Citation: 6B_855/2023 E. 2.9.2

2.9.2. In Bezug auf die Asperation der hypothetischen Einzelstrafen wegen der "weiteren" Schändungen und der "weiteren sexuellen Handlungen mit Kindern" kann dem Beschwerdeführer nicht gefolgt werden. Zwar trifft es zu, dass die Taten offensichtliche Parallelen aufweisen. Diese richteten sich gegen dieselbe Geschädigte, umfassen vergleichbare Handlungen und betreffen dieselben Rechtsgüter. Allerdings (und im Gegensatz zum Urteil 6B_1176/2021 vom 26. April 2023 zugrundeliegenden Sachverhalt, wo die fraglichen Handlungen am selben Tag geschahen) verteilten sich die Übergriffe über den langen Zeitraum von über einem Jahr (ca. 27. Juni 2017 bis 23. August 2018), womit sich der Beschwerdeführer immer wieder an der Geschädigten verging. In zeitlicher Hinsicht besteht damit kein enger Konnex. Vor diesem Hintergrund erweist sich eine Asperation der hypothetischen Einzelstrafen von 12 Monaten um drei Viertel (9 Monate) zwar als streng, sie liegt jedoch noch im oberen Bereich des (im Rahmen der Strafzumessung weiten) Ermessensspielraums der Vorinstanz. Gleiches gilt für die Asperation der hypothetischen Einzelstrafe in Höhe von 12 Monaten wegen mehrfacher Pornografie. Die Vorinstanz asperiert diese um 10 Monate und rechnet der Einsatzstrafe damit einen verhältnismässig grossen Teil der zusätzlichen Einzelstrafe an. Dabei ist jedoch zu berücksichtigen, dass sich der Unrechtsgehalt jener Tat nicht vollständig in der Aufnahme der zum Nachteil der Geschädigten begangenen sexuellen Übergriffe erschöpfte. Zum einen leitete der Beschwerdeführer Teile der Filmaufnahmen an seine damalige Freundin weiter, womit er - wie von der Vorinstanz richtig erwogen - das Risiko für deren unkontrollierte Verbreitung massiv erhöhte. Zum anderen fanden sich auf seinem Gerät auch drei mit der Geschädigten in keinem Zusammenhang stehende verbotene Aufnahmen. Im Lichte dieser Tatsachen kommt die Asperation um 10 Monate noch am oberen Ende des vorinstanzlichen Ermessensspielraums zu liegen.