Citation: 4A_324/2014 E. 3.3.1

3.3.1. Soweit der Beschwerdeführer einen Verfahrensmangel vor Bundesgericht damit begründet, ihm sei während der zweitägigen Hauptverhandlung nicht ausreichend die Möglichkeit für Partei- und Zeugenbefragungen eingeräumt worden, ist er nicht zu hören. Es ist nicht ersichtlich, inwiefern er diesen angeblichen Mangel bereits im Schiedsverfahren vorgebracht hätte; im Gegenteil ergibt sich aus den Sachverhaltsfeststellungen im angefochtenen Entscheid, dass der Beschwerdeführer die Anzahl aufgerufener Zeugen von sich aus von zunächst 53 zwei Tage vor der mündlichen Verhandlung auf 35 und einen Tag vorher auf 32 herabsetzte, wobei er noch während der mündlichen Verhandlung auf die Anhörung von 13 weiteren angerufenen Zeugen verzichtete. Die Rüge ist verwirkt. Auch mit seinen weiteren Ausführungen zeigt der Beschwerdeführer nicht auf, dass er eine Ungleichbehandlung durch das Schiedsgericht bereits während des Schiedsverfahrens gerügt hätte. Entgegen seinen Vorbringen vor Bundesgericht hat er weder in seiner Berufungsbegründung noch in der mündlichen Verhandlung auf eine Behebung des angeblichen Mangels im Schiedsverfahren hingewirkt. Vielmehr hat er sich in seiner Berufungsbegründung lediglich auf verschiedene Unzulänglichkeiten im verbandsinternen Verfahren berufen und dem TAS beantragt, die Streitsache sei an die UEFA-Berufungskammer zu neuer Beurteilung zurückzuweisen, falls das TAS seinem Hauptantrag, die verhängten Sanktionen aufzuheben, nicht folgen sollte. Kurz vor Abschluss der mündlichen Verhandlung erklärte der Beschwerdeführer, dem beschleunigten Verfahren nicht freiwillig zugestimmt zu haben, weshalb das Verfahren an die verbandsinternen Organe der UEFA zurückzuweisen sei. Dass er vor dem TAS mehr Zeit für weitere Stellungnahmen bzw. Beweiserhebungen oder eine Wiederholung bzw. Ergänzung bestimmter Verfahrensschritte beantragt, geschweige denn bereits im Schiedsverfahren eine Ungleichbehandlung gerügt hätte, zeigt der Beschwerdeführer nicht auf. Damit hat er nicht alle zumutbaren Anstrengungen unternommen, um auf eine Behebung des angeblichen Mangels im laufenden Schiedsverfahren hinzuwirken. Er verwirkte damit das Recht, sich im Rechtsmittelverfahren vor Bundesgericht auf eine angebliche Ungleichbehandlung im Sinne von Art. 190 Abs. 2 lit. d IPRG zu berufen. Auf die entsprechende Rüge ist ebenfalls nicht einzutreten.