Citation: 9C_648/2016 E. 6.5.4

6.5.4. 6.5.4.1. Der Beschwerde ist insoweit zu folgen, als betreffend das Invalideneinkommen die Voraussetzungen für die Heranziehung der LSE-Tabellenwerte erfüllt sind. Mit Blick auf die anwendbare LSE 2012 entfällt die Anrechnung des Totalwerts, weil der Beschwerdeführer nur im Dienstleistungssektor über Berufserfahrung verfügt. Wird mit der Beschwerde die Branche "Information und Kommunikation" (LSE 2012, TA1, Spalte 58-63) herangezogen, so erscheint die Anrechnung des Kompetenzniveaus 2 angemessen, worin praktische Tätigkeiten u.a. im Bereich der Administration und Datenverarbeitung enthalten sind (Fr. 6'946.-; LSE 2012, TA1, Kompetenzniveau 2, Männer). Dies führt unter Berücksichtigung der betriebsüblichen wöchentlichen Arbeitszeit zu einem Betrag von Fr. 85'435.80 (Fr. 6'946.- x 12 : 40 x 41.0). Bei einer Arbeitsfähigkeit von 80 % (vgl. E. 3.1 vorne) resultiert ein Invalideneinkommen von Fr. 68'348.60 (Fr. 85'435.80 x 0.8). Alternativ könnte auch die Branche "Freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstl." (Fr. 6'420.-; LSE 2012, TA1, Spalte 69-75, Kompetenzniveau 2, Männer) herangezogen werden. Gestützt darauf ergibt sich ein Invalideneinkommen von Fr. 63'943.20 (Fr. 6'420.- x 12 : 40 x 41.5 = Fr. 79'929.- x 0.8). 6.5.4.2. Der Beschwerdeführer macht sodann geltend, es sei ein Abzug vom Tabellenlohn von 20 % vorzunehmen. Soweit er diesbezüglich rügt, er leide immer noch unter somatischen Beschwerden (u.a. einer Hepatitis B), ist nicht ersichtlich, weshalb gestützt darauf ein Abzug gerechtfertigt sein sollte. Gegenteils wurden die somatischen Leiden in der ABI-Expertise im Rahmen der 20%igen Einschränkung der Arbeitsfähigkeit berücksichtigt. Dies gilt insbesondere für den erhöhten Pausenbedarf infolge der Nebenwirkungen der Hepatitis B-Therapie, was gemäss Einschätzung der Gutachter zu einer (mit Blick auf die psychiatrische Arbeitsunfähigkeit nicht additiven) Leistungsminderung von 10 % führe (vgl. ABI-Gutachten vom 1. September 2015, Ziff. 3.4 S. 11 f.). Dem Umstand, dass der Versicherte in Anbetracht der langen Berufspause und der Entwicklung in der IT-Branche keinen "Durchschnittslohn" mehr erreichen könne, worauf dieser weiter verweist, wird durch das Abstellen auf das Kompetenzniveau 2 der LSE-Tabellenwerte hinreichend Rechnung getragen (vgl. E. 6.5.4.1 vorne). Inwieweit ferner die - wie der Beschwerdeführer selber einräumt - bereits guten Deutsch- und Englischkenntnisse einen Abzug rechtfertigen sollen, ist nicht ersichtlich und wird in der Beschwerde auch nicht (substantiiert) dargetan. Ebenso wenig vermag der (pauschale) Hinweis, der Beschwerdeführer sei "alt" (vgl. dazu statt vieler: Urteil 9C_455/2013 vom 4. Oktober 2013 E. 4.2), eine wesentliche Erschwernis bei der Integration in den Arbeitsmarkt zu begründen: Der im Verfügungszeitpunkt knapp über fünfzigjährige Versicherte verfügt mit einer in der Schweiz anerkannten Matura, einer EDV-Ausbildung und einiger Berufserfahrung über ein solides berufliches Rüstzeug (vgl. berufliche Anamnese; ABI-Gutachten vom 1. September 2015, S. 13). Schliesslich bringt der Beschwerdeführer zu Recht nicht vor, dass sich das Kriterium der Teilzeitarbeit bei einem zumutbaren Pensum von 80 % nachteilig auswirke (vgl. Urteil 8C_805/2016 vom 22. März 2017 E. 3.2 mit weiteren Hinweisen). Auch im Übrigen sind keine abzugsrelevanten Umstände ersichtlich, weshalb es mit dem ermittelten Invalideneinkommen (E. 6.5.4.1 vorne) sein Bewenden hat.