Citation: 1C_135/2016 E. 3.4

3.4. Da die ausschliesslich für landwirtschaftliche Zwecke bewilligten Wohnungen des Beschwerdeführers von Anfang an landwirtschaftsfremd genutzt wurden, haben sie insoweit als nicht rechtmässig erstellt zu gelten. Demnach kommt zur Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands in Anbetracht der andauernden schwerwiegenden Verletzung des Grundsatzes der Trennung des Bau- und Nichtbaugebiets sogar ein Abbruchbefehl in Frage. Unter diesen Umständen durfte die Vorinstanz das Benützungsverbot als mildere Wiederherstellungsmassnahme ohne Weiteres als verhältnismässig und die vom Beschwerdeführer für die landwirtschaftsfremde Vermietung der Wohnungen angeführten Gründe als nicht entscheiderheblich qualifizieren. Diese Gründe lassen im Übrigen entgegen seiner Meinung nicht auf eine absehbar kurze Übergangsnutzung schliessen, zumal er die Eigennutzung der Betriebsleiterwohnung ohne nähere zeitliche Angabe nur "mittelfristig" in Aussicht stellt. Bezüglich der Angestelltenwohnung führt er aus, in der heutigen Zeit sei es überaus schwierig geworden, einen geeigneten Mitarbeiter in der Milchwirtschaft und speziell in der Schweinezucht zu finden, der gewillt sei, auch diese Wohnung zu mieten. Damit stellt der Beschwerdeführer die baldige landwirtschaftliche Nutzung dieser Wohnung unabhängig vom Ausscheiden seines Vaters aus dem Betrieb selber in Frage. Nach dem Gesagten erweist sich das Nutzungsverbot für beide Wohnungen als verhältnismässig, um zu verhindern, dass diese auf unabsehbare Zeit landwirtschaftsfremd genutzt werden.