Citation: 7B.75/2005 02.06.2005 E. 3

3.1 Der Beschwerdeführer bringt vor, er sei seit 2002 Aktivmitglied eines Männerchors in W.________ und seine Ehefrau sei dort Friedensrichterin. Diese Vorbringen sind neu und daher unzulässig. 3.2 Die Vorinstanz hält fest, der Beschwerdeführer habe bloss bei einem Wohnungsvermittler im Internet gesucht, wobei die Abfragen so restriktiv gewesen seien, dass sie kaum ein Resultat hätten zeitigen können. Der Beschwerdeführer wendet dagegen ein, von restriktiven Abfragen könne nicht die Rede sein, denn aus den Auszügen der Internetplattform gehe hervor, dass die Preisangabe und die Anzahl der Zimmer deutlich angegeben seien. Er habe bei Einwohnern in der Gemeinde nach freien Wohnungen gefragt und sich in den Zeitungen umgesehen, was leider nicht bewiesen werden könne. Mit diesen Vorbringen widerspricht der Beschwerdeführer den tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz, was unzulässig ist (E. 2 hiervor). Es bleibt somit bei der verbindlichen Tatsachenfeststellung der Aufsichtsbehörde. 3.3 In rechtlicher Hinsicht hat die Aufsichtsbehörde erwogen, die effektiv anfallenden Auslagen könnten nur vollumfänglich berücksichtigt werden, wenn sie der familiären Situation des Schuldners und den ortsüblichen Ansätzen entsprächen (BGE 129 III 526 ff.). W.________ sei eine ländliche Gemeinde mit kaum mehr als 500 Einwohnern. Ein Schuldner könne nicht für sich beanspruchen, in einer Gemeinde zu wohnen, wo kein Angebot an günstigen Mietobjekten bestehe. Die Bemühungen des Schuldners, den Mietzins zu senken, seien ungenügend. Diese Ansicht der Vorinstanz ist nicht zu beanstanden. Ein Schuldner kann nicht darauf bestehen, in einer Gemeinde zu wohnen, wo keine günstigen Wohnungen vorhanden sind.