Citation: 1C_349/2018 E. 4.5.1

4.5.1. Die Beschwerdeführer rügen, der von der Vorinstanz zur Beantwortung der Eingliederungsfrage im Sinne von § 14 BO gewählte Betrachtungsperimeter sei willkürlich. Diese Kritik geht jedoch ins Leere. Die Vorinstanz hat nachvollziehbar festgehalten, weshalb sie in Übereinstimmung mit dem Regierungsrat von einem grösseren Betrachtungsperimeter als die Beschwerdeführer ausgeht (vgl. E. 4 des angefochtenen Entscheids). Ihre Erwägung, wonach der Abstand zwischen dem Grundstück der Bauherrschaft in der Wohnzone W1 und den in der Wohnzone W2a liegenden Grundstücken auf der anderen Strassenseite der Rischerstrasse geringer sei, als zwischen der Mehrheit der Gebäude seeseitig der Rischerstrasse untereinander, kann jedenfalls nicht als offensichtlich unrichtig bezeichnet werden. Soweit die Beschwerdeführer einwenden, die verwaltungsgerichtliche Argumentation sei "sachlich jedenfalls weniger überzeugend", können sie ohnehin nichts zu ihren Gunsten ableiten (vgl. E. 1.3 hiervor). Im Übrigen hat sich die NLK in ihrer Stellungnahme überhaupt nicht zum ausschlaggebenden Betrachtungsperimeter geäussert. Das Bauforum hat diesbezüglich lediglich festgehalten, die bestehenden Gebäude auf dem Baugrundstück würden das "historisch gewachsene Bebauungsmuster von gibelständig zum See ausgerichteten Gebäudegruppen fortsetzen", wohingegen "die Situierung des seeseitig traufständischen Gebäudes nicht ortstypisch" sei. Ein eigentlicher Betrachtungsperimeter definiert das Bauforum damit jedoch nicht. Dass die Vorinstanz vorliegend aufgrund der konkreten Umstände ausnahmsweise von einem zonenübergreifenden Umgebungsbegriff ausgegangen ist, kann entgegen der Auffassung der Beschwerdeführer folglich nicht als unhaltbar bezeichnet werden.