Citation: 4A_130/2022 E. 5.6

5.6. Auch mit ihren Vorbringen zur Beweiswürdigung hinsichtlich der Schneid- und Vernebelungsdüse übt die Beschwerdeführerin weitestgehend unzulässige Kritik am angefochtenen Entscheid und verfehlt damit die gesetzlichen Begründungsanforderungen an hinreichende Verfassungsrügen (Art. 106 Abs. 2 BGG). So bringt sie etwa vor, aus dem E-Mail-Verlauf vom 21./29. März 2019 ergebe sich lediglich, dass die Beschwerdegegnerin die darin erwähnten Tests und Anpassungen an einer Düse tatsächlich durchgeführt und der Beschwerdeführerin eine entsprechend veränderte Düse gesendet habe, und stellt gestützt auf einzelne Parteivorbringen den Sachverhalt zu den vertraulichen Informationen über Düsentechnologie aus eigener Sicht dar. Abgesehen davon ergibt sich aus der fraglichen Stelle im angefochtenen Entscheid entgegen der in der Beschwerde vertretenen Ansicht nicht, dass ihr weitere Informationen und Resultate über die in den fraglichen E-Mails erwähnten Tests übermittelt worden wären. Auch bezüglich der Lösch- bzw. Schneiddüsen kritisiert die Beschwerdeführerin die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen und bezeichnet einzelne ihrer Behauptungen als unbestritten. Sie wirft der Vorinstanz eine Verletzung der Dispositionsmaxime (gemeint: Verhandlungsgrundsatz) vor, zeigt jedoch keine verfassungswidrige Anwendung von Art. 55 ZPO auf. Ebenso wenig zeigt sie eine Verletzung verfassungsmässiger Rechte auf, indem sie sich auf den Standpunkt stellt, die technischen Unterschiede belegten, dass die Düsen anders funktionierten, und die vorinstanzlichen Schlussfolgerungen als "technisch klar falsch" bezeichnet. Eine Verletzung verfassungsmässiger Rechte wird auch nicht mit der blossen Behauptung aufgezeigt, die Beurteilung sei "von Beginn weg ohnehin nur mit einem technischen Gutachten möglich [gewesen]". Unbegründet ist sodann der Vorwurf der Aktenwidrigkeit hinsichtlich der vorinstanzlichen Feststellung, die Beschwerdegegnerin habe behauptet, die Schneidedüse habe den gleichen Düsendurchmesser und benötige gleich viel Zeit, um Flächen zu durchstossen, wird an der im angefochtenen Urteil erwähnten Aktenstelle (act. 1 Rz. 334) doch Folgendes festgehalten: "gleicher Düsendurchmesser, gleiche Zeitdauer bis zum Durchstoss von Flächen". Mangels Bestreitung der entsprechenden Behauptung bedurfte es entgegen dem in der Beschwerde erhobenen Einwand auch keines Urkundenbeweises (vgl. Art. 150 Abs. 1 ZPO). Auch mit ihren weiteren Ausführungen zu den Schneid- wie auch zu den Vernebelungsdüsen zeigt die Beschwerdeführerin keine Verletzung verfassungsmässiger Rechte auf, sondern unterbreitet dem Bundesgericht in unzulässiger Weise ihre eigene Sicht der Dinge.