Citation: 8C_196/2020 E. 5.2.2

5.2.2. Trotz ausdrücklicher Rüge hat sich die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid nicht zur Rechtmässigkeit der Observation und/oder zur Verwertbarkeit des von der Beschwerdegegnerin vorgelegten Observationsmaterials geäussert. Entsprechend fehlen erstinstanzliche Feststellungen und Würdigungen über die Art der Überwachung und die damit gewonnenen Erkenntnisse. Ohne eine entsprechende Prüfung vorzunehmen und sie auch nur konkret zu nennen wird im angefochtenen Entscheid auf "die im Rahmen der Observation dokumentierten Aktivitäten" Bezug genommen und daraus der Schluss gezogen, es liege eine Meldepflichtverletzung vor (vgl. dazu Erwägung 7 hienach). Eine sachgerechte Anfechtung des vorinstanzlichen Entscheides war dem Beschwerdeführer damit diesbezüglich nicht möglich, weshalb eine Verletzung der Begründungspflicht respektive des Anspruchs auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) vorliegt, was bereits zur Rückweisung an das kantonale Gericht führt.