Citation: 2C_214/2023 E. 9.2

9.2. Notorisch ist, dass die Übertragung von SARS-CoV-2 weitgehend von Mensch zu Mensch erfolgt. Die Einschränkung von zwischenmenschlichen Kontakten ist daher geeignet, die Übertragung von Viren und damit auch die durch Virenübertragung verursachten Infektionen und Krankheiten zu reduzieren (BGE 147 I 450 E. 3.3.1). Die Quarantäne der Beschwerdeführerin war deshalb ein taugliches Mittel, um die Verbreitung des Corona-Virus zu reduzieren, und diente damit dem öffentlichen Interesse. Dies wird von der Beschwerdeführerin nicht bestritten.