Citation: 6B_764/2017 E. 1

Der Beschwerdeführer ist für den Fahrdienst des Schweizerischen Roten Kreuzes tätig. Er stellte seinen Personenwagen am 7. April 2015 vor dem Eingang des Bahnhofs Luzern ab, um A.________ abzuholen, welche sich bei der Permanence Luzern behandeln liess. Die Praxis der Permanence befindet sich im Untergeschoss des Bahnhofs Luzern. An der Stelle, an welcher der Beschwerdeführer seinen Personenwagen abgestellt hat, befinden sich eine Halteverbotslinie sowie eine Tafel "Halteverbot" mit der Beschriftung "Taxis zum Ein- und Aussteigenlassen". Das Kantonsgericht Luzern verurteilte den Beschwerdeführer am 24. Mai 2017 in Bestätigung des erstinstanzlichen Urteils wegen Parkierens auf einer Halteverbotslinie zu einer Busse von Fr. 120.--. Der Beschwerdeführer beantragt mit Beschwerde in Strafsachen, er sei vom Vorwurf des Parkierens auf einer Halteverbotslinie freizusprechen. Er ersucht um unentgeltliche Rechtspflege im bundesgerichtlichen Verfahren.