Citation: 9C_471/2015 E. 7.1

7.1. Die von der Beschwerdegegnerin beigezogenen Akten der Invalidenversicherung weisen - entgegen der Feststellung des kantonalen Gerichts - keine längerdauernde Arbeitsunfähigkeit wegen Rückenproblemen aus. In der IV-Anmeldung gab der Beschwerdeführer auf die Frage nach krankheits- oder unfallbedingten Abwesenheiten starke Rückenschmerzen "seit November 1995" an und auf die Frage nach diesbezüglichen Arbeitsunfähigkeiten "November '95 ca. 1 Woche" und "Mai-Juni '96 ca. 2 Tage". Damit stimmen die diesbezüglichen echtzeitlichen Angaben des damals behandelnden Dr. med. B.________, FMH für Innere Medizin, vom 1. Oktober 1996 überein. In den Akten liegen weder echtzeitliche noch nachträgliche Bescheinigungen einer mehr als zwei Wochen dauernden Arbeitsunfähigkeit wegen Rückenbeschwerden. Die entsprechende Feststellung des kantonalen Gerichts ist aktenwidrig. Der Beschwerdeführer hat die Frage 9 des Gesundheitsfragebogens, die - neben vielem anderem - nach "Wirbelsäulenbeschwerden" fragte, wahrheitsgemäss mit "Ja" beantwortet. Aufgrund seiner Angabe ist ersichtlich, dass er im Jahr 1996 bei Dr. med. B.________ in Behandlung war. Dass Behandlungen effektiv schon ein Jahr vorher, nämlich 1995, stattfanden, ist dem Beschwerdeführer angesichts des längeren Zeitablaufs von rund sieben Jahren nicht als Falschauskunft anzulasten.