Citation: 2P.177/2000 10.10.2000 E. A

A.-Der aus Bosnien-Herzegowina stammende M.L.________ weilte - mit verschiedenen, teils längeren Unterbrüchen - ab 1974 bis 1991 als Saisonnier in der Schweiz. Nach einem am 6. Dezember 1991 erlittenen Arbeitsunfall erhielt er eine Kurzaufenthaltsbewilligung aus medizinischen Gründen, welche mehrmals verlängert wurde. Ab 1. März 1993 bis April 1998 wurde sein Aufenthalt im Rahmen der gruppenweisen Aufnahme (sogenannte F-Bewilligung) geregelt; in die gleiche Regelung miteinbezogen wurde der Sohn von M.L.________, D.L.________, welcher im Mai 1994 als Dreizehneinhalbjähriger zu seinem Vater in die Schweiz zog. Am 30. Juni 1998 lehnte das Amt für Verwaltungspolizei des Kantons Uri (kantonale Fremdenpolizei) das Gesuch von M.L.________ und D.L.________ um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung gemäss Art. 13 lit. b der Verordnung vom 6. Oktober 1986 über die Begrenzung der Zahl der Ausländer (Begrenzungsverordnung, BVO; SR 823. 21) ab. Der Regierungsrat des Kantons Uri wies die gegen diese Verfügung erhobene Verwaltungsbeschwerde am 10. November 1998 ab. Das Obergericht des Kantons Uri (Verwaltungsrechtliche Abteilung) wies am 5. Juli 1999 die gegen den regierungsrätlichen Entscheid erhobene Beschwerde im Wesentlichen ebenfalls ab. Es hiess sie bloss insofern teilweise gut, als es die Sache zu neuem Entscheid über das Gesuch um unentgeltliche Verbeiständung an den Regierungsrat zurückwies. Für das verwaltungsgerichtliche Verfahren selber wies es das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und unentgeltlichen Rechtsbeistand ab.