Citation: 8C_50/2014 E. 4.1.2

4.1.2. Auch inhaltlich lassen die von der Vorinstanz wie schon von der Beschwerdegegnerin berücksichtigten fachärztlichen Stellungnahmen kaum auf einen rechtserheblichen Zusammenhang zwischen dem als eher bagatellär einzustufenden Sturz mit Anschlagen des Knies und dem nachfolgenden Beschwerdebild schliessen. Die Berichte des Dr. med. F.________ und des Orthopäden Dr. med. H.________ von der Arthrose-Clinic I.________ führen jedenfalls nicht zu anderen Schlüssen. So bestätigen etwa Dr. med. F.________ zuhanden der zuständigen IV-Stelle am 15. November 2010 und auch Dr. med. H.________ in seinen Stellungnahmen vom 9. September 2009 und 18. März 2010 eine vorbestehende varusbetonte Gonarthrose. Vor allem aber weisen sie darauf hin, dass am - vom geltend gemachten Unfallgeschehen am 3. September 2008 unbestrittenermassen nicht betroffenen - rechten Knie ähnliche, wenn auch weniger ausgeprägte Verhältnisse festzustellen seien wie am linken Knie. Dies kann immerhin als deutlicher Hinweis auf die Möglichkeit einer nicht mit einem Unfallereignis zusammenhängenden Schädigung des linken Knies gewertet werden. Bezüglich Unfallkausalität führt Dr. med. H.________ am 16. Mai 2011 zwar aus, die aufgetretene Venenthrombose mit konsekutiver Embolie sei in Zusammenhang mit der zuvor erfolgten Knieoperation zu sehen und demnach auf das Unfallereignis im September 2008 zurückzuführen. Diese Aussage gilt nach Ansicht des Dr. med. J.________ indessen nur unter dem Vorbehalt, dass die Knieverletzung und die darauf erforderlich gewordene Prothesenversorgung ebenfalls mit dem geltend gemachten Unfallereignis in Zusammenhang stehen. Gerade dies wird vom Experten aber nicht abschliessend beantwortet.