Citation: 2C_338/2017 E. 5.5

5.5. Zusammenfassend fallen auf der Seite der privaten Interessen die gelungene berufliche und wirtschaftliche Integration, die Aufenthaltsdauer und das Ehe- und Familienleben ins Gewicht. Diese Interessen sind zwar anerkennenswert, vermögen aber das Interesse an der Wegweisung eines mehrfach rückfällig gewordenen und schliesslich mit einer Freiheitsstrafe von drei Jahren sanktionierten Täters nicht aufzuwiegen. Die Trennung der Familie könnte durch eine Rückkehr der Ehefrau, welche erst seit Mitte 2008 in der Schweiz lebt, vermieden werden, falls die Beteiligten dies wünschen. Der Widerruf der Niederlassungsbewilligung erweist sich als verhältnismässig. Sollte die Ehefrau sich für einen Verbleib in der Schweiz entscheiden, wird der Beschwerdeführer die Neuerteilung einer Aufenthaltsbewilligung beantragen können, sofern sein Anspruch (Art. 43 Abs. 1 AuG bzw. Art. 8 Ziff. 1 EMRK) im Grundsatz fortbesteht und, nachdem er sich einige Jahre im Ausland bewährt hat, angenommen werden kann, dass von ihm keine Gefahr für die hiesige Sicherheit und Ordnung mehr ausgeht (vgl. Urteile 2C_626/2017 vom 12. Januar 2018 E. 5.3; 2C_736/2017 vom 28. November 2017 E. 3.3; 2C_64/2016 vom 2. August 2016 E. 2.4.2; 2C_453/2015 vom 10. Dezember 2015 E. 5.4).