Citation: 2C_689/2022 E. 7.6

7.6. Die Beschwerdeführer sind nicht Adressaten der in der Medienmitteilung enthaltenen Aufforderungen, sondern davon - wenn auch mehr als ein beliebiger Dritter - indirekt betroffen (vorstehende E. 7.2 ff.). Als Leistungserbringer stehen die Beschwerdeführer in einem vertraglichen Verhältnis mit den Krankenzusatzversicherern. Die Vermögenseinbussen, die den Beschwerdeführern nach eigenen Angaben aufgrund der Aufforderungen in der Medienmitteilung an die beaufsichtigten Versicherer entstehen, sind Rückwirkungen bzw. indirekte Folge einer Anpassung dieser vertraglichen Beziehungen (vertragsloser Zustand und Verlust zusatzversicherter Patienten bzw. weniger vorteilhafte Vertragsbedingungen). Wie die Vorinstanz im Ergebnis zutreffend festhielt, handelt es sich dabei lediglich um mittelbare wirtschaftliche Nachteile, die kein schutzwürdiges Interesse zu begründen vermögen.