Citation: 1B_1/2020 E. 4

Gemäss Art. 221 Abs. 1 StPO ist Untersuchungshaft unter anderem dann zulässig, wenn die beschuldigte Person eines Verbrechens oder Vergehens dringend verdächtig und ernsthaft zu befürchten ist, sie beeinflusse Personen oder wirke auf Beweismittel ein, um so die Wahrheitsfindung zu beeinträchtigen (Kollusionsgefahr; lit. b). Das zuständige Gericht ordnet anstelle der Haft eine oder mehrere mildere Massnahmen an, wenn diese den gleichen Zweck erfüllen (Art. 237 Abs. 1 StPO). Ersatzmassnahmen müssen wie die Haft verhältnismässig sein (Art. 36 Abs. 3 BV; Art. 197 Abs. 1 lit. c und d StPO; BGE 140 IV 74 E. 2.2 S. 78). Die Vorinstanz hat wie bereits das Zwangsmassnahmengericht sämtliche Voraussetzungen für die Anordnung von Untersuchungshaft wegen Kollusionsgefahr als erfüllt erachtet. Der Beschwerdeführer bestreitet demgegenüber sowohl einen dringenden Tatverdacht im Sinne von Art. 221 Abs. 1 StPO (vgl. nachfolgend E. 5) als auch das Bestehen von Kollusionsgefahr (vgl. hinten E. 6). Er hält die angeordnete Haft zudem für unverhältnismässig und macht (subsidiär) geltend, es stünden mildere Massnahmen zur Verfügung (vgl. hinten E. 7).