Citation: 6B_502/2023 E. 3.4

3.4. Der Beschwerdeführer macht geltend, er habe kein Tatbestandselement von Art. 253 Abs. 1 StGB selbst verwirklicht. Die Vorinstanz nehme willkürlich an, er sei ein Hauptbeteiligter gewesen. Gestützt darauf rechne sie ihm zu Unrecht die Handlungen seiner Schwiegermutter und diejenigen seines Schwagers zu. Dies könne keine Tatherrschaft begründen. Weiter wirft der Beschwerdeführer der Vorinstanz vor, sie hätte Mittäterschaft und mittelbare Täterschaft sowie Anstiftung oder Gehilfenschaft prüfen und die Rolle der Schwiegermutter und des Schwagers beleuchten müssen. Ein gemeinsamer Tatentschluss, eine Beauftragung oder Instruktion der Schwiegermutter und des Schwagers durch ihn seien nicht erstellt. Diese Einwände verfangen nicht. Die Vorinstanz hält ausdrücklich fest, dass der Beschwerdeführer die einzelnen Handlungen nicht selbst ausführte und dass er keine direkte Tatmacht hatte. Allerdings hätten seine Schwiegermutter und sein Schwager in seinem Auftrag und Interesse gehandelt. Er habe das Vorgehen geplant und gewollt. Damit habe er mit Vorsatz und Täuschungsabsicht gehandelt. Er sei es gewesen, der das abgeflossene Kapital der B.________ AG durch ein wertloses Aktionärsdarlehen ersetzt habe, anstatt dafür zu sorgen, dass die Gesellschaft werthaltig finanziert sei. Diese Erwägungen sind nicht zu beanstanden. Ausserdem durfte die Vorinstanz im vorliegenden Strafverfahren gegen den Beschwerdeführer offen lassen, ob bei der Schwiegermutter und beim Schwager Mittäterschaft, Gehilfenschaft oder mittelbare Täterschaft vorliegt. Sie begründet überzeugend, dass der Beschwerdeführer ohnehin als Hauptbeteiligter dasteht und, dass die Initiative für die Delikte von ihm ausging. Allein er habe davon profitiert, indem er die B.________ AG habe gründen können, obwohl er nicht über das dafür notwendige Kapital verfügt habe. Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, erschöpft sich in einer unzulässigen appellatorischen Kritik.