Citation: 5A_822/2021 E. 1

Mit Entscheid vom 2. Juni 2021 hiess das Bezirksgericht Luzern ein Gesuch des Beschwerdegegners gegenüber dem Beschwerdeführer um vorsorgliche Massnahmen im Wesentlichen gut. Es setzte dem Beschwerdegegner eine Prosequierungsfrist von drei Monaten ab Rechtskraft des Entscheides an. Gegen den Massnahmeentscheid erhob der Beschwerdeführer am 29. Juli 2021 Berufung beim Kantonsgericht Luzern. Mit Entscheid vom 30. August 2021 trat das Kantonsgericht auf die Berufung mangels genügender Begründung nicht ein. Das Kantonsgericht erwog ausserdem, der Beschwerdeführer erscheine entgegen seiner Darstellung für das Berufungsverfahren nicht als prozess- bzw. urteilsunfähig. Er sei auch nicht postulationsunfähig, weshalb kein Anlass bestanden habe und auch jetzt nicht bestehe, ihm einen Prozessbeistand zu bestellen. Auf einen Antrag um Herausgabe von beschlagnahmten Sachen könne im vorliegenden Verfahren nicht eingetreten werden. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege für das Berufungsverfahren wies das Kantonsgericht infolge Aussichtslosigkeit der Berufung ab. Gegen diesen Entscheid hat der Beschwerdeführer am 5. Oktober 2021 Beschwerde an das Bundesgericht erhoben.