Citation: 9C_679/2018 E. A

Der 1976 geborene A.________ zog sich bei einem Motorradunfall am 7. Mai 2011 eine leichte traumatische Hirnverletzung, eine Thoraxkontusion und eine Distorsion der oberen Sprunggelenke zu. Die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva) erbrachte Taggelder und kam für die Heilbehandlung auf. Am 24. November 2011 meldete sich A.________ bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Nach Einnahme einer überhöhten Dosis Medikamente in suizidaler Absicht wurde er vom 25. September bis 24. November 2016 im Psychiatriezentrum B.________ stationär behandelt. Im Wesentlichen gestützt auf ein psychiatrisches und neurologisch-neuropsychologisches Gutachten der Klinik C.________ vom 16. Februar 2016 sowie eine Stellungnahme des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) und ein psychiatrisches Konsilium der Psychiatrie D.________ (vom 2. August 2016) lehnte die IV-Stelle des Kantons Schaffhausen das Leistungsgesuch mit Verfügung vom 7. Juni 2017 ab, weil keine Leistungseinbusse vorliege.