Citation: 2C_948/2017 E. 1.2

1.2. Rechtsschriften an das Bundesgericht sind in einer Amtssprache abzufassen und haben die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten (Art. 42 Abs. 1 BGG). Wie der Gesetzeswortlaut aufzeigt, unterscheidet das Gesetz zwischen den Rechtsbegehren und deren Begründung. Im Rechtsbegehren wird der Umfang des Rechtsstreits umschrieben, weshalb es - unter Ausschluss der rechtlichen Argumentation - so zu formulieren ist, dass es bei Gutheissung der Beschwerde zum Urteil erhoben werden kann (YVES DONZALLAZ, Commentaire de la Loi sur le Tribunal fédéral, 2008, N. 922). Unbezifferte Anträge können genügen, wenn sich aus der Beschwerdebegründung, welche zur Auslegung der Rechtsbegehren herangezogen werden kann, oder dem angefochtenen Entscheid ergibt, wieviel gefordert wird (Urteil 2C_133/2017 vom 8. Februar 2018 E. 1.2; LAURENT MERZ, Basler Kommentar zum Bundesgerichtsgesetz, 2. Aufl. 2011, N. 19 zu Art. 42 BGG). In Auslegung nach Treu und Glauben unter Berücksichtigung der Beschwerdebegründung, des angefochtenen Urteils und der Vorakten (vgl. auch Urteil 2C_506/2016 vom 1. Mai 2017 E. 1.2.1) kann das gestellte Rechtsbegehren als (reformatorischer) Antrag entgegengenommen werden, das angefochtene vorinstanzliche Urteilsdispositiv sei aufzuheben und der Steuerfaktor Einkommen Kantons- und Gemeindesteuern der Steuerperiode 2012 sei neu festzusetzen. Angesichts der Subsidiarität von Feststellungsanträgen gegenüber Leistungsanträgen (BGE 126 II 300 E. 2c S. 303 f.) kann auf das gestellte Feststellungsbegehren nicht eingetreten werden.