Citation: 1P.759/2004 25.04.2005 E. 4

4.1 Der Beschwerdeführer rügt (S. 10 f. Ziff. 3b), es sei unverständlich, dass das Obergericht als Belege für eine frühzeitige Unterrichtung des Beschwerdeführers über den Einbruch die Aussagen von Z.________ vom 11. Juli 2001 zitiere, wo doch dieser in derselben Befragung drei Mal sich widersprechende Angaben gemacht habe. Aus den Aussagen von Z.________ vom 11. Juli 2001 etwas ableiten zu wollen, sei deshalb unhaltbar. 4.2 In der Einvernahme vom 11. Juli 2001 bei der Kantonspolizei Luzern sagte Z.________ zunächst: "Als wir nach E.________ fuhren, wusste X.________ noch nicht, was wir vorhatten. Erst als wir, also ich und Y.________, flüchteten, haben wir ihm gesagt, dass wir eingebrochen hatten" (act. 334). In der Folge gab Z.________ zu Protokoll: "Er (der Beschwerdeführer) wusste es wirklich nicht, bis wir zurückkamen. Dann mussten wir ihm natürlich sagen, was passiert war" (act. 335). Schliesslich sagte Z.________: "X.________ fuhr uns nach Hause. Dabei erzählten wir ihm, dass wir einen Einbruchdiebstahl gemacht hätten ..." (act. 336). Zwischen diesen Aussagen besteht kein Widerspruch. Sie können, wie dies das Obergericht getan hat, willkürfrei dahin ausgelegt werden, dass Z.________ und Y.________ den Beschwerdeführer über den Einbruch unterrichtet haben, als sie nachher wieder beim Auto ankamen. Die Beschwerde ist auch insoweit unbegründet.