Citation: 5A_723/2017 E. 7.4.1

7.4.1. Die Eingabe ist nach der (erstinstanzlichen) Hauptverhandlung (vom 10. Mai 2016) erfolgt. Das Obergericht hat sich nicht geäussert, bis zu welchem Zeitpunkt (allfällige) echte Noven im erstinstanzlichen Verfahren vorgebracht werden können. Die Vorinstanz hat diesbezüglich festgehalten, dass die Beschwerdeführerinnen in der Noveneingabe lediglich auf frühere Vorbringen (in der Klage und Replik) verweisen - insofern keine Noven enthalten - und die Witness Statements als eigentliche Beweismittel für ihre Behauptungen vorlegen würden. Das Obergericht hat den Witness Statements als privaten Bestätigungsschreiben die Tauglichkeit als Beweisurkunde gemäss Art. 177 ZPO abgesprochen. Diese Erwägung geht von der grundsätzlichen Zulässigkeit der betreffenden Nova aus, weist sie aber aus anderen Gründen - wegen fehlender Tauglichkeit als Beweismittel - zurück.