Citation: 2C_333/2023 E. 1.1

1.1. Der 1978 geborene algerische Staatsangehörige A.________ reiste am 26. März 2008 unter einem falschen Namen in die Schweiz ein, wo er erfolglos um Asyl ersuchte. In der Folge hielt er sich illegal im Land auf und erwirkte zwischen den Jahren 2009 und 2016 mehrere Verurteilungen. Am 10. Januar 2018 reiste A.________ erneut in die Schweiz ein, wo er am 8. März 2018 eine im Kanton Zürich niedergelassene deutsche Staatsangehörige heiratete. Hierauf wurde ihm eine zuletzt auf den 7. März 2023 befristete Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA zum Verbleib bei seiner Ehefrau erteilt. Aus der Beziehung gingen zwei Töchter (geb. 2016) und ein Sohn (geb. 2018) hervor. Die Familie musste bis Dezember 2019 von der Sozialhilfe unterstützt werden. Mit eheschutzrechtlichem Entscheid vom 11. August 2021 wurde davon Vermerk genommen, dass die Ehegatten seit Dezember 2020 getrennt leben würden. Die Kinder wurden in der gemeinsamen elterlichen Sorge ihrer Eltern belassen, jedoch der Obhut der Kindsmutter zugeteilt. A.________ wurde ein Besuchsrecht eingeräumt, welches unter anderem aufgrund der konfliktträchtigen Situation zwischen den Eheleuten mit eheschutzrechtlichen Entscheiden vom 18. März 2022 und 26. August 2022 zunehmend eingeschränkt wurde. Zudem wurde die Kindsmutter ermächtigt, mit den Kindern nach Deutschland zu ziehen.