Citation: 7B_212/2022 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer rügt zunächst eine Verletzung des Anklagegrundsatzes nach Art. 9 Abs. 1 und Art. 325 StPO. In der Anklage werde - wenn überhaupt - nur bei einem angeklagten Tatkomplex das für eine Verurteilung wegen gewerbsmässigen Betrugs gemäss Art. 146 Abs. 1 und 2 StGB notwendige Tatbestandsmerkmal des Kausal- bzw. Motivationszusammenhangs zwischen dem beim Betrugsopfer hervorgerufenen Irrtum und der gestützt darauf getätigten Vermögensdisposition umschrieben. Aus der Anklageschrift ergebe sich namentlich nicht, welche seiner Handlungen bei den Opfern einen Irrtum über seine Zahlungsfähigkeit bzw. Zahlungswilligkeit hervorgerufen habe.