Citation: 1C_565/2022 E. 3.3.2

3.3.2. Ist der vorinstanzliche Schluss, wonach die Voraussetzungen für eine Beschlagnahme des Mobiltelefons des Beschwerdeführers erfüllt gewesen wären, bundesrechtlich nicht zu beanstanden, ist auch nicht ersichtlich, inwiefern der Beschwerdegegner oder die Beschwerdegegnerin den Tatbestand der Nötigung erfüllt haben sollen. Es mag zwar durchaus zutreffen, dass der Hinweis des Beschwerdegegners an den Beschwerdeführer, sein Mobiltelefon müsse beschlagnahmt werden, wenn er nicht in die Durchsuchung vor Ort einwillige, beim Beschwerdeführer eine gewisse Drucksituation auslöste. Dies ändert allerdings nichts an der Tatsache, dass der Beschwerdegegner den Beschwerdeführer nur über die zulässigen weiteren gesetzlich vorgesehenen Zwangsmassnahmen bzw. die nächsten Ermittlungshandlungen aufklärte. Selbst wenn mithin eine gewisse Zwangslage für den Beschwerdeführer bestanden haben mag, kann bei dieser Sachlage nicht von einem unrechtmässigen Zwang oder der Androhung ernstlicher Nachteile seitens des Beschwerdegegners oder der Beschwerdegegnerin gesprochen werden. Dies wäre aber erforderlich, um allenfalls Hinweise, die auf ein strafbares Verhalten im Sinne von Art. 181 StGB schliessen liessen, bejahen zu können.