Citation: 8C_543/2015 E. A

A.a. Die 1965 geborene A.________, Mutter von sechs Kindern (fünf Töchter, geboren 1983, 1986, 1987, 1990, 1995 und ein Sohn, geboren 2004), meldete sich erstmals am 30. Januar 2006 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle des Kantons Thurgau klärte die Verhältnisse in medizinischer und erwerblicher Hinsicht ab und liess eine Abklärung im Haushalt durchführen (Bericht vom 8. Dezember 2006). Mit Verfügung vom 10. April 2008 verneinte sie in der Folge einen Anspruch auf eine Invalidenrente. Dies wurde mit Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau vom 17. September 2008 bestätigt Mit Verfügung vom 10. August 2010 wies die IV-Stelle ein erneutes Gesuch der Versicherten um Leistungen der Invalidenversicherung vom 9. März 2009 ab und verneinte einen Anspruch auf Umschulung. Sie ging dabei, wie bereits in der Verfügung vom 10. April 2008, von einer Einstufung zu 55 % im Erwerb [0% Einschränkung] und zu 45 % im Haushalt [7.5 % Einschränkung] und mithin einem Invaliditätsgrad von 3.38 %, gerundet 3%, aus. A.b. Am 29. April 2013 ersuchte die Versicherte erneut um Ausrichtung einer Invalidenrente sowie um berufliche Massnahmen, wobei sie eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes geltend machte. Die IV-Stelle holte u.a. ein interdisziplinäres Gutachten beim Zentrum für Medizinische Begutachtung ZMB, Basel vom 12. Juni 2014 ein und wies, nach Durchführung des Vorbescheidverfahrens, das Leistungsbegehren mit Verfügung vom 12. Februar 2015 ab, wobei sie an der bisherigen Einstufung Erwerb 55 % und Haushalt 45 % festhielt.