Citation: 6B_530/2020 E. 2.4.8

2.4.8. Insgesamt vermag die Beschwerdeführerin lediglich aufzuzeigen, dass vorliegend eine andere Beweiswürdigung möglich wäre. Dies lässt die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen jedoch nicht als willkürlich erscheinen. Zusammenfassend durfte die Vorinstanz es als erstellt erachten, dass die Beschwerdegegner auf die Zusicherungen ihrer Geschäftspartner bzw. auf das Ausbleiben des Erfolgs vertraut haben und ausgehend davon das Vorliegen von (Eventual-) Vorsatz verneinen. Dass das von den Beschwerdegegnern ihren Geschäftspartnern entgegengebrachte Vertrauen aus objektiver Sicht und ex post betrachtet als leichtsinnig erscheint und die Überweisung des Geldes auf das Konto der R.________ Sàrl. in keiner Weise gerechtfertigt war, vermag daran nichts zu ändern, sondern begründet in strafrechtlicher Hinsicht "lediglich" ein grobfahrlässiges Verhalten der beiden Beschwerdegegner. Die Rüge der willkürlichen Sachverhaltsfeststellung und der Bundesrechtsverletzung ist damit unbegründet und der Freispruch der Beschwerdegegner vom Vorwurf der qualifizierten Veruntreuung bundesrechtskonform.