Citation: 7B_256/2025 E. 5.2

5.2. Soweit die Beschwerdeführerin eine Verletzung des Verhältnismässigkeitsprinzips rügt und geltend macht, die Vorinstanz hätte Ersatzmassnahmen anstelle von Haft anordnen sollen, kann ihr nicht gefolgt werden: Die von der Beschwerdeführerin vorgeschlagene zeitlich unbeschränkte Schriftensperre eignet sich - angesichts der Vorwürfe der Urkundenfälschung und Förderung der rechtswidrigen Ein- und Ausreise und rechtswidrigen Aufenthalts - nicht, um die Fluchtgefahr massgeblich zu reduzieren. Da somit keine mildere Massnahme anstelle von Haft in Betracht fällt, verletzt die Vorinstanz das Verhältnismässigkeitsprinzip nicht, indem sie die Haft aufrechterhält.