Citation: 6B_6/2013 E. 1.3.1

1.3.1. Der Beschwerdeführer macht im Wesentlichen geltend, die Geschädigte habe ausgesagt, ihn während der Tramfahrt vom 29. November 2011 mit der Kamera ihres Mobiltelefons fotografiert zu haben. Jedoch seien von jenem Vorfall (im Gegensatz zur Begegnung vom 22. November 2011) keine Fotos vorhanden. Hätte die Geschädigte tatsächlich Fotoaufnahmen gemacht, müssten diese im Mobiltelefon vorhanden sein. Seine Ehefrau habe zu Protokoll gegeben, die Bilder nicht gespeichert zu haben. Diese Darstellung stehe im Widerspruch zu den Angaben im Benutzerhandbuch des Geräts, wonach Aufnahmen automatisch gespeichert würden. Aufgrund dieses Widerspruchs erschienen ihre Aussagen insgesamt als unglaubhaft (Beschwerde S. 4 ff.). Diese Ausführungen dringen nicht durch und vermögen die vorinstanzliche Beweiswürdigung nicht zu erschüttern. Es leuchtet mit dem Beschwerdeführer ein, dass die Geschädigte die fraglichen Bilder am 29. November 2011 (wie bereits am 22. November 2011) zu Beweiszwecken aufnahm. Folgt man der Argumentation des Beschwerdeführers, so machte die Geschädigte am 29. November 2011 keine Fotos und gab ungeachtet dessen wahrheitswidrig an, über entsprechendes Beweismaterial zu verfügen. Dies ist nicht ohne Weiteres nachvollziehbar. Es liegt auf der Hand, dass die Untersuchungsbehörde einem entsprechenden Hinweis nachgehen und den Speicher des Mobiltelefons sichten würde. Mithin ist nicht anzunehmen, die Geschädigte offerierte Beweismittel im Wissen darum, dass diese nicht existierten. Darauf muss nicht näher eingegangen werden. Die Argumentation vermag aus mehreren Gründen keine Willkür in der vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellung darzutun. Der Beschwerdeführer beschränkt sich darauf, einen nach seinem Dafürhalten vorhandenen Widerspruch in den Aussagen der Geschädigten hervorzuheben. Gestützt darauf und indem er die vorinstanzliche Beweiswürdigung im Ergebnis ausklammert, gelangt er zum Schluss, dass die Aussagen der Geschädigten insgesamt als unglaubhaft zu qualifizieren sind. Selbst wenn sich die Angaben der Geschädigten nicht mit den technischen Erklärungen des Geräteherstellers vereinbaren liessen, hätte der Beschwerdeführer substanziiert aufzeigen müssen, inwiefern die vorhandenen Beweise andere Schlussfolgerungen geradezu aufgedrängt hätten und die Beweiswürdigung der Vorinstanz nicht nur im Hinblick auf die einzelnen Beweise (respektive die einzelne Aussage der Geschädigten zur unterlassenen Speicherung), sondern auch im Ergebnis offensichtlich unhaltbar sei. Darüber hinaus schätzt die erste Instanz, auf deren Erwägungen die Vorinstanz verweist, die Schilderungen der Geschädigten betreffend die Fotoaufnahmen (und nicht nur betreffend die unbestrittene gemeinsame Fahrt) als glaubhaft ein. Sie stellt willkürfrei fest, dass sich die Geschädigte am 29. November 2011 in einer ausserordentlichen Stresssituation befand. Es sei, so die erste Instanz, durchaus nachvollziehbar, dass die Geschädigte die mit dem Mobiltelefon gemachten Aufnahmen versehentlich gelöscht bzw. nicht gespeichert habe. Selbst wenn das benutzte Gerät die Aufnahmen automatisch speichert, ist die Feststellung, die Geschädigte habe die Bilder vor Aufregung versehentlich gelöscht, nicht offensichtlich unhaltbar. Was der Beschwerdeführer betreffend die von der Vorinstanz aufgezeigten Widersprüche in seinen Aussagen vorbringt, überzeugt nicht und geht nicht über eine appellatorische Kritik hinaus. Damit legt er einzig dar, wie seine Sachverhaltsschilderungen nach eigenem Dafürhalten richtigerweise zu würdigen gewesen wären. Es ist zweifelsohne nicht offensichtlich unhaltbar, seine Antwort auf die Frage, weshalb er die Geschädigte auf deren Gynäkologen angesprochen habe, als ausweichend sowie unklar und damit als Lügensignal zu qualifizieren. Die im angefochtenen Entscheid aufgezeigten Widersprüche betreffen zu einem wesentlichen Umfang die polizeiliche und die staatsanwaltschaftlichen Einvernahmen sowie die Befragung vor der ersten Instanz. Nichts für seinen Standpunkt abzuleiten vermag deshalb der (im kantonalen Verfahren amtlich verteidigte) Beschwerdeführer aus der Behauptung, die Art der Befragung durch die Vorinstanz habe ihm erschwert, den Sachverhalt überzeugend zu schildern. Es erübrigt sich, näher auf diese Unterstellung einzugehen. Nicht zu hören ist der Beschwerdeführer mit dem Vorwurf, die Polizeibeamtin habe Suggestivfragen gestellt, weshalb es nicht erstaune, dass er "die eine oder andere Aussage machte, welche einem nicht ganz stimmig erscheinen könnte". Seine Ausführungen sind nicht substanziiert. Er setzt sich weder inhaltlich mit den durch die Vorinstanzen aufgezeigten Widersprüchen anlässlich der polizeilichen Befragung noch mit den vorinstanzlichen Erwägungen betreffend die Suggestivfragen auseinander. Die Beschwerde genügt den Begründungsanforderungen gemäss Art. 106 Abs. 2 BGG nicht. Insgesamt zeigt der Beschwerdeführer nicht auf, dass und inwiefern das vorinstanzliche Beweisergebnis schlechterdings nicht mehr vertretbar sein sollte, und eine Verletzung der Unschuldsvermutung ist nicht ersichtlich. Die Beschwerde erweist sich als unbegründet, soweit sie den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG überhaupt zu genügen vermag.