Citation: 6B_32/2024 E. 5

Das Obergericht erwägt, die Verfügung des Bezirksgerichts vom 30. August 2023 sei der Beschwerdeführerin am 21. September 2023 zugestellt worden. Die zehntägige Beschwerdefrist sei mithin am 2. Oktober 2023 abgelaufen. Die Beschwerdeführerin habe ihre Beschwerdeschrift am 8. November 2023 der Schweizerischen Post übergeben. Ihre Eingabe sei damit klar verspätet. Die Beschwerdeführerin stelle mit ihrer Beschwerdeschrift indessen sinngemäss ein Gesuch um Fristwiederherstellung. Sie begründe ihr Gesuch damit, dass sie die "letzten Wochen" schwer krank gewesen sei in Folge eines "weiteren behördlichen Übergriffs" inklusive der Verletzung ihrer Privatsphäre bzw. Öffnung ihres Schlafzimmers während sie im Bett gelegen habe, wegen einer dieser unberechtigten Bussen. Aus dieser Gesuchsbegründung ergäben sich jedoch keine hinreichenden objektiven oder subjektiven Gründe, die es der Beschwerdeführerin verunmöglicht hätten, fristgerecht zu handeln. Insbesondere lägen weder Hinweise noch Belege vor, wonach die Beschwerdeführerin derart schwer erkrankt gewesen sei, dass sie nicht in der Lage gewesen sein soll, selbst Beschwerde zu erheben oder eine Drittperson damit zu beauftragen. Ein fehlendes Verschulden am Versäumen der Beschwerdefrist sei folglich nicht glaubhaft gemacht, weshalb das Gesuch abzuweisen sei. Auf die Beschwerde könne wegen Verspätung nicht eingetreten werden.