Citation: 8C_181/2015 E. A

Der 1974 geborene A.________ war bei der B.________ GmbH befristet bis Ende Juni 2010 als Eisenleger angestellt und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 17. Mai 2010 sprang er von der untersten Etage eines Baugerüsts und verdrehte sich bei der Landung das rechte Bein. Dabei zog er sich eine komplexe mediale Meniskusläsion (mehrfragmentär), eine radiale laterale Meniskushinterhornläsion sowie eine partielle vordere Kreuzbandläsion am rechten Knie zu (Bericht des Spitals C.________ vom 26. Mai 2010). Am 25. Mai 2010 operierte Dr. med. D.________, FMH Chirurgie, das rechte Knie (Arthroskopie mit Meniskussanierung; Berichte des Spitals C.________ vom 26. und 31. Mai 2010) und am 4. Januar 2011 ersetzte Dr. med. E.________, FMH für Orthopädische Chirurgie, arthroskopisch das vordere Kreuzband mit einem zentralen ligamentum patellae-Transplantat und nahm eine laterale Meniskushorn-Toilette sowie Microfrakturing des medialen Kondylus vor (Berichte vom 4. und 10. Januar 2011). Die SUVA erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung; Taggeld) und klärte den Sachverhalt in medizinischer und beruflicher Hinsicht ab. Gestützt auf die Ergebnisse der ambulant und stationär durchgeführten ärztlichen Behandlungen sowie aufgrund einer eigenen Untersuchung vom 26. März 2013 gelangte Dr. med. F.________, Facharzt Chirurgie FMH, Kreisarzt, SUVA, zum Schluss, es sei von einer somatoformen Schmerzentwicklung ohne klinisch oder radiologisch nachweisbarem Korrelat auszugehen; der Versicherte sei prinzipiell für leichte bis mittelschwere Tätigkeiten uneingeschränkt einsetzbar, bei welchen er das rechte Knie belastende Verrichtungen, die bspw. mit repetitivem Einnehmen einer Position in der Hocke verbunden seien, vermeiden könne; die Arbeitsfähigkeit könne ab sofort innerhalb von vier Wochen sukzessive auf 100 % gesteigert werden (kreisärztlicher Abschlussbericht vom 28. März 2013). Am 31. Oktober 2013 stellte die SUVA die Heilbehandlung und die Taggeldleistungen auf den 30. November 2013 ein und teilte dem Versicherten mit, dass sie für die Kosten von Schmerzmedikamenten sowie Physiotherapie auch künftig bis auf Weiteres aufkommen werde. Mit Verfügung vom 4. Dezember 2013 sprach sie ihm ab 1. Dezember 2013 eine Invalidenrente gestützt auf eine Erwerbsunfähigkeit von 13 % zu; einen Anspruch auf Integritätsentschädigung verneinte sie. Eine Einsprache lehnte sie ab (Einspracheentscheid vom 9. April 2014).