Citation: 8C_760/2023 E. A

A.a. Der 1994 geborene A.________ war im Rahmen eines Projektes für stellenlose Schulabgänger des Vereins B.________ als Praktikant im Unternehmen C.________ tätig und dadurch bei der Helsana Unfall AG (nachfolgend: Helsana) unfallversichert. Am 12. Oktober 2010 erlitt er bei einem Motorradunfall ein Polytrauma (Mittelgesichtsfrakturen, Mittelhandfraktur links, Weichteilverletzung Knie rechts mit offener Bursa praepatellaris, hochfrontaler Kontusionsblutung und epiduraler Blutung frontal rechts und Kontusionsblutung frontal sowie eine kleine Lungenkontusion Oberlappen links; Bericht des Spitals D.________ vom 17. November 2010. Die Verletzungen wurden mehrfach operativ versorgt. In der Folge fanden am 11. Dezember 2012 und am 6. März 2013 weitere Operationen zur Rekonstruktion des vorderen Kreuzbandes (VKB) am linken Knie statt. Mit Verfügung vom 4. Juni 2014 stellte die Helsana gestützt auf die orthopädische und neurologische Begutachtung der Swiss medical Assessment- and Business-Center AG (SMAB) vom 7. April 2014 die vorübergehenden Leistungen ein. A.b. Mit Schreiben vom 23. Februar 2021 meldete A.________ linksseitige Kniebeschwerden als Rückfall zum Unfall vom 12. Oktober 2010. Gestützt auf die Beurteilung der Versicherungsärztin Dr. med. E.________, Fachärztin für Orthopädie und Traumatologie des Bewegungsapparates FMH, vom 2. November 2021 stellte die Helsana die Versicherungsleistungen wiederum infolge Erreichens des Endzustands ein (Schreiben vom 5. November 2021). Zu den von A.________ daraufhin eingereichten Berichten von Dr. med. F.________, Klinik G.________, vom 22. Dezember 2021 und 23. Februar 2022 nahm Dr. med. E.________ am 11. Januar und 8. März 2022 Stellung, worauf die Helsana die Leistungseinstellung bestätigte (Verfügung vom 11. März 2022). Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 18. November 2022 fest.