Citation: 8C_813/2008 06.02.2009 E. A

A.a Der 1951 geborene A.________ war als Hilfsangestellter der S.________ AG bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen die Folgen von Unfällen versichert, als er am 10. Juni 1974 Opfer eines Autounfalles wurde. Er wurde noch am Unfalltag mit starken Blutungen in das Spital X.________ eingeliefert, wo er bis zum 22. Juni 1974 behandelt wurde. Die SUVA anerkannte ihre Leistungspflicht für die Folgen dieses Ereignisses und erbrachte die gesetzlichen Leistungen. A.b Aufgrund von Nasenbeschwerden meldete A.________ der SUVA am 24. März 2000 einen Rückfall. Im Zuge medizinischer Abklärungen wurde der Versicherte im Juli 2000 positiv auf Hepatitis C getestet. Mit Verfügung vom 27. Juni 2003 sprach die SUVA dem Versicherten für die im Gesichtsbereich erlittene Integritätseinbusse von 10 % eine Integritätsentschädigung zu. Am gleichen Tag lehnte die Versicherung verfügungsweise eine Leistungspflicht für die Hepstitis C ab, da diese nicht eine überwiegend wahrscheinliche Unfallfolge sei; mit Einspracheentscheid vom 14. November 2003 hielt sie an diesem Standpunkt fest. Die dagegen erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern mit Entscheid vom 21. März 2005 ab. Mit Urteil vom 9. Februar 2006 (U 182/05) hiess das Eidgenössische Versicherungsgericht (EVG) eine dagegen erhobene Verwaltungsgerichtsbeschwerde in dem Sinne gut, als es den Einsprache- und den kantonalen Gerichtsentscheid aufhob und die Sache zu weiteren Abklärungen im Sinne der Erwägungen und anschliessendem neuen Entscheid an die SUVA zurückwies. A.c Nachdem sowohl das Spital X.________ und der Blutspendedienst des Schweizerischen Roten Kreuzes der SUVA bestätigt hatten, dass keine weiteren Akten bezüglich einer allfälligen Bluttransfusion am 10. Juni 1974 (mehr) vorhanden sind, verneinte die SUVA mit Verfügung vom 21. September 2006 und Einspracheentscheid vom 13. April 2007 erneut eine Leistungspflicht für die Folgen der im Jahre 2000 festgestellten Hepatitis C.