Citation: I 852/05 29.08.2006 E. 3

3.1 Eine Belastungssituation als solche ist kein Gesundheitsschaden, für welche die Invalidenversicherung Leistungen zu erbringen hätte. Bis zum Erlass des Einspracheentscheides - welcher rechtsprechungsgemäss die zeitliche Limite richterlichen Überprüfungsbefugnis bildet (BGE 121 V 366 Erw. 1b mit Hinweis; vgl. auch BGE 129 V 4 Erw. 1.2, 169 Erw. 1, 356 Erw. 1, je mit Hinweisen) - finden sich in den Akten keine Hinweise auf eine psychische Beeinträchtigung, sodass im Verwaltungsverfahren auch keine Anhaltspunkte dafür bestanden, diesbezüglich nähere Abklärungen zu treffen. Daran ändert auch nichts, dass nach dem genannten relevanten Zeitpunkt im Rahmen eines psychiatrischen Konsiliums am Kantonsspital X.________ die Diagnose einer leichten depressiven Episode bei chronischem lumbospondylogenem Schmerzsyndrom gestellt wurde, da keine Hinweise dafür bestehen, dass diese die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigen würde. Auch in Bezug auf den somatischen Gesundheitszustand liegen keine sich widersprechenden Arztzeugnisse vor, welche es durch eine umfassende Begutachtung zu klären gäbe. Entgegen der Darstellung in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist nicht schlechthin jeder Versicherte, welcher um eine Rente ersucht, einer Expertise durch die MEDAS zu unterziehen. Soweit Zeugnisse vorliegen, welche auf allseitigen klinischen und radiologischen Untersuchungen beruhen, die Anamnese wiedergeben, die geklagten Beschwerden berücksichtigen, in ihrer Begründung nachvollziehbar sind und im Einzelfall inhaltlich überzeugen (BGE 125 V 352 Erw. 3a), besteht kein Anlass zur Einholung eines medizinischen Gutachtens. Verwaltung und Vorinstanz haben zu Recht auf die Berichte der Rheumaklinik des Kantonsspitals X.________ vom 6. Januar und 26. Februar 2004 abgestellt. Damit bleibt der Umstand, dass das Kantonsspital X.________ mit Scheiben vom 24. Mai 2004 eine Begutachtung ablehnte, da es "bereits in die Abklärung und Behandlung (...) involviert" war, folgenlos. 3.2 Auch hinsichtlich der Einschätzung der Arbeitsfähigkeit, welche für leichte, wechselbelastende ohne häufig knieend auszuführende Tätigkeiten und ohne lange Gehstrecken als uneingeschränkt erachtet wird, kann auf die eingehende Darstellung des kantonalen Gerichts verwiesen werden. Die dagegen vorgebrachten Argumente in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vermögen nicht zu überzeugen. Nachdem sich der Gesundheitszustand seit der rechtskräftigen Aufhebung des Rentenanspruchs nur in geringem Masse, nämlich bezüglich des zum vorbestehenden Lumbovertebralsyndrom hinzugekommenen Cervicalsyndroms, verändert hat, wäre auch nicht nachvollziehbar, warum der Beschwerdeführer in einer leidensangepassten Tätigkeit nicht weiterhin eine volle Leistung sollte erbringen können. Deshalb wird schliesslich auch hinsichtlich der Prüfung der Erwerbsunfähigkeit auf die richtigen und umfassenden Ausführungen im angefochtenen Entscheid verwiesen. Dies gilt auch für die Anwendung der Tabellenlöhne und der Vornahme eines Abzugs von 15 %. Nach Lage der Akten und auf Grund der Parteivorbringen liegen keine triftigen Gründe vor, welche eine nach den Grundsätzen über die gerichtliche Angemessenheitskontrolle abweichende Ermessensausübung als näher liegend erscheinen liessen (vgl. Art. 132 lit. a OG; BGE 123 V 152 Erw. 2). Zudem würde auch ein maximal möglicher Abzug von 25 % (BGE 126 V 75 ff.) zu keinem anderen Resultat führen.