Citation: 9F_3/2007 20.02.2008 E. 2.2

2.2.1 Mit seiner Feststellung im Urteil vom 19. Januar 2007, der Gesuchsteller (Beschwerdeführer) habe im Zeitpunkt der postalischen Aushändigung mit der Empfängerin der Kostenvorschussverfügung vom 24. November 2006 (29. November 2006) in einem gemeinsamen Haushalt gelebt, hat das Bundesgericht damals verfügbar gewesene, wesentliche Aktenstellen unrichtig, insbesondere nicht mit ihrem wirklichen Wortlaut oder in ihrer tatsächlichen Tragweite wahrgenommen (s. E. 1.2 hievor). So hat das Gericht die Textstelle im vorinstanzlichen Entscheid vom 31. Oktober 2006, wonach das in X.________ erbaute Haus des Versicherten (= letztinstanzliches Zustellungsdomizil) "im Verlaufe des Jahres 2002 von ihm zusammen mit der Lebenspartnerin und den beiden Kindern bezogen" irrtümlich als Aussage über die Wohnverhältnisse im Zeitpunkt der Zustellung der Kostenvorschussverfügung im November 2006 gelesen, obwohl sich der Wortlaut darüber ausschweigt. Des Weitern hat das Gericht der am 21. Dezember 2006 (umgehend nach Kenntnisnahme der Kostenvorschussverfügung vom 24. November 2006) erfolgten Mitteilung des Gesuchstellers, die Gerichtsurkunde sei von der "Mutter meiner Kinder angenommen" worden und er habe vor seiner Auslandreise niemanden eine Vollmacht hinterlassen, für die Tatfrage des gemeinsamen Haushalts keine Beachtung geschenkt und sie damit in ihrer Tragweite unrichtig wahrgenommen. Schliesslich hat das Bundesgericht im Urteilszeitpunkt am 19. Januar 2007 Unterlagen aus den IV-Akten, welche bereits damals mit dem erforderlichen Beweisgrad auf das - heute sicher belegte - Fehlen eines gemeinsamen Haushalts im November 2006 hätten schliessen lassen, irrtümlich nicht zur Kenntnis genommen, so die IV-Akten Nr. 102-3/3 (betreffend Notwendigkeit einer Haushaltshilfe für den Versicherten) und Nr. 127-2/2 (Zahlungsadresse Kinderrente). 2.2.2 Die Tatsache, dass der Gesuchsteller im Zeitpunkt der Aushändigung der Kostenvorschussverfügung vom 24. November 2006 nicht in einem gemeinsamen Haushalt mit der Mutter seiner Kinder wohnte, ist erheblich (vgl. E. 1.2 hievor in fine): Da Letztere - gemäss den unbestrittenen Feststellungen im Urteil des Bundesgerichts vom 19. Januar 2007 - nicht ausdrücklich zum Empfang der an ihn adressierten, eingeschriebenen Sendungen bevollmächtigt war, erfolgte am 29. November 2006 (Ausstellung Empfangsbescheinigung) keine rechtsgültige, fristauslösende Zustellung der Gerichtsurkunde (vgl. Urteil H 175/06 vom 30. März 2007, E. 6; siehe auch die im Urteil I 999/06 zitierte Rechtsprechung [e contrario]): Mangels Anwesenheit einer bezugsberechtigten Person im Haushalt des Adressaten hätte der Postbeamte/die Postbeamtin am 29. November 2006 richtigerweise eine Abholungseinladung in dessen Briefkasten legen müssen, was unterblieb. Mit Blick auf den Grundsatz, dass den Parteien aus mangelhafter Eröffnung kein Nachteil erwachsen darf (Art. 132 in Verbindung mit 107 Abs. 3 OG; vgl. auch Art. 38 VwVG und nunmehr Art. 49 BGG), ist der Zustellungszeitpunkt auf den 6. Dezember 2006 zu fingieren (= letzter Tag der ab 30. November 2006 laufenden siebentägigen Abholungsfrist; vgl. BGE 127 I 31 E. 2a/aa S. 34). Die gemäss Übergangsregelung des Art. 132 Abs. 1 BGG nach dem OG zu beurteilende 14-tägige Frist zur Zahlung des Kostenvorschusses begann demnach erst am 7. Dezember 2006 zu laufen (Art. 32 Abs. 1 OG); unter Berücksichtigung des Fristenstillstandes gemäss Art. 34 Abs. 1 lit. c OG (vom 18. Dezember bis und mit dem 1. Januar) hat somit die am 22. Dezember 2006 erfolgte Leistung des Kostenvorschusses als fristgerecht zu gelten. 2.2.3 Das Revisionsgesuch ist nach dem Gesagten begründet, sodass der Nichteintretensentscheid des Bundesgerichts vom 19. Januar 2007 aufzuheben und die Verwaltungsgerichtsbeschwerde vom 21. November 2006 in Sachen I 999/06 materiell zu beurteilen ist (vgl. Art. 128 Abs. 1 BGG), zumal die übrigen Prozessvoraussetzungen gemäss den - für jenes Beschwerdeverfahren anwendbaren (Art. 132 Abs. 1 BGG; BGE 132 V 393 E. 1.2 S. 395) - Art. 103 lit. a, 106 und 108 OG erfüllt sind.