Citation: I 647/99 20.03.2001 E. 5

5.- Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde hat der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers ein Erläuterungsschreiben von Dr. med. H.________ vom 27. Oktober 1999 zu dessen Bericht vom 25. März 1997 eingereicht. Darin bestätigt der Arzt, dass es für ihn damals aus medizinischen Gründen klar war, dass der Versicherte auch nicht für andere, leichte wechselbelastende Tätigkeiten 50 % restarbeitsfähig gewesen sei. Damit erweist sich die vorinstanzliche Interpretation des Berichts von Dr. med. H.________, wie der Beschwerdeführer zu Recht vorbringt, als nicht stichhaltig. Entgegen der Vorinstanz geht Dr. med. H.________ von einer Verminderung der Arbeitsfähigkeit aus. Es handelt sich nicht bloss um eine unterschiedliche Beurteilung der Arbeitsfähigkeit aufgrund des gleichen Sachverhalts, sondern es ist darin eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes zu sehen, zumal Dr. med. H.________ im Bericht vom 25. März 1997 erstmals von zervicalen Funktionsstörungen spricht, vor allem am cervico-cranialen Übergang und im Bereich der mittleren HWS, welche zusätzlich Minderbelastbarkeit in diesem Bereich verursachen. In diesem Zusammenhang ist auch der vor Vorinstanz aufgelegte Arztbericht von Dr. med. H.________ vom 17. März 1999 nicht ganz ausser Acht zu lassen, so steht nicht fest, ob der darin auf Grund der am 11. März 1999 durchgeführten MRI-Untersuchung erstmals erhobene Befund betreffend Diskushernie C5/6 und Spinalkanaleinengung C4/5 bereits vor Verfügungserlass bestanden hat. Mithin lässt sich aufgrund der bestehenden Aktenlage nicht zuverlässig beurteilen, ob und inwieweit Änderungen der gesundheitlichen Situation eingetreten sind, die sich erwerblich auswirken. Der Sachverhalt erweist sich in medizinischer Hinsicht als ungenügend abgeklärt. Daher ist die Sache zur Durchführung eines interdisziplinären Gutachtens an die Verwaltung zurückzuweisen. Diese wird nach entsprechenden Abklärungen über den Rentenanspruch des Beschwerdeführers revisionsweise neu zu verfügen haben.