Citation: U 17/04 05.05.2004 E. A

Der 1955 geborene A.________ war seit August 1981 bei der Bauunternehmung E.________ AG als Maurer angestellt und damit bei der Schweizerischen Unfallversicherung (SUVA) unfallversichert. Am 5. Dezember 1990 stürzte er von einem Gerüst und zog sich hiebei eine Commotio cerebri, eine Kontusion/Distorsion der Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule, Vorderkantenfrakturen des elften Brustwirbelkörpers, eine Thoraxkontusion, eine Rissquetschwunde okzipital links sowie einen posttraumatischen paroxysmalen Lagerungsnystagmus zu. In der Folge konnte der Versicherte nach dem Besuch eines Kranführer-Kurses als Kranführer arbeiten, wobei seine Arbeitsfähigkeit bei durchschnittlich 50 % lag (Bericht des Dr. med. G.________ vom 21. Januar 1993). Gemäss Bericht des Kreisarztes Dr. med. W.________ vom 23. April 1993 war der Versicherte damit beruflich gut integriert. Mit unangefochten in Rechtskraft erwachsener Verfügung vom 25. Juni 1993 sprach ihm die SUVA ab 1. Juni 1993 eine Invalidenrente bei einer Erwerbsunfähigkeit von 50 % und eine Integritätsentschädigung von 15 % zu. Vom 2. bis 23. Juli 1996 war der Versicherte in der Klinik R.________ und vom 10. bis 14. Juli 1997 im Spital X.________ hospitalisiert. Ab Februar 1997 bis Ende 1997 arbeitete der Versicherte im Reisebüro seines Bruders in K.________. Im Rahmen eines Revisionsverfahrens bestätigte die SUVA am 11. August 1997 die Weiterausrichtung der 50%igen Invalidenrente. Vom 28. Januar bis 18. Februar 1999 war der Versicherte in der Klinik Z.________ hospitalisiert. Diagnostiziert wurden ein chronisches panvertebrales Schmerzsyndrom, ein Status nach spontaner Subarachnoidalblutung im Juli 1987, ein Status nach Sturz am 5. Februar (recte Dezember) 1990, eine Epicondylopathia humeri lateralis links sowie eine zunehmende depressive Entwicklung. Am 10. Januar/9. Februar 2000 meldete der Versicherte der SUVA, spätestens seit 20. März 1998 bestehe ein Rückfall zum Unfall vom 5. Dezember 1990; er seit seither bis auf Weiteres voll arbeits- und erwerbsunfähig. Die SUVA holte einen Bericht des Kreisarztes Dr. med. W.________ vom 16. Juni 2000 ein. Mit Verfügung vom 26. Juni 2000 hielt sie fest, die seit 20. März 1998 geklagten Beschwerden seien nicht kausal zum Unfall vom 5. Dezember 1990, weshalb keine weitergehende Leistungspflicht bestehe. Hiegegen erhoben der Versicherte und die Krankenkasse Helsana Einsprache. Mit Schreiben vom 23. Februar 2001 zog die SUVA ihre Verfügung vom 26. Juni 2000 zurück, da weitere Abklärungen nötig seien. In der Folge holte sie Gutachten des Neurologen Dr. med. L.________ vom 5. Juni 2001 und des Psychiaters Dr. med. M.________ vom 10. Juli 2001 ein. Mit Verfügung vom 3. Dezember 2001 verneinte die SUVA ihre Leistungspflicht für die ab 20. März 1998 geklagten Beschwerden, da ein Zusammenhang mit dem Ereignis vom 5. Dezember 1990 nicht überwiegend wahrscheinlich sei. Kein rechtserheblicher Zusammenhang bestehe auch hinsichtlich der psychischen Beschwerden. Die Rentenverfügung vom 25. Juni 1993 sei hierdurch nicht betroffen. Die dagegen vom Versicherten erhobene Einsprache wies die SUVA mit Entscheid vom 2. August 2002 ab.