Citation: 5P.14/2007 12.10.2007 E. 2

2.1 Mit staatsrechtlicher Beschwerde dürfen nur Verletzungen verfassungsmässiger Rechte der Bürger gerügt werden (Art. 84 Abs. 1 lit. a OG). Wegen Verletzungen des Bundesrechts ist eidgenössische Berufung zu erheben (Art. 43 Abs. 1 OG); steht die Berufung offen, können Bundesrechtsverletzungen wegen der absoluten Subsidiarität der staatsrechtlichen Beschwerde (Art. 84 Abs. 2 OG) nicht einmal unter dem Blickwinkel der Willkür (Art. 9 BV) geprüft werden (BGE 120 II 384 E. 4a S. 385). 2.2 Vorliegend hat der Beschwerdeführer die Rügen der fehlerhaften Anwendung von Art. 83 Abs. 2 SchKG sowie der Art. 120 ff. OR im Rahmen einer Aberkennungsklage erhoben. Entsprechende Urteile sind im Gegesatz zu den Entscheiden über die provisorische Rechtsöffnung gemäss Art. 82 SchKG (BGE 111 III 8 E. 1) berufungsfähig (so implizit BGE 131 III 268). 2.3 Folglich kann auf die erwähnten Rügen der fehlerhaften Anwendung von Art. 83 Abs. 2 SchKG sowie der Art. 120 ff. OR nicht eingetreten werden. Insbesondere kann die umstrittene Erhebung der Verrechnung mittels Feststellungsklage nicht überprüft werden, ist doch die Frage, unter welchen Voraussetzungen die gerichtliche Feststellung des Bestehens oder Nichtbestehens bundesrechtlicher Ansprüche (hier: auf Schadenersatz) verlangt werden kann, eine solche des Bundesrechts (BGE 131 III 319 E. 3.5; 129 III 295 E. 2.2 mit Hinweisen). 2.4 Im Übrigen kann auf das rechtzeitig (Art. 89 Abs. 1 OG) gegen einen letztinstanzlichen kantonalen Entscheid (Art. 86 Abs. 1 OG) durch eine persönlich betroffene Partei (Art. 88 OG) wegen Verletzung verfassungsmässiger Rechte (Art. 84 Abs. 1 lit. a OG) eingereichte Rechtsmittel grundsätzlich eingetreten werden.