Citation: 5A_772/2021 E. 2

Die Beschwerde hat eine Begründung zu enthalten, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt (Art. 42 Abs. 2 BGG), was eine sachbezogene Auseinandersetzung mit dessen Erwägungen erfordert (BGE 140 III 115 E. 2 S. 116; 142 III 364 E. 2.4 S. 368). Eine solche sachbezogene Auseinandersetzung mit den Kernerwägungen des angefochtenen Entscheides (B.________ habe gerade wegen der erdrückenden mütterlichen Dominanz und ihren sozial isolierenden Erziehungspraktiken fremdplatziert werden müssen, damit er sich normal entwickeln könne; es würde die getroffene Massnahme unterlaufen, wenn der seit der Platzierung bestehende mütterliche Expansionsdrang hinsichtlich des Besuchs- und Ferienrechts nicht eingegrenzt werde und die einzelnen Besuchs- bzw. Ferieneinheiten zu lange am Stück dauern würden; B.________ müsse in seinem neuen Umfeld Teil der Peer-Group werden können und dürfe nicht permanent herausgerissen werden, damit wichtige Lernprozesse nicht erschwert würden) findet nicht ansatzweise statt, wenn die Beschwerdeführerin abstrakt geltend macht, das Kindeswohl bilde oberste Richtschnur und Eltern müssten gut zu ihren Kindern schauen und sie beschützen.