Citation: 2P.66/2006 08.03.2006 E. 3

Soweit darauf eingetreten werden kann, ist die staatsrechtliche Beschwerde offensichtlich unbegründet und im vereinfachten Verfahren nach Art. 36a OG (summarische Begründung, Verzicht auf Einholung von Vernehmlassungen) abzuweisen: 3.1 Das Verwaltungsgericht hat im angefochtenen Entscheid festgehalten, mit dem neuen kantonalen Steuergesetz vom 21. Mai 2000 (StG/AR) sei die Handänderungssteuer abschliessend auf kantonaler Ebene geregelt worden. Die bis anhin massgebenden kommunalen Reglemente seien damit materiell aufgehoben worden. Weil Art. 238 Abs. 1 StG/AR die Gemeinden aber ermächtigt, "einen tieferen Steuersatz" als die grundsätzlich vorgesehenen 2 Prozent festzulegen, hat das Verwaltungsgericht weiter geprüft, ob auch die den Steuersatz der Handänderungssteuer betreffenden kommunalen Reglementsbestimmungen aufgehoben worden seien. Es hat diese Frage nicht abschliessend beantwortet, weil es zum Schluss gekommen ist, dass jedenfalls die einschlägige Regelung der Gemeinde Heiden aufgehoben worden sei: Art. 238 StG/AR lasse den Gemeinden nur noch die Möglichkeit, einen tieferen Einheitssatz als 2 Prozent zu bestimmen; es sei unter geltendem Recht nicht mehr möglich, einen nach der Besitzdauer abgestuften Steuersatz anzuwenden, wie dies Art. 5 des Reglements über den Bezug der Handänderungssteuer, welches die Gemeinde Heiden am 7. Mai 1989 erlassen hatte, vorsehe. Die entsprechende Regelung widerspreche dem übergeordneten kantonalen Recht und sei damit hinfällig geworden. 3.2 Die Beschwerdeführer, welche vorab eine Verletzung des Willkürverbots von Art. 9 BV rügen, verkennen, dass ein Entscheid nicht schon dann willkürlich ist, wenn eine andere Lösung ebenfalls vertretbar erscheint oder gar vorzuziehen wäre (vgl. BGE 127 I 60 E. 5a S.70, mit Hinweisen): Zwar lässt sich ihre Auffassung, dass die Gemeinden auch die Kompetenz hätten, nach Besitzesdauer abgestufte Steuersätze zu beschliessen, wenn ihnen der Gesetzgeber schon eine (teilweise) abweichende Regelung des Steuersatzes erlaube, vertreten. Das Verwaltungsgericht hat jedoch sachlich und nachvollziehbar dargelegt, wieso es bezüglich Art. 238 StG/AR zu einem anderen Schluss gekommen ist (vgl. S. 7 des angefochtenen Entscheids). Die Beschwerdeführerinnen bringen in ihrer Eingabe nichts vor, was die entsprechenden Ausführungen als unrichtig, geschweige denn als geradezu unhaltbar erscheinen lassen würde; mithin kann von einer Verletzung des Willkürverbots keine Rede sein. 3.3 Zum Vornherein unbehelflich sind schliesslich die Ausführungen der Beschwerdeführerinnen zur angeblichen Verletzung der Gemeindeautonomie, nachdem die Gemeinde im kantonalen Verfahren ausdrücklich gegen die Beschwerdeführerinnen Stellung bezogen hat (BGE 107 Ia 96).