Citation: 4D_32/2023 E. 4.3

4.3. Damit zeigt sie nicht nachvollziehbar auf, welche konkrete Feststellung der Vorinstanz inwiefern offensichtlich unrichtig sein soll. Die Vorinstanz rechtfertigte das Substantiierungserfordernis lediglich in allgemeiner Weise, nicht konkret für den vorliegenden Fall, zum einen damit, dass die Gegenseite nur dann hinlänglich bestreiten und den Gegenbeweis antreten könne, und zum andern damit, dass nur dann die Notwendigkeit und die Angemessenheit der geleisteten Arbeiten überprüft werden könne, wenn der für die einzelnen Leistungen tatsächlich erbrachte Aufwand bekannt sei; überdies könne keine höhere Vergütung verlangt werden als die Vergütung des tatsächlichen Aufwands. Mit dieser Erwägung machte die Vorinstanz keine tatsächliche Feststellung, sondern (zutreffende) Ausführungen zur Rechtslage betreffend die Substantiierungsanforderungen. Ein Widerspruch zur "tatsächlichen Situation", der Willkür im Sinne von Art. 9 BV zu begründen vermöchte, ist nicht erkennbar. Im Übrigen unterbreitet die Beschwerdeführerin mit ihrer Behauptung, die Beschwerdegegner hätten "den Aufwand für die einzelnen Projektschritte detailliert bestreiten" können, dem Bundesgericht lediglich ihre eigene Interpretation der Rechtsschriften. Damit zeigt sie keine Willkür auf. Ebensowenig vermag sie die Beurteilung der Vorinstanz als unhaltbar darzutun, dass sie ihrer Substantiierungslast hinsichtlich der erbrachten Architekturleistungen nicht hinlänglich nachgekommen ist.