Citation: 6B_143/2016 E. 2.1

2.1. Die Vorinstanz nimmt in Bezug auf den Anklagepunkt der mehrfachen Widerhandlungen gegen das AHVG an, der Beschwerdeführer habe von den Löhnen der Angestellten bereits abgezogene Arbeitnehmerbeiträge für das Jahr 2008 nicht an die Ausgleichskasse des Kantons Bern weitergeleitet. Die AHV- und ALV-Arbeitnehmerbeiträge hätten für das Jahr 2008 CHF 29'929.15 bzw. CHF 5'926.60 betragen. Seitens der A.________ AG seien unbestrittenermassen Einzahlungen von CHF 16'576.10 geleistet worden. Für den Restbetrag sei die A.________ AG von der Ausgleichskasse mehrfach ordnungsgemäss gemahnt und zur Zahlung aufgefordert worden. Die offenen Arbeitnehmerbeiträge seien indes offen geblieben und aus den Betreibungen hätten insgesamt sieben Verlustscheine resultiert. Am 18. Mai 2012 seien die Lohnbeiträge von der Ausgleichskasse abgeschrieben worden. Da die A.________ AG im Zeitpunkt der Lohnzahlungen über ausreichend finanzielle Mittel verfügt habe, um die Beiträge zu bezahlen, habe sie ihre Pflicht zur Bezahlung der Arbeitnehmerbeiträge verletzt. Dieses strafbare Verhalten sei dem Beschwerdeführer als einziges Verwaltungsratsmitglied der A.________ AG zuzurechnen (angefochtenes Urteil S. 20 ff.).