Citation: 5A_39/2021 E. 3

Die Ausführungen in der Beschwerde zur Sache beschränken sich auf eine einzige Seite. Zum einen wird vorgebracht, dass die Kinder, auch wenn sie nunmehr seit zwei Jahren in der Schweiz seien, den grössten Teil ihres Lebens in der Türkei verbracht hätten und sich mühelos wieder den dortigen Verhältnissen anpassen könnten, zumal sie nach wie vor besser türkisch als französisch sprechen würden; Im Übrigen seien die drei Halbgeschwister in der Türkei verblieben, weshalb die Rückführung überhaupt nicht gegen das Kindeswohl verstosse. Damit werden jedoch weder die obergerichtlichen Tatsachenfeststellungen zum Einleben in der Schweiz in Frage gestellt (geschweige denn mit Verfassungsrügen angegriffen, wie dies erforderlich wäre) noch wird aufgezeigt, inwiefern ausgehend vom festgestellten Einleben in rechtlicher Hinsicht Art. 12 Abs. 2 HKÜ falsch angewandt worden wäre. Ähnliches gilt im Zusammenhang mit dem Rückführungsausschlussgrund von Art. 13 Abs. 2 HKÜ: Der Beschwerdeführer erhebt in Bezug auf die Tatsachenfeststellung, es seien keine Anzeichen für einen manipulierten Kindeswillen ersichtlich, keine Verfassungsrügen, sondern er behauptet ohne jegliche Bezugnahme auf die diesbezüglichen Erwägungen des angefochtenen Entscheides in abstrakter und appellatorischer Weise, die Kinder seien manipuliert und könnten nicht ihren wirklichen Willen kundtun, weshalb ihre Aussagen bei der Kindesanhörung nicht erstaunen würden.