Citation: 6B_1028/2022 E. 2.4.2

2.4.2. Die Vorinstanz bejaht auch den subjektiven Tatbestand zu Recht. Der Beschwerdeführer war Mitglied der Geschäftsleitung und einzelzeichnungsberechtigter Verwaltungsrat der B.________ AG. Daneben hatte er die Funktion des Finanzchefs der B.________-Gruppe inne und war für die Leitung aller Rechnungswesen der B.________-Gruppe zuständig. Er veranlasste die Zahlungen, insbesondere auch jene, welche der für die Liberierung der Kapitalerhöhung der B.________ AG zu verrechnenden Forderung zugrunde lagen, sowie jene am 1. Februar 2010. Ebenso verfasste er den Kapitalerhöhungsbericht der B.________ AG vom 8. März 2010. Dabei wusste er einerseits um die Zahlungen, insbesondere jene vom 1. Februar 2010, und damit auch, dass sich nicht mehr der für die Liberierung zu verrechnende Betrag auf dem Konto der B.________ AG befand. Andererseits hatte er Kenntnis von der Kapitalerhöhung der F.________ AG und löste er die Zahlung vom 1. Februar 2010 zum Zweck deren Liberierung aus. Dass die zu verrechnende Forderung im Zeitpunkt des Verfassens des Kapitalerhöhungsberichts der B.________ AG vom 8. März 2010 aufgrund der Zahlung vom 1. Februar 2010 reduziert war, der Beschwerdeführer die im Kapitalerhöhungsbericht der B.________ AG vom 8. März 2010 zu verrechnende Forderung dennoch in der Höhe von Fr. 1'900'000.-- auswies, um deren Kapitalerhöhung wie auch jene der F.________ AG durchführen zu können und dadurch einen unrechtmässigen Vorteil zu verschaffen, nahm er in Anbetracht seiner Funktionen sowie dem entsprechenden Wissen zumindest in Kauf. Da die Urkundenfälschung nach Art. 251 Ziff. 1 StGB als abstraktes Gefährdungsdelikt ausgestaltet ist (BGE 129 IV 53 E. 3.2) und der Tatbestand keine Schädigung oder konkrete Gefährdung von Drittinteressen voraussetzt, erübrigt es sich, auf entsprechende Vorbringen und Ausführungen einzugehen.