Citation: 9C_572/2023 E. 3.3.2

3.3.2. Dem ist nichts beizufügen. Es sind keine Anhaltspunkte ersichtlich, die auf eine dauerhafte Verschlechterung des Gesundheitszustands der Beschwerdeführerin zwischen Dezember 2021 (Begutachtungszeitpunkt) und Erlass der Verfügung vom 20. Januar 2023 hindeuteten. Anzumerken ist hierbei in grundsätzlicher Hinsicht, dass sich für die Beurteilung des Rentenanspruchs letztlich weder die Diagnose noch die Ätiologie als massgebend erweist, sondern allein das Ausmass der Beeinträchtigung der Erwerbsfähigkeit (Urteil 9C_282/2023 vom 28. August 2023 E. 4.2.6 mit Hinweisen). Zwischen Diagnose und Erwerbsfähigkeit besteht kein direkter und zwingender Zusammenhang (BGE 140 V 193 E. 3.1). Von einer offensichtlichen Fehlerhaftigkeit der diesbezüglichen Feststellungen der Vorinstanz ist nicht - auch nicht vor dem Hintergrund der letztinstanzlichen Einwendungen der Beschwerdeführerin, die sich weitgehend in einer Wiederholung der bereits im kantonalen Verfahren erhobenen und entkräfteten Rügen erschöpfen - auszugehen (vgl. E. 1 und 2.4 hiervor). Die Einholung eines Gerichtsgutachtens erübrigt (e) sich vor diesem Hintergrund sowohl auf kantonaler als auch auf Bundesstufe.