Citation: 9C_289/2019 E. 1

Die Vorinstanz hat in E. 3.1-2 des angefochtenen Entscheids dargelegt, dass der Vater des 1999 geborenen, zwischenzeitlich volljährig gewordenen Versicherten beschwerdelegitimiert ist, soweit es um Prämien geht, welche "für die Zeit der Minderjährigkeit zu bezahlen waren". Es geht um die Monate September bis Dezember 2016 und Januar 2017. Die Betreibung wurde im November 2017 eingeleitet. Grundsätzlich ist der Sohn des Beschwerdeführers Schuldner, auch für Prämien, welche vor seiner Volljährigkeit fällig geworden sind. Nach der Rechtsprechung sind die Krankenversicherer denn auch "libres de poursuivre l'enfant majeur pour les coûts échus alors qu'il était encore mineur" (Urteil 9C_835/2018 vom 24. Januar 2019 E. 3 und Urteil des Eidg. Versicherungsgerichts K 5/00 vom 5. Juni 2000 E. 2b). Das heisst nicht, dass die Beschwerdegegnerin die Prämienforderung infolge Wegfalls der Prämienverbilligung nicht gegenüber dem Beschwerdeführer geltend machen konnte. Dieser hatte aufgrund seiner aus der familienrechtlichen Unterhaltspflicht abgeleiteten solidarischen Haftbarkeit für Prämien seines Sohnes, welche vor dessen Volljährigkeit fällig geworden sind (Urteil des Eidg. Versicherungsgerichts K 132/01 vom 18. Februar 2002 E. 3b/bb), ein eigenes schützenswertes Interesse am Erlass einer Verfügung (vgl. Art. 49 Abs. 2 ATSG) und ein schutzwürdiges Interesse an der Anfechtung des Einspracheentscheids (Art. 59 ATSG).