Citation: 6B_762/2023 E. 3.2.1

3.2.1. Mit Bezug auf den Vorwurf vom 22. Mai 2018 steht nach dem zum Sachverhalt Gesagten für das Bundesgericht verbindlich fest, dass der Beschwerdeführer gegen den ausdrücklichen Willen der Beschwerdegegnerin 2 verlangte, dass sie seinen Penis küssen soll, sowie dass er sie nach ihrer Weigerung an den Haaren packte und ihren Kopf nach unten zu seinem Glied drückte. Fest steht ebenfalls, dass der Beschwerdeführer die Beschwerdegegnerin 2 nach der oralen Befriedigung zwang, sein Sperma zu schlucken, obwohl sie ihm ausdrücklich sagte, dass sie das ekele und sie dies nicht tun wolle. Angesichts der feststehenden Gewaltausübung ist der Tatbestand der sexuellen Nötigung ohne Weiteres erfüllt. Auf die von der Vorinstanz angenommene soziale Zwangssituation braucht hier nicht eingegangen zu werden. Da ferner feststeht, dass die Beschwerdegegnerin 2 ihren Widerwillen klar ausdrückte, ist auch der subjektive Tatbestand zu bejahen. Der Beschwerdeführer äussert sich zur rechtlichen Würdigung dieses Vorwurfs nicht.