Citation: 1C_102/2022 E. 8.4

8.4. Der Beschwerdeführer wendet ein, aufgrund der Terrainverhältnisse und der Einfassung des Gartens mit Tannen und einer hohen Hecke seien beide streitbetroffenen Nebenbauten kaum einsehbar. Jedenfalls träten sie nicht nachteilig in Erscheinung. Sie seien im Rahmen der vorzunehmenden Gesamtbetrachtung offenkundig von untergeordneter Bedeutung und führten nicht zu einer Änderung des Umfangs, der Erscheinung oder der Zweckbestimmung des Hauptgebäudes. Auch seien keine wesentlichen Auswirkungen auf die Nutzungsordnung oder die Umwelt ersichtlich, zumal nach dem Abbruch des Holzunterstands eine befestigte Fläche bestehen bleibe. Zudem sei der Beschwerdeführer für den Betrieb der Holzheizung auf den Holzunterstand angewiesen, weshalb er daran entgegen der willkürlichen Annahme der Vorinstanz nicht nur Finanz- und Praktikabilitätsinteressen habe. Unter diesen Umständen könne von einem überwiegenden öffentlichen Interesse an einem Rückbau der Nebenbauten keine Rede sein, zumal keine Ansatzpunkte dafür bestünden, an der Gutgläubigkeit des Beschwerdeführers zu zweifeln.