Citation: 4P.195/2000 26.10.2000 E. A

A.- Die in Deutschland domizilierte Firma Alois Meier erhob am deutschen Erfüllungsort Klage gegen die Heinz Fischer AG mit Sitz in der Schweiz. Die Klage wurde mit Endurteil des Oberlandesgerichts München vom 1. August 1997 (Aktenzeichen: 23 U 2354/97) gutgeheissen und die Beklagte zur Zahlung von DM 429'763. 70 nebst Zins zu 5 % seit dem 4. Juni 1996 an die Klägerin verurteilt. Am 21. August 1997 stellte die Klägerin beim Einzelrichter des Bezirkes Zürich das Begehren, das Urteil des Oberlandesgerichts vom 1. August 1997 gegen die Heinz Fischer AG vollstreckbar zu erklären. Dieses Begehren wurde vom Einzelrichter gutgeheissen, vom Obergericht des Kantons Zürich jedoch mit Beschluss vom 5. Februar 1998 abgewiesen. Zur Begründung berief sich das Obergericht auf den Anerkennungsvorbehalt gemäss Art. Ia des Protokolls Nr. 1 zum Lugano-Übereinkommen vom 16. September 1988 über die gerichtliche Zuständigkeit und die Vollstreckung gerichtlicher Entscheidungen in Zivil- und Handelssachen (LugÜ, SR 0.275. 11).