Citation: 8C_418/2015 E. 6.1

6.1. Bezüglich des Invalideneinkommens ist ebenso wenig umstritten, dass dieses mit Hilfe der Tabellenlöhne gemäss LSE zu ermitteln ist, da der Beschwerdeführer im Verfügungszeitpunkt keiner Erwerbstätigkeit mehr nachging und gemäss den vorinstanzlichen Feststellungen im bisherigen Beruf als Logistiker eine dauernde vollumfängliche Arbeitsunfähigkeit besteht. Das kantonale Gericht erwog, der Versicherte könne im Rahmen des medizinischen Zumutbarkeitsprofils nicht nur einfache und repetitive Tätigkeiten verrichten, sondern auch Arbeiten ausführen, die Berufs- und Fachkenntnisse voraussetzen. Es zog die Zentralwerte der Löhne aller Wirtschaftszweige von Männern auf dem Anforderungsniveau 3 (Fr. 5'909.-) und 4 (Fr. 4'901.-) gemäss Tabelle TA1 der LSE 2010 heran und ermittelte als Durchschnitt dieser beiden statistischen Einkommen einen Wert von Fr. 5'405.- als Ausgangsbasis. Unter Berücksichtigung der als zumutbar erachteten 30 Wochenstunden, einer um 15 % eingeschränkten Leistung und eines Abzuges von 10 %, weil der Beschwerdeführer nur noch teilzeitlich tätig sein kann, resultierte ein Invalideneinkommen für das Jahr 2012 von Fr. 37'846.-.