Citation: 7B_682/2024 E. 3

Gemäss Art. 100 des Personalgesetzes des Kantons Bern vom 16. September 2004 (PG/BE; BSG 153.01) haftet der Kanton für den Schaden, den die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die nebenamtlich Tätigen in Ausübung ihrer amtlichen Tätigkeit Dritten widerrechtlich zugefügt haben (Abs. 1). Die verantwortlichen Personen können von Dritten nicht belangt werden (Art. 102 Abs. 1 PG/BE). Die von der Beschwerdeführerin angezeigte B.________ ist Schulinspektorin beim Regionalen Schulinspektorat Bern-Mittelland und damit eine Mitarbeiterin des Kantons Bern. Die Beschwerdeführerin beschuldigt diese eines fehlbaren Handelns in der Ausübung ihrer Tätigkeit für den Kanton Bern. Die Beschuldigte soll im Wesentlichen zu verantworten haben, dass der Sohn der Beschwerdeführerin in einer Sonderschule - und nicht in einer Privatschule - beschult werde. Dies unter anderem indem sie sich bei einer der Privatschulen gemeldet und mitgeteilt habe, dass der Sohn der Beschwerdeführerin den Platz nicht erhalten solle. Aufgrund dieses behaupteten Verhaltens von B.________ steht der Beschwerdeführerin allenfalls eine öffentlich-rechtliche Forderung gegen den Staat aus Art. 100 ff. PG/BE zu. Zivilansprüche im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG, welche sie zur Beschwerde in Strafsachen berechtigen würden, hat die Beschwerdeführerin demgegenüber nicht.