Citation: 1P.310/2005 05.09.2005 E. 3

Die Beschwerdeführerin wirft dem Einzelrichter ferner Willkür sowie Rechts- und Gehörsverweigerung vor; er habe die abgenommenen Beweise in unhaltbarer Weise gewürdigt. 3.1 Willkürlich handelt ein Gericht oder eine Behörde, wenn es seinem Entscheid Tatsachenfeststellungen zugrunde legt, die mit den Akten in klarem Widerspruch stehen. Im Bereich der Beweiswürdigung besitzt der Richter einen weiten Ermessensspielraum. Das Bundesgericht greift im Rahmen einer staatsrechtlichen Beschwerde nur ein, wenn die Beweiswürdigung offensichtlich unhaltbar ist, mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht, auf einem offenkundigen Versehen beruht oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft (BGE 124 I 208 E. 4a S. 211; 120 Ia 31 E. 4b S. 40; 117 Ia 13 E. 2c S. 15 f.; 18 E. 3c S. 20 je mit Hinweisen). Das Bundesgericht hebt einen Entscheid im staatsrechtlichen Beschwerdeverfahren nur auf, wenn er sich im Resultat als verfassungswidrig erweist, und nicht schon dann, wenn nur die Begründung unhaltbar ist (BGE 124 I 208 E. 4a S. 211; 122 I 257 E. 5 S. 262; 119 Ib 380 E. 2e S. 385, mit Hinweisen). Es ist daher auch zu prüfen, ob sich der angefochtene Entscheid allenfalls unter Substituierung der Motive im Resultat verfassungsrechtlich halten lässt.