Citation: 9C_837/2018 E. 4.3

4.3. Hinsichtlich der Bemessung des Invalideneinkommens beanstandet der Beschwerdeführer, es sei willkürlich, dass hypothetisch ein Einkommen angenommen werde, welches deutlich über dem Lohn liege, welchen er bei der von der IV-Stelle selbst vermittelten Tätigkeit bei der B.________ GmbH (Fr. 22'500.- bei Aufrechnung auf ein 50 %-Pensum) erzielen könnte. Weiter kritisiert er, dass die Vorinstanz Tabelle T17 der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) 2012 (Männer, Berufsgruppe Ziffer 52 "Verkaufskräfte", Lebensalter ≥ 50 Jahre) beigezogen hat. Dagegen spricht nach seiner Auffassung, dass er seit über fünf Jahren nicht mehr im Beruf tätig ist, zuerst eine neue Anstellung finden, sich einarbeiten und mit einem unterdurchschnittlichen Einkommen rechnen müsste. Werde dieser Tabellenwert angewendet, sei jedenfalls ein erheblicher leidensbedingter Abzug zu gewähren, da ein Aussendienstmitarbeiter, welcher aufgrund einer Herzschwäche nur zur Hälfte leistungsfähig sei und sich keinem Stress aussetzen dürfe, die üblichen Verkaufszahlen und deshalb auch einen durchschnittlichen Tabellenlohn nicht erreiche.