Citation: 1C_505/2020 E. 9.2

9.2. Die Beschwerdeführenden rügen eine Verletzung des Äquivalenzprinzips bzw. des verfassungsrechtlichen Grundsatzes des wohlfeilen Verfahrens gemäss Art. 18 Abs. 1 der Zürcher Kantonsverfassung vom 27. Februar 2005 (KV/ZH; SR 131.211), Willkür und eine Verletzung des rechtlichen Gehörs. Das Verwaltungsgericht habe den Streitwert gegenüber dem vom Baurekursgericht angenommenen - und von keiner Seite beanstandeten - Streitwert von Fr. 72'150.-- versechsfacht, ohne den Parteien dazu vorgängig das rechtliche Gehör zu gewähren. Praxisgemäss sei für den Streitwert auf das im vorinstanzlichen Verfahren zuletzt aufrechterhaltene Rechtsbegehren abzustellen (VB.2013.00029). Liege der Streitwert bei Fr. 72'150.--, so betrage die Gerichtsgebühr Fr. 4'000.-- bis Fr. 6'000.--. Gründe für eine Erhöhung nach § 4 Abs. 1 aGebV VGr seien nicht ersichtlich, da das Verfahren nicht besonders aufwendig gewesen sei.