Citation: 2C_1011/2022 E. C

A.________ (Beschwerdeführerin) beantragt vor Bundesgericht mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten, das vorinstanzliche Urteil sei aufzuheben und das Migrationsamt anzuweisen, das Gesuch um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung zu bewilligen und dem Staatssekretariat für Migration (SEM) zur Zustimmung zu unterbreiten. Eventualiter sei die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen. Es sei die aufschiebende Wirkung wiederherzustellen sowie auf die Leistung eines Kostenvorschusses im Sinne der unentgeltlichen Rechtspflege zu verzichten. Die Beschwerdeführerin macht geltend, zwischen ihr und ihrer Tochter mit gefestigtem Anwesenheitsrecht bestehe eine sehr enge und tatsächlich gelebte familiäre Beziehung. Sie sei zudem schwer erkrankt und auf die Unterstützung der in der Schweiz anwesenheitsberechtigten Angehörigen sowie auf die medizinische Behandlung in der Schweiz angewiesen; es bestehe mithin ein eindeutiges und seit längerem bestehendes pflegerisches Abhängigkeitsverhältnis. Es sei ihr deshalb mit Blick auf Art. 8 EMRK eine Aufenthaltsbewilligung zu erteilen. Ebenso erfülle sie die Voraussetzungen von Art. 28 AIG, da sie bzw. ihre Kinder über ausreichende finanzielle Mittel verfügen würden. Es wurden die Akten beigezogen, jedoch keine Instruktionsmassnahmen oder ein Schriftenwechsel durchgeführt. Die Abteilungspräsidentin legte der Beschwerde mit Verfügung vom 13. Dezember 2022 antragsgemäss aufschiebende Wirkung bei.