Citation: 6B_1363/2019 E. 1.8.2

1.8.2. Die Vorinstanz legt zudem zutreffend dar, dass nicht einzig vom psychotischen Erleben, wie es der Beschwerdeführer schilderte, bzw. von der beweismässig nicht exakt erfassbaren psychotischen Innenwelt des Beschwerdeführers im Tatzeitpunkt auf fehlende Steuerungsfähigkeit geschlossen werden darf (oben E. 1.7.2). Vielmehr ist - wie dies Prof. Dr. H.________ in seiner Begutachtung tut - auch anhand der objektiv fassbaren Hinweise wie dem äusseren Tatablauf sowie den tatnahen Handlungen und Aussagen des Beschwerdeführers zu prüfen, welche Rückschlüsse auf die Steuerungsfähigkeit im Tatzeitpunkt möglich sind und ob noch Ansätze von Steuerungsfähigkeit vorhanden waren. Prof. Dr. H.________ geht zwar von einer alkoholbedingten Wahrnehmungsstörung aus, weist jedoch auch darauf hin, dass der Beschwerdeführer bei Eintreffen des Trams sowie der Polizei durchaus adäquat reagierte, er gar angab, "er habe etwas überreagiert", und keine weiteren Fehlhandlungen, wie sie für die Annahme einer aufgehobenen Steuerungsfähigkeit erforderlich wären, auszumachen waren (Stellungnahme Prof. Dr. H.________ vom 11. September 2018, S. 3).