Citation: I 578/05 01.02.2006 E. 2

In formeller Hinsicht rügt die Versicherte, ihr sei während der Parteibefragung durch das kantonale Gericht kein Übersetzer beigeordnet worden. Wie die Vorinstanz zu Recht erkannt hat, ist aufgrund der Akten erstellt (und hat sich anlässlich der vorinstanzlichen Verhandlung bestätigt), dass die Beschwerdeführerin genügend Deutsch versteht und spricht, um in einem Parteiverhör befragt zu werden, wobei zu beachten ist, dass die Versicherte von ihrem rechtskundigen Vertreter begleitet worden ist. Weiter ist darauf hinzuweisen, dass die Versicherte erst anlässlich der Verhandlung einen Dolmetscher beantragt hat. Der anwaltlich vertretenen Beschwerdeführerin oblag aber die Mitwirkungspflicht, frühzeitig einen Übersetzer zu beantragen. Entgegen der Auffassung in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist in einem solchen Fall nicht einfach die Verhandlung zu vertagen. Wenn die Vorinstanz schliesslich den von der Beschwerdeführerin an die Verhandlung mitgenommenen Dolmetscher abgelehnt hat, ist dies nicht zu beanstanden, da nicht bekannt ist, in welcher Beziehung er zur Versicherten steht.