Citation: 6B_685/2017 E. 5

Bei der Strafzumessung geht das Obergericht aufgrund der bei der Planung und bei der Ausführung des Verbrechens an den Tag gelegten erschreckend hohen kriminellen Energie, des Fehlens jeglichen Mitgefühls gegenüber dem Opfer sowie der Kaltblütigkeit des Handelns, kulminierend im Durchschneiden von dessen Kehle, von einem schweren objektiven Tatverschulden aus. Es erachtet es daher als gerechtfertigt, die hypothetische Einsatzstrafe für das vollendete Delikt auf 18 Jahre Freiheitsstrafe festzusetzen. Die subjektiven Verschuldenskomponenten, welche an sich zu einer Straferhöhung führten, lässt es unberücksichtigt, da sie bereits bei der Qualifikation der Tat als versuchter Mord herangezogen wurden. Strafmildernd trägt es mit zwei Jahren dem Ausbleiben des deliktischen Erfolgs bei sehr naher Möglichkeit des Todeseintritts und mit drei Jahren dem Nachtatverhalten des Beschuldigten Rechnung, was eine Freiheitsstrafe von 13 Jahren ergibt.