Citation: 1C_248/2019 E. 5.1

5.1. Auf Parzelle Nr. 63A steht das Ferienhaus der privaten Beschwerdeführer und auf Parzelle Nr. 60A jenes der Beschwerdegegner. Das dazwischen gelegene, dreiecksförmige Grundstück Nr. 62A weist eine bescheidene Fläche auf und ist bis auf einen Randabschnitt der bestehenden Zufahrt zur Parzelle Nr. 63A unüberbaut. Eine weitergehende Überbauungsabsicht wird bei den fraglichen Liegenschaften nicht geltend gemacht. Ob die geltenden Zonenvorschriften maximal zwei Einfamilienhäuser auf einem Baugrundstück erlauben, spielt im vorliegenden Zusammenhang keine wesentliche Rolle. Bundesrechtlich ist es nicht zu beanstanden, wenn theoretische Ausnützungsreserven auf bereits überbauten Grundstücken, deren effektive Ausschöpfung einen Abbruch oder eine weitreichende Umgestaltung bestehender Gebäude erfordern würde, nicht berücksichtigt werden (vgl. Urteile 1C_667/2017 vom 18. Juni 2018 E. 2.4; 1C_489/2017 vom 22. Mai 2018 E. 3.6, in: ZBl 120/2019 S. 406). Die Vorinstanz durfte daher willkürfrei von der bestehenden Überbauung ausgehen.