Citation: 5A_337/2023 E. 4

Ferner hatten die Beschwerdeführer im kantonalen Beschwerdeverfahren zwei Gehörsverletzungen geltend gemacht, weil das Bezirksgericht über das Sistierungsgesuch zeitgleich mit der Zustellung der Stellungnahme der C.________ AG und vor Ablauf der A.________ angesetzten Frist zur Stellungnahme im abweisenden Sinn über das Sistierungsgesuch von B.A.________ entscheiden hatte. Das Obergericht bejahte die potentielle Verletzung des Replikrechts, hielt aber dafür, dass die formelle Natur des Gehörsrechts nicht zu prozessualem Leerlauf führen dürfe und nicht ersichtlich sei, inwiefern die Stellungnahmen für den Sistierungsentscheid hätten erheblich sein können; insbesondere würden auch im Beschwerdeverfahren keine neuen Punkte vorgetragen, welche das Bezirksgericht in seinem Entscheid nicht berücksichtigt hätte. Hierzu halten die Beschwerdeführer einzig fest, das Obergericht habe bestätigt, dass zwei Gehörsverletzungen bestünden. Eine sachgerichtete Auseinandersetzung mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheides, insbesondere eine Darlegung, welche neuen Punkte sie im kantonalen Beschwerdeverfahren vorgetragen hätten, findet nicht statt.