Citation: 6B_530/2024 E. 3.4

3.4. Gemäss vorstehend erwähnter bundesgerichtlicher Rechtsprechung nimmt die Vorinstanz korrekterweise an, dass der Schaden primär bei der Bank entstand, aber auch die Kundin einen Schaden hat (te), weil sie zumindest vorübergehend (bis die Bank sie entschädigt (e) bzw. soweit die Bank sie nicht entschädigt (e)) nicht über ihr (gesamtes) Vermögen verfügen kann bzw. konnte. Die massgebliche Tathandlung bestand nicht, wie vom Beschwerdeführer geltend gemacht, darin, dass Geld in einem Tresor abgelegt wurde, sondern darin, dass Geld vom Konto von C.B.________ abgehoben wurde, und der Beschwerdeführer darauf abzielte, es anschliessend weisungswidrig zu verwenden. Entgegen den Ausführungen des Beschwerdeführers betraf die vorliegende Straftat damit die Kontokorrentbeziehungen. Dass C.B.________ das Geld selbst abgehoben und dem Beschwerdeführer übergeben hat, ergibt sich, entgegen den Vorbringungen des Beschwerdeführers, nicht aus den vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen. Durch die genannte Tathandlung ist ein Vermögensschaden primär bei der Bank entstanden, weshalb die Bank als Geschädigte zur Privatklägerschaft legitimiert ist. Auch aus dem zwischen Beschwerdegegner 2 und Beschwerdegegnerin 3 abgeschlossenen zivilrechtlichen Vergleich, in dem eine Abtretung von Forderungen des Beschwerdegegners 2 an die Beschwerdegegnerin 3 vereinbart wurde, und der von ihm zitierten Rechtsprechung zu nach Art. 260 SchKG abgetretenen Zivilansprüchen, vermag der Beschwerdeführer nichts zu seinen Gunsten abzuleiten. In eben der von ihm zitierten E. 3.4.4 des Urteils 6B_199/2011 vom 10. April 2012 hält das Bundesgericht ausdrücklich fest, dass sich die Abtretung gemäss Art. 260 SchKG grundlegend von der Zession gemäss Art. 164 ff. OR unterscheidet. Im Fall der in Konkurs geratenen Gesellschaft, in dem die Prozessführungsbefugnis an Gläubiger übergehen kann, behält die konkursite Gesellschaft ihre Rechtsfähigkeit (bis zur Löschung im Handelsregister) und damit auch ihre Geschädigtenstellung (BGE 140 IV 155 E. 3.4.4; Urteile 1B_350/2020 vom 28. Mai 2021 E. 5.2; 6B_419/2017 vom 28. November 2018 E. 2.2). Hingegen war die Beschwerdegegnerin 3 im vorliegenden Fall, wie vorhergehend dargelegt, von vornherein Geschädigte, da sie aufgrund des bei ihr eingetretenen Vermögensschadens als Trägerin des geschützten Rechtsgutes gilt. Deshalb ist sie zur Zivilklage legitimiert (vgl. Urteil 6B_199/2011 vom 10. April 2012 E. 5.3.5). Ob darüber hinaus weitere Forderungen an sie abgetreten wurden, ist unerheblich. Folglich hat die Vorinstanz kein Bundesrecht verletzt, indem sie die Beschwerdegegnerin 3 als zur Zivilklage legitimiert erachtet.