Citation: 1C_26/2020 E. 4.3

4.3. Nach § 16 PBG haben die Planungen unterer Stufe denjenigen der oberen Stufe und die Nutzungsplanungen jeder Art und Stufe der Richtplanung zu entsprechen (Abs. 1); Abweichungen sind nur zulässig, wenn sie sachlich gerechtfertigt und untergeordneter Natur sind (Abs. 2). Gemäss der ständigen bundesgerichtlichen Rechtsprechung ist ein Entscheid willkürlich nach Art. 9 BV, wenn er offensichtlich unhaltbar ist, mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft. Das Bundesgericht hebt einen Entscheid jedoch nur auf, wenn nicht bloss die Begründung, sondern auch das Ergebnis unhaltbar ist; dass eine andere Lösung ebenfalls als vertretbar oder gar zutreffender erscheint, genügt nicht (BGE 142 V 513 E. 4.2 S. 516; BGE 141 I 70 E. 2.2 S. 72; je mit Hinweisen). Es erscheint fraglich und wird vom Beschwerdeführer nicht dargetan, wieweit die Rüge der willkürlichen Anwendung des kantonalen Rechts dem Beschwerdeführer im vorliegenden Zusammenhang einen besseren Schutz bieten könnte als die Rüge der Verletzung von Bundesrecht. Wie es sich damit verhält, kann jedoch offenbleiben.