Citation: 8C_272/2024 E. 5.3

5.3. Vertritt die Beschwerdeführerin in diesem Zusammenhang den Standpunkt, bei ihrem erlernten Beruf als Lebensmitteltechnologin handle es sich gerade nicht um eine Bürotätigkeit, so übersieht sie, dass beim Invalideneinkommen von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen ist, in welcher die betroffene versicherte Person konkret steht (statt vieler: BGE 148 V 174 E. 6.2). In Anbetracht des soeben aufgezeigten beruflichen Werdegangs tritt die ursprünglich absolvierte Ausbildung als Lebensmitteltechnologin und die nach dem Lehrabschluss in diesem Bereich nur sehr beschränkt gesammelte Berufserfahrung eindeutig in den Hintergrund. Die diesbezüglichen, seit dem Jahr 1984 nicht mehr aktualisierten Kenntnisse dürften auf dem Arbeitsmarkt denn auch praktisch nicht mehr verwertbar sein. Demgegenüber war die Beschwerdeführerin seit dem Jahr 1988 bis hin zur im Juni 2019 erfolgten Krankschreibung - also während über 30 Jahren - einzig und allein im Büro angestellt. Die entsprechenden Administrativtätigkeiten sind ihr weiterhin zu 50 % zumutbar. Gemäss verbindlicher und unwidersprochen gebliebener Feststellung im angefochtenen Urteil steht ihr sodann als Invalide sowohl der private wie auch der öffentliche Bereich offen. Die auf diesen Umständen basierende Schlussfolgerung des kantonalen Gerichts, die Tabelle T17 (Bürokräfte und verwandte Berufe) erlaube eine genauere Festsetzung des Invalideneinkommens als die in der Beschwerde geforderte Tabelle TA1_tirage_skill_level, ist nicht zu beanstanden. Damit wurde der Beschwerdeführerin gemessen an den ihr verbliebenen beruflichen Möglichkeiten keine überdurchschnittliche Invalidenkarriere unterstellt. Hinsichtlich der sonstigen Bestandteile des seitens der Vorinstanz übernommenen Einkommensvergleichs ist der Beschwerde wie schon im kantonalen Verfahren nichts zu entnehmen. Offensichtliche Fehler (vgl. E. 1 hiervor) zeigen sich keine. Folglich hat es damit sein Bewenden.