Citation: 2C_10/2023 E. 2.3.1

2.3.1. Gemäss dem durch die Vorinstanz festgestellten Sachverhalt ist die Ex-Ehegattin des Beschwerdeführers nach ihren eigenen Angaben am 10. Juli 2019 aus der gemeinsamen ehelichen Wohnung ausgezogen. Am 16. August 2019 liess sie sich bei der Frauenzentrale in Bern bezüglich Trennung rechtlich beraten, am 17. September 2019 liess sie der Vermieterin der ehelichen Wohnung das Kündigungsschreiben zukommen, in dem sie den 13. August 2019 als Trennungsdatum anführte; diesen Trennungszeitpunkt gab sie im November 2019 auch gegenüber den Steuerbehörden an. Mit einem Nachtrag zum Mietvertrag (betreffend Mieterwechsel), zugestellt am 18. Oktober 2019 durch die Vermieterin, sollte die Ex-Ehegattin aus dem Mietverhältnis entlassen werden, wobei der Beschwerdeführer die Unterschrift verweigerte. Der Beschwerdeführer bestreitet diese tatsächlichen Vorgänge nicht. Er macht demgegenüber geltend, es sei "durchaus plausibel", dass die Ehegattin mit diesen Vorgängen Fixkosten sparen wollte und sie entsprechend - wie auch das Schreiben an die Steuerbehörde - bloss der Vorbereitung seiner Ex-Ehegattin für die Abmeldung ins Ausland dienten. Es gelingt dem Beschwerdeführer damit zum Vornherein nicht, die Annahme der Vorinstanz in Frage zu stellen: Entgegen der Vorbringen durfte die Vorinstanz die Handlungen willkürfrei als Indiz verstehen, dass sich die Ehegattin aus der Beziehung zurückzog und die Vorgänge so zumindest von ihrer Seite nicht primär zur Einsparung von Fixkosten, sondern mit Blick auf die Beendigung der Beziehung und die spätere Ehescheidung erfolgten. Der Beschwerdeführer bringt seinerseits keine Belege vor, die nahelegen, dass die Ehegemeinschaft weiterhin bestanden hätte. Die Feststellung der Vorinstanz, wonach sich die Ehegatten spätestens im Oktober 2019 getrennt hatten, ist daher nicht willkürlich. Das Bundesgericht ist an den diesbezüglich festgestellten Sachverhalt gebunden (Art. 105 Abs. 1 BGG; BGE 128 II 145 E. 2.3; Urteile 2C_104/2023 vom 22. Februar 2023 E. 2.4; 2C_739/2021 vom 27. Januar 2022 E. 4.4.1 mit Hinweisen).