Citation: 6B_1078/2022 E. 3.2.2

3.2.2. Der Beschwerdeführer bestreitet den Erwerb des Kokains nicht. Zumindest behauptet er nicht, die vorinstanzlichen Annahmen wären willkürlich. Darauf ist abzustellen. Hingegen rügt er, es liege kein genügender Nachweis des Handels resp. des Verkaufs vor. Die Vorinstanz begründe dies einzig damit, dass er selber kein Kokain konsumiert habe. Dies sei willkürlich, verletze die Begründungspflicht und müsse sich massgeblich auf die Strafzumessung auswirken. Dem Beschwerdeführer kann nicht gefolgt werden. Es ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz aus dem Erwerb der erheblichen Menge Kokain und dem Fehlen von Indizien für den Eigengebrauch darauf schliesst, dass der Beschwerdeführer das Kokain an unbekannte Abnehmer veräussert hat. Dieses war denn auch bei seiner Verhaftung offensichtlich nicht mehr vorhanden. Einen blossen Transport hat der Beschwerdeführer zudem im Verfahren soweit ersichtlich nicht geltend gemacht und er behauptet dies auch in der Beschwerde nicht. Ferner spricht nicht gegen einen Verkauf, dass die Vorinstanz keine Angaben zu Abnehmern, Preis und Übergabeorten machen konnte. Zumindest lässt dies die Annahme nicht als willkürlich erscheinen.