Citation: 6B_357/2013 E. 1.4

1.4. Die Beschwerdeführerin rügte bereits vor dem Bezirksgericht Meilen sinngemäss, die Falschbezeichnung der Gesellschaft verletze den Grundsatz der Waffengleichheit (kantonale Akten, act. 100 S. 4 f.). Demnach musste sich die Vorinstanz nicht mehr ausführlich mit der Rüge auseinandersetzen und durfte ohne eine Gehörsverletzung zu begehen auf die Erwägungen der ersten Instanz verweisen. Auch den Einwand, die Vorbemerkungen seien als reiner Tatsachenbericht formuliert, brauchte sie nicht zu erörtern. Art. 29 Abs. 2 BV verlangt nicht, dass sich die Begründung mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen widerlegt. Sie muss kurz die wesentlichen Überlegungen nennen, von denen sich das Gericht hat leiten lassen und auf die es seinen Entscheid stützt (vgl. BGE 138 IV 81 E. 2.2 S. 84 mit Hinweis). Durch den Hinweis auf die erstinstanzliche Begründung genügt die Vorinstanz diesen Anforderungen. Ob das Verhalten der Staatsanwaltschaft anlässlich der erstinstanzlichen Hauptverhandlung dahingehend interpretiert werden kann, dass sie den Vorwurf der angeblich missachteten Waffengleichheit anerkannte, ist irrelevant. Im Hauptverfahren entscheidet das Gericht, ob eine Rechtsverletzung vorliegt. Die Vorinstanz musste sich nicht zu diesem Argument äussern, weshalb sie das rechtliche Gehör der Beschwerdeführerin nicht verletzte.