Citation: 7B_859/2024 E. 4.2.3

4.2.3. Die Vorinstanz verweist im Zusammenhang mit der Begründung der "ernsthaften und unmittelbaren Gefahr" auf den vorab zum ausführlichen Gefährlichkeitsgutachten ergangenen forensisch-psychiatrischen Vorabbericht. Die Rückfallgefahr (für ähnliche Straftaten wie die Vorgeworfene) ergebe sich aus der störungsbedingt unzureichenden Fähigkeit, Affekte und Substanzkonsum sicher zu kontrollieren. Da die Gutachterin nachvollziehbar ausreichend konkrete Anzeichen für die (durch Alkohol hervorgerufene) Suchtproblematik darlegt, ist die diesbezügliche Tatsachenfeststellung der Vorinstanz nicht unhaltbar und sie durfte diese im Haftentscheid berücksichtigen.