Citation: 9C_454/2016 E. A

A.a. Der Schweizerische Baumeisterverband (SBV), die GBI Gewerkschaft Bau & Industrie (heute: Unia) sowie die Gewerkschaft SYNA schlossen am 12. November 2002 einen Gesamtarbeitsvertrag für den flexiblen Altersrücktritt im Bauhauptgewerbe (GAV FAR), mit dessen Vollzug die Stiftung für den flexiblen Altersrücktritt im Bauhauptgewerbe (Stiftung FAR) betraut ist. Durch Beschluss des Bundesrates vom 5. Juni 2003 wurde der GAV FAR erstmals teilweise allgemeinverbindlich erklärt. A.b. Die A.________ AG war seit dem 1. Januar 2004 Mitglied beim SBV. Laut Handelsregister bezweckte sie (bis zum 2. Juli 2013) die Ausführung von Bauarbeiten aller Art. Am 16. Dezember 2008 teilte die Stiftung FAR der A.________ AG mit, sie sei zum Schluss gekommen, dass deren Betrieb in die beiden organisatorisch selbstständigen Bereiche "Bau" und "Gips" aufgeteilt sei. Der Bereich "Gips" beinhalte seinerseits die Arbeitsgattungen "Gips" und "Fassaden", sei aber überwiegend in der Fassadenisolation tätig, weshalb er nicht von der "FAR-Pflicht" zu befreien sei. Die A.________ AG sei vollumfänglich auf den 1. Januar 2004 dem GAV FAR unterstellt und die FAR-Beiträge seien zu Recht abgerechnet resp. bezahlt worden. Mit Schreiben vom 6. Juli 2010 beantragte die A.________ AG, ihre "Gipserabteilung" sei per 1. Januar 2010 "aus dem FAR zu entlassen". In der Folge entwickelte sich in Bezug auf den Bereich resp. Betriebsteil "Gips" eine Meinungsverschiedenheit über die Beitragspflicht der A.________ AG. Am 2. Januar 2011 wurde die B.________ AG gegründet; diese war nie Mitglied des SBV. Laut Handelsregister bezweckt sie das Ausführen von Bauarbeiten aller Art. Im März 2012 liess sie der Stiftung FAR mitteilen, die Arbeitsverhältnisse der (zuvor) im Bereich "Gips" der A.________ AG beschäftigten Arbeitnehmer seien auf sie übertragen worden. Sodann stellte sie sich auf den Standpunkt, selber nicht dem GAV FAR zu unterstehen. Mit Schreiben vom 8. November 2012 präzisierte die von der Stiftung FAR mit der Betriebskontrolle betraute C.________ AG u.a., dass die Löhne der betroffenen Angestellten seit 1. Juni 2011 von der B.________ AG ausgerichtet würden. Die Stiftung FAR war der Auffassung, dass die A.________ AG bis Ende Mai 2011 mit den beiden Betriebsteilen "Bau" und "Gips", ab Anfang Juni 2011 nur noch mit dem verbleibenden Betriebsteil "Bau" in den betrieblichen Geltungsbereich des GAV FAR falle. Anderseits hielt sie die B.________ AG von Anfang Juni 2011 bis Ende Mai 2012 für alle Mitarbeiter (sofern vom persönlichen Geltungsbereich erfasst), ab Anfang Juni 2012 nur noch für jene des Betriebsteils "Fassaden" für beitragspflichtig.