Citation: 2C_902/2021 E. 5.5.2

5.5.2. Die Vorinstanz hat sodann die schwierigen Lebensumstände der Beschwerdeführerin im Herbst/Winter 2020, die mitursächlich für die festgestellten Mängel in der Hundehaltung gewesen sind, berücksichtigt. Auch aus diesem Grund hat sie ihr trotz Bedenken in Anerkennung ihrer neuen Lebenssituation die Haltung eines Hundes entgegen den verwaltungsinternen Vorinstanzen erlaubt. Inwieweit die Beschwerdeführerin aber konkret Gewähr dafür bieten kann, dass sie bei der Haltung von zwei Schäferhunden (-mischlingen), die - wie das Veterinäramt in seiner Vernehmlassung ausführt - einer aktiven Rasse mit grossem Bewegungsdrang angehören und auch mental ausgelastet werden müssen, nicht erneut überfordert wäre, ergibt sich nicht aus der Beschwerde. Ihre unbestrittenermassen enge emotionale Bindung zu "C.________" genügt für sich alleine nicht. Dass es mit der Beschlagnahme zu einer endgültigen Trennung von "C.________" und "B.________" kommen würde, muss hingenommen werden, wobei die Vorinstanz zutreffend erwogen hat, dass sich "C.________" angesichts seines Alters an eine neue Umgebung und einen neuen Menschen gewöhnen könnte.