Citation: 6B_634/2016 E. 2.7

2.7. Bezüglich der Täterkomponente rügt der Beschwerdeführer, die Vorinstanz dramatisiere seine Vorstrafen. Er sei in seinem langen Leben lediglich einmal straffällig geworden. Weiter sei unrichtig, dass sich aus seinen persönlichen Verhältnissen keine verschuldensrelevanten Faktoren entnehmen liessen. Er habe einen tadellosen Leumund und sei ein vorbildlicher Berufsmann. Zudem habe er sich einsichtig gezeigt und sich nach dem Unfall in psychiatrische und psychologische Behandlung begeben und verschiedene medizinische Untersuchungen veranlasst, um die Ursache der Kollision zu erfahren. Jedenfalls würden die positiv zu wertenden Komponenten seine Vorstrafe klar überwiegen. Die Vorinstanz berücksichtigt die einschlägige Vorstrafe aus dem Jahr 2009 wegen grober Verletzung der Verkehrsregeln erheblich straferhöhend. Den persönlichen Verhältnissen liessen sich keine verschuldensrelevanten Faktoren entnehmen. Betreffend das Nachtatverhalten sowie das Verhalten im Strafverfahren sei namentlich darauf hinzuweisen, dass der Unfall den Beschwerdeführer offenbar stark belaste und sich dieser um eine Kontaktaufnahme mit den Angehörigen des Opfers bemühe und aus eigenem Antrieb versucht habe, allfällige Ursachen für den Unfall herauszufinden. Weiter zeige er sich weitgehend geständig und einsichtig, was insgesamt deutlich zu seinen Gunsten zu werten sei. Die Täterkomponente wirke sich daher insgesamt weder positiv noch negativ auf die Strafe aus. Nicht zu beanstanden ist, dass die Vorinstanz den guten Leumund und den Umstand, dass der Beschwerdeführer ein guter Berufsmann ist, nicht strafmindernd berücksichtigt. Wie die Vorstrafenlosigkeit (vgl. BGE 136 IV 1 E. 2.6) haben die genannten Umstände als Normalfall zu gelten und müssen sich nicht zwingend auf die Strafzumessung auswirken. Im Umstand, dass die Vorinstanz die einschlägige Vorstrafe als durch das Geständnis, die gezeigte Reue sowie das positive Verhalten des Beschwerdeführers im Nachgang zur Tat aufgewogen erachtet, ist ferner keine Ermessensüberschreitung zu erblicken.