Citation: 6B_873/2016 E. 1.4

1.4. Nach dem Gesagten hat die Vorinstanz die Beweislage bundesrechtskonform gewürdigt und zu Recht eine Verletzung des Anklageprinzips verneint. Auch ohne Nachweis einer konkreten Tätlichkeit steht fest, dass der Beschwerdeführer den Raufhandel durch seine Provokation erst ausgelöst, sich aktiv auf die Auseinandersetzung und das Handgemenge mit den Gebrüdern A.________ eingelassen und den Raufhandel auch nach Eintritt seines Bruders Xb.________ durch kampfbereite Widerstandsleistung weiterhin unterstützt hat. Jedenfalls beschränkte sich seine Teilnahme nicht auf eine rein psychische Einwirkung (vgl. dazu die beispielhafte Aufzählung von STEFAN MAEDER, a.a.O., Art. 133 StGB N. 13 i.f. mit Hinweisen) und auch nicht nur auf eine Provokation vor Beginn des eigentlichen Raufhandels. Inwiefern die Vorinstanzen Art. 133 Abs. 1 StGB durch Bestätigung der Verurteilung des Beschwerdeführers wegen Raufhandels verletzt haben sollen, ist nicht ersichtlich.