Citation: I 817/02 28.08.2003 E. 2

2.1 Nach Lage der medizinischen Akten hat sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers seit der Rentenverfügung vom 22. August 1997 in anspruchsrelevanter Weise verschlechtert. War er damals leidensbedingt zu 50 % in seiner Arbeitsfähigkeit eingeschränkt, ist er dies aufgrund der gesundheitlichen Verschlimmerung nunmehr vollumfänglich. Die damit ohne weiteres einhergehende gänzliche Erwerbsunfähigkeit hat die revisionsweise Erhöhung der seit 1. Mai 1997 laufenden halben auf eine ganze Rente zur Folge. Den Zeitpunkt für die Rentenanpassung haben Verwaltung und Vorinstanz in korrekter rechtlicher Würdigung der tatsächlichen Verhältnisse auf den Monat der von Amtes wegen vorgenommenen Revision (vgl. Art. 88bis Abs. 1 lit. b IVV) festgesetzt. Es kann auf die eingehende und zutreffende Begründung im angefochtenen Entscheid verwiesen werden, der das Eidgenössische Versicherungsgerichts nichts hinzuzufügen hat. 2.2 Die Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde rechtfertigen keine andere Betrachtungsweise. Von weiteren medizinischen Abklärungsmassnahmen ist kein entscheidrelevanter Aufschluss zu erwarten, weshalb IV-Stelle und kantonales Gericht zu Recht darauf verzichtet haben. Soweit die Beschwerdeführer die ursprüngliche Zusprechung einer halben Rente beanstanden und inhaltliche Kritik an Arztberichten üben, auf welche sich die Verwaltung hiebei stützte, hat es mit dem Hinweis auf die nach der zutreffenden Feststellung im vorinstanzlichen Entscheid vom 30. Oktober 2002 unangefochten in Rechtskraft erwachsene und von der Verwaltung nicht in Wiedererwägung gezogene Verfügung vom 22. August 1997 sein Bewenden, zumal keine neuen Tatsachen oder Beweismittel ersichtlich sind, welche geeignet wären, zu einer andern rechtlichen Beurteilung zu führen (vgl. BGE 127 V 469 Erw. 2c mit Hinweisen). Als ebenso wenig stichhaltig erweisen sich die auf das frühere Rentenrevisions- und Beschwerdeverfahren bezogenen Einwendungen, zumal der dieses abschliessende kantonale Gerichtsentscheid vom 12. April 2000 seinerseits nicht angefochten wurde und die Vorinstanz mit guten Gründen ein Rückkommen auf diese Entscheidung ablehnt. Die weiteren Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde gehen ebenfalls an der Sache vorbei. Nicht gefolgt werden kann den Beschwerdeführern insbesondere auch, wenn sie behaupten, nicht mit "Einschreiben" (heutige Bezeichnung: Lettre signature) versandte Verfügungen der Invalidenversicherung litten an einem Formmangel. Es besteht keine Vorschrift, diese Verwaltungsakte per eingeschriebener Sendung dem Adressaten zuzustellen. Diese Zustellungsart ist nicht Gültigkeitserfordernis, sondern dient der Verwaltung lediglich zum Beweis der Tatsache und des Zeitpunktes der Verfügungszustellung (vgl. BGE 124 V 402 Erw. 2a mit Hinweisen). Beides ist im vorliegenden Fall nicht umstritten. Damit ist die Verwaltungsgerichtsbeschwerde als unbegründet abzuweisen.