Citation: 2C_83/2019 E. 2.1.1

2.1.1. Was die behauptete eheliche Gewalt betrifft, so hat die Vorinstanz zutreffend festgehalten, dass alleine aus dem Umstand, dass sich der Ehemann nur einen Monat nach dem Nachzug der Tochter von der Beschwerdeführerin 1 getrennt habe, keine psychische Gewalt abgeleitet werden könne (vgl. E. 4.4.3 des angefochtenen Entscheids). In der Beschwerde wird - soweit die Ausführungen überhaupt sachbezogen sind - nichts vorgebracht, was diese Beurteilung infrage stellt. Auch wenn sich der Ehemann rücksichtslos verhalten haben sollte, die Trennung mit Misstönen vonstatten gegangen ist und sich die Beschwerdeführerin 1 ausgenutzt und gedemütigt fühlt, kann keine Rede von einer im Rahmen von Art. 50 Abs. 2 AIG genügend intensiven psychischen Gewalt sein (vgl. hierzu BGE 138 II 229 E. 3.2 S. 232 ff.). Daran ändert auch der eingereichte "Chatverlauf" nichts, unabhängig davon, dass er unter das Novenverbot von Art. 99 Abs. 1 BGG fällt. Eine in dieser Hinsicht unrichtige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts durch die Vorinstanz ist weder ersichtlich noch in der Beschwerde genügend substanziiert worden. Es genügt nicht, dass die Beschwerdeführerinnen appellatorische Kritik am vorinstanzlich festgestellten Sachverhalt üben bzw. einen abweichenden Sachverhalt behaupten (BGE 133 II 249 E. 1.4.3 S. 254 f.).