Citation: 5A_856/2021 E. 2

Die Beschwerdeführerin stellt kein Rechtsbegehren. Aus dem Kontext ist aber klar erkennbar, dass es ihr um die Rückkehr der Tochter in ihren Haushalt geht und sie insofern das Aufenthaltsbestimmungsrecht über ihre Tochter zurückerhalten möchte. Indes fehlt es an einer hinreichenden Begründung: Die insgesamt 31-seitige Beschwerde besteht aus einer appellatorischen Schilderung der eigenen Sicht der Dinge. Betreffend die ausführliche Sachverhaltsdarstellung im angefochtenen Entscheid wird eine Verletzung des Willkürverbotes nicht einmal sinngemäss dargetan, geschweige denn explizit angerufen. Ebenso wenig erfolgt in rechtlicher Hinsicht eine sachgerichtete Bezugnahme auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheides. Vielmehr wird zusammengefasst geltend gemacht, dass das Gutachten einseitig und ihr aus undurchsichtigen Gründen das Kind weggenommen worden sei sowie dass alle Beteiligten sie verleumden wollten und vermeintlich als unfähig ansehen würden, wo sie doch jederzeit auf alle Bedürfnisse der Tochter eingegangen und verlässlich gewesen sei. Immerhin wird abstrakt die Verhältnis- und Zweckmässigkeit der Fremdplatzierung des Kindes angezweifelt. Damit hat sich das Kantonsgericht - nebst den grundsätzlichen Voraussetzungen für den Obhutsentzug, für welche es auf die gutachterlich festgestellte fehlende Krankheitseinsicht und die namentlich bei instabilen Phasen fehlende Fähigkeit, C.________ die erforderliche Pflege und Betreuung zu bieten, verwiesen hat - in seinem Entscheid aber ausführlich auseinandergesetzt (E. 8 S. 19 ff.), ohne dass die Beschwerdeführerin darauf konkret Bezug nehmen würde (unterlassene Medikamenteneinnahme, keine Kontaktaufnahme mit ihrem Auffangnetz, Häufung der Vorfälle in jüngerer Zeit, fehlender Erfolg früherer milderer Massnahmen). Ferner erfolgt im angefochtenen Entscheid auch eine ausführliche Schilderung der Eignung des Unterbringungsortes, wo sich C.________ offenbar sehr wohl fühlt und sich entfalten und entwickeln kann.