Citation: U 109/03 16.08.2004 E. 4

4.1 Der Beschwerdeführer rügt in erster Linie, die Vorinstanz habe die Beschwerde mit der Begründung abgewiesen, die aufgetretenen Dermatosen und Schmerzstörungen seien nicht Gegenstand der angefochtenen Verfügung gewesen, weshalb sie im Rahmen eines Revisionsverfahrens geltend zu machen seien. Dies möge für die Schmerzstörungen zwar zutreffen, nicht aber für die am linken Bein zutage getretenen Dermatosen, obwohl sich die Hautveränderungen erst nach Erlass des Einspracheentscheides eingestellt hätten. Auf das Vorliegen peripherer arterieller Durchblutungsstörungen habe Dr. med. D.________ knapp ein Jahr danach (am 18. Juli 2002) hingewiesen. Trotz mangelnder Indikation für eine weiterführende invasive Diagnostik im Zeitpunkt der Verfügung wäre es Aufgabe der Vorinstanz gewesen, ihren Entscheid unter Berücksichtigung dieser Beschwerden zu fällen. Zu beachten sei insbesondere, dass auf Grund der allgemeinen Lebenserfahrung solche gesundheitlichen Beeinträchtigungen einen Einfluss auf die verbleibende Arbeitsfähigkeit ausüben. In diesem Zusammenhang hat der Beschwerdeführer am 23. Juli 2003, nach Ablauf der Beschwerdefrist (vgl. BGE 127 V 353 Erw. 3b und 4a), beim Eidgenössischen Versicherungsgericht ein von Dr. med. B.________ am 3. Juli 2003 erstelltes Gutachten einreichen lassen. 4.2 Dieser Betrachtungsweise kann nicht beigepflichtet werden. Für die Beurteilung der Gesetzmässigkeit der angefochtenen Verfügung ist in der Regel der Sachverhalt massgebend, der zur Zeit ihres Erlasses gegeben war (BGE 121 V 366 Erw. 1b mit Hinweisen). Zu überprüfen bzw. zu beurteilen sind dabei grundsätzlich nur Rechtsverhältnisse, zu denen die zuständige Verwaltungsbehörde vorgängig verbindlich Stellung genommen hat. Insoweit bestimmt die Verfügung bzw. der Einspracheentscheid den beschwerdeweise weiterziehbaren Anfechtungsgegenstand (BGE 125 V 414 Erw. 1a, 119 Ib 36 Erw. 1b, je mit Hinweisen). Das kantonale Gericht hat zutreffend festgestellt, dass im hier massgebenden Zeitpunkt des Einspracheentscheids vom 30. Oktober 2001 ein seit zirka August 1999 unveränderter Gesundheitszustand vorgelegen hatte, weshalb die in Berichten vom Juli/August 2002 festgehaltene, rund drei Monate früher - mithin zirka im April 2002 - aufgetretene Dermatose am linken Unterschenkel sowie die Ende Juli 2002 akut gewordene psychische Problematik nicht mehr in den zu beurteilenden Zeitraum fielen. Zur Frage der allfälligen Unfallkausalität der neu aufgetretenen Beschwerden hatte die SUVA weder verfügt noch lag dazu ein Einspracheentscheid vor. Soweit die Beurteilung der Verhältnisse nach Erlass des Einspracheentscheides verlangt wurde, ist die Vorinstanz auf die Beschwerde somit zu Recht nicht eingetreten.