Citation: 8C_219/2022 E. 6.3

6.3. Der Beschwerdeführer wendet ein, laut der Vorinstanz solle er im Jahre 2011 sinngemäss angegeben haben, dass er nur maximal bis zum 65. Altersjahr gearbeitet hätte. Diesem Argument könne nicht gefolgt werden, da der Zeitpunkt der allfälligen Rentenzusprache relevant sei. Wie aus seinen vorinstanzlichen Eingaben vom 25. Oktober 2021 und 24. Februar 2022 klar ersichtlich sei, hätte er immer noch als Kranführer gearbeitet bzw. eine entsprechende Stelle gefunden. Er habe permanent mehrere Angebote diverser Firmen als Kranführer erhalten, die er aber gesundheitsbedingt nicht habe annehmen können. Es werde explizit auf die diversen Stellenangebote verwiesen. Es könne somit nicht argumentiert werden, er hätte altersbedingt keine Erwerbstätigkeit mehr aufgenommen. Beim Valideneinkommen sei somit vom zuletzt als Kranführer erzielten, der Teuerung angepassten Lohn auszugehen, der gemäss der Taggeldabrechnung der Suva vom 22. Juli 2020 mindestens Fr. 97'578.10 betragen habe. Soweit der Beschwerdeführer auf seine vorinstanzlichen Eingaben verweist, ist dies unzulässig (BGE 143 V 168 E. 5.2.3, 134 II 244; Urteil 8C_8C_542/2021 vom 26. Januar 2022 E. 6). Im Übrigen zeigt er nicht substanziiert auf, welche Umstände den Schluss nahe legen sollten, er hätte nach dem Erreichen des ordentlichen AHV-Rentenalters weiter als Kranführer gearbeitet. Somit ist die vorinstanzliche Anwendung des Art. 28 Abs. 4 UVV nicht bundesrechtswidrig.