Citation: 7B_797/2023 E. 3.4

3.4. Die Videoaufzeichnung im unmittelbaren Umfeld des Bancomaten bei der Tankstelle "B.________" erfolgte offensichtlich aus Sicherheitsgründen und diente der Verhinderung und Aufklärung von rechtswidrigen Handlungen im Zusammenhang mit dem fraglichen Bancomaten. Wie der Beschwerdeführer selbst zuzugeben scheint (Beschwerde S. 7 f.), werden die durch die Videoüberwachung erhobenen Personendaten insoweit zu einem "anerkannten Zweck" verwendet. Wenn die Vorinstanz im Ergebnis von einem überwiegenden Sicherheitsinteresse der Betreiberin des Bancomaten ausgeht (vorinstanzliches Urteil E. 3.5), ist dies nicht zu beanstanden. Damit erweist sich diese Datenbearbeitung nach Art. 13 DSG als rechtmässig. Was der Beschwerdeführer dagegen ins Feld führt, verfängt nicht; insbesondere auch nicht seine Gehörsrüge auf S. 4 ff. der Beschwerde: Es trifft zwar zu, dass sich die Vorinstanz hinsichtlich der Frage, ob die Überwachungskamera beim Bancomaten erkennbar ist, u.a. auf eine im Internet gefundene Aufnahme von Google Street View stützt, zu der sich der Beschwerdeführer nicht äussern konnte. Diese spielt indessen keine entscheiderhebliche Rolle, da die Frage nach der Erkennbarkeit - wie oben in E. 3.2 (in fine) dargelegt - vorliegend letztlich offengelassen werden kann.