Citation: 6B_208/2022 E. 1.1

1.1. A.A.________ hatte der D.________ GmbH im Mai 2017 einen Bauauftrag bezüglich der Liegenschaft U.________ xxx in V.________ erteilt und diese im Mai 2018 zusätzlich als Liegenschaftsverwalterin eingesetzt. E.________ und F.________ sind die Geschäftsführer der D.________ GmbH. Am 10. Februar 2020 reichte G.A.________ (Sohn des A.A.________) Strafanzeige gegen E.________ ein. A.A.________ äusserte sich dahingehend, einige Rechnungen sowohl an den Rechnungsempfänger direkt als auch an die D.________ GmbH bezahlt zu haben und so um den Betrag von Fr. 440.15 betrogen worden zu sein. In der Folge konnten von der D.________ GmbH bezüglich vier Ausgabepositionen bzw. Rechnungen keine Belege beigebracht werden. Am 1. Oktober 2020 eröffnete die Staatsanwaltschaft sowohl gegen E.________ als auch F.________ eine Strafuntersuchung wegen des Verdachts auf Veruntreuung, evtl. Betrug und - in Bezug auf E.________ - zusätzlich evtl. der Urkundenfälschung. Mit Verfügung vom 30. August 2021 stellte sie das Verfahren ein. Gegen diese Einstellungsverfügung liess A.A.________ durch seinen Sohn Beschwerde erheben mit dem sinngemässen Antrag auf deren Aufhebung. Er warf der Staatsanwaltschaft zudem vor, vor der Einstellung des Verfahrens keine Parteimitteilung im Sinne von Art. 318 Abs. 1 StPO erlassen und damit eine Rechtsverweigerung begangen zu haben. Mit Verfügung vom 24. September 2021 wurde u.a. davon Vormerk genommen, dass der Beschwerdeführer die Rechtsverweigerungsbeschwerde zurückgezogen hatte. Mit Beschluss vom 4. Januar 2022 wies das Obergericht des Kantons Solothurn die gegen die Einstellungsverfügung erhobene Beschwerde ab.