Citation: 1B_2/2017 E. 3

Wird Beschwerde wegen Rechtsverweigerung erhoben (94 BGG), ist darzulegen, inwiefern durch den Entscheid bzw. das Untätigsein der Behörde Recht verletzt wurde (Art. 42 Abs. 2 BGG). Bei Verfassungsrügen (wie der hier geltend gemachten Rechtsverzögerung im Sinne von Art. 29 Abs. 1 BV) gelten qualifizierte Anforderungen an die Begründung (Urteil des Bundesgerichts 1B_115/2015 vom 21. Juli 2015 E. 4). Solche Rügen prüft das Bundesgericht nur, wenn sie in der Beschwerde vorgebracht und substanziiert begründet worden sind (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 136 I 49 E. 1.4.1 S. 53, 65 E. 1.3.1 S. 68 mit Hinweisen). Die Eingabe des Beschwerdeführers vermag den Erfordernissen an die Beschwerdebegründung nicht zu genügen. Er kann es nicht dabei belassen, lediglich seine Sicht der Dinge darzulegen, wonach gar kein Strafbefehl hätte erlassen werden dürfen, dieser daher von vorneherein ungültig sei und das Verfahren bereits im jetzigen Stadium an die Staatsanwaltschaft zurückzuweisen sei. Die Behauptung, Art. 29 Abs. 2 BV sei "offensichtlich" verletzt, bedürfte zudem einer substanziierten Begründung. Auf die Beschwerde ist deshalb nicht einzutreten. Eine Rechtsverweigerung ist auch nicht ersichtlich, zumal von einem unrechtmässigen Verweigern eines anfechtbaren Entscheids keine Rede sein kann. Über den vom Beschwerdeführer gestellten Antrag vom 14. Oktober 2016 wird der Spruchkörper des erstinstanzlichen Gerichts zu befinden haben (Art. 356 StPO). Darauf weist der angefochtene Entscheid auch ausdrücklich hin. Im Hauptverfahren wird der Beschwerdeführer zudem Gelegenheit haben, seine Rügen betreffend willkürliche Sachverhaltsfeststellung (Art. 9 BV) und Verletzung von Verfahrensgrundrechten vorzubringen.