Citation: 6B_520/2020 E. B

B.a. Die Staatsanwaltschaft Nidwalden erhob am 28. August 2013 gegen B.________ sowie A.________ und andere Personen Anklage wegen Veruntreuung, Betruges, unwahrer Angaben über kaufmännische Gewerbe, Erpressung, ungetreuer Geschäftsbesorgung, betrügerischen Konkurses, Gläubigerschädigung durch Vermögensverminderung, Misswirtschaft, Unterlassung der Buchführung, Urkundenfälschung, Erschleichung einer falschen Beurkundung und falscher Anschuldigung. Am 6. Februar 2014 reichte die Staatsanwaltschaft die präzisierte und redaktionell bereinigte Anklageschriftein. B.b. Das Kantonsgericht Nidwalden erklärte B.________ mit Urteil vom 23. Juli 2015 schuldig, der mehrfachen falschen Anschuldigung, des mehrfachen Betruges, der mehrfachen Veruntreuung, der mehrfachen Urkundenfälschung, der mehrfachen Erschleichung einer falschen Beurkundung, der mehrfachen Misswirtschaft, der mehrfachen ungetreuen Geschäftsbesorgung, des mehrfachen betrügerischen Konkurses sowie der Unterlassung der Buchführung und verurteilte ihn zu einer Freiheitsstrafe von sieben Jahren und sechs Monaten, unter Anrechnung von acht Tagen Untersuchungshaft, teilweise als Zusatzstrafe zum Urteil des Amtsgerichts München vom 1. September 2005. Ferner verurteilte es ihn zur Leistung einer Ersatzforderung von Fr. 1'000.-- an den Staat. Von der Anklage der Erpressung und der Gehilfenschaft zur Veruntreuung sprach es ihn frei. Das Verfahren betreffend mehrfache unwahre Angaben über ein kaufmännisches Gewerbe in den Sachverhaltskomplexen F.________ AG und G.________ Swiss AG stellte es ein. Ferner verpflichtete das Kantonsgericht B.________, dem Privatkläger EE.________ Schadenersatz in der Höhe von Fr. 32'000.--, zuzüglich 5 % Zins auf dem Teilbetrag von Fr. 5'000.-- seit 12. Juli 2002, auf dem Teilbetrag von Fr. 14'000.-- seit 9. August 2002, auf dem Teilbetrag von Fr. 5'000.-- seit 5. September 2002 und auf dem Teilbetrag von Fr. 8'000.-- seit 23. September 2002 zu bezahlen. Die Zivilforderung der Privatklägerin FF.________ verwies es auf den Zivilweg. Die gegen B.________ und A.________ gerichtete Zivilklage der Privatklägerin BVG-Stiftung H.________ AG hiess es im Umfang von Fr. 594'000.-- gut; im Mehrbetrag verwies es sie an den Zivilrichter. Schliesslich entschied es über die Aufhebung der auf zwei Grundstücken angeordneten Kanzleisperren. B.c. Auf von B.________ und weiteren Beurteilten erhobene Berufungen hob das Obergericht des Kantons Nidwalden am 30. November 2016 den erstinstanzlichen Entscheid auf und wies die Sache im Sinne der Erwägungen zur Neubeurteilung und zur Durchführung einer neuen Hauptverhandlung an die Vorinstanz zurück. Eine hiegegen von der Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Nidwalden geführte Beschwerde in Strafsachen hiess das Bundesgericht mit Urteil vom 29. September 2017 gut, hob das angefochtene Urteil auf und wies die Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurück (Urteil 6B_32/2017 vom 29. September 2017, auszugsweise publiziert in: BGE 143 IV 408). B.d. Das Obergericht Nidwalden stellte mit Urteil vom 9. Juli 2019 zunächst fest, dass die erstinstanzlich ergangenen Freisprüche von B.________ und die Verfahrenseinstellung in Rechtskraft erwachsen sind. Ferner stellte es fest, dass in Bezug auf den Tatvorwurf der ungetreuen Geschäftsbesorgung im Sachverhaltskomplex "GG.________ Consult", auf die mit dem Sachverhaltskomplex "HH.________ AG" zusammenhängenden Tatvorwürfe sowie in Bezug auf den Tatvorwurf der ungetreuen Geschäftsbesorgung im Sachverhaltskomplex "X.