Citation: 5A_827/2023 E. 4.3.3

4.3.3. Der Beschwerdeführer erachtet den Vorwurf als aktenwidrig, er habe nicht erklärt, weshalb er am Freitagvormittag keiner Erwerbstätigkeit nachgehen könne. Tatsächlich habe er einen Tagesplan zu den Akten gereicht, in dem sein Tagesablauf detailliert festgehalten und eingängig beschrieben werde. Er sei mit Schulbesuchen, Haushalt, Wäsche, Vorbereitung der Kinder, Einkaufen und anderen administrativen Dingen beschäftigt. Mit diesem Vorbringen habe die Vorinstanz sich nicht auseinandergesetzt und damit den Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) verletzt. Dies überzeugt nicht: Selbst wenn der Beschwerdeführer im Berufungsverfahren hinreichend dargelegt haben sollte, wie er den Freitagvormittag verbringt (vgl. Beschwerdebeilage 11), bedeutet dies nicht, dass er damit die Unmöglichkeit einer Arbeitstätigkeit in diesem Zeitraum aufgezeigt hat, zumal unter Umstellung der derzeit gelebten Gewohnheiten. Er zeigt vor Bundesgericht insbesondere nicht auf, in welchem Zusammenhang er den Tagesplan eingereicht und dass er im Berufungsverfahren hinreichend genau aufgezeigt hat, inwieweit ihn die fraglichen Arbeiten an einer Ausdehnung der Erwerbstätigkeit hindern. Ausserdem äussert der Beschwerdeführer sich nicht zur Annahme des Kantonsgerichts, ihm sei ein Nachholen gewisser Arbeitsstunden auch an anderen Tagen als am Freitag möglich. Willkür kann der Vorinstanz nicht vorgeworfen werden und auch den Gehörsanspruch hat diese nicht verletzt, indem sie auf das wenig relevante Vorbringen nicht eingegangen ist (vgl. BGE 148 III 30 E. 3.1; 143 III 65 E. 5.2).