Citation: 2C_460/2021 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz erwog dazu, dass dem Zweitbegutachter die abzugebende digitalisierte Bodenkarte zwar tatsächlich nicht vorgelegen und er diese in der Folge nicht bewertet habe. Worauf dieser Umstand zurückzuführen sei, lasse sich den Akten nicht entnehmen. Jedoch hätte sich an der ungenügenden Bewertung der Abschlussarbeit auch nichts geändert, wenn dieser Teil der Arbeit vorgelegen und mit der Höchstnote beurteilt worden wäre. Die übrigen fünf Teilbereiche hätten für sich einen Notenschnitt von 3.3 ergeben und die Gesamtnote wäre selbst bei einer hypothetischen Höchstnote in diesem Teil der Abschlussarbeit lediglich auf 3.75 angestiegen. Auch wenn es sich bei der nicht kompletten Bewertung einer Abschlussarbeit um ein Versäumnis handelt, legt die Beschwerdeführerin nicht dar, inwiefern die Vorinstanz willkürlich davon ausgegangen sein soll, dass sich an der ungenügenden Bewertung ohnehin nichts geändert hätte. Insbesondere macht sie auch nicht geltend, bei einer hypothetischen Höchstnote wäre die Gesamtnote allenfalls aufgerundet worden. Die Frage, ob - wie die Beschwerdeführerin vermutet - der Erstbegutachter für die fehlerhafte Übermittlung verantwortlich ist, kann offengelassen werden. Eine Verantwortung des Erstbegutachters für die fehlerhafte Übermittlung würde weder an der ohnehin ungenügenden Bewertung der Abschlussarbeit noch an der fehlenden Befangenheit des Zweitbegutachters etwas ändern.