Citation: 8C_157/2020 E. 5.3

5.3. Soweit die Knie- und Schulterbeschwerden links betreffend ist festzuhalten, dass diese nicht Gegenstand des Einspracheentscheids vom 30. August 2018 bildeten (Art. 56 ATSG). Somit hätte bereits die Vorinstanz auf die entsprechenden Vorbringen nicht eintreten dürfen (vgl. BGE 134 V 418 E. 5.2.1 S. 426; 125 V 413 E. 1a S. 414). War sie demnach zur materiellen Beurteilung in diesem Punkt nicht befugt, vermag diese nicht in Rechtskraft zu erwachsen. Einer Anpassung des angefochtenen Entscheiddispositivs bedarf es indessen nicht. Sodann ist nicht nachvollziehbar, inwiefern die Vorinstanz die Beweise hinsichtlich der Knie- und Schulterbeschwerden rechts willkürlich gewürdigt haben soll. Insbesondere legt die Beschwerdeführerin nicht dar, was den medizinischen Berichten des Dr. med. L.________ in Bezug auf die Zumutbarkeit oder die Integritätsentschädigung, um welche es hier geht, zu entnehmen sein soll. Von einer neuen Diagnose bzw. einer Verschlechterung der unfallbedingten Beschwerden kann ebenso wenig die Rede sein. Gemäss dem Bericht des Dr. med. L.________ vom 8. Mai 2018 zeigte die MRI-Untersuchung der Halswirbelsäule vom 20. April 2018, dass das im Frühjahr 2018 akut bestehende Impingement-Syndrom der rechten Schulter mit den (unfallfremden) Beschwerden an der Halswirbelsäule in Korrelation stehe. Die Restbeschwerden der rechten Schulter seien Folgen des operativen Eingriffs vom 16. März 2015. Die genannten Restbeschwerden, namentlich die AC-Gelenksarthrose, wurden denn auch von den Kreisärzten Dres. med. J.________ und K.________ in ihren jeweiligen Beurteilungen berücksichtigt. Demzufolge ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz zum Schluss kam, für weitere bildgebende Abklärungen bestehe keine Veranlassung.