Citation: 7B.97/2004 07.09.2004 E. 2

Ihren Entscheid, auf die Beschwerde nicht einzutreten, hat die kantonale Aufsichtsbehörde damit begründet, dass sie keinem praktischen Verfahrenszweck diene. An der Stellung der Beschwerdeführer im Konkursverfahren würde sich nämlich selbst dann nichts ändern, wenn das Begehren um Abweisung der Forderung der W.________ AG von Fr. 2'790'170.80 gutgeheissen würde. In Anbetracht der Tatsache, dass der von den Beschwerdeführern geltend gemachte Anspruch von Fr. 2'050'491.65 zusammen mit Forderungen von insgesamt Fr. 14'459'557.49 im gleichen Rang kolloziert sei und dass das Verwertungsergebnis von Fr. 33'570.-- nur die Verfahrenskosten und einen geringen Teil der pfandgesicherten Forderungen (von über 6 Mio. Franken) gedeckt habe, sei unerheblich, ob die strittige Forderung im Kollokationsplan aufgeführt sei oder nicht. Für den Fall, dass auf die Beschwerde einzutreten gewesen sein sollte, hält die Vorinstanz zusätzlich fest, dass die in einem Strafverfahren gefallene blosse Aussage, die X.________ AG sei von H.T.________ beherrscht gewesen, eine nachträgliche Änderung des Kollokationsplanes nicht zu rechtfertigen vermöchte. Soweit die Beschwerdeführer vorbringen wollten, die strittige Kollokation beruhe auf betrügerischen Angaben und sei aus diesem Grund aufzuheben, seien entsprechende Abklärungen zwar offenbar im Gang, aber noch nicht abgeschlossen und die im Revisionsgesuch angeführten Indizien nicht schlüssig.