Citation: 1B_1/2009 22.01.2009 E. A

Gemäss dem Antrag auf Anordnung von Untersuchungshaft der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat vom 30. Oktober 2008 besteht gegen die teilgeständige X.________ der dringende Tatverdacht, in letzter Zeit in ihrer Wohnung in Zürich Kokain an verschiedene Drogenabnehmer verkauft zu haben. Namentlich soll sie am 28. Oktober 2008 zwei Interessenten, A.________ und B.________, 2 Gramm Kokain für Fr. 200.-- und einer weiteren Abnehmerin, C.________, 1 Gramm Kokain verkauft haben. Weiter wird die Angeschuldigte von A.________ belastet, dem sie im Sommer 2008 mindestens 20 Gramm Kokain verkauft haben soll. Laut der Haftanordnung vom 31. Oktober 2008 beruht der Verdacht auf den Aussagen von A.________ und C.________, die behaupten, die Angeschuldigte handle mit Kokain. Die Angeschuldigte gab am 31. Oktober 2008 denn auch zu, an B.________, A.________ und eine Frau Kokain verkauft zu haben. Anlässlich der Hausdurchsuchung wurden bei der Angeschuldigten Mobiltelefone, 1 Portion Heroin (0.3 Gramm brutto) und 17 Portionen Kokain (20.4 Gramm brutto) sowie Verpackungsmaterial sichergestellt. Aufgrund der Aussagen einer Käuferin besteht zudem der Verdacht, die Angeschuldigte wirke beim Betäubungsmittelgeschäft mit den ebenfalls verhafteten A.________ und D.________ zusammen. Zuvor war die Angeschuldigte bereits am 11. Oktober 2008 wegen Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz zu einer bedingten Geldstrafe von 90 Tagessätzen à Fr. 50.-- verurteilt worden.