Citation: 5A_996/2014 E. 4

Wenn der Beschwerdeführer weiter geltend macht, die Anfechtungsklage richte sich nicht nur gegen die Personen, mit welchen der Schuldner anfechtbare Rechtsgeschäfte geschlossen habe, sondern auch gegen alle, die aus diesen Geschäften begünstigt seien, erklärt er den Vertrag aus dem Jahr 2003 zum anfechtbaren Rechtsgeschäft, aus welchem die Töchter begünstigt seien. Dieser Vertrag ist aber gemäss den vor allen Instanzen gestellten Rechtsbegehren gerade nicht paulianisch angefochten; vielmehr beziehen sich diese nur auf den "Erbvorausbezugsvertrag" aus dem Jahr 2010. Zwar sind die Töchter aus letzterem Vertrag tatsächlich begünstigt, aber E.C.________ ist hier nicht die Gegenpartei. Er war im Jahr 2010 seit sieben Jahren nicht mehr Eigentümer der fraglichen Grundstücke, weshalb er diese auch nicht hätte übertragen und damit die Töchter begünstigen können. Kein Begünstigungsverhältnis zwischen Vater und Töchtern lässt sich ferner daraus ableiten, dass E.C.________ im Rahmen des "Erbvorausbezugsvertrages" der Übertragung der Grundstücke zugestimmt hat, was in den Augen des Beschwerdeführers eine Handlung des Schuldners darstellt: Weil es sich beim einen Grundstück um die Familienwohnung der Eltern handelte, bedurfte es für die Übertragung der Zustimmung gemäss Art. 169 Abs. 1 ZGB. Begünstigt wurden die Töchter aber durch die Übertragung der Eigentümerstellung am betreffenden Grundstück und nicht durch die Zustimmungserklärung; dieseeherechtlich verankerte Mitwirkungshandlung hat zwar die Begünstigung durch die Mutter erst ermöglicht, stellt aber selbst keine Begünstigung dar, weil der Vater nicht über einen Vermögenswert verfügt hat.