Citation: 5P.208/2001 03.09.2001 E. 1

1.- Der Entscheid der Justizaufsichtskommission ist kantonal letztinstanzlich (Art. 20 i.V.m. Art. 280 ZPO/A. Rh.). Er unterliegt der staatsrechtlichen Beschwerde wegen Verletzung verfassungsmässiger Rechte (Art. 84 Abs. 1 lit. a und Art. 86 Abs. 1 OG), weil kein anderes Bundesrechtsmittel zur Verfügung steht (Art. 84 Abs. 2 OG). Da vor der Justizaufsichtskommission nur Rechtsverweigerung, Rechtsverzögerung und Willkür gerügt werden können, ist für die weiteren angerufenen Verfassungsrechte (rechtliches Gehör, Wahrung von Treu und Glauben) ausnahmsweise auch die Anfechtung des kantonsgerichtlichen Entscheides zulässig (BGE 125 I 492 E. 1a/aa, mit Hinweisen). Überflüssig ist der Antrag, die Sache im Sinne der Erwägungen zurückzuweisen, da sich die Rückweisung im Falle der Gutheissung der Beschwerde wegen deren kassatorischen Natur von selbst versteht (BGE 112 Ia 353 E. 3c/bb).