Citation: 2C_618/2023 E. 6.4

6.4. In seiner Eingabe nennt der Beschwerdeführer drei Verfahren (KG 7H 21 19, KG 7H 21 85 und 1C_354/2021 sowie KG 7H 21 178), in welchen das Strassenverkehrsamt den Streitgegenstand geändert haben soll, was dazu geführt habe, dass sein Fall von den höheren Instanzen nicht behandelt worden sei. Das Verfahren KG 7H 21 19 bezieht sich gemäss dem angefochtenen Entscheid auf eine Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen einen Einspracheentscheid betreffend Gebührenauflage für die praktische Fahrerprüfung. Die Verfahren KG 7H 21 85 bzw. das anschliessende bundesgerichtliche Verfahren 1C_354/2021 sowie KG 7H 21 178 hatten ein Wiedererwägungsgesuch betreffend Verweigerung der Umschreibung und Aberkennung des ausländischen Führerausweises zum Gegenstand. Der Beschwerdeführer beschränkt sich im Wesentlichen darauf, über weite Strecken seine eigene Sicht der Dinge darzulegen bzw. auszuführen, weshalb er der Ansicht ist, dass das Strassenverkehrsamt in den genannten Verfahren den Streitgegstand zu seinem Nachteil geändert habe. Ferner wirft er den Vorinstanzen vor, den Streitgegenstand bzw. die Materie nicht richtig verstanden zu haben. Mit seinen Vorbringen tut er indessen nicht substanziiert dar (Art. 106 Abs. 2 i.V.m. Art. 117 BGG; vgl. auch E. 6.2 hiervor), dass und inwiefern das Kantonsgericht verfassungsmässige Rechte verletzt habe soll, indem es erwogen hat, dass er - auch unter Berücksichtigung der im vorinstanzlichen Berufungsverfahren anwendbaren Novenregelung von Art. 317 Abs. 1 ZPO - nicht rechtsgenüglich aufgezeigt habe, inwiefern die Anspruchsgrundlagen für eine Schadenersatzpflicht des Strassenverkehrsamts gegeben sein sollen. Dass der Beschwerdeführer der Auffassung ist, er habe sehr wohl begründet, weshalb das Strassenverkehrsamt "[seine] Ansprüche absichtlich geändert hat", reicht dazu nicht aus. Keine substanziierten Verfassungsrügen erhebt er zudem mit der Behauptung, die Vorinstanz sei nicht an die Argumente in der Beschwerdeschrift gebunden bzw. müsse sich auch mit Fragen befassen, die über die Argumente des Beschwerdeführers hinausgehen. Soweit der Beschwerdeführer verschiedene Verstösse gegen Verfahrensrechte rügt (Art. 6 Ziff. 1 EMRK, Art. 29a und Art. 30 BV), bezieht sich seine Kritik - soweit nachvollziehbar - primär auf das Verhalten des Strassenverkehrsamtes und nicht auf den angefochtenen Entscheid. Jedenfalls vermag der Beschwerdeführer nicht substanziiert darzulegen, dass und inwiefern die Vorinstanz Verfahrensgarantien oder andere verfassungsmässige Rechte verletzt habe, indem sie auf seine Berufung mangels hinreichender Begründung nicht eingetreten ist bzw. erwogen hat, dass diese ohnehin abzuweisen wäre.