Citation: 8C_207/2020 E. 5.2.3

5.2.3. Die Vorinstanz spricht der von Dr. med. D.________ attestierten Persönlichkeitsentwicklungsstörung für die hier zu beantwortende Frage nach veränderten gesundheitlichen Verhältnissen darüber hinaus die Massgeblichkeit ab, da diese bereits im Zeitpunkt der Verfügung vom 13. Dezember 2016 bestanden habe. Auch diesbezüglich kann sie sich nur auf ihre eigenen Schlussfolgerungen aus dem Bericht des Dr. med. C.________ vom 11. September 2015 stützen. Sie interpretiert die im genannten Bericht erwähnte "impulsive Persönlichkeitsstruktur" als gleichbedeutend mit der Persönlichkeitsentwicklungsstörung mit Krankheitswert und damit als bloss unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentlichen unveränderten Sachverhaltes. Einer Sachverhaltsfeststellung auf Grund eigener medizinischer Interpretation und damit ohne entsprechendes Fachwissen des Gerichts entbehrt der Aktengrundlage. Darauf kann nicht abgestellt werden.