Citation: 1C_636/2012 E. 3.2

3.2. Willkürlich im Sinne von Art. 9 BV ist ein Entscheid nicht schon dann, wenn eine andere Lösung ebenfalls vertretbar erscheint oder gar vorzuziehen wäre, sondern erst dann, wenn er offensichtlich unhaltbar ist, zur tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtssatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft (BGE 138 I 49 E. 7.1 S. 51 mit Hinweisen). Die Vorinstanz ist bei der Verlegung der Parteikosten vom Grundsatz von § 32 Abs. 2 VRPG abgewichen, wonach die Parteikosten im Beschwerdeverfahren in der Regel nach Massgabe des Unterliegens und Obsiegens auf die Parteien verlegt werden, und hat die Beschwerdeführer trotz vollständigen Unterliegens lediglich zur Bezahlung von zwei Dritteln der gegnerischen Parteikosten für das Beschwerdeverfahren vor dem Regierungsrat sowie der Vorinstanz verpflichtet. Den restlichen Drittel der gegnerischen Parteikosten auferlegte sie jeweils dem Regierungsrat. Mit dieser Regelung hat die Vorinstanz dem Umstand, dass der Regierungsrat einen Verfahrensfehler begangen hatte und die Beschwerdeführer vor der Vorinstanz nur deshalb (vollständig) unterlagen, weil der Verfahrensfehler geheilt worden ist, angemessen Rechnung getragen, ohne den ihr bei der Verlegung der Parteikosten zuzugestehenden weiten Spielraum zu überschreiten. Dass die Beschwerdeführer ihre eigenen Parteikosten für das Beschwerdeverfahren vor dem Regierungsrat sowie der Vorinstanz selber tragen müssen, ist unter den gegebenen Umständen nicht willkürlich im Sinne von Art. 9 BV. Daran ändert auch der Einwand der Beschwerdeführer nichts, ihre Parteikosten seien wesentlich höher ausgefallen, als diejenigen der Gegenparteien.