Citation: 5C.91/2000 25.05.2000 E. 1

1.- Die Berufungsvoraussetzungen geben zu keinen weiteren Erörterungen Anlass, namentlich die erforderliche Berufungssumme wird überschritten (Art. 46 OG). Die Verweisung des Obergerichts auf die kantonsgerichtlichen Entscheidungsgründe ist im Grundsatz zulässig (Art. 51 Abs. 1 lit. c OG; BGE 119 II 478 E. 1d S. 480) und bedeutet eine Übernahme der Erwägungen des Kantonsgerichts (BGE 117 II 432 E. 2a S. 441), so dass nachstehend nur mehr auf dessen Urteil Bezug genommen wird, wiewohl Anfechtungsobjekt (Art. 48 OG) ausschliesslich das obergerichtliche Urteil ist. Die allein beachtlichen materiellen Anträge zielen auf eine Ungültigerklärung des Erbvertrages ab. Zulässigkeit und Inhalt aller weiteren Begehren kann offen bleiben: Sie sind abzuweisen, soweit das obergerichtliche Urteil nicht beanstandet werden muss, andernfalls durch das Obergericht zu beurteilen, zumal die genaue Höhe des Nachlasses nicht gerichtlich festgestellt ist und die Sache zu diesem Zweck zurückgewiesen werden müsste. Auf die formellen Anforderungen an die Berufungsschrift, insbesondere mit Blick auf die für das Bundesgericht verbindlichen Tatsachenfeststellungen, wird zurückzukommen sein (vgl. Art. 55 Abs. 1 lit. c und d i.V.m. Art. 63 f. OG).