Citation: 1C_543/2021 E. 9.3.3

9.3.3. Weder aus den Vorbringen der Beschwerdeführerin noch sonst ergibt sich im Weiteren, dass die Anwendung von Art. 12.3 Abs. 2 BZO im vorliegenden Fall abweichend vom vorstehend Ausgeführten zu einem unzumutbaren Eingriff in die Wirtschaftsfreiheit der auch in anderen Geschäftsbereichen tätigen Beschwerdeführerin führen würde. Soweit die Beschwerdeführerin vorbringt, sie müsste ihren Betrieb einstellen, wenn die streitbetroffenen Parkplätze nicht mehr für die erbrachten Valet-Parking-Dienstleistungen zur Verfügung stünden, lässt sie ausser Betracht, dass die entsprechende Nutzung dieser Parkplätze nie bewilligt wurde, sondern sie diese Nutzung eigenmächtig herbeiführte. Damit nahm sie in Kauf, dass ihr diese dereinst untersagt werden könnte. Sie hat deshalb unter dem Titel der Zumutbarkeit einen allfälligen Wegfall der betreffenden Parkplätze für die erwähnten Dienstleistungen hinzunehmen. Sodann bestreitet die Beschwerdeführerin zwar das Bestehen einer realistischen Möglichkeit, dass die regionale Planung an die Hand genommen wird. Sofern sie in diesem Zusammenhang überhaupt eine offensichtlich unrichtige Sachverhaltsfeststellung rügt, zeigt sie jedoch nicht auf, inwiefern die entsprechende Feststellung der Vorinstanz auf einer willkürlichen Beweiswürdigung beruhen oder mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch stehen würde oder die Vorinstanz sonst in Willkür verfallen wäre (vgl. BGE 144 II 281 E. 3.6.2). Ferner macht sie zwar geltend, die - im vorliegenden Verfahren bekräftigte - Verlautbarung der Beschwerdegegnerin im vorinstanzlichen Verfahren, wonach die Positivplanung für die Festlegung allenfalls geeigneter Valet-Parking-Standorte im Regionalen Richtplan Glattal (mit noch offenem Ausgang für die Beschwerdeführerin) aufgenommen worden sei, habe von der Vorinstanz nach § 52 Abs. 2 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes des Kantons Zürich vom 24. Mai 1959 (VRG/ZH; LS 175.2) nicht beachtet werden dürfen. Sie rügt jedoch nicht und legt auch nicht dar, dass die Vorinstanz diese kantonalrechtliche Bestimmung willkürlich angewandt hätte (vgl. vorne E. 2.1). Damit ist mit der Vorinstanz von einer realistischen Möglichkeit auszugehen, dass die entsprechende regionale Planung an die Hand genommen wird (vgl. Art. 105 Abs. 1 BGG; vorne E. 2.2). Mit Blick darauf erscheint die auf Art. 12.3 Abs. 2 BZO gestützte Verweigerung der nachträglichen Baubewilligung für die strittige Umnutzung unter dem Blickwinkel des Eingriffs in die Wirtschaftsfreiheit der Beschwerdeführerin auch dann als zumutbar, wenn die Beschwerdegegnerin diese Bestimmung seinerzeit als reine Verbotsnorm betrachtete. Dies gilt umso mehr, als die Vorinstanz mit der Rückweisung der Angelegenheit an die Baukommission zur Ansetzung einer neuen Frist für die Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands insbesondere dem Umstand Rechnung getragen hat, dass der Ausgang der in Aussicht gestellten regionalen Planung noch zu wenig absehbar sei. Dass der Eingriff in die Eigentumsgarantie im vorliegenden Fall unzumutbar wäre, macht die Beschwerdeführerin zu Recht nicht geltend.