Citation: C 235/04 23.12.2005 E. A

Der 1966 geborene H.________ war ab 1. Februar 2001 als Leiter der Niederlassung X.________ bei der Y.________ GmbH, mit Hauptsitz Deutschland, tätig. Ab Januar 2002 blieben die Lohnzahlungen aus. Am 31. März 2002 wurde das Arbeitsverhältnis beendet und am 1. April 2002 nahm H.________ eine neue Erwerbstätigkeit auf. Am 9. November 2002 (mit Eingang am 10. Dezember 2002) stellte er bei der Öffentlichen Arbeitslosenkasse Baselland einen Antrag auf Insolvenzentschädigung. Ende November 2002 wurde über die Y.________ GmbH in Deutschland der Konkurs eröffnet, in welchen H.________ am 27. November 2002 Forderungsansprüche in der Höhe von Fr. 38'448.96 (einschliesslich einer Lohnforderung für die Zeit von 1. Februar bis 31. März 2002 in der Höhe von Fr. 18'559.80) eingab. Mit Verfügung vom 18. Dezember 2002 lehnte die Arbeitslosenkasse das Leistungsbegehren mit der Begründung ab, als Leiter der Zweigniederlassung habe er massgeblichen Einfluss auf den Geschäftsgang gehabt, weshalb er gemäss Art. 51 Abs. 2 AVIG keinen Anspruch auf Insolvenzentschädigung habe. Mit Entscheid vom 7. Mai 2003 hiess das Kantonsgericht Basel-Landschaft die hiegegen geführte Beschwerde gut und wies die Sache zur Prüfung der weiteren Anspruchsvoraussetzungen und neuen Verfügung an die Verwaltung zurück. Die Arbeitslosenkasse verneinte daraufhin erneut einen Anspruch auf Insolvenzentschädigung, da H.________ seiner Schadenminderungspflicht nicht nachgekommen sei, indem er nach Auflösung des Arbeitsverhältnisses am 31. März 2002 erstmals am 25. September und 4. November 2002 - und somit verspätet - offene Lohnforderungen geltend gemacht habe (Verfügung vom 26. August 2003). Daran hielt sie auf Einsprache hin fest (Einspracheentscheid vom 11. Februar 2004).