Citation: 5P.395/2000 19.12.2000 E. 1

1.- a) Im Rahmen eines Eheschutzverfahrens haben sich die Eheleute A.________ und B.________ am 19. Januar 2000 auf eine bis Ende April 2000 befristete Regelung des Getrenntlebens geeinigt. Das Kind C.________, geb. 19. September 1997, sollte unter der Obhut beider Ehegatten belassen werden, wobei die Betreuung während mindestens zwei Tagen in der Woche durch den Ehemann erfolgen würde. b) Nach Einreichung einer Ehescheidungsklage durch die Ehefrau traf der Bezirksgerichtspräsident von Sissach mit Verfügung vom 27. April 2000 vorsorgliche Massnahmen und ordnete unter anderem an, dass das Kind C.________ unter die Obhut der Mutter gestellt werde, während dem Vater ein Besuchs-recht jedes 2. Wochenende (Samstag von 09.00 Uhr bis Sonntag 18.00 Uhr) sowie dazwischen jeden 2. Mittwoch von 17.00 Uhr bis Donnerstag 09.00 Uhr zukommen sollte. Gegen diesen Entscheid hat der Ehemann Beschwerde an das Obergericht des Kantons Basel-Landschaft erhoben, wobei er verlangte, dass die bisherige Regelung, wie sie im Eheschutzverfahren getroffen wurde, beibehalten werde. Das Obergericht wies die Beschwerde mit Beschluss vom 29. August 2000 ab. c) A.________ hat mit Eingabe vom 16. Oktober 2000 staatsrechtliche Beschwerde an das Bundesgericht erhoben. Er beantragt, das Urteil des Obergerichts aufzuheben. Im Weiteren verlangt er für das bundesgerichtliche Verfahren die unentgeltliche Prozessführung. Vernehmlassungen des Obergerichts und der Beschwerdegegnerin sind nicht eingeholt worden. d) Der Präsident der II. Zivilabteilung hat ein Gesuch um Gewährung der aufschiebenden Wirkung abgelehnt, ebenso einen Sistierungsantrag des Beschwerdeführers bis zum Entscheid in einem eingeleiteten Abänderungsverfahren.