Citation: 4A_205/2018 E. B

B.a. Die Klägerin gelangte am 3. Januar 2014 an das Bezirksgericht Küssnacht im Wesentlichen mit den Begehren, es sei festzustellen, dass die betriebene Forderung von Fr. 95'200.-- nicht bestehe und das Betreibungsverfahren gegen sie ungerechtfertigt eingeleitet worden sei. Der Beklagte beantragte die Abweisung der Klage und stellte widerklageweise den Antrag, die Klägerin sei zu verpflichten, ihm 2,5 % des Kaufpreises der Liegenschaften Strasse X.________ und Strasse Y.________, beide in U.________, nebst Zins zu 5 % seit dem 20. November 2012 zu bezahlen; der Rechtsvorschlag in der Betreibung Nr. xxx Betreibungsamt V.________ sei aufzuheben. Das Bezirksgericht Küssnacht wies mit Urteil vom 13. März 2017 die Klage vollumfänglich ab (Ziffer 1), verpflichtete in Gutheissung der Widerklage die Klägerin zur Bezahlung von Fr. 125'000.-- nebst Zins zu 5 % seit dem 20. November 2012 (Ziffer 2) und beseitigte den Rechtsvorschlag in Betreibung Nr. xxx des Betreibungsamts V.________ für den Betrag von Fr. 95'200.-- nebst Zins zu 5 % seit dem 20. November 2012 und für Fr. 103.-- Betreibungskosten. B.b. Mit Urteil vom 20. Februar 2018 wies das Kantonsgericht Schwyz die Berufung der Klägerin ab und bestätigte das angefochtene Urteil des Bezirksgerichts Küssnacht vom 13. März 2017. Das Kantonsgericht stellte fest, es sei im Berufungsverfahren nicht mehr bestritten, dass C.________ für die Klägerin handelte und dass der Beklagte auf Bitte von C.________ ein Treffen mit dem Notar D.________ organisierte, das am 16. Mai 2012 in einem Restaurant in W.________ stattfand. Das Kantonsgericht folgte der Beweiswürdigung der ersten Instanz, wonach C.________ für die Klägerin mit dem Beklagten einen Vertrag über die zwei zuvor dem Notar angebotenen Liegenschaften in U.________ abschloss, wobei sie diesen - wiederum wie die erste Instanz - als Mäklervertrag qualifizierte. Das Kantonsgericht stellte weiter fest, der Beklagte habe darauf die Klägerin vereinbarungsgemäss mit Informationen über die Verkäuferschaft versorgt, welche es der Klägerin erlaubt hätten, ein Kaufangebot über 4,3 Mio. Franken zu machen, die Vertragsverhandlungen aufzunehmen und zum Abschluss zu bringen. Das Kantonsgericht kam zum Schluss, der Beklagte habe seine Vertragspflicht zum Nachweis einer Gelegenheit zum Abschluss eines Kaufvertrags erfüllt und der Kaufvertrag über die Liegenschaften in U.________ sei infolge dieses Nachweises zustande gekommen. Das Kantonsgericht bestätigte sodann die vereinbarte Provisionshöhe von 2,5 % des Kaufpreises mit der Begründung, die Klägerin lege für den Fall des Zustandekommens des Mäklervertrags nicht substanziiert dar, weshalb die erste Instanz eine entsprechende Vereinbarung nicht hätte annehmen dürfen.