Citation: 6B_21/2016 E. 1.2.1

1.2.1. Der Beschwerdeführer macht geltend, im laufenden Verfahren werde auf die Videobefragung aus dem früheren Strafverfahren abgestellt. Neue Angaben zum Kerngeschehen habe die Beschwerdegegnerin 2 nicht gemacht. Soweit sie sich geäussert habe, seien ihre Aussagen widersprüchlich. Hinsichtlich der Räumlichkeiten habe sie damals klar ausgesagt, der Übergriff habe sich in ihrem eigenen Zimmer ereignet. Sie habe dieses Zimmer beschrieben und auf einer Skizze eingezeichnet. Im aktuellen Verfahren habe sie angegeben, der Übergriff habe sich im Knabenzimmer ereignet. Dies sei ein zentraler Widerspruch. Die Vorinstanz hätte an den Schilderungen der Beschwerdegegnerin 2 zweifeln und ihn gestützt auf den Grundsatz "in dubio pro reo" freisprechen müssen.