Citation: 5A_236/2019 E. 4.4

4.4. Schliesslich macht der Beschwerdeführer geltend, ihm sei die unentgeltliche Rechtspflege verwehrt worden, obwohl er und seine Familie unter dem Existenzminimum lebten und ein Anwalt die Geschehnisse besser hätte erklären können. Es wäre grundsätzlich am Beschwerdeführer gelegen, einen Rechtsanwalt mit der Interessenwahrung zu betrauen. Der Beschwerdeführer behauptet nicht, dass er vor Kantonsgericht einen Antrag auf Stellung eines Anwalts gestellt hätte, welcher übergangen worden wäre. Was die unentgeltliche Rechtspflege betrifft, so übergeht er, dass sich seine kantonale Beschwerde als aussichtslos erwiesen hat. Der blosse Umstand, dass eine Person nicht über die erforderlichen Mittel für einen Prozess verfügt, begründet noch keinen Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege. Vielmehr dürfen zusätzlich die Rechtsbegehren nicht als aussichtslos erscheinen (Art. 117 ZPO).