Citation: 6B_518/2014 E. 3.3

3.3. Die Beschwerdeführerin setzt sich mit diesen Erwägungen nicht auseinander. Die Mitbeschuldigten Z.________ und W.________ wurden an der Konfrontationseinvernahme als Auskunftspersonen befragt (vgl. Art. 178 lit. f StPO). Sie waren nicht zur Aussage verpflichtet (Art. 180 Abs. 1 StPO). Zwar dürfen an Falschaussagen der beschuldigten Person im Sinne einer reinen Selbstbegünstigung, mit Ausnahme einer allfälligen Kostenauflage für unnütz verursachte Beweiserhebungen (Art. 417 StPO), keine Sanktionen geknüpft werden (Urteil 6B_336/2013 vom 14. Februar 2014 E. 2.1). Nicht zu beanstanden ist jedoch, wenn Auskunftspersonen anlässlich einer Konfrontationseinvernahme im Zusammenhang mit der Belehrung nach Art. 181 Abs. 2 StPO über die Straffolgen der Art. 303-305 StGB (falsche Anschuldigung, Irreführung der Rechtspflege und Begünstigung) aufgefordert werden, die Wahrheit zu sagen, soweit sie nicht von ihrem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch machen. Jedenfalls führt ein entsprechender Hinweis nach der Rechtsprechung nicht zur Unverwertbarkeit der Konfrontationseinvernahme (Urteil 6B_336/2013, a.a.O., E. 2). Die Rüge der Beschwerdeführerin ist unbegründet.