Citation: 5A_403/2023 E. 3.4.2

3.4.2. Seine Willkürrüge begründet der Beschwerdeführer - soweit es sich dabei nicht um Textpassagen aus seiner Berufungsschrift handelt (vgl. vorne E. 2.2) - wie folgt: Im Zeitpunkt des Abschlusses der Scheidungsvereinbarung im Jahr 2008 sei er seit Jahren in ungekündigter Anstellung bei seiner damaligen Arbeitgeberin als CFO tätig gewesen. Bis zum 30. Juni 2015 habe er seine Stelle als CFO weiterhin innegehabt. Eine Kündigung des Arbeitsverhältnisses sei im Scheidungszeitpunkt nicht im Raum gestanden. Die Tatsache, dass dem Beschwerdeführer die Stelle gekündigt worden sei, sei nicht vom caput controversum abgedeckt. Weder der Beschwerdeführer noch die Beschwerdegegnerin hätten nach der allgemeinen Lebenserfahrung im Zeitpunkt des Abschlusses der Scheidungskonvention damit rechnen müssen. Deshalb decke die Mindestverdienstklausel in Ziff. 3 lit. d der Scheidungsvereinbarung nicht den Fall der unverschuldeten Kündigung des Arbeitsverhältnisses durch die Arbeitgeberin des Beschwerdeführers und die damit verbundene wesentliche und dauerhafte Einkommensverschlechterung ab.