Citation: 9C_454/2023 E. 5.2

5.2. Als entscheidend für die Zuweisung erachtet die Vorinstanz letztlich die Parallelen zwischen dem Erwerb der Aktien an der C.________ AG und dem Management Buyout zwecks Rettung der D.________ AG durch den Beschwerdeführer und seine Mitaktionäre. Bereits 1995 hätten der Beschwerdeführer, H.________ und I.________ sämtliche Aktien einer konkursbedrohten Gesellschaft aufgekauft und diese wieder auf Erfolgskurs gebracht. In den Folgejahren hätten die Investoren Verwaltungsratshonorare und Dividenden erzielt. Der Beschwerdeführer habe überdies regelmässig Honorareinnahmen aus seiner anwaltlichen Tätigkeit für die Gesellschaft verbucht. Neben der D.________ AG habe er gemeinsam mit H.________ und I.________ auch im Verwaltungsrat der M.________ AG, der N.________ AG und der F.________ AG Einsitz genommen. Mit I.________ sei er ferner im Verwaltungsrat der O.________ AG und der P.________ AG gewesen. Bei der ebenfalls in der Bau- und Haustechnikbranche angesiedelten C.________ AG hätten die Geschäftspartner dieselben Absichten gehegt. So hätten sie sämtliche Aktien der Gesellschaft übernommen und ein Darlehen über die D.________ AG vergeben, das sie später als private Darlehensgeber abgelöst hätten. Im gemeinsamen Zusammenwirken sei auch diese Gesellschaft wieder in ein erfolgreiches Unternehmen umgewandelt und letztlich gewinnbringend verkauft worden. Der aus dem Verkauf der Aktien an der C.________ AG resultierende Gewinn sei daher keine schlichte Vermögensverwaltung.