Citation: 5A_323/2013 E. 5.2

5.2. Dem angefochtenen Entscheid lassen sich durchaus positive Erkenntnisse entnehmen. Insbesondere führt das Obergericht aus, die Formulierung "sollen erhalten bleiben" befremde kaum angesichts der Tatsache, dass die Erblasserin mit der Beschwerdeführerin eine Stiftung als Alleinerbin eingesetzt und folglich die gesetzlichen Erben bzw. "die Familie" vom Erbe ausgeschlossen habe. Durch das von den Beschwerdegegnern behauptete Legat "blieben" die Liegenschaften in E.________ eben "der Familie erhalten". Zusätzlich verweist das Obergericht auf den bereits erwähnten Umstand, dass die Erblasserin und ihre Nichte die Leidenschaft des Dressurreitens geteilt hätten und jene der Beschwerdegegnerin 1 - was diese gewusst habe - schon vor dem 7. Januar 2007 den Reitstall und ein Barlegat von Fr. 2 Mio. vermacht habe (s. E. 3.2 und Sachverhalt Bst. A). Der Darstellung der Beschwerdegegnerin 1 zufolge seien die mit dem Reitstall verbundenen enormen Kosten Thema des am 7. Januar 2007 zwischen ihr und der Erblasserin geführten Gesprächs gewesen. Auf diese finanzielle Belastung angesprochen, habe die Erblasserin damit reagiert, dass sie ihr und ihrem Ehemann, dem Beschwerdegegner 2, mit den Liegenschaften in E.________ ein drittes Legat ausgerichtet habe. Das Obergericht schliesst daraus, dass die Erblasserin damit dazu beigetragen habe, dass der Reitstall B.________ "erhalten bleibt". Mit diesen Erwägungen setzt sich die Beschwerdeführerin nicht auseinander; insofern genügt sie den erwähnten Anforderungen an die Beschwerdebegründung (E. 5.1) nicht. Insbesondere stellt sie auch die tatsächlichen Feststellungen nicht in Frage, die das Obergericht seiner Auslegung zugrunde legt. Stattdessen trägt sie weitere Gründe vor, die ihrer Meinung nach gegen einen Testierwillen sprechen.