Citation: 8C_703/2019 E. A

A.a. Der 1962 geborene A.________ arbeitete seit 1985 als ungelernter Betriebsmitarbeiter in der Wagenreinigung bei der B.________. Er meldete sich am 5. November 1996 wegen Rückenbeschwerden erstmals bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug in Form von beruflichen Massnahmen (Berufsberatung/Umschulung) an. Die IV-Stelle Bern gewährte ihm mit Verfügung vom 18. Februar 1998 eine Umschulung. Der Versicherte erlangte am 31. Januar 1999 das Bürofachdiplom VSH und konnte in der Folge eine Stelle bei der Pensionskasse B.________ antreten. Von Beginn weg war das Pensum infolge des Gesundheitsschadens um 20 % reduziert. Krankheitsbedingt wurde dieses ab März 2004 weiter auf 50 % reduziert. Mit Verfügung vom 12. Februar 2013 sprach die IV-Stelle dem Versicherten bei einem Invaliditätsgrad von 50 % eine halbe Rente ab dem 1. Juni 2011 zu. Im Rahmen einer revisionsweisen Überprüfung machte A.________ am 31. März 2015 eine Verschlechterung seines Gesundheitszustandes geltend. Die IV-Stelle liess den Versicherten neurochirurgisch durch Dr. med. C.________, (Expertise vom 15. April 2016) und mittels einer orthopädischen Untersuchung durch ihren regionalen ärztlichen Dienst (RAD) (Bericht vom 15. September 2016) untersuchen. Mit Verfügung vom 18. Januar 2017 lehnte sie eine Erhöhung des Rentenanspruchs ab. Die Verfügung erwuchs in Rechtskraft. A.b. Mit Schreiben vom 10. Mai 2017 löste die Pensionskasse der B.________ das Arbeitsverhältnis mit A.________ aus gesundheitlichen Gründen per 31. Dezember 2017 auf. Der Versicherte ersuchte in der Folge erneut um berufliche Massnahmen, um Wiedererwägung der Verfügung vom 18. Januar 2017 und um Gewährung einer ganzen Invalidenrente. Mit Verfügung vom 22. Februar 2019 wies die IV-Stelle das Gesuch um Erhöhung der Rente ab und trat auf das Wiedererwägungsgesuch nicht ein.