Citation: 2C_115/2021 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz prüfte die Verfassungsmässigkeit der Pflicht, in den Kitas Masken tragen zu müssen bzw. sich als Kind maskiertem Pflegepersonal gegenüberzusehen, in Anwendung des kantonalen Schutzplans vom 25. September bzw. der Mitteilung vom 16. November 2020. Sie ging davon aus, dass die Maskentragpflicht für das Personal sowie Eltern und Drittpersonen über 12 Jahre in Kindertagesstätten beschwerdefähig sei (Verwaltungsverordnungen mit Aussenwirkungen). Das Gericht bejahte in der Sache das Vorliegen einer hinreichenden gesetzlichen Grundlage für die Maskentragpflicht; diese liege im öffentlichen Interesse (Pandemiebekämpfung) und sei aufgrund der aktuellen Kenntnisse auch verhältnismässig. Die verschiedenen zitierten - abweichenden - Meinungen von Fachpersonen vermöchten hieran nichts zu ändern. Die derzeitige Regelung trage den Bedenken der Beschwerdeführerinnen Rechnung. Das Gericht habe nicht seine Einschätzung an die Stelle jener der zuständigen Behörden zu setzen, sondern nur zu prüfen, ob die Massnahme verfassungsmässige Rechte verletze oder nicht. Die Beeinträchtigungen der Kinder durch die Maskentragpflicht halte sich in einem "angemessenen" Rahmen ("demeure dans un rapport raisonnable").