Citation: 6B_839/2018 E. 1.3.3

1.3.3. Der vorinstanzliche Schuldspruch verletzt kein Bundesrecht. Nicht gefolgt werden kann der Vorinstanz hingegen insoweit, als sie annimmt, der Beschwerdeführer habe den Geschlechtsverkehr mit der Geschädigten vollzogen. Solches ist nicht hinreichend erstellt. Weder hat die Zeugin das erigierte Glied des Beschwerdeführers oder ein Eindringen gesehen, wie die Beschwerdegegnerin behauptet, noch setzt der Nachweis von PSA im Vaginalbereich der Geschädigten dies zwingend voraus. Die geringen Spuren von PSA können vielmehr auch durch Manipulation am Penis und am Genitale der Geschädigten dorthin gelangt sein, wovon im Zweifel zugunsten des Beschwerdeführers auszugehen ist. Zwar erscheint dadurch die objektive Tatschwere etwas geringer, es besteht aber für das Bundesgericht kein Anlass, in die ausführlich begründete Strafzumessung der Vorinstanz einzugreifen, zumal weder eine Ermessensverletzung noch die Berücksichtigung sachfremder Kriterien oder das Ausserachtlassen wesentlicher Strafzumessungsfaktoren ersichtlich sind (vgl. BGE 141 IV 61 E. 6.1.2; 136 IV 55 E. 5.4 ff.; je mit Hinweisen). Der Beschwerdeführer äussert sich zur Strafzumessung nicht.