Citation: 5A_933/2021 E. 2

Unter den genannten Aspekten erfolgen keinerlei Ausführungen, so dass auf die Beschwerde insgesamt und die direkt zum Scheidungsverfahren selbst ergehenden Ausführungen der Beschwerdeführerin (dass man sie als mittellose Laiin ohne Fachwissen unvertreten lasse, dass ihr Kosten auferlegt würden, die sie bis zum Tod nicht begleichen könne, dass das ganze Scheidungsverfahren demütigend und menschenrechtswidrig sei, dass sie stets eine Verantwortung tragende Familienfrau gewesen sei, aber man ihr anders als dem Ehemann kein rechtliches Gehör geben wolle, dass ein Scheidungsurteil ohne gleichberechtigte Aufarbeitung des Verfahrens nicht statthaft sei, dass die juristische Elite auf Kosten der Steuerzahler im Palast sitze, sie durch geschickte juristische Verdrehungen und Verfügungen verspotte und ein endloser Totentanz stattfinde) nicht eingetreten werden kann. Immerhin sei der Beschwerdeführerin dringend empfohlen, sich im Scheidungsverfahren anwaltlich beraten und vertreten zu lassen, wobei es (unter Vorbehalt von Art. 69 Abs. 1 ZPO) vorab an ihr selbst ist, für eine Vertretung besorgt zu sein. Soweit die hierzu notwendigen Mittel fehlen, besteht Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege (Art. 117 ZPO). Indes kann diese nicht beansprucht werden für aussichtslose Begehren und Eingaben (vgl. Art. 117 lit. b ZPO und Art. 64 Abs. 1 BGG). Aus diesem Grund konnte das Obergericht der Beschwerdeführerin die unentgeltliche Rechtspflege nicht gewähren, ohne dass es damit gegen Art. 29 Abs. 3 BV verstossen hätte, wie beschwerdeweise sinngemäss geltend gemacht wird.