Citation: 1P.621/2006 12.03.2007 E. 6

6.1 Wie sich zusammenfassend ergibt, konnte das Obergericht die Entsiegelung ohne Verletzung verfassungsmässiger Rechte bewilligen. Die Beschwerde ist deshalb unbegründet und abzuweisen. Bei diesem Ausgang trägt der Beschwerdeführer die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens (Art. 156 Abs. 1 OG). 6.2 Der Beschwerdeführer beantragt, er sei für die Umtriebe im Verfahren vor dem Bezirksamt und dem Obergericht angemessen zu entschädigen. Der Antrag ist aus doppeltem Grund unzulässig. Zum einen kann der Beschwerdeführer wegen der kassatorischen Natur der staatsrechtlichen Beschwerde grundsätzlich nur die Aufhebung des angefochtenen Entscheids, nicht jedoch die (reformatorische) Neuverlegung der kantonalen Verfahrenskosten verlangen (BGE 131 I 137 E. 1.2; 124 I 327 E. 4, mit Hinweisen). Zum anderen müsste der Beschwerdeführer darlegen, welche verfassungsmässigen Rechte bzw. welche Rechtssätze und inwiefern sie durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sind (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG). Dieser Begründungspflicht kommt er nicht nach, denn er rügt im Zusammenhang mit dem kantonalen Kostenentscheid keine Verfassungsverletzung. Die Beschwerde ist insoweit appellatorisch; es kann darauf nicht eingetreten werden.