Citation: 5A_193/2022 E. 1.2

1.2. Umstritten ist, ob der erforderliche Streitwert von Fr. 30'000.-- (Art. 74 Abs. 1 Bst. b BGG) erreicht ist (vgl. dazu Urteil 5A_183/2022 vom 7. Juli 2022 E. 1) und ob sich eine Frage von grundsätzlicher Bedeutung stellt (Art. 74 Abs. 2 Bst. a BGG). Wie es sich hiermit verhält, kann indes offenbleiben: Vor Bundesgericht ist strittig, ob dem Beschwerdeführer im Aufsichtsverfahren Kosten auferlegt werden durften. Dieses Verfahren richtet sich nach dem kantonalen Recht (vgl. E. 2.1), dessen Anwendung durch das Bundesgericht nur eingeschränkt und auf entsprechende Rüge hin überprüft werden kann (hinten E. 2.2). Der Beschwerdeführer macht allein Verfassungsverletzungen geltend (hinten E. 3). Die Rüge der Verletzung verfassungsmässiger Rechte kann das Bundesgericht indes unbesehen darum prüfen, ob in der Hauptsache die Beschwerde in Zivilsachen (Art. 72 ff. BGG) oder die subisidiäre Verfassungsbeschwerde (Art. 113 ff. BGG) das zutreffende Rechtsmittel ist (Art. 95 Bst. b und Art. 116 BGG). Damit bleibt es im Ergebnis unerheblich, ob der für die Beschwerde in Zivilsachen notwendige Streitwert erreicht wird oder sich eine Frage von grundsätzlicher Bedeutung stellt. Soweit die Beschwerdegegner 1 und 2 der Ansicht sein sollten, auf die Beschwerde könne insgesamt nicht eingetreten werden, falls der massgebende Streitwert nicht erreicht ist und sich keine Frage von grundsätzlicher Bedeutung stellt, irren sie. Dies ist vielmehr nur für die Frage entscheidend, welches Rechtsmittel vor Bundesgericht das zutreffende ist (Urteile 5A_120/2021 vom 11. Februar 2022 E. 1.1; 5A_2/2019 vom 1. Juli 2019 E. 1.2 und 1.3). Unschädlich bleibt die unrichtige Bezeichnung des Rechtsmittels (BGE 138 I 367 E. 1.1; 137 IV 269 E. 1.6). Nach dem Ausgeführten kann das Bundesgericht im Streit um die Kostenfolgen des kantonalen Verfahrens angerufen werden.