Citation: 1A.236/2005 18.04.2006 E. 3

3.1 Die Beschwerdeführer beanspruchen - entgegen der Auffassung des Verwaltungsgerichts, aber in Übereinstimmung mit der kantonalen Schätzungskommission -, dass ihre Grundstücke am Stichtag Baulücken im weitgehend überbauten Gebiet gebildet hätten. Ausserdem seien sie baureif bzw. hinreichend erschlossen gewesen. Dabei weisen sie auf den Umstand hin, dass die Parzellen gemäss BZO 1963 in einer Bauzone lagen. Ferner leitet der Beschwerdeführer 1 aus dem rechtskräftigen Quartierplan Kürberghang sinngemäss einen besonderen Vertrauenstatbestand ab; auch in diesem Punkt war ihm die Schätzungskommission gefolgt. 3.2 Mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht geltend gemacht werden (Art. 104 lit. a OG). Ob die Festsetzung von Freihaltezonen im Bereich der hier betroffenen Grundstücke eine materielle Enteignung bewirkt hat, stellt eine Rechtsfrage dar, die das Bundesgericht ohne Beschränkung seiner Kognition umfassend prüft (BGE 115 Ib 408 E. 1b S. 409 f. mit Hinweisen). Das Bundesgericht ist an die Feststellung des Sachverhaltes durch die Vorinstanz gebunden, wenn - wie hier - ein kantonales Gericht entschieden und den Sachverhalt nicht offensichtlich unrichtig, unvollständig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen festgestellt hat (Art. 105 Abs. 2 OG). Die Beschwerdeführer machen geltend, der rechtserhebliche Sachverhalt sei in verschiedener Hinsicht unrichtig festgestellt worden. Darauf ist im Folgenden, bei den einzelnen Beurteilungskriterien, näher einzugehen. 3.3 Der rechtserhebliche Sachverhalt ergibt sich mit hinreichender Klarheit aus den Akten. Auf den beantragten Augenschein kann daher verzichtet werden.