Citation: 1C_183/2014 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz führte aus, dass die Parzelle südlich direkt an die Landwirtschaftszone angrenze; gemäss der Bodenkartierung komme ihr überwiegend FFF-Qualität zu. Insofern bestehe ein öffentliches Interesse an der Überprüfung einer allfälligen landwirtschaftlichen Nutzung, welche den Erlass einer Planungszone rechtfertige. Zwar sehe der nun vorliegende Entwurf des Gemeinderats zum kommunalen Richtplan den Verbleib der streitigen Parzelle in einem Arbeitsplatzgebiet vor. Daraus könne aber aufgrund des nach wie vor latenten Bedarfs an FFF noch nicht mit Sicherheit geschlossen werden, dass die Parzelle in der Bauzone verbleibe. Zudem bleibe unklar und müsse überprüft werden, ob die Parzelle weiterhin der Lärmempfindlichkeitsstufe (ES) IV zugeordnet werden könne (sie liege in der Nähe einer Gewerbezone mit ES III und einer Wohn-Gewerbezone mit ES II). Die noch ausstehenden Entscheide dürften nicht durch das Erteilen der Baubewilligung präjudiziert werden, weshalb ein erhebliches öffentliches Interesse an der Planungszone bestehe, welches das private Interesse an der sofortigen Überbauung überwiege.