Citation: 5A_485/2024 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer beharrt auf der Unterscheidung zwischen ihm als geistlich sittlichem Wesen "A.________, Pazifist und Original aus dem Hause B.________" und der von einer Verwaltung (gemäss ihm vermutlich dem Zivilstandsamt) geschaffenen fiktiven, juristischen Hilfsperson, die den amtlichen Namen in der Form "Nachname, Vorname" trage. Er zieht diese Unterscheidung heran, um geltend zu machen, er könne nicht für ein abweichendes Subjekt Angaben machen oder Auskünfte erteilen (z.B. im Zusammenhang mit der Bestimmung des Existenzminimums), wobei unklar bleibt, ob er diesen Einwand allgemein auf die "Hilfsperson" bezieht oder nur dann, wenn ihr Name - nach seiner Auffassung - falsch geschrieben wird (dazu sogleich). Die vom Beschwerdeführer angeführte Unterscheidung stammt aus dem Umfeld der Staatsverweigererbewegung. Was die daraus abgeleitete Auskunftsverweigerung betrifft, handelt es sich bei seinen Ausführungen offensichtlich um Ausflüchte. Darauf ist nicht näher einzugehen. Der Beschwerdeführer macht im Hinblick auf die Schreibweise seines Namens (gemäss ihm des Namens der "Hilfsperson") geltend, zwischen dem Namen und den nachfolgenden Vornamen müsse ein Komma gesetzt werden. Er verweist auf Art. 24 Abs. 4 der Zivilstandsverordnung vom 28. April 2004 (ZStV; SR 211.112.2) und die Wegleitung des Bundesamtes für Sozialversicherungen über Versicherungsausweis und individuelles Konto (WL VA/IK), Ziff. 3108. Um Missbrauch und Betrug auszuschliessen, müssten diese Vorgaben zwingend eingehalten werden. Der Beschwerdeführer zeigt damit nicht konkret auf, inwiefern er ein rechtlich geschütztes Interesse an der von ihm gewünschten Schreibweise seines Namens haben könnte. Insbesondere zeigt er nicht auf, dass es zu Missbrauch, Betrug oder einer Verwechslung gekommen sein könnte (vgl. Urteil 5A_441/2023 vom 31. August 2023 E. 2.3). Er legt auch nicht dar, inwiefern die von ihm genannte Wegleitung für das Zwangsvollstreckungsverfahren massgeblich sein soll.