Citation: 6B_668/2022 E. 1.3.5

1.3.5. Weiter bestandet der Beschwerdeführer die Feststellungen zum Vorgang 82. Hier hält die Vorinstanz fest, dem Beschwerdeführer werde vorgeworfen, am 22. Juli 2019 gegen unbekanntes Entgelt insgesamt ca. 200 Gramm Kokaingemisch von St. Gallen nach Kriens transportiert zu haben. Der Beschwerdeführer gebe zu, 10 Portionen zu ca. 10 Gramm transportiert und dafür Fr. 150.-- bis Fr. 200.-- erhalten zu haben. Allerdings folge aus den abgehörten Telefongesprächen, dass der Beschwerdeführer am Vortag des Transports mit dem Abnehmer die Details bespreche, wobei von den Zahlen "20" und "200" die Rede sei. Dass diese Gespräche den Transport von Drogen zum Gegenstand gehabt hätten, räume der Beschwerdeführer ein. Die Vorinstanz stellt fest, dass die Zahlen für 20 Portionen beziehungsweise 200 Gramm Kokaingemisch stehen. Den Einwand des Beschwerdeführers, wonach es sich um 10 Portionen gehandelt habe, qualifiziert die Vorinstanz als "billige Ausflucht". Die Vorinstanz hebt hervor, dass nach der Übergabe des Kokaingemischs keine Rede davon sei, dass die vereinbarte und die gelieferte Menge nicht übereinstimmten. Dies wäre gemäss Vorinstanz aber zu erwarten gewesen, wenn die Darstellung des Beschwerdeführers zuträfe. So kommt die Vorinstanz zum Ergebnis, dass der Beschwerdeführer ca. 200 Gramm Kokaingemisch von St. Gallen nach Kriens transportiert und dafür Fr. 150.-- bis Fr. 200.-- erhalten habe. Der Beschwerdeführer bringt dagegen nur vor, es scheine unangemessen, seinen Einwand als "billige Ausflucht" zu bezeichnen. Damit belegt er freilich nicht ansatzweise eine willkürliche Sachverhaltsfeststellung.