Citation: 9C_777/2017 E. 3.1

3.1. Was die Prüfung der einzelnen Indikatoren betrifft, hat das kantonale Gericht mit Bezug auf Eingliederungserfolg und -resistenz darauf hingewiesen, dass der Versicherte durch seine Teilzeitarbeit den anhaltenden Tatbeweis seiner grundsätzlichen Arbeitsmotivation erbracht habe. Gleichzeitig wirft es ihm vor, keine darüber hinausgehenden besonderen Arbeitsbemühungen unternommen zu haben.Es ist indessen unter medizinischen Gesichtspunkten nicht erstellt, dass der Beschwerdeführer einen Arbeitseinsatz von mehr als 50 % hätte leisten können. Ebenso wenig ist ausgewiesen, dass die IV-Stelle ihm berufliche Eingliederungs- und Integrationsmassnahmen (Art. 8 f., Art. 14 ff IVG) vorgeschlagen hat, die er nicht befolgt hätte. In dieser Hinsicht ist somit den Ausführungen des Versicherten beizupflichten. Im Übrigen ist den Erwägungen der Vorinstanz zu folgen. Diese hat sämtliche medizinischen Akten und Gutachten, insbesondere die von ihr in Nachachtung des Rückweisungsurteils des Bundesgerichts vom 16. November 2015 eingeholte psychiatrische Expertise des Dr. med. C.________ vom 9. Mai 2016, ergänzt am 21. November 2016, im Lichte der übrigen Indikatoren gemäss BGE 141 V 281 sorgfältig und umfassend geprüft und gewürdigt. Ergänzend gilt es zu beachten, dass Vorinstanz und Beschwerdeführer offenbar ausschliesslich von einer Einschränkung der Arbeitsfähigkeit im Lehrerberuf ausgegangen sind. Gutachter Dr. med. C.________ hält indessen die Arbeitsfähigkeit in einer Verweisungstätigkeit für höher. Dies leuchtet denn auch ein: Der Versicherte ist schon vor 2010, also in der zweiten Hälfte seines sechsten Lebensjahrzehnts, als Lehrer "am Anschlag" gewesen. Zu schaffen machten ihm insbesondere der Umgang mit schwierigen Schülern und die mangelnde Unterstützung der Schulleitung. Tätigkeiten mit weniger "Aufregung" könnten für ihn eher in Frage kommen. Der Umstand, dass der Beschwerdeführer in einer ruhigen Verweisungstätigkeit entsprechend dem Gutachter Dr. med. C.________ eine höhere Arbeitsfähigkeit hätte erreichen können, entkräftet zusätzlich die Rüge, es werde aus unzureichenden Gründen von "identischen" Einschätzungen in drei psychiatrischen Gutachten abgewichen. Die Folgerung der Vorinstanz, dass der Beschwerdeführer entgegen der Verfügung der IV-Stelle vom 10. April 2012 ab 1. November 2010 keinen Anspruch auf eine Invalidenrente habe, verletzt Bundesrecht nicht (E. 1).