Citation: 4C.309/2004 10.11.2004 E. 2

Selbst wenn sich den Ausführungen in der Berufungsschrift sinngemäss ein rechtsgenügender Antrag entnehmen liesse, bliebe die Berufung aus den nachstehenden Gründen erfolglos. 2.1 Nach Art. 55 Abs. 1 lit. c OG ist in der Berufungsschrift kurz darzulegen, welche Bundesrechtssätze der angefochten Entscheid verletzt und inwiefern er gegen sie verstösst. Unzulässig sind dagegen Rügen, die sich gegen die tatsächlichen Feststellungen und gegen die Beweiswürdigung der Vorinstanz richten, es sei denn, es werde zugleich ein offensichtliches Versehen, eine Verletzung bundesrechtlicher Beweisvorschriften (Art. 63 Abs. 2 OG) oder eine unvollständige Ermittlung des Sachverhalts vorgeworfen (Art. 64 OG). Wer sich auf solche Ausnahmen von der Bindung des Bundesgerichts an die tatsächlichen Feststellungen der letzten kantonalen Instanz beruft und den Sachverhalt gestützt darauf berichtigt oder ergänzt wissen will, hat darüber genaue Angaben mit Aktenhinweisen zu machen (Art. 55 Abs. 1 lit. d OG; BGE 115 II 484 E. 2a). Unbeachtlich sind dagegen blosse Verweise auf die Akten; inwiefern das angefochtenen Urteil Bundesrecht verletzt, ist in der Berufungsschrift selber darzulegen (BGE 126 III 198 E. 1d). Die Beklagte stützt ihre Kritik der Verletzung von Bundesrecht durch die Vorinstanz weitgehend auf einen gegenüber dem angefochtenen Urteil beliebig erweiterten Sachverhalt, ohne substanziierte Rügen im dargelegten Sinne zu erheben. Inwiefern die Beurteilung der kantonalen Gerichte aufgrund des für das Bundesgericht verbindlich festgestellten Sachverhalts gegen Bundesrecht verstossen soll, legt sie jedoch nicht dar. Zwar macht sie verschiedentlich eine Verletzung von Art. 8 ZGB geltend. Mit ihren Vorbringen kritisiert sie jedoch stets positive Feststellungen im angefochtenen Urteil, so dass ihre Rügen der Verletzung von Art. 8 ZGB durchwegs auf eine unzulässige Kritik an der Beweiswürdigung durch die Vorinstanz hinauslaufen. Die Beklagte verkennt, dass bundesrechtlich nicht geregelte Beweiswürdigung vorliegt, wo das Gericht in Würdigung von Beweisen zur Überzeugung gelangt, eine Tatsachenbehauptung sei bewiesen oder widerlegt, und dass die Frage der Beweislastverteilung damit gegenstandslos wird (BGE 128 III 22 E. 2d und 271 E. 2b/aa S. 277). Auch insoweit könnte auf weite Strecken nicht auf die Berufung eingetreten werden.