Citation: I 176/04 20.09.2004 E. 3

Streitig ist das Valideneinkommen, wobei der Beschwerdeführer eine Hochrechnung des im Jahre 1994 erzielten Verdienstes verlangt. 3.1 Er macht dabei zunächst geltend, sein Einkommen habe sich durch krankheits- und unfallbedingte Absenzen verringert, da der jeweilige Taggeldversicherer während diesen Zeiten nur 80 % des Lohnes bezahlt habe. Letztmals habe er im Jahr 1994 einen vollen Brutto-Jahreslohn erhalten. Dieser Einwand ist deshalb nicht berechtigt, weil Verwaltung und Vorinstanz nicht von einem reduzierten Jahreseinkommen, sondern vom vollen Verdienst im Gesundheitsfall ausgegangen sind, den die Arbeitgeberin in den Monaten ohne Absenzen ausgerichtet hat. Gemäss ihren Angaben vom 28. April 2000 belief sich dieser zum Zeitpunkt des Rentenbeginns, welcher für die Ermittlung des Invaliditätsgrades massgebend ist (BGE 128 V 184, 129 V 222), im Jahr 2000 auf Fr. 4'795.-. 3.2 Des Weiteren beruft sich der Beschwerdeführer darauf, dass der Ferienanspruch mit dem Landesmantelvertrag für das schweizerische Bauhauptgewerbe 1998-2000 (LMV 2000) um eine Woche erhöht worden sei. Dies schlägt sich einkommensmässig jedoch nur bei Angestellten nieder, welche im Stundenlohn arbeiten (LMV 2000 Art. 34). Der Versicherte war bis zum Eintritt der Invalidität im Monatslohn angestellt, weshalb er daraus nichts zu seinen Gunsten ableiten kann. 3.3 Schliesslich bringt der Beschwerdeführer vor, dass er mit einem Aufstieg in die Lohnklasse V hätte rechnen können. Nach LMV 2000 werden in diese Lohnklasse Vorarbeiter eingereiht, d.h. Bau-Facharbeiter, welche eine von der Schweizerischen Paritätischen Berufskommission anerkannte Vorarbeiterschule mit Erfolg absolviert haben oder vom Arbeitgeber als Vorarbeiter ernannt werden (Art. 42). Es bestehen keine Anhaltspunkte, dass der Versicherte eine dieser Voraussetzungen ohne Eintritt des Gesundheitsschadens erfüllt hätte, nachdem er als gelernter Maurer schon vor den ersten gesundheitlichen Einschränkungen im Jahr 1994 fast zwanzig Jahre lang ohne diese Qualifikation an der gleichen Stelle tätig war. 3.4 Das Valideneinkommen ist daher gestützt auf die Angaben der Arbeitgeberin vom 28. April 2000 mit Fr. 4'795.- pro Monat oder Fr. 62'335.- pro Jahr zu veranschlagen.