Citation: 5A_740/2014 E. D

D.a. Mit Eingabe vom 19. September 2014 beantragt die Beklagte dem Bundesgericht, die Klage abzuweisen. Eventualiter sei festzustellen, dass das zugunsten des Grundstücks Nr. xxx und zulasten des Grundstücks Nr. yyy im Grundbuch eingetragene Wegrecht im Sinne von Art. 736 Abs. 2 ZGB vollständig dahingefallen ist, und die Sache sei zur Bestimmung der durch die Kläger zu entrichtenden Ablösungsentschädigung, ausmachend jedoch mindestens Fr. 50'000.--, an die Vorinstanz zurückzuweisen. Subeventualiter sei festzustellen, dass das Wegrecht im Sinne von Art. 736 Abs. 2 ZGB vollständig dahingefallen ist, unter Verpflichtung der Kläger zur Zahlung einer gerichtlich zu bestimmenden Ablösungsentschädigung, mindestens jedoch Fr. 50'000.--, an die Beklagte. D.b. Die Kläger haben das wegrechtsbelastete Grundstück Nr. yyy mit Vertrag vom 12. September 2014 an L.________ und M.________ verkauft, die als Gesamteigentümer am 30. September 2014 im Grundbuch eingetragen wurden. D.c. Mit der Einreichung der Akten hat das Obergericht auf eine Vernehmlassung zur Beschwerde verzichtet. Auf Antrag der Parteien wurde das Beschwerdeverfahren zwecks Vergleichsverhandlungen ausgesetzt, nach deren Scheitern am 22. Juni 2015 wieder aufgenommen und die Frist zur Einreichung der Beschwerdeantwort angesetzt und auf Gesuch bis am 14. September 2015 erstreckt (Präsidialverfügungen vom 25. November 2014, vom 14. April 2015, vom 22. Juni 2015 und vom 13. Juli 2015). D.d. Die Kläger schliessen auf Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten ist. Eventualiter sei festzustellen, dass das zugunsten des Grundstücks Nr. xxx und zulasten des Grundstücks Nr. yyy im Grundbuch eingetragene Wegrecht gegen Leistung einer gerichtlich zu bestimmenden Entschädigung nach Art. 736 Abs. 2 ZGB abzulösen und aus dem Grundbuch zu löschen ist, und die Sache sei zur Festsetzung der Entschädigung, ausmachend jedoch maximal Fr. 10'000.--, an die Vorinstanz zurückzuweisen. Subeventualiter sei das Wegrecht gegen Leistung einer gerichtlich zu bestimmenden Entschädigung nach Art. 736 Abs. 2 ZGB, maximal jedoch ausmachend Fr. 10'000.--, vollständig abzulösen und aus dem Grundbuch zu löschen. D.e. Die Beschwerdeantwort wurde der Beklagten zur Kenntnisnahme angezeigt (Präsidialverfügung vom 16. September 2015).