Citation: 5A_762/2018 E. 3

Das Obergericht hat erwogen, der vorgelegte Pfändungsverlustschein des Betreibungsamts Emmental-Oberaargau vom 26. Januar 2018 (Pfändung Nr. yyy) sei ein Rechtsöffnungstitel im Sinne von Art. 82 Abs. 1 SchKG. Der Beschwerdeführer erhebe in seiner Beschwerde zwar verschiedene Einwendungen (Unrechtmässigkeit der Forderung, Hinfälligkeit der Verpflichtungen aufgrund Übergang der Sicherheit in den Besitz des Beschwerdegegners, kein Nachweis der Auszahlung des Darlehens). Der Beschwerdeführer habe sich jedoch vor Regionalgericht nicht vernehmen lassen. Die Verfügung des Regionalgerichts vom 20. April 2018, mit der er zur Stellungnahme aufgefordert worden sei, sei am 23. April 2018 von C.________ entgegengenommen worden. Der Beschwerdeführer mache nicht geltend, dass sie nicht zur Entgegennahme berechtigt gewesen sei. Es sei somit von einer gültigen Zustellung auszugehen (Art. 138 Abs. 2 ZPO). Er stelle auch kein Gesuch um Wiederherstellung der Frist und ein Wiederherstellungsgrund gemäss Art. 148 Abs. 1 ZPO sei weder geltend gemacht noch ersichtlich. Die vom Beschwerdeführer erstmals im Beschwerdeverfahren vorgebrachten Einwendungen seien damit wegen des Novenverbots (Art. 326 Abs. 1 ZPO) verspätet und nicht zu hören. Desgleichen seien die erst vor Obergericht eingereichten Beilagen aus den Akten zu weisen.