Citation: 2C_680/2015 E. 2.3

2.3. Soweit die Beschwerdeführerin im Zusammenhang mit ihren Einwendungen darauf abzielt, dass die Einhaltung des Kostendeckungsprinzips nicht nachgewiesen sei, ist ihre Rüge unbegründet. Entgegen ihren Ausführungen hat das Verwaltungsgericht bezüglich der Vollkosten des Beschwerdegegners für die überbetrieblichen Kurse keineswegs nur auf dessen Parteibehauptungen abgestellt, sondern es hat festgestellt, dass die Angaben von Y.________ durch Auszüge aus der Bilanz sowie durch Lohnausweise und Zinsbescheinigungen belegt werden, wobei die Bilanz von Y.________ durch eine unabhängige Revisionsstelle geprüft werde. Ebenso hat die Vorinstanz nachvollziehbar aufgezeigt, dass die Verlegung der Vollkosten auf die einzelnen Kurstage jedenfalls im Ergebnis nicht zu beanstanden sei, zumal die von Y.________ gewählte Methode den Vorgaben der Schweizerischen Berufsbildungsämter-Konferenz (SBBK) entspreche und überdies zur Wahrung der Praktikabilität auch eine gewisse Schematisierung zulässig erscheine. Diese Ausführungen des Verwaltungsgerichts werden von der Beschwerdeführerin nicht in substantiierter Weise bestritten. Sie leitet die angebliche Fehlerhaftigkeit der vorinstanzlichen Berechnungen im Wesentlichen einzig aus einem Vergleich mit den ihr verrechneten Kurskosten der Jahre 2005 und 2006 ab und behauptet, dass sie nun als Nichtmitglied von Y.________ einen übermässig höheren Betrag bezahlen müsse als die Verbandsmitglieder. Diese Einwendungen erweisen sich indes bereits deshalb als untauglich, weil die von der Beschwerdeführerin ins Feld geführten Rechnungsbeträge eine andere Zeitperiode betreffen als die streitbetroffene Kurse, welche in den Jahren 2007 und 2008 stattfanden. Dass von Nichtmitgliedern eine höhere Kostenbeteiligung verlangt werden kann als von Verbandsmitgliedern, entspricht wie aufgezeigt dem expliziten Gesetzeswortlaut. Wie das Verwaltungsgericht in diesem Zusammenhang zutreffend festgestellt hat, steht es der Beschwerdeführerin frei, die für sie wirtschaftlich günstigste Variante zu wählen, indem sie entweder dem Verband beitritt und von den Vergünstigungen profitiert oder Nichtmitglied bleibt und entsprechend höhere Kursbeiträge bezahlt.