Citation: 1C_599/2019 E. A

Am 24. Februar 2017 mass die Polizei bei A.________ nach einem Vorfall mit seinem Personenwagen einen erhöhten Atemalkoholgehalt. In der Folge verbot das Strassenverkehrs- und Schifffahrtsamt des Kantons St. Gallen A.________ vorsorglich das Führen von Motorfahrzeugen und ordnete eine verkehrsmedizinische Untersuchung an. In einem Gutachten vom 5. September 2017 verneinte das Institut für Rechtsmedizin des Kantonsspitals St. Gallen die Fahreignung von A.________. Es stellte bei diesem unter anderem eine Alkoholabhängigkeit und eine verkehrsmedizinisch relevante psychische Problematik in Form einer rezidivierenden depressiven Störung sowie einer kombinierten Persönlichkeitsstörung fest, wobei sich die psychische Problematik und die Alkoholproblematik gegenseitig beeinflussten. Das Strassenverkehrs- und Schifffahrtsamt entzog A.________ mit Verfügung vom 22. September 2017 den Führerausweis auf unbestimmte Zeit und formulierte verschiedene Bedingungen für eine allfällige Wiedererteilung. Diese Verfügung blieb unangefochten.