Citation: 1B_562/2019 E. 3.3

3.3. Der Beschwerdeführer setzt sich mit diesen Ausführungen der Vorinstanz nicht näher auseinander und macht nicht geltend, sie seien unzutreffend (vgl. hinten E. 3.4.1). Er rügt jedoch, die Vorinstanz habe im angefochtenen Entscheid erklärt, das Ausstandsgesuch stütze sich primär auf das erwähnte Telefongespräch. Damit sei sie von einem aktenwidrigen Sachverhalt ausgegangen und in Willkür verfallen. Sie habe sich im Weiteren nicht einmal ansatzweise mit seinen Argumenten auseinandergesetzt und nicht hinreichend begründet, weshalb der Beschwerdegegner keinen Ausstandsgrund gesetzt habe. Sie habe somit auch die Begründungspflicht und seinen Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt. Soweit diese Rügen den Anforderungen an die Beschwerdebegründung genügen (vgl. vorne E. 2), sind sie offensichtlich unbegründet. Obschon die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid erwähnt hat, das Ausstandsgesuch stütze sich primär auf das fragliche Telefongespräch, hat sie sich in der Folge, wie dargelegt, auch mit den beiden weiteren im Zentrum des Gesuchs stehenden Verfahrenshandlungen sowie der nachträglichen Verurkundung des Telefongesprächs auseinandergesetzt. Es ist daher nicht ersichtlich, inwiefern sie ihren Entscheid auf einen aktenwidrigen Sachverhalt gestützt haben und in Willkür verfallen sein sollte. Ein Gericht muss sich im Weiteren in seinem Entscheid nicht mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzen und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegen. Vielmehr kann es sich auf die für den Entscheid wesentlichen Punkte beschränken. Die Begründung muss so abgefasst sein, dass sich die betroffene Person über die Tragweite des Entscheids Rechenschaft geben und diesen in voller Kenntnis der Sache an die höhere Instanz weiterziehen kann (vgl. BGE 143 III 65 E. 5.2 S. 70 f. mit Hinweisen). Diesen Anforderungen genügt die Begründung der Vorinstanz. Diese hat daher auch die Begründungspflicht und das rechtliche Gehör des Beschwerdeführers (Art. 3 Abs. 2 lit. c und Art. 107 StPO, 29 Abs. 2 BV, Art. 6 Ziff. 1 EMRK) nicht verletzt.