Citation: 4C.332/2000 26.01.2001 E. 1

1.- a) Die Forderung der Kläger als solche ist vor Bundesgericht nicht mehr streitig. Die Beklagte beruft sich aber auf eine Schadenersatzforderung zufolge Lärmimmissionen anlässlich eines Umbaus anderer Räumlichkeiten in der gleichen Liegenschaft, welche sie zur Verrechnung bringen könne. b) Das Obergericht erkannte, die Beklagte habe weder den Schaden noch dessen Kausalzusammenhang mit dem Umbau hinreichend substanziiert. Obwohl sie vom Mietgericht aufgefordert worden sei, darzulegen, welche Patienten sie habe abweisen müssen und inwiefern dadurch Einnahmenausfälle entstanden, habe sie sich mit allgemeinen Angaben über Untersuchungen, die sie nicht habe durchführen können, begnügt, ohne die Fälle zu bezeichnen, in denen diese Probleme tatsächlich aktuell wurden. Wenn die Beklagte statt dessen einzig einen Umsatzrückgang ausweise, werde sie ihrer Substanziierungspflicht nicht gerecht, denn dieser könnte auch auf andere Faktoren zurückzuführen sein.