Citation: 6B_560/2024 E. 2.3.1

2.3.1. Der Beschwerdeführer macht geltend, die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung sei "in dieser Form unrichtig". Die Vorinstanz habe wichtige Aussagen der Polizisten B.________ und C.________ nicht gehörig berücksichtigt. Der Polizist C.________ habe die SAT-Speed-Aufnahme ausgewertet. Dieser habe bei seiner erstinstanzlichen Einvernahme bestätigt, dass man dem Beschwerdeführer nicht nachweisen könne, über welche Distanz er den Mindestabstand nicht eingehalten habe. Er habe des Weiteren bestätigt, dass es durchaus möglich sei, dass der Abstand auf der gemessenen Strecke auch grösser als 0.43 Sekunden gewesen sei. Der Beschwerdeführer wiederholt, es möge "vielleicht für eine Millisekunde so gewesen sein", dass er mit einem Abstand von 0.43 Sekunden gefahren sei. Weiter wirft er der Vorinstanz vor, sie habe auch wichtige Aussagen des Polizisten B.________ nicht gehörig berücksichtigt. Dieser habe vor Erstinstanz gesagt, es könne durchaus sein, dass der Abstand zeitweise grösser als 0.43 Sekunden gewesen sei. Zudem habe der Polizist B.________ erklärt, dass es sich seiner Einschätzung nach um eine einfache Verletzung der Verkehrsregeln handle. Die Rüge ist offensichtlich unbegründet. Der anwaltlich vertretene Beschwerdeführer scheint zu übersehen, dass es für die Annahme von Willkür nicht genügt, dass eine andere Lösung oder Würdigung ebenfalls vertretbar oder gar zutreffender erscheint (vgl. hiervor E. 1.2). Genau dies leitet er aber aus den Aussagen der beiden Polizisten ab, wenn er vorträgt, es sei durchaus möglich, dass der Abstand während der gemessenen Strecke auch grösser als 0.43 Sekunden gewesen sei. Willkür kann er damit nicht belegen. Vielmehr hätte er darlegen müssen, dass das angefochtene Urteil geradezu unhaltbar ist oder mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht. Dies behauptet er aber nicht einmal.