Citation: 2C_456/2020 E. 3.2

3.2. Die Beschwerdeführerin und die Eidgenössische Steuerverwaltung machen vorliegend verschiedene Tatsachen geltend, welche im angefochtenen Urteil nicht festgestellt worden sind. Namentlich berufen sie sich auf eine Vereinbarung vom 9. September 2004, welche zwischen der Beschwerdegegnerin und dem Verkäufer der von ihr erworbenen Parzelle abgeschlossen worden sein soll, sowie auf ein angeblich im Juli 2013 von der Beschwerdegegnerin eingereichtes Baubewilligungsgesuch. Sie legen aber nicht in der gebotenen Weise dar, inwiefern erst der angefochtene Entscheid dazu Anlass gegeben haben soll, sich auf diese Tatsachen zu berufen. Zwar tritt die kantonale Steuerverwaltung in der vorliegenden Angelegenheit erstmals vor dem Bundesgericht in der Rolle einer Beschwerdeführerin auf und erscheint es damit nicht von vornherein als ausgeschlossen, dass von ihr als Veranlagungsbehörde ursprünglich als nicht relevant erachtete Punkte durch den angefochtenen Entscheid rechtswesentlich wurden. Dies enthebt sie aber nicht von der Obliegenheit, im Einzelnen darzulegen, weshalb die von ihr neu angerufenen Gesichtspunkte tatsächlicher Art durch das angefochtene Urteil für die Verfolgung ihrer Rechte bedeutsam geworden sein sollen. Die erwähnten, von der kantonalen Steuerverwaltung und der Eidgenössischen Steuerverwaltung neu geltend gemachten Tatsachen sind vor diesem Hintergrund aufgrund des Novenverbotes nicht zu berücksichtigen (vgl. E. 2.2.2 hiervor).