Citation: 5A_56/2009 25.06.2009 E. A

E.________ ist Eigentümer des Grundstücks Kat.-Nr. 1 (G.________ xx) in Zürich. F.________ ist Eigentümer der drei Stockwerkeinheiten des Grundstücks Kat.-Nr. 2 (K.________) sowie Miteigentümer zu einem Drittel am Grundstück Kat.-Nr. 3 (Hofraum). B.________, C.________ und D.________ sind (bzw. D.________ war) Eigentümer des Grundstücks Kat.-Nr. 4 (G.________ yy), auf welchem die A.________ AG als Mieterin ein Restaurant betreibt. Unmittelbar an dieses Grundstück grenzt die unüberbaute Parzelle Kat.-Nr. 5 derselben Eigentümer. Zur Erschliessung und zugunsten der nicht an den G.________ direkt angrenzenden hinteren Liegenschaften ist seit 1931 im Grundbuch ein unbeschränktes Fuss- und Fahrwegrecht eingetragen, so auch zugunsten der Liegenschaft von E.________ Kat.-Nr. 1 und der Liegenschaft von F.________ Kat.-Nr. 2, der überdies als Miteigentümer der Hofparzelle Kat.-Nr. 3 eine Zufahrt zu dieser Parzelle braucht. Zur Sicherstellung dieses Fuss- und Fahrwegrechts führt eine rund sechs Meter breite Privatstrasse vom G.________ zu den hinteren Grundstücken. Die Strasse belastet die gesamte Fläche von Kat.-Nr. 5 sowie jeweils einen Streifen von ca. drei Metern Breite entlang der beidseits an die Strasse anstossenden hinteren Grundstücke. Mit Beschluss der Bausektion der Stadt H.________ vom 31. August 2004 wurde der A.________ AG bewilligt, ein Aussenrestaurant mit fünf Tischen zu betreiben. Der Bereich des Aussenrestaurants ragt in die Privatstrasse hinein, wodurch sich der Durchfahrtsbereich auf einer Strecke von ca. 9 Metern entlang der Liegenschaft Kat.-Nr. 4 von sechs auf (baurechtlich minimal zulässige) fünf Meter verschmälert.