Citation: 1C_628/2022 E. 1.2

1.2. Rechtsschriften sind in einer Amtssprache abzufassen und haben die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten (Art. 42 Abs. 1 BGG). Der nicht anwaltlich vertretene Beschwerdeführer stellt in seiner Beschwerde an das Bundesgericht keinen expliziten Antrag in der Sache. Aus der Begründung der Beschwerde, die zur Interpretation der Rechtsbegehren beigezogen werden kann (vgl. BGE 137 II 313 E. 1.3), ergibt sich jedoch, dass der Beschwerdeführer die Aufhebung des angefochtenen Urteils des Verwaltungsgerichts und die Wiedererteilung des Führerausweises anstrebt. Unter diesen Umständen hat das fehlende Rechtsbegehren keinen Einfluss auf die Gültigkeit der Beschwerdeeingabe. Was das Gesuch des Beschwerdeführers um Beigabe eines unentgeltlichen Rechtsbeistands anbelangt, ist zu beachten, dass die Anträge und deren Begründung innert der Beschwerdefrist einzureichen sind (BGE 148 V 174 E. 2.1 mit Hinweisen). Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts ist eine Beschwerdeergänzung auf dem Weg der Replik nur insoweit statthaft, als die Ausführungen in der Vernehmlassung eines anderen Verfahrensbeteiligten dazu Anlass geben. Ausgeschlossen sind hingegen in diesem Rahmen Anträge und Rügen, welche der Beschwerdeführer bereits vor Ablauf der Beschwerdefrist hätte erheben können (BGE 135 I 19 E. 2.2; 143 II 283 E. 1.2.3; 147 I 16 E. 3.4.3; je mit Hinweisen). Die Beigabe eines unentgeltlichen Rechtsbeistands fällt daher ausser Betracht, da die Beschwerdefrist im Zeitpunkt des entsprechenden Antrags bereits abgelaufen war und dieser damit in das vorliegende Verfahren nicht mehr wirksam eingreifen könnte.