Citation: 5A_292/2023 E. 5.2

5.2. Die Vorinstanz ging davon aus, die Familie weise nach Hinzurechnung der trennungsbedingten Mehrkosten von rund Fr. 3'000.-- (Grundbetrag Fr. 850.--, Wohnkosten gut Fr. 2'200.--) einen Bedarf von rund Fr. 13'000.-- auf, um den vom Beschwerdeführer eingestandenen früheren Lebensstandard (Fr. 10'000.--) weiterführen zu können. Einkommensseitig berücksichtigte sie beim Beschwerdeführer von Januar 2014 bis September 2015 einen Verdienst von Fr. 8'661.-- und ab Oktober 2015 bis Oktober 2016 einen solchen von Fr. 6'391.--. Seit November 2016 sei er ausgesteuert. Ein hypothetisches Einkommen rechnete sie ihm nicht an, hingegen der Beschwerdegegnerin, und zwar monatlich Fr. 3'000.-- (50 %-Pensum) ab Oktober 2018 sowie Fr. 4'200.-- (70 %-Pensum) ab Oktober 2020. Die Vorinstanz stellte sodann auf ein liquides Vermögen von Fr. 158'000.-- bei der Beschwerdegegnerin sowie von Fr. 4,2 Mio. (davon Fr. 61'267.70 nicht aus Erbschaft) und einen jährlichen Vermögensertrag von rund 1 % bzw. Fr. 40'000.-- beim Beschwerdeführer ab.