Citation: 6B_1164/2021 E. 4.2

4.2. Gemäss vorinstanzlicher Sachverhaltsfeststellung ist der Beschwerdeführer türkischer Staatsangehöriger, jedoch in der Schweiz geboren und aufgewachsen. Er absolvierte eine Lehre als Drucktechnologe, machte sich dann aber als Barbetreiber (I.________ bzw. J.________) selbstständig. 2018 überführte er seine Barbetriebe in eine GmbH und übernahm 2020 eine weitere GmbH. Nach ausführlicher Darstellung im angefochtenen Urteil ist der ausländerrechtliche Status des Beschwerdeführers seit Ende 2012 intransparent. Per 1. November 2020 sei er nach X.________ gezogen. Er habe in Deutschland eine Anstellung im Transportwesen gefunden, wobei der Beschwerdeführer anlässlich der Berufungsverhandlung seinen neuen Arbeitgeber nicht bekannt geben wollte. Im Rahmen der Beurteilung der Integration im weiteren Sinne ist das Sozialverhalten insgesamt zu berücksichtigen, wozu auch Vorstrafen gehören, die aus dem aktuellen Strafregisterauszug nicht mehr ersichtlich sind (vgl. Urteil 6B_1044/2019 vom 17. Februar 2020 E. 2.6 und 2C_358/2019 vom 18. November 2019 E. 3.2 mit Hinweisen). Der Beschwerdeführer trat strafrechtlich immer wieder in Erscheinung, unter anderem mit zwei einschlägigen Verurteilungen 2008 und 2015 wegen Angriffs (vgl. auch E. 1.4.1.4 hievor). Nach Feststellung der Vorinstanz manifestierte der Beschwerdeführer damit und auch mit weiteren Delikten, die keineswegs zu bagatellisieren sind, dass er erhebliche Schwierigkeiten bekundet, sich an die hier geltenden Regeln zu halten, obwohl er in der Schweiz geboren und aufgewachsen ist. Gemäss angefochtenem Urteil beherrscht der Beschwerdeführer Türkisch. Seine Integrationsmöglichkeiten in der Türkei sind intakt und humanitäre Gründe sprechen nicht gegen eine Übersiedlung in die Türkei.