Citation: 4D_103/2024 E. 3.3.1

3.3.1. Sie verwies auf das Kündigungsschreiben vom 20. Oktober 2021 und erwog, die Beschwerdeführerin habe als Kündigungsgrund geltend gemacht, die Beschwerdegegnerin habe am 15. Dezember 2021 (recte wohl: 15. Oktober 2021) "in provozierender und bedrohlicher Weise geschrien, gekündigt werden zu wollen". Ob sich dieser bestrittene Vorfall tatsächlich ereignet hat, liess die Vorinstanz offen, da die Beschwerdeführerin ihn nicht als derart gravierend empfunden habe, dass sie die Beschwerdegegnerin sofort freigestellt habe. Im Gegenteil habe sie die Beschwerdegegnerin gemäss eigenen Angaben sogar davon überzeugt, zu bleiben. Diesen Vorfall könne die Beschwerdeführerin somit nicht mehr als Grund für die fristlose Kündigung anrufen.