Citation: 8C_787/2021 E. 16.2

16.2. Bei der Festlegung des Invalideneinkommens stellte die Vorinstanz auf die LSE-Tabelle TA1 2014, Zentralwert der monatlichen Bruttolöhne von Männern im Bereich "Total" des privaten Sektors, Kompetenzniveau 1 (einfache Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art) ab. Angepasst an die betriebsübliche durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit von 41.7 Stunden und die Nominallohnentwicklung für Männer von 0.3 Punkten resultiere für 2015 ein Invalideneinkommen von brutto Fr. 66'652.50. Ein Leidensabzug sei - so die Vorinstanz weiter - aufgrund der lediglich geringen somatischen Einschränkungen klarerweise nicht gerechtfertigt. Im Vergleich mit dem Valideneinkommen von Fr. 66'081.- resultiere kein rentenbegründender Invaliditätsgrad. Selbst unter Berücksichtigung der gutachterlich grosszügig attestierten 20%igen Arbeitsunfähigkeit ergebe sich ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von rund 19 %.