Citation: 5A_236/2021 E. 3.2.2

3.2.2. Diese Rügen sind unbegründet. Soweit die Beschwerdeführerin den erstinstanzlichen Beschwerdeentscheid bemängelt, ist auf ihre Beanstandungen nicht einzutreten. Gegenstand der Beschwerde an das Bundesgericht ist ausschliesslich der Entscheid der letzten kantonalen Instanz (Art. 75 BGG). Sodann kann offenbleiben, ob sich das Obergericht mit seinen Anforderungen an die Begründung der Beschwerde dem Vorwurf des überspitzten Formalismus (s. dazu BGE 135 I 6 E. 2.1 mit Hinweisen) aussetzt. Zwar bemängelt das Obergericht die bei ihm erhobene Beschwerde in dieser Hinsicht und findet, auf die Beschwerde sei "insoweit" nicht einzutreten. In der Folge äussert es sich aber trotzdem zur Sache und erläutert, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist (s. E. 3.1). Vom Verfahrensausgang her gesehen fällt die Vorinstanz mithin einen Sachentscheid. Dass sie die Beschwerde abweist, "soweit darauf eingetreten wird" (s. Sachverhalt Bst. B.d), ändert daran nichts. Inwiefern - mit Bezug auf das hier fragliche Hauptbegehren (vgl. Sachverhalt Bst. B.b) - nur partiell auf die Beschwerde eingetreten werden kann, ist dem angefochtenen Entscheid nicht zu entnehmen (vgl. Urteil 5A_441/2020 vom 8. Dezember 2020 E. 3.4 mit Hinweis). In dieser Situation ist die Frage, ob das Obergericht die Anforderungen an die Rechtsmittelbegründung überspannt, gar nicht praktisch relevant; an einer diesbezüglichen Prüfung besteht kein im Sinne von Art. 76 BGG schutzwürdiges Interesse. Unbegründet ist auch der Vorwurf, dass das Obergericht die vorgetragenen Rügen nicht sorgfältig und ernsthaft prüfe und damit selbst Art. 29 Abs. 2 BV verletze. Nach der Rechtsprechung zu Art. 29 Abs. 2 BV braucht sich die Behörde in der Begründung ihres Entscheids nicht zu allen Punkten einlässlich zu äussern, noch muss sie jedes einzelne Vorbringen widerlegen (BGE 135 III 670 E. 3.3.1). Die Begründung eines behördlichen Entscheids muss so abgefasst sein, dass sich die betroffene Person über dessen Tragweite Rechenschaft geben und ihn in voller Kenntnis der Sache an die höhere Instanz weiterziehen kann (BGE 145 III 324 E. 6.1; 134 I 83 E. 4.1; 133 III 439 E. 3.3). Ob diese Anforderungen erfüllt sind, beurteilt sich anhand des Ergebnisses des Entscheides, das im Urteilsspruch zum Ausdruck kommt und das allein die Rechtsstellung der betroffenen Person berührt (BGE 145 III 324 E. 6.1). Über dessen Tragweite - und nicht über ihm zugrunde liegende Erwägungen - soll sich die betroffene Person anhand der Begründung Rechenschaft geben können (Urteil 5A_1025/2019 vom 1. Oktober 2020 E. 3.2 mit Hinweis). Eingedenk dieser Vorgaben ist der angefochtene Entscheid nicht zu beanstanden. Die vorinstanzlichen Erwägungen lassen sehr wohl erkennen, weshalb das Obergericht die Beschwerde abweist. Dass der angefochtene Entscheid eine "materielle Prüfung" vermissen lasse, trifft nicht zu. Das Obergericht erläutert, inwiefern das Bezirksgericht eine Verletzung des Gehörsanspruchs und den geltend gemachten Nichtigkeitsgrund verneint, und äussert sich im Anschluss daran selbst zur Sache. Was es mit dieser Beurteilung auf sich hat, ist - unter dem Blickwinkel der Anforderungen an die behördliche Begründungspflicht - keine Frage des rechtlichen Gehörs, sondern eine solche der korrekten Anwendung des Rechts.