Citation: 2C_595/2020 E. A

A.a. Gemäss § 38 des Gesundheitsgesetzes des Kantons Aargau vom 20. Januar 2009 (GesG AG; SAR 301.100) obliegt die Organisation des Notfalldienstes der Apothekerinnen und Apotheker dem betreffenden Berufsverband, wobei sich die pflichtigen Personen dementsprechend zu beteiligen haben. Gestützt darauf erliess der Aargauische Apothekerverband AAV (Apothekerverband) am 3. Dezember 2015 ein Reglement über den Apotheken-Notfalldienst im Kanton Aargau (Notfalldienstreglement; in Kraft ab 1. Januar 2016). Gemäss diesem findet eine Einteilung des Kantonsgebiets in Notfalldienstregionen statt, wobei die einzelnen Apotheken jeweils einer Notfalldienstregion zugewiesen werden. A.________ ist mit seinem Betrieb "Apotheke B.________" der Notfalldienstregion U.________ zugeteilt. Das Notfalldienstreglement sieht die Möglichkeit der Übertragung des Notfalldienstes auf eine zentrale 24-h-Notfallapotheke vor, an welcher sich der Apotheker oder die Apothekerin entweder finanziell beteiligen oder eine Ersatzabgabe bezahlen muss; die Weiterführung des Notfalldienstes mit der eigenen Apotheke ist in diesem Fall nicht mehr möglich (zu den Vorschriften im Detail vgl. E. 5.1 unten). A.b. Am 20. Oktober 2016 gründeten 23 Inhaber von 31 Apotheken mit Niederlassungen in den drei Notfalldienstregionen U.________, V.________ sowie D.________ die "Apotheke im Spital U.________ AG" (C.________ AG) mit Sitz in U.________. Diese sollte den Apotheken-Notfalldienst in den genannten Notfalldienstregionen übernehmen und das bisherige Turnussystem (wochenweise, abwechselnde Übernahme durch einzelne Apotheke) ablösen. Zu diesem Zweck betreibt die C.________ AG seit dem 1. Juli 2017 auf dem Areal des Kantonsspitals U.________ eine Apotheke, welche unter anderem den Notfallkunden an 365 Tagen im Jahr und 24 Stunden am Tag zur Verfügung steht.