Citation: 2C_356/2015 E. 5.4.1

5.4.1. Die Beschwerdeführerin ist eventualiter der Auffassung, mit dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 8. Juli 2010 sei der Verzug eingetreten. Ihr anlässlich der Zahlungen angebrachter Vorbehalt könne nach Treu und Glauben nur so verstanden werden, dass spätestens im Zeitpunkt dieses Leitentscheids ein Verfalltag vorliege. Sie wirft der Vorinstanz vor, den tatsächlichen Konsens zwischen den Parteien bezüglich dieses Verfalltags nicht beachtet zu haben und macht geltend, diese seien "sich jedoch damals sehr wohl darüber einig" gewesen. Mit dieser Parteibehauptung ist ein derartiger Konsens aber nicht dargetan (Art. 42 Abs. 2 BGG).