Citation: 5A_621/2021 E. 3.2.1

3.2.1. Der Beschwerdeführer wendet dagegen zunächst ein, die Vorinstanz habe die Ausreisser-Praxis willkürlich angewendet, da sie nur den negativen Ausreisser im Jahr 2018, nicht aber die positiven Ausreisser der Jahre 2014 und 2016 unberücksichtigt gelassen habe. Lasse man das unbestrittene Ausreisser-Jahr von 2018 aussen vor, weiche das Ergebnis von 2014 positiv über 21.3 % und das Jahr 2016 über 32 % vom Durchschnitt der letzten sechs Jahre ab. Dies sowie die Berücksichtigung der letzten sechs Jahre zur Berechnung des Durchschnittseinkommens würden zur Annahme eines völlig überhöhten Einkommens führen, das der Beschwerdeführer letztmals im Jahr 2016 erreicht habe. Auch habe die Vorinstanz die Berechnung anhand der letzten sechs anstatt drei Jahre nicht begründet. Insgesamt sei bereits bei einer Abweichung von 10 - 20 % von ausserordentlich guten oder schlechten Jahren auszugehen.