Citation: 8C_280/2020 E. A

A.________, geboren 1967, bezog seit 1. November 2005 eine Dreiviertelsrente der Invalidenversicherung bei einem Invaliditätsgrad von 60 %, der mittels eines Einkommensvergleichs ermittelt worden war (Verfügung vom 11. Oktober 2006). Die Rente wurde mit Mitteilung vom 19. Dezember 2008 bestätigt. 2009 gebar die Versicherte einen Sohn, weshalb ihr ab diesem Zeitpunkt zusätzlich eine Kinderrente ausgerichtet wurde. Im Juli 2014 leitete die IV-Stelle Uri ein weiteres Revisionsverfahren ein und hob die Rente mit Verfügung vom 7. April 2015 auf. Nachdem A.________ dagegen Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhoben hatte, hob die IV-Stelle diese Verfügung wiedererwägungsweise auf und traf weitere Abklärungen. Diese ergaben, dass die Versicherte zu 40 % als Erwerbstätige und zu 60 % als Hausfrau zu qualifizieren sei; während ihr im ersten Arbeitsmarkt keine Tätigkeit mehr zugemutet werden könne, fehle es in der Haushaltsführung an einer relevanten Einschränkung. In Anwendung der gemischten Methode ermittelte die IV-Stelle daher einen Invaliditätsgrad von 40 % und setzte die Dreiviertelsrente (wie vorbeschieden) mit Wirkung ab 1. Dezember 2018 auf eine Viertelsrente herab (Verfügung vom 24. Oktober 2018).