Citation: 8C_729/2013 E. 4.1.1

4.1.1. Im von der IV-Stelle eingeholten Gutachten der Begutachterstelle X.________ vom 21. Oktober 2009 werden als Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit festgehalten 1. Funktions- und Belastungsdefizit rechte Schulter bei Status nach arthroskopischer Supraspinatussehnen-Rekonstruktion, LBS-Tenodese und Defilée-Erweiterung am 13. Juni 2006, 2. chronisches zervikospondylogenes Schmerzsyndrom rechts mit Dysbalancen der Schultergürtelmuskulatur und radiologisch beginnender Spondylosis am rechten Arm sowie 3. neuropathisches Schmerzsyndrom am rechten Arm bei Status nach Rotatorenmanschetten-Operation mit Plexusanästhesie am 13. Juni 2006 und möglicher leichter Plexusläsion. Für die bisherige Tätigkeit als Mitarbeiterin Administration wird der Beschwerdegegnerin eine 50%ige, für eine körperlich leichte, wechselbelastende Tätigkeit ohne Arbeiten über Kopf eine 70%ige Arbeits- und Leistungsfähigkeit attestiert. In Beantwortung der durch die Unfallversicherung gestellten Ergänzungsfragen führten die Gutachter der Begutachterstelle X.________ im Bericht vom 21. Oktober 2009 aus, ein Teil der Beeinträchtigungen sei überwiegend wahrscheinlich auf den Unfall zurückzuführen, andere Anteile jedoch nicht. Die unfallbedingten Beeinträchtigungen der verminderten Schulterfunktion würden 1/3 betragen. Die von der Patientin beklagten Schmerzen und Funktionseinschränkungen im Zervikalbereich und im Bereich des rechten Armes seien zum Teil auf die degenerativen Veränderungen im Zervikalbereich zurückzuführen, die unfallfremd seien. Zudem liege ein neuropathisches Schmerzsyndrom am rechten Arm vor, wobei eine Schädigung des Armplexus im Rahmen der am 13. Juni 2006 stattgehabten Anästhesie möglich sei, diese Schädigung betreffend der Ausfallsymptomatik aber zweifellos nur leichter Natur gewesen sei und das aktuelle klinische Bild nicht erkläre. Bezüglich Funktionsstörung der rechten Schulter könne von einer Integritätseinbusse von 15% ausgegangen werden, wobei lediglich 1/3 effektiv unfallkausal zuzuordnen sei und somit die unfallkausale Integritätseinbusse letztlich 5% betrage.