Citation: 1B_457/2022 E. 1

Das Stadtrichteramt Zürich bestrafte A.________ mit Strafbefehl vom 9. Februar 2022 wegen Führens eines nicht betriebssicheren bzw. nicht vorschriftsgemässen Fahrzeugs mit einer Busse von Fr. 150.--. Dagegen erhob A.________ Einsprache und ersuchte dabei um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege samt Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsbeistands. Das Stadtrichteramt Zürich wies den Antrag auf Bestellung einer unentgeltlichen Rechtsvertretung bzw. amtlichen Verteidigung mit Verfügung vom 22. März 2022 ab. Gegen diese Verfügung erhob A.________ Beschwerde, welche die III. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Zürich mit Verfügung vom 22. Juni 2022 abwies, soweit sie darauf eintrat. Zur Begründung führte die III. Strafkammer zusammenfassend aus, dass das Stadtrichteramt von einem Bagatellfall im Sinne von Art. 132 Abs. 2 StPO ausgegangen sei, der weder in tatsächlicher noch rechtlicher Hinsicht Schwierigkeiten biete, denen A.________ allein nicht gewachsen wäre. Mit diesen zutreffenden Erwägungen habe sich der Beschwerdeführer nicht auseinandergesetzt und nicht aufgezeigt, inwiefern der Straffall in tatsächlicher oder rechtlicher Hinsicht Schwierigkeiten bieten sollte. Soweit A.________ geltend machte, es drohe ihm Gefängnis (2 Tage Ersatzfreiheitsstrafe), wenn er die Busse von Fr. 150.-- nicht bezahle, verwies ihn die III. Strafkammer auf Art. 132 Abs. 3 StPO.