Citation: 7B_42/2024 E. 2.1

2.1. Sie macht geltend, die Differenzierung zwischen den Mitgliedern der Berufungskammer, deren Ausstand verfügt worden sei, und jenen der Beschwerdekammer, die nicht in den Ausstand zu treten hätten, sei nicht sachgerecht. Insgesamt werde das Bundesstrafgericht wegen der klar erkennbaren Durchlässigkeit bzw. Durchmischung auf Stufe Richter und Gerichtsschreiber zwischen den drei Kammern (Strafkammer, Berufungskammer, Beschwerdekammer) in der Öffentlichkeit im Wesentlichen als Gesamtgebilde und nicht als drei strikte getrennte und unabhänige voneinander funktionierende Kammern bzw. Rechtsmittelinstanzen wahrgenommen. Deshalb hätten auch alle Richterpersonen der Beschwerdekammer in den Ausstand zu treten.