Citation: 8C_241/2015 E. 3

Das kantonale Gericht hat erwogen, dass die ab Oktober 2010 erhobenen Befunde am linken Handgelenk nach den gutachtlichen Ausführungen lediglich möglicherweise in natürlichem Kausalzusammenhang mit dem Unfallereignis vom Juni 2010 stehen. Ausschlaggebend war nach den vorinstanzlichen Feststellungen zudem, dass der Beschwerdeführer weder in der ersten Unfallmeldung noch anlässlich der Erstkonsultation nach dem Unfall vom Juni 2010 Beschwerden am Handgelenk erwähnt hatte. Sein Hausarzt Dr. med. F.________ hatte die Behandlung der Knieschmerzen am 15. Juni 2010 abgeschlossen und ab dem 14. Juni 2010 eine volle Arbeitsfähigkeit bescheinigt. Das kantonale Gericht erachtete es nach Lage der Akten daher nicht mit der erforderlichen überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt, dass der Versicherte bei Fallabschluss durch den Hausarzt im Juni 2010 unter anhaltenden Handgelenksbeschwerden gelitten habe, die durch den im gleichen Monat erlittenen Unfall verursacht worden wären (BGE 126 V 353 E. 5b S. 360; 130 III 321 E. 3.2 und 3.3 S. 324 f.). Mangels eines traumatischen Ereignisses im Juni 2010 könne auch der Auffassung des Gutachters nicht gefolgt werden, wonach der im Juni erlittene Unfall mit einer entsprechenden Handgelenksverletzung Teilursache der später geklagten Beschwerden sei. Hinsichtlich des am 30. Oktober 2010 geltend gemachten zweiten Unfallereignisses vom 7. Oktober 2010 war nach den Erwägungen des kantonalen Gerichts entscheidwesentlich, dass der Hausarzt Dr. med. F.________ in seinem Überweisungsschreiben vom 7. Oktober 2010 an das Spital G.________ den Verlauf seit der Erstkonsultation nach dem Sturz vom Juni 2010 nochmals eingehend schilderte. Der Beschwerdeführer habe ihn am 5. Oktober 2010 erneut aufgesucht und berichtet, dass er seither Probleme am linken Handgelenk verspüre. Ein weiteres Unfallereignis sei jedoch unerwähnt geblieben, ebensowenig wie eine Exazerbation der Beschwerden im Oktober 2010. Dass sich mit überwiegender Wahrscheinlichkeit im Oktober 2010 ein weiterer Unfall ereignet habe und es dadurch zu einer Verschlimmerung der Beschwerden gekommen sei, lasse sich daraus nicht schliessen.