Citation: 7B_734/2023 E. 4.1

4.1. Im Zusammenhang mit dem Vorfall vom 14. Juli 2018 (Schuldsprüche wegen versuchter Tötung, mehrfacher einfacher Körperverletzung und mehrfacher Beschimpfung) stellt sich der Beschwerdeführer weiter auf den Standpunkt, schuldunfähig zu sein. Der Gutachter, der nur eine mittelgradig verminderte Schuldfähigkeit annehme, gehe fälschlicherweise von einer Blutalkoholkonzentration von 2.7 o/oo anstatt in dubio pro reo von einer solchen von 3.29 o/oo aus. Ausserdem unterlasse er es, die Kriterien eines schweren Rausches darzulegen. Erst die Wiedergabe dieser Kriterien hätte es ermöglicht, die Einstufung der Berauschung zu überprüfen. Es könnte zudem nicht nachvollzogen werden, gestützt auf welche "Datenlage" der Gutachter auf eine mittelgradige Berauschung schliesse. Indem die Vorinstanz trotz dieser Mängel auf das Gutachten abstelle, verfalle sie in Willkür.