Citation: 8C_347/2023 E. 5.2.1

5.2.1. Dr. med. E.________ erkannte bei seiner neurologischen Beurteilung vom 11. Januar 2019 gestützt auf den Aktenverlauf eine Besserung der kognitiven Symptome. Die Psychiaterin (und Neurologin) med. pract. F.________ stellte anlässlich ihrer Untersuchung am 9. Januar 2020eine damit in Einklang stehende unauffällige Affektivität fest (Bericht vom 24. Januar 2020), wie die Vorinstanz bereits dargelegt hat. Von einer "Umschiffung einer sauberen neuropsychologischen Abklärung" und einer rein psychiatrischen Beurteilung der erlittenen Hirnverletzung, wie in der Beschwerde geltend gemacht wird, kann somit keine Rede sein. Eine Instabilität der Affektregulation war vielmehr im gesundheitlichen Verlauf nach der Beurteilung der Klinik H.________ nicht mehr feststellbar. Es ist daher auch nicht zu beanstanden, dass das - gemäss der Klinik H.________ - allenfalls vorzunehmende gynäkologische Konsilium in der Folge nicht durchgeführt wurde. Dieses wurde im Bericht vom 17. Juli 2018 lediglich bei allfälligen Schwierigkeiten in der Affektregulation im Zusammenhang mit der zu erwartenden Menopause und den damit einhergehenden körperlichen und psychischen Veränderungen erwähnt.