Citation: 2C_40/2022 E. 2.4

2.4. Das Kantonsgericht hat gestützt auf diese verbindlichen Feststellungen den Widerrufsgrund der Sozialhilfeabhängigkeit gemäss Art. 63 Abs. 1 lit. c AIG (SR 142.20) als erfüllt erachtet. Sodann hat es die Verhältnismässigkeit (Art. 96 Abs. 1 AIG; Art. 13 Abs. 1 i.V.m. Abs. 3 BV; Art. 8 Ziff. 2 EMRK) des Widerrufs der Niederlassungsbewilligung, unter ausdrücklicher Berücksichtigung der langen Landesanwesenheit des Beschwerdeführers und seiner Beziehung zu seinen noch minderjährigen Kindern, bejaht. Mit den entsprechenden Erwägungen setzt sich der Beschwerdeführer nicht sachbezogen auseinander und zeigt nicht auf, inwiefern das angefochtene Urteil Recht verletzt. Seine Vorbringen, wonach seine Anliegen von den verschiedenen Behörden nicht unparteiisch behandelt worden seien bzw. er getäuscht worden sei, gehen über blosse unbelegte Behauptungen nicht hinaus. Auch mit seiner übrigen Kritik an den Behörden bzw. an der Justiz vermag er nicht substanziiert darzutun (vgl. E. 2.1 hiervor), dass sein Anspruch auf ein faires Verfahren (Art. 29 Abs.1 BV) oder auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) verletzt worden sei. Nicht nachvollziehbar sind schliesslich seine Behauptungen, wonach sein weiterer Aufenthalt in der Schweiz ihm auf der Grundlage eines rückwirkend anwendbaren Gesetzes verweigert werde, zumal aus der Eingabe nicht ersichtlich ist, um welches Gesetz es sich konkret handeln soll. Sollte er damit auf den Umstand hinweisen wollen, dass er sich - wie die Vorinstanz festgehalten hat - am 24. Mai 2019 von der Sozialhilfe abgemeldet hat, reichen seine Ausführungen auch nicht ansatzweise aus, um aufzuzeigen, dass die Erwägungen des Kantonsgerichts betreffend seine Sozialhilfeabhängigkeit Recht verletzen. Im Übrigen hat die Vorinstanz festgehalten, dass es nicht klar sei, wovon der Beschwerdeführer nach seiner Abmeldung lebe.