Citation: 2C_496/2022 E. 1.1

1.1. Der 1956 geborene ägyptische Staatsangehörige A.________ heiratete am 10. Juli 2000 in Syrien die syrische Staatsangehörige B.________. Aus der Ehe gingen zwei Kinder (geb. 2002 und 2003) hervor. Mit Verfügung vom 15. Mai 2015 anerkannte das Staatssekretariat für Migration (SEM) B.________ als Flüchtling und gewährte ihr sowie den beiden Kindern in der Schweiz Asyl. A.________ reiste am 2. Juni 2015 in die Schweiz ein und ersuchte um Asyl. Während des laufenden Asylverfahrens wurde seine Ehe mit B.________ geschieden und die Kinder wurden unter die alleinige Obhut der Mutter gestellt. Am 13. Januar 2017 lehnte das SEM sein Asylgesuch ab. Eine hiergegen erhobene Beschwerde wurde vom Bundesverwaltungsgericht abgewiesen. Am 12. Juni 2017 erhielt A.________ eine Aufenthaltsbewilligung zum Verbleib bei den Kindern, die in der Folge mehrmals verlängert wurde, letztmals bis zum 1. Juni 2021.