Citation: 1C_311/2022 E. 3.3

3.3. Die Vorinstanz hat in antizipierter Beweiswürdigung verschiedene Beweisanträge der Beschwerdeführerin abgelehnt. So verlangte diese u.a. eine Amtsvermessung des Horizontalabstands zwischen dem Ort mit empfindlicher Nutzung (OMEN) Nr. 2a und der Antenne, ein Gutachten einer unabhängigen Fachbehörde zur Berechnung der Feldstärke bei OMEN Nr. 2 und ein solches Gutachten oder eine Amtsauskunft der Fachstelle des Bundes zur vertikalen oder horizontalen Richtungsabschwächung einzuholen. Die Rügen betreffend die Verletzung ihres Anspruchs auf rechtliches Gehör stehen in Zusammenhang mit dem durch die Behörden ermittelten Anlagegrenzwert gemäss Ziff. 64 Anhang 1 der Verordnung vom 23. Dezember 1999 über den Schutz vor nichtionisierender Strahlung (NISV; SR 814.710). Nach Ansicht der Beschwerdeführerin habe sich die Vorinstanz mit ihrer Rüge, der Horizontalabstand zwischen Antenne und den OMEN sei nicht korrekt ermittelt worden, weshalb sich auch der Anlagegrenzwert bei den OMEN als fehlerhaft erweise, nicht ausreichend auseinandergesetzt, und habe auf eine Verifizierung der Berechnungen auf dem Standortdatenblatt verzichtet.