Citation: 8C_269/2024 E. 4.2

4.2. Was die Beschwerdeführerin gegen das angefochtene Urteil vorbringt, ist widersprüchlich. Einerseits beantragt sie die Ausrichtung einer ganzen Invalidenrente, weil sie "unbestrittenermassen in jeglicher Tätigkeit zu 100% arbeitsunfähig" sei, jedoch - angeblich - ohne Gesundheitsschaden voll erwerbstätig gewesen wäre. Andererseits bestreitet sie nicht in einer der qualifizierten Rügepflicht genügenden Weise (E. 1.2), dass sie laut vorinstanzlicher Sachverhaltsfeststellung weder in ihrem Heimatland noch seit der Einreise in die Schweiz vor Eintritt des Gesundheitsschadens jemals erwerbstätig gewesen war. In nicht als willkürlich zu beanstandender Beweiswürdigung erwog das kantonale Gericht einlässlich, weshalb es mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit darauf schloss, die Beschwerdeführerin wäre auch im hypothetischen Gesundheitsfall unter Berücksichtigung der gesamten persönlichen, familiären, sozialen und erwerblichen Verhältnisse (BGE 144 I 28 E. 2.3 mit Hinweisen) ausschliesslich im Aufgabenbereich Haushalt tätig geblieben. Zwar habe sie im Asylbewerberheim in der Wäscherei ausgeholfen, doch sei sie für diese Tätigkeit nicht entschädigt worden. Auch die vom Sozialamt der Gemeinde Horgen initiierte ehrenamtliche Putztätigkeit in der Gemeindebibliothek (einmal pro Woche) sei nur durch ein symbolisches Entgelt von Fr. 100.- pro Monat entschädigt worden. Wohl habe sie nach eigenen Angaben während ihres Aufenthalts in Deutschland von zirka 1996 bis 2001 etwa drei Jahre lang mit einem Pensum von zwei Stunden pro Tag gearbeitet, doch habe sie zu den konkreten Konditionen und Rahmenbedingungen keine Ausführungen gemacht. Mehrfach habe die Beschwerdeführerin aktenkundig darauf hingewiesen, bis zu ihrer Einwanderung in die Schweiz nie berufs- oder erwerbstätig gewesen zu sein beziehungsweise vom Einkommen ihres Vaters gelebt zu haben. Schliesslich habe sie sich auch selber in der Anmeldung zum Bezug von Invalidenversicherungsleistungen als Hausfrau ohne Erwerbseinkommen bezeichnet. Nichts anderes sei dem Auszug aus dem individuellen Konto (IK-Auszug) zu entnehmen.