Citation: 8C_582/2021 E. 12.2.2

12.2.2. Der Beschwerdeführer bringt vor, aufgrund der erlittenen hochgradigen Schwerhörigkeit rechts mit sich in der Folge entwickelndem unfallbedingtem psychorganischem Syndrom nach Schädelhirntrauma sowie einer mittelgradigen depressiven Episode verbunden mit einer spezifischen Angststörung wie auch aufgrund der schweren Cluster-Kopfschmerzen und der übrigen Schmerzen sei das Kriterium erfüllt. Damit verkennt der Beschwerdeführer, dass sich dies alles dem typischen Beschwerdebild nach einem HWS-Schleudertrauma zuordnen lässt, bestehend aus einem Gemenge von objektiv nicht (hinreichend) nachweisbaren physischen Leiden und psychischen Symptomen (vgl. BGE 134 V 109 E. 6.2.1 und E. 9). Dazu gehörten selbst Gehörschäden (vgl. Urteile 8C_344/2021 vom 7. Dezember 2021 E. 7.1 und E. 10 sowie U 167/06 vom 31. Januar 2007 E. 3.1), wenn sie - wie im vorliegenden Fall - nicht ohnehin als vorbestehend auszusondern wären. Selbst wenn im Übrigen das Kriterium hier bejaht wird, trifft dies jedenfalls nicht in besonders ausgeprägter Weise zu.