Citation: 8C_92/2023 E. 4.1.1

4.1.1. Die Vorinstanz hat festgestellt, dass in der ursprünglichen Rentenverfügung vom 7. Juli 2014 neben der Hepatitis C einzig psychische Beeinträchtigungen für die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers um 50 % massgeblich gewesen seien. In der damaligen Verfügung sei festgehalten worden, dass die Aufgabe der selbstständigen Erwerbstätigkeit den Beschwerdeführer nur demotivieren würde und somit kontraproduktiv wäre. Dementsprechend habe die IV-Stelle verfügt, dass eine berufliche Umstellung nicht zumutbar und die Restarbeitsfähigkeit als Angestellter aufgrund der Verhaltensauffälligkeiten nicht verwertbar sei. Das kantonale Gericht hat weiter dargelegt, dass der Beschwerdeführer gemäss dem im Revisionsverfahren eingeholten orthopädisch/traumatologischen Teilgutachten der SMAB AG seine angestammte Tätigkeit als Garagist aufgrund eines im Januar 2018 erlittenen Skiunfalls aus somatischer Sicht nicht mehr zu 50 %, sondern nur noch zu 30 % ausüben könne. Somit liege eine rentenrelevante Veränderung des Sachverhalts (Revisionsgrund) vor.