Citation: 1P.229/2003 28.04.2003 E. 4

Nach Art. 90 Abs. 1 lit. b OG muss eine staatsrechtliche Beschwerde die wesentlichen Tatsachen und eine kurz gefasste Darlegung darüber enthalten, welche verfassungsmässigen Rechte bzw. welche Rechtssätze und inwiefern sie durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sind. Im staatsrechtlichen Beschwerdeverfahren prüft das Bundesgericht nur klar und detailliert erhobene Rügen (BGE 127 I 38 E. 3c mit Hinweisen). Diesen Anforderungen vermag die Eingabe vom 12. April 2003, die sich mit der Begründung im angefochtenen Beschluss nur mangelhaft auseinander setzt, nicht zu genügen. Die Beschwerdeführerin legt nicht rechtsgenüglich dar, inwiefern der angefochtene Beschluss verfassungs- oder konventionswidrig sein soll. So beanstandet sie beispielsweise den Schluss des Obergerichts, es lägen keine Hinweise vor, dass Protokolle der polizeirichterlichen Befragung gefälscht oder unterdrückt wurden. Mit der selbständigen Alternativbegründung des Obergerichts, wonach die behaupteten Mängel - soweit überhaupt gegeben - keine Auswirkungen auf den Verfahrensausgang hätten, da die Beschwerdeführerin ja auch von der Vorinstanz einvernommen worden sei, setzte sie sich überhaupt nicht auseinander. Dies hätte sie jedoch tun müssen, um den Begründungsanforderungen zu genügen. Mangels einer genügenden Begründung ist auf die staatsrechtliche Beschwerde nicht einzutreten.