Citation: 8C_53/2023 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz mass in medizinischer Hinsicht dem neurologisch-psychiatrischen SMAB-Gutachten vom 4. Dezember 2021 samt ergänzender Stellungnahme vom 3. März 2022 vollen Beweiswert zu. Danach leide der Beschwerdeführer mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (hinsichtlich seiner letzten Tätigkeit) an einer rezidivierenden depressiven Störung, gegenwärtig leichte bis mittelgradige Episode (ICD-10: F33.0/F33.1), und einer einfachen Aktivitäts- und Aufmerksamkeitsstörung (ICD-10: F90.0). Ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit seien ein Status nach erlittenem Schädel-Hirn-Trauma am 7. August 2015 mit Epiduralhämatom frontotemporal rechts, ein nicht raumforderndes Hygrom hochfrontal rechts ohne Operationsindikation, unspezifische Gliosezonen hochfrontal rechts, temporal beidseits und rechtsseitig am Kleinhirnwurm sowie chronisch-tägliche Kopfschmerzen bei vorbestehender Migränedisposition. Für die angestammte wie auch für eine leidensangepasste Tätigkeit bestehe in einem vollzeitlichen Pensum eine 50%-ige Leistungsfähigkeit seit Februar 2011. Während der psychiatrischen Behandlungen (vom 3. April bis 21. Juni 2012 und vom 25. bis 27. Februar 2020) sei der Beschwerdeführer arbeitsunfähig gewesen. Für das Schädel-Hirn-Trauma mit Epiduralhämatom sei eine Genesungsdauer von etwa zwei Jahren anzunehmen. Ab 1. Januar 2018 sei der Beschwerdeführer aus neurologischer gutachterlicher Sicht wieder vollständig arbeitsfähig. Der RAD-Arzt Dr. med. B.________, Facharzt für Rheumatologie, habe in seiner Aktenbeurteilung vom 21. Dezember 2020 festgehalten, dass nach einer Ellbogenluxation links im Juli 2020 vorübergehend eine volle Arbeitsunfähigkeit bestanden habe, ab 1. Januar 2021 sei der Beschwerdeführer unter rheumatologischen Aspekten wieder vollständig arbeitsfähig.