Citation: K 88/03 28.05.2004 E. 2

Streitig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin die Kosten der zahnärztlichen Behandlung der Beschwerdeführerin zu übernehmen hat. 2.1 Die Beschwerdeführerin beantragt die Kostenübernahme im Wesentlichen gestützt auf die Diagnosenstellung des sie behandelnden Zahnarztes Dr. med. dent. E.________ vom 20. Februar 2002. Zudem beruft sie sich auf ein Zeugnis des Dr. med. dent. P.________ vom 4. Januar 1990, in welchem der Zahnarzt die Diagnose einer schweren aktiven lokalisierten juvenilen Parodontitis festhielt und darauf hinwies, dass diese gemäss Unterlagen des Dr. med. dent. J.________ mindestens seit 1984 bestehe. 2.2 Die Krankenkasse demgegenüber verneint nach Beizug ihres Vertrauenszahnarztes Dr. med. dent. U.________ eine Leistungspflicht. Sie bezeichnet die durch den behandelnden Zahnarzt gestellte Diagnose einer juvenilen Parodontitis lediglich als Verdachtsdiagnose und hält die Erkrankung mangels Nachweises des Bakteriums Actinobazillus actinomycetem comitans durch eine Bakterienanalyse nicht als mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt.