Citation: 5A_812/2023 E. 3

Vor der Vorinstanz hat die Beschwerdeführerin im Wesentlichen die Rechtskraft des Urteils des Appellationsgerichts vom 29. März 2022 bestritten. Das Appellationsgericht hat erwogen, die definitive Rechtsöffnung (Art. 80 Abs. 1 SchKG) setze nicht voraus, dass der gerichtliche Entscheid, auf dem die Forderung beruhe, rechtskräftig sei. Es genüge vielmehr, dass er vollstreckbar sei. Es sei davon auszugehen, dass das Urteil des Appellationsgerichts vom 29. März 2022 seit seiner Eröffnung vollstreckbar sei, soweit es um die Zivilansprüche gehe. Die Beschwerdeführerin behaupte nicht, dass sie in ihrer Beschwerde an das Bundesgericht um aufschiebende Wirkung ersucht habe oder diese hinsichtlich der Zivilansprüche erteilt worden sei. Die auf die Rechtskraft bezogenen Rügen der Beschwerdeführerin zielten ins Leere. Im Übrigen sei ihr Einwand, das Urteil des Appellationsgerichts vom 29. März 2022 sei nicht rechtskräftig, weil das Bundesgericht ihre Beschwerde vom 15. September 2022 mit seinem Urteil vom 26. Januar 2023 nicht beurteilt habe, offensichtlich unbegründet. Am 20. September 2022 habe die Kanzlei der strafrechtlichen Abteilung des Bundesgerichts den Eingang der Beschwerde vom 15. September 2022 unter der Verfahrensnummer 6B_1123/2022 bestätigt. Mit Urteil vom 26. Januar 2023 habe das Bundesgericht unter ebendieser Verfahrensnummer 6B_1123/2002 die Beschwerde der Beschwerdeführerin abgewiesen, soweit darauf einzutreten war. Die Beschwerdeführerin behaupte nicht, dass sie an einem anderen Datum dem Bundesgericht eine weitere Beschwerde gegen das Urteil des Appellationsgerichts vom 29. März 2022 eingereicht habe. Damit habe das Bundesgericht mit seinem Urteil vom 26. Januar 2023 offensichtlich die Beschwerde der Beschwerdeführerin vom 15. September 2022 beurteilt. Dass das Datum der Beschwerde in der Urteilsbegründung nicht genannt werde, ändere daran genauso wenig wie der Umstand, dass das Bundesgericht nicht die rechtlich falsche Bezeichnung des Appellationsgerichts und des Strafgerichts als Beschwerdegegner auf dem Deckblatt der Beschwerde übernommen habe, sondern neben der Staatsanwaltschaft die Eltern des Opfers als Beschwerdegegner bezeichnet habe.