Citation: 6B_1109/2023 E. B

Das Obergericht des Kantons Zürich bestätigte mit Urteil vom 21. Juli 2023 die erstinstanzlich ausgefällte unbedingte Freiheitsstrafe von 9 Monaten und auferlegte A.________ die Kosten des Berufungsverfahrens, mit Ausnahme derjenigen der amtlichen Verteidigung. Dem Urteil liegt folgender Sachverhalt zugrunde: A.________ war einziges Verwaltungsratsmitglied der B.________ AG. Die Gesellschaft wies per Ende 2016 eine Bilanzsumme von Fr. 936'000.-- auf, verzeichnete einen Umsatz von Fr. 4'800'000.-- und beschäftigte zwischen 7 und 12 Arbeitnehmern. Zudem war sie im Jahr 2017 in grössere Bauprojekte involviert. Ab Anfang 2017 häuften sich die Betreibungen. Aufgrund des plötzlichen und sprunghaften Anstiegs der Betreibungen und der schlechten Liquiditätslage musste A.________ spätestens ab Frühsommer 2017 begründete Besorgnis betreffend eine Überschuldung gehabt haben und hätte Massnahmen nach Art. 725 Abs. 2 OR ergreifen müssen. Stattdessen führte er die Geschäfte der Gesellschaft bis zur Konkurseröffnung am 16. Mai 2018 noch während knapp eines Jahres weiter. Es lag schliesslich eine Überschuldung von mindestens Fr. 100'000.-- vor, wobei im Konkurszeitpunkt Forderungen von etwa 8 Arbeitnehmern im Umfang von Fr. 800'000.-- offen blieben. A.________ unterliess es zwischen dem 6. Februar 2017 bis zur erwähnten Konkurseröffnung zudem, eine korrekte Buchhaltung der B.________ AG zu führen bzw. führen zu lassen, obwohl die Treuhänderin ihm am 6. Februar 2017 mitgeteilt hatte, das Mandat ab 2017 nicht mehr weiterzuführen.