Citation: 6B_1368/2020 E. 1.1

1.1. Der Beschwerdeführer wendet sich gegen die Verurteilung wegen versuchter schwerer Körperverletzung. Er macht geltend, die Vorinstanz habe den Sachverhalt willkürlich festgestellt und Beweise falsch gewürdigt. Dadurch habe sie gegen das Willkürverbot (Art. 9 BV), die Unschuldsvermutung (Art. 6 Ziff. 2 EMRK, Art. 32 Abs. 1 BV und Art. 10 Abs. 1 StPO) sowie gegen den Grundsatz "in dubio pro reo" verstossen. Zudem würdige die Vorinstanz den Sachverhalt rechtlich falsch, indem sie darauf erkenne, dass er bezüglich der versuchten schweren Körperverletzung mit Eventualvorsatz gehandelt habe. Im Einzelnen bringt der Beschwerdeführer vor, die Vorinstanz habe verschiedene Sachverhaltselemente und die Aussagen des Beschwerdeführers, der Beschwerdegegnerin 2 sowie des Zeugen C.________ falsch gewürdigt und den Beschwerdeführer zu unrecht als unglaubwürdig eingestuft. Es bestünde insgesamt der Eindruck, die Vorinstanz habe Umstände, die erhebliche Zweifel an der Verwirklichung des in der Anklageschrift beschriebenen Sachverhalts hätten hervorrufen müssen, ohne objektiv nachvollziehbaren Grund einfach ignoriert. Sie stelle verschiedentlich unkritisch auf die Angaben der Beschwerdegegnerin 2 ab, obwohl es mehr als genug plausible Gründe für die Version des Beschwerdeführers gebe. Auch der Zeuge C.________ zeige in seinen gesamten Aussagen, dass sich der Sachverhalt niemals so abgespielt haben könne, wie die Vorinstanz annehme. Ferner missachte sie das Aktengutachten des Instituts für Rechtsmedizin (nachfolgend: IRM) vom 12. Dezember 2018 und verknüpfe dieses nicht mit den Aussagen der Beteiligten. Er hätte daher in Anwendung des Grundsatzes "in dubio pro reo" freigesprochen werden müssen.