Citation: 9C_503/2014 E. 3.1

3.1. Das kantonale Gericht stellte in Würdigung der medizinischen Akten fest, gemäss der beweiskräftigen neurologischen Beurteilung des Dr. med. B.________ wäre der Versicherten eine Belastung ausser Haus im Umfang von sechs Stunden täglich mit Pausen zumutbar, sofern sie keine zusätzlichen Hausarbeiten verrichten müsse. Hätte die Beschwerdeführerin nebst der Erwerbstätigkeit auch Haushaltarbeiten zu verrichten, betrüge die Belastbarkeit ausser Haus maximal 30 %. Weiter stellte die Vorinstanz gestützt auf den Haushaltabklärungsbericht fest, an den Haushaltarbeiten beteiligten sich Ehemann, Tochter und eine Haushalthilfe. Die Versicherte habe sich bewusst für eine ausserhäusliche Erwerbstätigkeit entschieden und erklärt, Haushalt und Erwerb nebeneinander wären zu viel. Wenn sie arbeite, erledige sie sehr wenige Haushaltsarbeiten. Das Gericht erwog, vor diesem Hintergrund sei die neurologische Beurteilung massgebend, wonach die Belastbarkeit sechs Stunden täglich betrage, was einem Pensum von 71,9 % entspreche. Anschliessend ermittelte es nach der gemischten Methode im erwerblichen Bereich einen gewichteten Invaliditätsgrad von 15,28 % und erwog, ohne zusätzlich gewährten Abzug wegen Wechselwirkungen könne die Invaliditätsbemessung im Haushalt offen bleiben. Selbst bei einer vollständigen Einschränkung im Haushaltbereich resultierte kein rentenbegründender Invaliditätsgrad.