Citation: 5A_361/2017 E. 3.2

3.2. Die Beschwerdeführer zählen die festgestellten Bauten und Pflanzen auf ihren Grundstücken auf und ergänzen, dass zwischen der Parzelle der Beschwerdeführer 1 und 2 und der Parzelle der Beschwerdegegnerin ein Höhenunterschied von rund 30 bis 40 cm bestehe und dass auf der Parzelle der Beschwerdegegnerin Büsche, Bäume und Sträucher gepflanzt seien, die ein Alter von 40 bis 60 Jahren aufwiesen. Der tatsächliche, nach Aussen sichtbare physische Zustand der Parzellen beider Parteien zeige, dass an dieser Stelle kein Fahrweg bestehe und kein Fahrwegrecht ausgeübt worden sei und werde. Ein solcher nach aussen sichtbarer physischer Zustand des Grundstücks zerstöre den guten Glauben in das Grundbuch. Die sogenannte natürliche Publizität stehe damit dem guten Glauben der Beschwerdegegnerin in das Grundbuch entgegen. Die Beschwerdegegnerin habe diese eindeutige äussere Erscheinung der Parzellen der Beschwerdeführer und ihrer eigenen Parzelle gegen sich gelten zu lassen. Es komme hinzu, dass die Beschwerdegegnerin das sichtbare wirkliche Rechtsverhältnis auch tatsächlich wahrgenommen habe. Sie könne sich nicht auf den wenig aussagekräftigen Grundbucheintrag "Wegrecht" berufen (S. 12 f. Ziff. 3.5 der Beschwerdeschrift).