Citation: 9C_607/2018 E. 3

Das Sozialversicherungsgericht erwog, das psychiatrisch-rheumatologische Gutachten erfülle sämtliche Kriterien für beweiskräftige ärztliche Entscheidungsgrundlagen. Gemäss überzeugender Darstellung des psychiatrischen Gutachters sei die im Zeitpunkt der ursprünglichen Rentenzusprache bestehende depressive Episode remittiert; aus psychiatrischer Sicht könne kein Gesundheitsschaden mehr beschrieben werden und sei die Arbeitsfähigkeit weder qualitativ noch quantitativ eingeschränkt. Ein Revisionsgrund (wesentliche Änderung des Gesundheitszustandes) liege demnach vor, weshalb der Rentenanspruch umfassend zu prüfen sei. Gemäss (mit ergänzender Stellungnahme vom 25. Oktober 2016 angepasster) bidisziplinärer Beurteilung sei dem Beschwerdeführer eine Tätigkeit, die nicht in Kälte, Nässe oder grossen Temperaturschwankungen ausgeführt werden müsse, ohne längeres Verharren in vornüber geneigter Haltung, ohne unerwartete, asymmetrische Lasteneinwirkung und ohne Hantieren von Lasten über 12.5 kg, zumutbar; eine wechselbelastende Tätigkeit sei von Vorteil. Bei einem Valideneinkommen von - auf das Jahr 2017 aufgerechnet - Fr. 66'441.08 und einem Invalideneinkommen gemäss vom Bundesamt für Statistik periodisch durchgeführter Lohnstrukturerhebung (LSE) 2014, Tabelle TA1, Total Männer, einfache Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art, von Fr. 67'052.99 betrage der Invaliditätsgrad 0 %. Die revisionsweise Aufhebung der Rente sei rechtens.