Citation: 7B_533/2023 E. 3.2

3.2. Es verstösst nicht gegen Bundes- bzw. Verfassungsrecht, wenn die Vorinstanz das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege als gegenstandslos abschreibt. Dieses ist subsidiär zur Gewährung einer Parteientschädigung. Da die Beschwerdeführerin im vorinstanzlichen Verfahren obsiegt, verfügt sie über einen Anspruch auf Parteientschädigung, welcher ihre Aufwendungen abdeckt, soweit sie angemessen waren. Eine Entschädigung aus unentgeltlicher Rechtspflege und eine Parteientschädigung zufolge Obsiegens im Verfahren können nicht parallel geltend gemacht werden, selbst wenn die Parteientschädigung in den Augen der Beschwerdeführerin hätte höher ausfallen sollen.