Citation: 1P.62/2007 17.08.2007 E. 5

Zum Vorwurf, die Beschwerdeführerin erhalte im Rahmen der Landumlegung keinen gleichwertigen Ersatz, ist Folgendes auszuführen. Aus der Eigentumsgarantie ergibt sich ein Anspruch auf wertgleichen Realersatz und - sofern dies nicht möglich ist - auf Geldausgleich in der Höhe des Verkehrswertes (vgl. BGE 122 I 120 E. 5 S. 127 mit Hinweisen). Das Verwaltungsgericht hat festgestellt, dass der von der Beschwerdeführerin benötigte Landstreifen flächenmässig kompensiert wird. Soweit die Beschwerdeführerin den Sachverhalt insofern abweichend darstellt, handelt es sich - wie dargelegt (E. 3.1) - um unzulässige Noven. Weiter folgt aus den Quartierplanakten, dass die Beschwerdeführerin auch hinsichtlich der Zoneneinteilung des ihr zugeteilten Landes keinen Nachteil im Vergleich zum bisherigen Zustand erfährt. Die Beschwerdeführerin geht sodann nicht darauf ein, dass auf dem Trassee der umstrittenen Strassenverbindung bereits heute ein Feldweg verläuft, der offenbar mit landwirtschaftlichen Maschinen befahrbar ist. Das abzutretende Land auf der Südseite konnte somit nur eingeschränkt als Garten genutzt werden. Aufgrund der Vorbringen der Beschwerdeführerin ist nicht ersichtlich, dass der Verkehrswert der ihr neu zugeteilten Fläche geringer sein soll als derjenige des von ihr abzugebenden Streifens. Der Grundsatz des wertgleichen Ersatzes ist demzufolge nicht verletzt.