Citation: 4D_115/2024 E. 1.1

1.1. Die Beschwerdegegner als Mieter der 4.5-Zimmerwohnung, U.________ xxx, in V.________, reichten bei der Schlichtungsbehörde für Miete und Pacht des Bezirks Aarau (nachfolgend: Schlichtungsbehörde) gegen die Beschwerdeführerin als Vermieterin am 24. Mai 2023 (Postaufgabe) ein Schlichtungsgesuch ein. Sie beantragten die Behebung der im Schreiben vom 3. Mai 2023 erwähnten Mängel, eine Mietzinsreduktion rückwirkend per 1. November 2022 (Vertragsbeginn) sowie Schadenersatz für ihre Umtriebe. Die Beschwerdeführerin erschien nicht zur Schlichtungsverhandlung vom 25. August 2023, weshalb zwischen den Parteien keine Einigung erzielt werden konnte. Die Schlichtungsbehörde unterbreitete den Parteien am 25. August 2023 einen Urteilsvorschlag, welchen die Beschwerdeführerin am 14. September 2023 ablehnte. Am 20. September 2023 erteilte die Schlichtungsbehörde der Beschwerdeführerin die Klagebewilligung. Diese reichte in der Folge keine Klage ein. Mit Verfügung vom 7. November 2023 setzte die Schlichtungsbehörde die Parteien darüber in Kenntnis, dass der Urteilsvorschlag am 23. Oktober in Rechtskraft erwachsen und damit vollstreckbar sei. Weiter forderte es die Parteien auf, der Schlichtungsbehörde für die Überweisung des ihnen zustehenden Anteils an den hinterlegten Mietzinsen innert 10 Tagen die notwendigen Kontoangaben mitzuteilen, oder einen Einzahlungsschein zuzustellen. Sie wies ferner darauf hin, dass sie Einwände gegen die Höhe des ihnen zustehenden Betrages (Beschwerdegegner: Fr. 1'963.-- / Beschwerdeführerin Fr. 8237.--) ebenfalls innert 10 Tagen der Schlichtungsbehörde bekannt zu geben hätten und dass allfällige Einwände zu begründen wären.