Citation: 4C.81/2007 10.05.2007 E. C

Das Obergericht des Kantons Nidwalden hob das Urteil des Kantonsgerichts vom 2. November 2005 in Gutheissung der Appellation des Beklagten am 14. Dezember 2006 vollumfänglich auf (Dispositiv-Ziffer 1) und wies die Klage vom 22. Mai 1998 ab (Ziffer 2). Das Obergericht verneinte mangels Bestimmbarkeit der abgetretenen Forderung die Gültigkeit der Zession und kam in einer Eventualbegründung zum Schluss, es sei zwar ein Auftrag zwischen der A.________ AG und dem Beklagten gültig zustande gekommen, der Beklagte sei aber seiner Verpflichtung zur Bezahlung der Lebensversicherungsprämien bei der Z.________ nicht nachgekommen und daher der A.________ AG für deren Schaden aus dieser Vertragsverletzung haftbar geworden. Diesen Schaden berechnete das Obergericht unter Berücksichtigung der der A.________ AG aus dem Geschäft mit den Versicherungspolicen zugeflossenen Mittel in der Weise, dass es von der Forderung der Z.________ im Konkurs der A.________ AG von Fr. 200'000.-- nebst Zins und Kosten von Fr. 226'602.44 ausging und davon den Erlös aus der Verwertung der Policen von insgesamt Fr. 189'548.-- zugunsten der A.________ AG in Abzug brachte, was eine Schadenersatzforderung der A.________ AG gegen den Beklagten von Fr. 37'054.44 ergab, über die diese durch Abtretung an W.________ verfügt habe.