Citation: 2C_115/2021 E. 3.2.1

3.2.1. Die Beschwerdeführerin macht geltend, das Kantonsgericht habe ihren Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt (Art. 29 Abs. 2 BV), indem es auf ihre Ausführungen und Belege nicht weiter eingegangen sei. Die Maskentragpflicht gefährde die Gesundheit und Entwicklung der Kinder und damit deren Wohl; sie sei - wie die seit dem Entscheid des Kantonsgerichts gemachten Erfahrungen zeigten - nicht geeignet, das pandemische Geschehen nennenswert zu beeinflussen, und deshalb unverhältnismässig. Kinder und ganz besonders Kleinkinder würden durch die Maskentragpflicht der Erwachsenen in ihrer kindlichen und altersgerechten täglichen Kommunikation gestört. Aufgrund der zeitlichen Dauer der epidemologischen Massnahmen sei ernsthaft zu befürchten, dass die (früh-) kindliche Entwicklung und Psychologie langfristig Schaden nehme.