Citation: 6B_30/2021 E. 3.1

3.1. Die Beschwerdeführerin stellt sich auf den Standpunkt, die Vorinstanz habe die Beschwerdegegner in Bezug auf die Geräte U 12080, U 12081 und U 12082 auch unter der Annahme, dass das SBG das mildere Recht sei, zu Unrecht vom Vorwurf der mehrfachen Übertretung im Sinne von Art. 56 Abs. 1 lit. a SBG freigesprochen. Dazu führt sie im Wesentlichen aus, mit Qualifikationsverfügung Nr. 532-004/01 vom 26. Februar 2014 seien die Spiele der Spielplattform "Magic Entertainment" sowie "faktisch gleiche Spiele" als illegale Glücksspielautomaten (Art. 3 Abs. 2 SBG) qualifiziert worden. Im Referenzvergleichsbericht vom 26. Juni 2015 habe sie sodann aufgezeigt, dass die Spiele der Spielplattform "Diamond Casino", welche auf den Geräten U 12080, U 12081 und U 12082 installiert waren, faktisch gleich seien, wie jene mit der Verfügung Nr. 532-004/01 vom 26. Februar 2014 als Glücksspielautomaten qualifizierten Spiele. Die auf den genannten Geräten befindlichen Spiele seien aufgrund dieser faktischen Gleichheit von der Qualifikationsverfügung Nr. 532-004/01 folglich miterfasst und hätten insofern als bereits qualifizierte Glücksspielautomaten bzw. Glücksspiele zu gelten. Indem die Vorinstanz diese Spiele nicht als qualifizierte Glücksspiele angesehen und die Beschwerdegegner in diesem Zusammenhang vom Vorwurf einer Widerhandlung im Sinne von Art. 56 Abs. 1 lit. a SBG freigesprochen habe, verletze sie Bundesrecht.