Citation: 6B_572/2021 E. 3.4.2

3.4.2. Damit ist die Vorinstanz im Ergebnis zu Recht von einem fehlenden Tatverdacht ausgegangen. Selbst wenn sich die Vorwürfe der Beschuldigten (im pendenten Verfahren) als unbegründet erweisen sollten, liegen nach dem Gesagten keine konkreten Anhaltspunkte dafür vor, dass sie wider besseres Wissen bzw. in Kenntnis ihrer Unbegründetheit erhoben worden sind. Mangels Hinweise auf ein Ehrverletzungsdelikt drängt sich demnach auch keine Sistierung des Verfahrens auf. Demnach erweisen sich die weiteren Rügen des Beschwerdeführers, wonach die Nichtanahnahme seiner Strafanzeige eine formelle Rechtsverweigerung darstelle und seinen verfassungsmässigen Anspruch auf rechtliches Gehör verletze, als unbegründet.