Citation: 1C_95/2016 E. 3.4

3.4. Nicht zu beanstanden ist schliesslich, dass die Vorinstanz den Eingriff in die Eigentumsrechte der Beschwerdeführer als zumutbar erachtet hat. Wie bereits dargelegt, verfolgt die geplante Weganlage gewichtige öffentliche Interessen. Demgegenüber wiegt der Eingriff in das Eigentum nicht schwer. Abgesehen davon, dass für die Wegverbindung bloss 6.74 m2 von der Parzellenfläche der Beschwerdeführer beansprucht werden sollen, wird ihnen die bestimmungsgemässe und sinnvolle Nutzung ihres Grundstücks weder verunmöglicht noch stark erschwert (vgl. BGE 133 II 220 E. 2.5 S. 225 mit Hinweisen). Zudem sind mit der Erstellung der Weganlage bloss geringfügige Lärmimmissionen zu erwarten, die - wie im Dispositiv der Plangenehmigung festgehalten - bei einer allfälligen Anbringung von Gummilagern, -streifen oder -matten noch weiter reduziert werden können. Soweit die Beschwerdeführer vorbringen, die Erstellung der Weganlage für die Wintersaison sei im Vergleich zu dem damit verbundenen ganzjährigen Eingriff in ihr Eigentum unverhältnismässig, kann ihnen nicht gefolgt werden. Sie argumentieren denn auch widersprüchlich, denn an anderer Stelle räumen sie in Übereinstimmung mit der Auflage im Genehmigungsentscheid ein, dass die projektierte Wegverbindung bloss im Winter offenstehen soll. Die durch den Fussgängerverkehr entstehenden Lärmimmissionen sind somit auch auf den nämlichen Zeitraum beschränkt. Insoweit haben die Vorinstanzen nicht gegen Verfassungsrecht verstossen, wenn sie den durch die Weganlage mit Stahltreppe verursachten Eingriff in das Eigentum als für die Beschwerdeführer verhältnismässig erachteten.