Citation: U 392/04 15.06.2005 E. A

Der 1960 geborene S.________ arbeitete von 1989 bis 2003 zuerst als Hilfskoch und ab 1992 als Koch für das Hotel M.________ (nachfolgend: Arbeitgeberin) und war in dieser Eigenschaft bei der Hotela Kranken- und Unfallkasse des Schweizer Hotelier-Vereins (nachfolgend: Hotela) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten versichert. Prof. Dr. med. P.________, Leiter der Allergologisch-Immunologischen Poliklinik am Spital X.________, diagnostizierte gemäss Bericht vom 18. Februar 2003 nebst einem Status nach zwei-jähriger Immuntherapie und arterieller Hypertonie - eine Birkenpollenallergie mit begleitender Reaktion auf Karotte, Spargel, Sellerie und Tomate sowie - ein Asthma bronchiale, vor allem bei Exposition gegenüber Karotten, Sellerie und Spargel. Dr. med. B.________, Spezialarzt FMH für Innere Medizin, speziell Lungenkrankheiten, welcher den Versicherten seit 1997 behandelt, diagnostizierte ein Asthma bronchiale sowie eine Rhinokonjunktivitis allergica und attestierte eine volle Arbeitsunfähigkeit ab 10. März 2003. Mit Unfallmeldung UVG vom 28. März 2003 liess der Versicherte den Gesundheitsschaden als Berufskrankheit bei der Hotela anmelden. Nach Einholung verschiedener Arztberichte sowie von Antworten des Versicherten zu einem Fragebogen der Hotela verneinte diese eine Leistungspflicht, weil keine Berufskrankheit vorliege (Verfügung vom 10. November 2003), und hielt daran mit Einspracheentscheid vom 26. Februar 2004 fest.