Citation: I 575/06 15.06.2007 E. 2

Gegenstand des Verfahrens bildet vornehmlich die Frage nach der richtigen Bemessung des hypothetischen Einkommens ohne Gesundheitsschaden (Valideneinkommen). Auf die umfassenden und zutreffenden Erwägungen der Vorinstanz hinsichtlich der übrigen Parameter der Invaliditätsbemessung (Art. 16 ATSG) wird verwiesen. Entgegen den Vorbringen des Beschwerdeführers nicht zu beanstanden ist auch der - vorinstanzlich auf 10 Prozent veranschlagte - Abzug vom statistisch ermittelten Invalideneinkommen (BGE 126 V 75), in dessen Rahmen die gesundheitlichen Einschränkungen (Beschwerden im Bereich der linken Leiste und des linken Rückfusses) nicht überaus stark ins Gewicht fallen. 2.1 Für die Bemessung des Valideneinkommens ist entscheidend, was die versicherte Person im massgebenden Zeitpunkt des Rentenbeginns (vgl. BGE 129 V 222; 128 V 174) nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdienen würde. Die Ermittlung des Valideneinkommens muss so konkret wie möglich erfolgen. Da die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden erfahrungsgemäss fortgesetzt würde, ist in der Regel vom letzten vor Eintritt der Gesundheitsschädigung erzielten Einkommen auszugehen. Dieses ist, wenn nötig, der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung anzupassen (RKUV 2006 Nr. U 568 S. 66 E. 2, U 87/05). 2.2 Die Verwaltung ist von einem Valideneinkommen von Fr. 60'338.- ausgegangen. Das kantonale Gericht hat darauf hingewiesen, der ehemalige Arbeitgeber habe hinsichtlich des im Jahr 2003 bei guter Gesundheit erzielbaren Jahreslohns im angestammten Beruf widersprüchliche Angaben gemacht; der IV-Stelle habe er ein Einkommen von Fr. 59'800.- gemeldet, der SUVA hingegen ein solches über Fr. 60'450.-. Die Vorinstanz hat den Durchschnittswert von Fr. 60'125.- mit dem Valideneinkommen gleichgesetzt. 2.3 Im Vergleich des vorinstanzlich ermittelten Valideneinkommens von Fr. 60'125.- mit dem Invalideneinkommen von Fr. 36'418.- ergibt sich ein Invaliditätsgrad von 39,429 Prozent. Ein solches rechnerisch exakt ermitteltes Ergebnis ist nach den Regeln der Mathematik auf die nächste ganze Prozentzahl auf- oder abzurunden (BGE 130 V 121). Das kantonale Gericht hat demgemäss einen Invaliditätsgrad von 39 Prozent für massgeblich betrachtet. Der Beschwerdeführer macht geltend, das kantonalgerichtliche Vorgehen sei, zumal hierzu das rechtliche Gehör nicht gewährt worden sei, angesichts der knapp verfehlten Anspruchsschwelle von 40 Prozent (vgl. Art. 28 Abs. 1 IVG) nicht statthaft. Zu Recht: Stellt man auf die Arbeitgeberangaben zuhanden der IV-Stelle ab, ergibt sich ein Invaliditätsgrad von (abzurundenden) 39,1 Prozent; hingegen beträgt der Invaliditätsgrad (aufzurundende) 39,75 Prozent, sofern die gegenüber der SUVA bekanntgegebenen Daten zutreffen. Im letzteren Fall ist ein Anspruch auf eine Viertelsrente ausgewiesen, im ersteren entfällt ein solcher. Anzumerken bleibt, dass der Arbeitgeber beim Ausfüllen des Arbeitgeberfragebogens zuhanden der IV-Stelle im März 2003 möglicherweise noch vom vorjährigen Lohnansatz ausgegangen ist; dafür spricht der Umstand, dass das gemeldete Gehalt mit demjenigen übereinstimmt, das schon 2002 zur Auszahlung gelangt ist (vgl. Ziff. 12 des Arbeitgeberfragebogens).