Citation: 5C.137/2006 23.08.2006 E. A

Mit Verfügung des Eheschutzrichters des Bezirkes Bülach vom 27. August 2003 wurde den Eheleuten Y.________ und X.________ das Getrenntleben bewilligt und wurden die Nebenfolgen entsprechend zweier Teilvereinbarungen der Parteien geregelt. Am 13. Januar 2004 ordnete der Eheschutzrichter für die sieben, der elterlichen Obhut von X.________ unterstellten Kinder der Parteien, A.________ (10. Dezember 1989), B.________ (15. November 1991), C.________ (1. September 1993), D.________ (22. August 1995), die Zwillinge E.________ und F.________ (8. März 1998), und G.________ (30. Juli 2000) eine Beistandschaft im Sinne von Art. 308 Abs. 1 und 2 ZGB an. Der Beistand wurde insbesondere berechtigt, die Modalitäten des persönlichen Verkehrs zwischen Y.________ und den Kindern zu regeln und, soweit erforderlich, im Konfliktfall die Parteien und die Kinder an eine Fachstelle für Kinder- und Jugendberatung zu verweisen oder eine entsprechende Fachperson beizuziehen. Die Vormundschaftsbehörde Wallisellen wurde mit der Ernennung des Beistands und mit dem Vollzug der Beistandschaft betraut. Mit Beschluss der Vormundschaftsbehörde vom 24. März 2004 wurde eine Beiständin eingesetzt.