Citation: I 682/06 26.07.2007 E. 4

Streitig sind die erwerblichen Auswirkungen des Gesundheitsschadens. Der Beschwerdeführer beanstandet die von der Vorinstanz anhand eines Prozentvergleichs durchgeführte Invaliditätsbemessung und beantragt, es sei als Invalideneinkommen der Tabellenlohn gemäss Lohnstrukturerhebung, Anforderungsniveau 3, beizuziehen. 4.1 Die gesetzlichen und rechtsprechungsgemässen Regeln über die Durchführung des Einkommenvergleichs, einschliesslich derjenigen über die Anwendung der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung, charakterisieren sich als Rechtsfragen (BGE 132 V 393 E. 3.3 S. 399). Diese sind im Rahmen der geänderten Kognitionsregelung (oben E. 2) frei überprüfbar. 4.2 Die Einkommensermittlung hat so konkret wie möglich zu erfolgen. Für die Festsetzung des Invalideneinkommens ist nach der Rechtsprechung daher primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, so können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne herangezogen werden (BGE 129 472 E. 4.2.1 S. 475). 4.3 Gemäss den Feststellungen der Vorinstanz kann der Beschwerdeführer, wie bereits ausgeführt (E. 3), seinen angestammten Beruf auch weiterhin ausüben. Auch wenn das Arbeitsverhältnis von der vormaligen Arbeitgeberin gekündigt wurde, rechtfertigt es sich mit Blick auf die besondere Spezialisierung des Versicherten indessen nicht, beim Einkommensvergleich Tabellenlöhne heranzuziehen, würde dies doch mangels Erfassung eines entsprechenden Berufs eine genügend konkrete Ermittlung des hypothetischen Invalideneinkommens nicht zulassen. Dies räumt auch der Versicherte ein. Entscheidend ist, dass der Beschwerdeführer trotz seinem Leiden mit einem um 50 % reduzieren Arbeitspensum dem angestammten Beruf nachgehen könnte und er bei ausgeglichenem Arbeitsmarkt, von welchem hier auszugehen ist (BGE 110 V 273 E. 4b S. 276), eine mit der vormaligen vergleichbare Stelle finden würde. Es ist daher nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz den Invaliditätsgrad gestützt auf einen Prozentvergleich bemessen hat. Damit kann auch die Frage offen gelassen werden, welches Anforderungsniveau zu wählen wäre (dazu Urteil vom 2. Mai 2007, I 732/06, E. 4.2.2). Zu ergänzen ist, dass die Frage nach der Höhe des Leidensabzuges eine typische Ermessensfrage ist, deren Beantwortung letztinstanzlicher Korrektur nur dann zugänglich wäre, wenn das kantonale Gericht das Ermessen rechtsfehlerhaft ausgeübt hat, also bei Ermessensüberschreitung, -missbrauch oder -unterschreitung (Art. 104 lit. a OG; BGE 132 V 393 E. 3.3 S. 399). 4.4 Damit liegt auch keine Rechtsverletzung vor, weshalb der kantonale Entscheid zu bestätigen ist.