Citation: 6B_214/2024 E. 4.4.2

4.4.2. Ebenfalls kein Erfolg beschieden ist schliesslich seiner Kritik, soweit er die Tatbestandsmässigkeit in Abrede stellt. Die Vorinstanz bejaht den Tatbestand in objektiver Hinsicht, weil das Anhalten auf der Busspur den Linienbus an seiner Weiterfahrt hinderte, nicht aber weil dadurch dessen Fahrgäste und/oder andere Verkehrsteilnehmer beeinträchtigt oder gefährdet worden wären. Die auf die letztgenannten Aspekte gerichteten Einwände des Beschwerdeführers zielen demnach an der Sache vorbei. Gleichermassen unbehelflich ist sein Hinweis darauf, sein Wille sei nicht auf eine Behinderung des Busses oder des Verkehrs bzw. Gefährdung desselben gerichtet gewesen, sondern auf das Einholen der Hilfe der Polizei zur Sicherstellung der Beweismittel. Denn gemäss Art. 12 Abs. 2 Satz 2 StGB handelt bereits mit Wissen und Willen, wer die Tatverwirklichung für möglich hält und in Kauf nimmt. Weshalb dem Beschwerdeführer die Möglichkeit der Behinderung des Linienbusses nicht zumindest im Sinne eines Begleitwissens mitbewusst gewesen wäre (vgl. BGE 125 IV 242 E. 3e) und er diese Folge nicht zumindest in Kauf genommen hätte, ist weder in der Beschwerde dargelegt noch erkennbar.