Citation: 8C_326/2023 E. A

A.________, geboren 1978, arbeitete seit Januar 2020 für die B.________ AG als Gipser und war in dieser Funktion bei der Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten versichert. Am 5. Januar 2021 rutschte er bei der Arbeit auf einer vereisten Treppe aus. Beim Sturz zog er sich eine Prellung des Steissbeines und des rechten Oberarmes zu. Ohne einen Arzt aufzusuchen, setzte er zunächst seine Arbeit aus. Wegen anhaltender Schmerzen begab er sich am 11. Januar 2021 in die Notfallpraxis des Spitals C.________, wo eine Kontusion der Lendenwirbelsäule (LWS) und eine AC-Gelenksluxation Grad I-II an der rechten Schulter diagnostiziert und eine volle Arbeitsunfähigkeit vom 5. Januar bis 2. Februar 2021 attestiert wurde. Mit Schreiben vom 1. April 2021 anerkannte die Suva ihre Leistungspflicht in Bezug auf die Folgen des Unfalles für die befristete Dauer vom 5. Januar 2021 bis zum Fallabschluss per 4. April 2021 und verwies den Versicherten sodann hinsichtlich der weiteren Heilbehandlung auf die Zuständigkeit der Krankenkasse. Mit Verfügung vom 11. Februar 2022, bestätigt durch Einspracheentscheid vom 10. August 2022, hielt die Suva am folgenlosen Fallabschluss per 4. April 2021 fest.