Citation: 1P.125/2004 24.05.2004 E. A

Mit Beschluss vom 5. März 2003 stellte die Staatsanwaltschaft des Kantons Basel-Landschaft das Strafverfahren gegen Y._______ wegen Schändung (Art. 191 StGB) ein. Sie kam zum Schluss, es sei zwar erwiesen, dass es in der Nacht vom 9. auf den 10. Januar 2001 zwischen Y._______ und X._______ zum Geschlechtsverkehr gekommen sei. Es sei sei aber nicht bekannt, wie sich dieser abgespielt habe, insbesondere ob der offenbar erheblich angetrunkene Y._______ dabei zumindest eventualvorsätzlich die alkoholbedingte Wehrlosigkeit von X._______ ausgenutzt habe. Der Tatbestand sei daher, insbesondere in subjektiver Hinsicht, nicht hinreichend zu beweisen. Mit Beschluss vom 28. Oktober 2003 wies das Verfahrensgericht des Kantons Basel-Landschaft die Beschwerde X._______s gegen die Verfahrenseinstellung ab. Auch es kam zum Schluss, es sei nicht zu beweisen, dass Y._______ die Wehrlosigkeit von X._______ zumindest eventualvorsätzlich ausgenützt habe, als er den Geschlechtsverkehr mit ihr vollzog.