Citation: 5A_164/2024 E. 6.4.1

6.4.1. Entgegen den Ausführungen der Beschwerdegegnerin erweisen sich die Ausführungen und Rügen des Beschwerdeführers als klar und erfüllt er auch die ihn treffende Rügepflicht (oben E. 2.1). Die Argumente der Beschwerdegegnerin sind hingegen nur schwer verständlich bzw. scheint sie nicht zu verstehen, was der Beschwerdeführer rügt. Dieser kritisiert nicht, dass die von der Beschwerdegegnerin zu bezahlenden Steuern in ihrem Bedarf berücksichtigt und entsprechend über den Betreuungsunterhalt abgegolten werden. Vielmehr ist er nicht damit einverstanden, dass die Vorinstanz der Berechnung dieser Steuerlast einen fiktiven Ehegattenunterhaltsbeitrag zugrunde gelegt hat; nämlich den von der Vorinstanz errechneten Unterhaltsbeitrag, der aber wegen des bezüglich des Ehegattenunterhalts bereits rechtskräftigen erstinstanzlichen Entscheids der Beschwerdegegnerin gar nicht zugesprochen wurde.