Citation: 4A_546/2023 E. A

Die A.________ AG (Arbeitgeberin, Beschwerdeführerin) mit Sitz in U.________ bezweckt namentlich den Aufbau und Betrieb einer Plattform für den Austausch von Daten, Dienstleistungen und Waren. Sie ist eine Tochtergesellschaft der in V.________ domizilierten und börsenkotierten D.________ Ltd. Am 26. Juni 2018 unterzeichneten B.________ (Arbeitnehmer, Beschwerdegegner) und die Arbeitgeberin einen Arbeitsvertrag, mit dem der Arbeitnehmer per 1. November 2018 als "Managing Director/Country Manager Switzerland" angestellt wurde. Tatsächlicher Arbeitsbeginn war der 1. September 2018. Der Arbeitnehmer war vom 4. September 2018 bis zum 20. März 2020 Geschäftsführer und vom 31. Januar 2019 bis zum 20. März 2020 Präsident des Verwaltungsrats der Arbeitgeberin. Zuvor sowie ab dem 20. März 2020 bis zum 6. April 2022 war E.________ deren Verwaltungsratspräsident. Weitere Mitglieder des Verwaltungsrats sind F.________ (bis zum 4. September 2018 sowie seit dem 20. März 2020) sowie G.________ (seit dem 31. Januar 2019) und H.________ (seit dem 19. März 2019). Gegen Ende Februar 2020 diskutierten die Parteien erfolglos über den Abschluss einer Aufhebungsvereinbarung. Am 26. Februar 2020 kündigte die Arbeitgeberin das Arbeitsverhältnis auf den 31. August 2020, den nach ihrer Ansicht frühestmöglichen Kündigungstermin. Am 22. April 2020 erhielt der Arbeitnehmer eine " Abmahnung zur fristlosen Kündigung aus wichtigem Grund ". Am 30. April 2020 kündigte die Arbeitgeberin das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer " per sofort aus wichtigem Grund ". In der Folge entstand zwischen den Parteien eine Auseinandersetzung über die Rechtmässigkeit der fristlosen Kündigung und deren Folgen sowie den frühestmöglichen ordentlichen Kündigungstermin.