Citation: 6B_688/2019 E. 3.3

3.3. Die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen lassen entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers den Schluss auf Mittäterschaft zu. Aufgrund des örtlichen und zeitlichen Zusammenhangs der Straftaten (sieben Delikte im Zeitraum vom 28. April 2013 bis 17. Februar 2014 in der Region Ostschweiz und Graubünden) und der nahezu gleichen Zusammensetzung der Diebesbande ist es zulässig, dass die Vorinstanz die Beteiligung des Beschwerdeführers in Bezug auf alle Straftaten gesamthaft würdigt, selbst wenn seine Handlungen nicht immer exakt dieselben waren. Der Beschwerdeführer war bei sämtlichen Delikten anwesend, wobei er sich nach den vorinstanzlichen Feststellungen nie ins Gebäude begab. Er diente der Diebesbande als Chauffeur (Einbruchdiebstähle z.N. von P.________ z.N. der Q.________ AG z.N. von R.________ und z.N. des Einkaufszentrums S.________) und Aufpasser (Einbruchdiebstähle z.N. des Restaurants I.________ wo er mit dem Fahrzeug auf der Strasse patrouillierte, z.N. der O.________ AG und der Bank A.________ sowie z.N. von R.________), war bei der Beschaffung des Tatwerkzeugs dabei (Einbruch z.N. der O.________ AG und der Bank A.________ sowie z.N. des Einkaufszentrums S.________), half beim Einladen (Einbruchdiebstahl z. N. von R.________) wie auch beim Öffnen eines abtransportierten Tresors (Einbruchdiebstahl z.N. des Restaurants I.________) und er erhielt denselben Anteil der Beute (bei allen sechs vollendeten Einbruchdiebstählen). Der Beschwerdeführer ersetzte das Bandenmitglied K.________, er verfügte über Ortskenntnisse, stellte Wohnraum zur Verfügung und beförderte den Mitbeschuldigten G.________ nach der Verhaftung von H.________ über die Grenze bzw. holte F.________ in Italien ab. Auch wenn der Beschwerdeführer am Tatort selber weder in die Gebäude hinein ging, noch Sachen beschädigte, steht er insgesamt als Mittäter da. Die vorinstanzliche Annahme der Mittäterschaft ist bundesrechtskonform.