Citation: 5A_452/2022 E. 4.2.3

4.2.3. Mit Verweis auf Ziff. 7 f. S. 6 ihrer Berufungsschrift halten die Beschwerdeführer dafür, sie hätten vor Vorinstanz vertreten, dass sie beim gerichtlichen Augenschein den ihnen obliegenden Hauptbeweis für die tatbestandsmässigen Voraussetzungen eines Anspruchs auf Duldung der Durchleitung von Strom und Wasser über das Grundstück der Beschwerdegegner erbracht hätten, insbesondere für die Notlagensituation im Sinne von Art. 691 ZGB, dass andernfalls kein Anschluss erfolgen könne oder sonst nur mit unverhältnismässigen Kosten. In Ziff. 12 S. 8 f. hätten sie sodann ausgeführt, der Augenschein habe gezeigt, dass die Leitungsführung über das Grundstück der Beschwerdegegner die kürzeste und einzig sinnvolle Verbindung zwischen den beiden Grundstücken der Beschwerdeführer darstelle und die Leitung auf diese Weise ohne das Aufreissen des sonst befestigten Platzes bewerkstelligt werden könne. Dasselbe ergebe sich auch aus den Plänen und Planskizzen, welche beiden Vorinstanzen vorgelegen hätten.