Citation: 2C_268/2023 E. B

Am 20. Juli 2020 ersuchte A.________ um Verlängerung seiner Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA und gab dabei an, mit seiner Ehegattin zusammenzuwohnen. Aufgrund eines Hinweises vom 4. Juni 2020 ging das Migrationsamt dem Verdacht einer lediglich zur Aufenthaltssicherung eingegangenen Ehe nach. In der diesbezüglichen Untersuchung erhärteten sich die Indizien für eine Scheinehe und es stellte sich heraus, dass die Ehegattin gemäss Informationen der (auch für Ungarn zuständigen) Schweizer Botschaft in Österreich seit dem 17. November 2018 Mutter einer ausserehelichen Tochter ist und am 2. August 2019 einen anderen Mann heiratete. Ausserdem meldete sich die Ehegattin per 11. Juli 2020 aus der Schweiz ab. Mit Verfügung vom 15. August 2022 verweigerte das Migrationsamt A.________ die Verlängerung seiner Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA unter Ansetzung einer Ausreisefrist bis zum 15. November 2022. Die Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich sowie das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich wiesen die dagegen erhobenen kantonalen Rechtsmittel mit Rekursentscheid vom 9. Dezember 2022 bzw. Urteil vom 15. März 2023 ab.