Citation: 4A_112/2009 15.07.2009 E. 6

Sodann erblickt die Beschwerdeführerin im angefochtenen Urteil eine Aktenwidrigkeit. Entgegen den Ausführungen der Vorinstanz treffe es mit Blick auf die Ziffern 32.6 und 34.7 der Appellationsbegründung nicht zu, dass die Beschwerdeführerin nicht auf die clausula rebus sic stantibus Bezug genommen habe. Diese Rüge geht fehl. Das Amtsgericht hatte in der Erwägung 6.3.4 ausgeführt, eine richterliche Vertragsanpassung - insbesondere eine Indexierung - gestützt auf die Veränderung der Marktpreise (clausula rebus sic stantibus) komme wegen der Voraussehbarkeit nicht in Frage. Die Vorinstanz hielt der Beschwerdeführerin vor, dass sie nicht auf die Begründung des Amtsgerichts eingegangen sei. Dieser Vorhalt ist zutreffend und nicht aktenwidrig, geht doch die Beschwerdeführerin in den angerufenen Ziffern 32.6 und 34.7 der Appellationsbegründung nicht auf die amtsgerichtliche Begründung ein, sondern erwähnt lediglich - in anderem Zusammenhang - den Begriff der clausula rebus sic stantibus. Mit ihren tatsächlichen Ausführungen, die sie nunmehr in der Beschwerde an das Bundesgericht zu gewissen, angeblich nicht voraussehbaren veränderten Verhältnissen (Grundeigentümerentschädigung, Immissionsabgabe, Durchfahrtsentschädigung) vorträgt, kann sie nicht gehört werden (vgl. Art. 105 Abs. 1 BGG), zumal sie auch nicht dartut, dass diese Behauptungen nicht neu seien (Art. 99 Abs. 1 BGG).