Citation: 8C_488/2019 E. 3.1.2

3.1.2. Weiter hat die Vorinstanz erkannt, das Vorbringen des Rekurrenten, das Arbeitsverhältnis dürfe bei einer nur teilweisen Verhinderung an der Aufgabenerfüllung auch nur in diesem Umfang aufgelöst werden, entbehre einer gesetzlichen Grundlage. Zwar ende gemäss Wortlaut von § 34 Abs. 1 PG-BS das Arbeitsverhältnis spätestens nach 16-monatiger ganzer oder teilweiser Arbeitsverhinderung wegen Krankheit oder Unfall in entsprechendem Umfang ohne Kündigung. Indessen habe das Verwaltungsgericht mit Entscheid vom 19. Oktober 2016, den das Bundesgericht mit Urteil 8C_46/2017 vom 7. August 2017 bestätigt habe, den Anwendungsbereich dieser Bestimmung dahingehend einschränkend ausgelegt, dass ein Arbeitsverhältnis nur dann als automatisch aufgelöst betrachtet werden könne, wenn und sobald der Mitarbeiter Anspruch auf Rentenleistungen der Invalidenversicherung habe. In diesen Fällen trete die Beendigung des Arbeitsverhältnisses im Umfang des rentenbegründenden Invaliditätsgrades ein. So lägen die Verhältnisse im zu beurteilenden Fall nicht. Die Invalidenversicherung habe einen Rentenanspruch des Rekurrenten mit rechtskräftiger Verfügung vom 23. Mai 2016 mangels eines leistungsbegründenden Invaliditätsgrades verneint. Die BVB habe daher zu Recht mit der Verfügung vom 23. Mai 2018 das Arbeitsverhältnis gestützt auf § 30 Abs. 2 lit. a PG-BS aufgelöst.