Citation: 1C_586/2020 E. 6.3

6.3. Den Vorbringen der Beschwerdeführerin kann nicht gefolgt werden. Die Vorinstanz hat im angefochtenen Entscheid einlässlich erläutert, wieso sich der Verlust der Nutzungsmöglichkeiten durch die vorgesehene teilweise Abtretung oder Enteignung der Strassenparzelle Nr. 255 in Grenzen halte. Sie hat überdies darauf hingewiesen, dass der Geerenweg eine gewöhnliche, auf ihre Funktionalität reduzierte Verkehrsanlage sei, weshalb nicht ersichtlich sei, welche praktischen Vorteile sich die Beschwerdeführerin aus einem (Mit-) Bestimmungsrecht bei der "Gestaltung" der Strasse verspreche. Die Beschwerdeführerin macht weder geltend, die Beurteilung der Vorinstanz beruhe auf einer offensichtlich unrichtigen Sachverhaltsfeststellung, noch zeigt sie solches auf. Ebenso wenig geht aus ihren Vorbringen hervor oder ist ersichtlich, dass die Vorinstanz die erwähnten Nachteile bundesrechtswidrig bewertet oder gewichtet hätte. Auch soweit die Beschwerdeführerin abweichend von der Vorinstanz von einem erheblichen Mehrverkehr auf dem Geerenweg sowie, als Folge davon, einer deutlich höheren Belastung ihrer Liegenschaft Nr. 256 durch Verkehrslärm und Feinstaub ausgeht, ergibt sich aus ihren Vorbringen nicht, dass die begründete gegenteilige Prognose der Vorinstanz offensichtlich unrichtig wäre, soweit sie solches überhaupt rügt. Ihre Ausführungen zur angeblichen Werteinbusse dieser Liegenschaft bei einer Realisierung der vorgesehenen Erschliessung sind daher unbehelflich, ungeachtet der Frage, wie sie ansonsten zu beurteilen wären. Gleiches gilt mit Blick auf das zum Verlust der Nutzungsmöglichkeiten und des (Mit-) Bestimmungsrechts bei der Strassengestaltung Gesagte für die Vorbringen der Beschwerdeführerin zur Entschädigung für das abzutretende Teilstück der Strassenparzelle Nr. 255, zumal sie die geltend gemachte Entschädigungshöhe gerade unter Verweis auf diesen Verlust begründet. Soweit sie sich im Rahmen ihrer Ausführungen zur Zumutbarkeit erneut zu Erschliessungsvarianten äussert und die Erforderlichkeit der vorgesehenen Erschliessung in Frage stellt, ist darauf sodann nicht weiter einzugehen. Auch sonst geht aus den Vorbringen der Beschwerdeführerin nicht hervor oder ist ersichtlich, dass die vorinstanzliche Beurteilung der Zumutbarkeit des strittigen Eigentumseingriffs unter den gegebenen Umständen bundesrechtswidrig wäre, zumal die Vorinstanz ergänzend darauf hingewiesen hat, mit der Vergemeinschaftung eines Streckenabschnitts liessen sich Unterhaltskosten sparen. Dass die Beurteilung massgebliches kantonales Recht verletzen würde, macht die Beschwerdeführerin ferner nicht geltend (vgl. vorne E. 3.3).