Citation: 2D_14/2020 E. 2.4

2.4. Der Steuerpflichtige rügt sinngemäss eine Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV), indem die kantonalen Instanzen von der Zustellung eines rechtserheblichen Schriftstücks ausgegangen seien, was zum Nichteintreten auf das Erlassgesuch geführt habe. Gleichzeitig tönt er einen Verstoss gegen den Anspruch auf Achtung des Brief-, Post- und Fernmeldeverkehrs an (Art. 13 Abs. 1 BV). Mit diesen Rügen ist er an sich zu hören (vorne E. 2.3), wobei aber die qualifizierte Rüge- und Begründungsobliegenheit herrscht. Von Gesetzes wegen ist daher zu verlangen, dass in der Beschwerde klar und detailliert anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids darlegt wird, dass und inwiefern er in seinem Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt worden sein soll (vorne E. 2.1). Die Beschwerde vom 3. April 2020 genügt diesen Anforderungen offenkundig nicht. Der Steuerpflichtige begnügt sich mit einer knappen Begründung, die sich im Wesentlichen darauf beschränkt, Kritik am Versand im Verfahren "A-Post Plus" zu üben und auf einen angeblichen Verstoss gegen nicht näher bezeichnete Persönlichkeitsrechte hinzuweisen (vorne E. 1.3). Selbst unter Berücksichtigung dessen, dass eine Laienbeschwerde vorliegt, weswegen die formellen Anforderungen praxisgemäss niedriger angesetzt werden (Urteil 2C_927/2019 vom 10. Februar 2020 E. 2.3.2), bleibt es dabei, dass der Steuerpflichtige auch nicht zumindest beiläufig auf die zentrale Verfassungsfrage eingeht. Rein appellatorische Kritik, soweit solche hier überhaupt vorliegt, genügt den gesetzlichen Anforderungen von vornherein nicht (vorne E. 2.1).