Citation: 5P.74/2001 06.04.2001 E. 2

2.- Gegen diesen Entscheid hat G.W.________ mit Eingabe vom 26. Februar 2001 staatsrechtliche Beschwerde an das Bundesgericht erhoben. Er stellt den Antrag, den Entscheid des Einzelrichters des Kantonsgerichts aufzuheben. Zur Begründung macht er geltend, der erstinstanzliche Entscheid sei von einem Gerichtsschreiber und nicht von einem gewählten Richter gefällt worden. Auch hätte dieser Entscheid von einem Richter und einem Gerichtsschreiber unterschrieben werden müssen. Denselben Mangel weise der Entscheid des Einzelrichters des Kantonsgerichts auf, sei der Entscheid doch einzig von Kantonsrichter W.G.________ unterschrieben, der keinen Gerichtsschreiber beigezogen habe. Vor Bezirksgericht Wil sei kein Protokoll geführt worden. Willkürlich sei, dass die eingelegten Beweise nicht gewürdigt worden seien. An der Verhandlung vor Bezirksgericht Wil habe J.B.________, der gleichzeitig Verwaltungsratspräsident der L.________ AG und der L.________ Zürich AG sei, erklärt, der geschuldete Betrag sei bezahlt worden, aber an die falsche Firma, weshalb er wieder zurückgeflossen sei. Zu bezahlen sei an die L.________ Zürich AG. Tatsächlich habe er aber an die korrekte Firma, nämlich an die L.________ AG bezahlt, lediglich auf das Konto der Filiale in S.________ und nicht am Sitz in Z.________. Somit sei die in Betreibung gesetzte Schuld bezahlt. Eine Nichtwürdigung dieser Tatsachen in der Motivation des angefochtenen Entscheids und die Verwechslung der Parteien seien bundesrechtswidrig. Schliesslich sei im Verfahren des Kantonsgerichts das rechtliche Gehör verletzt worden, indem ihm die Stellungnahme der Gegenpartei nicht zur Kenntnis gebracht worden sei, und auch Art. 6 EMRK sei mangels Durchführung einer öffentlichen Verhandlung verletzt.