Citation: 6B_507/2024 E. A

Die Anklage wirft A.________ unter anderem vor, er habe am 14. April 2020 nach einer zunächst verbalen Auseinandersetzung B.________ (nachfolgend Beschwerdegegner 2) unvermittelt mit der rechten Faust bewusst und gewollt derart fest gegen die linke Gesichtshälfte geschlagen, dass dieser eine Prellung der linken Gesichtsseite, ein Schädel-Hirn-Trauma ersten Grades sowie eine akute Belastungsstörung erlitten habe. Zugleich habe A.________ zum Beschwerdegegner 2 gesagt, er kenne seine Adresse, wisse, wo er sei und werde dort vorbeikommen, um ihn und seine Familie, Mutter und Schwester, zu ficken. Aufgrund dieser Äusserungen habe der Beschwerdegegner 2 befürchtet, A.________ würde ihm oder seiner Familie etwas antun (Dossier 1). Weiter wird A.________ vorgeworfen, er habe sich am 24. Juni 2021 mit D.________ zur Kinderkrippe E.________ begeben und sich bei der Stellvertretenden Krippenleiterin, C.________ (nachfolgend Beschwerdegegnerin 3), nach dem Verbleib von F.________, der Tochter von D.________, erkundigt. F.________ sei zuvor im Verlauf des Tages durch die KESB direkt aus der Krippe fremdplatziert worden, was die Beschwerdegegnerin 3 dem Beschwerdeführer erklärt habe. Daraufhin sei er nahe an sie herangetreten, habe wild mit den Armen gestikuliert und ihr mit den folgenden Worten gedroht: "Wenn F.________ weg ist oder nicht zurückkommt, dann mache ich euch kaputt." Die Beschwerdegegnerin 3 habe sich direkt angesprochen gefühlt und befürchtet, A.________ werde ihr etwas antun (Dossier 6).