Citation: 8C_911/2013 E. 3.2

3.2. Aus dieser fachärztlichen Beurteilung schloss die Vorinstanz, entgegen der Auffassung der Verwaltung stehe nicht eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung und damit ein ätiologisch-pathogenetisch unklares syndromales Beschwerdebild ohne organische Grundlage im Vordergrund - bei welchem nach der Rechtsprechung die Vermutung gelten würde, dass dessen Auswirkungen auf das Leistungsvermögen mit zumutbarer Willensanstrengung überwindbar wären, sofern nicht eine psychische Komorbidität und weitere, in BGE 130 V 352 formulierte, so genannte Foerster'sche Kriterien in hinreichend ausgeprägter Weise gegeben sind (vgl. BGE 136 V 279 E. 3.2.1 S. 281 f. mit Hinweisen). Sie verwarf deshalb die Argumentation der Verwaltung, wonach die diagnostizierte mittelgradige bis schwere Depression als Begleiterscheinung einer - nicht invalidisierenden - somatoformen Schmerzstörung zu sehen sei; ihr sei - als eigenständiges Leiden - das Hauptgewicht beizumessen und die Invalidität daher auf der Basis der durch sie bewirkten, im Gutachten der Institution X.________ auf 60 % veranschlagten Arbeitsunfähigkeit zu bemessen.