Citation: 6B_228/2019 E. 2.3

2.3. Gestützt auf die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen war der Ehemann der Beschwerdeführerin trotz zahlreicher Drohungen zwar bisher nicht eingeschüchtert und er hat sich auch im vorliegend zu beurteilenden Streit durch die Drohungen nicht beeindrucken lassen. Immerhin hat der Ehemann aber Strafanzeige erstattet und ausgeführt, er wisse nicht, ob die Beschwerdeführerin ihre Drohungen ernst machen wolle. Die Vorinstanz geht angesichts der konkreten Umstände nicht davon aus, dass es gänzlich unmöglich gewesen wäre, den Ehemann einzuschüchtern. Vielmehr stützt die Vorinstanz bei ihrer Würdigung, der Ehemann habe keine Angst gehabt, auf dessen Aussage ab, wonach er momentan nicht glaube, dass die Beschwerdeführerin an Suizid denke (angefochtenes Urteil S. 9 f.). Damit bringt die Vorinstanz zum Ausdruck, dass der Ehemann gegenwärtig zwar keine akuten Befürchtungen hinsichtlich eines erweiterten Suizids der Beschwerdeführerin hegt, aber einen solchen nicht gänzlich ausschliesst. Es bestehen keine Anhaltspunkte, dass sich der Ehemann gar nie hätte einschüchtern lassen und ein Nötigungsversuch von vornherein untauglich gewesen wäre. Die Rechtsrüge der Beschwerdeführerin basiert auf Sachverhaltsannahmen, welche sich im angefochtenen Urteil nicht finden. Die Rüge erweist sich als unbegründet, soweit darauf einzutreten ist.