Citation: 8C_986/2012 E. A

A.a. Am 15. Juni 2010 reichte die in der Textilbranche tätige X.________ AG, die Voranmeldung von Kurzarbeit während der voraussichtlichen Dauer vom 1. Juli bis 30. September 2010 ein, nachdem sie bereits vom 18. Januar 2008 bis Mitte Juni 2010 fast ununterbrochen Kurzarbeitsentschädigung bezogen hatte. Dagegen erhob das Amt für Arbeit des Kantons St. Gallen mit Verfügung vom 5. August 2010 Einspruch mit der Begründung, aufgrund der in den Jahren 2008 bis Mitte 2010 ausbezahlten Kurzarbeitsentschädigung sei von einem regelmässigen und nicht mehr von einem vorübergehenden Arbeitsausfall auszugehen. Nach Rückzug der hiegegen geführten Einsprache schrieb das Amt für Arbeit das Verfahren als gegenstandslos ab. A.b. Am 15. September 2011 meldete die X.________ AG Kurzarbeit für die Zeit von Oktober bis Dezember 2011 für die im Gesamtbetrieb von Kurzarbeit betroffenen acht Mitarbeitenden im Umfang von 50 % an, da sie seit Mitte August 2011 einen plötzlichen, auch auf den starken Franken zurückzuführenden Auftragsrückgang erlitten habe. Das Amt für Arbeit legte auch hiegegen Einspruch ein, weil es sich um betriebsübliche und wiederkehrende Betriebsunterbrüche handle (Verfügung vom 19. September 2011). Die hiegegen erhobene Einsprache wies das Amt für Arbeit ab (Einspracheentscheid vom 8. Dezember 2011).