Citation: 5F_16/2025 E. 3

Der Gesuchsteller nennt keinen Revisionsgrund und er macht auch der Sache nach keine Revisionsgründe geltend. Er polemisiert in Bezug auf das Ausgangsverfahren, indem er den Behörden bzw. Gerichten bandenmässiges Vorgehen und eine massive Gefährdung der Kinder anlastet; all diese Missstände hätten über mehrere Gerichtshöfe hinweg stattgefunden und diese seien deshalb einer neutralen Aufsicht zu unterstellen. Er habe einen Anspruch, dass alle ihm zustehenden Grund- und Verfahrensrechte eingehalten würden, und ebenso hätten seine Kinder Anspruch, willkürfrei nach Treu und Glauben behandelt zu werden. All dies betrifft nicht das Nichteintreten zufolge abgelaufener Beschwerdefrist und geht somit an dem vorbei, was vorliegend einer Revision zugänglich sein könnte. Dies trifft im Übrigen auch auf den Vorwurf des Gesuchstellers zu, der urteilende Bundesrichter habe verkannt, dass die eingereichte Verfassungsbeschwerde an keine Frist gebunden gewesen sei. Mit Revision können nur Versehen in Bezug auf Tatsachen korrigiert werden (vgl. Art. 121 lit. d BGG), nicht aber Rechtsfehler (BGE 122 II 17 E. 3; zuletzt Urteil 4F_34/2024 vom 20. Februar 2025 E. 2.4). Ohnehin liegt kein Rechtsfehler vor, weil die Frist für eine Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts Appenzell Ausserrhoden 30 Tage betrug (Art. 100 Abs. 1 BGG) und diese bei Einreichung der Beschwerde abgelaufen war.