Citation: 1C_103/2014 E. 3.5.1

3.5.1. Die Beschwerdeführer setzen sich in ihrer Beschwerde und ihrer abschliessenden Stellungnahme nicht substanziiert mit den Erwägungen der Vorinstanz und insbesondere nicht mit jenen des BAFU auseinander. Dessen Ausführungen zum Hochwasserschutz überzeugen und für das Bundesgericht besteht kein Anlass, von der Meinung des BAFU als Fachbehörde abzuweichen. Das Wasserbauprojekt erweist sich aus Gründen des Hochwasserschutzes als erforderlich. Bei der konkreten Ausgestaltung des Projekts kommt den projektierenden Behörden ein Gestaltungsspielraum zu. Die geplanten Massnahmen in Form des Absenkens der Bachsohle und der Verbreiterung des Bachs tragen zu einer Aufwertung des Aabachs und des Uferbereichs bei. Art. 3 f. des Bundesgesetzes über den Wasserbau und Art. 37 Abs. 1 lit. a und Abs. 2 GSchG sind eingehalten. Letztere Bestimmung gilt entgegen der Auffassung der Beschwerdeführer auch für kanalisierte Gewässer. Soweit die Beschwerdeführer das Kurzgutachten der Schweizerischen Vogelwarte Sempach als "reines Parteigutachten" kritisieren, kann ihnen nicht gefolgt werden. Die Beweiswürdigung der Vorinstanz, wonach die Schweizerische Vogelwarte Sempach in ihrem Gutachten nachvollziehbar begründet hat, dass die entstehenden Verluste bei einer sorgfältigen Ausführung des Bachprojekts kompensiert werden können, ist nicht willkürlich.