Citation: 8C_411/2022 E. 4.3.2

4.3.2. Der Beschwerdeführer bemüht jedoch die bundesgerichtliche Rechtsprechung, wonach bei versicherten Personen, deren Rente revisionsweise herabgesetzt oder aufgehoben werden soll, nach mindestens fünfzehn Jahren Bezugsdauer oder wenn sie das 55. Altersjahr zurückgelegt haben, die ("vermutungsweise") anzunehmende Unzumutbarkeit einer Selbsteingliederung gilt (vgl. BGE 145 V 209 E. 5.1 mit Hinweisen). Er moniert, in seinem Fall sei davon auszugehen, dass er sich nicht selber eingliedern könne. Daraus kann er nichts für sich ableiten. Denn die Vorinstanz hat den Anspruch auf Arbeitsvermittlung nicht mit dem Argument der Zumutbarkeit der Selbsteingliederung, sondern vielmehr mit dem fehlenden Eingliederungswillen verneint. Auf die entsprechenden Vorbringen in diesem Punkt ist somit nicht weiter einzugehen.