Citation: 6B_1263/2020 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer beanstandet den Schuldspruch der mehrfachen Unterlassung der Buchführung. Dabei bringt er konkret vor, es sei aktenkundig und erstellt, dass er die Buchhaltung der C.________ AG und der D.________ AG an den gut qualifizierten, diplomierten Controller und Buchhalter F.________ übertragen habe. Dieser sei zu Beginn seiner Anstellung belastbar gewesen, im Verlaufe der Jahre 2015 und 2016 jedoch an einem Burnout erkrankt. Aufgrund dieser Krankheit habe der Buchhalter seiner Arbeit nicht mehr vollumfänglich nachkommen können, weshalb es zu einer teilweise mangelhaften Buchführung gekommen sei. Der Buchhalter habe seine fortschreitende Erkrankung gemäss eigenen Aussagen selbst nicht erkannt und sei folglich auch nicht in der Lage gewesen, diesbezüglich zu informieren. Es könne ihm (d.h. dem Beschwerdeführer) daher nicht vorgeworfen werden, dass er nicht rechtzeitig für Ersatz gesorgt habe, als der Buchalter krank geworden sei. Die Vorinstanz habe die den Beschwerdeführer entlastenden Aussagen nicht beachtet und dadurch gegen den Untersuchungsgrundsatz verstossen. Im Weiteren habe sie damit zusammenhängend die Beweiswürdigung und Sachverhaltsfeststellung in willkürlicher Weise vorgenommen und auf Grundlage der festgestellten Tatsachen unhaltbare Schlussfolgerungen gezogen. An den anklagerelevanten Sachverhalt, gemäss welchem er (d.h. der Beschwerdeführer) nicht für entsprechenden Ersatz gesorgt habe, als der Buchhalter F.________ ausgefallen sei, sei die Vorinstanz gebunden (vgl. Beschwerde Ziff. 2.1 S. 6 ff.).