Citation: 8C_51/2024 E. 3.1.3

3.1.3. Sodann erwog das kantonale Gericht, spätestens ab dem 20. April 2017 (drei Monate nach der zweiten Operation an der rechten Schulter) habe keine voraussichtlich längere Zeit dauernde "Erwerbsunfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit" mehr bestanden. Die Schulterproblematik rechts sei in diesem Zeitpunkt austherapiert gewesen und die - zweifellos vorhandene - Residualsympomatik habe gemäss Gutachten einer Arbeitsfähigkeit in einer adaptierten Tätigkeit nicht entgegen gestanden. Damit hätten sich die gesundheitlichen Verhältnisse offensichtlich entscheidend geändert, so dass klar ein Revisionsgrund vorgelegen habe. Der Rentenanspruch sei mithin bis zum 31. Juli 2017 zu befristen, da die Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit spätestens ab dem Zeitpunkt zu berücksichtigen sei, in dem sie ohne wesentliche Unterbrechung drei Monate gedauert habe und voraussichtlich weiter andauern werde (Art. 88a Abs. 1 IVV). Daran ändere die Operation im Herbst 2018 an der linken Schulter nichts, habe diese doch nur eine kurze Zeit dauernde Arbeitsunfähigkeit zur Folge gehabt. Weiterungen zur Umsetzbarkeit des konkreten Belastungsprofils, so die Vorinstanz abschliessend, erübrigten sich, nachdem die langjährige Arbeitgeberin in der Lage und bereit gewesen sei, eine optimal angepasste Arbeitsstelle für den Beschwerdeführer einzurichten. Dieser mache denn auch zu Recht nicht geltend, dass eine Arbeitstätigkeit entsprechend dem gutachterlichen Belastungsprofil auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt nicht existiere.