Citation: 6P.62/2006 14.11.2006 E. 6

Gemäss Art. 273 Abs. 1 lit. b BStP muss die Beschwerdeschrift die Begründung der Anträge enthalten und kurz darlegen, welche Bundesrechtssätze und inwiefern sie durch den angefochtenen Entscheid verletzt sind (vgl. BGE 129 IV 6 E. 5.1). Die Begründung der Anträge muss in der Beschwerdeschrift selber enthalten sein. Die Verweisung auf andere Rechtsschriften oder Eingaben genügt nicht (BGE 106 IV 283 E. 2 und 338 E. 1 je mit Hinweisen). Dies gilt indes praxisgemäss nicht für die Verweisung auf private Rechtsgutachten als Teil der Beschwerdebegründung, die auch vor Bundesgericht zulässig ist (BGE 127 III 1 E. 2; 126 I 95; 105 II 1 E. 1). Dass der Beschwerdeführer das privat eingeholte und seiner Beschwerde beigelegte rechtliche Kurzgutachten als integrierenden Bestandteil seiner Beschwerde erklärt, schadet mithin nicht.