Citation: 6B_1439/2021 E. 2.4.2

2.4.2. Mit Bezug auf den subjektiven Tatbestand von Art. 197 Abs. 4 bzw. Abs. 5 StGB führt die Vorinstanz aus, der Beschwerdeführer habe zweifellos um die offensichtlich kinderpornografischen Eigenschaften des Films gewusst, habe er ihn doch angeschaut, obschon ihm sehr schnell hätte klar sein müssen, um welche Art von Film es sich handle. Bei der Weiterleitung über Facebook Messenger habe es sich nicht um ein "Versehen" handeln können, sei diese doch auf WhatsApp und damit einem anderen Medium erfolgt. Ihm sei denn auch bewusst gewesen, dass das Video auf seinem Mobiltelefon verblieben sei, konnte er doch bei der polizeilichen Einvernahme sofort bestätigen, dass diese Datei noch im Chatverlauf seines Mobiltelefons gespeichert sei. Die Vorinstanz führt aus, der Beschwerdeführer habe sowohl in Bezug auf die Weiterleitung, den Besitz als auch den zumindest einmalig notwendigen Konsum des Films vorsätzlich gehandelt.