Citation: 1C_27/2013 E. A

A.X.________ und B.X.________ sind Miteigentümer eines Grundstückes am Luxburgweg in der Gemeinde Egnach im Kanton Thurgau. Gemäss einem kantonalen Strassenprojekt ist zwischen Romanshorn und Egnach eine neue Linienführung des Seeradweges geplant. Zugleich soll der bisherige Wanderweg im Gebiet Egnach verlegt und neu über das Grundstück von A.X.________ und B.X.________ geführt werden. A.X.________ und B.X.________ erhoben während der öffentlichen Auflage des Strassenprojektes vom 24. Juni bis 14. Juli 2011 beim Departement für Bau und Umwelt des Kantons Thurgau Einsprache. Mit Entscheid vom 5. Juni 2012 wies das Departement die Einsprache ab, soweit es darauf eintrat. Zur Begründung führte es im Wesentlichen aus, entlang des Bodensees seien die Wege für Wanderer einerseits und für Velofahrer bzw. Skater andererseits zu entflechten. Der bestehende Radweg in Egnach verlaufe ausschliesslich auf Gemeindestrassen, welche zum Teil stark von motorisierten Verkehrsteilnehmern beansprucht würden. Deshalb sei der bestehende Wanderweg zwischen dem Aachweg und der Luxburgstrasse zum Radweg auszubauen und der Wanderweg neu über den Luxburgweg zu führen. Das Projekt entspreche den Vorgaben des kantonalen Richtplanes und sei geeignet, die Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmer zu erhöhen und gleichzeitig die Attraktivität der Seeroute zwischen Egnach und Romanshorn für Touristen zu steigern. Mit Eingabe vom 27. Juni 2012 (Postaufgabe) erhoben A.X.________ und B.X.________ gegen diesen Entscheid beim Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau "vorsorglich" Beschwerde mit den Anträgen, der Einspracheentscheid vom 5. Juni 2012 und das Strassenprojekt Romanshorn - Egnach seien aufzuheben; zudem sei das Beschwerdeverfahren bis zum Abschluss ihrer Verhandlungen mit der Firma Y.________ AG über die Abtretung von Teilen angrenzender Parzellen zu sistieren. Zur Begründung führten A.X.________ und B.X.________ aus, sie hätten grundsätzlich "keine Einwände gegen das Strassenprojekt Seeradweg mit impliziertem Wanderweg Projekt"; um jedoch einen Ausgleich für die Abtretung ihres Landes an den Wanderweg zu erhalten, würden sie noch in Verhandlungen mit der Firma Y.________ AG als Eigentümerin angrenzender Parzellen eintreten. Am 15. August 2012 führte das Verwaltungsgericht einen Augenschein durch. Mit Urteil vom 31. Oktober 2012 wies das Verwaltungsgericht die Beschwerde von A.X.________ und B.X.________ ab.