Citation: I 778/02 05.06.2003 E. 3

3.1 Sowohl im vorinstanzlichen Verfahren als auch in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde macht der Beschwerdeführer im Wesentlichen geltend, nebst seinen Rücken- und Beinbeschwerden habe er am 13. Februar 1999 eine Fraktur des Schultergelenks erlitten, welche anfänglich, anlässlich ärztlicher Untersuchungen an der Neurologischen Universitätsklinik des Spitals X.________ (Untersuchungsbericht vom 10. März 1999) und am Spital Y.________ (Untersuchungsbericht vom 20. Juni 1999), überhaupt nicht beachtet worden sei. Sodann hätten weder die IV-Stelle im Gutachten der Medizinischen Abklärungsstelle (MEDAS) vom 28. März 2000 noch das kantonale Gericht im angefochtenen Entscheid dieses Leiden in angemessener Weise in ihre Beurteilung miteinbezogen, obwohl die dadurch verursachte gesundheitliche Beeinträchtigung sowohl bis zu einer im August 1999 stattgefundenen Operation als auch anschliessend zu einer vollen Arbeitsunfähigkeit geführt habe. Insbesondere erblickt der Beschwerdeführer im Gutachten der MEDAS Widersprüchlichkeiten zu Arztberichten der Orthopädischen Universitätsklinik vom 17. Januar und 10. November 2000, wo nicht mittelschwere, sondern bloss leichte Tätigkeit mit weiteren Einschränkungen als zumutbar erachtet wurde. Zudem sei von den Ärzten der MEDAS fälschlicherweise festgestellt worden, er könne Gewichte bis zu maximal 15 kg heben, während in den erwähnten Berichten ein Maximalgewicht von 10 kg angenommen wurde mit Ausschluss von Arbeiten über der Kopfhöhe. Die IV-Stelle habe es auch unterlassen, die entsprechenden medizinischen Akten einzufordern und zu berücksichtigen. Schliesslich habe er in seinem Betrieb während den Jahren 1990/1993 Investitionen vorgenommen, welche im Rahmen des Einkommensvergleichs zu berücksichtigen wären. 3.2 Im vorinstanzlichen Entscheid hat sich das kantonale Gericht im Wesentlichen auf das Gutachten der MEDAS vom 28. März 2000 abgestützt. Es hat befunden, aus somatischer Sicht bestehe eine verminderte Belastbarkeit der Lendenwirbelsäule, während aus psychiatrischer Sicht eine somatoforme Schmerzstörung im Vordergrund stehe. Was die vom Beschwerdeführer geltend gemachte Schmerzproblematik des rechten Schultergelenks anbelangt, welche sein behandelnder Arzt Dr. med. E.________ in einem Schreiben vom 26. Juni 2001 als von der MEDAS zu wenig gewichtet erachtet hätte, führte es aus, dieser Gesundheitsschaden habe im rheumatologischen Untergutachten der MEDAS vom 17. März 2000 in allen Bereichen der Abklärung Eingang gefunden, und zwar in einer Weise, dass die darauf gestützte Beurteilung für das Gericht nachvollziehbar gewesen sei. Nach vorinstanzlicher Betrachtungsweise erschien die Kritik des behandelnden Arztes als zu streng und enthielt sein zwischenzeitlicher Verlaufsbericht vom 11. September 2001 im Übrigen keine neuen Tatsachen, welche geeignet gewesen wären, das MEDAS-Gutachten in Frage zu stellen. 3.3 Unter Berücksichtigung der gesamten Aktenlage erscheint diese Beurteilung als zutreffend und überzeugend. Entgegen der Einwendungen des Beschwerdeführers wurde die Schmerzproblematik des rechten Schultergelenks im Untersuchungsbericht des Spitals Y.________ vom 20. Juni 1999 diagnostiziert und besprochen. Auch im Gutachten der MEDAS wurde dieses Leiden ausführlich in allen Bereichen der Abklärung miteinbezogen. Es trifft zwar zu, dass in den Arztberichten der Orthopädischen Universitätsklinik vom 17. Januar und 10. November 2000 im Unterschied zu den Ergebnissen im MEDAS-Gutachten lediglich eine Tätigkeit leichten Grades ohne Überkopfarbeiten und ohne Heben von Lasten über 10 kg als zumutbar erachtet wurde. Auch diese Beurteilungsdifferenz ist indessen nicht geeignet, das Gutachten der MEDAS in Frage zu stellen. Die Vorinstanz hat den invaliditätsbedingten Einschränkungen durch einen leidensbedingten Abzug von 15 % genügend Rechnung getragen. Zu Recht hat die Vorinstanz schliesslich auch festgehalten, dass aus dem Schreiben von Dr. med. E.________ vom 26. Juni 2001 und aus seinem zwischenzeitlichen Verlaufsbericht vom 11. September 2001 nichts entnommen werden kann, was nicht bereits im genannten Gutachten vom 28. März 2000 berücksichtigt worden war. Die Vorinstanz hat die Annahme eines Valideneinkommens von Fr. 70'000.- ausführlich begründet. Dasselbe gilt für das Invalideneinkommen, das anhand der Tabellenlöhne gemäss Schweizerischer Lohnstrukturerhebung ermittelt worden ist und unter Berücksichtigung des leidensbedingten Abzuges von 15 % Fr. 34'721.- beträgt. Dagegen sind in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde keine substanziierten Einwendungen erhoben worden. Nach dem Gesagten sind keine ergänzenden Abklärungen vorzunehmen und wurde der Anspruch auf eine ganze Invalidenrente zu Recht verneint.