Citation: 8C_603/2020 E. 6.1

6.1. Inwiefern das kantonale Gericht die (oben E. 3.1 und 3.2) dargelegten Regeln über die Ermittlung der Vergleichseinkommen verletzt hätte, indem es beim Invalideneinkommen auf die statistischen Durchschnittslöhne abstellte, lässt sich nicht erkennen. Der Beschwerdeführer vermag insbesondere nicht näher darzutun, inwiefern die Anrechnung des auf dem massgeblichen ausgeglichenen Arbeitsmarkt erzielbaren statistischen Einkommens bei (unbestrittenerweise zumutbarer) vollzeitlicher Ausübung einer leichten Tätigkeit nicht gerechtfertigt gewesen sein sollte. Insbesondere ist nicht zu beanstanden, dass das kantonale Gericht erkannte, der Beschwerdeführer schöpfe die ihm verbliebene Restarbeitsfähigkeit an der neuen Stelle in der Bäckerei nicht aus und es sei daher nicht auf den effektiv erzielten Lohn abzustellen. Daran kann nichts ändern, dass dieser letztere (auch im 100 %-Pensum) unter dem statistischen Wert für einfache und repetitive Tätigkeiten liegt. Es lässt sich nicht ersehen, dass in einer solchen Konstellation von Bundesrechts wegen korrigierend in den vorinstanzlichen Einkommensvergleich eingegriffen werden müsste im Sinne einer Parallelisierung. Nach der diesbezüglichen Rechtsprechung (BGE 134 V 322 E. 4.1 S. 326; 135 V 58 E. 3.4.3 S. 61; 135 V 297 E. 5.1 S. 300) ist ein Ausgleich auf der Seite des Invalideneinkommens nur dann vorzunehmen, wenn ein Versicherter bereits als Gesunder etwa wegen geringer Schulbildung, fehlender beruflicher Ausbildung, mangelnder Deutschkenntnisse oder beschränkter Anstellungsmöglichkeiten zufolge Saisonnierstatus unterdurchschnittlich verdient hat. Inwiefern hier entsprechende Voraussetzungen vorlägen, wird beschwerdeweise nicht dargelegt.