Citation: I 838/05 04.09.2006 E. 3

3.1 Das kantonale Gericht hat die Regeln zur Anwendbarkeit des auf den 1. Januar 2003 in Kraft getretenen Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts vom 6. Oktober 2000 (ATSG) und der zugehörigen Verordnung vom 11. September 2002 (ATSV) sowie der am 1. Januar 2004 in Kraft getretenen Änderungen des IVG vom 21. März 2003 (4. IV-Revision) und der IVV vom 21. Mai 2003 auf den vorliegenden Fall zutreffend dargelegt (BGE 130 V 445 ff.). Das Gleiche gilt hinsichtlich der Erwägungen zur Arbeits- und Erwerbsunfähigkeit, zur Invalidität und zur Invaliditätsbemessung nach der Methode des Einkommensvergleichs, wobei die im ATSG enthaltenen Formulierungen (Art. 6, 7, 8 und 16) den bisherigen gesetzlichen Bestimmungen und den von der Rechtsprechung entwickelten Begriffen entsprechen (BGE 130 V 343 ff.), sowie zur Bedeutung ärztlicher Arbeitsfähigkeitsschätzungen für die Invaliditätsbemessung (BGE 125 V 261 Erw. 4 mit Hinweisen; vgl. auch AHI 2002 S. 70 Erw. 4b/cc mit Hinweisen [Urteil D. vom 27. November 2001, I 82/01]). Darauf wird verwiesen. 3.2 In beweisrechtlicher Hinsicht ist ergänzend festzustellen, dass für den Beweiswert ärztlicher Berichte und Gutachten entscheidend ist, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Ausschlaggebend ist grundsätzlich weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung als Bericht oder Gutachten (BGE 125 V 352 Erw. 3a, 122 V 160 Erw. 1c mit Hinweisen).