Citation: 6B_97/2021 E. 4

Das Bundesgericht befasste sich im Urteil 6B_1075/2020 vom 14. Oktober 2020 mit der Zulässigkeit der vorliegenden Zwangsmedikation. Auf die Ausführungen in diesem Entscheid zu den rechtlichen Voraussetzungen für die Anordnung einer Zwangsmedikation kann verwiesen werden (Urteil 6B_1075/2020 vom 14. Oktober 2020 E. 2.1). Der Beschwerdeführer sprach gegenüber seinen Opfern gemäss dem Strafurteil vom 15. Juni 2017 wiederholt massive Todesdrohungen aus, wobei er einem Opfer im November 2016 zur Unterstreichung seiner Todesdrohungen ein rund 30 cm langes Messer schickte. Beim Beschwerdeführer besteht gemäss dem forensisch-psychiatrischen Gutachten ein sehr hohes Risiko für weitere Drohungen und ein ganz erhebliches Risiko für eine Ausführung der Drohungen im Sinne von massiven Gewaltanwendungen gegenüber Dritten. Das Bundesgericht erwog im Urteil 6B_1075/2020 vom 14. Oktober 2020, es seien keine Gründe ersichtlich, weshalb die Vorinstanz an der gutachterlichen Diagnose oder der gutachterlich attestierten Gefährlichkeit des Beschwerdeführers hätte zweifeln müssen (vgl. Urteil, a.a.O., E. 2.2 und 2.3). Darauf zurückzukommen besteht kein Anlass. Der Beschwerdeführer trägt nichts vor, das eine Neubeurteilung der von ihm ausgehenden Gefahr aufdrängt. Eine wesentliche Veränderung der Umstände ist angesichts der seit der letzten Beurteilung verstrichenen Zeit und der seither erzielten Therapieerfolge auch nicht ersichtlich.