Citation: 6B_1138/2017 E. 2.6.2

2.6.2. Der Beschwerdeführer bestreitet weiter, vorsätzlich gehandelt zu haben. Sollte es diese Selbstbefriedigung gegeben haben, so sei er bemüht gewesen, dass die Beschwerdegegnerin nichts davon mitbekomme. Er habe daher keinen Vorsatz gehabt. Die Vorinstanz äussere sich nicht zum subjektiven Tatbestand. Die Vorinstanz verweist diesbezüglich auf die Ausführungen der ersten Instanz, was grundsätzlich zulässig ist (Art. 82 Abs. 4 StPO). Demnach habe die Beschwerdegegnerin während des Masturbierens interveniert, dem Beschwerdeführer auf den Arm geschlagen und gesagt, er solle damit aufhören. Dieser wiederum habe sie dann weggestossen und gesagt, sie solle ihn nicht stören. Dass dem Beschwerdeführer unter diesen Umständen Vorsatz angelastet wird, ist nicht willkürlich.