Citation: 1B_257/2009 03.12.2009 E. B

Am 5. Juni 2009 stellte X.________ gegen den Gerichtspräsidenten ein Ablehnungsgesuch. Er machte geltend, mit der dargelegten Äusserung in der Vernehmlassung vom 13. Mai 2009 erwecke der Gerichtspräsident den Anschein der Befangenheit. Mit Verfügung vom 8. Juni 2009 leitete der Gerichtspräsident die Akten an die Anklagekammer des Obergerichts des Kantons Bern zum Entscheid weiter. Dabei bestritt er jede Befangenheit, räumte aber ein, der Wortlaut in seiner Vernehmlassung an das Bundesgericht müsse als "ungünstig" bezeichnet werden. Damit habe ein gewisser Ärger über den Verfahrensablauf zum Ausdruck gebracht werden sollen. Mit Beschluss vom 15. Juli 2009 wies die Anklagekammer das Ablehnungsgesuch ab.