Citation: 2C_548/2023 E. 6.5.2

6.5.2. Zwar enthält das Dokument "Studienzulassung" vom 30. Oktober 2019 im Unterschied zu den vorher eingegebenen Unterlagen (erstmals) konkretere Vorgaben zur Zulassung zur ersten Studienstufe. Gleichzeitig ist aber nicht zu beanstanden, wenn der Akkreditierungsrat auch die neu eingereichten Unterlagen als zu unbestimmt beurteilte. Ungeachtet dessen, ob eine Berufs- resp. Fachmaturität zusammen mit der erforderlichen Ergänzungsprüfung (sog. Dubs-Passarelle) für die Zulassung zur ersten Studienstufe an universitären Hochschulen grundsätzlich als gleichwertige Vorbildung i.S.v. Art. 23 Abs. 2 HFKG angesehen werden kann (vgl. vorne E. 6.4), ist nicht nachvollziehbar, was die Beschwerdeführerin in Bezug auf die Ergänzungsprüfung zur Berufs- und Fachmaturität mit dem Zusatz "sofern erforderliche" genau meint. Auch in Bezug auf die im zweiten Halbsatz ebenfalls als Zugangsoption genannten "entsprechenden Hochschulzugangsberechtigenden Abschlüssen aus Österreich und Deutschland, die durch fachqualifikative Abschlüsse zur Aufnahme des spezifischen Studiums berechtigen" fehlt es an weiteren Ausführungen respektive näheren Erläuterungen, die klar und unzweideutig aufzeigen, welche Abschlüsse damit gemeint sind und zur Zulassung zu welchen "spezifischen Studiengängen" sie berechtigen sollen. Insgesamt bleibt damit letztlich nicht nachvollziehbar, ob die Regelung den in der Schweiz für die Zulassung zu universitären Hochschulen geltenden Anforderungen genügt. Wie dargelegt (vorne E. 6.2) obliegt es im Rahmen der institutionellen Akkreditierung als Hochschule gemäss AkkVO HFKG aber den gesuchstellenden Institutionen, mit klaren und unzweideutigen Unterlagen glaubhaft zu machen, dass sie die in Art. 4 AkkVO HFKG genannten Voraussetzungen erfüllen. Insbesondere kann es nicht Aufgabe des Akkreditierungsrats sein, die entsprechenden Unterlagen so (neu) zu interpretieren, dass sie den in der Schweiz geltenden Anforderungen entsprechen.