Citation: 4A_648/2014 E. 5.1

5.1. Der Beschwerdeführer rügt namentlich als Verletzung von § 258 ZPO/AG (der auf das erstinstanzliche Verfahren noch anwendbar war und wonach mehrere Gutachter ein Gutachten gemeinsam zu erstatten hätten), dass die Vorinstanz die Anordnung eines polydisziplinären Gutachtens abgewiesen hat. Die Vorinstanz hat im angefochtenen Urteil zunächst dargelegt, dass der Beschwerdeführer gegen das Vorgehen der Einholung von Teilgutachten nicht opponiert und sogar selbst eine Aufteilung der Gutachterfragen nach Teilgebieten vorgenommen hatte. Die Vorinstanz hat sodann anerkannt, dass in der prozessleitenden Verfügung der ersten Instanz von der Einholung eines polydisziplinären Gutachtens die Rede war und sie hat die Begutachtung, die tatsächlich stattgefunden hat, mangels Konsilium der Gutachter nicht als polydisziplinär qualifiziert. Sie hat jedoch die Aussagen in den vier Teilgutachten als dermassen übereinstimmend erachtet, dass von einer polydisziplinären Beurteilung keine klareren Antworten zu erwarten wären und sie hat nicht erkannt, wieso § 258 Abs. 1 ZPO/AG ausschliessen sollte, mehrere Einzelgutachten zu unterschiedlichen Fachbereichen einzuholen. Inwiefern die Vorinstanz § 258 ZPO/AG willkürlich ausgelegt oder angewandt haben könnte, ist der Beschwerde nicht zu entnehmen. Im Übrigen hat die Vorinstanz entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers die Gutachten gerade nicht als mangelhaft, sondern als schlüssig erachtet. Inwiefern sie in Willkür verfallen sein könnte, wenn sie von einer polydisziplinären Beurteilung keine zusätzlichen Erkenntnisse erwartete, ist der Beschwerde wiederum nicht zu entnehmen. Die blosse gegenteilige Behauptung und andere Interpretation der vier Gutachten aus Sicht des Beschwerdeführers vermag Willkür jedenfalls nicht auszuweisen.