Citation: 6B_1106/2015 E. 1.3

1.3. Der Schuldspruch der Vorinstanz verletzt kein Bundesrecht. Sie legt schlüssig dar, weshalb sie zum Schluss gelangt, beim Einwand des Beschwerdeführers, der Mitbeschuldigte sei derart liquide gewesen, dass er die vom Konto der B.________AG genommenen Fr. 100'000.-- jederzeit hätte zurück zahlen können, handle es sich um eine Schutzbehauptung. Ebenfalls nicht willkürlich ist die vorinstanzliche Feststellung, aufgrund der verzögerten Rückzahlung sei die Beschwerdegegnerin gezwungen gewesen, Rückstellungen zu Lasten der betreffenden Niederlassung in Höhe von Fr. 100'000.-- zu verbuchen (Urteil S. 18 E. 2.2.3.3). Auch die Würdigung der Vorinstanz in Bezug auf die Höhe der Zivilforderung, namentlich der beiden Schreiben des Rechtsdienstes der Beschwerdegegnerin, ist nicht zu beanstanden (Urteil S. 23 f. E. 3.2.2 f.). Was der Beschwerdeführer gegen die tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz und deren Beweiswürdigung einwendet, erschöpft sich in einer appellatorischen Kritik am angefochtenen Urteil, auf die das Bundesgericht nicht eintritt. Er beschränkt sich darauf, die eigene Sichtweise des Geschehens darzulegen. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn er ausführt, wenn man sich eines Risikos der Transaktion bewusst gewesen wäre, hätte man es niemals über die B.________AG laufen lassen, da damit die Gefahr des Stellenverlustes verbunden gewesen sei (Beschwerde S. 12). Mit seinen Vorbringen vermag der Beschwerdeführer keine offensichtlich erheblichen und schlechterdings nicht zu unterdrückenden Zweifel darzutun. Da es sich beim Mitbeschuldigen entgegen der Darstellung des Beschwerdeführers nicht um einen liquiden Solidarbürgen handelte, musste sich die Vorinstanz nicht mit dem Begriff der Solidarbürgschaft auseinandersetzen. Gestützt auf ihre willkürfreien tatsächlichen Feststellungen bejaht sie zu Recht einen Schaden i.S.v. Art. 158 Ziff. 1 StGB.