Citation: 2C_164/2022 E. 5.5.3

5.5.3. Im Ferienhaus der Ehefrau in U.________/UR, wo die Ehegatten während ihres Aufenthalts in Deutschland weiterhin angemeldet blieben, fühlte sich der Beschwerdeführer nach eigenen Angaben aus verschiedenen Gründen nicht wohl. Er bringt zwar vor, auch dort gewohnt zu haben, wie lange vermag er aber nicht darzutun. Die Feststellung der Vorinstanz - gestützt auf die Aussagen der Ehefrau -, dass das Ehepaar bei seinen Aufenthalten in der Schweiz jeweils überwiegend bei Freunden im Raum Zürich übernachtete, ist somit nicht offensichtlich falsch. Der Beschwerdeführer stellt solche Aufenthalte auch nicht grundsätzlich in Abrede, sondern betrachtet sie als blosse Ausnahme. Wie das Domizil vermag der Beschwerdeführer auch die Dauer seiner Aufenthalte in der Schweiz im ausschlaggebenden Zeitraum (angeblich über 90 Tage ab 23. Oktober 2018) insgesamt nur unvollständig zu belegen.