Citation: 5A_513/2024 E. 4

Ebenso mangelt es an einer sachgerichteten Auseinandersetzung mit der oberinstanzlichen Erwägung, das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege sei bereits mit Kammerbeschluss vom 19. Juni 2024 abgewiesen worden und der Beschwerdeführer trage nichts vor, was eine Wiedererwägung rechtfertigen könne. Mit der Behauptung, er könne ein neues Gesuch stellen, weil er die Berufung noch habe ergänzen dürfen, lässt sich keine Verletzung des Anspruches auf unentgeltliche Rechtspflege begründen und es liegt insbesondere auch keine Gehörsverletzung vor, denn der Beschwerdeführer versäumt darzulegen, inwiefern er der Vorinstanz bei seinem zweiten Gesuch veränderte Tatsachen unterbreitet und das Obergericht diese in Verletzung des Willkürverbotes verkannt hätte. Angesichts der formellen Rechtskraft des obergerichtlichen Beschlusses über die unentgeltliche Rechtspflege geht sodann das Vorbringen, das Obergericht verletze das rechtliche Gehör, weil es genau wisse, dass er den einverlangten Vorschuss nicht bezahlen könne, an der Sache vorbei. Nichts zur Sache tun schliesslich die wirren Ausführungen über eine "Vorschuss-unentgeltliche-Rechtspflege", welche offenbar darauf zielen, dass trotz abgewiesenem Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege kein Kostenvorschuss einverlangt werden dürfe.