Citation: 8C_592/2022 E. A

A.a. D.________, geboren am 8. Dezember 1965, gestorben am 4. Februar 2020, war Geschäftsführer, Creative Director und Inhaber der E.________ AG, welche 2004 in Konkurs fiel. Für die Folgen eines Motorradunfalles vom 21. Juli 2000 erbrachte die Schweizerische Mobiliar Versicherungsgesellschaft (fortan: Mobiliar) die gesetzlichen Leistungen nach UVG. Nebst einer Integritätsentschädigung von 25% richtete ihm die Mobiliar ab 1. Dezember 2010 gestützt auf einen Vergleich vom 3./19. September 2014 eine Invalidenrente nach UVG basierend auf einem Invaliditätsgrad von 70% aus (Verfügung der Mobiliar vom 19. September 2014). A.b. Am 17. November 2006 meldete sich D.________ erstmals bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Weil er gemäss medizinischen Abklärungen sowohl in der angestammten Tätigkeit als Creative Director als auch in einer angepassten, körperlich leichten bis mittelschweren Tätigkeit voll arbeitsfähig sei, verneinte die IV-Stelle des Kantons Thurgau (fortan: IV-Stelle oder Beschwerdegegnerin) einen Leistungsanspruch (letztinstanzlich bestätigt durch Urteil 8C_63/2011 vom 27. Mai 2011; vgl. auch Urteil 8F_20/2012 vom 25. Januar 2013). A.c. Mit Neuanmeldung vom 10. Juni 2013 machte D.________ bei der Invalidenversicherung eine Verschlechterung seines Gesundheitszustandes geltend. Die IV-Stelle sprach ihm nach weiteren Abklärungen bei einem Invaliditätsgrad von 100% - wegen verspäteter Anmeldung erst mit Wirkung ab 1. Dezember 2013 - eine ganze Invalidenrente zu (Verfügung vom 2. März 2016). Die hiergegen erhobene Beschwerde des Versicherten hiess das Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau am 15. Juni 2016 in dem Sinne gut, als es die Verfügung vom 2. März 2016 aufhob und die Sache zwecks Einholung eines Verlaufsgutachtens und anschliessender Neuverfügung über das Leistungsgesuch an die IV-Stelle zurückwies. Auf die hiergegen erhobene Beschwerde des D.________ trat das Bundesgericht nicht ein (Urteil 8C_509/2016 vom 22. August 2016). Gestützt auf die Ergebnisse der weiteren Abklärungen verneinte die IV-Stelle einen Anspruch auf eine Invalidenrente (Verfügung vom 12. März 2018). Zudem forderte sie vom Versicherten die Rückerstattung der vom 1. Dezember 2013 bis 31. März 2018 zu Unrecht erbrachten Invalidenrente im Umfang von gesamthaft Fr. 123'067.- (Verfügung vom 13. März 2018). Die gegen diese beiden Verfügungen je separat erhobenen Beschwerden des Versicherten wies das Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau nach Vereinigung der Verfahren mit Entscheid vom 22. August 2018 ab. Die hiergegen erhobene Beschwerde des Versicherten hiess das Bundesgericht insoweit teilweise gut, als es den Entscheid vom 22. August 2018 aufhob und die Sache zur Einholung eines umfassenden und neutralen gerichtlichen Obergutachtens und anschliessenden Neuentscheidung über die Beschwerde an die Vorinstanz zurückwies (Urteil 8C_775/2018 vom 24. April 2019). Am 5. Februar 2020 - einen Tag nachdem D.________ verstorben war - erstattete die SMAB AG das von der Vorinstanz eingeholte Obergutachten (fortan: Gerichtsgutachten). Die drei einzigen Erben des Versicherten (fortan: Beschwerdeführer) traten daraufhin in das kantonale Beschwerdeverfahren ein. Das kantonale Gericht wies die beiden Beschwerden wiederum ab (Entscheid vom 27. Mai 2020). Auf Beschwerde der Erben des D.________ sel. hin hob das Bundesgericht den kantonalen Entscheid vom 27. Mai 2020 sowie die beiden Verfügungen der IV-Stelle vom 12. und 13. März 2018 auf und wies die Sache zur Neuverfügung über den Rentenanspruch - und ein gegebenenfalls verbleibendes Rückforderungsbetreffnis - an die Beschwerdegegnerin zurück (Urteil 8C_477/2020 vom 25. November 2020 E. 7.6). A.d. Mit Verfügung vom 6. Mai 2022 sprach die IV-Stelle D.________ sel. für die Dauer vom 1. Dezember 2013 bis zu dessen Ableben am 4. Februar 2020 bzw. bis zum entsprechenden Monatsende (29. Februar 2020) eine halbe Invalidenrente zuzüglich 5% Verzugszins - insgesamt Fr. 110'347.- zu.