Citation: 4A_606/2016 E. 3.3.1

3.3.1. Auch diesen Aspekt hat die Beschwerdeführerin zum Prozessthema gemacht, indem sie sich vor erster Instanz auf eine Haftung aus "culpa in contrahendo" berufen hat. Die Vorinstanz ist insoweit aber auf die Berufung nicht weiter eingegangen, weil sich die Beschwerdeführerin mit der erstinstanzlichen Begründung nicht hinreichend auseinandergesetzt habe. Sie habe sich zu den einlässlichen erstinstanzlichen Erwägungen einzig dahingehend geäussert, sie bestreite die Feststellungen des Bezirksgerichts in Bezug auf die Pflichtverletzung und Schaden sowie damit einhergehend die daraus resultierenden rechtlichen Qualifikationen, und habe zur Begründung "auf die einschlägigen Vorbringen in der Klageschrift" verwiesen.