Citation: 2A.160/2005 06.06.2005 E. 2

2.1 Der Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung wird in erster Linie durch das kantonale Prozessrecht geregelt. Vorliegend geht der Anspruch nach dem kantonalen Recht nicht über den bundesrechtlichen Anspruch hinaus. Ob der durch die Bundesverfassung garantierte Anspruch verletzt wurde, untersucht das Bundesgericht in rechtlicher Hinsicht frei; soweit es um tatsächliche Feststellungen der kantonalen Instanz geht, ist seine Prüfungsbefugnis auf Willkür beschränkt (BGE 129 I 129 E. 2.1 S. 133 mit Hinweisen). Gemäss Art. 29 Abs. 3 BV hat die bedürftige Partei in einem für sie nicht aussichtslosen Verfahren Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege; soweit es zur Wahrung ihrer Rechte notwendig ist, hat sie ausserdem Anspruch auf einen unentgeltlichen Rechtsbeistand. 2.2 Abgesehen davon, dass seine Eingabe keinen Antrag enthält, begnügt sich der Beschwerdeführer mit der Auflistung neuer tatsächlicher Vorbringen. Im Rahmen der staatsrechtlichen Beschwerde wegen Verletzung des Willkürverbots sind jedoch - von hier nicht zutreffenden Ausnahmen abgesehen - neue tatsächliche Vorbringen grundsätzlich unzulässig (BGE 118 Ia 20 E. 5a S. 26). Substantiierte Rügen bringt der Beschwerdeführer keine vor, vielmehr erschöpfen sich seine gesamten Ausführungen in bloss allgemein gehaltener, appellatorischer Kritik. Damit legt er nicht rechtsgenüglich dar, worin ein Verfassungsverstoss liegen soll. Auf die staatsrechtliche Beschwerde kann daher grundsätzlich nicht eingetreten werden. 2.3 Zu berücksichtigen ist allerdings, dass die Rechtsmittelbelehrung falsch war und dem Beschwerdeführer daraus kein Nachteil erwachsen darf (BGE 123 II 231 E. 8b S. 238). Selbst im Rahmen einer Verwaltungsgerichtsbeschwerde hätten die neuen Vorbringen indessen nicht beachtet werden können. Hat - wie hier - eine richterliche Behörde als Vorinstanz entschieden und den Sachverhalt nicht offensichtlich unrichtig, unvollständig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen festgestellt, ist das Bundesgericht an die Sachverhaltsfeststellungen gebunden (Art. 105 Abs. 2 OG). Deshalb sind neue Tatsachenvorbringen nur dann zulässig, wenn die Vorinstanz diese von Amtes wegen hätte berücksichtigen müssen und in der Nichtberücksichtigung eine Verletzung des rechtlichen Gehörs liegt (vgl. 124 II 209 E. 3a S. 421). 2.4 Diese Voraussetzungen wären vorliegend nicht erfüllt. Es war am Beschwerdeführer, sein Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege und Verbeiständung hinreichend zu begründen. Obwohl die Steuerrekurskommission II des Kantons Zürich in ihrer abweisenden Verfügung vom 7. Januar 2005 ausdrücklich auf diese Pflicht sowie die diesbezüglichen mangelhaften Angaben hingewiesen hatte, hat es der Beschwerdeführer auch in seiner darauf folgenden Eingabe, die dem Verwaltungsgericht des Kantons Zürich als Beschwerde überwiesen wurde, unterlassen, seine Bedarfsverhältnisse zu substantiieren. Er hat die vorgenommene Schätzung des monatlichen Notbedarfs zwar sinngemäss als unrichtig gerügt, ohne aber nähere Angaben und Unterlagen beizubringen. Was der Beschwerdeführer bezüglich seiner Bedarfsverhältnisse erstmals in der Beschwerde an das Bundesgericht darlegt, hätte er bereits im kantonalen Verfahren geltend machen müssen. Der Schluss des Verwaltungsgerichts, das Einkommen übersteige den geschätzten Notbedarf um rund einen Drittel, weshalb keine Bedürftigkeit vorliege, ist unter den für die Beurteilung durch das Verwaltungsgericht massgebenden Umständen nicht zu beanstanden. Ergänzend kann auf die zutreffenden Ausführungen im angefochtenen Entscheid verwiesen werden (Art. 36a Abs. 3 OG).