Citation: 1C_645/2018 E. 7.2

7.2. Dies gilt auch, wenn - wie hier - noch nicht feststeht, ob die beantragte Rodungsbewilligung für die Erweiterung des Eichholzwegs erteilt und die Strassenplanung rechtskräftig bewilligt wird; dies wird in den jeweiligen Verfahren zu prüfen sein, an denen die Beschwerdeführer sich beteiligen und Rechtsmittel erheben können. Entscheidend ist vielmehr, dass die Verfahren das fragliche Waldareal beschlagen und sich daher auf dessen Waldqualität auswirken können. Dies hat das Verwaltungsgericht vorliegend zutreffend bejaht: Auch wenn das aktuelle Erschliessungsprojekt nicht mit demjenigen von 2008 identisch ist, betrifft es - zumindest im Wesentlichen - den gleichen Waldstreifen nördlich des heutigen Eichholzwegs. Unter diesen Umständen erscheint es unter dem Blickwinkel der Prozessökonomie, vor allem aber der Planbeständigkeit, angezeigt, den Ausgang der hängigen Verfahren abzuwarten, bevor über die Änderung der Waldgrenze entschieden wird. Voraussetzung ist immerhin, dass diesem Vorgehen keine überwiegenden Interessen entgegenstehen und sichergestellt ist, dass die Korrektur (soweit erforderlich) nach Abschluss des Planungs- und Rodungsbewilligungsverfahrens auch tatsächlich erfolgt. Dies ist im Folgenden näher zu prüfen.