Citation: 5A_573/2018 E. 1

Zur Entgegennahme von Strafanzeigen ist das Bundesgericht von vornherein unzuständig. Soweit sich die Eingabe gegen den obergerichtlichen Entscheid richtet, steht die Beschwerde in Zivilsachen grundsätzlich offen (Art. 72 Abs. 2 lit. b Ziff. 6, Art. 75 Abs. 1 und Art. 90 BGG). Der Entscheid der KESB kann hingegen nicht direkt zum Anfechtungsobjekt gemacht werden, da er nicht kantonal letztinstanzlich ist (Art. 75 Abs. 1 BGG). Auch in Bezug auf den obergerichtlichen Entscheid kann nur die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden, weil es um eine vorsorgliche Massnahme geht (Art. 98 BGG). Hierfür gilt das strenge Rügeprinzip gemäss Art. 106 Abs. 2 BGG, was bedeutet, dass das Bundesgericht nur klar und detailliert erhobene und soweit möglich belegte Rügen prüft, während es auf ungenügend begründete Rügen und rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid nicht eintritt (BGE 134 II 244 E. 2.2 S. 246; 141 I 36 E. 1.3 S. 41; 142 II 369 E. 2.1 S. 372; 142 III 364 E. 2.4 S. 368). Betreffend den Verfahrensantrag auf Durchführung einer mündlichen Verhandlung ist festzuhalten, dass eine solche vor Bundesgericht nur ausnahmsweise stattfindet und die Parteien grundsätzlich keinen Anspruch darauf haben (Art. 57 BGG; Urteile 2C_844/2009 vom 22. November 2010 E. 3.2.3; 5A_880/2011 vom 20. Februar 2012 E. 1.5; 5A_293/2016 vom 8. August 2016 E. 1). Es ist weder dargetan noch irgendwie ersichtlich, inwiefern vorliegend vom Grundsatz abzuweichen wäre.