Citation: 1C_198/2018 E. 2.3.1

2.3.1. Die Vorinstanz hat weiter ausgeführt, gemäss den Berechnungen der Gemeinde Hemberg in der Bauabschlagsverfügung vom 14. August 2014 seien beim Bau der Erschliessungsstrasse rund 336 m3 Aushub, davon rund 84 m3 Humus, angefallen. Somit habe die ursprünglich bewilligte Ablagerung des Aushubs der landwirtschaftlichen Erschliessungsstrasse bis zu 252 m3 betragen. In der Deponie 1 hätten gemäss Bauabschlag rund 100 - 120 m3 Aushub abgelagert werden können, was entsprechend erfolgt sei. Die Deponie 1 sei abgeschlossen, die Deponie 3 nicht in Angriff genommen worden. Die Differenz von rund 130 - 150 m3 Material (bewilligte Aushubmenge ohne Humus: 252 m3 abzüglich Deponie 1 von 100 - 120 m3) habe in der Deponie 2 abgelagert werden dürfen. Gemäss Ermittlung des Geometers seien in der Deponie 2 aber 745.7 m3 abgelagert worden. Daraus resultiere gemäss Bauabschlagsverfügung ein Deponiemehrvolumen von rund 600 m3 Material, welches ohne Bewilligung abgelagert worden sei. Das Baudepartement habe diese Berechnungen als plausibel taxiert. Die Vorinstanz hat darauf hingewiesen, die Beschwerdeführer treffe ungeachtet des Untersuchungsprinzips eine Mitwirkungspflicht, welcher sie nicht ansatzweise nachgekommen seien. Ihre anderweitigen Annahmen des beim Strassenbau angefallenen Aushubs seien unbelegt und es bestünden keine Anhaltspunkte dafür, dass die Berechnung der Gemeinde Hemberg unzutreffend sei. Die Mehrdeponie im Umfang von 600 m3 sei formell und materiell rechtswidrig.