Citation: 4C.139/2004 25.10.2004 E. D

Der Kläger erhebt gegen das Urteil des Obergerichts eidgenössische Berufung. Er beantragt, die Beklagte sei in Abänderung des angefochtenen Urteils zu verpflichten, dem Kläger Fr. 9'300.-- nebst Zins zu bezahlen. Die Beklagte schliesst auf Abweisung der Berufung, soweit darauf eingetreten werden könne. Sie erhebt Anschlussberufung mit dem Antrag, das angefochtene Urteil aufzuheben und die Klage abzuweisen. Der Kläger beantragt, auf die Anschlussberufung sei nicht einzutreten; eventualiter sei sie abzuweisen. Das Obergericht beantragt die Abweisung der Berufung. Es hält unter anderem fest, dass es sich nicht veranlasst gesehen habe, der Frage nachzugehen, in welchem Zeitpunkt der Kläger vom Schreiben des Gegenanwaltes vom 18. Oktober 2000 Kenntnis genommen habe. Diese Frage sei zum ersten Mal in der eidgenössischen Berufung aufgeworfen worden. Zudem sei nicht ersichtlich, weshalb der Kläger ohne Kenntnis dieses Schreibens am 19. Oktober 2000 beim Gegenanwalt erschienen sei. Auch sei die Behauptung des Klägers unzutreffend, wonach ihm für das "Rückweisungsverfahren" die Kosten vollständig auferlegt worden seien. Mit Urteil vom heutigen Tag wurde eine gleichzeitig erhobene staatsrechtliche Beschwerde abgewiesen, soweit darauf einzutreten war.