Citation: 5D_164/2017 E. 2

Der Beschwerdeführer macht vorab eine Verletzung des rechtlichen Gehörs geltend (Art. 29 Abs. 2 BV), weil das Obergericht mit der formellen Begründung, seine Beschwerde sei verspätet, nicht auf seine materiellen Vorbringen eingegangen sei. Bei der Beschwerde an das Bundesgericht geht es inhaltlich nicht um diese materiellen Belange, sondern allein um die formelle Frage, ob das Obergericht zu Unrecht nicht auf die Beschwerde eingetreten ist. Der Beschwerdeführer äussert sich in der Folge richtigerweise auch nur zu diesem Punkt; indes tut er dies mit appellatorischen Ausführungen und nicht mit Verfassungsrügen, insbesondere nicht mit der Rüge, dass das Obergericht in willkürlicher Anwendung der einschlägigen Prozessrechtsnormen und damit unter Verletzung des Willkürverbotes (Art. 9 BV) nicht auf seine Beschwerde eingetreten sei. Die an das Bundesgericht erhobene Beschwerde scheitert mithin an den formellen Voraussetzungen im Sinn von Art. 106 Abs. 2 und Art. 116 BGG. Indes könnte der Beschwerde ohnehin auch inhaltlich kein Erfolg beschieden sein. Wie das Obergericht, auf dessen ausführliche und rechtlich korrekten Ausführungen verwiesen wird (Art. 109 Abs. 3 BGG), festgehalten hat, stand der Beschwerdeführer in einem laufenden Prozessverhältnis, weshalb die Beschwerdefrist mit Ablauf der 7- tägigen Abholfrist ausgelöst wurde. Dabei kann dem Beschwerdeführer ein Verweis auf die Gesamtprozessdauer ebenso wenig helfen, zumal der Entscheid weniger als zwei Monate nach seiner Stellungnahme vom 28. Dezember 2016 erfolgte, wie der Verweis, dass seine Ferienabwesenheit begründet gewesen sei, denn nach unbenutztem Ablauf der Abholfrist tritt von Rechts wegen eine Zustellungsfiktion ein, ohne dass es auf die Gründe ankommt, wieso die Sendung nicht abgeholt wurde.