Citation: 5A_280/2015 E. 5.4.1

5.4.1. Der Beschwerdeführer bezeichnet den angefochtenen Entscheid auch insoweit als gegen Art. 29 Abs. 2 BV verstossend und willkürlich. Gemäss seiner im kantonsgerichtlichen Verfahren vorgelegten Beilage 17 habe er für 2010 AHV/IV/EO-Beiträge von Fr. 5'072.15 geleistet. Sodann finde sich keine Silbe zu den erfolgten und mit Beilage 17 belegten Beitragsleistungen in die Säule 2b. All diese Zahlungen seien von der Beschwerdegegnerin nicht bestritten worden. Die Vorinstanz habe diese belegten Zahlungen ohne Begründung und in Verletzung des rechtlichen Gehörs (Art. 29 Abs. 2 BV) unberücksichtigt gelassen. Bei Durchsicht der Akten, insbesondere der Bilanz per 31. Dezember 2010, hätte sie erkennen können, dass unter diesem Titel Beiträge von Fr. 12'225.60 bezahlt worden seien (Beilage 28 des Beschwerdeführers im kantonsgerichtlichen Verfahren). Da lediglich die Hälfte der effektiven Beiträge über die Buchhaltung abgerechnet werden dürften, "wären im gleichen Umfang privat zu entrichten und steuerlich geltend zu machen gewesen". Dass dies nicht erfolgt sei, sondern in einem reduzierten Betreffnis von Fr. 5'339.10, finde seine Begründung in Ziff. 30.6 der Steuererklärung 2010 (act. 25 des Beschwerdeführers im kantonsgerichtlichen Verfahren). Da das Obergericht trotz nicht bestrittener Leistungen an die Säule 2b vom Gegenteil ausgegangen sei, hätte es dem Beschwerdeführer das rechtliche Gehör gewähren müssen. Die Beschwerdegegnerin macht auch hier zur Hauptsache geltend, in der Berechnungstabelle gemäss Vereinbarung betreffend Getrenntleben vom 20. Oktober 2010 seien keine Sozialabzüge vorgesehen gewesen, sodass diese auch vorliegend im Rahmen der Abänderung nicht zu berücksichtigen seien.