Citation: 8C_553/2020 E. 6

Was zunächst den leidensbedingten Abzug betrifft, ist nicht erkennbar, dass die Vorinstanz zu Unrecht nicht auf eine faktische Einhändigkeit geschlossen hätte. Dass ihre Feststellungen zu den Einschränkungen zufolge der Schädigung an der rechten Schulter - Beeinträchtigungen hinsichtlich der Beweglichkeit des rechten Schultergelenks und dadurch bedingte Kraftminderung des rechten Arms und der rechten Hand sowie bezüglich der Funktion des rechten Arms im Sinne des nicht mehr möglichen Schürzengriffs - unrichtig wären, lässt sich mit Blick auf die kreisärztlichen Ausführungen im Abschlussbericht vom 25. Oktober 2019 nicht ersehen. Insbesondere wird beschwerdeweise nicht dargetan, inwiefern die Funktion des rechten Armes weitergehend, das heisst über die von der Vorinstanz gestützt auf die kreisärztliche Einschätzung genannten Limitierungen, eingeschränkt wäre. Das kantonale Gericht berücksichtigte, dass Arbeiten in der Höhe beziehungsweise namentlich auf Dächern, Leitern und Gerüsten, permanentes Überkopfarbeiten, das Tragen von mehr als 15 kg schweren Gegenständen in der rechten Hand bei ausgestrecktem Arm, körperfernes Heben von mehr als 5 bis 7 kg schweren Gegenständen mit der rechten Hand, das Arbeiten mit permanenten Rotationsbewegungen des rechten Schultergelenks sowie das Arbeiten unter Einfluss von Stössen und Vibrationen unzumutbar seien. Eine faktische Einhändigkeit lässt sich daraus nicht ableiten und der vom Beschwerdeführer mit dieser Begründung anbegehrte Abzug von 15 % dementsprechend nicht rechtfertigen.