Citation: 8C_662/2020 E. 4.2

4.2. Demgegenüber rügt die Beschwerdeführerin, das kantonale Gericht habe dem MEDAS-Gutachten zu Unrecht Beweiskraft zuerkannt. Dieses erfülle die bundesgerichtlichen Anforderungen an eine beweistaugliche Expertise nicht. Es sei widersprüchlich. Zudem sei sie nicht lege artis untersucht worden. Die Ausführungen ihres behandelnden Arztes, Dr. med. D.________, Facharzt FMH für Neurologie, Oberarzt an der Klinik für plastische Chirurgie und Handchirurgie am Universitätsspital C.________, vom 20 April 2018 und vom 30. Mai 2018 würden erhebliche Zweifel an den gutachterlichen Ausführungen erwecken. Das kantonale Gericht habe sich mit ihrer Kritik am MEDAS-Gutachten nicht befasst und nicht begründet, weshalb es auf eine Neubegutachtung verzichtete. Damit habe es den Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt (Art. 29 Abs. 2 BV). Es sei nicht von einem medizinischen Endzustand auszugehen. Schliesslich sei sie in einer leidensadaptierten Tätigkeit zu höchstens 50 % arbeitsfähig, weshalb bei der Invaliditätsbemessung ein Abzug hätte vorgenommen werden müssen. Zudem habe sie Anspruch auf eine Integritätsentschädigung von 30 %, entsprechend einer Radialislähmung am dominanten Arm.