Citation: 5A_575/2024 E. 2

Die Beschwerdeführerin hat keinen anfechtbaren Entscheid (Art. 75 BGG) eingereicht und sie bezieht sich auch nicht auf einen solchen. Stattdessen spricht sie von Rechtsverweigerung. Ihre Eingabe ist als Rechtsverweigerungsbeschwerde (Art. 94 BGG) entgegenzunehmen. Sie verlangt die Aushändigung aller Akten und die Übergabe an die Zuger Behörden. Der "Fall 2014/2016" (gemeint offenbar: die Nichtigkeitsklage vom 9. August 2024) sei dem Bezirksgericht Zürich zu übergeben. Die Beschwerdeführerin stört sich daran, dass sie nach ihrem Umzug nach Zug im Kanton Zürich weiterhin betrieben wird. Sie erhebt Vorwürfe gegen verschiedene Zürcher Behörden, wobei sie teilweise den prozessualen Anstand verletzt. Der Vorwurf, dass die Zürcher Justiz befangen sei, bleibt unbelegt und pauschal. Sie legt nicht dar, weshalb das Obergericht im Hinblick auf ihre Eingaben vom 25. Juli 2024 und vom 9. August 2024 hätte Verfahren eröffnen und durchführen müssen. Hinsichtlich der Eingabe vom 9. August 2024 genügt die Behauptung nicht, ein Anwalt habe die Nichtigkeitsklage vorbereitet und sie habe sie vollumfassend mit allen Akten eingereicht. Weshalb diesbezüglich das Bezirksgericht Zürich zuständig sein sollte, falls das Obergericht nicht zuständig wäre, legt sie nicht dar. Die Beschwerdeführerin reicht dem Bundesgericht sodann als Beilagen weitere Eingaben ein, die angeblich unbeantwortet geblieben sind. Auch diesbezüglich legt sie nicht dar, weshalb das Obergericht diese hätte behandeln müssen. Soweit die Eingaben nicht an das Obergericht gerichtet waren, ist das Bundesgericht ausserdem nicht zuständig zur Behandlung einer Rechtsverweigerungsbeschwerde (Art. 94 i.V.m. Art. 75 BGG). Schliesslich legt die Beschwerdeführerin nicht dar, was an der ihr erteilten Auskunft zur Akteneinsicht falsch sein soll. Entgegen ihrer Behauptung trifft es nicht zu, dass das Obergericht die Akteneinsicht verweigert hätte. Der Vorwurf, es sei klar, dass sie bewusst und vorsätzlich massiv bestohlen werde, genügt den Begründungsanforderungen (Art. 42 Abs. 2 BGG) nicht. Die Beschwerde enthält offensichtlich keine hinreichende Begründung. Das präsidierende Mitglied der Abteilung tritt auf sie im vereinfachten Verfahren nicht ein (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG).