Citation: 5A_871/2024 E. 1

Die Parteien haben zwei Töchter (geb. 2005 und 2013) und einen Sohn (geb. 2016). Sie lebten mit diesen bis zum Eintritt der Mutter in die psychiatrische Klinik im Februar 2024 in gemeinsamen Haushalt, in welchen diese anschliessend nicht zurückkehren konnte bzw. durfte. Am 18. März 2024 fällte das Kantonsgericht Glarus im Eheschutzverfahren einen ersten Teilentscheid, in welchem die Fahrzeuge zugeteilt und die beiden noch minderjährigen Kinder unter der gemeinsamen elterlichen Sorge belassen, aber unter die Obhut des Ehemannes gestellt wurden, unter Einräumung eines Besuchsrechts an die Ehefrau; ferner wurden dem Ehemann auch die eheliche Wohnung sowie der Hund zugeteilt und die Gütertrennung angeordnet. Am 2. Mai 2024 fällte das Kantonsgericht einen zweiten Teilentscheid, mit welchem der Ehefrau von April bis Juli 2024 ehelicher Unterhalt von Fr. 3'190.-- pro Monat zugesprochen und sie zu Kindesunterhaltsbeiträgen von Fr. 136.-- bzw. Fr. 170.-- pro Kind verpflichtet wurde. Berufungsweise verlangte die Ehefrau die Obhut über die minderjährigen Kinder sowie die Zuteilung der Familienwohnung und des Hundes. Mit Urteil vom 15. November 2024 wies das Obergericht des Kantons Glarus die Berufung ab. Ferner erteilte es den Parteien in Ergänzung des erstinstanzlichen Entscheides diverse Weisungen (bzgl. Fernhaltung des elterlichen Konfliktes vor den Kindern) und bezeichnete den Aufgabenkreis der Beiständin neu. Mit Beschwerde vom 16. Dezember 2024 wendet sich die Ehefrau an das Bundesgericht. Für das bundesgerichtliche Verfahren verlangt sie die unentgeltliche Rechtspflege.