Citation: 5A_462/2022 E. C

C.a. Mit Eingabe vom 14. Juni 2022 gelangt A.________ (Beschwerdeführerin) an das Bundesgericht. Diesem beantragt sie in erster Linie, der Erbvertrag vom 19. Juli 2017 sei ungültig zu erklären, eventualiter seien ihr Erbverzicht, die Stiftungserrichtung sowie die Einsetzung des Willensvollstreckers und der Ersatzwillensvollstreckerin für ungültig zu erklären. Subeventualiter sei der angefochtene Entscheid aufzuheben und zur Neubeurteilung im Sinne der nachstehenden Anträge im Beweis sowie nachstehender Begründung an die Vorinstanz zurückzuweisen: das Protokoll der Zeugenbefragung von G.________ sei aus dem Recht zu weisen und es sei eine ergänzende Beweisverfügung zu erlassen, wobei das Original und angebliche Entwürfe des Erbvertrags vom 19. August [recte: Juli] 2017 zu edieren seien. Ausserdem sei ein Gutachten zur Echtheit des Erbvertrags vom 19. August [recte: Juli] 2017 einzuholen und zwischen der richterlichen Befragung und der Parteibefragung / Beweisaussage sei klar zu unterscheiden. Subsubeventualiter stellt die Beschwerdeführerin schliesslich bezifferte Anträge zur Neuregelung der erst- und zweitinstanzlichen Prozesskosten. C.b. Die Beschwerdeführerin stellte ausserdem ein Gesuch um aufschiebende Wirkung ihrer Beschwerde. Dazu aufgefordert, nahmen die Stiftung B.________ (Beschwerdegegnerin 1) am 28. Juni 2022, D.________ (Beschwerdegegner 3) und die E.________ AG (Beschwerdegegnerin 4) am 29. Juni 2022 und C.________ (Beschwerdegegnerin 2) am 1. Juli 2022 Stellung zu diesem Gesuch. Die Beschwerdegegner 2 bis 4 verlangten je die Abweisung des Gesuchs um aufschiebende Wirkung sowie die Sicherstellung ihrer jeweiligen Parteientschädigung. F.________ (Beschwerdegegnerin 5) liess sich nicht vernehmen. Das Obergericht widersetzte sich dem Gesuch um aufschiebende Wirkung nicht (Stellungnahme vom 21. Juni 2022). Die Beschwerdeführerin nahm zu den Gesuchen um Sicherstellung der Parteientschädigung mit Eingabe vom 2. August 2022 Stellung und beantragte deren Abweisung. Mit Verfügung vom 5. August 2022 erteilte der Präsident der urteilenden Abteilung der Beschwerde schliesslich in Bezug auf die kantonalen Gerichts- und Parteikosten die aufschiebende Wirkung und wies das Gesuch im Übrigen ab. Über die Gesuche um Sicherheitsleistung würde zudem später entschieden. C.c. Das Bundesgericht hat die kantonalen Akten, in der Sache aber keine Vernehmlassungen eingeholt.