Citation: I 411/01 28.04.2003 E. A

Der im Dezember 1984 geborene W.________ leidet unter anderem an einem frühkindlichen Autismus mit schwerer geistiger Retardierung und schweren Verhaltensstörungen. Es wurden ihm verschiedene Leistungen der Invalidenversicherung zugesprochen (medizinische Massnahmen; heilpädagogische Förderung; Sonderschulung; Pflegebeitrag für hilflose Minderjährige; Entschädigung für Hauspflege). Insbesondere teilte ihm die Ausgleichskasse des Kantons Graubünden im Juni 1993 mit, der seit 1. Februar 1989 bei einer Hilflosigkeit mittleren Grades ausgerichtete Pflegebeitrag für hilflose Minderjährige werde bis 31. Oktober 1998 verlängert und es werde ab 6. Januar 1992 bis 31. Oktober 1998 eine Entschädigung für Hauspflege bei geringem Betreuungsaufwand gewährt. Mit Schreiben vom 6. Oktober 1998, welches der Verwaltung am 7. Oktober 1998 zuging, wurde ein Gesuch um Verlängerung und Erhöhung dieser Leistungen gestellt. Mit Verfügung vom 17. August 2000 sprach die IV-Stelle des Kantons Graubünden dem Versicherten für die Zeit vom 1. November 1998 bis zum 31. Dezember 2002 weiterhin einen Pflegebeitrag für hilflose Minderjährige zu, und zwar bis Februar 2000 bei einer Hilflosigkeit mittleren Grades und ab März 2000 bei einer solchen schweren Grades. Mit Verfügung vom 18. August 2000 verlängerte sie auch die Entschädigung für die Hauspflege für die Zeit vom 1. November 1998 bis zum 31. Dezember 2004, wobei sie nach wie vor von einem geringen Betreuungsaufwand ausging.