Citation: 8C_581/2023 E. 4.1.1

4.1.1. Die Beschwerdeführerin bringt vor, med. pract. C.________ hätte für seine Einschätzung nicht den Bericht der Klinik F.________ betreffend die Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit (EFL) vom 19. Oktober 2020 heranziehen dürfen, da diesem kein Beweiswert (vgl. E. 2.2 hiervor) zukomme. Dabei übersieht sie, dass dem EFL-Bericht der Beweiswert nicht bereits deshalb abzusprechen ist, weil er rund sechs Monate vor der Stellungnahme des med. pract. C.________ datiert. So macht sie denn auch nicht geltend, dass sich der Gesundheitszustand seit dem Klinikaufenthalt verändert hätte. Weiter ist die von der Beschwerdeführerin vorgebrachte Widersprüchlichkeit im EFL-Bericht nicht erkennbar. Die Ärzte der Klinik F.________ stuften die angestammte Tätigkeit (Zeitungsverträgerin) als leicht bis mittelschwer ein und begründeten, weshalb die Beschwerdeführerin diese nicht mehr ausüben könne. So sei die Arbeit mit Heben und Tragen gebückt sowie mit häufigen Drehbewegungen der Wirbelsäule verbunden und deshalb nicht mehr machbar. Eine leichte und angepasste Arbeit bewerteten die Ärzte hingegen als vollumfänglich zumutbar. Soweit die Beschwerdeführerin diesen medizinischen Schlussfolgerungen ihre eigene Auffassung gegenüberstellt, wonach nicht von einer vollen Arbeitsfähigkeit für zumutbare Tätigkeiten ausgegangen werden könne, vermag sie damit nichts zu ihren Gunsten abzuleiten. Von einer Aktenwidrigkeit im vorinstanzlichen Urteil kann entgegen der Beschwerdeführerin keine Rede sein, denn das kantonale Gericht hat die Erkenntnisse der Klinik F.________ betreffend die Arbeitsfähigkeit und das Zumutbarkeitsprofil korrekt übernommen.