Citation: 5A_201/2020 E. 2

Die Aussage, die Fr. 500.--, die er momentan gebe, seien fair, kann als sinngemässes Rechtsbegehren dahingehend verstanden werden, dass der Kindesunterhalt für die Phase ab März 2019 auf diesen Betrag festzulegen sei. Für die übrigen Phasen mangelt es indes an jeglichem Begehren; aus der Bemerkung, wie könne es sein, dass ihn das Gericht auch zu Unterhalt verpflichte, als er in Portugal gelebt habe bzw. arbeitslos gewesen sei, lässt sich mit dem besten Willen kein beziffertes Rechtsbegehren herauslesen, wie es auch in Unterhaltssachen unabdingbar ist (BGE 79 II 253 E. 1 S. 255; Urteile 5A_986/2017 vom 14. Dezember 2017 E. 3; 5A_1033/2018 vom 9. Januar 2019 E. 1).