Citation: I 491/05 13.10.2005 E. 4

4.1 Im kantonalen Entscheid wurde einlässlich und überzeugend dargelegt, dass sich - entgegen dem durch die IV-Stelle im vorinstanzlichen Beschwerdeverfahren noch eingenommenen Standpunkt - aus den vorhandenen medizinischen Unterlagen, wonach die Versicherte als Folge einer Tumorentfernung am Rücken seit Jahren an einer sensomotorischen Paraparese der linken unteren Extremität, einer autonomen Dysregulation mit Blasen- und Darmfunktionsstörungen, im Jahre 2004 zugezogenen Zehen- bzw. Fussverletzungen links sowie einem sich verstärkenden depressiven Stimmungsbild leidet, klare Hinweise für eine in Bezug auf die häuslichen Verrichtungen beeinträchtigte Leistungsfähigkeit der Beschwerdeführerin ergeben. Um ermitteln zu können, in welchem Masse die Versicherte auf Grund dieser Gesundheitsstörungen im Haushalt eingeschränkt ist, bedarf es zum einen einer - für gewöhnlich die geeignete Vorkehr zur Bestimmung der Behinderung im Haushalt darstellende - Abklärung vor Ort (vgl. Art. 69 Abs. 2 Satz 2 IVV; Urteil S. vom 16. Februar 2005, I 568/04, Erw. 4.2.1 mit Hinweisen), welche von der Beschwerdegegnerin bisher nicht vorgenommen worden ist.