Citation: I 169/05 08.08.2005 E. 5

Eine Kürzung des Beitrages wird gemäss Art. 114 Abs. 3 IVV nur vorgenommen, wenn die ordentliche Frist ohne triftigen Grund nicht eingehalten worden ist. Das Vorliegen eines triftigen Grundes für das Nichteinhalten der Frist ist nach der Rechtsprechung nur zu bejahen, wenn ein entschuldbarer Grund im Sinne eines Wiederherstellungsgrundes gegeben ist (nicht veröffentlichtes Urteil K. vom 28. Februar 1991, H 204/90). Derartige Gründe, welche die Beschwerdeführerin nicht selber zu vertreten hätte, werden im vorliegenden Fall nicht geltend gemacht. Insbesondere wird nicht ausgeführt, weshalb nicht vor Ablauf der Frist ein Gesuch um Fristverlängerung hätte gestellt werden können. Es fällt im Übrigen auf, dass die Beschwerdeführerin noch am 20. Februar 2003 davon ausging, die Jahresrechnung und die übrigen Unterlagen innert 14 Tagen nachreichen zu können. Es ist nicht ersichtlich, weshalb ihr dies in der Folge von März bis Ende Juni, mithin während vier Monaten, aus triftigen Gründen nicht möglich gewesen sein soll, währenddem eine Einreichung mit 18tägiger Verspätung ohne weiteres erfolgen konnte. Zudem ist schwer verständlich, weshalb die Jahresrechnung, die ja am 20. Februar 2003 bereits revidiert war und deshalb vorgelegen haben muss, nicht innert der sechsmonatigen Frist hat eingereicht werden können. Lagen keine triftigen Gründe im Sinne von Art. 114 Abs. 3 IVV vor, so hat die Verwaltung das Gesuch um Wiederherstellung der Frist zu Recht abgewiesen.