Citation: 8C_620/2018 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz hat in Bezug auf das beidseitige CTS eine Berufskrankheit sowohl nach Abs. 1 wie auch gemäss Abs. 2 von Art. 9 UVG gestützt auf das beweiskräftige MEDAS-Gutachten verneint. Beim Tremor an der rechten oberen Extremität ging sie von einem organisch nicht objektiv ausgewiesenen Gesundheitsschaden aus. Auf jeden Fall sei auch dieses Leiden nicht stark überwiegend durch die Berufstätigkeit verursacht worden. Die berufskrankheitsbedingte beidseitige Ellenbogengelenksarthrose sei nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und der allgemeinen Lebenserfahrung nicht geeignet gewesen, die psychischen Störungen des Versicherten hervorzurufen. Im Ergebnis bestätigte das kantonale Gericht die von der Suva zugesprochenen Leistungen (Invalidenrente und Integritätsentschädigung) sowohl hinsichtlich des Umfanges als auch mit Blick auf den Rentenbeginn.