Citation: 1C_688/2023 E. 3.1.2

3.1.2. Die Vorinstanz führte in ihrer Stellungnahme zur Beschwerde zusammengefasst aus, die Angaben des Beschwerdeführers bezüglich des Umfangs der Rechtsschriften seien korrekt. Jedoch gehöre das Studium des angefochtenen Urteils nicht zum entschädigungsberechtigten Aufwand. Der Beschwerdeführer habe in seiner kantonalen Beschwerde den Sachverhalt dargelegt, der zur vorliegend strittigen Verfügung des Strassenverkehrsamts vom 25. Oktober 2022 geführt habe. Dabei habe er das vorinstanzliche Urteil V 2019 107 vom 28. Januar 2020 nur zusammengefasst und nicht kommentiert. Das Studium der entsprechenden Vorakten des Strassenverkehrsamts sei dazu nicht notwendig gewesen. Die vom Beschwerdeführer erwähnten Belege aus den Rechtsschriften und die Antworten der D.________ sowie der Klinik B.________ zu den Fragenkatalogen habe die Vorinstanz als notwendiges Aktenstudium berücksichtigt. Die Wichtigkeit der vorliegenden Sache dürfe nicht überbewertet werden und ein Streitwert von Fr. 1'500.-- sei nicht besonders beachtlich. Der Schwierigkeitsgrad sei mittelmässig und die Komplexität der Angelegenheit nicht überdurchschnittlich, sondern höchstens durchschnittlich gewesen. Die Vorinstanz gehe von einer angemessenen und nicht von einer vollen Entschädigung aus, da der entschädigungsberechtigten Partei zuzumuten sei, einen Teil ihrer Aufwendungen selber zu tragen. Bei der Beurteilung der angemessenen Entschädigung gemäss § 8 der Kostenverordnung werde von einem Stundenansatz von Fr. 250.-- (inkl. MwSt. und Bauauslagen) und nicht von Fr. 350.-- ausgegangen. Die Vorinstanz habe den Umfang der vom Beschwerdeführer eingereichten Rechtsschriften und der relevanten Akten berücksichtigt. Die Parteientschädigung von Fr. 5'000.-- entspreche denjenigen in vergleichbaren Fällen mit vergleichbarem Aufwand. Höhere Parteientschädigungen spreche die Vorinstanz nur äusserst selten zu, wenn der Aufwand einer Partei klar über den hier erforderlichen Aufwand hinausgehe.