Citation: 6B_1107/2018 E. 1.2.3

1.2.3. Soweit der Beschwerdeführer eine Tatbeteiligung bestreitet, beschränkt er sich darauf, seine bereits vorinstanzlich vorgebrachten Argumente zu wiederholen, was zum Nachweis von Willkür nicht genügt. Wie die Vorinstanz nachvollziehbar ausführt, wurden auf den den Opfern übergestülpten Plastiksäcken seine Fingerabdrücke sowie ein DNA-Mischprofil von ihm und einem Mittäter sichergestellt. Zudem befanden sich auf einer von den Tätern zurückgelassenen Wollmütze, einem Schal, einem Stechbeitel sowie dem Küchenmesser mit grosser Wahrscheinlichkeit dem Beschwerdeführer zuzurechnende DNA-Spuren, was er im Übrigen nicht bestreitet. Dass die Vorinstanz seiner Behauptung, wonach er die Plastiksäcke für die Familie besorgt und den Schal im Rahmen eines nicht näher bezeichneten Besuchs vergessen habe, keinen Glauben schenkt, ist nicht zu beanstanden. Entgegen seiner Auffassung ist es nicht lebensfremd anzunehmen, dass er den Schal am Tatabend in der Wohnung liegen liess. Auch liegt darin keine Verletzung der Unschuldsvermutung. Der Grundsatz "in dubio pro reo" gebietet nicht, jedes einzelne Beweismittel zu Gunsten der beschuldigten Person zu würden. Er kommt nur zur Anwendung, wenn nach erfolgter Beweiswürdigung als Ganzem relevante Zweifel an der Täterschaft verbleiben (oben E. 1.1.2). Dies gilt ebenso für die weiteren objektiven Beweise. Abgesehen davon scheint der Beschwerdeführer zu verkennen, dass er just für die DNA-Spuren am Stechbeitel, welchen die Vorinstanz nachvollziehbar als Einbruchswerkzeug beurteilt, und dessen Vorhandensein in der Wohnung - sowie für die Spuren an der Wollmütze - keinerlei Erklärung beizubringen vermag. Die pauschale, durch nichts untermauerte Behauptung, wonach die Spuren gezielt gelegt worden sein sollen, verwirft die Vorinstanz wie dargelegt zu Recht. Daran ändert nichts, dass die Täter gemäss Angaben der Opfer Handschuhe getragen haben sollen, zumal sie augenscheinlich dennoch eindeutige, nicht zu erklärende Spuren hinterliessen. Unter Willkürgesichtspunkten spricht auch nicht gegen eine Tatbeteiligung des Beschwerdeführers, dass die Täter nach einem Tresor fragten, was aufgrund seines Insiderwissens nicht notwendig gewesen wäre, hätte er sich doch andernfalls als Insider verraten. Aufgrund der von der Vorinstanz dargelegten Beweislage bestehen insgesamt keine unüberwindbaren Zweifel an der Täterschaft des Beschwerdeführers, sondern ist diese rechtsgenüglich erstellt.