Citation: 5A_655/2023 E. 3.2.2

3.2.2. Die Vorinstanz hat die Nichtberücksichtigung der Kontoauszüge und des Lohnausweises unter anderem damit begründet, der Beschwerdeführer habe weder in seiner Eingabe vom 23. Mai 2017 noch in seiner Replik unmittelbar im Zusammenhang mit den einzelnen Tatsachenbehauptungen auf die Kontoauszüge und den Lohnausweis verwiesen. Auch habe er bei den Kontoauszügen die für die Beweisführungen erhebliche Stelle nicht bezeichnet. Indem der Beschwerdeführer in diesem Zusammenhang bloss vorbringt, die Vorinstanz übersehe, dass sowohl die konkrete ziffernmässige Behauptung als auch die Belege für die Bonuszahlung vorgelegt worden seien, setzt er sich mit der Begründung im angefochtenen Entscheid nicht auseinander. Dass die Höhe des Bonus behauptet und Belege für die Bonuszahlung vorgelegt worden seien, hat nichts mit der Frage zu tun, ob bei den einzelnen Tatsachenbehauptungen auf die Belege verwiesen worden ist und die erheblichen Stellen bei den Kontoauszügen bezeichnet worden sind. Wegen fehlender Auseinandersetzung mit einer den Entscheid selbständig tragenden Begründung ist daher insoweit auf die Beschwerde nicht einzutreten (vgl. vorne E. 2.1). Die Begründung der Vorinstanz wäre im Übrigen auch in der Sache nicht zu beanstanden: Ein Beweismittel ist nur dann formgerecht angeboten, wenn sich die Beweisofferte eindeutig der damit zu beweisenden Tatsachenbehauptung zuordnen lässt und umgekehrt (BGE 144 III 67 E. 2.1). In der Regel sind die einzelnen Beweisofferten unmittelbar im Anschluss an die Tatsachenbehauptungen aufzuführen, die damit bewiesen werden sollen. Dies ergibt sich ohne weiteres aus dem Wortlaut von Art. 152 Abs. 1 i.V.m. Art. 221 Abs. 1 Bst. e ZPO (Recht auf Abnahme von Beweismitteln bei "Bezeichnung der einzelnen Beweismittel zu den behaupteten Tatsachen"; vgl. Urteile 4A_370/2016 vom 13. Dezember 2016 E. 3.3; 4A_381/2016 vom 29. September 2016 E. 3.1.2). Das Gericht ist nicht gehalten, zur Klärung einer Frage Beweismittel abzunehmen, die nicht in diesem Zusammenhang angeboten wurden (Urteile 5A_703/2021 vom 22. März 2022 E. 2.1.3.1; 4A_169/2021 vom 18. Januar 2022 E. 5.2.1.1, nicht publiziert in: BGE 148 III 186).