Citation: 8C_619/2022 E. A

A.a. Der 1968 geborene, zuletzt als selbstständiger Maler tätig gewesene A.________ meldete sich am 12. Dezember 2005 wegen einer Depression zum Leistungsbezug bei der Invalidenversicherung an. Die IV-Stelle des Kantons Zürich verlangte von A.________ unter Hinweis auf seine Schadenminderungspflicht eine Behandlungsoptimierung der depressiven Störung und sprach ihm mit Verfügung vom 18. Dezember 2006 bei einem Invaliditätsgrad von 55 % mit Wirkung ab 1. November 2005 eine halbe Rente zu. Am 13. Juli 2007 ersuchte A.________ um Revision der Invalidenrente, da sich sein Gesundheitszustand aufgrund eines im Februar 2007 erlittenen Unfalls verschlimmert habe. Mit Verfügung vom 13. Dezember 2007 sistierte die IV-Stelle mit sofortiger Wirkung die Rentenleistungen wegen des in der Folge von der Suva erhaltenen Observationsberichts für den Zeitraum von Februar bis April 2007. A.________ befand sich wegen eines verübten Tötungsdelikts im März 2008 ab diesem Zeitpunkt in Haft, weshalb das invalidenversicherungsrechtliche Revisionsverfahren für einige Jahre nicht weitergeführt wurde. Im Sommer 2011 zog die IV-Stelle Akten des Eheschutzverfahrens und des Strafverfahrens bei und liess A.________ in der Strafvollzugsanstalt psychiatrisch und physikalisch-medizinisch abklären (Stellungnahmen des Psychiaters Dr. med. B.________ vom 5. Mai 2012 und der med. pract. C.________, Physikalische Medizin und Rehabilitation, vom 15. Oktober 2012). Mit Verfügung vom 30. April 2013 hob die IV-Stelle die Rente auf. Diese Verfügung erwuchs unangefochten in Rechtskraft. A.b. Am 20. Oktober 2017 meldete sich A.________ unter Hinweis auf verschiedene seit 2004 bestehende gesundheitliche Probleme erneut bei der IV-Stelle zum Leistungsbezug an und reichte nachträglich einen ärztlichen Bericht des Gefängnisarztes Dr. med. D.________ vom 21. November 2017 ein. Mit Verfügung vom 13. Februar 2018 trat die IV-Stelle auf das Leistungsgesuch nicht ein. Die dagegen erhobene Beschwerde wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich mit Urteil vom 30. April 2019 ab. A.c. Am 30. September 2021 meldete sich A.________ unter Beilage eines weiteren Berichts des Gefängnisarztes Dr. med. D.________ vom 21. September 2021 wiederum bei der IV-Stelle zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle trat mit Verfügung vom 17. November 2021 auf das Leistungsbegehren abermals nicht ein.