Citation: 1C_540/2019 E. 2.1

2.1. Gemäss § 280 Abs. 1 des Planungs- und Baugesetzes des Kantons Zürich vom 7. September 1975 (PBG) wird die zulässige Gebäudehöhe von der jeweiligen Schnittlinie zwischen Fassade und Dachfläche auf den darunterliegenden gewachsenen Boden gemessen. Da die Gemeinde Erlenbach ihre Bau- und Zonenordnung der interkantonalen Vereinbarung über die Harmonisierung der Baubegriffe noch nicht angepasst hat, ist für die Konkretisierung des Begriffs des gewachsenen Bodens § 5 des Anhangs 2 der Allgemeinen Bauverordnung vom 22. Juni 1977 (ABV) massgeblich, der bestimmt: " 1 Gewachsener Boden ist der bei Einreichung des Baugesuchs bestehende Verlauf des Bodens. 2 Auf frühere Verhältnisse ist zurückzugreifen, wenn der Boden a. innert eines Zeitraums von 10 Jahren vor der Baueingabe in einem im Zeitpunkt der Ausführung der Bewilligungspflicht unterliegenden Ausmass aufgeschüttet und das neue Terrain in der baurechtlichen Bewilligung oder in einem förmlichen Planungs- oder Projektgenehmigungsverfahren nicht ausdrücklich als künftig gewachsener Boden erklärt worden ist; b. [...]"