Citation: 2C_576/2023 E. 7.4.2

7.4.2. Die Beschwerdeführerin hält diesem Schluss auch vor Bundesgericht im Wesentlichen nur entgegen, es handle sich bei ihren Produkten nicht um Lebensmittel, sondern um kosmetische Produkte. Diesbezüglich erübrigen sich weitere Ausführungen, nachdem die Vorinstanz im Rahmen ihrer summarischen Prüfung vom Gegenteil ausgehen durfte (vgl. dazu vorne E. 7.3). Im Übrigen bringt die Beschwerdeführerin auch vor Bundesgericht nichts vor, was die Risikobeurteilung der Vorinstanz (resp. des verfahrensbeteiligten Amts) als willkürlich erscheinen und in der Folge die Einschätzung der Gesundheitsgefährdung im Rahmen einer provisorischen Beurteilung umzustossen vermöchte; das gilt insbesondere für die pauschalen und nicht weiter substantiierten Ausführungen zur Praxis der Europäischen Kommission in Bezug auf Messungenauigkeiten bei der Messung von THC respektive entsprechende Vorschriften für Laboruntersuchungen. Vor diesem Hintergrund durfte das Verwaltungsgericht in Bezug auf die von der Beschwerdeführerin vertriebenen CBD-Öle auf das Risiko einer Gesundheitsgefährdung schliessen, und dies insbesondere daran knüpfen, dass die Beschwerdeführerin prima facie nicht glaubhaft machen konnte, dass die zitierten Grenzwerte der VHK und der EFSA nicht einschlägig seien.