Citation: U 326/06 03.10.2006 E. 4

Zu prüfen bleibt die Höhe der Integritätseinbusse, nach welcher sich die Integritätsentschädigung bemisst. 4.1 Nach den zutreffenden Erwägungen der Vorinstanz hat die SUVA die Integritätseinbusse der an einem panvertebralen Schmerzsyndrom bei Spondylolisthesis leidenden Beschwerdeführerin zu Recht unter Zugrundelegung von Tabelle 7 (Integritätsschaden bei Wirbelsäulenaffektionen), in analoger Anwendung von Ziff. 1 (Frakturen der LWS/ BWS/HWS inkl. Spondylodese, Kyphose oder Skoliose) bzw. Ziff. 4 (Status nach Laminektomie und Spondylodese), und nach Vornahme eines Abzuges von 5 % für die vorbestehende Spondylolisthesis auf 15 % festgesetzt. 4.2 Was in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde hiegegen eingewendet wird, vermag nicht zu überzeugen. Die Beschwerdeführerin macht zu Unrecht geltend, es sei unberücksichtigt geblieben, dass sich ihr Gesundheitszustand nach der kreisärztlichen Beurteilung des Integritätsschadens vom 5. März 2003 verschlechtert habe; denn objektiv ist eine derartige Verschlechterung - wie bereits erwähnt (Erw. 3.2) - nicht eingetreten. Die in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde angeführten Dauerschmerzen sind auf psychische Beschwerden zurückführen, welche mangels Adäquanz des Kausalzusammenhanges (vgl. Erw. 3.2 hievor) auch im Rahmen der Beurteilung des Integritätsschadens ausser Acht zu bleiben haben. Soweit die Beschwerdeführerin sodann vorbringt, es sei unhaltbar, auf die Werte gemäss Ziffer 4 (Status nach Spondylodese [und Laminektomie]) abzustellen, weil ein operativer Eingriff gar nie vorgenommen worden sei, übersieht sie, dass die von ihr erlittene Beeinträchtigung nicht exakt einem in der Tabelle aufgeführten Integritätsschaden entspricht, weshalb es sich rechtfertigte, die Tabellenwerte (Ziffer 1 und 4) analogieweise beizuziehen. Da sich den medizinischen Akten schliesslich - entgegen der in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vertretenen Auffassung - ohne weiteres entnehmen lässt, dass die Spondylolisthesis vorbestehend war (vgl. insbesondere Arztzeugnis des Dr. med. E.________ vom 9. Februar 2001 und Bericht der Rehaklinik X.________ vom 6. Juni 2003), wendet sich die Beschwerdeführerin auch zu Unrecht gegen den Abzug von 5 %.