Citation: I 693/01 24.04.2002 E. 3

3.- Streitig und zu prüfen ist der Beginn des Rentenanspruchs. Verwaltung und Vorinstanz setzten diesen auf den 1. Juni 1999 fest in der Annahme, dass die Wartezeit am 22. Juni 1998 eröffnet wurde. Der Beschwerdeführer beansprucht die Invalidenrente ab 1. Oktober 1998. Dr. med. S.________ bescheinigte dem Versicherten im Bericht vom 21. Juni 1998 im bisherigen Beruf als Lastwagenfahrer vom 7. März 1996 bis 25. Mai 1997 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit. Die Wartezeit von einem Jahr wurde demnach am 7. März 1996 eröffnet und endete am 7. März 1997, weshalb der Beginn des Rentenanspruchs auf den 1. März 1997 (Art. 29 Abs. 2 Satz 1 IVG) festzulegen ist, falls sich für jenen Zeitpunkt aufgrund eines Einkommensvergleichs (Art. 28 Abs. 2 IVG) ein rentenbegründender Invaliditätsgrad ergibt. Anhand der aufgelegten medizinischen Akten kann allerdings nicht festgestellt werden, in welchem Ausmass und für welche Tätigkeiten der Beschwerdeführer von Anfang März bis zum Eintritt in die Rheuma- und Rehabilitationsklinik X.________ am 21. April 1997 arbeitsfähig war. Dr. med. S.________ machte nur Angaben für den bisherigen Beruf, die Rheuma- und Rehabilitationsklinik X.________ nahm im Bericht vom 30. Mai 1997 nur Stellung zur Arbeitsfähigkeit ab Beginn des stationären Aufenthalts. Die Sache ist daher zur Abklärung und Bestimmung der der Invaliditätsbemessung zugrunde zu legenden Arbeitsunfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit bei Ablauf der Wartezeit im März 1997 an die Verwaltung zurückzuweisen. Gestützt auf die Ergebnisse der Aktenergänzung wird die IV-Stelle über den Beginn und den Umfang des Rentenanspruchs neu verfügen.