Citation: 2C_391/2022 E. A

Die A.________ AG ist Eigentümerin des landwirtschaftlichen Gewerbes "E.________", das sich aus mehreren Parzellen zusammensetzt und ca. 7'440.84a Land, Wald und überbaute Fläche umfasst. Seit April 1999 ist der E.________ in der heutigen Form verpachtet. Die A.________ AG beabsichtigte, diesen an B.C.________ und D.C.________, Sohn und Schwiegertochter des Pächterehepaares, zu verkaufen. Auf Gesuch hin bewilligte das Landwirtschaftsamt des Kantons Thurgau (nachfolgend: Landwirtschaftsamt TG) mit Bodenrechtsentscheid Nr. 294 vom 8. Dezember 2020 gestützt auf das Bundesgesetz vom 4. Oktober 1991 über das bäuerliche Bodenrecht (BGBB; SR 211.412.11) die Abtrennung des E.________ vom übrigen Grundeigentum der A.________ AG. Zudem bewilligte es die Abtrennung des F.________ ab der Parzelle Nr. xxx und damit vom E.________ sowie den Erwerb des E.________ durch B.C.________ und D.C.________ zu einem Preis von höchstens Fr. 4'000'000.--. Ebenfalls am 8. Dezember 2020 bewilligte das Landwirtschaftsamt TG gestützt auf Art. 102 des Bundesgesetzes vom 29. April 1998 über die Landwirtschaft (Landwirtschaftsgesetz, LwG; SR 910.1) die Abtrennung des F.________ im Ausmass von ca. 1'091.91a ab der Parzelle Nr. xxx und legte fest, dass das Zerstückelungsverbot auf beiden aus der Aufteilung der Parzelle hervorgehenden Parzellen bestehen bleibe (Entscheid Nr. 55 des Landwirtschaftsamts TG).