Citation: 1P.563/1999 12.01.2000 E. 3

3.- Der Beschwerdeführer versucht, den natürlichen Kausalzusammenhang zwischen dem Strafverfahren und seiner Arbeitslosigkeit wie folgt zu belegen: a) Der Zeuge N.________ (T.________ AG) sagte aus, dass der Beschwerdeführer für eine Stelle als Geschäftsführer einer international im EDV-Bereich tätigen Firma an sich "ein guter Mann" gewesen wäre, dass aber ein Stellensuchender, gegen den ein Strafverfahren laufe, nicht vermittlungsfähig sei, d.h., ein Stellenvermittler würde ihn seinen Kunden gar nicht präsentieren. b) I.________, die für das Arbeitsamt des Kantons Zug in der Arbeitsvermittlung tätig war und in dieser Funktion den Beschwerdeführer betreute, sagte als Zeugin aus, mit diesem 1992 und 1993 zwei Mal Kontakt gehabt zu haben. Sie persönlich habe ihm keine Stellen anbieten können; Kollegen von ihr hätten dem Beschwerdeführer jedoch einige, wenn auch nicht sehr viele Stellen als Programmierer und Analytiker sowie eine Stelle als Geschäftsführer im EDV- Bereich anbieten können. Aus den Unterlagen ergebe sich, dass der Beschwerdeführer Zwischenverdienste gehabt habe. Ihres Erachtens sei es wegen seines fortgeschrittenen Alters schwierig gewesen, ihn zu vermitteln. Sie habe nicht gewusst, dass gegen ihn eine Strafuntersuchung hängig gewesen sei; ob ihre Kollegen dies gewusst hätten, entziehe sich ihrer Kenntnis. Auf jeden Fall hätten sie die Arbeitgeber nicht darüber informiert. c) Unter den vom Beschwerdeführer (erstmals mit der staatsrechtlichen Beschwerde) ins Recht gelegten über 100 Schreiben, die seine Stellenbewerbungen abschlägig beantworten, nimmt keines Bezug auf das hängige Strafverfahren. Soweit sie überhaupt begründet sind, wird zumeist eine ungenügende Übereinstimmung von Bewerbung und Anforderungsprofil als Grund für die Absage angeführt. An drei Bewerbungen bzw. Absagebriefen ist eine handschriftliche Notiz des Beschwerdeführers angefügt, dass die Absage erfolgt sei, nachdem er die potentiellen Arbeitgeber bzw. die Stellenvermittler über die gegen ihn hängige Strafuntersuchung aufgeklärt habe.