Citation: 5A_1039/2017 E. A

A.a. A.C.________ (geb. 1945) und B.C.________ (geb. 1950) heirateten am 29. Januar 1971 in U.________ SG. Am 14. Mai 2012 schlossen sie vor dem Amtsnotariat St. Gallen einen Ehe- und Erbvertrag ab, in welchem die güterrechtliche Auseinandersetzung vorgenommen und die Gütertrennung vereinbart wurde. Gleichentags schlossen sie einen dazugehörenden Darlehensvertrag und eine ergänzende Vereinbarung. A.b. Mit Schreiben vom 9. November 2012 orientierte B.C.________ ihren Ehemann über ihren Auszug aus der ehelichen Wohnung. Nach Ablauf der zweijährigen Trennungszeit reichte sie am 30. Dezember 2014 beim Kantonsgericht Appenzell Ausserrhoden die Scheidungsklage ein. A.c. Mit Verfügung vom 16. Februar 2016 entschied das Kantonsgericht, den Prozess auf die Frage des Vorliegens eines Irrtums beim Abschluss der Vereinbarungen vom 14. Mai 2012 zu beschränken. Dieser Entscheid blieb unangefochten. Mit Entscheid vom 25. Oktober 2016 verneinte das Kantonsgericht einen Irrtum. Der dagegen erhobenen Berufung von A.C.________ war kein Erfolg beschieden. Das Obergericht Appenzell Ausserrhoden stellte in seinem Entscheid vom 5. September 2017 fest, dass A.C.________ beim Abschluss der Vereinbarungen vom 14. Mai 2012 (Ehe- und Erbvertrag, Darlehensvertrag sowie Ergänzung zu jenen Verträgen) hinsichtlich des Bestandes der am 31. Dezember 2010 latent bestehenden Errungenschaftspassivposition "Steuern" keinem Irrtum unterlegen sei (Dispositiv Ziff. 1) und dass deshalb die im Ehe- und Erbvertrag ermittelte güterrechtliche Abfindung an B.C.________ und die gestützt darauf im Darlehensvertrag vom 14. Mai 2012 zugrunde gelegte Darlehensforderung nicht zu reduzieren seien (Dispositv Ziff. 2).