Citation: 9C_765/2019 E. 5.2

5.2. Nachdem diese Umstände von der vorinstanzlichen Einkommensparallelisierung nicht umfasst werden (vgl. BGE 135 V 297 E. 6.2 S. 305), erscheint es rechtlich geboten, der Beschwerdeführerin einen Abzug vom Tabellenlohn zu gewähren. Dieser übersteigt jedoch 10 % nicht: Es ist nicht erkennbar, dass anderweitige einkommensbeeinflussende Faktoren, die im Übrigen auch nicht explizit geltend gemacht werden, derart gravierend wären, dass die Beschwerdeführerin negative Auswirkungen auf die Lohnhöhe zu gewärtigen hätte. Insbesondere fehlt es an spezifischen Umständen, die aufgrund des Alters der 1968 geborenen Beschwerdeführerin zu einem (höheren) Abzug führen könnten (vgl. dazu Urteil 9C_470/2017 vom 29. Juni 2018 E. 4.2). Dies gilt umso mehr, als sich das Alter auf Tätigkeiten im - hier unbestritten anwendbaren - Kompetenzniveau 1 nicht zwingend lohnsenkend auswirkt, da Hilfsarbeiten auf dem hypothetisch ausgeglichenen Arbeitsmarkt grundsätzlich altersunabhängig nachgefragt werden (vgl. statt vieler: Urteile 8C_378/2019 vom 18. Dezember 2019 E. 7.2.1 und 9C_535/2017 vom 14. Dezember 2017 E. 4.6, nicht publ. in: BGE 143 V 431, aber in: SVR 2018 IV Nr. 20 S. 63).