Citation: 6B_520/2020 E. 7.1

7.1. Die Beschwerde richtet sich weiter gegen die Schuldsprüche der Urkundenfälschung, der Erschleichung einer falschen Beurkundung, der ungetreuen Geschäftsbesorgung, der Misswirtschaft sowie der Unterlassung der Buchführung im Sachverhaltskomplex "E.________ Holding AG". Dem Sachverhaltskomplex liegt der am 3. Januar 2006 erfolgte Verkauf der Marke "E.________" zugrunde, deren Kernstück das Projekt "E.________" war, sowie der Internetadressen "E.________" und "e.________" durch die L.________ AG an die E.________ Holding AG zu einem Preis von Fr. 3 Mio. Dieser Kauf sollte wie bei anderen Sachverhaltskomplexen mittels Verrechnungsliberierung finanziert werden. Die E.________ Holding AG habe als Käuferin indes den Kaufpreis nicht aufbringen können, sodass diese der Verkäuferin L.________ AG ein Darlehen in Form eigener Aktien im Umfang des Kaufpreises gewährt und eine entsprechende Aktienkapitalerhöhung vorgenommen habe. Der Beschwerdeführer war an diesem Sachverhalt als Verwaltungsrat der L.________ AG und als an dieser wirtschaftlich Berechtigter sowie als Geschäftsführer der E.________ Holding AG beteiligt (angefochtenes Urteil S. 103).