Citation: 6B_1451/2022 E. 4.2

4.2. Neben den Personalbeweisen würdigt die Vorinstanz verschiedene objektive Beweismittel, so insbesondere den Kurzbericht des Forensischen Instituts Zürich, zwei Gutachten des Instituts für Rechtsmedizin der Universität (IRM) Zürich zur Auswertung von DNA-Spuren, den ärztlichen Befund des Kinderspitals Zürich, je ein Gutachten des IRM zur körperlichen Untersuchung der Privatklägerin und des Beschwerdeführers und die Auswertung des Mobiltelefons des Beschwerdeführers. Die Vorinstanz berücksichtigt die sachverständigen Angaben zu den DNA-Spuren des Beschwerdeführers im Intimbereich der Privatklägerin und die Verbindungen zwischen den Mobiltelefonen der Privatklägerin und des Beschwerdeführers. Gestützt darauf verwirft sie mit der Erstinstanz verschiedene Einwände des Beschwerdeführers. Die Vorinstanz verweist auf die erstinstanzliche Erwägung, wonach die Aussagen der Privatklägerin konsistent, detailliert, realitätsnah und ohne wesentliche Widersprüche seien und mit den Erkenntnissen aus dem DNA-Gutachten und den Feststellungen zu den Mobiltelefonnummern in Einklang stünden. Sodann schliesst sie sich der erstinstanzlichen Einschätzung an, wonach die Aussagen des Beschwerdeführers unglaubhafte Schutzbehauptungen darstellen. Die Vorinstanz gelangt wie die Erstinstanz zum Schluss, dass sich aus den Aussagen der Privatklägerin und den objektiven Beweismitteln ein stimmiges Gesamtbild ergibt. Sie hat keine relevanten Zweifel, dass sich der in der Anklage umschriebene Sachverhalt tatsächlich so zugetragen hat. Gemäss Vorinstanz hat der Beschwerdeführer zumindest in Kauf genommen, dass die Privatklägerin im Schutzalter ist. Spätestens zu Beginn des dritten Vorfalls habe er gewusst, dass sie noch nicht 16 Jahre alt sei. Die Vorinstanz schliesst aus, dass es sich um eine konstruierte Sachverhaltsdarstellung der Privatklägerin handelt.