Citation: 1B_446/2018 E. 3.4

3.4. Auch soweit die Beschwerdeführerin der Vorinstanz eine Verletzung der Begründungspflicht vorwirft, ist ihr Vorbringen nicht stichhaltig. Der Anspruch auf rechtliches Gehör verlangt von der Behörde, dass sie die Einwände der betroffenen Person tatsächlich hört, ernsthaft prüft und in ihrer Entscheidfindung angemessen berücksichtigt. Nicht erforderlich ist, dass sich die Begründung mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt (BGE 142 II 49 E. 9.2 S. 65; 137 II 226 E. 3.2 S. 270; je mit Hinweisen). Die Vorinstanz hat im angefochtenen Entscheid die Voraussetzungen der Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege für die Privatklägerschaft hinlänglich geprüft und begründet, weshalb sie diese als nicht erfüllt erachtet, nämlich weil die Beschwerdeführerin endgültig auf die Geltendmachung von Zivilansprüchen verzichtet habe (Hauptbegründung), respektive weil eine allfällige Zivilklage aussichtslos erscheine (Eventualbegründung). Die Beschwerdeführerin konnte diesen Entscheid sachgerecht anfechten.