Citation: 8C_582/2014 E. 5

Während Verwaltung und Vorinstanz davon ausgingen, die Einlassung des Beschwerdeführers in eine handgreifliche Auseinandersetzung mit einem Arbeitskollegen am Arbeitsplatz sei nach den persönlichen Umständen und Verhältnissen des Versicherten vermeidbar gewesen, weshalb die deswegen von Arbeitgeberseite ausgesprochene Kündigung des Arbeitsverhältnisses selbstverschuldet sei, macht der Beschwerdeführer geltend, er habe lediglich in legitimer Notwehr einen tätlichen Angriff abgewehrt. Führe diese Notwehrhandlung zur Entlassung, verletze es Bundesrecht, wenn die in der Folge resultierende Arbeitslosigkeit arbeitslosenversicherungsrechtlich als selbstverschuldet qualifiziert werde.