Citation: 2C_790/2018 E. 3.1

3.1. Die Beschwerdeführer machen zunächst geltend, dass die Vorinstanz den Entscheid der Kommission für Enteignungen, Gebäudeversicherung und Brandschutz vom 30. November 2015 nicht auf Angemessenheit überprüft habe, weshalb sie die Rechtsweggarantie nach Art. 29a BV verletzt habe. Aus Art. 29a BV ergibt sich indes kein Anspruch auf eine richterliche Kontrolle der Angemessenheit im kantonalen Gerichtsverfahren (BGE 142 II 49 E. 4.4 S. 53). Kantonales Recht kann dies indes vorsehen. Dessen Auslegung und Anwendung überprüft das Bundesgericht nur unter dem Blickwinkel des Bundes (verfassungs) rechts, namentlich des Willkürverbots und der bundesrechtlichen Verfahrensgarantien, soweit dies in der Beschwerde vorgebracht und rechtsgenüglich begründet worden ist (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 142 II 49 E. 4.4 S. 53 f.). Die Beschwerdeführer machen diesbezüglich einen Verweis auf das Enteignungsgesetz des Kantons Schaffhausen vom 21. Dezember 1964 (SR SH 711.100), wonach gegen Entscheide der Schätzungskommission ein Rekurs, mit welchem auch die Unangemessenheit gerügt werden könne, an das Obergericht als Verwaltungsgericht erhoben werden könne. Sie führen indes nicht aus, warum vor Obergericht im vorliegenden Fall überhaupt das Enteignungsgesetz anwendbar sein soll: Art. 77 Abs. 4 BauG hält nur fest, dass gegen den Entscheid des Gemeinderates innert 30 Tagen die Kommission für Enteignungen, Gebäudeversicherung und Brandschutz angerufen werden kann und sich das Verfahren dabei nach den Bestimmungen des kantonalen Enteigungsgesetzes richtet. Von einer Anwendung dieser Bestimmungen auf das Verfahren vor Obergericht spricht der erwähnte Artikel nicht.