Citation: 8C_606/2008 06.10.2008 E. 3

3.1 Das kantonale Gericht hat in Würdigung der Aktenlage festgestellt, der Versicherte habe sich anlässlich des Beratungsgesprächs vom 24. September 2007 geweigert, an einem weiteren Beschäftigungsprogramm teilzunehmen. Die entsprechende Weisung sei zwar nicht schriftlich ergangen, doch habe er diese erwiesenermassen gekannt und ohne hinreichende Entschuldigung bewusst nicht befolgt und damit den Tatbestand von Art. 30 Abs. 1 lit. d AVIG erfüllt. Insbesondere stelle der Umstand allein, dass der Versicherte bereits während sechs Monaten am an sich angemessenen und zumutbaren Beschäftigungsprogramm teilgenommen hatte, keinen gegen eine Verlängerung um weitere sechs Monate sprechenden Grund dar. Gestützt darauf schloss die Vorinstanz, es könne ohne weiteres von einem mindestens mittelschweren Verschulden ausgegangen werden, in dessen Rahmen die verfügte Einstellungsdauer von 21 Tagen als angemessen erscheine. 3.2 Die Vorbringen in der Beschwerdeschrift lassen die für das Bundesgericht grundsätzlich verbindlichen vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen nicht als offensichtlich unrichtig im Sinne von Art. 105 Abs. 2 BGG erscheinen. Sie erschöpfen sich vielmehr in einer eigenen Sachverhaltsdarstellung und appellatorischer Kritik am kantonalen Gerichtsentscheid. Das von diesem aus den festgestellten Umständen tatsächlicher Art, insbesondere der Ablehnung einer Verlängerung der Teilnahme am vorübergehenden Beschäftigungsprogramm ohne entschuldbaren Grund, gefolgerte mittelschwere Verschulden mit der deswegen ausgesprochenen 21-tägigen Einstellung in der Anspruchsberechtigung ist mit den bundesrechtlich vorgesehenen Rechtsfolgen vereinbar. Von einer Rechtsverletzung gemäss Art. 95 lit. a BGG jedenfalls kann nicht gesprochen werden. Da es entgegen den Ausführungen des Beschwerdeführers nicht um ein Programm zur vorübergehenden Beschäftigung in Mittel- und Osteuropa geht, sind auch die entsprechenden Richtlinien nicht massgebend, weshalb der Versicherte daraus nichts abzuleiten vermag. Der von ihm angerufene Art. 66 Abs. 2 AVIG bezieht sich sodann auf Einarbeitungszuschüsse und ist im vorliegenden Zusammenhang ebenfalls nicht relevant.