Citation: 9C_16/2024 E. 5.2.2

5.2.2. Die Ausführungen des Beschwerdeführers zur Finanzierung seiner Liegenschaft in V.________/ZG mögen zutreffen, sind aber für die beitragsrechtliche Beurteilung nicht von Bedeutung: Wie die Vorinstanz zutreffend ausgeführt hat, ist im Rahmen von Art. 18 Abs. 2 DBG nicht der Veräusserungswert aus der fiktiven Veräusserung der Liegenschaft steuerbar resp. beitragspflichtig, sondern lediglich der (fiktive) Veräusserungsgewinn. Somit führt eine korrekte Anwendung von Art. 18 Abs. 2 DBG weder zu einer Doppelbesteuerung noch zu einer doppelten Beitragserhebung. Ob die Steuerverwaltung des Kantons Aargau bei der Ermittlung des massgebenden Einkommens für die direkte Bundessteuer Art. 18 Abs. 2 DBG richtig angewendet hat, ist nicht im vorliegenden Verfahren zu prüfen; entsprechende Vorbringen hätte der Beschwerdeführer grundsätzlich im Steuerjustizverfahren geltend machen müssen. Es sind keine Gründe ersichtlich, welche ein Abweichen von diesem Grundsatz rechtfertigen würden. So ist weder dargetan noch ersichtlich, dass die Steuerforderung für die direkte Bundessteuer so tief ausgefallen wäre, dass der Beschwerdeführer keinen Anlass gehabt hätte, die entsprechende Veranlagung anzufechten (vgl. E. 2.3.3). Weiter ist der Steuerverwaltung jedenfalls kein klar ausgewiesener, einfach zu korrigierender Irrtum unterlaufen und es sind auch keine Aspekte ersichtlich, die steuerrechtlich belanglos, sozialversicherungsrechtlich aber bedeutsam wären (vgl. E. 2.3.2).