Citation: 6B_523/2024 E. 1.6.1

1.6.1. In Zusammenhang mit der Voraussetzung der schweren psychischen Störung scheint sich der Beschwerdeführer zunächst gegen die Diagnose im Gutachten B.________ zu wenden, wobei er jedoch ausdrücklich festhält, er gehe mit dem Sachverständigen und der Vorinstanz davon aus, dass er an einer schweren psychischen Störung leide. Konkret wirft er dem Sachverständigen B.________ vor, sein Gutachten enthalte statt eigener aktueller Erkenntnisse weitgehend eine reine Wiedergabe von früheren Fakten. Hierzu steht sein Einwand in einem gewissen Widerspruch, dass die Diagnosen in den bisherigen Gutachten nicht einheitlich gewesen seien, und der Sachverständige B.________ das beschriebene Misstrauen des Beschwerdeführers gegenüber Vollzugsverantwortlichen und Therapeuten, das nach Ansicht des Beschwerdeführers Ausdruck seiner Vollzugsmüdigkeit bzw. auf Prisonisierungsschäden zurückzuführen sei, relativ unbesehen als Ausdruck eines Wahns deute, was zur Diagnose einer wahnhaften Störung geführt habe.