Citation: C 315/02 12.06.2003 E. A

B.________ (geboren 1948) war bis Ende August 2001 als Betriebsmitarbeiter Lager bei der Firma X.________ AG tätig. Nach Beendigung des befristeten Arbeitsverhältnisses stellte er am 13. September 2001 Antrag auf Arbeitslosenentschädigung ab 1. September 2001. Ab 1. Januar 2002 nahm B.________ auf Anweisung des Regionalen Arbeitsvermittlungszentrums (RAV) an einem bis Ende Mai 2002 befristeten Einsatzprogramm Y.________ teil. Als er im Hinblick auf die Pflege seiner schwer kranken Ehefrau am 18. Februar 2002 das Einsatzprogramm unterbrechen wollte, vereinbarte das RAV mit B.________, dass er für die drei Tage vom 18. bis 20. Februar 2002 für die Betreuung der Ehefrau vom Programm dispensiert werde und vom 21. bis 27. Februar 2002 die kontrollfreien Tage beziehen könne, während seine Vermittlungsfähigkeit ab 28. Februar 2002 überprüft werden müsse. Am 13. März 2002 starb die Ehefrau des Versicherten. Nachdem B.________ sich zur Vermittlungsfähigkeit ab 28. Februar 2002 mit Eingabe vom 25. März 2002 geäussert hatte, stellte das Amt für Arbeit des Kantons St. Gallen (AfA) mit Verfügung vom 5. April 2002 fest, dass der Versicherte vom 28. Februar bis 13. März 2002 nicht vermittlungsfähig gewesen sei; er sei während dieser Zeit aufgrund der Betreuung seiner schwer kranken Ehefrau nicht in der Lage gewesen, eine zumutbare Arbeit anzunehmen.