Citation: 1C_155/2024 E. 4.3.1

4.3.1. Die Vorinstanz hat im angefochtenen Entscheid ausgeführt, der Interessengemeinschaft fehle es an der Beteiligten- und Prozessfähigkeit. Von Mitgliedern der Interessengemeinschaft sei Markus Preising sodann zur Rekurserhebung beim Bau- und Umweltdepartement nicht bevollmächtigt gewesen. Er habe im Rekursverfahren keine entsprechenden Vollmachten eingereicht. Auch im verwaltungsgerichtlichen Verfahren habe er nicht substanziiert dargetan, dass er im Zeitpunkt der Anhängigmachung des Rekurses von den Beschwerdeführenden 1-6 (den Beschwerdeführenden 2-7 im vorliegenden Verfahren) - die am Einspracheverfahren teilgenommen hätten - über das Einspracheverfahren hinaus bevollmächtigt gewesen wäre. Es bestünden auch keine Hinweise, dass er zum Zeitpunkt der Rekurserhebung konkludent bevollmächtigt gewesen wäre oder die betreffenden Beschwerdeführenden sein Handeln vor Ergehen des Entscheids des Bau- und Umweltdepartements nachträglich genehmigt hätten. Mangels einer rechtsgültigen Bevollmächtung habe er für die Beschwerdeführenden nicht fristwahrend Rekurs erheben können. Damit erweise sich der Nichteintretensentscheid des Bau- und Umweltdepartements im Ergebnis als rechtmässig, zumal Markus Preising selber nicht zum Rekurs legitimiert gewesen sei bzw. wäre. Dass das Bau- und Umweltdepartement Markus Preising die Kosten des Rekursverfahrens überbunden habe, sei weiter nicht zu beanstanden.