Citation: 6B_1118/2023 E. 2.2.1

2.2.1. Die Vorinstanz stellt betreffend den Tatzeitraum fest, es sei unbestritten, dass E.________ am 24. März 2004 mit der C.________ GmbH einen schriftlichen Vermögensverwaltungsauftrag samt Risikoaufklärung abgeschlossen habe. Per 2. August 2004 habe sie ihre ursprüngliche Anlagestrategie (Investition zu 100 % in Hedgefonds) geändert und eine neue Beilage zum Vertrag unterzeichnet, welche die neue Anlagepolitik wie folgt festhalte: "Trading in Aktien, Währungen, Indizes und sämtliche derivativen Finanzinstrumenten". Der Anklagevorwurf bezüglich E.________ betreffe die Handelstätigkeit des Beschwerdeführers ab dem 2. August 2004, mithin ab der geänderten Anlagestrategie. Am 30. November 2004 habe E.________ die Vereinbarung gekündigt. Sie habe dem Beschwerdeführer Ende Juli 2004 rund Fr. 1'307'918.43 zur Verwaltung überlassen. Gemäss Anklage hätten die Transaktionen in ihrem Depot zwischen dem 2. August 2004 und dem 30. November 2004 Bankspesen von Fr. 165'080.33 (darin enthalten Fr. 61'032.90 Retrozessionen) verursacht. Der Verlust nach rund viermonatiger Handelstätigkeit belaufe sich auf insgesamt Fr. 959'074.12; der Handelsverlust ohne Spesen auf Fr. 793'993.79 (Fr. 959'074.12 minus Fr. 165'080.33; Urteil S. 22 f. E. 2.1). Weiter hält die Vorinstanz fest, es sei unbestritten, dass der Beschwerdegegner etwa am 21. April 2004 mit dem Beschwerdeführer übereingekommen sei, dieser resp. die C.________ GmbH solle rund Fr. 2'000'000.-- seines Vermögens verwalten. Trotz ausstehender Vertragsunterzeichnung habe der Beschwerdegegner mit Valuta vom 5. Mai 2004 diesen Betrag auf das hierfür eröffnete Depot überwiesen und es sei vereinbart worden, dass der Beschwerdeführer mit der Vermögensverwaltung beginne. Das Vertragsverhältnis habe gemäss Anklage am 10. November 2004 geendet. Über die gesamte Dauer der Vermögensverwaltung sei beim Depot des Beschwerdegegners ein Verlust von Fr. 786'108.-- entstanden, wobei Fr. 234'027.65 auf Bankspesen und Fr. 552'080.35 auf Handelsverluste entfielen. Der Beschwerdeführer habe während der gesamten Handelstätigkeit von ca. sieben Monaten Retrozessionen in der Höhe von Fr. 95'148.40 ausbezahlt erhalten. Obwohl in der Anklageschrift die gesamte Handelsdauer dargelegt werde, erstrecke sich der Vorwurf der Pflichtverletzung gemäss Anklage durch übermässige Umschichtung nur über den Zeitraum von August bis November 2004. Für diesen anklagerelevanten Zeitraum sei ein Verlust von Fr. 834'016.-- bei angefallenen Bankspesen von Fr. 213'486.18 ausgewiesen. Der Vorwurf bezüglich der Verletzung der Treue- und Sorgfaltspflicht durch wirtschaftlich sinnlose Transaktionen werde hingegen für die gesamte Zeitspanne vom 25. Juni bis zum 12. November 2004 erhoben (Urteil S. 24 f. E. 2.2). In Bezug auf D.________ führt die Vorinstanz aus, sie habe mit dem Beschwerdeführer am 16. Oktober 2003 einen Vermögensverwaltungsvertrag abgeschlossen, der ein Risikoaufklärungsformular und die Umschreibung der Anlagepolitik enthalten habe. Sodann habe sie ihm eine Vollmacht für Vermögenswerte im Umfang von rund Fr. 825'000.-- erteilt. Während der Vermögensverwaltung habe D.________ Einzahlungen von insgesamt Fr. 12'000.-- getätigt und Auszahlungen von Fr. 139'838.22 veranlasst. Das Vertragsverhältnis habe am 15. April 2005 geendet, als D.________ die erteilte Vollmacht widerrufen habe. Aus der gesamten Vermögensverwaltung (16. Oktober 2003 bis 13. April 2005) habe ein Verlust von rund Fr. 459'397.72 resultiert, wobei Bankspesen von Fr. 257'409.57 angefallen seien. Dem Beschwerdeführer seien Fr. 115'905.55 an Retrozessionen überwiesen worden. In der anklagerelevanten Zeitspanne von Januar bis 18. April 2005 habe er Bankspesen im Umfang von Fr. 141'083.25 generiert und Retrozessionen über Fr. 65'682.05 ausbezahlt erhalten. Zwar belaufe sich der Handelserfolg in dieser Zeitspanne auf Fr. 35'682.40 (Fr. 51'664.54 [Januar 2005] - Fr. 17'942.29 [Februar 2005] + Fr. 30'099.98 [März 2005] - Fr. 28'139.83 [April 2005] = Fr. 35'682.40). Gleichzeitig habe sich aber auch das Nettovermögen um Fr. 106'466.-- verringert, wobei am 11. März 2005 eine Auszahlung von Fr. 922.32 an D.________ erfolgt sei (Urteil S. 25 f E. 2.3).