Citation: 1C_597/2017 E. 2.8

2.8. Im Weiteren tut der Beschwerdeführer nicht dar, weshalb hier ausnahmsweise auf den Tag der Widerhandlung abgestellt werden sollte. Namentlich bestehen keine Anhaltspunkte für eine schwere Rechtsverzögerung bzw. Verletzung des Beschleunigungsgebots (Art. 29 Abs. 1 BV und Art. 6 Ziff. 1 EMRK). Der Beschwerdeführer hat ein wenig mehr als 26 Monate nach der ersten Widerhandlung und knapp ein Jahr, nachdem er mit Hinweis auf die ihm bei einer künftigen Verkehrsregelverletzung drohenden Massnahmen verwarnt worden war, erneut gegen das Strassenverkehrsgesetz verstossen. Unter diesen Umständen ist nicht ersichtlich, dass der Entzug des Führerausweises wegen des Zeitablaufs keine erzieherische Wirkung mehr haben könnte (vgl. Urteil 1C_542/2016 vom 15. März 2017 E. 2.4-2.8).