Citation: 1P.568/2004 31.01.2005 E. B

Am 7. Mai 2004 stellte der amtliche Verteidiger von X.________ gegen die Untersuchungsrichterin ein Ausstandsbegehren, weil diese angeblich gegenüber dem Vertreter der Geschädigten, A.________, geäussert habe, für sie persönlich sei der Fall klar, d.h. es liege ohne weiteres eine strafbare Handlung vor und man könne mit einer Verurteilung rechnen. Mit Schreiben vom 11. Mai 2004 gab die Untersuchungsrichterin die gewissenhafte Erklärung ab, zu keiner Zeit gegenüber dem Strafkläger A.________ die behauptete Äusserung getätigt zu haben.