Citation: 2C_1118/2015 E. 2.4

2.4. Das angefochtene vorinstanzliche Urteil, wonach eine im Zusammenhang mit einer im Geschäftsjahr 2006 erfolgten Veräusserung von Anlagevermögen gebildeten Rückstellungsreserve in der Steuerperiode 2012 als nicht mehr geschäftsmässig begründet erachtet und unter erfolgswirksamer Auflösung an den steuerbaren Reingewinn angerechnet wurde, ist im Ergebnis nicht zu beanstanden. Ungeachtet dessen, ob die im kantonalen Recht verankerte Frist mit einer starren Obergrenze von fünf Jahren in jedem Fall als bundesrechtskonform angesehen werden kann (vgl. zu den harmonisierungsrechtlichen Vorgaben oben, E. 2.3.2), ist im vorliegenden Beschwerdeverfahren gestützt auf die verbindliche vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung (Art. 105 Abs. 1 BGG) davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin den betreffenden Gegenstand ihres Anlagevermögens - ein Grundstück - ohne Not, bei einer sich gerade bietenden Gelegenheit und ohne Planung für ein Ersatzobjekt verkauft hat. Erstellt ist weiter, dass sie ihren Betrieb zwischen dem Verkauf des Grundstückes in der Steuerperiode 2006 und der Steuerperiode 2012, für welche die Steuerverwaltung die Auflösung und Aufrechnung der Rückstellungsreserve vornahm, problemlos ohne diesen veräusserten Gegenstand des Anlagevermögens weiterführen konnte. Die Rechtsauffassung, dass eine unter diesen Umständen gebildete Rückstellungsreserve in der Steuerperiode 2012 angesichts der offensichtlich fehlenden Betriebsnotwendigkeit des betreffenden Grundstückes nicht (mehr) als geschäftsmässig begründet qualifiziert werden konnte und an den Gewinn anzurechnen war (Art. 24 Abs. 1 lit. a StHG), ist zutreffend, weshalb die Beschwerde bereits aus diesem Grund vollumfänglich abzuweisen und auf die weiteren Argumente nicht weiter einzugehen ist.