Citation: 6B_689/2014 E. 1.3.5

1.3.5. Die Beschwerdeführerin beschränkt sich im Wesentlichen darauf, der vorinstanzlichen Beweiswürdigung ihre Sicht der Dinge gegenüberzustellen (Beschwerde, S. 13 ff.). Auf eine solche appellatorische Kritik ist nicht einzutreten. So zitiert sie ausführlich aus den verschiedenen Einvernahmen um zu belegen, dass zwischen dem Treffen und den Schulden des Beschwerdegegners 3 ein direkter Konnex bestand. Dies ist jedoch unbestritten und wird auch von der Vorinstanz festgestellt (Urteil S. 35 E. 7.3.2). Dass A.________ von den Beschwerdegegnern unter Druck gesetzt worden wäre, endgültig auf seine Forderung zu verzichten, ergibt sich daraus nicht. Die Vorinstanz hält fest, A.________ habe vor der Hauptverhandlung in über zehn Einvernahmen nie ausgesagt, er sei zu einem Forderungsverzicht gedrängt worden. Wenn die Vorinstanz diese plötzliche Aussage zu einem derart wichtigen Punkt als unglaubhaft erachtet, ist dies nicht zu beanstanden (Urteil, S. 36 E. 7.3.4). Dass das Beweisverfahren zu diesem Zeitpunkt noch nicht geschlossen war, ändert daran nichts. Entgegen dem Vorbringen der Beschwerdeführerin hat die Vorinstanz die Aussage nicht als unbeachtlich erklärt, sondern sie aus nachvollziehbaren Gründen als unglaubhaft eingestuft. Deren Erwägung, es liege aufgrund der gesamten Umstände mindestens ebenso nahe, dass A.________ bloss daran gehindert werden sollte, weiterhin unzulässigen Druck auf den Beschwerdegegner 3 auszuüben, ist nicht schlechterdings unhaltbar (Urteil, S. 37 E. 7.3.4). Gleiches gilt für die Feststellung, wonach die Beschwerdegegner 2-4 und die weiteren Anwesenden zu weit weg gestanden seien, um bedrohlich zu wirken, als sich der Beschwerdegegner 1 mit A.________ unterhalten habe (Urteil, S. 37 E. 7.3.6). Die nächtliche Uhrzeit war der Vorinstanz dabei durchaus bewusst (Urteil, S. 34 E. 7.2.3).