Citation: 5P.9/2005 22.02.2005 E. D

Gegen diesen Entscheid erhob A.________ beim Obergericht des Kantons Aargau als zweitinstanzliche vormundschaftliche Aufsichtsbehörde Beschwerde im Wesentlichen mit den Anträgen, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und die Sache zur materiellen Beurteilung und Abweisung der Begehren Ziffer 1 und 2 vom 24. März 2003 zurückzuweisen und die Verfügung betreffend das Besuchsrecht, diese eventualiter bereits von Amtes wegen, sei aufzuheben. Im Weiteren sei auch der Kostenentscheid aufzuheben, und es sei ihr für sämtliche Verfahren die unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung zu gewähren. In seinem Amtsbericht vom 20. Oktober 2004 nahm das Bezirksamt Baden die Richtigstellung seines Entscheids vor, indem es präzisierte, dass - wie in Ziffer 2b) korrekt verfügt - stets der Samstag und nicht - wie in Ziffer 2a) irrtümlich verfügt - teilweise der Sonntag Besuchstag sei, und es korrigierte im Kostenpunkt einen offensichtlich verwechselten Namen. Weiter wies es darauf hin, dass das Besuchsrecht - wie verfügt - selbstverständlich begleitet sei und ersuchte das Obergericht, Ziffer 2a) entsprechend zu korrigieren. Schliesslich seien die von der Beschwerdeführerin gestellten Anträge abzuweisen. Das Obergericht des Kantons Aargau korrigierte zunächst "von Amtes wegen bzw. auf gemeinsamen Antrag des Bezirksamts Baden und der Beschwerdeführerin" den angefochtenen Entscheid bezüglich dem Besuchsrecht für das erste halbe Jahr, indem es die Kindsmutter B.________ berechtigte, das ihr zuerkannte begleitete Besuchsrecht für das Kind C.________ jeweils jeden dritten Samstag im Monat zwischen 14.00 Uhr und 17.00 Uhr auszuüben und es korrigierte ebenfalls im Kostenpunkt den offensichtlich verwechselten Namen. Im Weiteren wies es die Beschwerde ab, soweit es darauf eintrat. Ebenso wies es das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung ab und auferlegte der Beschwerdeführerin die Kosten für das obergerichtliche Verfahren. Schliesslich wies es das Bezirksamt Baden an, nach Rechtskraft des Entscheids auch über das Honorar des unentgeltlichen Rechtsvertreters im erstinstanzlichen Verfahren vor der Vormundschaftsbehörde Y.________ zu entscheiden, das die Beschwerdeführerin vor Bundesgericht erstritten hatte (Urteil 5P.163/2004 vom 1. Juli 2004 i.S. A.________; vgl. BGE 130 I 180 ff.).