Citation: 4A_376/2017 E. 6

Der Beschwerdeführer rügt sinngemäss eine Verletzung von Art. 25 Abs. 8 LGAV, indem die Vorinstanz die Kaffeepausen unmittelbar nach Arbeitsbeginn als Arbeitszeit angesehen hat. Die Arbeitszeit kann nach der erwähnten Bestimmung durch eine unbezahlte Pause unterbrochen werden. Zeitpunkt und Dauer der Pause legt der Arbeitgeber fest. Die Pausenzeiten gelten nicht als Arbeitszeit, d.h. sie sind nicht bezahlt. Gemäss verbindlicher Feststellung der Vorinstanz diente die Kaffeepause unmittelbar nach Arbeitsbeginn der Zeitüberbrückung bis bei der C.________ AG Material abgeholt werden konnte, womit die Dauer der Pause davon abhing, ab wann jemand in der C.________ AG zugegen war. Mithin mussten die Pausen beendet werden, sobald das Material abgeholt werden konnte. Demnach stellte sich der Beschwerdegegner auch während besagtem Unterbruch jeweils dem Beschwerdeführer im Sinne von Art. 25 Abs. 1 LGAV zur Verfügung. Somit ist der vorinstanzliche Schluss, dass diese Zeit als Arbeitszeit zu gelten hat, nicht zu beanstanden.