Citation: 2C_100/2021 E. 2.3

2.3. Neue Tatsachen und Beweismittel dürfen vor Bundesgericht nur so weit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG). Solche sogenannten unechten Noven sind beispielsweise zulässig, wenn die Vorinstanz ein neues rechtliches Argument anführt, mit dem die Beschwerdeführerin vorher nicht konfrontiert worden war. Nicht zulässig sind hingegen neue Tatsachen oder Beweismittel, welche vor der Vorinstanz hätten vorgebracht werden können (BGE 136 III 123 E. 4.4.3). Keinesfalls zulässig ist das Vorbringen von Tatsachen oder Beweismitteln, welche sich erst nach dem vorinstanzlichen Urteil ereignet haben oder entstanden sind (echte Noven; BGE 143 V 19 E. 1.2; 139 III 120 E. 3.1.2). Die Beschwerdeführerinnen legen vor Bundesgericht als Beschwerdebeilage eine Verfügung der Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft vom 18. Dezember 2020 ins Recht, wonach den Beschwerdeführerinnen in einem Strafverfahren wegen mehrfacher Tierquälerei Frist bis zum 22. Januar 2021 zur Begründung ihrer diesbezüglich erhobenen Berufung gesetzt wird. Bei diesem Dokument handelt es sich um ein im Verfahren vor Bundesgericht nicht zu berücksichtigendes echtes Novum.