Citation: 9C_515/2021 E. A

Die 1987 geborene A.________ bezog seit 1. September 2017 eine halbe Invalidenrente, welche mittels der Einkommensvergleichsmethode ermittelt worden war (Invaliditätsgrad: 50 %; Verfügung vom 22. Februar 2019). Am 21. Juni 2019 wurde infolge der Geburt des zweiten Sohnes der Versicherten eine neue Verfügung erstellt, in welcher die Kinderrente aufgeführt wurde. Der Anspruch auf eine halbe Invalidenrente wurde nach einer von Amtes wegen eingeleiteten Rentenrevision mit Mitteilung vom 7. Mai 2020 bestätigt. Im August 2020 meldete die Versicherte, dass sie mit der Geburt ihres Sohnes im Mai 2019 an ihre Grenzen komme, und stellte ein Revisionsgesuch. Nach Einholung eines Abklärungsberichts Haushalt/Erwerb vom 9. Oktober 2020 und durchgeführtem Vorbescheidverfahren hob die IV-Stelle Bern die bisherige halbe Invalidenrente der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 7. Mai 2021 auf. Dabei errechnete sie neu in Anwendung der gemischten Methode einen Invaliditätsgrad von 36 %.