Citation: 9C_396/2023 E. 2.3.1

2.3.1. Die Beschwerdeführerin rügt eine Verletzung des Replikrechts, weil ihr die Vorinstanz die Vernehmlassung der SAK vom 4. April 2023 nicht zugestellt habe. Wie sich aus den Akten ergibt, ist ihr die per Einschreiben versandte Vernehmlassung mit Verfügung vom 17. April 2023 zur Kenntnisnahme zugestellt worden. Die Sendung wurde am 18. April 2023 zur Abholung gemeldet, aber nicht auf der Post abgeholt, und galt damit in Anwendung der Zustellfiktion am 25. April 2023 als zugestellt (Art. 20 Abs. 2bis VwVG [SR 172.021] i.V.m. Art. 37 VGG [SR 173.32]). Von einer Verletzung des Replikrechts kann daher keine Rede sein.