Citation: 9C_829/2009 02.11.2009 E. 2

2.1 Das kantonale Gericht stellte in tatsächlicher Hinsicht fest, dass die depressive Episode des Beschwerdeführers im Zeitpunkt der ursprünglichen Verfügung vom 18. Juni 2004 zwar von schwergradiger Ausprägung habe sein können, dieser Zustand jedoch nicht auf Dauer bis zum Erreichen des AHV-Alters Bestand haben müsse. Im Zeitpunkt der Begutachtung durch das ärztliche Begutachtungsinstitut X.________ habe der zuständige Facharzt lediglich noch eine leichtgradige Depression feststellen können. Diese Beurteilung stehe insofern nicht in Widerspruch zu den vormaligen Berichten der psychiatrischen Fachärzte, die der ursprünglichen Rentenverfügung vom Juni 2004 zugrunde gelegen hätten. Das Gutachten des ärztlichen Begutachtungsinstituts X.________ vom 26. September 2007 erfülle die bundesgerichtlichen Anforderungen an eine medizinische Expertise. Zentral sei die Feststellung, dass der Verlauf einer Depression schwankend sei. Nachvollziehbar und schlüssig sei begründet worden, weshalb im Vergleich zum Zeitpunkt der ursprünglichen Rentenverfügung keine länger andauernde schwere depressive Episode beim Beschwerdeführer mehr vorliege. Damit sei nicht zu beanstanden, dass die IV-Stelle auf das Ergebnis der Begutachtung des ärztlichen Begutachtungsinstituts X.________ abgestellt habe und von einer ganztägig verwertbaren Arbeits- und Leistungsfähigkeit von 80 % für eine körperlich leichte bis mittelschwere, adaptierte Tätigkeit ausgegangen sei. Selbst unter Annahme einer somatoformen Schmerzstörung seien weder eine psychische Komorbidität noch andere Faktoren im geforderten Mass gegeben, aufgrund welcher die Schmerzüberwindung als unzumutbar erachtet werden müsste. Bei einem Einkommen als Gesunder von Fr. 56'814.30 und einem Invalideneinkommen von Fr. 36'228.75 (unter Berücksichtigung eines Abzuges vom Tabellenlohn von 25 %) ergebe sich eine Erwerbseinbusse von Fr. 20'585.55, woraus ein Invaliditätsgrad von 36 % resultiere. 2.2 Die tatsächlichen Feststellungen des kantonalen Gerichts sind nicht mangelhaft im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG. Namentlich ist die vorinstanzliche Schlussfolgerung, der gesundheitliche Zustand des Beschwerdeführers habe sich gegenüber dem Zeitpunkt der ursprünglichen Rentenverfügung verbessert, nach der Aktenlage nicht offensichtlich unrichtig, noch ist darin eine willkürliche Beweiswürdigung zu erblicken. Eine Beweiswürdigung ist nicht bereits willkürlich, wenn eine andere Lösung ebenfalls vertretbar erscheint oder gar vorzuziehen wäre, sondern erst, wenn der Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, zur tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht oder auf einem offenkundigen Fehler beruht (BGE 127 I 54 E. 2b S. 56; vgl. auch BGE 135 V 2 E. 1.3 S. 4 f.). So hat auch die Klinik Y.________ im Gutachten vom 19. März 2004 aus psychiatrischer Sicht in einem Jahr eine Rentenrevision empfohlen, da die Prognose aus psychiatrischer Sicht offen sei und eine Verbesserung der Situation unter einer psychiatrischen Behandlung nicht ausgeschlossen werden könne. Die Auffassung des kantonalen Gerichts, das Gutachten des ärztlichen Begutachtungsinstituts X.________ vom 26. September 2007 entspreche den Anforderungen der Rechtsprechung an ein Gutachten (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352 mit Hinweis), ist sodann in tatsächlicher Hinsicht ebenfalls weder offensichtlich unrichtig noch ist darin eine willkürliche Beweiswürdigung oder sonstwie eine Bundesrechtsverletzung zu erblicken. Schliesslich ist die vorinstanzliche Invaliditätsbemessung durch Einkommensvergleich nicht angefochten. Es besteht kein Anlass zu einer näheren Prüfung (BGE 125 V 413 E. 1b und 2c S. 415 ff.; BGE 110 V 48 E. 4a S. 53).