Citation: 8C_688/2013 E. A

R.________ war bis 31. Mai 2011 bei der G.________ AG als Steinrichter angestellt und in dieser Eigenschaft bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (nachfolgend: SUVA) gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten versichert. Im Jahr 2010 wurde bei ihm eine Silikotuberkulose diagnostiziert. Die SUVA erliess per 11. Februar 2011 eine Nichteignungsverfügung für Tätigkeiten mit Exposition zu Quarzstaub. Nachdem die medizinische Behandlung erfreulich verlaufen war, ersuchte R.________ um Prüfung der Frage der Wiederaufnahme seiner angestammten Tätigkeit unter engmaschiger ärztlicher Kontrolle. Gemäss Beurteilung des Dr. med. S.________, Facharzt für Allgemeinmedizin und Arbeitsmedizin, SUVA, vom 11. April 2012 waren R.________ sitzende und stehende Tätigkeiten, Kranführerarbeit sowie leichte Montagearbeiten zumutbar, nicht hingegen Lastwagenchauffeur mit häufigem Ent-/Laden, Reinigungsarbeiten von Böden/Wänden, Führen von schweren Baumaschinen, Maurer- und Malerarbeiten, Arbeit als Klempner oder Plakatkleber sowie die ganztägige Handhabung von Gewichten über 10 kg. R.________ meldete sich zur Arbeitsvermittlung an und erhob ab 1. Juni 2011 Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung. Das Regionale Vermittlungszentrum Ob- und Nidwalden (nachfolgend: RAV) setzte die finanzielle Zumutbarkeit bei einem versicherten Verdienst von Fr. 9'906.- und einem Taggeldsatz von 80 % von Fr. 6'934.- per 1. März 2012 auf Fr. 4'625.- herab (Verfügung vom 7. März 2012). Die tripartite Kommission hatte dieser Reduktion am 1. März 2012 zugestimmt. Nachdem R.________ hatte Einsprache erheben lassen, bestätigte das RAV sein Vorgehen mit Einspracheentscheid vom 9. Mai 2012.