Citation: 6S.65/2005 14.03.2006 E. 3

Der Beschwerdeführer rügt weiter, die Strafzumessung beruhe bei zwei der ihm vorgeworfenen Taten auf widersprüchlichen Sachverhaltsfeststellungen, weshalb die Sache gemäss Art. 277 BStP an die Vorinstanz zurückzuweisen sei. Der erste behauptete Widerspruch besteht bei Beachtung des gesamten Geschehens nicht. Die Feststellung, die der angefochtene Entscheid zum Angriff auf E.________ bei der Strafzumessung trifft, ist zusammenfassender Art und daher etwas weniger präzis als jene beim Schuldspruch. Sie erscheint deshalb aber nicht unzutreffend, zumal der Beschwerdeführer den zunächst angreifenden D.________ unterstützt hat und der Angriff von beiden gemeinsam geplant war. Beim Erpressungsversuch zulasten von C.________ erklärt die Vorinstanz bei der Strafzumessung unzutreffenderweise, der Begleiter des Beschwerdeführers sei extra aus Deutschland hergereist, obwohl sie eine solche Annahme zuvor ausdrücklich verworfen hatte. Diese auf einem offensichtlichen Versehen beruhende Feststellung ist von Amtes wegen zu berichtigen (Art. 277bis Abs. 1 BStP). Da das genannte Versehen jedoch keinen Einfluss auf die Beurteilung des Verschuldens des Beschwerdeführers hat, erweist sich die Strafzumessung deshalb nicht als bundesrechtswidrig.