Citation: 8C_601/2021 E. 4

Die Vorinstanz erwog, die Einstellung der vorübergehenden Leistungen per 1. September 2019 (Heilbehandlung) und per 1. November 2019 (Taggeld) durch die Suva sei unbestritten geblieben und nach Lage der Akten auch nicht zu beanstanden. Unbestrittenermassen stehe auch fest, dass der Beschwerdeführer in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Schreiner/Chefmonteur nicht mehr einsatzfähig sei. Betreffend die Arbeitsfähigkeit in leidensangepassten Tätigkeiten habe sich die Suva auf die kreisärztlichen Stellungnahmen der med. pract. D.________ vom 14. Februar und 25. Juli 2019 sowie den Bericht der Klinik E.________ vom 16. Juli 2019 über die am 6. und 7. Juni 2019 durchgeführte EFL abgestützt. Den genannten Stellungnahmen mass die Vorinstanz sodann vollen Beweiswert zu und ging demzufolge von einer seit Juli 2019 bestehenden vollständigen Arbeitsfähigkeit in einer den Schulterbeschwerden angepassten Tätigkeit aus. In erwerblicher Hinsicht bestätigte das kantonale Gericht das von der Suva anhand der Angaben der ehemaligen Arbeitgeberin ermittelte Valideneinkommen von Fr. 76'050.-. Auf der Grundlage des Tabellenlohnes der Lohnstrukturerhebung (LSE) des Bundesamtes für Statistik des Jahres 2016 (Tabelle TA1, Kompetenzniveau 2, Männer) berechnete es ein Invalideneinkommen von rund Fr. 68'044.- (Fr. 71'624.90 abzüglich eines leidensbedingten Abzugs von 5 %), was im Einkommensvergleich den von der Suva berechneten Invaliditätsgrad von gerundet 11 % ergab. Auch betreffend die Einschätzung des Integritätsschadens sprach die Vorinstanz der Aktenbeurteilung der med. pract. D.________ vom 25. Juli 2019 vollen Beweiswert zu und folgerte, hinsichtlich der unfallkausalen Schädigungen des rechten Schultergelenks sei ein Integritätsschaden von 15 % ausgewiesen.