Citation: 8C_548/2021 E. 2

Strittig ist, ob die Vorinstanz Bundesrecht verletzte, indem sie die rentenablehnende Verfügung der IV-Stelle vom 20. April 2020 aufhob und der Beschwerdegegnerin ab 1. Mai 2017 einen Anspruch auf eine halbe Invalidenrente sowie auf eine Verzinsung der rückwirkend nachzuzahlenden Leistungen zu 5 % pro Jahr ab 1. Mai 2019 zusprach. Dabei dreht sich der Streit einzig um die Frage, ob die Beschwerdegegnerin laut angefochtenem Urteil gemäss asim-Gutachten in leidensangepasster Tätigkeit zu 50 % arbeitsunfähig ist, oder - im Gegenteil - die Beschwerdeführerin gestützt auf die RAD-ärztliche Stellungnahme bundesrechtskonform den Nachweis einer invalidenversicherungsrechtlich relevanten Einschränkung der Leistungsfähigkeit verneint hat.