Citation: 8C_71/2009 23.03.2009 E. 4

4.1 Unbestritten ist, dass I.________ als selbstständigerwerbender Landwirt nicht freiwillig unfallversichert war und sein Einkommen aus dieser Tätigkeit vorliegend bei der Berechnung des versicherten Verdienstes nicht zu berücksichtigen ist. Auf Grund der Akten steht weiter fest und ist nicht streitig, dass die Berufskrankheit des I.________ im Mai 2007 ausbrach und er innerhalb eines Jahres davor in einer zum voraus vom 6. November bis 7. Mai 2007 (letzter Arbeitstag) befristeten Beschäftigung bei der Firma G.________ GmbH als Arbeitnehmer erwerbstätig war, wo er ein Einkommen von total Fr. 14'136.80 erzielte. 4.2 Die Vorinstanz hat gestützt auf diese Aktenlage erwogen, gemäss Art. 15 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 15 Abs. 3 lit. b UVG sei für die Bemessung des versicherten Verdienstes einzig auf die Lohneinkünfte abzustellen, die I.________ innerhalb des letzten Jahres vor Ausbruch der Berufskrankheit - also im Zeitraum von Mai 2006 bis Mai 2007 - erzielt habe. Es sei somit einzig das von ihm bei der Firma G.________ GmbH während sechs Monaten erzielte Einkommen von Fr. 14'136.80 zu berücksichtigen. Da es sich um eine zum voraus befristete Beschäftigung gehandelt habe, sei eine Umrechnung dieses Betrages auf ein volles Jahr ausgeschlossen (Art. 22 Abs. 4 Satz 3 UVV). Da die Berufskrankheit des I.________ im Mai 2007 ausgebrochen und er am 23. November 2007 gestorben sei, liege kein Sonderfall im Sinne von Art. 24 Abs. 2 UVV vor. Massgebend für den zu beachtenden Zeitablauf könne nur der erstmalige (zeitlich genau bestimmbare und ärztlich attestierte) Behandlungszeitpunkt und nicht irgendeine Gefahrenexposition vor über dreissig oder vierzig Jahren - mit sich erst viel später manifestierender Berufskrankheit - sein.