Citation: 7B_390/2024 E. 4.3.1

4.3.1. Er macht geltend, es sei offensichtlich unrichtig, dass er auch hier in der Schweiz gegen das Gesetz verstosse. Er habe bereits im Verfahren vor der Sicherheits-, Justiz- und Sportdirektion eine rechtskräftige Einstellungsverfügung der Staatanwaltschaft Lenzburg-Aargau eingereicht. Daraus gehe deutlich hervor, dass die inkriminierten Bilder strafrechtlich irrelevant seien. Die Rüge ist unbegründet. Die Vorinstanz entnimmt den Akten, dass der Beschwerdeführer verwarnt und disziplinarisch sanktioniert wurde, weil er Videos mit pornografischem Inhalt sowie Nacktbilder von Kindern und jungen Männern besass. Auf diese Bilder nahm Dr. med. C.________ Bezug und hielt fest, dem Beschwerdeführer fehle es an Problembewusstsein, denn er mache exkulpierend und bagatellisierend geltend, dass die Videos und Fotos nicht illegal seien. Die Fachkommission KBSAG hält in ihrer Stellungnahme vom 1. Dezember 2023 fest, es bestehe ein Widerspruch zwischen dem Besitz von Pornographie und der Aussage des Beschwerdeführers, dass er keine sexuellen Triebe mehr habe. Dieser Widerspruch besteht auch dann, wenn die Pornographie legal ist. Ohnehin bilden die Videos und Fotos bloss einen von vielen Aspekten, mit denen die Vorinstanz begründet, weshalb eine Verlegung in den offenen Vollzug zu verweigern ist.