Citation: 8C_167/2017 E. A

A.A.________, geboren 1959, war seit dem 19. März 1990 bei der B.________ AG als Bauarbeiter angestellt und meldete sich erstmals am 18. Dezember 1990 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Er war bei einem Streit am 20. Oktober 1990 am rechten Auge verletzt worden, was zu einem definitiven Verlust der Sehfähigkeit rechts führte. In einer Fabrik für Kunststoffverarbeitung konnte er wieder eingegliedert werden. Während seiner Beschäftigung als Metallarbeiter bei der C.________ AG (Liechtenstein) erlitt er am 7. Juni 2002 einen Unfall mit Verletzung der rechten Hand. Die Liechtensteinische Alters- und Hinterlassenenversicherung lehnte das Rentenbegehren vom 13. März 2003 mit Verfügung vom 13. September 2004 ab, welche das Liechtensteinische Fürstliche Obergericht mit Entscheid vom 17. August 2005 bestätigte. Ein weiteres Gesuch vom 26. September 2005 lehnte die IV-Stelle des Kantons St. Gallen mit Verfügung vom 9. Oktober 2006 ab. Am 28. November 2007 meldete sich A.A.________ erneut zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle des Kantons St. Gallen lehnte den Rentenanspruch mit Verfügung vom 30. November 2009 wiederum ab. Mit Entscheid vom 5. Dezember 2011 wies das Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen die Sache zu weiteren Abklärungen an die IV-Stelle zurück. Diese holte ein Gutachten des Ärztlichen Begutachtungsinstituts ABI, Basel, vom 20. Januar 2014 ein. Mit Verfügung vom 8. Mai 2014 lehnte sie den Anspruch auf eine Invalidenrente abermals ab.