Citation: 5A_876/2021 E. 1

Angefochten ist ein kantonal letztinstanzlicher Entscheid über die aufschiebende Wirkung einer im Rahmen eines Eheschutzverfahrens vorsorglich angeordneten Wohnsitzzuteilung für die Kinder (Art. 72 Abs. 1 und Art. 75 Abs. 1 BGG). Bei diesem Entscheid handelt es sich zum einen in einem doppelten Sinn um eine vorsorgliche Massnahme gemäss Art. 98 BGG (da im Rahmen eines Eheschutzverfahrens ergangen: BGE 133 III 393 E. 5.1 S. 397; sodann generell Entscheide über die aufschiebende Wirkung: BGE 134 II 192 E. 1.5 S. 197; 137 III 475 E. 2 S. 477), so dass nur Verfassungsrügen möglich sind, und zum anderen um einen das Verfahren nicht abschliessenden Zwischenentscheid, welcher nur unter den besonderen Voraussetzungen von Art. 93 Abs. 1 BGG sofort beim Bundesgericht anfechtbar ist, wobei diese in der Beschwerde im Einzelnen darzutun sind (BGE 137 III 324 E. 1.1 S. 329; 141 IV 289 E. 1.3 S. 292). Die Beschwerde scheitert bereits daran, dass weder die Voraussetzungen von Art. 93 Abs. 1 BGG dargelegt noch überhaupt Verfassungsrügen erhoben werden, sondern appellatorisch der Sachverhalt aus eigener Sicht geschildert wird und eine falsche Rechtsanwendung von Art. 315 ZPO und ferner auch eine falsche Anwendung der in Eheschutzsachen zum Tragen kommenden Untersuchungsmaxime geltend gemacht wird, indem das Kindeswohl zu wenig abgeklärt worden und deshalb nicht festgestellt worden sei, dass die Kinder nunmehr in W.________ eingelebt seien und ein wiederholter Schulwechsel für sie nicht gut sei.