Citation: 2C_75/2023 E. 12.1

12.1. Die Beschwerdeführerin macht geltend, die Vorinstanz habe sich mit der fast achtjährigen Verfahrensdauer vor der WEKO auseinandergesetzt. Demgegenüber habe die Vorinstanz nicht begründet, weshalb das vorinstanzliche Verfahren noch länger - konkret acht Jahre und zehn Monate - gedauert habe. Nach Auffassung der Beschwerdeführerin ist es weder nachvollziehbar noch legt die Vorinstanz objektive Gründe dar, weshalb es zu dieser langen Verfahrensdauer gekommen sei. Der doppelte Schriftenwechsel sei bereits am 29. Oktober 2014 abgeschlossen gewesen. Die Vorinstanz habe in der Folge weder eigene Beweise erhoben noch eine Verhandlung durchgeführt oder einen Austausch mit der EU-Kommission oder anderen relevanten Bundesbehörden geführt. Die Beschwerdeführerin weist darauf hin, dass sie bereits mit der vorinstanzlichen Beschwerde vom 12. Februar 2014 gerügt habe, dass das Verfahren vor der WEKO zu lange gedauert habe. Es sei vor diesem Hintergrund unerklärlich, weshalb die Vorinstanz für den Abschluss des bundesverwaltungsgerichtlichen Verfahrens noch länger gebraucht habe. Die Sanktion sei mindestens um 50 % zu kürzen.