Citation: 6S.41/2003 01.07.2003 E. 1

Nach den für den Kassationshof verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz (Art. 277bis Abs. 1 BStP) führte der Beschwerdeführer von 1971 bis 1995 ein Einzelunternehmen, welches u.a. mit Bindereiartikeln und künstlichen Blumen handelte. Die Privatklägerin (Y.________ GmbH) belieferte ihn in den Jahren 1992 bis 1994 mit Waren. Zur Bezahlung der aufgelaufenen Rechnungen liess sie sich am 8. November 1994 durch den Beschwerdeführer einen Wechsel über DM 230'196.28 und am 9. November 1994 einen weiteren über DM 130'000.-- ausstellen. Die beiden Wechsel wurden in der Folge von ihm mehrmals prolongiert, letztmals am 16. Juli 1997 auf den 8. November 1997. Am Verfalltag präsentierte die Privatklägerin die beiden Wechsel erfolglos. Die im Anschluss daran eingeleiteten Wechselbetreibungen endeten mit Verlustscheinen. Per 1. April 1995 übertrug der Beschwerdeführer das Geschäft seinem Sohn. Dabei waren in der Übernahmebilanz nicht sämtliche Aktiven und Passiven aufgeführt. Auf der Passivseite sollten die Wechselschulden gegenüber der Privatklägerin im Betrag von DM 360'196.28 von der Geschäftsübernahme ausgeschlossen bleiben. Auf der Aktivseite unterblieb die Übertragung eines WIR-Guthabens von Fr. 213'384.--. Die Einzelfirma des Beschwerdeführers wurde daraufhin im Handelsregister gelöscht und die Übernahme des Geschäfts durch den Sohn im SHAB publiziert. Wie die Vorinstanz weiter feststellt, bot der Beschwerdeführer der Privatklägerin mehrere Male die Begleichung seiner Schulden in WIR an, was diese jedoch ablehnte. Gestützt auf einen Vertrag vom 9./19. Oktober 1995 liess der Beschwerdeführer sodann sein WIR-Guthaben von Fr. 250'000.-- einem Dritten als Darlehen zukommen. Die Ansprüche aus dem Darlehensvertrag zedierte er am 15. November 1995 an seine Ehefrau. Nachdem die Privatklägerin nachträglich von dieser Zession der Darlehensforderung erfuhr, verlangte sie mit Gesuch vom 11. November 1999 die Verarrestierung der Darlehensforderung bis zum Maximalbetrag von Fr. 320'000.--. Der Amtsgerichtspräsident I von Hochdorf hiess das Gesuch mit Arrestbefehl Nr. 99002 vom 12. November 1999 gut. Anlässlich des Arrestvollzuges meldete die Ehefrau des Beschwerdeführers Eigentumsansprüche im Schätzungswert von Fr. 141'000.-- an. Die Privatklägerin prosequierte den Arrest mit Betreibungsbegehren vom 30. November 1999. Am 13. Dezember 1999 reichte sie Widerspruchsklage im Sinne der Deliktspauliana ein, welche mit Urteil des Amtsgerichts Hochdorf vom 1. Februar 2001 gutgeheissen wurde. Eine hiegegen von der Ehefrau des Beschwerdeführers erhobene Appellation wies das Obergericht des Kantons Luzern am 23. September 2002 ab und hiess die Klage ebenfalls gut. Eine gegen diesen Entscheid geführte Berufung wies das Bundesgericht, II. Zivilabteilung, mit Urteil vom 14. Februar 2003 (5C.268/2002) ab.