Citation: 4P.239/2003 26.02.2004 E. 4

Schliesslich wirft die Beschwerdeführerin dem Obergericht in verschiedener Hinsicht eine Verletzung des rechtlichen Gehörs vor. Eine Gehörsverletzung liegt nur vor, wenn auf entscheidrelevante Vorbringen nicht eingegangen wird (BGE 120 Ib 379 E. 3b S. 383 m.w.H.). Soweit eine Gehörsverletzung darin erblickt wird, dass nicht auf das Schreiben der Beschwerdegegnerin an die Beschwerdeführerin (recte: die C.________ AG) vom 2. Mai 2001 eingegangen wurde, ist angesichts der klaren Aktenlage und insbesondere der erwähnten Aussagen von Y.________ nicht zu sehen, inwiefern das Schreiben vom 2. Mai 2001 entscheidrelevant sein sollte. Im Übrigen wurde bereits ausgeführt, dass die Annahmen des Obergerichtes nicht in Widerspruch zu den erwähnten Schreiben stehen. Inwieweit das Urteil (recte: die Verfügung) des Handelsgerichtes für die hier interessierende Frage, welchen Hintergrund das Zahlungsversprechen von Fr. 250'000.-- hatte, entscheidrelevant sein soll, ist nicht ersichtlich. Schliesslich ist auf die Rüge der Gehörsverletzung insoweit nicht einzutreten, als dem Obergericht vorgeworfen wird, sich nicht mit den Umständen auseinander gesetzt zu haben, die zur Vereinbarung vom 22. Juni 2003 geführt hätten. Um welche Umstände es sich dabei handeln soll, wird in der Beschwerde nicht ausgeführt (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG).