Citation: 8C_828/2023 E. 5.1

5.1. Das kantonale Gericht hat erkannt, der Umstand, dass beim Beschwerdegegner gewisse degenerative Veränderungen an der linken Schulter festgestellt worden seien, weise entgegen der Auffassung des Dr. med. F.________ für sich allein die fehlende Unfallkausalität der Ruptur der Supraspinatussehne nicht nach. Dr. med. E.________ habe einleuchtende Gründe dafür genannt, dass trotz der degenerativen Veränderungen von einer unfallkausalen Supraspinatussehnenruptur ausgegangen werden könne. Die Vorinstanz hat in der Folge gestützt auf dessen Einschätzung erwogen, dass der subtotale, durchgehende Riss der Supraspinatussehne mindestens teilweise unfallkausal gewesen sei. Sie ist zum Schluss gelangt, dass die Suva bis zur Heilung der unmittelbaren Folgen der Operation vom 24. März 2022 leistungspflichtig sei. Aufgrund der medizinischen Aktenlage sei nicht nachgewiesen, dass per 25. Mai 2022 bereits keine solchen mehr vorgelegen hätten.