Citation: 8C_743/2023 E. 2

Das kantonale Gericht zeigte im angefochtenen Urteil vom 19. Oktober 2023 zunächst auf, dass Gegenstand des Verfahrens ausschliesslich die Verneinung der Haftung der Militärversicherung für die geltend gemachten Rückenbeschwerden ist. In Auseinandersetzung mit den Parteivorbringen und in Würdigung der Akten legte es sodann dar, weshalb der Einspracheentscheid vom 21. September 2022, mit welchem die Haftung für die Rückenbeschwerden verneint wurde, rechtens ist. So sei die Schädigung am Rücken gemäss der versicherungsmedizinischen Beurteilung des med. pract. B.________ vom 20. Januar 2021 nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit durch Einwirkungen während des Militärdienstes verursacht oder verschlimmert worden und fehle mithin ein Kausalzusammenhang. Die übrigen medizinischen Akten, so die Vorinstanz im Weiteren, seien nicht geeignet, auch nur geringe Zweifel an der versicherungsärztlichen Beurteilung zu begründen, die im IV-Verfahren veranlasste Begutachtung lasse keine entscheidrelevanten neuen Erkenntnisse erwarten und ein Kausalzusammenhang zwischen den Rückenbeschwerden und den Ereignissen im Militärdienst vom 5. oder 16. September 2008 lasse sich bei gegebener Aktenlage und in Anbetracht des Zeitablaufs nicht mehr mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellen.