Citation: 5A_877/2019 E. 4

Die Sachverhaltsfeststellungen, wonach der Präsident der KESB das Verfahren vorher während sieben Monaten führte und dabei mehrere Verfügungen traf sowie dass die geltend gemachten Ausstandsgründe damals der Beschwerdeführerin alle bekannt waren und sie vorbehaltlos am Verfahren teilnahm, sind für das Bundesgericht verbindlich (Art. 105 Abs. 1 BGG). In diesem Bereich kann lediglich eine offensichtlich unrichtige - d.h. willkürliche, in Verletzung von Art. 9 BV ergangene (BGE 140 III 115 E. 2 S. 117; 141 IV 249 E. 1.3.1 S. 253; 141 IV 369 E. 6.3 S. 375; 143 I 310 E. 2.2 S. 313) - Sachverhaltsfeststellung gerügt werden, wobei hierfür das strenge Rügeprinzip gilt (Art. 97 Abs. 1 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 140 III 264 E. 2.3 S. 266; 141 IV 369 E. 6.3 S. 375). Die Beschwerdeführerin stellt die Sachverhaltsfeststellungen weitgehend nicht in Frage. Sie macht einzig geltend, die Ausstandsgründe hätten erst im Verlauf der Zeit mit mühsamen Internet-Recherchen eruiert werden können. Dieses im Widerspruch zu den kantonalen Sachverhaltsfeststellungen stehende Vorbringen bleibt indes rein appellatorisch und überdies handelt es sich um eine neue und damit unzulässige Behauptung (Art. 99 Abs. 1 BGG), denn es wird nicht aufgezeigt, inwiefern und an welcher Stelle dies bereits im kantonalen Verfahren vorgebracht worden wäre.