Citation: 8C_933/2010 02.02.2011 E. 2

2.1 Zur Hauptsache beantragt die Beschwerdeführerin, ihr sei aufgrund einer dauerhaft verbleibenden unfallbedingten Einschränkung der Erwerbsfähigkeit eine Invalidenrente nach UVG auf der Basis eines Invaliditätsgrades von 34 % zuzusprechen. Insoweit ist unbestritten, dass von einer Fortsetzung der ärztlichen Behandlung ab 1. März 2009 keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes mehr zu erwarten war (vgl. Art. 19 Abs. 1 UVG) und folglich die von der Allianz per 28. Februar 2009 verfügte Einstellung der Heilbehandlung nicht zu beanstanden ist. Weiter steht fest, dass die Versicherte infolge der ihr dauerhaft verbleibenden unfallbedingten Beeinträchtigungen an der linken Schulter gemäss diesbezüglich unangefochten in Rechtskraft erwachsenem Einspracheentscheid vom 7. Juni 2010 Anspruch auf eine Integritätsentschädigung basierend auf einer Integritätseinbusse von 20 % hat. 2.2 Was die Beschwerdeführerin gegen die Feststellung der aus medizinischer Sicht trotz Unfallrestfolgen zumutbaren Leistungsfähigkeit vorbringt, ist unbegründet. Verwaltung und Vorinstanz haben gestützt auf die weitgehend übereinstimmenden Beurteilungen laut chirurgischer Expertise des Dr. med. G.________ vom 26. Januar 2009 (nachfolgend: chirurgisches Gutachten) und gemäss interdisziplinärem Gutachten der Dres. med. B.________ und L.________ vom 4. Februar 2010 (nachfolgend: interdisziplinäres Gutachten) erkannt, dass der Versicherten die Ausübung einer Tätigkeit als Hotellerieangestellte bezogen auf ein Vollpensum bei einer Arbeitsfähigkeit von 75-80 % zumutbar ist, dass die Beschwerdeführerin jedoch hinsichtlich einer leidensangepassten Tätigkeit ohne repetitiven Einsatz des linken Armes über Schulterhöhe mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit voll arbeitsfähig ist. Von einer Aktenwidrigkeit der entsprechenden vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellung kann keine Rede sein, zumal die interdisziplinäre Einschätzung der Arbeitsfähigkeit, wie sie im Teilgutachten des Dr. med. L.________ wiedergegeben ist, im Wesentlichen mit der Auffassung des Dr. med. G.________ übereinstimmt und keine davon abweichenden medizinischen Beurteilungen vorhanden sind. Die Versicherte zeigt nicht auf, inwiefern von der beantragten ergänzenden Abklärung neue entscheidwesentliche Erkenntnisse zu erwarten wären, weshalb das kantonale Gericht bei gegebener Aktenlage zu Recht und ohne Verletzung des Willkürverbots in antizipierter Beweiswürdigung (dazu BGE 131 I 153 E. 3 S. 157, 124 V 90 E. 4b S. 94) auf weitere Beweismassnahmen verzichtet hat.