Citation: 2C_312/2019 E. 2.2.2

2.2.2. Die Vorinstanz begründete die Überwälzung der Kosten des verwaltungsgerichtlichen Verfahrens auf die Veranlagungsbehörde wie folgt (angefochtener Entscheid E. 5) : "Unter Berücksichtigung des Umstandes, dass die rechtskräftige Veranlagung der B.________ GmbHerst im Beschwerdeverfahren zweifelsfrei belegt wurde, ist es gerechtfertigt, die amtlichen Kosten von je CHF 1'200 dem Staat (Beschwerdeführer) aufzuerlegen (Art. 161 StG und Art. 95 Abs. 2 VRP; Art. 7 Ziff. 222 der Gerichtskostenverordnung, sGS 941.12; Art. 145 Abs. 2 und Art. 144 Abs. 1 DBG). Auf die Erhebung ist nicht zu verzichten (Art. 95 Abs. 3 VRP). (...) " Die Veranlagungsbehörde ist mit Blick darauf der Ansicht, es sei "augenfällig", dass die Vorinstanz ihrer Begründungspflicht nicht nachgekommen sei, liessen sich "aufgrund dieser Formulierung bezüglich der Beschwerdegründe der Vorinstanz zur Kostenverlegung nach Verursacherprinzip doch nur Vermutungen anstellen". Es bleibe insbesondere unklar, auf welcher Grundlage sie, die Veranlagungsbehörde, gehalten gewesen sein soll, die rechtskräftige Veranlagungsverfügung vom 12. November 2012 schon im erstinstanzlichen Beschwerdeverfahren vorzulegen. Ebenso sei unerfindlich, weshalb der Nachweis der rechtskräftigen Veranlagung scheinbar einzig anhand der Veranlagungsverfügung habe erbracht werden können. Die Vorinstanz habe sich mit den vorinstanzlichen Erwägungen nicht auseinandergesetzt und namentlich auch gehörswidrig übersehen, dass der Steuerpflichtige die Rechtskraft der Veranlagungsverfügung anerkannt habe.