Citation: 7B_203/2024 E. 5.4.2

5.4.2. Die Argumentation des Beschwerdeführers überzeugt nicht: Die Tatsache, dass er sich ohne plausible Erklärung nachts widerrechtlich auf dem Areal der B.________ AG aufhielt, kurz nachdem sich dort ein mit 510 kg Kokain beladener Container befand, erscheint bereits für sich alleine verdächtig, wie das Zwangsmassnahmengericht mit Entscheid vom 1. November 2023 schon zutreffend erwogen hat. Weiter ist zu berücksichtigen, dass nach der Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz der Beschwerdeführer den Polizeibeamten am 30. April 2022 seine Mobiltelefonnummer angegeben haben muss. Der Beschwerdeführer kritisiert dies zwar, macht aber nicht geltend, die Vorinstanz sei in Willkür verfallen (vgl. Art. 97 Abs. 1, Art. 105 Abs. 1 und Art. 106 Abs. 2 BGG). Die Vorinstanz durfte somit davon auszugehen, dass die überwachte Mobiltelefonnummer vom Beschwerdeführer genutzt wurde. Dabei ist nicht ersichtlich, wie mit Familienmitgliedern ausgetauschte Textnachrichten das Gegenteil beweisen sollen. Seine Behauptung, er kenne bzw. erkenne seine eigene Telefonnummer nicht, erscheint im Übrigen zumindest zweifelhaft. Aus diesen Gründen ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz die Auswertung der Randdaten bei der Beurteilung des dringenden Tatverdachts berücksichtigt und diesen bejaht hat. Damit kann offenbleiben, ob die sichergestellten Notizzettel vom Beschwerdeführer selbst verfasst wurden und überhaupt auf Drogenhandel schliessen lassen.