Citation: 2C_423/2020 E. 2.3.2

2.3.2. Aufgrund des Vorfalls vom 10. Juni 2018 wurde dem Ehemann der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 11. Juni 2018 bis zum Entscheid des Zwangsmassnahmengerichts verboten, den Rayon "Umgebung U.________strasse in Y.________" zu betreten sowie mit der Beschwerdeführerin in irgendeiner Weise Kontakt aufzunehmen. Das Zwangsmassnahmengericht erwog, es sei damit zu rechnen, dass es bei Aufhebung der Schutzmassnahmen zu weiteren Übergriffen kommen werde. Es bejahte deshalb die anhaltende Gefährdungssituation und verlängerte die angeordneten Schutzmassnahmen mit Urteil vom 22. Juni 2018 bis am 25. September 2018. Mit Urteil des Bezirksgerichts Zürich vom 25. September 2018 betreffend Eheschutz/Getrenntleben wurde davon Kenntnis genommen, dass die Parteien seit dem 10. Juni 2018 getrennt leben und festgestellt, dass der Ehemann die eheliche Wohnung bereits verlassen hat. Vor diesem Hintergrund ist auch erstellt, dass der Ehemann nicht nur physische Gewalt gegen die Beschwerdeführerin ausgeübt, sondern auch ein hinreichend enger Zusammenhang zwischen der ehelichen Gewalt und der Trennung der Ehegatten besteht.