Citation: 9C_693/2022 E. 4.2

4.2. Nicht ausgeschlossen werden kann, dass Personen, die nähere Kenntnis des Falles haben, aus der Formulierung des Urteils Rückschlüsse auf die Identität der Beteiligten ziehen können. Das lässt sich aber kaum vermeiden und ist praxisgemäss kein Grund, weitergehend auf eine Veröffentlichung zu verzichten (BGE 133 I 106 E. 8.3; Urteil 2C_799/2017 vom 18. September 2018 E. 7.2). Ferner besteht für den vorliegenden Fall keine gesetzliche Regelung, wonach die Steuerfaktoren nur in anonymisierter Form bekanntgegeben werden dürften. Generell sind Ausnahmen vom Öffentlichkeitsgrundsatz höchstens sehr zurückhaltend anzunehmen (YVES DONZALLAZ, in: Aubry Girardin et al., Commentaire de la LTF, 3. Aufl. 2022, N. 18 zu Art. 27; vgl. Urteil 2C_799/2017 vom 18. September 2018 E. 7.2). Es ist an der Partei, die den Ausschluss der Öffentlichkeit vom Verfahren oder den Verzicht auf die Urteilspublikation verlangt, ihr schutzwürdiges Interesse an solchen Massnahmen substanziiert zu begründen und zu belegen (BGE 147 II 227 E. 8.2; Urteil 2C_201/2016 vom 3. November 2017 E. 3.2, nicht publ. in: BGE 144 II 130). Das Gesagte gilt auch in Bezug auf die Urteilspublikation im Internet. Eine entsprechende Begründung für den Verzicht oder die zusätzliche Anonymisierung der Steuerfaktoren liegt hier indes nicht vor. Die Beschwerdeführerin begnügt sich mit dem Hinweis auf eine "Gefahr der Deanonymisierung" und dem Hinweis, dass der Öffentlichkeit keine notwendigen Informationen vorenthalten würden, ohne in der Beschwerdeschrift Näheres dazu zu substanziieren. Aufgrund offensichtlicher Unbegründetheit kann auf den Antrag nicht weiter eingegangen werden.