Citation: 6B_673/2014 E. 9.1

9.1. Die Beschwerdeführerin wendet sich schliesslich gegen den Schuldspruch der Vorbereitungshandlungen zu Mord im Zeitraum vom 10. bis 14. Mai 2009. Sie macht auch in diesem Zusammenhang eine offensichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhalts geltend. Die Vorinstanz habe sich in diesem Punkt nicht mit den Aussagen von K.________ auseinandergesetzt, der am Versuch vom 14. Mai 2009 massgeblich beteiligt gewesen und erstinstanzlich von der Anklage der Vorbereitungshandlungen zu Mord freigesprochen worden sei. Die Vorinstanz hätte diese Aussagen zwingend berücksichtigen müssen. Zudem habe die Vorinstanz einseitig nur diejenigen Aussagen des Mitangeklagten Y.________ berücksichtigt, welche für die Annahme einer Tötungsabsicht sprächen, diejenigen, aus welchen sich dies nicht ableiten lasse, hingegen ausser Acht gelassen. Dasselbe gelte für die Aussagen des Mitangeklagten X.________, der mit Ausnahme der Schlusseinvernahme, stets bekundet habe, dass es am 14. Mai 2009 keine Tötungsabsicht gegeben habe (Beschwerde S. 111 ff.).