Citation: 7B_218/2023 E. 5

Die Vorinstanz schützt die Nichtanhandnahmeverfügung vom 24. November 2021 und erwägt im Wesentlichen, die Sachlage präsentiere sich auch nach Erhebung der Strafanzeigen vom 30. September und 9. bzw. 14. Oktober 2021 bei der Stadtpolizei Zürich immer noch exakt gleich, sodass eine Anhandnahme eines Strafverfahrens wegen des identischen Lebenssachverhalts dem Verbot der doppelten Strafverfolgung (Art. 11 Abs. 1 StPO; Grundsatz "ne bis in idem") zuwiderlaufe. Die Beschwerdeführerin habe in ihren Anzeigen weder neue Tatsachen vorgebracht noch neue Beweismittel eingereicht. Als Beweggrund für die erneute Strafanzeige habe sie zudem ausdrücklich angeführt, dass aus ihrer Sicht ihre frühere Beschwerde falsch beurteilt bzw. nicht behandelt worden sei. Raum für eine Wiederaufnahme i.S.v. Art. 310 Abs. 2 i.V.m. Art. 323 StPO und damit auch für Art. 11 Abs. 2 StPO bestehe damit nicht.