Citation: 4P.134/2005 29.08.2005 E. 3

3.1 Nach der Rechtsprechung zu Art. 88 OG muss der Beschwerdeführer ein aktuelles praktisches Interesse an der Aufhebung des angefochtenen Entscheides beziehungsweise an der Überprüfung der von ihm erhobenen Rügen haben, damit auf die Beschwerde eingetreten werden kann. An diesem fehlt es insbesondere, wenn der Nachteil auch bei Gutheissung der Beschwerde nicht mehr behoben werden kann (BGE 127 III 41 E. 2b S. 42 mit Hinweisen). 3.2 Auf die gegen den Beschluss des Handelsgerichts vom 7. Januar 2002 erhobene Beschwerde ist das Kassationsgericht ebenfalls nicht eingetreten, und zwar weil es in der beanstandeten Verwendung der Kaution bzw. der Bankgarantie, in deren vollumfänglicher Inanspruchnahme und in der verweigerten Rückgabe einen Akt der Justizverwaltung erblickte, gegen den das ergriffene Rechtsmittel nicht zur Verfügung stehe. Auch wenn den gegen diesen Nichteintretensentscheid erhobenen Rügen Erfolg beschieden und der angefochtene Beschluss insoweit aufgehoben würde, wäre damit im Ergebnis für die Beschwerdeführerin nichts gewonnen, kommt doch dem Zwischenentscheid vom 7. Januar 2002 keine selbständige Bedeutung zu. Darin wurde lediglich die Begründung für den in der Erledigungsverfügung enthaltenen Entscheid über die Verwendung der bei der Gerichtskasse hinterlegten Beträge vorgespurt. Darauf hätte im Endentscheid zurückgekommen werden können. Inwiefern der Zwischenentscheid vom 7. Januar 2002 einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil im Sinne von Art. 87 Abs. 2 OG bewirken konnte, legt die Beschwerdeführerin nicht dar und ist nicht ersichtlich. Es war erst die das Verfahren abschliessende Verfügung vom 20. Oktober 2004, welche den behaupteten Eingriff in die verfassungsmässigen Rechte bewirken konnte, und dieser Entscheid hat nach dem Gesagten nach wie vor Bestand (E. 2.2 hiervor). Somit fehlt es der Beschwerdeführerin von vornherein an einem aktuellen praktischen Interesse an der Aufhebung des angefochtenen Entscheides, soweit das Kassationsgericht darin auf die Kritik am Beschluss des Handelsgerichts vom 7. Januar 2002 nicht eingetreten ist.