Citation: 1P.236/2005 21.07.2005 E. 11

Die Beschwerdeführerin macht im Weiteren geltend, im Zeitpunkt der Einvernahmen vom 16. und 17. Dezember 1999 sei bereits eine Strafuntersuchung gegen sie im Gange gewesen, die sich auf eben die Umstände bezogen habe, die Gegenstand dieser Zeugeneinvernahmen waren. Nach den einschlägigen Bestimmungen der St. Galler Strafprozessordnung sei in einem solchen Zeitpunkt eine Zeugeneinvernahme nicht mehr möglich. Die Beschwerdeführerin hat es indessen unterlassen, die Bestimmung der Strafprozessordnung zu nennen, auf die sie sich dabei stützt. Damit genügt sie den Anforderungen an eine substantiierte Rüge nicht; sie hätte die Bestimmung der Strafprozessordnung, auf die sie sich berufen will, nennen müssen (vgl. oben E. 1.2). Der allgemein gehaltene Hinweis der Beschwerdeführerin auf Art. 6 EMRK genügt in diesem Zusammenhang nicht. Auf diese Rüge ist daher nicht einzutreten.