Citation: 4A_311/2018 E. 3.2.2

3.2.2. Nach den Erwägungen der Vorinstanz lässt sich den Aussagen der Beschwerdegegnerin 1 kein Eingeständnis für direkte Verkaufsverhandlungen während der Dauer des Mäklervertrags entnehmen. Entgegen dem, was die Beschwerdeführerin zu unterstellen versucht hätte, habe die Beschwerdegegnerin 1 nicht ausgesagt, Mitte Juli mit I.________ verhandelt zu haben, sondern nach der Kündigung des Mäklervertrags. Die Vorinstanz erwog sinngemäss weiter, dass I.________ nach seinen eigenen Aussagen nur solange mit der Beschwerdegegnerin 1 respektive mit deren Sohn verhandelt habe, bis ihm gesagt worden sei, nunmehr sei der für die Beschwerdeführerin tätige H.________ mit dem Verkauf betraut. Danach habe er immer nur mit H.________ verhandelt, bis es geheissen habe, dass nicht mehr H.________ zuständig sei, sondern wiederum der Sohn der Beschwerdegegnerin 1. Die Vorinstanz schloss, I.________ habe das aus seiner Sicht "etwas verrückte Hin und Her" der Zuständigkeiten für den Verkauf glaubhaft geschildert. Aus seiner Aussage gehe klar hervor, dass er von der Beschwerdegegnerin 1 an die Beschwerdeführerin weitergeleitet worden sei. Es bestünden keine Hinweise dafür, dass die Beschwerdegegnerin 1 I.________ oder F.________ während der Vertragsdauer nicht an die Beschwerdeführerin verwiesen hätte.