Citation: 8C_275/2015 E. 3.2.1

3.2.1. Dr. med. C.________ berichtet in der Expertise vom 19. Februar 2013, ausser einer leichten Unsicherheit bei den erschwerten Gangarten (Strichgang und Blindstrichgang) seien keine somatisch-neurologischen Defizite mehr nachweisbar. Auch seien vom klinischen Eindruck her keine alltagsrelevante oder höhergradige kognitive Einschränkungen festzustellen. Die Explorandin berichte aktuell vielmehr von Angst- und Panikattacken mit vegetativen Begleitsymptomen. Aus rein neurologischer Sicht sei sie seit mindestens dem 21. Juni 2012 in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit uneingeschränkt arbeitsfähig. Ob die geltend gemachte psychische Problematik zu einer massgeblichen Einschränkung führe, müsste mittels einer ergänzenden versicherungspsychiatrischen Untersuchung geklärt werden. Damit legt Dr. med. C.________ indessen einzig dar, dass er sich als Neurologe nicht zur Relevanz der geltend gemachten Angst- und Panikattacken äussern will. Es ist entgegen der Darstellung in der Beschwerde nicht so, dass dieser Arzt psychiatrische Defizite gefunden hätte, die seines Erachtens einer Abklärung bedürften.