Citation: 2C_392/2020 E. 2.4.1

2.4.1. Die steuerrechtlichen Erwägungen der Steuerpflichtigen sind an sich zutreffend. So weisen sie namentlich darauf hin, dass Geschäftsvermögen abgeschrieben werden kann, was auf das Privatvermögen nicht zutrifft. Ebenso richtig ist, dass es bei der altersbedingt vorgenommenen Liquidation des Geschäftsvermögens zur Abrechnung mit der Einkommenssteuer kommt (wobei die stillen Reserven allerdings privilegiert aufzulösen sind; Art. 11 Abs. 5 StHG bzw. § 45 Abs. 1 lit. f des Steuergesetzes [des Kantons Aargau] vom 15. Dezember 1998 [StG/AG; SAR 651.100]; Urteil 2C_302/2018 vom 9. August 2018 E. 2.1). Demgegenüber fällt eine Steuer im Fall von Privatvermögen erst an, wenn es zur Veräusserung kommt. Diesfalls ist die Grundstückgewinnsteuer geschuldet, die aufgrund des Besitzesdauerabzugs tendenziell niedriger ausfällt als die Einkommenssteuer (Urteil 2C_317/2018 vom 14. Februar 2020 E. 2.3.2). Schliesslich trifft es ebenso zu, dass die Veräusserungsgewinne und Erträge auf Geschäftsvermögen zum AHV-Beitrag führen.