Citation: 1C_311/2022 E. 3.5.4

3.5.4. Soweit offensichtlich verschiedene Ansichten über die rechtlich vorgegebenen konkreten Messpunkte bei der Antenne bestehen, hat die Vorinstanz auf die behördliche Praxis hingewiesen, wonach die Distanzen von der Mastmitte aus zu messen seien, welche sie in der Folge - mit Begründung - als rechtmässig erachtete (E. 5.3 des angefochtenen Entscheids). Die Messung des AFU als solches habe unter diesem Gesichtswinkel kein Anlass zur Beanstandung gegeben. Dementsprechend hat die Vorinstanz in der von der Beschwerdeführerin bei ihr eingereichten Nachmessung durch ein privat beauftragtes Ingenieurbüro, welches gemäss Angaben der Beschwerdeführerin von der Unterkante der geplanten Antenne aus gemessen hat, bei der Beweiswürdigung keine weitere Beachtung geschenkt. Sie durfte in der Folge auch darauf verzichten, aufgrund dieser Parteieingabe weitere Beweiserhebungen zu erheben.