Citation: 4A_300/2024 E. 5.1

5.1. Die Vorinstanz erwog dazu, die vom Beschwerdeführer in Rechtsbegehren Ziff. 8 eingeklagten Beträge von Fr. 5'218'269.50 und Fr. 1'206'890.96 seien Forderungen seiner Ehefrau und von I.________ gegen die C.________ AG in Liquidation. Die Forderung der Ehefrau betreffe ein Kontokorrentguthaben gegen diese konkursite Gesellschaft, diejenige von I.________ eine Kapital- und Zinsforderung gestützt auf eine Schuldanerkennung der Konkursitin. Es sei nicht möglich, diese beiden Forderungen statt aus ihren vertraglichen Grundlagen nun aus Art. 754 OR herzuleiten, wie dies der Beschwerdeführer tue. Die eingeklagten Beträge hätten nichts mit den angeblich pflichtwidrigen Verkäufen von Liegenschaften der Tochtergesellschaften der Konkursitin zu tun. Es sei nicht ersichtlich, inwiefern die dem Beschwerdegegner 1 vorgeworfenen Pflichtverletzungen einen Gesellschaftsschaden in genau dieser Höhe hätten bewirken können. Weiter führte die Vorinstanz aus, der Beschwerdeführer begründe die in Ziff. 9 seines Rechtsbegehrens eingeklagte Forderung mit dem Wertverlust auf den Aktien, welche seine Ehefrau an der C.________ AG in Liquidation halte. Der Beschwerdeführer mache hier einen reinen Vermögensschaden geltend. Da das Vermögen indessen kein absolutes subjektives Rechtsgut bilde, sei eine reine Vermögensschädigung nur rechtswidrig, wenn sie auf einem Verstoss gegen eine Verhaltensnorm beruhe, die gerade dem Schutz des Vermögens der geschädigten Person diene. Einen eigenen, direkten Schadenersatzanspruch könne der Beschwerdeführer gegen den Beschwerdegegner 1 als Organ nur geltend machen, wenn sich seine Ehefrau entweder auf eine aktienrechtliche Bestimmung, die ausschliesslich dem Gläubiger- bzw. Aktionärsschutz diene, oder auf ein anderes widerrechtliches Verhalten im Sinne von Art. 41 OR stützen könne. Solches behaupte der Beschwerdeführer nicht. Entsprechend erweise sich sein Schadenersatzbegehren als aussichtslos.