Citation: 9C_441/2022 E. 3

Die Vorinstanz hat erwogen, die Atupri habe die Kündigung des Versicherungsverhältnisses auf Ende 2021 vorerst wegen offener Forderungen gegen den Beschwerdeführer abgelehnt. Am 24. Februar 2022 habe sich der Beschwerdeführer schriftlich auf ein Guthaben bei der Atupri berufen; diese habe gleichentags in einer Telefonnotiz festgehalten, der Beschwerdeführer wolle die offene Forderung mit seinem Guthaben verrechnet haben. Die Atupri habe den kundgetanen Verrechnungswillen umgehend berücksichtigt und bereits am folgenden Tag die Betreibung zurückgezogen. Dieser Ablauf spreche dafür, dass der Beschwerdeführer telefonisch um Verrechnung ersucht habe. Er habe auch den Anruf vom 24. Februar 2022 nicht bestritten und nichts vorgebracht, was auf eine Fehlerhaftigkeit der entsprechenden Telefonnotiz schliessen lasse. Zudem habe die Atupri dem Beschwerdeführer ein Guthaben auf ein von ihm bezeichnetes Konto überwiesen. Demzufolge beständen die im Einspracheentscheid vom 11. März 2021 festgelegten Forderungen (nach Tilgung zufolge Verrechnung) und die zugehörige Betreibung (nach Rückzug durch die Atupri) nicht mehr. Damit sei das schutzwürdige Interesse des Beschwerdeführers an einer materiellen Beurteilung des angefochtenen Einspracheentscheids dahingefallen.