Citation: 1B_504/2022 E. 1

Die Beschwerde richtet sich gegen die im angefochtenen Entscheid verfügte Entsiegelung von Bildaufnahmen ("Kategorie B") des am 28. April 2020 sichergestellten Mobiltelefons des Beschwerdeführers (Asservat Nr. A013'736'588). Schon im vorinstanzlichen Verfahren hat der anwaltlich vertretene Beschwerdeführer geltend gemacht, im Bildspeicher des gesiegelten Mobiltelefons befänden sich höchstpersönliche Aufnahmen von ihm und einer Drittperson. Zum Eintretenserfordernis des drohenden nicht wieder gutzumachenden Rechtsnachteils (Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG) bringt er vor, der Entsieglung stünden "geschützte Geheimhaltungsrechte und die Interessen Dritter (weitere Verfahrensbeteiligte) entgegen". Soweit der Beschwerdeführer eigene Geheimnisinteressen substanziiert, ist ein ihm drohender nicht wieder gutzumachender Rechtsnachteil und auch seine Beschwerdebefugnis zu bejahen. Nicht einzutreten ist hingegen auf das von ihm eingelegte Rechtsmittel, soweit er die Interessen von Dritten wahrnehmen möchte, insbesondere allfällige Geheimnisrechte der privaten Verfahrensbeteiligten. Diesbezüglich droht ihm kein eigener erkennbarer Rechtsnachteil und ist auch seine Beschwerdelegitimation zu verneinen (Art. 81 BGG). Die private Verfahrensbeteiligte hat selber keine Anträge gestellt. Die restlichen Sachurteilsvoraussetzungen von Art. 78 ff. BGG sind erfüllt und geben zu keinen Bemerkungen Anlass.