Citation: 4A_434/2019 E. 4.2

4.2. Der Inhalt eines Vertrages bestimmt sich in erster Linie durch subjektive Auslegung, das heisst nach dem übereinstimmenden wirklichen Parteiwillen (Art. 18 Abs. 1 OR; BGE 144 III 43 E. 3.3 S. 49). Diese subjektive Vertragsauslegung beruht auf Beweiswürdigung, die vorbehältlich der Ausnahmen von Art. 97 und 105 BGG der bundesgerichtlichen Überprüfung entzogen ist (BGE 142 III 239 E. 5.2.1). Die Beschwerdeführer bezeichnen die vorinstanzliche Beweiswürdigung lediglich als "fehlerhaft" und "offensichtlich unrichtig", da es für einen übereinstimmenden wirklichen Willen nicht nur auf das nachträgliche Zahlungsverhalten ankomme. Damit beanstanden sie die Feststellung des übereinstimmenden wirklichen Willens durch die Vorinstanz nicht hinreichend. Vielmehr hätten sie an der ausführlichen Beweiswürdigung der Vorinstanz ansetzen müssen und im Einzelnen aufzeigen sollen, inwiefern sie offensichtlich unrichtig ist (dazu Erwägung 2.1). Es bleibt damit bei dem von der Vorinstanz festgestellten übereinstimmenden Willen der Parteien. Steht eine tatsächliche Willensübereinstimmung fest, bleibt für eine Auslegung nach dem Vertrauensgrundsatz kein Raum (BGE 132 III 626 E. 3.1; 128 III 70 E. 1a S. 73). Auf die Ausführungen der Beschwerdeführer zur Auslegung nach dem Vertrauensprinzip braucht damit nicht eingetreten zu werden.