Citation: 4A_426/2013 E. 3.3

3.3. Die von ihm gerügte Verletzung des rechtlichen Gehörs (Art. 29 Abs. 2 BV) sieht der Beschwerdeführer darin, dass die Vorinstanz nicht auf seine Ausführungen bezüglich der Qualifikation des Darlehensvertrages als Schuldanerkennung eingegangen sei. Mangels Auseinandersetzung mit seinen Vorbringen sei das Urteil auch ungenügend begründet. Diese Qualifikation sei entscheidrelevant, denn sie führe zu einer Umkehr der Beweislast. Der Beschwerdeführer hat an den von ihm angegebenen Stellen in seiner Berufungsschrift ausgeführt, der Beschwerdegegner habe "nicht nur eine Schuldanerkennung abgegeben, sondern darüber hinaus auch eine Quittung i.S.v. Art. 88 f. OR ausgestellt " bzw. er habe "eine Schuldanerkennung/Quittung abgegeben ". In seiner Stellungnahme zur Berufungsantwort äusserte er sich sodann zur Beweislastumkehr als Rechtsfolge einer Schuldanerkennung. Aus den zitierten Ausführungen ergibt sich jedoch nicht, ob er damit behaupten wollte, es habe ein tatsächlicher Wille bestanden, eine rechtsgeschäftliche Schuldverpflichtung im Sinne einer Schuldanerkennung (vgl. nachfolgend E. 4.4) einzugehen oder ob er bloss rechtliche Ausführungen zur Qualifikation machen wollte. Sofern er eine Tatsachenbehauptung machen wollte, würde es sich um ein Novum im Sinn von Art. 317 Abs. 1 ZPO handeln. Ein solches wäre - abgesehen von den vorliegend nicht zur Diskussion stehenden Ausnahmen gemäss Art. 317 Abs. 1 lit. a und b ZPO - im Berufungsverfahren nicht mehr zu berücksichtigen gewesen. Waren die Ausführungen des Beschwerdeführers aber lediglich Ausführungen zur rechtlichen Qualifikation, stellt sich unter dem Aspekt des rechtlichen Gehörs nur die von ihm ebenfalls aufgeworfene Frage der genügenden Begründung. Aus dem Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) folgt unter anderem die grundsätzliche Pflicht der Behörden, die rechtserheblichen Vorbringen der Parteien anzuhören und bei der Entscheidfindung zu berücksichtigen (BGE 124 I 241 E. 2 S. 242). Damit sich die Parteien ein Bild über die Erwägungen des Gerichts machen können, ist sein Entscheid zu begründen. Die Begründung muss kurz die Überlegungen nennen, von denen sich das Gericht hat leiten lassen und auf die sich sein Entscheid stützt. Nicht erforderlich ist hingegen, dass sich der Entscheid mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinander setzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt. Es genügt, wenn der Entscheid gegebenenfalls sachgerecht angefochten werden kann (BGE 136 I 184 E. 2.2.1 S. 188; 130 II 530 E. 4.3 S. 540; 129 I 232 E. 3.2 S. 236; 126 I 97 E. 2b S. 102 f.; je mit Hinweisen). Dem Beschwerdeführer ist beizupflichten, dass die Ausführungen der Vorinstanz etwas knapp ausgefallen sind (vgl. Art. 112 Abs. 1 lit. b BGG); dem angefochtenen Entscheid kann nicht entnommen werden, dass sich die Vorinstanz mit der vom Beschwerdeführer geltend gemachten Beweislastumkehr als Rechtswirkung der Schuldanerkennung im Sinne von Art. 17 OR auseinandergesetzt hat. Indessen erhellt, dass die Auseinandersetzung damit deshalb unterblieb, weil die Vorinstanz gar nicht vom Vorliegen einer Schuldanerkennung ausgegangen ist. Entgegen den Ausführungen des Beschwerdeführers, hat sich die Vorinstanz sodann mit dem Vorliegen einer Schuldanerkennung - wenn auch nur sehr knapp - auseinandergesetzt (vgl. nachfolgend E. 3.4). Eine Verletzung des rechtlichen Gehörs fällt daher ausser Betracht.