Citation: 1P.147/2005 14.07.2005 E. A

X.________ wurde mit Verfügung des Strafbefehlsrichters vom 28. Juli 2004 der Übertretung des Basler Wirtschaftsgesetzes schuldig befunden und zu einer Busse von Fr. 3'000.-- verurteilt. Dagegen erhob er am 21. September 2004 Einsprache. Als diese am 23. September 2004 als verspätet befunden wurde, ersuchte X.________ am 26. September 2004 unter Geltendmachung der Verletzung des rechtlichen Gehörs um Wiedererwägung. Auf das Gesuch trat der Strafgerichtspräsident am 30. September 2004 nicht ein. Gleichzeitig mit dem Gesuch um Wiedererwägung erhob X.________ am 26. September 2004 gegen das Nichteintreten auf die Einsprache Beschwerde an das Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt und rügte eine Verletzung des rechtlichen Gehörs. Das Appellationsgericht wies die Beschwerde am 29. November 2004 ab. Es führte im Wesentlichen aus, die Nichtgewährung der Akteneinsicht und der Verzicht auf Fristansetzung zur Begründung der Einsprache sowie das Fehlen einer näheren Begründung des Nichteintretens auf die Einsprache wegen offensichtlicher Verspätung verletzten das rechtliche Gehör nicht; deshalb sei das Nichteintreten auf die Einsprache nicht zu beanstanden.