Citation: 5A_894/2017 E. 2.1

2.1. In seinem Urteil vom 11. Juni 2015 stellte das Bezirksgericht fest, die Erblasserin habe auf ihre Ansprüche aus Güter- und Erbrecht von insgesamt Fr. 262'445.-- zugunsten des Beklagten verzichtet. Davon sei dessen Pflichtteil als Gegenleistung abzuziehen, soweit ihn die Erblasserin im Betrag von Fr. 102'462.85 dem Beklagten nicht ausbezahlt habe. Den Restbetrag von Fr. 159'982.15 habe die Erblasserin dem Beklagten somit unentgeltlich zugewendet und sei zum Nachlass der Erblasserin hinzuzurechnen (Bst. B.c). Auf Berufung des Beklagten und Anschlussberufung der Klägerin hin bestätigte das Kantonsgericht das Urteil des Bezirksgerichts (Bst. C.c oben). In E. 4 S. 10 f. seines ersten Sachurteils vom 16. Februar 2016 führte es aus, die Klägerin widerspreche dem Abzug in ihrer Berufungsantwort und Anschlussberufung mit der Begründung, der Beklagte habe seinen Restpflichtteilsanspruch von Fr. 102'462.85 aus dem Nachlass des vorverstorbenen Vaters mit der schenkungsweisen Übertragung der beiden Grundstücke Nrn. xxx und yyy vom 9. Dezember 2000 durch die Erblasserin mehr als erhalten. Das Kantonsgericht hat darauf geantwortet, es treffe zu, dass der Beklagte mit der Übertragung der beiden Grundstücke an ihn am 9. Dezember 2000 uneingeschränkt deren Eigentümer geworden sei und dadurch sein Anspruch auf den Restpflichtteil aus dem Nachlass des Vaters am 9. Dezember 2000 wertmässig (mehr als) getilgt worden sei. Das Bezirksgericht habe deshalb zu Recht den Restanspruch von Fr. 102'462.85 vom lebzeitigen Vermögensverzicht der Erblasserin in der Höhe von Fr. 262'445.-- abgezogen (= Fr. 159'982.15).