Citation: 8C_320/2018 E. 6

Das kantonale Gericht schützte die Verfügung der IV-Stelle auch insoweit, als diese einen Anspruch der Versicherten auf Wiedereingliederungsmassnahmen verneinte, weil sie darauf verzichtet habe. Nach den vorinstanzlichen Feststellungen führte die IV-Stelle ein Mahn- und Bedenkzeitverfahren durch (vgl. Art. 21 Abs. 4 ATSG). In Kenntnis der Sachlage sei die Beschwerdeführerin passiv geblieben und habe es unterlassen, innert Frist zu antworten und ihren Wunsch nach beruflichen Massnahmen anzumelden. Des Weiteren habe sie im Gespräch angegeben, sie fühle sich nicht in der Lage zu arbeiten. Mit Blick darauf und unter Berücksichtigung der gesamten Umstände durfte die Vorinstanz ohne Bundesrechtsverletzung auf den fehlenden Eingliederungswillen der Beschwerdeführerin schliessen (vgl. Urteile 8C_145/2018 vom 8. August 2018 E. 7; 8C_579/2015 vom 14. April 2016 E. 3.2.2.3 i.f.). Dass sie im Rahmen der vorinstanzlichen Beschwerde wiederum anderes angab, ändert daran nichts.