Citation: U 173/99 26.01.2000 E. 2

2.- Die Vorinstanz hat in einlässlicher Würdigung der medizinischen Unterlagen, worunter sich mehrere Berichte anstaltsunabhängiger Fachärzte befinden, zutreffend festgestellt, dass der Beschwerdeführer ab 15. September 1997 zu 75 % leistungsfähig war und ab 20. Oktober 1997 mit Rücksicht auf die Unfallfolgen seine frühere Erwerbstätigkeit als Projektleiter wieder vollumfänglich hätte ausüben können. Die Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde sind unbegründet. Entgegen den Einwendungen des Versicherten enthalten die ärztlichen Stellungnahmen zur Einschränkung der Arbeitsfähigkeit im vorliegend interessierenden Zeitraum keine abklärungsbedürftigen Widersprüche. Dr. med. F.________, Orthopädie, berichtete am 9. Dezember 1997, bisher habe er keine Ursache für die geklagten Beschwerden finden und keine Diagnose stellen können. Grundsätzlich sei er in Anbetracht der ganzen Krankengeschichte und der nur minimen objektivierbaren Befunde nicht mehr sicher, ob der Versicherte seine Beschwerden nicht übertreibe. Dr. med. G.________ von der Abteilung Chirurgie des Spitals X.________ hielt in der Folge fest, auf Grund der Beschwerden müsse eine posttraumatische Arthrose im Lisfranc des rechten Fusses angenommen werden. Die Umstellung auf eine vorwiegend sitzende Tätigkeit werde wohl nicht zu umgehen sein (Bericht vom 11. März 1998). In Kenntnis dieser Ausführungen, die im Wesentlichen auf den Angaben des Versicherten beruhen, weshalb ihnen nur geringer Beweiswert zukommt, gelangte SUVA-Kreisarzt Dr. med. B.________ in der Beurteilung vom 26. März 1998 zum Schluss, dass der Versicherte in seinem Beruf wieder voll einsatzfähig sei. Schliesslich erklärte Dr. med. G.________ in einem kurz nach Erlass des Einspracheentscheides (vom 5. Mai 1998) verfassten Bericht vom 14. Mai 1998, dass heute radiologisch (Röntgenbild vom 31. März 1998) keine Arthrose im Bereich der rechten Fusswurzel festzustellen und der Versicherte, dessen Beschwerden nicht objektivierbar seien, für eine Tätigkeit, welche keine besondere Belastung des rechten Beines verlangt, als voll arbeitsfähig zu betrachten sei. Nicht zumutbar seien Tätigkeiten, welche stehende Arbeiten oder regelmässiges Gehen auf unebenem Boden verlangten. Was schliesslich den Hinweis auf den Bericht des Dr. med. T.________ vom 6. Dezember 1997 betrifft, hielt der Hausarzt darin auf Anfrage des Rechtsvertreters des Beschwerdeführers fest, dieser sei als Rollladenmonteur höchstens zu 50 % arbeitsfähig, während für leichte, vorwiegend sitzend verrichtete Tätigkeiten volle Arbeitsfähigkeit bestehe. Da der Versicherte vor dem Unfall als Projektleiter tätig war, zu 50 % bis 60 % Büroarbeiten ausführte, mit Kunden verhandelte und Vorführungen veranstaltete (Bericht der SUVA vom 14. November 1996 über die Befragung des Versicherten), kann er aus der Einschätzung des Dr. T.________ nichts zu seinen Gunsten ableiten. Das nachträglich eingereichte Zeugnis des nämlichen Arztes (vom 10. Dezember 1999) bezieht sich nicht auf den praxisgemäss (BGE 116 V 248 Erw. 1a) massgebenden Zeitraum bis zum Erlass des Einspracheentscheides (vom 5. Mai 1998) und kann daher nicht in die Beurteilung miteinbezogen werden. Abgesehen davon beruht die Stellungnahme zur Arbeitsunfähigkeit einerseits wiederum auf der Tätigkeit als Rollladenmonteur und andererseits auf dem subjektiven Beschwerdebild. Angesichts der im Wesentlichen übereinstimmenden ärztlichen Angaben ist auf die Anordnung eines medizinischen Gutachtens zu verzichten, da hievon keine neuen Erkenntnisse erwartet werden können, die zu einem abweichenden Ergebnis zu führen vermöchten. Ebenso wenig ist dem Antrag auf Einvernahme von Zeugen stattzugeben, da der Verfahrensausgang allein von der ärztlichen Einschätzung der Leistungsfähigkeit und deren Würdigung durch das Gericht abhängig ist.