Citation: 2A.1/2003 25.04.2003 E. B

Am 9. April 2002 heiratete X.________ in L._________ die wiederum aus Gnjilane stammende C._________, geboren am 14. Oktober 1977, die im Kanton Solothurn über die Niederlassungsbewilligung verfügt. X.________ zog am 1. Juni 2002 zu seiner Ehefrau nach O.________ Kanton Solothurn. Das Amt für Ausländerfragen des Kantons Solothurn teilte X.________ mit Schreiben vom 9. Juli 2002 mit, nach Einsichtnahme in die Akten bestehe die Vermutung, dass er die dritte Ehe nur eingegangen sei, um sich der drohenden Wegweisung zu entziehen bzw. um eine Aufenthaltsbewilligung zu erlangen, und dass anzunehmen sei, es liege eine Scheinehe vor. Gleichzeitig wurde ihm die Möglichkeit eingeräumt, sich dazu zu äussern. Mit Eingabe vom 15. Juli 2002 liess sich X.________ vernehmen. Das Departement des Innern des Kantons Solothurn verweigerte mit Verfügung vom 2. Oktober 2002 X.________ die Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung (Kantonswechsel). Gleichzeitig wurde X.________ angewiesen, das Gebiet des Kantons Solothurn bis spätestens zum 31. Oktober März 2002 zu verlassen. Zudem wurde dem Bundesamt für Ausländerfragen beantragt, die Wegweisung auf das Gebiet der Schweiz und des Fürstentums Liechtenstein auszudehnen. Zur Begründung führte das Departement im Wesentlichen aus, X.________ sei die Ehe mit C._________, wie auch seine früheren beiden Ehen, nur eingegangen, um sich in der Schweiz ein Aufenthaltsrecht zu sichern. Bei dieser Sachlage bestehe kein Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung. Diese Verfügung focht X.________ beim Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn an und beantragte neben der Aufhebung der angefochtenen Verfügung unter anderem die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege und Verbeiständung. Das Verwaltungsgericht wies die Beschwerde mit Entscheid vom 3. Dezember 2002 ab und verweigerte die unentgeltliche Rechtspflege und den unentgeltlichen Rechtsbeistand.