Citation: 6B_926/2024 E. A

A.________ wird vorgeworfen, er habe am 1. Januar 2022 um 11:42 Uhr einen Personenwagen auf der Autostrasse N13 in Richtung Thusis gelenkt. Dabei sei er beim Anschluss Rothenbrunnen trotz der dort signalisierten Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h mit stark überhöhter Geschwindigkeit gefahren, nämlich nach Abzug der Toleranz von 6 km/h mit 136 km/h und damit 36 km/h schneller als erlaubt. A.________ bestritt weder seine Fahrt noch die Messwerte. Er machte aber geltend, es liege ein nicht vermeidbarer Sachverhaltsirrtum vor, weil der Tachometer defekt gewesen sei.