Citation: 2C_450/2020 E. 4.4.2

4.4.2. Die Beschwerdeführer legen dar, die damaligen Nachbarn hätten als Gegenreaktion auf ihre Anzeige wegen der Kleintierstallungen und des Pavillons (vgl. E. 4.2 und E. 4.3 hiervor) ihrerseits Anzeige gegen die Beschwerdeführer wegen eines von den Voreigentümern der Beschwerdeführer ohne Baubewilligung erstellten Ponyhauses erstattet. Mit Entscheid vom 19. Juni 2015 habe die zuständige Baukommission festgestellt, dass das ehemalige Ponyhaus rechtswidrig erbaut worden sei und auch nachträglich nicht bewilligt werden könne. Die Baukommission hat vom Abbruch der Baute indes abgesehen, da die Baute in der Grundwasserschutzzone stehe, für welche ein absolutes Grabverbot gelte. Der Rückbau, der im Übrigen auch nicht verhältnismässig wäre, sei deshalb rechtlich nicht zulässig. Die Einsetzung eines Anwalts, so die Beschwerdeführer, hätte folglich zum Werterhalt ihrer Liegenschaft geführt und stellten nicht Anschaffungskosten dar.