Citation: 1C_239/2021 E. 2.1

2.1. Bei Gegenstandslosigkeit des Verfahrens entscheidet der Einzelrichter mit summarischer Begründung über die Prozesskosten aufgrund der Sachlage vor Eintritt des Erledigungsgrundes (Art. 71 BGG i.V.m. Art. 72 BZP [SR 273]). Demnach wird bei der Verlegung der Prozesskosten in erster Linie auf den mutmasslichen Ausgang des Verfahrens abgestellt (BGE 142 V 551 E. 8.2; 125 V 373 E. 2a; je mit Hinweisen). Die mutmasslichen Prozessaussichten sind gestützt auf eine summarischen Beurteilung der Aktenlage zu ermitteln (BGE 142 V 551 E. 8.2 mit Hinweisen). Lässt sich bei dieser Prüfung der mutmassliche Ausgang des Verfahrens nicht ohne Weiteres feststellen, ist in Bezug auf die Prozesskosten auf allgemeine zivilprozessrechtliche Kriterien zurückzugreifen. Danach wird in erster Linie jene Partei kosten- und entschädigungspflichtig, die das gegenstandslos gewordene Verfahren veranlasst hat oder bei der die Gründe eingetreten sind, die zur Gegenstandslosigkeit des Verfahrens geführt haben (Verfügungen 1B_465/2020 vom 7. Dezember 2020 E. 2.1; 2C_778/2021 vom 17. Dezember 2021 E. 3.1).