Citation: 9C_319/2022 E. 4.4.5

4.4.5. 4.4.5.1. In BGE 141 V 234 E. 6.3.2 hielt das Bundesgericht fest, dass es bei einer organischen Beziehung zwischen (selbst- oder unselbstständiger) Erwerbstätigkeit einerseits und Vermögensanlage anderseits in ständiger Rechtsprechung (namentlich betreffend Wertschriften- und Liegenschaftenhändler; z.B. Urteile des Eidg. Versicherungsgerichts H 72/01 vom 2. Mai 2002 E. 4.2; H 251/93 vom 6. Juni 1994 E. 3b mit Hinweisen) auch für die Investitionstätigkeit einen erwerblichen Charakter annimmt (statt vieler: Urteil 9C_33/2013 vom 12. November 2013 E. 4 mit Hinweisen). Für eine abweichende Betrachtungsweise besteht im konkreten Fall kein Anlass. 4.4.5.2. Die Beteiligungen des Beschwerdeführers an der C.________ GmbH & Co. KG und an den Fotovoltaikanlagen gelten als selbstständige Erwerbstätigkeiten (vgl. vorangehende E. 4.2.6 und 4.3.3). Die in Deutschland domizilierte D.________ GmbH, an der der Beschwerdeführer nach eigenen Angaben alle Anteile hält und als deren einziger Geschäftsführer er im deutschen Handelsregister eingetragen ist (www.handelsregister.de), hat insbesondere die Verwaltung des eigenen Vermögens zum Gegenstand. Weiter ergibt sich aus dem schweizerischen Handelsregister (www.zefix.ch), dass die B.________ AG bis im April 2021 neben der "Erbringung von Dienstleistungen auf dem Gebiet (...) " auch den Erwerb, die Verwaltung und Veräusserung von Grundstücken und Beteiligungen bezweckte. Sodann ist der Hauptzweck der in der Schweiz domizilierten G.________ GmbH die Finanzierung und Vermögensverwaltung; der Beschwerdeführer ist deren einziger Gesellschafter und war von 2015 bis 2020 auch als Geschäftsführer eingetragen. Damit besteht offenkundig ein enger innerer Zusammenhang zwischen den (übrigen) erwerblichen Tätigkeiten des Beschwerdeführers und der hier interessierenden Anlagetätigkeit. Im Zusammenhang mit der Beteiligung am Immobilienfonds kann nicht vom blossen Ausnützen einer zufällig sich bietenden Gelegenheit gesprochen werden, was denn auch nicht geltend gemacht wird. Auch wenn der (allfälligen) kollektiven Kapitalanlage bei isolierter Betrachtung kein erwerblicher Charakter zukäme, wird ein solcher bei der angezeigten Berücksichtigung des Kontextes (vgl. auch die vorinstanzlichen Feststellungen in vorangehender E. 4.2.1 und 4.3.1) offenkundig. Das zieht eine Beitragspflicht auf den aus dem Immobilienfonds fliessenden Erträgen nach sich. Die Beschwerde ist auch in diesem Punkt unbegründet.