Citation: 2C_1118/2016 E. 4.1

4.1. Der Beschwerdeführer ist in der Schweiz wiederholt aus rein finanziellen Gründen in der Drogenszene straffällig geworden: Bei der Verurteilung vom 25. Januar 2006 zur ursprünglich bedingt ausgesprochenen Gefängnisstrafe von 18 Monaten hatte er im Hinblick auf seine angespannte finanzielle Situation Drogen transportiert. Dem Strafurteil vom 7. Oktober 2013 lag der Verkauf von rund 630 Gramm Heroingemisch in der zweiten Hälfte des Jahres 2009 zugrunde, was je nach Reinheitsgrad 158,5 bzw. 128 Gramm reinem Heroin entsprach; auf jeden Fall überstieg die gehandelte Menge den Grenzwert für die Annahme eines schweren Falls (12 Gramm) deutlich. Der Beschwerdeführer liess sich jeweils weder durch laufende Strafverfahren noch durch strafrechtliche Probezeiten, Untersuchungshaft oder den Strafvollzug eines Besseren belehren. Noch während des Verfahrens vor dem Obergericht des Kantons Zürich, welches zum Urteil vom 19. Oktober 2009 führte, begann er mit dem Handel von Heroin; nur einen Monat nach dem entsprechenden Urteil, welches SVG-Delikte betraf und worin er zu einer unbedingten Gefängnisstrafe verurteilt worden war, lenkte er wiederum ein Motorfahrzeug in qualifiziert fahrunfähigem Zustand.