Citation: 7B_390/2024 E. 5.3

5.3. Die Vorinstanz erwägt, sie gehe in ständiger Rechtsprechung davon aus, dass beispielsweise die bedingte Entlassung aus dem Strafvollzug in den meisten Fällen keine grossen Schwierigkeiten bereite, zumal die inhaftierte Person häufig vom Sozialdienst des Gefängnisses unterstützt werde. Zumindest im verwaltungsrechtlichen Verfahren bedürfe es in der Regel keiner Einsetzung eines unentgeltlichen Rechtsbeistands. Diesen Massstab legt die Vorinstanz auch beim vorliegenden Fall an. Denn die Grundkomplexität und die zu beantwortenden Rechtsfragen seien vergleichbar. Die Sicherheits-, Justiz- und Sportdirektion habe prüfen müssen, ob die Verlegung in den offenen Vollzug zu Recht verweigert worden sei und ob bei der Erstellung des Vollzugsplans gesetzliche Bestimmungen verletzt worden seien. Diese zwei Themenbereiche hingen gemäss Vorinstanz materiell zusammen, seien aber dennoch verschieden. Dadurch sei die Komplexität der Angelegenheit zwar leicht erhöht. Die Rechtsfragen der beiden Themenbereiche würden jedoch keine grösseren Schwierigkeiten bieten. Dem Beschwerdeführer sei zuzumuten gewesen, im verwaltungsrechtlichen Verfahren selbst zu agieren, gegebenenfalls unter Beizug des Sozialdiensts. Daher habe die Sicherheits-, Justiz- und Sportdirektion die unentgeltliche Rechtsverbeiständung zu Recht verweigert.