Citation: 2C_664/2020 E. 4.1

4.1. Die Beschwerdeführer behaupten zwar, die Vorinstanz habe aktenwidrig festgestellt, dass die von ihnen angerufenen Länderberichte und ausländischen Gerichtsurteile durchwegs Personen mit grösseren Beschwerden als denjenigen der Beschwerdeführer betreffen würden (vgl. Beschwerde, S. 6). Die entsprechenden Ausführungen der Beschwerdeführer sind aber schon deshalb nicht stichhaltig, weil sie auf einer verkürzten Wiedergabe der vorinstanzlichen Feststellungen beruhen. Die Vorinstanz hat an einschlägiger Stelle erklärt, die von den Beschwerdeführern zitierten Länderberichte und ausländischen Gerichtsurteile seien "überwiegend [...] nicht einschlägig, da sie sich auf Personen mit wesentlich schwerwiegenderen gesundheitlichen Beeinträchtigungen und geringeren Bezügen zu ihrem Herkunftsland oder gänzlich andere Personengruppen wie z.B. geschiedene Alleinerziehende etc. beziehen" würden (E. 5.5.2 des angefochtenen Urteils). Die vorinstanzliche Würdigung dieser Länderberichte und Gerichtsentscheide stützte sich damit nicht etwa (wie die Beschwerdeführer suggerieren) allein auf die Schwere der gesundheitlichen Beeinträchtigungen der betroffenen Personen, sondern auch auf weitere Kriterien wie die namentlich die Bindungen zum Heimatland. Soweit an anderer Stelle in der Beschwerde geltend gemacht wird, die Vorinstanz habe den Beschwerdeführern ohne nähere Ausführungen aktenwidrig "Bezüge zum Heimatland" unterstellt, ist darauf hinzuweisen, dass die Beschwerdeführer gemäss den insoweit nicht substanziiert bestrittenen Feststellungen im angefochtenen Urteil regelmässige Kontakte zu ihren im Kosovo verbliebenen Verwandten unterhalten.