Citation: 2C_1118/2015 E. A

A.a. A.________AG, U.________, [mittlerweile: A.________AG, V.________] hielt per 19. Dezember 2005 sämtliche Aktien der B.________AG [nachfolgend Schwestergesellschaft], W.________, und der C.________AG, X.________. Die C.________AG hielt zu diesem Zeitpunkt ihrerseits sämtliche Aktien der A.________AG, X.________ [nachfolgend Tochtergesellschaft]. Mit Fusionsvertrag, unterzeichnet am 19. Dezember 2005, übernahm die C.________AG nach eigenen Angaben durch Absorptionsfusion sowohl ihre Tochtergesellschaft wie auch ihre Schwestergesellschaft, welche aufgelöst und im Handelsregister gelöscht wurden. Zugleich firmierte sich C.________AG in A.________AG um. A.b. In den Aktiven von Fr. xxx.--, welche die mittlerweile unter A.________AG firmierende Gesellschaft gemäss Handelsregisterauszug von ihrer Schwestergesellschaft übernommen hatte, befand sich auch das Grundstück GB W.________ Nr. XXX. Mit Kaufvertrag vom 22. Dezember 2006 verkaufte die A.________AG dieses Grundstück für einen Kaufpreis von Fr. xxx.-- (inkl. MWST) an die D.________AG, Y.________, unter Abschluss eines Mietvertrags zwecks weiterer Nutzung des darauf erstellten Logistikzentrums. Der Veräusserungsgewinn belief sich auf Fr. xxx. A.c. Mangels Erwerbs einer Ersatzbeschaffung für das veräusserte Grundstück in derselben Geschäftsperiode bildete die A.________AG in ihrer Jahresrechnung 2006/2007 eine Rückstellung für stille Reserven im Umfang des Veräusserungsgewinns von Fr. xxx, was vom Steueramt des Kantons Solothurn akzeptiert wurde. Eine im Dezember 2011 gestelltes Gesuch um Verlängerung der Ersatzbeschaffungsfrist bis Ende 2013 wurde hingegen im Januar 2012 abgelehnt. Mit Veranlagung vom 19. August 2013 für die Steuerperiode 2012 besteuerte das kantonale Steueramt unter erfolgswirksamer Auflösung der Rückstellung für stille Reserven hinsichtlich einer Ersatzbeschaffung einen steuerbaren Reingewinn von Fr. xxx.--. Die Steuerpflichtige erwarb mit Kaufvertrag vom 20. November 2013 ein neues Grundstück. Mit Einspracheentscheid vom 20. Mai 2014 wies das kantonale Steueramt die gegen die Veranlagung erhobene Einsprache der Steuerpflichtigen ab.