Citation: 2C_1061/2016 E. A

A.a. A.________ (geb. 1971) ist türkischer Staatsbürger. Im Jahre 1996 reiste er erstmals in die Schweiz ein und erhielt eine Aufenthaltsbewilligung zum Verbleib bei seiner hier niedergelassenen Ehefrau B.________. Im Jahr 2001 wurde ihm die Niederlassungsbewilligung erteilt. Aus der Ehe ging eine Tochter hervor (geb. 2001), welche heute Schweizer Bürgerin ist. Die Ehe wurde 2003 geschieden. Mit Strafbefehl des Bezirksamts Zurzach vom 3. Dezember 2009 wurde A.________ wegen Vernachlässigung der Unterhaltspflichten zu einer bedingten Geldstrafe von 20 Tagessätzen zu je Fr. 20.--, bei einer Probezeit von zwei Jahren, und einer Busse von Fr. 300.-- verurteilt. Aufgrund dieser Verurteilung wurde A.________ mit Verfügung vom 8. Februar 2010 ausländerrechtlich verwarnt, wobei ihm schwerer wiegende ausländerrechtliche Massnahmen in Aussicht gestellt wurden, falls er weiterhin straffällig würde oder in schwerwiegender Weise gegen die öffentliche Sicherheit und Ordnung verstossen sollte. A.b. Auf Ersuchen des türkischen Staates hin wurde A.________ am 11. Februar 2011 an seinen Heimatstaat ausgeliefert, wo er bis Februar 2012 inhaftiert war. In der Schweiz wurde A.________ mit Urteil des Kantonsgerichts Basel-Landschaft vom 22. November 2011 wegen mehrfachen betrügerischen Missbrauchs einer Datenverarbeitungsanlage, begangen im Jahr 2001, zu einer teilbedingten Freiheitsstrafe von zwei Jahren und einem Monat verurteilt. Die Strafe wurde als Zusatzstrafe zum Strafbefehl vom 3. Dezember 2009 ausgesprochen. Am 18. Juni 2012 heiratete A.________ in der Türkei die in der Schweiz niedergelassene Landsfrau C.________. In der Folge kehrte er in die Schweiz zurück, wo er am 13. Februar 2013 verhaftet wurde und sich bis zum 3. Juni 2013 im Strafvollzug befand. Am 31. Juli 2014 wurden er und seine Ehefrau Eltern einer Tochter.