Citation: 1C_513/2017 E. 2

In formeller Hinsicht rügen die Beschwerdeführer eine Verletzung ihres Anspruchs auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) sowie der Rechtsweggarantie (Art. 29a BV). Sie machen geltend, die Vorinstanz sei auf bestimmte von ihnen vorgebrachte Ausführungen nicht eingegangen und habe ihr Urteil unzureichend begründet. Zudem sei schon der Entscheid des Staatsrats vom 11. Januar 2017 ungenügend begründet gewesen, was die Vorinstanz zu Unrecht nicht zu ihren Gunsten berücksichtigt habe. Die aus Art. 29 Abs. 2 BV fliessende grundsätzliche Pflicht der Behörde, ihren Entscheid zu begründen, bedeutet nicht, dass sie sich mit jeder tatbeständlichen Behauptung und jedem rechtlichen Einwand auseinandersetzen muss. Vielmehr kann sie sich auf die für den Entscheid wesentlichen Punkte beschränken. Der Bürger soll wissen, warum die Behörde entgegen seinem Antrag entschieden hat, damit er gegebenenfalls den Entscheid sachgerecht anfechten kann (BGE 134 I 83 E. 4.1 S. 88; 133 I 270 E. 3.1 S. 277; je mit Hinweisen). Diesen Anforderungen genügen der Entscheid des Staatsrats vom 11. Januar 2017 sowie das angefochtene Urteil. Die Vorinstanzen haben sich mit den wesentlichen Einwänden der Beschwerdeführer in ausreichender Weise auseinandergesetzt, sodass diese in der Lage waren, den Entscheid des Staatsrats und das Urteil der Vorinstanz sachgerecht anzufechten. Die Beschwerdeführer dringen mit der Rüge, der vorinstanzliche Entscheid verstosse gegen Art. 29 Abs. 2 bzw. Art. 29a BV, weil der Entscheid des Staatsrats sowie das Urteil der Vorinstanz ungenügend begründet gewesen seien, nicht durch.