Citation: 8C_437/2018 E. 4.1

4.1. Dazu führt der den Verstorbenen zuletzt behandelnde Dr. med. E.________, Facharzt für Neurologie und Innere Medizin FMH, Rehaklinik D.________, am 5. November 2014 näher aus, auf Grund der am 27. August 2014 plötzlich aufgetretenen Symptomkombination Schmerz und Atemnot halte er eine Lungenembolie als die wahrscheinlichste Ursache für die damit einhergehende plötzliche und unerwartete Verschlechterung des Allgemeinzustandes; differenzialdiagnostisch komme jedoch ein Herzinfarkt in Frage; woher genau die Schmerzen kamen, habe nicht eindeutig festgestellt werden können; eine Verschlechterung infolge einer Hirnblutung könne hingegen aus dem weiteren Verlauf ausgeschlossen werden, da in diesem Falle weitere neurologische Ausfälle zu erwarten gewesen wären; auf Grund der Vorgeschichte habe der Dienstarzt als Todesursache eine Niereninsuffizienz festgehalten; dies sei durchaus denkbar, da es bei einer ungenügenden Nierenfunktion früher oder später zu einer Erhöhung von Elektrolyten, zu Herzrhythmusstörungen und zu einem Herzstillstand komme; in Absprache mit den Angehörigen des Verstorbenen habe man auf eine Abklärung der unmittelbaren Todesursache verzichtet.