Citation: I 850/05 21.08.2006 E. 3

Das kantonale Gericht hat den für den streitigen Rentenanspruch entscheidenden Invaliditätsgrad (Art. 28 Abs. 1 IVG) in Anwendung der gemischten Methode gemäss der geltenden Gerichts- und Verwaltungspraxis bemessen (vgl. BGE 125 V 148 f. Erw. 2a-c sowie BGE 130 V 393 und Urteil E. vom 13. Dezember 2005 [I 156/04]). Die Anteile Erwerbstätigkeit und Aufgabenbereich Haushalt setzte es auf 0,6/0,4 fest. Den Invaliditätsgrad im erwerblichen Bereich ermittelte die Vorinstanz auf Grund eines Prozentvergleichs (vgl. dazu BGE 128 V 30 unten, 104 V 137 Erw. 2b), da die Versicherte nach wie vor in der Lage sei, ihre angestammte Tätigkeit als kaufmännische Angestellte mit einem Pensum von 30 % auszuüben. Bei einem ohne gesundheitliche Beeinträchtigung geleisteten Arbeitspensum von 60 % ergab sich ein Invaliditätsgrad von 50 % (100 %[60 %/6 x 10] - 50 % [30 %/ 6 x 10]). Die Unmöglichkeit, sich im Aufgabenbereich Haushalt zu betätigen (Art. 8 Abs. 3 ATSG), bezifferte das kantonale Gericht auf 9,75 %. Damit stellte es wie schon die IV-Stelle in der Verfügung vom 21. Juli 2003 auf den Bericht «Abklärung der beeinträchtigten Arbeitsfähigkeit in Beruf und Haushalt» vom 9. Mai 2003 ab. Insgesamt resultierte ein Invaliditätsgrad von 34 % (0,6 x 50 % + 0,4 x 9,75 %; vgl. zum Runden BGE 130 V 121), was keinen Anspruch auf eine Invalidenrente gibt (Art. 28 Abs. 1 IVG). Demzufolge bestätigte das kantonale Gericht den angefochtenen Einspracheentscheid und wies die Beschwerde ab.