Citation: 5A_358/2016 E. 5.3.4

5.3.4. Unbehelflich sind schliesslich auch die Argumente, die der Beschwerdeführer mit Blick auf die Höhe des anrechenbaren Einkommens vorträgt. Denn die weitschweifigen Erörterungen beschäftigen sich lediglich mit der Frage, welches Einkommen die Beschwerdegegnerin in ihrem erlernten Beruf heute auf dem Arbeitsmarkt erzielen könnte. Nun scheitert für das Kantonsgericht die Berücksichtigung eines höheren Erwerbseinkommens als desjenigen, das es der Beschwerdegegnerin gestützt auf ihre gegenwärtigen Erwerbstätigkeiten anrechnet, aber nicht an der Möglichkeit, sondern an der Zumutbarkeit, bei einem 80%-Pensum mehr als Fr. 2'675.-- zu verdienen. Damit setzt sich der Beschwerdeführer nicht auseinander. Allein die Tatsache, dass die Beschwerdegegnerin die Möglichkeit hätte, im Detailhandel bei gleichem Beschäftigungsgrad mehr zu verdienen, bedeutet nicht, dass es ihr auch zumutbar ist, in diese ihr mittlerweile fremd gewordene Branche zurückzukehren. Massgebend sind stets die konkreten Verhältnisse des Einzelfalls (Urteil 5A_21/2012 vom 3. Mai 2012 E. 3.3). Die Beschwerde ist auch in dieser Hinsicht unbegründet.