Citation: 2C_774/2016 E. 1

A.________ (Jahrgang 1972, libanesischer Staatsangehöriger) reiste im Mai 2004 in die Schweiz ein. Auf sein unter Angabe einer falschen Identität gestelltes Gesuch trat das vormalige Bundesamt für Migration (heute: Staatssekretariat für Migration) nicht ein und wies ihn aus der Schweiz weg. Vor Ablauf der Ausreisefrist heiratete A.________ die niederlassungsberechtigte marokkanische Staatsangehörige B.________, worauf ihm eine letztmals bis Januar 2011 verlängerte Aufenthaltsbewilligung erteilt wurde. Die gemeinsame Tochter C.________ wurde 2007 geboren. Ab Juli 2011 lebte das Ehepaar getrennt und im Juli 2014 wurde die Ehe geschieden. Am 2. September 2014 verurteilte das Kantonsgericht Luzern A.________ wegen Vergewaltigung, mehrfacher sexueller Nötigung, Freiheitsberaubung, Entführung und mehrfachen sexuellen Handlungen mit einem Kind zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren und sechs Monaten. Mit Verfügung vom 16. Juni 2015 lehnte das Amt für Migration des Kantons Luzern die Verlängerung seiner Aufenthaltsbewilligung ab und wies ihn aus der Schweiz weg. Dagegen geführte Rechtsmittel blieben erfolglos. Mit Beschwerde vom 4. September 2016 beantragt A.________ dem Bundesgericht, das Urteil des Kantonsgerichts vom 11. August 2016 sei aufzuheben, und die beantragte Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung sei gutzuheissen. Es wurden weder Akten eingeholt noch sind Instruktionsmassnahmen angeordnet worden.