Citation: 5F_37/2022 E. 3

Der Gesuchsteller macht in erster Linie geltend, das Bundesgericht nie angerufen zu haben. Dies stellt keinen Revisionsgrund dar, sondern betrifft die rechtliche Qualifikation der seinerzeit vom Obergericht des Kantons Aargau weitergeleiteten Eingabe, mit der der Gesuchsteller vorgebracht hatte, mit dem Entscheid des Obergerichts vom 27. September 2022 (ZVE.2022.38) überhaupt nicht einverstanden zu sein, ihn nicht zu akzeptieren und ihn zurückzuweisen. Vorinstanzen des Bundesgerichts sind im Übrigen verpflichtet, Beschwerden gegen ihre Entscheide an das Bundesgericht weiterzuleiten (Art. 48 Abs. 3 BGG). Im Übrigen verlangt der Gesuchsteller im Revisionsgesuch die Nichtigerklärung des Entscheids ZVE.2022.38 und er wendet sich gegen diesen sowie das ganze kantonale Verfahren. Damit setzt er sich einerseits in Widerspruch zu seinen Ausführungen, keine Beschwerde gegen den obergerichtlichen Entscheid erhoben zu haben. Andererseits lässt sich mit all diesen Ausführungen kein Revisionsgrund im Hinblick auf den bundesgerichtlichen Nichteintretensentscheid dartun (vgl. BGE 147 III 238 E. 3.2.2 zur beschränkten Zulässigkeit der Revision gegen bundesgerichtliche Nichteintretensentscheide). Insbesondere kann der Beschwerdeführer im Rahmen einer Revision nicht die seinerzeitige Beschwerde verbessern oder ergänzen. Die Beschwerdefrist (Art. 117 i.V.m. Art. 100 Abs. 1 BGG) gegen den obergerichtlichen Entscheid vom 27. September 2022 ist längst abgelaufen, nachdem der Gesuchsteller ihn am 30. September 2022 entgegengenommen hat. Es ist demnach auch kein neues Beschwerdeverfahren gegen jenen Entscheid zu eröffnen. Auf das Revisionsgesuch kann folglich nicht eingetreten werden.