Citation: 6B_147/2018 E. 1.2

1.2. Die Vorinstanz erwägt zusammengefasst, Inhalt des Urteils der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung des Bundesgerichts vom 21. April 2017 (1C_391/2016) sei das Administrativverfahren betreffend den Entzug des Führerausweises der Kategorie M/G gewesen. Dieses Administrativverfahren beruhte auf dem gleichen Sachverhalt wie der Strafbefehl. Mit einer Revision solle nicht die Würdigung einer unveränderten Beweislage thematisiert, sondern der dem Strafbefehl zugrunde liegende Sachverhalt korrigiert werden. Dieser sei vorliegend aber unbestritten. Aufgrund einer neuen oder geänderten Rechtsanschauung oder einer Änderung der Rechtsprechung könne keine Revision eingeleitet werden. Ohnehin stelle sich die Frage, ob das genannte bundesgerichtliche Urteil als neue Tatsache oder neues Beweismittel zu erachten sei. Das Urteil sei erst nach dem angefochtenen Strafbefehl ergangen, weshalb es nicht dessen Grundlage sein könne. Schliesslich könne ein verpasstes Rechtsmittel nicht mittels Revision nachgeholt werden.