Citation: 5A_980/2017 E. 3.1

3.1. Die Beschwerdeführerin macht geltend, dass das Arbeitslosengeld im Juli 2017 wegen ihrer zwischenzeitlichen Erkrankung Fr. 2'003.-- und nicht Fr. 4'400.-- betragen habe. Den entsprechenden Nachweis habe sie vor dem Obergericht - anlässlich ihrer Stellungnahme vom 26. Juni 2017 - noch nicht erbringen können. Sie wirft dem Obergericht weiter vor, bei der Berechnung des Einkommens für das Jahr 2016 wie das Bezirksgericht auf das Durchschnittseinkommen der vorausgegangenen drei Jahre abgestellt zu haben, statt auf das mittlerweile bekannte, im Jahre 2016 effektiv erzielte Einkommen. Aus diesem Grund gehe auch der Vorwurf der Vorinstanz fehl, wonach sich die Beschwerdeführerin nicht mit den entsprechenden Erwägungen des erstinstanzlichen Gerichts auseinandergesetzt habe. Ein Abstellen auf ein hypothetisches Einkommen sei weder notwendig noch angebracht, wenn die effektiven Einkommensverhältnisse bekannt seien. Das im Jahr 2016 effektiv erzielte Einkommen habe sie, die Beschwerdeführerin, bereits vor der Vorinstanz mittels Lohnabrechnungen der Monate Januar bis Dezember belegt und begründet. Es sei verfehlt, wenn das Obergericht behaupte, die Beschwerdeführerin habe einfach ihre eigene, von der Erstinstanz abweichende Einkommensberechnung dargestellt. Es sei vielmehr dem Obergericht vorzuwerfen, dass sie unbesehen auf die in jenem Zeitpunkt allenfalls noch gerechtfertigte hypothetische Einkommensberechnung des Bezirksgerichts abgestellt habe, ohne sich mit den Ausführungen der Beschwerdeführerin und den neu eingereichten Beweismitteln weiter auseinanderzusetzen.