Citation: 8C_154/2021 E. 3.1

3.1. Seit Entdeckung der dorsolateralen Doppelfraktur an der IV. Rippe links anlässlich der CT-Untersuchung vom 18. Januar 2011 ist der Beschwerdeführer überzeugt, die geklagten, am 1. Februar 2011 rückfallweise angemeldeten linksseitigen Rippen- und Schulterbeschwerden seien ausschliessliche Folgen des Unfalles vom 21. Januar 2007. Gemäss insoweit unbestrittenem angefochtenem Entscheid diagnostizierte der behandelnde Orthopäde Dr. med. D.________ bereits am 12. Januar 2010 ein funktionelles Impingementsyndrom an der linken Schulter mit Rotatorenmanschetten-Tendopathie bei vorderer Instabilität und einem Status nach rezidivierenden Schulterluxationen links. Auch die Diagnose eines linksseitigen therapieresistenten thorakalen Schmerzsyndroms nach Arbeitsunfall im Jahre 2005 (recte: 2007) war schon vor Erlass des Einspracheentscheides vom 27. September 2011 bekannt (Bericht des Dr. med. E.________ vom 12. Januar 2011) und Gegenstand weiterer Abklärungen.