Citation: 4A_108/2023 E. 3.4.3

3.4.3. Die Beschwerdeführerin rügt, der Einzelschiedsrichter habe mit Blick auf die Beziehung zwischen den Beschwerdegegnern und E.________ Limited sowie D.________ LLC verschiedene ihrer Vorbringen und Beweise unberücksichtigt gelassen. So finde sich unter dem Titel "X. BREACH OF THE MESA? / C. LEGAL ANALYSIS" kein Hinweis auf ihre Vorbringen und Beweise zu sechs aufgelisteten Themen: Sie vermag zunächst keine Gehörsverletzung aufzuzeigen mit der blossen Behauptung, die kurze und unstrukturierte Schilderung des Sachverhalts in Rz. 357-385 belege, dass der Einzelschiedsrichter ihre wichtigen Vorbringen und Beweise zu den fraglichen Themen in seinem Schiedsentscheid nicht berücksichtigt habe. Ebenso wenig zeigt sie eine Verletzung des rechtlichen Gehörs auf, indem sie dem Einzelschiedsrichter vorwirft, die entsprechenden Sachverhaltsfeststellungen enthielten Fehler. Der Einzelschiedsrichter hielt es für nicht erwiesen, dass Herr F.________ blindlings den Anweisungen der Beschwerdegegner folgte. Zudem seien die angebotenen Beweise für die klägerische Behauptung, dass der Beschwerdegegner 1 im Geschäft der D.________ LLC involviert gewesen sei, nicht hinreichend. Im blossen Umstand, dass der Einzelschiedsrichter in seiner rechtlichen Erwägung nicht jedes einzelne Vorbringen und sämtliche Beweismittel erwähnte, ist keine Verletzung des Gehörsanspruchs zu erblicken. Ausserdem geht aus einer anderen Stelle im angefochtenen Entscheid ausdrücklich hervor, dass er die Vorbringen der Beschwerdeführerin zu den angeblichen Handlungen von Herrn F.________ sowie den zeitlichen Zusammenhängen mit der Gründung der E.________ Limited im Jahr 2015 wie auch zum angeblichen Kontakt mit D.B.________ durchaus berücksichtigt hat. Entgegen ihren Ausführungen ist nicht erkennbar, inwiefern es der Beschwerdeführerin verunmöglicht worden wäre, ihren Standpunkt in das Schiedsverfahren einzubringen. Unbegründet ist sodann der Vorwurf der Beschwerdeführerin unter dem Titel "Die Korrespondenz von März 2017 zwischen dem Beschwerdegegner 1, F.________ und D.B.________", der Einzelschiedsrichter habe die als Beilage C-79 vorgelegte E-Mail des Beschwerdegegners 1 in Verletzung des Gehörsanspruchs nicht zur Kenntnis genommen. Die fragliche Beilage C-79 wird im angefochtenen Entscheid (in Rz. 297, 334, 367 f. und 370) vielmehr verschiedentlich ausdrücklich erwähnt und in Rz. 367 wird daraus direkt zitiert. Indem die Beschwerdeführerin gestützt darauf eine Erwägung im angefochtenen Entscheid als falsch bezeichnet, übt sie lediglich unzulässige Kritik am angefochtenen Entscheid. Die weiteren Ausführungen in der Beschwerde zur angeblichen Zusammenarbeit der Beschwerdegegner mit E.________ Limited und D.________ LLC sind rein appellatorisch. So kritisiert sie unter dem Titel "Die Kontakte zwischen dem Beschwerdegegner 1, E.________ Limited und D.________ LLC im Jahr 2016/2017" die schiedsgerichtliche Würdigung einzelner eingereichter Beweismittel in Form von E-Mails und unterbreitet dem Bundesgericht in der Folge ihre eigene Sicht der Dinge in Bezug auf die angebliche Beteiligung des Beschwerdegegners 1. Mit ihren Vorbringen unter den Titeln "Die Meetings in Israel im Januar 2017", "Die Meetings in Hyderabad im Februar 2017" und "Das Treffen zwischen dem Beschwerdegegner 1, F.________ und K.________ im März 2017" verkennt die Beschwerdeführerin zudem einmal mehr, dass sich das Schiedsgericht nicht mit jedem einzelnen Vorbringen eigens auseinandersetzen muss. Die Rüge der Gehörsverletzung zielt auch in diesem Zusammenhang ins Leere.