Citation: 9C_570/2020 E. 3.7

3.7. Angesichts der konkreten Gegebenheiten (vgl. vorangehende E. 3.4) hat die Vorinstanz kein Recht verletzt, wenn sie den Bereich "Erd- und Rückbau" als selbstständigen Betriebsteil qualifiziert und die Beschwerdeführerin zu entsprechenden Beitragszahlungen verpflichtet hat. Soweit daraus eine "Ungerechtigkeit innerhalb der Unternehmung" resultiert, weil nur zwei Mitarbeiter "die Vorzüge des FAR erhalten", ist dies hinzunehmen, weil lediglich die Betroffenen vom Geltungsbereich gemäss AVE GAV FAR erfasst werden. Im Übrigen steht es gemäss Art. 3 Abs. 3bis des Reglements FAR der Arbeitgeberin offen, durch Anschlussvertrag auch Betriebsteile, die nicht unter den betrieblichen Geltungsbereich des GAV FAR fallen, der Stiftung FAR anschliessen und dadurch für Gleichbehandlung der (vom persönlichen Geltungsbereich erfassten) Mitarbeitenden zu sorgen. Schliesslich besteht - entgegen der Behauptung der Beschwerdeführerin - bei einem anderen Sachverhalt durchaus Raum für die Annahme eines "unechten Mischbetriebs" (vgl. z.B. Urteil 9C_629/2016 vom 2. März 2017 E. 5.2.1 und 5.2.5). Die Beschwerde ist unbegründet.