Citation: 6B_4/2025 E. 2.2.4

2.2.4. Die Erstinstanz hatte erwogen, der Beschwerdeführer sei unbestrittenermassen mit seinem Personenwagen bei regem Verkehrsaufkommen in der Stadt Schaffhausen unterwegs gewesen und habe dabei ein auf seinem Oberschenkel liegendes Mobiltelefon bedient. Umstritten sei, wie lange sein Blick auf das Mobiltelefon gerichtet gewesen sei. Der erfahrene Verkehrspolizist habe ausgesagt, die Ablenkung habe circa 3 Sekunden gedauert. Die Erstinstanz hielt fest, bei einer derartigen Schätzung sei anders als bei technischen Geschwindigkeitsmessungen kein Sicherheitsabzug vorzunehmen. Ohnehin sei nicht ersichtlich, inwiefern der Verkehrspolizist einer falschen Wahrnehmung unterlegen sein könnte. Dass sich der Verkehrspolizist nicht zur Kopfneigung geäussert habe, sei ohne Belang. Es könne offenbleiben, welche Verrichtung der Beschwerdeführer genau vorgenommen habe und wie schnell er genau gefahren sei. Die Erstinstanz liess auch offen, wie gross der Abstand zum voranfahrenden Fahrzeug und ob die Strasse trocken gewesen sei. Schliesslich erklärte sie, der objektive Tatbestand wäre selbst dann erfüllt, wenn der Beschwerdeführer den Blick nur zwei Sekunden von der Strasse abgewendet hätte.