Citation: 8C_100/2024 E. 11.2

11.2. Entgegen der Beschwerdeführerin ist ihr zumutbares Belastungsprofil hinreichend abgeklärt (vgl. E. 7.7 hiervor). Unter Berücksichtigung desselben ist ihre Restarbeitsfähigkeit nach allgemeiner Lebenserfahrung auf dem massgebenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt, der auch Nischenarbeitsplätze, also Stellen- und Arbeitsangebote umfasst, bei welchen Menschen mit Behinderung mit einem sozialen Entgegenkommen von Seiten des Arbeitgebers rechnen können, verwertbar (vgl. zum Ganzen BGE 148 V 174 E. 9.1 mit Hinweisen). Die Beschwerdeführerin hat einen Abschluss in Sozialwissenschaften. In dieser Konstellation ist es nicht bundesrechtswidrig, dass die Vorinstanz zur Ermittlung ihres Invalideneinkommens die LSE-Tabelle T17, Ziff. 26 "Jurist/innen, Sozialwissenschaftler/innen und Kulturberufe" beizog. Es ist nicht ersichtlich, inwiefern sie damit eine überdurchschnittliche Invalidenkarriere unterstellt hätte, zumal sie vom statistischen Lohn bis 29 Jahre ausging, obwohl die Beschwerdeführerin im Zeitpunkt der Renteneinstellung ab August 2022 34 Jahre alt war.