Citation: 5D_222/2021 E. 5.2.2

5.2.2. Die provisio ad litem ist ein Vorschuss und soll es der sie empfangenden Person ermöglichen, ihre Interessen vor Gericht wahrzunehmen (BGE 146 III 203 E. 6.3; Urteil 5A_590/2019 vom 13. Februar 2020 E. 3.3, in: Pra 2021 Nr. 3 S. 19). Sie bezieht sich auf die mutmasslichen Kosten des kommenden Prozesses, die nur geschätzt werden können (vgl. Maier, Die Finanzierung von familienrechtlichen Prozessen, in: FamPra.ch 2019 S. 818 ff., 821). Es ist damit in grundlegender Hinsicht nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz bei der Berechnung des der Beschwerdegegnerin auszurichtenden Vorschusses auch künftige, in ihrem Umfang nicht abschliessend feststehende Leistungen berücksichtigt hat. Bezüglich des erhobenen Willkürvorwurfs erweist sich die Beschwerde sodann als ungenügend begründet und ist nicht darauf einzutreten: Der Beschwerdeführer geht weder auf den Gehalt des angeblich verletzten verfassungsmässigen Rechts ein noch auf die nach Ansicht des Beschwerdeführers durch die Vorinstanz "völlig unhaltbar" angewandten Bestimmungen. Er belässt es bei einer Darstellung seines eigenen Standpunkts, nämlich dass zur Berechnung des Vorschusses nur im Zeitpunkt der Klageeinreichung behauptete Umstände berücksichtigt werden dürften, um dem Obergericht aufgrund des abweichenden angefochtenen Entscheids Willkür vorzuwerfen. Dies genügt den einschlägigen Begründungsanforderungen nicht (vgl. vorne E. 2).