Citation: 5A_588/2023 E. 1.3.3

1.3.3. Die Beschwerdeführerin rügt weiter, wie bereits in ihrer Beschwerde an das Obergericht vom 9. Juni 2023, die KESB habe das Gesuch vom 15. Mai 2023 um Wiederaufgleisung des Kontakts zwischen ihr und den Kindern bis heute nicht behandelt. Das Obergericht prüfte daher, ob der KESB Rechtsverweigerung oder Rechtsverzögerung vorgeworfen werden könne, was es verneinte. Soweit die Beschwerdeführerin behaupten wollte - was zufolge ihrer nicht in allen Teilen einfach nachvollziehbaren Ausführungen unklar bleibt -, das Obergericht habe die Beschwerde nicht als Rechtsverweigerungs- oder Rechtsverzögerungsbeschwerde entgegengenommen und nicht behandelt, träfe dieser Vorwurf offensichtlich nicht zu; dazu kann auf die E. 2 des angefochtenen Entscheids verwiesen werden. Inzwischen liegen sowohl der Entscheid der KESB vom 16. August 2023 als auch der Entscheid des Obergerichts vom 18. Oktober 2023 über die dagegen erhobene Beschwerde vor, die das Begehren der Beschwerdeführerin vom 15. Mai 2023 materiell behandelt haben und sich entsprechend zu ihrem Besuchsrecht äussern. Das schutzwürdige Interesse der Beschwerdeführerin an der Aufhebung oder Änderung des angefochtenen Entscheids ist insoweit nachträglich dahingefallen. Soweit die Beschwerdeführerin auch noch vor Bundesgericht Rechtsverweigerung bzw. Rechtsverzögerung geltend macht, ist die Beschwerde gegenstandslos geworden. Auf die in diesem Zusammenhang erhobenen Rügen braucht daher nicht weiter eingegangen zu werden.