Citation: 4A_64/2014 E. 3.2

3.2. Was die erstinstanzlichen Prozesskosten anbelangt, führte die Vorinstanz aus, für sogenannte Erbgangsschulden, die erst mit dem oder aus Anlass des Erbgangs entstünden, wie Bestattungskosten oder Kosten des öffentlichen Inventars, hafteten die Erben auch bei Annahme der Erbschaft unter öffentlichem Inventar gemäss Art. 589 Abs. 1 ZGB solidarisch. Die Kosten des nach Kündigung wegen Nichtbezahlens der Mietzinse eingeleiteten Ausweisungsverfahrens fielen als Kosten, die nach dem Todestag entstanden seien und die nicht dem Erblasser zugeschrieben werden könnten, (recte: nicht) als Schulden des Erblassers an. Es könne offen bleiben, ob diese Kosten als persönliche Schulden der Gesuchsgegnerinnen ausserhalb der Erbschaft oder als Kosten für die Abwicklung und Liquidation der Erbengemeinschaft und damit als Erbgangsschulden zu qualifizieren seien. In beiden Fällen könnten die Gesuchsgegnerinnen solidarisch zur Haftung gezogen werden, unabhängig davon, ob sie die Erbschaft vorbehaltlos oder unter öffentlichem Inventar angenommen hätten. Die Beschwerdeführerin rügt die Rechtsanwendung der Vorinstanz zwar als willkürlich. Sie zeigt indessen nicht hinreichend auf, inwiefern der auf die vorstehend zusammengefassten Erwägungen gestützte Entscheid der Vorinstanz offensichtlich unhaltbar, mithin willkürlich, sein soll (vgl. BGE 140 III 16 E. 2.1; 139 III 334 E. 3.2.5 S. 339; 133 I 149 E. 3.1, je mit Hinweisen). Vielmehr stellt sie den vorinstanzlichen Erwägungen bloss in nicht leicht verständlichen Ausführungen ihre eigene Rechtsauffassung gegenüber, bei Annahme der Erbschaft unter öffentlichem Inventar müsse die Haftungsordnung gemäss Art. 589 ff. ZGB nicht bloss für Schulden des Erblassers, sondern auch für Erbgangsschulden gelten, da die gesetzliche Solidarhaftung der Erben nach Lehre und Rechtsprechung nicht nur für die Schulden des Erblassers, sondern auch für die Erbgangsschulden gelte. Auf die entsprechenden Vorbringen kann mangels Erfüllung der vorstehend genannten Begründungsanforderungen an eine Verfassungsbeschwerde (Erwägung 2) nicht eingetreten werden.