Citation: 2C_699/2020 E. A

A.a. A.________ (geboren 1960) ist Staatsangehöriger von Marokko. Aus einer (nichtehelichen) Beziehung mit einer Schweizer Bürgerin hat er eine Tochter (geboren 1993). A.________ reiste am 3. März 1995 in die Schweiz ein und erhielt gestützt auf die Ehe mit einer anderen Schweizer Bürgerin eine Aufenthaltsbewilligung und später eine Niederlassungsbewilligung. Im Jahr 2002 erfolgte die Scheidung der kinderlos gebliebenen Ehe. Am 28. Oktober 2003 heiratete A.________ in seiner Heimat eine Landsfrau. Diese reiste am 8. Januar 2004 in die Schweiz ein und erhielt gestützt auf die Ehe eine Aufenthaltsbewilligung und später eine Niederlassungsbewilligung. Aus der Ehe stammen fünf in der Schweiz geborene Töchter (geboren 2005, 2007, 2010, 2015 und 2016), die ebenfalls über Niederlassungsbewilligungen verfügen. A.b. Seit seiner Einreise wurde A.________ in der Schweiz wiederholt straffällig. So verurteilte ihn die Staatsanwaltschaft des Kantons Solothurn am 9. September 2010 wegen mehrfach begangener Förderung der rechtswidrigen Ein-, Ausreise oder des rechtswidrigen Aufenthalts, mehrfach begangener Beschäftigung von Ausländerinnen und Ausländern ohne Bewilligung sowie Übertretung des Bundesgesetzes über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung zu einer Geldstrafe von 80 Tagessätzen à Fr. 30.--. Die regionale Staatsanwaltschaft Bern Mittelland verurteilte A.________ am 11. Januar 2015 wegen grober Verletzung der Verkehrsregeln zu einer Geldstrafe von 50 Tagessätzen à Fr. 50.-- sowie zu einer Busse von Fr. 600.--. Hinzu kommen drei Bussen wegen Widerhandlungen gegen die Strassenverkehrsgesetzgebung. Am 15. Dezember 2016 verurteilte das Regionalgericht Oberland A.________ wegen mehrfacher, mengenmässig qualifiziert begangener Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz zu einer teilbedingten Freiheitsstrafe von 33 Monaten.