Citation: 6B_445/2024 E. 4.2.2

4.2.2. Die Rüge ist unbegründet. Entgegen dem Beschwerdeführer kann nicht gesagt werden, die Vorinstanz habe übersehen, dass er die rechtskräftigen Schadenersatz- und Genugtuungsforderungen beglichen hat. Sie leitet daraus bloss keine aufrichtige Reue ab. Zu diesem Schluss durfte sie kommen, ohne Bundesrecht zu verletzen. Denn sie setzt sich ausführlich mit dem Verhalten des Beschwerdeführers nach der Tat und im Strafverfahren auseinander. Dabei hält sie unter anderem fest, er habe während der Strafuntersuchung ein Lügengebäude konstruiert. Dabei habe er die ermordete Ehefrau verunglimpft und ihr die Schuld an ihrem Tod zugeschoben. Weiter habe er zahlreiche falsche Fährten gelegt und den Bruder der ermordeten Ehefrau zu beeinflussen versucht, bevor dieser von der Polizei einvernommen worden sei. Noch während des Todeskampfs der Ehefrau habe er sein neues Leben geplant. Gleichzeitig habe er den trauernden Witwer gespielt. Diese überzeugenden Erwägungen übergeht der Beschwerdeführer.