Citation: 1B_507/2017 E. A

Mit Eingabe vom 3. Mai 2017 beantragte die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft dem Zwangsmassnahmengericht Basel-Landschaft, einen Zufallsfund aus der Überwachung einer Drittperson durch die Staatsanwaltschaft des Kantons Freiburg gegen A.________ verwenden zu dürfen. Es ergebe sich aus den überwachten Gesprächen ein neuer Verdacht der qualifizierten Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz. Mit Entscheid vom 9. Mai 2017 erteilte das Zwangsmassnahmengericht seine Zustimmung und ordnete an, dass die beschuldigte Person spätestens mit Abschluss des Vorverfahrens auf ihre Möglichkeit zur Beschwerdeerhebung hinzuweisen sei. Mit Schreiben vom 11. Mai 2017 stellte die Staatsanwaltschaft A.________ den Entscheid des Zwangsmassnahmengerichts zu und klärte ihn über seine Rechtsmittelmöglichkeiten auf. Daraufhin erhob A.________ mit Eingabe vom 22. Mai 2017 Beschwerde ans Kantonsgericht Basel-Landschaft. Er beantragte zur Hauptsache, der Genehmigungsentscheid sei aufzuheben und die aus den geheimen Überwachungen gewonnenen Erkenntnisse seien zu vernichten. In verfahrensrechtlicher Hinsicht verlangte er, es sei ihm eine Frist zur ergänzenden Begründung der Beschwerde einzuräumen. Mit Beschluss vom 25. Juli 2017 trat das Kantonsgericht auf die Beschwerde nicht ein. Zur Begründung hielt es fest, die Beschwerde genüge den Begründungsanforderungen von Art. 385 Abs. 1 StPO nicht. Eine Nachfrist nach Abs. 2 dieser Bestimmung sei nicht zu gewähren, zumal A.________ anwaltlich vertreten sei und ihm die Verfahrensakten schon eine geraume Zeit vor der Mitteilung vom 11. Mai 2017 zur Verfügung gestellt worden seien.