Citation: 8C_230/2018 E. A

A.________, geboren 1963, meldete sich am 19. April 2000 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Mit Verfügung vom 7. April 2003 sprach ihm die IV-Stelle des Kantons Zürich bei einem Invaliditätsgrad von 80 % eine ganze Rente ab 1. April 2000 zu. Im Rahmen eines Revisionsverfahrens erfolgte im Oktober 2011 eine polydisziplinäre Untersuchung im Zentrum für Medizinische Begutachtung, Basel (ZMB). Das Gutachten vom 8. Dezember 2011 ergab, dass beim Versicherten eine 50%ige Arbeitsfähigkeit bestehe. Daher teilte die IV-Stelle mit Vorbescheid vom 4. Februar 2014 mit, dass sie beabsichtige, die Verfügung vom 7. April 2003 wiedererwägungsweise aufzuheben und die ganze Rente auf eine halbe Rente herabzusetzen. Nachdem A.________ dagegen Einwand erhoben hatte, veranlasste die IV-Stelle eine weitere polydisziplinäre Begutachtung bei der PMEDA AG Polydisziplinäre Medizinische Abklärungen, Zürich (PMEDA). Gemäss deren Gutachten vom 27. März 2015 seien keine Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit zu stellen. Mit Verfügung vom 3. Juni 2015 setzte die IV-Stelle die ganze Rente auf eine halbe Rente herab. A.________ erhob dagegen Beschwerde an das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, die er jedoch zurückzog, nachdem die IV-Stelle in ihrer Vernehmlassung eine reformatio in peius beantragt hatte. Mit Verfügung vom 18. Juli 2016 hob die IV-Stelle (wie im Vorbescheid vom 29. April 2016 angekündigt) die Rente auf Ende des der Zustellung der Verfügung folgenden Monats wiedererwägungsweise auf. Zur Begründung führte sie im Wesentlichen aus, die Verfügung vom 3. Juni 2015 sei offensichtlich unrichtig, weil das Gutachten der PMEDA darin zwar als beweiskräftig qualifiziert worden, in der anschliessenden Beurteilung jedoch nicht berücksichtigt worden sei. Vielmehr sei die Zusprechung der halben Rente weiterhin gestützt auf die mangelhaften Schlussfolgerungen des Gutachtens des ZMB erfolgt.