Citation: 5A_963/2022 E. 4.3.3

4.3.3. Die Beschwerdeführer verweisen darauf, zahlreiche Aspekte der Erbteilung seien durch die Erstinstanz nicht endgültig erledigt worden und umstritten (namentlich Berücksichtigung der Aktien der K.________ AG und der L.________ AG in der Erbteilung; Stichtag für die Feststellung des Nachlassvermögens; doppelte Berücksichtigung verschiedener Passiven; Abzug der Grundstücksgewinnsteuer vom Verkehrswert der Liegenschaft; Berücksichtigung bestimmter lebzeitiger Zuwendungen; Feststellung des Hinzurechnungswertes einer Liegenschaft). Selbst wenn dies zutreffen sollte, vermag der hieraus gezogene Schluss der Beschwerdeführer, eine Bezifferung sei gar nicht möglich gewesen, indes nicht zu überzeugen (zur Unmöglichkeit der Bezifferng vgl. etwa WOLF, in: Berner Kommentar, 2014, N. 68 zu Art. 604 ZGB) : Sämltiche der von den Beschwerdeführern genannten Aspekte wirken sich allein auf die Höhe des Nachlasses aus, verunmöglichen aber nicht deren Bestimmung. Die Beschwerdeführer geben in der Beschwerde in Zivilsachen denn auch ziffernmäsig an, wie sich die angeblichen Fehler der Vorinstanz ausgewirkt haben sollen (vgl. vorne Bst. C). Unter diesen Umständen wäre ihnen eine Bezifferung der gestellten Begehren vor der Vorinstanz möglich gewesen.