Citation: 1A.146/2003 14.06.2004 E. 6

6. Im Zusammenhang mit der Prüfung der Verhältnismässigkeit rügen die Beschwerdeführer, das Verwaltungsgericht habe ihren Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt, indem es davon abgesehen habe, die detaillierten Kosten für die Wiederherstellung der Schleppgaube auf der Ostseite zu erheben. Zwar werden gemäss § 60 des Gesetzes über den Rechtsschutz in Verwaltungssachen (Verwaltungsrechtspflegegesetz, VRG-ZH) vom 24. Mai 1959 die zur Abklärung des Sachverhaltes erforderlichen Beweise vom Verwaltungsgericht von Amtes wegen erhoben. Die Beweismittel, auf die sich der Beschwerdeführer beruft, sollen indes gemäss § 54 Satz 3 VRG-ZH genau bezeichnet und soweit möglich beigelegt werden. Dies ergibt sich schon aus der allgemeinen Mitwirkungspflicht im Verwaltungsverfahren gemäss § 7 VRG-ZH. Selbst wenn die Beschwerdeführer vorliegend ihren Mitwirkungspflichten nachgekommen sind, durfte das Verwaltungsgericht auf weitergehende Abklärungen verzichten. Abzustellen ist auf die unzulässige Erweiterung in ihrer Gesamtheit, eine Erweiterung, die nach bundesrechtlichen Normen keinesfalls bewilligt werden könnte. Die öffentlichen Interessen an der Wiederherstellung des bewilligten Zustandes überwiegen, wie gesehen (E. 5.3), die privaten Vermögensinteressen. Von einer detaillierten Aufsplittung der Kosten für die einzelnen Wiederherstellungsarbeiten durfte darum abgesehen werden.