Citation: 6B_654/2019 E. 3.2.1

3.2.1. Er argumentiert zunächst, die Vorinstanz gelange zum Schluss, dass seine polizeiliche Einvernahme vom 15. Dezember 2015 absolut unverwertbar sei. In der Folge verletze sie jedoch Art. 141 Abs. 1 StPO, wenn sie von der Verwertbarkeit seiner staatsanwaltschaftlichen Einvernahmen vom 25. Februar 2016 und vom 18. Januar 2017 sowie des Kurzgutachtens (recte: Kurzberichts) vom 24. März 2016 und des Gutachtens vom 28. November 2016 ausgehe, ohne zu prüfen, ob diese Beweismittel aus der Perspektive ex ante betrachtet mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch ohne seine polizeiliche Einvernahme vom 15. Dezember 2015 erhoben worden wären. Die Beweislosigkeit habe angesichts der den Strafbehörden obliegenden Beweislast zur Folge, dass alle mittelbaren Beweise, zu deren Auffinden seine polizeiliche Einvernahme geführt habe, unverwertbar im Sinne von Art. 141 Abs. 1 StPO seien.