Citation: 2C_868/2019 E. B

Das Amt für Migration und Integration des Kantons Aargau lehnte es am 27. Februar 2018 ab, die Aufenthaltsbewilligung von A.A.________ zu verlängern und hielt ihn an, die Schweiz auf den Termin der Haftentlassung respektive spätestens 90 Tage nach Rechtskraft der Verfügung zu verlassen. Es lehnte gleichzeitig das Nachzugsgesuch für die Tochter ab und wies diese - auf den Zeitpunkt der Ausreise ihres Vaters - ebenfalls aus der Schweiz weg. Das MIKA ging davon aus, dass aufgrund der fortgesetzten und schwerwiegenden Delinquenz das sicherheitspolizeiliche öffentliche Interesse an der Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung die privaten Interessen von A.A.________ und seiner Kinder überwiege, sich weiter in der Schweiz aufzuhalten. Unter diesen Umständen könne dem Gesuch nicht entsprochen werden, seine Tochter nachziehen zu können; diese habe zusammen mit dem Vater das Land zu verlassen. Die hiergegen gerichteten kantonalen Rechtsmittel blieben ohne Erfolg (Einspracheentscheid des Rechtsdiensts des Amts für Migration und Integration des Kantons Aargau vom 19. Juni 2018 und Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Aargau vom 4. September 2019).