Citation: 4C.304/2006 20.09.2007 E. 2

Das Bundesgericht prüft von Amtes wegen und mit freier Kognition, ob ein Rechtsmittel zulässig ist (BGE 132 III 291 E. 1). 2.1 Die Berufungsschrift muss die genaue Angabe enthalten, welche Punkte des Entscheides angefochten und welche Abänderungen beantragt werden (Art. 55 Abs. 1 lit. b OG). Grundsätzlich ist ein materieller Antrag erforderlich; Anträge auf Rückweisung der Sache an die Vorinstanz zu neuer Entscheidung oder blosse Aufhebungsanträge genügen nicht und machen die Berufung unzulässig. Ein blosser Rückweisungsantrag reicht ausnahmsweise aus, wenn das Bundesgericht im Falle der Gutheissung in der Sache nicht selbst entscheiden könnte, weil die erforderlichen Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz fehlen (BGE 132 III 186 E. 1.2; 130 III 136 E. 1.2; 125 III 412 E. 1b S. 414 mit Hinweisen). 2.2 Vorliegend beantragt die Klägerin lediglich, die Urteile des Obergerichts und des Bezirksgerichts aufzuheben und zur Beweiserhebung bzw. Neubeurteilung an das Bezirksgericht zurückzuweisen. Darauf kann zunächst insoweit von vornherein nicht eingetreten werden, als die Klägerin auch die Aufhebung des erstinstanzlichen Urteils verlangt, da Anfechtungsobjekt der Berufung einzig der Entscheid der letzten kantonalen Instanz, hier des Obergerichts, bildet (Art. 48 Abs. 1 OG). Darüber hinaus stellt die Klägerin keinen materiellen Antrag. Dass das Bundesgericht im Falle der Gutheissung der Berufung nicht selbst in der Lage wäre, ein Urteil zu fällen, und die Streitsache an die Vorinstanz (oder wie beantragt an das Bezirksgericht) zurückweisen müsste, geht aus dem angefochtenen Entscheid nicht ohne weiteres hervor und wird auch in der Berufungsschrift nicht dargetan. Die Klägerin führt zwar pauschal aus, da eine Beweisabnahme über die angebotenen Beweise notwendig sei, seien die beiden Urteile der Vorinstanzen aufzuheben und das Erstgericht anzuweisen, ein neues Verfahren durchzuführen. Sie begründet aber ihren Rückweisungsantrag nicht konkret und erhebt keine substanziierte Sachverhaltsrüge nach Art. 64 OG, in der sie darlegen würde, inwiefern der vorinstanzlich festgestellte Sachverhalt ergänzt werden müsste, um ein Urteil im Sinne der klägerischen Rechtsauffassung fällen zu können. Auf die von ihr im Zusammenhang mit der angeblich durchzuführenden Beweisabnahme erhobenen Verfassungsrügen einer Verletzung des Willkürverbots und des Anspruchs auf rechtliches Gehör könnte im Rahmen des Berufungsverfahrens ohnehin nicht eingetreten werden (Art. 43 Abs. 1 OG). 2.3 Zusammenfassend ergibt sich, dass die anwaltlich vertretene Klägerin keinen rechtsgenüglichen Antrag gestellt hat und demzufolge auf die Berufung nicht eingetreten werden kann.