Citation: 9C_604/2019 E. 3.1

3.1. Das kantonale Gericht verglich bei der Prüfung der Revisionsvoraussetzungen die gesundheitlichen Verhältnisse zum Zeitpunkt der Verfügung vom 12. Januar 2012 mit denjenigen bei Erlass der vorinstanzlich angefochtenen Verfügung vom 21. November 2017, mit welcher die halbe Invalidenrente aufgehoben wurde. Dabei stützte sie sich auf das polydisziplinäre Gutachten des ABI vom 5. Mai 2015, dem es Beweiswert zuerkannte. In somatischer Hinsicht ergebe sich keine Änderung zum früheren Gutachten des SMAB vom 14. Juli 2011. In psychischer Hinsicht habe sich die Situation gemäss dem ABI-Experten Dr. med. B.________ insofern geändert, als keine depressive Episode mit Somatisierungsstörung mehr vorliege. Hingegen habe der Psychiater eine ausgeprägte subjektive Krankheitsüberzeugung ohne Krankheitswert festgestellt, die einer fachärztlichen Behandlung kaum zugänglich sei. MGSG-Psychiater Dr. med. C.________ habe diese Einschätzung im Gutachten vom 27. September 2017 weitestgehend bestätigt, indem er ab April 2015 volle Arbeitsfähigkeit des Versicherten angenommen habe. Zu diesem Ergebnis sei er insbesondere auch anhand einer Prüfung der nach der Rechtsprechung einschlägigen Indikatoren gelangt (BGE 141 V 281 E. 5.2.2 S. 307). Demgegenüber hielt die Vorinstanz aufgrund der Stellungnahmen der RAD-Ärzte dafür, dass die Ausführungen der behandelnden Fachpersonen des Medizinischen Zentrums D.________ vom 11. November 2015 die Schlüssigkeit der Einschätzung des ABI-Psychiaters Dr. med. B.________ nicht in Frage zu stellen vermöchten.