Citation: 2C_1044/2015 E. 2.1

2.1. Streitig ist die Verweigerung der unentgeltlichen Rechtspflege für das Verfahren vor dem kantonalen Verwaltungsgericht betreffend den Abschreibungsentscheid der Volkswirtschaftsdirektion vom 28. August 2015. Das Verwaltungsgericht stützt sich dabei auf Art. 111 Abs. 1 des kantonalen Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG). Danach befreit das Verwaltungsgericht eine Partei von den Kosten und allfälligen Vorschuss- sowie Sicherstellungspflichten, wenn die Partei nicht über die erforderlichen Mittel verfügt und ihr Rechtsbegehren nicht aussichtslos erscheint. Hinsichtlich des Begriffs der Aussichtslosigkeit orientiert sich das Verwaltungsgericht an der Rechtsprechung zu Art. 117 lit. b ZPO resp. Art. 29 Abs. 3 BV (BGE 139 III 475 E. 2.2 S. 476) und wertet gestützt darauf die bei ihm eingereichte Beschwerde als aussichtslos. Es erachtet die Auffassung der Volkswirtschaftsdirektion, dass deren vorsorgliche Verfügung vom 16. April 2015 durch die dieselben acht Katzen betreffende Verfügung vom 7. Mai 2015 ersetzt worden sei, als naheliegend, sodass die Gewinnaussichten (d.h. die Aussicht, die Aufhebung des Abschreibungsentscheids der Volkswirtschaftsdirektion erwirken zu können) als kaum ernsthaft gelten könnten.