Citation: 9C_381/2021 E. 7.3

7.3. Unbehelflich ist sodann auch das Vorbringen, das kantonale Gericht habe willkürlich die fehlende Inanspruchnahme psychopharmakologischer Behandlung festgestellt, werde doch eine entsprechende Therapie in keinem Bericht verneint. Auf die Frage nach Art und Umfang der gegenwärtigen Behandlung gaben die Dres. med. E.________ und K.________ sowie die Psychologin M. Sc. F.________ in ihrem Bericht vom 17. September 2019 lediglich Psychotherapie an. Abgesehen davon, dass sie die Verschreibung von Psychopharmaka an dieser Stelle erwähnt hätten, wenn sie erfolgt wäre, scheint es nachvollziehbar, dass eine entsprechende Therapie angesichts der Unsicherheiten betreffend die Diagnose nicht stattfand. Damit übereinstimmend ist auch im Kurzbericht vom 16. Juni 2020 nur von psychotherapeutischer und nicht auch von psychopharmakologischer Behandlung die Rede. Soweit der Beschwerdeführer nun im letztinstanzlichen Verfahren vorbringt, "seit der gesicherten Diagnose im Jahr 2020" Cymbalta Kaps 30 mg und Quentiapin Mepha Lactabs 25 mg einzunehmen, handelt es sich um eine unzulässige neue Tatsachenbehauptung (Art. 99 Abs. 1 BGG), auf welche nicht weiter einzugehen ist.