Citation: 2C_129/2014 E. 3

Als unbegründet erweist sich auch die Rüge, die Vorinstanz habe sich nicht mit den Ausführungen des Beschwerdeführers zum Eventualstandpunkt auf Erteilung einer Härtefallbewilligung nach Art. 30 lit. b AuG auseinandergesetzt und dadurch Art. 29 Abs. 2 BV verletzt. Streitgegenstand des vorliegenden bundesgerichtlichen Beschwerdeverfahrens bilden der mit Verfügung vom 27. November 2012 angeordnete und anschliessend angefochtene Widerruf der Niederlassungsbewilligung des Beschwerdeführers und dessen Wegweisung (vgl. zum Begriff des Streitgegenstandes BGE 136 II 165 E. 5 S. 174; Urteil 2C_961/2013 vom 29. April 2014 E. 3.3; Urteil 2C_930/2012 vom 10. Januar 2013 E. 1.1). Sind die Voraussetzungen für den Widerruf einer Niederlassungsbewilligung erfüllt, ist die Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung als mildere Massnahme zum vollständigen Widerruf ausgeschlossen (Urteil 2C_254/2010 vom 15. Juli 2010 E. 4.3). Mangels Rechtserheblichkeit wäre die Vorinstanz nicht gehalten gewesen, sich im vorinstanzlichen Verfahren mit dem Eventualstandpunkt des Beschwerdeführers auseinanderzusetzen (BGE 133 III 235 E. 5.2 S. 249; Urteil 1C_534/2012 vom 16. Juli 2013 E. 2.5). Ob bei Vorliegen von Widerrufsgründen im Sinne von Art. 63 Abs. 2 AuG in Verbindung mit Art. 62 lit. b AuG die Voraussetzungen für die Erteilung einer humanitären Bewilligung (Art. 30 Abs. 1 lit. b AuG) überhaupt erfüllt sein können (vgl. zu den Voraussetzungen für eine Härtefallbewilligung BGE 124 II 110 E. 3 S. 113; UEBERSAX, Einreise und Anwesenheit, in: Ausländerrecht, 2. Aufl. 2009, S. 275 ff.), muss vorliegend nicht weiter vertieft werden. Dessen ungeachtet hat die Vorinstanz den Eventualstandpunkt des Beschwerdeführers auf Erteilung einer Härtefallbewilligung gewürdigt, auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung zur Unzulässigkeit der Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung bei erfüllten Voraussetzungen für den Widerruf einer Niederlassungsbewilligung hingewiesen und das Vorliegen eines Härtefalls verneint. Die Beschwerde wegen Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) ist nicht begründet.