Citation: 4A_474/2020 E. 4.2

4.2. Im Übrigen kann im Wesentlichen auf die zutreffende Begründung der Vorinstanz, namentlich hinsichtlich der sich aus Art. 47 Abs. 2 lit. b ZPO ergebenden Anhaltspunkte, verwiesen werden (Art. 109 Abs. 3 BGG). Der Hinweis der Beschwerdeführer, die Vorinstanz sei fälschlicherweise davon ausgegangen, im Schlichtungsverfahren habe kein Beweisverfahren stattgefunden, ist nicht entscheiderheblich. Das Gleiche gilt für den - im Übrigen offensichtlich erst in der Beschwerde vorgebrachten (vgl. E. 4.1 hiervor zur materiellen Erschöpfung) - Einwand, § 64 Abs. 3 des Gesetzes über die Gerichts- und Behördenorganisation im Zivil- und Strafprozess des Kantons Zürich (GOG/ZH; LS 211.1) statuiere für mietrechtliche Verfahren eine strenge personelle Unvereinbarkeit zwischen Schlichtungs- und Gerichtspersonen. Diese Wertung sei bei der Auslegung von Art. 47 Abs. 2 lit. b ZPO zu berücksichtigen. Bei beiden Argumenten geht es darum, ob die Mitwirkungeines Gerichtsmitglieds bei einem vorgängigen Schlichtungsverfahren, das nach einem Beweisverfahren in einen Urteilsvorschlag mündete, gemäss den von der Vorinstanz zitierten Lehrmeinungen Befangenheit begründen soll. Die Vorinstanz verwies zu Recht darauf, dass die Beschwerdegegnerinnen vorliegend nicht selbst einen Urteilsvorschlag erarbeitet und insofern keine eigene Meinung gebildet, sondern lediglich in den Urteilsvorschlag Einsicht genommen hätten. Diesbezüglich erschöpft sich die Beschwerde in blosser appellatorischer Kritik.