Citation: 2A.227/2001 17.09.2001 E. A

A.- A.________, der ein Waffen- und Munitionsgeschäft in B.________ betreibt, hat die Absicht, abgeänderte und deaktivierte Kalaschnikows, Mod. AK 74, aus Russland einzuführen und zu verkaufen. Er stellte am 16. Oktober 1999 beim Bundesamt für Polizei den Antrag, die Kalaschnikow einer Typenprüfung zu unterziehen. Mit Verfügung vom 1. November 1999 lehnte dies das Bundesamt für Polizei ab und hielt fest, dass es sich bei der abgeänderten Kalaschnikow Mod. AK 74 um eine Dekowaffe handle, welche unter Art. 5 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. Juni 1997 über Waffen, Waffenzubehör und Munition (Waffengesetz, WG; SR 514. 54) falle, womit der Erwerb, das Tragen, das Vermitteln und die Einfuhr dieser Waffe verboten sei; ausnahmsweise sei eine Bewilligung nach Massgabe von Art. 5 Abs. 3 WG zulässig.