Citation: 2C_62/2018 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer macht geltend, die Vorinstanz habe den Sachverhalt unvollständig und unrichtig festgestellt. Bei den in der Verfügung vom 4. Mai 2016 als verseucht bezeichneten Tieren sei zu Unrecht von klinischen Anzeichen einer Infektion ausgegangen worden. Eine leicht magere Erscheinung sei im Gegensatz zu einer chronischen Abmagerung noch kein klinisches Anzeichen einer Paratuberkulose-Infektion. Zudem sei keine Abklärung erfolgt, ob die Kühe CH yyy ("B.________") und CH zzz ("C.________") den Erreger tatsächlich auch in hohem Masse ausscheiden würden und es sich somit um auszumerzende "high shedders" handle oder nicht. Die beiden Tiere seien noch heute am Leben und gesund. Dies spreche dafür, dass der erste positive Erregernachweis falsch gewesen sei.