Citation: 5A_685/2023 E. 3.3

3.3. Die Beschwerdeführerin macht geltend, sie habe zu ihrem Arbeitspensum und ihren Einnahmen im Jahre 2019 von dem im angefochtenen Urteil Festgehaltenen abweichende Behauptungen erhoben und dazu Beweisanträge gestellt. Mit der Feststellung, die Beschwerdeführerin habe unbestritten bei einem Arbeitspensum von 25 % ein Jahreseinkommen von Fr. 40'000.-- erzielt, habe das Obergericht diese Vorbringen und Anträge ohne Begründung übergangen. Soweit die Beschwerdeführerin diesbezüglich auf verschiedene Ausführungen im Eheschutzgesuch sowie im erstinstanzlichen Verfahren verweist, kann ihr von vornherein nicht gefolgt werden: Es ist nicht ersichtlich, weshalb dem Obergericht im Berufungsverfahren ein Vorwurf daraus erwachsen könnte, dass es Vorbringen aus dem erstinstanzlichen Verfahren nicht berücksichtigte. Die Beschwerdeführerin macht sodann nicht geltend, im Berufungsverfahren vorgebracht zu haben, die Erstinstanz habe durch Nichtbeachtung entsprechender Anträge den Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt.