Citation: C 118/03 13.02.2004 E. 2

2.1 In Bezug auf die Frage der Vermittlungsfähigkeit hat das kantonale Gericht die Sach- und Rechtslage gründlich geprüft und kam zum Schluss, dass die Vermittlungsfähigkeit zu Recht ab Anspruchserhebung auf Arbeitslosenentschädigung (7. Mai 2002) verneint wurde, da der Aufbau der selbstständigen Erwerbstätigkeit schon so weit fortgeschritten war, dass die Beschwerdeführerin zur Aufnahme einer Arbeitnehmertätigkeit nicht mehr bereit war. 2.2 Gemäss eigenen Angaben fasste die Beschwerdeführerin schon ca. zwei Wochen nach ihrer Freistellung durch den letzten Arbeitgeber am 6. März 2002 den Entschluss, sich selbstständig zu machen. Am 19. Mai 2002 gab sie gegenüber dem Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) denn auch an, einen Termin zur Grundinformation über ihre Rechte und Pflichten als Stellensuchende verpasst zu haben, weil sie sich auf dem Weg in die Selbstständigkeit befände. Im Mai und Juni 2002 arbeitete sie bereits im Studio X.________, um die Nagelmodellage zu erlernen. Zudem war eine am 2. Juli 2002 erfolgte Stellenzuweisung erfolglos, da sie dem potenziellen Arbeitgeber gegenüber angab, sich selbstständig zu machen, wobei auch sämtliche bei den Akten liegenden Blindbewerbungen der Versicherten im Monat Juni 2002 auf diesen Umstand hinweisen. Nichts anderes ergibt sich aus den von der Beschwerdeführerin unterzeichneten Protokollen des KWA, welche anlässlich eines am 2. August 2002 geführten Gesprächs zur Klärung der Fragen bezüglich Vermittlungsfähigkeit und selbstständiger Erwerbstätigkeit erstellt wurden, worin sie auch bestätigt, die Stellenbewerbungen nur gemacht zu haben, da dies das RAV so verlange. Daraus ist mit der Vorinstanz zu schliessen, dass die Versicherte bereits ab Anspruchserhebung auf Arbeitslosenentschädigung (7. Mai 2002), nicht mehr bereit war, eine Arbeitnehmertätigkeit anzunehmen, was zur Vermittlungsunfähigkeit ab Beginn der Arbeitslosigkeit führt.