Citation: 1P.85/2000 04.04.2000 E. 4

4.- Der Beschwerdeführer kritisiert schliesslich die Annahme des Obergerichts, er habe sein Fahrzeug nicht nur kurzfristig abgestellt, was nach Ansicht des Obergerichts und des Beschwerdeführers nicht unter das Verbot fallen würde. Angesichts der soeben erwähnten Indizien, die dafür sprechen, dass der Beschwerdeführer willentlich das richterliche Verbot verletzte, ist diese Annahme nicht willkürlich. Auch die Behauptung des Kurzparkierens substanziierte der Beschwerdeführer vor den kantonalen Instanzen in keiner Weise. Er hatte diese Behauptung noch nicht einmal ausdrücklich aufgestellt, sondern sie war gemäss seiner Beschwerde in seiner "nicht näher spezifizierten" Bestreitung "beinhaltet". Das Obergericht durfte diese Behauptung daher gleich wie die Hypothese eines Dritttäters und aus denselben Gründen wie jene (vgl. vorne E. 3) ohne weitere Abklärungen als unglaubwürdig verwerfen, ohne den Anspruch auf rechtliches Gehör zu verletzen. Selbst vor Bundesgericht führt der Beschwerdeführer nicht aus, wie lange er parkiert habe. Er wirft den kantonalen Behörden nur vor, sie hätten seine Parkdauer weder abgeklärt noch nachgewiesen.