Citation: 5A_582/2022 E. 2.5.1

2.5.1. Der Beschwerdeführer macht geltend, er habe sowohl die Befragung von ihm selbst als auch die Befragung seines Sohnes beantragt. Die Vorinstanz sei darauf nicht eingegangen und habe aus diesem Grund das rechtliche Gehör verletzt und unhaltbare Schlussfolgerungen gezogen. Das rechtliche Gehör nach Art. 29 Abs. 2 BV verlangt, dass das Gericht die Vorbringen des vom Entscheid in seiner Rechtsstellung Betroffenen auch tatsächlich hört, prüft und in der Entscheidfindung berücksichtigt. Daraus folgt unter anderem die grundsätzliche Pflicht der Behörden, ihren Entscheid zu begründen. Die Begründung muss so abgefasst sein, dass der Betroffene den Entscheid gegebenenfalls sachgerecht anfechten kann. Die Begründung muss kurz die wesentlichen Überlegungen nennen, von denen sich das Gericht hat leiten lassen und auf die sich sein Entscheid stützt. Nicht erforderlich ist hingegen, dass sich der Entscheid mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt (BGE 148 III 30 E. 3.1; 141 I 60 E. 3.3; 141 III 28 E. 3.2.4). Die Vorinstanz hat erwogen, dass der Beschwerdeführer zwar geltend gemacht habe, dass er keine Vollmachten erteilt habe, aber nicht behauptet habe, dass zum Zeitpunkt der Zustellung keine anderen mit ihm in Hausgemeinschaft lebenden Personen anwesend gewesen wären. Namentlich aus diesem Grund hat sie die unter Beweis gestellten Behauptungen des Beschwerdeführers, wonach weder er noch sein Sohn das Schreiben des Konkursamts übernommen habe, als nicht entscheidwesentlich erachtet. Damit hat die Vorinstanz hinreichend begründet, weshalb die Erbringung dieses Beweises die Zustellquittung der Post nicht in Frage zu stellen vermöchte. In diesem Zusammenhang ist weder das rechtliche Gehör verletzt noch der Sachverhalt willkürlich festgestellt worden.