Citation: 1C_507/2023 E. 2.1

2.1. Die Beschwerdeführerin bestreitet zunächst beiläufig die Charakterisierung des Betriebs als neue ortsfeste Anlage im Sinne von Art. 25 Abs. 1 USG und Art. 7 Abs. 1 der Lärmschutz-Verordnung vom 15. Dezember 1986 (LSV; SR 814.41). Das Bundesgericht hat im ersten Rechtsgang nicht abschliessend entschieden, ob es sich beim Betrieb der Beschwerdeführerin lärmschutzrechtlich um eine neue ortsfeste Anlage handelt. Es hat allerdings befunden, es spreche vieles für eine derartige Qualifikation und hat die Streitsache zur Prüfung dieser Frage an den Gemeinderat Stansstad zurückgewiesen (Urteil 1C_13/2020 vom 13. Oktober 2020 E. 5.3). Im angefochtenen Urteil hat das Verwaltungsgericht diese Frage nun geprüft und ist mit eingehender Begründung zum Schluss gelangt, die ursprünglich bewilligte Anlage sei derart verändert worden, dass lärmschutzrechtlich von einer Neuanlage auszugehen sei. Die Beschwerdeführerin bestreitet diese Einschätzung zwar "vorsorglich". Sie macht diesbezüglich aber weder eine willkürliche Sachverhaltsfeststellung geltend, noch begründet sie, weshalb die rechtliche Qualifikation unzutreffend sein soll. Dies ist angesichts der schlüssigen vorinstanzlichen Erwägungen auch nicht zu sehen. Es ist daher nachfolgend vom Vorliegen einer neuen ortsfesten Anlage im Sinne von Art. 25 Abs. 1 USG und Art. 7 Abs. 1 LSV auszugehen, weshalb der Betrieb der Beschwerdeführerin die Planungswerte nicht überschreiten darf (Art. 7 Abs. 1 lit. b LSV).