Citation: 2C_683/2022 E. 4.2

4.2. Die Beschwerdeführerin erblickt eine Verletzung des Anspruchs auf das rechtliche Gehör weiter darin, dass die Vorinstanz für eine Entbindung vom Berufsgeheimnis zusätzlich zur Interessenabwägung konkrete Vorkehren durch die Angehörigen verlange, wie beispielsweise den Beizug einer Patientenorganisation. Dadurch sei auch das Recht auf Beweis verletzt. Wie die Unterinstanz sogar zugegeben habe, habe die Beschwerdeführerin keine Kenntnis von diesen zusätzlichen Verfahrensanforderungen haben können und keine Gelegenheit zur Nachbesserung erhalten. Damit legt die Beschwerdeführerin nicht hinreichend dar, inwiefern ihr Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt worden sein soll. Die Vorinstanz hat unter Hinweis unter anderem auf das Urteil 2C_37/2018 vom 15. August 2018 E. 6.4.4 erwogen, die Unterinstanz verlange zu Recht, dass Angehörige bereits konkrete Schritte unternommen hätten, um einen Behandlungsfehler zu prüfen. Sie erwog weiter, nach der Rechtsprechung des Verwaltungsgerichts ermögliche der Beizug einer Patientenorganisation bzw. Begutachtungsstelle durch die gesuchstellende Person, deren privates Interesse an der Entbindung anhand der Meinung einer spezialisierten Fachstelle zu verifizieren. Mit den Verweisen der Vorinstanz auf die bundesgerichtliche und die eigene Rechtsprechung setzt sich die Beschwerdeführerin im Rahmen ihres Vorbringens, sie habe keine Kenntnis von zusätzlichen Verfahrensanforderungen haben können, nicht substanziiert auseinander. Auf die entsprechende Rüge ist daher nicht weiter einzugehen.