Citation: 8C_136/2024 E. 6.2

6.2. Weshalb leidensbedingte Einschränkungen im Sinne des vorliegenden Belastungsprofils bei einfachen Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art gemäss Kompetenzniveau 1 nicht ins Gewicht fallen sollen, bei Tätigkeiten des Kompetenzniveaus 2 hingegen schon, ist nicht ersichtlich. Die Argumentationsweise der Beschwerdeführerin ist insofern nicht stimmig, weshalb ihr nicht gefolgt werden kann (vgl. SVR 2023 Nr. 35 S. 121, 8C_456/2022 E. 5.4.4). Die Vorinstanz ist im Rahmen ihrer Ermessensausübung in Beachtung der abzugsfähigen Umstände zum gleichen Ergebnis gelangt wie die Beschwerdeführerin bzw. sie hat einen 10%igen Abzug angesichts der Gegebenheiten noch als angemessen taxiert. Indem sie die Ermessensausübung der Beschwerdeführerin als vertretbar angesehen hat, hat sie ihr eigenes Ermessen nicht unterschritten oder dieses anderweitig rechtsfehlerhaft ausgeübt. Eine rechtsfehlerhafte Ermessensausübung durch die Vorinstanz ist somit insgesamt nicht stichhaltig dargetan, auch wenn das Belastungsprofil bereits körperlich sehr leichte Tätigkeiten berücksichtigt und die Vorinstanz den 10%igen Abzug als grosszügig, jedoch innerhalb des Ermessensspielraums der Beschwerdeführerin liegend bezeichnet hat. Dieses Vorgehen führt, da nicht Bundesrecht verletzend, zu keiner letztinstanzlichen Korrektur. Damit hat es beim vorinstanzlichen Urteil sein Bewenden.