Citation: 6B_980/2022 E. 1.4.2

1.4.2. Indem die Vorinstanz das Tatverschulden des Beschwerdegegners in Anbetracht der vorliegenden Umstände als insgesamt schwer einstuft und die Einsatzstrafe im oberen Bereich des mittleren Drittels des Strafrahmens festlegt, konkret bei ungefähr 36 Monaten, überschreitet sie ihr Ermessen nicht (Urteil S. 102 f. E. 3.5.4). Die diesbezügliche Rüge der Beschwerdeführerin erweist sich als unbegründet (Beschwerde S. 5). Entgegen der Kritik der Beschwerdeführerin erwägt die Vorinstanz sodann ebenso zutreffend (Beschwerde S. 5 f.), die Strafzumessung unter Würdigung aller wesentlichen Umstände führe vorliegend zu einer Freiheitsstrafe, die im Grenzbereich zwischen der teilbedingten und der unbedingten Freiheitsstrafe liege, weshalb sich der Richter zu fragen habe, ob - zugunsten des Beschuldigten - eine Sanktion, welche die Grenze nicht überschreite, noch innerhalb seines Ermessensspielraumes liege (Urteil S. 103 E. 3.5.4; vgl. BGE 134 IV 17 E. 3; Urteil 6B_681/2011 vom 12. März 2012 E. 3.3). Die Vorinstanz gelangt zum Schluss, sie halte die Anordnung einer teilbedingten Freiheitsstrafe hier noch für angemessen, weshalb die Einsatzstrafe auf 36 Monate festzusetzen sei (Urteil S. 103 E. 3.5.4). Dass die Vorinstanz diese Überlegungen vornimmt, bevor sie die Täterkomponenten einbezieht, erweist sich vorliegend als insofern unerheblich, als sie diese ohnehin als neutral bewertet (Urteil S. 108 E. 3.6.7). Die Beschwerdeführerin macht nicht geltend, dass die Voraussetzungen des teilbedingten Vollzugs nicht gegeben sind.