Citation: 6B_430/2013 E. 2.1.1

2.1.1. Der Beschwerdeführer macht geltend, es sei möglich, dass nicht alle Zugriffe auf die genannten Dokumente im Informationssystem POLIS registriert wurden und dass somit noch weitere Personen, die bis anhin unbekannt geblieben sind, die genannten Dokumente aufgerufen haben könnten. In diesem Fall kämen weitere Personen als Informanten in Betracht und könnte die Zeugenaussage des Journalisten, er habe die Dokumente bereits Ende März/Anfang April 2008 erhalten, nicht unter Hinweis auf die registrierten Zugriffe als unglaubhaft qualifiziert werden. Damit wären die wesentlichen Grundlagen für die vorinstanzliche Feststellung, dass allein er, der Beschwerdeführer, der Informant gewesen sein könne, erschüttert (Beschwerde S. 5 ff.).