Citation: 9C_604/2022 E. 4.3.2

4.3.2. Dabei habe das Steuergericht die familiäre Ebene, nämlich dass der Beschwerdeführer und B.B.________ Geschwister seien, völlig ausgeblendet. Es habe zwar festgestellt, dass die Ehepaare B.________ und A.________ gemeinsam beschlossen hätten, den C.________ in U.________ zu übernehmen, und ursprünglich darauf geachtet hätten, dass die beiden Ehepaare exakt gleichviel Kapital zur Verfügung gestellt hätten. Implizit gehe die Vorinstanz also davon aus, dass zwischen den beiden Ehepaaren in Bezug auf die Gründung, die Aktienbeteiligung und die Finanzierung der D.________ AG ein Gesellschaftsverhältnis bestanden habe. Dass die vorteilhafte Aktienübertragung auf einem gesellschaftsrechtlichen Motiv beruht habe, sei aber viel wahrscheinlicher, als dass sie im Arbeitsverhältnis begründet gelegen habe; auch insoweit erweise sich damit die Beweiswürdigung der Vorinstanz als unhaltbar.