Citation: 1C_301/2009 01.02.2010 E. 5

Soweit die Beschwerdeführer eine Verletzung des Vertrauensschutzes rügen, ist nicht einzusehen, inwiefern das Verwaltungsgericht diesbezüglich bundesrechtswidrig gehandelt haben soll. Gemäss den dem angefochtenen Urteil zugrunde liegenden Erwägungen konnten die als "ungültig" gestempelten Pläne von vornherein kein Vertrauen begründen; dies auch darum, weil die Beschwerdeführer die Gelegenheit nicht ergriffen hätten, den der Ungültigerklärung zugrunde liegenden Bauentscheid vom 5. November 2004 anzufechten. Auch die am 26. Oktober 2006 erfolgte Bauabnahme begründe keinen Vertrauensschutz, weil die Beschwerdeführer gestützt auf diese keine Dispositionen getroffen hätten. Zudem habe sich am Augenschein gezeigt, dass die Ausführung des Projekts noch im Gange sei und von einer Bauvollendung nicht gesprochen werden könne. Wenn die Beschwerdeführer also unzutreffenderweise die Bauvollendung gemeldet und damit das Bauinspektorat in die Irre geführt hätten, so erscheine die nachträgliche Berufung darauf als rechtsmissbräuchlich. Diese Würdigung erweist sich als verfassungskonform; der gegenteiligen Auffassung der Beschwerdeführer kann nicht gefolgt werden, soweit ihre Rüge überhaupt als rechtsgenüglich begründet erachtet werden kann.