Citation: 8C_792/2021 E. 7.1

7.1. Inwiefern die Vorinstanz offensichtlich unrichtige Sachverhaltsfeststellungen getroffen oder die zu beachtenden Beweiswürdigungsregeln verletzt haben sollte, indem sie auf das SMAB-Gutachten abstellte, ist nicht erkennbar. Was zunächst den vom Beschwerdeführer angerufenen Bericht seines Psychotherapeuten vom 8. Juni 2020 betrifft, lassen sich keine Aspekte ausmachen, die von den Gutachtern ungewürdigt geblieben wären. Dies gilt insbesondere auch insoweit, als Dr. med. C.________ die gutachtliche Einschätzung in diagnostischer Hinsicht kritisiert. Dass sich eine chronische PTBS im Verlauf zur schwerwiegenden Persönlichkeitsänderung entwickelt hätte, schloss der begutachtende Psychiater, bestätigt im interdisziplinären Konsens, mit einlässlicher Begründung aus, dies unter anderem mit Hinweis darauf, dass unter diesen Umständen ein Studienabschluss nicht möglich gewesen wäre. Soweit der Beschwerdeführer vorbringt, die Gutachter hätten die spezifischen Anforderungen eines Studiums zu wenig berücksichtigt, kann ihm ebenfalls nicht gefolgt werden, haben sich die Experten doch ausdrücklich zur diesbezüglichen Leistungsfähigkeit geäussert. Darüber hinaus ist dem Gutachten zu entnehmen, dass die aktuellen (vierstündigen) neuropsychologischen Untersuchungen ein weitgehend unauffälliges kognitives Leistungsprofil gezeigt hätten, was seinerseits die Relevanz der PTBS-Diagnose sowohl hinsichtlich ausbildungs- wie auch berufsbezogener Leistungen relativiere. Aus diesem Grund vermag der Beschwerdeführer insbesondere auch mit seinem Einwand, es sei zusätzlich zur zeitlichen auch eine weitergehende leistungsmässige Einbusse zu berücksichtigen, nicht durchzudringen. Dass die Vorinstanz auf die von den Gutachtern attestierte 80%ige Leistungsfähigkeit abstellte, ist nicht zu beanstanden. Dies gilt schliesslich auch insoweit, als beschwerdeweise geltend gemacht wird, die nachträgliche Beurteilung habe diesbezüglich nicht hinreichend zuverlässig ausfallen können, zumal bereits die neuropsychologische Verlaufsuntersuchung im Spital E.________ im Dezember 2014 lediglich noch minimale kognitive Funktionsstörungen ergeben hatten.