Citation: 1B_373/2014 E. 2

Am 24. Februar 2012 wurde A.________ wegen Verdachts des Betrugs etc. verhaftet und tags darauf in Untersuchungshaft versetzt. Am 16. Mai 2013 wurde er aus der Untersuchungshaft entlassen und dem Strafvollzug betreffend das Urteil des Obergerichts vom 29. August 2011 zugeführt. Am 19. September 2013 ordnete das Zwangsmassnahmengericht des Bezirksgerichts Zürich auf den Zeitpunkt der Entlassung von A.________ aus dem Strafvollzug erneut die Untersuchungshaft an. Nachdem am 17. Oktober 2013 Anklage erhoben wurde, ordnete das Zwangsmassnahmengericht des Bezirksgerichts Zürich am 23. Oktober 2013 die Sicherheitshaft an. Diese wurde am 18. März 2014 bis zur Fällung des erstinstanzlichen Urteils verlängert. Das Bezirksgericht Zürich sprach A.________ mit Urteil vom 22. Mai 2014 des Sozialhilfebetrugs, des versuchten Betrugs, der versuchten Nötigung und der Anstiftung zu Amtsmissbrauch schuldig und verurteilte ihn zu einer unbedingten Freiheitsstrafe von 20 Monaten. Diese Strafe wurde als Gesamtstrafe und teilweise als Zusatzstrafe zum Urteil des Obergerichts vom 29. August 2011 ausgefällt. Weiter wurde der mit Urteil vom 29. August 2011 bedingt gewährte Strafteil in Höhe von 22 Monaten Freiheitsstrafe widerrufen. Vom Vorwurf des mehrfachen, teilweise versuchten Betrugs betreffend ND 4-6 wurde A.________ freigesprochen. Ebenfalls am 22. Mai 2014 ordnete das Bezirksgericht Zürich die Sicherheitshaft bis zum möglichen Strafantritt, längstens bis zum 22. August 2014 an. Eine dagegen erhobene Beschwerde wies das Obergericht des Kantons Zürich mit Beschluss vom 16. Juni 2014 ab, soweit es darauf eintrat.