Citation: 8C_609/2020 E. 2

Zu prüfen ist, ob die Vorinstanz Bundesrecht verletzte, als sie zum Schluss kam, dass das unbestritten medizinisch nicht objektivierbare Schulter-Arm-Syndrom an der linken oberen Extremität nicht in einem adäquaten Kausalzusammenhang mit dem Unfall vom 11. Juli 2016 und dessen unmittelbaren gesundheitlichen Folgen steht. Diese Frage ist, wie das kantonale Gericht zutreffend erkannt hat, nach der Rechtsprechung zu den psychischen Fehlentwicklungen zu beurteilen (BGE 115 V 133; sogenannte Psychopraxis). Auf die von der Vorinstanz zutreffend zitierten Rechtsgrundlagen wird verwiesen.