Citation: I 778/04 21.03.2005 E. 2

Einig ist man sich hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit in einer leichten, dem Versicherten noch zumutbaren, seinen Behinderungen angepassten Tätigkeit. Diese ist auf 50 % festzusetzen. Gewisse Divergenzen herrschen darüber, was er dabei noch zu verdienen vermöchte. Der Hauptstreitpunkt liegt hingegen in der Bemessung des Valideneinkommens. Während die Vorinstanz ein solches von Fr. 44'455.- ermittelte, geht die Beschwerde führende IV-Stelle davon aus, dieses betrage lediglich Fr. 36'746.-. Sie rügt, das kantonale Gericht habe zu Unrecht die Einkommen gemäss IK-Auszug für die Jahre 1990 bis 1999 in seine Festsetzung des Valideneinkommens miteinbezogen. Dieser Zeitraum sei zu gross.