Citation: 1C_236/2014 E. 3.4

3.4. Das Bundesamt für Raumplanung hält für entscheidend, dass die Baubewilligung dem Beschwerdeführer mit Mitteilung des Gemeindepräsidenten vom 14. April 2011 förmlich mit Rechtsmittelbelehrung eröffnet worden sei. Zwar genüge diese Mitteilung kaum den Anforderungen an eine Verfügung, da sie keine Begründung enthalte, das Bauprojekt ungenügend beschreibe und die Rechtsmittelbelehrung ohne Lupe kaum lesbar sei. Diese Mängel dürften jedoch nicht zulasten des Beschwerdeführers gehen, der vor dem Gemeinderat noch nicht anwaltlich vertreten gewesen sei. Die Antwort vom 25. April 2011 sei innert der 20-tägigen Rekursfrist erfolgt und hätte als Rekurs entgegengenommen und an den Regierungsrat weitergeleitet werden müssen. Dies gelte insbesondere in Anbetracht der erheblichen Verfahrensfehler auf Seiten der Gemeinde (Entscheid als unzuständige Behörde über ein Baugesuch ausserhalb der Bauzone; Bewilligung im vereinfachten Verfahren ohne öffentliche Auflage und ohne Anzeige an den Beschwerdeführer als betroffenen Nachbarn). Der Rekurswille gehe im Übrigen auch aus den Schreiben des Beschwerdeführers vom 5. April 2011 und vom 29. Mai 2011 hervor.