Citation: 1C_38/2017 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz ist davon ausgegangen, die Gemeinde sei Trägerin des umstrittenen Strassenprojekts. Nach den Beschwerdeführern ist es willkürlich, wenn nicht der Beschwerdegegner als Projektträger angesehen wird. Diesen Vorwurf erheben die Beschwerdeführer, entgegen den Ausführungen der Gemeinde, nicht erstmals vor Bundesgericht. Diese Rüge ist somit im bundesgerichtlichen Verfahren zulässig. Die Projektträgerschaft der Gemeinde lässt sich indessen ohne Verletzung des Willkürverbots (vgl. dazu allgemein BGE 141 I 70 E. 2.2 S. 72; 137 I 1 E. 2.4 S. 5) damit begründen, dass die Gemeinde Eigentümerin der Strasse und des Wegs ist, die vom Projekt betroffen sind. Nach § 1 i.V.m. § 5 Abs. 2 des kantonalen Strassengesetzes vom 27. September 1981 (StrG; LS 722.1) findet dieser Erlass unter anderem Anwendung auf Strassen im Eigentum der Gemeinde. Zwar war der Beschwerdegegner an der Vorbereitung des Projekts beteiligt und sind ihm von der Gemeinde Kosten auferlegt worden, weil das Projekt der Erschliessung seiner Bauparzelle dient. Diese Sachlage führt aber nicht dazu, dass es sich um ein privates Strassenprojekt handeln würde. Im angefochtenen Urteil war in diesem Zusammenhang keine ausführliche Begründung erforderlich; die diesbezügliche Gehörsrüge (Art. 29 Abs. 2 BV) geht fehl.