Citation: P 14/99 28.02.2001 E. 6

6.- Den Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde, soweit nicht unbehelflich, ist entgegenzuhalten, dass steuer- und ergänzungsleistungsrechtlicher Einkommens- und Vermögensstatus nicht miteinander übereinstimmen: Im Falle der Beschwerdeführerin wirkt sich erstens aus, dass die ergänzungsleistungsrechtliche Abzugsfähigkeit von Hypothekarzinsen und Gebäudeunterhaltskosten - im Gegensatz zum Steuerrecht mit seiner unbeschränkten Abzugsfähigkeit - nur, wie dargetan (Erw. 4b), bis zum Bruttoliegenschaftenertrag reicht. Zweitens sind Liegenschaften, soweit nicht selber bewohnt, ergänzungsleistungsrechtlich nicht zum Steuer- sondern zum - höheren - Verkehrswert einzusetzen, was sich hier ebenfalls für die Beschwerdeführerin nachteilig auswirkt (Erw. 5a zweiter Absatz in fine). Drittens ist zu berücksichtigen, dass die AHV-Renten (wie im Übrigen auch die Leistungen aus beruflicher Vorsorge, von deren Anrechnung hier abgesehen wurde, da ohnehin ein Einnahmenüberschuss besteht; Erw. 5e) bei der Ermittlung der Ergänzungsleistungen voll, im Steuerrecht jedoch nur teilweise unter vorgängigem Abzug von Freibeträgen, in Rechnung gestellt werden, wie aus dem Veranlagungsprotokoll 1995/96 ersichtlich ist.