Citation: 6B_197/2021 E. 3.4.3

3.4.3. Soweit der Beschwerdeführer seiner rechtlichen Argumentation erneut eigene, von den tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz abweichende oder ergänzende Tatsachenbehauptungen zugrunde legt, kann auf das Vorstehende verwiesen werden (E. 2). Dies ist etwa der Fall, wenn er abermals erörtert, er sei nicht für das gesamte Areal der E.________ AG zuständig gewesen, er habe ein Lagerkonzept erstellt, oder wenn er noch einmal vorbringt, die ableitfähigen IBC seien mit einem gelben Kleber versehen gewesen (z.B. Beschwerde S. 24 ff. Ziff. 66). Nach den tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz ist die Gefahrenlage bei der Herstellung des Produkts xxx als erheblich einzustufen. Von einem ausreichenden Sicherheitsdispositiv hängt vorliegend die Gesundheit und das Leben etlicher Mitarbeitenden ab. Angesichts der konkreten Umstände - (1) keine Sicherstellung, dass im Bau qqq keine nicht-ableitfähigen IBC in Umlauf und zur Verwendung kommen konnten (d.h. keine konsequente Ausmusterung bzw. Entsorgung der nicht-ableitfähigen IBC und einen fehleranfälligen Lagerplan für die getrennte Aufbewahrung ableitfähiger sowie nicht-ableitfähiger IBC), (2) keine den massgeblichen Mitarbeitenden bekannte Beschriftung der verschiedenen IBC, (3) keine hinreichende Schulung des an der Abfüllanlage tätigen Personals und (4) deren ungenügende Sensibilisierung für die von nicht-ableitfähigen IBC ausgehenden Gefahren - war es sorgfaltswidrig, zur Verhinderung möglicher tödlicher Unfälle als einzige Sicherheitsmassnahme, lediglich die Überprüfung des Vorhandenseins eines kleinen und leicht zu übersehenden Teils vorzusehen. Es kann vollumfänglich auf die zutreffenden Erwägungen der Vorinstanz verwiesen werden. Diese nimmt zu Recht an, der Beschwerdeführer habe es unterlassen, mittels geeigneter und zumutbarer Sicherheitsvorkehren dafür zu sorgen, dass die bei der Herstellung des Produkts xxx beim Befüllen der IBC bestehende Gefahr eines Unfalls vermieden wird.