Citation: 2C_50/2017 E. A

A.C.________ (geb. 1989) stammt aus dem Kosovo und ist serbischer Staatsangehöriger. Am 5. November 1990 reiste er im Familiennachzug in die Schweiz ein und erhielt die Aufenthaltsbewilligung; seit dem 10. September 2001 verfügt er über die Niederlassungsbewilligung. Am 29. Dezember 2011 ehelichte A.C.________ die kosovarische Staatsangehörige B.C.________ (geb. 1992), worauf diese in die Schweiz einreiste. Die Gatten trennten sich am 18. Mai 2013; die Ehe wurde mit Urteil des Grundgerichts U.________ (Kosovo) vom 30. Oktober 2015 geschieden. Das Amtsstatthalteramt Luzern bestrafte A.C.________ am 24. Juni 2008 mit einer Busse von Fr. 300.-- wegen Tätlichkeiten (begangen am 4. April 2008). Am 8. November 2012 sprach das Kriminalgericht des Kantons Luzern A.C.________ der sexuellen Nötigung und der Vergewaltigung (begangen am 16. Januar 2009, jeweils in gemeinsamer Tatbegehung) schuldig und verurteilte ihn zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren, davon 18 Monate bedingt aufgeschoben bei einer Probezeit von zwei Jahren. Nach Durchführung der Rechtsmittelverfahren vor dem Kantonsgericht Luzern, 2. Abteilung (Urteil vom 24. Juni 2013) und dem Bundesgericht (Urteil 6B_1040/2013 vom 18. August 2014) sprach das Kantonsgericht Luzern, 2. Abteilung, A.C.________ am 3. Februar 2015 der sexuellen Nötigung und der Vergewaltigung schuldig und verurteilte ihn zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren, davon 24 Monate bedingt aufgeschoben bei einer Probezeit von zwei Jahren. Die Staatsanwaltschaft Emmen hatte A.C.________ am 4. Juli 2013 zu einer bedingt aufgeschobenen Geldstrafe von 30 Tagessätzen zu je Fr. 70.-- und einer Busse von Fr. 300.-- verurteilt wegen Tätlichkeiten und Drohung (begangen am 28. Dezember 2012) zum Nachteil von dessen damaliger Ehefrau B.C.________. Am 31. März 2014 hatte die Staatsanwaltschaft Emmen zudem eine Busse von Fr. 100.-- ausgesprochen wegen Tätlichkeiten (begangen am 2. März 2014).