Citation: 1B_43/2015 E. 1

Die Regionale Staatsanwaltschaft Berner Jura-Seeland erliess am 9. Juli 2014 einen Strafbefehl gegen A.________ wegen Widerhandlung gegen das Strassenverkehrsgesetz. Dagegen erhob A.________ am 25. Juli 2014 Einsprache, worauf die Regionale Staatsanwaltschaft Berner Jura-Seeland mit Verfügung vom 3. September 2014 am Strafbefehl festhielt und die Akten dem Regionalgericht Berner Jura-Seeland zur Durchführung des Hauptverfahrens überwies. Das Regionalgericht Berner Jura-Seeland lud A.________ am 16. September 2014 zur Hauptverhandlung vom 10. Dezember 2014 vor. Mit Verfügung vom 16. Oktober 2014 stellte es fest, dass die Vermutung bestehe, der Beschuldigte könne seine Interessen nicht ausreichend selbst wahren und somit ein Fall von notwendiger Verteidigung vorliege. Es gab dem Beschuldigten Gelegenheit, bis zum 17. November 2014 eine Wahlverteidigung zu bestellen. Am 27. Oktober 2014 ersuchte das Regionalgericht Berner Jura-Seeland die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) Biel um Abklärung, ob der Beschuldigte hilfsbedürftig sei. Daraufhin setzte es mit Verfügung vom 20. November 2014 die Hauptverhandlung vom 10. Dezember 2014 ab und hielt fest, dass nach Eingang des Entscheids der KESB Biel ein amtlicher Verteidiger bestellt werde. A.________ erhob am 9. Dezember 2014 Beschwerde gegen die Verfügung des Regionalgerichts vom 20. November 2014 und stellte dabei ein Ausstandsgesuch gegen die zuständige Gerichtspräsidentin des Regionalgerichts. Die Beschwerdekammer in Strafsachen des Obergerichts des Kantons Bern trat mit Beschluss vom 9. Januar 2015 auf die Beschwerde nicht ein und wies das Ausstandsgesuch ab.