Citation: 7B.182/2004 19.10.2004 E. 1

1.1 Das Obergericht hat unter stillschweigender Übernahme der Erwägungen der unteren Aufsichtsbehörde vorab erklärt, diese habe zu Recht die bei ihr eingereichte Beschwerde als (teilweise) verspätet bezeichnet und insofern beschlossen, darauf nicht einzutreten. Der Beschwerdeführer setze sich in diesem Punkt mit dem bezirksgerichtlichen Entscheid nicht näher auseinander. Allerdings mache er geltend, die Frist sei gewahrt worden, soweit er in der Beschwerde darauf hingewiesen habe, dass die für den Freihandverkauf vorgesehene Käuferschaft wegen der Übernahme gleich aller fünf Grundstücke zusammen einen massiven Mengenrabatt erzielen solle, dass nach den ihm vorliegenden Informationen für ein Grundstück ein höheres Angebot gemacht worden sei und dass die Formulierung des Rundschreibens Kaufinteressenten gar nicht erst auf die Idee gebracht habe, die Grundstücke könnten auch einzeln erworben werden. Das Obergericht hält diesen Vorbringen entgegen, sie seien nicht erst durch die Akteneinsicht (die nach Ablauf der durch die Zustellung des Rundschreibens ausgelösten Beschwerdefrist stattgefunden hat) veranlasst worden, so dass es auch in dieser Hinsicht beim Fristversäumnis bleibe. 1.2 Inwiefern die obergerichtliche Auffassung im dargelegten Punkt gegen Bundesrecht verstossen soll, führt der Beschwerdeführer nicht aus (vgl. Art. 79 Abs. 1 OG). Er begnügt sich damit, den Antrag, es sei das Konkursamt anzuweisen, die Grundstücke einzeln zu verkaufen, zu erneuern und der (zutreffenden) Ansicht des Obergerichts, das Rundschreiben sei ohne weiteres so zu verstehen, dass auch für ein einzelnes Grundstück ein Kaufangebot gemacht werden könne, zu widersprechen. Bleibt es bei der Feststellung, das Rundschreiben sei erst nach Ablauf der Beschwerdefrist angefochten worden, sind die Vorbringen, die sich dagegen richten, dass der Wortlaut des ausgehandelten Kaufvertrags vom 17. Mai 2004 im Rundschreiben nicht wiedergegeben worden ist, von vornherein nicht zu hören.