Citation: 8C_578/2021 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz erwog, nachdem der Beschwerdeführer im Vergleich zum Urteil vom 18. Oktober 2019 keine neuen Aspekte vorbringe und auch keine seither eingetretene Verschlechterung geltend mache, habe es mit den medizinischen Feststellungen dieses Urteils sein Bewenden. Danach liege in der angestammten Tätigkeit ab dem 26. September 2014 eine Arbeitsfähigkeit von 40 % und ab dem 2. Februar 2015 eine solche von 50 % vor. Hinsichtlich der theoretisch verwertbaren Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit könne nicht auf das asim-Gutachten vom 19. Oktober 2017 abgestellt werden, weil darin auch invaliditätsfremde Faktoren berücksichtigt worden seien. Vielmehr sei diesbezüglich die Einschätzung des RAD-Arztes vom 1. Dezember 2017 massgebend, wonach ab dem 18. Februar 2015 in einer optimal angepassten Tätigkeit ein volles Pensum zumutbar sei. Die Leistungsfähigkeit sei angesichts einer Aktivitätsdauer von fünf Jahren und fehlender Einschränkungen in einer adaptierten Tätigkeit verwertbar. Dies könne auf dem Weg der Selbsteingliederung erfolgen. Zudem seien berufliche Eingliederungsmassnahmen auch mangels subjektiver Eingliederungsfähigkeit nicht geboten gewesen. Es sei daher rechtens, die Rente per 1. Januar 2015 zu reduzieren bzw. per 1. Juni 2015 einzustellen.