Citation: 9C_143/2019 E. 4.1

4.1. Aus dem Umstand, dass das kantonale Gericht und die IV-Stelle darauf verzichtet haben, ein verwaltungsexternes Gutachten einzuholen und stattdessen die Berichte der Suva und des RAD als entscheidend erachtet haben, kann der Beschwerdeführer nichts zu seinen Gunsten ableiten. Stützt sich der angefochtene Entscheid ausschliesslich auf versicherungsinterne medizinische Unterlagen, sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. In solchen Fällen sind bereits bei geringen Zweifeln an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der ärztlichen Feststellungen ergänzende Abklärungen vorzunehmen (BGE 122 V 157 E. 1d S. 162 f.; Urteil 8C_113/2009 vom 27. Juli 2009 E. 3.2). Die Vorinstanz hat in Würdigung der Berichte der Suva-Ärzte und der Aussagen der RAD-Ärztin Dr. med. C.________ vom 12. September 2017, wonach reine Unfallfolgen vorlägen, weshalb die Beurteilungen der Suva als massgebend zu erachten seien, sowie des Berichts der nämlichen Ärztin vom 27. Dezember 2017, worin sie zu den Einwänden des Rechtsvertreters des Versicherten Stellung genommen hat, festgehalten, dass der Versicherte in einer leidensangepassten Tätigkeit voll arbeitsfähig sei.