Citation: 9C_726/2022 E. 3.2.2

3.2.2. Die Beschwerdeführer führen aus, mit der Sacheinlage der Aktien der C.________ AG in Liquidation hätten sie bewusst erhebliche stille Reserven in die B.________ Holding AG eingebracht. Zusammen damit hätten sie auch die formell überschuldete D.________ AG in die B.________ Holding AG eingebracht, um diese mit den Mitteln der C.________ AG in Liquidation zu einem wiederum prosperierenden Unternehmen auf- und ausbauen zu können. Es habe sich denn auch wieder eine neue Aktionärin gefunden, die gewusst habe, dass der B.________ Holding AG aus der Liquidation der C.________ AG in Liquidation bald Liquidität von mehr als Fr. 3 Mio. zufliessen werde. Die neue Investorin habe an die Zukunft der D.________ AG geglaubt und sei bereit gewesen, Mittel einzuschiessen - und zwar zunächst in Form von Darlehen an die B.________ Holding AG, die dann auf die D.________ AG übertragen worden seien, wodurch es möglich geworden sei, diese Darlehen mittels Verrechnung zur Kapitalerhöhung bei der D.________ AG zu verwenden. 2015 habe die D.________ AG durch Verrechnung mit von der B.________ Holding AG sowie dem neuen Investor gewährten Darlehen eine erhebliche Kapitalerhöhung durchgeführt. Die Gesellschaft bestehe heute noch und schreibe mittlerweile erfreuliche Gewinne. Das Verwaltungsgericht habe es unter Berufung darauf, dass die Schweiz kein eigentliches Konzernsteuerrecht kenne, unterlassen, eine all diese Vorgänge berücksichtigende konsolidierte Betrachtung anzustellen, was indessen angezeigt gewesen wäre. Die C.________ AG in Liquidation schlicht auszublenden, obschon deren Einbringung in die B.________ Holding AG nahezu gleichzeitig und in einem engen Konnex erfolgt sei, greife zu kurz. Entgegen der insoweit willkürlichen Feststellung der Vorinstanz habe die B.________ Holding AG die Darlehensschuld der D.________ AG von Fr. 285'000.- nicht übernommen. Vielmehr seien per Ende 2013 das Guthaben der D.________ AG gegenüber den Beschwerdeführern und die Darlehensschuld ihnen gegenüber (mit Rangrücktritt) miteinander verrechnet und nur der Saldo von Fr. 2'439.05 (Guthaben der Beschwerdeführer) auf die B.________ Holding AG übertragen worden. Die B.________ Holding AG habe somit nur ermöglicht, dass das rangrücktrittsbelastete Darlehen der Beschwerdeführer mit deren Schulden bei der Gesellschaft habe verrechnet werden können, was keinen geldwerten Vorteil darstelle, zumal nur eine hypothetische Belastung der Beschwerdeführer - die im Fall eines Konkurses der D.________ AG eingetreten wäre - auf die B.________ Holding AG übertragen worden sei. Ausserdem seien mit der Kapitalerhöhung sämtliche gewährten Rangrücktritte frei bzw. hinfällig geworden. Selbst wenn im Übrigen die Ablösung des mit einem Rangrücktritt belasteten Darlehens über Fr. 285'000.- einen geldwerten Vorteil darstellen sollte, wäre für die Beschwerdeführer nicht erkennbar gewesen, dass ihnen mit dieser Transaktion ein solcher zugeflossen sein solle. Schliesslich liege darin, dass das Verwaltungsgericht diese Vorgänge nicht näher untersucht habe, es insbesondere unterlassen habe zu prüfen, wie die Darlehensforderung der Beschwerdeführer auf die B.________ Holding AG übergegangen sein solle, nicht nur eine Verletzung der verwaltungsgerichtlichen Pflicht zur Sachverhaltsermittlung, sondern auch eine Verletzung des rechtlichen Gehörs.