Citation: H 147/99 31.01.2000 E. 4

4.- a) Das kantonale Gericht hiess die Anwendung des ausserordentlichen Beitragsfestsetzungsverfahrens bis zur übernächsten ordentlichen Beitragsperiode (1996/97) gut, da das Einkommen des ersten Geschäftsjahres um mehr als 25 % von jenem der beiden folgenden Jahre abweiche und zwar un- abhängig davon, ob man 1991 oder 1992 als erstes Geschäfts- jahr betrachte. Der Beschwerdeführer vertritt die Auffassung, dass nicht das erste Geschäftsjahr von den folgenden, sondern das zweite Geschäftsjahr (1993) von den übrigen abweiche. Die mehrmalige Zugrundelegung dieses ausserordentlichen Geschäftsergebnisses für die Beitragsfestsetzung trage den wirtschaftlichen Verhältnissen keine Rechnung und führe für ihn zu einer unannehmbaren Härte. Seine persönlichen Bei- träge seien deshalb für die Jahre 1993 bis 1995 auf dem Einkommen der Jahre 1991/92 festzusetzen. b) Massgebend für die Anwendung von Art. 25 Abs. 4 AHVV ist einzig, dass eine "unverhältnismässig starke" Ab- weichung des im ersten Geschäftsjahr erzielten Einkommens im Vergleich zu den folgenden Jahren besteht, was bei einer Einkommensveränderung von 25 % der Fall ist (BGE 120 V 162 f. Erw. 4). Diese bemisst sich durch Vergleich des im ers- ten Geschäftsjahr erzielten Einkommens mit dem Durch- schnittseinkommen der beiden folgenden Jahre; die späteren Beitragsjahre fallen nicht mehr in Betracht (SVR 1994 AHV Nr. 16 S. 40 Erw. 4). c) Vorliegend weicht das beitragspflichtige Einkommen des ersten Geschäftsjahres (Dezember 1991 bis Dezember 1992, auf ein Jahr umgerechnet) vom durchschnittlichen Ein- kommen der beiden folgenden Jahre (1993 und 1994) um mehr als 25 % ab. Somit ist die Voraussetzung für die Anwendung von Art. 25 Abs. 4 AHVV gegeben.