Citation: 7B_237/2022 E. 2.4

2.4. Die Vorinstanz geht in rechtlicher Hinsicht davon aus, dass die Mutter des Beschwerdeführers urteilsunfähig war. Die Würdigung der Vorinstanz hinsichtlich der massgeblichen Tatsachen, woraus sie den Schluss auf den Rechtsbegriff der Urteilsunfähigkeit der direkt geschädigten Mutter des Beschwerdeführers im Sinne von Art. 16 ZGB zieht, geben keinen Anlass zur Kritik. Daraus ergibt sich der zutreffende rechtliche Schluss der Vorinstanz, die Geschädigte selbst habe nicht auf einen Strafantrag verzichtet bzw. darauf nicht verzichten können.