Citation: 5A_336/2019 E. 10.2

10.2. Das Obergericht erwog, es sei davon auszugehen, dass erst mit der Ernennung einer gesetzlichen Vertretung am 14. November 2012 festgestellt werden konnte, dass die Vermögensdispositionen der E.A.________ ohne Grund erfolgt seien. Diese Aussage ist im Zusammenhang mit den Ausführungen zum fristauslösenden Zeitpunkt hinsichtlich des Irrtums oder der Täuschung zu lesen. Auch dort bezog sich das Obergericht auf den Zeitpunkt der Errichtung der Beistandschaft, zumal es unerfindlich sei, wie E.A.________ den Irrtum und/oder die Täuschung ohne fachliche Unterstützung hätte erkennen und ihre daraus entstehenden Rechte hätte wahrnehmen können. Schliesslich hatte das Obergericht in seinem Entscheid vom 23. März 2017 festgestellt, E.A.________ sei mit dem für sie äusserst komplexen und intransparenten Geschäft überfordert und über die Dimension des Verzichts nicht informiert gewesen und sie habe selber nicht darauf schliessen können, weil sie sich der Tragweite des Verzichts nicht bewusst gewesen sei und im Übrigen darauf vertraut habe, dass die Beschwerdeführer in ihrem wohlverstandenen Interesse gehandelt hätten (vgl. Urteil 5A_272/2017 vom 7. November 2017 E. 3 in fine).