Citation: 5A_993/2014 E. 2.3

2.3. Im vorliegenden Fall hielt die Vorinstanz verbindlich fest, dass der Gläubiger vom Konkursamt nicht formell verlangt habe, den laufenden Konkurs über den Beschwerdeführer vom summarischen in das ordentliche Verfahren überzuführen. Damit fehlt es bereits an einem entsprechenden Entscheid, der mit Beschwerde an die untere und alsdann obere Aufsichtsbehörde hätte angefochten werden können. Diese Konsequenz hat die Vorinstanz dem Beschwerdeführer - unter Hinweis auf den Entscheid der Erstinstanz - in einer Eventualbegründung bereits erläutert. Soweit sich der Beschwerdeführer dazu in nachvollziehbarer Weise äussert, besteht er in aktenwidriger Weise auf einem entsprechenden Gesuch des Gläubigers beim Gericht bzw. der Aufsichtsbehörde. Der Vorinstanz wirft er vor, den Sachverhalt nicht abgeklärt und auch nicht korrigierend eingegriffen zu haben. Mit diesem Vorbringen lässt er ausser Acht, dass es von Amtes wegen keine Änderung des summarischen Konkursverfahrens in ein ordentliches gibt, auch nicht seitens der oberen Aufsichtsbehörde. Vor diesem Hintergrund entbehren auch die verschiedenen Begehren um superprovisorische Anordnung gegenüber dem Konkursamt jeder Grundlage, soweit überhaupt ein Zusammenhang mit der vorliegenden Sache erkennbar ist.