Citation: 5D_12/2024 E. 5

Im Eventualstandpunkt rügt die Beschwerdeführerin als willkürlich, dass das Obergericht für die Streitwertberechnung die ganze Vorschusszahlung als Grundlage genommen habe, obwohl der Streitgegenstand sich auf die willkürliche Würdigung der Anträge im Rechenschaftsbericht durch das Bezirksgericht beschränkt habe. In Anbetracht der gesamten Umstände liege "ein Machtmissbrauch (Selbstjustiz) vor" und mit Fr. 500.-- wären die "Kosten entsprechend gedeckt (§ 2 und § 8 GebV OG)." Die Beschwerdeführerin hat im kantonalen Rechtsmittelverfahren ohne Einschränkung die Aufhebung des bezirksgerichtlichen Entscheides beantragt und sich auch umfassend geäussert. Inwiefern der Streitwert tiefer hätte festgesetzt werden müssen als die vom Obergericht angenommenen Fr. 12'606.50, ist nicht ersichtlich und schon gar nicht ist diesbezüglich Willkür dargetan.