Citation: 8C_244/2023 E. 5.3

5.3. Insgesamt erhebt der Beschwerdeführer keine Einwände, die auch nur geringe Zweifel an der Einschätzung des Dr. med. H.________ erweckten. In der Beschwerde wird nicht stichhaltig dargetan, inwiefern die Vorinstanz zu Unrecht dieser schlüssigen und mit Blick auf die medizinischen Unterlagen einleuchtenden Beurteilungen (vom 19. März 2021 und 23. November 2021) gefolgt sein soll. Der Unfall vom 20. September 2020 erscheint demnach nicht als kausal bedeutsames Ereignis, sondern als austauschbarer Anlass für die Zervikobrachialgie des Beschwerdeführers (vgl. E. 2.2 hiervor). Bei diesem Ergebnis durfte die Vorinstanz auf Weiterungen in Form einer Begutachtung verzichten. Dies verstösst weder gegen den Untersuchungsgrundsatz noch gegen die Ansprüche auf freie Beweiswürdigung sowie Beweisabnahme (Art. 61 lit. c ATSG; Art. 29 Abs. 2 BV; antizipierte Beweiswürdigung; BGE 144 V 361 E. 6.5; Urteil 8C_219/2022 vom 2. Juni 2022 E. 7). Die Beschwerde ist unbegründet.