Citation: 4A_418/2017 E. 2.1

2.1. Die Vorinstanz hielt dazu einleitend fest, die Erstinstanz habe die von ihr vorgenommene Berechnung detailliert erläutert und begründet; anschliessend gab sie diese zusammengefasst wieder. Die Kritik der Beschwerdeführer, die sie daran anbrächten, sei nur schwer nachvollziehbar. Diese setze nicht beim Vorgehen und der Begründung der Erstinstanz an, sondern bei deren Ergebnissen. Insbesondere werde nicht dargelegt, weshalb nicht auf die verwendeten Versorgungsquoten hätte abgestellt werden dürfen, weshalb die Rechnungsformel zur Ermittlung des Versorgungsausfalls unrichtig sein soll und weshalb die Verteilung des Versorgungsaufwands auf Mutter und Kinder nicht angemessen sein soll. Die Beschwerdeführer würden stattdessen pauschal auf das Berechnungsprogramm "Leonardo" verweisen, dessen angeblich anderslautenden Ergebnisse sie in der Rechtsschrift abdruckten, und würden sich ansonsten auf pauschale Vorwürfe beschränken. Den Anforderungen an eine ausreichende Begründung einer Berufung genüge dies nicht. In der Berufungsschrift werde unterlassen, die Fehlerhaftigkeit des angefochtenen Entscheids aufzuzeigen; sie beschränke sich auf eine pauschale Kritik und die Behauptung eigener Zahlen. Es bestehe daher kein Anlass, auf die nachvollziehbare Begründung der Erstinstanz zurückzukommen. Damit sei auch der Beweisantrag abzuweisen, wonach "eventuell" ein Gutachten bei der für das Berechnungsprogramm "Leonardo" verantwortlichen Gesellschaft einzuholen sei.