Citation: 6B_246/2023 E. 2.1.2

2.1.2. Aus den Akten würden sich sodann weitere Hinweise auf die Täterschaft des Beschwerdeführers ergeben. So seien am Fenster der Gästetoilette des Hauses Einbruchspuren und eine dem Beschwerdeführer zuzuordnende frische DNA-Spur festgestellt worden. Seine Erklärung dafür, wonach er im Juni 2018, mithin zwei Monate vor dem Brand, die Fenster eingestellt habe, überzeuge, zumal angesichts der Frische der Spur, nicht. Zudem habe er gemäss Aussage der Beschwerdegegnerin 2 am fraglichen Fenster nichts gemacht. Die vom Beschwerdeführer angeführte Stellungnahme des Institut für Rechtsmedizin (IRMZ) widerlege nicht, dass die sichergestellte DNA-Spur frisch gewesen sei. Auch das Verhalten des Beschwerdeführers unmittelbar vor dem Brand resp. in der Brandnacht stütze die Anklage. Demnach habe er am Abend vor der Tat ein Ersatzfahrzeug seines Garagisten gemietet und damit bis zum Mittag des Folgetages rund 400 km zurückgelegt. Davon wären knapp 340 km mit einer Fahrt vom Wohnort des Beschwerdeführers bis zum Tatort und zurück erklärbar. Die von ihm geltend gemachte Fahrt nach Fribourg und zurück wäre zwar ähnlich lang, sei aber nicht plausibel (vgl. dazu sogleich). Auffällig sei ferner, dass der Beschwerdeführer wenige Tage nach der Automiete beim Garagisten angerufen und diesem mitgeteilt habe, er sei möglicherweise geblitzt worden. Es liege nahe, dass er damit ein Beweismittel abfangen oder in sein Alibi habe einbauen wollen.