Citation: 6B_645/2018 E. 1.3.8

1.3.8. Der Beschwerdeführer macht im Zusammenhang mit der Würdigung der Aussagen von E.________ eine Verletzung seines Konfrontationsrechts geltend. Mangels Gegenüberstellung sei dessen Einvernahme vom 10. Dezember 2012 nicht zu seinen Lasten verwertbar (Beschwerde Ziff. 11.3 S. 19). Der in Art. 6 Ziff. 3 lit. d EMRK garantierte Anspruch des Beschuldigten, den Belastungszeugen Fragen zu stellen, ist ein besonderer Aspekt des Rechts auf ein faires Verfahren gemäss Art. 6 Ziff. 1 EMRK. Eine belastende Aussage ist danach grundsätzlich nur verwertbar, wenn der Beschuldigte wenigstens einmal während des Verfahrens angemessene und hinreichende Gelegenheit hatte, die Aussage in Zweifel zu ziehen und der einvernommenen Person Ergänzungsfragen zu stellen (BGE 140 IV 172 E. 1.3 S. 176; 133 I 33 E. 3.1 S. 41; je mit Hinweisen). Dies gilt auch, wenn die belastende Aussage lediglich eines von mehreren Gliedern einer Indizienkette ist (Urteil 6B_98/2018 vom 18. April 2019 E. 3.2 mit Hinweis). Vorliegend wurde keine Konfrontationseinvernahme mit E.________ durchgeführt. Die Vorinstanz stellt gleichwohl auf dessen Schilderungen ab (vgl. angefochtenes Urteil Ziff. 4.5 S. 24). Nach ständiger Rechtsprechung kann der Beschuldigte den Behörden jedoch nicht vorwerfen, bestimmte Zeugen zwecks Konfrontation nicht vorgeladen zu haben, wenn er es unterlässt, rechtzeitig und formgerecht entsprechende Anträge zu stellen (BGE 131 I 476 E. 2.1 S. 477; 125 I 127 E. 6c/bb S. 134 mit Hinweisen; Urteile 6B_98/2018 vom 18. April 2019 E. 3.2; 6B_1196/2018 vom 6. März 2019 E. 3.1; je mit Hinweisen). Dass der Beschwerdeführer im kantonalen Verfahren entsprechende Beweisanträge gestellt hat und sein Antrag von der Vorinstanz zu Unrecht abgewiesen worden sei, behauptet er nicht. Es ist daher von einem Verzicht auf das Konfrontationsrecht auszugehen. Die Aussagen von E.________ sind damit verwertbar. Was der Beschwerdeführer aus dessen Schilderung, er selber habe nicht nur strategische Entscheide getroffen, sondern auch operativ und administrativ mitgeholfen, zu seinen Gunsten ableiten will, zeigt der Beschwerdeführer im weiteren nicht auf und ist auch nicht erkennbar. Darauf ist nicht einzugehen.