Citation: 1P.725/2000 14.12.2000 E. 1

1.- Nach Art. 136 lit. c OG ist die Revision eines bundesgerichtlichen Urteils zulässig, wenn einzelne Anträge unbeurteilt geblieben sind. Der Gesuchsteller beruft sich u.a. auf diesen Revisionsgrund, da das Bundesgericht unter Hinweis auf die kassatorische Natur der staatsrechtlichen Beschwerde zu Unrecht gewisse Anträge, mit denen er mehr als die Aufhebung des Entscheids der Rekurskommission verlangt hatte, nicht beurteilt habe. Hiermit verkennt der Gesuchsteller die Funktion des Revisionsverfahrens gemäss Art. 136 lit. c OG. Dieses soll die nachträgliche Berücksichtigung von Anträgen in der Sache ermöglichen, über die das Bundesgericht versehentlich nicht entschieden hat. Die Revision ist aber nicht zulässig, um angebliche Rechtsfehler (fälschlicherweises Nichteintreten, Verweigerung des rechtlichen Gehörs und anderes mehr) zu korrigieren (Jean-François Poudret, Commentaire de la loi fédérale d'organisation judiciaire, Bd. V, Bern 1992, N. 4 zu Art. 136 OG, S. 16 f.). Das Bundesgericht ist aus prozessualen Gründen auf gewisse Anträge des Gesuchstellers nicht eingetreten und hat diese somit nicht versehentlich unbeurteilt gelassen. Der Gesuchsteller macht denn auch nichts entsprechendes geltend, sondern kritisiert lediglich die rechtlichen Erwägungen, mit denen das Bundesgericht sein Nichteintreten auf diese Anträge begründete, als unzutreffend. Der Vorwurf, das Bundesgericht habe im Sinne von Art. 136 lit. c OG versehentlich Anträge unbeurteilt gelassen, trifft nicht zu.