Citation: 1C_285/2022 E. A

A.a. Für das Gebiet Rotschuo in Gersau bestehen zwei Gestaltungspläne, einerseits der Gestaltungsplan "Rotschuo Ost" / Teil 1 auf einem Teil des Grundstücks KTN 761 und andererseits der Gestaltungsplan "Rotschuo West" auf dem Gründstück KTN 625. Die A.________ AG (Eigentümerin des Grundstücks KTN 625) und die B.________ AG (Eigentümerin des Grundstücks KTN 761) ersuchten beim Bezirksrat Gersau am 14. Dezember 2018 um Erlass eines neuen Gestaltungsplans "Rotschuo, Erweiterung Ost". Dieser soll sich auf den Perimeter des gesamten eingezonten Teils des Grundstücks KTN 761 beziehen und den bestehenden Gestaltungsplan "Rotschuo Ost" / Teil 1 ersetzen. Nach dessen Genehmigung soll der Gestaltungsplan "Rotschuo, Erweiterung Ost" mit dem bestehenden Gestaltungsplan "Rotschuo West" zu einem einzelnen, neuen Gestaltungsplan "Rotschuo" vereinigt werden. A.b. Nach erfolgter Publikation und öffentlicher Auflage des Gestaltungsplans "Rotschuo, Erweiterung Ost" erhoben u.a. der Schweizer Heimatschutz und der Schwyzer Heimatschutz Einsprache beim Bezirksrat Gersau. Dieser wies die Einsprache mit Beschluss vom 22. November 2019 ab und erliess den Gestaltungsplan "Rotschuo, Erweiterung Ost". Die Sonderbauvorschriften wurden dahingehend ergänzt, dass der Gestaltungsplan "Rotschuo Ost" / Teil 1 aufgehoben und der Regierungsrat ersucht werde, den Gestaltungsplan "Rotschuo, Erweiterung Ost" zu genehmigen. Nach erfolgter Genehmigung werde der Gestaltungsplan "Rotschuo, Erweiterung Ost" mit dem rechtsgültigen Gestaltungsplan "Rotschuo West" zum Gestaltungsplan "Rotschuo" zusammengefügt. A.c. Der Schweizer Heimatschutz und der Schwyzer Heimatschutz reichten gegen den Bezirksratsbeschluss Beschwerde an den Regierungsrat des Kantons Schwyz ein. Dieser hiess die Beschwerde mit Beschluss vom 13. Oktober 2020 gut und hob den Bezirksratsbeschluss vom 22. November 2019 auf. Begründet wurde die Beschwerdegutheissung im Wesentlichen damit, dass einzelne Bestimmungen der Sonderbauvorschriften zum Gestaltungsplan zu überarbeiten seien. Die weiteren Rügen gegen den Gestaltungsplan betrachtete der Regierungsrat als unbegründet. A.d. Gegen den Regierungsratsbeschluss erhoben die A.________ AG und die B.________ AG Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz, welches das Rechtsmittel mit Entscheid vom 8. März 2021 guthiess. Es hob den Regierungsratsbeschluss vom 13. Oktober 2020 auf und wies die Sache zu neuem Entscheid an den Regierungsrat zurück. Zusammengefasst hielt das Verwaltungsgericht fest, die durch den Regierungsrat vorgenommene reine Kassation des Bezirksratsbeschlusses vom 22. November 2019 sei unverhältnismässig, weshalb er über das Beschwerdeverfahren in einem reformatorischen Entscheid zu befinden habe. A.e. Am 18. Mai 2021 entschied der Regierungsrat in einem neuen (reformatorischen) Beschluss über die Beschwerde des Schweizer Heimatschutzes und Schwyzer Heimatschutzes. Er hiess die Beschwerde in dem Sinne teilweise gut, als einzelne Bestimmungen der Sonderbauvorschriften des Gestaltungsplans "Rotschuo, Erweiterung Ost" ergänzt bzw. angepasst werden müssten, wobei der Regierungsrat bereits konkret festlegte, wie die Bestimmungen im Gestaltungsplan zu formulieren sind. Gleichzeitig genehmigte er den betreffenden Gestaltungsplan unter dem Vorbehalt dieser Anpassungen.