Citation: 8C_542/2019 E. 5.2.2

5.2.2. Weiter macht der Versicherte geltend, das kantonale Gericht habe sich mit seiner Argumentation betreffend die rheumatoide Arthritis nicht auseinander gesetzt und daher Art. 29 Abs. 2 BV verletzt. Insbesondere lasse die Beurteilung des Dr. med. C.________ eine schlüssige Erklärung für die Entzündungsaktivität vermissen. Der angefochtene Entscheid ist auch in dieser Hinsicht nicht zu beanstanden. Die Vorinstanz hat im Hinblick auf die im kantonalen Beschwerdeverfahren erhobenen Rügen bei der Medas eine ergänzende Stellungnahme zum Medas-Gutachten in Bezug auf den Verlauf und das Ausmass der Arbeitsunfähigkeit vom 1. September 2012 bis 16. April 2015 eingeholt. Zur Stellungnahme des Chefarztes der Medas Zentralschweiz vom 6. November 2018 sowie zum Ergänzungsbericht des Dr. med. C.________ vom 29. Oktober 2018 (nachfolgend: Ergänzungsbericht) gewährte das kantonale Gericht dem Beschwerdeführer das rechtliche Gehör. Dr. med. C.________ nahm in seinem ausführlichen Ergänzungsbericht nicht nur Bezug auf die rheumatoide Arthritis, sondern gelangte nach erneuter Auseinandersetzung mit der Aktenlage zur begründeten Beurteilung, dass dem Versicherten ab Oktober 2013 eine leidensangepasste Tätigkeit bei einer Arbeitsfähigkeit von 100 % zumutbar gewesen sei. Ab Januar 2011 sei die rheumatoide Arthritis diagnostiziert und behandelt worden. Laut Bericht des Spitals D.________ vom 10. August 2011 sei der Beschwerdeführer drei Monate nach Beginn der Basistherapie "im Alltag sehr wenig eingeschränkt" gewesen. Es seien in der Folge keine typischen Arthritis-Befunde erhoben worden. Von einer Verletzung des rechtlichen Gehörs kann unter den gegebenen Umständen mit Blick auf die im vorinstanzlichen Verfahren erhobenen Rügen keine Rede sein.