Citation: U 286/06 31.08.2007 E. A

Die 1972 geborene G.________ war als Serviceangestellte im Restaurant X.________ in Z.________ tätig und dadurch bei der Schweizerischen Mobiliar Versicherungsgesellschaft (nachfolgend: Mobiliar) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 15. März 1997 zog sie sich ein Distorsionstrauma an der Halswirbelsäule (HWS) und eine Commotio cerebri zu, da sie als Beifahrerin in einen zweiphasigen Auffahrunfall (Heckauffahrkollision und anschliessend Front-/Heckkollision) verwickelt wurde. Die Mobiliar erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung; Taggeld). Ein Jahr nach dem Unfall erlangte G.________ eine teilweise, später eine vollständige Arbeitsfähigkeit, bevor sie im März 1999 wegen zunehmenden Beschwerden wieder arbeitsunfähig wurde. Nach Durchführung verschiedenster ambulanter und stationärer Therapien und Abklärungen gab die Mobiliar bei der Klinik H.________ in Y.________ am 27. Oktober 2000 eine polydisziplinär Begutachtung in Auftrag. Die stationäre Beobachtung fand in der Zeit vom 15. April bis 9. Mai 2002 statt, das entsprechende Gutachten trägt das Datum vom 30. Juli 2004. Die Experten kamen darin zusammenfassend zur Erkenntnis, die geklagten Beschwerden seien schätzungsweise in einem Umfang von 25 % auf den versicherten Unfall zurückzuführen, wobei die psychischen im Vordergrund ständen und keine Arbeitsfähigkeit attestiert werden könne. Mit Verfügung vom 5. November 2004 eröffnete die Mobiliar der Versicherten die Einstellung der Versicherungsleistungen ab 31. Oktober 2004. Zur Begründung wurde ausgeführt, die anhaltenden gesundheitlichen Beschwerden stünden nicht in einem adäquaten Kausalzusammenhang zum versicherten Ereignis. Daran hielt sie auf Einsprache der Versicherten hin fest (Einspracheentscheid vom 15. Juni 2005).