Citation: 6B_1301/2021 E. 2.1.1

2.1.1. Fest steht, dass laut schusswaffentechnischem Ergänzungsgutachten vom 3. Juli 2017 bei drei der vom Beschwerdegegner 2 abgegebenen Schüsse die Möglichkeit eines Verlaufs von hinten nach vorne durch den Körper des Beschwerdeführers besteht (angefochtenes Urteil S. 43). Ebenso ist in tatsächlicher Hinsicht erstellt, dass der Beschwerdegegner 2, nachdem er rückwärts weichend mit dem Polizeifahrzeug "Limmat 3" zusammengestossen war, zu Boden fiel. Es kam zu einem Gerangel zwischen ihm und dem Beschwerdeführer, wobei dieser zeitweise auf dem Beschwerdegegner 2 drauf lag und der Letztgenannte weitere Schüsse abgab. Umstritten ist der Zeitpunkt des Sturzes resp. dessen Distanz zum Polizeifahrzeug. Die Vorinstanz geht davon aus, dass der Beschwerdegegner 2 einige Meter vom Fahrzeug entfernt zu Boden ging und sämtliche Schüsse vor oder während des Gerangels und somit in einer Notwehrsituation abgab. Dagegen ist der Beschwerdeführer der Auffassung, der Beschwerdegegner 2 sei nach dem Gerangel wieder aufgestanden, habe noch einige Schritte getätigt und dann das Geschoss gemäss Fotoposition Nr. 51 auf ihn abgefeuert, als er bereits am Davonrennen gewesen sei. Er rügt die diesbezügliche Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz als offensichtlich unrichtig, aktenwidrig und willkürlich.