Citation: 2C_758/2020 E. 8.1

8.1. Die Vorinstanz hat vorliegend angenommen, dass keine erheblichen Fremdmittel eingesetzt worden sind. Zur Begründung führte sie aus, es falle zwar auf, dass die Fremdmittel im Jahr 2014 ein Mehrfaches der Vorjahre betragen hätten. Da es sich um einen Anteil von 18 % am Gesamtvermögen handle, könnten diese Fremdmittel aber nicht als erheblich eingestuft werden. Es komme hinzu, dass der Beschwerdeführer - wie die Vermögensentwicklung der Jahre 2011 bis 2014 zeige - auf die Fremdmittel für seine Wertschriftengeschäfte grundsätzlich nicht angewiesen gewesen sei und er ebenso wenig zur Bestreitung seines Lebensunterhaltes neben seiner Tätigkeit als unselbständiger Bankangestellter zum Erzielen von Kapitalgewinnen gezwungen gewesen sei. Auch habe der Beschwerdeführer sein Darlehen von rund Fr. 90'000.-- trotz des Totalverlustes im Jahr 2015 innert rund 18 Monaten zurückzahlen können.