Citation: 1C_655/2019 E. 2.3

2.3. Die Beschwerdeführer rügen dem Sinne nach, die von der Vorinstanz geschützte Bejahung der befriedigenden Gesamtwirkung im Sinne von § 238 Abs. 1 PBG sei unhaltbar und damit willkürlich. Das Baugrundstück liege im Quartier Heiligberg, das durch grosszügige und offene Gärten geprägt werde. Aus architektonischer Sicht müsse darin der Freiraum, sowie die Durchlässigkeit und Zugänglichkeit weiterhin gewährleistet werden. Im Widerspruch dazu bildeten die strittigen Anbauten eine praktisch über die gesamte Grundstücksgrenze reichende 26 m lange ununterbrochene Mauer, die beim Pavillon 4,5 m und bei der Remise 3 m hoch sei. Entgegen der unhaltbaren Annahme der Vorinstanz vermöge die teilweise Rückversetzung von 4 m an der Mauerwirkung dieser Anbauten nichts zu ändern, da auch die Berliner Mauer trotz Versätzen unüberwindbar gewesen sei. Die von den kantonalen Instanzen angeführten Beispiele von Liegenschaften mit Anbauten im rückwärtigen Bereich seien mit dem vorliegenden Projekt nicht vergleichbar. Dies gelte namentlich bezüglich der Anbaute am Buchfinkenweg 4, die lediglich aus einem etwa 5 m langen gedeckten Sitzplatz bestehe. Demnach falle die strittige Anbaute klar aus dem Rahmen des in der Umgebung Üblichen, weshalb gemäss dem Urteil 1C_313/2015 vom 10. August 2016 eine hinreichende Einordnung klar zu verneinen sei.