Citation: 1C_347/2021 E. 5.2

5.2. Dem Beschwerdeführer hätte oblegen, sich bei den zuständigen Behörden im Vorfeld des behaupteten Umbaus über dessen Baubewilligungspflicht zu erkundigen. Dass er dies getan hätte, macht er vor Bundesgericht nicht substanziiert geltend. Unter diesen Umständen durfte das Verwaltungsgericht den guten Glauben des Beschwerdeführers beim Umbau unabhängig von allfälligen früheren Verfahren zum Containerplatz verneinen. Im angefochtenen Entscheid ist dargelegt worden, dass die Gemeinde den Umbau zunächst duldete, bis sie anfangs 2018 ein nachträgliches Baubewilligungsverfahren einleitete. Dies ändert jedoch nichts am fehlenden guten Glauben. Insgesamt ist keine Verkürzung der 30-jährigen Verwirkungsfrist aus Gründen des Vertrauensschutzes gerechtfertigt.