Citation: 9C_615/2021 E. 10

Die Kosten eines von der versicherten Person veranlassten Gutachtens oder Berichts sind vom Versicherungsträger dann zu übernehmen, wenn sich der Sachverhalt erst aufgrund des neu beigebrachten Untersuchungsergebnisses schlüssig feststellen lässt und dem Sozialversicherer insoweit eine Verletzung der ihm im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes obliegenden Pflicht zur rechtsgenüglichen Sachverhaltsabklärung vorzuwerfen ist (statt vieler: RKUV 2004 Nr. U 503 S. 186, U 282/00 E. 5.1 sowie Urteil 9C_257/2014 vom 9. Mai 2014 E. 3). Dies ist nach dem Gesagten nicht der Fall, sodass dem Antrag auf Überbindung der Kosten des Berichts der Dr. med. C.________ vom 25. November 2020 an die Beschwerdegegnerin nicht stattzugeben ist.