Citation: 1B_252/2019 E. A

Mit Strafbefehl vom 14. Februar 2018 hat die Staatsanwaltschaft des Kantons Freiburg A.________ der üblen Nachrede, der Drohung und weiterer Delikte schuldig gesprochen und unter anderem zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 160 Tagen verurteilt. A.________ hat dagegen Einsprache erhoben, woraufhin die Staatsanwaltschaft die Akten der Polizeirichterin des Gerichts des Broyebezirks zur Durchführung des Hauptverfahrens zustellte. Mit Schreiben vom 10. Januar 2019 teilte die Polizeirichterin A.________ mit, es liege ein Fall notwendiger Verteidigung vor, und setzte ihm eine Frist, um einen Verteidiger zu bezeichnen. Sie verlängerte diese Frist in der Folge bis zum 11. Februar 2019. Da A.________ ihrer Aufforderung bis zu diesem Zeitpunkt nicht nachgekommen war, setzte sie mit Verfügung vom 15. Februar 2019 Rechtsanwalt Philippe Corpataux als amtlichen Verteidiger ein. Am 6. März 2019 erhob A.________ dagegen Beschwerde an das Kantonsgericht des Kantons Freiburg. Er verlangte die Aufhebung der Verfügung vom 15. Februar 2019 und stellte eine Reihe von Verfahrensanträgen. Mit Entscheid vom 2. April 2019 trat das Kantonsgericht auf die Beschwerde mangels hinreichender Begründung nicht ein, wobei es in seinen Erwägungen festhielt, dass die Beschwerde abzuweisen gewesen wäre, wenn darauf hätte eingetreten werden können. Die Verfahrensanträge wies es ab, soweit es darauf eintrat.