Citation: 8C_976/2009 07.01.2010 E. A

T.________, geboren 1979, war als angelernter Maschinenführer/ Einrichter für die Firma S.________ AG tätig und verdiente 2001 einen Lohn von Fr. 3'900.- (mal dreizehn pro Jahr). In dieser Eigenschaft war er bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten versichert, als er sich bei einem Berufsunfall am 4. April 2001 verschiedene Schnittwunden am linken Unterarm und an beiden Beinen zuzog. Die SUVA übernahm die Heilbehandlung und entrichtete ein Taggeld. Der Versicherte kehrte nicht mehr an seinen angestammten Arbeitsplatz zurück. Gemäss Bericht des Spitals A.________ vom 18. Juli 2001 konnte die Behandlung am 11. Juli 2001 bei einer vollen Arbeitsfähigkeit ab 12. Juli 2001 abgeschlossen werden. Obwohl er laut eigenen Angaben nach dem Unfall nie mehr beschwerdefrei war, trat T.________ am 13. August 2001 als Einrichter in der Abkanterei der Firma G.________ AG bei einem Monatslohn von Fr. 4'300.- (mal dreizehn pro Jahr) eine neue Arbeitsstelle an und war in dieser Eigenschaft wiederum obligatorisch bei der SUVA versichert. Am 31. Januar 2002 stiess er bei einem Fehlgriff seine Operationsnaht vom 4. April 2001 an der linken adominanten Hand gegen eine Metallkante. Bei anhaltender Arbeitsunfähigkeit löste die G.________ AG das Arbeitsverhältnis per 31. Mai 2002 auf. Der Hausarzt Dr. med. B.________ schloss die Behandlung am 28. Juni 2002 vorläufig ab und attestierte dem Versicherten ab 10. Juni 2002 eine Arbeitsfähigkeit von 50 % sowie ab 1. Juli 2002 wieder eine volle Arbeitsfähigkeit (Bericht vom 8. Juli 2002). Gemäss Auskunft des Arbeitsamtes vom 12. Juli 2002 bezog er seit 1. Juli 2002 bei voller Arbeitsfähigkeit Leistungen der Arbeitslosenversicherung. Rückfallweise liess er durch Dr. med. B.________ der SUVA am 13. September 2005 melden, dass er bei seiner nunmehr selbstständigerwerbend ausgeübten Tätigkeit als Automechaniker stets unter Schmerzen im Bereich des linken Handgelenks mit Ausstrahlung in den Unterarm leide. Nach medizinischen und erwerblichen Abklärungen sprach die SUVA dem Versicherten für das ihm als Unfallfolge dauerhaft verbleibende posttraumatische neuropathische Schmerzsyndrom am linken Unterarm eine Integritätsentschädigung bei einer Integritätseinbusse von 5 % zu und verneinte den Anspruch auf eine Invalidenrente nach UVG (Verfügung vom 30. Januar 2008). Daran hielt die SUVA mit Einspracheentscheid vom 4. August 2008 fest.