Citation: 4P.80/2001 28.06.2001 E. 3

3.- Das Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde wird vom Rügeprinzip beherrscht (Ar. 90 Abs. 1 lit. b OG; Messmer/Imboden, Die eidgenössischen Rechtsmittel in Zivilsachen, Zürich 1992, Rz. 158). Das Bundesgericht prüft nur jene Fragen, welche von der beschwerdeführenden Partei vorgetragen werden. In der Rechtsschrift ist deshalb im Einzelnen darzulegen, inwiefern und warum der angefochtene Entscheid die verfassungsmässigen Rechte des Beschwerdeführers verletzt (Art. 90 Abs. 1lit. b OG; BGE 122 I 70 E. 1c; 118 Ia 184 E. 2; Forster, in: Geiser/Münch, a.a.O., Rz. 2.57). Wird dem kantonalen Gericht Willkür vorgeworfen, so ist zu beachten, dass Willkür nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichts nicht bereits dann vorliegt, wenn eine andere Lösung ebenfalls vertretbar erscheint oder gar vorzuziehen wäre (BGE 119 Ia 113 E. 3a). Das Bundesgericht hebt einen kantonalen Entscheid wegen materieller Rechtsverweigerung nur auf, wenn er offensichtlich unhaltbar ist, mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft (BGE 125 II 10 E. 3a; 125 II 129 E. 5b; 122 III 130 E. 2a), was in der Beschwerde detailliert aufzuzeigen ist (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG; vgl. oben). Die Beschwerdeführerin bringt vor, die Beschwerdegegnerin habe neben den zugestandenen Lohnzahlungen in ihrer Replikschrift eine weitere Forderung der Beschwerdeführerin anerkannt. Das Kantonsgericht habe diese zusätzlich anerkannte Forderung bei der Bemessung des Anspruches der Beschwerdegegnerin jedoch nicht berücksichtigt und somit einen klaren Widerspruch zur tatsächlichen Situation geschaffen. Das Kantonsgericht hat allerdings die Aussage der Beschwerdegegnerin in ihrer Replik durchaus wahrgenommen. Es hat die Äusserung in dem Zusammenhang, wie er in der Rechtsschrift der Beschwerdegegnerin dargelegt wird, zur Kenntnis genommen. Die Beschwerdeführerin setzt sich mit der Argumentation im kantonsgerichtlichen Urteil überhaupt nicht auseinander. Die Ausführungen in der Beschwerdeschrift beschränken sich auf verschiedene Berechnungen des angeblich geschuldeten Betrages. Dies genügt den Begründungsanforderungen der staatsrechtlichen Beschwerden nicht. Auf die Rüge ist mangels genügender Substanziierung nicht einzutreten.