Citation: 9C_492/2018 E. 3

Die Vorinstanz erwog, es sei auf das beweiskräftige asim-Gutachten vom 25. Mai 2016 abzustellen. Massgebend sei dabei nicht die Einschätzung im rheumatologischen Teilgutachten, sondern die bidisziplinäre (rheumatologisch-psychiatrische) Konsensbeurteilung, gemäss welcher die Versicherte - nach einer sich an das Unfallereignis vom 27. Dezember 2013 anschliessenden Phase vollständiger Arbeitsunfähigkeit - ab April 2015 wieder in der Lage gewesen sei, die angestammte und jede andere behinderungsangepasste Tätigkeit im Umfang von 70 % auszuüben. Die gesundheitliche Verbesserung im Sinne der Wiedererlangung einer Arbeitsfähigkeit von 70 % sei ab 1. Juli 2015 (d.h. nach drei Monaten gemäss Art. 88a Abs. 1 IVV) zu berücksichtigen. Was die Bemessung der Invalidität der unbestritten als Vollerwerbstätige zu qualifizierenden Versicherten anbelangt, nahm das kantonale Gericht einen Prozentvergleich vor mit der Begründung, der für einen Rentenanspruch massgebende Grenzwert (Art. 28 Abs. 2 IVG) werde offensichtlich nicht erreicht, weil auch die angestammte Tätigkeit wieder zu 70 % zumutbar sei. Bei dieser Sachlage bestehe unabhängig vom Wert des einzusetzenden Valideneinkommens ab Juli 2015 ein nicht rentenbegründender Invaliditätsgrad von 30 %.