Citation: 8C_396/2022 E. 5.2.3

5.2.3. Was die konkrete Berechnung der Valideneinkommen anhand dieser Einkünfte betrifft, ist die Verfügung der IV-Stelle (E. 4.1 hiervor) ebenfalls zu bestätigen. Bereits die Vorinstanz hielt diesbezüglich fest, es erscheine an sich richtig, dass die IV-Stelle die im IK-Auszug des Beschwerdegegners aufgeführten Einkommen der geschäftlichen Aufbauphase 2010 und 2011 nicht berücksichtigt und aufgrund der grossen Einkommensunterschiede von 2012 bis 2014 auch auf den entsprechenden Durchschnittswert der Einkünfte dieser drei Jahre abgestellt habe. Dem kann ohne Weiteres gefolgt werden (vgl. E. 3.2.2 hiervor). Ebenfalls ist der Vorinstanz beizupflichten, dass sich die Nichtberücksichtigung der massiv gesunkenen Einkünfte des Jahres 2015 bei der Berechnung des Valideneinkommens durch die IV-Stelle zu Gunsten des Beschwerdegegners auswirkt. Die von der IV-Stelle berechneten Valideneinkommen von Fr. 37'776.- (Einkommensvergleich 2017) und von Fr. 38'494.- (Einkommensvergleich 2019) erweisen sich insgesamt als bundesrechtskonform. Ob die Vorinstanz den leidensbedingten Abzug von den Invalideneinkommen zu Recht verneinte, braucht mangels Relevanz nicht weiter erörtert zu werden, da in den Einkommensvergleichen selbst beim maximal zulässigen Abzug von 25 % lediglich ein Invaliditätsgrad von rund 33 % bzw. von rund 20 % resultieren würde. Mit den von der IV-Stelle berechneten Invaliditätsgraden von 11 % (ab September 2017) und 0 % (ab Januar 2019) hat es demnach sein Bewenden. Die Beschwerde der IV-Stelle ist begründet.