Citation: 9C_737/2022 E. 1.3.2

1.3.2. Gegenüber der A.________ GmbH hat die Vorinstanz festgehalten, es bestünden keine Zweifel daran, dass die Beschwerde vor der Oberzolldirektion - trotz falscher Bezeichnung - im Namen der Gesellschaft eingereicht worden sei. Jedoch habe sich die Verfügung vom 14. August 2018 an B.________ gerichtet und nur dieser Pflichten auferlegt. Somit sei die GmbH durch die Verfügung nicht beschwert gewesen und könne auch kein eigenständiges Interesse an deren Aufhebung haben. Deshalb erfülle sie die Bedingungen von Art. 48 Abs. 1 VwVG nicht. Demnach habe die Oberzolldirektion in ihrer Verfügung vom 12. März 2021 zu Recht erkannt, dass die GmbH nicht zur Beschwerde gegen die Verfügung vom 14. August 2018 legitimiert sei, und sei zu Recht nicht auf deren Beschwerde eingetreten.