Citation: 2C_870/2016 E. 3.3

3.3. Die Beschwerdeführer hatten - ausserhalb von Ausstandsgründen bzw. einem Ablehnungsbegehren - keinen Anspruch darauf, dass das Kantonsgericht in einer bestimmten, für sie möglicherweise vorteilhafteren Besetzung, entschied, d.h. den Richter beizog, welcher ihnen die unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung im Rahmen des entsprechenden Beschlusses vom 19. August 2015 hätte gewähren wollen. Es erübrigte sich auch, den Beschwerdeführern noch Gelegenheit zu geben, sich vor dem Kantonsgericht mündlich zu äussern, nachdem dieses willkürfrei in antizipierter Beweiswürdigung (BGE 134 I 140 E. 5.3 S. 148) davon ausgehen durfte, dass sich der entscheidrelevante Sachverhalt hinreichend klar aus den Akten und den umfassenden Rechtsschriften der Beschwerdeführer ergab. Art. 6 EMRK findet keine Anwendung auf ausländerrechtliche Verfahren der vorliegenden Art, wie das Bundesgericht dies den Beschwerdeführern bereits im Urteil vom 24. September 2015 darlegt hat (dort E. 2.1 mit Hinweisen auf die einschlägige Rechtsprechung des EGMR).