Citation: 8C_727/2018 E. 8

Bezüglich der erwerblichen Auswirkungen durfte die Vorinstanz beim Valideneinkommen angesichts der selbstständigen Erwerbstätigkeit der Versicherten während 25 Jahren praxisgemäss am zuletzt erzielten Einkommen anknüpfen und insbesondere auf die IK-Einträge abstellen (BGE 139 V 28 E. 3.3.2 S. 30; SVR 2014 UV Nr. 1 S. 1, 8C_211/2013 E. 4.2; SVR 2010 IV Nr. 26 S. 79, 8C_9/2009 E. 3.3; SVR 2009 IV Nr. 28 S. 79, 8C_576/2008 E. 6.2; Urteil 8C_457/2017 vom 11. Oktober 2017 E. 5). Unter den gegebenen Umständen - langjährige selbstständige, vollzeitliche Erwerbstätigkeit als Reinkarnationstherapeutin - sind auch keine Anhaltspunkte dafür erkennbar, wonach sich die Beschwerdeführerin nicht aus freien Stücken mit einem bescheidenen Einkommensniveau begnügt hätte (BGE 125 V 146 E. 5c/bb S. 157; Urteil I 696/01 vom 4. April 2002 E. 4). Nicht zu beanstanden ist des Weiteren, dass das kantonale Gericht beim Invalideneinkommen die LSE-Tabellenlöhne herangezogen hat, nachdem die Beschwerdeführerin ihre angestammte Tätigkeit seit dem 25. Dezember 2015 nicht mehr ausübte und auch keine andere ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufnahm (BGE 135 V 297 E. 5.2 S. 301; SVR 2014 IV Nr. 37 S. 130, 8C_7/2014 E. 7.1). Der angefochtene Entscheid erweist sich auch diesbezüglich als bundesrechtskonform.