Citation: 8C_41/2018 E. 3.2

3.2. Die dagegen gerichteten Einwände in der Beschwerdeschrift vermögen daran nichts zu ändern. Dass degenerative Veränderungen der Supraspinatusmuskulatur selbst nicht ausgewiesen sein sollen, spricht für sich allein noch nicht zwingend dafür, dass das bestehende Leidensbild auf eine unfallmässige Verursachung zurückzuführen wäre. Bezüglich der Befunde und der sich daraus ergebenden Diagnose sind sich Dr. med. D.________ und Dr. med. B.________ einig. Sie stimmen einzig bezüglich der Kausaliätsbeurteilung nicht überein. Die Tatsache, dass der Kreisarzt der Suva es für möglich hält, dass ein ursächlicher Zusammenhang besteht, ändert nichts daran, dass dieser nicht mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen ist. Selbst Dr. med. B.________ argumentiert einzig mit einem Befund, der gegen einen degenerativen Vorzustand spricht. Dies kann indessen einen - positiven - Nachweis eines Kausalzusammenhanges im geforderten Beweisgrad nicht ersetzen. Dass das kantonale Gericht der Auffassung des Dr. med. D.________ eher zu folgen bereit war und sich von der abweichenden Betrachtungsweise des Dr. med. B.________ nicht überzeugen liess, ist unter diesen Umständen nicht zu beanstanden. Soweit rechtserheblich, ist die Vorinstanz auch ihrer Verpflichtung zu umfassender Sachverhaltsermittlung in jeder Hinsicht nachgekommen. Namentlich gilt dies bezüglich der medizinischen Sachlage, welche ausreichend dokumentiert worden ist. Weil davon keine neuen Erkenntnisse zu erwarten sind, kann - in antizipierter Beweiswürdigung (BGE 136 I 229 E. 5.3 S. 236 f. mit Hinweisen) - von der eventualiter beantragten Rückweisung zur Einholung eines Gutachtens abgesehen werden. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers besteht bei dieser Sachlage keine Rechtsgrundlage für eine "neutrale Begutachtung". Im Übrigen wird auf die vorinstanzlichen Ausführungen verwiesen, welchen das Bundesgericht nichts beizufügen hat.