Citation: U 522/06 12.10.2007 E. 5

5.1 Unfallbedingte Fehlbelastungen bei Hinken oder Beinlängenverkürzung können später im Sinne indirekter Unfallfolgen zu Rückenbeschwerden führen (RKUV 2003 Nr. U 487 S. 337 E. 5.2.2, U 38/01; Urteile des Bundesgerichts U 246/06 vom 5. Januar 2007, E. 4.3, sowie des Eidg. Versicherungsgerichts U 415/05 vom 26. April 2006, E. 3.2, U 330/04 vom 11. Februar 2005, E. 3.1, und U 260/99 vom 7. April 2000, E. 2a und b, je mit Hinweisen). 5.2 Im Rahmen des unangefochten in Rechtskraft erwachsenem Entscheides vom 3. März 1999 stellte die SUVA fest, die Rückenbeschwerden des Versicherten seien unfallfremd. Sie stützte sich hiebei auf die Abschlussuntersuchung des Kreisarztes Dr. med. T.________, FMH für Chirurgie, vom 7. Juli 1998 (E. 4.1 hievor). Hieraus kann nichts zu Ungunsten des Versicherten abgeleitet werden. Denn es ist nicht auszuschliessen, dass allfällige unfallbedingte Fehlbelastungen erst danach zu einer Verstärkung der Rückenbeschwerden führten, zumal Dr. med. T.________ im Bericht vom 21. November 2001 ein leichtes Hinken festgestellt hatte (E. 4.2.1 hievor). Dass an der Wirbelsäule des Versicherten röntgenologisch degenerative Veränderungen bestehen, ist insofern ohne Belang, als es kausalrechtlich genügt, wenn der Unfall eine Teilursache der Rückenbeschwerden darstellt (BGE 121 V 326 E. 2a S. 329 mit Hinweisen; Urteil des Eidg. Versicherungsgerichts U 380/00 vom 25. November 2002, E. 3.3).