Citation: 1P.629/2003 28.01.2004 E. 1

1.1 Angefochten ist ein kantonal letztinstanzlicher Endentscheid. Der Beschwerdeführer macht keine Verletzung von Bundesstrafrecht geltend, so dass das eingereichte Rechtsmittel als staatsrechtliche Beschwerde in Betracht fällt (Art. 84 OG). In diesem Verfahren muss der Beschwerdeführer nach Art. 90 Abs. 1 lit. b OG den wesentlichen Sachverhalt darlegen, die als verletzt behaupteten Verfassungsbestimmungen nennen und überdies dartun, inwiefern diese verletzt sein sollen. Das Bundesgericht prüft nur rechtsgenüglich erhobene Rügen. Die vorliegende Beschwerde genügt diesen Begründungsanforderungen nicht. Indessen handelt es sich um eine Laienbeschwerde, weshalb es sich rechtfertigt, weniger streng zu sein, sofern die Ausführungen des Beschwerdeführers überhaupt Verfassungsrügen erkennen lassen. Dies trifft in zweierlei Hinsicht zu: Einerseits kritisiert der Beschwerdeführer, dass Entlastungszeugen abgelehnt worden sind, und anderseits hält er die Beweiswürdigung des Obergerichts für grob falsch, d.h. willkürlich. Darin kann eine Gehörsverweigerungsrüge (Art. 29 Abs. 2 BV) und eine Willkürrüge (Art. 9 BV) erblickt werden. Auf alle übrigen Vorbringen, mit denen der Beschwerdeführer u.a. die Arbeitsweise seiner Verteidiger und der Behörden beanstandet, kann nicht eingegangen werden. 1.2 Die staatsrechtliche Beschwerde ist, von hier nicht gegebenen Ausnahmen abgesehen, rein kassatorischer Natur, d.h. sie kann nur zur Aufhebung des angefochtenen Entscheides führen (BGE 129 I 129 E. 1.2.1 S. 131 f., 173 E. 1.5 S. 176, je mit Hinweisen). Die in der Beschwerdeschrift formulierten Anträge verlangen mehr als die Aufhebung des obergerichtlichen Urteils und sind daher unzulässig. Sie implizieren jedoch einen Aufhebungsantrag, weshalb die mangelhafte Antragstellung dem Eintreten auf die erhobenen Verfassungsrügen nicht entgegensteht. 1.3 Auf den als vertraulich bezeichneten Brief vom 17. Oktober 2003 wird nicht eingegangen. 1.4 Die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen sind erfüllt und geben zu keinen Bemerkungen Anlass. Unter dem Vorbehalt der genannten Einschränkungen ist auf die Beschwerde einzutreten.