Citation: 1C_519/2021 E. 3.3.2

3.3.2. Aus den angefochtenen Verfügungen ergibt sich nicht, dass der Beschwerdeführer von seiner Ehefrau tatsächlich geschieden ist oder getrennt lebt (vgl. Art. 97 Abs. 1 und Art. 105 Abs. 1 BGG). Auch im bundesgerichtlichen Verfahren erbringt der Beschwerdeführer keinen Nachweis der angeblichen Trennung oder Scheidung, obwohl er entsprechende Umstände unter Vorbehalt von Art. 99 Abs. 1 BGG mit Belegen ohne Weiteres dokumentieren könnte. Wie die Vorinstanz sodann zutreffend darlegt, wohnt die Ehefrau des Beschwerdeführers an derselben Adresse, was der Beschwerdeführer im bundesgerichtlichen Verfahren bestätigt. Zudem ergibt sich aus den kantonalen Akten, dass der Beschwerdeführer jedenfalls noch für die Steuerperiode 2017 gemeinsam mit der Ehefrau veranlagt wurde. Bei dieser Ausgangslage ist davon auszugehen, dass die Ehefrau weiterhin eine eherechtliche Unterstützungspflicht trifft, die dem Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege vorgeht.