Citation: 9C_719/2008 31.10.2008 E. 2.2

2.2.1 Die Beschwerdeführerin lässt zunächst einwenden, die Beurteilung des Rheumatologen Dr. J.________ vom 27. Februar und 6. April 2006, wonach sie - wegen eines zervikozephalen Symptomenkomplexes bzw. Schmerzyndroms sowie einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung - in der Tätigkeit einer Callagentin ganz arbeitsunfähig, in einer wechselbelastenden Büroarbeit hingegen vollständig arbeitsfähig sei (bzw. einer Einschränkung von bloss 25 Prozent wegen vermehrten Pausenbedarfs unterliege), stelle sich als nicht haltbar dar; die in einem Callcenter anfallenden Belastungen (stundenlanges Sitzen) fielen in ähnlicher Weise auch bei allgemeiner Büroarbeit an. Dementsprechend erweise sich die hierauf abgestützte vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung als willkürlich. Dem ist nicht beizupflichten. Da die Tätigkeit einer Callagentin keinerlei Bewegungsfreiheit erlaubt, die Ausübung einer Sachbearbeiterfunktion hingegen in weitaus höherem Mass leidensorientiert entlastend ausgestaltet werden kann, erscheint es nicht offensichtlich unrichtig, dass die Vorinstanz die zitierte ärztliche Angabe für die Bestimmung der Arbeitsunfähigkeit übernommen hat (vgl. oben E. 1.2). 2.2.2 Im Rahmen der Streitfrage nach dem Vorliegen einer psychischen Begleiterkrankung lässt die Versicherte vortragen, einerseits sei das vom kantonalen Gericht als massgebende Entscheidungsgrundlage beigezogene Gutachten des Psychiaters Dr. I.________ vom 10. Juli 2006 nicht überzeugend; die dort attestierte fehlende Krankheitseinsicht dürfe nicht mit einem fehlenden Befund gleichgesetzt werden. Anderseits sprächen die Fallumstände insgesamt dafür, dass die auch vom Psychiater diagnostizierte anhaltende somatoforme Schmerzstörung nicht überwindbar sei (vgl. BGE 131 V 49 mit Hinweisen). Die in der Beschwerdeschrift aufgeworfenen Fragen beschränken sich auf eine rein appellatorische Kritik am psychiatrischen Gutachten und am angefochtenen Entscheid, lassen aber die vorinstanzliche Feststellung nicht als offensichtlich unrichtig erscheinen, wonach die Kriterien für eine ausnahmsweise invalidisierende Wirkung einer somatoformen Schmerzstörung nicht oder nur in sehr geringer Ausprägung erfüllt sind. Die mit dieser Diagnose begründete, von Psychiater angenommene Arbeitsunfähigkeit von 36 % (80%-Pensum mit 20 % Leistungsreduktion) ist daher invalidenversicherungsrechtlich nicht ausschlaggebend. 2.3 Insgesamt ergibt sich, dass die vorinstanzliche Feststellung, es bestehe eine zurechenbare Arbeitsfähigkeit im Umfang von 75 Prozent, zumindest nicht offensichtlich unrichtig ist.