Citation: 8C_202/2023 E. 3.1.3

3.1.3. Sodann hat das kantonale Gericht festgehalten, die Vorbringen der Rechtsanwältin, wonach sich neben der gesundheitlichen Situation zahlreiche weitere komplexe Fragestellungen aufdrängten, namentlich hinsichtlich Schadenminderungsauflage, Qualifikation des Status, Valideneinkommen und Frühinvalidität, verfingen nicht. Zwar sei die Notwendigkeit anwaltlicher Vertretung prospektiv zu beurteilen. Dies heisse jedoch nicht, dass alle erdenklichen Entwicklungen, die künftig allenfalls eine Verbeiständung begründen könnten, zu berücksichtigen wären, solange es an konkreten Anzeichen für deren Verwirklichung fehle. Andernfalls könnte auch unter diesem Aspekt betrachtet die Erforderlichkeit der anwaltlichen Vertretung kaum je verneint werden.