Citation: 8C_366/2007 14.01.2008 E. 4

4.1 Vorinstanz und Beschwerdegegnerin gingen gestützt auf das Gutachten des Dr. med. S.________ (FMH für Rheumatologie, für Physikalische Medizin und Rehabilitation sowie für Innere Medizin), vom 26. Juli 2005 davon aus, dass der Versicherte bei einer zumutbaren ganztägigen Präsenz am Arbeitsplatz in einer angepassten Tätigkeit, welche den linken Arm höchstens mit Gewichten bis zwei Kilogramm belastet, voll arbeitsfähig ist. 4.2 Der Beschwerdeführer macht unter Hinweis auf den Schlussbericht der beruflichen Abklärungsstelle Y.________ vom 16. Februar 2006 geltend, aufgrund des verlangsamten Arbeitstempos und eines erhöhten Pausenbedarfes könne er auch bei einer ganztägigen Präsenz am Arbeitsplatz nur ein Rendement von 80 % erzielen. Diese 20%ige Einbusse sei umso mehr zu berücksichtigen, als PD Dr. med. H.________ (FMH Orthopädische Chirurgie), in seinem Schreiben vom 22. Dezember 2005 gar von einer völligen Arbeitsunfähigkeit ausgehe. 4.3 Bezüglich des erwähnten Schreibens des Dr. med. H.________ ist festzuhalten, dass auch dieser Arzt grundsätzlich alle Aktivitäten, insbesondere auch Büroarbeiten, welche den linken Arm nicht belasten, als möglich bezeichnet. Wenn er den Versicherten trotzdem für arbeitsunfähig hält, dann aufgrund des allgemeinen unbefriedigenden Zustandes. Damit bezieht Dr. med. H.________ die unbestrittenermassen nicht unfallkausalen psychischen Beschwerden des Versicherten in seine Würdigung ein; aus ihr kann daher für die vorliegend zu beurteilende Frage nichts abgeleitet werden. Insofern im Schlussbericht der beruflichen Abklärungsstelle Y.________ vom 16. Februar 2006 eine Einschränkung der Leistungsfähigkeit von 20 % in sämtlichen Verweisungstätigkeiten postuliert wird, erscheint der Bericht als nicht nachvollziehbar. Es ist nicht ersichtlich, weshalb der Beschwerdeführer in einer Tätigkeit, in welcher der linke Arm überhaupt nicht benötigt wird, eine Leistungseinbusse hinzunehmen hätte. Es ist daher davon auszugehen, dass diese Einschränkung lediglich für Tätigkeiten gilt, welche zwar innerhalb des Zumutbarkeitsprofil des Dr. med. S.________ liegen, welche aber - wie etwa der bei der beruflichen Abklärungsstelle Y.________ durchgeführte Versuch, Bohrarbeiten unter Einbezug beider Hände zu erledigen - trotzdem mit einer gewissen Belastung des linken Armes verbunden sind. 4.4 Somit ist davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer jedenfalls in einer leidensangepassten Tätigkeit, welche den linken Arm nicht belastet, zu 100 % arbeitsfähig ist.