Citation: 5A_398/2019 E. 6.2

6.2. Wie die resümierten Erörterungen aus der Beschwerde zeigen, legt die Beschwerdeführerin vor Bundesgericht ausführlich dar, warum sie nach Massgabe von Art. 278 Abs. 1 SchKG berechtigt sei, Einsprache gegen den Arrest Nr. xxx zu erheben, den das Bezirksgericht Zürich der Beschwerdegegnerin 1 am 26. April 2018 bewilligte. Allein damit kann sie das Bundesgericht indes nicht dazu bringen, den angefochtenen Entscheid als willkürlich aufzuheben. Anstatt die Sach- und Rechtslage aus ihrer Sicht zu schildern, müsste sie sich im Einzelnen mit den vorinstanzlichen Erwägungen auseinandersetzen. Dies versäumt die Beschwerdeführerin. Entgegen dem, was sie glauben machen will, übersieht das Obergericht nicht, dass die Beschwerdeführerin Arrestgläubigerin ist. Ebenso wenig versagt ihr der angefochtene Entscheid die Einsprachelegitimation mit dem pauschalen Hinweis, dass sowohl ihre Gläubigerstellung als auch ihre Arrestgläubigerstellung zur Begründung der Legitimation nicht ausreiche. Wie oben ausgeführt (E. 4), erklärt das Obergericht sehr wohl, weshalb die Beschwerdeführerin durch den angefochtenen Arrest nicht im Sinne von Art. 278 Abs. 1 SchKG in ihren Rechten betroffen ist. Das Obergericht legt Wert darauf, dass es sich beim Arrest um eine Sicherungsmassnahme mit provisorischem Charakter handle und der Arrestvollzug weder eine Betreibungshandlung sei noch ein materielles Vorzugsrecht des Gläubigers schaffe. Es äussert sich zum Zweck des Arrests, der sich darin erschöpfe, den Erfolg einer laufenden oder bevorstehenden Vollstreckung durch Beschränkung der Verfügungsbefugnis des Schuldners zu sichern (vgl. dazu BGE 116 III 111 E. 3a S. 115 f.; 107 III 33 E. 2 S. 35). Damit setzt sich die Beschwerdeführerin nicht auseinander. Warum die Berechtigung zur Einsprache gegen den Arrest über den Zweck des Arrests hinaus gehen soll, ist der Beschwerde nicht zu entnehmen: Die Beschwerdeführerin legt nicht dar, weshalb sie (als Drittperson) zur Einsprache gegen eine reine Sicherungsmassnahme berechtigt sein soll, obwohl es ihr nicht (nur) um die Beschränkung der Verfügungsbefugnisse der Beschwerdegegnerin 2, sondern darum geht, die Beschwerdegegnerin 1 als (spätere) Konkurrentin im Streit um die Verteilung des Erlöses aus der Verwertung der arrestierten Vermögenswerte vorzeitig loszuwerden. Um einen kantonalen Entscheid als willkürlich auszuweisen, genügt es jedoch nicht, bloss einzelne Elemente der vorinstanzlichen Begründung in Frage zu stellen und andere Punkte unangefochten stehen zu lassen. Im Übrigen begründet die Tatsache, dass sich eine andere als die von der Vorinstanz getroffene Beurteilung vertreten lässt, keine Willkür (E. 3). Die Beschwerde erweist sich insofern als unbegründet.