Citation: 2C_889/2021 E. 7.4

7.4. Im Weiteren ist der Beschwerdeführer mit seinem Heimatland, in dem er den grössten Teil seines Lebens verbracht hat, jedenfalls in sprachlicher, kultureller und gesellschaftlicher Hinsicht weiterhin verbunden, zumal er seine prägenden Kindheits- und Jugendjahre in Sri Lanka verbracht und seine Heimat während seines Aufenthalts in der Schweiz wiederholt besucht hat (vgl. E. 4.5 des angefochtenen Urteils). Neben seiner Ehefrau und Tochter leben weitere Familienangehörige in Sri Lanka, sodass ihm eine Rückkehr in sozialer Hinsicht keine Mühe bereiten dürfte. Ausserdem besitzt der Beschwerdeführer in Sri Lanka ein Geschäft. Auch wenn dieses für die Deckung des familiären Lebensunterhalt (noch) nicht ausreicht, ist es dem Beschwerdeführer damit möglich, beruflich in seinem Heimatland umgehend Fuss zu fassen. Eine Rückkehr des Beschwerdeführers nach Sri Lanka zu seiner Ehefrau und Tochter erweist sich nach dem Dargelegten ohne Weiteres als zumutbar. Das persönliche Interesse des Beschwerdeführers am Verbleib in der Schweiz, um sein Privatleben wie gewohnt weiterzuführen, vermag das erhebliche öffentliche Interesse an der aufenthaltsbeendenden Massnahme nicht zu überwiegen. Vor diesem Hintergrund ist das angefochtene Urteil auch unter dem Blickwinkel von Art. 96 AIG, Art. 5 Abs. 2 BV und Art. 13 Abs. 1 BV in Verbindung mit Art. 36 Abs. 3 BV sowie Art. 8 EMRK nicht zu beanstanden.