Citation: 2C_155/2024 E. 5.2

5.2. Die Vorinstanz hat in zutreffender Weise die Rechtsprechung zum Begriff der ehelichen Gewalt (BGE 138 II 229 E. 3.2.1; Urteil 2C_1016/2021 vom 12. Oktober 2022 E. 4.2) und zu den Beweisanforderungen, insbesondere der Glaubhaftmachung ehelicher Gewalt und der Mitwirkungspflicht des Betroffenen (BGE 142 I 152 E. 6.2; 138 II 229 E. 3.2.3), dargelegt, sodass darauf verwiesen werden kann (Art. 109 Abs. 3 BGG; vgl. angefochtenes Urteil, E. 2.3). Sodann hat das Verwaltungsgericht unter Würdigung der vorgelegten Beweise erwogen, dass es der beweisbelasteten Beschwerdeführerin nicht gelungen sei, die von ihr geltend gemachte psychische Gewalt rechtsgenüglich nachzuweisen. Dabei hat es insbesondere die Aussagen der Ehegatten im Eheschutzverfahren, die Eingaben der Beschwerdeführerin im ausländerrechtlichen Verfahren sowie eine fachärztliche Stellungnahme berücksichtigt. Ins Gewicht ist namentlich der Umstand gefallen, dass sich die Beschwerdeführerin erstmals auf psychische eheliche Gewalt berufen hatte, nachdem ihr das Migrationsamt mitgeteilt hatte, ihre Aufenthaltsbewilligung nicht verlängern zu wollen, während sie im Eheschutz- bzw. Scheidungsverfahren keine Angaben zu ehelicher Gewalt in irgendeiner Form gemacht hatte. Ferner hat die Vorinstanz eine von der Beschwerdeführerin eingereichte fachärztliche Stellungnahme gewürdigt und festgehalten, dass sich daraus keine Anhaltspunkte für eine systematische psychische Oppression der Beschwerdeführerin ergeben würden. Ergänzend kann auf das angefochtene Urteil verwiesen werden (Art. 109 Abs. 3 BGG; vgl. dort E. 2.4). Schliesslich ist festzuhalten, dass die Vorinstanz - entgegen den Darstellungen der Beschwerdeführerin - ihre Ausführungen betreffend ihre Ehe (u.a. angebliche Dreiecksbeziehung des Ex-Ehemannes mit der Beschwerdeführerin und seiner früheren Partnerin, Aufforderung des Ex-Ehemannes an die Beschwerdeführerin, eine Stelle als Reinigungsfachkraft zu suchen, Entwicklung einer Depression) in die Beweiswürdigung einbezogen hat (vgl. angefochtenes Urteil, E. 2.4.2). Gleich verhält es sich mit den Ausführungen der Anwältin, welche die Beschwerdeführerin im Scheidungsverfahren vertreten hatte, wobei die Vorinstanz diese als subjektive Wahrnehmungen gewürdigt hat (vgl. angefochtenes Urteil, E. 2.4.3.3). Eine Verletzung des rechtlichen Gehörs ist in diesem Zusammenhang nicht ersichtlich.