Citation: 8C_305/2018 E. 5.3

5.3. Aus der dargelegten Aktenlage ergibt sich, dass insbesondere das Gutachten des Dr. med. F.________ vom 7. September 2017, aber auch die Beurteilungen der behandelnden Psychotherapeutin zumindest geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Aktenbeurteilung zu begründen vermögen. Namentlich konnte das kantonale Gericht nicht ohne Zweifel feststellen, ob mit den Ausführungen des beratenden Psychiaters der Beschwerdegegnerin ein status quo sine vel ante in rechtsgenügender Art belegt war bzw. ob das Ereignis vom 27. Februar 2012 für die am 31. Dezember 2015 noch bestehenden psychischen Beschwerden nicht zumindest teilursächlich war, was für eine Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs genügt. Indem die Vorinstanz trotzdem ohne ergänzende versicherungsexterne Abklärungen den von der Beschwerdegegnerin verfügten folgenlosen Fallabschluss gestützt auf die Aktenbeurteilung des Dr. med. E.________ bestätigte, hat sie den Untersuchungsgrundsatz (Art. 61 lit. c ATSG) und die bundesrechtlichen Vorgaben an den Beweiswert versicherungsinterner ärztlicher Berichte verletzt. Bei gegebener Sach- und Rechtslage wäre sie gehalten gewesen, weitere medizinische Abklärungen zu treffen. Zu erwähnen ist, dass bezüglich Adäquanz als rechtlicher Eingrenzung der sich aus dem natürlichen Kausalzusammenhang ergebenden Haftung des Unfallversicherers zumindest ein Grenzfall vorliegen dürfte, weshalb die Frage der natürlichen Kausalität nicht einfach offen bleiben kann. Die Sache wird daher an die Vorinstanz zurückgewiesen, damit sie nach Einholung eines Gerichtsgutachtens zu den Unfallfolgen und deren Auswirkungen über die Beschwerde gegen den Einspracheentscheid vom 26. September 2016 erneut befinde.