Citation: 2C_376/2021 E. D

A.________ gelangt mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 6. Mai 2021 an das Bundesgericht und beantragt, das Urteil des Verwaltungsgerichtes des Kantons Thurgau vom 24. Februar 2021 sei aufzuheben und die Sache sei zur Vervollständigung des Sachverhalts an die Vorinstanz zurückzuweisen. Die Vorinstanz sei anzuweisen, das Verfahren zu sistieren, bis ein rechtskräftiger Entscheid zur Strafanzeige der Beschwerdeführerin wegen Entführung etc. vorliege. Eventualiter sei der Beschwerdeführerin die Aufenthaltsbewilligung zu verlängern. Der Abteilungspräsident hat der Beschwerde mit Verfügung vom 10. Mai 2021 antragsgemäss die aufschiebende Wirkung zuerkannt. Das Verwaltungsgericht und das Departement für Justiz und Sicherheit des Kantons Thurgau beantragen in ihren Vernehmlassungen, die Beschwerde sei abzuweisen. Das Migrationsamt des Kantons Thurgau verzichtet auf eine Stellungnahme und beantragt die Abweisung der Beschwerde; das SEM hat sich nicht vernehmen lassen.