Citation: 2C_1027/2020 E. B

Am 15. Dezember 2015 liess die Wasserversorgungs-Genossenschaft U._________ (nachfolgend: die Genossenschaft) A.________ und B.________ die Rechnung für die Anschlussgebühren für den Ersatzneubau zukommen. Ausgehend von einer Gebäudeversicherungssumme von Fr. 2'758'000.-- beliefen sich die eingeforderten Anschlussgebühren auf Fr. 44'679.--. Gegen diese Rechnung erhoben A.________ und B.________ am 11. Januar 2016 Einsprache. Die Genossenschaft zog die Rechnung daraufhin einstweilen zurück, stellte A.________ und B.________ sodann jedoch am 15. Februar 2017 eine in der Höhe unveränderte Rechnung zu. Gegen die Rechnung vom 15. Februar 2017 erhoben A.________ und B.________ abermals Einsprache bei der Genossenschaft; dabei beantragten sie eine Reduktion der Anschlussgebühr auf maximal Fr. 4'500.--. Im Wesentlichen begründeten Sie dies damit, dass ein grosser Teil des zur Berechnung der Wasseranschlussgebühr herangezogenen Gebäudeversicherungswertes durch die energieeffiziente und teure Bauweise verursacht worden sei, womit aber kein erhöhter Nutzen aus dem Wasseranschluss einhergehe. So bestehe ein Missverhältnis zwischen der Höhe der Gebühr und dem damit abgegoltenen Nutzen. Mit Entscheid vom 15. Februar 2019 wies die Genossenschaft die Einsprache ab. Dieser Entscheid wurde vom Kantonsgericht Luzern mit Urteil vom 27. Oktober 2020 bestätigt.