Citation: 4A_549/2014 E. 4

Die Vorinstanz erachtete den Beweis dafür, dass die Beschwerdeführerin beim Unfall ein HWS-Schleudertrauma erlitt, nicht für erbracht. In der Beschwerde wird beanstandet, die Vorinstanz habe sich zu Unrecht auf die Frage des HWS-Schleudertraumas eingeschränkt. Beweisthema sei allgemein gewesen, ob die von der Beschwerdeführerin geklagten Beeinträchtigungen durch den Unfall oder das Verhalten der Beschwerdegegnerin 1 verursacht worden seien. Aber auch das Vorliegen eines HWS-Schleudertraumas habe die Vorinstanz zu Unrecht verneint. Die Beschwerdeführerin ist zudem der Auffassung, die im Sozialversicherungsrecht für die Annahme eines Schleudertraumas entwickelten Kriterien dürften nicht unbesehen auf den zu beurteilenden Fall übertragen werden, da sich der Unfall ereignet habe, bevor das Bundesgericht die für die Annahme eines Schleudertraumas vorausgesetzten Bedingungen verschärft habe. Dies dürfe sich nicht zu Ungunsten der Geschädigten auswirken.