Citation: U 470/06 27.04.2007 E. 3

Verwaltung und Vorinstanz gehen gestützt auf die Einschätzungen von SUVA-Kreisarzt Dr. med. B.________ vom 7. April 2004 und der Ärzte der Rehaklinik X.________ in ihrem Austrittsbericht vom 12. Januar 2004 davon aus, dass der Beschwerdeführer in einer leidensangepassten Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig ist. Dieser macht indessen geltend, seine rechte Arbeitshand sei weitgehend gebrauchsunfähig, er könne nicht einmal mehr schreiben. Da leichte Tätigkeiten wie die ihm von der SUVA zugemuteten in der heutigen Wirtschaft durch Computer und Maschinen übernommen oder längst nach Asien ausgelagert worden seien, könne er kein Erwerbseinkommen mehr erzielen. In der Tat geht aus den genannten Arztberichten hervor, dass der Beschwerdeführer insbesondere auch feinmotorisch beträchtlich eingeschränkt ist, wobei entsprechende Arbeiten zumutbar sind, jedoch wegen Behinderung in der Greiffunktion eine Verlangsamung besteht. Zudem kann der Versicherte keine Lasten von mehr als 1-2 kg heben oder tragen. Des Weiteren sind Tätigkeiten mit Schlägen und Vibrationen oder mit Kälteexposition sowie repetitive Arbeiten unzumutbar. Massgebend ist indessen allein, ob der Beschwerdeführer auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt, der von seiner Struktur her einen Fächer verschiedenartiger Stellen offen hält, eine Arbeit finden könnte (BGE 110 V 273 E. 4b S. 276). Dort finden sich auch Stellen, die einhändig ausgeführt werden können. Zu denken ist etwa an einfache Überwachungs-, Prüf- und Kontrolltätigkeiten sowie an die Bedienung und Überwachung von (halb-)automatischen Maschinen oder Produktionseinheiten, die keinen Einsatz von rechtem Arm und rechter Hand voraussetzen (vgl. Urteile O. vom 22. November 2006, U 303/06, E. 7.2, M. vom 21. Februar 2001, I 47/00, E. 3a, und N. vom 22. Dezember 1999, U 132/99, E. 2a). Der Einwand des Beschwerdeführers, er könne überhaupt kein Einkommen mehr erzielen, ist damit unbegründet, zumal er, wie ausgeführt, zwar feinmotorisch eingeschränkt, aber bei weitem nicht nur einhändig einsetzbar ist. Im Übrigen wurde seinem Leiden mit dem höchstzulässigen Abzug vom Tabellenlohn Rechnung getragen (BGE 126 V 75 E. 5 und 6 S. 78 ff.). Für das unfallfremde Rückenleiden hat die Beschwerdegegnerin nicht einzustehen. Unter anderem aus diesem Grund (s. auch E. 4) ist daher die nachgereichte Stellungnahme des Hausarztes Dr. med. H.________ vom 19. Mai 2006, welcher diese Beschwerden in seine Einschätzung ausdrücklich mit einbezieht, nicht zu berücksichtigen.