Citation: 5A_890/2022 E. A

A.a. A.________ (geb. 1963) und B.________ (geb. 1990) sind die verheirateten Eltern von C.________ (geb. 2013) und D.________ (geb. 2017). Seit dem 21. Januar 2019 stehen sich die Parteien in einem strittigen Scheidungsverfahren vor dem Bezirksgericht Bülach gegenüber. A.b. Im Laufe des Verfahrens kam das Bezirksgericht zum Schluss, dass A.________ nicht im Stande ist, den Prozess selbst zu führen. Es forderte ihn daher gestützt auf Art. 69 Abs. 1 ZPO dazu auf, einen Rechtsvertreter oder eine Rechtsvertreterin mit der Wahrung seiner Interessen im Scheidungsverfahren zu beauftragen und eine entsprechende Vollmacht einzureichen. Nachdem A.________ dieser Aufforderung nicht nachkam, bestellte ihm das Bezirksgericht mit Verfügung vom 1. Oktober 2019 Rechtsanwalt Jürg Leimbacher als notwendigen Vertreter im Sinne von Art. 69 Abs. 1 ZPO. Auf die hiergegen erhobene Beschwerde trat das Obergericht des Kantons Zürich nicht ein. A.c. Am 22. Dezember 2021 entschied das Bezirksgericht über diverse vorsorgliche Massnahmen. Insbesondere teilte es die Obhut über die Kinder für die Dauer des Verfahrens der Mutter zu, verzichtete auf die Festsetzung eines Besuchsrechts des Vaters, wies den Antrag auf Anordnung einer (Besuchs-) Beistandschaft ab und verpflichtete den Vater zur Leistung von Kindesunterhaltsbeiträgen, wobei es feststellte, in welchem Umfang der gebührende Unterhalt von D.________ nicht gedeckt ist.