Citation: K 109/00 28.03.2001 E. A

A.- S.________, geboren 1961, deutscher Staatsangehöriger, erwarb in der Bundesrepublik Deutschland die Approbation als Arzt (Approbationsurkunde des Landes B.________ vom 30. April 1990) sowie die Anerkennung als Urologe (Urkunde der Bezirksärztekammer N.________ vom 31. August 1994). Nachdem er ab Mai 1994 als Oberarzt an der urologischen Abteilung des Regionalspitals T.________ gearbeitet hatte, war er ab Dezember 1997 als urologischer Konsiliarius im Angestelltenverhältnis in der Klinik X.________ in G.________ tätig. Im Hinblick auf eine Beschäftigung als operativ tätiger Belegarzt und die gleichzeitige Ermöglichung einer selbstständigen Sprechstundentätigkeit in den Klinikräumen ersuchte die X.________ Ärzte AG, die Gesundheits- und Fürsorgedirektion des Kantons Bern um eine Berufsausübungsbewilligung für S.________. Diese Stelle erteilte ihm darauf - unabhängig von der Versorgungslage - eine ausserordentliche Bewilligung zur Ausübung des Arztberufs im Kanton Bern (Verfügung vom 11. Oktober 1999). Um an der Klinik X.________ eine Belegarztpraxis eröffnen und in der Folge auch mit den Krankenversicherungen abrechnen zu können, gelangte S.________ schliesslich mit dem Begehren um Bestätigung der Gleichwertigkeit seines wissenschaftlichen Befähigungsausweises an das Bundesamt für Sozialversicherung (BSV; Gesuch vom 22. Januar 2000). Mit Verfügung vom 16. Mai 2000 lehnte das BSV die Anerkennung der Gleichwertigkeit des ausländischen Befähigungsausweises indessen ab. Zur Begründung führte es aus, zwar sei der bundesdeutsche Befähigungsausweis des Gesuchstellers - weil in einem EU-/EWR-Mitgliedstaat ausgestellt - dem eidgenössischen Diplom gleichwertig. Da Deutschland aber nicht Gegenrecht halte, ging es davon aus, dass die Gleichwertigkeit nur als Ausnahme im Rahmen eines Härtefalles, nämlich unter Berücksichtigung der Versorgungslage im Praxiskanton, anerkannt werden könnte. Der Nachweis einer - fachlich und örtlich begrenzten - Unterversorgung im Bereich der Urologie im Raum Bern sei jedoch nicht erbracht worden. Als Rechtsmittel wurde die Beschwerde an das Eidgenössische Versicherungsgericht angegeben.