Citation: 7B_200/2022 E. 3.3.6

3.3.6. Wenn der Beschwerdeführer schliesslich vorbringt, er sei seit dem Vorfall nicht mehr strafrechtlich in Erscheinung getreten, bzw. seine Familie habe ihm per Februar 2022 eine Wohnung in U.________ gesucht und unterstütze und begleite ihn engmaschig (Beschwerde S. 15), vermag er daraus nichts zu seinen Gunsten abzuleiten. Die Vorinstanz legt zutreffend dar (angefochtenes Urteil S. 20), dass ein Wohlverhalten nach der verübten Tat keine besondere Leistung darstellt und neutral zu werten ist (Urteile 6B_223/2021 vom 27. April 2022 E. 1.4.3; 6B_196/2021 vom 25. April 2022 E. 5.4.4; je mit Hinweisen). Ebenso trifft zu, dass stabile berufliche und private Verhältnisse grundsätzlich weder strafmindernd zu berücksichtigen sind noch eine erhöhte Strafempfindlichkeit zu begründen vermögen. Ausserordentliche Umstände, anhand welcher vorliegend auf eine ausserordentliche Strafempfindlichkeit zu schliessen wäre, bringt der Beschwerdeführer nicht vor und sind im Übrigen nicht ersichtlich (vgl. Urteile 6B_196/2021 vom 25. April 2022 E. 5.4.4; 6B_387/2020 vom 25. Oktober 2021 E. 1.4.4; je mit Hinweisen).