Citation: C 39/05 29.08.2006 E. 2

2.1 Die Vorinstanz hat erwogen, das vom 21. Februar bis 30. November 2000 befristete Arbeitsverhältnis mit der Firma X.________ AG sei zu einem unbekannten Zeitpunkt bis 22. Dezember 2000 verlängert worden. Dem Versicherten sei noch vor Anmeldung zur Arbeitsvermittlung am 28. Dezember 2000 auf den 8. Januar 2001 eine Neuanstellung zugesichert worden. Die Möglichkeit eines früheren Stellenantritts bei einem anderen Arbeitgeber sei wenig wahrscheinlich gewesen. Der Versicherte habe in Ausübung seiner Schadenminderungspflicht alles ihm Zumutbare vorgekehrt, um vor dem 8. Januar 2001 baldmöglichst eine neue Beschäftigung zu finden. Die Dienststelle für Industrie, Handel und Arbeit habe demnach die Vermittlungsfähigkeit zu Recht bejaht. Das Beschwerde führende seco bringt vor, der Beschwerdegegner habe schon vom 6. April bis 21. Dezember 1999 in der Firma X.________ AG gearbeitet. Er habe sich nur für die Zeit vom 28. Dezember 2000 (Donnerstag) bis 7. Januar 2001 (Sonntag) für eine andere Arbeit zur Verfügung gestellt. Die Vermittlungsfähigkeit für diesen Zeitraum sei daher zu verneinen. 2.2 Der vorinstanzlichen Eingabe des Regionalen Arbeitsvermittlungszentrums (RAV) vom 4. Mai 2001 und den damit zugestellten Unterlagen ist zu entnehmen, dass der Beschwerdegegner seit 1992, mit Ausnahme einer amtlich zugewiesenen, vom 15. März bis 5. April 1999 dauernden Anstellung im Zwischenverdienst, ausschliesslich in der Firma X.________ AG beschäftigt gewesen war. Gemäss den elektronischen Auszügen der verwaltungsinternen ASAL-Datenbank vom 3. Mai 2001 bezog er für die Monate Dezember 1993 bis April 1994, Januar 1997, Januar und Februar 1998, Dezember 1998 bis April 1999 sowie Dezember 1999 bis Februar 2000 Arbeitslosenentschädigung. Vom 21. Februar 2000 war er laut Arbeitsvertrag gleichen Datums mit der genannten Bauunternehmung befristet bis 30. November 2000 angestellt, wobei das Arbeitsverhältnis bis 22. Dezember 2000 weitergeführt wurde. Am 8. Januar 2001 nahm der Beschwerdegegner die Arbeit bei der Firma X.________ AG wieder auf. Der Versicherte hatte demnach während Jahren mit derselben Arbeitgeberin temporäre Arbeitseinsätze vereinbart. Für die hier interessierende Zeitspanne vom 28. Dezember 2000 bis 5. Januar 2001 sind keine Anhaltspunkte ersichtlich, dass er sich anderweitig bemüht hätte, eine ganzjährige Dauerbeschäftigung zu finden. Die Aussichten, in diesem beschränkten Zeitraum eine Anstellung zu finden, waren derart gering, dass die Vermittlungsfähigkeit bereits aus objektiven Gründen abzusprechen ist. Entgegen der im angefochtenen Entscheid vertretenen Auffassung lässt sich aus dem Umstand, dass dem Beschwerdegegner bereits vor der Anmeldung zum Bezug von Arbeitslosenentschädigung die Neuanstellung bei der Firma X.________ AG zugesichert war, nicht ableiten, er habe im Sinne der aufgezeigten Rechtsprechung (Erw. 1 hievor) alle jene Vorkehren getroffen, die man im Hinblick auf die Verkürzung der Arbeitslosigkeit vernünftigerweise von ihm erwarten durfte. Um der ihm obliegenden Schadenminderungspflicht zu genügen, hätte der Beschwerdegegner sich - auch ausserhalb seines Berufs - um eine Dauerbeschäftigung bemühen müssen (vgl. ARV 2000 Nr. 29 S. 150). Nach dem Gesagten ist die Vermittlungsfähigkeit für die hier streitige Periode zu verneinen, weshalb kein Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung besteht. Angesichts des unbestrittenen Sachverhalts ist auf weitere Abklärungen zu verzichten. 2.3 Bei diesem Ergebnis ist auf das Eventualbegehren nicht näher einzugehen.