Citation: 2C_389/2020 E. A

Anfang Juli 2013 nahm die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht FINMA bei der C.________ AG mit Sitz in U.________ aufgrund von Hinweisen auf die Ausübung einer möglicherweise bewilligungspflichtigen Tätigkeit Vorabklärungen auf. Mit superprovisorischer Verfügung vom 26. März 2015 eröffnete sie ein Enforcementverfahren und setzte eine Untersuchungsbeauftragte ein. Mit Verfügung vom 4. September 2015 stellte sie fest, dass die C.________ AG aufsichtsrechtliche Bestimmungen (Börsengesetz; Kollektivanlagegesetz) schwer verletzt habe. Dasselbe gelte aufgrund ihres massgeblichen Beitrags auch für D.________ (u.a. Verwaltungsratspräsident) sowie die beiden Direktoren B.________ und A.________. Die FINMA eröffnete den Konkurs über die C.________ AG und verfügte weitere Massnahmen. In Bezug auf B.________ und A.________ wurde diese Verfügung rechtskräftig; das Bundesverwaltungsgericht trat auf ihre Beschwerde wegen Nichtleistung des Kostenvorschusses nicht ein. Die Beschwerde der C.________ AG und von D.________ wies das Bundesverwaltungsgericht am 10. November 2017 ab, während das daraufhin angerufene Bundesgericht die Beschwerde mit Urteil 2C_1068/2017, 2C_1070/2017 vom 9. Oktober 2018 guthiess, soweit es darauf eintrat, und die Sache zur Sachverhaltsergänzung und zum Neuentscheid an die FINMA zurückwies.