Citation: 6B_560/2017 E. 2.3

2.3. Dies gilt zunächst, soweit der Beschwerdeführer den Beweiswert des Gutachtens des IRM vom 8. Juni 2015 zur Auswertung und Beweiswertberechnung der DNA-Spuren im Anklagepunkt 2 betreffend den Einbruch in die Bar "A.________" in Zürich in der Nacht auf den 9. Mai 2014 in Zweifel zieht. Die Vorinstanz stellt in dieser Hinsicht fest, am Tatort seien ab einem Papierhandtuch und ab der Trinköffnung einer Milchpackung DNA-Spuren sichergestellt worden, die in der Untersuchung durch das IRM in den 16 typisierten Systemen eine vollkommene Übereinstimmung mit der DNA des Beschwerdeführers ergeben hätten und somit zumindest mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit dem Beschwerdeführer zugeordnet werden könnten (angefochtenes Urteil S. 9 f.; erstinstanzliches Urteil S. 12 ff.; vgl Gutachten, ND 2 Urk. 2/11). Wie die kantonalen Instanzen einleuchtend darlegen, kann der Beschwerdeführer aufgrund des Gutachtens als Spurengeber nicht ausgeschlossen werden. Sowohl in Bezug auf die ab dem Papierhandtuch als auch auf die ab der Trinköffnung der Milchpackung untersuchten Stichproben ergab sich in den 16 typisierten DNA-Systemen mit dem DNA-Profil eine vollkommene Übereinstimmung. Unter Verwendung von bei Weissen bestimmten Merkmalshäufigkeiten sei der Beweiswert der Blutanhaftungen auf dem Papierhandtuch und des an der Trinköffnung der Milchpackung nachgewiesenen DNA-Rückstandes mehrere Milliarden Mal grösser, wenn die Spurengeberschaft des Beschwerdeführers angenommen wird, als wenn die Spurengeberschaft einer unbekannten, mit dem Beschwerdeführer nicht genetisch verwandten männlichen Person angenommen würde (erstinstanzliches Urteil S. 13 f.). Dass das Institut für Rechtsmedizin bei der DNA-Analyse anerkannte wissenschaftlich-technische Regeln verletzt hätte, legt der Beschwerdeführer nicht rechtsgenüglich dar und ist auch nicht ersichtlich. Dass ein Vergleich mit einer anderen Subpopulation eine andere mögliche Täterschaft nicht rechtsgenüglich ausschliessen könnte (Beschwerde S. 7), bedeutet jedenfalls nicht, dass die Täterschaft des Beschwerdeführers ausscheiden würde. Insgesamt durfte die Vorinstanz ohne weiteres annehmen, dass mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit von der Spurengeberschaft des Beschwerdeführers auszugehen sei. Jedenfalls ist das angefochtene Urteil in diesem Punkt nicht unhaltbar. Dasselbe gilt, soweit sich der Beschwerdeführer gegen die Beweiswürdigung in den Anklagepunkten 14 und 17 betreffend den Einbruchdiebstahl in der Nacht des 29. Juni 2014 in Zürich in das Restaurant "C.________" bzw. den Einbruchdiebstahl in die C.________ Bar in Zürich wendet. Die Vorinstanz stellt in Bezug auf beide Anklagepunkte fest, am Tatort sei ein Sohlenabdruck sichergestellt worden, welcher gemäss dem sachverständigen Kriminaltechniker des Forensischen Instituts Zürich in Bezug auf die Übereinstimmung mit einem der beim Beschwerdeführer beschlagnahmten Schuhe "eine Bewertung der Stufe 2" (ENFSI-Bewertungsskala) erhalten habe. Die übereinstimmenden Merkmale sprächen somit in hohem Masse für eine Übereinstimmung. Soweit der Beschwerdeführer vorbringt, die beschlagnahmten Schuhe gehörten einer anderen Person und würden von mehreren Personen getragen, nimmt die Vorinstanz an, die Angaben seien wenig glaubhaft und als blosse