Citation: 4A_420/2023 E. B

Am 20. September 2019 reichte der Kläger beim Kantonsgericht des Kantons Glarus Klage ein mit dem Antrag, die Kündigung vom 15. Oktober 2018 der Pachtverträge als unzulässig zu erklären und aufzuheben. Eventualiter verlangte er die Erstreckung der Pachtverträge um sechs Jahre, mithin bis zum 30. April 2027. Mit Urteil vom 16. Dezember 2020 erachtete das Kantonsgericht die Kündigung für gültig. Es verweigerte sodann eine Erstreckung, da mit dem Eintritt des Klägers ins Rentenalter der Zeitpunkt für die Kündigung passend sei. Demzufolge wies das Kantonsgericht die Klage ab. Dagegen gelangte der Kläger an das Obergericht des Kantons Glarus. Dieses hiess die Berufung mit Urteil vom 30. Juni 2023 teilweise gut und wies sie im Übrigen ab, soweit es darauf eintrat. Hinsichtlich der Gültigkeit der Kündigung des Pachtvertrags vom 12. Juli bzw. 6. August 2018 betreffend die Parzellen Nrn. xxx, yyy und zzz trat es mangels hinreichender Begründung nicht auf die Berufung ein. Betreffend die Kündigung der Parzelle Nr. www nahm es eine materielle Überprüfung vor, wobei es zum Ergebnis gelangte, dass die Kündigung nicht rechtsmissbräuchlich und somit gültig sei. In Abwägung aller Interessen erstreckte es die beiden Pachtverträge für die Parzellen Nrn. xxx, www, yyy und zzz bis am 31. Dezember 2025 und wies den Antrag auf Gewährung der Maximalerstreckung ab.