Citation: 4A_325/2014 E. 2.3

2.3. Die Beschwerdeführerin führt aus, es stelle sich einerseits die Frage, ob ein Arbeitnehmer nach jahrzehntelanger Ausrichtung einer Gratifikation auch bei einem behaupteten schlechten Betriebsergebnis Anspruch auf Auszahlung einer Gratifikation habe oder ob das Vorliegen von wirtschaftlichen Gründen den Arbeitgeber berechtigen würden, von der Ausrichtung einer Gratifikation abzusehen. Andererseits stelle sich die Frage, ob sich ein Arbeitnehmer bezüglich der Lohnfortzahlung bzw. dem Kündigungsverbot auf eine Zusicherung verlassen könne, die der Arbeitgeber gegenüber der Verkäuferfirma abgegeben habe und den Arbeitnehmern so mitgeteilt wurde. Damit legt die Beschwerdeführerin keineswegs dar, inwiefern es sich bei den aufgeworfenen (Rechts-) Fragen um solche von grundsätzlicher Bedeutung handeln sollte. Sie zeigt weder auf, inwiefern es sich dabei um umstrittene Fragen handeln sollte noch worin ein dringendes Interesse bestehen würde, eine erhebliche Rechtsunsicherheit zu beseitigen. Ebenso wenig legt sie dar, inwiefern sich eine Korrektur der sehr umfangreichen Rechtsprechung des Bundesgerichts im Bereich der Qualifikation einer Sondervergütung als Gratifikation bzw. Bonus aufdrängen sollte. Damit ist das Vorliegen einer Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG nicht dargetan, weshalb es an den Eintretensvoraussetzungen für die Beschwerde in Zivilsachen fehlt.