Citation: 8C_514/2022 E. A

A.a. Der 1991 geborene A.________ bezieht aufgrund einer Trisomie 21 und einer Zöliakie eine ganze Invalidenrente sowie eine Hilflosenentschädigung bei einer Hilflosigkeit mittleren Grades. Eine Verfügung vom 2. Juni 2020, womit ihm die IV-Stelle des Kantons St. Gallen die Ausrichtung von Assistenzbeiträgen verweigert hatte, hob das Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen am 9. Dezember 2020 auf und wies die Sache zwecks ergänzender Sachverhaltsabklärung an die Verwaltung zurück. A.b. Die IV-Stelle überprüfte in der Folge die Verhältnisse an Ort und Stelle und holte eine medizinische Stellungnahme vom 9. Juni 2021 ein. Ausserdem erkundigte sie sich bei der Schule B.________, wo A.________ seit Jahren in verschiedenen Tanz- und Theaterprojekten mitwirkte, über dessen Aktivitäten. Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren sprach die Verwaltung A.________ mit Verfügung vom 19. November 2022 unter Anrechnung eines Bedarfs von 13,99 Stunden pro Monat ab 1. September 2019 einen Assistenzbeitrag von maximal Fr. 464.45 monatlich (Fr. 5'573.40 pro Jahr) zu (ab 1. Januar 2021: Fr. 468.65 monatlich bzw. Fr. 5'623.80 pro Jahr).