Citation: 1P.301/2006 01.09.2006 E. 4

Der Beschwerdeführer wirft dem Obergericht willkürliche Beweiswürdigung vor. Seine Aussagen seien stets widerspruchsfrei gewesen, währenddem sich die Geschädigte in Widersprüche verstrickt und gegenüber Z.________ unwahre Aussagen gemacht habe, etwa er sei ein Offizier der Armee und ein Psychopath. Da die Geschädigte aus eigenem Antrieb zu ihm ins Auto gestiegen und zu ihm nach Hause gekommen sei, habe er auch absolut keinen Grund gehabt, sie mit brüsken Fahrmanövern oder einer Waffe zu erschrecken. Viel plausibler sei seine Version der Ereignisse, wonach die Geschädigte eine Erklärung gebraucht habe, um ihr Verhalten Z.________ und dessen Familie zu erklären. Sie habe in einem klassischen Loyalitätskonflikt gestanden, den sie nur noch durch eine Belastung des Beschwerdeführers habe lösen können, insbesondere nachdem ihre Mutter die Polizei verständigt habe. Auf eine Willkürrüge hin prüft das Bundesgericht nicht, ob die Version des Beschwerdeführers mehr oder weniger plausibel erscheint als der vom Obergericht festgestellte Sachverhalt. Es prüft einzig, ob dieses von Tatsachen ausging, die mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch stehen oder einen bei der Beweiswürdigung einen offenkundigen Fehler beging. Solches behauptet der Beschwerdeführer (zu Recht) nicht, sondern bringt wiederum seine Version des Vorfalls vor mit der Behauptung, sie sei plausibel. Solche Ausführungen sind nicht geeignet, die obergerichtliche Beweiswürdigung als willkürlich nachzuweisen. Auf die Rüge ist nicht einzutreten.