Citation: 5P.166/2005 10.06.2005 E. 2

Der Beschwerdeführer behauptet zunächst eine Verletzung seines Anspruchs auf richterliche Überprüfung der fürsorgerischen Freiheitsentziehung und ruft in diesem Zusammenhang Art. 31 Abs. 4 BV und Art. 5 Ziff. 4 EMRK an. Indes führt er entgegen der aus Art. 90 Abs. 1 lit. b OG fliessenden Rügepflicht nicht aus, inwiefern diese Bestimmungen über diejenigen des Bundesrechts (insbesondere Art. 397d ZGB, ferner auch Art. 397e und Art. 397f ZGB), welche die genannten verfassungs- bzw. konventionsrechtlichen Normen konkretisieren, hinausgehen. Die Verletzung der bundesrechtlichen Bestimmungen ist jedoch mit Berufung geltend zu machen (Art. 43 Abs. 1 OG), weshalb auf die zum Rechtsmittel der Berufung subsidiäre staatsrechtliche Beschwerde in diesem Punkt nicht einzutreten ist (Art. 84 Abs. 2 OG).