Citation: 8C_47/2010 31.03.2010 E. 3

Das kantonale Gericht kam in Würdigung der Unterlagen zum Schluss, dass der Beschwerdeführer vor dem Skiunfall am 27. Februar 2000 im eigenen Unternehmen zu 17 % als Maler und zu 83 % als Geschäftsführer tätig war. Die Tätigkeit als Maler sei ihm nach Angaben der Ärzte nicht mehr zumutbar. In einer leidensangepassten Tätigkeit sei er hingegen gestützt auf die übereinstimmenden Beurteilungen der Ärzte zu 100 % arbeitsfähig, wobei sie sich über das genaue Profil der zumutbaren Tätigkeit nicht einig gewesen seien, insbesondere über das Gehen auf unebenem Gelände und in Bezug auf das Treppensteigen. Nachdem die Haftpflichtversicherung den Beschwerdeführer mehrfach hatte observieren lassen, habe sich dies geklärt. Die vor dem Unfall ausgeübte Tätigkeit, sei - mit Ausnahme der Tätigkeit als Maler - weiterhin möglich und zumutbar. Berücksichtige man nach Vornahme eines Prozentvergleichs noch einen leidensbedingten Abzug von 20 %, resultiere ein Invaliditätsgrad von 34 %, welcher keinen Anspruch auf eine Invalidenrente begründe.