Citation: 9C_881/2015 E. 2.2

2.2. Was die weitere Rüge anbelangt, das Gutachten des Dr. med. D.________ vom 3. März 2014 könne für den Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen Revisionsverfügung vom 1. April 2015 - da durch die zwischenzeitlich eingetretene Verschlimmerung des Gesundheitszustandes überholt - keine Gültigkeit mehr beanspruchen (Beschwerde S. 8-12 Ziff. 2.5-2.7), handelt es sich auf weiten Stecken um appellatorische Tatsachenkritik, welche die entsprechende vorinstanzliche Beweiswürdigung nicht als im Sinne von Art. 97 Abs. 1 i.V.m. Art. 105 Abs. 2 BGG offensichtlich unrichtig (willkürlich) erscheinen lässt. Im Übrigen verletzt es in keiner Weise Bundesrecht, wenn das kantonale Gericht für den massgeblichen Zeitraum bis zum Erlass der angefochtenen Verwaltungsverfügung den Eintritt einer objektiven gesundheitlichen Verschlimmerung beweismässig ausgeschlossen hat: Der behandelnde Dr. med. F.________ legte in seinem Bericht vom 1. April 2015dar, dass die "lumbale Problematik etwas reduziert" sei. Hinsichtlich des Cervikalsyndroms könne kein sensomotorisches Defizit festgestellt werden; es bestehe eine überlagernde Beschwerdesymptomatik im linken Schulterbereich. Diesbezüglich verwies er ohne nähere Erläuterung auf eine "MR-tomographische Untersuchung", die eine "deutliche Problematik hinsichtlich einer Rotatorenmanschettenläsion" bestätigt habe. Inwiefern im Vergleich zu den bereits früher angegebenen - und durch Dr. med. D.________ bei der Arbeitsfähigkeitsschätzung berücksichtigten - Schulterschmerzen eine objektive Verschlechterung eingetreten sein soll, legte er nicht nachvollziehbar dar. Die von ihm beigezogenen "Schulterspezialisten" (Dres. med. G.________ und H.________; Bericht vom 21. Mai 2015) empfahlen zwar eine Arthroskopie der linken Schulter. Davon erwarteten sie aber lediglich eine teilweise Beschwerdebesserung; zudem verwiesen sie ausdrücklich darauf, dass eine Schmerzverarbeitungsstörung weiterhin nicht ausgeschlossen werden könne. Unter diesen Umständen ist die vorinstanzliche Beweiswürdigung nicht willkürlich (vgl. BGE 129 I 8 E. 2.1 S. 9; Urteil 9C_746/2015 vom 21. Dezember 2015 E. 1.2).