Citation: U 447/06 28.12.2006 E. 2

Streitig und zu prüfen ist, ob die bei der Beschwerdeführerin festgestellte Spättypensensibilisierung auf Nickelsulfat, Perubalsam und Duftstoffmix sowie Ellen Betrix Nagellack und Cover Girl Nailstick 36 als eine Berufskrankheit im Sinne von Art. 9 Abs. 1 oder Abs. 2 UVG zu qualifizieren und die Zürich hierfür leistungspflichtig ist. 2.1 Die Vorinstanz hat zutreffend erwogen, dass der medizinische Sachverhalt rechtsgenüglich abgeklärt ist und namentlich die Berichte der Dermatologischen Klinik X.________ vom 4. Januar 2001 und des SUVA-Arztes Dr. med. R.________ vom 11. Januar 2006 eine beweisrechtlich einwandfreie Grundlage für die Beurteilung der Streitfrage bieten. Gestützt auf die dortigen Ausführungen und Stellungnahmen wird im vorinstanzlichen Entscheid - wie bereits in der Verfügung der Beschwerdegegnerin (vom 21. Februar 2006) und in deren Einspracheentscheid (vom 7. Juni 2006) - einlässlich und überzeugend begründet, weshalb eine Berufskrankheit im Sinne von Art. 9 Abs. 1 UVG von vornherein ausser Betracht fällt und eine solche nach Art. 9 Abs. 2 UVG daran scheitert, dass die festgestellten Allergien mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht mindestens zu 75% durch die berufliche Tätigkeit verursacht sind (BGE 126 V 186 Erw. 2b mit Hinweis). Die Beschwerdeführerin bringt letztinstanzlich nichts vor, was vom kantonalen Gericht nicht bereits mit stichhaltigen Argumenten entkräftet wurde. Es wird daher auf die in allen Teilen zutreffenden vorinstanzlichen Erwägungen verwiesen. Beizufügen bleibt, dass kein Anlass besteht, die in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde angekündigten, bisher nicht beigebrachten Beweismittel - angeblich zwei fachärztliche Berichte - abzuwarten. Gemäss Rechtsprechung zu Art. 108 Abs. 2 OG ist es unzulässig, in einer Verwaltungsgerichtsbeschwerde die Absicht kundzutun, nach Ablauf der Beschwerdefrist Beweismittel nachzureichen und/oder zu diesem Zweck die Sistierung des Verfahrens zu beantragen (BGE 127 V 356 Erw. 3b in fine). Nicht innert der gesetzlichen Frist (Art. 106 Abs. 1 OG) unaufgefordert eingereichte Schriftstücke sind praxisgemäss nur zu berücksichtigen, wenn sie neue erhebliche Tatsachen oder schlüssige Beweismittel enthalten, welche eine Revision im Sinne von Art. 137 lit. b OG zu rechtfertigen vermöchten (BGE 127 V 357 Erw. 4b); hier bestehen jedoch keinerlei Anhaltspunkte dafür, dass die in Aussicht gestellten Beweismittel revisionsrechtlich von Belang sein könnten. In Anbetracht der klaren Sach- und Rechtslage erübrigen sich (beweismässige) Weiterungen.