Citation: 8C_49/2015 E. 3.2.1

3.2.1. Soweit der Versicherte vorbringt, er habe mit seiner Erwerbstätigkeit vom 1. März 2013 bis Ende Februar 2014 die Anspruchsvoraussetzungen zum neuerlichen Bezug von Arbeitslosentaggeldern erfüllt, bezieht er sich offensichtlich auf die Beitragspflicht. Die Erfüllung der Beitragspflicht war im Verlauf des vorliegenden Verfahrens allerdings nie umstritten, weil sich die Rahmenfrist für den Leistungsbezug gemäss Art. 27 Abs. 3 AVIG in Verbindung mit Art. 41b Abs. 1 und 2 AVIV bis zum Ende des der Ausrichtung der AHV-Rente vorangehenden Monats erstreckt. Die letzte beitragspflichtige Beschäftigung des Versicherten könnte somit bezüglich der Rahmenfristen nur dann ins Gewicht fallen, wenn der Taggeldhöchstanspruch ausgeschöpft wäre (Art. 41b Abs. 3 AVIV). Die Kasse hat die Leistungsrahmenfrist aufgrund des bereits bei der letzten Anmeldung zum Bezug von Arbeitslosenentschädigung fortgeschrittenen Alters des Beschwerdeführers nach Massgabe von Art. 41b Abs. 2 AVIV auf den Zeitraum vom 3. Januar 2013 bis 31. Oktober 2016 festgesetzt. Soweit sich der Beschwerdeführer auf seine Schwierigkeiten beruft, in seinem Alter noch eine Dauerstelle zu finden, ist ihm entgegenzuhalten, dass gerade mit der Verlängerung der Rahmenfrist für den Leistungsbezug älteren Personen, deren Vermittlung im Sinne von Art. 27 Abs. 3 AVIG allgemein oder aus Gründen des Arbeitsmarktes unmöglich oder stark erschwert ist, der Bezug von Arbeitslosentaggeldern erleichtert werden soll. Dies ändert allerdings nichts daran, dass neben der Beitragszeit auch weitere Voraussetzungen, so unter anderem die Vermittlungsfähigkeit, gegeben sein müssen, damit ein Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung bejaht werden kann. Aus dem Umstand, dass die Beitragszeit erfüllt ist, ergibt sich aber entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers nicht schon ein Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung, da letzterer unter anderem auch Vermittlungsfähigkeit voraussetzt.