Citation: 8C_374/2024 E. 6.1.3

6.1.3. Weiter legt der Beschwerdeführer nicht dar und es ist auch nicht ersichtlich, inwiefern die Mitglieder der Geschäftsleitung oder die medizinische Supervisorin inhaltlich Einfluss auf das Ergebnis des Gutachtens genommen haben sollten. Jeder einzelne Sachverständige bestätigte mit seiner Unterschrift unter dem jeweiligen Teilgutachten, den Auftrag der IV-Stelle frei von Interessenbindungen, unparteiisch und in voller Unabhängigkeit erfüllt zu haben. Desgleichen bescheinigten sie, mit der Konsensbeurteilung einverstanden zu sein. Abweichungen oder Widersprüche zwischen den Einzelgutachten und der Gesamtbeurteilung sind nicht ersichtlich und werden auch nicht geltend gemacht. Des Weiteren ist nicht erkennbar, inwiefern eine angebliche Datenschutz- oder Amtsgeheimnisverletzung den Beweiswert des Gutachtens schmälern sollte. Entscheidend ist gemäss Rechtsprechung vielmehr, ob das Gutachten für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben wurde, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und in derjenigen der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a mit Hinweis). Der Vollständigkeit halber sei darauf hingewiesen, dass Personen, die an der Durchführung sowie der Kontrolle oder der Beaufsichtigung der Durchführung der Sozialversicherungsgesetze beteiligt sind, gemäss Art. 33 ATSG gegenüber Dritten Verschwiegenheit zu bewahren haben. Eine Weitergabe von Gesundheitsdaten etwa an einen privaten Drittversicherer ist damit - entgegen der Befürchtung des Beschwerdeführers - nicht zulässig.