Citation: 5C.146/2000 15.02.2001 E. 5

5.- Die Berufung ist aus den dargelegten Gründen teilweise gutzuheissen, während die Anschlussberufung erfolglos bleibt. Da die Beklagte jegliche Schadenersatzpflicht hartnäckig bestreitet, die Klägerin aber immerhin die geforderte Entschädigung für das Fahrzeug erlangt, rechtfertigt es sich, die Verfahrenskosten der Beklagten aufzuerlegen und sie zu einer angemessenen Parteientschädigung an die Klägerin zu verurteilen; dass diese mit ihren Begehren auf Schadenersatz für die im Fahrzeug angeblich mitgeführten Gegenstände unterliegt, fällt nicht ins Gewicht, konnte sie sich doch in guten Treuen veranlasst sehen, auch diesen Punkt mit Berufung aufzugreifen (Art. 156 Abs. 3 und Art. 159 Abs. 3 OG; BGE 113 II 323 E. 9c letzter Absatz und E. 9d S. 343 f.; 112 V 81 E. 4 S. 86; Poudret/Sandoz-Monod, Commentaire de la loi fédérale d'organisation judiciaire, Bern 1992, N. 4, je zu Art. 156 und Art. 159 OG, S. 147 f. und S. 163 f. mit Nachweisen). Über die Kosten- und Entschädigungsfolgen für das kantonale Verfahren wird das Obergericht neu zu entscheiden haben (Art. 157 und Art. 159 Abs. 6 OG).