Citation: 9C_500/2018 E. A

Der 1981 geborene A._________ meldete sich wegen der Folgen eines Nierenversagens im Februar 2010 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Nach Abklärung der Verhältnisse sprach ihm die IV-Stelle des Kantons Solothurn mit Verfügung vom 27. Oktober 2011 rückwirkend ab 1. Dezember 2010 eine ganze Invalidenrente zu. Im Rahmen einer amtlichen Revision bestätigte sie den Anspruch (Mitteilung vom 24. April 2013). Im Mai 2015 gab A._________ gegenüber der Verwaltung an, dass sich sein Gesundheitszustand aufgrund einer Nierentransplantation verbessert habe. Die IV-Stelle prüfte den Anspruch auf Integrationsmassnahmen. Sie erteilte Kostengutsprache für ein Belastbarkeits- (Mitteilung vom 19. August 2015) sowie ein Aufbautraining (Mitteilung vom 9. Dezember 2015) und unterstützte einen Arbeitsversuch (Mitteilung vom 29. April 2016). Im Rahmen ihrer Abklärungen liess sie den Versicherten polydisziplinär begutachten. Am 27. September 2017 stellte sie A._________ vorbescheidweise die Reduktion der laufenden Rente auf eine Viertelsrente in Aussicht, wogegen der Versicherte Einwand erhob. Am 22. Januar 2018 verfügte sie die Herabsetzung auf eine Viertelsrente mit Wirkung auf den ersten Tag des zweiten Monats nach Zustellung der Verfügung.