Citation: 5A_335/2024 E. C

Diesen Entscheid focht die Beschwerdeführerin beim Obergericht des Kantons Zürich an, wobei sie wiederum geltend machte, es gehe einzig um die Frage der Verhältnismässigkeit bzw. der Erforderlichkeit der fürsorgerischen Unterbringung, wenn die Betroffene als Patientin bereit gewesen sei, freiwillig eine geeignete Einrichtung aufzusuchen; ein freiwilliger Aufenthalt habe als leichtere Massnahme immer Vorrang vor einer Zwangsmassnahme. Das Verhältnismässigkeitsprinzip werde verletzt und es liege somit eine Rechtsverletzung vor, wenn die fürsorgerische Unterbringung favorisiert werde, obwohl Freiwilligkeit bestünde. Am 13. Mai 2024 teilte die Klinik dem Obergericht mit, dass die Betroffene bereits am 26. April 2024 aus der Klinik entlassen worden sei. Darauf schrieb das Obergericht das Beschwerdeverfahren mit Beschluss vom 13. Mai 2024 wegen erfolgten Austritts der Betroffenen als gegenstandslos ab.