Citation: 1C_223/2022 E. 5

Soweit es um die Kostenentscheide der Vorinstanzen geht, ist Folgendes anzumerken: Bezüglich der Ablehnung der unentgeltlichen Prozessführung durch das Appellationsgericht liegt bereits ein rechtskräftiger Entscheid des Bundesgerichts (Urteil 1C_519/2021 vom 21. Januar 2022) vor. Aufgrund des Immobilienvermögens der Ehefrau des Beschwerdeführers in Italien in der Höhe von Fr. 300'000.-- verneinte es gestützt auf die ehelichen Unterhalts- und Beistandspflicht (Art. 163 und 159 Abs. 3 ZGB) auch die Mittellosigkeit des Beschwerdeführers (E. 3.3 des zitierten Urteils). Dieser vermochte keinen Nachweis für die angebliche Trennung oder Scheidung zu erbringen (Art. 97 Abs. 1 und Art. 105 Abs. 1 BGG; E. 3.3.2 des zitierten Urteils). Der Beschwerdeführer macht in der vorliegenden Beschwerdeschrift denn auch keine Revisionsgründe geltend, die es rechtfertigen würden, auf das besagte bundesgerichtliche Urteil zurückzukommen. Vielmehr wiederholt er - fast wortwörtlich - seine bereits im Verfahren 1C_519/2021 eingebrachten Vorbringen. Diesbezüglich ist auf die Beschwerde zufolge abgeurteilter Sache (res iudicata) nicht einzutreten. Die gleichen im Urteil 1C_519/2021 zur Mittellosigkeit angeführten Gründe gelten grundsätzlich auch für das Verfahren vor der Baurekurskommission, wobei im Übrigen das Gesuch dort ohnehin verspätet eingereicht worden wäre. Die Vorinstanz hat zutreffend festgestellt, dass die bis zum Antragszeitpunkt, d.h. kurz vor Versendung des schriftlich begründeten Entscheids der Baurekurskommission, entstandenen Kosten - mithin die gesamte Spruchgebühr - ohnehin durch den Beschwerdeführer (und seine Frau) zu tragen gewesen wären (vgl. zur nur ausnahmsweise zulässigen rückwirkenden Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege und Verbeiständung: BGE 122 I 203 E. 2f und 2g; Urteile 1C_6/2010 vom 25. Februar 2010 E. 4.1; 9C_623/2012 vom 11. Januar 2013 E. 4).