Citation: 6B_1293/2020 E. 1.4

1.4. Die Rügen des Beschwerdeführers sind unbegründet. Die Vorinstanz setzt sich mit den wesentlichen schuldrelevanten Komponenten auseinander und würdigt sämtliche Zumessungsfaktoren zutreffend. Dass sie sich von unmassgeblichen Gesichtspunkten hätte leiten lassen oder wesentliche Aspekte nicht einbezogen hätte, ist nicht ersichtlich (Urteil S. 10 ff.). Sowohl im Ergebnis als auch hinsichtlich des methodischen Vorgehens ist die vorinstanzliche Strafzumessung nicht zu beanstanden. Entgegen der Meinung des Beschwerdeführers berücksichtigt die Vorinstanz die allgemeinen Täterkomponenten und die Verletzung des Beschleunigungsgebots (tatunabhängiger Strafzumessungsfaktor) zu Recht erst nach der Festlegung der (hypothetischen) Gesamtstrafe für sämtliche Delikte und nicht bereits bei der Bestimmung der Einsatzstrafe bei den einzelnen Taten (vgl. Urteile 6B_924/2021 vom 15. November 2021 E. 3.3; 6B_745/2017 vom 12. März 2018 E. 2.7; 6B_265/2017 vom 9. Februar 2018 E. 4.3; 6B_105/2015 vom 13. Januar 2016 E. 1.4.2; 6B_585/2008 vom 19. Juni 2009 E. 3.5; je mit Hinweisen; siehe auch JÜRG-BEAT ACKERMANN, in: Basler Kommentar, Strafrecht I, 4. Aufl. 2019, N. 116a zu Art. 49 StGB). Mithin erweisen sich auch die auf die angeblich falsche Methodik gestützten Rügen der Verletzung des Grundsatzes der "lex mitior", des Anspruchs auf rechtliches Gehörs des Beschwerdeführers und von Art. 50 StGB als unbegründet.