Citation: 2C_860/2017 E. 8.1

8.1. Nach Art. 31 FINMAG sorgt die Aufsichtsbehörde für die Wiederherstellung des ordnungsgemässen Zustands und für die Beseitigung der Missstände. Mit dem ausdrücklichen Verbot, zukünftig ohne Bewilligung gewerbsmässig Kundengelder entgegenzunehmen, wird dem Betroffenen lediglich in Erinnerung gerufen, was bereits von Gesetzes wegen gilt. Es handelt sich dabei um eine Warnung bzw. Ermahnung als "Reflexwirkung" der aufsichtsrechtlichen Massnahme, die zur Liquidation der Gesellschaft geführt hat (vgl. BGE 135 II 356 E. 5.1 S. 365; Urteile 2C_929/2010 vom 13. April 2011 E. 5.1; 2C_176/2014 vom 19. Juli 2014 E. 3.1). Das an den Beschwerdeführer unter Hinweis auf allfällige Straffolgen gerichtete Verbot, künftig weiterhin bzw. wiederum Publikumsgelder in Verletzung des Bankengesetzes entgegenzunehmen, war angesichts der bereits erfolgten Verstösse gegen das Finanzmarktrecht angebracht und verhältnismässig. Der Beschwerdeführer 1 hat die Zuständigkeit der FINMA mehrfach bestritten, ihren Anfragen keine Folge gegeben und nur sehr beschränkt kooperiert. Als Mehrheitsaktionär und einzelzeichnungsberechtigter Verwaltungsrat sowie Kopf der B.________ Group war er an den bewilligungspflichtigen Aktivitäten der Beschwerdeführerin 2 wesentlich beteiligt. Er hat im Übrigen in seinen Erklärungen und durch sein Verhalten wiederholt zu erkennen gegeben, dass er wiederum gegen finanzmarktrechtliche Regeln verstossen könnte. Es ist somit nicht zu beanstanden, wenn die FINMA ihm unter Hinweis auf Art. 48 FINMAG die gesetzliche Regelung und die sich daraus ergebenden Pflichten in Erinnerung gerufen hat (Ziffer 12 und 13 des Dispositivs).