Citation: 2A.406/2004 01.10.2004 E. 1

1.1 Nach Art. 100 Abs. 1 lit. b Ziff. 3 OG ist die Verwaltungsgerichtsbeschwerde auf dem Gebiet der Fremdenpolizei ausgeschlossen gegen die Erteilung oder Verweigerung von Bewilligungen, auf die das Bundesrecht keinen Anspruch einräumt. Gemäss Art. 4 ANAG entscheidet die zuständige Behörde, im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften und der Verträge mit dem Ausland, nach freiem Ermessen über die Bewilligung von Aufenthalt und Niederlassung. Damit besteht kein Anspruch auf Erteilung einer Bewilligung, es sei denn, der Ausländer oder seine in der Schweiz lebenden Angehörigen könnten sich hierfür auf eine Sondernorm des Bundesrechts oder eines Staatsvertrags berufen (BGE 130 II 281 E. 2.1 S. 284, mit Hinweis). 1.2 Gemäss Art. 17 Abs. 2 dritter Satz ANAG haben ledige Kinder von Ausländern, die in der Schweiz niedergelassen sind, Anspruch auf Einbezug in die Niederlassungsbewilligung ihrer Eltern, wenn diese zusammenwohnen und noch nicht 18 Jahre alt sind. Die genannten Bestimmungen gelten sinngemäss auch für ausländische Kinder eines Schweizers (BGE 118 Ib 153 E. lb S. 155 f.; 130 II 137 E. 2.1 S. 141). Der nachzuziehende Sohn des Beschwerdeführers war im Zeitpunkt der Gesuchseinreichung, auf den es für die Eintretensfrage ankommt, gut 17 Jahre alt, weshalb gestützt auf Art. 17 Abs. 2 ANAG grundsätzlich ein Rechtsanspruch auf Nachzug zu seinem Schweizer Vater besteht, so dass die Verwaltungsgerichtsbeschwerde insoweit zulässig ist. 1.3 Auf Art. 8 Ziff. 1 EMRK, der den Schutz des Familienlebens garantiert, kann sich der Beschwerdeführer für den inzwischen 19 1/2 jährigen C.________ (geb. 1985) nicht berufen, da hierfür auf die im Zeitpunkt des bundesgerichtlichen Entscheides gegebene Rechts- und Sachlage abzustellen ist. Die Beziehung des Sohnes zu seinem in der Schweiz lebenden Vater fällt, da er nach schweizerischem Recht volljährig und nicht in besonderer Weise abhängig ist, nicht mehr in den Schutzbereich dieser Garantie (BGE 130 II 137 E. 2.1 S. 141, mit Hinweisen).