Citation: 9C_532/2019 E. 4.5.3

4.5.3. Im Übrigen ist nicht bewiesen, dass die Schenkungen an die Söhne und andere Vermögenswerte der Eheleute - dem Prinzip der Surrogation folgend fällt insbesondere der (Netto-) Erlös aus der Liegenschaft in Z.________ von Fr. 700'000.- ins Gesamtgut - zum Eigengut der Ehefrau gehörten. Nach der in Art. 226 ZGB statuierten gesetzlichen Vermutung ist daher von Gesamtgut auszugehen. Das im Zeitpunkt des Todes der Ehefrau effektiv noch vorhandene Vermögen der Eheleute von total Fr. 951'866.- (Bankkontos und Darlehensforderung; E. 4.3.6 hiervor) stellte somit Gesamtgut dar. Soweit der Beschwerdeführer vorbringt, die Darlehensforderung gegenüber der Y.________ GmbH sei uneinbringlich, ist dies, auch wenn ein Rangrücktritt vereinbart wurde, eine nicht belegte und unsubstanziierte Behauptung. Daher besteht kein Anlass die Erbmasse irgendwie zu bereinigen.