Citation: 6B_533/2021 E. 5.3

5.3. Die Vorinstanz begründet in ihrem rund zweihundertseitigen Entscheid überzeugend und detailliert, warum und in welcher Höhe die Bargeldbezüge und Zahlungen zu Lasten des Geschäftskontos der D.________ GmbH keinen Geschäftsaufwand, sondern private Auslagen des Beschwerdeführers darstellten. Von einer Beweislastumkehr kann keine Rede sein. Was der Beschwerdeführer gegen diese sorgfältige und ausführliche vorinstanzliche Beweiswürdigung vorbringt, erschöpft sich weitestgehend in appellatorischer Kritik, auf welche nicht einzutreten ist. Er stellt der vorinstanzlichen Würdigung, wonach er neben den beiden nacheinander im Handelsregister eingetragenen Geschäftsführerinnen faktischer Geschäftsführer war und während den relevanten Perioden unrechtmässige Privatbezüge zu Lasten der D.________ GmbH getätigt hat, seine eigene Würdigung gegenüber und plädiert frei, ohne auf die Erwägungen der Vorinstanz konkret einzugehen. Dabei übergeht er das vorinstanzlich festgestellte Tatmotiv in Bezug auf seinen finanziellen Engpass und die vorinstanzliche Detailanalyse, warum die Ausgaben über das Konto der D.________ GmbH ihm privat zuzurechnen seien bzw. keinen Geschäftsaufwand darstellten. Schliesslich setzt er sich nicht mit den Ausführungen auseinander, dass ihm die Vorinstanz die Behauptung, er habe Rückzahlungen getätigt, nicht glaubt (vgl. angefochtener Entscheid E. III.4.2 S. 66 ff.). Dasselbe gilt für die vorinstanzlichen Erwägungen hinsichtlich seiner Vorschüsse an die Gesellschaft. Soweit er die vorinstanzliche Würdigung in Bezug auf einzelne Ausgabeposten bzw. Belege kritisiert, geht er nicht darauf ein, inwieweit das Beweisergebnis an sich bzw. die vorinstanzliche Gesamtschau unhaltbar sein sollte. Dabei genügt es für Willkür praxisgemäss nicht, dass eine andere Würdigung ebenfalls vertretbar oder gar zutreffender erscheint (vgl. BGE 146 IV 88 E. 1.3.1 bzw. E. 4.2.2 oben). Gleich verhält es sich, wenn der Beschwerdeführer eigentliche Widersprüchlichkeiten in der Zuordnung von Ausgaben (z.B. betreffend Treibstoff und Bekleidung) moniert. Seine Behauptung einer widersprüchlichen Behandlung der Einkäufe von Rollkragenpullovern erweist sich ausserdem per se als unzutreffend, hat doch die Vorinstanz die betreffenden Ausgaben durchwegs als geschäftlich taxiert (vgl. angefochtener Entscheid E. III.5.2.3.3 f. S. 82 und 84, E. 5.3.2 S. 92).