Citation: 5A_251/2024 E. 2.3

2.3. Der Beschwerdeführer sieht in diesen Ausführungen eine rechtsfehlerhafte Anwendung von Art. 117 ZPO. Dies, weil es gerade die Idee sei, dass bei einem konkursiten verheirateten Ehegatten der andere Ehegatte vermögensrechtlich geschützt werde. Wenn nun die Vorinstanz genau jenes Vermögen wieder zur Beurteilung der Leistungsfähigkeit heranziehe, verletze sie Bundesrecht. Ausserdem erachtet es der Beschwerdeführer als überspitzt formalistisch, dass ihm keine Nachfrist angesetzt wurde, zumal das Bundesgericht bis anhin noch nie beurteilt habe, ob die Beistands- und Unterhaltspflicht des Ehegatten auch bei einer von Gesetzes wegen eingetretenen Gütertrennung zum Tragen komme.