Citation: 8C_427/2022 E. 4.1

4.1. Das kantonale Gericht erwog, die kreisärztlichen Beurteilungen des med. pract. G.________ vom 5. Juni 2019, 17. August 2020 und insbesondere vom 8. Februar 2021 würden - betreffend die somatischen Beschwerden - die rechtsprechungsgemässen Anforderungen an beweistaugliche ärztliche Entscheidungsgrundlagen erfüllen. Weder aus den Vorbringen des Beschwerdeführers noch aus den medizinischen Akten ergäben sich auch nur geringe Zweifel an deren Schlüssigkeit und Vollständigkeit, weshalb bezüglich des somatischen Gesundheitszustands darauf abzustellen sei. Es sei mithin davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer an einem chronischen Schmerzsyndrom mit leicht eingeschränkter Beweglichkeit der LWS und des rechten Ellenbogengelenks sowie schmerzbedingter erektiler Dysfunktion bei Status nach Polytrauma vom 7. August 2018 leide. Die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Schweisser/Schlosser sei ihm nicht mehr zumutbar, wohingegen in einer leichten bis mittelschweren, wechselbelastenden Tätigkeit unter gewissen Voraussetzungen eine ganztägige Arbeitsfähigkeit gegeben sein sollte. Der per 31. März 2021 vorgenommene Fallabschluss, so die Vorinstanz im Weiteren, sei nicht zu beanstanden, da allfällige noch behandlungsbedürftige psychische Leiden bei der vorliegend unstreitig anwendbaren Adäquanzprüfung anhand der Rechtsprechung für psychische Fehlentwicklungen nach einem Unfall keinen Grund für einen Aufschub des Fallabschlusses darstellen würden. Das kantonale Gericht verneinte sodann einen adäquaten Kausalzusammenhang zwischen dem Unfallereignis vom 7. August 2018 und den psychischen bzw. mit einem organisch objektivierbaren Korrelat nicht hinreichend zu erklärenden Beschwerden; es bestätigte dabei die von der Beschwerdegegnerin vorgenommene Qualifikation des Ereignisses als mittelschweren Unfall im engeren Sinn und hielt höchstens zwei der Adäquanzkriterien für erfüllt, jedoch keines in besonders ausgeprägter Weise. Die Vorinstanz legte schliesslich dar, dass die psychischen Beschwerden demzufolge weder bei der Prüfung des Rentenanspruchs, namentlich auch nicht bei einem allfälligen Abzug vom Tabellenlohn, noch bei der Festsetzung der Integritätsentschädigung zu berücksichtigen seien.