Citation: 5A_195/2013 E. 2.2.5

2.2.5. Ob es sich bei der vor Obergericht einzig mehr geforderten Feststellung, der Beschwerdegegner sei nicht mehr Willensvollstrecker des elterlichen Nachlasses, überhaupt um einen neuen Antrag im Sinne von Art. 326 Abs. 1 ZPO handelt, kann an dieser Stelle ohnehin offenbleiben. Neben dem Hinweis auf das Novenverbot hat das Obergericht sein Nichteintreten überdies damit begründet, dass die Aufsichtsbehörde nicht befugt sei, über die Beendigung des Willensvollstreckermandates materiellrechtlich verbindliche Feststellungen zu treffen. So habe die Erstinstanz denn auch nur vorfrageweise dazu Stellung genommen.