Citation: 5A_343/2021 E. 4.1.6

4.1.6. Eine Verletzung ihres Rechts auf Beweis macht die Beschwerdeführerin auch geltend, soweit die Vorinstanz ein von ihr eingereichtes privates "Gutachten" vom 15. Juli 2020 nicht berücksichtigt hat. Die Vorinstanz hatte hierzu festgestellt, dass das Schreiben von einem Professor der Universität Luzern angefertigt worden sein solle, wobei unklar bleibe, wer dieser Professor sei, was für Qualifikationen und Fachgebiete dieser habe, und ob wirklich er oder eine andere Person das Schreiben verfasst hätten. Die Vorinstanz erachtete als unglaubhaft, dass ein Professor unter dem Briefkopf des Dekanats der kultur- und sozialwissenschaftlichen Fakultät ein anonymes Gutachten verfasse und dann erst noch Urteile des deutschen Gerichtshofes zitiere, wie dies im Schreiben gemacht werde. Insofern sei die Authentizität zumindest zweifelhaft. Diesen Ausführungen vermag die Beschwerdeführerin vor Bundesgericht nichts entgegenzusetzen. Die Rüge ist unbegründet, soweit darauf überhaupt eingetreten werden kann.