Citation: 4A_530/2017 E. A

A.a. Die A.________ AG (Klägerin, Beschwerdeführerin) hat ihren Sitz in U.________ und bezweckt die Erbringung von Dienstleistungen aller Art im Zusammenhang mit Grundstücken und Immobilien. Die B.________ AG (Beklagte, Beschwerdegegnerin) hat ihren Sitz in V.________ und bezweckt den Betrieb eines Architekturbüros. A.b. In den Jahren 2006 und 2007 realisierte die A.________ AG eine aus vier Mehrfamilienhäusern bestehende Wohnüberbauung "X.________" in W.________. Die B.________ AG war daran beteiligt und insbesondere mit der Planung der Balkon- und Terrassengeländer befasst, namentlich mit der Genehmigung der durch die C._______ AG entworfenen Werkstattpläne. Die Geländer sollten ohne sichtbare vertikale oder horizontale Stützelemente auskommen, um eine freie Sicht auf den Zürichsee zu ermöglichen. Nach Darstellung der A.________ AG erfüllten die in der Folge erstellten Geländer die Anforderungen der SIA-Normen an den Tragwiderstand (Belastung durch Wind oder Personen) nicht, weshalb sie die Geländer umfassend sanieren musste. Das Total der Sanierungskosten beläuft sich auf Fr. 1'788'053.25. Die A.________ AG macht die B.________ AG für die erforderliche Sanierung verantwortlich.