Citation: 4A_443/2017 E. 4.4

4.4. Das Argument, es sei dem Beauftragten regelmässig weder zuzumuten noch überhaupt möglich, im Nachhinein substanziiert darzulegen oder gar zu beweisen, dass jede einzelne Arbeit im geltend gemachten zeitlichen Umfang geleistet wurde und für die Ausübung des Auftrag absolut notwendig war, ist nicht stichhaltig. Im Rahmen der Beweiswürdigung wäre zu berücksichtigen gewesen, dass mit Blick auf die getroffene Vereinbarung keine allzu strengen Beweisanforderungen gestellt werden dürfen. Im zu beurteilenden Fall wäre es darum gegangen, ob es der Beschwerdeführerin anhand von angerufenen Beweismitteln gelingt, das Gericht davon zu überzeugen, dass die eingereichten Stundenrapporte im Grundsatz den Tatsachen entsprechen und keine unnötigen Arbeiten enthielten (dann hätte darauf abgestellt werden können, auch wenn sich nicht jeder Einzelposten stringent nachweisen lässt), oder ob es den Beschwerdegegnern gelingt, im Beweisverfahren Zweifel an den Stundenrapporten aufkommen zu lassen (so dass nicht darauf hätte abgestellt werden können und sich nur noch die Frage gestellt hätte, ob gewisse Leistungen davon unabhängig als ausgewiesen betrachtet werden müssen). Wie es sich damit verhält, kann aber offenbleiben, zumal die Beschwerdeführerin sich primär auf den Standpunkt stellt, ihre Klage sei mangels rechtsgenügender Bestreitung der Beschwerdegegner vom Bundesgericht direkt zuzusprechen. Sie zeigt nicht rechtsgenüglich auf, dass sie bereits in der Klage rechtsgenügliche Beweise angeboten hat, mit deren Abnahme ihr bei Annahme einer hinreichenden Bestreitung der Beschwerdegegner der Nachweis der Anspruchsvoraussetzungen hätte gelingen können.