Citation: 6B_578/2013 E. B

B.a. Das Obergericht des Kantons Solothurn erklärte X.________ am 12. Dezember 2012 der Gehilfenschaft zu gewerbsmässigem Betrug, der mehrfachen Geldwäscherei und der mehrfachen Urkundenfälschung schuldig. Die erstinstanzlichen Schuldsprüche wegen Fahrens in fahrunfähigem Zustand und Unterlassens von Meldungen, die eine Änderung des Führerausweises erfordern, erwuchsen unangefochten in Rechtskraft. Im Strafpunkt bestätigte es das erstinstanzliche Urteil. B.b. Das Obergericht hält folgenden Sachverhalt für erwiesen: Y.________ spiegelte in der Zeit vom 30. Juni 1998 und dem 23. April 2008 zunächst mit der A.________ AG und später mit der B.________ AG eine seriöse und professionelle Vermögensverwaltung vor und stellte attraktive Renditen in Aussicht, obwohl mit wenigen Ausnahmen nie irgendwelche Anlagen getätigt wurden. Stattdessen wurden die Gelder für die Geschäftskosten, Rückzahlungen inklusive Renditen an Kunden sowie für seinen Lebensunterhalt und den seiner Geschäftspartner sowie weiterer ihm bekannter Personen verwendet. Insgesamt veranlasste er 78 Personen dazu, total umgerechnet Fr. 25'317'924.85 bei seinen Gesellschaften anzulegen. Letztlich erlitten 58 Anleger einen Kapitalverlust von insgesamt Fr. 15'495'090.28. Involviert waren auch C.________ und D.________. C.________ war zusammen mit Y.________ Aktionär der A.________ AG. D.________ trat als deren Verwaltungsrat auf. Am 24. Juli 2002 eröffnete die Eidgenössische Bankenkommission (EBK) gegen die A.________ AG ein Verfahren wegen Verdachts verbotener Effektenhändlertätigkeit. Die EBK stellte am 8. November 2002 fest, dass die A.________ AG eine bewilligungspflichtige Effektenhändlertätigkeit ausübe. Sie ordnete die Auflösung der bestehenden Kundenbeziehungen an, welche Vermögensverwaltungsaufträge ohne eigenes Kundenkonto betrafen, dies unter der Aufsicht einer bankengesetzlichen Revisionsstelle. Um die Zweckentfremdung der Kundengelder gegenüber der EBK und der von dieser beauftragten E.________ AG zu vertuschen, erstellte D.________ fiktive Darlehensverträge zwischen den Anlagekunden der A.________ AG als Darlehensgeber und Y.________, C.________ bzw. der D.________ & Partner GmbH als Darlehensnehmer, von denen Erstere keine Kenntnis hatten. Die Darlehensverträge fanden Eingang in die Buchhaltung der A.________ AG für die Geschäftsjahre 2001 und 2002. Zudem wurde die Rückzahlung von Anlagen vorgetäuscht, obschon die noch vorhandenen Gelder in Wirklichkeit auf ein Konto der A.________ Inc. bei der F.________ Bank in Luxemburg überwiesen wurden. Die EBK schloss das Verfahren gegen die A.________ AG ab, nachdem ihr die E.________ AG mit Schreiben vom 22. Juli 2003 u.a. bestätigt hatte, dass sämtliche Kundenbeziehungen der A.________ AG vollständig und korrekt abgewickelt und die Rückzahlung aller Kundenguthaben vollzogen waren. X.________ war Geschäftsführer der G.________ AG, welche seit 1999 das Buchhaltungsmandat bei der A.________ AG ausübte. Er befasste sich seit dem 29. Juli 2002 intensiv mit der Jahresrechnung 2001 der A.________ AG und später auch mit den Jahresrechnungen 2002 und 2003. Er nahm zudem regelmässig an Geschäftsleitungssitzungen teil und war auch in Bargeldentgegennahmen involviert. Daneben erstellte er Depot- und Steuerausweise, welche den Kunden periodisch zugestellt wurden. Er wusste spätestens seit dem 12. September 2002 um die Zweckentfremdung der Kundengelder bei der A.