Citation: 9C_419/2016 E. 3

Streitgegenstand bildet die Leistungspflicht der Beschwerdeführerin für die am 15. Januar 2015, somit zwei Wochen vor Vollendung des 9. Altersjahres begonnene Therapie des Beschwerdegegners gestützt auf Art. 13 Abs. 1 und Art. 14 Abs. 1 lit. a IVG. Dabei stellt sich in erster Linie die Frage, ob das Geburtsgebrechen Ziff. 404 Anhang GgV gegeben ist. Nicht zu prüfen ist, da weder im vorinstanzlichen noch in diesem Verfahren geltend gemacht, ob Art. 12 IVG als Anspruchsgrundlage in Betracht fällt (vgl. BGE 133 II 35 E. 2 S. 38).