Citation: 5A_182/2024 E. 4.3.4

4.3.4. Nicht einzutreten ist auf die Forderung des Beschwerdeführers, anstelle der effektiven Wohnkosten in der Unterhaltsberechnung den hypothetischen marktüblichen Mietzins für eine Wohnung im selben Ort einzusetzen. Bei der zweistufig-konkreten Methode, wie sie der vorinstanzlichen Unterhaltsberechnung im Einklang mit der Rechtsprechung (BGE 147 III 265 E. 6.6) zugrunde liegt, bilden die konkreten tatsächlichen Verhältnisse den Ausgangspunkt und den Wesenskern der Unterhaltsberechnung (BGE 149 III 441 E. 2.6). Allein die Warnung des Beschwerdeführers, dass er seine Eigentumswohnung ohne Berücksichtigung des in Rechnung gestellten Betrages werde verkaufen und alsdann ein Abänderungsverfahren werde anstrengen müssen, ist kein Grund, schon im heutigen Unterhaltsprozess gewissermassen vorauseilend einen hypothetischen Mietzins zu berücksichtigen.