Citation: 8C_851/2015 E. 4.4

4.4. Soweit sich der Versicherte in psychischer Hinsicht auf das Grundsatzurteil BGE 141 V 281 vom 3. Juni 2015 zu den anhaltenden somatoformen Schmerzstörungen und vergleichbaren psychosomatischen Leiden beruft, ist dem entgegenzuhalten, dass weder die Rehaklinik D.________ im Austrittsbericht vom 4. September 2013 noch sein behandelnder Psychiater Dr. med. F.________ im Bericht vom 28. März 2014 eine entsprechende Diagnose stellten (vgl. BGE 141 V 281 E. 4.2 S. 297, 140 V 8 E. 2.2.1.3 S. 13). Im Weiteren stellte die Vorinstanz richtig fest, dass die diagnostizierte mittelgradige depressive Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10 F32.11) grundsätzlich keine von depressiven Verstimmungszuständen klar unterscheidbare andauernde Depression im Sinne eines verselbstständigten, invalidisierenden Gesundheitsschadens darstellt (Urteil 8C_104/2014 vom 26. Juni 2014 E. 3.3.4). Gründe, hier von dieser Regel abzuweichen, werden nicht geltend gemacht und ergeben sich auch nicht aus BGE 141 V 281. Auch gegen die vorinstanzliche Argumentation, weshalb die Panikstörung des Versicherten keine Arbeitsunfähigkeit begründet (E. 3 hievor), bringt er keine konkreten, substanziierten Einwände vor.