Citation: 5A_993/2019 E. 3

Das Kantonsgericht hat erwogen, dass es vorliegend nur um die unentgeltliche Verbeiständung gehe, da im Beschwerdeverfahren grundsätzlich keine Kosten erhoben würden. Es könne offengelassen werden, ob die finanziellen Voraussetzungen für die unentgeltliche Verbeiständung gegeben seien. Das Kantonsgericht hat die Voraussetzungen für die unentgeltliche Verbeiständung aus mehreren Gründen als nicht erfüllt erachtet. Es fehle eine Begründung der fehlenden Aussichtslosigkeit. Sodann fehle in der Beschwerdeschrift eine hinlängliche Auseinandersetzung mit Gesetz und aktueller Praxis zum Einsichtsrecht bzw. zur Aktenzustellung an Rechtsanwälte. Schliesslich erscheine die Eingabe angesichts der aktuellen Rechtsprechung in der Tat als aussichtslos (unter Verweis auf E. 2 des Entscheids des Kantonsgerichts vom 15. November 2019 im Hauptverfahren KSK 19 69).