Citation: 9C_712/2012 E. 5.2

5.2. Die Vorbringen des Beschwerdeführers vermögen auch in diesem Punkt keine Bundesrechtswidrigkeit darzutun. Aktenwidrig ist zunächst die Behauptung, die Beschwerdegegnerin habe der O.________ GmbH keinen Vermittlungsauftrag erteilt. Dass durchaus Vermittlungsbemühungen stattfanden, lässt sich dem Schreiben der O.________ GmbH vom 30. Mai 2011 zweifelsfrei entnehmen, worin diese ihre Abklärungsergebnisse darlegte und wörtlich festhielt: " Wir können zurzeit nicht vermittelnd wirken, es sind uns keine Stellen bekannt, die frei wären. " Im Übrigen ist die vorinstanzlich geschützte Einstellung der Arbeitsvermittlung in keiner Weise zu beanstanden, namentlich nicht angesichts der langjährigen, auch an der fehlenden subjektiven Eingliederungsbereitschaft des Beschwerdeführers gescheiterten Bemühungen (vgl. Urteil I 589/98 vom 21. Juni 1999, publiziert in: AHI 2000 198). Entgegen den Ausführungen des Beschwerdeführers wurde ein Umschulungsanspruch nie (rechtsverbindlich) zugesichert, insbesondere nicht in der Vernehmlassung der Beschwerdegegnerin vom 18. März 2003 (worin diese lediglich festhielt, die Verfügung vom 3. Dezember 2002 verwehre einen Umschulungsanspruch nicht) und im vorinstanzlichen Urteil vom 18. Februar 2004 (wo das kantonale Gericht erwog, eine spätere Umschulung sei durch die damals sinnvollere Arbeitsvermittlung nicht ausgeschlossen). Von einem treuwidrigen Verhalten kann keine Rede sein. Schliesslich hält der vorinstanzlich verneinte Anspruch auf Umschulung auch mit Blick darauf vollumfänglich vor Bundesrecht Stand, dass der subjektiv nicht eingliederungsbereite Versicherte seit 1979 als angelernter Maschinenführer tätig gewesen war und ihm nach Einschätzung der Medas-Gutachter aus medizinischer Sicht weiterhin ein breites Feld an Tätigkeiten offen stehen würde.