Citation: 2C_679/2015 E. 6.3.3

6.3.3. Der Beschwerdeführer hat die ersten 39 Jahre seines Lebens in der Dominikanischen Republik verbracht und ist mit Sprache, Mentalität und Kultur ohne Weiteres vertraut. Nachdem er in die Schweiz gezogen war, kehrte er mehrmals zu Ferienzwecken zurück in sein Heimatland, letztmals im Jahr 2010. Dort leben nach wie vor zwei Brüder, zu denen er gemäss seinen Aussagen im Rahmen des rechtlichen Gehörs im Jahr 2012 offenbar regelmässig telefonischen Kontakt hatte, was allerdings bei der erneuten Befragung im Jahr 2014 nicht mehr der Fall gewesen sein soll. Des Weiteren leben vier Kinder von ihm in der Dominikanischen Republik. Diesen hatte er eigenen Aussagen (anlässlich der Befragung 2012) zufolge regelmässig Unterhaltsbeiträge zukommen lassen. Er erwähnte seine Kinder in der Befragung von 2014 zwar nicht, seine Ehefrau gab jedoch an, dass ein telefonischer Kontakt bestehe. Es kann daher davon ausgegangen werden, dass der Beschwerdeführer nach wie vor über soziale Kontakte, insbesondere auch zu Verwandten, in seiner Heimat verfügt. Eine berufliche Integration scheint, wenn auch schwierig, nicht ausgeschlossen. Insgesamt erweist sich eine Rückkehr in die Dominikanische Republik für ihn damit nicht als unzumutbar.