Citation: 2F_11/2023 E. 2.2

2.2. Urteile des Bundesgerichts erwachsen am Tag ihrer Ausfällung in Rechtskraft (Art. 61 BGG). Eine nochmalige Überprüfung der einem Urteil des Bundesgerichts zu Grunde liegenden Streitsache ist grundsätzlich ausgeschlossen. Das Gericht kann auf seine Urteile nur zurückkommen, wenn einer der in den Art. 121 ff. BGG abschliessend aufgeführten Revisionsgründe vorliegt. Das Gesuch muss einen solchen anrufen oder zumindest Tatsachen nennen, die von einem gesetzlichen Revisionsgrund erfasst sind. Ob tatsächlich ein Grund zur Revision vorliegt, ist nicht eine Frage des Eintretens, sondern der materiellen Beurteilung. Revisionsgesuche müssen den Begründungsanforderungen nach Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG genügen, weshalb die gesuchstellende Person in gedrängter Form darzulegen hat, inwiefern der von ihr behauptete Revisionsgrund vorliegen soll (Urteile 2F_7/2023 vom 11. Juli 2023 E. 2.1; 2F_ 17/2022 vom 6. April 2022 E. 2.1, je m.H.). Das Revisionsgesuch ist unter Einhaltung der gesetzlichen Fristen gemäss Art. 124 BGG einzureichen. Mit dem vorliegenden Revisionsgesuch macht der Gesuchsteller den Revisionsgrund von Art. 123 Abs. 2 lit. a BGG geltend. Nach eigener Angabe erhielt er erst am 19. Mai 2023 Kenntnis vom Revisionsgrund. Seine Eingabe ist damit fristgerecht (Art. 124 Abs. 1 lit. d BGG).