Citation: 8C_352/2023 E. 4.1

4.1. Das kantonale Gericht stellte zutreffend fest, dass die Beschwerdeführerin bis 28. Februar 2022 unbestrittenermassen in einer Vollzeitanstellung bei der B.________ GmbH stand und nach ihrer Erkrankung den Lohn für ein 50%-Pensum gemäss ihrer Restarbeitsfähigkeit bezog. Dies entspricht auch den Angaben im Antrag der Beschwerdeführerin auf Arbeitslosenentschädigung vom 18. November 2021 sowie in der Arbeitgeberbescheinigung vom 1. Dezember 2021. Bezüglich der zu prüfenden Zeit ab 1. März 2022 zeigte die Vorinstanz sodann korrekt auf, dass die Arbeitgeberin am 5. April 2022 und damit rund ein Monat nach Beginn der fraglichen Zeitspanne explizit bestätigte, die Beschwerdeführerin sei nach wie vor zu 100 % bei ihr angestellt. So wird in der Aktennotiz vom 5. April 2022 bezugnehmend auf ein Telefonat mit der Arbeitgeberin festgehalten, da die Beschwerdeführerin eine so gute Mitarbeiterin sei und die B.________ GmbH nicht auf deren Arbeitsleistung verzichten wolle, sei vereinbart worden, dass sie, sobald sie arbeitsfähig sei, die Lohnzahlung in der Höhe der Arbeitsfähigkeit erhalte. Dementsprechend sei nach Erschöpfung der Krankentaggelder per Ende Februar 2020 ab 1. März 2020 eine Lohnzahlung im Umfang von 50 %, ab 1. März 2022 im Umfang von 60 % erfolgt. Zudem erwähnte auch die Beschwerdeführerin in ihrem Gesuch um Erlass einer anfechtbaren Verfügung vom 28. März 2022 - ebenfalls deutlich nach dem 1. März 2022 -, seit dem 12. Oktober 2015 in einem Pensum von 100 % angestellt zu sein.