Citation: 1C_496/2022 E. 3.3

3.3. Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführenden ist hier eine Verletzung ihres Anspruchs auf rechtliches Gehör nicht auszumachen. Die Vorinstanz hat sich unter anderem gestützt auf die Luftbildaufnahmen aus dem Geoportal AGIS mit der Frage auseinandergesetzt, inwieweit die geplanten Flachdachbauten eine genügende bauliche Einordnung gewährleisten. Weiter legte sie dar, dass der Gesetzgeber eine allmähliche Veränderung der Dachlandschaft weg von Satteldächern in der Zone W2 auch in Bereichen bewusst in Kauf genommen hat, die sich wie die hier betroffene Parzelle Nr. 1114 in der Nähe der Dorfzone befinden. Vor diesem Hintergrund ist nicht erkennbar und wird von den Beschwerdeführenden auch nicht näher dargelegt, inwieweit ein Augenschein für eine willkürfreie Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz erforderlich sein könnte.