Citation: 2C_555/2019 E. 3.3

3.3. In ihrer rechtlichen Würdigung kommt die Vorinstanz zum Schluss, dass die fünfjährige Nachzugsfrist für den beschwerdeführenden Sohn mit der Ausstellung der Niederlassungsbewilligung an seine Mutter am 4. Januar 2010 und für den beschwerdeführenden Ehemann ab dem Tag der Heirat am 22. Oktober 2010 zu laufen begonnen habe. Sowohl das Gesuch für den beschwerdeführenden Sohn vom 10. Juli 2016 als auch jenes für den beschwerdeführenden Ehemann vom 8. März 2017 sei nach Ablauf der Fünfjahresfrist erfolgt (vgl. E. 3.4 des angefochtenen Urteils). Zu prüfen bleibe daher, ob die verspäteten Nachzugsgesuche die Voraussetzungen von Art. 47 Abs. 4 AuG erfüllen würden. Die hierzu erforderlichen wichtigen familiären Gründe würden bei den Beschwerdeführern nicht vorliegen (vgl. E. 4 des angefochtenen Urteils).