Citation: 6B_343/2020 E. 4.3.1

4.3.1. Die Vorinstanz nimmt zunächst an, der Vorwurf der ungetreuen Amtsführung sei durch die Anklage auch dann umfasst, wenn man davon ausgehen wollte, dass es sich beim F.________-Konto nicht um ein privates Konto des Beschwerdeführers gehandelt habe. Denn der Anklageschrift lasse sich auch der Vorwurf entnehmen, der Beschwerdeführer habe sich durch die Überweisungen in die Lage versetzt, unabhängig von Gesetz und Vorgaben des Regierungsrates eigenmächtig mit Geldern aus dem Fonds für Sportförderung Nachwuchsförderung zu betreiben (angefochtenes Urteil S. 20, 35; erstinstanzliches Urteil S. 13).