Citation: 8C_462/2017 E. A

A.a. A.________ arbeitete seit dem 1. April 2007 mit einem Pensum von etwa 20 Prozent bei B.________ AG, war als Trainerin beim Leichtathletikclub C.________ sowie als Hausfrau beschäftigt und absolvierte ein Studium als Sportlehrerin in Russland. Im September 2007 wurde bei ihr Leukämie diagnostiziert und es erfolgten mehrere Chemotherapien. Als Komplikation trat Anfang 2008 eine sensomotorische inkomplette Tetraplegie (bei schwerer Myelopathie) auf. Die IV-Stelle des Kantons Zürich sprach A.________ am 12. September 2011 für die Zeit vom 1. September 2008 bis zum 31. August 2009 eine ganze und ab dem 1. September 2009 bis zum 30. November 2009 eine halbe Invalidenrente zu. A.b. Im November 2011 kam es zu einem Rezidiv der Leukämie. A.________ musste sich erneut Chemotherapien und im April 2012 einer Stammzelltransplantation unterziehen. Die IV-Stelle sprach ihr mit Verfügung vom 30. August 2012 ab dem 1. Januar 2012 unter Annahme, dass sie als Gesunde zu 65 Prozent erwerbstätig und zu 35 Prozent im Haushalt beschäftigt wäre und in beiden Bereichen zu 100 Prozent eingeschränkt sei, eine ganze Invalidenrente sowie eine Kinderrente für ihren am 20. Juli 2010 geborenen Sohn zu. A.c. Im Juli 2013 leitete die IV-Stelle eine Revision ein. Ihre Abklärungen beim Universitätsspital D.________, Klinik für Hämatologie, ergaben, dass nach der Stammzelltransplantation keine Hinweise für ein Rezidiv der Leukämie bestünden, jedoch eine chronische Fatigue-Symptomatik persistiere. Wegen der Myelopathie sei A.________ gehbehindert, aber selbstständig. In der Universitätsklinik F.________, Zentrum für Paraplegie, befand sie sich noch in ambulanter neuro-urologischer Behandlung wegen einer Harnblasenfunktionsstörung. A.________ war stundenweise bei der G.________ AG angestellt und arbeitete als Verkäuferin und Beraterin (Vorstellung beispielsweise von Kosmetika oder Kaffee). Damit verdiente sie ein Einkommen von rund 6'000 Franken pro Jahr, was nach den Berechnungen der IV-Stelle gegenüber dem Durchschnittslohn, den sie als Gesunde mit einem hypothetischen 65-Prozent-Pensum erzielen könnte, einer Einbusse von 83 Prozent entsprach. Gemäss Abklärungsbericht Haushalt vom 16. März 2015 war sie in diesem (zeitlich weiterhin mit 35 Prozent veranschlagten) Bereich noch zu 7,5 Prozent eingeschränkt. Insgesamt ergab sich ein Invaliditätsgrad von 57 Prozent. Mit Verfügung vom 1. April 2016 setzte die IV-Stelle den Anspruch dementsprechend ab dem 1. Juni 2016 auf eine halbe Invalidenrente herab.