Citation: 1C_467/2015 E. 2.2

2.2. Vor der Vorinstanz hatte der Beschwerdeführer noch zahlreiche andere Einwände gegen das Bauprojekt erhoben. Die Vorinstanz hat sich daher nur knapp mit der Rüge auseinandergesetzt, das Bauprojekt verletze Art. 22 Abs. 4 BZO. Dies ist zulässig, sofern sich dem Urteil die massgebenden Überlegungen entnehmen lassen (vgl. 136 I 184 E. 2.2.1 S. 188; 141 III 28 E. 3.2.4 S. 41; je mit Hinweisen). Die Vorinstanz hat für die Bestimmung des zulässigen Drittels bloss die Längen der auf der betreffenden Fassade gelegenen Dachaufbauten bzw. -einschnitte angerechnet. Sie hat die jeweiligen Längen der Dachaufbauten und -einschnitte angeführt, die sie als massgeblich erachtet. Aus diesen Erwägungen ergibt sich ohne weiteres, dass die Vorinstanz die betreffende Bestimmung der BZO anders interpretiert als der Beschwerdeführer. Sie hat ihre Begründungspflicht und somit den Gehörsanspruch nicht verletzt. Ebenso wenig liegt eine willkürliche Sachverhaltsfeststellung vor, denn nach dem Normverständnis der Vorinstanz war es offensichtlich nicht wesentlich, welche Dachaufbauten der andern Fassaden sonst noch sichtbar sind.