Citation: 9C_355/2023 E. A

A.a. Der 1941 geborene A.________ bezieht eine Altersrente der Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV). Im Jahr 2016 verlor er über eine Tradingwebsite rund Fr. 160'000.-; nachdem ihm eine unbekannte Täterschaft in Aussicht gestellt hatte, das im Jahr 2016 verlorene Geld wiederzubeschaffen, investierte er Fr. 376'710.36 in Kryptowährungen - auch aus dieser Investition resultierte ein Totalverlust. Zwischen dem 1. November 2021 bis 31. Januar 2022 wurde er erneut betreffend einer angeblichen Möglichkeit zur Wiederbeschaffung der verlorenen Gelder kontaktiert. Auf Betreiben einer unbekannten Person, die sich als Mitglied einer britischen Behörde ausgab, tätigte er im Zeitraum zwischen dem 9. Dezember 2021 bis 12. Januar 2022 Zahlungen im Gesamtwert von rund Fr. 485'063.- auf verschiedene Kryptowährungsplattformen, auf welche er keinen Zugriff mehr hat. A.b. Am 9. Februar 2022 meldete sich A.________ zum Bezug von Ergänzungsleistungen an. Mit Verfügung vom 14. März 2022 und Einspracheentscheid vom 8. Juni 2022 lehnte die Ausgleichskasse Luzern einen entsprechenden Antrag ab, da er bei Anrechnung eines Verzichtsvermögens von Fr. 485'063.- die Vermögensschwelle (Obergrenze) nach ELG überschreite.