Citation: 9C_537/2016 E. 5.2

5.2. Das damit erzielbare Einkommen ist auf der Grundlage der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung 2006 des Bundesamtes für Statistik (LSE 06, S. 25 TA1, Privater Sektor, Total Männer; grundlegend BGE 124 V 321) zu bestimmen. Bei der Wahl des Anforderungsniveaus des Arbeitsplatzes ist zu berücksichtigen, dass der Beschwerdeführer erfolgreicher ETH-Absolvent ist. Allerdings wurde er schon kurze Zeit nach dem Erwerb des Diploms gesundheitlich bedingt arbeitsunfähig, und er musste seine Doktoranden-Tätigkeit aufgeben. Er konnte somit keine praktische berufliche Erfahrungen nach dem theoretischen Studium sammeln. Weiter äusserte Dr. med. D.________ in seinem Bericht vom 24. November 2005 Zweifel, dass dem Versicherten intellektuell fordernde Tätigkeiten noch zumutbar waren; er sprach sich für die Umschulung auf eine manuelle Tätigkeit aus. Unter diesen Umständen ist von einem Anforderungsniveaus des Arbeitsplatzes 3 oder 4 auszugehen, wobei das letztere für den Beschwerdeführer günstiger ist. Gemäss der LSE 06 beträgt der Durchschnittslohn (Zentralwert [Median]) von Männern im privaten Sektor für einfache und repetitive Tätigkeiten (Anforderungsniveau 4) bei einer Arbeitsfähigkeit von 100 % Fr. 59'197.- (12 x Fr. 4'732.- x [41.7/40]). Bezogen auf das unbestrittene Einkommen in der angestammten Tätigkeit von Fr. 78'000.- ergibt sich ein Invaliditätsgrad von deutlich weniger als 40 %. Zum selben Ergebnis führte, wenn zusätzlich ein Abzug vom Tabellenlohn nach BGE 126 V 75 von 15 % vorgenommen würde. Der Beschwerdeführer konnte somit während mindestens 21 Monaten (August 2006 bis April 2008) ein rentenausschliessendes Einkommen erzielen, was den zeitlichen Konnex unterbricht.