Citation: 2C_373/2023 E. 2.3

2.3. Neue Tatsachen und Beweismittel dürfen vor Bundesgericht nur ausnahmsweise vorgebracht werden, wenn der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG). Echte Noven, d.h. Tatsachen und Beweismittel, die erst nach dem angefochtenen Urteil eingetreten bzw. entstanden sind, bleiben im bundesgerichtlichen Verfahren unberücksichtigt (BGE 143 V 19 E. 1.2; 139 III 120 E. 3.1.2). Das verkehrspsychologische Gutachten der Psychiatrischen Dienste Graubünden vom 27. Juni 2023 stellt ein echtes Novum dar und kann daher nicht berücksichtigt werden. Entsprechend ist auch der als Rechtsbegehren formulierte Beweisantrag des Beschwerdeführers, die erwähnte Abklärung sei als Zweitgutachten zu werten, abzuweisen. Auf das Arztzeugnis vom 23. Oktober 2023 kann als echtes Novum ebenso wenig abgestellt werden.