Citation: 1A.59/2007 15.02.2008 E. 2

2.1 Die Beschwerdeführer wenden ein, die Sachverhaltsdarstellung im Rechtshilfeersuchen und seinen Ergänzungen treffe nicht zu. Weder die Krankenhäuser noch der polnische Staat hätten je etwas für die medizinischen Geräte bezahlt. Dem polnischen Staat sei kein Schaden entstanden. 2.2 Nach der Rechtsprechung hat sich die ersuchte Behörde beim Entscheid über ein Rechtshilfebegehren nicht dazu auszusprechen, ob die darin angeführten Tatsachen zutreffen oder nicht. Sie hat somit weder Tat- noch Schuldfragen zu prüfen und grundsätzlich auch keine Beweiswürdigung vorzunehmen. Sie ist vielmehr an die Darstellung des Sachverhaltes im Ersuchen und dessen allfälligen Ergänzungen gebunden, soweit diese nicht durch offensichtliche Fehler, Lücken oder Widersprüche sofort entkräftet wird (BGE 133 IV 76 E. 2.2; 118 Ib 111 E. 5b; 117 Ib 64 E. 5c mit Hinweisen). 2.3 Die Beschwerdeführer beschränken sich darauf, ihre Darstellung des Sachverhalts jener im Rechtshilfeersuchen und seinen Ergänzungen gegenüberzustellen. Sie tun nicht dar und es ist auch nicht ersichtlich, dass das Rechtshilfeersuchen mitsamt seinen Ergänzungen an offensichtlichen Fehlern, Lücken oder Widersprüchen leiden soll, welche den darin geschilderten Sachverhalt sofort entkräfteten. Dazu hat bereits die Vorinstanz (S. 11 f. E. 7d und S. 14 E. 7g) Stellung genommen. Auf ihre zutreffenden Erwägungen kann verwiesen werden (Art. 36a Abs. 3 OG). Den Beschwerdeführern würde es im Übrigen auch nicht helfen, wenn man mit ihnen davon ausginge, dem polnischen Staat sei kein Schaden entstanden; denn auch der Versuch des Betruges wäre strafbar und Rechtshilfe könnte auch insoweit geleistet werden. Dies legt die Vorinstanz (S. 12 E. 7d und S. 15 E. 8c) - unter Hinweis auf die Ausführungen in der Schlussverfügung - ebenfalls zutreffend dar. Soweit die Beschwerdeführer (S. 9 f. Ziff. 21) auf ein Urteil der I. Zivilabteilung des Berufungsgerichts Warschau vom 15. Dezember 2006 hinweisen, handelt es sich um ein unzulässiges Novum, da die Vorinstanz das Urteil nicht von Amtes wegen hätte erheben müssen (vgl. BGE 121 II 97 E. 1c S. 99). Im Übrigen wäre nach der Rechtsprechung die Frage, wie sich eine strafrechtliche Anklageerhebung mit konnexen Urteilen in Zivilsachen vereinbaren lässt, die im ersuchenden Staat ergangen sind, ohnehin nicht durch die Rechtshilfebehörden des ersuchten Staates zu beurteilen (Urteil 1A.13/2001 vom 29. Mai 2001 E. 3e/cc).