Citation: 2C_914/2017 E. 4.1

4.1. Vorab trifft es entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers nicht zu, dass für eine Wegweisung grundsätzlich mindestens eine Strafe von drei Jahren notwendig wäre und bei einem langanwesenden Familienvaters sogar eine noch höhere. Die Interessenabwägung ist für jeden Fall einzeln vorzunehmen (BGE 139 I 16 E. 4.3.3 S. 27), wie es auch die Vorinstanz getan hat. Dabei bestehen keine schematischen Grenzen zur Beurteilung der Verhältnismässigkeit und die Schwere des Delikts ist nur ein Aspekt der Prüfung (vgl. E. 2.2).