Citation: 1C_282/2021 E. 5.2

5.2. Gemäss Art. 36 Abs. 1 VVEA gelten für den Standort und das Bauwerk von Deponien die Anforderungen nach Anhang 2 VVEA. Deponien und Kompartimente der Typen A und B, die über nutzbaren unterirdischen Gewässern oder in den zu ihrem Schutz notwendigen Randgebieten liegen, müssen mindestens 2 m über dem natürlichen, zehnjährigen Grundwasserhöchstspiegel liegen. Liegt bei einer Grundwasseranreicherung der Grundwasserspiegel höher, so ist dieser massgebend (Anhang 2 Ziff. 1.1.4 VVEA). Die G.________ AG hat im geologisch-geotechnischen Bericht vom 23. Juni 2016 ausgeführt, dass die Deponie ausserhalb nutzbarer Grundwasservorkommen bzw. im übrigen Bereich mit Bezug auf die Gewässerschutzbereiche (vgl. Art. 29 Abs. 1 der Gewässerschutzverordnung vom 28. Oktober 1998 [GSchV; SR 814.201]) liege. Darauf hat das Verwaltungsgericht im Entscheid vom 13. April 2021 abgestellt. Die Beschwerdeführer äussern sich vor Bundesgericht nicht konkret zu dieser Feststellung. Bei einer Deponie im übrigen Bereich im Sinne von Art. 29 Abs. 1 GSchV - wie im vorliegenden Fall - ist die Anforderung von Anhang 2 Ziff. 1.1.4 VVEA zum Schutzabstand der Deponie gegenüber dem Grundwasserspiegel nicht anwendbar. Der entsprechenden Beurteilung des Verwaltungsgerichts ist beizupflichten. In dieser Hinsicht kommt es somit nicht auf die Höhe des Grundwasserspiegels an. Auf Abklärungen in dieser Hinsicht konnte ohne Verletzung des Anspruchs der Beschwerdeführer auf rechtliches Gehör verzichtet werden.