Citation: 2C_787/2018 E. 3.5

3.5. Zusammenfassend ergibt sich, dass die Vorinstanz das öffentliche Interesse (vgl. E. 3.2 hiervor), die privaten Interessen (vgl. E. 3.3 hiervor) und das Fehlen einer ausländerrechtlichen Verwarnung (vgl. E. 3.4 hiervor) nicht rechtswidrig gewürdigt und abgewogen hat (vgl. E. 6 des Urteils vom 31. Juli 2018). Da seine Straftat ein hochwertiges Rechtsgut in schwerster Weise betrifft, ist ein Überwiegen des öffentlichen Interesses an der Beendigung seines Aufenthalts in der Schweiz zu bejahen. Es ist dem Beschwerdeführer zwar zuzustimmen, dass es herausfordernd sein wird, die Beziehung zu seiner Ehefrau und seinem Kind über die Distanz zu leben. Dies stellt jedoch nur einen Teilaspekt der Verhältnismässigkeitsprüfung dar, der vor dem Hintergrund zu relativieren ist, dass die Eheschliessung nach dem Widerruf der Niederlassungsbewilligung und der Wegweisung mit Verfügung vom 14. Dezember 2016 erfolgte.