Citation: 7B_354/2024 E. A

A.________ reichte am 3. Mai 2022 Strafanzeige gegen B.________ wegen Nötigung, übler Nachrede und sinngemäss Beschimpfung ein. Er konstituierte sich als Privatkläger. Den Vorwurf der Nötigung (Art. 181 StGB) begründete er dabei zusammengefasst wie folgt: B.________ habe als Untermieter ein Zimmer seiner Wohnung bewohnt, dies unter Mitbenützung von Bad, WC und restlicher Infrastruktur. Nach dem Einzug habe er mehr und mehr angefangen, ihn, A.________, "anzumotzen" und zu beschimpfen. Am 18. September 2021 habe sich B.________ ihm, als er nach Hause gekommen sei, im Gang in den Weg gestellt und ihm den Zugang zu seiner eigenen Wohnung verweigert. Durch das bedrohliche Auftreten des muskulösen Beschuldigten sei er, A.________, eingeschüchtert und daran gehindert worden, seine Wohnung zu betreten. Er sei gezwungen gewesen, die Polizei zu Hilfe zu rufen. Ihm seien die Ereignisse derart eingefahren, dass er ab diesem Zeitpunkt Angst gehabt habe, in der eigenen Wohnung zu schlafen, weil er eine weitere Konfrontation mit B.________ gefürchtet habe. Die folgenden zwei Nächte habe er deshalb auswärts übernachtet. Es sei dann vereinbart worden, dass B.________ ausziehe, und einige Tage nach dem Vorfall habe die entsprechende Übergabe auch stattgefunden.