Citation: 6B_645/2023 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer wendet sich gegen die Anordnung der Landesverweisung. Eine solche sei unverhältnismässig. Es lägen sehr gewichtige private Interessen an seinem Verbleib in der Schweiz vor. Zudem sei es der Familie des Beschwerdeführers nicht ohne Weiteres zumutbar, ihm in den Kosovo zu folgen. Die Landesverweisung stelle einen schweren Eingriff in das Recht auf Familienleben dar und würde das bestehende, tatsächlich nah gelebte und intakte Familienleben verunmöglichen. Demgegenüber erweise sich das öffentliche Interesse an einer Landesverweisung als eher gering, da seinerseits keine Gefahr für die öffentliche Sicherheit sowie Ordnung ausgehe und seine Legalprognose sehr günstig sei.