Citation: I 405/04 14.02.2005 E. 4

Zu prüfen bleiben die erwerblichen Auswirkungen der Einschränkung in der Arbeitsfähigkeit. 4.1 Bei der Ermittlung des ohne Gesundheitsschaden hypothetisch erzielbaren Einkommens (Valideneinkommens) ging die Vorinstanz in Bestätigung der Verwaltung vom Einkommen aus, das die Beschwerdeführerin bei ihrer früheren Arbeitgeberin, der X.________ AG, im Jahre 2001 durchschnittlich erzielen würde, was Fr. 47'460.50 ergab. Dies ist nicht zu beanstanden und blieb denn auch unbestritten. 4.2 Das Invalideneinkommen setzte das kantonale Gericht zu Recht aufgrund der Tabellenlöhne der vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) fest. Es legte der Berechnung den standardisierten monatlichen Bruttolohn (Zentralwert bei Arbeitszeit von 40 Wochenstunden) für die im privaten Sektor mit einfachen und repetitiven Aufgaben (Anforderungsniveau 4) beschäftigten Frauen gemäss Tabelle TA1 der LSE 2000 von Fr. 3658.- zugrunde. Umgerechnet auf die betriebsübliche durchschnittliche Wochenarbeitszeit im Jahre 2001 von 41,7 Stunden (Die Volkswirtschaft 2004, Heft 12, S. 94, Tabelle B 9.2) und unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung von 2,5 % für das Jahr 2001 (vgl. Die Volkswirtschaft 2004, Heft 12, S. 95, Tabelle B 10.3, Nominallohnindex, Frauen; BGE 129 V 408) ergab sich bei einer Arbeitsfähigkeit von 50 % ein Invalideneinkommen von Fr. 23'452.80. Dies ist nicht zu beanstanden. Von diesem auf Durchschnittswerten beruhenden Jahrenseinkommen gewährte sie einen leidensbedingten Abzug von 10 %, woraus ein hypothetisches Invalideneinkommen von Fr. 21'107.50 resultierte. Diesen Abzug begründete sie damit, dass die Beschwerdeführerin auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt dadurch eingeschränkt ist, dass sie nur körperlich leichte, wechselbelastende Tätigkeiten verrichten kann. Mithin wurden aber die weitern Einschränkungen, wie sie aus dem Gerichtsgutachten und dem Bericht der Werkstatt Q.________ vom 29. Juni 2004 hervorgehen, nicht berücksichtigt. So spricht Dr. med. S.________ ergänzend von bescheidenen Anforderungen und Erwartungen an die Arbeitsleistung und von günstigen Konstellationen die erfüllt seine müssen, um die entsprechende Leistungsfähigkeit zu ermöglichen. Unter diesen Umständen rechtfertigt sich ein erhöhter leidensbedingter Abzug von 15 % (BGE 126 V 78 ff. Erw. 5; AHI 2002, S. 67 ff. Erw. 4), was zu einem Invalideneinkommen von Fr. 19'934.90 führt. Dadurch wird der unterdurchschnittlichen Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit der Versicherten entsprechend Rechnung getragen. 4.3 In Gegenüberstellung der beiden Vergleichseinkommen (Valideneinkommen von Fr. 23'452.80 und Invalideneinkommen von Fr. 19'934.90) ist mithin von einem Invaliditätsgrad von 57 % auszugehen, womit ein Anspruch auf eine halbe Invalidenrente besteht. Der Vorinstanz ist daher im Ergebnis beizupflichten.