Citation: 2A.34/2002 22.05.2002 E. A

Der aus der Türkei stammende A.________ (geb. 1956) heiratete 1982 in der Türkei die türkische Staatsangehörige B.________. Dieser Ehe entsprossen drei Kinder, nämlich C.________ (geb. 1984), D.________ (geb. 1985) und E.________ (geb. 1986). 1988 verliess A.________ seine Familie, um in der Schweiz zu arbeiten. 1991 wurde die Ehe A.-B.________ in der Türkei geschieden, wobei das Sorgerecht für die drei Kinder der Mutter zugesprochen wurde. Drei Monate nach der Scheidung heiratete A.________ die Schweizerin F.________, worauf er gestützt auf Art. 7 des Bundesgesetzes vom 26. März 1931 über Aufenthalt und Niederlassung der Ausländer (ANAG; SR 142.20) eine Aufenthaltsbewilligung erhielt. Am 18. Februar 1992 wurde die gemeinsame Tochter G.________ geboren. Am 10. Dezember 1996 wurde A.________ erleichtert eingebürgert. Am 18. September 2000 schied das Gerichtspräsidium Aarau die Ehe A.- F.________ nach rund achteinhalb Jahren Dauer. Bereits zwei Jahre früher, am 4. Mai 1999, hatte sich A.________ vom Zivilgericht in Cihanbeyli (Türkei) das Sorgerecht für seine drei in der Türkei lebenden Kinder übertragen lassen, welche alsdann im Juli 2000 (mit einem Touristenvisum) in die Schweiz einreisten, wo A.________ für sie ein Familiennachzugsgesuch stellte mit der Begründung, die Mutter habe die Kinder verlassen. Gestützt auf diese Darstellung wurde der Nachzug der drei Kinder am 7. Dezember 2000 bewilligt. Inzwischen (im Februar 2000) war B.________ ebenfalls in die Schweiz eingereist, wo sie erfolglos ein Asylgesuch stellte. Kurz nach Ablauf der ihr gesetzten Ausreisefrist (30. November 2000) heiratete A.________ B.________ ein zweites Mal und stellte am 3. Januar 2001 für sie ein Gesuch um Aufenthaltsbewilligung.