Citation: 1C_206/2023 E. 5.3

5.3. Mit ihrer unsubstanziierten Kritik vermag die Beschwerdeführerin keine Rechtsverletzung darzutun, zumal sie sich mit den vorinstanzlichen Erwägungen nicht auseinandersetzt (vgl. oben E. 2). Abgesehen davon wurde sie bereits von der Staatsanwaltschaft auf Art. 36 Abs. 3 EGzStPO/GR hingewiesen, demzufolge die Akteneinsicht gewährt werde, wenn ein schutzwürdiges Interesse geltend gemacht werden könne. Auch die Vorinstanz erwog, der Beschwerdeführerin stehe es grundsätzlich offen, bei der Staatsanwaltschaft gestützt auf Art. 36 EGzStPO/GR ein neues Gesuch um Einsicht in die Akten der eingestellten Strafuntersuchung zu stellen und dabei ein schutzwürdiges Interesse geltend zu machen und darzulegen, inwiefern es überwiege. Weshalb dieser Hinweis "deplatziert" sein soll, erschliesst sich nicht. Eine Verletzung des Willkürverbots ist sodann auch darin nicht zu erblicken, dass die Vorinstanz nur den nach ihrer Ansicht relevanten Teil des BGE 147 I 463 zitiert hat. Inwiefern dieses Zitat unzutreffend oder rechtsverletzend und stattdessen die von der Beschwerdeführerin zitierten Erwägungen desselben Bundesgerichtsentscheids einschlägig sein sollen, zeigt sie nicht nachvollziehbar auf.