Citation: 2A.533/1999 01.02.2000 E. A

A.- Der aus dem Kosovo stammende A.________, geb. 11. Dezember 1965, arbeitete von 1991 bis 1996 im Kanton Solothurn als Saisonnier für ein Gipsergeschäft. Er verliess die Schweiz am 20. Dezember 1996, nachdem Gesuche um Umwandlung der Saison- in eine Jahresbewilli-gung bzw. um Erteilung einer ausserordentlichen Jahresbewilligung wegen langjähriger Saisontätigkeit erfolglos geblieben waren. Am 28. März 1997 reiste er wieder in die Schweiz ein und stellte ein Asylgesuch, welches am 8. Juli 1997 abgewiesen wurde. A.________ kehrte seinen Aussagen gemäss am 18. Juli 1997 in den Kosovo zurück und reiste anfangs September 1997 mit einem italienischen Visum via Italien illegal wieder in die Schweiz ein. Am 18. März 1998 wurde A.________ von der waadtländischen Polizei kontrolliert, als er mit dem Auto von C.________ aus X.________ unterwegs war. A.________ wurde darauf den Behörden des Kantons Jura zugeführt und im Asylbewerberzentrum von Y.________ untergebracht. Die Behörden des Kantons Jura beantragten am 21. April 1998 bei den jugoslawischen Behörden die Ausstellung eines Laissez-passer. Am 8. Juni 1998 heiratete A.________ die Schweizerin B.________, geb. 1951. Die beiden hatten sich im Hôtel du Lac von C.________ in X.________ kennengelernt, wo sich A.________ aufgehalten und ohne Bewilligung als Kellner gearbeitet hatte. Am 9. Juni 1998 stellte B.________, wohnhaft in Z.________, das Familiennachzugsgesuch für ihren Ehemann. Gemäss den Angaben der neuenburgischen Kantonspolizei wurde A.________ am 11. August 1998 wieder im Hôtel du Lac angetroffen, wo er erneut als Kellner arbeitete. Im Auftrag der Fremdenpolizei des Kantons Thurgau wurden die Eheleute am 14. September 1998 polizeilich zu Protokoll befragt. Sie gaben an, aus Liebe geheiratet zu haben und gemeinsam in Z.________ zu wohnen. Am 12. Oktober 1998 wurde A.________ am Wohnort von C.________ in X.________ kontrolliert.