Citation: 2C_342/2023 E. 2.3

2.3. Die Beschwerdeführerin führt aus, sie sei mit der Einschätzung des Verwaltungsgerichts nicht einverstanden. Zur Begründung beschränkt sie sich im Wesentlichen darauf, ihre eigene Sicht der Dinge der vorinstanzlichen Würdigung entgegenzuhalten. So führt sie aus, dass sie von ihrem Ex-Mann enttäuscht worden sei, sie sich als Versagerin fühle und ihre Eltern ihr die Schuld für das Scheitern ihrer Ehe geben würden. Indes gibt sie selbst an, die Verstossung bzw. die Reaktionen ihrer Eltern nicht beweisen zu können. Soweit sie auf gesundheitliche Probleme hinweist, gehen ihre Ausführungen über blosse Behauptungen nicht hinaus. Insbesondere setzt sie sich mit den diesbezüglichen Erwägungen der Vorinstanz nicht auseinander und zeigt dementsprechend nicht rechtsgenüglich auf, inwiefern das Verwaltungsgericht Recht verletzt haben soll, indem es zum Schluss gelangt ist, dass die behaupteten psychischen Probleme keinen nachehelichen Härtefall begründen würden. Schliesslich reichen blosse nicht weiter belegte Hinweise auf Schwierigkeiten im Falle einer Rückkehr nach Indien nicht aus, um konkret darzutun, dass ihre Wiedereingliederung in der Heimat gefährdet sei. Im Ergebnis vermag die Beschwerdeführerin nicht aufzuzeigen, inwiefern das Verwaltungsgericht Bundesrecht verletzt haben soll, indem es einen nachehelichen Aufenthaltsanpruch gestützt auf Art. 50 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 BGG verneint habe.