Citation: 8C_586/2022 E. 4.2.2

4.2.2. Der Beschwerdeführer wendet im Wesentlichen ein, bezüglich des Gutachtens des Psychiaters Dr. med. H.________ vom 15. Juli 2016 sei die vorinstanzliche Argumentation widersprüchlich. Seine Beurteilung stelle eine revisionsrechtlich unerhebliche originäre Neubeurteilung eines im wesentlichen unveränderten Sachverhalts dar. Zudem sei sein Gutachten inhaltlich mangelhaft. Es seien darin zwar relevante psychiatrische Diagnosen aufgelistet, aber festgestellt worden, alle seine damit verbundenen Beschwerden wiesen auf bewusstseinsnahe Übertreibungen und Dramatisierungen hin. Eine Validierungsmethode hierfür könne dem Gutachten aber nicht entnommen werden. Das Observationsmaterial sei diesbezüglich untauglich. Das Gutachten des Dr. med. H.________ stelle zudem eine versicherungsinterne Beurteilung dar, weshalb es bereits bei relativ geringen Zweifeln entkräftet werde. Die von der Vorinstanz festgestellte fehlende eingehende Verlaufsbeurteilung seitens des psychiatrischen medexperts-Gutachters, sein Verweis auf das untaugliche Gutachten des Dr. med. H.________ sowie die Feststellung im medexperts-Gutachten, die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers lasse sich nicht abschliessend beurteilen, verunmöglichten es, seinen aktuellen psychischen Gesundheitszustand mit demjenigen bei der Rentenzusprache zu vergleichen. Auch eine Aggravation oder ähnliche Konstellation sei nicht erstellt, zumal sich die Vorinstanz diesbezüglich wiederum auf das nicht überzeugende Gutachten des Dr. med. H.________ vom 15. Juli 2016 und auf das Observationsmaterial bezogen habe. Letzteres sage nichts über seinen psychischen Gesundheitszustand aus.