Citation: 6B_915/2014 E. 1.3

1.3. Der Beschwerdeführer legt nicht dar, inwiefern die vorinstanzliche Beweiswürdigung willkürlich sein soll. Mit den Ausführungen der Vorinstanz setzt er sich nicht hinreichend auseinander. Seine Vorbringen erschöpfen sich weitgehend in einer unzulässigen appellatorischen Kritik. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn er ohne hinreichende Begründung behauptet, dass die Aussage A.________s an der polizeilichen Einvernahme als einziges Beweismittel zu wenig präzis sei und sich daraus nicht ergebe, dass er in einem Zug ausgeschwenkt, vorbeigefahren und wieder eingebogen sei. Wenn der Beschwerdeführer vorträgt, es sei nicht ausgeschlossen, dass paralleler Kolonnenverkehr geherrscht habe, dann übersieht er, dass selbst dann keine Willkür vorliegt, wenn eine andere Lösung oder Würdigung ebenfalls vertretbar oder gar zutreffender erscheint. Die Vorinstanz durfte auf die Aussagen A.________s abstellen. Dabei ist unerheblich, dass er sich bei der Konfrontationseinvernahme zu anderen Vorwürfen äusserte und zum Rechtsüberholen des weissen Lieferwagens nichts mehr sagte. Nachdem die Staatsanwaltschaft keine Fragen dazu stellte, hätte der anwaltlich vertretene Beschwerdeführer entsprechende Fragen formulieren können.