Citation: 9C_523/2019 E. 3.3

3.3. Diese die medizinische Situation betreffenden Rügen sind nicht geeignet, die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz als offensichtlich unrichtig, d.h. willkürlich, erscheinen zu lassen (E. 1 hievor). Wenn der Beschwerdeführer in allen seinen Gesundheitszustand betreffenden Punkten zusätzliche Abklärungen für erforderlich hält, kann ihm nicht gefolgt werden. Das kantonale Gericht hat die medizinischen Unterlagen einlässlich und sorgfältig geprüft. Dabei hat es zu sämtlichen in der Beschwerde vorgebrachten Gesundheitsschäden somatischer und psychischer Natur Stellung genommen und mit überzeugender Begründung dargelegt, weshalb auf zusätzliche fachärztliche Untersuchungen verzichtet werden kann. Sie hat sich weder eine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes noch der Beweiswürdigungsregeln vorwerfen zu lassen. Dass der Beschwerdeführer die Beweislage abweichend vom kantonalen Gericht würdigt und aus den ärztlichen Berichten andere Schlüsse zieht oder ohne Begründung deren Beweiswert in Frage stellt, genügt nicht, um eine Bundesrechtsverletzung, namentlich eine Missachtung des Untersuchungsgrundsatzes, zu begründen. Vielmehr erschöpfen sich die Argumente des Versicherten weitestgehend in unzulässiger appellatorischer Kritik an der vorinstanzlichen Beweiswürdigung, auf welche das Bundesgericht aufgrund der ihm gesetzlich eingeräumten Überprüfungsbefugnis (E. 1 hievor) nicht einzugehen hat. Richtig ist, dass das kantonale Gericht davon abgesehen hat, eine polydisziplinäre medizinische Begutachtung des Versicherten anzuordnen, wie dieser eventualiter beantragt hat. Auch mit der Abweisung dieses Rechtsbegehrens hat die Vorinstanz kein Bundesrecht verletzt. Im Laufe der Jahre wurde der Beschwerdeführer nach verschiedenen Unfällen von zahlreichen Ärzten, insbesondere Unfallmedizinern, untersucht, er wurde psychiatrisch und in einer Eingliederungsinstitution von Medizinern abgeklärt, und schliesslich nahm auch der RAD eine Beurteilung vor. Weshalb angesichts dieser Fülle an medizinischen Untersuchungsergebnissen für die Belange der Invalidenversicherung zusätzlich eine polydisziplinäre Begutachtung in einer medizinischen Abklärungsstelle veranlasst werden sollte, vermag der Versicherte nicht darzutun. Vielmehr war die Vorinstanz befugt, in antizipierter Beweiswürdigung (BGE 136 I 229 E. 5.3 S. 236 f. mit Hinweis) von der Anordnung einer medizinischen Expertise abzusehen, da hievon keine vom bisherigen Ergebnis abweichende Erkenntnisse erwartet werden konnten.