Citation: 4A_6/2022 E. 3.4

3.4. Dagegen trägt der Beschwerdeführer im Wesentlichen vor, der externe Rechtsanwalt habe sich mit Rückfragen an die Beklagte gewandt. Er habe ihr mitgeteilt, er verfüge nicht über die notwendigen Fachkenntnisse für die weitere Schadensregulierung. Zudem habe er sie um eine rechtliche Einschätzung der Sach- und Rechtslage ersucht. Der Beschwerdeführer schildert eingehend die Mandatsführung des externen Rechtsanwalts, dessen Kontakt mit der Beklagten und deren Verhalten. Er macht geltend, die Beklagte habe auch nach der Mandatierung des externen Rechtsanwalts auftragsrechtliche Pflichten gehabt. Für seine Ansprüche aus den behaupteten Sorgfaltspflichtverletzungen der Beklagten gelte nicht die zweijährige Verjährungsfrist von Art. 46 Abs. 1 VVG, sondern die zehnjährige Frist gemäss Art. 127 OR.