Citation: 6B_317/2024 E. 4.7

4.7. Demgegenüber habe der Beschwerdegegner 2 konstant, schlüssig und nachvollziehbar ausgesagt, dass die sexuellen Handlungen einvernehmlich gewesen seien. Er habe konstant angegeben, er habe die Beschwerdeführerin gefragt, ob sie Lust habe, was diese bejaht habe. Sie habe sich unmittelbar vor den sexuellen Handlungen noch selbst die Zähne geputzt. Sie habe dem Beschwerdegegner 2 vor und während des Geschlechtsverkehrs mitgeteilt, sie wolle nicht, dass er das Licht anzünde. Beim Einführen seines Glieds habe sie ihm gesagt, sie empfinde Schmerzen. Sie habe sich aktiv am Geschlechtsverkehr beteiligt und sei nicht ohnmächtig gewesen. Nach dem Geschlechtsverkehr habe sie ihn gebeten, noch nicht einzuschlafen, um noch zu reden. Am Morgen nach dem Vorfall habe sie Witze darüber gemacht, dass sie schwanger sein könnte, weil es Probleme mit dem Kondom gegeben habe.