Citation: 1F_1/2024 E. 4.1

4.1. Der Revisionsgrund nach Art. 121 lit. d BGG ist gegeben, wenn das Gericht in den Akten liegende erhebliche Tatsachen aus Versehen nicht berücksichtigt hat. Dies ist der Fall, wenn das Bundesgericht ein bestimmtes Aktenstück übersehen oder eine bestimmte wesentliche Aktenstelle unrichtig, insbesondere nicht mit ihrem wirklichen Wortlaut oder in ihrer tatsächlichen Tragweite, wahrgenommen hat (Urteil 4F_16/2022 vom 25. November 2022 E. 3.2, nicht publ. in: BGE 149 III 93). Eine unzutreffende beweismässige oder rechtliche Würdigung unterliegt hingegen nicht der Revision (Urteile 6F_6/2024 vom 18. März 2024 E. 2; 4F_2/2024 vom 23. Februar 2024 E. 2.2; je mit Hinweisen). Diese dient auch nicht dazu, allfällige Versäumnisse im vorinstanzlichen Verfahren oder bei der Begründung der Beschwerde an das Bundesgericht nachträglich zu beheben (Urteile 2F_9/2022 vom 25. Februar 2022 E. 2.4; 4F_3/2016 vom 27. April 2016 E. 2.2.1; je mit Hinweisen). Eine Tatsache ist erheblich, wenn der zu revidierende Entscheid bei ihrer Berücksichtigung zugunsten der gesuchstellenden Partei zu einer anderen Entscheidung geführt hätte (zit. Urteil 4F_16/2022 E. 3.2 mit Hinweis; zum Ganzen unter dem alten Recht: BGE 122 II 17 E. 3; 115 339 E. 2a; je mit Hinweisen).