Citation: 8C_840/2019 E. A

Der 1984 geborene A.________ war vom 18. Juli bis zum 16. Oktober 2016 als Bauarbeiter bei der B.________ AG angestellt und in dieser Eigenschaft über seine Arbeitgeberin bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) gegen die Folgen von Unfällen obligatorisch versichert. Gemäss Schadenmeldung vom 17. August 2016 arbeitete er am 27. Juli 2016 auf einer Baustelle, als er beim Versuch, eine Schalungsklammer zu befestigen, auf die Schalung kletterte und von dieser abrutschte. Dabei erlitt er eine traumatische Eröffnung der Bursa präpatellaris (Schleimbeutel im Bereich des Kniegelenks) links und eine Kontusion des linken Knies. Nach Spülung und Versorgung der Wunde wurde das Knie mit einer Knickschiene ruhig gestellt. Die Suva erbrachte die gesetzlichen Versicherungsleistungen. Aufgrund persistierender Beschwerden wurden weitere bildgebende Untersuchungen durchgeführt, die einen radiären Riss des Innenmeniskus links zeigten. Am 20. Januar 2017 erfolgte im Spital C.________ eine Kniearthroskopie und Teilmeniskektomie medial links. Da der Versicherte weiterhin über Beschwerden am linken Knie klagte, erfolgten weitere (bakteriologische) Abklärungen, die keinen Infekt zeigten. Das Vorliegen eines Complex Regional Pain Syndrome (CRPS) konnte nach Untersuchung gemäss "Budapester-Kriterien" ebenfalls ausgeschlossen werden. Am 13. Februar 2018 informierte die Suva den Versicherten, dass sie den Fall per 28. Februar 2018 abschliesse. Nachdem sie eine Aktenbeurteilung des Dr. med. D.________, Kreisarzt und Facharzt für Orthopädie und Traumatologie, eingeholt hatte, verfügte sie am 16. März 2018 die Einstellung der Versicherungsleistungen per 28. Februar 2018. Sie begründete ihren Entscheid damit, dass gemäss medizinischer Einschätzung die Unfallfolgen abgeheilt seien. Im Einspracheverfahren reichte der Versicherte einen Bericht der Klinik E.________ vom 8. März 2018 ein. Mit Einspracheentscheid vom 5. September 2018 hielt die Suva an ihrer Verfügung fest.