Citation: 1C_317/2023 E. A

A.________ erstattete am 5. Januar 2023 Strafanzeige wegen "Korruption in verschiedenen Ämtern von Winterthur, nachfolgend versch. Ämter des Kt. Zürichs bis hin zum Bundesgericht". Konkret legt er seiner früheren Ehefrau zur Last, sie versuche, seine drei Kinder von ihm zu entfremden, welches Verhalten von diversen Ämtern unterstützt werde. So habe er wegen der Verweigerung seines Besuchsrechts Strafanzeigen erstatten wollen, welche die Stadtpolizei Winterthur nicht habe entgegennehmen wollen. Er habe dafür bei seiner "Dorfpolizei" vorstellig werden müssen. Die für die Strafuntersuchung zuständige Staatsanwältin C.________ habe in der Folge, statt seine frühere Ehefrau einzuvernehmen, auf ein Schreiben von B.________, KESB Winterthur-Andelfingen, abgestellt, das eine Lüge sowie eine Verleumdung enthalten habe, und seine Anzeigen "abgeschmettert". Die Staatsanwaltschaft II des Kantons Zürich überwies die Akten mit Verfügung vom 22. März 2023 an das Obergericht des Kantons Zürich zum Entscheid über die Erteilung bzw. Nichterteilung der Ermächtigung zur Durchführung einer Strafuntersuchung betreffend B.________, C.________ sowie unbekannte Funktionäre der Stadtpolizei Winterthur. Ihr zufolge liege nach summarischer Prüfung kein deliktsrelevanter Verdacht betreffend Amtsmissbrauch etc. vor. A.________ beantragte die Erteilung der Ermächtigung. Das Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, beschloss am 9. Juni 2023, der Staatsanwaltschaft werde die Ermächtigung zur Strafverfolgung nicht erteilt.