Citation: 6B_166/2007 24.07.2007 E. 2

Die Beschwerdeführerin rügt, das Obergericht habe ihr rechtliches Gehör verletzt, indem es sich mit einem erheblichen Einwand nicht auseinandergesetzt habe. Zu dieser Rüge ist sie befugt, sofern sie nicht auf eine unzulässige Kritik an der Beweiswürdigung hinausläuft. Aus dem aus Art. 29 Abs. 2 BV abgeleiteten Anspruch auf rechtliches Gehör ergibt sich für den Richter die Pflicht, seinen Entscheid zu begründen. Er muss wenigstens kurz die wesentlichen Überlegungen darlegen, von denen er sich dabei hat leiten lassen, sodass der Betroffene den Entscheid in voller Kenntnis der Sache anfechten kann. Dabei muss sich der Richter nicht mit allen tatsächlichen Behauptungen und rechtlichen Einwänden auseinandersetzen. Er kann sich vielmehr auf die für seinen Entscheid erheblichen Gesichtspunkte beschränken (BGE 126 I 97 E. 2b; 123 I 31 E. 2c; 122 IV 8 E. 2c; 121 I 54 E. 2c je mit Hinweisen).