Citation: 8C_549/2016 E. 4

Das kantonale Gericht erwog, dass der Beschwerdeführer unbestrittenermassen im landwirtschaftlichen Bereich tätig gewesen sei. Ein Vergleich seines unkorrigierten Valideneinkommens mit den Richtlöhnen gemäss sozialpartnerschaftlicher Vereinbarung zwischen dem Schweizer Bauernverband, dem Schweizer Bäuerinnen- und Landfrauenverband sowie der Arbeitsgemeinschaft der Berufsverbände landwirtschaftlicher Angestellter ergebe eine Einbusse von Fr. 3'600.- respektive von 7,41 %. Eine Parallelisierung sei demnach im Umfang von 2,41 % vorzunehmen. Damit betrage das korrigierte Valideneinkommen Fr. 43'012.20. Das Invalideneinkommen sei aufgrund der Tabellenlöhne der Lohnstrukturerhebungen des Bundesamts für Statistik (LSE) zu bestimmen, dabei sei ein Abzug von 10 % vom Tabellenlohn angemessen. Daraus resultiere ein Invalideneinkommen von Fr. 29'903.90. Eine Gegenüberstellung mit dem Valideneinkommen ergebe eine Erwerbseinbusse von Fr. 13'108.30. Dies entspreche einem Invaliditätsgrad von 30 %.