Citation: 1P.267/2002 18.12.2002 E. D

X.________ und Y.________ führen mit Eingabe vom 15. Mai 2002 staatsrechtliche Beschwerde gegen den Entscheid des Zürcher Regierungsrates. Zur Hauptsache beantragen sie, den Beschluss des Bezirksrates vom 11. April 2002 [recte: 18. Oktober 2001] sowie den Beschluss des Regierungsrates vom 3. April 2002 aufzuheben, die Gemeinderatswahlen vom 6. [recte: 3.] März 2002 zu kassieren und den Stadtrat von Zürich anzuweisen, die Gemeinderatswahlen vom 6. [recte: 3.] März 2002 aufgrund der in der bevorstehenden Volksabstimmung vom 2. Juni 2002 per Initiative vorgeschlagenen Änderung der Gemeindeordnung wiederholen zu lassen (Volksinitiative der Grünen Partei vom 17. März 1999 "Mehr Demokratie für weniger Geld!" mit den Zielen: Verkleinerung des Gemeinderates auf 90 Mitglieder, Wahl des Gemeinderates nach dem Verhältniswahlrecht mit Bildung eines Einheitswahlkreises für das ganze Stadtgebiet). Eventualiter sei der Stadtrat Zürich anzuweisen, eine Änderung der Wahlkreiseinteilung in der Stadt Zürich derart vorzunehmen, dass von den zwölf Wahlkreisen die Kreise 1 und 2, 4 und 5 sowie die Kreise 7 und 8 jeweils zu einem Wahlkreis zusammengefasst werden und die Gemeinderatswahlen aufgrund dieser Neueinteilung des Stadtgebietes wiederholt werden müssen. Der Stadtrat von Zürich und der Bezirksrat Zürich verzichten auf eine Vernehmlassung, der Regierungsrat des Kantons Zürich beantragt, die Beschwerde vom 15. Mai 2002 sei abzuweisen.