Citation: 1C_232/2017 E.

Mit Urteil vom 20. September 2012 (A-6471/2010) entschied das Bundesverwaltungsgericht, dass die Präsidentin der ESchK10 sachlich nicht zuständig gewesen sei, allein über die Verfahrenskosten zu verfügen (wie bisher praktiziert), sondern der Spruchkörper des jeweiligen Verfahrens entscheiden müsse. Auf Antrag der FZAG hob die Präsidentin daraufhin alle von ihr anfangs September 2012 allein verfügten Honorarrechnungen des Präsidiums auf. A.________ erklärte in der Folge ihren Rücktritt per Ende 2012. Kurz vor ihrem Ausscheiden beschloss die ESchK10 als Gesamtkommission erneut über ihre Honorarrechnungen. Mit "Beschluss Personalkostenrechnung " vom 20. Dezember 2012 (nachfolgend: Kostenbeschluss 2012) erkannte die ESchK10 Folgendes: " 1. Die Flughafen Zürich AG wird verpflichtet, Fr. 169'083.90 zuzüglich Sozialleistungen und Staatsgebühren gemäss den Rechnungen Nrn. [...] als Verfahrenskosten für den Aufwand von A.________ als Präsidentin und Aktuarin in Flughafenfällen im Zeitraum November/Dezember 2010 bis Dezember 2012 zu bezahlen.