Citation: 8C_199/2015 E. 2

Streitig und zu prüfen ist, ob das kantonale Gericht mit der Verneinung eines Anspruchs auf berufliche Massnahmen Bundesrecht verletzt hat. Unbestritten ist diesbezüglich, dass die mit Wiederanmeldung vom 5. Dezember 2013 beantragten und mit Verfügung vom 23. Oktober 2014 abgelehnten beruflichen Massnahmen im Sinne einer Erstanmeldung zu prüfen sind, da das erste Leistungsgesuch vom Januar 2009 infolge Widersetzlichkeit des Versicherten gegen zumutbare Abklärungen und somit ohne materielle Prüfung abgewiesen worden war. Die hiefür massgebenden Rechtsgrundlagen sind im Entscheid des Verwaltungsgerichts vom 11. Februar 2015 zutreffend dargelegt worden. Es betrifft dies insbesondere die Bestimmungen und Grundsätze zum Begriff der Invalidität (Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 Abs. 1 ATSG) und zu den Voraussetzungen des Anspruchs auf Eingliederungsmassnahmen (Art. 8 IVG), namentlich auf Berufsberatung (Art. 15 IVG), auf Umschulung (Art. 17 IVG) sowie auf Arbeitsvermittlung (Art. 18 IVG). Richtig sind auch die Ausführungen zur Aufgabe der Ärztin oder des Arztes im Rahmen der Invaliditätsbemessung (BGE 132 V 93 E. 4 S. 99 f.; 125 V 256 E. 4 S. 261 mit Hinweisen) sowie zum Beweiswert und zur Beweiswürdigung medizinischer Berichte und Gutachten (BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232; 125 V 351 E. 3 S. 352 mit Hinweisen). Darauf wird verwiesen.