Citation: 5A_735/2022 E. 5

In rechtlicher Hinsicht geht es um die im Verfahren der unentgeltlichen Rechtspflege geltende Mitwirkungspflicht (Art. 119 Abs. 2 ZPO) und um die Folgen von deren Verletzung. Diesbezüglich hält die Beschwerdeführerin an verschiedenen Stellen fest, alles korrekt ausgefüllt und ihren Verpflichtungen bei der Feststellung des Einkommens und Vermögens nachgekommen zu sein. Eine spezifische Auseinandersetzung mit den einzelnen Erwägungen der Vorinstanz findet aber nur insoweit statt, als Ausflüchte vorgebracht werden, weshalb keine näheren Angaben möglich gewesen seien oder wieso sie über die erwähnten Vermögenswerte nicht (selbst) verfügen könne; dies betrifft aber wiederum die Sachverhaltsfeststellung und die Ausführungen bleiben auch hier rein appellatorisch. Ebenso wenig hilft das sinngemässe Abschieben von Versäumnissen auf ihren damaligen Anwalt und nichts zur Sache tut schliesslich das Vorbringen, die Vorinstanz betreibe mit verschiedenen Unterstellungen Rufschädigung.