Citation: 9C_748/2018 E. A

Die 1960 geborene A.________ war seit 1996 erwerbstätig. Am 10. Juli 2000 meldete sie sich unter Hinweis auf ein chronisches Cervicovertebralsyndrom, eine Discushernie C 5/6, Weichteilrheuma und eine Depression bei der Invalidenversicherung zum Rentenbezug an. Gestützt auf die getroffenen Abklärungen sprach ihr die IV-Stelle des Kantons Graubünden mit Verfügung vom 24. April 2001 rückwirkend ab 1. April 2000 eine ganze Invalidenrente zu. Im Jahre 2008 leitete die mittlerweise zufolge Umzugs der Versicherten zuständige IV-Stelle des Kantons Zürich ein Revisionsverfahren ein. Nach Beizug von Akten der PAX Versicherungen, worunter Gutachten des Dr. med. B.________, Facharzt für Rheumatologie und innere Medizin, vom 9. Juli 2008 und des Psychiaters Dr. med. C.________ vom 4. Februar 2009 setzte sie die bisher ausgerichtete ganze ab 1. Juli 2009 auf eine halbe Invalidenrente herab (Verfügung vom 28. Mai 2009). Im Jahre 2012 leitete die IV-Stelle ein neues Revisionsverfahren ein. Sie veranlasste eine bidisziplinäre Begutachtung der Versicherten durch Dr. med. D.________, Fachärztin für Innere Medizin, speziell Rheumaerkrankungen (Expertise vom 20. Februar 2013) und Dr. med. E.________, Spezialarzt für Psychiatrie und Psychotherapie (Expertise vom 19. März 2013). Am 13. August 2014 hob die IV-Stelle alle bisherigen Entscheide wiedererwägungsweise auf und stellte die Invalidenrente auf den 30. September 2014 ein. Die von A.________ hiegegen eingereichte Beschwerde hiess das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich teilweise gut und hob die angefochtene Verfügung auf mit der Feststellung, dass die Versicherte einstweilen weiterhin Anspruch auf eine halbe Invalidenrente habe. Zur Begründung führte es aus, die Renteneinstellung sei trotz voller Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit nicht gerechtfertigt, bevor berufliche Wiedereingliederungsmassnahmen durchgeführt wurden (Entscheid vom 19. März 2015). Die IV-Stelle gewährte in der Folge Kostengutsprache für ein Belastbarkeitstraining sowie einen Deutschkurs. Am 23. Juni 2016 eröffnete die IV-Stelle der Versicherten, die Eingliederungsbemühungen würden abgeschlossen. Am 21. September 2016 erliess sie eine entsprechende Verfügung. Mit Verfügung vom 18. Mai 2017 hob sie die laufenden Invalidenrente auf den 30. Juni 2017 wiedererwägungsweise auf, weil die Revisionsverfügung vom 28. Mai 2009 zweifellos unrichtig gewesen sei.