Citation: 5A_175/2024 E. 5.2.2

5.2.2. Wie diese Ausführungen zeigen, stört sich die Beschwerde führerin vor allem an der etwas pauschalen Aussage der Vorinstanz, wonach sie "Geschäfte von wesentlichem Ausmass getätigt" habe. Sie bestreitet jedoch nicht, der B.________ einen Zahlungsauftrag über Fr. 350'000.-- zugunsten ihrer langjährigen Freundin beziehungsweise deren Tochter erteilt zu haben. Im Gegenteil führt sie aus, sie habe einer langjährigen Freundin ein Darlehen gewähren wollen und verweist auf einen Darlehensvertrag vom 15. Oktober 2022, den sie im vorinstanzlichen Verfahren eingereicht hat. Dass es sich hierbei um ein Geschäft von wesentlichem Ausmass handelt, ist offensichtlich. Allein der Umstand, dass die Vorinstanz in diesem Zusammenhang den Plural verwendet, macht ihre Sachverhaltsfeststellung noch nicht willkürlich. Damit ist auch der Rüge die Grundlage entzogen, die Vorinstanz habe den Untersuchungsgrundsatz gemäss Art. 446 ZGB willkürlich angewendet (siehe dazu Urteil 5A_929/2022 vom 20. Februar 2023 E. 2.3).