Citation: 4A_95/2014 E. 2.4.2

2.4.2. Der Beschwerdeführer verkennt diese Eigenheiten der Rückforderungsklage nach Art. 86 SchKG, wenn er zur Begründung seiner Beschwerdeeingabe auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung zur bereicherungsrechtlichen Rückabwicklung in Anweisungsfällen (BGE 121 III 109; 117 II 404; 116 II 689) bzw. die deutsche Literatur und Rechtsprechung (etwa BGHZ 105, 365) zur bereicherungsrechtlichen Behandlung von weiteren Dreieckskonstellationen ohne betreibungsrechtlichen Bezug verweist, die er für wirtschaftlich vergleichbar hält. Nach den verbindlichen Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz (Art. 105 Abs. 1 BGG) hat der Beschwerdeführer die Beschwerdegegnerin im Umfang der abgetretenen Forderungen betrieben; dabei hat er als Zessionar und damit neuer Gläubiger eigene Rechte geltend gemacht. Nachdem jeweils Rechtsvorschlag erhoben und dem Beschwerdeführer Rechtsöffnung erteilt worden war, zahlte ihm die Beschwerdegegnerin die geforderten Beträge, obwohl sie ihm aufgrund der erklärten Verrechnung nichts schuldete. Damit sind die Voraussetzungen von Art. 86 Abs. 1 SchKG erfüllt und die Vorinstanz hat die Rückforderungsklage gegenüber dem Beschwerdeführer zutreffend gutgeheissen. Eine Verletzung von Art. 86 SchKG liegt nicht vor.