Citation: 2F_23/2023 E. 4.3

4.3. Gemäss Art. 121 lit. d BGG kann die Revision eines Entscheids des Bundesgerichts verlangt werden, wenn dieses in den Akten liegende erhebliche Tatsachen aus Versehen nicht berücksichtigt hat. Der entsprechende Revisionsgrund kann zudem nur angerufen werden, wenn die unberücksichtigten Tatsachen als erheblich zu bezeichnen sind. Davon ist auszugehen, wenn deren Berücksichtigung zugunsten des Gesuchstellers zu einer anderen Entscheidung hätte führen müssen (BGE 122 II 17 E. 3; Urteile 2F_10/2022 vom 15. März 2022 E. 3.5 mit Hinweisen; 5F_23/2021 vom 12. Januar 2022 E. 2.1). Die Gesuchstellerin vermag nicht substanziiert darzutun (vgl. Art. 42 Abs. 2 BGG), dass und inwiefern diese Voraussetzungen in Bezug auf das Urteil 2C_441/2023 erfüllt sind. Insbesondere nennt sie keine Tatsachen, deren Berücksichtigung zu einem günstigeren Entscheid hinsichtlich der Eintretensfrage bzw. zur Bejahung des Rechtsschutzinteresses an der Behandlung ihrer Beschwerde geführt hätten. Soweit sie unter anderem geltend macht, das beanstandete Urteil sei falsch, weil das Bundesgericht - trotz mangelhafter Rechtsbegehren - auf ihre Beschwerde hätte eintreten bzw. die Eingabe zur Verbesserung hätte zurückweisen müssen, beanstandet sie sinngemäss die Rechtsanwendung durch das Bundesgericht. Eine unzutreffende beweismässige oder rechtliche Würdigung unterliegt indessen nicht der Revision (BGE 122 II 17 E. 3; Urteile 2F_15/2023 vom 31. Juli 2023 E. 3.4; 6F_32/2021 vom 17. Januar 2022 E. 3).