Citation: 9C_804/2015 E. 3.1

3.1. Die gegen die Beweiskraft des RAD-Berichts vom 3. Oktober 2013 und die vorinstanzliche Beweiswürdigung erhobenen Einwände der Beschwerdeführerin vermögen, soweit nicht als appellatorische Kritik unbeachtlich (BGE 137 II 353 E. 5.1 S. 356), keine Bundesrechtsverletzung, schon gar keine Willkür, zu begründen. Nicht gefolgt werden kann zunächst dem Argument, die RAD-Untersuchung vom 1. Oktober 2013 (Bericht vom 3. Oktober 2013) sei nicht ergebnisoffen gewesen. Indem Dr. med. B.________ die Versicherte selbst explorierte, kam er den Anforderungen der Rechtsprechung an eine beweiskräftige Beurteilung nach. Diese erachtet - gerade bei orthopädischen Gesundheitsschäden, wo namentlich im Bereich der Wirbelsäule die klinische Untersuchung (Inspektion) die wichtigste und feinste Prüfung darstellt (Urteil 9C_335/2015 vom 1. September 2015 E. 4.2.2 mit Hinweis) - eine reine Aktenbeurteilung unter Umständen für weniger beweiskräftig als eigene Untersuchungen (Urteil 9C_196/2014 vom 18. Juli 2014 E. 5.1.1 mit Hinweisen). Dass Dr. med. B.________ seine Zweifel an der Plausibilität der Beurteilung des Dr. med. E.________ mittels eigener Untersuchung klären wollte, ist im Übrigen auch deshalb nachvollziehbar, weil die lumbale Rückenproblematik (die selbst nach Einschätzung des Dr. med. E.________ lediglich in der bisherigen Tätigkeit eine vollständige Arbeitsunfähigkeit bewirkte) als bildgebend nicht hinreichend erklärbarer unspezifischer Schmerz eingeordnet wurde (MRI der LWS vom 29. März 2011; Bericht des PD Dr. med. H.________, Teamleiter Wirbelsäulenchirurgie, Klinik I.________, vom 18. April 2012), der somit nicht ohne weiteres eine Arbeitsunfähigkeit zu bewirken vermag. Nicht nachvollziehbar ist die Rüge, die Einordnung der 50 %igen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit als "gering" rufe Zweifel an der Beurteilung des Dr. med. B.________ hervor. Inwiefern die am 1. Oktober 2013 durch Dr. med. B.________ erhobenen Befunde falsch, die nachfolgende Beurteilung nicht lege artis erfolgt und die darauf abstellende Beweiswürdigung der Vorinstanz - folglich - willkürlich sein sollen, lässt sich auch den übrigen Ausführungen der Versicherten nicht hinreichend nachvollziehbar entnehmen.