Citation: I 54/01 30.07.2001 E. 2

2.- Streitig ist zunächst, welche Bemessungsmethode der revisionsweisen Neuüberprüfung des Rentenanspruchs zu Grunde zu legen ist. Während Verwaltung und Vorinstanz die nach Art. 27bis Abs. 1 IVV für Teilerwerbstätige massgebende gemischte Methode der Invaliditätsbemessung als anwendbar erachten, macht die Beschwerdeführerin geltend, ohne den Gesundheitsschaden wäre sie voll erwerbstätig, weshalb die Invalidität ausschliesslich nach den für Erwerbstätige geltenden Regeln zu bemessen sei (Art. 27bis Abs. 2 IVV). a) Die Verwaltung geht davon aus, dass die Beschwerdeführerin als Gesunde zu 50 % erwerbstätig und zu 50 % im Haushalt tätig wäre. Eine nähere Begründung hiefür lässt sich der Verfügung vom 16. Juni 2000 nicht entnehmen. Im vorinstanzlichen Entscheid wird lediglich festgestellt, es sei weder die Anwendung der gemischten Bemessungsmethode noch die Aufteilung in 50 % Haushalt und 50 % Erwerbstätigkeit substantiiert beanstandet worden, weshalb sich weitere Ausführungen erübrigten. Die Beschwerdeführerin wendet hiegegen ein, sie habe sinngemäss bereits in der Beschwerde gegen die Verfügung vom 16. Juni 2000 die Bemessungsmethode bemängelt; zudem hätte die Vorinstanz auf Grund des Untersuchungsgrundsatzes von sich aus die Frage näher prüfen müssen. b) Die Beschwerdeführerin hat die von der Verwaltung verfügte Anwendung der gemischten Bemessungsmethode im vorinstanzlichen Verfahren nicht ausdrücklich bestritten. Aus der Feststellung in der Beschwerdeschrift, wonach sie zur Zeit nicht in der Lage sei, einer Ganztagsarbeit nachzugehen, kann entgegen den Ausführungen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde nicht geschlossen werden, sie habe den Entscheid über die Bemessungsmethode zumindest sinngemäss angefochten; die genannte Äusserung hatte lediglich die Arbeitsfähigkeit aus psychischer Sicht zum Gegenstand. Auch unter dem Gesichtspunkt des Untersuchungsgrundsatzes hatte die Vorinstanz keinen Anlass, auf die Frage der Bemessungsmethode näher einzugehen. Nach dem auch im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes zu beachtenden Rügeprinzip hat die Beschwerdeinstanz nicht zu prüfen, ob sich die angefochtene Verfügung unter schlechthin allen in Frage kommenden Aspekten als korrekt erweist, sondern im Prinzip nur die vorgebrachten Beanstandungen zu untersuchen (BGE 119 V 349 Erw. 1a). Von den Verfahrensbeteiligten nicht aufgeworfene Rechtsfragen werden von der Beschwerdeinstanz nur geprüft, wenn hierzu auf Grund der Parteivorbringen oder anderer sich aus den Akten ergebender Anhaltspunkte hinreichender Anlass besteht (BGE 110 V 53 Erw. 4a mit Hinweisen). An solchen Anhaltspunkten fehlte es hier, weshalb die Vorinstanz nicht gehalten war, die in der Beschwerde nicht aufgeworfene Frage näher zu prüfen. Dies schadet der Beschwerdeführerin insofern nicht, als die Frage der Bemessungsmethode im letztinstanzlichen Verfahren geprüft werden kann, weil sie zum Anfechtungsgegenstand gehört, die Verfügung diesbezüglich nicht in Teilrechtskraft erwachsen ist (vgl. BGE 125 V 416 Erw. 2c) und Streitgegenstand der Verwaltungsgerichtsbeschwerde bildet.