Citation: 8C_544/2022 E. A

Die 1984 geborene A.________, kaufmännische Angestellte mit Fähigkeitsausweis, war zuletzt vom 13. April 2015 bis 31. März 2016 als kaufmännische Allrounderin, Buchhaltung und Personalwesen bei der Firma B.________ GmbH angestellt gewesen. Am 22. März 2016 meldete sie sich unter Hinweis auf eine somatoforme autonome Funktionsstörung sowie eine Panik- und rezidivierende depressive Störung bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle des Kantons Zürich erteilte ihr im November 2016 auf ein Zusatzgesuch hin Kostengutsprache für eine Laufbahnberatung (Mitteilung vom 9. November 2016) und für ein Job-Coaching zur Unterstützung bei der Stellensuche (Mitteilung vom 16. Januar 2017). Weiter wurde A.________ vom 10. April bis 7. Oktober 2017 Kostengutsprache für einen Arbeitsversuch als HR Assistentin bei der Firma C.________ SA gewährt, der jedoch vorzeitig auf ihren Wunsch hin per Ende September 2017 beendet wurde (Mitteilung vom 31. März und 22. September 2017 sowie Verfügung vom 10. April 2017). Die IV-Stelle beendete ihre Eingliederungsbemühungen mit Mitteilung vom 14. November 2017. Sie veranlasste daraufhin ein polydisziplinäres (Allgemeine Innere Medizin, Psychiatrie und Neurologie) Gutachten beim Zentrum für Medizinische Begutachtung (ZMB), Basel, das am 4. Dezember 2018 erstattet und am 29. Januar 2019 ergänzt wurde. Am 15. Februar 2019 forderte die IV-Stelle A.________ auf, sich medizinischen Massnahmen zu unterziehen. Auf Einwand hin und nach Rücksprache mit ihrem Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) liess die IV-Stelle A.________ erneut psychiatrisch begutachten (Expertise der Dr. med. D.________, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 20. März 2020, mit Ergänzung vom 3. April 2020). Gestützt darauf und nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren lehnte die IV-Stelle einen Leistungsanspruch von A.________ mit Verfügung vom 4. Oktober 2021 ab.