Citation: 4C.130/2005 20.06.2006 E. 2

Die von der Klägerin im Berufungsverfahren zusätzlich gerügte "Aktenwidrigkeit" - sie stellt richtigerweise ein offensichtliches Versehen im Sinne von Art. 63 Abs. 2 OG dar (vgl. BGE 115 II 399 E. 2a) - ist auch vom Kassationsgericht des Kantons Zürich als Irrtum des Obergerichtes festgestellt worden. Der Umstand, dass das beauftragte Treuhandbüro den Rekurs nur für den Beklagten und C.________ verfasste, nicht aber auch für D.________, ist angesichts der Erwägungen unter Ziff. 1 jedoch bedeutungslos. Der beweispflichtigen Klägerin ist es nach den Feststellungen des Obergerichts nicht gelungen zu beweisen, dass der Beklagte die umstrittene Textpassage in der Rekursschrift tatsächlich veranlasst hat. Damit ist die Rüge für den Ausgang des Verfahrens unerheblich, weshalb auf sie nicht einzutreten ist (BGE 95 II 503 E. 2a S. 506 f.).