Citation: 1C_16/2017 E. 4.3

4.3. Das Kantonsgericht legt dar, an der Parteieinvernahme habe sich gezeigt, dass der Beschwerdeführer keinen konkreten Nachteil benennen könne, den er bei Abweisung der Beschwerde erwarten würde. Auf die Frage, welchen Nachteil er erwarte, wenn die Rodungsbewilligung bestätigt werde, habe er geantwortet, dies sei aus seiner Sicht einfach nicht richtig. Die Frage, ob er eine Gefährdung der Umwelt durch die umstrittenen Bauprojekte bzw. die Rodungsbewilligung erwarte, habe er verneint. Auch sonst fürchte er sich nicht vor Immissionen, denn er fordere gar, dass die Werkstrasse über sein eigenes Grundstück führen solle. Auch ein finanzielles Interesse am Verfahrensausgang sei, wie bereits im Verfahren vor Bundesgericht, nicht erkennbar. Auf die Schadloshaltung durch die D.________ AG bei geänderter Streckenführung angesprochen, habe er ausgeführt, dass er hierzu nichts sage. Es gehe einfach nicht, dass man so "abgeputzt" werde. Wie weit der Beschwerdeführer mit Konkurrenten der Beschwerdegegnerin verflochten sei, habe dagegen auch an der Befragung nicht abschliessend geklärt werden können. Zu berücksichtigen seien immerhin die nachgewiesenen Umstände rund um die Prozessfinanzierung. Der Beschwerdeführer habe sich geweigert zu sagen, wer das Verfahren finanziere. Im Übrigen habe er angegeben, verheiratet zu sein, Kinder zu haben und seinen eigenen Hof als Landwirt zu bewirtschaften. Daneben habe er kein Vermögen. Er erziele ein jährliches Einkommen von Fr. 35'000.--. Er wisse nicht, ob ein Kostenvorschuss für das Verfahren habe bezahlt werden müssen. Auch seinem Rechtsvertreter habe er keinen Kostenvorschuss bezahlen müssen. Er habe von niemandem Geld für die Prozessführung erhalten. Er habe keine Ahnung, wer die Kosten trage, wenn er verliere. Er glaube nicht, dass diese Kosten hoch sein würden. Im Übrigen wisse er auch nicht, ob ihm für das Einspracheverfahren Kosten auferlegt worden seien. Zur Frage, wer das Parteigutachten im Vorverfahren finanziert habe, sage er nichts. Das Kantonsgericht hielt fest, diese Aussagen würden beweisen, dass er das vorliegende Verfahren und das vorangehende Einspracheverfahren nicht selbst finanziere. Hierzu wäre er denn angesichts seiner Einkommens- und Vermögensverhältnisse auch nicht in der Lage. Vielmehr würden die Kosten von einem Dritten übernommen, wobei nach dem Ausgeführten ungeklärt bleibe, ob es sich dabei tatsächlich um einen Konkurrenten der Beschwerdegegnerin handle. Weiter habe der Beschwerdeführer bestätigt, dass er seit 2007 Verfahren gegen die Beschwerdegegnerin führe, sich aber nicht genau erinnern könne, wie viele es genau gewesen seien. Angesprochen darauf, weshalb er am 8. Februar 2007 beim Amtsgericht Willisau verlangt habe, das der Beschwerdegegnerin die Durchfahrt über sein Grundstück untersagt werde, habe er eingestanden, dass er dies nicht wisse. Ebenso habe er ausgeführt, nicht zu wissen, dass er am 13. Mai 2009 gegen die Zonenplanänderung "Zeller Allmend" Einsprache erhoben und verlangt habe, dass die Zufahrt nicht über sein Grundstück führe. Nicht anders sei die Antwort auf die Frage ausgefallen, ob er am 13. September 2010 gegen ein Projekt der Beschwerdegegnerin mit der Begründung Einsprache erhoben habe, man könne die Werkstrasse nicht über sein Grundstück führen. Mit diesen Aussagen beweise der Beschwerdeführer, dass er von den von ihm selbst geführten früheren Verfahren nichts bzw. nichts Näheres wisse und auch nicht erklären könne, weshalb er sie angehoben habe. Zusammenfassend hält das Kantonsgericht fest, der Beschwerdeführer habe klar verneint, dass er Interessen verfolge, wie sie das Bundesgericht im vorangehenden Verfahren aufgrund der damaligen Aktenlage in Bezug auf schädliche Umwelteinflüsse angenommen habe. Dies zeige sich auch daran, dass er anlässlich der Parteieinvernahme nicht habe erklären können, weshalb er eigentlich Beschwerde führe und was Gegenstand des Beschwerdeverfahrens sei. Vor diesem Hintergrund und in Berücksichtigung der bereits vom Bundesgericht festgestellten Vorteile, welche das Projekt dem Beschwerdeführer verschaffe, sei schlicht nicht nachvollziehbar, weshalb er überhaupt Beschwerde erhoben habe. Berücksichtige man darüber hinaus, dass er in den letzten Jahren eine Vielzahl von Verfahren geführt habe, davon aber kaum etwas wisse, und dass das vorliegende Verfahren vollumfänglich von einem Dritten finanziert werde, erweise sich die Beschwerdeführung offensichtlich als rechtsmissbräuchlich. Wer im alleinigen Interesse eines Dritten auf dessen Kosten Beschwerde führe, missbrauche das Institut der Verwaltungsgerichtsbeschwerde, wobei unerheblich sei, wer dieser Dritte sei.