Citation: 6B_1231/2016 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz nimmt unter Verweisung auf die Erwägungen der ersten Instanz an, dem Beschwerdeführer sei als Gemeindeammann mit einem Vollzeitpensum die Stellung eines Geschäftsführers zugekommen. Auch wenn er nicht dem Finanzressort vorgestanden habe, habe ihm in der Funktion als Leiter der Exekutive eine Pflicht zur Verwaltung des Gemeindevermögens obgelegen. Als Gemeindeammann sei er zugleich Linienvorgesetzter des Leiters der Finanzverwaltung, B.________, gewesen, demgegenüber er weisungsberechtigt gewesen sei. Indem er von dieser Weisungsbefugnis Gebrauch gemacht und jenen trotz Fehlens eines Gemeinderatsbeschlusses angewiesen habe, die Arbeitgeberbeiträge auf dem vormaligen höheren Gehalt zu berechnen und zu Lasten der Gemeinde an die Vorsorgeeinrichtung zu überweisen, habe er bewirkt, dass die Gemeinde U.________ ohne Rechtsgrundlage finanzielle Verpflichtungen eingegangen sei, welche zu einer Verminderung des Gemeindevermögens geführt hätten. Daran ändere der Einwand nichts, dass die Überweisungen zu Lasten des Gemeindekontos nach der Darstellung des Beschwerdeführers lediglich provisorischer Natur gewesen seien. Da in den Jahresrechnungen bzw. Rechnungsauflagen der Gemeinde U.________ nirgends ein Rückforderungsvorbehalt vermerkt gewesen sei, sei der Vermögensschaden vollumfänglich eingetreten. Schliesslich habe der Beschwerdeführer trotz wiederholter Aufforderung des Leiters der Finanzverwaltung innerhalb von 1½ Jahren keinen Gemeinderatsbeschluss eingeholt. Daraus ergebe sich, dass von einer provisorischen Belastung des Gemeindekontos keine Rede sein könne (angefochtenes Urteil S. 19 f.; erstinstanzliches Urteil S. 17 ff.). In subjektiver Hinsicht nimmt die Vorinstanz an, der Beschwerdeführer habe um seine Geschäftsführerfunktion und um seine Weisungsbefugnis gegenüber dem Leiter der Finanzverwaltung gewusst, zumal er sich selbst als "obersten Chef der Verwaltung" bezeichnet habe. Auch sei er sich darüber im Klaren gewesen, dass die Beibehaltung der Arbeitgeberbeiträge auf dem vorherigen Niveau eines Gemeinderatsbeschlusses bedurft hätte. Dennoch habe der Beschwerdeführer den Leiter der Finanzverwaltung zur Überweisung der höheren Arbeitgeberbeiträge angewiesen, ohne den Gemeinderat auch nur ansatzweise informiert zu haben. Wer trotz alle zwei Monate erfolgter Erinnerung während 1½ Jahren nicht tätig werde, sei offensichtlich nicht gewillt, die anstehende Pendenz noch zu erledigen (angefochtenes Urteil S. 20).