Citation: 5A_521/2021 E. A

A.________ beantragte vor Bezirksgericht Kriens mit Widerspruchsklage vom 27. August 2018 gegen die B.________ AG in Liquidation, es seien in der Betreibung des Betreibungsamts Horw gegen die Schuldner C.________ AG und D.________ (Ehemann der Klägerin) die Aktienzertifikate und Inhaberaktien der C.________ AG aus der Pfändung zu entlassen. In ihrer Klageantwort stellte die B.________ AG in Liquidation unter anderem den Antrag, A.________ sei aufzufordern, einen dem Streitwert angemessenen Vorschuss für die Gerichtskosten sowie eine angemessene Parteientschädigung zu bezahlen. Das Bezirksgericht eröffnete daraufhin ein Verfahren betreffend Sicherheitsleistung und forderte A.________ auf, zum Antrag auf Sicherheitsleistung Stellung zu nehmen. In ihrer Stellungnahme vom 18. Dezember 2018 ersuchte A.________ unter anderem um unentgeltliche Rechtspflege für das Hauptverfahren. Mit Entscheid vom 14. Mai 2019 wies das Bezirksgericht das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege zufolge Aussichtslosigkeit des Hauptverfahrens ab. Die gegen diesen Entscheid erhobene Beschwerde wies das Kantonsgericht Luzern mit Entscheid vom 29. August 2019 ab. Am 4. November 2019 bezahlte A.________ den vom Bezirksgericht mit Verfügung vom 24. Oktober 2019 einverlangten Gerichtskostenvorschuss von Fr. 40'000.--. Mit Entscheid vom 12. März 2020 wurde A.________ verpflichtet, dem Bezirksgericht innert zehn Tagen seit Eintritt der Rechtskraft des Entscheids für die Parteientschädigung der Beklagten in der Hauptsache eine Sicherheit in der Höhe von Fr. 50'000.-- zu leisten. Die gegen diesen Entscheid erhobene Beschwerde wies das Kantonsgericht Luzern mit Entscheid 16. Juli 2020 ab.