Citation: 5A_317/2018 E. 4.4

4.4. Diesen Ausführungen der Vorinstanz ist beizupflichten, ist eine Durchbrechung des Grundsatzes der materiellen Rechtskraft doch nur mit grösster Zurückhaltung anzunehmen. Der Einwand des Beschwerdeführers, dass die Steuerbehörden verrechenbare Verlustvorträge nicht berücksichtigt hätten, hätte ebenso wie die weiteren Kritikpunkte auf dem ordentlichen Rechtsmittelweg vorgebracht werden müssen. Selbst wenn die hier interessierenden Ermessensveranlagungen mit einem Mangel behaftet sein sollten, wozu sich das Bundesgericht nicht äussert, wäre dieser zur Annahme der Nichtigkeit der in Rechtskraft erwachsenen Verfügungen nicht hinreichend. Wie die Vorinstanz dem Beschwerdeführer bereits zutreffend erörtert hat, ist der vorliegende Fall im Übrigen völlig anders gelagert, als der vom Bundesgericht im Entscheid 2C_679/2016 vom 11. Juli 2017 (publ. in: StE 2017 B 93.5 Nr. 33) beurteilte Sachverhalt. Aus diesem Entscheid lässt sich deshalb nichts zu Gunsten des Beschwerdeführers ableiten.