Citation: 1P.533/2006 02.11.2006 E. 1

Der angefochtene Entscheid, der kantonal letztinstanzlich festhält, dass gegen die mit dem Fall befasste Untersuchungsrichterin kein Ausstandsgrund bestehe, schliesst das Strafverfahren nicht ab. Es handelt sich somit um einen Zwischenentscheid. Gemäss Art. 87 Abs. 1 OG ist gegen selbständig eröffnete Vor- und Zwischenentscheide über Ausstandsbegehren die staatsrechtliche Beschwerde zulässig. Diese Entscheide können später nicht mehr angefochten werden (dazu eingehend BGE 126 I 203 E. 1 S. 204 ff. mit Hinweisen). Die Legitimation des Beschwerdeführers in der Sache gemäss Art. 88 OG ist im vorliegenden Verfahren nicht zu prüfen. Jedenfalls kann der Beschwerdeführer als Verfahrenspartei mit staatsrechtlicher Beschwerde die Verletzung jener Parteirechte rügen, die ihm nach dem kantonalen Verfahrensrecht oder unmittelbar von Verfassungs wegen (insbesondere Art. 29 BV) zustehen (BGE 129 II 297 E. 2.3 S. 301 mit Hinweisen). Zu diesen Rechten gehört auch die Leitung der Strafuntersuchung durch einen unabhängigen und unparteilichen Untersuchungsrichter (s. nachfolgend E. 2). Auch die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen der staatsrechtlichen Beschwerde sind vorliegend erfüllt und geben zu keinen Bemerkungen Anlass.