Citation: 1A.41/2003 12.09.2003 E. A

S.________ ist Miteigentümer der Parzellen Nrn. 57 und 58 im Weiler Biel in der Gemeinde N.________. Die mit einem alten Wohnhaus überbaute Liegenschaft liegt nach dem kommunalen Zonenplan in der Zone mit unbestimmter Nutzung bzw. mit späterer Nutzungszulassung gemäss Art. 18 Abs. 2 RPG und Art. 11 Abs. 2 des Gesetzes zur Ausführung des Bundesgesetzes über die Raumplanung des Kantons Wallis vom 23. Januar 1987 (kRPG). 1998 wurde das mit Natursteinplatten gedeckte Dach saniert: nach einer Hochdruckreinigung wurden die Hohlräume mit Silikonfüllstoff gefüllt und das Dach mit einer 1mm dicken Schicht Reinacrylat überzogen. Diese Arbeiten wurden ohne Bewilligung ausgeführt und kosteten rund 18'000 Franken. Am 11. September 2000 eröffnete die Kantonale Baukommission den Hauseigentümern eine Wiederherstellungsverfügung. Darin ordnete sie unter Androhung von Ersatzvornahme und Busse an, die Dichtungsmasse auf dem Natursteindach innert 6 Monaten ab Rechtskraft der Verfügung zu entfernen S.________ und ein weiterer Miteigentümer, G.________, fochten diese Verfügung beim Staatsrat des Kantons Wallis an. Sie machten im Wesentlichen geltend, das Dach sei schon vor 1998 mit Blechen repariert gewesen, und es sei nicht mit einer Dichtungsmasse, sondern bloss mit einer Dichtungshaut überzogen worden, sodass die Plattenstruktur weiterhin sichtbar sei und keine farblichen Veränderungen eingetreten seien. Ausserdem sei die Wiederherstellungsverfügung unverhältnismässig. Am 12. September 2002 wies der Staatsrat die Beschwerde ab. S.________ focht diesen Entscheid beim Kantonsgericht des Kantons Wallis an. Dieses wies die Verwaltungsgerichtsbeschwerde am 31. Januar 2003 ab.