Citation: 5A_739/2022 E. A

A.a. A.a.a. A.________ ist ein Geschäftsmann, der (mindestens in der Vergangenheit) in Russland tätig war. Dabei war er an drei russischen Gesellschaften beteiligt, der C.________ mit Sitz in I.________ (Russland), der D.________ ebenfalls mit Sitz in I.________ (Russland) und der E.________ mit Sitz in J.________ (Russland). A.a.b. Die B.________ GmbH ist eine nach deutschem Recht organisierte Gesellschaft mit beschränkter Haftung mit Sitz in H.________ (Deutschland). Sie gehört zum B.________ Konzern, einem weltweit bekannten Familienunternehmen, das Getränke herstellt und vertreibt. A.b. Die frühere russische Gesellschaft F.________ mit Sitz in K.________ (Russland) war eine Tochtergesellschaft der deutschen G.________ Holding GmbH. Beide Gesellschaften sind Teil des B.________ Konzerns. Zusammen verfolgten sie das Ziel, das Geschäft unter anderem in Russland zu etablieren. In diesem Zusammenhang entstand eine Geschäftsbeziehung mit A.________. A.c. Nachdem dieses Engagement bis Ende 2006 nicht zum erwünschten Erfolg geführt hatte und Unstimmigkeiten zwischen den Parteien entstanden waren, schlossen die F.________ und die G.________ Holding GmbH (auf der einen Seite) mit der E.________, der C.________, der D.________ und A.________ (auf der anderen Seite) am 5. März 2007 einen Vertrag über die Regelung gegenseitiger Ansprüche. Dieser Vertrag enthält folgende Schiedsklausel: "Alle Streitigkeiten, die sich aus diesem Vertrag ergeben oder auf seine Verletzung, Auflösung oder Nichtigkeit beziehen, werden von einem mit 3 (drei) Personen besetzten Schiedsgericht nach der Schiedsgerichtsordnung des Schiedsgerichts bei der Moskauer Industrie- und Handelskammer unter Ausschluss des ordentlichen Rechtswegs endgültig entschieden. Ort des schiedsrichterlichen Verfahrens ist Moskau. Die Sprache des schiedsrichterlichen Verfahrens ist Deutsch." A.d. Der Neustart zwischen den Parteien gelang nicht. Unter Berufung auf die vorerwähnte Schiedsklausel leitete A.________ ein Schiedsverfahren vor dem ad-hoc Schiedsgericht mit Sitz in Moskau ein. Ins Recht fasste er nicht nur die im Vertrag vom 5. März 2007 genannten Vertragsparteien, sondern auch andere Gesellschaften, darunter die B.________ GmbH. Mit Schiedsspruch vom 21. Mai 2019 verurteilte das Schiedsgericht die B.________ GmbH gesamtschuldnerisch mit den übrigen Beklagten, A.________ EUR 49'024'599.75 Schadenersatz zuzüglich 5 % Zins ab dem 13. April 2017 zu bezahlen. Hinzu kommen EUR 8'886.15 zusätzliche Schiedsgerichtskosten, EUR 100'000.-- Parteientschädigung und EUR 78'595.57 Schiedsgebühr. Die von der B.________ GmbH gegen diesen Schiedsentscheid in Russland ergriffenen Rechtsmittel scheiterten. A.e. Auf Arrestgesuch von A.________ wies das Regionalgericht Bern-Mittelland mit Arrestbefehl vom 21. Mai 2021 die Betreibungsämter Bern-Mittelland und Broye-Vully an, für die Arrestforderung von A.________ von Fr. 65'130'630.91 bestimmte Vermögenswerte der B.________ GmbH zu verarrestieren.