Citation: 6B_1222/2016 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz sprach den Beschwerdeführer bezüglich des Projektes D.________ der ungetreuen Geschäftsbesorgung nach Art. 158 Ziff. 1 Abs. 1 StGB schuldig, da er als Geschäftsführer der F.________ AG (vormals: E.________ AG) zwischen April 2012 und Februar 2013 seine Pflichten verletzt habe, indem er die vom Ehepaar D.________ einbezahlten Geldbeträge (insgesamt Fr. 106'464.--) vom Konto der AG auf sein eigenes Konto überwiesen habe oder vom Ehepaar D.________ direkt auf sein Privatkonto habe überweisen lassen. Dabei habe er gewusst, dass die AG nach der Umfirmierung über kein Kapital verfügt habe, weshalb er gehalten gewesen wäre, Sanierungsmassnahmen einzuleiten und die im Rahmen des Projektes D.________ erhaltenen Gelder zwecks Kapitalbildung und allfälliger Sanierung im Unternehmen zu belassen resp. diesem zuzuführen. Denn Vermögensdispositionen eines Alleinaktionärs resp. eines einzigen Geschäftsführers seien nach BGE 117 IV 259 E. 5b pflichtwidrig im Sinne von Art. 158 StGB, wenn dadurch das Reinvermögen der Gesellschaft im Umfang von Grundkapital und gebundenen Reserven berührt werde. Das kantonale Gericht verneinte jedoch eine Bereicherungsabsicht.