Citation: 2C_570/2023 E. 5.1

5.1. Die im angefochtenen Urteil festgestellte Verschuldung in der Höhe von Fr. 673'037.10 (vgl. vorne B.) ist umfangmässig geeignet, auf ein erhebliches Integrationsdefizit schliessen zu lassen. Damit stellt sich im Wesentlichen nur noch die Frage der Mutwilligkeit derselben. Dabei ist zunächst nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz das Argument der Spielsucht nicht als Erklärung für die gesamte Verschuldung des Beschwerdeführers gelten lässt. Insbesondere ist in keiner Weise ersichtlich, inwiefern seine Spielsucht für die erheblichen Ausstände verantwortlich sein sollte, die ihm im Rahmen diverser Strafverfahren und -erkenntnisse entstanden sind. Die Spielsucht kann nicht dafür verantwortlich gemacht werden, dass sich der Beschwerdeführer hartnäckig weigert, sich an die hiesigen Gesetze und Vorschriften zu halten. Allein die Schulden des Beschwerdeführers beim Obergericht Zürich aus Strafverfahren belaufen sich auf knapp Fr. 100'000.--. Hinzu kommen zahlreiche Betreibungen und Verlustscheine von Statthalterämtern und Staatsanwaltschaften. Vor diesem Hintergrund sind wenigstens diese Ausstände im Ursprung mutwillig entstanden respektive qualifiziert vorwerfbar. Unter diesen Umständen kann offen bleiben, inwiefern die weiteren Schulden auf die Spielsucht zurückzuführen sind und ob sie deshalb als nicht mutwillig entstanden zu gelten hätten.