Citation: 6A.96/2002 19.02.2003 E. 3

Nach dem bisher Gesagten durfte die Vorinstanz davon ausgehen, dass der Beschwerdeführer schuldhaft ein Motorfahrzeug in angetrunkenem Zustand gelenkt hatte. Die minimale Entzugsdauer für diese Verfehlung beträgt zwei Monate (Art. 17 Abs. 1 lit. b SVG). Da der Beschwerdeführer keine Elemente geltend macht, die ein Unterschreiten der gesetzlichen Mindestentzugsdauer rechtfertigen würden, hat es mit dem zweimonatigen Führerausweisentzug sein Bewenden. Namentlich die strafrichterliche Beurteilung, es handle sich um einen sehr leichten Fall, erlaubt für sich allein kein Abweichen von der gesetzlichen Mindestdauer. Der vorliegend verfügte Warnungsentzug stellt trotz seines strafähnlichen Charakters nach dem Konzept des Gesetzes eine von der Strafe unabhängige Verwaltungssanktion mit präventiver und erzieherischer Funktion dar (BGE 128 II 173 E. 3c S. 176 f.). Im Lichte dieses besonderen Zwecks des Warnungsentzugs kann - im Unterschied zur strafrechtlichen Beurteilung - nicht von einem sehr leichten Fall gesprochen werden. Damit erweist sich die Beschwerde als unbegründet.