Citation: 4A_280/2017 E. 2.4.3

2.4.3. Aus dem vorinstanzlich festgestellten Sachverhalt ergibt sich, dass der Kantonsgerichtspräsident mit Verfügung vom 11. Januar 2017 die Editionsanträge des Beschwerdeführers sowie die Anträge der Parteien auf Parteibefragung abwies und den Entscheid aufgrund der Akten anordnete. Die Vorinstanz erwog dazu, dass die vorliegende Sache aufgrund der von der Erstinstanz durchgeführten Beweisabnahmen inklusive Zeugen- und Parteibefragungen sowie der Rechtsschriften als hinreichend abgeklärt gelte, sodass nach dem ersten Schriftenwechsel im Berufungsverfahren aufgrund der Akten zu entscheiden sei. Da die Vorinstanz bereits aufgrund der den Akten zu entnehmenden Tatsachen ihre Überzeugung gebildet hat, verzichtete sie in einer antizipierten Beweiswürdigung auf die Abnahme der weiteren von den Parteien beantragten Editionsanträge und Parteibefragungen. Inwiefern diese Beweiswürdigung willkürlich im oben genannten Sinne wäre (vgl. Erwägung 2.4.2), legt der Beschwerdeführer mit seinen Ausführungen nicht dar, zumindest nicht hinreichend, indem er sich lediglich ohne weitere Begründung darüber beklagt, dass die Vorinstanz die "Beweisvereitelung" der Beschwerdegegnerin schütze und Art. 8 ZGB, den Anspruch auf das rechtliche Gehör und die richterliche Fragepflicht verletze, ohne im Einzelnen hinreichend konkret aufzuzeigen, inwiefern die vorinstanzliche Beweiswürdigung offensichtlich unhaltbar wäre. Darauf ist nicht einzutreten.