Citation: 6B_959/2021 E. 3.5

3.5. Gleiches gilt unter dem Blickwinkel von Art. 8 Ziff. 2 EMRK. Die Landesverweisung ist gesetzlich vorgesehen (Art. 66a StGB). Die Massnahme verfolgt sodann einen legitimen Zweck (vorliegend: Schutz der öffentlichen Sicherheit, Aufrechterhaltung der Ordnung und Verhütung von Straftaten). Schliesslich erweist sich die Massnahme auch als verhältnismässig. Zwar sind dem angefochtenen Urteil keine gesonderten Ausführungen zu Art. 8 EMRK zu entnehmen, die Vorinstanz verweist diesbezüglich jedoch auf ihre Ausführungen zur Interessenabwägung nach Art. 66a Abs. 2 StGB (vgl. supra E. 3.1 ff.). Diese können übernommen werden, zumal sie weitestgehend deckungsgleich sind. Jedenfalls macht der Beschwerdeführer nicht geltend, dass resp. inwiefern vorliegend die konventionsrechtliche Verhältnismässigkeitsprüfung von jener nach nationalem Recht abweichen sollte (vgl. Art. 106 Abs. 2 BGG). Der vorinstanzlich angeordnete Landesverweis verstösst somit auch nicht gegen Konventionsrecht.