Citation: 6B_1104/2023 E. 1.7.1

1.7.1. Der Beschwerdeführer scheint davon auszugehen, die öffentlichen Interessen würden bereits bei der Härtefallprüfung der Vorinstanz als Bewertungsmassstab dienen. Diese Auffassung trifft nicht zu. Die Vorinstanz bejaht das Vorliegen eines schweren persönlichen Härtefalls anhand der massgebenden Kriterien (vgl. E. 1.6 oben). In ihrer Interessenabwägung gewichtet sie die privaten Interessen entsprechend auch hoch. Diese stellt sie den öffentlichen Interessen an einer Landesverweisung gegenüber. Die Rüge des Beschwerdeführers geht, soweit überhaupt rechtsgenüglich begründet, fehl. Hätte die Vorinstanz bereits einen schweren persönlichen Härtefall verneint, so würde sich eine Interessenabwägung erübrigen.