Citation: 6B_212/2017 E. 5.5

5.5. Das Bezirksgericht und das Obergericht haben sich je die Rückerstattung nach Art. 135 Abs. 4 StPO eines Teils der Kosten der amtlichen Verteidigung vorbehalten. Dies kommt einer Anwendung von Art. 134 Abs. 4 lit. a StPO gleich. Der erbetene Verteidiger der Beschwerdeführerin machte im vorinstanzlichen Verfahren noch geltend, es sei davon abzusehen, dieser die Kosten für die amtliche Verteidigung zu überbinden, da der amtliche Verteidiger seine Rolle nicht wahrgenommen habe (vgl. Plädoyernotizen S. 11, kant. Akten, Urk. 115). Der Eingabe der Beschwerdeführerin an das Bundesgericht kann demgegenüber nichts entnommen werden, das darauf hindeuten könnte, dass sich diese eventualiter, d.h. für den Fall, dass es beim Schuldspruch bleibt, auch gegen die Pflicht zur Rückerstattung von Kosten der amtlichen Verteidigung wendet. Darauf ist mangels eines entsprechenden Antrags (vgl. Art. 42 Abs. 1 BGG) daher nicht weiter einzugehen.