Citation: I 737/05 24.03.2006 E. 1

Streitig und zu prüfen ist, ob im Rahmen der Hilfsmittelordnung der Invalidenversicherung Anspruch auf eine finanzielle Beteiligung, gegebenenfalls in Form eines selbstamortisierenden Darlehens, an die mit einer gefederten Vorderachse und einer gefederten Kabine begründeten Mehrkosten eines neuen Traktors besteht. Das kantonale Gericht hat die Bestimmungen und Grundsätze über den Anspruch auf Hilfsmittel als Eingliederungsmassnahmen (Art. 8 Abs. 1 und Abs. 3 lit. d in Verbindung mit Art. 21 IVG) zutreffend dargelegt. Richtig sind auch die vorinstanzlichen Erwägungen zu der vom Departement des Innern gestützt auf Art. 14 IVV erlassenen Verordnung über die Abgabe von Hilfsmitteln durch die Invalidenversicherung (HVI), welche in Art. 2 die allgemeinen Voraussetzungen des Hilfsmittelanspruchs umschreibt und deren Anhang eine Liste der Hilfsmittel enthält. Darauf wird verwiesen. Zu betonen ist, dass nur Anspruch auf Hilfsmittel in einfacher und zweckmässiger Ausführung besteht (Art. 21 Abs. 3 IVG und Art. 2 Abs. 4 HVI). Das Kriterium der Zweckmässigkeit verlangt insbesondere, dass das Hilfsmittel bestimmt und geeignet ist, dem gesundheitlich beeinträchtigten Versicherten in wesentlichem Umfang zur Erreichung eines der gesetzlich anerkannten Ziele zu verhelfen (BGE 122 V 214 Erw. 2c mit Hinweis; Urteile H. vom 21. September 2004, I 195/04, Erw. 3, und L. vom 9. April 2003, I 601/02, Erw. 2.2). Mit der Beschränkung auf Hilfsmittel in einfacher Ausführung wird dem allgemeinen Grundsatz der Verhältnismässigkeit Rechnung getragen. Danach ist die Eingliederung nur soweit sicherzustellen, als sie im Einzelfall notwendig, aber auch genügend ist. Die versicherte Person hat dementsprechend in der Regel nur Anspruch auf die dem jeweiligen Eingliederungszweck angemessenen, notwendigen Massnahmen, nicht aber auf die nach den gegebenen Umständen bestmöglichen Vorkehren. Ferner muss der voraussichtliche Erfolg einer Eingliederungsmassnahme in einem vernünftigen Verhältnis zu ihren Kosten stehen (BGE 124 V 110 Erw. 2a, 122 V 214 Erw. 2c, je mit Hinweisen; Urteile H. vom 21. September 2004, I 195/04, Erw. 3, und L. vom 9. April 2003, I 601/02, Erw. 2.2; vgl. auch BGE 131 V 19 Erw. 3.6.1 und 172 f. Erw. 4.2).