Citation: 6B_57/2024 E. 1.4.2

1.4.2. Die Vorinstanz kommt nachvollziehbar zum Schluss, dass der Beschwerdegegner in den tatnächsten Einvernahmen glaubhafte Aussagen zum Verhalten des Beschwerdeführers zu Protokoll gab und verneint diesbezüglich schlüssig eine Aggravation (vgl. E. 1.2.2 f.). Vor diesem Hintergrund ist unter Willkürgesichtspunkten nicht zu beanstanden, dass sie sich nicht vertieft mit einer möglichen Falschbezichtigung auseinandersetzt. Hinzu kommt, dass das vom Beschwerdeführer ins Feld geführte Motiv für eine solche ohnehin nicht verfängt. Gemäss den vorinstanzlichen Feststellungen stellte der Beschwerdegegner am 24. September 2018ein Gesuch um Umnutzung einer Dienstleistungsfläche, gegen das die B.________ GmbH Einsprache erhob. Am 27. Juni 2019 sei diesem Gesuch entsprochen worden. Die fragliche Auseinandersetzung habe sich am 7. Januar 2019 ereignet und beschlage demnach die Zeit zwischen der erhobenen Einsprache und dem Bauentscheid (Urteil E. II. Ziff. 37 S. 48). Daraus erhellt, dass zum Tatzeitpunkt die Idee einer geschäftlichen Beteiligung des Beschwerdegegners an dem von E.B.________ betriebenen Restaurant, anders als dies der Beschwerdeführer insinuiert, keine Relevanz mehr hatte, sondern Ersterer stattdessen sein eigenes Projekt im Gastronomiebereich verfolgte und vorantrieb.