Citation: 6S.81/2007 20.04.2007 E. 3

3.1 Der Beschwerdeführer macht geltend, es fehle an der Adäquanz des Kausalzusammenhangs. Hätte der Beschwerdegegner einen Helm getragen, wäre es zu leichteren Verletzungen gekommen. Es sei deshalb fraglich, ob ihm die schwere Körperverletzung zugerechnet werden könne. 3.2 Mit seinem Vorbringen wendet sich der Beschwerdeführer unzulässigerweise gegen Tatsachenfeststellungen der Vorinstanz (Art. 273 Abs. 1 lit. b BStP). Es steht fest, dass der Beschwerdegegner einen Helm getragen hat (angefochtenes Urteil S. 6). Der Beschwerdeführer hat den Unfall verursacht durch pflichtwidrig unsorgfältiges Nichtbeachten eines Rotlichts (Art. 27 Abs. 1 SVG). Es ist ferner unbestritten, dass die schweren Verletzungen des Beschwerdegegners vom Unfall herrühren. Die Verurteilung wegen fahrlässiger schwerer Körperverletzung nach Art. 125 Abs. 2 StGB ist somit nicht zu beanstanden.