Citation: 9C_786/2019 E. 4.1.1

4.1.1. Nicht stichhaltig ist ihr Einwand, der angefochtene Entscheid könne nicht überprüft werden, da er keine Begründung enthalte und die Herausgabe der massgebenden Belege und der "Bedürftigkeitsberechnung" verweigert worden seien. Das kantonale Gericht hat erwogen, die Bedürftigkeit sei mit Blick auf die im Beschwerdeverfahren eingereichten "UR-Unterlagen" ausgewiesen, wobei es auf Beilage 6 der Beschwerde - eine Bestätigung der Sozialen Dienste über den Bezug von wirtschaftlicher Sozialhilfe vom 10. Dezember 2018 - verwies (vorinstanzliche Erwägung 6). Aus dieser Erwägung der Vorinstanz ergibt sich, dass die Bedürftigkeit einzig gestützt auf besagte Bestätigung bejaht wurde. Zu Recht macht die Beschwerdeführerin nicht geltend, sie habe keine Kenntnis vom Inhalt dieses Dokuments erhalten (vgl. dazu auch E. 4.1.2). Soweit sie eine Bundesrechtsverletzung darin erblickt, dass ihr nicht (auch) Einblick in die Unterlagen betreffend unentgeltliche Rechtspflege im kantonalen Verfahren (5U 19 12) gewährt wurde, ist ihre Rüge mangels Entscheidwesentlichkeit dieser Dokumente für die Beurteilung der strittigen Bedürftigkeit unbegründet. Nach dem Gesagten war eine sachgerechte Anfechtung des Entscheids ohne Weiteres möglich, weshalb von einer Verletzung der Begründungspflicht nicht die Rede sein kann (vgl. statt vieler BGE 142 III 433 E. 4.3.2 S. 436mit Hinweisen).