Citation: 9C_673/2017 E. 2

In formeller Hinsicht rügt der Beschwerdeführer, die Vorinstanz habe seinen Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt, indem sie den Schriftenwechsel und das Beweisverfahren am 30. Juni 2017 geschlossen habe, bevor die Akten ihm oder seinem Rechtsvertreter vorgängig zugestellt wurden. Erst nachdem der Beschwerdeführer diesen Umstand gerügt hatte, habe ihm das kantonale Gericht mit Verfügung vom 13. Juli 2017 die gesamten Akten zukommen lassen und ihm Frist zur Einreichung einer allfälligen weiteren Stellungnahme bis 4. August 2017 angesetzt. Diese Frist sei ihm auf Ersuchen hin bis zum 9. August 2017 erstreckt worden. Es ist auch vor dem Hintergrund der Tatsache, dass der Versicherte während des kantonalen Gerichtsverfahrens einen neuen Rechtsvertreter mit der Prozessführung beauftragt hat, nicht erkennbar, inwiefern die Verfahrensleitung der Vorinstanz den Anspruch des Beschwerdeführers auf rechtliches Gehör, den Grundsatz von Treu und Glauben oder das Willkürverbot verletzt haben sollte. Dem Beschwerdeführer wurden am 13. Juli 2017 die gesamten Akten zur Stellungnahme bis am 4. August 2017 gesandt, wobei die Frist in der Folge bis 9. August 2017 erstreckt wurde. Da es sich nicht um umfangreiche Akten handelt, war die angesetzte Frist genügend, um eine Stellungnahme auszuarbeiten. Dass die Vorinstanz zunächst den Schriftenwechsel sowie das Beweisverfahren mit Verfügung vom 30. Juni 2017 geschlossen hatte, ohne dem Versicherten Gelegenheit zu geben, sich nochmals zu äussern, trifft zu. Dieser (allfällige) Verfahrensmangel wäre jedoch aufgrund der Tatsache, dass dem Beschwerdeführer später das rechtliche Gehör formgerecht gewährt wurde, als geheilt zu betrachten. Die übrigen formellen rügen stützen sich auf andere Rechtsgrundlagen, ohne dass ersichtlich wäre, inwiefern die angerufenen Bestimmungen der BV oder EMRK verletzt sein könnten.