Citation: I 269/06 29.11.2006 E. 3

3.1 Das kantonale Gericht hat den Verwaltungsakt vom 25. Januar 2006, mit welchem die IV-Stelle das Begehren um Zusendung einer Liste der in Frage kommenden Gutachter abgelehnt hat, als anfechtbare verfahrensleitende Verfügung qualifiziert. Des Weitern hat es erwogen, die Mitwirkungsrechte gemäss Art. 44 ATSG müssten auch gewährt werden, wenn das Gutachten nicht einer Einzelperson, sondern einer Institution übertragen werde. Die Abweisung des Gesuchs um Nennung der Gutachter und der Zustellung einer Gesamtliste der in Frage kommenden Gutachter verletze das rechtliche Gehör der versicherten Person. Aufgrund der formellen Natur des Anspruchs auf rechtliches Gehör, führe dies ungeachtet der Erfolgsaussichten in der Sache selbst zur Aufhebung der angefochtenen Verfügung. Eine Heilung der Gehörsverletzung im Gerichtsverfahren sei nicht möglich, weshalb die Verfügung als aufgehoben zu gelten habe. Die IV-Stelle habe in Zusammenarbeit mit dem beauftragten Institut eine Gesamtliste der begutachtenden Ärzte des Instituts X.________ auszuhändigen. 3.2 Das Beschwerde führende Bundesamt macht demgegenüber geltend, das Schreiben der IV-Stelle vom 25. Januar 2006 beinhalte die Anordnung einer medizinischen Abklärung durch das Institut X.________. Diese Gutachtenanordnung sei zu Recht nicht in Verfügungsform ergangen und das Schreiben sei auch nicht als verfahrensleitende Verfügung zu qualifizieren. Das kantonale Gericht hätte sich daher auf die Beurteilung des Vorwurfs der Rechtsverweigerung beschränken müssen. Bereits aus diesem Grund sei der vorinstanzliche Entscheid aufzuheben. Des Weitern vertritt das Beschwerde führende Bundesamt den Standpunkt, bei einer medizinischen Begutachtung durch eine spezialisierte medizinische Abklärungsstelle der IV (Medas) oder eine andere vergleichbare Institution finde Art. 44 ATSG keine Anwendung. Auch aus diesem Grund sei der kantonale Gerichtsentscheid aufzuheben.