Citation: 4A_676/2015 E. 1.5

1.5. Die Beschwerdeführerin verkennt diese Grundsätze, wenn sie dem Bundesgericht unter Hinweis auf verschiedene Akten des kantonalen Verfahrens und teilweise losgelöst von den Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz ihren Standpunkt unterbreitet, wonach die Klage abzuweisen sei, als ob das Bundesgericht die Streitsache von Grund auf neu beurteilen könnte. So stützt sie sich etwa auf angeblich von der Beschwerdegegnerin in der Replik vom 27. April 2008 aufgestellte Behauptungen und bringt vor, C.________, Mitarbeiter der Beschwerdegegnerin, habe ihrem Vertreter D.________ ausdrücklich zugesagt, die Angelegenheit in Ordnung zu bringen und ihn auf dem Laufenden zu halten, was im vorinstanzlichen Verfahren unbestritten geblieben sei. Gestützt darauf behauptet sie, die Beschwerdegegnerin habe ihr das Obsiegen im Zollbeschwerdeverfahren zugesagt. Zudem bringt sie unter Berufung auf ihre Eingaben im kantonalen Verfahren vom 19. September 2013 und 25. Oktober 2015 vor, die Beschwerdegegnerin habe ihr gegenüber den abschlägigen Entscheid über das Zollbeschwerdeverfahren verheimlicht, diese habe die von der Zollstelle einverlangte Korrekturversion falsch bzw. verspätet eingereicht, keine Rechtsbegehren gestellt und Tarifnummern falsch angegeben. Damit weicht sie von den Sachverhaltsfeststellungen im angefochtenen Entscheid ab oder erweitert diese, ohne hinreichende Sachverhaltsrügen zu erheben. Sie wirft der Vorinstanz mitunter zwar unter Berufung auf Art. 53 Abs. 1 ZPO und Art. 6 Ziff. 1 EMRK eine Verletzung der Begründungspflicht vor, legt jedoch in keiner Weise dar, inwiefern ihr die Begründung des angefochtenen Entscheids verunmöglicht hätte, diesen sachgerecht anzufechten (vgl. BGE 140 II 262 E. 6.2 S. 274; 136 I 184 E. 2.2.1 S. 188; 134 I 83 E. 4.1 S. 88; je mit Hinweisen). Auch mit ihrer Kritik an den vorinstanzlichen Erwägungen zur Glaubwürdigkeit des Zeugen E.________ zeigt die Beschwerdeführerin keine Bundesrechtsverletzung auf. Die entsprechenden Ausführungen haben unbeachtet zu bleiben. Die Beschwerdeführerin äussert sich im Übrigen ausführlich zur Bindungswirkung des Rückweisungsentscheids, legt jedoch nicht dar, inwiefern der Vorinstanz eine Missachtung der aufgeführten Grundsätze vorzuwerfen wäre.