Citation: 8C_256/2014 E. 3.2.1

3.2.1. Gestützt auf den bildgebenden Befund vom 29. August 2011 ist erstellt, dass bereits vor dem Sturz eine degenerativ bedingte, am 3. November 2011 operativ versorgte Coxarthrose am rechten Hüftgelenk bestand. Diese hatte, wie sich aus dem vom 15. Juni 2012 datierten Arztzeugnis UVG des Dr. med. C.________ ergibt, auch schon vor dem besagten Vorfall behandlungsbedürftige Schmerzen verursacht. Eine rein unfallursächliche Arthrose (sog. posttraumatische Arthrose) kann vor diesem Hintergrund unstreitig ausgeschlossen werden. Sodann haben sturzbedingt keine äusseren Verletzungsfolgen wie Hämatome und Schwellungen im Hüftbereich vorgelegen und war der Beschwerdeführer noch in der Lage, bis Ende August 2011 seiner Tätigkeit als Bauarbeiter nachzugehen (vgl. Bericht des Dr. med. D.________ vom 22. November 2011; Zeugnis des Dr. med. C.________ vom 9. Juli 2012). Auf Grund der radiologischen Untersuchungsergebnisse sind auch keine unmittelbar auf den Unfall zurückzuführenden objektivierbaren organischen Schädigungen am rechten Hüftgelenk ausgewiesen (vgl. MRI des rechten Hüftbereichs vom 20. Juni und 29. August 2011; Beurteilung des Dr. med. E.________ vom 14. Januar 2013, S. 11 f.). Da nach Lage der Akten anderweitige Anhaltspunkte - wie etwa eine röntgenologisch nachweisbare strukturelle Läsion - ebenfalls fehlen, kann nicht auf eine dauernde oder richtunggebende Aktivierung der vorbestehenden rechtsseitigen Coxarthrose geschlossen werden. Mit dem kantonalen Gericht steht deshalb nur eine durch den Sturz ausgelöste vorübergehende Verschlimmerung des arthrotischen Vorzustands zur Diskussion, wobei die Beschwerdegegnerin diesfalls lediglich den durch das Unfallereignis ausgelösten Beschwerdeschub zu übernehmen hat.