Citation: 5A_343/2021 E. 4.1.1

4.1.1. Die Beschwerdeführerin rügt, die Vorinstanz sei bei ihr willkürlich von einer eingeschränkten Erziehungsfähigkeit ausgegangen. Die Gutachter hätten vielmehr beim Beschwerdegegner Einschränkungen der Erziehungsfähigkeit in Bezug auf sein Kooperationsverhalten ihr gegenüber festgestellt. Bei ihr hingegen gehe keine eingeschränkte Erziehungsfähigkeit aus dem Gutachten hervor. Ihr werde ausdrücklich eine ausreichende Bindungstoleranz attestiert, an ihrer Erziehungsfähigkeit lägen keinerlei Zweifel vor. Die aus dem Gutachten gezogenen Schlüsse seien willkürlich. Die Beschwerdeführerin übergeht dabei, dass die Gutachter im Ergänzungsgutachten vom 16. Februar 2021 festhielten (vgl. vorstehend E. 3.1 vierter Abschnitt), dass sich die Bindungstoleranz der Beschwerdeführerin gegenüber dem ersten Gutachten verschlechtert habe, während ebensolches beim Beschwerdegegner nicht festgestellt wurde. Die Beschwerdeführerin setzt sich damit nicht auseinander, womit ihre Rüge appellatorisch bleibt.