Citation: 9C_15/2023 E. 4.3

4.3. Mit der Vorinstanz ist zu betonen, dass während des Anstellungsverhältnisses bei der C.________ (im Zeitraum vom 1. August 2015 bis 7. April 2016) keine Arbeitsunfähigkeitszeugnisse oder krankheitsbedingte Abwesenheiten aktenkundig sind. Das kantonale Gericht durfte nach dem Gesagten in Würdigung der gesamten Umstände davon ausgehen, dass die Beschwerdeführerin als Berufsschullehrerin während der Anstellungszeit und damit während gut acht Monaten uneingeschränkt arbeitsfähig war. Diese Zeitspanne führt - wie im angefochtenen Entscheid richtig dargelegt - mit Blick auf dieses Kriterium (E. 2.2 hiervor) zur Aufhebung des zeitlichen Konnexes zwischen der während der Versicherungszeit bei der Beschwerdegegnerin eingetretenen Arbeitsunfähigkeit und der später von der IV-Stelle festgestellten Invalidität. Anzumerken ist im Übrigen, dass alleine schon die Zeitspanne vom 1. Januar bis 7. April 2016 (mit Pensumserhöhung auf 100 %) genügt, um den zeitlichen Konnex zu unterbrechen. Dass die Beschwerdeführerin aufgrund des restlichen Ferienguthabens ihren letzten Arbeitstag am 23. März 2016 absolvierte, ist vorliegend unbeachtlich (vgl. in verwandtem Zusammenhang Urteil 9C_500/2022 vom 23. Februar 2023 E. 4.3). Dies hat umso mehr zu gelten, als die Beschwerdeführerin das Arbeitsverhältnis selbst kündigte. Der Krankengeschichte (Eintrag des med. pract. E.________ vom 25. Februar 2016) ist Folgendes zu entnehmen: "will aufgrund dessen, dass Hund nicht zugelassen wird, Kündigung einreichen. [...] könne eine Weile von Ersparnissen leben, wolle sich 'erholen + zu sich selbst finden'". Es liegt damit nahe, dass die Kündigung nicht (oder nicht nur) gesundheitsbedingt erfolgte. Entgegen der Behauptung der Beschwerdeführerin ergibt sich aus den Akten, dass im Zeitraum vom 1. Januar bis 7. April 2016 und damit während mehr als dreier Monate eine Arbeitsfähigkeit von 100 % vorlag. Das kantonale Gericht hat demnach dadurch, dass es auf die Unterbrechung des zeitlichen Zusammenhangs geschlossen und die Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin verneint hat, kein Bundesrecht verletzt (vgl. E. 1 und 2.3 hiervor).