Citation: 9C_648/2019 E. 4.3

4.3. Die Beschwerdegegnerin weist darauf hin, dass der vorliegende Fall mit dem Sachverhalt im von der Beschwerdeführerin angerufenen Bundesgerichtsurteil nicht vergleichbar sei, sei dort doch eine Brustvergrösserung eines Mannes zu beurteilen gewesen. Weiter bestreitet die Beschwerdegegnerin, dass bei der Beschwerdeführerin eine tubuläre Brust vorliegt. Aber selbst wenn dies angenommen würde, sei deren Ausprägung höchstens leicht, weshalb dem kein Krankheitswert beigemessen werden könne. Das sei auch von den Vertrauensärzten bestätigt worden. Zudem seien die psychischen Beeinträchtigungen aufgrund ihres Schweregrades nicht krankheitswertig.