Citation: 1C_232/2017 E. 1.1

1.1. Zu prüfen ist die prozessuale Stellung der FZAG. Diese hatte schon vor BVGer keine Anträge gestellt und bringt selbst vor, es handle sich um ein rein internes Verfahren zwischen dem Bund und einem ehemaligen Behördenmitglied, das ihre Rechtsstellung nicht direkt berühre. Allerdings verpflichtet der im angefochtenen Entscheid bestätigte Rechnungsbeschluss 2016 die Beschwerdeführerin, direkt an die FZAG zu bezahlen; in E. 9.2 wird festgehalten, mit dem Beschluss gehe die Forderung des Bundes auf Rückerstattung auf die Enteignerin über, d.h. es komme zu einem Gläubigerwechsel. Würde die Beschwerde gutgeheissen, müsste sich die FZAG für die Rückerstattung der zu viel gezahlten Verfahrenskosten an die ESchK10 halten, die über keine eigene Kasse verfügt; wie sie selbst vorbringt, hat es das Bundesverwaltungsgericht bisher abgelehnt, für die Differenz aufzukommen. Insofern hat die FZAG ein eigenes Interesse an der Abweisung der Beschwerde. Sie nimmt denn auch materiell zu verschiedenen streitigen Punkten Stellung; insbesondere bestreitet sie ein schutzwürdiges Vertrauen der Beschwerdeführerin. Unter diesen Umständen rechtfertigt es sich, sie als Beschwerdegegnerin zu behandeln.