Citation: 5A_1033/2017 E. 6.6

6.6. Im Zusammenhang mit den Unterhaltsleistungen ebenfalls strittig ist die Anrechnung der vom Beschwerdegegner bereits geleisteten Beiträge. Das Kantonsgericht hielt insoweit fest, die Parteien hätten das Urteil des Bezirksgerichts, wonach der Beschwerdegegner bis zum 22. September 2016 Unterhaltszahlungen von Fr. 17'878.75 erbracht habe, nicht angefochten bzw. seien die Berechnungen des Bezirksgerichts im Laufe des Verfahrens anerkannt worden. Seit diesem Urteil habe der Beschwerdegegner weitere anrechenbare Leistungen in der Höhe von insgesamt Fr. 11'804.05 erbracht. Die Beschwerdeführerin rügt vorab die Annahme als willkürlich, dass sie das erstinstanzliche Erkenntnis nicht angefochten habe. Zwar trifft zu, dass sich die Berufung auch gegen die entsprechende Ziffer des erstinstanzlichen Urteils richtete. Wie das Kantonsgericht aber zutreffend ausführt, haben die Parteien anlässlich der Instruktionsverhandlung vom 21. Februar 2017 "die Ausstandsberechnung des Bezirksgerichts [...] anerkannt" (Vorakten, amtl.Bel. 34 S. 3). Es ist daher nicht offensichtlich unrichtig, wenn die Vorinstanz zum Schluss gelangt, die erstinstanzlichen Feststellungen zur Anrechnung bereits geleisteter Unterhaltszahlungen seien unbestritten geblieben. Nach Darstellung der Beschwerdeführerin hat sie sodann einzig Zahlungen im Umfang von insgesamt Fr. 24'000.25 anerkannt und nicht solche von Fr. 29'682.80, wie das Kantonsgericht dies willkürlich angenommen habe. Zwar legt die Beschwerdeführerin dar, wann sie welche Zahlung anerkannt haben will. Sie setzt sich aber in keiner Weise mit den einschlägigen Ausführungen der Vorinstanz auseinander, sondern stellt einzig ihre eigene Darstellung derjenigen des Kantonsgerichts entgegen. Damit kommt sie ihrer Begründungspflicht nicht nach. Dasselbe gilt für die weitere Rüge, "in ungleicher Behandlung der Parteien [habe] die Vorinstanz lediglich festgehalten, wie viel Unterhalt bereits bezahlt worden ist, aber nicht, wie viel noch zu bezahlen ist, wodurch sie der Beschwerdeführerin eine allfällige Rechtsöffnung in unzulässiger Weise erschwert". Weder ist damit dargelegt, worin eine Ungleichbehandlung der Parteien liegen, noch, welche Erschwernis die Beschwerdeführerin zu gewärtigen haben soll. Auf die Beschwerde ist insoweit nicht einzutreten.