Citation: 9C_235/2018 E. 2.2.2

2.2.2. Letztinstanzlich bestreitet der Beschwerdeführer nicht, dass die zehnjährige "Vollstreckungsverwirkungsfrist" im resp. Ende Dezember 2016 endete. Mit ihrer Verfügung vom 4. Juli 2016 (vgl. oben Sachverhalt lit. A) nahm die Ausgleichskasse eine Vollstreckungshandlung vor, womit sie diese Frist gewahrt hat (zur Wahrung einer zehnjährigen Verwirkungsfrist durch jegliche Vorkehren zur Durchsetzung der rechtskräftig festgesetzten Forderung vgl. etwa BGE 127 V 209 E. 2b S. 211 f.; zur - endgültigen - Fristwahrung durch Tätigwerden des Berechtigten vgl. ausserdem ANDRÉ PIERRE HOLZER, Verjährung und Verwirkung der Leistungsansprüche im Sozialversicherungsrecht, 2005, S. 40). Daran ändert auch der Einwand des Beschwerdeführers nichts, wonach Verwirkungsfristen nicht unterbrochen werden können, ist doch die von ihm angesprochene Fristunterbrechung von der hier vorliegenden Fristwahrung zu unterscheiden.