Citation: 7B_74/2024 E. 3

Die Vorinstanz hielt im Wesentlichen fest, soweit der Beschwerdeführer mit dem Antrag, es sei "eine Untersuchung des Entscheides für den FU am 23.3. - 24.3.23" zu veranlassen, sinngemäss seine anscheinend erfolgte fürsorgerische Unterbringung oder in deren Rahmen erfolgte Zwangsmassnahmen ("Spritze im Spital") beanstande und gestützt auf diese eine Entschädigung oder Genugtuung beantrage, sei hierauf mangels sachlicher Zuständigkeit (der Vorinstanz) nicht einzutreten. Im Weiteren setze sich der Beschwerdeführer nicht mit der Begründung der Einstellungsverfügung betreffend die Ablehnung einer Entschädigung und Genugtuung auseinander, weshalb seine Beschwerde den Begründungsanforderungen nicht genüge. Selbst wenn jedoch auf die Beschwerde einzutreten wäre, wäre diese abzuweisen. Weder der Eingabe des Beschwerdeführers an die Staatsanwaltschaft vom 9. Oktober 2023 noch seiner Beschwerde vom 17. Oktober 2023 lasse sich eine Forderung betreffend eine Entschädigung seiner Aufwendungen für die angemessene Ausübung seiner Verfahrensrechte oder für wirtschaftliche Einbussen nach Art. 429 StPO entnehmen. Gleiches würde für die vom Beschwerdeführer geltend gemachte Genugtuung gelten. Der Beschwerdeführer vermöge nicht ansatzweise darzutun, weshalb ihm eine Genugtuung auszurichten sein sollte, zumal er seine Forderung auf eine seiner Ansicht nach unrechtmässig angeordnete fürsorgerische Unterbringung oder in deren Rahmen erfolgte Zwangsmassnahmen stütze und eine diesbezügliche Forderung nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens sein könne. Soweit der Beschwerdeführer sinngemäss einen Schaden bzw. eine immaterielle Unbill in der strafrechtlichen Anschuldigung selbst erblickte, wäre dies ebenfalls nicht ausreichend.