Citation: 8C_696/2023 E. 7.1

7.1. Der ABI-Gutachter Dr. med. B.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, befasste sich mit den früheren aktenkundigen psychiatrischen Berichten und kam zum Schluss, seit der Rentenzusprache sei eine wesentliche Veränderung des Gesundheitszustands eingetreten. Unter anderem hielt er fest, dass die Beschwerdeführerin 2003 über Stimmen geklagt habe, die heute nicht mehr vorhanden seien. Sie sei damals überfordert gewesen mit der Berufstätigkeit, der Betreuung der Tochter und der Schwangerschaft mit ihrem Sohn. Zu diesem Zeitpunkt sei eine schwere depressive Episode mit psychotischen Symptomen festgestellt worden. Diese Diagnose sei nicht mehr nachweisbar. Die Beschwerdeführerin leide seit Jahren nur noch an leichtgradig ausgeprägten depressiven Verstimmungen und Ängsten. Auch der seit Jahren behandelnde Psychiater habe eine ängstlich-depressive Störung diagnostiziert. Dr. med. B.________ kam zum Schluss, er könne ab Datum der Untersuchung in seiner Disziplin keine Arbeitsunfähigkeit mehr attestieren. Dr. med. B.________ legte folglich dar, weshalb er von einer Gesundheitsverbesserung und damit von keiner Arbeitsunfähigkeit mehr ausgehen konnte.