Citation: P 14/99 28.02.2001 E. 3

3.- Ob ein Anspruch auf Ergänzungsleistung besteht, ergibt sich aus der Differenz zwischen den anerkannten Ausgaben - wozu auch der in der massgeblichen Einkommensgrenze verkörperte Existenzbedarf zählt - und den anrechenbaren Einnahmen (Art. 2 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 5 Abs. 1 ELG in der bis 31. Dezember 1997 gültig gewesenen Fassung; BGE 118 V 29 Erw. 3a). Zu berücksichtigen sind hiebei ausgaben- und einnahmenseitig, unter Vorbehalt der im Anspruchsjahr laufenden IV- oder AHV-Renten, das während des vorausgegangenen Kalenderjahres erzielte Einkommen sowie das am 1. Januar des Bezugsjahres vorhandene Vermögen. Dabei sind die kantonalen Durchführungsstellen befugt, bei Versicherten, deren anrechenbares Einkommen und Vermögen im Sinne des ELG auf Grund einer Steuerveranlagung ermittelt werden kann, als Berechnungsperiode die der letzten Steuerveranlagung zu Grunde liegende Berechnungsperiode zu wählen, falls inzwischen keine Änderung der wirtschaftlichen Verhältnisse eingetreten ist (Art. 23 Abs. 1-3 ELV in der bis 31. Dezember 1997 gültig gewesenen Fassung).