Citation: 5A_111/2016 E. 6.2.2

6.2.2. Die Beschwerdeführerin wirft dem Kantonsgericht vor, Art. 317 Abs. 1 ZPO bundesrechtswidrig anzuwenden. Sie bestreitet, die besagte Tatsachenbehauptung im Berufungsverfahren erstmals aufgestellt zu haben, und verweist zum Beweis auf verschiedene Eingaben im erstinstanzlichen Verfahren: auf ihre Duplik vom 27. März 2014, wo sie ausgeführt habe, dass der Beschwerdegegner am Bauerngut in X.________ nach wie vor beteiligt sei und dass sich dies einkommens- und vermögensmässig auswirke; auf ihre Klageantwort vom 27. Mai 2013, wo sie erklärt habe, dass der Beschwerdegegner tatsächlich ein monatliches Erwerbseinkommen von mindestens Fr. 16'000.-- erziele, und wo insbesondere Einkommen aus dem Hotelbetrieb geltend gemacht und die Edition der entsprechenden Unterlagen verlangt worden sei; schliesslich auf ihre Stellungnahme zum Beweisergebnis vom 2. März 2015, wo sie behauptet habe, dass die Hotelanlage in X.________ seit Jahren erfolgreich und mit beträchtlichem, allerdings nie offengelegtem Gewinn betrieben würde.