Citation: I 528/00 16.01.2002 E. A

A.- C.________, geboren 1948 und seit 1974 als Polizist für die Gemeinde A.________ tätig, stürzte im Februar 1994 beim Skifahren auf das rechte Ohr. Einen oder zwei Tage danach litt er während eines Spazierganges derart an Schwindel und Erbrechen, dass er sich hinlegen musste und nicht wieder aufstehen konnte. C.________ wurde deshalb von der REGA mit Verdacht auf Kollaps ins Spital Z.________ eingeliefert, wo er vom 27. Februar bis 2. März 1994 behandelt und ein akuter Vestibularisschwindel rechts, Neuronitis vestibularis, traumatisch bedingt bei Sturz auf das rechte Ohr beim Skifahren, sowie Morbus Menière diagnostiziert wurde. Am 31. Januar 1995 meldete er sich bei der Invalidenversicherung zum Rentenbezug an; nachdem die IV-Stelle des Kantons Schaffhausen diverse Arztberichte sowie einen Arbeitgeberbericht von Ende Februar 1995 beigezogen hatte, sprach sie C.________ mit Verfügung vom 8. Oktober 1995 rückwirkend ab dem 1. Februar 1995 eine halbe Rente der Invalidenversicherung zu. Am 15. April 1998 stellte C.________ das Gesuch um Ausrichtung einer ganzen Invalidenrente, da er aus gesundheitlichen Gründen seine - seit April 1994 nur noch zu 50 % ausgeübte - berufliche Tätigkeit als Sachbearbeiter/Ortsexperte der Gemeinde A.________ vollständig habe aufgeben müssen. Die IV-Stelle holte einen Bericht des Hausarztes Dr. med. H.________, Allgemeine Medizin FMH, vom 29. April 1998 sowie einen Arbeitgeberbericht vom 28. April 1998 ein und veranlasste ein polydisziplinäres Gutachten der Medizinischen Abklärungsstelle der Invalidenversicherung am Spital Y.________ (MEDAS; Bericht vom 29. Januar 1999 mit psychiatrischem Konsilium vom 25. November 1998, ORL-ärztlicher und otoneurologischer Begutachtung vom 7. Dezember 1998 sowie neurologischer Untersuchung vom 6. Januar 1999). Auf ergangenen Vorbescheid hin reichte C.________ zwei weitere Arztberichte ein. Mit Verfügung vom 3. Dezember 1999 zog die IV-Stelle ihre frühere rentenzusprechende Verfügung in Wiedererwägung und hob die halbe Rente mit Wirkung ab dem 31. Januar 2000 auf, da gestützt auf das Gutachten der MEDAS C.________ seine letzte Tätigkeit oder eine andere körperlich nicht belastende Tätigkeit ohne Besteigen von Leitern, Velofahren, Orientierung im Dunkeln oder mit ungünstigen Körperpositionen ganztägig zumutbar sei und deshalb keine Erwerbseinbusse vorliege.