Citation: 9C_114/2016 E. 3

Die Vorinstanz verneinte eine relevante Verschlechterung des Gesundheitszustandes der Versicherten seit der Erstanmeldung im Jahr 2009 respektive seit der ersten leistungsabweisenden Verfügung vom 10. Mai 2010. Sie stellte in Würdigung verschiedenster ärztlicher Gutachten und Berichte (Gutachten des Dr. med. B.________ vom 12. Januar 2010, Berichte der behandelnden Ärzte - einerseits von Dr. med. D.________, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, Fachstelle für Alkoholprobleme des Bezirks E.________, vom 7. Mai 2012, anderseits von Dr. med. F.________, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, Institut G.________, vom 3. Juni 2013 -, Gutachten von med. pract. C.________ vom 19. Dezember 2013, Stellungnahme von Dr. med. F.________ und lic. phil H.________ vom 3. April 2014 zum Gutachten von med. pract. C.________, Bericht von Dr. med. I.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, und lic. phil. J.________, Klinik K.________, vom 4. Juni 2014 [vgl. E. 3 des angefochtenen Entscheids]) fest, das Bild von wiederholten stationären und ambulanten Therapien zeige sich in vergleichbarem Masse weiter. Auch in diagnostischer Hinsicht habe sich keine wesentliche Änderung ergeben. Ebenso seien die erhobenen Befunde vergleichbar: Ursprünglich sei ein labiles Selbstwertgefühl mit Fokus auf dem persönlichen Wert sowie der Einzigartigkeit samt inadäquatem Umgang mit Kritik im Rahmen von Selbstüberschätzung und Minderwertigkeitserleben geschildert worden. Die Alkoholproblematik sei als Selbstheilungsversuch mit untauglichen Mitteln erfasst und in Bezug auf die depressiven Beschwerden auf Gedankenkreisen, Traurigkeit, Interesse- und Freudlosigkeit, Schuld- und Versagensgefühle sowie eine erhöhte Ermüdbarkeit und phasenweise Selbstmordgedanken hingewiesen worden. Im Verlauf bis zur erneuten Leistungsablehnung im Oktober 2014 seien unter Hinweis auf die (zuweilen im Vordergrund stehende) Alkoholproblematik eine eingeschränkte Verbindlichkeit, Konzentrations-, Merkfähigkeits- und Auffassungsstörungen, Zukunftsangst, affektive Oberflächlichkeit und Schwankungen geschildert worden. Damit sei keine Verschlechterung dokumentiert, sondern es würden im Gegenteil im Wesentlichen identische Befunde vorliegen (vgl. E. 4.1-4.3 des angefochtenen Entscheids).