Citation: 5D_87/2023 E. 4

Die weitschweifigen Ausführungen in der Beschwerde bleiben appellatorisch und gehen ohnehin weitestgehend an den zutreffenden Erwägungen des angefochtenen Entscheides vorbei (die Mutter habe die Inkassovollmacht widerrufen und das Gemeinwesen habe damit die bevorschussten Unterhaltsbeiträge nicht mehr betreiben dürfen, zumal es im Rechtsöffnungstitel nicht als Gläubiger figuriere und es den mit dem Widerruf verbundenen Gläubigerwechsel gegenüber dem Betreibungsamt nicht hätte verschwiegen dürfen). Abgesehen davon wären die Vorbringen ohnehin nicht sachgerichtet, weil das Gemeinwesen von Gesetzes wegen, d.h. unabhängig von einer Vollmacht in die bevorschussten Unterhaltsforderungen subrogiert (Art. 289 Abs. 2 ZGB; vgl. sodann zum Umfang der Subrogation BGE 148 III 270). Entsprechend stösst auch die sich auf den angeblichen Vollmachtsentzug beziehende Gehörsrüge - mit welcher an sich eine Verfassungsverletzung geltend gemacht würde - ins Leere. Auf die Kernerwägung des angefochtenen Entscheides bezieht sich einzig die Aussage, "gemäss neuester Rechtspraxis [wird] die Feststellungsklage aufgrund der neuen Tatsache, dass eine Betreibungsforderung bezahlt wurde, zur Rückforderungsklage nach Art. 86 SchKG". Sie ist indes wiederum rein appellatorisch und damit nicht zu hören. Abgesehen davon lässt sich dem angeführten Zitat (STAEHELIN, in: Basler Kommentar, 3. Aufl. 2021, N. 10 zu Art. 85a SchKG) auch nichts Dahingehendes entnehmen; diese Kommentarstelle äussert sich zwar zum Verhältnis von Art. 85a und 86 SchKG, besagt aber nicht ansatzweise, was der Beschwerdeführer behauptet (dass angeblich die negative Feststellungsklage nach Zahlung der betriebenen Schuld zur Rückforderungsklage mutiere).