Citation: 9C_537/2016 E. 4.1

4.1. In der Begründung der Verfügung vom 29. Juni 2007, mit welcher die IV-Stelle dem Beschwerdeführer eine befristete ganze Rente vom 1. Juni 2004 bis 30. April 2005 zusprach, wurde festgehalten, seit Juni 2003 (Beginn der einjährigen Wartezeit) sei die Arbeitsfähigkeit erheblich eingeschränkt. Die medizinischen Abklärungen hätten aufgezeigt, dass er seitdem bis im April 2005 zu 100 % arbeits- und erwerbsunfähig gewesen sei. Das zumutbare Erwerbseinkommen betrage pro Jahr Fr. 78'000.- ohne Behinderung, Fr. 0.- mit Behinderung, was einen Invaliditätsgrad von 100 % ergebe. Ab 1. Juni 2004 bestehe Anspruch auf eine ganze Rente. Diese Rente sei bis am 30. April 2005 befristet. Der Anspruch auf eine Viertelsrente ab 1. Januar bis 31. August 2010 bzw. eine ganze Rente ab 1. September 2010 gemäss Verfügungen vom 3. März 2011 wurde damit begründet, seit 1. Januar 2009 (Beginn der einjährigen Wartezeit) sei die Arbeitsfähigkeit erheblich eingeschränkt. Aus ärztlicher Sicht sei die Ausübung der Tätigkeit als Umweltwissenschaftler zu einem Pensum von 60 % zumutbar. Seit dem Eintritt in die psychiatrische Klinik am 14. Juni 2010 bestehe zur Zeit eine 100%-ige Arbeits- und Erwerbsunfähigkeit. Nach Ablauf der dreimonatigen Wartefrist bestehe Anspruch auf eine ganze Rente.