Citation: 8C_751/2017 E. 3.1

3.1. Das kantonale Gericht stellte in seinem Entscheid vom 25. August 2015 fest, das Arbeitsverhältnis der Beschwerdeführerin sei per 31. Mai 2012 mittels Kündigung aufgelöst worden. Im Kündigungsschreiben sei die Versicherte darauf aufmerksam gemacht worden, es bestehe während maximal 730 Tagen ein Recht auf Lohnfortzahlung. Dafür habe sie spätestens am 10. jeden Monats ein aktuelles Arztzeugnis vorzulegen. Der Lohn sei sodann bis am 26. Juli 2013 ausbezahlt worden. Während der vom 1. August 2011 bis zum 31. Juli 2013 dauernden Rahmenfrist habe die Beschwerdeführerin mangels Arbeitsverhältnis ab dem 1. Juni 2012 nur während 10 Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt. Im Weiteren prüfte das kantonale Gericht, ob die Beschwerdeführerin in Anwendung von Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG von der Erfüllung der Beitragszeit befreit gewesen sei. Es gelangte zum Schluss, aufgrund der Akten könne nicht abschliessend beurteilt werden, ob im Zeitraum vom 1. Juni 2012 bis zum 26. Juli 2013 eine leidensangepasste Tätigkeit zumutbar gewesen wäre. Es fehle an einem ärztlichen Bericht mit Diagnosen, Anamnese und Verlauf der Krankheit, welcher auch über die Arbeitsfähigkeit Auskunft gäbe. Die Sache wurde daher zur weiteren Abklärung an die Arbeitslosenkasse zurückgewiesen.