Citation: I 243/05 11.07.2005 E. 3

3.1 Gegen den im angefochtenen Entscheid vorgenommenen Einkommensvergleich und die Festsetzung des Invaliditätsgrades auf 13 % werden keine Einwendungen erhoben. Massgebender Zeitpunkt für den Einkommensvergleich ist der Rentenbeginn (BGE 129 V 223 Erw. 4.1 mit Hinweisen). Bei einem allfälligen Leistungsanspruch ab 31. März 2002 sind somit die Einkommenverhältnisse im Jahre 2002 zu Grunde zu legen. Mit Blick auf das Valideneinkommen errechnete das kantonale Gericht anhand der Lohnangaben im Bericht der Firma T.________ vom 28. Januar 2003 bei einem monatlichen Verdienst von Fr. 1'097.- ein hypothetisches Einkommen von Fr. 20'516.- im Jahr 2004. Praxisgemäss ist bei der Bestimmung des Valideneinkommens grundsätzlich darauf abzustellen, was der Versicherte aufgrund seiner beruflichen Fähigkeiten und persönlichen Umstände (im massgebenden Zeitpunkt nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit) als Gesunder tatsächlich verdienen würde (ZAK 1992 S. Erw. 4a; vgl. auch Urteile R. vom 9. September 2003 [M 2/02] Erw. 3.4, P. vom 22. August 2003 [I 316/02] Erw. 3.2, M. vom 7. Juli 2003 [I 627/02] Erw. 2.1.1, S. vom 28. April 2003 [I 297/02] Erw. 3.2.3, W. vom 9. Mai 2001 [I 575/00] Erw. 3a). Da die Versicherte beide zuletzt als Reinigungskraft innegehabten Stellen nicht gesundheitsbedingt verlor und sich die Firma A.________ aufgelöst hat, ist zur Ermittlung des Valideneinkommens auf die standardisierten Durchschnittswerte der schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) abzustellen. Ausgehend vom monatlichen Bruttolohn gemäss Tabelle TA7 verdienten Frauen im Jahr 2002 im Tätigkeitsbereich "Reinigung und öffentliche Hygiene" bei einer wöchentlichen Arbeitszeit von 40 Stunden, im Anforderungsniveau 4 (Einfache und repetitive Tätigkeiten) im Monat Fr. 3'512.-. Umgerechnet auf die betriebsübliche durchschnittliche Arbeitszeit von 41,8 Stunden (Die Volkswirtschaft, Ausgabe 3-2005, Tabelle B9.2; 2002) resultiert bei einem 50 %-igen Pensum ein Verdienst von Fr. 21'968.- im Jahr (Fr. 3'512.- : 40 x 41,8 x 12 x 0,5). In Gegenüberstellung mit dem (bis auf die Hochrechnung auf das Jahr 2004) vorinstanzlich korrekt ermittelten Invalideneinkommen von demnach Fr. 23'894.- (Fr. 3'820.- : 40 x 41,7 x 12 x 0,5) ergibt sich im erwerblichen Bereich keine Einschränkung. 3.2 Die Einschränkung im Haushaltsbereich wurde im Bericht der IV-Stelle vom 9. Januar 2004 mit 26 % beziffert. Eine Überprüfung der verschiedenen Haushaltstätigkeiten ergibt, dass die gesundheitlichen Einschränkungen beachtet wurden, und in den einzelnen Haushaltsbereichen ihren nachvollziehbaren Niederschlag fanden. Wie das kantonale Gericht ausführlich darlegte, worauf verwiesen wird, gibt die vom Abklärungsdienst vor Ort getätigte Einschätzung zu keiner Einwendung Anlass, zumal ein erwachsener Sohn und der Ehemann im selben Haushalt leben und allenfalls sogar vermehrt zur zumutbaren Mithilfe angehalten werden könnten. 3.3 Gewichtet man die Behinderung im erwerblichen Bereich und im Haushalt gemäss der hypothetischen Aufgabenverteilung im Gesund-heitsfall, ist der vorinstanzlich ermittelte Invaliditätsgrad von 13 % zu bestätigen (0 % x 0,5 + 26 % x 0,5).