Citation: 5A_423/2014 E. 3

Die Vorinstanz hat die Genugtuungsansprüche im Lichte von Art. 429a ZGB in der Fassung gemäss Ziff. II des Bundesgesetzes vom 6. Oktober 1978, in Kraft seit 1. Januar 1981 bis 31. Dezember 2012 (AS 1980 31; BBl 1977 III 1) geprüft. Der Grundsatz der Anwendung des alten Rechts ist nicht bestritten und somit auch nicht Gegenstand der subsidiären Verfassungsbeschwerde. Gemäss der angewendeten Bestimmung hat Anspruch auf Schadenersatz und, wo die Schwere der Verletzung es rechtfertigt, auf Genugtuung, wer durch eine widerrechtliche fürsorgerische Freiheitsentziehung verletzt wird.