Citation: 5A_556/2023 E. 1.2

1.2. Fristgerecht (Art. 100 Abs. 1 i.V.m. Art. 45 Abs. 1 und Art. 46 Abs. 2 Bst. a BGG) angefochten ist folglich der Entscheid einer letzten kantonalen Instanz, die auf Rechtsmittel hin (Art. 75 BGG) vorsorglich über verschiedene Kindesschutzmassnahmen (namentlich Entzug des Aufenthaltsbestimmungsrechts der Eltern, Fremdplatzierung der Kinder, persönlicher Verkehr) und damit der Beschwerde in Zivilsachen nach Art. 72 Abs. 2 Bst. b Ziff. 6 BGG unterliegende Angelegenheiten ohne Streitwert entschieden hat (Urteil 5A_914/2018 vom 18. Dezember 2019 E. 1.1). Dabei handelt es sich um einen selbständig eröffneten Zwischenentscheid nach Art. 93 BGG (Urteile 5A_637/2023 vom 12. Dezember 2023 E. 1; 5A_238/2021 vom 2. November 2021 E. 3.1), der einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil im Sinne von Abs. 1 Bst. a dieser Bestimmung zur Folge haben kann (vgl. Urteile 5A_666/2022 vom 13. April 2023 E. 1; 5A_995/2017 vom 13. Juli 2018 E. 1.1). Damit erweist sich die Beschwerde in Zivilsachen als das zutreffende Rechtsmittel. Nämliches gilt für den vor Bundesgericht ebenfalls angefochtenen, nicht selbständig eröffneten Entscheid über die unentgeltliche Rechtspflege im vorinstanzlichen Verfahren (vgl. BGE 135 III 329 E. 1.2.2; 133 V 645 E. 2.2; Urteil 4A_415/2010 vom 26. August 2010). Unerheblich bleibt, dass das Obergericht diesbezüglich nicht auf Rechtsmittel hin, sondern als einzige kantonale Instanz entschieden hat (BGE 143 III 140 E. 1.2) Die Beschwerdeführerin ist zur Beschwerde berechtigt (Art. 76 Abs. 1 BGG).