Citation: 6B_678/2021 E. 2.1

2.1. Die Beschwerdeführerin wendet sich zunächst gegen den Freispruch der Beschwerdegegnerin 1 von der Anklage der Veruntreuung in Bezug auf einen Betrag von Fr. 226'000.-- (Anklageziffer 2.3.a). Sie rügt in diesem Punkt eine offensichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhalts durch die Vorinstanz. Zwar gehe die Vorinstanz zu Recht davon aus, dass der Betrag von insgesamt Fr. 226'000.--, den die Beschwerdegegnerin 1 in drei Tranchen vom "E.________"-Konto in bar abgehoben habe, letztlich tatsächlich für den Erwerb einer Liegenschaft in V.________ verwendet worden sei. Doch übersehe sie, dass die Beschwerdegegnerin 1 sich diesen Betrag zunächst selbst angeeignet und ihn erst hernach als ihr eigenes Geld - und nicht als jenes des Privatklägers - in die D.________ AG eingebracht habe, um damit Anzahlungen für den Erwerb der Liegenschaften in V.________ zu leisten. Die Beschwerdegegnerin 1 habe mithin durch ihre Vorgehensweise vorgegeben, die Anzahlung stamme von ihr als Privatperson. In Wirklichkeit habe der Privatkläger den Betrag von Fr 350'000.-- auf das "E.________"-Konto mit dem Zweck überwiesen, der D.________ AG ein Darlehen für den Erwerb von Liegenschaften zu gewähren. Zweck der Geldüberweisung sei mithin nicht nur der Erwerb von Liegenschaften durch die D.________ AG gewesen, sondern darüber hinaus auch die Gewährung eines Darlehens an dieselbe für den Erwerb von Liegenschaften. In der Buchhaltung der D.________ AG sei der vom Privatkläger hingegebene Betrag zwar als Darlehen verbucht worden. Gegenkonto bei der Einbuchung des Darlehens habe indes ein Konto "Bankguthaben Bank F.________" bei der Bank F.________ gebildet, das gar nicht existiert habe. Die Beschwerdegegnerin 1 habe somit offensichtlich nicht vorgehabt, das vom Privatkläger stammende Geld der D.________ AG zweckgemäss als dessen Darlehen zur Verfügung zu stellen. Indem sie das Geld in der Folge in bar abgehoben und als eigenes Darlehen in die D.________ AG eingebracht habe, um damit Anzahlungen für den Erwerb der Liegenschaft zu leisten, habe sie das vom Privatkläger gewährte Darlehen zweckwidrig verwendet (Beschwerde S. 3 ff.).