Citation: 4D_15/2025 E. 1

Die Parteien schlossen am 13. Februar 2018 einen Mietvertrag über die 2.5-Zimmerwohnung im 3. Obergeschoss Mitte rechts inkl. Kellerabteil in der Liegenschaft xxx (Mietobjekt). Der Beschwerdegegner als Vermieter kündigte diesen Vertrag am 20. März 2023 ordentlich per 30. September 2023. Der Beschwerdeführer focht diese Kündigung bei der Schlichtungsbehörde Zürich an. Noch vor Durchführung der Schlichtungsverhandlung schlossen die Parteien am 25. August 2023 aussergerichtlich einen Vergleich ab. Sie stellten darin übereinstimmend fest, dass die genannte Kündigung gültig und wirksam sei. Der Beschwerdegegner erstreckte dem Beschwerdeführer das Mietverhältnis sodann einmalig und definitiv bis 30. September 2024, während sich der Beschwerdeführer verpflichtete, das Mietobjekt spätestens auf diesen Termin vollständig geräumt und gereinigt sowie in ordnungsgemässem Zustand unter Aushändigung sämtlicher Schlüssel zurückzugeben. Gestützt auf diese Vereinbarung wurde das Schlichtungsverfahren abgeschrieben. Nachdem der Beschwerdeführer das Mietobjekt per 30. September 2024 nicht geräumt und zurückgegeben hatte, verpflichtete das Einzelgericht Audienz des Bezirksgerichts Zürich (Einzelgericht) den Beschwerdeführer auf Gesuch des Beschwerdegegners hin mit Urteil vom 4. November 2024, das Mietobjekt unverzüglich zu räumen und diesem ordnungsgemäss zu übergeben. Zudem wies es das Stadtammannamt Zürich Kreis 12 an, Dispositiv-Ziffer 1 des mit einer Vollstreckbarkeitsbescheinigung versehenen Entscheids auf Verlangen des Beschwerdegegners zu vollstrecken. Der Beschwerdeführer habe sich zum Urteilszeitpunkt ohne Rechtsgrund im Mietobjekt aufgehalten. Mit Eingabe vom 23. November 2024 erhob der Beschwerdeführer dagegen beim Obergericht des Kantons Zürich Beschwerde. Das Obergericht wies mit Beschluss und Urteil vom 9. Dezember 2024 zunächst einen Antrag des Beschwerdeführers auf Ansetzung einer Nachfrist zur Ergänzung der Beschwerde ab. Sodann wies es die Beschwerde ab, soweit es darauf eintrat. Der Beschwerdeführer erhob dagegen mit Eingabe vom 27. Januar 2025 Beschwerde in Zivilsachen. Gleichzeitig ersuchte er sinngemäss darum, es sei ihm für das bundesgerichtliche Verfahren die unentgeltliche Rechtspflege zu bewilligen. Ferner stellte er das Gesuch, es sei ihm "allenfalls" eine Nachfrist für die Einreichung weiterer Beweismittel zu gewähren. Das vom Beschwerdeführer ferner gestellte Gesuch, es sei der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu gewähren und es seien vorsorgliche Massnahmen anzuordnen, wurde vom Präsidenten der I. zivilrechtlichen Abteilung mit Verfügung vom 28. Januar 2025 abgewiesen. Auf die Einholung von Vernehmlassungen zur Beschwerde wurde verzichtet.