Citation: 6P.127/2004 04.05.2005 E. 6

Der Beschwerdeführer 1 ist ferner der Ansicht, das Kantonsgericht habe die Beweise willkürlich gewürdigt. Soweit er diesbezüglich die Annahme des Eventualvorsatzes kritisiert (Beschwerde 1 S. 28 ff.), wendet er sich gegen die Anwendung von Bundesrecht. Solche Fragen können nur im Rahmen der eidgenössischen Nichtigkeitsbeschwerde geprüft werden (Art. 84 OG; Art. 269 BStP). Soweit er rügt, hinsichtlich seiner Beteiligungsform könne nicht auf sein Verhalten nach Januar 2002 abgestellt werden, weil dies nicht Gegenstand des in der Anklage umschriebenen Sachverhalts bilde, verkennt er wiederum den Sinn und Zweck des Anklageprinzips. Im Rahmen der Prüfung, in welcher Form sich die einzelnen Täter an einem Delikt beteiligt haben, dürfen auch Umstände herangezogen werden, die sich vor und nach dem vorgeworfenen Verhalten zugetragen haben. Die übrigen gegen die Annahme der Mittäterschaft angeführten Argumente erschöpfen sich in appellatorischer Kritik. Darauf ist nicht einzutreten (oben E. 2).