Citation: 5D_183/2017 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer wirft dem Kantonsgericht vor, seinen Entscheid nicht hinreichend zu begründen. Seiner Meinung nach gelten im konkreten Fall besonders hohe Anforderungen an die Begründung des Urteils, weil die Vorinstanz über einen grossen Ermessensspielraum verfüge und mit der Anrechnung eines hypothetischen Einkommens intensiv in seine Rechtsstellung eingreife. Die Vorinstanz verneine eine dauerhafte Veränderung der Verhältnisse mit dem blossen Hinweis auf den Bericht von Dr. med. E.________ vom 4. April 2017, wonach davon auszugehen sei, dass er, der Beschwerdeführer, nach Remission der depressiven Symptomatik wieder in seinem erlernten Beruf als Betriebsfachmann arbeiten könne. Der Beschwerdeführer meint, dass die "äusserst knapp gehaltenen" Ausführungen zur Dauerhaftigkeit der veränderten Verhältnisse und zur tatsächlichen Möglichkeit und Zumutbarkeit, ab 1. Oktober 2017 ein Monatseinkommen von Fr. 4'640.-- zu erzielen, den Anforderungen von Art. 29 Abs. 2 BV nicht genügen. Er vermisst im angefochtenen Entscheid eine Erklärung, inwieweit die prognostizierte Möglichkeit, in den erlernten Beruf zurückzukehren, und die fehlende Dauerhaftigkeit der veränderten Verhältnisse zusammenhängen.