Citation: 4A_318/2015 E. 2.3

2.3. Die Beschwerdeführerin rügt sodann die Beweiswürdigung durch die Vorinstanz. Diese hat ein gerichtliches Gutachten eingeholt. Nach den Feststellungen im angefochtenen Entscheid verneinte der Gutachter den Kausalzusammenhang zwischen der Verpackung und dem Korrosionsschaden klar. Vielmehr hielt er starke Chloridverunreinigungen als für den Schaden ursächlich. Die Vorinstanz erachtete diese Aussagen als klar, widerspruchsfrei und nachvollziehbar. Sie hielt dafür, die Aussage des Gutachters decke sich auch mit der übrigen Aktenlage, so dass die Verpackung nicht als überwiegend wahrscheinliche Ursache für den Schaden anzusehen sei, ohne dass ein Obergutachten eingeholt werden müsse. Insbesondere kam die Vorinstanz zum Schluss, dass keiner der von den Parteien eingeholten Expertenberichte eine klare und nachvollziehbare Aussage zur Korrosionsursache enthalte, sich diese Berichte teilweise widersprächen und in ihren Schlussfolgerungen vage blieben, wie die Beschwerdeführerin selbst darstellt. Inwiefern diese Würdigung der Beweise willkürlich sein soll, ist den Vorbringen in der Beschwerde nicht zu entnehmen. Soweit die Beschwerdeführerin überhaupt die Schlussfolgerungen des gerichtlichen Gutachtens in Frage stellt - und nicht in Erweiterung des festgestellten Sachverhalts behauptet, die Beschwerdegegnerin sei auch für Chlorid-Verunreinigungen auf den Maschinen verantwortlich - erschöpfen sich ihre Vorbringen in appellatorischer Kritik. Sie ist damit nicht zu hören.