Citation: 6B_1327/2017 E. 1.5.2

1.5.2. Die Vorinstanz erwägt, der Beschwerdeführer habe im Zeitraum vom 28. März 2015 bis am 25. April 2015 mit Hundespaziergängen, regelmässigen Einladungen zu sich nach Hause, dem zur Verfügung stellen von Alkohol und Zigaretten sowie persönlichen Gesprächen innert kürzester Zeit ein Vertrauensverhältnis zu B.________ und einem weiteren Jugendlichen aufgebaut (angefochtenes Urteil, S. 75). B.________ habe sich teilweise alleine beim Beschwerdeführer zu Hause aufgehalten. Der Beschwerdeführer habe mit ihm über männliche Geschlechtsteile und Homosexualität gesprochen und ihm wiederholt gesagt, dass er ihm die Hosen herunter lassen werde. Er habe ihn mehrfach umarmt und sexuell konnotiert berührt, indem er ihm über die Wange, Nase und die Oberschenkel gestreichelt habe. In nüchternem sowie in betrunkenem Zustand habe der Beschwerdeführer B.________ regelmässig angeboten, ihn oral zu befriedigen. Dies auch, nachdem er gewusst habe, dass B.________ 15 Jahre alt war. Nebst den äusseren Umständen sei die durch das forensisch-psychiatrische Gutachten attestierte klare Sexualpräferenz des Beschwerdeführers für postpubertäre männliche Jugendliche um 15-16 Jahre zu berücksichtigen. In U.________ sei es bei einem vergleichbaren Vorgehen bereits zwei Mal zu vollendeten sexuellen Handlungen gekommen (vgl. vorne E. 1.3 sowie die Verurteilung wegen sexueller Handlungen mit Kindern zum Nachteil von A.________). Es sei damit erwiesen, dass der Beschwerdeführer sein Angebot zum Oralverkehr ernst gemeint habe und die sexuelle Handlung mit B.________ vollziehen wollte. In örtlicher wie auch zeitlicher Hinsicht hätte es relativ unmittelbar zum angebotenen Oralverkehr kommen können. Nur wegen der fehlenden Einwilligung von B.________ sei es nicht so weit gekommen (angefochtenes Urteil, S. 63-66; S. 74-76).