Citation: 4C.79/2002 02.07.2003 E. A

A.a Am 16. Dezember 1996 schloss B.________, Inhaber des Einzelunternehmens Y.________, mit der X.________ AG (Beklagte) eine Vereinbarung über die gemeinsame Durchführung von Open-Air-Festivals unter Regelung ihrer Gewinn- und Verlustbeteiligung. Definitiv geplant war das "Z.________"-Festival 1997 und das "C.________"-Festival 1998. Das "Z.________"-Festival fand 1997 und 1998 in E.________ statt. Das "C.________"-Festival wurde nicht durchgeführt. A.b Am 18. September 1997 schloss A.________ (Kläger) mit B.________ eine Vereinbarung über eine teilweise Vorfinanzierung des "Z.________"-Festivals 1998, gemäss welcher sich der Kläger am Finanzierungsanteil "D.________" von Fr. 1'220'000.-- mit Fr. 300'000.-- beteiligte. B.________ gewährte dem Kläger eine prozentuale Beteiligung am Gewinn. Ein allfälliger Verlust sollte von den Parteien im Verhältnis des investierten Kapitals getragen und für den Kläger auf Fr. 300'000.-- beschränkt werden. Die Rückzahlung der "Einlage" von Fr. 300'000.-- sollte am 31. Juli 1998, die Auszahlung der Gewinnbeteiligung am 30. September 1998 erfolgen. A.c Am 25. September 1997 überwies der Kläger Fr. 300'000.-- auf ein Bankkonto der unter der Bezeichnung "EG Z.________" zwischen der Beklagten und B.________ bestehenden einfachen Gesellschaft. Als Zahlungsgrund nannte er "Teilfinanzierung Z.________ 1998". In der Buchhaltung der "EG Z.________" wurden die Fr. 300'000.-- dem Kontokorrentkonto von B.________ gutgeschrieben, welches zuvor einen Saldo von Fr. 53'250.-- zu Lasten von B.________ ausgewiesen hatte. Dem Kläger wurde in der Folge weder ein Gewinnanteil ausbezahlt noch erhielt er seine Einlage zurück. B.________ geriet in finanzielle Bedrängnis und fiel am 17. Dezember 1998 in Konkurs. Für den Kläger resultierte daraus ein Verlustschein über Fr. 299'711.75.