Citation: 2C_986/2022 E. 4.2

4.2. In sachverhaltlicher Hinsicht hielt die Vorinstanz in für das Bundesgericht verbindlicher Weise (Art. 105 Abs. 1 BGG) fest, dass der Beschwerdeführer bis zum Erlass der Verfügung des Amtes für Migration vom 21. März 2022 24 rechtskräftige Strafbefehle, insbesondere wegen zahlreich verübten geringfügigen Vermögensdelikten oder geringfügigen Diebstählen, erwirkt hatte. Hervorzuheben ist zudem ein Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Schwyz vom 14. April 2021 wegen Diebstahls, Hausfriedensbruchs, mehrfachen Betrugs eines geringfügigen Vermögenswertes (bei total elf Delikten, verübt zwischen Juli 2019 und November 2020 in sechs verschiedenen Kantonen) sowie wegen eines geringfügigen Diebstahls. Hinzu kamen zwei weitere rechtskräftige Strafbefehle vom 23. Februar 2022 und vom 29. April 2022, von denen das Amt für Migration erst nach Erlass der Verfügung Kenntnis erlangt hatte. Daraus resultierten Verurteilungen zu Bussen in der Höhe von knapp Fr. 12'000.-- sowie Geldstrafen von rund Fr. 9'000.--. Bereits vor seiner erneuten Einreise aufgrund seiner Ehe war er wegen Straffälligkeit mit Geldstrafen, Bussen und einer unbedingten Freiheitsstrafe von fünf Wochen bestraft und mit zwei Einreisesperren belegt worden (vgl. E. 4.3.1 f. des angefochtenen Urteils). Gestützt auf die fortwährende Straffälligkeit des Beschwerdeführers und unter Berücksichtigung des Umstandes, dass er sich weder von den Einreisesperren noch von den drei ausländerrechtlichen Verwarnungen beeindrucken liess, sondern weiter delinquierte, gelangte die Vorinstanz zum Schluss, dass der Widerrufsgrund von Art. 63 Abs. 1 lit. b AIG erfüllt sei (vgl. E. 4.4.1 des angefochtenen Urteils).