Citation: 8C_517/2023 E. 6.1

6.1. Die Vorinstanz hat erkannt, dass der Barbetrieb der B.________ GmbH mit der "Ussufete" am xxx 2016 eingestellt und der Mietvertrag über die Räumlichkeiten auf Ende März 2016 hin gekündigt worden seien. Die Übergabe des Mietobjekts habe am 1. April 2016 stattgefunden. Die Parteien seien sich uneinig darüber, ob der Beschwerdeführer für die Betreibergesellschaft B.________ GmbH auch nach Ende des Barbetriebs bzw. nach Übergabe der Lokalität in den Monaten April und Mai 2016 noch Arbeiten im Umfang von mindestens acht Stunden pro Woche geleistet habe. Dazu hat das kantonale Gericht festgestellt, dass der Grossteil der Arbeiten in der Zeit zwischen Barschliessung und Lokalübergabe (Ende März 2016) sowie allenfalls noch in den ersten paar Apriltagen (bis und mit 6. April 2016) angefallen sei. Für die nachfolgende Zeit liessen sich nur noch sporadische, kleinere Tätigkeiten nachvollziehen, mit denen sich ein Zeitaufwand von acht Stunden pro Woche nicht erklären lasse. Es komme hinzu, dass die erst nach dem Unfallzeitpunkt erfolgte Verrechnung von Lohn (mit einem Inhaber-Kontokorrent) sowie die ebenfalls erst nach dem Unfallereignis neu auf den 31. Mai 2016 hin terminierte Versicherungskündigung lediglich Indizien für ein Arbeitsverhältnis und einen Lohnfluss bieten würden. Im konkreten Fall sei deren Aussagekraft geringer zu gewichten als die Vielzahl von übereinstimmenden echtzeitlichen Angaben und Dokumenten, die auf ein Ende des (fixen) Arbeitsverhältnisses auf Ende März 2016 hindeuteten.