Citation: 2C_396/2014 E. 3.1

3.1. Vermögensdelikte sowie Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz, welche im Ausländerrecht schwer ins Gewicht fallen, bilden nebst zahlreichen Reisen ohne gültigen Fahrausweis die Grundlage für einen Grossteil der Verurteilungen des Beschwerdeführers. Dabei beschränken sich die Verstösse gegen das BetmG nicht nur auf den wiederholten - ebenfalls strafbaren - Eigenkonsum; es erfolgten auch zwei Verurteilungen wegen Verkaufs von Heroin an Dritte. Der längsten einzelnen Freiheitsstrafe von zwölf Monaten lagen gewerbsmässiger Diebstahl, mehrfache Sachbeschädigung sowie mehrfacher Hausfriedensbruch zugrunde. Wie auch in den anderen Strafurteilen wurde dabei der Zusammenhang der Delikte zur Drogenabhängigkeit des Beschwerdeführers bereits strafmildernd berücksichtigt. Im ausländerrechtlichen Verfahren besteht regelmässig kein Raum, die Beurteilung der Strafgerichte zur Angemessenheit der Sanktion zu relativieren (vgl. Urteile 2C_867/2013 vom 1. Mai 2014; 2C_1052/2012 vom 2. April 2013 E. 4.3 mit Hinweisen). Insgesamt liegen eine beeindruckende Anzahl von Verurteilungen vor, welche sich trotz Strafmilderungen zu einem beträchtlichen Strafmass summieren. Die Vorinstanz durfte deshalb von einem nicht mehr leichten Verschulden des Beschwerdeführers ausgehen. Sie weist zudem daraufhin (E. 5.2), dass der Beschwerdeführer schon vor seiner letzten Verurteilung (u.a. wegen Gewalt und Drohung gegen Beamte) wiederholt durch körperliche Auseinandersetzungen und Gewaltanwendung auffiel. Erschwerend kommt hinzu, dass ihn die zahlreichen Strafen offensichtlich nicht beeindruckt haben. Jeweils kaum aus dem Gefängnis entlassen, beging er weitere Delikte. Selbst die mehrfach angedrohten ausländerrechtlichen Konsequenzen führten zu keinem Sinneswandel. Aufgrund der fortgesetzten Uneinsichtigkeit des Beschwerdeführers durfte die Vorinstanz von einer konkreten Rückfallgefahr ausgehen.