Citation: I 220/05 02.08.2005 E. 2

Fest steht, dass der Versicherte an einem Geburtsgebrechen gemäss Ziff. 390 GgV-Anhang (angeborene cerebrale Lähmungen) leidet. Unbestritten ist sodann, dass gemäss Beurteilung der (8/23) behandelnden Augenärztin "klinisch keine Hinweise auf das Vorliegen zusätzlicher Geburtsgebrechen" bestehen. Strittig und zu prüfen ist jedoch die Übernahme der Behandlung des Augenleidens (Strabismus convergens links) durch die Invalidenversicherung als mittelbare Folge des anerkannten Geburtsgebrechens im Sinne einer medizinischen Massnahme gemäss Art. 13 IVG.