Citation: 9C_103/2007 10.07.2007 E. A

M.________, geboren 1928, war bis zu seinem Tod am 25. September 2005 bei der Universa Krankenkasse (nachfolgend: Universa) obligatorisch krankenpflegeversichert. Seit 19. August 2003 hielt er sich wegen einer Demenzerkrankung im Kranken- und Pflegeheim "Stiftung X.________" (nachfolgend: Pflegeheim) auf. Er war dort der Pflegestufe CCL zugeteilt. Das Pflegeheim stellte der Universa ab 1. Januar 2005 für Pflegeleistungen täglich Fr. 72.80 in Rechnung. Den Angehörigen des M.________ berechnete es pro Tag nebst der Pensions- und Betreuungstaxe (Fr. 108.- und Fr. 33.-) und Sonstigem als "nicht KVG-pfl. Betreuungs- und Pflegeleistungen CCL" bezeichnete Kosten von Fr. 92.20. Mit Verfügung vom 11. April 2005 lehnte es die Universa ab, die täglich anfallenden Kosten von Fr. 92.20 ab 1. Januar 2005 zu übernehmen, da mit der Pauschale gemäss Tarifvereinbarung alle von der obligatorischen Krankenpflegeversicherung zu übernehmenden pflegerischen Leistungen abgegolten seien. Diese Sichtweise bestätigte die Universa, unter Verweigerung der unentgeltlichen Verbeiständung, mit Einspracheentscheid vom 20. Mai 2005.