Citation: 8C_437/2021 E. 5.2

5.2. Liegt nach dem Gesagten ein mittelschwerer Unfall im Grenzbereich zu den schweren Ereignissen vor, genügt für die Bejahung der Adäquanz bereits das Vorliegen eines einzigen Kriteriums, ohne dass dieses in besonders ausgeprägter Weise erfüllt sein müsste (vgl. BGE 115 V 133 E. 6c/bb; SVR 2016 UV Nr. 21 S. 66, 8C_134/2015 E. 5.3.2; Urteile 8C_308/2014 vom 17. Oktober 2014 E. 4.2 am Ende; 8C_488/2011 vom 19. Dezember 2011 E. 3; 8C_746/2008 vom 17. August 2009 E. 5.2). Die Vorinstanz bejahte das Kriterium der besonders dramatischen Begleitumstände resp. der besonderen Eindrücklichkeit des Unfalls sowie dasjenige der Schwere oder besonderen Art der erlittenen Verletzungen. Zumindest gegen die Bejahung des ersten Kriteriums lässt sich nichts einwenden, erscheint doch der hier zu beurteilende Blitzunfall auch bei objektiver Betrachtungsweise als eindrücklich. Damit ist der adäquate Kausalzusammenhang zwischen dem Ereignis vom 8. August 2018 und den vom Beschwerdeführer über den Zeitpunkt des Fallabschlusses hinaus geklagten Bescherden gegeben. Der gegenteilige Schluss der Vorinstanz verletzt Bundesrecht.