Citation: 1P.204/2000 19.04.2000 E. 4

4.-Der Beschwerdeführer macht (im Zusammenhang mit der Frage der Fluchtgefahr) auch noch geltend, er befinde sich "mittlerweile über ein Jahr in Haft". Es kann offen bleiben, ob darin eine selbständige und ausreichend substanzierte Rüge der übermässigen Haftdauer zu sehen wäre (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG). Nach der Praxis des Bundesgerichtes ist eine im Ausland erlittene Untersuchungs- bzw. Auslieferungshaft grundsätzlich nicht auf die für das schweizerische Haftprüfungsverfahren massgebliche Haftdauer anzurechnen. Wie der Beschwerdeführer selber darlegt, befand er sich zwischen dem 5. Juni 1999 und dem 25. November 1999 "in Untersuchungs- resp. Auslieferungshaft in Deutschland". Erst "seit dem 26. November 1999 befindet sich der Beschwerdeführer in der Schweiz in Haft". Bei einer Anrechnung der Inhaftierung zwischen dem 16. Oktober 1997 und dem 12. Januar 1998 ergäbe sich daraus eine massgebliche Haftdauer von knapp acht Monaten. Diese ist noch nicht in grosse Nähe der im Falle einer strafrechtlichen Verurteilung zu erwartenden Freiheitsstrafe gerückt. Ebenso wenig legt der Beschwerdeführer dar, die kantonalen Behörden hätten das Verfahren nicht ausreichend vorangetrieben (vgl. BGE 125 I 60 E. 3d S. 64; 124 I 208 E. 6 S. 215; 123 I 268 E. 3a S. 273, je mit Hinweisen). Die Rüge der übermässigen Haftdauer erwiese sich daher als unbegründet.