Citation: 8C_684/2017 E. 5.2

5.2. Zu überprüfen ist zunächst die vorinstanzliche Ermittlung des Valideneinkommens. Der Beschwerdeführer war ab dem 1. September 2011 bei der D.________ AG tätig. Dort erzielte er gemäss den Angaben in der Rückfallmeldung vom 21. August 2014 einen Monatslohn von 6'690 Franken, wobei eine Gratifikation in gleicher Höhe hinzugekommen wäre. Bei der H.________ AG verdiente er gemäss Arbeitsvertrag vom 26. Juli 2016 für ein 100-Prozent-Pensum während der ersten drei Monate ab Stellenantritt am 11. Juli 2016 ein Einkommen von 5'500 Franken, vom vierten bis zum sechsten Monat 5'750 Franken und ab dem siebten Monat, also ab dem Jahr 2017, 5'900 Franken zuzüglich eines 13. Monatsgehalts, umgerechnet also 5'958 Franken, 6'229 Franken beziehungsweise 6'391 Franken. Zum Vergleich ist der statistische Durchschnittslohn gemäss der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Lohnstrukturerhebung (LSE) heranzuziehen. Dabei rechtfertigt es sich im vorliegenden Fall, auf die Löhne gemäss Kompetenzniveau 2 für praktische Tätigkeiten, das heisst im mittleren Bereich zwischen einfachen (Kompetenzniveau 1) und komplexen praktischen Tätigkeiten (Kompetenzniveau 3), abzustellen. Im Jahr 2014 betrug dieser Lohn nach Tabelle TA1 (monatlicher Bruttolohn [Zentralwert] nach Wirtschaftszweigen, Kompetenzniveau und Geschlecht, privater Sektor) im Bereich Herstellung von Möbeln und von sonstigen Waren sowie Reparatur und Installation von Maschinen (Ziffer 31-33) für Männer 5'863 Franken. Umgerechnet auf die in dieser Branche betriebsübliche Arbeitszeit von 41,5 Stunden im Jahr 2016 und angepasst an die Nominallohnentwicklung in diesem Bereich von 1,2 % im Jahr 2015 und 0,4 % im Jahr 2016 ergibt sich ein Betrag von 6'180 Franken. Das Argument, dass der Beschwerdeführer bei der letzten Arbeitgeberin aus gesundheitlichen Gründen unterdurchschnittlich verdient habe, lässt sich damit nicht halten. Die Vorinstanz durfte praxisgemäss auf deren Angaben abstellen.