Citation: 8C_418/2014 E. 3.2

3.2. Dieses Vorgehen - dessen Rechtmässigkeit hier nicht zu prüfen ist - steht mit der Beurteilung der gesundheitlichen Situation der Beschwerdeführerin nicht in unmittelbarem Zusammenhang. Entgegen deren Auffassung kann deshalb dem Bericht des Dr. med. B.________ vom 23. Januar 2012, um dessen Kostentragung es im vorliegenden Verfahren einzig geht, für die weitere Rentengewährung auch keine entscheidrelevante Bedeutung beigemessen werden. Die Motivation für das Abweichen von der im Vorbescheid vom 29. September 2011 noch angekündigten Absicht ist einzig in der bei der Beschwerdeführerin vor einer allfälligen Rentenaufhebung rechtsprechungsgemäss unumgänglichen Durchführung von Eingliederungsmassnahmen (vgl. E. 3.1 hievor) zu sehen und nicht in der Beurteilung der medizinischen Sachlage durch Dr. med. B.________. Richtig hat die IV-Stelle in ihrer Verfügung vom 17. April 2012 denn auch festgehalten, dass sich Ausführungen zu den Einwänden der Beschwerdeführerin, welche den medizinischen Sachverhalt betreffen, erübrigen. Nichts zu Gunsten ihrer Argumentation kann diese aus dem Umstand ableiten, dass der Bericht des Dr. med. B.________ vom 23. Januar 2012 immerhin dem Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) zur Stellungnahme unterbreitet worden ist. Damit hat die IV-Stelle lediglich die ihr notwendig erscheinenden Abklärungen durchgeführt, um dem Untersuchungsgrundsatz zu genügen, welcher unter anderem gebietet, dass alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen sind (BGE 125 V 352 E. 3a S. 352). Da ihr Entscheid letztlich aber auf rein rechtlichen Überlegungen beruht und sich nicht auf medizinisch begründete ärztliche Auffassungen stützt, ist die Argumentation in der Beschwerdeschrift offensichtlich unbegründet.