Citation: U 47/05 09.06.2006 E. 4

In Anbetracht des mangelnden Nachweises eines Schleudertraumas oder einer ähnlichen Verletzung der HWS sowie der dominierenden psychischen Beschwerden hat die Vorinstanz die adäquate Kausalität zu Recht nach den bei Unfällen mit psychischen Folgeschäden geltenden Grundsätzen geprüft (BGE 123 V 99 Erw. 2a, 115 V 133). Zutreffenderweise hat sie dabei den Unfall als mittelschwer im Grenzbereich zu einem leichten Ereignis qualifiziert. Demnach müssten von den weiteren, objektiv fassbaren und unmittelbar mit dem Unfall in Zusammenhang stehenden oder als Folge davon erscheinenden Umständen, welche als massgebende Kriterien in die Gesamtwürdigung einzubeziehen sind (BGE 115 V 140 Erw. 6c/aa), für eine Bejahung des adäquaten Kausalzusammenhangs entweder ein einzelnes in besonders ausgeprägter Weise oder aber mehrere in gehäufter oder auffallender Weise gegeben sein (BGE 115 V 140 Erw. 6c/bb). Dies trifft, wie das kantonale Gericht im angefochtenen Entscheid einlässlich und überzeugend dargelegt hat, nicht zu. Auf die entsprechenden Ausführungen wird verwiesen. Was in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vorgetragen wird, rechtfertigt keine andere Betrachtungsweise. Soweit einzelne Kriterien auffallen, wie die Beschwerdeführerin geltend macht, ist dies nämlich in der psychischen Problematik begründet, was im Rahmen der Adäquanzbeurteilung bei Unfällen mit psychischen Folgeschäden eben ausser Acht zu lassen ist. Einsprache- und vorinstanzlicher Entscheid sind somit in allen Teilen rechtens.