Citation: 8C_112/2016 E. 5

Das kantonale Gericht hat die medizinische Aktenlage insbesondere auch aus somatischer Sicht eingehend dargelegt. Nach seinen Feststellungen ist eine Verbesserung des physischen Gesundheitszustands ausgewiesen, denn es habe inzwischen keine Algodystrophie beziehungsweise kein CRPS (Typ II) mehr diagnostiziert werden können. Der Beschwerdeführer sei in der Lage, seine linke Hand funktionell unbehindert einzusetzen, zur Faust zu schliessen und seine Langfinger auszustrecken. Selbst die repetitive Bewegung von Gewichten bis zu fünf Kilogramm sei ihm mit der linken Hand nunmehr wieder möglich. Aus rein somatischer Sicht sei ihm nicht mehr bloss eine leichte, sondern eine leichte bis mittelschwere Verweistätigkeit mit dem gutachtlich umschriebenen Belastungsprofil zu 100 Prozent zumutbar. Konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit dieser ärztlichen Einschätzung, auf welche sich die Vorinstanz gestützt hat, sind nicht zu erkennen, denn es liegen keine neueren Arztberichte vor, die davon abweichen würden (BGE 137 V 210 E. 1.3.4 S. 227; 135 V 465 E. 4.4 S. 470; 125 V 351 E. 3b/bb S. 353).