Citation: I 476/05 27.03.2006 E. 3

Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, überzeugt nicht. Dr. med. A.________ verstrickt sich nicht in Widersprüche, wenn er bezüglich der tatsächlich ausgeübten Tätigkeit die Arbeitsfähigkeit auf 50 % festlegt, den Beschwerdeführer aber in einer dem Leiden (besser) angepassten Tätigkeit für uneingeschränkt arbeitsfähig hält. Ebenso wenig steht diese Einschätzung in einem offenen Widerspruch zu den Aussagen des Dr. med. S.________, Spital T.________, vom 24. September 2002, dessen Einschätzung der Restarbeitsfähigkeit auf 50 % sich auf eine mittelschwere und nicht eine leichte Arbeit bezog. Sodann geht auch der Hausarzt Dr. med. L.________ von einer medizinisch-theoretischen Arbeitsfähigkeit von 100 % in einer leichten Tätigkeit aus (Bericht vom 8. Juli 2003). Dessen Einschätzung vom 4. April 2004, wonach die effektive Leistungsfähigkeit lediglich 25 % der Norm betrage, bezog sich auf die tatsächlich ausgeübte Tätigkeit. Zwar kann sodann bei der Invaliditätsbemessung unter bestimmten Voraussetzungen auf den tatsächlich erzielten Verdienst als Invalider abgestellt werden (dazu BGE 129 V 475 Erw. 4.2.1, 126 V 76 Erw. 3b mit Hinweisen). Liegt diesem aber eine um 50 % bis 75 % niedrigere Leistungsfähigkeit zu Grunde, als wenn der Versicherte einer dem Leiden optimal angepassten Tätigkeit nachgehen würde, besteht hiefür offenkundig kein Raum, worauf das kantonale Gericht bereits hingewiesen hat. Weiter ist der von Verwaltung und Vorinstanz gewährte Abzug auf dem tabellarisch ausgewiesenen Durchschnittsverdienst von 15 % im Rahmen der Ermessensüberprüfung nicht zu beanstanden. Was der Beschwerdeführer in diesem Zusammenhang vorbringt, beruht in erster Linie auf der Annahme einer reduzierten Leistungsfähigkeit in der leidensangepassten Tätigkeit, was aber falsch ist. Zuletzt erweist es sich durchaus als sachgerecht, wenn die Verwaltung angesichts des vom Versicherten bisher vertretenen Standpunktes, bereits optimal eingegliedert zu sein bzw. seine verbliebene Restarbeitsfähigkeit voll auszuschöpfen, sich im vorliegenden Verfahren zunächst auf die Rentenfrage beschränkt hat. Aus demselben Grund durfte die Vorinstanz darauf verzichten, den Anfechtungsgegenstand auf berufliche Eingliederungsmassnahmen auszudehnen. Letztinstanzlich besteht ebenso wenig Anlass dafür (zu den Voraussetzungen für eine Ausdehnung des Anfechtungsgegenstandes siehe BGE 130 V 503 und 122 V 36 Erw. 2a mit Hinweisen), weshalb auf den sich auf berufliche Massnahmen beziehenden Eventualantrag letztinstanzlich ebenfalls nicht einzutreten ist.