Citation: 2C_498/2022 E. A

A.a. Der 1995 geborene serbisch-kosovarische Doppelbürger A.________ reiste am 12. März 2020 in die Schweiz ein, wo er am 20. März 2020 die 1991 geborene Schweizer Bürgerin B.________ ehelichte. Hierauf wurde ihm am 13. Mai 2020 eine Aufenthaltsbewilligung zum Verbleib bei seiner Schweizer Ehefrau erteilt. A.b. Vom 26. September 2020 bis zum 3. Dezember 2020 wurde A.________ wegen Verdachts auf häusliche Gewalt in Polizei- bzw. Untersuchungshaft versetzt und in der Folge ein wiederholt verlängertes Rayon- und Kontaktverbot zur vormaligen ehelichen Wohnung bzw. seiner Ehefrau verhängt. Mit E-Mail vom 25. November 2020 teilte seine Ehefrau dem Migrationsamt mit, dass sie aufgrund der Drohungen und Tätlichkeiten ihr gegenüber die Scheidung eingereicht habe. A.c. Am 21. September 2021 wurde A.________ wegen mehrfacher Drohung, mehrfacher versuchter Nötigung sowie Tätlichkeit zum Nachteil seiner Ehefrau vom Bezirksgericht Bülach zu einer Geldstrafe von 180 Tagessätzen zu je Fr. 70.-- und einer Busse von Fr. 200.-- verurteilt. Die hiergegen erhobene Berufung ist derzeit beim Obergericht hängig.