Citation: 6B_1439/2021 E. 2.2

2.2. Der Beschwerdeführer macht mitunter geltend, die Weiterleitung der Videodatei sei unbewiesen geblieben, weshalb der Schuldspruch wegen mehrfacher Pornografie bundesrechtswidrig sei. Die Vorinstanz erwägt, der Beschwerdeführer habe gleichzeitig mehrere Tatbestandsvarianten von Art. 197 Abs. 4 StGB erfüllt. Er habe einen kinderpornografischen Videofilm über WhatsApp empfangen, diesen angeschaut, über seinen Facebook-Account in Tranchen an 18 Personen geschickt und keine Löschungshandlungen vorgenommen. Er habe den 18 Empfängern die verbotenen Inhalte überlassen, diese hätten nach der Übertragung auf ihre Accounts darüber verfügen können. Damit sei jeweils bereits technisch bedingt auch eine Vervielfältigung der Datei und damit ein Herstellungsvorgang verbunden. Zugleich habe der Beschwerdeführer den 18 Empfängern die Inhalte auch zugänglich gemacht, indem er ihnen die Möglichkeit der Kenntnisnahme eingeräumt habe. Darüber hinaus sei die Variante des Besitzes erfüllt, habe er doch seinen Besitzeswillen manifestiert, indem er die fragliche Datei nicht gelöscht habe. Schliesslich habe der Beschwerdeführer den kinderpornografischen Film mindestens einmal angeschaut und damit i.S.v. Art. 197 Abs. 5 StGB konsumiert. Damit erachtet die Vorinstanz die Weiterleitung als erstellt. Die Kritik des Beschwerdeführers ist rein appellatorischer Natur. Er weicht vom vorinstanzlich verbindlich festgestellten Sachverhalt ab (Art. 105 Abs. 1 BGG), ohne dabei Willkür geltend zu machen und darzulegen, inwieweit die Feststellungen der Vorinstanz offensichtlich unrichtig seien. Damit ist er nicht zu hören (Art. 42 Abs. 2, 106 Abs. 2 BGG).