Citation: 8C_300/2019 E. 3.1

3.1. Das kantonale Gericht hat erkannt, dass sich der psychiatrische Sachverständige der MedExP (Dr. med. D.________) einlässlich mit dem Bericht des behandelnden Dr. med. E.________ vom 18. Januar 2017 auseinandergesetzt habe und zum überzeugenden Schluss gelangt sei, dessen Diagnose einer posttraumatischen Belastungsstörung lasse sich auch in Anbetracht des tragischen Todes des Sohnes der Versicherten im Jahre 2009 aufgrund der Anamnese und der aktuell objektivierbaren Befunde nicht halten. Dr. med. D.________ lege in diesem Zusammenhang überzeugend dar, dass ausweislich der Akten zu keinem Zeitpunkt ein entsprechendes klinisches Bild beschrieben worden sei. Insbesondere spreche der Umstand, dass die Versicherte nach dem gewaltsamen Tod ihres Sohnes während sechs Jahren verschiedene Erwerbstätigkeiten ausgeübt habe, gegen die vom behandelnden Psychiater propagierte Diagnose einer posttraumatischen Belastungsstörung. Entgegen den Vorbringen der Versicherten habe sich Dr. med. D.________ einlässlich mit den möglichen psychischen Folgen des gewaltsamen Todes ihres Sohnes auseinandergesetzt. Sodann seien keine Anhaltspunkte dafür ersichtlich, dass sich die Versicherte anlässlich der psychiatrischen Exploration nicht hinreichend Gehör habe verschaffen können oder dass sie gar vom Sachverständigen ungebührlich behandelt worden sei. Zudem stünden Fragen des Gutachters bezüglich der neuerlichen Familiengründung (mit Zeugung von Kindern) trotz der geklagten Beschwerden in engem Zusammenhang mit der Beurteilung des psychischen Gesundheitszustands. Die von Dr. med. D.________ erhobenen Befunde seien objektiv begründet und daher nicht zu beanstanden. Weiter hat die Vorinstanz erwogen, zwar treffe zu, dass die Frage, ob ein psychisches Leiden eine rentenbegründende Invalidität zu bewirken vermöge, anhand der Indikatoren nach BGE 141 V 281 zu beurteilen sei. Indessen sei ein strukturiertes Beweisverfahren vor dem Hintergrund, dass Dr. med. D.________ eine Diagnose mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit nachvollziehbar verneint habe, entbehrlich. Zusammenfassend vermöchten die Einwände der Versicherten kein Abweichen vom Gutachten der MedExP zu begründen. Dieses erweise sich vielmehr als umfassend und schlüssig begründet, weshalb ihm voller Beweiswert zukomme. Bei diesem Ergebnis seien weitere Abklärungen nicht angezeigt. Abschliessend hat das kantonale Gericht erkannt, insgesamt fehle es an einem invalidisierenden Gesundheitsschaden. Die Versicherte sei in sämtlichen für sie in Frage kommenden und ihren Kenntnissen und Fähigkeiten entsprechenden Tätigkeiten vollständig arbeitsfähig und folglich auch in den im Haushalt zu erledigenden Verrichtungen mit Betreuung der Kinder nicht eingeschränkt. Somit erübrige es sich, eine Abklärung vor Ort durchzuführen. Bei diesem Ergebnis sei darauf zu verzichten, den Invaliditätsgrad zu bestimmen.