Citation: 9C_48/2022 E. 3.1

3.1. Es steht fest und ist unbestritten, dass die Invalidenversicherung die Prothesenversorgung (zumindest) im Umfang der Kosten für ein elektronisches Kniegelenk des Typs "C-Leg 4" übernimmt (zur Austauschbefugnis vgl. Art. 21bis IVG). Zu prüfen ist einzig die Rechtsfrage (vgl. BGE 143 V 190 E. 3 und 7), ob es sich beim von der Vorinstanz zugesprochenen Kniegelenk des Typs "Genium" um ein einfaches und zweckmässiges Hilfsmittel handelt oder um eine darüber hinausgehende bestmögliche resp. bessere Vorkehr, die (in Bezug auf die Mehrkosten im Vergleich zum "C-Leg 4") von der IV-Stelle nicht zu übernehmen ist.