Citation: 2C_339/2009 05.01.2010 E. A

A.a Die 1977 geborene mazedonische Staatsangehörige X.________ heiratete am 4. Januar 1994 in Mazedonien ihren in der Schweiz niederlassungsberechtigten Landsmann Y.________. Sie reiste am 12. August 1994 in die Schweiz ein und erhielt hier am 2. September 1994 eine Aufenthaltsbewilligung, welche in der Folge wiederholt verlängert wurde. Aus der Ehe gingen die beiden Kinder A.________ (geboren 1995) und B.________ (geboren 1997) hervor, welche in die Niederlassungsbewilligung des Vaters miteinbezogen wurden. Am 3. April 1999, d.h. nach einem Aufenthalt von weniger als fünf Jahren, verliess X.________ die eheliche Wohnung; gegenüber den Behörden gab sie an, Opfer von häuslicher Gewalt geworden zu sein. Am 1. April 2000 kehrte X.________ mit ihren Kindern ein erstes Mal nach Mazedonien zurück. A.b Gemeinsam reisten sie am 13. August 2001 wieder in die Schweiz ein, worauf X.________ erneut eine Aufenthaltsbewilligung erteilt wurde. Im Sommer 2003 reiste X.________ mit den beiden Kindern abermals nach Mazedonien aus. Am 28. Oktober 2003 wurde die Ehe zwischen X.________ und Y.________ in Mazedonien geschieden. Das zuständige Gericht unterstellte die gemeinsamen Kinder der elterlichen Sorge des Vaters. A.c Ohne ihre Kinder reiste X.________ am 27. Februar 2004 ein weiteres Mal in die Schweiz ein. Unter Hinweis darauf, dass ihr "Ehemann" über eine Niederlassungsbewilligung verfüge, stellte sie hier ein Gesuch um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung. Das Migrationsamt des Kantons Zürich wies dieses Bewilligungsgesuch am 6. Juli 2004 ab. Ein Rekurs von X.________ wurde vom Regierungsrat des Kantons Zürich am 20. Juni 2006 abgewiesen. A.d Zuvor, am 2. Juli 2005, waren bereits die beiden Kinder von X.________ in die Schweiz zurückgekehrt. Sie wurden erneut in die Niederlassungsbewilligung ihres Vaters einbezogen.