Citation: 5A_1004/2021 E. A

Am 21. August 2020 schlossen D.________ (Verkäufer) und A.________ (Maklerin) als vollmachtlose Vertreterin der Eheleute B.B.________ und C.B.________ (im Kaufvertrag gemeinsam "Käufer" genannt) vor einem deutschen Notar einen Kaufvertrag über eine Liegenschaft in U.________, Deutschland, samt Inventar ab. Der Kaufpreis betrug EUR 9'770'000.--. Zu Gunsten der Maklerin wurde im Kaufvertrag folgende Klausel eingefügt. "§ 14 Maklercourtage Gelegenheit zum Abschluss dieses Kaufvertrages ist nachgewiesen durch die Maklerfirma A.________ Immobilien, Frau A.________ (...). Der Käufer verpflichtet sich zur Zahlung einer Maklergebühr in Höhe von 3.48% incl. 16 % MwSt. an die vorgenannte Maklerfirma. Die Maklergebühr ist verdient, fällig und zahlbar am Tage mit rechtwirksamen Abschluss des Kaufvertrags. Der Käufer hat den Makler beauftragt." Am 24. August 2020 unterzeichneten B.B.________ und C.B.________ bei einem Notar in Zug die Genehmigungserklärung und liessen darauf die Unterschriften beglaubigen. Mit Schreiben vom 26. August 2020 bestätigte der deutsche Notar, dass die Genehmigungserklärung bei ihm eingegangen sei.