Citation: I 169/04 17.01.2005 E. 6.2

6.2.1 Vor Eintritt des Rückenleidens im September 1994 arbeitete der Versicherte seit 1. Januar 1994 als Deckenmonteur bei der Firma L.________ AG. Im individuellen Konto ist für das Jahr 1994 ein Verdienst von Fr. 50'985.- eingetragen. Im Abklärungsbericht der IV-Stelle vom 20. September 1995 wurde das Einkommen bei der Firma L.________ AG bis 15. Juli 1995 mit Fr. 4240.- x 13 (= Fr. 55'120.-) beziffert. Die im Jahr 1995 ausgerichtete Arbeitslosenentschädigung basierte demgegenüber auf einem versicherten Verdienst von monatlich Fr. 4594.-, was die Vorinstanz als Ausgangsbasis für die Berechnung des Valideneinkommens (Fr. 4594.- x 12 = Fr. 55'128.-) nahm (Erw. 4.1. hievor). Der Beschwerdeführer macht geltend, bei der P.________ AG (Anstellung vom 7. April 1986 bis 31. Mai 1993) habe er als Deckenmonteur bereits im Jahre 1991 dank seinen guten Qualifikationen einen Jahreslohn von Fr. 62'397.- (IK-Auszug) erzielt, weshalb sein heutiges Valideneinkommen wieder überdurchschnittlich wäre und heute um die Fr. 80'000.- betragen würde. Die P.________ AG gab gegenüber der Rechtsvertreterin des Versicherten am 19. August 2003 an, ein ca. 53-jähriger Deckenmonteur verdiene heute ca. Fr. 5350.- brutto pro Monat. 6.2.2 Soweit sich der Versicherte auf den Lohn bei der P.________ AG beruft, ist dem entgegenzuhalten, dass er aufgrund der Aktenlage bei dieser Firma ohne gesundheitliche Beeinträchtigungen arbeitete und dass die Kündigung per Ende Mai 1993 einzig aus wirtschaftlichen Gründen (rückläufiger Auftragseingang) erfolgte. Damit steht fest, dass er auch ohne Gesundheitsschädigung nicht mehr bei dieser Firma arbeiten würde. Bei der Bestimmung des Valideneinkommens kann demnach nicht vom Lohn ausgegangen werden kann, den er in Fortführung seiner Tätigkeit bei dieser Firma tatsächlich verdient hätte (vgl. auch Urteil Z. vom 7. November 2003 Erw. 8.2.1, I 246+247/02). Abgesehen davon ist festzuhalten, dass sich der Lohn des Beschwerdeführers bei der P.________ AG gemäss dem IK-Auszug von Fr. 62'397.- im Jahre 1991 auf Fr. 60'313.- im Jahre 1992 verringerte. Angesichts der im Übrigen wenig zuverlässigen und divergierenden Lohnangaben und der Tatsache, dass der Versicherte seit 1995 nicht mehr als Deckenmonteur arbeitete, ist es gerechtfertigt, dem Valideneinkommen die Tabellenlöhne gemäss der vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebung (LSE) im Bereich Baugewerbe für männliche Arbeitnehmer im privaten Sektor zugrunde zu legen (vgl. auch Urteile Urteil Z. vom 7. November 2003 Erw. 8.2.1, I 246+247/02, und S. vom 16. April 2002 Erw. 4a/bb, I 640/00, Letzteres zitiert in HAVE 2002 S. 308). Da der Versicherte keine abgeschlossene Ausbildung als Deckenmonteur hat, ist auf das Anforderungsniveau 3 (Berufs- und Fachkenntnisse vorausgesetzt) abzustellen. Das entsprechende Einkommen betrug im Jahre 2000 monatlich Fr. 5065.- (LSE S. 31 TA1) bzw. jährlich Fr. 60'780.-. Unter Berücksichtigung der betriebsüblichen Wochenarbeitszeit im Baugewerbe von 42 Stunden im Jahre 2001 sowie der Nominallohnentwicklung 2001 im Baugewerbe von 2,8 % (Schweizerischer Lohnindex, a.a.O., T1.1.93) ergibt sich für 2001 ein Valideneinkommen von Fr. 65'606.-. Im Jahre 2002 betrug das diesbezügliche Einkommen monatlich Fr. 5284.- (LSE S. 43 TA1) bzw. jährlich Fr. 63'408.-. Aufgrund der betriebsüblichen Wochenarbeitszeit im Baugewerbe von 41,8 Stunden im Jahre 2003 sowie der Nominallohnentwicklung 2003 im Baugewerbe von 1 % (Schweizerischer Lohnindex, a.a.O., T1.1.93) resultiert für 2003 ein Valideneinkommen von Fr. 66'924.-.