Citation: C 245/05 17.11.2005 E. A

Der 1941 geborene T.________ arbeitet seit 1962 als Projektmanager bei der Firma U.________. Auf den 30. September 1999 wurde er zufolge Reorganisation des Unternehmens entlassen. Im August 1999 stellte er Antrag auf Arbeitslosenentschädigung, und von Oktober 1999 bis Mai 2001 bezog er Taggelder der Arbeitslosenversicherung. Im August 2003 beantragte T.________ erneut die Ausrichtung von Arbeitslosenentschädigung (ab 1. September 2003), wobei er auf dem Antragsformular festhielt, im Jahre 1999 aus der beruflichen Vorsorge eine Kapitalabfindung in der Höhe von Fr. 755'000.- erhalten zu haben. Nachdem sie weitere Abklärungen getroffen hatte, forderte die Arbeitslosenkasse GBI vom Versicherten mit Verfügung vom 23. Januar 2004 zu viel ausbezahlte Leistungen im Betrag von Fr. 92'249.40 zurück. Zur Begründung führte sie aus, Altersleistungen der beruflichen Vorsorge seien von der Arbeitslosenentschädigung abzuziehen. T.________ sei von der Vorsorgeeinrichtung ein Alterskapital von Fr. 1'072'006.95 ausbezahlt worden, das umgerechnet einer monatlichen Altersrente von Fr. 5317.50 entspreche, die nachträglich in den Kontrollperioden Oktober 1999 bis Mai 2001 von der Arbeitslosenentschädigung in Abzug gebracht worden sei. Daraus ergebe sich die verfügte Rückforderung. Auf Einsprache des Versicherten hin hielt die Arbeitslosenkasse mit Entscheid vom 25. März 2004 an ihrem Standpunkt fest.