Citation: 8C_567/2019 E. 4.3

4.3. Die Einwände des Versicherten sind unbegründet. Laut SMAB-Gutachten war er trotz gewisser gesundheitlicher Beeinträchtigungen aus polydisziplinärer Sicht weder in der angestammten noch in einer leidensangepassten Tätigkeit arbeitsunfähig. Mit Blick auf die schon ab 2013 diagnostizierte somatoforme Schmerzstörung und die Standardindikatoren (BGE 141 V 281 E. 4.1.3 S. S. 297 f.) äusserte sich der psychiatrische Gutachter nach sorgfältiger Auseinandersetzung mit der umfangreichen medizinischen Aktenlage differenziert zur Arbeitsfähigkeit. Retrospektiv sei der Schweregrad der Depression nicht präzise zu bestimmen. Angesichts der im Vergleich zum psychiatrischen Gutachten abweichenden Befunde anlässlich der SMAB-Begutachtung sei davon auszugehen, dass sich der Gesundheitszustand zwischen Februar 2015 und der psychiatrischen Exploration im September bzw. Oktober 2017 wesentlich verschlechtert habe. Der zeitliche Ablauf sei ex post schwierig festzuhalten. Unter ausdrücklicher Berücksichtigung der Aussagen der Ehefrau des Versicherten habe sich die Kognition schleichend verschlechtert; deutlich schlechter sei sie erst nach einer Hospitalisation anfangs 2017 geworden. Gestützt auf das psychiatrische Gutachten setzte das kantonale Gericht den Beginn des Wartejahres nach Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG (vgl. E. 3.3 hievor) auf den Zeitpunkt des Antritts der stationären psychiatrischen Behandlung am 16. März 2017 (vgl. E. 4.1 hievor) fest.