Citation: 6B_120/2015 E. 2.3.2

2.3.2. Der Beschwerdeführer macht geltend, er habe den Beschwerdegegner nicht angegriffen, was eindeutig aus den Konfrontationseinvernahmen vom 23. Juni 2014 hervorgehe. Anschliessend legt er seine Version der Geschehnisse ausführlich dar. Dabei wiederholt er beinahe wörtlich seine Vorbringen im vorinstanzlichen Verfahren (Beschwerde, Ziff. 2. - 4.). Die Argumentation lässt eine Auseinandersetzung mit den vorinstanzlichen Erwägungen vermissen. Die erwähnten Sachverhaltsrügen genügen den Begründungsanforderungen gemäss Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG nicht. Weiter bringt der Beschwerdeführer vor, die im vorinstanzlichen Beschluss erwähnten Chatprotokolle würden seine Behauptung stützen, die Aussagen der übrigen Beteiligten seien abgesprochen gewesen. Dies leitet der Beschwerdeführer daraus ab, dass B.________ ihm schrieb, bei einer allfälligen Aussage werde es drei gegen einen stehen. Zudem habe sie dort behauptet, der Beschwerdeführer sei mit einem Messer vor der Tür gestanden. Von dieser Aussage habe sie sich später distanziert. Die Aussagen, auf welche sich die Vorinstanz in Ziff. 4.3 des Beschlusses stütze, seien damit widerlegt. Die Argumentation des Beschwerdeführers verfängt nicht. Die Vorinstanz gibt die Chat-Nachrichten wörtlich wieder. Sie gelangt zum Schluss, diese würden die Version des Beschwerdegegners bestätigen, wonach der Beschwerdeführer ihn angegriffen habe. Aus der Aussage von B.________, es gäbe mehrere Personen, die in einem allfälligen Strafverfahren die Version des Beschwerdeführers widerlegen könnten, kann nicht gefolgert werden, dass die Aussagen abgesprochen waren. Jedenfalls lässt dieses Argument die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung nicht als willkürlich erscheinen. Aktenwidrig ist schliesslich die Behauptung, B.________ habe ihre Aussage, wonach der Beschwerdeführer ein Messer zur Hand genommen habe, zurückgezogen. Bei der Konfrontationseinvernahme bestätigte B.________, dass der Beschwerdeführer plötzlich ein Messer in der Hand hielt (Konfrontationseinvernahme, Frage 66). Zurückgenommen hat sie nicht diese Aussage, sondern lediglich ihre Anzeige gegen den Beschwerdeführer. Schliesslich macht der Beschwerdeführer geltend, C.________ habe in der Konfrontationseinvernahme ausgesagt, der Beschwerdegegner habe dem Beschwerdeführer mehr gemacht als umgekehrt. Er habe den Beschwerdeführer auf den Boden gedrückt und ins Bein gekickt. Weiter habe sie bestätigt, dass der Beschwerdegegner ihn gewürgt habe. Vom Beschwerdeführer sei hingegen nichts Aktives ausgegangen. Entgegen den Behauptungen des Beschwerdeführers erwähnt die Vorinstanz diese Aussagen und bezieht sie in die Beweiswürdigung mit ein. Dabei ist anzumerken, dass sich diese Aussagen nicht auf den Beginn der Auseinandersetzung, sondern auf den Zeitpunkt beziehen, als der Beschwerdegegner den Beschwerdeführer in den Schwitzkasten nahm und zu Boden brachte, nachdem dieser unerwartet ein Messer behändigt hatte. C.________ hielt bei der Konfrontationseinvernahme explizit an ihren bisherigen Aussagen fest. Dass sie bei Frage 110 der Konfrontationseinvernahme, wie vom Beschwerdeführer behauptet, bestätigt haben soll, der Beschwerdegegner habe den Beschwerdeführer geschlagen, kann der erwähnten Aktenstelle nicht entnommen werden. Bestätigt wird, dass der Beschwerdegegner den Beschwerdeführer würgte und auf den Boden drückte. An die Details konnte sich C.________ jedoch nicht mehr genau erinnern. Insbesondere könne sie nicht mehr sagen, ob geschlagen worden sei. Insgesamt ist damit die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung unter dem Gesichtspunkt der Willkür nicht zu beanstanden. Die angebliche Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes und des Fairnessgebots begründet der Beschwerdeführer nicht weiter. Es ist damit nicht ersichtlich, welche über die bereits erwähnten Aspekte hinausgehenden Punkte in diesem Zusammenhang noch zu prüfen wären.