Citation: 9C_783/2009 29.10.2009 E. 2

2.1 Das kantonale Gericht hat in ausführlicher und pflichtgemässer Würdigung der gesamten Akten und korrekter Anwendung der Beweiswürdigungsregeln - was als Rechtsfrage vom Bundesgericht ohne Einschränkung der Kognition zu prüfen ist (Urteil 9C_833/2007 vom 4. Juli 2008 E. 2.2; Urteil I 362/99 vom 8. Februar 2000 E. 4, mit Hinweisen, publ. in: SVR 2001 IV Nr. 10 S. 28) - das Gutachten der MEDAS vom 27. November 2007 als beweiskräftig anerkannt. Die Rüge, auf die Expertise des MEDAS könne nicht abgestellt werde, weil das Gutachten die vom Privatgutachter Dr. med. F.________ erhobene Verschlechterung des Gesundheitszustandes vom Dezember 2007 nicht berücksichtige, ist nicht stichhaltig: Einlässlich weist der vorinstanzliche Entscheid darauf hin, dass die Beschreibungen der Beschwerdeführerin zu Art und Ausmass des Geburtsgebrechens ihres Sohnes (Lähmung seit der Geburt) keineswegs mit der - unter Hinweis auf die prozessleitende Verfügung vom 10. Juli 2009 - nicht offensichtlich unrichtig getroffenen Feststellung des kantonalen Gerichtes (vgl. E. 1 hievor) in Einklang zu bringen sind, der Sohn habe erfolgreich eine Lehre als Zimmermann abgeschlossen. Das laut Expertise des Dr. med. F.________ zu ehelichen Konflikten mit Einfluss auf die psychische Verfassung Anlass gebende Geburtsgebrechen ist folglich nicht nachzuvollziehen und konnte - wie im angefochtenen Entscheid schlüssig begründet - für die Beurteilung der gesundheitlichen Verhältnisse nicht von Belang sein. Ebenso unbegründet ist der Einwand, die Vorinstanz stelle die "Angelegenheit betreffend das Geburtsgebrechen" unzulässigerweise in einen entscheidrelevanten Zusammenhang zu dem von Dr. med. F.________ dokumentierten Krankheitsverlauf. Denn die Diagnosestellung im Gutachten des Dr. med. F.________ mit u.a. posttraumatischer Belastungsstörung nach Retraumatisierung beruht wesentlich auf der Anamnese (vgl. Ziffern 3.9, 4.5 und 6.4 des Gutachtens). Wenn das kantonale Gericht die von der Beschwerdeführerin anlässlich der Begutachtung bei Dr. med. F.________ beschriebenen traumatischen Kindheitserlebnisse als nicht glaubwürdig bezeichnete, kann dies nach Lage der Akten keinesfalls als offensichtlich unrichtig gelten. Deshalb vermag die Expertise des Dr. med. F.________ den Beweiswert des Gutachtens der MEDAS vom 27. November 2007 nicht zu beeinträchtigen, weshalb das vorinstanzliche Gericht darauf abstellen durfte. 2.2 Die getroffenen Tatsachenfeststellungen, soweit für die Invaliditätsbeurteilung wesentlich, sind weder offensichtlich unrichtig noch unvollständig und halten im Rahmen der Kognition von Art. 97 Abs. 1 und 105 Abs. 2 BGG der Prüfung stand. Das kantonale Gericht hat, soweit erforderlich, zusätzlichen Beweis erhoben, zu Recht aber in antizipierter Beweiswürdigung von einer gutachterlichen Beweisweiterung abgesehen (vgl. BGE 124 V 90 E. 4b S. 94; 122 V 157 E. 1d S. 162). Dem Antrag auf Rückweisung der Sache zu ergänzender Abklärung ist daher nicht zu entsprechen. Die Invaliditätsbemessung ist in allen Teilen rechtlich korrekt erfolgt, weshalb kein Anspruch auf eine Rente der Invalidenversicherung besteht.