Citation: 8C_128/2013 E. A

Der 1967 geborene A.________ wurde bei Arbeiten auf der Autobahn von einem Personenwagen angefahren. Für die erlittenen Verletzungen sprach ihm die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA) als zuständiger Unfallversicherer nach Abschluss der Heilbehandlungs- und Taggeldleistungen für die Zeit ab 1. Januar 2011 eine monatliche Invalidenrente von Fr. 4'089.90 bei voller Erwerbsunfähigkeit sowie eine Integritätsentschädigung von Fr. 96'120.- bei einer Integritätseinbusse von 90 % zu (Verfügung vom 29. Juli 2011). Nachdem die IV-Stelle Bern die SUVA am 11. Oktober 2010 über die Gewährung einer ganzen Invalidenrente mit Beginn ab 1. Juni 2008 orientiert hatte, verfügte die SUVA am 13. Januar 2012 eine Komplementärrente von Fr. 2'222.20, was für die Zeit vom 1. Juli 2007 bis 21. Dezember 2010 eine Überentschädigung von Fr. 16'805.15 ergab, und verrechnete den zu viel ausbezahlten Betrag von Fr. 68'730.05 (Taggeld: Fr. 44'449.95 und Rente: Fr. 24'280.10) mit den Leistungen der Invalidenversicherung. Dies bestätigte sie mit Einspracheentscheid vom 1. Juni 2012.