Citation: 5A_120/2024 E. 3.5

3.5. Indem das Obergericht das Ausstandsbegehren nicht behandelt hat, hat es demnach Art. 29 Abs. 1 BV verletzt. Damit ist in diesbezüglicher Gutheissung der Beschwerde sowohl der Entscheid über den Ausstand als auch jener in der Hauptsache aufzuheben, soweit Letzterer nicht die Kosten der Kindesschutzmassnahme während Volljährigkeit der Betroffenen betrifft (vorne E. 1.2; vgl. BGE 142 I 172 E. 3.2; 139 III 129 E. 3.2.2; Urteil 5A_644/2021 vom 18. März 2022 E. 3.3). Die Angelegenheit ist zur Behandlung des Ausstandsbegehrens sowie zu neuer Entscheidung in der Sache an das Obergericht zurückzuweisen (vgl. Art. 107 Abs. 2 BGG). Dieses wird auch neu über die Kosten des kantonalen Verfahrens zu entscheiden haben (Art. 67 und 68 Abs. 5 BGG). Weitergehend ist auf die Beschwerde nicht einzutreten. Unter diesen Umständen braucht auf die weiteren Vorbringen des Beschwerdeführers nicht mehr eingegangen zu werden. Dies gilt insbesondere für die Frage, ob das Obergericht den Verlaufsbericht vom 9. November 2023 hätte berücksichtigen müssen: Nach einer Rückweisung der Angelegenheit durch das Bundesgericht sind im wieder angehobenen kantonalen Verfahren alle zulässigen Noven zu beachten. Im Geltungsbereich der uneingeschränkten Untersuchungsmaxime, die auch hier zur Anwendung gelangt (Art. 314 Abs. 1 i.V.m. Art. 446 Abs. 1 ZGB), können neue Tatsachen und Beweismittel dabei bis zur Phase der Urteilsberatung unbeschränkt eingebracht werden (Urteil 5A_770/2018 vom 6. März 2019 E. 3.2). Es steht daher nichts entgegen, die Entscheidgrundlage auf den erneuten kantonalen Entscheid hin zu aktualisieren (vgl. Urteil 5A_928/2022 vom 12. Oktober 2023 E. 4 a.E., in: FamPra.ch 2024 S. 217; vgl. auch Urteil 5A_665/2018 vom 18. September 2018 E. 4.4, nicht publiziert in: BGE 144 III 469, aber in: FamPra.ch 2019 S. 261). Der Verlaufsbericht kann im neuen Entscheid der KESB damit berücksichtigt werden.