Citation: 6B_898/2015 E. 3.5

3.5. Inwiefern er im Übrigen (abgesehen von den Teilnahmerechten hinsichtlich der Befragung von D.________) durch die gerügte Verfahrenstrennung beschwert sein sollte, legt der Beschwerdeführer nicht dar und ist nicht ersichtlich. Damit fehlt es aber am notwendigen Rechtsschutzinteresse, die (abstrakte) Rechtsfrage nach dem Grundsatz der Verfahrenseinheit respektive der Zulässigkeit der Verfahrenstrennung zu beantworten. Selbst wenn das Rechtsschutzinteresse zu bejahen wäre, wäre diesbezüglich auf die Beschwerde aus einem weiteren Grund nicht einzutreten. Der Grundsatz von Treu und Glauben verbietet es, der Vorinstanz bekannte rechtserhebliche Einwände vorzuenthalten und diese erst nach einem ungünstigen Entscheid im anschliessenden Rechtsmittelverfahren zu erheben (BGE 135 III 334 E. 2.2 S. 336; 135 I 91 E. 2.1 S. 93; 133 III 638 E. 2 S. 640; 117 Ia 491 E. 2a S. 495; Urteil 6B_300/2015 vom 3. Dezember 2015 E. 1.3; je mit Hinweisen). Die Rüge ist nicht Gegenstand des vorinstanzlichen Urteils. Der Beschwerdeführer macht weder eine Rechtsverweigerung geltend, noch legt er eine solche dar. Dass er die Verfahrenstrennung vor Vorinstanz gerügt hätte, geht auch aus der schriftlichen Berufungsantwort nicht hervor. Sein Verhalten bzw. sein Zuwarten widerspricht Treu und Glauben. Ausserdem ist insofern der kantonale Instanzenzug nicht erschöpft und der Entscheid nicht letztinstanzlich im Sinne von Art. 80 Abs. 1 BGG.