Citation: 1B_316/2018 E. A

Die Staatsanwaltschaft des Kantons Zug führt gegen A.________ eine Strafuntersuchung wegen gewerbsmässigen Betrugs, Veruntreuung, ungetreuer Geschäftsbesorgung, etc. Sie verdächtigt ihn u.a., zwischen 2006 und 2016 durch falsche Angaben wertlose Aktien der B.________ AG und der C.________ AG an verschiedene Personen verhökert zu haben bzw. verschiedene Personen dazu gebracht zu haben, zu Phantasiepreisen wertlose Aktien zu zeichnen. Am 13. April 2017 ersuchte die Staatsanwaltschaft über das Bundesamt für Justiz die Spanischen Behörden, die Wohnung und Geschäftsräumlichkeiten von A.________ in La Xara und Denia zu durchsuchen und gewisse Unterlagen und Gegenstände zu beschlagnahmen. Zudem stellte sie einen internationalen Haftbefehl gegen ihn aus. Die Spanischen Behörden verhafteten A.________ am 8. Juni 2017 in La Xara und durchsuchten am 10. Juni 2017 sein Haus in La Xara, wobei sie verschiedene Akten, Datenträger und Wertsachen beschlagnahmten. A.________ wurde am 8. Januar 2018 in die Schweiz überstellt und anschliessend in Untersuchungshaft versetzt. Am 26. Februar 2018 beantragte A.________ der Staatsanwaltschaft, die Unrechtmässigkeit bzw. Ungültigkeit der Hausdurchsuchung vom 10. Juni 2017 und der dabei vorgenommenen Beschlagnahmen festzustellen (Antrag Nr. 1), ihm die beschlagnahmte Gegenstände und Daten herauszugeben oder sie eventuell zu versiegeln (Antrag Nr. 2), ihm Akteneinsicht zu gewähren (Antrag Nr. 3) und festzustellen, dass Schweizer Recht nicht zur Anwendung komme und die Schweizer Strafverfolgungsbehörden unzuständig seien (Antrag Nr. 4). Am 20. März 2018 trat die Staatsanwaltschaft auf den Antrag Nr. 1 nicht ein und wies die Anträge Nrn. 2-4 ab. Am 29. März 2018 erhob A.________ Beschwerde ans Obergericht des Kantons Zug, wobei er die gleichen Anträge stellte wie zuvor der Staatsanwaltschaft. Am 8. Juni 2018 schrieb das Obergericht die Beschwerde betreffend die Gewährung von Akteneinsicht wegen Gegenstandslosigkeit ab, trat im Übrigen auf die Beschwerde nicht ein und auferlegte A.________ die Verfahrenskosten.