Citation: 4A_280/2017 E. 4.3.2

4.3.2. Die Vorinstanz erwog zu dieser bereits vor der Vorinstanz vorgetragen Rüge, dass der Beschwerdeführer den Ferienzettel erst am Nachmittag des letzten Tages vor seiner Abwesenheit abgegeben habe. Angesichts seines Vorgehens könne er sich nicht auf den Standpunkt stellen, es sei von der Beschwerdegegnerin rechtsmissbräuchlich zu behaupten, die Ferien seien nicht bewilligt gewesen, wenn die Verweigerung der Ferien schon vorher hätte mitgeteilt werden können. Denn durch seine derart kurzfristige Anzeige des Ferienwunsches habe er der Geschäftsleitung gar nicht genug Zeit eingeräumt, um seinen Ferienwunsch auf die personellen Ressourcen und den Betriebsablauf hin zu prüfen und ihm mitzuteilen, ob die Ferien bewilligt würden oder nicht.