Citation: 9C_643/2016 E. A

Die 1965 geborene A.________ meldete sich im Mai 2001 wegen eines durch Mehlstaub ausgelösten Asthma bronchiale sowie eines Lumbovertebralsyndroms bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle des Kantons Luzern tätigte verschiedene Abklärungen in erwerblicher und medizinischer Hinsicht, namentlich veranlasste sie ein interdisziplinäres (internistisch-rheumatologisch-psychiatrisches) Gutachten bei der Medizinischen Abklärungsstelle (MEDAS) Zentralschweiz (Gutachten vom 4. April 2003) sowie eine Haushaltabklärung vor Ort (Abklärungsbericht vom 17. April 2003). Mit Verfügung vom 26. August 2003 verneinte sie den Anspruch auf eine Invalidenrente (Invaliditätsgrad 28 %). Diese Verfügung erwuchs unangefochten in Rechtskraft. Mit Neuanmeldung vom Januar 2009 ersuchte A.________ wegen einer frisch operierten Diskushernie, Asthma und Beinschmerzen erneut um Leistungen der Invalidenversicherung. Die IV-Stelle tätigte wiederum verschiedene Abklärungen, insbesondere ordnete sie eine Abklärung bei der Abklärungsstelle E.________ an (Bericht vom 14. Januar 2011). Mit Vorbescheid vom 31. August 2011 stellte die Verwaltung in Aussicht, A.________ befristet vom 1. Januar bis zum 31. August 2009 und vom 1. März bis zum 31. August 2010 eine ganze Invalidenrente zuzusprechen. Nachdem diese dagegen verschiedene Einwände hatte vorbringen lassen, veranlasste die IV-Stelle eine polydisziplinäre (allgemeinmedizinisch-psychiatrisch-rheumatologisch-neurologische) Begutachtung bei der MEDAS Oberaargau (Gutachten vom 4. Januar 2013) und verneinte nach erneutem Vorbescheidverfahren mit Verfügung vom 22. Juni 2015 den Anspruch auf eine Invalidenrente (Invaliditätsgrad 0 %).