Citation: 4P.7/2006 01.05.2006 E. 2

Zunächst rügt der Beschwerdeführer die Feststellung des Kantonsgerichts als willkürlich, wonach aufgrund der klägerischen Ausführungen völlig unklar bleibe, welche Mängel Gegenstand des Mängelbeseitigungsbegehrens seien. Diese Feststellung sei aktenwidrig, da die einzelnen Mängel in der Berufungsschrift namentlich aufgelistet würden, womit für eine Unklarheit kein Raum bleibe. Der Beschwerdeführer übergeht indessen, dass er die Aufzählung der weiterhin bestehenden Mängel mit dem Wort "insbesondere" einleitet, so dass durchaus die Ungewissheit besteht, welche anderen Mängel allenfalls noch fortbestehen könnten. Entscheidend ist aber, dass das Kantonsgericht trotz der Unklarheit gewisse Mängel behandelt hat und somit nicht allein wegen der Unklarheit nicht auf die Begehren des Beschwerdeführers eintrat. Es ging vielmehr davon aus, die Vorbringen des Klägers seien nicht hinreichend substanziiert. Ob dies zutrifft, ist in der Berufung zu prüfen. Fehlt es aber an einer hinrechenden Substanziierung der Mängel, kommt der Frage, ob sie noch bestehen, keine Bedeutung zu. Insoweit ist mangels Entscheidrelevanz nicht auf die Rüge einzutreten.