Citation: 2D_29/2022 E. 3.3.3

3.3.3. Formelle Rügen, zu deren Geltendmachung sie unbesehen um die fehlende Legitimation in der Sache befugt wären, bringen die beschwerdeführenden Steuerpflichtigen nicht zum Ausdruck. Vielmehr üben sie rein appellatorische Kritik an der Berechnung des Existenzminimums und beschränken sie sich darauf, die ihres Erachtens zutreffende Auslegung und/oder Anwendung des massgebenden Rechts auszuführen. Sie untermauern dies mit Darlegungen zum schlechten Gesundheitszustand des Ehemannes, der wesentlich älter als die Ehefrau sei, und zeichnen ein düsteres Bild zur künftigen Rentensituation der überlebenden Ehefrau. Ergänzend äussern sie sich unter anderem zur Erbenhaftung und zu den Ergänzungsleistungen (vorne E. 1.3). Insofern sind sie nicht zu hören. Ihre Ausführungen liegen ausserhalb dessen, was steuerpflichtige Personen im Anwendungsbereich einer Erlassnorm, die keinen Rechtsanspruch auf Erlass verleiht, vorbringen können. Die Darlegungen zielen damit am Kern der Sache vorbei. An einer hinreichenden Begründung fehlt es offenkundig.