Citation: I 68/05 08.04.2005 E. 1

1.1 Die unabhängig von den Parteibegehren von Amtes wegen zu prüfende Frage, ob das kantonale Gericht zu Recht auf die gegen die Verfügung vom 20. November 2001 erhobene Beschwerde eingetreten ist (BGE 116 V 266 Erw. 2a), ist sowohl hinsichtlich der Zuständigkeit des Gerichts - nach Inkrafttreten des am 6. Oktober 2000 erlassenen Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) am 1. Januar 2003 mit damit einhergegangener Einführung des dem Verwaltungsgerichtsbeschwerdeverfahren zwingend vorangehenden Einspracheverfahrens in sämtlichen vom Geltungsbereich des Gesetzes erfassten Sozialversicherungszweigen (Art. 52 Abs. 1 ATSG; Urteil M., G. und E. vom 25. November 2004 [H 53/04] Erw. 1) - als auch mit Blick auf die Rechtzeitigkeit der vorinstanzlich eingereichten Eingabe zu bejahen (nachfolgende Erw. 1.2 und 1.3). 1.2 Im Urteil M. vom 26. Januar 2005 [I 543/04] Erw. 1 hat das Eidgenössische Versicherungsgericht entschieden, dass die Rechtmässigkeit einer vor Inkrafttreten des ATSG erlassenen Verfügung über eine Rente der Invalidenversicherung auch bei (rechtzeitiger) Anfechtung nach dem 1. Januar 2003 im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren zu prüfen ist und der Weg der Einsprache nicht offen steht. Dies erachtet das Gericht deshalb als sachgerecht, weil dem bis Ende 2002 einer Verfügung vorausgegangenen Vorbescheidverfahren gemäss Art. 73bis IVV (in Kraft gestanden bis 31. Dezember 2002) nach seinem Sinn und Zweck weitgehend dieselbe Bedeutung wie dem Einspracheverfahren nach Art. 52 Abs. 1 ATSG zukommt (vgl. BGE 125 V 404 f. Erw. 3 und BGE 124 V 182 Erw. 1c sowie Urteil M., G. und E. vom 25. November 2004 [H 53/04] Erw. 1.3.1 und BGE 125 V 190 f. Erw. 1b und c). Diese Rechtsprechung kommt auch im vorliegenden Fall, in welchem die strittige Verfügung am 20. November 2001 erlassen und - rechtzeitig (vgl. Erw. 1.3 hernach) - nach Inkrafttreten des ATSG angefochten wurde. Das Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen hat damit seine Zuständigkeit zu Recht bejaht. 1.3 Mit Bezug auf die Rechtzeitigkeit der Beschwerdeschrift vom 22. September 2003 hat das kantonale Gericht in seinem Eintretensentscheid vom 16. April 2004 zutreffend erwogen, dass die Verwaltung den ihr gemäss Rechtsprechung (BGE 124 V 402 Erw. 2b, 103 V 65 Erw. 2a mit Hinweisen) obliegenden Nachweis der - von der Beschwerdeführerin bestrittenen - ordnungsgemässen Verfügungszustellung unter Berücksichtigung der gesamten Umstände (BGE 103 V 65 f. Erw. 2; ZAK 1984 S. 124 Erw. 1b) nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 124 V 402 Erw. 2b, 121 V 6 Erw. 3b mit Hinweis) zu erbringen vermochte. Abzustellen ist daher auf die Darstellung der Beschwerdeführerin (BGE 124 V 402 Erw. 2a, 103 V 66 Erw. 2a; RKUV 1997 Nr. U 288 S. 444 Erw. 2b), wonach diese erstmals am 23. August 2003 Kenntnis vom betreffenden Verwaltungsakt (Erhalt der vom Rechtsvertreter beantragten IV-Akten zur Einsicht) Kenntnis genommen hat. Die am 22. September 2003 versandte Beschwerdeschrift wurde daher fristgerecht eingereicht, sodass der Eintretensentscheid der Vorinstanz auch insoweit standhält.