Citation: 1C_516/2016 E. 5.4

5.4. Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz habe den Sachverhalt willkürlich festgestellt und seinen Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt. Das Betriebsdatenblatt sei amtlich geprüft und verbindlich. Danach verfüge sein Betrieb für das Jahr 2016 über eine landwirtschaftliche Nutzfläche von 516 Aren, wovon 61 Aren Rebfläche und 455 Aren Wiesland seien. Bereits im vorinstanzlichen Verfahren habe er darauf hingewiesen, dass die gesamte Fläche mittlerweile mit Reben bepflanzt sei. Dabei handle es sich um Rieslingtrauben und somit um eine Spezialität. In seinem Betriebskonzept von 2013/2014 habe er auf der Grundlage von 50 Aren Rebfläche ein Reineinkommen von Fr. 40'000.-- berechnet. Die Dienststelle lawa habe die Ertragszahlen angesichts der veränderten landwirtschaftlichen Nutzflächen aktualisiert und einen Umsatz von Fr. 122'500.-- sowie ein Einkommen von Fr. 67'500.-- berechnet. Mit diesen Unterlagen habe sich das Kantonsgericht nicht auseinandergesetzt. Weiter sei falsch, einen Vergleich zu seinem Einkommen als Anwalt und Notar zu ziehen. Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung sei entscheidend, dass ein namhafter Beitrag an den Existenzbedarf der Bewirtschafterfamilie erzielt werde, wovon bereits bei einem Einkommen von Fr. 20'000.-- auszugehen sei. Auch das Mindestarbeitsaufkommen für die Ausrichtung von Direktzahlungen nach der Verordnung vom 23. Oktober 2013 über die Direktzahlungen an die Landwirtschaft (Direktzahlungsverordnung, DZV; SR 910.13) werde deutlich überschritten, was gegen Freizeitlandwirtschaft spreche.