Citation: 2C_618/2016 E. 2.3.2

2.3.2. Mit der Vorinstanz ist davon auszugehen, dass das private Interesse des kinderlosen Beschwerdeführers an einem Verbleib in der Schweiz das öffentliche Interesse an seiner Ausreise nicht zu überwiegen vermag (vgl. ausführlich angefochtenes Urteil, E. 5, S. 7 ff.). Zu seinen Gunsten ist zu berücksichtigen, dass er sich gemäss den vorinstanzlichen Erwägungen während seiner langen Aufenthaltsdauer in der Schweiz sprachlich und wirtschaftlich zu integrieren vermochte und im Betreibungsregister nicht verzeichnet ist. Weder diese Umstände noch die kurz bevorstehende Pensionierung seiner Ehefrau vermögen jedoch das gewichtige öffentliche Interesse an der Ausreise eines für Betäubungsmittelverkauf im grossen Stil verurteilten Straftäters aufzuwiegen. Seiner Ehefrau steht es frei, ihm in seinen Heimatstaat zu folgen oder die Beziehung über moderne Kommunikationsmittel und Besuche aufrecht zu erhalten. Das konventionsrechtlich durch Art. 8 Ziff. 1 EMRK und verfassungsrechtlich durch Art. 13 BV geschützte Recht des Beschwerdeführers auf Familienleben wird somit rechtmässig (Art. 8 Ziff. 2 EMRK) eingeschränkt, weshalb keine Rechtsverletzung vorliegt.