Citation: 8C_506/2022 E. 5.1

5.1. Die Vorinstanz stellte fest, dass sich der psychische Gesundheitszustand vor der Neuanmeldung im April 2019 verschlechtert habe und der Beschwerdeführer deshalb stationär insbesondere zur Behandlung einer depressiven Störung hospitalisiert worden sei. Die Weiterbehandlung sei ab 18. Februar 2019 durch Dr. med. B.________ erfolgt. Nach einer Remission der depressiven Symptomatik hätten berufliche Massnahmen durchgeführt werden können. Gestützt auf den Bericht von Dr. med. B.________ vom 18. März 2021 sei ausgewiesen, dass im Zeitpunkt, in dem - nach Beendigung der beruflichen Massnahmen - ein Rentenanspruch nach der Neuanmeldung frühestens habe entstehen können, keine psychiatrischen Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit mehr vorgelegen hätten. Ab März 2021 bis zum Verfügungserlass am 11. November 2021 seien zudem lediglich sporadische Konsultationen beim Hausarzt erfolgt, letztmals im September 2021 wegen eines Atemwegsinfekts. Angesichts der spärlichen Angaben des Beschwerdeführers in seinem Einwand gegen den Vorbescheid sei die IV-Stelle nicht gehalten gewesen, weitere Abklärungen in die Wege zu leiten. Daran könnten die vom Beschwerdeführer eingereichten Bescheinigungen des Hausarztes über eine Arbeitsunfähigkeit vor Verfügungserlass nichts ändern, denn es liessen sich daraus keine Diagnosen entnehmen. Ausser Acht zu lassen sei schliesslich, so das kantonale Gericht, dass sich der Beschwerdeführer am 22. November 2021 erneut in Behandlung bei Frau Dr. med. B.________ begeben hatte und am 1. Dezember 2021 zu einer weiteren Hospitalisation in die Psychiatrische Klinik C.________ eingetreten war.