Citation: 6B_721/2021 E. A

Am 30. September 2014 kaufte die C.________ AG, vertreten durch A.________ sämtliche 1'000 Aktien der D.________ AG, für deren Vertretung A.________ ebenfalls bevollmächtigt war, veräusserte am gleichen Tag je 333 Aktien in einem Aktienzertifikat an zwei Personen und übertrug eine weitere Aktie unentgeltlich an den Verwaltungsrat der Gesellschaft, E.________. Die restlichen 333 Aktien verblieben bei der C.________ AG. Die D.________ AG war Eigentümerin der Parzelle U.________strasse xxx in V.________, in deren Überbauung die C.________ AG involviert war. Am 9. Februar 2016 verkaufte A.________ bzw. die C.________ AG 50% der Aktien (500 Inhaberaktien) der D.________ AG an die B.________ AG (nachfolgend: Privatklägerin), welche an einer Partizipation an der Überbauung der Parzelle in V.________ interessiert war. Am selben Tag übergab A.________ der Privatklägerin die in den Aktienzertifikaten Nrn. 5 bis 10 verbrieften Aktien gemäss Kaufvertrag. Diese überwies im Gegenzug Beträge von Fr. 50'000.-- und Fr. 267'000.-- auf Konten zweier von A.________ oder von seinen Familienangehörigen beherrschten Gesellschaften, wobei die Gelder umgehend verbraucht wurden. A.________ wird im Wesentlichen vorgeworfen, bei den von ihm der Privatklägerin übergebenen Aktienzertifikaten habe es sich um Fälschungen gehandelt, so dass der Privatklägerin vom Verwaltungsrat der D.________ AG die Anerkennung der Aktionärsstellung verweigert worden sei.