Citation: 2C_346/2022 E. 4.3

4.3. Der Beschwerdeführer begründet seine Rüge einer mehrfachen Verletzung von Art. 29 Abs. 2 BV weiter damit, dass sich die Vorinstanz auch unzureichend mit seinen Vorbringen zum kantonalen Recht befasst habe: Er habe gerügt, die Behörden hätten sowohl für den Entscheid zur Separation als auch auch für die Zuweisung zum Sonderschulbereich «kognitive Entwicklung» fälschlicherweise auf den Intelligenzquotienten bzw. seine angebliche Intelligenzminderung abgestellt. Die Vorinstanz habe sich der Auffassung der kantonalen Behörden angenommen, ohne sich mit den Argumenten des Beschwerdeführers zu befassen. Auch in dieser Hinsicht ist jedoch keine Gehörsverletzung auszumachen: Die Vorinstanz befasste sich mit der dem Sonderschulungs-bedarf zugrunde liegenden Zuweisung zum Bereich "kognitive Entwicklung" (vgl. angefochtener Entscheid E. 5 S. 8 ff.) und berücksichtigte insbesondere die Einwände des Beschwerdeführers zur Intelligenzdiagnostik (vgl. angefochtener Entscheid E. 5.6 S. 13). Sie gelangte dabei unter anderem zum Schluss, dass die erfolgte Zuweisung, soweit erkennbar, in Übereinstimmung mit den Vorgaben des kantonalen Sonderschulungskonzepts erfolgt und jedenfalls nicht rechtsfehlerhaft sei (vgl. angefochtener Entscheid E. 5.6 S. 15). Den Akten ist zu entnehmen (Art. 105 Abs. 2 BGG), dass sowohl die Dienststelle Volksschulbildung als auch das Bildungs- und Kulturdepartement davon ausgegangen sind, dass beim Beschwerdeführer eine Intelligenzminderung vorliege und dass diese Annahme insbesondere für die Dienststelle Volksschulbildung massgebend dafür war, die externe separative Sonderschulung in der Heilpädagogischen Schule U.________ zu verfügen. Zwar befasste sich die Vorinstanz mit der berechtigten Kritik des Beschwerdeführers dagegen, eine Intelligenzminderung sei erstens nicht ausgewiesen und dürfe zweitens nicht automatisch zu einer Separation führen, nicht näher. Dies fällt jedoch nicht entscheidend ins Gewicht, da die Vorinstanz ihrerseits richtigerweise nicht massgeblich auf die vermutete Intelligenzminderung abgestellt und überdies die Möglichkeit einer integrativen Sonderschulung geprüft hat.