Citation: 8C_347/2017 E. 3.3.1

3.3.1. Nach der von der Beschwerdeführerin angesprochenen, auch im angefochtenen Entscheid erwähnten Rechtsprechung ist den fachmedizinischen Stellungnahmen in der Regel mehr Gewicht einzuräumen als dem Bericht der hauswirtschaftlichen Abklärung an Ort und Stelle, wenn sich deren Ergebnisse und die psychiatrischen Feststellungen zur Fähigkeit der versicherten Person, ihre gewohnten Aufgaben im Haushalt zu erfüllen, widersprechen (vgl. SVR 2012 IV Nr. 19 S. 86, 9C_201/2011). Diese Praxis ist im vorliegend zu beurteilenden Fall offensichtlich nicht einschlägig, weil es allein um die hypothetisch zu bestimmende Frage geht, in welchem Umfang die Beschwerdeführerin ohne die gesundheitlichen Beeinträchtigungen im Aufgaben- bzw. im Erwerbsbereich tätig sein würde. Die Vorinstanz ist daher insoweit zu Recht nicht auf die Einwände der Versicherten näher eingegangen.