Citation: 8C_259/2013 E. 3.1

3.1. Ob ein (behinderungsbedingt oder anderweitig begründeter) Leidensabzug vorzunehmen sei, stellt eine Rechtsfrage dar, während es sich bei jener nach der Höhe eines solchen Abzuges um eine typische Ermessensfrage handelt, deren Beantwortung letztinstanzlicher Korrektur nur mehr dort zugänglich ist, wo das kantonale Gericht das Ermessen rechtsfehlerhaft ausgeübt hat, also Ermessensüberschreitung, -missbrauch oder -unterschreitung vorliegt (vgl. BGE 132 V 393 E. 3.3 in fine S. 399; Urteil 9C_973/2008 vom 19. Januar 2009 E. 3).