Citation: 8C_759/2020 E. 4.2

4.2. Auch soweit der Beschwerdeführer eine Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Gehör geltend macht, da das neuropsychologische Zusatzgutachten der Dr. phil. B.________ vom 13. September 2016 einzig von Prof. Dr. med. C.________ - dies ohne dessen vorgängige Bekanntgabe als Teilgutachter - und nicht vom gesamten Gutachtergremium der estimed gewürdigt worden sei, kann ihm nicht gefolgt werden. Das kantonale Gericht hat in Beantwortung dieser bereits vorinstanzlich vorgebrachten Rüge erwogen, der Beschwerdeführer verstosse mit seinen formellen Einwänden gegen Treu und Glauben und lege nicht dar, welche Ablehnungsgründe gegenüber Prof. Dr. med. C.________ beständen. In der Sache habe es nach Eintreffen des neuropsychologischen Abklärungsberichts keinen Bedarf für eine neuerliche Gesamtbeurteilung gegeben, da sich aus neuropsychologischer Sicht keine Arbeitsunfähigkeit begründen lasse. Damit sei auch nach der Zusatzbegutachtung klarerweise keine höher einzustufende Arbeitsunfähigkeit als im polydisziplinären Gutachten ausgewiesen. Der Beschwerdeführer legt nicht dar, inwiefern diese vorinstanzlichen Feststellungen rechtsfehlerhaft sein sollen. Insbesondere wendet er sich auch nicht in begründeter Weise gegen die ihm vorgeworfene Verletzung des Gebots von Treu und Glauben. Hingegen setzt er sich demselben Vorwurf ein weiteres Mal im letztinstanzlichen Verfahren aus, indem er hier erstmals vorbringt, keine Gelegenheit für Ergänzungsfragen an die Gutachter erhalten zu haben.