Citation: 6B_18/2022 E. 2.3

2.3. Zur Strafart erwägt die Vorinstanz, der Beschwerdeführer sei mehrfach vorbestraft. Er sei in Deutschland wegen gemeinschaftlicher schwerer räuberischer Erpressung zu 24 Monaten Freiheitsstrafe verurteilt worden. Hinzu kämen Verurteilungen wegen vorsätzlicher Körperverletzung zu 5 Monaten Freiheitsstrafe und wegen gemeinschaftlich schweren Bandendiebstahls zu 109 Monaten Freiheitsstrafe. Auch diese langjährigen Freiheitsstrafen hätten den Beschwerdeführer nicht von weiterer Delinquenz abgehalten. Nachdem er im Jahr 2013 vorzeitig aus der deutschen Haft entlassen worden sei, habe er bereits am 31. März 2014 in der Schweiz wieder delinquiert. Daraus zieht die Vorinstanz den zutreffenden Schluss, dass der Beschwerdeführer sich auch vom Vollzug mehrjähriger Freiheitsstrafen nicht beeindrucken lässt. Geldstrafen erweisen sich unter diesen Umständen als unzweckmässig. Bei dieser Ausgangslage durfte die Vorinstanz annehmen, dass nur eine Freiheitsstrafe als angemessene und zweckmässige Sanktion in Betracht kommt (vgl. Urteil 6B_782/2011 vom 3. April 2012 E. 4.1).