Citation: 1C_138/2007 17.07.2007 E. 2

2.1 Gemäss Art. 84 BGG ist gegen einen Entscheid auf dem Gebiet der internationalen Rechtshilfe in Strafsachen die Beschwerde nur zulässig, wenn er unter anderem die Übermittlung von Informationen aus dem Geheimbereich betrifft und es sich um einen besonders bedeutenden Fall handelt (Abs. 1). Ein besonders bedeutender Fall liegt insbesondere vor, wenn Gründe für die Annahme bestehen, dass elementare Verfahrensgrundsätze verletzt worden sind oder das Verfahren im Ausland schwere Mängel aufweist (Abs. 2). Art. 84 BGG bezweckt die starke Begrenzung des Zugangs zum Bundesgericht im Bereich der internationalen Rechtshilfe in Strafsachen (BGE 1C_96/2007 vom 10. Mai 2007 E. 3; BGE 1C_106/2007 vom 21. Mai 2007 E. 1.3). Bei der Beantwortung der Frage, ob ein besonders bedeutender Fall gegeben ist, steht dem Bundesgericht ein weiter Ermessensspielraum zu (AB 2005 N 645, Votum Glasson). 2.2 Im vorliegenden Fall geht es um die Übermittlung von Informationen aus dem Geheimbereich. Die Beschwerde ist insoweit nach Art. 84 Abs. 1 BGG zulässig. Zu prüfen ist, ob ein besonders bedeutender Fall vorliegt. Darüber ist im Verfahren nach Art. 109 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 107 Abs. 3 BGG zu entscheiden (BGE 1C_125/2007 vom 30. Mai 2007 E. 1.2 f.). Wird dabei das Vorliegen eines besonders bedeutenden Falles verneint, fällt das Bundesgericht in der Besetzung mit drei Richtern einen Nichteintretensentscheid, welchen es gemäss Art. 109 Abs. 3 BGG summarisch begründet. Wird dagegen das Erfordernis des besonders bedeutenden Falles bejaht, so wird die Rechtshilfesache im ordentlichen Verfahren in der Regel in Fünferbesetzung erledigt (Art. 20 Abs. 2 BGG; vgl. zum Ganzen BGE 1C_127/2007 vom 11. Juli 2007 E. 1).