Citation: 9C_419/2014 E. 2.2

2.2. Zu prüfen ist zunächst, in welchem Umfang der Beschwerdeführer ohne Gesundheitsschaden erwerbstätig gewesen wäre. Dabei ist nicht entscheidend, welches Ausmass der Erwerbstätigkeit der versicherten Person im Gesundheitsfall zugemutet werden könnte, sondern in welchem Pensum sie hypothetisch, d.h. ohne Gesundheitsschaden, aber bei sonst gleichen Verhältnissen, erwerbstätig wäre (vgl. BGE 133 V 504 E. 3.3 S. 507 mit Hinweisen). Dabei ist die auf einer Würdigung konkreter Umstände gestützte Festsetzung des hypothetischen Umfangs der Erwerbstätigkeit eine nur beschränkt überprüfbare Tatfrage (E. 1 hievor), während es sich um eine freier Überprüfung unterliegende Rechtsfrage handelt, wenn die Vorinstanz ihre Folgerung ausschliesslich auf die allgemeine Lebenserfahrung gestützt hat (BGE 133 V 504 E. 3.2 S. 507).