Citation: 5A_846/2020 E. A

A.a. A.________ präsidiert den Verein C.________. Der Verein C.________ erhob am 13. Oktober 2018 bei der Staatsanwaltschaft Kreuzlingen Strafanzeige gegen D.________ wegen Tierquälerei, worauf eine Strafuntersuchung eingeleitet wurde. A.b. Am 15. Oktober 2018 veröffentlichte der Verein C.________ auf seiner Website einen Artikel mit dem Titel "Der Schafquäler vom V.________", worin der Verein C.________ den Umgang des Landwirts D.________ mit seinen Schafen kritisiert. Der Online-Artikel enthielt einen Link zu einem Video, das den kritisierten Landwirt im Schafstall zeigt. Gemäss A.________ und dem Verein C.________ ist auf dem Video zu sehen, wie D.________ "Lämmer über längere Zeit mit einem Stock schlägt und mit Fusstritten und Kniestössen misshandelt, sie an den Hinterbeinen herumschleift und über eine Abschrankung wirft". Über dieses Video berichtete die E.________ AG am 17. Oktober 2018 in ihrer Sendung xxx. A.c. Am 10. November 2018 organisierte der Verein C.________ in U.________ eine Kundgebung zu diesem Thema. Gleichentags berichtete die E.________ AG darüber in ihrer Sendung xxx unter dem Titel "Tierquälerei". Sie zeigte Bilder von der Kundgebung sowie (unmittelbar hintereinander und mit der Einblendung "Sendung xxx vom 17.10.2018" versehen) eine Sequenz aus dem "Originalvideo" des Verein C.________ und einen Ausschnitt aus dem von ihr nachgestellten Video. Zu Wort kam nebst A.________ auch B.________, welcher die Demonstrationen als "völlig fehl am Platz" qualifizierte, weil sich bei einer "seriösen Betrachtung" keine Anhaltspunkte für Tierquälerei ergäben. A.d. Mit E-Mail von 13. November 2018 kritisierte F.________ B.________ bezüglich seiner Haltung in der Sendung xxx vom 10. November 2018. Gleichentags antwortete B.________ ebenfalls via E-Mail. A.e. Am 8. April 2019 gelangte A.________ an das Friedensrichteramt des Bezirks Münchwilen und beantragte, es sei festzustellen, dass B.________ mit folgenden Behauptungen in der Sendung xxx vom 10. November 2018 die Persönlichkeit von A.________ verletzt habe: " Der Kläger habe mit unwahren Tierquälereivorwürfen die Familie des Schafmästers in V.________ in ihrer Existenz und Ehre geschädigt " (Rechtsbegehren Ziff. 1). Ferner sei festzustellen, dass B.________ mit dem unterstrichenen Text in der folgenden Behauptung in seiner E-Mail vom 13. November 2018 an F.________ die Persönlichkeit von A.________ rechtswidrig verletzt habe: "Wie oft haben Sie sich das Video angeschaut, und dabei sich selbst die Frage gestellt, wie es aussehen würde, wenn es nicht manipuliert wäre ?" (Rechtsbegehren Ziff. 2). Am 10. Mai 2019 hielt der Friedensrichter fest, die Parteien hätten sich nicht geeinigt, und stellte A.________ die Klagebewilligung aus. A.f. Mit Eingabe vom 20. Juni 2019 klagte A.________ beim Bezirksgericht Münchwilen gegen B.________, wobei er die Rechtsbegehren aus dem Schlichtungsgesuch wiederholte (vgl. Bst. A.e). In seiner Klageantwort beantragte B.________ die vollumfängliche Abweisung der Klage. Das Bezirksgericht hiess die Klage mit Entscheid vom 15./31. Oktober 2019 teilweise gut und stellte fest, B.________ habe durch seine nachfolgende, sinngemässe Behauptung in der Sendung xxx vom 10. November 2018 die Persönlichkeit von A.________ widerrechtlich verletzt: "Der Kläger habe mit seinem Verhalten die Familie des Schafzüchters in V.________ in ihrer Ehre geschädigt" (Disp.-Ziff. 1). Ausserdem beschloss das Bezirksgericht, auf Ziff. 2 des Rechtsbegehrens sei mangels Beschwer nicht einzutreten. Ferner regelte es die Kosten- und Entschädigungsfolgen (Disp.-Ziff. 2 und 3).