Citation: 4A_308/2024 E. 4.8

4.8. Das Gleiche gilt, wenn die Beschwerdeführerinnen in der Replik neu geltend machen, sie hätten sich nicht erst im Post Hearing Brief, sondern in ihrem Eröffnungsplädoyer zur streitbetroffenen Thematik geäussert, indem sie klarmachten, dass "eben auch die Kündigungsgebühr auf exzessiven und künstlich aufgeblasenen Transportkosten gründete". In der Beschwerde stützen sie ihre Gehörsrüge einzig auf die Nichtberücksichtigung von Kapitel 4.4.2 des Post Hearing Briefs, weshalb sie mit den in der Replik neu angerufenen Äusserungen im Eröffnungsplädoyer nicht gehört werden können (E. 3.3). Davon abgesehen, vermögen sie ohnehin auch damit die angebliche Unrichtigkeit von Rz. 365 S. 98 in fine und Fn. 59 des Schiedsspruchs nicht nachzuweisen und scheitern entsprechend auch mit dem daraus abgeleiteten Vorwurf der Gehörsverletzung.