Citation: 8C_669/2013 E. 4.3.2

4.3.2. In Anbetracht dieser Einschätzungen erscheint eine vollständige Verwertbarkeit des der Beschwerdegegnerin medizintheoretisch attestierten 40%igen Leistungsvermögens mit dem kantonalen Gericht als nicht realistisch. Da für einfache, stressfreie Hilfstätigkeiten (wie beispielsweise Verrichtungen im Verpackungs- und Versandsektor, das Befüllen von Regalen etc.) ärztlicherseits aber dennoch eine grundsätzliche Arbeitsfähigkeit im Rahmen eines zeitlich eingeschränkten Pensums bescheinigt wird, ist entgegen der vorinstanzlichen Betrachtungsweise indes auch nicht von einem generellen Ausschluss jeglicher wirtschaftlich nutzbarer Einsatzmöglichkeiten auszugehen. Dieser ist bei Eliminierung allfälliger Stressfaktoren am Arbeitsplatz primär auf die subjektive - und damit nicht ohne Weiteres objektivierbare - Vorstellung der Versicherten zurückzuführen, neben der Betätigung im Haushalt samt Kinderbetreuung noch einer Erwerbstätigkeit nachgehen zu müssen. Zu berücksichtigen gilt es im Übrigen, dass der ausgeglichene Arbeitsmarkt (Art. 16 ATSG) auch sogenannte Nischenarbeitsplätze umfasst, also Stellen- und Arbeitsangebote, bei welchen gesundheitlich angeschlagene Personen mit einem sozialen Entgegenkommen von Seiten des Arbeitgebers rechnen können. Von einer Arbeitsgelegenheit kann erst dann nicht mehr gesprochen werden, wenn die zumutbare Tätigkeit nurmehr in so eingeschränkter Form möglich ist, dass sie der ausgeglichene Arbeitsmarkt praktisch nicht kennt oder sie nur unter nicht realistischem Entgegenkommen eines durchschnittlichen Arbeitgebers möglich wäre und das Finden einer entsprechenden Stelle daher von Vornherein als ausgeschlossen erscheint (Urteil 8C_646/2012 vom 14. März 2013 E. 6.1 mit Hinweisen). Letzteres ist im vorstehenden Fall nicht anzunehmen. Vielmehr lässt sich im Lichte der medizinischen Unterlagen der Schluss ziehen, dass die Beschwerdegegnerin zumutbarerweise in der Lage wäre, im Rahmen eines 40%igen, ihren gesundheitlichen Bedürfnissen Rechnung tragenden erwerblichen Einsatzes ein entgeltliches Rendement von 20 % zu erbringen. Diesem Ergebnis entspricht auch der Umstand, dass die Versicherte, wie nachstehend darzulegen ist, ihren Aufgaben im Haushalt nicht nur im Umfang von knapp 60 %, sondern uneingeschränkt nachzukommen vermag (vgl. E. 5 hiernach). Soweit das kantonale Gericht zu einem anderen Resultat gelangt ist, kann darauf infolge qualifiziert unrichtiger Beweiswürdigung nicht abgestellt werden.