Citation: 6P.7/2003 26.06.2003 E. 2

Der Beschwerdeführer sieht eine Widersprüchlichkeit und damit eine Verletzung von Art. 9 BV und Art. 6 Abs. 1 EMRK im Umstand, dass in den Erwägungen des angefochtenen Urteils der Anspruch auf eine Genugtuung verneint wird, im Urteilsspruch aber nicht ausdrücklich steht, die Genugtuungsforderung werde abgewiesen. Daraus könne man schliessen, dass entgegen den Ausführungen in den Erwägungen auch ein Genugtuungsanspruch grundsätzlich gegeben sei, der vom Zivilrichter festgesetzt werden müsse (Rüge B). Gemäss Urteilsspruch wird der Beschwerdegegner verpflichtet, dem Beschwerdeführer den erlittenen "Schaden" zu ersetzen. In den Erwägungen steht unmissverständlich, dass von der Zusprechung einer Genugtuung abgesehen wird. Der Urteilsspruch ist zwar unvollständig, weil die Abweisung der Genugtuungsforderung fehlt. Trotzdem ist das Urteil klar und in keiner Weise widersprüchlich. Die Rüge ist offensichtlich unbegründet und grenzt an Mutwilligkeit.