Citation: 5A_460/2020 E. 1

Der angefochtene Entscheid wurde der Beschwerdeführerin am 6. Mai 2020 zugestellt. Die am 5. Juni 2020 der Post übergebene Beschwerde wurde somit am letzten Tag der Frist eingereicht (Art. 44 Abs. 1 und Art. 100 Abs. 1 BGG). Darin wird mitgeteilt, dass der Hauptaktionär, nachdem er die letzten zwei Wochen im Spital verbracht habe, verstorben sei und dies eine extrem schwierige und nervenaufreibende Zeit gewesen sei, in welcher weitreichende medizinische Entscheidungen hätten getroffen und die Abdankungsfeier organisiert werden müssen, weshalb nur eine rudimentäre Beschwerde eingereicht werden könne und um Frist zur Nachbesserung gebeten werde. Dieser Bitte kann nicht stattgegeben werden, weil die Beschwerdefrist als gesetzliche Frist nicht erstreckbar ist (Art. 47 Abs. 1 BGG). Wenn schon wäre ein Gesuch um Fristwiederherstellung zu stellen und mit diesem die versäumte Rechtshandlung nachzuholen (Art. 50 Abs. 1 BGG). Mit Blick auf ein solches sei indes schon an dieser Stelle festgehalten, dass aus heutiger Sicht nicht zu sehen wäre, inwiefern es gutgeheissen werden könnte: Die Organe der Beschwerdeführerin müssten nicht nur ausser Stande gewesen sein, selbst rechtzeitig zu handeln, sondern auch ausser Stande, rechtzeitig einen Vertreter zu mandatieren (vgl. BGE 112 V 255 E. 2a; 119 II 86 E. 2 S. 87; zuletzt Urteile 2C_699/2019 vom 10. Januar 2020 E. 6.3; 1C_88/2020 vom 21. Februar 2020 E. 2.1). Dies wäre vorliegend offensichtlich nicht der Fall, weil die Beschwerdeführerin im kantonalen Verfahren anwaltlich vertreten war und folglich kein Anwalt neu hätte instruiert werden müssen.