Citation: 2A.371/2004 12.07.2004 E. A

Der nigerianische Staatsangehörige X.________, geboren am **. ** 1969, reiste am 12. August 1996 mit einem gefälschten Pass illegal in die Schweiz ein und stellte ein Asylgesuch. Am 2. Juli 1999 heiratete er die Schweizer Bürgerin Y.________ (geb. 1962). Am 16. August 1999 wurde ihm im Rahmen des Familiennachzuges eine Aufenthaltsbewilligung erteilt. Das Bundesamt für Flüchtlinge wies das Asylgesuch am 16. November 2000 ab. Am 5. Oktober 2001 wurde der Sohn Z.________ geboren. Seit dem 9. August 2002 lebt Y.________ mit dem Sohn Z.________ getrennt von X.________. Ihr Scheidungsbegehren wurde abgewiesen, weil X.________ anlässlich der Gerichtsverhandlung vom 29. Januar 2003 erklärt hatte, er sei mit der Scheidung nicht mehr einverstanden; das Gericht traf indessen vorsorgliche Massnahmen betreffend Unterhalt und Alimente. Am 27. Januar 2004 entschied der Eheschutzrichter, die Ehegatten seien zum Getrenntleben berechtigt und der Sohn Z.________ bleibe in der Obhut seiner Mutter; X.________ wurde das Recht eingeräumt, das Kind im Beisein der Mutter zwei Mal pro Monat zu besuchen; für die Überwachung des Besuchsrechts und die Regelung der Modalitäten wurde eine Beistandschaft angeordnet.