Citation: 4C.58/2002 09.04.2003 E. C

Mit Urteil vom 17. Dezember 2001 verpflichtete das Handelsgericht des Kantons Zürich die Beklagte, der Klägerin Fr. 53'534.14 zu bezahlen; im Mehrbetrag wurde die Klage abgewiesen. Das Handelsgericht ging von der Vollständigkeit der in der Abrechnung der Beklagten enthaltenen provisionspflichtigen Vertragsabschlüsse aus und legte der Berechnung der Provisionsansprüche die jeweiligen Bruttovertragsvolumen zugrunde. In Bezug auf den anwendbaren Provisionssatz kam das Handelsgericht zum Schluss, der Stichtag für die Berechnung des Satzes sei die jeweils erste Kundenzahlung, und das Zahlungsdatum sei auch für Nachbestellungen massgebend. Die Schadenersatzforderung wies das Gericht als unzureichend substanziiert ab.