Citation: 9C_57/2023 E. 4.2

4.2. Weiter bringt der Beschwerdeführer vor, die Konsensbeurteilung sei in sich nicht schlüssig, weil dort von einem nachteiligen Interagieren der somatischen und psychischen Faktoren gesprochen und trotzdem nur eine Gesamteinschränkung von 30 Prozent bescheinigt werde, obwohl (für geeignete Verweisungstätigkeiten) allein aus neurologischer Sicht eine Einschränkung in dieser Höhe ausgewiesen sei. Die von den Gutachtern betonte Wechselwirkung bleibe damit unberücksichtigt. Diese Rüge ist an sich plausibel. Zu bedenken ist jedoch, dass sich die neurologischen Einschränkungen vor allem in einer Fatigue (Erschöpfungssyndrom) mit körperlichen und psychischen Komponenten äussern. Das Gutachten bleibt trotz der Kritik des Beschwerdeführers nachvollziehbar, soweit davon auszugehen ist, dass die Wechselwirkung bereits in der neurologischen Teileinschätzung zum Ausdruck kommt.