Citation: 5A_34/2009 26.05.2009 E. C

Die Kläger leiteten am 1. Dezember 2005 den Anfechtungsprozess ein mit den Begehren, (1.) den von B.________ (fortan: Erstbeklagte) mit S.________ abgeschlossenen Kaufvertrag vom 23. Februar 2001 über 7 Anteilscheine der Baugenossenschaft G.________ als ungültig bzw. vollstreckungsrechtlich unbeachtlich im Sinne von Art. 288 SchKG zu erklären, (2.) den Kaufvertrag vom 1. Februar 2002 zwischen der Erstbeklagten und D.________ (hiernach: Zweitbeklagter) über diese Anteilscheine als ungültig bzw. vollstreckungsrechtlich unbeachtlich im Sinne von Art. 288 SchKG zu erklären und (3.) beide Beklagten solidarisch zu verpflichten, den Klägern insgesamt 2 Mio. Fr. zuzüglich Zins zu 5 % seit 1. Februar 2002 zu bezahlen, sofern und soweit die Kläger in den gegen S.________ hängigen Betreibungen Nrn. xxxx bis xxxx und xxxx des Betreibungsamtes Obwalden oder in einzelnen dieser Betreibungen einen definitiven Verlustschein vorweisen können. Die Erstbeklagte beantragte auf die Klage mangels örtlicher Zuständigkeit nicht einzutreten, eventualiter die klägerischen Anträge abzuweisen. Der Zweitbeklagte schloss auf Abweisung. Das Amtsgericht A.________ wies die Einrede der Unzuständigkeit ab (Entscheid vom 7. Juni 2006). In teilweiser Gutheissung der Klagebegehren erklärte das Amtsgericht den von der Erstbeklagten am 23. Februar 2001 mit S.________ abgeschlossenen Kaufvertrag über sieben Anteilscheine der Baugenossenschaft G.________ als vollstreckungsrechtlich ungültig bzw. unbeachtlich im Sinne von Art. 288 SchKG. Es verurteilte die Beklagten, den Klägern unter solidarischer Haftbarkeit insgesamt Fr. 1'210'225.50 zuzüglich 5 % Zins seit 30. September 2005 zu bezahlen, sofern und soweit die Kläger in den gegen S.________ hängigen Betreibungen Nrn. xxxx bis xxxx und xxxx des Betreibungsamtes Obwalden oder in einzelnen dieser Betreibungen einen definitiven Verlustschein vorweisen können (Urteil vom 8. November 2007).