Citation: 1C_230/2017 E. A

Nach erfolgter Vorprüfung durch das Bau-, Umwelt- und Wirtschaftsdepartement des Kantons Luzern beschloss der Einwohnerrat der Gemeinde Kriens am 25. September 2014 den Bebauungsplan "Eichhof West", bestehend aus einem Plan und einem dazugehörigen Reglement. Der Einwohnerrat stützte sich für seinen Beschluss unter anderem auf den erläuternden Bericht des Gemeinderats der Gemeinde Kriens vom 20. August 2014 sowie den Planungsbericht der Planteam S AG. A.a. Der Bebauungsplan "Eichhof West" umfasst die in der Wohn- und Arbeitszone Eichhof (WAr-D) liegenden, im Eigentum der BVK Personalvorsorge des Kantons Zürich stehenden Grundstücke Nrn. 3, 826, 2993 und 2994 (Grundbuch Kriens) und damit eine Fläche von rund 29'350 m2. Der Perimeter des Bebauungsplans wird im Westen durch den Sonnenbergtunnel der Autobahn A2 und im Süden durch die Langsägestrasse begrenzt. Der nördliche Teil des Planungsperimeters liegt in einem Hang. Das Areal "Eichhof West" ist umgeben von unterschiedlichen Nutzungsarten. Während nördlich davon - abgegrenzt durch einen Grüngürtel und den Steinhofweg - das von Ein- und Zweifamilienhäusern geprägte Sonnenbergquartier liegt, befinden sich östlich des Areals die Bauten der Brauerei Eichhof. Die Obergrundstrasse südlich der Langsägestrasse bildet die Hauptverkehrsachse des regionalen motorisierten Verkehrs zwischen der Stadt Luzern und Kriens. In unmittelbarer Nähe zum Bebauungsplanperimeter befinden sich die Auf- und Abfahrten zur bzw. von der Autobahn A2. A.b. Der Bebauungsplan "Eichhof West" schafft die Voraussetzungen für die Realisierung einer dichten Bebauung mit gemischten Nutzungen und mehreren Hochhäusern im Sinne von § 166 Abs. 1 des Planungs- und Baugesetzes des Kantons Luzern vom 7. März 1989 (PBG; SRL Nr. 735), d.h. von Bauten mit einer Gesamthöhe von mehr als 25 m (in der bis zum 31. Dezember 2017 geltenden Fassung von § 166 Abs. 1 PBG) bzw. 30 m (in der geltenden Fassung von § 166 Abs. 1 PBG). Der am 25. September 2014 beschlossene Bebauungsplan wurde ausgearbeitet, nachdem der Einwohnerrat im Jahr 2013 auf eine erste Version des Bebauungsplans "Eichhof West" nicht eingetreten war. Gegen das damalige Konzept mit zwei relativ hohen Hochhäusern am Fusse des Hanges hatte sich seinerzeit Widerstand formiert. Der nun beschlossene Bebauungsplan setzt für die Bebauung des Planungsperimeters vier Hauptbaubereiche (A, B, C und D) fest, welche in insgesamt zwölf Baubereiche unterteilt sind. Er sieht für die zwölf verschiedenen Baubereiche je eine maximale Firsthöhe (in m) sowie eine maximale Höhenkote (in m.ü.M.) vor. Während für sieben Baubereiche eine maximale Firsthöhe zwischen 23.5 m und 37 m (exklusive Aufbauten von maximal 3.5 m) definiert wird, ermöglicht der Bebauungsplan nur noch im Baubereich B1 ein deutlich höheres Hochhaus, nämlich ein solches mit einer maximalen Firsthöhe von 53 m (exklusive Aufbauten von maximal 3.5 m).