Citation: 4A_135/2024 E. 2.3

2.3. Die Beschwerdeführerinnen verkennen diese Grundsätze über weite Strecken. Sie rügen zwar über die ganze Beschwerde verteilt Gehörsverletzungen (Art. 53 Abs. 1 ZPO, Art. 29 Abs. 2 BV, Art. 6 EMRK), Verstösse gegen das Willkürverbot (Art. 9 BV), Ermessensmissbrauch (Art. 95 lit. a BGG) und "offensichtlich unrichtige Sachverhaltsfeststellungen fussend auf den beanstandeten Rechtsverletzungen" (Art. 97 Abs. 1 BGG). Sie nehmen dies aber bloss zum Aufhänger, um dem Bundesgericht erneut ihren schon im kantonalen Verfahren eingenommenen Standpunkt auszubreiten. Weder wird rechtsgenüglich eine Bundesrechtsverletzung begründet, noch findet eine hinlängliche Auseinandersetzung mit den vorinstanzlichen Erwägungen statt, wenn ihnen einfach die eigene Sicht entgegengehalten wird, um zu folgern, die abweichende Beurteilung der Vorinstanz verletze die genannten Bestimmungen. Gleiches gilt für die Sachverhaltsrügen. Unhaltbar ist eine Feststellung nicht schon deshalb, weil sie von den eigenen - aber unbewiesen gebliebenen - Darlegungen abweicht. Stets ist sodann aufzuzeigen, inwiefern die einzelnen, gerügten Feststellungen am Ergebnis etwas zu ändern vermöchten, woran es ebenfalls teilweise mangelt. Das Bundesgericht ist auch dann keine Appellationsinstanz, welche die Streitigkeit unter allen rechtlichen und tatsächlichen Gesichtspunkten ein zweites Mal prüft, wenn als Vorinstanz eine einzige kantonale Instanz entschieden hat (Urteile 4A_56/2024 vom 16. Mai 2024 E. 4.2; 4A_23/2024 vom 21. März 2024 E. 3; 4A_203/2023 vom 16. Juni 2023 E. 3.5). Auf die weitgehend appellatorische Kritik der Beschwerdeführerinnen kann daher nicht eingetreten werden und die nachfolgende Beurteilung muss sich entsprechend auf gehörig begründete Vorbringen beschränken.