Citation: 6B_222/2015 E. 2

Im vorliegenden Verfahren kann ausschliesslich geprüft werden, ob die Vorinstanz zu Recht davon ausging, der Beschwerdeführer habe die Berufung nicht formgültig und fristgerecht angemeldet, oder ob diese Schlussfolgerung das Recht verletzt. Der Beschwerdeführer rügt zur Hauptsache, die Vorinstanz habe Art. 6 EMRK verletzt, indem sie ihm das Recht abgesprochen habe, gegen den erstinstanzlichen Entscheid zu appellieren, der von einem voreingenommenen Richter gefällt worden sei. Folglich sei ihm der Zugang zu einem unabhängigen und unparteiischen Gericht verwehrt worden (Ziff. 2.1 und 2.2). Die Rüge geht an der Sache vorbei. Die Vorinstanz hat dem Beschwerdeführer nicht das Recht zu appellieren abgesprochen, sondern festgestellt, dass er die gesetzlichen Voraussetzungen einer gültigen Berufung missachtet hat. Dass diese Feststellung rechtswidrig wäre, macht er nicht geltend. Weiter rügt der Beschwerdeführer, die Vorinstanz habe die EMRK verletzt, indem sie sich geweigert habe, sich zur Frage zu äussern, ob er gegen Art. 97 SVG verstossen habe (Ziff. 2.3). Auch diese Rüge geht an der Sache vorbei. Nachdem der Beschwerdeführer keine gültige Berufung erhoben hat, konnte sich die Vorinstanz mit der materiellen Seite der Angelegenheit nicht befassen. Inwieweit bei dieser Sachlage eine Verletzung der EMRK vorliegen könnte, vermag der Beschwerdeführer nicht zu sagen. Auf die Beschwerde ist mangels einer tauglichen Begründung im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.