Citation: 6B_97/2019 E. 5.2

5.2. Die Vorinstanz nimmt an, von einer eigentlichen Einsicht des Beschwerdeführers in sein Fehlverhalten sei wenig zu spüren. Dennoch ginge es wohl zu weit, diesem eine notorisch deliktische Gesinnung zuzuschreiben. Es sei eher davon auszugehen, dass er nicht wahrhaben und sich wohl auch selbst nicht eingestehen wolle, im Betrugssystem B.________ und im Übrigen auch im Sachverhaltskomplex H.________ Corporation, in welchem er am 28. April 2015 für ab 2008 begangene Hilfeleistungen im Rahmen eines Schneeballsystems in Deutschland wegen Beihilfe zu gewerbsmässigem Betrug rechtskräftig zu einer Freiheitsstrafe verurteilt worden sei (vgl. angefochtenes Urteil S. 54 ff.; erstinstanzliches Urteil S. 74 f.), strafrechtlich relevant gehandelt zu haben. Dass er mit den beiden Veruntreuungen zum Nachteil der I.________ AG (vgl. angefochtenes Urteil S. 169 f.) ein weiteres Mal im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit strafrechtlich in Erscheinung getreten sei, hinterlasse allerdings einen denkbar schlechten Eindruck. Zwar sei zu berücksichtigen, dass der Beschwerdeführer, obschon er unverändert bei der J.________ AG angestellt und zusätzlich unter der Firma K.________ selbstständig tätig sei, im Rahmen seiner Berufstätigkeit seit bald sieben Jahren offensichtlich zu keinen weiteren Beschwerden mehr Anlass gegeben habe. Das Strafverfahren und die erstinstanzliche Verurteilung schienen damit bereits Eindruck auf ihn gemacht zu haben. Dennoch erscheine angesichts der begangenen Delikte und der damit einhergehenden Vertrauensverletzung in seiner Funktion als Treuhänder und Finanzintermediär ein Berufsverbot angezeigt. Es rechtfertige sich jedoch, dieses auf den Bereich der Vermögensverwaltung zu beschränken. Dem Beschwerdeführer werde daher untersagt, für die Dauer von 4 Jahren als Treuhänder/Finanzintermediär im Bereich Vermögensverwaltung tätig zu sein (angefochtenes Urteil S. 179 f.; vgl. auch erstinstanzliches Urteil S. 156 f.).