Citation: 1B_215/2015 E. 5.7.1

5.7.1. Im angefochtenen Entscheid wird dazu erwogen, die fragliche Person werde in demselben Sachverhaltskomplex mitbeschuldigt, weshalb ein Beschlagnahmehindernis wegen eines allfälligen Berufsgeheimnisses dahinfalle. Im Übrigen sei es fraglich, ob es sich bei dieser Person überhaupt um einen Rechtsanwalt im Sinne des Gesetzes handeln und ob er den Beschwerdeführer anwaltlich vertreten würde. Dieser habe es unterlassen, einen entsprechenden Nachweis zu erbringen. Eine Anwaltsvollmacht habe er weder im Untersuchungs- noch im kantonalen Beschwerdeverfahren eingereicht. Vor der Triage vom 22. Dezember 2014 habe er den Namen dieses angeblichen tschechischen Anwalts nie genannt, weshalb der Name auch nicht unter den Stichworten figuriert habe, nach denen bei der elektronischen Triage gesucht wurde. Auch in seiner Replik im vorinstanzlichen Verfahren habe der Beschwerdeführer sich zu den betreffenden Vorbringen der Staatsanwaltschaft nicht geäussert.