Citation: 9C_642/2021 E. 5.2

5.2. Soweit die Beschwerdeführerin geltend macht, die Rentenaufhebung sei nicht aufgrund einer medizinisch festgestellten Verbesserung des Gesundheitszustandes erfolgt, sondern aufgrund der "Überwindbarkeitspraxis des Bundesgerichts", ist Folgendes festzuhalten: Wie das Bundesgericht unlängst entschieden hat, ist eine allfällige medizinisch attestierte Arbeitsunfähigkeit ohne invalidenversicherungsrechtliche Relevanz - unter Vorbehalt anderslautender reglementarischer Bestimmungen - auch berufsvorsorgerechtlich unbeachtlich (Urteil 9C_569/2021 vom 22. Dezember 2021 E. 4). Gemäss dem zitierten Urteil gilt dieser Grundsatz selbst dann, wenn die Rente der Invalidenversicherung - anders als im vorliegenden Fall - einzig aufgrund der Schlussbestimmungen der 6. IV-Revision (vgl. die Durchbrechung von Art. 26 Abs. 3 BVG gemäss den Schlussbestimmungen der Änderung des IVG vom 18. März 2011 [6. IV-Revision, erstes Massnahmenpaket]; AS 2011 5676) aufgehoben wurde. Eine offensichtliche Unhaltbarkeit (vgl. dazu BGE 130 V 270 E. 3.1) der rentenaufhebenden Verfügung vom 12. Februar 2013 wird von der Versicherten zu Recht nicht geltend gemacht. Damit kann letztlich offen bleiben, auf welcher gesetzlichen Grundlage - Art. 17 Abs. 1 ATSG oder Schlussbestimmungen der 6. IV-Revision - die Rentenaufhebung basierte.