Citation: 8C_257/2024 E. 5.1

5.1. Gemäss Vorinstanz verbleibt dem Beschwerdeführer aus rein somatischer Sicht trotz der Rückenbeschwerden (chronisches Lumbovertebralsyndrom bei Facettengelenksarthrosen, manifeste Osteoporose nach Insuffizienz-Deckplattenimpressionsfraktur am 12. Brustwirbelkörper [BWK12] und BWK6-Kompressionsfraktur sowie Klavikulaschaftfraktur) eine uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit. Wegen einer depressiven Symptomatik sei die Leistungsfähigkeit bei vollzeitlicher Präsenz, aber erhöhtem Pausenbedarf um 20 % vermindert. Daran könnten die vom Gutachten abweichenden Stellungnahmen der behandelnden Ärzte nichts ändern. Bezüglich der erwerblichen Auswirkungen der Gesundheitsschädigung ging das kantonale Gericht davon aus, dass der Beschwerdeführer zwar für verschiedene Arbeitgeber in der Gastronomie gearbeitet habe. Aufgrund des zuletzt erzielten Stundenlohns (Fr. 19.10) sei indessen darauf zu schliessen, dass seine ausländische Ausbildung nicht anerkannt werde. Mit der IV-Stelle zog die Vorinstanz daher für die Ermittlung des hypothetischen Lohns im Gesundheitsfall (Valideneinkommen) den statistischen Verdienst für einfache Hilfsarbeitertätigkeiten (Kompetenzniveau 1) gemäss Lohnstrukturerhebung des Bundesamts für Statistik (LSE) heran. Vom gleichen statistischen Lohn ging sie auch bei der Bemessung des Invalideneinkommens aus, dies allerdings unter Anrechnung des gutachtlich bescheinigten 80%-Pensums und unter Berücksichtigung eines leidensbedingten Abzugs vom Tabellenlohn in der Höhe von 15 %. Aus dem Vergleich der beiden Einkommen resultierte ein Invaliditätsgrad von 32 %.