Citation: 6B_1074/2023 E. 1.3.3

1.3.3. Der Beschwerdeführer bringt sodann nichts vor, was für eine bewusste Falschaussage der Beschwerdegegnerin 2 sprechen würde. Dies ist etwa der Fall, wenn er geltend macht, sie habe ihn mit einer falschen Anzeige dazu erpressen wollen, ihr weiter Geld zu geben. Dabei lässt er ausser Acht, dass die Beschwerdegegnerin 2 als seine Ex-Frau ohnehin Unterhaltsansprüche gehabt haben dürfte. Auch legt der Beschwerdeführer nicht dar, dass sich aus dem von ihm vorgelegten WhatsApp-Chatverlauf die Drohung der Beschwerdegegnerin 2 mit einer falschen Anzeige ergeben würde. Die Vorinstanz verletzt nicht in willkürlicher Weise die Unschuldsvermutung, wenn sie dem Chatverlauf mit Bezug auf den Tatvorwurf keine Bedeutung beimisst, zumal sie dies nachvollziehbar begründet. Ebenso wenig war sie mit Blick auf den Untersuchungsgrundsatz gehalten, diesbezüglich weitere Beweise zu erheben. Der Beschwerdeführer legt nicht dar, welche Beweise dies gewesen wären. Offenbleiben kann schliesslich, ob die Vorinstanz zu Recht annimmt, der Beschwerdeführer sei bereits durch das Betreten des Zimmers der Beschwerdegegnerin 2 in deren Privat- und Schutzsphäre eingedrungen, in der Absicht, sie zu missbrauchen. Daraus lässt sich jedenfalls nicht schliessen, dass die Vorinstanz voreingenommen gewesen wäre.