Citation: I 326/00 09.11.2001 E. A

A.- Die 1983 geborene R.________ wurde von ihren Eltern im September 1998 unter Hinweis auf im Jahre 1994 aufgetretene Wachstumsstörungen im Knie bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug angemeldet. Die IV-Stelle des Kantons St. Gallen holte bei der Orthopädischen Klinik X.________ einen Bericht vom 6. Oktober 1998 ein, in welchem als Diagnose aufgeführt wird: Status nach Medialisierung der Tuberositas tibiae und Spaltung des lateralen Retinaculum links bei rezidivierender habitueller Patellasubluxation beidseits bei Trochleadysplasie und Patelladysplasie beidseits am 30. Juli 1998, Status nach Ali Krogius Goldwaith Kniegelenk links am 17. Oktober 1995, generelle Hyperlaxitität. Nach Durchführung des Vorbescheidverfahrens verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 4. Dezember 1998 einen Anspruch auf medizinische Massnahmen mit der Begründung, gemäss dem Bericht der Klinik X.________ vom 6. Oktober 1998 liege eine Fehlhaltung der Kniescheibe und des Oberschenkelknochens vor, womit die Voraussetzungen für die Zusprechung von Leistungen nicht erfüllt seien. In einem an den Vertrauensarzt der IV-Stelle gerichteten Schreiben vom 18. Dezember 1998 hielt Prof. Dr. med. Y.________, Leitender Arzt der Abteilungen Kinder- und Tumororthopädie an der Orthopädischen Klinik X.________, in Ergänzung zum Arztbericht vom 6. Oktober 1998 fest, dass das Leiden der Versicherten als Geburtsgebrechen unter Ziff. 177 GgV-Anhang falle.