Citation: 6B_1035/2023 E. 4.3.3

4.3.3. Nichts anderes gilt, soweit der Beschwerdeführer das Nebeneinander der zwei Schuldsprüche kritisiert und geltend macht, bei der Auskunftspflichtverletzung handle es sich nach dem klaren Wortlaut um einen Auffangtatbestand der Meldepflichtverletzung, weshalb eine gleichzeitige Verurteilung wegen beider Tatbestände nicht möglich sei. Er übersieht mit diesem Einwand, dass vorliegend die Auskunftspflichtverletzung nicht nur die fehlende (rechtzeitige) Auskunftserteilung über seine Auslandsabwesenheit in der Zeit vom 3. Februar bis 17. Juni 2020 betrifft, welche Gegenstand der Meldepflichtverletzung bildet, sondern sämtliche weiteren Auslandsaufenthalte ab dem 1. Januar 2019 beschlägt (vgl. angefochtenes Urteil E. 3.4 f. S. 11 ff.). Sein Einwand vermag bereits deshalb nicht zu verfangen.