Citation: 6B_1366/2016 E. 3.2.2

3.2.2. Der Vorinstanz ist nicht vorzuwerfen, dass im zweiten Berufungsurteil keine rechtliche Würdigung des Anklagevorwurfs mehr enthalten ist. Damit durfte sie sich vielmehr gar nicht mehr befassen. Sie hatte sich auf die mit dem bundesgerichtlichen Rückweisungsurteil kassierten Punkte zu beschränken. Soweit der Beschwerdeführer vorbringt, in der Begründung des ersten Berufungsurteils werde hinsichtlich beider Anklagevorwürfe kein einzelner Tatbestand im Sinne von Art. 19 Abs. 1 BetmG angegeben, ist darauf nicht einzugehen. Diese Rüge hätte er bereits in seiner ersten Beschwerde ans Bundesgericht vorbringen können und müssen (vgl. Urteil 6B_372/2011 vom 12. Juli 2011 E. 1.1.2 mit Hinweisen), was er jedoch nicht getan hat.