Citation: 8C_6/2023 E. 5.2

5.2. Die Kreisärztin Dr. med. C.________ untersuchte den Beschwerdeführer am 16. November 2020. In ihrem Bericht vom 18. November 2020 hielt sie fest, der postoperative Rehabilitationsverlauf nach dem Eingriff vom April 2020 sei protrahiert und zum Teil kompliziert aufgrund der (unfallfremden) Beschwerden im Bereich der Halswirbelsäule (HWS). Es bestehe eine Bewegungseinschränkung oberhalb der Horizontalen sowie eine verminderte Kraftentwicklung im Bereich des rechten Armes. Vor einer abschliessenden Beurteilung empfahl sie nebst der Durchführung einer Verlaufs-Magnetresonanztomographie (MRT) auch eine Bestimmung des Medikamentenspiegels, da der Beschwerdeführer einen hohen Schmerzmittelverbrauch angegeben habe. Nach Vorliegen der Ergebnisse dieser Abklärungen nahm Dr. med. C.________ am 18. Dezember 2020 erneut Stellung. Sie hielt fest, bildmorphologisch zeige sich ein regelrechter postoperativer Befund. Die Blutwerte hätten unauffällige Leberwerte gezeigt, sodass eine Diskrepanz zwischen der Angabe der Medikamenteneinnahme und dem Medikamentenspiegel bestehe. Abschliessend nahm die Kreisärztin zum Zumutbarkeitsprofil Stellung. Danach sei dem Beschwerdeführer eine optimal angepasste leichte bis mittelschwere manuelle Tätigkeit unterhalb der Horizontalen und ohne kraftvolle Zug-, Stoss-, Drehbewegungen, ohne kraftvolles Zupacken mit rechts und ohne das Bedienen von vibrierenden Maschinen mit rechts voll zumutbar.