Citation: C 182/99 08.05.2000 E. 2

2.- Streitig ist, ob die Arbeitslosenkasse den Be- schwerdeführer zu Recht für 52 Tage in der Anspruchsberech- tigung eingestellt hat. Im angefochtenen Entscheid und in der Verfügung der Arbeitslosenkasse vom 13. Januar 1999 wird die Auffassung vertreten, das Arbeitsverhältnis des Beschwerdeführers sei auf Grund seiner Inhaftierung am 25. Juni 1998 seitens der ehemaligen Arbeitgeberfirma fristlos aufgelöst und der Lohn nurmehr bis 30. Juni 1998 ausbezahlt worden. Da sich der Beschwerdeführer hiegegen nicht durch die Geltendmachung von Entschädigungsansprüchen wegen ungerechtfertigter Ent- lassung zur Wehr gesetzt und insbesondere keine Entlas- tungsgründe vorgebracht habe, sei von einem Akzept der fristlosen Kündigung und damit von einem Verschuldensein- geständnis auszugehen. Die nachfolgende Arbeitslosigkeit sei deshalb im Sinne von Art. 30 Abs. 1 lit. a AVIG in Ver- bindung mit Art. 44 Abs. 1 lit. a AVIV selbstverschuldet. Unter Berufung auf Art. 30 Abs. 1 lit. a AVIG hat die Ar- beitslosenkasse im kantonalen Beschwerdeverfahren vernehm- lassungsweise die Einstellung in der Anspruchsberechtigung zudem mit dem Argument begründet, da der Beschwerdeführer, nachdem er in Untersuchungshaft genommen worden sei, keine Lohnforderungen mehr gestellt habe, sei von einer vorzeiti- gen Auflösung des Arbeitsverhältnisses in gegenseitigem Einvernehmen auszugehen. Damit habe der Beschwerdeführer indes auf die Weiterführung des Arbeitsverhältnisses zu- mindest bis zum Ablauf der sechsmonatigen Kündigungsfrist verzichtet. Ferner machen Vorinstanz und Verwaltung, letz- tere unter Berufung auf Art. 30 Abs. 1 lit. b AVIG, gel- tend, falls das Arbeitsverhältnis über den Zeitpunkt der Inhaftierung hinaus Bestand gehabt habe, müsse von einem Verzicht des Beschwerdeführers auf ihm zustehende Lohn- oder Entschädigungsansprüche gegenüber der A.________ AG ausgegangen werden.