Citation: 1P.797/2000 11.01.2001 E. 4

4.- Dass bei der Beschwerdeführerin aufgrund des Verdachts, sie habe die ihr vorgeworfene Geldwäscherei als Mitglied einer kriminellen Organisation betrieben, von einer konkreten Kollusionsgefahr auszugehen ist (zum Begriff der Kollusion: BGE 123 I 31 E. 3c S. 35 mit Hinweisen), wird von ihr nicht substantiiert in Frage gestellt. Sie bringt lediglich in allgemeiner Weise vor, die Kollusionsgefahr nehme mit jeder Untersuchungshandlung ab. Mit Blick auf die noch bevorstehenden umfangreichen Abklärungen im Rahmen der Aktion "Cherry" muss im derzeitigen Verfahrensstadium jedoch noch immer befürchtet werden, die Beschwerdeführerin könnte in Freiheit zur Verdunkelung der deliktischen Handlungen beitragen.