Citation: 4A_646/2020 E. 3.2

3.2. Da die Ediktalzustellung das letzte Mittel für die Zustellung bleiben muss, kann ein unbekannter Aufenthaltsort oder die Unmöglichkeit der Zustellung im Sinne von Art. 141 Abs. 1 lit. a und lit. b ZPO erst dann angenommen werden, wenn sämtliche zumutbaren und sachdienlichen Nachforschungen vorgenommen wurden, jedoch erfolglos geblieben sind (Urteil 4A_578/2014 vom 23. Februar 2015 E. 3.2.1; vgl. zum SchKG: BGE 136 III 571 E. 5; 119 III 60 E. 2a S. 62; 112 III 6 E. 4 S. 8 f.; Urteile 5A_537/2019 vom 12. Februar 2021 E. 2.1.1; 5A_41/2019 vom 22. Januar 2020 E. 4.3.1; 5A_580/2016 vom 30. November 2016 E. 3; 5A_522/2015 vom 12. Oktober 2015 E. 3.3.3). Wann diesem Rechercheauftrag rechtsgenüglich nachgekommen wurde, bestimmt sich nach der jeweiligen Sachlage (BGE 112 III 6 E. 4 S. 8 f.; 64 III 40 E. 2 S. 43; Urteil 5A_522/2015 vom 12. Oktober 2015 E. 3.3.3).