Citation: 6B_176/2025 E. 2

Die Vorinstanz erwägt, der Strafbefehl sei dem Beschwerdeführer am 3. Juli 2024 zugestellt worden. Die Einsprachefrist sei folglich am Montag, den 15. Juli 2024 abgelaufen. Die beiden vom Beschwerdeführer ins Recht gelegten Arztberichte belegten nicht, dass er innert dieser Frist aus gesundheitlichen Gründen keine Einsprache hätte erheben können. So belege ein Bericht einen Spitalaufenthalt bzw. eine 100 %-ige Arbeitsunfähigkeit für die Dauer vom 3. bis am 12. Juli 2024 (Kantonsspital B.________); ein zweiter Bericht einen Spitalaufenthalt bzw. eine 100 %-ige Arbeitsunfähigkeit vom 6. Mai bis am 24. Juni 2024 (Psychiatrische Dienste C.________). Hinzuweisen sei sodann darauf, dass der Beschwerdeführer den Strafbefehl am 3. Juli 2024 persönlich in Empfang genommen und folglich von dessen Inhalt und Rechtsmittelbelehrung Kenntnis gehabt habe. In dieser Konstellation hätte erwartet werden müssen, dass er sich innert Frist um das Einreichen einer Einsprache kümmere, sei dies, dass er diese selbst vorgenommen oder jemanden damit beauftragt hätte. Da eine Wiederherstellung nur bei klarer Schuldlosigkeit gewährt werden könne und jedes noch so geringfügige Verschulden die Wiederherstellung ausschliesse, sei das Gesuch abzuweisen.