Citation: 8C_286/2023 E. 6.1

6.1. Hinsichtlich der Streitfrage der aufzurechnenden Differenzlohnsumme erwog die Vorinstanz, die Beschwerdegegnerin bemängle deren Berechnung durch die Suva unter Einbezug der MWST. Demgegenüber gehe die Suva von einer fehlenden MWST-Pflicht der B.B.________ GmbH respektive C.B.________ GmbH aus. Tatsächlich zeige eine Abfrage im UID-Register des Bundesamts für Statistik, dass die C.B.________ GmbH seit 1. Juli 2018 der MWST-Pflicht unterliege. Der Beschwerdegegnerin sei damit insoweit zuzustimmen, dass die Differenzlohnsumme ohne Mehrwertsteuer zu ermitteln sei, und zwar unabhängig davon, ob die C.B.________ GmbH die MWST effektiv entrichtet habe. Ohne Belang sei, dass die C.B.________ GmbH zumindest bei den im Jahr 2018 ausgestellten Rechnungen entgegen der in Art. 26 Abs. 2 lit. a des Bundesgesetzes über die MWST (SR 641.20) enthaltenen Verpflichtung ihre MWST-Nummer nicht angegeben habe. Für die Berechnung der Differenzlohnsumme habe die Suva zu Recht auf die im Konto 4005 aufgeführten Zahlungen an die B.B.________ GmbH respektive die C.B.________ GmbH abgestellt. Gegen deren Richtigkeit bringe die Beschwerdegegnerin keine hinreichend substanziierten Einwendungen vor. Hiervon sei nun noch die MWST von 7.7 % abzuziehen. Die aufzurechnende Differenzlohnsumme betrage damit für 2018 Fr. 48'701.95 und für 2019 Fr. 33'842.15.