Citation: 8C_138/2020 E. A

A.a. Der 1961 geborene A.________ meldete sich am 29. Oktober 2014 bei der Arbeitslosenversicherung zum Leistungsbezug an, nachdem er bereits im Oktober 2012 die Invalidenversicherung um Leistungen ersucht hatte. Die IV-Stelle Bern lehnte das Leistungsbegehren bei einem ermittelten Invaliditätsgrad von 15 % ab (Verfügung vom 5. August 2014). Mit Entscheid 9C_181/2016 vom 2. Juni 2016 hiess das Bundesgericht die im Rahmen des invalidenversicherungsrechtlichen Verfahrens eingereichte Beschwerde teilweise gut und wies die Sache zur weiteren medizinischen Abklärung an die IV-Stelle zurück. Die IV-Stelle sprach dem Versicherten daraufhin ab 1. Mai 2017 eine halbe Rente der Invalidenversicherung zu (Verfügung vom 10. August 2018; Invaliditätsgrad 55 %). Das Verwaltungsgericht hiess die hiergegen geführte Beschwerde unter Aufhebung der angefochtenen Verfügung wiederum teilweise gut und wies die Sache zur Vornahme weiterer Abklärungen im Sinne der Erwägungen und zu neuer Verfügung an die IV-Stelle zurück (Entscheid vom 27. Mai 2019). A.b. Mit Verfügung vom 6. Februar 2015 und Einspracheentscheid vom 9. April 2015 bejahte das beco Berner Wirtschaft (seit 1. Mai 2019 Amt für Arbeitslosenversicherung des Kantons Bern) ab 1. November 2014 die Vermittlungsfähigkeit des Versicherten und legte die Höhe des Taggeldanspruchs auf der Grundlage einer 50%igen Arbeitsfähigkeit fest. Das Verwaltungsgericht hiess die dagegen erhobene Beschwerde mit unangefochten gebliebenem Entscheid vom 14. März 2016 gut und änderte den Einspracheentscheid vom 9. April 2015 dahingehend ab, als es für die Zeit ab 1. November 2014 den Taggeldanspruch auf der Basis einer vollständigen Arbeitsfähigkeit bejahte, sofern die übrigen Anspruchsvoraussetzungen erfüllt seien. Mit Verfügung vom 9. März 2015 und Einspracheentscheid vom 23. April 2015 verneinte die Unia Arbeitslosenkasse sodann einen Arbeitslosenentschädigungsanspruch ab 1. November 2014, da A.________ keinen anrechenbaren Arbeits- und Verdienstausfall erlitten habe. Das Verwaltungsgericht hiess die hiergegen geführte Beschwerde insoweit gut, als es den Einspracheentscheid aufhob und die Sache an die Arbeitslosenkasse zurückwies, damit diese im Sinne der Erwägungen verfahre und anschiessend neu verfüge (Entscheid vom 14. März 2016). Daraufhin verneinte die Arbeitslosenkasse erneut einen Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung mangels anrechenbaren Arbeitsausfalls, da der Versicherte mit einem 50%igen Pensum in einem Arbeitsverhältnis mit dem Unternehmen B.________ stehe und der versicherte Verdienst gestützt auf eine verbleibende Arbeitsfähigkeit von 85 % festzulegen sei (Verfügung vom 24. März 2016). Da das Taggeld 70 bzw. 80 % des versicherten Verdienstes betrage, liege ein Verdienstausfall nur dann vor, wenn der Einkommensverlust mehr als 20 bzw. 30 % des versicherten Verdienstes ausmache, was hier nicht zutreffe. Die dagegen geführte Einsprache wies sie mit Einspracheentscheid vom 25. Mai 2016 ab.