Citation: 5P.194/2005 04.10.2005 E. 5

5.1 Das Obergericht hält fest, E.________ sei die einzige Bezugsperson aus der Verwandtschaft des als Einzelgänger bekannten Erblassers gewesen, weshalb er von der Liquidatorin zwecks Beschaffung von Informationen über diesen herangezogen worden sei. Es gebe keine Anhaltspunkte dafür, dass die B.________ AG Abklärungen im ausschliesslichen Interesse von E.________ vorgenommen hätte. Im Übrigen habe die Liquidatorin auf Fr. 14'658.-- an Honorar verzichtet, womit Aufwendungen für nicht eindeutig zuzuordnende Arbeiten jedenfalls Rechnung getragen worden sein dürfte. 5.2 Was in der Beschwerde hiergegen vorgebracht wird, ist nicht geeignet, den Vorwurf der Willkür als begründet erscheinen zu lassen: Dass E.________ (zumindest auch) zur Beschaffung von Informationen über die Verhältnisse des Erblassers beigezogen wurde, stellt der Beschwerdeführer nicht in Abrede. Sollte sein Vorbringen, E.________ sei in Wirklichkeit auch zur Abklärung seiner eigenen Erbberechtigung (Testamentssuche; Stammbaum-Rekonstruktion) herangezogen worden, zutreffen, wäre der mit derartigen Vorkehren verbundene Aufwand geringfügig gewesen, zieht doch der Beschwerdeführer von den von ihm angeführten sieben Positionen der Zusammenstellung der B.________ AG - bei einem Gesamthonorar von mehr als 89'000 Franken - insgesamt nicht mehr als Fr. 1'500.-- in Zweifel. Im Übrigen ist die Auffassung des Obergerichts, dem Umstand, dass gewisse Aufwendungen der Liquidatorin streng genommen allenfalls nicht in deren Aufgabenbereich gehört hätten, sei dadurch Rechnung getragen worden, dass die B.________ AG auf einen Honoraranteil von Fr. 14'658.-- verzichtet habe, nicht schlechterdings unhaltbar.