Citation: 7B_835/2023 E. 5.2

5.2. Zum Tatbestand von Art. 26 Abs. 1 lit. a TSchG kann auf E. 2.2.1 hiervor verwiesen werden. Die vorinstanzliche Würdigung, dass die Separierung eines Schweins mit einem von aussen sichtbaren Panaritium in der Grösse von 8 cm Durchmesser selbst bei fehlender Lahmheit dem Mindeststandard in der Tierhaltung entspricht, damit es Zugang zu Futter und Wasser erhält, ist in keiner Weise zu beanstanden. Ebenso wenig verletzt es Bundesrecht, wenn die Vorinstanz davon ausgeht, dass der Beschwerdeführer das Schwein mit der Ohrenmarke Nr. 8866 im Sinne von Art. 26 Abs. 1 lit. a TSchG vernachlässigte, wenn er es während rund 15 Stunden zusammen mit anderen Schweinen in der Gruppe hielt. Dass der Beschwerdeführer um das Panaritium des Schweins wusste, ergibt sich aus dem willkürfrei festgestellten Sachverhalt der Vorinstanz (vgl. E. 4.3 hiervor). Wenn die Vorinstanz zum Schluss gelangt, der Beschwerdeführer habe eventualvorsätzlich gehandelt, indem er das kranke Tier während der Zeit auf seinem Betrieb zusätzlichem Stress in der Gruppe ausgesetzt und keinen ungestörten Zugang zu Wasser und Futter gewährt habe, erweist sich dies als bundesrechtskonform.