Citation: 2C_160/2022 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer macht vorab geltend, die vom Verwaltungsgericht bestätigte Ermessensveranlagung sei ungerechtfertigt, da er seiner Mitwirkungspflicht nachgekommen sei und die von ihm verlangten Nachweise für das Ausmass der Unterhalt-Rechtspflicht erbracht habe. In Wirklichkeit ist er bis heute den ihm obliegenden Nachweis betreffend den Umfang seiner Unterhaltspflicht gegenüber seiner Tochter schuldig geblieben, kann doch nachträglich aufgesetzten Verträgen, welche Jahre später lediglich zu Beweiszwecken errichtet wurden, keine Beweiskraft zuerkannt werden. Da er auf eine rechtsgenügende und zum Fälligkeitszeitpunkt bestehende Unterhaltsvereinbarung verzichtet hat, muss er die Folgen der daraus resultierenden Beweislosigkeit tragen. Aufgrund des Untersuchungsnotstands betreffend den Umfang der Unterhaltspflicht ist zu Recht eine Ermessenseinschätzung vorgenommen worden (vgl. dazu schon oben E. 2.4).