Citation: 7B_820/2023 E. 3.3

3.3. Dieser Argumentation kann nicht gefolgt werden: Die Vorinstanz prüfte in ihrem Entscheid der aktuellen Rechtsprechung des Bundesgerichts entsprechend, ob von einer ungünstigen Prognose auszugehen ist. Bei dieser Prüfung durfte sie berücksichtigen, dass die Beschwerdeführerin seit 2013 wiederholt verurteilt worden und dass sie während der Probezeit und kurz nach ihrer Entlassung aus dem Strafvollzug erneut in schwerer Weise straffällig geworden war. Die Vorinstanz erwägt, die in der Probezeit begangenen Straftaten erstreckten sich über einen Zeitraum von eineinhalb Jahren und liessen insbesondere aufgrund des planmässigen Vorgehens eine hohe kriminelle Energie erkennen. Dies wird von der Beschwerdeführerin nicht substanziiert bestritten. Ferner ist der Vorinstanz zuzustimmen, dass es sich beim zweieinhalbjährigen Wohlverhalten um eine relativ kurze Dauer handelt und andererseits die Probezeit der vom Amtsgericht Konstanz ausgesprochenen bedingten Freiheitsstrafe die Beschwerdeführerin aktuell verstärkt zu einem Wohlverhalten anhalten dürfte. Entgegen den Ausführungen der Beschwerdeführerin zieht die Vorinstanz auch deren "aktuell grundsätzlich geordneten Verhältnisse" in Erwägung, hält dazu aber nachvollziehbar fest, dass die Beschwerdeführerin - die geltend macht, sie sei in der Vergangenheit aufgrund von Abhängigkeitsverhältnissen straffällig geworden - sich immer noch in einem solchen Abhängigkeitsverhältnis befinde, da ihr neuer Partner sowohl ihr Arbeitgeber als auch ihr Vermieter sei. Auch darauf geht die Beschwerdeführerin in ihrer Beschwerdeschrift nicht erkennbar ein. Es ist daher nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid eine ungünstige Prognose bejaht. Eine Verletzung des Verbots der doppelten Strafverfolgung (Art. 11 StPO) ist ebenfalls nicht ersichtlich.