Citation: 9C_100/2019 E. 5.2

5.2. Als das Kantonsgericht dem Versicherten bzw. seinem Rechtsvertreter am 19. April 2018 die Vernehmlassung der Ausgleichskasse zur Kenntnisnahme zustellte und Gelegenheit zur Replik (bis 21. Mai 2018) einräumte, wies es darauf hin, dass ihm die vollständigen Akten zur Einsichtnahme zur Verfügung ständen. Dabei handelte es sich im Wesentlichen um das 102 Aktenstücke umfassende Dossier, welches die Ausgleichskasse mit ihrer Vernehmlassung an die Vorinstanz gesandt hatte. Wenn der Beschwerdeführer damals davon absah, Einsicht in diese Unterlagen zu nehmen, kann er der Vorinstanz heute nicht vorwerfen, sie habe ihm nur die beschwerdegegnerische Stellungnahme und nicht auch die Bestandteil des Dossiers bildenden Aktenstücke act. 90 (Kopie des Briefes vom 8. März 2017 an die Gemeindeverwaltung B.________) und 91 (Verkehrswertschätzung der Gemeinde B.________ vom 27. März 2017) zugestellt. Angesichts des Verzichts auf Akteneinsicht liegt eine Verletzung des rechtlichen Gehörs offensichtlich nicht vor. Die entsprechende Rüge ist unbegründet.