Citation: 8C_897/2017 E. 2.2

2.2. Zu prüfen bleibt einzig, ob Verwaltung und Vorinstanz das Einkommen, das die Beschwerdeführerin im Jahre 2015 ohne Gesundheitsschaden mutmasslich erzielt hätte (Valideneinkommen), zu Recht basierend auf den Tabellenlöhnen gemäss der vom Bundesamt für Statistik alle zwei Jahre durchgeführten Lohnstrukturerhebung (LSE) ermittelt und auf Fr. 54'887.- festgesetzt haben. Demgegenüber macht die Versicherte geltend, sie habe ihre angestammte Stelle als Leiterin einer B.________ AG-Filiale aus gesundheitlichen Gründen aufgegeben. Deshalb sei praxisgemäss beim Valideneinkommen vom Verdienst auszugehen, den sie in der angestammten, hypothetisch ohne Gesundheitsschaden weiterhin ausgeübten Tätigkeit erzielt hätte. Basierend auf diesem Einkommen von Fr. 65'000.-, welches sie nach Aktenlage an der angestammten Arbeitsstelle 2003 ohne Gesundheitsschaden erzielt hätte, sei für das Vergleichsjahr 2015 allein schon unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung ein Valideneinkommen von mindestens Fr. 74'000.- aufzurechnen. Nach Angaben ehemaliger Arbeitskolleginnen entlöhne die B.________ AG heute eine Filialleiterin mit Fr. 84'500.- (= Fr. 6'500.- x 13) pro Jahr.