Citation: 9C_258/2023 E. 4.2

4.2. Die Beschwerdegegnerin hat am 31. März 2023 zur Eingabe des Beschwerdeführers kurz Stellung genommen. Die Vorinstanz hat diese Vernehmlassung am 4. April 2023 zur Kenntnis an den Beschwerdeführer versendet. Schon zwei Tage darauf, am 6. April 2023, hat sie das angefochtene Urteil erlassen. Der Beschwerdeführer reichte am 7. April 2023 ein weiteres Schreiben ein. Die Vorinstanz retournierte diese Eingabe unter Hinweis auf das bereits ergangene Urteil an den Beschwerdeführer. Das kantonale Gericht durfte am 6. April 2023 noch nicht davon ausgehen, der Beschwerdeführer verzichte auf eine Stellungnahme. In Anwendung der in E. 4.1 dargestellten Rechtsprechung ist es trotzdem nicht angezeigt, das angefochtene Urteil aufzuheben und die Sache zu neuem Entscheid an die Vorinstanz zurückzuweisen. Ein solches Vorgehen wäre angesichts der vorliegend konkret zu beurteilenden Situation von vornherein nicht zielführend. Das angefochtene Urteil stellt im Wesentlichen einzig eine Gegenstandslosigkeit des (Rechtsverzögerungs-) Verfahrens fest, nachdem die Beschwerdegegnerin den Einspracheentscheid erlassen hat. Die Vernehmlassung der Beschwerdegegnerin vom 31. März 2023, zu welcher der Beschwerdeführer nicht mehr replizieren konnte, beschränkt sich im Wesentlichen denn auch auf den Antrag, die Beschwerde sei als gegenstandslos geworden abzuschreiben. Angesichts dieser Umstände ist ausgeschlossen, dass dem Beschwerdeführer aus einer Rückweisung irgendein praktischer Nutzen entstehen könnte. In diesem Sinn ist die Beschwerde abzuweisen.