Citation: 6B_1019/2023 E. 2.4.1

2.4.1. Dies ergibt sich entgegen seinen Ausführungen insbesondere nicht daraus, dass der amtliche Verteidiger darauf verzichtet hat, eine nicht zutreffende rechtliche Position vorzutragen, er mithin vor Schranken nicht geltend gemacht hat, der Beschwerdeführer sei durch die amtliche Publikation rechtsgenüglich vorgeladen worden (vgl. hierzu oben E. 2.1.1 f.). Sodann trifft zwar zu, dass der Beschwerdeführer in der vorliegenden Konstellation die Adresse seines amtlichen Verteidigers als Zustelldomizil für die Vorladung hätte angeben können (BGE 139 IV 228 E. 1.1 f.; Urteile 6B_38/2024 vom 4. Juni 2024 E. 1.3; 6B_328/2020 vom 20. Mai 2021 E. 2.2.2 f.; 6B_673/2015 vom 19. Oktober 2016 E. 1.3); ebenso, dass allenfalls und namentlich ein Antrag auf freies Geleit hätte gestellt werden können. Indes genügt die bloss abstrakte Aufzählung von verschiedenen prozessualen Möglichkeiten nicht, um eine Pflichtverletzung des amtlichen Verteidigers darzutun; ebenso wenig die blosse Behauptung, dass solche nicht diskutiert worden seien (Art. 42 Abs. 2 BGG). In der vorliegenden Konstellation umso weniger, weil vom Beschwerdeführer unbestritten geblieben ist, dass er im Nachgang an seine Flucht lediglich am 22. Mai 2023 mit seinem amtlichen Verteidiger (telefonisch) Kontakt aufgenommen hatte (vgl. oben E. 2.2.2); sich aus der Kostennote des amtlichen Verteidigers ergibt, dass dieser (gleichentags) im Austausch mit einem anderen Rechtsanwalt "gem. Klient" stand, um schliesslich per 31. Mai 2023 um Entlassung als amtlicher Verteidiger zu ersuchen. Letzteres mit dem Hinweis, dass "dem Vernehmen nach Herr Rechtsanwalt B.________ [...] bereit sei, das amtliche Mandat zu übernehmen" (VI act. 213 und 240). Damit bleibt unklar, ob und inwieweit der Beschwerdeführer mit seinem amtlichen Verteidiger überhaupt (noch) kommunizierte. Damit einhergehend wird von ihm denn auch nicht behauptet oder dargetan (Art. 42 Abs. 2 BGG), dass er seinem Vertreter diejenigen Informationen hatte zukommen lassen, welche es diesem überhaupt erst erlaubt hätten, allenfalls angezeigte prozessuale Massnahmen zu ergreifen, namentlich (selbstständig) adäquate Gesuche einzureichen und/oder seine Adresse als Zustelladresse anzugeben (vgl. zu letzterem auch STEFAN KELLER, a.a.O., N. 3b zu Art. 407 StPO). Dies zeigt sich exemplarisch, wenn der Beschwerdeführer abstrakt moniert, der amtliche Verteidiger hätte ein Gesuch um freies Geleit stellen können, ohne indes ansatzweise darzutun, dass er diesen über seinen (allfälligen) Aufenthalt im Ausland bzw. überhaupt darüber informiert hatte, wo er sich dannzumal aufhielt, respektive er hierzu angesichts der aufgezeigten Umstände überhaupt bereit gewesen war (vgl. Beschwerde S. 7 [" (sofern sich der Beschwerdeführer im Ausland befand) "]. Hierfür genügt angesichts der aufgezeigten Umstände der wiederum bloss abstrakte Hinweis darauf, dass er mit seinem amtlichen Verteidiger "in Kontakt gestanden" sei, offensichtlich nicht. Die Beschwerde erweist sich auch in diesem Punkt als unbegründet.