Citation: 9C_612/2009 30.10.2009 E. 2

Auf den Antrag, die Vorinstanz sei anzuweisen, die unentgeltliche Rechtspflege auf kantonaler Stufe zu gewähren, ist einzutreten: 2.1 Gemäss Urteil 8C_530/2008 vom 25. September 2008 (publiziert in SVR 2009 UV Nr. 12 S. 49) bewirkt die Verweigerung der unentgeltlichen Verbeiständung für das Beschwerdeverfahren vor dem kantonalen Versicherungsgericht durch eine während des Verfahrens erlassene Zwischenverfügung in der Regel einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil nach Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG. Um einen solchen Zwischenentscheid hat es sich bei der dem Beschwerdeführer am 6. Mai 2008 mit einer Rechtsmittelbelehrung selbstständig eröffneten Verfügung vom 29. April 2008 gehandelt, mit welcher ihm die unentgeltliche Prozessführung und die unentgeltliche Verbeiständung für das kantonale Beschwerdeverfahren verweigert worden ist. 2.2 Der Beschwerdeführer unterliess es, diese Zwischenverfügung wie für solche Fälle vorgesehen innert der gesetzten Frist von 30 Tagen beim Bundesgericht anzufechten; wenn von der Beschwerdemöglichkeit kein Gebrauch gemacht wird, ist nach Art. 93 Abs. 3 BGG ein Zwischenentscheid nur dann durch Beschwerde gegen den Endentscheid anfechtbar, soweit er sich auf dessen Inhalt auswirkt. 2.3 Dies ist hier der Fall: Die Verneinung der unentgeltlichen Prozessführung wirkt sich auf das Endergebnis aus, indem nun die Kosten ohne Weiteres dem Beschwerdeführer auferlegt werden, anstatt sie - zumindest vorläufig - vom Staat tragen zu lassen. Die Beschwerde gegen die Verweigerung der unentgeltlichen Prozessführung muss daher gemäss Art. 93 Abs. 3 BGG auch im Anschluss an den vorinstanzlichen Endentscheid noch möglich sein. 2.4 In der Sache weckt die vorinstanzliche Betrachtung, die Beschwerde sei aussichtslos, insofern Bedenken, als die Verwaltung die Revisionsverfügung mit der Begründung erlassen hatte, der Gesundheitszustand habe sich stark verbessert; dies ist von der Vorinstanz mit Recht als unzutreffend qualifiziert worden, weshalb sie die Beschwerde denn auch mit substituierter Begründung abgewiesen hat. In Bezug auf die Verweigerung der unentgeltlichen Prozessführung ist die letztinstanzliche Beschwerde gutzuheissen, da die vorinstanzliche Beschwerde nicht ohne Weiteres als aussichtslos zu qualifizieren war. Die übrigen Voraussetzungen wird die Vorinstanz noch zu prüfen haben.