Citation: 5A_349/2021 E. 1

Mit Schreiben vom 30. Dezember 2020 beantragte die rubrizierte Beschwerdeführerin beim Konkursamt St. Gallen die Eröffnung des Konkurses; dieses leitete die Eingabe zuständigkeitshalber dem Kreisgericht Rheintal weiter. Bereits am 3. Februar 2020 hatte ein Gläubiger (der rubrizierte Beschwerdegegner) beim Kreisgericht Rheintal gegen die Beschwerdeführerin ein Konkursbegehren gestellt, wobei sich der Konkursentscheid wegen des Covid-Rechtsstillstandes und sodann einer der Schuldnerin am 1. Juli 2020 gewährten und später bis zum 31. Dezember 2020 verlängerten Covid-Stundung verzögerte. Schliesslich eröffnete das Kreisgericht mit Entscheid vom 8. Januar 2021 den Konkurs und mit weiterem Entscheid gleichen Datums trat es auf das Gesuch der Beschwerdeführerin um Konkurseröffnung nicht ein. Gegen diese Entscheide erhob die Beschwerdeführerin am 18. Januar 2021 bzw. am 22. Januar 2021 beim Kantonsgericht St. Gallen je eine Beschwerde. Mit Entscheid BES.2021.5-EZS1 vom 15. März 2021 wies das Kantonsgericht die Beschwerde betreffend Konkurseröffnung ab mit der Begründung, die Voraussetzungen nach Art. 174 Abs. 2 SchKG seien nicht erfüllt, mache doch die Beschwerdeführerin nicht einmal geltend, den in Betreibung gesetzten Betrag bezahlt oder hinterlegt zu haben. Mit ebenfalls vom 15. März 2021 datierendem Entscheid BES.2021.6-EZS1 wies das Kantonsgericht auch die Beschwerde betreffend Bilanzdeponierung ab mit der Erwägung, entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin sei im Fall der Überschuldung gemäss Art. 725 OR i.V.m. Art. 192 SchKG nicht das Konkursamt, sondern das Gericht zu benachrichtigen, und auch eine Insolvenzerklärung wäre gemäss Art. 191 SchKG beim Gericht einzureichen; sodann sei entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin die Konkurseröffnung aufgrund des bereits seit fast einem Jahr hängigen Gesuches eines Gläubigers erfolgt und habe die kurz vor dem Konkurserkenntnis eingereichte Überschuldungsanzeige der Beurteilung des Gläubigergesuches nicht entgegengestanden. Mit Beschwerde vom 5. Mai 2021 wendet sich die Beschwerdeführerin an das Bundesgericht.