Citation: 8C_274/2024 E. 5.2

5.2. Hinsichtlich der erwerblichen Auswirkungen des unfallbedingten Gesundheitsschadens wich das kantonale Gericht ebenfalls vom Einspracheentscheid der SWICA ab. Anders als diese ermittelte es das Valideneinkommen nicht gestützt auf die statistischen Werte der Lohnstrukturerhebung (LSE) des Bundesamts für Statistik (BFS), sondern anhand des vom Beschwerdegegner zuletzt beim Spital B.________ erzielten Einkommens. Für den frühestmöglichen Rentenbeginn am 1. Januar 2022 ergab dies ein Valideneinkommen von Fr. 75'130.90. Zur Bestimmung des Invalideneinkommens zog das kantonale Gericht schliesslich, anders als die SWICA, nicht die LSE 2018, sondern die LSE 2020 heran. In Anwendung der Tabelle TA1_tirage_skill_level bzw. des darin ausgewiesenen monatlichen Bruttolohns von Männern des Kompetenzniveaus 1, Total, im Betrag von Fr. 5'261.- und ausgehend von einem zumutbaren Arbeitspensum von 80 % errechnete es für das Jahr 2022 ein Jahreseinkommen von Fr. 53'019.70, wobei es einen leidensbedingten Abzug verneinte. Der Vergleich der beiden Einkommen ergab eine Erwerbseinbusse von Fr. 22'111.20 und damit einen rentenbegründenden Invaliditätsgrad von rund 29 %.