Citation: 6B_703/2021 E. 3.3.2

3.3.2. Die erste Instanz erwägt unter Verweis auf die einschlägige bundesgerichtliche Rechtsprechung, es liege keine Befangenheit eines Gutachters des METAS vor, wenn dieser sich als Gutachter zur korrekten Durchführung einer konkreten Geschwindigkeitsmessung äussern müsse, die mit Geräten erfolgt sei, für deren Zulassung er verantwortlich gewesen sei (erstinstanzliches Urteil S. 8). Auf die inhaltliche Kritik des Beschwerdeführers am Gutachten geht die erste Instanz nicht ausdrücklich ein. Sie hält jedoch fest, dass objektiv keine Zweifel an der Tathandlung bestünden (erstinstanzliches Urteil S. 10). Die Vorinstanz äussert sich nicht ausdrücklich zur Frage der Befangenheit des Gutachters. Sie stellt vorab fest, dass sich ihre Prüfung der erstinstanzlichen Sachverhaltsfeststellung in Anwendung von Art. 398 Abs. 4 StPO auf Willkürgesichtspunkte beschränke, wobei sich die Vorbringen des Beschwerdeführers weitgehend in appellatorischer Kritik erschöpften und er sich in der Berufungserklärung im Wesentlichen damit begnüge, seinen in der erstinstanzlichen Hauptverhandlung gehaltenen Parteivortrag fast wortgleich wiederzugeben. Er setze sich nicht mit dem angefochtenen Urteil auseinander und lege insbesondere nicht dar, inwieweit die erstinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen und die Würdigung des Gutachtens falsch bzw. willkürlich sein sollten. Dies sei auch nicht ersichtlich. Die entsprechenden Vorbringen seien nicht zu hören und auf die Rügen sei in Anwendung von Art. 398 Abs. 4 StPO nicht weiter einzugehen. Dasselbe gelte, soweit der Beschwerdeführer eine Verletzung des Grundsatzes "in dubio pro reo" geltend mache. Auch in dieser Hinsicht lege er nicht dar, dass die erste Instanz die Beweise - insbesondere das Gutachten - willkürlich gewürdigt hätte (vorinstanzliches Urteil S. 4 f.). Es stehe gestützt auf das Gutachten fest, dass beim Beschwerdeführer am 28. Juli 2018 die angeklagten Überschreitungen der zulässigen Höchstgeschwindigkeit gemessen worden seien (vorinstanzliches Urteil S. 4 ff.).