Citation: 6B_443/2014 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz verwarf die von der Anklage verlangte strengere Gewichtung von Tat- und Täterkomponenten. Zwar habe das Strafgericht ausser Acht gelassen, dass der Beschwerdegegner während laufender Probezeit erneut straffällig geworden sei. Die teilweise einschlägigen Vorstrafen habe es indessen straferhöhend gewertet. Der Raufhandel, welcher zur einschlägigen Vorstrafe geführt habe, unterscheide sich vom jetzt zu beurteilenden in wesentlichen Punkten. So habe der Beschwerdegegner nun nicht mehr gezielt den Streit gesucht. Er habe die verbale Auseinandersetzung zwar in Gang gehalten; als der Streit in körperliche Übergriffe ausgeartet sei, habe er sich aber zurückgezogen, während seine beiden Kollegen vor Ort geblieben seien. Die Vorinstanz schloss, weder sei die von der ersten Instanz gewählte Sanktionsart zu beanstanden noch erscheine die Anzahl der Tagessätze unangemessen tief. Der Beschwerdegegner habe inzwischen eine Stelle als Werkstattchef in einer Garage angetreten. Abends betreue er seinen Sohn, während seine Lebensgefährtin einer Arbeit als Raumpflegerin nachgehe. Ein Teil beider Löhne werde über das Betreibungsamt zur Begleichung von Schulden verwendet. Mit dem Strafgericht sei indessen auch festzuhalten, dass trotz der positiven Entwicklung von nachhaltig gefestigten Lebensumständen noch nicht ausgegangen werden könne. Die ausgefällte Geldstrafe sei daher zu vollziehen.