Citation: 1C_248/2013 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer versuchte, nachdem am 26. August 1996 seine Wegweisung angeordnet worden war, vor deren Vollzug die ihm seit wenigen Monaten bekannte Schweizerin B.________ zu heiraten. Das Vorhaben scheiterte offenbar an seinen mangelhaften Papieren. Die Heirat erfolgte alsdann am 19. April 1997 im Kongo, worauf der Beschwerdeführer am 16. August 1997 in die Schweiz zurückkehrte. Anschliessend lebten die Eheleute in einer Beziehung, die nach ihrer gemeinsamen Erklärung vom 17. März 2004 bis zu diesem Zeitpunkt und nach ihren Darstellungen im vorliegenden Verfahren jedenfalls bis über die am 21. April 2004 erfolgte Einbürgerung hinaus stabil und intakt war. Im November 2004 zeugte der Beschwerdeführer mit einer angolanischen Asylbewerberin ein Kind. Am 26. Januar 2005 leitete die Ehefrau des Beschwerdeführers ein Eheschutzverfahren ein. Damit ergibt sich, dass die Ehe des Beschwerdeführers bis zur Einbürgerung während rund 7 Jahren harmonisch verlaufen und wenige Monate später durch einen Seitensprung des Beschwerdeführers instabil geworden sein soll, worauf die Ehefrau anfangs 2005 deren Auflösung einleitete.