Citation: 5D_167/2020 E. 4.1

4.1. Der Beschwerdeführer macht zunächst geltend, der Entscheid verletze die Begründungsanforderungen und damit das rechtliche Gehör. Aus dem Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) folgt die Verpflichtung der Behörde, ihren Entscheid zu begründen. Dabei ist nicht erforderlich, dass sie sich mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt. Vielmehr kann sie sich auf die für den Entscheid wesentlichen Punkte beschränken. Die Begründung muss so abgefasst sein, dass sich die betroffene Person über die Tragweite des Entscheids Rechenschaft geben und ihn in voller Kenntnis der Sache an die höhere Instanz weiterziehen kann. In diesem Sinne müssen wenigstens kurz die Überlegungen genannt werden, von denen sich die Behörde hat leiten lassen und auf die sich ihr Entscheid stützt (BGE 145 III 324 E. 6.1 S. 326; 142 II 49 E. 9.2 S. 65; 137 II 266 E. 3.2 S. 270; 136 I 229 E. 5.2 S. 236). Der angefochtene Entscheid geht auf die relevanten Themen eingehend ein (Ablehnung des Obergerichts; Ablehnung des Bezirksgerichtspräsidenten; Fristerstreckung durch das Bezirksgericht; Vollstreckbarkeit der als Rechtsöffnungstitel dienenden Entscheide; Fehlen zulässiger Einwendungen; Möglichkeit, in einem Verfahren Rechtsöffnung für mehrere Forderungen zu verlangen; unentgeltliche Rechtspflege; Busse wegen Verletzung des prozessualen Anstands). Dass dabei auch die Erwägungen des Bezirksgerichts und die Parteistandpunkte wiedergegeben werden, ist nicht zu beanstanden. Der angefochtene Entscheid erfüllt die genannten Voraussetzungen an die Entscheidbegründung offensichtlich. Der Beschwerdeführer bringt sodann vor, das Obergericht habe sein Entschuldigungsschreiben vom 18. Mai 2020 nicht berücksichtigt. Das Obergericht hat dieses Schreiben in seinem Entscheid vom gleichen Tag erwähnt und es zumindest insoweit berücksichtigt. Inwieweit es inhaltlich im angefochtenen Entscheid einen weitergehenden Niederschlag hätte finden müssen, legt der Beschwerdeführer nicht dar. Insbesondere bleibt die Behauptung unbelegt, dieses Schreiben habe eine Entschuldigung (im Hinblick auf die Verletzung des prozessualen Anstands) enthalten.