Citation: 9C_554/2015 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer macht geltend, Dr. med. I.________ äussere sich in seinem Gutachten vom 26. März 2012 derart unqualifiziert, dass seine Intention, jegliche Einschränkung zu verneinen, offensichtlich sei. So halte der Gutachter fest, dass der Versicherte die Symptomatik einer Panikattacke beschreibe, ohne dabei nachvollziehbar derartige Ereignisse benennen zu können; er gebe mehr wie aus der Auflistung im Internet erlernt die typische Symptomatik einer derartigen Panikattacke an. Es stelle einen (auch durch die Stellungnahme vom 16. Januar 2013 nicht aufgelösten) Widerspruch dar, dass der Gutachter wenige Zeilen danach anerkenne, dass der Versicherte eventuell in seinem Leben wirklich anfallsartige Angst erlebt habe. Des Weitern unterstelle Dr. med. I.________ ihm allein wegen seiner Weigerung, sich Blut abnehmen zu lassen, dass er das jahrelang verordnete Antidepressivum Venlafaxin 300 mg nicht einnehme. Absolut unbelegt, unsachlich, anmassend und disqualifizierend sei schliesslich auch die Äusserung des Gutachters, wonach womöglich ein Konsum psychotropher Substanzen vorliege.