Citation: 1C_645/2019 E. B

Dagegen erhob A.________ am 3. April 2019 Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau. Dieses wies die Beschwerde mit Entscheid vom 4. September 2019 ab. Zur Begründung hielt es im Wesentlichen fest, das Radwegprojekt betreffe eine Kantonsstrasse; die geplante Route sei zwar im aktuellen Kantonsrichtplan 2017 in der Übersichtskarte "Radwegnetz Alltagsverkehr" nicht mehr ausdrücklich enthalten, widerspreche aber den allgemeinen Vorgaben des Kantonsrichtplans nicht bzw. ergänze diesen und verfüge mit dem Beschluss zum Voranschlag für das Jahr 2017 und dem Finanzplan 2018-2020 vom 7. Dezember 2016 über einen rechtsgültigen Bauentscheid des Grossen Rats des Kantons Thurgau. Dafür bestehe eine ausreichende gesetzliche Grundlage im kantonalen Recht. Die Planungsbehörde bzw. das Departement hätten unter Einbezug der betroffenen Gemeinden und Grundeigentümer, worunter A.________, vier Varianten geprüft und den Variantenentscheid unter korrekter Ausübung ihres Ermessens gefällt. Dabei sei auf die ursprünglich bevorzugte Variante zugunsten der Grundeigentümer zweier Liegenschaften, wovon eines A.________ gehört, verzichtet worden. Dessen Einwände zur mangelnden Verkehrssicherheit sowie zum angeblich unzulänglichen schonenden Umgang mit dem Kulturland, insbesondere mit den Fruchtfolgeflächen, seien unbegründet. Eine umfassende Interessenabwägung rechtfertige das Radwegprojekt, das mithin rechtlich nicht zu beanstanden sei.