Citation: 8C_986/2012 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer wendet dagegen ein, die Vorinstanz habe das wesentliche Sachverhaltselement des Strukturwandels, wie vom Präsidenten des Verbandes Schweizerischer Stickerei-Fabrikanten (VSSF) in seinem Schreiben vom 20. Januar 2012 aufgezeigt, offensichtlich fehlerhaft vernachlässigt und einseitig die Währungsproblematik als ausserordentliche Ursache für den Arbeitsausfall bezeichnet. Es liege mit Blick darauf, dass die Jahresumsätze der Jahre 2009 bis 2011 mit einer durch Kurzarbeitsentschädigung ausgeglichen Sollarbeitszeit erzielt worden seien, kein vorübergehender Arbeitsausfall vor. Aus der Stellungnahme der E.________ vom 16. August 2011 gehe ausserdem hervor, dass diese - als Exporteurin der Ware der Beschwerdegegnerin - bis im Sommer 2011 ausschliesslich das Währungsrisiko getragen habe und die Zulieferer weiterhin in Franken hätten fakturieren können. Erst ab einem Wechselkurs von unter 1.20 hätten die Exporteure die Zulieferer mit einer Margeneinbusse am Währungsrisiko beteiligen wollen. Da jedoch der Franken ab August 2011 nie unter diese Grenze gefallen sei, habe sich für die Beschwerdegegnerin kein Währungsrisiko realisiert.