Citation: 6B_618/2021 E. 1.4

1.4. In seinem Rückweisungsentscheid erwog das Bundesgericht, I.________ habe als Zeuge erklärt, C.C.________ habe ihm im August 2006 erzählt, er habe das Restaurant angezündet. I.________ habe von C.C.________ erfahren, dass vier Leute davon gewusst hätten, involviert oder anwesend gewesen seien. C.C.________ habe gesagt, man könne ihm nichts anhaben, ohne Details zu nennen. Ebenfalls als Zeuge habe G.G.________ ausgesagt, C.C.________ habe ihm erzählt, er sei es gewesen, der das Restaurant in Brand gesteckt habe. E.E.________ schulde ihm deshalb noch Fr. 80'000.--. Das Bundesgericht beanstandete im Rückweisungsentscheid, dass sich die Vorinstanz auf die Feststellung beschränke, dass ein Teil der Zeugen und der Mitbeschuldigten eine Beteiligung des Beschwerdeführers bestätigen würden. Hingegen lasse sie unerwähnt, dass andere Zeugen angegeben hätten, von C.C.________ erfahren zu haben, dass er das Restaurant selbst angezündet habe. Die Vorinstanz lege auch nicht dar, weshalb sie nicht auf die Aussagen von I.________ und G.G.________ abstelle. Dies sei aber unerlässlich, zumal die Darstellung dieser Zeugen der Feststellung der Vorinstanz widerspreche, wonach der Brand vom Beschwerdeführer verursacht worden sei und nicht von C.C.________. Die Vorinstanz komme ihrer Begründungspflicht in diesem Punkt nicht nach und verletze den Anspruch des Beschwerdeführers auf rechtliches Gehör. Die Sache sei an die Vorinstanz zurückzuweisen, damit sie den Sachverhalt unter Einbezug sämtlicher Zeugenaussagen neu würdige (Rückweisungsentscheid E. 1.4.2). Weiter erwog das Bundesgericht, der Beschwerdeführer habe beantragt, L.________ sei als Zeugin zu befragen. E.E.________ habe dieser offenbart, dass der Brand auf seine Initiative hin passiert und solches nur mit Ausländern zu bewerkstelligen sei. Als Verantwortlichen für die Brandstiftung habe E.E.________ eine Person mit einem Namen aus dem Balkan erwähnt. An der ersten Berufungsverhandlung habe die Vorinstanz L.________ als Zeugin befragt. Tags darauf habe der Beschwerdeführer den Antrag gestellt, die Parteiverhandlung sei wieder aufzunehmen. L.________ und M.________ seien erneut als Zeugen einzuvernehmen. Zur Begründung führte die Verteidigerin des Beschwerdeführers aus, M.________ habe ihr am Tag nach der Berufungsverhandlung vorab telefonisch und dann per E-Mail mitgeteilt, L.________ habe ihm am Telefon eröffnet, aus Angst vor E.E.________ als Zeugin nicht die Wahrheit gesagt zu haben. Die Vorinstanz habe die Anträge des Beschwerdeführers am Folgetag abgelehnt, da keine Mängel in der Beweiserhebung vorliegen würden und der Fall spruchreif sei (Rückweisungsentscheid E. 2.2). Demgegenüber erwog das Bundesgericht, es bestünden Hinweise auf eine Falschaussage von L.________ sowie darauf, dass E.E.________ ihr gegenüber tatsächlich eine Person mit einem Namen aus dem Balkan als Brandstifter genannt haben könnte. Der Beschwerdeführer trage keinen ausländischen Namen. Daher habe der Fall nach der ersten Berufungsverhandlung nicht als spruchreif angesehen werden können. Die Sache sei zur Beweisergänzung und zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückzuweisen (Rückweisungsentscheid E. 2.3).