Citation: 7B_692/2024 E. 3

Die Beschwerde ist gutzuheissen und der angefochtene Beschluss aufzuheben. Die Sache ist zur Neuregelung der Kosten- und Entschädigungsfolgen an die Vorinstanz zurückzuweisen mit der Auflage, die Sache danach an die Staatsanwaltschaft zur Anklageerhebung zurückzuweisen. Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird der unterliegende Beschwerdegegner 2 kostenpflichtig (Art. 66 Abs. 1 BGG), während der ebenfalls unterliegende Kanton Obwalden keine Gerichtskosten zu tragen hat (Art. 66 Abs. 4 BGG). Dem Beschwerdegegner 2 werden die Hälfte der bundesgerichtlichen Gerichtskosten auferlegt. Hinsichtlich der Parteikosten werden die Parteien im Umfang ihres Unterliegens entschädigungspflichtig (Art. 68 Abs. 1 und 2 BGG). Der Kanton Obwalden und der Beschwerdegegner 2 werden demnach verpflichtet, die den Beschwerdeführerinnen für das bundesgerichtliche Verfahren zustehende Parteientschädigung je zur Hälfte zu bezahlen (Art. 68 Abs. 4 in Verbindung mit Art. 66 Abs. 5 BGG; Urteil 6B_160/2022 vom 5. Oktober 2022 E. 3).