Citation: 7B_185/2022 E. 2.5.3

2.5.3. Sodann wendet sich der Beschwerdeführer gegen die vorinstanzliche Würdigung der Täterkomponente. Er anerkannt zwar, dass er sich bis zum Abschluss des Berufungsverfahrens weder geständig noch reuig gezeigt habe. Doch weist er darauf hin, dass er der Geschädigten nach der Tat einen Plüschbär geschenkt und sich für sein Verhalten entschuldigt habe. Insofern lasse sich nicht erstellen, dass er nicht reuig gewesen sei. Damit übergeht der Beschwerdeführer die vorinstanzliche Feststellung, dass er die Geschädigte mit dieser Aktion nicht aufmuntern wollte. Vielmehr zeigten die WhatsApp-Nachrichten unmittelbar vor der Übergabe des Plüschbären, dass er Angst davor hatte, dass die Geschädigte ihn verlässt. Dies weist der Beschwerdeführer nicht als willkürlich aus. Zudem bleibt unbestritten, dass er während des gesamten Verfahrens keine Reue oder Einsicht zeigte.