Citation: 5A_488/2021 E. A

A.________ (Vater) und B.________ (Mutter) sind die unverheirateten Eltern von C.________ (Jahrgang 2011). Die Eltern haben zu keinem Zeitpunkt zusammengelebt. Sie schlossen am 4. November 2013 eine Unterhaltsvereinbarung ab, welche von der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Münchwilen am 12. Dezember 2013 genehmigt wurde. Darin verpflichtete sich A.________, dem Kind monatliche Unterhaltsbeiträge wie folgt zu leisten: Fr. 730.-- ab Dezember 2012 bis und mit November 2017, Fr. 1'100.-- ab Dezember 2017 bis und mit November 2023 und Fr. 1'300.-- ab Dezember 2023 bis zum ordentlichen Abschluss der Erstausbildung. Im Weiteren vereinbarten die Eltern die gemeinsame Sorge, wobei das Kind unter der Obhut der Mutter stehen sollte. Schliesslich kamen die Eltern überein, dass das Besuchsrecht in eigener Verantwortung und unter Berücksichtigung der Bedürfnisse des Kindes in gegenseitigem Einvernehmen geregelt wird. Für den Konfliktfall wurde ein Besuchsrecht von zwei Wochenenden pro Monat und ein Ferienrecht von zwei Wochen vereinbart. Infolgedessen wurde C.________ seit der Geburt mehrheitlich von der Mutter betreut, während der Vater das geregelte Kontaktrecht in Anspruch nahm, ab 2014 jeden zweiten Samstagmorgen bis Sonntagabend und ab Sommer 2018 zusätzlich jeden Dienstagmittag bis Mittwochmorgen.