Citation: 5A_373/2018 E. 3.2.3

3.2.3. In der Sache tadelt der Beschwerdeführer den angefochtenen Entscheid als offenkundig willkürlich im Sinne von Art. 9 BV. Zuerst wiederholt er den Vorwurf, dass sich die Vorinstanz mit dem Aspekt des Kindeswohls überhaupt nicht auseinandersetze und auch nicht auf seine zahlreichen Argumente eingehe, die für ein Besuchsrecht am Dienstag sprechen. Weshalb der Hinweis auf die vor der Trennung praktizierte, jedoch nicht absprachegemässe Rollenverteilung der massgebliche bzw. einzige Anknüpfungspunkt für die bestmögliche Gewährung des Kindeswohls sein soll, sei "nicht ansatzweise erkennbar". Die Vorinstanz übersehe, dass die Parteien seit ihrer Heirat ein "äusserst dynamisches Zusammenleben" gepflegt hätten, weshalb ein "normales Familienleben" mit einer klaren und langandauernden Rollenverteilung gar nie habe zustande kommen können. Allein damit ist nichts gewonnen. So erwähnt der Beschwerdeführer zwar, dass die Beschwerdegegnerin "während mehr als einem Jahr" erwerbstätig gewesen sei. Dass die Beschwerdegegnerin nach C.________s Geburt erwerbstätig gewesen wäre, behauptet er jedoch nicht, noch erklärt er, weshalb es im Streit um die Besuchsregelung auf eine Erwerbstätigkeit der Beschwerdegegnerin vor C.________s Geburt ankäme. Gleich verhält es sich mit den Hinweisen auf den USA-Aufenthalt und die zahlreichen Umzüge. Inwiefern diese Umstände mit der Rollenverteilung der Eltern bzw. mit dem gewählten Betreuungskonzept zusammenhängen, ist der Beschwerde nicht zu entnehmen.