Citation: 6B_568/2020 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer rügt eine willkürliche Beweiswürdigung und eine offensichtlich falsche Sachverhaltsfeststellung sowie eine Verletzung des Grundsatzes "in dubio pro reo". Er bringt im Wesentlichen vor, die Vorinstanz lasse willkürlich eine Vielzahl von entlastenden Indizien ausser Acht und würdige vermeintlich belastende Indizien einseitig zu seinem Nachteil. Objektiv betrachtet, würden erhebliche und schlechterdings nicht zu unterdrückende Zweifel am bestrittenen Anklagesachverhalt verbleiben, namentlich am Vorliegen eines Eventualvorsatzes in Bezug auf eine schwere bzw. einfache Körperverletzung. Der Arztbericht reiche nicht aus, um die Jochbogenprellung nachzuweisen. Auf der Fotodokumentation sei keine Schwellung oder Rötung am Jochbogen des Beschwerdegegners ersichtlich. Indem die Vorinstanz gleichwohl davon ausgehe, er habe den Faustschlag kräftig bzw. wuchtig ausgeführt, stelle sie den Sachverhalt offensichtlich unrichtig fest. Entgegen der Meinung der Vorinstanz seien seine eigenen Aussagen konstant, detailliert, im Wesentlichen widerspruchsfrei und damit insgesamt glaubhaft ausgefallen. Hingegen seien die Ausführungen des Zeugen C.________ keineswegs frei von Widersprüchen oder neutral. Die Annahme der Vorinstanz, es könne vorbehaltlos auf dessen Aussagen abgestellt werden, sei willkürlich (Beschwerde S. 5 Ziff. 6 f. und S. 10 ff. Ziff. 24 ff.).