Citation: 9C_85/2024 E. 7.5

7.5. Abschliessend rechtfertigen sich einige Hinweise zum Verhältnis zwischen der von der Kasse zu erlassenden Feststellungsverfügung und dem bei der Vorinstanz betreffend die Änderung von 2020 hängigen Verfahren AB.2022.00067, in welchem sich die Uber B.V. und die Ausgleichskasse gegenüberstehen (vgl. E. 3.3.2). Sollte die Vorinstanz im Rahmen dieses Prozesses, entgegen der Verwaltung, auf selbstständige Erwerbstätigkeit (bereits gestützt auf die Änderung von 2020) erkennen, hätte dies auch Auswirkungen auf die Verfügung, welche aufgrund der Änderung von 2022 (in Verbindung mit derjenigen von 2020) zu ergehen hat. Im umgekehrten Fall, d.h. wenn das kantonale Gericht nach den Änderungen von 2020 (wie die Kasse) weiterhin vom Vorliegen unselbstständiger Erwerbstätigkeit ausginge, bliebe die von der Kasse zu erlassende Feststellungsverfügung davon unberührt. Von vornherein unerheblich ist im Übrigen auch, was die Verwaltung hinsichtlich der (von ihr gegenwärtig geprüften) Änderung von 2023 entscheiden wird (vgl. E. 3.3.4), da diese einen späteren Zeitraum regelt.