Citation: 2C_914/2017 E. A

Der kosovarische Staatsangehörige A.F.________ (geb. 28. Oktober 1974) reiste am 1. Mai 1993 in die Schweiz ein und ersuchte am 3. Mai 1993 erstmals um Asyl. Am 20. August 1993 wurde sein Asylgesuch abgelehnt und er wurde aus der Schweiz weggewiesen. Nach erneuter Einreise in die Schweiz stellte er am 20. April 1994 ein weiteres Asylgesuch, auf welches wegen Verletzung der Mitwirkungspflicht am 1. Juni 1994 nicht eingetreten wurde. Eine dagegen erhobene Beschwerde blieb erfolglos. Am 19. Februar 1996 heiratete A.F.________ seine heutige Ehefrau B.F.________ (geb. 1976), die seit dem Jahr 1990 in der Schweiz lebt und im Besitz einer Aufenthaltsbewilligung war. In der Folge wurde A.F.________ im Rahmen des Familiennachzugs ebenfalls eine Aufenthaltsbewilligung erteilt. Das Ehepaar hat drei gemeinsame Kinder (C.F.________ geb. 1996; D.F.________ geb. 1997; E.F.________ geb. 2003). Im Jahr 2001 erhielt A.F.________ die Niederlassungsbewilligung. Danach trat in der Schweiz folgendermassen strafrechtlich in Erscheinung: - Urteil vom 3. September 2003 wegen Diebstahls (mehrfache Begehung), Diebstahls (unvollendeter Versuch), Angriff, Sachbeschädigung (mehrfache Begehung), Hehlerei und Hausfriedensbruch (begangen in der Zeit vom Februar 2002 bis Januar 2003) : Gefängnisstrafe von zwölf Monaten; - Urteil vom 2. November 2011 wegen Irreführung der Rechtspflege (begangen am 25. April 2004) : Gemeinnützige Arbeit von 160 Stunden (teilbedingt vollziehbar, Probezeit von vier Jahren); - Strafbefehl vom 11. März 2013 wegen Diebstahls (Versuch), Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch (begangen am 3. Dezember 2012) : Geldstrafe von 70 Tagessätzen zu Fr. 30.-- (bedingt vollziehbar; Probezeit drei Jahre) und Busse von Fr. 600.--; - Urteil des Amtsgerichts Freiburg im Breisgau (DE) vom 19. März 2014 wegen unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge in Tateinheit mit Beihilfe zum unerlaubten Handeltreiben mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge (begangen am 12. Oktober 2013) : Freiheitsstrafe von zwei Jahren (zur Bewährung ausgesetzt); - Mit Strafbefehl vom 24. März 2014 wegen Überschreitens der Höchstgeschwindigkeit (begangen am 5. Juli 2013) : Busse von Fr. 40.--; - Urteil vom 27. Mai 2015 wegen gewerbsmässigen Betrugs (Versuch) zum Nachteil der Eidgenössischen Invalidenversicherung (begangen vom 25. November 2008 bis 4. August 2010; Deliktsbetrag ca. Fr. 1'136'020.--) : Freiheitsstrafe von vier Monaten (Zusatzstrafe zum Urteil des Amtsgerichts Freiburg im Breisgau).