Citation: 8C_398/2007 08.05.2008 E. 2.2

2.2.1 Die Vorinstanz hat in einlässlicher Würdigung der medizinischen Akten dargelegt, weshalb zur Beurteilung des Gesundheitszustands und der Arbeitsfähigkeit (sowohl im Haushalt- als auch im Erwerbsbereich) auf das Gutachten der MEDAS vom 6. Januar 2005 und nicht auf dasjenige der Klinik O.________ vom 22. April 2003 oder den Bericht des Hausarztes Dr. med. A.________ vom 22. März 2002 abzustellen ist. Sie ist zum Ergebnis gelangt, dass die Verschlechterung des Gesundheitszustands seit der erstmaligen rechtskräftigen Rentenzusprechung einzig mit den psychiatrischen Befunden zu erklären ist, welche hinsichtlich des Aufgabenbereichs im Haushalt keine Auswirkungen hat. Hingegen wird dadurch die Arbeitsfähigkeit im Erwerbsbereich zusätzlich eingeschränkt, indem anstelle einer hälftigen nurmehr eine 40%-ige Erwerbstätigkeit zumutbar ist. 2.2.2 Aufgrund der Vorbringen in der bundesgerichtlichen Beschwerde ist nicht zu begründen, inwiefern diese Feststellungen tatsächlicher Natur offensichtlich unrichtig oder unvollständig sind. Der Einwand, dass sich der Gesundheitszustand der Versicherten seit Erstattung der Gutachten der Klinik O.________ vom 22. April 2003 und der MEDAS vom 6. Januar 2005 weiter "dramatisch" verschlechtert habe, wird nicht substantiiert. Ein Vergleich der beiden, fast zwei Jahre auseinanderliegenden Expertisen zeigt, dass sich die körperlichen Befunde in diesem Zeitraum nicht wesentlich veränderten; der Versicherten war aus somatischer Sicht weiterhin eine Erwerbstätigkeit im Umfang von 50 % zumutbar. Aus dem psychiatrischen Konsilium der MEDAS vom 26. Oktober 2004 geht sodann hervor, dass sich die depressive Störung seit der Exploration in der Klinik O.________ eher gebessert hat. Weiter ist in Bezug auf die bestrittene Zumutbarkeit, eine Erwerbstätigkeit aufzunehmen, darauf hinzuweisen, dass die Gutachter der MEDAS eine "unübersehbare Verdeutlichungstendenz" feststellten; ein signifikanter sozialer Rückzug lag zudem nicht vor. Schliesslich trifft zwar zu, dass Vorinstanz und IV-Stelle für den Bereich Haushalt von weiteren Abkärungen an Ort und Stelle abgesehen und keinen neuen Betätigungsvergleich vorgenommen haben. Dazu bestand jedoch kein Anlass. Zum einen schätzten die Ärzte der MEDAS im Gutachten vom 6. Januar 2005 die Einschränkungen im Haushaltbereich gleich ein wie in der Expertise vom 26. Juli 2001, welche in tatsächlicher Hinsicht zusammen mit dem Abklärungsbericht Haushalt vom 21. November 2001 der ursprünglichen Rentenzusprechung (Verfügung vom 26. April 2002) zugrunde lagen. Zum anderen gaben weder das Rentenrevisionsgesuch vom September 2002 noch die späteren Eingaben der Versicherten im Verwaltungs- und anschliessenden kantonalen Gerichtsverfahren Anlass zu einer Überprüfung der Verhältnisse im Haushaltbereich. Unter diesen Umständen erübrigten sich Weiterungen zu diesem Punkt, wie die Vorinstanz zu Recht festgehalten hat. Im Übrigen übersieht die Beschwerdeführerin, dass der im angefochtenen Entscheid gestützt auf die ärztlichen Einschätzungen vorgenommene Prozentvergleich (vgl. dazu Urteil I 166/02 E. 4.2 des Eidgenössischen Versicherungsgerichts vom 25. März 2003 mit Hinweis auf BGE 104 V 135 E. 2b S. 136), gewichtet nach dem Anteil der Tätigkeit im Haushalt, einen deutlich über dem in der ursprünglichen Verfügung ermittelten Teilinvaliditätsgrad ergeben hat (12 % anstelle von 6,86 % [gerundet 7 %]). Auf die im Rechtsbegehren der bundesgerichtlichen Beschwerde eventualiter beantragten zusätzlichen Abkärungen ist unter diesen Umständen zu verzichten. 2.3 Was die Bestimmung des Invaliditätsgrades im Erwerbsbereich anbelangt, beanstandet die Beschwerdeführerin weder das von der Vorinstanz anhand der Angaben der letzten Arbeitgeberin ermittelte und auf das Jahr 2002 (Beginn der revidierten halben Invalidenrente) hochgerechnete hypothetische Valideneinkommen, noch stellt sie die Festlegung des Invalidenlohnes gestützt auf die statistischen Durchschnittswerte der vom Bundesamt für Statistik (BFS) herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) in Frage. Sie macht einzig geltend, der Tabellenlohn sei um den (praxisgemäss maximal zulässigen) Satz von 25 % (anstelle der im vorinstanzlichen Entscheid gewährten 10 %) herabzusetzen. Selbst wenn von dieser Annahme ausgegangen würde, ergäbe sich nach der zutreffenden Eventualbegründung im angefochtenen Entscheid eine nach dem Status (Erwerbsbereich von 80 %) gewichtete Lohneinbusse von 45 % (abgerundet), welche zusammen mit der (ebenfalls nach dem Status gewichteten) Beeinträchtigung im Haushaltbereich von 12 % zu einem Gesamtinvaliditätsgrad von 57 % führte. Insgesamt ist der vorinstanzlich bestätigte Einspracheentscheid der IV-Stelle vom 6. April 2006 jedenfalls nicht zu beanstanden.