Citation: 8C_188/2019 E. 4.6

4.6. Weder in der ophtalmologischen noch in der neurologischen SMAB-Exploration fanden sich mit Blick auf die geltend gemachte Schwindel- und Sehproblematik die geringsten Anzeichen für objektivierbare Gesundheitsschäden, welche weitergehende spezialmedizinische Untersuchungen erfordert hätten. Die Versicherte legt nicht dar und es ist nicht ersichtlich, inwiefern von neuroophtalmologischen und neurootologischen Zusatzabklärungen der Nachweis von objektivierbaren Gesundheitsstörungen zu erwarten gewesen wäre. Denn trotz der umfangreich geklagten Beeinträchtigungen (unter anderem Kopfschmerzen, starke Lichtempfindlichkeit, Reisekrankheit, Intoleranz des Zuschauens beim Bildschirm-Scrollen, Schwierigkeiten mit dynamischen Verhältnissen bis hin zur Aussage, sie könne überhaupt nicht einmal mehr Zug fahren), vermochte die Beschwerdeführerin laut SMAB-Gutachten immerhin im - nota bene verkehrsdichten - Raum Zürich noch Auto zu fahren.