Citation: I 563/05 10.04.2006 E. 2

2.1 Das kantonale Gericht hat erwogen, der Versicherte habe klarerweise seine Schadenminderungspflicht verletzt, indem er sich jeglicher Mitwirkung an einer CPAP-Therapie entzogen habe. Diese Verweigerungshaltung lasse sich nicht mit dem schlechten Gesundheitszustand rechtfertigen, zumal nicht erstellt sei, dass er aufgrund seiner psychischen Verfassung nicht mehr in der Lage sei, sich Arzttermine zu merken und diese einzuhalten. Dass er mittels einer konsequent durchgeführten CPAP-Therapie die Arbeitsfähigkeit mit überwiegender Wahrscheinlichkeit wiedererlangen könne, sei aktenmässig erstellt. 2.2 Der Beschwerdeführer macht demgegenüber geltend, es stehe nicht fest, dass die schwere Apnoe mittels CPAP-Therapie so weit geheilt werden könne, dass wieder eine rentenausschliessende Arbeitsfähigkeit erreicht werde. Vielmehr sei durch einen Gutachter abklären zu lassen, ob er nicht therapieresistent sei. Hinzu komme, dass er seit langem an Depressionen leide. Im März 2005 sei zudem ein Blasenkarzinom diagnostiziert worden, welches ihm bereits seit rund zwei Jahren Beschwerden verursacht habe, bisher jedoch unentdeckt geblieben sei