Citation: 2C_436/2024 E. 1.3

1.3. Mit Entscheid vom 28. Juli 2023 erliess das Veterinäramt gegenüber A.________, welche mittlerweile im Kanton Appenzell Ausserrhoden wohnhaft war, ein Tierhalteverbot, wobei die beiden Kaninchen definitiv beschlagnahmt wurden. Der Entscheid wurde mit einer Strafandrohung bei Widerhandlung versehen und einem allfälligen Rechtsmittel die aufschiebende Wirkung entzogen. Der dagegen - ausser gegen die Beschlagnahmung der genannten Tiere - gerichtete Rekurs wurde mit Rekursentscheid des Departements vom 27. November 2023 abgewiesen. Nach anschliessend (erneut) erhobener Beschwerde (vom 4. Dezember 2023) an das Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau (Verfahren VG.2023.146) vereinigte das Verwaltungsgericht dieses Verfahren mit dem vorgenannten Verfahren VG.2023.82, wobei es die Beschwerde vom 24. Juli 2023 als gegenstandslos abschrieb, da dem Streitgegenstand des Verfahrens VG.2023.82 - der vorsorglichen Tierhaltebeschränkung - infolge des am 28. Juli 2023 definitiv ausgesprochenen Tierhalteverbots keine selbständige Bedeutung mehr zukomme.