Citation: 2C_40/2023 E. 5.4

5.4. Zusammenfassend ergibt sich, dass der Beschwerdeführer langfristig von der Sozialhilfe abhängig ist und eine wirtschaftliche Unabhängigkeit zum Zeitpunkt des vorinstanzlichen Urteils nicht absehbar war. Der Beschwerdeführer hat sich über Jahre hinweg trotz (teilweiser) Arbeitsfähigkeit nicht um Stellen bemüht. Zwei Verwarnungen im Jahr 2010 bzw. 2012 sowie ein abgewiesenes Gesuch um Kantonswechsel im Jahr 2019 haben keine Verhaltensänderung bewirkt. Obschon die jüngsten Entwicklungen sein Verschulden teilweise relativieren, besteht ein erhebliches öffentliches Interesse am Widerruf der Niederlassungsbewilligung. Der Beschwerdeführer ist gemessen an seinem langjährigen Aufenthalt kaum integriert. Zudem liegen für die Rückkehr in den Herkunftsstaat keine unüberwindbaren Hindernisse vor, obschon sie mit Schwierigkeiten verbunden sein dürfte. Seine Bindung zur Schweiz und zu den hier ansässigen Kindern ist eher schwach ausgeprägt. Das private Interesse am Verbleib vermag daher nicht zu überwiegen. Der Widerruf der Niederlassungsbewilligung erweist sich als verhältnismässig (vgl. Urteil 2C_43/2022 vom 18. Januar 2023 E. 4.5).