Citation: 2C_779/2018 E. 2.2.1

2.2.1. Die Vorinstanz stellt darüber hinaus fest, auch aus dem konventionsrechtlichen Anspruch auf Achtung des Privatlebens (Art. 8 Ziff. 1 EMRK) könne der Beschwerdeführer keinen Anspruch herleiten. Sie begründet dies im Wesentlichen damit, dass "offenkundig keine vertiefte Integration" im Sinne der bundesgerichtlichen Praxis bestehe. Eine lange Anwesenheit und die gewöhnlich damit verbundene Integration genügten hierzu nicht; erforderlich sei vielmehr eine besonders intensive, über eine übliche Integration hinausgehende private Bindung gesellschaftlicher oder beruflicher Natur bzw. eine entsprechend vertiefte soziale Beziehung zum ausserfamiliären oder ausserhäuslichen Bereich (BGE 134 II 1 E. 4.2 S. 5; 130 II 281 E. 3.2.1 S. 286).