Citation: 8C_436/2019 E. 3.2.1

3.2.1. Der Beschwerdeführer bringt vor, an der Zuverlässigkeit des Gutachtens der asim bestünden erhebliche Zweifel. Daraus gehe nicht schlüssig hervor, weshalb er entgegen der Ansicht sämtlicher Ärzte ab Oktober 2012 zu 100 % arbeitsfähig gewesen sein soll. Der ihn seit über zehn Jahren betreuende Dr. med. C.________, Facharzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten, bestätige im Schreiben vom 11. Juni 2019, dass keine Besserung des dermatologischen Hautzustands eingetreten sei. Dies ergebe sich auch aus den Fotodokumentationen. Zweifel am Gutachten der asim seien auch deshalb angebracht, als die Sachverständigen die offensichtlich bestehende, sich wechselseitig verstärkende Wirkung der psychischen und der dermatologischen Leiden nicht ernsthaft berücksichtigt und geprüft hätten. Dr. med. B.________ bestätigte im Schreiben vom 19. Mai 2018, dass der Beschwerdeführer nach wie vor an einer mittelgradigen depressiven Episode leide und aus psychiatrischer Sicht körperlich leicht belastende Arbeit lediglich im Umfang von täglich zwei bis drei Stunden zu leisten vermöge.