Citation: 8C_609/2020 E. A

Die 1971 geborene A.________ war seit 1. März 2008 als Produktionsaushilfe bei der B.________ AG angestellt und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 11. Juli 2016 wollte sie ein Loch in ein Blech stanzen, das sie mit der rechten Hand besser zu zentrieren versuchte. Versehentlich löste sie mit dem Fusspedal einen Pressenhub aus, wodurch der Zeige-, Mittel- und der Ringfinger teilweise abgetrennt wurden. Gemäss Austrittsbericht des Spitals C.________ konnte der Mittelfinger replantiert, hinsichtlich des Zeige- und des Ringfingers konnten nur noch die Stümpfe chirurgisch versorgt werden. Die Suva erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung; Taggeld). Laut Bericht des med. pract. D.________ vom 28. November 2018 über die kreisärztliche Untersuchung vom 27. November 2018 war die Tätigkeit als Produktionsmitarbeiterin wegen der schwer belastenden Verrichtungen der dominanten rechten Hand nicht mehr zumutbar. Hiegegen sei die Versicherte für körperlich sehr leicht belastende körperliche Tätigkeiten ganztägig arbeitsfähig unter der Voraussetzung, dass sie nur höchstens sehr leichte, repetitive Umwendebewegungen des rechten Unterarmes und Handgelenkes ausüben müsse, die nicht mit Schlägen oder Vibrationen verbunden seien, wenn sie die rechte dominante Hand nicht kraftvoll und nicht unter schlechten Wetterverhältnissen wie Kälte oder Nässe einsetzen müsse, aber auch, wenn sie keine Verrichtungen, die feinmotorische Fähigkeiten und ein kraftvolles Zupacken der rechten Hand erforderten, zu erfüllen habe. Die rechte Hand könne nur als sogenannte Hilfs- oder Zudienhand bezeichnet werden. Med. pract. D.________ hielt nach der von ihm durchgeführten kreisärztlichen Untersuchung vom 4. Juni 2019 zusammenfassend fest, bei den von der Versicherten geklagten Beschwerden im Bereich des linken Armes handle es sich um ein nicht objektivierbares Schulter-Arm-Syndrom, das nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf die Verletzungen an der rechten Hand zurückzuführen sei (Bericht vom 7. Juni 2019). Mit Verfügung vom 19. September 2019 sprach die Suva der Versicherten ab 1. Juni 2019 eine Invalidenrente gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 20 % sowie eine Integritätsentschädigung auf Basis einer Integritätseinbusse von 12.5 % zu. Die hiegegen erhobene Einsprache wies sie ab (Einspracheentscheid vom 13. März 2020).