Citation: 7B_998/2023 E. A

A.a. Das Staatssekretariat für Wirtschaft SECO erstattete im Januar 2023 bei der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt eine Strafanzeige gegen die B.________ AG und weitere Personen wegen Betrugs, Urkundenfälschung, unrechtmässiger Bezüge von Leistungen einer Sozialversicherung oder Sozialhilfe, Geldwäscherei und Verstössen gegen Art. 105 AVIG. Den Beschuldigten wird vorgeworfen, sie hätten zu Unrecht staatliche Kurzarbeitsentschädigungen bezogen. A.b. Den Verantwortlichen der B.________ AG wird zur Last gelegt, in den Perioden April 2020 bis August 2020 und Oktober 2020 bis Juni 2022 Kurzarbeitsentschädigungen in der Höhe von mehr als CHF 2,16 Mio. beantragt und bezogen zu haben, auf welche diese Gesellschaft keinen Rechtsanspruch gehabt habe. A.c. Am 22. August 2023 informierte das Konkursamt Basel-Stadt die Staatsanwaltschaft, dass anlässlich seiner Inventaraufnahme im Rahmen des Konkursverfahrens über die B.________ AG an einer Adresse in Riehen zwei Rechner (PCs) konkursrechtlich sichergegestellt worden seien, welche niemandem spezifisch zugeordnet werden könnten. Die Rechner standen auf einem von der B.________ AG gemieteten Parkplatz in der Tiefgarage der betreffenden Liegenschaft. A.d. Beim einzigen Verwaltungsrat und Geschäftsführer der B.________ AG handelt es sich um A.________, der vom Konkursamt als die für die konkursite Gesellschaft (konkursrechtlich) verantwortliche Person eingestuft wird. A.________ ist seit dem 22. März 2022 an der fraglichen Adresse in Riehen polizeilich angemeldet. A.e. Am 25. August 2023 informierte die Staatsanwaltschaft das Konkursamt darüber, dass die beiden sichergestellten PCs an die Staatsanwaltschaft zu übergeben seien. Am 28. August 2023 wurden die beiden PCs durch die Staatsanwaltschaft strafprozessual sichergestellt. Gleichentags informierte diese A.________ über die Sicherstellung und setzte ihm eine 3-tägige Frist, um ein allfälliges Siegelungsbegehren zu stellen. A.f. Mit Schreiben vom 1. September 2023 teilte A.________ der Staatsanwaltschaft mit, dass ihm nicht bekannt sei, was auf den beiden PCs abgespeichert sei bzw. welche Daten sich darauf befänden. Ebenso wenig sei ihm bekannt, aus welcher Zeitperiode diese Daten stammten. "Deshalb" könne es "sehr gut sein", dass sich darauf vertrauliche, insbesondere dem anwaltlichen Berufsgeheimnis unterstehende Daten befinden könnten bzw. solche, die für die Strafuntersuchung irrelevant seien. Er wolle daher ein Siegelungsbegehren stellen. A.g. Anlässlich einer Befragung bei der Staatsanwaltschaft am 6. September 2023 machte A.________ geltend, sein damaliger Rechtsvertreter habe ihm geraten, ein Siegelungsbegehren zu stellen. Allerdings habe er nach wie vor "keine Ahnung", wem die beiden PCs gehörten bzw. zuzuordnen seien. Er selber habe sich zu keinem Zeitpunkt jemals in der Tiefgarage der fraglichen Liegenschaft aufgehalten. Er habe auch noch den Bruder eines früheren Verwaltungsrates der B.________ AG zu den Rechnern befragt, da dieser Bruder eine zeitlang an der Adresse wohnhaft gewesen sei. Auch dieser wisse jedoch nicht, wem die beiden PCs gehörten. Weiter sagte A.________ aus, er sei nicht der Eigentümer der beiden Rechner. A.h. Am 7. September 2023 teilte A.________ der Staatsanwaltschaft mit, dass er an seinem Siegelungsbegehren festhalte und unterdessen von einem anderen Anwalt vertreten werde. A.i. Am 11. September 2023 stellte die Staatsanwaltschaft beim Zwangsmassnahmengericht des Kantons Basel-Stadt das Gesuch um Entsiegelung der beiden PCs und deren Freigabe zur Durchsuchung.