Citation: 5A_221/2021 E. 1.5

1.5. Die Beschwerde in Zivilsachen ist ein reformatorisches Rechtsmittel (Art. 107 Abs. 2 BGG). Daher muss auch das Rechtsbegehren grundsätzlich reformatorisch gestellt werden. Die beschwerdeführende Partei darf sich praxisgemäss nicht darauf beschränken, einen rein kassatorischen Antrag zu stellen, ausser wenn das Bundesgericht ohnehin nicht reformatorisch entscheiden könnte (BGE 134 III 379 E. 1.3; 133 III 489 E. 3.1 mit Hinweisen) oder wenn eine belastende Anordnung in Streit steht, sodass mit deren Aufhebung die Belastung beseitigt wird (Urteile 5A_546/2020 und 5A_547/2020 vom 21. Juni 2021 E. 1.4.; 5A_827/2020 vom 26. Februar 2021 E. 1.3). Soweit auf sie eingetreten werden kann, richtet sich die Beschwerde gegen die Errichtung der Vertretungsbeistandschaft und damit eine die Beschwerdeführer belastende Anordnung (vgl. vorne E. 1.3). Der in der Beschwerde gestellte reine Aufhebungsantrag ist damit zulässig.