Citation: 8C_645/2020 E. A

A.a. A.________, geboren 1970, Informatiker, meldete sich erstmals im Dezember 2010 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an unter Hinweis auf eine vollständige Arbeitsunfähigkeit wegen Depressionen. Vom 4. Februar bis 4. April 2011 war er in der Psychiatrischen Klinik B.________ hospitalisiert. Gemäss einem zuhanden des Krankentaggeldversicherers erstatteten Gutachten der Klinik C.________ vom 16. September 2011 litt er an einer rezidivierenden depressiven Störung, gegenwärtig leichte depressive Episode, einer nicht-organischen Insomnie, einer Kokainabhängigkeit mit gegenwärtiger Abstinenz sowie einer Tabakabhängigkeit. Zu jenem Zeitpunkt bestand gemäss den Experten eine 50%ige Arbeitsfähigkeit, wobei eine Steigerung auf 100 % bis im Dezember 2011 zu erwarten war. Im Oktober 2011 trat A.________ eine neue Stelle an. Mit Verfügung vom 11. März 2013 lehnte die IV-Stelle des Kantons Zürich den Anspruch auf eine Invalidenrente ab. A.b. Auf eine Neuanmeldung im Dezember 2015 trat die IV-Stelle nicht ein (Verfügung vom 20. April 2016). A.c. Im März 2017 meldete sich A.________ nach einem stationären Aufenthalt im Psychiatriezentrum D.________ erneut zum Leistungsbezug an. Die behandelnden Ärzte diagnostizierten neben einer psychischen und Verhaltensstörung durch schädlichen Alkoholgebrauch eine bipolare affektive Störung, eine einfache Aufmerksamkeitsstörung sowie eine emotional instabile Persönlichkeitsstörung vom impulsiven Typus. Es folgte eine weitere stationäre Behandlung in der Psychiatrischen Klinik E.________ vom 14. Juni bis 18. September 2017. Im Anschluss daran kam A.________ in einer Einrichtung für betreutes Wohnen unter. Die IV-Stelle holte ein Gutachten der F.________ vom 9. November 2018 mit Ergänzung vom 28. Februar 2019 ein. Nach psychiatrischer und neuropsychologischer Untersuchung im August 2018 bescheinigten die Gutachter eine vollständige Arbeitsunfähigkeit seit Juni 2016. Der Regionale Ärztliche Dienst (RAD), Dipl. med. G.________, Facharzt für Neurologie sowie für Psychiatrie und Psychotherapie, nahm dazu am 18. März 2019 Stellung. Am 4. Oktober 2019 teilte die IV-Stelle A.________ mit, dass sein Rentenanspruch zurzeit nicht abschliessend beurteilt werden könne, sondern eine drei- bis sechsmonatige Entzugsbehandlung abzuwarten sei. A.________ reichte in der Folge einen Bericht seines behandelnden Arztes vom 4. November 2019 über eine Medikamentenumstellung sowie einen neuen Arbeitsvertrag mit Antritt einer zunächst auf drei Monate befristeten Stelle am 2. Oktober 2018 im 100 %-Pensum ein. Mit Verfügung vom 28. November 2019 lehnte die IV-Stelle den Anspruch auf eine Invalidenrente ab.