Citation: B 12/01 15.06.2001 E. 3

3.- Die Beschwerdeführerin beanstandet schliesslich auch die Auferlegung der Gerichts- und Parteikosten im vorinstanzlichen Verfahren. Nach einem allgemeinen prozessualen Grundsatz des Bundessozialversicherungsrechts kann im Falle mutwilliger oder leichtsinniger Prozessführung die in Art. 73 Abs. 2 BVG statuierte Kostenfreiheit eingeschränkt werden (BGE 124 V 285 mit Hinweisen) und der Vorsorgeeinrichtung eine Parteientschädigung zugesprochen werden (BGE 126 V 143). Aus den tatbeständlichen Feststellungen der Vorinstanz ergibt sich, dass die Beschwerdeführerin rückwirkend per 1. August 1995 zwangsweise als Arbeitgeberin für die Durchführung der obligatorischen beruflichen Vorsorge der Beschwerdegegnerin angeschlossen werden musste (Verfügung vom 31. Juli 1997). In der Folge bezahlte sie die in Rechnung gestellten Beiträge trotz mehrmaliger Aufforderung nicht. Auf ein Gesuch um Ratenzahlung hin unterbreitete ihr die Beschwerdegegnerin einen Tilgungsplan, welchen sie aber nicht unterzeichnete und in der Folge auch keine Abschlagszahlungen entrichtete. Gegen die beiden eingeleiteten Betreibungen erhob sie ohne Grundangabe Rechtsvorschlag. Bei dieser Sachlage sowie angesichts der klaren Rechtslage zur Frage des Beitragsschuldners (Art. 66 Abs. 2 BVG), der Rechtsprechung zur Mutwilligkeit in BVG-Streitigkeiten (BGE 124 V 288 Erw. 4b) und den beiden erwähnten allgemeinen prozessualen Grundsätzen lässt sich die vorinstanzliche Auferlegung der Gerichts- und Parteikosten auf die Beschwerdeführerin wegen mutwilliger Prozessführung aus bundesrechtlicher Sicht nicht beanstanden.