Citation: 5A_504/2024 E. 1.2

1.2. Die Beschwerdeführerin beantragt die umfassende Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheids. Aus ihrer Beschwerdebegründung, die zur Auslegung der Rechtsbegehren heranzuziehen ist (BGE 137 II 313 E. 1.3), ergibt sich jedoch, dass sich ihre Beschwerde inhaltlich lediglich gegen den Entzug des Aufenthaltsbestimmungsrechts und die Platzierung des Kindes richtet. Da es sich in Bezug auf den Entzug des Aufenthaltsbestimmungsrechts um eine belastende Anordnung handelt, erweist sich der Aufhebungsantrag auch vor dem Hintergrund der reformatorischen Natur der Beschwerde in Zivilsachen (Art. 107 Abs. 2 BGG) als genügend (Urteil 5A_262/2019 vom 30. September 2019 E. 1.2 mit Hinweisen). Dass und weshalb die weiteren, von der KESB getroffenen und von der Vorinstanz geschützten Regelungen aufgehoben werden sollten, lässt sich der Beschwerde nicht entnehmen. Mangels Begründung ist auf die Beschwerde insoweit daher nicht einzutreten. Dies gilt auch für die im vorinstanzlichen Entscheid gewährte unentgeltliche Rechtspflege, wobei die Beschwerdeführerin diesbezüglich ohnehin kein schutzwürdiges Interesse an der Aufhebung des angefochtenen Entscheids hätte (Art. 76 Abs. 1 lit. b BGG).