Citation: 1C_119/2020 E. A

A.B.________ und B.B.________ sind Eigentümer der in der Gemeinde Dallenwil in der zweigeschossigen Wohnzone A (W2A) gelegenen Parzelle Nr. 439 an der U.________strasse "...". Im Januar 2018 stellten sie beim Gemeinderat Dallenwil ein Baugesuch für die Erstellung eines Grenzzauns mit Sichtschutz an der Grenze zur Parzelle Nr. 626 (U.________strasse "...") von A.________. Dieser erhob gegen das Bauvorhaben Einwendungen. Mit Entscheid vom 12. Juni 2018 wies der Gemeinderat die öffentlich-rechtlichen Einwendungen von A.________ ab und verwies die privatrechtlichen an den Zivilrichter. Mit separatem Entscheid vom gleichen Datum bewilligte er das Bauvorhaben. Er legte für den Grenzzaun, der im betreffenden Abschnitt eine Höhe von 1,5 m haben soll, einen Abstand von mindestens 3 m zur U.________strasse fest. Den dadurch im Vergleich zum baugesetzlich vorgeschriebenen Mindestabstand resultierenden Unterabstand bewilligte er. In den Erwägungen des Baubewilligungsentscheids hielt er fest, innerhalb der ersten 3 m ab dem Strassenrand dürfe der Grenzzaun maximal 80 cm hoch sein. Damit würden die Knotensichtweiten eingehalten und sei die (Verkehrs-) Sicherheit gewährleistet. Gegen die beiden Entscheide des Gemeinderats gelangte A.________ mit separaten Verwaltungsbeschwerden an den Regierungsrat des Kantons Nidwalden. Dieser behandelte die beiden Eingaben gemeinsam in einem Verfahren und wies das Rechtsmittel am 12. Februar 2019 ab.