Citation: 8C_491/2016 E. 4.1

4.1. In ihrer Verfügung vom 17. März 2015 hat die Beschwerdeführerin dargelegt, gemäss Gutachten des BEGAZ vom 16. September 2014 sowie ergänzender Stellungnahme vom 12. Januar 2015 bestünden heute bei der Versicherten nur noch neuropsychologische Defizite, welche indes nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit auf das Unfallereignis vom 3. Februar 1994 zurückgeführt werden könnten. Zudem sei das Ereignis als leichter Unfall einzustufen, wobei keines der von der Rechtsprechung festgelegten Adäquanzkriterien erfüllt sei. Aus diesem Grund sei es ihr als UVG-Versicherer ab 1. April 2015 nicht möglich, für weitere Kosten aufzukommen, weshalb die Rentenzahlungen ab diesem Datum wegfielen. Im Einspracheentscheid vom 30. November 2015 hielt die Beschwerdeführerin an ihrem Standpunkt fest und führte im Wesentlichen aus, die Begutachtung des BEGAZ gehe davon aus, dass - sofern überhaupt eine Kausalität bestehe - nur ein möglicher natürlicher Kausalzusammenhang mit dem Unfall vom 3. Februar 1994 vorliege. Die Frage der natürlichen Kausalität könne jedoch offen bleiben, da der adäquate Kausalzusammenhang ebenfalls nicht gegeben sei. Die Leistungseinstellung sei somit zu Recht erfolgt.