Citation: 6B_335/2020 E. 3.4.8

3.4.8. Abschliessend rügt der Beschwerdeführer mit Beschwerde 1, Art. 141 Abs. 5 StPO sei verletzt, weil die separat geführten Ordner A bis D nicht ausgesondert worden seien, und macht Verletzungen seines rechtlichen Gehörs sowie des fairen Verfahrens (Art. 6 EMRK) geltend (Beschwerde 1, Ziff. 137 ff.); dazu ist auf oben E. 3.4.6 zu verweisen. Er behauptet, die Vorinstanz verkenne, dass die Einvernahmen nicht verwertbar seien, und rügt eine Verletzung der StPO sowie ebenfalls des fairen Verfahrens (Beschwerde 1, Ziff. 140 ff.); dazu ist auf oben E. 3.4.3 und unten E. 3.4.10 zu verweisen. Weiter habe für die geheime Überwachung keine gesetzliche Grundlage bestanden und gehe die Vorinstanz auf die gerügte Verletzung von Art. 8 EMRK und Art. 13 BV nicht ein (Beschwerde 1, Ziff. 143 f.; Beschwerde Ziff. 224). Diese Fragen der Überwachung bildeten Gegenstand des gesamten Verfahrens und wurden von der Vorinstanz ausführlich thematisiert, auch wenn sie diesen Rügenkomplex nicht eigens noch zusätzlich unter dem Titel dieser beiden Normen der BV und der EMRK behandelt, da nicht ersichtlich sei, was er daraus für sich ableiten wolle (Ersturteil S. 46). Der Beschwerdeführer legt nicht in der geforderten qualifizierten Weise eine Verfassungs- oder Konventionsverletzung dar (Art. 106 Abs. 2 BGG; oben E. 2.1), so dass darauf nicht einzutreten ist (zum Schutzgehalt von Art. 13 BV in diesem Zusammenhang kann auf Urteil 1B_251/2017 vom 21. Februar 2018 E. 6.6 hingewiesen werden). Der Beschwerdeführer wendet alsdann ein, während die Vorinstanz ansonsten alle geltend gemachten Verletzungen von Verteidigungsrechten abhandle, äussere sie sich nicht zu Verletzungen von Art. 85 Abs. 2 (i.e. Form der Mitteilung und Zustellung) und Art. 192 Abs. 2 StPO (i.e. Kopien von Beweisgegenständen), er verweise dazu auf die Berufungsbegründung; im Übrigen werde dadurch das rechtliche Gehör verletzt (Beschwerde 1, Ziff. 147). Darauf ist nicht einzutreten, die Begründung muss in der Beschwerdeschrift enthalten sein (vgl. oben E. 1.1). Weiter macht der Beschwerdeführer geltend, die Passagierliste sei vorsätzlich den Akten vorenthalten worden; mit dieser offensichtlich absichtlichen Beweisunterschlagung verletze die Vorinstanz die Aktenführungspflicht und damit Art. 100 StPO und Art. 6 EMRK (Beschwerde 1, Ziff. 148 f.). Wie die Vorinstanz feststellt, hatte die Staatsanwaltschaft die Passagierliste nicht eingereicht (oben E. 3.2.4). Der Beschwerdeführer legt trotz des massiven Vorwurfs nicht dar, dass ihm daraus überhaupt ein Nachteil erwachsen wäre (Art. 42 Abs. 2 BGG), so dass auch hierauf nicht einzutreten ist.