Citation: 2C_948/2019 E. 3.5

3.5. Das Bundesgericht teilt deshalb die zusammenfassende Gesamtwürdigung der Vorinstanz: Der Wunsch der Beschwerdeführer auf ein gemeinsames Familienleben in der Schweiz ist verständlich, begründet aber noch keinen Anspruch auf eine nachträgliche Familienzusammenführung. Der Beschwerdeführer 1 hat sich für eine weiterführende Hochschulausbildung im Ausland entschieden und bis zur Gesuchseinreichung während rund neun Jahren freiwillig getrennt von seiner Familie gelebt. Die Lebensumstände der Angehörigen in Jordanien geben keine Hinweise darauf, dass das Familienleben und eine adäquate Betreuung der Kinder in Jordanien im bisherigen Rahmen nicht (mehr) möglich wären. Die Kinder sind in Jordanien aufgewachsen und dort sozialisiert worden. Wie ihre Mutter kennen sie die hiesigen Verhältnisse nicht und verfügen über keine oder nur rudimentäre Deutschkenntnisse; ihre Integration wäre mit erheblichen Schwierigkeiten verbunden. Eine Übersiedlung in die Schweiz ist unter dem Aspekt des Kindeswohls weder angezeigt noch erforderlich. Der Beschwerdeführer 1 kann nach Jordanien zurückkehren und das Familienleben und die Beziehung zu seiner Gattin und zu seinen Kindern dort pflegen. Im Hinblick auf seine regelmässigen Besuche in der Heimat, ist nicht ersichtlich, inwiefern ihm eine Reintegration in Jordanien unzumutbar wäre, auch wenn er derzeit hier über eine stabile Erwerbssituation verfügt.