Citation: 9C_576/2020 E. 4.4.2

4.4.2. Der Beschwerdeführer hatte mit der C.________ AG keinen Arbeitsvertrag. Vielmehr führte die B.________ für diese Firma Aufträge aus. Die Vorinstanz hielt daher zu Recht fest, dass keine Lohnangaben der C.________ AG vorhanden sind. Zudem liegen auch keine anderen langfristigen Verträge vor, die dem Beschwerdeführer ein Einkommen in der Höhe von Fr. 7000.- sicherten. Die Zusammenarbeit zwischen der B.________ und C.________ AG war zudem bis zum Unfall des Beschwerdeführers vom 14. November 2000 erst von kurzer Dauer (ab Mai 2000), sodass das bisherige Auftragsvolumen nicht als gefestigte Grösse betrachtet werden kann, bildet es doch insbesondere saisonale und konjunkturelle Schwankungen nicht ab, die im Baugewerbe üblich sind. Nachdem auch weitere Abklärungen keine neuen Erkenntnisse brachten, liegen, wie im vorinstanzlichen Entscheid festgehalten, keine verlässlichen Anhaltspunkte vor, welches Einkommen der Beschwerdeführer aus der Zusammenarbeit mit der C.________ AG hätte erzielen können. Das kantonale Gericht stellte zudem nicht offensichtlich unrichtig und damit für das Bundesgericht verbindlich fest, dass der Beschwerdeführer das unternehmerische Risiko bei der B.________ trug. Entsprechend ist sein Verdienst nicht vom im Vertrag des Beschwerdeführers mit der B.________ vereinbarten Lohn, sondern vom wirtschaftlichen Erfolg des Einzelunternehmens aus der Zusammenarbeit mit der C.________ AG abhängig, weshalb die Vorinstanz zu Recht nicht auf den ab 1. Oktober 2000 neu auf Fr. 7000.- vereinbarten Lohn (zuvor Fr. 5000.-) der B.________ abstellte.