Citation: 7B_59/2025 E. 3.2.3

3.2.3. Gemäss Art. 237 Abs. 1 StPO ordnet das zuständige Gericht an Stelle der Untersuchungs- oder der Sicherheitshaft eine oder mehrere mildere Massnahmen an, wenn sie den gleichen Zweck wie die Haft erfüllen. Als Ersatzmassnahmen kommen gemäss Art. 237 Abs. 2 StPO namentlich eine Aufenthaltsbeschränkung (lit. c), eine Meldepflicht (lit. d) und Kontaktverbote (lit. g) in Betracht, wobei Art. 237 Abs. 2 StPO die möglichen Ersatzmassnahmen nicht abschliessend aufzählt (BGE 142 IV 367 E. 2.1). Die Aufenthaltsbeschränkung gemäss Art. 237 Abs. 2 lit. c StPO besteht entweder in der Verpflichtung, ein bestimmtes Gebiet nicht zu verlassen (Eingrenzung), oder in jener, eine bestimmte Gegend nicht zu betreten (Ausgrenzung). Die Weisung kann mithin ein Aufenthaltsgebot oder ein Aufenthaltsverbot zum Gegenstand haben (zum Ganzen: BGE 137 IV 122 E. 6.2).