Citation: 1B_453/2018 E. 4.1

4.1. In seinem Urteil 1B_433/2017 hat das Bundesgericht festgestellt, dass die Vorinstanz die Frage des hinreichenden Tatverdachtes der vorsätzlichen oder fahrlässigen Verletzung der Meldepflicht (Art. 197 Abs. 1 lit. b StPO i.V.m. Art. 9 und Art. 37 GwG) in ihrem Entscheid vom 4. September 2017 noch nicht geprüft (bzw. nur beiläufige Erwägungen dazu formuliert) hatte. "Der Vollständigkeit halber und im Hinblick auf die vorzunehmende Neubeurteilung durch die Vorinstanz" erwog das Bundesgericht dazu Folgendes: Die obiter dicta der Beschwerdekammer zur Frage des hinreichenden Tatverdachtes hatten im Lichte der bundesgerichtlichen Praxis nicht überzeugt. Sie erschienen widersprüchlich und trugen den vom EFD dargelegten massgeblichen Verdachtsgründen zu wenig Rechnung. Insbesondere schloss die damalige beiläufige Erwägung der Beschwerdekammer, die Vermögenswerte der durch Anlagebetrug, ungetreue Geschäftsbesorgung und weitere Verbrechen geschädigten Kunden der B.________ AG seien nicht verbrecherischen Ursprungs gewesen, eine mögliche Verletzung der GwG-Meldepflicht keineswegs zum Vornherein aus (vgl. Urteil 1B_433/2017 E. 5.2).