Citation: 6B_742/2016 E. 1.1

1.1. Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz nehme willkürlich und in Verletzung von Art. 410 StPO an, dass kein Revisionsgrund vorliege. Er bringt im Wesentlichen vor, das Berufungsgericht habe in seinem Urteil vom 4. November 2015 Bezug auf eine Gutachterin (nachfolgend: amtliche Gutachterin) genommen, die eine manisch-depressive Erkrankung seinerseits verneint habe. Sie habe behauptet, eine Manie liege nur vor, wenn eine achttägige Dauer festgestellt werden könne, und von einem submanischen Zustand könne nur bei einer Dauer von vier Tagen gesprochen werden. Im Weiteren habe sie den Standpunkt eingenommen, um beim Beschwerdeführer eine Manie zu diagnostizieren, hätte zwischen zwei manischen Phasen im Abstand von drei Jahren eine weitere Phase vorkommen müssen. Zwischenzeitlich habe sich herausgestellt, dass diese medizinischen Tatsachen falsch seien. Dies ergebe sich aus den Schreiben von Prof. Dr. med. D.________ vom 25. Februar 2016 und Dr. med. I.________ vom 21. März 2016. Ersterer habe die Frage, ob es zutreffe, dass bei zweimaligem Auftreten einer manischen Phase im Abstand von drei Jahren weitere Phasen dazwischen beobachtet werden müssten, klar verneint. Auch Dr. med. I.________ habe festgehalten, der zeitliche Abstand zwischen verschiedenen Episoden spiele keine Rolle. Gestützt auf ihre falsche medizinische Annahme sei die amtliche Gutachterin auch irrigerweise davon ausgegangen, es könne beim Beschwerdeführer kein manisch-depressives Krankheitsbild vorliegen. Die Vorinstanz setze sich willkürlich nicht damit auseinander, dass es sich bei den neuen Beweismitteln nicht um private Meinungsäusserungen handle, sondern um Stellungnahmen zweier Experten, die in einem entscheidenden Punkt aufdeckten, dass die amtliche Gutachterin eine medizinisch haltlose Meinung über die manischen Phasen einer manisch-depressiven Erkrankung vertreten habe. Die neuen Beweismittel seien daher erheblich.