Citation: 8C_645/2015 E. 2.2

2.2. Was der Beschwerdeführer in weitgehender Wiederholung der bereits vorinstanzlich vorgebrachten Ausführungen dagegen einwendet, vermag daran nichts zu ändern. Die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen zur konkreten Wohnsituation sind nicht bestritten. Dass das kantonale Gericht daraus geschlossen hat, das zusammen in der gleichen Wohnung lebende Liebespaar sei bezüglich Sozialhilfe als familienähnliche Wohn- und Lebensgemeinschaft und nicht als Zweck-Wohngemeinschaft i.S. der SKOS-Richtlinien zu qualifizieren, ist jedenfalls nicht willkürlich. Das Halten getrennter Schlafzimmer und die getrennte Einnahme von Mahlzeiten ist auch bei vielen Gemeinschaftshaushalten, wie etwa im Familienverband, nicht unüblich und rechtfertigt keine andere Betrachtungsweise. Beim angefochtenen Entscheid hat es daher sein Bewenden.