Citation: 1B_551/2019 E. 5.4

5.4. Die Beschwerdeführerin kritisiert zwar diese Erwägungen und wirft dem Obergericht Willkür vor. Sie legt jedoch nicht substanziiert dar, inwiefern die vorinstanzlichen Tatsachenfeststellungen im Ergebnis offensichtlich unrichtig wären (Art. 97 Abs. 1 i.V.m. Art. 105 Abs. 1 und Art. 42 Abs. 2 Satz 1 BGG). Dies gilt selbst für den Fall, dass die von der Beschwerdeführerin am 7. August 2019 (im separaten Ermächtigungsverfahren) verspätet eingereichten Unterlagen (vgl. oben, E. 2) noch als Noven mitberücksichtigt würden. Dass der Sachverständige (als Chefarzt Geburtshilfe beim Berner Inselspital) mit einem ähnlichen Todesfall im Kanton Bern indirekt fachlich befasst war und sich zum Verhalten der medizinisch Verantwortlichen (des Berner Geburtshauses) in einer Stellungnahme an das kantonale Spitalamt kritisch äusserte, lässt ihn für den hier untersuchten Zürcher Fall nicht als vorbefasst oder befangen (im Sinne von Art. 56 lit. b und lit. f StPO) erscheinen. Auch die übrigen Vorbringen der Beschwerdeführerin begründen bei objektiver Betrachtung keinen gesetzlichen Ausstandsgrund.