Citation: 6B_897/2017 E. 4.2

4.2. Der Beschwerdeführer legt nicht substanziiert dar, dass die Behörden objektiv von vornherein unnötige Kosten verursacht oder fehlerhafte Verfahrenshandlungen vorgenommen hätten. Solches ist auch nicht ersichtlich. Indem er argumentiert, die verkehrstechnischen Gutachten seien nicht erforderlich gewesen, weil sie nichts wesentlich Neues gebracht hätten, verkennt er, dass dies nicht genügt (oben E. 4.1). Abgesehen davon ist seine Auffassung offensichtlich unzutreffend. Die Feststellung der Experten, wonach entgegen der Behauptung der Staatsanwaltschaft nicht nachweisbar sei, dass der Beschwerdeführer dem Verletzten auf die Wiese gefolgt sei, trägt wesentlich zu seiner Entlastung bei. Ebenso diente die detaillierte Rekonstruktion der Art und Weise, wie der Geschädigte vom Auto erfasst wurde, offensichtlich der Feststellung des erheblichen Sachverhalts. Daran ändert nichts, ob der äussere Ablauf des Geschehens stets unbestritten war. Schliesslich sind die Standgebühren für das sichergestellte Fahrzeug nicht deshalb ungerechtfertigt, weil das Verfahren länger gedauert hat, als dem Beschwerdeführer lieb war.