Citation: 9C_657/2013 E. A

Der 1974 geborene T.________, ursprünglich jugoslawischer Staatsangehöriger, ist 1991 im Rahmen des Familiennachzuges in die Schweiz eingereist. Er leidet seit Geburt an Makrocephalie und einem Hydrocephalus internus. Seit 1. März 1995 bezog er eine Entschädigung für mittelschwere Hilflosigkeit, seit Januar 1996 eine ausserordentliche Invalidenrente bei einem Invaliditätsgrad von 100 %. Nachdem er sich längere Zeit in Serbien aufgehalten hatte, hob die IV-Stelle des Kantons Thurgau die Hilflosenentschädigung mit Verfügung vom 26. September 2008 auf Ende Oktober 2008, die Invalidenrente mit Verfügung vom 18. Dezember 2008 auf das Ende des folgenden Monats auf. Die hiegegen eingereichte Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau mit Entscheid vom 8. Juli 2009 ab. Dieser Entscheid blieb unangefochten. In der Folge meldete sich T.________ wiederholt bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle trat auf eine Neuanmeldung nicht ein (Verfügung vom 9. November 2009), während sie ein weiteres Gesuch mit Verfügungen vom 10. November 2010 (Invalidenrente) und 31. Januar 2011 (Hilflosenentschädigung) abschlägig beschied. Beschwerden beim Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau gegen die ablehnenden Verfügungen blieben erfolglos. Am 22. Mai 2012 verweigerte das Migrationsamt des Kantons Thurgau dem Versicherten den weiteren Aufenthalt im Kanton Thurgau, da die Niederlassungsbewilligung erloschen sei. Das Departement für Justiz und Sicherheit des Kantons Thurgau sowie das Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau (Entscheid vom 27. Februar 2013) wiesen die hiegegen erhobene Beschwerde ab. T.________ focht diesen Entscheid mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht an. Am 26. Oktober 2012 meldete sich T.________ unter Hinweis auf eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes erneut bei der Invalidenversicherung zum Bezug einer Invalidenrente an. Die IV-Stelle traf Abklärungen zur erwerblichen und familiären Situation des Versicherten. Mit der Begründung, die Anspruchsvoraussetzungen des Wohnsitzes und des gewöhnlichen Aufenthaltes in der Schweiz seien nicht erfüllt, lehnte sie das Leistungsgesuch mit Verfügung vom 25. Februar 2013 ab.