Citation: 8C_776/2023 E. 5.2

5.2. Die Beschwerdeführerin berief sich dagegen auf die Stellungnahme des Zentrums für Psychiatrie und Psychotherapie D.________, nunmehr Dr. med. E.________, vom 8. Juni 2020. Daraus geht hervor, dass die Rückkehr an den Arbeitsplatz mit einer Verschlechterung der Symptomatik einhergegangen sei. Zu jenem Zeitpunkt sei sie im Rahmen des aktuellen Arbeitspensums von 80 % zu 100 % arbeitsfähig gewesen. Dr. med. E.________ erachtete eine andere Tätigkeit aufgrund reduzierter kognitiv-mentaler Ausdauer und stark herabgesetzter körperlicher Belastbarkeit mit grossem Pausenbedarf als nicht zumutbar. Es habe sich, so Dr. med. E.________, im Verlauf der Wiedereingliederung gezeigt, dass die Beschwerdeführerin schnell an ihre Grenzen stosse und sich ihr Zustand mit den bereits vorhandenen Angststörungen und Panikattacken sowie ausgeprägter Erschöpfung und fehlendem Durchhaltevermögen verschlechtert habe. Die benötigte Konzentration habe massive Kopfschmerzen verursacht. Der Wiedereingliederungsprozess habe sich dadurch verzögert und habe angepasst werden müssen. Unterdessen sei eine partielle Besserung, aber auch eine Resignation und Stagnation festzustellen. Insbesondere die Persönlichkeitszüge mit sehr hohem selbstunsicherem, abhängigem Schema erschwerten den Restabilisierungsprozess, auch die Tagesbefindlichkeit und depressive Verstimmung hätten sich nur partiell verbessert. Die Freizeitaktivitäten seien nach wie vor mangelhaft. Die Kräfte genügten gerade knapp für das berufliche Leben. Die Beschwerdeführerin habe aus eigenem Antrieb ihr Arbeitspensum von 100 auf 80 % reduziert. Die Arbeitsfähigkeit liege aktuell bei 100 % für das ausgeübte 80%-Pensum in der angepassten Tätigkeit. Eine engmaschige psychiatrische Betreuung sei weiterhin indiziert.