Citation: 6B_1332/2021 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer kritisiert die vorinstanzliche Strafzumessung. Diese verletze Art. 47 StGB in verschiedener Hinsicht. Er bringt vor, im Vergleich zum erstinstanzlichen Strafurteil erhöhe die Vorinstanz die "Einsatzstrafe" betreffend den Kokainhandel (Freiheitsstrafe) in ungerechtfertigter Weise von 26 auf 28 Monate, anstatt sie auf 24 Monate zu senken. Für den Marihuanahandel sei als "Einsatzstrafe" keine Freiheitsstrafe, sondern eine Geldstrafe von zehn Tagessätzen angemessen. Damit könne auch keine Gesamtstrafe (im Sinne von Art. 49 Abs. 1 StGB) ausgefällt werden. Sodann werte die Vorinstanz die straferhöhenden Faktoren zu stark und die strafmindernden zu schwach oder gar nicht, weshalb sie die Freiheitsstrafe zu Unrecht im Ergebnis um zwei Monate erhöhe, anstatt sie um sechs Monate zu reduzieren. Zutreffend seien letztlich eine Freiheitsstrafe von 18 Monaten (für den Kokainhandel) und (kumulativ) eine Geldstrafe von acht Tagessätzen (für den Marihuanahandel).