Citation: 8C_597/2017 E. 3.4

3.4. Der Beschwerdeführer rügt, das kantonale Gericht sei zu Unrecht auf den Antrag betreffend berufliche Massnahmen nicht eingetreten. Über berufliche Massnahmen hat die Beschwerdegegnerin indessen nicht verfügt, weshalb es insoweit an einem Anfechtungsgegenstand fehlt. Vor dem kantonalen Gericht wurde vom damaligen Rechtsvertreter überdies nur die Zusprechung einer Rente beantragt, worauf das Gericht im Rahmen der neuanmeldungsrechtlich einzig bedeutsamen Problematik der glaubhaft gemachten Veränderung der tatsächlichen Verhältnisse, zu Recht nicht eintrat. Ist eine anspruchserhebliche Änderung des Sachverhalts nicht glaubhaft gemacht, durfte die Vorinstanz das Nichteintreten auf die Neuanmeldung willkürfrei und ohne Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes bestätigen.