Citation: 6B_1071/2018 E. 4

Der Beschwerdeführer griff seine Ehefrau gemäss dem angefochtenen Entscheid am 1. September 2006 nach einer verbalen Auseinandersetzung in einem akuten Stadium einer psychotischen Entgleisung einer paranoiden Schizophrenie tätlich an, indem er sie in die Wange biss, ihr mit den Fäusten Schläge gegen den Kopf versetzte und danach mit zwei Küchenmessern mit einer Klingenlänge von je ca. 20 cm ungezielt mehrfach auf sie einstach. Der Beschwerdeführer leidet gemäss dem Gutachten vom 15. März 2018 an einer schwer ausgeprägten chronischen Schizophrenie. Das Gutachten geht bei einer Entlassung aus der deliktpräventiven Einbettung angesichts der wahnhaft verzerrten Selbstüberschätzung der eigenen Belastbarkeit und dem Drang nach Unabhängigkeit und Absetzung der Medikamente von einer deutlich ausgeprägten Rückfallgefahr aus, wobei auch mit schweren Gewalttaten zu rechnen sei. Die Vorinstanz erwägt, das psychiatrische Gutachten sei klar, inhaltlich widerspruchsfrei und erfasse alle vom Gesetz geforderten Punkte. Es gebe keine Gründe, an der Stichhaltigkeit und an der Qualität des aktuellen Gutachtens zu zweifeln (angefochtener Entscheid S. 16 f.). Die hohe Rückfallgefahr für schwere Gewaltdelikte ergebe sich auch aus dem Therapiebericht vom 5. April 2017 und der vom Beschwerdeführer an der Hauptverhandlung vor Bezirksgericht verkündeten Absicht, inskünftig keine Medikamente mehr einzunehmen (angefochtener Entscheid S. 17). Angesichts dessen erachtet die Vorinstanz die Voraussetzungen von Art. 59 Abs. 4 StGB für eine zweite Verlängerung der stationären Massnahme um weitere fünf Jahre als erfüllt. Sie setzt sich hierfür ausführlich mit den Argumenten des damals anwaltlich vertretenen Beschwerdeführers auseinander. Der Beschwerdeführer legt nicht ansatzweise dar, dass und weshalb der angefochtene Entscheid gegen Bundesrecht verstossen könnte. Auf die Beschwerde ist mangels einer tauglichen Begründung im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.