Citation: 9C_112/2024 E. 3.3.1

3.3.1. Zunächst hat die Vorinstanz zutreffend darauf hingewiesen, dass ohne die Bezahlung der im Nenngeld eingeschlossenen Veranstaltungsgebühren keine Buchung zustande kommt und damit keine Teilnahme an der jeweiligen Pferdesportveranstaltung möglich ist. Das erlaubt zwar, wie der Beschwerdeführer zutreffend ausführt, für sich allein genommen noch nicht den Schuss, dass das gesamte Nenngeld als an den Veranstalter entrichtetes Entgelt für die Teilnahme an einer Pferdesportveranstaltung anzusehen ist - die Veranstaltungsgebühren könnten auch einen an den Beschwerdeführer entrichteten zusätzlichen Teil des Entgelts für die Teilnahme darstellen, ohne dessen Entrichtung es, obwohl das dem Veranstalter geschuldete Nenngeld min. und der Veranstalterfranken bezahlt wurden, noch zu keiner Zulassung zur jeweiligen Veranstaltung kommt. Entgegen dem Beschwerdeführer fällt es aber ausser Betracht, den bei Buchung über ONS von ihm einbehaltenen Sportfranken bzw. den an die Regionalverbände weitergeleiteten Basisfranken als einen gesondert dem Beschwerdeführer geschuldeten Teil des Entgelts für die Zulassung zum jeweiligen Sportanlass (Art. 21 Abs. 2 Ziff. 15 MWSTG) zu verstehen.