Citation: 8C_105/2024 E. 3

Die Vorinstanz hat festgestellt, die Beschwerdeführerin und ihr Ehemann seien gemäss Handelsregisterauszug des Kantons Zürich vom 10. Januar 2023 seit 13. April 2005 als Gesellschafter, der Ehemann zudem auch als Geschäftsführer, der B.________ GmbH im Handelsregister eingetragen. Im Antrag auf Arbeitslosenentschädigung vom 12. April 2021 habe die Beschwerdeführerin dementgegen verneint, dass sie oder ihr Ehemann einem obersten betrieblichen Entscheidungsgremium angehören würden. Sie sei nach wie vor als Gesellschafterin der GmbH im Handelsregister eingetragen, weshalb sie bereits von Gesetzes wegen einen massgeblichen Einfluss auf die B.________ GmbH nehmen könne, was einer Anspruchsberechtigung entgegen stehe. Aufgrund ihrer arbeitgeberähnlichen Stellung und derjenigen ihres Ehemannes habe insbesondere während der Kontrollperioden April bis August 2021 die Möglichkeit einer erneuten Anstellung bestanden. Auch als mitarbeitende Ehegattin einer arbeitgeberähnlichen Person sei sie, auch wenn sie sich in Scheidung befinde, bis zum Scheidungsurteil nicht anspruchsberechtigt. Die Vorinstanz hat die Rechtmässigkeit einer Rückforderung im Betrag von Fr. 16'430.10 gestützt auf den Rückkommenstitel der Wiedererwägung nach Art. 53 Abs. 2 ATSG demzufolge bejaht.