Citation: 1C_531/2023 E. 8.2

8.2. Unter Berufung auf diese Rechtsprechung führte die Vorinstanz zusammengefasst aus, die BVD habe die Verhältnismässigkeit des verlangten Rückbaus zu Recht bejaht. Die den Trennungsgrundsatz verletzende Schaffung von Wohnraum in der Landwirtschaftszone stelle keine geringfügige Abweichung vom Erlaubten dar. Dabei spiele keine Rolle, wie intensiv die Wohnräume genutzt würden und wie gut die widerrechtliche Nutzung sichtbar sei. Da die Beschwerdeführenden den Wohnraum nicht gutgläubig errichtet hätten, fielen bei der Verhältnismässigkeitsprüfung die Errichtungskosten, die gemäss den Angaben der Beschwerdeführenden Fr. 40'000.-- betrugen, und die Rückbaukosten nicht massgeblich ins Gewicht. Die Beschwerdeführenden könnten auf ihren Grundstücken weiterhin Safran anbauen, auch wenn sie ohne dortigen Wohnraum die Ernte anders organisieren müssten. Mildere Massnahmen seien nicht ersichtlich, da ein blosses Verbot, die umgebaute Scheune als Wohnung zu nutzen, nur mit unverhältnismässigem Aufwand kontrollier- und durchsetzbar wäre. Der angeordnete Rückbau sei somit zur Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands geeignet, erforderlich und zumutbar.