Citation: 1C_264/2016 E. 1.4

1.4. Die Durchführung einer medizinischen Untersuchung stellt einen gewissen - wenn auch nicht schweren - Eingriff in die persönliche Freiheit dar (vgl. BGE 133 II 384 E. 5.2.2 S. 395; 124 I 40 S. 5a S. 47). Demnach kann angenommen werden, es gehe dem Beschwerdeführer vorliegend nicht nur um die Verhinderung der Verlängerung oder Verteuerung des Verfahrens, sondern um die Vermeidung des mit der medizinischen Untersuchung verbundenen Eingriffs in seine persönliche Freiheit. Dieser Eingriff könnte durch einen für den Beschwerdeführer günstigen Endentscheid nicht mehr behoben werden, wenn dieser erst nach der Untersuchung gefällt wird. Dies erscheint aufgrund des zwischenzeitlich eingetretenen Ablaufs der einjährigen Frist und der Nichtgewährung der aufschiebenden Wirkung als wahrscheinlich. Ob unter diesen Umständen ein nicht wieder gutzumachender Nachteil bejaht werden kann, kann offen bleiben, weil die Beschwerde gemäss der nachstehenden Erwägung in der Sache ohnehin unbegründet ist.