Citation: 6B_1190/2013 E. 4.2

4.2. Der mit der stationären Behandlung verbundene Freiheitsentzug beträgt in der Regel höchstens fünf Jahre (Art. 59 Abs. 4 Satz 1 StGB). Sind die Voraussetzungen für die bedingte Entlassung nach fünf Jahren noch nicht gegeben und ist zu erwarten, durch die Fortführung der Massnahme lasse sich der Gefahr weiterer mit der psychischen Störung des Täters in Zusammenhang stehender Verbrechen und Vergehen begegnen, kann die Massnahme - wenn nötig mehrfach - um jeweils höchstens fünf Jahre verlängert werden (Art. 59 Abs. 4 Satz 2 StGB; BGE 134 IV 315 E. 3.4.1 und E. 3.4.2). Die Dauer der stationären therapeutischen Massnahme hängt mithin vom Behandlungsbedürfnis des Betroffenen und der Erfolgsaussicht der Massnahme ab (Art. 56 Abs. 1 lit. b StGB; BGE 134 IV 315 E. 3.4.1), wobei die Fortführung der Massnahme in Bezug sowohl auf ihre Anordnung als auch auf ihre Dauer verhältnismässig sein muss (Art. 56 Abs. 2 StGB; BGE 135 IV 139 E. 2.4).