Citation: 1C_480/2016 E. A

Der deutsche Staatsangehörige A.________ beantragte am 2. Mai 2016 dem Strassenverkehrsamt Luzern einen schweizerischen Führerausweis. Dieses verweigerte ihm am 4. August 2016 die Ausstellung eines solchen und erklärte dessen ausländischen Führerausweis auf unbestimmte Zeit als aberkannt; einer allfälligen Verwaltungsgerichtsbeschwerde entzog es die aufschiebende Wirkung. Seine Abklärungen hatten ergeben, dass A.________ am 17. Januar 1995 in Deutschland den Führerausweis erworben hatte, welcher ihm am 30. Dezember 1998 unanfechtbar entzogen worden war. Nach der Überzeugung des Strassenverkehrsamts ist es A.________ dann gelungen, den aberkannten und damit ungültigen deutschen Ausweis am 20. August 1999 in einen österreichischen Führerausweis umzutauschen und diesen am 16. Juli 2003 in einen schweizerischen Ausweis. Es kam zum Schluss, dass alle auf den ungültigen Führerschein gestützten Ausstellungen österreichischer und schweizerischer Führerausweise zu Unrecht erfolgt waren, er mithin über keine Fahrberechtigung verfüge. Am 31. August 2016 focht A.________ diese Verfügung des Strassenverkehrsamts beim Kantonsgericht des Kantons Luzern an mit dem Antrag, sie aufzuheben. Ausserdem ersuchte er um Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung. Am 6. Oktober 2016 wies das Kantonsgericht das Gesuch um Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung ab. Am 11. Oktober 2016 lud es A.________ zur Hauptverhandlung vom 23. November 2016 vor.