Citation: 1B_132/2007 25.07.2007 E. C

Mit Schreiben vom 26. Juni 2007 ersuchte das BUR erneut um eine Verlängerung der Untersuchungshaft um 2 Wochen, d.h. bis 18. Juli 2007. Es begründete dies damit, dass es unter dem "Erstellen der Anklageschrift" auch das aufwändige Abgleichen der Untersuchungsergebnisse und deren Überprüfung mit dem nach Abschluss des Untersuchungsverfahrens gewonnenen Kenntnisstand verstehe. Der Angeschuldigte beantragte demgegenüber seine Haftentlassung. Mit Beschluss vom 3. Juli 2007 stellte das Verfahrensgericht (Präsidium) fest, dass das BUR das Verfahren in nicht unerheblicher Weise verzögert und dadurch das Beschleunigungsgebot verletzt habe. Durch eine Haftverlängerung um zwei Wochen werde die Rechtmässigkeit der Untersuchungshaft aber gerade noch nicht tangiert (Ziff. 1 des Dispositivs). Der Haftverlängerungsantrag wurde gutgeheissen und die Untersuchungshaft für die Dauer von zwei Wochen bis zum 18. Juli 2007 verlängert (Ziff. 2 des Dispositivs).