Citation: 5A_553/2012 E. 1

Angefochten ist ein kantonal letztinstanzliches Endurteil in einer nicht vermögensrechtlichen Zivilsache. Die Beschwerde in Zivilsachen steht damit offen (Art. 72 Abs. 1, Art. 75 Abs. 2 und Art. 90 BGG). Es sind alle Vorbringen im Sinn von Art. 95 f. BGG zulässig. Auch wenn inzwischen über die 1:12-Initiative abgestimmt worden ist, dauert die Verletzung unzweifelhaft an (vgl. Urteil 5C.4/2000 vom 7. Juli 2000 E. 3c/aa, nicht publ. in: BGE 126 III 305) und besteht nach wie vor beidseitig ein schutzwürdiges Interesse an der Beurteilung der vorliegenden Beschwerde. Neu und damit unzulässig (Art. 99 Abs. 1 BGG) ist der Hinweis auf die im Anschluss an das obergerichtliche Urteil erneut erfolgte Veröffentlichung der Fotomontage in der Online-Ausgabe von "20minuten" am 17. Juli 2012 mit dem Begleittext "Nun ist das Juso-Plakat wieder komplett: Laut Aargauer Obergericht darf auf der Montage zwischen dem schmächtigen Brady Dougan und dem speckigen Oswald Grübel auch wieder ein öliger Vasella prangen", womit gemäss dem Beschwerdeführer der bewusst menschenverachtende Charakter der Darstellung belegt sein soll. Insbesondere lässt sich auch nicht sagen, eine Ausnahme vom Novenverbot im Sinn von Art. 99 Abs. 1 BGG sei angezeigt, weil erst der angefochtene Entscheid dazu Anlass gegeben habe: Die erneute Publikation der Darstellung erfolgte zwar im Zuge des obergerichtlichen Entscheides; die Darstellung als solche ist aber identisch mit der ursprünglichen, um deren Rechtmässigkeit es vorliegend geht, und zum angefügten Kommentar des Online-Mediums, der in den Augen des Beschwerdeführers die kränkende Intention der Beschwerdegegner aufzeigt, hat nicht der angefochtene Entscheid Anlass gegeben. Darauf ist mithin im Rahmen der vorliegenden Beschwerde nicht einzutreten, sondern vielmehr wäre bezüglich dieses anderen Streitgegenstandes gesondert Klage zu erheben.