Citation: 2P.38/2005 02.08.2005 E. A

Die am 1. Januar 1997 in Kraft getretene neue Besoldungsordnung des Kantons Bern (BEREBE) sieht gemäss dem vom Grossen Rat erlassenen Dekret vom 8. November 1995 über Gehalt und Zulagen des Personals der bernischen Kantonsverwaltung (im Folgenden: Gehaltsdekret bzw. GehD/BE) eine Einreihung der kantonalen Bediensteten in 30 Gehaltsklassen vor; die Einreihung erfolgt - nach Massgabe eines Einreihungsplans mit Richtpositionen - entsprechend den Anforderungen und Belastungen der jeweiligen Stelle (Art. 2 und 3 GehD/BE). Das Gehalt setzt sich aus einem nach der Gehaltsklasse bestimmten Grundgehalt und gegebenenfalls sog. Gehaltsstufen bzw. Anlaufstufen zusammen (Art. 5 und 4 GehD/BE). Die Anlaufstufen - vorgesehen sind sechs Anlaufstufen à 1,5 % des Grundgehalts - reduzieren das Grundgehalt, die Gehaltsstufen - 40 Stufen à 1,5 % - erhöhen es (Art. 4 GehD/BE). Ein Gehaltsaufstieg innerhalb der Gehaltsklasse erfolgt durch Anrechnung von Gehaltsstufen, welche ihrerseits zum einen nach Erfahrung und zum anderen nach Massgabe einer jährlichen Leistungs- und Verhaltensbeurteilung des Bediensteten festgelegt werden (Art. 6 GehD/BE). Das Anfangsgehalt entspricht einer Gehalts- oder Anlaufstufe derjenigen Gehaltsklasse, in welche die Stelle eingereiht ist; bei der Festsetzung des Anfangsgehalts werden Erfahrungen und Fähigkeiten sowie die Einreihung des bestehenden Personals angemessen berücksichtigt (Art. 10 GehD/BE).