Citation: 5A_979/2023 E. 2

Die Beschwerdeführerin ruft nur ganz allgemein verfassungsmässige Rechte an (die Angestellten des Sozialdienstes Zollikofen würden sie belästigen und in Verletzung von Art. 7 BV in ihrer Menschenwürde beeinträchtigen; die KESB habe im Zusammenhang mit der Gefährdungsmeldung Art. 6 Ziff. 1 EMRK und Art. 30 Abs. 1 BV verletzt). Vorliegend geht es jedoch - und nur dies kann Anfechtungsgegenstand bilden - um die konkrete personelle Bezeichnung der Beiständin durch die KESB in Vollzug der im Rahmen des Eheschutzentscheides errichteten Beistandschaft nach Art. 308 Abs. 1 und 2 ZGB. Diesbezüglich bringt die Beschwerdeführerin weder explizit noch sinngemäss Verfassungsrügen vor. Sie macht mit weitschweifigen Ausführungen geltend, zwei Mitglieder des Sozialdienstes Zollikofen hätten sie schlecht behandelt und den Abklärungsbericht zuhanden des Eheschutzgerichtes verfasst, weshalb auch die nunmehr ernannte Beiständin als befangen gelten müsse. Selbst bei voller Kognition - d.h. wenn diese nicht auf Verfassungsrügen beschränkt wäre - könnte diesen Ausführungen nicht gefolgt werden: Wie bereits im angefochtenen Entscheid zutreffend festgehalten ist, können Ausstandsbegehren nicht institutionell begründet werden, sondern wären vielmehr substanziiert vorgetragene Ausstandsgründe in Bezug auf konkrete Personen vorzubringen. Die ernannte Beiständin war bislang nicht in den Fall involviert und es bestehen keine objektiven Anhaltspunkte für den Anschein einer Befangenheit, nur weil sie beim gleichen Sozialdienst angestellt ist (soweit die zwei anderen Mitarbeitenden überhaupt befangen wären, wofür ebenfalls keine objektiven Anhaltspunkte bestehen). Offenbar fühlt sich die Beschwerdeführerin generell verfolgt und ungerecht behandelt; so bringt sie vor, sie befinde sich seit längerem in einem von ihrem Ehemann mit Hilfe der Behörden orchestrierten Psychoterror-Eheschutzverfahren (Rz. 23) und der Entscheid des Regionalgerichtes sei einzig gefällt worden, um sie zu schikanieren und zu belästigen (Rz. 25). Appellatorisch bleibt schliesslich die Behauptung, das Obergericht hätte nicht auf das Einholen einer Vernehmlassung verzichten dürfen, weil die gegenseitigen Abhängigkeiten innerhalb des Sozialdienstes abzuklären gewesen wären.