Citation: I 692/06 19.12.2006 E. 3

Streitig ist, ob die IV-Stelle auf die Neuanmeldung aufgrund der mit ihr eingereichten Berichte des Dr. med. H.________ vom 15. August 2005 und des Dr. med. K._______ vom 25. August 2005 hätte eintreten müssen. Wie bereits im angefochtenen Entscheid zutreffend ausgeführt, ist demgegenüber der die Hospitalisation vom 28. Februar bis 19. März 2006 betreffende Austrittsbericht der Klinik. R.________ vom 5. Mai 2006 von vornherein nicht massgebend, da er nicht die Verhältnisse bis zum Erlass des streitigen Einspracheentscheides (2. Februar 2006) betrifft. 3.1 Die aufgrund von medizinischen Untersuchungen gerichtlich festgestellte Arbeits(un)fähigkeit ist Entscheidung über eine Tatfrage. Dazu gehört auch die Frage, in welchem Umfang eine versicherte Person vom funktionellen Leistungsvermögen und vom Vorhandensein bzw. von der Verfügbarkeit psychischer Ressourcen her eine (Rest-)Arbeitsfähigkeit aufweist und ihr die Ausübung entsprechend profilierter Tätigkeiten zumutbar ist, es sei denn, andere als medizinische Gründe stünden der Bejahung der Zumutbarkeit im Einzelfall in invalidenversicherungsrechtlich erheblicher Weise entgegen. Soweit hingegen die Beurteilung der Zumutbarkeit von Arbeitsleistungen auf die allgemeine Lebenserfahrung gestützt wird, geht es um eine Rechtsfrage (zur Publikation in BGE 132 V bestimmtes Urteil B. vom 28. September 2006, I 618/06, Erw. 3.2). Analoges gilt auch für die Frage, ob sich eine Arbeits(un)fähigkeit in einem bestimmten Zeitraum in einem rentenrevisionsrechtlich relevanten Sinne (Art. 17 ATSG; Art. 87 Abs. 3 und 4 IVV) verändert hat. Rechtlicher Natur sind demgegenüber die Fragen, welche Vergleichszeitpunkte im Rahmen einer Neuanmeldung heranzuziehen und wie hohe Anforderungen an das Glaubhaftmachen im Sinne von Art. 87 Abs. 3 IVV zu stellen sind. 3.2 Die Vorinstanz hat festgestellt, dass mit den beiden Berichten der Dres. med. H.________ und K._______ vom 15. und 25. August 2005 eine massgebliche Tatsachenänderung (Verschlechterung des Gesundheitszustandes) nicht glaubhaft gemacht sei. Zur Begründung führte sie an, dass in den beiden Berichten im Wesentlichen dieselben Diagnosen gestellt würden wie im anlässlich der Erstanmeldung eingeholten Gutachten des Instituts X.________ vom 29. März 2004 und daraus keine Verschlechterung des Gesundheitszustandes ersichtlich sei. Dies ist eine Sachverhaltswürdigung. Dass sie offensichtlich unrichtig wäre, ergibt sich weder aus der Verwaltungsgerichtsbeschwerde noch sonst wie aus den Akten. Sie ist daher für das Eidgenössische Versicherungsgericht verbindlich (vgl. Erw. 1 hiervor). 3.3 Bei dieser Sachlage besteht der kantonale Gerichtsentscheid, welcher das Nichteintreten der IV-Stelle auf die Neuanmeldung bestätigt, zu Recht.