Citation: 8C_583/2014 E. 5.2.2

5.2.2. Am 14. März 2013 unterzeichnete der Beschwerdeführer die Zielvereinbarung für das ab 18. März 2013 bevorstehende Aufbautraining, worin er sich zu einer täglich pünktlichen Präsenz von mindestens vier Stunden zwischen 08.00 und 12.00 Uhr mit Steigerung auf fünf Stunden mit Mittagspause verpflichtete. Gleichzeitig wurde vereinbart, dass er ab dem ersten Absenztag ein Arbeitsunfähigkeitszeugnis beibringen müsse. Er anerkannte zudem ausdrücklich folgende Bedingung: "Bei mangelnder Bereitschaft, fehlender Motivation, ungenügender Präsenz oder wenn sich der Kunde während der Eingliederungsmassnahme subjektiv nicht eingliederungsfähig fühlt, können die Eingliederungsmassnahmen abgebrochen werden. Bei Abbruch der Eingliederungsmassnahmen erlischt automatisch der Anspruch auf die Weiterausrichtung der Rentenleistung." Laut Zwischenbericht der Eingliederungsinstitution vom 9. April 2013 erreichte der Versicherte die vereinbarten Ziele während des vierwöchigen Aufbautrainings vom 18. März bis 12. April 2013 nur zum Teil. Insbesondere erreichte er das Ziel nicht, keine Unpünktlichkeiten vorzuweisen. Zudem legte er kein Arztzeugnis vor für die angeblich psychisch bedingte Arbeitsunfähigkeit. Das kantonale Gericht folgte nach eingehender Beweiswürdigung im Rahmen seines erheblichen Ermessensspielraums (BGE 120 Ia 31 E. 4b S. 40; SVR 2014 BVG Nr. 6 S. 17, 9C_108/2013 E. 4.1) der als "eher streng" qualifizierten Feststellung der IV-Stelle, wonach die Umstände auf eine Vernachlässigung der Mitwirkungspflichten, eine teilweise Nichterfüllung der vereinbarten Ziele und insgesamt - bei grundsätzlich bestehendem Interesse an den Wiedereingliederungsmassnahmen - auf eine mangelhafte Motivation schliessen liessen, weshalb der strittige Abbruch und die damit verbundene Einstellung der Invalidenrente mit Blick auf das der Verwaltung zustehende Ermessen (BGE 123 V 150 E. 2 S. 152 mit Hinweisen) im Ergebnis nicht zu beanstanden sei.