Citation: 4A_626/2023 E. 5.2

5.2. Die Vorinstanz hat erkannt, im Bestätigungsschreiben vom 23. August 2017 werde eine Auszahlung des Betrags an den Beschwerdeführer in Aussicht gestellt. Unter Berücksichtigung des Umstandes, dass sich die Gemeinschaftspraxis im Aufbau befinde, habe die Beschwerdegegnerin die Auszahlung an ihre Rentabilität und damit an ihr Geschäftsergebnis geknüpft. Damit handle es sich nicht um einen unbestimmten Erfüllungszeitpunkt, bei dem die versprochene Leistung sofort fällig würde (Art. 75 OR), sondern um eine sogenannte Besserungsklausel. Sodann habe die Beschwerdegegnerin das Datum vom 12. Dezember 2021 als frühestmöglichen Zeitpunkt für den Eintritt der Fälligkeit nur für den Fall genannt, dass die Vorinstanz von einer Fälligkeit ausgehen sollte. Der Beschwerdeführer habe es unterlassen zu begründen, weshalb die dem Bestätigungsschreiben vom 23. August 2017 zugrunde liegenden Forderungen fällig sein sollten.