Citation: U 198/01 07.03.2002 E. 3

3.- In materiell- und beweisrechtlicher Hinsicht hat das kantonale Gericht die Haftungsgrundsätze im Zusammenhang mit Berufskrankheiten zutreffend dargelegt. Danach ist der Unfallversicherer leistungspflichtig, wenn die (behandlungsbedürftige oder zu Arbeitsunfähigkeit führende) Krankheit a) ausschliesslich oder vorwiegend durch einen Listenstoff verursacht ist (Art. 9 Abs. 1 UVG in Verbindung mit Art. 14 UVV und Ziff. 1 des Anhangs 1 zur UVV) oder eine arbeitsbedingte Erkrankung im Sinne von Art. 9 Abs. 1 UVG in Verbindung mit Art. 14 UVV und Ziff. 2 des Anhangs 1 zur UVV darstellt (vgl. BGE 117 V 354), oder b) ausschliesslich oder stark überwiegend durch berufliche Tätigkeit verursacht worden ist (Art. 9 Abs. 2 UVG; BGE 126 V 183), oder c) eine mit mindestens überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellte natürliche (und adäquatkausale) Folge einer nach lit. a oder b hievor anerkannten Berufskrankheit darstellt.