Citation: 9C_666/2020 E. 5.1

5.1. Die bimaxilläre Umstellungsosteotomie setzt unbestrittenermassen am Kiefer, d.h. ausserhalb des Kausystems an. Gemäss dem Gerichtsgutachten des Dr. med. Dr. med. dent. E.________ vom 12. Oktober 2019 war der Hauptgrund für diese Behandlung die Stabilisierung des Bisses. Er legte dar, die in den Akten (vor der Operation am 26. März 2019) ausgewiesene eingeschränkte Kaufunktion liege nicht mehr vor. Auch Prof. Dr. med. Dr. med. dent. B.________ nannte im Kostengutsprachegesuch vom 2. März 2018, mit der vorgesehenen Massnahme solle die Zahnstellung (Malokklusion) korrigiert sowie eine Weiterentwicklung der bereits ausgeprägten Zahnschäden vermieden werden. Es ist somit nicht bundesrechtswidrig, dass das kantonale Gericht zum Schluss gekommen ist, die vorgesehene Behandlung habe bezweckt, den Fehlbiss zu korrigieren und die Kaufunktion zu verbessern.