Citation: 1C_279/2020 E. 3.5

3.5. Nach der am 22. Mai 2014 eingefügten Übergangsbestimmung von § 139a des kantonalen Raumplanungs- und Baugesetzes (RBG; SGS 400) müssen die Gemeinden ihre Vorschriften innerhalb von 15 Jahren seit Inkrafttreten der mit der Übernahme der IVHB verbundenen Änderungen anpassen (Abs. 1). Der Regierungsrat legt die notwendigen Anpassungen in der RBV fest. Für diejenigen Gemeinden, die ihre Zonenvorschriften noch nicht an die IVHB angepasst haben, gilt weiterhin das bisherige Recht (Abs. 3). Entsprechend enthält die RBV seit der Teilrevision vom 2. Dezember 2014, in Kraft seit 1. Januar 2015, den Abschnitt 7 mit den Bestimmungen für Gemeinden, die ihre Zonenvorschriften an die IVHB angepasst haben. Für die Gemeinden, welche die IVHB noch nicht übernommen haben, gelten weiterhin die mit einem # markierten Bestimmungen (vgl. § 1a RBV). § 8 RBV ("gewachsenes Terrain"), den die kantonalen Instanzen vorliegend angewendet haben, ist mit einem # markiert. Daneben besteht im Abschnitt 7 der RBV der § 8 mit dem Zusatz IVHB ("massgebendes Terrain"), der für Gemeinden nach Umsetzung der IVHB an die Stelle von § 8 RBV # tritt. Weder macht der Beschwerdeführer vor Bundesgericht substanziiert geltend noch ist aus den Verfahrensakten ersichtlich, dass die Gemeinde Aesch ihre Zonenvorschriften an die IVHB angepasst hätte. Er stellt an sich auch nicht in Frage, dass § 8 RBV # einschlägig ist. Da der IVHB keine positive Vorwirkung zukommt, sind die kantonalen Behörden bei der Anwendung des noch nicht daran angepassten Rechts nicht verpflichtet, die baurechtlichen Begriffe in Übereinstimmung mit der IVHB auszulegen (vgl. Urteil 1C_607/2019 vom 26. August 2020 E. 3.2 mit Hinweis). Es ist daher mit dem Willkürverbot vereinbar, wenn sich die Vorinstanz bei der Auslegung von § 8 Abs. 1 RBV # nicht an den Begriffsbestimmungen im Anhang der IVHB zum massgebenden Terrain ausgerichtet hat.