Citation: 2C_271/2007 12.11.2007 E. B

In der Zeit vom 15. April 1994 bis zum 29. Juli 2004 wurde A.________ sieben Mal wegen Widerhandlungen gegen das Strassenverkehrsgesetz vom 19. Dezember 1958 (SVG; SR 741.01) mit Bussen zwischen Fr. 20.-- und Fr. 550.-- bestraft. Das Amtsstatthalteramt Hochdorf verurteilte ihn am 5. Juli 1995 wegen Tätlichkeiten und Drohung zu einer Busse von Fr. 300.--. Am 8. September 2000 sowie am 7. Dezember 2000 verfügte das Amtsstatthalteramt Hochdorf eine Busse von je Fr. 60.-- wegen Missachtens eines amtlichen Verbotes. Mit Strafverfügung des Amtsstatthalteramtes Luzern vom 25. September 2001 wurde A.________ wegen Nichteinhaltung der Sperrstunde in Restaurationsbetrieben mit Fr. 150.-- gebüsst. In der Nacht vom 7./8. April 2001 kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen A.________ und dem Freund seiner getrenntlebenden Ehefrau, X.________, bei der A.________ mehrmals unkontrolliert mit einem Fleischmesser auf X.________ und dessen Begleiter Y.________ einstach. Beide Opfer schwebten vorübergehend in Lebensgefahr. Mit Urteil vom 31. Mai 2005 verurteilte das Obergericht des Kantons Luzern (als Appellationsinstanz) A.________ wegen mehrfachen vollendeten Versuchs der vorsätzlichen Tötung zu 3½ Jahren Zuchthaus sowie zu einer Landesverweisung von acht Jahren, bedingt vollziehbar bei einer Probezeit von fünf Jahren.