Citation: 2C_798/2017 E. 3.2.1

3.2.1. Die Eigentümerin erblickt im vorinstanzlichen Vorgehen einen Verstoss gegen Art. 14 Abs. 1 GEGB/VS bzw. Art. 8 Abs. 1 BV (vorne E. 2.2.1). Sie leitet dies daraus ab, dass die benachbarte Parzelle Nr. rrr, die an die C.________strasse anstösst, aus dem Baukostenperimeter entlassen worden sei, während dies auf das streitbetroffene Grundstück nur im Umfang des vom Staatsrat umrissenen südlichen Teils (854 Quadratmeter) zutreffe. Wenn die Vorinstanzen in Bezug auf die Parzelle Nr. rrr der Ansicht seien, dieser entstehe kein wirtschaftlicher Sondervorteil, so treffe dies genau gleich auch auf das streitbetroffene Grundstück zu. Ein sachlicher Grund, der zur Ungleichbehandlung führen dürfte, sei nicht ersichtlich. Die unterschiedliche Behandlung sei umso weniger am Platz, als auch die auf der andern Seite angrenzende, ebenfalls unbebaute und an die C.________strasse anstossende Baulandparzelle Nr. qqq aus dem Beitragsperimeter entlassen worden sei.