Citation: 8C_895/2009 19.01.2010 E. A

Die 1975 geborene A.________ war als Coiffeuse und Geschäftsführerin der T.________ GmbH bei der Schweizerischen Mobiliar Versicherungsgesellschaft (nachstehend: die Mobiliar) gegen die Folgen von Unfällen versichert, als am 17. September 2001 in einem Tunnel bei einem Bremsmanöver ein Personenwagen auf ihr Fahrzeug auffuhr. Dr. med. W.________, Neurologie FMH, an den die Versicherte von ihrem Hausarzt verwiesen wurde, diagnostizierte am 20. September 2001 aufgrund seiner klinischen Untersuchung vom Vortag ein Beschleunigungstrauma der Halswirbelsäule (HWS). Die Mobiliar anerkannte ihre Leistungspflicht für die Folgen dieses Ereignisses und erbrachte die gesetzlichen Leistungen. Im Zuge ihrer Abklärungen holte die Versicherung ein interdisziplinäres Gutachten bei der medizinischen Begutachtungsstelle X.________ ein, wobei den Gutachtern unter anderem auch ein Bericht über eine privatdetektivliche Observation im Frühjahr 2003 zu Kenntnis gebracht wurde. Daraufhin stellte die Mobiliar ihre Leistungen mit Verfügung vom 8. April 2008 und Einspracheentscheid vom 11. August 2008 - unter Verzicht einer Rückforderung bereits ausbezahlter Leistungen - per 8. April 2003 ein.