Citation: 6B_88/2024 E. 2.4

2.4. Der Beschwerdeführer beanstandet zunächst die Abweisung seines Beweisantrages auf Einholung eines Obergutachtens oder Befragung eines Sachverständigen. Indem die Vorinstanz erwogen habe, dass die Gutachter genügend Kenntnisse von den Reanimationsmassnahmen gehabt hätten und die Auswirkungen dieser Massnahmen im kleinen Rahmen gewesen seien, habe sie eine unzulässige antizipierte Beweiswürdigung vorgenommen. Der Beschwerdeführer führt die Aussagen des Sanitäters F.________ auf, die den Gutachtern nicht bekannt gewesen seien und legt dar, wie diese seiner Ansicht nach zu würdigen sind. Seine Ausführungen gehen nicht über eine appellatorische Kritik hinaus. Dies gilt insbesondere, wenn er vorbringt, F.________ habe ausgesagt, es habe ein, zwei Mal geknackt. Die Vorinstanz hat ausdrücklich festgehalten, es sei nicht auszuschliessen, dass einzelne Rippenbrüche im Rahmen der Reanimation verursacht worden seien. Es ist nicht ersichtlich, inwiefern die Aussagen von F.________ die Einschätzung, die Auswirkungen der Reanimationsmassnahmen seien in kleinem Rahmen gewesen, in Frage stellen soll. Ferner beanstandet der Beschwerdeführer die vorinstanzliche Ablehnung des Beweisantrags auf Auswertung der Spuren an seiner Hose und seinen Schuhen. Diesbezüglich wies die Vorinstanz überzeugend darauf hin, dass der Beschwerdeführer und B.________ bereits zwölf Tage in einem kleinen Zimmer gewohnt hatten, und es unklar sei, ob der Beschwerdeführer im Zeitpunkt des Vorfalls überhaupt Hosen und/oder Schuhe angehabt habe, weswegen Spuren ohne Beweisrelevanz seien. Der Beschwerdeführer führt allfällige Hypothesen auf, unter welchen aus der Spurenauswertung abgeleitet werden könnte, dass er B.________ keine Fusstritte versetzt habe, ohne aufzuzeigen, dass die vorinstanzliche Würdigung geradezu unhaltbar wäre. Die vorgebrachte Kritik erweist sich als unbegründet, soweit sie den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG überhaupt zu genügen vermag.