Citation: 2P.115/2006 04.05.2006 E. 1

A.________ (geb. 1964), bosnisch-herzegowinischer Staatsangehöriger, reiste am 10. Februar 1990 erstmals in die Schweiz ein und erhielt die Aufenthaltsbewilligung, welche in der Folge jeweilen verlängert wurde, zuletzt bis zum 13. Januar 2005. Am 15. Dezember 2000 zog seine Ehefrau B.________, kroatische Staatsangehörige, mit der gemeinsamen Tochter C.________ (geb. 2000) zu ihm; beide erhielten ebenfalls eine Aufenthaltsbewilligung im Kanton Luzern. Zwei weitere, in der Schweiz geborene gemeinsame Kinder des Ehepaars (D.________, geb. 2001, und E.________, geb. 2003) wurden in die Aufenthaltsbewilligung ihrer Eltern einbezogen. Am 2. April 2004 wurde A.________ vom Kriminalgericht des Kantons Luzern wegen versuchten Betrugs, Irreführung der Rechtspflege, Veruntreuung sowie mehrfacher Urkundenfälschung, begangen im Zeitraum vom 26. August 1996 bis 31. Oktober 1997, zu einer bedingten Gefängnisstrafe von 18 Monaten und zu einer bedingten Landesverweisung von fünf Jahren verurteilt. Gestützt auf diese Verurteilung des Ehemanns und Vaters sowie in Berücksichtigung der finanziellen Verhältnisse der Familie lehnte das Amt für Migration des Kantons Luzern am 13. Dezember 2005 die Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung für sämtliche Familienmitglieder ab; zugleich setzte es ihnen eine Frist zur Ausreise aus dem Kanton an. A.__________ und B.________ sowie die drei Kinder gelangten am 3. Januar 2006 mit Verwaltungsbeschwerde an das Justiz- und Sicherheitsdepartement des Kantons Luzern. In Ziff. 4 der Rechtsbegehren beantragten sie, es sei ihnen eine angemessene Frist für die Nachreichung der offerierten, mit der Beschwerdeschrift noch nicht eingereichten Beweisurkunden anzusetzen, und in Ziff. 5 der Rechtsbegehren ersuchten sie darum, es sei ihnen Frist zur Replik zu geben. Am 17. und 20. Januar sowie am 2. Februar 2006 reichten sie weitere Unterlagen nach, und nach Kenntnisnahme von der Vernehmlassung des Amtes für Migration vom 13. Februar 2006 äusserten sie sich dazu in einer Replik vom 22. Februar 2006. Unterlagen reichten sie letztmals am 17. März 2006 ein. Am 31. März 2006 wies das Justiz- und Sicherheitsdepartement des Kantons Luzern die Verwaltungsbeschwerde ab; gleichzeitig bestätigte es die Verfügung des Amtes für Migration vom 13. Dezember 2005 und setzte die Ausreisefrist neu auf den 10. Mai 2006 an. Die erwähnten Beschwerdeanträge Ziff. 4 und 5 erklärte es unter Hinweis auf die Eingaben der Beschwerdeführer vom 17. und 20. Januar, vom 2. Februar und vom 17. März 2006 sowie auf die Replik vom 22. Februar 2006 für gegenstandslos. Mit staatsrechtlicher Beschwerde vom 2. Mai 2006 beantragen A.________ und B.________ für sich und ihre Kinder dem Bundesgericht, den Entscheid des Justiz- und Sicherheitsdepartements vom 31. März 2006 aufzuheben. Es ist weder ein Schriftenwechsel, noch sind andere Instruktionsmassnahmen angeordnet worden.