Citation: 5A_373/2018 E. 3.4.1

3.4.1. Dem angefochtenen Entscheid zufolge ist der Beschwerdeführer ab Juli 2018 berechtigt, C.________ während zweier Wochen pro Jahr zu oder mit sich in die Ferien zu nehmen. Die Ausübung des Ferienrechts ist mindestens zwei Monate im Voraus anzukündigen. Ab C.________s Kindergarteneintritt ist das Ferienrecht während der Schulferien auszuüben und bis zum Eintritt in die Primarschule darf es während maximal einer Woche an einem Stück ausgeübt werden. Das Obergericht erklärt, dass die Gewährung eines Ferienrechts im Interesse von C.________ und die vom Amtsgerichtsstatthalter auf zwei Wochen bemessene Dauer angesichts der gegebenen Verhältnisse durchaus im Rahmen und üblich sei. Es sei deshalb "nicht daran zu rütteln und auch keine detailliertere Regelung vorzunehmen". Je detaillierter die Regelung, umso eher gäbe dies wieder Anlass zu neuen Streitigkeiten. Aus den gleichen Gründen und mit den Erwägungen der ersten Instanz, auf die ausdrücklich verwiesen werde, sei auch an der Regelung nichts zu ändern, wie bei ausgefallenen Besuchsterminen zu verfahren ist.