Citation: I 228/03 22.09.2003 E. 2

2.1 Wie die Rekurskommission zutreffend erwogen hat, wurde das IVG insofern geändert, als die in Art. 6 Abs. 1 IVG für den Leistungsanspruch vorausgesetzte Versicherungsklausel, wonach nur die bei Eintritt der Invalidität (= Versicherungsfall) versicherten Personen Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung haben, auf den 1. Januar 2001 dahingefallen ist (mit der Änderung des AHVG vom 23. Juni 2000 einhergehende Änderung des IVG; AS 2000 2677 ff.; vgl. auch BBl 1999 5000 f. und Alessandra Prinz, Aufhebung der Versicherungsklausel für die ordentlichen Invalidenrenten - Folgen im Bereich der internationalen Abkommen, in: Soziale Sicherheit 2001, S. 42 f.). Laut Abs. 4 der dazugehörenden Übergangsbestimmungen (AS 2000 2683) können Personen, denen keine Rente zustand, weil sie im Zeitpunkt der Invalidität nicht versichert waren, verlangen, dass ihr Anspruch auf Grund der neuen Bestimmungen überprüft wird (Satz 1); ein Anspruch auf eine Rente entsteht aber frühestens mit dem Inkrafttreten dieser Bestimmung (Satz 2). 2.2 Der Beschwerdeführer reiste im Jahr 1992 aus der Schweiz aus. Im ehemaligen Jugoslawien weist er nur bis 1963 Versicherungszeiten oder diesen gleichgestellte Zeiten auf. Mit Blick auf diese Umstände und auf die vorhandenen medizinischen Berichte ist letztinstanzlich zu Recht unbestritten geblieben, dass er bei einem allfälligen Eintritt des Versicherungsfalls während der Geltung des Art. 6 Abs. 1 IVG in der Fassung, die bis Ende 2000 in Kraft gestanden hat, weder in der Schweiz noch im ehemaligen Jugoslawien versichert war, weshalb ein Rentenanspruch für die Zeit bis 31. Dezember 2000 von vornherein entfällt.