Citation: 1C_469/2021 E. 3.5

3.5. Die Beschwerdeführenden rügen ferner, die mit der Verfügung vom 19. September 2019 angesetzte Frist von fünf Tagen zur Einreichung der Baugesuchsunterlagen sei zu kurz, was eine Verletzung ihres rechtlichen Gehörs darstelle (vgl. Art. 29 Abs. 2 BV). Soweit ihre diesbezüglichen Vorbringen im bundesgerichtlichen Verfahren materiell überhaupt zu behandeln sind (vgl. oben, E. 1.3), erweisen sie sich als unbegründet. Der Anspruch auf rechtliches Gehör verleiht den Verfahrensbeteiligten als Mitwirkungsrecht zwar alle Befugnisse, die einer Partei einzuräumen sind, damit sie ihren Standpunkt im Verfahren wirksam einbringen kann (vgl. BGE 147 I 433 E. 5.1; 136 I 265 E. 3.2). Wie sich aus dem angefochtenen Urteil und den kantonalen Akten (vgl. Art. 105 Abs. 2 BGG) ergibt, wurden die Beschwerdeführenden vor der hier in Frage stehenden Verfügung vom 19. September 2019 mehrmals und in grösseren zeitlichen Abständen aufgefordert, ein nachträgliches Baugesuch einzureichen. Vor diesem Hintergrund hatten sie hinreichend Gelegenheit, ihren Standpunkt (rechtzeitig) einzubringen. Ihre verfassungsmässig garantierten Mitwirkungsrechte gemäss Art. 29 Abs. 2 BV sind nicht verletzt.