Citation: 6B_1302/2021 E. 1

Die Beschwerdeführerin erstattete am 6. November 2020 Anzeige gegen einen Arzt wegen (fahrlässiger) Körperverletzung. Dieser habe seine ärztliche Sorgfaltspflicht verletzt, indem er sie nicht über die Risiken und Nebenwirkungen aufgeklärt habe. Die Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland verfügte am 3. Februar 2021, dass eine Strafuntersuchung nicht an die Hand genommen werde. Eine dagegen erhobene Beschwerde wies das Obergericht des Kantons Zürich am 15. Oktober 2021 ab. Zur Begründung führt es aus, die Beschwerdeführerin habe die Strafantragsfrist verpasst. Eine Bestrafung wegen fahrlässiger einfacher Körperverletzung scheide folglich a priori aus. Für eine adäquat kausale fahrlässige schwere Körperverletzung fehle es an konkreten objektiven Anhaltspunkten. Die Beschwerdeführerin gelangt mit Beschwerde in Strafsachen an das Bundesgericht.