Citation: 5P.66/2006 06.03.2006 E. 4

Dass der Beschwerdeführer nicht nur über drei Mercedes im Gesamtwert von DM 146'000.--, sondern nach seinen eigenen Angaben im Scheidungsverfahren noch über zwei weitere im Wert von DM 300'000.-- bzw. DM 30'500.-- verfügt, ist eine tatsächliche Feststellung des Obergerichts. Der Beschwerdeführer müsste somit in substanziierter Form darlegen und belegen, inwiefern die betreffenden Sachverhaltsfeststellungen willkürlich seien (zu den Begründungsanforderungen bei Willkürrügen vgl. BGE 117 Ia 10 E. 4b S. 11 f.; 125 I 492 E. 1b S. 495; 130 I 258 E. 1.3 S. 262). Diese Erfordernisse sind vorliegend nicht erfüllt; mit der nicht näher ausgeführten, unbelegten Behauptung, die beiden Fahrzeuge würden ihm von seiner Frau vorenthalten, ist jedenfalls keine willkürliche Sachverhaltsfeststellung darzutun. Mangels Substanziierung ist auf dieses Vorbringen nicht einzutreten (Art. 90 Abs. 1 lit. c OG). Verfügt aber der Beschwerdeführer mithin über zwei Mercedes in einem Wert von gegen Fr. 300'000.--, werden die sich auf die anderen Vermögenswerte (die drei weiteren Fahrzeuge in einem Gesamtwert von DM 146'000.-- sowie die Verwendung des Liegenschaftserlöses und des Bankguthabens) beziehenden Vorbringen gegenstandslos, ist es doch dem Beschwerdeführer möglich, mit dem Verkauf der beiden Fahrzeuge die anstehenden Prozesskosten zu finanzieren. Der aus Art. 29 Abs. 3 BV fliessende verfassungsmässige Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege ist vor diesem Hintergrund nicht verletzt.