Citation: 7B_81/2022 E. 2.2

2.2. Der Beschwerdeführer macht geltend, er habe gestützt auf die Codenamen der Beschwerdegegner "D.________" und "E.________" nicht gewusst, wer Täter im Sinne von Art. 31 StGB sei. Bei diesen Codenamen handle es sich nicht um eine Identifikation. Auch die physische Wahrnehmung der Personen am Ort des Geschehens reiche nicht zur Identifikation aus, ansonsten bei jedem Antragsdelikt die Antragsfrist sofort zu laufen beginnen würde. Aus demselben Grund sei es keine Option, einen Strafantrag gegen Unbekannt einzureichen. Der Strafantrag vom 18. Mai 2021 sei rechtzeitig erfolgt. Schliesslich habe er innert dreier Monate ab dem Ereignis Strafantrag gestellt. Es genüge, wenn der konkrete Sachverhalt den Strafverfolgungsbehörden bekannt gemacht werde. Er habe bereits in der Befragung vom 3. März 2021 mündlich einen Strafantrag zu Protokoll gegeben und im Detail ausgeführt, wie sich die Anhaltung zugetragen habe. Zudem habe er mit Schreiben vom 4. März 2021 verlangt, dass die Staatsanwaltschaft nebst den Tatbeständen der Sachbeschädigung und Nötigung auch weitere in Frage kommende Delikte prüfe. Es könne nicht verlangt werden, dass er sämtliche möglichen Delikte im Strafantrag erwähne (Beschwerde S.3 f.).