Citation: 9C_787/2019 E. A

Die 1976 geborene A.________ bezog eine halbe Invalidenrente seit dem 1. Mai 2003 (Verfügung vom 12. Januar 2004; bestätigt mit Mitteilungen vom 27. März 2007, 8. Februar 2008 und 7. Juli 2010). Am 4. Juli 2013 verfügte die IV-Stelle des Kantons Zürich die Nachzahlung von Kinderrenten für die bereits im April 2007 geborene Tochter der Versicherten. Am 13. September 2013 anerkannte sie auch für die im August 2013 geborene Tochter einen Kinderrentenanspruch. Sodann kam die IV-Stelle zum Schluss, dass die Versicherte ohne Gesundheitsschaden bereits seit der Geburt des ersten Kindes nur noch in einem Teilzeitpensum erwerbstätig gewesen wäre. In Anwendung der gemischten Methode errechnete sie einen Invaliditätsgrad von höchstens 32 %, weshalb sie mit Verfügung vom 2. Juli 2014 die bisherige Rente wiedererwägungsweise auf den 31. August 2014 aufhob. Das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich bestätigte die Rentenaufhebung mit Entscheid vom 31. Mai 2016. Dabei ging es davon aus, dass die Versicherte ohne Gesundheitsschaden zu höchstens 60 % erwerblich und zu mindestens 40 % im Haushalt tätig gewesen wäre, und dass sie lediglich im Erwerbsbereich bei einer Arbeitsfähigkeit von 50 % um maximal 17 % eingeschränkt gewesen sei (Gesamtinvaliditätsgrad höchstens 10 %). Im Februar 2018 meldete sich A.________ unter Hinweis auf das Urteil des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte (EGMR) in Sachen Di Trizio gegen die Schweiz (7186/09) vom 2. Februar 2016, den dieses umsetzenden BGE 143 I 50 und die seit dem 1. Januar 2018 geltenden Bestimmungen zur Invaliditätsbemessung nach der gemischten Methode (Art. 27bis IVV [SR 831.201]) erneut bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Nach Abklärungen und Durchführung des Vorbescheidverfahrens kam die IV-Stelle zum Schluss, dass die Versicherte nunmehr in der angestammten Tätigkeit uneingeschränkt arbeitsfähig sei. Folglich verneinte sie mit Verfügung vom 12. November 2018 einen Leistungsanspruch.