Citation: 8C_346/2023 E. 5.4.1

5.4.1. Dem Vorbringen der Beschwerdeführerin, es könne nicht allein dem Belieben des Beschwerdegegners überlassen werden, welche Tätigkeiten ihm zumutbar seien, ist insoweit zuzustimmen, als die Beurteilung der noch zumutbaren Arbeitsleitung nach einem weitgehend objektivierten Massstab erfolgt (BGE 143 V 409 E. 4.2.1). Die Vorinstanz hat dementsprechend die Arbeitsfähigkeitsschätzung von Dr. med. C.________ beachtet und ihrem Urteil zugrunde gelegt. Bei der zu beantwortenden Rechtsfrage der arbeitsmarktlichen Verwertbarkeit dieser attestierten 70%igen Restarbeitsfähigkeit hat die Vorinstanz indessen bezüglich des umschriebenen Arbeitsprofils zu Recht nicht ausser Acht gelassen, dass der Beschwerdegegner - seiner narzisstischen Struktur geschuldet, mithin störungsbedingt und somit aus objektiver, gutachtlicher Sicht - eine Tätigkeit für sich als angemessen ansehen muss, um motiviert und durchhaltefähig zu sein. Dass die Vorinstanz dies als hohe Hürde für die Verwertbarkeit bezeichnet hat, bemängelt die Beschwerdeführerin zu Recht nicht (vorstehende E. 5.3). Nicht einschlägig ist das in diesem Zusammenhang angerufene Urteil 8C_758/2018 vom 13. Juni 2019 E. 7.4.1, worin es um die Zumutbarkeit eines Berufswechsels resp. einer Betriebsaufgabe im Rahmen der Schadenminderungspflicht ging. Hieraus lässt sich nichts zugunsten der Beschwerdeführerin gewinnen.