Citation: 1B_351/2019 E. 3.4

3.4. Die Vorinstanz legt sodann dar, da hier kein besonderes Spezialwissen des Anwalts erforderlich gewesen sei, sei der in Basel übliche Stundenansatz von Fr. 250.-- angemessen. Die Ansicht der Vorinstanz, es sei kein besonderes anwaltliches Spezialwissen erforderlich gewesen, ist nicht offensichtlich unhaltbar. Es geht um die Einziehung beschlagnahmter Vermögenswerte und um deren (teilweise) Verwendung zugunsten der Privatkläger. Die sich insoweit stellenden Rechtsfragen sind nicht besonders komplex. Zu deren Behandlung muss jeder Anwalt in der Lage sein. Gemäss § 14 Abs. 1 der Honorarordnung vom 29. Dezember 2010 für Anwältinnen und Anwälte des Kantons Basel-Stadt (SG 291.400) beträgt das Honorar Fr. 180.-- bis Fr. 400.-- pro Stunde. Der von der Vorinstanz angewandte Stundenansatz liegt im Ermessensbereich.