Citation: 8C_823/2023 E. 7.2

7.2. Das (mit Gesundheitsschaden zumutbarerweise erzielbare) Invalideneinkommen des Beschwerdegegners errechnete das Sozialversicherungsgericht mangels anrechenbaren Erwerbseinkommens anhand der statistischen Werte gemäss LSE, und zwar nach Massgabe der bei Verfügungserlass (November 2022) bezogen auf den Zeitpunkt der Rentenrevision (2022) aktuellsten Statistik (LSE 2020; veröffentlicht am 23. August 2022). Dabei stellte es in Anwendung von LSE 2020, TA1, Männer, auf den Totalwert ab (Fr. 5'261.-). Das ergab, angepasst an die durchschnittliche Wochenarbeitszeit (41,7 Stunden) und die Nominallohnentwicklung (2021: -0,7 %; 2022: 1,1 %), ein hypothetisches Jahreseinkommen von Fr. 66'073.30 und bei einer Arbeitsfähigkeit von 50 % ein solches von Fr. 33'036.65. Darüber hinaus gewährte das Sozialversicherungsgericht einen Abzug vom Tabellenlohn von 15 % aufgrund der Aspekte "Leiden", "Teilzeitarbeit" und "Aufenthaltskategorie", was in ein Invalideneinkommen von Fr. 28'080.- und im Vergleich zum Valideneinkommen (Fr. 68'640.-) in einen Invaliditätsgrad von 59 % ausmündete. In Anwendung von Art. 88a Abs. 1 zweiter Satz IVV setzte es damit die ganze Rente ab Juni 2022 auf eine Rente von 59 % einer ganzen Rente herab.