Citation: 5C.228/2001 17.05.2002 E. 4

4. Der jeweilige Eigentümer der Parz. Nr. 2466 hat daher in erster Linie die auf dem eigenen Platze befindlichen Autoabstellplätze zu belegen, und erst bei Belegung derselben, die fremden auf Parz. Nr. 360 zu beanspruchen. Die vorerwähnten fünf Autoabstellplätze dürfen indessen von beiden Parteien während der Geschäftsöffnungszeiten der Firma D.________ AG nicht benützt werden. " Gemäss Plan, der integrierenden Bestandteil des Vertrags bildete (Ziffer 5), ragten die Parkplätze auf der Parzelle Nr. 2466 in die gemäss Vertrag von 1966 und 1972 für das Fuss- und Fahrwegrecht ausgeschiedene Fläche hinein; auf der Parzelle Nr. 360 kamen die Parkplätze auf das Fuss- und Fahrwegrecht gemäss Vertrag von 1966 zu liegen. Den Unterhalt der Parkplätze trug der Eigentümer der Parzelle Nr. 360, der auch die Kosten der Grundbucheintragung übernahm (Ziffern 6 und 7). Die Grunddienstbarkeit sollte als "Parkplatz-Mitbenützungsrecht" je zu Gunsten und zu Lasten der beiden Parzellen im Grundbuch eingetragen werden (Ziffer 8; kläg. act. 4).