Citation: 1B_159/2023 E. 2.5

2.5. Die Kritik des Beschwerdeführers an diesen Erwägungen ist nicht stichhaltig. Gestützt auf die Feststellungen der Vorinstanz ist davon auszugehen, dass die verordnete Alkoholabstinenz eine positive Wirkung auf die Wiederholungsgefahr hat. Ob diese Wirkung als direkt oder indirekt zu qualifizieren ist, ist nicht entscheidend. Angesichts der hohen Sicherheitsrelevanz der Anlasstaten (Brandstiftung) ist es zudem nicht unverhältnismässig, wenn das Obergericht die persönliche Freiheit des Beschwerdeführers weniger stark gewichtete und das Electronic Monitoring allein nicht als ausreichend erachtete. Schliesslich ist auch die Kritik unzutreffend, dass die Haaranalyse unwirksam sei, weil sie nur mit grosser zeitlicher Verzögerung auf einen möglichen Alkoholkonsum folge. Gleich wie beim Electronic Monitoring entfaltet auch diese Form der Kontrolle eine präventive Wirkung auf die betroffene Person, da sich diese der Gefahr einer späteren Entdeckung einer Verletzung der Auflage bewusst sein muss. Auch die Kosten der lediglich quartalsweise vorzunehmenden Haaranalyse lassen diese Massnahme nicht als unzumutbar erscheinen.