Citation: 1C_92/2021 E. 7

Die private Beschwerdegegnerin hat dem Ausgang des bundesgerichtlichen Verfahrens entsprechend für dessen Kosten aufzukommen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Gemäss Art. 68 Abs. 2 BGG wird die unterliegende Partei in der Regel verpflichtet, der obsiegenden Partei alle durch den Rechtsstreit verursachten notwendigen Kosten zu ersetzen. Nach bundesgerichtlicher Praxis haben obsiegende Parteien grundsätzlich nur dann Anspruch auf eine Parteientschädigung, wenn sie durch einen externen Anwalt vertreten sind und deshalb tatsächlich Anwaltskosten anfallen. Vorliegend wurde der beschwerdeführende Zürcher Heimatschutz ZVH durch seinen Präsidenten vertreten, welcher über ein Anwaltspatent verfügt. Es liegt damit im Grundsatz ein Fall von Prozessführung in eigener Sache vor, bei welchem nur in Ausnahmefällen eine Parteientschädigung zugesprochen wird (vgl. BGE 129 II 297 E. 5 S. 304; 129 V 113 E. 4.1 S. 116; 128 V 236 E. 5 S. 242; Urteil 1C_408/2018 vom 18. März 2019 E. 6.2). Ein entsprechender Ausnahmefall liegt namentlich vor, wenn es sich um eine komplexe Sache mit hohem Streitwert handelt und die Interessenwahrung einen hohen Arbeitsaufwand notwendig macht, der den Rahmen dessen überschreitet, was der Einzelne üblicher- und zumutbarerweise nebenbei zur Besorgung der persönlichen Angelegenheiten auf sich zu nehmen hat (vgl. BGE 129 II 297 E. 5 S. 304; 129 V 113 E. 4.1 S. 116; Urteil 1B_115/2017 vom 12. Juni 2017 E. 2.4.2). Vorliegend ist zwar nicht ersichtlich, dass ein hoher Streitwert auf dem Spiel steht. Aufgrund der Komplexität der Angelegenheit und des verhältnismässig grossen Aufwandes für die Wahrung der Interessen des Zürcher Heimatschutzes ZVH rechtfertigt es sich aber, diesem Verein dennoch eine Parteientschädigung zuzusprechen. Die Ausrichtung einer Parteientschädigung an den Beschwerdeführer erscheint auch deshalb als geboten, weil sein Präsident für die Stellungnahme vom 14. April 2021 einen externen Rechtsanwalt beizog. Allerdings bemisst sich die Parteientschädigung, soweit sie für die vom Präsidenten des Beschwerdeführers verfasste Beschwerde (bzw. den entsprechenden Vertretungsaufwand) auszurichten ist, nicht nach den (höheren) Honoraransätzen, welche bei Beizug eines mandatierten externen Rechtsvertreters zur Anwendung kommen (Anwaltskosten im Sinne von Art. 1 lit. a i.V.m. Art. 2-8 des Reglements vom 31. März 2006 über die Parteientschädigung und die Entschädigung für die amtliche Vertretung im Verfahren vor Bundesgericht [SR 173.110.210.3]). Insoweit ist die Parteientschädigung stattdessen unter dem Titel der weiteren durch den Rechtsstreit verursachten notwendigen Kosten zuzusprechen (Art. 1 lit. b i.V.m. Art. 11 des genannten Reglements; vgl. BGE 125 II 518 E. 5b S. 519, unter Bezugnahme auf den früheren bundesgerichtlichen Entschädigungstarif; zur Weitergeltung dieser Praxis Urteile 2C_807/2008 vom 19. Juni 2009 E. 4.3; 1C_89/2007 vom 13. Juli 2007 E. 4). Die genannte Parteientschädigung ist von der Beschwerdegegnerin zu bezahlen (Art. 68 Abs. 2 BGG).