Citation: 4A_493/2023 E. 7.3

7.3. Das Beschwerdeverfahren dient ausschliesslich der Überprüfung des Anfechtungsobjekts auf Mängel in rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht (vgl. Art. 320 ZPO). Der angefochtene Entscheid bildet daher im Beschwerdeverfahren die Beurteilungsgrundlage (FABIENNE HOHL, Procédure Civile, 2. Aufl. 2010, Rz. 2448; CHRISTOPH HURNI, Zum Rechtsmittelgegenstand im Schweizerischen Zivilprozessrecht, 2018, Rz. 491). In seinem Bestand liegt die Beschwer, die das schutzwürdige Interesse der beschwerdeführenden Partei am Beschwerdeverfahren begründet und in dessen Beseitigung sich dieses Interesse erfüllt (HURNI, a.a.O., Rz. 206). Über das Anfechtungsobjekt hinaus besteht daher grundsätzlich keine Beschwer und damit auch kein schutzwürdiges Interesse des Beschwerdeführers. Vorliegend bildete der angefochtene Beschluss der Erstinstanz das Anfechtungsobjekt (vgl. Art. 319 lit. b ZPO). Dieser Beschluss litt nach Auffassung der Vorinstanz weder an einem rechtlichen noch an einem tatsächlichen Mangel. Vielmehr erachtete die Vorinstanz die Dispositivziffer 3 des Beschlusses, mit welcher der Abschluss des Schriftenwechsels festgestellt wurde, als zutreffend. Es bestand daher kein schutzwürdiges Inte resse der Beschwerdeführerinnen und damit, wie die Vorinstanz zu Recht erkannt hat, kein Anlass für eine weitergehende, nicht unmittelbar den angefochtenen Beschluss betreffende Weisung an die Erstinstanz. Die Rüge ist unbegründet.