Citation: U 468/05 21.11.2006 E. 4

Im Kreisarztbericht vom 2. Mai 2003 wird ein Zusammenhang zwischen dem Unfall vom 26. Dezember 2001 und dem Zervikozephalsyndrom klar bejaht. Immerhin wird unter anderem "von ausschliesslichen Unfallfolgen im Bereiche der HWS" gesprochen. Zu beachten ist des Weiteren, dass der Chirurg Dr. med. S.________ von der SUVA Versicherungsmedizin in seiner Beurteilung vom 9. Januar 2003 unter Bezugnahme auf die kreisärztliche Einschätzung vom 17. Dezember 2002 ausführte, dass er ebenfalls keine rechtsgenügliche Möglichkeit sehe, bezüglich der zerviko-zephalen Beschwerden die SUVA-Leistungen zu terminieren. Die Gegenüberstellung dieser Beurteilungen mit der kreisärztlichen Einschätzung vom 6. Juli 2004 führt zu Widersprüchen. Dass, wie die Beschwerdeführerin darlegt, im kreisärztlichen Bericht vom 2. Mai 2003 eben nichts dazu gesagt worden sei, ob die Beschwerden im Bereich der HWS auf ein organisches Substrat zurückzuführen seien, während diesbezüglich nun die Beurteilung vom 6. Juli 2004 Klarheit bringe, indem nur noch die Möglichkeit eines Zusammenhanges bestehe, überzeugt zumindest bei der gegenwärtigen Aktenlage nicht. Die Einschätzung vom 6. Juli 2004 ist äusserst knapp ausgefallen, nimmt auf die früheren Beurteilungen keinen Bezug und erklärt auch nicht, weshalb man bezüglich der Kausalität nun eine andere Auffassung vertrete. Gerade weil in der ärztlichen Beurteilung vom 17. Dezember 2002 von einem recht schwierigen und verzahnten versicherungsmedizinischen Problem der Unfallkausalität gesprochen worden ist, bedarf dieser Punkt einer rechtsgenüglichen und auch für den medizinischen Laien verständlichen Abklärung und Darstellung. Der vorinstanzliche Entscheid ist daher zu bestätigen.