Citation: 4C.9/2007 22.05.2007 E. 3

Schliesslich wirft der Beklagte dem Obergericht vor, in Dispositiv Ziffer 1 des angefochtenen Urteils fälschlicherweise festgehalten zu haben, dass der Beklagte dem Kläger Fr. 769'598.-- (bestehend aus Fr. 744'478.-- Schadenersatz und Fr. 25'120.-- Genugtuung) nebst Zins schulde und lediglich davon "Vormerk genommen" habe, dass der Beklagte bereits Fr. 777'238.60 bezahlt habe. Die Vorinstanz habe übersehen, dass die dem Kläger zustehende Summe im Umfang der bereits geleisteten Zahlung getilgt worden sei und dadurch Art. 68 ff. und insbesondere Art. 84 ff. OR verletzt. Richtig ist, dass der Anspruch des Klägers im Umfang der bereits geleisteten Zahlung von Fr. 777'238.60 getilgt worden ist. Dies ist ohne Zweifel auch die Auffassung des Obergerichts, welche es in Ziff. 1 des Dispositivs zum Ausdruck bringen wollte. Der Beklagte behauptet denn auch nicht, dass das Dispositiv so verstanden werden könnte, dass er dem Kläger trotz der unbestrittenen Akontozahlung von Fr. 777'238.60 den Betrag von Fr. 769'598.-- zuzüglich Zins schulde. Es kann daher keine Rede davon sein, dass das Obergericht übersehen habe, dass der Anspruch des Klägers im Umfang der bereits geleisteten Akontozahlung von Fr. 777'238.60 getilgt worden sei und dadurch Bundesrecht verletzt habe. Der Klarheit halber rechtfertigt es sich jedoch, in der Neufassung von Ziff. 1 des Dispositivs die Tilgung ausdrücklich zu erwähnen.