Citation: 6B_1088/2022 E. 6.3

6.3. Das angefochtene Urteil ist auch in diesem Punkt nicht zu beanstanden. Die Vorinstanz begründet unter Verweis auf die erstinstanzliche rechtliche Begründung, der sie - zumindest implizit - beipflichtet, hinreichend, wieso sie zum Schluss kommt, dass die privilegierenden Tatumstände des Totschlags vorliegend zu verneinen sind und stattdessen von einem versuchten Mord auszugehen ist. Es kann weder von einer Gehörsverletzung noch von einer Verletzung der vorinstanzlichen Begründungspflicht die Rede sein. Die Beschwerde erweist sich in diesem Punkt als unbegründet.