Citation: 7B_250/2022 E. B

A.________ wandte sich berufungshalber an das Obergericht des Kantons Thurgau. Dieses bestätigte mit Entscheid vom 14./15. Februar 2022 teilweise die erstinstanzlichen Schuldsprüche, nämlich in den Anklagesachverhalten "Anfassen am Gesäss bei U.________strasse/ V.________strasse" und "Anfassen am Gesäss bei U.________strasse/W.________weg unter Anbieten von Geld" sowie betreffend Pornografie. In einem Vorfall ("Eindringen mit Finger in Vagina und Anfassen des Penis") sprach es A.________ dagegen vom Vorwurf der sexuellen Handlungen mit Kindern frei. Es verurteilte ihn zu einer bedingten Freiheitsstrafe von vier Monaten und einer bedingten Geldstrafe von 15 Tagessätzen zu je Fr. 30.--, beides bei einer Probezeit von zwei Jahren und unter Anordnung von Bewährungshilfe. Im Weiteren bestätigte das Obergericht das erstinstanzlich ausgesprochene Tätigkeitsverbot, es verzichtete dagegen auf die Erteilung von Weisungen nach Art. 44 Abs. 2 StGB. Es ordnete (nach Löschung sämtlicher Daten und Zurücksetzung auf die Werkeinstellungen) die Rückgabe des Mobiltelefons an. Im Zivilpunkt stellte es fest, dass A.________ gegenüber B.C.________ für die zivilrechtlichen Folgen der festgestellten Straftaten im Grundsatz haftet und reduzierte die erstinstanzlich bestimmte Genugtuung auf Fr. 3'000.--. Zuletzt verpflichtete es ihn zur Bezahlung einer Parteientschädigung von Fr. 14'154.-- an B.C.________, eines Teils der erstinstanzlichen Verfahrenskosten und einer reduzierten Verfahrensgebühr für das Berufungsverfahren. Im Umfang von Fr. 20'928.55 ordnete es eine Rückzahlungspflicht nach Art. 135 Abs. 4 lit. a StPO für die Kosten der amtlichen Verteidigung an.