Citation: 8C_557/2020 E. 4.4

4.4. Schliesslich beruft sich der Beschwerdeführer auf ein Schreiben des Dr. med. F.________, Orthopädie G.________ AG, vom 10. September 2019 an seinen Rechtsvertreter, das die Vorinstanz nicht gewürdigt habe. Diese nach Erlass des Einspracheentscheids vom 29. August 2019 verfasste Stellungnahme ist grundsätzlich nicht in die Beurteilung miteinzubeziehen (vgl. BGE 131 V 242 E. 2.1 S. 243 mit Hinweis). Selbst wenn sie Rückschlüsse auf die im Einsprachezeitpunkt bestandene Situation erlaubte und somit beachtet werden könnte (vgl. BGE 121 V 362 E. 1b in fine S. 366), änderte dies nichts am Ergebnis. Das Schreiben ist wenig aussagekräftig. Es stellt eine Wiederholung seiner nicht näher begründeten Einschätzung dar, dass unfallkausale Beschwerden vorliegen würden, wie er sie bereits in seinem Bericht vom 26. Juni 2018 vertrat.