Citation: 2C_863/2021 E. 7

Die Vorinstanz hat erwogen, die Forderung der Beschwerdeführerin sei nicht nur verjährt, sondern auch verwirkt. Spätestens am 2. Februar 1984, als die zum Schutz des Grundwassers notwendige Teilsanierung abgeschlossen war, das Grundstück versiegelt war und sich der Kanton Zürich mit der Haftpflichtversicherung der geschädigten Tanklagereigentümerin über die Kostentragung geeinigt hatte, habe diese von einem unversicherbaren Eigenschaden am kontaminierten Grundstück ausgehen müssen. Dass die Beschwerdeführerin bzw. die direktgeschädigte Tanklagerbetreiberin - der Vorschrift von Ziffer 3.1 des Regulativs entsprechend (vgl. E. 5.4.4) - diesen Eigenschaden der Beschwerdegegnerin innert 14 Tagen nach dessen Feststellung gemeldet hätte, gehe aus den Akten nicht hervor und sei auch nicht behauptet worden. Die eingeklagte Schadenersatzforderung sei daher zufolge Verwirkung erloschen. Die Beschwerdeführerin rügt in diesem Zusammenhang eine offensichtlich unrichtige Sachverhaltsfeststellung und eine unrichtige Rechtsanwendung. Nachdem die Vorinstanz die Klage zu Recht bereits zufolge Verjährung abgewiesen hat, kann offengelassen werden, ob die Forderung auch verwirkt ist. Auf die entsprechenden Rügen der Beschwerdeführerin braucht daher nicht eingegangen zu werden.