Citation: 8C_427/2020 E. 5.2

5.2. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Vorinstanz nachvollziehbar und willkürfrei begründet hat, dass sich § 19 Abs. 1 lit. b ZLG nur auf die kantonalen Beiträge bezieht und nicht auf die Gemeindezuschüsse. Sie hat hieraus ohne in Willkür zu verfallen abgeleitet, dass es daher den Gemeinden überlassen ist, einen Freibetrag im vorliegenden Zusammenhang mit der Rückzahlung von Gemeindezuschüssen aus dem Nachlass vorzusehen oder nicht. Unter dem Aspekt der Willkür stand hält demnach auch i hre Schlussfolgerung, die Gemeinde Uster habe sich (zulässigerweise) mit Art. 14 GV eine vom kantonalen Recht abweichende Regelung vorbehalten und eine solche in Art. 10 lit. d GV statuiert, indem sie darin gerade keinen Freibetrag aufgeführt hat. Daran ändert nichts, dass die Gemeinde Uster im Gegensatz zur Gemeinde Opfikon den Ausschluss eines Freibetrags nicht explizit nennt, wie gerügt wird. Eine willkürliche Verletzung kommunalen oder kantonalen Rechts ist der Vorinstanz nicht vorzuwerfen. Lediglich eine andere Auslegung zu verlangen oder als naheliegender erscheinen zu lassen, reicht nicht aus.