Citation: 5A_589/2021 E. 3.4

3.4. Der Beschwerdeführer rügt weiter, die Vorinstanz habe sich nicht mit den erstinstanzlichen Überlegungen auseinandergesetzt, ein Wegzug würde dem Kindeswohl widersprechen und insbesondere der Sohn hänge stark an seinem Vater. Auch aus diesem Grund habe die Vorinstanz den Sachverhalt willkürlich festgestellt. Diese Vorwürfe laufen ins Leere: Wie dies auch die Vorinstanz ausführt, ist gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung zu prüfen, ob das Kindeswohl besser gewahrt ist, wenn es mit dem wegzugswilligen Elternteil geht oder es beim zurückbleibenden Elternteil bleibt (E. 3.1). Genau dies hat die Vorinstanz getan und ist insgesamt willkürfrei zum Ergebnis gelangt, ein Wegzug der Kinder gemeinsam mit der Beschwerdeführerin liege eher im Kindeswohl als ein Verbleib mit dem Beschwerdeführer. Dabei hat die Vorinstanz die ausgeprägt enge Beziehung zwischen Vater und Sohn nicht ignoriert, sondern willkürfrei erwogen, dass dieser den Verlust der väterlichen Bezugsperson eher verkraften würde als umgekehrt die Tochter den Verlust der mütterlichen Bezugsperson, und eine Trennung der Geschwister komme ohnehin nicht infrage. Damit läuft auch die Rüge, die Vorinstanz habe dem Kriterium der Stabilität in unzulässiger Weise Vorrang vor dem Kindeswohl eingeräumt, ins Leere.