Citation: 8C_97/2020 E. 3

In Würdigung der medizinischen Akten sowie der Arbeitsplatzbeschreibung der ehemaligen Arbeitgeberin kam das kantonale Gericht mit überzeugender Begründung, worauf verwiesen wird, zum Schluss, dass der Beschwerdeführerin in ihrer letzten Tätigkeit als Doktorandin im Ingenieurswesen, einer Tätigkeit mit Mischbelastung (50 % sitzend und 50 % stehend/gehend), für den zu prüfenden Zeitraum eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert worden sei. Darauf sei abzustellen. Da die Arbeitsunfähigkeit nach den Einbussen in der bisherigen Tätigkeit bestimmt werde und massgebend einzig unfallbedingte funktionelle Einbussen seien, begründe die von der Beschwerdeführerin geltend gemachte fehlende Arbeitsbewilligung keine volle Arbeitsunfähigkeit. Zudem berechne sich der Taggeldanspruch nach Anhang 2 UVV basierend auf dem versicherten Verdienst und nicht anhand eines Einkommensvergleichs gemäss Art. 16 ATSG.