Citation: 6B_284/2016 E. 1.3

1.3. Die Beschwerdeführerin machte gegen den Beschwerdegegner vor der Vorinstanz adhäsionsweise eine Zivilforderung von CHF 334'555.-- plus 5 % Zins seit 21. Oktober 2011 geltend (angefochtener Entscheid S. 48). Zur Begründung trug ihr Rechtsvertreter im Plädoyer vor der Vorinstanz unter anderem Folgendes vor (kant. Akten act. 36 S. 26 ff.) : Der Beschwerdegegner sei bei der Beschwerdeführerin als Bauführer angestellt gewesen. Dessen Hauptaufgaben bestünden unter anderem in der Erstellung nachvollziehbarer und von der Bauleitung akzeptierter Ausmasse, der Akkontorechnungen sowie der Schlussrechnungen. Diese und andere Aufgaben habe der Beschwerdegegner nicht oder absolut mangelhaft erfüllt. Der Beschwerdeführerin sei aufgrund der im Strafverfahren thematisierten Vorwürfe ein Schaden entstanden, welchen der Beschwerdegegner verursacht habe, weil er pflichtwidrig die Ausmasse nicht erstellt oder nicht abgeliefert habe. Aufgrund des strafrechtlich relevanten Verhaltens des Beschwerdegegners sei auf der Baustelle C.________ ein Verlust von CHF 34'484.-- und auf der Baustelle D.________ ein Verlust von CHF 232'976.-- entstanden, was total einen Verlust von CHF 267'460.-- ergebe. Da der Beschwerdegegner die Ausmasse nicht geliefert habe, habe die Privatklägerin im Nachhinein die Ausmasse der Baustellen C.________ und D.________ nochmals von Grund auf erstellen müssen, so gut dies nach Fertigstellung der Baustellen überhaupt noch gegangen sei. Dies habe einen Zeitaufwand von 472,5 Stunden erfordert, was bei einem Stundenansatz von CHF 142.-- einen Aufwand von CHF 67'095.-- ergebe. Somit belaufe sich die im Strafverfahren adhäsionsweise geltend gemachte Forderung der Beschwerdeführerin auf - CHF 267'460.-- + CHF 67'095.-- - insgesamt CHF 334'555.--.