Citation: 6B_728/2024 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Gehör. In diesem Zusammenhang trägt er unter der Überschrift "Ad Glaubwürdigkeit der Beschwerdegegnerin" vor, in seiner Berufung habe er darauf hingewiesen, dass die Erstinstanz "mit aller Deutlichkeit kundgetan" habe, "wie angeblich brutal" er die Beschwerdegegnerin 2 gemäss deren Aussagen wiederholt behandelt habe. Er habe in seiner Berufung hervorgehoben, dass die Beschwerdegegnerin 2, obwohl sie als Krankenschwester gearbeitet habe, nie zum Arzt gegangen sei, keinen Arztbericht eingereicht und nie Hilfe bei einer Fachperson geholt habe. Deshalb sei sie entgegen den Feststellungen der Erstinstanz "eben gerade nicht glaubwürdig". Die Vorinstanz habe "dieses Vorbringen mit der unhaltbaren Feststellung abgeschmettert", es sei gerichtsnotorisch, dass Opfer häuslicher Gewalt oft jahrelang nicht zum Arzt gingen, womit sie "klar gegen ihre Pflicht zur Beweiswürdigung und gegen ihre Begründungspflicht verstossen" habe. Ausserdem habe er mehrfach dargelegt, dass die Beschwerdegegnerin 2 ihre Strafanzeige erst eingereicht habe, nachdem sie den superprovisorischen Entscheid betreffend Zuteilung der Obhut erhalten habe. Im Zusammenhang mit dem laufenden Eheschutz- und späteren Scheidungsverfahren habe sie grosses Interesse daran, ihn als gewalttätige Person darzustellen. Dazu habe die Vorinstanz erwogen, dieser Zusammenhang schmälere die Glaubwürdigkeit der Beschwerdegegnerin 2 nicht. Das Gleiche gelte für seine Argumentation zur WhatsApp-Nachricht der Beschwerdegegnerin 2 vom 6. November 2019, in der sie ihm ihre Liebe beteuert habe. Dies sei "von der Vorinstanz nicht ausreichend behandelt" worden.