Citation: 7F_53/2024 E. 3

Die Gesuchstellerin macht sinngemäss geltend, das Bundesgericht habe in den Akten liegende erhebliche Tatsachen aus Versehen nicht berücksichtigt (Art. 121 lit. d BGG) bzw. "Ausführungen unterlassen" und so ihr rechtliches Gehör verletzt. Sie habe nie einen Antrag auf Verfahrensvereinigung gestellt. Damit liegt jedoch kein Revisionsgrund nach Art. 121 lit. d BGG vor. Diese Bestimmung erlaubt die Revision nur, wenn im streitigen Urteil erhebliche Tatsachen unberücksichtigt geblieben sind. Solche Umstände sind vorliegend keine ersichtlich. Soweit die Gesuchstellerin erneut Ausführungen zur örtlichen Zuständigkeit macht, kann darauf nicht eingegangen werden, weil die Revision nicht dazu dient, die Rechtslage erneut zu diskutieren und inhaltlich eine Wiedererwägung des ergangenen bundesgerichtlichen Urteils zu verlangen (vgl. Urteil 7F_35/2024 vom 27. August 2024 E. 2.2 mit Hinweis). Daran ändert denn auch ihr Einwand nichts, sie habe keinen Antrag auf Vereinigung der Verfahren gestellt, weshalb die Verfahren nicht hätten vereinigt werden dürfen. Die Voraussetzungen für eine Verfahrensvereinigung - von Amtes wegen - waren vorliegend, wie der Gesuchstellerin im das sie betreffenden Urteil 7B_327/2024 und 7B_328/2024 vom 11. Juni 2024 in E. 2 aufgezeigt wurde, erfüllt. Es liegt kein Revisionsgrund vor und das Revisionsgesuch ist abzuweisen.