Citation: 4D_1/2013 E. 1.2

1.2. Die Beschwerde hat ein Rechtsbegehren zu enthalten (Art. 42 Abs. 1 BGG). Da die subsidiäre Verfassungsbeschwerde ein reformatorisches Rechtsmittel ist (Art. 117 i.V.m. Art. 107 Abs. 2 BGG), ist grundsätzlich ein materieller Antrag erforderlich; Anträge auf Rückweisung der Sache an die Vorinstanz zu neuer Entscheidung oder blosse Aufhebungsanträge genügen nicht und machen die Beschwerde unzulässig (BGE 133 III 489 E. 3.1 S. 489 f.). Die Rechtsbegehren der Beschwerdeführerin enthalten keinen materiellen Antrag. Sie beantragt "die Ziffern 1, 2 und 5 des Dispositives des angefochtenen Entscheides seien aufzuheben. Eventuell Rückweisung an die VI". In der Sache rügt die Beschwerdeführerin im Wesentlichen eine Verletzung des rechtlichen Gehörs. Sie macht geltend, es sei nicht zulässig, in die Privatautonomie der Parteien einzugreifen, weshalb die vereinbarte Probezeit im völlig neu gefassten und neu definierten Arbeitsvertrag vom 1. April 2011 verbindlich vereinbart worden sei. Dabei bringt sie vor, dass sie sowohl die Forderung der Beschwerdegegnerin 1 als auch die Forderung der Beschwerdegegnerin 2 in ihrem Bestand bestreite und verlangt damit sinngemäss die Abweisung der beiden Klagen. Insoweit kann in Berücksichtigung der Beschwerdebegründung von einem hinreichenden Rechtsbegehren ausgegangen werden (vgl. BGE 136 V 131 E. 1.2 S. 136). Da auch die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen erfüllt sind, ist auf die subsidiäre Verfassungsbeschwerde - unter Vorbehalt einer rechtsgenüglichen Begründung (Art. 42 Abs. 2 und Art. 117 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG) - einzutreten.