Citation: 5A_358/2024 E. 4

Seiner Eingabe an das Bundesgericht legt der Beschwerdeführer eine Belastungsanzeige seiner Bank per 6. Juni 2024 über den Betrag von Fr. 511.60 bei. Er macht geltend, mit der Zahlung des Restbetrages bestehe kein Konkursgrund mehr und der Konkurs sei zu widerrufen. Die Vorinstanz habe festgehalten, dass echte wie unechte Noven vorgebracht werden könnten. Im Übrigen sei er unzweifelhaft zahlungsfähig. Abgesehen davon, dass die Zahlung direkt an die Beschwerdegegnerin statt an das Betreibungsamt geleistet ist (Art. 12 Abs. 1 und 2 SchKG), ist sie erst einen Monat nach dem obergerichtlichen Konkurserkenntnis erfolgt. Inwiefern vor diesem Hintergrund der angefochtene Entscheid gegen Recht verstossen soll, ist weder dargetan noch ersichtlich. Jedenfalls wäre das Vorbringen des Beschwerdeführers, er habe dem Obergericht die Zahlung der Kosten in Aussicht gestellt, nicht geeignet, um sinngemäss eine Verletzung von Art. 174 Abs. 2 SchKG aufzuzeigen, und ebenso wenig ist mit dem Vorbringen, das Obergericht habe seine Einwände gegen die Vorgehensweise der Beschwerdegegnerin, welche ihn einfach vor die Wahl "Zahlen oder Konkurs" gestellt habe, nicht berücksichtigt, eine irgendwie geartete Rechtsverletzung dargetan. Im Übrigen irrt der Beschwerdeführer, wenn er sinngemäss davon auszugehen scheint, im bundesgerichtlichen Verfahren sei für die Novenfrage ebenfalls Art. 174 Abs. 2 SchKG massgeblich. Vielmehr richtet sich dieses ausschliesslich nach dem Bundesgerichtsgesetz (BGG). Wie in E. 2 festgehalten worden ist, sind nach diesem echte Noven im bundesgerichtlichen Verfahren von vornherein unzulässig.