Citation: 2C_883/2017 E. 1

A.________, 1983 geborener Serbe, reiste am 12. Dezember 2000 als Asylbewerber in die Schweiz ein. Das Asylgesuch wurde am 23. März 2001 abgelehnt und der Betroffene reiste anfangs 2002 aus. Nach erneuter - illegaler - Einreise im Oktober 2005 heiratete er am 5. Juni 2006 eine serbische Staatsangehörige mit Niederlassungsbewilligung, worauf er vom Kanton Freiburg eine bis 4. Juli 2007 gültige Aufenthaltsbewilligung erhielt. Im Laufe des Jahres 2007 trennte sich das Ehepaar. Ein Gesuch um Kantonswechsel lehnte der Kanton Wallis am 9. August 2007 ab, worauf A.________ am 20. Dezember 2007 im Kanton Freiburg um Bewilligungsverlängerung ersuchte. In der Folge gestaltete sich die Kontaktaufnahme mit den Behörden schwierig, und verschiedene Aufforderungen, für die Prüfung des Gesuchs notwendige Informationen zu liefern, blieben unbeachtet. Am 2. Dezember 2013 wurde das Gesuch erneuert. Das Amt für Bevölkerung und Migration des Kantons Freiburg schrieb das Gesuchsverfahren am 19. August 2014 ab, weil die angeforderten Informationen nie eingereicht worden seien. Des Weiteren trat das Migrationsamt des Kantons St. Gallen mit Verfügung vom 14. Januar 2016 auf ein dort gestelltes Gesuch um Kantonswechsel nicht ein und ordnete die Wegweisung an. Am 23. November 2015 wurde A.________ zweitinstanzlich zu einer Freiheitsstrafe von 24 Monaten verurteilt, bedingt vollziehbar bei einer Probezeit von fünf Jahren; dies wegen Veruntreuung, Betrugs, Zechprellerei, Nötigung, sexueller Nötigung, Vergehens gegen das Waffengesetz, Beschäftigung von Ausländern ohne Bewilligung, Verletzung der Verkehrsregeln und Fahrens ohne Führerausweis. Am 18. Juli 2017 verfügte das Amt für Migration und Bevölkerung des Kantons Freiburg die Wegweisung von A.________, da dieser seit dem 4. Juli 2007 über keine gültige Aufenthaltsbewilligung mehr verfüge. In seiner dagegen an das Kantonsgericht des Kantons Freiburg erhobenen Beschwerde führte A.________ aus, er sei mit einer Ausländerin verlobt, mit welcher zusammen er ein am 13. März 2015 geborenes Kind habe, und er ersuchte auf diesem Hintergrund um Erteilung einer (humanitären) Aufenthaltsbewilligung. Mit Urteil vom 11. September 2017 wies das Kantonsgericht Freiburg, I. Verwaltungsgerichtshof, die Beschwerde ab, soweit es darauf eintrat. Mit Beschwerde vom 13. Oktober 2017 beantragt A.________ dem Bundesgericht, das Urteil des Kantonsgerichts sei aufzuheben; es sei von einer Wegweisung abzusehen. Es ist weder ein Schriftenwechsel noch sind andere Instruktionsmassnahmen angeordnet worden. Mit dem vorliegenden instanzabschliessenden Urteil wird das Gesuch um aufschiebende Wirkung gegenstandslos.