Citation: 5A_392/2013 E. 3

Die Beschwerdeführerin geht mit der Vorinstanz zwar davon aus, dass ab Januar 2011 die Anmeldung von Drittansprüchen verlangt werden konnte. Sie habe aber die Geltendmachung ihres Anspruchs nicht in rechtsmissbräuchlicher Weise verzögert. Der Beschwerdegegner 3 sei bis Mai 2012 alleiniger Direktor der Beschwerdeführerin gewesen; erst in diesem Zeitpunkt sei der Beschwerdegegner 3 durch O.________ ersetzt worden. Der Beschwerdegegner 3 sei Arrestschuldner, habe durch sein Verhalten den Rechtsstreit überhaupt erst verursacht und die Beschwerdeführerin geschädigt. Er habe nicht nur seine Interessen, sondern - wenn auch vergeblich - mit einer Drittansprache diejenigen seiner Familienstiftung M.________ Ltd. zu wahren versucht. Es sei offensichtlich, dass er diese Positionen nicht habe dadurch schwächen wollen, eine weitere Drittansprache im Namen der Beschwerdeführerin einzureichen. Erst der neue Direktor O.________ sei ab Mai 2012 in der Lage gewesen, die Interessen der Beschwerdeführerin objektiv zu wahren. Erst nach Ersetzung des Direktors habe die Beschwerdeführerin erkennen können, dass der frühere Direktor einen Interessenkonflikt hatte bzw. erst danach habe sie dessen Handeln korrigieren können. Der Direktorenwechsel habe zudem nur auf gehörigen Druck hin bewerkstelligt werden können. Arglistig habe nicht die Beschwerdeführerin, sondern der Beschwerdegegner 3 gehandelt, doch könne dies der Beschwerdeführerin nicht zugerechnet werden.