Citation: 2C_803/2018 E. 4.2

4.2. Die Beschwerdeführer machen dagegen wie schon im kantonalen Verfahren geltend, der Beschwerdeführer habe ursprünglich als reiner Versicherungsmakler gearbeitet, seine Tätigkeit jedoch in der Folge auch auf Dienstleistungen im Treuhand- und Finanzberatungsbereich sowie die Immobilienverwaltung ausgeweitet. Im Hinblick auf einen späteren Verkauf seines "Gemischtwarenladens" habe er, da die Chancen für einen Gesamtverkauf als gering einzuschätzen seien, seine verschiedenen unternehmerischen Tätigkeiten in verschiedenen Aktiengesellschaften als Unternehmensträgern organisiert. Diese würden als Tochtergesellschaften der C.________ ag geführt und könnten daher auch einzeln veräussert werden. Mit Blick auf die verschiedenen Gesellschaften könne somit nicht von einem einzigen Betrieb gesprochen werden. Die Voraussetzungen für die Anwendbarkeit des VAV seien somit gegeben. Entgegen der Vorinstanz stelle das gewählte Vorgehen auch keine Steuerumgehung dar.