Citation: 8C_604/2020 E. A

B.A.________, geboren 2000, ist der Sohn von A.A.________. Ab 1. August 2016 trainierte er im nationalen Leistungszentrum Swiss Tennis in Biel. Daneben besuchte er das Gymnasium. Die Swiss Tennis Akademie und die Eltern von B.A.________ schlossen am 16. August 2016 einen Vertrag ab, gemäss welchem die Trainings-, finanziellen und übrigen Pflichten und Rechte geregelt wurden. Eine entsprechende Vereinbarung wurde jährlich für weitere zwölf Monate abgeschlossen. Mit Verfügung vom 29. August 2016 sprach die Familienausgleichskasse Basel-Landschaft (FAK) A.A.________ ab 1. Oktober 2016 für seinen Sohn B.A.________ Ausbildungszulagen zu; dies erneuerte sie am 15. Mai 2018 für die Zeit ab 1. August 2017 und am 21. September 2018 für die Zeit ab 1. August 2018. Mit Verfügung vom 4. November 2019, bestätigt mit Einspracheentscheid vom 19. Dezember 2019, lehnte die FAK rückwirkend einen Anspruch auf Ausbildungszulagen ab 1. November 2016 ab und forderte Ausbildungszulagen in der Höhe von Fr. 8'250.- zurück. Sie begründete dies damit, dass B.A.________ gemäss der Mitteilung des Gymnasiums vom 29. Oktober 2019 die Schule seit 17. Oktober 2016 nicht mehr besuche und der Aufenthalt in der Swiss Tennis Akademie ohne gleichzeitigen Schulbesuch keine Ausbildung im Sinne des Gesetzes darstelle.