Citation: 2A.478/2004 03.09.2004 E. 3

Mit dem inzwischen in Rechtskraft erwachsenen Entscheid des Bundesamtes für Flüchtlinge vom 11. September 2002 wurde der unter falschem Namen in die Schweiz eingereiste Beschwerdeführer, der noch heute über keine Identitätsdokumente verfügt, aus der Schweiz weggewiesen. In der Folge wurde er verschiedentlich zu Gesprächen betreffend seine Ausreise vorgeladen, denen er indessen keine Folge leistete. Er wurde auch aus dem Durchgangsheim für Asylbewerber weggewiesen. Nach mehreren Diebstählen und wiederholtem Untertauchen musste er - ebenfalls wegen Diebstahls - eine Gefängnisstrafe von fünf Monaten verbüssen. Der Beschwerdeführer bestreitet diese Vorwürfe nicht. Gestützt auf diese Umstände besteht beim ihm "Untertauchensgefahr" im Sinne von Art. 13b Abs. 1 lit. c des Bundesgesetzes vom 26. März 1931 über Aufenthalt und Niederlassung der Ausländer (ANAG; SR 142.20), weshalb er zur Sicherung des Vollzugs des inzwischen rechtskräftig gewordenen Wegweisungsentscheides bzw. seiner Ausreise in Haft genommen werden durfte. Was er in der vorliegenden Eingabe vorbringt (Strafverfolgung in Algerien, angebliche Gefährdung seines Lebens bei einer Rückkehr in die Heimat), richtet sich allein gegen die Wegweisung. Diese Argumente waren durch die Asylbehörden zu prüfen. Sie können deshalb im vorliegenden Haftprüfungsverfahren nicht mehr vorgetragen werden (BGE 128 II 193 E. 2.2). Anhaltspunkte dafür, dass eine Ausschaffung aus anderen rechtlichen oder tatsächlichen Gründen in absehbarer Zeit nicht möglich wäre (vgl. BGE 125 II 217 E. 2), sind nicht ersichtlich. Im Übrigen kann auf die zutreffenden Ausführungen des angefochtenen Entscheides verwiesen werden (Art. 36a Abs. 3 OG).