Citation: 9C_915/2013 E. 7.1

7.1. Die dürftige Aktenlage, insbesondere die vollständige medizinische Dokumentationslücke ab Ende April 2008 machen die Beurteilung des für eine Anspruchsberechtigung der Beschwerdeführerinnen erforderlichen sachlichen und insbesondere zeitlichen Konnex zwischen der dokumentierten gesundheitlichen Problematik im Frühjahr 2008 und dem späteren Tod schwierig. Nach dem Gesagten deuten zwar gewisse Anhaltspunkte darauf hin, dass der Verstorbene keine den zeitlichen Konnex unterbrechende Arbeitsfähigkeit mehr erlangt haben könnte. Indes reicht die blosse Möglichkeit eines solchen Konnexes nicht aus, um eine Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin zu begründen. Daran vermag auch eine (jedenfalls) in den letzten Monaten eingetretene dramatische Zuspitzung der psychischen Situation nichts zu ändern, die im tragischen Freitod endete. Entgegen den Vorbringen der Beschwerdeführerinnen genügt nicht, wenn Indizien für das Wiedererlangen einer erheblichen Arbeitsfähigkeit fehlen. Bleibt es nach allen in pflichtgemässer Nachachtung des Untersuchungsgrundsatzes durchgeführten Abklärungen dabei, dass ein anspruchsbegründender Konnex nicht rechtsgenüglich nachgewiesen werden kann, wirkt sich die entsprechende Beweislosigkeit zu Lasten der Ansprüche erhebenden Personen aus (E. 2 hievor).