Citation: 5A.30/2006 09.11.2006 E. 3

Zusammenfassend ergibt sich, dass mit Bezug auf die Behandlung (bzw. Nichtbehandlung) des Gesuchs des Beschwerdeführers vom 20. Juni 2005 eine Rechtsverweigerung durch das EDI festzustellen ist. Das EDI wird aufgefordert, über das Gesuch umgehend im positiven oder negativen Sinn materiell zu entscheiden. Zufolge der grundsätzlichen Gutheissung der Rechtsverweigerungsbeschwerde wird das EDI entschädigungspflichtig (Art. 159 Abs. 2 OG); Gerichtskosten sind nicht zu erheben (Art. 156 Abs. 2 OG).