Citation: 5C.247/2000 28.02.2001 E. A

A.- Y.________ arbeitete bis zum 28. Februar 1997 bei der Verwaltung der Stadt Z.________ und war über deren privatrechtliche Kollektiv-Krankentaggeldversicherung bei der X.________ Versicherungen AG (nachfolgend X.________) versichert. Nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses schied er aus der Kollektiv-Krankentaggeldversicherung aus und wurde zufolge Arbeitslosigkeit per 1. März 1997 in die Einzel-Krankentaggeldversicherung der X.________ übernommen. Die Versicherungsdeckung in der Einzelversicherung umfasste - wie zuvor in der Kollektivversicherung - ein Krankentaggeld von Fr. 70.-- ab dem 31. Tag für die Dauer von 720 Tagen. Y.________ war in der Folge vom 18. November 1997 bis zum 27. Februar 1998 und vom 21. Mai bis zum 8. August 1999 wegen Alkoholmissbrauches arbeitsunfähig. In der Folge erhob er bei der X.________ Anspruch auf Krankentaggelder für die genannten Perioden; die X.________ lehnte die Zahlung indessen mit der Begründung ab, die Arbeitsunfähigkeit des Versicherten sei aufgrund des Alkoholentzuges erfolgt; gemäss Ziff. 3.6 der Allgemeinen Versicherungsbedingungen (AVB) für die Einzelversicherung gelte Alkoholmissbrauch nicht als Krankheit, weshalb keine Versicherungsleistungen geschuldet seien.