Citation: 4A_124/2023 E. A

A.________ (Kläger, Beschwerdeführer) verfügt bei der B.A.________ AG (Beklagte, Beschwerdegegnerin) über die Spitalzusatzversicherung "X.________" (halbprivate Spitalabteilung). Am 4. März 2021 ersuchte die Klinik C.________ (nachfolgend: Klinik) die B.B.________ AG um Kostengutsprache betreffend einen stationären Aufenthalt des Klägers für ca. sieben Tage. Gleichentags teilte die B.B.________ AG der Klinik mit, sie übernehme die Kosten für leistungspflichtige Behandlungen, die medizinisch indiziert, zweckmässig und wirtschaftlich seien. Als Zusatzinformation hielt sie fest, im Zusatzversicherungsbereich bestehe ein vertragsloser Zustand. Die Rechnung über die Klinik- und Arztleistungen gemäss VVG (SR 221.229.1) sei direkt dem Kläger zuzustellen. Mit Schreiben vom 5. März 2021 informierte die B.B.________ AG den Kläger darüber, dass die Beklagte mit der Klinik für die halbprivate/private Abteilung keinen Tarifvertrag habe abschliessen können. Die von der Klinik verwendeten Tarife für die halbprivate/ private Abteilung akzeptiere sie nicht. Für den klägerischen Aufenthalt verfügte sie den von ihr festgelegten Höchsttarif in Form einer Tagespauschale für Hotellerie-/Spital- und Arztleistungen von Fr. 1'080.--. Für den Fall, dass sich der Kläger ohne Mehrkosten behandeln lassen wolle, verwies sie auf die Möglichkeit, sich in einem ihrer Vertragsspitäler behandeln zu lassen. Vom 18. bis 24. März 2021 begab sich der Kläger für den stationären Aufenthalt in die Klinik. Die Beklagte vergütete Fr. 7'560.-- der hierfür in Rechnung gestellten Fr. 14'617.20. In der Folge ersuchte der Kläger die Beklagte erfolglos um vollständige Kostenübernahme für den stationären Aufenthalt vom 18. bis 24. März 2021.