Citation: 9C_455/2020 E. 3.2.3

3.2.3. Nach dem Gesagten erlaubte das psychiatrische Gutachten des Dr. med. E.________eine schlüssige Beurteilung der Arbeitsfähigkeit des Versicherten auf objektivierter Grundlage - im Lichte der im Entscheidzeitpunkt massgeblichen Indikatoren (E. 3.2.1 hiervor) - nicht. Die Vorinstanz hat demnach den Untersuchungsgrundsatz (Art. 61 lit. c ATSG) verletzt, indem sie auf weitere Abklärungen verzichtete. Die Sache ist ihr zurückzuweisen, damit sie ein psychiatrisches Gerichtsgutachten einhole und hernach neu entscheide. Die einzuholende Expertise wird sich unter Berücksichtigung der massgeblichen Indikatoren gemäss BGE 141 V 281 insbesondere dazu zu äussern haben, ob und in welchen Zeiträumen ausgehend von den zu stellenden Diagnosen ab März 2013 eine gänzliche oder teilweise Arbeitsunfähigkeit des Versicherten mit überwiegender Wahrscheinlichkeit (zum Beweismass der überwiegenden Wahrscheinlichkeit vgl. etwa BGE 138 V 218 E. 6 S. 221) ausgewiesen ist.