Citation: 9C_635/2016 E. 3.2.2

3.2.2. Soweit die Versicherte der Vorinstanz eine willkürliche Überprüfung der Indikatoren gemäss BGE 141 V 281 vorwirft, übersieht sie, dass diese zutreffend erwogen hat, das von den ABI-Experten erhobene Krankheitsbild falle gerade nicht unter diese Rechtsprechung. Dasselbe trifft im Übrigen auf die diagnostizierte Schmerzverarbeitungsstörung (ICD-10 F54) zu (vgl. BGE 140 V 8 E. 2.2 S. 13 f.), zumal den Ausführungen des psychiatrischen ABI-Experten ohne weiteres entnommen werden kann, dass es an der erforderlichen Schwere für einen invalidisierenden psychischen Gesundheitsschaden fehlt (vgl. ABI-Gutachten, S. 14 f.).