Citation: 8C_794/2018 E. 4.2

4.2. Was der Beschwerdeführer hiergegen vorbringt, vermag keine Bundesrechtswidrigkeit aufzuzeigen. Er beschränkt sich in seiner Beschwerde vielmehr darauf, die Ausführungen der Vorinstanz als unzutreffend zu bestreiten und diesen seine eigene Sachverhaltsversion gegenüberzustellen. Er legt jedoch nicht hinreichend dar, inwiefern der rechtserhebliche medizinische Sachverhalt - insbesondere der Gesundheitszustand und die Arbeitsfähigkeit - offensichtlich unrichtig oder anderweitig bundesrechtswidrig festgestellt worden wäre. Des Weiteren begnügt er sich im Wesentlichen mit der Wiederholung von Vorbringen aus dem vorinstanzlichen Verfahren. So bemängelt er ein weiteres Mal, dass keine elektrophysiologische Messung durchgeführt worden sei, welche seiner Ansicht nach zwingend notwendig gewesen wäre, um eine korrekte neurologische Diagnose zu stellen. Damit übersieht er indessen, dass die Frage, ob und gegebenenfalls welche fachärztlichen Untersuchungen notwendig sind, um eine Diagnose zu stellen, nicht in den Kompetenzbereich des Rechtsanwenders fällt, sondern ausschliesslich in jenen des begutachtenden Arztes (zur Aufgabenteilung von rechtsanwendender Stelle und begutachtender Arztperson bei der Beurteilung der Arbeitsunfähigkeit: BGE 140 V 193 E. 3.2 S. 195, SVR 2014 IV 34 S. 123). Ferner ist dem neurologischen Teilgutachten zu entnehmen, dass der Versicherte sich unter Angabe von massivsten Schmerzen nicht vollständig untersuchen liess. Eine neurologische Erkrankung mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit konnte gemäss den Feststellungen der begutachtenden Fachärztin dennoch verneint werden, zumal genügend Hinweise vorlagen, die namentlich eine radikuläre Schädigung ausschliessen, so beispielsweise die gute Ausbildung der Muskulatur und die fehlende Analgetikaeinnahme. Soweit der Beschwerdeführer schliesslich die sprachliche Verständigung zwischen ihm und dem begutachtenden Psychiater anzweifelt, zielen seine Vorbringen ebenfalls ins Leere. Im Gutachten wurde explizit die Anwesenheit einer professionellen Übersetzerin attestiert. Ferner ergeben sich aus dem Gutachten keinerlei Hinweise, dass Kommunikationsschwierigkeiten während den Untersuchungen bestanden haben. Demnach hat das kantonale Gericht weder unhaltbare Schlüsse gezogen noch erhebliche Beweise übersehen oder ausser Acht gelassen, als es auf die Feststellungen des SMAB-Gutachtens vom 29. August 2016 abstellte und eine wesentliche Verschlechterung des Gesundheitszustands zwischen dem 1. Juni 2010 und 8. Mai 2017 verneinte.