Citation: 9C_636/2023 E. 3

Der Beschwerdeführer rügt weiter, die Vorinstanz habe zu Unrecht auf Eventualvorsatz geschlossen. Die Feststellung der Vorinstanz, er habe die Falschdeklaration wissentlich und willentlich vorgenommen und die Steuerverkürzung in Kauf genommen, sei willkürlich (Art. 9 BV) und offensichtlich unrichtig (Art. 97 Abs. 1 BGG). Auch diese Rüge ist offensichtlich unbegründet. Die Vorinstanz hat eine Reihe von Anhaltspunkten dafür genannt, die sie zum Schluss bewogen haben, der Beschwerdeführer habe die Unrichtigkeit der Deklaration gekannt. Sie hat unter anderem auf die besonderen Fachkenntnisse des Beschwerdeführers, auf das offensichtliche Missverhältnis zwischen dem effektiven Wert der Aktien und ihrem Steuerwert gemäss den Veranlagungen, auf die zeitlichen Abläufe und auf den Umstand, dass der Beschwerdeführer auch bei einer anderen Beteiligung nur die Hälfte der Aktien deklariert hatte, hingewiesen (vgl. angefochtenes Urteil E. 5.5 und 5.6). Angesichts dieser Indizienlage ist es entgegen dem Beschwerdeführer auf jeden Fall nicht offensichtlich unrichtig, darauf zu schliessen, der Beschwerdeführer habe um die Falschdeklaration und die Steuerverkürzung gewusst und sie billigend in Kauf genommen, wie dies die Vorinstanz getan hat (vgl. angefochtenes Urteil E. 5.7).