Citation: 2C_359/2019 E. 3.3

3.3. Weiter verweigerte das kantonale Gericht die Anerkennung eine Schuldzinsenabzuges für die geltend gemachten Schuldzinszahlungen in der Höhe von jährlich Fr. 30'000.- an C.________, da diese Zahlungen nicht genügend nachgewiesen seien. Dabei qualifizierte es den erst nachträglich erstellten Darlehensvertrag und die vom 27. Mai 2015 datierende Bestätigung des C.________ als reine Gefälligkeit. Eine Barzahlung der Schuldzinsen erachtete das kantonale Gericht als nicht glaubhaft. Was der Steuerpflichtige gegen die vorinstanzliche Erwägungen vorbringt, vermag diese nicht als bundesrechtswidrig erscheinen zu lassen. Unabhängig von der Frage der Legalität von Barzahlungen haben diese stets den Nachteil, dass sich die geleisteten Zahlungen sowohl gegenüber dem Gläubiger als auch gegen über von Dritten - wie hier gegenüber den Steuerbehörden - nicht ohne Weiteres nachweisen lassen. Somit kann der Steuerpflichtige aus der angeblichen Üblichkeit und Legalität hoher Barzahlungen in Albanien nichts zu seinen Gunsten ableiten. Sollte er die Zahlungen tatsächlich geleistet haben, so wäre es an ihm als Schuldner gelegen, die Form und Umstände der Zahlung so zu wählen, dass sich die erfolgte Zahlung nachweisen lässt. Das vorinstanzliche Urteil ist auch in diesem Punkt nicht zu beanstanden; die Beschwerde des Steuerpflichtigen ist somit abzuweisen.