Citation: I 426/06 01.05.2007 E. 5

Das kantonale Gericht hat mit in allen Teilen zutreffender Begründung, worauf verwiesen wird (Art. 36a Abs. 3 OG), richtig erkannt, dass hier von einem unüblich tiefen Valideneinkommen auszugehen ist. Nichts deutet darauf hin, dass der Beschwerdeführer als Gesunder jemals ein Jahreseinkommen von Fr. 80'000.- verdient hätte. Für die Bestimmung des Valideneinkommens ist nicht massgebend, was der Versicherte als Maler/Gipser ohne Gesundheitsschaden bestenfalls verdienen könnte; statt dessen ist praxisgemäss auf dasjenige Einkommen abzustellen, welches er im hypothetischen Gesundheitsfall unter Berücksichtigung der konkreten Umstände des Einzelfalles tatsächlich erzielen würde (BGE 125 V 146 E. 5c/bb S. 157 mit Hinweisen; Urteile des Eidgenössischen Versicherungsgerichts I 142/06 vom 25. Oktober 2006, E. 3.3.1, I 505/05 vom 22. Februar 2006, E. 2.2 sowie I 696/01 vom 4. April 2002, E. 4a mit Hinweisen). Basierend auf dem zwischen 1966 und 2000 (bis zum Eintritt des Gesundheitsschadens) effektiv unregelmässig erworbenen und in sehr unterschiedlicher Höhe abgerechneten beitragspflichtigen Einkommen gemäss Auszug aus dem individuellen Konto (IK-Auszug) vom 23. September 2003 sowie unter Mitberücksichtigung der im vorinstanzlichen Verfahren zusätzlich behaupteten Lohnzahlungen des Maler-Betriebes R.________ zog das kantonale Gericht zu Gunsten des Beschwerdeführers nur die Einkünfte der Jahre 1994 bis 2000 heran und ermittelte gestützt darauf ein aus freien Stücken bzw. aus invaliditätsfremden Gründen bescheiden gehaltenes durchschnittliches Valideneinkommen von jedenfalls deutlich weniger als Fr. 20'000.- pro Jahr. Aus dem Vergleich mit dem trotz des Gesundheitsschadens bei Aufbietung allen guten Willens (BGE 102 V 165; AHI 2001 S. 228 E. 2b mit Hinweisen, I 138/98) und in Nachachtung des im Sozialversicherungsrecht allgemein geltenden Grundsatzes der Schadenminderungspflicht (BGE 123 V 230 E. 3c S. 233, 117 V 275 E. 2b S. 278, 394 S. 400, je mit Hinweisen; AHI 2001 S. 282 f. E. 5a/aa, I 11/00) auf Grund der Tabellenlöhne der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) erzielbaren Verdienst resultiert - ungeachtet des maximal zulässigen behinderungsbedingten Abzuges von 25% (BGE 126 V 80 E. 5b/cc) - offensichtlich keine Erwerbseinbusse. Daran ändert auch die Berücksichtigung der gesundheitsbedingt zu 50% eingeschränkten Leistungsfähigkeit in einer behinderungsangepassten Tätigkeit bei der Ermittlung des Invalideneinkommens nichts.