Citation: 1C_93/2024 E. 4.4

4.4. Die Vorinstanz setzt sich mit der Anwendung des das Diskriminierungsverbot konkretisierenden Behindertengleichstellungsgesetzes vom 13. Dezember 2002 (BehiG; SR 151.3) auseinander. Das BehiG enthalte mit Bezug auf den Baubereich nur Rahmenbedingungen; für den Kanton Zürich statuierten §§ 239a-239d PBG/ZH nähere Anforderungen. Dabei kommt die Vorinstanz zum Schluss, dass kantonalrechtlich die §§ 239a und 239b PBG/ZH den Anwendungsbereich bei Wohngebäuden mit fünf bis acht Wohneinheiten auf Neubauten beschränkten. Da im vorliegenden Fall das bestehende Wohnhaus mit dem Attikageschoss eine zweite Wohneinheit erhalten solle, kämen die Anforderungen von § 239a PBG/ZH nicht zur Anwendung. Dies ist zutreffend und insoweit unbestritten.