Citation: 8C_162/2023 E. 5.1

5.1. Der Beschwerdeführer macht weiter im Wesentlichen geltend, gemäss dem gastroenterologischen ZMB-Gutachten vom 5. Juli 2021 sei er aufgrund der Leberzirrhose in leichten Tätigkeiten zu 30 % und in mittelschweren bis schweren Tätigkeiten zu 50 % arbeitsunfähig. Dass Letzteres im interdisziplinären ZMB-Gutachten vom 5. Juli 2021 nicht erwähnt worden sei, sei nicht nachvollziehbar. Zudem sei die Leberzirrhose im interdisziplinären ZMB-Gutachten nicht nur bei den Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit, sondern in widersprüchlicher Weise auch bei denjenigen ohne Auswirkung auf diese aufgeführt worden. Weiter sei im orthopädischen ZMB-Gutachten festgehalten worden, die angepassten Tätigkeiten seien ihm "vollschichtig" zumutbar, wobei keine zeitliche Leistungsverminderung angegeben werde. Dies sei offenbar unrichtig, da im interdisziplinären ZMB-Gutachten die Einschränkung seiner Arbeitsfähigkeit u.a. mit "degenerativen Veränderungen im Bewegungssystem bei verlangsamten Bewegungsabläufen" begründet worden sei. Vor allem sei es aber widersprüchlich und nicht schlüssig, dass seine generelle Rendementsverminderurg gemäss dem interdisziplinären ZMB-Gutachten vom 5. Juli 2021 nur 30 % betragen solle. Denn der Gastroenterologe Dr. med. C.________ habe in seinem Gutachten angegeben, allein schon aufgrund der Leberzirrhose bestehe eine Leistungsverminderung von 30 % in sämtlichen Arbeitsprofilen. Weiter habe er in der Stellungnahme vom 20. Januar 2022 die aus der Diarrhoe resultierende Einschränkung auf 20 % festgelegt. Somit sei die Rendementsverminderung aufgrund der Diarrhoe in derjenigen wegen der Leberzirrhose nicht enthalten, sondern trete - in Form von vermehrtem Pausenbedarf zum Aufsuchen sanitärer Einrichtungen - hinzu. Folglich resultiere gemäss den ZMB-Einschätzungen eine Leistungseinschränkung von 50 %.