Citation: 7B_255/2022 E. 3.2

3.2. Diese Grundsätze verkennt der Beschwerdeführer. Das zeigt sich bereits daran, dass er seine Beanstandungen unter dem Titel "Streitiger Sachverhalt, streitige Zeugenaussagen" vorträgt, und dabei weder explizit das Willkürverbot anruft, noch eine offensichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhalts rügt (Art. 97 Abs. 1 und Art. 105 Abs. 2 BGG). Was folgt, sind Ausführungen, die einem Vortrag vor einer Berufungsinstanz entnommen sein könnten und das teilweise auch sind, wie die Beweismittel, namentlich die Aussagen der beteiligten Personen und Zeugen, aus Sicht des Beschwerdeführers richtigerweise zu würdigen wären. Er wirft der Vorinstanz etwa vor, sie würde drei "vorbildlichen Zeugen" Ungenauigkeiten vorhalten und deren Aussagen "übergehen, uminterpretieren oder mit nicht-belegten Aussagen ergänzen". Sie unterstelle ihm sogar ein "Verhalten, welches reine Erfindung ist und mit dem Video völlig kontrastiert", ohne sich rechtsgenüglich mit den vorinstanzlichen Erwägungen auseinanderzusetzen. Obwohl der Beschwerdeführer in seiner Beschwerde immer wieder, aber dennoch eher beiläufig, behauptet, etwas sei "willkürlich", setzt er der Beweiswürdigung der Vorinstanz in der Sache lediglich eine eigene, für ihn günstige Würdigung der Aussagen entgegen. So kommentiert er etwa, die Aussagen eines Zeugen zur Zahl der Täter müsse "als Vermutung betrachtet werden" und, es sei "wahrscheinlich und nachvollziehbar", dass dieser "den Beschwerdeführer gar nicht als Einzelperson beobachtete", oder es sei die "Annahme der Glaubhaftigkeit der Zeugin" willkürlich, weil diese seine Bekleidung "klarerweise" nicht habe beschreiben können. Willkür belegt er mit solchen Vorwürfen aber gerade nicht.