Citation: 1P.804/2006 29.03.2007 E. 3.2

3.2.1 Der Beschwerdeführer macht (S. 41-44) geltend, das Obergericht habe den angefochtenen Entscheid nicht hinreichend begründet. 3.2.2 Wesentlicher Bestandteil des Anspruchs auf rechtliches Gehör ist die Begründungspflicht. Diese soll verhindern, dass sich die Behörde von unsachlichen Motiven leiten lässt, und dem Betroffenen ermöglichen, die Verfügung gegebenenfalls sachgerecht anzufechten. Dies ist nur möglich, wenn sowohl er wie auch die Rechtsmittelinstanz sich über die Tragweite des Entscheides ein Bild machen können. In diesem Sinn müssen wenigstens kurz die Überlegungen genannt werden, von denen sich die Behörde hat leiten lassen und auf welche sich ihr Entscheid stützt. Dies bedeutet indessen nicht, dass sie sich ausdrücklich mit jeder tatbeständlichen Behauptung und jedem rechtlichen Einwand auseinandersetzen muss. Vielmehr kann sie sich auf die für den Entscheid wesentlichen Gesichtspunkte beschränken (BGE 129 I 232 E. 3.2 S. 236; 126 I 97 E. 2b S. 102 f. mit Hinweisen). 3.2.3 Diesen Anforderungen genügt der angefochtene Entscheid. Das Obergericht hat sich auf das Wesentliche beschränkt, was verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden ist. Soweit der Beschwerdeführer vorbringt, der Entscheid des Obergerichtes überzeuge inhaltlich nicht, kann auf die Beschwerde nicht eingetreten werden. Insoweit geht es nicht um ein Parteirecht, sondern um die Sache selbst, weshalb dem Beschwerdeführer die Legitimation fehlt. Er kann sich nicht auf dem Umweg über die Behauptung einer Verletzung des rechtlichen Gehörs die Beschwerdelegitimation in der Sache selbst verschaffen (BGE 120 Ia 101 E. 3b S. 110). Die Beschwerde ist danach auch im vorliegenden Punkt unbehelflich. 3.3 Der Beschwerdeführer bringt (S. 45 f.) vor, die Staatsanwaltschaft habe in der Einstellungsverfügung vom 28. Juli 2006 im Wesentlichen den Schlussbericht des Bezirksamts Baden vom 7. Januar 2005 übernommen und keine wesentlichen neuen Schlussfolgerungen hinzugefügt; dies obwohl im Schlussbericht an mehreren Stellen festgehalten worden sei, die Beurteilung, ob ein strafrechtlich relevantes Verhalten vorliege, müsse der Anklagebehörde überlassen werden. Es kann dahingestellt bleiben, ob die Einstellungsverfügung der Staatsanwaltschaft vom 28. Juli 2006 den Begründungsanforderungen unter dem Gesichtswinkel von Art. 29 Abs. 2 BV genügt. Selbst wenn man dies verneinen wollte, würde das nicht zur Gutheissung der Beschwerde führen. Der Mangel könnte jedenfalls nicht als besonders schwer wiegend angesehen werden. Er wäre damit im Verfahren vor Obergericht geheilt worden (vgl. BGE 126 I 68 E. 2 S. 72; 124 V 180 E. 4a S. 183, mit Hinweisen). Die Beschwerde ist daher auch insoweit unbegründet. 3.4 Der Beschwerdeführer wendet (S. 47-49) ein, in der Strafuntersuchung hätte sich eine weitere Befragung von Z.________ aufgedrängt. Weshalb darauf verzichtet worden sei, lege das Obergericht nicht überzeugend dar. Es kann offen bleiben, ob das Vorbringen den Anforderungen von Art. 90 Abs. 1 lit. b OG genügt. Es ist jedenfalls unbehelflich. Bei der Frage, ob die Begründung des Obergerichts überzeugt, geht es - wie (E. 3.2.3) dargelegt - um die Sache selbst. Auf die Beschwerde kann somit im vorliegenden Punkt nicht eingetreten werden. 3.5 Der Beschwerdeführer rügt (S. 49 f.), das Obergericht habe das widersprüchliche Verhalten des Beschuldigten bei der Beurteilung des Vorsatzes nicht gewürdigt. Darauf ist nicht einzutreten, weil es um eine Frage der Beweiswürdigung geht. Insoweit fehlt dem Beschwerdeführer die Beschwerdelegitimation.