Citation: 4C.254/2005 28.09.2005 E. A

A.________ (Kläger) arbeitete gemäss Vertrag vom 10. Juli 2000 ab dem 1. September 2000 als Chauffeur Kat. C/E für internationale Transporte für die B.________ AG (Beklagte) zu einem monatlichen Bruttogehalt von Fr. 4'300.-- nebst Fr. 1'000.-- Spesenpauschale. Der Kläger hatte ausserdem Anspruch auf eine Zusatzvergütung von Fr. 70.--, wenn er die Arbeit bereits am Sonntagabend begann, und es wurde ihm auf dem Natel der Arbeitgeberin ein Telefonguthaben von Fr. 200.-- pro Monat gewährt. Die vereinbarte Arbeitszeit betrug 45 Stunden pro Woche. Der Kläger verpflichtete sich zudem, über die vertraglich festgesetzte Arbeitszeit hinaus notwendige Überzeitarbeit zu übernehmen, soweit er diese zu leisten vermochte und sie ihm nach Treu und Glauben zugemutet werden konnte. Nach Ziff. 4 des Arbeitsvertrages sollte Überstundenarbeit nicht entschädigt und auch nicht durch Ferien abgegolten werden. Der jährliche Ferienanspruch betrug vier Wochen. Der Kläger kündigte das Arbeitsverhältnis per Ende Mai 2001.