Citation: 1C_229/2019 E. 5.4.1

5.4.1. Dem Bericht des Regierungsrats vom 8. Mai 2017 "Gesamtverkehrsstrategie 2040", welcher in den von der Vorinstanz eingereichten Akten liegt, kann entnommen werden, dass auf der Bahnhofstrasse in Seewen im heutigen Zustand starker Verkehr besteht, vor allem abends in Richtung Kreisel "Acherli". Auch die Vorinstanz hat im angefochtenen Entscheid auf die entsprechende Passage der "Gesamtverkehrsstrategie 2040" hingewiesen. Dass sich der Verkehr - wie die Beschwerdeführerin vorbringt - am Kreisel "Acherli" in Spitzenzeiten aus den Richtungen Schwyz sowie Autobahnausfahrt A4 Seewen staut, erscheint auch nach den von der Beschwerdeführerin vor der Vorinstanz eingereichten Zeitungsberichten plausibel. Es ist sodann davon auszugehen, dass der Verkehr im betroffenen Gebiet und am Kreisel "Acherli" in den nächsten Jahren unabhängig vom Bauvorhaben der Beschwerdegegnerin weiter zunehmen wird. Dementsprechend kann auch dem von der Beschwerdeführerin kritisierten Verkehrsgutachten 2013 entnommen werden, dass sich der Verkehr auf der Bahnhofstrasse in Richtung Kreisel "Acherli" in der Abendspitzenstunde unabhängig vom umstrittenen Bauvorhaben der Beschwerdegegnerin staut und dass die maximale Rückstaulänge in den nächsten Jahren weiter zunehmen wird. Für den Ausgang des Verfahrens keine Rolle spielt die Frage, ob die von der Vorinstanz für die Umgebung und den Kreisel "Acherli" berücksichtigten Verkehrsdaten und Verkehrsprognosen - ohne die wegen des Lebensmittelmarkts zusätzlich zu erwartenden Fahrten - im Detail ganz korrekt oder allenfalls etwas zu tief festgelegt wurden, zumal das Verkehrsaufkommen zu Spitzenzeiten unbestrittenerweise gross ist und weiter zunehmen wird.