Citation: 8C_505/2022 E. 6.1

6.1. Das kantonale Gericht hat sich im Weiteren mit der Frage der Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit befasst (vgl. BGE 145 V 2 E. 5.3.1 mit Hinweis auf BGE 138 V 457 E. 3.1). Es hat dazu erkannt, dass der Beschwerdeführer im relevanten Zeitpunkt etwas über 60 Jahre alt gewesen sei und ihm mithin bis zum Erreichen des AHV-Pensionsalters eine Aktivitätsdauer von noch fast fünf Jahren verblieben sei. Dies reiche grundsätzlich aus, um eine neue einfache Erwerbstätigkeit aufzunehmen, sich einzuarbeiten und die Arbeit auszuüben. Die diversen Stellenwechsel des Beschwerdeführers würden von der Fähigkeit zeugen, sich rasch an neue Umgebungen und Aufgaben anpassen zu können. Weshalb es ihm vor dem Hintergrund des ärztlich ermittelten Belastungsprofils nicht zumutbar sein solle, leichtere Arbeiten wie zum Beispiel Montage-, Verpackungs-, Prüf-, Sortier- oder Überwachungsarbeiten zu verrichten, sei nicht ersichtlich und auch nicht substanziiert dargelegt. Ausserdem würden gerade Hilfsarbeiten auf dem massgebenden ausgeglichenen Stellenmarkt unabhängig nachgefragt. Es bleibe darauf hinzuweisen, dass der Beschwerdeführer bis April 2014 in einem 100%-Pensum und danach ab 2019 in einem solchen von 70 % gearbeitet habe.