Citation: 1P.482/2006 17.08.2006 E. C

In der Folge soll der Angeschuldigte die Geschädigte wieder belästigt haben, per Telefon, schriftlich und direkt. Unter anderem wird ihm zur Last gelegt, Y.________ seit Mitte Mai 2006 aufgelauert und sie bis ins Tram verfolgt zu haben. Im Juni 2006 soll es im Tram der Linie 9 zu einem erneuten Zusammentreffen zwischen den beiden gekommen sein, in dessen Verlauf der Angeschuldigte die Geschädigte in aggressiver Art und Weise bedrängt und auch angefasst habe. Die Geschädigte habe versucht, aus dem Tram zu flüchten, aber der Angeschuldigte sei ihr nachgefolgt. Zudem habe er ihr in einem Brief, welchen er am 25. Juni 2006 in ihren Briefkasten geworfen hatte, mitgeteilt, dass er einen Privatdetektiv mit ihrer Beobachtung beauftragt habe und dass sie ihre Anzeige zurückziehen solle. Die Geschädigte fühlte sich durch das Verhalten des Angeschuldigten in ihrem Sicherheitsgefühl massiv eingeschränkt, weshalb dieser am 7. Juli 2006 erneut in Untersuchungshaft versetzt wurde. Ein Haftentlassungsgesuch vom 11. Juli 2006 wies die Haftrichterin des Bezirksgerichts Zürich am 14. Juli ab. Am 27. Juli 2006 stellte der Beschwerdeführer ein weiteres Haftentlassungsgesuch. Dieses wies der Haftrichter des Bezirksgerichts Zürich mit Verfügung vom 28. Juli 2006 ab.