Citation: I 373/05 14.10.2005 E. A

R.________, geboren 1957, leidet seit Geburt an Schwerhörigkeit. Von 1975 bis 1977 absolvierte sie eine Ausbildung zur Arztgehilfin, wobei die Invalidenversicherung die invaliditätsbedingten Mehrkosten übernahm. In der Folge war R.________ in einem chirurgischen Labor tätig. Nach ihrer Verheiratung und der Geburt von drei Kindern absolvierte sie 1991 auf eigene Initiative einen Kurs für Wiedereinsteigerinnen, fand jedoch keine Stelle als Arztgehilfin oder Laborantin. Die Invalidenversicherung gewährte deshalb am 14. Februar 1997 rückwirkend die Umschulung zur Pflegehelferin SRK. Die Versicherte wurde daraufhin im Alters- und Pflegeheim X.________ als Schwesternhilfe angestellt. Am 22. Februar 2002 ersuchte sie erneut um berufliche Umschulung und beantragte die Übernahme der Kosten für die Ausbildung zur Sozialpädagogin. Der zuständige Berufsberater unterstützte diesen Vorschlag. Auf negative Stellungnahmen des Bundesamtes für Sozialversicherung (BSV) hin lehnte die IV-Stelle Schaffhausen das Gesuch jedoch mit Verfügung vom 3. Oktober 2003 und Einspracheentscheid vom 6. Februar 2004 ab.