Citation: 9C_584/2017 E. 4.4

4.4. Da es sich bei der Erfüllung der Meldepflicht um eine anspruchsbegründende Tatsache handelt, trifft den Beschwerdeführer die Beweislast. Denn er leitet daraus das Recht ab, dass ihm weiterhin die ihm vom Kantonsgericht Basel-Landschaft ab 1. November 2001 zugesprochene ganze Rente auszurichten sei. Dementsprechend hat er die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6 S. 308; Urteil 8C_529/2012 vom 18. Dezember 2012 E. 5.4). Da nicht mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt ist, dass der Versicherte die IV-Stelle über die von ihm ausgeübten Tätigkeiten ab dem Jahr 2008 ins Bild gesetzt hatte, liegt eine Meldepflichtverletzung vor. In Anwendung der von der Vorinstanz angerufenen Bestimmung des Art. 88bis Abs. 2 lit. b IVV ist die rückwirkende Herabsetzung bzw. Einstellung der Rentenleistungen rechtmässig.