Citation: 9C_635/2016 E. 4.2

4.2. Das Invalideneinkommen hat die Vorinstanz anhand von Tabellenlöhnen bestimmt mit der Begründung, bei einer ärztlich attestierten vollen Erwerbstätigkeit mit einer Einschränkung von 20 % schöpfe die Beschwerdeführerin ihre Leistungsfähigkeit nicht voll aus. Daher sei nicht der Verdienst in dieser konkreten Tätigkeit, sondern ein theoretischer Tabellenwert ausschlaggebend. Die Versicherte will hingegen ihren aktuellen Lohn als Grundlage für die Berechnung des Invalidenlohns heranziehen, da gemäss der Rechtsprechung üblicherweise auf die konkrete beruflich-erwerbliche Situation abgestellt werde. Selbst wenn auf die Tabellenlöhne abzustellen wäre, sei "angesichts der tiefen Leistung" das Anforderungsniveau 4 massgeblich. Das kantonale Gericht habe zudem zu Unrecht auf einen Abzug vom Tabellenlohn verzichtet. Der Beschwerdeführerin kann auch in diesem Punkt - Tabellenlohn als Grundlage für den Invalidenlohn - den das Bundesgericht als Rechtsfrage frei prüft (E. 1.3 vorne), nicht zugestimmt werden. Das kantonale Gericht hat die Frage nach der Anwendung von Tabellenlöhnen in Übereinstimmung mit der Rechtsprechung beantwortet. Neben einem langjährigen Arbeitsverhältnis bedürfte es einer weiteren Voraussetzung, damit die konkrete berufliche Situation - und nicht die Tabellenlöhne - für die Bestimmung des Invalidenlohns massgeblich sein kann, nämlich der vollumfänglichen Ausschöpfung des verbleibenden Leistungsvermögens (Urteil 8C_678/2015 vom 9. Juni 2016 E. 5.2 mit Hinweis auf BGE 139 V 592 E. 2 S. 593). Daran fehlt es in concreto nach der verbindlichen (E. 1.1 vorne) Feststellung des kantonalen Gerichts.