Citation: 6B_1204/2016 E. 1.2.2

1.2.2. Die Vorinstanz begründet gleichfalls überzeugend, dass der zeitweilige Innerortscharakter der Strecke aufgrund der Signalisation und der Bebauung klar erkennbar war und der Beschwerdeführer diesen auch bemerkte. Letzteres schliesst sie nachvollziehbar aus seinen eigenen Angaben. Demnach hat er die Signalisation beim Ortseingang wahrgenommen und die Geschwindigkeit bei der Dorfeinfahrt auf ungefähr 60 km/h reduziert. Was der Beschwerdeführer gegen die Erkennbarkeit des Innerortscharakters, insbesondere bei der Dorfausfahrt, vorbringt, belegt keine Willkür. Vielmehr ist auch aus der von ihm eingereichten Bilddokumentation, welche sich bereits in den Akten befindet und daher kein Novum im Sinne von Art. 99 Abs. 1 BGG darstellt, ersichtlich, dass sich abseits der Strasse noch mehrere Gebäude und Ausfahrten befinden. Dies gilt namentlich auch für die Bilder 6 und 7 seiner Dokumenation, welche nach Angaben des Beschwerdeführers kurz vor bzw. bei der Messstelle aufgenommen wurden. Wie die Vorinstanz zu Recht erwägt und auf den Bildern erkennbar ist, öffnet sich die Landschaft erst danach sichtbar wieder und es besteht keine Bebauung mehr. Es ist daher plausibel anzunehmen, der Innerortscharakter sei bis zur Dorfausfahrt durchgehend erkennbar gewesen. Dies gilt umso mehr, als die Vorinstanz zutreffend darauf hinweist, dass die rund 100 Meter hinter der Messstelle angebrachte Signalisation "Ende der zulässigen Höchstgeschwindigkeit" und "Ortsende auf Hauptstrassen" von weit her sichtbar war. Auch dies bestätigt das vom Beschwerdeführer eingereichte Bildmaterial. Diese Signalisation kann ihm schlechterdings nicht entgangen sein, was er denn auch implizit zugegeben hat. Unter den gegebenen Umständen wäre die Annahme, der Beschwerdeführer habe die Signalisation gesehen, daher selbst dann nicht willkürlich, wenn er dies nicht ausgesagt hätte, wie er nun behauptet.