Citation: 9C_468/2020 E. A

Die am 29. August 2012 geborenen Zwillinge A.A.________ und B.A.________ waren bei der Vivao Sympany AG obligatorisch krankenversichert. Die IV-Stelle Basel-Stadt übernahm aber wegen diverser Geburtsgebrechen die Kosten der medizinischen Massnahmen. Nach dem Wegzug der Versicherten ins Ausland zog die nun zuständige IV-Stelle für Versicherte im Ausland die Kostengutsprache für die medizinischen Massnahmen in Wiedererwägung mit der Begründung, die versicherungsmässigen Voraussetzungen seien nicht erfüllt gewesen (Verfügungen vom 26. August 2016). Zudem forderte sie von der obligatorischen Krankenversicherung eine Rückerstattung (Verfügungen vom 27. Februar 2017). Die dagegen erhobenen Beschwerden der Vivao Sympany AG hiess das Bundesverwaltungsgericht mit Entscheid vom 27. September 2018 gut und hob die angefochtenen Verfügungen auf. Daraufhin verfügte die IV-Stelle erneut über die Rückerstattung und verlangte von der Vivao Sympany AG für erbrachte Behandlungen vom 29. August 2012 bis 1. Januar 2013 Fr. 321'484.60 betreffend A.A.________ und Fr. 227'609.35 betreffend B.A.________ zurück (Verfügungen vom 15. Februar 2019).