Citation: 4A_663/2016 E. 1.1

1.1. In vermögensrechtlichen Angelegenheiten, wie hier eine vorliegt, ist die Beschwerde in Zivilsachen grundsätzlich nur zulässig, wenn der Streitwert mindestens Fr. 30'000.-- beträgt (Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG). Der Streitwert bemisst sich bei einem Endentscheid nach den Begehren, die vor der Vorinstanz streitig geblieben waren (Art. 51 Abs. 1 lit. a BGG). Nach Art. 53 Abs. 1 BGG wird der Betrag einer Widerklage nicht mit demjenigen der Hauptklage zusammengerechnet. Die Erstinstanz verpflichtete den Beschwerdeführer, dem Beschwerdegegner einen Betrag von Fr. 20'211.65 nebst Zins zu bezahlen und wies die Widerklage des Beschwerdeführers über den Betrag von Fr. 11'000.-- vollständig ab. Dagegen erhob der Beschwerdeführer Berufung an die Vorinstanz und beantragte, dass das erstinstanzliche Urteil aufzuheben, die Klage vollumfänglich abzuweisen und die Widerklage gutzuheissen sei. Streitig waren vor der Vorinstanz damit die Hauptklage über einen Betrag von Fr. 20'211.65 und die Widerklage über einen Betrag von Fr. 11'000.--. Da für die Streitwertberechnung die Streitwerte von Haupt- und Widerklage nach dem Gesagten nicht zusammengerechnet werden, wies die Vorinstanz den Streitwert zu Recht mit Fr. 20'211.65 aus. Daran ändert nichts, dass der Beschwerdeführer die Norm von Art. 53 Abs. 1 BGG als "nicht sachgerecht" betrachtet. Nur der vollständigkeitshalber sei schliesslich erwähnt, dass Art. 53 Abs. 2 BGG nicht zur Anwendung kommt, da weder die Haupt- noch die Widerklage den Streitwert von Fr. 30'000.-- erreicht. Die Beschwerde erreicht damit den massgebenden Streitwert von Fr. 30'000.-- für die Beschwerde in Zivilsachen nicht.