Citation: 8C_27/2023 E. 6.1

6.1. Gegen die vorinstanzliche Verneinung einer Diskriminierung (Art. 8 Abs. 2 BV; vgl. zum Begriff BGE 147 I 73 E. 6.1 mit Hinweisen) wendet er ein, mit seinen Zwischenverdiensten habe er aufgezeigt, dass er die Kinderbetreuung sehr flexibel an Drittpersonen habe abgeben können. Soweit seine Ausführungen überhaupt den qualifizierten Rüge- und Begründungspflichten im Zusammenhang mit der Verletzung von Grundrechten (vgl. E. 2.3 hiervor) genügen, vermag er keine Diskriminierung darzutun. Gemäss den letztinstanzlich nicht mehr umstrittenen, nicht offensichtlich unrichtigen und damit verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz betrug sein Arbeitspensum in den Zwischenverdiensten weniger als 70 %. Aus dem Umstand, dass die Kinderbetreuung in den tieferen Arbeitspensen jeweils gewährleistet war, lassen sich hinsichtlich der vom Beschwerdeführer angegebenen Vermittlungsfähigkeit von 80 % somit keine Rückschlüsse ziehen. Soweit die Vorinstanz aufgrund des entsprechenden Abklärungsbedarfs - wie auch mit Blick auf die professionelle Qualifizierung und persönliche Entwicklung des Beschwerdeführers - einen sachlichen Grund für die Zuweisung zum Einsatzprogramm B.________ bejahte und eine Diskriminierung verneinte, hält dies ohne Weiteres vor Bundesrecht stand. Im Zusammenhang mit dem Vorwurf des Beschwerdeführers, auch durch die Zuweisung zum Einsatzprogramm G.________ vom 9. November 2020 diskriminiert worden zu sein, wies bereits das kantonale Gericht darauf hin, dass diese Zuweisung nicht Anfechtungsgegenstand des Einspracheentscheids vom 19. Mai 2021 war (vgl. zum Ganzen BGE 144 I 11 E. 4.3 mit Hinweis). Darauf ist nicht weiter einzugehen. Gleiches gilt für die vom Beschwerdeführer erstmals vor Bundesgericht behauptete Diskriminierung im Zusammenhang mit dem Erstgespräch beim RAV Thusis vom 14. August 2021 (richtig wohl: 11. August 2020).