Citation: 2C_598/2023 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz stellte zusammengefasst - soweit für den Streitgegenstand des bundesgerichtlichen Verfahrens relevant (vgl. E. 1.1 f. hiervor) - fest, die Beschwerdeführerin unterhalte eine enge Beziehung zur in der Schweiz lebenden Tochter und ihrem Enkel. Eine über die familiäre und den eigenen Kulturkreis hinausgehende Beziehung zur Schweiz sei jedoch nicht erkennbar (angefochtener Entscheid, E. 3.3.1). Seit Oktober 2022 halte sich die Beschwerdeführerin krankheitsbedingt in der Schweiz auf, sei in ärztlicher Abklärung und nehme Medikamente ein. Es bestehe der Verdacht auf Prankreaspathologie. Die Beschwerdeführerin sei in täglichen Verrichtungen auf Hilfe angewiesen, insbesondere bei der Ernährung. Doch handle es sich dabei um eine krankheits-, allenfalls altersbedingte Unterstützungsbedürftigkeit (angefochtener Entscheid, E. 4.3.1). In Russland habe die Beschwerdeführerin auch nach dem Ausbruch des Ukraine-Kriegs die notwendige medizinische Unterstützung erhalten (angefochtener Entscheid, E. 4.3.2). Die Tochter und der Enkel könnten die Beschwerdeführerin sodann aus der Schweiz (allenfalls finanziell) unterstützen. Das aktuelle Sanktionsregime gegenüber Russland stehe dem nicht entgegen. Nur ein Teil der russischen Banken sei vom SWIFT-System ausgeschlossen, im Übrigen seien Überweisungen nach Russland möglich (angefochtener Entscheid, E. 4.3.4).