Citation: 2C_83/2023 E. 7.4

7.4. Zunächst ist nach dem Gesagten nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz die in anderen Verfahren ergangenen Sanktionierungen des Beschwerdeführers bei der hier zu beurteilenden Sanktionsbemessung mitberücksichtigt hat. Der Beschwerdeführer beanstandet im Wesentlichen, die Vorinstanz habe diese früheren Sanktionierungen in Überschreitung ihres Ermessens in ganz erheblichem Masse berücksichtigt. Darauf schliesst er aus der Höhe der hier ausgesprochenen Busse von Fr. 5'000.--. Aus der Begründung des angefochtenen Entscheids geht nicht klar hervor, in welchem Umfang die Vorinstanz die früheren Sanktionen berücksichtigt hat. Diese Frage ist aber nicht entscheidend, sofern die Sanktionshöhe unter Berücksichtigung sowohl des in diesem Verfahren zu beurteilenden Fehlverhaltens als auch der früheren Sanktionen insgesamt nicht als unverhältnismässig erscheint. Als wesentlicher Umstand ist zu berücksichtigen, dass der Beschwerdeführer vorliegend nicht nur für einen, sondern für zwei Vorfälle zu sanktionieren ist, die fast zehn Monate auseinanderliegen und damit als zwei eigenständige Sachverhalte einzuordnen sind. Die ausgesprochene Busse von Fr. 5'000.-- bewegt sich bei einem zulässigen Maximalbetrag von Fr. 20'000.-- (Art. 17 Abs. 1 lit. c BGFA) noch im unteren Bereich des gesetzlichen Rahmens. Unter Mitberücksichtigung der früheren Sanktionen erscheint diese Busse angesichts des weiten Ermessens der Disziplinarbehörden als zulässig. Die Rüge der Ermessensüberschreitung ist deshalb unbegründet.