Citation: 2C_739/2022 E. 5.1

5.1. Der Beschwerdeführer kritisiert, dass die Vorinstanz von einem sehr grossen öffentlichen Interesse an einer Entfernungsmassnahme ausgeht, obschon dem Beschwerdeführer strafrechtlich nur ein leichtes Verschulden vorgeworfen worden sei. Ausgangspunkt für die Beurteilung des Verschuldens und des öffentlichen Interesses an einer Wegweisung bildet die ausgesprochene Freiheitsstrafe von 30 Monaten (vgl. Urteil 2C_925/2020 vom 11. März 2021 E. 4.4; BGE 134 II 10 E. 4.2). Gestützt (unter anderem) darauf ging die Vorinstanz zu Recht davon aus, dass der Beschwerdeführer eine tatsächliche und hinreichend schwere, gegenwärtige Bedrohung der öffentlichen Ordnung darstellt (vorstehende E. 4). Entsprechend besteht ein erhebliches öffentliches Interesse an der Wegweisung des Beschwerdeführers (vgl. Urteil 2C_4/2022 vom 11. August 2022 E. 7.3).