Citation: 2C_779/2013 E. 2.3

2.3. Der Beschwerdeführer macht geltend, dass die zuletzt erwähnten Angaben nicht effektiv überprüft werden könnten, weil die konkreten Briefe oder Mails nicht in den Akten seien. Damit ist indessen nicht dargetan, dass die vorinstanzliche Sichtweise willkürlich wäre. Zudem scheint der Beschwerdeführer zu verkennen, dass er primär selber verpflichtet ist, bei seiner heimatlichen Vertretung Ausweispapiere zu beschaffen oder dabei mitzuwirken (Art. 89 und Art. 90 lit. c AuG). Es wäre ungewöhnlich und im Übrigen völkerrechtswidrig, wenn das ägyptische Konsulat dem Beschwerdeführer, der unbestritten ägyptischer Staatsangehöriger ist, die Ausstellung von Papieren auf eigenen Antrag verweigern würde (vgl. Art. 5 lit. d des Wiener Übereinkommens über konsularische Beziehungen vom 24. April 1963 [SR 0.191.02]); der Beschwerdeführer macht denn auch nicht geltend, er habe einen solchen Antrag gestellt bzw. das ägyptische Konsulat habe ihm auf seinen eigenen Antrag hin die Ausstellung von Papieren verweigert. Dass er bisher nicht ausreisen konnte, ist somit seiner eigenen fehlenden Kooperation anzulasten; er hat damit die Voraussetzungen für eine Haftverlängerung nach Art. 79 Abs. 2 AuG erfüllt. Der Vollzug ist auch nicht undurchführbar im Sinne von Art. 80 Abs. 6 lit. a AuG, wenn die ausländische Person selber in der Lage wäre, die erforderlichen Voraussetzungen für eine Ausreise zu schaffen, indem sie ihren gesetzlichen Pflichten nachkommt, Papiere zu beschaffen (vgl. Urteile 2C_974/2010 vom 11. Januar 2011 E. 3.1; 2C_386/2010 vom 1. Juni 2010 E. 4; 2C_542/2008 vom 26. August 2008 E. 3.1; TARKAN GÖKSU, in: Bundesgesetz über die Ausländerinnen und Ausländer [AuG], 2010, Rz. 21 zu Art. 80).