Citation: 1A.27/2006 18.08.2006 E. 1.4

1.4. Angefochten ist ein kantonal letztinstanzlicher Entscheid, der das Gesuch von Ehepaar Y.________ (im Folgenden: die Beschwerdeführer) um Freigabe ihrer rechtshilfeweise gesperrten Konten abweist. Die Kontensperre geht auf ein philippinisches Rechtshilfeersuchen zurück, das bereits im Jahr 1991 durch die Übermittlung der Kontounterlagen abgeschlossen worden ist. Seither wurde die Kontensperre aufrechterhalten im Hinblick auf einen künftigen Einziehungs- oder Rückerstattungsentscheid gemäss Art. 74a IRSG. In dieser Situation müssen die Kontoinhaber die Möglichkeit haben, die Fortgeltung der Kontensperre gerichtlich überprüfen zu lassen. Der angefochtene Entscheid ist deshalb prozessual als Schlussverfügung i.S.v. Art. 80f Abs. 1 IRSG zu qualifizieren, gegen den die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ans Bundesgericht offen steht.