Citation: 4A_696/2015 E. 6.1

6.1. Soweit die Vorinstanz das Honorar von 4 % mit der Bindung an das Rückweisungsurteil begründet, ist ihr wie dargelegt nicht zu folgen. Unbehelflich ist ferner das Argument, der Beschwerdeführer habe seinen Anspruch auf ein höheres Honorar erst in seiner Eingabe vom 19. September 2012, der als Folge des bundesgerichtlichen Rückweisungsurteils vorgelegten Abrechnung, vorgebracht. Dies sei zu spät, da es sich dabei nicht um ein zulässiges Novum handle, das die Bindung an den Bundesgerichtsentscheid entfallen liesse. Es ist jedoch nicht ersichtlich, dass damit dem Entscheid ein neuer (unzulässiger) Sachverhalt zugrunde gelegt worden wäre. Von Beginn weg ging es darum, dass die Überbauung in rechtlich geänderter Organisation realisiert wurde. Nur machte der Beschwerdeführer ursprünglich geltend, dadurch sei die einfache Gesellschaft aufgehoben worden; in der Folge erhöhte er auf der Grundlage der rechtlichen Beurteilung durch das Bundesgericht (Weiterbestand der einfachen Gesellschaft) seinen Honoraranspruch. Ebenso wenig handelt es sich dabei um einen rechtlichen Gesichtspunkt, der im Rückweisungsurteil abgelehnt worden wäre (vgl. E. 3.5.1 hiervor); vielmehr wurde er dort nicht behandelt, da die Geldforderung selber noch nicht Gegenstand der Beurteilung war. Somit steht das Rückweisungsurteil der Prüfung des Honoraranspruchs nicht entgegen.