Citation: 6B_173/2022 E. 1.4.2

1.4.2. Weiter beanstandet der Beschwerdeführer die vorinstanzliche Erwägung, wonach sich die Belastungszeugen nach 14 Jahren kaum mehr erinnern könnten. In der Tat dürfen die Fragen an die Belastungszeugen nicht im Rahmen einer antizipierten Beweiswürdigung für entbehrlich erklärt werden. Doch beschränkt sich die Vorinstanz nicht auf diese Erwägung. Vielmehr legt sie überzeugend dar, dass eine persönliche Konfrontation nicht möglich und eine Beschränkung des Konfrontationsrechts unvermeidbar war. Dass die Vorinstanzen keine angemessenen Nachforschungen nach den Belastungszeugen betrieben hätten, kann nicht gesagt werden.