Citation: 5A_1020/2015 E. 6.1

6.1. Er beanstandet einmal, dass das Kantonsgericht einen Betrag von Fr. 1'000.-- monatlich für Ferien als Bedarf der Beschwerdegegnerin anerkannt hat. Die bundesgerichtliche Rechtsprechung gehe davon aus, dass solche Kosten bloss in einem einfachen Grundbetrag nicht enthalten seien (Urteil 5A_26/2009 vom 15. September 2009 E. 5.4; vgl. aber auch das Urteil 5A_956/2015 vom 7. September 2016 E. 4.2). Wenn aber der Grundbetrag "vervielfacht" werde, so könnten daraus Rückstellungen für spezielle Ausgaben wie teure Ferien gebildet werden. Die Vorinstanz nahm an, dass mit dem dreifachen Grundbetrag nur die ständigen Bedürfnisse einer gehobenen Lebenshaltung abgedeckt seien, nicht aber die Ferien als ausserordentlicher Bedarfsposten. Der Beschwerdeführer legt nicht dar, inwiefern diese Sichtweise in einem derart klaren Widerspruch zum konkreten ehelichen Lebensstandard stehen sollte, dass auf Willkür erkannt werden müsste (vgl. Urteile 5A_956/2015 E. 4.2 und 5A_310/2010 vom 19. November 2010 E. 6.5). Damit geht es nur noch um die Frage, ob allenfalls eine Ermessensüberschreitung vorliegt; eine solche entspräche indessen einem (einfachen) Rechtsfehler (vgl. BGE 129 I 139 E. 4.1.1 S. 144), welcher nicht zur Aufhebung des angefochtenen Entscheids führte (E. 1.2 und 1.3).