Citation: 5A_558/2024 E. C

C.a. Am 16. Februar 2024 fällte die KESB ihren Endentscheid. Sie teilte die Obhut über das Kind dem Vater zu (Dispositiv-Ziff. 1) und regelte den persönlichen Verkehr der Mutter (Dispositiv-Ziff. 2). Für den Vater ordnete sie eine sozialpädagogische Familienbegleitung an (Dispositiv-Ziff. 3) und verpflichtete die Eltern, C.________ einer kinderpsychiatrischen Untersuchung zuzuführen und ihn entsprechend den Resultaten dieser Untersuchung therapieren zu lassen (Dispositiv-Ziff. 4). Die Mutter wies die KESB an, sich regelmässig medizinisch untersuchen und Kontrollen betreffend einen allfälligen Alkoholkonsum durchführen zu lassen und die Resultate dem Vater sowie der Beiständin zugänglich zu machen (Dispositiv-Ziff. 5). Weiter errichtete die KESB für C.________ eine Beistandschaft gemäss Art. 308 Abs. 1 und 2 ZGB und ernannte die Beiständin (Dispositiv-Ziff. 6 und 7). C.b. Die Mutter erhob gegen diesen Entscheid Beschwerde am Obergericht des Kantons Bern, Kindes- und Erwachsenenschutzgericht. Sie beantragte im Wesentlichen, die Dispositiv-Ziffern 1, 2, 3 sowie 5 des Entscheids der KESB aufzuheben, die Obhut stattdessen ihr zu übertragen, den Vater anzuweisen, C.________ unverzüglich nach Vorliegen des Entscheids zu übergeben, den persönlichen Verkehr des Vaters zu regeln und sie anzuweisen, die Resultate der Alkoholkontrollen (lediglich) der Beiständin (und nicht auch dem Vater) zugänglich zu machen. C.c. Das Obergericht wies die Beschwerde mit Entscheid vom 11. Juni 2024 unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Mutter ab. Der begründete Entscheid wurde ihr am 28. Juni 2024 eröffnet.