Citation: I 402/04 07.12.2004 E. 3

3.1 Hinsichtlich des erwerblichen Leistungsvermögens ist mit der Vorinstanz, insbesondere gestützt auf den Bericht von Dr. med. K.________ vom 22. Mai 2003, davon auszugehen, dass der Versicherten, bedingt durch ihre Rückenbeschwerden, körperlich schwere Arbeiten nicht mehr zumutbar sind, sie in Bezug auf leichte, rückenadaptierte Tätigkeiten indes während vier bis sechs Stunden pro Tag arbeitsfähig ist. Die Ärztin der Neurochirurgischen Klinik des Spitals A.________ diagnostizierte ein chronisches lumbospondylogenes Schmerzsyndrom, eine flache Diskusprotrusion L4/5 und eine mediane Diskushernie L5/S1. Die Versicherte sollte deshalb keine Gegenstände von mehr als 5 kg heben, die Lendenwirbelsäule nicht besonders belasten und vorwiegend sitzende oder stehende Tätigkeiten ausüben, ohne dabei viel umherzugehen. Der entsprechenden Stellungnahme kommt, wie die Vorinstanz einlässlich erwogen hat, voller Beweiswert im Sinne der Rechtsprechung zu (vgl. BGE 125 V 352 Erw. 3a mit Hinweis). Es erscheint insbesondere nicht widersprüchlich, dass die Versicherte zwar nicht mehr als Raumpflegerin arbeiten, jedoch jeder anderen, leichteren vorwiegend sitzenden oder stehenden Tätigkeit nachgehen kann. Weiter ist der Vorinstanz darin beizupflichten, dass die Empfehlung der Ärztin, weitere diagnostische Massnahmen vorzunehmen, um eine allfällige Progredienz der Hernierung zu beurteilen und Therapievorschläge zu unterbreiten, nicht bedeutet, dass sie aufgrund der bisher getätigten Untersuchungen nicht in der Lage gewesen wäre, die Restarbeitsfähigkeit zu beurteilen. Von ergänzenden Abklärungen bei Dr. med. R.________ sah das kantonale Gericht ab, nicht zuletzt dem Umstand Rechnung tragend, dass Hausärzte im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen erfahrungsgemäss mitunter zu Gunsten ihrer Patienten aussagen. 3.2 Was in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vorgebracht wird, vermag zu keinem anderen Ergebnis zu führen. Insoweit die Beschwerdeführerin den Umstand bemängelt, dass der Bericht der Neurochirurgischen Klinik des Spitals A.________ von der Assistenzärztin verfasst und unterzeichnet wurde, ist festzuhalten, dass es üblich und allgemein zugelassen ist, dass der Chef- oder leitende (Ober-)Arzt einer Klinik für Kontrolluntersuchungen sowie zur Erstellung von medizinischen Berichten Mitarbeitende beizieht. Man kann von einem solchen Arzt nicht verlangen, dass er persönlich alle Untersuchungen vornimmt. Der Beweiswert eines Arztberichtes ist nicht vermindert, wenn er unter Beizug ausgewiesener Mitarbeiter erstattet wird (Urteil M. vom 24. Juli 2002, U 87/01). Im Jahre 2000 war die Beschwerdeführerin wegen der Rückenbeschwerden im Spital A.________ umfassend untersucht worden (vgl. die Berichte vom 1. und vom 25. Februar 2000). Auf die entsprechenden Unterlagen konnte die Ärztin zurückgreifen. Obwohl sie den Gesundheitszustand als sich verschlimmernd bezeichnete, sah sie keinen Anlass für eine einschränkendere Beurteilung der Restarbeitsfähigkeit. Die Beschwerdeführerin bringt keine Gründe vor, welche Zweifel an der Begründetheit der Einschätzung von Dr. med. K.________ aufkommen lassen könnten. Dass die Versicherte neuerdings bei Dr. med. U.________, Spezialarzt für Physikalische Medizin und Rehabilitation, in Behandlung steht und zudem für eine stationäre Therapie in der Klinik S.________ weilte, deutet für sich allein nicht auf eine zusätzliche Beeinträchtigung des Leistungsvermögens hin. Von ergänzenden Beweiserhebungen in medizinischer Hinsicht, wie sie die Beschwerdeführerin beantragt, sind - zumindest was die für die Beurteilung massgebende Zeit bis zum Erlass des Einspracheentscheids vom 24. Oktober 2003 betrifft - keine neuen Erkenntnisse zu erwarten, weshalb das kantonale Gericht darauf verzichten konnte, ohne dadurch den Untersuchungsgrundsatz zu verletzen. Aus demselben Grund sind auch vom Eidgenössischen Versicherungsgericht keine ergänzenden Abklärungen zu veranlassen (antizipierte Beweiswürdigung; SVR 2001 IV Nr. 10 S. 28 Erw. 4b mit Hinweisen auf BGE 124 V 94 Erw. 4b und 122 V 162 Erw. 1d). Soweit in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde gerügt wird, in den zur Verfügung gestellten Akten fehlten Berichte von Dr. med. E.________, Dr. med. N.________ und Dr. med. O.________, ist dies insofern nicht zutreffend, als die Vorinstanz dem Rechtsvertreter der Versicherten die Vernehmlassungsakten der IV-Stelle zugestellt hat, zu denen auch die beigezogenen Unfallakten gehörten, bei welchen unter anderem der Bericht von Dr. med. E.________ vom 2. November 1994 und die Stellungnahmen von Dr. med. N.________ vom 13. September 1995, 15. Juni 1995, 5. und 22. Dezember 1994 lagen.