Citation: 2C_456/2020 E. 4.2

4.2. Wird eine (auch selbst genutzte) Liegenschaft ganz oder teilweise umgebaut oder einer neuen Nutzung zugeführt, dienen die hierfür eingesetzten Ausgaben nicht dazu, die Liegenschaft in ihrem bisherigen vertrags- oder nutzungsmässigen Zustand zu erhalten, sondern zielen darauf ab, die Einkommensquelle zu verbessern (Urteil 2A.480/ 2004 vom 2. Februar 2005 E. 2.1, in: ASA 75 S. 488; BGE 123 II 218 E. 1c S. 223). Entsprechende Ausgaben gelten als wertvermehrend und sind folglich nicht als Unterhaltskosten abziehbar (Urteil 2C_153/ 2014 vom 4. September 2014 E. 4.2; kritisch dazu ZWAHLEN/LISSI, a.a.O., N. 13 zu Art. 32 DBG). Ebenfalls als wertvermehrende Aufwendung nicht abziehbar ist die Ablösung einer belastenden Grunddienstbarkeit (MICHAEL BEUSCH/MARTIN STEINER, Ermittlung des Grundstückgewinns von Grundstücken des Privatvermögens, in: Der Treuhandexperte [TREX] 2006, S. 334 ff., S. 338).