Citation: 2C_20/2015 E. 4.6

4.6. In der Beschwerde an das Verwaltungsgericht hatte die Beschwerdeführerin ein Einvernahmeprotokoll der Staatsanwaltschaft mit ihrem Sohn (dem Beschwerdeführer 2) als Zeugen vom 19. Februar 2014 eingereicht und darauf hingewiesen, dass die Staatsanwaltschaft am 9. Juli 2014 Anklage gegen den Ehemann erhoben habe. Sie hatte ferner ausgeführt, die eheliche Gewalt sei kausal für die Aufhebung der ehelichen Gemeinschaft gewesen, habe doch der Ehemann erst im Nachgang zu ihrer Strafanzeige vom Mai 2013 die Scheidungsklage eingereicht. Die Vorinstanz führte dazu nur aus, auch die Zeugenaussage des Beschwerdeführers 2 vermöge nichts daran zu ändern, dass die Vorbringen der Beschwerdeführerin nicht bewiesen seien. Selbst wenn der Ehemann wegen Drohung verurteilt würde, belege dies nicht das von der Beschwerdeführerin vorgebrachte ehewidrige Verhalten.