Citation: 5A_792/2019 E. 3.4

3.4. Die Beschwerdeführer machen schliesslich geltend, D.________ habe mit Schreiben vom 5. Juni 2019 an das Obergericht eine Ehrenzahlung gemäss Art. 1054 ff. OR angeboten, was nicht beachtet worden sei. Sinngemäss wollen sich die Beschwerdeführer damit wohl auf Tilgung berufen. Weshalb vorliegend Wechselrecht anwendbar sein soll, legen die Beschwerdeführer nicht in nachvollziehbarer Weise dar. Insbesondere erläutern sie nicht, weshalb die Beschwerdegegnerin als Gläubigerin eine solche Form der Tilgung akzeptieren müsste. Geldschulden sind in gesetzlichen Zahlungsmitteln der geschuldeten Währung zu bezahlen (Art. 84 Abs. 1 OR). Gesetzliche Zahlungsmittel sind die vom Bund ausgegebenen Münzen, die von der Schweizerischen Nationalbank ausgegebenen Banknoten und die auf Franken lautenden Sichtguthaben bei der Schweizerischen Nationalbank (Art. 2 des Bundesgesetzes vom 22. Dezember 1999 über die Währung und die Zahlungsmittel [WZG; SR 941.10]). Wechsel und dergleichen fallen nicht darunter. Es ist niemand gehalten, anstelle von gesetzlichen Zahlungsmitteln einen Wechsel zu akzeptieren (Urteil 2C_705/2016 vom 10. November 2016 E. 4.3.2 und 4.3.3 mit Hinweisen).