Citation: 2P.132/2002 23.08.2002 E. 2

Der Beschwerdeführer rügt im Weiteren, der Präsident des Steuerrekursgerichts gehöre dem Lehrkörper der Fachhochschule des Kantons Aargau an, sei also Angestellter der kantonalen Verwaltung. Dass er dennoch als Präsident amtiert habe, verstosse gegen § 167 Abs. 3 des neuen Steuergesetzes des Kantons Aargau vom 15. Dezember 1998, wonach dem Steuerrekursgericht keine Beamtinnen oder Beamte und Angestellte der kantonalen Verwaltung als haupt- oder nebenamtliche Richterinnen oder Richter angehören dürfen. Auch diese Rüge ist offensichtlich unbegründet. Der Präsident des Steuerrekursgerichts hat nach den Feststellungen des Verwaltungsgerichts bloss einen nebenamtlichen Lehrauftrag übernommen. Selbst wenn man mit dem Beschwerdeführer davon ausgehen will, dass dieser Lehrauftrag nicht alljährlich neu erteilt wird, sondern dauernden Charakter hat, liegt es auf der Hand, dass eine solche nur ganz am Rande ausgeübte Lehrtätigkeit aus der Sicht der Unvereinbarkeit und möglicher Interessenkollisionen eine grundlegend andere Tragweite hat als ein eigentliches Doppelamt. Die Auslegung der einschlägigen Vorschriften des kantonalen Rechts durch das Verwaltungsgericht erscheint deshalb keineswegs als unhaltbar oder unsachlich. Die wesentlichen Überlegungen in der ausführlichen Begründung des Verwaltungsgerichts brauchen nicht nachgezeichnet zu werden. Es genügt, auf die Begründung zur Unvereinbarkeitsproblematik insgesamt (E. II/1 und 2 S. 8-13 des angefochtenen Urteils) zu verweisen (Art. 36a Abs. 3 OG).