Citation: 6B_781/2021 E. 2.7.3

2.7.3. Im vorliegenden Verfahren wurde der Beschwerdeführer zu einer unbedingten Geldstrafe von 220 Tagessätzen zu Fr. 30.-- verurteilt. Zur Schwere der Tat führt die Vorinstanz aus, die Sanktion wäre höher ausgefallen, wenn der vollendete Versuch geglückt wäre, und ein Ausbreiten der Flammen sei nicht mehr in der Macht des Beschwerdeführers gelegen. Sie erwägt schlüssig, sein Verhalten sei rücksichtslos und unverantwortlich. Bei dieser Sachlage schliesst die Vorinstanz zu Recht auf eine bestehende hinreichende Wahrscheinlichkeit, dass der Beschwerdeführer die öffentliche Sicherheit und Ordnung erneut stören wird. Diese negative Legalprognose gilt es bei der Interessenabwägung zu berücksichtigen (vgl. E. 2.3.2 und 2.3.4 oben).