Citation: 1C_284/2017 E. 3.3

3.3. Die Beschwerdeführer berufen sich auf Art. 24 und 24c RPG in Verbindung mit Art. 42 Abs. 3 RPV. Sie stehen auf dem Standpunkt, entgegen der Auffassung der kantonalen Behörden sei das zulässige Erweiterungspotenzial noch nicht ausgeschöpft und werde durch den strittigen Geräteunterstand von knapp 30 m2 nicht überschritten. Die gegenteiligen Berechnungen der kantonalen Behörden seien qualifiziert falsch. Der Schuppen und der gedeckte Holzunterstand seien überdies für eine zeitgemässe Wohnnutzung der Liegenschaft unverzichtbar. Im Schuppen würden unerlässliche Geräte wie ein landwirtschaftlicher Traktor für den Transport des zu Heizzwecken verwendeten Holzes, die Forstseilwinde, ein Kleinstapler zum Transport von Brennholzpaletten sowie ein Schneepflug gelagert; mit Ausnahme des Schneepflugs kämen alle Maschinen regelmässig das ganze Jahr zum Einsatz. Der Geräteschuppen unterscheide sich im Übrigen nicht wesentlich von einer Garage. Der Holzunterstand werde für die Lagerung des Brennmaterials für die Holzheizung gebraucht. Die beiden strittigen Bauteile dienten mithin einer "energetischen Massnahme" im weiteren Sinne und seien überdies standortgebunden.