Citation: 2C_159/2014 E. 4.2.1

4.2.1. Am 3. April 2010 waren der Beschwerdeführer und sein Mittäter einem Mann zur Bahnhofstoilette gefolgt und hatten dort auf ihn gewartet. Als der Mann sich weigerte, Geld herauszugeben, versetzte ihm der Beschwerdeführer einen Fusstritt, worauf der Mittäter ihn mit einem 32 cm langen, massiven Doppelringschlüssel mit voller Wucht auf den Kopf schlug. Das Opfer fiel zu Boden, und der Beschwerdeführer und sein Mittäter nahmen ihm das Portemonnaie aus der Hosentasche. Sie liessen das blutende Opfer, welches eine Gehirnerschütterung, eine Schädelfraktur und eine Rissquetschwunde frontal rechtsseitig erlitt, zurück. Beim Opfer des zweiten Raubüberfalls vom 5. April 2010 handelte es sich um einen Mann, den der Beschwerdeführer kannte. Er versteckte sich daher im Gebüsch, während sein Mittäter das Opfer mit dem mitgeführten Doppelringschlüssel mit voller Wucht auf den Kopf schlug. Der Schlüssel rutschte ab und traf das Opfer auch am linken Arm; dieses erlitt einen Unterarmbruch sowie eine Rissquetschwunde am Kopf. Der Beschwerdeführer und sein Mittäter flüchteten ohne Beute.