Citation: 7B_114/2025 E. 3.3.3

3.3.3. Dies gilt im Übrigen umso mehr, als sich der Beschwerdeführer nach den Feststellungen der Vorinstanz im Jahr 2023 bereits einmal dahingehend äusserte, dass er sich ein Leben in Montenegro vorstellen könne und dort drei Häuser kaufen und diese vermieten wolle, um von den entsprechenden Mieteinnahmen zu leben. Der Beschwerdeführer führt vor Bundesgericht zwar aus, es habe sich bei diesen Äusserungen lediglich um Prahlereien gehandelt. Dieser Interpretation ist indes nicht zu folgen. Die entsprechende Äusserung des Beschwerdeführers ist - insbesondere auch vor dem Hintergrund von dessen persönlichen Verhältnissen in der Schweiz, dessen bereits bestehenden Beziehungen zu Montenegro sowie der montenegrinischen Staatsbürgerschaft des Beschwerdeführers - vielmehr als weiteres Fluchtindiz zu werten. Entgegen dem Vorbringen des Beschwerdeführers ändert daran auch die Tatsache nichts, dass er diese Äusserungen bereits einige Monate vor seiner ersten Verhaftung getätigt hat. Es ist nicht ersichtlich, inwiefern dieser Umstand seine prinzipielle Bereitschaft, in Montenegro ein neues Leben zu beginnen und dort zu leben, infrage stellen würde.