Citation: 1C_628/2022 E. 3.6

3.6. Insgesamt vermag der Beschwerdeführer folglich nicht darzulegen, dass die Vorinstanz in Willkür verfiel, indem sie die Glaubwürdigkeit des verkehrsmedizinischen Berichts vom 18. Juli 2022 nicht in Frage stellte. Demzufolge ist mit der Vorinstanz davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer im Zeitraum von Ende Dezember 2021 bis Mitte Juni 2022 Kokain konsumiert und daher gegen die in der Verfügung vom 2. Februar 2022 angeordnete Auflage betreffend Betäubungsmittelabstinenz verstossen hat. Unter diesen Umständen war der Führerausweis gestützt auf Art. 17 Abs. 5 SVG wieder zu entziehen, ohne dass noch einmal verkehrsmedizinische Abklärungen hinsichtlich der Fahreignung vorzunehmen waren (vgl. E. 2.2 hiervor). Dass dies notwendig wäre, macht der Beschwerdeführer zu Recht nicht geltend.