Citation: 9C_372/2019 E. 4.2

4.2. Was der Beschwerdeführer zur Begründung willkürlicher Herabsetzung des Honorars für die unentgeltliche Verbeiständung geltend macht, ist nicht stichhaltig. Das kantonale Gericht hat dargelegt, weshalb es den vom Beschwerdeführer in Rechnung gestellten Zeitaufwand von 28,5 Stunden als zu hoch erachtet und statt dessen den Arbeitsaufwand auf 16 Stunden festgesetzt hat. Die Auffassung der Vorinstanz ist hinreichend begründet, auch wenn sie nicht auf einzelne Positionen eingegangen ist, und sie ist im Ergebnis durchaus vertretbar, liegt doch in der Tat kein schwierig zu erfassender Sachverhalt vor und stellen die Rechtsfragen (revisionsweise Aufhebung einer seit längerer Zeit laufenden Invalidenrente sowie Abweisung eines Gesuchs um Gewährung einer Hilflosenentschädigung) keine besonderen Anforderungen an Kenntnisse und Fähigkeiten eines auch im Sozialversicherungsrecht tätigen Rechtsanwalts. Wenn die Vorinstanz auch mit Rücksicht auf den Umfang der Akten und die übrigen Bemühungen des Rechtsvertreters (Begründung des Gesuchs um unentgeltliche Prozessführung) von einem durchschnittlichen Fall spricht, der mit einem Honorar von Fr. 3'200.-, zuzüglich Auslagen und Mehrwertsteuer, zu entschädigen ist, kann dies nicht als unhaltbar qualifiziert werden. Der Umstand, dass der Beschwerdeführer die Versicherte erst im kantonalen Gerichtsverfahren vertreten hat, mag eine gewisse Erschwernis darstellen, rechtfertigt jedoch keinen erheblich höheren Arbeitsaufwand. Schliesslich vermag die Tatsache, dass die Streitsache für die Versicherte von existentieller Bedeutung ist, die vorinstanzlich festgesetzte Entschädigung ebenso wenig als willkürlich tief erscheinen zu lassen.