Citation: 5A_660/2023 E. A

A.a. A.________ (geb. 1967; Beschwerdeführerin) und B.________ (geb. 1946; Beschwerdegegner) heirateten 2009. Sie sind die Eltern des im Juni 2017 geborenen Sohnes C.________. Der Sohn leidet an Trisomie 21 (Down-Syndrom). A.b. Am 2. November 2021 reichte A.________ beim Regionalgericht Bern-Mittelland ein Eheschutzgesuch ein. Im Rahmen dieses Verfahrens liess das Regionalgericht C.________ durch D.________, eidg. dipl. Psychotherapeutin SBAP, begutachten. Mit Eingabe vom 17. Dezember 2021 beantragte A.________ die vorsorgliche Zuweisung der Familienwohnung an sich und die vorsorgliche Übertragung der alleinigen Obhut über C.________. Das Regionalgericht wies dieses Gesuch mit Entscheid vom 11. Februar 2022 ebenso ab wie das Obergericht des Kantons Bern die hiergegen erhobene Berufung mit Entscheid vom 14. April 2022. In der Eingabe vom 11. August 2022 ersucht A.________ erneut vorsorglich um Zuweisung der Familienwohnung an sich und Übertragung der Obhut über den Sohn. Mit Ergänzung vom 24. März 2023 beantragte sie ausserdem, es sei vorsorglich die elterliche Sorge des Ehemannes zu beschränken. In Einzelnen seien ihm die Entscheidbefugnisse bezüglich der Beschulung des Sohnes in der Privatschule E.________ zu entziehen. Ausserdem sei dieser zu verpflichten, die Zustimmung zur Tragung der Kosten der Privatschule zu erteilen und eventuell die Schulvertragsunterlagen zu unterzeichnen. Mit Entscheid vom 30. Mai 2023 wies das Regionalgericht auch dieses Gesuch (inkl. Ergänzung) ab.