Citation: 9C_474/2023 E. 4.2.1

4.2.1. Bei der Bestimmung des Lebensmittelpunktes und somit des steuerrechtlichen Wohnsitzes handelt es sich um eine Rechtsfrage. Die rechtliche Beurteilung des steuerrechtlichen Wohnsitzes beruht indes auf einer Würdigung der Tatsachen zum Aufenthalt als objektiv äusseres Merkmal sowie zur Absicht dauernden Verbleibens als subjektiv inneres Merkmal. Die Beweiswürdigung zur Frage, ob sich die relevanten äusseren Tatsachen verwirklicht haben, stellt indessen eine Tatfrage dar und wird vom Bundesgericht nur auf offensichtliche Unrichtigkeit überprüft. Die vorinstanzlichen Erwägungen zur Frage, ob die natürliche Vermutung für die Beibehaltung des bisherigen Wohnsitzes entkräftet ist oder nicht, gehören zum Bereich der Beweiswürdigung und stellen insofern ebenso eine Tatfrage dar (vgl. BGE 148 II 285 E. 3.2.2; 136 II 405 E. 4.3; 120 III 7 E. 2a; 97 II 1 E. 3; Urteile 9C_496/2023 vom 29. Februar 2024 E. 5.2; 2C_247/2021 vom 27. Dezember 2021 E. 3.2). Wenn der Beschwerdeführer sich vor Bundesgericht mit den vorinstanzlichen Erwägungen zur Entkräftung der natürlichen Vermutung auseinandersetzt, hat die durch ihn erhobene Kritik den erhöhten gesetzlichen Anforderungen (vgl. oben E. 1.2 u. 1.3) zu genügen, damit sie vom Bundesgericht gehört werden kann. Er müsste namentlich vortragen, dass und inwiefern die Beweiswürdigung des Verwaltungsgerichts geradezu willkürlich ausgefallen sei. Dass eine andere Lösung ebenfalls möglich erscheint, genügt nicht (vgl. BGE 143 IV 41 E. 2.3.1; Urteil 2C_296/2018 vom 6. Juni 2018 E. 2.3).