Citation: U 276/05 01.02.2006 E. A

G.________, geboren 1960, arbeitete seit 1993 als Betriebsarbeiter für die Firma B.________ AG und war bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) unfallversichert. Am 10. Juli 1999 erlitt er auf der Autobahn als Beifahrer einen Verkehrsunfall: Da seine Ehefrau als Lenkerin nicht rechtzeitig bremsen konnte, als die vor ihr fahrende Fahrzeugkolonne langsamer wurde, fuhr sie in den vor ihr stehenden Wagen, der wiederum auf das davor stehende Auto geschoben wurde, während das nachfolgende Fahrzeug auf das Heck des Wagens auffuhr, in dem G.________ sass. Das am 12. Juli 1999 aufgesuchte Spital X.________ diagnostizierte ein Schleudertrauma der Halswirbelsäule (HWS) sowie eine Kontusion der Flanke links. Die gegenüber SUVA-Kreisarzt Dr. med. S.________ am 26. Oktober 1999 erstmals erwähnten Kniebeschwerden führten zu insgesamt vier operativen Eingriffen am linken Knie. Die SUVA nahm umfangreiche medizinische Abklärungen vor (unter anderem Beizug mehrerer Berichte des Hausarztes Dr. med. D.________) und holte die Strafakten ein, welche im Verfahren gegen die Ehefrau des G.________ (als Fahrerin des Unfallwagens) ergangen waren. Mit Schreiben vom 23. Januar 2002 ging die SUVA davon aus, dass bezüglich HWS keine erheblichen Unfallrestfolgen vorlägen, die geklagten Rückenbeschwerden unfallfremd seien und die reinen Unfallfolgen am Knie eine ganztägige leidensangepasste Tätigkeit erlaubten; in der Folge stellte sie ihre Leistungen auf Ende Februar 2002 ein. Mit Verfügung vom 21. März 2002 sprach die SUVA G.________ mit Wirkung ab dem 1. März 2002 bei einem Invaliditätsgrad von 19 % eine Invalidenrente sowie eine Integritätsentschädigung für eine Integritätseinbusse von 10 % zu. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 16. April 2004 fest.