Citation: 5A_777/2018 E. 2

Der angefochtene Entscheid ist ein Zwischenentscheid nach Art. 93 BGG. Bei Zwischenentscheiden folgt der Rechtsweg jenem der Hauptsache (BGE 137 III 380 E. 1.1 S. 382), d.h. hier der Aberkennungsklage. Einem Schreiben des Beschwerdeführers an das Regionalgericht vom 20. August 2018 lässt sich entnehmen, dass es in der Aberkennungsklage offenbar um Unterhaltsleistungen geht. Es dürfte folglich um von der Beschwerdegegnerin bevorschusste Unterhaltszahlungen gehen, die diese nunmehr vom Unterhaltsschuldner zurückverlangt. Ohne präjudizierende Wirkung für künftige Verfahren im Zusammenhang mit der Aberkennungsklage ist demnach davon auszugehen, der Anwendungsbereich der Beschwerde in Zivilsachen (Art. 72 BGG) sei eröffnet und die Angelegenheit falle in die Zuständigkeit der II. zivilrechtlichen Abteilung. Hinsichtlich des Streitwerts kommt es bei Zwischenentscheiden auf die Hauptsache an (Art. 51 Abs. 1 lit. c BGG). Der Hauptsachestreitwert liegt gemäss den obergerichtlichen Feststellungen bei über Fr. 180'000.--. In der Rechtsmittelbelehrung wird demgegenüber fälschlich festgehalten, der Streitwert liege unter Fr. 30'000.-- (vgl. auch Urteil 5A_467/2018 vom 13. Juni 2018 E. 2). Die Beschwerde in Zivilsachen ist insoweit zulässig (Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG). Ob der Beschwerdeführer in genügender Weise darlegt, dass ihm durch den angefochtenen Zwischenentscheid ein nicht wieder gutzumachender Nachteil drohen könnte (Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG; zu den Begründungsanforderungen im Zusammenhang mit Kostenvorschussverfügungen BGE 142 III 798 E. 2 S. 800 ff.), kann angesichts der folgenden Erwägungen offenbleiben. Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Beschwerdebegründung in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt. Die Begründung muss sachbezogen sein und sich auf den Streitgegenstand beziehen und beschränken; die beschwerdeführende Partei hat in gezielter Auseinandersetzung mit den für das Ergebnis des angefochtenen Entscheides massgeblichen Erwägungen plausibel aufzuzeigen, welche Rechte bzw. Rechtsnormen die Vorinstanz verletzt haben soll (BGE 140 III 86 E. 2 S. 88 f.; 140 III 115 E. 2 S. 116). Strengere Anforderungen gelten für Verfassungsrügen (Art. 106 Abs. 2 BGG). In der Beschwerdeschrift ist klar und detailliert anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids darzulegen, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch den kantonalen Entscheid verletzt sein sollen (BGE 134 I 83 E. 3.2 S. 88; 142 III 364 E. 2.4 S. 368).