Citation: B 20/02 30.01.2003 E. 3

3.1 Die SUVA ging mit Rentenverfügung vom 10. Dezember 1998 von einem jährlichen Verdienst aus selbständigem Nebenerwerb von Fr. 7'300.-- aus und stützte sich dabei auf die Einträge gemäss IK-Auszug (von je Fr. 7'300.-- in den Jahren 1996 und 1997); sodann stellte auch die Pensionskasse X.________ in ihrer Überentschädigungsberechnung vom 14. Januar 1999 auf dieselben Angaben ab. 3.2 Demgegenüber argumentieren die Beschwerdeführer, der effektive wirtschaftliche Wert der Nebenerwerbstätigkeit des Verstorbenen betrage anstelle der berücksichtigten Fr. 7'300.-- jedenfalls mindestens Fr. 26'168.-- pro Jahr, weshalb ihnen gegenüber der Pensionskasse X.________ ein Anspruch auf ungekürzte Rentenleistungen von jährlich gesamthaft Fr. 19'476.-- (statt bloss Fr. 2'496.--) zustehe. Im vorinstanzlichen Beschwerdeverfahren führten die Hinterlassenen aus, vor der Unternehmensveräusserung sei der Wert der Firma W.________ durch einen Branchenexperten auf einen Betrag zwischen Fr. 214'600.-- und Fr. 287'200.-- geschätzt worden. Realisiert worden sei schliesslich gemäss Kaufvertrag vom 4. März 1999 und Bestätigungsschreiben vom 3. Juli 2000 ein Verkaufspreis von Fr. 170'000.--. Daraus werde - infolge Liquidation der gebildeten stillen Reserven - ein steuerbarer Kapitalgewinn von rund Fr. 120'000.-- resultieren. Die stillen Reserven habe sich der Verstorbene seit Aufnahme der selbständigen Nebenerwerbstätigkeit Anfang der 80-er Jahr erarbeitet. Der im Todeszeitpunkt vorhandene Verkehrswert der Firma W.________ repräsentiere den Gegenwert der selbständigen Erwerbstätigkeit. Die Erfolgsrechnungen der Jahre 1997 und 1998 zeigten einen Unternehmenserfolg von jährlich rund Fr. 20'000.--. Berücksichtige man zusätzlich die im Laufe der Jahre erarbeiteten stillen Reserven, so erhalte man als objektiven wirtschaftlichen Wert der selbständigen Nebenerwerbstätigkeit des Verstorbenen jedenfalls mehr als Fr. 26'000.-- pro Jahr.