Citation: 8C_181/2024 E. 7.2.2

7.2.2. Mit diesen Vorbringen dringt der Beschwerdeführer nicht durch. Entgegen seiner Auffassung ist gestützt auf den Bericht des Dr. med. C.________ vom 27. Mai 202 erstellt, dass er in leidensangepassten Tätigkeiten zu 100 % arbeitsfähig ist (vgl. E. 5.2.5 hiervor). Gemäss diesem Bericht besteht folgendes Belastungsprofil: kein Arbeiten in der Höhe - auf Dächern, Leitern, Gerüsten etc. -, kein permanentes Arbeiten im Knien, in der gebückten Position, auf unebenem Gelände, mit der Notwendigkeit Treppenab/-aufzugehen oder mit Tragen von Gegenständen, die schwerer als 20 kg seien, kein Arbeiten unter Einfluss von Stössen und Vibrationen, die sich negativ auf beide Kniegelenke auswirkten. Bei versicherten Personen, die nach Eintritt eines Gesundheitsschadens nur noch leichte und intellektuell nicht anspruchsvolle Arbeiten verrichten können, ist vom Totalwert im niedrigsten (und am schlechtesten bezahlten) Anforderungsniveau (im Jahre 2018 Kompetenzniveau 1) auszugehen, wie es die Vorinstanz tat (E. 7.1 hiervor). Davon abzuweichen besteht z.B. Anlass, wenn der Verwertbarkeit der verbliebenen Arbeitsfähigkeit enge Grenzen gesetzt sind, etwa wenn alle produktionsnahen Tätigkeiten ausser Betracht fallen (vgl. Urteil 8C_411/2019 vom 16. Oktober 2019 E. 7.2 mit Hinweisen). Dies trifft hier nicht zu. Zu beachten ist denn auch, dass diese Rechtsprechung bei einer versicherten Person angewandt wurde, deren Lastenheben auf 10 kg limitiert war, während der Beschwerdeführer Gegenstände bis 20 kg tragen kann. Gründe für eine Praxisänderung (vgl. BGE 145 V 304 E. 4.4) zeigt er nicht auf.