________ AG. Ihm war zudem bekannt, dass die in den Jahresrechnungen für die Geschäftsjahre 2001 und 2002 verbuchten Darlehensverträge fiktiv waren und dass die Rückabwicklung der bestehenden Kundenbeziehungen nicht im Sinne einer Auflösung der Verpflichtungen der A.________ AG erfolgt war, sondern die noch vorhandenen Gelder nach Luxemburg verschoben und Lücken im Sinne des Schneeballsystems mit Neuanlagen geschlossen wurden. Trotzdem leistete er Denk- und andere Arbeit, damit das Konstrukt nicht aufflog, und stellte sein Fachwissen, welches insbesondere im Zusammenhang mit dem EBK-Verfahren der Jahre 2002/2003 von grossem Nutzen war, uneingeschränkt zur Verfügung. Ab dem Jahre 2004 führte Y.________ seine deliktische Tätigkeit mit der B.________ AG weiter. Die EBK leitete im August/September 2006 auch gegen diese Gesellschaft ein Verfahren ein. Am 12. Februar 2007 forderte sie die B.________ AG auf, die Jahresabschlüsse 2005 und 2006 einzureichen. Nach mehreren Fristerstreckungen übermittelte die B.________ AG der EBK am 10. Juli 2007 die Jahresrechnung 2004. Mit superprovisorischer Verfügung vom 28. März 2008 untersagte die EBK der B.________ AG ab sofort jegliche Entgegennahme von Kundengeldern und verfügte die Sperrung von sämtlichen Konto- und Depotbeziehungen. Am 25. Juni 2008 eröffnete sie den Konkurs über die B.________ AG. X.________ war nach der Eröffnung des zweiten EBK-Verfahrens ab 26. Februar 2007 für die Aufarbeitung der zuvor chaotisch geführten Buchhaltung der B.________ AG für die Geschäftsjahre 2004 und 2005 zuständig. Er wusste, dass Y.________ auch bei der B.________ AG Kundengelder zweckentfremdete und dabei gleich vorging wie seinerzeit bei der A.________ AG. X.________ liess sich von D.________ am 1. Februar 2008 zudem Fr. 400'000.-- vom Konto Nr. xxxxxx bei der H.________ Bank, lautend auf die A.________ AG, auf das Konto Nr. xxx-xxxxxx der G.________ AG bei der I.________ Bank überweisen. Wirtschaftlich Berechtigter der Fr. 400'000.-- war der Investor K.________. Am 5. Februar 2008 überwies X.________ den Betrag auf das Konto Nr. xx x.xxx.xxx.xx der A.________ AG bei der L.________ Bank. D.________ zahlte die Fr. 400'000.-- am 7. Februar 2008 zusammen mit weiteren Fr. 195'000.-- den Anlegern M.________ aus. Auf Nachfrage der L.________ Bank bezeichnete er wahrheitswidrig die Ehegatten M.________ als wirtschaftlich Berechtigte der Fr. 400'000.-- und reichte hierzu ein von X.________ unterzeichnetes Schreiben der G.________ AG vom 20. Februar 2008 ein, welches dies bestätigte. Im September 2007 liess sich X.________ schliesslich für den Ankauf von Rohdiamanten von der A.________ AG ein Darlehen über Fr. 100'000.-- gewähren, wobei ihm klar war, dass es sich bei den Fr. 100'000.-- um zweckentfremdete Anlagegelder handelte. Die Fr. 100'000.-- wurden am 28. September 2007 dem Konto der G.________ AG bei der N.________ Bank gutgeschrieben, von wo aus X.________ das Geld am 1. Oktober 2007 auf ein neu eröffnetes Konto der G.________ AG bei der I.________ Bank überwies und von dort auf ein Konto der O.________ bei der P.________ Bank.