Citation: 1C_140/2022 E. A

A.a. Der albanische Staatsangehörige A.________ reiste im März 2010 im Rahmen des Familiennachzugs in die Schweiz ein, nachdem er am 26. August 2009 die Schweizer Bürgerin D.________ geheiratet hatte. Seither lebt er in der Schweiz. Die Ehe blieb kinderlos. Am 26. November 2014 ersuchte A.________ gestützt auf die Ehe um erleichterte Einbürgerung. Er und seine damalige Ehefrau unterzeichneten im Rahmen des Einbürgerungsverfahrens am 18. Mai 2016 eine Erklärung, wonach sie in einer tatsächlichen, ungetrennten und stabilen ehelichen Gemeinschaft an derselben Adresse zusammenleben und weder Trennungs- noch Scheidungsabsichten bestehen würden. A.________ wurde mit Verfügung des Staatssekretariats für Migration (SEM) am 23. Mai 2016 erleichtert eingebürgert. Mit dem Schweizer Bürgerrecht erwarb er die Bürgerrechte des Kantons Bern und der Gemeinde Langnau im Emmental. A.b. Die Einwohnerkontrolle der Gemeinde Zuchwil informierte das SEM am 12. Juli 2017 darüber, dass A.________ am 11. Mai 2017 mitgeteilt habe, das Ehepaar habe sich per 1. Mai 2017 freiwillig getrennt und er sei umgezogen. Die Behörde bat das SEM zu prüfen, ob ein Missbrauch im Einbürgerungsverfahren vorliege. A.c. Am 16. Juni 2017 schlossen die damaligen Eheleute eine Vereinbarung über die Scheidungsfolgen, welche das Richteramt Bucheggberg-Wasseramt des Kantons Solothurn am 5. September 2017 genehmigte und gleichzeitig die Ehe schied. A.________ heiratete am 23. November 2017 die albanische Staatsangehörige E.________. Am 27. November 2017 ersuchte er beim Migrationsamt des Kantons Solothurn um Bewilligung des Nachzugs seiner Ehefrau. E.________ erhielt am 23. Januar 2018 eine Aufenthaltsbewilligung. Aus der Ehe zwischen A.________ und E.________ ging am 10. Dezember 2017 die Tochter B.________ hervor. Am 2. März 2020 kam der gemeinsame Sohn C.________ zur Welt. A.d. Der Zivilstands- und Bügerrechtsdienst des Kantons Bern ersuchte das SEM am 12. März 2018 zu prüfen, ob die erleichterte Einbürgerung nichtig erklärt werden könne. Am 18. Mai 2018 leitete das SEM ein entsprechendes Verfahren ein. Mit Verfügung vom 18. Mai 2020 erklärte das SEM die erleichterte Einbürgerung von A.________ für nichtig und stellte fest, die Nichtigkeit erstrecke sich auf alle Familienmitglieder, deren Schweizer Bürgerrecht auf der für nichtig erklärten Einbürgerung beruhe.