Citation: 5A_83/2019 E. 3.3

3.3. In der Überschrift Ziff. 8 auf S. 13 der Beschwerde kündigt die Beschwerdeführerin an, Willkür in der Sachverhaltsfeststellung geltend zu machen. Was danach aber folgt sind Ausführungen zur Willkür in der Rechtsanwendung [sic] und zur Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör. Eigentliche Sachverhaltsrügen erhebt sie nicht. Wohl legt sie über mehrere Seiten hinweg dar, wie die genauen Vorgänge auf der Baustelle gewesen seien. Wer sich aber, wie die Beschwerdeführerin, damit begnügt, seine Sicht der Dinge darzulegen, kommt den strengen Begründungsanforderungen nicht nach. Selbst wenn das Handelsgericht die tatsächlichen Vorbringen der Beschwerdeführerin in ihrer Replik einigermassen pauschal als einen Versuch bezeichnete, die Ausführungen in der Klage relativieren zu wollen, kann sich die Beschwerdeführerin nicht darauf beschränken, eine Verletzung des rechtlichen Gehörs geltend zu machen. Vielmehr hätte sie die aus ihrer Sicht relevanten, in der Replik behaupteten, vom Handelsgericht (angeblich) unbeachtet gelassenen Tatsachen einzeln benennen und aufzeigen müssen, inwiefern diese für den Ausgang relevant sein könnten. Das hat die Beschwerdeführerin nicht getan, so dass auf ihre diesbezüglichen Ausführungen nicht näher einzugehen ist.