Citation: 8C_924/2015 E. 3

Nach den vorinstanzlichen Erwägungen war der erste Unfall vom 4. November 2005 nicht geeignet, die Schulterbeschwerden zu verursachen, denn eine Zugbelastung auf die Sehnen der Rotatorenmanschette sei bei einem Sturz mit Abstützen des Armes ausgeschlossen. Es sei damit nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt, dass sich der Versicherte diese Verletzung beim fraglichen Unfall zugezogen habe, und es fehle deshalb an dem für die Leistungspflicht der SUVA vorausgesetzten natürlichen Kausalzusammenhang. Des Weiteren sei auch nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen, dass der Beschwerdeführer beim zweiten Unfall vom 12. Februar 2013 eine solche Verletzung erlitten habe oder dass dadurch eine vorübergehende richtunggebende Verschlimmerung eingetreten sei. Der Beschwerdeführer beruft sich dagegen auf die Einschätzung des Dr. med. C.________, Orthopädie Zentrum, vom 25. März 2015. Die für die Leistungspflicht der SUVA vorausgesetzte natürliche Kausalität lasse sich anhand der versicherungsinternen Berichte, insbesondere des Dr. med. D.________, SUVA Versicherungsmedizin, vom 29. Oktober 2014, nicht zuverlässig beurteilen. Es sei deshalb ein versicherungsexternes Gutachten einzuholen (BGE 139 V 225 E. 5.2 S. 229; 135 V 465).