Citation: 5A_486/2022 E. 5.1.3

5.1.3. Sodann wähnt der Beschwerdeführer sein rechtliches Gehör und seinen Beweisanspruch dadurch verletzt, dass die Vorinstanz dem Bericht des Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienstes vom 29. Mai 1989 einen höheren Beweiswert zuspreche als den medizinischen Akten der Jahre 1996 bis 2000 inklusive des Urteils des Kriminalgerichts vom 8. Mai 2000. Dieselben Rügen erhebt er auch verbunden mit dem Vorwurf, die Vorinstanz habe mit Bezug auf die "Phasen mit unregelmässiger Medikamenteneinnahme" trotz entsprechendem Beweisantrag nicht die wahren Gegebenheiten geprüft, sondern die unwahre Behauptung von Dr. B.________ geglaubt. Inwiefern dadurch sein Gehörsanspruch (namentlich in seinem Teilgehalt des Anspruchs auf Beweisführung) verletzt worden sein soll, erläutert der Beschwerdeführer nicht. Mit seinen Rügen zielt er vielmehr darauf ab, die Beweiswürdigung der Vorinstanz in Zweifel zu ziehen. Eine entsprechende Sachverhaltsrüge erhebt er in diesem Zusammenhang jedoch nicht, sodass auf seine Vorbringen nicht weiter einzugehen ist (vgl. vorne E. 2).