Citation: 8C_542/2022 E. 5.1

5.1. Das kantonale Gericht hat dem polydisziplinären BEGAZ-Gutachten vom 14. Juli 2020 Beweiskraft zuerkannt, wonach der Beschwerdeführer in seiner angestammten und jeder anderen Tätigkeit zu 60 % arbeitsunfähig ist. Es hat weiter erwogen, die gutachterlich attestierte Arbeitsunfähigkeit beziehe sämtliche Tätigkeiten eines selbstständigen Rechtsanwalts mit ein. Unterschiedlich zu gewichtende Tätigkeiten, in welchen der Beschwerdeführer ungleich beeinträchtigt wäre, lägen nicht vor. Die festgehaltene Arbeitsunfähigkeit sei auf die Beeinträchtigung der kognitiv-mentalen Ausdauer respektive Gedächtnis- und Konzentrationsschwächen zurückzuführen. Nachdem diese Einschränkungen unabhängig von der konkreten beruflichen Verrichtung aufträten, erweise sich ein Betätigungsvergleich als nicht zielführend. Gestützt darauf ist die Vorinstanz nach Würdigung der im individuellen Konto (nachfolgend: IK) verbuchten Erwerbseinkommen zum Schluss gelangt, weder das Validen- noch das Invalideneinkommen könnten aufgrund der darin ausgewiesenen Schwankungen zuverlässig bestimmt werden. Die Beschwerdegegnerin habe den Invaliditätsgrad somit - durch Abstellen auf das statistische Jahreseinkommen eines Rechtsanwalts bei beiden Vergleichseinkommen - zu Recht in Anlehnung an einen Prozentvergleich festgelegt und dem Beschwerdeführer vom 1. Dezember 2017 bis 31. Dezember 2020 eine Dreiviertelsrente zugesprochen (Invaliditätsgrad: 60 %).