Citation: 1C_639/2022 E. 3.1

3.1. Gemäss den für das Bundesgericht verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz befindet sich das Einzugsgebiet der Beschwerdeführerin in der Bauzone. Im Unterschied zu landwirtschaftlichen Bodenverbesserungen (vgl. Art. 703 Abs. 1 ZGB) untersteht die Beschwerdeführerin nach Massgabe von Art. 703 Abs. 3 ZGB daher der kantonalen Regelungszuständigkeit. Bei den kantonalen Vorschriften, nach denen sich die Beschwerdeführerin konstituiert und die den Rahmen ihrer Kompetenzen vorgeben, handelt es sich demnach um selbständiges kantonales Recht (vgl. BGE 116 Ib 24 E. 4d; Urteile 1C_603/2014 vom 22. Juli 2015 E. 5.1; 1A.101/2001, 1P.341/2001 vom 13. August 2001 E. 1b). Als kantonales Recht gelten dabei auch bundesrechtliche Bestimmungen, die kraft kantonalrechtlicher Verweisung für anwendbar erklärt werden (vgl. BGE 143 V 451 E. 6; 140 I 320 E. 3.3; Urteil 2C_265/2021 vom 16. Juli 2021 E. 4.1).