Citation: 4A_230/2022 E. 4.1

4.1. Die Beschwerdeführerin moniert, die Vorinstanz habe eine Gehörsverletzung begangen, weil sie auf die Einholung einer Berufungsantwort von der Beschwerdegegnerin verzichtet habe. Sie beanstandet, die Vorinstanz habe einerseits ausgeführt, die Berufung erweise sich sofort als unbegründet, habe sich aber andererseits mehr als ein Jahr lang Zeit gelassen, um ein umfangreiches Urteil in der Sache zu fällen. Es kann vorliegend offenbleiben, ob die beschwerdeführerische Berufung der Beschwerdegegnerin hätte zugestellt und von dieser eine Berufungsantwort hätte eingeholt werden müssen. Denn es ist jedenfalls nicht ersichtlich, inwiefern die Beschwerdeführerin durch den Verzicht auf die Einholung einer Berufungsantwort in ihren Rechten betroffen wäre.