Citation: 2C_403/2018 E. 4.3

4.3. Zusammengefasst erweisen sich die vor Bundesgericht erhobenen Rügen gegenüber der vorinstanzlichen Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts als unbegründet. In Anwendung von Art. 105 BGG ist mit der Vorinstanz davon auszugehen, dass es dem Beschwerdeführer 1 gegenüber E.________ am Willen zur Führung einer tatsächlichen ehelichen Gemeinschaft mangelte. Die Verbindung mit ihr ist folglich als Schein- bzw. Ausländerrechtsehe zu qualifizieren, welche vorrangig den Zweck verfolgte, ihm ein Anwesenheitsrecht in der Schweiz zu verschaffen und den späteren Familiennachzug seiner früheren und heutigen Ehefrau bzw. seiner Kinder zu ermöglichen (vgl. zu diesem Muster die Urteile 2C_1012/2017 vom 28. Mai 2018 E. 2.4; 2C_279/2017 vom 25. September 2017 E. 3; 2C_535/2012 vom 30. August 2012 E. 3; 1C_194/2010 vom 9. Juli 2010 E. 3; 2A.129/2006 vom 27. Juni 2006 E. 2.2, 3.2). Damit hat der Beschwerdeführer den Widerrufsgrund von Art. 63 Abs. 1 lit. a in Verbindung mit Art. 62 lit. a AIG gesetzt.