Citation: 8C_578/2021 E. 6.1

6.1. In einem nächsten Schritt ist auf die Verwertbarkeit der Arbeitsfähigkeit einzugehen. Gemäss Vorinstanz sei diese Voraussetzung angesichts der verbliebenen Aktivitätsdauer von fünf Jahren und mangels Einschränkungen in einer adaptierten Tätigkeit gegeben. Soweit der Beschwerdeführer erneut auf die hohe Schmerzmedikation hinweist, wird auf die vorstehende Erwägung verwiesen. Ferner ist auch der Einwand des Beschwerdeführers nicht massgeblich, er sei heute 62 Jahre alt. Er lässt dabei die von der Vorinstanz korrekt zitierte Rechtsprechung ausser Acht, wonach für die Frage der Verwertbarkeit der (Rest-) Arbeitsfähigkeit bei vorgerücktem Alter derjenige Zeitpunkt entscheidend ist, in dem die Arbeitsfähigkeit aus medizinischer Sicht feststeht (BGE 138 V 457 E. 3.3; hier im Dezember 2017). Ferner vermag an der verbliebenen Aktivitätszeit und Zumutbarkeit, eine angepasste Tätigkeit aufzunehmen, auch nichts zu ändern, dass sich der Beschwerdeführer nach dem Unfall für einen Verbleib im angestammten Tätigkeitsbereich bei der bisherigen Arbeitgeberin und eine Frühpensionierung per August 2018 im Rahmen eines flexiblen Altersrücktritts im Baugewerbe (FAR) entschied.