Citation: 6B_127/2021 E. 5.2.2

5.2.2. Der Beschwerdeführer bringt nichts vor, was Anlass böte, die vorinstanzliche Einschätzung zu beanstanden. Die inkriminierte Tat zieht, wie dargelegt, grundsätzlich von Verfassungs wegen eine Landesverweisung nach sich. Mit seinen Einwänden, womit er ein minderes Verschulden geltend macht, ist der Beschwerdeführer hier nicht zu hören (vgl. oben E. 5.1). Dies gilt ebenso, wenn er wiederum vorbringt, er habe in Notwehr gehandelt (dazu oben E. 3.2). Weder die persönliche noch die berufliche Integration des Beschwerdeführers erscheinen zudem als aussergewöhnlich, sodass sie einen Härtefall begründen könnten. Daran ändert weder seine ungekündigte Anstellung noch der Wunsch, für die Schweiz zu boxen, etwas. Gleiches gilt für die Tatsache, dass er bisher nicht vorbestraft und nie auf Sozialhilfe angewiesen war. Der Beschwerdeführer legt zudem nicht ansatzweise dar, dass ihm oder seiner Lebenspartnerin eine Reintegration in der Heimat unzumutbar wäre. Er behauptet dies gar nicht. Hierzu genügt namentlich nicht, dass seine angeblich betagten Eltern ihn nicht finanziell unterstützen könnten. Auch begründet der Beschwerdeführer nicht, weshalb eine Landesverweisung das Ende seiner Boxkarriere bedeuten würde, wie er behauptet. Ohnehin würde auch dies für die Annahme eines Härtefalls oder einer Unverhältnismässigkeit der Landesverweisung nicht genügen. Diese hält vor Verfassungs- und Völkerrecht stand (vgl. dazu BGE 146 IV 105 E. 4.2; 145 IV 364 E. 3.5.2 in fine; Urteil 6B_736/2019 vom 3. April 2020 E. 1.1.2 f.), wobei der Beschwerdeführer letzteres nicht hinreichend rügt. Die Dauer von 7 Jahren beanstandet er ebenfalls nicht. Sie ist grundsätzlich nachvollziehbar, aber allenfalls im Lichte der neu vorzunehmenden Strafzumessung nochmals zu prüfen.