Citation: 9C_493/2023 E. A

A.________ erhob am 4. Mai 2023 Rechtsverweigerungsbeschwerde beim Versicherungsgericht des Kantons Aargau. Darin machte er im Wesentlichen geltend, der Erbringer einer ärztlichen Leistung nach Art. 24 ff. KVG (B.________ AG) habe eine überhöhte Rechnung gestellt. Der Krankenversicherer habe die betreffende Rechnung als Tiers payant zu Unrecht in dieser Höhe beglichen. Die Beschwerdegegnerin sei anzuweisen, die Rechnung an den Leistungserbringer zurückzusenden und diesen aufzufordern, die Rechnung ihm - dem Beschwerdeführer - gegenüber zu substantiieren. Die Rechnung sei im System des Tiers garant zu stellen. Sollte der Krankenversicherer dies nicht wollen, so müsse er eine begründete Verfügung erlassen. Zudem beantragte der Beschwerdeführer u.a., die Beschwerdegegnerin sei "einstweilen - spätestens mit dem unverzüglichen Schriftenwechsel - anzuweisen, das Verfahren zum Inkasso [...] der Rechnung von B.________ mit der Nr. xxx [...] bis zur rechtskräftigen Klärung dieser Sache auszusetzen." Am 2. Juni 2023 erliess der Krankenversicherer eine Verfügung, in welcher er festhält, die umfänglich bestrittene Leistungsabrechnung überprüft und für gut befunden zu haben. Die Kostenübernahme und anschliessende Belastung der Kostenbeteiligung von Fr. 36.05 seien daher rechtens. Sofern die Bemühungen des Versicherungsnehmers zu einer späteren Korrektur der Rechnung führten, hätte dies auch eine Korrektur der Kostenbeteiligung zur Folge. Mit Eingabe vom 3. Juli 2023 erneuerte der Beschwerdeführer u.a. den Antrag, das kantonale Gericht habe den Krankenversicherer "einstweilen und unverzüglich anzuweisen, das Inkasso-Verfahren in Sachen der besagten Rechnung [...] bis zur rechtskräftigen Entscheidung in der Sache auszusetzen".