Citation: 8C_125/2015 E. 7.3

7.3. Zieht das Bundesgericht ein vom vorinstanzlichen Streitgegenstand erfasstes, jedoch im kantonalen Verfahren nicht beurteiltes Element des streitigen Rechtsverhältnisses auf Grund des Rechtsbegehrens in die materielle Beurteilung ein, so hat es das Anhörungsrecht der von einer möglichen Schlechterstellung bedrohten Partei zu beachten. Diese muss sich zu der neu aufgeworfenen Streitfrage äussern können (BGE 136 V 362 E. 4.3 S. 367 mit Hinweisen). Vorliegend wurde die Vernehmlassung der Versicherten der Beschwerdeführerin im Rahmen des Schriftenwechsels zugestellt. Diese hatte somit Gelegenheit, sich zur neuen rechtlichen Argumentationslinie der Beschwerdegegnerin zu äussern.