Citation: 1C_522/2022 E. 4.1

4.1. Der Beschwerdeführer ist der Auffassung, das DBVU hätte das Verfahren vor dem Regierungsrat nicht instruieren dürfen. Im Planungsbericht sei festgehalten worden, dass in Absprache mit dem Kanton auf Stufe Nutzungsplanung ein Gewässerraum ausgeschieden werde. Aufgrund der Zuständigkeitsordnung in der kantonalen Verwaltung sei davon auszugehen, dass damit das DBVU gemeint gewesen sei. Es habe somit zur Frage des Gewässerraums bereits Stellung bezogen und hätte in der Folge gestützt auf Art. 29 Abs. 1 BV und § 16 VRPG nicht mehr am Verfahren mitwirken dürfen. Hinzu komme, dass sich das Verwaltungsgericht mit dieser bereits im vorinstanzlichen Verfahren vorgebrachten Rüge nicht auseinandergesetzt habe, was den Anspruch auf rechtliches Gehör verletze.