Citation: U 447/05 25.07.2006 E. 3

Aktenkundig ist, dass die Beschwerdegegnerin ab 26. Mai 2003 als Aushilfe Hotel/Restaurant im Hotel X.________ angestellt war und bis 8. Juni 2003 65 Stunden gearbeitet hatte. Am 9. Juni 2003 stürzte sie mit dem Fahrrad und war deswegen vom 9. bis 13. Juni 2003 im Spital Y.________ hospitalisiert. Diagnostiziert wurden dort 1. eine commotio cerebri mit/bei Blow-out-Fraktur des Orbitabodens links, Hämatosinus maxillaris links, mehrfacher nicht dislozierter Nasenbeinfraktur, Amputation des 1. Zahnes links maxillär und Fraktur des 1. Zahnes maxillär rechts, 2. Schürfwunden in Gesicht und an beiden Händen sowie 3. eine Deckplattenimpressionsfraktur des BWK 5. Als weiteres Procedere beim Austritt vorgesehen war eine Konsultation beim Zahnarzt und bei Dr. med. F.________, Facharzt FMH für Otorhinolaryngologie, spez. Hals- und Gesichtschirurgie. Letzterer riet am 18. Juni 2003 zu baldiger zahnärztlicher Behandlung sowie zu Nachkontrollen bei der Hausärztin. Frau Dr. med. C.________ hat der Versicherten ab 9. Juni 2003 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert, zunächst bis Ende September 2003, nach einem gescheiterten Arbeitsversuch anfangs Oktober dann nochmals bis 4. April 2004. Ab 5. April 2004 schrieb die Ärztin die Beschwerdegegnerin zu 50 %, ab 1. Juni 2004 zu 20 % arbeitsunfähig, ab 27. Juli 2004 attestierte sie ihr wieder eine vollumfängliche Arbeitsfähigkeit. Aus dem Unfallschein und aus den bei den Akten liegenden Abrechnungen an die Krankenkasse sind Konsultationen ab 16. Juni 2003 ersichtlich. In der ärztlichen Stellungnahme vom 12. Februar 2005 legte Frau Dr. med. C.________ dar, die Konsultation vom 16. Juni 2003 sei telefonisch erfolgt, am 23. Juni 2003 habe die erste Konsultation in der Sprechstunde stattgefunden, dann habe sie die Patientin zunächst alle zwei Wochen, später monatlich gesehen. Während der Zeit der Arbeitsunfähigkeit begann gemäss Berichten der Hausärztin vom 5. März 2004 und 21. Januar 2005 eine langwierige zahnärztliche und kieferorthopädische Versorgung zur Sanierung des Gebisses. Dafür hatte Dr. med. dent. A.________ dem Beschwerdeführer am 19. August 2003 eine Kostenschätzung in der Höhe von Fr. 9'019.60 eingereicht und der Unfallversicherer am 1. Oktober 2003 Kostengutsprache geleistet.