Citation: 5A_707/2014 E. 5.2

5.2. Soweit der Beschwerdeführer in seiner nur teilweise verständlichen Beschwerde die Art und Weise kritisiert, wie die Vorinstanz den Sachverhalt festgestellt und gewürdigt hat, ist diese als appellatorisch zu bezeichnen und darauf nicht einzutreten (E. 2). Allein die Tatsache, dass der Beschwerdeführer der Meinung ist, seine Angelegenheiten selber besorgen zu können, belegt nicht, dass der gegenteilige Standpunkt der Vorinstanz unhaltbar wäre. Dieser Standpunkt erscheint dem Bundesgericht vielmehr in jeder Hinsicht überzeugend. Ebensowenig kann der Beschwerdeführer etwas für sich daraus ableiten, dass ihm die Verbeiständung lästig ist. Es liegt im Wesen des Erwachsenenschutzrechts, dass die zuständige Behörde die für nötig befundenen Massnahmen auch gegen den Willen der betroffenen Person verfügt, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen für den Erlass dieser Massnahmen erfüllt sind. Im Übrigen ist nicht ersichtlich, dass sich die Vorinstanz bei ihrem Entscheid nicht ans Gesetz und die dazu ergangene bundesgerichtliche Rechtsprechung gehalten hätte. Die KESB U.________ hat im vorliegenden Fall eine Vertretungsbeistandschaft (Art. 394 ZGB) unter Einschluss der Vermögensverwaltung (Art. 395 ZGB) verfügt. Eine Einschränkung der Handlungsfähigkeit des Beschwerdeführers (Art. 394 Abs. 2 ZGB) erfolgte nicht oder höchstens insofern, als der Beschwerdeführer keinen Zugriff auf das Betriebskonto, das für ihn eingerichtet werden soll, hat (Art. 395 Abs. 3 ZGB). Damit bleibt es dem Beschwerdeführer grundsätzlich möglich, selber mit potenziellen Arbeitgebern und Ärzten Kontakt aufzunehmen und mit ihnen zu verhandeln. Mithin hat die KESB U.________ praktisch die mildeste Form der Verbeiständung gewählt, die sie gegen den Willen des Beschwerdeführers anordnen konnte. Der Beschwerdeführer tut in seiner Beschwerde nicht dar, dass diese Massnahme unverhältnismässig wäre oder welche andere Massnahme zielführend hätte sein können.