Citation: U 364/01 14.03.2003 E. 3

3.1 Das kantonale Gericht ist in einlässlicher Würdigung der medizinischen Unterlagen zum Schluss gekommen, dass zwischen dem Unfallereignis vom 8. April 1992 und jenem vom 1. Mai 1998 kein Kausalzusammenhang besteht. Gestützt auf den Bericht des Dr. med. W.________ vom 27. Oktober 1998 und das Gutachten des Dr. med. C.________ vom 23. Juni 1999 sei mit überwiegender Wahrscheinlichkeit eine unfallunabhängige vertebro-basiläre Insuffizienz mit vasovagalen Reaktionen für den Schwindel verantwortlich. Wenn Dr. med. W.________ am 14. Januar 1999 gestützt auf die nachträglichen Angaben der Versicherten über auch nach dem Unfallereignis vom April 1992 aufgetretene Trümmelerscheinungen seine frühere Aussage relativiert habe, müsse dies mit Zurückhaltung gewertet werden, zumal gestützt auf die Vorakten (Berichte des Dr. med. P.________ vom 26. April 1995, Dr. med. E.________ vom 21. September 1993 und Dr. med. C.________ vom 7. Juli 1993) davon auszugehen sei, dass der status quo sine längst eingetreten sei. Das von der Beschwerdeführerin eingereichte Gutachten des Dr. med. S.________ vom 22. Februar 2000 vermöge die Beurteilungen des Dr. med. W.________ vom 27. Oktober 1998 und Dr. med. C.________ vom 23. Juni 1999 nicht zu entkräften. Der vorinstanzlichen Beweiswürdigung ist vollumfänglich beizupflichten. 3.2 Was in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde dagegen vorgebracht wird, vermag zu keinem anderen Ergebnis zu führen. Da der rechtserhebliche Sachverhalt umfassend abgeklärt worden ist und die bei den Akten liegenden medizinischen Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung erlauben, kann von der beantragten Einholung einer gerichtlichen Expertise abgesehen werden. Ausweislich der Akten hat der nach dem Unfall vom April 1992 vermehrt aufgetretene Schwindel sich im Laufe der Zeit stabilisiert und zu keinen nennenswerten Problemen Anlass gegeben. So hielt Dr. med. C.________ in seinem Gutachten vom 7. Juli 1993 fest, während eines halben Jahres nach dem Unfall sei die Versicherte durch starken Schwindel behindert gewesen; dieser sei nun aber praktisch verschwunden. Dr. med. E.________ führte im Bericht an die Zürich im September 1993 aus, der Schwindel habe sich stark gebessert und trete nur noch bei Arbeiten "über Kopf" und bei dorsal gebeugter Halswirbelsäule auf. Dr. med. S.________ bezeichnete die von Dres. med. W.________ und C.________ angeführte vertebrobasiläre Insuffizienz als blosse Hypothese, ohne indessen selber überzeugend darzulegen, weshalb der im Mai 1998 aufgetretene Schwindel als natürliche Folge des rund sechs Jahre früher erlittenen Unfalls zu betrachten ist.