Citation: 5A_497/2018 E. B

B.a. Am 25. Juli 2013 reichte A.A.________ beim Bezirksgericht Brugg die Scheidung ein. Sie verlangte Auskunft über B.A.________s wirtschaftliche Situation und stellte in Aussicht, nach Vorlage der Belege ihr Begehren um nachehelichen Unterhalt zu substantiieren. Weiter beantragte sie, die güterrechtliche Auseinandersetzung vorzunehmen. Schliesslich stellte sie das Begehren, B.A.________ vorsorglich zur Leistung eines Prozesskostenvorschusses von Fr. 6'000.-- zu verurteilen; "eventualiter" ersuchte sie um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege. In der Folge konkretisierte A.A.________ ihre Anträge zur Sache. Was den Prozesskostenvorschuss angeht, erhöhte A.A.________ den verlangten Betrag auf Fr. 20'795.19. B.b. Am 20. Dezember 2016 sprach das Bezirksgericht Brugg die Scheidung aus. Es regelte auch die Nebenfolgen und verurteilte B.A.________ in Ziffer 4.6 seines Urteilsspruchs, A.A.________ einen Prozesskostenvorschuss von Fr. 15'239.50 "in Anrechnung an ihren güterrechtlichen Anspruch von Fr. 73'641.50" zu bezahlen.