Citation: P 43/06 11.04.2007 E. 4

Wie das kantonale Gericht richtig erwogen hat, steht der Beschwerdeführerin, nachdem sie das Wohnrecht nicht mehr ausübt, gemäss Erbteilungsvertrag monatlich der indexierte Betrag von Fr. 500.- zu. Sofern sie auf dessen Einforderung verzichtet, ist ihr dieses Einkommen bei der Berechnung der Ergänzungsleistung nach Art. 3c Abs. 1 lit. g ELG anzurechnen. Aus der Rechtsprechung gemäss BGE 99 V 110 kann sie dabei nichts zu ihren Gunsten ableiten. In jenem Fall wurde gesagt, dass ein Wohnrecht, welches aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr wahrgenommen werden konnte, grundsätzlich nicht in eine geldwerte Leistung umzurechnen sei. Hier liegt indessen eine anderslautende vertragliche Vereinbarung vor. Was in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde sonst vorgebracht wird, vermag nicht einzuleuchten, und es ist auch nicht erkennbar, was sich die Beschwerdeführer von der Einvernahme der Urkundsperson versprechen: So kann Sinn und Zweck der fraglichen Klausel doch einzig gewesen sein, die Mutter nicht nur für den Fall, dass sie das Wohnrecht nicht mehr würde ausüben wollen, sondern dass sie dazu aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr in der Lage sein würde, finanziell abzusichern.