Citation: 8C_23/2023 E. 8

Im Eventualstandpunkt, für den Fall, dass die Entlassung altershalber zulässig sein sollte, macht der Beschwerdeführer schliesslich auch letztinstanzlich wiederum eine Entschädigung und eine Abfindung geltend. Der Anspruch auf eine Entschädigung entfällt bereits deshalb, weil die Entlassung altershalber rechtmässig erfolgt ist (vgl. § 18 Abs. 2 und 3 PG). Eine Abfindung fällt nicht in Betracht, da das Arbeitsverhältnis keine fünf Dienstjahre gedauert hat und der Beschwerdeführer nicht einmal ansatzweise eine drohende Notlage aufzuzeigen vermag (§ 26 Abs. 1 PG i.V.m. § 11 Abs. 1 UniG). Soweit er geltend macht, das Arbeitsverhältnis habe zwei Monate vor Erreichen des fünften Dienstjahres geendet, er habe drei minderjährige Kinder, innert weniger Wochen beide Anstellungen verloren und könne aufgrund seines Alters und der Spärlichkeit vergleichbarer Positionen auf dem Arbeitsmarkt nicht ohne Weiteres eine neue Anstellung finden, lässt sich daraus nichts zu seinen Gunsten ableiten. Er berücksichtigt bei seinen Vorbringen weder seine ausserordentlich grosse finanzielle Privilegierung im Vorsorgebereich, die eine höhere Altersrente zur Folge hat, noch seine bis zur Auflösung des Arbeitsverhältnisses erzielten hohen Einkünfte aus der Doppelanstellung.