Citation: 8C_528/2021 E. A

A.________, geboren 1974, war seit dem 3. März 2015 bei der B.________ SA angestellt und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 13. April 2015 fuhr er in der Lagerhalle der C.________ AG mit einem unbeladenen elektrischen Niederhubwagen "EXU-S22" der Marke Still ("Ameise") in einen Betonpfeiler. Dabei wurde sein linkes Bein zwischen dem Fahrzeug und dem Betonpfeiler eingeklemmt, wodurch er eine drittgradig offene Unterschenkelfraktur erlitt und in das Spital D.________ verbracht werden musste. Nach mehreren Operationen am Unterschenkel musste dieser am 20. April 2015 letztlich amputiert werden. Die Suva erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Taggeld; Heilbehandlung) und teilte A.________ am 19. April 2017 mit, den Fall per 31. August 2017 abzuschliessen. Mit Verfügung vom 20. Juli 2017 verneinte sie einen Anspruch auf eine Invalidenrente, sprach A.________ jedoch eine Integritätsentschädigung basierend auf einer Integritätseinbusse von 35 % zu. Auf dessen Einsprache hin nahm die Suva ihre Verfügung zurück und tätigte weitere Abklärungen. Gestützt auf ein polydisziplinäres Gutachten der MEDAS Zentralschweiz, Luzern (nachfolgend: MEDAS; Expertise vom 2. November 2018) eröffnete sie A.________ am 1. Mai 2019, den Fall per 31. Mai 2019 erneut abzuschliessen. Mit Verfügung vom 16. Mai 2019 verneinte sie wiederum einen Rentenanspruch und bestätigte die Integritätsentschädigung bei einer Integritätseinbusse von 35 %. Daran hielt sie auf Einsprache hin fest (Einspracheentscheid vom 26. Februar 2020).