Citation: 4A_446/2020 E. 5.2

5.2. Der Beschwerdeführer rügt die Auffassung der kantonalen Instanzen, er habe den Beweis nicht dafür erbringen können, dass die Hypothek deshalb hätte aufgestockt werden müssen, um die vom Beschwerdeführer geltend gemachte Forderung zu bezahlen. Der Zeuge C.________ habe nämlich ausgesagt, es sei möglich, dass er eine Architekturrechnung gesehen habe, und bestätigt, dass mehrere Besprechungen im Beisein der Parteien mit der Bank stattgefunden hätten. Es sei selbstredend, dass es sich bei diesen mehrfachen Besprechungen im Beisein der Parteien bei der finanzierenden Bank des Beschwerdegegners nach der rechtskräftig erteilten Baubewilligung und kurz nach der Zustellung der Architekturrechnung um Finanzierungsfragen, nämlich die Aufstockung der Hypothek zwecks Bezahlung des Architektenhonorars handeln müsse, zumal der Zeuge es für möglich gehalten habe, bei diesen Gesprächen eine Architekturrechnung des Beschwerdeführers gesehen zu haben. Die Rüge ist nicht stichhaltig: Dass es bei den Besprechungen mit der Bank um Finanzierungsfragen gegangen sein dürfte, liegt in der Tat nahe. Die Aussage des Zeugen lässt aber ebenso die Möglichkeit offen, dass er bei den Gesprächen gar keine Architekturrechnung des Beschwerdeführers gesehen hat. Es ist im Ergebnis nicht offensichtlich unhaltbar, wenn die Vorinstanz gestützt auf diese Aussage, den Nachweis, es sei um die Aufstockung der Hypothek zwecks Bezahlung des Architektenhonorars gegangen, nicht für erbracht hält.