Citation: 1C_616/2023 E. 5.2.2

5.2.2. Unter Verweis auf den Ermessens- und Beurteilungsspielraum, welcher der Stadt Luzern zustehe, gelangt die Vorinstanz zum Ergebnis, die von der Stadt angeführten Gründe für die Annahme einer ästhetisch ausreichenden Eingliederung seien jedenfalls vertretbar, weshalb sie zu schützen seien. Das strittige Bauvorhaben beeinträchtige das lokale Ortsbild aufgrund seiner durchschnittlichen Grösse, Gestaltung und Proportionen mit dem Standortgebäude und der baulichen sowie landschaftlichen Umgebung nicht massgeblich. Die Proportionen entsprächen einer im Stadtbild öfters anzutreffenden Mobilfunkantenne, die als notwendiges Übel hinzunehmen sei. Schützenswerte Ortsbilder oder Denkmäler seien darüber hinaus nicht betroffen.