Citation: 5F_1/2024 E. 4.2

4.2. Im Übrigen schildert der Gesuchsteller in teilweise schwer verständlicher Weise seine Sicht auf den Sachverhalt und die Rechtslage. Darauf ist nicht einzugehen. Nur am Rande beruft er sich ausdrücklich oder sinngemäss auf Revisionsgründe. So nennt er Art. 121 lit. c BGG und bringt vor, die Dr. B.________ Stiftung sei handlungsunfähig und habe an den Kollokationsklagen nicht teilnehmen können. Der angerufene Revisionsgrund geht jedoch dahin, dass einzelne Anträge unbeurteilt geblieben sein sollen. Inwieweit sein Vorbringen mit diesem Revisionsgrund zusammenhängen soll, ist nicht ersichtlich, zumal die Dr. B.________ Stiftung nicht Partei im Verfahren 5A_276/2023 war und ihre angebliche Handlungsunfähigkeit nicht Verfahrensthema. Sodann beruft sich der Gesuchsteller ausdrücklich und auch sinngemäss auf Art. 121 lit. b BGG, wobei die entsprechenden Ausführungen und ihr Zusammenhang mit diesem Revisionsgrund nicht nachzuvollziehen sind. Ausserdem seien in den Akten liegende erhebliche Tatsachen nicht berücksichtigt worden (Art. 121 lit. d BGG). Der Gesuchsteller übergeht, dass seine Beschwerde im Verfahren 5A_276/2023 im Wesentlichen ungenügend begründet war (E. 2.3.3 und 2.4.3). Was einzelne Aktenstücke an dieser Beurteilung hätten ändern können, legt er nicht dar. Soweit er geltend macht, genügend begründet zu haben oder anders als vom Bundesgericht dargelegt, verlangt er eine unzulässige Neubeurteilung in der Sache (vgl. oben E. 3) bzw. legt nicht dar, inwieweit die angebliche Abweichung erheblich sein könnte. Nicht nachvollzogen werden kann das Vorbringen, das Bundesgericht habe selber festgestellt, dass der Gesuchsteller die gesetzlichen Anforderungen an die Begründungspflicht erfüllt habe. Schliesslich macht der Gesuchsteller geltend, es sei nicht richtig, dass er die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege für das gesamte kantonale Verfahren beantragt habe. Der Einwand beschlägt die Auslegung seines Antrags an das Bundesgericht, der dahingehend verstanden wurde, dass er die unentgeltliche Rechtspflege für alle vorliegend relevanten kantonalen Instanzen (Verfahren vor dem Friedensrichteramt und Beschwerdeverfahren am Obergericht) verlange. Inwieweit das Bundesgericht dadurch "für die Gegenpartei mehr gesprochen und das Recht des [Gesuchstellers] auf unentgeltliche Rechtspflege im Hauptprozess beschränkte", ist nicht nachvollziehbar. Insbesondere behauptet er nicht, dass ein Antrag übersehen worden wäre.