Citation: 1B_256/2018 E. 1

Angefochten ist ein Zwischenentscheid in einer Strafsache (Art. 78 ff. BGG). Dagegen ist die Beschwerde gemäss Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG zulässig, wenn der Beschwerdeführerin ein nicht wieder gutzumachender Nachteil droht. Diese Voraussetzung ist vorliegend erfüllt. Der Nachteil liegt darin, dass dem Wunsch der Beschuldigten nach einem Anwalt ihres Vertrauens keine Rechnung getragen wurde. Die spätere Korrektur einer möglichen Bundesrechtsverletzung wäre kaum mehr möglich, zumindest nicht unter Wahrung des Beschleunigungsgebots (Art. 5 StPO; BGE 139 IV 113 E. 1.2 S. 116 f. mit Hinweisen). Auf die Beschwerde ist deshalb einzutreten.