Citation: 1C_245/2024 E. A

Die Gemeinde Lumnezia erteilte A.________ am 27. April 2022 die Bewilligung für die Erstellung eines ebenerdigen Betonsockels, welcher in der nordöstlichen Ecke der Parzelle Nr. 2418 angrenzend an die Parzellen Nr. 2184 (Norden) und Nr. 2428 (Osten) zu stehen kommen soll. Tags darauf, am 28. April 2022, ersuchte A.________ sodann um Bewilligung der Montage eines sog. Solartrackers auf dem bewilligten Betonsockel. Gegen das Baugesuch vom 28. April 2022 erhob B.________, Eigentümer der benachbarten Parzelle Nr. 2428, bei der Baukommission der Gemeinde Lumnezia Einsprache. Diese wies die Einsprache am 12. Juli 2022 ab, woraufhin B.________ mit Einsprache an den Gemeindevorstand der Gemeinde Lumnezia gelangte. Am 24. November 2022 wies auch der Gemeindevorstand das Rechtsmittel ab und erteilte die ersuchte Baubewilligung, jedoch unter Auflagen. Insbesondere dürften die beweglichen Teile des Solartrackers in der Ruhestellung (0° gegenüber der Horizontalen) - vorbehaltlich nachbarschaftlicher Vereinbarungen - bis maximal auf 1,5 m an die Grundstücksgrenzen zu den Nachbarparzellen ragen. Vor Baubeginn sei - unter Einreichung eines entsprechenden Situationsplans zur Genehmigung - ein Nachweis über die Einhaltung dieses Abstandes gegenüber der Parzelle Nr. 2428 beizubringen. Gegen den Entscheid des Gemeindevorstands gelangten sowohl B.________ als auch A.________ mit Beschwerden vom 10. bzw. 22. Dezember 2022 an das Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden. Während der Nachbar den Bauabschlag beantragte, verlangte der Bauherr die Erteilung der Baubewilligung ohne eine Auflage betreffend den Grenzabstand.