Citation: 4A_144/2019 E. 3.2

3.2. Die Beschwerdeführerin moniert sodann, dass die Erstinstanz zu Unrecht in antizipierter Beweiswürdigung auf die Einvernahme von C.________, Mitglied des Verwaltungsrats der Beschwerdeführerin, verzichtet habe. Mit der Nichtanhörung von C.________ sei Art. 8, Art. 9, Art. 29 und Art. 30 BV verletzt. Auch damit erfüllt die Beschwerdeführerin die Begründungsanforderungen nicht. Denn es ist nicht genügend, vor Bundesgericht bloss nochmals die vor der Vorinstanz vorgetragenen Ausführungen zu wiederholen. Vielmehr hätte die Beschwerdeführerin hinreichend auf die Erwägung 8 S. 9 im Entscheid der Vorinstanz zur antizipierten Beweiswürdigung betreffend C.________ eingehen und im Einzelnen aufzeigen sollen, inwiefern die antizipierte Beweiswürdigung offensichtlich unrichtig wäre. Nur der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass der Beweisführungsanspruch nicht verletzt ist, wenn ein Gericht darauf verzichtet, beantragte Beweise abzunehmen, weil es aufgrund bereits abgenommener Beweise seine Überzeugung gebildet hat und ohne Willkür in vorweggenommener Beweiswürdigung annehmen kann, dass seine Überzeugung durch weitere Beweiserhebungen nicht geändert würde (BGE 136 I 229 E. 5.3; 134 I 140 E. 5.3; 130 II 425 E. 2.1 mit Hinweisen).