Citation: 9C_439/2024 E. 5.2.2

5.2.2. Der Grundsatz der Rechtsgleichheit verlangt, dass Gleiches nach Massgabe seiner Gleichheit gleich und Ungleiches nach Massgabe seiner Ungleichheit ungleich behandelt wird (vgl. Art. 8 Abs. 1 BV). Ein Anspruch auf Gleichbehandlung im Unrecht wird nur ausnahmsweise anerkannt. Hierzu bedarf es, dass die zu beurteilenden Fälle in den tatbestandserheblichen Sachverhaltselementen übereinstimmen und dieselbe Behörde in ständiger Praxis vom Gesetz abweicht (vgl. BGE 146 I 105 E. 5.3.1 m.w.H.). Von einer Fehlanwendung der MBl Nr. 14 kann nicht gesprochen werden.