Citation: 5A_466/2015 E. 3.5

3.5. Durch Gegenüberstellung der Einkommen und Auslagen berechnete die Vorinstanz schliesslich die strittigen Unterhaltsbeiträge. Für das Kind seien ab dem Trennungsdatum monatlich Fr. 825.-- zuzüglich Kinderzulagen geschuldet. Der Ehefrau wurden in Bestätigung des erstinstanzlichen Urteils ab Oktober 2013 Fr. 1'450.-- bzw. ab Januar 2014 Fr. 625.-- zugesprochen. Das Obergericht liess dabei durchscheinen, dass der Beschwerdegegnerin zumindest teilweise höhere Beiträge zustehen würden. Die von der ersten Instanz zugesprochenen Beträge wurden dennoch unter Hinweis darauf übernommen, dass Ehegattenunterhaltsbeiträge mangels Geltung der Offizialmaxime nicht zuungunsten des Beschwerdeführers abgeändert werden könnten. Die Beschwerdegegnerin hatte gegen das erstinstanzliche Urteil keine Berufung erhoben.