Citation: I 37/03 09.12.2003 E. 4

4.1 Der medizinische Sachverhalt im Zeitpunkt der beruflichen Abklärung in P.________, welche zeigte, dass der Beschwerdeführer vorwiegend sitzend mit einem Traglimit von ca. 10 kg in einem Pensum von 80-90 % arbeiten sollte, können für die Beschreibung der Verhältnisse nach Ablauf des Wartejahres herangezogen werden. In medizinischer Hinsicht steht fest und wird nicht bestritten, dass er ab Beginn der bleibenden Arbeitsunfähigkeit wegen seinen Rückenschmerzen nicht mehr als Gerüstbauer arbeiten konnte. 4.2 Im Jahre 1992 hatte der Beschwerdeführer bei der Firma S.________ AG Fr. 4250.- x 13, somit Fr. 55'250.- verdient. Aufgerechnet mit dem Nominallohnindex nach Arbeitnehmerkategorien für männliche Arbeitnehmer (Bundesamt für Statistik 2001, Tabelle T1A.39) ergibt dies für 1993 ein hypothetisches Valideneinkommen von Fr. 56'681.-. 4.3 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, so können nach der Rechtsprechung entweder Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) oder die DAP-Zahlen (Dokumentation über Arbeitsplätze der SUVA) herangezogen werden (BGE 126 V 76 Erw. 3b mit Hinweisen; RKUV 1999 Nr. U 343 S. 412). Zum Verhältnis der beiden Methoden hat das Eidgenössische Versicherungsgericht im letztgenannten Urteil festgestellt, den DAP-Zahlen komme kein genereller Vorrang gegenüber den Tabellenlöhnen zu (RKUV 1999 Nr. U 343 S. 412 Erw. 4b/aa). Offen blieb, auf welche Methode im Einzelfall abzustellen ist. Gemäss dem zur Publikation in der Amtlichen Sammlung vorgesehenen Urteil C. vom 28. August 2003, U 35/00 und 47/00, setzt das Abstellen auf DAP-Löhne voraus, dass - zusätzlich zur Auflage von mindestens fünf DAP-Blättern - Angaben gemacht werden über die Gesamtzahl der auf Grund der gegebenen Behinderung in Frage kommenden dokumentierten Arbeitsplätze, über den Höchst- und den Tiefstlohn sowie über den Durchschnittslohn der entsprechenden Gruppe. Sind die erwähnten verfahrensmässigen Anforderungen nicht erfüllt, könne nicht auf den DAP-Lohnvergleich abgestellt werden (zitiertes Urteil, Erw. 4.2.1. und 4.2.2). Schliesslich seien bei der Ermittlung des Invalideneinkommens gestützt auf DAP-Profile Abzüge nicht sachgerecht und damit nicht zulässig (zitiertes Urteil, Erw. 4.2.3). 4.4 Wie sich aus dem Vorbescheid vom 17. November 1994 ergibt, stützte sich die IV-Stelle des Kantons Zürich in ihrer ersten Schätzung des Invaliditätsgrades weder auf die DAP-Dokumentation, noch auf statistische Werte. Vielmehr übernahm sie eine Angabe der Eingliederungsstätte P.________, welche das hypothetische Invalideneinkommen auf Fr. 2500.- bis 2600.- schätzte. Aufgrund der LSE 1994 errechnet sich bei einem Beschäftigungsgrad von 85 %, reduziert auf den Nominallohn 1993, umgerechnet auf durchschnittliche 41,9 Wochenstunden und mit einem Abzug von 15 % (behinderungsbedingte Einschränkung auf eine leichte Tätigkeit, Dienstalter in einer für einen Gerüstbauer neuen Branche, Nationalität, Sprachkenntnisse, Teilzeitarbeit; vgl. BGE 126 V 80 Erw. 5b bb) ein zumutbares Invalideneinkommen von Fr. 36'930.-, was verglichen mit dem Validenlohn von Fr. 56'681.- einem Invaliditätsgrad von 35 % entspricht. Damit hatte der Beschwerdeführer nach Ablauf des Wartejahres keinen Anspruch auf eine Invalidenrente.