Citation: 2C_83/2023 E. A

A.a. Rechtsanwalt A.________ vertrat als amtlicher Verteidiger einen Beschuldigten in einem erstinstanzlichen Strafverfahren vor dem Bezirksgericht Zürich. Mit einem an den Verfahrensleiter dieses Strafverfahrens, Bezirksrichter B.________, gerichteten Schreiben vom 4. April 2019 verlangte er dessen Ausstand. Zudem enthielt das Schreiben folgende Äusserung: "Das Gericht, insbesondere Sie als Vorsitzender, legen eine voreingenommene, bösartige und feindselige, ja geradezu höhnische Haltung gegenüber meinem Mandanten im Sinne von Art. 56 lit. f StPO an den Tag. Meinem Mandanten soll augenscheinlich jede Möglichkeit genommen werden, sich wirksam gegen die gegen ihn erhobenen Mordvorwürfe zu verteidigen. Der Prozess soll unter Ihrer Leitung zur Farce verkommen." A.b. In einem weiteren Schreiben vom 29. Januar 2020 äusserte sich Rechtsanwalt A.________ gegenüber dem Bezirksgericht Zürich wie folgt: "Sodann schliesse ich mich der gestrigen Eingabe von Kollege C.________ betreffend Befangenheit vorbehaltlos an." In der erwähnten Eingabe hatte der Wahlverteidiger C.________ zahlreiche Äusserungen getätigt, für welche er von der Aufsichtskommission wegen Verstosses gegen Art. 12 lit. a des Bundesgesetzes vom 23. Juni 2000 über die Freizügigkeit der Anwältinnen und Anwälte (BGFA; SR 935.61) mit einer Busse von Fr. 5'000.-- bestraft wurde, die das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich mit Urteil vom 24. November 2022 bestätigte. Darin waren u.a. die folgenden Aussagen enthalten: "Ihr Vorgehen mag typisch für Sie sein und Ihre Denkweise, für die Schludrigkeit eines Verhandlungsstils im kurzen Prozess. Es handelt sich, gerade bei dieser Szene im Gerichtssaal, um den Prototyp eines kurzen, sagen wir für einmal, schmutzigen Prozesses." "Vielleicht überlegen Sie sich bei Gelegenheit, ob Sie tatsächlich geeignet sind, Strafprozesse zu führen. Wir brauchen Richter, keine Fertigmacher, die sich an einem kranken, halb invaliden, hör-, sicht- und gehbehinderten, in mentaler Hinsicht stark beeinträchtigen Rentner aus dem Kosovo und an einer ohnehin schon völlig verzweifelten Ehefrau mit drei Kindern gütlich tut."