Citation: 6B_647/2023 E. 2.4.1

2.4.1. Die Vorinstanz verletzt den Anspruch des Beschwerdeführers auf rechtliches Gehör nicht, wenn sie dessen Beweisanträge abweist und auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung verweist. Dr. med. E.________ wurde anlässlich der erstinstanzlichen Hauptverhandlung vom 2. Juni 2022 als sachverständige Zeugin einvernommen. Im Anschluss wurde der Gutachter Dr. med. G.________ befragt, währenddessen Dr. med. E.________ anwesend war. Der Beschwerdeführer hatte die Möglichkeit, sowohl Ergänzungsfragen zu stellen als auch Stellung zu nehmen. Zudem befinden sich zwei Therapieverlaufsberichte der PDAG vom 11. Mai 2022 und 20. Februar 2023, unterzeichnet von Dr. med. E.________ sowie F.________, in den Akten. Die Vorinstanz gelangt zum Schluss, die Aussagen von Dr. med. E.________ in ihrer Einvernahme würden im Wesentlichen mit dem Therapieverlaufsbericht der PDAG vom 20. Februar 2023 übereinstimmen. Dies stellt der Beschwerdeführer nicht in Abrede (vgl. Art. 42 Abs. 2 BGG). Sodann ist weder dargetan noch ersichtlich, dass die jeweiligen Einschätzungen zufolge veränderter Verhältnisse an Aktualität eingebüsst hätten (vgl. oben E. 2.2.4). Zusammengefasst ist weder dargetan noch ersichtlich, welchen Mehrwert eine erneute Befragung von Dr. med. E.________ und F.________ gebracht hätte. Der Anspruch auf rechtliches Gehör ist nicht verletzt und die Vorinstanz durfte willkürfrei in antizipierter Beweiswürdigung von einer (weiteren) Einvernahme der beiden Personen absehen.