Citation: 8C_382/2016 E. 4.2

4.2. Nachdem die im invalidenversicherungsrechtlichen Verfahren beteiligte IV-Stelle von den Bedenken und Vorbehalten der RAD-Ärztin Frau pract. med. E.________ (E. 3.3 hievor) gegenüber der Beurteilung des Leistungsvermögens am gewohnten bisherigen Arbeitsplatz durch Dr. med. D.________ vom 16. Juni 2010 Kenntnis genommen hatte, sah sie zur Klärung der offenbar bestehenden Meinungsverschiedenheiten eine Abklärung im ABI vor. Dessen Schlussfolgerungen bilden Ergebnis umfangreicher und gründlicher medizinischer Untersuchungen. Sie überzeugen. Die Gutachter des ABI gingen davon aus, dass dem Beschwerdegegner körperlich schwere und dauernd mittelschwere Tätigkeiten nicht mehr zumutbar seien, während für leichte mit selten mittelschweren Arbeiten eine 30%ige Leistungseinschränkung bestehe, welche auf einen leidensbedingt erhöhten Pausenbedarf zurückzuführen sei.