Citation: 9C_244/2023 E. 4.3

4.3. Die Beschwerdegegnerin verneint einen Zusammenhang zwischen den Lohnzahlungen und den übernommenen Mietkosten. Sie macht geltend, der Lohn der Geschäftsführerin sei angemessen bzw. branchenüblich gewesen. Bestanden habe er aus einem Fixum von Fr. 120'000.- pro Jahr sowie einem variablen Teil, d.h. dem aufgrund des Vorjahresergebnisses festgelegten Bonus (2015: Fr. 60'000.- [nach einem ausserordentlich guten Ergebnis für 2014]; 2016: Fr. 20'000.-; 2017: Fr. 20'000.-; 2018 und 2019: je Fr. 0.-). Die höheren Bezüge in früheren Jahren seien auf Bonuszahlungen zurückzuführen gewesen und mit dem Eintritt zusätzlicher Arbeitnehmer habe sich die Senkung des Bruttolohns ohne jeden Zusammenhang mit der Übernahme von Mietkosten gerechtfertigt, weil sich die Lohnkosten insgesamt erhöht hätten.