Citation: 1C_371/2019 E. 4.1

4.1. Der Gemeinderat stützte sich in seinem, diesem Verfahren zu Grunde liegenden Beschluss vom 23. August 2017 massgeblich auf das eingeholte Gutachten ab, demzufolge die beiden kolchischen Ahornbäume aus gestalterischen Gründen gezielt an diesem Standort gepflanzt worden seien. Sie würden das Strassenbild durch ihren markanten Standort an einer Wegkreuzung, mit ihrer stattlichen Grösse und ihrem schönen Wuchs wohltuend prägen und einen markanten Punkt schaffen. Die zwei Bäume würden Intimität für die Bewohner erzeugen und unter ihren Kronen einen angenehmen Raum bilden. Sie fügten sich in den Kanon der umgebenden Baumarten ein und seien wichtige Zeitzeugen der 1960er Jahre, als diese Baumart häufig verwendet worden sei. So prägten sie den historischen Charakter dieses Quartiers mit. Der Gemeinderat fasste zusammen, dass die Gutachterin das Baumpaar als wichtige Zeugen im Sinn des PBG/ZH beurteilt und die Anordnung von Schutzmassnahmen empfohlen habe. Darüber hinaus führte der Gemeinderat aus, dass die beiden Ahornbäume im kommunalen Baumkataster aufgeführt seien, welchem ein informativer Charakter zukomme. Der ortsbauliche Wert der beiden Ahornbäume liege in der Lage an der Kreuzung, wo die Bäume bewusst gepflanzt worden seien und die Umgebung des Quartiers im Süden wesentlich mitprägten. Dies sei in einem sich baulich stark wandelnden Quartier umso wertvoller. Die Unterschutzstellung erfolge im Einvernehmen mit der Eigentümerschaft. Die Würdigung der Bäume ergebe unter Berücksichtigung der Interessen der Eigentümerschaft, dass es sich bei diesem Objekt um einen wichtigen Zeugen im Sinn von § 203 PBG/ZH handle, der unter Schutz zu stellen sei. In den darauffolgenden Rechtsmittelverfahren vor dem Baurekursgericht und dem Verwaltungsgericht nahm der Gemeinderat zudem je zweimal ausführlich Stellung und beantragte jeweils die Abweisung des Rechtsmittels sowie die Bestätigung der Unterschutzstellung.