Citation: 1P.576/2001 05.11.2001 E. 1

1.- Das Bundesgericht prüft von Amtes wegen und mit freier Kognition, ob und in welchem Umfang auf eine staatsrechtliche Beschwerde einzutreten ist (BGE 127 III 41 E. 2a S. 42; 126 I 207 E. 1 S. 209, je mit Hinweisen). a) Der Beschwerdeführer beantragt unter anderem die Aufhebung von Ziff. 1 des Urteils des Bezirksgerichts Imboden. Gegenstand dieser Dispositivziffer bildete der erstinstanzliche Schuldspruch im Sinne der Anklageverfügung vom 10. Januar 2001. aa) Mit der staatsrechtlichen Beschwerde kann - von hier nicht zutreffenden Ausnahmen abgesehen - nur ein letztinstanzlicher kantonaler Entscheid angefochten werden (Art. 86 Abs. 1 OG). Der Entscheid einer unteren Instanz kann dann mitangefochten werden, wenn die letzte kantonale Rechtsmittelinstanz nicht alle Fragen, die Gegenstand der staatsrechtlichen Beschwerde bilden, beurteilen konnte, oder wenn sie die Rügen nur mit einer engeren Kognition, als sie dem Bundesgericht zukommt, zu überprüfen befugt war. In solchen Fällen kann ausnahmsweise auch das vorangegangene kantonale Sachurteil mitangefochten werden. War jedoch die Überprüfungsbefugnis der letzten kantonalen Behörde nicht enger als diejenige des Bundesgerichts im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde, so kann sich die Beschwerde nur gegen den letzten kantonalen Entscheid richten (BGE 117 Ia 394 E. 1b, mit Hinweisen). bb) Das Kantonsgericht konnte das erstinstanzliche Urteil in tatsächlicher und rechtlicher Hinsicht frei überprüfen (vgl. Art. 146 Abs. 1 des kantonalen Gesetzes über die Strafrechtspflege [StPO]). Die in der staatsrechtlichen Beschwerde erhobenen Rügen konnten demnach von der kantonalen Rechtsmittelinstanz, deren Kognition nicht enger war als jene des Bundesgerichts im vorliegenden Verfahren, beurteilt werden. Auf die staatsrechtliche Beschwerde ist daher nicht einzutreten, soweit der Beschwerdeführer die Aufhebung von Ziff. 1 des Urteils des Bezirksgerichts Imboden beantragt. b) Von hier nicht in Betracht fallenden Ausnahmen abgesehen ist die staatsrechtliche Beschwerde rein kassatorischer Natur. Soweit der Beschwerdeführer explizit einen Freispruch von einzelnen Straftaten und damit mehr als die Aufhebung des angefochtenen Entscheids verlangt, kann auf die Beschwerde ebenfalls nicht eingetreten werden (BGE 126 I 213 E. 1c S. 216 f.; 126 II 377 E. 8c S. 395, je mit Hinweis).