Citation: 9C_909/2017 E. 3

Gemäss Vorinstanz leidet die Beschwerdeführerin seit Frühling 2012 an einer depressiven Störung. Mit Ausnahme des behandelnden Arztes, Dr. med. B.________, welcher für eine beschränkte Zeitspanne von ein paar Monaten eine schwere depressive Störung diagnostiziert habe, sei keiner der involvierten Ärzte von einer den Schweregrad einer mittelgradigen depressiven Episode übersteigenden Störung ausgegangen. Aufgrund der Tatsache, dass die Behandlungsmöglichkeiten der psychischen Beeinträchtigung noch nicht vollständig ausgeschöpft seien bzw. eine Therapieresistenz nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit ausgewiesen sei, fehle es insgesamt am Vorliegen eines invalidisierenden Gesundheitsschadens. Da auch keine somatischen Beschwerden mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit bestehen würden, verneinte das kantonale Sozialversicherungsgericht einen Rentenanspruch.