Citation: 4A_348/2024 E. 2.1.3

2.1.3. Die Beschwerdeführerin habe sich für ihre Forderung aktenkundig nicht auf die Rechnung vom 20. April 2011 (KB 15) berufen, die sie immer einzig als Anzahlung bezeichnet habe. Sie habe sich auf das Intermediate Agreement gestützt. Die tieferen Provisionssätze in der Rechnung erklärten sich dadurch, dass sie den Betrag von EUR 14'467.-- als blosse Anzahlung betrachtet habe. Die Parteien seien damals in Diskussion über eine mögliche Senkung des vertraglichen Provisionssatzes von 4.5 % im Gegenzug zu einer Verlängerung des Agenturvertrags gestanden.