Citation: 6B_308/2024 E. 1.2.1

1.2.1. Es ist unbestritten, dass es in der Nacht vom 17. Februar 2018 in einem Hotelzimmer in Stuttgart zum Geschlechtsverkehr zwischen dem Beschwerdeführer und der Beschwerdegegnerin 2 kam. Beide hatten sich einige Tage zuvor im Internet kennengelernt und vor der erwähnten Nacht einmal getroffen. Nach einem gemeinsamen Abendessen und Kinobesuch soll der Beschwerdeführer im Hotelzimmer versucht haben, die neben ihm auf dem Bett sitzende Beschwerdegegnerin 2 zu küssen, was ihm nicht gelungen sei, weil sie ihm ausgewichen sei und ihn weggestossen habe. Obwohl sie gesagt habe, sie wolle nicht geküsst werden, habe es der Beschwerdeführer weiter versucht. Schliesslich habe er die mittlerweile auf dem Rücken liegende Beschwerdegegnerin 2 mit der rechten Hand an den Handgelenken gepackt und beide Hände über ihren Kopf gedrückt, sodass sie ihre Hände und Arme nicht mehr habe bewegen können. Der Beschwerdeführer habe sich auf die Beschwerdegegnerin 2 gelegt. Sie habe wiederholt geschrien, dass er sie in Ruhe lassen solle, sie habe geweint und versucht aufzustehen bzw. sich durch körperliche Gegenwehr zu befreien. Dies sei ihr jedoch nicht gelungen, weil der Beschwerdeführer ihre Hände weiterhin festgehalten und sie aufs Bett gedrückt habe. Trotz der Schreie, des Weinens und der aktiven Gegenwehr, mithin ungeachtet ihres für den Beschwerdeführer offensichtlich erkennbar entgegenstehenden Willens, habe er mit seiner freien Hand die Hose der Beschwerdegegnerin 2 geöffnet, diese sowie die Unterhose nach unten gezogen und sei vaginal in die Beschwerdegegnerin 2 eingedrungen. Nach zwei bis drei Minuten habe er auf ihren Bauch ejakuliert. Immer noch im Hotelzimmer habe der Beschwerdeführer der Beschwerdegegnerin 2 deren Mobiltelefon entrissen, damit sie nicht die Polizei alarmieren oder jemandem vom Vorgefallenen erzählen konnte. Am nächsten Morgen hätten die beiden das Hotelzimmer verlassen und der Beschwerdeführer habe die Beschwerdegegnerin 2 nach Hause gefahren.