Citation: 1B_204/2018 E. 4.7

4.7. Die verfahrensrechtliche Rüge, die Vorinstanz habe in Verletzung des rechtlichen Gehörs (Art. 29 Abs. 2 BV) des Beschwerdeführers unzureichend dargelegt, inwiefern eine nachträgliche Verwahrung im hängigen gerichtlichen Nachverfahren hinreichend wahrscheinlich sei, erweist sich als unbegründet: Dem angefochtenen Entscheid lassen sich die wesentlichen Gründe entnehmen, weshalb die Vorinstanz die Möglichkeit einer solchen Massnahme nicht bereits im Haftanordnungsverfahren ausschloss und wirksame Ersatzmassnahmen für Haft derzeit verneinte. Das Kantonsgericht verweist insbesondere auf das Vorliegen einer gesetzlichen Anlasstat, die mangelnden Erfolgsaussichten der gerichtlich angeordneten stationären Therapie und auf die derzeit ungünstigen Prognoseaussichten betreffend neue Gewaltverbrechen. Der Beschwerdeführer legt denn auch nicht nachvollziehbar dar, inwiefern die Begründung des angefochtenen Entscheides es ihm faktisch verunmöglicht hätte, wirksam Beschwerde an das Bundesgericht zu führen. Auch die Vorinstanz hatte im Übrigen als Haftbeschwerdeinstanz keine vollständige materiellrechtliche Prüfung der Massnahmenvoraussetzungen vorzunehmen und dem zuständigen Sachgericht nicht vorzugreifen. Eine Verletzung des rechtlichen Gehörs ist nicht ersichtlich.