Citation: 2D_11/2023 E. 2.5

2.5. Die Vorinstanz hat gestützt auf das vorliegend anwendbare kantonale und interkantonale Recht zunächst festgehalten, dass die aufschiebende Wirkung erteilt werde, wenn die Beschwerde ausreichend begründet erscheine und keine öffentlichen oder privaten Interessen entgegenstünden (Art. 5 des [alten] Einführungsgesetzes vom 2. April 1988 zur Gesetzgebung über das öffentliche Beschaffungswesen [nGS/SG 37-98] i.V.m. Art. 17 Abs. 2 der Interkantonalen Vereinbarung vom 15. März 2001 über das öffentliche Beschaffungswesen [IVöB; sGS/SG 841.21]). Sie hat sodann die von der Beschwerdeführerin erhobenen Rügen (ungenügende Begründung der Zuschlagsverfügung, Ausschluss des Angebots der Zuschlagsempfängerin zufolge Unterangebot, Ausschluss der Zuschlagsempfängerin mangels Eignung und Erfüllung der technischen Spezifikationen) summarisch geprüft und ist im Ergebnis zum Schluss gelangt, dass die Beschwerde nicht als ausreichend begründet i.S.v. Art. 17 Abs. 2 IVöB erscheine. Insbesondere hat sie unter anderem gestützt auf die Ausschreibungsunterlagen, das Protokoll der Offertpräsentation und die Antworten der in Fragen des E-Government spezialisierten Vergabestelle erwogen, dass die Beurteilung des Angebots der Zuschlagsempfängerin durch die Vergabestelle hinsichtlich der Erfüllung der Sicherheitsanforderungen aufgrund der summarischen Prüfung nicht als vergaberechtswidrig erscheine. In der Folge hat das Verwaltungsgericht das Gesuch um aufschiebende Wirkung abgewiesen.