Citation: 6B_1097/2017 E. 3.5

3.5. Der Beschwerdeführer wendet überdies ein, die Vorinstanz falle in Willkür, indem sie trotz unüberwindlicher, nicht nur theoretischer Zweifel davon ausgehe, dass sich der Privatkläger die Schürfwunden an den Händen bei seinem Sturz vom Personenwagen auf die Strasse zugezogen haben müsse. "Ausgeblendet wird willkürlich sodann die naheliegendste Möglichkeit, dass in Ermangelung einer Beschleunigung der Privatkläger aus eigenem Antrieb vom Dach heruntergelangen wollte, mithin den Sturz selber verursachte" (Beschwerde Ziff. 32). Die Vorinstanz nimmt nicht trotz unüberwindlicher Zweifel an (Beschwerde Ziff. 28, 36), dass sich der Privatkläger beim Fall auf die Fahrbahn die Schürfwunden zuzog, sondern schliesst das schlicht und willkürfrei aus dem zweifelsfrei nachvollziehbaren Geschehen (Urteil S. 45). Dass sich der Privatkläger aus naheliegenden Gründen allenfalls aus dieser misslichen Lage befreien und "heruntergelangen wollte", ändert nichts an der adäquat-kausalen Verursachung dieser Lage durch den Beschwerdeführer sowie der Zurechnung der Verletzungen in seinen Verantwortungskreis.