Citation: 6B_214/2011 E. 7

Die vorliegende Beschwerde wird auch im Namen von X.2.________ erhoben, der während des kantonalen Berufungsverfahrens am 30. Mai 2010 verstorben ist. Die Verteidigung hatte an der Berufungsverhandlung beantragt, auf die Anklage gegen "X.2.________ sei nicht einzutreten, unter Auferlegung der entsprechenden Verfahrenskosten an den Kanton Zug und unter Zusprechung einer Entschädigung für die entstandenen Verteidigungskosten. Die Vorinstanz stellte das Verfahren gegen "X.2.________ ein. Die Vorinstanz auferlegte die Kosten des Untersuchungsverfahrens und des erstinstanzlichen Verfahrens sowie die Kosten des Berufungsverfahrens zu je gleichen Teilen von 1/57 den Beschuldigten respektive, soweit "X.2.________ betreffend, dessen Erben, unter solidarischer Haftung für den ganzen Betrag. Die Vorinstanz begründet die Kostenauflage zu Lasten der Erben von "X.2.________ unter anderem damit, dass "X.2.________ an der Aktion vom 10. Oktober 2002 teilgenommen habe, worin die adäquate Ursache für die Einleitung des Strafverfahrens gegen ihn zu sehen sei, und dass ihm aufgrund dieser Teilnahme ein zivilrechtlich vorwerfbares Verhalten anzulasten sei (angefochtenes Urteil S. 34). Inwiefern die Vorinstanz damit in eklatanter Weise gegen die Unschuldsvermutung verstossen habe, wie in der Beschwerde ohne weitere Begründung behauptet wird, ist nicht ersichtlich.