Citation: 5A_187/2021 E. 5.3

5.3. Die Beschwerdeführer wenden sich zunächst gegen das Motiv der Schenkung. Das Beweisverfahren habe gezeigt, dass die Schenkung notwendig gewesen sei, um das wirtschaftliche Überleben des Beschwerdeführers 1 zu sichern (S. 15 Rz. 32-36). Der Vergleich der beiden Unternehmenswerte 1991 (Übernahme) und 2010 (Erbgang) hinke (S. 16 Rz. 37-38). Die Beschwerdeführer werfen den kantonalen Gerichten vor, sie seien auf die Einrede fehlender Bereicherung nicht eingegangen und hätten damit den diesbezüglichen Sachverhalt nicht festgestellt. Das Steueramt habe den Unternehmenswert per Ende 2010 auf Fr. 401'860.00 geschätzt. Folglich habe der Unternehmenswert 20 Jahre später viel tiefer gelegen als bei der Geschäftsübernahme, was sich nur damit erklären lasse, dass der Beschwerdeführer 1 den Betrieb zu überteuerten Fortführungswerten übernommen habe. Als er ihn mit Sacheinlagevertrag vom 1. Januar 2004 in die H.________ AG eingebracht habe, sei ihm eine Gutschrift von bloss Fr. 155'630.11 ausgestellt worden, was belege, dass von einer erbrechtlichen Bereicherung keine Spur sein könne (S. 17 Rz. 39-45 der Beschwerdeschrift).