Citation: 8C_303/2022 E. 6

Die Vorinstanz wies vor dem Hintergrund dieser kantonalen Grundlagen zunächst darauf hin, dass nach ihrer ständigen Praxis bei der Prüfung der Korrektheit einer Einreihung im Rahmen der Systempflege von der Stellenbeschreibung auszugehen sei, die Basis des Bewertungsentscheides gebildet habe, hier somit von der Stellenbeschreibung Nr. 16023.000001 (Lehrperson Berufsfachschule ABU [Allgemein bildender Unterricht]). Die Massgeblichkeit der Stellenbeschreibung gelte auch für die Quervergleichsstellen. Die Stelle der Beschwerdeführenden erfülle die Anforderungen der Modellumschreibung 4203.16 bezüglich der für die Bewertung entscheidenden Unterkompetenzen "Flexibilität", "Kommunikationsfähigkeit" und "Führung", so dass die Zuordnung zur entsprechenden Lohnklasse 16 als zutreffend erscheine. Die übrigen Unterkompetenzen würden sich, mit einer Ausnahme, für die Bewertung neutral auswirken. Einzig hinsichtlich der Unterkompetenz "Wissen" würden - bei Sportlehrpersonen offenbar typischerweise - die gleichlautenden Anforderungen der Modellumschreibungen 4203.16 und 4203.17 übertroffen. Das Übertreffen einer Modellumschreibung hinsichtlich einer einzelnen Unterkompetenz vermöge die Zuordnung zur entsprechenden Lohnklasse jedoch nicht in Frage zu stellen, weshalb die Einstufung der Beschwerdeführenden in die Lohnklasse 16 im Ergebnis nicht zu beanstanden sei. Im Quervergleich mit der Stelle "Lehrperson Berufsfachschule ABU (Allgemein bildender Unterricht) ", Stellenbeschreibung Nr. 16022.000001, würden sich Differenzen bezüglich der Unterkompetenzen "Flexibilität", "Kommunikationsfähigkeit", "Führung" sowie "Kenntnisse und Fertigkeiten" ergeben. Der Hauptunterschied beruhe darauf, dass die Quervergleichsstelle den Unterricht in mehreren Fächern beinhalte, wogegen gemäss der Stellenbeschreibung der Beschwerdeführenden nur ein Fach zu unterrichten sei. Der Unterricht in mehreren Fächern bringe eine grössere Unterschiedlichkeit der Inhalte, eine grössere Anzahl von Methoden und Mitteln zur Wissensvermittlung und damit mehr Flexibilität mit sich. Sodann begründe der fachliche Austausch mit Lehrpersonen verschiedener Fächer gesteigerte Anforderungen an die Kommunikationsfähigkeit. Aus dem Wechsel der Ausgestaltung zur Vermittlung der verschiedenen Fächer resultierten ebenfalls erhöhte Anforderungen an die Führung. Betreffend "Kenntnisse und Fertigkeiten" führe der Unterricht mehrerer Fächer zu einer weiteren Differenz, da entsprechend Fachwissen in mehreren Fächern vorhanden sein müsse. Aufgrund dieser Unterschiede sei die höhere Einreihung der Quervergleichsstelle in Lohnklasse 17 gerechtfertigt. Zum Quervergleich mit der Stellenbeschreibung Nr. 16020.000001 (Lehrperson Berufsfachschule BKU [Berufskundlicher Unterricht]) seien von den Beschwerdeführenden keine substanziierten Einwände vorgebracht worden. Die weitere Stelle "Lehrperson Berufsfachschule BKU (Berufskundlicher Unterricht) " gemäss Stellenbeschreibung Nr. 16021.000002 beinhalte den Unterricht eines Faches und sei in Lohnklasse 16 überführt worden. Das Verwaltungsgericht habe diese Quervergleichsstelle unterdessen in VGE VD.2020.23 vom 4. März 2022 (E. 5.4) beurteilt und die Stellenzuordnung - unter Berücksichtigung eines Quervergleichs mit der im vorliegenden Verfahren streitigen Stelle - bestätigt. Wegleitend für die gerichtliche Beurteilung sei die Gemeinsamkeit, dass beide Stellen sich auf das Unterrichten in einem Fach beziehen würden. Trotz einer Differenz bei den Ausbildungsanforderungen der Quervergleichsstelle (Abschluss einer Höheren Fachprüfung sowie ein Pädagogisches Studium von 300 Lernstunden) seien die Anforderungen insgesamt vergleichbar, so dass sich die Einreihung in Lohnklasse 16 als zutreffend erweise. Mit welchen vergleichbaren Stellen weitere Quervergleiche hätten angestellt werden sollen, sei schliesslich nicht ansatzweise substanziiert worden. Zusammenfassend sei die Zuordnung der Stelle der Beschwerdeführenden in die Lohnklasse 16 nicht zu beanstanden.