Citation: 5F_27/2023 E. 2

Im Revisionsgesuch werden keine Revisionsgründe genannt und es sind auch keine solchen ersichtlich: Es wird geltend gemacht, nicht die Mutter, sondern die Tochter habe als zusätzliche Verfahrenspartei die Beschwerde 5D_87/2023 eingereicht. Dies ist nicht von Belang; die in E. 1 des Urteils 5D_87/2023 gegebene Begründung für die Gestaltung des Rubrums war, einzig B.________ sei Partei des kantonalen Verfahrens gewesen und deshalb sei (wie bereits im kantonsgerichtlichen Entscheid) auch nur er im Rubrum des Urteils 5D_87/2023 aufzunehmen. Mithin ist nicht von Belang, ob B.________ gleichzeitig auch noch für die Mutter oder aber für die Tochter vertretungsweise Beschwerde erheben wollte. Das Gemeinwesen subrogiert gestützt auf Art. 289 Abs. 1 ZGB von Gesetzes wegen in bevorschusste Unterhaltsforderungen, was bedeutet, dass nicht mehr das Kind, sondern ausschliesslich das bevorschussende Gemeinwesen Unterhaltsgläubiger ist (grundlegend der bereits im Urteil 5D_87/2023 referenzierte BGE 148 III 270). Entsprechend standen sich und stehen sich im kantonalen Verfahren das Gemeinwesen als (neuer) Unterhaltsschuldner und der Vater als Unterhaltsgläubiger gegenüber und nur er war legitimiert, ein Rechtsmittel zu erheben; auf dieser Grundlage erfolgte das Rubrum im Urteil 5D_87/2023. Im Übrigen kann, wie in E. 1 festgehalten, keine inhaltliche Wiedererwägung und somit keine materielle Beurteilung der Beschwerde verlangt werden, auf welche nicht eingetreten wurde.