Citation: U 423/99 25.07.2000 E. 2

2.- Die Vorinstanz hat die Ergebnisse der bei den Akten liegenden medizinischen Unterlagen vollständig zusammengefasst, sodass darauf verwiesen werden kann. Das kantonale Gericht hat sodann erwogen, dass gestützt auf die Angaben der Versicherten und die medizinischen Berichte nicht mit rechtsgenüglicher Sicherheit festgestellt werden könne, ob und allenfalls wie lange zwischen dem Unfallereignis und dem Auftreten der Schmerzen ein beschwerdefreies Intervall bestand, weshalb die Unfallkausalität aufgrund anderer Anhaltspunkte zu bestimmen sei. Angesichts der erst sieben Tage nach dem Unfall erfolgten ersten Arztkonsultation und der Ausführungen in den ärztlichen Berichten, welche unter anderem mehrere Hinweise auf ein nicht ausgeheiltes, vorbestehendes Rückenleiden beinhalteten, kam es zum Schluss, dass der natürliche Kausalzusammenhang zwischen dem Unfallereignis und den geltend gemachten Beschwerden zwar als möglich erscheine, jedoch nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sei. Insbesondere könne nicht in genügendem Ausmass ausgeschlossen werden, dass die Verschlechterung der gesundheitlichen Situation auf eine bestehende Rückenproblematik zurückzuführen sei, welche bereits vor dem Unfall zu ähnlichen, akut aufgetretenen Beschwerden geführt habe.