Citation: 5C.220/2006 18.03.2008 E. 1

1.1 Das Urteil des Kantonsgerichts ist am 14. Juni 2006 und damit vor Inkrafttreten des Bundesgerichtsgesetzes ergangen. Zur Wahrung seiner Rechte war der Kläger deshalb gezwungen, ein Zivilrechtsmittel gemäss dem Bundesrechtspflegegesetz von 1943 (OG; SR 173.110) einzulegen. Seine Berufung betrifft eine nicht vermögensrechtliche Zivilrechtsstreitigkeit (Art. 44 OG) und richtet sich gegen die endgültige Beurteilung von Ansprüchen aus Persönlichkeitsverletzung durch das Kantonsgericht als oberes kantonales Gericht, dessen Urteil keinem ordentlichen kantonalen Rechtsmittel unterliegt (Art. 48 Abs. 1 OG; BGE 132 III 785 E. 2 S. 789). Durch die Abweisung der Klage ist der Kläger beschwert und deshalb zur Berufung legitimiert (BGE 129 III 689 E. 1.2 S. 691), die er zudem rechtzeitig eingelegt hat (Art. 54 Abs. 1 OG). Seine Berufung gegen das Urteil des Kantonsgerichts ist grundsätzlich zulässig. 1.2 Der Kläger hat die beweisrechtlichen Feststellungen der Vorinstanz erfolglos mit Beschwerde in Zivilsachen gegen das kassationsgerichtliche Urteil angefochten. Darauf ist nicht zurückzukommen. Als Berufungsinstanz ist das Bundesgericht damit an die tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz gebunden, sofern sie nicht unter Verletzung bundesrechtlicher Beweisvorschriften zustande gekommen sind, offensichtlich auf Versehen beruhen (Art. 63 Abs. 2 OG) oder im Hinblick auf die Anwendung des Bundesrechts der Ergänzung bedürfen (Art. 64 OG). Im Sachurteilsverfahren selbst kann das Bundesgericht eine Rückweisung nach Art. 64 Abs. 1 OG anordnen, wenn rechtserhebliche Tatsachen nicht festgestellt worden sind, deren Abnahme im vorinstanzlichen Verfahren prozesskonform und erfolglos verlangt worden ist oder die für die Überprüfung von Bundesrecht erforderlich sind und ohne die ein Berufungsurteil nicht gefällt werden kann (BGE 131 III 257 E. 4.2 S. 267; 119 II 353 E. 5c/aa S. 357). Die tatsächlichen Feststellungen des Obergerichts erlauben dem Bundesgericht im vorliegenden Fall eine korrekte Rechtsanwendung, weshalb der Kläger mit seinen diesbezüglichen Vorbringen nicht zu hören ist. Insofern der Kläger auf weiten Strecken (S. 12 bis S. 16 der Berufungsschrift) aktenwidrige Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz behauptet, frischt er die in der Beschwerde im Zusammenhang mit Art. 9 BV bereits vorgebrachten Sachverhaltsrügen bloss in neuem Gewand auf. Solche Vorbringen zum Sachverhalt sind jedoch unzulässig, da dafür nur die Beschwerde offensteht, mit der Willkür in der Beweiswürdigung und Verletzung des rechtlichen Gehörs gerügt werden können. Insoweit kann auf die Berufung nicht eingetreten werden. 1.3 Gemäss Art. 55 Abs. 1 lit. c OG muss in der Berufungsschrift dargelegt werden, welche Bundesrechtssätze und inwiefern sie durch den angefochtenen Entscheid verletzt werden. Die Berufungsanträge sind daher zu begründen. Das Begründungserfordernis bezieht sich dabei nicht allein auf die Berufungsschrift als solche, sondern auf jeden einzelnen Antrag (Poudret, Commentaire de la loi fédérale d'organisation judiciaire, 1990, N. 1.5.1.1 zu Art. 55 OG). Der Kläger hat sich mit den als rechtsfehlerhaft erachteten Erwägungen des angefochtenen Entscheides auseinander zu setzen und darzutun, inwiefern diese bundesrechtswidrig sein sollen (BGE 121 III 397 E. 2a S. 400). Auf nicht oder ungenügend begründete Begehren tritt das Bundesgericht nicht ein (BGE 105 II 308 E. 6 S. 316). Eine ausdrückliche Nennung bestimmter Gesetzesartikel ist indessen nicht erforderlich, falls aus den Vorbringen hervorgeht, gegen welche Regeln des Bundesrechts die Vorinstanz verstossen haben soll. Unerlässlich ist aber, dass die Berufung auf die Begründung des angefochtenen Urteils eingeht und im Einzelnen aufzeigt, welche Vorschriften und warum sie von der Vorinstanz verletzt worden sind (BGE 121 III 397 E. 2a S. 400; 116 II 745 E. 3 S. 748). Des Weiteren sind nach Art. 55 Abs. 1 lit. c OG Ausführungen, die sich gegen die tatsächlichen Feststellungen richten als auch das Vorbringen neuer Beweismittel unzulässig (BGE 132 III 71 E. 1.3.2 S. 77). Damit kann insbesondere auf den wiederholten Versuch des Klägers, die tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz zu ergänzen oder im Ergebnis zu kritisieren (Seiten 3 bis 10 der Berufungsschrift, die im Übrigen identisch mit dem in der Beschwerde Vorgebrachten sind), nicht eingegangen werden. Auch sind sämtliche Beweismittelofferten, wie z.B. die mehrfach beantragten Zeugeneinvernahmen, sowie die Verweise auf kantonale Eingaben allesamt unzulässig. Des Weiteren würdigt das Bundesgericht im vorliegenden Verfahren keine Beweise.