Citation: 4A_588/2023 E. 3.4.4

3.4.4. Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz verletze "die zwingende Vorschrift" von Art. 535 Abs. 3 OR, indem sie übersehe, dass der Umbau der Alp und die Einreichung von Baugesuchen über den gewöhnlichen Betrieb einer einfachen Gesellschaft hinausgehe, weshalb der Beschwerdegegner nach seiner Darstellung zwingend die Zustimmung des Beschwerdeführers hätte einholen müssen. Zudem sei Art. 2 Abs. 2 ZGB verletzt, indem sich der Beschwerdegegner wie ein Alleineigentümer verhalte, vor Gericht aber vorbringe, dass die Alp einer stillen einfachen Gesellschaft zuzuordnen sei. Der Beschwerdeführer begründet nicht und es ist auch nicht ersichtlich, auf welche Grundlage er die zwingende Natur des Zustimmungserfordernisses von Art. 535 Abs. 3 OR stützt. Die Vorinstanz hat zudem erwogen, dass das Baugesuch deshalb als nicht besonders belastbares Indiz für das Darlehen zu berücksichtigen sei, da Verbesserungen an den Gebäuden auf der Alp auch im Interesse des Beschwerdeführers als stillen Gesellschafter gelegen hätten und der Beschwerdegegner dann im Aussenverhältnis als einzig legitimierter Baugesuchsteller aufgetreten sei. Mit dieser Begründung setzt sich der Beschwerdeführer nicht hinreichend auseinander, sondern setzt ihr einzig entgegen, die Stellung des Baugesuchs liege im alleinigen Interesse des Beschwerdegegners als Alleineigentümer.