Citation: 8C_752/2023 E. A

A.________, geboren 1972, war bei der B.________ GmbH als Fahrer angestellt und dadurch bei der Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft (nachfolgend: Allianz) gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen sowie Berufskrankheiten versichert. Am 17. November 2011 wurde er von einem Gabelstapler angefahren und zog sich durch das Überrolltrauma eine offene Unterschenkelfraktur am linken Bein zu. Später wurde zudem eine Handverletzung festgestellt. Die IV-Stelle Solothurn sprach A.________ eine abgestufte Invalidenrente zu (zuletzt ab 1. Februar 2015 eine Viertelsrente; bestätigt mit Urteil des Versicherungsgerichts des Kantons Solothurn vom 31. Oktober 2017). Die Allianz holte ein polydisziplinäres Gutachten (Innere Medizin, Orthopädie, Neurologie und Psychiatrie) beim Zentrum für Medizinische Begutachtung, Basel (ZMB), vom 25. Oktober 2018 ein. Gestützt darauf sprach sie A.________ mit Verfügung vom 28. März 2019 und Einspracheentscheid vom 19. August 2022 eine Integritätsentschädigung bei einer Integritätseinbusse von 35 % zu. Einen Anspruch auf eine Invalidenrente lehnte sie indessen ab und stellte ihre Leistungen rückwirkend per 31. Dezember 2015 ein.