Citation: 2C_1009/2022 E. 1.2

1.2. Das Beschwerderecht von Gemeinden ist in erster Linie in Art. 89 Abs. 2 lit. c BGG geregelt. Nach dieser Bestimmung sind Gemeinden und andere öffentlich-rechtliche Körperschaften zur Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten berechtigt, wenn sie die Verletzung von Garantien rügen, die ihnen die Kantons- oder Bundesverfassung gewährt. Dabei ist insbesondere die in Art. 50 Abs. 1 BV gewährleistete Gemeindeautonomie gemeint (BGE 149 I 81 E. 4.3; 140 III 644 E. 3.3.1; 140 I 90 E. 1.1). Sind die Voraussetzungen von Art. 89 Abs. 2 BGG nicht erfüllt, ist zu prüfen, ob die Gemeinde nach Art. 89 Abs. 1 zur Beschwerde berechtigt ist (BGE 140 I 90 E. 1.2). Dies setzt voraus, dass sie vor der Vorinstanz am Verfahren teilgenommen hat oder keine Möglichkeit zur Teilnahme erhalten hat (lit. a), durch den angefochtenen Entscheid besonders berührt ist (lit. b) und ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung oder Änderung hat (lit. c). Art. 89 Abs. 1 BGG ist in erster Linie auf Privatpersonen zugeschnitten, doch kann sich auch ein Gemeinwesen darauf stützen, wenn es durch den angefochtenen Entscheid gleich oder ähnlich wie ein Privater oder aber in spezifischer, schutzwürdiger Weise in der Wahrnehmung einer hoheitlichen Aufgabe betroffen wird (BGE 147 II 227 E. 2.3.2). Die Beschwerdeführerin beruft sich in der Sache nicht auf die Gemeindeautonomie oder eine sonstige verfassungsmässige Garantie im Sinne von Art. 89 Abs. 2 lit. c BGG, weshalb ihre Beschwerdeberechtigung nach den allgemeinen Voraussetzungen von Art. 89 Abs. 1 BGG zu prüfen ist. Die Beschwerdeführerin hat am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenommen. In der Hauptsache droht ihr durch die vom Beschwerdegegner geforderte Grenzbereinigung der Verlust eines Teils ihres Gemeindegebiets, was sie in ihrer Rechtsstellung besonders berührt. Damit ist die Beschwerdeführerin nach dem Grundsatz der Einheit des Verfahrens (vorne E. 1.1) auch durch den angefochtenen Zwischenentscheid besonders berührt und sie hat ein schutzwürdiges Interesse daran, dass die Sache durch einen unabhängigen Bezirksrat und eine unabhängige Ratsschreiberin behandelt wird. Sie ist folglich nach Art. 89 Abs. 1 BGG zur Beschwerde berechtigt.