Citation: 8C_543/2015 E. 6.3

6.3. Schliesslich dringt die Rüge, es sei willkürlich, wenn die Vorinstanz die Frage, ob die dreissigtägige Frist zum Vorbringen von Einwänden im Vorbescheidverfahren erstreckbar sei, offengelassen habe (vgl. hierzu Urteil 9C_50/2008 vom 8. September 2008 E. 2), nicht durch. Das kantonale Gericht verneinte die diesbezüglich geltend gemachte Gehörsverletzung, weil die Beschwerdeführerin rechtzeitig am 22. Oktober 2014 Einwand erhoben habe und es dem erst danach erneut beauftragten Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin unbenommen gewesen wäre, auch ohne Nachfristansetzung eine ergänzende Begründung nachzureichen, was er unterlassen habe. Weiterungen hierzu erübrigen sich. Denn selbst wenn ein solcher Verfahrensmangel bejaht würde, wäre dieser jedenfalls im kantonalen Beschwerdeverfahren geheilt worden. Die Vorinstanz war befugt, sowohl den Sachverhalt als auch die Rechtslage frei zu überprüfen, und die Versicherte konnte ohne Einschränkungen ihre Einwände vorbringen (BGE 135 I 279 E. 2.6.1 S. 285; vgl. auch BGE 136 V 117 E. 4.2.2.2 S. 126 f. mit Hinweisen). Die Vorinstanz setzte sich damit rechtsgenüglich auseinander. Damit hat es beim vorinstanzlichen Entscheid sein Bewenden.