Citation: I 391/02 26.05.2003 E. 3

3.1 Den Verdienst, welchen der Beschwerdeführer ohne Behinderung mutmasslich erzielen könnte (Valideneinkommen), hat die Vorinstanz ausgehend vom Lohn des Jahres 1995 unter korrekter Berücksichtigung der anschliessenden allgemeinen Einkommensentwicklung für das Jahr 2000 auf Fr. 58'432.20 beziffert. Diese Summe ist zu Recht unbestritten geblieben. Wird zusätzlich die durchschnittliche Lohnentwicklung im Baugewerbe von 2000 auf 2001 (+ 2.8 %; Die Volkswirtschaft 5/2003 S. 83 Tabelle B10.2) berücksichtigt, resultiert ein Betrag von Fr. 60'068.-. 3.2 Das Einkommen, welches der Beschwerdeführer mit der gesundheitlichen Beeinträchtigung bei ausgeglichenem Arbeitsmarkt durch eine ihm zumutbare Erwerbstätigkeit erzielen könnte (Invalideneinkommen), bezifferte das kantonale Gericht auf mindestens Fr. 20'392.20. Es stützte sich dabei auf die medizinische Zumutbarkeitsbeurteilung, wonach der Beschwerdeführer in Bezug auf eine leichte bis mittelschwere, bestimmten Anforderungen genügende Tätigkeit zu 50 % arbeitsfähig ist, sowie drei Erfassungsblätter der Dokumentation über Arbeitsplätze (DAP), wobei es das daraus abgeleitete Ergebnis anhand der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) 1998 überprüfte und bestätigt fand. Dieses Vorgehen (zu dessen Grundlagen BGE 126 V 76 Erw. 3b/bb mit Hinweisen) ist nicht zu beanstanden. Damit resultiert bei Vornahme eines die leidensbedingte Lohneinbusse sowie andere einkommensmindernde Faktoren berücksichtigenden Abzugs gegenüber den Zahlen der LSE (BGE 126 V 78 ff. Erw. 5 mit Hinweisen) in der durch die Rechtsprechung bezeichneten maximalen Höhe von 25 % (BGE 126 V 80 Erw. 5b/cc; AHI 2002 S. 67 ff. Erw. 4), ein Invaliditätsgrad, der einen Anspruch auf eine halbe Rente begründet. An diesem Ergebnis ändert sich auch nichts, wenn vom Zentralwert des standardisierten Monatslohns von mit einfachen und repetitiven Tätigkeiten (Anforderungsniveau 4) beschäftigten Männern gemäss LSE 2000 (Fr. 4'437.-) ausgegangen wird. Nach Hochrechnung auf die durchschnittliche betriebsübliche Arbeitszeit 2001 von 41.7 Stunden (Die Volkswirtschaft 5/2003 S. 82 Tabelle B9.2) sowie Anpassung an die allgemeine Lohnentwicklung von 2000 auf 2001 (+ 2.5 %; Die Volkswirtschaft 5/2003 S. 83 Tabelle B10.2) resultiert ein Betrag von Fr. 4'741.- pro Monat oder Fr. 56'895.- pro Jahr, was bezogen auf die Arbeitsfähigkeit von 50 % selbst nach Vornahme des in dieser Höhe als nicht gerechtfertigt erscheinenden Maximalabzugs von 25 % ein Invalideneinkommen von Fr. 21'335.- und - in Gegenüberstellung zum Valideneinkommen von Fr. 60'068.- - einen Invaliditätsgrad von 64.5 % ergibt. Verwaltung und kantonales Gericht haben daher eine revisionsweise Erhöhung der bisherigen halben Rente zu Recht abgelehnt.