Schutzbehauptungen zu interpretieren (angefochtenes Urteil S. 14 f., 16; erstinstanzliches Urteil S. 29, 32 f., 36 ff. und 42 ff.). Dass der Sachverständige des Forensischen Instituts aufgrund der Unschärfe in der Spurenzeichnung auf verschmutztem Untergrund nicht mit Bestimmtheit eine Bewertung der Befundwertungsstufe 2 ("spricht in hohem Masse dafür"; Untersuchungsakten HD act. 5/4/4) abgab (Untersuchungsakten HD act. 5/4 S. 10/11), trifft zu und hat auch die Vorinstanz durchaus erkannt (angefochtenes Urteil S. 14, vgl. auch S. 16). Dies ändert indes, wie die Vorinstanz zutreffend annimmt, nichts daran, dass mit dem Sohlenabdruck ein belastendes Indiz vorliegt. Nicht zu beanstanden ist sodann, dass die kantonalen Instanzen die Aussagen des Beschwerdeführers zu den verschiedenen Trägern der Schuhen als blosse Schutzbehauptung würdigen, zumal er dazu auch ganz verschiedene Versionen zu Protokoll gab (vgl. erstinstanzliches Urteil S. 32). Schliesslich stützt sich die Vorinstanz in diesem Punkt auch auf die Vorgehensweise des Beschwerdeführers, welche dem Muster anderer von ihm begangenener Einbruchdiebstähle entsprach, womit sich der Beschwerdeführer nicht auseinandersetzt. Nicht ersichtlich ist sodann, inwieweit die Vorinstanz im Anklagepunkt 16 betreffend den Einbruchdiebstahl in das Geschäft "D.________" in Zürich in Willkür verfallen sein soll. Die Vorinstanz stützt sich für ihren Schuldspruch auf die Zeugenaussagen des Mittäters Y.________, der nach ihrer Auffassung keinerlei nachvollziehbares Motiv für eine falsche Belastung gehabt habe (angefochtenes Urteil S. 15). Inwiefern dieser Schluss schlechterdings unhaltbar sein soll, legt der Beschwerdeführer nicht dar. Was er in diesem Punkt vorbringt, geht nicht über eine appellatorische Kritik hinaus. Es kann hiefür ohne weiteres auf die zutreffenden Erwägungen der Vorinstanz verwiesen werden. Zuletzt ist das angefochtene Urteil auch in Bezug auf den Schuldspruch wegen Gewalt und Drohung gegen Beamte im Anklagepunkt 26 nicht zu beanstanden. Die Vorinstanz stellt in dieser Hinsicht fest, aus den Aufnahmen der Zugkameras von der Billettkontrolle vom 9. Juni 2014 am Bahnhof Bülach sei ersichtlich, wie der Beschwerdeführer die Toilette verlasse und sich gewaltsam an der Privatklägerin und an einem weiteren Zugbegleiter vorbeidränge, um zu dem einen Stock tiefer liegenden Ausgang zu gelangen; das Hämatom am Unterschenkel sei durch diverse Fotos und den Arztbericht erstellt. Die Vorinstanz stützt sich weiter auf die Aussagen der Privatklägerin, wonach sie vom Beschwerdeführer derart heftig angerempelt worden sei, dass sie rückwärts die Treppe hinunter gestürzt wäre, hätte nicht ein weiterer Zugbegleiter sie festgehalten. Inwiefern die Vorinstanz insofern in Willkür verfallen wäre, macht der Beschwerdeführer nicht geltend und ist auch nicht ersichtlich. Dass der Vorfall von der Privatklägerin und den übrigen Beteiligten offenbar nicht als dramatisch empfunden wurde, so dass keiner der Beamten die Verfolgung des Beschwerdeführers aufgenommen habe, ist in diesem Kontext, wie die Vorinstanz zu Recht erkennt, nicht relevant (angefochtenes Urteil S. 19; erstinstanzliches Urteil S. 52 ff.). Die Beschwerde erweist sich in diesem Punkt als unbegründet, soweit sie sich nicht in einer unzulässigen appellatorischen Kritik am angefochtenen Urteil erschöpft.