Citation: 6B_354/2008 22.08.2008 E. 2

2.1 Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung des Anklagegrundsatzes. -:- Er bringt vor, die Schlussverfügung sei in vielerlei Hinsicht ungenau. So würden die Daten und der Zeitraum seiner deliktischen Handlungen nicht exakt festgelegt, obschon es für die Untersuchungsbehörde ein Leichtes gewesen wäre, die Deliktsdaten mittels Einholung des Pikettdienstplans bei der D.________ AG zu eruieren (Beschwerde S. 9). Es fehle damit an der Individualisierung der ihm zur Last gelegten Taten (Beschwerde S. 10). Des Weiteren sei es der Untersuchungsbehörde nicht gelungen, die Deliktssumme genau zu bestimmen. Gemäss Schlussverfügung werde ihm vorgehalten, in einer ersten Phase gemeinsam mit A.________ Fr. 150'000.-- veruntreut zu haben. Obwohl er selber ebenfalls von einem Deliktsbetrag in dieser Höhe ausgehe, habe die Vorinstanz schliesslich nicht auf seine Angaben abgestellt, sondern einen Deliktsbetrag von Fr. 125'000.-- angenommen. Dies verdeutliche, dass die Anklageschrift ungenügend formuliert sei (Beschwerde S. 11). Da die Schlussverfügung mithin den Anforderungen an eine Anklageschrift nicht genüge, habe zwingend ein Freispruch von den Vorwürfen der Veruntreuung und der Hehlerei zu erfolgen - auch wenn vorliegend aufgrund des Untersuchungsergebnisses wohl von einem Schuldspruch auszugehen wäre (Beschwerde S. 13).