Citation: 6B_1114/2023 E. 1.1

1.1. Der Beschwerdeführer wendet sich gegen die Landesverweisung. Er stellt dabei weder in Abrede, dass er eine Katalogtat gemäss Art. 66a Abs. 1 lit. c und d StGB begangen hat und deshalb grundsätzlich obligatorisch des Landes zu verweisen ist, noch rügt er ausdrücklich, die Vorinstanz habe zu Unrecht einen schweren persönlichen Härtefall nach Art. 66a Abs. 2 StGB verneint. Er beruft sich vielmehr einzig auf Art. 5 Anhang I des Abkommens vom 21. Juni 1999 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft einerseits und der Europäischen Gemeinschaft und ihren Mitgliedstaaten andererseits über die Freizügigkeit (FZA; SR 0.142.112.681). Er bestreitet zusammengefasst das Bestehen einer Rückfallgefahr und einer Gefahr für die öffentliche Ordnung, Sicherheit und Gesundheit, welche eine Einschränkung bzw. Beendigung seines durch das FZA eingeräumten Anwesenheitsrechts in der Schweiz rechtfertigen würden.