Citation: 1C_717/2013 E. A

Das Strassenverkehrsamt des Kantons Zürich ordnete mit Verfügung vom 19. Februar 2013 an, X.________ habe sich zur Überprüfung der gesundheitlichen Eignung als Motorfahrzeugführer einer verkehrsmedizinischen Abklärung zu unterziehen. Er habe sich innert 10 Tagen beim Institut für Rechtsmedizin der Universität Zürich anzumelden. Bei Nichtanmeldung oder Nichterscheinen zur verkehrsmedizinischen Abklärung bzw. bei Nichtbezahlung des damit verbundenen Kostenvorschusses innert Monatsfrist ab Empfang der Verfügung werde unverzüglich das Verfahren zum Entzug des Führerausweises eingeleitet. Dem Lauf der Rekursfrist und der Einreichung eines Rekurses entzog das Strassenverkehrsamt die aufschiebende Wirkung. Die Verfügung des Strassenverkehrsamts beruht auf folgendem Sachverhalt: Am 7. Juli 2012 kam es in Mettmenstetten zu einer Streifkollision zwischen zwei Fahrzeugen, von denen eines von X.________ gelenkt wurde. Mit Schreiben vom 10. Januar 2013 teilte die Staatsanwaltschaft Limmattal/Albis dem Strassenverkehrsamt - unter Beilage von Einvernahmeprotokollen - mit, im Laufe der durch den erwähnten Vorfall ausgelösten Strafuntersuchung habe sich gezeigt, dass die Fahrfähigkeit des Beschwerdeführers fraglich erscheine, da dieser nicht nachvollziehbare Angaben zu den Gründen für das ihm vorgeworfene strafbare Verhalten gemacht habe, die auf eine psychische Erkrankung hindeuten würden. Anlässlich der staatsanwaltschaftlichen Einvernahme vom 17. Oktober 2012 habe X.________ ausgeführt, seit etwa einem Jahr würden ihn Leute verfolgen, vorwiegend mit auffälligen Fahrzeugen, die mehrheitlich rot seien. Es könne sein, dass dies von einer Behörde oder einer Versicherung gemacht werde, Es handle sich dabei eventuell um eine verdeckte Operation. Es sei schon oft vorgekommen, dass ein roter Alfa hinter ihm gefahren sei. X.________ erhob gegen die Verfügung des Strassenverkehrsamts am 2. April 2013 Rekurs an die Sicherheitsdirektion und beantragte sinngemäss die Aufhebung der angefochtenen Verfügung. Zudem sei dem Rekurs die aufschiebende Wirkung wiederzuerteilen. Die Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich wies mit Verfügung vom 26. April 2013 das Gesuch um Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung ab. Mit Entscheid vom 30. April 2013 wies die Sicherheitsdirektion den Rekurs ab, soweit sie darauf eintrat und er nicht gegenstandslos geworden war. Dagegen erhob X.________ am 3. Juni 2013 Beschwerde, welche das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich mit Urteil vom 11. Juli 2013 abwies. Das Verwaltungsgericht führte zusammenfassend aus, es sei nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz die Bremsmanöver im Zusammenhang mit den Aussagen von X.________ dahingehend würdigte, dass sie eine psychiatrische Erkrankung in Betracht zog. Zu Recht sei seine Fahreignung in Zweifel gezogen worden. Die Anordnung einer verkehrsmedizinischen Abklärung erweise sich als verhältnismässig.