Citation: 5A_252/2019 E. 2.6.4

2.6.4. Dem angefochtenen Entscheid lässt sich wohl entnehmen, weshalb die Kosten der zweiten Steigerung der drei Grundstücke von unbestrittenermassen Fr. 27'769.-- über die Anzahlung (Fr. 510'000.-- und Fr. 222'000.--) abzurechnen sind (indem die Anzahlung von der Ausfallsumme [Mindererlös plus Zinsen sowie Kosten gemäss GebV SchKG der zweiten Steigerung] abgerechnet wurde, E. 2.2). Aus den unstrittigen Verwertungskosten (Fr. 27'769.--) gemäss GebV SchKG kann der Beschwerdeführer nichts für sich ableiten, denn sie wurden als Gebühren - diejenigen der zweiten Versteigerung - zum Ausfall hinzugezählt (vgl. Formular VZG Nr. 14). Zweck der Anzahlung des Beschwerdeführers war nicht Bezahlung der Kosten gemäss GebV SchKG, weshalb er sich vergeblich darauf beruft. Allerdings wird nicht klar, wie es sich mit der Anzahlung von Fr. 18'000.-- verhält, welche der Beschwerdeführer bereits im kantonalen Verfahren zurückverlangt hatte. Insbesondere ist nicht bekannt, wofür dieser Teilbetrag geleistet worden ist und wie er nun verwendet werden soll. Da das Verfahren vor der kantonalen Aufsichtsbehörde vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht wird (Art. 20a Abs. 2 Ziff. 2 SchKG), ist es Aufgabe der Vorinstanz, abzuklären und hinreichend zu begründen (Art. 20a Abs. 2 Ziff. 4 SchKG), welche Beträge für welche Kosten der Steigerung geleistet worden sind.