Citation: 2D_5/2021 E. 4

Die Beschwerdeführerin macht zunächst eine Verletzung ihres rechtlichen Gehörs (Art. 29 Abs. 2 BV) geltend. Zur Begründung führt sie aus, die Vorinstanz habe zu Unrecht ihre Anträge auf Edition einer E-Mail des Lehrgangsleiters sowie auf dessen Befragung als Auskunftsperson abgelehnt. Die betreffende E-Mail sei vom Lehrgangsleiter an alle Lehrkräfte zusammen mit einer Liste von Schülern, deren Ergebnisse nach der ersten Vorselektion knapp gewesen seien, versandt worden, mit der Bitte, eine Zweitkorrektur vorzunehmen und diese Schüler nach Möglichkeit nicht durchfallen zu lassen. Nach Auffassung der Beschwerdeführerin seien diese Beweismittel geeignet, darzutun, dass sie gegenüber anderen Schülern ungleich behandelt worden sei.