Citation: I 816/04 21.07.2005 E. 2

Das kantonale Gericht hat die medizinischen Akten, insbesondere die Gutachten des Begutachtungsinstituts Y.________ vom 31. Oktober 2002 und des Dr. med. S.________, FMH für Orthopädische Chirurgie, vom 26. Oktober 2002 dahingehend gewürdigt, die Experten seien sich im Wesentlichen darin einig, dass die Versicherte unter chronischen Schulterschmerzen verbunden mit starken Bewegungseinschränkungen leide. Rein somatisch bestehe in einer Tätigkeit «mit hängenden Armen» (ohne Schulterabduktion und -flexion über 60° bzw. ohne die Notwendigkeit einer forcierten Extension) eine volle Arbeitsfähigkeit. In psychischer Hinsicht schliesse der Psychiater des Begutachtungsinstituts Y.________ eine depressive Erkrankung in nachvollziehbarer Weise aus. Der orthopädische Chirurg Dr. med. S.________ erwähne zwar eine reaktive depressive Verstimmung. Er begründe diese Diagnose jedoch nicht näher. Ebenfalls fehlten Hinweise, dass er im Rahmen der Begutachtung eine psychiatrische Untersuchung habe durchführen lassen oder eine Fachperson der Psychiatrie beigezogen habe. Die Vorinstanz hat auf Grund eines Einkommensvergleichs (alt Art. 28 Abs. 2 IVG und Art. 16 ATSG sowie BGE 128 V 30 Erw. 1 in Verbindung mit BGE 130 V 343 und 445) einen Invaliditätsgrad von 18,9 % ermittelt, was keinen Anspruch auf eine Rente gibt (Art. 28 Abs. 1 IVG).