Citation: 1B_556/2022 E. 2

Die Erhebung einer Beschwerde in Strafsachen ans Bundesgericht setzt ein aktuelles Rechtsschutzinteresse voraus (Art. 81 Abs. 1 lit. b BGG). Die am 31. Oktober 2022 kurz vor Mitternacht (um 23:42 Uhr) auf elektronischem Weg eingereichte Beschwerde ging am 1. November 2022 beim Bundesgericht ein, d.h. an dem Tag, an dem der Beschwerdeführer nach dem angefochtenen Entscheid spätestens aus der Haft zu entlassen war. Er hatte damit kein aktuelles Rechtsschutzinteresse an dessen Anfechtung, weshalb auf die Beschwerde nicht einzutreten ist. Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird der Beschwerdeführer kostenpflichtig (Art. 66 Abs. 1 BGG). Er hat zwar ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung gestellt, welches indessen abzuweisen ist, da die Beschwerde aussichtslos war (Art. 64 Abs. 1 und 2 BGG)