Citation: I 614/00 30.03.2001 E. 2

2.- Auf Grund des Gutachtens des Dr. med. R.________ vom 19. März 1999 steht fest, dass der Beschwerdeführer wegen einer depressiven Entwicklung mit teils larvierter Symptomatik seit Juni 1997 als Heimleiter nicht mehr arbeitsfähig ist, während ihm eine nicht überfordernde, vorwiegend körperlich zu leistende Arbeit im Umfang von 5 bis 6 Stunden pro Tag zugemutet werden kann. Vorläufer der Erkrankung sind gemäss den Ausführungen des Gutachters nicht "handfest" zu belegen, wobei er jedoch davon ausgeht, dass eine Reduktion der Arbeitsfähigkeit um höchstens 20 % bereits vor Juni 1997 gegeben war. Aus den übrigen medizinischen Unterlagen, insbesondere dem der Vorinstanz erstatteten Bericht des Dr. med. E.________ vom 26. Mai 2000 und dem Bericht des Dr. med. K.________ vom 9. Juni 1998, geht hervor, dass die Einschränkung der Beweglichkeit des rechten Ellenbogens - eine Folge des Unfalls von 1972 - und die Herzprobleme die Arbeitsfähigkeit in Bezug auf leichte und mittelschwere Arbeiten nicht wesentlich beeinträchtigen.