Citation: 9C_777/2015 E. 4.2.4

4.2.4. Zu Unrecht bringt der Beschwerdeführer weiter vor, es sei nicht plausibel, dass die depressive Episode mit Panikattacken, bei nach den Ärzten dringend angezeigter antidepressiver Behandlung, keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit habe. Denn rechtsprechungsgemäss gelten leichte bis mittelschwere psychische Störungen grundsätzlich als therapeutisch angehbar (vgl. Urteile 9C_340/2015 vom 23. März 2016 E. 4.2; 9C_77/2015 vom 27. März 2015 E. 5.4; 9C_736/2011 vom 7. Februar 2012 E. 4.2.2.1). Nachdem sich der Versicherte gemäss Akten keiner konsequent durchgeführten Depressionstherapie unterzogen hat (vgl. dazu BGE 140 V 193 E. 3.3 S. 197), wurde eine invalidisierende Wirkung der depressiven Episode zu Recht verneint.