Citation: 2C_695/2022 E. B

B.a. Wegen Scheineheverdachts wies das Migrationsamt des Kantons Zürich (Migrationsamt) das Familiennachzugsgesuch von A.________ ab. Nachdem ein dagegen gerichteter Rekurs teilweise gutgeheissen wurde, reiste A.________ am 27. Juli 2019 in die Schweiz ein und erhielt am 5. August 2019 eine Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA zwecks Verleib bei seiner Ehefrau. B.b. Nachdem sich der Scheineheverdacht aufgrund verschiedener Indizien erneut erhärtete, widerrief das Migrationsamt mit Verfügung vom 16. September 2021 die Aufenthaltsbewilligung von A.________ und wies ihn aus der Schweiz weg. Die dagegen eingelegten Rechtsmittel erwiesen sich als erfolglos (Rekursentscheid der Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich vom 14. Februar 2022; Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich vom 15. Juni 2022).