Citation: 1C_105/2022 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz beschreibt das strittige Überholmanöver unterschiedlich. Mehrheitlich geht die Vorinstanz davon aus, dass der Beschwerdeführer nach dem Rechtsüberholen keinen Fahrspurwechsel mehr vorgenommen hat (vgl. angefochtenes Urteil, Sachverhalt lit. A sowie E. 4.4). Im Zusammenhang mit dem subjektiven Tatbestand der schweren Widerhandlung gegen die Strassenverkehrsvorschriften im Sinne von Art. 16c Abs. 1 lit. a SVG (SR 741.01) scheint sie demgegenüber davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer unmittelbar nach dem Überholmanöver wieder auf die Überholspur eingebogen sei (vgl. angefochtenes Urteil, E. 4.8.1).