Citation: 8C_204/2016 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz hat einlässlich begründet, weshalb sie das Valideneinkommen auf (höchstens) Fr. 67'600.- festgesetzt hat. Sie hat dabei nebst den Geschäftszahlen der Versicherten auch eine Lohnumfrage bei medizinischen Masseuren sowie Tabellenlöhne für berufliche Tätigkeiten im Gesundheits- und Sozialwesen ohne Kaderfunktion berücksichtigt. Schon die Erfolgsrechnungen, Steuerveranlagungen und IK-Auszüge für die Jahre vor Eintritt der Behinderung, in welchen die Versicherte ihre selbstständige Erwerbstätigkeit als Masseurin gemäss eigener Angabe in der IV-Anmeldung vom November 2011 mit einem Pensum von 50 - 70 % ausgeübt hat, lassen es denn auch als unrealistisch erscheinen, dass sie im Gesundheitsfall bei vollzeitlicher Tätigkeit ein Erwerbseinkommen von mehr als Fr. 67'600.- oder gar von Fr. 97'500.- erzielen würde. Daran ändern, wie das kantonale Gericht zutreffend erkannt hat, auch ihre Vorbringen zu geschäftsbedingten Aufwendungen und dergleichen nichts. Selbst die Annahme eines Valideneinkommens von Fr. 67'600.- erscheint im Übrigen nach Lage der Akten als überaus wohlwollend.