Citation: 8C_658/2022 E. 10.2.3

10.2.3. Die von der Invalidenversicherung übernommene erstmalige berufliche Ausbildung zur Detailhandelsassistentin konnte die Beschwerdeführerin wohl erfolgreich abschliessen (vgl. Sachverhalt lit. A.a), aus gesundheitlichen Gründen jedoch nie uneingeschränkt ausüben. Zwar vermochte sie ab Februar 2011 während rund vierzehn Monaten mit einem leidensangepassten maximalen Pensum von ungefähr 50% die Tätigkeit als Aushilfs-Schuhmodeberaterin auszuüben und dabei laut Auszug aus dem individuellen Konto (fortan: IK-Auszug) auch das Invalideneinkommen zu erzielen, auf welchem die Ermittlung des Invaliditätsgrades von 60% gemäss Verfügung vom 18. Mai 2011 basierte. Wegen zunehmender gesundheitlicher Einschränkungen musste sie diese Tätigkeit jedoch aus medizinischen Gründen aufgeben und die Invalidenversicherung um Umschulungsmassnahmen ersuchen. Die IV-Stelle veranlasste in der Folge weitere berufliche Massnahmen, welche sie am 23. Juni 2014 mit der Feststellung abschloss, "dass zum jetzigen Zeitpunkt keine Umschulung möglich [sei], da die Belastbarkeit und das Arbeitspensum noch weiter gesteigert werden [müssten]". Da die Beschwerdeführerin jedoch zwischenzeitlich ab Juni 2014 in der Eingliederungsinstitution Stiftung C.________ "einen geschützten Arbeitsplatz gefunden" hatte, stellte die Beschwerdegegnerin die Eingliederungsbemühungen ein.