Citation: 8C_511/2022 E. 5.1.8

5.1.8. Weiter mag zutreffen, dass die Kreisärztin Dr. med. G.________ zunächst eine teilweise Kausalität der Beschwerden des Beschwerdeführers an der linken Hand bejaht hatte. Darauf kam sie später aber zurück. So hielt sie in ihrem Bericht zur Abschlussuntersuchung vom 11. Juli 2016 fest, es bestehe ein erheblicher Vorzustand nach Fraktur im Kindesalter. Im Rahmen des Unfalls vom 14. Februar 2013 sei es zu einer Kontusion gekommen mit einer vorübergehenden Beschwerdezunahme. Strukturell hätten sich keine frischen Läsionen darstellen lassen. Daraus ergibt sich, dass es durch die Kontusion zu einer bloss vorübergehenden Aktivierung der vorbestehenden Radiokarpalarthrose bei Status nach distaler Radiusfraktur in der Kindheit gekommen ist. Diese Darstellung ist schlüssig und nachvollziehbar.