Citation: 5A_669/2021 E. 4.1

4.1. Der Beschwerdeführer macht sodann im Zusammenhang mit der Zuteilung der Obhut und der Regelung des persönlichen Verkehrs Willkür sowie eine falsche bzw. missbräuchliche Ermessensausübung geltend. Die Vorinstanz habe in ihrem Entscheid Gesichtspunkte berücksichtigt, die keine Rolle hätten spielen dürfen, und gleichzeitig rechtserhebliche Umstände ausser Acht gelassen. Während das Kantonsgericht sich beim Entscheid über die Obhut fast ausschliesslich von den Kriterien der Stabilität und Kontinuität habe leiten lassen, sei der Kontinuitätsgrundsatz bzw. die früher praktizierte Regelung beim Entscheid über den persönlichen Verkehr zu wenig beachtet worden. Er, der Beschwerdeführer, sei bisher nie ein "Wochenendvater" im klassischen Sinn gewesen, werde durch den Entscheid des Kantonsgericht nun aber "zum Elternteil zweiter Klasse" dagradiert.