Citation: U 172/00 27.08.2002 E. 2

Unter sämtlichen Verfahrensbeteiligten ist zu Recht unbestritten, dass vorliegend der für die Leistungspflicht des Unfallversicherers zunächst vorausgesetzte na türliche Kausalzusammenhang (BGE 119 V 337 Erw. 1, 118 V 289 Erw. 1b, je mit Hinweisen) zwischen dem am 15. Dezember 1994 erlittenen Verkehrsunfall und den über den 30. November 1997 hinaus anhaltenden Beschwerden (u.a. dauernde Kopf-/Nacken- und Schultergürtelschmerzen, Schwindel, neuropsychologische Defizite, rezidivierende Übelkeit, Schlafstörungen, rasche Ermüdbarkeit, Visusstörungen, schwere depressive Entwicklung mit Suizidalität) gegeben ist. Die Vorinstanz hat sodann im angefochtenen Entscheid die Rechtsprechung zum für die Leistungspflicht des Unfallversicherers weiter vorausgesetzten adäquaten Kausalzusammenhang zwischen einem Unfall mit Schleudertrauma der HWS ohne organisch nachweisbare Funktionsausfälle und den hernach andauernden Beschwerden mit Einschränkung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit (BGE 117 V 359) zutreffend wiedergegeben. Das kantonale Gericht hat überdies richtig dargelegt, dass die Beurteilung der Adäquanz in denjenigen Fällen, in welchen die zum typischen Beschwerdebild eines Schleudertraumas der HWS gehörenden Beeinträchtigungen zwar teilweise gegeben sind, im Vergleich zur vorliegenden ausgeprägten psychischen Problematik aber ganz in den Hintergrund treten, nach der für psychische Fehlentwicklungen nach Unfällen geltenden Rechtsprechung (BGE 115 V 133) vorzunehmen ist (BGE 123 V 99 Erw. 2a mit Hinweisen). Darauf wird verwiesen.