Citation: 5A_17/2016 E. 3.1

3.1. Mit Bezug auf sein persönliches Einkommen macht der Beschwerdeführer geltend, beim Posten "Salär Einlage EP" handle es sich um einen Teil seines Bruttolohnes, welcher von der Arbeitgeberin zurückbehalten und in das entsprechende Mitarbeiterprogramm überführt werde. Indem die Vorinstanz diesen Betrag zusätzlich auf sein Bruttoeinkommen schlage und ihn damit doppelt berücksichtige, verletze sie Art. 125 Abs. 2 Ziff. 5 ZGB. Die Vorinstanz hat diesen Betrag nicht zum Bruttoeinkommen des Beschwerdeführers geschlagen. Sie hat wie gesagt das Nettoeinkommen von Fr. 11'994.35 ermittelt (Bruttoeinkommen inklusive Kinderzulage = Fr. 14'250.--./. Sozialabzüge von Fr. 2'255.65). Zu diesem Betrag hat sie alsdann den nicht durch effektive Ausgaben begründeten Anteil der Spesenentschädigung, d.h. Fr. 550.-- sowie den hier strittigen Betrag von Fr. 420.-- als Lohnbestandteile hinzugerechnet. Das Obergericht hat mit anderen Worten den Abzug dieses Betrages vom Nettoeinkommen des Beschwerdeführers gemäss Auszug der Arbeitgeberin nicht zugelassen, da es diesen als Lohnbestandteil ansah. Ein doppelter Abzug des Betrages von Fr. 420.-- liegt nicht vor.