Citation: 6B_1388/2019 E. 3.1.3

3.1.3. Insgesamt hat die Vorinstanz ihre Interessenabwägung noch hinreichend nachvollziehbar begründet. Ein Begründungsmangel ist entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers nicht offensichtlich. Aus den Erwägungen lässt sich entnehmen, dass letztlich die wiederholte Delinquenz während der Probezeit sowie der Umstand, dass es sich um qualifizierte Widerhandlungen gegen das BetmG handelt, den Ausschlag für die öffentlichen Interessen an einer Landesverweisung gegeben haben. Auch erweisen sich die Interessengewichtung und die daran anschliessende implizite Interessenabwägung als vertretbar. Ob sich mit der ersten Instanz ein Verzicht auf eine Landesverweisung auch als bundesrechtskonform erwiesen hätte, ist vorliegend nicht zu prüfen.