Citation: 1C_546/2017 E. 2.2

2.2. Die Beschwerdeführer machen geltend, das Verwaltungsgericht stelle aktenwidrig fest, dass der Gemeindepräsident freiwillig in den Ausstand getreten sei, obwohl sie seinen Ausstand verlangt hätten und von Freiwilligkeit damit nicht die Rede sein könne. Unzutreffend sei auch, dass keine Einwände erfolgt seien, denn aus dem Protokollauszug vom 16. Dezember 2015 ergebe sich, dass die übrigen Mitglieder des Gemeinderats der Auffassung waren, das Ausstandsbegehren wäre unbegründet gewesen. Auf der Grundlage dieser offensichtlich unrichtigen Sachverhaltsfeststellungen sei das Verwaltungsgericht zum Schluss gelangt, dass kein formeller Zwischenentscheid notwendig gewesen sei. Die Garantie auf richtige Besetzung der Behörde gemäss Art. 29 Abs. 1 BV verlange jedoch zwingend einen Zwischenentscheid. Zudem gehe das Verwaltungsgericht aktenwidrig davon aus, dass sich die Ausstandsproblematik ausschliesslich auf den Augenschein bezogen habe. Tatsache sei vielmehr, dass der Gemeindepräsident das Verfahren bis zur entscheidenden Sitzung vom 16. Dezember 2015 geleitet habe. Darin sei vermerkt, "Gallus Hasler tritt bei diesem Geschäft in den Ausstand - verlässt den Raum", woraus sich ergebe, dass er erst zu jenem Zeitpunkt in den Ausstand getreten sei. Das Verwaltungsgericht habe sich schliesslich nicht mit den massiven Vorwürfen gegen den Gemeindepräsidenten in der Eingabe vom 18. Juli 2016 befasst und damit das rechtliche Gehör verletzt.