Citation: 9C_312/2016 E. 4.3.3

4.3.3. Die Beschwerdeführerin stellt sich demgegenüber auf den Standpunkt, massgebend sei die Pauschale des Kantons, in welchem sie Krankenkassenprämien zu bezahlen habe, mithin die für den Kanton Basel-Stadt im Jahr 2015 geltende Pauschale von Fr. 6'408.-. Entgegen dem angefochtenen Entscheid lasse Rz. 3340.01 WEL keine angepasste und dem konkreten Fall gerecht werdende Auslegung der anwendbaren gesetzlichen Bestimmungen zu; die Wegleitungsbestimmung verletze Bundesrecht und dürfe nicht angewendet werden. Ihr Fall zeige, dass die Anknüpfung an einen Kanton, in welchem keine Prämienleistungspflicht bestehe, zu ungerechten Lösungen führe. So sei es ihr nicht möglich, mit den Ergänzungsleistungen, die sie erhalte, die Krankenkassenprämien in Basel-Stadt zu begleichen. Umgekehrt würde eine versicherte Heimbewohnerin aus einem Kanton, in welchem die kantonale Durchschnittsprämie tiefer sei als im Kanton, in welchem sich die zuständige EL-Behörde befinde, unnötig hohe Beiträge erhalten.