Citation: 8C_620/2015 E. 4.2

4.2. Aus dem ärztlichen Beurteilungsbericht des Dr. med. K.________, Facharzt FMH für Chirurgie, SUVA Versicherungsmedizin, vom 11. Juni 2014 und der ergänzenden Stellungnahme vom 16. Oktober 2014 geht als Schlussfolgerung hervor, dass die Schulterbeschwerden in keinem natürlichen Kausalzusammenhang zum Unfallereignis vom 23. November 2012 stehen. Gestützt auf die magnetresonanztomographische Untersuchung vom 27. Dezember 2012 seien innerhalb des linken Schultergelenks keine strukturellen Läsionen objektivierbar, die dem Unfallereignis kausal zugeordnet werden könnten. Die Tendinopathien, der Buford-Komplex und die Schultergelenksarthrose seien mit Sicherheit vorbestehende Pathologien. Bezüglich der neu aufgelegten MRT-Untersuchung der linken Schulter vom 1. Juli 2013 hält Dr. med. K.________ fest, diese zeige keine strukturelle Läsion, welche dem Unfallereignis zugeordnet werden könne. Damit verneinte er auch die Unfallkausalität der bildgebend dokumentierten interstitiellen Läsion im Übergang des Sehnenansatzes vom m. supraspinatus zum m. infraspinatus. Im Vergleich zur Bildgebung vom Dezember 2012 ist laut dem Versicherungsmediziner keine Beschleunigung degenerativer Verändungen im Schultergelenk ersichtlich. Eine richtunggebende Verschlimmerung des zweifellos vorbestehenden krankhaften Zustandes könne daher ausgeschlossen werden.