Citation: 8C_700/2020 E. 2

Streitig und zu prüfen ist, ob die Vorinstanz zu Recht den leistungsverweigernden Einspracheentscheid der Suva vom 16. Januar 2020 bestätigt hat, wonach die am 28. November 2017 erlittene Prellung an der rechten Schulter zu einer vorübergehenden und nicht richtunggebenden Verschlimmerung eines degenerativen Vorzustandes geführt habe, die nach vier bis sechs Wochen, spätestens aber am 14. Juni 2018 abgeheilt gewesen sei. Die Vorinstanz hat die bei der Beurteilung dieser Frage zu berücksichtigenden Rechtsgrundlagen zutreffend dargestellt. Darauf wird verwiesen. Zu wiederholen ist, dass an die Beweiswürdigung von medizinischen Auskünften strenge Anforderungen zu stellen sind, soll der Versicherungsfall - wie vorliegend - ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen, sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen (BGE 135 V 465 E. 4.4 in fine mit Hinweis).