Citation: 9C_626/2023 E. 5.2

5.2. Was die Beschwerdeführerin dagegen vorbringt, erschöpft sich weitgehend in einer appellatorischen Kritik an der vorinstanzlichen Beweiswürdigung. Das von der Beschwerdegegnerin in die Wege geleitete, am 19. Mai 2021 verfasste und am 15. März 2022 ergänzte interdisziplinäre ABI-Gutachten ist, wie auch seitens des RAD bestätigt wurde (vgl. Stellungnahme vom 31. März 2022), entgegen der Sichtweise in der Beschwerde für die streitigen Belange umfassend, beruht auf allseitigen Untersuchungen, berücksichtigt die geklagten Beschwerden, wurde in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben, leuchtet in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge sowie in der Beurteilung der medizinischen Situation ein und ist in seinen Schlussfolgerungen nachvollziehbar begründet. Weil es somit alle rechtsprechungsgemäss erforderlichen Kriterien für beweiswertige ärztliche Entscheidungsgrundlagen erfüllt (vgl. E. 2.3 hiervor), ist davon nicht ohne zwingende, hier nicht erkennbare Gründe abzuweichen.