Citation: 6B_1069/2022 E. 3

Die Beschwerde an das Bundesgericht ist zu begründen (Art. 42 Abs. 1 BGG). Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begründung in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Um diesem Erfordernis zu genügen, muss die beschwerdeführende Partei mit ihrer Kritik bei den als rechtsfehlerhaft erachteten Erwägungen der Vorinstanz ansetzen (BGE 146 IV 297 E. 1.2). Das bedeutet, dass die Rechtsschrift auf den angefochtenen Entscheid und seine Begründung Bezug nehmen und sich damit auseinandersetzen muss (BGE 142 I 99 E. 1.7.1; 140 III 86 E. 2 mit Hinweisen). Die Bestimmungen von Art. 95 ff. BGG nennen die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe. Hinsichtlich der Anfechtung des Sachverhalts und der Verletzung von Grundrechten besteht eine qualifizierte Rügepflicht (Art. 106 Abs. 2 BGG). Der Beschwerdeführer begründet seine Beschwerde lediglich damit, dass er das Urteil des Obergerichts nicht annehmen möchte bzw. er darum bitte, dass ihm die Gelegenheit gegeben werde, "diesen Fall nochmals anzugehen". Damit setzt er sich nicht ansatzweise mit den Erwägungen der Vorinstanz auseinander und ergibt sich auch unter Anwendung des bei Laienbeschwerden praxisgemäss grosszügigen Massstabs an die formellen Anforderungen einer Beschwerde in Strafsachen nicht, inwieweit das vorinstanzliche Urteil gegen das Recht im Sinne von Art. 95 BGG verstossen soll. Zwar wendet das Bundesgericht das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Das bedeutet indes nicht, dass überhaupt nicht darzulegen wäre, inwiefern der angefochtene Entscheid bundesrechtliche Normen verletzen könnte. Es besteht insoweit eine minimale Rüge- bzw. Begründungspflicht. Die Beschwerde genügt den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG nicht. Ein allfälliger Wiederherstellungsgrund im Sinne von Art. 50 BGG zwecks Beizug eines Rechtsanwaltes ist weder dargetan noch ersichtlich. Der Beschwerdeführer tut nicht ansatzweise dar, dass und weshalb es ihm unverschuldet nicht möglich war, innert der 30 Tage dauernden Beschwerdefrist einen Rechtsanwalt zu mandatieren bzw. sich über die Modalitäten der unentgeltlichen Rechtspflege im Beschwerdeverfahren vor Bundesgericht aufklären zu lassen, namentlich über den ihm vor Vorinstanz zur Seite gestellten amtlichen Verteidiger. Auch seine geltend gemachte Obdachlosigkeit hat eine fristgerechte Mandatierung objektiv nicht unmöglich gemacht. Das allfällige Gesuch um Wiederherstellung müsste folglich abgewiesen werden.