Citation: 5A_407/2023 E. C

C.a. C.a.a. Gegen den Entscheid des Bezirksgerichts vom 5. August 2022 (der Mutter zugestellt am 26. Oktober 2022) erhob die Mutter am 7. November 2022 Berufung an das Obergericht des Kantons Zürich. Sie beantragte die Aufhebung der Dispositiv-Ziffern 1, 2, 3, 4, 6, 7, 10, 11, 12, 16, 17 und 19 des bezirksgerichtlichen Entscheids, die Wiederherstellung des Aufenthaltsbestimmungsrechts über die Tochter sowie die Feststellung, dass die Tochter sich per sofort wieder bei der Mutter aufhalte. Für den Fall der Abweisung dieser Begehren beantragte sie die Regelung eines näher bestimmten Besuchs- und Ferienrechts. C.a.b. Auch gegen die Verfügung des Bezirksgerichts vom 22. Februar 2023 reichte die Mutter am 6. März 2023 Berufung ein. C.b. Mit Entscheid vom 20. April 2023 vereinigte das Obergericht die beiden Berufungsverfahren. Sodann hiess es die Berufung vom 7. November 2022 insoweit gut, als es die Besuchsregelung gemäss Entscheid des Bezirksgerichts vom 5. August 2022 (Dispositivziff. 18) aufhob und dahingehend ersetzte, dass die Mutter berechtigt und verpflichtet sei, C.________ für die Dauer des Abänderungsverfahrens an jedem zweiten Freitagnachmittag nach der Schule bis am Montagmorgen, Schulbeginn, auf eigene Kosten zu sich oder mit sich auf Besuch zu nehmen. Zudem regelte es den Übergabeort und die Tragung der Fahrtkosten zu und von diesem Ort. Im Übrigen wies es die Berufung ab, soweit es darauf eintrat. Die gegen die Verfügung des Bezirksgerichts vom 22. Februar 2023 gerichtete Berufung vom 6. März 2023 wies das Obergericht ab. Ferner bewilligte das Obergericht beiden Parteien die unentgeltliche Rechtspflege.