Citation: 1C_175/2023 E. A

B.________ ist Eigentümer der Parzelle Nr. 4373 in Wohlen bei Bern. Sie liegt in der Wohnzone W1 und ist mit einem Einfamilienhaus überbaut. Hangaufwärts im Norden grenzt sie an die Landwirtschaftszone und ein kommunales Landschaftsschutzgebiet, im Westen an die Parzelle Nr. 4372 von A.________. Im Jahr 2016 erstellte B.________ im nordwestlichen Bereich seines Grundstücks ohne Baubewilligung eine terrassierte Sitzplatzanlage mit Stützmauern. Nachdem die stellvertretende Regierungsstatthalterin die Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands angeordnet hatte, stellte B.________ ein nachträgliches Baugesuch. Dagegen erhob A.________ Einsprache. Mit Gesamtentscheid vom 15. August 2019 erteilte die Einwohnergemeinde Wohlen die Baubewilligung. Die dagegen von A.________ erhobene Beschwerde hiess die Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion des Kantons Bern (BVE; heute: Bau- und Verkehrsdirektion [BVD]) mit Entscheid vom 20. Dezember 2019 insoweit gut, als sie die Baubewilligung aufhob und die Sache zur Fortsetzung des Verfahrens an die Gemeinde zurückwies. Sie forderte die Gemeinde auf festzulegen, bis zu welchem Abstand ein naturnaher Siedlungsübergang gestaltet werden müsse und inwiefern in diesem Bereich Stützmauern anstelle von Böschungen zulässig seien. Die Gemeinde führte daraufhin das Verfahren weiter. B.________ reichte eine Projektänderung ein, gegen die A.________ wiederum Einsprache erhob. Mit Gesamtentscheid vom 2. Juli 2021 erteilte die Gemeinde für das geänderte Projekt die Baubewilligung mit der Auflage, die nicht bewilligungsfähigen Anlageteile und Bepflanzungen innert 3 Monaten ab Rechtskraft des Entscheids zurückzubauen und den rechtmässigen Zustand wiederherzustellen. Die Einsprache von A.________ wies sie erneut ab. Gegen diesen Entscheid gelangte A.________ zunächst an die BVD und in der Folge ans Verwaltungsgericht des Kantons Bern. Beide Instanzen wiesen die Beschwerde ab, soweit sie darauf eintraten (Entscheid der BVD vom 1. Dezember 2021 und Urteil des Verwaltungsgerichts vom 1. März 2023).