Citation: 2C_4/2022 E. 9.2

9.2. Die Vorinstanz setzte die Ausreisefrist auf den 15. Januar 2022 an (vgl. Dispositivziffer 1 des angefochtenen Entscheids), womit den Beschwerdeführenden, ohne Berücksichtigung der Urteilszustellung, zwei Monate zum Verlassen der Schweiz zur Verfügung gestanden hätten. Angesichts des Umstandes, dass der Beschwerdeführer 1 sein gesamtes Leben in der Schweiz verbracht hat und unter Berücksichtigung der familiären Verhältnisse der Beschwerdeführenden, insbesondere der hier eingeschulten Beschwerdeführenden 3 und 4, erweist sich diese Ausreisefrist als kurz bemessen (vgl. Urteil 2C_634/2018 vom 5. Februar 2019 E. 8.3.2). Ob die Vorinstanz dabei in Willkür verfiel, muss indessen nicht abschliessend beurteilt werden, da die auf den 15. Januar 2022 angesetzte Ausreisefrist mittlerweile verstrichen und das aktuelle schutzwürdige Interesse an der Beurteilung der verfassungsmässigen Zulässigkeit der Ausreisefrist mit der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde (vgl. vorstehende lit. C) nachträglich dahin gefallen ist. Es wird am Amt für Bevölkerungsdienste des Kantons Bern sein, im Hinblick auf die konkreten Umstände die Ausreisefrist willkürfrei neu anzusetzen (vgl. Urteil 2C_185/2021 vom 29. Juni 2021 E. 7.2).