Citation: 2C_314/2018 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer bestreitet zu Recht nicht, dass er einen Widerrufsgrund gesetzt hat: Das Bezirksgericht Affoltern verurteilte ihn am 2. September 2013 unter anderem wegen mehrfachen Diebstahls und Versuchen hierzu sowie Sachbeschädigungen und mehrfachen Hausfriedensbruchs zu einer Freiheitsstrafe von zwölf Monaten und am 8. Juni 2015 aus mehrheitlich den gleichen Gründen zu einer solchen von acht Monaten und einer Einweisung in eine Einrichtung für junge Erwachsene (Art. 61 StGB). Die zuständige Behörde kann die Niederlassungsbewilligung ausdrücklich auch dann widerrufen, wenn gegen den Betroffenen eine strafrechtliche Massnahme angeordnet wurde (vgl. Art. 63 Abs. 1 lit. a i.V.m. Art. 62 Abs. 1 lit. b AuG). Der Beschwerdeführer ist seit seinem siebzehnten Lebensjahr negativ aufgefallen und hat über einen Zeitraum von rund sechs bzw. sieben Jahren acht strafrechtliche Verurteilungen zu insgesamt 20 Monaten Freiheitsstrafe, 160 Tagen Freiheitsentzügen, 170 Tagessätzen Geldstrafe, Fr. 600.-- Busse und 200 Stunden gemeinnütziger Arbeit erwirkt. Trotzdem hat er sein Verhalten nicht angepasst: Er delinquierte weiter. Nur gerade zwei Monate nach dem Gefängnisaufenthalt und noch während des laufenden Wiederrufverfahrens bezüglich seiner Niederlassungsbewilligung wurde er erneut einschlägig straffällig. Es besteht gestützt hierauf grundsätzlich ein öffentliches Interesse daran, dass er das Land verlässt, zumal er jung und ledig ist und keine eigenen Kinder hat.