Citation: 5P.456/2000 16.01.2001 E. 4

4.- Die Beschwerdeführerin macht geltend, die Kosten des Verfahrens betreffend die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege, namentlich ihre eigenen Anwaltskosten, hätten dem beklagten Ehemann auferlegt werden müssen, weil dieser nicht zur Verhandlung erschienen sei. Die Rüge genügt der Begründungspflicht einer staatsrechtlichen Beschwerde nicht (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG; BGE 110 Ia 1 E. 2a), denn die Verfassungswidrigkeit ergibt sich nicht schon aus der von der Beschwerdeführerin behaupteten Analogie zum Sühneverfahren, für das im Luzerner Prozessrecht die Kostenpflicht der nichterschienenen Partei vorgesehen ist (§ 192 Abs. 2 ZPO/LU).