Citation: B 8/01 18.03.2002 E. A

A.- L.________ war ab 1979 in unbefristetem Dienstverhältnis als Delegierter für Wirtschaftsförderung für den Kanton Bern tätig und in dieser Funktion der Bernischen Pensionskasse angeschlossen. Mit Inkrafttreten des kantonalen Wirtschaftsförderungsgesetzes am 1. Januar 1998 wurde die Stelle des Delegierten für Wirtschaftsförderung aufgehoben. Im Zuge dieser Reorganisation kündigte der Regierungsrat des Kantons Bern am 17. Dezember 1997 das Arbeitsverhältnis mit L.________ per 30. Juni 1998, nachdem innerhalb der Verwaltung keine anderweitige Stelle hatte gefunden werden können. Gleichentags stellte die Volkswirtschaftsdirektion (VOL) L.________ - wie mit Schreiben vom 19. November 1997 angekündigt - vor die Wahl, entweder die Funktion des Repräsentanten der Wirtschaftsförderung des Kantons Bern in Deutschland zu übernehmen (Variante 1) oder einer Verlängerung des bestehenden Dienstverhältnisses bis 30. Juni 1999 mit Lohnfortzahlung auf der Basis 1997 und unter gleichzeitigem Verzicht auf sämtliche weitergehenden Ansprüche zuzustimmen (Variante 2). In der Folge unterbreitete L.________ der VOL Alternativvorschläge unter anderem betreffend Ausgestaltung eines allfälligen Dienstvertrages gemäss Variante 1, welche die Verwaltung jedoch zurückwies. Nach Einräumung einer letzten Entscheidfrist erklärte L.________ mit Schreiben vom 3. April 1998, er erachte die Angebote der VOL als unzumutbar, und beantragte die Zusprechung einer Sonderrente der Bernischen Pensionskasse (BPK). Mit Schreiben vom 12. August 1998 teilte die BPK L.________ mit, gemäss verbindlichem Regierungsratsbeschluss Nr. 1411 vom 24. Juni 1998 gelte seine Entlassung als selbst verschuldet, womit die Voraussetzungen des Anspruchs auf eine Sonderrente bei unverschuldeter Nichtwiederernennung oder Entlassung nicht erfüllt seien.