Citation: 5A_506/2017 E. B

Am 26. April 2016 verlangte der Vater bei der KESB Region Willisau-Wiggertal die Prüfung von Kindesschutzmassnahmen, weil sich die Mutter nicht an die Vereinbarung halte und es Probleme bei der Ausübung des Besuchsrechts gebe. Nach Abklärungen (u.a. auch Anhörung des Kindes und der Eltern) verzichtete die KESB mit Entscheid vom 24. Januar 2017 auf die Anordnung von Massnahmen. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde des Vaters wies das Kantonsgericht Luzern mit Urteil vom 29. Mai 2017 die Parteien gestützt auf Art. 273 Abs. 2 i.V.m. Art. 307 Abs. 3 ZGB an, bei einem von der KESB zu bestimmenden geeigneten Mediator eine kinderorientierte Mediation in Anspruch zu nehmen und daran aktiv und verbindlich teilzunehmen (unter weiteren diesbezüglichen konkreten Anordnungen im Dispositiv). Die Kosten der Mediation sowie des Verfahrens auferlegte es den Eltern je zur Hälfte.