Citation: 7B_242/2022 E. 2.3

2.3. Nach den vorinstanzlichen Erwägungen erfolgten die Aussagen des Beschwerdeführers vom 5. Juli 2016 nicht im Hinblick auf ein abgekürztes Verfahren. Ein solches sei anlässlich der beiden Einvernahmen kein Thema gewesen. Die Vorinstanz leitet dies daraus ab, dass die Staatsanwaltschaft in den betreffenden Einvernahmen die Absicht bekundet habe, Anklage wegen Veruntreuung zu erheben und der Verteidigung die Möglichkeit in Aussicht gestellt habe, Beweisergänzungen zu beantragen. Auf die daran anschliessende Frage des Staatsanwaltes, ob der Beschwerdeführer Fragen zum weiteren Vorgehen habe, habe dieser verneint. Sodann hätten der Beschwerdeführer und die Verteidigerin die beiden Protokolle unterzeichnet. Daraus schliesst die Vorinstanz, dass ein abgekürztes Verfahren bei den beiden Einvernahmen vom 5. Juli 2016 kein Thema gewesen sei.