Citation: 6B_819/2017 E. 1.3

1.3. Die vorinstanzliche Beweiswürdigung ist entgegen der Kritik des Beschwerdeführers nicht willkürlich. A._________ und B._________ sagten unabhängig voneinander und gemäss der Vorinstanz glaubhaft aus, sie seien auf dem Internet auf den Beschwerdeführer aufmerksam geworden. Dort seien die Fahrzeuge mit 29'000 bzw. 40'000 km inseriert gewesen (angefochtenes Urteil E. 2.4.2 S. 5). Die beiden Käufer gaben zudem an, der Beschwerdeführer habe ihnen eloquent versichert, dass der Motor und das Getriebe ausgewechselt worden, in einwandfreiem Zustand und (quasi) neu seien (angefochtenes Urteil E. 2.4.2 S. 6). Der Beschwerdeführer übergab den Käufern beim Kauf sodann ein Attest einer "Attesting and Certifying BB". Darin wird - namentlich auch durch den Hinweis in der Kopfzeile ("Your Partner for Expertising, Attesting and Certification") - suggeriert, der Aussteller sei ein unabhängiger Dritter (vgl. angefochtenes Urteil E. 2.4.2 S. 6). Im jeweiligen Attest wird u.a. bestätigt, dass am betroffenen Fahrzeug Motor und Getriebe vollständig ausgemessen wurden, die daraus resultierenden notwendigen Arbeiten entsprechend dem Zustand des Motors/Getriebe gemacht wurden und Ersatzteile samt Garantie von anerkannten Lieferanten stammen. Die Kosten dafür beliefen sich gemäss Attest auf Fr. 8'953.-- bzw. Fr. 9'876.--. Weiter wird in einem Kästchen auf dem Attest der Zustand des Fahrzeugs mit 5.5 von 6 Punkten, das Fehlen von Defekten und ein "ermittelter Kilometerstand" von "ca. - 29'000" hervorgehoben (vgl. kant. Akten, act. 86 und 165). Die Vorinstanz erwägt willkürfrei, das Attest könne vernünftigerweise nur so verstanden werden, dass die notwendigen Arbeiten unter Verwendung von Ersatzteilen von anerkannten Lieferanten (samt entsprechender Garantien) an Motor und Getriebe vorgenommen worden seien und dass eine Prüfung des Motors ergeben habe, dass das Fahrzeug keine Mängel aufweist und in hervorragendem Zustand ist. Die Vorinstanz verfällt daher nicht in Willkür, wenn sie die Aussagen von A._________ und B._________ als glaubhaft einstuft und annimmt, diese seien beim Kauf des Fahrzeugs gestützt auf die mündlichen Angaben des Beschwerdeführers und das von diesem ausgehändigte Attest davon ausgegangen, Motor und Getriebe des Fahrzeugs seien ausgetauscht bzw. revidiert worden. Daran ändert nichts, dass im Kaufvertrag, nebst dem Kilometerstand gemäss Attest, auch der wahre Kilometerstand (gemäss Kilometerzähler im Fahrzeug) von ca. 214'000 bzw. ca. 263'500 km aufgeführt wird. Die vom Beschwerdeführer ausgestellten Atteste bestätigen die Aussagen der Käufer. Die Vorinstanz hatte daher keinen Anlass, deren Angaben in Zweifel zu ziehen. Ebenso wenig war sie unter diesen Umständen verpflichtet, die Inserate des Beschwerdeführers im Internet zu edieren.