Citation: 1P.57/2004 02.06.2004 E. 1

Der Entscheid des Kantonsgerichts kann bei keiner kantonalen Behörde angefochten werden. Er erweist sich auch unter dem Gesichtswinkel von Art. 244 der Strafprozessordnung des Kantons Freiburg (StPO) als letztinstanzlich; die Staatshaftungsklage nach Art. 244 StPO geht über die Forderung nach Schadenersatz wegen ungerechtfertigter Inhaftierung und Untersuchungshaft gemäss Art. 242 StPO hinaus und stellt daher ein eigenständiges Verfahren dar, das nicht der Überprüfung des Schadenersatzverfahrens gemäss Art. 242 StPO dient. Der Beschwerdeführer behielt eine weitergehende Klage nach Art. 244 StPO denn auch ausdrücklich vor. Der Beschwerdeführer ist zur Beschwerde legitimiert und hat seine Beschwerde rechtzeitig eingereicht (Art. 34 Abs. 1 OG; BGE 103 Ia 367). Auf die Beschwerde kann demnach grundsätzlich eingetreten werden. Nach Art. 90 Abs. 1 lit. b OG ist in einer staatsrechtlichen Beschwerde darzulegen, welche verfassungsmässigen Rechte durch den angefochtenen Entscheid verletzt sind und inwiefern dies der Fall ist. Das Bundesgericht prüft lediglich die hinreichend substantiierten Rügen. Zudem muss die Begründung einer staatsrechtlichen Beschwerde in der Rechtsschrift selber enthalten sein und sind Hinweise auf die Rechtsschriften des kantonalen Verfahrens unbeachtlich (vgl. BGE 115 Ia 27 E. 4a S. 30). Soweit die Beschwerdeschrift diesen Anforderungen nicht genügt - worauf im entsprechenden Sachzusammenhang einzugehen ist -, kann auf die Beschwerde nicht eingetreten werden. Die Staatsanwaltschaft hat ihre Vernehmlassung verspätet eingereicht, indessen um Restitution der Frist ersucht. Ein unverschuldetes Hindernis im Sinne von Art. 35 Abs. 1 OG ist indes nicht ersichtlich. Ihre Vernehmlassung ist daher aus dem Recht zu weisen.