Citation: 5A_309/2015 E. 3.3.2

3.3.2. Der Beschwerdeführer hält daran fest, die Beschwerdegegnerin habe es im erstinstanzlichen Verfahren unterlassen, den Sachverhalt abzuklären. Insbesondere seien verlässliche Urkunden und Zeugen für seine Sicht der Dinge zur Verfügung gestanden. Der Beschwerdeführer setzt sich jedoch nicht damit auseinander, dass das Obergericht die Kausalität zwischen der angeblichen Pflichtwidrigkeit und dem behaupteten Schaden nicht als genügend glaubhaft erachtet hat. Der Feststellung des Obergerichts, wonach das Schicksal der Stammaktien selbst dann ungeklärt geblieben wäre, wenn der Beschwerdeführer den Vertragsrücktritt der D.________ AG hätte nachweisen können, setzt er ebenfalls nichts entgegen. Der Beschwerdeführer kommt im Zusammenhang mit der Schlechterfüllung schliesslich darauf zurück, dass die Beschwerdegegnerin die Frist für die Beschwerde an das Bundesgericht im Scheidungsverfahren verpasst hat. Das Obergericht hat dies bereits insofern berücksichtigt, als es die Verrechnung mit der Rückforderung des Vorschusses von Fr. 17'000.-- zugelassen hat. Der Beschwerdeführer behauptet darüber hinaus, die Beschwerdegegnerin habe wegen dieses Fehlers den gesamten Honoraranspruch, d.h. für ihre gesamte Tätigkeit im Scheidungsprozess, verwirkt. Er legt aber nicht nachvollziehbar dar, inwiefern das Wirken der Beschwerdegegnerin im erst- und zweitinstanzlichen Prozess für ihn völlig wertlos gewesen soll oder durch den später begangenen Fehler völlig wertlos geworden sein soll (vgl. Urteil 4A_89/2012 vom 17. Juli 2012 E. 3.1 mit Hinweisen). Darauf ist nicht einzutreten.