Citation: 1C_116/2018 E. 4.5

4.5. Vorliegend hat die EG Ittigen ihren Einordnungsentscheid in der Baubewilligung vom 16. November 2016 und im nachfolgenden Beschwerdeverfahren nachvollziehbar begründet (vgl. E. 4.2 hievor), weshalb nicht gesagt werden kann, sie habe die Auslegung und Anwendung der Ästhetikregelung in den Art. 411 ff. BR den kantonalen Rechtsmittelinstanzen überlassen. Die Vorinstanz nahm daher bundesrechtskonform an, der EG Ittigen stehe diesbezüglich ein Ermessensspielraum zu. Da eine sachgerechte Anfechtung des kommunalen Einordnungsentscheids möglich war, ist auch eine Verletzung der aus dem Anspruch auf rechtliches Gehör abgeleiteten Begründungspflicht zu verneinen.