Citation: 9C_274/2019 E. 5.2

5.2. Wie der Beschwerdeführer sodann geltend macht, sind "Geldanlagen vom Prinzip her immer mit gewissen unvorhersehbaren Risiken verbunden". Die Anlage von Vermögen an sich stellt denn auch keinen Vermögensverzicht dar (Urteil 9C_904/2011 vom 5. März 2012 E. 4.1). Ebenso ist, wie er vorbringt, im Regelbeweismass (hier der überwiegenden Wahrscheinlichkeit) Spielraum vorhanden, der es dem Gericht gestattet, auf Beweisschwierigkeiten des Leistungsansprechers Rücksicht zu nehmen (BGE 121 V 204 E. 6b S. 207). In diesem Zusammenhang weist er darauf hin, wegen der Aufbewahrungsfrist von zehn Jahren hätten keine weiteren Steuer- und Bankunterlagen eingeholt werden können. Aus diesen Vorbringen ergibt sich indessen nichts zu seinen Gunsten: Wie die Vorinstanz festgestellt hat, hatte der Beschwerdeführer - nach eigenen Angaben - mit dem im Januar 1998 bezogenen Pensionskassenguthaben anfangs spekuliert. Diese Sachverhaltsfeststellung ist nicht bereits deshalb offensichtlich unrichtig und damit für das Bundesgericht nicht verbindlich (E. 1), wenn davon ausgegangen wird, er habe "unter Anweisung der Bank gehandelt" bzw. das Vermögen "auf Rat der Bankberater vor allem in Aktien" angelegt, wie er geltend macht. Ein solches Mandat schliesst (hoch-) risikoreiche Anlagen nicht aus (zur Aufklärungspflicht der Banken in Bezug auf Verlustrisiken Urteil 4A_301/2007 vom 31. Oktober 2007 E. 2.3 mit Hinweisen, in: SJ 2008 I S. 149). Abgesehen davon ist über die Ausgestaltung der Geschäftsbeziehungen mit der damaligen Bank des Beschwerdeführers nichts bekannt. Davon hängt indessen entscheidend ab, inwiefern er sich das Anlageverhalten des oder der Beauftragten im ergänzungsleistungsrechtlichen Kontext anrechnen lassen muss (Urteil 9C_904/2011 vom 5. März 2012 E. 4.1).