Citation: 2A.275/2004 11.11.2004 E. 1

1.1 Das kantonale Steueramt Zürich, Abteilung Spezialdienste (nachfolgend: Steueramt), erliess am 12. Dezember 2003 (Versand: 15. Dezember 2003) eine «Verfügung betreffend Vorentscheid über die Steuerhoheit Direkte Bundessteuer ab 29. März 2000» von X.________. 1.2 Dagegen erhob X.________ am 19. Januar 2004 Beschwerde, welche die Bundessteuer-Rekurskommission des Kantons Zürich (nachfolgend: Rekurskommission) als Sprungbeschwerde entgegen nahm. Sie setzte ihm am 4. März 2004 Frist an bis zum 18. März 2004, um Stellung zu nehmen zum Ergebnis ihrer Beweiserhebung, wonach seine Vertreterin die Verfügung des Steueramtes am 16. Dezember 2003 in Empfang genommen hatte. Die Rekurskommission wies darauf hin, dass bei Säumnis Verzicht auf eine Stellungnahme angenommen werde. Die Verfügung wurde der Vertreterin von X.________ am 9. März 2004 zugestellt. Diese liess sich innert Frist nicht vernehmen, worauf die Rekurskommission am 29. März 2004 auf die Beschwerde nicht eintrat: Die 30-tägige Frist für die (Sprung-) Beschwerde habe am 17. Dezember 2003 zu laufen begonnen und am 15. Januar 2004 geendet. Die Eingabe vom 19. Januar 2004 sei somit verspätet erfolgt. 1.3 Am 3. Mai 2004 erhebt X.________ dagegen Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Bundesgericht und beantragt, den Nichteintretensentscheid der Bundessteuer-Rekurskommission aufzuheben und die materielle Beurteilung der steuerrechtlichen Wohnsitzfrage durch die «zuständige Instanz» entscheiden zu lassen. Er macht geltend, die eingeschriebene Verfügung sei nicht von seiner Vertreterin entgegengenommen, sondern von der Post einer nicht bevollmächtigten Person ausgehändigt worden. Aus einer solchen Zustellung könnten ihm keine Rechtsnachteile erwachsen. Zudem habe er sich innerhalb der von der Rekurskommission gesetzten Frist bis zum 18. März 2004 nicht vernehmen lassen, weil «wegen schwerer Krankheit» eines Geschäftsführers seiner Vertreterin «und einer Therapie im Ausland die Frist unbenutzt verstrichen ist». Das Steueramt verzichtet auf eine Vernehmlassung. Die Rekurskommission und die Eidgenössische Steuerverwaltung beantragen, die Verwaltungsgerichtsbeschwerde kostenfällig abzuweisen.