Citation: I 736/03 04.06.2004 E. 4

4.1 Hinsichtlich der erwerblichen Auswirkungen der festgestellten Arbeitsunfähigkeit hat es, mit dem kantonalen Gericht und der IV-Stelle, sein Bewenden damit, dass jedenfalls kein für die Zusprechung einer Invalidenrente erforderlicher Erwerbsunfähigkeitsgrad resultiert. 4.2 Was dagegen eingewendet wird, ändert an diesem Ergebnis nichts. Zum einen hält die Beschwerdeführerin richtig fest, dass ihr auf der Grundlage der Arbeitgeberauskünfte vom 11. Juli 2001 auf Fr. 36'000.- veranschlagtes Valideneinkommen aus invaliditätsfremden Gründen weit unter dem tabellarischen Durchschnittsverdienst liegt. Diesem Umstand hat die IV-Stelle indes bereits dadurch vollumfänglich Rechnung getragen, dass sie den zumutbarerweise zu erzielenden Invalidenlohn ebenfalls um 30 % gesenkt hat (vgl. zum Ganzen BGE 129 V 225 Erw. 4.4 mit Hinweis auf RKUV 1993 Nr. U 168 S. 104 Erw. 5b und ZAK 1989 S. 458 Erw. 3b). Davon unabhängig bestimmt sich die Frage, ob und gegebenenfalls in welchem Ausmass Tabellenlöhne herabzusetzen sind, auf Grund sämtlicher persönlicher und beruflicher Umstände des konkreten Einzelfalles (leidensbedingte Einschränkung, Alter, Dienstjahre, Nationalität/Aufenthaltskategorie und Beschäftigungsgrad), welche nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen sind, wobei der maximal zulässige Abzug 25 % beträgt (BGE 126 V 78 ff. Erw. 5). Im vorliegenden Fall sind die Voraussetzungen für einen leidensbedingten Abzug grundsätzlich gegeben, weil sich die Beschwerdeführerin wegen des bestehenden Gesundheitsschadens auch im Rahmen einer angepassten Tätigkeit möglicherweise mit einem geringeren Lohn zu begnügen hat. Erfüllt ist sodann auch das Kriterium der Nationalität/Aufenthaltskategorie, da die über eine Aufenthaltsbewilligung der Kategorie B (Jahresaufenthalterin) verfügende Beschwerdeführerin im Vergleich zum Durchschnittslohn aller Schweizer- und Ausländerinnen (Total) mit einer Lohneinbusse von rund 13 % rechnen muss (Die Schweizerische Lohnstrukturerhebung [LSE] 2000, S. 47, Tabelle TA12). Demgegenüber wirkt sich der Umstand, dass die 1995 in die Schweiz eingereiste und seit 1997 erwerbstätige Versicherte zur Zeit des allfälligen Rentenbeginns im Jahr 2000 (BGE 129 V 222; vgl. Art. 48 Abs. 2 Satz 1 IVG) 40 Jahre alt gewesen wäre, eher lohnerhöhend aus (LSE 2000, S. 43, Tabelle TA9 [rund 3 %]). Hinsichtlich des Faktors Teilzeit weist die LSE 2000 in ihrer Tabelle 9 (S. 24) für Teilzeitlerinnen mit einem Beschäftigungsgrad zwischen 75 und 89 % ein im Vergleich zu in Vollzeit angestellten Frauen sogar um rund 5 % höheres Lohnniveau aus (vgl. dazu auch AHI 2002 S. 70 Erw. 4b/cc). In Würdigung der gesamten persönlichen und beruflichen Umstände lässt sich der von Vorinstanz und Verwaltung in Höhe von 15 % vorgenommene Abzug vom statistischen Lohn folglich nicht beanstanden und gibt insbesondere im Rahmen der richterlichen Ermessenskontrolle keinen Anlass zu abweichender Ermessensausübung (vgl. Art. 132 lit. a OG; BGE 123 V 152 Erw. 2).