Citation: 5C.218/2003 04.12.2003 E. A

X.________ leidet an einer emotional instabilen Persönlichkeitsstörung mit histrionischen Zügen, an Panik und Angststörung, Klaustrophobie sowie an einer Zwangsstörung mit Zwangsritualen. Sie war deswegen in den Jahren 2002 und 2003 mehrmals, unter anderem im Rahmen fürsorgerischer Freiheitsentziehungen, in psychiatrische Kliniken eingewiesen worden: A.a So verweilte sie vom 9. Februar bis 27. März 2002 in der Psychiatrischen Klinik A.________; nach ihrer Entlassung war sie noch Tagespatientin in dieser Klinik. Wegen ausufernden Ritualen und Zwangshandlungen trat sie im Mai 2002 für fünf Wochen in die Psychiatrische Klinik B.________ ein und wurde nach ihrem Austritt am 30. Juli 2002 in die Psychiatrische Klinik A.________ eingewiesen, wo sie bis zum 6. August 2002 blieb. Eine weitere Einweisung wegen Depressionen und Zwängen dauerte vom 13. bis 16. September 2002. Danach wohnte X.________ mehrheitlich in Jugendherbergen und Hotels, da sie ihre Wohnung gekündigt hatte. Nachdem das Verwaltungsgericht am 22. November 2002 ihre Beschwerde gegen die am 29. Oktober 2002 verfügte Einweisung in die Psychiatrische Klinik A.________ bzw. die anschliessende Überweisung in die Klinik B.________ gutgeheissen hatte, verblieb sie noch bis zum 6. Januar 2003 in letztgenannter Klinik, wobei sie in diesem Zeitraum einen Austritt erzwang und sich gleichentags mit dem Rettungsdienst wieder einliefern liess. In der Folge trat X.________ auf eigenen Wunsch in ein Kurheim ein und blieb dort bis zum 13. März 2003. In dieser Zeit versuchte der Gemeinderat C.________ ihr eine angemessene Unterkunft zu besorgen, was sich indes wegen des generellen Widerstandes von X.________ als unmöglich erwies. Nach ihrem Austritt aus dem Kurheim logierte X.________ in verschiedenen Hotels und hielt sich in Kliniken sowie im Kantonsspital Zug auf. Mit Beschluss des Gemeinderates C.________ vom 13. Mai 2003 wurde sie erneut in die Psychiatrische Klinik A.________ eingewiesen. Nach der am 4. Juni 2003 durch das Verwaltungsgericht des Kantons Zug angeordneten Entlassung wohnte sie erneut in verschiedenen Hotels sowie in einem Erholungs- und Ferienheim. A.b Am 3. Juli 2003 liess sich X.________ von einem Arzt, zu dem sie sich ihren eigenen Angaben zufolge wegen Angstzuständen begeben hatte, in die Psychiatrische Klinik A.________ einweisen. Diese Einweisung bestätigte der Gemeinderat C.________ am 4. Juli 2003 und ordnete gleichzeitig die Verlegung in die Psychiatrische Klinik B.________ an.