Citation: 4F_4/2024 E. 3

Die Gesuchstellerin wirft dem Bundesgericht zunächst vor, im angefochtenen Entscheid eine offensichtlich unrichtige Rechtsanwendung vorgenommen zu haben. Es habe namentlich verschiedene Bestimmungen der Bundesverfassung und des Bundesgerichtsgesetzes sowie Völkerrecht verletzt. Insbesondere sei das EG ArR nicht zur Berechnung der Beschwerdefrist anwendbar. Überdies zähle der 1. November (Allerheiligen) nach Ziffer 19 des Verzeichnisses der kantonalrechtlichen Feiertage gemäss Artikel 11 des Europäischen Übereinkommens vom 16. Mai 1972 über die Berechnung von Fristen (SR 0.221.122.3; im Folgenden: Europäisches Übereinkommen), zu dessen Zeichnerstaaten die Schweiz gehöre, im ganzen Gebiet des Kantons Aargau zu den gesetzlichen Feiertagen. Die Gesuchstellerin verkennt damit, dass die Rechtsanwendung bzw. die rechtliche Würdigung des zu beurteilenden Sachverhalts im angefochtenen Urteil nicht mit Revision in Frage gestellt werden kann. Diese dient namentlich nicht dazu, angebliche Rechtsfehler zu korrigieren (vgl. BGE 122 II 17 E. 3; Urteile 4F_7/2023 vom 12. Januar 2024 E. 3; 2F_34/2022 vom 13. Dezember 2022; 4F_13/2021 vom 12. Oktober 2021 E. 1.3). Mit ihrer Kritik an der Rechtsanwendung im angefochtenen Urteil macht die Gesuchstellerin keinen Revisionsgrund geltend, weshalb darauf nicht eingetreten werden kann.