Citation: 6B_238/2013 E. 10.5.1

10.5.1. Die Beschwerdeführerin verweist auf Berichte in Tessiner Zeitungen im Jahre 1993 über die Verhaftung und Auslieferung des Geschäftspartners S.________ und auf weitere Presseberichte sowie auf eine Hausdurchsuchung bei der Firma U.________ des Beschuldigten A.________ im Zusammenhang mit dem Geschäftspartner J.________ im März 1995. Damit sei erstellt, dass die Beschuldigten das Risiko einer Verwirklichung des Tatbestands von Art. 260ter Ziff. 1 Abs. 2 StGB im Sinne einer Parallelwertung in der Laiensphäre für möglich hielten (Beschwerde S. 62 f. Ziff. 3.3.2.1.1). Der Einwand geht an der Sache vorbei. Es ist nicht ersichtlich, inwiefern sich aus den genannten Umständen ergeben soll, dass die Beschuldigten eine finanzielle Stärkung der kriminellen Organisationen durch Erhebung einer Zwangsabgabe auf den gelieferten Zigaretten für möglich hielten und sich damit abfanden.