Citation: 7B_878/2023 E. 5.4.2

5.4.2. Vorkommnisse, wie sie vom Beschwerdeführer unter Ziffer 3 detailliert geschildert werden und dokumentiert sind, bilden nicht nur Bestandteil der forensisch-psychiatrischen Gutachten, sondern sind ebenso bei der gerichtlichen Gesamtwürdigung miteinzubeziehen. Um sich ein möglichst umfassendes Bild machen zu können, durfte die Vorinstanz insbesondere das Verhalten des Beschwerdeführers während der knapp dreieinhalbjährigen Massnahmedauer, aber auch das Vorleben mit den einschlägigen Verurteilungen berücksichtigen. Die umfassende normative Würdigung der begangenen Straftaten und der Persönlichkeit des Beschwerdeführers durch die Vorinstanz ist nachvollziehbar. Die Vorinstanz setzt sich ausführlich mit den Einschätzungen der Gutachter auseinander und vergleicht diese miteinander. Sie verletzt kein Bundesrecht, wenn sie die Wahrscheinlichkeit für Rückfälle in bereits gezeigtes delinquentes Verhalten aufgrund des Sonderzustands des Täters als rechtserheblich bewertet. Sie spricht die Verwahrung des Beschwerdeführers gestützt auf das Ergebnis einer umfassenden und überzeugenden Risikoanalyse mit normativer Gesamtwertung aus (vgl. Urteil 6B_45/2018 vom 8. März 2018 E. 1.4 mit Verweis auf die Botschaft zur Änderung des Schweizerischen Strafgesetzbuches und des Militärstrafgesetzes sowie zu einem Bundesgesetz über das Jugendstrafrecht vom 21. September 1998, BBl 1999 II 2095 Ziff. 213.451). Die Rüge des Beschwerdeführers ist mithin unbegründet.