Citation: 5P.64/2002 13.03.2002 E. 1

1.-a) Am 27. Juni 2001 stellte die Finanzverwaltung der Gemeinde B.________ das Gesuch, es sei ihr in den gegen Z.________ und Y.________ eingeleiteten Betreibungen Nrn. ... und ... des Betreibungsamtes B.________ definitive Rechtsöffnung zu erteilen für Staats- und Gemeindesteuern der Jahre 1993 bis 1999 im Betrag von Fr. 256'937. 45 sowie für Verzugszinsen, Kosten und Entschädigung. Das Gerichtspräsidium C.________ wies das Gesuch am 5. Oktober 2001 ab. Es erwog, die Gemeinde B.________ stütze sich zwar auf formell rechtskräftige und vollstreckbare Steuerveranlagungen, doch habe Z.________ in einem Brief vom 30. Januar 2001 an die Steuerbehörde erklärt, er besitze kein Vermögen mehr. Der Rechtsöffnungsrichter hielt dafür, dass die Finanzverwaltung unter diesen Umständen von einer dauernden Zahlungsunfähigkeit von Z.________ hätte ausgehen müssen, was sie verpflichtet hätte, für jeden der Ehegatten eine separate einsprachefähige Haftungsverfügung zu erlassen. b) Das Obergericht des Kantons Thurgau hiess den von der Gemeinde B.________ gegen diesen Entscheid geführten Rekurs am 12. Dezember 2001 gut und erteilte für den anbegehrten Betrag die definitive Rechtsöffnung. c) Am 12. Februar 2002 haben Z.________ und Y.________ staatsrechtliche Beschwerde erhoben mit dem Antrag, der Entscheid des Obergerichts sei aufzuheben. Die Beschwerdegegnerin (Gemeinde B.________) hat Abweisung der Beschwerde beantragt. d) Durch Präsidialverfügung vom 4. März 2002 ist das Gesuch, der Beschwerde aufschiebende Wirkung zuzuerkennen, abgewiesen worden.