Citation: 1C_269/2024 E. 4.5

4.5. Nicht gefolgt werden kann dem Beschwerdeführer sodann, wenn er im Zusammenhang mit der Eignung der angeordneten Rückversetzung geltend macht, die "Streifgefahr" werde nicht durch einen höheren Strassenabstand, sondern durch eine ausreichende Dimensionierung des Trottoirs gebannt: Selbst bei einer grosszügigen Dimensionierung ist damit zu rechnen, dass die Verkehrsteilnehmenden - etwa beim Kreuzen oder Überholen, insbesondere in Gruppen - die gesamte Trottoirbreite benützen. Die Wahrscheinlichkeit einer Kollision mit einer unmittelbar an den Trottoirrand gestellten Baute lässt sich somit durchaus mit einem grösseren Strassenabstand vermindern. So kann z.B. die Gefahr, dass ein hangabwärts fahrendes Kind auf der Aussenseite der Kurve, etwa beim Überholen einer auf der (hangabwärts betrachtet) rechten Trottoirhälfte gehenden Person, mit dem Kopf auf die Terrassenecke oder den Handlauf der Terrassenbrüstung aufprallt, gemäss den nachvollziehbaren Ausführungen der Vorinstanz durch die Einhaltung eines Abstands von 0,3 m erheblich reduziert werden. Demnach ist die Wiederherstellungsanordnung geeignet, die Verkehrssicherheit im Bereich des betroffenen Strassenabschnitts deutlich zu verbessern.