Citation: 1P.757/2000 15.02.2001 E. 3

3.- In Bezug auf die Verurteilung wegen unlauteren Wettbewerbs macht der Beschwerdeführer geltend, das angefochtene Urteil weise "falsche Sachverhaltsfeststellungen aus". So werde ihm fälschlicherweise vorgeworfen, "illegal im Zusammenhang mit der X.________ AG eine homepage eröffnet" zu haben. Es treffe auch nicht zu, dass er einen X.________-Stempel angefertigt habe; dieser sei ihm vielmehr von der Firma ausgehändigt worden. Das Kantonsgericht zitiere zwar einige Aussagen des Zeugen T.________, Filialleiter der X.________ Sitten, nicht aber die entscheidenden Passagen, auf die der Verteidiger im Plädoyer hingewiesen habe und die ihn entlasten sowie Zweifel an der Lauterkeit der Strafkläger wecken würden. Weiter rügt der Beschwerdeführer, bereits die Ermittlung und Untersuchung sei in diesem Fall "äusserst lückenhaft und ungenau" gewesen, was sich schon daraus ergebe, dass er an den Hauptverhandlungen beider Instanzen selber habe Beweismittel beibringen müssen, was zu Teilfreisprüchen geführt habe. Diese Rügen genügen den gesetzlichen Begründungsanforderungen nicht. Es ist nicht erkennbar, aufgrund welcher willkürlicher Sachverhaltsfeststellungen das Kantonsgericht den Beschwerdeführer zu Unrecht verurteilt haben sollte. Ganz abgesehen davon sind die erhobenen Behauptungen teilweise offenkundig unzutreffend; so wirft das Kantonsgericht dem Beschwerdeführer weder vor, "eine illegale homepage eröffnet" noch einen X.________-Stempel hergestellt zu haben (vgl. die Beweiswürdigung im angefochtenen Entscheid S. 9 ff.). Sie gehen auch an der Sache vorbei, soweit der Beschwerdeführer die angeblich "schludrige" Untersuchung mit der angeblich falschen Sachverhaltsfeststellung in Bezug auf die Verurteilung wegen betrügerischen Konkurses nachweisen will. Auf die Rügen ist nicht einzutreten.