Citation: 4A_393/2016 E. 3

Als pflichtwidriges, die Konkursitin schädigendes Verhalten des Beschwerdeführers hatte die Beschwerdegegnerin vor Vorinstanz nach deren Feststellungen behauptet, der Beschwerdeführer habe den Aktienkauf simuliert und mit der Einsetzung von Schein-Verwaltungsräten eine "kalte" Liquidation der Konkursitin vorgenommen, indem er namentlich dafür gesorgt habe, dass die laufenden Verträge auf die neu gegründete G.________ AG übertragen worden seien. Die Beschwerdegegnerin hatte in Frage gestellt, ob der Kaupfreis von Fr. 10'000.-- überhaupt bezahlt worden sei, zumal keine due diligence durchgeführt worden sei; aus der intransparenten Vertragsgestaltung hatte sie auf eine Aushöhlung der Konkursitin geschlossen und behauptet, mit der Übertragung der laufenden Verträge der Konkursitin auf die neu gegründete G.________ AG vor oder nach Übertragung der Aktien sei das Vollstreckungssubstrat der Konkursitin um Fr. 1.704 Mio. geschmälert worden, wovon sie Fr. 193'675.97 fordere.