Citation: 6B_898/2015 E. 5

Die Vorinstanz wird wie bereits ausgeführt dem Konfrontationsrecht des Beschwerdeführers gegenüber D.________ Rechnung tragen müssen. Aus prozessökonomischen Gründen bleibt in Bezug auf die Sachverhaltsfeststellung Folgendes zu bemerken. An der Einvernahme von E.________ vom 22. Februar 2013 war der Beschwerdeführer nicht anwesend (kantonale Untersuchungsakten Register 2 pag. 37). Dieser wandte sich mit Schreiben vom 28. Februar 2013 an die Staatsanwaltschaft und brachte vor, wegen Landesabwesenheit (Rückkehr am 26. Februar 2013) den Termin nicht wahrgenommen zu haben. Mit Eingabe vom 16. Juli 2013 sowie mündlich vor Schranken ersuchte der Beschwerdeführer das Bezirksgericht um erneute Einvernahme von E.________ (kantonale Untersuchungsakten Register 2 pag. 37, Register 4 pag. 30 ff., 73 und 89 ff.). Die Partei kann die Wiederholung der Beweiserhebung verlangen, wenn sie aus zwingenden Gründen an der Teilnahme verhindert war (vgl. Art. 147 Abs. 3 StPO). Ein zwingender Grund kann in einer Auslandabwesenheit liegen (NIKLAUS SCHMID, Handbuch des schweizerischen Strafprozessrechts, 2. Aufl. 2013, N. 828). Die Vorinstanz wird sich mit dem Teilnahmerecht des Beschwerdeführers auseinandersetzen müssen. Gelangt sie zum Schluss, dass dem Beschwerdeführer ein Anspruch auf Wiederholung der besagten Einvernahme zusteht, wird sie seinem Fragerecht Rechnung tragen müssen, andernfalls dürfen die Aussagen von E.________ nicht zulasten des Beschwerdeführers verwertet werden (Art. 147 Abs. 4 StPO).