Citation: 2C_966/2021 E. 1.3

1.3. Im Anschluss daran gelangte die Steuerpflichtige am 5. Juli 2021 an das Verwaltungsgericht des Kantons Glarus. Darin ersuchte sie um Abänderung der Veranlagungsverfügungen seit der Steuerperiode 2008 bzw. der Steuerperiode 2006, um Klärung der ihres Erachtens immer noch offenen Wohnsitzfrage (hinsichtlich ihr und ihrer Kinder) sowie um Ausfertigung einer Wohnsitzbestätigung. Ferner sei darzulegen, nach welchen Richtlinien die Veranlagungsbehörde die Sachlage bereinigen wolle. Schliesslich beantragte sie die unentgeltliche Rechtspflege (unentgeltliche Prozessführung und anwaltliche Verbeiständung). Das Verwaltungsgericht wies die Beschwerde mit Entscheid VG.2021.00052 vom 28. Oktober 2021 ab, soweit darauf einzutreten war, wobei es von der Erhebung von Kosten für das verwaltungsgerichtliche Verfahren absah. Dementsprechend schrieb es das Gesuch um Erteilung des Rechts zur unentgeltlichen Prozessführung als gegenstandslos ab. Das Gesuch um Beiordnung einer amtlichen Verbeiständung wies es zufolge Aussichtslosigkeit ab.