Citation: 5A_342/2023 E. C

Mit Beschwerde in Zivilsachen vom 8. Mai 2023 gelangen A.A.________ und B.A.________ ans Bundesgericht und beantragen unter Kosten- und Entschädigungsfolge, es sei der Entscheid des Obergerichts ausser dem die Anschlussberufung betreffenden Teil, mithin in den Dispositivziffern 1a sowie 2 bis 5, aufzuheben und festzustellen, dass sie ihrer Unterhaltspflicht gegenüber D.________ vollständig nachgekommen und nicht verpflichtet sind, der Gemeinde U.________ weitere Kosten an dessen Unterhalt zu bezahlen. Die Gemeinde sei ausserdem zur Übernahme der Kosten der kantonalen Verfahren sowie zur Ausrichtung einer angemessenen Parteientschädigung (zuzüglich Mehrwertsteuern) an die Eltern zu verpflichten. Eventuell sei der Entscheid des Obergerichts vollumfänglich aufzuheben und die Sache zur Gutheissung der Berufung und Aufhebung des erstinstanzlichen Entscheids unter Kostenfolge an dieses zurückzuweisen. Subenventualiter seien A.A.________ und B.A.________ zu verpflichten, der Gemeinde U.________ einen Unterhaltsbetrag von Fr. 11'077.85 (monatlich Fr. 615.45 während 18 Monaten) zu bezahlen. Im Übrigen sei festzustellen, dass die Eltern ihrer Unterhaltspflicht gegenüber D.________ vollständig nachgekommen sind. Mit Verfügung vom 7. Juni 2023 hat der Präsident der II. zivilrechtlichen Abteilung des Bundesgerichts nach Anhörung der weiteren Verfahrensbeteiligten der Beschwerde antragsgemäss die aufschiebende Wirkung erteilt. Das Obergericht verzichtet am 8. Dezember 2023 auf eine Vernehmlassung, beantragt aber die Abweisung der Beschwerde. In der Beschwerdeantwort vom 9. Februar 2024 schliesst die Gemeinde U.________ unter Kostenfolge auf Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei. Mit Eingabe vom 29. Februar 2024 haben A.A.________ und B.A.________ an ihren bisherigen Anträgen festgehalten. Im Übrigen hat das Bundesgericht die Akten des kantonalen Verfahrens eingeholt.