Citation: U 174/06 14.12.2006 E. A

A.a N.________, geboren 1947, arbeitete seit 1973 als Frachtangestellter bei der Firma X.________ und war bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) für die Folgen von Betriebs- und Nichtbetriebsunfällen sowie Berufskrankheiten versichert. Am 14. Oktober 1975 erlitt er bei einem Auffahrunfall ein Distorsionstrauma der Halswirbelsäule (HWS) mit Kopf- und Nackenschmerzen. Bei einem weiteren Unfall vom 26. Februar 1982 wurde er von einem Container-Deckel am Kopf getroffen, worauf verstärkte Kopfschmerzen und Schwindelbeschwerden auftraten. Am 28. Oktober 1992 stiess der Versicherte mit seinem Fahrzeug auf dem Arbeitsgelände mit einem Tanklastwagen zusammen, wobei er sich multiple Prellungen und Schürfungen am rechten Ellbogen sowie an der linken Hand zuzog. Mit Verfügung vom 5. September 1994 und Einspracheentscheid vom 24. Oktober 1995 hielt die SUVA fest, dass keine Unfallfolgen mehr vorlägen, und stellte die Versicherungsleistungen ein. Die dagegen erhobene Beschwerde wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich mit Entscheid vom 19. März 1999 ab. Am 18. April 1997 stürzte N.________ infolge eines Schwindelanfalls auf einer Treppe, wobei er den Kopf anschlug. Ab dem 1. Januar 1998 arbeitete er noch zu 50% im Innendienst beim bisherigen Arbeitgeber. Mit Verfügung vom 8. Oktober 1999 teilte ihm die SUVA mit, sie sei für die weiter bestehenden Beschwerden nicht leistungspflichtig, da ein Zusammenhang mit dem Ereignis vom 18. April 1997 nicht überwiegend wahrscheinlich sei und ein solcher mit den früheren Unfällen ausgeschlossen werden könne. Daran hielt die Anstalt mit Einspracheentscheid vom 26. April 2000 fest. Das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich wies die vom Versicherten eingereichte Beschwerde ab (Entscheid vom 23. Mai 2001). Am 5. Mai 2002 war N.________ auf der Autobahn bei Mailand an einer Kollision von drei Fahrzeugen beteiligt, bei welcher er erneut ein Distorsionstrauma der HWS erlitt und sich am linken Knie verletzte. Ab dem 27. Mai 2002 nahm er die bisherige Tätigkeit von 50% wieder auf, klagte jedoch weiterhin über eine schmerzhaft eingeschränkte HWS-Beweglichkeit sowie über Schmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule (LWS) und eine eingeschränkte Beweglichkeit des Ellbogens links. In der Folge machte er auch Kieferschmerzen und Sehstörungen geltend. Die SUVA ordnete eine kreisärztliche Untersuchung an, traf ergänzende Abklärungen und erliess am 5. März 2004 eine Verfügung, mit der sie weitere Leistungen mangels einer Unfallkausalität der bestehenden Beschwerden ablehnte. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 19. Oktober 2004 fest. A.b Im August 1999 hatte sich N.________ zum Leistungsbezug bei der Invalidenversicherung angemeldet. Mit Verfügung vom 10. Januar 2001 sprach ihm die IV-Stelle des Kantons Zürich gestützt auf ein Gutachten der Medizinischen Abklärungsstelle (MEDAS) vom 2. August 2000 ab 1. Oktober 1999 eine halbe Invalidenrente, nebst Zusatzrente für die Ehefrau und zwei Kinderrenten, aufgrund eines Invaliditätsgrades von 56% zu. Nachdem der Versicherte die Erwerbstätigkeit aufgegeben hatte, richtete die Verwaltung gestützt auf ein neues MEDAS-Gutachten vom 31. Dezember 2004 rückwirkend ab 1. Juni 2003 eine ganze Rente bei einer Erwerbsunfähigkeit von 70% aus (Verfügung vom 7. März 2005).