Citation: 4A_385/2021 E. 5

Die Beschwerdeführerin hat - wie erwähnt - in ihren Beschwerderepliken beantragt, das bundesgerichtliche Verfahren sei bis zum Abschluss der durch die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft unter anderem gegen den Beschwerdegegner geführten Voruntersuchung zu sistieren. Sie macht geltend, es werde eine strafprozessuale Voruntersuchung geführt, insbesondere zur Frage, ob die Statutenrevision vom 6. August 2013 mittels Erschleichung einer falschen Beurkundung erfolgt sei. Diese Voruntersuchung werde demnächst - sicherlich im ersten Quartal 2022 - abgeschlossen sein. Es werde sich zeigen, ob der Vorwurf der Erschleichung einer falschen Urkunde betreffend die Statutenrevision 2013 zur Anklage kommen werde. Diese Frage sei entscheidwesentlich, womit die beantragte Sistierung zweckmässig und sachgerecht sei. Damit genügt die Beschwerdeführerin den Anforderungen an die Begründung eines Sistierungsantrags nicht. Sie begründet nicht hinreichend, inwiefern die Abschlussverfügung in der betreffenden strafrechtlichen Voruntersuchung für das betreffende Verfahren von Bedeutung wäre. Im Übrigen kann - wie nachfolgend zu zeigen sein wird (vgl. hiernach E. 6) - die Frage der Gültigkeit der Statuten 2013 ohnehin nicht im vorliegenden bundesgerichtlichen Verfahren geklärt werden.