Citation: 7B_81/2022 E. 2.5

2.5. Der Beschwerdeführer substantiiert nicht, inwieweit die Vorinstanz kantonales Recht willkürlich anwendet, indem sie davon ausgeht, die ausschliessliche Bekanntgabe des Codenamens der Polizisten sei zulässig. Auch eine Bundesrechtsverletzung lässt sich nicht erkennen. Indem der Beschwerdeführer die Codenamen der an der Anhaltung beteiligten Polizisten kannte und dem einen eindeutig die von ihm zur Anzeige gebrachte Handlung (Wegnahme und Beschädigung des Mobiltelefons) zuordnen konnte, war ihm die Täterschaft hinreichend bekannt, um Strafantrag zu stellen (vgl. zur Individualisierung der beschuldigten Person BGE 149 IV 9 E. 6.4, der gestattet, eine Person ohne konkreten Namen zu bezeichnen, soweit eine Individualisierung unzweideutig möglich ist, z.B. mittels Signalement und DNA-Profil). Nicht stichhaltig ist das Argument, er habe am 3. und 4. März 2021 Strafantrag gestellt. Zwar war der Beschwerdeführer nicht gehalten, alle möglichen Straftatbestände aufzuführen. Indessen ergibt sich aus seiner Beschwerde nicht, dass er an besagten Daten Tatsachen behauptet hätte, die darauf schliessen lassen, dass ihm durch die kurzzeitige Wegnahme des Mobiltelefons (der Polizeiposten liegt gemäss angefochtener Verfügung S. 12 oberhalb des Bahnhofplatzes) ein erheblicher Nachteil im Sinne der Sachentziehung gemäss Art. 141 StGB entstanden wäre. Dabei macht der Beschwerdeführer vor Bundesgericht nicht geltend, die Vorinstanz habe entsprechende Tatsachen willkürlich ausser Acht gelassen bzw. den Sachverhalt insoweit willkürlich unvollständig festgestellt. Im Übrigen ist bei einer Lektüre der vom Beschwerdeführer genannten Dokumente (Einvernahme vom 3. März 2021 und Schreiben vom 4. März 2021, kantonale Akten act. 2 ff. und act. 9) auch nicht ersichtlich, dass er in tatsächlicher Hinsicht über die Beschädigung des Mobiltelefons hinausgehende Nachteile genannt hätte (für welche er gültig Strafantrag wegen Sachbeschädigung nach Art. 144 StGB gestellt hat), welche zusätzlich einen Strafantrag wegen des Tatbestandes der Sachentziehung nahe gelegt hätten.