Citation: 9C_273/2014 E. 3.3.4

3.3.4. Die Akten lassen darauf schliessen, dass der Beschwerdeführer offenkundig besser als früher mit den gesundheitsschadensbedingten funktionellen Beeinträchtigungen zurechtkommt. Das gutachtlich attestierte Leistungsvermögen ist damit von einem zunächst mehr medizinisch-theoretischen Wert zu einer effektiv verwertbaren Grösse geworden. Dies zeigt sich deutlich darin, dass der Beschwerdeführer das wöchentliche Arbeitspensum von 20, später 24 Stunden (Abklärungsberichte der IV-Stelle Aargau vom 21. Juli 2004 und 31. Januar 2006) auf aktuell 40,5 Stunden ausbauen konnte (Abklärungsbericht für Selbständigerwerbende der IV-Stelle Bern vom 5. März und 4. September 2013). Für eine erwerblich wirksame Anpassung spricht auch, dass aus der ursprünglich hobbymässig betriebenen Pferdehaltung (vgl. Erwerbsschaden-Gutachten vom 15. April 2003, S. 7) seit 2008 ein professioneller Ertragspfeiler (Agritourismus neben der Werbetätigkeit im Rahmen der 2008 gegründeten Einzelfirma) werden konnte (vgl. den erwähnten Abklärungsbericht vom 5. März 2013, S. 3 und 6). Die nunmehr vollständige praktische Verwertbarkeit des Leistungsvermögens von 80 Prozent führt zu einer anspruchswesentlichen Veränderung des zumutbaren Invalideneinkommens. Hierin liegt ein Revisionsgrund nach Art. 17 Abs. 1 ATSG.