Citation: 6B_264/2016 E. 2.1

2.1. Die Beschwerdeführerin beanstandet, dass die Vorinstanz die Entschädigung für das staatsanwaltliche Verfahren auf pauschal Fr. 600.-- und für das Beschwerdeverfahren auf Fr. 900.-- festsetze, ohne den massgeblichen Gebührentarif anzuwenden und ohne sich mit ihrer detaillierten Aufwandaufstellung auseinander zu setzen. Damit wende sie willkürlich geltendes Recht nicht an und verletze die Begründungspflicht nach Art. 29 Abs. 2 BV. Sodann stehe die Begründung der Vorinstanz zur Festsetzung der Entschädigung im Beschwerdeverfahren im Widerspruch mit der tatsächlichen Situation und sei deshalb willkürlich. Sie hätte ihren Antrag, dass ihr für das staatsanwaltliche Verfahren eine Entschädigung zuzusprechen sei, nicht mit der von der Vorinstanz aufgeführten Argumentation begründen können. Vielmehr habe sie darlegen müssen, weshalb im zu beurteilenden Fall der Beizug eines Rechtsanwalts gemäss Art. 429 StPO und im Lichte der Rechtsprechung des Bundesgerichts gerechtfertigt gewesen sei. Die Beschwerdeführerin macht ferner sinngemäss geltend, sie sei aufgrund ihrer Sorgfaltspflicht gehalten gewesen, in der Einsprache weitere Mängel des Strafbefehls vorzubringen, insbesondere auch, weil aufgrund der verschuldensunabhängigen Haftung der Fahrzeughalterin unklar sei, inwieweit sie im Verfahren als Beschuldigte gegolten habe. Dass die Vorinstanz nun nach einer nachträglichen Analyse nur die Bemühungen entschädigen wolle, welche schliesslich gemäss Begründung der Staatsanwaltschaft zur Einstellung des Strafverfahrens geführt habe, sei willkürlich.