Citation: I 692/99 03.11.2000 E. A

A.- V.________, geb. 1971, erlitt im dritten Jahr seiner Maurerlehre am 28. November 1990 einen Arbeitsunfall, wobei er am rechten Auge etwa 80 % der Sehkraft einbüsste. In der Folge absolvierte er eine von der Invalidenversicherung als Umschulung anerkannte Lehre als Tiefbauzeichner, welche er am 31. Mai 1994 abschloss. Am 22. September 1994 ersuchte er die Invalidenversicherung, Abklärungen im Hinblick auf eine weitere Umschulung durchzuführen. Im April 1995 begann er die Ausbildung an der Bauführerschule in X.________, welche er 1998 erfolgreich abschloss. Die IV-Stelle Schaffhausen lehnte mit Verfügung vom 10. Mai 1996 das Umschulungsbegehren vom 22. September 1994 ab. Hiegegen erhob V.________ zunächst Beschwerde an das Obergericht des Kantons Schaffhausen und anschliessend Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Eidgenössische Versicherungsgericht. Letzteres hiess die Beschwerde mit Urteil vom 26. Mai 1997 teilweise gut und wies die Sache zu ergänzender Abklärung und neuer Verfügung an die IV-Stelle zurück. Diese gab ein medizinisches Gutachten in Auftrag, welches die Augenklinik des Spitals Y.________ am 29. Juni 1998 erstattete. Mit Verfügung vom 16. Oktober 1998 lehnte die IV-Stelle das Umschulungsbegehren erneut ab. V.________ erhob Beschwerde beim Obergericht des Kantons Schaffhausen, welches die angefochtene Verfügung aus formellen Gründen (Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör) aufhob und die Sache zu neuer Verfügung an die IV-Stelle zurückwies. Diese wies das Leistungsbegehren mit Verfügung vom 22. Juli 1999 wiederum ab.