Citation: 8C_411/2020 E. 3

Die Vorinstanz erwog, bezüglich der klinischen und bildgebenden Befunde gebe es keinerlei ärztliche Differenzen zu den Beurteilungen des Kreisarztes Dr. med. E.________. Es sei erstellt und unbestritten, dass der Beschwerdeführer anlässlich des Unfalls vom 31. März 2018 keine irgendwie gearteten strukturellen Verletzungen erlitten habe. Bildgebend zeigten sich eine AC-Gelenksarthrose sowie eine Bursitis. Soweit die behandelnden Ärzte Dr. med. C.________ und PD Dr. med. G.________, Klinik H.________, eine traumabedingte Aktivierung der AC-Gelenksarthrose postulierten bzw. eine solche als "durchaus denkbar" ansehen würden, begründeten sie dies einerseits mit der behaupteten Beschwerdefreiheit vor dem Unfall und andererseits mit dem Alter des Beschwerdeführers. Dies laufe auf einen unzulässigen "Post-hoc-ergo-propter-hoc"-Schluss hinaus und das Alter allein sei eine untaugliche Argumentation für eine Unfallkausalität. Dies gelte umso mehr mit Blick auf die schwere körperliche Tätigkeit des Versicherten und die bereits im Mai 2018 in progredienter Form vorhandenen degenerativen Veränderungen. Dr. med. E.________ habe darauf hingewiesen, dass eine progrediente AC-Gelenksarthrose eine häufige Folge schwerer repetitiver Hebe- und Trageleistungen darstelle. Eine allfällige unfallbedingte, richtunggebende Verschlimmerung sei bildgebend nicht nachgewiesen. Es sei davon auszugehen, dass der Status quo sine vier bis sechs Wochen nach dem Unfall vom 31. März 2018 eingetreten gewesen sei, sodass die im Dezember 2018 vorhandenen Schulterbeschwerden nicht unfallkausal seien.