Citation: 5C.119/2005 10.06.2005 E. 3

Sodann kritisiert der Berufungskläger, dass im Schreiben der Klinik vom 21. März 2005 keine Gründe genannt worden seien, weshalb er nicht aus dieser entlassen werde; er macht in diesem Zusammenhang eine Verletzung der Begründungspflicht gemäss Art. 397e Ziff. 1 ZGB geltend. Der Berufungskläger übergeht bei seinen Ausführungen die Feststellung der Verwaltungsrekurskommission, dass eine Begründung im Schreiben vom 21. März 2005 in Aussicht gestellt worden und in demjenigen vom 23. März 2005 erfolgt ist. Entgegen seiner Pflicht, in der Berufung darzulegen, inwiefern die angerufene bundesrechtliche Bestimmung durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden ist (Art. 55 Abs. 1 lit. c OG), zeigt der Berufungskläger nicht ansatzweise auf, inwiefern die Klinik mit ihrem Vorgehen - das der Voraberöffnung eines Dispositives und der anschliessenden Begründung des bereits gefällten Entscheides entspricht - bzw. die Verwaltungsrekurskommission bei ihrem Entscheid Art. 397e Ziff. 1 ZGB verletzt hätte. Mangels genügender Substanziierung ist auf das betreffende Vorbringen nicht einzutreten.