Citation: 8C_334/2021 E. A

Der 1966 geborene A.________ meldete sich im August 2015 erneut zum Leistungsbezug bei der Invalidenversicherung an. Die IV-Stelle Bern holte das bidisziplinäre Gutachten der Dres. med. B.________, FMH Neurologie, sowie C.________, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, vom 28. Februar 2016 ein. Danach war aktuell die Arbeitsfähigkeit des Versicherten gleich einzuschätzen wie anlässlich der Begutachtung durch die Ärzte des Spitals D.________ im September 2005. Der angestammte Beruf als Gipser sei nicht mehr zumutbar. In einer körperlich leicht- bis mittelschwer belastenden Tätigkeit, die vorwiegend sitzend ausgeübt werden könne, sei er zu 80 % arbeitsfähig. Die Beeinträchtigung von 20 % sei damit zu erklären, dass er an möglichen intermittierenden Schmerzexazerbationen leide. Mit rechtskräftig gewordener Verfügung vom 30. Mai 2016 verneinte die IV-Stelle einen Anspruch auf Invalidenrente mangels eines den Schwellenwert von 40 % erreichenden Invaliditätsgrades. Auf das Neuanmeldegesuch des Versicherten vom 21. Juni 2018 trat die IV-Stelle mit Verfügung vom 6. November 2018 mangels einer glaubhaft gemachten wesentlichen Veränderung des Gesundheitszustandes und der Arbeitsfähigkeit nicht ein. Die hiegegen erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Bern mit Urteil vom 13. März 2019 ab. Auf die dagegen eingereichte Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten trat das Bundesgericht nicht ein (Urteil 8C_575/2019 vom 11. September 2019). Am 23. September 2019 ersuchte der Versicherte die IV-Stelle, ihm Eingliederungsmassnahmen zuzusprechen. Die Verwaltung erteilte Kostengutsprache für ein Belastbarkeitstraining für die Zeit vom 6. Januar bis 5. April 2020. Nachdem der Hausarzt den Versicherten vollständig arbeitsunfähig geschrieben hatte, wurde die Massnahme per 17. Januar 2020 abgebrochen. Gemäss der versicherungsmedizinischen Beurteilung des Dr. med. E.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), vom 8. Mai 2020 waren aufgrund der medizinischen Akten seit der Begutachtung durch die Dres. med. B.________ und C.________ keine neuen medizinisch-theoretischen Befunde zum Gesundheitszustand und zur Arbeitsfähigkeit zu erkennen. Im Vorbescheidverfahren holte die IV-Stelle weitere Stellungnnahmen des RAD ein (des Dr. med. E.________ und der Dr. med. F.________, Fachärztin für Neurologie, vom 17. Juni 2020). Mit Verfügung vom 30. Juni 2020 verneinte sie einen Anspruch auf Invalidenrente, weil sich der Gesundheitszustand und die Arbeitsfähigkeit seit Erlass der Verfügung vom 30. Mai 2016 nicht wesentlich verändert hätten.