Citation: 2C_727/2020 E. 2.4

2.4. Mit diesen Ausführungen setzt sich die Beschwerde nicht einmal im Ansatz mit den vorinstanzlichen Erwägungen auseinander. Namentlich bestreitet der Beschwerdeführer nicht, dass seine Ehefrau gegenüber den Behörden konstant die Auffassung vertreten hat, die Ehe sei nach dem Auszug des Beschwerdeführers definitiv gescheitert. Er bestreitet auch nicht, dass er zunächst selber eingeräumt hat, der Ehewille sei bereits vor oder kurz nach dem Auszug erloschen. Und schliesslich steht die behauptete Wiederannäherung der Eheleute auch der ebenfalls unbestrittenen Aussage des Beschwerdeführers vom Juli 2019 entgegen, wonach er mit seiner neuen Freundin zusammenziehen wolle. Angesichts der früheren Aussagen sowohl des Beschwerdeführers selber wie auch seiner Ehefrau, die eindeutig auf die definitive Aufgabe der ehelichen Gemeinschaft im Juli bzw. September 2018 hindeuten, kann er sich vor Bundesgericht nicht darauf beschränken, eine Wiederannäherung der Ehegatten lediglich zu behaupten, ohne sich mit diesen Aussagen substanziiert auseinanderzusetzen. Auch soweit er als "qualifiziertes Beweismittel" der Wiederannäherung den Rückzug des Scheidungsbegehrens durch die Ehefrau anführt, unterlässt er es, sich mit den Feststellungen der Vorinstanz zu befassen, wonach ein solcher Rückzug nicht stattgefunden habe.