Citation: 5A_538/2016 E. 3.2

3.2. Gegenüber der oberen Aufsichtsbehörde hatte die Beschwerdeführerin kritisiert, dass ihr die untere Aufsichtsbehörde die Akteneinsicht verweigert habe. Zu Recht ist die Beschwerdeführerin von der Vorinstanz darauf hingewiesen worden, dass sie nur den Beizug der Akten, nicht aber den Einblick in diese verlangt habe. Für das Verfahren vor der oberen Aufsichtsbehörde hat die Beschwerdeführerin beantragt, dass die vollständigen Akten der Betreibung und Pfändung beizuziehen sind. Aus dem angefochtenen Urteil ergibt sich, dass die bezirksgerichtlichen Akten dieses Verfahrens von Amtes wegen beigezogen wurden. Der Beizug der betreibungsamtlichen Akten hatte sich nach Ansicht der Vorinstanz erübrigt, da eine Verweigerung des Einsichtsrechts durch das Betreibungsamt nicht Gegenstand des erstinstanzlichen Verfahrens bildete. Dieser Standpunkt wird von der Beschwerdeführerin nicht substantiiert in Frage gestellt. Zudem beantragte die Beschwerdeführerin bei der Vorinstanz, dass ihr die Akten vorgängig zugestellt werden und Frist zur Ergänzung der Beschwerde eingeräumt werde. Diesem Ersuchen ist die obere Aufsichtsbehörde nicht gefolgt, da es einzig im Hinblick auf die Begründung der Beschwerde gestellt worden sei. Angesichts der gesetzlichen Beschwerdefrist von Art. 18 SchKG komme eine Verlängerung nicht in Frage. Dass es sich dabei um eine Verwirkungsfrist handelt, stellt die Beschwerdeführerin zu Recht nicht in Frage (BGE 126 III 30 E. 1b S. 31). Ob die Akten überhaupt an eine Prozesspartei bzw. ihren Anwalt auszuhändigen sind, hängt überdies vom kantonalen Verfahrensrecht ab (vgl. Art. 20a Abs. 3 SchKG). Wie es sich damit im Kanton Zürich verhält, legt die Beschwerdeführerin nicht dar. Mit ihrem generellen Hinweis auf die Handhabung in der Praxis gegenüber Anwälten genügt sie ihren Begründungsanforderungen jedenfalls nicht (E. 1.1).