Citation: 5A_816/2023 E. 2.3

2.3. Neue Tatsachen und Beweismittel dürfen vor Bundesgericht nur so weit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG). Inwiefern dies der Fall ist, ist in der Beschwerde näher dazulegen (vgl. Art. 42 Abs. 2 BGG). Hiervon erfasst sind unechte Noven, also Tatsachen, die im bisherigen Verfahren bereits hätten vorgebracht werden können, aber nicht vorgebracht wurden. Echte Noven, d.h. Tatsachen, die erst entstanden sind, nachdem vor der Vorinstanz keine neuen Tatsachen und Beweismittel mehr vorgetragen werden konnten, sind im Verfahren vor Bundesgericht demgegenüber unbeachtlich (BGE 143 V 19 E. 1.2; 139 III 120 E. 3.1.2). Der Beschwerdeführer verweist im Zusammenhang mit der Obhutzuteilung (vgl. E. 3 hiernach) darauf, dass er über einen Führerausweis verfüge und sich jederzeit ein eigenes Auto anschaffen könne. In der Eingabe vom 10. September 2024 gibt er weiter unter Beilage verschiedener im Jahre 2024 entstandener Unterlagen an, die Mutter "torpediere" seinen Kontakt zur Tochter. All diese Vorbringen sind neu und bleiben unbeachtlich: Grossteils handelt es sich um echte Noven, die durch das Bundesgericht von vornherein nicht berücksichtigt werden können. Soweit es dagegen unechte Noven sind, bleiben sie ausser Acht, weil der vorinstanzliche Verfahrensausgang allein noch kein Grund ist, sie erst vor Bundesgericht vorzutragen (Art. 99 Abs. 1 BGG; BGE 143 V 19 E. 1.2).