Citation: 1B_125/2021 E. A

Die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat führt gegen den italienischen Staatsangehörigen A.________, der in der Schweiz über keinen festen Wohnsitz verfügt, eine Strafuntersuchung wegen des Verdachts des Betrugs nach Art. 146 StGB bzw. des Diebstahls gemäss Art. 139 StGB. Namentlich soll er mit zwei Mitbeschuldigten zwei Geschädigten, die teure Rolex-Uhren verkaufen wollten, ein echtes Kaufinteresse vorgespiegelt und in der Folge mit Falschgeld bezahlt und einem dritten Geschädigten einen Plastiksack mit der zu verkaufenden Uhr entrissen haben. Am 8. Januar 2021 wurden A.________ und ein Mitbeschuldigter festgenommen. In der Folge beantragte die Staatsanwaltschaft beim Zwangsmassnahmengericht des Bezirks Zürich Untersuchungshaft. Der Rechtsvertreter von A.________ verlangte daraufhin die Zustellung der Haftbeilagen per Mail oder Fax, was das Zwangsmassnahmengericht unter Hinweis auf die Möglichkeit, die Akten vor Ort einzusehen, ablehnte. In der Folge verzichtete A.________ auf eine Verhandlung und nahm schriftlich Stellung. Am 12. Januar 2021 ordnete das Zwangsmassnahmengericht die Untersuchungshaft an.