Citation: C 223/04 03.05.2005 E. 2

Streitig und zu prüfen sind der Anspruch der Versicherten auf Arbeitslosenentschädigung und die damit verbundene Rückforderung. Wie die Vorinstanz richtig festgehalten hat, verlor die Beschwerdeführerin ihre Anstellung in der Firma F.________ GmbH auf Ende März 2002, blieb jedoch als Gesellschafterin dieses Betriebs mit Einzelunterschrift im Handelsregister eingetragen. Überdies fungiert ihr Ehemann bis zum heutigen Tag als Gesellschafter und Geschäftsführer mit Einzelunterschrift in der selben Unternehmung. Die Versicherte hat somit einerseits eine arbeitgeberähnliche Position inne und ist anderseits Ehegattin einer Person mit einer solchen Stellung. Damit ist sie gemäss BGE 123 V 236 Erw. 7 und der seitherigen Rechtsprechung (vgl. statt vieler Urteil F. vom 11. August 2003, C 30/03) vom Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung ausgeschlossen. Dass die Firma in Schwierigkeiten steckt, ändert daran nichts, wäre doch selbst eine vorübergehende Stilllegung (100%-ige Kurzarbeit) kein ausreichender Grund gewesen, der Beschwerdeführerin Arbeitslosenentschädigung zuzusprechen. So lange sie Person in arbeitgeberähnlicher Stellung und Ehegattin einer solchen Person ist, hat sie die Möglichkeit, auf den Geschäftsgang Einfluss zu nehmen. Die zitierte Rechtsprechung will nicht nur dem ausgewiesenen Missbrauch an sich begegnen, sondern bereits dem Risiko eines solchen, welches der Ausrichtung von Arbeitslosenentschädigung an arbeitgeberähnliche Personen und deren Ehegatten inhärent ist (ARV 2003 S. 240). Ein derartiges Risiko liegt hier vor. Entgegen der Verwaltungsgerichtsbeschwerde sind die Voraussetzungen für eine Wiedererwägung erfüllt, hat die Beschwerdeführerin doch die streitigen Leistungen zweifellos unrichtigerweise bezogen und ist deren Umfang erheblich (BGE 129 V 110 Erw. 1.1). Dass ein Teil der Rückforderung verwirkt ist, hat das kantonale Gericht berücksichtigt.