Citation: 1C_97/2021 E. 4

Die Beschwerdeführerin macht - wie schon im Verfahren vor der Vorinstanz - geltend, sie habe bereits mit einem Umgebungsplan vom 20. November 2019 alle massgebenden Auflagen der Stammbaubewilligung erfüllt. Damit stösst die Beschwerdeführerin ins Leere, und zwar ebenfalls aufgrund der Rechtskraft der 1. Abänderungsbewilligung. Die Rüge, anstelle der unter Auflagen erteilten Bewilligung der 1. Abänderungspläne hätte infolge Erfüllung der Auflagen der Stammbaubewilligung die Baufreigabe erteilt werden müssen, wäre (gleichermassen) im Rahmen einer Anfechtung der 1. Abänderungsbewilligung vorzubringen gewesen. Dass die Beschwerdeführerin die entsprechende Verfügung unangefochten in Rechtskraft erwachsen liess, ist ihr vorliegend nach Treu und Glauben umso mehr entgegenzuhalten, als das Verfahren auf Erteilung der 1. Abänderungsbewilligung auf ihr Ersuchen hin durchgeführt wurde.