Citation: 8C_666/2017 E. 4.2

4.2. Das kantonale Gericht folgte der früheren Rechtsprechung (BGE 140 V 193 E. 3.3 S. 197 mit Hinweis; vgl. dazu auch BGE 143 V 409 E. 4.1 S. 412), wonach depressive Störungen leicht- bis mittelgradiger Natur, seien sie im Auftreten rezidivierend oder episodisch, einzig dann als invalidisierende Krankheiten in Betracht fielen, wenn sie erwiesenermassen therapieresistent waren. Deshalb verneinte es eine invalidenversicherungsrechtliche Relevanz der 30%-igen Leistungsfähigkeitseinschränkung laut bidisziplinärem Gutachten. Obwohl die Gutachter den Anteil psychosozialer Einflussfaktoren nicht quantifizierten und der Psychiater Dr. med. F.________ vom Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) der Invalidenversicherung in Bern gemäss Beurteilung vom 23. Januar 2014 immerhin den mehrfachen, schwer depressiven Episoden (F33.2) eine Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit beimass, verneinte die Vorinstanz eine invalidisierende Gesundheitsstörung. Für den Zeitraum vor der gutachterlichen Exploration verwies das kantonale Gericht ebenfalls auf das bidisziplinäre Gutachten, wonach die ab Mai 2011 vollständige "Arbeitsunfähigkeit der Vergangenheit [...] im Rahmen eines bio-psychischen Krankheitsmodells" attestiert worden und folglich nicht relevant sei. Daher verneinte es durchgehend ab Gesuchseinreichung - auch für die Dauer der befristeten Rentenzusprache vom 1. Mai 2012 bis 31. August 2013 im Sinne der Verfügung der IV-Stelle vom 21. Oktober 2014 - einen Rentenanspruch.