Citation: 2C_432/2023 E. 3.5

3.5. Soweit die Beschwerdeführer schliesslich geltend machen, der Eheschluss in Südafrika am 21. Dezember 2009 habe die Nachzugsfrist nicht ausgelöst, übersehen sie, dass die Familiennachzugsbestimmungen seit Inkrafttreten des Bundesgesetz vom 18. Juni 2004 über die eingetragene Partnerschaft gleichgeschlechtlicher Paare (Partnerschaftsgesetz, PartG; SR 211.231) am 1. Januar 2007 sinngemäss für die eingetragene Partnerschaft gelten (Art. 52 AIG; vormals Art. 7 Abs. 3 und Art. 17 Abs. 3 ANAG [BS 1 121; aufgehoben per 1. Januar 2008]). Gemäss den unbestrittenen Feststellungen der Vorinstanz haben die Beschwerdeführer ihre im Ausland geschlossene gleichgeschlechtliche Ehe in der Schweiz anschliessend als eingetragene Partnerschaft anerkennen lassen (vgl. Art. 47 Abs. 3 IPRG [SR 291; aufgehoben per 1. Juli 2022]). Ein Familiennachzug wäre demnach im Rahmen des damals geltenden Rechts - entgegen der mit Verweis auf BGE 126 II 425 untermauerten Annahme der Beschwerdeführer - bereits möglich gewesen. Folglich ist die vorinstanzliche Rechtsanwendung, wonach die Familiennachzugsfrist am 21. Dezember 2014 geendet hat, nicht zu beanstanden.