Citation: 5D_183/2017 E. 1.2

1.2. In vermögensrechtlichen Angelegenheiten ist die Beschwerde an das Bundesgericht nur zulässig, wenn der Streitwert mindestens Fr. 30'000.-- beträgt (Art. 74 Abs. 1 Bst. b BGG). Entgegen der klaren Vorschrift von Art. 112 Abs. 1 Bst. d BGG gibt der angefochtene Entscheid keinen Aufschluss über den Streitwert. Der Beschwerdeführer erklärt, vor der Vorinstanz sei "die Frage der Aufhebung der monatlichen Unterhaltspflicht von je CHF 600.00 ab September 2015 bis zum ordentlichen Abschluss der Erstausbildung des Sohnes (geb. 2000) strittig" gewesen. Der Sohn habe im August 2016 eine dreijährige Ausbildung begonnen, die er "voraussichtlich" im August 2019 abschliessen werde. Die gesetzliche Streitwertgrenze sei damit "knapp nicht erreicht". Auch von den in Art. 74 Abs. 2 BGG umschriebenen Ausnahmefällen sei keiner gegeben, so dass die Beschwerde in Zivilsachen ausgeschlossen und lediglich die subsidiäre Verfassungsbeschwerde (Art. 113 ff. BGG) gegeben sei. Dieser Beurteilung kann nicht gefolgt werden. Gemäss Art. 51 Abs. 4 BGG gilt als Streitwert wiederkehrender Leistungen der Kapitalwert und als Kapitalwert bei ungewisser oder unbeschränkter Dauer der zwanzigfache Betrag der einjährigen Leistung. Auch wenn eine Ausbildung üblicherweise auf eine konkrete Zeitdauer angelegt ist bzw. die betroffene Person damit rechnet, ihre Ausbildung zu einem bestimmten Zeitpunkt abzuschliessen, kann nicht im Sinne von Art. 51 Abs. 4 BGG als "gewiss" gelten, dass der Sohn des Beschwerdeführers seine Erstausbildung im August 2019 tatsächlich abschliessen und die väterliche Unterhaltspflicht als Folge davon erlöschen wird (s. Sachverhalt Bst. B). Der Streitwert ist nach Massgabe der zitierten Norm zu kapitalisieren, was zur Folge hat, dass die gesetzliche Streitwertgrenze überschritten und die Beschwerde in Zivilsachen von daher gegeben ist.