Citation: 9C_473/2022 E. A

Der 1981 geborene A.________, selbständiger Landwirt, meldete sich am 12. Juli 2016 unter Hinweis auf ein Burnout, eine Erschöpfungsdepression sowie starke körperliche Beeinträchtigungen bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung (IV) zum Leistungsbezug an. Nach Abklärungen wies die IV-Stelle des Kantons Zürich das Leistungsbegehren mit Verfügung vom 2. Oktober 2018 ab. Die hiergegen erhobene Beschwerde hiess das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich mit Urteil IV.2018.00946 vom 6. April 2020 in dem Sinne gut, dass es die angefochtene Verfügung aufhob und die Sache an die IV-Stelle zurückwies, damit diese nach ergänzenden Abklärungen über den Leistungsanspruch neu verfüge. Die Verwaltung beauftragte daraufhin Dr. med. B.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, mit einem Gutachten, welches am 12. Januar 2021 erstattet wurde. Nach Rücksprache mit dem Regionalen Ärztlichen Dienst und durchgeführtem Vorbescheidverfahren wies die IV-Stelle den Leistungsanspruch mit Verfügung vom 22. Juli 2021 ab.