Citation: 4A_23/2015 E. B

B.a. B.________ (Kläger, Beschwerdegegner) ist Willensvollstrecker im Nachlass von C.________. Am 2. Februar 2008 erhob er beim Regionalgericht Berner Jura-Seeland Klage mit dem Begehren, die Beklagte habe einen Betrag zu zahlen, den er schliesslich auf Fr. 774'000.-- bezifferte. Die Forderung betrifft Geldbeträge, welche aus dem Vermögen von C.________ in dasjenige der Beklagten geflossen seien. Im Verfahren anerkannte A.________, einen Betrag von Fr. 538'000.-- aus dem Vermögen von C.________ erhalten zu haben. Davon habe sie Fr. 450'000.-- (gegen Quittung) zurückbezahlt und Fr. 88'000.-- habe sie geschenkt erhalten. Beim nicht anerkannten Betrag von Fr. 236'000.-- handelt es sich um drei Einzahlungen auf das Konto von A.________ bei der Bank E.________; sie bestreitet, dass das einbezahlte Bargeld aus dem Vermögen von C.________ stammt. B.b. Das Regionalgericht Berner Jura-Seeland hiess die Klage mit Entscheid vom 26. Februar 2014 teilweise gut und verurteilte die Beklagte, dem Kläger als Willensvollstrecker zuhanden des Nachlasses von C.________ selig den Betrag von Fr. 604'000.-- zuzüglich Zins zu 5 % seit dem 1. Juni 2006 zu bezahlen. Das Gericht gelangte in Würdigung der Beweise zum Schluss, dass die Beklagte insgesamt Fr. 774'000.-- aus dem Vermögen von C.________ erhalten habe, wobei es sich im Umfang von Fr. 170'000.-- um Pflegehonorar gehandelt habe. Im Umfang von Fr. 604'000.-- erklärte das Gericht die Beklagte zur Herausgabe aus Hinterlegung verpflichtet. B.c. Das Obergericht des Kantons Bern wies mit Entscheid vom 25. November 2014 die Berufung der Beklagten und die Anschlussberufung des Klägers gegen den erstinstanzlichen Entscheid ab. Das Obergericht kam ebenfalls zum Schluss, dass die Beklagte unter mehreren Malen erhebliche Beträge, welche C.________ in ihrer Begleitung oder sie selbst mit Vollmacht C.________s von einem seiner Konti bar bezogen hatte, ganz oder teilweise auf eines ihrer eigenen Konti einbezahlt hatte. Ausserdem hielt das Obergericht für bewiesen, dass die Beklagte entgegen der von C.________ unterzeichneten, vom 29. August 2005 datierten "Quittung" keine Rückzahlung im Betrag von Fr. 450'000.-- geleistet hatte.