Citation: 8C_269/2023 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz stellte fest, der Beschwerdeführer habe sich am 23. März 2020 ein Distorsionstrauma am linken Knie zugezogen, worauf gestützt auf eine bildgebende Untersuchung eine Meniskusläsion diagnostiziert worden sei. Nach einer Kniegelenksarthroskopie am 30. April 2020 seien wegen eines Infekts sowie persistierender Wundsekretion im Mai 2020 drei weitere operative Eingriffe erfolgt. Gemäss Bericht der Suva-Ärztin vom 5. März 2021 habe nunmehr eine uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit bestanden, was vom RAD am 21. April und am 25. November 2021 bestätigt worden sei. Die angestammte Tätigkeit sei indessen wegen der Verschleisserkrankung des linken Kniegelenks nicht mehr zumutbar. Auf diese übereinstimmenden Einschätzungen sei abzustellen. Die Verwertung der bescheinigten Restarbeitsfähigkeit sei dem im Frühjahr 2021 noch nicht 61-jährigen Beschwerdeführer, der sich zwischenzeitlich habe pensionieren lassen, zuzumuten gewesen. In erwerblicher Hinsicht hatte die Beschwerdegegnerin den hypothetischen Lohn, den der Beschwerdeführer als Gesunder erzielen würde (Valideneinkommen), auf Fr. 105'316.- festgesetzt, während dieser einen Verdienst von Fr. 106'505.- geltend machte. Das kantonale Gericht verzichtete auf eine abschliessende Beurteilung, da sich im Ergebnis so oder anders nichts ändere. Das nach Eintritt der Gesundheitsschädigung zumutbarerweise erzielbare (Invaliden-) Einkommen hatte die Beschwerdegegnerin auf statistischer Basis mit Fr. 69'130.- ermittelt und einen leidensbedingten Abzug von 5 % gewährt; im Ergebnis resultierte ein Verdienst von Fr. 65'673.-. Während der Beschwerdeführer eine Reduktion um 10 % beantragte, erachtete die Vorinstanz einen Abzug, der sich höchstens damit begründen lasse, dass der Beschwerdeführer seine angestammte Tätigkeit nicht mehr auszuüben vermöge, als nicht angezeigt. Selbst unter Zugrundelegung des höheren Valideneinkommens (Fr. 106'505.-) und unter Berücksichtigung eines leidensbedingten Abzugs von 5 % ergab sich ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 39 %. Die verbleibende Restarbeitsfähigkeit erachtete das kantonale Gericht als verwertbar.