Citation: 5A_157/2009 10.06.2009 E. A

A.a Die Vormundschaftsbehörde Y.________ errichtete am 28. März 2007 über X.________ (Jahrgang 1921) eine Vertretungs- und Verwaltungsbeistandschaft (kombinierte Beistandschaft) im Sinne von Art. 392 Ziff. 1 und Art. 393 Ziff. 2 ZGB und ernannte A.________, eine Nichte der Verbeiständeten, zur Beiständin. Am 27. Juni 2007 beschloss die gleiche Behörde, dass die am 28. März 2007 angeordnete Beistandschaft dahingehend bestätigt werde, dass sie nur noch die Verwaltung des Vermögens beinhalte. Gleichzeitig wurde neu B.________, Mitarbeiterin des Sozialdienstes von Y.________, zur Beiständin ernannt. Mit Eingaben vom 7. Juli und vom 9. Juli 2007 (gemeinsam mit der Tochter C.________) führte X.________ Beschwerde gegen den Beschluss vom 27. Juni 2007 und verlangte die Aufhebung der Beistandschaft. Auf Veranlassung von Dr. med. D.________, Hausarzt von X.________, wurde deren Gesundheitszustand in der Psychiatrischen Klinik E.________ abgeklärt (Bericht vom 16. Juli 2007). A.b Am 22. Oktober 2007 beschloss die Vormundschaftsbehörde Y.________, dass die "bestehende Beistandschaft gemäss Art. 392 Ziff. 1 und Art. 393 Ziff. 2 ZGB [...] bis auf weiteres bestätigt" werde (Dispositiv-Ziffer 1), dass der von der Beiständin A.________ eingereichte Schlussbericht samt Rechnung für die Zeit vom 28. März 2007 bis 27. Juni 2007 genehmigt und verdankt werde (Dispositiv-Ziffer 2) und dass A.________ aus ihrem Amt als Beiständin von X.________ entlassen werde (Dispositiv-Ziffer 4). Mit Eingabe vom 29. Oktober 2007 (Postaufgabe: 30. Oktober) führte X.________ beim Departement für Justiz und Sicherheit des Kantons Thurgau Beschwerde gegen den vormundschaftsbehördlichen Beschluss vom 22. Oktober 2007 und verlangte die Aufhebung der Dispositiv-Ziffern 1 und 2.