Citation: 1C_335/2022 E. 4.1

4.1. Der Beschwerdeführer bemängelt vorab, die Vorinstanz habe im angefochtenen Urteil den rechtsrelevanten Sachverhalt offensichtlich unrichtig festgestellt. Sie hätte die Angelegenheit der Gemeinde zurückweisen müssen mit der Weisung, dass diese den Sachverhalt bezüglich der Frage des gewinn- und ertragsorientierten, längerfristig existenzfähigen Betriebs vollständig abkläre. Er hätte von der Gemeinde im Bewilligungsverfahren aufgefordert werden müssen, bezüglich der Voraussetzungen der Existenzfähigkeit und Wirtschaftlichkeit weitere Unterlagen und Zahlen ins Recht zu legen. Dieser Ansicht des Beschwerdeführers kann nicht gefolgt werden. Zwar gilt im Verwaltungsverfahren der Untersuchungsgrundsatz, wonach es Sache der Behörde und nicht der Parteien ist, den Sachverhalt festzustellen und dazu, soweit nötig, Beweis zu erheben; die Parteien trifft aber eine Mitwirkungspflicht, insbesondere für Tatsachen, welche sie besser kennen als die Behörden (vgl. BGE 138 II 465 E. 8.6.4 mit Hinweisen; Urteile 1C_469/2019 vom 28. April 2021 E. 6.4 nicht publ. in BGE 147 II 309; 1C_182/2019 vom 17. August 2020 E. 6.4), und in Verfahren, welche sie durch ihre Begehren selbst eingeleitet haben (BGE 143 II 425 E. 5.1). Es oblag dementsprechend dem Beschwerdeführer als Baugesuchsteller im Rahmen seiner Mitwirkungspflichten, aussagekräftige nachvollziehbare Daten zu seinem Betrieb zu liefern, soweit er die Bewilligungsfähigkeit seines Projekts belegen will (vgl. Urteil 1C_8/2010 vom 29. September 2010 E. 2.3.4). Dies gilt vorliegend umso mehr, als der Beschwerdeführer bereits vor der Vorinstanz anwaltlich vertreten war und ohne Weiteres spätestens bei dieser die notwendigen Unterlagen hätte einreichen können. Eine Rückweisung war nicht angebracht, insbesondere weil die Vorinstanz über die volle Kognition verfügt und eine allfällige Verletzung des rechtlichen Gehörs als geheilt zu gelten hätte (vgl. BGE 142 II 218 E. 2.8.1; 137 I 195 E. 2.3.2; 133 I 201 E. 2.2; je mit Hinweisen)