Citation: 1B_324/2023 E. 1

Am 3. November 2022 erliess die Staatsanwaltschaft Luzern gegen A.________ einen Strafbefehl wegen mehrfacher übler Nachrede und sprach hierfür eine bedingte Geldstrafe von 20 Tagessätzen zu je Fr. 220.-- bei einer Probezeit von zwei Jahren sowie eine Busse von Fr. 1'100.-- aus. Gegen diesen Strafbefehl erhob A.________ Einsprache, worauf die Staatsanwaltschaft die Untersuchung fortsetzte. Mit Eingabe vom 20. März 2023 verlangte A.________ beim Kriminalgericht Luzern sinngemäss den Ausstand der zuständigen Staatsanwältin. Das Kriminalgericht leitete die Eingabe an die Staatsanwaltschaft weiter, die das Ausstandsgesuch zuständigkeitshalber an das Kantonsgericht Luzern sandte. Die Staatsanwältin beantragte in ihrer Stellungnahme die Ablehnung des Ausstandsgesuchs. Das Kantonsgericht trat mit Verfügung vom 5. Mai 2023 mangels hinreichender Begründung nicht auf das Gesuch ein. Mit Eingabe vom 14. Juni 2023 führt A.________ Beschwerde an das Bundesgericht und beantragt, die Ablehnung der derzeitigen Staatsanwältin und die Zuweisung der Sache an einen neuen Staatsanwalt. Weiter beantragt er eine "freie Rechtspflege". Vernehmlassungen wurden keine eingeholt.