Citation: 2C_562/2019 E. A

A.a. Die kosovarische Staatsangehörige A.________ (geboren 1984) reiste am 13. April 2010 in die Schweiz ein und heiratete am 22. April 2010 in U.________/ZH den Schweizer Staatsbürger B.________. In der Folge erhielt sie eine Aufenthaltsbewilligung im Rahmen der Familiennachzugsbestimmungen und am 6. März 2015 die Niederlassungsbewilligung. C.________, die sieben Jahre ältere Schwester von A.________, ist aufgrund einer früheren Ehe seit dem 14. Oktober 2012 in der Schweiz niederlassungsberechtigt. Sie hatte am 22. November 2010 im Kosovo D.________ geheiratet, dem aufgrund dieser Heirat eine zuletzt bis am 13. November 2016 verlängerte Aufenthaltsbewilligung erteilt wurde. A.b. Anlässlich einer polizeilichen Wohnortkontrolle vom 28. Mai 2016 an der Meldeadresse des Ehepaars C.________ und D.________ wurden letzterer sowie A.________ vorgefunden, während bei der an der Meldeadresse des Ehepaars A.________ und B.________ parallel durchgeführten Wohnortkontrolle B.________ und C.________ angetroffen wurden. Am 16. September 2016 führte die Kantonspolizei Zürich an der Meldeadresse von A.________ und B.________, an der Meldeadresse des Ehepaars C.________ und D.________ sowie an der Strasse E.________ in V.________/ZH eine neuerliche Wohnkontrolle durch. An der Meldeadresse von A.________ und B.________ traf sie C.________, deren Tochter sowie B.________ an, während an der Meldeadresse von C.________ und D.________ niemand zu Hause war. An der Strasse E.________ in V.________/ZH fanden die Polizeibeamten unter anderem A.________ vor. Unmittelbar nach der Wohnkontrolle befragten die Polizeibeamten A.________ und deren Mann zu ihrer Ehe. A.c. Nach Gewährung des rechtlichen Gehörs widerrief das Migrationsamt des Kantons Zürich mit Verfügung vom 20. Juni 2017 die Niederlassungsbewilligung von A.________.