Citation: 8C_394/2023 E. A

A.a. A.________, geboren 1964, arbeitete während rund 30 Jahren in neun verschiedenen Funktionen in vier Ländern für die Gruppe B.________, zuletzt als Geschäftsführer der konzernweiten "Gruppe C.________" mit 700 Mitarbeitenden. Die Arbeitgeberin löste das Arbeitsverhältnis infolge Umstrukturierung am 26. August 2020 per 31. Dezember 2020 auf. Am 9. Dezember 2020 meldete sich A.________ erstmals zur Arbeitsvermittlung an und beantragte ab 1. Januar 2021 Arbeitslosenentschädigung. Laut Protokoll zum Erstgespräch vom 22. Dezember 2020 des zuständigen Regionalen Arbeitsvermittlungszentrums (fortan: RAV) hatte A.________ keine Chancen auf eine Anstellung als KMU-Geschäftsführer, weil er dafür überqualifiziert sei. Nach eigenen Angaben plante er etwa auf Mitte 2021 die Aktivierung einer selbstständigen Erwerbstätigkeit unter der Einzelfirma "A.________ - xxx" in Zusammenarbeit mit der D.________ AB. Bis dahin stellte er sich dem Arbeitsmarkt vorerst im Umfang von 100% zur Verfügung. Die Kantonale Amtsstelle (fortan: KAST) prüfte im Auftrag des zuständigen RAV die Vermittlungsfähigkeit und bejahte diese ab 1. Januar 2021 bei einem anrechenbaren Arbeitsausfall von 100% (Verfügung vom 28. Januar 2021). Nachdem A.________ von seiner ehemaligen Arbeitgeberin im Nachgang zur Auflösung des Arbeitsverhältnisses eine freiwillige Abgangsentschädigung erhalten hatte, verneinte das Kantonale Amt für Industrie, Gewerbe und Arbeit des Kantons Basel-Landschaft (fortan: KIGA oder Beschwerdeführer) für die Zeit vom 1. Januar 2021 bis 23. August 2021 einen anrechenbaren Arbeitsausfall (Verfügung vom 17. Februar 2021). In der Folge meldete sich A.________ per 1. März 2021 von der Arbeitslosenversicherung ab. Per 10. März 2021 veranlasste er als einziger Gesellschafter und Geschäftsführer die Eintragung der neu gegründeten Unternehmung E.________ GmbH mit Sitz an seiner Privatadresse ins Handelsregister des Kantons Basel-Landschaft. A.b. Am 17. Juni 2021 meldete sich A.________ erneut zur Arbeitsvermittlung und zum Bezug von Arbeitslosenentschädigung ab 24. August 2021 an. Gestützt auf die amtlichen Erkundigungen durch die KAST bejahte das KIGA zunächst die Vermittlungsfähigkeit ab 24. August 2021 bei einem anrechenbaren Arbeitsausfall von 100% (Verfügung vom 4. Oktober 2021). Nach Berücksichtigung von ergänzenden Angaben des A.________ von Ende September 2021 verneinte das KIGA jedoch die Vermittlungsfähigkeit ab 24. August 2021 (Verfügung vom 19. Oktober 2021, bestätigt durch Einspracheentscheid vom 10. März 2022).