Citation: 2C_450/2023 E. 5.4.3

5.4.3. Das Bundesgericht kann die von der Vorinstanz offengelassenen Rechtsfragen nicht selbst beantworten, weil die dafür erforderlichen tatsächlichen Grundlagen fehlen. So war bereits vor der ETH-Beschwerdekommission umstritten, ob die Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer auch die Unterbringungskosten für die Kursvor- und Nachbearbeitung vor Ort zu vergüten habe. Der Beschwerdeführer rügt in diesem Zusammenhang eine Verletzung des rechtlichen Gehörs und des Untersuchungsgrundsatzes durch die Vorinstanz. Er verweist auf von ihm vorgelegte Arztzeugnisse, welche die Notwendigkeit der Vorbereitung vor Ort bestätigen sollen. Es ist nicht Aufgabe des Bundesgerichts, die entsprechenden tatsächlichen Grundlagen aufzuarbeiten. Die Sache ist vielmehr an die Vorinstanz zurückzuweisen, damit diese die im Recht liegenden Unterlagen würdigt und allenfalls weitere Abklärungen trifft. Gestützt darauf ist die Verhältnismässigkeit der Zurverfügungstellung des geräuschlosen Rückzugs- und Ruheraums zu prüfen. Insbesondere ist zu beurteilen, ob bei grundsätzlich beschränkten staatlichen Mitteln auch die Unterbringungskosten für die Kursvor- und Nachbearbeitung vor Ort zu vergüten sind (vgl. E. 5.3.4).