Citation: 6A.37/2002 21.08.2002 E. 4

Die kantonalen Verwaltungsbehörden haben dem Beschwerdeführer den Führerausweis für die Dauer von 20 Monaten entzogen. Die Vorinstanz bestätigt diese Massnahme. Mit der Erhöhung der gesetzlichen Mindestentzugsdauer von 12 Monaten auf 20 Monate überschreitet sie ihr Ermessen. Nach dem oben Gesagten hat sie einerseits die Schwere des Verschuldens des Beschwerdeführers zu stark und anderseits dessen Massnahmeempfindlichkeit zu gering gewichtet. Da die entscheidwesentlichen Elemente vorliegen, entscheidet das Bundesgericht in der Sache selbst (Art. 114 Abs. 2 OG). Angesichts der erwähnten Elemente, aber auch des Umstands, dass der Rückfall bereits sieben Wochen nach Ablauf des früheren Entzugs geschah, erscheint im Rahmen einer Gesamtwürdigung sämtlicher Umstände ein Führerausweisentzug für die Dauer von 15 Monaten angemessen.