Citation: 8C_121/2017 E. A

A.a. Der 1952 geborene A.________ arbeitete als gelernter Feinmechaniker in der B.________ AG. In dieser Eigenschaft war er bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) obligatorisch gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert. Daneben unterhielt er zu Hause eine mechanische Werkstätte. Am 15. Mai 1994 erlitt er bei einem Motorradunfall multiple Verletzungen am linken Arm und Bein. Die Suva erbrachte die gesetzlichen Leistungen. Die Tätigkeit bei der B.________ AG konnte A.________ aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr aufnehmen. Mit Verfügung vom 18. Dezember 1998 sprach die Suva dem Versicherten mit Wirkung ab 1. Dezember 1998 bei einer Erwerbsunfähigkeit von 100 % eine Invalidenrente zu. Die Rente berechnete sie auf dem Verdienst, den A.________ im Jahr vor dem Unfall bei der B.________ AG bezogen hatte. Die Suva richtete die Rente als Komplementärrente zur Rente der Invalidenversicherung aus. Im Rahmen eines im Jahr 2003 durchgeführten Revisionsverfahrens bestätigte sie einen unveränderten Rentenanspruch. A.b. Per 15. Dezember 1998 überführte A.________ Aktiven und Passiven der Einzelfirma C.________ in die neu gegründete D.________ GmbH. Er ist als einzelzeichnungsberechtigter Gesellschafter und Geschäftsführer im Handelsregister eingetragen. Die Gesellschaft verfügt über ein Stammkapital von Fr. 20'000.-. An diesem beteiligt sind zu 19/20 A.________ und zu 1/20 seine Ehefrau. A.c. Im April 2010 leitete die Suva erneut eine revisionsweise Überprüfung des Rentenanspruchs ein. In diesem Zusammenhang befragte sie unter anderem den Versicherten und holte beim Steueramt und der Ausgleichskasse Unterlagen ein. Zudem beauftragte sie die Consulting E.________ mit einer Überprüfung der Buchhaltungsunterlagen der D.________ GmbH (Zwischenbericht vom 10. Juli 2011). Weitere Abklärungen der erwerblichen Situation des Versicherten liess die Suva durch die F.________ AG durchführen (Berichtsentwurf vom 20. Dezember 2012; Bericht vom 5. Februar 2013). Mit Verfügung vom 21. Mai 2012 sistierte sie die Rentenzahlungen per 31. Oktober 2011. Auf die dagegen erhobene Beschwerde trat das Versicherungsgericht des Kantons Aargau mit Entscheid vom 11. Juni 2013 nicht ein. A.d. Mit Verfügung vom 13. September 2013 hob die Suva die Rente rückwirkend ab 1. Februar 2008 auf mit der Begründung, der Versicherte habe als Geschäftsführer der D.________ GmbH in den Jahren 2007 bis 2010 ein rentenausschliessendes Einkommen erzielt. Gleichzeitig forderte sie für den Zeitraum vom 1. Februar 2008 bis 31. Oktober 2011 zu Unrecht ausgerichtete Rentenleistungen im Umfang von Fr. 167'262.- zurück. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 3. Juni 2015 fest.