Citation: 8C_257/2020 E. A

A.a. Der 1986 geborene A.________ wurde im Dezember 1986 von seinem Vater wegen einer seit Geburt bestehenden Hörbehinderung bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug angemeldet. Die IV-Stelle Luzern sprach dem Versicherten in den folgenden Jahren diverse medizinische Massnahmen sowie Hilfsmittel zu (unter anderem pädoaudiologische Kontrollen; pädagogisch-therapeutische Massnahmen; Hörgerät; Signalanlage; Sonderschulung; Mobiltelefon). Mit Verfügung vom 30. Juni 2005 übernahm sie für den Zeitraum vom 16. August 2005 bis 15. August 2009 die Kosten zur erstmaligen beruflichen Ausbildung als Konstrukteur mit Eidgenössischem Fähigkeitszeugnis (EFZ) an der interkantonalen Berufsschule für Hörgeschädigte. Zudem stellte sie dem Versicherten einen Gebärdensprachedolmetscher für die berufsnotwendig gebotene Teilnahme der im Rahmen der überbetrieblichen Kurse und die firmeninternen Ausbildungsangebote zur Verfügung. Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung (vgl. Fähigkeitszeugnis Konstrukteur vom 15. August 2009) und mit Blick auf die Weiterbeschäftigung zu einem Pensum von 50 % bei der B.________ AG schloss die Verwaltung die beruflichen Massnahmen ab (Mitteilung vom 7. Oktober 2009). Danach sprach sie dem Versicherten weiterhin Dienstleistungen Dritter in Form der Entschädigung eines Gebärdensprachedolmetschers zu (Mitteilungen vom 14. Oktober 2009 und 27. November 2014). Am 28. Mai 2014 teilte sie ihm mit, dass sie die anfallenden Mehrkosten eines Deutschkurses für gehörlose versicherte Personen übernehmen werde, und am 28. August 2014 eröffnete sie ihm, sie werde während der vom 18. August 2014 bis 31. Juli 2016 dauernden Berufsmaturitätsschule für die invaliditätsbedingten Aufwendungen aufkommen. A.b. Im Januar 2018 ersuchte der Versicherte die IV-Stelle unter Beilage von zwei Kostenvoranschlägen die Kosten des von ihm engagierten Gebärdensprachedolmetschers für interne Schulungen bei der B.________ AG (Fr. 1466.65 für das Jahr 2017 und von voraussichtlich Fr. 2892.25 für das Jahr 2018) als berufliche Massnahme gemäss Art. 16 Abs. 2 lit. c IVG zu übernehmen. Nach zusätzlichen Abklärungen (vgl. Schreiben der B.________ AG vom 14. März 2018) und nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren eröffnete die Verwaltung dem Versicherten mit Verfügung vom 14. Dezember 2018, dass das Gesuch abgewiesen werde. Zur Begründung hielt sie fest, die von der B.________ AG angeordneten internen Schulungen beruhten auf den von dieser erarbeiteten Design- und Konstruktionsrichtlinien, weshalb sie keine berufliche Weiterausbildung im Sinne von Art. 16 Abs. 2 lit. c IVG, sondern spezifisch auf die Arbeitsplätze der Konstrukteure bezogene Seminare darstellten.