Citation: 1C_558/2012 E. B

Sie ersuchte am 22. Oktober 2004 um erleichterte Einbürgerung. Die Eheleute unterzeichneten am 6. Juni 2005 die gemeinsame Erklärung, in einer tatsächlichen, ungetrennten und stabilen ehelichen Gemeinschaft zu leben und weder Trennungs- noch Scheidungsabsichten zu haben. Sie nahmen unterschriftlich zur Kenntnis, dass die erleichterte Einbürgerung nicht möglich sei, wenn während des Einbürgerungsverfahrens keine tatsächliche eheliche Gemeinschaft mehr bestehe. Auch bestätigten sie zu wissen, dass die Verheimlichung dieses Umstands zur Nichtigerklärung der Einbürgerung führen könne. Am 5. Juli 2005 wurde X.________ gestützt auf Art. 27 des Bundesgesetzes vom 29. September 1952 über Erwerb und Verlust des Schweizer Bürgerrechts (BüG; SR 141.0) erleichtert eingebürgert.