. A.________ und D.________ stehe in Einklang mit der Aussage des Hausarztes Dr. med. C.________, der in seinen Unterlagen eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes gegen Ende des Arbeitsverhältnisses festhalte und für die Zeit vom 15. Juni bis 26. Juni 2005 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit attestiere.