Citation: 9G_1/2022 E. 3

In Bezug auf das Dispositiv des Urteils 9C_434/2021 vom 29. Juni 2022, das Gegenstand des vorliegenden Erläuterungs- respektive Berichtigungsgesuchs bildet, gilt es Folgendes anzumerken: Die Beschwerdeführerin hatte im damaligen Verfahren um Aufhebung des angefochtenen vorinstanzlichen Urteils und des Einspracheentscheids der Beschwerdegegnerin vom 24. Januar 2019 ersucht. Diesem Begehren entsprach das Bundesgericht insoweit, als es das kantonale Urteil aus prozessualen Gründen - Nichtbehandlung des verfahrensrechtlichen Antrags auf Beiladung einer anderen Person - aufhob und die Sache zur Anhandnahme an die Vorinstanz zurückwies. Nähere materiellrechtliche Erläuterungen zur Frage der Arbeitgeberhaftung nach Art. 52 AHVG wurden ausdrücklich als an dieser Stelle nicht erforderlich erklärt (vgl. E. 3.4 am Ende des Urteils) und der Einspracheentscheid der Beschwerdegegnerin denn auch weder bestätigt noch aufgehoben. Dem damaligen Antrag der Beschwerdeführerin gab das Bundesgericht daher nicht vollumfänglich statt, weshalb die Beschwerde dispositivmässig nur teilweise gutzuheissen und im Übrigen abzuweisen war. Entgegen der im Erläuterungs- bzw. Berichtigungsgesuch geäusserten Befürchtung lassen sich daraus keinerlei Rückschlüsse auf die Erledigung der Angelegenheit in materiellrechtlicher Hinsicht ziehen. Einer Berichtigung von Dispositiv-Ziffer 1 des Urteils bedarf es daher nicht; das Ersuchen ist abschlägig zu beantworten.