Citation: 8C_360/2023 E. A

A.a. Die 1981 geborene A.________ war seit 1. August 2007 bei der B.________ SA als Personalassistentin angestellt und dadurch obligatorisch bei der Basler Versicherung AG (Basler) gegen Unfallfolgen versichert. Am 2. Februar 2009 kollidierte A.________ mit ihrem Fahrzeug frontal mit einem entgegenkommenden Wagen. Sie zog sich dabei Verletzungen am Becken und am linken Arm zu (vgl. Schadenmeldung UVG vom 4. Februar 2009,). Mit rechtskräftig gewordener Verfügung vom 10. April 2014 sprach ihr die Basler gestützt auf ein polydisziplinäres Gutachten des Zentrums für Medizinische Begutachtung (ZMB) vom 12. November 2013 eine Rente bei einem Invaliditätsgrad von 13 % ab 1. Januar 2014 und eine Integritätsentschädigung bei einer Integritätseinbusse von 20 % zu. Die Basler verpflichtete sich überdies zur Übernahme weiterer Heilbehandlungen. A.b. Am 1. Juli 2014 reichte die swisslog als damalige Arbeitgeberin von A.________ Arbeitsunfähigkeitszeugnisse der behandelnden Psychiaterin Dr. med. C.________ ein und ersuchte um Unfalltaggeldleistungen. Mit Verfügung vom 29. Juli 2014 verneinte die Basler einen adäquaten Kausalzusammenhang zwischen dem Unfallereignis vom 2. Februar 2009 und den geklagten psychischen Beschwerden im Sinne von Rückfallfolgen. Dagegen erhob A.________ Einsprache. Am 12. Januar 2015 lehnte die Basler eine Kostenübernahme für Osteopathiebehandlungen ab 19. Januar 2015 ab und sprach A.________ nur einen Teil der Wegkosten zur Psychotherapie in U.________ zu. Auch gegen die bloss teilweise Übernahme der Wegkosten erhob A.________ Einsprache. Die Basler wies beide Einsprachen mit Einspracheentscheid vom 12. Mai 2016 ab. Die hiergegen geführte Verwaltungsgerichtsbeschwerde hiess das Kantonsgericht Luzern mit Urteil vom 17. Juli 2017 in dem Sinne teilweise gut, als es den Einspracheentscheid vom 12. Mai 2016 in Bezug auf den Rückfall bzw. die Spätfolgen ab dem 21. April 2014 aufhob und die Sache an die Basler zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung zurückwies. Dieses Urteil blieb unangefochten. A.c. Die Basler holte u.a. beim ZMB ein ergänzendes psychiatrisches Gutachten vom 30. April 2018 ein. Mit Verfügung vom 1. Juni 2018 stellte sie die Heilbehandlungsleistungen für die psychischen Beschwerden auf den 10. April 2015 und diejenigen für die somatischen Beschwerden auf den 30. September 2016 ein. Gleichzeitig hob sie die Invalidenrente rückwirkend per 30. September 2016 auf und forderte zu viel ausgerichtete Rentenleistungen in der Höhe von Fr. 12'133.- zurück. Auf Einsprache hin übernahm die Basler mit Einspracheentscheid vom 1. April 2019 die Heilkosten infolge psychischer Leiden bis 30. September 2016. Die dagegen erhobene Verwaltungsgerichtsbeschwerde hiess das Kantonsgericht mit rechtskräftig gewordenem Urteil vom 5. Juni 2020 in dem Sinne gut, als der Einspracheentscheid vom 1. April 2019 aufgehoben und die Sache wiederum an die Basler zurückgewiesen wurde, damit sie nach erfolgten Abklärungen im Sinne der Erwägungen neu verfüge. A.d. Die Basler beauftragte das ZMB mit einem orthopädischen Verlaufsgutachten vom 18. Januar 2021. Sie sprach in der Folge A.________ revisionsweise mit Verfügung vom 9. Juni 2021 eine monatliche Rente von Fr. 933.35 bei einem versicherten Verdienst von Fr. 70'000.- und einem Invaliditätsgrad von 20 % ab 1. Oktober 2016 zu. Für die Beschwerden am rechten Kniegelenk erstattete sie mangels Unfallkausalität keine Leistungen. Ebenso wenig übernahm sie die Heilbehandlungen für Medizinische Trainings- und interdisziplinäre Therapien, bejahte aber den Anspruch auf Heilbehandlungen nach Art. 21 UVG. Die Therapien seit der Einstellung der Leistungen für Heilbehandlungen vom 1. Juni 2018 würden jedoch mangels Dauerhaftigkeit nicht zu Lasten der Basler gehen. Hiergegen erhob A.________ Einsprache und beantragte eine 30%-ige Invalidenrente und aufgrund des verschlechterten somatischen Zustands eine zusätzliche Integritätsentschädigung auf der Basis einer mindestens 5%igen Integritätseinbusse. Mit Verfügung vom 3. Dezember 2021 lehnte die Basler einen Anspruch auf eine höhere Integritätsentschädigung ab, wogegen die Versicherte ebenfalls Einsprache erhob. Mit Einspracheentscheid vom 31. März 2022 wies die Basler beide Einsprachen ab.