Citation: 8C_549/2016 E. 5.1

5.1. Der Beschwerdeführer bringt vor, die Vorinstanz sei bei der Parallelisierung seines Valideneinkommens von der falschen Lohntabelle ausgegangen. Wie die IV-Stelle habe auch der Unfallversicherer bei der Ermittlung des branchenüblichen Einkommens auf die Schweizerische Lohnstrukturerhebung von 2012, Herstellung von Nahrungsmitteln, Kompetenzniveau 1 abzustellen. Rechtsprechungsgemäss haben die IV-Stellen und die Unfallversicherer die Invaliditätsbemessung in jedem einzelnen Fall selbstständig vorzunehmen. Sie dürfen sich somit nicht ohne weitere eigene Prüfung mit der blossen Übernahme des Invaliditätsgrades der jeweils anderen Stelle begnügen (vgl. BGE 133 V 549 E. 6.1 S. 553 mit Hinweis). Bei der ehemaligen Arbeitgeberin des Beschwerdeführers handelt es sich um einen in der Landwirtschaft tätigen Betrieb. Zu diesem Wirtschaftszweig enthält die üblicherweise für die Ermittlung des branchenüblichen Einkommens verwendete Schweizerische Lohnstrukturerhebung keine Daten (vgl. Urteil 8C_466/2015 vom 26. April 2016 E. 3.3.3; Schweizerische Lohnstrukturerhebung 2012, Ziff. 6.4.1, S. 24). Ein Abstellen auf den kantonalen Normalarbeitsvertrag (vgl. Urteil 9C_672/2016 vom 20. Juni 2010 E. 5.3; ULRICH MEYER/MARCO REICHMUTH, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung [IVG], 3. Aufl., 2014, Rz. 124 zu Art. 28a IVG) ist mangels darin enthaltener konkreter Lohnvorgaben nicht möglich (§ 10 Normalarbeitsvertrag über das Arbeitsverhältnis in der Landwirtschaft des Kantons Aargau).