Citation: 1C_311/2022 E. 6

Soweit die Beschwerdeführerin schliesslich eine potentielle Gefährdung der Zivilluftfahrt durch die geplante Antenne geltend macht, kann auf die Ausführungen der Vorinstanz verwiesen werden. So fällt die Antenne nicht unter die Bewilligungs- oder Registrierungspflicht nach Art. 63 ff. der Verordnung vom 23. November 1994 über die Infrastruktur der Luftfahrt (VIL; SR 748.131.1) und es ist nicht ersichtlich, aufgrund welcher rechtlicher Grundlage die Baubewilligung verweigert werden sollte. Die Situation in der Schweiz hinsichtlich des Themenbereichs 5G-Telefonie und Luftfahrt ist gemäss Mitteilung des Bundesamtes für Zivilluftfahrt (BAZL) unter Kontrolle ( www.bazl.admin.ch; Rubrik: 5G-Telefonie und Luftfahrt). Die Zivilluftfahrtbehörden weltweit hätten bis heute keinen Zwischenfall verzeichnet, bei dem eine Beeinträchtigung sicherheitsrelevanter Funktionen an Bord von Luftfahrzeugen auf den Einfluss von 5G-Signalen zurückzuführen gewesen wären. Unter diesen Umständen bestand für die Vorinstanz kein Anlass, weitere Abklärungen zu tätigen.