Citation: C 42/02 31.10.2002 E. A

Mit in Rechtskraft erwachsener Verfügung vom 13. Juli 1999 forderte die Kantonale Arbeitslosenkasse St. Gallen (nachfolgend: Kasse) von dem 1946 geborenen T.________ Fr. 17'131.45 an zu viel ausgerichteten Arbeitslosenversicherungsleistungen aus dem Zeitraum April 1998 bis Mai 1999 zurück, da ihm rückwirkend ab 1. April 1998 eine ganze Invalidenrente zugesprochen worden war (Verfügung der IV-Stelle des Kantons St. Gallen vom 27. Mai 1999), er aber nie erwähnt habe, dass ein Antrag auf eine Rente der Invalidenversicherung hängig sei, weshalb eine Verrechnung mit den Leistungen der Invalidenversicherung nicht möglich gewesen sei. Das Amt für Arbeit des Kantons St. Gallen (nachfolgend: Arbeitsamt oder Beschwerdeführer) lehnte das Gesuch um Erlass der Rückforderung mit Verfügung vom 20. Juni 2000 ab, weil es dem Versicherten an der hiezu erforderlichen Gutgläubigkeit beim Bezug der Versicherungsleistungen gefehlt habe.