Citation: 2A.11/2002 11.02.2002 E. 1

1.- Gemäss Art. 147 Abs. 2 DBG ist die Revision "ausgeschlossen, wenn der Antragsteller als Revisionsgrund vorbringt, was er bei der ihm zumutbaren Sorgfalt schon im ordentlichen Verfahren hätte geltend machen können". Es ist unbestritten, dass die Beschwerdeführerin bereits im November 1998 Vorbereitungen traf, um im Dezember 1998 die neue Modeboutique in C.________ zu eröffnen. Darauf wies auch das Treuhandbüro im Schreiben vom 16. November 1998 an die kantonale Steuerverwaltung hin. Die Beschwerdeführerin hatte somit bereits im November 1998 Kenntnis von den Tatsachen, die sie als Revisionsgrund anruft. Damals stand die Einsprache gegen die Veranlagungsverfügung vom 28. Oktober 1998 aber noch offen. Die Einsprachefrist lief erst Ende November 1998 ab. Die mit dem Revisionsgesuch vorgebrachten Tatsachen hätten somit bereits im ordentlichen Verfahren geltend gemacht werden können.