Citation: U 15/02 31.10.2003 E. 1

In formell-rechtlicher Hinsicht rügt der Beschwerdeführer, die Vorinstanz habe durch den Verzicht, beim Hausarzt einen zusätzlichen Bericht zu den geklagten Beschwerden und der Schwere der erlittenen Verletzungen einzuholen, das rechtliche Gehör verletzt (Art. 29 Abs. 2 BV). Eine ebensolche Verletzung stelle die mangelnde Auseinandersetzung mit der unterschiedlichen Beurteilung des physischen Gesundheitszustandes durch den Hausarzt Dr. med. G.________ und den SUVA-Kreisarzt Dr. med. C.________ in seinem Abschlussbericht vom 20. April 2000, dar. Die Prüfungspflicht der entscheidenden Behörde bildet das Korrelat zum Anspruch des Rechtsuchenden auf rechtliches Gehör. Sie erstreckt sich auf sämtliche für den Entscheid erheblichen Tatbestandselemente, bedeutet jedoch nicht, dass sich die entscheidende Behörde über alle Vorbringen auszusprechen hat. Vielmehr kann sie sich auf die für den Entscheid wesentlichen Gesichtspunkte beschränken (BGE 99 V 188; vgl. auch BGE 124 V 181 Erw. 1a, 118 V 58 Erw. 5b, 117 Ib 492 Erw. 6b/bb, je mit Hinweisen). Das Gleiche gilt in Bezug auf die Begründungspflicht (BGE 124 V 181 Erw. 1a mit Hinweisen). Der vorinstanzliche Entscheid kommt den Anforderungen an eine rechtsgenügliche Begründung vollumfänglich nach. Er enthält eine umfassende und nachvollziehbare Begründung und die Schlussfolgerungen beruhen auf einer eingehenden Würdigung der entscheidrelevanten medizinischen Unterlagen. Indem die Vorinstanz beide Berichte des Hausarztes (vom 22. Juli und 18. August 2000) beizog, jedoch zum Schluss kam, dass nicht darauf abgestellt werden kann und den Sachverhalt auch hinsichtlich der psychischen Problematik im Rahmen der freien Beweiswürdigung als genügend abgeklärt sah, hat sie keine Gehörsverletzung begangen, womit die diesbezüglichen Einwände fehl gehen.