Citation: 1C_205/2019 E. 3.4.3

3.4.3. Weder die abstrakte Prüfung der Zonenkonformität des fraglichen Erotiksalons durch die Vorinstanz noch deren abstrakte Beurteilung des Vorliegens eines zwingenden öffentlichen Interesses an dessen Verbot widerspricht demnach dem genannten Entscheid. Aus diesem ergibt sich somit nicht, dass das angefochtene Urteil unhaltbar oder sonst wie willkürlich wäre (vgl. BGE 144 I 170 E. 7.3 S. 174 f.; 144 II 281 E. 3.6.2 S. 287; jeweils mit Hinweisen). Soweit die Beschwerdeführerin die Willkür ausserdem darin erblickt, dass eine abstrakte Prüfung in klarem Widerspruch zur (angeblich) liberalen Auffassung der Öffentlichkeit bezüglich der Sittenwidrigkeit des Sexgewerbes stehe, ist dies angesichts der vorerwähnten bundesgerichtlichen Rechtsprechung ebenfalls unbegründet.