Citation: 6B_1390/2020 E. 2.4.3

2.4.3. Die Vorinstanz legt dar, die Aussagen der Beschwerdeführerin und ihrer Begleiter seien auch hinsichtlich der behaupteten Herkunft der Gelder widersprüchlich. Die Beschwerdeführerin habe einerseits geltend gemacht, sie habe das Geld von ihrer Familie erhalten. Alle hätten zusammengelegt, um ein Auto zu kaufen. Andererseits habe sie vorgetragen, das Geld (Euro) stamme von ihren Mutter. Dem widersprechen gemäss der Vorinstanz zudem die Aussagen des Ehemannes der Beschwerdeführerin, welcher zunächst angab, das Geld gehöre allen, jeder habe seinen Teil dazu beigetragen. Sein Teil sei zwischen EUR 10'000.-- und EUR 12'000.-- gewesen (vgl. angefochtener Entscheid S. 6 f.). Selbst wenn die Beschwerdeführerin die beschlagnahmten Euro tatsächlich von ihrer Mutter erhalten haben sollte, fehlt es an einer plausiblen Erklärung für einen legalen Erwerb der Gelder. Die Beschwerdeführerin macht diesbezüglich zwar geltend, ihre Mutter sei in der Zeit von 2005 bis 2009 in Spanien während insgesamt 554 Tagen einer Erwerbstätigkeit nachgegangen (vgl. Beschwerde Beilage 12). Hingegen äussert sie sich weder zur Höhe der Erwerbseinkommen ihrer Mutter aus dieser Zeit noch zu deren übrigen Einkommensverhältnissen, weshalb sich nicht ansatzweise nachvollziehen lässt, ob es sich bei den beschlagnahmten EUR-Noten tatsächlich um Erspartes aus der Erwerbstätigkeit in Spanien handeln könnte. Weiter bleibt die hauptsächlich kleine Stückelung des Bargeldbetrags (zwei Geldbündel mit je 200 EUR-Fünfzigernoten, ein Geldbündel mit 80 EUR-Fünfzigernoten, ein Geldbündel mit sechs EUR-Fünfhunderternoten, zwei EUR-Zweihunderternoten und 46 EUR-Hunderternoten; vgl. kant. Akten, Dossier S1, act. 8), die hohe Kokain-Kontamination sowie der Transport des Bargeldes auch im Falle einer Übergabe der Gelder durch die Mutter der Beschwerdeführerin erklärungsbedürftig.