Citation: 1C_75/2018 E. 5.2

5.2. Art. 4 Ziff. 3 ZPO lässt das Aufstellen mehrerer Gestaltungspläne innerhalb eines Gestaltungsplanpflichtgebietes bereits zu, wenn eine zweckmässige Unterteilung dieses Gebiets möglich ist. Dass eine solche Unterteilung vorliegend nicht möglich bzw. unmöglich sein soll, kann nicht daraus abgeleitet werden, dass zwischen dem Gebiet des strittigen Gestaltungsplans und den Kleinparzellen städtebauliche Berührungspunkte bestehen, weil entgegen der Meinung der Beschwerdeführerin nicht von einer "Verzahnung" gesprochen werden kann, zumal der Gestaltungsplan im Zwischenbereich einen Innenhof und keine Überbauung vorsieht, was dem kommunalen Teilrichtplan Zentrum entspricht. Zudem besteht für das Gebiet des Gestaltungsplans Metropol ein konkretes Projekt der Verdichtung, wogegen bezüglich der Erneuerung bzw. Erweiterung der bestehenden Bauten auf den Kleinparzellen noch kein Konzept vorliegt. Unter diesen Umständen durfte die Vorinstanz in vertretbarer Weise annehmen, es sei zweckmässig, in einem ersten Gestaltungsplan die bauliche Verdichtung auf dem Teilgebiet Trompete unter Berücksichtigung der bestehenden Häuser auf den Kleinparzellen zu regeln und in einem späteren Zeitpunkt bezüglich der möglichen Verdichtung dieser Häuser einen weiteren Gestaltungsplan zu schaffen. Dies wird dadurch bestätigt, dass der Gestaltungsplan Metropol gemäss den willkürfreien Feststellungen der Vorinstanz die baulichen Möglichkeiten auf den Kleinparzellen nicht beeinträchtigt (vgl. E. 4 hievor).