Citation: 9C_679/2021 E. 4.2.2

4.2.2. In Gesamtbetrachtung aller Phasen des Finanzierungsvorganges könne somit nicht davon ausgegangen werden, dass der Beschwerdeführer sein Vermögen bloss umgestaltet habe. Es sei kein Transponierungstatbestand anzunehmen, sondern ein Finanzierungsvorgang, welcher dem direkten Verkauf an eine Drittperson gIeichkomme. Der Verkauf der Beteiligung an die E.________ AG sei nicht erfolgt, um das eigene Vermögen neu zu ordnen, sondern um die Beteiligung an eine Drittpartei zu veräussern. Die latente Steuerlast sei dabei nur für kurze Zeit und bloss theoretisch aufgehoben worden, um aber unmittelbar nach dem Wiederverkauf wieder aufzuleben. Ebenso wenig bestünden Anhaltspunkte dafür, dass das Ziel des Verkaufs darin bestanden hätte, die Zielgesellschaft auszuhöhlen, eine solche Aushöhlung vorzubereiten oder nur eine Dividendenausschüttung in die Wege zu leiten. Es liege ein echter Veräusserungserlös bzw. ein privater Kapitalgewinn vor.