Citation: 4A_254/2020 E. 4.4.1

4.4.1. Die Vorinstanz verwies auf die Begründung des Bezirksgerichts, wonach es sich diesbezüglich höchstens um einen unbeachtlichen Motivirrtum gemäss Art. 24 Abs. 2 OR handeln könne. Diese erstinstanzliche Schlussfolgerung habe die Beschwerdeführerin nicht substanziiert bestritten. Da sie die Beweislast trage, hätte sie ihre Unerfahrenheit substanziiert vortragen müssen. Wie das Bezirksgericht zu Recht ausführe, habe sie den Nachweis, dass sie sich in einem wesentlichen Willensmangel befunden habe, nicht erbracht. Im Übrigen handle es sich bei ihrem Vorbringen, der Wegfall der Ergänzungsleistungen erweise sich als gravierende Rechtsfolge, um ein unzulässiges Novum. Das Bezirksgericht habe auch zutreffend erwogen, die Beschwerdeführerin habe mit ihrer Unterschrift unter den Kaufsrechtsvertrag bestätigt, dass dessen Inhalt ihrem Willen entspreche.