Citation: 6B_483/2014 E. 1.3

1.3. Unbestritten ist, dass D.E.________ (nachfolgend: Opfer) entlang der Bahnhofstrasse in Richtung Bahnhof/Dintikon ging und diese mit normaler Gehgeschwindigkeit im Bereich des Fussgängerstreifens betrat. Unbestritten ist weiter, dass die erste Kollision (in Fahrtrichtung von Y.________ aus gesehen) nicht nach dem Fussgängerstreifen und die zweite Kollision (in Fahrtrichtung des Beschwerdeführers aus gesehen) vor dem Fussgängerstreifen erfolgte. Die Vorinstanz stellt zudem (wie die erste Instanz) fest, dass das Fahrzeug des Beschwerdeführers im Zeitpunkt der Kollision nicht bremste und eine Geschwindigkeit von 30 km/h aufwies. Diese Feststellung wird vom Beschwerdeführer nicht beanstandet. Ebenso wenig macht er geltend, ein Gutachten könnte sich dazu in präziser Weise äussern. Solches ist auch nicht ersichtlich (vgl. Entscheid S. 16, erstinstanzliches Urteil S. 23 f., vorinstanzliche Akten pag. 402). Die Rügen der willkürlichen Sachverhaltsfeststellung und der Verletzung der Unschuldsvermutung erhebt der Beschwerdeführer im Zusammenhang mit den Feststellungen, auf welcher Höhe das Opfer die Bahnhofstrasse betrat respektive die erste Kollision (mit dem Fahrzeug von Y.________) erfolgte und wo sich die zweite Kollision (mit dem Auto des Beschwerdeführers) ereignete. Der Beschwerdeführer ist der Ansicht, das Opfer habe die Strasse (in Fahrtrichtung von Y.________ aus gesehen) rund 2 - 4 m vor dem Fussgängerstreifen betreten. Zudem sei die Annahme, die zweite Kollision sei (in Fahrtrichtung des Beschwerdeführers aus gesehen) 2.3 m vor dem Fussgängerstreifen erfolgt, offensichtlich unzutreffend (Beschwerde S. 8 ff.).