Citation: K 69/03 05.12.2003 E. 5

5.1 Die Präparate Burgerstein Geriatrikum, Basenpulver und Anabol Logos sind weder auf der Arzneimittelliste mit Tarif noch auf der Spezialitätenliste aufgeführt. Nach Gesetz und Rechtsprechung besteht somit grundsätzlich kein Anspruch auf Übernahme deren Kosten durch die obligatorische Krankenpflegeversicherung. Die Vorinstanz hat daher zu Recht mit dieser Begründung die Pflicht der Helsana zur Vergütung der Kosten der Präparate Burgerstein Geriatrikum, Basenpulver und Anabol Logos ab 1. Juni 2001 verneint. Die nicht streitige Verpflichtung des Krankenversicherers unter dem Titel Treu und Glauben zur Kostenübernahme bis Ende Mai 2001 in dem Umfang, in dem er früher Leistungen dafür erbracht hat, ist im Übrigen nicht zu beanstanden. 5.2 Die Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde geben zu keiner anderen Beurteilung Anlass. Dass die kombinierte Anwendung der fraglichen Präparate den Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin verbessert und ihre Mobilität gesteigert hat, spricht zwar für deren Wirksamkeit. Ebenfalls lässt die offenbar gute Verträglichkeit den Einsatz dieser Naturheilprodukte als zweckmässig erscheinen (vgl. BGE 127 V 146 Erw. 5). Das allein genügt indessen nicht, um allenfalls ausnahmsweise vom Erfordernis, in einer der beiden Listen (ALT oder SL) aufgeführt zu sein, abzusehen und die Kostenübernahme durch die obligatorische Krankenpflegeversicherung zu bejahen. Das muss jedenfalls solange gelten, als nicht feststeht, dass es kein oder keine Präparate auf der Arzneimittelliste mit Tarif oder auf der Spezialitätenliste gibt, die eine wirksame und zweckmässige Behandlung des Leidens ermöglichen. Dass es keine solchen Arzneimittel gibt, wird nicht geltend gemacht und ist für dieses Verfahren nicht anzunehmen. Unter diesen Umständen hilft schliesslich auch das Argument nicht, dank der gezielten Kombinationstherapie mit Burgerstein Geriatrikum, Basenpulver und Anabol Logos habe die vor vier Jahren vom Hausarzt als notwendig erachtete Einweisung in ein Pflegeheim vermieden werden können. Schliesslich kann auch nicht davon gesprochen werden, die Nichtweiterbezahlung der Rechnungen für die fraglichen Präparate ab 1. Juni 2001 verstosse gegen Treu und Glauben. Es wird auf die vorinstanzlichen Erwägungen zu diesem Punkt verwiesen. 5.3 Der angefochtene Entscheid ist somit rechtens.