Citation: 8C_394/2023 E. 5.2.1

5.2.1. Wie der Beschwerdeführer zu Recht geltend macht, steht der vorinstanzlich bejahte Kausalzusammenhang zwischen der behaupteten Vertrauensgrundlage und der angeblich gestützt darauf getroffenen nachteiligen Disposition des Beschwerdegegners im Widerspruch zur vorinstanzlichen Feststellung, wonach davon auszugehen sei, dass Letzterem die Bereitschaft zur jederzeitigen Aufgabe seiner Bestrebungen im Zusammenhang mit seiner selbstständigen Erwerbstätigkeit gefehlt habe. Dass der Beschwerdegegner seine seit 2020 zunehmend ausgeweiteten, auf die selbstständige Erwerbstätigkeit gerichteten Bemühungen bei Neuanmeldung zur Arbeitsvermittlung im Juni 2021 deshalb nicht zwecks Wahrung der Anspruchsberechtigung mit Blick auf seine Vermittlungsfähigkeit ab 24. August 2021 eingestellt habe, weil er gestützt auf die Verfügung vom 28. Januar 2021 habe darauf vertrauen dürfen, die Verwaltung würde inskünftig auf eine erneute Überprüfung der Vermittlungsfähigkeit verzichten, ist mit Blick auf das angefochtene Urteil weder ersichtlich noch nachvollziehbar. Mit dem Beschwerdeführer und entgegen der Vorinstanz beruhen die vom Beschwerdegegner seit Januar 2021 anhaltend gezeigten Bestrebungen in Bezug auf die priorisierte Aufnahme und Ausweitung der Selbstständigkeit nicht auf einer am 28. Januar 2021 angeblich unbefristet zugesicherten Bejahung der Vermittlungsfähigkeit, sondern auf einer Geschäftsidee, die er bereits im Herbst 2020 in Gesprächen mit der Gründerin der D.________ AB entwickelte. So erfolgte im März 2021 planmässig die Eintragung seiner im Februar 2021 neu gegründeten Unternehmung F._______ GmbH ins Handelsregister und per 1. Juni 2021 die Anmeldung als Selbstständigerwerbender bei der Sozialversicherungsanstalt Basel-Landschaft. Auch der am 1. September 2021 veranlasste Bezug des Freizügigkeitskapitals belegt mit der Vorinstanz die Absicht einer auf Dauer ausgelegen selbstständigen Erwerbstätigkeit mit Vollzeitpensum. In bundesrechtskonformer Würdigung der Aktenlage stellte das kantonale Gericht zutreffend fest, gestützt auf seine Aussagen der ersten Stunde habe sich der Beschwerdegegner "klarerweise für die Priorisierung einer selbstständigen Erwerbstätigkeit" ausgesprochen. Dementsprechend verfolgte der Beschwerdegegner nicht nur über seine neu gegründete Unternehmung F._______ GmbH, sondern haupterwerblich über seine nicht ins Handelsregister eingetragene Unternehmungsberatungs-Einzelfirma "A.________ - xxx" eine Ausweitung seiner selbstständigen Erwerbstätigkeit.