Citation: 6B_1290/2020 E. 1.2

1.2. Die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz bindet das Bundesgericht grundsätzlich (Art. 105 Abs. 1 BGG). Sie kann nur gerügt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG (im Wesentlichen einer Verletzung von Bundesrecht) beruht und die Behebung des Mangels für den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG). Offensichtlich unrichtig ist die Sachverhaltsfeststellung, wenn sie willkürlich ist (BGE 143 IV 241 E. 2.3.1). Willkür liegt vor, wenn der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist oder in einem klaren Widerspruch zur tatsächlichen Situation steht. Erscheint eine andere Lösung oder Würdigung ebenso vertretbar oder gar zutreffender, so begründet dies noch keine Willkür (BGE 145 IV 154 E. 1.1; 143 IV 500 E. 1.1; 141 IV 305 E. 1.2). Soweit sich der Beschwerdeführer zur Beweiswürdigung der Vorinstanz äussert, gibt er seinem eigenen Verhalten und demjenigen des (identitätsmässig im Dunkeln bleibenden) Bedrohers im Wesentlichen eine andere Bedeutung, indem er die jeweiligen Motivlagen unterschiedlich interpretiert (oben E. 1.1). Seine Ausführungen entkräften den vorinstanzlichen Schluss, das Verhalten des Beschwerdeführers sei kaum mit der geltend gemachten Bedrohung vereinbar - bei der Bedrohung handle es sich im Wesentlichen um eine Schutzbehauptung - nicht. Dieses Ergebnis der Beweiswürdigung erscheint neben der alternativen Darstellung des Beschwerdeführers nicht als offensichtlich haltlos, sondern immer noch als Sachverhalt, der zumindest nicht weniger realistisch ist als die Tatsachenbehauptungen des Beschwerdeführers. Dies gilt erst recht mit Blick auf die eingehenden Erwägungen des Bezirksgerichts (Urteil vom 7. Februar 2020 S. 6 ff. E. 1.2.4-1.2.6) zu den Ungereimtheiten in den Aussagen des Beschwerdeführers, auf die die Vorinstanz ergänzend verweist (Art. 82 Abs. 4 StPO; vgl. BGE 141 IV 244 E. 1.2.3). Der vorinstanzlich festgestellte Sachverhalt bleibt somit massgebend.