Citation: 5A_100/2021 E. 4.1

4.1. Umstritten ist sodann der Umfang des persönlichen Verkehrs zwischen dem Beschwerdeführer und den Kindern im Sinne der zeitlichen Ausgestaltung des Ferienrechts. Gemäss Art. 273 Abs. 1 ZGB haben Eltern, denen die elterliche Sorge oder Obhut nicht zusteht, und das minderjährige Kind gegenseitig Anspruch auf angemessenen persönlichen Verkehr. Dabei handelt es sich um ein gegenseitiges Pflichtrecht, das in erster Linie dem Interesse des Kindes dient (BGE 122 III 404 E. 3a; 120 II 229 E. 3b/aa). Oberste Richtschnur für die Ausgestaltung des persönlichen Verkehrs ist das Kindeswohl (BGE 131 III 209 E. 5; vgl. auch BGE 141 III 328 E. 5.4). Das Gericht hat sich deshalb in erster Linie an den Bedürfnissen des Kindes zu orientieren; die Interessen der Eltern haben hinter dem vorrangig massgebenden Kindeswohl zurückzutreten (BGE 130 III 585 E. 2.1). Auch die Ausgestaltung des persönlichen Verkehrs durch die kantonalen Instanzen beinhaltet einen Ermessensentscheid, den das Bundesgericht nur mit Zurückhaltung prüft (vgl. Urteil 5A_647/2020 vom 16. Februar 2021 E. 1.5; vorne E. 3.2).