Citation: 6B_210/2022 E. 1.3

1.3. Die Beweiswürdigung der Vorinstanz ist sorgfältig, einlässlich und nachvollziehbar (Urteil S. 7 ff.; erstinstanzliches Urteil S. 6 ff.). Ihre Schlussfolgerung, der angeklagte Sachverhalt könne gemäss den glaubhaften Aussagen der Beschwerdegegnerin 2, die überdies durch den Verlaufseintrag über die Konsultation vom 1. Oktober 2019 in ihrem Patientendossier (nachfolgend: Verlaufseintrag) sowie den Angaben von Dr. med. C.________ gestützt würden, bestimmt werden (Urteil S. 30 f. E. 9), ist nicht zu beanstanden. Im Wesentlichen zeigt der Beschwerdeführer bloss auf, wie seine Aussagen bzw. diejenigen der Beschwerdegegnerin 2 seiner Auffassung nach zu verstehen sind. Derartige Einwände setzen jedoch eine freie Prüfung voraus, die das Bundesgericht in tatsächlicher Hinsicht nicht vornimmt. Darauf ist nicht weiter einzugehen. Folglich ist nicht zu beanstanden (Beschwerde S. 15 f. Ziff. 18), dass die Vorinstanz - gestützt auf die in dieser Hinsicht ebenfalls als glaubhaft qualifizierten Aussagen der Beschwerdegegnerin 2 - zum Schluss gelangt, der Beschwerdeführer habe bei der Untersuchung im Vaginalbereich keine Handschuhe mehr getragen (Urteil S. 21 f. E. 5.3; kantonale Akten act. 3/1 S. 2 f. und act. 3/2 S. 4, S. 11 f. sowie S. 18 f.; Protokoll Berufungsverhandlung S. 13).