Citation: 2D_8/2020 E. A

A.a. Die A.________ AG ist Alleineigentümerin des Grundstückes Nr. xxx in U.________. Dieses Grundstück wurde im Jahr 2012 mit zwei Mehrfamilienhäusern und einer Tiefgarage überbaut. Am 28. Juli 2014 traten während eines Gewitters in U.________ sowohl der Bach B.________ als auch der Bach C.________ über die Ufer, wodurch an Gebäuden des Grundstücks Nr. xxx Wasserschäden entstanden. Für die bei diesem Ereignis entstandenen Schäden an den Gebäuden der A.________ AG erbrachte die Gebäudeversicherung des Kantons St. Gallen (GVA) Versicherungsleistungen in der Höhe von rund Fr. 870'000.--. A.b. Am 22. Dezember 2014 forderte die GVA die A.________ AG unter Androhung, dass die Gebäude im Unterlassungsfall für das Ereignis "Hochwasser/Überschwemmung" von der Gebäudeversicherung ausgeschlossen würden, auf, umgehend zumutbare Objektschutzmassnahmen betreffend die Gebäude auf dem Grundstück Nr. xxx zu realisieren. Auf diese Aufforderung hin erklärte die A.________ AG, es stünden drei Schutzkonzeptvarianten im Raum, nämlich Variante I: Mäuerchen entlang der Strasse D.________, verbunden mit einem manuell anzubringenden Dammbalken bei der Tiefgarageneinfahrt und beim Parkplatz Variante II: Sichern der Lüftungsöffnungen und Kellerfenster mittels halbautomatischen Hochwasserschutzfenstern, verbunden mit einem manuell anzubringenden Dammbalken bei der Tiefgarageneinfahrt Variante III: Sichern der Lüftungsöffnungen und Kellerfenster mittels halbautomatischen Hochwasserschutzfenstern, verbunden mit einem automatisch schliessenden Klappschott bei der Tiefgarageneinfahrt. Die A.________ AG erklärte zugleich, dass für sie die Variante III aufgrund unverhältnismässig hoher Kosten nicht in Frage komme. Mit Schreiben vom 22. Dezember 2015 forderte die GVA die A.________ AG auf, die Objektschutzmassnahmen gemäss Variante III und weitere Schutzmassnahmen im Bereich von Hauseingang und Sitzplätzen zu realisieren. A.c. Mit Verfügung vom 16. Februar 2016 schloss die GVA die beiden Mehrfamilienhäuser, die Tiefgarage und ein ebenfalls auf dem Grundstück Nr. xxx befindliches Gartenhaus von der Gebäudeversicherung gegen das Elementarereignis "Hochwasser/Überschwemmung" aus.