Citation: 5C.274/2005 30.03.2006 E. 3

Die Beklagte wendet sich weiter gegen die Aufhebung ihres persönlichen Unterhaltsbeitrages. Sie macht geltend, es sei für den Kläger möglich für seine Kinder aus zweiter Ehe Unterhaltsbeiträge von deren Mutter erhältlich zu machen. Dadurch wäre es dem Kläger möglich, ihr weiterhin den persönlichen Unterhaltsbeitrag zu bezahlen. Das Kantonsgericht hat festgehalten, die zweite Ehefrau des Klägers könne krankheitsbedingt keiner geregelten Arbeit nachgehen. Ob die zweite Ehefrau des Klägers auf Grund ihrer Krankheit einer Arbeit nachgehen kann oder nicht, stellt eine Tatfrage dar, welche das Bundesgericht im vorliegenden Verfahren nicht überprüfen kann (Art. 63 Abs. 2 OG). Auf die Berufung ist insoweit nicht einzutreten.