Citation: I 533/03 28.10.2003 E. 2

Die Verwaltung erledigte das Gesuch um Rentenrevision vom 16. April 2002 formell durch auf Abweisung des Leistungsbegehrens lautende Verfügung vom 24. Oktober 2002. Aus der Begründung des Verwaltungsaktes ergibt sich indes, dass die Beschwerdegegnerin den Rentenanspruch nicht abermals materiell geprüft, sondern mangels Glaubhaftmachung einer anspruchserheblichen Tatsachenänderung auf Nichteintreten erkannt hat. Weil Verfügungen und Rechtsmittelentscheide, unter Vorbehalt der Problematik von Treu und Glauben, nicht nach ihrem Wortlaut, sondern nach ihrem tatsächlichen rechtlichen Bedeutungsgehalt zu verstehen sind (in BGE 123 V 106 nicht veröffentlichte, aber in SVR 1998 ALV Nr. 5 S. 16 wiedergegebene Erw. 1c), ist, wie bereits die Vorinstanz zutreffend erwog, Prozessthema einzig die Frage, ob die Verwaltung zu Recht Nichteintreten verfügt hat. Soweit in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde materielle Anträge gestellt werden, kann auf diese demgegenüber nicht eingetreten werden.