Citation: 8C_383/2021 E. 4.2.2

4.2.2. Der Beschwerdeführer macht weiter geltend, das kantonale Gericht habe beim Valideneinkommen nicht auf den Tabellenlohn abstellen dürfen. Er sei daran gewesen, eine besser bezahlte Anstellung zu bekommen, sodass er ohne den Unfall ein höheres Einkommen oder zumindest ein solches in der bisherigen Grössenordnung hätte erzielen können. Konkrete Anhaltspunkte, wonach der Beschwerdeführer ohne die gesundheitlichen Einschränkungen einer besser bezahlten Arbeit nachgegangen wäre, liegen jedoch mit der Vorinstanz nicht vor. Der Beschwerdeführer kann aus dieser Argumentation daher nichts zu seinen Gunsten ableiten (vgl. BGE 145 V 141 E. 5.2.1). Im Übrigen ist mit Blick auf den Einkommensvergleich in der Verfügung vom 16. Mai 2020 festzuhalten, dass unabhängig davon, ob auf das zuletzt erzielte Einkommen oder den Tabellenlohn abgestellt wird, ein Invaliditätsgrad resultiert, der ab Oktober 2016 Anspruch auf eine halbe Rente begründet und ab August 2019 einen weiteren Rentenanspruch ausschliesst. Das kantonale Urteil verletzt somit kein Bundesrecht und auf weitere Ausführungen zum Valideneinkommen kann verzichtet werden.