Citation: 1C_496/2022 E. 4.1.2

4.1.2. Aus dem angefochtenen Urteil ergibt sich, dass sich die Baubewilligungsbehörde mit dem Bauvorhaben in einer Breite und Tiefe auseinandergesetzt hat, die dem Koordinationsgebot gemäss Art. 25a RPG genügt. Eine Reduktion der Grundfläche in den Attikageschossen um 2.2 m2 ist nach den Erwägungen der Vorinstanz ohne grossen Aufwand möglich. Die Gestaltungsmöglichkeiten der Bauherrschaft sind diesbezüglich stark eingeschränkt, was die Beschwerdeführenden nicht substanziiert in Abrede stellen. Dasselbe gilt für die Reduktion der anrechenbaren Geschossfläche um 3.68 m2 bei einer zulässigen Ausnützung im Umfang von insgesamt 686 m2 sowie die Geometrie der Spielflächen. Auch diese Anpassungen sind durch die Nebenbestimmungen hinreichend konkretisiert und gemäss der Vorinstanz möglich, ohne dass sie sich in baulicher, gestalterischer oder planerischer Hinsicht massgeblich auf das Bauprojekt auswirken. Die Einhaltung der lärmrechtlichen Vorgaben im Bereich der Ausfahrt aus der Tiefgarage bildeten weiter ebenso Gegenstand der Baubewilligung wie die Versickerung des Oberflächenwassers. Über beide Aspekte wurde nach den Erwägungen im angefochtenen Urteil in einer Weise abschliessend entschieden, die dem Koordinationsgebot gemäss Art. 25a RPG genügt. Gestützt auf das angefochtene Urteil und die Beschwerde weder ersichtlich noch dargetan ist ferner, inwieweit mit dem angeblich überzähligen Parkplatz in der Tiefgarage eine Verletzung von Art. 25a RPG einhergehen soll. Die Rüge ist unbegründet.