Citation: 6B_977/2021 E. 2

Die zweifach (je in einem Briefumschlag) eingereichte Beschwerde richtet sich gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Bern vom 21. Januar 2021, welches dem Beschwerdeführer gemäss Sendungsverfolgung der Post am 1. Juli 2021 zugestellt wurde. Die Beschwerde hätte daher, um rechtzeitig zu sein, spätestens am 1. September 2021 bei der Schweizerischen Post aufgegeben sein müssen (Art. 100 Abs. 1 BGG, Art. 45 Abs. 1 BGG, Art. 46 Abs. 1 lit. b BGG). Die sich auf beiden Briefumschlägen der Beschwerde befindlichen Poststempel datieren je vom 2. September 2021 (act. 1 und 2). Entsprechend wird vermutet, dass die Beschwerde an diesem Tag und damit verspätet der Post übergeben worden ist. Der Beschwerdeführer bringt hiergegen zwar vor, er habe die Beschwerde am Abend des 1. September 2021 in den Briefkasten in U.________ eingeworfen. Er benennt indessen keinerlei Beweismittel, welche diese Darstellung stützen würden. Damit gelingt es ihm nicht, die Vermutung, dass er die Beschwerde erst am 2. September 2021 der Post übergeben hat, zu widerlegen. Die Beschwerde ist folglich verspätet erhoben worden, weshalb darauf nicht einzutreten ist.