Citation: 2C_122/2023 E. 4.1

4.1. Es ist in tatsächlicher Hinsicht unbestritten, dass der Beschwerdeführer eine (weitere) Ehefrau in Bangladesch und mit dieser Frau zwei Kinder hat. Der Beschwerdeführer verschwieg die Existenz dieser Parallelbeziehung gegenüber dem Migrationsamt und leugnete sie auf direkte Nachfrage. Erst als ihm die Ergebnisse der von der Schweizer Botschaft in Bangladesch über einen Vertrauensanwalt getätigten Untersuchungen vorgehalten wurden, räumte der Beschwerdeführer seine Parallelehe gegenüber dem Migrationsamt ein. Neben der von 2007 bis 2020 in der Schweiz geführten Ehe hatte der Beschwerdeführer somit ein zweites Ehe- und Familienleben in Bangladesch (vgl. E. 3.3 des angefochtenen Urteils; vgl. auch Art. 105 Abs. 1 BGG).