Citation: 5A_325/2023 E. 5.2

5.2. Dem entgegnet der Beschwerdeführer, er habe dem Obergericht mitgeteilt, sein Arbeitspensum unabhängig von der Obhutsfrage zu reduzieren. Mit diesem Hinweis stellt er die zum Prozesssachverhalt zählende (vgl. BGE 140 III 16 E. 1.3.1) Feststellung des Obergerichts zur Verknüpfung der Pensumsreduktion mit der Obhutsfrage indes nicht hinreichend in Frage (vgl. vorne E. 2). In der Folge rügt der Beschwerdeführer zwar, die Reduktion des Beschäftigungsgrads könne aufgrund der Akten nicht als bloss vorübergehend eingestuft werden. Damit äussert er sich aber nicht unter Rückgriff auf den massgebenden Sachverhalt zum Vorhalt, das Arbeitspensum müsse wieder erhöht werden, falls ihm die Obhut über die Kinder nicht definitiv zugeteilt werde, und sei deshalb nicht dauerhaft (zur Bedeutung des Kriteriums der Dauer der eingetretenen Änderung vgl. vorne E. 3 und die dortigen Hinweise; vgl. ferner SPYCHER, in: Handbuch des Unterhaltsrechts, 3. Aufl. 2023, Kap. 9 Rz. 11). Da bereits diese Begründung das Ergebnis des angefochtenen Entscheids zu stützen vermag, erweist sich die Beschwerde insoweit als ungenügend begründet und ist nicht darauf einzutreten (vgl. vorne E. 2; BGE 142 III 364 E. 2.4).