Citation: 4A_557/2018 E. 3.2.1

3.2.1. In somatischer Hinsicht habe im April 2014 unbestrittenermassen eine Krankheit und Arbeitsunfähigkeit bestanden. Es könne der Krankengeschichte jedoch nicht entnommen werden, dass diese angedauert habe. Unter anderem sei durch Dr. med. C.________ ausdrücklich eine nur bis 26. Juni 2014 bestehende, nicht darüber hinausgehende Arbeitsunfähigkeit bescheinigt worden. Am 15. September 2015 sei der Beschwerdeführer sodann notfallmässig hospitalisiert und die Diagnose einer Leberzirrhose im Stadium "Child B" gestellt worden. Die Arbeitsunfähigkeit im September 2015 sei von der Beschwerdegegnerin anerkannt. Im Bericht vom 15. Januar 2016 habe PD Dr. med. E.________ von einer schönen Erholung und der Einordnung in das Stadium "Child A" gesprochen. Bis 14. Januar 2016 sei daher von einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit und danach von einer mehrmonatigen Rekonvaleszenzphase auszugehen. In der Verlaufskontrolle vom 2. Mai 2016 habe PD Dr. med. E.________ eine normalisierte Leberfunktion attestiert, sodass es sich rechtfertige, ab dem 1. Mai 2016 von einer vollständigen Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers auszugehen. In den medizinischen Akten finde sich keine Grundlage für die Annahme einer weiter bestehenden Arbeitsunfähigkeit.