Citation: 2C_1022/2021 E. 7.4.1

7.4.1. Im Fachbericht vom 12. Februar 2018 empfahl der Schulpsychologische Dienst eine separative Sonderschulung in der Tagessonderschule des Kinderheims E.________, im Schulheim F.________ in U.________ oder in der Sonderschule G.________ in V.________ (vgl. E. II.11.4 des angefochtenen Urteils). Der Beschwerdeführer stellt sich auf den Standpunkt, die vorgeschlagenen (Sonder-) Schulen seien für ihn nicht angemessen gewesen. Es hätten folglich keine Alternativen zur Privatschule D.________ bestanden. Demgegenüber erwägt die Vorinstanz, die Eltern des Beschwerdeführers hätten gar nie Hand für einen Übertritt in eine der empfohlenen Schulen geboten. Es wäre an den Eltern des Beschwerdeführers gelegen, nicht nur den Fachbericht vom 12. Februar 2018 zu kritisieren. Sie hätten bei den Abklärungen mitwirken müssen, um zu klären, welche der vorgeschlagenen Sonderschulen den individuellen Bedürfnissen des Beschwerdeführers am besten gerecht würde. Mit der Festlegung auf die Privatschule D.________ sei der notwendigen Kooperation die Grundlage entzogen gewesen (vgl. E. II.11.4 des angefochtenen Urteils).