Citation: U 277/06 29.05.2007 E. 3

3.1 Das kantonale Gericht ist aufgrund der in den Akten liegenden Berichte (Dres. med. W.________, P.________, E.________ und S.________) davon ausgegangen, dass ein natürlicher Kausalzusammenhang zwischen der Distorsion der Halswirbelsäule vom 6. Juni 2001 und der Migräne nicht als überwiegend wahrscheinlich nachgewiesen sei. Hingegen sei aufgrund der durch Dr. med. S.________ erhobenen objektiven organischen Befunde der natürliche Kausalzusammenhang zwischen der Distorsion der Halswirbelsäule vom 6. Juni 2001 und dem Zervikalsyndrom mit überwiegender Wahrscheinlichkeit gegeben. Dieses "myofasziale Zervikalsyndrom" dauere an, mithin organisch nachweisbare Unfallfolgen, welche rechtsprechungsgemäss als adäquat-kausal gelten. Damit erübrigten sich zusätzliche Erörterungen biomechanischer und unfallanalytischer Natur. Die Mobiliar sei für die erwähnten organischen Unfallfolgen leistungspflichtig, soweit sie weiterhin behandlungsbedürftig seien oder eine Arbeitsunfähigheit begründeten, was bisher nicht geprüft worden und nun - im Hinblick auf die durch Dr. med. S.________ gestellte Verdachtsdiagnose auf Defizite der kognitiven Funktionen und die diagnostizierte posttraumatische Belastungsstörung - vorab durch eine neuropsychologische Untersuchung nachzuholen sei. 3.2 Beigepflichtet werden kann der Vorinstanz in der Interpretation der Ausführungen des Dr. med. S.________, soweit dieser Arzt eine auffallende Schmerzhaftigkeit der Kopfreklination und einen erhöhten Hartspann der Schultergürtelmuskulatur rechts betont sowie deutliche Druckdolenzen der Muskelansätze am Hinterhaupt rechts betont im Rahmen der klinischen Untersuchung erhoben und diagnostiziert hat. Hiebei handelt es sich um organisch gesicherte Unfallfolgen im Sinne der Rechtsprechung, bei deren Vorliegen einerseits der natürliche Kausalzusammenhang als ausgewiesen angenommen und andererseits auf eine Prüfung der adäquaten Kausalität im praktischen Ergebnis verzichtet werden darf (vgl. statt vieler BGE 118 V 286). Insoweit ist der vorinstanzliche Rückweisungsentscheid zu bestätigen. Beizupflichten ist der Vorinstanz weiter darin, dass die Migräne keine Unfallfolge ist. Hingegen ist der durch Dr. med. S.________ diagnostizierten posttraumatischen Belastungsstörung, entgegen der vorinstanzlichen Auffassung, nicht weiter nachzugehen, fehlen doch hiefür eindeutig die klinisch-diagnostischen Kriterien (ICD-10 Kapitel V, Klinisch-diagnostische Leitlinien, Hrsg. von Dilling/Monbour/Schmidt, 4. Auflage, Bern/Göttingen/Toronto/Seattle, 2000, F43.1 S. 169 f.).