Citation: 1A.279/2003 16.12.2003 E. 2

Nach Art. 136 lit. d OG steht die Revision eines bundesgerichtlichen Entscheids offen, wenn das Gericht in den Akten liegende erhebliche Tatsachen aus Versehen nicht berücksichtigt hat. Für den bundesgerichtlichen Kostenspruch war - wie ausgeführt - die Bestimmung von Art. 156 Abs. 2 OG massgebend, wonach dem Bund, Kantonen oder Gemeinden, "die in ihrem amtlichen Wirkungskreis und ohne dass es sich um ihr Vermögensinteresse handelt, das Bundesgericht in Anspruch nehmen (...), in der Regel keine Gerichtskosten auferlegt werden dürfen". Einzuräumen ist, dass die bundesgerichtlichen Angaben in Bezug auf die fraglichen Eigentumsverhältnisse nicht den von der Gesuchstellerin angerufenen Dokumenten entsprechen. Dies vermag aber nichts daran zu ändern, dass die Gesuchstellerin selber ebenfalls gemäss diesen Unterlagen (s. die Gesuchsbeilagen und entsprechend die kantonalen Verfahrensakten) und denn auch nach ihren eigenen Angaben in den vorangegangenen bundesgerichtlichen Verfahren als "Baugesuch-stellerin bzw. Bauherrin bzw. Bauberechtigte" aufgetreten ist. Dazu hat sie sich selber in ihren beim Bundesgericht eingereichten Beschwerden als von den angefochtenen Entscheiden "gleich oder ähnlich wie ein Privater betroffen" bezeichnet (Beschwerden S. 3; andernfalls wäre sie zur Verwaltungsgerichtsbeschwerde ans Bundesgericht gar nicht legitimiert gewesen: siehe E. 2.2 des Bundesgerichtsentscheides). Und ebenfalls nach ihren eigenen Angaben waren es insbesondere auch wirtschaftliche Gründe, namentlich auch solche der Tourismusentwicklung (s. etwa Beschwerden S. 14), dass sie das in Frage stehende Hafenprojekt realisieren wollte. Damit steht aber ebenfalls fest, dass sie klarerweise auch in Wahrung von Vermögensinteressen prozessiert hat, wie dies im angefochtenen Urteil somit zutreffend festgestellt worden ist. Dies genügt zur Begründung der Kostenauflage (vgl. etwa BGE 124 I 223 E. 3 S. 230 zu Art. 156 Abs. 2 OG), wobei nicht weiter ins Gewicht fällt, ob bzw. inwiefern die Gesuchstellerin dabei in ihrem amtlichen Wirkungskreis tätig gewesen ist. Soweit die Gesuchstellerin im Übrigen die dem angefochtenen Urteil zugrunde liegende rechtliche Würdigung kritisiert, ist dies im Revisionsverfahren nicht zulässig. Demgemäss ist das Revisionsgesuch abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.