Citation: 6B_430/2012 E. 6.3

6.3. Mit Klage vom 29. Dezember 2004 verlangte die A.________ von den Beschwerdegegnern Schadenersatz in der Höhe von total Fr. 3'531'894.--. Anlässlich der Vergleichsverhandlung vom 1. Dezember 2005 vor dem Handelsgericht des Kantons Zürich schlossen die Parteien einen Vergleich ab. Gemäss Ziff. 1 des Vergleichs erklärten sich die Beklagten, d.h. die Beschwerdegegner, bereit, der Klägerin, d.h. der A.________, "an den im Zusammenhang mit dem B.________ AG-Engagement entstandenen Aufwand einen Betrag von insgesamt CHF 350'000.00 zu bezahlen". Diese Formulierung lässt sich damit erklären, dass die Beschwerdegegner als Beklagte im Zeitpunkt des Vergleichs im Dezember 2005, als der Ausgang der Strafuntersuchung noch offen war, ihre Zahlung an die A.________ nicht als teilweise Rückzahlung eines allenfalls unrechtmässig oder gar durch strafbare Handlung erlangten Vermögenswerts verstanden wissen wollten. Im Vergleich wird auch festgehalten, dass die Bezahlung des Betrags von Fr. 350'000.00 "zum Zweck der raschen Prozesserledigung und ohne Anerkennung einer vorbestandenen Rechtspflicht erfolgt" (Ziff. 3 des Vergleichs). Die Klägerin verpflichtete sich "zur Abgabe einer Desinteresse-Erklärung in der gegen die davon betroffenen Beklagten hängigen Strafuntersuchung" (Ziff. 4 des Vergleichs). Die Klägerin erklärte, "dass sie mit Abschluss und Vollzug des Vergleichs keine Ansprüche gegenüber den Beklagten mehr hat mit Ausnahme von Ansprüchen aus laufenden Verträgen (wie z.B. Versicherungs-, Miet- oder Hypothekarverträgen) " (Ziff. 6 des Vergleichs). In Anbetracht dieser im Vergleich enthaltenen Klauseln ist es nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid die Zahlungen, welche die Beschwerdegegner in Erfüllung des Vergleichs an die A.________ leisteten, als teilweise Aushändigung der durch die strafbare Handlung des Beschwerdegegners X.________ erlangten Vermögenswerte im Sinne von Art. 70 Abs. 1in fine StGB berücksichtigt und die staatlichen Ersatzforderungen entsprechend reduziert. Die Beschwerde ist auch in diesem Punkt abzuweisen.