Citation: 6B_459/2007 18.01.2008 E. 7

7.1 Der Beschwerdeführer beanstandet seine Verurteilung wegen Urkundenfälschung gemäss Art. 251 Ziff. 1 StGB. Wie dargelegt, wird ihm insoweit vorgeworfen, er habe es als einziger Verwaltungsrat der E.________ AG unterlassen, einen Kredit, den die G.________ Bank der E.________ AG gewährt habe, in der Buchhaltung der E.________ AG der Jahre 1991, 1992 und 1993 zu verbuchen (vgl. E. 3.1.2 hiervor). Der Beschwerdeführer führt aus, die Vorinstanz habe insoweit nicht aufgezeigt, inwiefern das zu hoch ausgewiesene Eigenkapital bzw. die zu tief dargestellte Überschuldung überhaupt dazu geeignet gewesen seien, allfällige Kreditgeber zu täuschen. Der Tatbestand von Art. 251 Ziff. 1 StGB erfordere des Weiteren eine Schädigungs- oder Vorteilsabsicht. Dieses Tatbestandselement habe die Vorinstanz ebenso wenig nachgewiesen (Beschwerde S. 38). 7.2 Die Vorinstanz hat erörtert, der Beschwerdeführer habe es unterlassen, das fragliche Darlehen in den Buchhaltungen der Jahre 1991 bis 1993 zu erfassen bzw. erfassen zu lassen. Demzufolge sei ein zu hohes Eigenkapital bzw. eine zu tiefe Überschuldung urkundlich ausgewiesen worden. Mit seinem Vorgehen habe der Beschwerdeführer den objektiven und subjektiven Tatbestand der Falschbeurkundung im Sinne von Art. 251 Ziff. 1 StGB erfüllt (angefochtenes Urteil S. 13 f.).