Citation: 8C_112/2024 E. 5.4

5.4. Mit der in E. 5.2 dargelegten Rechtsprechung zu Art. 24 Abs. 3 UVV und der daran geäusserten Kritik in der Lehre hat sich das Bundesgericht im Urteil BGE 148 V 84 auseinandergesetzt. Es hat - wie schon das EVG zuvor (vgl. Urteile U 19/90 vom 10. März 1992 E. 4d [auszugsweise publiziert in RKUV 1992 Nr. U 148 S. 117 ff.] und U 30/01 vom 24. Januar 2002 E. 3c [publiziert in SVR, 2002 UV Nr. 19 S. 65]) - anerkannt, dass die bestehende Rechtslage auf Verordnungsebene jedenfalls "vom Ergebnis her" nicht befriedige (E. 7.2 des genannten Urteils). Letztlich könne es jedoch nicht Sache des Gerichts sein, mit einer selbst geschaffenen Sonderregel für Abhilfe zu sorgen. Weder bestehe eine unechte Lücke des geltenden Rechts, die vom Gericht geschlossen werden könne, noch sei die Frage einer Abkehr von der Rechtsprechung weiter zu verfolgen, wonach im Rahmen von Art. 24 Abs. 3 UVV das primäre Ausbildungsziel [...] massgeblich sei (E. 7.5 des genannten Urteils).