Citation: 1F_17/2020 E. 2.3

2.3. Das Bundesgericht berücksichtigte die Beschwerdeergänzung nicht, weil sie nach Ablauf der gesetzlichen und damit gemäss Art. 47 Abs. 1 BGG nicht erstreckbaren Beschwerdefrist eingereicht worden war (vgl. Urteil 1C_354/2019 vom 29. April 2020 E. 1.1). Insoweit liegt keine versehentliche Nichtberücksichtigung von in den Akten liegenden Tatsachen im Sinne von Art. 121 lit. d BGG vor, weshalb dieser Revisionsgrund nicht gegeben ist. Soweit die Gesuchstellerin geltend macht, das Bundesgericht hätte ihr gemäss Art. 43 BGG eine Frist zur Ergänzung der Beschwerde ansetzen können, lässt sie ausser Acht, dass diese Regelung nur Beschwerden auf dem Gebiet der internationalen Rechtshilfe betrifft. Entgegen ihrer Meinung hätte ihr auch die Bezeichnung der Beschwerdeergänzung als "Replik" keine Vorteile gebracht, da eine Replik nicht dazu verwendet werden darf, die Beschwerde zu ergänzen oder zu verbessern. Darin sind nur Darlegungen zulässig, zu denen die Ausführungen in der Vernehmlassung eines anderen Verfahrensbeteiligten Anlass geben (BGE 135 I 19 E. 2.2 mit Hinweisen).