Citation: 2A.433/2001 18.12.2001 E. A

A.- Am 19. Dezember 2000 starb X.________, geboren am 27. November 1906, wohnhaft gewesen in seinem Haus am ........... (Gbbl. Nr. 1..) in Z.________ (SO). Mit eigenhändigem Testament vom 3. März 1998 (ergänzt am 24. März 1998) hatte X.________ seine gesetzlichen Erben von der Erbfolge ausgeschlossen und die drei Schwestern M.A.________ (geb. 1968), S.C.________-A. ________ (geb. 1972) und B.A.________ (geb. 1979), alle italienische Staatsangehörige und wohnhaft in Italien, als seine "einzigen Erben für meinen gesamten Rücklass" eingesetzt. Allfällige früher errichtete letztwillige Verfügungen hatte er gleichzeitig "in allen Teilen" aufgehoben. Seine Liegenschaft wurde im Testament nicht erwähnt. Mehr als vier Jahre vor dieser Testamentserrichtung, im Juli 1993, hatte X.________ von der Amtschreiberei D.________ folgendes Schreiben erhalten: "Sehr geehrter Herr X.________, Im Anschluss an unsere Besprechung haben wir einen Entwurf Ihres Testamentes erstellt, den Sie in der Beilage hiermit erhalten. Wir bitten Sie, diesen Entwurf genau abzuschreiben (auf ein gewöhnliches Blatt mit Tinte oder Kugelschreiber, nicht Bleistift), zu unterschreiben und den Ort (Z.________) und das genaue Datum (Tag, Monat, Jahr) einzusetzen. Wollen Sie uns dann diese Reinschrift zur Kontrolle unterbreiten. Anschliessend werden wir das Original-Testament bei uns in Verwahrung nehmen.. "