Citation: 1P.264/2005 18.05.2005 E. B

Der Zürcher Kantonsrat lehnte am 9. Juli 2001 ein Begnadigungsgesuch des Verurteilten ab. Anschliessend verfügte das Amt für Justizvollzug des Kantons Zürich erneut den Strafantritt. Den hiergegen gerichteten Rekurs wies die Direktion der Justiz und des Innern am 8. Februar 2002 ab. Diesen Entscheid hob das Bundesgericht mit Urteil 1P.148/2002 vom 4. Juli 2002 auf, weil ein zweites Unfallereignis vom 30. November 1999 nicht berücksichtigt worden war. Aufgrund des Bundesgerichtsentscheids holte die Direktion der Justiz und des Innern beim IRM ein ergänzendes, zweites Gutachten zur Hafterstehungsfähigkeit ein, das am 10. Juni 2003 erstattet wurde, und wies den Rekurs gestützt darauf ab. In der Folge wurde wiederum der Strafantritt angeordnet (Verfügung des Amts für Justizvollzug vom 10. Dezember 2003). Die hiergegen erhobenen Rechtsmittel wiesen die Direktion der Justiz und des Innern am 30. Januar 2004 und das Bundesgericht am 22. März 2004 ab (Urteil 1P.142/2004).