Citation: 9C_801/2016 E. 4.2.1

4.2.1. Zunächst macht die Beschwerdeführerin geltend, die neurologische Austestung während lediglich knapp zwei Stunden sei unzureichend gewesen, habe doch das Kantonsgericht mit Entscheid vom 7. August 2013 eine ganztägige Exploration verlangt. Dieser Einwand verfängt nicht. Die Vorinstanz hat in ihrem Entscheid eine neurologische Begutachtung verlangt und darauf hingewiesen, dass dabei die Frage nach der Arbeitsfähigkeit bezogen auf einen längeren Zeitraum im Vordergrund zu stehen habe. Vorgaben zur Dauer der Untersuchung hat sie indes keine gemacht. Soweit die Beschwerdeführerin bemängelt, zwei Stunden seien unzureichend, um die erhöhte Ermüdbarkeit bzw. die verminderte Belastbarkeit festzustellen, ist darauf hinzuweisen, dass sowohl die neurologische Untersuchung als auch die psychosomatisch-psychiatrische Untersuchung am 31. März 2015 stattfanden. Mithin erstreckten sich diese zwei Abklärungen über gut viereinhalb Stunden), wobei dies für die Beschwerdeführerin offenbar nicht zu nennenswerten Schwierigkeiten führte. Schliesslich kommt es für den Aussagengehalt eines medizinischen Berichts nicht in erster Linie auf die Dauer der Untersuchung an, sondern vielmehr darauf, ob der Bericht inhaltlich vollständig und im Ergebnis schlüssig ist (SVR 2016 IV Nr. 35 S. 109, 8C_47/2016 E. 3.2.2).