Citation: 2C_68/2023 E. 8.1

8.1. Die Beschwerdeführerinnen machen geltend, die Vorinstanz habe eine Verletzung des Beschleunigungsgebots geprüft und im Ergebnis verneint. Nach Auffassung der Beschwerdeführerinnen ist diese Würdigung rechtsfehlerhaft. Seit der Eröffnung der Untersuchung am 13. Februar 2006 bis zur Fällung des angefochtenen Urteils am 16. November 2022 seien über 16 Jahre verstrichen. Dabei habe das bundesverwaltungsgerichtliche Beschwerdeverfahren länger gedauert als das Untersuchungsverfahren der WEKO. Es seien keine Gründe für die lange Dauer des Untersuchungs- und Beschwerdeverfahrens ersichtlich. Insbesondere sei die Angelegenheit nicht besonders komplex. Sowohl die WEKO als auch die Vorinstanz hätten das Beschleunigungsgebot verletzt. Die Verfahrensdauer sei unzumutbar und die Sanktion entsprechend zu reduzieren.