Citation: 8C_506/2023 E. 3.2

3.2. Die Beschwerdeführerin bringt dagegen vor, es sei nicht Sache der EL-Organe und auch nicht des kantonalen Versicherungsgerichts, den von der IV-Stelle ermittelten Invaliditätsgrad zu überprüfen. Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung gehe es nicht an, dass eine rechtskräftige Entscheidung der IV-Stelle bei der EL-Anspruchsberechnung abgeändert werde. Indem die Vorinstanz nicht von einem Invaliditätsgrad von 48 % und somit von einem hypothetischen Erwerbseinkommen von Fr. 26'147.- ausgegangen sei, sondern einen eigenen Invaliditätsgrad bemessen (55 %) und gestützt darauf ein hypothetisches Erwerbseinkommen von Fr. 20'816.- festgelegt habe, habe sie Bundesrecht verletzt.