Citation: 6B_779/2019 E. 2.3.4

2.3.4. Als unbehelflich erweist sich der Einwand des Beschwerdeführers, der Entscheid vom 27. März 2019 stelle einen selbständigen Verwaltungsakt dar und unterläge daher der Beschwerde. Die von der Vorinstanz gemachte Feststellung, wonach es sich beim Entscheid der Staatsanwaltschaft vom 27. März 2019 um eine Ergänzung zum Strafbefehl vom 28. Juli 2017 handelt, ist nicht zu beanstanden. Entsprechendes ergibt sich nicht nur aus dem Titel des angefochtenen Entscheids ("Ergänzung zum Strafbefehl vom..."), sondern auch aus dessen materiellem Inhalt ("Die nachträglich in Rechnung gestellten Auslagen werden dem Beschuldigten zur Bezahlung auferlegt"). Doch auch bei einer Qualifikation als "selbständiger Verwaltungsakt" handelte es sich beim Entscheid vom 27. März 2019 um einen sich auf einen früher erlassenen Strafbefehl beziehenden Kostenentscheid der Staatsanwaltschaft und als solcher ist dieser allein mit der Einsprache (und nicht mit der Beschwerde) anzufechten, denn sämtliche von der Staatsanwaltschaft im Zusammenhang mit dem Strafbefehlsverfahren erlassenen Entscheide sind ausschliesslich mit dem Rechtsmittel der Einsprache anzufechten. Dies gilt auch für Kostenentscheide, welche selbständig mit Einsprache angefochten werden können (Art. 356 Abs. 6 StPO). Indem die Vorinstanz auf das vom Beschwerdeführer erhobene Rechtsmittel der Beschwerde gegen einen im Zusammenhang mit einem Strafbefehlsverfahren erlassenen Kostenentscheid nicht eintritt, verletzt sie das Bundesrecht nicht.