Citation: 8C_132/2014 E. 4.4

4.4. Zu prüfen bleibt, ob der Beschwerdeführer ab 14. Juni 2010 wieder vollständig arbeitsfähig gewesen war und er daher ab diesem Zeitpunkt keinen Anspruch auf Taggeld mehr hatte (vgl. Art. 16 Abs. 2 Satz 2 UVG). Anlässlich der Besprechung im Betrieb der B.________ AG vom 17. Mai 2010 (vgl. Bericht des SUVA-Aussendienstes vom 19. Mai 2010) hielt der leitende Bauführer der Arbeitgeberin u.a. fest, der Versicherte könne wie bisher hauptsächlich (zu 80 %) als Lenker des Raupenbaggers oder eines Dumper wie auch für andere leichtere Bauarbeitertätigkeiten eingesetzt werden. Wenn der Beschwerdeführer danach nicht, wie abgesprochen, die bisherige Arbeitstätigkeit zunächst teilzeitlich und ab 14. Juni 2010 vollzeitlich aufnahm, lagen dafür unfallfremde Gründe vor. Die Klinik D.________ hielt im Austrittsbericht vom 14. April 2010 sowohl diagnostisch als auch in der Beurteilung der medizinischen Befunde fest, dem Versicherten sollte die Aufnahme des angestammten Berufs innert einem bis zwei Monaten möglich sein, wobei die fragliche Prognose vor allem den maladaptiven Überzeugungen des Versicherten geschuldet sei. Somit ist anzunehmen, dass der Beschwerdeführer spätestens ab 14. Juni 2010 uneingeschränkt als Lenker von Baumaschinen und daneben zumindest teilweise im Rahmen von vergleichbaren leichteren Tätigkeiten auf dem Bau hätte arbeiten können. Der davon abweichenden Meinung des med. pract. G.________ (Berichte vom 7. Oktober 2010, 19. Dezember 2011 und 5. April 2012) war gemäss zutreffenden Erwägungen der Vorinstanz nicht zu folgen, weil aufgrund seiner auftragsrechtlichen Vertrauensstellung das Einfliessen subjektiver Faktoren nicht auszuschliessen war (vgl. BGE 135 V 456 E. 4.5 S. 470). Ab dem genannten Zeitpunkt verschlechterte sich unstreitig der unfallbedingte Gesundheitszustand bis Erlass des Einspracheentscheids vom 10. Mai 2012 nicht in revisionsrechtlich erheblicher Weise, weshalb davon auszugehen ist, dass der Beschwerdeführer weiterhin ein den Anspruch auf Invalidenrente (vgl. Art. 18 Abs. 1 UVG) ausschliessendes Erwerbseinkommen hätte erzielen können. Die Vorinstanz hat daher, entgegen den Vorbringen des Beschwerdeführers zu Recht darauf verzichtet, einen Einkommensvergleich gemäss Art. 16 ATSG vorzunehmen.