Citation: 8C_441/2022 E. A

Der 1947 geborene A.________ war seit 1. Dezember 1989 als Schulabwart in der Gemeinde B.________ angestellt und in dieser Eigenschaft bei der Elvia Schweizerische Versicherungsgesellschaft Zürich (nachfolgend: Elvia; heute: Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft AG, nachfolgend: Allianz) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Mit Bagatellunfall-Meldung vom 3. November 1999 teilte die Arbeitgeberin der Elvia mit, A.________ habe sich am 23. Oktober 1999 als Beifahrer bei einem Verkehrsunfall eine Verletzung am Kopf bzw. Nacken zugezogen. Die Elvia anerkannte ihre Leistungspflicht und erbrachte Versicherungsleistungen. Am 29. Mai 2002 sprach die Allianz A.________ rückwirkend ab 1. April 2001 eine Invalidenrente basierend auf einem Invaliditätsgrad von 20 % und eine Integritätsentschädigung von 10 % zu. Dieser nahm in der Folge während Jahren therapeutische Behandlungen bei C.________, Praxis für Akupressur TCM, in Anspruch. Mit Verfügung vom 14. September 2015 stellte die Allianz die Übernahme dieser Heilbehandlungskosten per 31. Dezember 2015 ein. Am 13. Oktober 2020 zog die Allianz die Verfügung vom 29. Mai 2002 infolge unterlassener Adäquanzprüfung in Wiedererwägung und stellte die Rentenleistungen auf den 31. Oktober 2020 ein. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 3. Februar 2021 fest.