Citation: U 301/03 01.04.2005 E. 1

1.1 Gemäss Art. 128 OG beurteilt das Eidgenössische Versicherungsgericht letztinstanzlich Verwaltungsgerichtsbeschwerden gegen Verfügungen im Sinne von Art. 97, 98 lit. b-h und 98a OG auf dem Gebiet der Sozialversicherung. Im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren sind grundsätzlich nur Rechtsverhältnisse zu überprüfen bzw. zu beurteilen, zu denen die zuständige Verwaltungsbehörde vorgängig verbindlich - in Form einer Verfügung - Stellung genommen hat. Insoweit bestimmt die Verfügung den beschwerdeweise weiterziehbaren Anfechtungsgegenstand. Umgekehrt fehlt es an einem Anfechtungsgegenstand und somit an einer Sachurteilsvoraussetzung, wenn und insoweit keine Verfügung ergangen ist (BGE 125 V 414 Erw. 1a, 119 Ib 36 Erw. 1b, je mit Hinweisen). 1.2 Wie bereits im vorinstanzlichen Verfahren lässt der Beschwerdeführer erneut die Zusprechung sämtlicher möglicher Leistungen ab dem frühestmöglichen Zeitpunkt beantragen. Gegenstand der Verfügung der SUVA vom 17. Oktober 2001 und des Einspracheentscheides vom 18. April 2002 ist indessen einzig die Kürzung der Taggeldleistungen um 50 %. Auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist daher, soweit damit mehr als die Aufhebung der Kürzung der Taggelder beantragt wird, nicht einzutreten. Ergänzend ist diesbezüglich zu bemerken, dass die Vorinstanz in diesem Punkt auf die Beschwerde nicht eingetreten ist, ohne dass dies in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde gerügt wird. 1.3 Zu ergänzen ist, dass das am 1. Januar 2003 in Kraft getretene Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 im vorliegenden Fall nicht anwendbar ist, da nach dem massgebenden Zeitpunkt des Erlasses der des streitigen Einspracheentscheids (hier: 18. April 2002) eingetretene Rechts- und Sachverhaltsänderungen vom Sozialversicherungsgericht nicht berücksichtigt werden (BGE 127 V 467 Erw. 1, 121 V 366 Erw. 1b).