Citation: 2C_732/2021 E. 3.4.1

3.4.1. Soweit die Beschwerdeführer geltend machen, die Vorinstanz habe in Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes den Sachverhalt unzureichend abgeklärt, verfängt ihre Kritik nicht. Die kantonale Migrationsbehörde hat zahlreiche Untersuchungen durchgeführt, Unterlagen eingeholt und die Beschwerdeführerin sowohl zur schriftlichen wie mündlichen Stellungnahme aufgefordert. Es ist nicht ersichtlich und wird von den Beschwerdeführern auch nicht näher dargelegt, welche zusätzlichen Ermittlungen die Vorinstanz hätte vornehmen sollen. Im Übrigen geht es bei der Erhärtung der Frage, ob die Beschwerdeführer zusammenlebten bzw. dies in Zukunft beabsichtigen, um eine Tatsache, welche diese besser kennen als die Behörden und welche Letztere ohne die Mitwirkung der Partei gar nicht oder nicht mit vernünftigem Aufwand ergründen können. Es oblag insofern den Beschwerdeführenden, die diesbezüglichen Beweise zu erbringen. Der Vorinstanz kann deshalb nicht vorgeworfen werden, sie habe ihre Untersuchungspflicht verletzt, insofern sie keine weiteren Beweiserhebungen durchgeführt hat.