Citation: 6B_96/2015 E. A

X.________ wird vorgeworfen, er habe Y.________ beigewohnt, obwohl er ihre Widerstandsunfähigkeit erkannt habe. Das Kriminalgericht Luzern erklärte X.________ am 6. Dezember 2013 der Schändung schuldig. Es bestrafte ihn mit einer teilbedingten Freiheitsstrafe von 2 Jahren und 6 Monaten. Auf Berufung von X.________ bestätigte das Kantonsgericht Luzern dieses Urteil am 1. Oktober 2014. Das Kantonsgericht hält zusammenfassend fest, dass X.________ mit Y.________ in den Ausgang ging. Es sei geplant gewesen, dass Letztere bei ihm auf dem Sofa übernachten würde. Nach reichlichem Alkoholkonsum habe sich der Zustand von Y.________ aus nicht endgültig geklärten Gründen rapid verschlechtert, so dass der gemeinsame Heimweg zu einer langwierigen und mühsamen Angelegenheit wurde. X.________ habe Y.________ sogar in die Wohnung tragen und ihr beim Ausziehen helfen müssen. In der Folge habe er an ihr Vaginal- und Analverkehr verübt. Y.________ sei es aufgrund ihres Zustandes nicht mehr möglich gewesen, sich einen freien Willen für oder gegen sexuelle Handlungen zu bilden bzw. einen solchen kundzutun und sich dagegen zu wehren. X.________ sei darüber im Klaren gewesen.