Citation: 8C_593/2021 E. 3.2

3.2. Sodann erkannte das kantonale Gericht, bei der diagnostizierten Achillessehnenruptur rechts handle es sich um eine Listendiagnose gemäss Art. 6 Abs. 2 lit. f UVG. Es gelte daher die gesetzliche Vermutung, dass die HDI leistungspflichtig sei. In der Folge prüfte die Vorinstanz, ob der HDI der Nachweis gelungen sei, dass die Achillessehnenruptur vorwiegend auf Abnützung oder Erkrankung zurückzuführen sei. Dabei erachtete sie die Einschätzung des beratenden Arztes Dr. med. C.________, wonach dieser Nachweis gelungen sei, als nicht überzeugend. Da keine bildgebenden Unterlagen existierten und angesichts des Zeitablaufs seit der Operation vom 26. November 2019 sei von weiteren Abklärungen abzusehen. Aktuelle bildgebende oder histologische Untersuchungen könnten jedenfalls keinen Aufschluss geben über den damaligen Degenerationsgrad der Achillessehne. Der HDI sei damit der Entlastungsbeweis nicht gelungen, weshalb sie gestützt auf Art. 6 Abs. 2 lit. f UVG für das Ereignis vom 21. November 2019 leistungspflichtig sei.