Citation: 6B_759/2021 E. A

In der Nacht von Samstag, 14. Januar 2017, auf Sonntag, 15. Januar 2017, attackierte A.________ gemeinsam mit einem Mittäter einen zufällig am Bahnhof U.________ anwesenden Mann. A.________ ging auf das Opfer zu und versetzte diesem unversehens einen Faustschlag in das Gesicht. Er traf das Opfer an der Nase und am linken Auge. Aus Affekt wehrte sich das Opfer mit einem leichten Faustschlag gegen den Oberkörper von A.________. Der Mittäter stürzte herbei und schlug das Opfer mit der Faust auf die rechte Gesichtshälfte. Das Opfer trat dadurch einige Schritte zurück. Darauf zückte der Mittäter jählings ein Klappmesser. Das Opfer ergriff die Hand, in der sich das Klappmesser befand, um eine Verletzung zu verhindern. A.________ schlug erneut mit der Faust auf das Opfer ein und zückte ebenfalls ein Klappmesser. Das Opfer fasste kurzzeitig die Hand, in der A.________ das Klappmesser führte. In der Folge schlugen A.________ und der Mittäter mit Wucht auf den Kopf des Opfers ein. Als das Opfer zu Boden ging, schlugen A.________ und der Mittäter weiter mit ihren Fäusten auf das am Boden liegende Opfer ein. Ihre Klappmesser mit einer Klingenlänge von ungefähr 6 und 8 cm durchstiessen an diversen Orten die Jacke des Opfers und fügten ihm Schnittwunden an den Händen und am Rücken zu. Darüber hinaus erlitt das Opfer zahlreiche Einblutungen, Schürfungen und Schwellungen an Kopf und Rumpf. Zudem brachen Zähne ab.