Citation: 2C_972/2018 E. 10.2

10.2. Die Beschwerdeführerin macht ferner geltend, das Argument, die Abschreibungszeitpunkte stünden im Widerspruch zum Periodizitätsprinzip, sei im vorliegenden Fall erstmals von der Vorinstanz ins Spiel gebracht worden. Diesbezüglich sei von einem nicht zu berücksichtigenden Novum auszugehen. Im Rahmen des Streitgegenstandes hat die kantonale Behörde das massgebende Recht von Amtes wegen anzuwenden (Art. 110 BGG). Aus diesem Grund ist die kantonale Rechtsmittelbehörde zur Motivsubstitution berechtigt und kann damit die bei ihr eingereichten Rechtsmittel insbesondere aus einem anderen als dem von den Verfahrensbeteiligten angerufenen Grund gutheissen (BGE 144 II 462 E. 3.2.2; Urteil 2C_124/2013 vom 25. November 2013 E. 2.2.2; zum bundesgerichtlichen Verfahren BGE 144 III 462 E. 3.2.3 S. 466; 138 III 537 E. 2.2 S. 540; 137 III 385 E. 3 S. 386; 133 II 249 E. 2.2 S. 550). Indem sich die Vorinstanz vorliegend auf das Periodizitätsprinzip gestützt hat, hat sie genau dies getan. Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin hat sich die Vorinstanz dabei nicht auf Noven im Sinne von neuen Tatsachen oder Beweismittel gestützt, waren die Abschreibungszeitpunkte und die im Zusammenhang mit dem Periodizitätsprinzip relevanten weiteren tatsächlichen Gegebenheiten doch bekannt.