Citation: 4A_639/2017 E. 4.2

4.2. Sie rügen eine Verletzung von §§ 3 und 9 der Verordnung des Obergerichts des Kantons Zug vom 3. Dezember 1996 über den Anwaltstarif (AnwT/ZG; BGS 163.4). Soweit sich der angefochtene Entscheid auf kantonales Recht stützt, kommt als Beschwerdegrund die Verletzung von Bundesrecht, insbesondere von verfassungsmässigen Rechten, in Frage (vgl. Art. 95 lit. a BGG). Im Vordergrund steht dabei das Willkürverbot von Art. 9 BV. Willkür liegt nicht schon dann vor, wenn eine andere Lösung ebenfalls in Betracht zu ziehen oder gar vorzuziehen wäre, sondern nur, wenn der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft (BGE 141 III 564 E. 4.1; 138 IV 13 E. 5.1 S. 22; 134 II 124 E. 4.1; 132 III 209 E. 2.1; 131 I 467 E. 3.1, 57 E. 2). Die unrichtige Anwendung des kantonalen Gesetzesrechts stellt grundsätzlich keine zulässige Rüge dar (vgl. BGE 137 V 57 E. 1.3 S. 60; 134 II 349 E. 3 S. 351). Die Beschwerdeführer erheben über weite Strecken keine Willkürrügen, sondern beanstanden eine bloss unrichtige Anwendung des kantonalen Anwaltstarifs. Insoweit ist die Kritik unzulässig und kann auf die Beschwerde nicht eingetreten werden. Ebenfalls nicht zulässig ist es, wenn die Parteientschädigung lediglich als willkürlich und diskriminierend bezeichnet wird, ohne dass der entsprechende Vorwurf nachvollziehbar begründet wird (Erwägung 2.1). Ferner kritisieren die Beschwerdeführer einen Ermessensmissbrauch bei der Festsetzung der Parteientschädigung. Das Bundesgericht greift in derartige Ermessensentscheide nur mit grösster Zurückhaltung ein (BGE 139 III 334 E. 3.2.5 S. 339 mit Hinweis). Die Beschwerdeführer kritisieren, dass die Parteientschädigung auf den gesetzlich vorgesehenen Höchstbetrag festgesetzt worden sei. Einerseits beanstanden sie die unverhältnismässige Entlöhnung für die von der Gegenpartei geleistete Arbeit, "die sich lediglich darauf beschränkte, auf Schriften zu antworten." Andererseits monieren sie, es sei "unverhältnismässig, den Höchstzuschlag und den maximalen geschuldeten Prozentsatz in Fällen, in denen das Honorar auf einem hohen Streitwert basiere, anzuwenden." Sie verweisen darauf, dass die der D.________ LLC auferlegte Parteientschädigung viel niedriger sei. Die Vorinstanz hat sich mit genau diesen Vorbringen der Beschwerdeführer bereits detailliert auseinandergesetzt und sie nachvollziehbar entkräftet. Dabei verwies sie namentlich auf den doppelten Schriftenwechsel, der vor der Erstinstanz stattgefunden hat, und darauf, dass der Fall angesichts des Streitwerts bedeutend und mit grosser Verantwortung verbunden gewesen sei. Ihre Ausführungen sind unter dem Gesichtspunkt der Willkür nicht zu beanstanden. Dass der D.________ LLC im Nichteintretensentscheid vom 9. Juni 2016 bloss eine Parteientschädigung in der Höhe von Fr. 14'472.-- auferlegt worden sei, vermag für sich alleine keine Ermessensunterschreitung gegenüber den Beschwerdeführern zu begründen (zumal dies in einem früheren Prozessstadium erfolgte).