Citation: 2C_270/2020 E. 4.2.2

4.2.2. Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, von seinem Vater verstossen worden zu sein bzw. wegen der Auflösung der Ehe eine Familienfehde oder Blutrache zu befürchten, belegt er dies nicht weiter. Er schildert lediglich mögliche Probleme bei einer Rückkehr in die Heimat; dass sich diese mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit tatsächlich realisieren könnten und in diesem Sinn ein "real risk" für ihn besteht (Art. 3 EMRK), tut er - entgegen seiner Begründungspflicht - nicht dar (vgl. die Urteil 2C_1063/2019 vom 17. Januar 2020 E. 2.3.2 und 2C_868/2016 vom 23. Juni 2017 E. 5.2.2 - 5.2.7, je mit Hinweisen). Seine Vorbringen erschöpfen sich in abstrakt gehaltenen Behauptungen. Es steht ihm im Übrigen frei, sich in einem anderen Teil des Kosovos niederzulassen als in der Region U.________, von wo er stammt und wo er die Möglichkeit einer Blutfehde befürchtet. Ein weiterer Aufenthalt in der Schweiz ist in diesem Zusammenhang nicht "erforderlich".