Citation: 5P.366/2002 26.11.2002 E. 3

Der Beschwerdeführer rügt weiter eine Verletzung seines Gehörsanspruchs. In der Frage der Zwangsmedikation hat das Verwaltungsgericht vorweg den Standpunkt des Beschwerdeführers wiedergegeben (E. 6a S. 16 f.) und sodann festgehalten, dass der Beschwerdeführer zum Beginn der Unterredung mit dem behandelnden Arzt die Depotspritze abgelehnt habe, dass aber auch kein physischer Zwang ausgeübt worden sei. Was die Drohung anbelange, bei fehlendem Einverständnis werde der Patient mittels eines Aufgebots von Pflegern zwangsmediziert, so widersprächen sich die Angaben der Beteiligten (E. 6b S. 18). Auf der Grundlage dieses Sachverhalts hat das Verwaltungsgericht beurteilt, ob die Depotspritze als zwangsweise verabreicht zu gelten habe. Es ist zum Schluss gelangt, der Hinweis auf die Möglichkeit einer allfälligen Zwangsbehandlung für den Fall, dass die betroffene Person nicht in die Medikation einwilligen würde, bedeute noch keinen psychischen Zwang. Das Verwaltungsgericht hat somit die Vorbringen des Beschwerdeführers tatsächlich gehört, sorgfältig und ernsthaft geprüft und in der Entscheidfindung berücksichtigt. Dass das Verwaltungsgericht nicht die Ansicht des Beschwerdeführers geteilt hat, verletzt dessen Anspruch auf rechtliches Gehör nicht. Die daherige Rüge des Beschwerdeführers ist unbegründet (Art. 29 Abs. 2 BV; allgemein: BGE 126 I 97 E. 2b S. 102 f.).