Citation: 6B_652/2022 E. 2.4.1

2.4.1. Die Vorinstanz stellt fest, dass in den Akten ein Nachweis der Zustellung der Vorladung an den Beschwerdeführer fehle, aber dieser nicht bestreite, dass ihm am 23. Oktober 2021 die Vorladung zur Hauptverhandlung zugestellt worden sei (angefochtener Entscheid S. 8 E. 3.2.2). Der Beschwerdeführer erhebt in diesem Zusammenhang keine Willkürrüge und stellt vorliegend auch nicht in Abrede, dass ihm die fragliche Vorladung zuging. Vielmehr räumt er ein, ihm sei der Verhandlungstermin bekannt gewesen. Sein Einwand, er sei nicht hinreichend über die Folgen eines unentschuldigten Fernbleibens belehrt worden, da er sich nicht erinnern könne, dass ihm die Säumnisfolgen mitgeteilt worden seien, erweist sich als unbegründet. Dass sich der Beschwerdeführer vor Bundesgericht an einen solchen Hinweis nicht zu erinnern vermag, ändert nichts daran, dass ihm die Vorladung zur Hauptverhandlung am 23. Oktober 2021 zuging. Darüber hinaus macht er keine sprachlichen oder kognitiven Einschränkungen geltend, die eine Kenntnisnahme hätten verhindern können (vgl. Urteil 6B_397/2015 vom 26. November 2015 E. 1.5). Die Vorinstanz verletzt kein Bundesrecht, wenn sie davon ausgeht, der Beschwerdeführer habe die Säumnisfolgen gekannt.