Citation: 8C_121/2017 E. 6.2

6.2. Weiter rügt der Beschwerdeführer eine Verletzung von Art. 28 Abs. 2 Satz 2 UVV sowie von Art. 7 und 8 ATSG durch die Vorinstanz. Diese sieht er darin begründet, dass das kantonale Gericht beim Invalideneinkommen eine nicht versicherte Nebenerwerbstätigkeit berücksichtigt habe. Entsprechend der von einer Minderheit des kantonalen Gerichts vertretenen Auffassung dürfe das Einkommen einer solchen Tätigkeit weder beim Validen- noch beim Invalideneinkommen berücksichtigt werden. Aufgrund der allein versicherten unselbstständigen Erwerbstätigkeit bestehe weiterhin Anspruch auf eine volle Rente. Überdies sei gemäss Art. 8 ATSG nur die Erwerbsunfähigkeit zu berücksichtigen. Im Zusammenhang mit der Invaliditätsbemessung könne daher bloss durch Arbeit erzielter Erwerb relevant sein. Das Entgelt für geleisteten Kapitaleinsatz gehöre nicht dazu. Dementsprechend könne der Anteil am Stammkapital der D.________ GmbH nicht als Bezugsgrösse gelten.