Citation: 2A.22/2003 21.01.2003 E. 2

2.1 Auf dem Gebiete der Fremdenpolizei ist die Verwaltungsgerichtsbeschwerde gemäss Art. 100 Abs. 1 lit. b Ziff. 3 OG unzulässig gegen die Erteilung oder Verweigerung von Bewilligungen, auf die das Bundesrecht keinen Anspruch einräumt. Gemäss Art. 4 des Bundesgesetzes über Aufenthalt und Niederlassung der Ausländer (ANAG; SR 142.20) entscheidet die zuständige Behörde im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften und der Verträge mit dem Ausland nach freiem Ermessen über die Bewilligung von Aufenthalt und Niederlassung. Dies bedeutet, dass der Ausländer keinen Rechtsanspruch auf Erteilung einer fremdenpolizeirechtlichen Bewilligung hat, soweit er (oder ein in der Schweiz lebender Familienangehöriger) sich nicht auf eine Norm des Bundesrechts oder eines Staatsvertrags berufen kann, welche konkret einen Bewilligungsanspruch vorsieht (BGE 127 II 161 E. 1a S. 164, mit Hinweisen). Die Beschwerdeführer können keine derartige Norm anrufen. Eine solche findet sich weder im Bundesgesetz über Aufenthalt und Niederlassung der Ausländer noch in einem anderen Bundesgesetz. Sodann räumen die Bestimmungen der Verordnung vom 6. Oktober 1986 über die Begrenzung der Zahl der Ausländer (Begrenzungsverordnung, BVO; SR 823.21) keine Bewilligungsansprüche ein (BGE 122 II 186 E. 1a, mit Hinweisen). Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist daher, sofern nicht eine andere anspruchsbegründende Norm zur Anwendung kommt, auch gegen den Bewilligungsentscheid einer kantonalen Behörde ausgeschlossen, welcher in Anwendung von Bestimmungen der Begrenzungsverordnung ergeht oder in welchem vorfrageweise die Möglichkeit einer Ausnahme von den Höchstzahlen der Begrenzungsverordnung geprüft wird (BGE 122 II 186 E. 1d und e S. 189 ff.). Die Beschwerdeführer können sich sodann nicht auf Art. 8 EMRK berufen; die besonderen Voraussetzungen dafür, dass in dieser Hinsicht ausnahmsweise die familiäre Beziehung eines volljährigen Ausländers zu einem in der Schweiz anwesenheitsberechtigten volljährigen Angehörigen einen Anspruch entstehen lassen könnte, sind nicht erfüllt (vgl. dazu BGE 120 Ib 257 E. 1d und e S. 260 ff.). Trotz des diesbezüglichen spezifischen Hinweises in der Rechtsmittelbelehrung des angefochtenen Urteils wird denn auch keine Verletzung von Art. 8 EMRK geltend gemacht. 2.2 Da der Beschwerdeführerin ein Anspruch auf die nachgesuchte Bewilligung fehlt, ist die vorliegende Verwaltungsgerichtsbeschwerde offensichtlich unzulässig. Es ist darauf im vereinfachten Verfahren (Art. 36a OG), ohne Schriftenwechsel oder andere Weiterungen (Einholen von Akten usw.), nicht einzutreten. Mit diesem Urteil wird das Gesuch um Gewährung der aufschiebenden Wirkung gegenstandslos. 2.3 Entsprechend dem Verfahrensausgang sind die bundesgerichtlichen Kosten den Beschwerdeführern je zur Hälfte unter Solidarhaft aufzuerlegen (Art. 156 Abs. 1 und Abs. 7 in Verbindung mit Art. 153 und 153a OG).