Citation: 1P.238/2004 01.07.2004 E. A

Die Zürcher Strafverfolgungsbehörden beschuldigen X.________, im Jahre 1997 die Knaben A.________ und B.________ sexuell missbraucht zu haben. Das Obergericht des Kantons Zürich sprach ihn am 16. Mai 2002 vom Vorwurf der mehrfachen sexuellen Handlungen mit Kindern im Sinne von Art. 187 Ziff. 1 Abs. 1 und 3 StGB sowie vom Vorwurf der mehrfachen sexuellen Nötigung im Sinne von Art. 189 Abs. 1 StGB frei, insbesondere weil die Aussagen der Geschädigten prozessual nicht verwertbar seien und der Mangel wegen Zeitablaufs nicht geheilt werden könne. Das Kassationsgericht des Kantons Zürich hob dieses obergerichtliche Urteil am 19. Juni 2003 auf und ordnete an, die Geschädigten seien unter Wahrung der Verteidigungsrechte X.________s als Zeugen einzuvernehmen. Das Obergericht überwies das Verfahren am 22. August 2003 an die Staatsanwaltschaft, welche in der Folge Bezirksanwalt Daniel Regenass mit den anstehenden Untersuchungshandlungen beauftragte.