Citation: 2C_222/2021 E. B

Am 19. Februar 2019 gewährte das Migrationsamt SO A.________ das rechtliche Gehör zum beabsichtigten Widerruf der Niederlassungsbewilligung und der damit verbundenen Wegweisung aus der Schweiz. Nachdem A.________ dessen Zuständigkeit bestritten, der Kanton Bern sich als unzuständig betrachtet und sich A.________ mehrmals geäussert hatte, bejahte das Migrationsamt SO verfügungsweise seine Zuständigkeit, widerrief die Niederlassungsbewilligung von A.________ wegen Nichterfüllens der Integrationskriterien (Beachtung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung sowie Teilnahme am Wirtschaftsleben), ersetzte diese durch eine Aufenthaltsbewilligung mit einer Gültigkeitsdauer von einem Jahr verbunden mit der Auflage, nicht mehr straffällig zu werden, keine neuen Schulden anzuhäufen bzw. die bestehenden Schulden im Rahmen der Möglichkeit abzubauen und den Lebensunterhalt ohne Beanspruchung von Sozialhilfe zu bestreiten, andernfalls die Aufenthaltsbewilligung nicht verlängert und die Wegweisung ausgesprochen werden könnte, und stellte die Unterbreitung zur Zustimmung beim SEM in Aussicht. Dagegen hat A.________ Beschwerde an das Verwaltungsgericht erhoben. Hauptargument bildete, dass das Migrationsamt SO Art. 63 Abs. 2 AIG (SR 142.20; bis zum 1. Januar 2019: AuG [AS 2007 5437]) bundesrechtswidrig angewendet habe. Das Verwaltungsgericht wies mit Entscheid vom 2. Februar 2021 die Beschwerde ab.