Citation: 5A_658/2014 E. 12.2

12.2. Dem Beseitigungsanspruch ist von vornherein der Boden entzogen, soweit das Bundesgericht die Abweisung der Feststellungsbegehren durch das Handelsgericht schützt, es also bei der Erkenntnis bleibt, dass die Persönlichkeit des Beschwerdeführers 1 nicht verletzt wurde. Mit Blick auf die als persönlichkeitsverletzend taxierten Medienberichte üben die Beschwerdeführer keine substanzielle Kritik an der Art und Weise, wie das Handelsgericht Art. 28 Abs. 1 Ziff. 2 ZGB handhabt und ihren Beseitigungsbegehren in den Ziffern 2 bis 4 seines Urteilsspruches Rechnung trägt. Mithin beschränkt sich das hiesige Ansinnen der Beschwerdeführer sinngemäss darauf, dass sie an ihrem Beseitigungsbegehren festhalten, soweit sie vor Bundesgericht auch mit dem Feststellungsbegehren durchdringen. Nachdem feststeht, dass der angefochtene Entscheid eine Persönlichkeitsverletzung in verschiedenen Fällen zu Unrecht verneint, wird das Handelsgericht gegebenenfalls auch über den Beseitigungsanspruch neu zu befinden haben. Denn das Bundesgericht stellt keine eigenen sachverhaltlichen Nachforschungen darüber an, ob die persönlichkeitsverletzenden Artikel nach wie vor im Internet abrufbar sind und/oder auf andere Weise, insbesondere mittels Suchmaschinen wie Google, verbreitet werden.