Citation: 5A_305/2024 E. 3

Die Beschwerdeführerin bringt vor, es gebe Käufer für den Liquidationsanteil des Schuldners. Dieser Betrag könnte sofort bezahlt werden. Weshalb dieser Umstand, den der Notar gekannt habe, nicht erwähnt worden sei, könne sie nicht beurteilen, ebenso wenig, ob er beachtet worden sei. Es könne nicht richtig sein, dass sie wegen der Schulden ihres Vaters in Mitleidenschaft gezogen werde. Eine Veräusserung der Liegenschaft würde nicht den Wert ergeben, der bei einem normalen Verkauf erzielt werden könnte. Die Beschwerdeführerin beantragt damit sinngemäss, auf eine Auflösung der Erbengemeinschaft zu verzichten und stattdessen den Liquidationsanteil zu veräussern. Sie geht jedoch nicht darauf ein, dass sie gemäss den obergerichtlichen Feststellungen keine Anträge gemäss Art. 10 VVAG gestellt hat. Vor Bundesgericht ist ihr sinngemässer Antrag demnach neu und folglich unzulässig (Art. 99 Abs. 2 BGG). Im Übrigen schildert sie bloss den Sachverhalt aus ihrer Sicht, wenn sie vorbringt, es gebe Käufer - an anderer Stelle spricht sie von einem Käufer - für den Anteil und der Notar bzw. das Betreibungsamt wisse darum. Die Beschwerdeführerin legt nicht dar, aus welchem Aktenstück sich dies ergeben soll und inwiefern das Obergericht in diesem Zusammenhang den Sachverhalt offensichtlich unrichtig - d.h. willkürlich - festgestellt haben soll (Art. 97 Abs. 1 BGG). Das Obergericht erwähnt zwar ein Angebot, doch ist unklar, ob sich dieses auf den Liquidationsanteil oder ein einzelnes oder mehrere Objekte aus dem Nachlass bezieht. Mit ihren Ausführungen zum erwarteten Erlös vermag die Beschwerdeführerin auch nicht darzutun, weshalb das Obergericht bei der Anordnung der Auflösung der Erbengemeinschaft gegen Recht verstossen haben soll. Mit den vom Obergericht dargestellten Gründen, weshalb die Auflösung der Erbengemeinschaft der Versteigerung des Liquidationsanteils vorzuziehen ist, setzt sie sich nicht im Einzelnen auseinander. Im Übrigen hat das Obergericht darauf hingewiesen, dass sich die Beteiligten nach wie vor auf eine andere als die angeordnete Verwertungsart einigen können. Die Beschwerde ist offensichtlich unzulässig und sie enthält offensichtlich keine hinreichende Begründung. Der Abteilungspräsident tritt auf sie im vereinfachten Verfahren nicht ein (Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG).