Citation: 6B_41/2022 E. 3.4

3.4. Der Beschwerdeführer wendet ein, er habe ohne Vorsatz gehandelt. Er sei davon ausgegangen, dass der Baubeginn wegen der zu diesem Zeitpunkt noch nicht vorliegenden Brandschutzbewilligung rechtswidrig gewesen sei. Die Vorinstanz verfalle in Willkür, wenn sie festhalte, sein Argument sei eine Schutzbehauptung. Sofern sich der Beschwerdeführer dabei auf sein Schreiben vom 3. Januar 2017 bezieht, bringt er nicht vor, dass er bereits zu diesem Zeitpunkt habe wissen können, dass die Brandschutzbewilligung zu Baubeginn nicht vorliegen werde. Im Übrigen führt er nicht aus und es ist auch nicht ersichtlich, warum seine Meldung an die zuständige Behörde zur Durchsetzung öffentlich-rechtlicher Normen nicht genügt hätte. Er bringt vielmehr vor, aufgrund der fehlenden Brandschutzbewilligung sei mit dem Baubeginn eine Besitzesstörung vorgelegen. Damit zeigt er lediglich auf, dass er sich durch den Baubeginn in seinen zivilrechtlichen Ansprüchen (vgl. Art. 928 ZGB zu den Klagen aus Besitzesstörung) verletzt fühlte und es sich um eine zivilrechtliche Angelegenheit handelte. Inwiefern der Beschwerdeführer aufgrund der fehlenden Brandschutzbewilligung davon ausgehen konnte, dass er zu seiner Vorgehensweise, insbesondere der Androhung einer Strafanzeige wegen Hausfriedensbruchs und dem Zuparkieren der Arbeiter der Bauunternehmen, berechtigt gewesen sein sollte, ist nicht ersichtlich. Im Sinne der vorinstanzlichen Erwägung ist nicht davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer aufgrund der fehlenden Brandschutzbewilligung eine falsche Vorstellung von dem für seine Verurteilung wesentlichen Sachverhalt hatte. Die geltend gemachte willkürliche Sachverhaltsfeststellung ist zu verneinen.