Citation: 8C_545/2019 E. 8.2

8.2. Die Beschwerdeführerin wendet dagegen ein, für die Beurteilung der Ungewöhnlichkeit des Schallpegelwerts sei das von der Bundesanwaltschaft veranlasste akustische Gutachten des Dr. sc. techn. ETH C.________ vom 28. Oktober 2016 mit den physikalischen Berechnungen zur Schallbelastung massgebend. Demnach habe bei der Detonation des Kreiselblitzes ein Schallexpositionspegel von L AE 112,2 dB mit einer Unsicherheit von ± 4dB bestanden. Die von der Vorinstanz herangezogenen Umstände zur Begründung der Ungewöhnlichkeit des äusseren Faktors würden keinen objektiven Massstab bilden, seien subjektiv geprägt und nicht rechtsprechungskonform. Entgegen der Vorinstanz könnte das medizinische Gutachten von Prof. Dr. med. D.________ vom 30. Juni 2017 lediglich als Indiz im Beweis für das Vorliegen eines Unfallereignisses an sich dienen, nicht jedoch als Beweis für die Ungewöhnlichkeit des Ereignisses.