Citation: 5P.285/2000 14.09.2000 E. 1

1.-a) Zulässig, aber überflüssig ist der Antrag auf Rückweisung der Sache zu neuer Entscheidung, zumal die kantonale Instanz auch ohne ihn den Weisungen des bundesgerichtlichen Entscheids gemäss neu über die Sache zu befinden hätte (BGE 112 Ia 353 E. 3c/bb; Messmer/Imboden, Die eidgenössischen Rechtsmittel in Zivilsachen, Zürich 1992, S. 226 Fn. 10). b) Im Zusammenhang mit der obergerichtlichen Feststellung, dass die Taggeldzahlung des Beschwerdegegners sich nicht wie behauptet auf Fr. 1'300.--, sondern auf Fr. 155.-- pro Monat bzw. Fr. 5.-- pro Tag belaufe, rügt die Beschwerdeführerin willkürliche Beweiswürdigung, willkürliche Anwendung kantonalen Prozessrechts, Verweigerung des rechtlichen Gehörs bzw. Rechtsverweigerung. Art. 8 der am 1. Januar 2000 in Kraft getretenen Bundesverfassung (AS 1999 S. 2555), den die Beschwerdeführerin dabei anruft, handelt indessen weder vom rechtlichen Gehör noch vom Verbot der Willkür noch von der Rechtsverweigerung. Die entsprechenden Rechte sind in Art. 29 Abs. 1 und 2 BV enthalten. Das Willkürverbot ist in Art. 9 BV geregelt. Inwiefern Art. 8 (Rechtsgleichheitsgebot) der geltenden Verfassung verletzt sein könnte, legt die Beschwerdeführerin nicht dar.