Citation: 8C_685/2014 E. 5.2

5.2. Das kantonale Gericht begründet seine Erkenntnis, wonach die Beschwerdeführerin im Gesundheitsfall überwiegend wahrscheinlich zu 80 % erwerbstätig wäre, im Wesentlichen wie folgt: Die Versicherte habe seit April 2001 in einem Pensum von zwanzig Stunden wöchentlich bei der Firma E.________ AG sowie seit März 2003 während ungefähr vier Stunden pro Woche zusätzlich in einem Privathaushalt als Raumpflegerin gearbeitet. Im Zeitraum von 1991 (Einreise in die Schweiz) bis zum Unfall vom 3. August 2003 sei sie nie vollzeitlich einer ausserhäuslichen Beschäftigung nachgegangen. Die 1991, 1993 und 1996 geborenen Kinder seien im Zeitpunkt der Rentenaufhebung Ende Dezember 2012 21, 19 und 16 Jahre alt gewesen und hätten daher grundsätzlich nur mehr in einem kleinen Umfang beaufsichtigt werden müssen. Zu beachten sei jedoch, dass sich der jüngste Sohn in psychiatrischer Behandlung befinde und in der Schule zurückgefallen sei, was eine erhöhte Betreuungsbedürftigkeit nach sich ziehe. Alle drei Kinder wohnten zudem noch zu Hause bei den Eltern. Auf Grund der Tatsache, dass die Versicherte bislang stets nur teilerwerbstätig gewesen sei, und der gesundheitlich sowie schulisch schwierigen Situation des jüngsten Kindes erscheine es nicht als naheliegend, dass sie im Gesundheitsfall zu 100 % erwerbstätig gewesen wäre.