Citation: 4A_595/2014 E. 1.4

1.4. Was die Beschwerdeführerin gegen diese Würdigung der Beweise vorbringt, vermag Willkür nicht zu begründen. So trifft zunächst nicht zu, dass die Vorinstanz Darlehen nur angenommen habe, weil die Beschwerdeführerin keine Schenkungsabsicht habe beweisen können; die Vorinstanz hat aus den Umständen - namentlich auch dem Verhalten der Beschwerdeführerin selbst - die Überzeugung gewonnen, dass der Beschwerdegegner der Beschwerdeführerin den Betrag von Fr. 200'000.-- und damit einen grossen Teil seiner Vorsorgegelder als Darlehen übergab und eben gerade nicht schenkte. Dieser Schluss lässt sich mit der wiederum vorgebrachten Behauptung nicht als willkürlich ausweisen, die Schenkungsabsicht dürfe bei Geldzahlungen unter Verlobten vermutet werden und die Beschwerdeführerin sei davon ausgegangen, das Geld sei ihr geschenkt. Inwiefern die Vorinstanz den Sachverhalt willkürlich gewürdigt haben sollte, wenn sie feststellte, nach dem übereinstimmenden tatsächlichen Willen der Parteien sei der Geldbetrag von Fr. 200'000.-- nicht als Schenkung, sondern als Darlehen übergeben worden, ist in der Beschwerde nicht ansatzweise begründet.