Citation: 2C_1008/2016 E. 4.2

4.2. Aus dem strafrechtlichen Urteil ergibt sich, dass der Beschwerdeführer zusammen mit seinen Mittätern den Kokainimport von der Dominikanischen Republik in die Schweiz organisiert und geplant hat, er folglich in einer hierarchisch höheren Position der Organisation gestanden und riskante Tätigkeiten anderen Personen überlassen hat. Bei den deliktischen Handlungen handelte es sich um wesentliche Tatbeiträge, aus denen seine erhöhte Stellung in der Organisation folgt. Dabei ist der Beschwerdeführer äusserst professionell und mit hoher krimineller Energie vorgegangen. Ihm wurde der strafrechtlich relevante Umgang mit 10,54 kg reinem Kokain angelastet. Daraus folgt auch die äusserst hohe Freiheitsstrafe, welche auf Veranlassung des Bundesgerichts aufgrund der relevanten Strafzumessungsfaktoren von neun auf zehn Jahre korrigiert wurde. Das Bundesgericht hat zudem bereits im Strafverfahren präzisierend festgehalten, dass der Beschwerdeführer nicht nur für den Umgang mit 10,54 kg reinen Kokains verurteilt wurde. Die zehnjährige Freiheitsstrafe umfasst darüber hinaus das Anstaltentreffen zum Import von Kokaingemisch im Kilogrammbereich und zum Anbau von rund 40 kg Marihuana, mehrfache Widerhandlungen gegen das Waffengesetz sowie die mit Strafbefehl des Bezirksstatthalteramtes Liestal geahndete Verkehrsregelverletzung und Übertretung der Nationalstrassenabgabe-Verordnung. Insgesamt muss von einer erheblichen kriminellen Energie und damit von einem schweren Verschulden ausgegangen werden.