Citation: 1A.109/2000 18.07.2000 E. 4

4.-Der Beschwerdeführer ist der Auffassung, die Bezirksanwaltschaft hätte auch ihm gegenüber eine neue Schlussverfügung erlassen müssen, nachdem er mitgeteilt habe, nicht zur Vertretung der B.________Ltd. berechtigt zu sein. Das Vorgehen der Bezirksanwaltschaft berge die Gefahr, dass bei Abweisung seiner Beschwerde sämtliche in der Schlussverfügung vom 15. September 1999 genannten Unterlagen - einschliessliche derjenigen der B.________Ltd. - an die Niederlande übermittelt würden, selbst wenn die Beschwerde der B.________ gegen die ihr zugestellte neue Schlussverfügung gutgeheissen werden sollte. Zudem führe die weiter bestehende, gemeinsame Schlussverfügung vom 15. September 1999 zu einer rechtswidrigen Unklarheit, weil sich aus ihr nicht ersehen lasse, welche Akten zum Verfahren des Beschwerdeführers und welche zum Verfahren der B.________ gehören. Die Vorinstanz habe sich mit diesen Argumenten nicht ausreichend auseinandergesetzt und dem Beschwerdeführer insoweit das rechtliche Gehör verweigert. Soweit der Beschwerdeführer mit dieser Rüge die Interessen der B.________Ltd. wahrnimmt, ist er hierzu nicht legitimiert (Art. 80h lit. b IRSG). Er kann daher nur rügen, die Vorgehensweise der Bezirksanwaltschaft führe auch für ihn zu einer rechtswidrigen Unklarheit über den Gegenstand der Schlussverfügung. Diese Rüge hat das Obergericht behandelt (vgl. S. 16/17 des angefochtenen Entscheids, Ziff. 3.3.) und hat zu Recht entschieden, dass es für den Rekurrenten ausreichend klar sei, welche Rechtshilfemassnahmen ihn selbst betreffen. Damit liegt weder eine Verletzung des rechtlichen Gehörs noch der rechtsstaatlichen Gebote der Rechtsklarheit und Bestimmheit vor.