Citation: U 437/00 24.12.2002 E. A

Die 1948 geborene M.________ war bis Ende August 1991 als kaufmännische Mitarbeiterin bei der Firma C.________ AG angestellt und bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) unfallversichert. Am 2. November 1991 erlitt sie einen Unfall, als ein PW von links in den Vorderkotflügel und in die Fahrertüre des von ihr gelenkten Fahrzeugs prallte. Die Versicherte schlug mit dem Kopf gegen die Innenseite ihres Fahrzeugs und zog sich eine Commotio cerebri und ein Schleudertrauma der Halswirbelsäule (HWS) zu. Die SUVA erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung und Taggeld). Zur Abklärung der Verhältnisse zog sie diverse Arztberichte sowie ein Gutachten der Prof. Dr. med. T.________ und Dr. med. F.________, Centre Hospitalier Z.________, Service de neurologie, vom 24. Juli 1996 bei. Mit Verfügung vom 19. August 1996 sprach sie der Versicherten ab 1. September 1996 gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 33 1/3 % eine Invalidenrente und eine Integritätsentschädigung von 20 % zu. Zur Begründung wurde ausgeführt, die organischen Unfallfolgen führten zu einer Erwerbsunfähigkeit von einem Drittel. Die vorhandenen psychogenen Störungen stünden mit dem Unfall nicht in einem adäquat-kausalen Zusammenhang, weshalb hierfür keine Leistungspflicht bestehe. Hiegegen erhob die Versicherte Einsprache und reichte ein Gutachten des Dr. med. O.________, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom 31. Dezember 1996 ein. Am 6. März 1997 eröffnete die SUVA der Versicherten, sie wolle sie durch Dr. med. J.________, Neurologie FMH, begutachten lassen. Am 12. März und 15. April 1997 lehnte die Versicherte eine erneute externe neurologische Begutachtung mit der Begründung ab, sie könne zu Dr. med. J.________ auf Grund der ihr bekannten Informationen nur schwerlich Vertrauen gewinnen. Soweit die SUVA an der Beantwortung weiterer neurologischer Fragen interessiert sei, könne sie diese Dr. med. B.________, Spezialarzt für Neurologie FMH, unterbreiten. Am 16. Juni 1997 stellte die SUVA der Versicherten drei andere Ärzte für die neurologische Begutachtung zur Auswahl und drohte ihr an, bei weiterer Mitwirkungsverweigerung werde sie einen Aktenentscheid auf Abweisung der Einsprache erlassen. Am 18. Juni 1997 erhob die Versicherte beim Versicherungsgericht Basel-Stadt (heute: Sozialversicherungsgericht Basel-Stadt) Rechtsverzögerungsbeschwerde, welche mit Entscheid vom 23. Januar 1998 abgewiesen wurde. Am 3. Juli 1997 teilte die SUVA der Versicherten mit, sie werde ein Aktengutachten bei Dr. med. J.________ veranlassen und danach androhungsgemäss einen Aktenentscheid fällen. Am 6. Oktober erstattete Dr. med. J.________ sein Gutachten. Die Versicherte holte einen Bericht des Dr. med. B.________ vom 31. Oktober 1997 ein und nahm am 5. November 1997 zum Gutachten des Dr. med. J.________ Stellung. Mit Entscheid vom 19. November 1997 wies die SUVA die Einsprache ab.