Citation: 2D_23/2021 E. 3.2

3.2. Es ist unklar, in welchen Rechtsgebieten die über 60 Entscheide ergangen sind, die zu den noch offenen Kosten von über Fr. 70'000.-- geführt haben. Gemäss den Ausführungen des Beschwerdeführers sind Zivil-, Straf- und Verwaltungsverfahren betroffen und er beruft sich demgemäss für den Erlass auf Art. 112 Abs. 1 ZPO, Art. 425 StPO und kantonales Recht. Er behauptet aber weder substanziiert noch ist ersichtlich, dass er einen Rechtsanspruch auf Erlass der Verfahrenskosten besitzt (vgl. Urteil 2D_2/2018 vom 2. August 2018 E. 2.2 [Kanton Zürich]; siehe auch die "Kann"-Formulierungen in Art. 112 Abs. 1 ZPO bzw. Art. 425 StPO). Demgemäss kann der Beschwerdeführer alleine durch eine willkürliche Auslegung und/oder Anwendung von kantonalem Recht oder Bundesgesetzesrecht in keinen rechtlich geschützten Interessen betroffen sein (Art. 115 lit. b BGG; Urteile 2D_2/2018 vom 2. August 2018 E. 2.2; 2D_13/2018 vom 20. Februar 2018 E. 2.2). Fehlt ein rechtlich geschütztes Sachinteresse, kann der Beschwerdeführer mit der Verfassungsbeschwerde immerhin diejenigen Rechte als verletzt rügen, deren Missachtung auf eine formelle Rechtsverweigerung hinausläuft. Das erforderliche rechtlich geschützte Verfahrensinteresse ergibt sich diesfalls aus der Berechtigung der Partei, am Verfahren teilzunehmen und ihre Parteirechte auszuüben ("Star-Praxis"; BGE 141 IV 1 E. 1.1).