Citation: 6B_112/2016 E. 1.1

1.1. Die Vorinstanz erwägt im Wesentlichen, der Beschwerdeführer habe das vorausfahrende Fahrzeug im Bereich der Zusammenführung zweier Autobahnabschnitte überholt. An dieser Stelle sei gerade damit zu rechnen, dass von links kommende Fahrzeuge aufgrund des Rechtsfahrgebots auf den rechts liegenden Fahrstreifen wechseln werden. Durch sein Manöver habe der Beschwerdeführer eine erhöhte abstrakte Gefahr eines schweren Unfalls geschaffen. Das Verhalten des Beschwerdeführers sei zumindest als grobfahrlässig zu qualifizieren. Der Beschwerdeführer sei sich auch der Widerrechtlichkeit seines (damals noch bestrittenen) Vorgehens bewusst gewesen, zumal er dieses selber als "falsch" und als "Verkehrsfehler" bezeichnet habe. Der Tatbestand der groben Verletzung der Verkehrsregeln im Sinne von Art. 90 Abs. 2 i.V.m. Art. 35 Abs. 1 SVG sei somit erfüllt.