Citation: 9C_762/2013 E. 3.2

3.2. Die Beschwerdeführerin bestreitet nicht mehr, dass eine Leistungseinstellung gestützt auf lit. a Abs. 1 SchlB IVG ausser Betracht fällt, weil die Beschwerdegegnerin seit 1. April 1996 und damit im Zeitpunkt des Inkrafttretens der IV-Revision 6a bereits seit mehr als 15 Jahren eine Invalidenrente bezog. Sie macht aber geltend, das kantonale Gericht hätte in Nachachtung seiner Untersuchungspflicht und der Rechtsanwendung von Amtes wegen prüfen müssen, ob die Rentenaufhebungs-Verfügung vom 6. Dezember 2012 "im Sinne einer substituierten Revision oder allenfalls Wiedererwägung zu schützen gewesen wäre", weil im Rahmen der am 27. April 2007 verfügten Rentenherabsetzung die zwischenzeitlich gefestigte "Schmerzrechtsprechung" nicht angewendet und die Verfügung mit der weiterhin eine halbe Rente zugesprochen worden war, daher offensichtlich falsch gewesen sei. Der angefochtene Entscheid verletze Bundesrecht.