Citation: 6B_1066/2016 E. 3.2

3.2. Die vorinstanzliche Feststellung, die Beschwerdegegnerin sei davon ausgegangen, ihre Mutter sei zum Fällen der Fichten ohne Einverständnis der Stockwerkeigentümerschaft berechtigt gewesen, wird in der Beschwerde nicht bestritten; die Vorbringen der Beschwerdeführer betreffen die Frage nach der Auftragserteilung. Die besagte Feststellung ist für das Bundesgericht verbindlich (vgl. Art. 105 Abs. 1 und 2 BGG). Wer aber in dieser Weise über ein normatives Tatbestandsmerkmal - hier die Teilfremdheit der Fichten - irrt, erliegt entgegen den Einwänden in der Beschwerde nicht einem Verbots-, sondern einem Sachverhaltsirrtum (vgl. Urteil 6B_182/2016 vom 17. Juni 2016 E. 4.2). Weil somit einzig eine Bestrafung wegen fahrlässiger Tatbegehung in Frage kommt (vgl. E. 3.1 hievor), eine solche in Bezug auf die Sachbeschädigung gemäss Art. 144 StGB aber nicht mit Strafe bedroht ist, erübrigen sich zum Vornherein sämtliche Weiterungen zur Frage der Form der Tatbeteiligung sowie dazu, ob im vorliegenden Fall eine allfällige Gehilfenschaft mit Blick auf den Anklagegrundsatz überhaupt mitumfasst wäre, was die Vorinstanz verneint hat.