Citation: 6P.123/2005 11.12.2005 E. 1

1.1 Der Beschwerdeführer erhebt eidgenössische Nichtigkeitsbeschwerde mit dem Hinweis, diese werde in Bezug auf einzelne, mit einem Stern gekennzeichneten Punkte zugleich als staatsrechtliche Beschwerde eingereicht. Nach der Rechtsprechung ist es zulässig, in einer einzigen Rechtsschrift zugleich eine staatsrechtliche Beschwerde und eine Nichtigkeitsbeschwerde zu erheben, wenn die vorgebrachten Rügen klar auseinander gehalten werden. Die Zulässigkeit der einzelnen Rügen wird nach den für das jeweilige Rechtsmittel geltenden Sachurteilsvoraussetzungen geprüft (BGE 118 IV 293 E. 2a). Der Beschwerdeführer hat zwar nur eine als Nichtigkeitsbeschwerde bezeichnete Rechtsschrift eingereicht, doch ergibt sich daraus hinreichend deutlich, in Bezug auf welche Vorbringen sie als staatsrechtliche Beschwerde entgegengenommen werden soll. 1.2 Die staatsrechtliche Beschwerde ist grundsätzlich nur gegen letztinstanzliche kantonale Entscheide möglich (Art. 86 Abs. 1 OG). Das ist beim angefochtenen Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich der Fall. Gemäss dem im Jahre 2003 revidierten und am 1. Januar 2005 in Kraft getretenen § 428 der Strafprozessordnung des Kantons Zürich ist die Nichtigkeitsbeschwerde (Kassation) an das Kassationsgericht nur zulässig gegen Urteile und Erledigungsbeschlüsse des Geschworenengerichts und des Obergerichts als erster Instanz. Da das Obergericht des Kantons Zürich hier als Berufungsinstanz geurteilt hat und die Berufung nach dem Inkrafttreten des neuen § 428 StPO/ZH erklärt wurde, war eine kantonale Nichtigkeitsbeschwerde ausgeschlossen (angefochtenes Urteil, S. 6).