Citation: 6B_117/2023 E. 1.3.3

1.3.3. Eine dritte Vergewaltigung wird dem Beschwerdeführer am 14. Juni 2017 vorgeworfen. Er habe darauf bestanden, die Beschwerdegegnerin 2 zu einem Termin bei der Frauenärztin zu begleiten. Nach der Rückkehr in die gemeinsame Wohnung habe er die Beschwerdegegnerin 2 zum Geschlechtsverkehr aufgefordert. Diese habe ihm gesagt, sie habe wegen der frauenärztlichen Untersuchung Schmerzen und wolle dies nicht. Der Beschwerdeführer habe sich nicht dafür interessiert und ihr gesagt, die Frau müsse sich dem Mann hingeben, wenn der Mann dies verlange. Aus Angst vor weiteren Schlägen und wegen ihrer körperlichen Unterlegenheit habe sich die Beschwerdegegnerin 2 ausgezogen und auf das Bett im Schlafzimmer gelegt. Der Beschwerdeführer sei an das Bett getreten und mit dem Penis in ihre Vagina eingedrungen, was die Beschwerdegegnerin 2 wehrlos über sich habe ergehen lassen. Vor dem Orgasmus habe er seinen Penis aus der Vagina gezogen und auf ihre Brust ejakuliert.