Citation: 5A_1035/2020 E. 3.4.2

3.4.2. Mit dem blossen Argument, es liege auf der Hand, dass das tschechische Gesundheits- und Krankenkassensystem nicht mit demjenigen in der Schweiz vergleichbar sei, vermag der Beschwerdeführer keine Rechtsfehlerhaftigkeit des angefochtenen Entscheids darzutun. So erläutert er etwa nicht, weshalb es ihm nicht möglich gewesen sein soll, eine Bestätigung von seiner Krankenkasse anzufordern, dass die Kosten für die Osteopathiebehandlungen nicht gedeckt seien. Eine Verletzung seines Beweisanspruchs, weil die Vorinstanz diesbezüglich die angebotene Parteibefragung nicht vornahm, ist ferner nicht ersichtlich. Der Beschwerdeführer zeigt nicht auf, welcher höhere Beweiswert seiner Befragung nebst seiner schriftlichen Bekundung, die Behandlungen würden nicht vergütet, zukommen sollte.