Citation: 8C_501/2021 E. 6.3

6.3. Wenn in der Beschwerde weiter geltend gemacht wird, die Tatsache, dass der behandelnde Psychiater lediglich in mehrmonatigen Abständen konsultiert werde, ändere nichts an der nach wie vor bestehenden Arbeitsunfähigkeit, ist dem ebenfalls kein Erfolg beschieden. Denn für die Bestimmung des Rentenanspruchs ist grundsätzlich unabhängig von der Diagnose und unbesehen der Ätiologie ausschlaggebend, ob und in welchem Ausmass eine Beeinträchtigung der Arbeits- bzw. Erwerbsfähigkeit vorliegt (BGE 143 V 409 E. 4.2.1; Urteil 8C_465/2019 vom 12. November 2019 E. 6.2.3; vgl. ferner BGE 148 V 49 E. 6.2.2). Der nach dem Gesagten beweiskräftigen Stellungnahme des RAD-Psychiaters Dr. med. C.________ vom 17. Oktober 2017 ist klar zu entnehmen, dass unter Berücksichtigung der Ergebnisse der BvO aus psychiatrischer Sicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit keine Diagnose mit längerdauernder Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit gestellt werden könne. Damit erweisen sich nähere Ausführungen zur Behandlungsfrequenz und - wie die Vorinstanz zu Recht erkannt hat - insbesondere ein strukturiertes Beweisverfahren an sich als entbehrlich (vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.3; Urteil 8C_270/2019 vom 5. September 2019 E. 4.2.2).