Citation: 2A.20/2004 07.04.2004 E. C

Nach einem Nachzugsgesuch von C.________ vom 25. Juni 2002 an das eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement und einem solchen von A.________ vom 1. Juli 2002 an den schweizerischen Botschafter in Pakistan stellte A.________ nach der Scheidung von seiner dritten Ehefrau im August 2002 bei der kantonalen Fremdenpolizei Graubünden ein weiteres Gesuch um Familiennachzug für seine Tochter C.________ sowie ein gleiches Gesuch für seine nunmehr vierte, aus Pakistan stammende Ehefrau F.________. Der Nachzug der Ehefrau wurde bewilligt. Auf das Gesuch um Erteilung einer Jahresaufenthaltsbewilligung für die Tochter C.________ trat das Amt für Polizeiwesen Graubünden mit Verfügung vom 20. September 2002 nicht ein. Zur Begründung wurde auf die Verfügung vom 11. April 2001 hingewiesen und dargelegt, eine von dieser Entscheidgrundlage abweichende Sach- oder Rechtsgrundlage sei weder glaubhaft gemacht noch ersichtlich. Gegen diese Verfügung erhob A.________ Beschwerde an das Bau-, Verkehrs- und Forstdepartement. Er machte geltend, die Grossmutter, welche die Tochter C.________ bis dahin betreut habe, sei gestorben. Ferner berief er sich auf die am 1. Juni 2002 in Kraft getretenen bilateralen Verträge, insbesondere das Freizügigkeitsabkommen zwischen der Schweiz und der Europäischen Gemeinschaft und ihren Mitgliedstaaten. Mit Verfügung vom 19. Juni 2003 wies das in der Sache zuständige Justiz-, Polizei- und Sanitätsdepartement Graubünden die Beschwerde ab.