Citation: 6B_530/2007 14.12.2007 E. B

Die Eheleute XY.________ wurden vom Bezirksamt Bremgarten am 28. September 2006 wegen Widerhandlung gegen Art. 37 des aargauischen Schulgesetzes (ASG 401.100, nachfolgend Schulgesetz) schuldig gesprochen und zu einer Busse von je Fr. 300.-- verurteilt. Mit Eingabe vom 10. Oktober 2006 erhob die Staatsanwaltschaft Einsprache gegen die Strafbefehle und beantragte eine Busse von mindestens je Fr. 600.-- mit dem Hinweis, gemäss Art. 37 Abs. 3 des Schulgesetzes liege der Bussenrahmen zwischen Fr. 600.-- bis Fr. 1'000.--. Mit neuen Strafbefehlen vom 13. Oktober 2006 wurden die Eheleute XY.________ zu Bussen von je Fr. 600.-- verurteilt. Dagegen erhoben diese Einsprache mit der Begründung, die Mindestbusse betrage für beide zusammen Fr. 600.--. Die Präsidentin II des Bezirksgerichts Bremgarten bestrafte die Eheleute XY.________ mit Urteil vom 21. Dezember 2006 mit einer Busse von je Fr. 600.--. Die von den Eheleuten dagegen erhobenen Berufungen wies das Obergericht Aargau, Strafgericht, 2. Kammer, mit Urteil vom 13. Juni 2007 ab.