Citation: 2C_344/2019 E. 2.2

2.2. Sodann stellte die Vorinstanz - für das Bundesgericht grundsätzlich verbindlich - fest, dass der Beschwerdeführer 1 keine Papiere hat und nichts unternommen hat, um solche zu besorgen und deshalb die Eheschliessung nicht unmittelbar bevorsteht. Der Beschwerdeführer stellt nicht in Frage, dass er keine Papiere hat. Seine Begründung, er hätte Papiere erhalten, wenn er eine Aufenthaltsbewilligung bekommen hätte, leuchtet nicht ein: Es geht hier nicht um die Erteilung einer ordentlichen Aufenthaltsbewilligung. Ebenso verbindlich stellte die Vorinstanz fest, dass die Beschwerdeführer nicht in einem gefestigten Konkubinat im Sinne der bundesgerichtlichen Rechtsprechung leben, das ihnen eine Berufung auf Art. 8 EMRK erlauben würde (vgl. Urteil 2C_880/2017 vom 3. Mai 2018 E. 3 f). Zudem ist gemäss Vorinstanz - jedenfalls aus Sicht des Beschwerdeführers - von einer Scheinehe auszugehen (E. 5.3.3 des angefochtenen Entscheides). Die diesbezügliche Argumentation in der Beschwerde (S. 8 - 11) ist rein appellatorisch und stellt die Sachverhaltswürdigung der Vorinstanz nicht in Frage. Ebenso wenig beruht der angefochtene Entscheid diesbezüglich auf einer Rechtsverletzung.