Citation: 8C_1062/2009 31.08.2010 E. 5

5.1 Was schliesslich die geforderte Rückerstattung von Gutachtenskosten anbelangt, gilt es Folgendes zu berücksichtigen: Es rechtfertigt sich, die von der versicherten Person veranlasste Untersuchung einer vom Versicherer angeordneten Begutachtung gleichzustellen und diesem die entsprechenden Kosten aufzuerlegen, wenn sich der medizinische Sachverhalt erst auf Grund des von der versicherten Person beigebrachten Untersuchungsergebnisses schlüssig feststellen lässt. Die Kosten der im Beschwerdeverfahren eingereichten Privatgutachten sind zu ersetzen, falls sie im Hinblick auf die Interessenwahrung erforderlich oder doch geboten waren (Art. 45 Abs. 1 Satz 2 ATSG [bis 31. Dezember 2002: Art. 57 UVV]; Urteile 8C_837/2009 vom 25. Februar 2010 E. 5, I 1008/06 vom 24. April 2007 und [des Eidg. Versicherungsgerichts] U 282/00 vom 21. Oktober 2003 E. 5.1 mit Hinweisen, in: RKUV 2004 Nr. U 503 S. 186; Kieser, ATSG-Kommentar, 2. Aufl. 2009, Rz. 13 f. zu Art. 45 ATSG). 5.2 Das kantonale Gericht hat mit zutreffender Begründung dargelegt, dass die seitens der Beschwerdeführerin veranlassten Abklärungen (insbesondere in Form des Gutachtens der Frau Dr. med. A.________ vom 16. April 2008 [samt ergänzender Stellungnahme vom 20. März 2009]) in Anbetracht der bereits vorhandenen, sich als schlüssig erweisenden medizinischen Entscheidgrundlage entbehrlich waren und zu keinen wesentlich neuen Erkenntnissen geführt haben. Eine Übernahme der entsprechenden Kosten im Rahmen von Art. 45 Abs. 1 Satz 2 ATSG fällt daher mit der Vorinstanz ausser Betracht.