Citation: 8C_72/2014 E. 4.2.1

4.2.1. Die Vorinstanz stützt sich bei der Verneinung eines Post-Lyme-Syndroms namentlich auf den konsiliarischen Untersuchungsbericht der Abteilung Infektiologie und Spitalhygiene des Spitals Y.________ vom 27. Mai 2011. Gemäss diesem Bericht kann ein Post-Lyme-Syndrom mit hoher Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden, weil nicht sämtliche Kriterien, welche nach den Richtlinien der Schweizerischen Gesellschaft für Infektiologie (nachfolgend: Richtlinien; vgl. hiezu: J. EVISON UND ANDERE, Abklärung und Therapie der Lyme-Borreliose bei Erwachsenen und Kindern, Teil 3, in: Schweizerische Ärztezeitung, 2005 Nr. 43, S. 2426) für diese Diagnose kumulativ erfüllt sein müssen, gegeben sind. Verneint werden die beiden Kriterien des Ausschlusses von anderen neurologischen, rheumatologischen und internistischen Krankheiten sowie des Ausschlusses von psychiatrischen Erkrankungen oder einer Sucht. Die Fachärzte des Spitals Y.________ haben gestützt auf eine eingehende Untersuchung der Versicherten und eine nachvollziehbare Würdigung der relevanten medizinischen Vorakten Bericht erstattet. Sie sind in der Erörterung der dabei gewonnenen Erkenntnisse zu schlüssigen und überzeugend begründeten Ergebnissen gelangt. Ihrem Bericht ist daher mit der Vorinstanz voller Beweiswert zuzuerkennen (vgl. BGE 125 V 351 E. 3a S. 352).