Citation: 4A_278/2013 E. 3.2

3.2. Die Beschwerdeführerin bringt vor, sie habe der Beschwerdegegnerin mit Schreiben vom 6. Mai 2011 ihre Arbeit korrekt angeboten. Damit habe die Beschwerdegegnerin erkennen können, dass sie die Absicht gehabt habe, weiterhin - wie vor der Trennung zwischen ihr und B.________ - bei der Beschwerdegegnerin zu arbeiten. Indem die Beschwerdegegnerin jedoch ihre Arbeit nicht angenommen habe, sei sie in Annahmeverzug geraten. Entscheidend sei demnach, dass sie ihre Arbeit angeboten und die Beschwerdegegnerin ihr keine Arbeit mehr zugewiesen habe; damit sei nicht relevant, ob die Beschwerdegegnerin ihr den Zugang zu den Büroräumlichkeiten (gänzlich) verweigert habe oder nicht. Sollte sich die Beschwerdeführerin jedoch betreffend "die Verweigerung des Zutritts geirrt" haben, wäre dieser Irrtum durch die Beschwerdegegnerin verursacht worden und sie wäre aufgrund der allgemeinen Fürsorgepflicht verpflichtet gewesen, sie auf diesen Irrtum hinzuweisen.