Citation: I 105/99 22.03.2000 E. 2

2.- Gemäss Art. 58 Abs. 1 VwVG kann die Vorinstanz bis zu ihrer Vernehmlassung an die Beschwerdeinstanz die ange- fochtene Verfügung in Wiedererwägung ziehen. Gestützt hie- rauf hat die IV-Stelle die ursprünglich angefochtenen Ver- fügungen vom 28. Juni und 17. Juli 1995 am 12. Dezember 1996 in Wiedererwägung gezogen und durch eine neue Verfü- gung ersetzt. Mit dieser sprach sie dem Versicherten ab 1. Februar 1992 eine ganze und mit Wirkung ab 1. Dezember 1994 eine Viertelsrente zu. Noch vor Erlass des kantonalen Entscheides hob die Verwaltung am 10. März 1997 die Vier- telsrente revisionsweise per Ende April 1997 auf. Diese Verfügung blieb unangefochten. Der Streit beschränkt sich somit auf die Frage des Rentenanspruchs des Beschwerdefüh- rers vom 1. Februar 1992 bis 30. April 1997. Im vorliegen- den Verfahren nicht mehr streitig ist die Gewährung von beruflichen Massnahmen.