Citation: 2A.29/2006 20.01.2006 E. 2

In der Sache erweist sich die Beschwerde als offensichtlich unbegründet. Der Beschwerdeführer kommt seinen gesetzlichen Mitwirkungspflichten nur ungenügend nach. Das Vorliegen des Haftgrunds der Untertauchensgefahr (vgl. Art. 13b Abs. 1 lit. c ANAG) wird sodann durch seine Aussage in der Beschwerdeschrift unterstrichen, er wolle nicht in seine Heimat zurückkehren. Unter diesen Umständen kommt es nicht mehr darauf an, dass er bisher angeblich nicht straffällig geworden ist bzw. die öffentliche Sicherheit und Ordnung nicht bedroht hat, wie er (sinngemäss) geltend macht. Die Haft ist auch verhältnismässig. Insbesondere erscheint eine Ausschaffung innert absehbarer Frist möglich (vgl. Art. 13c Abs. 5 lit. a ANAG; BGE 130 II 56 E. 4.1 S. 59 ff., mit Hinweisen). Der Beschwerdeführer ist von einer nigerianischen Expertendelegation am 29. September 2005 als nigerianischer Staatsangehöriger anerkannt worden. Die Ausstellung eines Reisepapiers scheint innert vernünftiger Frist möglich, wobei der Beschwerdeführer diese Frist durch eine bessere Mitwirkung verkürzen könnte. Sodann haben die schweizerischen Behörden das Beschleunigungsgebot (vgl. Art. 13b Abs. 3 ANAG) eingehalten, nachdem sie sich regelmässig bemüht haben, den Vollzug der Wegweisung voranzutreiben; letztmals hat das Bundesamt für Migration am 20. Dezember 2005 bei den nigerianischen Behörden ein Emergency Travel Certificate für den Beschwerdeführer angemahnt. Insgesamt sind keine Gründe für eine allfällige Unzulässigkeit der Ausschaffungshaft ersichtlich.