Citation: 7B_764/2024 E. 3.4

3.4. Der teilweise appellatorischen Kritik des Beschwerdeführers kann nicht gefolgt werden: Wie die Vorinstanz in ihrem hinreichend begründeten Entscheid zutreffend erwägt, lässt der alleinige Umstand, dass Rechtsanwältin Rickenbach dem Beschwerdeführer möglicherweise zu einem Geständnis riet, nicht auf ein erheblich gestörtes Vertrauensverhältnis schliessen. Dem angefochtenen Entscheid lässt sich hierzu entnehmen, dass der Beschwerdeführer während seiner ersten Einvernahme ausführlich über seine persönlichen Gründe für sein Geständnis gesprochen hat, was darauf hinweist, dass er es aus eigenem Willen abgelegt hat. Auch bezüglich der Vorwürfe, die Einvernahmen seien nicht genügend vorbereitet worden und Substitutin C.________ sei durch Rechtsanwältin Rickenbach nicht hinreichend instruiert worden, ist auf den angefochtenen Entscheid zu verweisen: Die Vorinstanz hält diesbezüglich fest, der Beschwerdeführer sei mit der Substitution einverstanden gewesen und der Umstand, dass während den Einvernahmen keine Ergänzungsfragen gestellt worden seien, könne nicht als Indiz für eine ungenügende Vorbereitung gewertet werden, weil es dafür verteidigungstaktische Gründe geben könne. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers ist keine Bundesrechtsverletzung und insbesondere auch keine Verletzung seines rechtlichen Gehörs auszumachen.