Citation: 6B_1334/2020 E. A

Das Strafgericht des Kantons Basel-Landschaft verurteilte A.________ am 23. Oktober 2018 wegen versuchter Drohung, Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte, mehrfacher Widerhandlung gegen das Waffengesetz, versuchter Widerhandlung gegen das Sprengstoffgesetz, Sachbeschädigung und mehrfachen unbefugten Konsums von Betäubungsmitteln zu acht Monaten Freiheitsstrafe. Es ordnete eine stationäre therapeutische Massnahme an und schob den Strafvollzug zugunsten der Massnahme auf. Das Urteil ist rechtskräftig. Am 27. Juli 2018 trat A.________ den ihm bewilligten vorzeitigen Massnahmenvollzug an. Sein Gesuch vom 11. August 2019 bzw. 18. September 2019 um Aufhebung der stationären Massnahme wies das Amt für Justizvollzug des Kantons Basel-Landschaft (AJV) am 22. bzw. 31. Oktober 2019 ab. Gleichzeitig ordnete es an, A.________ in das Gefängnis Muttenz zu verlegen. Ab dem 4. November 2019 befand sich A.________ zunächst im Bezirksgefängnis Muttenz, dann im Bezirksgefängnis Arlesheim und schliesslich im Untersuchungsgefängnis Basel-Stadt. Die von A.________ gegen die Verfügung des AJV erhobene Beschwerde wies der Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft am 18. Februar 2020 ab, soweit er darauf eintrat; auch die dagegen erhobene Beschwerde beim Kantonsgericht Basel-Landschaft hatte keinen Erfolg (Urteil vom 14. Mai 2020). Auf seine Beschwerde in Strafsachen stellte das Bundesgericht mit Urteil vom 8. Oktober 2020 eine Verletzung des Beschleunigungsgebots fest und wies die Beschwerde gegen das Urteil des Kantonsgerichts im Übrigen ab (Verfahren 6B_850/2020).