Citation: I 207/02 30.12.2002 E. 4

Zu prüfen bleibt, wie sich diese gesundheitlichen Einschränkungen in erwerblicher Hinsicht auswirken. 4.1 Die IV-Stelle ging mit der Vorinstanz davon aus, dem Versicherten sei eine unselbstständige Tätigkeit als Taxichauffeur zumutbar; dabei könne er ein Einkommen von Fr. 50'470.- erzielen. Bei der Festsetzung des Valideneinkommens von Fr. 30'090.- stellte sie auf die Einkommen 1997 und 1998 der Veranlagungsverfügung der Steuerverwaltung ab (Fr. 28'080.-) und zählte ein Einkommen aus Landwirtschaft von jährlich Fr. 3'712.- hinzu. 4.2 Vorliegend kann indes offen bleiben, ob das im Einkommensvergleich massgebende Valideneinkommen auf Grund der Steuer- und Buchhaltungszahlen korrekt festgesetzt wurde und ob die Einkünfte aus der Landwirtschaft überhaupt als Einkommen aufzurechnen sind. Zwar hat beim Einkommensvergleich die Einkommensermittlung so konkret wie möglich zu erfolgen. Es ist daher in der Regel vom letzten Lohn, den der Versicherte vor Eintritt der Gesundheitsschädigung erzielt hat, auszugehen (ZAK 1980 S. 593 mit Hinweisen; unveröffentlichtes Urteil T. vom 23. Mai 2000, U 243/99). Fest steht indes, dass dem Versicherten von der A.________ GmbH eine Anstellung als Taxifahrer angeboten wurde. Bei dieser ihm aus medizinischer Sicht zumutbaren Stelle hätte er bei einem Pensum von 80 % ein Einkommen von Fr. 50'470.- erzielen können. Unter diesen Umständen braucht das Valideneinkommen nicht konkret festgesetzt zu werden, da dieses in jedem Fall tiefer als das Invalideneinkommen ist. Gerade im Hinblick darauf, dass der Versicherte auch bei einem Arbeitspensum von 80 % bedeutend mehr verdienen kann wie als selbstständig erwerbender Taxifahrer, ist es dem Versicherten im Rahmen der allgemeinen Schadenminderungspflicht (BGE 113 V 28 Erw. 4a mit Hinweisen; AHI 1997 S. 39 Erw. 4a) jedenfalls zumutbar, zur Selbsteingliederung eine unselbstständige Erwerbstätigkeit ausserhalb seines Unternehmens aufzunehmen. Es kann deshalb auch auf die Berücksichtigung der Arbeitsunfähigkeit in der Nebenbeschäftigung des Landwirts (mit welcher der Versicherte gemäss Abklärungen der IV-Stelle vor 1999 zu 20 % tätig war und ein jährliches Einkommen von Fr. 3'712.- erzielte) im Rahmen eines Betätigungsvergleichs abgesehen werden. Wenn der Beschwerdeführer bisher auf solche Erwerbsmöglichkeiten verzichtet hat, tat er das aus invaliditätsfremden Gründen. Es sind keinerlei Hinweise ersichtlich, dass er nicht aus freien Stücken auf eine gewinnbringendere Tätigkeit verzichtet hat (vgl. Urteil B. vom 5. Juli 2001, I 249/00). Damit erweist sich die Ablehnung des Rentenanspruchs als Rechtens.