Citation: 2C_224/2023 E. 7.3

7.3. Eine gelungene Integration, wie sie der Beschwerdeführer geltend macht, ist nicht ausgewiesen. Gemäss der mit BGE 144 I 266 begründeten Praxis, auf die sich der Beschwerdeführer stützt, kann nach einer rechtmässigen Aufenthaltsdauer von rund zehn Jahren zwar regelmässig davon ausgegangen werden, dass die sozialen Beziehungen in diesem Land so eng geworden sind, dass es für eine Aufenthaltsbeendigung besonderer Gründe bedarf; im Einzelfall kann es sich freilich anders verhalten und die Integration zu wünschen übrig lassen (BGE 149 I 72 E. 2.1.2; 144 I 266 E. 3.9). Letzteres ist beim Beschwerdeführer der Fall: Per 10. Oktober 2022 hatte er Verlustscheine im Gesamtwert von Fr. 183'621.80. Infolge des durchgeführten Privatkonkurses wird zwar der Lohn nicht mehr gepfändet; die Schulden bleiben dennoch bestehen, wenn sie im Konkurs nicht gedeckt wurden (Art. 191 i.V.m Art. 206 und Art. 265 SchKG). Selbst wenn der Beschwerdeführer Bemühungen zum Schuldenabbau zeigen sollte, wie er behauptet, dürften diese angesichts des Bruttolohnes von Fr. 4'000.-- im Verhältnis zu den hohen Schulden vernachlässigbar sein, zumal der Beschwerdeführer, wie er selbst vorbringt, kurz vor der Pensionierung steht. Dazu kommt, dass er mit dem qualifizierten Verstoss gegen das Betäubungsmittelgesetz unter Beweis gestellt hat, nicht vor einer schweren Schädigung der öffentlichen Gesundheit zurückzuschrecken. Dass die Vorinstanz vor diesem Hintergrund die soziale Integration als nicht besonders erfolgreich bezeichnet, ist bundesrechtlich nicht zu beanstanden.