Citation: 1C_456/2016 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer macht eine Verletzung des Gewässerschutzrechts des Bundes geltend. Das Baugrundstück werde von den Grundwasserschutzzonen S1, S2 und S3 erfasst. Das geplante Gebäude selbst liege in der Zone S3 und verletze die Gewässerschutzvorschriften nicht. Anders verhalte es sich jedoch mit den Anlagen zur Umgebungsgestaltung, welche in die Zonen S2 und S1 zu liegen kämen. In der Zone S2 dürften nur dann Anlagen erstellt werden, wenn wichtige Gründe vorlägen und eine Gefährdung der Trinkwassernutzung ausgeschlossen werden könne (Ziff. 222 Abs. 1 lit. a des Anhangs 4 zur Gewässerschutzverordnung vom 28. Oktober 1998 [GSchV; SR 814.201]). Das Verwaltungsgericht habe sich damit begnügt festzustellen, dass eine Gefährdung der Trinkwassernutzung auszuschliessen sei. Es habe sich dagegen nicht zum Vorliegen wichtiger Gründe geäussert und damit die Begründungspflicht verletzt. Derartige Gründe lägen denn auch nicht vor. Die massiven Abgrabungen, Aufschüttungen und Hangsicherungsmassnahmen seien entbehrlich. Die früheren Grundeigentümer hätten ebenfalls darauf verzichtet und den Garten extensiv genutzt. In der Zone S1 solle die Strasse verbreitert werden, obwohl nur bauliche Eingriffe zulässig seien, welche der Trinkwassernutzung dienten (Ziff. 223 Anhang 4 GSchV). Daran ändere auch nichts, dass die obere der beiden Quellfassungen zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht benutzt werde. Auch in dieser Hinsicht liege zudem eine Verletzung der Begründungspflicht vor. Denn obwohl im vorinstanzlichen Verfahren der unzulässige Bau in der Zone S1 gerügt worden sei, habe sich die Vorinstanz nicht dazu geäussert.