Citation: 2A.395/2000 27.09.2000 E. A

A.-Der aus der Bundesrepublik Jugoslawien (Kosovo) stammende A.________ reiste am 1. Juni 1990 als knapp Vierzehnjähriger zusammen mit seiner Mutter und seinen Geschwistern zu seinem Vater in die Schweiz ein; er wurde in dessen Niederlassungsbewilligung einbezogen. Am 10. August 1995 heiratete A.________ im Kosovo B.________, eine Landsfrau. Am 8. April 1996 reiste diese in die Schweiz ein und erhielt gestützt auf Art. 17 Abs. 2 des Bundesgesetzes über Aufenthalt und Niederlassung der Ausländer (ANAG; SR 142. 20) die Aufenthaltsbewilligung. Am 24. März 1999 wurde die gemeinsame Tochter der Eheleute, C.________, geboren, welche in die Niederlassungsbewilligung des Vaters einbezogen wurde. Am 10. Januar 1996 wurde A.________ wegen verschiedener Widerhandlungen gegen das Strassenverkehrsgesetz (insbesondere Entwendung eines Personenwagens zum Gebrauch, Führen eines Personenwagens ohne Führerausweis) zu einer bedingten Gefängnisstrafe von acht Wochen sowie zu einer Busse von Fr. 1'200.-- verurteilt. Die Fremdenpolizei des Kantons Aargau verwarnte ihn daher mit Verfügung vom 23. Mai 1997 und machte ihn darauf aufmerksam, dass eine weitere Bestrafung wegen irgend eines Deliktes die Anordnung geeigneter fremdenpolizeilicher Massnahmen zur Folge haben könne. Am 13. Oktober 1998 erkannte das Bezirksgericht Bremgarten A.________ der versuchten vorsätzlichen Tötung (Verfolgungsjagd mit Auto, unkontrollierte Schussabgabe), der Widerhandlung gegen die Verordnung über den Erwerb und das Tragen von Schusswaffen durch jugoslawische Staatsangehörige, der mehrfachen Widerhandlung gegen das Strassenverkehrsgesetz, der mehrfachen Sachbeschädigung, des mehrfachen Diebstahls und des mehrfachen Hausfriedensbruchs schuldig und verurteilte ihn zu einer Zuchthausstrafe von fünf Jahren und einer bedingt aufgeschobenen Landesverweisung von fünf Jahren. Das Obergericht des Kantons Aargau setzte die Freiheitsstrafe am 19. August 1999 auf vier Jahre Zuchthaus herab, bestätigte aber im Übrigen das bezirksgerichtliche Urteil. Mit Verfügung vom 4. April 2000 wies die Fremdenpolizei A.________ für unbestimmte Dauer aus der Schweiz aus und forderte ihn zum Verlassen der Schweiz auf den Zeitpunkt der Haftentlassung auf, wobei für die Tochter C.________ die gleiche Ausreisefrist gelte. Gleichentags lehnte sie es ab, die am 31. März 2000 abgelaufene Aufenthaltsbewilligung von B.________ zu verlängern, und wies sie auf den Zeitpunkt der Haftentlassung ihres Ehemannes aus dem Kanton Aargau weg. Die Fremdenpolizei des Kantons Aargau (Rechtsdienst) wies am 22. Mai 2000 die gegen die Verfügungen vom 4. April 2000 (Ausweisung von A.________ bzw. Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung der Ehefrau) erhobenen Einsprachen ab, wobei sie die Ausweisungsverfügung insofern berichtigte, als sie die sich an C.________ richtende Ausreiseaufforderung aufhob. Das Rekursgericht im Ausländerrecht des Kantons Aargau hiess die gegen den Einspracheentscheid der Fremdenpolizei erhobene Beschwerde am 30. Juni insofern teilweise gut, als es die Aufenthaltsbewilligung von B.________ verlängerte; zudem stellte es fest, dass die Tochter C.________ über eine Niederlassungsbewilligung verfüge. Im Übrigen (Ausweisung von A.________) wies es die Beschwerde ab.