Citation: 1C_106/2018 E. A

Am 3. Februar 2016 reichte D.________ ein Baugesuch für den Abbruch des Landhauses Assek-Nr. 365a und die Erstellung der Arealbebauung Räbmatt mit zwei Mehrfamilienhäusern mit sieben Wohnungen und einer Einstellhalle mit zehn Autoabstellplätzen sowie einem Besucherparkplatz auf den Grundstücken GS 2189, 2420 und 2419 in Oberwil bei Zug ein. Der zu überbauende Teil der Grundstücke liegt in der Wohnzone W1 gemäss Zonenplan der Stadt Zug. Gegen das öffentlich aufgelegte Baugesuch erhoben A. und B. C.________, Eigentümer des angrenzenden Grundstücks GS 2232, am 28. Februar 2016 Einsprache. Im Rahmen eines kantonalen Gesamtentscheids, der am 28. Juni 2016 erging, erteilten das Amt für Raumplanung des Kantons Zug eine Ausnahmebewilligung für die Unterschreitung des Gewässerabstands zum Trubikerbach und das Tiefbauamt des Kantons Zug eine Einmündungsbewilligung (direkte Erschliessung des Bauprojekts über die Artherstrasse). Des Weiteren gewährte das Amt für Umweltschutz des Kantons Zug eine Lärmerleichterung. Am 20. September 2016 erteilte der Stadtrat Zug die Baubewilligung. Die Einsprachen wies er ab bzw. verwies sie, soweit privatrechtliche Angelegenheiten betreffend, auf den Zivilweg und erklärte den kantonalen Gesamtentscheid vom 28. Juni 2016 zum Bestandteil der Baubewilligung. Die von A. und B. C.________ am 10. Oktober 2016 erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Zug mit Urteil vom 23. Januar 2018 ab.