Citation: 5A_495/2016 E. 3.2.6

3.2.6. Die Beschwerdeführerin betont demgegenüber, dass ihr die notwendigen finanziellen Mittel zur Sanierung in Bälde zur Verfügung gestanden hätten, was sie mit der Aussage des Zeugen G.________ hätte dartun können. Das Bezirksgericht habe dies durch seinen "vorzeitigen Widerruf" der provisorischen Nachlassstundung verhindert. Damit widerspricht die Beschwerdeführerin lediglich der vorinstanzlichen Begründung, dass selbst bei einem Entscheid des Bezirksgerichts erst am Ende der provisorischen Nachlassstundung keine Finanzierung in Aussicht gestanden hätte. Mit ihrer Behauptung, das Bezirksgericht hätte auch nach der Verhandlung noch Noven zugelassen, gibt die Beschwerdeführerin den Wortlaut der Vorladung, wonach nach der Verhandlung die Einreichung von Beweismitteln unter Vorbehalt von Art. 229 Abs. 1 ZPO ausgeschlossen sei und das Gericht aufgrund der Akten entscheide, nur verkürzt wieder. Insofern trifft der Vorwurf eines unfairen Verfahrens (Art. 6 EMRK) und der Willkür (Art. 9 BV) nicht zu. Zudem hat die Vorinstanz bereits festgehalten, dass auch im Anschluss an die Verhandlung und sogar im Beschwerdeverfahren die Aussichten auf eine Sanierung nicht dargetan worden seien, womit die Tragweite von Art. 229 Abs. 1 ZPO nicht zu klären sei. Dem hält die Beschwerdeführerin vor allem ihre Ausführungen gegenüber der Vorinstanz entgegen, ohne sich mit der Begründung des angefochtenen Urteils auseinanderzusetzen. Zudem macht sie Ausführungen zum im laufenden Jahr bereits erzielten Umsatz, was das Bundesgericht aufgrund des Novenverbots nicht berücksichtigen kann (E.1.3).