Citation: 8C_350/2021 E. A

Der 1965 geborene A.________ war ab März 2016 bei der B.________ GmbH angestellt und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 12. Juli 2017 brach ein Träger des Gerüsts, auf dem er stand, und er stürzte aus einer Höhe von circa drei Metern in die Tiefe. Er zog sich einen Bruch am linken Unterschenkel zu, der chirurgisch versorgt werden musste. Die Suva erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung; Taggeld). Laut der kreisärztlichen Beurteilung der Dr. med. C.________, Fachärztin für Chirurgie, vom 11. Februar 2019 war die Tätigkeit als Bauarbeiter nicht mehr zumutbar. In einer Beschäftigung, die ohne Schläge und Vibrationen auf die untere Extremität und die ohne repetitives Bedienen von Pedalen und ohne repetitives Arbeiten in Zwangshaltung (kein Kauern, Kriechen, Hocken) sowie ohne dauerndes Treppensteigen ausübbar sei, sei der Versicherte uneingeschränkt einsetzbar. Mit Verfügung vom 10. September 2019 verneinte die Suva einen Rentenanspruch mangels eines den Schwellenwert von 10 % erreichenden Invaliditätsgrades. Mit der hiegegen erhobenen Einsprache machte der Versicherte unter anderem geltend, die Suva habe nicht abgeklärt, ob und wenn ja, in welchem Ausmass allenfalls die Diagnose einer Schmerzstörung vorliege. Mit Blick auf ein mögliches psychisches Leiden genüge es nicht, auf die Aktenbeurteilung der Kreisärztin abzustellen, berücksichtige diese doch einzig die organischen Befunde. Dazu erwog die Suva im Einspracheentscheid vom 25. Februar 2020, nach der Rechtsprechung (BGE 115 V 133) sei der adäquate Kausalzusammenhang einer allfälligen psychischen Fehlentwicklung mit den körperlichen Unfallfolgen von vornherein zu verneinen. Sie hiess die Einsprache gestützt auf einen neu vorgenommenen Einkommensvergleich teilweise gut und sprach dem Versicherten ab 1. Juni 2019 eine Invalidenrente aufgrund einer Erwerbsunfähigkeit von 10 % zu.