Citation: 5A_849/2019 E. 3.2

3.2. Unter dem Titel einer Gehörsverletzung moniert die Beschwerdeführerin, dass sich die vorinstanzliche Beurteilung des gegnerischen Rechtsschutzinteresses nur auf die Vorbringen und Unterlagen der Verhandlung vom 2. Oktober 2018 stütze. Es sei "aktenkundig", dass sie im Nachgang zu dieser Verhandlung "alles ihr Mögliche" unternahm, um von der Bank D.________ einen Vermögensauszug zu erhalten, den die Beschwerdegegnerin als akzeptablen Nachweis hätte ansehen müssen. Auch die Beschwerdegegnerin habe sich darum bemüht, die Vermögensübersicht vom 30. September 2018 zu verifizieren. Da die Vorinstanz auf diese "späteren Entwicklungen" nicht eingehe, könne ihr Entscheid "nicht sachgerecht angefochten" werden. Die Beschwerdeführerin greift die Anforderungen an die behördliche Begründungspflicht auf, wie sie sich aus dem verfassungsmässigen Gehörsanspruch ergeben. Demnach ist ein Entscheid so abzufassen, dass die betroffene Person sich über seine Tragweite Rechenschaft geben und ihn gegebenenfalls sachgerecht anfechten kann (s. zum Ganzen BGE 134 I 83 E. 4.1 S: 88; 133 III 439 E. 3.3 S. 445). Ob diese Anforderungen erfüllt sind, beurteilt sich anhand des Ergebnisses des Entscheids (BGE 145 III 324 E. 6.1 S. 327). Mithin beschlägt der hier erhobene Vorwurf, dass die Vorinstanz entscheiderhebliche "Entwicklungen" aus der Zeit nach der erstinstanzlichen Verhandlung ausser Acht lasse, nicht den Gehörsanspruch, sondern die vorinstanzliche Beweiswürdigung. Die Beschwerdeführerin müsste zunächst darlegen, inwiefern das Obergericht dabei ihre verfassungsmässigen Rechte verletzt. Das tut sie nicht. Dass die Arrestgläubigerin den Rückzug des Arrestbegehrens an die Vorlage eines für sie akzeptablen Nachweises geknüpft hat, bestreitet sie nicht. Ebenso wenig stellt sie in Frage, was das Obergericht aus den Aussagen der Beschwerdegegnerin an der erstinstanzlichen Verhandlung folgert (s. E. 3.1). Der Vorwurf, die Vorinstanz verletze "in formeller Hinsicht" das rechtliche Gehör, geht fehl.