Citation: 6B_957/2019 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz nahm die Eingabe vom 13. Februar 2019 als Rechtsverzögerungs- bzw. Rechtsverweigerungsbeschwerde entgegen. Sie erwägt, der Beschwerdeführer mache darin geltend, das DJS habe seinen Schriftsatz vom 3. August 2018 nicht behandelt. Die Vorinstanz trat auf die Beschwerde grundsätzlich ein. Die Vorinstanz erwägt im Wesentlichen, der Beschwerdeführer werfe dem DJS zu Unrecht vor, die Eingabe vom 3. August 2018 nicht bearbeitet zu haben. Es sei unklar gewesen, welchen anfechtbaren Entscheid oder welches Verfahren die Eingabe betreffe. Es sei in der Folge alles unternommen worden, um herauszufinden, worauf sich die Eingabe beziehe. Der Beschwerdeführer habe trotz entsprechender Aufforderung weder einen von ihm beanstandeten Entscheid beigelegt noch konkrete Anträge gestellt oder eine nachvollziehbare Begründung geliefert. Das Vorgehen des DJS, die fragliche Eingabe des Beschwerdeführers als Bestandteil des damals vor dem Verwaltungsgericht hängigen Verfahrens (VG.2018.68) zu betrachten und zu jenen Akten zu legen, erscheine entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers, durchaus als nachvollziehbar. Den Akten könne entnommen werden, dass der Beschwerdeführer den Behörden bereits in jenem Verwaltungsgerichtsverfahren eine Rechtsverweigerung im Zusammenhang mit dem von ihm beanstandeten Vollzug seiner Freiheitsstrafe in der JVA Sennhof vorgeworfen habe. Dieses Verfahren sei im Zeitpunkt der Eingabe des Beschwerdeführers vom 3. August 2018 immer noch hängig gewesen. Angesichts des thematischen Zusammenhangs erscheine die Einschätzung plausibel, wonach die Eingabe des Beschwerdeführers im Rahmen jenes Verfahrens erfolgt sei. Die Vorinstanz erwägt weiter, es sei kein formeller Nichteintretensentscheid notwendig gewesen. Faktisch sei das DJS auf die Eingabe vom 3. August 2018 nicht eingetreten. Dieses "faktische Nichteintreten" sei zu Recht erfolgt. Der Beschwerdeführer habe es versäumt, anzugeben, worauf sich seine Eingabe beziehe. Die Verlegung in die JVA Sennhof sei ohnehin nicht anfechtbar gewesen, was dem Beschwerdeführer bereits zuvor mitgeteilt worden sei. Der Beschwerdeführer befinde sich zudem mittlerweile nicht mehr in der JVA Sennhof, weshalb seine Anträge in materieller Hinsicht gegenstandslos geworden seien. Das verfahrensbeteiligte Amt habe in seiner Stellungnahme sodann ausführlich dargelegt, weshalb noch nicht über allfällige Vollzugslockerungen habe befunden werden können.