Citation: 4P.276/2005 12.01.2006 E. 1

Als willkürliche Tatsachenfeststellung beanstandet die Beschwerdeführerin in der staatsrechtlichen Beschwerde einzig folgenden im angefochtenen Urteil figurierenden Satz: "Nachdem der Kläger den Stuhl kaputt gefahren hatte, teilte er dies seinem direkten Vorgesetzten A.________ mit." Die Beschwerdeführerin macht geltend, das Obergericht verweise in diesem Zusammenhang auf die Aussage des Vorgesetzten als Zeugen, die an der angeführten Stelle wie folgt protokolliert sei: "Herr Y.________ telefonierte mir, nachdem der Stuhl kaputt gegangen war. Er sagte mir nur, der Stuhl sei kaputt, nicht wie es geschehen war. Ich habe nicht gross nachgefragt, wie es denn geschehen sei, da ich frei hatte an diesem Tag. (...) Ich habe später durch Herrn B.________ erfahren, wie genau der Stuhl kaputt ging." Daraus lasse sich lediglich ableiten, dass der Beschwerdegegner seinem direkten Vorgesetzten mitgeteilt habe, dass der Transportstuhl kaputt gegangen sei, aber nicht wie. Die Annahme des Obergerichts, der Beschwerdegegner habe seinem Vorgesetzten auch die Art und Weise der Zerstörung des Stuhls mitgeteilt, stehe dazu in klarem Widerspruch und sei daher willkürlich.