Citation: 8C_909/2017 E. 7.1

7.1. Die Beschwerdeführerin macht geltend, die auf Social-Media-Profilen dargestellten Informationen seien kurze, aus dem Kontext gegriffene Sequenzen, die für sich alleine nichts über die Realität, z.B. über den Gesundheitszustand der betreffenden Person, aussagen könnten. Zudem würden soziale Netzwerke oft absichtlich nicht dazu verwendet, die Wahrheit zu verbreiten, sondern dazu, sich so erfolgreich, gesund, glücklich etc. wie möglich zu inszenieren. Gestützt hierauf könne man keine Arbeitsfähigkeit ableiten. Ihr gesamtes Umfeld könne bestätigen, dass es ihr nicht besser gehe. Sie könne nie allein zu Hause gelassen werden. Sie sei nicht aktiv und gehe nicht gerne auf Reisen. Sie und ihr Ehemann seien nur einmal in den Ferien gewesen, und zwar im April 2016 7 Tage in Ägypten. Dies sei ein Geschenk ihrer Kinder zu ihrem 50. Geburtstag gewesen. Wenn sie sich im Ausland aufhalte, dann nur bei ihren Eltern in Mazedonien, die sie beaufsichtigten. Dies geschehe vor allem zur Entlastung ihres Ehemannes, der mit ihrer Krankheit völlig überfordert sei. Auf den Fotos seien praktisch nur Familienmitglieder zu sehen. Zudem sei auf den Bildern nicht einmal immer die Beschwerdeführerin abgebildet, was Dr. med. C.________ offenbar nicht bewusst gewesen sei. Z.B. handle es sich bei der Frau mit einem Kind auf einem Autoscooter um ihre Schwester, die ihr sehr ähnle.