Citation: 1C_443/2022 E. 2.1

2.1. Die Abteilungspräsidentin hat im angefochtenen Entscheid (E. 2.2 S. 3 f.) erwogen, aus dem Ermächtigungsentscheid der Anklagekammer vom 16. November 2021 ergebe sich, dass die Stadtpolizei am 3. August 2021 kurz nach 23 Uhr aufgrund einer Meldung, eine junge Frau sei belästigt worden, ausgerückt sei. Sie habe den Beschwerdeführer als mutmasslichen Täter angetroffen. Wegen seines stark alkoholisierten Zustandes, seines unkooperativen Verhaltens und seiner Stimmungsschwankungen sei sie bei ihm von Selbst- und Fremdgefährdung ausgegangen. Deswegen und wegen des Verdachts auf sexuelle Belästigung habe sie ihn in Gewahrsam genommen und eine amtsärztliche Untersuchung angeordnet. Bei dieser sei rund 8 Stunden nach Trinkende ein Alkoholisierungsgrad von 0,5 mg/l festgestellt worden. Bei der gebotenen summarischen Prüfung erscheine das Vorgehen der Polizei gestützt auf diese Feststellungen als rechtmässig. Die gegen die Kostenauflage für den Gewahrsam und die amtsärztliche Untersuchung gerichtete Beschwerde sei daher aussichtslos, weshalb das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege abzuweisen sei.