Citation: I 784/02 26.06.2003 E. 4.2

4.2.1 Die Beschwerdegegnerin war somit ab 1974 - trotz der Geburt ihres Sohnes 1978 - während zehn Jahren durchgehend zu 100 % als Büglerin erwerbstätig. Nachdem sie ihre Arbeit bei der F.________ AG in den Jahren 1984/1985 - nach ihren Aussagen gesundheitsbedingt - auf 50 % reduzierte hatte, eine entsprechende Einschränkung ist auch auf Grund der in den IK-Auszügen enthaltenen Einkommensangaben nachvollziehbar, nahm sie 1987 noch ein 13 %-Reinigungspensum bei der Primarschulgemeinde U.________ an. Von 1974 bis 1984/1985 war sie demnach zu 100 %, von 1984/1985 bis 1987 zu 50 %, von 1987 bis Ende 1990 zu 63 % (50 % und 13 %) und von 1991 bis 1998 zu 68 % (55 % und 13 %) erwerbstätig. 4.2.2 Der Betrachtungsweise der Verwaltung, die Beschwerdegegnerin wäre im Verfügungszeitpunkt als Gesunde lediglich zu 50 % erwerbstätig gewesen, kann bereits angesichts des Umstands, dass sie einzig in den Jahren 1984/1985 bis 1987 50 %, ab 1987 jedoch im Ausmass von 63 % und ab 1991 sogar zu 68 % gearbeitet hat, nicht gefolgt werden.