Citation: 4A_49/2017 E. 4.3.2

4.3.2. Willkürlich sei sodann, dass die Vorinstanz die erstinstanzliche Feststellung, wonach der Beklagte 1 nicht im Namen einer allfälligen Gesellschaft gehandelt habe, sondern in eigenem Namen, als aktenwidrig erachtet habe, einzig weil im Arbeitsvertrag die C.________ AG als Arbeitgeberin genannt sei. Die Erstinstanz sei gestützt auf die Parteibefragung zum Schluss gekommen, der Beklagte 1 habe klar dargelegt, in eigenem Namen gehandelt zu haben und dass der Beschwerdeführer nichts damit zu tun habe. Um willkürfrei zu einem gegenteiligen Schluss kommen zu können, hätte die Vorinstanz zumindest eine Verhandlung mit Parteibefragung durchführen müssen. Die Vorinstanz sei der Auffassung, die Beschwerdegegnerin habe darauf vertrauen dürfen, einen Arbeitsvertrag abzuschliessen mit der C._______ AG, die im Gründungsstadium als einfache Gesellschaft der beiden Beklagten zu qualifizieren sei. Weshalb die Beschwerdegegnerin darauf habe vertrauen dürfen, erläutere die Vorinstanz jedoch nicht und die Beschwerdegegnerin selber habe nicht so argumentiert. Der Vertrag beginnt mit den Worten "Arbeitsvertrag zwischen C.________ AG, Strasse U.________, V.________ und B.________ [...]". Anschliessend ist unter dem Titel "Arbeitgeber" nochmals die C.________ AG mit Adresse aufgeführt. Am Ende des Vertrags sind die Orts- und Datumsangaben sowie die Namen der Beklagten und der Beschwerdegegnerin aufgeführt, daneben findet sich jeweils eine Unterschrift. Wenn die Vorinstanz gestützt auf diesen Vertragstext zum Schluss kam, die Beschwerdegegnerin habe nach Treu und Glauben davon ausgehen dürfen [und übrigens auch müssen], der Beklagte 1 handle nicht in eigenem Namen, sondern im Namen einer Gesellschaft, ist dies zutreffend bzw. jedenfalls nicht willkürlich. Auch wenn der Beklagte 1 in der Parteibefragung beteuert haben sollte, dabei in eigenem Namen gehandelt zu haben, ändert dies hieran nichts.