Citation: U 353/00 29.11.2000 E. 1

1.- Angefochten ist in erster Linie Dispositiv-Ziff. 2 des Entscheids vom 4. Juli 2000, welcher den Einspracheentscheid vom 19. Juni 1998 aufhebt, «soweit damit das Vorliegen eines prozessualen Revisionsgrundes materiell geprüft wurde». Konkret geht es darum, ob die formellen Voraussetzungen für ein prozessual revisionsweises Rückkommen auf die rechtskräftigen Verfügungen vom 7. Juli und 5. August 1982 betreffend die (fehlende) Unfallkausalität der Rückenbeschwerden gegeben sind. Diese Frage beschlägt die Eintretensvoraussetzungen des Verfügungsverfahrens und ist daher, da Anfechtungsgegenstand des erstinstanzlichen Beschwerdeverfahrens allein der Einspracheentscheid ist (Art. 106 Abs. 1 UVG; BGE 120 V 493 Erw. 2c und RKUV 1991 Nr. U 120 S. 94), ebenso wie die formellen Gültigkeitserfordernisse in Bezug auf das Einspracheverfahren als solches (RKUV 2000 Nr. U 371 S. 108 Erw. 2a mit Hinweisen), im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren von Amtes wegen zu prüfen. Dass die SUVA keine Nichteintretensverfügung erlassen hatte, ist in diesem Zusammenhang nicht von Bedeutung.