Citation: 5A_968/2021 E. 4.6

4.6. Im Zusammenhang mit der Übersetzung des Vertragstextes erachtet die Beschwerdeführerin § 20 Abs. 1 und 2 BeurkG/ZG als verletzt. Die Verletzung des kantonalen Rechts kann als solche im vorliegenden Verfahren nicht gerügt werden (vgl. vorne E. 2.1). Die Beschwerdeführerin ist für den Fall, dass das Obergericht diese Bestimmung korrekt ausgelegt habe, indes der Meinung, sie verstosse gegen Bundesrecht und dürfe aufgrund von dessen derogativen Wirkung nicht angewandt werden. Unbesehen darum, ob hierin eine genügende Verfassungsrüge liegt (vgl. vorne E. 2.2), ist nicht offensichtlich und wird von der Beschwerdeführerin auch nicht geltend gemacht, dass sie eine Verletzung des Grundsatzes des Vorrangs von Bundesrecht (Art. 49 Abs. 1 BV; vgl. BGE 144 I 113 E. 6.2) bereits vor Obergericht gerügt hätte. Hierauf ist folglich bereits mangels materieller Ausschöpfung des Instanzenzugs nicht einzugehen (Art. 75 Abs. 1 BGG; BGE 143 III 290 E. 1.1). Die Beschwerdeführerin erachtet weiter den Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) als verletzt, sofern das Obergericht die Beschwerde hinsichtlich des Vorbringens, § 20 Abs. 1 und 2 BeurkG widerspreche übergeordnetem Bundesrecht, für "nicht näher begründet" halte. Weder geht die Beschwerdeführerin auf das angeblich verletzte verfassungsmässige Recht ein, noch legt sie dar, weshalb die Einschätzung der Vorinstanz, die bei ihr erhobene Rüge sei ungenügend begründet, nicht zutreffen sollte. Nicht ausreichend ist es insbesondere, sofern die Beschwerdeführerin (implizit) auf ihre Ausführungen in der Sache vor Bundesgericht verweisen sollte. Mithin fehlt es auch hier an einer genügenden Begründung der Beschwerde (vgl. vorne E. 2.2).