Citation: 1B_333/2019 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung des rechtlichen Gehörs (Art. 29 Abs. 2 BV), da das ihn entlastende Videomaterial zwar von der Polizei ausgewertet und von der Staatsanwaltschaft ins vorinstanzliche Verfahren eingebracht worden sei, die Vorinstanz dieses aber offensichtlich gar nie zur Kenntnis genommen habe. Nach seinem Kenntnisstand verfügten die beiden Ersatzmitglieder des Obergerichts, welche am angefochtenen Entscheid mitgewirkt hätten, über keine Büroräumlichkeiten am Obergericht des Kantons Schaffhausen. Nur so liesse sich wohl erklären, dass im vorinstanzlichen Entscheid mit keinem Wort auf das Videomaterial eingegangen werde. Entgegen den beschwerdeführerischen Ausführungen nahm die Vorinstanz in E. 4.2.3 ihres Entscheids ausdrücklich Bezug auf "die sichergestellten Aufnahmen der Videoüberwachungsanlage im U.________gässchen", was der Beschwerdeführer an anderer Stelle in seiner Beschwerde denn auch selber wiedergibt (Ziffer 2.3). Seine Rüge zielt daher ins Leere. Im Übrigen befinden sich die entsprechenden Videoaufnahmen in Form einer DVD in den Akten und ist nicht ersichtlich, dass und weshalb diese nicht von sämtlichen Richtern hätten eingesehen werden können. Eine Befragung der Oberrichter sowie des Gerichtsschreibers, wie sie der Beschwerdeführer in diesem Zusammenhang beantragt, erübrigt sich daher. Soweit der Beschwerdeführer sodann eine Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Gehör geltend macht, weil die Vorinstanz die Einvernahme der Auskunftsperson C.________ nicht berücksichtigt habe, ergibt sich aus untenstehender Erwägung 4.4, dass die Vorinstanz diese mit Blick auf ihren Entscheid zu Recht nicht als relevant erachtet hat. Mithin ist darin, dass die Vorinstanz im Rahmen ihres Entscheids auf diese Einvernahme nicht einging, noch keine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör zu erblicken (vgl. auch nachfolgende E. 2.2).