Citation: 6B_966/2022 E. 2.4.3

2.4.3. Es ist schliesslich nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz festhält, der Beschwerdeführer habe ein berechnendes, gefühlskaltes Verhalten gezeigt, in dem er seine Tochter während der Tat in der Nähe warten und die blutüberströmte Beschwerdegegnerin 2 nach der Tat emotionslos am Boden liegen liess. Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, die Vorinstanz verfalle in Willkür, wenn sie davon ausgehe, sein Nachtatverhalten sei prozesstaktisch motiviert gewesen, genügen seine Ausführungen den qualifizierten Begründungsanforderungen an die Willkürrüge nicht (vgl. hierzu BGE 147 IV 73 E. 4.1.2; 146 IV 114 E. 2.1, 88 E. 1.3.1; je mit Hinweisen). Er beschränkt sich darauf, geltend zu machen, in den Akten fände sich kein einziger Anhaltspunkt, der für die Sichtweise der Vorinstanz sprechen würde (Beschwerde S. 13 f.), ohne sich jedoch mit den Erwägungen der Vorinstanz, mit welchen sie ihren Schluss begründet (vgl. Urteil S. 37), auseinanderzusetzen. Auf die Beschwerde kann daher in diesem Punkt nicht eingetreten werden. Auch das Verhalten des Beschwerdeführers vor der Tat ist nicht geeignet, diese in ein anderes Licht zu rücken. Gemäss den verbindlichen vorinstanzlichen Feststellungen hat der Beschwerdeführer die Tat geplant. Er war zum Tatzeitpunkt nicht über die Trennung hinweg, hatte in der Vergangenheit oft die Nähe der Beschwerdegegnerin 2 gesucht und sie mehrmals mit dem Tod bedroht (vgl. Urteil S. 36).