Citation: 6B_971/2022 E. 1

Mit den Strafbefehlen des Stadtrichteramts Zürich vom 26. Januar 2021 und 21. Mai 2021 wurde der Beschwerdeführer jeweils wegen Überschreitens der Höchstgeschwindigkeit innerorts mit Fr. 180.-- und Fr. 140.-- gebüsst. Zudem wurde ihm je eine Kosten- und Gebührenpauschale von Fr. 150.-- und Fr. 250.-- auferlegt. Der Beschwerdeführer erhob in beiden Verfahren fristgerecht Einsprache. Das Stadtrichteramt lud ihn am 5. Juli 2021 für beide Verfahren auf den 2. August 2021 zur Einvernahme vor, verbunden u.a. mit dem Hinweis, dass unentschuldigtes Fernbleiben die Fiktion des Rückzugs der Einsprache (n) nach Art. 355 Abs. 2 StPO zur Folge habe. Da der Beschwerdeführer zur Einvernahme nicht erschien, erklärte das Stadtrichteramt die Einsprachen als zurückgezogen und die Strafbefehle für rechtskräftig. Eine dagegen gerichtete Beschwerde wies das Obergericht des Kantons Zürich am 11. Juli 2022 kostenfällig ab. Der Beschwerdeführer gelangt an das Bundesgericht.