Citation: 5A_641/2023 E. 4.3

4.3. Selbst wenn die Vorinstanzen Art. 29 Abs. 1 und 3 verletzt hätten, könnte die Beschwerdeführerin hieraus daher nichts zu ihren Gunsten ableiten. Bereits aus diesem Grund zielt auch der Vorwurf der Verletzung der Begründungspflicht (Art. 29 Abs. 2 BV) ins Leere: Zu begründen ist das Ergebnis des Entscheids, das im Urteilsspruch zum Ausdruck kommt und das allein die Rechtsstellung der betroffenen Person berührt (BGE 145 III 324 E. 6.1). Das Gericht kann sich daher auf die für den Entscheid wesentlichen Punkte beschränken und muss sich nicht mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzen und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegen (BGE 146 II 335 E. 5.1).