Citation: 8C_57/2019 E. A

Mit Schadenmeldung vom 4. September 2014 teilte die B.________ GmbH der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) mit, der bei ihr seit dem 1. September 2013 als Geschäftsführer tätige A.________, habe sich am 2. September 2014 beim Sturz von der untersten Sprosse einer Leiter eine Zerrung des linken Fussgelenks zugezogen. Die Suva anerkannte in der Folge ihre Leistungspflicht und erbrachte die gesetzlichen Leistungen in Form von Heilbehandlung und Taggeld. Mit unangefochten in Rechtskraft erwachsener Verfügung vom 5. Oktober 2015 stellte sie die Leistungen per 1. Oktober 2015 wegen Erreichens des Status quo sine ein. Am 12. Januar 2015 meldete die B.________ GmbH einen weiteren Unfall des A.________. Er habe am 23. Dezember 2014 einen Schwächeanfall erlitten und sei auf eine Tischkante gestürzt. Dabei habe er sich eine Rippenfraktur Costa 9 und 10 lateral links zugezogen. Die Suva übernahm hierfür die Kosten der Heilbehandlung. Nachdem über die B.________ GmbH der Konkurs eröffnet worden war, führte die Suva am 4. Dezember 2015 eine Schlussrevision durch. Im weiteren Verlauf zog sie die Akten der Arbeitslosenversicherung bei. Nach weiteren Abklärungen, darunter eine Befragung des A.________ am 5. Januar 2017, stellte die Suva mit Verfügung vom 20. März 2017 fest, es sei nicht überwiegend wahrscheinlich, dass A.________ im Zeitpunkt der Unfälle vom 2. September und 23. Dezember 2014 Arbeitnehmer der B.________ GmbH und damit obligatorisch unfallversichert gewesen sei. Die bereits ausgerichteten Leistungen im Betrag von insgesamt Fr. 78'182.95 seien daher zurückzuerstatten. Die dagegen erhobene Einsprache hiess die Suva insoweit gut, als die Heilbehandlungskosten nicht bei A.________, sondern direkt beim Krankenversicherer oder dem Leistungserbringer zurückzufordern seien (Einspracheentscheid vom 20. Oktober 2017). In Bezug auf die Taggelder (Fr. 62'071.25) wies sie die Einsprache ab.