Citation: 6B_1176/2013 E. 2

Die Beschwerdeführerin rügt, die Beweiswürdigung der Vorinstanz sei willkürlich. Die Beschwerdegegnerin habe sich an zwei gegen 04:30 Uhr von ihr im stark alkoholisierten Zustand entgegengenommene Anrufe von A.________ und D.________ erinnern können. Um 15:31 Uhr habe sie den Anruf hingegen selbst getätigt. Dieser habe rund zweieinhalb Minuten gedauert und die Beschwerdegegnerin habe sich dabei situations- und gesprächsadäquat verhalten. Noch am Sonntagabend, 15. Juli 2012, oder am darauffolgenden Montag habe die Beschwerdegegnerin E.________ über dieses Gespräch mit A.________ orientiert. Die Annahme, die Beschwerdegegnerin habe sich an das Telefongespräch von 15:31 Uhr nicht erinnern können, sei geradezu lebensfremd und willkürlich. Die Vorinstanz habe zudem verkannt, dass sich A.________ im betreffenden Telefongespräch stark belastete, und die Beschwerdegegnerin ihn deshalb schützen wollte.