Citation: U 115/03 16.09.2003 E. 2

Die Vorinstanz hat zur umstrittenen Leistungspflicht des Unfallversicherers über den 25. Oktober 2001 hinaus erwogen, die getätigten medizinischen Abklärungen seien ausreichend, um die Unfallkausalität der geklagten Beschwerden und ihre Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit beurteilen zu können. Die verschiedenen Arztberichte ergäben ein übereinstimmendes, zusammenhängendes Bild. «Die geklagten Kopfschmerzen wurden aus somatischer Sicht auf eine Dekonditionierung und eine depressive Entwicklung zurückgeführt. Die geklagten Schwindelbeschwerden wurden als nicht objektivierbar und als psychisch überlagert beurteilt. Die psychiatrische Abklärung schliesslich ergab, dass tatsächlich die Diagnose einer längeren depressiven Reaktion mit Schmerzsyndrom zu stellen war.» Im Weitern könne aufgrund der übereinstimmenden medizinischen Beurteilungen als überwiegend wahrscheinlich erstellt gelten, dass Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit von mehr als 50 % ab Juni 2001 und von mehr als 0 % ab Oktober 2001 nicht somatisch, sondern psychisch bedingt seien. Diese psychischen Unfallfolgen stünden indessen nicht in einem adäquaten Kausalzusammenhang mit dem Vorfall vom 5. September 2000. Keines der gemäss BGE 115 V 140 Erw. 6c/aa bei Unfällen aus dem mittleren Bereich massgebenden Kriterien sei gegeben. Das gelte insbesondere für «Grad und Dauer der physisch bedingten Arbeitsunfähigkeit».