Citation: 8C_389/2013 E. 4

Ob die vom kantonalen Gericht angenommene Verbesserung der Funktionstüchtigkeit und Belastbarkeit der linken Hand bei ansonsten gleichbleibender 100%iger Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit eine Rentenrevision zu rechtfertigen vermöchte (vgl. BGE 130 V 343 E. 3.5 S. 349), braucht nicht abschliessend geklärt zu werden. Entscheidwesentlich ist, dass sich die Anwendung von Anforderungsniveau 3 gestützt auf die vorinstanzlichen Erwägungen nicht rechtfertigen lässt (zur diesbezüglich freien Kognition des Bundesgerichts: BGE 132 V 393 E. 3.3 S. 399; SVR 2008 IV Nr. 4 S. 9, I 732/06 E. 4.2.2). Die Anrechnung eines Invalideneinkommens entsprechend dem statistischen Durchschnittslohn aller Wirtschaftszweige (Total) setzt Berufs- und Fachkenntnisse in verschiedenen Branchen voraus. Inwieweit sich der Beschwerdeführer seit der Rentenzusprechung per 1. Juli 2006 solche Fertigkeiten angeeignet hätte oder zufolge einer gesundheitlichen Verbesserung zum unfallbedingt vor über zehn Jahren aufgegebenen angestammten Beruf hätte zurückkehren beziehungsweise als gelernter Verkäufer auf andere besondere, etwa handwerkliche Talente hätte zurückgreifen können, wird im angefochtenen Entscheid nicht dargelegt. Dass der Versicherte in erwerblicher Hinsicht von der vom kantonalen Gericht angenommenen gesteigerten Funktionstüchtigkeit der linken Hand zufolge Gewöhnung beträchtlich profitieren könnte, ist damit nicht ausgewiesen. Abzustellen war auf Seiten des Invalideneinkommens daher auch weiterhin, wie bei der letzten Rentenzusprechung, auf Anforderungsniveau 4. Auf die Höhe des von der Vorinstanz gewährten 10%igen Abzuges vom Tabellenlohn (BGE 129 V 472 E. 4.2.3 S. 481; 126 V 75 E. 5 S. 78 ff.) ist hier nicht zurückzukommen; es ergibt sich daraus keine rentenrelevante Änderung. Damit steht dem Beschwerdeführer auch über den 31. Dezember 2011 hinaus eine Viertelsrente zu.