Citation: 2A.542/2003 09.02.2004 E. 5

In ihrem Schreiben vom 31. Januar 2003 haben die Beschwerdeführerinnen 2 und 3 auch auf übermässigen Alkoholkonsum ihres Vaters hingewiesen. Ausser diesem Schreiben gibt es allerdings keine Anhaltspunkte dafür, dass die Beziehung des Vaters zu seinen Töchtern durch ein Alkoholproblem in Frage gestellt würde. Wie das Verwaltungsgericht zutreffend festgestellt hat, ergibt sich diesbezüglich nichts aus dem Urteil des Zivilgerichts Üsküdar vom 27. November 2001 betreffend Änderung der Vormundschaft. Dieses Gericht hat entgegen der vorliegenden Beschwerdebegründung auch nicht bestätigt, dass für die Töchter beim Kindsvater keine adäquate Betreuung und Versorgung gewährleistet sei, sondern es hat in seinem Urteil nur die von diesem in der Verhandlung vorgetragene Erklärung wiedergegeben, wonach er ökonomische Probleme habe und wegen der neuen Ehe die Kinder nicht recht erziehen könne. Damit anerkannte der Kindsvater nur die vom Anwalt der Klägerin (Beschwerdeführerin 1) für ihr Begehren vorgetragene Begründung. Eine Abklärung seitens des Gerichts hat, soweit dessen Urteil vom 27. November 2001 entnommen werden kann, nicht stattgefunden.