Citation: 5A_546/2019 E. B

Gegen den Entscheid erhob der Beklagte Berufung. Das Obergericht des Kantons Thurgau erkannte die Berufung für teilweise begründet. Es stellte fest, dass der Beklagte mit den Äusserungen "B.________ könnte ja auch mal aufhören, alle als linksextrem-jüdisch zu bezeichnen, die seinen Antisemitismus nicht teilen. " und "Ja klar, der B.________ verbreitet auch schon seit Jahrzehnten seine antisemitischen Texte " sowie mit der Äusserung "Er wurde deswegen mehrmals verurteilt." die Persönlichkeit von B.________ widerrechtlich verletzt hat (Dispositiv-Ziff. 2c). Die Feststellungsklage des Vereins C.________ wies das Obergericht ab (Dispositiv-Ziff. 2d des Entscheids vom 27. Februar 2019).