Citation: 7B_69/2025 E. 3.3

3.3. Gemäss den für das Bundesgericht verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz (Art. 105 Abs. 1 BGG) wurde die Beschwerdeführerin gemeinsam mit ihrem Ehemann, dem Lenker des von ihnen verwendeten Personenwagens, am 29. Mai 2024 nach der Einreise in die Schweiz um 05:15 Uhr am Lothringerplatz in Basel angehalten und einer Zollkontrolle unterzogen. Dabei konnten unter dem Beifahrersitz zwölf mit einer Schnur aneinandergebundene und in einem professionell eingebauten Versteck gelagerte rote und grüne Pakete gleicher Grösse sichergestellt werden. Die nachfolgenden Untersuchungen haben ergeben, dass es sich beim Inhalt der Pakete um Heroin mit einem Gewicht von ca. brutto 550 Gramm pro Paket handelt. Die konkrete kriminaltechnische Auswertung ergab eine Gesamtmenge von knapp 6 Kilogramm Heroin-Hydrochlorid. Als reine Menge errechnete sich ein Wert von mindestens 861 Gramm reines Heroin, was deutlich über der Grenzmenge für einen mengenmässig qualifizierte Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz liegt (siehe BGE 145 IV 312 E. 2.1; 119 IV 180 E. 2d).