Citation: 7B.91/2006 28.06.2006 E. 3

Gemäss Art. 79 Abs. 1 OG ist in der Beschwerdeschrift kurz darzulegen, welche Bundesrechtssätze und inwiefern diese durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sind (BGE 119 III 49 E. 1). 3.1 Soweit die Beschwerdeführer in ihrer Eingabe eine Beschwerdeschrift wiederholen, die bereits in einem anderen Verfahren eingereicht worden ist, stellt dies eine blosse Verweisung auf Vorbringen im kantonalen Verfahren dar. Insoweit setzen sie sich mit dem angefochtenen Entscheid nicht auseinander und genügt die Eingabe den Begründungsanforderungen nicht (BGE 106 III 40 E. 1 S. 42; vgl. Pfleghard, in: Prozessieren vor Bundesgericht, 2. Aufl. 1998, Rz. 5.82). 3.2 Die obere Aufsichtsbehörde hat zur Begründung ihres Abschreibungsbeschlusses festgehalten, die Beschwerdeführer hätten in ihrer Eingabe vom 10. Mai 2006 ausdrücklich davon Abstand genommen, dass ihre näher bezeichneten Eingaben an die Erstinstanz als SchKG-Beschwerden behandelt würden. Deshalb sei das zweitinstanzliche Beschwerdeverfahren nicht weiterzuführen bzw. abzuschreiben und seien die Kopien/Doppel der erstinstanzlichen Beschwerdeschriften dem Einzelrichter im beschleunigten Verfahren am Bezirksgericht Affoltern als Kollokationsklagen zu überweisen. 3.2.1 Die Beschwerdeführer gehen in ihren Ausführungen auf die vorinstanzliche Begründung zur Abschreibung der Beschwerde nicht ein. Sie halten unter anderem fest, die obere Aufsichtsbehörde habe entschieden, ohne dass eine Vernehmlassung des Konkursamtes vorgelegen habe, und sie hätte das Beschwerdeverfahren nicht abschreiben dürfen, sondern den erstinstanzlichen Entscheid aufheben sollen. Mit diesen Vorbringen können die Beschwerdeführer nicht gehört werden. Sie legen nicht dar, inwiefern die Vorinstanz die für das kantonale Verfahren massgeblichen Vorschriften des Bundesrechts (vgl. Art. 20a Abs. 2 SchKG) verletzt habe, wenn sie ohne Vorliegen einer Vernehmlassung des Konkursamtes entschieden und in der Eingabe der Beschwerdeführer vom 10. Mai 2006 eine Abstandserklärung erblickt hat. Soweit die Beschwerdeführer in diesem Zusammenhang eine Verletzung des rechtlichen Gehörs (Art. 29 Abs. 2 BV) oder kantonaler Prozessvorschriften rügen, können sie nicht gehört werden (Art. 43 Abs. 1 i.V.m. Art. 81 OG; BGE 122 III 34 E. 1 S. 35). Im Übrigen deutet nichts auf ein offensichtliches Versehen der oberen Aufsichtsbehörde hin (vgl. Art. 63 Abs. 2 i.V.m. Art. 81 OG; BGE 109 II 159 E. 2b S. 162; 104 II 68 E. 3b S. 74). 3.2.2 Die Beschwerdeführer wenden sich mit ihrem Antrag auf Aufhebung des angefochtenen Beschlusses auch dagegen, dass die Vorinstanz die fraglichen Eingaben - antragsgemäss - dem Kollokationsrichter überwiesen hat. Sie machen insoweit weder ein schützenswertes Interesse an der Aufhebung oder Abänderung (vgl. Art. 21 SchKG) des angefochtenen Entscheides geltend, noch ist ein solches Interesse ersichtlich (BGE 120 III 42 E. 3 S. 44; 112 III 1 E. 1 S. 3). Insoweit kann auf die Beschwerde nicht eingetreten werden. 3.3 Nach dem Dargelegten kann auf die Beschwerde, welche auch im Übrigen den Anforderungen von Art. 79 Abs. 1 OG offensichtlich nicht genügt, nicht eingetreten werden.