Citation: 4D_14/2023 E. 4.4

4.4. Schliesslich geht auch die eventualiter vorgetragene Rüge des Beschwerdeführers ins Leere, die Vorinstanz habe die Zusprechung der Parteientschädigung ungenügend begründet. Denn nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung muss der Entscheid über die Höhe des anwaltlichen Honorars in der Regel nicht begründet werden. Strengere Begründungsanforderungen gelten beispielsweise dann, wenn sich das Gericht nicht an den vorgegebenen Tarifrahmen hält oder wenn ausserordentliche Umstände vorgebracht werden (dazu: BGE 139 V 496 E. 5.1; 111 Ia 1 E. 2a; Urteil 5A_87/2022 vom 2. November 2022 E. 4.3.1). Im vorliegenden Fall legte die Vorinstanz dar, von welchem Streitwert und von welchen Rechtsgrundlagen sie bei der dem Beschwerdegegner zugesprochenen Parteientschädigung ausgegangen ist (oben Erwägung 4.2). Daraus ergibt sich, von welchen Gesichtspunkten sich die Vorinstanz bei der Zusprechung der Parteientschädigung leiten liess, was dem Beschwerdeführer die Anfechtung des Entscheids beim Bundesgericht ermöglichte. Die Vorinstanz ist der verfassungsrechtlichen Begründungspflicht nachgekommen.