Citation: 5C.155/2006 01.09.2006 E. B

B.a Die Schwester der Verbeiständeten, X.________, beschwerte sich in zwei separaten Eingaben, je vom 23. August 2005, gegen die Errichtung der Beistandschaft und die Ernennung des Beistands. Am 10. September 2005 beschwerte sich die Verbeiständete gegen Handlungen ihres Beistands. Die in der Sache zuständige Regierungsstatthalterin von Bern schrieb am 21. Februar 2006 die von der Verbeiständeten erhobene Beschwerde als erledigt ab (Disp. Ziff. 1), wies die Beschwerden von X.________ ab, bestätigte den Beistand in seinem Amt (Disp. Ziff. 2) und regelte die Kosten und Entschädigungen (Disp. Ziff. 3 und 4). B.b Dagegen gelangte die Schwester der Verbeiständeten an das Obergericht des Kantons Bern, Appellationshof, 1. Zivilkammer. Diese Instanz stellte mit Entscheid vom 12. Mai 2006 fest, dass die Ziff. 1 des Entscheides der Regierungsstatthalterin von Bern vom 21. Februar 2006 in Rechtskraft erwachsen sei (Disp. Ziff. 1). Ferner wies sie die Beschwerde der Schwester der Verbeiständeten gegen die Errichtung der Beistandschaft sowie die Ernennung des Beistands ab (Disp. Ziff. 2 und 3), regelte die Kosten des Verfahrens (Disp. Ziff. 4) und sprach keine Parteikosten zu (Disp. Ziff. 5).