Citation: 1C_337/2014 E. 3.4

3.4. Die Feststellung des Verwaltungsgerichts, das Beibehalten von zwei Fahrspuren auf der Solothurnerstrasse führe zu einem Verkehrschaos und bedeutenden Umtrieben und Einschränkungen, erscheint vor dem Hintergrund der Kritik des Beschwerdeführers nicht als willkürlich (Art. 97 Abs. 1 BGG). Das Bau- und Justizdepartement hat in dieser Hinsicht zudem bereits im vorinstanzlichen Verfahren vorgebracht, dass die Trottoirs der Solothurnerstrasse nicht geeignet seien, Schwerverkehr aufzunehmen, auch nicht vorübergehend. Dass dies bei einem provisorisch eingerichteten Kreisel anders sein soll, wie der Beschwerdeführer argumentiert, steht dem nicht entgegen. Ebenfalls nicht zu beanstanden ist, dass die Vorinstanz es als nicht praktikabel erachtet hat, ein nach Tages- und Nachtzeit differenziertes Verkehrsregime einzurichten oder die zulässige Höchstgeschwindigkeit zu reduzieren, zumal damit auch die Verkehrskapazität verringert würde. Unter dem Gesichtspunkt der wirtschaftlichen Tragbarkeit ist schliesslich nicht zu beanstanden, dass das Verwaltungsgericht angesichts der Auswirkungen auf die Baukosten keine Verkürzung der Bauzeit angeordnet hat. In diesem Zusammenhang und auch bezüglich der übrigen vom Beschwerdeführer vorgeschlagenen Massnahmen durfte es berücksichtigen, dass die Umleitung und die entsprechenden Lärmimmissionen nur einige Monate dauern (vgl. Urteil 1A.39/2004 vom 11. Oktober 2004 E. 2.2, in: URP 2005 S. 40). Den Vorschlag, den Verkehr von Olten nach Egerkingen über Kappel umzuleiten, macht der Beschwerdeführer erstmals im Verfahren vor Bundesgericht. Er stützt sich dabei auf Annahmen, mit denen sich das Verwaltungsgericht nicht befasst hat und die damit gemäss Art. 99 Abs. 1 BGG neu und deshalb unzulässig sind. Die sinngemäss vorgetragenen Rügen der willkürlichen Sachverhaltsfeststellung (Art. 97 Abs. 1 BGG) und der Verletzung des Vorsorgeprinzips (Art. 11 Abs. 2 USG) erweisen sich somit als unbegründet, soweit darauf einzutreten ist.