Citation: 6P.32/2007 29.06.2007 E. 3

3.1 In Bezug auf die Strafzumessung macht der Beschwerdeführer in der staatsrechtlichen Beschwerde geltend, das Obergericht habe festgestellt, er sei raffiniert und gezielt vorgegangen, was es sinngemäss straferhöhend gewertet habe. Diese Feststellung sei willkürlich. So werde ihm etwa vorgeworfen, der A.________ Bank im Verlaufe des Monats April 2003 gefälschte Urkunden zugesandt zu haben, welche auf den Mai 2003 datiert gewesen seien. Ein solches Vorgehen sei plump und unbeholfen, von Raffinesse zu sprechen, sei geradezu stossend. Gleiches gelte sinngemäss für an die A.________ Bank weitergeleitete Zahlungsaufträge, auf welchen verschiedene Rechnungsdaten nicht stimmten und teilweise sogar dem Reich der Phantasie entspringende Mehrwertsteuer-Nummern verwendet worden seien. Auch dies könne unter Willkürgesichtspunkten nicht als raffiniertes, straferhöhend zu wertendes Verhalten eingestuft werden. Nicht nachvollziehbar sei für ihn zudem, inwiefern ihm das Obergericht jede Einsicht und Reue abspreche. Auch wenn sein Aussageverhalten phasenweise effektiv wenig glücklich gewesen sei und er sich nicht bei allen Geschädigten explizit entschuldigt habe, könne ihm nicht einfach das Fehlen von Einsicht und Reue abgesprochen werden. Es müsse ihm zu Gute gehalten werden, dass er sich bemüht habe, den strafrechtlich relevanten Schaden zu mindern, und dass er sich - abgesehen von einem SVG-Bagatelldelikt - seit drei Jahren nichts mehr habe zu Schulden kommen lassen. 3.2 Das Obergericht führt an der vom Beschwerdeführer angeführten Stelle auf S. 53 des angefochtenen Entscheids aus: "Immerhin bedurften seine Straftaten nicht einer besonderen Planung oder Vorbereitung, der Beschuldigte ging aber raffiniert und gezielt vor: benötigte er schriftliche Belege, um seine Ziele zu erreichen, fertigte er diese ohne zu zögern selbst an. Dazu scheute er sich nicht, seine Lebensgefährtin in die betrügerischen Machenschaften miteinzubeziehen". Mit "raffiniert und gezielt" meint das Obergericht damit ausdrücklich den Umstand, dass der Beschwerdeführer bei Bedarf Belege fälschte und dazu seine (bis dahin unbescholtene) Lebensgefährtin zum Mitwirken veranlasste. Der Einwand des Beschwerdeführers, er sei nicht raffiniert, sondern vielmehr plump vorgegangen, weil er seine Fälschungen teils unzutreffend datiert und darauf erfundene Mehrwertsteuer-Nummern angeführt habe, geht daher an der Sache vorbei. Das Obergericht hat zudem nachvollziehbar begründet, weshalb es beim Beschwerdeführer weder Einsicht noch Reue feststellte und weshalb es ihm "gravierende Unbelehrbarkeit" vorhält. Es kann auf diese Ausführungen (S. 54 f., letzter Absatz) verwiesen werden. Die Einwände des Beschwerdeführers sind nicht geeignet, diese willkürlich erscheinen zu lassen. Schlechterdings nicht ersichtlich ist, was der Beschwerdeführer aus dem Umstand, dass er in den letzten drei Jahren "nur noch" einmal - wegen diverser, am 16. November 2004 begangener Strassenverkehrsdelikte - zu einer Gefängnisstrafe von 6 Wochen verurteilt wurde, zu seinen Gunsten ableiten will. -:-