Citation: 8C_563/2019 E. 5.1

5.1. Die Beschwerdeführerin macht eine bundesrechtswidrige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts geltend. Die Einwände der Versicherten beschränken sich weitgehend auf appellatorische Kritik, auf welche das Bundesgericht nicht weiter eingeht (BGE 141 IV 249 E. 1.3.1 S. 253; 140 III 264 E. 2.3 S. 266, je mit Hinweisen). Insbesondere setzt sie sich nicht einlässlich mit der Begründung der Vorinstanz, mit welcher diese ihre im kantonalen Verfahren vorgebrachten identischen Einwände verworfen hat, auseinander. Im Übrigen legt sie nicht dar, inwiefern die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz offensichtlich unrichtig resp. willkürlich oder anderweitig bundesrechtswidrig im Sinne der Rechtsprechung sein soll (BGE 144 V 50 E. 4.2 und E. 4.3 S. 53). Namentlich kann sie aus den Berichten des RAD-Arztes Dr. med. B.________ nichts zu ihren Gunsten ableiten. Denn in seinem Bericht vom 24. Mai 2017 bejaht dieser die Schlüssigkeit und Nachvollziehbarkeit des ABI-Gutachtens vom 13. März 2017 und hält ebenfalls eine zumutbare volle Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit fest. Bezüglich der geltend gemachten Massgeblichkeit des Berichts der Frau Dr. med. C.________, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin und für Rheumatologie, ist darauf hinzuweisen, dass einerseits dieser Bericht von einer behandelnden Ärztin stammt, so dass der Erfahrungstatsache Rechnung zu tragen ist, dass diese im Zweifelsfall eher zu Gunsten der Versicherten aussagt (BGE 135 V 465 E. 4.5 S. 470). Andererseits ist nach der Rechtsprechung ein Administrativgutachten nicht stets in Frage zu stellen, bloss weil es zu anderen Einschätzungen als die behandelnden Ärzte gelangt; vorbehalten bleiben Fälle, in denen sich eine klärende Ergänzung oder direkt eine abweichende Beurteilung aufdrängt, weil die behandelnden Ärzte wichtige, nicht rein subjektiver ärztlicher Interpretation entspringende Aspekte benennen. Diesbezüglich ist auch auf die unterschiedliche Natur von Behandlungs- und Begutachtungsauftrag zu verweisen (vgl. statt vieler Urteil 8C_229/2019 vom 5. Juli 2019 E. 5.1 mit Hinweisen). Es ist nicht ersichtlich und wird auch nicht dargelegt, inwiefern Frau Dr. med. C.________ derartige Aspekte benennen würde. Zudem erging ihr Bericht nicht in Kenntnis sämtlicher Akten, namentlich nicht in Kenntnis des ABI-Gutachtens vom 13. März 2017, und enthält keine Begründung für ihre abweichende Beurteilung, so dass damit die Schlussfolgerungen der ABI-Experten nicht in Zweifel gezogen werden. Bezüglich des beanstandeten dermatologischen Teilgutachtens legt die Versicherte nicht dar, inwiefern die Feststellungen der ABI-Expertin unzutreffend sein sollen. Namentlich der Verweis auf die Widersprüchlichkeit zur Einschätzung der Suva ist unbehelflich. Denn wie die Vorinstanz zu Recht festhält, hat sich der medizinische Experte der Suva der Beurteilung im ABI-Gutachten angeschlossen ("Das von den Dermatologen formulierte Zumutbarkeitsprofil ist meines Erachtens vernünftig und passt zu unserer bisherigen Beurteilung, dass die Versicherte im Rahmen der Nichteignungsverfügung arbeitsfähig ist."). Soweit sich die Versicherte gegen das psychiatrische Teilgutachten wendet, ist festzuhalten, dass ihre Ausführungen keine unhaltbaren resp. willkürlichen Schlüsse der Vorinstanz darzutun vermögen und es ergeben sich keine Anhaltspunkte dafür, dass sich der Gesundheitszustand in der Zeit zwischen Begutachtung und Verfügungserlass wesentlich verändert hätte. Bezüglich der Berufung auf die abweichende Beurteilung des behandelnden Dr. med. D._______, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, kann auf das oben zu Frau Dr. med. C.________ Gesagte verwiesen werden. Zudem hat - entgegen dem von der Beschwerdeführerin erweckten Anschein - der psychiatrische ABI-Gutachter eine Indikatorenprüfung vorgenommen. Die Versicherte legt jedoch nicht dar, inwiefern diese unzutreffend sein soll. Die Vorinstanz hat zu Recht auf das beweiskräftige ABI-Gutachten vom 13. März 2017 sowie dessen Ergänzungen vom 6. und 27. November 2017 abgestellt. Der massgebliche Sachverhalt ist demnach rechtsgenüglich erstellt und es liegt auch keine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes vor.