Citation: 9C_782/2017 E. 3

Des Weitern hat das kantonale Gericht - wobei es die hievor (E. 1) angeführte Kognitionsregelung zu beachten gilt - insbesondere gestützt auf das bidisziplinäre Gutachten der Klinik B.________ vom 5. Oktober/21. November 2016 zutreffend erkannt, dass die Beschwerdeführerin einer in körperlicher Hinsicht leichten bis mittelschweren Erwerbstätigkeit (etwa im angestammten Beruf als Coiffeuse) nach wie vor uneingeschränkt nachgehen könnte und dadurch keine Einkommenseinbusse erleiden würde. Jedenfalls kann von einer offensichtlich unrichtigen (oder unvollständigen) vorinstanzlichen Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts oder von einer willkürlichen Würdigung der Aktenlage keine Rede sein (was auch hinsichtlich der antizipierten Beweiswürdigung gilt, wonach keine weiteren ärztlichen Abklärungen erforderlich seien). In der Beschwerdeschrift werden praktisch ausschliesslich blosse Tat- und Ermessensfragen aufgeworfen, welche - wie dargelegt - der freien Überprüfung durch das Bundesgericht von vornherein entzogen sind. So wird in der Beschwerde der Einwand erhoben, die Vorinstanz stelle auf ein Gutachten ab, welches "teilweise auf falschen Sachverhaltsfeststellungen" beruhe: Wenn die Gutachter festhielten, es werde nur alle zwei bis vier Wochen psychiatrische Behandlung in Anspruch genommen, bleibe mit Bezug auf den Leidensdruck unberücksichtigt, dass die Beschwerdeführerin verschiedene andere medizinische Therapiemöglichkeiten wahrnehme (Aufsuchen des Hausarztes, Physio- und Atemtherapie). Damit wird indessen nicht dargetan, inwiefern die vorinstanzliche Beweiswürdigung willkürlich ist (Art. 105 Abs. 2 BGG). Soweit die Beschwerdeführerin schliesslich beanstandet, die IV-Stelle habe keine Prüfung der Standardindikatoren vorgenommen, übersieht sie, dass eine solche obsolet ist, wenn - wie hier - ein lege artis erstelltes fachärztliches Gutachten eine Arbeitsunfähigkeit verneint und auch sonst keine Anhaltspunkte für eine funktionelle Leistungsbeeinträchtigung sprechen (zur Publikation vorgesehene Urteile vom 30. November 2017: 8C_130/2017 E. 7.1 in fine und 8C_841/2016 E. 4.5.3).