Citation: 2C_534/2018 E. 3.6.3

3.6.3. Die vorliegend interessierenden Gerichtskosten stehen weder unmittelbar noch mittelbar im Zusammenhang mit steuerbaren Erträgen der Beschwerdeführer aus beweglichem Privatvermögen. Es handelt sich nach der Darstellung im angefochtenen Entscheid 810 17 238 im Wesentlichen um Auslagen, welche beim Versuch angefallen sind, mittels Geltendmachung von Abzügen auf dem gerichtlichen Weg Einkommenssteuern zu vermeiden. Solchen Auslagen fehlt der für einen Abzug nach Art. 32 Abs. 1 DBG erforderliche Konnex zur Erzielung steuerbarer Vermögenserträge. Dies erhellt schon daraus, dass der Steuerbetrag, welchen die Beschwerdeführer bei Verweigerung der vor den kantonalen Gerichten verlangten Abzüge für das Steuerjahr 2009 schulden, seinerseits (gemäss Art. 34 lit. e DBG) nicht vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden kann (vgl. zu einer vergleichbaren Konstellation Urteil des BGer 2A.90/2001 / 2A.91/2001 vom 25. Januar 2002 E. 6). Es erweist sich damit als bundesrechtskonform, die Prozesskosten nicht zum Abzug zuzulassen. Letzteres gilt selbst dann, wenn die Beschwerdeführer die Gerichtskosten teilweise - wie an einer Stelle des angefochtenen Entscheids 810 17 238 erklärt wird (vgl. E. 5.6 des Urteils 810 17 238) - im Zusammenhang mit der Erlangung einer Erbschaft bezahlt hätten. Insoweit würde es sich nämlich ohne Weiteres um nicht abzugsfähige Vermögenserlangungs- und Rechtsdurchsetzungskosten handeln (vgl. E. 3.2).