Citation: 6B_301/2019 E. 1.4.2

1.4.2. Unbegründet ist auch die Rüge, die Verweigerung des bedingten Strafvollzugs verletze Bundesrecht. Der Beschwerdeführer vermag mit seinen Ausführungen nicht aufzuzeigen, dass die Vorinstanz das ihr zustehende Ermessen überschreitet, indem sie die Vorstrafen und die erneute Straffälligkeit schwerer gewichtet als die Veränderung seiner persönlichen Verhältnisse. Der Beschwerdeführer ist mehrfach und einschlägig vorbestraft; zuletzt wurde er am 3. Juli 2014 zu einer unbedingten Freiheitsstrafe von 18 Monaten verurteilt. Aus deren Vollzug wurde er am 5. August 2014 bedingt entlassen. Kurz nach Ablauf seiner einjährigen Probezeit fiel der Beschwerdeführer aufgrund seiner knappen finanziellen Verhältnisse erneut in das alte Verhaltensmuster und begann auf die gleiche Art und Weise wieder zu delinquieren (vgl. Urteil S. 13). Zwar schliessen seine Rückfälle den bedingten Strafvollzug nicht aus, jedoch stellen sie ein widerlegbares Indiz für die Befürchtung dar, dass der Beschwerdeführer weitere Straftaten begehen könnte. Der bedingte Strafvollzug könnte ihm daher nur bei einer besonders positiven Veränderung in den Lebensumständen gewährt werden. Ihm ist zweifelsfrei zugute zu halten, dass er seine Lebensumstände selbstständig verbesserte. Er hat seit dem 15. Januar 2019 einen unbefristeten Arbeitsvertrag und erhält nach eigenen Angaben einen angemessenen Verdienst. Ferner hat er seit Januar 2016 eine Lebenspartnerin (vgl. erstinstanzliches Urteil S. 18), die ihn gemäss seinen Ausführungen unterstützt. Dennoch ist nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz aufgrund der gesamten Umstände, insbesondere einer Äusserung des Beschwerdeführers anlässlich der Berufungsverhandlung, die Befürchtung äussert, der Beschwerdeführer könnte wieder in alte Verhaltensmuster verfallen. Die Vorinstanz verletzt kein Bundesrecht, wenn sie dem Beschwerdeführer trotz seiner veränderten persönlichen Verhältnisse sowie seiner Anstrengungen zur Schadenswiedergutmachung angesichts der drei einschlägigen Vorstrafen keine besonders günstigen Umstände attestiert und ihm den bedingten Strafvollzug verweigert.