Citation: 5A_624/2023 E. 7.3

7.3. Die Beschwerdeführerin macht geltend, dem Beschwerdegegner sei ein Vermögensverzehr möglich und zumutbar. Er habe im Abänderungsverfahren Vermögenswerte verheimlicht bzw. behauptet, nur über rund Fr. 27'000.-- anstatt Fr. 360'000.-- zu verfügen, und es wäre treu- und rechtswidrig, keinen Vermögensverzehr zu berücksichtigen. Ausserdem habe er die Ausführungen der Beschwerdeführerin zu Vermögen und Vermögensverzehr vor Bezirksgericht nicht bestritten. Auch hier stellt die Beschwerdeführerin zu den Vorbringen der Parteien im Verfahren auf tatsächliche Grundlagen ab, die von der Vorinstanz so nicht festgestellt wurden, ohne dieser eine Verletzung von verfassungsmässigen Rechten oder von Bundesrecht vorzuwerfen. Hierauf ist folglich nicht weiter einzugehen (vgl. vorne E. 2.2). Anzumerken ist aber Folgendes: Zur angeblichen Verheimlichung von Vermögenswerten hält zwar auch das Kantonsgericht fest, der Beschwerdegegner habe sein aus Erbschaft stammendes Vermögen erst in der Berufungsantwort offengelegt, was "merkwürdig und treuwidrig" sei. Die Beschwerdeführerin bezieht sich indes nicht auf diesen Vermögensteil, sondern auf die rund Fr. 360'000.--, bei denen es sich gemäss dem Kantonsgericht um Geld aus der Pensionskasse sowie der gebundenen Selbstvorsorge handelt. Hierzu erwägt die Vorinstanz, es sei erstaunlich, dass die Beschwerdeführerin nichts über diese Gelder gewusst haben wolle, zumal das Vorsorgeguthaben bei der Scheidung aufgeteilt worden sei. Zu dieser Überlegung finden sich in der Beschwerde keine Ausführungen.