Citation: 2C_441/2020 E. 2.3

2.3. Die Voraussetzungen für die Anerkennung einer Weiterbildung zwecks Erteilung eines eidgenössischen Weiterbildungstitels (betreffend universitäre Medizinalberufe) werden in der vom SIWF erlassenen Weiterbildungsordnung vom 21. Juni 2000 (WBO; abrufbar unter <http://www.siwf.ch>, Rubrik Publikationen, besucht am 24. August 2020) und dem darauf gestützten, vom Bund akkreditierten Weiterbildungsprogramm festgelegt (vorliegend: in zwei verschiedenen Fassungen den Akten beiliegendes Weiterbildungsprogramm vom 1. Januar 1999 für Facharzt pharmazeutische Medizin, am 1. September 2011 vom Eidgenössischen Departement des Innern akkreditiert). Die entsprechenden Regelungen gelten insoweit praxisgemäss als öffentliches Recht des Bundes (Urteil 2C_39/2018 vom 18. Juni 2019 E. 3.5 und 3.6.1; vgl. Art. 20 und Art. 23 Abs. 2 MedBG). Gemäss Ziff. 2.1.3 des genannten Weiterbildungsprogramms (in der am 14. April 2016 letztmals revidierten Fassung, welche von der Vorinstanz und der Einsprachekommission in diesem Punkt herangezogen wurde, denn die am 26. November 2009 revidierte Fassung enthält diese Optionsregelung nicht) kann als Option maximal ein Jahr der fachspezifischen Weiterbildung durch wissenschaftliche Forschung auf einem mit der pharmazeutischen Medizin verwandten Gebiet absolviert werden. Das Verfahren zur Erteilung des Weiterbildungstitels unterliegt ausserdem grundsätzlich dem Bundesgesetz vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG; SR 172.021; Urteil 2C_39/2018 vom 18. Juni 2019 E. 3.5).