Citation: 2A.613/2004 01.11.2004 E. 1

AX.________, Staatsangehöriger der Union Serbien/Montenegro, geb. 1963, reiste 1988 in die Schweiz und arbeitete während neun Jahren als Saisonnier. 1997 wurde ihm die Jahresaufenthaltsbewilligung erteilt. Im Mai 1999 erteilte das Bundesamt für Ausländerfragen (heute: Bundesamt für Zuwanderung, Integration und Auswanderung) der Ehefrau von AX.________, BX.________, und den (damals) vier Kindern des Ehepaars (geb. 1989, 1991, 1995 und 1997) ein Besuchsvisum für die Dauer von drei Monaten. Im Oktober 1999 gebar die Ehefrau ein fünftes Kind; sie und die Kinder reisten, trotz Ablaufs des Visums, nicht aus. Im November 2000 setzte das Bundesamt für Ausländerfragen der Ehefrau und den fünf Kindern eine Ausreisefrist bis Ende Januar 2001, die anschliessend bis zum Ende des Schuljahres 2000/01 verlängert wurde. Am 9. Januar 2001 stellte AX.________ bei der Fremdenpolizei des Kantons Graubünden ein Gesuch um Familiennachzug, welches schliesslich mit Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Graubünden vom 22. Mai 2002 im zweiten Rechtsmittelumgang abgewiesen wurde. Am 3. September 2002 ersuchte AX.________ erneut um die Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung für die Familie, und am 10. September 2002 wurde beim Kantonalen Amt für Industrie, Gewerbe und Arbeit des Kantons Graubünden ein Gesuch um Erteilung einer Arbeitsbewilligung für die Ehefrau im Hinblick auf einen von dieser abgeschlossenen Arbeitsvertrag eingereicht. Das Amt wies das Gesuch am 2. Oktober 2002 ab, und am 7. Oktober 2002 teilte die Fremdenpolizei AX.________ unter Bezugnahme auf das neue Gesuch um Familiennachzug vom 3. September 2002 mit, dass damit das rechtskräftige Urteil des Verwaltungsgerichts vom 22. Mai 2002 weiterhin volle Geltung bzw. Gültigkeit habe. Verwaltungsbeschwerden an das Departement des Innern und der Volkswirtschaft und anschliessend an die Regierung des Kantons Graubünden blieben erfolglos. AX.________ und BX.________ gelangten dagegen an das Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden, welches den Rekurs mit Urteil vom 24. August 2004 abwies, soweit es darauf eintrat. Zugleich gab es dem Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsvertreters von AX.________ und BX.________ nicht statt und auferlegte ihnen die Gerichtskosten. Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde vom 22. Oktober 2004 beantragen AX.________ und BX.________ dem Bundesgericht, das Urteil vom 24. August 2004 sei aufzuheben, es sei BX.________ die nachgesuchte Arbeitsbewilligung zu erteilen und der Familiennachzug für diese sowie die fünf Kinder zu bewilligen. Sowohl für das Verfahren vor Verwaltungsgericht als auch für das bundesgerichtliche Verfahren wird um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung ersucht. Weiter wird ein Gesuch um vorsorgliche Massnahme (Verzicht auf Ausschaffungsmassnahmen während der Hängigkeit des Verfahrens vor Bundesgericht) gestellt, welches mit dem vorliegenden Urteil gegenstandslos wird. Es ist weder ein Schriftenwechsel noch sind andere Instruktionsmassnahmen (wie Einholen der kantonalen Akten) angeordnet worden. Das Urteil ergeht im vereinfachten Verfahren (Art. 36a OG).