Citation: 8C_177/2015 E. 6.1

6.1. Kostenmässig trug die Vorinstanz der Gehörsverletzung Rechnung, indem sie die Gerichtskosten der IV-Stelle auferlegte und der Versicherten eine Prozessentschädigung von Fr. 900.- zusprach, welche die zusätzlichen Aufwendungen wegen Ausführungen zu prozessualen Fragen und zum rechtlichen Gehör abgelten sollten, während sie für die Aufwendungen im Zusammenhang mit der Stellungnahme zur Rückforderung, welche ohnehin entstanden wären, keine Vergütung vorsah. Gegen diese Kostenverteilung vermag die Beschwerdeführerin keine stichhaltigen Gründe vorzubringen. Entgegen ihrer Ansicht ändert daran nichts, dass die Gehörsverletzung im Vorbescheidverfahren schwer wiegt. Denn in der Sache hätte die Versicherte auch ohne Verletzung des rechtlichen Gehörs durch die IV-Stelle eine Beschwerde ans kantonale Gericht erheben müssen.