Citation: U 162/03 24.03.2004 E. 5

5.1 SUVA und Vorinstanz bestimmten das trotz der Gesundheitsschädigung zumutbarerweise noch erzielbare Einkommen (Invalideneinkommen) auf Grund von Verdienstmöglichkeiten an fünf konkreten DAP-Arbeitsplätzen und ermittelten ein Jahreseinkommen von Fr. 38'761.- bzw. unter Berücksichtigung einer zusätzlich notwendigen Arbeitspause von täglich je 15 Minuten ein solches von Fr. 36'339.-. Der Versicherte macht geltend, es sei ihm keine Erwerbstätigkeit mehr zumutbar. Eventuell sei vom errechneten Jahresverdienst auf Grund des konkreten Einzelfalles ein leidensbedingter Abzug von 25 % vorzunehmen. 5.2 Hinsichtlich der Ermittlung des Invalideneinkommens ist auf Folgendes hinzuweisen. Der Versicherte ist nicht mehr erwerbstätig. Sollte sich auf Grund des durchzuführenden Gutachtens (Erw. 4.2 hievor) ergeben, dass ihm eine Erwerbstätigkeit zumutbar ist, so kann für die Bestimmung des hypothetischen Invalideneinkommens auf DAP-Zahlen (Dokumentation über die Arbeitsplätze der SUVA) oder auf die LSE-Tabellen (Schweizerische Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik) abgestellt werden. Beim Abstellen auf DAP-Löhne wird vorausgesetzt, dass, zusätzlich zur Auflage von mindestens fünf DAP-Blättern, Angaben gemacht werden über die Gesamtzahl der auf Grund der gegebenen Behinderung in Frage kommenden dokumentierten Arbeitsplätze, über den Höchst- und den Tiefstlohn sowie über den Durchschnittslohn der entsprechenden Gruppe. Allfällige Einwendungen der versicherten Person bezüglich des Auswahlermessens und der Repräsentativität der DAP-Blätter im Einzelfall sind grundsätzlich im Einspracheverfahren zu erheben. Ist die SUVA nicht in der Lage, den erwähnten verfahrensmässigen Anforderungen zu genügen, kann nicht auf den DAP-Lohnvergleich abgestellt werden. Bei der Ermittlung des Invalideneinkommens gestützt auf DAP-Profile sind Abzüge vom System der DAP her nicht sachgerecht und nicht zulässig (BGE 129 V 472). Bei allfälliger Heranziehung der LSE-Tabellen kann erst nach rechtsgenüglicher Ermittlung der Art und des Umfangs der Arbeitsunfähigkeit bestimmt werden, welcher Tabellenlohn massgebend ist sowie ob und bejahendenfalls in welchem Umfang ein Abzug von diesem zu erfolgen hat (BGE 126 V 78 ff. Erw. 5; AHI 2002 S. 67 ff. Erw. 4).