Citation: C 269/04 12.04.2005 E. 3

Das kantonale Gericht hat die Rechtfertigungs- und Entschuldigungsgründe des Versicherten als unbehelflich erachtet. Er sei über die Beschäftigungsmassnahme in R.________ sowie die Folgen eines unentschuldbaren Nichtantritts frühzeitig, jedenfalls im Zeitpunkt des behaupteten Wohnungsverlustes in U.________ Ende Dezember 2003 im Bild gewesen. Er wäre somit in der Lage gewesen, unverzüglich die erforderlichen Vorkehren im Hinblick auf die Absolvierung des Programmes zu treffen. Indem er stattdessen - offenbar auch ohne das RAV zu orientieren - nach S.________ gezogen sei, habe er bewusst einen potenziellen Nichtantritt der Beschäftigungsmassnahme in Kauf genommen. Ob die Fahrt von dort nach R.________ zumutbar gewesen wäre oder nicht, könne offen bleiben. Im Übrigen sei es nicht das erste Mal, dass sich der Beschwerdeführer einer gleichartigen Massnahme mit unhaltbaren Argumenten entziehe. Unter diesen Umständen habe er wegen seines unentschuldbaren Verhaltens die Folgen des Nichtantritts des Beschäftigungsprogrammes «WUL» im Sinne einer Leistungseinstellung gemäss Art. 30 Abs. 1 lit. d AVIG und Art. 45 Abs. 2 AVIV vollumfänglich zu vertreten. Die verfügte Einstellungsdauer von 33 Tagen liege im Ermessen der Verwaltung und sei nicht zu beanstanden. Im Weitern habe am 5. Januar 2004 ein Beratungsgespräch stattgefunden. Dabei sei ein weiteres Gespräch vereinbart worden. Dieses sei auf den 13. Januar 2004 angesetzt worden. In den Gesprächen vom 5. und 13. Januar 2004 hätte offenbar die Frage der Beraterperson geklärt werden sollen. Der Versicherte habe mit Schreiben vom 22. Dezember 2003 einen anderen Personalberater verlangt. Aufgrund dieses Antrages und des Gesprächs vom 5. Januar 2004 habe er somit um die Sachlage gewusst und mithin auch mit der baldigen Einladung zum Folgegespräch rechnen müssen. Indem er sinngemäss die für eine rasche Erreichbarkeit erforderlichen Vorkehren nicht getroffen habe, habe er ein mögliches Versäumen des Beratungsgesprächs vom 13. Januar 2004 bewusst in Kauf genommen. In diesem Zusammenhang sei unerheblich, dass nicht im Sinne von Art. 22 Abs. 4 AVIV festgelegt gewesen sei, wie der Versicherte in der Regel innert Tagesfrist erreicht werden könne. Gemäss Art. 21 Abs. 1 zweiter Satz AVIV sei er gehalten gewesen, seine Post in U.________ täglich abzuholen. Die verfügten sechs Einstellungstage seien weder dem Verschuldensrahmen noch dem Mass nach zu beanstanden.