Citation: 1C_102/2022 E. 5.3

5.3. Die Erwägungen des angefochtenen Urteils lassen erkennen, dass die Vorinstanz dem Antrag auf Einvernahme der vormaligen Ehefrau des Beschwerdeführers als Zeugin in antizipierter Beweiswürdigung keine Folge leistete. Inwiefern diese Würdigung willkürlich sein soll, legt der Beschwerdeführer nicht dar und ist auch nicht ersichtlich, zumal die Zeugin nur Angaben zum Haus im Zeitpunkt der Erwerbs im Jahr 1974 hätte machen können und nicht ausgeschlossen werden kann, dass zwischen dem Stichtag vom 1. Juli 1972 und diesem Datum bauliche Erweiterungen vorgenommen wurden. Zudem wäre der Beweiswert der Aussage der angerufenen Zeugin aufgrund ihrer persönlichen Nähe zum Beschwerdeführer und der Schwierigkeit, sich an Jahrzehnte zurückliegende Umstände genau zu erinnern, klein (vgl. Urteile 5A_708/2014 vom 23. März 2015 E. 2; 5A_947/2020 vom 4. November 2022 E. 5.1.4). Demnach durfte die Vorinstanz willkürfrei annehmen, der vom Beschwerdeführer geltend gemachte Ausbauzustand seines Hauses im Jahr 1972 könnte auch bei einer Bestätigung dieses Zustands im Jahr 1974 durch die angerufene Zeugin nicht als überwiegend wahrscheinlich qualifiziert werden.