Citation: 6B_230/2015 E. 3

Der Beschwerdeführer verlangt, es sei ihm eine Nachfrist anzusetzen, damit er die Beschwerdeschrift von einem patentierten Rechtsanwalt ergänzen lassen könne. Die Frist zur Einreichung einer Beschwerde in Strafsachen beträgt 30 Tage (Art. 100 Abs. 1 BGG). Gesetzlich bestimmte Fristen können nicht erstreckt werden (Art. 47 Abs. 1 BGG). Eine Ergänzung der Beschwerdebegründung innert Nachfrist ist nur auf dem Gebiet der internationalen Rechtshilfe in Strafsachen vorgesehen (Art. 43 BGG). Die vorliegende Beschwerde betrifft indes nicht das Gebiet der internationalen Rechtshilfe in Strafsachen. Das Gesuch um Einräumung einer Nachfrist zur Begründung/Ergänzung des Rechtsmittels ist daher abzuweisen. Im Übrigen hat das Nachreichen einer ergänzenden Beschwerdebegründung ausserhalb einer Replik innerhalb der Rechtsmittelfrist zu erfolgen (Urteil 6B_1039/2014 vom 24. März 2015 E. 4.3 mit Hinweis). Der vorinstanzliche Entscheid wurde dem Beschwerdeführer am 3. Februar 2015 eröffnet. Die 30-tägige Beschwerdefrist gemäss Art. 100 Abs. 1 BGG begann folglich am 4. Februar 2015 zu laufen und endete am 5. März 2015. Eine Beschwerdeergänzung nach Ablauf der Beschwerdefrist ist nicht zulässig. Die Eingabe des Beschwerdeführers vom 16. Mai 2015 erweist sich als verspätet.