Citation: 8C_52/2015 E. A

A.________, geboren 1969, war ab 12. Juli 1999 bei der B.________ AG, Strassen- und Tiefbau, angestellt und in dieser Eigenschaft bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (nachfolgend: SUVA) gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 29. Januar 2011 verunfallte er mit dem Motorrad und zog sich dabei ein Schädelhirntrauma zu (vgl. dazu Bericht Spital C.________ vom 5. Februar 2011). Ab 16. Mai 2011 nahm er die Arbeit halbtags, ab 1. Juni 2011 ganztags wieder auf. Anfangs wurde er im Lager, nach Abschluss der Fahrtauglichkeitsabklärungen in seiner bisherigen Tätigkeit als Maschinist eingesetzt. In der Folge wurde seine Fahrtüchtigkeit erneut abgeklärt. Die Untersuchungen ergaben erhebliche kognitive Defizite (vgl. Bericht des rechtsmedizinischen Instituts D._________ vom 24. April 2012). Gestützt darauf erliess die SUVA am 29. Juni 2012 eine Nichteignungsverfügung als Maschinenführer im Bauhauptgewerbe. Da der Arbeitgeber in seinem Betrieb keine andere Beschäftigung anbieten konnte, kündigte er das Arbeitsverhältnis per 31. Oktober 2012. Im Rahmen der MR-Untersuchung durch Dr. med. E.________, Facharzt für Radiologie, vom 6. September 2012 ergab sich u.a. ein gutartiger Parotistumor, welcher am 28. Juni 2013 entfernt wurde (Bericht Spital F.________ vom 15. Juli 2013). Daneben fanden berufliche Abklärungen sowie eine neuropsychologische Behandlung statt. Dr. med. G.________, Facharzt für Neurologie, verwies am 22. September 2012 auf die im MRI vom 6. September 2012 festgestellten Marklageränderungen und Mikrohämatome, welche die neuropsychologischen Defizite gut erklären würden; inwiefern sich die minimale Ausbildung des Patienten auf die Testergebnisse auswirke, könne er nicht beurteilen. Aus neurologischer Sicht bestehe keine quantitative Einschränkung der Arbeitsfähigkeit, es seien aber Arbeiten mit potentiell gefährlichen Maschinen zu meiden. Zudem empfahl er die Durchführung der von der SUVA bereits eingeleiteten neuropsychologischen Behandlung. In der Folge veranlasste die SUVA eine neurologische Abklärung (Bericht des Prof. Dr. med. H.________, Leitender Arzt, Klinik für Neuroradiologie, Spital I._________ vom 24. Juli 2013). Gestützt auf die vorhandenen medizinischen Berichte schlussfolgerte Dr. med. K.________, Facharzt für Neurologie, Versicherungsmedizin, SUVA, am 14. August 2013, dass nebst den bekannten neuropsychologischen Folgen des Schädelhirntraumas auch krankheitsbedingte Läsionen vorlägen. Am 27. September 2013 äusserte sich Dr. med. E.________ und am 8. Oktober 2013 der behandelnde Dr. med. G.________ dazu; Dr. med. K.________ nahm zu diesen beiden Berichten am 11. Oktober 2013 Stellung. Mit Verfügung vom 15. Oktober 2013, bzw. mit Einspracheentscheid vom 18. März 2014, sprach die SUVA A.________ eine Invalidenrente bei einem Invaliditätsgrad von 43 % sowie eine Integritätsentschädigung bei einer Integritätseinbusse von 35 % zu und stellte die Prüfung einer Übergangsentschädigung infolge der Nichteignungsverfügung in Aussicht.