Citation: 1B_333/2008 18.02.2009 E. B

Mit Verfügung vom 14. August 2008 traf der a.o. Gerichtspräsident 20 verschiedene Anordnungen. Er dehnte das Strafverfahren gegen Y.________ gemäss der von X.________ am 14. April 2008 erstatteten Eingabe aus und vereinigte es mit dem Strafverfahren gegen Z.________ wegen übler Nachrede, evtl. Verleumdung; dabei stellte er fest, dass Z.________ als nunmehr Mitangeschuldigte Y.________ nicht mehr vertreten könne (Verfügung Ziff. 1). Sodann dehnte er das gegen X.________ laufende Verfahren gestützt auf die Anzeige vom 23. Juni 2008 auf den Tatbestand der Verleumdung aus (Verfügung Ziff. 2), wogegen er den Antrag von X.________, die - gegen ihn geführte - Untersuchung sei auf die von ihm als Mittäter genannten Personen auszudehnen, abwies (Verfügung Ziff. 3). Nebstdem ordnete er auf den 21. November 2008 eine erneute Einvernahme an (Verfügung Ziff. 4), wobei er den Parteien Frist zur Äusserung setzte, ob dannzumal Vergleichsgespräche geführt werden sollten (Verfügung Ziff. 5). Y.________ und X.________ wurden im Übrigen aufgefordert, in ihrer Eigenschaft als Privatkläger und Strafantragsteller je eine Sicherheitsleistung von Fr. 1'000.-- innert 20 Tagen zu leisten, unter der Androhung, die amtliche Verfolgung würde sonst von der Hand gewiesen (Verfügung Ziff. 6). Schliesslich teilte der Gerichtspräsident den Parteien mit, die Akten stünden ihnen in den Wochen 36-38 auf telefonische Voranmeldung während den Bürozeiten zur Einsichtnahme auf der Kanzlei des Strafeinzelgerichts zur Verfügung (Verfügung Ziff. 7). Gegen diese Verfügung vom 14. August 2008 führte X.________ am 1. September 2008 Beschwerde und Rekurs an das Obergericht des Kantons Bern. In erster Linie ersuchte er um Aufhebung der Ziff. 1 und 3 der Verfügung. Nebstdem verlangte er Akteneinsicht nach eigenem Gutdünken und ein Replikrecht. Sodann stellte er abermals den Antrag, die gegen ihn laufende Untersuchung sei auf die von ihm bereits erwähnten Personen B.________ und A.________ auszudehnen. Mit dem Rekurs beantragte er im Wesentlichen, von dem ihm, X.________, auferlegten Prozesskostenvorschuss sei abzusehen; eventuell sei ihm eine neue Zahlungsfrist ab Erhalt der entsprechenden Verfügung (...) zu setzen. Mit Verfügung vom 18. September 2008 teilte der a.o. Gerichtspräsident 20 des Gerichtskreises VIII Bern-Laupen den Parteien mit, dass das Strafverfahren gegen X.________ wegen Ehrverletzungsdelikten zum Nachteil von Y.________ und Z.________ vom Verfahren gegen die beiden letztgenannten wegen Ehrverletzungsdelikten zum Nachteil von X.________ abgetrennt werde und zur Gerichtsstandsanerkennung an die Staatsanwaltschaft Zug gehe. Die Anklagekammer des Obergerichts teilte den Parteien sodann mit Verfügung vom 22. September 2008 mit, dass der Kanton Zug die gegen Y.________ und Z.________ wegen Ehrverletzungsdelikten laufende Strafuntersuchung am 11. September 2008 übernommen habe. Dabei wurden den Parteien auch die die Gerichtsstandsanerkennung betreffenden Dokumente zugestellt. Im Rahmen des weiteren Verfahrens erhielt X.________ Einsicht in die vom Gerichtspräsidenten 20 erstattete Vernehmlassung und Gelegenheit, sich dazu zu äussern. In der Folge stellte er verschiedene weitere Anträge. Mit Beschluss vom 4. November 2008 hat die Anklagekammer des Obergerichts die Beschwerde abgewiesen, soweit sie darauf eingetreten ist, und auf den Rekurs ist sie nicht eingetreten. Die auf insgesamt Fr. 800.-- bestimmten Kosten des obergerichtlichen Verfahrens hat sie X.________ auferlegt.