Citation: U 17/00 09.07.2001 E. A

A.- Der 1953 geborene P.________ war seit 1. April 1990 als Lastwagen-Mechaniker bei der Firma W.________ AG angestellt und bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) für die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert gewesen. Seit Anfang 1992 leidet er unter Schmerzen an der rechten Schulter, welche im Juni 1992 als Periarthropathia humeroscapularis tendinotica rechts diagnostiziert wurden. Im gleichen Monat erlitt er seinen Angaben zufolge einen Zeckenbiss am rechten Knie, worauf es zu Knieschmerzen beidseits sowie einem chronischrezidivierenden Kniegelenkserguss links kam. In der Folge wurde eine Lyme-Borreliose, wahrscheinlich Stadium III, diagnostiziert, welche in der Rheumaklinik des Spitals X.________ vom 5. bis 18. Februar 1993 antibiotisch behandelt wurde. Nach einer zweiten stationären Behandlung in der Zeit vom 3. bis 31. August 1993 konnte der Versicherte praktisch schmerzfrei nach Hause entlassen werden. Die vorgesehene Wiederaufnahme der Tätigkeit als Lastwagen-Mechaniker scheiterte jedoch, was zur Kündigung des Arbeitsverhältnisses auf den 30. April 1994 führte. Vom Spital X.________ wurde eine Tendenz zur Aggravation festgestellt und ein "Chronic fatigue-Syndrom" als Folge der Borreliose in Erwägung gezogen. Der Versicherte klagte weiterhin über Knieschmerzen beidseits sowie über Schulterbeschwerden und Arthralgien an den Fingergelenken. Vom 5. April bis 7. Mai 1994 wurde in der Klinik Y.________ eine stationäre physiotherapeutische Behandlung durchgeführt. Am 8. September 1995 ordnete die SUVA eine Begutachtung in der Rheumaklinik des Spitals A.________ mit neurologischem und psychiatrischem Teilgutachten an. Im Hauptgutachten vom 18. Januar 1996 diagnostizierten die Fachleute einen Status nach beidseitiger Lyme-Gonarthritis sowie eine chronifizierte somatoforme Störung der Schmerzverarbeitung und bezeichneten den Versicherten aus rheumatologischer Sicht für eine leichte bis mittelschwere Arbeit als voll arbeitsfähig; zusätzliche Beeinträchtigungen zeigten sich bei der neuropsychologischen und der psychiatrischen Untersuchung. In der Zeit vom 2. Oktober bis 11. Dezember 1996 erfolgte ein weiterer Aufenthalt in der Rehabilitationsklinik Z.________ mit anschliessender teilstationärer Behandlung vom 6. bis 23. Januar 1997. Gemäss Austrittsbericht der Klinik vom 21. März 1997 wäre dem Versicherten eine leichte bis mittelschwere Arbeit ganztags ohne weiteres zumutbar. Nach Einholung weiterer Arztberichte erliess die SUVA am 28. Oktober 1998 eine Verfügung, mit welcher sie dem Versicherten ab 1. Oktober 1998 eine Rente aufgrund einer Erwerbsunfähigkeit von 20 % zusprach und die Ausrichtung einer Integritätsentschädigung mangels Erheblichkeit des Integritätsschadens ablehnte. Mit Einspracheentscheid vom 29. Januar 1999 hielt sie an dieser Verfügung fest.