Citation: 1C_248/2020 E. 4.1

4.1. Es ist letztinstanzlich nicht mehr länger streitig, dass sowohl das Fehlverhalten des Beschwerdeführers vom 1. November 2016 als auch jenes vom 21. November 2016 je als mittelschwere Widerhandlungen nach Art. 16b Abs. 1 lit. a SVG zu qualifizieren sind. Weiter ist unbestritten, dass aufgrund dieser Widerhandlungen der Führerausweis zu entziehen ist, wobei in sinngemässer Anwendung von Art. 49 Abs. 1 StGB (vgl. E. 3.3) eine Gesamtmassnahme festzusetzen ist. In den zehn Jahren vor der letzten zu beurteilenden Widerhandlung war der Führerausweis mehrfach entzogen; ein erster Entzug in diesem Zeitraum dauerte vom 14. Mai bis 13. Oktober 2008 wegen einer schweren Widerhandlung (Geschwindigkeitsübertretung um 54 km/h am 29. März 2008).