Citation: 5A_147/2023 E. 4.3

4.3. Unbestritten liegen zahlreiche Arbeitsunfähigkeitszeugnisse bei den Akten, die der Beschwerdegegnerin beinah durchgehend ab März 2016 bis März 2022 ohne jegliche medizinische Angaben eine vollständige Arbeitsunfähigkeit attestieren. Von März 2017 bis August 2017 haben die Ärzte der Beschwerdegegnerin eine 80-prozentige Arbeitsunfähigkeit bescheinigt. Diese Zeugnisse werden im angefochtenen Entscheid nicht erwähnt, was aber vom Beschwerdeführer nicht beanstandet wird. Einzig in Bezug auf das Zeugnis vom 23. Februar 2022 erwog die Vorinstanz, der Beschwerdeführer habe nicht dargelegt, inwiefern dieses Zeugnis, das der Beschwerdegegnerin eine 80-prozentige Arbeitsunfähigkeit attestierte, unter Berücksichtigung sämtlicher Umstände überhaupt noch ins Gewicht falle. Auch damit setzt sich der Beschwerdeführer nicht auseinander. Mit der Vorinstanz ist daher von den Arztzeugnissen auszugehen, die der Beschwerdegegnerin eine 100-prozentige Arbeitsunfähigkeit attestieren.