Citation: 6B_149/2017 E. 4.5.1

4.5.1. Beim Vorwurf der Verletzung der Fürsorge- oder Erziehungspflicht wendet der Beschwerdeführer ein, die Anklageschrift umschreibe nicht genügend konkret, wie er seine Kinder vernachlässigt und deren körperliche sowie seelische Entwicklung gefährdet habe. Es würden darin lediglich exemplarisch Handlungen aufgeführt, die als Tätlichkeiten zu qualifizieren seien (Beschwerde S. 28 Ziff. 35). Die Rüge ist unbegründet. Mit der Vorinstanz ist festzuhalten, dass in der Anklageschrift das dem Beschwerdeführer vorgeworfene Verhalten hinreichend konkret umschrieben ist. So wird darin genannt, wann, wo, mit welchen Gegenständen und auf welche Art er seine Kinder geschlagen, getreten oder gewürgt hat (Urteil S. 13 E. 3.d) cc) aaa). Die Frage, ob das inkriminierte Verhalten den objektiven Tatbestand von Art. 219 StGB erfüllt, betrifft nicht die Verletzung des Anklagegrundsatzes (vgl. E. 7 nachstehend).