Citation: 1B_599/2022 E. 2.3

2.3. Der Beschwerdeführer hält dem entgegen, im Falle eines (unzulässigen) Abwesenheitsverfahrens sei mit einer Wiederaufnahme des erstinstanzlichen Verfahrens und damit realistischerweise mit einer Verfahrensverzögerung von über zwei Jahren zu rechnen. Mit Blick auf sein Alter und die bisherige Verfahrensdauer von bereits über 6 Jahren könne ihm eine solche Verzögerung nicht zugemutet werden. Sodann sei es zwar zutreffend, dass er nicht generell die Anordnung einer Begutachtung seiner Person und damit seiner Verhandlungsfähigkeit bemängle, sondern (einzig) deren Ausgestaltung. Die Anordnung des Bezirksgerichts könne jedoch nur dergestalt verstanden werden, dass letzteres offenbar beabsichtige, ihn vor Schranken und damit vor Richtern, Parteien, Rechtsvertretern und anwesenden Journalisten begutachten zu lassen. Diese absolut unnötige Zurschaustellung vor Publikum verletze sein Recht auf Achtung der Intim- und Privatsphäre sowie des Schutzes der medizinischen Daten und könne nachträglich weder ungeschehen noch wiedergutgemacht werden.