Citation: 9C_596/2017 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz ist zum Schluss gekommen, dass keine andere Versicherung für die interessierende Dienstleistung aufkommt resp. aufkommen müsste. Damit hat sie Art. 7 Abs. 1 EV ELG so ausgelegt, dass sich die umstrittene Kostenvergütungspflicht nach der konkreten Leistung richtet, und es entscheidend ist, ob dafür ein Assistenzbeitrag ausgerichtet wird oder verlangt werden könnte. Dass der Versicherte die von der Pro Infirmis erbrachte Hilfeleistung alternativ (hypothetisch) in "assistenzbeitragsfähiger" Form hätte beziehen können, hat sie für die Anrechnung nach Art. 7 Abs. 1 EV ELG für unerheblich gehalten.