Citation: 1C_83/2020 E. 4.1

4.1. Das Verwaltungsgericht führte aus, dem Beschwerdeführer sei der Führerausweis für eine am 3. März 2009 begangene schwere Widerhandlung vom 15. Juni 2012 bis zum 14. September 2012 entzogen worden. Mit der Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit vom 23. Januar 2017 habe er innert der Fünfjahresfrist von Art. 16c Abs. 2 lit. c SVG erneut eine schwere Widerhandlung begangen. Daran ändere nichts, dass der Führerausweisentzug betreffend den Vorfall vom 3. März 2009 wegen dem Strafverfahren, dem Weiterzug des erstinstanzlichen Urteils durch den Beschwerdeführer und dem vom Beschwerdeführer gewünschten Vollzugsaufschub erst am 14. September 2012 beendet worden sei. Gemäss der bundesgerichtlichen Rechtsprechung sei die Rückfallsfrist eine Bewährungsfrist, die erst dann zu laufen beginne, wenn die Entzugsdauer abgelaufen sei.