Citation: 1B_192/2019 E. 3.2

3.2. Dieses Vorbringen überzeugt nicht. Zwar hätte die Staatsanwaltschaft - wie bereits die Vorinstanz festgehalten hat - nach Art. 199 StPO den als Eigentümer direkt betroffenen Beschwerdeführer über die Beschlagnahme der erwähnten Liegenschaften informieren müssen, da sie nicht geltend macht, diese sei geheim zu halten gewesen. Dass sie dies nicht tat und der Beschwerdeführer erst zu einem späteren Zeitpunkt davon Kenntnis erhielt, ändert allerdings nichts daran, dass das Bundesgericht bereits über die Verfügungen entschieden hat, mit denen die Staatsanwaltschaft die erwähnten Kontosperren anordnete. Auch wenn es dabei die Grundbuchsperren nicht in seine Prüfung einbeziehen konnte, weil sie ihm nicht bekannt waren, können die Verfügungen betreffend die Kontosperren deshalb nicht erneut angefochten werden, sind sie doch in formelle Rechtskraft erwachsen. Die Beurteilung der Vorinstanz, den beiden Beschwerdeführern fehle insoweit von vornherein die Beschwerdelegitimation - die unter den bekannten Umständen im Übrigen einzig hinsichtlich des jeweils eigenen Kontos hätte bestehen können -, verstösst demnach nicht gegen Bundesrecht.