Citation: 4A_127/2017 E. B

Die Mieterin focht die Kündigung bei der zuständigen Schlichtungsstelle als ungültig/missbräuchlich an und gelangte danach mit Klage vom 20. April 2016 an das Zivilkreisgericht Basel-Landschaft West. Sie beantragte, die Kündigung sei als ungültig/missbräuchlich aufzuheben. Eventuell sei das Mietverhältnis zu erstrecken, erstmals mindestens um zwei Jahre bis 31. März 2018. Mit Entscheid vom 19. August 2016 wies das Zivilkreisgericht (beziehungsweise dessen Präsident) das Kündigungsanfechtungsbegehren ab und erstreckte das Mietverhältnis der 76 jährigen Mieterin bis zum 31. März 2018 ohne weitere Erstreckungsmöglichkeit. Die Mieterin erhob gegen diesen Entscheid Berufung beim Kantonsgericht Basel-Landschaft. Sie hielt an ihrem Begehren, die Kündigung als missbräuchlich aufzuheben, fest und verlangte eventualiter eine Erstreckung erstmals um mindestens drei Jahre bis Ende Februar 2018. Aus der Beschwerdebegründung ergab sich, dass die Mieterin eigentlich eine erstmalige Erstreckung um zwei Jahre bis zum 31. März 2018 beantragen wollte, da sie ausführte, der erstinstanzliche Erstreckungsentscheid werde nur insofern angefochten, als damit eine einmalige und nicht wie beantragt eine erstmalige Erstreckung ausgesprochen worden sei. Das Kantonsgericht hiess die Berufung am 10. Januar 2017 teilweise gut, erstreckte das Mietverhältnis erstmalig um zwei Jahre bis zum 31. März 2018 und bestätigte im Übrigen den Entscheid des Zivilkreisgerichts.