Citation: 2C_334/2017 E. A

A.A.________ (geb. am 17. Juni 1972), kosovarischer Staatsangehöriger, verheiratete sich am 13. Februar 2004 im Kosovo in zweiter Ehe mit der griechischen Staatsangehörigen B.________ (geb. am 31. Januar 1962), welche über eine Niederlassungsbewilligung in der Schweiz verfügte. Zuvor, am 6. März 2003, hatte er sich von seiner ersten Ehefrau, der kosovarischen Staatsangehörigen C.A.________ (geb. am 2. Oktober 1978), scheiden lassen. Aus dieser ersten Ehe ging der Sohn D.A.________ (geb. am 15. Mai 2001) hervor. Am 27. Mai 2004 wurde der zweite gemeinsame Sohn E.A.________ geboren. A.A.________ reiste am 29. April 2004 in die Schweiz ein, worauf er die Aufenthaltsbewilligung zum Verbleib bei der Ehefrau erhielt. Nachdem die Ehgatten am 18. Mai 2009 gegenüber dem Amt für Migration des Kantons Basel-Landschaft bestätigt hatten, dass sie ihre Ehe tatsächlich lebten und weder Trennungs- noch Scheidungsabsichten hegten, wurde A.A.________ am 3. Juni 2009 die Niederlassungsbewilligung erteilt. Am 20. September 2010 liessen sich A.A.________ und B.________ im Kosovo scheiden. Am 11. Oktober 2011 heiratete A.A.________ im Kosovo seine erste Ehefrau C.A.________ erneut und anerkannte am 5. Juli 2012 die Vaterschaft für seinen Sohn E.A.________. Dies ergab sich aus einem Schreiben der Schweizerischen Botschaft im Kosovo vom 16. Juli 2012, in dem diese dem Amt für Migration ein im Kosovo eingereichtes Familiennachzugsgesuch für C.A.________ und die Kinder D.A.________ und E.A.________ übermittelte.