Citation: U 295/02 03.07.2003 E. A

Die 1961 geborene G.________ war seit 1. Januar 1993 als Stellvertreterin der Direktion und Mitglied der Geschäftsleitung bei der X.________ AG tätig und damit bei der SWICA Versicherungen AG (nachfolgend: SWICA) gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 26. März 1997 erlitt sie als Lenkerin eines Personenwagens bei einem Auffahrunfall eine Distorsion der Halswirbelsäule (HWS) und war bis 20. Mai 1997 zu 100 % arbeitsunfähig. Am 21. Mai 1997 nahm sie ihre Tätigkeit für die X.________ AG zu 50 % eines Vollpensums wieder auf und ab 22. September 1997 war sie zu 100 % arbeitstätig. Am 13. Dezember 1997 ist G.________ im Schnee ausgerutscht und hat sich dabei eine Distorsion des oberen Sprunggelenkes (OSG) rechts zugezogen. Am 1. Juli 1998 ist sie nach einem Sprung gestürzt und hat erneut eine Distorsion des OSG rechts erlitten. Beide Ereignisse bewirkten kurzzeitige Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit. Die SWICA hat für alle drei Unfälle Taggeldleistungen erbracht und die Heilungskosten übernommen. Am 31. August 1998 meldete die X.________ AG, G.________ leide auf Grund des Unfalles vom 26. März 1997 unter Beschwerden an Hals, Wirbelsäule und Nacken und sei seit 28. August 1998 erneut arbeitsunfähig. Nachdem der behandelnde Dr. med. E.________, Allgemeine Medizin FMH, eine 100 %ige Arbeitsunfähigkeit seit 28. August 1998 attestiert hatte, über den Zeitpunkt einer Wiederaufnahme der Arbeit auch am 12. September 1999 noch keine Angaben machen konnte, und G.________ sich am 14. Juli 1999 bei der Invalidenversicherung zum Bezug von Leistungen angemeldet hatte, kündigte die X.________ AG das Arbeitsverhältnis mit Schreiben vom 17. September 1999 per 31. Dezember 1999. In dem von der SWICA veranlassten Gutachten des Dr. med. M.________, Spezialarzt für Neurologie FMH, vom 3. Dezember 1999 wurden ein Panvertebralsyndrom mit leicht links betontem leicht bis mässig ausgeprägtem oberem Zervikalsyndrom, zervikozephale Beschwerden, kognitive Störungen und ein Verdacht auf eine depressive Entwicklung bei Status nach Verkehrsunfall vom 26. März 1997 mit HWS-Distorsion und vorbestehenden leicht bis mässig ausgeprägten degenerativen HWS-Veränderungen diagnostiziert. Gemäss Untersuchungsbericht der Fachstelle für Sozialpsychiatrie und Psychotherapie, Z.________ vom 30. März 2000 konnten "keine oder allenfalls diskrete Anzeichen depressiver Verstimmung" bei Beschleunigungs-Distorsionstrauma der HWS mit typischen, leichten Hirnfunktionsstörungen im mentalen Bereich (ICD-10 F 6.71) festgestellt werden. Im Wesentlichen gestützt auf die Expertise des Dr. med. M.________ vom 3. Dezember 1999 verneinte die SWICA ihre Leistungspflicht für die ab August 1998 aufgetretenen Beschwerden mangels eines natürlichen Kausalzusammenhanges mit dem Unfall vom 26. März 1997 (Verfügung vom 16. Mai 2000). Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 21. November 2000 fest.