Citation: I 818/02 28.04.2003 E. 2

Streitig und zu prüfen ist der Anspruch des Beschwerdeführers auf eine Rente der Invalidenversicherung. 2.1 In medizinischer Hinsicht gelangte die Vorinstanz gestützt auf die Stellungnahmen des IV-Arztes Dr. med. R.________ vom 2. Januar und 10. Juni 2000 und der IV-Ärztin Dr. med. E.________ vom 22. September 2000 und 2. Februar 2001 sowie unter Einbezug der Berichte des Chirurgen Dr. med. K.________ vom 26. Dezember 2000 und des Dr. med. C.________, Neuropsychiatrie, vom 26. Dezember 2001 zum Ergebnis, der Beschwerdeführer leide an einer coronaren Herzkrankheit (nach erlittenem Myocardinfarkt am 14. Februar 1998), an Amaurose links (nach Unfall 1985) sowie an depressiver Verstimmung. Die Arbeitsunfähigkeit im zuletzt ausgeübten Beruf als Monteur betrage rund 70 %; in einer körperlich leichten Tätigkeit sei der Beschwerdeführer jedoch zu rund 90 % arbeitsfähig. Dieser Beurteilung ist beizupflichten, wobei auf die entsprechende Begründung des vorinstanzlichen Entscheides verwiesen werden kann. Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde enthält insoweit keine neuen Argumente. Durch die vorhandenen Unterlagen ist der Sachverhalt in medizinischer Hinsicht ausreichend geklärt. Hinreichende Anhaltspunkte, welche mit Blick auf den Untersuchungsgrundsatz (BGE 116 V 26 Erw. 3c mit Hinweisen; Art. 69 IVG in Verbindung mit Art. 85 Abs. 2 lit. c AHVG) zusätzliche Abklärungen erfordern würden (vgl. BGE 117 V 282 Erw. 4a; SZS 2001 S. 562 oben Erw. 1a/aa mit Hinweisen), bestehen weder für das Vorliegen eines invalidisierenden psychischen Leidens (vgl. dazu BGE 127 V 294) noch für das Bestehen eines neurologischen Beschwerdebildes mit erheblichen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit. Einer MEDAS-Abklärung, wie beantragt, bedarf es nicht. 2.2 Die IV-Stelle nahm einen Einkommensvergleich vor und bezog diesen auf das Jahr 1986 (ein Jahr nach dem Unfall von 1985, vgl. Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG). Dabei ermittelte sie einen Invaliditätsgrad von 35 %. Diese Bemessung ist korrekt. Bezogen auf das Jahr 1999 (ein Jahr nach dem Infarkt im Februar 1998) ergibt sich ausgehend von der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) ein mutmassliches Einkommen als Polier von Fr. 61'578.- (Zentralwert des standardisierten monatlichen Bruttolohns = Fr. 4900.- [LSE 1998, Tabelle A1, Baugewerbe, Anforderungsniveau 3] minus 0.5 % [durchschnittliche Lohnentwicklung im Baugewerbe von 1998 auf 1999, Die Volkswirtschaft 2/2002 S. 89 Tabelle 10.2] : 40 x 42.1 [durchschnittliche Wochenarbeitszeit 1999 im Baugewerbe, Die Volkswirtschaft 2/2002 S. 88 Tabelle B9.2]) x 12). Der mit der gesundheitlichen Einschränkung bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage durch eine zumutbare Erwerbstätigkeit erzielbare Verdienst beträgt, ermittelt auf derselben Basis (zu den Grundlagen dieses Vorgehens BGE 126 V 76 Erw. 3b/bb mit Hinweisen) sowie unter Berücksichtigung der Arbeitsunfähigkeit von 10 % und des durch die Verwaltung anerkannten leidensbedingten Abzugs (BGE 126 V 79 Erw. 5b mit Hinweisen) von 20 %, Fr. 38'650.- (Zentralwert des standardisierten monatlichen Bruttolohns für Männer im Anforderungsniveau 4 = Fr. 4268.- [LSE 1998, Tabelle A1, Total] plus 0.3 % [allgemeine Lohnentwicklung von 1998 auf 1999, Die Volkswirtschaft 2/2002 S. 89 Tabelle B10.2] : 40 x 41.8 [durchschnittliche Wochenarbeitszeit 1999 aller Branchen, Die Volkswirtschaft 2/2002 S. 88 Tabelle B9.2] x 12 x 90 % [Restarbeitsfähigkeit] minus 20 % [Prozentabzug]). Der aus der Gegenüberstellung der beiden Vergleichseinkommen resultierende Invaliditätsgrad von 37.3 % begründet keinen Anspruch auf eine Rente. Der Bezug einer Invalidenleistung durch die Versicherung des Partnerstaates präjudiziert praxisgemäss die invalidenversicherungsrechtliche Beurteilung nicht (vgl. ZAK 1989 S. 319 ff. Erw. 2).