Citation: 4A_135/2024 E. 6.2.1

6.2.1. Die Vorinstanz erachtete die Darlegung der Beschwerdegegnerin, die von den VDA-Mitgliedern erteilten Aufträge unterstünden stets deren AGB, gestützt auf die eingereichten Urkunden als erstellt, ebenso der von ihr geltend gemachte Inhalt der AGB, mithin, dass die Rechte an den Arbeitsergebnissen den VDA-Mitgliedern zustünden. Dass dies auch im Verhältnis zu den Beschwerdeführerinnen so gehandhabt worden war, sah die Vorinstanz durch die eindeutigen und übereinstimmenden Aussagen von vier Zeugen bestätigt. Die vagen, nicht weiter begründeten Angaben des indirekt an den Beschwerdeführerinnen beteiligten Zeugen J.________ vermochten die gewonnene Überzeugung der Vorinstanz nicht zu erschüttern. Um zu diesem Ergebnis zu gelangen, würdigte die Vorinstanz die Beweise, mithin die eingereichten Dokumente und die Zeugenaussagen. Nachdem die Beweiswürdigung sowohl betreffend die Übernahme als auch den Inhalt der AGB zu einem klaren und eindeutigen Schluss führte, erübrigte sich eine Rechtsanwendung auf die Frage, ob die AGB und insbesondere die Abtretungsklausel Bestandteil der Auftragsverhältnisse zwischen den VDA-Mitgliedern und den Beschwerdeführerinnen waren, und brauchten die AGB nicht ausgelegt zu werden.