Citation: 2C_679/2015 E. 6.3.1

6.3.1. Der Beschwerdeführer reiste im November 2002 im Alter von 39 Jahren in die Schweiz ein, nachdem er einige Monate zuvor eine in der Schweiz niederlassungsberechtigte Landsfrau geheiratet hatte. Die - kinderlos gebliebene - Ehe wurde nach sieben Jahren im Mai 2009 geschieden. In der Folge lernte er wiederum eine Landsfrau kennen, die ebenfalls in der Schweiz niederlassungsberechtigt ist und mit ihrem Sohn hier lebt und die er am 24. Januar 2013 heiratete. 2013 ist die gemeinsame Tochter geboren. Der Beschwerdeführer hat somit ein gewichtiges Interesse am Verbleib in der Schweiz, wo er sich inzwischen seit über 12 Jahren aufhält und mit seiner Ehefrau, der gemeinsamen Tochter und dem Stiefsohn lebt. Dem Beschwerdeführer ist zudem zugute zu halten, dass er lediglich einmal straffällig wurde. Abgesehen davon gab sein Verhalten zu keinen Klagen Anlass: Er ist beruflich integriert und hat nie Sozialhilfe bezogen. Die Vorinstanz geht von einer normalen sozialen Integration aus. Es sind einzig Schulden zu verzeichnen (sechs Verlustscheine in der Höhe von Fr. 16'525.70), die der Beschwerdeführer angeblich aber regelmässig abbezahlt.