Citation: 6B_992/2022 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz geht davon aus, eine nochmalige Einvernahme der Beschwerdegegnerin 3 anlässlich der Berufungsverhandlung sei nicht notwendig gewesen (Entscheid S. 41 f. E. 2.d/bb). Sie erwägt, die Aussagen der Beschwerdegegnerin 3 seien konstant und glaubhaft; ihre Angaben stimmig, nachvollziehbar, authentisch und lebensnah. Widersprüche oder übertriebene Belastungen seien keine zu erkennen. Die Beschwerdegegnerin 3 mache zwar für eine entscheidende Phase eine Erinnerungslücke geltend, vermöge diese aber zu erklären. Die Übereinstimmung ihrer Ausführungen über sämtliche Einvernahmen hinweg sei bemerkenswert, hinsichtlich des Kerngeschehens und auch der Ereignisse vor- sowie nachher (Entscheid S. 33 f. E. 2.a/bb). Im Gegensatz zu den Aussagen der Beschwerdegegnerin 3 erwiesen sich die Angaben des Beschwerdeführers als unglaubhaft. Es fehle ihnen an Konstanz und sie stünden mehrfach und auch in zentralen Punkten objektiven Beweisen entgegen. Zudem sprächen auch weitere Umstände wie insbesondere die Textnachricht mit dem Inhalt "please help me" der Beschwerdegegnerin 3 an ihren Exfreund sowie deren Textnachrichten an den Beschwerdeführer zwei Wochen nach dem Vorfall für die Version der Beschwerdegegnerin 3 (Entscheid S. 37 f. E. b/bb). Damit liege aufgrund von objektiven Beweismitteln gar keine reine "Aussage gegen Aussage"-Konstellation vor (Entscheid S. 41 f. E. 2.d/bb).