Citation: 1C_222/2021 E. 1

Am 5. Februar 2020 erstattete D.________ bei Wachtmeister B.________ von der Stadtpolizei Zürich mündlich Strafanzeige gegen A.________ mit der Begründung, diese habe ihn geschubst, beschimpft und in die Brust gekniffen. Am 26. März 2020 erhielt B.________ einen Anruf der Stadtrichterin C.________, welche ihn bat, einen Nachtragsrapport in dieser Sache zu erstellen und D.________ zu veranlassen, das Formular Ehrverletzung auszufüllen und den entsprechenden Strafantrag zu unterzeichnen. B.________ kam dieser Aufforderung nach. Am 29. August 2020 erstattete A.________ Strafanzeige gegen B.________ und C.________ wegen Amtsmissbrauchs mit der Begründung, sie hätten D.________ aufgefordert, einen Strafantrag wegen Beschimpfung einzureichen. Ohne diese Aufforderung hätte D.________ keinen Strafantrag eingereicht; B.________ und C.________ hätten D.________ daher einen unrechtmässigen Rechtsvorteil verschafft. Am 4. November 2020 überwies die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat die Akten ans Obergericht des Kantons Zürich mit dem Antrag, über die Erteilung bzw. Nichterteilung der Ermächtigung zur Durchführung einer Strafuntersuchung zu entscheiden. Mangels eines deliktsrelevanten Tatverdachts sei die Ermächtigung nicht zu erteilen. Mit Beschluss vom 26. Februar 2021 erteilte das Obergericht der Staatsanwaltschaft die Ermächtigung zur Eröffnung eines Strafverfahrens gegen B.________ und C.________ nicht. Vernehmlassungen wurden keine eingeholt.