Citation: 5P.208/2004 16.09.2004 E. A

A.a Am 21. Februar 2000 starb der am 10. Oktober 1919 geborene K.________ P.________. Er hinterliess seine inzwischen ebenfalls verstorbene Ehefrau G.________ P.________ und seine fünf Kinder H.________ O.________-P.________, I.________ P.________, C.________ P.________ sowie die Zwillingssöhne A.________ P.________ und L.________ P.________. A.b Schon zu Lebzeiten von K.________ P.________ wurde ein grosser Teil des Familienvermögens durch die Liquidation der Familien-AG aufgeteilt. Dieser Aufteilung waren langjährige Auseinandersetzungen vorausgegangen, die in eine von den damaligen Aktionären H.________ O.________-P.________, I.________ P.________ und L.________ P.________ erhobene Auflösungsklage ausmündeten. Diese Klage wurde später zurückgezogen und das gerichtliche Verfahren abgeschrieben. Durch Beschluss der Generalversammlung vom 6. Mai 1996 wurde die AG aufgelöst und die im Eigentum der Gesellschaft stehenden Grundstücke wurden in das Vermögen der Aktionäre überführt. A.c Am 14. April 1998 trat K.________ P.________ seinen beiden Söhnen A.________ P.________ und L.________ P.________ je ein Grundstück als Erbvorbezug ab. Am 14. September 1999 errichtete K.________ P.________ ein öffentliches Testament. Darin setzte er seine gesetzlichen Erben auf den Pflichtteil, traf verschiedene erbrechtliche Anweisungen und erliess Teilungsvorschriften. Ferner vermachte er seiner Enkelin und seinen beiden Enkeln je ein bebautes Grundstück.