Citation: 8C_98/2019 E. 4

Nach der Vorinstanz waren die versicherungsinternen Berichte der Frau Dr. med. E.________, die sich ihrerseits auf die radiologische Stellungnahme des PD Dr. med. F.________ vom 15. Februar 2017 stützte, voll beweiskräftig. Danach habe die Beschwerdeführerin beim Unfall vom 3. März 2016 durch einen Direktanprall Kontusionen am linken Schulterblatt und am linken Ellbogen erlitten. Diese hätten zu einer vorübergehenden Verschlimmerung des Zustandes der degenerativ vorgeschädigten Schulter geführt. Der Vorzustand sei nach acht Wochen wiederhergestellt gewesen. Die Beschwerdeführerin macht geltend, es bestünden deutliche Zweifel an den versicherungsinternen Stellungnahmen der Frau Dr. med. E.________, nachdem mehrere Fachärzte die gegenteilige Auffassung vertreten hätten. Es seien bei den bildgebenden Untersuchungen Sehnenschädigungen festgestellt worden, die nach Ansicht ihrer behandelnden Ärzte - auch aufgrund der bei den Operationen zusätzlich erhobenen Befunde - unfallbedingt seien. Die dadurch verursachten Beschwerden seien über den 30. April 2016 hinaus behandlungsbedürftig gewesen. Sie bemängelt die versicherungsinternen Stellungnahmen auch insoweit, als die Vertrauensärztin nicht über einen geeigneten Facharzttitel zur Beurteilung der Unfallkausalität verfüge und keine persönliche Untersuchung stattgefunden habe. Auf die versicherungsinternen Berichte hätte daher nicht abgestellt werden dürfen; allenfalls wären weitere medizinische Abklärungen angezeigt gewesen.