Citation: 9C_319/2014 E. 2.1

2.1. Die Vorinstanz erwog, vorab sei zum kantonalen Entscheid vom 25. Mai 2010 festzuhalten, dass die Sache an die Verwaltung zurückgewiesen worden sei, damit diese die rheumatologischen und psychiatrischen Beschwerden und deren Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit abkläre. Dies sei in erster Linie erfolgt, weil aufgrund des nach der Erstbegutachtung eingereichten Observationsmaterials erhebliche Zweifel daran bestanden hätten, ob die im Rahmen der Überwachung beobachteten Tätigkeiten sich in Einklang mit dem von den Gutachtern der MEDAS formulierten Zumutbarkeitsprofils bringen liessen. Im fraglichen Entscheid sei insgesamt ein Abstellen auf das MEDAS-Gutachten verworfen worden. Eine Bindungswirkung ergebe sich damit nicht. Dr. med. E.________ von der Begutachtungsstelle D.________ sei im Teilgutachten zur Einschätzung gelangt, die Arbeitsfähigkeit sei aus psychiatrischer Sicht - auch retrospektiv - nicht eingeschränkt. Ausser der anhaltenden somatoformen Schmerzstörung sei keine psychiatrische Diagnose zu stellen. Der Beschwerdeführer leide zwar unter leichten depressiven Verstimmungen und erhöhter Reizbarkeit, eine eigentliche depressive Störung liege aber nicht vor. Davon abweichend sei der behandelnde Dr. med. F.________, FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, von einer mittelschweren depressiven Störung und einer vollen Arbeitsunfähigkeit ausgegangen. Angesichts der von ihm erhobenen Befunde erscheine dies als nicht nachvollziehbar. Dass die in den Vordergrund getretenen psychosozialen und soziokulturellen Faktoren zu depressiven Verstimmungszuständen geführt hätten, sei begreiflich. Mangels Befunden, welche eine eigenständige Depression mindestens mittleren Grades begründen würden, sei aber davon auszugehen, dass die psychischen Beschwerden in den psychosozialen Faktoren ihre hinreichende Erklärung finden. Anhaltspunkte für das Vorliegen von Umständen, welche rechtsprechungsgemäss die diagnostizierte "somatoforme Schmerzstörung und deren Folgen ausnahmsweise als unüberwindbar erscheinen liessen", seien nicht ersichtlich. Was die rheumatologische Beurteilung angehe, so lege Dr. med. G.________ von der Begutachtungsstelle D.________ überzeugend dar, dass die angegebenen äusserst diffusen Beschwerden durch die klinischen und radiologischen Befunde kaum begründbar seien und aus rheumatologischer Sicht von einer vollen Arbeitsfähigkeit für körperlich leichte bis mittelschwere Tätigkeiten auszugehen sei.