Citation: 5A_994/2023 E. 10.2

10.2. Die Vorinstanz hat den Unterhalt nach der einstufig-konkreten Methode berechnet, was der Beschwerdeführer im Berufungsverfahren nicht beanstandete und er vor Bundesgericht nicht mehr zu hinterfragen vermag (vgl. vorne E. 3.2). Bei dieser Methode, die nur noch bei ausserordentlich günstigen Verhältnissen zur Anwendung gelangt, geht es nicht um eine Gegenüberstellung der jeweiligen Einkommen und um eine gerechte Aufteilung des Einkommensüberschusses. Vielmehr ist direkt auf den Bedarf des unterhaltsberechtigten Ehegatten für die Weiterführung seines bisherigen Lebensstandards abzustellen (Urteil 5A_198/2012 vom 24. August 2012 E. 8.3.2; vgl. weiter BGE 147 III 265 E. 6.5; S. 293 E. 4.1). Von diesen Grundsätzen ging auch die Vorinstanz aus, weshalb sie den Bedarf des Beschwerdeführers nicht bestimmte, sondern einzig dessen Leistungsfähigkeit prüfte und dabei zum Schluss kam, er sei ausreichend leistungsfähig. Dieser Schluss ist nach dem Ausgeführten nicht zu beanstanden und der Beschwerdeführer vermag ihn unter Verfassungsgesichtspunkten nicht in Frage zu stellen: In der Beschwerde geht er selbst davon aus, ihm verblieben je nach Höhe der in einer bestimmten Phase zu leistenden Unterhaltsbeiträge zwischen Fr. 24'200.-- und Fr. 39'850.-- im Monat, um seinen Bedarf zu decken. Dass ihm dies nicht möglich wäre, macht er nicht hinreichend genau und unter Angabe seiner tatsächlichen Bedarfspositionen geltend (vgl. vorne E. 2). Da bei der Unterhaltsbemessung der konkrete Bedarf der betroffenen Person massgebend ist (vgl. SPYCHER/HAUSHEER, in: Handbuch des Unterhaltsrechts, 3. Aufl. 2023, Kap. 1 Rz. 27 f.), reicht es insbesondere nicht aus, sich pauschal auf den Grundsatz der Gleichbehandlung zu berufen, wie der Beschwerdeführer dies tut. Damit ist dessen Argumentation die Grundlage entzogen.