Citation: 4A_315/2014 E. 2.1

2.1. Die Vorinstanz qualifizierte den Mietvertrag zwischen den Parteien als einen Mietvertrag über eine Rohbaumiete; sie stellte fest, dem Beschwerdegegner seien lediglich nackte Räume vermietet worden, die nicht zum Bewohnen geeignet gewesen seien und erst hierfür hergerichtet werden mussten. Für die vom Mieter getätigten Investitionen sei im Mietvertrag vom 31. März 2004 vereinbart worden, dass diese im Falle einer Vermieterkündigung durch den Vermieter zu entschädigen seien. So hätten die Parteien die Entschädigungspflicht des Vermieters auch im Vergleich vom 17. Januar 2011 vertraglich festgehalten. Auch wenn das Mietverhältnis letztlich durch Vergleich aufgelöst worden sei, sei die Entschädigungspflicht des Vermieters bestehen geblieben.