Citation: 6B_928/2013 E. 4

In Bezug auf die Verweigerung der bedingten Entlassung und die Weiterführung der stationären therapeutischen Behandlung kann auf die Ausführungen der Vorinstanz verwiesen werden. Gemäss der legalprognostischen Fachbeurteilung sei vom psychisch schwer gestörten Beschwerdeführer in Freiheit mit weiteren Straftaten der bisherigen Art zu rechnen. Die Rückfallgefahr präsentiere sich unverändert hoch. Die zu erwartenden Straftaten stellten nicht nur eine hohe Gefahr für Sachgüter, sondern auch für Menschen dar. Eine günstige Prognose könne dem Beschwerdeführer nicht gestellt werden, und er sei deshalb nicht bedingt zu entlassen. Die Massnahme erweise sich aber nicht als aussichtslos. Störungsbedingt sei mit legalprognostisch relevanten Therapiefortschritten zwar nur langfristig zu rechnen. Die bisherige Therapiedauer sei jedoch zu kurz, um abschliessend beurteilen zu können, ob die Durchführung der weiteren Behandlung aussichtslos sei. Die Therapiemöglichkeiten seien noch nicht ausgeschöpft. Es bestehe daher weiterhin die Hoffnung, dass der Beschwerdeführer bei intensiver psychotherapeutischer Arbeit mit medikamentöser Unterstützung Einsicht in seine Störung erlangen und die Legalprognose verbessern könne (Entscheid, S. 10 ff., S. 12). Was an diesen Erwägungen gegen das Recht verstossen oder willkürlich sein könnte, ergibt sich aus der Beschwerde nicht und ist auch nicht ersichtlich. Entgegen dem Vorbringen des Beschwerdeführers besteht kein Grund zur Annahme, er werde nicht richtig therapiert. In der Therapie geht es nicht darum, die Therapeuten von den eigenen Anschauungen zu überzeugen, sondern darum, mit Ärger und Frustrationen umgehen zu lernen, Perspektivenwechsel einzuüben und Denkschemata zu modifizieren unter Gewinn an Einsicht, dass Gewalt kein Mittel ist, um Überzeugungen durchzusetzen (Entscheid, S. 12). Die Beschwerde ist abzuweisen.