Citation: 8C_118/2017 E. A

Der 1961 geborene A.________ erhielt mit Verfügung der IV-Stelle Luzern vom 3. Dezember 2003 (bestätigt durch Einspracheentscheid vom 30. August 2005) bei einem Invaliditätsgrad von 52 % rückwirkend ab 1. Juni 2000 eine halbe Rente zugesprochen. Der Anspruch auf eine halbe Rente wurde mit den Mitteilungen vom 13. Februar 2007 und vom 29. November 2010 bestätigt. Im Jahr 2012 leitete die IV-Stelle eine ausserordentliche Rentenrevision nach den am 1. Januar 2012 in Kraft getretenen Schlussbestimmungen der Änderung vom 18. März 2011 des IVG (6. IV-Revision, erstes Massnahmenpaket [AS 2011 5659]; nachfolgend: Schlussbestimmungen IVG) ein. Mit Verfügung vom 3. Oktober 2012 stellte sie die Invalidenrente mit dem ersten Tag des zweiten Monats nach Zustellung der Verfügung ein und entzog einer allfälligen Beschwerde gegen diesen Verwaltungsakt die aufschiebende Wirkung. Auf Beschwerde hin hob das Kantonsgericht Luzern den Verwaltungsakt auf und wies die Sache an die IV-Stelle zurück, damit sie nach weiteren Abklärungen im Sinne der Erwägungen neu verfüge (Entscheid vom 11. Dezember 2013). Zuvor hatte es mit Verfügung vom 13. Dezember 2012 den von A.________ gestellten Antrag auf Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung abgelehnt. Die IV-Stelle holte in der Folge das polydisziplinäre Gutachten der Academy of Swiss Insurance Medicine, Basel (nachfolgend: asim), vom 31. Dezember 2014 ein. Nach Durchführung des Vorbescheidverfahrens stellte sie die Rente gestützt auf die Schlussbestimmungen IVG erneut ein, wobei sie festhielt, die mit Verfügung vom 3. Oktober 2012 aufgehobene Rente bleibe aufgehoben; ausserdem entzog sie einer allfälligen Beschwerde gegen diesen Verwaltungsakt die aufschiebende Wirkung (Verfügung vom 24. Mai 2016). In der Zwischenzeit hatte die IV-Stelle A.________ berufliche Wiedereingliederungsmassnahmen und für deren Dauer, längstens jedoch bis 30. November 2014, die Weiterausrichtung der halben Invalidenrente zugesprochen (Mitteilung und Verfügung, je vom 15. November 2012). Mit Verfügung vom 24. Januar 2014 bestätigte sie den mittels Vorbescheid vom 8. November 2013 per 5. November 2013 angeordneten Abbruch der Wiedereingliederungsmassnahmen und die Einstellung der halben Übergangsrente per 30. November 2013.