Citation: 1C_519/2019 E. D

Da A.________ den Kokainkonsum wiederum bestritt, holte die MFK auch diesmal eine Stellungnahme des begutachtenden Instituts ein. Das Institut D.________ hielt in seinem Schreiben vom 16. Mai 2019 am Ergebnis seines Gutachtens fest und bestätigte, die Fahreignung von A.________ könne nicht bejaht werden. Weil der festgestellte Kokainwert nicht hoch war, holte die MFK per Mail eine Stellungnahme von Dr. E.________ vom Institut C.________ ein. Diese gelangte zum Schluss, aus toxikologischer Sicht handle es sich um einen Grenzfall. Sie plädierte dafür, A.________ eine Chance zu geben; seine Fahreignung könne unter Auflagen positiv beurteilt werden. Gestützt auf diese Stellungnahme hob die MFK mit Verfügung vom 24. Mai 2019 den vorsorglichen Entzug des Lernfahrausweises wieder auf. Sie ordnete zugleich eine Drogentotalabstinenz an und verpflichtete A.________ namentlich, sich während der Dauer eines Jahres in Abständen von sechs Monaten verkehrsmedizinischen Kontrolluntersuchungen inklusive Haarprobe zu unterziehen und während der Dauer der Auflage bei seinem Hausarzt zweiwöchentlich eine kurzfristig anberaumte Urinprobe abzugeben, die auf Drogen untersucht werde. Das Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn hat am 28. August 2019 eine Beschwerde A.________s gegen diesen Entscheid abgewiesen.