Citation: 1S.5/2006 05.05.2006 E. A

Die Schweizerische Bundesanwaltschaft ermittelt gegen X.________ und Mitbeteiligte wegen des Verdachts von Vermögensdelikten. Mit zwei Verfügungen vom 11. August 2005 beschlagnahmte sie das Restguthaben von X.________ aus den Kostenvorschüssen von je Fr. 250'000.-- bei dessen Anwälten, Y.________ und Z.________. Gleichzeitig forderte sie beide Rechtsanwälte auf, innert fünf Tagen über die bisherige Verwendung des empfangenen Vorschusses Rechnung abzulegen und das Restguthaben auf ein Konto der Bundesanwaltschaft zu überweisen. Bereits am 8. August 2005 hatten die Rechtsanwälte Y.________ und Z.________ der Bundesanwaltschaft geschrieben, dass kein Restguthaben mehr vorhanden sei, und im Namen von X.________ ein Gesuch um amtliche Verteidigung gestellt.