Citation: I 182/06 03.10.2006 E. 6

6.1 Gemäss ZMB-Gutachten vom 26. Juni 2003 (samt ergänzenden Stellungnahmen vom 27. Februar und 22. Juni 2004), welches gestützt auf die vorhandenen medizinischen Akten sowie eigene allgemeinmedizinische, orthopädische, neurologische, rheumatologische und psychiatrische Untersuchungen verfasst wurde, ist die Beschwerdegegnerin unter zumutbarer Willensanstrengung in der Lage, ihre bisherigen Tätigkeiten als Primarlehrerin und Gemeinderätin (einschliesslich Vizepräsidium und Kommissionsvorsitz) wie auch jede andere leidensadaptierte berufliche Beschäftigung (ohne manuelle Schwerarbeiten mit Belastung des Handgelenkes) im Umfang von 60 % auszuüben. Die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit beruht nach Auffassung der ZMB-Experten zur Hauptsache auf einer psychischen und psychosomatischen Problematik. 6.2 Auf diese Beurteilung kann, wie die Vorinstanz einlässlich und mit überzeugender Begründung dargelegt hat, abgestellt werden, da die Expertise die rechtsprechungsgemäss erforderlichen Kriterien für beweiskräftige ärztliche Entscheidungsgrundlagen (BGE 125 V 352 Erw. 3a mit Hinweis) in allen Teilen erfüllt. Soweit die Beschwerdegegnerin letztinstanzlich erneut vorbringt, das ZMB-Gutachten sei zufolge der inakzeptablen Untersuchung seitens des beigezogenen Psychiaters Dr. med. E.________ nicht schlüssig, kann auf die Erwägungen des kantonalen Gerichts verwiesen werden, welches sich eingehend mit der entsprechenden Rüge auseinandergesetzt und diese zutreffend widerlegt hat. Namentlich wurde auch in der ergänzenden Stellungnahme der Ärzte des ZMB vom 27. Februar 2004 darauf hingewiesen, dass sich - wie auch dem, in das Gutachten integrierten psychiatrischen Teilstatus entnommen werden kann - die anfängliche, gegenüber dem Psychiater geäusserte Kränkung der Versicherten bezüglich der zeitlichen Verzögerung der Untersuchung im Verlaufe des Gesprächs aufgelöst hat und dieses in der Folge in einer guten und konstruktiven Art geführt werden konnte. Dem Einwand, es bestünden hinsichtlich des verbliebenen Leistungsvermögens mit der Beurteilung des ZMB divergierende ärztliche Aussagen, ist der Beschwerdegegnerin entgegenzuhalten, dass insbesondere die mit Schreiben vom 9. Februar 2004 an die IV-Stelle aufgeführten Berichte zur Hauptsache aus den Jahren 2001 sowie 2002 stammen und den ZMB-Gutachtern, wie der Expertise auf S. 2 ff. zu entnehmen ist, anlässlich ihrer im März/April 2003 erfolgten Untersuchungen bereits bekannt waren. Zu späteren medizinischen Abklärungen wie auch explizit zu den im Gutachten der Rehaklinik Y.________ vom 17. Dezember 2002 aufgeführten neuropsychologischen Testresultaten nahmen sie sodann in ihren Gutachtensergänzungen vom 27. Februar und 22. Juni 2004 eingehend Stellung. Dass der Versicherten seitens ihres schulischen Arbeitgebers jegliches Leistungsvermögen im Kernkompetenzbereich als Lehrerin aus gesundheitlichen Gründen abgesprochen wird (vgl. Bestätigung vom 26. März 2006, Besprechungsnotizen der Visana vom 6. November 2001), vermag kein anderes Ergebnis herbeizuführen, da diese Aussage allein noch keine Angaben darüber enthält, ob und in welchem Ausmass es der Beschwerdegegnerin mit entsprechender, zumutbarer Willensanstrengung möglich wäre, die sie in ihrer Arbeitsfähigkeit hemmenden, psychisch bedingten Faktoren zumindest teilweise zu überwinden. Aus dem Umstand schliesslich, dass die Visana als Unfallversicherer bis Ende Februar 2004 anstandslos Versicherungsleistungen erbracht hat (vgl. Verfügung vom 4. März 2004, Einspracheentscheid vom 13. Dezember 2004), kann die Beschwerdegegnerin nichts zu ihren Gunsten ableiten, da gerade im Falle von teilzeitlich erwerbstätigen Versicherten wesentliche Unterschiede zwischen der Invaliden- und der obligatorischen Unfallversicherung bestehen (vgl. dazu im Detail: BGE 125 V 158 f. Erw. 5c/cc mit Hinweisen). Die von der Beschwerdegegnerin beantragten zusätzlichen medizinischen Erhebungen erübrigen sich vor diesem Hintergrund.