Citation: 8C_220/2021 E. A

A.a. Der 1955 geborene A.________ war seit dem 1. April 2013 als Berater und Geschäftsführer für die B.________ GmbH tätig, bei welcher er einziger Gesellschafter war. Mit Schreiben vom 15. Juli 2015 löste die Arbeitgeberin das Arbeitsverhältnis per 15. September 2015 auf. A.________ meldete sich gleichentags zur Arbeitsvermittlung an und stellte am 21. September 2015 Antrag auf Arbeitslosenentschädigung. Nachdem der Gesuchsteller die Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich darüber orientiert hatte, dass er seine Anteile an der B.________ GmbH an einen Dritten übertragen hatte, richtete ihm diese ab Oktober 2015 Taggeldleistungen aus. Der Versicherte verlegte im August 2017 seinen Wohnsitz in den Kanton Luzern, weshalb ein Kassenwechsel erfolgte Er meldete sich am 12. Januar 2018 von der Arbeitsvermittlung ab, da er erneut von der B.________ GmbH angestellt worden sei. A.b. Am 7. Januar 2019 stellte A.________ erneut einen Antrag auf Leistungen der Arbeitslosenversicherung, nachdem die B.________ GmbH das Arbeitsverhältnis aus betriebsbedingten Gründen per 31. Dezember 2018 wieder gekündigt hatte. Die Arbeitslosenkasse des Kantons Luzern überprüfte in der Folge die Anspruchsberechtigung und kam zur Erkenntnis, der Versicherte habe seine arbeitgeberähnliche Stellung bei der B.________ GmbH nie aufgegeben. Mit Verfügung vom 5. Juli 2019 verneinte die Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich den Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung ab 1. Oktober 2015 und forderte die in der Zeit vom 1. Oktober 2015 bis 31. Juli 2017 ausbezahlten Taggelder im Betrage von Fr. 122'801.30 zurück. Auf Einsprache hin wurde die Rückforderung auf den Zeitraum vom 15. Oktober 2015 bis 31. Juli 2017 und damit auf Fr. 120'669.75 reduziert und die Einsprache im Weiteren abgewiesen.