Citation: 8C_804/2021 E. 4.3.2

4.3.2. Fest steht, dass der Beschwerdeführerin die angestammte Tätigkeit in der Versicherungsbranche weiterhin zumutbar ist. Wie die Vorinstanz bereits erwog, charakterisiert sich das Kompetenzniveau 2 als praktische Tätigkeit wie Verkauf, Pflege, Datenverarbeitung und Administration etc.. Die Beschwerdeführerin war seit 2002 bei der B.________ AG als Sachbearbeiterin in der Datenverarbeitung (zuletzt bereits krankheitsbedingt in der Adressverwaltung) tätig gewesen und absolvierte eigenen Angaben gemäss eine zweijährige Ausbildung als Datatypistin, vergleichbar mit der Ausbildung zur Bürogehilfin (heute Büroassistentin EBA). Dank dieser Fachkenntnisse und der jahrelangen Erfahrung in der Versicherungsbranche kommt eine Tätigkeit im Kompetenzniveau 2 durchaus in Frage, nachdem sich eine Tätigkeit gemäss dem Totalwert von TA1 im Kompetenzniveau 1, auf einfache Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art bezieht. Offen bleiben kann hingegen, ob es bundesrechtswidrig ist, dass die Vorinstanz für die Bestimmung des Invalideneinkommens die Position 65 "Versicherungen" der LSE 2016, Tabelle TA1, Frauen, heranzog und nicht den Totalwert sämtlicher Wirtschaftszweige, wie die Beschwerdeführerin verlangt. Mit Blick auf ihr nicht näher umschriebenes Aufgabengebiet bei der B.________ kann nicht abschliessend beurteilt werden, ob von einem versicherungsspezifischen Fachwissen auszugehen ist, das es rechtfertigt, auf die Position 65 "Versicherungen" abzustellen. Es kann allerdings angemerkt werden, dass das Valideneinkommen der Beschwerdeführerin von Fr. 62'403.- lediglich rund Fr. 710.50 unter dem auf diese Weise berechneten statistischen jährlichen Verdienst als Invalide von Fr. 63'113.50, bezogen auf ein 80%- Pensum, liegt (Fr. 6352 x 12 : 40 x 41.4 x 0.8).