Citation: 6B_747/2022 E. 1

Die Beschwerde in Strafsachen ist in erster Linie ein reformatorisches Rechtsmittel (Art. 107 Abs. 2 BGG). Die Beschwerdeschrift muss einen Antrag in der Sache enthalten (Art. 42 Abs. 1 BGG). Diesen Vorgaben genügt das Hauptbegehren des Beschwerdeführers auf Aufhebung des angefochtenen Urteils und Rückweisung der Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz grundsätzlich nicht. Aus der Beschwerdebegründung, die zur Interpretation des Rechtsbegehrens beigezogen werden darf, ergibt sich jedoch zweifelsfrei, dass er einen Freispruch von der Anklage der fahrlässigen groben Verletzung der Verkehrsregeln nach Art. 90 Abs. 2 SVG anstrebt, womit sich die Beschwerde als zulässig erweist (vgl. BGE 137 III 617 E. 6.2; 137 II 313 E. 1.3; 134 III 235 E. 2; Urteile 6B_364/2021 und 6B_438/2021 vom 5. Oktober 2022 E. 3; 6B_301/2022 vom 26. August 2022 E. 1.2; 6B_1116/2021 vom 22. Juni 2022 E. 1; je mit Hinweisen).