Citation: U 154/06 26.04.2007 E. 3

Der Beschwerdeführer ist der Ansicht, der Entscheid der IV-Stelle, mit welchem ihm ab 1. September 1998 eine ganze Invalidenrente zugesprochen worden sei, sei auch für die SUVA massgebend. Dies ist unter Verweis auf BGE 131 V 362 unzutreffend. Auch aus der Konzeption der Invalidenversicherung als finaler (AHI 1999 S. 79) und der Unfallversicherung als kausaler Versicherung resultiert, dass eine Bindungswirkung des Entscheides der IV-Stelle für den Unfallversicherer nicht gegeben sein kann. Im Bereiche der Unfallversicherung werden Versicherungsleistungen nur bei Berufs- und Nichtberufsunfällen sowie bei Berufskrankheiten gewährt (Art. 6 Abs. 1 UVG). Vorliegend handelt es sich unbestrittenermassen um einen Nichtberufsunfall des obligatorisch gegen Unfall über die Arbeitslosenversicherung versicherten Beschwerdeführers. Daher muss ein natürlicher wie auch ein adäquater Kausalzusammenhang zwischen dem schädigenden Ereignis und der Gesundheitsschädigung gegeben sein (BGE 129 V 177 E. 3 S. 181). Eine solche Voraussetzung wird demgegenüber bei der Invalidenversicherung nicht verlangt. Auch wird in der Invalidenversicherung nicht zwischen krankheits- und unfallbedingten Leiden unterschieden (AHI 1999 S. 79). Der Beschwerdeführer kann somit aus dem Entscheid der IV-Stelle, die ihm eine ganze Invalidenrente zugesprochen hat, nichts für sich ableiten.