Citation: K 107/01 13.05.2003 E. 3

3.1 Streitig und zu prüfen ist, ob Dr. med. W.________ den Krankenversicherern für das Jahr 1995 einen Betrag von Fr. 73'043.60 nebst Zins zu 5 % seit 5. September 1996 zurückzuerstatten hat. Soweit die Versicherer anlässlich der Hauptverhandlung vor dem Schiedsgericht vom 7. Juni 2001 - und damit jedenfalls nach Ablauf der vorliegend massgeblichen Verwirkungsfrist (BGE 103 V 152 Erw. 4; SVR 2001 KV Nr. 19 S. 51 f. Erw. 3; Urteil Z. vom 30. Juli 2001, K 50/00, Erw. 3a mit Hinweisen; nicht veröffentlichtes Urteil K. vom 18. Oktober 1999, K 152/98, Erw. 4c; vgl. auch Ueli Kieser, Formelle Fragen der pauschalen Rückforderung gegenüber Leistungserbringern, in: Schaffhauser/Kieser (Hrsg.), Wirtschaftlichkeitskontrolle in der Krankenversicherung, St. Gallen 2001, S. 141 ff.) - in Klageergänzung noch eine weitere Forderung in Höhe von Fr. 2522.50 geltend gemacht haben, wurde die Klage im angefochtenen Entscheid zu Recht mangels eines den Eintritt der Verwirkung rechtzeitig hemmenden Rechtsbegehrens abgewiesen und eine entsprechende zusätzliche Rückerstattungsforderung durch die Krankenversicherer vor dem Eidgenössischen Versicherungsgericht denn auch nicht mehr erhoben. 3.2 Da nicht Versicherungsleistungen streitig sind, hat das Eidge-nössische Versicherungsgericht nur zu prüfen, ob das Schiedsgericht Bundesrecht verletzt hat, einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens, oder ob der rechtserhebliche Sachverhalt offensichtlich unrichtig, unvollständig oder unter Verletzung wesentli-cher Verfahrensbestimmungen festgestellt worden ist (Art. 132 in Verbindung mit Art. 104 lit. a und b sowie Art. 105 Abs. 2 OG).