Citation: 2A.7/2006 10.01.2006 E. 1

Die X.________ AG verkaufte am 24. Dezember 1997 zwei Liegenschaften in Basel für insgesamt rund 10 Mio. Franken. In den Steuererklärungen für die Grundstückgewinnsteuer machte sie je eine Mäklerprovision in der Höhe von 3 Prozent als Aufwand geltend, obschon sie die Liegenschaften selbst verkauft hatte (sog. Eigenprovision). Die Steuerverwaltung des Kantons Basel akzeptierte die entsprechenden Abzüge nicht und bestimmte den steuerbaren Grundstücksgewinn auf 1'120'283 bzw. 441'800 Franken (Veranlagungen vom 14. Oktober 1998). Das Appellationsgericht des Kantons Basel Stadt (als Verwaltungsgericht) schützte diese Veranlagungen kantonal letztinstanzlich (Urteil vom 24. August 2005).