Citation: 1C_323/2015 E. 4.2.5

4.2.5. Kann nicht gänzlich ausgeschlossen werden, dass sich aus den in Frage stehenden Daten sachdienliche Angaben für weitere polizeiliche Ermittlungsarbeiten ergeben können, überwiegt das öffentliche Interesse an der Aufklärung des Überfalls das private Interesse des Beschwerdeführers an der Löschung der Daten (BGE 138 I 256 E. 6.3 S. 264). Unter Berücksichtigung, dass es sich dabei um keinen schweren Grundrechtseingriff handelt, erscheint das Weiterbestehen der Daten nach Massgabe der POLIS-Verordnung als verhältnismässig. Die Rüge der Verletzung von Art. 13 Abs. 2 BV und von Art. 8 Ziff. 1 EMRK erweist sich als unbegründet.