Citation: 8C_791/2007 08.08.2008 E. 1

Das kantonale Gericht hat im Rahmen eines Einkommensvergleichs nach Art. 16 ATSG einen Invaliditätsgrad von rund 42 % ermittelt. Als Vergleichseinkommen setzte sie dabei die Löhne ein, welche die Beschwerdegegnerin im Jahre 2004 einerseits trotz Invalidität zumutbarerweise erzielen könnte (Invalideneinkommen) und andererseits ohne Invalidität mutmasslich verdienen würde (Valideneinkommen). Daraus ergab sich, dass die erwerblichen Auswirkungen der behinderungsbedingten Einschränkung des Leistungsvermögens im Jahre 2004 ein den Anspruch auf eine Viertelsrente begründendes Ausmass erreichten. Nicht ausschliessen wollte das Gericht einen schon früher, also vor dem Jahr 2004 einsetzenden Rentenanspruch. Deshalb wies es die Sache zur diesbezüglichen näheren Abklärung einschliesslich allfälliger noch in Betracht zu ziehender beruflicher Eingliederungsmassnahmen an die Verwaltung zurück. 1.1 Bei diesem Rückweisungsentscheid handelt es sich, da das Verfahren damit noch nicht abgeschlossen wurde und die Rückweisung auch nicht einzig der Umsetzung des oberinstanzlich Angeordneten dient (vgl. Urteil 9C_684/2007 vom 27. September 2007 E. 1.1 mit Hinweisen), um einen - selbstständig eröffneten - Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 BGG (BGE 133 V 477 E. 4.2 S. 481 f. mit Hinweisen). Die Zulässigkeit der Beschwerde setzt somit - alternativ - voraus, dass der Entscheid einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann (Abs. 1 lit. a) oder dass die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde (Abs. 1 lit. b). 1.2 Rechtsprechungsgemäss bewirkt ein Rückweisungsentscheid in der Regel keinen irreversiblen Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG, da der Rechtsuchende ihn später zusammen mit dem neu zu fällenden Endentscheid wird anfechten können (vgl. Art. 93 Abs. 3 BGG). Anders verhält es sich allerdings für die Verwaltung oder einen andern Versicherungsträger, wenn diese durch den Rückweisungsentscheid gezwungen werden, eine ihres Erachtens rechtswidrige Verfügung zu erlassen. Diesfalls kann bereits der Rückweisungsentscheid angefochten werden, ohne dass der Endentscheid abgewartet werden müsste (BGE 133 V 477 E. 5.2, 5.2.1-5.2.4 S. 483 ff.). 1.3 Im angefochtenen kantonalen Entscheid werden materiell verbindliche Anordnungen getroffen, indem zumindest für das Jahr 2004 ein Anspruch auf eine Viertelsrente festgestellt wird. Damit wird die IV-Stelle zu einer ihrer Auffassung nach ungerechtfertigten Leistungszusprache verpflichtet. Ein nach definitiver Bestimmung des Rentenbeginns ergangener Endentscheid könnte praktisch nicht angefochten und das Ergebnis damit auch nicht mehr korrigiert werden. Für die Beschwerdeführerin stellt dies offensichtlich einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG dar, weshalb auf die Beschwerde einzutreten ist.