Citation: 1B_479/2022 E. 1

Zum Gegenstand des angefochtenen Entscheides und zu den Sachurteilsvoraussetzungen der Beschwerde ist Folgendes zu erwägen: Die Vorinstanz hat die StPO-Beschwerde gegen die Verfügung der Staatsanwaltschaft materiell geprüft und abgewiesen. Dabei ist sie auf die Vorbringen des Beschwerdeführers zum Verhalten seiner amtlichen Verteidigerin während des Vorverfahrens inhaltlich eingegangen. Zwar erwägt die Vorinstanz auch noch beiläufig, er habe spezifische Gründe für seinen Vertrauensverlust in die amtlichen Verteidigung erst in seiner Replik näher dargetan; insofern seien seine Vorbringen grundsätzlich verspätet. Die Vorinstanz ist jedoch auf die Beschwerde vollumfänglich eingetreten und hat sie abgewiesen. Da sie keinen Nichteintretensentscheid gefällt hat, sind ihre prozessualen Erwägungen als obiter dictum (und nicht als ratio decidendi ihres Entscheides) einzustufen. Auf die diesbezüglichen Vorbringen des Beschwerdeführers (die er vorsorglich bzw. im Evenualstandpunkt erhebt) ist mangels Entscheiderheblichkeit für den Streitgegenstand nicht weiter einzugehen (vgl. Art. 78 Abs. 1 und Art. 80 Abs. 1 BGG). Die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen von Art. 78 ff. BGG sind grundsätzlich erfüllt; insbesondere droht dem Beschwerdeführer in der vorliegenden Konstellation ein nicht wieder gutzumachender Rechtsnachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG (vgl. BGE 139 IV 113 E. 1.1; Urteil 1B_115/2021 vom 3. Mai 2021 E. 1.1; je mit Hinweisen).