Citation: 1C_147/2018 E. 6.3

6.3. Soweit sich der Beschwerdeführer nicht nur gegen den Sicherungsentzug, sondern auch gegen die Auflagen wendet, von denen das Verkehrsamt die Wiedererteilung des Führerausweises abhängig macht, begründet er dies im Wesentlichen implizit mit der geltend gemachten jahrelangen Drogen- und Alkoholabstinenz und der ihm von den Behörden seit Jahren attestierten Fahreignung. Ob er damit seine Begründungspflicht (vgl. Art. 42 Abs. 2 BGG) erfüllt hat, ist fraglich, kann aber offenbleiben. Mit den Auflagen ist zwar ein Eingriff in seinen Persönlichkeitsbereich verbunden. Sie erscheinen aber angesichts der jahrelangen und hartnäckigen Drogen- und Alkoholproblematik, seines erneuten Kokain- und Cannabiskonsums und des vehementen Bestreitens dieses Konsums, das auf wenig Einsicht schliessen lässt, ungeachtet des Berichts des Instituts für Rechtsmedizin vom 4. August 2017 im Interesse der Verkehrssicherheit grundsätzlich gerechtfertigt. Dies gilt wegen der bestehenden Gesamtproblematik auch für die von ihm als unverständlich kritisierte Auflage zur Einhaltung einer Alkoholabstinenz. Die Beschwerde erweist sich somit auch in Bezug auf die Auflagen und ebenso das Massnahmeverfahren als unbegründet.