Citation: 4C.377/2006 22.01.2007 E. 1

Gestütz auf einen von Y.________ (Kläger) am 12. Juli 2001 unterzeichneten Darlehensvertrag liess ihn X.________ (Beklagter) in der Betreibung Nr. 1.________ des Betreibungsamtes Obersiggenthal über Fr. 20'000.-- nebst 5 % Zins seit dem 15. September 2001 betreiben. Den dagegen vom Kläger erhobenen Rechtsvorschlag hob das Gerichtspräsidium 3 Baden am 13. November 2001 auf und erteilte dem Beklagten die provisorische Rechtsöffnung. Daraufhin erhob der Kläger Aberkennungsklage, welche das Bezirksgericht Baden am 9. März 2005 guthiess. Der Beklagte zog diesen Entscheid an das Obergericht des Kantons Aargau weiter, welches seine Appellation am 5. September 2006 abwies. Vor den kantonalen Instanzen hatte der Kläger den Standpunkt eingenommen, der Darlehensvertrag sei simuliert gewesen, um dem Beklagten zu ermöglichen, Kreditwürdigkeit auszuweisen. Nach der Darstellung des Beklagten wurde mit dem Darlehensvertrag die Rückzahlung alter Schulden des Klägers vereinbart. Die Vorinstanz hielt im Einklang mit dem erstinstanzlichen Gericht für unbewiesen, dass der Kläger einen derartigen Willen des Beklagten erkannt habe. Darauf habe der Kläger auch aus dem Wortlaut des Vertrages und den Begleitumständen nach Treu und Glauben nicht schliessen müssen. Ein Vertrag mit dem vom Beklagten behaupteten Inhalt sei mithin nicht zustande gekommen.