Citation: 2C_619/2017 E. 4.1

4.1. Die Eltern haben zunächst erklärt, dass der Beschwerdeführer seine Tochter punktuell wenige Male pro Monat treffe. Erst seit der Beschwerdeführer anwaltlich vertreten ist, weist er nunmehr darauf hin, sie mehrmals pro Woche zu sehen, ohne dies aber auch nur ansatzweise zu belegen, weshalb sich weitere Abklärungen seitens der kantonalen Behörden erübrigten. Es wäre am Beschwerdeführer gewesen, die tatsächlich enger gelebte affektive Beziehung zur Tochter zumindest glaubhaft zu machen. Die Vereinbarung der Ehegatten über die Scheidungsfolgen vom 17. Dezember 2015, welche integrierender Bestandteil des Scheidungsurteils vom 26. April 2016 bildet, sieht vor, dass das Besuchsrecht ab Unterzeichnung der Konvention bis Ende Juni 2016 jeweils alle 14 Tage während eines Tages von 08:00 bis 18:00 in Begleitung der Gattin oder deren Mutter zu erfolgen hat. Von Juli 2016 bis Dezember 2016 war die gleiche Regelung unbegleitet vorgesehen. Ab Januar 2017 hat der Beschwerdeführer - gemäss Abmachung das Recht und die Pflicht, die Tochter jedes zweite Wochenende, jeweils von Samstag, 08:00 Uhr, bis Sonntag, 18:00 Uhr, bei sich zu Besuch zu nehmen; zusätzlich hat er das Recht, ab 2017 eine Ferienwoche mit der Tochter zu verbringen. Das Besuchsrecht war ursprünglich somit eher unterdurchschnittlich, auch wenn es zusehends (über die Jahre hinweg) ausgeweitet werden sollte. Hinsichtlich der Unterhaltszahlungen ist ohne Weiteres von einer engen wirtschaftlichen Verbundenheit auszugehen; der Beschwerdeführer kommt seinen Unterhaltspflichten nach.