Citation: 2C_114/2020 E. 4.4

4.4. Vorliegend wurde bereits dargelegt, dass die Vorinstanz willkürfrei zum Schluss gelangt ist, dass sich die Nachkommen in den Verträgen X und Y jeweils verbindlich zu einem Erbverzicht verpflichten wollten (vgl. E. 3.5 und 3.6 hiervor). Wie das Verwaltungsgericht zudem zu Recht ausführt, bezweckt jede öffentliche Beurkundung die Schaffung eines schriftlichen Belegs öffentlichen Glaubens. Die Urkunde soll neben den Parteien auch von den Rechtsnachfolgern und Dritten ohne den Beizug weiterer Hilfsmittel richtig verstanden werden können, um Irrtümer und Zweifel zu vermeiden (vgl. E. 3.2 und 3.6.2 des angefochtenen Urteils). Die vom Beschwerdeführer beurkundeten Verträge sind inhaltlich weder klar und widerspruchsfrei noch bringen sie den Willen der Betroffenen unmissverständlich und vollständig zum Ausdruck. Dies wird im Übrigen auch daran ersichtlich, dass er selbst davon ausgeht, dass die Parteien in den Verträgen X und Y keinen Erbverzicht unterzeichnen wollten. Vor diesem Hintergrund durfte das Verwaltungsgericht willkürfrei darauf schliessen, dass der Beschwerdeführer seine Berufspflichten, namentlich das Klarheitsgebot gemäss § 28 Abs. 2 BeurG/AG, verletzt hat. Im Übrigen hält der Beschwerdeführer den Erwägungen der Vorinstanz nichts entgegen, das eine willkürliche Anwendung der kantonalen Bestimmungen oder einen Verstoss gegen übergeordnetes Recht aufzeigen würde. Zu weiteren diesbezüglichen Erwägungen besteht somit kein Anlass.