Citation: 8C_884/2009 23.07.2010 E. 3

3.1 Das kantonale Gericht hat in umfassender Würdigung der medizinischen Akten, insbesondere gestützt auf die Gutachten der MEDAS vom 5. Januar 2005 und des medizinischen Zentrums Y.________ vom 20. Februar 2007 für das Bundesgericht grundsätzlich verbindlich festgestellt, dass die Versicherte in der Lage wäre, mit einem Arbeitspensum von 70 % als kaufmännische Angestellte tätig zu sein. 3.2 Wie die Vorinstanz zutreffend erwogen hat, sind die Gutachten entgegen den Vorbringen der Beschwerdeführerin nicht deshalb unvollständig, weil an der Begutachtung kein Neuropsychologe beteiligt war: Bereits den Gutachtern der MEDAS, Dr. med. M.________, Facharzt für Neurologie, für Allgemeinmedizin und für Psychiatrie und Psychotherapie und Dr. med. H.________, Facharzt für Innere Medizin/Rheumatologie lagen der neuropsychologische Bericht der lic. phil. E.________, Psychologin FSP in der Rehaklinik X.________, vom 23. September 2002 vor. Wie sich aus dem Gutachten ergibt, hat der Neurologe die von der Psychologin festgestellte mittelschwere Störung der kognitiven Leistungsfähigkeit in seine Beurteilung miteinbezogen; eine eigene neuropsychologische Testung war somit entbehrlich. Mindestens das Gutachten der MEDAS vom 5. Januar 2005 stellt demnach eine umfassende Begutachtung dar. 3.3 Das Gericht darf den im Verfahren nach Art. 44 ATSG eingeholten, den Anforderungen der Rechtsprechung entsprechenden Gutachten externer Spezialärzte hohen Beweiswert zuerkennen, solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen (BGE 135 V 465 E. 4.4 S. 470 mit weiteren Hinweisen). Solche konkrete Indizien ergeben sich entgegen den Vorbringen der Versicherten nicht aus dem Bericht des Dr. phil. N.________, Fachpsychologe für Neuropsychologie FSP und Fachpsychologe für Kinder und Jugendliche FSP, vom 15. Oktober 2008. Wie der Psychologe darin ausführt, besteht eine sehr grosse Übereinstimmung zwischen seinen Erhebungen und den im Jahre 2002 in der Rehaklinik X.________ erhobenen Befunden. Die vom Psychologen abweichend von den Gutachtern tiefer eingeschätzte Arbeitsfähigkeit beruht demnach nicht auf neuropsychologischen Erkenntnissen, zu denen die Gutachter keinen Zugang gehabt hätten. Damit erscheint die Feststellung der Arbeitsfähigkeit der Vorinstanz aufgrund der Angaben der Gutachter nicht als bundesrechtswidrig. 3.4 Durfte die Vorinstanz, ohne Bundesrecht zu verletzen, von einer 70%igen Arbeitsfähigkeit der Versicherten als kaufmännische Angestellte ausgehen, so ist die Abweisung des Leistungsgesuches unbestrittenermassen nicht zu beanstanden. Die Beschwerde der Versicherten ist demnach abzuweisen.