Citation: 1C_7/2022 E. 1.3

1.3. Nach ständiger bundesgerichtlicher Rechtsprechung sind Grundsatzentscheide, in welchen Teilaspekte einer Streitsache vorab materiell beurteilt werden, Zwischenentscheide i.S.v. Art. 93 BGG (BGE 136 II 165 E. 1.1 S. 170; 135 II 30 E. 1.3.1; 134 II 137 E. 1.3.2; 133 V 477 E. 4.1.3). So werden beispielsweise Kostenverteilungsverfügungen im Altlastenrecht als Zwischenentscheid qualifiziert, wenn noch unklar ist, welche Kosten insgesamt anfallen und die Kostenbeiträge noch nicht beitragsmässig festgelegt worden sind (Urteil 1C_397/2013 vom 21. April 2015 E. 1.3 mit Hinweisen, in: URP 2015 529 mit Anmerkung CHRISTEN/GRACEJ, URP 2015 535). Vorliegend beschränkt sich die angefochtene Verfügung auf die Grundsatzfrage der Entschädigungsberechtigung für verschiedene Bauteile; die genaue Entschädigungshöhe wird Gegenstand der Auszahlungsverfügung sein (vgl. Art. 32 Abs. 5 der Energieverordnung vom 1. November 2017 [EnV; 730.01] und Art. 17d sexies der Energieverordnung vom 7. Dezember 1998 [aEnG; AS 1999 207 und 2016 2479]). Aufgrund der Ausführungen der Beschwerdeführerin ist davon auzugehen, dass diese auch die (bisher nur schätzungsweise festgelegte) Entschädigungshöhe für die bereits im Grundsatz anerkannten Posten anfechten wird. Sie legt weder dar, weshalb dennoch - entgegen der allgemeinen Grundsätze - von einem End- oder Teilendentscheid auszugehen sei, noch macht sie einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil i.S.v. Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG geltend. Ein solcher ist auch nicht ohne Weiteres ersichtlich, hat die Beschwerdeführerin sich doch den vorzeitigen Baubeginn bewilligen lassen, ohne den Entscheid über die Entschädigung für die Wasserkraftschnecke abzuwarten.