Citation: 8C_875/2008 06.03.2009 E. 3

3.1 Das kantonale Gericht hat gestützt auf das im Spital X.________ durchgeführte MRI des Schädels und der HWS vom 26. August 2004 erwogen, es lägen keine Hinweise auf traumatisch bedingte ossäre oder ligamentäre Verletzungen vor. Ursache der eingeschränkten HWS-Rotation und abgeschwächten Reflexbereitschaft der oberen Extremitäten seien laut den Untersuchungsberichten des Spitals X.________ vom 31. August 2004 und des SUVA-Arztes Dr. med. M.________ vom 27. April 2005 vorbestandene degenerative Veränderungen an der HWS mit Spinalkanalstenosen in den Segmenten C5/6 und C6/7 und entsprechender foraminaler Einengung. Der Unfall sei lediglich Auslöser der in der Folge aufgetretenen Beschwerden gewesen, wobei die degenerativen Veränderungen die Symptome weiter unterhalten würden. Aufgrund der medizinischen Erfahrungstatsache, dass eine traumatische Verschlimmerung eines klinisch stummen degenerativen Vorzustandes an der Wirbelsäule in der Regel spätestens nach einem Jahr als abgeschlossen zu betrachten sei und auch der Kreisarzt davon ausgehe, es läge diesbezüglich keine Unfallkausalität mehr vor, könne nicht von organisch nachweisbaren Unfallfolgen ausgegangen werden, deren natürliche Zuordnung sich ohne weiteres mit der rechtlichen decke. Fest stehe hingegen, dass der Versicherte beim Unfall vom 30. Juni 2004 ein HWS-Distorsionstrauma erlitten habe, mit einem für diese Verletzung typischen Beschwerdebild. Aus diesem Grund habe eine besondere Adäquanzprüfung stattzufinden. 3.2 Der Beschwerdeführer bringt vor, bei den degenerativen Veränderungen an der HWS, welche vor dem Unfall asymptomatisch gewesen seien und nie zu Einschränkungen oder gar einer Arbeitsunfähigkeit geführt hätten, handle es sich um klar fassbare physische Befunde, die ohne weiteres dem Unfall zuzuordnen seien. Da diese nach einhelliger ärztlicher Meinung durch den Unfall verschlimmert worden seien, liege ein organisches Substrat für die Beschwerden vor, weshalb der adäquate Kausalzusammenhang ohne weiteres mit dem natürlichen Kausalzusammenhang zu bejahen sei.