Citation: 5D_198/2023 E. 1

Angefochten ist der kantonal letztinstanzliche Entscheid über ein erstinstanzlich abgewiesenes Prozesskostenvorschussgesuch. Die Frage des Prozesskostenvorschusses bildet mithin nicht Nebenpunkt eines materiellen Streitverfahrens, sondern es geht um ein selbständiges Verfahren, welches sich auf die Frage des Prozesskostenvorschusses beschränkt. Entsprechend bildet allein dieses den Streitgegenstand. Dieser ist vermögensrechtlich und der Streitwert beträgt 27'626.--, mithin weniger als Fr. 30'000.--. Die Beschwerde in Zivilsachen steht deshalb nicht offen (Art. 72 Abs. 1, Art. 74 Abs. 1 lit. b und Art. 75 Abs. 1 BGG), sondern die subsidiäre Verfassungsbeschwerde (Art. 113 BGG). Diese wird auch in der Rechtsmittelbelehrung angegeben und die Beschwerdeführerin bezeichnet ihre Eingabe auch so. Wenn sie in der Begründung festhält, entgegen den Ausführungen des Obergerichtes betrage der Streitwert in Tat und Wahrheit Fr. 32'754.-- und dieses wolle ihr einmal mehr den gehörigen Rechtsmittelweg verweigern, ist dies nicht nachvollziehbar.