Citation: 4A_300/2013 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz ging davon aus, es könnte als Verstoss gegen Art. 2 und Art. 3 Abs. 1 lit. b UWG in Betracht fallen, wenn sich der Beschwerdegegner 2 als Vertreter der Beschwerdegegnerin 1 bei Verkaufsbesuchen als Vertreter der Beschwerdeführerin ausgegeben und dabei bewusst irreführend die Tatsache verwendet haben sollte, dass er diese Kunden bereits früher besucht hatte, um diese glauben zu lassen, er verkaufe Produkte der Beschwerdeführerin. Sie führte deshalb ein Beweisverfahren betreffend die von der Beschwerdeführerin diesbezüglich bei Kundenbesuchen behaupteten Vorgehensweisen des Beschwerdegegners 2 durch und hörte namentlich die von der Beschwerdeführerin angerufenen Zeugen an. Nach Würdigung der von der Beschwerdeführerin bezeichneten Urkunden und der Zeugenaussagen gelangte die Vorinstanz zum Schluss, dass der Beschwerdeführerin der Beweis für das behauptete Verhalten des Beschwerdegegners 2 nicht gelungen sei, weshalb sie das Rechtsbegehren 2 als unbegründet abwies.