Citation: 5A_740/2014 E. 5.2

5.2. Die Feststellung des Sachverhalts kann gemäss Art. 97 Abs. 1 BGG nur gerügt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels für den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann. Letzteres bestreiten die Kläger. Sie wenden ein, die Beklagte zeige nicht einmal im Ansatz auf, inwiefern die gerügten Mängel bzw. deren Behebung für den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein sollen (S. 14 f. der Beschwerdeantwort). Der Einwand ist haltlos. Die Beklagte erhebt ihre Sachverhaltsrügen im Zusammenhang mit der Rechtsfrage nach dem objektivierten Willen der Kaufvertragsparteien als Rechtsvorgängern der heutigen Parteien (S. 13 ff. Ziff. 4-12 der Beschwerdeschrift). Das Obergericht hat in rechtlicher Hinsicht an der verwiesenen Stelle ausdrücklich auch auf den Charakter eines Notwegs Bezug genommen (E. V/15.3 Abs. 3 S. 17 des angefochtenen Entscheids). Schliesslich stehen auch die gesamten Ausführungen der Kläger vor dem Hintergrund, das Wegrecht habe den Charakter eines Notwegs, wenn sie etwa behaupten, dass es sich höchstens um einen bequemen, aber nicht nötigen Nebenzugang handle (S. 30 der Beschwerdeantwort).