Citation: 1C_409/2020 E. 5.3

5.3. Diese Bestimmung des kantonalen Rechts steht nicht in einem engen Zusammenhang mit dem Stimm- und Wahlrecht, sondern gilt in der Verwaltungsrechtspflege des Kantons Aargau allgemein. Ihre Anwendung wird vom Bundesgericht deshalb nur auf Willkür (Art. 9 BV) geprüft (s. E. 3.5 hiervor). Willkür in der Rechtsanwendung liegt vor, wenn der angefochtene Entscheid unhaltbar ist, mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft; dass eine andere Lösung ebenfalls als vertretbar oder gar zutreffender erscheint, genügt nicht; zudem ist erforderlich, dass der Entscheid nicht nur in der Begründung, sondern auch im Ergebnis willkürlich ist (BGE 145 II 32 E. 5.1 S. 41; 142 V 513 E. 4.2 S. 516; je mit Hinweisen).