Citation: 8C_527/2024 E. 4.1

4.1. Das kantonale Gericht stellte in tatsächlicher Hinsicht fest, der Beschwerdegegner lebe gemeinsam mit drei anderen Personen in einer Wohnung in U.________. Er sei gemäss Untermietvertrag vom 1. Januar 2017 Untermieter seiner Mutter, die ihrerseits Mieterin bei der Stiftung C.________ sei. Bei letzterer handle es sich um eine Einrichtung, die psychisch beeinträchtigten Menschen ein selbstbestimmtes Leben ermöglichen wolle. Zwischen dem Beschwerdegegner und der Stiftung bestehe neben dem erwähnten Mietverhältnis ein daran gekoppelter Zusammenarbeitsvertrag vom 4. März 2017. Gemäss Ziffer 2 dieses Vertrags erfolge die Begleitung und Betreuung der begleiteten Personen bedarfs- und bedürfnisorientiert. Die allfälligen Leistungen würden durch eine feste Bezugsperson erbracht. Nach Angaben der Stiftung C.________ handle es sich bei der Wohnform des Beschwerdegegners um ambulant begleitetes Wohnen. Konflikte unter den Mitbewohnenden lägen in erster Linie in deren Verantwortung. Die Wohnbegleitung nehme dabei eine aktive Rolle ein. Die Mietenden stünden selbst in der Verantwortung für ihre Zimmer und die Gemeinschaftsräume. Die Vorinstanz hielt weiter fest, die Betreuungspersonen seien nicht ständig anwesend. Es sei deshalb davon auszugehen, dass ein für Heime typisches Spektrum an Leistungen nicht gewährleistet sei. Gemäss den Informationen aus dem Abklärungsbericht IHP (Individueller Hilfeplan) der FAS (Fachliche Abklärungsstelle beider Basel) vom 9. Mai 2023 benötige der Beschwerdegegner Hilfeleistungen beim Wohnen im Umfang von insgesamt 4,75 Stunden pro Woche. Das kantonale Gericht schloss daraus, dass der Beschwerdegegner ansonsten in den alltäglichen Entscheidungen unabhängig und selbstständig sei. Ohnehin sei er in seiner Tagesgestaltung frei. So habe er angegeben, in seiner Bewegungsfreiheit nicht eingeschränkt zu sein. Er könne jederzeit selber entscheiden, was er tun möchte. Die Stiftung C.________ biete lediglich niederschwellig Freizeitangebote an. Der Tagesablauf werde durch die von der Stiftung C.________ zwischen 15.00 Uhr und 20.00 resp. 21.00 Uhr angebotenen Leistungen praktisch nicht beeinflusst. Ferner sei im Zusammenarbeitsvertrag in Ziffer 4.1 normiert, dass nach einer Kündigung des Vertrags die Verrechnung von Aufwänden für eine allfällige Nachbearbeitung, insbesondere bei Übergabe an eine nachsorgende Institution, vorbehalten bleibe. Daraus sei zu schliessen, dass der Beschwerdegegner seinen Anbieter wechseln könne.