Citation: 5D_134/2022 E. 3

Die Rechtsöffnung stellt eine vermögensrechtliche Angelegenheit dar. Die Beschwerde in Zivilsachen ist somit nur zulässig, wenn der Streitwert mindestens Fr. 30'000.-- beträgt (Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG) oder sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung stellt (Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG). Der Streitwert liegt unter Fr. 30'000.--. Allerdings macht die Beschwerdeführerin geltend, dass verschiedene Rechtsfragen von grundsätzlicher Bedeutung vorlägen (Tragweite des Prinzips der Justizöffentlichkeit, Unterschrift auf dem Betreibungsbegehren, Umfang der Prüfung des Rechtsöffnungsgerichts, unterschiedliche Handhabung der unentgeltlichen Rechtspflege in den Kantonen, etc.). Eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung ist jedoch nur zurückhaltend anzunehmen. Sie liegt vor, wenn ein allgemeines und dringendes Interesse besteht, dass eine umstrittene Frage höchstrichterlich geklärt wird, um eine einheitliche Anwendung und Auslegung des Bundesrechts herbeizuführen und damit eine erhebliche Rechtsunsicherheit auszuräumen (BGE 146 III 237 E. 1 mit Hinweisen). Soweit die Beschwerdeführerin überhaupt genügend begründet, weshalb eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung vorliegen soll (Art. 42 Abs. 2 BGG), ist jedenfalls keine solche ersichtlich. Vielmehr geht es einzig um die Rechtsanwendung im Einzelfall. Soweit die Beschwerdeführerin die Verletzung verfassungsmässiger Rechte geltend macht, ist die Berufung auf eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung zudem unnötig, denn die Verletzung verfassungsmässiger Rechte kann auch im Rahmen der subsidiären Verfassungsbeschwerde (Art. 113 ff. BGG) gerügt werden. Demgemäss ist die Beschwerde in Zivilsachen unzulässig und die Eingabe als subsidiäre Verfassungsbeschwerde zu behandeln (Art. 113 ff. BGG). Mit ihr kann nur die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden (Art. 116 BGG). Verfassungsrügen müssen gemäss dem strengen Rügeprinzip von Art. 117 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG in der Beschwerde präzise vorgebracht und begründet werden. Dies bedeutet, dass anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids klar und detailliert darzulegen ist, inwiefern verfassungsmässige Rechte verletzt worden sein sollen (BGE 133 II 396 E. 3.1; 142 III 364 E. 2.4).