Citation: 6B_1211/2014 E. 1.4

1.4. Die Vorinstanz hat das ihr zustehende Ermessen nicht überschritten, wenn sie ganz erhebliche Bedenken an der Legalbewährung des Beschwerdeführers äussert und aus spezialpräventiver Sicht wenigstens einen teilweisen Vollzug der Strafe für erforderlich erachtet. Daran ändert nichts, dass aufgrund der Schwere der Straftaten erstmals eine Freiheitsstrafe auszusprechen war. Die Vorinstanz trägt den massgeblichen Umständen Rechnung, wobei sie dem Beschwerdeführer zu Recht entgegenhält, dass er kurze Zeit nach der Verurteilung vom 2. Juni 2010 einschlägig rückfällig wurde und selbst nach der Eröffnung des zweiten Strafverfahrens weiter delinquierte. Sie legt zudem dar, dass die Straftaten keineswegs nur auf den Druck der Ehefrau des Beschwerdeführers zurückzuführen sind. Sie misst dessen Vorbringen, er sei zwischenzeitlich von seiner Ehefrau getrennt, daher keine entscheidende Bedeutung zu. Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, ist nicht geeignet, die Würdigung der Vorinstanz infrage zu stellen. Die Vorinstanz hält diesem in beruflicher Hinsicht eine positive Entwicklung zugute (angefochtenes Urteil S. 8). Sie berücksichtigt jedoch zu Recht, dass er bereits früher über eine Arbeitsstelle verfügte, was ihn nicht daran hinderte, Vermögensdelikte zu begehen. Die teilbedingte Strafe - wobei die Vorinstanz den zu vollziehenden Teil auf das Minimum von sechs Monaten festsetzt - verletzt kein Bundesrecht. Die Rügen des Beschwerdeführers sind unbegründet.