Citation: 2C_738/2022 E. 6.3.2

6.3.2. Die Kinderrechtskonvention verschafft kein absolutes Recht darauf, in der Schweiz verbleiben zu können; sie verleiht praxisgemäss keine über Art. 8 EMRK bzw. Art. 13 Abs. 1 BV hinausgehenden Ansprüche und das Kindeswohl bildet im Rahmen der Interessenabwägung lediglich ein Element unter anderen, wenn auch ein gewichtiges (vgl. BGE 143 I 21 E. 5.5 und vorstehende E. 4.3.2). Das Kindeswohl wird durch eine Ausreise des Beschwerdeführers zwar tangiert, doch kann die gemeinsame Tochter in ihrem vertrauten Umfeld bei ihrer Mutter in den hiesigen Lebensbedingungen aufwachsen. Vor diesem Hintergrund kann offen bleiben, ob die diesbezüglichen Ausführungen des Beschwerdeführers überhaupt den allgemeinen Begründungsanforderungen genügen (Art. 106 Abs. 2 BGG und vorstehende E. 2.1).