Citation: 6B_321/2021 E. B

B.a. Am 28. August 2019 sprach das Bezirksgericht Zürich, 2. Abteilung, A.A.________ wegen fahrlässiger Körperverletzung, einfacher Körperverletzung und mehrfachen Tätlichkeiten schuldig und verurteilte ihn unter Berücksichtigung der krankheitsbedingt verminderten Steuerungsfähigkeit zu 60 Tagen Freiheitsstrafe und zu einer Busse von Fr. 300.--. Zudem wurde festgestellt, dass er den Tatbestand der Nötigung im Zustand der nicht selbstverschuldeten Schuldunfähigkeit erfüllt hat. Es wurde eine stationäre therapeutische Massnahme angeordnet und der Vollzug der Freiheitsstrafe aufgeschoben. B.b. Gegen dieses Urteil erhob A.A.________ Berufung beim Obergericht des Kantons Zürich. Diese beschränkte sich auf die Höhe der Strafe, die Anordnung der stationären Massnahme und den Aufschub des Vollzugs der Freiheitsstrafe zum Zweck der stationären Massnahme und die Bezahlung der Busse. Die mündliche Berufungsverhandlung wurde am 21. September 2020 durchgeführt. Am 24. September 2020 beschloss das Obergericht, das Berufungsverfahren schriftlich fortzuführen und ein Ergänzungsgutachten in Auftrag zu geben. Dies, da sich namentlich der Privatgutachter med. pract. E.________ wegen zwischenzeitlicher Erreichung der Ziele einer stationären Therapie, insbesondere der Einhaltung des Kontaktverbots während der zwölf Monate vor dessen Begutachtung, für eine ambulante Behandlung aussprach. Dessen Einschätzung deckte sich mit dem Verlaufsbericht der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich (PUK) vom 15. September 2020. B.c. Am 22. September 2020 meldete C.________ dem Obergericht, A.A.________ habe am 20. September 2020 dem Spital F.________ mitgeteilt, dass sie stark suizidgefährdet sei. Daraufhin sei ein Fehlalarm ausgelöst worden und zwei Polizisten hätten um 22.30 Uhr bei ihr in der Wohnung vorgesprochen und ihre Unterarme sowie ihren Medikamentenschrank inspiziert. Am 28. Oktober 2020 informierte C.________ das Obergericht, dass A.A.________ einerseits sie im Oktober 2020 erneut kontaktiert habe, und anderseits am 22. Oktober 2020 das Spital F.________ veranlasst habe, ihren Vermieter zu kontaktieren, damit dieser nach ihr schaue, da es ihr schlecht gehe. Zudem hat A.A.________ im Oktober 2020 mehrfach Oberrichter G.________ kontaktiert und Wahnvorstellungen gezeigt. Das Obergericht holte daraufhin bei der Abteilung Bedrohungsmanagement der Stadtpolizei V.________ einen Bericht ein. Dieser bestätigte die von C.________ geschilderten und berichtete von weiteren vergleichbaren Vorfällen, insgesamt acht zwischen 31. Juli 2020 und 21. Oktober 2020. Unter anderem schrieb A.A.________ an eine Stadträtin von U.________, es gebe einen "Fehler in der Quantenphysik der unsere Existenz bedroht" und dass er und eine Frau, die in U.________ lebe, "zufälligerweise Teil der Lösung" seien. Das Obergericht gewährte den Parteien das rechtliche Gehör und widerrief in der Folge am 23. November 2020 den Auftrag für das Ergänzungsgutachten. Begründet wurde dies insbesondere damit, aufgrund der aktenkundig gewordenen Vorfälle sei offenkundig, dass eine ambulante Behandlung nicht ausreiche, um den Beschuldigten namentlich von seinen Wahnvorstellungen in Bezug auf C.________ abzubringen. Vielmehr zeige sich eine besorgniserregende Häufung der Vorfälle. B.d. Das Obergericht des Kantons Zürich bestätigte am 10. Februar 2021 die Schuldsprüche und stellte ebenfalls fest, dass A.A.________ den Tatbestand der Nötigung im Zustand der nicht selbstverschuldeten Schuldunfähigkeit erfüllt hat. Es verurteilte ihn unter Berücksichtigung der krankheitsbedingt verminderten Steuerungsfähigkeit zu einer Geldstrafe von 40 Tagessätzen zu Fr. 30.-- und zu einer Busse von Fr. 200.--. Die Anordnung der stationären therapeutischen Massnahme wurde bestätigt. B.e. Am 10. Februar 2021 sprach A.A.________ am Empfang des Obergerichts mit nicht nachvollziehbaren Anliegen vor und wandte sich am 11. Februar 2021 in einer E-Mail an das Bezirksgericht Meilen, in welcher er Oberrichter G.________ unter anderem bezichtigte, "die unterirdische Superwaffe" aktiviert zu haben, um V.________ zu zerstören.