Citation: 8C_234/2018 E. 4

Die Vorinstanz erwog, es sei fraglich ob das Vorgehen der Arbeitslosenkasse korrekt gewesen sei, ab 30. Januar 2017 eine neue Rahmenfrist zu eröffnen, da der Versicherte sich erstmals am 13. September 2016 mit Anspruchserhebung ab 12. September 2016 angemeldet habe, weshalb die vom 12. September 2016 bis 11. Oktober 2018 dauernde Rahmenfrist für den Leistungsbezug bei der zweiten Anmeldung noch am laufen gewesen sei. Dies sei aber insofern ohne Belang, da der Versicherte so oder anders keine genügenden beitragspflichtigen Beschäftigungen nachweisen könne. Sie stellte weiter fest, die Arbeitslosenkasse habe mit sämtlichen vorhandenen Unterlagen korrekt eine Beitragszeit von 9,494 Monaten errechnet. Bei der Firma B.________ AG habe sich der Beschwerdeführer im Jahr 2016 in der Woche 37 eigenen Angaben gemäss sehr um Arbeit bemüht, es sei aber kein Lohn geflossen. Zudem habe er zwar mit der C.________ AG einen Rahmenarbeitsvertrag unterzeichnet, gearbeitet habe er aber nicht, weshalb auch hier kein Lohn geflossen sei. Ferner sei auch die Geltendmachung einer unfallbedingten vollständigen Arbeitsunfähigkeit vom 21. Oktober bis 31. Dezember 2016 unbehelflich, da damit nicht im Sinne von Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG eine durch einen Unfall verursachte Arbeitsunfähigkeitsperiode von mehr als einem Jahr vorliege. Die Anrechnung von schweizerischem Militär-, Zivil- und Schutzdienst (Art. 13 Abs. 2 lit. b AVIG) bedinge ferner, dass ein solcher Einsatz die versicherte Person an der Ausübung einer beitragspflichtigen Beschäftigung gehindert habe, was bei überwiegend am Abend ab 19.00 Uhr geleistetem Feuerwehrdienst nicht der Fall sei. Selbst bei Anrechnung einzelner bei der C.________ AG als Bewachungsmitarbeiter geltend gemachten Arbeitstagen erfülle er die zwölfmonatige Beitragszeit nicht.