Citation: 6B_1355/2023 E. 4.1

4.1. Schliesslich rügt der Beschwerdeführer eine falsche Auslegung des Äquivalenzprinzips. Er beanstandet, dass ihm die ausserordentlich hohen Kosten des Vorverfahrens von Fr. 14'850.45 vollständig auferlegt worden seien, was in keinem Verhältnis zur bedingt ausgesprochenen Geldstrafe von lediglich 20 Tagessätzen stehe. Insbesondere das forensisch-psychiatrische Gutachten vom 21. September 2013 sei so schnell in Auftrag gegeben worden, dass er sich - trotz diesbezüglicher Fristansetzung - nicht einmal zum Sachverständigen habe äussern können. Das teure Gutachten sei vorschnell in Auftrag gegeben worden. Es attestiere ihm darüber hinaus auch noch absolute Harmlosigkeit, weswegen es ex tunc betrachtet nicht erforderlich gewesen wäre (Beschwerde S. 3 und S. 10 f.).