Citation: 1C_460/2018 E. 5

Zusammenfassend ist festzuhalten, dass auch wenn der Bedarf an einer Betriebsleiterwohnung ausgewiesen ist, dies nichts am Ergebnis ändert, wonach sich das geplante Bauvorhaben landwirtschaftlich nicht begründen lässt. Die Vorinstanz hat daher kein Bundesrecht verletzt, wenn sie den Bauabschlag gestützt hat. Mit insgesamt drei anrechenbaren Wohnungen ist bereits genügend landwirtschaftlich begründeter Wohnraum vorhanden. Insofern werden die Beschwerdeführer, wie bereits vom Regierungsstatthalter festgehalten, innerfamiliär nach einer neuen Lösung suchen müssen bzw. zu prüfen haben, ob allenfalls der raumplanungsrechtliche Ausbau oder allenfalls sogar Abbruch und Wiederaufbau des landwirtschaftlichen Wohnhauses Nr. 538 bewilligungsfähig wäre.