Citation: 1A.171/2002 23.12.2002 E. 5

Schliesslich bringen die Beschwerdeführer vor, sie hätten vor Obergericht eine Verletzung des rechtlichen Gehörs bzw. weiterer prozessualer Rechte durch die Bezirksanwaltschaft gerügt. Insbesondere habe die Bezirksanwaltschaft die Prozesseingaben der Beschwerdeführer nicht ausreichend berücksichtigt. Diese Rüge sei vom Obergericht geprüft und zu Unrecht als unbegründet beurteilt worden. Es kann offen bleiben, ob der Vorwurf, die Bezirksanwaltschaft habe den Beschwerdeführern das rechtliche Gehör verweigert, zutreffend erschiene. Das Obergericht prüfte als Rechtsmittelinstanz sämtliche Rechts- und Sachverhaltsfragen, und die Beschwerdeführer konnten im Rekursverfahren ihren Standpunkt ausführlich darlegen. Gegenteiliges wird auch in der Beschwerde nicht behauptet. Bei dieser Sachlage erfolgte im Rekursverfahren vor Obergericht eine Heilung allfälliger früherer Verfahrensfehler (vgl. BGE 124 V 180 E. 4a S. 183, 389 E. 5a S. 392; 122 II 274 E. 6 S. 285; 116 Ia 94 E. 2 S. 95 f., je mit Hinweisen).