Citation: 5A_602/2008 25.11.2008 E. B

Mit Eingabe vom 14. Juni 2006 reichte Y.________ beim Bezirksgericht A.________ gegen die X.________ Stiftung Klage ein und beantragte, - das Handelsregisteramt ... anzuweisen, die Stiftung zu löschen, allen falls M.________ und R.________ als Stiftungsräte zu löschen und ihn, Y.________, als Stiftungsrat einzutragen, - die Wahl von M.________ und R.________ als Stiftungsräte nichtig zu erklären, allenfalls aufzuheben, und - festzustellen, dass er, Y.________, Stiftungsrat sei. In seiner Replik vom 22. Januar 2007 ergänzte Y.________ das bezüglich des Handelsregistereintrags eventualiter gestellte Klagebegehren dahin, dass er mit Kollektivunterschrift zu zweien einzutragen sei und dass beim Eintrag von L.________ die Berechtigung zur Einzelunterschrift durch eine solche zur Kollektivunterschrift zu zweien zu ersetzen sei. Das Bezirksgericht wies mit Urteil vom 27. November 2007 das Handelsregisteramt an, die Stiftung zu löschen. Ferner wurde die Wahl von M.________ und R.________ in den Stiftungsrat aufgehoben und festgestellt, dass Y.________ Stiftungsrat sei. Die Stiftung erhob Berufung mit den Rechtsbegehren, den bezirksgerichtlichen Entscheid aufzuheben und die Klage vollumfänglich abzuweisen; eventuell sei festzustellen, dass sie, die Stiftung, keine Familienstiftung sei. Das Obergericht (II. Zivilkammer) des Kantons Zürich beschloss am 8. Juli 2008, dass auf den Berufungsantrag, festzustellen, dass die beklagte Stiftung keine Familienstiftung sei, nicht eingetreten werde. Im gleichzeitig gefällten Urteil bestätigte es den Entscheid des Bezirksgerichts.