Citation: 6B_802/2015 E. 5.4

5.4. Das Kantonsgericht Freiburg auferlegte der Beschwerdeführerin die erstinstanzlichen Verfahrenskosten im Urteil vom 16. September 2011 zur Hälfte. Die Vorinstanz verweist für die hälftige Entschädigung der Parteikosten auf den Ausgang des erstinstanzlichen Verfahrens. Damit ist der angefochtene Entscheid ausreichend begründet. Es ist daher an der Beschwerdeführerin darzulegen, inwiefern die Vorinstanz mit der bloss hälftigen Entschädigung der Anwaltskosten das ihr zustehende Ermessen verletzt oder Bundesrecht auf andere Weise missachtet haben könnte. Dies zeigt die Beschwerdeführerin allerdings nicht auf. Soweit sie ihre Rüge mit den Freisprüchen von den Vorwürfen der ungetreuen Amtsführung, der qualifizierten Veruntreuung, des Sich bestechen lassens und der Vorteilsannahme begründet, verkennt sie, dass für den Umfang der Entschädigung nicht auf die rechtliche Würdigung, sondern die angeklagten Lebenssachverhalte abzustellen ist. Ihre Rüge ist unbegründet, soweit sie den Begründungsanforderungen zu genügen vermag.