Citation: 5C.19/2004 10.05.2004 E. 2

Der Beklagte macht zunächst ein offensichtliches Versehen geltend. Der Appellationshof habe ein Schreiben des Klägers vom 20. Januar 1999 übersehen, woraus sich ergebe, dass dieser sich seiner Verpflichtung zur Beteiligung an den Prozesskosten durchaus bewusst gewesen sei. Das Bundesgericht ist im Berufungsverfahren an die tatsächlichen Feststellungen der letzten kantonalen Instanz gebunden, sofern sie nicht offensichtlich auf einem Versehen beruhen, unter Verletzung bundesrechtlicher Beweisvorschriften zustande gekommen (Art. 63 Abs. 2 OG) oder zu ergänzen sind (Art. 64 OG). Liegen solche Ausnahmen vor, so hat die Partei, die den Sachverhalt berichtigt oder ergänzt wissen will, darüber genaue Angaben mit Aktenhinweisen zu machen (BGE 115 II 484 E. 2a S. 485 f.; 127 III 248 E. 2c S. 252). Ausgeschlossen ist jedoch eine blosse Kritik an der Beweiswürdigung des Sachrichters (BGE 113 II 252 E. 4a/bb S. 257 f.; 117 II 256 E. 2b S. 258; 126 III 10 E. 2b S. 12). Im vorliegenden Fall hat der Appellationshof seine Schlussfolgerung bezüglich der Rückzahlungsverpflichtung des Klägers auf verschiedene Schreiben und Zeugenaussagen abgestützt. Der Verweis auf ein einzelnes, angeblich nicht berücksichtigtes Schriftstück vermag dabei kein offensichtliches Versehen zu begründen; im Grunde kritisiert der Beklagte einzig die Beweiswürdigung, worauf nicht eingetreten werden kann. Damit kann offen bleiben, ob es sich darüber hinaus um ein neues Vorbringen handelt (Art. 55 Abs. 1 lit. c OG), hat doch bereits der Gerichtspräsident dieses Schreiben nicht ausdrücklich beachtet, was der Beklagte im Appellationsverfahren - soweit ersichtlich - nicht beanstandet hat.