Citation: 8C_543/2014 E. A

Der 1964 geborene A.________ trat am 22. Juli 1985 in die Rekrutenschule ein. Aufgrund seiner psychischen Auffälligkeit untersuchte ihn der Truppenarzt Oberstleutnant B.________ am 30. Juli 1985 und diagnostizierte eine klassische Hysterie. Daraufhin wurde A.________ am 31. Juli 1985 für dienstuntauglich erklärt und am 2. August 1985 aus dem Dienst entlassen. Der Versicherte meldete sich am 28. November 1990 unter Hinweis auf eine bestehende Schizophrenie bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Mit Verfügung vom 18. November 1992 sprach ihm die IV-Stelle des Kantons Zürich für die Zeit vom 1. Dezember 1990 bis 31. Oktober 1991 eine ganze Rente zu. Anlässlich einer Wiederanmeldung vom 17. Juli 1994 gewährte ihm die IV-Stelle vom 1. August 1993 bis 31. Mai 1994 eine ganze und ab 1. Juni 1994 bei einem Invaliditätsgrad von 62 % eine halbe Rente der Invalidenversicherung. Im Rahmen eines Revisionsverfahrens wurde diese unter der Annahme eines 80%-igen Invaliditätsgrades mit Wirkung ab 1. November 2002 wieder auf eine ganze Invalidenrente erhöht (Verfügung vom 28. Oktober 2003 ). Am 26. November 2008 ersuchte A.________ die Militärversicherung um Leistungen, da die Schizophrenie erstmals in der Rekrutenschule im Sommer 1985 aufgetreten sei. Nach Beizug der IV-Akten und namentlich gestützt auf eine versicherungsmedizinische Beurteilung der Frau Dr. med. C.________, Fachärztin FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 1. September 2009 und ihrer ergänzenden Stellungnahme vom 11. Mai 2010, verneinte die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA), Abteilung Militärversicherung, mit Verfügung vom 24. Juni 2010 ihre Leistungspflicht, da eine anhaltende, dauerhafte und irreversible Verschlimmerung oder gar Verursachung der Schizophrenie während des Militärdienstes nicht überwiegend wahrscheinlich sei. Daran hielt sie auf Einsprache hin fest (Einspracheentscheid vom 11. April 2012;).