Citation: 5A_524/2022 E. 1

Die Parteien heirateten am 8. April 2004 in U.________ und haben einen am 6. Juli 2004 geborenen Sohn. Sie leben bis dato unter einem Dach in ihrer im hälftigen Miteigentum stehenden Liegenschaft. Mit Eheschutzentscheid vom 10. Februar 2021 stellte das Bezirksgericht Meilen den Sohn unter die alternierende Obhut der Parteien, wobei es den Betreuungsanteil der Mutter auf 60 % und denjenigen des Vaters auf 40 % festsetzte, und wies die eheliche Liegenschaft der Mutter zur alleinigen Benützung mit dem Sohn zu; ferner regelte es die finanziellen Belange. Auf Berufung des Vaters hin stellte das Obergericht des Kantons Zürich mit Urteil vom 31. Mai 2022 den Sohn unter die alternierende Obhut der Parteien mit je hälftigem Betreuungsanteil, wies die eheliche Liegenschaft der Mutter zur alleinigen Benützung teilweise mit dem Sohn zu und hielt fest, dass sich dessen zivilrechtlicher Wohnsitz bei der Mutter befinde. Mit Beschwerde vom 7. Juli 2022 an das Bundesgericht verlangt der Vater die Zuweisung der ehelichen Liegenschaft zur alleinigen Benützung teilweise mit dem Sohn und Ansetzung einer Frist von drei Monaten an die Mutter, um die gemeinsame Liegenschaft zu verlassen. Ferner verlangt er die aufschiebende Wirkung. Ebenfalls am 7. Juli 2022 hat die Mutter unaufgefordert eine Schutzschrift gegen ein allfälliges Gesuch des Vaters um aufschiebende Wirkung eingereicht.