Citation: 1P.470/2004 15.10.2004 E. 1

Angefochten ist ein Rekursentscheid der Justizdirektion, der sich auf kantonales Recht stützt, namentlich auf die Justizvollzugsverordnung vom 24. Oktober 2001 (JVV). Da der eidgenössische Gesetzgeber die Ordnung des Urlaubs im Strafvollzug den Kantonen überlassen hat, ist die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ausgeschlossen und es steht nur die staatsrechtliche Beschwerde ans Bundesgericht offen (vgl. Entscheide 1P.157/1998 E. 1a; 1P.313/1999 vom 21. Juli 1999 E. 1a und 6A.68/2003 vom 10. November 2003 E. 1.3). Rekursentscheide der Justizdirektion in Vollzugssachen sind endgültig, soweit - wie im vorliegenden Fall - die Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht nicht offen steht und es sich nicht um Angelegenheiten gemäss Art. 6 Ziff. 1 EMRK handelt (§ 36 Abs. 2 des Zürcher Gesetzes über das kantonale Strafrecht und den Vollzug von Strafen und Massnahmen vom 30. Juni 1974 [StVG] i.V.m. Art. 43 Abs. 1 lit. g und Abs. 2 des Gesetzes vom 24. Mai 1959 über den Rechtsschutz in Verwaltungssachen [Verwaltungsrechtspflegegesetz; VRG]). Der Beschwerdeführer ist als Verurteilter, dessen Gesuch um Hafturlaub abgewiesen wurde, in seinen Rechten berührt und zur Beschwerdeführung befugt (Art. 88 OG). Auf die rechtzeitig erhobene Beschwerde ist somit grundsätzlich - vorbehältlich genügend begründeter Rügen (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG) - einzutreten.