Citation: 1P.389/2002 07.11.2002 E. A

X.________ erstattete am 3. Juni 1999 gegen A.________ Strafanzeige wegen Tätlichkeit bzw. einfacher Körperverletzung. Das Verhöramt des Kantons Obwalden stellte das Strafverfahren mit Verfügung vom 12. Oktober 2000 ein. X.________ beschwerte sich dagegen bei der Obergerichtskommission des Kantons Obwalden. Mit Entscheid vom 15. Februar 2001 hiess die Obergerichtskommission die Beschwerde gut, hob die Einstellungsverfügung auf und wies die Sache an das Verhöramt zurück. Das von X.________ gestellte Gesuch, es sei ihm für den Fall der Abweisung der Beschwerde die unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren, schrieb sie als gegenstandslos geworden ab. Das Verhöramt beantragte der Staatsanwaltschaft am 29. März 2001, die Strafsache sei an das Kantonsgericht Obwalden zu überweisen. Die Staatsanwaltschaft lehnte diesen Antrag ab und stellte mit Verfügung vom 30. Mai 2001 das Strafverfahren mangels Nachweis eines strafbaren Verhaltens ein, wobei sie die Kosten dem Staat überband. X.________ erhob am 20. Juni 2001 gegen die Einstellungsverfügung Beschwerde. Er ersuchte darin für den Fall, dass diese abgewiesen werden sollte, um Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege. Mit Urteil vom 12. März 2002 wies die Obergerichtskommission des Kantons Obwalden die Beschwerde ab. Sie auferlegte X.________ die Kosten des Beschwerdeverfahrens, vorbehältlich der Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege gemäss separater Verfügung des Obergerichtspräsidenten. Dieser wies das Gesuch mit Entscheid vom 26. Juni 2002 ab.