Citation: 4C.76/2007 03.05.2007 E. C

Mit Urteil vom 12. Oktober 2006 wies das Obergericht die Appellation ab (Dispositiv-Ziffer 1). Es wurden keine Gerichtskosten erhoben (Ziffer 2). Die Klägerin hatte den Beklagten mit Fr. 3'278.05 zu entschädigen (Ziffer 3). Das Obergericht erwog im Wesentlichen, es sei zwar davon auszugehen, dass die Klägerin Überstunden geleistet habe. Der Beklagte habe aber gegen die Überstundenabrechnung rechtsgenüglich opponiert; diese Überstunden seien zumindest teilweise nicht objektiv notwendig gewesen. Nach den Erwägungen des Obergerichts hätte die Klägerin die Überstunden, Überzeit und Nachtarbeit sowie nicht bezogene Ruhetage durch Freizeit und allfällig nicht bezogene Ferientage während der Freistellungszeit kompensieren können.