Citation: 1C_94/2018 E. A

Am 12. August 2010 erteilte die Gebäudeversicherung des Kantons Graubünden (GVG) der A.________ AG (Grundeigentümerin) die feuerpolizeiliche Bewilligung für die Erstellung eines Mehrfamilienhauses mit Shop und Tankstelle auf der Parzelle 2461 in Chur. Mit Verfügung vom 11. Mai 2012 erteilte die GVG der B.________ AG (Mieterin) unter Mitteilung an die A.________ AG die Bewilligung für den Einbau eines Schrankes für Gasflaschen mit einer Gesamtlagermenge von 250 kg. Bei einer periodischen Nachkontrolle stellte die GVG am 24. November 2016 fest, dass Gasflaschen an einem nicht erlaubten Standort gelagert werden. Sie teilte der A.________ AG am 2. Dezember 2016 mit, die Gasflaschen seien zu entfernen und am erlaubten, gekennzeichneten und bewilligten Standort vorschriftsgemäss zu lagern. Dagegen erhob die B.________ AG am 27. Dezember 2016 Einsprache. Mit Wiedererwägungsentscheid vom 28. März 2017 verfügte die GVG, das Flüssiggas-Verkaufslager, welches dem Selbstbedienungs-Verkauf von Flüssiggasflaschen (10 und 13 kg) diene, sei aus dem Tankstellenbereich und aus der Fluchtwegzone des Shops zu entfernen. Gegen diesen Entscheid erhob die B.________ AG am 21. April 2017 erneut Einsprache. Mit Einspracheentscheid vom 25. Juli 2017 verfügte die GVG abermals, das Flüssiggas-Verkaufslager des Tankstellenshops sei aus dem überdachten Tankstellenbereich und aus der Fluchtwegzone des Shops zu entfernen. Am 11. Januar 2018 wies das Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden die hiergegen gerichtete Beschwerde der A.________ AG und der B.________ AG ab.