Citation: 4A_186/2021 E. 4.5

4.5. Die Beschwerdeführerin bezeichnet die Aussagen der Beschwerdegegnerin als über weite Strecken widersprüchlich, unglaubhaft und nachweislich falsch. Sie erklärt sodann, es sei nicht glaubhaft, dass die Beschwerdegegnerin nicht gewusst habe, wie die Lohnmodalitäten ausgestaltet worden seien, zumal in der Lohnabrechnung vom Februar 2017 ersichtlich sei, dass Fr. 1'500.-- für die Miete abgezogen worden seien. Auch dieser entscheidende Punkte werde von der Vorinstanz nicht berücksichtigt. Letzteres ist nicht richtig. Die Vorinstanz ging ausdrücklich darauf ein, dass auf den Lohnabrechnungen keine Abzüge oder Hinweise darauf, dass Teilzahlungen auf mehrere Konti erfolgten, vermerkt sei; eine Ausnahme stelle die Abrechnung vom Februar 2017 dar, in welcher der Abzug von Fr. 1'500.-- handschriftlich aufgeführt werde (angefochtener Entscheid E. II.8.4.2). Aber auch darin konnte die Vorinstanz keine Vereinbarung über die Aufteilung des Lohnes erkennen. Inwiefern diese Würdigung der Abrechnungen willkürlich wäre, legt die Beschwerdeführerin nicht hinreichend dar. Aus dem gleichen Grund gehen auch ihre pauschalen Vorwürfe bezüglich der vorinstanzlichen Würdigung der Aussagen der Beschwerdegegnerin fehl.