Citation: 2C_109/2016 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz hat sich einlässlich mit der Schwere der Straftat (versuchte Vergewaltigung, sexuelle Nötigung, Freiheitsberaubung und versuchte Nötigung) auseinandergesetzt und sich dabei zu Recht auf die Ausführungen des strafrechtlichen Urteils abgestützt. Sie hat dabei auch die vom Beschwerdeführer vorgebrachten Argumente in Bezug auf eine geringe Rückfallgefahr ausführlich behandelt. Sie hat sodann die privaten Interessen des Beschwerdeführers korrekt aufgelistet und gewichtet (Aufenthalt seit 27 Jahren in der Schweiz; hier zwar sozialisiert, aber keine Ausbildung, überwiegend keine Arbeitsstelle [nunmehr allerdings einen Arbeitsvertrag], finanzielle Abhängigkeit von den Eltern und von der Sozialhilfe und insofern wenig integriert; Kenntnis der Sprache und der Kultur des Kosovos; Verwandte und Bekannte in Kosovo). Auch wenn die privaten Interessen aufgrund der langen Anwesenheit des Beschwerdeführers nicht ungewichtig sind, hat die Vorinstanz zu Recht festgehalten, dass aufgrund der Schwere und der Art der Rechtsverletzung das öffentliche Interesse an der Wegweisung gewichtiger ist und deshalb das private Interesse überwiegt. Insofern kann ohne Weiteres auf den vorinstanzlichen Entscheid verwiesen werden (Art. 109 Abs. 3 BGG).