Citation: I 287/03 09.01.2004 E. 3

3.1 Wird gleichzeitig eine Rente zugesprochen und diese revisionsweise, in sinngemässer Anwendung von Art. 41 IVG und Art. 88a IVV, erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben, liegt ein zwar komplexes, im Wesentlichen jedoch einzig durch die Höhe der Leistung und der Anspruchsperioden definiertes Rechtsverhältnis vor. Der Umstand allein, dass Umfang und allenfalls Dauer des Rentenanspruchs über den verfügungsweise geregelten Zeitraum hinweg variieren, ist unter anfechtungs- und streitgegenständlichem Gesichtspunkt belanglos. Wird nur die Abstufung oder die Befristung der Leistungen angefochten, wird damit die gerichtliche Überprüfungsbefugnis nicht in dem Sinne eingeschränkt, dass unbestritten gebliebene Bezugszeiten von der Beurteilung ausgeklammert bleiben (BGE 125 V 417 f. Erw. 2d mit Hinweisen). 3.2 Gemäss Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG entsteht der Rentenanspruch in dem Zeitpunkt, in dem ein Versicherter während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens zu 40 Prozent arbeitsunfähig gewesen ist. Ein wesentlicher Unterbruch liegt vor, wenn die versicherte Person an mindestens 30 aufeinander folgenden Tagen voll arbeitsfähig war (Art. 29ter IVV). Der Unterbruch bewirkt, dass die einjährige Wartezeit bei erneuter Arbeitsunfähigkeit wieder von vorne zu laufen beginnt. Der Beschwerdeführer musste sich im Dezember 1992 einer Leistenoperation unterziehen. Dieser Eingriff hat indessen keine längere Arbeitsunfähigkeit ausgelöst. Der Hausarzt Dr. med. H.________, allgemeine Medizin FMH, attestierte denn auch erst vom 17. Februar 1993 an eine volle und ab 1. Mai 1994 eine 80%ige Arbeitsunfähigkeit. Es ist unter den Parteien nicht bestritten, dass der Beschwerdeführer in seiner angestammten Tätigkeit als Gipser nicht mehr - oder wenn überhaupt, nur noch in einem sehr geringen Umfang von ca. 20 % - arbeiten konnte. Die IV-Stelle hat den Rentenbeginn damit zu Recht auf Februar 1994 festgesetzt.