Citation: U 351/05 21.03.2006 E. 4

4.1 Bei der Prüfung des Rentenanspruchs gehen Unfallversicherer und Vorinstanz davon aus, dass der Beschwerdeführer aufgrund der unfallbedingten Gesundheitsstörungen (Erw. 2.1 hievor) körperlich schwere Arbeiten, wie die bisherige eines Sandstrahlers, nicht mehr ausüben kann. Hingegen ist ihm eine leichte, bestimmte Voraussetzungen bei Bewegungsabläufen und Gewichtsbelastungen erfüllende Tätigkeit zumutbar, wobei unter Berücksichtigung von Pausen und einer gewissen Verlangsamung gesamthaft eine 70%ige Arbeitsleistung erwartet werden kann. Diese Beurteilung ist aufgrund der medizinischen Akten, namentlich auch des einlässlich begründeten Gutachtens des Institutes A.________ vom 6. Januar 2003 und der - ebenfalls beweiskräftigen (BGE 125 V 353 f. Erw. 3b/ee) - Berichte der versicherungsinternen Ärzte richtig. Was hiegegen vorgetragen wird, rechtfertigt keine andere Betrachtungsweise. Namentlich trifft nicht zu, dass eine erwerbliche Umsetzung der Restarbeitsfähigkeit auf dem massgebenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 UVG) aufgrund des ärztlich bestätigten Zumutbarkeitsprofils unrealistisch ist. Auch sind die von Unfallversicherer und Vorinstanz übernommenen fachärztlichen Aussagen zu den gesundheitsbedingt noch zumutbaren Einsatzmöglichkeiten, selbst wenn keine konkreten Verweisungstätigkeiten genannt wurden, hinreichend klar für eine sachgerechte Invaliditätsbemessung (Urteil A. vom 31. Januar 2005, I 558/04, Erw. 3.2). 4.2 Der Beschwerdeführer verlangt weiter, es sei mindestens der von der Invalidenversicherung ermittelte Invaliditätsgrad auch für die Belange der Unfallversicherung zu übernehmen. Wie das Eidgenössische Versicherungsgericht indessen wiederholt entschieden hat, bindet die Invaliditätsschätzung der Invalidenversicherung den Unfallversicherer nicht. Dies gilt unter der Herrschaft des am 1. Januar 2003 in Kraft getretenen Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) nicht anders als davor (BGE 131 V 366 ff. Erw. 2.2 und 2.3). Im vorliegenden Fall wäre im Übrigen ohnehin zu berücksichtigen, dass die Invalidenversicherung über einen Rentenanspruch erst nach dem Unfallversicherer und zudem unter Berücksichtigung unfallfremder Faktoren verfügt hat. 4.3 Beim Einkommensvergleich (Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 UVG) gehen Unfallversicherer und Vorinstanz gestützt auf die Angaben der früheren Arbeitgeberin davon aus, dass der Versicherte im Jahr 2003 (Rentenbeginn als massgebender Vergleichszeitpunkt: BGE 128 V 174; vgl. auch BGE 129 V 222) ohne unfallkausale Gesundheitsschädigung mutmasslich einen Lohn von Fr. 64'715.- bezogen hätte. Dieses Valideneinkommen ist nicht umstritten. Das trotz (unfallbedingter) Gesundheitsschädigungen zumutbarerweise noch erzielbare Erwerbseinkommen (Invalideneinkommen) setzte die SUVA für das Jahr 2003 anhand statistischer Durchschnittslöhne nach Massgabe der gegebenen Restarbeitsfähigkeit von 70 % und unter Berücksichtigung eines - mit der Beschränkung auf körperlich leichte Tätigkeiten - begründeten leidensbedingten Abzuges von 10 % auf Fr. 36'422.- fest. Der Unfallversicherer ist dabei in allen Teilen nach Gesetz und Praxis (BGE 126 V 76 f. Erw. 3b) vorgegangen, was zu Recht vom kantonalen Gericht bestätigt und auch nicht substanziiert bestritten wird. Die Gegenüberstellung des Valideneinkommens von Fr. 64'715.- und des Invalideneinkommens von Fr. 36'422.- ergibt eine unfallbedingte Erwerbseinbusse von Fr. 28'293.-. Dies entspricht dem Invaliditätsgrad von 44 % (zur Rundung: BGE 130 V 121), den die SUVA dem Rentenanspruch zugrunde gelegt hat.