Citation: 4A_1/2021 E. B

Am 23. Juli 2020 ersuchte die Verpächterin im Verfahren nach Art. 257 ZPO um Ausweisung der Pächterin innert 10 Tagen ab Rechtskraft des Entscheids, eventualiter innert einer vom Gericht anzusetzenden angemessenen Frist, "und sie sei anzuweisen, die Räumlichkeiten innert dieser Frist in einwandfreiem Zustand gegen Übergabe sämtlicher Schlüssel zu verlassen". Die Pächterin beantragte, das Gesuch sei teilweise zu schützen und sie sei anzuweisen, die Pachtobjekte bis zum 31. Januar 2021, duplikando bis zum 31. Dezember 2020, zu räumen. Mit Entscheid vom 20. Oktober 2020 verpflichtete das Bezirksgericht Luzern die Pächterin, "die zum Hotel X.________ gehörenden Gebäude auf den Grundstücken Nrn. www, xxx, yyy und zzz, Grundbuch V.________ rechtes Ufer an der X.________strasse in V.________ innert 20 Tagen seit Rechtskraft des Entscheids zu räumen, zu reinigen und zu verlassen und der Gesuchstellerin sämtliche Schlüssel des Pachtobjekts zurückzugeben". Die Verpächterin wurde ermächtigt, im Unterlassungsfall die Hilfe der Polizei von V.________ für die Vollstreckung in Anspruch zu nehmen. Gegen diesen Entscheid erhob die Pächterin Berufung beim Kantonsgericht Luzern mit dem Antrag, sie habe die Pachtobjekte bis zum 31. Dezember 2020 zu räumen, unter Androhung angemessener Vollstreckungsmassnahmen für den Unterlassungsfall. Mit Urteil vom 30. November 2020 wies das Kantonsgericht die Berufung ab und bestätigte das erstinstanzliche Urteil mit Wirkung "innert 20 Tagen seit Zustellung dieses Entscheids". Am 19. Dezember 2020 verliess die Pächterin die Pachtobjekte.