Citation: 2C_809/2021 E. 4.2

4.2. Gestützt auf diese Umstände lässt sich gemäss Vorinstanz nicht schliessen, dass der weitere Schulbesuch für C.A.________ zum vornherein unzumutbar gewesen wäre und mildere Massnahmen als der Schulwechsel keine Abhilfe hätten schaffen können. Auch wenn die Beschwerdeführer mit dem Vorgehen der Schulsozialarbeit - ein weiteres Gespräch war nach ca. vier Wochen vorgesehen - nicht einverstanden gewesen waren, seien ihnen zusätzliche Möglichkeiten offengestanden, um mildere Massnahmen zu ermöglichen. Insbesondere hätten die Beschwerdeführer die Möglichkeit gehabt, mit Hinweis auf die von ihnen geschilderten Gegebenheiten disziplinarische Massnahmen gegen X. und Y. zu verlangen. Im Übrigen erscheine auch der von den Beschwerdeführern geltend gemachte eindeutige Kausalzusammenhang zwischen der Mobbing-Situation einerseits und C.A.________ gesundheitlichen Problemen und dem Rückgang ihrer schulischen Leistung andererseits nicht ausgewiesen, zumal auch die Beschwerdeführer selbst gegenüber dem Klassenlehrer von einer Verkettung vieler unglücklicher Umstände und Gegebenheiten gesprochen hätten und damit von einer Ursachenvielfalt ausgegangen seien. Aber selbst wenn das Vorbringen der Beschwerdeführer zutreffen würde, wonach die gute Integration von C.A.________ in der Privatschule mit Wiedererreichung von Schulnoten auf Niveau Sekundarschule zeige, dass ihre gesundheitlichen Probleme und der Absturz der schulischen Leistungen eindeutig auf die Mobbing-Situation in der alten Schule zurückzuführen seien, würde dies für sich allein eine Unzumutbarkeit des Verbleibs von C.A.________ in der Schule zur Klärung und Regelung der in Frage stehenden Mobbing-Situation nicht zu belegen vermögen. Den Schulbehörden seien aufgrund des sofort vorgenommenen Schulwechsels der Beschwerdeführer keine Möglichkeiten offengestanden, die Situation anzugehen und zu entschärfen.