Citation: 6B_1125/2020 E. 3.4.1

3.4.1. Die Vorinstanz hat überzeugend aufgezeigt, weshalb sie übereinstimmend mit der ersten Instanz und in Anlehnung an deren Erwägungen zum Schluss gelangt, dass das Vorderlicht am Motorfahrrad des Verstorbenen gebrannt habe. Dabei legt sie zunächst den Unterschied in der Wahrnehmung zwischen den Aussagen des Beschwerdeführers und F.________ einerseits sowie H.________, E.________ und I.________ anderseits dar. Nach den zutreffenden Erwägungen der Vorinstanz haben die drei letztgenannten Personen gemäss ihren Depositionen das brennende Licht am Motorfahrrad von G.C.________ sel. vor dem Unfall konkret gesehen. Der Beschwerdeführer und F.________ haben demgegenüber das Motorfahrrad nach eigenen Angaben überhaupt nicht wahrgenommen und daraus geschlossen, dass es ohne Licht fuhr, wobei sie das Motorfahrrad auch nicht unmittelbar vor der Kollision im Lichtkegel ihrer Fahrzeuge gesehen haben. Wenn die Vorinstanz - gleich wie das Erstgericht - daraus folgert, dass der Beschwerdeführer und F.________ nur vermuten, dass das Licht nicht brannte, während die anderen drei Personen das Licht tatsächlich brennen sahen, so ist dies nicht zu beanstanden. Mit der blossen Behauptung, diese Würdigung sei falsch, spitzfindig, praxisfremd und aktenwidrig vermag der Beschwerdeführer keine Willkür darzutun. Soweit er darüber hinausgehende Ausführungen macht, beschränkt er sich zudem überwiegend darauf, den Feststellungen der Vorinstanz seine eigene Sachdarstellung entgegenzubringen und wie in einem Berufungsverfahren frei zur Beweiswürdigung zu plädieren. Dabei verkennt der Beschwerdeführer, dass das Bundesgericht keine Appellationsinstanz ist, die eine freie Würdigung in tatsächlicher Hinsicht vornimmt. Seine Vorbringen erschöpfen sich weitgehend in einer appellatorischen Kritik am angefochtenen Entscheid, auf welche das Bundesgericht praxisgemäss nicht eintritt (vgl. E. 3.3 hiervor).