Citation: 9C_637/2022 E. 4.4.1

4.4.1. Diesbezüglich bringen die Beschwerdeführer vor, das Verwaltungsgericht verkenne, dass dem besagten Urteil ein Sachverhalt zugrunde liege, der wesentlich vom vorliegend gegebenen abweiche. Hier gehe es weder um einen absolut gleichen Anspruch der Destinatäre noch um eine "Jahresquote", die zwingend ausbezahlt werden müsste. Vielmehr würden die Destinatäre der Stiftung nur das erhalten, was sie für ihre Ausbildung und Erziehung benötigten, was das Kuratorium jedes Jahr pro Destinatär neu diskutiere und festgelege. Es gebe auch keine Gleichbehandlungspflicht für alle Destinatäre, was den Schenkungswillen weiter beweise. Es könne auch durchaus sein, dass in einem Jahr ein oder mehrere Destinatäre keinen Beitrag erhalten würden. Dies liege allein in der Zuständigkeit des Kuratoriums, das sich an Gesetz und Statuten halte. Selbst wenn der Rahmen der Vergabungen somit durch das Gesetz und die Statuten geregelt seit, schliesse das nicht aus, dass die erbrachten Leistungen freiwillig seien.