Citation: 4A_245/2008 07.08.2008 E. 3

Materiell ist der Beschwerdeführer der Auffassung, wenn eine am letzten Tag einer Frist am Postschalter oder per Giromandat erfolgte Einzahlung zur Fristwahrung ausreiche, könne nicht der Zeitpunkt der Gutschrift massgebend sein, sondern die Weggabe der Geldmittel aus dem Machtbereich des Leistungspflichtigen. Ausschlaggebend sei die Übergabe an die Post innert der gesetzten Frist. Es könne nicht sein, dass Rechtshandlungen am letzten Tag der Frist nicht zur Einhaltung derselben genügten, so dass eine Handlungspflicht der Partei über das Wochenende bestünde. Im Zusammenhang mit seinen Ausführungen, ob eine Frage von grundsätzlicher Bedeutung vorliegt, wirft der Beschwerdeführer der Vorinstanz überdies vor, in überspitzten Formalismus zu verfallen und weist darauf hin, dass dem Beschwerdeführer keine Manipulation oder eine Verzögerungstaktik vorgehalten werden könne. 3.1 Der Beschwerdeführer übt appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid, welche den Begründungsanforderungen der subsidiären Verfassungsbeschwerde nicht genügt und überdies an der Sache vorbei geht. Die Vorinstanz verlangt vom Beschwerdeführer keine Handlungen vor dem letzten Tag der Frist. Sie hält vielmehr fest, der Beschwerdeführer hätte auch am letzten Tag der Frist dafür besorgt sein können, dass der Transfer rechtzeitig erfolgte. Damit hat die Vorinstanz das Risiko einer verzögerten Gutschrift nicht auf den Rechtsuchenden übertragen. Der angefochtene Entscheid knüpft nicht an den Zeitpunkt der Gutschrift an, sondern an die Wahl der Auftragsart und damit verbunden den vom Beschwerdeführer festzusetzenden Fälligkeitstermin. 3.2 Bei der Übergabe des Geldes am Postschalter und beim Giromandat kann die Gutschrift theoretisch umgehend vorgenommen werden, deren genauer Zeitpunkt entzieht sich aber dem Einflussbereich des Zahlungspflichtigen (vgl. BGE 117 Ib 220 E. 2a S. 221). Da in diesen Fällen bei Massgeblichkeit des Zeitpunkts der Gutschrift die Fristwahrung von Zufälligkeiten abhängen würde, stellt die Vorinstanz bei Giroaufträgen auf den Zeitpunkt ab, in welchem der Auftrag der Post übergeben wurde, sofern in diesem Zeitpunkt eine hinreichende Deckung bestand (BJM 1970 S. 160 ff.). Der Beschwerdeführer konnte demgegenüber den Fälligkeitstermin durch Erteilung eines Expressauftrages auf den 3. September 2007 festsetzen. Darin sieht das Kantonsgericht den massgeblichen Unterschied zum Giromandat. 3.3 Mit dieser Argumentation setzt sich der Beschwerdeführer nicht substanziiert auseinander. Damit genügt er den strengen Anforderungen an die Begründung einer subsidiären Verfassungsbeschwerde nicht (vgl. Art. 106 Abs. 2 i.V.m. Art. 117 BGG). Da auch nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung bei Angabe eines verspäteten Fälligkeitstermins selbst dann ein Fristversäumnis angenommen wurde, wenn der Datenträger innerhalb der Frist der Post übergeben worden war (BGE 117 Ib 220 E. 2a S. 223), kann sich der Beschwerdeführer nicht damit begnügen zu behaupten, der Zeitpunkt der Geldweggabe müsse massgebend sein. Damit vermag er keine Verletzung seiner verfassungsmässigen Rechte aufzuzeigen. Mangels hinreichender Begründung ist auf die Beschwerde insoweit nicht einzutreten.