Citation: 5C.139/2005 28.07.2005 E. C

Strittig blieb der von der Klägerin geltend gemachte Anspruch auf nachehelichen Unterhalt. Das Amtsgericht verpflichtete den Beklagten, der Klägerin ab Rechtskraft des Scheidungsurteil bis Ende September 2008 einen monatlichen Unterhaltsbeitrag von Fr. 1'300.-- zu bezahlen (Urteil vom 13. November 2003). In teilweiser Gutheissung der Appellation der Klägerin setzte das Obergericht den Unterhalt fest auf monatlich Fr. 1'500.-- ab Rechtskraft des Scheidungsurteils bis Ende September 2008 und danach auf Fr. 800.-- bis zum Eintritt der Klägerin in das AHV-Alter (Dispositiv-Ziff. 3 des Urteils vom 20. Oktober 2004). Der Beklagte legte dagegen eidgenössische Berufung ein mit dem Antrag, die Klage abzuweisen, soweit damit ein Unterhaltsbeitrag von Fr. 800.-- ab Ende September 2008 bis zum Eintritt der Klägerin in das AHV-Alter verlangt werde. Gestützt auf Art. 52 OG hob die II. Zivilabteilung des Bundesgerichts die Dispositiv-Ziff. 3 des obergerichtlichen Urteils auf und wies die Sache zu neuer Beurteilung im Sinne der Erwägungen an das Obergericht zurück (Beschluss 5C.258/2004 vom 28. Februar 2005). Im anschliessenden Neubeurteilungsverfahren bestätigte das Obergericht sein vorheriges Urteil und dessen Dispositiv-Ziff. 3 (Urteil vom 18. April 2005).