Citation: 6P.66/2006 16.02.2007 E. A

Das Kantonsgericht Wallis erklärte X.________ im Berufungsverfahren am 31. August 2004 schuldig des mehrfachen Betrugs (Art. 148 Abs. 1 aStGB, Art. 146 Abs. 1 StGB), der mehrfachen ungetreuen Geschäftsführung bzw. der mehrfachen ungetreuen Geschäftsbesorgung (Art. 159 Abs. 1 und 2 aStGB, Art. 158 Ziff. 1 Abs. 1 und 3 StGB), des Steuerbetrugs (Art. 186 Abs. 1 DBG) sowie der mehrfachen ungetreuen Amtsführung (Art. 314 aStGB, Art. 314 StGB), hingegen nicht schuldig des Streuerbetrugs gemäss Art. 212 aStG/VS, der Veruntreuung gemäss Art. 140 Ziff. 1 und 2 aStGB sowie der Urkundenfälschung gemäss Art 251 Ziff. 1 StGB. Es verurteilte X.________ zu einer Zuchthausstrafe von fünf Jahren und zu einer Busse von Fr. 5'000.--. Die dagegen erhobene staatsrechtliche Beschwerde von X.________ wies das Bundesgericht am 11. Oktober 2005 ab, soweit es darauf eintrat. Die ebenfalls eingereichte eidgenössische Nichtigkeitsbeschwerde hiess das Bundesgericht in einem Punkt gut und hob das angefochtene Urteil des Kantonsgerichts vom 31. August 2004 auf. Im Übrigen wies es die eidgenössische Nichtigkeitsbeschwerde ab, soweit es darauf eintrat. Das Bundesgericht erkannte, dass die Verurteilung wegen ungetreuer Geschäftsführung bzw. ungetreuer Geschäftsbesorgung im Zusammenhang mit der Aufnahme von Krediten durch die Munizipalgemeinde Leukerbad Bundesrecht verletze. Die teilweise Gutheissung der Beschwerde führe dazu, dass die Vorinstanz die Strafzumessung neu werde vornehmen müssen (vgl. Urteil 6P.149/2004; 6S.404/2004 vom 11. Oktober 2005, E. 17).