Citation: 1B_149/2016 E. A

Die Regionale Staatsanwaltschaft Emmental-Oberaargau führt gegen B.________ eine Strafuntersuchung wegen sexueller Handlungen mit einem Kind, Vergewaltigung und Pornografie. Sie wirft dem Beschuldigten unter anderem vor, zwischen dem 14. und 16. Juli 2014 mit der damals 14-jährigen A.________ sexuelle Kontakte gehabt zu haben und sie am 16. Juli 2014 in einem Auto zum Geschlechtsverkehr gezwungen zu haben. Am 29. Oktober 2015 teilte die Staatsanwaltschaft mit, dass sie die Untersuchung als beendet erachte, und setzte Frist zur Einreichung weiterer Beweisanträge, wovon der Beschuldigte Gebrauch machte. Am 24. November 2015 hiess die Staatsanwaltschaft den Antrag des Beschuldigten, einen Auszug eines Chatverlaufs zu den Akten zu nehmen, gut, wies jedoch die weiteren Beweisanträge ab. Dagegen erhob B.________ Beschwerde ans Obergericht des Kantons Bern und beantragte unter anderem die Sicherstellung und Auswertung des Mobiltelefons der Privatklägerin. Mit Beschluss vom 12. Februar 2016 hiess das Obergericht die Beschwerde insofern gut, als es anordnete, das Mobiltelefon der Privatklägerin sei ohne Vorankündigung abzuholen und der Chatverlauf der letzten sechs Monate in den verschiedenen Foren zu sichern und auszuwerten. Im Übrigen trat es auf die Beschwerde nicht ein.