Citation: 1C_164/2025 E. 1.2

1.2. Das Bundesstrafgericht stützte seinen Entscheid auf zwei alternative Begründungen. Zum einen hielt es fest, es gehe aus den Akten nicht hervor, dass trotz der bereits erfolgten Auflösung der C.________ Ltd noch kein Liquidationserlös verteilt worden sei. Der Beschwerdeführer hätte deshalb zum Nachweis seiner Beschwerdelegitimation aufzeigen müssen, dass er Begünstigter des Liquidationsgewinns sei, was er nicht getan habe. Zum andern führte das Bundesstrafgericht aus, es gebe angesichts des Ablaufs der Ereignisse Anzeichen dafür, dass die Auflösung der C.________ Ltd lediglich vorgeschoben und damit rechtsmissbräuchlich sei: Die Gesellschaftsanteile seien auf den Beschwerdeführer übertragen worden und die Direktoren von ihren Ämtern zurückgetreten, nachdem die Gesellschaft und der Beschwerdeführer in den Fokus der ukrainischen Ermittlungen geraten seien. Die vorgebrachten Gründe für die Auflösung der seit 2007 bestehenden Gesellschaft überzeugten dagegen nicht. Der Beschwerdeführer macht geltend, es liege aus zwei Gründen ein besonders bedeutender Fall vor. Zunächst habe die Vorinstanz seinen Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt. Weiter stelle sich erstmals die Frage, ob vom Erfordernis des Nachweises, Begünstigter des Liquidationserlöses einer Gesellschaft zu sein, abgewichen werden müsse, wenn noch kein Liquidationserlös verteilt worden sei. Da der angefochtene Entscheid auf einer Haupt- und einer Eventualbegründung beruht, die je für sich den Ausgang der Sache besiegeln, hätte der Beschwerdeführer nach Art. 42 Abs. 2 BGG aufzeigen müssen, dass in beiderlei Hinsicht ein besonders bedeutender Fall gegeben ist (vgl. BGE 149 III 318 E. 3.1.3; 133 IV 119 E. 6; je mit Hinweisen). Dies hat er jedoch nicht getan. Dass die Voraussetzung des besonders bedeutenden Falls in Bezug auf die Frage, ob Anzeichen für rechtsmissbräuchliches Vorgehen bestehen (vgl. dazu BGE 137 IV 134 E. 5.2.1; Urteil 1A.10/2000 vom 18. Mai 2000 E. 2c; je mit Hinweisen), erfüllt wäre, liegt zudem auch nicht auf der Hand. Der Beschwerdeführer würdigt in dieser Hinsicht im Wesentlichen lediglich die Beweise anders als die Vorinstanz. Auch die angebliche Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) lässt den Fall nicht als besonders bedeutend erscheinen. Die in diesem Zusammenhang aufgestellte Behauptung, das Bundesstrafgericht habe von ihm den Nachweis verlangt, dass kein Rechtsmissbrauch vorliege, ist unzutreffend. Der Fall ist somit nicht besonders bedeutend, soweit diese Voraussetzung in der Beschwerdeschrift überhaupt hinreichend substanziiert dargelegt wurde.