Citation: 9C_293/2021 E. A

A.a. Der am 4. Dezember 1962 geborene A.________ war bis Ende Februar 2014 als Mitglied der Generaldirektion bei der Firma X.________ tätig. Im Dezember 2014 meldete er sich bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an unter Hinweis darauf, dass er aufgrund von Depressionen seit 17. Februar 2014 arbeitsunfähig sei. Die IV-Stelle des Kantons Wallis klärte die medizinischen und die erwerblichen Verhältnisse ab. Mit Vorbescheid vom 24. Juni 2015 stellte sie die Zusprache einer ganzen Rente mit Wirkung ab 1. Juli 2015 in Aussicht, wogegen sowohl A.________ als auch die Pensionskasse der WKB, bei welcher er berufsvorsorgeversichert war, Einwand erhoben. Die IV-Stelle erliess am 18. November 2015 eine dem Vorbescheid entsprechende Verfügung. Die von der Pensionskasse der WKB dagegen erhobene Beschwerde hiess das Kantonsgericht Wallis gut, hob die Verfügung vom 18. November 2015 auf und wies die Sache zu weiteren medizinischen Abklärungen und neuer Verfügung an die IV-Stelle zurück. Sein Urteil vom 8. März 2017 erwuchs unangefochten in Rechtskraft. A.b. Die IV-Stelle holte die Berichte des Dr. med. B.________, Allgemeine Innere Medizin FMH, vom 15. Mai 2017 und des Dr. med. C.________, Psychiatrie FMH, vom 8. August 2017 ein und gab bei Dr. med. D.________, Facharzt FMH Psychiatrie und Psychotherapie, ein psychiatrisches Gutachten in Auftrag, welches am 22. Februar 2018 erstattet wurde. Sie unterbreitete das Gutachten dem RAD-Arzt Dr. med. E.________, Allgemeine Medizin FMH, der am 25. April 2018 veranlasste, dass RAD-Arzt Dr. med. F.________, Facharzt für Kinder-, Jugend- und Erwachsenenpsychiatrie FMH, sich in einer internen Stellungnahme vom 16. Mai 2018 dazu äusserte. Die IV-Stelle wandte sich daraufhin mit Ergänzungsfragen zum Gutachten vom 22. Februar 2018 an Dr. med. D.________, welche dieser am 13. Juli 2018 beantwortete. Die beiden RAD-Ärzte äusserten sich erneut (Stellungnahmen vom 25. Juli, 4. und 12. September 2018). Mit Vorbescheid vom 18. September 2018 verneinte die IV-Stelle einen Leistungsanspruch. Nachdem A.________ dagegen Einwand erhoben hatte, nahm die IV-Stelle nochmals Rücksprache mit dem RAD, worauf dieser einen Schlussbericht (vom 15./16. April/4. Juli 2019) verfasste. In einem weiteren Vorbescheid vom 21. August 2019 sah die Verwaltung die Zusprache einer befristeten Rente vor; dem Versicherten stehe vom 1. Juli 2015 bis 30. April 2016 eine ganze und vom 1. Mai bis 31. Juli 2016 eine halbe Rente zu. Nach Einwand des A.________ verfügte sie am 27. April 2020 wie vorbeschieden. In einer separaten Verfügung vom selben Tag forderte sie die in der Zeit vom 1. Mai 2016 bis 31. März 2017 zu viel ausgerichteten Rentenleistungen im Betrag von Fr. 54'285.- zurück.