Citation: 4A_138/2022 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz erwog vorab, dass der Beschwerdeführer nicht genügend substanziiert habe, welche Arbeiten bzw. welche Umstände bei der Tätigkeit in der Reinigungsabteilung eine negative Auswirkung auf seine Gesundheit gehabt hätten. Die Erstinstanz habe damit zu Recht kein Beweisverfahren durchgeführt. Es sei auch nicht zu beanstanden, dass die Erstinstanz den Beschwerdeführer nicht persönlich befragte. Ebensowenig sei zu beanstanden, dass die Erstinstanz darauf abgestellt habe, dass der Beschwerdeführer es unterlassen habe, das Vorliegen einer gesundheitlichen Beeinträchtigung darzutun, welche die (gelegentliche) Arbeit in der Reinigungsabteilung habe unzumutbar erscheinen lassen. Als Eventualerwägung legte die Vorinstanz in der Folge dar, dass auch nicht ersichtlich sei, was die Durchführung eines Beweisverfahrens zugunsten des Beschwerdeführers ergeben könnte. Es würden zwei Beweisurkunden vorliegen, die von medizinischen Fachpersonen ausgestellt worden seien und beide würden trotz Aussagen zu den vom Beschwerdeführer behaupteten Allergien gerade nicht besagen, dass deswegen eine Unzumutbarkeit der (gelegentlichen) Tätigkeit des Beschwerdeführers in der Reinigungsabteilung resp. eine entsprechende Arbeitsunfähigkeit vorliegen würde. Inwiefern durch die Parteibefragung des Beschwerdeführers eine Unzumutbarkeit resp. Arbeitsunfähigkeit bewiesen werden könnte, sei nicht ersichtlich, nachdem die beiden von medizinischen Fachpersonen stammenden Dokumente erhebliche Zweifel an einem solchen Beweis erwecken würden.