Citation: 2C_637/2018 E. 2.2

2.2. Gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG haben Rechtsschriften die Begehren und deren Begründung zu enthalten. Die Begründung hat sachbezogen zu sein. Die Beschwerde führende Partei muss in gezielter Auseinandersetzung mit den für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen in gedrängter Form plausibel darlegen, inwiefern die Vorinstanz welche Rechte bzw. Rechtsnormen verletzt haben soll (BGE 140 III 86 E. 2 S. 88 f. mit Hinweisen). Das Verwaltungsgericht legt dar, welche Widerrufsgründe vorliegend in Betracht fallen, die einer Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung des Beschwerdeführers gemäss Art. 33 Abs. 3 in Verbindung mit Art. 62 BGG entgegenstehen. Es erläutert spezifisch den Widerrufsgrund von Art. 62 Abs. 1 lit. b AuG, unter Berücksichtigung der intertemporalrechtlichen Problematik im Zusammenhang mit Art. 66a StGB und der Straftat vom 22. Juni 2016, die zur Verurteilung vom 17. November 2016 führte (E. 3.1.4 und 3.2.4). Es kommt auf die Widerrufsgründe von Art. 62 Abs. 1 lit. e AuG (erhebliche und fortdauernde Sozialhilfeabhängigkeit) und Art. 62 Abs. 1 lit. c AuG (Schulden, wiederholte Straffälligkeit) zu sprechen. Im Hinblick auf die Verhältnismässigkeitsprüfung stellt es fest, dass der Beschwerdeführer massgebliche Verantwortung sowohl an seiner Sozialhilfeabhängigkeit wie auch an der Schuldenmacherei trage, wobei es diesbezüglich auch seine Suchtprobleme und Therapieversuche in Erwägung zieht und erkennt, dass entsprechende Massnahmen in der Vergangenheit u.a. wegen fehlenden Engagements des Beschwerdeführers ohne Erfolg geblieben sind (E. 3.3 bis 3.4). Besonders hoch erachtet es für die Gewichtung des öffentlichen Interesses an einer Fernhaltung das über Jahre hinweg andauernde mangelhafte Legalverhalten (E. 3.5). Die einer Bewilligungsverweigerung entgegenstehenden privaten Interessen und familiären Verhältnisse des Beschwerdeführers diskutiert und gewichtet es in E. 3.7. Der Beschwerdeführer lässt eine gezielte Auseinandersetzung mit diesen Erwägungen vermissen. Er schildert die weit zurückliegenden Hintergründe seiner Adoption. Er behauptet, er lebe nun seit Sommer 2017 frei von illegalen Substanzen und seit Frühjahr 2018 auch ohne Substitutionsmedikation sowie Psychopharmaka. Er will sein Bestes geben, um sich psychisch und körperlich zu stabilisieren, und er ist der Ansicht, eine sehr positive Entwicklung durchzumachen, dies mit der Unterstützung seiner Familie, seiner Freunde sowie mittels der gut funktionierenden Beziehungen zu seinem professionellen Helfernetz. Er äussert seine Absicht, ein anständiges Leben zu führen, in dem er für seinen Lebensunterhalt selber aufkommen könne und seinen Beitrag zu einer guten Gesellschaft werde leisten können. Diese Absichtserklärungen sind in keiner Weise geeignet um darzulegen, dass und inwiefern die erwähnten umfassenden Erwägungen des Verwaltungsgerichts bzw. sein Entscheid im Ergebnis schweizerisches Recht verletzten. Die Beschwerde (soweit überhaupt zulässig) enthält offensichtlich keine hinreichende Begründung (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG).