Citation: 1C_691/2023 E. 3.2.3

3.2.3. Das vor Bundesgericht wiederholte Vorbringen des Beschwerdeführers, wonach die temporäre Geschwindigkeitssignalisation zu nahe an der Einbiegstelle aufgestellt gewesen sei, wie sich aus Fotos in den Strafakten ergebe, und er sie deshalb nicht habe wahrnehmen können, verwarf die Vorinstanz unter Verweis auf die angerufenen Aktenstücke. Anhand dieser Fotos, welche die Signalisation am fraglichen Ort zu einer vergleichbaren späteren Situation zeigten, ergebe sich, dass die beidseits der Strasse angebrachte Signalisation auch von Burgdorf her kommend bei der Pleerkreuzung auf die fragliche Strasse abbiegend gut erkennbar sei. Diese Sachverhaltsfeststellung bzw. die entsprechende Beweiswürdigung wurde vom Beschwerdeführer nicht bemängelt und ist demnach für das Bundesgericht verbindlich (vgl. Art. 105 und Art. 97 Abs. 1 BGG; E. 2 hiervor). Gestützt darauf verneinte die Vorinstanz eine lediglich leichte Unaufmerksamkeit beim Nichtbeachten der Geschwindigkeitstafeln und stufte das Verschulden des Beschwerdeführers als mittelschwer ein.