Citation: 1P.431/2006 11.10.2006 E. 2

Der Beschwerdeführer bestreitet die ihm zur Last gelegten sexuellen Handlungen zum Nachteil von Y.________. Er beruft sich dabei auf die Unschuldsvermutung und wirft dem Obergericht willkürliche Beweiswürdigung vor. 2.1 Vorweg ist festzuhalten, dass der Umstand, dass das Obergericht dem Beschwerdeführer nicht geglaubt und im Wesentlichen auf die Aussagen der Privatklägerin abgestellt hat, für sich allein nicht geeignet ist, die Unschuldsvermutung als verletzt und die Beweiswürdigung des Obergerichts als willkürlich erscheinen zu lassen. Auf diese allgemein gehaltene Rüge kann nicht eingetreten werden (vgl. oben E. 1.1). 2.2 Das Obergericht hat, wie vorher schon das Kreisgericht VIII Bern-Laupen, eine sehr eingehende Würdigung der Aussagen der Privatklägerin und ihres familiären Umfelds gemacht, wobei sich das Obergericht auch detailliert mit den im kantonalen Verfahren vorgebrachten Einwänden und Argumenten der Verteidigung auseinandergesetzt hat (angefochtenes Urteil S. 53 ff.). Im angefochtenen Urteil wird insbesondere darauf hingewiesen, dass sich anhand der Aussagen der Erwachsenen zeige, dass die Schilderungen von Y.________ an realen Gegebenheiten anknüpften, wobei das Obergericht die entsprechenden Aussagen einzeln gewürdigt und gegeneinander abgewogen hat. Mit diesen Ausführungen setzt sich der Beschwerdeführer überhaupt nicht auseinander und lässt damit die für eine staatsrechtliche Beschwerde erforderliche substanziierte Begründung vermissen.