Citation: 1B_120/2022 E. 2

Laut dem angefochtenen Entscheid hat das ZMG festgestellt, dass sich die Situation betreffend Haftgründe seit der letztmaligen Haftverlängerung nicht verändert habe. Sowohl Flucht- als auch Kollusionsgefahr bestünden weiter fort. Der Beschwerdeführer habe unterdessen wegen "unangepassten Verhaltens" in ein anderes Untersuchungsgefängnis verlegt werden müssen. Dies zeige, dass er Mühe habe, sich an Rahmenbedingungen und Regeln zu halten, und keine ausreichenden Ersatzmassnahmen ersichtlich seien, um der Fluchtgefahr wirksam zu begegnen. Die Jugendstaatsanwaltschaft habe in der vorinstanzlichen Vernehmlassung auch darauf hin gewiesen, dass eine Cousine des Beschwerdeführers am 1. Februar 2022 an das mutmassliche Opfer herangetreten sei, um dieses zu einem Rückzug seiner sämtlichen Aussagen zu bewegen. Schon in seinem Urteil 1B_548/2021 vom 26. Oktober 2021 (E. 2) hat das Bundesgericht ausreichende Haftgründe bejaht und das Bestehen wirksamer Ersatzmassnahmen verneint. Der Beschwerdeführer bestreitet das Vorliegen von strafprozessualen Haftgründen (Art. 221 Abs. 1 StPO) nicht. Ebenso wenig legt er dar oder ist ersichtlich, wie mit einem Kontaktaufnahmeverbot gegenüber der Privatklägerin als Ersatzmassnahme insbesondere der Haftgrund der Fluchtgefahr ausreichend gebannt werden könnte. Diesbezüglich kann auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheides verwiesen werden, mit denen sich die Beschwerdeschrift im Übrigen nicht auseinandersetzt (vgl. Art. 42 Abs. 2 Satz 1 BGG).