Citation: 5A_677/2024 E. 4.3.2

4.3.2. Die Vorinstanz stellt im angefochtenen Entscheid fest, dass die Beschwerdegegnerin die Anrechnung der Unterhaltsbeiträge an den Sohn des Beschwerdeführers bereits im vorinstanzlichen Verfahren bestritten hat. Dass diese Feststellung willkürlich (Art. 9 BV) sein sollte, macht der Beschwerdeführer nicht geltend. Überdies führt er in seiner Beschwerde selbst aus, die Beschwerdegegnerin habe im erstinstanzlichen Verfahren "mit Nichtwissen bestritten", ob der Beschwerdeführer die Unterhaltszahlungen an die Exfrau und seinen Sohn tatsächlich leiste. Die vorinstanzliche Feststellung, wonach der Beschwerdeführer bereits im erstinstanzlichen Verfahren erklärt hat, die Unterhaltsbeiträge an seinen volljährigen Sohn ab August 2024 nicht mehr bezahlen zu müssen, bestreitet er sodann nicht. Weshalb die Vorbringen der Beschwerdegegnerin im Berufungsverfahren bei dieser Ausgangslage verspätet sein sollen bzw. die Vorinstanz verfassungsmässige Rechte des Beschwerdeführers verletzt haben soll, indem sie zum gegenteiligen Schluss kam, vermag der Beschwerdeführer nicht zu erklären. Insbesondere nennt er keine Bestimmung des Bundesrechts, die die Vorinstanz in willkürlicher Weise (Art. 9 BV) angewendet haben sollte. Seine Rüge ist - sofern sie überhaupt den vorliegenden Anforderungen (oben E. 2) genügt - unbegründet.