Citation: 4A_611/2018 E. 3.7

3.7. Weiter rügt der Beschwerdeführer, die Vorinstanz gehe zwar auf einige Punkte des SUVA-Protokolls vom 18. August 2004 (Auszug aus dem Betriebsdossier der SUVA) ein, befasse sich aber mit wesentlichen Rügen in der Berufung nicht. Aus dem Protokoll folge unmissverständlich, dass zum Unfallzeitpunkt für die wichtigsten Prozesse keine Arbeitsanweisungen vorgelegen hätten und Kranführer und Personen, welche die Last befestigt hätten, nicht geschult worden seien. Dies leitet der Beschwerdeführer im Wesentlichen aus der Formulierung im Protokoll ab, dass "[...] die noch ausstehenden Schulungen für Kranführer und Personen, welche die Last befestigen, organisiert sind und in den nächsten Monaten stattfinden." Die Rüge geht fehl. Die Vorinstanz hat das Protokoll gesamthaft gewürdigt und kam zum Schluss, eine Verletzung der Schutzpflicht könne diesem nicht entnommen werden (vgl. hiervor E. 3.1.5). Der Beschwerdeführer legt nicht rechtsgenügend (vgl. hiervor E. 2) dar, inwiefern diese Beweiswürdigung der Vorinstanz offensichtlich unrichtig sein soll. Es ist jedenfalls nicht nötig, dass die Vorinstanz auf jede einzelne Formulierung im Protokoll eingeht. Die SUVA bemängelt im Übrigen nicht das Fehlen von Instruktion und Ausbildung an sich, sondern empfiehlt im Wesentlichen ein systematischeres Vorgehen. Es ist daher jedenfalls nicht willkürlich, wenn die Vorinstanz aus dem besagten Dokument keine mangelhafte Instruktion der Kranführer und Personen, die Lasten anschlagen, ableitet.