Citation: 1B_201/2007 15.11.2007 E. 2

Angefochten ist ein Nichteintretensentscheid. Der Beschwerdeführer rügt zunächst eine formelle Rechtsverweigerung (Art. 29 Abs. 1 BV). Sein Rechtsvertreter habe das Mandat im Dezember 2006 übernommen und sei nicht in der Lage gewesen, innert der mit Verfügung vom 20. Dezember 2006 gesetzten Frist von 20 Tagen zu reagieren. Er habe daher zweimal um Fristerstreckung ersuchen müssen. Das Ausstandsbegehren könne gemäss § 98 GVG/ZH grundsätzlich während des ganzen Verfahrens gestellt werden. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts dürfe Rechtsmissbrauch nur dann angenommen werden, wenn sich die Partei trotz Kenntnis des Ablehnungsgrundes auf das Verfahren einlasse und das Ausstandsbegehren erst im Rechtsmittelverfahren stelle. Ein Rechtsmissbrauch dürfe nur in offenbaren Fällen angenommen werden und sei im Zweifel zu verneinen. Der Beschwerdeführer habe das Ablehnungsgesuch mit seiner ersten Eingabe zur Sache und daher rechtzeitig gestellt.