Citation: 8C_377/2020 E. 3.2

3.2. Was die Beschwerdeführerin in weitgehender Wiederholung der bereits im Einspracheverfahren und vor dem kantonalen Gericht erhobenen Einwendungen gegen den vorinstanzlichen Entscheid vorbringt, ist offensichtlich unbegründet. Soweit sie erneut eine Benachteiligung von Ehepaaren gegenüber Einzelpersonen oder Konkubinatspaaren rügt, wurde im angefochtenen Entscheid zu Recht darauf hingewiesen, dass das Bundesgericht im Urteil SVR 2018 FZ Nr. 4 S. 11, 8C_729/2017, das Vorliegen einer sachlich unbefriedigenden Lösung in Form einer ungerechtfertigten Ungleichbehandlung verheirateter Paare und nicht verheirateten Personen verneint und das Abstellen auf das ganze steuerbare Einkommen eines Ehepaares hinsichtlich der in Art. 19 Abs. 2 FamZG statuierten Einkommensgrenze für den Bezug von Familienzulagen für Nichterwerbstätige als sachgerechte Lösung deklariert hatte (E. 3.2 und 3.3). Dass vorliegend beide Ehegatten als nichterwerbstätig im Sinne des FamZG gelten, ändert nichts an der Anwendbarkeit der in Art. 19 Abs. 2 FamZG statuierten Regelung. Wie das Bundesgericht im erwähnten Urteil dargelegt hatte, enthält diese Bestimmung keine echte Gesetzeslücke und wäre eine allfällig abweichende Regelung Aufgabe des Gesetzgebers.