Citation: 8C_377/2023 E. 11.1

11.1. Die Beschwerdeführerin obsiegt insofern, als ihr ab April 2019 eine unbefristete halbe Invalidenrente zuzusprechen ist. Sie unterliegt demgegenüber insofern, als es im Zeitraum vom 1. August 2016 bis zum 31. Januar 2018 bei einer halben Invalidenrente sein Bewenden hat. Diesem Verfahrensausgang entsprechend sind die Gerichtskosten zu vier Fünfteln der Beschwerdegegnerin und zu einem Fünftel der Beschwerdeführerin aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Die Beschwerdegegnerin hat der Beschwerdeführerin überdies eine reduzierte Parteientschädigung auszurichten (Art. 68 Abs. 1 BGG). Der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin macht einen Aufwand von rund 30 Stunden geltend. Zweifellos ist von einer überdurchschnittlich komplexen Streitigkeit auszugehen. Der geltend gemachte erhöhte Aufwand (Gerichtsgutachten mit ergänzender Stellungnahme, Protokoll der Partei- und Zeugenbefragung, lange Verfahrensdauer vor dem kantonalen Gericht) betrifft aber in erster Linie das vorinstanzliche Verfahren. Die Entschädigung wird deshalb auf Fr. 4'000.- festgesetzt, welche entsprechend dem Verfahrensausgang auf Fr. 3'200.- zu kürzen ist.