Citation: 4P.266/2004 01.02.2005 E. B

Die Beschwerdeführerin stellte sich auf den Standpunkt, nach dem gemeinsamen Willen der Vertragsparteien sei der Miteigentumsanteil nicht Vertragsgegenstand gewesen, und verlangte von den Beschwerdegegnern vor dem Amtsgericht Luzern-Land Fr. 40'000.-- nebst Zins als zusätzliches Entgelt für den Miteigentumsanteil. Sowohl das Amtsgericht wie auf Appellation der Beschwerdeführerin auch das Obergericht des Kantons Luzern wiesen die Klage ab. Das Obergericht erachtete den Beweis eines tatsächlich übereinstimmenden Willens aller Beteiligten nicht für erbracht. Im Rahmen der Auslegung des Vertrages nach dem Vertrauensprinzip kam es zum Ergebnis, die Beschwerdegegner hätten angesichts der Fachkenntnis der Beschwerdeführerin nach Treu und Glauben auf den unmissverständlichen Vertragstext vertrauen dürfen.