Citation: 6B_652/2012 E. 2.4.2

2.4.2. Die Rügen an der vorinstanzlichen Strafzumessung gehen an der Sache vorbei. Die kantonalen Gerichte haben die für die Strafzumessung wesentlichen Gesichtspunkte gewürdigt. Dass sie sich von unmassgeblichen Gesichtspunkten hätten leiten lassen oder wesentliche Aspekte unberücksichtigt gelassen hätten, behauptet der Beschwerdeführer nicht. Die erheblich niedrigeren Freiheitsstrafen der Mittäter sind ungeeignet, eine Ungleichbehandlung bei der Strafzumessung aufzuzeigen. Aus dem Umstand, dass die Beschwerdegegnerin gegen die erstinstanzlichen Urteile kein Rechtsmittel eingelegt hat, lässt sich nicht ableiten, die Strafen der Mittäter seien angemessen. Es ist Aufgabe der Gerichte und nicht der Strafverfolgungsbehörden, die verschuldensadäquate Strafe zu bestimmen. Zudem verkennt der Beschwerdeführer, dass die rechtskräftigen Freiheitsstrafen der Mitbeschuldigten nicht Gegenstand des vorinstanzlichen Berufungsverfahrens waren. Die Vorinstanz hatte lediglich seine Strafe zu beurteilen. Sie war hierbei aufgrund der rechtskräftigen Verurteilungen der Mittäter in ihrem sachrichterlichen Ermessen bei der Strafzumessung in Bezug auf den Beschwerdeführer nicht eingeschränkt, sondern frei. Die Vorinstanz weist darauf hin, dass die nach ihrer Ansicht zu niedrigen Strafen der Mittäter sich nicht als Vergleichsgrösse eignen, da sie im Berufungsverfahren in Berücksichtigung des Verschlechterungsgebotes nicht haben erhöht werden können. Sie würdigt die Tathandlungen und Täterkomponenten des Beschwerdeführers, vergleicht diese mit denjenigen der Mittäter und erachtet für diese (hypothetische) Freiheitsstrafen von 15 (A.________), deutlich über 8 (B.________) und über 5 Jahren (C._________) als angemessen. Ein Verstoss gegen den Grundsatz der Gleichbehandlung und Gleichmässigkeit der Strafzumessung zwischen den hypothetischen Freiheitsstrafen und der 13-jährigen Strafe des Beschwerdeführers ist insbesondere aufgrund der unterschiedlichen Tätermerkmale nicht gegeben. Die Vorinstanz war nicht verpflichtet, die von ihr für angemessen erachteten (hypothetischen) Strafen der Mittäter in Beachtung von Art. 50 StGB zu begründen. Der Beschwerdeführer erhebt keine weiteren, substantiierten Rügen. Die vorinstanzliche Strafzumessung verstösst nicht gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz und genügt den gesetzlichen Begründungsanforderungen gemäss Art. 50 StGB.