Citation: 9C_37/2023 E. 1

A.a. Die Kraftwerke A.________ AG (nachfolgend: die Steuerpflichtige) wurde im Jahr 1952 gegründet und hat statutarischen Sitz in U.________/GR. Sie bezweckt die Nutzung der in ihrem Einzugsgebiet bestehenden Wasserkräfte, wozu sie ein Kraftwerk betreibt. Ihr Aktionariat (die so genannten Partner) setzt sich zusammen aus drei Elektrizitätsgesellschaften, den Konzessionsgemeinden und dem Kanton Graubünden. Die Steuerpflichtige wird für die Zwecke des harmonisierten Steuerrechts von Bund, Kanton und Gemeinde als gemischtwirtschaftliches, im öffentlichen Interesse tätiges Unternehmen behandelt. Ihr Aktienkapital beträgt Fr. 50'000'000.-. A.b. Das rechtliche und betriebswirtschaftliche Verhältnis zwischen der Steuerpflichtigen und deren Aktionariat ist Gegenstand des Partnervertrags vom 17. Mai 1952. Dieser wurde letztmals am 17. März 2008 revidiert und sieht vor, dass die Steuerpflichtige die von ihr erzeugte Elektrizität vollständig an ihre Aktionäre abgibt. Im Gegenzug ist jeder Partner verpflichtet, für den Anteil an den so genannten "Jahreskosten" aufzukommen, der auf ihn entfällt. Als Jahreskosten fallen gemäss Art. 6 Abs. 2 des Partnervertrags vom 17. März 2008 in Betracht: - Kosten für Verwaltung, Betrieb, laufenden Unterhalt, Versicherungen und statutarische oder vertragliche Personalfürsorgeleistungen; - verleihungsmässige Leistungen für die Benutzung der Wasserkraft; Steuern; - Verzinsung der fremden Mittel einschliesslich Tilgung der Geldbeschaffungskosten; - Rückstellungen und Abschreibungen; - eine von der Generalversammlung festzusetzende Dividende auf dem Grundkapital, die bis auf weiteres 5,0 Prozent beträgt; - Zuweisungen an die gesetzliche Reserve. Die Vergütung der Partner an das Partnerkraftwerk, die sich aus der Abgeltung der Kosten des Geschäftsjahrs und einem "Dividendenaufschlag" von 5,0 Prozent des einbezahlten Aktienkapitals zusammensetzt, wird als "Dividendenmodell" bezeichnet. Dazu kam in der Praxis die Leistung eines jährlichen Betrags von Fr. 135'000.- zwecks Bildung von Rücklagen hinzu. Die Laufzeit des genannten Vertrags "dauert so lange, als die Konzessionen der [Steuerpflichtigen] bestehen, jedoch mindestens bis zum 31. Dezember 2037" (Art. 9 Abs. 3 des Partnervertrags vom 17. März 2008). A.c. Bis und mit der Steuerperiode 2008 veranlagte die Steuerverwaltung des Kantons Graubünden (KSTV/GR; nachfolgend: die Veranlagungsbehörde) die Steuerpflichtige grundsätzlich nach Massgabe des dargestellten Dividendenmodells. A.d. In den hier interessierenden drei Steuerperioden 2009 (umfassend 15 Monate), 2010 und 2011 zeigten die Jahresrechnungen der Steuerpflichtigen in der Finanzbuchhaltung (hiernach teils als "Fibu" abgekürzt) das folgende Bild (Zahlen gerundet, in tausend; Darstellung durch das Bundesgericht) : 2009 2010 2011 Betriebsertrag 35'551 24'784 27'265 davon Jahreskosten z.L. der Partner (netto) 32'309 22'052 25'013 ./. Betriebsaufwand -27'046 -18'244 -20'473 davon Kapital- und Liegenschaftssteuern -607 -529 -566 = Ergebnis vor Zinsen und Gewinnsteuern 8'504 6'540 6'792 + Finanzergebnis -926 -719 -648 = Ordentliches Ergebnis vor Gewinnsteuern 7'578 5'821 6'144 + Ausserordentliches Ergebnis 0 0 -1'289 = Ergebnis vor