Citation: 8C_190/2022 E. A

A.a. Die IV-Stelle des Kantons St. Gallen sprach dem 1979 geborenen A.________ mit Verfügungen vom 4. März 2009 ab 1. Mai 2006 eine ganze Invalidenrente zu. In diesem Rahmen hatte sie u.a. ein Gutachten des Psychiaters Dr. med. E.________, Frauenfeld, vom 13. Februar 2008 eingeholt. Am 7. September 2012 bestätigte sie diesen Rentenanspruch revisionsweise. A.b. Am 26. Oktober 2015 leitete die IV-Stelle ein weiteres Revisionsverfahren ein. Sie holte diverse Arztberichte ein und liess A.________ vom 8. Juni bis 12. August 2016 an einzelnen Tagen durch ein Privatdetektivbüro observieren. Weiter veranlasste sie u.a. ein bidisziplinäres (psychiatrisches und orthopädisches) Gutachten der Medizinischen Abklärungsstelle ZVMB GmbH (MEDAS), Bern, vom 11. Dezember 2017 mit Ergänzung vom 27. September 2019. Am 28. Mai 2019 verfügte die IV-Stelle die sofortige vorsorgliche Renteneinstellung, was vom Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen mit Entscheid vom 13. Dezember 2019 bestätigt wurde. Mit Verfügung vom 26. Mai 2020 stellte die IV-Stelle die Invalidenrente per 1. Juli 2016 ein. Am 28. Mai 2020 verfügte sie die Rückforderung der zu Unrecht ausgerichteten Rentenleistungen für die Zeit vom 1. Juli 2016 bis 31. Mai 2019 im Umfang von Fr. 247'050.-.