Citation: 2C_528/2020 E. 4.3.2

4.3.2. Der Beschwerdeführer macht geltend, es liege keine relevante Rückfallgefahr mehr vor. Das Rückfallrisiko betreffe lediglich den intrafamiliären Kontext. Er werde aber zu seinen Kindern für sehr lange Zeit keinen unbegleiteten Kontakt haben und die Möglichkeit einer neuen Familiengründung sei sehr abstrakt. Er befinde sich auf unbestimmte Dauer im Massnahmenvollzug und werde zunehmend älter. Diese Ausführungen sind nicht geeignet, die vorinstanzlichen Erwägungen infrage zu stellen. Unbestritten ist, dass dem Beschwerdeführer ein deutliches Rückfallrisiko im intrafamiliären Kontext für Gewalttaten attestiert wird. Dass dieses Risiko nach einer allfälligen Entlassung aus dem Strafvollzug aktuell werden könnte, liegt auf der Hand. Abgesehen davon, dass er den Kontakt zu seinen Kindern gemäss eigenen Angaben wieder intensivieren möchte, ist auch eine neue Familiengründung angesichts des Alters des Beschwerdeführers über Jahre hinweg noch möglich. Ebenso ist denkbar, dass der Beschwerdeführer eine Partnerschaft mit einer Frau eingeht, die Kinder aus einer früheren Beziehung hat. Und selbst wenn diese Szenarien eher unwahrscheinlich sein sollten, ist angesichts der drohenden schweren Rechtsgutverletzung auch ein nur geringes Restrisiko nicht hinnehmbar.