Citation: 5A_1048/2019 E. 6.3

6.3. Ferner führt der Beschwerdeführer aus, die Beschwerdegegnerin habe lediglich in pauschaler Weise bestritten, dass die Schulden bestanden hätten. Gemäss ständiger Rechtsprechung vermöchten pauschale Bestreitungen substanziierte Behauptungen nicht zu widerlegen. Die Vorinstanzen seien in die Rolle der Beschwerdegegnerin geschlüpft, wenn sie an ihrer Stelle einwandten, es bestünden Hinweise darauf, dass die Steuerschulden bereits teilweise getilgt bzw. verrechnet worden seien. Dies stelle eine Verletzung des Verhandlungsgrundsatzes sowie der Beweislastregeln dar. Schon das Bezirksgericht begründete seinen Entscheid damit, BB 19 (Beilage zur Klageantwort) sei zu entnehmen, dass betreffend die Kantons- und Gemeindesteuern 2010 bereits Beträge verrechnet worden seien und vor dem Stichtag Gütertrennung auch noch eine Einzahlung stattgefunden habe. Des weiteren sei den Akten auch nicht zu entnehmen, auf welchen konkreten Zeitraum sich das Steuerguthaben gemäss KB 71, eingereicht anlässlich der Hauptverhandlung, bezogen habe, sodass nicht abschliessend beurteilt werden könne, wie hoch die Steuerschuld betreffend das Jahr 2010 per Stichtag Gütertrennung effektiv gewesen sei. Der Beschwerdeführer hätte seine Rüge damit ohne Weiteres bereits im Berufungsverfahren vortragen können, was er unterlassen hat. Er kann sich nicht erst vor Bundesgericht darauf besinnen (vgl. BGE 143 III 290 E. 1.1 mit Hinweisen). Seine Beschwerde bleibt in diesem Punkt erfolglos.