Citation: 5A_964/2013 E. 2.3

2.3. Die Rüge der Verletzung des rechtlichen Gehörs (Art. 29 Abs. 2 BV) ist wegen der formellen Natur des Anspruchs vorweg zu prüfen (BGE 135 I 187 E. 2.2 S. 190; 137 I 195 E. 2.2 S. 197). Die Schuldnerin macht in diesem Zusammenhang geltend, das Obergericht habe ausser Acht gelassen, dass die Fuss- und Fahrwege tatsächlich erstellt worden seien. Dies ergebe sich aus der eingereichten Flugansicht vom 31. Mai 2012, den eingereichten Fotoaufnahmen sowie aus dem Plan "D.________", welche alle bei den kantonalen Akten lägen. Gemäss Vergleich 2003 müsse die Gegenpartei diese Flächen entschädigen, selbst wenn der Kanton Zürich dienstbarkeitsberechtigt sein sollte. Mit ihren Ausführungen kritisiert die Schuldnerin in der Sache die Beweiswürdigung. Dem ist mit einer Gehörsrüge nicht beizukommen, zumal auch das Obergericht davon ausgegangen ist, dass der Radweg erstellt worden ist. Es wäre mit substanziierten Rügen aufzuzeigen, inwiefern das Obergericht den entscheidrelevanten Sachverhalt willkürlich festgestellt bzw. in willkürlicher Weise die Feststellung relevanter Tatsachen unterlassen haben soll.