Citation: 9C_399/2022 E. A

Der 1985 geborene A.________ bezog von Mai bis Oktober 2012 eine halbe Rente der Invalidenversicherung, nachdem bei ihm u.a. eine Zwangsstörung diagnostiziert worden war. Seit dem 15. Oktober 2012 war er im Innendienst der C.________ AG angestellt. Er kündigte diese Stelle auf den 30. April 2017. Ab dem 15. Mai 2017 war er bei der B.________ AG mit einem vollen Pensum beschäftigt und dadurch bei der Personalfürsorgestiftung der B.________ AG berufsvorsorgeversichert. Die Arbeitgeberin kündigte das Anstellungsverhältnis in der Probezeit auf den 11. August 2017. Vom 8. Juni bis 30. September 2017 war A.________ aus psychischen Gründen zu 100 Prozent arbeitsunfähig geschrieben. Eine von der Invalidenversicherung veranlasste psychiatrische Begutachtung ergab u.a. eine schizoaffektive Störung mit ausgeprägtem Wahn, Beeinflussungserlebnissen sowie einer leicht- bis mittelgradigen depressiven Symptomatik. Aus diesen Diagnosen folge eine (vollständige) Arbeitsunfähigkeit, die seit Beginn der Erkrankung bestehe (Gutachten des Dr. D.________ vom 4. Oktober 2018). Aufgrund dessen sprach die IV-Stelle des Kantons Bern A.________ mit Wirkung ab Juni 2018 eine ganze Invalidenrente zu (Verfügung vom 30. Oktober 2019). A.________ meldete einen berufsvorsorgerechtlichen Leistungsanspruch gegenüber der Personalfürsorgestiftung der B.________ AG an. Die Vorsorgeeinrichtung stellte sich auf den Standpunkt, die zur Invalidität führende Arbeitsunfähigkeit sei nicht während des mit ihr bestehenden Vorsorgeverhältnisses eingetreten. Deswegen sei sie nicht leistungszuständig.