Citation: 1C_502/2019 E. 3.2

3.2. Als Verletzung des rechtlichen Gehörs beanstanden die Beschwerdeführerinnen Folgendes: Nach den Feststellungen der Vorinstanz habe das BJ der von den Beweiserhebungen betroffenen Bank zunächst verboten, ihre Kundinnen über das hängige Rechtshilfeverfahren zu informieren. Dieses Kommunikationsverbot habe das BJ dann mit Schreiben vom 31. Januar 2019 wieder aufgehoben. Seinen Entscheid habe das BJ der Bank gültig eröffnet, worauf es der Bank wieder frei gestanden habe, mit den Beschwerdeführerinnen über das Rechtshilfeverfahren zu kommunizieren. Die Vorinstanz habe erwogen, in diesem Vorgehen lasse sich keine Verletzung des rechtlichen Gehörs der Beschwerdeführerinnen erkennen. Diese beanstanden, sie hätten dem BJ im vorinstanzlichen Verfahren keine fehlerhafte Eröffnung von Entscheiden vorgeworfen. Vielmehr sei als Gehörsverletzung zu rügen, dass das BJ es ihnen nicht erlaubt habe, an der Beweiserhebung teilzunehmen, etwa an der Aussonderung der Bankunterlagen. Eine entsprechende Triageverhandlung habe sich umso mehr aufgedrängt, als 33 Bundesordner mit Bankunterlagen erhoben worden seien. Der angefochtene Entscheid verletze ausserdem das richterliche Begründungsgebot.