Citation: 4A_455/2023 E. 4.3.3

4.3.3. Eine solche Konstellation liegt hier aber vor: In den von der Beschwerdeführerin referenzierten Stellen der vorinstanzlichen Klageantwort (vorinstanzliches act. 16 Rz. 89 und Rz. 129) nennt sie zwar die Rechnung der D.________ AG. Es findet sich an diesen Stellen der Rechtsschrift aber kein Verweis auf die Beilage, vielmehr wird die Rechnung lediglich als Beweismittelofferte nach den Vorbringen aufgeführt ("BO: Rechnung D.________ AG vom 26. Februar 2019 Beilage 28"). Damit geht aus diesen Ausführungen in der Rechtsschrift nicht hervor, dass die Beschwerdeführerin Informationen aus der genannten Rechnung zur Parteibehauptung erheben möchte. Die Vorinstanz ist damit zu Recht davon ausgegangen, dass die Beschwerdeführerin nicht rechtsgenüglich auf die Beilage verwies und es damit an einer prozesskonformen Behauptung zur Höhe der angefallenen Kosten fehlt. Da rechtsgenügliche Behauptungen zur Höhe der angefallenen Kosten fehlen, besteht kein Anspruch auf Erstattung der Kosten der Ersatzvornahme. Das Gleiche gilt für die weiteren Schadenspositionen. Entsprechend braucht auch auf die weiteren Voraussetzungen eines Schadensanspruchs nicht weiter eingegangen zu werden.