Citation: 2C_511/2019 E. 2.2

2.2. Weiter stellt die Beschwerdeführerin den bereits im vorinstanzlichen Verfahren gestellten Antrag, es sei ein in der Verfügung des Migrationsamts vom 26. Februar 2018 angeführter, nicht publizierter Entscheid des Verwaltungsgerichts genau zu bezeichnen resp. eine Kopie des Entscheids zu edieren. Auch diesen Antrag begründet sie nicht. Die Vorinstanz hat den Antrag abgelehnt und erwogen, die Zitierung unpublizierter Entscheide sei nicht unüblich und ohne Weiteres zulässig. Soweit ein Entscheid mangels Publikation nicht allgemein verfügbar sei, könne er (in anonymisierter Form) bei derjenigen Gerichtsinstanz bezogen werden, welche den Entscheid erlassen habe. Damit sei das rechtliche Gehör hinreichend gewahrt. Die Beschwerdeführerin hält diesen Erwägungen nichts entgegen und lässt ihren Antrag unbegründet. Der fragliche Entscheid wurde vom Migrationsamt im Zusammenhang mit der Frage nach dem Erfordernis des Zusammenwohnens (Art. 49 AIG) und der Zumutbarkeit der täglichen Rückkehr an den Wohnort zitiert. Die Beschwerdeführerin macht nicht geltend, die diesbezüglichen Kriterien seien von den vorangehenden Instanzen unklar oder falsch wiedergegeben worden. Im Übrigen ist der Entscheid in der erstinstanzlichen Verfügung mit der Verfahrensnummer zitiert, sodass eine genauere Bezeichnung für eine Urteilsbestellung nicht notwendig ist. Der Antrag ist abzuweisen.