Citation: 8C_329/2018 E. 5.1

5.1. Das kantonale Gericht hat gestützt auf das polydisziplinäre Gutachten der MGSG Medizinisches Gutachtenzentrum Region St. Gallen GmbH vom 12. August 2015 (nachfolgend: MGSG-Gutachten) mit einem psychiatrischen Teilgutachten des Dr. med. D.________ vom 8. Juni 2015 (nachfolgend: MGSG-Teilgutachten) in tatsächlicher Hinsicht festgestellt, dass die Versicherte nach der postoperativen Rehabilitation ab dem Zeitpunkt der MGSG-Exploration im Juni 2015 in Bezug auf eine leidensangepasste Tätigkeit wieder eine volle Arbeitsfähigkeit erlangte. Mit ausführlicher und zutreffender Begründung hat es dargelegt, weshalb es dem MGSG-Gutachten volle Beweiskraft zuerkannte. Insbesondere hat es sich mit den zahlreich vorgebrachten Einwänden unter Bezugnahme auf die im Vorbescheidverfahren und während des vorinstanzlichen Beschwerdeverfahrens neu eingereichten Arztberichte eingehend befasst. Sowohl das umfassend abgeklärte Schulterleiden wie auch die psychiatrischen Diagnosen waren den MGSG-Gutachtern bekannt. Sie setzten sich ausführlich mit den aktenkundigen medizinischen Unterlagen auseinander. Die nachträglich eingereichten Arztberichte würdigte die Vorinstanz bundesrechtskonform. Sie legte überzeugend dar, weshalb sich weder aus dem Untersuchungsbericht der konsiliarisch beigezogenen Neurologin Dr. med. E.________ vom 11. Januar 2016 noch aus dem Erstkonsultationsbericht des Anästhesiologen Dr. med. F.________ vom 22. November 2016 neue Befunde oder Diagnosen ergaben, welche ergänzende medizinische Abklärungen erfordert hätten. Gleiches gilt in Bezug auf die Würdigung des knapp ein halbes Jahr nach Verfügungserlass erstellten Berichts der behandelnden Psychiaterin Dr. med. G.________ vom 1. September 2017. Das kantonale Gericht gelangte zum Schluss, entgegen der Beschwerdeführerin fänden sich keine Anhaltspunkte dafür, dass die Einschränkungen seitens des Schulterleidens und der psychischen Beeinträchtigungen von den MGSG-Gutachtern ungenügend berücksichtigt worden wären. Ein strukturiertes Beweisverfahren erübrige sich auch mit Blick auf BGE 143 V 418, weil der psychiatrische MGSG-Gutachter nach eingehender Exploration und Berücksichtigung der umfangreichen Aktenlage überzeugend zur Auffassung gelangt sei, dass die Versicherte seit Mai 2010 aufgrund der nur leichten depressiven Stimmungsschwankungen in der Arbeitsfähigkeit nicht relevant beeinträchtigt sei. Basierend auf der ab Juni 2015 festgestellten Verbesserung des Gesundheitszustandes bleibe es jedenfalls mit Wirkung bis zum hier massgebenden Zeitpunkt des Erlasses der strittigen Verfügung vom 22. März 2017 (vgl. BGE 132 V 215 E. 3.1.1 S. 220 mit Hinweisen) bei der vollen Arbeitsfähigkeit in leidensangepasster Tätigkeit.