Citation: 6B_507/2024 E. 1.4.3

1.4.3. Die vom Beschwerdeführer erhobenen Willkürrügen erweisen sich allesamt als unbehelflich. Dass sich die Beschwerdegegnerin 3 mit der Mutter von F.________ unterhalten hat, schliesst nicht aus, dass diese während des Gesprächs bzw. vor oder danach geschrien hat. Die Beschwerdegegnerin 3 widersprach sich auch nicht in Bezug darauf, wer während der inkriminierten auf deutsch gemachten Äusserung des Beschwerdeführers im Raum anwesend war bzw. diese hätte verstanden haben können. Die Vorinstanz hält gestützt auf das vorliegende Beweisergebnis willkürfrei fest, dass sich der Beschwerdeführer nicht bloss allgemein gegen die Kita aussprach (im Sinne von: "Was für eine kaputte Kita") und es im Gespräch nicht um den Vorwurf der von der Kita unterlassenen Information ging, sondern dass der Beschwerdeführer der Beschwerdegegnerin 3 vorwarf, F.________ der KESB herausgegeben zu haben. Entgegen der Rüge des Beschwerdeführers war sich die Beschwerdegegnerin 3 mitnichten unsicher, was der Beschwerdeführer zu ihr gesagt hat. Im Gegenteil: Sie führte aus, sich ganz sicher zu sein, die Worte der angeklagten Äusserung seien ganz fest in ihren Kopf eingebrannt. Die Vorinstanz lässt auch nicht unberücksichtigt, dass die Beschwerdegegnerin 3 auch darüber berichtete, der Beschwerdeführer sei gegenüber der Mutter von F.________ gewalttätig gewesen und sie habe mit ihm schon früher keine guten Erfahrungen gemacht. Willkürfrei hält sie indes fest, dies ändere an der Glaubhaftigkeit der Aussagen der Beschwerdegegnerin 3 nichts. Ohne in Willkür zu verfallen hält die Vorinstanz den angeklagten Sachverhalt betreffend den Vorwurf der Drohung zum Nachteil der Beschwerdegegnerin 3 (Dossier 6) für erstellt.