Citation: 6B_1147/2013 E. 2.4

2.4. Die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung kann nur gerügt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels für den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG). Offensichtlich unrichtig ist die Sachverhaltsfeststellung, wenn sie willkürlich ist (BGE 137 III 226 E. 4.2; zum Begriff der Willkür BGE 138 I 49 E. 7.1; 136 III 552 E. 4.2; je mit Hinweisen). Eine entsprechende Rüge muss klar und substanziiert begründet werden (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 137 IV 1 E. 4.2.3; 136 I 65 E. 1.3.1; je mit Hinweisen). Auf eine rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt das Bundesgericht nicht ein (BGE 137 IV 1 E. 4.2.3; 136 II 489 E. 2.8; je mit Hinweisen). Die Vorinstanz auferlegt der Beschwerdeführerin im Hinblick auf die Rechtzeitigkeit des Strafantrags weder eine Beweispflicht noch geht sie in Bezug auf den Zeitpunkt der Kenntnisnahme von Tat und Täter von einem Zweifelsfall aus. Sie legt im Einzelnen dar, aus welchen Gründen ernsthafte Anhaltspunkte dafür bestehen, dass die Beschwerdeführerin schon vor dem 18. März 2013 Kenntnis von Tat und Täter hatte. So verweist sie darauf, dass sich die Beschwerdeführerin erstmals im vorinstanzlichen Beschwerdeverfahren, nachdem die Staatsanwaltschaft die Nichtanhandnahmeverfügung mit der Verwirkung des Strafantragsrechts begründet hatte, auf die verspätete Kenntnisnahme berief und diese erst in der Replik näher zu begründen versuchte. Das ihr bereits am 11. Februar 2013 (recte: 18. Februar 2013) zugestellte Schreiben sei in einem laufenden, von der Beschwerdeführerin angestrengten Verwaltungsverfahren erfolgt. Sie habe damit rechnen müssen, dass sie allenfalls eine Frist verpassen könnte. Es erscheine deshalb wenig plausibel, dass sie mit dem Öffnen so lange zugewartet habe. Schliesslich könne es kein Zufall sein, dass der 18. März 2013 genau in das zur Verfügung stehende enge Zeitfenster passe, um die Rechtzeitigkeit des Strafantrags zu behaupten, nachdem die Beschwerdeführerin einen Tag später die Replik im Verwaltungsverfahren verfasst habe und am Folgetag die Frist für deren Einreichung abgelaufen sei. Was die Beschwerdeführerin gegen die Erwägungen der Vorinstanz einwendet, erschöpft sich weitgehend in einer appellatorischen Kritik am angefochtenen Urteil, auf welche das Bundesgericht nicht eintritt. Sie hätte klar und substanziiert darlegen müssen, inwiefern die Feststellungen der Vorinstanz offensichtlich unhaltbar sind oder mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch stehen, und dass die vorhandenen Beweise andere Schlussfolgerungen geradezu aufdrängen. Die Beschwerdeführerin beschränkt sich im Wesentlichen darauf, die von der Vorinstanz angeführten Indizien für eine frühere Kenntnisnahme des Schreibens als Spekulation zu bezeichnen und ihre Sicht der Dinge vorzutragen. Auch wenn eine Würdigung der Beweise, wie sie die Beschwerdeführerin als richtig ansieht, ebenso in Betracht gezogen werden könnte, genügt dies nicht, um Willkür zu bejahen (BGE 138 I 49 E. 7.1, 305 E. 4.3; 138 V 74 E. 7; 137 I 1 E. 2.4). Der Schluss der Vorinstanz, die Beschwerdeführerin habe bereits vor dem 18. März 2013 Kenntnis vom Inhalt des Schreibens der Klinik B.________ genommen, ist nicht zu beanstanden. Der am 17. Juni 2013 gestellte Strafantrag erfolgte somit nicht innert der gesetzlichen Frist von drei Monaten und erweist sich als verspätet.