Citation: 4A_46/2022 E. A

B.________ (Beklagter, Beschwerdegegner) ist nach eigenen, unbestrittenen Angaben ein zertifizierter Bankkaufmann und Gründer der Firma C.________ AG mit Sitz in U.________. Er arbeitete viele Jahre im Familienunternehmen seines Vaters, der D.________ GmbH mit Sitz in V.________. A.________ (Kläger, Beschwerdeführer) lernte er im Jahre 2006 in privatem Rahmen in W.________ kennen. Der Kläger bezeichnet sich als erfahrenen Unternehmer, der in der Finanz- und Immobilienwelt tätig ist. Er macht geltend, es sei zwischen ihm und dem Beklagten ein mündlicher Kaufvertrag über Aktien der E.________ Sarl 1-8 zum Preis von USD 1'900'000.-- abgeschlossen worden. Der Beklagte habe die Aktien im Oktober 2019 erhalten, den Kaufpreis indessen nicht bezahlt, aber USD 1'500'000.--, welche der Vater des Beklagten im Zusammenhang mit einem anderen Geschäft (F.________-Aktien) versehentlich zu viel geleistet habe, damit verrechnet. Ein Betrag von USD 400'000.-- sei bis heute ausstehend. Der Beklagte bestreitet eine vertragliche Verbindung zum Kläger.