Citation: 2C_321/2014 E. 2.3

2.3. Folgende Normen des Zürcher Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) sind nebst § 11 VRG, der allgemein den Fristenlauf regelt, vorliegend von Bedeutung: § 10 VRG "Schriftliche Anordnungen sind zu begründen und mit einer Rechtsmittelbelehrung zu versehen, die das zulässige ordentliche Rechtsmittel, die Rechtsmittelinstanz und die Rechtsmittelfrist bezeichnet." § 12 Abs. 2 VRG "Eine versäumte Frist kann wiederhergestellt werden, wenn dem Säumigen keine grobe Nachlässigkeit zur Last fällt und er innert zehn Tagen nach Wegfall des Grundes, der die Einhaltung der Frist verhindert hat, ein Gesuch um Wiederherstellung einreicht. ..." § 22 Abs. 1 VRG "Der Rekurs ist innert 30 Tagen bei der Rekursinstanz schriftlich einzureichen. ..." Spezifisch für das Verfahren vor Verwaltungsgericht (§§ 41 ff. VRG) : § 70 VRG "Soweit keine besonderen Bestimmungen für das Verfahren bestehen, sind die Vorschriften über das Verwaltungsverfahren entsprechend anwendbar." § 71 VRG "Die Vorschriften der ZPO betreffend die ... Fristen ... finden ergänzend Anwendung." Der Beschwerdeführer erwähnt zusätzlich: § 26c VRG "Verfügt die Rekurskommission über gerichtliche Unabhängigkeit, kann sie Zeugen einvernehmen." § 27c Abs. 1 VRG "Verwaltungsinterne Rekursinstanzen und Rekurskommissionen entscheiden ..." Nach Art. 145 Abs. 1 ZPO, welcher gemäss § 71 VRG im Verfahren vor dem Verwaltungsgericht ergänzend Anwendung findet, stehen gesetzliche und richterliche Fristen unter anderem vom 15. Juli bis und mit dem 15. August still (lit. b). Daraus ergibt sich klar und zweifelsfrei, dass die Rechtsmittelfrist einzig für Beschwerden an das Verwaltungsgericht während den von Art. 145 Abs. 1 ZPO genannten Zeiträumen stillsteht, nicht aber die übrigen Rechtsmittelfristen, namentlich die Frist zur Erhebung eines Rekurses an die Rekurskommission der Zürcher Hochschulen.