Citation: H 402/00 28.05.2001 E. 3

3.- a) Die Vorinstanz erachtete die Voraussetzungen einer Zwischenveranlagung gemäss alt Art. 25 Abs. 1 AHVV als nicht erfüllt, da der Neueinschätzungsgrund der Invalidität nach Lage der Akten nicht gegeben sei und der Verstorbene seinen Betrieb in den Jahren 1994 und 1995 trotz Krankheit fortgeführt habe. Die Beschwerdeführer machen demgegenüber geltend, eine Invalidität habe vorgelegen und auch die übrigen Voraussetzungen einer Gegenwartsbemessung seien erfüllt. Letztinstanzlich reichen sie in diesem Zusammenhang eine Bestätigung der Zürich Versicherungen vom 18. September 1995 und eine Verfügung der IV-Stelle des Kantons Zürich vom 24. Dezember 1998 ein. Aus diesen Dokumenten geht hervor, dass der Verstorbene vom 28. April 1994 bis 31. Juli 1995 auf Grund einer Arbeitsunfähigkeit von 100 % Krankentaggelder bezog und dass ihm mit Wirkung ab 1. April 1995 bei einem Invaliditätsgrad von 100 % eine ganze Rente der Invalidenversicherung zugesprochen wurde. b) Im Rahmen von Art. 105 Abs. 2 OG ist die Möglichkeit, im Verfahren vor dem Eidgenössischen Versicherungsgericht neue tatsächliche Behauptungen aufzustellen oder neue Beweismittel geltend zu machen, weitgehend eingeschränkt. Nach der Rechtsprechung sind nur jene neuen Beweismittel zulässig, welche die Vorinstanz von Amtes wegen hätte erheben müssen und deren Nichterheben eine Verletzung wesentlicher Verfahrensvorschriften darstellt (BGE 121 II 99 Erw. 1c, 120 V 485 Erw. 1b, je mit Hinweisen). c) In der vorinstanzlichen Beschwerdeschrift vom 7. Juli 1998 wird geltend gemacht, dass der Erblasser infolge Krankheit zu 100 % arbeitsunfähig gewesen sei, deswegen Ersatztaggelder bezogen habe und kurz nach dem Tod eine Rente erhalten hätte. Auf Grund dieser Vorbringen wäre das kantonale Gericht nach dem auch im Bereich der AHV-Gesetzgebung geltenden Untersuchungsgrundsatz (Art. 85 Abs. 2 lit. c AHVG; AHI 1994 S. 212 Erw. 4a mit Hinweisen) gehalten gewesen, in Bezug auf das allfällige Vorliegen einer Invalidität sowie gegebenenfalls den Zeitpunkt ihres Eintritts Abklärungen zu veranlassen. Die erwähnten, letztinstanzlich neu eingereichten Unterlagen sind daher zu berücksichtigen.