Citation: U 82/07 17.04.2008 E. 3

3.1 Die SUVA hat im Einspracheentscheid vom 6. Mai 2005 das Vorliegen organisch objektiv ausgewiesener Unfallfolgen, welche die persistierenden Beschwerden zu erklären vermöchten, verneint. Die demnach bei Annahme eines natürlichen Kausalzusammenhangs zwischen dem Unfall vom 9. April 2003 und den noch geklagten Beschwerden erforderliche Adäquanzprüfung sei unter den gegebenen Umständen nach den bei psychischen Fehlentwicklungen nach Unfall geltenden Grundsätzen vorzunehmen. Eine die Anwendung der Schleudertrauma-Praxis rechtfertigende Verletzung liege nicht vor. Das kantonale Gericht ist zum gleichen Ergebnis gelangt. 3.2 Diese Beurteilung beruht auf einer sorgfältigen und zutreffenden Würdigung der Sach- und Rechtslage. Es betrifft dies zunächst die Verneinung einer organisch objektiv ausgewiesenen Unfallfolge. Sämtliche Einwände des Versicherten führen zu keinem anderen Ergebnis. Dies gilt namentlich auch für das neue Vorbringen in der Eingabe vom 9. April 2008, wonach nunmehr mittels MRI-Untersuchung eine Diskushernienproblematik festgestellt worden sei. Entsprechendes wurde in den vorangegangenen, auch auf bildgebende Untersuchungen gestützten Arztberichten nicht erwähnt. Selbst wenn mittels einer neu durchgeführten MRI-Untersuchung Diskushernien festgestellt worden wären, was im Übrigen nicht weiter belegt wird, wäre ein natürlich kausaler Zusammenhang zum Unfall vom 9. April 2003 als unwahrscheinlich zu betrachten. Es erübrigen sich daher Weiterungen zur prozessualen Zulässigkeit dieses nachträglichen Vorbringens des Beschwerdeführers. Nicht zu beanstanden ist auch die Verneinung einer die Schleudertrauma-Praxis rechtfertigenden Verletzung durch das kantonale Gericht. Sie hält unter der mit BGE 117 V 359 begründeten Rechtsprechung, wonach für die Anwendung der Schleudertrauma-Praxis nebst der medizinischen Diagnose eines Schleudertraumas der HWS das weitgehende Vorliegen des für eine derartige Verletzung typischen Beschwerdebildes genügte (BGE 117 V 359 E. 4b S. 360), und erst recht im Lichte der mit Urteil U 394/06 vom 19. Februar 2008 erhöhten Anforderungen an den Nachweis derartiger Verletzungen stand. 3.3 Entgegen der vom Versicherten vertretenen Auffassung hat das kantonale Gericht zu Recht auch auf die Aussagen im Gutachten des Instituts X.________, vom 3. Mai 2006 abgestellt. Die Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vermögen keine Zweifel an der Verlässlichkeit der Expertenaussagen zu begründen. Dies gilt sowohl für die erhobenen grundsätzlichen Einwände gegenüber der Begutachtungsstelle, als auch für die Beanstandungen betreffend die Durchführung der medizinischen Untersuchungen. Dass das Gutachten im invalidenversicherungsrechtlichen Verfahren eingeholt wurde, ändert hieran nichts, haben sich doch die berichterstattenden Fachärzte auch ausdrücklich und in überzeugender Weise zu den im vorliegenden Verfahren relevanten medizinischen Gesichtspunkten geäussert. Die weiteren Vorbringen des Beschwerdeführers rechtfertigen ebenfalls keine andere Betrachtungsweise. Dies betrifft namentlich den Hinweis auf das laufende invalidenversicherungsrechtliche Verfahren. Es besteht auch keine Veranlassung für die beantragten ergänzenden medizinischen Abklärungen. Ein entscheidrelevanter neuer Aufschluss zur Frage des Vorliegens organisch nachweisbarer Unfallfolgen oder aber einer natürlich unfallkausalen Verletzung, welche die Anwendung der Schleudertrauma-Praxis bei der Adäquanzprüfung zu rechtfertigen vermöchte, ist davon nicht zu erwarten.