Citation: 8C_715/2022 E. 10.4.1

10.4.1. Die Beschwerdeführerin macht weiter im Wesentlichen geltend, ihre in der SMAB-Gesamtbeurteilung vom 1. April 2020 festgestellten Beeinträchtigungen (vgl. E. 7.2.1 hiervor) wirkten sich offensichtlich bei den ihr offen stehenden zumutbaren Hilfsarbeiten aus, weshalb die Verwertbarkeit ihrer Restarbeitsfähigkeit über die Statistik hinaus deutlich eingeschränkt sei. Ihre Beeinträchtigungen seien zwar bereits teilweise mit der Arbeitsfähigkeit von 80 % berücksichtigt worden, bildeten jedoch Umstände, die auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt als ausserordentlich bezeichnet würden und damit zu einem leidensbedingten Abzug führen könnten. Dies gelte, weil bei ihr weitere Anforderungen an den Arbeitsplatz (wie geringe geistige Anforderungen, keine Verantwortung etc.) zu beachten seien. Zu berücksichtigen sei zudem, dass sie weder eine vielseitige Arbeitserfahrung an unterschiedlichen Stellen noch eine Berufsausbildung habe. Sie sei in den letzten zehn Jahren an derselben Stelle mit immer gleicher Arbeit beschäftigt gewesen. Unter diesen Umständen sei praxisgemäss mindestens ein 10%iger Abzug rechtmässig.