Citation: 1B_319/2019 E. 2.4

2.4. Die Beschwerdeführerin kann sich auf ihr Akteneinsichtsrecht und die rechtlichen Voraussetzungen der Beschränkung desselben berufen. Die Staatsanwaltschaft hat jedoch lediglich dem Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin untersagt, bestimmte Akten der Beschwerdeführern auszuhändigen bzw. an sie weiterzuleiten. Dem Rechtsvertreter selbst wurden die Akten vollständig zugestellt, und es ist ihm auch erlaubt, sie der Beschwerdeführerin zu zeigen, womit dieser nicht verboten ist, darin Einsicht und davon Kenntnis zu nehmen. Die Staatsanwaltschaft will offenbar einzig vermeiden, dass die Beschwerdeführerin Unterlagen über eine Drittperson, mit der sie in Konflikt steht, auf elektronische und öffentlich zugängliche Medien aufschaltet, wie sie das gemäss den entsprechenden Vorwürfen im Strafverfahren bei der gleichen Person früher mutmasslich auch schon getan hat. Verfügt jedoch der Strafverteidiger über vollen Zugang zu den Strafakten und hat die Beschwerdeführerin selbst die Möglichkeit zur Einsicht- und Kenntnisnahme hinsichtlich aller Aktenbestandteile, ist nicht ersichtlich, inwiefern die Verteidigungsrechte durch die angefochtene Verfügung beschnitten worden sein sollten. Dass die Wahrnehmung der Akteneinsicht gewisse organisatorische Massnahmen auf Seiten des Verteidigers bedingt, namentlich um zu vermeiden, dass die Beschwerdeführerin Kopien oder Bildaufnahmen der Akten anfertigt, hat keine irreversiblen Nachteile zur Folge. Solche Vorkehren sind zumutbar und erscheinen nicht übermässig aufwendig.