Citation: 1C_2/2009 19.06.2009 E. A

Die Eheleute Z.________ sind Eigentümer der Liegenschaft KTN 1553 an der Hermannsweidstrasse 22 in Wollerau. Dieses Grundstück befindet sich in der W2-Zone und gehört zum Gestaltungsplangebiet "Höfli-Schwalbenboden". Der Gestaltungsplan "Höfli-Schwalbenboden" mit den zugehörigen Sonderbauvorschriften (im Folgenden Sonderbauvorschriften) wurde vom Regierungsrat des Kantons Schwyz am 13. Oktober 1981/27. März 2001 genehmigt. Am 5. Dezember 2005 erteilte der Gemeinderat Wollerau den Eheleuten Z.________ die Baubewilligung für den Umbau des bestehenden Einfamilienhauses auf KTN 1553, welches am Einfamilienhaus der Eheleute X.________ angebaut ist. Den Eheleuten Z.________ wurde in dieser Baubewilligung die Auflage erteilt, dem Bauamt Wollerau spätestens zehn Tage vor Baubeginn die Materialisierung und die Farbgebung zu deklarieren. Dazu führte der Gemeinderat Wollerau in den Erwägungen aus, in den Baugesuchsunterlagen werde eine helle Farbe deklariert; gemäss den Bestimmungen in den Sonderbauschriften bedürfe es bei einer Änderung an der Fassade der Zustimmung des Gemeinderats, womit bezüglich Einheitlichkeit in genügendem Masse Rechnung getragen werden könne. Gegen den Gemeinderatsbeschluss vom 5. Dezember 2005 erhoben Y.________ sowie die Eheleute X.________ Beschwerde beim Regierungsrat des Kanton Schwyz. Mit Beschluss vom 19. Mai 2006 wies der Regierungsrat die Beschwerde von Y.________ ab, während die Beschwerde der Eheleute X.________ teilweise gutgeheissen wurde (bezüglich der zulässigen Länge der Dachlukarne). Eine gegen diesen Beschluss erhobene Beschwerde von Y.________ bezüglich der Kostenregelung wurde vom Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz am 28. Juni 2006 gutgeheissen.