Citation: 5A_1035/2020 E. 3.3.9

3.3.9. Nichtsdestotrotz ist der angefochtene Entscheid im Ergebnis zumindest betreffend die dritte und vierte Phase mit Bundesrecht vereinbar. Würde vor Berechnung der Überschussanteile der Volljährigenunterhalt in der Höhe abgezogen, welche der Beschwerdeführer vor Bundesgericht geltend macht, änderte sich am Überschussanteil der minderjährigen Töchter nämlich nichts, zumal die Vorinstanz ihnen weniger als je einen kleinen Kopf (d.h. je 25 %) zuwies. In Zahlen ausgedrückt würde sich in der dritten Phase der Überschuss von Fr. 2'278.-- vor Verteilung auf Fr. 1'954.-- (= Fr. 2'278.-- - Fr. 324.--) reduzieren, woran die minderjährigen Töchter im Prinzip zu je 25 % zu beteiligen wären, d.h. mit je Fr. 488.50. Die ihnen für diese Phase tatsächlich zugestandenen Überschussanteile von je rund Fr. 285.-- liegen deutlich darunter. In der vierten Phase würde sich der Überschuss von Fr. 2'078.-- vor Verteilung auf Fr. 1'754.-- (= Fr. 2'078.-- - Fr. 324.--) schmälern, sodass Überschussanteile der minderjährigen Töchter von je Fr. 438.50 resultierten. Diese fallen bedeutend höher aus als die ihnen tatsächlich zugewiesenen Überschussanteile von je rund Fr. 260.--. Eine Herabsetzung der für die dritte und vierte Phase gesprochenen Unterhaltsbeiträge wäre mithin selbst bei Berücksichtigung von Volljährigenunterhalt nicht notwendig.