Citation: 5F_8/2016 E. 2.3.3

2.3.3. Die Gesuchstellerin versucht heute, ihren Klagerückzug mit dem Verhalten und der Prozessleitung der Bezirksrichterin als gleichsam unausweichlich zu rechtfertigen. Auch dazu ist es vor Bundesgericht zu spät. Die Gesuchstellerin übersieht, dass die Revision nicht dazu dient, allfällige Versäumnisse im vorinstanzlichen Verfahren oder bei der Begründung der Beschwerde an das Bundesgericht nachträglich zu beheben (Urteile 5F_6/2007 vom 7. April 2008 E. 2.2, 4F_16/2014 vom 27. Februar 2015 E. 2.2 und 4F_3/2016 vom 27. April 2016 E. 2.2.1). Dasselbe gilt, soweit die Gesuchstellerin die Frage nach der Ausstandspflicht der prozessleitenden Bezirksrichterin im zufolge ihres Klagerückzugs erledigten Erbteilungsverfahren neu aufwerfen will. Sie weiss im Übrigen genau, wie ein Ausstandsverfahren abläuft, hat sie doch den Entscheid in einem konnexen Verfahren, mit dem eine Ausstandspflicht der verfahrensleitenden Bezirksrichterin K.________ verneint wurde, erfolglos bis vor Bundesgericht angefochten (Urteil 4A_103/2016 vom 15. März 2016). Im erneut hängigen - nunmehr von der Gesuchsgegnerin 1 angehobenen (Urteil 5A_38/2016 vom 21. April 2016) - Prozess auf Feststellung und Teilung des Nachlasses von I.________ ist offenbar wiederum der Ausstand der verfahrensleitenden Bezirksrichterin K.________ streitig (Beilage 1 zum Schreiben der Gesuchstellerin vom 30. Mai 2016).