Citation: 6B_1236/2018 E. 5.1

5.1. Was die Einziehung und Verwertung der von B.________ erworbenen Stockwerkeigentums-Einheiten angeht, rügt die Beschwerdeführerin, die Vorinstanz habe die Einziehung der Grundstücke zu Unrecht verweigert (und deren Beschlagnahme aufgehoben) mit der Begründung, der mittels Darlehen der C.________ teilfinanzierte Kauf der Stockwerkeigentümereinheiten durch B.________ erfülle den infrage kommenden Tatbestand der Veruntreuung nicht; eine deliktische Herkunft der verwendeten Gelder sei zu verneinen. Damit verletze die Vorinstanz Art. 70 StGB. Sie verkenne, dass der zur Einziehung führende Sachverhalt auch E.________ zur Last gelegt werde, die Verwendung der betrügerisch erlangten Mittel in seinem Fall jedoch im umfassenderen Vorwurf des gewerbsmässigen Betrugs aufgehe. Selbst wenn B.________ (als beschenkte Dritte) vom Vorwurf der mehrfachen Veruntreuung oder ungetreuen Geschäftsbesorgung freizusprechen gewesen wäre, sei eine Einziehung des Deliktserlöses (resp. dessen Surrogats) wegen des von E.________ begangenen gewerbsmässigen Betrugs begründet. Denn B.________ habe als faktisch (vgl. angefochtenes Urteil S. 77 E. 3c/bb) Beschenkte auch nach Feststellung der Vorinstanz nie eine gleichwertige Gegenleistung für das Zurverfügungstellen der Eigenmittel zum Wohnungserwerb erbracht (vgl. Art. 70 Abs. 2 StGB). Ob eine unverhältnismässige Härte vorgelegen wäre, könne nach dem Tod von B.________ und der Ausschlagung der Erbschaft durch ihre Tochter letztlich offenbleiben.