Citation: 1P.126/2006 01.05.2006 E. A

X.________ reichte am 31. August 2005 Strafanzeige gegen Unbekannt wegen Verletzung des Amtsgeheimnisses ein. Sie machte geltend, sie habe am 8. März 2004 eine IV-Rente beantragt und ausdrücklich verlangt, dass die zur Prüfung des Antrags erforderlichen Angaben zuerst bei ihr und nicht bei Dritten (Amtsstellen) eingeholt würden; insbesondere seien der Gemeinde Eiken keine Angaben zu ihrem Antrag zu machen. Am 19. Januar 2005 habe die Gemeindekanzlei Eiken einen Fax an die IV-Stelle zu Handen der zuständigen Sachbearbeiterin gesandt. Darin sei mitgeteilt worden, dass Y.________ und X.________ seit 1. März 1995 von der Gemeinde Eiken unterstützt würden und dass bei Zusprechung einer Rente ein Verrechnungsantrag gestellt werde. Am 12. April 2005 sei X.________ die IV-Verfügung zugestellt worden; die Rentennachzahlung von Fr. 11'852.-- sei direkt der Finanzverwaltung Eiken überwiesen worden.