Citation: 1C_30/2016 E. 4.1

4.1. Sodann rügen die Beschwerdeführer, die Vorinstanz sei zu Unrecht davon ausgegangen, § 11 aPBV könne sich auf eine genügende Delegationsnorm stützen. Die Kompetenz zum Erlass von § 11 aPBV ergebe sich aus § 12 Abs. 3 aPBG, der dem Regierungsrat erlaube, die einschlägigen Begriffe zu umschreiben und einheitliche Messweisen festzulegen. Dieser Kompetenzrahmen gestatte dem Regierungsrat nicht, eine Ausnahme vom Übertragungsverbot vorzusehen, weil damit den Bürgern neue Rechte verschafft würden. Eine solche Ausnahmeregelung müsse daher auf der Gesetzesstufe erfolgen. So werde die Inanspruchnahme anderer Grundstücke bei der Bestimmung der Ausnützungsziffer zum Beispiel im aktuellen PGB in § 81 geregelt, was als Indiz für die fehlende Vorschrift im aPBG zu werten sei.