Citation: 6B_662/2009 29.10.2009 E. 5

5.1 Der Beschwerdeführer macht geltend, die Vorinstanz sei willkürlich davon ausgegangen, dass das Opfer A.________ durch seine Drohungen, er werde sie umbringen oder ihrer Familie etwas Schlimmes antun, in Angst und Schrecken versetzt worden sei bzw. ihr Sicherheitsgefühl verloren habe. Sie habe selbst angegeben, diese Drohungen seien für sie zur Routine geworden. Die Aussagen des Opfers seien sehr allgemein gehalten, vage und nicht spontan. 5.2 Die Vorinstanz führt aus, das Opfer habe die Drohungen anlässlich der Vorfälle vom 29. April 2005 und vom 12./16. August 2006 ernst genommen und sehr grosse Angst gehabt. Das gehe aus seinen Aussagen hervor. Die Drohungen seien von Gewalthandlungen begleitet gewesen. Es sei deshalb glaubhaft, dass sich das Opfer geängstigt habe. 5.3 Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers ist es nicht willkürlich, dass die Vorinstanz davon ausgeht, das Opfer sei durch die Drohungen am 29. April 2005, 12. und 16. August 2006 in Angst und Schrecken versetzt worden. Bei allen drei Vorfällen wurde der Beschwerdeführer gegen das Opfer gewalttätig. Für die beiden Vorfälle vom August 2006 hat das Opfer nach den Ausführungen der Vorinstanz seine Angst ausdrücklich bejaht. Damit setzt sich der Beschwerdeführer nicht auseinander. Insoweit ist auf seine Rüge nicht einzutreten. Bei der Auseinandersetzung vom 29. April 2005 wandte der Beschwerdeführer massive Gewalt gegen das Opfer an und bedrohte es (vgl. E. 1.2). Noch beim Hausarzt vier Tage nach dem Vorfall weinte das Opfer und wirkte verängstigt (angefochtenes Urteil S. 9 unten). Unter diesen Umständen ist der Schuldspruch wegen mehrfacher Drohung nicht zu beanstanden.