Citation: 1P.310/2005 05.09.2005 E. A

Am 25. Juni 2004 wurden die beiden Beschwerdeführer beim Überqueren eines Fussgängerstreifens von einem rasant aus dem Stillstand heraus anfahrenden Fahrzeug frontal erfasst. Die Beschwerdeführerin X.________ erlitt nebst diversen schweren Prellungen und Beinverletzungen einen Schädelbruch mit Hirnblutungen; sie leidet heute noch an den Unfallfolgen. Der Beschwerdeführer Y.________ erlitt Prellungen im Schulter- und Lendenwirbelbereich. Der Lenker des verursachenden Personenwagens fuhr weiter, ohne sich um die angefahrenen Personen zu kümmern. Im Rahmen von Ermittlungen wurde auch ein Fahrzeug des Typs Opel Calibra angehalten, spurenkundlich untersucht und die Insassen polizeilich befragt. Der Lenker dieses Fahrzeuges wurde nicht in das Verfahren einbezogen. Mit Verfügung vom 20. Januar 2005 stellte die Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich die Untersuchung ein, im Wesentlichen mit der Begründung, es liessen sich weder Tatfahrzeug noch Täter eruieren. Die Beschwerdeführer erhoben gegen diese Einstellungsverfügung Rekurs beim Bezirksgericht Zürich. Der zuständige Einzelrichter wies diesen mit Entscheid vom 24. März 2005 unter Kostenauflage ab.