Citation: 8C_335/2022 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz prüfte, ob die Bejahung der natürlichen Kausalität zwischen der Erwerbsunfähigkeit und dem Unfallereignis vom 28. September 1995 im Zeitpunkt der Verfügung vom 14. November 2001 vertretbar gewesen sei. Dazu erkannte sie, die der ursprünglichen Rentenverfügung zugrunde liegende Annahme, aus somatischer Sicht sei die Traumatisierung der Spondylarthrose weiterhin mitursächlich für den Gesundheitsschaden und für die Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit geblieben, könne mit Blick auf die medizinische Aktenlage nicht als zweifellos unrichtig bezeichnet werden. Daran ändere auch die knapp 20 Jahre später ergangene Einschätzung des Dr. med. D.________ nichts. Diese sei nicht geeignet, das Erreichen des Status quo sine spätestens bis zum Zeitpunkt der ursprünglichen Rentenverfügung mit einer Überzeugungskraft nachzuweisen, welche die damalige Annahme des Unfalls als eine fortbestehende Teilursache als schlechterdings unvertretbar erscheinen liesse. Darüber hinaus habe es sich um eine objektivierbare Ursache gehandelt, weshalb im Zeitpunkt der Rentenprüfung keine besondere Adäquanzprüfung notwendig gewesen sei. Im Weiteren legte das kantonale Ger icht dar, es sei vertretbar gewesen, dass die Allianz für die Bestimmung des Invalideneinkommens bei der Beschwerdegegnerin von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als Bürokraft ausgegangen sei.