Citation: 8C_682/2022 E. 10.2

10.2. Die Beschwerdeführerin macht indessen geltend, das kantonale Gericht habe dem Abklärungsbericht, wonach eine Einschränkung im Haushalt von 4,25 % resultierte, zu Unrecht Beweiswert beigemessen und willkürlich darauf abgestellt. Sie rügt, der Bericht sei in sich nicht stimmig. Sie sei am Nachmittag noch im Schlafanzug gewesen und habe bei der Sachbearbeiterin über Ängste und Vernachlässigung von Haushalt und Körperpflege geklagt. Dennoch habe diese nur eine geringfügige Einschränkung festgehalten. Damit vermag die Beschwerdeführerin den Beweiswert des Abklärungsberichtes nicht in Frage zu stellen und es sind auch keine Anhaltspunkte ersichtlich, die eine solche Schlussfolgerung zulassen würden. Zudem äusserte sich auch Dr. med. B.________ sowohl zum Abklärungsbericht als auch zu einer allfälligen Einschränkung im Haushalt. Er führte aus, er könne keine psychische Gesundheitsstörung mit dauernder Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit plausibilisieren, die allfällige relevante Auswirkungen auf die Lebensbereiche wie unter anderem Haushalt erklären würde. Mithin ist das Ergebnis der vorinstanzlichen Beweiswürdigung im Zusammenhang mit der Betätigung im Haushalt nicht willkürlich.