Citation: 8C_747/2023 E. 3

In Anbetracht des im Zeitpunkt des mutmasslichen Rentenbeginns gekündigten Arbeitsverhältnisses erachtete es die Vorinstanz als sachgerecht, sowohl das Valideneinkommen als auch das Invalideneinkommen anhand der Tabellenlöhne der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) festzusetzen. Dabei stellte sie für beide Einkommen auf die LSE 2018 (TA1_tirage_skill_level, Zeile Bausektor Ziffer 41-43, Kompetenzniveau 2, Männer) ab. Angepasst an die betriebsübliche Wochenarbeitszeit von 41.3 Stunden auf dem Bau und indexiert auf das Jahr 2021 ergab dies Fr. 75'204.70. Seitens des Invalideneinkommens erachtete sie einen Abzug vom Tabellenlohn als nicht gerechtfertigt, weil der Beschwerdeführer nicht im Rahmen einer körperlich leichten Hilfsarbeitertätigkeit in seiner Leistungsfähigkeit beeinträchtigt sei und auch keine anderen persönlichen oder beruflichen Merkmale vorlägen, die Auswirkungen auf die Lohnhöhe hätten (vgl. BGE 148 V 174 E. 6.3). Des Weiteren zeigte die Vorinstanz auf, dass selbst dann kein rentenbegründender Invaliditätsgrad erreicht würde, wenn auf den tatsächlichen Lohn abgestellt würde, den der Beschwerdeführer in den Jahren 2021 (Fr. 74'191.-) bzw. 2022 (Fr. 68'291.-) erzielte. Im Ergebnis habe die Beschwerdegegnerin einen Rentenanspruch zu Recht verneint.