Citation: 6B_693/2024 E. 2.6.4

2.6.4. Sodann wendet sich die Vorinstanz dem behaupteten Casinogewinn von Fr. 4'000.-- zu. Diesen will der Beschwerdeführer im Dezember 2021 erzielt haben. Er habe online über das Benutzerkonto seines Cousins gespielt, da er sich selbst habe sperren lassen. Gemäss Vorinstanz enthalten die Aussagen zum Casinogewinn einige Unklarheiten, doch habe der Beschwerdeführer einen Beleg der D.________ AG eingereicht, in dem die Auszahlung von insgesamt Fr. 4'500.75 an den Cousin belegt sei. Ziehe man davon den Spieleinsatz von Fr. 500.-- ab, gelange man zum behaupteten Casinogewinn von Fr. 4'000.--. Daher zieht die Vorinstanz zugunsten des Beschwerdeführers weitere Fr. 4'000.-- vom sichergestellten Betrag ab, womit eine erklärungsbedürftige Summe von Fr. 11'551.30 verbleibe. Schliesslich gibt die Vorinstanz zu bedenken, dass sich der Beschwerdeführer in den Schweizer Casinos kaum hätte sperren lassen, wenn er zuvor kein Geld verloren hätte. Es könne somit nicht ausgeschlossen werden, dass er einen Teil des Erlöses aus dem Kokainhandel dort verspielt habe. Dies könne aber zu seinen Gunsten offenbleiben.