Citation: 1C_76/2014 E. 2.3

2.3. Die Beschwerdeführer machen geltend, der Garagentrakt liege über dem gewachsenen Terrain und stelle damit das Erdgeschoss dar. Für die Bestimmung der Grenzabstände sei daher die Gebäudelänge des Garagen- und Kellertrakts massgebend. Gegenüber ihrer Liegenschaft weise dieser eine Fassadenlänge von über 32 m auf, was nach § 44 BNO einen Mehrlängenzuschlag von 4 m erfordere; der gesetzliche Grenzabstand von 8 m werde vom Projekt massiv unterschritten. Aus diesen Ausführungen ergibt sich zwar, dass die Beschwerdeführer für die Berechnung des Grenzabstands bzw. des Mehrlängenzuschlags auf die Fassadenlänge des Keller- bzw. Garagengeschosses abstellen wollen, weil dieses über dem gewachsenen Terrain liegt und damit als Vollgeschoss gilt. Sie begründen aber mit keinem Wort, inwiefern die Praxis des Verwaltungsgerichts, zu diesem Zweck auf die nach aussen in Erscheinung tretenden, oberirdischen Gebäudekörper abzustellen, willkürlich sein soll. Das ist auch nicht ersichtlich. Die Willkürrüge erfüllt damit die gesetzlichen Begründungsanforderungen nicht, weshalb darauf nicht einzutreten ist.