Citation: 6B_766/2019 E. 4.5

4.5. Betreffend den Tatbestand der mehrfachen, teilweise versuchten, Förderung der Prostitution geht entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers aus dem Urteilsdispositiv und der Begründung des angefochtenen Urteils hervor, welche Tatbestandsvarianten die Vorinstanz als erfüllt erachtet (nämlich nach aArt. 195 Abs. 2 und Abs. 3 StGB, teilweise i.V.m. Art. 22 Abs. 1 StGB). Sie erwägt, der Beschwerdeführer habe sich die wirtschaftliche Abhängigkeit der Opfer zunutze gemacht, um sie der Prostitution zuzuführen und er habe einen derartigen Druck aufgebaut, dass die Prostituierten nicht mehr frei waren im Entscheid, ob sie sich prostituieren wollten. Der jeweilige Kunde habe das vom Beschwerdeführer fixierte Entgelt den Bardamen ausgehändigt und diese hätten die Hälfte davon via ihren Arbeitgeber erhalten. Sie hätten nicht die freie Entscheidung über den von ihnen erzielten Erlös gehabt. Dies entspricht den Tatbestandsvarianten nach aArt. 195 Abs. 2 und Abs. 3 StGB i.V.m. Art. 22 Abs. 2 StGB. Die Rüge, die Vorinstanz führe nicht aus, welche Tatbestandsvariante erfüllt sein solle, ist offensichtlich unbegründet.