Citation: 8C_543/2018 E. 4.1

4.1. Das kantonale Gericht hat im Wesentlichen festgestellt, dass sich die streitige Kostengutsprache einzig auf Kinderspitexleistungen im Zusammenhang mit Entlastungsaufenthalten des Beschwerdeführers in den Räumlichkeiten der Stiftung C.________ beziehe, während die Pflege und Betreuung zu Hause durch die Eltern, die nicht über eine medizinische Ausbildung verfügen, sichergestellt werde. Insofern sei für die Hauspflege des Versicherten keine medizinische Berufsqualifikation notwendig. Reine Entlastungsdienste - so die Vorinstanz - seien keine medizinischen Massnahmen im Sinne der Invalidenversicherung. Der Beschwerdeführer habe zudem auch bis anhin die Wochentage in der Stiftung C.________ verbracht und sei dort bereits gelegentlich über Nacht betreut worden. Dass die Betreuung und Pflege dort bisher nicht genügend gewährleistet gewesen wären, werde nicht vorgebracht. Insofern sei aber auch nicht eine medizinische Betreuung durch Fachpersonen der Kinderspitex notwendig. Daran ändere nichts, dass gemäss Webseite der Kinderspitex Schweiz die Kinderspitex selber dieses Entlastungsangebot mit der Bezeichnung "Hängematte" in Zusammenarbeit mit der Stiftung C.________ anbiete. Die in Hauspflege für den Beschwerdeführer vorzunehmenden Vorkehren würden seinen Anspruch auf eine Hilflosenentschädigung wegen schwerer Hilflosigkeit und auf einen Intensivpflegezuschlag begründen, wobei diese Beiträge auch der Finanzierung von Entlastungsdiensten und Entlastungsaufenthalten dienen könnten. Für die Pflege, die zu Hause von den Eltern als medizinische Laien durchgeführt werde, seien daher von der Invalidenversicherung auch bei einem Entlastungsaufenthalt des behinderten Kindes in einer Sonderschule bzw. in einer entsprechenden Institution keine Kosten zu übernehmen.