Citation: 8C_87/2021 E. A

Der 1959 geborene A.________ war seit Oktober 2001 bei der Firma B.________ angestellt und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten obligatorisch versichert gewesen. Am 14. Dezember 2005 meldete die Arbeitgeberin der Suva, der Versicherte leide seit August 2005 an einem Ekzem an den Händen, weswegen er ärztlich behandelt werden müsse. Die Suva anerkannte das Handekzem als Berufskrankheit und erbrachte die gesetzlichen Leistungen. Am 13. Juni 2013 eröffnete sie dem Versicherten unter dem Titel "Arbeitsmedizinische Vorsorge/ Nichteignungsverfügung", bei einer Weiterführung der bisherigen Erwerbstätigkeit sei seine Gesundheit erheblich gefährdet, weshalb sie ihn ab 1. Oktober 2013 als nicht geeignet für Arbeiten mit Exposition gegenüber Holzstaub erkläre. Am 26. Januar 2011 fiel der Versicherte von einem Baugerüst und schlug mit der rechten Körperflanke bei hyperextendierter rechter Hand am Boden auf. Laut Austrittsbericht des Kantonsspitals C.________ vom 4. März 2011 erlitt der Versicherte eine komplette Ruptur des scapholunären sowie des lunotriquetralen Ligamentes der rechten Handwurzel mit einer zentralen TFCC-Läsion ("triangulär fibrokartilaginärer Komplex") rechts. Die Suva erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung; Taggeld). Mit Verfügung vom 18. Juli 2013 sprach sie dem Versicherten gestützt auf eine Integritätseinbusse in Bezug auf das rechte Handgelenk eine Integritätsentschädigung von 5 % zu. Pract. med. D.________, Facharzt für Arbeitsmedizin, Suva Luzern, erläuterte in seiner Beurteilung vom 12. Februar 2018, er rechne mit keiner nennenswerten Verbesserung des Hautzustandes an den Händen. Laut kreisärztlicher Aktenbeurteilung des Dr. med. E.________, Facharzt für orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, Suva Chur, vom 23. April 2018 wurden kurz- bis mittelfristige Behandlungen durchgeführt, um den derzeitigen Zustand zu erhalten. Somit sei von einem Endzustand auszugehen. Mit Verfügung vom 23. Juli 2018 eröffnete die Suva dem Versicherten, die Folgen der verschiedenen gesundheitlichen Schädigungen (Berufskrankheit; Verletzung an der rechten Handwurzel) seien gesamthaft zu beurteilen. Er habe ab 1. Februar 2018 Anspruch auf eine Invalidenrente auf Basis einer Erwerbsunfähigkeit von 21 %. Eine anspruchserhebliche Integritätseinbusse hinsichtlich des Handekzems, nachdem er seit über sieben Jahren nicht mehr Holzstaub ausgesetzt gewesen sei, liege nicht vor. Im Einspracheverfahren liess A.________ die Auskünfte der Dr. med. F.________, Kantonsspital C.________, Abteilung für Handchirurgie, vom 2. Oktober 2018 sowie 4. Februar 2019 zu den Akten reichen. Die Ärztin sah nur eine Panarthrodese des Handgelenks als gute Option, Schmerzfreiheit zu erlangen. Mit Einspracheentscheid vom 27. Mai 2019 hiess die Suva die Einsprache teilweise gut und sprach dem Versicherten ab 1. Februar 2018 eine Invalidenrente gestützt auf eine Erwerbsunfähigkeit von 22 % zu. Im Übrigen wies sie die Einsprache ab.