Citation: 4A_279/2019 E. 4.1.1

4.1.1. Die Vorinstanz hielt fest, die Beschwerdeführer hätten anlässlich der Beurkundung vom 28. September 2011 dem nicht in allen Teilen vertragskonformen Zahlungsversprechen nicht opponiert. Aus dem Entscheid der Aufsichtsbehörde über die Urkundspersonen des Kantons Luzern vom 1. Mai 2014 gehe hervor, dass D.________ gemäss eigenen Angaben in seiner Eigenschaft als Notar übersehen habe, dass das Zahlungsversprechen nicht mit dem Wortlaut des Kaufvertrags übereingestimmt habe. Die Vorinstanz qualifizierte das Vertragsverhältnis zwischen den Parteien und der Bank F.________ als Anweisung gemäss Art. 466 ff. OR. Sie erwog, wenn mit der Anweisung eine Schuld des Anweisenden (Beschwerdegegnerin) an den Empfänger (Beschwerdeführer) getilgt werden solle, erfolge die Tilgung durch die vom Angewiesenen (Bank F.________) geleistete Zahlung (Art. 467 Abs. 1 OR). Da die Bank F.________ die Restzahlung von Fr. 200'000.-- im Auftrag und auf Rechnung der Beschwerdegegnerin auf das H.________-Konto bezahlt habe, sei die Forderung der Beschwerdeführer getilgt worden, sofern der Betrag von Fr. 200'000.-- statt auf das E.________-Konto auf das H.________-Konto habe bezahlt werden dürfen.