Citation: 8C_540/2015 E. A

A.________, geboren 1962, war als Bauarbeiter erwerbstätig und blieb wegen chronischen Kopf- und Rückenschmerzen seit 26. März 2001 arbeitsunfähig. Ab 2003 musste er sich verschiedenen operativen Eingriffen an der Wirbelsäule unterziehen. Auf Gesuch vom 16. April 2002 hin bezog der Versicherte bei einem Invaliditätsgrad von 100% mit Wirkung ab 1. März 2002 eine ganze Invalidenrente (Verfügung vom 15. Dezember 2003). Im Rahmen der von der Invalidenversicherung am 1. April 2004 von Amtes wegen eingeleiteten Rentenrevision machte der Versicherte eine Verschlimmerung seiner Beschwerden geltend. Die in der Folge von der IV-Stelle Luzern am 24. Oktober 2005 verfügte und mit Einspracheentscheid vom 13. Dezember 2005 bestätigte Rentenaufhebung schützte das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern (heute: Kantonsgericht Luzern; im Folgenden: Kantonsgericht oder Vorinstanz) auf der Grundlage einer vollen Arbeitsfähigkeit in Bezug auf eine leidensangepasste, körperlich und geistig leichte Tätigkeit mit rechtskräftigem Entscheid vom 23. März 2007. Am 23. Mai 2007 meldete sich der Versicherte bei der Invalidenversicherung wiederum zum Leistungsbezug an. Die Verneinung eines Rentenanspruchs (Verfügung der IV-Stelle vom 16. November 2007) hob das Kantonsgericht mit unangefochten in Rechtskraft erwachsenem Entscheid vom 7. Mai 2009 auf und wies die Sache zur psychiatrischen Begutachtung und Neuverfügung an die IV-Stelle zurück. Mit Verfügung vom 17. Februar 2010 verneinte die IV-Stelle erneut einen Rentenanspruch. Der seit 25. Februar 2010 durch ein und denselben Rechtsanwalt vertretene Versicherte führte hiegegen Verwaltungsgerichtsbeschwerde, welche das Kantonsgericht mit unangefochten in Rechtskraft erwachsenem Entscheid vom 16. Mai 2011unter anderem gestützt auf die Tatsachenfeststellung abwies, eine seit dem Einspracheentscheid vom 13. Dezember 2005 eingetretene somatisch bedingte Verschlechterung des Gesundheitszustandes liege nicht vor und werde nicht geltend gemacht. Aus somatischer Sicht seien weder neue Befunde erhoben noch neue Diagnosen gestellt worden, weshalb sich (in dem mit Gerichtsentscheid vom 16. Mai 2011 abgeschlossenen Verfahren) die Streitfrage auf den Gesundheitszustand aus psychiatrischer Sicht beschränke. Im März 2012 liess sich der Versicherte durch seinen Rechtsvertreter abermals bei der IV-Stelle zum Leistungsbezug anmelden. Nach Prüfung von Eingliederungsmassnahmen und weiteren Abklärungen verneinte die IV-Stelle erneut einen Leistungsanspruch (Verfügung vom 15. Februar 2013). Der Versicherte liess durch seinen Rechtsvertreter hiegegen wiederum Verwaltungsgerichtsbeschwerde erheben, welche das Kantonsgericht mit rechtskräftigem Entscheid vom 27. August 2014 in dem Sinne teilweise guthiess, als es die Sache zur Einholung eines polydisziplinären Gutachtens und anschliessender Neuverfügung an die IV-Stelle zurückwies. Nach Einholung des Gutachtens vom 28. Mai 2015 der Gutachterstelle B.________ sprach die IV-Stelle dem Versicherten mit Vorbescheid vom 2. Juni 2015 ab 1. September 2012 eine ganze und ab 1. August 2015eine halbe Invalidenrente zu. Der Versicherte beantragte demgegenüber mit Wirkung ab 1. August 2015 eine Dreiviertelsrente. Dieses Verfahren ist - soweit ersichtlich - noch nicht abgeschlossen.