Citation: 5C.102/2002 31.05.2002 E. 1

1.1 Angefochten ist im vorliegenden Fall der Entzug der Obhut sowie die Unterbringung der minderjährigen Tochter der Berufungsklägerin in einer Anstalt (vgl. E. 3 und 3.1), wogegen die Berufung ergriffen werden kann (Art. 314a Abs. 1 i.V.m. Art. 397a ff. ZGB und Art. 44 lit. d OG). 1.2 Die Berufung ist in der Regel erst gegen Endentscheide der oberen kantonalen Gerichte oder anderer Spruchbehörden zulässig, die nicht durch ein ordentliches kantonales Rechtsmittel angefochten werden können (Art. 48 Abs. 1 OG). Diese Voraussetzung erfüllt einzig der Entscheid der Rekurskommission, nicht aber jener der Fürsorgekommission, der im Übrigen, was die Einweisung in eine Anstalt anbelangt, durch die Anordnungen der Rekurskommission ersetzt worden ist. 1.3 Als Mutter der von dieser Massnahme Betroffenen war die Berufungsklägerin Partei im kantonalen Verfahren (Art. 314a Abs. 1 i.V.m. Art. 397 d Abs. 1 ZGB). Damit ist sie zur Berufung legitimiert (Urteil 5C.84/2001 vom 7. Mai 2001, E. 1d).