Citation: 4A_34/2022 E. C

Gegen das Urteil des Obergerichts erhebt die Beschwerdeführerin Beschwerde in Zivilsachen an das Bundesgericht. Sie beantragt, das Urteil des Obergerichts sei aufzuheben. Es sei die Klage abzuweisen, die vorinstanzlichen Kosten seien auf die Gerichtskasse zu nehmen und ihr sei eine Parteientschädigung von 14'000.-- für das erst- und eine von Fr. 15'300.-- für das zweitinstanzliche Verfahren zuzusprechen. Eventualiter sei die Sache an das Obergericht zurückzuweisen, subeventualiter an das Bezirksgericht. Die Vorinstanz verzichtete auf Vernehmlassung. Der Beschwerdegegner beantragt die Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei. Ihm sei sodann auch für das bundesgerichtliche Verfahren die unentgeltliche Rechtspflege samt unentgeltlichem Rechtsbeistand zu gewähren. Die Beschwerdeführerin replizierte. Mit Verfügung vom 11. März 2022 wurde der Beschwerde die aufschiebende Wirkung erteilt.