Citation: 9C_338/2018 E. 6.1

6.1. Der Versicherte stützt sich auf den Bericht von Dr. med. dent. D.________ und bringt vor, die Zahnärztin habe bestätigt, dass der Zahn 11 aufgrund des Fahrradunfalles 1974 abgebrochen sei. Die Vorinstanz erkannte, dass die Angaben zum Zeitpunkt des Frontzahnverlusts ungenau und teilweise widersprüchlich seien. Im Rahmen der Beweiswürdigung stellte sie fest, die vorhandenen Dokumente würden keine Rückschlüsse auf den genauen Zeitpunkt zulassen. Dabei berücksichtigte sie insbesondere den Bericht von Dr. med. dent. D.________ und legte dar, weshalb auf ihre Ausführungen nicht abgestellt werden könne. So führte das kantonale Gericht aus, die Stellungnahme der Zahnärztin basiere einzig auf deren Erinnerung (ca. 40 Jahre nach dem geltend gemachten Ereignis), da sie über keine Unterlagen aus dieser Zeit mehr verfüge. Ausserdem weise der Bericht einige Widersprüche zu weiteren in den Akten liegenden Dokumenten auf. Die Zahnärztin sei davon ausgegangen, die Zahnkronen 11 und 21 seien abgebrochen. In der Unfallmeldung vom 31. März 2014 habe der Versicherte jedoch nur von einer Schaufel berichtet, welche herausgebrochen sei. Zusätzlich scheine die Zahnärztin die Zähne 11 und 21 zu verwechseln. So sei sie davon ausgegangen, die Restwurzel des Zahns 21 habe extrahiert werden müssen, während die Wurzel des Zahns 11 habe erhalten werden können. Aus den restlichen Akten ergebe sich jedoch, dass der Zahn 11 fehle, während bei Zahn 21 nur die Wurzel vorhanden sei. Mit Blick auf diese Widersprüche und Unklarheiten ist die vorinstanzliche Feststellung, die vorhandenen Akten und insbesondere auch der Bericht von Dr. med. dent. D.________ würden keine Schlüsse zum genauen Zeitpunkt sowie zum Ablauf des geltend gemachten Ereignisses zulassen, weder offensichtlich unrichtig noch sonstwie bundesrechtswidrig (vgl. E. 1.1 oben).