Citation: 5A_561/2024 E. 7.3

7.3. Der Beschwerdeführer rügt zusammengefasst, selbst nach Abzug der Fr. 35'000.-- bis Fr. 40'000.-- müsse noch ein Vermögen von Fr. 42'900.-- vorhanden sein. Für die berücksichtigten Kosten für das laufende Verfahren lägen keine Unterlagen und keine Beweise im Recht, weshalb der Sachverhalt willkürlich festgestellt worden sei. Die Beschwerdegegnerin habe um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege ersucht, weshalb es deren Rechtsbeiständin auch untersagt sei, einen Kostenvorschuss zu verlangen. Die auf Annahmen statt auf konkreten Beweisen beruhende Entscheidung des Gerichts untergrabe die Fairness des Verfahrens und widerspreche den Anforderungen der schweizerischen Rechtsprechung (Art. 29 Abs. 2 BV und Art. 6 EMRK).