Citation: 5A_437/2014 E. 2.2.2

2.2.2. Der Beschwerdeführer scheint zunächst davon auszugehen, mit der Ablehnung des Protokollberichtigungsbegehrens sei der Inhalt des Antrags rechtskräftig festgestellt worden, so dass das Obergericht nicht darauf hätte zurückkommen dürfen. Er verwechselt damit jedoch die Frage, was an der Verhandlung tatsächlich gesagt wurde, mit derjenigen, wie das Gesagte auszulegen ist. Er kritisiert sodann, dass das Obergericht nicht darauf eingegangen sei, wie der Beschwerdeführer den Antrag habe verstehen dürfen und müssen, sondern einzig, wie das Gericht diesen nach dem Vertrauensprinzip habe auffassen dürfen und müssen. Dabei legt er jedoch nicht nachvollziehbar dar, weshalb er bzw. sein Rechtsvertreter den Antrag nicht ebenso hätte verstehen dürfen und müssen wie die Gerichte. Auch insoweit sind seine Rügen deshalb unbegründet, soweit auf sie eingetreten werden kann.