Citation: 6B_56/2024 E. 2.4.1

2.4.1. Gemäss den Angaben der Beschwerdegegnerin 2 habe B.C.A.________, Mutter des Beschwerdeführers und Buchhalterin der Beschwerdegegnerin 2, im November 2013 wegen Unregelmässigkeiten auf der Baustelle "J.________" mit dem Baugesellschafter F.F.________ Kontakt aufgenommen, der ihr mitgeteilt habe, dass sich die Rechnung für die von der Beschwerdegegnerin 2 erbrachten Elektroarbeiten auf insgesamt ca. Fr. 17'000.-- belaufe. Hierauf habe C.A.________ seinen Bruder (Beschwerdeführer) am 29. November 2013 aufgefordert, den ausstehenden Betrag zu überweisen. In der Folge habe B.C.A.________ erneut F.F.________ kontaktiert, der ihr die letzte Seite der Schlussrechnung Nr. xxx zusammen mit einem Kontoauszug per Fax zugestellt und ihr später ein weiteres Exemplar dieser Seite überreicht habe. Die Vorinstanz gelangt zum Schluss, in Anbetracht dieser Vorgänge sei die Darstellung der Beschwerdegegnerin 2, wonach die Schlussrechnung Nr. xxx in ihrer Buchhaltung gefehlt habe, überzeugend. Es bestünden keine Hinweise, dass die Beschwerdegegnerin 2 (bzw. eine für sie handelnde natürliche Person) bewusst Urkunden unterdrückt habe, um den Beschwerdeführer eines strafbaren Verhaltens zu beschuldigen. Vielmehr sei in diesem Zusammenhang festzuhalten, dass die Beschwerdegegnerin 2 die mit Strafantrag vom 4. [recte: 5.] November 2013 erhobenen Vorwürfe gegen den Beschwerdeführer später zu grossen Teilen selbst entkräftet habe. B.C.A.________ habe zudem ausgesagt, dass sie von einer Strafanzeige gegen den Beschwerdeführer abgesehen hätte, wenn der Jahresverlust 2012 von Beginn weg lediglich rund Fr. 16'000.-- betragen hätte (Urteil E. 4.4.3 S. 15-17).