Citation: 8C_199/2019 E. 9.2.2

9.2.2. Des Weiteren hat die Vorinstanz namentlich dem Umstand willkürfrei Rechnung getragen, dass eine Aufteilung der Verursachungsquoten bei mehreren Unfällen ein vielschichtiges und wesensgemäss schwer greifbares Unterfangen darstellt, das - namentlich bei nicht objektivierbaren oder psychischen Unfallfolgen - in sehr hohem Masse Ermessenszüge aufweist (vgl. allgemein zur psychiatrischen Einschätzung: BGE 144 V 245 E. 5.3 S. 249; Urteile 9C_668/2018 vom 5. April 2019 E. 3.5 sowie 8C_200/2018 vom 7. August 2018 E. 6.3). Dass der psychiatrische Gutachter der MEDAS, Dr. med. F.________, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, in seinem als massgeblich erachteten Teilgutachten vom 3. März 2010 in diesem Zusammenhang seinerseits ausdrücklich die Begrifflichkeit "immer etwas arbiträr" verwendete, bringt genau die damit verbundenen Schwierigkeiten zum Ausdruck. Keinesfalls lässt sich daraus ableiten, dass er selbst sowie die mitbeteiligten Gutachter der MEDAS eine unhaltbare Einschätzung abgegeben hätten und in der Folge Verwaltung und Vorinstanz bei ihrer Würdigung in eigentliche Willkür verfallen wären (vgl. E. 3.4 hiervor). Dies fällt schon deswegen ausser Betracht, weil - gemäss grundsätzlich verbindlicher vorinstanzlicher Feststellung - der bei der Beschwerdeführerin versicherte erste Unfall auch in der Einschätzung anderer beteiligter Ärzte (namentlich auch ihres eigenen Vertrauensarztes) der schwerwiegendste war. Und dass bei der Bemessung des Anteils der Beschwerdeführerin auch eine tiefere Quote, gar eine solche von lediglich 50 %, wie vom Vertrauensarzt bevorzugt, allenfalls ebenso vertretbar gewesen wäre, vermag unter den gegebenen Umständen keine Willkür zu begründen.