Citation: 6B_1450/2017 E. 1.3.1

1.3.1. Dem angefochtenen Urteil liegt im Wesentlichen die Annahme zugrunde, der Beschwerdeführer habe mit einem erheblichen Abfallen des Blutzuckerspiegels noch vor oder während der Fahrt rechnen müssen. Angesichts des Messresultats hätte er vorab Massnahmen zur Stabilisierung des Blutzuckerpegels treffen müssen. Das habe er vorsichtswidrig unterlassen. Der Beschwerdeführer macht geltend, die erste Instanz habe unwidersprochen festgestellt, dass er am betreffenden Morgen ein Langzeit-Insulin eingenommen hat. Dieses stabilisiere den Blutzuckerspiegel zusätzlich. Die Vorinstanz übergeht diesen Umstand und setzt sich auch nicht mit den Vorbringen des Beschwerdeführers zur Massgeblichkeit der verschiedenen Schwellenwerte (Berufungsantwort vom 25. September 2017, S. 4) auseinander. Darin liegt zunächst einmal eine Gehörsverletzung.