Citation: 5C.88/2005 11.07.2005 E. 6

Schliesslich verlangt der Beklagte eine höhere Entschädigung für die Einräumung des Notwegrechts. Er führt zur Begründung aus, durch das Notwegrecht würden zwei Parkplätze verloren gehen. Indes betrifft diese Rüge den Sachverhalt und erweist sich daher als unzulässig (vgl. E. 2). Das Kantonsgericht hat in für das Bundesgericht verbindlicher Weise festgehalten, dass die Fläche, welche vom Notweg betroffen ist, eben gerade nicht als Parkplatz genutzt werde. Ebenfalls verbindlich ist die Feststellung bezüglich der hälftigen Beteiligung der Klägerin an den Baukosten der Vorplatzfläche. Die in diesem Zusammenhang vorgebrachte Kritik des Beklagten kann nicht gehört werden.