Citation: 2C_308/2023 E. 6.1

6.1. Der Beschwerdeführer bringt vor, die Sozialhilfeabhängigkeit sei nicht selbstverschuldet. Die Vorinstanz, so der Beschwerdeführer, prüfe bloss, ob es ihm während der langen Aufenthaltsdauer in der Schweiz nicht zumutbar gewesen wäre, sich intensiver um eine Stelle zu bemühen. Mit der wesentlichen Frage der Aktualität des Selbstverschuldens setze sich die Vorinstanz indes nicht auseinander. Gemäss dem Verlaufsbericht der Konsiliarpsychiatrie und Psychosomatik vom 12. Dezember 2022 sei er zu 100 % arbeitsunfähig. Bei seinem fortgeschrittenen Alter sei es zudem wenig wahrscheinlich, dass er noch eine Arbeitsstelle finden werde. Der Zweck der Rückstufung, eine Verhaltensänderung herbeizuführen, könne daher von vornherein nicht mehr erfüllt werden. Die Rückstufung sei daher keine geeignete Massnahme. Mit der Rückstufung bewirkten die Behörden vielmehr das Gegenteil. Er sei seit der Einleitung des Rückstufungsverfahrens psychisch noch stärker beeinträchtigt als sonst schon.