Citation: 4A_498/2023 E. 4.2

4.2. Dagegen beharren die Beschwerdeführerinnen lediglich auf ihrem bereits vor der Vorinstanz vorgetragenen Standpunkt, wonach sie eine eigentliche Epidemienversicherung abgeschlossen hätten, was sich aus dem vorvertraglichen E-Mail-Verkehr, der Sachausschreibung und der Verwendung der Begriffe "Epidemie" und "Epi-Deckung", der ursprünglich abgeschlossenen Versicherung zur Fahrhabe Hygiene (2018er-Police) und der Deckungszusage ergebe. Die Vorinstanz berücksichtige auch nicht, dass die Beschwerdeführerinnen den gleichen Deckungsumfang wie ihre vormals bei der F.________ Versicherung bestehende Epidemienversicherung haben wollten. Letzteres ist nicht korrekt, ging die Vorinstanz doch ausdrücklich darauf ein (vgl. oben Erwägung 4.1), widerlegte diesen Standpunkt aber. Im Übrigen wiederholen die Beschwerdeführerinnen bloss ihre bereits vor der Vorinstanz vorgetragene, von dieser aber verworfene Argumentation, ohne sich rechtsgenüglich mit den ausführlichen Erwägungen der Vorinstanz auseinanderzusetzen und ohne hinreichend darzulegen, inwiefern diese eine Bundesrechtsverletzung begangen haben soll, als sie eine Individualabrede verneinte (Erwägung 2.1).