Citation: 8C_996/2009 19.03.2010 E. 4

4.1 Der Beschwerdeführer moniert sodann die medizinische Notwendigkeit einer mindestens vierwöchigen stationären multimodalen Schmerzbehandlung. 4.2 Nach der Festsetzung der Rente werden dem Bezüger die Pflegeleistungen und Kostenvergütungen nach Art. 10 ff. UVG gewährt, wenn er u.a. gemäss Art. 21 Abs. 1 lit. d UVG erwerbsunfähig ist und sein Gesundheitszustand durch medizinische Vorkehren wesentlich verbessert oder vor wesentlicher Beeinträchtigung bewahrt werden kann. 4.2.1 Wie bereits vorstehend ausgeführt wurde (E. 3.2.2), kann bezüglich der beiden geltend gemachten Ereignisse von Oktober bzw. November 2007 von zwischenzeitlich folgenlos ausgeheilten Vorfällen ausgegangen werden. Es ist somit weder eine unfallbedingte Heilbehandlung mehr erforderlich, noch ist eine dadurch verursachte, zusätzliche längere Arbeitsunfähigkeit erstellt, welche Taggeldleistungen ausgelöst hätte. 4.2.2 Im Zusammenhang mit den Folgen der Unfälle vom 18. März und 26. Oktober 2001 erachten die involvierten Ärzte die im Gutachten des Spitals A.________ vom 6. Februar 2007 vorgeschlagene multimodale stationäre Schmerzbehandlung aus medizinischer Sicht grundsätzlich zwar als indiziert. Insbesondere Dr. med. E.________ betont in seiner Beurteilung vom 9. Juli 2008 indessen die - vom Beschwerdeführer letztinstanzlich unwidersprochen gebliebenen - motivationalen Aspekte, die den Therapieerfolg jedenfalls im aktuellen Zeitpunkt unterminierten. Die Bedingungen des Art. 21 Abs 1 lit. d UVG wurden im angefochtenen Entscheid somit zumindest vorderhand zu Recht als nicht erfüllt eingestuft und eine Leistungspflicht unter diesem Titel ausgeschlossen.