Citation: 8C_861/2018 E. 3

Vorinstanzlich umstritten war zunächst die Frage nach dem genauen Unfallhergang und dessen Geeignetheit, einen Riss der Supraspinatussehne zu verursachen. Während der Kreisarzt der Suva gestützt auf den Wortlaut in der Unfallmeldung der Arbeitgeberin vom 7. Juli 2015 von einem Sturz auf die Schulter ausging, machte der Beschwerdeführer geltend, er habe versucht, den Fall mit dem linken Arm aufzufangen und sei mit der Hand am Boden abgerutscht, wobei es ihm den Arm nach vorne gerissen habe. Die Vorinstanz stellte diesbezüglich fest, angesichts der Tatsache, dass der Versicherte bereits beim ersten Arztbesuch angegeben habe, auf den linken Arm gestürzt zu sein, sei von diesem Unfallablauf auszugehen. Indessen sei trotzdem nicht erstellt, dass zwischen der Rotatorenmanschettenruptur und dem versicherten Unfall ein natürlicher Kausalzusammenhang bestehe, weil es auch bei diesem Unfallmechanismus zu keiner Rotations- oder Abspreizbewegung mit Zugbelastung gekommen sei. Der Verletzungsmechanismus sei nicht geeignet gewesen, einen Supraspinatussehnenriss auszulösen. Auch die Ausführungen des behandelnden Arztes, Dr. med. E.________, Facharzt für orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, und des Dr. med. D.________ vermöchten an den Ausführungen des Kreisarztes keine Zweifel zu erwecken.