Citation: 8C_528/2022 E. 8.2.1

8.2.1. Die Vorinstanz erwog im Wesentlichen, ein Rückfall könnte in der Operation der linken Hand vom 26. Mai 2020 zu sehen sein. Dr. med. F.________ habe in der Stellungnahme vom 26. Mai 2020 die Unfallkausalität der geklagten Beschwerden verneint. Nachdem Dr. med. M.________, Handchirurgie FMH, anlässlich der Operation vom 26. Mai 2020 kein Neurom gefunden habe, habe sie sich im Bericht vom 9. Juni 2020 bezüglich der Operationsindikation auf die bildgebend festgestellten Mehrbelegung entlang der distalen Radiusgelenksfläche unterhalb der Narbe bezogen. Diese Mehrbelegung sei jedoch von der Radiologin Dr. med. N.________, im Bericht vom 11. Mai 2020 als lokale Überlastung oder beginnende Degeneration eingeordnet worden. Dies weise - so die Vorinstanz weiter - nicht auf eine Unfallkausalität hin. Dies gelte um so mehr, als Dr. med. M.________ im Bericht vom 11. Februar 2021 eingeräumt habe, die Ursache der Schmerzproblematik nicht zu kennen. Mithin sei nicht nachgewiesen, dass die Operation vom 26. Mai 2020 und damit auch die anschliessend eingetretene Arbeitsunfähigkeit eine Folge des Unfalls vom 22. Juni 2018 gewesen sei. Somit bestehe diesbezüglich kein Leistungsanspruch. Hinzu komme, dass für die Anerkennung eines Rückfalls ein Wiederaufflackern einer Gesundheitsbeeinträchtigung respektive der Symptome voraussetze. Vorliegend sei indessen bei einer konstanten Restsymptomatik operiert worden, mithin nicht im Rahmen eines Rückfalls.