Citation: 8C_578/2023 E. 5.2.3

5.2.3. Wie die Vorinstanz im Übrigen zutreffend festhielt, stehen für die Belange der Invalidenversicherung letztlich ohnehin nicht die diagnostischen Einschätzungen, sondern die Auswirkungen der Erkrankung auf die Arbeitsfähigkeit im Vordergrund (BGE 136 V 279 E. 3.2.1; Urteil 9C_571/2023 vom 11. Januar 2024 E. 6.4 mit Hinweis). Unter diesem Gesichtspunkt trug der psychiatrische Gutachter der Erschöpfungssymptomatik des Beschwerdeführers umfassend Rechnung, und begründete unter Verweis auf die verbliebenen Ressourcen des Beschwerdeführers u.a. im Haushalt, in der Gestaltung des Alltags und im Sozialleben einlässlich und nachvollziehbar, weshalb (entgegen den Einschätzungen der behandelnden Ärzte) eine Arbeitsfähigkeit von 70 % bestehe. An der Schlüssigkeit dieser Ausführungen ändert auch der Umstand nichts, dass der Gutachter den Begriff der "post exertional malaise" nicht explizit erwähnte.