Citation: 1A.29/2005 24.03.2005 E. 1

Angefochten ist ein kantonal letztinstanzlicher Entscheid des Walliser Kantonsgerichts, der sich auf kantonales Baurecht stützt. Dagegen steht nur die staatsrechtliche Beschwerde ans Bundesgericht offen. Dies gilt auch, soweit die Beschwerdeführer eine Verletzung von Art. 22 des Bundesgesetzes vom 22. Juni 1979 über die Raumplanung (RPG; SR 700) geltend machen: Abgesehen davon, dass auch die Verletzung dieser Bestimmung grundsätzlich mit staatsrechtlicher Beschwerde zu rügen ist (Art. 34 Abs. 3 RPG; vgl. dazu zuletzt Entscheid 1A.216/2003 vom 16. März 2004 E. 1, publ. in URP 2004 S. 349), geht es im vorliegenden Fall nicht um die Bewilligungspflicht der Treppe, sondern um die Frage, ob diese einen Grenzabstand einhalten muss. Dies ist eine Frage des kantonalen Rechts, und zwar selbst dann, wenn - wie die Beschwerdeführer geltend machen - das kantonale Recht für den Begriff der abstandspflichtigen Baute auf das Bundesrecht verweisen sollte. Andere Verletzungen von Bundesrecht werden von den Beschwerdeführern nicht geltend gemacht. Auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist daher nicht einzutreten.