Citation: 5A_26/2009 E. 5.5

5.5. Schliesslich macht der Beschwerdeführer geltend, das Kantonsgericht habe gegen das Gleichbehandlungsgebot verstossen, da es ihm in seiner Bedarfsberechnung keinen Betrag für Ferien/Freizeit/Sport eingesetzt habe; der Beschwerdegegnerin sei unter dieser Position ebenfalls kein Betrag zuzusprechen. Wie die verfassungsmässige Garantie der Gleichstellung von Mann und Frau richtet sich auch das allgemeine Gleichbehandlungsgebot (Art. 8 Abs. 1 BV) an den Staat und entfaltet im Verhältnis zwischen Privatpersonen keine direkte Dritt- oder Horizontalwirkung (betreffend die Gleichstellung von Mann und Frau BGE 133 III 167 E. 4.2 S. 172; Urteile 5A_75/2007 vom 25. Mai 2007 E. 3.2; 5P.103/2004 vom 7. Juli 2004 E. 2.1; so bereits zu Art. 4 Abs. 2 aBV BGE 114 Ia 329 E. 2b S. 331 mit Hinweisen). Art. 8 Abs. 1 BV kann somit nicht direkt angerufen werden, um eine Beschwerde zu stützen, die sich gegen den Entscheid über eine Auseinandersetzung zwischen Privaten richtet (Urteile 5A_75/2007 vom 25. Mai 2007 E. 3.2; 5P.103/2004 vom 7. Juli 2004 E. 2.1; zu Art. 4 Abs. 2 aBV BGE 114 Ia 329 E. 2b S. 331). Die Rüge einer Verletzung des Gleichbehandlungsverbots erweist sich daher als unbegründet.