Citation: 2C_787/2018 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer rügt die vorinstanzliche Würdigung seiner Rückfallgefahr. Nach Auffassung der Vorinstanz besteht auch in Zukunft ein gewisses Restrisiko für die öffentliche Sicherheit, sodass ein öffentliches Interesse an der Aufenthaltsbeendigung bestehe. Der Beschwerdeführer bezeichnet diese Schlussfolgerung als willkürlich, da sie in dieser Absolutheit nicht aus den Akten - namentlich aus der Verfügung vom 9. Juni 2016 über die bedingte Entlassung und aus dem Schlussbericht über das deliktorientierte Interventionsprogramm vom 22. September 2016 - entnommen werden könne. Die Vorinstanz setzt sich ausführlich mit der Rückfallgefahr des Beschwerdeführers auseinander (vgl. E. 4.3 des Urteils vom 31. Juli 2018). Der Beschwerdeführer begnügt sich in seiner Beschwerdeschrift damit, die vorinstanzliche Würdigung als willkürlich zu bezeichnen, ohne aber auf die Akten einzugehen, mit denen die vorinstanzliche Erwägungen im Widerspruch stehen sollen. Damit begnügt sich der Beschwerdeführer mit rein appellatorischer Kritik. Die Vorinstanz berücksichtigt bei der Beurteilung der Rückfallgefahr weit mehr als die vom Beschwerdeführer genannten Akten. Insbesondere betrachtet sie zu Recht das gesamte strafbare Verhalten des Beschwerdeführers, welches sich über einen längeren Zeitraum erstreckte (vgl. E. 4.2 des Urteils vom 31. Juli 2018). Sodann besteht in Anbetracht der Schwere seiner Straftat, bei der er einer jungen Person ohne Vorwarnung eine Bierflasche in einer Weise über den Kopf schlug, dass diese eine Verletzung an der grossen Halsvene und am Ohrnerv erlitt, keine hohe Anforderung an die Wahrscheinlichkeit einer künftigen Straffälligkeit. Zudem verbleiben ernsthafte Zweifel an der Fähigkeit des Beschwerdeführers, die geltende Rechtsordnung zu respektieren, zumal er am 28. Oktober 2017 unter Alkoholeinfluss erneut gewalttätig wurde. Folglich durfte die Vorinstanz neben einem schweren Verschulden zu Recht von einem bestehenden Rückfallrisiko und damit von einem wesentlichen öffentlichen Interesse am Widerruf der Niederlassungsbewilligung ausgehen.