Citation: 6B_695/2022 E. 1

Mit Urteil vom 15. Februar 2022 sprach das Kantonsgericht Schaffhausen den Beschwerdeführer der Drohung schuldig und verurteilte ihn zu einer bedingt ausgesprochenen Geldstrafe von 45 Tagessätzen zu Fr. 30.-- bei einer Probezeit von zwei Jahren und einer Busse von Fr. 300.--. Damit einhergehend ordnete es die Einziehung und Vernichtung des beschlagnahmten Sturmgewehrs an. Mit E-Mail vom 16. März 2022 ersuchte der Beschwerdeführer um eine "schriftliche Stellungnahme des Urteils"; mit Schreiben vom 31. März 2022 meldete er beim Kantonsgericht sinngemäss Berufung an. Mit Verfügung vom 20. Mai 2022 entschied das Obergericht des Kantons Schaffhausen, dass die Berufungsanmeldung zufolge verspäteter Eingabe offensichtlich unzulässig sei, nachdem das erstinstanzliche Urteil anlässlich der Hauptverhandlung vom 15. Februar 2022 mündlich eröffnet, das Urteilsdispositiv am 16. Februar 2022 spediert und vom Beschwerdeführer am 21. Februar 2022 entgegengenommen worden sei. Der Beschwerdeführer wendet sich mit Beschwerde in Strafsachen an das Bundesgericht. Er macht geltend, dass keine verspätete Berufung vorliege. Er habe "während der Verhandlung" gesagt, dass er "in Berufung" gehe. Diese Aussage müsse sowohl (auf einem Tonträger) aufgezeichnet als auch (schriftlich) protokolliert worden sein.