Citation: 2C_138/2020 E. 4.9.2

4.9.2. Nichts anderes ergibt sich aus Rz 2 - 10 der "Ergänzung zur Replik" vom 4. Juni 2020 (soweit darauf überhaupt eingetreten werden kann, vgl. oben E. 1.4). Der Beschwerdeführer setzt sich dort mit dem Bundesgerichtsurteil 2C_450/2018 auseinander. Grösstenteils nimmt er dieses Urteil einmal mehr zum Anlass dafür, der Sachverhaltsermittlung und Beweiswürdigung der Vorinstanz seine eigene, (bloss) abweichende Faktendarstellung entgegenzuhalten. Insbesondere meint er, allerdings zu Unrecht, aus besagtem Urteil ableiten zu können, das Bundesgericht habe das vom Verwaltungsgericht festgestellte Nullsummenspiel (vgl. oben E. 3.1, aber auch E. 3.4.1, 3.4.3, 4.2.2 u. 4.3.2) klarerweise verworfen. Weiter beruft sich der Beschwerdeführer auf folgende Passage in E. 5.4.1 desselben Urteils: "Zu Recht hat es (das Bundesverwaltungsgericht) angenommen, dass die Beschwerdeführerin (F.________ AG) durch den Ausweis eines (Aktionärs-) Darlehenssaldos von Fr. 180'022'941.53 per Ende 2005 trotz der bereits erfolgten, weitgehenden Rückzahlung der beiden gewährten Kredite entreichert wurde. Denn dadurch wurde dem Aktionär und Darlehensgeber (B.________) ein durch diese Rückzahlung nicht geschmälerter Anspruch auf Bezahlung des genannten Saldos eingeräumt. Dieser Anspruch wurde in der Folge auch tatsächlich geltend gemacht." Diese Passage belege, dass nur B.________ als Folge der hier zu beurteilenden Transaktionen bereichert gewesen sei, nicht aber der Beschwerdeführer. Diese Behauptung verkennt jedoch, dass das Bundesgericht damals für die durch die F.________ AG geschuldete Verrechnungssteuer und die Annahme einer geldwerten Leistung unter den dort zu beurteilenden Gesichtspunkten nicht zu prüfen gehabt hat, wie die Verhältnisse und Beziehungen unter den Aktionären bzw. den nahestehenden Personen lagen. Hier hingegen müssen zwei weitere Umstände von Belang sein: Einerseits kamen die Leistungen ohne Gegenleistung (en) gemäss den Feststellungen des Verwaltungsgerichts den am Konto "Darlehen Dr. B.________, Konto 250100" wirtschaftlich Berechtigten zu, d.h. neben B.________ auch dem Beschwerdeführer (vgl. oben E. 4.5.2). Andererseits waren die der L.________ Anstalt zugeflossenen Leistungen wegen Durchgriffs dem Beschwerdeführer zuzurechnen (vgl. oben E. 4.5.3).