Citation: 5A_589/2021 E. 3.2.1

3.2.1. Sie erwog, beide Parteien seien in gleichem Masse erziehungsfähig. Während es bei beiden Betreuungskonzepten Unklarheiten ausmachte, sei zu schliessen, dass die Beschwerdeführerin sich bereit erklärt habe, die Kinder in Zukunft persönlich zu betreuen bzw. teilweise in eine Tagesstätte bzw. Tagesschule zu geben. Die Kinder würden in eine gesicherte wirtschaftliche Zukunft wechseln. Auch der Beschwerdeführer sei willens und in der Lage, die beiden Kinder aufzunehmen und auch sein Betreuungskonzept, das die Hilfe seiner Schwester vorsehe, sei - auch vor dem Hintergrund der Gleichwertigkeit der Fremd- und Eigenbetreuung sowie der bisher gelebten Verhältnisse - nicht a priori unvertretbar.