Citation: 2A.502/2000 10.11.2000 E. 2

2.- a) Vorliegend ist sowohl unbestritten, dass der Haftgrund von Art. 13b Abs. 1 lit. c ANAG (Untertauchensgefahr) erfüllt ist, als auch, dass besondere Vollzugshindernisse eine Verlängerung der Ausschaffungshaft bedingen. Der Beschwerdeführer macht einzig geltend, die Haft hätte nicht um drei Monate verlängert werden dürfen. Gemäss Art. 13b Abs. 2 ANAG darf die Ausschaffungshaft höchstens drei Monate dauern; eine anschliessende Verlängerung ist für höchstens sechs Monate möglich. Dabei ist das Verhältnismässigkeitsprinzip zu beachten und die Dauer der Verlängerung den Umständen des Einzelfalles anzupassen. Das Beschleunigungsgebot von Art. 13b Abs. 3 ANAG verlangt, dass die Vorkehrungen, welche für den Vollzug der Weg- oder Ausweisung nötig sind, umgehend getroffen werden. Arbeitet die zuständige Behörde nicht zielstrebig auf den Vollzug der Wegweisung hin, ist die Ausschaffungshaft mit der einzig zulässigen Zielsetzung dieser Zwangsmassnahme, nämlich die Ausschaffung des Ausländers sicherzustellen, nicht mehr vereinbar. b) Nachdem offenbar Rückschaffungen nach Kinshasa zur Zeit nicht mit ordentlichen Flügen abgewickelt werden können, organisiert die Fremdenpolizei des Kantons Basel-Landschaft in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Flüchtlinge und Behörden anderer Kantone am 23./24. November 2000 einen Sonderflug. Zwar erscheint damit, wie der Beschwerdeführer geltend macht, eine Verlängerung der Ausschaffungshaft bis Ende November 2000 an sich als ausreichend. Angesichts der Vielzahl von möglichen Komplikationen, die allenfalls im Zusammenhang mit dem geplanten Flug auftreten könnten, ist jedoch nicht auszuschliessen, dass es zu Verzögerungen kommt. Deshalb lässt sich nicht beanstanden, wenn die Vorinstanz die Ausschaffungshaft nicht nur um (die minimal erforderlichen) zwei Monate sondern um deren drei verlängert hat; aufgrund der bekannten Schwierigkeiten bei der Organisation der Rückschaffung ist diese Haftdauer nicht unverhältnismässig - insbesondere dann nicht, wenn berücksichtigt wird, dass die Ausschaffungshaft zuvor nur für einen Monat bewilligt worden war. Auch das Beschleunigungsgebot - soweit es im vorliegenden Zusammenhang überhaupt betroffen ist - wird nicht verletzt: Die Vorinstanz hat die Ausschaffungshaft nur um einen guten Monat über das vorgesehene Rückschaffungsdatum hinaus bewilligt; diese relativ kurze Frist erlaubt es den Behörden nicht, unnötig Zeit verstreichen zu lassen. Im Übrigen ist die Haft des Beschwerdeführers so oder anders beendet, wenn der Sonderflug am 23./24. November stattfinden kann.