Citation: 7B_758/2023 E. 3.3

3.3. Die Vorinstanz legt diese Erwägungen zutreffend ihrem Urteil zugrunde. Sie hat zunächst festgestellt, dass im Zeitpunkt des Konkurses der B.________ GmbH am 21. März 2018 keine Abschlüsse für die Jahre 2017 und 2018 vorlagen bzw. solche für das Jahr 2017 erst nach der Konkurseröffnung erstellt wurden. Die einvernommene externe Buchhalterin, die vom Beschwerdeführer mit der Buchhaltung beauftragt worden sei, habe mehrfach betont, dass sie lediglich die Geschäftsvorfälle gemäss den ihr übergebenen Akten verbucht, jedoch keine Abschlüsse erstellt habe. Sie gehe zwar davon aus, bis etwa Ende 2017 Buch geführt zu haben, jedoch mangels Daten nicht vollständig. Dieser Sachverhalt sei auch von der Revisionsstelle der Ausgleichskasse festgestellt worden. Schliesslich habe der Beschwerdeführer eingeräumt, dass er seiner Buchhalterin erst nach der Konkurseröffnung Honorarnachzahlungen für die Fertigstellung der Buchhaltung geleistet habe; ihm sei auch bekannt gewesen, dass mit der Einstellung der Honorarzahlungen die Buchhaltungstätigkeit eingestellt worden sei. Ebenso in der Berufungsbegründung habe der Beschwerdeführer vorgebracht, dass die Buchhalterin die Abschlussbuchungen nicht vorgenommen habe, sodass auch der Jahresabschluss nicht erstellt worden sei. Gestützt auf diese Sachverhaltsfeststellungen erwägt die Vorinstanz, der Beschwerdeführer habe sich durch die Übertragung der Buchführung an die externe Buchhalterin nicht von seiner Pflicht befreien können, wenn er diese nicht mehr bezahlt habe. Infolge der unvollständigen Buchhaltung sei es daher nicht möglich gewesen, innert kurzer Zeit den Vermögensstand bei Konkurseröffnung zu ermitteln. Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers sei es daher auch unerheblich, ob die erforderlichen Unterlagen tatsächlich vorgelegen hätten. Tatsache sei, dass die externe Buchhalterin bereits im Jahr 2017 die Geschäftsvorfälle nicht mehr vollständig verbucht habe, sodass die Vermögenslage vor Konkurseröffnung nicht mehr übersichtlich gewesen sei und mangels vollständiger buchhalterischer Erfassung keine Bilanz mehr innert kurzer Zeit habe erstellt werden können. Damit sei der objektive Tatbestand der Unterlassung der Buchführung nach Art. 166 StGB erfüllt.