Citation: 1C_300/2009 07.06.2010 E. 8

Die Beschwerdegegnerinnen wenden dagegen ein, die Beschwerdeführerin sei nach dem Entscheid des Verwaltungsgerichts nicht mehr Mitinhaberin der Abbaubewilligung; im Übrigen wäre sie auch als Bewilligungsträgerin nicht befugt, nachträglich die angeblich fehlende Fahrwegberechtigung noch ins Spiel zu bringen, die im Baubewilligungsverfahren nie thematisiert worden sei. Die Beschwerdegegnerinnen legen dar, dass die Werkstrasse in den 1980er-Jahren von der Ya.________ AG, der Beschwerdeführerin und einem weiteren Kiesabbauunternehmen errichtet worden sei, als neue, die Bewohner Ufhusens weniger störende Zufahrt zu den Kiesgruben, gestützt auf eine Vereinbarung vom 11. Mai 1984. Dies sei mit Einverständnis und sogar auf Wunsch der betroffenen Grundeigentümer geschehen. Allerdings sei die - ursprünglich vorgesehene - Aufteilung der Parzelle Nr. 320 aus unbekannten Gründen unterblieben. Seither sei die Strasse von allen drei Unternehmen benutzt worden. Auch im Einspracheverfahren gegen das Abbaugesuch, zweite Etappe, habe der Eigentümer der Parzelle Nr. 320, J Y.________, und sein Sohn, F Y.________, der das Grundstück im November 2000 erworben habe, nie die Erschliessung über ihr Grundstück bemängelt. Die Beschwerdeführerin habe sich das Fahrwegrecht erst im Jahr 2006 einräumen lassen. Auch sie sei daher von 1984 bis 2006 davon ausgegangen, dass sie die Strasse ohne im Grundbuch eingetragene Dienstbarkeit benutzen dürfe. Ihre jetzige Beschwerde diene nicht dazu, das Strassenteilstück von 22 m Länge vor unbefugtem Gebrauch zu schützen, sondern sei lediglich ein Mittel, um ihren Einbezug in die Abbaubewilligung zu erreichen.