Citation: I 887/06 25.09.2007 E. 5

5.1 Bei der Bemessung der Arbeits(un)fähigkeit handelt es sich um eine Tatfrage, soweit sie auf konkreter Beweiswürdigung und nicht auf allgemeiner Lebenserfahrung beruht. Deren Überprüfung ist somit nur im Rahmen der in E. 2 hievor erwähnten Einschränkungen möglich (vgl. BGE 132 V 393 E. 3.2 S. 397 f.). Dagegen stehen frei überprüfbare Rechtsfragen zur Diskussion, soweit gerügt wird, das kantonale Gericht habe den Untersuchungsgrundsatz, den Anspruch auf rechtliches Gehör und den Grundsatz der freien Beweiswürdigung (hiezu BGE 125 V 351 E. 3a S. 352) verletzt (BGE 132 V 393 E. 4.1 S. 400). 5.2 Hausarzt Dr. med. E.________ attestierte unter Hinweis auf den Status nach Implantation eines aorto-biliacalen Y-Grafts, eine koronare Herzkrankheit sowie die ängstliche, unsichere und stressintolerante Persönlichkeit der Versicherten eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von 50 %. Facharzt Dr. med. B.________, Innere Medizin/Angiologie FMH, welcher die Versicherte im Rahmen der polydisziplinären Medas-Begutachtung untersuchte, gelangte nach einlässlicher Abklärung (unter Anwendung auch bildgebender Verfahren [Farb-Doppler-Untersuchung der Gefässe]) und in Würdigung des auch von den Kardiologen am Spital X.________ bestätigten sehr guten postoperativen Resultats (vgl. Untersuchung im Herzkatheterlabor vom 25. Februar 2003) zum Ergebnis, die (im Vordergrund stehende) periphere arterielle Verschlusskrankheit schränke die Arbeitsfähigkeit nicht ein. Wenn Vorinstanz und IV-Stelle auf diese nachvollziehbar begründete fachärztliche Einschätzung abstellten und ohne weitere Abklärungen einen invalidisierenden organischen Gesundheitsschaden verneinten, verletzten sie damit weder den Untersuchungsgrundsatz noch den Anspruch der Beschwerdeführerin auf rechtliches Gehör. Die tatsächliche Feststellung, wonach die Arbeitsfähigkeit aufgrund der somatischen Beeinträchtigungen nicht signifikant eingeschränkt sei, ist auch weder offensichtlich unrichtig noch beruht sie auf einer unvollständigen Sachverhaltsermittlung und ist damit letztinstanzlich bindend (E. 5.1 hievor).