Citation: I 176/02 11.07.2002 E. 2

In materieller Hinsicht rügt die Versicherte die Invaliditätsbemessung. Sie macht insbesondere geltend, ihre Arbeitsfähigkeit betrage nicht 75 %, sondern 60 %. Bei der Berechnung des Valideneinkommens sei sodann angesichts des ohne Invalidität zu erwartenden beruflichen Aufstiegs nicht das dem vorinstanzlichen Entscheid zugrundeliegende Anspruchsniveau 3 (Berufs- und Fachkenntnisse vorausgesetzt) der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung, sondern das Anspruchsniveau 2 (Verrichtung selbständiger und qualifizierter Arbeiten) massgebend. Der Abzug vom Tabellenlohn wegen Teilzeitarbeit und gesundheitlicher Schädigung sei mit mehr als 10 % anzusetzen. Schliesslich seien beim Invalideneinkommen invaliditätsbedingte Gestehungskosten (Aufwand für die Haushaltführung bzw. Beizug einer Haushalthilfe) in Abzug zu bringen.