Citation: 9C_199/2021 E. 3.2.6

3.2.6. Eine Berücksichtigung des Misserfolgs beruflicher Massnahmen bei der Arbeitsfähigkeitsschätzung fällt schliesslich von vornherein ausser Betracht. Dies bereits aufgrund der rein hypothetischen Möglichkeit, dass dieser in subjektiven Umständen begründet sein könnte. In Würdigung ihrer auftragsrechtlichen Vertrauensstellung (BGE 135 V 465 E. 4.5 mit Hinweis; vgl. auch Urteil 8C_758/2020 vom 14. April 2021 E. 5.2.3 mit Hinweisen) ändert daran nichts, dass die behandelnden (Fach-) Ärzte die Beschwerdeführerin vorliegend jeweils arbeitsunfähig geschrieben hatten.