Citation: 5A_293/2024 E. 3.1

3.1. Die Beschwerdeführerin macht verschiedene Mängel im Verfahren vor der Vorinstanz geltend. Durch ihre Verfahrensführung habe diese die Art. 8 Abs. 1 und Art. 29 Abs. 1 und 2 BV sowie den Untersuchungs- und den Offizialgrundsatz verletzt. Vorab verweist die Beschwerdeführerin darauf, das Obergericht habe im angefochtenen Entscheid nicht den aktuellen Beistand der Tochter, sondern die frühere Beiständin aufgeführt. Ehe der jetzige Beistand am 1. Januar 2024 sein Amt angetreten habe, sei es zwischen Juli und November 2023 zu verschiedenen Wechseln der Beistandsperson gekommen. Dem Obergericht sei dies entgangen, was die mangelhafte Sachverhaltsabklärung exemplarisch aufzeige. Gegenstand des vorliegenden Verfahrens ist die Neuregelung des persönlichen Verkehrs zwischen Vater und Tochter sowie der Aufgaben des Beistands und die Aufhebung der gegenüber dem Beschwerdegegner getroffenen Weisungen (vgl. vorne Bst. A.b, B und C; BGE 142 I 155 E. 4.4.2; 136 II 457 E. 4.2). Nicht zu beurteilen ist demgegenüber die Person des Beistands oder der Beiständin, womit auch unerheblich bleibt, ob die Vorinstanz den diesbezüglichen Sachverhalt umfassend erstellte. Selbst wenn dem Obergericht dabei aber Fehler unterlaufen sein sollten, würde dies nicht den Schluss erlauben, auch der vorliegend relevante Sachverhalt sei unzutreffend abgeklärt (vgl. dazu E. 3.4 hiernach). Die Beschwerde erweist sich insoweit daher als unbegründet und es kann offen bleiben, ob die Beschwerdegegnerin die entsprechenden Umstände überhaupt als (unechte) Noven vor Bundesgericht noch ins Verfahren einführen darf (Art. 99 Abs. 1 BGG; vgl. BGE 143 V 19 E. 1.2).