Citation: 2C_1101/2018 E. 4.3

4.3. Nach dem Gesagten hat die Vorinstanz kein Bundes- oder Konventionsrecht verletzt, indem sie das öffentliche Interesse an der Beendigung der Anwesenheit des Beschwerdeführers in der Schweiz höher gewichtete als seine privaten Interessen an einem Verbleib in der Schweiz. Die Verweigerung einer Aufenthaltsbewilligung erweist sich als verhältnismässig. Ergänzend ist darauf hinzuweisen, dass die Erteilung einer neuen Aufenthaltsbewilligung nicht zwingend ein für allemal ausgeschlossen ist. Der Beschwerdeführer wird um die Neuerteilung einer Bewilligung nachsuchen können, sollte sein Bewilligungsanspruch (Art. 43 AIG bzw. Art. 13 BV und Art. 8 EMRK) künftig fortbestehen und dannzumal davon auszugehen sein, dass er sich in der Heimat bewährt hat und keine Gefahr für die hiesige Sicherheit und Ordnung mehr bildet (vgl. Urteile 2C_736/2017 vom 28. November 2017 E. 3.3; 2C_64/2016 vom 2. August 2016 E. 2.4.2 mit Hinweisen).