Citation: 5A_462/2022 E. 2.4.1

2.4.1. Schliesslich hielt die Vorinstanz den Einwand, wonach der Erbverzicht nicht von der Beschwerdeführerin, sondern vom Erblasser erklärt worden sei, als unbegründet. Es gehe aus der Formulierung klar hervor, dass die Beschwerdeführerin "mit ihrer Unterschrift" die Verletzung ihres Pflichtteils akzeptiere und zu Gunsten der Stiftung einen "teilweisen Erbverzicht" leiste. Die Beschwerdeführerin sei in dieser Vertragsbestimmung hinreichend adressiert worden und habe "mit ihrer Unterschrift" die entsprechende Zustimmung zum Erbverzicht gegeben.