Citation: 6B_838/2024 E. 2.3.1

2.3.1. Die Vorinstanz würdigt die Aussage der Beschwerdegegnerin 2, wonach der Beschwerdeführer sie am Handgelenk festgehalten habe, einmal rechts und einmal links. Er habe sie festgehalten, dann habe sie gehen wollen, dann habe er sie wieder festgehalten. Einmal habe sie auch wegrennen wollen, aber da habe er sich ihr sofort in den Weg gestellt. "Wohl gestützt auf diese letzte Aussage" habe die Jugendanwaltschaft im Plädoyer vor Erstinstanz die Anklage insoweit geändert, als das "Festhalten am Handgelenk" und das "In-den-Weg-Stellen" nicht nacheinander, sondern etwas versetzt erfolgt seien. Die Verteidigung habe bereits im erstinstanzlichen Plädoyer gerügt, eine Abänderung in diesem Verfahrensstadium sei nicht mehr möglich. Dazu hält die Vorinstanz überzeugend fest, für die Erstellung des Sachverhalts und die rechtliche Würdigung spiele es keine Rolle, ob sich der Beschwerdeführer der Beschwerdegegnerin 2 vor oder nach dem Festhalten der Handgelenke in den Weg gestellt habe. Dem ist nichts beizufügen.