Citation: 1C_383/2022 E. 8.2

8.2. Das Verwaltungsgericht erachtete die Fixierung eines jährlichen Inspektionstermins als sachgerecht und verhältnismässig: Dies erleichtere den Vollzug der Inspektion und ermögliche es auch der für die Vertretung der Beschwerdeführerin zuständigen Person, sich den weit im Voraus feststehenden Termin freizuhalten oder, falls sie verhindert sei, eine andere Person zu instruieren. Diese Begründung ist von Bundesrechts wegen nicht zu beanstanden. Die (vom AfU bestrittene) Behauptung der Beschwerdeführerin, in der Vergangenheit habe sich immer ein einvernehmlicher Termin finden lassen, ist nicht belegt. Es erscheint auch nicht unzumutbar, eine andere mit der Anlage vertraute Person für den Inspektionstermin zu instruieren, sollte die üblicherweise für die Vertretung der Beschwerdeführerin zuständige Person aufgrund ihres politischen Mandats an der Teilnahme verhindert sein.