Citation: C 340/01 09.08.2002 E. 2.2

Entgegen den Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist der Eintrag im Handelsregister nicht eine blosse Formalität, die vernachlässigt werden könnte (Urteil M. vom 28. August 2000, C 440/99). Indem der Beschwerdeführer weiterhin als Verwaltungsrat fungierte, hat er gerade jene Eigenschaften nicht aufgegeben, die ihn zu einer arbeitgeberähnlichen Person machten und ihn vom Anspruch auf Kurzarbeitsentschädigung ausgeschlossen hätten. Es war ihm weiterhin möglich, den Geschäftsgang seiner Firma massgeblich zu beeinflussen. Dass er Teilbereiche vollständig geschlossen hat, ändert nichts daran, hat er doch seine arbeitgeberähnliche Stellung in den restlichen Bereichen beibehalten. Es fand keine Totalliquidation der Firma statt. Hinsichtlich der übrig gebliebenen Bereiche blieben die Geschäftsaktivitäten bestehen, konnte der Beschwerdeführer bei Bedarf nach wie vor sich selbst oder anderes, qualifiziertes Personal einstellen und blieb sein Arbeitsausfall schwer kontrollierbar. Dass er seine arbeitgeberähnliche Stellung nicht vollumfänglich aufgegeben hat und trotzdem Arbeitslosenentschädigung beantragt, kommt einer Umgehung der Vorschriften über die Kurzarbeitsentschädigung gleich (Urteil L. vom 9. Mai 2001, C 310/00). Was in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde hiegegen vorgebracht wird, vermag zu keinem andern Ergebnis zu führen. Dem zutreffenden vorinstanzlichen Entscheid ist nichts Weiteres beizufügen.