Citation: 6B_1473/2019 E. 1.2.1

1.2.1. Der Beschwerdeführer bringt in tatsächlicher Hinsicht nichts vor, was die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen als falsch oder gar als willkürlich erscheinen liesse (oben E. 1.1.2). Er bestreitet namentlich nicht, den Brief mit dem im Sachverhalt dargestellten Inhalt verfasst und an das Schweizer Radio und Fernsehen gesandt zu haben. Entgegen seiner Darstellung ist nicht ersichtlich, dass die Kostenauflage auf bestrittenen oder nicht nachgewiesenen Umständen beruhen würde. Das tatsächliche Fundament der Kostenauflage ist im Gegenteil unbestritten. Eine Verletzung der Unschuldsvermutung liegt nicht vor. Demgegenüber handelt es sich um eine - nachfolgend zu prüfende - Rechtsfrage, ob das Verhalten des Beschwerdeführers eine ernst zu nehmende Drohung darstellte resp. ob er damit die Einleitung des Verfahrens in vorwerfbarer Weise veranlasste.