Citation: 1B_588/2020 E. A

Die Staatsanwaltschaft des Kantons Basel-Stadt führt gegen A.________ ein Strafverfahren wegen Betäubungsmitteldelikten. Am 24. August 2017 ernannte sie Rechtsanwalt B.________ zum amtlichen Verteidiger. Am 12. Mai 2020 teilte sie ihm mit, er werde aus seinem Mandat entlassen, da A.________ einen privat finanzierten Wahlverteidiger mit seiner Vertretung beauftragt habe. Am 23. Mai 2020 erhob B.________ Beschwerde beim Appellationsgericht. Er beantragte, ihn wieder als amtlichen Verteidiger von A.________ einzusetzen und die Staatsanwaltschaft anzuweisen, die Herkunft der für die Wahlverteidigung aufgewendeten Geldmittel abzuklären und allenfalls ein Strafverfahren wegen Geldwäscherei zu eröffnen. Das Appellationsgericht hat im Entscheid vom 21. Oktober 2020 erwogen, einer amtlich bzw. notwendig verteidigten Person stehe es jederzeit frei, einen privaten Verteidiger beizuziehen. In einem solchen Fall habe die Verfahrensleitung das amtliche Mandat erst dann zu widerrufen, wenn sie Gewissheit habe, dass die Finanzierung der Wahlverteidigung bis mindestens zum Abschluss des erstinstanzlichen Verfahrens sichergestellt sei. Solche Abklärungen seien vorliegend nicht getroffen worden. Es hiess die Beschwerde teilweise gut und wies die Staatsanwaltschaft an, im Sinne der Erwägungen weitere Abklärungen zu treffen. Im Übrigen trat es auf die Beschwerde nicht ein.