Citation: 5P.47/2005 23.03.2005 E. 4

Der Beschwerdeführer rügt alsdann, die vom Obergericht vorgenommene Würdigung des Getrenntlebens und die Regelung der Unterhaltsleistung verstosse gegen das Gleichbehandlungsgebot (Art. 8 Abs. 3 BV). Während der Beschwerdegegnerin trotz anerkannten Selbstverschuldens und späteren rechtsmissbräuchlichen Verhaltens kein Erwerbseinkommen angerechnet werde, habe er trotz latenter Suizidproblematik zu funktionieren, da er laut Obergericht nur eine beschränkte Möglichkeit habe, sein Leistungspensum seiner stark eingeschränkten Leistungsfähigkeit anzupassen. Darin sei auch eine willkürliche Anwendung von Art. 159 Abs. 2 und 3 und Art. 163 ZGB zu erblicken. Diese Rüge befasst sich indes nur ansatzweise mit der angefochtenen Erwägung. Nach den obergerichtlichen Feststellungen hat der Beschwerdeführer behauptet, es sei für das Jahr 2004 auch deshalb mit einem massiven Rückgang des Gewinns zu rechnen, weil er aus gesundheitlichen Gründen immer wieder der Arbeit fernbleiben müsse. Das Obergericht hält alsdann fest, es sei indessen wenig wahrscheinlich, dass er in der im Eheschutzverfahren interessierenden Periode (Januar 2004 bis 20. April 2004) sein Arbeitspensum aus gesundheitlichen Gründen reduziert habe. Mit diesem wesentlichen Teil der Erwägung setzt sich der Beschwerdeführer nicht substanziiert auseinander (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG; BGE 119 Ia 197 E. d S. 201; 120 Ia 369 E. 3a; 123 I 1 E. 4a; 127 III 279 E. 1c S. 282 mit Hinweisen; 128 I 295 E. 7a S. 312). Auf die allgemeine, aus dem Gesamtzusammenhang gerissene appellatorische Kritik ist nicht einzutreten.