Citation: 8C_378/2016 E. 2.2.1

2.2.1. Die Beschwerdeführerin hält dafür, dass bei der gegebenen Ausgangslage der Fristenlauf erst "nach Rechtskraft des vorinstanzlichen Endentscheides" einsetzte. Dabei beruft sie sich im Rahmen ihrer am 22. August 2016 erstatteten Stellungnahme ausdrücklich auf die letztmals in BGE 137 V 57 amtlich publizierte Rechtsprechung (E. 1.1 S. 59). Diese betraf zwar auch den Fall, wo - wie hier - die Kostenauflage in einem Rückweisungsentscheid mit Beschwerde gegen den Endentscheid angefochten wurde. Beim damaligen Endentscheid handelte es sich jedoch nicht um einen solchen einer gerichtlichen Vorinstanz des Bundesgerichts, sondern um eine Verwaltungsverfügung. Diesbezüglich gilt rechtsprechungsgemäss, dass die Kostenregelung im Rückweisungsentscheid - bei fehlendem Weiterzug in der Sache - innert der Beschwerdefrist von Art. 100 BGG direkt im Anschluss an die neue Verfügung beim Bundesgericht angefochten werden kann (BGE 137 V 57 E. 1.1 S. 59; 135 III 329 E. 1.2.2 S. 333; 133 V 645 E. 2.2 S. 648; vgl. zur Rechtsprechung unter der Geltung des OG: YVES DONZALLAZ, Commentaire de La Loi sur le Tribunal fédéral, Bern 2008, N 3363 zu Art. 92 und 93 BGG). Dabei war in der Vergangenheit das Erfordernis der Fristwahrung nach Art. 100 BGG nicht ganz einheitlich gehandhabt worden, namentlich die Frage, ob diese Frist mit der Fällung bzw. Eröffnung des neuen Entscheids (so BGE 135 III 329 E. 1.2.2 S. 333) oder erst mit dessen Rechtskraft (so BGE 137 V 57 E. 1.1 S. 59; Urteile 9C_567/2008 vom 30. Oktober 2008 E. 4.2; 9C_688/2009 vom 19. November 2009 E. 1.1 in: SVR 2010 IV Nr. 27; 8C_229/2013 vom 25. Juli 2013 E. 1 sowie 8C_11/2016 vom 22. Februar 2016 E. 1.1) zu laufen beginnt.