Citation: 4A_345/2018 E. 4.2.1

4.2.1. Die Vorinstanz verwarf auch diese Rüge und erwog, der Rechtsvertreter der Beschwerdegegner habe Vollmachten eingereicht, die das zu besorgende Rechtsgeschäft mit "A.A.________, Auflösung ME" bezeichnet hätten. Das Bezirksgericht habe dies als verbesserungsfähigen Mangel im Sinn von Art. 132 Abs. 1 ZPO qualifiziert und sei davon ausgegangen, die Vertretung durch Rechtsanwalt Schmid liege auf der Hand, weil dieser die Gegenpartei bereits im Vorprozess vertreten habe, in welchem es eben um jene Aufhebung und Teilung von Miteigentum unter denselben Parteien wie im vorliegenden Verfahren gegangen sei; zwischen beiden Geschäften bestehe ein enger Zusammenhang. Aufgrund der bundesgerichtlichen Rechtsprechung (Urteil 5A_561/2016 vom 22. September 2016) sei davon auszugehen, dass dem Gericht ein gewisser Ermessensspielraum zukomme bei der Be-urteilung, ob eine Vollmacht genüge. Erachte es eine Vollmacht als ungenügend, könne es jederzeit die Nachreichung einer aktualisierten oder verfahrensspezifischen Vollmacht verlangen. Darin bestehe auch der wesentliche Unterschied zum Fall, der mit dem zitierten Entscheid 5A_561/2016 beurteilt worden sei. Anders als im vorliegenden Sachverhalt habe die dortige kantonale Vorinstanz den Berufungskläger ausdrücklich mittels Verfügung aufgefordert, eine aktualisierte Vollmacht einzureichen. Dieser Aufforderung sei er nicht nachgekommen, weshalb das Gericht zu Recht nicht auf die Berufung eingetreten sei. Im hier zu beurteilenden Fall habe das Bezirksgericht die bestehende Vollmacht aufgrund des engen Zusammenhangs mit dem vorangegangenen Verfahren um Teilung des Miteigentums als genügend erachtet, was in seinem Ermessen gelegen habe. Es könne deshalb offenbleiben, ob die Beschwerdegegner bewusst eine mangelhafte Vollmacht eingereicht hätten, wie vom Beschwerdeführer geltend gemacht werde, wofür indessen keinerlei Beweise aktenkundig seien.