Citation: 5A_443/2023 E. 3.4

3.4. Die Ausführungen des Beschwerdeführers sind nicht geeignet, einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil zu belegen. Allein die Tatsache, dass das Bundesgericht eine Rechtsfrage noch nicht beantwortet hat, bedeutet nicht, dass dem Beschwerdeführer deswegen ein nicht wieder gutzumachender Nachteil droht. Dafür genügt es auch nicht, dass die Beantwortung der Frage für die Fortsetzung des Verfahrens von grosser Bedeutung ist. Ebenso wenig ist von Belang, dass die Vorinstanz auf die Berufung des Beschwerdeführers gegen den Feststellungsentscheid der ersten Instanz eingetreten ist. Die Voraussetzungen, unter denen das Bundesgericht auf eine Beschwerde gegen einen Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 BGG eintritt, decken sich nicht mit Regeln, nach denen ein Zwischenentscheid im Sinne der ZPO mit Berufung oder Beschwerde angefochten werden kann (s. Art. 237 i.V.m. Art. 308 Abs. 1 Bst. a sowie Art. 319 Bst. a und b ZPO). Im konkreten Fall räumt der Beschwerdeführer selbst ein, dass eine spätere Korrektur des in seinen Augen bundesrechtswidrigen Vor- bzw. Zwischenentscheids nicht ausgeschlossen ist. Schliesslich wird auch die Ehefreiheit nicht ernsthaft in Frage gestellt, wenn die güterrechtliche Auseinandersetzung allenfalls wiederholt werden müsste. Der vorliegende Sachverhalt unterscheidet sich diesbezüglich vom Fall, dass wegen des Streits um die Nebenfolgen die an sich unumstrittene Scheidung hinausgezögert wird (BGE 144 III 298).