Citation: 6B_84/2023 E. 1.8.1

1.8.1. Diese macht mit Verweis auf Urteil 6B_627/2018 vom 22. März 2019 E. 1.6.2 geltend, es bedürfe angesichts ihrer in der Schweiz verbrachten Kindheit eines sehr grossen öffentlichen Interesses an einer Landesverweisung. Just ein solches nimmt die Vorinstanz korrekterweise mit Verweis auf die wiederholte Delinquenz und die schlechte Legalprognose der Beschwerdeführerin an. Zwar lebt die Beschwerdeführerin seit ihrem 12. Lebensjahr (seit nunmehr 23 Jahren) ununterbrochen in der Schweiz, eine überdurchschnittliche Integration (vgl. supra E. 1.3.5) ist jedoch nicht erkennbar. Sie absolvierte keine Berufsausbildung und eine intensive gesellschaftliche Integration ist weder dargetan noch erkennbar. Auch wenn die Beschwerdeführerin derzeit erwerbstätig und nicht auf Sozialhilfe angewiesen ist, steht ihr langjähriger Aufenthalt einer Landesverweisung in casu nicht entgegen.