Citation: 1P.7/2005 13.05.2005 E. 5

Die Beschwerdeführerin macht des Weiteren geltend, sie habe gegenüber dem Verwaltungsgericht vorgebracht, es bestehe angesichts der vielen in der Altstadt ansässigen Massagesalons kein zwingendes öffentliches Interesse, dass sexuelle Dienstleistungen einzig in ihrem Haus unterbunden würden. Das Verwaltungsgericht habe diesen Einwand als Forderung auf Gleichbehandlung entgegengenommen, geprüft und verworfen. Dieses Ergebnis sei willkürlich. 5.1 Die Beschwerdeführerin nennt in diesem Zusammenhang keine Verfassungsnorm, die ihrer Auffassung nach verletzt worden sein soll. Sollte sie sich mit ihrer Willkürrüge auf Art. 9 BV berufen wollen, fehlt es an der Bezeichnung der angeblich willkürlich angewandten, kantonalen Rechtsnorm. Sofern die Beschwerdeführerin mit ihrem Einwand die Verletzung des verfassungsrechtlich garantierten Rechtsgleichheitsgebots behaupten will, wird einzig in der einleitenden formellen Begründung (auch) eine Verletzung von Art. 29 BV geltend gemacht, ohne jedoch darzutun, auf welche der dort genannten Verfahrensgarantien sie sich beruft. Die Beschwerde genügt somit auch in dieser Hinsicht den Begründungsanforderungen im Sinne von Art. 90 Abs. 1 lit. b OG nicht, so dass darauf ebenfalls nicht einzutreten ist. 5.2 Auf diesen Beschwerdepunkt kann zudem noch aus einem weiteren Grund nicht eingetreten werden: So ist vorliegend entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin nicht massgebend, ob in der Altstadt viele Massagesalons betrieben bzw. sexuelle Dienstleistungen angeboten werden, sondern ob diese mit den hier umstrittenen Massagesalons vergleichbar sind. Das Verwaltungsgericht hat dazu gestützt auf den Bericht des Bauinspektorats vom 28. Januar 2004 festgehalten, es bestünden insgesamt vier weitere vergleichbare Etablissements. Inwiefern diese tatsächliche Feststellung unhaltbar sein soll, legt die Beschwerdeführerin nicht dar. Ist somit entsprechend den Feststellungen des Verwaltungsgerichts von vier vergleichbaren Massagesalons auszugehen, so stellt sich einzig in dieser Hinsicht die Frage einer allfälligen rechtsungleichen Behandlung. Wie der angefochtene Entscheid zeigt, hat sich das Verwaltungsgericht damit eingehend befasst und ausgeführt, die Behörde habe auch gegenüber diesen Eigentümern die Wiederherstellung der zonenkonformen Nutzung entweder bereits durchgesetzt oder zumindest das entsprechende Verfahren eingeleitet. Darauf sowie auf die weiteren in diesem Zusammenhang gemachten Erwägungen des Verwaltungsgerichts geht die Beschwerdeführerin überhaupt nicht ein.