Citation: 8C_257/2022 E. 6.2

6.2. Der Beschwerdeführer macht weiter geltend, dass auf das SMAB-Gutachten und die dort bescheinigte Arbeitsfähigkeit von 40 % (4,5 h pro Tag bei einer Leistungsfähigkeit von 70 %) angesichts der von der Suva eingeholten psychiatrischen Expertise von Dr. med. C.________, die eine vollständige Arbeitsunfähigkeit attestierte, nicht abgestellt werden könne. Die Vorinstanz vermochte in der Einschätzung der von der Suva beauftragten Psychiaterin keine Indizien gegen die Zuverlässigkeit des SMAB-Gutachtens zu erkennen. Sie erwog dabei insbesondere, dass es sich beim letzteren um eine im interdisziplinären Konsens getroffene Beurteilung handle, während Dr. med. C.________ vorab mit der Klärung der Frage des natürlichen Kausalzusammenhangs zwischen den psychischen Beschwerden und dem Unfall betraut worden sei. Zudem sei die Beurteilung der Leistungsfähigkeit durch die SMAB-Gutachter, so das kantonale Gericht weiter, im Gegensatz zu derjenigen von Dr. med. C.________ ausdrücklich nach Massgabe der gemäss BGE 141 V 281 abzuhandelnden Standardindikatoren erfolgt. Inwiefern die Vorinstanz damit offensichtlich unrichtige sachverhaltliche Feststellungen getroffen oder die zu beachtenden Beweiswürdigungsregeln verletzt haben sollte, ist nicht erkennbar. Allein der Umstand, dass Dr. med. C.________ bei ihrer rein psychiatrischen Einschätzung der Arbeitsfähigkeit zu einem anderen Schluss gelangt ist als die SMAB-Gutachter, vermag keinen Anspruch auf Weiterungen im Beweis zu begründen, zumal die SMAB-Gutachter ihre Beurteilung entgegen dem Einwand des Beschwerdeführers sowohl aus psychiatrischer (mit Bezugnahme auch auf Dr. med. C.________) als auch aus interdisziplinärer Sicht eingehend begründet haben.