Citation: 1B_481/2018 E. 1

Am 7. August 2018 fand vor dem Regionalgericht Bern-Mittelland die Hauptverhandlung im Strafverfahren gegen A.________ wegen Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte, einfacher Körper verletzung usw. statt. Zu Beginn der Verhandlung stellte A.________ gemäss Protokoll der Hauptverhandlung u.a. folgenden Antrag: "Die Videos, welche sich in den amtlichen Akten befinden, dürfen nicht verwendet werden (nicht verwertbar), weil diese unter Missachtung der Verteidigungsrechte erhoben worden seien (Art. 147 StPO). Sie seien definitiv zu vernichten." Da mit diesem Antrag auch ein Ausstandsbegehren gegen den Gerichtspräsidenten verbunden war, wurde die Hauptverhandlung abgebrochen. A.________ machte mit Schreiben vom 30. August 2018 an die Beschwerdekammer in Strafsachen des Obergerichts des Kantons Bern weitere Ausführungen zu seinem Antrag auf Vernichtung des Videomaterials. Eine weitere Eingabe erfolgte am 2. September 2018. Die Beschwerdekammer in Strafsachen des Obergerichts des Kantons Bern trat mit Beschluss vom 25. September 2018 auf die Beschwerde nicht ein. Zur Begründung führte sie zusammenfassend aus, dass verfahrensleitende Verfügungen und andere Verfahrenshandlungen, welche während der Hauptverhandlung ergangen respektive vorgenommen worden sind, nicht anfechtbar seien. Die Beanstandung sei nur noch zusammen mit der Anfechtung des Endentscheids möglich. Auf die Rüge bezüglich der Unverwertbarkeit bestimmter Videoaufzeichnungen sei deshalb nicht einzutreten. Soweit A.________ andere Verfahrenshandlungen beanstande, erfolge seine Beschwerde ausserdem zu spät. Die Hauptverhandlung habe am 7. August 2018 stattgefunden. Die Beanstandungen habe A.________ erst mit Schreiben vom 30. August 2018 und damit nicht innert der Beschwerdefrist von 10 Tagen vorgebracht.