Citation: 5A_966/2021 E. 5.1

5.1. Zur Ausgleichungspflicht der Beschwerdegegnerin erwägt die Vorinstanz, dass sich in den Akten auch nach Darstellung der Bechwerdeführer keine Indizien dafür fänden, dass die Erblasserin F.A.________ (maximal) habe begünstigen wollen. Die Beschwerdeführer vermöchten daher nicht nachzuweisen, dass der Ausgleichung unterliegende Rechtsgeschäfte, namentlich Schenkungen, vorlägen (vgl. auch vorne E. 4). Eine Begünstigung liege bei Gewährung von (rückzahlungspflichtigen) Darlehen nicht vor, weil so das Vermögen der Erblasserin anders als bei einer Schenkung (Erbvorbezug) unverändert bleibe. Die ausbezahlten Geldbeträge fielen daher als Darlehensforderungen in ihre Erbmasse. Daran vermöge weder der Umstand, dass F.A.________ später in Konkurs fiel (vgl. Art. 265 f. SchKG, wonach nach der Verwertung der Konkursmasse und der Verteilung des Erlöses Verlustscheine ausgestellt werden), noch der Umstand, dass die Beschwerdegegnerin das Erbe ihres Vaters ausgeschlagen habe, etwas zu ändern. Daraus lasse sich insbesondere keine vom Parteiwillen losgelöste Umwandlung von Darlehen in Schenkungen ableiten.