Citation: 4D_24/2016 E. 4.3.2

4.3.2. Die Vorinstanz erwog diesbezüglich, dass der Besteller für den Bestand und die Höhe des Ersatzanspruchs bei der Mängelbeseitigung auf Kosten des Unternehmers die Beweislast trage. Als notwendige Grundlage der rechtlichen Beurteilung hätte der Beschwerdeführer [als Besteller] als erstes die Höhe der entstandenen Kosten substantiiert und spezifiziert darlegen müssen. Dazu finde sich in der Klageantwort jedoch lediglich der Hinweis, die Herstellung und Montage der fehlenden Geländer hätte rund Fr. 24'000.-- gekostet. Gleichzeitig habe der Beschwerdeführer pauschal auf die "Zusammenstellung Kostenersatzvornahme und Mangelfolgekosten (inkl. Belege) " in act. 17 seiner Beilagen verwiesen. Auch die Duplik enthalte lediglich einen Verweis auf act. 17 mit zwei Rechnungen der "C.________". Damit fehle es bereits an einer ausreichenden Substantiierung und Spezifizierung der genauen Kostenhöhe. Überdies hätte der Beschwerdeführer als notwendige Grundlage der rechtlichen Beurteilung hinsichtlich der Kostentragungspflicht und der Angemessenheit der geltend gemachten Kosten - unter Bezugnahme auf die spezifischen und substantiierten Kosten - darlegen müssen, welche Arbeiten und welche Werklieferungen und -arbeiten (auch im Hinblick auf die verschiedenen Geländervarianten) im Zusammenhang mit der entsprechenden Ersatzvornahme erfolgten. Zudem hätte er vergleichsweise auf die im Vertrag vorgesehenen Geländerausführungen Bezug nehmen müssen. Diesen Substantiierungspflichten sei der Beschwerdeführer im Behauptungsstadium vor der Erstinstanz nicht nachgekommen. Zu Recht sei die Erstinstanz daher von einer mangelhaften Substantiierung dieses Anspruchs ausgegangen.