Citation: 5A_462/2022 E. 4

4. Dass sowohl die handlungsfähigen Erbvertragsparteien [...] wie auch die beiden handlungsfähigen und ihm persönlich bekannten Zeugen die vorstehende Urkunde in seiner Gegenwart eigenhändig unterzeichnet haben. [Ort, Datum, Unterschrift der Aargauischen Urkundsperson Dr. D.________]" A.c. Gleichentags liess der Erblasser ebenfalls bei D.________ ein Testament beurkunden, welches nur Gültigkeit erlangen sollte, falls er vor Abschluss der geplanten Ehe versterben sollte. Aktenkundig sind sodann ein handschriftliches Testament vom 6. August 2016 sowie ein öffentlich beurkundetes Testament vom 20. April 2006. A.d. Nachdem der Erblasser verstorben war, reichte A.________ am 25. Januar 2019 beim Kantonsgericht Zug eine Klage gegen die Stiftung B.________, C.________, D.________, die E.________ AG und F.________ ein. Sie beantragte, den Erbvertrag für ungültig zu erklären. Eventualiter seien ihr Erbverzicht, die Stiftungserrichtung und die Einsetzung des Willensvollstreckers und der Ersatzwillensvollstreckerin für ungültig zu erklären. Das Kantonsgericht wies ihre Klage ab und auferlegte ihr die Prozesskosten (Entscheid vom 15. Oktober 2020).