Citation: U 100/02 17.12.2002 E. 4

Die Vorinstanz hat des Weiteren nicht übersehen, dass die Beschwerden des Versicherten im linken Knie unfallbedingt sind und insoweit eine Verschlimmerung der gesundheitlichen Situation eingetreten ist. Sie hat indessen gestützt auf das vor dem Unfall erstellte Gutachten der MEDAS vom 17. September 1997 einerseits und den Bericht der Rehaklinik Y.________ (vom 24. März 2000) sowie die kreisärztlichen Berichte des Dr. C.________ (vom 10. Januar und 29. Mai 2000) andererseits gleichzeitig festgestellt, dass die Unfallfolgen an der vorbestehenden Arbeits- und Erwerbsunfähigkeit nichts geändert hätten. Dem Beschwerdeführer seien auch mit Rücksicht auf die Schädigung am linken Knie nach wie vor die selben Tätigkeiten zumutbar, wobei seine Leistungsfähigkeit allenfalls durch langsames Aufstehen oder Gehen zusätzlich vermindert werde; es könne jedoch als überwiegend wahrscheinlich erachtet werden, dass der Beschwerdeführer durch die Folgen des Unfalls vom 2. September 1999 nicht zusätzlich in seiner Arbeitsfähigkeit eingeschränkt werde. Dieser Auffassung ist beizupflichten. In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird nichts vorgebracht, was zu einer abweichenden Beurteilung zu führen vermöchte. Unbegründet ist namentlich auch die Kritik an den vorinstanzlichen Erwägungen, mit welchen die Adäquanz des Kausalzusammenhangs zwischen dem versicherten Unfall und den psychischen Beschwerden nach Massgabe von BGE 115 V 133 verneint wurde. Es ist auch in diesem Punkt auf die Darlegungen des kantonalen Gerichts zu verweisen. Ob sich der psychische Gesundheitszustand nach dem Unfall kontinuierlich verschlechtert hat, wie der Versicherte geltend macht, kann dahingestellt bleiben, da es sich bei den psychischen Beschwerden jedenfalls nicht um eine adäquate Unfallfolge handelt. Sodann ist auch der Umstand, dass die SUVA dem Beschwerdeführer für die unfallbedingte Integritätseinbusse eine Entschädigung von 15 % zusprach, im Zusammenhang mit dem Anspruch auf eine Invalidenrente unerheblich, sind doch für den Rentenanspruch die erwerblichen Auswirkungen der durch den Unfall verursachten Gesundheitsschädigung massgebend, wogegen mit der Integritätsentschädigung die Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Integrität abgegolten werden soll, ungeachtet einer allfälligen Erwerbseinbusse. Schliesslich vermag der Beschwerdeführer auch aus dem Umstand, dass die halbe Invalidenrente mit Wirkung ab 1. April 2000, somit über 2 ½ Jahre nach dem Unfall, revisionsweise auf eine ganze Rente erhöht wurde, nichts zu seinen Gunsten abzuleiten. Laut Vorbescheid der IV-Stelle vom 18. April 2001 war für diesen Entscheid der Umstand, dass sich der Gesundheitszustand des Versicherten seit dem Unfall insbesondere in nervlicher Hinsicht verschlechtert habe, massgeblich. Damit waren unfallfremde Faktoren für die Rentenrevision der Invalidenversicherung entscheidend, die hier ausser Acht zu bleiben haben.