Citation: 9C_465/2013 E. 3.3

3.3. Inwiefern diese Feststellungen offensichtlich unrichtig (E. 3.1.3) sein oder auf einer Rechtsverletzung beruhen sollen, ist nicht ersichtlich und wird auch nicht nachvollziehbar dargelegt. So lässt sich namentlich aus der Tatsache, dass sich die Versicherte seit November 2011 in regelmässiger psychiatrischer Behandlung befindet, keine Verschlechterung des Gesundheitszustandes ableiten, denn bereits im Gutachten der medizinischen Abklärungsstelle X.________ wurde eine "Wiederaufnahme der psychiatrisch-psychotherpeutischen Behandlung" empfohlen. Die Feststellungen bleiben daher für das Bundesgericht verbindlich (E. 1). Soweit die Beschwerdeführerin auf kulturelle Schwierigkeiten mit der Akzeptanz psychisch begründeter Beeinträchtigungen verweist, kann sie nichts für sich ableiten: Einerseits wurde dieser Umstand von den Experten der medizinischen Abklärungsstelle X.________ berücksichtigt, anderseits ist er ohnehin invaliditätsfremd und daher grundsätzlich unbeachtlich. Weiter ist unerheblich, dass der behandelnde Arzt die Versicherte über einen längeren Zeitraum beobachten konnte, zumal unter medizinischen Aspekten nichts grundsätzlich gegen eine psychiatrische Einschätzung im Rahmen eines Gutachtens spricht. Ferner trifft zwar zu, dass das Gutachten der medizinischen Abklärungsstelle X.________ rund zwei Jahre vor Erlass der angefochtenen Verfügung erstellt wurde. Dies allein macht aber keine neue Abklärung erforderlich, sofern wie hier konkrete Anhaltspunkte für eine Veränderung fehlen und lediglich eine andere Einschätzung einer unveränderten Situation angenommen wird. Schliesslich attestierten die Experten der medizinischen Abklärungsstelle X.________ eine rein psychisch begründete Einschränkung von 20 %, während der Bericht des Dr. med. B.________ keine Einschätzung der Arbeitsfähigkeit enthält und somit diesbezüglich nicht vom Gutachten der medizinischen Abklärungsstelle X._______ abweicht.