Citation: 8C_164/2018 E. 4

Der Beschwerdeführer beruft sich zur Begründung seiner letztinstanzlichen Beschwerde im Wesentlichen darauf, aufgrund des Telefonats vom 9. Januar 2018 zwischen seinem Vertreter und einer Mitarbeiterin des Sozialversicherungsgerichts habe er darauf vertrauen dürfen, dass er die Beschwerde noch ergänzen und belegen könne. Damit beruft sich der Versicherte sinngemäss auf das aus dem Grundsatz von Treu und Glauben fliessenden Vertrauensprinzip. Entgegen seinen Ausführungen braucht jedoch nicht näher geprüft zu werden, welchen Inhalt dieses Telefonat genau hatte und wie er die Auskunft der Mitarbeiterin der Vorinstanz verstehen durfte: Eine der Voraussetzungen für eine erfolgreiche Berufung auf das Vertrauensprinzip wäre es, dass der Versicherte aufgrund einer behördlichen Falschauskunft für ihn nachteilige Dispositionen trifft (vgl. BGE 137 II 182 E. 3.6.2 S. 193 mit Hinweisen). Solche sind vorliegend nicht ersichtlich. Da die kantonale Rechtsmittelfrist bereits am 8. Januar 2018 abgelaufen war, hätte er, auch wenn er am 9. Januar 2018 korrekt informiert worden wäre und er die entsprechende Information auch richtig verstanden hätte, keine Möglichkeit mehr gehabt, seine mangelhafte Eingabe innert Frist zu verbessern. Selbst wenn man daher davon ausgehen würde, der Versicherte sei am 9. Januar 2018 durch die Vorinstanz falsch infomiert worden, so wäre diese Falschauskunft aufgrund des Zeitlaufs nicht kausal dafür gewesen, dass innert Rechtsmittelfrist dem kantonalen Gericht keine genügend begründete Beschwerde eingereicht wurde. Die Beschwerde des Versicherten ist entsprechend abzuweisen.