Steuern 7'578 5'821 4'855 ./. Gewinnsteuern (Fibu) -4'288 -3'186 -2'220 = Jahresgewinn bzw. steuerbarer Gewinn 3'290 2'635 2'635 2009 2010 2011 Betriebsertrag 35'551 24'784 27'265 davon Jahreskosten z.L. der Partner (netto) 32'309 22'052 25'013 ./. Betriebsaufwand -27'046 -18'244 -20'473 davon Kapital- und Liegenschaftssteuern -607 -529 -566 = Ergebnis vor Zinsen und Gewinnsteuern 8'504 6'540 6'792 + Finanzergebnis -926 -719 -648 = Ordentliches Ergebnis vor Gewinnsteuern 7'578 5'821 6'144 + Ausserordentliches Ergebnis 0 0 -1'289 = Ergebnis vor Steuern 7'578 5'821 4'855 ./. Gewinnsteuern (Fibu) -4'288 -3'186 -2'220 = Jahresgewinn bzw. steuerbarer Gewinn 3'290 2'635 2'635 In ihren Steuererklärungen zu den Steuerperioden 2009 bis 2011 deklarierte die Steuerpflichtige steuerbare Gewinne von Fr. 3'290'000.-, Fr. 2'635'000.- bzw. Fr. 2'635'000.-. Das handelsrechtliche Eigenkapital erreichte Fr. 59'890'000.-, Fr. 59'400'000.- bzw. Fr. 59'535'000.-. Die vertragsgemässen Jahreskosten zulasten der Partner hatte die Steuerpflichtige folgendermassen ermittelt (Zahlen gerundet, in tausend, beruhend auf den Ausführungen der Steuerpflichtigen im vorliegenden Verfahren; Darstellung durch das Bundesgericht) : 2009 2010 2011 Betriebsaufwand 27'046 18'244 20'473 davon Kapital- und Liegenschaftssteuern 607 529 566 + Finanzergebnis 926 719 648 + Gewinnsteuern 4'288 3'186 2'220 + ausserordentliches Ergebnis 0 0 1'289 = Kostenbasis 32'260 22'149 24'630 + Pflichtdividende (5%) 3'290 2'635 2'635 = Verrechnungspreis 35'550 24'784 27265 ./. Energieabgabe an Konzessionsgemeinden -2'352 -2'115 -1'486 ./. Übrige Erträge -432 -422 -444 ./. Aktivierung von Eigenleistungen -458 -194 -322 = Bereinigungen -3'242 -2'731 -2'252 = Jahreskosten z.L. der Partner 32'309 22'052 25'013 2009 2010 2011 Betriebsaufwand 27'046 18'244 20'473 davon Kapital- und Liegenschaftssteuern 607 529 566 + Finanzergebnis 926 719 648 + Gewinnsteuern 4'288 3'186 2'220 + ausserordentliches Ergebnis 0 0 1'289 = Kostenbasis 32'260 22'149 24'630 + Pflichtdividende (5%) 3'290 2'635 2'635 = Verrechnungspreis 35'550 24'784 27265 ./. Energieabgabe an Konzessionsgemeinden -2'352 -2'115 -1'486 ./. Übrige Erträge -432 -422 -444 ./. Aktivierung von Eigenleistungen -458 -194 -322 = Bereinigungen -3'242 -2'731 -2'252 = Jahreskosten z.L. der Partner 32'309 22'052 25'013 A.e. Mit Veranlagungsverfügungen vom 17. November 2014 zu den Steuerperioden 2009 bis 2011 nahm die Veranlagungsbehörde für die Staats- und Gemeindesteuern des Kantons Graubünden sowie die direkte Bundessteuer Ermessenszuschläge vor, was sie namentlich damit erklärte, dass in der Kostenbasis auch ein Effizienzzuschlag und ein Energiequalitätsfaktorzuschlag (EQF) zu berücksichtigen seien. A.f. Dagegen erhob die Steuerpflichtige am 18. Dezember 2014 Einsprachen. Diese führten zur teilweisen Gutheissung. Mit Einspracheentscheiden vom 4. September 2015 bemass die Veranlagungsbehörde die Aufrechnungen auf Fr. 3'249'700.-, Fr. 4'078'300.- bzw. Fr. 505'800.-. Dies zog steuerbare Gewinne von Fr. 6'539'700.- (2009), Fr. 6'713'300.- (2010) bzw. Fr. 3'140'800.- (2011) nach sich (in allen Fällen sowohl für die direkte Bundessteuer als auch für die Staats- und Gemeindesteuern des Kantons Graubünden).