Citation: I 476/99 20.07.2001 E. 4

4.- Anzumerken bleibt, dass bei einem Abstellen auf die von ihrer ursprünglichen, schlüssigen Darlegung abweichende Behauptung der Beschwerdegegnerin, wonach sie bis Ende September 1995 vollständig arbeitsfähig gewesen sei, die Invalidenrente auf jeden Fall nicht - wie verfügt - ab 1. Oktober 1995 hätte zugesprochen werden können. Ferner wäre auf Grund ihrer nunmehrigen Angaben zu folgern, dass die Ausübung eines bloss etwa 50 %igen Arbeitspensums bei der B._________ nicht krankheitsbedingt erfolgte. Dies würde sich wohl im Rahmen der Invaliditätsberechnung insofern zu Ungunsten der Versicherten auswirken, als sie nicht - wie von der IV-Stelle angenommen - (seit 1981) als Vollerwerbstätige, sondern vielmehr als Teilerwerbstätige und Hausfrau zu qualifizieren wäre (Art. 28 Abs. 2 und 3 IVG in Verbindung mit Art. 27 und Art. 27bis Abs. 1 IVV), womit die Ermittlung des Invaliditätsgrades nach der sog. gemischten Methode vorgenommen werden müsste.