Citation: 8C_638/2017 E. 4.2.3

4.2.3. Der Beschwerdeführer bringt vor, es sei dem Gutachten des Dr. med. C.________ vom 13. September 2013 zu folgen, der eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % attestiere. Sowohl diese Expertise wie auch diejenige des Dr. med. D.________ seien grundsätzlich beweiskräftig, widersprächen sich aber in den Schlussfolgerungen. Während Dr. med. C.________ an das Gutachten des PD Dr. med. B.________ vom 7. Februar 2003 sowie den Bericht der Gutachterstelle E.________ vom 20. Dezember 2001 anknüpfe, weiche Dr. med. D.________ wesentlich von den Ergebnissen dieser früheren Abklärungen ab. Indem das kantonale Gericht die Expertise des Dr. med. C.________ von vornherein als unbeachtlich abgetan habe, habe es die ihm obliegende Begründungspflicht und damit Bundesrecht verletzt. Angesichts dieser Zweifel hätte es zumindest ein Obergutachten in Auftrag geben müssen.