Citation: 7B_769/2024 E. 1.4

1.4. Mit Entscheid des Gerichtspräsidenten des Zivilkreisgerichts Basel-Landschaft West vom 23. Juni 2020 wurde der Beschwerdeführer im Eheschutzverfahren verpflichtet, seiner Ehefrau für jedes der beiden gemeinsamen Kinder monatliche Unterhaltsbeiträge von Fr. 535.-- zu bezahlen. Dieser Entscheid erwuchs unangefochten in Rechtskraft. Im anschliessenden Scheidungsverfahren brachte der Beschwerdeführer vor, die Berechnungen des Existenzminimums der Ehefrau seien falsch und er ersuchte darum, ihm im Rahmen der güterrechtlichen Auseinandersetzung zur Korrektur einen Differenzbetrag anzurechnen. Zur Begründung führte er - wie vor Bundesgericht - Falschangaben seiner Ehefrau betreffend Mietzins und Einkommen ins Feld. In der Folge hat das Zivilkreisgericht bei seinen Unterhaltsberechnungen den von B.A.________ zu bezahlenden Mietzins im Vergleich zu ihren eigenen Angaben entsprechend denjenigen des Beschwerdeführers nach unten (Fr. 1'810.-- anstatt Fr. 1'964.--) korrigiert. Betreffend Jahreslohn folgte es dagegen im Wesentlichen den Angaben der Ehefrau. In Bezug auf die geltend gemachte Ersatzforderung hielt es zudem fest, es gehe nicht an, einen rechtskräftigen Eheschutzentscheid im Scheidungsverfahren via Güterrecht korrigieren zu wollen, selbst wenn auf Seiten der Ehefrau zu hohe Mietkosten berücksichtigt worden sein sollten (Entscheid vom 16. September 2022). Diese Auffassung wurde im Berufungsverfahren vom Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Zivilrecht, mit Entscheid vom 31. Mai 2023 bestätigt. Ergänzend hielt das Kantonsgericht fest, es könnte allenfalls ein Revisionsgrund nach Art. 328 ff. ZPO vorliegen, ein solcher werde aber nicht geltend gemacht. Nebst dem entschied das Kantonsgericht nochmals neu über die vom Beschwerdeführer zu bezahlenden Unterhaltsbeiträge. Wie diese Ausführungen zeigen, waren die Frage, ob der Beschwerdeführer im Eheschutzverfahren fälschlicherweise zur Bezahlung zu hoher Unterhaltsbeiträge verpflichtet worden ist, und seine allfällig damit verbundenen Schadenersatzansprüche bereits Gegenstand eines zivilrechtlichen Verfahrens. Nachdem das Bundesgericht eine Beschwerde des Beschwerdeführers gegen das Berufungsurteil (aus anderen als den vorliegend thematisierten Gründen) teilweise gutgeheissen hat (Urteil 5A_625/2023 vom 7. August 2024), ist die Sache wieder beim Kantonsgericht Basel-Landschaft hängig. Die Streitigkeit ist damit klarerweise rein zivilrechtlicher Natur, wie es im Übrigen bereits die Vorinstanz festgestellt hat. Inwiefern es ihm trotz Hängigkeit eines parallelen Zivilprozesses in der gleichen Sache möglich sein sollte, seine Schadenersatzforderungen adhäsionsweise in einen Strafprozess einzubringen, zeigt der Beschwerdeführer nicht auf. Die geltend gemachten Zivilansprüche können ihn daher nicht zur Beschwerde in Strafsachen berechtigen.