Citation: 5A_147/2023 E. 4.4

4.4. Es kann sodann davon ausgegangen werden, dass die Vorinstanz den Arztzeugnissen eine gewisse Beweiskraft zuerkannte, indem sie die Einwände des Beschwerdeführers als nicht substanziiert erachtete. Namentlich hielt sie fest, der Beschwerdeführer habe weder dargelegt, weshalb einfachen Arztzeugnissen keine "Aussagekraft" in Bezug auf eine Arbeitsunfähigkeit zukomme noch inwiefern das Arztzeugnis vom 12. Mai 2016 untauglich sei. Der Umstand, dass ein Patient seit längerer Zeit vom gleichen Arzt begleitet werde, schmälere die Glaubhaftigkeit seiner Arztzeugnisse nicht ohne Weiteres. Der Beschwerdeführer setzt sich mit den Erwägungen der Vorinstanz hinsichtlich der Arztzeugnisse nicht auseinander. Er wiederholt einzig in allgemeiner Art und Weise, es würden lediglich einfache, teilweise grosszügig rückdatierte Arztzeugnisse vorliegen. Damit genügt die Beschwerde den Anforderungen an die strenge Rügepflicht nicht und es ist insoweit darauf nicht einzutreten (E. 1.3).