Citation: U 515/06 09.08.2007 E. 2

2.1 Strittig ist der von der Beschwerdegegnerin verfügte und vorinstanzlich bestätigte Fallabschluss (Einstellung sämtlicher Leistungen aus dem Ereignis vom 10. Oktober 2001) per 31. Mai 2004 und die Frage, ob der Sachverhalt, namentlich in Bezug auf die Analyse des Unfallhergangs, genügend abgeklärt sei. Die SWICA und das kantonale Gericht verneinen hinsichtlich der über den genannten Zeitpunkt hinaus vom Versicherten geklagten Beschwerden die Adäquanz des Kausalzusammenhanges mit dem Unfall. Dieser macht unter anderem geltend, bei der Schwere des von ihm erlittenen Unfalls sei die Adäquanz der persistierenden psychischen Beschwerden von vornherein zu bejahen. Die Beschwerdegegnerin sei daher weiterhin leistungspflichtig. 2.2 Das kantonale Gericht hat die Rechtsgrundlagen der umstrittenen Leistungspflicht des Unfallversicherers (Art. 6 Abs. 1 UVG) und die Rechtsprechung zu dem für diese vorausgesetzten natürlichen Kausalzusammenhang im Allgemeinen (BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181 mit Hinweisen) und bei Schleudertraumen der Halswirbelsäule (HWS) oder äquivalenten Verletzungsmechanismen im Besonderen (BGE 119 V 335 E. 2b/aa S. 340; RKUV 2000 Nr. U 359 S. 29) zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen. Entsprechendes gilt für die von der Judikatur entwickelten allgemeinen Grundsätze zur freien Beweiswürdigung und zum Beweiswert eines Arztberichtes (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352).