Citation: 2C_5/2024 E. 3

Vor Bundesgericht ist in erster Linie der Widerruf der Niederlassungsbewilligung des Beschwerdeführers 1 streitig (Vorliegen eines Widerrufsgrundes; Verhältnismässigkeit; s. nachstehende E. 7 f.). Die Beschwerdeführer bringen im Wesentlichen vor, die Vorinstanz sei zu Unrecht davon ausgegangen, der Beschwerdeführer 1 habe die Behörden getäuscht: Er habe weder eine Parallelbeziehung mit der Beschwerdeführerin 2 noch eine Scheinehe mit seiner ersten Ehefrau geführt. Vorab zu behandeln sind die in diesem Zusammenhang erhobenen Rügen, die Vorinstanz habe den Anspruch auf rechtliches Gehör und den Grundsatz von Treu und Glauben verletzt sowie den Sachverhalt offensichtlich unrichtig festgestellt (s. nachstehende E. 4-6).