Citation: 8C_705/2022 E. 6.3.3

6.3.3. Im Lichte dieser Grundsätze vermögen die Vorbringen des Beschwerdeführers einen über 10 % liegenden Tabellenlohnabzug nicht zu begründen. Das kantonale Gericht hat mit Verweis auf sein Urteil vom 8. Februar 2021 im unfallversicherungsrechtlichen Verfahren sämtliche vorgebrachten abzugsrelevanten Kriterien einer gesamthaften Würdigung unterzogen. Seinen nicht zu beanstandenden Erwägungen ist hinzuzufügen, dass in der Regel eine psychisch bedingte verstärkte Rücksichtnahme seitens Vorgesetzter und Arbeitskollegen nicht als eigenständiger Abzugsgrund anerkannt wird (SZS 2015 S. 561, 9C_366/2015 E. 4.3.1 mit Hinweisen). Die geltend gemachten psychischen Beeinträchtigungen, die im Übrigen aus medizinischer Sicht die Arbeitsfähigkeit nicht beeinträchtigen, können daher nicht berücksichtigt werden. Sodann stellt eine Einschränkung in der Arbeitssuche keinen lohnsenkenden Faktor dar (vgl. Urteil 9C_421/2017 vom 19. September 2017 E. 2.4). Die Frage, ob ein Anspruch auf Unterstützung bei der erwerblichen Wiedereingliederung besteht, wird in nachstehender E. 7 geprüft. Schliesslich ist der Beschwerdeführer darauf hinzuweisen, dass die seit dem 1. Januar 2022 geltenden Änderungen des IVG und der zugehörigen IVV hier nicht anwendbar sind (E. 3.1 hievor). In Berücksichtigung eines Abzugs von 10 % ergibt sich ein in die Vergleichsrechnung einzusetzendes Invalideneinkommen von Fr. 60'990.- (Fr. 67'767.- x 0.9).