Citation: 4A_131/2024 E. 4.3

4.3. Was die Beschwerdeführerin dagegen einwendet, dringt nicht durch. Sie macht erneut einen Grundlagenirrtum geltend. Diesen Einwand verwarf die Vorinstanz zu Recht. Sie hielt fest, die Beschwerdeführerin habe im erstinstanzlichen Verfahren unbestrittenermassen nur vorgebracht, dass ihr damals handelndes Organ gutgläubig angenommen habe, die Zinsen würden den Marktverhältnissen entsprechen und sie die Vereinbarungen mit der Beschwerdegegnerin nur unterzeichnet habe, weil ihr die Kündigung des Kreditvertrags in Aussicht gestellt worden sei. Die Vorinstanz erwog, damit behaupte die Beschwerdeführerin ein für sie subjektiv wesentliches Sachverhaltselement. Inwiefern dieses auch objektiv wesentlich und für die Beschwerdegegnerin erkennbar gewesen sein solle, erläutere sie nicht. Jedenfalls habe die Erstinstanz eine ungenügende Substanziierung des behaupteten Grundlagenirrtums annehmen dürfen. Dem hält die Beschwerdeführerin entgegen, sie habe in der erstinstanzlichen Klageantwort und der Duplik den Grundlagenirrtum hinreichend substanziiert. Wie es sich damit verhält, kann offenbleiben. Denn die Vorinstanz hielt in einer Eventualbegründung fest, der Einwand eines Grundlagenirrtums erscheine ohnehin wenig überzeugend. Diese Eventualbegründung weist die Beschwerdeführerin nicht als willkürlich oder sonst bundesrechtswidrig aus.