Citation: 5A_664/2014 E. B

B.a. Am 5. Juni 2009 reichte die Beschwerdegegnerin beim Bezirksgericht Arbon die Scheidungsklage ein. Der Beschwerdeführer erklärte sich mit der Scheidung einverstanden. Uneinig waren sich die Parteien bezüglich des nachehelichen Unterhalts und des Güterrechts. Beim Güterrecht war insbesondere die Zuweisung und Bewertung der beiden Liegenschaften strittig. B.b. Am 29. März 2010 gab das Bezirksgericht ein Gutachten über den Verkehrswert der beiden Liegenschaften in Auftrag. Die Gutachter ermittelten am 12. Juli 2010 für die Liegenschaft Nr. zzz einen Verkehrswert von Fr. 655'000.-- und für die Liegenschaft Nr. www von Fr. 485'000.--. B.c. Mit Entscheid vom 23./26. April 2013 schied das Bezirksgericht die Ehe der Parteien, regelte den Unterhalt und wies die Liegenschaft Nr. zzz zum "Anrechnungswert" von Fr. 655'000.-- und die Liegenschaft Nr. www zum "Anrechnungswert" von Fr. 485'000.-- ins Alleineigentum des Beschwerdeführers. Dabei habe er bei der Liegenschaft Nr. zzz Fr. 150'000.-- und bei der Liegenschaft Nr. www Fr. 200'000.-- an Hypothekarschulden zu übernehmen. Er wurde zudem verpflichtet, der Beschwerdegegnerin eine güterrechtliche Ausgleichszahlung von Fr. 584'200.-- zu bezahlen.