Citation: 6B_300/2017 E. B

X.________ befand sich ab 19. September 2000 in Untersuchungshaft und im vorzeitigem Strafvollzug. Er wechselte am 5. November 2001 in den (vorzeitigen) Massnahmevollzug und wurde am 26. November 2004 in das Psychiatriezentrum Rheinau verlegt. Dr. med. B.________ diagnostizierte in ihrem Gutachten vom 31. Juli 2012 eine hebephrene Schizophrenie sowie ein Abhängigkeitssyndrom bezüglich Cannabinoiden und verneinte eine Persönlichkeitsstörung. Die Fortsetzung der Massnahme sei indiziert. X.________ wurde am 10. Oktober 2012 die Aufnahme einer externen Arbeitstätigkeit in einer geschützten Werkstätte mit unbegleitetem Arbeitsweg genehmigt. Er blieb im Psychiatriezentrum untergebracht. Am 18. Oktober 2013 trat er im Rahmen einer weiteren Vollzugsöffnung in eine betreute Wohngruppe ein. Am 3. Juli 2014 wurde ihm die Stellensuche bewilligt, wobei von einem Scheitern und damit erhofften erhöhten Realitätsbezug ausgegangen wurde. Probleme führten zur Kündigung des geschützten Arbeitsverhältnisses. Schwierigkeiten ergaben sich auch in der Wohngruppe. Nachdem er diese unerlaubt verlassen hatte, wurde er zwei Monate später am 20. November 2014 festgenommen und ins Gefängnis St. Gallen überführt.