Citation: 6B_149/2017 E. A

X.________ wird vorgeworfen, er habe seinem Sohn B.________ mit einem Kindertrottinett gegen den Kopf geschlagen. Dieser habe eine Impressionsfraktur des Schädels mit zerebralem Kontusionsödem und kleinen Parenchymblutungen erlitten, die ohne neurochirurgischen Eingriff jederzeit zu einer lebensbedrohlichen oder tödlichen Hirnschädigung hätte führen können. Überdies habe X.________ E.________ mehrfach zur Duldung des Beischlafs genötigt, obwohl sie ihm gesagt habe, sie wolle keinen Geschlechtsverkehr und sich dagegen gewehrt habe. Ferner habe er zu E.________ gesagt, "wenn du etwas sagst, weisst du, was du kriegst", damit sie niemandem erzähle, dass er B.________ mit dem Trottinett geschlagen habe. Diese Worte hätten für E.________ bedeutet, dass er sie töten würde, weshalb sie dem Krankenhauspersonal nichts über den wirklichen Ursprung der Verletzung erzählt habe. Weiter habe X.________ E.________ mehrfach gedroht, indem er zu ihr gesagt habe, "ich töte dich", "ich lösche die ganze Familie aus", oder "wenn du mich anzeigst/mich verrätst, ich bin bereit zu sterben", was auch ihre Kinder B.________, C.________, A.________ sowie D.________ gehört hätten. Nach diesen Worten hätten E.________ und die Kinder um ihr Leben gebangt. Dazu habe X.________ in mehreren Fällen und meist in Anwesenheit der Kinder ein Küchenmesser genommen, um seinen Äusserungen Nachdruck zu verleihen. Dieses Messer habe er E.________ jeweils nah an den Hals oder an die Brust gehalten. Sodann habe X.________, teilweise mehrfach, B.________ und A.________ mit einem Gürtel, Holzstock, Kabel oder Ähnlichem an verschiedenen Stellen, meist auf den Rücken, geschlagen. B.________, C.________, A.________ und D.________ habe X.________ mit der flachen Hand, der Faust oder den Füssen meist ins Gesicht, auf den Rücken, in den Bauch oder in die Knie geschlagen oder getreten. D.________ habe er gewürgt. Überdies habe X.________ E.________, teilweise mehrfach, mit der flachen Hand ins Gesicht geschlagen; sie an den Haaren gerissen; E.________ mit einem Gürtel, einem Holzstock, einem Kabel oder ähnlichem Gegenstand geschlagen; mit der Faust oder dem Ellbogen ins Gesicht geschlagen und mit der Hand am Hals gewürgt. Schliesslich habe X.________ E.________ mit der Faust auf den Mund geschlagen, so dass ihr in der Folge ein Zahn abgestorben sei und sich eine Entzündung an der Wurzelspitze gebildet habe. X.________ habe sie mit der Faust auf die Stirn geschlagen, so dass ihre Augen und ihre Stirn angeschwollen seien. Er habe sie zwei Mal so fest gewürgt, dass sie fast keine Luft mehr bekommen habe und danach für ungefähr eine Woche kaum noch habe schlucken oder essen können. E.________ habe durch das Würgen eine Prellung der Halswirbelsäule erlitten.