Citation: 1C_121/2020 E. 4.2

4.2. Wie die Vorinstanz im angefochtenen Urteil ausgeführt hat und der Beschwerdeführer nicht substanziiert bestreitet, können mit einem amtlichen Quartierplan nach geltendem kantonalem Recht keine von der Bau- und Zonenordnung abweichenden Regelungen getroffen werden (vgl. FRITZSCHE/BÖSCH/WIPF/KUNZ, a.a.O., S. 242). Besteht ein entsprechendes Bedürfnis, stellt das kantonale Recht hierfür andere Instrumente der Sondernutzungsplanung zur Verfügung, namentlich Sonderbauvorschriften (§§ 79 ff. PBG/ZH) oder Gestaltungspläne (§§ 83 ff. PBG/ZH). Diese Instrumente können unter gewissen Voraussetzungen mit einem Quartierplan kombiniert werden (§ 129 PBG/ZH). Mit dem Quartierplan Nr. 458 "Rütihof" wurden durch hoheitlichen Beschluss je Grundstück maximale Bruttogeschossflächen definiert. Der Beschwerdeführer bestreitet nicht substanziiert, dass eine von der Bau- und Zonenordnung abweichende Regelung der maximalen Ausnützung allein mittels Quartierplan nach geltendem Recht nicht (mehr) zulässig wäre, dass also die am 11. Juni 1975 beschlossene Beschränkung der Ausnützung je Grundstück mit dem Instrument des Quartierplans seit dem Inkrafttreten des PBG/ZH nicht mehr angeordnet werden könnte. Umstritten ist hingegen, ob die im Quartierplan Nr. 458 "Rütihof" noch vor dem Inkrafttreten des PBG/ZH und der Bau- und Zonenordnung der Stadt Zürich angeordnete Beschränkung der Ausnützung weiterhin gültig ist.