Citation: 5A_602/2014 E. 2

Das Kantonsgericht hat festgehalten, dass die Erklärung der Beschwerdegegnerin, sie ziehe die Betreibung zurück, als Verzicht auf die Durchführung des Konkurses zu werten ist (Art. 174 Abs. 2 Ziff. 3 SchKG). Trotz dieses Verzichts müsse der Beschwerdeführer seine Zahlungsfähigkeit glaubhaft machen (Art. 174 Abs. 2 SchKG), und zwar müsse er dies in der Beschwerdebegründung tun und könnten nach Ablauf der Rechtsmittelfrist vorgebrachte Noven nicht mehr berücksichtigt werden. Der Beschwerdeführer habe in seiner Beschwerde vom 11. Juni 2014 allerdings keinerlei Nachweise für seine Zahlungsfähigkeit erbracht. Im Gegenteil habe er ausgeführt, nicht in der Lage zu sein, den der Beschwerdegegnerin geschuldeten Betrag auf einmal bezahlen zu können. Dies werde durch sein Schreiben an Rechtsanwalt Groner vom 11. Juni 2014 unterstrichen. Auf prekäre finanzielle Verhältnisse lasse auch schliessen, dass in einer anderen gegen ihn geführten Betreibung am 24. April 2014 das Verwertungsbegehren gestellt worden sei. Dem Beschwerdeführer sei es damit nicht gelungen, seine Zahlungsfähigkeit glaubhaft zu machen.