Citation: 1C_306/2007 04.10.2007 E. 1

Die Vormundschaftskommission der Stadt Thun erteilte X.________ Weisungen, sich bei den psychiatrischen Diensten Thun in ambulante Behandlung zu begeben, dies gestützt auf Art. 4 des am 7. Februar 2000 ergangenen kantonalbernischen Fürsorgegesetzes. Den diese Massnahmen bestätigenden Entscheid des Regierungsstatthalters von Thun zog X.________ ans Obergericht des Kantons Bern weiter. In diesem Appellationsverfahren stellte X.________ das Gesuch, es sei ihm die unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren. Die 2. Zivilkammer des Appellationshofs des Obergerichts wies das Gesuch ab und setzte X.________ eine Frist zur Bezahlung eines Kostenvorschusses für das Appellationsverfahren. Trotz mehrmaliger Fristansetzung und Androhung der gesetzlichen Folgen für den Fall des Nichtbezahlens des auf Fr. 500.-- festgesetzten Vorschusses kam der Appellant der Anordnung nicht nach, weshalb die Appellation mit Beschluss der 2. Zivilkammer vom 28. August 2007 als dahingefallen erklärt wurde.