Citation: 5A_783/2023 E. 3.4.2

3.4.2. Wie bereits seine Beanstandungen hinsichtlich des festgestellten Kindeswillens trägt der Beschwerdeführer das Argument, die kantonalen Instanzen seien nicht befugt gewesen, den persönlichen Verkehr zu regeln, erstmals im hiesigen Verfahren vor. Seine Rüge ist deshalb unzulässig (vgl. vorne E. 3.3.4). Ohnehin bemängelt er die vorinstanzliche Feststellung nicht, es sei unbestritten, dass die Vereinbarung längst überholt sei und einer Anpassung bedürfe. Im Übrigen steht vorliegend weder eine Kindesschutzmassnahme im Streit, noch geht es um die Verweigerung bzw. den Entzug des Rechts auf persönlichen Verkehr (Art. 274 Abs. 2 ZGB), sodass der Beschwerdeführer aus dem Fehlen einer Kindeswohlgefährdung nichts zu seinen Gunsten ableiten kann (vgl. BGE 150 III 49 E. 3.3.3 mit Hinweis). Aus demselben Grund und angesichts des Umstands, dass der persönliche Verkehr mit dem angefochtenen Entscheid im Vergleich zur bisher gelebten Regelung nicht stark eingeschränkt wird (vgl. BGE 130 III 585 E. 2.2.1), dient ihm auch der Verweis auf das Verhältnismässigkeitsprinzip nicht. Schliesslich ist auch nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz dem Willen der heute 15-jährigen Tochter grosse Bedeutung zumass. Es steht zwar nicht im freien Belieben des Kindes, zu welchen Bedingungen es persönliche Kontakte zum nicht obhutsberechtigten Elternteil pflegt. Mit zunehmendem Alter ist aber sein Wille stärker zu gewichten (vgl. Urteil 5A_500/2023 vom 31. Januar 2024 E. 4.1.2 mit Hinweisen; vgl. auch Art. 301 Abs. 2 ZGB). Der Beschwerdeführer zeigt nicht auf, inwiefern die Vorinstanz ihr Ermessen falsch ausgeübt haben soll, indem sie die von der KESB getroffene Regelung bestätigte, sodass es damit sein Bewenden hat.