Citation: 8C_545/2020 E. 5.3

5.3. Weiter argumentiert der Beschwerdeführer, im Rahmen der Invaliditätsbemessung sei beim Invalideneinkommen ein Abzug vom Tabellenlohn in der Höhe von 10 % (und nicht bloss von 5 %, wie von der Vorinstanz als angemessen erachtet) vorzunehmen. Die Frage nach der Höhe des Abzuges ist nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung jedoch eine Ermessensfrage, deren Beantwortung letztinstanzlicher Korrektur nur mehr dort zugänglich ist, wo das Gericht das Ermessen rechtsfehlerhaft ausgeübt hat, also Ermessensüberschreitung, -missbrauch oder -unterschreitung vorliegt (BGE 137 V 71 E. 5.1 S. 72 f. mit Hinweis auf BGE 132 V 393 E. 3.3 S. 399; SVR 2015 IV Nr. 22 S. 65, Urteil 8C_693/2014 E. 2.2). Eine solche rechtsfehlerhafte Ermessensausübung ist vorliegend aber weder geltend gemacht noch ersichtlich. Damit bleibt es bei einem Abzug von 5 %. Das Invalideneinkommen ist mit Fr. 67'887.- (Fr. 71'460.- x 0.95) zu beziffern. Verglichen mit dem Valideneinkommen von Fr. 74'735.- resultiert ein Invaliditätsgrad von 9 %. Die Beschwerde ist daher unbegründet und abzuweisen.