Citation: 6B_347/2019 E. 1.4

1.4. Das angefochtene Urteil verletzt in diesem Punkt kein Bundesrecht. Gemäss den tatsächlichen Feststellungen der kantonalen Instanzen hat die C.________ und damit die Beschwerdeführerin als deren Geschäftsführerin die auf dem "Unterkonto B.________" liegenden Vermögenswerte mit der Verpflichtung empfangen, sie in bestimmter Weise im Interesse des Vertragspartners zu verwalten und in ihrem Wert zu erhalten. Diese waren jener mithin im Sinne von Art. 138 Ziff. 1 Abs. 2 StGB anvertraut (Art. 29 StGB; angefochtenes Urteil S. 14, 16 f.; erstinstanzliches Urteil S. 29 f.). Soweit die Beschwerdeführerin vorbringt (Beschwerde S. 7 f.), direkt geschädigt sei nicht der wirtschaftlich Berechtigte, sondern die C.________ als Kontoinhaberin, ist ihre Beschwerde mithin unbegründet. Die kantonalen Instanzen stellen sodann weiter fest, die D.________ Foundation sei einzig in der Verdachtsmeldung vom 31. August 2009 als wirtschaftlich Berechtigte am Konto bezeichnet worden. In allen weiteren Unterlagen und den Ausführungen der Beschwerdeführerin in den Befragungen sei stets die Rede davon gewesen, dass der Beschwerdegegner am Vermögen berechtigt gewesen sei (angefochtenes Urteil S. 28 f.; erstinstanzliches Urteil S. 30). Was die Beschwerdeführerin gegen diese Feststellung des Sachverhalts einwendet, erschöpft sich weitgehend in einer unzulässigen appellatorischen Kritik am angefochtenen Urteil, auf welche praxisgemäss nicht eingetreten wird. Das Bundesgericht greift auf Beschwerde hin nur ein, wenn das Sachgericht offensichtlich unhaltbare Schlüsse zieht, erhebliche Beweise übersieht oder solche willkürlich ausser Acht lässt (BGE 140 III 264 E. 2.3; 135 II 356 E. 4.2.1). Die Beschwerdeführerin beschränkt sich im Wesentlichen darauf vorzubringen, bis zum 28. Januar 2016 seien sämtliche Verfahrensbeteiligte davon ausgegangen, dass nicht der Beschwerdegegner, sondern die D.________ Foundation an den am 24. Februar 2005 auf dem Unterkonto eingegangenen Vermögenswerten wirtschaftlich berechtigt gewesen und durch die angeklagten Handlungen geschädigt worden sei (Beschwerde S. 9). Mit der Feststellung der Vorinstanz, wonach zwar ursprünglich die Absicht bestanden habe, das Geld des Beschwerdegegners in die am 7. März 2006 gegründete D.________ Foundation einzubringen, dass sich diese Pläne indes nicht realisiert hätten, setzt sich die Beschwerdeführerin nicht hinreichend auseinander. Dasselbe gilt für die Erwägung, der Sachverhalt werde im Ergebnis auch durch das Schreiben des verstorbenen Stiftungsrates vom 13. Dezember 2010 an die Staatsanwaltschaft bestätigt, wonach die Gelder der Stiftung nie zugeflossen, sondern schon vor einer möglichen Kreditierung für eigene Zweck der Beschwerdeführerin verwendet worden seien (angefochtenes Urteil S. 29 f.). Was die Beschwerdeführerin hiegegen einwendet (Beschwerde S. 10 f.), ist nicht geeignet darzutun, dass die vorhandenen Beweise andere Schlussfolgerungen geradezu aufdrängten. Nach ständiger Rechtsprechung genügt für die Begründung von Willkür nicht, dass das angefochtene Urteil mit der Darstellung der beschwerdeführenden Partei nicht übereinstimmt oder eine andere Lösung oder Würdigung vertretbar erscheint (BGE 144 V 50 E. 4.2; 143 IV 241 E. 2.3.1; je mit Hinweisen). Willkür liegt nur vor, wenn die Feststellung des Sachverhalts offensichtlich unhaltbar ist. Dies ist hier nicht der Fall.