Citation: 8C_58/2023 E. 4.1

4.1. Ins Leere zielt vorab die Kritik an der Beweiskraft des asim-Gutachtens. Bezüglich des Einwands, bei den behandelnden Psychiatern hätten seitens der medizinischen Sachverständigen fremdanamnestische Angaben eingeholt werden müssen, hat es mit dem zutreffenden Hinweis des kantonalen Gerichts auf die einschlägige Rechtsprechung sein Bewenden (vgl. statt vieler: Urteile 8C_772/2018 vom 19. März 2019 E. 6.2; 9C_275/2016 vom 19. August 2016 E. 4.3.2; je mit Hinweisen). Mithin enthält die psychiatrische asim-Expertise schlüssige Angaben hinsichtlich Diagnoseherleitung, Konsistenz und Plausibilität sowie betreffend Ressourcen und Belastungsfaktoren (vgl. BGE 141 V 281; 143 V 409 und 418). Die daraus resultierende Beurteilung der Arbeitsfähigkeit wird, anders als in der Beschwerde geltend gemacht, in nicht zu beanstandender Weise begründet. Gleiches gilt für die polydisziplinäre Gesamteinschätzung der asim-Experten, welche sämtlichen rheumatologischen, gastroenterologischen und psychiatrischen Einschränkungen Rechnung trägt und die von der Beschwerdeführerin angegebenen Beeinträchtigungen hinreichend berücksichtigt. In Anbetracht dessen erscheint die gutachterliche Schlussfolgerung, wonach seit Beginn der medikamentösen Therapie mit Vedolizumab (Entyvio) ab September 2016 bis Juli 2017 eine sukzessive Verbesserung der - somit nicht mehr therapieresistenten - abdominalen Symptomatik (Morbus Crohn) erfolgt ist (asim-Gutachten, S. 9 f.), durchaus überzeugend.