Citation: 5A_582/2017 E. 1

Gegenstand des vorliegenden Verfahrens ist die unentgeltliche Rechtspflege in einem erstinstanzlichen Prozess, welcher die Revision eines Rechtsöffnungsentscheids und die Aufhebung von Betreibungen nach Art. 85 SchKG zum Gegenstand hat. Die Angelegenheit unterliegt damit der Beschwerde in Zivilsachen (Art. 72 Abs. 2 lit. a BGG), wobei der dafür erforderliche Streitwert nach den obergerichtlichen Feststellungen erreicht ist (Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG). Auch im Übrigen erweist sich die Beschwerde grundsätzlich als zulässig (Art. 75, Art. 76, Art. 93 Abs. 1 lit. a, Art. 100 Abs. 1 i.V.m. Art. 46 Abs. 1 lit. b BGG). Die Beschwerdeführerin verlangt die Aufhebung des angefochtenen Urteils. Ihre Anträge in der Sache (Nichtigerklärung der Betreibung, Aufhebung des Rechtsöffnungsentscheids, Rückzahlung und Eröffnung eines Schadenersatzverfahrens) zielen jedoch am Thema des angefochtenen Entscheids vorbei, welcher sich einzig mit ihrem Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege im bezirksgerichtlichen Verfahren befasst. Diese Anträge sind unzulässig. Ein zulässiger Antrag in der Sache (auf Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege im bezirksgerichtlichen Verfahren) oder auch nur ein Rückweisungsantrag (zur Prüfung der Bedürftigkeit) fehlen (zum Antragserfordernis BGE 134 III 379E. 1.3 S. 383; 133 III 489 E. 3.1 S. 489 f. mit Hinweisen). Ob der Beschwerdebegründung sinngemäss genügende Anträge zu entnehmen sind, kann offenbleiben. Die Beschwerde enthält nämlich keine genügende Begründung, wie nachfolgend darzustellen ist. Gemäss Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Beschwerdebegründung in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt. Die Begründung muss sachbezogen sein und sich auf den Streitgegenstand beziehen und beschränken; die beschwerdeführende Partei hat in gezielter Auseinandersetzung mit den für das Ergebnis des angefochtenen Entscheides massgeblichen Erwägungen plausibel aufzuzeigen, welche Rechte bzw. Rechtsnormen die Vorinstanz verletzt haben soll (BGE 140 III 86 E. 2 S. 88 f.; 140 III 115 E. 2 S. 116).