Citation: 4A_426/2013 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz kam im Rahmen der Beweiswürdigung zum Schluss, es bestünden erhebliche Zweifel daran, dass der Darlehensvertrag vom 25. Februar 2009 einen realen Hintergrund habe bzw. dass er einen effektiv abgeschlossenen Darlehensvertrag und die Auszahlung der entsprechenden Darlehensvaluta dokumentiere. Der Beschwerdeführer habe daher den Hauptbeweis für das Vorliegen eines Darlehensvertrages und die Auszahlung der Darlehensvaluta nicht erbracht. Ihre Zweifel begründete sie damit, dass nach den Darstellungen des Beschwerdeführers der Darlehensbetrag in zwei Tranchen von je Fr. 250'000.-- am 27. Juli und 21. August 2007 ausbezahlt worden sei, der Darlehensvertrag vom 25. Februar 2009 aber keinen Bezug auf diese Auszahlungen nehme, sondern als Darlehensbeginn vielmehr den 24. Januar 2009 nenne. Aus den Bankbelegen gehe zudem hervor, dass die beiden erwähnten Zahlungen direkt vom Konto der N.________ GmbH, einer Firma des Beschwerdeführers, an den Beschwerdegegner flossen. Dass die N.________ GmbH dem Beschwerdeführer ein Darlehen gewährt haben soll, damit dieser seinerseits dem Beschwerdegegner ein Darlehen gewähren könne, sei durch nichts belegt. Eine solche Vorgehensweise leuchte auch nicht ein, zumal die N.________ GmbH und der Beschwerdegegner untereinander ebenfalls vielfältige Geschäftsbeziehungen gehabt hätten. Hinzu komme, dass die N.________ GmbH sich mit Schreiben vom 27. Juli 2010 und vom 29. Oktober 2010 auf den Standpunkt gestellt habe, bei den beiden Zahlungen vom 27. Juli 2007 und 21. August 2007 handle es sich um Darlehen, die sie selbst dem Beschwerdegegner gewährt habe und diese kündigte. Das Darlehen vom 27. Juli 2007 habe die N.________ GmbH sodann am 8. Oktober 2010 in Betreibung gesetzt. Daneben habe der Beschwerdeführer auf weitere Zahlungen verwiesen, die als Darlehensvaluta in Frage kämen; mit diesen vagen Angaben sei das Zustandekommens eines Darlehensvertrages aber nicht genügend substanziiert.