Citation: 8C_703/2019 E. 5.1

5.1. Gemäss angefochtenem Entscheid beträgt das Invalideneinkommen Fr. 29'647.-. Die Vorinstanz stützte sich bei dessen Bemessung auf die Tabellen gemäss Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik (LSE) mit einem Ausgangswert von Fr. 5'169.- (Tabelle TA1, 2016, Kompetenzniveau 2, Männer, Ziff, 77 [sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen]) und passte diesen mittels Nominallohnindex der branchenspezifischen Tabelle T1.1.10 auf das Jahr 2018 an. Im weiteren berücksichtigte das kantonale Gericht eine attestierte Arbeitsfähigkeit von 50 %, eine betriebsübliche Arbeitszeit von 42.2 Wochenstunden und einen Abzug von 10 % wegen des reduzierten Beschäftigungsgrades und des Umstandes, dass die verbleibende Restarbeitsfähigkeit auf täglich 2 mal 2 Stunden aufzuteilen sei, was eine quantitative Einschränkung der Präsenzzeit bedeute und aus betriebswirtschaftlicher Sicht ein lohnrelevantes Erschwernis darstelle. Damit ist ihr ein Fehler unterlaufen. Dr. med. C.________ hielt in ihrem Gutachten vom 15. April 2016 fest, die Arbeitsfähigkeit betrage 50 % falls die Arbeit in 2 mal 2 Stunden täglich aufgeteilt werden könne. Ansonsten sei die zumutbare Tätigkeit auf 40 bis 45 % festzusetzen. Entsprechend traf das kantonale Gericht in der Folge die Feststellung einer Arbeitsfähigkeit von 2 mal 2 Stunden täglich. Damit beträgt die wöchentliche Arbeitszeit indessen lediglich 20 Stunden (5 mal 4 Stunden). Die Bemessung des Invalideneinkommens ist daher insoweit anzupassen, dass dieses nicht auf eine "betriebsübliche" Arbeitszeit von 42.2 Stunden aufzurechnen und damit auf Fr. 28'102.- (Fr. 5'169.- x 12 x 104.0 : 103.3 x 0.9 x 0.5) zu beziffern ist. Verglichen mit dem von der Vorinstanz ermittelten Valideneinkommen von Fr. 72'750.- ergibt das einen Invaliditätsgrad von 61.4 %, womit der Beschwerdeführer Anspruch auf eine Dreiviertelsrente hat.