Citation: 1B_316/2015 E. A

Mit Strafbefehl vom 25. Mai 2012 erkannte die Staatsanwaltschaft Höfe Einsiedeln A.________ schuldig der Drohung, des Hausfriedensbruchs und der Tätlichkeit. Sie auferlegte ihm eine bedingte Geldstrafe von 40 Tagessätzen zu je Fr. 220.-- sowie eine Busse von Fr. 2'400.--. Dem Strafbefehl liegt folgender Sachverhalt zugrunde: Am 2. November 2011 habe die Psychiaterin Dr. B.________ bei ihrem Patienten A.________ einen fürsorgerischen Freiheitsentzug verfügt. Da sich A.________ geweigert habe, die Arztpraxis zu verlassen, habe die Polizei beigezogen werden müssen. Mit Schreiben vom 9. November 2011 habe Dr. B.________ A.________ ein Hausverbot für ihre Arztpraxis erteilt. Am 13. Dezember 2011 habe A.________ die Arztpraxis aufgesucht, da er der Meinung gewesen sei, Dr. B.________ habe ein medizinisches Gutachten über ihn unzureichend verfasst. Dr. B.________ habe ihn unter Hinweis auf das Hausverbot aufgefordert, die Liegenschaft unverzüglich zu verlassen. Entgegen dieser Aufforderung sei A.________ ca. 30 Minuten im Treppenhaus vor dem Eingang der Arztpraxis sitzen geblieben. Als Dr. B.________ versucht habe, die Eingangstüre zur Arztpraxis von innen zu verschliessen, habe A.________ die Türe gewaltsam aufgedrückt. Er habe die Türe gegen Dr. B.________ gedrückt, wodurch diese nach hinten gestossen worden sei. Dadurch habe sie leichte Schmerzen an der rechten Schulter erlitten. Beim Verlassen der Arztpraxis habe A.________ zu Dr. B.________ drohend gesagt: "Sie wissen nicht, auf was Sie sich jetzt einlassen."