Citation: 6B_1135/2023 E. 3.3.3

3.3.3. Die Vorinstanz erwog im Wesentlichen, der Beschwerdeführer sei nicht vorbestraft (vgl. angefochtenes Urteil, E. 3.11). Am Morgen des 11. Februar 2018 habe er B.________ erheblich verletzt (Kontusion des Nasenbeins, Rissquetschwunde und Prellung unterhalb des linken Auges). Der Getroffene sei unmittelbar nach dem Faustschlag zu Boden gegangen. Die Verletzungen an der Faust des Beschwerdeführers würden die Heftigkeit des Schlags belegen. Weiter habe der Beschwerdeführer aus rein egoistischen Beweggründen gehandelt. Er sei nach einem Anruf seines jüngeren Bruders zum Tatort gestossen und habe dort in die bereits befindliche Auseinandersetzung eingegriffen. Das Tatverschulden sei mittel bis schwer. Die Tatsache, dass der Beschwerdeführer mit erheblicher Gewaltbereitschaft in eine ihn nicht betreffende Auseinandersetzung eingegriffen habe, zeige zudem eine gewisse Unberechenbarkeit und Skrupellosigkeit in Konfliktsituationen. Weiter erwog die Vorinstanz, für die Wahl der Strafart sei auch den Opferinteressen Rechnung zu tragen. Eine Geldstrafe könne gegenüber dem Opfer den Eindruck vermitteln, der Täter würde sich von Schuld "freikaufen". Vorliegend sei, um "den Interessen des Opfers" sowie dem Verschulden Rechnung zu tragen, eine Freiheitsstrafe angemessen. Dies auch aus Präventionsgründen. Nach Ansicht der Vorinstanz ist eine kurze Freiheitsstrafe besser geeignet, den Beschwerdeführer von der Ausübung weiterer Straftaten abzuhalten als eine Geldstrafe (angefochtenes Urteil, E. 3.6).