Citation: 9F_19/2024 E. 2.2.1

2.2.1. Der Gesuchsteller formuliert in seinem Begehren erneut seine persönliche Sichtweise in Bezug auf die Bildung des Spruchkörpers. Einerseits verlangt er eine Fünferbesetzung (hierzu gilt E. 3.2), andererseits ist er erneut darauf hinzuweisen, dass ein Ausstandsbegehren gegen das ganze Gericht oder eine ganze Abteilung nicht zulässig ist. Ein Ausstandsgesuch ist nach dem Wortlaut des Gesetzes (Art. 34 Abs. 1 und Art. 36 Abs. 1 BGG) gegen einzelne Mitglieder des Bundesgerichts möglich, aber grundsätzlich nicht gegen das Bundesgericht und dessen Abteilungen als solche. Ein Ausstandsbegehren kann mithin nicht institutionell, d.h. gegen ein Gericht oder eine Abteilung in globo gestellt werden. Vielmehr sind, damit auf die Sache eingetreten werden kann, substanziiert vorgetragene Ausstandsgründe in Bezug auf konkrete Gerichtspersonen vorzutragen (bereits BGE 105 Ib 301 E. 1a; Urteile 4F_18/2024 vom 11. Oktober 2024 E. 1.4; 7B_42/2024 vom 20. August 2024 E. 2.7; 9F_14/2024 vom 23. August 2024 E. 2.4; ISABELLE HÄNER, in: Niggli/Uebersax/Wiprächtiger/Kneubühler [Hrsg.], Basler Kommentar Bundesgerichtsgesetz [Kommentar BGG], 3. Aufl. 2018, N. 6 zu Art. 37 BGG). Solch substanziierte Ausstandsgründe vermag der Gesuchsteller jedoch nicht glaubhaft zu machen. Keine seiner Ausführungen bezieht sich auf einen Ausstandsgrund, der durch objektive Tatsachen glaubhaft erscheinen würde. Es ist entsprechend auch kein Ausstandsverfahren durchzuführen (vgl. E. 2.1 und E. 3.1).