Citation: 2C_435/2023 E. 7

Nicht weiter einzugehen ist auf die Rüge, wonach mit der Dreijahresfrist von Art. 50 Abs. 1 lit. a AIG den in der Schweiz ansässigen Ehepartnern ein (illegitimes) Druckmittel gegenüber den ausländischen Ehepartnern in die Hand gegeben werde, sich auf eine gewisse Weise zu verhalten, und damit Art. 8 EMRK verletzt werde. Mit diesem Vorbringen ist eine Verletzung von Art. 8 EMRK nicht hinreichend gerügt (E. 2.1) und im Übrigen wird damit nichts geltend gemacht, das nicht bereits von der Prüfung nach Art. 50 Abs. 1 lit. b bzw. Abs. 2 AIG umfasst ist.