Citation: 2C_746/2018 E. 4.1

4.1. Die kantonalen Instanzen haben die bundesgerichtliche Recht-sprechung zur Annahme des Bestehens einer Umgehungsehe und der Möglichkeit eines Bewilligungswiderrufs bei einem Familiennachzug in Anwendung des Freizügigkeitsrechts zutreffend wiedergegeben; auch der freizügigkeitsrechtliche Anspruch auf Familiennachzug steht unter dem Vorbehalt des Rechtsmissbrauchs (Art. 7 lit. d und e FZA i.V.m. Art. 3 Abs. 1 und 2 lit. a Anhang I FZA; Art. 23 VEP [SR 142.203]; vgl. BGE 139 II 393 E. 2.1 S. 395; 130 II 113 E. 4.2.9 und 9.5; Urteil 2C_1027/2016 vom 10. Mai 2017 E. 3.1). Es erübrigt sich unter diesen Umständen, die bundesgerichtliche Praxis im Detail zu wiederholen.