Citation: H 350/00 25.03.2003 E. 3

3.1 Unbestritten ist, dass der Beschwerdeführer ab April 1997 Anspruch auf eine wegen Vorbezugs gekürzte Altersrente hat. Zwischen den Parteien streitig ist indes die Rentenberechnung, wobei insbesondere die Höhe des massgebenden durchschnittlichen Jahreseinkommens in Frage steht. Der Beschwerdeführer bringt vor, wenn er gemäss dem angefochtenen Urteil von seiner ersten Ehefrau Fr. 9788.- zu gute habe, ergebe das nach seiner Addition ein durchschnittliches Jahreseinkommen von Fr. 1'979'615.-. Demgegenüber ging die Vorinstanz davon aus, die Summe der Erwerbseinkommen des Beschwerdeführers gemäss Eintrag im Individuellen Konto (IK) für die Jahre 1954 bis 1996 belaufe sich auf Fr. 1'828'811.-, davon seien auf Grund des Splittings für die erste Ehe von 1960 bis 1968 Fr. 107'985.-, für die zweite Ehe für die Jahre 1977 bis 1992 Fr. 524'267.- abzuziehen und im Rahmen des Splittings von seiner ersten Ehefrau Erwerbseinkommen für die Jahre 1960 sowie 1965 bis 1968 in der Höhe von Fr. 9788.- anzurechnen; die Verwaltung habe offenbar einen Konto-Auszug übersehen. 3.2 Es trifft zwar zu, dass vom Einkommen des Beschwerdeführers auf Grund des Splittings Fr. 107'985.- und Fr. 524'267.- abzuziehen und Fr. 9788.- aufzurechnen sind. Allerdings hat die Vorinstanz übersehen, dass die Verwaltung diese Beträge, insbesondere die Hälfte des von der ersten Ehefrau erzielten Einkommens der Jahre 1960 sowie 1965 bis 1968 in der Höhe von Fr. 9788.- (sich ergebend aus dem für das jeweilige Jahr im IK aufgeführten Beitrag von 4 % des Einkommens, multipliziert mit dem Faktor 25: 1960: Fr. 16.- x 25 = Fr. 400.-; 1965 bis 1968: Fr. 751.- x 25 = Fr. 18'775.-; 1965: Fr. 16.- x 25 = Fr. 400.-; zusammen Fr. 19'575.-, geteilt durch zwei), bereits berücksichtigt hat, wie sich auch aus der handschriftlichen Notiz im ACOR-Berechnungsblatt vom 27. Oktober 1997 ergibt. Zudem legte die Vorinstanz ihrer Berechnung ein falsches Einkommen zu Grunde, sind doch im von ihr als Berechnungsgrundlage herangezogenen Betrag von Fr. 1'828'811.-, der sich aus dem ACOR-Berechnungsblatt vom 27. Oktober 1997 auf Seite 1 ergibt, noch die Einkommen der Jugendjahre in der Höhe von Fr. 12'300.- enthalten, die nur ausnahmsweise, indessen nicht im vorliegenden Fall zur Auffüllung von Beitragslücken zu berücksichtigen sind. Die zu berücksichtigenden Einkommen aus den IK-Einträgen des Beschwerdeführers ergeben vielmehr ein Total von Fr. 1'816'511.- (Addition der IK-Positionen der Jahre 1954 bis 1996, vgl. auch ACOR-Berechnungsblatt vom 27. Oktober 1997 Seite 3, "somme des revenus"). Dieses Versehen der Vorinstanz erklärt denn auch, weshalb der Beschwerdeführer den Betrag von Fr. 9788.- nochmals aufrechnet und so auf ein vermeintlich höheres durchschnittliches Jahreseinkommen von Fr. 1'969'827.- kommt. Aus dem Total der IK-Einträge von Fr. 1'816'511.- resultiert unter Berücksichtigung der erwähnten gesplitteten Einkommen (minus Fr. 107'985.-, minus Fr. 524'267.-, plus Fr. 9788.-), der Aufwertung mit dem Faktor 1,846 (erster IK-Eintrag 1954) und der Aufrechnung von 15 halben Erziehungsgutschriften (Fr. 268'650.-), was die Vorinstanz an sich richtig berücksichtigt hat, ein gesamtes massgebendes Einkommen von Fr. 2'472'860.- und mit Bezug auf die anrechenbare Beitragszeit von 43 Jahren (Vorbezug um ein Jahr) ein massgebendes durchschnittliches Einkommen von Fr. 57'508.-, was im Rahmen der Skala 44 der bundesamtlichen Rententabellen (Rententabelle 1997, S. 70) entsprechend dem nächsthöheren Tabellenwert von Fr. 58'506.- für 1997 eine einfache ungekürzte Altersrente von Fr. 1815.- und eine einfache ungekürzte Kinderrente von Fr. 726.- ergibt. Damit erweist sich die Berechnung der ungekürzten Rente und insbesondere die Festsetzung des massgebenden durchschnittlichen Einkommens durch die Verwaltung als in allen Teilen korrekt. 3.3 Die Kürzung der Rente von Fr. 1815.- auf Grund des Vorbezuges um ein Jahr um 6,8 % ergibt einen Rentenbetrag von Fr. 1692.-, weshalb die von April 1997 bis März 1998 von der Ausgleichskasse ausgerichtete Rente in dieser Höhe nicht zu beanstanden ist. Was die Kürzung für die Zeit ab Erreichen des ordentlichen Rentenalters betrifft, ist darauf nach Prüfung des Kinderrentenanspruchs einzugehen, da einerseits während der Dauer des Rentenvorbezugs keine Kinderrenten ausgerichtet werden (Art. 40 Abs. 1 AHVG) und andererseits die Vorinstanz zusammen mit der Ausgleichskasse ab Erreichen des ordentlichen Rentenalters des Beschwerdeführers eine prozentuale Kürzung aller Rentenbetreffnisse, also auch der Kinderrenten, vorgenommen hat (vgl. Erw. 4.3 hernach).