Citation: 4A_371/2023 E. 6.10

6.10. Soweit sich die Beschwerdeführerin dagegen richtet, dass die Vorinstanz eine "ganzheitliche Auslegung" der Verträge vorgenommen hat, übt sie über weite Strecken appellatorische Kritik. Sie tut nicht dar, weshalb der Vertrag 2 isoliert von der Vereinbarung 2005 betrachtet werden sollte, zumal in deren Ziff.II 3 ausdrücklich auf den Vertrag 2 verwiesen wird. Es ist jedenfalls nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz eine ganzheitliche Auslegung der Verträge vorgenommen hat. Der Beschwerdeführerin ist nicht zu folgen, wenn sie den Vertrag 2 isoliert betrachtet und allein gestützt auf den Vertrag 2 (bzw. dessen Wortlaut) das Verhältnis zwischen den Parteien insgesamt als partiarisches Rechtsgeschäft verstanden haben will. Soweit sie rügt, die beiden Verträge dürften nicht miteinander vermischt bzw. kombiniert werden, weil diese nicht von denselben Personen unterschrieben worden seien, zeigt sie bereits nicht (hinreichend) auf, dass sie dieses Argument bereits vor den beiden Vorinstanzen vorgebracht hat, womit darauf im bundesgerichtlichen Verfahren nicht eingegangen werden kann.