Citation: 6B_1426/2022 E. 4

Selbst unter Anwendung des bei Laienbeschwerden praxisgemäss grosszügigen Massstabs an die formellen Anforderungen einer Beschwerde in Strafsachen genügt die Eingabe des Beschwerdeführers den dargestellten Begründungsanforderungen eindeutig nicht. Die Eingabe ist weitschweifig und besteht teilweise aus der Aneinanderreihung von Wörtern ohne Satzstruktur oder aus eingefügten Textausschnitten aus anderen Quellen (insbesondere aus Rechtsprechung und juristischer Literatur) ohne Zusammenhang. Sie ist entsprechend schwer verständlich. Zu entnehmen ist ihr, dass der Beschwerdeführer diverse Rechtsverletzungen, wie etwa eine Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Gehör, der Meinungsäusserungsfreiheit sowie des Grundsatzes "in dubio pro reo", geltend macht. Überdies scheint er der Vorinstanz vorzuwerfen, auf ein mangelhaftes Gutachten und auf eine unvollständige Aktengrundlage zurückgegriffen sowie den Sachverhalt ungenügend abgeklärt zu haben. Ausserdem ist er der Meinung, er hätte zum Wahrheits- und Gutglaubensbeweis zugelassen werden müssen. In keinem der genannten Punkte vermag er seine Kritik jedoch nachvollziehbar zu begründen und die angeblichen Fehler der Vorinstanz anhand des angefochtenen Urteils zu benennen. Der Begründungsmangel ist offensichtlich.