Citation: 1C_496/2014 E. 4.2.4

4.2.4. Der Beschwerdeführer macht sodann geltend, die Vorinstanz habe ihr Ermessen nicht pflichtgemäss ausgeübt und die Nichtigerklärung der erleichterten Einbürgerung sei unverhältnismässig im Sinne von Art. 5 Abs. 2 BV. Es sind indessen keine Gründe ersichtlich, weshalb vorliegend ermessensweise von der Rechtsfolge der Nichtigerklärung der erleichterten Einbürgerung hätte abgesehen werden müssen bzw. weshalb die Nichtigerklärung unverhältnismässig im Sinne von Art. 5 Abs. 2 BV sein sollte. Daran ändern insbesondere auch die Einwände des Beschwerdeführers nichts, er lebe seit dem Jahr 2004 in der Schweiz und er würde in weniger als zwei Jahren das Wohnsitzerfordernis einer ordentlichen Einbürgerung erfüllen. Die Vorinstanz hat somit weder Art. 41 Abs. 1 BüG unrichtig angewendet noch sonst im Sinne von Art. 95 BGG Recht verletzt, indem sie die Nichtigerklärung der erleichterten Einbürgerung des Beschwerdeführers bestätigt hat.