Citation: I 750/02 21.02.2003 E. 5

5.1 Zur Ermittlung des Invalideneinkommens stellten Verwaltung und kantonales Gericht auf die DAP ab, wobei die Vorinstanz eine - allerdings fehlerhafte (Annahme von 41,8 statt 41,7 Wochenarbeitsstunden für das Jahr 2001; Erw. 5.2 hienach) und ungenaue - Plausibilitätsprüfung nach den standardisierten monatlichen Bruttolöhnen gemäss der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE; vgl. BGE 126 V 76 f. Erw. 3b/bb mit Hinweisen) vornahm. Hinsichtlich der DAP ist festzuhalten, dass die ersten zwei beigezogenen Verweisungstätigkeiten (Luftseilbahn-Kabinenführer und Magaziner), wie der Beschwerdeführer zu Recht dartut, nicht zu überzeugen vermögen. Die verbleibende dritte Verweisungstätigkeit (Hilfsarbeiter in der Montage) stellt eine ungenügende Grundlage dar, um das Invalideneinkommen nach der DAP-Methode zu ermitteln. 5.2 Es ist deshalb von der LSE und hiebei vom Durchschnittsverdienst für mit einfachen und repetitiven Tätigkeiten im privaten Sektor (bei einer wöchentlichen Arbeitszeit von 40 Stunden) beschäftigte Männer auszugehen (Tabelle A1). Im Jahre 2000 betrug dieses Einkommen monatlich Fr. 4437.- (inkl. 13. Monatslohn) bzw. jährlich Fr. 53244.-, was umgerechnet auf das Jahr 2001 Fr. 56'894.50 ergibt (41,7 Stunden Wochenarbeitszeit "Total" im Jahre 2001; Lohnentwicklung nominal total 2001: 2,5 %; vgl. Die Volkswirtschaft 2002, Heft 12 , S. 88 f. Tabellen B 9.2 und B 10.2). Es kann dahingestellt bleiben, ob vorliegend der maximale Leidensabzug von 25 % gerechtfertigt ist, denn selbst bei einem solchen würde ein Invalideneinkommen von Fr. 42'671.- resultieren, was verglichen mit dem Valideneinkommen von Fr. 55'804.- einen Invaliditätsgrad von 23,5 % ergibt, so dass die Limite von 40 % für eine Viertelsrente bei weitem nicht erreicht wird. Gleiches gilt auch bei Berücksichtigung des vom Versicherten verlangten Valideneinkommens von Fr. 65'226.75, was zu einem Invaliditätsgrad von 34,6 % führt.