Citation: 9C_626/2017 E. 3.2.2

3.2.2. Nichts zu seinen Gunsten vermag der Beschwerdeführer auch daraus abzuleiten, dass die ABI-Gutachter, wie er geltend macht, "bloss in drei Sätzen" ausgeführt hätten, weshalb die einzelnen Arbeitsunfähigkeitsschätzungen nicht kumuliert werden könnten. Den Zweck eines interdisziplinären Gutachtens, alle relevanten gesundheitlichen Beeinträchtigungen zu berücksichtigen und die sich daraus je einzeln ergebenden Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit in ein Gesamtergebnis zu fassen (BGE 137 V 210 E. 1.2.4 S. 224; Urteil 9C_262/2013 vom 5. Juni 2013 E. 1.2), erfüllt das ABI-Gutachten vom 14. November 2016 ohne weiteres: Wie bereits im angefochtenen Entscheid zutreffend dargelegt, begründeten die ABI-Gutachter die entsprechende interdisziplinäre Beurteilung nachvollziehbar damit, dass sich die Arbeitsunfähigkeiten in den einzelnen Fachgebieten ergänzten, teilweise auf die gleiche Symptomatik Bezug nähmen und im Übrigen dieselben Zeitabschnitte für Pausen benutzt werden könnten. Eine Widersprüchlichkeit des ABI-Gutachtens vom 14. November 2016, wie sie in der Beschwerde behauptet wird, ist nicht erkennbar. Ins Leere geht der Hinweis des Versicherten, es sei nicht möglich, alle Auswirkungen seiner "vielfältigen Beschwerden" gleichzeitig auszukurieren. Eine offensichtliche Unrichtigkeit der vorinstanzlichen Feststellung, wonach gemäss der gutachterlichen Gesamtbeurteilung kein Anlass für eine Kumulation der ausgewiesenen Teilarbeitsunfähigkeiten bestehe, vermag der Beschwerdeführer mit seinen Einwänden nicht darzutun.