Citation: 7B_87/2024 E. 1.2

1.2. Ungeachtet der fehlenden Legitimation in der Sache selbst kann die Privatklägerschaft vor Bundesgericht die Verletzung von Verfahrensrechten rügen, deren Missachtung eine formelle Rechtsverweigerung darstellt. Zulässig sind Rügen, die formeller Natur sind und von der Prüfung der Sache getrennt werden können. Nicht zu hören sind dabei Rügen, die im Ergebnis auf eine materielle Überprüfung des angefochtenen Entscheids abzielen (sog. "Star-Praxis"; BGE 146 IV 76 E. 2; 141 IV 1 E. 1.1; je mit Hinweisen). Die Beschwerdeführerin macht zwar geltend, es liege eine formelle Rechtsverweigerung vor (Rz. 12 der Beschwerde), begründet dies aber mit einer angeblichen Verletzung des "Beschleunigungsverbots in Strafsachen", indem "die Sistierungsdauer vom nicht vorhersehbaren Tätigwerden der Luxemburger Untersuchungsbehörden abhängig gemacht" werde. Ihre Rüge beschlägt somit gerade nicht ihre Berechtigung, am Verfahren teilzunehmen (vgl. BGE 138 IV 78 E. 1.3 mit Hinweisen), sondern zielt vielmehr auf eine materielle Überprüfung des vorläufigen Einstellungsentscheids ab. Damit ist sie nicht zu hören. Abgesehen davon übersieht die Beschwerdeführerin mit dieser Rüge auch, dass Anspruch auf Verfahrensbeschleunigung primär beschuldigte Personen haben und die Privatklägerschaft nur in geringerem Masse (vgl. Urteil 1B_66/2020 vom 2. Dezember 2020 E. 3.1 mit Hinweis). Wieso in der vorliegenden Konstellation, in der nicht einmal die Auswirkung des angefochtenen Entscheids auf allfällige Zivilforderungen ersichtlich, geschweige denn dargetan ist, die Privatklägerin ein besonderes Interesse an einer Verfahrensbeschleunigung haben soll, ist nicht nachvollziehbar.