Citation: 2C_441/2016 E. 4.2.1

4.2.1. Der Beschwerdeführer macht geltend, die Vorinstanz werte sein Verschulden zu Unrecht als schwer. Es sei zu relativieren, da das Strafurteil vom 18. Dezember 2014 im abgekürzten Verfahren ergangen sei, das regelmässig nur bei geringeren Freiheitsstrafen in Betracht komme. Ausserdem sei die Freiheitsstrafe von 24 Monaten bedingt ausgesprochen worden. Auch habe der Beschwerdeführer nicht gegen bedeutende Rechtsgüter wie Leib und Leben oder die sexuelle Integrität verstossen. Ausgangspunkt für das migrationsrechtliche Verschulden ist die vom Strafgericht ausgesprochene Strafe (BGE 134 II 10 E. 4.2 S. 23; 129 II 215 E. 3.1 S. 216). Der Beschwerdeführer wurde im Dezember 2014 zu einer Freiheitsstrafen von 24 Monaten verurteilt. Es trifft zwar zu, dass der Beschwerdeführer nicht wegen Gewalttätigkeit gegen Personen oder Drogendelikten strafrechtlich in Erscheinung trat. Nach dem von der Vorinstanz festgehaltenen Sachverhalt drang der Beschwerdeführer zwischen dem 9. Juli und 19. August 2011 als Mitglied einer Einbrecherbande in mehrere Baustellen und in im Bau befindliche Wohnungen ein und entwendete dort Baustellenmaterial usw. im Wert von rund Fr. 142'000.--. Beim ausgesprochenen Strafmass von 24 Monaten und wegen der qualifizierten und gewerbsmässigen Begehung als Mitglied einer Bande ist das Verwaltungsgericht von einer erheblichen kriminellen Energie und einer nicht bloss untergeordneten Beteiligung des Beschwerdeführers ausgegangen. Weiter hat die Vorinstanz darauf abgestellt, dass strafmindernde Umstände im Strafmass zu berücksichtigen waren, wie allf ällige finanzielle und psychische Probleme zur Tatzeit, ein Geständnis des Beschwerdeführers sowie dass er seine Diebeszüge einzig auf Baustellen und Wohnungen im Baustadium durchführte und einen verhältnismässig geringen Sachschaden verursachte. Entgegen der Vorbringen des Beschwerdeführers kann keine Rede davon sein, die Vorinstanz habe keine auf den Einzelfall bezogene Würdigung vorgenommen. Vielmehr durfte die Vorinstanz gestützt auf die vorstehenden Gesichtspunkte von einem erheblichen ausländerrechtlichen Verschulden ausgehen: Die jüngste Straftat lag zum Zeitpunkt des angefochtenen Urteils knapp fünf Jahre zurück. Zuvor ergingen gegen den Beschwerdeführer zwei Strafurteile wegen qualifizierten Verstössen im Strassenverkehr. Aufgrund der längerfristigen Freiheitsstrafe und der Delinquenz im Strassenverkehr hat das Verwaltungsgericht ein erhebliches Verschulden des Beschwerdeführers und damit ein grosses öffentliches Interesse an der Beendigung seines Aufenthalts zu Recht bejaht.