Citation: 9C_760/2023 E. 5

Im Rahmen der Invaliditätsbemessung stützte sich die Vorinstanz für die Festlegung des Valideneinkommens auf den zuletzt erzielten Verdienst in der Höhe von Fr. 114'100.-. Unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung resultierte für das Jahr 2021 ein Valideneinkommen von Fr. 116'860.48. Dieser Wert blieb unbestritten. Für die Ermittlung des Invalideneinkommens zog die Vorinstanz die Tabelle TA1, Kompetenzniveau 1, Frauen, Total, gemäss LSE 2020 bei. Unter Berücksichtigung einer Arbeitsfähigkeit von 70 % ergab dies ein Invalideneinkommen von Fr. 37'673.58. Einen Abzug vom Tabellenlohn nahm das kantonale Gericht nicht vor. Bei einem Valideneinkommen von Fr. 116'860.48 und einem Invalideneinkommen von Fr. 37'673.58 resultierte ein Invaliditätsgrad von gerundet 68 %. Das kantonale Gericht bestätigte in der Folge - unter Verzicht auf eine reformatio in peius - den Anspruch auf eine Rente bei einem Invaliditätsgrad von 69 % gemäss Verfügung vom 27. Februar 2023.