Citation: 1C_44/2017 E. 3.3

3.3. Die Beschwerdeführer rügen dem Sinne nach, die Vorinstanz habe Art. 3 Abs. 4 SVG verletzt, weil sie die Abänderung einer funktionellen Verkehrsbeschränkung genehmigt habe, ohne bezüglich der Verhältnismässigkeit eine Interessenabwägung vorzunehmen. Die Vorinstanz habe nicht beachtet, dass durch die Geissfluestrasse lediglich eine "Wendeschlaufe" führen soll, die weder zusätzliche Haltestellen noch eine verbesserte Erschliessung durch den öffentlichen Verkehr schaffe. Sie habe nicht geprüft, ob es verhältnismässig sei, eine Buslinie allein zum Zwecke des Wendens durch ein mit einem Fahrverbot belegten Quartier zu führen. Zudem habe sie die von den Beschwerdeführern vorgebrachten Argumente bezüglich der Sicherheit, der Lärm- und Abgasbelastung und der fehlenden Eignung der Strasse für Linienbusse nicht berücksichtigt und sich nicht mit den aufgezeigten Alternativen auseinandergesetzt. Für die Aufweichung des bestehenden Fahrverbots bestünden keine Gründe. Es sei unverhältnismässig, einen Linienbus allein zum Zwecke des Wendens mehrmals täglich durch eine enge Quartierstrasse zu führen, die als Erschliessungs- und nicht als Sammelstrasse qualifiziert worden sei.