Citation: 1C_319/2023 E. 1

Mit Eingabe vom 18. Juni 2023 reicht A.________ dem Bundesgericht eine aufsichtsrechtliche Anzeige gegen das Baudepartement des Kantons St. Gallen ein. Er wirft diesem vor, dem Kantonsrat in Bezug auf die Strassenbrücke Luteren Ennetbühl der Kantonsstrasse Nr. 55 in Nesslau fünf Neubauvarianten, aber keine Sanierungsvariante vorgeschlagen zu haben. Aufgrund dieser Fehlbeurteilung habe der Kantonsrat am 19./20. April 2021 beschlossen, die bestehende Brücke abzubrechen und durch einen Neubau zu ersetzen, was unnötig, zu teuer und mit dem CO2-Gesetz sowie dem Pariser Klimaschutzabkommen nicht vereinbar sei. Das Bundesgericht hat keine aufsichtsrechtlichen Befugnisse gegenüber dem Baudepartement des Kantons St. Gallen, womit es für die Behandlung der aufsichtsrechtlichen Anzeige von vornherein nicht zuständig ist. Darauf ist nicht einzutreten, wobei auf die Erhebung von Kosten verzichtet werden kann. Die aufsichtsrechtliche Anzeige ist an die Regierung des Kantons St. Gallen als dem Baudepartement hierarchisch übergeordnete Behörde zur Behandlung (oder allenfalls zur Weiterleitung an die zuständige Aufsichtsbehörde) zu überweisen.