Citation: 2A.283/2006 05.12.2006 E. B

Gegen diese Sendung erhob Thomas Cueni, der die Funktion des Generalsekretärs der Interpharma - des Verbands der forschenden pharmazeutischen Firmen der Schweiz - ausübt, am 4. August 2005 Beschwerde bei der Unabhängigen Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI; nachfolgend: Unabhängige Beschwerdeinstanz). Zur Begründung wurde im Wesentlichen ausgeführt, der fragliche Beitrag verletze das Sachgerechtigkeitsgebot gemäss Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 21. Juni 1991 über Radio und Fernsehen (RTVG; SR 784.40), weil die Pharmabranche zu den gegen sie erhobenen Vorwürfen nicht habe Stellung nehmen können; stattdessen sei ein Ausschnitt aus einem früheren Interview mit Thomas Cueni gesendet worden, das der "Kassensturz" am 17. Februar 2004 in anderem Zusammenhang ausgestrahlt habe. Der Beschwerde lag der Ombudsbericht bei.