Citation: 4A_474/2024 E. 4.4.2

4.4.2. Der Beschwerdeführer wirft dem TAS vor, sein Recht auf Beweis verletzt zu haben, weil es offerierte Beweise zu seinem Argument nicht abgenommen habe, er habe unmittelbar vor Abgabe der streitbetroffenen Urinprobe eine Stunde lang intensiv trainiert und solch intensives Training könne ein falsches positives Resultat für rEPO zur Folge haben (Sample Overloading). Die Rüge geht fehl. Das TAS erachtete es als nicht erwiesen, dass der Beschwerdeführer einen Tag vor einem Spiel eine derart intensive Trainingseinheit absolviert hatte. Zudem stellte es auf die Aussage von Dr. C.________ ab, dass bei der angewandten SAR-PAGE Methode das Vorhandensein von "effort urine" keinen Einfluss auf das Ergebnis hat, was gerade der Hauptgrund ist, weshalb diese Methode (bei rEPO) zur Anwendung gelangt. Damit war besagtem Argument die Grundlage entzogen, und es brauchten keine weiteren Beweise abgenommen zu werden.