Citation: 6B_1223/2020 E. 5

Ungeachtet der Legitimation in der Sache im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG kann die Privatklägerschaft mit Beschwerde in Strafsachen eine Verletzung ihrer Parteirechte rügen, die ihr nach dem Verfahrensrecht, der Bundesverfassung oder der EMRK zustehen und deren Missachtung auf eine formelle Rechtsverweigerung hinausläuft. Zulässig sind Rügen, die formeller Natur sind und von der Prüfung der Sache getrennt werden können. Das geforderte rechtlich geschützte Interesse ergibt sich diesfalls aus der Berechtigung, am Verfahren teilzunehmen (BGE 141 IV 1 E. 1.1 S. 5 mit Hinweisen). Der Beschwerdeführer beanstandet die Nichtdurchführung eines zweiten Schriftenwechsels im vorinstanzlichen Verfahren (Art. 390 Abs. 3 StPO). Aus seiner Sicht wäre ein solcher "allerwenigstens in der Frage nach Existenz oder Nichtexistenz auf eine Notlage" erforderlich gewesen. Die Beanstandung läuft auf eine unzulässige Überprüfung in der Sache hinaus. Damit kann der Beschwerdeführer nicht gehört werden. Der Beschwerdeführer rügt seinen Gehörsanspruch als verletzt. Er beanstandet etwa, die Vorinstanz habe die Beweislage zu "Hinweisen auf Notstand" pflichtwidrig und wider besseren Wissens im Ungewissen gelassen. Oder er bringt vor, es sei kein einziges der kündigungsrelevanten Fehlverhalten/Versäumnisse dokumentiert; eindeutige Gegenbeweise seien gehörsverletzend ausgeblendet worden. Indessen zielen auch diese Vorbringen, soweit sie denn überhaupt sachbezogen sind, auf die Rechtmässigkeit der Nichtanhandnahme und damit auf eine Überprüfung in der Sache selbst ab, was unzulässig ist. Weder dargetan noch ersichtlich ist, dass die Vorinstanz ihrer Begründungspflicht nicht nachgekommen und dem Beschwerdeführer dadurch eine sachgerechte Anfechtung des vorinstanzlichen Entscheids verunmöglicht haben soll. Im Übrigen müssen sich Gerichte nicht mit sämtlichen Parteistandpunkten befassen, sondern können sich auf die für den Entscheid wesentlichen Punkte beschränken (vgl. BGE 143 III 65 E. 5.2; 141 III 28 E. 3.2.4).