Citation: 6B_117/2023 E. 1.3.4

1.3.4. Weitere Vergewaltigungen werden dem Beschwerdeführer von Januar bis Juni 2017 vorgeworfen. Der arbeitslose Beschwerdeführer habe sich während dieser Zeit tagsüber zu Hause in der gemeinsamen Wohnung aufgehalten. Er habe die Beschwerdegegnerin 2 während deren Mittagspausen mindestens fünf Mal zu Geschlechtsverkehr gezwungen. Die Beschwerdegegnerin 2 habe ihm stets gesagt, sie wolle dies nicht. Doch ihm sei dies egal gewesen. Er habe ihr Geschlechtsverkehr mit anderen Männern vorgeworfen und gesagt, dass sie seine Frau sei und ihm gehorchen müsse. Bevor er zum Orgasmus gekommen sei, habe er jeweils den Penis aus ihrer Vagina gezogen und auf ihre Brust ejakuliert. Die Beschwerdegegnerin 2 habe bei den ersten sexuellen Übergriffen noch erfolglos versucht, sich zu wehren und ihn wegzustossen. Sie habe die Kraft für den Widerstand verloren und die übrigen sexuellen Übergriffe aus Angst vor weiterer Gewalt wehrlos über sich ergehen lassen. Einige Übergriffe hätten im Wohnzimmer stattgefunden.