Citation: 2C_1186/2012 E. 4.2

4.2. Offenbar will der Beschwerdeführer sinngemäss einen weiteren Aufenthalt zudem gestützt auf Art. 50 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 AuG beanspruchen (s. zu den Voraussetzungen für die Anerkennung eines Härtefalls nach dieser Bestimmung BGE 138 II 393 E. 3 S. 394 ff. mit Hinweisen). Er macht in diesem Zusammenhang geltend, er habe sich derart gut integriert und auch für die Belange der nigerianischen Diaspora eingesetzt, dass es ihm heute nicht mehr zumutbar sei, dieses Netzwerk aufzugeben und in sein Heimatland zurückzukehren. Abgesehen davon, dass - wie erwähnt - keine erfolgreiche Integration vorliegt, bringt der Beschwerdeführer damit jedenfalls nichts vor, was seine soziale Wiedereingliederung im Heimatland als stark gefährdet erscheinen liesse. Damit fällt ein Anwesenheitsanspruch gestützt auf Art. 50 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 AuG ausser Betracht.