Citation: 6S.314/2006 15.08.2006 E. 1

1.1 Die Nichtigkeitsbeschwerde kann nur damit begründet werden, dass die angefochtene Entscheidung eidgenössisches Recht verletze (Art. 269 Abs. 1 BStP). Die Verletzung verfassungsmässiger Rechte ist jedoch - soweit nicht eine mittelbare Verfassungsverletzung geltend gemacht wird - mit staatsrechtlicher Beschwerde vorzubringen (Art. 269 Abs. 2 BStP). Auf die vom Beschwerdeführer behauptete Verletzung des Grundsatzes "in dubio pro reo" (Art. 32 Abs. 1 BV), des Fairnessgebots (Art. 29 Abs. 1 BV und Art. 6 Ziff. 1 EMRK) sowie der willkürlichen Beweiswürdigung (Art. 9 BV) im Zusammenhang mit den von ihm eingereichten Beschwerdebeilagen kann daher nicht eingetreten werden. Nicht anders verhält es sich, soweit der Beschwerdeführer im Verfahren der Nichtigkeitsbeschwerde rügt, das Haupt- bzw. Ergänzungsgutachten von Dr. A.________ vom 4. September 2005 bzw. 19. April 2006 sei widersprüchlich und nicht glaubwürdig. Denn die Frage, ob ein Gutachten in sich schlüssig ist, ist eine solche der Beweiswürdigung, die nur mit staatsrechtlicher Beschwerde wegen Verletzung von Art. 9 BV aufgeworfen werden kann (vgl. BGE 129 I 49 E. 4; 128 I 81 E. 2; 118 Ia 144 E. 1c; 102 IV 225 E. 7b; 101 IV 129 E. 3a mit Hinweisen). Mit der Entgegennahme der vorliegenden Eingabe als staatsrechtliche Beschwerde ist dem Beschwerdeführer nicht geholfen, da sie den Begründungsanforderungen von Art. 90 Abs. 1 lit. b OG nicht genügt (grundlegend: BGE 110 Ia 1 E. 2a; 125 I 492 E. 1b mit Hinweisen; vgl. ferner BGE 127 I 38 E. 3c und 4). 1.2 Im Verfahren der Nichtigkeitsbeschwerde ist das Bundesgericht an die Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz gebunden (Art. 277bis BStP). Ausführungen, die sich gegen die tatsächlichen Feststellungen des angefochtenen Entscheids richten, sind unzulässig (Art. 273 Abs. 1 lit. b BStP). Auf die Beschwerde ist daher nicht einzutreten, soweit sich der Beschwerdeführer gegen die tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz, namentlich zu seinem geistigen Zustand und seiner Gefährlichkeit (Beschwerdeschrift, S. 5 und 8), wendet.