Citation: 8C_1061/2009 28.05.2010 E. 3

Umstritten ist, ob die Beschwerdegegnerin berechtigt war, die Mitteilung vom 11. Februar 2002 in Wiedererwägung zu ziehen. Dabei ist zu prüfen, ob keine vernünftigen Zweifel an der Unrichtigkeit der Mitteilung möglich waren. 3.1 Mit Verfügung vom 8. Januar 2008 hob die Beschwerdegegnerin die Mitteilung vom 11. Februar 2002 wiedererwägungsweise auf. Die zweifellose Unrichtigkeit begründete sie mit dem Statuswechsel, der inzwischen eingetreten und in ihrer Mitteilung nicht berücksichtigt worden sei. Die bisher zu 100 % als Hausfrau eingestufte Beschwerdeführerin hätte neu zu 50 % als Erwerbstätige und zu 50 % als Hausfrau eingestuft werden müssen. Sie verwies dabei auf die Beurteilung der Statusfrage im Haushaltsabklärungsbericht vom 7. Februar 2002 und auf verschieden Umstände, welche für diesen Statuswechsel sprächen. Auch das kantonale Gericht nahm eine umfassende Prüfung des Invaliditätsgrades zum Zeitpunkt der Mitteilung vom 11. Februar 2002 unter Würdigung der gesamten Akten- und Beweislage vor. Nach einer ausführlichen Beweiswürdigung der verschiedenen Aspekte in Bezug auf den Status kam das kantonale Gericht zum Schluss, die Beschwerdegegnerin hätte im Jahr 2002 bei der Statusfrage von einem Anteil von je 50 % im Erwerbsbereich und im Haushalt ausgehen müssen, weshalb die Wiedererwägung der Mitteilung vom 11. Februar 2002 zu Recht erfolgt sei. Von einer nur beschränkten Überprüfung im Sinne von Art. 53 Abs. 2 ATSG (vgl. E. 2 hievor) kann hierbei allerdings nicht mehr ausgegangen werden, wie in der Beschwerde zu Recht eingewendet wird.