Citation: 8C_329/2019 E. 3.2

3.2. Was der Beschwerdeführer hiegegen vorbringt, ist offensichtlich unbegründet. Insbesondere hält er auch vor Bundesgericht unbeirrt an seiner Auffassung fest, nicht zur Mitwirkung an der Begutachtung verpflichtet zu sein. Er legt nicht dar und es ist nicht ersichtlich, weshalb die auch im Bereich der Militärversicherung praxisgemäss anwendbaren (vgl. Urteil 8C_781/2008 vom 23. Juni 2009 E. 6 mit Hinweisen) Rechtsgrundsätze zur Revision und Wiedererwägung der Invalidenrente (BGE 144 I 103 E. 2 S. 105 f., 141 V 9 E. 5 f. S. 12 ff.; SVR 2019 UV Nr. 3 S. 9, 8C_121/2017 E. 8.2 und SVR 2018 IV Nr. 34 S. 109, 8C_456/2017 E. 3.1, je mit Hinweisen) sowie zu den Mitwirkungsrechten und -pflichten im Zusammenhang mit Begutachtungen (BGE 139 V 585; 133 V 446) zu ändern wären. Diese Grundsätze gelten auch in Fällen, in denen die erstmalige Rentenzusprache auf einem Vergleich beruht (SVR 2018 UV Nr. 37 S. 131, 8C_248/2017, E. 4.4; Urteil 8C_151/2019 vom 20. August 2019 E. 6.1). Das vom Versicherten vor Bundesgericht mehrfach angerufene Urteil 8C_787/2016 ist nicht einschlägig. Dass er - abweichend vom Sachverhalt, welcher dem genannten Urteil zu Grunde lag - über die ihm obliegende Mitwirkungspflicht gemäss Art. 43 ATSG oder die allgemein im Bereich des Sozialversicherungsrechts geltende Schadenminderungspflicht (BGE 141 V 642 E. 4.3.2 S. 648; 129 V 460 E. 4.2 S. 463; 117 V 394 E. 4 S. 400; 115 V 38 E. 3d S. 53; SVR 2019 UV Nr. 3 S. 9, 8C_121/2017 E. 7.4) nicht schon vor der vorsorglichen Renteneinstellung im Klaren war, ist nicht ersichtlich und wendet er nicht ein. Unter anderem zeigt er nicht ansatzweise auf, inwiefern er berechtigt gewesen wäre, die mit Zwischenverfügung vom 25. November 2013 angeordnete und mit Entscheid der Vorinstanz vom 4. April 2014 geschützte interdisziplinäre Begutachtung (vgl. zur eingeschränkten Weiterziehbarkeit ans Bundesgericht BGE 138 V 271; vgl. auch Urteil 8C_862/2017 vom 23. April 2018 E. 4.1.3 mit Hinweisen) über den Zeitpunkt der vorsorglichen Renteneinstellung per 31. Dezember 2014 hinaus zu verweigern. Vor Bundesgericht trägt der Beschwerdeführer zur Rechtfertigung seiner anhaltenden Obstruktion der Begutachtung einzig vor, die Fragestellung im Gutachtensauftrag sei nicht bundesrechtskonform formuliert gewesen, weshalb er nicht zur Mitwirkung verpflichtet gewesen sei. Die Vorinstanz hat indessen zutreffend darauf hingewiesen (in E. 5.4 des angefochtenen Entscheides), dass der Beschwerdeführer die Möglichkeit gehabt hätte, Zusatzfragen zu stellen. Im Übrigen hat das kantonale Gericht dem Beschwerdeführer zu Recht in Erinnerung gerufen, dass die Verfahrensleitung gemäss Art. 43 Abs. 1 ATSG beim Versicherungsträger liegt (E. 5.3), was er nach wie vor auszublenden scheint. Nachdem die Suva-MV bereits seit Ende November 2013 Veranlassung zur ergänzenden Sachverhaltsabklärung hatte (vgl. Urteil 8C_290/2015 vom 6. Juli 2015 Sachverhalt lit. A), geht aus der Begründung des Beschwerdeführers insgesamt nicht hervor, inwiefern der hier angefochtene Entscheid bundesrechtswidrig sei. Die nach Durchführung des Mahn- und Bedenkzeitverfahrens mit Verfügung vom 11. Mai 2017 und Einspracheentscheid vom 12. März 2018 bestätigte Renteneinstellung ist rechtens und der angefochtene Entscheid nicht zu beanstanden.