Citation: 8C_219/2013 E. 3.2.2

3.2.2. Dem beschwerdeführerischen Einwand, es sei dementgegen mit Blick auf die zumutbaren Verweisungstätigkeiten auf die Einschätzung der behandelnden Ärzte abzustellen und von einer erwerblichen Leistungsfähigkeit von maximal zwei Stunden pro Tag auszugehen, kann nicht gefolgt werden. Der Hausarzt Dr. med. K.________, Arzt für Allgemeine Medizin FMH, stützte seine Schätzung der Arbeitsfähigkeit zur Hauptsache auf die subjektiven Schmerzangaben des Versicherten (Berichte vom 1. Juli 2011 und 27. Januar 2012), wogegen Dr. med. B.________ auf eine erhebliche Diskrepanz zwischen Schmerzen, Schonverhalten, Krankheitskognitionen einerseits und den erhobenen Befunden andererseits hinwies. Der behandelnde Dr. med. G.________, Innere Medizin FMH, Schmerztherapie SSIPM, Institut für Rheumatologie und Schmerztherapie, äusserte sich sodann in seinem Schreiben vom 6. Juli 2011 nicht zur Arbeitsfähigkeit, wogegen er im Bericht vom 13. September 2011 festhielt, keine Arbeitsunfähigkeit zu attestieren. Die vertrauensärztliche Feststellung des Dr. med. B.________, es sei von einer maladaptiven Krankheitsverarbeitung auszugehen, deckt sich sodann insofern mit den Angaben der RehaClinic Glarus in ihrem Austrittsbericht vom 15. August 2011, als in diagnostischer Hinsicht auf eine Schmerzverarbeitungsstörung mit beginnender somatoformer Schmerzstörung hingewiesen wurde, ohne sich zur zumutbaren Restarbeitsfähigkeit zu äussern.