Citation: 6B_552/2021 E. 2.6.4

2.6.4. Die Vorinstanz prüft die Möglichkeit der Wiedereingliederung des Beschwerdeführers in seinem Heimatland Slowenien. Dabei hält sie fest, in der Vergangenheit sei der Beschwerdeführer zweimal jährlich nach Slowenien zurückgereist, wo er auch seine dort lebenden Eltern besucht habe. Der Beschwerdeführer bringt vor, er sehe seine Eltern gerade einmal pro Jahr während zwei bis vier Tagen. Damit weicht er vom vorinstanzlich verbindlich festgestellten Sachverhalt ab, ohne dabei aufzuzeigen, inwiefern die vorinstanzliche Feststellung willkürlich sein soll (Art. 105 Abs. 1 BGG). Darauf ist nicht näher einzugehen (Art. 42 Abs. 2 BGG). Gleiches gilt für die nicht näher begründete Behauptung des Beschwerdeführers, wonach sein Vater einen Schlaganfall erlitten habe, sodass die Mutter sich um ihn kümmern müsse und deshalb keine Hilfe für die junge Familie in Slowenien zu erwarten sei. Im Rahmen der Härtefallprüfung berücksichtigt die Vorinstanz zu Recht und ausreichend, dass der Beschwerdeführer über soziale Kontakte in seinem Heimatland verfügt, welche eine Wiedereingliederung vereinfachen können. Die Vorinstanz durfte ohne weiteres davon ausgehen, dass der Beschwerdeführer mit der dortigen Kultur vertraut ist und über einen starken Bezug zu seinem Heimatland verfügt, zumal er auch die Sprache beherrscht, bis zum Alter von 21 Jahren dort gelebt hat und einen grossen Teil seiner Ausbildungen in seiner Heimat absolviert hat. Die in der Schweiz abgeschlossenen Weiterbildungen dürften ihm mit der Vorinstanz auch in seiner Heimat von Nutzen sein. Aufgrund des familiären Umfelds und der gesammelten Berufserfahrung ist ihm ein beruflicher Neustart in Slowenien zumutbar. Insgesamt ist nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz die Resozialisierungschancen des Beschwerdeführers in Slowenien als sehr gut bezeichnet. Der Vorinstanz ist zudem auch insoweit zuzustimmen, als sie vorbringt, eine schwierigere Wirtschaftslage im Heimatland vermöge praxisgemäss eine Landesverweisung nicht zu verhindern (vgl. Urteil 6B_1123/2020 vom 2. März 2021 E. 3.3.7).