Citation: 8C_52/2010 02.07.2010 E. 6.3

6.3.1 Mit den entsprechenden Argumenten hat sich das kantonale Gericht jedoch bereits einlässlich auseinandergesetzt und aufgezeigt, dass den Angaben zur Arbeitsfähigkeit des Dr. med. D.________ mangels Differenzierung zwischen dem auf den Vorfall vom August 2003 zurückzuführenden linksseitigen Schulterbeschwerden und den übrigen von ihm aufgeführten Beschwerden an der rechten Schulter sowie an Rücken, Hüfte und Knie kein entscheidwesentliches Gewicht beigemessen werden kann (Bericht vom 7. April 2008). Entgegen den Einwendungen des Beschwerdeführers besteht sodann kein Anlass, die auf sorgfältigem Aktenstudium beruhende, nachvollziehbare und schlüssige Einschätzung der zumutbaren Restarbeitsfähigkeit durch Dr. med. L.________ in Zweifel zu ziehen (vgl. BGE 135 V 465 E. 4.7 S. 471), zumal er die Äusserung im Gutachten des Dr. med. M.________, wonach auch auf Tischhöhe bezüglich toleriertem Kraftaufwand eine erhebliche Einschränkung in der Grössenordnung von 70 bis 80 % bestehe - wobei dieser in seiner ergänzenden Stellungnahme vom 8. August 2006 keinerlei Limitierung hinsichtlich der Arbeiten auf Tischhöhe bei Werkstücken bis zu 5 kg aufführte - einleuchtend präzisierte und lediglich von uneingeschränktem Heben und Tragen von irgendwelchem Gewicht vom Boden bis Tischhöhe oder ab Tischplattenhöhe etwas höher von bis 500 g ausging. Dass, wie der Versicherte einwendet, über die ärztliche Bezeichnung des massgebenden Pensums hinaus zusätzliche Einschränkungen, wie ein reduziertes Arbeitstempo oder ein vermehrter Pausenbedarf bestehen würden, findet in den medizinischen Akten keine Stütze. Schliesslich spricht auch die Tatsache, dass es sich bei der Einschätzung des Dr. med. L.________ um eine reine Aktenbeurteilung handelt, nicht gegen deren Beweiswert, weil er sich auf Grund vorhandener Unterlagen mit ausreichenden, auf persönlichen Untersuchungen des Versicherten beruhenden ärztlichen Beurteilungen ein gesamthaft lückenloses Bild machen konnte und es einzig um die ärztliche Beurteilung eines an sich feststehenden medizinischen Sachverhalts ging (in RKUV 1988 Nr. U 56 S. 370 publ. E. 5b des Urteils BGE 114 V 109; Urteil U 224/06 vom 11. Januar 2007 E. 3.5 mit weiteren Hinweisen). 6.3.2 Der Beschwerdeführer vermag demnach nicht darzutun, inwiefern das kantonale Gericht zu Unrecht dieser schlüssigen und mit Blick auf die medizinischen Unterlagen einleuchtenden Beurteilung gefolgt ist. Nachdem hinsichtlich der geltend gemachten psychischen Leiden im Rahmen seines vom 16. August bis 17. September 2004 dauernden Aufenthaltes in der Rehaklinik Y.________ ein psychosomatisches Konsilium durchgeführt worden ist und die Diagnose einer Anpassungsstörung mit längerer depressiver Reaktion (ICD-10 F43.2) nicht in Frage gestellt ist und insoweit auch mit der vom behandelnden Dr. med. A.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie übereinstimmt, als dieser eine depressive Entwicklung feststellte (Bericht vom 2. Juni 2006), durfte die Vorinstanz schliesslich in antizipierter Beweiswürdigung von den beantragten weiteren Beweiserhebungen absehen.