Citation: 1C_232/2017 E. 2

2. Es wird davon Vormerk genommen, dass der Betrag gemäss Dispositiv Ziff. 1 bereits dem Kostenvorschuss [...] belastet worden ist. Die erfolgten Gutschriften verbleiben den Berechtigten mit Eintritt der Rechtskraft definitiv." In der Begründung wurde festgehalten, die Präsidentin sei bei ihrem Amtsantritt nach Rücksprache mit der Aufsichtsbehörde davon ausgegangen, dass sie mit Übernahme des Präsidiums ihren bisherigen Status als selbstständigerwerbend im Sinne der KostenV nicht verliere und ein Taggeld von Fr. 800.-- beanspruchen dürfe, auch wenn sie ihre Anwaltskanzlei aufgebe und mit einem Pensum von rund 70 % hauptberuflich für die ESchK10 tätig sei. Es würde Treu und Glauben widersprechen, die Honorarbezüge für den Zeitraum bis Ende Februar 2012 herabzusetzen. Die ESchK10 bestätigte daher die Honorarrechnungen, gestützt auf ein Taggeld von Fr. 800.-- bzw. eines Stundenansatzes von Fr. 200.--. Es erläuterte, seit Februar 2011 und bis zum Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts vom 15. März 2012 sei einheitlich von Stundenpauschalen von einem Viertel eines Taggelds ausgegangen worden, d.h. Fr. 200.-- (Taggeld Fr. 800.--) und Fr. 125.-- (Taggeld Fr. 500.--), wobei nur nach Arbeitserfolg gewichtete Stunden in Rechnung gestellt worden seien.