Citation: 8C_668/2022 E. 6.3.2

6.3.2. Indem die Vorinstanz bezüglich der zentralen Frage einzig gestützt auf ein Beweisverwertungsverbot hinsichtlich der Einträge über B.A.________ in der ASAL-Datenbank erkannte und bei der gegebenen Aktenlage auf weitere Erhebungen verzichtete, verletzte sie in Anbetracht des nach dem Gesagten bestehenden Abklärungsbedarfs den Untersuchungsgrundsatz. Trotz hinreichender Anhaltspunkte verzichtete sie darauf, weitere Beweisvorkehren zur möglichen arbeitgeberähnlichen Einflussnahme des Beschwerdegegners im Betrieb nach seiner Löschung als Gesellschafter und Geschäftsführer im Handelsregister zu treffen, was Bundesrecht verletzt. Sie liess die in diesem Zusammenhang interessierende tatsächliche Stellung und Funktion von B.A.________ in der GmbH gänzlich unbeleuchtet. Zusätzliche Abklärungen sind daher unumgänglich, namentlich mittels Befragung der Mutter zu deren Stellung, Funktion und konkreten Aufgaben in der B.________ GmbH, wobei die Beschwerdeführerin bereits im vorinstanzlichen Verfahren behauptete, diese sei Analphabetin (Schreiben an die Vorinstanz vom 7. Februar 2022). Die Sachlage im Zusammenhang mit dem tatsächlichen Ausscheiden des Beschwerdegegners aus der GmbH ist demnach vertiefter abzuklären, bevor eine abschliessende Beweiswürdigung vorgenommen werden kann.