Citation: 4A_180/2014 E. 6.5

6.5. Die Beschwerdeführer rügen, indem die Vorinstanz mit einem stundenbasierten Honoraraufwand von 100 Stunden zu Fr. 300.-- argumentiere, habe sie gegen den Verhandlungs- und Untersuchungsgrundsatz verstossen. Die Beschwerdegegnerinnen hätten ihr Gesuch in keinem Zeitpunkt auf den Stundenaufwand gestützt. Zudem sei die Berücksichtigung des Stundenaufwands überraschend erfolgt, was den Beschwerdeführern verunmöglicht habe, den Stundenaufwand zu widerlegen. Die Vorinstanz hat indessen nicht festgestellt, die Beschwerdegegnerinnen hätten tatsächlich einen Aufwand zum angenommenen Stundenansatz gehabt. Insoweit gehen die Ausführungen der Beschwerdeführer zur Verhandlungsmaxime und der Verletzung des rechtlichen Gehörs an der Sache vorbei. Sie hat lediglich berechnet, wie viel Aufwand bei einem angenommenen Stundenansatz von Fr. 300.-- abgedeckt würde, und geprüft, ob der nach dem Streitwert berechnete Betrag eine angemessene Deckung für die erforderlichen Schritte bietet. Die Beschwerdeführer sind zwar der Auffassung, mit Blick auf die Rechtsschriften sei der Betrag übermässig. Die Honorarordnung stellt indessen nicht allein auf den Aufwand ab, sondern auch auf den Streitwert und nimmt so bei hohen Streitwerten eine entsprechend höhere Abgeltung des Aufwands vor. Zudem ist es durchaus vertretbar, wenn die Vorinstanz nicht nur den Umfang der Rechtsschriften und die Dauer der Termine vor Gericht berücksichtigt hat, sondern auch die Tatsache, dass die Tragweite des Verfahrens bereits vor Ausarbeitung der eigentlichen Rechtsschriften Abklärungen erforderlich machen kann. Von Willkür kann keine Rede sein.