Citation: 8C_67/2023 E. 3

In Würdigung der medizinischen Aktenlage qualifizierte die Vorinstanz das polydisziplinäre MEDAS-Gutachten vom 18. Januar 2021 als vollumfänglich beweiswertig. Da keine Gründe ersichtlich seien, die an dessen Beweiskraft zweifeln oder auf eine seither eingetretene Verschlimmerung schliessen liessen, könne auf weitere Abklärungen verzichtet werden. Gestützt auf das MEDAS-Gutachten stellte das kantonale Gericht fest, dass aus psychiatrischer Sicht eine Leistungseinschränkung zu verneinen sei. Aus orthopädischer wie auch aus neurologischer Sicht seien die geklagten Beschwerden jedoch objektiv nachvollziehbar. Mit Blick darauf sei davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer ab November 2018 vorübergehend 100% arbeitsunfähig gewesen sei; in seiner angestammten Tätigkeit sei er aber spätestens seit November 2019 zu 50 % und in einer angepassten Tätigkeit seit etwa April 2019 zu 80 % arbeitsfähig. Die Vorinstanz äusserte sich nicht ausdrücklich dazu, ob seit der letzten materiellen Prüfung des Rentenanspruchs eine wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen eingetreten sei, zeigte indessen auf, dass der zur Bestimmung des Invaliditätsgrads durchzuführende Einkommensvergleich ohnehin nur einen rentenausschliessenden Invaliditätsgrad von 19 % ergebe.