Citation: 4A_430/2019 E. 1.1

1.1. Die Beschwerdeführerin begehrt sowohl in Bezug auf den bisherigen als auch den zukünftigen Haushaltsschaden die Aufhebung des angefochtenen Urteils und die Abweisung der Klage. Nach den Feststellungen der Vorinstanz zum Prozesssachverhalt, welche die Beschwerdeführerin nicht als willkürlich rügt, blieb die Berechnung des zukünftigen Haushaltsschadens im Berufungsverfahren unbestritten. Zu berücksichtigen ist indessen, dass sich die einzelnen Faktoren, welche die Beschwerdeführerin unter dem Titel des bisherigen Haushaltsschadens kritisiert, indirekt auch auf die Bemessung des zukünftigen Haushaltsschadens auswirken. Insoweit sind die Rügen, die dem Bundesgericht unterbreitet werden, auch schon vor Vorinstanz vorgebracht worden und der materielle Instanzenzug ist entgegen der Auffassung der Beschwerdegegnerin ausgeschöpft (vgl. dazu BGE 143 III 290 E. 1.1; 134 III 524 E. 1.3; je mit Hinweisen).