Citation: 4A_664/2020 E. 1

Der Beschwerdegegner stellte am 5. August 2020 am Handelsgericht des Kantons Zürich das Gesuch, infolge Mängel in der gesetzlich zwingend vorgeschriebenen Organisation der Beschwerdeführerin seien die erforderlichen Massnahmen zu ergreifen. Nachdem der Beschwerdeführerin erfolglos Frist zur Mängelbehebung angesetzt wurde, entschied das Handelsgericht mit Urteil vom 8. Oktober 2020, die Beschwerdeführerin aufgrund von Organisationsmängel aufzulösen und ihre Liquidation nach den Vorschriften über den Konkurs anzuordnen. Am 13. November 2020 stellte die Beschwerdeführerin am Handelsgericht ein Gesuch um Wiederherstellung der Frist zur Mängelbehebung. Nachdem der Beschwerdegegner mitteilte, dass die entsprechende Eintragung vorgenommen und publiziert sei, hiess die Einzelrichterin des Handelsgerichts mit Verfügung vom 15. Dezember 2020 das Fristwiederherstellungsgesuch gut und hob das Urteil vom 8. Oktober 2020 auf. Da die Mängelhebung bereits abschliessend erfolgen konnte, schrieb das Handelsgericht das Verfahren zufolge Gegenstandslosigkeit ab und auferlegte die Prozesskosten der Beschwerdeführerin. Diese habe die Ursache für die Einleitung des Verfahrens gesetzt, indem sie monatelang auf dem Postweg nicht erreichbar und nicht dafür besorgt gewesen sei, gesetzeskonforme Organe aufzuweisen. Gegen letzteren Kostenentscheid erhob die Beschwerdeführerin mit Eingabe vom 24. Dezember 2020 Beschwerde an das Bundesgericht. Auf das Einholen von Vernehmlassungen zur Beschwerde wurde verzichtet.