Citation: 1C_342/2014 E. 4.6

4.6. Gemäss den bei den Akten befindlichen Fotos sind die Sichtschutzwände von aussen gesehen hinter den bestehenden filigranen und wesentlich niedrigeren Schmiedeisengeländer mit vertikaler Struktur angebracht worden. Diese Geländer finden sich auch auf den beiden kleineren Balkonen im ersten und zweiten Stockwerk. Zu diesen Geländern bilden die Sichtschutzwände mit massiven Rähmen und horizontalen Holzgeflechten einen ins Auge springenden Kontrast. Demnach ist vertretbar anzunehmen, die Sichtschutzwände erweckten den Eindruck, sie seien bloss provisorisch an die Geländer montiert worden. Die entsprechende Willkürrüge ist daher, soweit sie den Begründungsanforderungen überhaupt genügt, offensichtlich unbegründet. Aus dem Gesagten folgt, dass das Verwaltungsgericht unter Berücksichtigung der uneinheitlichen Ausgestaltung der Sichtschutzwände (vgl. E. 3.5 hiervor) willkürfrei davon ausgehen durfte, diese würden den gemäss Art. 30 PBR für die Kernzonen geltenden erhöhten Anforderungen an die Einfügung in die gewachsenen Ortsstrukturen nicht entsprechen.