Citation: 6B_840/2022 E. 2.3

2.3. Die Vorinstanz erachtet den objektiven Tatbestand im Sinne von Art. 95 Abs. 1 lit. a SVG als erfüllt. Der Beschwerdeführer besitze den Führerausweis der Kategorie B und habe ein Fahrzeug gelenkt, für das nach dem Fahrzeugausweis die Kategorie C erforderlich gewesen wäre. Einen Sachverhalts- wie auch Rechtsirrtum verneinend, bejaht die Vorinstanz den subjektiven Tatbestand. Der Beschwerdeführer habe gewusst, dass er mit der Kategorie B keinen Kleinbus mit 14 Plätzen fahren dürfe. Ihm sei auch bekannt gewesen, dass im Fahrzeugausweis 14 Plätze vermerkt gewesen seien. Er habe gedacht, dies sei strafrechtlich nicht relevant und es komme darauf an, über wie viele Plätze der Bus tatsächlich verfüge. Indes habe er zumindest ein gewisses Unrechtsempfinden gehabt und mit dem Ausbau der Sitze bewusst einen rechtskonformen Zustand schaffen wollen.