Citation: 5A_208/2024 E. 4.1

4.1. Nach Art. 311 Abs. 1 ZPO muss die Berufung eine Begründung enthalten. Begründen im Sinn der genannten Bestimmung bedeutet aufzeigen, inwiefern der angefochtene Entscheid als fehlerhaft erachtet wird (BGE 141 III 569 E. 2.3.3; 138 III 374 E. 4.3.1). Die Partei, die Berufung erhebt, kann sich nicht darauf beschränken, ihre in erster Instanz vorgebrachten Tatsachenbehauptungen oder rechtlichen Argumente zu wiederholen, sondern muss anhand der erstinstanzlich festgestellten Tatsachen oder der daraus gezogenen rechtlichen Schlüsse aufzeigen, inwiefern sich die Überlegungen des erstinstanzlichen Gerichts nicht aufrechterhalten lassen (Urteil 4A_624/2021 vom 8. April 2022 E. 5.1). Lässt die Berufung eine (hinreichende) Begründung vermissen, wird auf das Rechtsmittel nicht eingetreten (Urteile 5A_734/2023 vom 18. Dezember 2023 E. 3.3; 5A_452/2022 vom 11. April 2023 E. 4.2.1). Daran ändert die Geltung der Untersuchungsmaxime und des Offizialgrundsatzes gemäss Art. 296 ZPO nichts (BGE 138 III 374 E. 4.3.1).