Citation: 2P.30/2005 24.02.2005 E. 2

2.1 Ihren Anspruch auf rechtliches Gehör sieht die Beschwerdeführerin darin verletzt, dass sich der Regierungsrat wesentlich auf die Verfügung der Stadtpolizei Zürich vom 22. Juni 2004 an die Bezirksanwaltschaft Zürich (betreffend Strafuntersuchung gegen die Beschwerdeführerin wegen Körperverletzung durch Haare-Ausreissen und Bisse in den Arm einer Taxifahrerin sowie wegen geringfügigen Diebstahls [Fahrzeugschlüssel]) abgestützt habe, zu der sie nicht habe Stellung nehmen können. 2.2 Gemäss Art. 29 Abs. 2 BV haben die Parteien Anspruch auf rechtliches Gehör. Das rechtliche Gehör dient einerseits der Sachaufklärung, andererseits stellt es ein persönlichkeitsbezogenes Mitwirkungsrecht beim Erlass eines Entscheids dar, welcher in die Rechtsstellung des Einzelnen eingreift. Der Betroffene hat das Recht, sich vor Erlass eines in seine Rechtsstellung eingreifenden Entscheids zur Sache zu äussern. Dazu gehört insbesondere das Recht, Einsicht in die Akten zu nehmen, mit erheblichen Beweisanträgen gehört zu werden und an der Erhebung wesentlicher Beweise entweder mitzuwirken oder sich zumindest zum Beweisergebnis zu äussern, wenn es geeignet ist, den Entscheid zu beeinflussen (BGE 127 I 54 E. 2b S. 56; 124 I 241 E. 2). Was das Akteneinsichtsrecht betrifft, so muss der Betroffene in diejenigen Akten Einblick nehmen können, welche geeignet sind, der Behörde als Grundlage für ihren Entscheid zu dienen. 2.3 Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin hat der Regierungsrat im angefochtenen Beschluss nicht entscheidend auf die in Frage stehende Verfügung abgestellt. Diese wurde lediglich beiläufig erwähnt. Die von der Beschwerdeführerin beanstandete Feststellung ihrer Aggressivität stützt sich indessen nicht allein auf diese Verfügung; sie ergibt sich bereits hinreichend aus zwei weiteren, ebenfalls angeführten Aktenstücken (kant. Akten 57 und 72: Strafbefehl der Bezirksanwaltschaft Zürich wegen falscher Anschuldigung und Sachbeschädigung sowie die entsprechende Verfügung der Stadtpolizei Zürich vom 19. August 2003). Im Übrigen lässt die Begründung des angefochtenen Beschlusses klar erkennen, dass die eigene Neigung der Beschwerdeführerin zu erheblicher Gewalttätigkeit nur nebenbei Erwähnung gefunden hat und nicht wesentlich für den Entscheid war. Die Rüge erweist sich somit als unbegründet.