Citation: 8C_76/2024 E. 6.1

6.1. Wie die Vorinstanz zutreffend erkannte, reicht der blosse Hinweis im Einwandschreiben vom 21. März 2023, wonach eine Arbeitsunfähigkeit bestehe und die Suva hierfür Taggelder ausrichte, für eine Glaubhaftmachung veränderter Verhältnisse nicht aus. Da der Untersuchungsgrundsatz im Neuanmeldungsverfahren erst zum Tragen kommt, wenn die versicherte Person eine massgebliche Veränderung der tatsächlichen Verhältnisse glaubhaft gemacht hat (E. 4.2 vorne), war die Beschwerdegegnerin auch nicht veranlasst, die Akten der Suva von Amtes wegen beizuziehen. Vielmehr wäre es Sache der Beschwerdeführerin - bzw. ihres Rechtsvertreters - gewesen, die als relevant erachteten Akten bei der Suva erhältlich zu machen (vgl. Art. 47 Abs.1 lit. a ATSG) und der Beschwerdegegnerin einzureichen.