Citation: 4P.45/2003 16.05.2003 E. 2

2.1 Im kantonalen Verfahren war zwischen den Parteien unter anderem streitig, ob es sich bei dem für Aushubarbeiten dem Bauunternehmen Z.________ AG bezahlten Betrag von Fr. 53'312.-- um eine Position handelte, die im Pauschalpreis von Fr. 466'000.-- inbegriffen war. Das Obergericht gelangte in vertrauenstheoretischer Auslegung des Vertrages zum Schluss, die Beschwerdegegner hätten davon ausgehen dürfen, der gesamte Baugrubenaushub bilde eine vertragliche Leistung der Beschwerdeführerin. Soweit die Beschwerdegegner hiefür selbst aufgekommen seien, schulde die Beschwerdeführerin Ersatz. 2.2 Die Beschwerdeführerin rügt, das Obergericht habe mit der Annahme, bei der Firma Z.________ AG handle es sich um eine Subunternehmerin, aktenwidrig verkannt, dass die Bauherren den Vertrag mit der Firma Z.________ AG direkt abgeschlossen hätten. 2.3 Darauf ist nicht einzutreten. Nach der Argumentation des Obergerichts ist nämlich nicht entscheiderheblich, wie das Rechtsverhältnis gestaltet war, gestützt auf welches die Firma Z.________ AG den Aushub besorgte und wer sie dazu beauftrage, sondern einzig, dass die Bauherren hiefür zusätzlich zu dem mit der Beschwerdeführerin pauschal vereinbarten Werklohn Zahlung geleistet hatten.