Citation: 6S.235/2000 07.08.2001 E. 1

1.- a) Die eidgenössische Nichtigkeitsbeschwerde in Strafsachen ist, mit hier nicht gegebenen Ausnahmen, kassatorischer Natur (Art. 277ter Abs. 1 BStP). Sie kann nur damit begründet werden, dass die angefochtene Entscheidung eidgenössisches Recht verletze (Art. 269 Abs. 1 BStP). Ausführungen, die sich gegen die tatsächlichen Feststellungen des Entscheides richten, sind unzulässig (Art. 273 Abs. 1 lit. b BStP). Im Verfahren der eidgenössischen Nichtigkeitsbeschwerde ist das Bundesgericht an die tatsächlichen Feststellungen der kantonalen Behörde gebunden (Art. 277bis Abs. 1 BStP). Der Beschwerdeführer weicht auf weiten Strecken von den tatsächlichen Feststellungen im angefochtenen Urteil ab und stellt ihnen seine eigene Sachverhaltsversion gegenüber (Beschwerde, insbesondere S. 4 - 15, 18). Darauf ist nicht einzutreten. b) Soweit der Beschwerdeführer vorbringt, die Vorinstanz äussere hinsichtlich der gefahrenen Geschwindigkeit bloss Vermutungen und treffe diesbezüglich keine verbindlichen tatsächlichen Feststellungen (Beschwerde, S. 5, 10), ist die Beschwerde unbegründet. Die Vorinstanz hat sich mit den Aussagen des Beschwerdeführers und der weiteren beteiligten Personen eingehend auseinander gesetzt (angefochtenes Urteil, S. 11 ff.) und ist nach einer Gesamtwürdigung der erhobenen Beweise zum Schluss gekommen, der Beschwerdeführer sei beim Überholmanöver mit 110 km/h gefahren (angefochtenes Urteil, S. 13). Damit hat die Vorinstanz keine blosse Vermutung geäussert, sondern im Anschluss an die Beweiswürdigung eine Feststellung getroffen, die der Beschwerdeführer mit Nichtigkeitsbeschwerde nicht mehr in Frage stellen kann. Gleiches gilt im Übrigen in Bezug auf die Feststellung der Vorinstanz, wonach der Beschwerdeführer nach dem Überholmanöver nur wenige Zentimeter vor dem Fahrzeug B.________ einbog (angefochtenes Urteil, S. 14 f.).