Citation: 5D_64/2022 E. 3

Anfechtungsobjekt ist der Entscheid des Obergerichts des Kantons Thurgau vom 27. Januar 2022. Kern der Beschwerde ist allerdings nicht die Anfechtung dieses Rechtsöffnungsentscheids, sondern die Strafanzeige der Beschwerdeführer vom 19. November 2009 (u.a. wegen Urkundenfälschung), die mit Nichtanhandnahmeverfügung des Bezirksamts Arbon vom 28. Oktober 2010 erledigt worden ist, und das seitherige, offenbar erfolglose Bemühen der Beschwerdeführer, doch noch die Eröffnung eines Strafverfahrens zu erreichen. All dies ist jedoch weder Gegenstand eines Rechtsöffnungsverfahrens im Allgemeinen noch des vorliegenden, eine Rechtsöffnungssache betreffenden, bundesgerichtlichen Beschwerdeverfahrens im Besonderen. Insbesondere kann im vorliegenden Verfahren die Aufhebung der genannten Nichtanhandnahmeverfügung oder weiterer strafrechtlicher Entscheide nicht verlangt werden. Rechtsöffnungssachen unterliegen grundsätzlich der Beschwerde in Zivilsachen (Art. 72 Abs. 2 lit. a BGG). Da der Streitwert unter Fr. 30'000.-- liegt (Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG) und sich keine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung stellt (Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG), ist die Beschwerde in Zivilsachen jedoch nicht gegeben. Die Eingabe ist als subsidiäre Verfassungsbeschwerde zu behandeln (Art. 113 ff. BGG).