Citation: C 461/99 23.10.2000 E. 4

4.- Beizupflichten ist der Beschwerdeführerin insoweit, als in der vor Vorinstanz streitigen Frage der Rückerstattung bezogener Arbeitslosenentschädigung nicht von einer unbedeutenden Streitsache gesprochen werden kann. Indessen handelt es sich, entgegen der in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vertretenen Auffassung, um einen einfachen Fall, der einen erfahrenen Anwalt nicht vor besondere Schwierigkeiten stellt (vgl. BGE 111 V 50 Erw. 5b; Leuzinger-Naef, Bundesrechtliche Verfahrensanforderungen betreffend Verfahrenskosten, Parteientschädigung und unentgeltlichen Rechtsbeistand im Sozialversicherungsrecht, SZS 1991 S. 183). Das zu verarbeitende Aktenmaterial war bescheiden. Der gebotene Arbeitsaufwand beschränkte sich sodann auf die im Wesentlichen zwecks Fristwahrung erfolgte Beschwerdeeinreichung mit Sistierungsantrag. Dass die Vorinstanz hiefür einen Arbeitsaufwand von 2 (statt der insgesamt geltend gemachten 10,5) Stunden für angemessen hielt, ist unter dem Gesichtspunkt der Willkür nicht zu beanstanden. Entgegen der in der Verwaltungsgerichtsbeschwerden vertretenen Auffassung kann sodann keine Rede davon sein, dass das kantonale Gericht die Auslagen (in der Höhe von Fr. 82.90) nicht berücksichtigt hat, wurden diese doch zum für angemessen befundenen, mit Fr. 200. - pro Stunde entschädigten Arbeitsaufwand hinzugeschlagen, woraus sich das Total von Fr. 519. 10 (2 Stunden à Fr. 200. -, Auslagen von Fr. 82.90 und Mehrwertsteuer von Fr. 36.20) ergab. Unter diesen Umständen hält die im angefochtenen Entscheid zugesprochene Parteientschädigung vor Bundesrecht stand.