Citation: 9C_866/2007 17.09.2008 E. 2

2.1 Die Vorinstanz erwog, bereits das vor dem Jahre 1968 gültig gewesene Reglement habe einen mit dem nachmaligen Art. 71 des Regulativs der Pensionskasse für die Schweizersitze des Schweizerischen Bankvereins vom 1. Juli 1968 (im Folgenden: Reglement 1968) identischen Änderungsvorbehalt enthalten. Die strittige Änderung von Art. 11 ("anrechenbares Jahresgehalt") im Reglement 1968 sei gestützt auf diesen Änderungsvorbehalt von den Organen der Pensionskasse korrekt beschlossen worden. Die Zusammensetzung des Stiftungsrates habe genau der Verteilung der prozentualen Beiträge entsprochen, wie dies gemäss den vor Einführung des BVG einschlägigen Rechtsgrundlagen (Art. 89bis Abs. 3 ZGB; Art. 54 und 56 Reglement 68) erforderlich war. Weiter sei die derzeitige Rente des Beschwerdeführers gemessen am Leistungsziel, welches mit der Einführung der obligatorischen beruflichen Vorsorge erreicht werden sollte (60 % des letzten Bruttolohnes) nicht unangemessen tief, sondern betrage zwischen 65 und 69 % des zuletzt erzielten Einkommens, so dass die im Jahre 1968 erfolgte Anpassung des anrechenbaren Gehaltes jedenfalls nicht willkürlich gewesen und in diesem Sinne auch materiell nicht zu beanstanden sei. 2.2 Der Beschwerdeführer behauptet nicht, die soeben erwähnten Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz seien offensichtlich unrichtig; diese sind daher für das Bundesgericht verbindlich. Er rügt indessen, die Vorinstanz habe seinen Anspruch auf Rechtsgleichheit verletzt, indem sie in willkürlicher Beweiswürdigung einseitig zu Gunsten der Beschwerdegegnerin entschieden habe. Bis zum Erscheinen einer Statistik in der Zeitung "Tages Anzeiger" vom 16. Juni 2005 habe er geglaubt, der im Jahre 1968 eingeführte Koordinationsabzug beruhe auf einer "behördlichen, gesetzlichen, generellen Vorschrift". Erst nach der Lektüre dieses Artikels sei ihm klar geworden, dass die Rentenkürzung "rein willkürlich" vorgenommen worden sei, wobei es sowohl an einer finanziellen Notwendigkeit seitens der Pensionskasse als auch an einer gesetzlichen Vorschrift gefehlt habe. Andere Pensionskassen hätten auf eine analoge Rentenkürzung verzichtet und auch die Kadermitarbeiter des damaligen Bankvereins hätten keine solche Leistungskürzung in Kauf nehmen müssen.