Citation: 8C_447/2017 E. 3.2

3.2. Gestützt auf die Ergebnisse des Gutachtens der Klinik H.________ ging die Vorinstanz davon aus, dass der medizinische Endzustand frühestens per 31. März 2014 eingetreten sei, so dass die Versicherung bis zu diesem Zeitpunkt einerseits die Kosten der Heilbehandlung zu übernehmen habe. Andererseits habe die Versicherte auch über den 5. November 2009 hinaus und bis zum 31. März 2014 Anspruch auf Taggelder, nach Massgabe der vom Gutachter attestierten Arbeitsfähigkeit sowie unter Berücksichtigung ihrer im Rahmen der Anstellungsverhältnisse erbrachten, effektiven Arbeitsleistung und der von ihr allenfalls bezogenen Arbeitslosenentschädigung. Zur Arbeitsfähigkeit hielt das Kantonsgericht fest, dass die Versicherte bei einer zumutbaren 70%igen zeitlichen Anwesenheit am Arbeitsplatz eine "konzentriertere - mit anderen Worten effektive - Leistung von drei bis vier Stunden pro Tag erbringen" könne. Daraus resultiere eine zusätzliche Leistungseinbusse von 40 %. Im Einkommensvergleich ergebe sich somit ein Invaliditätsgrad von gerundet 60 %.