Citation: 6B_1133/2023 E. 3.5.2

3.5.2. Mit den vom Beschwerdeführer vorgenommenen Vermögensverschiebungen auf die Konti seiner Töchter sowie von ihm neu eröffneten Konti entzog der Beschwerdeführer die Vermögenswerte dem Zugriff der Gläubiger und schaffte sie somit beiseite im Sinne von Art. 163 Ziff. 1 StGB. Hinsichtlich der Einwände des Beschwerdeführers ist auf BGE 102 IV 172 E. 2 zu verweisen, dem die Verweigerung jeder Auskunft des Schuldners im Konkursverfahren über seine finanziellen Verhältnisse, insbesondere dem Verschweigen der bei einer Bank deponierten Wertschriften, die er daraufhin in seiner Wohnung versteckte, zugrunde lag. In der Verweigerung jeglicher Auskunft vor dem Hintergrund der dargelegten Umstände erkannte das Bundesgericht ein Verheimlichen mit betrügerischem Charakter. Vorliegend nahm der Beschwerdeführer infolge der Zahlungsbefehle zahlreiche Kontoeröffnungen und Vermögensverschiebungen vor. Nicht ersichtlich und vorgebracht ist, dass diese Transaktionen etwas anderes als den Entzug des Vermögens vom Zugriff der Gläubiger bezweckten. Insbesondere minderte er dem Anschein nach sein Vermögen, indem er eine beträchtliche Summe seinen Töchtern überwies. Diesbezüglich hat die Vorinstanz nachvollziehbar dargelegt, dass nicht von einem Erbvorbezug auszugehen ist. Durch die vorgenommenen Kontoeröffnungen und Vermögensverschiebungen entzog der Beschwerdeführer Vermögenswerte dem Zugriff der Gläubiger. Vor dem Hintergrund der dargelegten Vorkehrungen ist die Auskunftsverweigerung des Beschwerdeführers im Zwangsvollstreckungsverfahren nicht lediglich als blosses Schweigen zu werten, sondern im Sinne der dargelegten Rechtsprechung als ein Verheimlichen mit betrügerischem Charakter zu qualifizieren. Mit seinem Vorgehen erweckte der Beschwerdeführer den falschen Anschein eines verminderten Vermögens und die Vorinstanz ging zurecht davon aus, dass der Beschwerdeführer im Sinne von Art. 163 Ziff. 1 StGB Vermögen beiseite geschafft und verheimlicht hat. Die geltend gemachte Verletzung von Bundesrecht ist zu verneinen.