Citation: U 138/05 03.08.2005 E. 3

Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, vermag an dieser zutreffenden Beurteilung nichts zu ändern. 3.1 Der SUVA-Kreisarzt ging schon nach der Untersuchung des Versicherten am 15. Mai 2002 davon aus, dass - selbst unter Berücksichtigung der Probleme am Ellbogen - eine Arbeitsfähigkeit von 50 % bestehe und das Pensum nach etwa 10 Tagen auf 100 % gesteigert werden könne. Dass der Versicherte in der Folge bis am 9. September 2002 nur zu 50 % und danach überhaupt nicht mehr arbeiten konnte, ist nicht, wie in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vorgebracht wird, auf sein unfallbedingtes Leiden zurückzuführen, liegt doch offenbar auch eine invalidisierende Krankheit vor: Seit dem 1. Juli 2002 bezieht der Beschwerdeführer eine ganze Rente der Invalidenversicherung (Verfügung vom 16. Oktober 2003). Die Kritik, der SUVA-Kreisarzt habe (erst) am 15. April 2004 "plötzlich" eine ganztägige Tätigkeit als zumutbar erachtet, trifft unter diesen Umständen nicht zu, zumal Dr. med. K.________ bereits nach einer Abklärung am Arbeitsplatz am 18. Dezember 2002 zwar gewichtsmässige, jedoch keine zeitlichen Einschränkungen mehr genannt hatte (Bericht vom 28. Januar 2003). 3.2 Auf den Bericht des Spitals X.________ vom 20. Dezember 2002 kann deshalb nicht abgestellt werden, weil dort lediglich die rheumatologischen Beschwerden abgeklärt wurden. Wenn die Ärzte eine leidensangepasste Tätigkeit als zumutbar erachten, jedoch von einer bis um 50 % verminderten Leistungsfähigkeit ausgehen, so ist damit noch nichts zur hier relevanten Frage gesagt, ob und wie weit diese Einschränkung auch durch die unfallbedingten Probleme am linken Handgelenk verursacht wird. Gleiches gilt für die Einschätzung des behandelnden Arztes Dr. med. E.________ in seinem Bericht vom 12. Mai 2004, wonach die Arbeitsunfähigkeit zu 50 % unfallbedingt sei, führt er dafür doch keinerlei Begründung an. 3.3 Bezüglich der geltend gemachten reduzierten Ausdauer und erhöhten Ermüdbarkeit ist zu beachten, dass der Versicherte Rechtshänder ist, die Beschwerden jedoch die linke Hand betreffen. Des Weiteren wird bemängelt, die Faustschlusskraft habe sich nur geringfügig verbessert. Bei der Untersuchung durch Dr. med. C.________ am 15. April 2004 war sie allerdings nur wenig schwächer als an der rechten, dominanten Hand. Zu berücksichtigen ist zusätzlich, dass seit einem Arbeitsunfall im Jahr 1971 ein Status nach Teilamputationen der Finger III, IV und V links besteht. Angesichts dieser Umstände ist die Einschätzung der SUVA-Kreisärzte, wonach dem Beschwerdeführer die angestammte Tätigkeit mit gewissen gewichtsmässigen Einschränkungen vollumfänglich zumutbar wäre, ohne weiteres schlüssig und nachvollziehbar. Es erübrigt sich daher, ein handchirurgisches Gutachten einzuholen. Da der Versicherte ausserdem nach den Abklärungen der Invalidenversicherung weitgehend arbeitsunfähig ist, können auch von einer Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit keine aussagekräftigen Ergebnisse erwartet werden.