Citation: 5A_475/2017 E. 1

Mit vorsorglichem Massnahmeentscheid vom 25. April 2017 im Rahmen des Scheidungsverfahrens verpflichtete das Bezirksgericht Zürich die Ehefrau zu monatlichen Unterhaltsbeiträgen an den Ehemann von Fr. 2'122.-- für September und Oktober 2016, von Fr. 607.-- für November und Dezember 2016 sowie von Fr. 507.-- ab Januar 2017. Dagegen erhob die Ehefrau am 8. Mai 2017 Berufung und stellte gleichzeitig ein Gesuch um aufschiebende Wirkung. Mit Verfügung vom 23. Mai 2017 gewährte das Obergericht des Kantons Zürich die aufschiebende Wirkung für die verfallenen Unterhaltsbeiträge, d.h. bis und mit Mai 2017, nicht jedoch für den laufenden Unterhalt. Gegen diese Verfügung hat die Ehefrau am 23. Juni 2017 (Eingang 26. Juni 2017) eine Beschwerde in Zivilsachen erhoben mit dem Begehren um deren Aufhebung. Sodann stellte sie ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege. Ferner verlangte sie, der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu erteilen; dieses Gesuch wurde mit Verfügung vom 26. Juni 2017 abgewiesen.