Citation: 6B_481/2024 E. 2.2.4

2.2.4. Zur fahrlässigen schweren Körperverletzung erwägt die Vorinstanz in objektiver Hinsicht, das Verhalten des Beschwerdeführers habe bei C.________ zu multiplen Verletzungen und einer bleibenden Beeinträchtigung geführt. Allerdings sei auch hier der spontane Tatentschluss zu berücksichtigen. Schwer wiege, dass der Beschwerdeführer aus rein egoistischen und nichtigen Motiven gehandelt habe. Seine Sorgfaltspflichtverletzung bewege sich an der Grenze zum Eventualvorsatz. Auch hier sei eine leicht verminderte Schuldfähigkeit wegen Alkoholisierung zu berücksichtigen. Die Vorinstanz bewertet das Verschulden als mittelschwer und setzt die Einzelstrafe auf 1 ½ Jahre fest. Zur Gefährdung des Lebens bestehe auch hier ein äusserst enger sachlicher, persönlicher und zeitlicher Zusammenhang, weshalb sich eine Erhöhung der Freiheitsstrafe um 12 Monate auf 6 Jahre rechtfertige.