Citation: 2C_23/2018 E. A

A.a. A.A.________ (geb. 1974) ist Staatsangehöriger Tunesiens. Er reiste am 6. April 2002 in die Schweiz ein und heiratete am 9. April 2002 die Schweizer Staatsangehörige B.A.________ (geb. 1979 unter dem Ledignamen C.________). Daraufhin wurde A.A.________ zum Verbleib bei seiner Ehefrau die Aufenthaltsbewilligung erteilt. 2003 kam die gemeinsame Tochter D.A.________ zur Welt. A.b. Mit Urteil vom 19. Januar 2007 bewilligte das Bezirksgericht Laufen den Ehegatten rückwirkend per 29. Oktober 2006 das Getrenntleben. Die Obhut über die gemeinsame Tochter wurde B.A.________ zugeteilt, und A.A.________ gleichzeitig ein wöchentliches Besuchsrecht gewährt. A.A.________ wurde dazu verpflichtet, seiner Tochter monatlich Unterhaltsbeiträge von Fr. 650.-- zuzüglich Kinderzulagen zu entrichten. Zusätzlich wurde er verpflichtet, jährlich jeweils bis Ende Dezember einen Beitrag von Fr. 1'600.-- zugunsten seiner Tochter zu leisten. A.c. Weil A.A.________ zwischen März 2010 und April 2012 mit Unterbrüchen Sozialhilfe im Umfang von rund Fr. 44'000.-- bezogen hatte, verwarnte ihn das Amt für Migration des Kantons Basel-Landschaft am 26. April 2012 ausländerrechtlich; es forderte ihn auf, alle zumutbaren Anstrengungen zu unternehmen, um finanziell unabhängig zu werden. A.d. Im Jahr 2013 kam mit E.A.________ die zweite gemeinsame Tochter von B.A.________ und A.A.________ zur Welt. A.e. Bis im Juni 2013 stiegen A.A.________s Sozialhilfebezüge auf rund Fr. 99'500.-- an; hinzu kamen Verlustscheine im Umfang von Fr. 19'500.--. Das Amt für Migration verwarnte A.A.________ deshalb ein weiteres Mal und forderte ihn erneut auf, alles Zumutbare zu unternehmen, um sich von der Sozialhilfe zu lösen und seinen finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.