Citation: 4A_347/2024 E. 3.3.2

3.3.2. Die Beschwerdeführerin erhebt neben ihren Schadenersatz- und Genugtuungsansprüchen auch Begehren auf Feststellung, Beseitigung und Unterlassung unlauteren Wettbewerbs. All diese Klagen sind vermögensrechtlicher Natur (BGE 142 III 145 E. 6.1; 104 II 124 E. 1; 103 II 211 E. 1). Demzufolge ist nur zu prüfen, ob die Vorinstanz bei der Anwendung des serbischen Verjährungsrechts gegen Art. 9 BV verstossen hat. Willkür in der Rechtsanwendung liegt vor, wenn der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft; es genügt nicht, dass eine andere Lösung ebenfalls als vertretbar oder gar zutreffender erscheint. Der Entscheid darf zudem nicht nur in der Begründung, sondern muss auch im Ergebnis willkürlich sein (BGE 148 III 95 E. 4.1; 144 III 368 E. 3.1; 144 III 145 E. 2).