Citation: 1C_180/2021 E. 4.2

4.2. Sinngemäss rügt die Beschwerdeführerin auch, es sei willkürlich, nur rote, nicht aber die von ihr verwendeten anthrazitfarbenen Ziegel als ortstypisch zu betrachten. Zum einen konzediere die Vorinstanz selbst, dass in der Umgebung nebst Rottönen auch Brauntöne vorherrschen würden. Zum anderen sei mit einem vermehrten Ein- oder Aufbau von Photovoltaikanlagen zu rechnen. Ein einheitliches Dachbild lasse sich daher ohnehin nicht erreichen. Die Vorinstanz konnte, ohne damit in Willkür zu verfallen, selbst bei Vorhandensein von Brauntönen auf den Dächern der Baugruppe A die fraglichen anthrazitfarbenen Dachziegel als nicht ortsüblich betrachten. Dies gilt schon deshalb, weil sich die Farbe Anthrazit stärker als die Farbe Braun von der Farbe Rot unterscheidet. Soweit sich die Beschwerdeführerin auf den Ein- und Aufbau von Photovoltaikanlagen beruft, macht sie eine neue Tatsache geltend. Da sie nicht darlegt, inwiefern erst das angefochtene Urteil dazu Anlass gegeben haben soll, sich auf diese Tatsache zu berufen, ist darauf nicht weiter einzugehen (vgl. vorne E. 2.2 Abs. 2).