Citation: 2C_621/2022 E. 4.2

4.2. Vorliegend richtete sich die Beschwerde gegen einen Zwischenentscheid des Bundesverwaltungsgerichts, mit welchem ein Gesuch des Beschwerdeführers um Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung in einem Verfahren betreffend ein zweijähriges Einreiseverbot abgewiesen worden war. In der gleichen Eingabe hatte der Beschwerdeführer Rechtsverzögerung- bzw. Rechtsverweigerungsbeschwerde erhoben. Damit hatte er namentlich die Dauer des Hauptverfahrens betreffend das Einreiseverbot beanstandet, die gemäss dem angefochtenen Urteil im Zeitpunkt der Einreichung der Beschwerde an das Bundesgericht acht Monate betragen hatte. Während Rechtshängigkeit des bundesgerichtlichen Verfahrens hiess das Bundesverwaltungsgericht die Beschwerde betreffend das Einreiseverbot sodann gut, was die Gegenstandslosigkeit des vorliegenden Verfahrens bewirkte. Angesichts der konkreten Umstände ist gestützt auf eine summarische Prüfung davon auszugehen, dass die vorliegende Beschwerde voraussichtlich gutgeheissen worden wäre.