Citation: 2C_944/2013 E. 1

Die 1979 geborene armenische Staatsangehörige X.________ reiste im September 2002 in die Schweiz ein und stellte hier erfolglos unter falscher Identität ein Asylgesuch. Ihrer Pflicht zur Ausreise kam sie nicht nach, stattdessen tauchte sie unter. Am 5. Januar 2004 heiratete sie schliesslich einen 17 Jahre älteren, drogensüchtigen und sozialhilfeabhängigen Schweizer Bürger, worauf sie erst eine Aufenthalts- und am 19. März 2009 die Niederlassungsbewilligung erhielt. In der Zeit vom 1. September 2004 bis zum 30. April 2008 musste X.________ mit insgesamt Fr. 128'800.-- von der Sozialhilfe unterstützt werden. Am 14. Oktober 2010 wurde die Ehe mit ihrem Schweizer Gatten geschieden. Im Juni 2010 stellte sich zudem heraus, dass der Schweizer Ehemann zwischen Februar 2007 und Juni 2010 in Peru eine mehrjährige Gefängnisstrafe wegen Drogenschmuggels verbüsst hatte. Aufgrund dieser Information widerrief das Migrationsamt des Kantons Zürich die Niederlassungsbewilligung von X.________ und es erteilte ihr - unter Vorbehalt der Genehmigung durch das Bundesamt für Migration - eine Aufenthaltsbewilligung. Das kantonale Migrationsamt begründete dies damit, dass X.________ das Aufgeben der ehelichen Wohngemeinschaft während des Gefängnisaufenthaltes ihres Gatten verschwiegen hatte. Die von X.________ hiergegen ergriffenen kantonalen Rechtsmittel blieben erfolglos.