Citation: 9C_588/2023 E. 3.3

3.3. Wie bereits im kantonalen Verfahren bringt der Beschwerdeführer vor, es mache aus prozessökonomischen Gründen keinen Sinn, einen bestimmten Rückforderungsbetrag zu gewähren, obwohl noch nicht feststehe, ob die SWICA ihre Leistungen im Sinne von Ziff. 26 AVB ergänzen müsse oder ob sie nach Ziff. 28 AVB etwas zurückfordern könne. Erst wenn der Zivilrichter die Frage rechtskräftig entschieden habe, könne die Höhe der Rückforderung beziffert werden. Aus diesem Grund sei der Ausgang des Zivilprozesses abzuwarten. Dafür spreche im Übrigen auch, dass nach dem (bereits von der Vorinstanz erwähnten) Urteil I 296/03 vom 21. Oktober 2004 E. 4.4 die IV-Stelle und im Beschwerdefall das Sozialversicherungsgericht nicht befugt seien, über die materiellrechtliche Begründetheit des vom Krankenversicherer geltend gemachten Rückforderungsanspruchs zu befinden. Dass sich die Vorinstanz zu seinen Überlegungen zur Koordination der Verfahren nicht einmal ansatzweise geäussert habe, stelle eine Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Gehör dar.