Citation: 2C_788/2019 E. 1.2

1.2. Entscheide der Unabhängigen Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) über den Inhalt redaktioneller Sendungen können unmittelbar mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht angefochten werden (Art. 86 Abs. 1 lit. c BGG; BGE 135 II 430 E. 1.1 S. 433 mit Hinweisen). Die Beschwerdebefugnis richtet sich dabei nach Art. 89 Abs. 1 BGG und nicht nach Art. 94 RTVG (BGE 137 II 40 E. 2.2 S. 42). Die Legitimation ergibt sich nicht bereits aus der Beteiligung als Popularbeschwerdeführer am vorinstanzlichen Verfahren. Der Beschwerdeführer muss vielmehr durch die Streitsache stärker als jedermann betroffen sein und in einer besonderen, beachtenswert nahen Beziehung zu dieser stehen. Hierfür genügt ein bloss mittelbares oder ausschliesslich allgemeines öffentliches Interesse nicht (BGE 137 II 40 E. 2.2 und E. 2.3 S. 42 f.; 135 II 430 E. 1.1 S. 433; 134 II 120 E. 2.1 S. 122; 130 II 514 E. 1 mit Hinweisen; Urteil 2C_383/2016 vom 20. Oktober 2016 E. 1.2.1 mit Hinweisen). Auch der Popularbeschwerdeführer kann zur Beschwerde legitimiert sein, wobei ihm in der Regel die erforderliche Nähe zum Verfahrensgegenstand fehlen dürfte. Die Frage ist aber jeweils im Einzelfall zu prüfen (BGE 130 II 514 E. 1 S. 516). Hingegen besteht vor Bundesgericht (auch) im Radio- und Fernsehbereich kein Popularbeschwerderecht (BGE 135 II 430 E. 1.1 S. 433).