Citation: 9C_389/2022 E. A

Die 1969 geborene A.________ meldete sich im März 2018 unter Hinweis auf einen im Februar 2018 erlittenen Hirnschlag bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle Bern veranlasste daraufhin ein vom 23. April bis 5. Juli 2019 in der B.________ Genossenschaft, Berufliche Eingliederung und Werkstätte C.________, durchgeführtes Belastbarkeitstraining (Bericht vom 16. Juli 2019) sowie in der Folge bidisziplinäre gutachterliche Abklärungen (Expertise der Dres. med. D.________, FMH Neurologie/Verhaltensneurologie, und E.________, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, vom 20. Dezember 2019). Zudem wurden Erhebungen vor Ort im Haushalt der Leistungsansprecherin vorgenommen (Bericht vom 15. Juni 2020). Mit Verfügung vom 15. Januar 2021 sprach die IV-Stelle A.________ eine Hilflosenentschädigung auf der Basis einer leichten Hilflosigkeit zu. Auf Empfehlung des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) äusserten sich Dres. med. F.________, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, und D.________ sowie lic. phil. G.________, Fachpsychologe für Neuropsychologie FSP, in ihren Gutachten vom 28. Mai 2021 respektive 29. März 2021 in der Sache. Auf dieser Grundlage verneinte die IV-Stelle einen Rentenanspruch mangels Gesundheitsschadens mit invalidisierender Wirkung im Rechtssinne (Vorbescheid vom 13. Oktober 2021, Verfügung vom 15. Februar 2022).