Citation: 8C_807/2023 E. 7.2

7.2. Die Vorinstanz erwog, die Beschwerdegegnerin habe während nahezu des gesamten Beurteilungszeitraums über Oberschenkel- und Kiefergelenkbeschwerden geklagt, die von den Ärzten teils als belastungsabhängig, teils als chronisch oder aber generell als "Schmerzen" beschrieben worden seien. Zwar habe sich ab Juli 2007 eine allmähliche Konsolidierung der Femurfraktur eingestellt. Dennoch habe die Beschwerdegegnerin weiter über Beschwerden geklagt, wobei anfänglich eine leichte Besserung, im weiteren Verlauf jedoch festgehalten worden sei, sie sei schmerzgeplagt (Einträge der Klinik D.________AG vom 26. September 2007 und 14. Dezember 2009). Im SMAB-Gutachten vom 15. April 2010 sei die Schmerzhaftigkeit des rechten Beins bei Dauerbelastung als aktuell nicht mehr nachvollziehbar beschrieben worden. Dem sei jedoch entgegenzuhalten, dass als Folge der Operationen eine Rotationsfehlstellung des rechten Oberschenkels resultiert habe, die gemäss den Einträgen der Klinik D.________AG vom 5. Juli 2012 sowie 5. und 25. Januar 2013 und zuletzt laut dem C.________-Gutachten vom 10. Dezember 2018 weiter als ursächlich für die Knie- und Hüftbeschwerden qualifiziert worden sei. Auch die Kieferbeschwerden seien von den Experten der SMAB und des Zentrums C.________ als mehrheitlich objektivierbar und glaubhaft eingestuft worden. Erst gemäss ärztlichem Eintrag vom 2. November 2015 und somit nach dem hier relevanten Zeitraum sei die Beschwerdegegnerin von Seiten des Kiefers beschwerdefrei gewesen. Insgesamt sei das Kriterium der körperlichen Dauerbeschwerden in einfacher Form erfüllt.