Citation: H 405/01 16.04.2004 E. 3

Was zunächst die Höhe der Schadenersatzforderung betrifft, setzt sich die von der Ausgleichskasse verfügte Forderung aus der Jahresabrechnung 1998 sowie aus den Lohnsummenpauschalen für die Monate Januar und Februar 1999 zusammen. Soweit die Vorinstanz bestätigt hat, in zeitlicher Hinsicht erstrecke sich die grundsätzliche Haftung lediglich auf die Monate Januar und Februar 1999, da der Beschwerdeführer am 26. März 1999 als Geschäftsführer zurückgetreten sei (BGE 126 V 61, 123 V 172, AHI 2002 S. 54 f.), ist dies nicht zu beanstanden, nachdem der Beschwerdeführer nicht mehr wie im vorinstanzlichen Verfahren behauptet, bereits auf Ende 1998 von der Geschäftsführertätigkeit bei der GmbH zurückgetreten zu sein. Was hingegen die Höhe der für diese beiden Monate geschuldeten Beiträge betrifft, ist Folgendes festzuhalten: Die Vorinstanz ist so vorgegangen, dass sie den Pauschalzahlungen die effektiv auf die Monate Januar und Februar 1999 entfallenden Beiträge entgegengestellt hat. Weil die Beitragsforderungen auf Grund der effektiv angefallenen Lohnsumme etwas kleiner waren als die Pauschalen, hat die Vorinstanz nur die effektiv geschuldeten und unbezahlt gebliebenen Beiträge in die Schadensberechnung mit einbezogen. Dies führte zu einer Reduktion des Schadenersatzes von Fr. 25'080.80 auf Fr. 23'211.90. Nach der Rechtsprechung des Eidgenössischen Versicherungsgerichts haftet ein Organ, welches im Laufe eines Kalenderjahres zurücktritt, dann, wenn eine Firma die Sozialversicherungsbeiträge im Pauschalverfahren abrechnet, für die bis zu seinem Austritt fällig gewordenen Pauschalen, soweit diese den Gesamtschaden nicht übersteigen, nicht aber für die am Ende des Kalenderjahres zu ermittelnden - höheren oder tieferen - effektiven Beiträge, die auf die Zeit bis zu seinem Austritt entfallen (AHI 2002 S. 54 f.). Dieser Rechtsprechung trägt der Entscheid der Vorinstanz nicht Rechnung, übersteigt der Gesamtschaden von Fr. 71'887.80 die beiden Monatspauschalen doch bei weitem. Da die Höhe der Schadenersatzforderung indes vorliegend nicht mehr bestritten ist und es die Beschwerdegegnerin unterlassen hat, den kantonalen Entscheid ihrerseits mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde anzufechten, hat es bei dem von der Vorinstanz festgelegten Schadensbetrag zu bleiben.