Citation: I 369/03 22.09.2003 E. 4

Eingehend auseinander gesetzt hat sich die Vorinstanz mit den einzelnen gegen die vorgenommene Drittauszahlung erhobenen Rügen, welche in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde erneut vorgetragen werden. Wie sie dabei richtig erkannt hat, stellt sich im Hinblick auf Art. 85bis Abs. 2 lit. b IVV die Frage, ob die vom früheren Arbeitgeber erbrachten Leistungen auf Grund eines Gesetzes ausgerichtet wurden und dem Gesetz ein eindeutiges Rückforderungsrecht infolge der Rentennachzahlung der Invalidenversicherung entnommen werden kann. 4.1 In für das Eidgenössische Versicherungsgericht verbindlicher Weise (Erw. 1.2 hievor) hat die Vorinstanz festgestellt, dass seitens des früheren Arbeitgebers für die Zeit ab 1. Januar 2001 bis 31. März 2002 Leistungen ausgerichtet wurden, welche die nachträglich für die nämliche Zeitspanne zugesprochene Rentennachzahlung deutlich übersteigen. Diese aktenmässig belegte Ausgangslage wird auch vom Beschwerdeführer nicht in Abrede gestellt. Als weitere Voraussetzung für die Anwendung von Art. 85bis IVV ist mit Blick auf die nachträglich zugesprochenen Invalidenrenten der Vorschusscharakter dieser ohne äquivalente Gegenleistung in Form von Arbeit erfolgten Lohnfortzahlungen zu bejahen (vgl. SVR 2002 IV Nr. 37 S. 118 f. Erw. 5c). 4.2 Nach vorinstanzlicher Betrachtungsweise handelt es sich bei den ab Januar 2001 bis Ende März 2002 erbrachten Leistungen um Lohnfortzahlungen des Arbeitgebers, deren Gewährung gestützt auf § 99 Abs. 3 der Vollzugsverordnung vom 19. Mai 1999 zum Personalgesetz des Kantons Zürich (LS ZH 177.111) erfolgte. In § 105 Abs. 1 der genannten regierungsrätlichen Vollzugsverordnung erblickte das kantonale Gericht ein im Sinne von Art. 85bis Abs. 2 lit. b IVV eindeutiges Rückforderungsrecht. Art. 85bis Abs. 2 lit. b IVV macht die Anwendung dieser Bestimmung - und damit die sich aus ihr als bundesrechtliche Rechtsfolge ergebende Drittauszahlung nach Massgabe des Art. 85bis Abs. 3 IVV - von der Beantwortung einer kantonalrechtlichen Vorfrage abhängig, eben davon, ob die einschlägige kantonale Gesetzgebung ein "eindeutiges" Rückforderungsrecht enthält. Diese Pflicht zur vorfrageweisen Prüfung einer kantonalrechtlichen Norm, welche solange stattfinden kann, als nicht ein als Tatbestand wirkender Entscheid der hauptfrageweise zuständigen kantonalen Behörde vorliegt, entspricht ständiger Rechtsprechung und Doktrin (BGE 123 V 33 Erw. 5c/cc; AHI 2003 S. 173 Erw. 5c; SVR 2002 IV Nr. 37 S. 118 Erw. 5b/dd, je mit Hinweisen). Dies ändert aber nichts daran, dass mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde nur die fehlerhafte Anwendung von Bundesrecht gerügt werden kann (Erw. 1.2 hievor). Der einfache Rechtsfehler, begangen in der Anwendung kantonalen Rechts, bildet als solcher keine Bundesrechtsverletzung. Eine solche liegt erst vor, wenn das kantonale Recht in willkürlicher Weise angewendet wird (BGE 123 V 33 Erw. 5c/cc; AHI 2003 S. 173 Erw. 5c; SVR 2002 IV Nr. 37 S. 118 Erw. 5b/dd, je mit Hinweisen). Davon kann im vorliegenden Fall nicht gesprochen werden. Eine schlechthin unhaltbare, damit willkürliche und deshalb bundesrechtswidrige Rechtsauffassung liegt nicht vor. 4.3 Darin, dass das kantonale Gericht zum Schluss gelangt ist, die streitige Drittauszahlung sei gestützt auf Art. 85bis Abs. 2 lit. b IVV in Verbindung mit § 105 Abs. 1 der regierungsrätlichen Vollzugsverordnung zum kantonalen Personalgesetz zu Recht erfolgt, ist demnach, entgegen dem in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vertretenen Standpunkt, kein Verstoss gegen Bundesrecht zu erkennen. Ebenso wenig liegen Anhaltspunkte für eine dieser Erkenntnis zu Grunde liegende mangelhafte Sachverhaltsfeststellung im Sinne von Art. 105 Abs. 2 OG vor. Der angefochtene Entscheid vom 26. März 2003 hält demnach einer Überprüfung durch das Eidgenössische Versicherungsgericht mit der - vorliegend gegebenen - engen und zudem praktisch auf Willkür hin beschränkten Kognition (Erw. 1.2 und 4.2 hievor) stand. Die Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde sind nicht geeignet, zu einem andern Ergebnis zu führen.