Citation: 5A_360/2013 E. 4

Schliesslich beanstandet die Beschwerdeführerin, dass ihr die Vorinstanz für das Verfahren um unentgeltliche Rechtspflege eine Gebühr von Fr. 200.-- auferlegt habe. Damit habe die Vorinstanz gegen Art. 119 Abs. 6 ZPO in Verbindung mit Art. 1 lit. a und b ZPO verstossen, wonach keine Gerichtskosten erhoben werden dürften. Wie vorstehend dargelegt, findet die ZPO in der Angelegenheit keine Anwendung (vorstehend E. 3.2, 3.3). Ob allenfalls auch das anwendbare kantonale Verfahrensrecht Kostenlosigkeit des Verfahrens betreffend unentgeltliche Rechtspflege vorgesehen hätte, kann offen bleiben, da die Beschwerdeführerin keine Verletzung des kantonalen Rechts gerügt hat (Art. 106 Abs. 2 BGG ). Die Beschwerde erweist sich damit als unbegründet und ist abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden konnte.