Citation: 2C_253/2018 E. 1

Der 1989 geborene nigerianische Staatsangehörige B.________ reiste am 15. April 2015 von Italien her kommend in die Schweiz ein. Am 24. Juni 2015 stellte er ein Gesuch um Erteilung einer Kurzaufenthaltsbewilligung zwecks Vorbereitung der Eheschliessung mit der 1979 geborenen Schweizer Bürgerin A.________. Diese hatte zuvor, am 8. Januar 2015, in Nigeria den nigerianischen Staatsangehörigen C.________ geheiratet. Diese Ehe wurde zunächst am 16. Januar 2017 durch die zuständige Zivilstandsbehörde für den schweizerischen Rechtsbereich anerkannt; die dagegen erhobene Beschwerde hiess das Polizei- und Militärdepartement des Kantons Bern am 31. Juli 2017 insofern gut, als es die Sache zur Fortsetzung des Verfahrens und zu neuem Entscheid an die Vorinstanz zurückwies, damit dieses kläre, wie es sich mit dem Bestehen bzw. der Anerkennbarkeit einer anderen, zeitlich früher geschlossenen Ehe von C.________ mit einer Nigerianerin verhalte. Auf diesem Hintergrund blieb das Ehevorbereitungsverfahren von B.________ sistiert. Unter diesen Umständen lehnte das Amt für Migration und Personenstand des Kantons Bern das Gesuch um Erteilung der beantragten Kurzaufenthaltsbewilligung am 7. Februar 2017 ab. Die dagegen erhobene Beschwerde an die Polizei- und Militärdirektion des Kantons Bern blieb erfolglos, und mit Urteil vom 13. Februar 2018 wies das Verwaltungsgericht des Kantons Bern die gegen deren Beschwerdeentscheid vom 22. Mai 2017 erhobene Beschwerde ab. Das Verwaltungsgericht hielt fest, dass wegen der zeitraubenden Abklärungen betreffend die Anerkennung der bestehenden Ehe der Schweizer Bürgerin nicht absehbar sei, ob und wann überhaupt ein Eheschluss zwischen ihr und B.________ in Betracht falle; es sei nicht der Sinn einer Kurzaufenthaltsbewilligung zwecks Ehevorbereitung, den Aufenthalt der heiratswilligen ausländischen Person über längere Zeit zu sichern. Zusätzlich hielt es fest, dass auch dann, wenn ein baldiger Eheschluss in Aussicht stünde, nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit damit zu rechnen wäre, dass dem Ehemann gestützt auf Art. 8 EMRK bzw. Art. 42 AuG eine Aufenthaltsbewilligung erteilt würde; dem stünde der Widerrufsgrund von Art. 63 Abs. 1 lit. c AuG entgegen, bestehe doch angesichts des Sozialhilfebezugs durch A.________ seit Juli 2014 und der übrigen Verhältnisse der beiden Verlobten konkret die Gefahr einer fortgesetzten und erheblichen Fürsorgeabhängigkeit. Mit Eingabe vom 13. März 2018 beantragen A.________ und B.________ dem Bundesgericht im Wesentlichen, die Ausreisefrist für letzteren sei aufzuheben und zu sistieren; die Bewilligung zur Erwerbstätigkeit sei zu erteilen. Es ist weder ein Schriftenwechsel noch sind andere Instruktionsmassnahmen angeordnet worden. Das Gesuch um aufschiebende Wirkung wird mit dem vorliegenden instanzabschliessenden Urteil gegenstandslos.