Citation: 1C_578/2019 E. 6.4

6.4. Diese vorinstanzlichen Ausführungen sind nicht zu beanstanden. Sie können sich auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung (vgl. vorne E. 6.1) sowie auf Art. 46 BauG/BE und damit eine genügende gesetzliche Grundlage stützen. Dass die kantonale Bestimmung falsch angewendet wurde, wird nicht substantiiert gerügt und ist auch nicht ersichtlich. Namentlich kann vorausgesetzt werden, dass den Beschwerdeführern die Bewilligungsbedürftigkeit einer Barriere in der Landwirtschaftszone bekannt war. Eine Berufung auf den guten Glauben fällt für sie damit ausser Betracht. Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführer besteht zudem ein öffentliches Interesse daran, dass die Landwirtschaftszone von landwirtschaftlich unnötigen Bauten frei gehalten wird. Auch die vorinstanzliche Prüfung der Verhältnismässigkeit der Wiederherstellungsmassnahme ist nicht zu beanstanden. Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführer verletzt sie den Verhältnismässigkeitsgrundsatz nicht, schon gar nicht "in besonders krasser Weise durch Nichtdifferenzierung und Pauschalisierung".