Citation: 1C_139/2007 23.10.2007 E. 1.2

1.2.1 Das angefochtene Urteil des Verwaltungsgerichts betrifft die Abweisung von zwei Klagen auf dem Gebiet der öffentlich-rechtlichen Arbeitsverhältnisse, d.h. eine öffentlich-rechtliche Angelegenheit im Sinn von Art. 82 lit. a BGG. Der Ausschlussgrund von Art. 83 lit. g BGG ist nicht gegeben, da die Klagen Lohn- und Entschädigungsansprüche und somit vermögensrechtliche Angelegenheiten betreffen. Die Streitwertgrenze von Fr. 15'000.-- (Art. 85 Abs. 1 lit. b BGG) ist bei beiden Klagen bei weitem überschritten. Das angefochtene Urteil ist ein Endentscheid im Sinn von Art. 90 BGG. Es kann mit keinem kantonalen Rechtsmittel angefochten werden und ist daher im Kanton letztinstanzlich (Art. 86 Abs. 1 lit. d BGG). Der Rechtsweg ans Bundesverwaltungsgericht steht nicht offen. Als Adressat des angefochtenen Urteils ist der Beschwerdeführer zur Beschwerde legitimiert (Art. 89 Abs. 1 BGG). Der Beschwerdegrund der Verletzung des Willkürverbots (Art. 9 BV) und damit der Verletzung eines verfassungsmässigen Rechts ist zulässig (Art. 95 lit. a BGG). Die Beschwerde wurde rechtzeitig (Art. 100 Abs. 1 BGG) beim Bundesgericht eingereicht. Da das Bundesgericht kassatorisch oder reformatorisch entscheidet (Art. 107 Abs. 2 BGG; vgl. dazu Heinz Aemisegger, Der Beschwerdegang in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten, in: Bernhard Ehrenzeller/Rainer J. Schweizer (Hrsg.), Die Reorganisation der Bundesrechtspflege - Neuerungen und Auswirkungen in der Praxis, St. Gallen 2006, S. 172), ist auch der auf Aufhebung des angefochtenen Entscheids und auf Zusprechung der beantragten Geldforderungen lautende Antrag zulässig. Auf die Beschwerde ist damit - unter Vorbehalt der Anforderungen an die Beschwerdeschrift (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG) - einzutreten. 1.2.2 Gemäss Art. 42 BGG haben Rechtsschriften die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten (Abs. 1). In der Begründung ist in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt (Abs. 2). Danach muss die Begründung nach geltendem Recht, wie schon nach der Praxis zu Art. 90 Abs. 1 lit. b und Art. 108 Abs. 2 aOG, in der Rechtsschrift selbst enthalten sein und sind Verweise auf andere Rechtsschriften, insbesondere im kantonalen Verfahren eingereichte, unbeachtlich (vgl. dazu auch das Bundesgerichtsurteil 4A_137/2007 vom 20. Juli 2007, E. 4). Eine qualifizierte Rügepflicht gilt bei der Verletzung von Grundrechten, hier des Willkürverbots. Das Bundesgericht prüft eine solche Rüge nur insofern, als sie in der Beschwerde präzise vorgebracht und begründet worden ist (Art. 106 Abs. 2 BGG). Im Anwendungsbereich dieser Bestimmung ist die Praxis zum Rügeprinzip gemäss Art. 90 Abs. 1 lit. b aOG weiterzuführen (BGE 133 II 249 E. 1.4.2 S. 254). Soweit der Beschwerdeführer diese Begründungsanforderungen nicht beachtet, ist auf die Beschwerde nicht einzutreten. Dies gilt insbesondere für das Begehren auf Gutheissung von Ziffer 3 und 4 der Klage 2006/2 (Verzugszinsen auf Umsatzbeteiligung und Arzthonoraren) sowie für das Begehren auf Gutheissung der Klage 2006/3 (Entschädigung wegen missbräuchlicher Kündigung).