Citation: 1C_396/2021 E. 5.3

5.3. Soweit der Beschwerdeführer auch die vorinstanzliche Interessenabwägung als willkürlich rügen sollte, kann ihm ebenfalls nicht gefolgt werden. Aus seinen Vorbringen geht nicht hervor, dass die Vorinstanz bei ihrer Interessenabwägung (vgl. dazu BGE 129 II 286 E. 3; Urteile des Bundesgerichts 1C_121/2016 vom 27. April 2016 E. 4.2; 2C_309/2008 vom 13. August 2008 E. 3.1) in Willkür verfallen wäre. Entgegen dem, was der Beschwerdeführer nahe legt, hat sie hinsichtlich des öffentlichen Interesses an einem raschen Baubeginn nicht auf die Vorbringen des Beschwerdegegners abgestellt, sondern ihrem Entscheid die ausführlich zitierten Erwägungen des Staatsrats zugrunde gelegt. Dieser hatte in seinem Entscheid über die aufschiebende Wirkung die öffentlichen Interessen an der Umsetzung der 2014 beschlossenen Konzentrierung der Spitalaktivität am Standort Brig-Glis sowie an der Gewährleistung einer ausreichenden Gesundheitsversorgung angeführt. Die Berücksichtigung dieser Interessen ist unter Willkürgesichtspunkten nicht zu beanstanden, zumal entgegen dem Vorbringen des Beschwerdeführers nicht lediglich polizeiliche Interessen berücksichtigt werden dürfen. Auch die vorinstanzliche Bewertung dieser öffentlichen und der erwähnten privaten Interessen des Beschwerdeführers sowie die Höherbewertung ersterer Interessen hält vor dem Willkürverbot stand. Daran ändert nichts, dass der Beschwerdeführer in seiner Stellungnahme vom 11. September 2021 vorbringt, die von ihm gerügten Mängel des Bauvorhabens könnten nach Bau-beginn ohne Einsatz sehr hoher finanzieller Mittel der öffentlichen Hand nicht mehr korrigiert werden. Inwiefern dies der Fall wäre, substanziiert er nicht. Obschon er in der Beschwerde weitere Interessen anführt, die zugunsten der Erteilung der aufschiebenden Wirkung sprechen sollen, ist weiter nicht ersichtlich, dass die Vorinstanz wesentliche Interessen ausser Acht gelassen hätte. Soweit der Beschwerdeführer die Interessenabwägung in unbestimmter Weise auch als rechtsverletztend rügen sollte, genügt seine Beschwerde den erwähnten Rüge- und Begründungsanforderungen nicht.