Citation: 8C_134/2023 E. A

Der 1984 geborene A.________ war zuletzt als Bauarbeiter bei der B.________ SA angestellt und in dieser Eigenschaft bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten versichert. Am 28. Mai 2020 machte er beim Aussteigen aus dem Arbeiterzug einen Fehltritt in ein Loch auf dem Bahngleis und zog sich eine Verletzung am rechten Fuss zu. Die Suva erbrachte Versicherungsleistungen. Am 7. September 2020 wurde bei festgestellter Ruptur der vorderen und hinteren Syndesmose am rechten oberen Sprunggelenk (OSG) eine Syndesmosenrevision durchgeführt. A.________ liess die Suva am 26. Januar 2021 wissen, dass er die Schweiz Ende Monat verlassen und in seine Heimat Italien zurückkehren werde. Mit Verfügung vom 4. Januar 2022 stellte die Suva ihre Leistungen unter Hinweis auf den Untersuchungsbericht des Kreisarztes Dr. med. C.________, Facharzt für orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, vom 24. August 2021 per 15. November 2021 ein. Zur Begründung gab sie an, aufgrund der Unfallfolgen sei keine medizinische Behandlung mehr notwendig und die Tätigkeit als Bauarbeiter könne wieder vollzeitlich ausgeübt werden, wobei hohe Sicherheitsschuhe getragen werden müssten. Dies bestätigte sie mit Einspracheentscheid vom 13. April 2022.