Citation: 9C_738/2022 E. 4.2.2

4.2.2. Dem angefochtenen Entscheid ist deutlich zu entnehmen, dass die Vorinstanz nicht etwa angenommen hat, die vom Beschwerdeführer gewählte Rechtsgestaltung sei missbräuchlich (vgl. insbesondere E. 3.1 a.E. des angefochtenen Entscheids, wo die Vorinstanz ausdrücklich offen lässt, ob hinsichtlich der Umwandlung von steuerbarem Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit in eine steuerfreie Darlehensamortisation eine Steuerumgehung gegeben wäre). Die Vorinstanz ist vielmehr in sachverhaltlicher Hinsicht davon ausgegangen, dass die B.________ S.A. selbst - mangels jeglicher Infrastruktur und/oder des Ausweises von Fremdleistungen, welche sie im Hinblick auf die angeblich von ihr erbrachten Beratungsleistungen in Anspruch genommen habe - keine Beratungsleistungen an die C.________ AG erbracht habe, sondern dass diese Leistungen mangels Hinweisen darauf, dass sie von sonst jemandem erbracht worden seien, vom Beschwerdeführer persönlich ausgeführt worden sein müssten. Die C.________ AG habe das Entgelt für diese Leistungen anstelle des Beschwerdeführers vereinnahmt und in der Folge, im Wesentlichen als Tilgungszahlung für das Darlehen ihres Alleinaktionärs, an diesen weitergeleitet. In dieser Sachverhaltsfeststellung kann von vornherein keine Verletzung der Vertragsfreiheit liegen. Insoweit kann sich höchstens fragen, ob die Sachverhaltsfeststellung durch die Vorinstanz offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Art. 105 Abs. 2 BGG).