Citation: I 71/04 12.08.2004 E. 4

Diesen Ausführungen der fachtechnisch versierten Abklärungsstelle ist sowohl unter dem Gesichtspunkt der Mehrfachbenützung der Küche Versicherte/nicht behinderte Tochter als auch mit Blick auf das geltend gemachte Bedürfnis, bei Auftreten von Schmerzen sofort von der Sitz- in die Stehhaltung zu wechseln (vgl. das letztinstanzlich aufgelegte Zeugnis des Dr. med. H.________, Facharzt für Innere Medizin FMH, vom 3. Februar 2004), beizupflichten. Die Einwendungen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vermögen daran nichts zu ändern. Insbesondere ist es im Rahmen der Schadenminderungspflicht möglich und geboten, dass Mutter, Tochter und allenfalls Dritte bei der gemeinsamen Verrichtung von Küchenarbeiten entsprechend disponieren, zumal nur das Geschirrspülen betroffen ist. Was das geltend gemachte Bedürfnis, sofort in die Stehlage zu wechseln, anbelangt, ist festzuhalten, dass die Vornahme von Küchenarbeiten lediglich einen Teil der Betätigung im Haushalt als anerkannter Aufgabenbereich darstellt. Selbst wenn es sich so verhält, dass die Beschwerdeführerin unvorhergesehen und unvermittelt von der Sitz- in die Stehhaltung wechseln muss, heisst dies nicht, dass sie die gerade begonnene Küchenarbeit fortzusetzen braucht. Vielmehr hat sie die Möglichkeit, auf einen anderen Arbeitsgang auszuweichen, bei dem die Frage des Arbeitsniveaus keine Rolle spielt. Die Anschaffung der elektrisch höhenverstellbaren Arbeitsvorrichtung ist als bestmögliche Eingliederung zu qualifizieren, für welche die Invalidenversicherung praxisgemäss nicht leistungspflichtig ist (BGE 124 V 110 Erw. 2a, 121 V 260 Erw. 2c, je mit Hinweisen).