Citation: 6B_504/2012 E. 2.3

2.3. Ohne Grund beanstandet der Beschwerdeführer die Beweiswürdigung in Bezug auf die beschlagnahmten schriftlichen Aufzeichnungen der Beschwerdegegnerin 2 (Beschwerde, S. 40-42). Gemäss den Erwägungen der Vorinstanz werden die Aussagen der Beschwerdegegnerin 2 durch den von ihr verfassten Abschiedsbrief abgerundet. Der Brief zeuge von einer tiefen Enttäuschung, die die Beschwerdegegnerin 2 über ihre Ehe empfinde und spreche eine deutliche Sprache, auch wenn das Wort "Vergewaltigung" oder "Nötigung" nicht ausdrücklich erwähnt werde. Insgesamt passe er gut ins Stimmungsbild, welches die Beschwerdegegnerin 2 insbesondere in ihren ersten Einvernahmen gezeigt habe (Entscheid, S. 21). Diese Erwägungen sind nicht schlechterdings unhaltbar. Die Kritik des Beschwerdeführers ist appellatorisch. Mit seinen Vorbringen legt er nur dar, wie der Abschiedsbrief richtigerweise zu interpretieren wäre. Ein Kränkungs- und Rachemotiv der Beschwerdegegnerin 2 ergibt sich daraus jedenfalls nicht. Die schriftlichen Einträge der Beschwerdegegnerin 2 im A4-Ringblock berücksichtigt die Vorinstanz bei der Beweiswürdigung nicht. Sie bringt damit ohne Willkür zum Ausdruck, dass diese nichts Wesentliches zum rechtserheblichen Sachverhalt beizutragen vermöchten.