Citation: 8C_118/2020 E. 6.2

6.2. Die Vorinstanz erwog zu Recht, dass die Anrechnung von Kilometerpauschalen von Fr. 0.60 eine einfachere Leistungsfestsetzung mit weniger fehleranfälligen Variablen zulässt, was der rechtsgleichen Behandlung der Versicherten zuträglich ist. Zudem lässt sich diese Regelung mit Gründen der Praktikabilität bzw. Verfahrensökonomie rechtfertigen (Urteil 2A.393/2002 vom 23. Juni 2003 E. 2.5). Dies ist im Bereich der Sozialversicherung als typischer Massenverwaltung von erheblicher Bedeutung (BGE 129 V 370 E. 4.4 S. 377; vgl. auch Urteil 2C_238/2019 vom 14. März 2019 E. 3.3). Unbestritten ist zudem die Feststellung der Suva-MV und der Vorinstanz, dass mit der Kilometerpauschale von Fr. 0.60 eine Übereinstimmung mit der Reisekostenentschädigung besteht, welche die Militärversicherung gemäss Art. 19 Abs. 1 MVG und die Unfallversicherer bei Fahrten der versicherten Person mit dem Auto zum Arzt und zur Therapie ausrichten. Die neue Praxis der Militärversicherung stützt sich demnach auf ernsthafte sachliche Gründe, welche insgesamt gewichtiger sind als das Interesse an der Rechtssicherheit (vgl. auch E. 6.3 hiernach). Dem Beschwerdeführer vermag somit nicht zu helfen, dass die Militärversicherung die PW-Zulage davor grosszügiger berechnete. Es war der Suva-MV nämlich nicht verwehrt, auf die als nicht mehr zweckmässig erkannte Praxis zurückzukommen (vgl. Urteil 2C_421/2007 vom 21. Dezember 2007 E. 3.3, in StR 63, 2008, S. 545). Dem Beschwerdeführer ist zwar beizupflichten, dass mit der Praxisänderung - entgegen der Suva-MV und der Vorinstanz - keine eigentliche Anpassung an die Regelung der Invalidenversicherung erfolgte. Dies ist indessen nach dem Gesagten nicht entscheidwesentlich.