Citation: 1P.714/1999 13.06.2000 E. 1

1.- Das angefochtene Urteil des Kriminalgerichts des Kantons Solothurn stellt nach dem Rückzug einer dagegen eingereichten kantonalen Kassationsbeschwerde wegen Verletzung wesentlicher Verfahrensgrundsätze (§ 182 Abs. 1 der Strafprozessordnung des Kantons Solothurn vom 7. Juni 1970) einen kantonal letztinstanzlichen Entscheid im Sinne von Art. 86 Abs. 1 OG dar, gegen den die staatsrechtliche Beschwerde wegen willkürlicher Tatsachenfeststellung und Beweiswürdigung (Art. 4 aBV) sowie Verletzung der Unschuldsvermutung (Art. 6 Ziff. 2 EMRK) grundsätzlich zulässig ist. Auch die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen der staatsrechtlichen Beschwerde sind erfüllt und geben zu keinen Bemerkungen Anlass. Auf die Beschwerde ist unter dem Vorbehalt der rechtsgenügend begründeten Rügen (nachfolgende E. 2) grundsätzlich einzutreten.