Citation: 6B_125/2021 E. A

Das Bezirksgericht Kulm verurteilte A.________ am 15. Oktober 2019 wegen einfacher Körperverletzung, mehrfacher Beschimpfung, Tätlichkeit, Vereitelung von Massnahmen zur Feststellung der Fahrunfähigkeit, Fahrens in fahrunfähigem Zustand, Fahrens ohne Berechtigung, mehrfacher Übertretung nach Art. 19a BetmG, rechtswidrigen Aufenthalts und Vergewaltigung bezogen auf einen Vorfall vom 5./6. Januar 2019. Von den Vorwürfen der Nötigung, der Drohung, der Freiheitsberaubung und der Vergewaltigung in Bezug auf Vorfälle vom Januar 2012 und 21. Dezember 2018 sprach das Bezirksgericht A.________ frei. Das Bezirksgericht bestrafte ihn, als Zusatzstrafe zum Urteil des Präsidiums des Bezirksgerichts Kulm vom 22. März 2019 und unter Anrechnung der Haft, mit 27 Monaten Freiheitsstrafe, 20 Tagessätzen Geldstrafe à Fr. 10.-- sowie einer Busse von Fr. 500.--. Zudem verwies das Bezirksgericht A.________ für 5 Jahre des Landes. Auf Berufung von A.________ und Anschlussberufung der Staatsanwaltschaft hin sprach das Obergericht des Kantons Aargau A.________ am 9. Dezember 2020 der einfachen Körperverletzung, der mehrfachen Beschimpfung, der Tätlichkeit, der Vereitelung von Massnahmen zur Feststellung der Fahrunfähigkeit, des Fahrens in fahrunfähigem Zustand, des Fahrens ohne Berechtigung, der mehrfachen Übertretung nach Art. 19a BetmG und des rechtswidrigen Aufenthalts schuldig. Von den Vorwürfen der mehrfachen Vergewaltigung bezüglich sämtlicher Vorfälle, der Nötigung, der Drohung und der Freiheitsberaubung sprach das Obergericht A.________ frei. Das Obergericht belegte ihn, als Zusatzstrafe zum Urteil des Präsidiums des Bezirksgerichts Kulm vom 22. März 2019 und unter Anrechnung der Haft sowie des vorzeitigen Strafvollzugs, mit einer Freiheitsstrafe von 23 Monaten und 10 Tagen, einer Geldstrafe von 20 Tagessätzen à Fr. 10.-- und einer Busse von Fr. 500.--. Von der Anordnung einer nicht obligatorischen Landesverweisung sah das Obergericht ab.