Citation: 5A_163/2020 E. 1

A.________ und C.________ sind Schwestern und liegen seit Jahren in einem aufwändig geführten Erbschaftsstreit, in dessen Rahmen A.________ schon oft bis an das Bundesgericht gelangte. Im Nachlass befindet sich u.a. die Stockwerkeinheit Grundstück U.________-GBB-xxx (2½-Zimmer-Wohnung im 2. OG). Die beiden Schwestern als Gesamteigentümerinnen sind mit Beitragsforderungen im Rückstand, weshalb die Stockwerkeigentümergemeinschaft die vorläufige Eintragung eines Pfandrechtes nach Art. 712i ZGB verlangte, was das Regionalgericht Albula mit Entscheid vom 12. Juli 2018 anordnete. Im Rahmen der Prosequierungsklage im ordentlichen Verfahren hielt C.________ fest, sie habe keine Einwände gegen die Klage und sei von Beginn an mit den Abrechnungen einverstanden gewesen; ihre Schwester verweigere deren Anerkennung aus ihr nicht bekannten Gründen. Diese verlangte ihrerseits in ihrer Stellungnahme vom 6. Februar 2019 (stark zusammengefasst), dass die Eintragung eines Pfandrechts abzulehnen bzw. im Fall der Gutheissung das Begehren Ziff. 1 einzig auf die Schwester anzuwenden sei. An der Hauptverhandlung vom 27. August 2019 unterzeichneten die Parteien eine Anerkennungserklärung; nicht anerkannt wurde die interne Prozesskostenverteilung. Mit Abschreibungsentscheid vom 27. August 2019 wies das Regionalgericht Albula das Grundbuchamt U.________ an, das Pfandrecht definitiv einzutragen. Die Gerichtskosten von Fr. 5'500.-- auferlegte es den beiden beklagten Schwestern solidarisch; sodann verpflichtete es sie solidarisch zu Parteikosten von Fr. 6'569.75 an die klagende Stockwerkeigentümergemeinschaft. Dagegen gelangte A.________ an das Kantonsgericht von Graubünden, zusammengefasst mit dem Begehren, sämtliche Kosten seien allein ihrer Schwester aufzuerlegen. Mit Entscheid vom 28. November 2019 wies das Kantonsgericht die Beschwerde ab, soweit es darauf eintrat, dies mit der Begründung, das Verfahren sei durch die nicht mögliche Kooperation der beklagten Schwestern verursacht worden und es liessen sich keine Anhaltspunkte finden, dass eine der beiden Schwestern mehr oder weniger für die unnötig entstandenen Prozesskosten verantwortlich sei, weshalb sich eine solidarische Haftung angesichts von Art. 70 und 106 ZPO rechtfertige, dies auch vor dem Hintergrund von Art. 603 Abs. 1 ZGB. Mit separatem Entscheid gleichen Datums wies das Kantonsgericht das Gesuch von A.________ um unentgeltliche Rechtspflege für das Rechtsmittelverfahren wegen Aussichtslosigkeit der Beschwerde ab. Mit gegen beide Entscheide gerichteter Beschwerde vom 25. Februar 2020 gelangt A.________ an das Bundesgericht. Zusammengefasst verlangt sie deren Aufhebung und Rückweisung der Sache an das Kantonsgericht, eventualiter einen Entscheid durch das Bundesgericht (zusammengefasst) dahingehend, dass alle Kosten ihrer Schwester aufzuerlegen seien und diese ihr eine Entschädigung von Fr. 2'000.-- zu leisten habe. Ferner wird für das bundesgerichtliche Verfahren aufschiebende Wirkung und unentgeltliche Rechtspflege verlangt. Für den die erstinstanzlichen Kosten betreffenden Beschwerdeentscheid wurde das vorliegend zu beurteilende Verfahren 5A_163/2020 und für den die unentgeltliche Rechtspflege betreffenden Entscheid das Verfahren 5A_164/2020 angelegt.