Citation: 6B_1155/2013 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer wendet sich im Weiteren gegen die Feststellung des Sachverhalts. Er macht zunächst geltend, die Vorinstanz argumentiere widersprüchlich, wenn sie unter Verweisung auf das erstinstanzliche Urteil einerseits annehme, die Existenz der Tradingprogramme sei nicht relevant, und andererseits feststelle, er und der Mitangeklagte X.________ hätten zu den Programmen keinen Zugang gehabt, denn dies setze deren Existenz gerade voraus. Im Übrigen sei aufgrund verschiedener Anhaltspunkte nachgewiesen, dass die Tradingprogramme tatsächlich existierten. Dies hätten weder die kantonalen Instanzen noch die Staatsanwaltschaft erstellt (Beschwerde S. 4 ff.). Zudem hätten diese nicht abgeklärt, was im Einzelnen zwischen der B.________ AG und den verschiedenen Kunden vereinbart worden sei und wie die Kundenbeziehungen angebahnt worden seien. Die Feststellung der Vorinstanz, den Kunden seien übermässige Renditeversprechungen gemacht worden und jene seien in Bankgeschäften mehrheitlich unerfahren gewesen, sei aktenwidrig. Die Vorinstanz berücksichtige ferner nicht hinreichend, dass die Kunden mehrheitlich von Beratern zu den Gesprächen nach Basel begleitet worden seien. Für allfällige Zusicherungen dieser Berater gegenüber den Kunden seien er und der Mitangeklagte X.________ nicht verantwortlich. Dasselbe gelte für die Zusicherungen der Vermittler und Untervermittler. Es sei daher davon auszugehen, dass die Kunden die Einzahlungen bei der Bank A.________ AG jeweils aufgrund ihres Vertrauens in ihre Berater und nicht aufgrund desjenigen in eine ihnen unbekannte Bank oder aufgrund von Angaben seiner Seite oder von Seiten des Mitangeklagten X.________ veranlasst hätten. Die pauschale Feststellung der Vorinstanz, wonach er Renditeversprechungen abgegeben habe, sei daher falsch (Beschwerde S. 6 ff.). Unzutreffend sei auch die Feststellung der Vorinstanz, dass den Kunden für die Gebühr von 3-5 % die Teilnahme an einem Tradingprogramm versprochen worden sei. Die B.________ AG sei als Vermögensverwalterin tätig gewesen. Jeder Kunde habe mit dieser einen schriftlichen Vermögensverwaltungsauftrag abgeschlossen, in welchem die Bedingungen für die Vermögensverwaltung klar festgehalten gewesen seien. Namentlich sei eine Gebühr für die Vermittlung an die Bank und die Beratung von 3 bzw. 5 % festgeschrieben gewesen. Es seien keine Versprechungen gemacht worden, die nicht im Vertrag festgehalten gewesen seien. Die Anlage sei mithin als Paket zu verstehen gewesen. Dem Kunden sei zum einen eine Bankverbindung zugesichert worden, zum anderen habe er ein Bankdarlehen bzw. einen Lombardkredit erhalten und darüber hinaus sei sein Vermögen in ein Anlageprodukt investiert worden. Die Kunden hätten diese Punkte bei der Unterzeichnung des Vermögensverwaltungsauftrages und bei der Erteilung des Überweisungsauftrages schriftlich bestätigt. Sie hätten daher gewusst, worauf sie sich eingelassen hätten. Die Gebühr (Agio) sei mithin allein für die Vermittlung des Bankkontakts, des Lombardkredits sowie der Vermögensanlage vereinbart worden, nicht aber für die Teilnahme am Tradingprogramm. Der Schluss der Vorinstanz, die Kunden seien durch falsche Renditeversprechungen angelockt worden, sei nicht haltbar (Beschwerde S. 15 ff.).