Citation: 6B_602/2017 E. 4.1.2

4.1.2. In rechtlicher Hinsicht macht der Beschwerdeführer geltend, das Modell der D.________ GmbH habe zwar in technischer Hinsicht leicht besser abgeschnitten als dasjenige der Konkurrentin E.________ AG, doch müssten bei der Bestimmung des wirtschaftlich günstigsten Angebots weitere Kriterien, namentlich der offerierte Preis, berücksichtigt werden. Entscheidend für den Zuschlag an die E.________ AG sei gewesen, dass ihr Angebot rund CHF 1 Mio. günstiger gewesen sei, als dasjenige der D.________ GmbH. Durch die Zuschlagserteilung an die E.________ AG seien mithin keine öffentlichen Interessen zugunsten privater Interessen geschädigt worden. Schliesslich bringt der Beschwerdeführer in subjektiver Hinsicht vor, er habe weder sich noch einem anderen einen unrechtmässigen Vorteil verschaffen wollen. Er habe die C.________ GmbH um eine direkte Offerte gebeten, weil er zu Recht davon ausgegangen sei, dass ihre Vertriebspartnerin in der Schweiz, D.________ GmbH, einem Auftrag in dieser Grössenordnung nicht gewachsen sein werde. Mit dem Aufschneiden der Westen habe er nur sicherstellen wollen, dass er mit dem Modell der Konkurrenzfirma tatsächlich das wirtschaftlich günstigste Angebot ausgewählt habe. Da der Zuschlag zu diesem Zeitpunkt noch nicht erteilt gewesen sei, hätte er sich bei allfälligen Qualitätsvorteilen immer noch für das Modell der D.________ GmbH entscheiden können. Schliesslich lasse sich auch nicht sagen, er habe dadurch einen privaten Vorteil erlangt, dass er nicht mit der D.________ GmbH habe zusammenarbeiten müssen, zumal die angeblichen Ressentiments dieser gegenüber durch nichts belegt seien (Beschwerde S. 13 ff.).