Citation: 5P.22/2006 22.05.2006 E. 2

Nach Art. 84 Abs. 2 OG ist die staatsrechtliche Beschwerde unzulässig, wenn die behauptete Rechtsverletzung sonst wie beim Bundesgericht gerügt werden kann. Namentlich können Fragen des materiellen und formellen Bundesrechts im Rahmen der eidgenössischen Berufung frei überprüft werden und sind mit dieser aufzuwerfen, während Feststellungen über tatsächliche Verhältnisse im Berufungsverfahren - von eng begrenzten Ausnahmen abgesehen - verbindlich sind (Art. 63 f. OG) und gleich wie die Anwendung von kantonalem Recht mit staatsrechtlicher Beschwerde anzufechten sind (BGE 129 III 301 E. 1 S. 303). Da die vorliegende Streitsache grundsätzlich der Berufung zugänglich ist, erweist sich die staatsrechtliche Beschwerde als unzulässig, soweit der Beschwerdeführer - ausdrücklich oder sinngemäss - die Verletzung von Bestimmungen über das Stockwerkeigentum (Art. 712a ff. ZGB) sowie eine falsche Anwendung des Stockwerkeigentümerreglements rügt. Darunter fällt beispielsweise die Frage, ob auf die Klage betreffend Abwahl des Verwalters eingetreten werden kann, das Problem des Verhältnisses zwischen den verschiedenen Stockwerkeigentümergemeinschaften und deren Kompetenzen sowie der Umfang der Pflichten und Verantwortlichkeiten des Verwalters. Auf die entsprechenden Ausführungen in der Beschwerde kann nicht eingetreten werden.