Citation: 8C_408/2023 E. 4.1.1

4.1.1. Das kantonale Gericht hielt zunächst fest, gemäss dem von der Bechwerdegegnerin im Revisionsverfahren eingeholten IK-Auszug vom 30. September 2021 sowie den Auskünften des Arbeitgebers (C.________) vom 28. September 2021 habe der Beschwerdeführer Einkommen von Fr. 53'905.- (2019) und Fr. 56'374.- (2020) erzielt. Er sei neben seiner in einem Pensum von 50 % ausgeübten Funktion als Sachbearbeiter "Interessenvertretung" zusätzlich noch als Sachbearbeiter "VoiceNet" im Stundenlohn erwerbstätig gewesen. Diesen Umstand habe der Beschwerdeführer in Verletzung der Meldepflicht nicht unverzüglich bekannt gegeben. Die Beschwerdegegnerin habe laut Verfügung vom 21. Februar 2019 dem Einkommensvergleich einen Invalidenlohn von Fr. 39'605.15 zugrunde gelegt, der dem vom C.________ ausbezahlten Salär als Sachbearbeiter "Interessenvertretung" entsprochen habe. Insoweit sei der Sachverhalt unbestritten. Der Beschwerdeführer beanstande ausschliesslich die Höhe der von der Beschwerdegegnerin in den angefochtenen Verfügungen vom 28. April und 11. Mai 2022 anhand der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) des Bundesamtes für Statistik (BFS) 2018 festgesetzten Valideneinkommen von Fr. 92'444.- für das Jahr 2019 und Fr. 93'150.- für das Jahr 2020. Diese Frage sei im Rahmen des Revisionsverfahrens ohne Bindung an die der ursprünglichen Rentenverfügung zugrunde liegenden Qualifikation frei zu prüfen.