Citation: 6B_363/2024 E. 5

Die Beschwerde ist damit gutzuheissen. Heisst das Bundesgericht die Beschwerde gut, so entscheidet es in der Sache selbst oder weist diese zu neuer Beurteilung an die Vorinstanz zurück (Art. 107 Abs. 2 Satz 1 BGG). Im vorliegenden Fall ist die Angelegenheit spruchreif und kann sofort und endgültig zum Abschluss gebracht werden. Es kann daher ein reformatorischer Entscheid ergehen. Der angefochtene Beschluss vom 2. April 2024 ist aufzuheben und der Beschwerdeführer von Schuld und Strafe gemäss Anklage vollumfänglich freizusprechen. Der Kostenantrag ist, soweit nicht gegenstandslos, aufgrund des Freispruchs ebenfalls gutzuheissen. Die erst- und zweitinstanzlichen Verfahrenskosten sind mithin der Staatskasse aufzuerlegen. Ausgangsgemäss sind keine Gerichtskosten zu erheben (Art. 66 Abs. 4 BGG). Dem nicht anwaltlich vertretenen Beschwerdeführer ist keine Parteientschädigung zuzusprechen, da er keine besonderen Verhältnisse oder Auslagen geltend macht, die eine solche rechtfertigen könnten (vgl. BGE 127 V 205 E. 4b; 125 II 518 E. 5b).