Citation: 6B_1242/2020 E. 4.4.1

4.4.1. Inwiefern die vorinstanzliche Beweiswürdigung respektive Sachverhaltsfeststellung willkürlich sein sollte, ist nicht ersichtlich. Soweit die von den Beschwerdeführern daran angebrachte Kritik den qualifizierten Begründungsanforderungen (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG) genügt, ist sie unberechtigt. Die Vorinstanz begründet einlässlich und nachvollziehbar, weshalb sie darauf schliesst, dass von einer Aggravation, mithin von einer erheblichen Übertreibung und Ausweitung vorhandener Einschränkungen auszugehen ist. Auch die Vorbringen der Beschwerdeführer zu den von Prof. Dr. med. C.________ erstellten Gutachten vermögen keine Willkür zu begründen. Dieser hat in seinen Gutachten vom 16. Februar 2016 und vom 17. Oktober 2019 und dabei insbesondere auch unter Berücksichtigung einer für die Beschwerdeführerin diagnostizierten, kombinierten Persönlichkeitsstörung sorgfältig und nachvollziehbar dargelegt, weshalb sich die Diagnose einer rezidivierenden depressiven Störung, schwer mit psychotischen Symptomen, im Längsverlauf nicht aufrecht erhalten lässt; ebenso, weshalb von einer bewussten Aggravation von Beschwerden und Defiziten auszugehen ist. Nachvollziehbar und schlüssig sind auch dessen Ausführungen, weshalb die Kenntnisnahme zahlreicher weiterer Unterlagen zur Endometrioseproblematik an den Schlussfolgerungen des Erstgutachtens nichts zu ändern vermag. Inwiefern dem bereits vor Vorinstanz gemachten Einwand des Beschwerdeführers, dass dem Gutachter bei der Erstellung seines Erstgutachtens nicht sämtliche relevanten, die Endometrioseproblematik betreffenden Akten zur Verfügung gestanden seien, mit der Erstellung des Ergänzungsgutachtens vom 17. Oktober 2019 nicht hinreichend Rechnung getragen worden sein soll (angefochtenes Urteil S. 34 f.), wird von den Beschwerdeführern nicht rechtsgenüglich dargetan (vgl. Beschwerde S. 25 [unten]) und ist auch nicht ersichtlich.