Citation: 1C_817/2013 E. 2.3

2.3. Der vorliegende Fall beruht nicht auf einer Ausgangslage, deren Komplexität normale Verhältnisse übersteigt. Auch stehen keine aussergewöhnlichen Auswirkungen auf das Landschafts- oder Ortsbild in Frage. Vielmehr stören sich die Beschwerdeführer vom subjektiven Empfinden her am von der Gemeinde geplanten Bauprojekt. Entgegen ihrer Auffassung erweisen sich die tatsächlichen Umstände im vorliegenden Verfahren jedoch als in genügendem Umfange erstellt und aktenkundig. Sämtliche notwendigen Pläne sind vorhanden und Fotoaufnahmen und -montagen erlauben ein ausreichendes Bild über die entscheidwesentlichen Sachverhaltselemente. Es ist nicht davon auszugehen, dass ein Augenschein Wesentliches zur weiteren Ermittlung der sachlichen Grundlagen des Rechtsstreites beitragen könnte. Weder verstiessen demnach die Vorinstanzen und insbesondere das Kantonsgericht gegen die Verfahrensrechte des Beschwerdeführers, indem sie auf einen Augenschein verzichteten, noch erweist sich ein solcher durch das Bundesgericht als erforderlich.