Citation: 1B_571/2018 E. 1

Auf Antrag der Privatklägerin A.________ schloss das Bezirksgericht Zürich die Publikumsöffentlichkeit von der erstinstanzlichen Hauptverhandlung im Strafverfahren gegen B.________ wegen mehrfacher, teilweise qualifizierter Vergewaltigung aus und gewährte den akkreditierten Gerichtsberichterstattern unter Auflagen Zugang zur Hauptverhandlung. Im Berufungsverfahren gegen das Urteil des Bezirksgerichts Zürich vom 9. November 2017 beantragte die Privatklägerin A.________ im Hinblick auf die mündliche Berufungsverhandlung vom 11. Januar 2019 den gänzlichen Ausschluss der Öffentlichkeit, namentlich auch der Presse. Mit Beschluss vom 26. November 2018 schloss die II. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Zürich die Publikumsöffentlichkeit von der Berufungsverhandlung aus. Dem weitergehenden Antrag, auch die Presse vollständig von der Verhandlung auszuschliessen, entsprach die II. Strafkammer dagegen nur teilweise und liess die akkreditierten Gerichtsberichterstatter unter der Auflage zu, dass sie die Identität der Privatklägerin nicht preisgeben dürfen und jegliche Angaben unterlassen müssen, die Rückschlüsse auf die Identität der Privatklägerin erlauben würden.