Citation: 1C_463/2016 E. 2.1

2.1. Das Kantonsgericht hat den angefochtenen Führerausweisentzug geschützt, weil dieser dem Beschwerdeführer unter der Auflage der Einhaltung einer Totalabstinenz wieder erteilt worden war und er diese Auflage nach der Überzeugung des Gerichts nicht eingehalten hat. Dies weil sich einerseits der beim Beschwerdeführer bei der Untersuchung der Haarprobe vom 19. Februar 2015 festgestellte EtG-Wert von 7,3 pg/mg nicht mit der Einhaltung der Abstinenzauflage vereinbaren lasse und anderseits der Beschwerdeführer auch gar nicht behauptet habe, in der fraglichen Zeit abstinent gelebt zu haben. Das Kantonsgericht geht somit in tatsächlicher Hinsicht davon aus, dass der Beschwerdeführer die Abstinenzauflage vom 13. November 2014 nicht eingehalten hat. Dieser behauptet auch in der Beschwerde ans Bundesgericht nicht ausdrücklich, er sei der Abstinenzverpflichtung nachgekommen und weist auch nicht nach, dass die gegenteilige Annahme des Kantonsgerichts offensichtlich unzutreffend ist (Art. 97 Abs. 1 BGG). Somit ist davon auszugehen, dass er zwischen dem 13. November 2014 und dem 19. Februar 2015 Alkohol konsumierte. Unter diesen Umständen ist unerheblich, dass der bei der Haarprobe vom 19. Februar 2015 ermittelte EtG-Wert von 7,3 pg/mg die Nachweisgrenze von 7,0 pg/mg nur geringfügig überschreitet (Gutachten des Instituts für Rechtsmedizin der Uni Basel vom 27. Februar 2015).