Citation: 6B_1263/2020 E. 4.5.1

4.5.1. Zunächst ist nicht ersichtlich, inwiefern die Vorinstanz im Rahmen ihrer tatsächlichen Feststellungen über den Anklagesachverhalt hinausgegangen sein sollte. Gemäss der Anklageschrift vom 21. November 2018 soll der Beschwerdeführer namens der D.________ AG zahlreichen Personen ein Angebot zur Zeichnung von Aktien der noch zu gründenden L.________ AG unterbreitet haben. Im Zeitraum vom 18. Februar 2016 bis 19. August 2016 sei von Anlegern Fr. 281'000.-- mehrheitlich auf das Bank K.________ Konto Nr. xxx, lautend auf die D.________ AG, einbezahlt worden (vgl. Anklageschrift vom 21. November 2018, Akten Bezirksgericht, act. 7 f.). Die Anklage ging damit offensichtlich davon aus, dass die Investorengelder im Namen der D.________ AG entgegengenommen wurden. Die Feststellung der Vorinstanz, wonach die Entgegennahme der Investorengelder nicht im Namen der sich in Gründung befindenden L.________ AG erfolgt sei, ist folglich ohne Weiteres vom Anklagesachverhalt gedeckt.