Citation: 5D_51/2020 E. 3

Der Beschwerdeführer stützt sein Rechtsöffnungsgesuch auf einen Eheschutzentscheid des Bezirksgerichts Liestal vom 27. Oktober 2011, worin die Beschwerdegegnerin verpflichtet wurde, dem Beschwerdeführer vom 1. Juli 2011 bis 30. April 2012 einen monatlichen Unterhaltsbeitrag von Fr. 2'100.-- zu zahlen. Das Appellationsgericht verwies auf das Scheidungsurteil des Zivilgerichts Basel-Landschaft West vom 26. April 2016, mit dem die Vereinbarung der Parteien vom gleichen Tag über die Scheidungsfolgen gerichtlich genehmigt worden sei. Gemäss dieser Vereinbarung hätten sich beide Parteien für güterrechtlich vollständig auseinandergesetzt erklärt. Unterhaltsschulden fielen unter die im Rahmen der güterrechtlichen Auseinandersetzung zu regelnden gegenseitigen Schulden (Art. 205 Abs. 3 ZGB). Erklärten die Parteien, güterrechtlich auseinandergesetzt zu sein, so könnten auch während der Trennungszeit angefallene Unterhaltsausstände nicht mehr geltend gemacht werden. Der Beschwerdeführer habe nicht aufgezeigt, dass sich die Parteien in der Scheidungsvereinbarung nur partiell güterrechtlich auseinandergesetzt hätten. Soweit der Beschwerdeführer geltend mache, von seinem damaligen Anwalt zur Unterschrift gezwungen worden zu sein, handle es sich um eine unzulässige neue Behauptung (Art. 326 Abs. 1 ZPO).