Citation: U 127/05 16.08.2005 E. 1

Streitig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdeführerin zu Recht wiedererwägungsweise auf ihre urspüngliche Leistungszusage für das Ereignis vom 30. Juli 2001 zurückgekommen ist und die Verfügung vom 6. November 2002 aufgehoben hat. Das kantonale Gericht hat die Bestimmungen über den Unfallbegriff (Art. 6 Abs. 1 UVG in Verbindung mit Art. 9 Abs. 1 UVV) zutreffend dargelegt. Gleiches gilt für die Rechtsprechung zum Unfallbegriffsmerkmal der Ungewöhnlichkeit des äusseren Faktors (BGE 122 V 233 Erw. 1, 121 V 38 Erw. 1a), insbesondere bei einer Sportverletzung (BGE 130 V 117 Erw. 2.1 und 2.2). Beizupflichten ist im Weiteren der Erwägung der Vorinstanz, dass das am 1. Januar 2003 in Kraft getretene Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 in Bezug auf die Prüfung, ob das Ereignis vom 30. Juli 2001 als Unfall im Rechtssinne zu qualifizieren sei, nicht anwendbar (BGE 129 V 4 Erw. 1.2), hingegen bezüglich der Erwägungen über die Rechtmässigkeit der Wiedererwägung zu beachten ist. Darauf wird verwiesen.