Citation: 5A_403/2023 E. B

B.a. Mit Abänderungsklage vom 24. Juli 2013 verlangte A.________ beim Bezirksgericht Muri, es sei festzustellen, dass sich die Parteien gegenseitig gestützt auf Art. 125 ZGB keinen persönlichen Unterhalt schuldeten. Er begründete seine Klage damit, B.________ sei nach Abschluss der Scheidungskonvention eine Schenkung von Fr. 4 Mio. ausgerichtet worden und sie habe nach der Scheidung ein höheres als das der Vereinbarung zugrunde gelegte Einkommen erzielt. B.b. Das Bezirksgericht hiess seine Klage mit Urteil vom 15. April 2015 gut, während das Obergericht des Kantons Aargau sie auf Berufung von B.________ hin mit Entscheid vom 18. November 2015 abwies. Das Bundesgericht wiederum hiess die dagegen von A.________ erhobene Beschwerde gut und wies die Sache zur Ergänzung des Beweisverfahrens an das Obergericht zurück (Urteil 5A_18/2016 vom 24. November 2016). B.c. Dieses fällte am 17. Mai 2017 seinen neuen Entscheid und änderte das Scheidungsurteil hinsichtlich der Unterhaltspflicht wie folgt ab: Die Ziffern 3a und b der im Dispositiv des Urteils des Gerichtspräsidiums Muri vom 23. September 2008 genehmigten Scheidungsvereinbarung werden mit Wirkung ab 25. Juli 2013 durch folgende Bestimmung ergänzt: Die Beklagte hat sich beim Kläger am Jahresanfang über ihr im vergangenen Jahr erzieltes Nettoeinkommen aus unselbständiger Erwerbstätigkeit und ein allfällig aus selbständiger Erwerbstätigkeit erzieltes Nettoeinkommen auszuweisen. Übersteigt das im vergangenen Jahr erzielte Nettoeinkommen der Beklagten den Betrag von Fr. 73'000.--, ist der Kläger berechtigt, den Differenzbetrag zwischen diesem und dem Betrag von Fr. 73'000.-- mit den laufenden Unterhaltsbeiträgen zu verrechnen. Der Entscheid ist unangefochten in Rechtskraft erwachsen.