Citation: 1C_384/2012 E. 2.1

2.1. Die Vorinstanz verneint dies und stützt sich dabei auf Art. 3 Abs. 3 der Verordnung vom 23. Dezember 1999 über den Schutz vor nichtionisierender Strahlung (NISV; SR 814.710). Nach dieser Bestimmung gelten als Orte empfindlicher Nutzung, an denen der Anlagegrenzwert eingehalten werden muss (vgl. Art. 4 Abs. 1 NISV und Ziff. 64 f. Anhang 1 NISV), Räume in Gebäuden, in denen sich Personen regelmässig während längerer Zeit aufhalten (lit. a), öffentliche oder private, raumplanungsrechtlich festgesetzte Kinderspielplätze (lit. b) und diejenigen Bereiche von unüberbauten Grundstücken, in denen Nutzungen nach den Buchstaben a und b zugelassen sind (lit. c). Da das Grundstück der Beschwerdeführerin bereits überbaut ist, findet nach Auffassung der Vorinstanz Art. 3 Abs. 3 lit. c NISV keine Anwendung. Zudem handle es sich auch nicht um eine stark unternutzte Parzelle, bei welcher nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung eine analoge Anwendung der genannten Norm in Betracht falle. Schliesslich sei auch der Nachweis nicht erbracht, dass die fragliche Neuüberbauung unmittelbar bevorstehe, da noch kein Baugesuch eingereicht worden sei.