Citation: 9C_738/2008 30.01.2009 E. A

A.a K.________, geboren 1975, ist Mutter zweier 1994 und 1998 geborener Kinder (ein aus der ersten Ehe ihres Mannes stammender Knabe mit Jahrgang 1992 lebt ebenfalls bei der Familie). Ab 23. Oktober 1995 war sie als Wäschereimitarbeitern bei der Firma A.________ AG tätig. Auf 31. März 1998 wurde ihr das Arbeitsverhältnis aus wirtschaftlichen Gründen gekündigt. Am 18. Februar 1999 meldete sie sich erstmals unter Hinweis auf Rückenschmerzen, bestehend seit 7. August 1997, bei der Invalidenversicherung zum Rentenbezug an. Die IV-Stelle des Kantons Aargau holte einen Bericht ein des Dr. med. P.________, FMH für Innere Medizin, vom 29. März 1999 (dem eine Einschätzung der Rheuma- und Rehabilitationsklinik S.________ vom 5. Mai 1998 beilag), und veranlasste einen "Bericht über die berufliche Abklärung" vom 7. Juni 1999 sowie eine Begutachtung in der Klinik B.________ vom 10. April 2000. Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren verfügte die IV-Stelle am 12. Juni 2000 die Abweisung des Leistungsbegehrens. Hiegegen erhob K.________ keine Beschwerde (liess aber durch Dr. med. H.________, FMH für Physikalische Medizin und Rehabilitation, Rheuma- und Rehabilitationsklinik S.________, am 9. Oktober 2000 Einwände erheben und eine mindestens hälftige Arbeitsunfähigkeit auch für leichte Tätigkeiten geltend machen). A.b Am 8. Januar 2001 reichte K.________ eine Neuanmeldung bei der IV-Stelle ein. Dr. med. H.________ gab mit Eingabe vom 12. Februar 2001 ergänzende Auskünfte zur gesundheitlichen Situation. In der Folge liess die nunmehr anwaltlich vertretene K.________ ein "Gesuch um Neubeurteilung der IV-Rente" vom 11. April 2002 einreichen und eine erneute Beurteilung des Dr. med. H.________ vom 27. November 2001 sowie einen Bericht des Externen Psychiatrischen Dienstes, X.________ (EPD; Dr. med. A.________), vom 18. Oktober 2001, zu den Akten reichen. Die IV-Stelle tätigte eine Anfrage bei ihrem medizinischen Dienst (Frau Dr. med. R.________) und holte einen Bericht des EPD vom 12. Juli 2002 ein. Sie liess K.________ überdies einen Fragebogen zur Rentenabklärung betreffend Erwerbstätigkeit/Haushalt (eingegangen am 11. Oktober 2002) ausfüllen. Nach Durchführung der jeweiligen Vorbescheidverfahren verneinte die IV-Stelle am 24. Dezember 2002 einen Anspruch auf berufliche Massnahmen und am 18. Februar 2003 einen solchen auf Abgabe einer am 20. Januar 2003 beantragten Spezialmatratze. Am 4. März 2003 sprach sie K.________ eine ganze Invalidenrente nebst Kinderrenten (bei einem Invaliditätsgrad von 100 %) ab 1. September 2002 zu. A.c Im Rahmen einer Revision von Amtes wegen gab K.________ am 22. Dezember 2005 an, ihr Gesundheitszustand habe sich verschlimmert oder sei gleich geblieben. Die IV-Stelle führte erwerbliche Abklärungen durch und holte einen Verlaufsbericht ein bei Dr. med. A.________ vom 27. Januar 2006. Zudem ersuchte sie ihren medizinischen Dienst (Dr. med. U.________) um eine Einschätzung vom 21. September 2006. Auf dessen Anraten holte sie ergänzende Auskünfte bei Dr. med. A.________ vom 30. Oktober 2006 ein. Nach erneuter Anfrage bei Dr. med. U.________ vom 23. November 2006 gewährte die IV-Stelle K.________ Beratung und Unterstützung bei der Stellensuche (Verfügung vom 12. Dezember 2006). Am 15. März 2007 schloss sie die Arbeitsvermittlung ab und verfügte am 12. April 2007 die Herabsetzung der bisherigen ganzen auf eine halbe Rente.