Citation: 8C_51/2016 E. 5.1

5.1. Der Beschwerdeführer wendet namentlich ein, die medizinischen Akten genügten nicht, um die nach BGE 141 V 281 zu beachtenden Standardindikatoren beurteilen zu können. Das gelte erst recht, wenn berücksichtigt werde, dass die Gutachten vom 28. November 2013 und 7. April 2014 ohne Zuhilfenahme eines Dolmetschers erstellt worden seien. Die Vorbringen sind nicht geeignet, die vorinstanzliche Beurteilung in Frage zu stellen. Das kantonale Gericht hat in einlässlicher Würdigung der medizinischen Akten in bundesrechtlich haltbarer Weise erkannt, dass diese hinreichenden Aufschluss bieten, um eine Beurteilung nach BGE 141 V 281 vornehmen zu können. Das gilt namentlich auch für das psychiatrische Gutachten vom 7. April 2014. Hervorzuheben ist, dass der psychiatrische Experte darin zum Ergebnis gelangt ist, die anhaltende somatoforme Schmerzstörung, soweit überhaupt gegeben, beeinträchtige die Arbeitsfähigkeit nicht. Seine weiteren Ausführungen sind hinreichend aussagekräftig, um eine invalidisierende Gesundheitsschädigung nach Massgabe der Standardindikatoren gemäss BGE 141 V 281 verneinen zu können. Wie das kantonale Gericht überdies zutreffend erwogen hat, wird in den Gutachten vom 28. November 2013 und 7. April 2014 von aggravatorischem Verhalten des Versicherten ausgegangen, was sogar für einen Ausschlussgrund im Sinne von BGE 141 V 281 E. 2.2.1 S. 287 spricht. Den Einwand, es hätte ein Dolmetscher beigezogen werden müssen, hat die Vorinstanz ebenfalls überzeugend entkräftet. Sie hat erwogen, sowohl der rheumatologische als auch der psychiatrische Experte hätten, in Wahrnehmung des ihnen zustehenden Ermessens und nach Massgabe der bei der Auftragserfüllung zu beachtenden Sorgfalt, die sprachliche Ausdrucksfähigkeit des Beschwerdeführers als ausreichend erachtet. Der psychiatrische Experte sei denn auch davon ausgegangen, der Versicherte könne sich bei einem deutschsprachigen Psychotherapeuten in Behandlung begeben. Dies werde dadurch plausibilisiert, dass alle vorherigen Untersuchungen ohne Dolmetscher stattgefunden hätten. Was der Versicherte vorbringt, vermag diese Beweiswürdigung nicht als offensichtlich unrichtig erscheinen zu lassen. Bereits im erwähnten neurologischen Arztbericht vom 30. April 2001 wird denn auch ausgeführt, der Beschwerdeführer spreche ordentlich deutsch. Es gibt zudem keine Hinweise darauf, dass die Aussagekraft und damit die beweismässige Verwertbarkeit der Gutachten durch Verständigungsschwierigkeiten in Frage gestellt wäre (vgl. zum Ganzen: Urteile 8C_578/2014 vom 17. Oktober 2014 E. 4.2.5 f.; 8C_266/2012 vom 2. Juli 2012 E. 4.1; 8C_913/2010 vom 18. April 2011 E. 3.3.1).