Citation: 6B_695/2024 E. 3.2.6

3.2.6. Was die übrigen Beweismittel betrifft, hält die Vorinstanz fest, aus dem ärztlichen Befund gehe nicht hervor, ob die Rissquetschwunden an der Stirn durch Schläge mit einem Rohr oder mit einem Hammer verursacht worden seien. Die Verteidigung brachte schon im Berufungsverfahren vor, eine Person, die mit einem Metallkopfhammer gegen die Stirn geschlagen werde, erleide schlimmere Verletzungen als eine Rissquetschwunde. Dies verwirft die Vorinstanz. Sie hält fest, die medizinischen Akten würden gerade nicht ausschliessen, dass die Verletzung von einem solchen Hammerschlag herrühre. Im Übrigen hänge die konkrete Verletzung nicht nur vom benutzten Gegenstand, sondern auch von der Heftigkeit des Schlags ab, die der Beschwerdegegner 2 auf einer Skala von 1-10 mit 5 eingestuft habe. Die Vorinstanz pflichtet der Erstinstanz bei, dass sich die medizinischen Erkenntnisse ohne Weiteres mit den Sachdarstellungen des Beschwerdegegners 2 in Einklang bringen lassen.