Citation: 4A_455/2023 E. 5.3.1

5.3.1. Mit Bezug auf die beantragte Minderung der Vergütung kam die Vorinstanz zum Ergebnis, dass die Beschwerdeführerin unterlassen habe, Behauptungen dazu aufzustellen, welchen Verkehrswert die Liegenschaft bei der Ablieferung des Werks ohne die geltend gemachten Mängel gehabt hätte und welchen Wert sie mit den Mängeln effektiv aufweise. Es fehle an schlüssigen und damit rechtsgenüglichen Behauptungen. Dass die Beschwerdeführerin die Einholung eines Gutachtens zum Verkehrswert bzw. zur Werteinbusse offeriert habe, ändere daran nichts, da die Einholung eines Gutachtens rechtsgenüglich vorgebrachte Tatsachenbehauptungen voraussetze.