Citation: I 270/99 17.03.2000 E. A

A.- Der 1972 geborene D.________ war nach seiner Ein- reise in die Schweiz im Mai 1993 zunächst als Chauffeur in der Firma G.________ AG tätig. In seiner Stellungnahme vom 6. Juli 1998 diagnostizierte Dr. med. G.________, Innere Medizin FMH, seit November 1997 bestehende belastungsabhän- gige Rückenschmerzen bei kleiner Diskusprotrusion dorsome- dial L5/S1, und hielt fest, als Lastwagenführer, der beim Auf- und Abladen helfen müsse, sei sein Patient zur Zeit sicherlich kaum arbeitsfähig. Seit 8. Februar 1998 setzt die Arbeitgeberin den Versicherten bei gleich hohem Lohn in einer rückenschonenden Beschäftigung als Qualitätskontrol- leur/Disponent ein. Mit Anmeldung vom 4. Juni 1998 ersuchte D.________ die Invalidenversicherung um Umschulung auf eine neue Tätig- keit. Die IV-Stelle des Kantons Thurgau holte nebst der Stellungnahme des Dr. med. G.________ vom 6. Juli 1998 die Auskünfte der G.________ AG vom 15. Juli 1998 ein. Nach Durchführung des Vorbescheidverfahrens und in Berücksichti- gung des Berichtes des Dr. med. G.________ vom 28. Septem- ber 1998 lehnte die IV-Stelle einen Anspruch auf Umschulung ab (Verfügung vom 21. Oktober 1998).