Citation: 2C_1057/2014 E. 2.2

2.2. Die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist gemäss Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG unzulässig gegen Entscheide auf dem Gebiet des Ausländerrechts betreffend Bewilligungen, auf die weder das Bundesrecht noch das Völkerrecht einen Anspruch einräumt. Die Beschwerdeführerinnen können sich auf kein Bundesgesetz berufen, das ihnen einen Anspruch auf Erteilung einer ausländerrechtlichen Bewilligung einräumte. Namentlich fällt Art. 43 AuG (Nachzug zum niedergelassenen Vater) als Anspruchsnorm ausser Betracht, da sie heute 23-jährig sind und schon zum Zeitpunkt der Gesuchseinreichung im März 2013 längst volljährig waren. Art. 30 Abs. 1 lit. k bzw. lit. b AuG, unter deren Aspekt das Verwaltungsgericht das Rechtsmittel geprüft hat, verschaffen keine Bewilligungsansprüche (Urteile 2C_702/2014 vom 19. August 2014 E. 2.2 und 2C_659/2014 vom 18. Juli 2014 E. 2.1.). Die Beschwerdeführerinnen erwähnen noch Art. 8 EMRK, ohne allerdings zu erläutern, inwiefern diese Konventionsnorm ihnen als Volljährige unter dem Aspekt Recht auf Achtung des Familienlebens (BGE 129 II 11 E. 2 S. 14; 120 Ib 257 E. d - f S. 260 ff.; s. auch BGE 137 I 154 E. 3.4.2 S. 159) bzw. als seit Jahren in ihrer Heimat Lebende unter dem Aspekt des Rechts auf Achtung des Privatlebens (vgl. BGE 130 II 281 E. 3.2.1 S. 286 f.) einen Bewilligungsanspruch verschaffte. Da kein potenzieller Bewilligungsanspruch in vertretbarer Weise geltend gemacht wird, erweist sich das Rechtsmittel als offensichtlich unzulässig, soweit es als Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten verstanden wird.