Citation: 5A_754/2021 E. 3.3.3

3.3.3. Soweit der Beschwerdeführer auf einer legitimierenden Ausnahme besteht, geht er fehl. Das Obergericht hat mit Blick auf den (in E. 3.3.1) erwähnten BGE 51 III 160 S. 163 erwogen, dass die Voraussetzungen, damit der Beschwerdeführer als Einzelmitglied des Gläubigerausschusses ausnahmsweise Beschwerde gegen die a.a. Konkursverwaltung führen könne, nur erfüllt seien, wenn er als Mitglied bei der Beschlussfassung umgangen bzw. nicht angehört worden sei (vgl. FRITZSCHE/WALDER, a.a.O.). Umstände, wonach die Beschwerdegegnerin (a.a. Konkursverwaltung) sich auf eine Weisung des Gläubigerausschusses gestützt habe, dem Beschwerdeführer wegen Ausstandsgründen bzw. Interessenkollision keine Auskunft zu geben und er bei einer derartigen Beschlussfassung ausgeschlossen bzw. nicht angehört worden sei, sind nicht ersichtlich. Auf die Begründung des Obergerichts, dass das für den Gläubigerausschuss massgebende Kollegialprinzip vorliegend nicht unterlaufen worden, sondern vielmehr zu schützen sei, und unter diesem Blickwinkel seine Beschwerdelegitimation nicht vorliege, geht der Beschwerdeführer nicht ein.