Citation: 1P.467/2003 27.11.2003 E. 7

Bei objektiver Würdigung des gesamten Beweisergebnisses und in Hinblick auf den grossen Ermessensspielraum des Obergerichtes, drängen sich - auch im Lichte der Vorbringen des Beschwerdeführers - keine offensichtlich erheblichen und schlechterdings nicht zu unterdrückenden Zweifel an der Beweiswürdigung des Obergerichtes auf. Die obergerichtliche Argumentation ist in sich schlüssig. In umfassender Abwägung sämtlicher streitiger Elemente und in Würdigung des sonstigen Verhaltens der Parteien in ihrer Beziehung, ist das Obergericht zu einem verfassungsrechtlich nicht zu beanstandenen Urteil gekommen. Dagegen erschöpfen sich die Rügen des Beschwerdeführers oft in appellatorischer Kritik. Er zeigt zwar seine Sichtweise auf, vermag aber nicht darzutun, inwiefern das Obergericht willkürlich entschieden haben soll. Gerade in Anbetracht der Arztzeugnisse durfte das Obergericht auf die Schilderung der Beschwerdegegnerin abstellen.