Citation: 4A_546/2023 E. 5.6.3

5.6.3. Soweit die Beschwerdeführerin eine andere Würdigung der Ereignisse nach der Abmahnung sowie des Gesprächs vom 30. April 2020 fordert, die letztlich zur Aussprache der fristlosen Kündigung geführt haben sollen (namentlich die angebliche Weigerung des Beschwerdegegners, vereinbarte Arbeiten durchzuführen), übt sie blosse appellatorische Kritik, ohne sich mit den vorinstanzlichen Erwägungen (bzw. den erstinstanzlichen Erwägungen, die sich die Vorinstanz zu eigen machte; vgl. hiervor E. 5.2.3) hinreichend auseinanderzusetzen. Sie zeigt namentlich nicht hinreichend auf, dass sie die (wechselnden) Aufgaben und Pflichten, die dem Beschwerdegegner während des Arbeitsverhältnisses übertragen worden sein sollen - entgegen der Vorinstanz - hinreichend substanziiert hat. Auch unter dem Kapitel D ("[w]eshalb die fristlose Kündigung gerechtfertigt war") bringt die Beschwerdeführerin keine hinreichenden und inhaltlich neuen Rügen vor, sondern legt erneut in freien Ausführungen ihre Sicht der Dinge dar. Darauf kann nicht eingetreten werden.