Citation: U 169/04 27.09.2004 E. 2

SUVA und Vorinstanz stützten sich bei der Beurteilung des streitigen Rentenanspruchs im Wesentlichen auf die Ausführungen des Kreisarztes Dr. med. V.________ im Bericht vom 13. Januar 2003. Nach dessen Einschätzung anlässlich der Untersuchung vom 8. Januar 2003 sind dem Beschwerdeführer trotz der unfallbedingten gesundheitlichen Beeinträchtigungen leichte bis knapp mittelschwere, wechselbelastend, wenn möglich sitzend auszuübende Tätigkeiten ohne Knien, Besteigen von Leitern und Gerüsten sowie von Treppen und ohne Tragen von Lasten von mehr als 15 kg mehrmals täglich in Industrie, Gewerbe und Administration zumutbar. In Frage kämen Kontroll- und Überwachungsfunktionen, leichte bis mittelschwere industrielle Produktions- oder Montagetätigkeiten, Portierdienste oder administrative Aufgaben. 2.1 Wie im kantonalen Entscheid ausführlich und mit überzeugender Begründung dargelegt wird, erfüllt der Bericht des Kreisarztes Dr. med. V.________ vom 13. Januar 2003 die Erfordernisse, die für eine beweistaugliche ärztliche Stellungnahme massgeblich sind, in jeder Hinsicht. Dieser Betrachtungsweise kann sich das Eidgenössische Versicherungsgericht auch unter Berücksichtigung der dagegen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vorgebrachten Einwände vollumfänglich anschliessen. Nicht stichhaltig ist die Rüge, die Arbeitsfähigkeitsschätzung durch Dr. med. V.________ sei nicht begründet worden, ergibt sich diese doch direkt aus den erhobenen Befunden und den gestützt darauf gestellten Diagnosen, ohne dass es einer weitergehenden Begründung bedürfte. Entgegen der Argumentation des Beschwerdeführers bieten auch die Angaben der früheren Arbeitgeberfirma, wonach anlässlich der unternommenen Arbeitsversuche selbst bei leichter körperlicher Beanspruchung nur eine Leistung von rund 15 % habe erbracht werden können, keinen Anlass, zusätzliche medizinische Abklärungen in die Wege zu leiten oder gar einzelne Kontaktpersonen der Arbeitgeberfirma gerichtlich zu befragen. Aus deren Äusserungen vom 5. und 14. Februar sowie vom 31. März 2003 gegenüber dem Abklärungsdienst der SUVA kann von vornherein nicht abgeleitet werden, die kreisärztliche Beurteilung durch Dr. med. V.________ werde der konkreten Situation nicht gerecht, ist es doch nicht Sache des Arbeitgebers, die medizinisch-theoretische Arbeitsfähigkeit unter dem für die Invaliditätsbemessung ausschlaggebenden Gesichtspunkt der Zumutbarkeit zu bestimmen. Dazu tragen im Übrigen auch die im Einspracheverfahren beigebrachten Atteste des Dr. med. H.________ vom 23. Juni 2003 und die darin enthaltene ungünstige Prognose hinsichtlich einer allfälligen beruflichen Wiedereingliederung nichts bei. Unter diesen Umständen kann nicht gesagt werden, die Vorinstanz habe, indem sie den Anträgen auf Zeugeneinvernahmen und zusätzliche medizinische Abklärungen nicht stattgab, den Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt. Dies umso weniger, als sie den fraglichen Arbeitgeberangaben durchaus Berücksichtigung schenkte, diesen indessen keine entscheidrelevante Bedeutung abgewinnen konnte, weil der nach dem versicherten Unfallereignis erfolgte Einsatz in der Schlossereiabteilung der ehemaligen Arbeitgeberfirma gar nicht dem von Dr. med. V.________ empfohlenen Anforderungsprofil entsprach. Hinzu kommt, dass die Einsätze nach dem versicherten Unfallereignis einzig auf Grund der - nach kreisärztlicher Feststellung ohnehin nicht unfallbedingten - Rückenbeschwerden bloss halbtägig möglich war. Die durchaus plausible Betrachtungsweise der Vorinstanz, welcher sich das Eidgenössische Versicherungsgericht anschliesst, wird durch die Ausführungen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde nicht in Frage gestellt. 2.2 Gegen den im Rahmen des für die Invaliditätsbemessung erforderlichen Einkommensvergleichs erfolgten Beizug der vom Bundesamt für Statistik anlässlich der Lohnstrukturerhebung für das Jahr 2002 (LSE 2002) erhobenen Tabellenlöhne wird in grundsätzlicher Hinsicht auch seitens des Beschwerdeführers zu Recht nichts eingewendet. Dass SUVA und Vorinstanz dabei auf die Tabelle TA1 abstellten, ist ebenfalls nicht zu beanstanden. Selbst in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird denn auch nicht gesagt, welche andere Tabelle den konkreten Verhältnissen eher gerecht werden würde, sondern lediglich der bloss 15%ige Abzug von den in der Lohnkategorie 4 ausgewiesenen Löhnen bemängelt. Mit diesem Abzug wird indessen dem Umstand, dass behinderte Arbeitnehmer die Lohnansätze in aller Regel nicht erreichen, mit welchen gesunde und voll einsatzfähige Personen rechnen können, hinreichend Rechnung getragen. Weder die gesundheitsbedingten Einschränkungen - der bloss halbtägig mögliche Arbeitseinsatz ist, wie erwähnt, nicht unfallbedingt (vgl. Erw. 2.1 hievor) - noch das Alter oder die lange Betriebszugehörigkeit in der früheren Arbeitgeberfirma vermögen den geltend gemachten, nach der Rechtsprechung maximal zulässigen Abzug von 25 % (BGE 126 V 79 f. Erw. 5b) zu rechtfertigen. Sämtliche in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde als abzugsrelevant angeführten Faktoren ändern daran nichts. Dass der Invaliditätsgrad rein rechnerisch nicht korrekt ermittelt worden wäre, wird nicht geltend gemacht und ist daher nicht weiter zu prüfen.