Citation: 5A_1006/2019 E. 4

Die Beschwerdeführer äussern vor Bundesgericht ihren Unmut über die lange Dauer des Konkursverfahrens. Die Dauer des Konkursverfahrens (oder der Kollokationsverfahren) ist jedoch nicht Verfahrensthema. Gegenstand des Verfahrens ist einzig die verlangte Abschlagszahlung. Die Beschwerdeführer erheben Vorwürfe an das Bezirksgericht (Anträge nicht berücksichtigt, Befangenheit etc.). Darauf ist nicht einzutreten. Der Entscheid des Bezirksgerichts ist nicht Anfechtungsgegenstand im bundesgerichtlichen Verfahren (Art. 75 Abs. 1 BGG). Entsprechende Rügen wären dem Obergericht vorzutragen gewesen. Die Beschwerdeführer machen geltend, das Obergericht hätte das Konkursamt zur Stellungnahme auffordern müssen. Eine Auseinandersetzung mit den vom Obergericht genannten gesetzlichen Grundlagen für den Verzicht darauf fehlt, womit es der Beschwerde an einer genügenden Begründung fehlt. Auch im Übrigen genügt die Beschwerde den Begründungs- und Rügeanforderungen (oben E. 2.6) nicht. So reicht es nicht aus, bloss zu behaupten, die Beschwerde an das Obergericht sei genügend begründet gewesen. Soweit die Beschwerdeführer in diesem Zusammenhang auf ihre Eingaben an das Konkursamt und das Bezirksgericht verweisen, geht dies an der Sache vorbei. Ob ihre Eingaben an das Konkursamt oder Bezirksgericht genügend begründet waren, ist nicht von Belang für die Frage, ob ihre Beschwerde an das Obergericht genügend begründet war. Für den Fall, dass ihre Beschwerde tatsächlich ungenügend begründet gewesen wäre, vertreten die Beschwerdeführer die Auffassung, dass das Obergericht ein Beweisverfahren und eine öffentliche Gerichtsverhandlung mit persönlicher Befragung der Beteiligten hätte durchführen müssen. Ihnen sei das rechtliche Gehör verweigert worden. Die Beschwerdeführer zählen in diesem Zusammenhang angeblich verletzte Normen (insbesondere aus GOG/ZH, ZPO und BV), ganze Gesetze und Rechtsgrundsätze auf. Eine solche wahllose Auflistung genügt jedoch weder den dargestellten Begründungs- noch den strengeren Rügeanforderungen. Die pauschale Berufung auf den Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) genügt ebenso wenig. Sie übersehen zudem, dass die Verletzung kantonalen Rechts - wozu auch die als subsidiäres kantonales Recht anwendbaren Bestimmungen der ZPO gehören (vgl. Art. 20a Abs. 3 SchKG) - vor Bundesgericht nicht gerügt werden kann (Art. 95 f. BGG). Dies gilt namentlich, soweit sie sich auf die gerichtliche Fragepflicht nach Art. 56 ZPO berufen. Inwieweit kantonales Recht willkürlich (Art. 9 BV) angewandt worden sein soll, legen sie nicht dar. Soweit sie eine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes rügen, zeigen sie weder auf, inwiefern dies über eine ungenügend begründete Beschwerde hinweghelfen soll, noch zu welchen Tatsachenfeststellungen das Obergericht hätte gelangen müssen, die für das vorliegende Verfahren relevant wären. Damit scheitert die Beschwerde bereits an einer genügenden Auseinandersetzung mit den Gründen, die das Obergericht zu seinem Nichteintretensentscheid veranlasst haben. Ergänzend ist darauf hinzuweisen, dass sich die Beschwerdeführer auch mit der Eventualerwägung nicht hinreichend auseinandersetzen. Sie bestreiten zwar, dass es auf die Kollokation ankomme, und machen geltend, es genüge, dass die übrigen Gläubiger den Anspruch der I.________ AG von mindestens Fr. 5 Mio. anerkennen. Es ist unklar, inwiefern der von ihnen in diesem Zusammenhang erwähnte Art. 95 VZG (SR 281.42) vorliegend anwendbar sein soll. Sodann bestätigen sie indirekt, dass die I.________ AG im Kollokationsplan nicht rechtskräftig kolloziert ist, indem sie vorbringen, im Kollokationsplan seien nur K.________ und F.________ rechtskräftig zugelassen. Wie sich dieser Umstand zur angeblichen Anerkennung des Anspruchs der I.________ AG durch die weiteren Gläubiger verhält, bleibt unklar. Jedenfalls belegen sie ihre Behauptung nicht, dass alle anderen Gläubiger einen solchen Anspruch der I.________ AG anerkannt hätten. Mangels genügender Sachverhaltsrüge kann diese Behauptung nicht berücksichtigt werden (Art. 97 Abs. 1 und Art. 105 Abs. 1 BGG). Auf die Beschwerde ist demnach nicht einzutreten.