Citation: 6B_477/2022 E. 3.1

3.1. Soweit der Beschwerdeführer zur Begründung des nach seinem Dafürhalten geringfügigen Verschuldens vorbringt, er habe die unrechtmässig erhaltenen Leistungen aus Unachtsamkeit empfangen und folglich nicht betrügerisch erlangen wollen, setzt er sich nicht nur in Widerspruch zu seinem zu Beginn der Beschwerde gemachten Hinweis, er wolle die Feststellungen der Vorinstanz zum subjektiven Tatbestand nicht mehr beanstanden, sondern erweist sich seine Begründung auch in sich als widersprüchlich. Denn wäre davon auszugehen, er hätte die Leistungen nicht in betrügerischer Weise erhältlich machen wollen, so fehlte es am subjektiven Tatbestand des Betrugs und stellte sich die hier zu diskutierende, vom Beschwerdeführer aufgeworfene Frage der Strafbefreiung mangels Strafbarkeit erst gar nicht. Mit seiner Behauptung, er habe die Leistungen aus blosser Unachtsamkeit erhalten, weicht der Beschwerdeführer daneben aber auch von den Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz ab, welche ein wissentliches und willentliches Handeln bejaht (vgl. angefochtener Entscheid E. 3.3.2 S. 10 f.), ohne aufzuzeigen, inwiefern diese Feststellungen willkürlich wären. Er erfüllt damit die Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG nicht. Dasselbe gilt für seine weiteren Ausführungen. Indem er ohne nähere Begründung geltend macht, sein Verhalten erscheine vom Verschulden und den Tatfolgen her als geringfügig, besonders leicht und geradezu unerheblich, stellt er den vorinstanzlichen Erwägungen lediglich seine eigene Sicht der Dinge gegenüber und gehen seine Vorbringen nicht über eine bloss appellatorische Kritik hinaus. Auf das zentrale Argument der Vorinstanz, wonach die Arbeitslosenkasse eine von öffentlichen Geldern finanzierte sozialstaatliche Aufgabe übernehme und ein Missbrauch dieser Institution im Interesse der Öffentlichkeit auch aus generalpräventiver Sicht zu verfolgen sei, weshalb kein Raum für eine Strafbefreiung bestehe, geht er inhaltlich mit keinem Wort ein. Warum das von der Vorinstanz angeführte öffentliche Interesse an einer Strafverfolgung unter den gegebenen Umständen gerade nicht bestehen bzw. gering sein soll, sodass eine Strafbefreiung angezeigt wäre, legt der Beschwerdeführer nicht dar. Dass und weshalb die Vorinstanz mit ihrer Beurteilung in Willkür verfallen wäre bzw. das ihr zustehende Ermessen verletzt und insoweit gegen Recht verstossen hätte, zeigt der Beschwerdeführer in seiner Beschwerdeeingabe nicht auf. Auf die Beschwerde ist daher bereits mangels tauglicher Begründung nicht einzutreten (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG; vgl. E. 2.1 oben).