Citation: 9C_532/2015 E. 2.1

2.1. Das kantonale Gericht stellte fest, die Versicherte sei unbestritten nicht vorgängig über die zweite Begutachtung durch Dr. med. B.________ in Kenntnis gesetzt worden. Es erwog, in Anbetracht der konkreten Umstände, namentlich der im Anschluss an einen erlittenen Raubüberfall vom 12. März 2013 geltend gemachten psychischen Verschlechterung und der Ablehnung des behandelnden Psychiaters, Auskünfte zu erteilen (unter Hinweis auf die Unvereinbarkeit mit der therapeutischen Situation), scheine die Anordnung einer zweiten Begutachtung einleuchtend. Eine Aufhebung der Verfügung und Rückweisung der Sache an die Beschwerdegegnerin zum nochmaligen Entscheid wäre eine unnötige Verfahrensverzögerung. In formeller Hinsicht sei entscheidend, dass die Beschwerdeführerin zum Zeitpunkt der Untersuchung am 13. Juni 2013 keine Vorbehalte gegen die Person des Gutachters bzw. die erneute psychiatrische Exploration geltend gemacht habe. Die Verletzung des rechtlichen Gehörs sei nicht so gravierend, dass sie einer Heilung unzugänglich wäre.