Citation: 6B_1020/2021 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung von Art. 146 StGB. Die Vorinstanz habe zu Unrecht angebliche Bargeldzahlungen der Beschwerdegegnerin 2 als Darlehen qualifiziert und den Beschwerdeführer trotz fehlender Voraussetzungen für einen Betrug, insbesondere trotz fehlender Arglist, des gewerbsmässigen Betrugs schuldig gesprochen. Es liege kein Darlehen, oder zumindest kein rechtsgenüglich gekündigtes Darlehen vor. Ein Darlehen müsse gemäss Art. 318 OR rechtsgültig gekündigt werden, ansonsten sei die Rückforderung nicht fällig. Weiter sei Arglist im Sinne des Betrugstatbestands zu verneinen. Den ersten Betrag von Fr. 38'000.-- wolle die Beschwerdegegnerin 2 dem Beschwerdeführer sogar selbst angeboten haben, was eine arglistige Täuschung von vornherein ausschliesse. Die Gründe für die angeblichen weiteren Zahlungen seien sodann irrational und abstrus; jedem vernünftigen Menschen hätte auffallen müssen, dass hier etwas nicht stimmen könne. Dies müsse erst recht für eine Kauffrau wie die Beschwerdegegnerin 2 gelten. Diese habe objektiv auch nicht ernsthaft davon ausgehen können, mit dem Beschwerdeführer eine Liebesbeziehung zu haben. Hierfür gebe es denn auch keine Belege oder Hinweise in den Akten. Wenn die Beschwerdegegnerin 2 die angegebenen Bargeldübergaben trotz fehlender Abklärungen, schriftlicher Unterlagen und fehlender Rückzahlungen trotzdem gemacht haben wolle, sei dies schlicht zu leichtsinnig und lasse auch nur das geringste Minimum an zumutbarer Vorsicht vermissen. Die Beschwerdegegnerin 2 sei weder geistesschwach noch völlig unerfahren, weder übermässig jung noch übermässig alt, und habe sich auch nicht in einer Notlage befunden.