Citation: C 90/00 09.03.2001 E. 4

4.- Im Lichte dieser Regelungen haben Verwaltung und Vorinstanz die von der Firma über die Pensionskasse dem Beschwerdeführer ausgerichtete freiwillige Ausrichtung von Fr. 1000.- richtigerweise in die Berechnung des Anspruchs auf Kompensationsleistungen einbezogen. Die Ausrichtung dieses Betrages erfüllt unter den Umständen des vorliegenden Falles die selbe Funktion wie die im erwähnten Urteil B. genannte Kapitalzahlung: Sie dient in erster Linie der Deckung des durch die vorzeitige Pensionierung entstandenen Lohnverlustes und des Risikos der Arbeitslosigkeit. Dies geht besonders aus Ziffer 4 der Vereinbarung vom 24. Oktober 1996 hervor, wonach die Höhe der Leistungen neu festgelegt wird, falls der Beschwerdeführer eine neue oder zusätzliche Stelle finden sollte, und der hiebei angefügten Verpflichtung, den allfälligen Antritt einer neuen Tätigkeit sofort zu melden. Würde die freiwillige Leistung bei der Berechnung der dem Beschwerdeführer zustehenden Kompensationszahlungen ausgeklammert, träte eine vom Gesetzgeber ausdrücklich nicht gewollte Überentschädigung ein. Es ist jedoch kein sachlicher Grund ersichtlich, der eine solche zu rechtfertigen vermöchte.