Citation: U 396/06 16.01.2007 E. 4

4.1 Im Einspracheentscheid vom 22. März 2005 hat die SUVA die gesetzlichen Bestimmungen (Art. 24 Abs. 1 und Art. 25 Abs. 1 UVG; Art. 36 Abs. 1 und 3 UVV) sowie die Rechtsprechung zu den Voraussetzungen und zur Bemessung der Integritätsentschädigung nach der Skala des Anhanges 3 zur UVV und den in den Tabellen der SUVA zur Integritätsentschädigung (sog. Feinraster) enthaltenen Richtwerten (BGE 124 V 32 Erw. 1c, 113 V 219 Erw. 2b sowie RKUV 2004 Nr. U 514 S. 416 Erw. 5.1 [U 134/03]) zutreffend dargelegt. Darauf kann wiederum verwiesen werden. 4.2 Der Kreisarzt der SUVA hat die als Folge der Luxationsfraktur der Wirbelkörper C6/7 resultierende Integritätsbeeinträchtigung anhand von Ziff. 1 (Frakturen LWS/BWS/HWS) von SUVA-Tabelle 7 (Integritätsschäden bei Wirbelsäulenaffektionen) und der dort verwendeten Schmerzfunktionsskala der Stufe ++ zugeordnet, welche "geringen Dauerschmerzen, bei Belastung verstärkt, auch in Ruhe" entspricht. Unter Berücksichtigung einer möglichen zukünftigen Verschlimmerung hat der Kreisarzt den Integritätsschaden - bei einer dafür vorgesehenen Bandbreite von 5-10 % - auf den Maximalwert von 10 % geschätzt. Der Beschwerdeführer behauptet, die Folgen der Luxationsfraktur der Halswirbelsäule seien in der Schmerzfunktionsskala in der Stufe +++ einzuordnen und mit 20-25 % zu veranschlagen. Diese Höherbewertung wird indes nicht begründet. Namentlich fehlt jede Auseinandersetzung mit den kreisärztlichen Argumenten, welche es ausschliessen, das objektivierbare Schmerzbild in der Schmerzfunktionsskala der Tabelle 7 mit "+++" einzustufen. Die diesbezügliche Rüge des Beschwerdeführers ist daher unbegründet. Hinsichtlich des zusätzlich geltend gemachten Integritätsschadens von 20 % für leichte neuropsychologische Defizite fehlt es bereits in den medizinischen Akten an einer entsprechenden Grundlage. Selbst wenn solche Einschränkungen gegeben wären, könnte die natürliche Unfallkausalität einer neuropsychologischen Hirnleistungsstörung nicht als nachgewiesen gelten. Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist auch in diesem Punkt unbegründet.