Citation: 6B_317/2024 E. 4.9

4.9. C.________ erklärte gemäss Vorinstanz, dass die Beschwerdeführerin am Abend des Vorfalls bloss vorgespielt habe, dass sie stark alkoholisiert sei. Seiner Meinung nach sei sie bloss angetrunken, nicht jedoch betrunken gewesen. Die Beschwerdeführerin habe ihm am Morgen nach dem Vorfall erzählt, dass es Probleme mit dem Kondom gegeben habe. Deswegen habe sie Witze über eine mögliche Schwangerschaft gemacht. Von der behaupteten Schändung habe er hingegen nichts mitbekommen. Sie habe glücklich und fröhlich gewirkt. Bei der Verabschiedung hätten sich die Beschwerdeführerin und der Beschwerdegegner 2 umarmt. Die Vorinstanz würdigt die Aussagen von C.________ wegen dessen Nähe zum Beschwerdegegner 2 mit Zurückhaltung. Dennoch würden auch sie gegen eine Schändung sprechen.