Citation: 6B_1045/2015 E. 5

In Bezug auf die Finanzierung privater Reisen mit Gutscheinen seiner Arbeitgeberin, die zur Belohnung von Kundenwerbung vorgesehen waren, macht der Beschwerdeführer eine aktenwidrige Sachverhaltsfeststellung durch die Vorinstanz geltend. Entgegen den Ausführungen im Urteil habe er in seiner Berufungsbegründung nicht behauptet, die Hälfte der Gutscheine an Kunden abgegeben zu haben. Es trifft zu, dass die entsprechende Erwägung der Vorinstanz sich nicht auf die von ihr angegebene Stelle der Berufungsbegründung stützen lässt. Der Beschwerdeführer bringt indes selbst vor, dass diesem Umstand in rechtlicher Sicht keine Bedeutung zukommt. Inwiefern er dadurch negativer dargestellt würde respektive was er daraus zu seinen Gunsten ableiten könnte, ist nicht ersichtlich. Aktenwidrig ist das Vorbringen des Beschwerdeführers, die Beschwerdegegnerin 2 sei aufgrund einer telefonischen Nachfrage beim Reisebüro spätestens im Jahr 2008 über die tatsächliche Verwendung der Reisegutscheine im Bild gewesen. Aus der entsprechenden Einvernahme der Reisebüro-Mitarbeiterin ergibt sich vielmehr, dass damals keine telefonischen Auskünfte erteilt worden waren (kantonale Akten, act. 881 f.). Die Vorinstanz verletzt kein Bundesrecht, wenn sie auch hinsichtlich der privaten Verwendung der Reisegutscheine von einer arglistigen Täuschung durch den Beschwerdeführer ausgeht.