Citation: 8C_314/2021 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz erwog im Wesentlichen, die über den 5. Februar 2019 hinaus bestehenden Beschwerden am linken Handgelenk des Beschwerdeführers stünden in keinem kausalen Verhältnis zum Unfall vom 5. November 2018. Sie seien krankhaften Ursprungs, was unbestritten sei. Gemäss dem Bericht des Dr. med. C.________ vom 16. Mai 2019 sei am 8. März 2019 während der Probebiopsie in der Histologie eine Risenzellsynovialitis des Handgelenks gefunden und am 11. April 2019 die totale Synovektomie bei diesem lokal aggressiv wachsenden, benignen Tumor durchgeführt worden. Er sei bereits während einer Operation im Jahr 2013 gefunden worden, was sein Vorhandensein vor dem Unfall vom 5. November 2018 untermauere. Bekannt sei, dass diese Tumoren häufig klinisch erst nach einem Unfall oder Bagatellunfall auffällig würden. Die diagnostischen Arthroskopie vom 8. März 2019 sei zum Ausschluss von Unfallfolgen durchgeführt worden, was sich bestätigt habe. Auch das MRI vom 8. Februar 2019 sei bezüglich Verletzungsfolgen unauffällig gewesen. Die Riesenzellsynovialitis des Handgelenks könne gemäss Dr. med. C.________ nicht mit dem besagten Unfall in Verbindung gebracht werden. Weiter führte die Vorinstanz aus, der Beschwerdeführer verlange, die Allianz habe gestützt auf Art. 45 Abs. 1 ATSG für die Kosten der Arthroskopie vom 8. März 2019 und seine anschliessende Arbeitsunfähigkeit aufzukommen. Die radiologische Abklärung der linken Hand am Unfalltag habe keine ossären Läsionen und keine frischen Blutungen ergeben. Es sei eine Kontusion diagnostiziert worden. Laut dem Bericht des Dr. med. C.________ vom 16. Mai 2019 heile eine Kontusion in der Regel innert drei Monaten aus. Folglich sei fraglich, ob die Allianz weitere Abklärungen hätte vornehmen müssen. Immerhin sei einzuräumen, dass aufgrund der Röntgenuntersuchung am Unfalltag eine unfallbedingte Sehnen- und Bänderverletzung nicht habe ausgeschlossen werden können und die MRI-Abklärung vom 8. Februar 2019 nur drei Tage nach Ablauf der dreimonatigen Frist seit dem Unfall erfolgt sei. Ob sie als unerlässliche Abklärung zu qualifizieren sei, könne offen blieben, da sie von der Allianz bezahlt worden sei. Diese MRI-Untersuchung habe gemäss Dr. med. C.________ keine Verletzungsfolgen, sondern nur krankhafte Veränderungen gezeigt. Aufgrund dieses Befundes habe für die Allianz keine Veranlassung bestanden, weitere Abklärungen vorzunehmen. Die Arthroskopie von 8. März 2019 habe ausschliesslich der operativen Behandlung eines krankhaften Geschehens gedient und sei zur weiteren Abklärung denkbarer Unfallschäden nicht indiziert gewesen, da bereits das MRI vom 8. Februar 2019 keine Hinweise auf mögliche Unfallfolgen gegeben habe. Somit sei die Leistungseinstellung durch die Allianz per 5. Februar 2019 rechtens.