Citation: 1P.117/2003 14.04.2003 E. 5

Das Kantonsgericht trat auf die Berufung nur in Bezug auf die Frage der Rechtzeitigkeit des Strafantrages des Strafklägers ein, nachdem sich die Verteidigung anlässlich der Berufungsverhandlung einzig darauf beschränkt hatte. Es wies die Berufung insoweit ab und trat im Übrigen mangels Substanziierung auf die Berufung nicht ein. Der Beschwerdeführer beanstandet dies nicht. Er beanstandet vielmehr in allgemeiner Weise und ohne Bezug auf den angefochtenen Entscheid, dass sein Bruder C.________ als Entlastungszeuge nicht einvernommen worden sei und dass gegen seine Mutter ebenfalls ein Strafverfahren eröffnet worden sei, damit sie nicht mehr als Zeugin für ihn aussagen könne. Damit legt er nicht in einer den Anforderungen von Art. 90 Abs. 1 lit. b OG genügenden Weise dar, inwiefern der angefochtene Entscheid die von ihm angerufenen Rechte verletzt haben sollte (vgl. BGE 127 I 38 E. 3c mit Hinweisen). Mangels einer genügenden Begründung kann insoweit auf die Beschwerde nicht eingetreten werden. Gleich verhält es sich, soweit der Beschwerdeführer beanstandet, dass im kantonalen Verfahren die Öffentlichkeit nicht ausgeschlossen wurde. Er behauptet nicht, dass sich das Kantonsgericht über einen Antrag auf Ausschluss der Öffentlichkeit hinweggesetzt hätte. Auch legt er nicht rechtsgenüglich dar, weshalb das Kantonsgericht von Amtes wegen gehalten gewesen wäre, vom Grundsatz der Öffentlichkeit des Verfahrens gemäss Art. 6 Ziff. 1 EMRK abzuweichen. In diesem Zusammenhang erwähnt der Beschwerdeführer § 91 Abs. 3 der Gerichtsordnung des Kantons Schwyz, legt aber nicht dar, inwiefern diese "Kann-Vorschrift" willkürlich angewendet worden sein soll.