Citation: I 173/06 27.12.2006 E. 4

4.1 Die Vorinstanz hat sich in Bestätigung des angefochtenen Einspracheentscheides hauptsächlich auf das MZR-Gutachten vom 8. Juni 2004 gestützt. Darin wurde die für die Arbeitsfähigkeit relevante Diagnose einer hypertensiven Nephropathie gestellt. Zusammenfassend hielten die Begutachter PD Dr. med. M.________ und Dr. med. J.________ fest, unter Berücksichtigung aller Gegebenheiten und Befunde sei der Versicherte aufgrund seiner Niereninsuffizienz für eine körperlich leichte, behinderungsangepasste Tätigkeit ab April 2003 zu 50 % und ab Gutachtenerstellung zu 66 2/3 % arbeitsfähig. In seinem Bericht vom 7. Juni 2004 kam Dr. med. L.________ zum Schluss, aus psychiatrischer Sicht sei der Versicherte für eine behinderungsangepasste Tätigkeit als zu 70 % arbeitsfähig einzustufen. In den Schlussfolgerungen des Gutachtens wurde zur genauen Evaluation des zumutbaren Belastungsprofils zusätzlich eine Bewertung der funktionellen Leistungsfähigkeit empfohlen. Obwohl auch Dr. med. S.________ am 21. Dezember 2004 eine solche Evaluation sowie testpsychologische Abklärungen beantragt und aufgrund eines am 9. Dezember 2004 erstellten Berichtes von Dr. med. D.________ befunden hatte, die urologischen Beschwerden hätten seit der MZR-Begutachtung zugenommen, gelangte die Vorinstanz zum Schluss, weitere Abklärungen seien nicht angezeigt, weil die allenfalls mental/intellektuell bedingten Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit nicht im Zusammenhang mit dem Nierenleiden stehen würden. Zudem hätten die MZR-Experten die von Dr. med. L.________ attestierte Arbeitsunfähigkeit in ihre Gesamtbeurteilung miteinbezogen. Dass die von Dr. med. S.________ im Dezember 2004 festgestellte Verschlimmerung des urologischen Gesundheitszustandes nicht als massgeblich betrachtet werden konnte, begründete das kantonale Gericht damit, dass die erwähnten Beschwerden in gleichem Ausmass bereits im MZR-Gutachten vom 8. Juni 2004 aufgeführt wurden. 4.2 Diese Beurteilung ist stichhaltig und die Argumente des Beschwerdeführers vermögen daran nichts zu ändern. Denn einerseits geht aus dem MZR-Gutachten hervor, dass die durch Dr. med. L.________ attestierte psychisch bedingte Arbeitsunfähigkeit in die Gesamtermittlung der Arbeitsunfähigkeit miteinbezogen wurde, andererseits hat der Urologe Dr. med. D.________ in seinem Bericht vom 9. Dezember 2004 keine Verschlimmerung der urologischen Probleme attestiert. Zudem ist aufgrund der gesamten medizinischen Aktenlage die Auffassung der Vorinstanz nicht zu beanstanden, dass eine zusätzliche Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit oder testpsychologische Abklärungen nicht als erforderlich zu betrachten waren, da die allenfalls mental/intellektuell bedingten Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit nicht im Zusammenhang mit dem invaliditätsrelevanten Nierenleiden stehen. Die Arbeitsunfähigkeit des Beschwerdeführers wurde somit richtig ermittelt.