Citation: 8C_359/2007 04.01.2008 E. 3

Streitig und zu prüfen ist, ob das beco dem Beschwerdeführer die Vermittlungsfähigkeit für die Zeit seiner unbezahlten Tätigkeit in Y.________ vom 14. Oktober bis 5. November 2006 zu Recht abgesprochen hat. 3.1 Wie die Vorinstanz zutreffend ausgeführt hat, gilt eine versicherte Person gemäss Art. 15 Abs. 4 AVIG auch als vermittlungsfähig, wenn sie mit Bewilligung der kantonalen Behörde im Rahmen von Projekten eine freiwillige Tätigkeit im Inland ausübt. Bei dem Einsatz in Y.________ handelt es sich um eine freiwillige Tätigkeit. Es liegt hier jedoch unbestrittenermassen weder eine Bewilligung einer kantonalen Amtsstelle noch eine freiwillige Tätigkeit im Inland vor. Deshalb muss die Vermittlungsfähigkeit verneint werden (vgl. Kreisschreiben des Seco über die Arbeitslosenentschädigung [KS ALE Januar 2007] Ziff. B261). 3.2 Auch der Einwand des Beschwerdeführers, es handle sich bei der betreffenden Tätigkeit um Weiterbildung, vermag daran nichts zu ändern. Wenn die Tätigkeit in Y.________ als Weiterbildungskurs angesehen würde und, wie in diesem Fall, keine Bewilligung vorliegt, kann die Vermittlungsfähigkeit nur bejaht werden, wenn die versicherte Person bereit und in der Lage ist, den Kurs jederzeit zu Gunsten einer Stelle abzubrechen um eine Stelle anzutreten. Dies wäre bei einem Kurs im Ausland zumindest fraglich (Urteil C 132/04 vom 11. Oktober 2004). Der Versicherte bekräftigte überdies, dass während dem Einsatz mit Behinderten eine kurzfristige Verfügbarkeit seinerseits nicht gegeben war (vgl. Nussbaumer Thomas, Arbeitslosenversicherung, in: Meyer, Ulrich [Hrsg.], Schweizerisches Bundesverwaltungsrecht, Band XIV, soziale Sicherheit, 2. Auflage, Basel 2007, Rz. 268). 3.3 Des Weitern fusst die vorinstanzliche Schlussfolgerung, dass der Versicherte am 6. November 2006, da er sich bereits wieder in der Schweiz aufhielt, vermittlungsfähig war, weder auf einer offensichtlich unrichtigen noch rechtsfehlerhaften Sachverhaltsfeststellung (Art. 105 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 95 lit. a BGG), weshalb das Bundesgericht daran gebunden ist (Art. 105 Abs. 1 BGG).