Citation: 2C_395/2016 E. B

Am 27. Juni 2012 nahm der Eheschutzrichter des Bezirksgerichts Affoltern Vormerk davon, dass die Ehegatten getrennt lebten. Gemäss Eheschutzvereinbarung vom gleichen Tag hatte A.________ die eheliche Wohnung bis spätestens dem 31. Dezember 2012 zu verlassen. Mit Verfügung vom 3. Juli 2014 lehnte das Migrationsamt des Kantons Zürich es ab, ihre Aufenthaltsbewilligung zu verlängern, und hielt sie an, auszureisen. Die hiergegen gerichteten Rechtsmittel blieben ohne Erfolg. Sowohl die Rekursabteilung der Sicherheitsdirektion (Rekursentscheid vom 19. Juni 2015) als auch das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich (Urteil vom 2. März 2016) gingen davon aus, dass die Ehe keine drei Jahre gedauert habe, keine wichtigen Gründe vorlägen, welche ein Getrenntleben gerechtfertigt hätten, und weder die Voraussetzungen für einen nachehelichen noch für einen allgemeinen ("humanitären") Härtefall gegeben seien.