Citation: 9C_320/2021 E. 5.1

5.1. Die PMEDA-Experten bezogen im Rahmen der Konsensbeurteilung Stellung zum Verlauf der Arbeitsfähigkeit seit September 2008. Sie berichteten, die Versicherte sei in der zuletzt ausgeübten sowie in jeder vergleichbaren, körperlich leichten bis mittelschweren, wechselbelastenden oder überwiegend sitzend ausgeübten Tätigkeit spätestens seit der Korrekturoperation im Juli 2011 100 % arbeitsfähig. Davor habe allenfalls seit September 2008 eine höhergradige spinal begründete Beeinträchtigung bestanden, weshalb eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (für alle Tätigkeiten) vorgelegen habe. Die jetzigen objektiven Befunde würden keine namhafte psychiatrische oder kognitive (neuropsychologische) Störung, keine invalidisierende internistische Erkrankung und kein ausreichend plausibles behinderungsrelevantes nervales Defizit ausweisen. Der orthopädische Befund und die erfolgte spinale Bildgebung hätten zur Folge, dass ein objektiv gutes operatives Ergebnis anzunehmen sei.