Citation: 4A_306/2024 E. 3.2.2

3.2.2. Und auch davon abgesehen ist die Einberufung und Leitung der Gesellschafterversammlung nach Art. 810 Abs. 3 Ziff. 1 OR Aufgabe desjenigen, der den Vorsitz der Geschäftsführung innehat, also allein des Vorsitzenden der Geschäftsführung. Damit ging die Einberufung zwar insoweit formell vom zuständigen Organ aus, aber nach den Feststellungen der Vorinstanz nicht gestützt auf die dafür notwendige Beschlussfassung. Die Beschwerdeführer müssten aufzeigen, inwiefern es offensichtlich unhaltbar ist, derartige Fälle anders zu behandeln, als eine auch formell nicht vom zuständigen Organ einberufene Generalversammlung (hier also nicht durch den Vorsitzenden der Geschäftsführung). Auch insoweit greifen ihre Ausführungen zu kurz. Sie wollen schlicht erreichen, dass das Bundesgericht die Frage wie eine Appellationsinstanz mit voller Kognition entscheidet. Dass sie das Ergebnis der Vorinstanz für unhaltbar erachten, da ihnen dadurch ihre grundlegenden Gesellschafterrechte (Teilnahmerechte) entzogen worden seien, ist ebenfalls nicht schlüssig, da sie diese nicht glaubhaft machen konnten und den Entscheid insoweit nicht anfechten.