Citation: 1B_208/2022 E. 5.3

5.3. Vorliegend ist der Beschwerdeführer selbst beschuldigt und kann sich deshalb nur insoweit auf das Anwaltsgeheimnis berufen, als die zu entsiegelnden Daten keinen Sachzusammenhang zu der gegen ihn laufenden Untersuchung aufweisen. Dass sich solche Daten unter den zu entsiegelnden Computerdaten befinden, vermag der Beschwerdeführer nicht hinreichend substanziiert darzutun und ist auch sonst nicht ersichtlich. In seiner Beschwerdeschrift bringt der Beschwerdeführer vielmehr selbst vor, dass die Strafbehörden die Computerdaten mithilfe einer Stichwort- bzw. Schlüsselwortsuche gefiltert haben, um sicherzustellen, dass nur die untersuchungsrelevanten Daten beschlagnahmt würden. Darüber hinaus setzt sich der Beschwerdeführer auch nicht mit der Feststellung der Vorinstanz - wonach er im kantonalen Verfahren in Bezug auf die von seinem Computer stammenden Daten gar keine Geheimnisinteressen geltend gemacht habe - auseinander und kommt insofern seiner Begründungsobliegenheit nicht nach (vgl. Art. 42 Abs. 2 BGG). Somit ist nicht ersichtlich, inwiefern die Vorinstanz mit der Entsiegelung der Computerdaten schützenswerte Geheimnisinteressen verletzt haben soll. Damit kann auch offen bleiben, ob die entsprechenden Vorbringen des Beschwerdeführers nach Art. 99 Abs. 1 BGG, wonach neue Tatsachen und Beweismittel vor Bundesgericht nur soweit vorgebracht werden dürfen, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt, überhaupt zulässig wären.