Citation: 1C_259/2008 02.04.2009 E. 4

Die EURO 08, derentwegen die umstrittenen temporären Verkehrsanordnungen erlassen worden sind, ist am 29. Juni 2008 zu Ende gegangen. Dadurch - jedenfalls spätestens mit dem Beschwerdeentscheid des Verwaltungsgerichts vom 21. August 2008 - ist die vorliegende Beschwerde gegenstandslos geworden. 4.1 Wird ein Rechtsstreit gegenstandslos oder fällt er mangels rechtlichen Interesses dahin, entscheidet das Bundesgericht mit summarischer Begründung über die Prozesskosten aufgrund der Sachlage vor Eintritt des Erledigungsgrunds (Art. 71 BGG in Verbindung mit Art. 72 BZP). Dabei geht es nicht darum, die Prozessaussichten im Einzelnen zu vertiefen und dadurch weitere Umtriebe zu verursachen; vielmehr muss es bei einer knappen Beurteilung der Aktenlage sein Bewenden haben. Es soll auf dem Weg über den Kostenentscheid nicht ein materielles Urteil gefällt und unter Umständen der Entscheid in einer heiklen Rechtsfrage präjudiziert werden. Lässt sich der mutmassliche Ausgang eines Verfahrens im konkreten Fall nicht ohne weiteres bestimmen, gehen die Kosten zu Lasten jener Partei, die das gegenstandslos gewordene Verfahren veranlasst hat oder bei der die Gründe eingetreten sind, die zur Gegenstandslosigkeit des Prozesses geführt haben (BGE 118 Ia 488 E. 4a S. 494). 4.2 Gemäss Art. 98 BGG kann mit der Beschwerde gegen Entscheide über vorsorgliche Massnahmen - um einen solchen Entscheid handelt es sich vorliegend - nur die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden. Die Beschwerdeführer haben daher darzulegen, inwiefern der beanstandete Entscheid gegen verfassungsmässige Rechte verstossen soll. Hinsichtlich der Verletzung von Grundrechten gilt der in Art. 106 Abs. 1 BGG verankerte Grundsatz der Rechtsanwendung von Amtes wegen nicht; insofern besteht eine qualifizierte Rügepflicht (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 134 I 313 E. 2 S. 315; 133 II 249 E. 1.4.2 S. 254 ). 4.3 Wie obenstehend bereits dargelegt, geht es bei der vorliegend vorzunehmenden Prüfung der Prozessaussichten nicht darum, auf dem Weg über den Kostenentscheid ein materielles Urteil zu fällen und unter Umständen den Entscheid in einer heiklen Rechtsfrage zu präjudizieren. Bei der bloss summarischen Prüfung, die das Bundesgericht vorliegend vorzunehmen hat, ist die im angefochtenen Zwischenbeschluss vom 26. Mai 2008 getroffene Beurteilung der Verkehrsanordnungen bzw. der angeordneten vorsorglichen Massnahme, die mit Beschwerdeentscheid des Verwaltungsgerichts vom 21. August 2008 bestätigt wurde, verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden. Die von den Beschwerdeführern geltend gemachten Grundrechtsverletzungen sind nicht ersichtlich. Die Beschwerde hätte deshalb wohl nicht gutgeheissen werden können. Es rechtfertigt sich somit, den Beschwerdeführern die Gerichtskosten aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Parteientschädigungen sind bei diesem Ausgang keine zuzusprechen.