Citation: 8C_278/2020 E. 5.1

5.1. Vorliegend gewährte das kantonale Gericht gestützt auf den Anwaltstarif sowie die im Schreiben des Versicherungsgerichts vom 23. Mai 2011 an den Präsidenten des Aargauischen Anwaltsverbands konkretisierte Praxis bezüglich der strittigen Fälle beim Versicherungsgericht (wortwörtliche Wiedergabe in SVR 2014 EL Nr. 8 S. 21, 9C_622/2013 vom 29. Januar 2014 E. 3.1) eine pauschale Parteientschädigung von Fr. 2500.- (inkl. Auslagen und Mehrwertsteuer). Hiervon zog es gemäss § 8 AnwT 10 % ab, da keine öffentliche Verhandlung erfolgt sei. Weiter kürzte es die Grundentschädigung um 25 %, weil der Beschwerdeführer die Versicherte bereits im Einspracheverfahren vertreten habe (§ 8 Abs. 1 AnwT). Hinzuzurechnen sei sodann eine Spesenpauschale von praxisgemäss 3 % sowie die Mehrwertsteuer von 7,7 %. Daraus resultiere eine Entschädigung von gerundet Fr. 1900.- (inkl. Auslagen und MwSt.).