Citation: 8C_159/2016 E. 4

Dem Schlussbericht des "F.________" vom 13. September 2015 lässt sich entnehmen, es sei ein sehr hoher Aufwand betrieben worden, um eine Stelle für den Beschwerdeführer zu finden. Zusammenfassend sei dies gescheitert, weil dieser entweder körperlich nicht in der Lage gewesen sei, eine in Aussicht genommene Tätigkeit auszuüben, oder wegen seiner logopädischen Defizite eine bestimmte Arbeit nicht ausführen könne. Auch eine eventuelle weitere Ausbildung würde nicht zum Ziel führen, da der Beschwerdeführer nur mit "Erleichterungen" in der Lage wäre, eine solche zu absolvieren. Diese könnten im Berufsleben aber nicht gewährt werden, weshalb auch dieser Weg nicht weiterführend sei. Als Fazit aus beraterischer Sicht wird eine Integration in den ersten Arbeitsmarkt als realitätsfern beurteilt. Der Bericht über Arbeitsintegration vom 30. September 2015 hält zusammenfassend fest, die sprachlichen Defizite des Beschwerdeführers setzten eine Tätigkeit komplett ohne schriftlichen Sprachgebrauch voraus. Mündliche Informationen könne er in der Regel verarbeiten und verständlich wiedergeben. Die beiden neu aufgelegten Berichte enthalten demnach keine neuen Tatsachen, die nicht bereits im Hauptverfahren bekannt gewesen wären. Dass der Beschwerdeführer an einer Lese- und Rechtschreibschwäche und an teilweise mangelhaften Hochdeutsch-Kenntnissen leidet, kann bereits dem Schlussbericht der E.________ vom 28. Juni 2012, einem Bericht der Abteilung Phoniatrie und klinische Logopädie der Klinik G.________ des Spitals H.________ vom 7. April 2004 und einem Attest der dipl. Logopädin I.________ vom 18. Januar 2015 entnommen werden. Die Berichte vom September 2015 enthalten lediglich Interpretationen von Arbeitsmarkt-Fachleuten darüber, wie sich diese Schwäche auf dem Stellenmarkt auswirkt (vgl. E. 3.3 hievor). Wie im angefochtenen Entscheid richtig ausgeführt, enthalten die angerufenen Beweismittel keine Hinweise auf zwischenzeitlich eingetretene Verschlechterungen des Gesundheitszustandes bzw. dadurch verstärkter Auswirkungen der Legasthenieproblematik. Sie enthalten daher keine entscheiderheblichen neuen Tatsachen im Sinne von Art. 53 Abs. 1 ATSG. Vor diesem Hintergrund ist der vorinstanzliche Entscheid rechtens.