Citation: 2C_421/2022 E. C

Mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 27. Mai 2022 gelangt A.________ an das Bundesgericht. Er beantragt die Aufhebung der Ziffer 1 (Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde) und Ziffer 2 (Kostenverlegung) des Urteils vom 17. Mai 2022. Er sei unverzüglich aus der Haft zu entlassen. Es sei festzustellen, dass die Administrativhaft seit dem 31. März 2022 rechtswidrig sei. Es sei festzustellen, dass das Kantonsgericht das Beschleunigungsgebot verletzt habe. Eventualiter sei die Angelegenheit zur vertieften Abklärung und Neubeurteilung an das Kantonsgericht zurückzuweisen. In prozessualer Hinsicht verlangt er die unentgeltliche Rechtspflege unter Verbeiständung durch Rechtsanwältin Lea Hungerbühler, substituiert durch Rechtsanwältin Sonja Comte. Mit Verfügung vom 27. Mai 2022 hat die Abteilungspräsidentin das Gesuch um sofortige Haftentlassung abgewiesen. Während die Vorinstanz die Abweisung der Beschwerde beantragt, verzichten das Zwangsmassnahmengericht und das SEM auf eine Vernehmlassung. Der Beschwerdeführer hält mit Eingabe vom 21. Juni 2022 an den gestellten Anträgen fest und teilt mit, dass er mit Verfügung des Amts für Migration vom 15. Juni 2022 aus der Haft entlassen worden sei. Als Begründung weise das Amt für Migration darauf hin, dass die Rückführung nach Italien aufgrund von Kapazitätsbegrenzungen momentan nicht möglich sei. Im Weiteren halte das Amt für Migration aber fest, die erneute Haftanordnung sei ausdrücklich vorgesehen, sobald die Rückführung nach Italien möglich werde.