Citation: 1C_240/2020 E. 2.2

2.2. Der Beschwerdeführer führt nach eigenen Angaben einen Schweinemast-Betrieb und betreibt Ackerbau. Der Anbau bzw. der Raum weist nach seiner Darstellung eine Grundfläche von rund 24 m² auf. Die Vorinstanz hat den fraglichen Raum aufgrund seiner Ausgestaltung (Kücheneinrichtung mit allen Anschlüssen, Heizung, Internetanschluss) als Wohnraum eingestuft. Sie hat unter Hinweis auf Angaben der Dienststelle rawi festgehalten, die maximal anrechenbare Geschossfläche an Wohnraum für Betriebe bis drei Standardarbeitskräfte (SAK) betrage gemäss der kantonalen Bewilligungspraxis 300 m². Der Betrieb des Beschwerdeführers verfüge vor Ort bereits über zwei Wohnhäuser mit gesamthaft vier Wohnungen. Der Beschwerdeführer bestreite nicht, dass sein Betrieb damit mehr Wohnraum aufweise, als nach dieser Praxis zulässig sei. Er stelle auch nicht in Abrede, dass mindestens eine dieser vier Wohnungen fremdvermietet sei. Zudem sei offensichtlich, dass der beschwerdeführerische Hof in unmittelbarer Nähe der Bauzone liege. Es sei deshalb nicht nachvollziehbar, dass der Beschwerdeführer für die fraglichen Nutzungen auf den Anbau angewiesen sei. Vielmehr könne dafür die fremdvermietete Wohnung verwendet oder eine Lokalität in der nahegelegenen Bauzone gesucht werden. Eine Nutzung des Anbaus als Betriebsbüro, Medikamentenlager und Aufenthaltsraum für Angestellte sei unter dem Titel von Art. 16a Abs.1 RPG nicht bewilligungsfähig.