Citation: P 77/02 03.12.2003 E. 5

Wenn die weder anwaltlich noch sonstwie qualifiziert vertretene Beschwerdeführerin mit ihren Entschädigungsanträgen einen Ersatz ihrer Auslagen fordert, kann dem nicht stattgegeben werden. Ein Auslagenersatz könnte nur zugesprochen werden, wenn die Auslagen erheblich und nachgewiesen wären, was hier nicht zutrifft. Eine Umtriebsentschädigung wird sodann praxisgemäss nur unter besonderen Umständen gewährt und setzt namentlich voraus, dass die Interessenwahrung einen hohen Arbeitsaufwand notwendig macht, welcher den Rahmen dessen überschreitet, was die einzelne Person üblicher- und zumutbarerweise auf sich zu nehmen hat und die normale (z.B. erwerbliche) Betätigung während einiger Zeit erheblich beeinträchtigt (BGE 110 V 81 f.). Diese Voraussetzung ist hier nicht gegeben. Dem weiteren Vorbringen, die Ausgleichskasse habe willkürlich gehandelt, kann nicht gefolgt werden, zumal nicht ersichtlich ist, inwiefern die Behörde eine Norm oder einen klaren und unumstrittenen Rechtsgrundsatz offensichtlich schwer verletzt haben soll. Dass die Vorinstanz die Ausrichtung einer Entschädigung abgelehnt hat, ist somit nicht zu beanstanden.