Citation: 6B_157/2018 E. A

Gemäss Anklageschrift vom 12. April 2016 wird X.________ unter anderem Betrug, eventualiter Veruntreuung zum Nachteil von A.________ zur Last gelegt, indem er unter Vorspiegelung falscher Tatsachen am 4. und 5. August 2014 von A.________ dessen Audi S5 erhalten habe, ohne ihm je den Kaufpreis von Fr. 26'900.-- bezahlt zu haben. X.________ soll sich am 4. August 2014 mit A.________ (nachfolgend: Privatkläger) getroffen und diesem wahrheitswidrig mitgeteilt haben, einen Kaufinteressenten für dessen Audi S5 zu haben. Um bei der Abwicklung des Verkaufs am nächsten Tag Zeit zu sparen, habe er ihm zwei Vertragsformulare für Gebrauchtwagen übergeben mit der Anweisung, diese bereits vorgängig inklusive dem Verkaufspreis von Fr. 26'900.-- auszufüllen und zu unterschreiben. Am 5. August 2014 habe X.________ sich mit dem Privatkläger um ca. 14.45 Uhr auf einem Kiesparkplatz in B.________ zwecks Abwicklung des vermeintlichen Kaufs getroffen. Anwesend sei bei diesem Treffen auch C.________ gewesen, ein Kollege von X.________. Letzterer habe dem Privatkläger zu Beginn des Treffens vorgespielt, noch rund 20 Minuten auf das Eintreffen des vermeintlichen Käufers warten zu müssen, worauf der Privatkläger ihm die vorgängig ausgefüllten und unterzeichneten Vertragsexemplare mitsamt dem Fahrzeugausweis und einem Fahrzeugschlüssel übergeben habe. Alsdann soll X.________ zusammen mit C.________ die Kontrollschilder vom Audi S5 abmontiert und dem Privatkläger übergeben haben. Anschliessend habe X.________ den Privatkläger nach einer Kopie seines Ausländerausweises gefragt und wahrheitswidrig vorgegeben, dass eine solche für die Abwicklung des Vertrags zwingend nötig sei und der vermeintliche Käufer ebenfalls eine Kopie mitbringen werde. Auf Aufforderung von X.________, der Privatkläger solle doch mit C.________ rasch eine Kopie des Ausweises machen gehen, soll Letzterer in seinem Auto mit dem Privatkläger zum Einkaufszentrum nach D.________ gefahren sein, wo die beiden eine Kopie des Ausländerausweises des Privatklägers gemacht hätten. In der Zwischenzeit soll X.________ einen anderen Kollegen angewiesen haben, den Audi S5 zum Parkplatz am Wohnort seines Bruders zu fahren. Als der Privatkläger mit C.________ zum Parkplatz zurückgekehrt sei, sei X.________ mitsamt dem Audi S5 verschwunden gewesen und zwar ohne dass der Privatkläger den Kaufpreis von Fr. 26'900.-- je erhalten hätte. Im Nachgang zu diesem Treffen soll X.________ in einem der Vertragsexemplare seine Einzelfirma eingesetzt und das Dokument unterzeichnet haben.