Citation: 5A_723/2023 E. 3.1

3.1. Hierzu führt der Beschwerdeführer aus, er sei im Berufungsverfahren nicht anwaltlich vertreten gewesen. Er habe erwartet, dass - wie bereits vor Erstinstanz - eine mündliche Verhandlung durchgeführt werde. Es sei für ihn überraschend gewesen, dass die Vorinstanz darauf verzichtet habe. Ihm sei damit sein Verfahrensrecht beschnitten worden, die Tatsachen umfassend vorzutragen. Da er rechtsunkundig (gewesen) sei, dürfe ihn auch nicht der Vorwurf treffen, er habe ausdrücklich um Durchführung der Verhandlung ersuchen müssen. Nach Treu und Glauben habe er annehmen dürfen, dass die Sache mündlich verhandelt werde.