Citation: 8C_533/2023 E. A

A.________ war bei der Stiftung B.________ als Assistenzarzt angestellt und dadurch bei der Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft AG (im Folgenden: Allianz) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 6. Mai 2022 erlitt er beim Basketballspielen eine Ruptur an der rechten Achillessehne, die am 20. Mai 2022 von Dr. med. C.________, FMH für orthopädische Chirurgie, spez. Fuss- und Sprunggelenkschirurgie, genäht wurde. Die Allianz holte die medizinische Beurteilung des PD Dr. med. D.________, Chirurgie FMH, vom 4. Juli 2022 ein und verneinte mit Verfügung vom 17. August 2022 einen Leistungsanspruch aus der obligatorischen Unfallversicherung. Sie begründete dies damit, das Ereignis vom 6. Mai 2022 stelle keinen Unfall im Rechtssinne dar und die Verletzung sei überwiegend wahrscheinlich auf Abnützung oder auf eine Erkrankung zurückzuführen, weshalb auch keine unfallähnliche Körperschädigung vorliege. Dagegen reichten A.________ und die SWICA Krankenversicherung AG (im Folgenden: SWICA) Einsprachen ein. Die Allianz unterbreitete das Dossier Dr. med. E.________, Spezialarzt für Allgemein- und Unfallchirurgie FMH, zur versicherungsmedizinischen Prüfung (Aktengutachten vom 8. Mai 2023) und wies die eingelegten Rechtsbehelfe mit Einspracheentscheid vom 5. Juni 2023 ab.