Citation: 7B_804/2024 E. 5.3

5.3. Der Beschwerdeführer bringt dagegen vor, seine "Zweifel an der Richtigkeit des Gutachtens" seien "durchaus angebracht und verständlich". Dies begründet er indessen einzig mit der Dauer des Explorationsgesprächs von "nur gerade zwei Stunden" sowie den scheinbar abweichenden (aber vor Bundesgericht nicht weiter dargelegten) Ansichten des Psychiaters, bei welchem er seit Juni 2024 in die wöchentliche Gesprächsstunde gehe. Diese pauschalen Vorbringen sind nicht geeignet, die vorinstanzliche Würdigung des Gutachtens in Frage zu stellen, die vom Bundesgericht nur unter Willkürgesichtspunkten geprüft wird (statt vieler Urteil 7B_368/2023 vom 18. April 2024 E. 2.3.2 mit Hinweisen). Darüber hinaus verhält sich der Beschwerdeführer widersprüchlich, wenn er einerseits die Richtigkeit des Gutachtens in Frage stellt, sich andererseits aber selbst darauf beruft. So zitiert er aus dem (bloss ausschnittweise als Beschwerdebeilage eingereichten) Gutachten und behauptet, dieses sehe "also eine ambulante Therapie ebenfalls als mögliche Behandlungsweise der psychischen Erkrankung des Beschwerdeführers" bzw. es werde "von einer solchen nicht abgeraten". Diese Behauptung wird jedoch dadurch entkräftet, dass im (in den Vorakten vollständig enthaltenen) Gutachten ausdrücklich Folgendes festgehalten ist: "Eine ambulante Massnahme erscheint derzeit aber (noch) nicht ausreichend, da im Moment noch ein intensiver Behandlungsbedarf einschliesslich medikamentöser Einstellung besteht und bei mangelhafter Behandlungsbereitschaft des Expl., die Kontroll- und Interventionsmöglichkeiten im ambulanten Rahmen ungenügend wären."