Citation: I 388/02 02.04.2003 E. A

Die 1946 geborene B.__________ ist seit 1981 als Sachbearbeiterin bei der UBS AG tätig, zunächst vollzeitlich, dann ab 1. Januar 1995 in einem 90%-Pensum und seit 1. April 1998 an zwei Tagen pro Woche. Im Februar 1998 meldete sie sich wegen persistierender Beschwerden in Schultern, Rücken und Genick, welche sie in ihrer Tätigkeit in Beruf und Haushalt einschränkten, bei der Invalidenversicherung zum Rentenbezug an. Die IV-Stelle des Kantons Thurgau holte ein Gutachten des Dr. med. S._________, FHM Rheumatologie und Rehabilitation, vom 21. September 1998, sowie Berichte der Arbeitgeberin ein und stellte der Versicherten im Vorbescheidsverfahren zunächst am 3. Mai 1999 eine halbe Rente ab 1. November 1998 in Aussicht. Auf Einwendungen von B.__________ hin traf die Verwaltung weitere medizinische Abklärungen (Bericht des Dr. med. S._________ vom 10. August 1999; Expertise des Instituts Y.________ vom 6. September 2000). Nach Vorbescheid vom 21. November 2000 und Stellungnahme der Versicherten vom 8. März 2001 ergänzte die IV-Stelle die Akten mit einem Zusatzbericht des Instituts Y.________ vom 27. April 2001. Mit Verfügung vom 29. Oktober 2001 sprach sie B.__________ rückwirkend ab 1. Januar 1998 bei einem Invaliditätsgrad von 52% eine bis 30. September 2000 befristete halbe Invalidenrente (nebst Zusatzrente für den Ehegatten) zu. Ein Rentenanspruch für die Zeit ab 1. Oktober 2000 wurde mit der Begründung verneint, die Versicherte sei in einer leichten Erwerbstätigkeit und im Haushalt gesundheitlich nicht mehr eingeschränkt.