Citation: 8C_382/2016 E. 3.2

3.2. Gestützt auf das - mit Recht als voll beweistauglich erachtete (E. 2.2 hievor) - Gutachten des ABI vom 16. November 2011 hat das kantonale Gericht erkannt, dass auf die echtzeitlichen medizinischen Beurteilungen und damit auf die durch die Ärzte am Spital F.________ sowie den Hausarzt Dr. med. C.________ im Unfallschein bescheinigten Arbeitsunfähigkeiten abzustellen sei. In diesem ABI-Gutachten waren die vorangegangenen medizinischen Einschätzungen und damit die angegebenen Arbeitsunfähigkeiten als nachvollziehbar bezeichnet worden; sie seien demnach - so die Vorinstanz - nicht zu beanstanden. Der davon abweichenden Beurteilung des Dr. med. D.________ vom 16. Juni 2010 mass das kantonale Gericht keine entscheidende Bedeutung bei, weil dieser die Überzeugungs- und damit die Beweiskraft fehle, zumal dieser Arzt als Rechtsmediziner nicht über die orthopädische Fachkompetenz zur Beurteilung der konkreten Einschränkungen des Beschwerdegegners verfüge und sich auch nicht fundiert mit den medizinischen Diagnosen und Befunden der behandelnden Ärzte auseinandergesetzt habe. Weiter führte die Vorinstanz an, die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit durch Dr. med. D.________ sei ohne genaue Kenntnis der Aufgaben erfolgt, welche der Beschwerdegegner in seinem Betrieb wahrzunehmen habe. Zudem stützte es seine Betrachtungsweise auf die Auffassung der Ärztin des RAD, Frau pract. med. E.________. Diese war am 5. Mai 2011 ebenfalls der Ansicht, dass auf das Aktengutachten des Dr. med. D.________ vom 16. Juni 2010 nicht abgestellt werden könne, weil dieses wesentliche Fakten unberücksichtigt lasse, sodass die attestierte 100%ige Leistungsfähigkeit für körperlich leichte Tätigkeiten als fragwürdig erscheine.