Citation: 5A_1038/2020 E. 5.3.5

5.3.5. Der Beschwerdeführer beruft sich weiter auf das Schreiben von S.________ der Anwaltskanzlei T.________ vom 16. Oktober 2007. Dieses halte explizit fest, dass es bezüglich seiner Entlöhnung als Trustee "absolut keine Unregelmässigkeiten" gegeben habe und die Zahlungen von 1998 bis 2002 "mit dem klaren Verständnis" als Entschädigung der für die Trusts erbrachte Arbeit geleistet worden seien. Er, der Beschwerdeführer, sollte auch dann angemessen entschädigt werden, wenn aus dem Fall TT nichts erhältlich gemacht werden konnte. Die Vorinstanz lasse das Schreiben in rechts- und aktenwidriger Weise und ohne sachlichen Grund unberücksichtigt und stelle den Sachverhalt damit willkürlich fest. Die Vorinstanz erklärt, das fragliche Schreiben sei vom Bezirksgericht zu Recht nicht zugunsten des Beschwerdeführers gewürdigt worden. Es stelle keine formgültige Zeugenaussage dar; die Anwaltskanzlei T.________ sei formell vom Beschwerdeführer als Trustee mandatiert worden und die Beweiskraft dieser Aussagen deshalb von vornherein eingeschränkt. Überdies sei auch nicht davon auszugehen, dass Rechtsanwalt S.________ in diesem Sachzusammenhang unmittelbare Wahrnehmungen gemacht hat. Der Beschwerdeführer tritt diesen Erwägungen mit verschiedenen Argumenten entgegen. Darauf näher einzugehen, erübrigt sich. Denn eine nähere Erklärung, weshalb die Berücksichtigung dieser Urkunde für den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann, ist der Beschwerde nicht zu entnehmen. Hierzu genügt es nicht, bloss zu behaupten, bei willkürfreier Würdigung dieses Beweismittels könne man schlechterdings nicht zum Schluss kommen, dass die Parteien unzweifelhaft von der Anrechenbarkeit der besagten Zahlungen ausgingen und ein "Umstand" im Sinne von § 57 Abs. 2 Satz 2 NEG gegeben sei. Das Gesagte gilt sinngemäss für die weitere Argumentation des Beschwerdeführers. So verwahrt er sich gegen die vorinstanzliche Einschätzung, wonach eine mit dem Erblasser getroffene mündliche Vereinbarung als Rechtsgrundlage für Zahlungen angesichts widersprüchlicher Aussagen unplausibel und ausserdem erst an der Hauptverhandlung, also verspätet, vorgebracht worden sei, dass die mündliche Vereinbarung im Zusammenhang mit einer Entschädigung im Sinne des Trust Deed stehe. Abermals begnügt sich der Beschwerdeführer aber in einer Fussnote mit der pauschalen Behauptung, dieser Punkt belege, dass es "nicht (und schon gar nicht sicher) die Meinung der Parteien war, dass die Zahlungen 1998-2002 an die Erfolgsprämien-Vereinbarung angerechnet werden sollen". Auf diese Weise ist keine willkürliche Beweiswürdigung darzutun.