Citation: 6B_221/2018 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung von Art. 26, Art. 27 und Art. 36 SVG. A.________ habe das Rotlicht auf der anderen Seite der Baustelle ignoriert, weshalb ihm kein Fehlverhalten vorgeworfen werden könne und er gestützt auf Art. 27 SVG freizusprechen sei. Er habe darauf vertrauen dürfen, dass von links kein Fahrzeug herannaht, nachdem die Lichtsignalanlage in Richtung Koblenz von rot auf gelb blinkend gewechselt habe, die ersten beiden Fahrzeuge in Richtung Koblenz losgefahren seien und der an dritter Stelle in der Fahrzeugkolonne wartende Lastwagenlenker ihm mit Handzeichen erlaubt habe, sich in den Verkehr einzufügen. Die Vorinstanz habe zu Unrecht die Berufung auf den Vertrauensgrundsatz verneint. Zudem stelle sich ganz grundsätzlich die Frage, ob er sich verkehrsregelwidrig verhalten habe. Seine Sicht sei aufgrund einer Werbetafel eingeschränkt gewesen, weshalb er ein klein wenig nach vorne habe rollen müssen. Ein solches Hineintasten sei zulässig. Dabei habe ihn A.________ rechtzeitig sehen können. Diese habe sich nicht nur durch das Überfahren der Lichtsignalanlage verkehrsregelwidrig verhalten, sondern auch durch die unangemessene Beschleunigung "in einer nicht vorhersehbaren und abrupten Art und Weise von 20-35 km/h auf 50 km/h" (Beschwerde S. 15 ff.).