Citation: 9C_394/2007 28.08.2007 E. 4

Es trifft zwar zu, dass die Invalidenversicherung auf begründete Neuanmeldung hin selber die erforderlichen Abklärungen treffen und den entscheiderheblichen Sachverhalt untersuchen muss, dies aber unter Vorbehalt der Mitwirkungspflicht des Versicherten; denn wird ein Gesuch eingereicht, ist darin glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität oder der Hilflosigkeit oder die Höhe des invaliditätsbedingten Betreuungsaufwandes in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat (Art. 87 Abs. 3 IVV). Hinweise auf Verschlechterungen muss der Versicherte somit selber vorlegen. Der Beschwerdeführer hat in der schriftlichen Neuanmeldung vom 7. April 2005 und telefonisch am 20. April 2005 gegenüber der Verwaltung die behandelnden Ärzte genannt. Diese wurden von der Beschwerdegegnerin angefragt (Berichte Dres. med. Y.________, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 25. Mai 2005 und X.________, Facharzt FMH für Innere Medizin, vom 27. Mai 2005). Auf die Einsprache vom 14. September 2005 hin holte die Beschwerdegegnerin zudem weitere Berichte ein (Klinik A.________ vom 10. Oktober 2005 und Institut für Anästhesiologie des Spitals B.________ vom 22. Dezember 2005). Der Vorwurf einer Verletzung der Untersuchungs- und Abklärungspflicht rechtfertigt sich darum nicht.