Citation: 1C_87/2023 E. 5.3

5.3. Das AfU nahm in seinem Amtsbericht vom 10. September 2021 zum Rekurs des Beschwerdeführers Stellung. Es gelangte zum Ergebnis, es verbleibe auch unter Berücksichtigung der Neigung der Abraumböschung (5:1), der Abbauböschung (1:1) und der Bermen ein Streifen von rund 23-25 m Breite für den Kiesabbau übrig. Dabei berücksichtigte es die vom Beschwerdeführer eingereichten Rekursbeilagen (Foto der westlichen Abbaugrenze und Tauschvertrag zwischen der D.________ AG und E.________ vom 30. Mai 2000) und holte weitere Unterlagen ein (Luftbilder der Jahre 2000-2011 und Grundbuchunterlagen). Das DBU und das Verwaltungsgericht bestätigten diese Auffassung. Diese Sachverhaltsfeststellung lässt keine Willkür erkennen. Fraglich kann allenfalls sein, ob sich das DBU und das Verwaltungsgericht ausreichend mit den Gegenargumenten des Beschwerdeführers auseinandergesetzt haben. Dies war jedoch entbehrlich, wenn die Menge des abbaubaren Kieses für die Rechtmässigkeit der Bewilligung keine Rolle spielte, wie schon die Gemeinde in ihrem Einspracheentscheid angenommen hatte.