Citation: 4A_350/2020 E. 6.3.1

6.3.1. Die Beschwerdeführerinnen machen geltend, die Beschwerdegegnerin sowie deren Tochtergesellschaft in der Türkei hätten die massgebenden Verkaufspreise gekannt resp. kennen müssen, da sie öffentlich zugänglich seien. Bei richtiger Betrachtung liege deshalb mit Blick auf die Verkaufspreise keine bestrittene Tatsache vor, über die (vertieft) Beweis zu führen wäre, zumal das blosse Bestreiten mit Nichtwissen durch die Beschwerdegegnerin unter den vorliegenden Umständen nicht genüge. Der Schaden sei daher rechtsgenügend erstellt. Schliesslich habe die Vorinstanz in unzulässiger antizipierter Beweiswürdigung auf weitere Beweismassnahmen verzichtet.