Citation: 1P.464/2000 25.08.2000 E. A

A.- Das Besondere Untersuchungsrichteramt des Kantons Basel-Landschaft beantragte mit einer an das Präsidium des Verfahrensgerichts in Strafsachen gerichteten Eingabe vom 14. Januar 2000 den Erlass eines Haftbefehls gegen X.________ wegen Verdachts des Betruges (Art. 146 StGB) und des Betreibens einer Bank ohne Bewilligung (Art. 46 des Bankengesetzes). Es führte in seinem Antrag aus, X.________ werde dringend verdächtigt, als Haupttäter seit 1993 mit Hilfe der Y.________ Bank und der Y.________ Finanzgesellschaft Geldanlagegeschäfte nach dem Schneeballprinzip durchzuführen, wobei sich die seit 1993 erfolgten Anlagen und somit auch die Deliktssumme auf rund DM 80 Mio. belaufen würden. Die Staatsanwaltschaft in Bochum (Deutschland) habe seit März 1998 im Zusammenhang mit der Anlagetätigkeit der Y.________ Bank gegen verschiedene Angeschuldigte, darunter X.________, ermittelt. Auf Ersuchen der Staatsanwaltschaft Bochum habe das Statthalteramt Arlesheim mit Schreiben vom 16. Februar 1999 das Verfahren gegen X.________ übernommen. Dieser wurde am 19. Januar 2000 festgenommen. Die Präsidentin des Verfahrensgerichts in Strafsachen des Kantons Basel-Landschaft ordnete am gleichen Tag gegen X.________ wegen dringenden Verdachts des Betruges und des Betreibens einer Bank ohne Bewilligung sowie wegen Kollusions- und Fortsetzungsgefahr die Untersuchungshaft bis 16. Februar 2000 an. Mit Entscheid vom 16. Februar 2000 verlängerte sie die Haft bis 12. April 2000. Die dagegen eingereichte Beschwerde des Angeschuldigten wies das Obergericht des Kantons Basel-Landschaft am 29. Februar 2000 ab. Gegen diesen Entscheid erhob X.________ staatsrechtliche Beschwerde, die das Bundesgericht mit Urteil vom 8. Mai 2000 abwies, soweit es auf sie eintreten konnte und soweit sie nicht gegenstandslos geworden war (1P. 198/2000). Eine weitere staatsrechtliche Beschwerde richtete sich gegen den Beschluss des Obergerichtspräsidiums vom 27. April 2000, mit dem die Verlängerung der Haft bis am 7. Juni 2000 durch die Präsidentin des Verfahrensgerichts mit Entscheid vom 12. April 2000 bestätigt worden war. X.________ zog diese staatsrechtliche Beschwerde am 17. Mai 2000 zurück, worauf das bundesgerichtliche Verfahren am 22. Mai 2000 als erledigt abgeschrieben wurde (1P. 280/2000). Am 25. Mai 2000 beantragte das Besondere Untersuchungsrichteramt beim Verfahrensgericht in Strafsachen die Verlängerung der Haft bis 2. August 2000. Die Präsidentin des Verfahrensgerichts entsprach diesem Antrag mit Entscheid vom 7. Juni 2000. Die von X.________ dagegen erhobene Beschwerde wies das Obergerichtspräsidium des Kantons Basel-Landschaft am 23. Juni 2000 ab.