Citation: I 874/05 09.05.2006 E. 4

4.1 Die Vorinstanz ist in umfassender und sorgfältiger Würdigung der medizinischen Unterlagen, insbesondere der Berichte des Dr. med. S.________ vom 4. November 2003 und des Spitals L.________ vom 21. März 2003, zum Ergebnis gelangt, dass die Versicherte in einer behinderungsangepassten Tätigkeit seit August 2000 zu 50 % eingeschränkt ist. 4.2 Die Beschwerdeführerin bestreitet diese Einschätzung im Grundsatz nicht, beschreibt aber, wie bereits vorinstanzlich, die vorhandenen bzw. bei körperlicher Anstrengung auftretenden Beschwerden, welche regelmässig in eine erhebliche Gewichtsreduktion mündeten. Wie im angefochtenen Entscheid indessen bereits ausführlich dargelegt wurde, fanden die geklagten gesundheitlichen Probleme namentlich in der Diagnosestellung sowie in der Beurteilung der leidensbedingt noch zumutbaren Tätigkeiten des Dr. med. S.________ vom 4. November 2003 Berücksichtigung. Was die Rücken- und Kniebeschwerden anbelangt, enthalten die ärztlichen Akten dazu keine Hinweise. Die Versicherte verweist in diesem Zusammenhang zwar auf Besuche bei einem - offenbar neu konsultierten - Dr. med. H.________ unterlässt es aber, entsprechende schriftliche Unterlagen beizubringen, die eine zusätzliche, bis zum in zeitlicher Hinsicht massgebenden Erlass des Einspracheentscheides vom 22. Februar 2005 eingetretene invalidisierende Wirkung der behaupteten Beschwerden belegten. Es ist somit davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin in der Lage ist, Arbeiten ohne grössere körperliche Belastung, wie beispielsweise Aufsichts- und Kontrolltätigkeiten, im Ausmass von 50 % auszuüben.