Citation: 6S.180/2003 24.07.2003 E. 5

Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat der Beschwerdeführer grundsätzlich die bundesgerichtlichen Kosten zu tragen (Art. 278 Abs. 1 BStP). Er stellt ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung. Da er sich seit 2 ½ Jahren in Haft befindet, kann davon ausgegangen werden, dass er bedürftig ist. Die erste kantonale Instanz hat auch im vorliegend zu prüfenden Fall auf Gefährdung des Lebens erkannt. Folglich kann nicht gesagt werden, dass die Rechtsbegehren des Beschwerdeführers von vornherein aussichtslos waren. Es ist deshalb in Gutheissung des Gesuchs auf eine Kostenauflage zu verzichten. Der Vertreter des Beschwerdeführers ist aus der Bundesgerichtskasse zu entschädigen.