Citation: 5A_933/2017 E. 3.2.2

3.2.2. Der Beschwerdeführer erachtet die vorinstanzliche Berechnungsweise als falsch. Er möchte die Geschäftsjahre 2013 und 2014 aus der Durchschnittsberechnung herausgestrichen und stattdessen das Einkommen des Jahres 2017 berücksichtigt wissen, da sein Einkommen in den Jahren 2013 und 2014 erheblich höher gewesen sei als in den nachfolgenden Jahren (jeweils um Fr. 17'000.-- bzw. Fr. 20'000.--). Der Beschwerdeführer wirft der Vorinstanz vor, bekannte Rechtsprechung missachtet zu haben, denn besonders gute oder besonders schlechte Einkommensjahre sowie einmalige Sonderzahlungen seien nicht zu berücksichtigen. Auch stellt er sich auf den Standpunkt, dass zu prüfen und zu gewichten sei, wie sich die künftige Leistungsfähigkeit des Unterhaltsverpflichteten präsentiere. Die Ausführungen des Beschwerdeführers überzeugen nicht. Einerseits genügt es nicht, sich allgemein auf "bekannte Rechtsprechung" zu berufen, ohne auf konkrete Urteile Bezug zu nehmen. Andererseits zeigt der Beschwerdeführer nicht auf, inwiefern die Vorinstanz die von ihr zitierte Rechtsprechung (Urteile 5D_167/2008 vom 13. Januar 2009 E. 2; 5A_790/2008 vom 16. Januar E. 2.1.2) falsch angewandt haben bzw. warum diese vorliegend nicht zur Anwendung kommen soll. Er erklärt auch nicht, weshalb die Vorinstanz in Willkür verfallen sein soll, indem sie auf die bekannten Lohnzahlen und nicht auf eine hypothetische zukünftige Lohnentwicklung abstellte. Die blosse Behauptung, dass sich die Rechtslage anders präsentiere als von der Vorinstanz dargelegt, genügt nicht (vgl. vorstehend E. 3.1).