Citation: U 408/04 09.05.2005 E. A

Der 1945 geborene S.________, Staatsangehöriger des ehemaligen Jugoslawien, war nach seiner Einreise in die Schweiz im Jahr 1977 als Bauarbeiter tätig, zuletzt ab November 1997 in der Firma X.________ AG. Am 6. Februar 2002 stolperte er auf einer Baustelle und fiel auf die linke Hüfte. S.________ wurde auf der Notfallaufnahme des Spitals Y.________ ambulant behandelt, wo eine Arbeitsunfähigkeit bestätigt wurde. Nachdem zunächst lediglich von einer Hüftkontusion ausgegangen worden war, ergaben kernspintomografische Untersuchungen vom 13. März 2002 eine Längsfraktur der Ala ossis ili linksseitig und den dringenden Verdacht auf einen partiellen Ausriss der Sehne des Musculus rectus femoris links am Ursprung bei schalenförmigem, leicht disloziertem Knochenfragment daselbst. Weiter wurde eine mittelvolumige linksseitige foraminale bis extraforaminale Diskushernie L4/5 ohne direkten Kontakt zur austretenden Nervenwurzel L4 beschrieben. Die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA) als zuständiger obligatorischer Unfallversicherer erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung; Taggeld). Vom 22. Mai bis 26. Juni 2002 hielt sich S.________ zur stationären Rehabilitation und Abklärung in der Klinik Q.________ auf. Gestützt auf deren Austrittsbericht vom 15. Juli 2002 setzte die SUVA mit Verfügung vom 31. Juli 2002 die Arbeitsfähigkeit des Versicherten ab 8. Juli 2002 auf 33 1/3 % und ab 12. August 2002 auf 50 % fest. Nach weiteren medizinischen Abklärungen (unter anderem Einholung eines Gutachtens des Spitals Y.________, Klinik für Orthopädische Chirurgie, vom 2. April 2003) verfügte der Unfallversicherer am 22. Oktober 2003 mit sofortiger Wirkung die Einstellung der Leistungen, und er verneinte zugleich einen Anspruch auf eine Invalidenrente und eine Integritätsentschädigung. Zur Begründung wurde angeführt, die noch geklagten Beschwerden seien organisch nicht als Folge des erlittenen Unfalls zu erklären, und die gegebene psychische Problematik stehe nicht in rechtserheblichem Zusammenhang zu diesem Ereignis. Die von S.________ gegen die beiden Verfügungen erhobenen Einsprachen wies die SUVA ab (Einspracheentscheid vom 19. Dezember 2003).