Citation: 6B_765/2007 28.02.2008 E. 2

Der Beschwerdeführer rügt eine willkürliche Anwendung der kantonalen Bestimmungen zur Kostenauflage. Die Verdreifachung der Gerichtsgebühr von der ersten zur zweiten Instanz (Bezirksgericht Uster: Fr. 400.--; Obergericht Zürich: Fr. 1'200.--) sei unhaltbar. 2.1 Nach § 7 der obergerichtlichen Verordnung über die Gerichtsgebühren vom 30. Juni 1993 (LS/ZH 211.11) beträgt die Gerichtsgebühr für Urteile der Bezirksgerichte und ihrer Einzelrichter bei Übertretungsstrafsachen in der Regel Fr. 100.-- bis Fr. 1'200.--. Nach § 9 Abs. 1 der Gebührenverordnung wird die Gerichtsgebühr im Rechtsmittelverfahren (gegen Endentscheide und gegen prozessleitende Entscheide) grundsätzlich nach den für die Vorinstanz geltenden Regeln berechnet. 2.2 Die Vorbringen gehen fehl. Bereits aus der Formulierung der Bestimmung geht hervor, dass bei der Gebührenfestsetzung ein weites Einzelfallermessen besteht. Dieses wurde von der Vorinstanz in nicht zu beanstandender Weise ausgeübt. Während der Einzelrichter des Bezirksgerichts Uster für seinen Entscheid Fr. 400.-- erhob, tagte das Obergericht des Kantons Zürich in Dreierbesetzung und durfte den Gebührenrahmen entsprechend ausnutzen. Von Willkür kann keine Rede sein.