Citation: 8C_112/2024 E. 6.3.1

6.3.1. Ihr Abstellen auf den gemäss Tabelle T11 im "unteren Kader" erzielbaren statistischen Bruttolohn von Fr. 10'073.- (bzw. von hochgerechnet Fr. 125'760.- pro Jahr) begründet die Vorinstanz nicht damit, dass die Beschwerdegegnerin nach Abschluss ihres Doktorats mit überwiegender Wahrscheinlichkeit eine solche Kaderstelle - vom BFS definiert als "Ausführungsorientierte Leitung eines Teilbereichs, qualifizierte Stabsfunktionen" (vgl. Erläuterungen des BFS zur LSE, abrufbar unter "Weiterführende Informationen" auf https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/arbeit-erwerb/erhebungen/lse.html) - angetreten hätte. Vielmehr geht sie davon aus, dass die Beschwerdegegnerin aufgrund ihrer Qualifikation einen solchen Lohn auch unabhängig von einer entsprechenden Kaderposition hätte erzielen können, was nicht zu überzeugen vermag. Weshalb die von der Vorinstanz angeführte Exklusivität des Doktorats an der GSE, die akademische Qualifikation der Beschwerdegegnerin und ihre kommunikativen Fähigkeiten gerade auf den Lohn gemäss der beruflichen Stellung "unteres Kader" schliessen lassen sollen, ist nicht ohne Weiteres ersichtlich; ebenso gut liesse sich damit beispielsweise das Abstellen auf den monatlichen Bruttolohn von Fr. 8'946.- im "untersten Kader" begründen. Auch der Umstand, dass Assistenzprofessoren an der Universität Zürich gemäss Vorinstanz ein Einkommen von Fr. 120'000.- bis Fr. 150'000.- erzielen, ist unbehelflich, da eine solche Anstellung letztlich nur als eine von zahlreichen, auch mit deutlich tieferen Löhnen verbundenen, beruflichen Möglichkeiten erscheint. Soweit das kantonale Gericht weiter davon ausgeht, dass die Beschwerdegegnerin den Lohn von Fr. 10'073.- in der Privatwirtschaft im Rahmen einer "Anstellung mit Bonuszahlungen" hätte erzielen können, handelt es sich um eine Spekulation.