Citation: 1C_512/2023 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz hat im angefochtenen Urteil ausgeführt, weder in der vom Beschwerdeführer erwähnten E-Mail vom 8. April 2021 an die Sachbearbeiterin Bau- und Infrastruktur der Gemeinde noch in den weiteren Akten finde sich ein Hinweis, dass der Beschwerdeführer oder der Feuerungskontrolleur der Gemeinde mitgeteilt hätten, die fragliche Feuerungsanlage - die unbestritten den Anforderungen der Luftreinhalte-Verordnung nicht genügt - sei stillgelegt worden. Ebenso wenig finde sich ein Nachweis, der eine solche Behauptung belegen würde. Erst im Verfahren vor dem Baurekursgericht sei dokumentiert worden, dass die Anlage stillgelegt worden sei. Der Beschwerdeführer habe weiter lediglich Offerten für eine Sanierung eingeholt und kein konkretes Sanierungsprojekt bei der Gemeinde eingereicht. Diese habe demgemäss im Zeitpunkt des gebührenpflichtigen Beschlusses vom 15. November 2021 davon ausgehen dürfen, dass weder eine Sanierung noch eine Stilllegung der Feuerungsanlage erfolgt sei. Damit erweise sich dieser Beschluss als rechtmässig. Die Gemeinde habe davon ausgehen müssen, dass ein der Luftreinhalte-Verordnung widersprechender Sachverhalt vorliege, und sei verpflichtet gewesen, dafür zu sorgen, dass dieser Umstand behoben werde.