Citation: 8C_482/2015 E. 3.3

3.3. Der Beschwerdeführer übersieht mit seinen Einwänden, dass weder der am 17. März 2014 wegen der Schulterschmerzen rechts aufgesuchte Dr. med. E.________ (Bericht vom 14. Mai 2014) noch die Arbeitgeberin (Unfallmeldeformulare vom 8. und 17. April 2014) ein Ausrutschen oder Ausgleiten erwähnten. Etwas anderes ist auch den Protokollen der SUVA vom 5. Mai und 4. Juli 2014 nicht zu entnehmen. Sein Vorbringen, er sei erstmals im Einspracheverfahren anwaltlich vertreten worden und habe daher seine Rechtsansprüche davor nicht angemessen geltend machen können, verdeutlicht eindrücklich, dass der - im Übrigen erst in der Einsprachergänzung - neu geltend gemachte Unfallhergang nunmehr auf Überlegungen versicherungsrechtlicher Art beruhte. Der vorliegende Sachverhalt ist entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers nicht mit demjenigen vergleichbar, der dem von ihm mehrfach angerufenen Urteil 8C_50/2012 vom 1. März 2012 E. 5.5 zugrunde lag. Danach präzisierte die versicherte Person auf Nachfrage der Unfallversicherung hin vor Erlass der Ablehnungsverfügung den Sachverhalt in einem zugestellten Fragebogen, was sie im Einspracheverfahren bestätigte. Jedenfalls bildet auch dieses Urteil keinen Grund, die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung als unrichtig oder unvollständig zu beurteilen. Das kantonale Gericht hat daher zu Recht in antizipierender Beweiswürdigung darauf verzichtet, den angerufenen Zeugen zum Ereignis vom 14. März 2014 persönlich zu befragen.