Citation: 9C_130/2019 E. 2.3

2.3. Das kantonale Gericht hat sich ausführlich mit der Rüge des nicht anwesend gewesenen Dolmetschers bei der rheumatologischen Begutachtung befasst und dargelegt, weshalb unter den gegebenen Umständen der Beweiswert dieses Teilgutachtens dennoch nicht eingeschränkt ist. Dies insbesondere deshalb, weil - zwar nicht in der Muttersprache des Beschwerdeführers (portugiesisch), aber auf italienisch - eine vollständige Anamneseerhebung und Untersuchung in rheumatologischer Hinsicht möglich war. Im Gutachten wird mehrfach betont, dass es keine Verständigungsschwierigkeiten gab. Dass der Beschwerdeführer über hinreichende italienisch Kenntnisse verfügt, legt auch der Bericht der E.________ AG vom 27. April 2012 nahe, worin festgehalten wird, ein Coaching bei der Stellensuche wäre auf portugiesisch oder italienisch oder mit Übersetzer durchführbar. Die vorinstanzlichen Feststellungen sind somit nicht offensichtlich unrichtig (zur Kognition des Bundesgerichts vgl. Urteil 8C_578/2014 vom 17. Oktober 2014 E. 4.2.6). Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers ist nicht zu beanstanden, dass der Gutachter im Rahmen seiner sorgfältigen Auftragserfüllung entschieden hat, ob für die medizinische Abklärung der Beizug eines Übersetzers notwendig ist (U rteil 8C_578/2014 vom 17. Oktober 2014 E. 4.2.5).