Citation: 6B_523/2024 E. 1.6.2

1.6.2. Die Vorinstanz prüft die Gutachten und setzt sich mit der Kritik des Beschwerdeführers auseinander. Sie hält zusammenfassend fest, es gebe keinen Anlass, am gutachterlichen Vorgehen und den Feststellungen der Sachverständigen C.________, D.________ und B.________ zu zweifeln. Der Einwand, der Sachverständige B.________ hätte im Rahmen seiner Begutachtung nicht auf den aktuellen Gesundheitszustand des Beschwerdeführers abstellen dürfen, überzeuge in diesem Zusammenhang ebenso wenig wie der pauschale Vorwurf, er sei mit seinem 128-seitigen Gutachten der Begründungspflicht nicht nachgekommen. Schliesslich berücksichtige der Gutachter B.________ bei seiner Diagnose auch, dass beim Beschwerdeführer seit längerer Zeit keine Therapie mehr stattgefunden habe, und welche negativen Auswirkungen der Freiheitsentzug auf ihn habe. Es sei somit ohne Weiteres auch auf die Erkenntnisse im Gutachten B.________ abzustellen (Beschluss S. 40). Die Vorinstanz führt weiter aus, es sei entgegen dem Beschwerdeführer nicht davon auszugehen, dass die psychischen Störungen beim Beschwerdeführer (einzig) eine Folge des Freiheitsentzugs darstellten, auch wenn sich die paranoide Symptomatik dadurch gemäss dem Gutachten B.________ weiter verfestigt, ausgeweitet und intensiviert habe. Auch habe sich der Gutachter nicht noch ausführlicher mit den Folgen des Freiheitsentzugs auseinandersetzen müssen (Beschluss S. 42).