Citation: 9C_742/2016 E. 8.1

8.1. Schliesslich macht die Beschwerdeführerin mit Blick auf die vorinstanzlichen Kosten- und Entschädigungsfolgen geltend, im kantonalen Beschwerdeverfahren (Beschwerdeschrift vom 18. November 2014) habe sie eventualiter beantragt, es sei ein neues psychiatrisches Gutachten einzuholen. In der Folge habe die Vorinstanz bei Dr. med. D.________ ein Gerichtsgutachten in Auftrag gegeben. Damit sei die Versicherte zumindest mit ihrem Eventualantrag durchgedrungen und habe in diesem Punkt obsiegt. Daher habe die Vorinstanz Bundesrecht verletzt, wenn sie die gesamten Verfahrenskosten der Beschwerdeführerin überbunden und auf die Zusprache einer Parteientschädigung gänzlich verzichtet habe.