Citation: 8C_1061/2008 06.03.2009 E. 4

Zur Begründung des Antrags auf Zusprechung einer Invalidenrente auf der Basis einer Erwerbsunfähigkeit von 50 % wird einzig angeführt, dass die anlässlich einer neuropsychologischen Untersuchung in der Neurologischen Klinik des Spitals X.________ vom 13. August 2008 festgestellten kognitiven Defizite gemäss Einschätzung der Frau Dr. med. W.________ zu einer Einschränkung der Arbeitsfähigkeit um 50 % führe, was von der Vorinstanz zu Unrecht nicht berücksichtigt worden sei. Die Neuropsychologin stellte Beeinträchtigungen in der Aufmerksamkeit, in den exekutiven Funktionen und im mnestischen Bereich fest. Eine hirnorganische Genese konnte sie indessen ausschliessen, was mit den früheren neurologischen Einschätzungen übereinstimmt (Gutachten des Zentrums für Neurologische Gutachten vom 15. November 2004 sowie des Schweizerischen Instituts für Versicherungsmedizin vom 13. Juli 2007). Frau Dr. med. W.________ interpretiert die Minderleistungen im Rahmen der Schmerzproblematik und der psychischen Störung. Dass die Versicherte nach wie vor unter solchen Beschwerden leidet, ist unbestritten. Entscheidend ist jedoch, dass Verwaltung und Vorinstanz eine Leistungspflicht des Unfallversicherers mangels adäquaten Kausalzusammenhangs dieser Beschwerden mit dem Unfall verneint haben. Dagegen wird letztinstanzlich nichts vorgebracht. Fehlt es an der adäquaten Kausalität, kann praxisgemäss auf beweismässige Weiterungen in Bezug auf die natürliche Kausalität verzichtet werden (Urteil 8C_42/2007 vom 14. April 2008, E. 2 Ingress).