Citation: 5A_157/2021 E. 6.3.3

6.3.3. Ferner rügt der Beschwerdeführer eine gehörsverletzende Missachtung der Beweise zu den Bemühungen zur Wiedervermietung der Wohnung in W.________ (Ziff. III/C/6.10 S. 64 f. der Beschwerde). 6.3.3.1. Das Kantonsgericht hat dem Beschwerdeführer einen hypothetischen Vermögensertrag von Fr. 1'300.-- aufgerechnet. Der Mieter der Wohnung in W.________ habe zwar gekündigt, der Beschwerdeführer belege aber keine Bemühungen um eine Wiedervermietung. 6.3.3.2. 6.3.3.2.1. Der Beschwerdeführer wendet (wiederum) ein, die Anrechnung eines hypothetischen Vermögensertrags sei für ihn überraschend gekommen, weshalb sein Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt worden sei. Die Frage des Vermögensertrags war bereits in erster Instanz thematisiert worden. Genau aus diesem Grund hat der Beschwerdeführer das Gericht über die Kündigung des Mietvertrags in Kenntnis gesetzt. Von einer Überraschung im Berufungsverfahren und damit von einer Gehörsverletzung kann keine Rede sein. 6.3.3.2.2. Sodann führt der Beschwerdeführer aus, er habe dem Kantonsgericht dargelegt, dass sich eine Wiedermietung wegen der ungünstigen Marktlage, da im Kreis Bezirk X.________ sehr viel günstige neue Wohnungen erstellt worden seien, äusserst schwierig darstelle. Mit Eingabe vom 14. Dezember 2020 habe er ausserdem mitgeteilt, dass er aufgrund der besonderen Pandemiesituation keine Mieteinnahmen mit der mütterlichen Ferienwohnung generieren könne. Ob dies zutrifft, kann offenbleiben; auf den Vorwurf, er habe keine Bemühungen um eine Wiedervermietung belegt, geht der Beschwerdeführer hingegen nicht ein.