Citation: 1C_481/2022 E. 4.7

4.7. Zum Hinweis der Beschwerdeführenden, das Validierungszertifikat sei abgelaufen, hält das BAFU fest, dass sich das QS-System der Beschwerdegegnerin zu keiner Zeit in einem Zustand befunden habe, der nicht zertifiziert gewesen sei. Zwar sei für die Beschwerdegegnerin zum Zeitpunkt, als die vorliegende Beschwerde eingereicht worden sei, noch kein neues QS-Zertifikat auf der Webseite des BAFU publiziert gewesen. Grund dafür sei, dass zwar jedes Jahr eine Zwischenvalidierung durch ein dafür akkreditiertes Unternehmen erfolge, das "Hauptzertifikat" aber in der Regel alle drei Jahre ausgestellt und veröffentlicht werde. Eine Zwischenvalidierung mit Einbezug der adaptiven Antennen sei fristgerecht auch bei der Beschwerdegegnerin vorgenommen worden. Mittlerweile liege auch das neue, ab dem 15. Dezember 2022 gültige "Hauptzertifikat" der Beschwerdegegnerin vor und sei auf der Website des BAFU veröffentlicht. Die Beschwerdeführenden bestreiten diese einleuchtenden Ausführungen in ihrer Replik nicht, weshalb sich weitere Ausführungen dazu erübrigen. Neu stellen sie jedoch die Zertifizierung an sich in Frage. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts ist eine Beschwerdeergänzung auf dem Weg der Replik allerdings nur insoweit statthaft, als die Ausführungen in der Vernehmlassung eines anderen Verfahrensbeteiligten dazu Anlass geben, was insofern nicht der Fall ist (BGE 147 I 16 E.3.4.3; 143 II 283 E. 1.2.3; Urteil 1C_100/2021 vom 14. Februar 2023 E. 2.4; je mit Hinweisen). Auf das neue Vorbringen ist deshalb nicht einzugehen.