Citation: 9C_549/2019 E. 3.1

3.1. Gestützt auf das beweiskräftige polydisziplinäre Gutachten der MEDAS Zug vom 6. August 2017 (einschliesslich Ergänzungen vom 8. und 12. Januar 2018) und aufgrund einer eingehenden und überzeugenden Indikatorenprüfung gelangte die Vorinstanz zum zutreffenden Ergebnis, dass abweichend von der Konsensbeurteilung der medizinischen Expertinnen und Experten aus rechtlicher Sicht nicht auf eine Einschränkung der Arbeits- und Erwerbsunfähigkeit im angestammten Beruf als Kauffrau zu schliessen ist (zumindest nicht in rentenbegründendem Umfang). Dieser Schlussfolgerung lagen namentlich die gutachterlichen Antworten auf die Ergänzungsfragen zugrunde: Zum einen führte die Psychiaterin Dr. B.________ aus, eine medikamentöse antriebssteigernde Therapie (welche die Beschwerdeführerin ablehnt) würde innerhalb von zwei bis sechs Wochen ihre Wirkung entfalten (aber nur, wenn die Versicherte "auch will, dass es ihr besser geht, und sich bemüht, weniger zu schlafen und mehr aktiv zu sein"). Zum andern stellte die Neuropsychologin lic. phil. C.________ fest, von der psychiatrisch empfohlenen Medikation könne eine Besserung der Aufmerksamkeitsleistung erwartet werden.