Citation: 1C_281/2015 E. 4.1

4.1. Nach der Rechtsprechung muss die Wesensgleichheit der Baute (d.h. die Wahrung der Identität gegenüber dem Referenzzustand) zunächst hinsichtlich Umfang und äusserer Erscheinung gewahrt werden. Die vorgesehenen baulichen Eingriffe müssen von untergeordneter Natur sein (BGE 127 II 215 E. 3a S. 218 f. mit Hinweisen; 132 II 21 E. 7.1.1 S. 42; vgl. Urteile des Bundesgerichts 1C_268/2010 vom 25. November 2010 E. 3.2 und 1C_330/2012 vom 22. April 2013 E. 2; PETER HÄNNI, Planungs-, Bau- und besonderes Umweltschutzrecht, 6. Aufl. 2016, S. 210).