Citation: 6B_746/2016 E. 1.4

1.4. Weiter stellt die Vorinstanz auf die dem Urteil aus dem Jahr 1998 zugrunde liegenden Delikte ab. Die damalige Verurteilung wegen mehrfacher sexueller Handlungen mit Kindern sowie mehrfacher Pornographie betrafen diverse Opfer und eine grössere Zahl von Tathandlungen. Der Beschwerdeführer baute auf verschiedene Arten ein Vertrauensverhältnis zu den Kindern auf (Jugendfussball, Schiedsrichtertätigkeit, Auftritte als Zauberer, Nachhilfestunden etc.). Ihm wird vorgeworfen, einen Knaben ausgezogen, ihn am ganzen Körper massiert, an Ohren und Genick geleckt und dessen Glied gerubbelt zu haben. Weiter habe er sich sein eigenes Glied reiben lassen und sich vor dem Jungen selbst befriedigt. In einem weiteren Fall drang der Beschwerdeführer anal in einen Knaben ein. Insbesondere dieser letzte Vorfall ist verglichen mit den vorerwähnten Delikten als gravierend einzustufen. Die Verurteilungen aus dem Jahr 1998 fallen daher als Anlasstaten nicht von vornherein ausser Betracht und bedürfen einer umfassenden Beurteilung.