Citation: 9C_455/2024 E. 4.5

4.5. Damit ist entgegen der Vorinstanz davon auszugehen, dass es vertretbar war, wenn die Beschwerdeführerin am Ende des Geschäftsjahrs 2011 trotz gewissen Zweifeln noch von der Einbringlichkeit der Forderung ausging und sie deshalb noch keine Abschreibung darauf vornahm. Es gibt auch keinen Grund zur Annahme, dass die Beschwerdeführerin die Abschreibung aus steuerlichen Gründen auf das Geschäftsjahr 2012 verzögert haben könnte. Die praxisgemässen Voraussetzungen für die Verweigerung des steuerlichen Abzugs der Abschreibung auf der Forderung sind somit entgegen der Vorinstanz nicht gegeben.