Citation: 1B_306/2013 E. A

Die Kantonspolizei Basel-Stadt nahm X.________ am 12. April 2013 in seiner Wohnung in Basel fest, nachdem sie über die Opferhilfe Basel die Meldung erhalten hatte, seine Lebensgefährtin Y.________ habe angerufen und gesagt, sie habe einen "Aggressor" in der Wohnung. Nachdem Y.________ gleichentags gegenüber der Staatsanwaltschaft erklärt hatte, X.________ habe sie z.T. seit Jahren wiederholt geschlagen, gewürgt, sexuell genötigt, beschimpft und mit dem Tod bedroht, wurde er am 15. April 2013 vom Zwangsmassnahmengericht des Kantons Basel-Stadt in Untersuchungshaft versetzt. Es hielt dafür, X.________ sei dringend der einfachen Körperverletzung zum Nachteil seiner Lebensgefährtin verdächtig, und es bestehe Flucht- sowie Kollusionsgefahr. Nachdem das Verfahren gegen X.________ von den Strafverfolgungsbehörden des Kantons Aargau übernommen worden war, verlängerte das Aargauer Zwangsmassnahmengericht am 9. Juli 2013 die Untersuchungshaft bis zum 9. Oktober 2013. Es erwog, Y.________ halte zumindest den Vorwurf in glaubhafter Weise aufrecht, X.________ habe sie mit dem Tod bedroht, was sie angesichts seiner Aggressivität ernst nehme. Der dringende Tatverdacht sei damit erstellt. Zudem bestehe Kollusionsgefahr, da Y.________ von ihrem Lebensgefährten abhängig sei und leicht unter Druck gesetzt werden könne. Es seien in der Vergangenheit bereits zwei ähnliche Strafverfahren gegen X.________ eingestellt worden, womöglich weil Y.________ unter Druck ihre Anschuldigungen zurückgezogen habe. Im vorliegenden Strafverfahren habe er versucht, sie mit massiven (haltlosen) Vorwürfen einzuschüchtern. Ersatzmassnahmen, die die Kollusionsgefahr bannen könnten, seien keine ersichtlich, und Überhaft drohe noch nicht. Das Obergericht des Kantons Aargau wies die Beschwerde von X.________ gegen diesen Entscheid des Zwangsmassnahmengerichts am 19. August 2013 ab.