Citation: 6B_310/2021 E. 2.4

2.4. Entgegen dem Einwand des Beschwerdeführers musste die Vorinstanz nicht betreffend jeden einzelnen Betrug die Gewerbsmässigkeit separat begründen. Denn bei der Beurteilung der Gewerbsmässigkeit geht es gerade darum, ein mehrfaches betrügerisches Delinquieren im Gesamtzusammenhang zu betrachten. Entsprechend verfängt auch nicht, soweit der Beschwerdeführer unter ausser Achtlassung der übrigen betrügerischen Handlungen die Gewerbsmässigkeit des mehrfachen Betruges mit Blick auf den von D.________ ertrogenen Deliktsbetrag von Fr. 17'750.-- bestreitet. Auch stellt der Umstand, dass der Beschwerdeführer das von B.________ durch Betrug erlangte Geld zeitlich nicht gleichmässig verbrauchte, die Gewerbsmässigkeit nicht in Frage. Entscheidend ist vielmehr, dass der Beschwerdeführer mit Blick auf sämtliche ertrogene Beträge durch sein systematisches Vorgehen relativ regelmässige Einnahmen generierte und - gemäss der nicht willkürlichen vorinstanzlichen Feststellung - deliktisch erlangte Mittel anstrebte, um seinen Lebensunterhalt bzw. eines Teils davon zu finanzieren. Ob er dabei unter dem Einfluss einer Spielsucht handelte und dass er mit den Online-Wetten schlussendlich nicht erfolgreich war, ist unter dem Aspekt der Gewerbsmässigkeit nicht entscheidend (vgl. NIGGLI/RIEDO, in: Basler Kommentar, Strafrecht II, 4. Aufl. 2019, N. 99 und N. 102 f. zu Art. 139 StGB). Auch nichts zu seinen Gunsten kann der Beschwerdeführer aus dem Umstand ableiten, dass er von seiner Lebenspartnerin in den Jahren 2012 bis 2016 finanziell unterstützt wurde. Denn damit ist, wie die Vorinstanz zutreffend erwägt, nicht hinreichend dargetan, dass er damit und seinem eigenen bescheidenen Einkommen seinen Lebensunterhalt, wozu auch die Ausgaben zur Befriedigung einer allfälligen Spielsucht gehören, finanzieren konnte. Die Vorinstanz verletzt somit kein Bundesrecht, indem sie den Beschwerdeführer des gewerbsmässigen Betrugs verurteilte.