Citation: 5A_775/2019 E. 4.5.2

4.5.2. Auch hier sind die Ausführungen der Beschwerdeführerin nicht stichhaltig. So macht sie lediglich in pauschaler Weise geltend, die Klinik V.________ erfülle ihren Zweck nicht und sei daher ungeeignet. Konkrete Einwände, welche gegen deren Eignung sprechen, bringt sie indessen nicht vor. Vielmehr führt sie selber an, dass der Aufenthalt sie von ihren negativen Verhaltensweisen abhält. Das Argument, wonach die Einrichtung nicht geeignet ist, die Beschwerdeführerin in die Selbständigkeit zu führen, zielt sodann an der Sache vorbei. So ist vorliegend, wie die Vorinstanz in E. 4.2.4 unmissverständlich ausführt und auch von der KESB in der Vernehmlassung bekräftigt wird, nicht die Selbständigkeit, sondern die Überführung in eine betreute Wohneinrichtung das Ziel. Inwiefern die Klinik für diese Übergangsphase nicht geeignet wäre, legt die Beschwerdeführerin nicht dar und ist auch nicht ersichtlich. Diese Beurteilung schliesst selbstredend nicht aus, dass sich die Unterbringung in der Klinik V.________ bei längerer Fortdauer ab einem bestimmten Zeitpunkt als unverhältnismässig erweisen könnte. Diese Frage wird spätestens im Rahmen der periodischen Überprüfung zu prüfen sein (vgl. Art. 431 Abs. 2 ZGB).