Citation: 8C_811/2008 04.02.2009 E. 3

3.1 Das kantonale Gericht stellte gestützt auf die neurologische Beurteilung durch Dr. med. A.________, Facharzt für Neurologie und Psychiatrie, von der SUVA-internen Abteilung Versicherungsmedizin vom 8. August 2006 unter Berücksichtigung der beigezogenen Akten der Invalidenversicherung fest, dass sich die geklagten Kopfschmerzen und die vorhandenen kognitiven Defizite nicht mit der erforderlichen (überwiegenden) Wahrscheinlichkeit auf den Unfall vom 30. Oktober 2003 zurückführen lassen, weshalb die SUVA für darauf beruhende Beeinträchtigungen mangels natürlicher Kausalität nicht leistungspflichtig sei. 3.2 Diese - mit dem Standpunkt der SUVA übereinstimmende - vorinstanzliche Beurteilung der medizinischen Situation vermag zu überzeugen. Angesichts der Ergebnisse der eingehenden neurologischen Beurteilung durch Dr. med. A.________ vom 8. August 2006 lassen sich die vorhandenen Kopfschmerzen und die kognitiven Auffälligkeiten nicht schlüssig auf das Unfallereignis vom 30. Oktober 2003 und ein dabei erlittenes Schädelhirntrauma zurückführen. Anzeichen für solche Leiden sind schon aus der Zeit vor dem Unfall bekannt. Dass dieses Beschwerdebild erst durch das Unfallereignis vom 30. Oktober 2003 verursacht oder auch nur verschlimmert worden wäre, kann laut den Ausführungen des Dr. med. A.________ zwar grundsätzlich als möglich, nicht aber als mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt (E. 2.2 hievor) betrachtet werden. Entgegen der Argumentation in der Beschwerdeschrift trifft es nicht zu, dass die SUVA den Nachweis für eine unfallfremde oder eine schon vor dem versicherten Unfallereignis vorhanden gewesene Schädigung zu erbringen hätte. Es gilt einzig zu klären, ob zwischen den vorhandenen Beschwerden und dem am 30. Oktober 2003 erlittenen Verkehrsunfall ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Kann dies - wie hier - nicht mit der erforderlichen Wahrscheinlichkeit angenommen werden, wirkt sich dies zum Nachteil des Beschwerdeführers aus, der daraus einen Anspruch auf Versicherungsleistungen ableiten wollte (E. 2.3 hievor). 3.3 Nicht gefolgt werden kann der Argumentation des Beschwerdeführers auch insoweit, als die Beurteilung von SUVA und Vorinstanz auf ungenügenden Grundlagen beruhe. Der ausführliche Bericht des Dr. med. A.________ ist unter Berücksichtigung insbesondere auch der von der Invalidenversicherung beigezogenen Akten erfolgt. Inwiefern die Berichte des Spitals X.________ vom 17. Dezember 2003 und der Klinik E.________ vom 21. Juli 2004 die Ausführungen des Dr. med. A.________ in Frage stellen sollten, ist nicht ersichtlich und wird in der Beschwerdeschrift auch nicht weiter erläutert. Dr. med. A.________ hat im Übrigen klar dargelegt, dass die vom Spital X.________ gestellte Diagnose eines Schädelhirntraumas als Verdachtsdiagnose nach eintägiger Überwachung des Versicherten zu sehen ist, "gestellt ohne Berücksichtigung der gegenteiligen Befunde in der Bildgebung des Kopfes und der diabetischen Stoffwechsellage". Es besteht kein Anlass, von dieser Betrachtungsweise abzuweichen. Dass die SUVA auf die Einholung eines polydisziplinären Gutachtens verzichtet hat, kann ihr angesichts der eindeutigen Stellungnahme des Dr. med. A.________, an welcher keine ernsthaften Zweifel aufkommen können, nicht als mangelhafte Sachverhaltsabklärung vorgehalten werden.