Citation: 9C_314/2022 E. 5.2

5.2. Diesbezüglich beruft sich die Vorinstanz im Wesentlichen auf den Bericht der Frau Dr. med. B.________ vom 13. November 2019, laut dem insbesondere auf Grund der chronischen Ulcuserkrankung seit spätestens Februar 2017 eine vollumfängliche Arbeitsunfähigkeit bescheinigt worden sei. Obgleich es sich dabei um eine retrospektive Einschätzung handle, erscheine es dennoch, zumal es sich um ein Leiden mit schwankendem Verlauf handle, im Ergebnis zumindest überwiegend wahrscheinlich, dass spätestens ab der notfallmässigen Operation und der damit einhergehenden Hospitalisierung ab April 2017 eine darauf zurückzuführende Arbeitsunfähigkeit von mindestens 20 % bestanden habe. Dem hält die Beschwerdeführerin zur Hauptsache entgegen, Frau Dr. med. B.________ habe den "Status nach anämisierender oberer Gl-Blutung 4/17" und damit die Magenbeschwerden in ihrem Bericht vom 8. Dezember 2017 - also in einer beinahe echtzeitlichen Beurteilung - ausdrücklich unter den "Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit" aufgelistet. Dies belege, auch vor dem Hintergrund des MZR-Gutachtens vom 21. November 2018 (samt Ergänzung vom 18. Dezember 2018), klar, dass das für die Invalidität ursächliche Magenleiden bis zum Ablauf der vorsorgerechtlichen Nachdeckungsfrist (noch) keine Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit bewirkt habe.