Citation: 4A_616/2017 E. 1.5

1.5. Mit Rechtsbegehren 4 beantragt der Beschwerdeführer, das Betreibungsamt sei anzuweisen, die Betreibung nach Eintritt der Rechtskraft des Urteils in vorliegendem Verfahren zu löschen. Damit stellt der Beschwerdeführer als beklagte Partei einen eigenen, über die Rechtsbegehren der Beschwerdegegnerin hinausgehenden materiellen Antrag in der Sache, verlangt also mehr, als dass "bloss" auf die Klage nicht einzutreten oder diese abzuweisen sei. Zwar hat er diesen Antrag gemäss Feststellung im angefochtenen Urteil bereits in der erstinstanzlichen Klageantwort erhoben. Dem angefochtenen Urteil lässt sich aber nicht entnehmen, dass deshalb die kantonalen Instanzen, weder die erste noch die zweite, von einer Widerklage ausgegangen wären. Vielmehr blieb dieser Antrag in den Erwägungen der kantonalen Urteile unbehandelt und es erfolgte auch keine diesbezügliche Anordnung in den Dispositiven der kantonalen Urteile, etwa ein Nichteintreten. Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Mit Blick auf die allgemeinen Begründungsanforderungen an eine Beschwerde (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG) behandelt es aber grundsätzlich nur die geltend gemachten Rügen, sofern die rechtlichen Mängel nicht geradezu offensichtlich sind. Es ist jedenfalls nicht gehalten, wie eine erstinstanzliche Behörde alle sich stellenden rechtlichen Fragen zu untersuchen, wenn diese vor Bundesgericht nicht mehr vorgetragen werden (BGE 140 III 86 E. 2 S. 88 f. mit Hinweisen). Unerlässlich ist im Hinblick auf Art. 42 Abs. 2 BGG, dass die Beschwerde auf die Begründung des angefochtenen Entscheids eingeht und im Einzelnen aufzeigt, worin eine Verletzung von Bundesrecht liegen soll. Ist die Beschwerde nicht hinreichend begründet, wird nicht darauf eingetreten (BGE 140 III 86 E. 2 S. 89, 115 E. 2 S. 116; je mit Hinweis). Auf Rechtsbegehren 4 und namentlich dessen Nichtbehandlung durch die kantonalen Instanzen wird in der Beschwerde mit keinem Wort eingegangen. Der Beschwerdeführer beanstandet dies nicht und zeigt insbesondere auch nicht auf, dass er die unterbliebene Behandlung durch die Erstinstanz bereits vor der Vorinstanz gerügt hätte, was er ohne Weiteres hätte tun können und müssen. Er wiederholt in seiner Beschwerde einzig das Rechtsbegehren, ohne sich aber zu diesem zu äussern, sei es nun in formeller oder in materieller Hinsicht. Damit fehlt es bezüglich Rechtsbegehren 4 an jeglicher Begründung in der Beschwerde, weshalb auch auf dieses nicht einzutreten ist.