Citation: 5A_717/2023 E. 2

Der angefochtene Entscheid wurde der Beschwerdeführerin am 15. August 2023 zur Abholung gemeldet. Sie hat die Abholfrist verlängert, worauf die Sendung an das Obergericht zurückgesandt wurde. Die Beschwerdeführerin musste mit der Zustellung von gerichtlichen Sendungen rechnen, weshalb der Entscheid spätestens als am siebten Tag nach dem ersten erfolglosen Zustellversuch als zugestellt gilt (sog. Zustellfiktion). Daran ändert die Verlängerung der Abholfrist durch die Beschwerdeführerin nichts (Urteil 6B_1430/2020 vom 15. Juli 2021 E. 1.3; vgl. BGE 141 II 429 E. 3.1). Der angefochtene Entscheid gilt damit als am 22. August 2023 zugestellt, womit die zehntägige Beschwerdefrist (Art. 100 Abs. 2 lit. a BGG) am Freitag, 1. September 2023, ablief. Die am 5. September 2023 der Post übergebene Beschwerde ist damit verspätet. Dasselbe gilt für die Eingabe vom 21. September 2023, soweit sie als Teil der Beschwerde aufzufassen ist. Die Beschwerde ist offensichtlich unzulässig. Das präsidierende Mitglied der Abteilung tritt auf sie im vereinfachten Verfahren nicht ein (Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG).