Citation: 1C_1/2022 E. 4.3

4.3. Eine Ausnahmebewilligung gestützt auf Art. 31 Abs. 2 LSV fällt nur in Betracht, wenn erstellt ist, dass sämtliche verhältnismässigen baulichen und gestalterischen Massnahmen i.S.v. Art. 22 Abs. 2 USG und Art. 31 Abs. 1 LSV ausgeschöpft worden sind. Der Nachweis einer hinreichenden Prüfung der möglichen Lärmschutzmassnahmen obliegt der Bauherrschaft. Sie hat daher nachvollziehbar darzulegen, welche Massnahmen geprüft, gewählt oder verworfen wurden (BGE 146 II 187 E. 4.4.2 f.; Urteile 1C_264/2021 vom 24. März 2022 E. 2.4; 1C_275/2020 vom 6. Dezember 2021 E. 2.2 und E. 2.5.2; 1C_91/2020 vom 4. März 2021 E. 5.2).