Citation: 5A_624/2021 E. 4

Wie die Vorinstanz zutreffend festgehalten und das Bundesgericht dem Beschwerdeführer überdies bereits in einem früheren Verfahren erörtert hat, muss, wer die Zustellbescheinigung auf dem Zahlungsbefehl bestreitet, beweisen, dass diese inhaltlich unrichtig ist (Urteil 5A_418/2017 vom 31. Januar 2018 E. 3.2 mit Hinweisen). Erstmals vor Bundesgericht macht der Beschwerdeführer nun geltend, dass er am 25. Mai 2021 zum Zeitpunkt der Zustellung des Zahlungsbefehls Nr. zzz in Burgdorf gewesen sei und dort die Beschwerde in Sachen "Verspäteter Rechtsvorschlag in Betreibung Nr. xxx und yyy" bei der Post aufgegeben habe. Anhand der Sendungsnummer auf dem Couvert, welches sich in den Akten des Verfahrens ABS 21 187 (recte: ABS 21 161) befinde, könne dies ohne Weiteres überprüft werden. Dass die Zustellung am 25. Mai 2021 um 15.10 Uhr stattgefunden habe, habe er erst dem angefochtenen Entscheid entnehmen können, weshalb er seine Abwesenheit zu diesem Zeitpunkt nicht bereits im kantonalen Verfahren habe darlegen können. Mit dieser Argumentation betreffend die ausnahmsweise Zulässigkeit der neuen Vorbringen nach Art. 99 Abs. 1 BGG blendet der Beschwerdeführer aus, dass ihm - wie aus dem angefochtenen Entscheid hervorgeht und vom Beschwerdeführer auch ausdrücklich anerkannt wird - von der kantonalen Aufsichtsbehörde mit Verfügung vom 1. Juli 2021 ein Doppel der Vernehmlassung des Betreibungsamts (samt Beilagen) zur freigestellten Äusserung zugestellt wurde. Unter den vom Betreibungsamt mit seiner Vernehmlassung vom 25. Juni 2021 eingereichten Beilagen befand sich neben der für den Gläubiger und für den Schuldner bestimmten Ausfertigung des Zahlungsbefehls Nr. zzz insbesondere auch der im angefochtenen Entscheid erwähnte Track & Trace-Auszug der Schweizerischen Post. Damit aber hätte der Beschwerdeführer allfällige Beweise, die seine Abwesenheit zum Zustellungszeitpunkt belegen sollen, sehr wohl bereits im vorinstanzlichen Verfahren benennen können. Das erstmals vor Bundesgericht angerufene Beweismittel und die hierzu gemachten Ausführungen sind daher unbeachtlich.