Citation: 5A_1010/2018 E. 2.3

2.3. Der Beschwerdeführer hat die soeben behandelten Gesuche am letzten Tag der Nachfrist nach Art. 62 Abs. 3 BGG gestellt. Dies ist zwar grundsätzlich zulässig. Werden diese Gesuche jedoch abgelehnt, bedeutet dies nicht ohne weiteres, dass dem Beschwerdeführer eine weitere, letztmalige Frist zur Leistung des Kostenvorschusses angesetzt werden müsste. Vielmehr kann darauf verzichtet werden, wenn die entsprechenden Gesuche als trölerisch erscheinen oder der Beschwerdeführer nach Treu und Glauben nicht mit einer weiteren Erstreckung rechnen durfte (Urteil 5A_280/2018 vom 21. September 2018 E. 4.1 mit Hinweisen). Die Verfahrensführung des Beschwerdeführers ist trölerisch. Daran ändert nichts, dass er den Vorwurf der Verfahrensverschleppung bestreitet. Mit den vorliegenden Gesuchen zielt er darauf ab, das bundesgerichtliche Verfahren hängig zu halten, ohne den Kostenvorschuss bezahlen zu müssen, obschon über die Frage seiner Kostenvorschusspflicht bereits mehrfach befunden worden ist. Zudem war die Nachfrist in der Verfügung vom 12. April 2019 ausdrücklich als einmalig und nicht erstreckbar bezeichnet worden. In der Verfügung vom 16. April 2019 ist sie nochmals als nicht erstreckbar gekennzeichnet. Der Beschwerdeführer konnte deshalb für den Fall, dass seine Gesuche um Fristabnahme etc. erfolglos bleiben würden, von vornherein nicht mit einer weiteren Erstreckung rechnen, und zwar auch nicht im Sinne einer kurzen Notfrist. Demnach ist sogleich über die Zulässigkeit der Beschwerde zu befinden.