Citation: H 109/04 22.04.2005 E. 3

3.1 Die Firma B.________ AG, Schweiz (als Auftraggeberin), schloss mit der Bauunternehmung G.________ ex-Jugoslawien (als Auftragnehmerin), am 7. März 1985 einen Vertrag. Gemäss Ziff. 2, 3. Absatz, dieses Vertrages stellt die Auftragnehmerin ihre Arbeitskräfte für die in Ziff. 1 des Vertrages erwähnten Bauarbeiten zur Verfügung. Die Vergütung der Auftragnehmerin erfolgt nach den im Angebot aufgeführten Netto-Einheitspreisen (Ziff. 4 des Vertrages). Dieser beträgt u.a. für hochqualifizierte Arbeiter (A) Fr. 30.00 pro Stunde. Dieser Ansatz geht von einem Stundenlohn von Fr. 17.14 aus und ist erhöht um Entschädigungen und Sozialabzüge im Umfang von insgesamt 43,3 %. Die Zahlung erfolgt monatlich (Ziff. 8 des Vertrages). Der Vertrag dauert vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 1985, verlängert sich indessen automatisch um ein weiteres Jahr, sofern er nicht bis Ende September 1985 gekündigt wird (Ziff. 3 des Vertrages). Unter den ergänzenden Bestimmungen (Ziff. 10 des Vertrages) wird schliesslich festgehalten, dass alle arbeitsrechtlichen Voraussetzungen in der Schweiz einzuhalten sind und dass der Firma B.________ AG Einblick in die Bewilligungen der zum Einsatz gelangenden Arbeiter gewährt wird. 3.2 Im vorinstanzlichen Verfahren reichte der Beschwerdeführer neben dem genannten Vertrag u.a. Lohnabrechnungen der beteiligten Firmen betreffend die Monate September und November/Dezember 1985 ein. Daraus ergibt sich zunächst, dass der Beschwerdeführer im Rahmen des vorstehend dargestellten Vertrags als Arbeitnehmer der Gruppe A in der Schweiz im Einsatz stand. Die für ihn zu leistende Zahlung bestand andererseits aus dem Stundenlohn von Fr. 17.15 sowie Zuschlägen von 36,4 %. Die Differenz zu den vertraglich vereinbarten Zuschlägen von 43,3 % liegt darin, dass die Sozialversicherungsbeiträge für die AHV (5,2 %), die Familienausgleichskasse (1,4 %) sowie die Arbeitslosenversicherung (0,3 %) nicht entschädigt wurden, was der Beschwerdeführer übersieht.