Citation: 5A_466/2015 E. 4.4.6

4.4.6. Schliesslich ist die Vorinstanz gemäss Beschwerdeführer in Willkür verfallen, indem sie Kreditraten von Fr. 262.60 pro Monat nicht in seinem Grundbedarf berücksichtigt hat. Er müsse diesen Ratenanteil zur Abzahlung eines Darlehensteils zahlen, welchen er für den gemeinsamen Unterhalt der Parteien (Wohnungseinrichtung) aufgenommen habe. Die von ihm hierzu gemachten Ausführungen gehen am Kern der Sache vorbei (er müsse sein eigenes Vertragsexemplar nicht unterzeichnen; der Schuldensaldo habe sich reduziert, deshalb hätte die Vorinstanz keine Zahlungsbelege für die Ratenzahlungen verlangen dürfen; auf den Zeitpunkt der Entstehung der Schulden komme es nicht an). Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung gehören persönliche Schulden eines Partners nicht zum Existenzminimum und gehen der familienrechtlichen Unterhaltspflicht nach (Urteil 5A_452/2010 vom 23. August 2010 E. 3.2, in: FamPra.ch 2011 S. 165 mit Hinweisen). Zum Bedarf hinzuzurechnen sind somit grundsätzlich nur diejenigen regelmässig abbezahlten Schulden, die die Ehegatten für den gemeinsamen Lebensunterhalt aufgenommen hatten (Urteile 5A_452/2010 vom 23. August 2010 E. 3.2, in: FamPra.ch 2011 S. 165; 5A_131/2007 vom 8. Juni 2007 E. 2.2). Unabhängig von allen anderen Voraussetzungen sind somit regelmässige Zahlungen von Nöten. Die Vorinstanz hat indes festgehalten, der Beschwerdeführer habe nicht glaubhaft belegt, dass er die behaupteten monatlichen Abzahlungen regelmässig leiste; auch ergebe sich solches nicht aus den Akten. Leistet der Beschwerdeführer monatlich Raten, wäre es ihm ein Leichtes, die entsprechenden Zahlungsbelege vorzulegen. Er tat dies weder vor der Vorinstanz noch vor Bundesgericht. Hat er nicht belegt, welchen Betrag er monatlich überweist, kann er der Vorinstanz nicht Willkür vorwerfen, wenn diese im Existenzminimum nichts angerechnet hat. Vor diesem Hintergrund kann offen bleiben, ob der Beschwerdeführer die Schulden für seine persönlichen oder gemeinsame Zwecke aufgenommen hat, was im Übrigen entgegen den Behauptungen des Beschwerdeführers vor Vorinstanz ebenfalls strittig geblieben war.