Citation: 1C_469/2021 E. A

A.________ und B.________ sind Miteigentümer der in der Wohnzone W2 gelegenen Liegenschaft Nr. 695 in der Gemeinde Silenen. Auf der Parzelle befindet sich ein Mehrfamilienhaus. Im Juli 2018 stellte die Baukommission der Einwohnergemeinde Silenen fest, dass auf dem Grundstück ohne Baubewilligung verschiedene bauliche Massnahmen erfolgt waren. Namentlich war eine Terrainveränderung vorgenommen und waren eine Hundehütte und ein Tomatenhäuschen erstellt worden. Am 21. März 2019 forderte die Baukommission B.________ brieflich auf, für diese baulichen Massnahmen innert der angesetzten Frist ein nachträgliches Baugesuch einzureichen. Mit Schreiben vom 16. Mai 2019 ersuchte sie ihn sowie A.________ erneut, ein entsprechendes Gesuch einzureichen, andernfalls sie ein solches auf ihre Kosten erstellen lasse. Nachdem die beiden Miteigentümer auch innert der neuen Frist kein Baugesuch eingereicht hatten, kündigte ihnen die Baukommission mit einem weiteren Schreiben vom 18. Juli 2019 an, sie werde wie für den Säumnisfall angedroht vorgehen. Mit Verfügung vom 17. September 2019 setzte sie A.________ und B.________ eine letztmalige, nicht verlängerbare Frist von fünf Tagen an, um ein Baugesuch einzureichen. Bei Säumnis werde sie auf Kosten der beiden die Ersatzvornahme anordnen und die Baueingabe durch ein Architekturbüro gemäss dessen, der Verfügung beigelegten Offerte erstellen lassen.