Citation: 6B_535/2024 E. 3.7

3.7. Gleiches gilt, soweit sich die Beschwerdeführerin auf einen Verbotsirrtum nach Art. 21 StGB beruft. Die Beschwerde erschöpft sich insoweit ebenfalls in appellatorischer Kritik, ohne sich mit den Ausführungen der Vorinstanz auseinander zu setzen. Die Vorinstanz legt ausführlich dar, weshalb in der gegebenen Konstellation ein Verbotsirrtum vermeidbar gewesen sei und schon deshalb ausscheide. Dabei geht sie auch auf die Vorbringen der Beschwerdeführerin ein und entkräftet diese, etwa den Hinweis, es seien zunächst selbst die Swissmedic und die Staatsanwaltschaft über die Zweckbestimmung des fraglichen Lasergeräts im Unklaren gewesen (angefochtenes Urteil E. 1.5.6.4 b S. 30 f.). Die Beschwerdeführerin setzt sich ebenso mit diesen Darlegungen der Vorinstanz mit keinem Wort auseinander, sondern verweist einzig auf die ihrer Meinung nach fehlende Sorgfaltspflichtwidrigkeit ihres Verhaltens und wiederholt pauschal ihren von der Vorinstanz aufgenommenen Einwand betreffend die anfängliche Unsicherheit der Swissmedic und der Staatsanwaltschaft hinsichtlich der Zweckbestimmung. Sie genügt damit auch insoweit den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 1 und Art. 106 Abs. 2 BGG nicht, weshalb auf ihre Kritik nicht einzutreten ist (vgl. wiederum E. 1 oben).