Citation: U 68/01 07.06.2001 E. A

A.- Der 1961 geborene K.________ arbeitete vom 31. Juli 1995 bis 14. August 1995 als Buffet-Express-Mitarbeiter beim Buffet X.________ und war bei der Winterthur Schweizerische Versicherungsgesellschaft (nachfolgend Winterthur) gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 9. August 1995 stürzte er mit dem Fahrrad und erlitt eine Patellafraktur links, die gleichentags im Spital Y.________ operiert wurde. Die Winterthur erbrachte die gesetzlichen Leistungen. Nachdem sie den Versicherten durch Dr. med. T.________, Spezialarzt FMH für Chirurgie und Orthopädie, hatte begutachten lassen (Expertise vom 17. Oktober 1996), stellte sie mit Verfügung vom 24. Dezember 1996 die Leistungen der Heilbehandlung (mit Ausnahme der physikalischen Therapie) und der Taggelder per 31. Dezember 1996 ein und verneinte den Anspruch auf eine Invalidenrente; den Entscheid über die Integritätsentschädigung schob sie auf. Am 6. März, 7. April und 27. Mai 1997 sprach der Versicherte bei der Winterthur jeweils persönlich vor. Mit Schreiben vom 28. Juli 1997 und 15. Oktober 1997 machte er geltend, er habe gegen die Verfügung vom 24. Dezember 1996 am 10. Januar 1997 mit uneingeschriebener Post Einsprache erhoben; mit Schreiben vom 30. Oktober 1997 lehnte die Winterthur weitere Abklärungen zu dieser Frage ab. Nach einer weiteren Begutachtung durch Dr. med. T.________ vom 20. August 1998 sprach sie dem Versicherten mit Verfügung vom 19. Oktober 1998 eine Integritätsentschädigung für eine Integritätseinbusse von 7,5 % zu und führte weiter aus, die Taggeld- und Rentenfragen seien bereits am 24. Dezember 1996 rechtskräftig entschieden worden. Nach einer Stellungnahme ihres beratenden Arztes Dr. med. H.________, Spezialarzt FMH für Chirurgie, vom 29. April 1999 sprach die Winterthur K.________ in teilweiser Gutheissung der Einsprache gegen die Verfügung vom 19. Oktober 1998 eine Integritätsentschädigung für eine Integritätseinbusse von 15 % zu; betreffend die Taggeldfrage verwies sie erneut auf die in Rechtskraft erwachsene Verfügung vom 24. Dezember 1996 und verneinte das Vorliegen eines Wiedererwägungsgrundes (Einspracheentscheid vom 28. Juni 1999).