Citation: 6B_328/2017 E. 1.2.3

1.2.3. Nach dem Gesagten kommt die Vorinstanz zu Recht zum Schluss, dass die aus der Telefonüberwachung von A.________ gegen den Beschwerdeführer gewonnenen Erkenntnisse in seinem Verfahren verwertbar sind. Es kann offen bleiben, ob der Beschwerdeführer, welcher die Genehmigungsverfügung nicht angefochten hat, die Rechtmässigkeit der Anordnung und damit die Frage der Verwertbarkeit der erhobenen Beweise im vorliegenden Verfahren überhaupt noch aufwerfen kann, was die Vorinstanz verneint (dieser Meinung auch THOMAS HANSJAKOB, a.a.O., N. 34 zu Art. 9 BÜPF). Wie der Beschwerdeführer grundsätzlich zutreffend ausführt, hat das Bundesgericht seine diesbezügliche Rechtsprechung präzisiert. Im Urteil 6B_57/2015 vom 27. Januar 2016 E. 3.2.1 (mit Hinweis auf BGE 141 IV 284) hat es erwogen, der alleinige Umstand, dass ein Beweismittel, dessen Verwertbarkeit der Beschwerdeführer bestreite, in den Akten bleibe, stelle grundsätzlich keinen Nachteil rechtlicher Natur dar, da der Beschwerdeführer seinen Einwand bis zum Abschluss des Strafverfahrens erneut vorbringen, die Frage der Verwertbarkeit des Beweismittels mithin dem Sachrichter unterbreiten könne. Das Bundesgericht hat aber explizit auf Ausnahmen von dieser Regel - der Prüfungsbefugnis des Sachgerichts - hingewiesen. Eine solche nahm es insbesondere an, wenn das Gesetz, wie vorliegend Art. 9 Abs. 3 BÜPF, ausdrücklich die sofortige Rückgabe aus den Akten bzw. Vernichtung rechtswidriger Beweise vorsieht.