Citation: 8C_812/2021 E. A

Der 1967 geborene A.________ war seit 17. Februar 2014 bei der B.________ AG als Chauffeur angestellt und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) obligatorisch unfallversichert. Am 17. Mai 2019 wurde er beim Entladen eines Lastwagens von einem Ladungsteil am Kopf getroffen. Vom 17. bis 18. Mai 2019 war er im Spital C.________ hospitalisiert. Im Austrittsbericht vom 18. Mai 2019 wurden eine "Commotio cerebri, ein Hämatom über Os zygomaticum und ein Verdacht auf Glaskörperablösung bei subjektiv Seheinschränkung links" diagnostiziert. Die Suva kam für die Heilbehandlung und das Taggeld auf. Mit Verfügung vom 14. Oktober 2019 stellte sie die Leistungen auf den 31. Oktober 2019 ein, da die Beschwerden des Versicherten nicht mehr unfallbedingt seien. Mit Schreiben vom 8. November 2019 widerrief sie diese Verfügung und erbrachte weiter Heilbehandlung und Taggeld. Mit Verfügung vom 11. März 2020 stellte die Suva die Leistungen auf den 31. März 2020 ein, da keine Unfallfolgen mehr ausgewiesen seien. Hieran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 6. August 2020 fest.