Citation: 5A_1004/2018 E. 3

Sodann erhebt die Beschwerdeführerin zahlreiche Sachverhaltsrügen (betreffend Verschlechterung der Wasserqualität; kein Mehrwert der Anlage; die Verkalkung der Leitungen sei kein akutes Problem; wegen des Schwimmens des Kalks im Wasser könnten keine Schäden an den Steigleitungen entstehen; Gefahr der Verkeimung; keine Notwendigkeit, das Wasser zu enthärten). Indes unterlässt sie es aufzuzeigen, inwiefern die Behebung dieser Mängel für den Ausgang des Verfahrens, namentlich betreffend die vor Vorinstanz hauptsächlich diskutierte Frage, ob eine nützliche (Art. 647d Abs. 1 ZGB) oder der Bequemlichkeit dienende bauliche Massnahme (Art. 647e Abs. 1 ZGB) beschlossen worden sei, entscheidend sein könnte. Auf diese Sachverhaltsrügen ist nicht einzutreten (E. 1.3). Dasselbe Schicksal ereilt die Rüge, sie habe den vor Bezirksgericht gestellten Antrag auf Erstellung eines Sachverständigengutachtens entgegen der Auffassung des Kantonsgerichts in ihrer Berufung nicht wiederholen müssen, denn die Beschwerdeführerin zeigt nicht auf, welches die Folgen der Abnahme des Beweises für den Ausgang des Verfahrens sein könnten. Damit erweist sich das Begehren, die Sache zur Ergänzung des Sachverhalts durch ein Sachverständigengutachten an die Vorinstanz zurückzuweisen, als neu und unzulässig (E. 1.4).