Citation: 2C_1054/2018 E. 2.3

2.3. Der Beschwerdeführer ist unter anderem wegen mehrfacher Vergewaltigung verurteilt worden und hat damit ein schweres Sexualdelikt begangen, das in Art. 121 Abs. 3 lit. a BV ausdrücklich aufgeführt wird. Die Freiheitsstrafe von drei Jahren lässt sodann auf ein grosses Verschulden schliessen. Aus diesem Grund ist die Vorinstanz zu Recht davon ausgegangen, dass ein sehr grosses öffentliches Interesse an der Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung besteht, worauf vollumfänglich verwiesen werden kann (vgl. E. 1.2.1 des angefochtenen Urteils). Daran ändert auch der Einwand des Beschwerdeführers nichts, wonach er - abgesehen von dieser Verurteilung - während seines Aufenthalts strafrechtlich nicht in Erscheinung getreten sei. In Bezug auf das private Interesse des Beschwerdeführers am Verbleib in der Schweiz hat die Vorinstanz zutreffend gewürdigt, dass sich der Beschwerdeführer erst seit rund sieben Jahren in der Schweiz aufhält, wobei er über ein Jahr im Strafvollzug verbracht hat und ein Jahr auf das vorliegende Rechtsmittelverfahren entfällt. Der Beschwerdeführer ist unbestrittenermassen beruflich integriert und soweit möglich arbeitstätig gewesen. In sozialer Hinsicht ist die Vorinstanz in haltbarer Weise von einer nicht besonders tiefgehenden Integration ausgegangen (vgl. E. 2.4.2 des angefochtenen Urteils), was der Beschwerdeführer unter Verweis auf seine Nachbarn und seinen Bewährungshelfer nicht ernsthaft infrage stellen kann. Nachdem der Beschwerdeführer erst im Alter von 31 Jahren in die Schweiz gekommen ist, dürfte eine Rückkehr für ihn nicht mit besonderen Schwierigkeiten verbunden sein, selbst wenn er, wie er in der Beschwerde vorbringt, keine Beziehungen mehr zu seinem Herkunftsstaat hat. Was sodann die Beziehung zu seinem Sohn betrifft, kann der nicht obhuts- und sorgeberechtigte Beschwerdeführer sein Kind von vornherein nur im Rahmen seines - gemäss verbindlicher Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz (Art. 105 Abs. 1 BGG) unterdurchschnittlich ausgestalteten - Besuchsrechts sehen, weshalb der dauerhafte Aufenthalt für die Kontaktpflege in der Schweiz nicht erforderlich ist (BGE 144 I 91 E. 5.1 S. 96 f.; 139 I 315 E. 2.2 S. 319) und bei schwerer Straffälligkeit regelmässig nicht in Betracht fällt. Unter Berücksichtigung dieser Umstände ist die Vorinstanz zu Recht davon ausgegangen, dass das öffentliche Interesse an der Wegweisung das private Interesse des Beschwerdeführers am Verbleib in der Schweiz überwiegt (vgl. E. 1.2.2 und 1.3 des angefochtenen Urteils). Die Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung erweist sich somit als verhältnismässig.