Citation: 1P.544/2004 12.11.2004 E. C

Am 18. August 2004 stellte X.________ ein Gesuch um Freigabe seines Guthabens aus dem Vorsorgevertrag im Betrag von Fr. 10'000.-- resp. Fr. 500.-- pro Monat. Die Präsidentin des Kantonsgerichts wies das Gesuch mit Verfügung vom 26. August 2004 ab. Als Begründung führte sie aus, das Bezirksgefängnis Liestal biete X.________ die Möglichkeit, einer Arbeit nachzugehen. Dieser sei deshalb in der Lage, ein Einkommen zur Deckung der Kosten für persönliche Bedürfnisse selbst zu erzielen. Zudem bestimme die Hausordnung des Bezirksgefängnisses Liestal, dass nur für maximal Fr. 80.-- pro Woche Einkäufe für die persönlichen Bedürfnisse getätigt werden dürfen. Die Freigabe des von X.________ beantragten Betrages von Fr. 10'000.-- resp. Fr. 500.-- pro Monat würde den zulässigen Maximalbetrag ohnehin übersteigen.