Citation: 5A_224/2022 E. B

B.a. Die Mutter legte beim Obergericht des Kantons Obwalden Berufung ein. Sie hielt an ihrem Antrag fest, sie zu berechtigen, mit ihrem Sohn Wohnsitz in Portugal zu nehmen; dem Vater sei ein Ferienrecht und ein Recht auf wöchentliche fernmündliche Kontakte mit C.A.________ einzuräumen. Der Vater beantragte, die Berufung abzuweisen; falls die Berufung teilweise gutgeheissen werden sollte, sei die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen. B.b. Das Obergericht hiess die Berufung teilweise gut. Es ordnete an, dass C.A.________ sich bis am 31. März 2022 unter der Obhut der Mutter befindet und ab 1. April 2022 für die Dauer des Getrenntlebens unter die Obhut des Vaters gestellt wird. Bis zum Obhutswechsel sollte die erstinstanzliche Besuchsrechtsregelung (s. Bst. A.b) gelten; ab 1. April 2022 wurde A.A.________ berechtigt und verpflichtet, das Kind für drei Wochen in den Sommer- und für eine Woche in den Winterferien auf eigene Kosten zu sich auf Besuch zu nehmen. Darüber hinaus sollte sie mit C.A.________ mindestens alle drei Tage telefonieren dürfen. Unter Strafdrohung nach Art. 292 StGB untersagte das Obergericht der Mutter bis und mit 1. April 2022, C.A.________s Wohnsitz ins Ausland oder nach U.________ (FR) zu verlegen. Es befahl ihr, C.A.________ am 1. April 2022 B.A.________ zu übergeben. Weiter ordnete es die Herausgabe von C.A.________s Ausweispapieren an den Vater an. Der Entscheid erging am 14. März 2022 und wurde am Folgetag versandt.