Citation: 1B_674/2021 E. 2.3

2.3. Nach den Vorbringen der Staatsanwaltschaft hat das Strafgericht bei der Feststellung der tatrelevanten Drogenmenge Tat- und Rechtsfragen durcheinandergebracht und sie falsch - zu tief - berechnet. Diese Einschätzung hat die Appellationsgerichtspräsidentin auf nachvollziehbare Weise als plausibel eingestuft und auch zutreffend darauf hingewiesen, dass jede auch noch so geringfügige Erhöhung der Strafe deren teilbedingten Vollzug ausschliesse (Art. 43 Abs. 1 StGB e contrario). Der Beschwerdeführer hält dem entgegen, man hätte nicht nur die Erfolgsaussichten des Rechtsmittels der einen Partei - der Staatsanwaltschaft -, sondern auch diejenigen seiner Anschlussberufung in Betracht ziehen müssen. Darin habe er dargelegt, dass zumindest der Vorwurf, die ihm angelasteten Straftaten als Mitglied einer Bande begangen zu haben, unzutreffend sei.