Citation: 4A_98/2023 E. 3.2.5

3.2.5. Auch soweit die Beschwerdeführer die vorinstanzliche Feststellung beanstanden, dass die Bedingungen des Beschwerdegegners für das Eingehen eines Vertrages längst bekannt gewesen seien und ihm nicht vorgeworfen werden könne, er habe seine Meinung radikal geändert, vermögen sie keine Willkür darzutun. Unabhängig davon, ob der Beschwerdegegner ihnen anlässlich der Besprechungen am 24. bzw. 27. November 2020 mitgeteilt hat, dass ein allfälliger Anschlussvertrag bis spätestens Ende Dezember gegenseitig unterzeichnet sein müsse, ergab sich dies jedenfalls deutlich aus dem Schreiben vom 23. Dezember 2020. Im Übrigen ergibt sich ohnehin bereits aus dem Vertrag 2015, dass allfällige Änderungen (und damit auch ein Anschlussvertrag) schriftlich zu erfolgen haben. Aus den Ausführungen der Beschwerdeführer ergibt sich denn auch nicht, dass der Beschwerdegegner betreffend das (entscheidende) Schriftlichkeitserfordernis seine Position geändert hätte.