Citation: I 630/06 20.06.2007 E. 3

Gemäss Art. 87 Abs. 3 IVV (in der hier anwendbaren, seit 1. März 2004 in Kraft stehenden Fassung) ist, wenn ein Gesuch um Revision eingereicht wird, darin glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität oder der Hilflosigkeit oder die Höhe des invaliditätsbedingten Betreuungsaufwandes des Versicherten in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat. Wurde eine Rente oder eine Hilflosenentschädigung wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades oder wegen fehlender Hilflosigkeit verweigert, wird eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss Absatz 3 erfüllt sind (Art. 87 Abs. 4 IVV). Die zu Art. 87 Abs. 3 IVV in der bis 31. Dezember 2002 gültig gewesenen Fassung und Art. 87 Abs. 4 IVV ergangene Rechtsprechung (vgl. etwa BGE 117 V 198 E. 4b S. 200, 109 V 262 E. 3 S. 264 f. sowie 108 E. 2b S. 114 f., je mit Hinweisen) findet über das Inkrafttreten des ATSG, d.h. über den 1. Januar 2003 hinaus grundsätzlich weiterhin Anwendung (vgl. BGE 130 V 343 E. 3.5 S. 349 f.; Urteile I 619/04 vom 10. Februar 2005, E. 2.1, I 671/04 vom 30. Dezember 2004, E. 1.2, und I 457/04 vom 26. Oktober 2004, E. 2.1). Daran hat die auf den 1. März 2004 in Kraft getretene Neufassung des Art. 87 Abs. 3 IVV (AS 2004 743) insofern nichts geändert, als nach wie vor verlangt wird, dass im Gesuch glaubhaft zu machen ist, dass sich der Grad der Invalidität in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat (E. 4.2 und 4.3 des zur Publikation in BGE 133 V bestimmten Urteils I 489/05 vom 4. April 2007).