Citation: 2C_271/2007 12.11.2007 E. 1.3

1.3.1 Das Bundesgericht legt seinem Urteil den von der Vorinstanz festgestellten Sachverhalt zugrunde (Art. 105 Abs. 1 BGG). Die Sachverhaltsfeststellung kann nur gerügt bzw. vom Bundesgericht von Amtes wegen berichtigt oder ergänzt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig erfolgt ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Art. 97 Abs. 1 BGG bzw. Art. 105 Abs. 2 BGG). Eine entsprechende Rüge, welche rechtsgenüglich substantiiert vorzubringen ist (Art. 42 Abs. 2 BGG), setzt zudem voraus, dass die Behebung des Mangels sich für den Ausgang des Verfahrens als entscheidend erweist (Art. 97 Abs. 1 BGG). Neue Tatsachen und Beweismittel dürfen nur soweit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG). 1.3.2 Der Beschwerdeführer bringt neu vor, er habe entgegen den Ausführungen der Vorinstanz nie Fahrzeuge in den Balkan exportiert. Für die Feststellung des Sachverhaltes gilt im Verwaltungsverfahren zwar grundsätzlich die Untersuchungsmaxime. Aufgrund des von ihm initiierten Rechtsmittelverfahrens traf den Beschwerdeführer jedoch eine Mitwirkungspflicht (vgl. Art. 13 VwVG [SR 172.021] und speziell im Ausländerrecht Art. 3 Abs. 2 und Art. 13f ANAG), insbesondere soweit es - wie hier - um Tatsachen geht, die er besser kennt als die Behörden und welche diese ohne seine Mitwirkung gar nicht oder nicht mit vernünftigem Aufwand erheben können (vgl. BGE 130 II 482 E.3.2 S. 486). Nachdem schon im strafrechtlichen Verfahren (vgl. Urteil des Kriminalgerichtes des Kantons Luzern vom 18. Juni 2004) sowie in der Verfügung des Amtes für Migration vom 15. Mai 2006 festgehalten worden war, der Beschwerdeführer habe nebenbei eine Zeitlang einen Autohandel (Export alter Fahrzeuge in den Balkan) betrieben, hätte es am anwaltlich vertretenen Beschwerdeführer gelegen, schon im vorinstanzlichen Verfahren substantiiert darzulegen, inwiefern diese Feststellung nicht den Tatsachen entspreche. 1.3.3 Zudem hat der Beschwerdeführer verschiedene neue Dokumente eingereicht, die mit einer Ausnahme (Todesbescheinigung des Vaters) alle nach dem Entscheid des Verwaltungsgerichtes erstellt worden sind. Dass vorliegend die Voraussetzung für eine nachträgliche Einreichung von Beweismitteln erfüllt wäre (vgl. Art. 99 Abs. 1 BGG), ist weder dargetan noch ersichtlich. Die neu ins Recht gelegten Schriftstücke sind daher unbeachtlich.