Citation: 8C_517/2019 E. 5.2

5.2. Gemäss Bericht der Klinik C.________, Dr. med. D.________, vom 22. März 2016 liess der Versicherte damals seine Schulterbeschwerden links und rechts abklären. Die Röntgenuntersuchung zeigte eine Omarthrose auf beiden Seiten. Die Suva-Kreisärztin veranlasste nach ihrer Untersuchung vom 3. April 2017 eine weitere Diagnostik hinsichtlich der rechten, beim Treppensturz vom 15. April 2016 verletzten Schulter (CT-Arthrographie vom 7. Juni 2017). Gestützt darauf erachtete sie traumatische strukturelle Läsionen als nicht ausgewiesen. Der zweite Unfall habe lediglich eine vorübergehende Verschlimmerung der Beschwerden bei bildgebend unveränderten vorbestehenden Befunden verursacht. Der Beschwerdeführer reichte keine ärztlichen Stellungnahmen ein, die auch nur geringe Zweifel an ihrer Einschätzung zu begründen vermöchten. Die Vorinstanz durfte daher darauf abstellen. Eine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes liegt nicht vor. Die vorinstanzliche Bestätigung der Leistungseinstellung per 17. Juli 2016 war rechtens.