Citation: 8C_552/2019 E. A

A.________, geboren 1952, war ab 1. September 2012 bei der B.________ AG, als Chauffeur angestellt und in dieser Eigenschaft bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 2. März 2015 zog er sich bei einer Gasexplosion in seinem Wohnmobil schwerste Verbrennungen sowie ein Inhalationstrauma zu. Die Staatsanwaltschaft Frauenfeld stellte das gegen ihn eingeleitete Strafverfahren nach Art. 54 StGB (Betroffenheit des Täters durch die Tat) ein. Gestützt auf die Erstaussage von A.________ schloss die Suva auf unglaubwürdige Aussagen zum Ereignis und verneinte mit Verfügung vom 21. Juli 2015 einen Leistungsanspruch. Nachdem A.________ sowie sein Krankenversicherer, die ÖKK Kranken- und Unfallversicherungen AG (ÖKK), dagegen Einsprache erhoben hatten, tätigte die Suva weitere Abklärungen, hob am 9. September 2016 die Verfügung vom 21. Juli 2015 auf und verneinte einen Leistungsanspruch, weil A.________ den Gesundheitsschaden absichtlich herbeigeführt habe. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 30. Januar 2017 fest. Bereits mit Verfügung vom 16. November 2016 hatte die IV-Stelle Schaffhausen A.________ ab 1. März 2016 eine ganze Invalidenrente zugesprochen.