Citation: I 598/02 12.03.2003 E. 2

2.1 Massgebend für die Beurteilung der Gesetzmässigkeit der angefochtenen Verfügung ist der Sachverhalt, der zur Zeit des Verfügungserlasses gegeben war (BGE 121 V 366 Erw. 1b mit Hinweisen; ARV 2000 Nr. 15 S. 74 Erw. 1). Im Beschwerdeverfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen kommt dem Eidgenössischen Versicherungsgericht eine erweiterte Kognition zu (Art. 132 OG), im Rahmen derer auch neue Tatsachenbehauptungen und Beweismittel zulässig sind. 2.2 Dem im Verwaltungsgerichtsbeschwerdeverfahren nachträglich eingereichten Arztzeugnis von Dr. med. von R.________ vom 10. September 2002 ist zu entnehmen, dass der Versicherte wegen einer Gicht-Arthropathie seit 1985 wiederholt in ärztlicher Behandlung stand und deswegen die Arbeitstätigkeit unterbrechen musste. Ob und allenfalls in welchem Ausmass diese Beschwerden auch heute noch bestehen und sich auf die Arbeitsfähigkeit auswirken, geht aus dem Zeugnis nicht hervor, so dass sich daraus hinsichtlich des Gesundheitszustands im massgebenden Zeitpunkt des Verfügungserlasses nichts entnehmen lässt. Davon unabhängig kann aber davon ausgegangen werden, dass der Gichterkrankung mit überwiegender Wahrscheinlichkeit keine invalidisierende Wirkung (mehr) zukommt, zumal Dr. med. B.________ trotz umfassenden Untersuchungen keine Anzeichen für eine aktuell bestehende diesbezügliche Erkrankung feststellen konnte und sich diese auch nach den eigenen Angaben des Versicherten in der IV-Anmeldung vom 26. März 2001 nicht behindernd auswirkte, worauf die Vorinstanz in ihrer Vernehmlassung vom 26. September 2002 zu Recht hinweist. Vor diesem Hintergrund kann offen bleiben, ob die IV-Stelle nicht nur vom zuletzt behandelnden Arzt Dr. med. B.________, sondern zusätzlich von den früheren Hausärzten Dr. med. von R.________ und Dr. med. X.________, Auskünfte hätte einholen müssen.