Citation: 4D_103/2024 E. 3.4.1

3.4.1. Die Beschwerdeführerin macht geltend, die Vorinstanz stelle aktenwidrig fest, dass als einziger Kündigungsgrund die Arbeitsunfähigkeit der Beschwerdegegnerin verbleibe. Vielmehr habe die Beschwerdeführerin im Berufungsverfahren vorgebracht, dass sie gekündigt habe, weil die Beschwerdegegnerin ihre Treuepflicht verletzt habe. Willkür in der vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellung belegt die Beschwerdeführerin damit nicht. Denn wer den Sachverhalt ergänzen will, hat mit präzisen Aktenhinweisen darzulegen, dass entsprechende rechtsrelevante Tatsachen und taugliche Beweismittel bereits im vorinstanzlichen Verfahren prozesskonform eingebracht wurden (BGE 140 III 86 E. 2). Die Kritik der Beschwerdeführerin genügt diesen Anforderungen nicht, weshalb ihre diesbezüglichen Vorbringen nicht berücksichtigt werden (BGE 140 III 16 E. 1.3.1).