Citation: 5A_15/2017 E. D

D.a. Am 25. Februar 2016 beantragten die Eltern, ihnen sei unverzüglich das gemeinsame Sorgerecht für beide Töchter zu erteilen und die Rückplatzierung einzuleiten. Bis zur Rückplatzierung sei das Besuchsrecht auf zwei bis drei Besuche wöchentlich auszudehnen und ihnen zu gestatten, die Kinder stundenweise zu sich nach Hause zu nehmen. Die KESB wies die Anträge am 2. März 2016 ab, soweit sie darauf eintrat. D.b. Am 31. März 2016 wurde den Parteien das vom 1. März 2016 datierende Gutachten des Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienstes V.________ eröffnet. Anlässlich der persönlichen Anhörung vom 23. Mai 2016 zu den Empfehlungen im Gutachten beantragten die nun verheirateten Kindseltern (vgl. Bst. A), die Kinder seien bei ihnen zu platzieren. Für den Fall der Abweisung des Rückplatzierungsantrags verlangten sie die Einholung eines neuen Gutachtens. D.c. Die KESB entschied am 14. Juni 2016, dass den Kindseltern das Aufenthaltsrecht für beide Kinder entzogen bleibe resp. werde und die Kinder in der Pflegefamilie bleiben sollten. Den Eltern gewährte sie ein wöchentliches Besuchsrecht von eineinhalb Stunden und ersuchte die Beiständin bis zum 15. September 2016 einen Verlaufsbericht über die Besuche einzureichen. Der Antrag auf ein weiteres Gutachten wurde abgewiesen und einer allfälligen Beschwerde die aufschiebende Wirkung entzogen.