Citation: 1C_478/2023 E. 3.4

3.4. Die Vorinstanz schützte die Beurteilung der Gemeinde Herisau und hielt weiter fest, die Beschwerdeführenden hätten auch im Beschwerdeverfahren keine nachvollziehbaren Belege eingereicht, welche Rückschlüsse auf den effektiven Aufwand für den Unterhalt des Fusswegs zulassen würden. Der geltend gemachte Aufwand sei nicht ansatzweise belegt. Die Gemeinde habe sich nicht von unsachlichen, dem Zweck der Regelung fremden Erwägungen leiten lassen, indem sie sich mangels Nachweises des Unterhaltsaufwands der Beschwerdeführenden auf eine Studie des schweizerischen Verbands für kommunale Infrastruktur abgestützt habe. Ausserdem habe es laut der Vorinstanz an genügenden Gesuchsunterlagen gefehlt, weshalb auf das Gesuch der Beschwerdeführenden gar nicht hätte eingetreten werden müssen. Der zugesprochene Betrag sei somit umso weniger zu beanstanden. Die Gemeinde Herisau habe ihren aus der Gemeindeautonomie fliessenden Ermessensspielraum daher nicht überschritten.