Citation: 1C_57/2009 07.09.2009 E. 2

2.1 Der Beschwerdeführer macht geltend, der angefochtene Entscheid stelle auf Lärmdaten ab, die angeblich im Jahr 1991 in der Nähe der Parzelle Nr. 139 erhoben und per 2007 hochgerechnet worden seien. Diese Daten seien von der Vorinstanz neu in das Verfahren eingeführt worden, ohne dass er dazu habe Stellung nehmen können. Damit sei sein Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt worden. Weiter bringt der Beschwerdeführer vor, es sei fraglich, ob die erhobenen Lärmdaten ohne Weiteres von den Messorten auf die Parzelle Nr. 139 übertragen werden können. Ausserdem sei von der Vorinstanz nicht geprüft worden, ob die lärmschutzrechtlichen Planungswerte mit baulichen Massnahmen eingehalten werden könnten. Bezüglich Einhaltung der Planungswerte sei lediglich festgestellt worden, dass ein Nachweis fehle, ohne dass ein solcher aber jemals verlangt worden wäre. 2.2 Gemäss Art. 29 Abs. 2 BV haben die Parteien Anspruch auf rechtliches Gehör. Dazu gehört insbesondere das Recht, sich vor Erlass eines in ihre Rechtsstellung eingreifenden Entscheids zur Sache zu äussern, erhebliche Beweise beizubringen, Einsicht in die Akten zu nehmen, mit erheblichen Beweisanträgen gehört zu werden und an der Erhebung wesentlicher Beweise entweder mitzuwirken oder sich zumindest zum Beweisergebnis zu äussern, wenn dieses geeignet ist, den Entscheid zu beeinflussen (BGE 133 I 270 E. 3.1 S. 277; 132 V 368 E. 3.1 S. 370 mit Hinweisen). 2.3 Die Vorinstanz zog die vom Beschwerdeführer erwähnten Lärmdaten aus der Nahumgebung der Parzelle Nr. 139 aus der im Internet befindlichen, öffentlich zugänglichen Karte der kantonalen Fachstelle bei. Aufgrund dieser Daten gelangte sie zum Schluss, dass bei der Parzelle Nr. 139 nicht nur mit einer Überschreitung der Planungswerte, sondern auch mit einer solchen der Immissionsgrenzwerte zu rechnen sei. Zudem erwog sie, auch bei einer Sanierung sei nicht zu erwarten, dass die Lärmbelastung im Bereich der Parzelle Nr. 139 unter die Planungswerte gesenkt werden könne. Die Vorinstanz zog daraus den Schluss, dass u.a. auch die Lärmvorbelastung der Parzelle Nr. 139 gegen eine Zuweisung in eine Bauzone spreche. 2.4 Es trifft zu, dass der Beschwerdeführer vor der Vorinstanz keine Gelegenheit erhielt, sich zu den von ihr aus dem Internet beigezogenen Lärmdaten zu äussern. Die Richtigkeit dieser Daten stellt er im Grundsatz indes nicht in Frage, sondern er bezweifelt lediglich deren Aussagekraft für die Parzelle Nr. 139. Er unterlässt es sodann aufzuzeigen, inwiefern er mit einer vorgängigen Stellungnahme zu diesen Lärmdaten den angefochtenen Entscheid hätte beeinflussen können. Dies ist indes auch nicht ersichtlich, da die Vorinstanz die strittige Zonenzuweisung im Wesentlichen mit dem raumplanerischen Konzentrationsprinzip und Argumenten des Landschaftsschutzes begründete und dem Aspekt der Lärmvorbelastung der Parzelle Nr. 139 in diesem Zusammenhang keine ausschlaggebende Bedeutung einräumte. Unter diesen Umständen waren die beigezogenen Lärmdaten, ohne Kenntnisgabe an den Beschwerdeführer, für den Verfahrensausgang nicht eintscheidend (s. Art. 97 BGG). Die Rüge der Verletzung des rechtlichen Gehörs ist daher unbegründet. 2.5 Aus dem gleichen Grund ist weder auf die vom Beschwerdeführer hinsichtlich der Aussagekraft der von der Vorinstanz beigezogenen Lärmdaten für die Parzelle Nr. 139 geäusserten Zweifel einzugehen, noch auf die Beanstandung fehlender weiterer Abklärungen hinsichtlich der Einhaltung der lärmschutzrechtlichen Planungswerte etwa mittels baulicher Massnahmen. 2.6 Abgesehen davon, dass der Lärmfrage vorliegend keine entscheidende Bedeutung zukommt, ist der Antrag, die Vorinstanz sei anzuweisen ein Lärmgutachten zu erstellen, neu. Da der Beschwerdeführer auch nicht darlegt, inwiefern erst der angefochtene Entscheid zu diesem Antrag Anlass gegeben hat, ist darauf nicht einzutreten (Art. 99 Abs. 1 BGG).