Citation: 9C_708/2018 E. 5.2

5.2. Die Beschwerdeführerin macht ferner geltend, sie stehe zurzeit bei der Psychiaterin Dr. med. K.________ in Behandlung. Bei diesem Vorbringen handelt es sich um ein im letztinstanzlichen Verfahren unzulässiges Novum gemäss Art. 99 Abs. 1 BGG, hätte sie diesen Umstand doch bereits im vorinstanzlichen Verfahren vorbringen können. Überdies vertritt sie die Ansicht, der Indikator "Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz" sei gegeben. Dass ein definitives Scheitern einer lege artis durchgeführten Therapie vorliege, kann nicht angenommen werden. Die von der Beschwerdeführerin angerufenen therapeutischen Einzelsitzungen in der psychotherapeutischen Praxisstelle des psychologischen Institutes L.________, welche sie ebenfalls bereits im Jahr 2014 abgebrochen hatte, sind nicht als Therapie im Sinne von BGE 141 V 281 E. 4.3.1.2 S. 299 zu qualifizieren. Die Gegenüberstellung der beruflichen Aktivitäten, die der Beschwerdeführerin gemäss dem Abschlussbericht der Regionalen Arbeitsvermittlung (RAV) vom 5. Mai 2015 möglich wären, und der von ihr tatsächlich wahrgenommenen Arbeit (2 x 3 Stunden pro Woche sowie zusätzliche Hilfe zu 20 % bei einer Familie, was zusammen etwa ein Pensum vom 35 % ergibt) zeigt, dass sie ihr Potenzial gemäss Abschlussbericht nur zu einem Bruchteil ausschöpft, sodass nicht von einem Eingliederungserfolg auszugehen ist.