Citation: 8C_216/2024 E. A

A.a. A.________, geboren 1948, arbeitete bei der B.________ & Co. als Maurer/Handlanger, als er sich am 29. Juli 1966 an der rechten Hand verletzte (5 cm lange Risswunde zwischen Daumen und Zeigefinger; Fraktur des Os metacarpale II). Die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva), bei der er obligatorisch versichert war, sprach ihm mit Verfügung vom 31. Juli 1967 aufgrund einer verbleibenden leicht herabgesetzten Sensibilität am Zeigefinger und einer Verkürzung des Abduktors am Daumen ab 23. April 1967 eine bis Ende April 1970 befristete Invalidenrente zu bei einer Erwerbsunfähigkeit von 10 % (bis Ende April 1968) beziehungsweise von 5 %. A.________ nahm seine angestammte Tätigkeit wieder auf bis Ende 1973. Anschliessend ging er nach Italien und eröffnete dort ein eigenes Baugeschäft. A.b. Im Oktober 1986 machte A.________ bei der Suva eine Verschlechterung seines Gesundheitsschadens geltend und beantragte die Fortsetzung der Rentenzahlungen. Die Suva wies das Begehren mit Verfügung vom 11. November 1986 und Einspracheentscheid vom 13. Februar 1987 ab, ebenso das Versicherungsgericht des Kantons Wallis nach Einholung eines Gutachtens des Dr. med. C.________ vom 10. Mai 1988 (Urteil vom 7. Juli 1989). Das Eidgenössische Versicherungsgericht, später I. und II. sozialrechtliche Abteilung, heute III. und IV. öffentlich-rechtliche Abteilung des Bundesgerichts, wies die dagegen von A.________ erhobene Verwaltungsgerichtsbeschwerde mit Urteil U 105/89 vom 14. November 1990 ab. Es erkannte, dass mangels neu entdeckter Tatsachen weder die Voraussetzungen für eine prozessuale Revision der Rentenverfügung vom 31. Juli 1967 gegeben seien noch ein Rückfall oder eine Spätfolge vorliege, da sich der unfallbedingte Zustand der rechten Hand gemäss Gutachten des Dr. med. C.________ nicht nennenswert verändert habe. A.c. Im November 1993 machte A.________ bei der Suva erneut einen Rentenanspruch geltend. Gestützt auf eine kreisärztliche Stellungnahme lehnten die Suva (Einspracheentscheid vom 25. September 1996) und das Versicherungsgericht des Kantons Wallis (Urteil vom 12. November 1997) den Anspruch ab. A.d. Ein weiteres, im September 2005 bei der Suva gestelltes Revisionsgesuch lehnte diese nach Einholung eines Gutachtens des Dr. med. D.________ vom 27. Juni 2006 mit Verfügung vom 4. August 2006 und Einspracheentscheid vom 26. September 2006 ab. Das Versicherungsgericht des Kantons Wallis wies die dagegen erhobene Beschwerde mit Urteil vom 28. September 2007 ab. Es erwog, dass gemäss Dr. med. D.________ eine rentenerhebliche Verschlechterung der Unfallfolgen gegenüber dem Gerichtsgutachten des Dr. med. C.________ im früheren Revisionsverfahren nicht ausgewiesen sei. Das Bundesgericht trat auf die von A.________ dagegen erhobene Beschwerde wegen Fristversäumnis nicht ein (Urteil 8C_717/2007 vom 7. März 2008).