Citation: 6B_1183/2020 E. 2.2

2.2. Der Beschwerdeführer macht nicht geltend, es fehle an einer Haupttat und er wendet sich auch nicht gegen die rechtliche Würdigung der Vorinstanz, wonach die Handlungen der Haupttäter tatbestandsmässig sowie rechtswidrig waren. Nach den vorinstanzlichen Feststellungen waren B.________ allerdings Attaché adjoint (affaires sociales) und E.________ Attaché (affaires financières) der Botschaft U.________ in Bern (Urteil S. 27 E. 2.3). Weiter stellt die Vorinstanz in diesem Zusammenhang fest, gemäss dem Dokument des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten gehöre E.________ in der Zwischenzeit nicht mehr dem diplomatischen Corps des Staates U.________ in der Schweiz an. Den Angaben des Beschwerdeführers zufolge sei er pensioniert worden (Urteil S. 6 f. E. 4). Das Bundesgericht ist weder an die in der Beschwerde vorgetragene Begründung der Rechtsbegehren noch an die Erwägungen der Vorinstanz gebunden. Es kann eine Beschwerde mithin auch aus einem anderen als dem angerufenen Grund gutheissen und es kann eine Beschwerde mit einer von der Argumentation der Vorinstanz abweichenden Begründung abweisen (BGE 143 V 19 E. 2.3; 141 III 426 E. 2.4; Urteil 6B_1454/2020 vom 7. April 2022 E. 1.4; je mit Hinweisen). Dabei darf das Bundesgericht jedoch nicht über die Begehren der Parteien hinausgehen (vgl. Art. 107 Abs. 1 BGG). Im Hinblick auf den Grundsatz der limitierten Akzessorietät stellt sich vorliegend angesichts der im Tatzeitraum bestehenden diplomatischen Immunität der Haupttäter die Frage nach dessen Folgen in Bezug auf die Strafbarkeit des Beschwerdeführers als Gehilfen. Die schweizerische (Zivil-) Gerichtsbarkeit (einschliesslich der Frage der Immunität) ist eine Prozessvoraussetzung, die von Amtes wegen zu prüfen ist (BGE 144 III 411 E. 6.3.3; 133 III 539 E. 4.2; 130 III 430 E. 3.1). Diese Überprüfung ist von den Begehren der Parteien mitumfasst, denn der Beschwerdeführer beantragt im vorliegenden Verfahren unter anderem einen Freispruch vom Vorwurf der mehrfachen Gehilfenschaft zu qualifizierter Veruntreuung.