Citation: 8C_59/2020 E. 5.3

5.3. Auch darüber hinaus lässt sich die vorinstanzliche Beweiswürdigung nicht beanstanden. Die Vorinstanz legte nachvollziehbar dar, weshalb auf die Beurteilung des PD Dr. med. F.________ vom 31. Mai 2019 nicht abgestellt werden könne. Selbst wenn die - unter seinen Fachkollegen isoliert vertretene - Hypothese einer Defektbildung der Supraspinatussehne des PD Dr. med. F.________ zutreffen sollte, änderte dies am Ergebnis nichts. Wie die Vorinstanz gestützt auf die Beurteilung des Dr. med. E.________ richtig erwog, handelt es sich bei der Interpretation der MRI-Diagnostik zur Beurteilung der Kausalitätsfrage lediglich um ein Beurteilungskriterium unter vielen anderen. Daneben werden die Vorgeschichte, der Unfallhergang, der Primärbefund und der Verlauf berücksichtigt und in einem Gesamtbild medizinisch bewertet. So legte Dr. med. E.________ - im Gegensatz zu PD Dr. med. F.________ - denn auch schlüssig dar, dass beim Beschwerdeführer mehr Indizien vorliegen, die für eine krankheitsbedingte Genese der Verletzung sprechen, als solche, die einen traumatischen Ursprung der Läsion nahelegen. Mithin verletzte die Vorinstanz kein Bundesrecht, als sie sich dieser Sichtweise anschloss und einen natürlichen Kausalzusammenhang zwischen den im Februar 2018 geltend gemachten Beschwerden und dem Unfall vom 24. Januar 2017 verneinte.