Citation: 2C_1055/2021 E. 1.1

1.1. A.________ (geb. 1941, Staatsangehörige des Kosovos) ist Mutter von sechs erwachsenen Kindern und seit dem 24. August 2017 verwitwet. Von ihren sechs Kindern leben B.________, D.________ (beide in S.________), C.________ (in T.________), E.________ (in U.________) und F.________ (in V.________) in der Schweiz, während ihr Sohn G.________ in W.________ wohnhaft ist. Am 5. Dezember 2018 reiste A.________ in die Schweiz ein, wo sie um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung zum Verbleib bei ihrem 1972 geborenen Sohn B.________ ersuchte, der italienisch-schweizerischer Doppelbürger ist. Das Migrationsamt wies das Nachzugsgesuch am 22. Juli 2019 ab und setzte eine Ausreisefrist bis zum 21. August 2019 an. Diese Verfügung erwuchs unangefochten in Rechtskraft. Eigenen Angaben zufolge verblieb A.________ gleichwohl und unter Missachtung ihrer Ausreiseverpflichtung in der Schweiz. Am 12. Februar 2021 ersuchte B.________ erneut um den Nachzug seiner Mutter A.________. Auf dieses Gesuch trat das Migrationsamt mangels neuer Tatsachen mit Verfügung vom 29. März 2021 nicht ein. Zugleich hielt es fest, dass A.________ die Schweiz unverzüglich zu verlassen und ansonsten mit Zwangsmassnahmen zu rechnen habe. Die kantonalen Rechtsmittel, welche A.________ und ihre Söhne B.________ und C.________ hiergegen ergriffen, blieben erfolglos (Rekursentscheid der Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich vom 1. Juni 2021; Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich vom 10. November 2021).