Citation: 4A_642/2023 E. 2.2.2

2.2.2. Die Vorinstanz zog in Erwägung, dass in der Abtretungsvereinbarung vom 14. September 2015 einzig in allgemeiner Weise davon die Rede sei, dass C.________ "ihre Ansprüche" gegenüber der Beschwerdegegnerin im Umfang von Fr. 200'000.-- zahlungshalber an den Kläger abtrete. Dass es sich bei diesen Ansprüchen um die in Betreibung gesetzte Forderung auf Rückzahlung des der Beschwerdegegnerin mit Vertrag vom 25. November 2011 gewährten Darlehens handle, werde nicht erwähnt. Die Formulierung lasse offen, ob noch weitere Forderungen von C.________ gegenüber der Beklagten bestehen würden, auf welchem Rechtsgrund diese Forderungen beruhten oder aus welchem Lebenssachverhalt C.________ die Forderungen erworben habe, welchen Umfang die einzelnen zedierten Forderungen aufwiesen oder ob eine teilweise Forderungsabtretung erfolgt sei. Für einen unbeteiligten Dritten sei daher ohne Kenntnis der Umstände der Abtretung aus der Zessionsurkunde selbst nicht ersichtlich, welche Forderungen gegenüber der Beschwerdegegnerin in welchem Umfang bis zu einem Betrag von Fr. 200'000.-- an den Beschwerdeführer zediert worden seien. In der Abtretungsvereinbarung sei die zedierte Forderung demzufolge weder genügend bestimmt noch bestimmbar. Die Vorinstanz kam zum Schluss, dass der Beschwerdeführer seine Aktivlegitimation nicht durch eine gültige Zession nachgewiesen habe.