Citation: 4C.37/2003 22.05.2003 E. A

Mit Vertrag vom 22. Februar 1984 schenkte C.________ A.________ (Klägerin) und B.________ (Beklagter) das Grundstück (Parzelle X.________). In der Folge wurden die Schenkungsempfänger im Grundbuch der Gemeinde Y.________ eingetragen. Der Verkehrswert des Grundstückes wurde mit Fr. 468'000.-- angegeben. Im Zusammenhang mit dem geplanten Kauf einer anderen Liegenschaft durch die Klägerin hielt C.________ in einem "Rahmendokument" vom 7. Juli 1992 unter anderem folgendes fest: "Um eine Überinvestition [der Klägerin] in Liegenschaften zu vermeiden, wünsche ich, dass sie ihr ½ Miteigentum an der Liegenschaft [...] in Y.________ an [den Beklagten] verkauft, wobei selbstredend [die Klägerin] an einem künftigen Verkauf dieser Liegenschaft an Dritte, hälftig an einem erzielten Gewinn zu partizipieren hat." Mit Vertrag vom 27. Juli 1992 verkaufte die Klägerin dem Beklagten ihren hälftigen Miteigentumsanteil am Grundstück und Inventar für Fr. 500'000.-- zu Eigentum. Gemäss Schätzung vom 31. August 1992 betrug der Verkehrswert der Liegenschaft Fr. 942'600.--. In den weiteren Vertragsbestimmungen des Kaufvertrages wurde unter anderem folgendes festgehalten: