Citation: 8C_122/2010 21.05.2010 E. A

Der 1974 geborene S.________ war als Angestellter der Firma E.________ bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen die Folgen von Unfällen versichert, als am 16. August 2003 das Fahrzeug, in dem sich der Versicherte befand, auf einer Autobahn ins Schleudern geriet und mit einem anderen Personenwagen kollidierte. Dr. med. U.________ diagnostizierte in der Folge beim Versicherten ein Distorsionstrauma der Halswirbelsäule (HWS); die SUVA anerkannte ihre Leistungspflicht für die Folgen dieses Ereignisses und erbrachte die gesetzlichen Leistungen. Der Versicherte konnte am 22. November 2003 seine bisherige Arbeit wieder voll aufnehmen. S.________ war nunmehr als Angestellter der B.________ AG bei der SUVA gegen die Folgen von Unfällen versichert, als er sich am 23. August 2007 unter nicht vollständig geklärten Umständen beim Aussteigen aus einem Schienentraktor eine Nasenbeinfraktur zuzog. Die SUVA anerkannte auch für dieses Ereignis ihre Leistungspflicht und erbrachte die gesetzlichen Leistungen, stellte diese jedoch mit Verfügung vom 20. Juni 2008 und Einspracheentscheid vom 11. November 2008 per 30. Juni 2008 ein, da die über dieses Datum hinaus anhaltend geklagten Beschwerden nicht adäquat kausal durch das Unfallereignis vom 23. August 2007 verursacht worden seien.