Citation: 2C_99/2023 E. 1.4.3

1.4.3. Der Kanton Zürich macht weiter geltend, der Entscheid habe erhebliche finanzielle Auswirkungen auf das Härtefallprogramm des Kantons Zürich und entfalte präjudizielle Wirkung, die über den vorliegenden Einzelfall hinausgehe. Lege das Zürcher Verwaltungsgericht die Anspruchsvoraussetzungen des Bundesrechts abweichend von Bund und anderen Kantonen aus, bestehe die Gefahr, dass der Bund seine Beteiligung an Härtefallgeldern verweigere und die finanzielle Belastung allein beim Kanton Zürich verbleibe. 1.4.3.1. Zwar beträgt der Streitwert vorliegend rund Fr. 217'000.-- und sind ähnliche vom Kanton geführte Verfahren beim Bundesgericht hängig. Allerdings ist damit nicht ersichtlich, inwiefern es hier um über das rein Finanzielle hinausgehende Interessen an der öffentlichen Aufgabenerfüllung gehen könnte. Dass das angefochtene Urteil einen zentralen Aspekt des Härtefallprogramms beträfe und dessen System als Ganzes selbst in Frage stellen würde (vgl. BGE 140 I 90 E. 1.2.2 betreffend den Finanzausgleich, mit Hinweisen), ist mit dieser Argumentation jedenfalls nicht dargetan. Sowohl im konkreten Fall als auch in Bezug auf die Präzedenzwirkung des angefochtenen Urteils geht es vorliegend vielmehr einzig um die Auswirkungen auf die Kantonsfinanzen. Der Kanton legt folglich nicht dar, inwiefern er dadurch in qualifizierter Weise in der Wahrnehmung einer hoheitlichen Aufgabe betroffen sein soll (vorstehend E. 1.3.3.1) Allein das finanzielle Interesse des Gemeinwesens genügt wie dargelegt (vorstehend E.1.3.3.2) jedoch nicht, um die Legitimation des Kantons zu begründen.