Citation: 4A_19/2023 E. B

B.a. Am 3. Januar 2019 reichte die B.________ Limited beim Kantonsgericht Zug eine Klage gegen die A.________ AG ein, mit der sie einen Teilbetrag der abgetretenen Forderung in der Höhe von USD 77 Mio. nebst Zins geltend machte. In der Klageantwort vom 10. April 2019 erhob die Beklagte die Schiedseinrede und bestritt die Zuständigkeit des Kantonsgerichts, worauf dieses mit Verfügung vom 6. Mai 2019 das Verfahren einstweilen auf die Frage seiner Zuständigkeit beschränkte. Dazu nahm die Klägerin mit Eingabe vom 23. Juli 2019 Stellung und beantragte, die Unzuständigkeitseinrede sei abzuweisen und auf die Klage sei einzutreten. Nachdem das Kantonsgericht - wegen unterschiedlicher, sich widersprechender Privatgutachten der Parteien - zunächst ein gerichtliches Gutachten und in der Folge noch ein Ergänzungsgutachten eingeholt hatte, verzichteten die Parteien auf die Durchführung einer auf die Vorfrage der Zuständigkeit beschränkten Hauptverhandlung und reichten stattdessen schriftliche Parteivorträge sowie weitere Stellungnahmen ein. Mit Entscheid vom 27. Juli 2021 wies das Kantonsgericht Zug die Schiedseinrede der Beklagten ab und trat auf die Klage ein. B.b. Mit Urteil vom 24. November 2022 wies das Obergericht des Kantons Zug eine von der Beklagten gegen den kantonsgerichtlichen Entscheid vom 27. Juli 2021 erhobene Berufung ab und bestätigte den angefochtenen Entscheid.