Citation: 7B_230/2022 E. 2.3

2.3. Dem angefochtenen Urteil kann entnommen werden, dass D.________ auf den Fotos den Beschwerdeführer nicht erkannt habe und lediglich im Ermittlungsverfahren davon gesprochen habe, dass ein Mann, bei dem sie zwei Messer gesehen habe, zugestochen habe. Die Vorinstanz relativiert jedoch die Beweiskraft der Aussagen der einvernommenen Zeugen und Auskunftspersonen und hält fest, dass alle nicht neutral erschienen, da sie entweder selbst Opfer bzw. Beschuldigte oder dem Lager eines der Opfer bzw. der potentiellen Täter zuzuordnen seien und es auf einen Abgleich mit den objektiven Beweismitteln ankomme. Auf diese objektiven Beweismittel, namentlich insbesondere die DNA-Spuren des Beschwerdeführers sowie des Opfers auf dem Messer sowie dessen Verletzungen, stützt sich die Vorinstanz denn auch bei ihrer Feststellung des Sachverhalts. Der Aussage von D.________ kommt nicht ausschlaggebende Bedeutung zu. Wie es sich mit einer allfälligen Verletzung des Konfrontationsanspruchs des Beschwerdeführers verhält, kann insofern offenbleiben, zumal vom Beschwerdeführer auch nicht hinreichend substanziiert dargetan wird (Art. 42 Abs. 2 BGG), inwiefern sich der gerügte allfällige Verfahrensfehler auf die Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts auswirken würde. Im Übrigen liegt auch keine Verletzung der Begründungspflicht vor (vgl. BGE 149 V 156 E. 6.1 mit Hinweisen), soweit eine solche überhaupt rechtsgenüglich gerügt wird. Im angefochtenen Entscheid werden - im Sinn der entscheidwesentlichen Gesichtspunkte - die Überlegungen genannt, von denen sich die Vorinstanz hat leiten lassen und auf welche sich ihr Entscheid stützt.