Citation: 4A_336/2014 E. A

A.________ SICAF-SIF (Klägerin, Beschwerdeführerin) ist eine société d'investissement à capital fixe nach luxemburgischem Recht mit Sitz in Luxemburg, die aus der mit Beschluss der Generalversammlung vom 30. Dezember 2010 umgewandelten "A.________ Finance (Luxembourg) S.A." hervorging. Als zur Gruppe A.________ gehörende Finanzgesellschaft bezweckte sie im massgebenden Zeitraum unter anderem die Beteiligung an luxemburgischen und ausländischen Gesellschaften, den Erwerb und die Veräusserung von Wertpapieren sowie die Verwaltung und Auswertung des Wertpapiervermögens. Sie bewirtschaftete für die Gruppe A.________ die gesamten flüssigen Mittel, die sich per 31. Dezember 2007 auf Fr. 2'176 Mio. beliefen. Die B.________ AG (Beklagte, Beschwerdegegnerin) hat ihren Sitz in Zürich und Basel. Sie bezweckt den Betrieb einer Bank und kann hierzu alle Arten von Bank-, Finanz-, Beratungs-, Dienstleistungs- und Handelsgeschäften eingehen. Im Rahmen der langjährigen Geschäftsbeziehung erwarb die Klägerin im Mai und Juni 2007 auf Empfehlung der Beklagten vom 12. Januar 2007 Anteile am Anlagefonds "B.________ (Lux) Institutional Fund - Absolute Return Bond (EUR) ", kurz: B.________ ARB EUR, im Gesamtwert von rund Fr. 46.9 Mio. Die Anlage büsste im Zuge der globalen Finanzkrise stets an Wert ein. Abgesehen von kleineren Rücknahmen im Betrag von insgesamt Fr. 0.2 Mio. blieb das Kapital voll investiert. Am 30. September 2008 kündigte die Klägerin das Mandat der Beklagten. Am 10. November 2008 wurden Ausgabe und Rücknahme von Anteilen des Fonds eingestellt und der Fonds liquidiert. Der Liquidationsanteil der Klägerin belief sich gesamthaft auf Fr. 21.9 Mio. In der Folge machte die Klägerin die Beklagte für die Verluste verantwortlich. Die Parteien streiten darüber, ob die Empfehlung der Beklagten, Anteile am Anlagefonds B.________ ARB EUR zu erwerben, angemessen war, ob die Beklagte die Klägerin hinreichend informierte, ob sie der Klägerin später im Verlaufe der Anlage einen Ausstieg aus dem B.________ ARB EUR hätte empfehlen müssen, weil sich das Risiko der Anlage im Laufe der Zeit veränderte, und ob die Beklagte bei der Abwicklung des Fonds ihre Pflichten verletzte.