Citation: I 607/06 09.01.2008 E. 5

Was die in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde beanstandete Verweigerung der unentgeltlichen Rechtspflege im vorinstanzlichen Verfahren betrifft, ist festzuhalten, dass die Vorinstanz in der Bedarfsrechnung ohne weitere Begründung die ausgewiesenen Kosten für die Schulung der Tochter nicht vollumfänglich einbezogen hat (nur Berücksichtigung des Schulgeldes, nicht aber der Generalabonnements). Unter Einbezug der genannten Kosten ergibt sich kein Überschuss. In diesem Punkt ist die Verwaltungsgerichtsbeschwerde gutzuheissen. Die unentgeltliche Verbeiständung für das vorinstanzliche Verfahren ist zu gewähren, da auch die übrigen Voraussetzungen (Nicht-Aussichtslosigkeit, Gebotenheit der anwaltlichen Vertretung) gegeben sind (vgl. E. 6). Die Sache wird an das kantonale Gericht zurückgewiesen, damit es die Entschädigung für den Rechtsbeistand festlege.