Citation: 2P.245/2002 13.01.2003 E. 2

2.1 Gegen Anordnungen und Entscheide der Anstaltsleitung steht den Betroffenen der Rekurs an die vorgesetzte Behörde, also an die kantonale Direktion der Justiz und des Innern, offen; deren Entscheide sind im Kanton in Fällen wie den vorliegenden nicht weiterziehbar (vgl. § 36 des Zürcher Gesetzes vom 30. Juni 1974 über das kantonale Strafrecht und den Vollzug von Strafen und Massnahmen [StVG/ZH] und § 147 der Zürcher Justizvollzugsverordnung vom 24. Oktober 2001 [JuVVO/ZH] in Verbindung mit § 43 Abs. 1 lit. g und Abs. 2 des Zürcher Gesetzes vom 24. Mai 1959 über den Rechtsschutz in Verwaltungssachen [VRG/ZH]). Die staatsrechtlichen Beschwerden, mit denen die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt wird, richten sich damit gegen letztinstanzliche kantonale Entscheide (Art. 84 und 86 Abs. 1 OG) und sind grundsätzlich zulässig. Der Beschwerdeführer ist gemäss Art. 88 OG legitimiert, auch soweit es im Verfahren 2P.245/2002 darum geht, dass auf sein kantonales Rechtsmittel nicht eingetreten wurde (vgl. BGE 113 Ia 247 E. 3 S. 250; 103 Ia 14 E. 1b S. 16; aber auch BGE 118 Ia 488 E. 2a S. 492); im Übrigen ist vorliegend vom Erfordernis des aktuellen Interesses abzusehen, da sich die aufgeworfenen materiellen Fragen jederzeit unter gleichen oder ähnlichen Umständen wieder stellen können und eine rechtzeitige verfassungsgerichtliche Überprüfung im Einzelfall kaum je möglich wäre (vgl. BGE 127 I 164 E. 1a S. 166; 114 Ia 129 E. 1b S. 131; sowie nachfolgend E. 3.3). 2.2 Gemäss Art. 90 Abs. 1 lit. b OG hat der Beschwerdeführer im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde in seiner Rechtsschrift an das Bundesgericht darzulegen, welche verfassungsmässigen Rechte bzw. welche Rechtssätze inwiefern durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sind. Das Bundesgericht prüft nicht von Amtes wegen, ob ein kantonaler Hoheitsakt verfassungswidrig ist; es beurteilt nur klar und detailliert vorgebrachte und, soweit möglich, belegte Rügen. Auf rein appellatorische Kritik tritt es nicht ein (vgl. BGE 127 III 279 E. 1c S. 282; 125 I 492 E. 1b S. 495; 117 Ia 10 E. 4b S. 11 f.; 115 Ia 27 E. 4a S. 30; 110 Ia 1 E. 2a S. 3 f.). 2.3 Staatsrechtliche Beschwerden sind - von hier nicht zutreffenden Ausnahmen abgesehen - rein kassatorischer Natur (vgl. BGE 125 I 104 E. 1b S. 107; 125 II 86 E. 5a S. 96, je mit Hinweisen). Soweit der Beschwerdeführer mehr verlangt als die Aufhebung des verwaltungsgerichtlichen Entscheides, ist darauf nicht einzutreten. 2.4 Der Beschwerdeführer hat die beiden Rechtsschriften vom 9. Oktober 2002 nach Ablauf der Beschwerdefrist und ohne Anordnung eines zweiten Schriftenwechsels eingereicht. Er macht geltend, er habe die Vernehmlassungen der Behörden aus den kantonalen Rekursverfahren erst noch im Zusammenhang mit der Erhebung der staatsrechtlichen Beschwerden anfordern müssen. Gemäss Art. 93 Abs. 3 OG finden weitere Schriftenwechsel indessen nur ausnahmsweise statt. Ob die fraglichen Eingaben damit aus dem Recht zu weisen sind, kann hier aber offen gelassen werden, da deren Berücksichtigung ohnehin nicht zu einem anderen Ergebnis führen würde.