Citation: 5A_419/2021 E. 3

Nur der Vollständigkeit halber sei festgehalten, dass es dem Beschwerdeführer in der Sache darum zu gehen scheint, dass ihm keine Kosten auferlegt werden dürften. Indes wurden die Kosten der Mandatsführung, wie sich aus der materiellen Eventualbegründung des angefochtenen Entscheides ergibt, angesichts des geringen Vermögens des Beschwerdeführers nicht bezogen (Art. 9 ESBV/BE) und das Obergericht hat auf Verfahrenskosten verzichtet mit der Begründung, die Beschwerdeführung sei offensichtlich Ausfluss der hebephrenen Schizophrenie des Beschwerdeführers. Einzig im KESB-Verfahren wurden dem Beschwerdeführer gestützt auf Art. 63 Abs. 1 KESG/BE Verfahrenskosten von Fr. 300.-- auferlegt, welche das Obergericht in seiner Eventualbegründung als rechtmässig erachtete.