Citation: 8C_704/2009 27.01.2010 E. 3

3.1 In Bezug auf die Zusprechung einer Rente steht vor dem Hintergrund der im vorinstanzlichen Entscheid einlässlich wiedergegebenen ärztlichen Akten ausser Frage, dass der Beschwerdeführer auf Grund der Folgen seiner Schulterverletzung rechts keine körperlich anspruchsvollen Bautätigkeiten mehr zu verrichten vermag. Während Vorinstanz und Beschwerdegegnerin jedoch davon ausgehen, dass dem Versicherten eine angepasste leichte, nicht schulterbelastende Arbeit vollständig zumutbar ist, erachtet sich dieser selber, bestätigt durch die Stellungnahmen des Dr. med. E.________ vom 27. Juni 2006 und der Ärzte des orthopädischen Zentrums Y.________ (Dres. med. I.________ vom 16. April 2008 und Q.________ vom 15. Oktober 2008), als im Rahmen einer derartigen Tätigkeit noch zu maximal 50 % einsatzfähig. 3.2 Das kantonale Gericht hat die aktenkundigen medizinischen Unterlagen detailliert wiedergegeben, sich ausführlich mit den darin enthaltenen Ausführungen auseinandergesetzt und sie rechtsprechungskonform gewürdigt (vgl. dazu BGE 125 V 351 E. 3a S. 352 mit Hinweis). Gestützt darauf, insbesondere den kreisärztlichen Abschlussuntersuchungsbericht des Dr. med. G.________ vom 14. Juli 2005, die befas-Berichte vom 30. Mai und 12. Juni 2006 sowie die gutachtlichen Schlussfolgerungen des Dr. med. C.________ vom 14. Juli 2007, ist es unter Ausklammerung der (gemäss Expertise des Dr. med. N.________ vom 6. März 2007 in Form einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung sowie einer dissoziativen Sensibilitäts- und Empfindungsstörung) bestehenden psychischen Beschwerden zum Ergebnis gelangt, dass der Beschwerdeführer eine leidensadaptierte Tätigkeit ganztags ohne Einschränkungen ausführen kann. Wie die SUVA den vor dem Bundesgericht vorgebrachten Einwendungen des Versicherten in ihrer letztinstanzlichen Vernehmlassung vom 30. September 2009 zutreffend entgegenhält, hat Dr. med. G.________ in seiner Beurteilung vom 14. Juli 2005 nicht nur ausschliesslich die mechanische Funktionsfähigkeit der rechten Schulter berücksichtigt und damit einhergehende organisch begründete Schmerzen ausgeschlossen. Vielmehr hält der Kreisarzt darin fest, der Beschwerdeführer habe anlässlich der Untersuchung eine fast völlige Belastungsinsuffizienz demonstriert, ohne dass sich hierfür indessen entsprechende Muskelatrophien gezeigt hätten. Der Patient habe Schmerzen für Strukturen angegeben, welche nicht in Verbindung mit dem betroffenen Schultergelenk stünden. Er präzisierte sodann, dass zweifellos ein organischer Kern mit einer weitgehenden Ruptur der Rotatorenmanschette vorhanden sei, was schmerzhafte Folgen habe und zum klinischen Befund einer Periarthropatia humeroscapularis führe. Die funktionelle Desintegration des rechten Schultergelenkes lasse sich aber nicht auf die strukturelle Pathologie allein beziehen. Daraus ergibt sich - so die Beschwerdegegnerin im Weiteren zu Recht - jedoch nicht der Schluss, dass das kreisärztliche Zumutbarkeitsprofil die Schmerzsituation vollkommen ausblendet. Korrekterweise musste Dr. med. G.________ von einer völligen Gebrauchsunfähigkeit des rechten Armes abstrahieren, weil ein derartiges funktionelles Unvermögen durch fachärztlich ausgewiesene, nicht adäquat kausale psychische Gesundheitsstörungen mitbedingt war und ist (in diesem Sinne auch die Beurteilung durch Dr. med. P.________ vom 29. April 2008). Die durch die Ärzte des orthopädischen Zentrums Y.________ aufgelegten Bestätigungen, wonach auf Grund der Schulterläsion eine 100%ige (Bericht der Frau Dr. med. Q.________ vom 15. Oktober 2008) bzw. 50%ige (Berichte des Dr. med. I.________ vom 16. April 2008 und der Dres. med. M.________ und Q.________ vom 24. August 2009) Arbeitsunfähigkeit in einer angepassten Beschäftigung bestehe, sind, da es sich dabei um aus rein orthopädischem Blickwinkel - unter Ausserachtlassung der psychischen Aspekte des Beschwerdebildes - abgegebene Einschätzungen handelt, insofern zu relativieren. Die Stellungnahmen datieren zudem grösstenteils nach dem in zeitlicher Hinsicht rechtsprechungsgemäss (BGE 132 V 215 E. 3.1.1 S. 220 mit Hinweisen) die Grenze der richterlichen Überprüfungsbefugnis bildenden Erlass des Einspracheentscheids vom 10. September 2008, zumal es sich dabei, jedenfalls was die Erläuterungen der Dres. med. M.________ und Q.________ vom 24. August 2009 anbelangt, ohnehin um unzulässige Noven im Sinne des Art. 99 Abs. 1 BGG handelt (vgl. auch BGE 135 V 194). Von weiteren medizinischen Erhebungen schliesslich sind keine entscheidrelevanten neuen Aufschlüsse zu erwarten, weshalb auf entsprechende, vom Beschwerdeführer eventualiter beantragte Beweismassnahmen verzichtet werden kann (antizipierte Beweiswürdigung; BGE 131 I 153 E. 3 S. 157; 124 V 90 E. 4b S. 94; Urteil I 9/07 vom 9. Februar 2007 E. 4, in: SVR 2007 IV Nr. 45 S. 149).