Citation: 1C_118/2022 E. 4.2

4.2. Die Beschwerdeführenden dringen mit ihren Einwänden dagegen nicht durch. Die freiwillige "Überkompensation" der Fruchtfolgefläche geht klar aus dem Entscheid des Regierungsrats vom 16. Januar 2018 hervor. Die darin im Rechtsspruch Ziff. 3 enthaltene Verweisung auf die Erwägungen entkräftet den Einwand der Beschwerdeführenden, dass diese Kompensation nicht teil des Rechtsspruchs und damit nicht rechtskräftig geworden sei. Die grosszügige ("Über-") Kompensation der beanspruchten Fruchtfolgefläche ist nicht ungewöhnlich und dürfte sich positiv auf die Interessenabwägung ausgewirkt haben, die zur Erteilung der Bewilligung geführt hat. Es kann diesbezüglich auf die zutreffenden Ausführungen der Vorinstanz verwiesen werden. Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführenden lässt sich auch nichts aus dem nicht ganz treffenden Verb "wiederherstellen" zu ihren Gunsten ableiten, den die Vorinstanz in diesem Zusammenhang verwendet. Wie das ARE in seiner Stellungnahme zu Recht anmerkt, konnte im damaligen Zusammenhang dem Wortteil "wieder" keine entscheidende Bedeutung zukommen. Inwiefern die Vorinstanz mit ihrer Auslegung in Willkür (vgl. vorne E. 3.1) verfallen sein soll, wird von den Beschwerdeführenden weder rechtsgenüglich dargelegt noch ist dies ersichtlich.