________ GmbH" zwischenzeitlich die Verjährung eingetreten ist. Ferner erklärte es B.________ in folgenden Anklagepunkten schuldig: - im Sachverhaltskomplex "Y.________ Immobilien AG": der Misswirtschaft; - im Sachverhaltskomplex "G.________ Inter AG": der Misswirtschaft und der Urkundenfälschung; - im Sachverhaltskomplex "EE.________": des Betruges; - im Sachverhaltskomplex "E.________.ch AG": der Urkundenfälschung, der Erschleichung einer falschen Beurkundung und der Misswirtschaft; - im Sachverhaltskomplex "X.________ GmbH": der mehrfachen Gläubigerschädigung durch Vermögensverminderung, - im Sachverhaltskomplex "E.________ Holding AG": der Urkundenfälschung, der Erschleichung einer falschen Beurkundung, der ungetreuen Geschäftsbesorgung, der Misswirtschaft und der Unterlassung der Buchführung; - im Sachverhaltskomplex "F.________ AG": der Urkundenfälschung, der Erschleichung einer falschen Beurkundung, der ungetreuen Geschäftsbesorgung und der Misswirtschaft; - im Sachverhaltskomplex "G.________ Swiss AG": der Urkundenfälschung und der Erschleichung einer falschen Beurkundung; - im Sachverhaltskomplex "H.________ AG": der Veruntreuung (Zahlungen der H.________ AG), der ungetreuen Geschäftsbesorgung (Grundstückverkauf "H._______ AG" betreffend Liegenschaften Nr. w, x, y, Grundbuch [nachfolgend: GB] U.________), der Urkundenfälschung (Kaufvertrag zur Wort-Bild-Marke "H.________"), der Veruntreuung ("Anlagevertrag" der "Fürsorgekasse H.________ AG"), der ungetreuen Geschäftsbesorgung ("Anlagevertrag" der BVG-Stiftung H.________ AG sowie der ungetreuen Geschäftsbesorgung (Grundstückverkauf BVG-Stiftung H.________ AG beteffend Liegenschaft Nr. z, GB U.________); - im Sachverhaltskomplex "II.________ und J.I.________": der falschen Anschuldigung. Es verurteilte B.________ zu einer Freiheitsstrafe von 5 Jahren und 3 Monaten, als Zusatzstrafe zur bedingten Freiheitsstrafe von 6 Monaten gemäss Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Zug vom 9. November 2016, unter Anrechnung von 8 Tagen Untersuchungshaft. Das Obergericht sprach B.________ in folgenden Anklagepunkten frei: - im Sachverhaltskomplex "Y.________ Immobilien AG" von der Anklage der Urkundenfälschung; - im Sachverhaltskomplex "GG.________ Consult" von der Anklage der ungetreuen Geschäftsbesorgung mit Bereicherungsabsicht; - im Sachverhaltskomplex "L.________ AG/JJ.________ AG" von der Anklage der Urkundenfälschung und des Erschleichens einer falschen Beurkundung; - im Sachverhaltskomplex "X.________ GmbH" von der Anklage der Veruntreuung, der ungetreuen Geschäftsbesorgung mit Bereicherungsabsicht, des mehrfachen betrügerischen Konkurses sowie der Urkundenfälschung; - im Sachverhaltskomplex "E.________ Holding AG" von der Anklage der ungetreuen Geschäftsbesorgung; - im Sachverhaltskomplex "F.________ AG" von der Anklage der ungetreuen Geschäftsbesorgung sowie - im Sachverhaltskomplex "H.________ AG" von der Anklage des Betruges (Kauf der H.________ AG) sowie von der Anklage der ungetreuen Geschäftsbesorgung und der Urkundenfälschung (Bildung von Rückstellungen). Die Zivilforderungen der Privatkläger EE.________ und FF.________ verwies das Obergericht an den Zivilrichter. Es verpflichtete ihn zusammen mit A.________ überdies zur Zahlung einer Prozessentschädigung an die Erben des Privatklägers J.I.________ für die angemessene Ausübung ihrer Verfahrensrechte. Schliesslich entschied es über die Aufhebung und Löschung der auf zwei Grundstücken angeordneten Kanzleisperren.