Citation: 5A_778/2019 E. 4.2.3

4.2.3. Auch mit seinem Vorbringen, ein Verstoss gegen den schweizerischen Ordre public liege darin, dass der Unterhalt nach der Prozentregel bemessen worden sei, ohne Rücksicht darauf, ob er auch in der Lage sei, diesen Unterhalt zu bezahlen, gibt der Beschwerdeführer den Inhalt des Beschlusses des Landesgerichts für Zivilrechtssachen Graz vom 19. April 2017 nicht richtig wieder. Der Beschwerdeführer übergeht, dass das in der Schweiz höhere Preisniveau seinen Niederschlag in einer Reduktion des Unterhaltsbetrags gefunden hat und ausserdem eine Prüfung erfolgt ist, ob ihm ein ausreichender Teil seines Einkommens zur Deckung des eigenen Lebensbedarfs verbleibt. Das Landesgericht für Zivilrechtssachen Graz hat dies bejaht und dazu festgehalten, dem Vater verbleibe nach Abzug der Unterhaltsleistungen an seine Gattin und seine drei Kinder ein Einkommensbetrag von EUR 3'889.56 (1.5. bis 31.12.2001), EUR 3'471.12 (1.1.2012 bis 30.9.2012), EUR 3'451.12 (1.10.2012 bis 31.12.2012) und EUR 3'535.10 (1.1.2013 bis 31.12 2013). Für die Jahre 2014 und 2015 erübrige sich eine detaillierte Berechnung, weil in diesen Jahren das Einkommen aufgrund des privaten Geldverbrauchs noch höher gewesen sei. Eine Verletzung des Ordre public ist in diesem Zusammenhang weder dargetan noch erkennbar.