Citation: 2C_31/2024 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz bejahte einerseits den Widerrufsgrund von Art. 62 Abs. 1 lit. c AIG. Der Beschwerdeführer sei hoch verschuldet und die Verschuldung sei selbst nach der Rückstufung der Niederlassungs- zur Aufenthaltsbewilligung um Fr. 32'346.15 auf total Fr. 147'470.30 angestiegen. Hinzu komme die Schuld gegenüber den Sozialen Diensten Winterthur von Fr. 52'155.--. Andererseits ging das Verwaltungsgericht davon aus, der Beschwerdeführer habe die mit Verfügung vom 28. Juli 2020 festgelegten Bedingungen nicht eingehalten und damit den Widerrufsgrund von Art. 62 Abs. 1 lit. d AIG gesetzt. Entgegen der behördlichen Anordnung sei der Beschwerdeführer erneut zweimal straffällig geworden (Strafbefehl vom 3. Mai 2021 des Stadtrichteramtes Winterthur; Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland vom 13. März 2023).