Citation: 4P.227/2002 03.03.2003 E. 1

1.1 Die staatsrechtliche Beschwerde ist ausgeschlossen, soweit die behaupteten Rechtsverletzungen sonstwie beim Bundesgericht gerügt werden können (Art. 84 Abs. 2 OG). Da es sich vorliegend um eine vermögensrechtliche Streitigkeit mit einem Streitwert von über Fr. 8'000.-- handelt, sind Verletzungen des Bundesrechts mit Berufung geltend zu machen (Art. 43 und 46 OG; BGE 120 II 384 E. 4a). Der Vorwurf willkürlicher Anwendung von Bundesrecht umfasst a fortiori denjenigen seiner Verletzung und ist damit vom Beschwerdeverfahren ausgeschlossen (BGE 120 II 384 E. 4a; Poudret, Commentaire de la loi fédérale d'organisation judiciaire, Vol. II, Bern 1990, N. 1.6.3 und N. 2.2 zu Art. 43 OG). 1.2 Soweit die Beschwerdeführer rügen, das Obergericht sei in Willkür verfallen, da es ihnen den Beweis dafür auferlegt habe, dass die zugepachtete Landfläche für die Kontingentserteilung massgeblich gewesen sei, sind sie nicht zu hören, denn die Verteilung der Behauptungs- und Beweislast wird in Art. 8 ZGB, dessen Verletzung mit eidgenössischer Berufung zu rügen ist, geregelt. Auf die Rüge, das Gericht sei ohne Begründung von der Praxis abgewichen, dass die Milchkontingentsmenge in einem direkten Zusammenhang mit der Nutzfläche stehe und sich gleichmässig auf die gesamte bewirtschaftete Betriebsfläche verteile, ist im Rahmen der staatsrechtlichen Beschwerde ebenfalls nicht einzutreten, da damit die Anwendung der Erlasse über die Milchkontingentierung und somit ebenfalls Bundesrecht gerügt wird. Dies gilt sodann auch für die Rüge, im angefochtenen Entscheid sei zu Unrecht ein Zusammenhang zwischen der Grösse des Milchkontingentes und der Tatsache, dass die Beschwerdeführer Land zugepachtet hatten, verneint worden. Soweit die Beschwerdeführer des Weiteren geltend machen, das Obergericht habe den Sachverhalt ausschliesslich unter öffentlichrechtlichen Aspekten behandelt, und den privatrechtlichen Aspekt überhaupt nicht beachtet, kann auf die Beschwerde ebenfalls nicht eingetreten werden, denn auch diese Rüge ist im Berufungsverfahren geltend zu machen.