Citation: 4A_16/2022 E. 2.2

2.2. Der Beschwerdeführer weist sodann den Vorwurf der Vorinstanz zurück, er habe sich nicht mit der vom Arbeitsgericht angenommenen fehlenden Beweiseignung auseinandergesetzt. Er argumentiert, das Arbeitsgericht habe die Beweisuntauglichkeit auf den Umstand gestützt, dass die Saldi gestrichen worden, also falsch seien. Damit habe es die angebliche Beweisuntauglichkeit ebenfalls mit der (bestrittenen) Unrichtigkeit der Computerausdrucke begründet. Indem der Beschwerdeführer vor der Vorinstanz geltend gemacht habe, das Arbeitsgericht sei zu Unrecht von der Unrichtigkeit der Saldi ausgegangen, habe er daher auch die vom Arbeitsgericht damit begründete Beweisuntauglichkeit gerügt. Es sei nicht nötig, das Wort "Beweisuntauglichkeit" zu verwenden, um diese Rüge erkenntlich zu machen. Indem die Vorinstanz dies zu Unrecht nicht erkannt habe, habe sie den Gehörsanspruch des Beschwerdeführers (Art. 29 BV) verletzt und seinen Anspruch auf Beweisabnahme (Art. 152 Abs. 1 ZPO) vereitelt. Auch diese Rüge beruht auf einem unzutreffenden Verständnis des vorinstanzlichen Urteils. Dieses stellt gerade darauf ab, dass sich der Beschwerdeführer mit dem für die Beweiseignung entscheidendem Verhalten - dem freiwilligen Streichen der Saldi - nur unzureichend auseinandersetzte. Diese nachvollziehbare Argumentation der Vorinstanz entkräftet der Beschwerdeführer nicht. Eine Gehörsverletzung oder eine Verletzung des Beweisführungsanspruchs scheidet auch in diesem Zusammenhang aus.