Citation: 2C_809/2021 E. A

C.A.________, geboren 2006, besuchte im Schuljahr 2019/20 die zweite Sekundarklasse in der Talentschule für Musik an der Oberstufenschule S.________ in T.________. Am 13. November 2019 trat C.A.________ in die Privatschule U.________ über. Mit Schreiben vom 16. November 2019 wandten sich ihre Eltern, A.A.________ und B.A.________, an den Schulrat V.________/SG und beantragten die (volle oder eventuell teilweise) Übernahme des Schulgeldes der Privatschule U.________ für die Dauer der ordentlichen Schulzeit. Zur Begründung führten sie aus, C.A.________ habe aus gesundheitlichen Gründen von der öffentlichen Oberstufenschule S.________ zur Privatschule U.________ wechseln müssen. Sie sei von zwei Mitschülerinnen (X. und Y.) wochenlang gemobbt worden. Aufgrund der Anfeindungen, der Verbreitung von haltlosen Gerüchten und Herabsetzungen habe sie im September 2019 ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen müssen. Dr. med. D.________, Oberärztin der Psychosomatik am Spital W.________, sei aufgrund der Abklärung vom 9. Oktober 2019 zur Einschätzung gelangt, dass C.A.________ eine massive stressbedingte Belastungssymptomatik aufgrund des Mobbings aufweise. An dem von der Klassenlehrperson und der Schulsozialarbeit angeordneten Gespräch vom 6. November 2019 sei deutlich geworden, dass auf Seiten der beiden Mitschülerinnen keinerlei Einsicht oder Veränderungsbereitschaft vorhanden gewesen sei. Die Erkenntnis aus diesem Gespräch, C.A.________s sehr schlechter körperlicher und seelischer Zustand sowie die dringende Empfehlung der Ärztin habe die Eltern dazu bewogen, C.A.________ in einem neuen Umfeld die Schule besuchen zu lassen.