Citation: 6B_1236/2018 E. 3.1

3.1. Nach Art. 158 Ziff. 1 StGB macht sich strafbar, wer aufgrund des Gesetzes, eines behördlichen Auftrages oder eines Rechtsgeschäfts damit betraut ist, Vermögen eines andern zu verwalten oder eine solche Vermögensverwaltung zu beaufsichtigen, und dabei unter Verletzung seiner Pflichten bewirkt oder zulässt, dass der andere am Vermögen geschädigt wird. Ziff. 1 Abs. 3 dieser Bestimmung verschärft die Strafandrohung des Grundtatbestandes, wenn der Täter in der Absicht handelt, sich oder einen andern unrechtmässig zu bereichern. Die erste Instanz bejahte diese Qualifikation. Die Vorinstanz sah die Bereicherungsabsicht nicht erfüllt und verurteilte den Beschwerdegegner wegen einfacher ungetreuer Geschäftsbesorgung. Die Beschwerdeführerin verlangt, er sei wegen des qualifizierten Tatbestands zu verurteilen. Der Grundtatbestand ist nicht strittig.