Citation: 5A_111/2016 E. 4.2

4.2. Die Beschwerdeführerin tadelt die vorinstanzliche Annahme, dass sich ihr gebührender monatlicher Lebensbedarf gemäss dem während über dreissig Jahren praktizierten Lebensstandard auf Fr. 6'000.-- belaufe, als willkürlich. Sie beruft sich auf die eheschutzrichterliche Regelung, wonach erst unter Berücksichtigung ihrer eigenen monatlichen Einkünfte von Fr. 1'950.-- ein Unterhaltsbeitrag von Fr. 6'000.-- als ausreichend erachtet, der gebührende Unterhalt mithin auf insgesamt Fr. 7'900.-- veranschlagt worden sei. Die Beschwerdeführerin verweist auf das erstinstanzliche Verfahren; dort sei "belegt und aktenkundig gemacht worden", dass der eheschutzgerichtlichen Unterhaltsfestlegung ein Bedarf von Fr. 6'896.50 und ein Einkommen aus Dividendenbezügen seitens der G.________ AG zugrunde gelegen habe. Der Beschwerdegegner stellt sich zusammengefasst auf den Standpunkt, dass die Beschwerdeführerin es verpasst habe, ihren gebührenden Bedarf und die einzelnen Bedarfspositionen im kantonalen Verfahren rechtzeitig zu behaupten, zu substantiieren und zu belegen. Stattdessen habe sie sich mit unzulässigen Verweisen auf frühere Akten zufrieden gegeben.