Citation: 8C_110/2018 E. 4.2

4.2. Dass das kantonale Gericht die von der IV-Stelle wiedererwägungsweise verfügte Aufhebung des Rentenanspruchs bestätigt hat, ist nicht bundesrechtswidrig. Zwar schilderte der RAD das Profil einer noch zumutbaren Verweistätigkeit. Bezüglich der Frage, inwieweit der Versicherte diese in zeitlicher Hinsicht noch auszuüben vermöge, stützte er sich jedoch ausdrücklich auf die Ergebnisse des Belastbarkeitstrainings. Dort hatte der Beschwerdeführer gemäss der mit Blick auf den Abschlussbericht des Vereins F.________ vom 21. Oktober 2011 nicht offensichtlich unrichtigen vorinstanzlichen Tatsachenfeststellung aber keine leidensangepasste, sondern eine körperlich anspruchsvolle Tätigkeit verrichtet. Des Weiteren berücksichtigte das kantonale Gericht, dass der RAD-Arzt auf dem hier zur Diskussion stehenden Gebiet keine Fachperson sei. Damit fehlte es an mit der notwendigen Sorgfalt durchgeführten fachärztlichen Abklärungen, was in nicht zu beanstandender Weise als klare Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes praxisgemäss eine qualifizierte Unrichtigkeit der Verfügung begründet (BGE 141 V 405 E. 5.2 S. 414 f.; Urteile 8C_789/2017 vom 30. Mai 2018 E. 3.2.1 und 9C_307/2011 vom 23. November 2011 E. 3.2).