Citation: 9C_650/2016 E. 2.3

2.3. Schliesslich macht die Beschwerdeführerin - zu Recht - nicht geltend, mit BGE 141 V 281 habe das Gutachten vom 12. Juli 2013 per se seinen Beweiswert verloren (BGE, a.a.O., E. 8 S. 309). Das kantonale Versicherungsgericht hat die Expertise einer Prüfung anhand der Standardindikatoren unterzogen und ist zum Ergebnis gelangt, dass auch rechtlich von einer Arbeitsunfähigkeit von 100 % in einer körperlich angepassten Tätigkeit auszugehen ist. Weder die Gesprächstherapie mit der Hausärztin (E. 2.1 hiervor) noch die hohen Begründungsanforderungen an den Nachweis verminderter psychischer Ressourcen, die ihre Ursache in der Persönlichkeit der versicherten Person haben (BGE 141 V 281 E. 4.3.2 S. 302), lassen seine Erwägungen als bundesrechtswidrig erscheinen.