Citation: U 177/99 27.06.2001 E. 4

4.- Die Beschwerdeführerin rügt schliesslich eine Verletzung ihres Anspruchs auf rechtliches Gehör, indem die Vorinstanz sich nur mit einem Teil ihrer Vorbringen auseinandergesetzt habe. Dieser Einwand ist unbehelflich. Nach den zum verfassungsrechtlichen Gehörsanspruch entwickelten Grundsätzen muss die Begründung eines Entscheides so abgefasst sein, dass der Betroffene ihn gegebenenfalls sachgerecht anfechten kann. Zu diesem Zweck müssen wenigstens kurz die Überlegungen genannt werden, von denen sich die Behörde leiten liess und auf welche sie ihren Entscheid stützt. Das bedeutet nicht, dass sie sich ausdrücklich mit jeder tatbeständlichen Behauptung und jedem rechtlichen Einwand auseinandersetzen muss. Vielmehr kann sie sich auf die für den Entscheid wesentlichen Gesichtspunkte beschränken (SVR 1996 UV Nr. 62 S. 213 Erw. 4a mit Hinweisen). Diesen Anforderungen genügt der vorinstanzliche Entscheid.