Citation: 2C_314/2018 E. 4.1.1

4.1.1. Das Bezirksgericht Affoltern ging in seinem Entscheid vom 8. Juni 2015 davon aus, dass der Deliktsbetrag für die beiden Diebstähle von Fr. 4'000.-- eine eher bescheidene Ausbeute darstelle, auch wenn sie nicht zu bagatellisieren sei. Der Sachschaden von Fr. 1'950.-- könne als geringfügig eingestuft werden. Die kriminelle Energie liege ebenfalls im unteren Bereich. Die Taten hätten auf einem spontanen Entschluss beruht und seien nicht planmässig erfolgt. Das Verschulden des Beschwerdeführers wiege unter Berücksichtigung der beiden Diebstähle mit einer bescheidenen Deliktssumme, des geringfügigen Sachschadens und des Hausfriedensbruchs, nicht sehr schwer. Das Gesamtverschulden habe als eher leicht zu gelten. Der Beschwerdeführer sei ohne Vater aufgewachsen und habe im Kosovo nie eine Schule besucht; erst in der Schweiz habe er in die Primarschule eingegliedert werden können.