Citation: 6B_1209/2019 E. 2.4

2.4. Die Vorinstanz setzt sich in ihren Erwägungen zur Strafzumessung mit den wesentlichen schuldrelevanten Komponenten auseinander und würdigt sämtliche Zumessungsgründe zutreffend. Dass sie sich dabei von rechtlich nicht massgeblichen Gesichtspunkten hätte leiten lassen oder wesentliche Gesichtspunkte nicht berücksichtigt hätte, ist nicht ersichtlich. Dies gilt zunächst, soweit der Beschwerdeführer beanstandet, die Vorinstanz habe das Mitverschulden der Privatklägerin nur unzureichend in Rechnung gestellt. Es mag zutreffen, dass die Rechnungskontrolle bei der Privatklägerin, jedenfalls bis Ende 2010, nicht hinreichend organisiert war und dies die Aufdeckung der betrügerischen Taten in einem gewissen Sinne erschwert hat. Selbst wenn man dies als Mitverschulden der Privatklägerin veranschlagen wollte, würde dieser Umstand, worauf die Vorinstanz zu Recht darauf hinweist (angefochtenes Urteil S. 100), durch den Missbrauch des dem Beschwerdeführer von der Privatklägerin entgegengebrachten Vertrauens überlagert, zumal jener die ihm eingeräumten Kompetenzen gezielt missbraucht hat. Dies gilt auch, soweit der Beschwerdeführer vorträgt, die Privatklägerin hätte ihn wegen der gegen ihn geführten Strafuntersuchung gar nicht einstellen dürfen. Ein allfälliges Mitverschulden der Privatklägerin würde mithin durch das Verhalten des Beschwerdeführers im Mindesten erheblich relativiert. Im Übrigen ist in diesem Zusammenhang zu bedenken, dass der Beschwerdeführer selbst für die Kontrolle der fiktiven Rechnungen zuständig war und es damit ohne Weiteres in der Hand hatte, eine effektive und einlässliche Kontrolle zu verhindern. Die Festsetzung der Einsatzstrafe für den gewerbsmässigen Betrug ist daher nicht zu beanstanden. Soweit der Beschwerdeführer in diesem Zusammenhang auf seine eingeschränkte Schuldfähigkeit verweist (Beschwerde S. 6), ist er nicht zu hören (vgl. E. 1.2). Keine Bundesrecht verletzt die Strafzumessung auch im Vergleich mit der gegen den Mitbeschuldigten A.________ ausgesprochenen Strafe. Nach der Rechtsprechung hat das Sachgericht, welches im gleichen Verfahren mehrere Mittäter zu beurteilen hat, bei der Verschuldensbewertung mit zu berücksichtigen, in welchem gegenseitigen Verhältnis die Tatbeiträge stehen (BGE 135 IV 191 E. 3.2). Diesem Gesichtspunkt hat die Vorinstanz angemessen Rechnung getragen. Sie hat insbesondere die Tatbeiträge des Beschwerdeführers und des Mitbeschuldigten A.________ sorgfältig gegeneinander abgewogen und zutreffend gewichtet. Auch wenn sie zutreffend von einem arbeitsteiligen Konzept ausgegangen ist, ist sie sie zu Recht zum Schuss gelangt, dass treibende Kraft hinter dem kriminellen Geschäftsmodell der Beschwerdeführer war (angefochtenes Urteil S. 96). Die gegenüber demjenigen des Mitbeschuldigten A.________ etwas stärkere Gewichtung des Verschuldens als (knapp) schwer (angefochtenes Urteil S. 101) ist daher nicht zu beanstanden. Die Strafschärfung wegen Geldwäscherei um vier Monate und den Abzug von 33 Monaten wegen seines Geständnisses, der Reue und der weitreichenden Kooperation mit den Strafbehörden werden vom Beschwerdeführer nicht beanstandet (Beschwerde S. 6). Dem Umstand, dass der Beschwerdeführer durch sein Geständnis dazu beigetragen hat, dass die beiden Mitbeschuldigten ebenfalls bestraft werden konnten (Beschwerde S. 7), kommt im Rahmen der Strafzumessung keine eigenständige Bedeutung zu. Insgesamt erscheinen die Erwägungen der Vorinstanz ohne weiteres nachvollziehbar und die daraus gezogenen Schlüsse einleuchtend. Jedenfalls hat die Vorinstanz mit ihrer Strafzumessung ihr Ermessen nicht verletzt. Die Beschwerde erweist sich mithin als unbegründet.