Citation: 2C_216/2019 E. 9.4

9.4. Die Beschwerdegegnerin beruft sich zwar auch auf Ziff. 3.1.5 des KS-SSK Nr. 27, wonach eine Verrechnung von Verlusten und Gewinnungskostenüberschüssen mit Grundstückgewinnen des Privatvermögens in jedem Fall ausgeschlossen ist. Wie es sich damit verhält, kann hier dahingestellt bleiben. Denn selbst wenn eine solche Verlustverrechnung unzulässig wäre, liesse sich daraus nicht ableiten, dass dem Fonds B.________ der vorliegend streitige Verlustabzug verwehrt wäre, geht es doch bei der Verrechnung mit Grundstückgewinnen des Privatvermögens um einen rechtswesentlich anders gelagerten Sachverhalt als bei der Grundstückgewinnbesteuerung einer ansonsten steuerbefreiten kollektiven Kapitalanlage mit direktem Grundbesitz.