Citation: 1C_150/2021 E. 5.3

5.3. Vorliegend wurde die gesetzlich vorgesehene Mindestentzugsdauer von 24 Monaten gemäss Art. 16c Abs. 1 lit. a i.V.m. Art. 16c Abs. 2 lit a bis SVG (vgl. E. 2) auf 27 Monate erhöht. Diesen Entscheid hat die Vorinstanz geschützt, indem sie das Verschulden des Beschwerdeführers aufgrund der massiven Geschwindigkeitsüberschreitung als schwer eingestuft und erwogen hat, die krasse Unterschreitung des Mindestabstands falle erschwerend in Betracht. Ausserdem hat sie berücksichtigt, dass der Beschwerdeführer die auf dem Beifahrersitz mitfahrende Person sowie weitere Verkehrsteilnehmende in grossem Ausmass gefährdet habe und dem Beschwerdeführer der Führerausweis bereits vom 22. November 2013 bis zum 21. Dezember 2013 wegen einer mittelschweren Widerhandlung habe entzogen werden müssen. Zusammenfassend ist sie zum Schluss gekommen, die verfügte Entzugsdauer von 27 Monaten sei auch unter Berücksichtigung des Wohlverhaltens, der langen Verfahrensdauer und unter Annahme der geltend gemachten ausgeprägten Massnahmeempfindlichkeit als angemessen zu betrachten.