Citation: 4C.334/2005 04.01.2006 E. 5

Die Kläger bestreiten, dass der Bestand des "von E.________ im Kaufvertrag über die F.________ AG an seine Ehefrau angeblich abgetretenen Hypothekardarlehens über Fr. 500'000.--" bewiesen sei und dass dieses Darlehen überhaupt existierte. Wenn es aber nicht bestanden hätte, wäre die Bösgläubigkeit der Beklagten offensichtlich. Zudem würde seitens der Kläger ein Grundlagenirrtum vorliegen und sie könnten sich auf absichtliche Täuschung berufen. Indem die Vorinstanz beide Rechtsbehelfe ungeprüft übergangen habe, habe sie Bundesrecht verletzt. Die Rüge erweist sich als unbegründet, soweit darauf einzutreten ist. Wie aus dem angefochtenen Urteil ersichtlich ist, ging das Kantonsgericht vom Bestand des im Vertrag vom 30. Juni 1997 erwähnten Darlehens aus, nachdem es diesen bereits in seinem Urteil vom 23. November 2001 bejaht hatte und damit laut der Beurteilung des Kassationsgerichts nicht in Willkür verfallen war. Damit ist verbindlich vom Bestand des Darlehens auszugehen, zumal die Kläger insoweit keine Ausnahme von der Sachverhaltsbindung im Sinne von Art. 63 Abs. 2 oder Art. 64 OG substanziieren. Unter diesen Umständen brauchte sich das Kantonsgericht nicht mit den auf die gegenteilige Annahme gestützten Vorbringen der Kläger auseinanderzusetzen.