Citation: 4P.160/2003 15.09.2003 E. 5

Eine Verweigerung seines Anspruchs auf rechtliches Gehör wie auch einen Verstoss gegen das Willkürverbot erblickt der Beschwerdeführer sodann darin, dass das Obergericht die Aussage der als Zeugin befragten A.________ nicht gewürdigt hat. In einer staatsrechtlichen Beschwerde wegen Verletzung des Willkürverbots sind neue tatsächliche und rechtliche Vorbringen grundsätzlich unzulässig (BGE 124 I 208 E. 4b S. 212; 128 I 354 E. 6c S. 357, je mit Hinweisen). Das Bundesgericht hat bei der Überprüfung einer Willkürbeschwerde mithin vom Sachverhalt auszugehen, wie er dem angefochtenen Entscheid zugrunde gelegt worden ist, es sei denn, der Beschwerdeführer weise nach, dass die kantonale Instanz verfassungswidrig unrichtige oder unvollständige tatsächliche Feststellungen getroffen hat. Im erstinstanzlichen Urteil findet die Aussage der Zeugin A.________ keine Erwähnung. Da der Beschwerdeführer nicht vorbringt, er habe sich vor Obergericht zum Beweis der Teilzeitvereinbarung auf das betreffende Zeugnis berufen, gilt seine erstmals im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde erhobene Rüge als neu und ist nicht zu hören. Hat der Beschwerdeführer aber vom Obergericht nicht verlangt, die Angaben A.________ in die Beweiswürdigung einzubeziehen, ist auch sein Anspruch, dass das Gericht seine rechtserheblichen Vorbringen anhört und bei der Entscheidfindung berücksichtigt (Art. 29 Abs. 2 BV; BGE 124 I 241 E. 2 S. 242) insoweit nicht verletzt, zumal er nicht darlegt, inwiefern das Obergericht von Amtes wegen darauf hätte abstellen müssen. Für das Beweisergebnis nicht von Belang ist schliesslich die Feststellung des Obergerichts, der Beschwerdegegner sei davon ausgegangen, er könne Fehlzeiten auch auf andere Weise als durch Überstunden kompensieren, nachdem sich die Annahme des Obergerichts, der Beschwerdegegner habe glaubhaft dargetan, bei Vertragsschluss von der Möglichkeit der Kompensation ausgegangen zu sein, nicht als willkürlich erwiesen hat.