Citation: 2D_28/2023 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz hat ausführlich dargelegt, weshalb eine Einschränkung des Akteneinsichtsrechts der Beschwerdeführerin verfassungsmässig sei. Sie hat - unter analoger Heranziehung der Rechtsprechung betreffend Prüfungsentscheide, wonach sich das Akteneinsichtsrecht in der Regel nicht auf Arbeiten anderer Kandidaten erstreckt (vgl. BGE 121 I 225 E. 2b und 2c; Urteile 2D_20/2021 vom 19. Oktober 2021 E. 3.3.2; 2D_10/2019 vom 6. August 2019 E. 3.2) - erwogen, dass sowohl die privaten Interessen der Mitbewerber als auch Praktikabilitätsgründe gegen die Gewährung der Einsicht in die Unterlagen der anderen Bewerber sprechen würden. Zudem habe die Beschwerdeführerin keine konkreten Verdachtsmomente vorbringen können, die auf eine rechtsungleiche Behandlung schliessen liessen. Schliesslich hat das Kantonsgericht festgehalten, dass die Stadt Luzern ihrer Vernehmlassung - neben den allgemeinen Akten des Ausschreibungsverfahrens - eine anonymisierte Dossierübersicht beigelegt habe, die es der Beschwerdeführerin ermöglicht habe, ihr erzieltes Ergebnis einzuordnen.