Citation: 9C_641/2023 E. 7.1

7.1. Zusammenfassend konnte die Beschwerdegegnerin weder mittels prozessualer Revision noch auf dem Weg der Wiedererwägung auf die Verfügungen vom 26. Oktober 2016 zurückkommen. Die Vorinstanz hat demnach Bundesrecht verletzt, indem sie die Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 3. März 2022 in Bezug auf die rückwirkende Aufhebung der Rente vom 1. Dezember 2014 bis 31. März 2018 bestätigt hat. Zudem hat sie den Untersuchungsgrundsatz verletzt, indem sie eine Verschlechterung des Gesundheitszustands des Beschwerdeführers per 22. Dezember 2020 bejaht hat, ohne dass dieser Zeitpunkt ausreichend abgeklärt worden wäre. Die Sache ist an die Beschwerdegegnerin zur weiteren Abklärung und neuen Entscheidung in diesem Punkt zurückzuweisen. Die Beschwerde ist begründet.