Citation: 1C_497/2021 E. 4.1

4.1. In der Sache erwog die Vorinstanz, dass die Grundstücke Nr. 5016 und Nr. 5017 der Beschwerdeführer teilweise durch die geplanten Schutzzonen S1 bis S3 überlagert würden. Soweit die Unterschutzstellung einen Eingriff in das Eigentum der Beschwerdeführer darstelle, sei ein solcher nur zulässig, wenn er auf einer gesetzlichen Grundlage basiere, durch ein öffentliches Interesse gerechtfertigt und verhältnismässig sei. An der in Frage stehenden Quellfassung seien elf Grundstücke bzw. mindestens elf Haushalte und sechs Landwirtschaftsbetriebe dinglich berechtigt. Die Fördermenge betrage im Mittel 110 Liter pro Minute, was zur Versorgung von bis zu 500 Personen ausreiche. Das geförderte Wasser weise Trinkwasserqualität auf. Ein öffentliches Interesse an der Unterschutzstellung sei daher gegeben. Daran ändere nichts, dass nicht sämtliche Liegenschaften der umliegenden Weiler durch die Quelle versorgt würden und die Stadt Gossau deren teilweise Erschliessung mit einer Trinkwasserleitung plane. Sodann verneinte die Vorinstanz, dass eine Unterschutzstellung die Bodenbewirtschaftung durch die Beschwerdeführer unverhältnismässig einschränkt. Die Zone S1 bleibe vollumfänglich befahrbar (wenn auch nicht bebaubar). Vom Acker- und Gülleverbot (Flüssigdünger) seien auf entsprechendes Gesuch hin gewisse Ausnahmen möglich. Das Ackerbauverbot betreffe zudem bloss eine Fruchtfolgefläche in der Grösse von 0,74 ha und führe nicht zum Verlust des entsprechenden Anbaupotentials.