Citation: 5A_25/2025 E. 4.5

4.5. Die Beschwerdeführerin wirft dem Obergericht vor, die Einsichtnahme und Stellungnahme in die Verfahrensakten verweigert zu haben und sie rügt eine Verletzung des rechtlichen Gehörs. Bei diesem Vorwurf geht es um Antrag 4 der Beschwerde an das Obergericht. Die Beschwerdeführerin verlangte, ihr "sei wie in Antrag 2 der Beschwerde vom 14. November 2024 gefordert, Einsichtnahme in die vollständigen Akten des Requisitionsauftrag [sic!] Nr. xxx zu erteilen, wobei der Beschwerdeführerin nach der Einsichtnahme in die vollständigen Akten eine angemessene Frist zur Stellungnahme zu gewähren und das Verfahren bis dann zu sistieren ist." Das Obergericht hat diesen Antrag nicht als Verfahrensantrag für das obergerichtliche Verfahren aufgefasst, sondern als Antrag für das bezirksgerichtliche Verfahren. Es ist darauf nicht eingetreten, weil das Bezirksgericht darüber noch nicht entschieden habe (E. 3.2). Wenn das Obergericht Antrag 4 nicht auf das obergerichtliche Verfahren bezogen hat, ist dies nicht zu beanstanden. Der Antrag 4 bezog sich ausdrücklich auf den vor Bezirksgericht gestellten Antrag. Sodann hat die Beschwerdeführerin Antrag 4 bei ihren Hauptanträgen eingereiht und nicht bei den gesondert gestellten Verfahrensanträgen. Die Beschwerdeführerin führt aus, zu welchen Punkten sie wegen der fehlenden Akteneinsicht nicht Stellung nehmen konnte, doch betreffen diese Punkte nicht den Gegenstand des obergerichtlichen, sondern allenfalls des bezirksgerichtlichen Verfahrens. Im Übrigen führt die Beschwerdeführerin aus, das Bezirksgericht habe ihr die Einsicht in die Akten des Requisitionsverfahrens Nr. xxx am 5. Dezember 2024 gewährt und die Einsichtnahme sei am 19. Dezember 2024 erfolgt. Im Hinblick auf die Akteneinsicht im bezirksgerichtlichen Verfahren fehlte das Interesse an der Beschwerde an das Bundesgericht (Art. 76 Abs. 1 lit. b BGG) damit bereits zum Zeitpunkt, als sie sie erhoben hat.