Citation: 2C_394/2017 E. 4.3

4.3. Die Beschwerdeführerin macht geltend, sie sei mehrmals Opfer häuslicher Gewalt geworden, die Intensität der Übergriffe habe mit der Zeit zugenommen und sie habe ihre Strafanzeigen immer wieder zurückgezogen. Diese Behauptungen stimmen mit den verbindlichen Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz, wonach es im März 2015 zu einem einzelnen Vorfall während der zweiten Ehe gekommen sei, nicht überein. Die Beschwerdeführerin macht keine konkreten Ausführungen zu weiteren Vorfällen häuslicher Gewalt und legt nicht dar, inwiefern die vorinstanzlichen Feststellungen offensichtlich unrichtig seien (vgl. E. 1.2 hiervor). Sollte sich der Hinweis auf weitere Übergriffe und zurückgezogene Strafanzeigen auf Vorfälle während der ersten Ehe beziehen, ist darauf hinzuweisen, dass diese Umstände für die Frage, ob ihr eine Fortführung der (zweiten) ehelichen Beziehung zugemutet werden konnte, nicht berücksichtigt werden können.