Citation: 6B_580/2019 E. 2.3

2.3. Die Einwände des Beschwerdeführers sind unbegründet. Mit dem Freispruch vom Vorwurf der Gefährdung des Lebens hat die Vorinstanz einen neuen Entscheid gefällt. Damit konnte sie nach Art. 428 Abs. 3 StPO unabhängig allfälliger Anträge der Parteien über die vom Bezirksgericht festgelegte Kostenverteilung neu entscheiden. Dazu erwägt die Vorinstanz, zwar sei der Beschwerdeführer vom Vorwurf der Gefährdung des Lebens freizusprechen, doch liege diesem in sachverhaltlicher Hinsicht der gewalttätige Übergriff auf E.________ vom 11./12. Mai 2017 zugrunde, weswegen er wegen qualifizierter einfacher Körperverletzung schuldig zu sprechen sei. Es handle sich mithin um einen einheitlichen Lebenssachverhalt. Sämtliche Verfahrenshandlungen hätten der Klärung des ganzheitlichen Tatgeschehens gedient, wobei hinsichtlich der beiden Vorwürfe ein enger Konnex bestanden habe. Entsprechend rechtfertige es sich, dem Beschwerdeführer sämtliche Kosten des vorinstanzlichen Verfahrens aufzuerlegen. Das ist nicht zu beanstanden. Eine Verletzung der Begründungspflicht liegt nicht vor. Indem der Beschwerdeführer seine Rüge weder substanziert begründet noch sich mit den ausführlichen Erwägungen der Vorinstanz auseinandersetzt, genügt seine Rüge den gesetzlichen Begründungsanforderungen (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG) nicht. Dass die Vorinstanz ihr weites Ermessen über- oder unterschritten oder gar missbraucht und damit Bundesrecht verletzt hat, ist nicht ersichtlich. Soweit der Beschwerdeführer im Weiteren die Aufhebung der vorinstanzlichen Regelung der Rechtsmittelkosten verlangt, enthält die Beschwerde ebenfalls keine Begründung, so dass darauf nicht einzutreten ist.