Citation: 2C_686/2013 E. 2.5

2.5. Die Verlustverrechnung gemäss Art. 67 DBG steht aber, wie generell jede Rechtsausübung, unter dem Vorbehalt des Rechtsmissbrauchsverbots (vgl. Art. 2 Abs. 2 ZGB). So ist sie namentlich ausgeschlossen, wo eine Steuerumgehung vorliegt (Urteil 2A.583/2003 vom 31. Januar 2005 E. 2.2, in: StE 2005 B 72.15.2 Nr. 7; 2A.148/1991 vom 30. November 1992, in: ASA 63 S. 225 f. E. 4; vgl. BRÜLISAUER/KUHN, a.a.O., N. 15 zur Art. 67 DBG; LOCHER, a.a.O., Rz. 41 zu Art. 61 und Rz. 11 zu Art. 67; vgl. auch Urteile 2A.129/2007 vom 17. März 2008, in: StR 63/2008 S. 463 und StE 2009 B 72.19 Nr. 10; 2A.133/2000 vom 29. September 2000 E. 2, in: StE 2001 A 12 Nr. 11). In diesem Rahmen ist auch das Merkmal der wirtschaftlichen Kontinuität zu würdigen und kann deren Fehlen möglicherweise einen Hinweis für eine missbräuchliche Rechtsausübung bilden (so auch ROBERT DANON, a.a.O., N. 14 zu Art. 67 DBG).