Citation: I 659/03 11.03.2004 E. 2

Streitgegenstand (dazu BGE 125 V 413) bildet der vom BSV bestritte-ne Anspruch der Beschwerdegegnerin auf weitere Übernahme der Physiotherapie durch die Invalidenversicherung. Die Ablehnung der Hauspflegebeiträge ist hingegen nicht angefochten worden. Nachdem die Versicherte gegen den kantonalen Entscheid nicht selber Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhoben hat, kann sie im Rahmen der Vernehmlassung kein selbstständiges Begehren im Sinne eines Antrags stellen, der über den durch die Verwaltungsgerichtsbeschwerde des BSV bestimmten Streitgegenstand hinausgeht. Es sei jedoch auf BGE 129 V 200 hingewiesen, wonach die Ausrichtung von Hauspflegebeiträgen die Durchführung medizinischer Massnahmen nach Art. 12 oder 13 IVG voraussetzt, welche Bedingung, wie sich aus dem Folgenden ergibt, nicht erfüllt ist.