Citation: 6B_117/2024 E. 5.2.4

5.2.4. Die Vorinstanz hält fest, der Beschwerdeführer sei bei guter Gesundheit. Zu den Wiedereingliederungschancen in Sri Lanka schliesst sie sich den erstinstanzlichen Erwägungen an. Sie erwägt zutreffend, dass kein schwerer persönlicher Härtefall vorliegt, nur weil die Resozialisierungschancen in der Schweiz besser sein mögen als im Heimatland. Vielmehr ist nur dann von einem schweren persönlichen Härtefall auszugehen, wenn die Resozialisierung im Heimatland praktisch unmöglich oder zumindest deutlich schlechter erscheint. Was den konkreten Fall betrifft, hält die Vorinstanz fest, dem Beschwerdeführer dürfte die Wiedereingliederung in Sri Lanka möglich sein. Er lebe zwar seit 31 Jahren in der Schweiz. Doch sei er in Sri Lanka geboren worden und habe dort bis zum Alter von 20 Jahren gelebt. Er habe die prägende Kindheit und Jugend in Sri Lanka verbracht. Zudem habe er selbst angegeben, dass eine Tante dort lebe und er, wenn möglich, einmal jährlich nach Sri Lanka in den Urlaub fahre. Zudem habe er ausgeführt, er sei auch schon für längere Zeit dort gewesen, als seine Eltern gestorben seien. Die Vorinstanz nimmt daher an, dass der Beschwerdeführer vor Ort ein Beziehungsnetz pflegt. Er habe zwar keine Berufsausbildung abgeschlossen, seit seiner Einreise jedoch diverse Arbeitserfahrungen gesammelt und verfüge daher über gewisse berufliche Fähigkeiten. Betreffend die Arbeitssituation wäre er in Sri Lanka nicht erheblich schlechter gestellt als in der Schweiz, wobei ihm seine Sprachkenntnisse bei der wirtschaftlichen Reintegration helfen könnten. Die Vorinstanz übersieht nicht, dass die Arbeitsmarktsituation in Sri Lanka und die dortigen Verdienstmöglichkeiten im Vergleich zur Schweiz schlechter sind. Doch sie weist zutreffend darauf hin, dies gelte aufgrund der günstigen Verhältnisse in der Schweiz für die Mehrzahl der Länder. Mit seinen 51 Jahren könne der Beschwerdeführer auch in Sri Lanka eine Arbeitsstelle finden. Gemäss Staatssekretariat für Migration (SEM) sei die Rückkehr nach Sri Lanka grundsätzlich zulässig und zumutbar und auch ein Vollzug dorthin zum heutigen Zeitpunkt grundsätzlich möglich. Auch das Amt für Migration des Kantons Basel-Landschaft führe aus, dem Beschwerdeführer sei aufgrund der Sozialisierung in Sri Lanka trotz langer Anwesenheit in der Schweiz eine Reintegration möglich.