Citation: 5A_202/2021 E. 1.2

1.2. Nicht einzutreten ist auf die Beschwerde jedoch insoweit, als diese die bereits bei Beschwerdeerhebung volljährige Tochter C.________ betrifft: Denn nach Art. 76 Abs. 1 lit. b BGG ist zur Beschwerde in Zivilsachen nur berechtigt, wer ein schutzwürdiges Interesse an der Aufhebung oder Änderung des angefochtenen Entscheides hat. Die Beschwerdebefugnis setzt ein aktuelles und praktisches Interesse an der Gutheissung der Beschwerde voraus, das auch im Zeitpunkt des bundesgerichtlichen Urteils noch vorhanden sein muss (BGE 143 III 578 E. 3.2.2.2; 140 III 92 E. 1.1). Ausnahmsweise verzichtet das Bundesgericht auf das Erfordernis des aktuellen praktischen Interesses, wenn die gerügte Rechtsverletzung sich jederzeit wiederholen könnte und eine rechtzeitige gerichtliche Überprüfung im Einzelfall kaum je möglich wäre (sog. virtuelles Interesse; BGE 140 III 92 E. 1.1; 136 III 497 E. 1.1 mit Hinweisen). Mit Eintritt der Volljährigkeit von C.________ ist die strittige Massnahme bezüglich der Tochter von Gesetzes wegen dahingefallen (vgl. AFFOLGER-FRINGELI, Berner Kommentar, 2016, N. 6 zu Art. 313 ZGB). C.________ wurde bereits vor Einreichung der Beschwerde in Zivilsachen volljährig, womit von Anfang an kein aktuelles schutzwürdiges Interesse an der Beschwerdeführung vorhanden war (vgl. Urteil 5A_1004/2015 vom 23. Februar 2016 E. 2.2.1). Auch ein virtuelles Interesse ist vorliegend nicht ersichtlich.