Citation: U 197/02 11.03.2003 E. B

L._________ reichte am 12. Mai 2000 beim Verwaltungsgericht des Kantons Luzern Beschwerde ein und beantragte, unter Aufhebung des Einspracheentscheids vom 3. Februar 2000 seien ihm die gesetzlichen Leistungen der Unfallversicherung auszurichten. Das kantonale Gericht holte, nachdem es den Parteien Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben hatte, das Gutachten des Dr. med. R.________, Oberarzt Forensik, Spital X.________, Psychiatriezentrum Y.________, vom 5. Juni 2001 ein, gemäss welchem, in der Annahme, dass eine schwere Störung des Bewusstseins vorgelegen habe, aus forensisch-psychiatrischer Sicht von einer gänzlichen Urteilsunfähigkeit des Exploranden für die Folgen seiner Handlung ausgegangen werden müsse. Mit Eingabe vom 31. Juli 2001 machte die SUVA unter Auflage einer Beurteilung der Frau Dr. med. H.________, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, Aerzteteam Unfallmedizin, vom 9. Juli 2001 geltend, das Gutachten des Dr. med. R.________ weise erhebliche Mängel auf und beantragte, es sei gerichtlich eine Oberexpertise anzuordnen. L._________ liess die Stellungnahme der Frau Dr. med. H.________ dem Gutachter unterbreiten, der sich mit Schreiben vom 29. August 2001 dazu äusserte und an seiner Beurteilung festhielt. Mit Entscheid vom 7. Mai 2002 wies das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern die Beschwerde ab.