Citation: 4A_469/2021 E. 3.2

3.2. Bezüglich der Rüge der Beschwerdeführerin, wonach ein Erwerb der Aktien durch die Beschwerdegegnerin zufolge eines Verstosses gegen das Bewilligungsgesetz nicht rechtsgültig gewesen sei, beruht der Entscheid der Vorinstanz auf zwei selbstständig tragenden Begründungen. Beruht der angefochtene Entscheid auf mehreren selbstständigen Begründungen, die je für sich den Ausgang des Rechtsstreits besiegeln, so hat die Beschwerdeführerin darzulegen, dass jede von ihnen Recht verletzt. Denn soweit nicht beanstandete Begründungen das angefochtene Urteil selbstständig stützen, fehlt das Rechtsschutzinteresse an der Beurteilung der gehörig begründeten Rügen (BGE 142 III 364 E. 2.4; 138 III 728 E. 3.4). Diesen Anforderungen kommt die Beschwerdeführerin nicht nach. Sie legt zwar ausführlich dar, dass nach ihrer Auffassung aufgrund einer Verletzung des Bewilligungsgesetzes ein rechtsgültiger Erwerb der Aktien nicht möglich gewesen sei. Mit der selbstständig tragenden Haupterwägung der Vorinstanz, wonach die Beschwerdeführerin bezüglich diesem Themenkreis den Anforderungen an die Berufungsbegründung nicht genügte, setzt sie sich aber nicht auseinander, zumindest offensichtlich nicht hinreichend (Erwägung 1.1). Es fehlt damit an einem Rechtsschutzinteresse an der Beurteilung der Rüge, wonach ein rechtsgültiger Erwerb der Aktien aufgrund eines Verstosses gegen das Bewilligungsgesetz nicht möglich gewesen sei. Auch darauf ist demnach nicht einzutreten.