Citation: 6B_1152/2013 E. 13.4

13.4. Die Vorinstanz berücksichtigt strafmindernd im Umfang von zwölf Monaten den Zeitablauf seit den Straftaten sowie die Verfahrensdauer. In Bezug auf Letztere hält sie fest, dass allerdings der Aktenumfang enorm ist und schwerwiegende Verfahrensverzögerungen dem Staat nicht vorzuwerfen sind (angefochtener Entscheid E. IV. 3d S. 96). Das Verfahren wurde im Frühjahr 2003 eröffnet. Am 17. Oktober 2008 wurde Anklage erhoben. Das erstinstanzliche Urteil erging am 11. Mai 2010, der Berufungsentscheid am 14. August 2013. Der Beschwerdeführer macht geltend, es liege eine krasse Verletzung des Beschleunigungsgebots vor, welcher durch eine Reduktion der Strafe um mindestens 80 % Rechnung zu tragen sei (Beschwerde S. 52 f.). Er legt indessen nicht dar, welche Phasen des Verfahrens unnötig lange gedauert hätten und zu welchen Zeiten die Behörden ohne Grund untätig geblieben seien. Er scheint seine Rüge allein damit zu begründen, dass das Verfahren insgesamt zu lange gedauert habe. Die Anklageschrift umfasst 633 Seiten, das erstinstanzliche Urteil 1017 Seiten und der angefochtene Entscheid (betreffend vier Berufungskläger) 131 Seiten. In Anbetracht der Vielzahl der Beschuldigten, der hohen Zahl von inkriminierten Handlungen und des enormen Umfangs der Akten ist eine Verletzung des Beschleunigungsgebots nicht ersichtlich.