Citation: 2A.532/2002 12.11.2002 E. 1

Der russische Staatsangehörige A.________ reiste im Oktober 2000 in die Schweiz ein und stellte ein Asylgesuch. Das Bundesamt für Flüchtling trat mit Verfügung vom 30. Mai 2001 darauf nicht ein, und es wies A.________ aus der Schweiz weg, wobei er - unter Androhung der Ausschaffung im Unterlassungsfall - aufgefordert wurde, die Schweiz sofort zu verlassen. Der Nichteintretensentscheid wurde damit begründet, dass A.________ ohne entschuldbare Gründe keine Papiere eingereicht habe und sich zudem seine Vorbringen für eine angebliche Verfolgung als haltlos erwiesen. A.________ reiste in der Folge nicht aus. Das Migrationsamt des Kantons Zürich ordnete am 13. Dezember 2001 gegen ihn gestützt auf Art. 13e ANAG eine Ausgrenzung aus dem zürcherischen Stadtgebiet an, da er sich im Umfeld der zürcherischen Drogenszene bewegte. Nachdem A.________ zu verschiedenen Malen, insbesondere mehrfach wegen Diebstahls, einmal wegen Raufhandels, strafrechtlich verurteilt worden war, wobei er sich mehrfach in Zürich aufgehalten hatte, ordnete das Migrationsamt am 5. August 2002 gegen ihn Ausschaffungshaft an. Mit Verfügung vom 6. August 2002 bestätigte der Haftrichter des Bezirksgerichts Zürich die Haftanordnung und bewilligte die Haft bis 2. November 2002. Die Haft wurde namentlich auf den Haftgrund von Art. 13b Abs. 1 lit. b in Verbindung mit Art. 13a lit. b ANAG gestützt (Missachtung der Ausgrenzungsverfügung vom 13. Dezember 2001 durch Betreten des Gebiets der Stadt Zürich). Am 24. Oktober 2002 beantragte das Migrationsamt dem Haftrichter die Verlängerung der am 2. November 2002 endenden Ausschaffungshaft um drei Monate. Der Haftrichter entsprach diesem Antrag mit Verfügung vom 25. Oktober 2002 nach mündlicher Verhandlung (Verlängerung der Haft bis 2. Februar 2003). Mit undatierter Eingabe in russischer Sprache (Eingang beim Bundesgericht am 31. Oktober 2002, von Amtes wegen übersetzt, Eingang der Übersetzung beim Bundesgericht am 4. November 2002) ersucht A.________ das Bundesgericht um Beurteilung und Beschleunigung seines Falles; sinngemäss erhebt er Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen die Haftverlängerungsverfügung vom 25. Oktober 2002. Das Migrationsamt beantragt Abweisung der Beschwerde. Der Haftrichter hat auf Vernehmlassung verzichtet. Das Bundesamt für Flüchtlinge hat keine Stellungnahme eingereicht. Innert der ihm hiefür angesetzten Frist (11. November 2002) hat der Beschwerdeführer von der Möglichkeit zu ergänzender Stellungnahme nicht Gebrauch gemacht.