Citation: 6B_1060/2020 E. 1.3.1

1.3.1. Die Vorinstanz stellt fest, dass F.________ und G.________ am 8. Juni 2006 beim Notar erschienen seien und die D.________ GmbH gegründet hätten, wobei ersterer Fr. 11'000.00 und zweiterer Fr. 9'000.00 des Stammkapitals in bar beigesteuert hätten. G.________ sei als Geschäftsführer ernannt worden und es sei festgestellt worden, dass er und F.________ einzelzeichnungsberechtigt seien. G.________, der ein Asylbewerber aus dem Irak sei, habe die Schweiz am 12. Juni 2006 verlassen und sei seit dann nicht mehr zurückgekehrt. Am 4. Juli 2006 habe sich der Beschwerdeführer wie auch F.________ eine Einzelzeichnungsberechtigung bezüglich des Geschäftskontos einräumen lassen und es sei betreffend das gleiche Konto ein Antrag um eine Maestrokarte gestellt worden. Der Vertrag betreffend die Kontoberechtigung sei von G.________ und der Antrag um die Maestrokarte von F.________ und G.________ unterzeichnet worden, wobei die Unterschrift von G.________ durch den Beschwerdeführer gefälscht worden sei. Im Weiteren liege ein Formular betreffend "Interview zur Vorbereitung einer Zusammenarbeit mit" vom 27. Juni 2006 vor, in welchem angegeben worden sei, F.________ sei Geschäftsführer der D.________ GmbH und besitze mehrjährige Erfahrung im Treuhand- bzw. Versicherungsgeschäft, obwohl er über eine solche tatsächlich nicht verfügt habe. F.________ habe am 27. Juni 2006 ein Treffen mit einem damaligen Verantwortlichen der C.________ AG abgehalten, an dem er unter Verwendung dieses Formulars als Vertreter der D.________ GmbH aufgetreten und nach welchem es zu einer Zusammenarbeit der beiden Gesellschaften gekommen sei (angefochtener Entscheid E. 3.1.3 S. 29 f., E. 3.1.5.2 S. 32; E. 3.1.16 S. 37). Im Zeitraum 14. Juli bis 20. Oktober 2006 seien im Namen der D.________ GmbH 29 Versicherungsanträge bei der C.________ AG eingereicht worden mitsamt von den Vermittlern visierten Kundenidentifikationen (Ausweiskopien der Antragsteller) und auf die Namen der Antragsteller lautenden Zahlungsnachweisen der Erstprämien. Mit Ausnahme eines Antrags von N.________ habe die C.________ AG sämtliche Anträge genehmigt. Zwischen dem 28. Juni und dem 28. September 2006 seien 28 zugehörige Erstprämien bezahlt worden. Ausser einer Prämie seien jeweils stets mehrere Erstprämien zur gleichen Zeit am gleichen Ort bezahlt worden; die Einzahlungen der zeitlich letzten 15 Prämien seien alle bei der Poststelle in V.________ erfolgt, welche drei Fussminuten vom damaligen Wohnort des Beschwerdeführers entfernt gewesen sei. A ufgrund der eingereichten und genehmigten Anträge sowie einbezahlten Erstprämien habe die C.________ AG vom 28. Juli bis 10. November 2006 in mehreren Tranchen Provisionsvorschüsse von insgesamt Fr. 163'617.93 auf das Konto der D.________ GmbH überwiesen. Zeitnah nach der Überweisung hätten F.________ und der Beschwerdeführer die überwiesenen Beträge jeweils nahezu vollständig abgehoben, so F.________ Fr. 6'700.-- am 28. Juli 2006, Fr. 21'800.-- am 8. September 2006 und Fr. 61'000.-- am 9. Oktober 2006, und der Beschwerdeführer Fr. 69'000.-- am 8. August 2006. Ferner seien mit der Maestrokarte Barabhebungen und Zahlungen von insgesamt Fr. 2'991.50 vorgenommen worden. Die vermittelten Versicherungsverträge hätten alle meist nach kurzer Zeit mangels Zahlung der Folgeprämien aufgelöst werden müssen, wobei zwei Personen selber gekündigt hätten (angefochtener Entscheid E. 3.1.3 S. 30; E. 3.1.16 S. 37). Diese Feststellungen stützt die Vorinstanz unmittelbar auf die Akten bzw. auf sich darin befindliche objektive Beweismittel. Der Beschwerdeführer beanstandet die betreffenden Feststellungen in seiner Beschwerde nicht (mehr), weshalb von diesem Sachverhalt auszugehen ist (Art. 105 Abs. 1 BGG).