Citation: 5A_582/2017 E. 3

Vor Bundesgericht setzt sich die Beschwerdeführerin mit diesen Erwägungen nicht in genügender Weise auseinander. Im Wesentlichen erschöpft sich die Beschwerde - wohl auch in Verkennung des Gegenstands des vorliegenden Verfahrens (vgl. oben E. 1) - in einer Darstellung des Sachverhalts aus eigener Sicht und einer steten Wiederholung ihrer Behauptung, den Zahlungsbefehl in der Betreibung Nr. vvv nicht erhalten zu haben. Dies genügt den Begründungsanforderungen nicht. Soweit sie die auf Art. 64 SchKG gestützte Argumentation des Obergerichts angreift, übergeht sie, dass das Rechtsöffnungsgericht nach den Erwägungen des Obergerichts keinen Anlass hatte, an der Haushaltsgemeinschaft zu zweifeln. Sodann fehlt jegliche Auseinandersetzung mit der obergerichtlichen Erwägung, dass sie den Rechtsöffnungsentscheid erhalten hat und diesbezügliche Mängel (insbesondere Nichtzustellung des Zahlungsbefehls) damals auf dem Rechtsmittelweg hätte rügen können und müssen. Sie behauptet zwar, dass sie damals keine Beschwerde hätte erheben können und ihr zur Verhinderung einer Lohnpfändung einzig die Bezahlung der betriebenen Summe verblieb. Weshalb sie keine Beschwerde hätte erheben können, legt sie aber nicht nachvollziehbar dar. Schliesslich beruft sie sich auf Rechtsmissbrauch und sie sieht darin bzw. in der behaupteten Nichtigkeit des Zahlungsbefehls einen Grund, die zehnjährige Frist von Art. 329 Abs. 2 ZPO nicht zu beachten. Abgesehen davon, dass es sich hierbei nur um eine weitere Variante der immer gleichen Behauptung (Nichtzustellung des Zahlungsbefehls) handelt, übergeht sie zusätzlich, dass sie vor Bezirksgericht ihr Revisionsgesuch nicht mit Rechtsmissbrauch begründet hat. Die Beschwerde genügt folglich den Begründungsanforderungen nicht. Auf sie ist nicht einzutreten.