Citation: 8C_717/2020 E. 5.1

5.1. Was zunächst den Hergang des Ereignisses vom 20. Juni 2018 betrifft, nahm das kantonale Gericht einen Sturz an. Dass sich der Beschwerdeführer das Knie gewaltsam verdreht hätte, erachtete es als nicht ausgewiesen. Inwiefern die diesbezüglichen sachverhaltlichen Feststellungen unrichtig wären, ist nicht erkennbar. Es ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz dabei von den eigenen Angaben des Beschwerdeführers ausging, der sowohl in der Unfallmeldung wie auch anlässlich der ergänzenden Abklärung des Ereignisses durch die Beschwerdegegnerin mittels Fragebogen am 18. Januar 2019 angab, beim Spielen mit seinen Kindern gestürzt zu sein. Die Frage nach besonderen Vorkommnissen verneinte er dabei ausdrücklich. Es wird beschwerdeweise nicht substanziiert dargetan, weshalb der von der Vorinstanz angenommene Unfallhergang entgegen diesen Aussagen nicht zutreffen sollte. Daran kann nichts ändern, dass der behandelnde Arzt in der Krankengeschichte ein Valgisations-/Rotationstrauma vermerkte, worauf in der Folge auch die Privatgutachter abstellten, ohne sich jedoch näher zur Bedeutung des Unfallhergangs - namentlich für den Fall eines blossen Sturzes - für die Beurteilung des natürlichen Kausalzusammenhangs mit der Meniskusschädigung zu äussern. Gleiches gilt insoweit, als beschwerdeweise geltend gemacht wird, die in der MRI-Untersuchung sechs Tage nach dem Unfall gezeigten Ödeme sowie die anlässlich der Operation im Oktober 2018 festgestellte Laxität des vorderen Kreuzbandes sprächen für ein Rotationstrauma.