Citation: 1C_529/2014 E. 4.4

4.4. Die Beschwerdeführer rügen, die Vorinstanz habe Art. 89 Abs. 3 KRG willkürlich angewendet. Gemäss dieser Bestimmung hätten die Beschwerdeführer als Miteigentümer der umstrittenen Brandmauer das Baugesuch ebenfalls unterzeichnen müssen. Dies entspreche dem Zweck von Art. 89 Abs. 3 KRG, der die Baubehörde nicht nur im ordentlichen, sondern auch im nachträglichen Baubewilligungsverfahren vor unnötigen Abklärungen bezüglich der zivilrechtlichen Verhältnisse schützen wolle. Entgegen der Auffassung der Vorinstanz hätten deshalb die Eigentumsverhältnisse an der Brandmauer geklärt werden müssen. Vorher hätte das Baugesuch materiell nicht beurteilt werden dürfen, weshalb gemäss dem Hauptantrag auf dieses Gesuch nicht einzutreten sei.