Citation: B 67/04 23.02.2005 E. 3.3

3.3.1 Bei der Festsetzung des Einkommens, welches der Beschwerdeführer mit seinen gesundheitlichen Problemen bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage durch eine zumutbare Erwerbstätigkeit zu erzielen vermöchte (Invalideneinkommen) stützte sich das kantonale Gericht auf die vom Bundesamt für Statistik herausgegebene Schweizerische Lohnstrukturerhebung (LSE) 1998, wonach sich der monatliche Bruttolohn (Zentralwert bei einer standardisierten Wochenarbeitszeit von 40 Stunden) für die im privaten Sektor mit einfachen und repetitiven Tätigkeiten (Anforderungsniveau 4) beschäftigten Männer auf Fr. 4'268.- belief. Umgerechnet auf die betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit von 41,8 Stunden (recte: 41,9 Stunden) ermittelte das Gericht ein Jahreseinkommen von Fr. 53'520.-, wovon es einen Abzug von 15 % vornahm, weil der Versicherte als Ausländer und insbesondere wegen der eingeschränkten Belastbarkeit des Ellbogens mit einer Lohneinbusse zu rechnen habe. Der Beschwerdeführer macht geltend, bei der Bemessung des Abzuges sei auch sein fortgeschrittenes Alter zu berücksichtigen. Zudem habe die Vorinstanz den Wechsel von einer körperlich sehr strengen Arbeit zu einer leichten Tätigkeit zu wenig gewichtet. Des Weiteren stünden die Rückenschmerzen im Vordergrund, wobei Personen mit Rückenleiden wegen der zu erwartenden häufigen krankheitsbedingten Abwesenheiten mit einer Lohneinbusse zu rechnen hätten. Schliesslich habe er schon als Gesunder einen unterdurchschnittlichen Lohn bezogen, was auch beim Invalideneinkommen zu berücksichtigen sei. Insgesamt sei daher ein Abzug von 25 %, mindestens aber von 20 % vorzunehmen. 3.3.2 Der Versicherte war nach den Richtlinien des Gesamtarbeitsvertrages für das Gartengewerbe als Gartenbauarbeiter angestellt und bezog im Jahr 1998 einen Lohn von umgerechnet rund Fr. 58'000.-. Demgegenüber belief sich der Tabellenlohn für die im Gartenbau mit einfachen und repetitiven Tätigkeiten (Anforderungsniveau 4) beschäftigten Männer auf Fr. 3'351.- im Monat, was umgerechnet auf die betriebsübliche Wochenarbeitszeit im Jahr 1998 von 43,3 Stunden (Statistisches Jahrbuch der Schweiz 2004, S. 200 T3.2.3.5) ein Jahreseinkommen von Fr. 43'529.50 ergibt. Wird vom Anforderungsniveau 3 (Berufs- und Fachkenntnisse vorausgesetzt) ausgegangen, resultiert ein Jahreseinkommen von Fr. 70'496.70 (5'427.- x 12 : 40 x 43,3). Im Hinblick darauf, dass der Beschwerdeführer zwar praktische Berufserfahrung hat und anscheinend als Vorarbeiter tätig war, jedoch über keine Berufsausbildung verfügt, lässt der Umstand, dass sein Verdienst etwas unter dem statistischen Durchschnitt des Anforderungsniveaus 3 lag, nicht schon darauf schliessen, dass der bezogene Lohn unterdurchschnittlich war. Bei der Festsetzung des Invalideneinkommens ist indessen zu berücksichtigen, dass der Versicherte sowohl wegen des Rückenleidens als auch wegen der Beeinträchtigung im rechten Ellbogen auch im Rahmen einer geeigneten leichteren Tätigkeit in der Leistungsfähigkeit eingeschränkt ist, was mit einer Lohneinbusse verbunden sein kann. Aufgrund der Rechtsprechung zur Kürzung von Tabellenlöhnen (BGE 126 V 75 ff.) ist ihm daher ein leidensbedingter Abzug vom statistischen Lohn zu gewähren. Des Weiteren ist zu berücksichtigen, dass er bei Eintritt der Arbeitsunfähigkeit bereits 54 Jahre alt war, was allerdings nicht notwendigerweise mit einer Lohneinbusse verbunden ist (BGE 126 V 79 Erw 5a/cc mit Hinweis). Nicht gegeben sind die weiteren Abzugskriterien (Dauer der Betriebszugehörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad). Es besteht insbesondere kein Anlass zu einem Abzug wegen der Nationalität des Beschwerdeführers, zumal er seit 1991 über die Niederlassungsbewilligung C verfügt (BGE 126 V 79 Erw. 5a/cc mit Hinweisen). Wenn die Vorinstanz den Abzug unter diesen Umständen auf insgesamt 15 % festgesetzt hat, so lässt sich dies im Ergebnis nicht beanstanden. Zu berichtigen ist der kantonale Entscheid insofern, als der statistische Durchschnittslohn von Fr. 4'268.- aufgrund einer betriebsüblichen Arbeitszeit von 41,9 Stunden umzurechnen ist, was zu einem Jahreseinkommen von Fr. 53'648.75 und bei einem Abzug von 15 % zu einem Invalideneinkommen von Fr. 45'601.40 führt. Im Vergleich zum Valideneinkommen von Fr. 57'975.20 ergibt sich ein Invaliditätsgrad von 21,3 %. Es muss daher bei der Feststellung bleiben, dass der Invaliditätsgrad den reglementarischen Mindestgrad von 25 % (Art. 18 Ziff. 3 des Reglementes der Personalfürsorgestiftung der Firma X.________ AG) nicht erreicht, weshalb dem Beschwerdeführer keine Rente zusteht.