Citation: 4A_461/2021 E. A

A.a. Die A.________ SA (Klägerin, Beschwerdeführerin) ist eine im Handelsregister des Kantons Zug eingetragene Aktiengesellschaft. Sie bezweckt das Studium, die Vermarktung und Verwaltung der Thermen in U.________ und im V.________tal, das Studium und die allgemeine Verwaltung von Aktivitäten im Zusammenhang mit dem Kurswesen und dem Tourismus sowie die Verwaltung von Restaurants, Bars, Hotels und Geschäften jeder Art. Die Gemeinde B.________ (Beklagte 1, Beschwerdegegnerin 1) ist im April 2004 aus dem Zusammenschluss verschiedener Gemeinden entstanden. Die C.________ SA (Beklagte 2, Beschwerdegegnerin 2) mit Sitz in U.________ bezweckt insbesondere die Förderung und Entwicklung von Projekten im Tourismus-, Hotellerie-, Sport- und Freizeitbereich. Die Organisation D.________ (Beklagte 3, Beschwerdegegnerin 3) ist eine öffentlich-rechtliche Körperschaft und bezweckt die Förderung, Information und Beratung von Touristen. A.b. Am 27. Januar 2010 schloss die Klägerin mit der Organisation E.________ einen Vertrag (nachfolgend: Projektvertrag 2010) ab, in dem Letzterer als "Veräusserer" und die Klägerin als "Erwerberin" bezeichnet wird. Hauptgegenstand dieses Vertrags ist die Verpflichtung des Veräusserers, der Klägerin gegen Bezahlung von Fr. 1.65 Mio. sowie einer Kommission von 5 % für die bis zur Baubewilligung vom Veräusserer vermittelten Investitionssummen 6'000 Namenaktien der Beklagten 2 bzw. ein entsprechendes Kaufsrecht zu übertragen. Die Klägerin verpflichtete sich zudem zur Erstattung von im Anhang B des Vertrags aufgelisteten Kosten im Betrag von Fr. 260'000.--. Der Projektvertrag 2010 enthält in Ziffer 10 unter dem Titel "Gerichtsstand" die folgende Schiedsklausel: "Alle aus dem vorliegenden Vertrag sich ergebenden Differenzen sind dem Schiedsgericht der Zürcher Handelskammer mit Sitz in Zürich zur endgültigen Entscheidung gemäss den Vorschriften ihres Schiedsverfahrens zu unterbreiten." Am 12. Februar 2014 schloss die Klägerin eine zweite Vereinbarung ab, diesmal mit der Beklagten 1 (nachfolgend: Convenzione 2014). Die Klägerin verpflichtete sich gegenüber der Beklagten 1, die im Projektvertrag 2010 vereinbarte Verpflichtung zum Erwerb der Namenaktien der Beklagten 2 bis spätestens am 30. Juni 2014 zu erfüllen. Die Beklagte 1 hatte ihrerseits bis Ende 2013 unter Vorbehalt allfälliger Rekursverfahren die zur Überbauung der im Eigentum der Beklagten 2 stehenden Grundstücke notwendige Variante der Bauordnung PRP3 fertigzustellen und übernahm dabei zusätzliche finanzielle und obligatorische Verpflichtungen. Die Convenzione 2014 enthält in Ziffer 14 folgende Rechtswahl- und Gerichtsstandsklausel: "Qualsiasi contestazione che dovesse sorgere in applicazione della presente convenzione sarà giudicata in base al diritto svizzero, ritenuto che il foro sarà quello di U.________." In der Übersetzung des Schiedsgerichts: "Jegliche Streitigkeit, welche im Zusammenhang mit der Anwendung des vorliegenden Vertrages entstehen sollte, wird nach Schweizer Recht beurteilt, wobei der Gerichtsstand U.________ sein wird." Am 23. Juni 2017 schloss die Klägerin einen dritten Vertrag ab (nachfolgend: Diritto di compera 2017), diesmal mit der Beklagten 1 und der Beklagten 2. Damit räumte die Beklagte 1, die offenbar inzwischen das Eigentum an den Namenaktien der Beklagten 2 erworben hatte, der Klägerin ein bis am 31. Dezember 2019 befristetes und um ein Jahr einmalig erstreckbares Kaufsrecht am besagten Aktienpaket ein. Der Kaufpreis wurde dabei auf Fr. 2.6 Mio. festgelegt. Zur Erlangung des Kaufsrechts hatte die Klägerin bis spätestens am 31. März 2018 ein Reugeld im Betrag von Fr. 260'000.-- fiduziarisch zu hinterlegen. In § F2 des Diritto di compera 2017 wurde die Rechtswahl- und Gerichtsstandsklausel in Ziffer 14 der Convenzione 2014 wortwörtlich übernommen. In der Folge kam es zu Meinungsverschiedenheiten zwischen den Parteien.