Citation: 8C_605/2023 E. 4.2.2

4.2.2. Im Vergleich zu dieser Ausgangslage lassen die Vorbringen der Beschwerdeführerin vor Bundesgericht nicht darauf schliessen, Verwaltung und Vorinstanz hätten mit Blick auf die bei Neuanmeldung geltend gemachte Verschlechterung der Rückenbeschwerden Bundesrecht verletzt, indem sie die Glaubhaftmachung einer seit 27. August 2021 eingetretenen anspruchserheblichen Veränderung des Gesundheitszustandes verneinten. Im Anschluss an das Einsetzen einer Knietotalendoprothese vom 20. August 2021 attestierte Dr. med. C.________ bezüglich einer angepassten Tätigkeit ab 25. August 2022 wieder eine volle Arbeitsfähigkeit. Nach Ankündigung des Nichteintretens auf die Neuanmeldung liess die Beschwerdeführerin bei der IV-Stelle den Bericht des Dr. med. D.________ zur Konsultation vom 27. März 2023 einreichen. Zwar stellte dieser fest, die Beschwerdeführerin klage "seit letztem Herbst unter erneut exazerbierten tieflumbalen und lumbosakralen Rückenschmerzen". Doch obwohl die verschriebenen Schmerzmittel angeblich nicht in suffizientem Ausmass halfen und Dr. med. D.________ schon gemäss Verlaufsbeurteilung vom 3. Juni 2020 eine ISG-Infiltration vorgeschlagen hatte (E. 4.2.1), lehnte die Beschwerdeführerin weitere Infiltrationen ab. Daraus ist nicht auf einen erheblich angewachsenen Leidensdruck zu schliessen. Abgesehen von einer Fortsetzung der bekannten Schmerzmedikation und Physiotherapie attestierte Dr. med. D.________ mit Bericht vom 27. März 2023 lediglich eine vorübergehende einmonatige Arbeitsunfähigkeit von 100 %.