Citation: 4A_461/2019 E. 5.1

5.1. Hierfür verwies es einleitend auf Art. 1 Abs. 2 ISA, der den Begriff der Investition ("investment") in nicht abschliessender Aufzählung (lit. a-e) definiert. Vorliegend handle es sich um eine Investition gemäss Art. 1 Abs. 2 lit. b ISA ("returns reinvested, claims to money or any other rights having financial value related to an investment"). Die Vergleichsvereinbarung selbst sei eine Investition in diesem Sinn, nämlich "claims to money related to an investment", denn sie gewähre der Beschwerdegegnerin einen Anspruch über LD 5'420'308.707. Die Vergleichsvereinbarung sei "related to an investment" in dem Sinne, als sie Ausfluss der Investitionen des Beschwerdeführers in den 1980er- und 1990er-Jahren sei ("in that it flows from, and crystallizes, a range of earlier investments"). Dass diese Investitionen vor dem Inkrafttreten des ISA im April 2011 getätigt worden seien, schade nicht, wie sich aus Art. 10 ISA (vgl. E. 3.2 hiervor) ergebe. Gemäss Art. 10 schütze das ISA auch Investitionen, die vor dem 22. April 2011 getätigt worden seien, nicht jedoch daraus entstandene Streitigkeiten ("disputes"). Die Zuständigkeit des Schiedsgerichts ratione materiae sei somit gegeben.