Citation: 4C.231/2002 11.09.2002 E. A

A.________ (Kläger, Arbeitnehmer) war bei der X.________ AG (Beklagte, Arbeitgeberin) als Bauarbeiter angestellt. Er erlitt am 21. April 1997 ein Knietrauma. In der Folge wurde er von der SUVA bis zum 19. April 1998 zu 100% arbeitsunfähig geschrieben. Vom 20. April bis zum 2. Juni 1998 wurde seine Arbeitsunfähigkeit vom Kreisarzt der SUVA mit 50% beziffert, alsdann noch mit 25%. Vom 3. Juni 1998 an zahlte die SUVA kein Taggeld mehr. Der Hausarzt des Klägers attestierte diesem indessen eine Arbeitsunfähigkeit von 100% bis und mit 20. April 1998 und nachher eine solche von 50%. Gestützt auf dieses ärztliche Attest ging der Kläger erst wieder am 21. April 1998 zur Arbeit, was ihm eine Verwarnung von Seiten der Beklagten eintrug. Am 8. Juni 1998 verliess er sodann den Arbeitsplatz, nachdem er einen halben Tag lang gearbeitet hatte. Die Beklagte entliess ihn deswegen gleichentags fristlos.