Citation: 7B_482/2023 E. 2.3.1

2.3.1. Gemäss dem als Anklage geltenden Strafbefehl soll der Beschwerdeführer ab dem Bahnhofplatz Luzern mit übermässiger Lärmverursachung gefahren sein. Zudem sei er im Rahmen einer Parallelfahrt mit einem anderen Fahrzeuglenker mit massiv übersetzter Geschwindigkeit auf zwei Fahrspuren der Pilatusstrasse in Luzern gefahren. Bei der Pilatusstrasse 8 soll er beim Umschalten der Lichtsignalanlage angefahren sein, wobei die Räder des anderen Fahrzeuglenkers durchgedreht seien. Danach sei er unter rascher Vergrösserung des Abstands zur Polizeipatrouille bei massiver Beschleunigung in Richtung Pilatusplatz gefahren, ehe er auf Höhe der Pilatusstrasse 22 habe angehalten werden können. Bei diesem Vorfall sei der Beschwerdeführer mit 0.34mg/l alkoholisiert gewesen. Entgegen den Ausführungen des Beschwerdeführers ergibt sich aus diesem angeklagten Sachverhalt mit hinreichender Klarheit, dass die Anklagebehörde die ernstliche Gefahr für die Sicherheit anderer, von welcher auch der Beschwerdeführer ausgehen musste, in der Erheblichkeit der Geschwindigkeitsüberschreitung innerorts zweier parallel fahrender Fahrzeuge in Kombination mit der örtlichen Situation und der Alkoholisierung des Beschwerdeführers erblickt. Die Beschwerde erweist sich insoweit als unbegründet.