Citation: 8C_10/2008 11.04.2008 E. 4

4.1 Die erwerblichen Auswirkungen der gesundheitsbedingten Einschränkung der Arbeitsfähigkeit sind unstreitig mittels Einkommensvergleich und aufgrund der Verhältnisse im Jahr 2004 (Jahr des Beginns einer allfälligen Rente als massgeblicher Vergleichszeitpunkt; BGE 129 V 222) zu bestimmen. Das kantonale Gericht hat das im Gesundheitsfall mutmasslich erzielte Einkommen (Valideneinkommen) gestützt auf den in der zuletzt (von Juni 2002 bis April 2003) in der Firma D.________ AG ausgeübten Tätigkeit erzielten Lohn von Fr. 5300.- (x 13) und unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung auf Fr. 69'513.50 festgesetzt. Das im Jahr 2004 trotz gesundheitlicher Beeinträchtigung zumutbarerweise noch erzielbare Einkommen (Invalideneinkommen) bemass es unter Verwendung von Tabellenlöhnen und Vornahme eines leidensbedingten Abzuges von 10 % auf Fr. 51'532.40. Der Einkommensvergleich ergibt eine gesundheitsbedingte Erwerbseinbusse von gerundet 26 %, womit der für eine Invalidenrente mindestens erforderliche Invaliditätsgrad von 40 % (Art. 28 Abs. 1 IVG) nicht erreicht ist. 4.2 Der Beschwerdeführer beanstandet zunächst die Bestimmung des Invalideneinkommens. Abgesehen von dem - nach dem Gesagten unbegründeten - Vorbringen, es sei von einer lediglich hälftigen Arbeitsfähigkeit auszugehen, macht er geltend, der leidensbedingte Abzug sei auf 25 % zu erhöhen. Der praxisgemäss zulässige leidensbedingte Abzug von dem anhand von statistischen Durchschnittslöhnen bestimmten Invalideneinkommen ist nach Massgabe sämtlicher einkommensbeeinflussender Faktoren (leidensbedingte Einschränkung, Alter, Dienstjahre, Nationalität/Aufenthaltskategorie und Beschäftigungsgrad) auf insgesamt höchstens 25 % festzusetzen (BGE 126 V 75). Die massliche Bestimmung des leidensbedingten Abzuges ist Ermessensfrage und kann als solche ausschliesslich im Hinblick auf Ermessensüberschreitung oder -missbrauch als Formen rechtsfehlerhafter (Art. 95 lit. a BGG) Ermessensbetätigung gerügt werden (BGE 132 V 393 E. 3.3 S. 399; Urteil 9C_382/2007 vom 13. November 2007, E. 4.1). In der Beschwerde wird einzig geltend gemacht, es sei eine leidensbedingte Einschränkung zu berücksichtigen. Diesem Gesichtspunkt wird mit dem von der Vorinstanz vorgenommenen Abzug von 10 % in einer das Ermessen weder überschreitenden noch missbräuchlich ausübenden Weise Rechnung getragen. 4.3 Die weiteren Einwände betreffen das Valideneinkommen. Geltend gemacht wird, dieses hätte gestützt auf den Lohn bestimmt werden müssen, den der Versicherte im Zeitpunkt des Velounfalls im Jahr 1998 als Bohrmeister in der Firma G.________ AG erzielt hatte. Wie das kantonale Gericht indessen zutreffend ausführt, war der Versicherte nach dem Unfall spätestens ab Sommer 2000 gesundheitlich wieder in der Lage, die Tätigkeit eines Bohrmeisters voll auszuüben. Dies führte denn auch zur am 11. Oktober 2000 verfügten Abweisung des ersten Leistungsbegehrens des zwischenzeitlich arbeitslos gewordenen Versicherten auf Zusprechung von Arbeitsvermittlung. Gemäss den Akten folgten Tätigkeiten bei verschiedenen Arbeitgebern und als Selbstständigerwerbender. Am 1. Juni 2002 trat der Versicherte dann die Stelle als Platzchef, Mechaniker und Chauffeur in der Firma D.________ AG an. Wenn die Vorinstanz bei diesen Verhältnissen auf das im letztgenannten Arbeitsverhältnis erzielte Einkommen und nicht auf den früheren Lohn in der Firma G.________ AG abgestellt hat, ist dies nicht zu beanstanden. Vorgebracht wird weiter, wenn vom in der Firma D.________ AG erzielten Lohn ausgegangen werde, seien arbeitsvertraglich vereinbarte fixe Spesen von Fr. 200.- im Monat hinzuzurechnen. Ob dies zutrifft, bedarf indessen keiner näheren Prüfung. Denn selbst wenn die Spesen bei der Bestimmung des Valideneinkommens berücksichtigt werden, resultiert noch kein rentenbegründender Invaliditätsgrad. Die Vorinstanz hat einen Rentenanspruch somit zu Recht verneint.