Citation: 8C_247/2007 04.12.2007 E. 4

Mit Blick auf die erwerblichen Folgen der gesundheitlich bedingten Einschränkung des Leistungsvermögens ist einzig die Höhe des von der IV-Stelle gewährten Abzuges auf dem hypothetischen Invalideneinkommen streitig. Der Beschwerdeführer rügt, mit der Gewährung eines Abzuges von 10% sei den tatsächlichen Gegebenheiten nicht genügend Rechnung getragen worden und beantragt, es sei ihm ein leidensbedingter Abzug von mindestens 15% zu gewähren. 4.1 Die Höhe des leidensbedingten Abzuges ist eine Ermessensfrage, die im Gegensatz zum früheren Recht (vgl. Art. 104 lit. c OG) nicht geprüft werden kann (Art. 95 und 97 BGG). Überprüft werden kann der Abzug nur wegen rechtsfehlerhafter Ermessensbetätigung, d.h. Ermessensüberschreitung oder -missbrauch (BGE 132 V 393 E. 3.3). Bei der Festsetzung des Abzuges zu berücksichtigen sind die Merkmale der leidensbedingten Einschränkung, Alter, Dienstjahre, Nationalität/Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad. Der Einfluss aller Merkmale auf das Invalideneinkommen ist dabei gesamthaft einzuschätzen und der Abzug darf nicht mehr als 25% betragen (BGE 126 V 75 E. 5a und b). Entgegen den Ausführungen des Beschwerdeführers ist weiterhin von einem Beschäftigungsgrad von 100% auszugehen. Dafür, dass der Beschwerdeführer als niedergelassener Ausländer eine Lohneinbusse hinnehmen müsste, sind keine Anhaltspunkte ersichtlich. Die Gewährung eines Abzugs von 10% aufgrund der leidensbedingten Einschränkung erscheint als angemessen. Ermessensüberschreitung oder -missbrauch liegen nicht vor.