Citation: 2A.10/2005 02.05.2005 E. A

Der pakistanische Staatsangehörige A.________ (geb. 1959) hatte am 27. Dezember 1981 in Pakistan seine Landsfrau B.________ (geb.1962) geheiratet. Dieser Ehe entsprossen der Sohn C.________ (geb. 1987) und die Tochter D.________ (geb. 1990). A.________ reiste am 3. Dezember 1990 in die Schweiz ein und stellte ein Asylgesuch. Sowohl im Rahmen des Asylverfahrens wie auch gegenüber der Fremdenpolizei des Kantons Zürich gab er sich als lediger und kinderloser Asylbewerber aus. Am 13. August 1993 lehnte das Bundesamt für Flüchtlinge sein Asylgesuch ab und setzte ihm eine Frist zur Ausreise aus der Schweiz bis 30. November 1993. Die Eidgenössische Asylrekurskommission wies die gegen diese Verfügung erhobene Beschwerde am 30. September 1993 ab. Am 27. September 1993 heiratete A.________ die ursprünglich aus Thailand stammende Schweizer Bürgerin E.________ (geb. 1960), nachdem er zuvor am 17. August 1993 vor dem Notariat Zürich (Altstadt) die eidesstaatliche Erklärung abgegeben hatte, er sei nie verheiratet gewesen. Gestützt auf diese Heirat erhielt er eine Aufenthaltsbewilligung. Am 3. November 1998 wurde die kinderlos gebliebene Ehe mit E.________ rechtskräftig geschieden. A.________ stellte am 14. Oktober 1998 und am. 3. November 1998 Gesuche um Erteilung der Niederlassungsbewilligung, wobei er in beiden Gesuchen seine Familienangehörigen in Pakistan unerwähnt liess. Am 4. Dezember 1998 wurde ihm die Niederlassungsbewilligung für den Kanton Zürich erteilt. Am 22. Dezember 2000 wurde in Rawalpindi/Pakistan der gemeinsame Sohn von A.________ und B.________ F.________ geboren.