Citation: 2A.126/2007 19.09.2007 E. A

X._______, geb. 1950, baute seit 1989 eine im Handelsregister nicht eingetragene Einzelfirma, die auf Informatik-Architektur spezialisiert war, auf. Im Mai 1997 erlitt er einen Inlineskatingunfall. Infolge einer Fehlbehandlung seines Schien- und Wadenbeinbruchs setzte ein langwieriger Heilungsprozess ein, der durch mehrere Operationen unterbrochen wurde und nachfolgende Rekonvaleszenzzeiten bedingte. Eine private Versicherung richtete X._______ eine Risikorente vom 30. Tag nach dem Unfall bis zum Ablauf von 720 Tagen aus. Daneben bezog er eine Rente gemäss UVG. Am 12. Juni 2002 wurde ihm sodann eine volle IV-Rente vom 1. März 1999 bis zum 28. Februar 2002 zugesprochen. Gegen die Reduktion auf eine halbe IV-Rente ab 1. März 2002 setzte sich X._______ erfolgreich zur Wehr und bezieht soweit ersichtlich weiterhin eine volle IV-Rente. In seinem Geschäft erzielte er die folgenden Gewinne bzw. Verluste: Jahr Bruttogewinn Reingewinn Reinverlust 1995 Fr. 36'000.-- Fr. 20'404.87 - 1996 Fr. 18'358.-- - - 1997 (Unfalljahr) - Fr. 87'676.-- 1998 - - Fr. 54'184.-- 1999 - - Fr. 21'197.89 2000 - - Fr. 25'297.53 2001 - - Fr. 49'323.-- Diese Verluste resultierten insbesondere aus Mietaufwendungen, Büro- und Verwaltungsspesen, Abschreibungen auf Eigenentwicklungen, sonstigen Betriebsaufwendungen sowie Fahrzeugkosten. Diesen Aufwendungen standen - ausser aktivierten Eigenleistungen - keine echten Erträge gegenüber, insbesondere keine Honorare von Dritten.