Citation: 9C_331/2018 E. 3.1

3.1. Das kantonale Gericht erwog, die Arbeitsfähigkeitsschätzung der Experten sei nicht nachvollziehbar. Der psychiatrische Gutachter erhebe weitgehend nur geringe Einschränkungen. Eine erhöhte Ermüdbarkeit sei ausgewiesen; allenfalls bestehe zusätzlicher Pausenbedarf. Dies vermöge indes keine Einbusse in der Arbeits- und Leistungsfähigkeit von mindestens 40 % zu begründen. Aus der Expertise ergebe sich kein stimmiges Gesamtbild einer Einschränkung des Versicherten in allen Lebensbereichen, wie es bei als solchen nicht objektivierbaren Leiden erforderlich sei. Eine (rentenerhebliche) Arbeitsunfähigkeit lasse sich auch aus den übrigen Akten nicht plausibilisieren. Nachvollziehbar sei, dass der Versicherte die aus der alleinigen Führung des eigenen Unternehmens resultierende hohe Arbeitsbelastung nach im August 2012 erlittenem Herzinfarkt nicht mehr in gleichem Umfang bewältigen könne. Jedoch sei nicht einsehbar, weshalb er nicht in der Lage sein solle, in der aktuell ausgeübten (optimal angepassten) Tätigkeit für das eigene Unternehmen (von zuhause aus, ohne Zeit- und Leistungsdruck sowie ohne Kundenkontakt) ein weitgehend normales zeitliches Pensum zu leisten und damit - bei Ausschöpfung der vorhandenen Ressourcen - ein rentenausschliessendes Einkommen zu erzielen. Eine wesentliche Veränderung des Gesundheitszustands seit der Verfügung vom 21. Januar 2014 sei nicht ausgewiesen, und ein Rentenanspruch bestehe nicht.