Citation: 5A_302/2021 E. 1.1

1.1. Angefochten ist der Endentscheid (Art. 90 BGG; BGE 134 III 667 E. 1.1) eines oberen kantonalen Gerichts, das als Rechtsmittelinstanz (Art. 75 BGG) im Rahmen der Regelung des Getrenntlebens über den Ehegattenunterhalt sowie eine Schuldneranweisung nach Art. 177 ZGB entschieden hat. Der Entscheid über den Unterhalt betrifft eine Zivilsache nach Art. 72 Abs. 1 BGG (Urteil 5A_294/2021 vom 7. Dezember 2021 E. 1.1). Bei der Schuldneranweisung handelt es sich um eine privilegierte Zwangsvollstreckungsmassnahme sui generis, die in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Zivilrecht steht und ebenfalls der Beschwerde in Zivilsachen unterliegt (Art. 72 Abs. 2 Bst. b Ziff. 1 BGG; BGE 134 III 667 E. 1.1). Der Streitwert dieser vermögensrechtlichen Angelegenheit (BGE 137 III 193 E. 1.1) beträgt nach den unbestritten gebliebenen Feststellungen des Obergerichts mehr als Fr. 30'000.-- (vgl. Art. 51 Abs. 1 Bst. a und Abs. 4 sowie Art. 52 BGG), womit das Streitwerterfordernis von Art. 74 Abs. 1 Bst. b BGG erfüllt ist. Die Beschwerde in Zivilsachen ist damit das zutreffende Rechtsmittel. Die Beschwerdeführerin ist nach Art. 76 Abs. 1 BGG zur Beschwerde berechtigt, die sie auch fristgerecht eingereicht hat (Art. 100 Abs. 1 und Art. 46 Abs. 2 Bst. a BGG).