Citation: 1P.616/2005 12.10.2005 E. 2

Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung der persönlichen Freiheit sowie Willkür. Er macht geltend, die gesetzlichen Voraussetzungen der Untersuchungshaft seien nicht erfüllt. 2.1 Bei staatsrechtlichen Beschwerden, die gestützt auf das verfassungsmässige Recht der persönlichen Freiheit wegen der Ablehnung eines Haftentlassungsgesuchs erhoben werden, prüft das Bundesgericht im Hinblick auf die Schwere des Eingriffs die Auslegung und Anwendung des kantonalen Rechts frei. Soweit jedoch reine Sachverhaltsfragen und damit Fragen der Beweiswürdigung zu beurteilen sind, greift das Bundesgericht nur ein, wenn die tatsächlichen Feststellungen der kantonalen Instanz willkürlich sind (BGE 128 I 184 E. 2.1 S. 186; 123 I 268 E. 2d S. 271, je mit Hinweisen). 2.2 Nach § 58 Abs. 1 StPO/ZH darf Untersuchungshaft angeordnet werden, wenn der Angeschuldigte eines Verbrechens oder Vergehens dringend verdächtigt wird und ausserdem Flucht- (Ziff. 1), Kollusions- (Ziff. 2), Wiederholungs- (Ziff. 3 und 4) oder Ausführungsgefahr (Abs. 2) vorliegt. Die Untersuchungshaft ist aufzuheben, wenn ihre Voraussetzungen nicht mehr bestehen (Abs. 3).