Citation: 8C_344/2021 E. 6.2

6.2. Die Vorinstanz erwog im Wesentlichen, was die Folgen der am 27. April 2018 erlittenen HWS-Distorsion betreffe, sei gemäss der Beurteilung der Dr. med. M.________, Fachärztin für Oto-Rhino-Laryngologie (ORL) und Arbeitsmedizin, Suva Arbeitsmedizin, vom 13. September 2018 bezüglich der anfänglich geklagten Schwindelbeschwerden im September 2018 der Endzustand erreicht gewesen. Dr. med. E.________, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin habe im Bericht vom 6. Dezember 2018 einen erfreulichen Verlauf der Hirnerschütterung und eine Besserung des Tinnitus festgehalten. Am 12. Dezember 2018 habe der Beschwerdeführer eine Besserung der Nackenbeschwerden angegeben. In den Berichten des Rheumatologen Dr. med. K.________, vom 27. Dezember 2018 und 4. Februar 2019, des Neurologen Dr. med. F.________, vom 15. Januar 2019 und des Spitals N.________, vom 8. Februar 2019 seien aktuell keine mit der HWS-Distorsion im Zusammenhang stehenden Diagnosen mehr genannt worden. Folglich sei es nicht zu beanstanden, dass die Suva betreffend die HWS-Distorsion den Endzustand per Ende Februar 2019 als erreicht angesehen und die adäquate Unfallkausalität der diesbezüglich geklagten Beschwerden geprüft habe. Sie habe den Unfall vom 27. April 2018 zu Recht als mittelschwer im mittleren Bereich qualifiziert. Da keines der Adäquanzkriterien erfüllt sei, habe die Suva die Unfalladäquanz der Beschwerden zu Recht verneint.