Citation: 1B_2/2022 E. 3

Soweit die Beschwerdeführerin eine Verletzung ihres Anspruchs auf rechtliches Gehör nach Art. 29 Abs. 2 BV geltend macht, ist ihre Rüge nicht zu hören. Entgegen ihrer pauschalen Kritik hat die Vorinstanz bei der Urteilsbegründung sehr wohl berücksichtigt, dass der Beschwerdegegner im Jahr 2007 in seiner damaligen Funktion als Amtsschreiber des Amtsstatthalteramts Willisau bereits einmal mit einem Strafverfahren mit Beteiligung der Beschwerdeführerin befasst war (vgl. E. 4.2 des angefochtenen Beschlusses). Eine Verletzung der Begründungspflicht als Teilgehalt des rechtlichen Gehörs nach Art. 29 Abs. 2 BV ist damit zu verneinen (vgl. statt vieler: BGE 143 III 65 E. 5.2). Inwiefern das Recht auf ein faires Verfahren gemäss Art. 6 Ziff. 1 EMRK der Beschwerdeführerin in diesem Sachzusammenhang einen über den Gehalt Art. 29 Abs. 2 BV hinausgehenden Schutz gewähren sollte, ist weder dargetan noch ersichtlich. Die entsprechende Rüge stösst damit ins Leere.