Citation: 2P.239/2001 07.12.2001 E. 2

2.- Gemäss § 12 Abs. 1 der hier noch anwendbaren Verordnung über das Dienstverhältnis der Angestellten der Verwaltung vom 26. Juni 1991 (Angestelltenverordnung) beträgt die durchschnittliche Höchstarbeitszeit der Assistenzärzte im Kanton Zürich 55 Stunden in der Woche, 692 Stunden im Quartal oder 2770 Stunden im Jahr. Die durchschnittliche längste Präsenzzeit beträgt 65 Stunden in der Woche, 818 Stunden im Quartal oder 3270 Stunden im Jahr (§ 12 Abs. 2 Angestelltenverordnung). Die Kompensationsansprüche bei längeren Dienstzeiten und deren Umschreibung hat der Regierungsrat des Kantons Zürich gemäss § 12 Abs. 3 der Angestelltenverordnung mit besonderem Beschluss zu regeln. Gemäss Ziffer 4.1 des Regierungsratsbeschlusses Nr. 1950 aus dem Jahre 1989 sind Überschreitungen der maximalen effektiven Arbeitszeit im Verhältnis 1:1 zu kompensieren. Dabei sind Kompensationsansprüche von über 10 Stunden nach Möglichkeit in vollen Tagen zu kompensieren. Die Kompensation der Überschreitungen hat quartalsweise zu erfolgen, spätestens im folgenden Quartal. Gemäss Ziffer 4.2. desselben Beschlusses können in Ausnahmefällen, in denen eine Kompensation nicht möglich ist, weil der effektive Bestand an Assistenzärzten nicht dem Sollbestand entspricht, anstelle der Kompensation Entschädigungen in der Höhe von 1/2770 der individuellen Jahresbesoldung je Stunde ausbezahlt werden. Die Auszahlung solcher Entschädigungen ist der Gesundheitsdirektion quartalsweise mit Begründung zu melden.