Citation: U 231/04 05.11.2004 E. A

A.a Die 1959 geborene Z.________, seit 1982 als zahnmedizinische Assistentin in der Zahnmedizinischen Klinik des Spitals X.________ tätig und in dieser Eigenschaft bei der Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft (nachfolgend: Allianz; vormals Berner Versicherungen) gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert, war am 19. September 1993 über ein Spielzeug gestolpert und hatte sich am rechten Daumen verletzt (Unfallmeldung UVG vom 12. Oktober 1993, Arztzeugnis UVG des Dr. med. H.________, Arzt für Allgemeine Medizin, vom 18. Oktober 1993). Die Allianz anerkannte den Vorfall als unfallähnliches Ereignis und erbrachte bis November 1993 die gesetzlichen Leistungen (Taggeld, Heilbehandlungskosten). A.b Nachdem anfangs 2001 erneut Beschwerden am rechten Daumen aufgetreten waren (Verlaufsbericht des Dr. med. J.________, Facharzt FMH für Handchirurgie und Orthopädische Chirurgie, Klinik S.________, vom 26. Januar 2001 [samt gleichentags erstelltem Röntgenbefund]), meldete der Arbeitgeber am 29. Mai 2001 beim Unfallversicherer einen Rückfall an. Die Allianz holte Berichte des Dr. med. J.________ vom 26. Juni 2001, des Dr. med. U.________, Arzt für Allgemeinmedizin, von Ende 2001 sowie des beratenden Arztes Dr. med. M.________, Orthopädische Chirurgie FMH, vom 28. Januar 2002 ein und erhob bei der Versicherten zusätzliche Angaben zum Beschwerdeverlauf ("Fragebogen für Rückfälle" vom 18. Oktober 2001). Gestützt darauf gelangte sie mit Verfügung vom 4. März 2002 zum Ergebnis, dass die aktuell geltend gemachten gesundheitlichen Beeinträchtigungen nicht überwiegend wahrscheinlich mit dem Ereignis vom 19. September 1993 in Zusammenhang stünden. Auf Einsprache des Krankenversicherers von Z.________, der Visana, hin, welche einen vertrauensärztlichen Bericht des Dr. med. B.________ vom 20. März 2002 eingeholt hatte, beauftragte die Allianz die Abteilung für Handchirurgie des Spitals X.________ mit der Erstellung eines Gutachtens, das am 31. Januar 2003 erstattet und mit Stellungnahme vom 19. März 2003 ergänzt wurde. Dr. med. Y.________, Facharzt für Chirurgie FMH, äusserte sich mit Bericht vom 17. Juli 2003 zu den Schlussfolgerungen der Expertise, woraufhin der Unfallversicherer mit Einspracheentscheid vom 8. August 2003 an seiner Leistungsablehnung festhielt.