Citation: 9C_186/2013 E. A

D.________, geboren 1957, welche erstmals 1993 und erneut in den Jahren 2001 und 2003 wegen verminderter Hörfähigkeit Leistungen der Invalidenversicherung bezogen hatte, meldete sich am 14. August 2008 unter Hinweis auf Schilddrüsenprobleme, Schwerhörigkeit, Angst, Erschöpfung und Ermüdung zum Rentenbezug an. Die IV-Stelle des Kantons Thurgau holte - nebst weiteren Abklärungen - ein psychiatrisches Gutachten des med. pract. R.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, Integrierte Psychiatrie X.________ (Integrierte Psychiatrie X.________; Gutachten vom 10. November 2009), ein und gewährte Beratung und Unterstützung bei der Stellensuche (Mitteilung vom 14. Dezember 2009). Nach erfolglos gebliebener Arbeitsvermittlung und Stellungnahme des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD; Dr. med. G.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie sowie Neurologie) vom 20. September 2010 und 9. März 2011 teilte die IV-Stelle D.________ am 29. März 2011 mit, es sei eine weitere medizinische Abklärung (Begutachtung durch Dr. med. L.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH) notwendig. Das Gutachten des Dr. med. L.________ wurde am 25. Juli 2011 erstellt. In der Folge ordnete die IV-Stelle eine Abklärung der Verhältnisse im Haushalt an (Abklärungsbericht vom 7. September 2011). Im Rahmen des Vorbescheidverfahrens liess D.________ einen Bericht des behandelnden Dr. med. B.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 10. November 2011 ins Recht legen, welchen die IV-Stelle Dr. med. L.________ unterbreitete (Stellungnahme vom 4. Januar 2012). Mit Verfügung vom 16. August 2012 sprach sie D.________ rückwirkend eine vom 1. September 2008 bis zum 28. Februar 2009 befristete ganze Invalidenrente zu.