Citation: 9C_492/2022 E. A

A.a. Der 1969 geborene A.________ war zuletzt als Geschäftsführer des B.________ erwerbstätig gewesen, als er sich im September 2005 unter Hinweis auf psychische Probleme bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug anmeldete. Nach medizinischen und erwerblichen Abklärungen sprach die IV-Stelle Bern ihm mit Verfügung vom 9. April 2008 bei einem Invaliditätsgrad von 60 % ab 1. September 2004 eine Dreiviertelsrente zu; mit Verfügung vom 29. November 2011 wurde die Rente bei einem Invaliditätsgrad von nunmehr 50 % per 1. Januar 2012 revisionsweise auf eine halbe Rente herabgesetzt. Im Rahmen eines im Juni 2017 eingeleiteten Revisionsverfahrens holte die IV-Stelle bei Dr. med. C.________ eine psychiatrische Expertise ein (Gutachten vom 20. September 2018). Daraufhin hob die IV-Stelle mit Verfügung vom 14. Mai 2019 die laufende Rente bei einem Invaliditätsgrad von nunmehr 20 % per 1. Juli 2019 auf. Das diese Verfügung bestätigende Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 5. Mai 2020 hob das Bundesgericht mit Urteil 9C_361/2020 vom 26. Februar 2021 auf und wies die Sache zum Einholen eines polydisziplinären Gutachtens an die IV-Stelle zurück. A.b. In Nachachtung dieses Urteils holte die IV-Stelle beim ABI Aerztlichen Begutachtungsinstitut GmbH (nachstehend: ABI) eine polydisziplinäre Expertise (Gutachten vom 1. November 2021) ein und bestätigte in der Folge die Rentenaufhebung mit Verfügung vom 23. Mai 2022.