Citation: 1A.63/2005 22.08.2005 E. 1

1.1 Beim angefochtenen Entscheid des Kantonsgerichts handelt es sich um einen kantonal letztinstanzlichen Entscheid über eine Waldfeststellung nach Art. 10 Abs. 2 des Bundesgesetzes vom 4. Oktober 1991 über den Wald (Waldgesetz, WaG, SR 921.0), gegen den die Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht offen steht (Art. 46 Abs. 1 WaG in Verbindung mit Art. 97 und 98 lit. g OG). Die Beschwerdeführer sind Eigentümer einer Stockwerkeinheit der Liegenschaft "Oasis", Parzelle Nr. 1101, welche direkt an die hinsichtlich der negativen Waldfeststellung umstrittene Parzelle Nr. 1058 angrenzt. Darüber hinaus grenzt die Parzelle Nr. 1101 auch an die Parzellen Nrn. 1012 und 907, die nach Auffassung der Beschwerdeführer ebenfalls in das Waldfeststellungsverfahren mit einzubeziehen sind. Als vor Vorinstanz unterlegene Partei sind die Beschwerdeführer durch den angefochtenen Entscheid betroffen und haben ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung oder Änderung. Sie sind daher zur Beschwerde legitimiert (Art. 103 lit. a OG). Auf die im Übrigen form- und fristgerecht eingereichte Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist somit grundsätzlich einzutreten. 1.2 Nicht einzutreten ist auf die Beschwerde, soweit die Beschwerdeführer nebst der Aufhebung des Entscheids des Kantonsgerichts zusätzlich die Aufhebung des Staatsratsentscheids über die Waldfeststellung beantragen. Als Folge des im Beschwerdeverfahren geltenden Devolutiveffekts hat der Entscheid des Kantonsgerichts das Erkenntnis des Staatsrats, soweit es bei ihm angefochten wurde, ersetzt. Dieser Verwaltungsakt braucht daher nicht separat angefochten zu werden. Er ist inhaltlich mit angefochten, wenn der Sachentscheid der obersten kantonalen Instanz mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht weitergezogen wird (BGE 125 II 29 E. 1c S. 33 mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts 1A.238/2003 vom 17. Juni 2004, E. 1.2).