Citation: 5A_153/2007 24.09.2007 E. 3.3

3.3.1 Der Beschwerdeführer rügt die vorinstanzliche Annahme eines Stundenlohnes von brutto Fr. 30.04 als unhaltbar und lebensfremd, da die Vorinstanz dabei den anlässlich eines Zwischenverdienstes erzielten Stundenlohn einfach auf ein Jahr hochgerechnet habe, womit der Entscheid des Obergerichts auch im Ergebnis willkürlich sei. 3.3.2 Was die Höhe des hypothetischen Einkommens anbelangt, gelten gemäss ständiger Rechtsprechung Annahmen kantonaler Instanzen über hypothetische Geschehensabläufe, die auf Schlussfolgerungen aus konkreten Anhaltspunkten (vorliegend: Alter, Gesundheitszustand, Arbeitsmarktlage) beruhen, nicht als Rechtsfrage, sondern als Ergebnis von Beweiswürdigung (BGE 117 II 256 E. 2b S. 258; 126 III 10 E. 2a S. 12). Annahmen betreffend hypothetische Einkommen können deshalb im Beschwerdeverfahren nur (aber immerhin) wegen Willkür angefochten werden. Hierbei verkennt der Beschwerdeführer jedoch, dass dem Obergericht ein gewisses Ermessen zusteht, zumal es sich vorliegend um eine Schätzung handelt. Angesichts dessen durfte das Obergericht ohne in Willkür zu verfallen das hypothetische Einkommen aufgrund des hochgerechneten Durchschnitts der an den verschiedenen Arbeitsstellen erzielten Stundenlöhne berechnen, womit es das ihm in dieser Sache naturgemäss zustehende Ermessen weder überschritten noch missbraucht hat (BGE 129 III 417 E. 2.2 S. 420; 109 Ia 107 E. 2c S. 109). Der so errechnete (hypothetische) Monatslohn von netto Fr. 4'400.-- ist somit weder unhaltbar noch wirklichkeitsfremd, weshalb auch im Ergebnis keine Willkür vorliegt. Der Willkürvorwurf erweist sich insgesamt als unbegründet und es besteht für das Bundesgericht kein Anlass, das effektiv erzielte Einkommen des Beschwerdeführers selber (im Sinne eines reformatorischen Sachentscheides; Art. 107 Abs. 2 BGG) festzulegen. Auf die diesbezüglichen Vorbringen des Beschwerdeführers ist somit nicht weiter einzugehen.