Citation: 2C_435/2023 E. 3.3

3.3. Die Vorinstanz hat betreffend eheliche Gewalt ausgeführt, den Akten könne nicht entnommen werden, dass der Beschwerdeführer Opfer von psychischer ehelicher Gewalt geworden sei. Hierfür genüge nicht, (lediglich) vorzubringen, die Ehefrau habe die Trennung als Druckmittel eingesetzt und zudem die Wiederaufnahme der Liebesbeziehung bzw. des gemeinsamen Ehelebens verweigert. Ob der Beschwerdeführer im vorinstanzlichen Verfahren eine persönliche Anhörung beantragt hat, ist nicht ersichtlich. Unabhängig davon durfte aber die Vorinstanz in antizipierter Beweiswürdigung aufgrund der Vorakten und der lediglich pauschalen Vorbringen des Beschwerdeführers auf eine persönliche Anhörung sowie die Abnahme weiterer Beweismittel verzichten. Eine diesbezügliche Verletzung des rechtlichen Gehörs liegt nicht vor.