Citation: 2C_275/2024 E. 5.4.1

5.4.1. Das kantonale Gericht verwies zur strittigen Wohnsituation zunächst auf die Erwägungen der WEU, wonach die Beschwerdegegnerin allenfalls zeitweise bei ihrem Partner wohne, was jedoch keine relevante Sachverhaltsänderung bedeute. Weiter erwog das Verwaltungsgericht, die Beschwerdegegnerin habe stets eine Übernachtungsmöglichkeit auf dem landwirtschaftlichen Betrieb gehabt und wohne gemäss eigenen Angaben nunmehr definitiv vor Ort. Ob die Wohnung auf dem landwirtschaftlichen Betrieb längere Zeit an Drittpersonen vermietet gewesen sei und danach leer gestanden habe, sei daher nicht entscheidend. Weitere Sachverhaltsabklärungen seien in diesem Punkt nicht notwendig (vgl. angefochtenes Urteil, E. 5.6).