Citation: 2C_909/2019 E. 4.6.7

4.6.7. Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin vermag weiter auch der Umstand, wonach sie aufgrund der Trennung von ihrer Mutter gesundheitliche Probleme entwickelt habe, keinen wichtigen familiären Grund gemäss Art. 47 Abs. 4 AIG zu begründen. Die Beschwerdeführerin macht diesbezüglich zwar in verschiedener Hinsicht eine willkürliche Beweiswürdigung bzw. Sachverhaltsfeststellung durch die Vorinstanz geltend, sie vermag jedoch mit ihren weitgehend appellatorischen Vorbringen nicht darzutun, inwiefern die Vorinstanz die relevanten Sachumstände bezüglich ihres gesundheitlichen Zustands offensichtlich unrichtig festgestellt haben soll (vorne E. 2.2 f.). Namentlich ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz den beiden ärztlichen Berichten, wobei unbestrittenermassen primär auf den Arztbericht vom 7. Juni 2018 abzustellen ist, nur geringen Beweiswert zuerkannte. Die Arztberichte enthalten lediglich oberflächliche Angaben. Dem Bericht vom 7. Juni 2018 ist zwar zu entnehmen, dass die Beschwerdeführerin Anzeichen einer Depression aufweist. Entgegen der Feststellung der Vorinstanz nennt der Bericht jedoch keine konkrete Ursache der Depression. Festgehalten ist nur, dass die Beschwerdeführerin einsam sei und sich in der Nähe ihrer Mutter wohl fühle, da sie mit dieser emotional schon immer sehr verbunden gewesen sei.