Citation: 1B_57/2019 E. 2.1

2.1. Zwar hat die Vorinstanz die Beschwerde des Beschuldigten abgewiesen, so dass diesem (als unterliegende Partei im Rechtsmittelverfahren des strafprozessualen Zwischenverfahrens) grundsätzlich die Verfahrenskosten aufzuerlegen gewesen wären (vgl. Art. 428 Abs. 1 StPO). Der Beschwerdeführer hatte jedoch ein Gesuch um unentgeltliche Prozessführung gestellt. Einen grundrechtlichen Anspruch darauf hat jede Person, die nicht über die erforderlichen Mittel verfügt und deren Rechtsbegehren nicht aussichtslos erscheint (Art. 29 Abs. 3 BV). Die Strafprozessordnung geht bei der Auferlegung von Verfahrenskosten im Übrigen vom Verursacherprinzip aus. Die beschuldigte Person hat keine Verfahrenskosten zu tragen, die kantonale Strafbehörden durch unnötige oder fehlerhafte Verfahrenshandlungen verursacht haben (vgl. Art. 426 Abs. 3 lit. a StPO; s.a. Art. 417 StPO).