Citation: 9C_759/2010 31.01.2011 E. A

Der 1956 geborene A.________ war in der Schweiz seit 1977 für verschiedene Baufirmen als Hilfsmaurer, Hilfsgipser, Hilfsfassadenbauer und zuletzt ab 1. Juni 2003 als Vorarbeiter für Fassadenisolationen tätig. Unter Angabe einer Fersenbeinfraktur rechts am 26. August 2003 meldete er sich am 9. November 2004 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Am 23. Dezember 2004 gewährte die IV-Stelle Bern Berufsberatung. Zur Prüfung der Eingliederungs- und Arbeitsfähigkeit veranlasste sie am 20. Januar 2005 eine berufliche Abklärung in der BEFAS, Berufliche Abklärungsstelle (Bericht vom 7. Juli 2005). Mit Verfügung vom 16. Mai 2006 sprach die SUVA A.________ ab 1. Mai 2006 eine Invalidenrente zu bei einem Invaliditätsgrad von 45 %. Auf Empfehlung der BEFAS und des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) ordnete die IV-Stelle am 7. Juni 2006 eine Expertise bei Dr. med. S.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, an. Gestützt auf dessen Gutachten vom 7. Dezember 2006 und nach Rücksprache mit dem RAD forderte sie A.________ auf, sich zur Behandlung in eine psychiatrische Tagesklinik zu begeben. Da dieser der Aufforderung nicht nachkam, stellte ihm die IV-Stelle mit Vorbescheid vom 25. April 2007 die Abweisung des Leistungsbegehrens gestützt auf die Akten in Aussicht. A.________ meldete sich bei der Tagesklinik L.________ an. In der Folge liess ihn die IV-Stelle durch die MEDAS begutachten. Gestützt auf deren Expertise vom 10. März 2009 sprach sie dem Versicherten nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren mit Verfügung vom 24. Februar 2010 ab 1. August 2004 eine bis 31. Oktober 2004 befristete ganze Invalidenrente zu.