Citation: 2C_830/2019 E. 9.2.1

9.2.1. Gemäss den für das Bundesgericht grundsätzlich verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz (Art. 105 Abs. 1 BGG) wies das Chalet C.________ im Wesentlichen nur Baumängel in Form eines Wasserflecks im Treppenhaus im ersten Untergeschoss (nach intensivem Regen während mindestens eines Tages), einer sehr hohen relativen Luftfeuchtigkeit im Weinkeller und eines Wasserflecks sowie einer verzogenen Türeinfassung im Eingangsbereich auf. Gemäss dem angefochtenen Urteil ist den Akten entgegen der Darstellung der Beschwerdeführer nicht zu entnehmen, dass sich aufgrund von Störungen der Hauselektronik die Metallstoren der Fenster selbständig geschlossen hätten und sich die Eingangstüre nicht mehr habe öffnen lassen. Zwar machen die Beschwerdeführer geltend, die Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz zu den Baumängeln sei offensichtlich unrichtig, weil sich die Vorinstanz allein darauf gestützt habe, dass die geltend gemachten Störungen der Hauselektronik im Jahr 2017 nicht mehr feststellbar gewesen seien. Dieses Vorbringen verfängt aber nicht. Denn die vorinstanzlichen Feststellungen zu den Baumängeln in der Steuerperiode 2012 basieren hauptsächlich auf einem Bauherrensitzungsprotokoll vom 27. Juni 2012. Es ist bezeichnenderweise weder geltend gemacht noch ersichtlich, dass diesem Protokoll oder anderen Dokumenten, die vor, während oder kurz nach der Steuerperiode 2012 erstellt wurden, Anhaltspunkte für die geltend gemachten Störungen der Hauselektronik zu entnehmen sind. Deshalb lässt sich nicht behaupten, die Vorinstanz habe offensichtlich unhaltbare Schlüsse gezogen, indem sie angenommen habe, dass die Hauselektronik in der Steuerperiode 2012 einwandfrei funktioniert habe. Aus dem gleichen Grund spielt auch keine Rolle, dass die Vorinstanz im angefochtenen Urteil ergänzend auf neuere Dokumente verwiesen hat, in welchen die Mängelfreiheit der Steuerung der Storen festgehalten ist (Mängelliste vom 13. Juni 2016 und Bericht Abnahme Lichtsystem vom 23. Juni 2016; E. 3.2.2 des angefochtenen Urteils). Unzutreffend ist im Übrigen die Behauptung der Beschwerdeführer, die Vorinstanz habe für die Frage der Baumängel hauptsächlich auf ein Augenscheinprotokoll vom 31. Oktober 2017 abgestellt. Denn auf den entsprechenden Augenschein hat die Vorinstanz nur im Rahmen der Darstellung der Erwägungen der Steuerrekurskommission des Kantons Bern Bezug genommen (vgl. E. 3.2.1 des angefochtenen Urteils).