Citation: 2D_8/2020 E. 6.1

6.1. Die Vorinstanz hat weiter auch die von der GVA geforderten halbautomatischen Hochwasserschutzfenster bei den Lüftungsöffnungen und Kellerfenstern als verhältnismässige und zumutbare Massnahmen qualifiziert, um einen Hochwasserschaden zu vermeiden. Sie begründete dies insbesondere damit, dass in einem Bericht der E.________ AG eine Überschwemmungshöhe von 0.00 m bis 0.75 m angegeben sei und eine Aufmauerung von insgesamt zehn Schächten um 50-60 cm nicht ausreiche, um einer Überschwemmungshöhe von bis zu 75 cm standzuhalten. Die Beschwerdeführerin macht diesbezüglich im Wesentlichen geltend, im Bericht der E.________ AG sei zur Überschwemmungshöhe von 0.00 m bis 0.75 m festgehalten worden, dass diese von der "Einwirkungsstelle" abhänge. Ihrer Darstellung nach erreichen die Überschwemmungshöhen eines Hochwassers mit einer Wiederkehrperiode von hundert Jahren gemäss der Naturgefahrenkarte die Höhe der aufgemauerten Lichtschächte nicht und kann daher nicht gefordert werden, dass bei allen Lüftungsöffnungen und Kellerfenstern halbautomatische Hochwasserschutzfenster angebracht werden.