Citation: 2A.161/2003 17.04.2003 E. 1

Auf den 1. April 2003 änderte der Bundesrat Art. 9 Abs. 2 der Verordnung über die Adressierungselemente im Fernmeldebereich vom 6. Oktober 1997 (AEFV; SR 784.104) dahin, dass im Bereich der einzeln zugeteilten Nummern der Grundsatz der Öffentlichkeit (nur) nicht für die Nummernkategorie 0878 gelte (vgl. AS 2003 397). Unter dem alten Regime waren auch alle einzeln zugeteilten Telekiosknummern (090x) von diesem Grundsatz ausgenommen (vgl. AS 1997 2879). Im Vorfeld dieser Änderung, im März 2003, hatten X.________ und das Treuhandbüro A.________ beim Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) den Erlass einer Feststellungsverfügung verlangt, wonach Namen und Adressen der einzelnen Inhaber von Telekiosknummern Dritten nur zugänglich gemacht werden dürften, wenn diese ein besonderes Interesse (insbesondere einen Verstoss gegen zivil-, straf- oder lauterkeitsrechtliche Bestimmungen oder einen missbräuchlichen Einsatz) glaubhaft gemacht hätten (bisherige Regelung von Art. 9 Abs. 2 AEFV). Daraufhin verfügte das BAKOM gegenüber X.________ und dem Treuhandbüro A.________ am 28. März 2003, die Einführung des Grundsatzes der Öffentlichkeit im Bereich von einzeln zugeteilten Nummern durch den Verordnungsgeber sowie die Umsetzung dieses Grundsatzes durch das BAKOM sei rechtmässig. Zugleich entzog es allfälligen Beschwerden gegen diese Verfügung die aufschiebende Wirkung.