Citation: 5A_298/2023 E. 1

Die Parteien sind iranische Staatsbürger. Nach der im Jahr 2007 in Teheran erfolgten Heirat zog die Beschwerdegegnerin in die Schweiz zum bereits länger hier lebenden Beschwerdeführer. Im Jahr 2009 kam ihr Sohn zur Welt. Ab 2013 lebten die Parteien getrennt, wobei der Sohn bei der Mutter blieb. Anlässlich der Scheidung im Jahr 2016 wurde er unter ihre alleinige elterliche Sorge gestellt und die bestehende Beistandschaft nach Art. 308 Abs. 2 ZGB wurde um eine solche nach Abs. 1 erweitert. Im Jahr 2019 wurde die Beistandschaft nach Art. 308 Abs. 1 ZGB zufolge weggefallener Entwicklungsgefährdung wieder aufgehoben. Ab Sommer/Herbst 2021 verweigerte der Sohn die Besuche beim Vater. Den Antrag der Beiständin, die Beistandschaft nach Art. 308 Abs. 2 ZGB aufzuheben, weil die Besuche gegen den ausdrücklichen Willen des (damals) 13-jährigen Kindes nicht erzwungen werden könnten, hiess die KESB mit Entscheid vom 28. Juni 2022 gut. Die hiergegen erhobene Beschwerde wies der Bezirksrat am 2. November 2022 ab. Die dagegen eingereichte Beschwerde wies das Obergericht des Kantons Zürich mit Urteil vom 9. März 2023 ab. Mit Beschwerde vom 17. April 2023 wendet sich der Vater an das Bundesgericht.