Citation: 2C_1027/2022 E. B

Am 29. August 2021 reichte C.A.________ beim Amt für Landwirtschaft des Kantons Schwyz ein Gesuch um Erlass einer Feststellungsverfügung betreffend das bäuerliche Bodenrecht ein. Mit Verfügung vom 28. September 2021 stellte das Amt für Landwirtschaft fest, dass die Grundstücke KTN xxx, KTN yyy, KTN zzz, KTN qqq sowie KTN rrr landwirtschaftliche Grundstücke seien und zusammen ein landwirtschaftliches Gewerbe für einen Talgebietsbetrieb bildeten. Diese Feststellungsverfügung stellte das Amt für Landwirtschaft den weiteren Mitgliedern der Erbengemeinschaft zu, bot ihnen vorab jedoch keine Gelegenheit, zum Gesuch von C.A.________ Stellung zu nehmen. A.A.________ erhob dagegen Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz. Mit Urteil vom 3. November 2022 stellte das Verwaltungsgericht eine Verletzung des rechtlichen Gehörs von A.A.________ fest, erachtete die Verletzung durch das verwaltungsgerichtliche Verfahren allerdings als geheilt. In der Sache bestätigte das Verwaltungsgericht, dass es sich um landwirtschaftliche Grundstücke handle und diese ein landwirtschaftliches Gewerbe darstellten. Es wies die Beschwerde von A.A.________ folglich ab, trug der festgestellten Gehörsverletzung jedoch im Rahmen des Kostenentscheids Rechnung.