Citation: 8C_727/2019 E. 4.1

4.1. Das kantonale Gericht hat ausgeführt, weshalb es den vom Beschwerdeführer geltend gemachten Aufwand von 24.9 Stunden für das vorinstanzliche Verfahren als zu hoch eingestuft hat. So würden insgesamt 15.4 Stunden für Sammelpositionen mit der Bezeichnung "Beschwerde, Sachverhalt, Aktenstudium, Rechtliches" geltend gemacht. Rechtskenntnisse würden grundsätzlich vorausgesetzt und nicht im Rahmen der unentgeltlichen Rechtsvertretung entschädigt. Auch zahlreiche Telefonate und Emailkorrespondenzen mit behandelnden Ärzten und Therapeuten, welche keinen Eingang in die Akten gefunden hätten, seien angesichts der im Sozialversicherungsverfahren geltenden Untersuchungsmaxime und der Tatsache, dass der Sachverhalt bis zum Verfügungszeitpunkt zu beurteilen sei, nicht als zwingend notwendig zu qualifizieren. Vorliegend habe es sich um eine Neuanmeldung mit dem Gesuch um Eingliederungsmassnahmen gehandelt. Dafür sei nur die Konsultation weniger Aktenstücke notwendig gewesen. Nicht Prozessthema seien Rentenleistungen der Invalidenversicherung gewesen, weshalb die in Rechnung gestellten Aufwendungen im Zusammenhang mit der Ausfertigung der Beschwerde nicht im geltend gemachten Umfang vergütet werden könnten. Angesichts des Prozessthemas und der dafür zu studierenden Akten hätte die Beschwerdeschrift auf wenige Seiten beschränkt werden können. Verglichen mit ähnlich gelagerten Fällen rechtfertige sich bei einem Stundenansatz von Fr. 220.- eine gesamthafte Entschädigung von Fr. 2600.-.