Citation: 5P.198/2003 04.07.2003 E. 2

Gemäss Art. 90 Abs. 1 lit. b OG hat sich ein Beschwerdeführer mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheids auseinander zu setzen und im Einzelnen darzustellen, worin die Verletzung der angerufenen Verfassungsrechte bestehen soll. Im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde prüft das Bundesgericht nur klar und detailliert erhobene Rügen, was insbesondere eine ausreichende Auseinandersetzung mit dem angefochtenen Entscheid bedingt. Auf ungenügend begründete Rügen tritt das Bundesgericht nicht ein (BGE 110 Ia 1 E. 2a S. 3; 125 I 492 E. 1b S. 495; 127 III 279 E. 1c S. 282). Diesen Anforderungen an die Begründungspflicht genügt die vorliegende Beschwerde in keiner Weise. 2.1 Der Beschwerdeführer bringt zunächst vor, obwohl die Parteien während ihrer Ehe vorwiegend in Malaysia gelebt hätten und das Obergericht ausgeführt habe, der geschuldete Unterhalt richte sich nach dem während der Ehe gelebten Standard, sei es trotzdem vom schweizerischen Lebensstandard ausgegangen. Damit widerspreche das Obergericht sich selber, so dass der Entscheid an einem offensichtlichen Mangel leide. Das Obergericht hat einlässlich begründet, warum es auf den schweizerischen Lebensstandard abgestellt hat: Es hat ausgeführt, dass die Rückkehr in die Schweiz im gegenseitigen Einverständnis der Parteien erfolgt sei, um sich hier eine Existenz aufzubauen und im Hinblick darauf massgebliche Schritte bereits vollzogen wurden (Suche einer hiesigen Arbeitsstelle, Übersiedlung beider Parteien in die Schweiz). Auch wenn sich die Pläne von einem Familienleben in der Schweiz schliesslich innert kürzester Zeit zerschlagen hätten, sei daher zur Bestimmung der Unterhaltsbeiträge auf einen schweizerischen Lebensstandard abzustellen. Mit diesen - keineswegs widersprüchlichen - Erwägungen des Obergerichts setzt sich der Beschwerdeführer jedoch in keiner Weise auseinander. Er hebt einzig hervor, dass der während der Ehe überwiegende Lebensstandard derjenige in Malaysia gewesen sei, ohne auf die konkreten Ausführungen des Obergerichts Bezug zu nehmen. Damit genügt die Beschwerde in diesem Punkt den Anforderungen von Art. 90 Abs. 1 lit. b OG offensichtlich nicht. 2.2 Der Beschwerdeführer wendet sich weiter gegen die Anrechnung eines hypothetischen Einkommens. Da das Obergericht nicht festgestellt habe, dass er in die Schweiz zurückkommen und wieder seine alte oder eine ähnliche Stelle antreten könne, fehle die Voraussetzung für die Annahme eines hypothetischen Einkommens. Der Beschwerdeführer verkennt die Argumentation des Obergerichts: Dieses hat für die Festlegung des hypothetischen Einkommens neben Ausbildung und Berufserfahrung als massgeblich erachtet, dass der Beschwerdeführer bei seiner Rückkehr 1997 in die Schweiz bereits innert eines halben Jahres eine neue Anstellung gefunden hatte. Zudem hat es auf den damals erzielten Lohn abgestellt und dem Beschwerdeführer eine Übergangsfrist von rund sechs Monaten zugestanden. Auf diese einzelnen Elemente der obergerichtlichen Begründung geht der Beschwerdeführer jedoch überhaupt nicht ein. Soweit er zudem geltend macht, der angefochtene Entscheid sei ungenügend begründet, erhebt er keine eigenständige Rüge der Verletzung des rechtlichen Gehörs. Somit kann auch auf dieses Vorbringen nicht eingetreten werden (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG).