Citation: 7B_783/2023 E. 4.2.3

4.2.3. Schliesslich kann die Beschwerdeführerin auch mit ihren Einwänden betreffend Geldwäscherei nicht gehört werden. In subjektiver Hinsicht muss die Geldwäscherin die verbrecherische Herkunft der Vermögenswerte und die Verwirklichung des Vereitelungszusammenhangs, der ihr objektiv zur Last gelegt wird, zumindest in Kauf nehmen, das heisst mit einer möglichen Tatbestandsverwirklichung einverstanden sein (BGE 122 IV 211 E. 2e mit Hinweis). Wenn die Vorinstanz diese Voraussetzungen als erfüllt erachtet, weil die Beschwerdeführerin als faktische Geschäftsführerin die fraglichen Gelder selber vom Geschäftskonto abgehoben und zusammen mit ihrem Ehemann ausser Landes geschafft hat, gibt dies zu keiner Kritik Anlass. Dies gilt auch dann, wenn der Auftrag hierfür von ihrem Ehemann gekommen sein sollte (was die Vorinstanz als Schutzbehauptung qualifiziert), ändert dies doch nichts an der (Mit-) Verantwortung der Beschwerdeführerin betreffend das Gesellschaftsvermögen und ihrem Eventualvorsatz in Bezug auf die Vortat und die Vereitelungshandlung.