Citation: 6B_1097/2017 E. 3.3

3.3. Die Vorinstanz konnte die erste Sequenz (Fahrt bis zum Aufsprung) nicht rechtsgenügend feststellen (Urteil S. 40). In den wesentlichen Punkten erstellt werden konnte die zweite Sequenz des eingeklagten Sachverhalts. Die Vorinstanz liess zugunsten des Beschwerdeführers offen, ob der Privatkläger durch die Beschleunigung oder das Anfahren auf das Autodach geschleudert wurde oder ob er auf das Dach hinaufgeklettert war (Urteil S. 42). Unbestritten bzw. seitens des Beschwerdeführers klar anerkannt war zumindest, dass er das Fahrzeug in Bewegung setzte, als sich der Privatkläger auf dem Dach befand, und dass dieser irgendwann während der Fahrt vom Dach auf die Strasse geriet (Urteil S. 43). Es ist von Schritttempo bzw. maximal 8-10 km/h auszugehen (Urteil S. 44).