Citation: K 78/01 02.04.2002 E. 5

5.- a) Im Wesentlichen beruft sich der Beschwerdeführer sinngemäss darauf, die Versicherung habe mit dem Verlassen der Schweiz am 1. November 1998 geendet, da er vor der Abreise ins Ausland bei der Kasse "persönlich vorgesprochen" und sich damit rechtsgenüglich abgemeldet habe. Demgegenüber bestreitet die Kasse, vor der Auslandabwesenheit von den Versicherten darüber informiert worden zu sein. Die vorinstanzliche Feststellung, dass sich der Beschwerdeführer weder bei der Kasse noch bei der zuständigen Einwohnerkontrollbehörde vor der Ausreise aus der Schweiz am 1. November 1998 abgemeldet hatte, ist für das Eidg. Versicherungsgericht verbindlich (Erw. 2b). b) Die Vorinstanz legte im angefochtenen Entscheid mit ausführlicher Begründung, worauf verwiesen wird, zutreffend dar, dass die Familie des Beschwerdeführers am 1. November 1998 einzig zu Reisezwecken ins Ausland verreist waren, da sie während den gut vier Monaten ihrer Auslandabwesenheit insgesamt vier verschiedene Länder bereist hatten und - trotz gegenteiliger Behauptungen - in Bezug auf keinen der bereisten Orte konkrete Anhaltspunkte für die Begründung eines neuen Wohnsitzes (wie zum Beispiel die Hinterlegung von Ausweispapieren oder die Erlangung einer Aufenthaltsbewilligung) nachzuweisen vermochten. Aus der Gesamtheit der objektiven Umstände (vgl. ZAK 1990 S. 247 f. Erw. 3a) konnte die Vorinstanz zu Recht nicht auf eine erkennbare Absicht des dauernden Verbleibens in Bezug auf einen der bereisten Orte schliessen. Dass der Beschwerdeführer und seine Familie am bisherigen Wohnort in der Schweiz den Mittelpunkt ihrer Lebensinteressen (BGE 125 V 77 Erw. 2a mit Hinweisen) beibehielten, dokumentierten sie unter anderem dadurch, dass sie hierher zurück kehrten und sich am 9. April 1999 bei der bisher zuständigen Einwohnerkontrollbehörde in St. Gallen meldeten, als die Ehefrau aus gesundheitlichen Gründen die "bessere medizinische Versorgung in der Schweiz" in Anspruch nehmen wollte. Offenbar sollte auch das zweite Kind (im Juni 1999) in der Schweiz geboren werden. Dies, obgleich sie es angeblich hassten, in der Schweiz zu leben. Im vorinstanzlichen Verfahren führten die Versicherten sinngemäss aus, sie hätten nur auf den richtigen Zeitpunkt (anfangs Juli 1999) gewartet, bis sie wieder in die Schweiz hätten zurück kehren und hier mit einer geeigneten neuen Wohnung rechnen können. Da der einmal begründete Wohnsitz in der Schweiz praxisgemäss bis zum Erwerb eines neuen Wohnsitzes bestehen bleibt (Erw. 4), ist nach dem Gesagten der im vorinstanzlichen Entscheid vertretenen Auffassung, wonach der Beschwerdeführer und seine Familie - trotz vorübergehender Auslandsabwesenheit - weder ihren bisherigen Wohnsitz in der Schweiz aufgegeben noch einen neuen im Ausland begründet hatten, beizupflichten. c) Wird das Ende der Versicherung (abgesehen vom Tod des Versicherten) nach Art. 5 Abs. 3 KVG einzig durch das Ende der Versicherungspflicht bestimmt und liegt vorliegend diesbezüglich offensichtlich kein Sonderfall im Sinne von Art. 3 Abs. 2 oder 3 KVG (Erw. 4) vor, so ergibt sich aus der Nichtaufgabe des bisherigen Wohnsitzes in der Schweiz und der Nichtbegründung eines neuen Wohnsitzes im Ausland, dass das bestehende obligatorische Krankenpflegeversicherungsverhältnis mit der Kasse - zumindest mit Blick auf die vorliegend strittige Periode vom 1. November bis 31. Dezember 1998 - fortbestand, weshalb die mit vorinstanzlichem Entscheid ausgesprochene Beseitigung des Rechtsvorschlages hinsichtlich Bestand und Umfang der Forderungen nicht zu beanstanden ist.