Citation: 6B_846/2020 E. 2.6

2.6. Die übrigen Vorbringen, mit welchen der Beschwerdeführer das Nichtbeachten verschiedener Umstände beanstandet und insofern Bezug auf die vorinstanzlichen Ausführungen nimmt, vermögen eine willkürliche Beweiswürdigung ebenfalls nicht aufzuzeigen. Der nach dem vorgeworfenen Überholmanöver erfolgte Anhaltevorgang wird im vorinstanzlichen Urteil zwar nicht gesondert thematisiert. Inwiefern ein Abstellen auf die Sachdarstellung der Polizisten deshalb insgesamt als willkürlich zu erachten wäre, legt der Beschwerdeführer indes nicht dar und ist nicht ersichtlich; dies nicht zuletzt, nachdem der Polizist C.________ das von ihm beschriebene, von der linken Seite erfolgte Anhalten des Beschwerdeführers vor Bezirksgericht nachvollziehbar zu erklären vermochte, die vom Beschwerdeführer diesbezüglich geltend gemachte Unstimmigkeit mithin gerade nicht vorliegt (vgl. Akten Bezirksgericht, pag. 27 f. Ergänzungsfragen 1 ff.). Dass sich der Polizist C.________ nicht mehr an alle Details, insbesondere die genaue Anzahl der überholten Fahrzeuge, erinnern konnte, fand im vorinstanzliche Urteil sodann Berücksichtigung (angefochtenes Urteil E. 2.2.1 S. 6 f.). Es ist nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz trotz dieser Umstände auf die Aussagen der Polizisten abstellt. Die Vorinstanz nahm im Weiteren Bezug auf die Diskriminierungsvorwürfe des Beschwerdeführers. Eine Anhaltung und Verzeigung des Beschwerdeführers aufgrund fremdenfeindlicher Motive der Polizisten schloss sie aus, nachdem keine entsprechenden Hinweise vorlägen und die Polizisten erst anlässlich der Kontrolle Kenntnis von der Nationalität des Beschwerdeführers erhalten hätten (angefochtenes Urteil E. 2.2.2 S. 9). Wenn der Beschwerdeführer in seiner Beschwerde (präzisierend) vorbringt, es sei zunächst eine normale Anhaltung gewesen und er habe erst nach der Prüfung des Ausweises rassistische Aussagen anhören müssen, ändert dies nichts daran, dass die Vorinstanz Anhaltspunkte für fremdenfeindlich motivierte Falschaussagen der Polizisten willkürfrei verneinen durfte. Gleiches gilt hinsichtlich des vom Beschwerdeführer implizierten negativen Bilds von Fahrzeugen seiner Art in den Medien. Die Vorinstanz verfällt insgesamt nicht in Willkür, wenn sie das Vorbringen des Beschwerdeführers, der Vorwurf sei aus fremdenfeindlichen Gründen erfunden worden, als Schutzbehauptung qualifiziert. Betreffend die Videoaufnahme der Autobahnüberwachung führt die Vorinstanz schliesslich aus, es sei nicht klar, ob die fragliche Autobahnstrecke überhaupt videoüberwacht sei; sollte dies der Fall sein, sei die Videoaufzeichnung jedoch bereits gelöscht worden. Den diesbezüglichen Beweisantrag des Beschwerdeführers lehnte die Vorinstanz insoweit begründet ab (angefochtenes Urteil E. 2.2.2 S. 10).