Citation: 9C_320/2021 E. 4.2

4.2. Der Neurologe der PMEDA verfasste sein Teilgutachten nicht einzig mit Blick darauf, ob die Versicherte einen "schmerzgeplagten Eindruck" vermittelte, wie diese geltend macht, sondern er stützte sich bei seiner Einschätzung insbesondere auf die Ergebnisse seiner persönlichen Untersuchung und auf eine aktenkundige Elektromyographie (EMG). Soweit die Beschwerdeführerin rügt, der Neurologe habe die Schlussfolgerung, es liege kein ausreichender Anhalt für eine die Arbeitsfähigkeit mindernde Läsion am zentralen oder peripheren Nervensystem vor, nicht begründet, kann ihr nicht gefolgt werden. Er verglich den Gesundheitszustand der Versicherten im Jahr 2011 mit den Ergebnissen der aktuellen Begutachtung und berichtete, er habe keine Inaktivitätshypotrophie des rechten Beines und insbesondere auch keine Atrophie der Unterschenkelmuskulatur rechts erheben können, so dass die dargebotene motorische Störung des rechten Beines ohne plausible neurogene Ursache bleibe. Es beständen deutliche und sichere Hinweise auf eine bewusstseinsnahe demonstrative Darbietung von Einschränkungen und Beschwerden.