Citation: U 73/00 21.02.2001 E. 1

1.- Dass zwischen dem Unfall vom 5. Mai 1992 und der LWS-Problematik kein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, wird in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde in Anbetracht des diesbezüglich mit der SUVA-ärztlichen Beurteilung des Dr. med. B.________ vom 27. Februar 1997 übereinstimmenden Gutachtens des Dr. med. A.________, Oberarzt/Leiter der Wirbelsäulenchirurgie der Orthopädischen Universitätsklinik X.________, vom 4. August 1998 zu Recht nicht mehr in Zweifel gezogen. Aufgrund der gleichen medizinischen Unterlagen wird sodann das Bestehen eines natürlichen Kausalzusammenhangs zwischen dem Unfall und den von der HWS ausgehenden Beschwerden, soweit organisch erklärbar, von der SUVA zu Recht nicht bestritten. Streitig und zu prüfen ist zunächst, ob zwischen dem Unfall auf der einen und der die organisch erklärbaren Beschwerden überlagernden Depression sowie der gemäss neuropsychologischem Gutachten des lic. phil. H.________ am ehesten auf diese zurückzuführenden Einschränkung der kognitiven Leistungsfähigkeit auf der andern Seite ein adäquater Kausalzusammenhang besteht. Ob der Beschwerdeführer ein klassisches Schleudertrauma oder eine äquivalente Verletzung in Form eines Kopfanpralls mit Abknickung der HWS erlitt, spielt dabei schon aus dem Grunde keine Rolle, weil die zum Schleudertrauma entwickelte Rechtsprechung auch auf dem Schleudertrauma äquivalente Verletzungen anwendbar ist (RKUV 2000 Nr. U 395 S. 317). Auf den natürlichen Kausalzusammenhang braucht nicht eingegangen zu werden, sofern der adäquate Kausalzusammenhang zu verneinen ist (vgl. SVR 2000 UV Nr. 17 S. 58 Erw. 4b).