Citation: 2A.39/2004 29.03.2005 E. 8

Zusammenfassend erweist sich die von der Vorinstanz gewonnene Auslegung von Art. 131 Abs. 2 Satz 1 StG/GR, wonach der Aktenstand bei Fällung des Einspracheentscheides massgebend ist, als zutreffend. Der Vorwurf einer Verletzung des rechtlichen Gehörs ist ebenfalls unbegründet. Das kantonale Verwaltungsgericht hat sein Urteil einlässlich und schlüssig begründet. Es brauchte sich nicht zu sämtlichen Vorbringen und Rügen der Beschwerdeführerin zu äussern, sondern durfte sich auf die für den Entscheid wesentlichen Gesichtspunkte beschränken (BGE 126 I 97 E. 2b; ferner 129 I 232 E. 3.2).