Citation: 4P.233/2001 19.10.2001 E. 4

4.- Der Kantonsgerichtsausschuss ist entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers im Ergebnis auch nicht in Willkür verfallen, wenn er diesem die unentgeltliche Rechtspflege für das Beschwerdeverfahren verweigerte. Über das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege kann ohne weiteres gleichzeitig mit dem Entscheid in der Sache entschieden werden, zumal der Zweck der unentgeltlichen Rechtspflege - die Gewährleistung des Zugangs zum Recht - mit dem Entscheid in der Sache erreicht ist und die unentgeltliche Rechtspflege grundsätzlich nicht die definitive Kostenbefreiung umfasst. Es entspricht denn auch dem Vorgehen des Bundesgerichts, in gewissen Fällen das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege zusammen mit dem Entscheid in der Sache zu behandeln. Dieses Vorgehen rechtfertigt sich auch im vorliegenden Fall. Die Voraussetzungen von Art. 152 OG sind auch für das bundesgerichtliche Verfahren nicht erfüllt, so dass das Gesuch für das vorliegende Verfahren ebenfalls abzuweisen ist. Der Beschwerdeführer hat dem Verfahrensausgang entsprechend die Gerichtsgebühr zu bezahlen (ARt. 156 OG).