Citation: 2C_827/2017 E. 3.4

3.4. Im Weiteren macht die Beschwerdeführerin geltend, sie sei zum Umzug im Februar 2014 nicht befragt worden. Die Vorinstanz stütze sich nun aber neu auf den am 13. Februar 2014 unterzeichneten Mietvertrag bzw. den entsprechenden Zeitpunkt als den entscheidenden Moment, in welchem die Ehegemeinschaft erloschen sei. Der Umzug sei ihr (der Beschwerdeführerin) jedoch durch äussere Umstände aufgezwungen worden, weshalb daraus nicht die Auflösung der Ehegemeinschaft abgeleitet werden könne. Da die Vorinstanz die Notwendigkeit eines Umzugs der Beschwerdeführerin im Februar 2013 in eine eigene Wohnung aufgrund der Ehekrise und aus beruflichen Gründen gemäss Art. 76 VZAE anerkenne, müsse dies auch für die neue Wohnung bzw. den Umzug im Februar 2014 gelten. Die Beschwerdeführerin legt diesbezüglich vor Bundesgericht vier Dokumente zum Wohnungswechsel aus dem Jahr 2013 vor und führt aus, diese seien durch den Entscheid der Vorinstanz veranlasst bzw. zulässige Noven im Sinne von Art. 99 Abs. 1 BGG. Sie rügt in diesem Zusammenhang eine unvollständige Feststellung des Sachverhalts durch die Vorinstanz. Bei den vorgelegten Dokumenten handelt es sich um die Kündigungsmitteilung der Vermieterin bezüglich der Wohnung Obere Berneggstrasse, St. Gallen, vom 14. Juni 2013 mit dem entsprechenden Begleitschreiben, woraus hervorgeht, dass diese Wohnung wegen einer geplanten Totalsanierung gekündigt wurde, die Kündigungsanfechtung der Beschwerdeführerin vom 27. Juni 2013 sowie das Protokoll der zuständigen Schlichtungsstelle für Miet- und Pachtverhältnisse vom 21. August 2013, welches festhält, dass die betroffenen Parteien sich auf eine Mieterstreckung bis Ende März 2014 mit einem vorzeitigen, kurzfristigen Kündigungsrecht der Beschwerdeführerin einigten.