Citation: 6B_1119/2022 E. 4.2.2

4.2.2. Die Vorinstanz stützt sich in tatsächlicher Hinsicht nachvollziehbar auf die partiellen Geständnisse der Beschuldigten zu eigenen Tathandlungen und die gegenseitigen Belastungen sowie - mit Bezug auf das fehlende Bargeld - auf die glaubhaften und objektivierten Angaben der Beschwerdegegnerin 2. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers begründet die Vorinstanz schlüssig, weshalb sie ihm nicht nur die zugestandenen Fr. 50.--, womit er den Fernseher des Beschwerdegegners 3 bezahlen wollte, anrechnet. Sie stützt sich nachvollziehbar auf die Aussagen der Mitbeschuldigten, wonach der erste - unbestrittenermassen der Beschwerdeführer - einen grösseren Betrag aus der Brieftasche genommen haben müsse. Mit seinen Bestreitungen erschöpft er sich in appellatorischer Kritik. Damit ist er nicht zu hören. Soweit er eine Verletzung des Anklageprinzips rügt, kann ihm ebenfalls nicht gefolgt werden. In der Anklageschrift wird ihm nicht die Entwendung von Fr. 50.-- vorgeworfen, sondern von mindestens Fr. 50.--. Die Vorinstanz geht daher nicht über den Anklagesachverhalt hinaus, wenn sie annehmen sollte, dass der Beschwerdeführer allenfalls mehr als die zugestandenen Fr. 50.-- an sich nahm. Im Übrigen ist dies irrelevant, da die Vorinstanz aufgrund der Umstände ohnehin zu Recht von einem gemeinsamen Tatentschluss und daher von Mittäterschaft ausgeht und dem Beschwerdeführer die Tatbeiträge der Mitbeschuldigten als eigene anrechnet. Er bringt nichts vor, was diese Auffassung als akten- oder bundesrechtswidrig erscheinen liesse.