Citation: 1B_149/2007 06.08.2007 E. 2

Der Beschwerdeführer befindet sich seit dem 12. Dezember 2003 in strafprozessualer Haft (§§ 67 und 58 StPO/ZH). 2.1 Gemäss der angefochtenen Verfügung besteht weiterhin der dringende Tatverdacht, dass er am 11. Dezember 2003 in Winterthur einen Mann erschossen hat. Es liege zudem Fluchtgefahr vor, da der Beschwerdeführer Staatsangehöriger von Serbien und Montenegro sei, offenbar über gute Beziehungen zu seinem Heimatland und über verwandtschaftliche Kontakte verfüge und eine enge Verwurzelung zur Schweiz fehle. Es bestehe zudem die Gefahr, dass er versuche, angesichts der drohenden - empfindlichen - Freiheitsstrafe unterzutauchen oder sich durch Flucht ins Ausland dem Strafvollzug zu entziehen. Er verfüge in der Schweiz über keinen eigenen Wohnort sondern habe vor seiner Verhaftung mit seiner ausländischen Ehefrau und seinen beiden Kindern bei seinen Eltern gewohnt. Die Haftdauer sei unter Berücksichtigung der Strafdrohung für vorsätzliche Tötung (Art. 111 StGB) von mindestens fünf Jahren nach wie vor verhältnismässig. 2.2 Der Beschwerdeführer rügt u.a., er habe sich nicht zur Vernehmlassung der Staatsanwaltschaft vom 12. Juli 2007 äussern können und in der angefochtenen Verfügung werde die Fluchtgefahr ungenügend begründet. Er lebe seit 1990 mit seiner Familie in der Schweiz und sei in Winterthur angemeldet gewesen.