Citation: 9C_586/2016 E. 4

Der Beschwerdeführer wendet ein, indem die Vorinstanz einzig auf die kreisärztlichen Berichte der SUVA abgestellt hat, habe sie den Untersuchungsgrundsatz verletzt. Die ergänzende Stellungnahme zu den zumutbaren Tätigkeiten habe der Kreisarzt 7 Monate nach der Untersuchung von April 2014 abgegeben, ohne neuerliche Abklärungen vorgenommen zu haben. Dieser Bericht genüge den Anforderungen, die nach der Rechtsprechung erfüllt sein müssten, damit im Bereich der Invalidenversicherung auf SUVA-Akten abgestellt werden kann, nicht. Die Vorinstanz habe mit ihrem Vorgehen auch den Untersuchungsgrundsatz verletzt. Schliesslich macht der Versicherte geltend, die Stellungnahme des Kreisarztes von November 2014 sei eingeholt worden, ohne dass seine Mitwirkungsrechte beachtet wurden. Er sei nicht in Kenntnis davon gesetzt worden, dass dem Arzt noch Ergänzungsfragen gestellt wurden. Damit sei ihm auch verwehrt gewesen, Einwände zu erheben oder selbst zusätzliche Fragen zu stellen. Dadurch habe die Vorinstanz den Anspruch auf Waffengleichheit und rechtliches Gehör verletzt. 4.1 Bei der zuletzt erhobenen Einwendung handelt es sich um eine neue Tatsachenbehauptung, die im Verfahren vor Bundesgericht nicht vorgebracht werden darf, da nicht erst der angefochtene Entscheid Anlass dazu gegeben hat (Art. 99 Abs. 1 BGG). Vielmehr betrifft der Einwand das Verwaltungsverfahren, weshalb er bereits vor Vorinstanz hätte vorgetragen werden müssen. Eine Verletzung des Anspruchs auf Waffengleichheit und rechtliches Gehör ist damit nicht zu prüfen. 4.2 Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, das kantonale Gericht habe zu Unrecht auf die Einschätzungen der SUVA-Kreisärzte zur Arbeitsunfähigkeit und zu den ihm zumutbaren Arbeitsleistungen abgestellt, kann ihm nicht gefolgt werden. Wie in der Beschwerde eingeräumt wird, finden sich diesbezüglich keine widersprüchlichen Arztberichte in den Akten. Ein Anlass, zusätzliche medizinische Untersuchungen in die Wege zu leiten, wie der Beschwerdeführer offenbar annimmt, bestand damit für die Vorinstanz nicht, weshalb sich diese keine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes vorwerfen lassen muss. SUVA-Kreisarzt Dr. med. B.________ hatte sich sodann im Bericht vom 7. November 2014 nicht nur zu den Unfallfolgen geäussert, sondern seine Stellungnahme zur Arbeitsfähigkeit und den für den Versicherten in Betracht fallenden Tätigkeiten ausdrücklich mit Blick auf die gesamte gesundheitliche Situation, einschliesslich des unfallfremden Rotatorenmanschettenschadens, abgegeben. Dass sich das kantonale Gericht auf diese Angaben gestützt hat, ist nicht zu beanstanden; denn der nämliche Kreisarzt hat am 16. April 2014 die Abschlussuntersuchung durchgeführt und schon zu jenem Zeitpunkt die Einschränkungen in der Arbeitsfähigkeit mit Bezug auf die Unfallfolgen gleich eingeschätzt Der Umstand, dass er den Beschwerdeführer am 7. November 2014 nicht erneut untersucht hat, mindert den Beweiswert seines Berichts nicht, verfügte er doch aufgrund der früheren eigenen und anderer Untersuchungen durch SUVA-Mediziner über hinreichende Kenntnisse über den Gesundheitszustand des Versicherten. Wenn dieser schliesslich rügt, dass die SUVA-Ärzte ausschliesslich oder in erster Linie die unfallbedingten Beeinträchtigungen und nicht den Gesamtzustand beurteilt hätten, sodass sich kein vollständiges Bild über die Gesundheitsschäden ergebe, hat er sich entgegenhalten zu lassen, dass es im Wesentlichen Folgen des Unfalls sind, die seine Einsatzfähigkeit vermindern. 4.3 Die weiteren beschwerdeweise erhobenen Einwendungen erschöpfen sich in einer im Rahmen der gesetzlichen Überprüfungsbefugnis des Bundesgerichts (E. 1 hievor) unzulässigen appellatorischen Kritik an der Beweiswürdigung der Vorinstanz.