Citation: 5A_558/2024 E. 7

Unabhängig von der Beurteilung der Obhut ist die Beschwerdeführerin wie bereits vor Vorinstanz zwar damit einverstanden, sich monatlichen Kontrollen betreffend einen allfälligen Alkoholkonsum zu unterziehen und die Ergebnisse der Beiständin bekannt zu geben. Sie wehrt sich aber dagegen, die Ergebnisse auch dem Beschwerdegegner mitteilen zu müssen. Mit der vorinstanzlichen Erwägung, wonach die Information an den Beschwerdegegner sinnvoll und notwendig sei, was umso mehr gelte, als bei Einigkeit der Parteien die Rolle der Beiständin immer mehr in den Hintergrund treten werde und der Beschwerdegegner entsprechend unmittelbar über den (fehlenden) Alkoholkonsum der Beschwerdeführerin zu informieren sei, setzt sich die Beschwerdeführerin allerdings nicht konkret auseinander. Eine Bundesrechtsverletzung - wobei die Beschwerdeführerin ohnehin keine konkrete Bestimmung nennt - ist nicht dargetan.