Citation: 5P.451/2002 14.04.2003 E. 2

2.1 Der Beschwerdeführer wirft dem Obergericht zunächst Rechtsverweigerung vor, weil es das (auch) für das Ausstandsverfahren gestellte Armenrechtsgesuch gar nie behandelt habe. Die Rüge ist unbegründet: In Ziffer 2 des Rechtsspruchs seines Entscheids vom 6. August 2002 zum Ausstandsbegehren hatte das Obergericht bestimmt, dass die Kosten mit dem Endentscheid (über die in der gleichen Eingabe wie das Ausstandsbegehren gestellten Rekursanträge) verlegt würden, und in Dispositiv-Ziffer 2 des Entscheids vom 21. Oktober 2002 hat es ausdrücklich erklärt, das für das Rekursverfahren gestellte Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege werde abgewiesen. 2.2 Zur Begründung dieses Entscheids hat die kantonale Rekursinstanz in Erw. 7 festgehalten, die Rekursbegehren, zu denen auch das (als Antrag Nr. 5 der Eingabe vom 31. Mai 2002 gestellte) Ausstandsbegehren zählte, seien von vornherein aussichtslos gewesen. Diese Feststellung ist wohl knapp, doch macht der Beschwerdeführer selbst nicht geltend, sie habe ihm nicht erlaubt, die staatsrechtliche Beschwerde in voller Kenntnis der Sache zu begründen (dazu BGE 126 I 97 E. 2b S. 102 f. mit Hinweisen). Die in diesem Zusammenhang erhobene Rüge der Gehörsverweigerung ist daher ebenfalls unbegründet. 2.3 Nach dem Gesagten braucht nicht erörtert zu werden, ob die vom Obergericht im Rechtsspruch vom 6. August 2002 getroffene Anordnung, die Kosten für den Entscheid über das Ausstandsbegehren mit dem Endentscheid zu verlegen, nicht bereits hatte erkennen lassen, dass die kantonale Rekursinstanz dafür hielt, die Voraussetzungen für die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege seien bezüglich des Ausstandsbegehrens nicht erfüllt und die entsprechenden Verfahrenskosten seien deshalb dem Beschwerdeführer aufzuerlegen. Es mag mit andern Worten offen bleiben, ob der Entscheid vom 6. August 2002 (im Kostenpunkt) nicht gesondert hätte angefochten werden müssen und die vorliegende Beschwerde insofern nicht allenfalls verspätet ist.