Citation: 5D_6/2023 E. 1.4

1.4. Die Beschwerdeführer machen zudem geltend, der beantragte Kurzbericht der IV-Stelle Aargau und die Anträge betreffend Ergänzung des Gutachtens seien relevant für den Entscheid im Hauptverfahren. Die eingereichten Urkunden 72 bis 78 seien ergänzend ebenfalls von Bedeutung für die zunehmende internationale Anerkennung des EMF-Syndroms (Elektrohypersensibilität). Beleg 79 sei ohne Begründung als verspätet bezeichnet worden. Nach Abschluss des erstinstanzlichen Verfahrens sei es wegen der Novenschranke grundsätzlich nicht mehr möglich, weitere ergänzende Sachvorbringen einzureichen. In der Eingabe vom 10 Oktober 2022 hätten die Beschwerdeführer unter anderem ausgeführt, dass sämtliche neu eingereichten Urkunden zu den Akten zu nehmen seien. Die Erstinstanz hätte sich damit auseinandersetzen müssen. Auch mit diesen Ausführungen lässt sich kein nicht wieder gutzumachender Nachteil dartun. Sie betreffen teilweise gar nicht den Nachteil nach Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG, sondern die Sache, d.h. die Frage, ob das Richteramt zu Recht gewisse Anträge abgelehnt bzw. zu Recht gewisse Aktenstücke aus dem Recht gewiesen hat. Es ist nicht ersichtlich, weshalb Entsprechendes nicht auch noch bei der Anfechtung des Endentscheides vorgebracht werden könnte. Dies gilt insbesondere auch für den Beleg, der vom Richteramt angeblich als verspätet bezeichnet worden ist. Die Beschwerdeführer sind diesbezüglich nicht auf das vor der Rechtsmittelinstanz geltende Novenrecht beschränkt, sondern können in einem Rechtsmittelverfahren gegen den Endentscheid auch vorbringen, dass das Richteramt die Eingabe nicht hätte als verspätet einstufen dürfen.