Citation: 9C_532/2023 E. 6.1

6.1. Vorab bringt die Beschwerdeführerin vor, entgegen der Behauptung in E. 6.2.1 des angefochtenen Urteils habe sie im Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht Einwände zum Einsatz von Aldara als Erstlinienpräparat vorgebracht; die gegenteilige vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung sei offensichtlich unrichtig. Es trifft zwar zu, dass sich zumindest aus Beil. 12 zur vorinstanzlichen Beschwerdeschrift (Stellungnahme vom 4./28. September 2018) ergibt, dass die Beschwerdeführerin sich zu Beginn auf den Standpunkt gestellt hatte, Aldara gelange nur zur Anwendung, wenn andere, nicht ins Immunsystem eingreifende Therapien nicht indiziert seien, womit es in derselben Therapielinie wie Zyclara eingesetzt werde. Da die Beschwerdeführerin an dieser aus dem Vorfeld der Verfügung stammenden Argumentation im vorinstanzlichen Verfahren indessen nicht festhielt, wie ihre Ausführungen in der Beschwerdeschrift und der Replik zeigen, hatte sich das Bundesverwaltungsgericht damit nicht weiter auseinanderzusetzen. So stützte es sich in der nun kritisierten E. 6.2.1 seines Urteils ausdrücklich auf die in Rz. 23 der Beschwerdeschrift enthaltene Aussage, wonach eine Limitierung von Aldara auf die Zweitlinientherapie unhaltbar wäre, und schloss daraus nicht offensichtlich unrichtig (vgl. auch Rz. 39 der Beschwerdeschrift), dass die Beschwerdeführerin Aldara nun ebenfalls als Erstlinienarzneimittel betrachtete (wie sich dies im Übrigen aus der dafür massgebenden SL und der Fachinformation klar ergibt). Die Feststellung in E. 6.2.1 des angefochtenen Urteils gibt mithin zu keinen Beanstandungen Anlass.