Citation: 9C_615/2021 E. 7.1

7.1. Die Vorinstanz hat diese Frage anhand der von der Beschwerdegegnerin eingeholten Angaben des Spitals E.________ und des Spitals G.________ detailliert geprüft. Sie hat berücksichtigt, dass hinsichtlich FFS-Operationen multiple Techniken beschrieben werden, welche je nach individuellem Bedarf bei den betroffenen Personen zum Einsatz gelangen (vgl. Stellungnahme des Spitals E.________ vom 21. Juli 2020). Noch konkreter belegbar ist ein Behandlungsangebot in der Schweiz anhand der Angaben des Spital G.________ (zum Behandlungsangebot vgl. auch Urteil 9C_136/2021 vom 10. Januar 2021 E. 6.1). In dessen Stellungnahme vom 22. September 2020 findet sich nämlich ein Katalog der im dortigen Schwerpunkt für Geschlechtervarianz (nachfolgend: SPGV) angebotenen Eingriffe, wobei diese sowohl bei trans Personen (im Rahmen der FFS) als auch bei cis Personen (im Rahmen anderer Indikationen) durchgeführt würden. Dieser beinhaltet folgende Massnahmen: Hairline-Lowering (Vorverlagern / Vertiefen des Haaransatzes), Abtragen des knöchernen Brauenwulstes (frontal bossing), Rhinoplastik, Philtrumverkürzung, Genioplastiken / Kinnkorrekturen, Mandibulaformung / Kieferkorrektur, Augenbrauenlift, Facelift, Lippenaugmentation, Wangenvolumenaufbau mit Eigenfett (Lipofilling) und Hyaluronsäurefillern, Abtragen des Adamsapfels, Stimmlippenplastik. Inwieweit die vorinstanzliche Feststellung, die gesichtsfeminisierenden Operationen, welchen sich die Beschwerdeführerin in Belgien unterzogen habe, seien in dieser Liste im Wesentlichen enthalten, offensichtlich unrichtig sein oder auf einer Rechtsverletzung beruhen soll, ist weder (substanziiert) dargelegt noch ersichtlich. Sie bleibt deshalb für das Bundesgericht verbindlich (E. 1).