Citation: 7B_873/2023 E. 4.2.1

4.2.1. Betreffend seine behauptete Tätigkeit als faktisch selbständig erwerbende Person für die oben genannte erste Gesellschaft habe sich der im vorinstanzlichen Verfahren anwaltlich vertretene Beschwerdeführer im Wesentlichen auf eine Wiederholung seiner bereits im Rekursverfahren vor der Justizdirektion vorgetragenen Argumente beschränkt und auf dort eingereichte Unterlagen verwiesen. Daraus ergebe sich jedoch "keine Grundlage für die Annahme einer relevanten geregelten Arbeitstätigkeit des Beschwerdeführers". Dieser habe im Rekursverfahren zwar noch geltend gemacht, "mit Produkten aller Art, insbesondere aus dem Hygienebereich, zu handeln und Apps für Onlinedienstleistungen zu entwickeln". Über diese äusserst vage Beschreibung hinaus habe er jedoch nicht dargelegt, welche Arbeiten hierfür in welchem zeitlichem Umfang anfielen. Entgegen seinen Vorbringen erscheine es für das Verwaltungsgericht daher "alles andere als offensichtlich, weshalb seine Tätigkeit für diese Gesellschaft ein wöchentliches Pensum von mehr als 20 Stunden erfordern sollte". Auch die vom Beschwerdeführer eingereichten Geschäftsunterlagen dieser Gesellschaft, namentlich die "provisorische" Gewinn- und Verlustrechnung des Jahres 2020, die Abrechnung der kantonalen Sozialversicherungsbehörde für das 3. Quartal 2022 sowie die Ausdrucke verschiedener (von ihm angeblich betriebener) Onlineshops, seien nicht geeignet, um eine operative Geschäftstätigkeit dieser Gesellschaft bzw. ein ausreichendes Arbeitspensum des Beschwerdeführers zu belegen. Entgegen seiner Auffassung könne aus der Existenz einer Website nicht ohne Weiteres auf das Bestehen einer geregelten Arbeitstätigkeit geschlossen werden. Ein solcher Schluss sei hier umso weniger zu ziehen, als er keinerlei Angaben zum Geschäftsgang gemacht, geschweige denn entsprechende Belege eingereicht habe. Trotz entsprechender Ankündigungen im Rekursverfahren habe er es auch unterlassen, eine "definitiv bereinigte" Buchhaltung für das Jahr 2020 nachzureichen. Für die anschliessenden Geschäftsjahre habe der Beschwerdeführer überhaupt keine Angaben zum Geschäftsgang der Gesellschaft oder zum Bestehen entsprechender Zahlungsflüsse mehr gemacht. Die mit seinem Wiedererwägungsgesuch eingereichten Steuerunterlagen der Gesellschaft, nämlich eine Zahlungserinnerung für die direkte Bundessteuer des Jahres 2019 in der Höhe von Fr. 425.- und eine provisorische Steuerrechnung für die Staats- und Gemeindesteuern des Jahres 2021 in Höhe von Fr. 235.85 liessen nicht auf eine relevante operative Geschäftstätigkeit schliessen. Darüber hinaus sei laut Handelsregisterauszug am 2. Mai 2023, gestützt auf ein entsprechendes Urteil des Bezirksgerichts Horgen, der Konkurs über die Gesellschaft eröffnet und deren Liquidation angeordnet worden. Spätestens seit diesem Zeitpunkt könne folglich nicht mehr von einer relevanten Arbeitstätigkeit des Beschwerdeführers für die konkursite Gesellschaft ausgegangen werden.