Citation: 4P.260/2006 09.01.2007 E. 5

5.1 Schliesslich rügt die Beschwerdeführerin eine Verletzung des Grundsatzes von Treu und Glauben nach Art. 9 BV. Allen Beteiligten am Verfahren sei klar gewesen, dass das Unfallgeschehen vom 21. März 2000 einen erheblichen Sachschaden am Fahrzeug der Beschwerdeführerin zur Folge gehabt habe. Indem das Obergericht diesen Schaden mit Sicherheit erkannt, jedoch Mittel und Wege gesucht (und zu finden geglaubt) habe, den Schaden mit Hinweis auf eine angeblich nicht genügende Substanziierung abzutun, verhalte es sich treuwidrig. 5.2 Die Rüge ist unbegründet. Die Beschwerdeführerin erkennt zutreffend, dass das Obergericht die Klage mangels gehöriger Substanziierung abgewiesen hat. Der Beschwerdeführerin steht die Möglichkeit offen, diese Beurteilung als bundesrechtswidrig auszuweisen, was sie denn in der Berufung auch versucht. Hat sie damit Erfolg, liegt eine Verletzung von Bundesrecht vor. Für eine Rüge der Verletzung von Art. 9 BV durch das Obergericht bleibt in diesem Zusammenhang kein Raum (Art. 84 Abs. 2 OG).