Citation: 1C_505/2020 E. 9.4

9.4. Die Gerichtsgebühr von Fr. 12'000.-- liegt etwa in der Mitte des Gebührenrahmens, d.h. dieser wird weder ausgeschöpft noch erhöht. Angesichts der schwierigen rechtlichen Fragen, des Umfangs der Rechtsschriften und des angefochtenen Entscheids ist von einem aufwendigen Verfahren auszugehen. Insgesamt erscheint die Gebühr daher nicht offensichtlich übersetzt. Unter diesen Umständen ist sie weder unter dem Blickwinkel des Äquivalenzprinzips noch von Art. 18 KV/ZH (Anspruch auf rasche und wohlfeile Erledigung des Verfahrens) zu beanstanden: Der Begriff "wohlfeil" bedeutet, dass Rechtsuchende auch ohne allzu grosses finanzielles Risiko Zugang zu den Gerichten und Verwaltungsinstanzen haben sollen, und zielt vor allem auf Verfahren mit kleineren Streitwerten ab (Entscheid 2C_513/2012 vom 11. Dezember 2012 E. 3.5, in: StR, 68 2013 327).