Citation: I 136/04 22.12.2004 E. 2

2.1 Nach Auffassung des kantonalen Gerichts ist die absolute Notwendigkeit der TP-Operation an der rechten Hüfte nach den vorliegenden medizinischen Unterlagen nicht ausgewiesen. Daraus ergebe sich nicht, dass der Eingriff mit überwiegender Wahrscheinlichkeit eine wesentliche Besserung des Leidens resp. der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit brächte oder unabdingbar für deren Erhalt sei. Unter diesen Umständen sei überhaupt fraglich, ob von einer eigentlichen Weigerung zur Vornahme der Operation gesprochen werden könne. Abgesehen davon sei nicht ersichtlich, wie durch diese Massnahme die Beschwerden an der linke Hüfte hätten beeinflusst werden können. Ein Kausalzusammenhang zwischen der allfälligen Weigerung und der Ausrichtung der Rente sei aber allemal nicht anzunehmen (Erw. 3.2 und 3.3 erster Abschnitt des angefochtenen Entscheides). Weiter hat das kantonale Gericht ausgeführt, die IV-Stelle habe es unterlassen, umfassende medizinische Abklärungen durchzuführen, die eine zuverlässige Beurteilung des Gesundheitszustandes des Versicherten erlaubten und Auskunft darüber gäben, ob und wenn ja, welche medizinischen Massnahmen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit eine wesentliche Besserung der gesundheitlichen Beeinträchtigungen mit sich brächten. Dies werde sie nachzuholen haben. Die Akten gingen zurück an die Verwaltung zur materiellen Beurteilung des Gesuchs vom 11. Juli 2000 um Ausrichtung einer höheren Rente. Nach erfolgter umfassender medizinischer Abklärung unter Berücksichtigung aller Leiden werde die IV-Stelle sodann neu zu verfügen haben (Erw. 3.3 zweiter Abschnitt und Erw. 4 des angefochtenen Entscheides). 2.2 Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde führende IV-Stelle rügt die Anordnung der Vornahme umfassender medizinischer Abklärungen. Sie beantragt die Aufhebung des kantonalen Gerichtsentscheides in Bezug auf die ihr auferlegte Vorgehensweise. Zur Begründung bringt die Verwaltung vor, auf Grund der medizinischen Unterlagen sei die Hüftgelenks-TP rechts zur Schadenminderung klar indiziert, wobei für die Prüfung deren Verletzung die mögliche Gesamtarbeitsfähigkeit zum Massstab zu nehmen sei.