Citation: 8C_552/2022 E. A

A.a. Die 1970 geborene A.________ war im Rahmen ihrer Ausbildung zur Coiffeuse bei der Basler Versicherung AG (nachfolgend: Basler) gegen die Folgen von Unfällen versichert, als sie am 4. Oktober 1986 als Beifahrerin einen Autounfall erlitt und sich dabei eine Thoraxkontusion links sowie eine Distorsion der Halswirbelsäule (HWS) zuzog. Die Basler erbrachte während knapp eines Monats Taggelder. Mit Unfallmeldung vom 3. April 1992 wurde den Alpina Versicherungen gemeldet, dass A.________ am 22. Februar 1992 auf einer Treppe gestürzt sei und sich dabei den Kopf an einer Stufe angeschlagen habe. Am 27. September 1994 machte A.________ einen Rückfall geltend. Nachdem die Basler mit Verfügung vom 9. Oktober 1995 zunächst einen Rückfall verneint hatte, holte sie in der Folge mehrere Gutachten ein. Schliesslich sprach sie A.________ in Anlehnung an die Entscheide der Invalidenversicherung mit Verfügung vom 5. August 2003, bestätigt durch Einspracheentscheid vom 29. November 2004, eine Invalidenrente zu; ab 1. August 1994 bei einem Invaliditätsgrad von 100 %, ab 1. Januar 1995 bei einem Invaliditätsgrad von 51 % und ab 1. Januar 1997 wiederum bei einem Invaliditätsgrad von 100 %. Zudem gewährte sie A.________ eine Integritätsentschädigung bei einer Integritätseinbusse von 45 %. A.b. In den Jahren 2009 bis 2013 wurde A.________ mehrmals - im Auftrag der Basler und der Invalidenversicherung - observiert. Die Basler holte daraufhin Aktenbeurteilungen ihres Vertrauensarztes ein. Gestützt darauf hob sie die Invalidenrente mit Verfügung vom 4. Juni 2013, bestätigt durch Einspracheentscheid vom 2. Juni 2014, per 1. Februar 2013 auf. Sie verneinte zudem einen weiteren Anspruch auf Heilbehandlungen und forderte Rentenleistungen im Umfang von Fr. 15'866.75 zurück. Die dagegen erhobene Beschwerde hiess das Kantonsgericht Freiburg mit Urteil vom 8. November 2016 in dem Sinne gut, dass es die Sache zur Anordnung einer polydisziplinären Begutachtung und neuer Entscheidung an die Basler zurückwies. A.c. In der Folge zahlte die Basler die ab Juli 2013 aufgelaufenen Rentenbetreffnisse nach und holte alsdann ein Gutachten der IB-Bern GmbH (nachfolgend: IB-Bern) vom 30. September 2020 ein. Gestützt darauf hob sie die Invalidenrente per 31. Januar 2021 auf und verneinte einen Anspruch auf Übernahme weiterer Heilbehandlungen (Verfügung vom 20. Januar 2021). Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 7. Oktober 2021 fest, wobei sie sowohl die Voraussetzungen der Rentenrevision als auch der Wiedererwägung bejahte.