Citation: 6P.127/2005 03.02.2006 E. 6

Der Beschwerdeführer rügt, er habe nicht vorsätzlich gehandelt. Er habe lediglich durch eine Rauferei, die er offensichtlich und zu Recht als nicht potentiell lebensgefährlich eingeschätzt habe, seinen Bruder ängstigen wollen. Mit dieser Darstellung versucht der Beschwerdeführer, das Vorgefallene zu verharmlosen, und widerspricht damit dem verbindlich festgestellten Sachverhalt (Art. 277bis Abs. 1 BStP). Die Vorinstanz hält nämlich fest, er habe gehandelt, obwohl ihm bewusst gewesen sei, er werde durch sein Verhalten eine unmittelbare Lebensgefahr herbeiführen. Damit hat sie den Gefährdungsvorsatz des Beschwerdeführers zu Recht bejaht.