Citation: 2F_7/2023 E. 2.4

2.4. Gegenstand des Urteils, um dessen Revision vorliegend ersucht wird, waren die Rechtmässigkeit des Widerrufs der Anerkennung der Betriebe BNr. xxx und BNr. yyy mit Wirkung ab 1. Januar 2012 sowie die Bewirtschaftereigenschaft des heutigen Gesuchstellers 2. Das Bundesgericht hat einerseits erwogen, dass die rechtliche Selbständigkeit der Betriebe im Sinne von Art. 6 Abs. 1 lit. c der Verordnung vom 7. Dezember 1998 über landwirtschaftliche Begriffe und die Anerkennung von Betriebsformen (LBV; SR 910.91) nicht erfüllt sei, sodass der Widerruf der Anerkennung per 1. Januar 2012 rechtmässig gewesen sei (vgl. E. 5 des zu revidierenden Urteils). Andererseits hat das Bundesgericht festgehalten, dass der heutige Gesuchsteller 2 nicht als Bewirtschafter im Sinne von Art. 2 Abs. 1 LBV zu qualifizieren sei, da er die in dieser Bestimmung verankerte Voraussetzung der Führung eines Betriebes auf eigene Rechnung und Gefahr nicht erfülle. Insbesondere hat das Bundesgericht die Auffassung des Bundesverwaltungsgerichts bestätigt, wonach ein zwischen den heutigen Gesuchstellern am 12. Februar 2012 abgeschlossener Pachtvertrag nichtig sei, bestätigt (vgl. E. 6.4 und 6.5 des zu revidierenden Urteils).