Citation: 1C_401/2020 E. 5.3

5.3. Das Kantonsgericht hat es somit unterlassen, sich mit für die Entscheidfällung wesentlichen Vorbringen und Argumenten des Beschwerdeführers und der von ihm eingereichten Unterlagen (Gutachten Benthos; Stellungnahme Vera Lubini) auseinanderzusetzen, sondern hat ausschliesslich auf das Gutachten Pronat der Beschwerdegegnerin abgestellt. Gründe hierfür sind nicht ersichtlich. Insbesondere kommt keinem der beiden Gutachten per se ein höherer Stellenwert zu: Bei beiden handelt es sich nicht um amtliche Gutachten, sondern um Parteigutachten. Dies stellt eine formelle Rechtsverweigerung und eine Verletzung des rechtlichen Gehörs dar (Art. 29 Abs. 1 und 2 BV; vgl. in BGE 140 II 345 nicht publ. E. 3.2 mit Hinweisen; BGE 137 II 266 E. 3.4). Der vom Kantonsgericht festgestellte Sachverhalt beruht somit auf einer Rechtsverletzung i.S.v. von Art. 95 BGG.