Citation: 6B_576/2021 E. 6.3

6.3. Der Beschwerdeführer beschränkt sich hauptsächlich darauf aufzuzeigen, dass K.________ den fraglichen Vorfall nicht habe beobachten können und wie dessen Aussagen aus seiner Sicht willkürfrei zu würdigen wären. Damit verkennt er, dass selbst wenn nicht auf dessen Aussagen abgestellt werden könnte, dies nicht zwingend zur Aufhebung des angefochtenen Urteils führt. Die Beschwerde ist nur gutzuheissen, wenn der Entscheid auch bei objektiver Würdigung des gesamten Beweisergebnisses offensichtlich unhaltbar und damit willkürlich ist. Entsprechend muss sie sich mit der gesamten Beweislage befassen (vgl. oben Ziffer 3.2). Die Vorinstanz ist zum Schluss gekommen, dass "lediglich" von einer (kleinen) blutenden Wunde auszugehen sei. Diese sei mittels geringerer Gewalteinwirkung zugefügt worden, als die Verletzungen vom 28. April 2016 und bereits "Tage danach" nicht mehr sichtbar gewesen (angefochtenes Urteil S. 25 und 29 bis 32). Damit stützt sich das von der Vorinstanz als erstellt erachtete Beweisergebnis nachweislich hauptsächlich auf die Aussagen von E.________, hat doch K.________ eine eindeutig massivere Gewalteinwirkung und Verletzungsintensität beschrieben. Indem sich der Beschwerdeführer darauf beschränkt darzulegen, weshalb nicht auf die aus seiner Sicht willkürlich gewürdigten Aussagen von K.________ abgestellt werden könne, setzt er sich nicht mit der gesamten Beweislage und damit insbesondere nicht mit den von der Vorinstanz unabhängig von den Aussagen von K.________ als glaubhaft qualifizierten Angaben von E.________ (dazu nachfolgend) auseinander. Mithin zeigt er nicht auf, inwiefern der von der Vorinstanz gezogene Schluss wegen allenfalls als unglaubhaft zu qualifizierenden Aussagen von K.________ schlechterdings unhaltbar sein soll. Die (allgemeinen) Vorbringen des Beschwerdeführers zum feindschaftlichen Verhältnis und zu einer Belastung über Gebühr sind nicht geeignet, eine willkürliche Würdigung der Aussagen von E.________ darzutun (vgl. oben Ziffer 5.4.1). Der Beschwerdeführer macht indes und zu Recht auch nicht geltend, die Vorinstanz verfalle in Willkür, wenn sie hinsichtlich dieses Vorfalles hauptsächlich deswegen auf die Glaubhaftigkeit der Aussagen von E.________ schliesst, weil dieser seine Angaben zu Gunsten des Beschwerdeführers präzisiert hat. Dies ist unter Willkürgesichtspunkten nicht zu beanstanden. In Bezug auf E.________ bestehen denn auch keine Unsicherheiten darüber, dass er im fraglichen Tatzeitpunkt bzw. -zeitraum beim Beschwerdeführer angestellt war. Im Zusammenhang mit der Augenoperation, der er sich am 22. April 2016 unterzog, ist es entgegen den Ausführungen des Beschwerdeführers nicht so, dass die Vorinstanz den ersten Vorfall, der sich gemäss Anklage " ca. eine Woche vor dem Vorfall vom 28. April 2016" ereignete, auf den 22./23. April 2016 festgelegt hat, mithin E.________ im Tatzeitpunkt nachweislich abwesend gewesen wäre. Anhand von dessen unsicheren Zeitangabe von "ca. einer Woche" erwägt die Vorinstanz zutreffend, dass sich daraus in zeitlicher Hinsicht keine zuverlässigen Schlüsse ziehen liessen, bzw. dass der Vorfall " um [keine Hervorhebung im Originaltext] den 22./23. April 2016" stattgefunden habe (angefochtenes Urteil S. 25 und 30). Auch dieser Schluss und damit, dass E.________ im Tatzeitpunkt vor Ort war und den Vorfall hat beobachten können, ist jedenfalls unter Willkürgesichtspunkten nicht zu beanstanden. Zusammenfassend setzt sich der Beschwerdeführer nicht hinreichend mit der gesamten Beweislage auseinander und verfällt die Vorinstanz nicht in Willkür, wenn sie von der Glaubhaftigkeit der Aussagen von E.________ ausgeht. Die Beschwerde erweist sich auch in diesem Punkt als unbegründet.