Citation: 1A.113/2005 17.01.2006 E. 2

Die Beschwerdeführerin richtet sich ebenso gegen die Verfügung des Präsidenten des Verwaltungsgerichtes vom 14. Januar 2005, mit der dieser ihr das Recht auf unentgeltliche Rechtspflege entzogen hat. Die Verfügung vom 14. Januar 2005 stellt einen Zwischenentscheid dar. Soweit der Entzug der unentgeltliche Rechtspflege einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann, hätte die Beschwerdeführerin diese Verfügung gemäss Art. 87 Abs. 2 OG selbständig mit staatsrechtlicher Beschwerde anfechten können. Das hat sie nicht getan. Die Beschwerdeführerin kann damit die Verfügung vom 14. Januar 2005 gemäss Art. 87 Abs. 3 OG mit dem Endentscheid anfechten. In der Sache ist gegen den Endentscheid die Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegeben, welche die Beschwerdeführerin auch erhoben hat. Bei dieser Sachlage war diese nicht gehalten, gegen die Verfügung vom 14. Januar 2005 separat staatsrechtliche Beschwerde zu führen. Der Grundsatz der Einheit des Prozesses gebietet in einem Fall wie hier, auch die Frage der unentgeltlichen Rechtspflege im Verfahren der Verwaltungsgerichtsbeschwerde zu beurteilten (BGE 123 I 275 E. 2e S. 278, mit Hinweis). Der Präsident des Verwaltungsgerichtes hat der Beschwerdeführerin die unentgeltliche Rechtspflege entzogen mit der Begründung, die Beschwerde erscheine als aussichtslos. Damit hat er kein Verfassungsrecht verletzt. Wie sich aus dem Dargelegten ergibt, ist das Gutachten von Christophe Berney klar zu Ungunsten der Beschwerdeführerin ausgefallen. Wenn in Anbetracht dessen der Präsident des Verwaltungsgerichtes angenommen hat, die Beschwerde erscheine nunmehr als aussichtslos, ist das nicht zu beanstanden.