Citation: 8C_427/2023 E. B

Gegen diese Verfügung (vom 10. Mai 2022) erhob A.________ Beschwerde beim Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich. Sie machte geltend, dass Dres. med. D.________ und E.________ vom MZR befangen seien. Die Beschwerdegegnerin und die Gutachterstelle, das heisst Dr. med. E.________, hätten sich nach der neurologischen Verlaufsuntersuchung zunächst telefonisch ausgetauscht. Danach habe sich Dr. med. E.________ mit dem Anliegen der zusätzlichen Schwindelabklärung am 27. Januar 2022 schriftlich an die Beschwerdegegnerin gewandt. Die entsprechende Korrespondenz sei ihr jedoch nicht zur Kenntnis gebracht worden. Es sei ihr gegenüber somit nicht die volle Transparenz gewahrt worden, sondern vielmehr habe die Gutachterstelle teilweise im Verborgenen agiert, was eine Befangenheit des Dr. med. E.________ begründet habe. Zudem lasse das ihr erst später zur Kenntnis gebrachte Schreiben vom 27. Januar 2022 beziehungsweise dessen Formulierung zusätzlich auf eine Befangenheit des neurologischen Gutachters Dr. med. D.________ schliessen. Das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich wies die Beschwerde mit Urteil vom 16. Mai 2023 ab. Mit Beschluss vom gleichen Tag ordnete das Sozialversicherungsgericht im Beschwerdeverfahren gegen die Reduktion der Taggeldleistungen (Einspracheentscheid vom 16. Oktober 2020) nach Durchführung einer mündlichen Verhandlung die Einholung eines polydisziplinären Gerichtsgutachtens beim Universitätsspital Basel (asim) an.