Citation: 1C_645/2018 E. 9

Unbegründet erscheinen dagegen die Rügen der Beschwerdeführer, wonach sie gestützt auf Treu und Glauben aufgrund der Äusserungen des KAWA vom 11. Februar und vom 24. Mai 2013 und des AGR vom 28. Mai 2013 Anspruch auf eine sofortige Änderung der Waldfeststellung und die Rückgängigmachung der Einzonung hätten. Sofern diese Aussagen überhaupt einen Vertrauenstatbestand begründen sollten, ist zu berücksichtigen, dass sie vor Einleitung des Strassenplanverfahrens und des neuen Rodungsbewilligungsgesuchs gemacht wurden, d.h. unter anderen tatsächlichen Umständen. Die seither veränderten Verhältnisse rechtfertigen - wie oben dargelegt - ein Zuwarten mit der beantragten Plananpassung.