Citation: 1C_513/2017 E. 4

Die Beschwerdeführer machen weiter geltend, der Staatsrat hätte ihnen auch mit Blick auf Art. 29a BV, Art. 9 BV sowie Art. 5 Abs. 2 BV eine kurze Nachfrist zur Leistung eines Kostenvorschusses gewähren müssen. Sie rügen, das angefochtene Urteil verletze die genannten Bestimmungen, weil es den Entscheid vom 11. Januar 2017 schütze, mit welchem der Staatsrat auf die bei ihm erhobenen Beschwerden nicht eingetreten sei, ohne den Beschwerdeführern zuvor eine kurze Nachfrist zur Leistung der Kostenvorschüsse zu gewähren. Wie bereits ausgeführt, haben die Beschwerdeführer auf die Aufforderung der Dienststelle für innere und kommunale Angelegenheiten vom 15. September 2016, innert 30 Tagen einen Kostenvorschuss zu zahlen, nicht reagiert, obwohl ihnen angedroht wurde, dass der Staatsrat ansonsten auf die Beschwerden nicht eintreten werde. Nachdem die Frist für die Bezahlung der Kostenvorschüsse abgelaufen war, war der Staatsrat berechtigt, auf die Beschwerde wie angekündigt nicht einzutreten. Namentlich brauchte er den Beschwerdeführern auch keine Nachfrist zur Bezahlung der Kostenvorschüsse zu gewähren, zumal keine zureichenden Gründe im Sinne von Art. 12 Abs. 3 VVRG für die Wiederherstellung der verpassten Frist ersichtlich waren. Die Vorinstanz durfte die gegen den Nichteintretensentscheid erhobene Beschwerde abweisen, ohne eine Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG zu begehen. Daran ändert insbesondere auch der Umstand nichts, dass die separat eingegangenen Beschwerden nicht von Anfang an vereinigt wurden und je eingegangener Beschwerde ein Kostenvorschuss (in der Höhe von je Fr. 1'000.--) verlangt wurde. Zur Begründung kann auf die überzeugenden Ausführungen in Erwägung 4 des angefochtenen Urteils verwiesen werden (Art. 109 Abs. 3 BGG).