Citation: 6B_1136/2019 E. 2.2

2.2. Mit Ausnahme von einigen wenigen Ergänzungen und redaktionellen Anpassungen erschöpft sich die eingereichte Beschwerdeschrift im Wesentlichen in einer Abschrift des in der Berufungsverhandlung gehaltenen Parteivortrags (kant. act. 207 S. 3 f.). Damit fehlt der Beschwerdebegründung eine Auseinandersetzung mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheids. Zwar wendet das Bundesgericht Bundesrecht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Das bedeutet jedoch nicht, dass überhaupt nicht zu erörtern wäre, inwiefern der angefochtene Entscheid bundesrechtliche Normen verletzen könnte. Die Vorinstanz hat sich jedenfalls mit den vom Beschwerdeführer im Berufungsverfahren und erneut vor Bundesgericht vorgebrachten Argumenten einlässlich auseinandergesetzt. Das betrifft einerseits die Frage der Übervorteilung nach Art. 21 OR, bei der sie zum Schluss kommt, dass selbst wenn ein zivilrechtlicher Anspruch gegenüber dem Opfer bestünde, dieser nicht mittels vorgehaltenem Messer in Form von Selbstjustiz hätte durchgesetzt werden können (Entscheid S. 19 f.). Andererseits legt sie anhand der Tatumstände, insbesondere der Drohung mit dem Messer, dem Faustschlag, dem Messerstich in den Rücken, dem Tatzeitpunkt, dem Drogen- und Alkoholeinfluss sowie der Beteiligung einer Mittäterin einlässlich dar, weshalb der Beschwerdeführer eine besondere Gefährlichkeit im Sinne von Art. 140 Ziff. 3 StGB offenbart hat (Entscheid S. 19 f.). Auf die entsprechenden Vorbringen des Beschwerdeführers ist nicht einzutreten.