Citation: 5A_151/2010 05.05.2010 E. 1

Angefochten ist die kantonal letztinstanzliche Verweigerung der unentgeltlichen Rechtspflege im Abänderungsprozess. Auf die Beschwerde kann grundsätzlich eingetreten werden (Urteil 5A_396/2009 vom 5. August 2009 E. 1.2, nicht veröffentlicht in BGE 135 I 288). Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung von Art. 9 und Art. 29 Abs. 3 BV (S. 4 Ziff. 4 der Beschwerdeschrift). Das Bundesgericht prüft eine Verletzung von Grundrechten nur insofern, als eine solche Rüge in der Beschwerde vorgebracht und begründet worden ist (Art. 106 Abs. 2 BGG). Das bedeutet, dass Rügen zu erheben sind und klar und detailliert anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids darzulegen ist, inwiefern verfassungsmässige Rechte verletzt worden sein sollen (BGE 135 III 232 E. 1.2 S. 234). Beruht der angefochtene Entscheid auf mehreren voneinander unabhängigen Begründungen, ist jede von ihnen - wie bis anhin (BGE 132 I 13 E. 3 S. 17) - unter Nichteintretensfolge als verfassungswidrig zu rügen (BGE 133 IV 119 E. 6.3 S. 120 f.).