Citation: 5A_253/2022 E. 7.3.2

7.3.2. Ausserdem kritisiere der Beschwerdeführer die Schätzung auf der Basis von Fortführungswerten und beantrage eine Ermittlung des Unternehmenswertes per 31. Dezember 2014 auf der Basis von Liquidationswerten. Der Gutachter habe im Rahmen der gestellten Ergänzungsfrage nachvollziehbar und schlüssig geschildert, weshalb er von Fortführungswerten ausgegangen sei. Er habe festgehalten, dass die Bewertung zu Fortführungswerten generell die Lebensfähigkeit der Unternehmung und eine minimale Ertragskraft voraussetze. In Bezug auf den Bewertungszeitpunkt per 31. Dezember 2014 habe er diesbezüglich vertiefte Abklärungen vorgenommen. Unter anderem habe er seine Einschätzung, dass zum damaligen Zeitpunkt Fortführungsfähigkeit gegeben gewesen sei, auf die entsprechende Einschätzung des Verwaltungsrats der C.________ AG im Anhang der Jahresrechnung 2014 gestützt. Zusammenfassend habe er ausführlich begründet, weshalb er mit Fortführungswerten rechne, und habe erklärt, worauf seine Schlussfolgerungen basierten. Mit diesen Erkenntnissen setze sich der Beschwerdeführer nicht detailliert auseinander, was ungenügend sei. Die Vorinstanz könne ihn unter diesen Umständen einzig erneut auf die Antworten des Gutachters verweisen. Ergänzend könne festgehalten werden, dass in Bezug auf die Bewertung per 31. Dezember 2014 nicht gestützt auf die heutige Ausgangslage und das heutige Wissen beurteilt werden dürfe, ob die Verwendung von Liquidations- oder Fortführungswerten angezeigt gewesen sei. Im Ergebnis sei das Gutachten deshalb schlüssig, es könne ohne Weiteres darauf abgestellt werden, die Ergänzungsfrage 7 sei nicht zulässig und der entsprechende Beweisantrag wiederum abzulehnen.