Citation: 9C_479/2010 02.07.2010 E. 2

Streitig und zu prüfen ist, ob die Vorinstanz den Invaliditätsgrad der Versicherten bundesrechtskonform ermittelt hat. 2.1 Das kantonale Gericht legte die medizinischen Unterlagen ausführlich dar und erwog, die von der Beschwerdegegnerin am 25. August 2009 verfügte Ablehnung des Rentenbegehrens sei nicht zu beanstanden. Die IV-Stelle sei zu Recht den vollumfänglich beweistauglichen Einschätzungen der Ärzte des Instituts X.________ gefolgt, habe eine Arbeitsunfähigkeit aus psychischen Gründen von 20 % zugestanden und die in der Haushaltabklärung ermittelte Einschränkung von 10,5 % übernommen. Ausgehend von einem Erwerbsanteil von 40 % sowie einem Haushaltanteil von 60 % betrage der Invaliditätsgrad 6 %. Soweit Frau Dr. med. V.________ zu einer anderen Einschätzung gelange, könne darauf in Würdigung des Radiologieberichtes vom 20. Mai 2009, welcher lediglich diskrete und unspezifische Ödembildungen nahe am Iliosacralgelenk (ISG) im Os sacrum (Kreuzbein) gezeigt habe, sowie der überzeugenden und nachvollziehbaren Beurteilungen durch das Institut X.________ vom 11. Mai und 29. Juni 2009, nicht abgestellt werden. Schliesslich werde der von der IV-Stelle ermittelte Invaliditätsgrad nicht substantiiert bestritten. 2.2 Die Beschwerdeführerin rügt, das kantonale Gericht habe sowohl die Untersuchungsmaxime als auch den Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt. Entgegen ihrer Erklärung anlässlich der Haushaltabklärung, sie könne sich "im heutigen Zeitpunkt mit ihren Beschwerden bzw. bei einer teilweisen Besserung ihres Gesundheitszustandes eine Erwerbstätigkeit von 40 % vorstellen", gehe die Vorinstanz von einer 40%igen Erwerbstätigkeit im Gesundheitsfall aus. Nachdem sie in ihrer vorinstanzlichen Beschwerde ausführlich erläutert habe, weshalb sie mit der durch die Beschwerdegegnerin vorgenommenen Aufteilung zwischen Erwerbstätigkeit und Haushaltführung nicht einverstanden sei, hätte sich die Vorinstanz nicht mit dem Hinweis begnügen dürfen, der in der Haushaltabklärung ermittelte Invaliditätsgrad von 6 % sei nicht substantiiert bestritten worden. Im Übrigen sei von ihr als juristisch ungebildeter Person nicht zu erwarten, dass sie ihre hypothetische Erwerbstätigkeit bei voller Gesundheit abschätzen könnte. Weil die Einschränkung im häuslichen Bereich auch von den Ärzten des Instituts X.________ nur am Rande thematisiert worden sei, müssten sowohl zur Aufteilung zwischen Erwerbs- und häuslicher Tätigkeit als auch zur medizinischen Einschränkung im häuslichen Bereich weitere Abklärungen in die Wege geleitet werden. Was die beidseitige Ödembildung im Os sacrum des ISG und die erhöhten CRP- und BSG-Werte (d.h. erhöhte Entzündungsparameter; vgl. Pschyrembel, 2007, S. 380 und 264) betreffe, die vom Institut X.________ und von Frau Dr. med. V.________ unterschiedlich beurteilt worden waren, habe die Vorinstanz zu Unrecht die Beurteilung des Instituts X.________ als überwiegend wahrscheinlich erachtet und auf eine weitere Fachmeinung verzichtet. Der Bericht der Frau Dr. med. V.________ vom 23. September 2009 sei überhaupt nicht gewürdigt und dadurch das rechtliche Gehör verletzt worden. Gleiches gelte für die Einschätzung des behandelnden Psychotherapeuten, welcher eine massive Einschränkung sowohl im Haushalt wie auch im Erwerbsbereich attestiert habe.