Citation: 6B_688/2021 E. 2.5.1

2.5.1. Der Beschwerdeführer macht insbesondere geltend, die SVA habe sich seit August 2016 gar nicht (mehr) in einem Irrtum befinden können. Sie habe ihm bereits am 15. Januar 2016 misstraut, als sie in einer "Beweissicherung vor Ort" einleitend festgehalten habe, aufgrund des Verdachts eines ungerechtfertigten Leistungsbezugs seitens des Beschwerdeführers seien entsprechende Vorermittlungen eingeleitet worden. Aus den Schlussbemerkungen gehe hervor, die während diesen Vorermittlungen gewonnenen Erkenntnisse hätten den Verdacht erhärtet. Gestützt darauf sei im Auftrag der SVA eine zusätzliche Abklärung in Form der Ermittlungen durch F.________ erfolgt, welche den Ermittlungsbericht am 12. August 2016 erstattet habe. Somit stehe fest, dass die SVA als Fachbehörde aufgrund der von ihr an den Tag gelegten Aufmerksamkeit und der gestützt darauf vorgenommenen Abklärungen bereits im August 2016 über mehrfache gesicherte Kenntnis verfügt habe, um einen Irrtum auszuschliessen.