Citation: 8C_693/2021 E. 4.5

4.5. In Berücksichtigung der festgestellten Mängel und des ihm anvertrauten, sehr gewichtigen Projekts E.________ sei es aber offenkundig angezeigt gewesen, den Aufgaben- und Kompetenzbereich des Beschwerdeführers neu zu definieren. Es sei auch gerechtfertigt gewesen, mit der vorgesehenen Zielvereinbarung eine Verbesserung der administrativen und organisatorischen Arbeitsleistung herbeizuführen. Insofern habe die Weigerung des Beschwerdeführers, die Zielvereinbarung einzugehen und damit auch die Reorganisation seiner Arbeitsstelle zu akzeptieren, einen sachlichen Kündigungsgrund nach § 21a Abs. 2 lit. b PG begründet. Mit den zu Recht geforderten, in der Zielvereinbarung festgelegten Pflichten sollten die Leistungsschwächen des Beschwerdeführers angegangen und behoben werden. Auch wenn er im Übrigen fachlich immer gute Leistungen erbracht habe, seien die Mängel gewichtig genug gewesen, um von ihm die zumutbaren Veränderungen zu verlangen. Aufgrund seiner Weigerung, die Zielvereinbarung einzugehen, habe er eine fachlich genügende Aufgabenerfüllung nicht mehr zu gewährleisten vermocht. Zusätzlich habe er damit wiederholt zum Ausdruck gebracht, dass er mit der vom Amtsvorsteher eingeleiteten Reorganisation nicht einverstanden gewesen sei, was ebenfalls ein sachlicher Kündigungsgrund gewesen sei.