Citation: 1C_372/2017 E. 2.2.1

2.2.1. Die Beschwerdeführer konnten sich im Laufe des Verfahrens - insbesondere anlässlich des Augenscheins und der anschliessenden Verhandlung im Gerichtssaal - umfassend zur Sache äussern, was von ihnen auch nicht bestritten wird. Soweit sie der Vorinstanz sinngemäss eine Verletzung der Begründungspflicht als Teilgehalt ihres Anspruchs auf rechtliches Gehör anlasten, ist ihr Vorbringen nicht stichhaltig. Der Anspruch auf rechtliches Gehör verlangt von der Behörde, dass sie die Einwände der Betroffenen tatsächlich hört, ernsthaft prüft und in ihrer Entscheidfindung angemessen berücksichtigt. Nicht erforderlich ist, dass sich die Begründung mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt (BGE 142 II 49 E. 9.2 S. 65; 137 II 226 E. 3.2 S. 270; je mit Hinweisen). Im angefochtenen Entscheid sind die wesentlichen Vorbringen und die Voraussetzungen für die Erteilung einer Ausnahmebewilligung hinlänglich geprüft worden, sodass die Beschwerdeführer sich über die Tragweite des Urteils ein Bild machen und dieses sachgerecht anfechten konnten.