Citation: 1C_116/2018 E. 2.3

2.3. Die Beschwerdeführer wenden zusammengefasst ein, selbst wenn vom kommunalen Verständnis von Art. 132 Abs. 4 Anhang BR ausgegangen würde, könne keine Rede davon sein, dass das Gebäude durch die Verschmälerung der Abgrabungen insgesamt weniger hoch wirke, weil die Aufschüttungen durch in Beton eingefasste Pflanzentröge erreicht werden sollen, die zur Hauptsache ausserhalb des Bereichs der Fassade geplant seien. Zudem bildeten die Tröge eine näher an die Strasse gerückte zusätzliche "Fassade", welche die Wahrnehmung der Gebäudehöhe zusätzlich verstärke. Unter diesen Umständen sei willkürlich anzunehmen, die künstliche und punktuelle Verschmälerung der Abgrabung bewirke, dass die Zufahrt optisch weniger ins Gewicht falle und damit der Zweck von Art. 132 Abs. 4 Anhang BR erfüllt werde.