Citation: 4C.312/2005 10.01.2006 E. 1

1.1 Das Bundesgericht verlangt in ständiger Rechtsprechung die Bezifferung der Geldsumme, zu deren Zahlung die Gegenpartei verpflichtet werden soll. Anträge auf Rückweisung der Sache an die Vorinstanz sind im Verfahren der Berufung grundsätzlich ungenügend und haben das Nichteintreten auf das Rechtsmittel zur Folge. Ein Rückweisungsantrag ist jedoch zulässig, wenn das Bundesgericht im Falle der Gutheissung in der Sache nicht selbst entscheiden könnte, weil die erforderlichen Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz fehlen (BGE 125 III 412 E. 1b S. 414 mit Hinweisen). Dies trifft hier zu, ist doch die Vorinstanz auf die Klage nicht eingetreten, ohne die tatsächlichen Voraussetzungen und den Umfang der Haftung der Beklagten als Organe der D.________ AG festzustellen. 1.2 Beruht der angefochtene Entscheid auf mehreren selbständigen Begründungen, ist in der Berufung für jede einzeln darzulegen, welche Bundesrechtssätze und inwiefern sie verletzt sind (Art. 55 Abs. 1 lit. c OG, BGE 111 II 397 E. 2b; 122 III 43 E. 3 S. 45). In Übereinstimmung mit diesen Begründungsanforderungen legt die Klägerin in ihrer Rechtsschrift dar, aus welchen Motiven sie sowohl ihr Rechtsschutzinteresse an der Klage bejaht und ihre Klage im Gegensatz zur Vorinstanz nicht als offenbar rechtsmissbräuchlich erachtet, und sie zeigt auch auf, weshalb sie die im angefochtenen Entscheid eventuell geschützte Verrechnung mit der kollozierten Forderung des Beklagten 1 für rechtswidrig hält. 1.3 Im Berufungsverfahren ist das Bundesgericht an die tatsächlichen Feststellungen der letzten kantonalen Instanz gebunden, wenn sie nicht offensichtlich auf Versehen beruhen, unter Verletzung bundesrechtlicher Beweisvorschriften zustande gekommen (Art. 63 Abs. 2 OG) oder im Hinblick auf den Tatbestand einer anwendbaren Sachnorm ergänzungsbedürftig sind (Art. 64 OG). Werden solche Ausnahmen geltend gemacht, hat die Partei, welche den Sachverhalt berichtigt oder ergänzt wissen will, darüber genaue Angaben mit Aktenhinweisen zu machen (Art. 55 Abs. 1 lit. c und d OG; BGE 130 III 102 E. 2.2 S. 106 mit Hinweisen). Blosse Kritik an der vorinstanzlichen Beweiswürdigung ist im Berufungsverfahren unzulässig (BGE 120 II 97 E. 2b S. 99; 119 II 84 E. 3 S. 85). An die rechtliche Begründung der Vorinstanz ist das Bundesgericht nicht gebunden (Art. 63 Abs. 3 OG).