Citation: 6B_1170/2019 E. 1.3

1.3. Der Beschwerdeführer anerkennt ein mittelschweres bis schweres Verschulden. Er macht aber geltend, in seinem umfassenden Geständnis, das er im Untersuchungsverfahren abgelegt habe, manifestiere sich tätige Reue. Die Vorinstanz anerkenne die Geständigkeit zwar als strafmindernd (angefochtenes Urteil S. 23). Sie messe diesem Umstand indes unsachgemäss wenig Bedeutung zu, wenn sie das erstinstanzlich ausgefällte Strafmass von fünf auf sechs Jahre erhöhe. Denn wenn er geschwiegen hätte, wäre die Anklage weit weniger umfangreich ausgefallen. Das Gericht berücksichtigt das objektive und subjektive Verschulden des Täters, dessen Vorleben und persönliche Verhältnisse sowie die Wirkung der Strafe auf sein Leben (Art. 47 Abs. 1 und 2 StGB; BGE 141 IV 61 E. 6.1.1 S. 66). Bei der Gewichtung der verschiedenen Strafzumessungsfaktoren und bei der Bestimmung des konkreten Strafmasses hat das Sachgericht einen weiten Ermessensspielraum. Das Bundesgericht überprüft auf Beschwerde hin nur, ob die Vorinstanz den gesetzlichen Strafrahmen über- oder unterschritten hat, ob sie von rechtlich nicht massgebenden Kriterien ausgegangen ist oder wesentliche Gesichtspunkte ausser Acht gelassen resp. falsch gewichtet und dadurch ihr Ermessen überschritten oder missbraucht hat (BGE 144 IV 313 E. 1.2 S. 319; 136 IV 55 E. 5.6 S. 61; 134 IV 17 E. 2.1 S. 19 f.). Die Vorinstanz hat berücksichtigt, dass die Geständigkeit die Strafverfolgung wesentlich vereinfacht und verkürzt habe. Dem vom Beschwerdeführer darüber hinaus geltend gemachten Umstand, dass der Anklagevorwurf ohne seine Kooperation weniger umfangreich ausgefallen wäre, steht die - für das Bundesgericht verbindliche (Art. 105 Abs. 1 BGG) - Feststellung der Vorinstanz gegenüber, der Beschwerdeführer sei nicht von Anfang an und aus freien Stücken geständig gewesen. Insofern gewichtet die Vorinstanz den wesentlichen Aspekt der Geständigkeit nicht derart gering, dass im Ergebnis von einem Ermessensmissbrauch gesprochen werden müsste.