Citation: I 5/00 15.01.2001 E. 2

2.- Streitig und zu prüfen ist der Umfang des Rentenanspruches für die Zeit ab 1. April 1997. a) Nach sorgfältiger Würdigung der umfangreichen medizinischen Unterlagen (Berichte des Dr. med. M.________, Spezialarzt FMH für Neurologie, des Dr. med. C.________, Spezialarzt FMH für Chirurgie, des Dr. med. D.________, Spezialarzt FMH für Orthopädie und orthopädische Chirurgie, und des Dr. med. M.________, Spezialarzt FMH für Orthopädie und orthopädische Chirurgie, Gutachten der Klinik X.________ vom 19. Mai 1999) gelangte die Vorinstanz zum Ergebnis, dass sich der Gesundheitszustand der seit dem Unfall zu 100 % arbeitsunfähig gewesenen Beschwerdeführerin gegen Ende 1996, als die Wundheilung nach der vierten Operation weitgehend abgeschlossen war, so sehr gebessert hatte, dass ihr per Anfang 1997 - trotz der Gehbehinderung mit Schonhinken auf Grund eingeschränkter Beweglichkeit des Sprunggelenkes und der Zehen - die Aufnahme einer vorwiegend sitzenden Tätigkeit im Umfange von 40 % zumutbar gewesen sei. Nach der allgemeinen Methode des Einkommensvergleiches ermittelte das Gericht einen Invaliditätsgrad von 63 % (Valideneinkommen: Fr. 45'263.-; Invalideneinkommen: Fr. 16'624.-) und sprach der Versicherten mit Wirkung ab 1. April 1997 (Art. 88a Abs. 1 IVV) eine halbe Rente zu. b) Der in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vertretenen Auffassung, wonach auf Grund der stark divergierenden Auffassungen des Dr. med. D.________ (Bericht vom 26. Juli 1999) und der Klinik X.________ (Gutachten vom 19. Mai 1999) eine erneute fachärztliche Untersuchung erforderlich sei, kann nicht gefolgt werden. Unter den Ärzten ist Dr. med. D.________ der einzige, nach dessen Einschätzung die Versicherte an einer massiven Versteifung des linken Fusses mit erheblichen Spätfolgen eines massiven Sudecks leide und überhaupt nicht mehr in der Lage sei, eine Erwerbstätigkeit aufzunehmen (Bericht vom 26. Juli 1999). Demgegenüber hielten die Gutachter der Klinik X.________ ausdrücklich fest, dass weder szintigraphisch noch klinisch ein Verdacht auf Morbus Sudeck bestehe (Gutachten vom 19. Mai 1999), wovon offensichtlich auch die übrigen Ärzte ausgehen, in deren Berichten diese Krankheit - abgesehen von der Stellungnahme des Spitals Y.________ vom 31. März 1995, wo der (später nicht bestätigte) Verdacht auf eine beginnende Sudeckdystrophie geäussert wird - überhaupt nicht erwähnt wird. Mit Ausnahme des Dr. med. D.________ gehen sämtliche Ärzte im massgebenden Zeitpunkt von einer eingeschränkten Beweglichkeit des Sprunggelenkes und der Zehen und einer um 40-60 % reduzierten Arbeitsfähigkeit aus. Dass die Vorinstanz auf diese übereinstimmenden und überzeugend begründeten Einschätzungen abgestellt hat, ist nicht zu beanstanden. Auf die Einholung zusätzlicher ärztlicher Auskünfte ist zu verzichten, da der rechtserhebliche medizinische Sachverhalt umfassend abgeklärt ist und von weiteren Beweismassnahmen keine neuen Erkenntnisse erwartet werden können (BGE 124 V 94 Erw. 4b, 122 V 162 Erw. 1d mit Hinweis). c) An diesem Ergebnis vermag der von der Beschwerdeführerin im letztinstanzlichen Verfahren eingereichte Bericht des Dr. med. D.________ vom 30. März 2000 mit einer Beurteilung ihres Gesundheitszustandes anhand aktueller Röntgenbilder und Beilagen medizinischer Literatur nichts zu ändern, weil er nichts beiträgt zur Feststellung des Sachverhaltes, wie er sich bis zum Verfügungserlass verwirklicht hat, welcher Zeitpunkt rechtsprechungsgemäss die Grenze der richterlichen Überprüfungsbefugnis bildet (BGE 121 V 366 Erw. 1b). Unter diesen Umständen kann offen bleiben, ob dieses neue Beweismittel überhaupt berücksichtigt werden kann, nachdem es nach Ablauf der Beschwerdefrist, und ohne dass ein zweiter Schriftenwechsel angeordnet wurde, aufgelegt worden ist (BGE 109 Ib 249 Erw. 3c; ferner nicht veröffentlichtes Urteil des Bundesgerichts vom 10. Oktober 1997, 2A.616/1996).