Citation: 8C_1002/2010 26.01.2011 E. A

Die 1958 geborene P.________ fuhr am 4. April 2003 auf ein am Strassenrand parkiertes Auto auf, wobei sie sich eine Distorsion der Halswirbelsäule (HWS) und eine Schädelkontusion zuzog. Trotz diverser ambulant und stationär durchgeführter Behandlungen konnte keine Beschwerdefreiheit erreicht werden und nahm P.________ ihre bisherige Arbeitstätigkeit nicht mehr auf. Auf Anmeldung vom 23. April 2004 hin zog die IV-Stelle des Kantons Aargau insbesondere ein zuhanden des zuständigen Unfallversicherers erstelltes Gutachten der Akademie X.________, Spital Y.________, vom 29. Oktober 2007, Stellungnahmen des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) vom 22. September 2008, 2. Februar und 2. März 2009 sowie eine polydisziplinäre Expertise der Medizinischen Abklärungsstation (MEDAS), Spital Z.________, vom 17. November 2008 (samt Ergänzung vom 19. Februar 2009) bei. Gestützt darauf verneinte sie einen Rentenanspruch mangels leistungsbegründender Invalidität (Vorbescheid vom 23. April 2009, Verfügung vom 9. Juni 2009).