Citation: 2C_284/2023 E. 5.1

5.1. Die Beschwerdeführerin bringt vor, die Sozialhilfeabhängigkeit sei nicht selbstverschuldet. Sie sei bemüht gewesen, sich in wirtschaftlicher Hinsicht zu integrieren. Allerdings habe sie bei ihrer letzten Arbeitsstelle, wo sie bis zum 31. Oktober 2002 tätig gewesen sei, starke Schmerzen entwickelt, sodass sie die Erwerbstätigkeit habe aufgeben müssen. Zwar sei in der Folge nie eine IV-Rente zugesprochen worden. Daraus könne entgegen der vorinstanzlichen Auffassung indes nicht gefolgert werden, dass sie arbeitsfähig sei. Sie sei von ihren Hausärzten in den letzten 20 Jahren durchgehend als arbeitsunfähig beurteilt worden. Die Quantität der von verschiedenen Ärzten ausgestellten Zeugnisse, so die Beschwerdeführerin, sprächen für eine hohe Plausibilität der dargelegten Arbeitsunfähigkeit. Entsprechend sei ihr Defizit bei der wirtschaftlichen Integration auf gesundheitliche Einschränkungen zurückzuführen. Nach Auffassung der Beschwerdeführerin erweist sich die Rückstufung mangels Selbstverschulden als unverhältnismässig.