Citation: 8C_644/2023 E. 6.2

6.2. Diese Darlegungen vermögen nicht zu überzeugen. Die Gutachter gaben im Kapitel "Aktenzusammenfassung" gemäss vorinstanzlichen Feststellungen (soweit ersichtlich) 4 Berichte wieder, die nicht dem Beschwerdeführer zuzuordnen sind. Entsprechend fanden zumindest diese Dokumente Eingang in die Expertise. Welche Relevanz sie letztlich in Bezug auf die gutachterliche Gesamtbeurteilung zeitigten, kann nicht ohne Weiteres gesagt werden. Es mag mit dem kantonalen Gericht zutreffen, dass die MEDAS-Gutachter in den jeweiligen Fachgebieten eigene umfassende Untersuchungen des Beschwerdeführers mit der jeweiligen detaillierten Befundaufnahme vornahmen. Dem Beschwerdeführer ist jedoch beizupflichten, dass sich die Experten der MEDAS zumindest in Bezug auf den Beginn (Juli 2016) der attestierten Arbeitsunfähigkeit in der bisherigen wie auch in einer angepassten Tätigkeit auf einen Bericht der neurochirurgischen Klinik F.________ beriefen, der unbestrittenermassen nicht seine Person betrifft. Nur schon in dieser Hinsicht handelt es sich - anders als die Vorinstanz willkürlich erkannt hat - um ein Ergebnis, das auf dossierfremden Dokumenten basiert und damit Zweifel am Gutachten begründet. Unklar bleiben die weiteren Auswirkungen dieser Akten auf die gutachterlichen Schlussfolgerungen. Dass die Sachverständigen der MEDAS die dossierfremden Akten als solche nicht erkannten, lässt insbesondere Bedenken betreffend die Genauigkeit des Aktenstudiums und somit in Bezug auf die gesamte Expertise aufkommen. Selbst wenn ihnen Unstimmigkeiten aufgefallen sein sollten, so klärten sie diese - soweit im Gutachten ersichtlich - nicht.