Citation: 5A_42/2020 E. 4.3.1

4.3.1. Sodann ist der Beschwerdeführer der Auffassung, das Kantonsgericht rechne ihm zu Unrecht lediglich Amortisationszahlungen gemäss dem Hypothekarvertrag vom 15. März 2013 an resp. halbjährliche Amortisationen von Fr. 24'325.--. Das Kantonsgericht stützte sich hauptsächlich auf den bisher gelebten Lebensstandard und begründe seinen Entscheid damit, dass die späteren Verträge erst nach Einleitung des Eheschutzverfahrens abgeschlossen worden seien, weshalb die Erhöhungen der zu leistenden Amortisationszahlungen nicht dem gelebten Lebensstandard entsprechen würden. Das Kantonsgericht verkenne, dass die Erhöhungen der zu leistenden Amortisationen in den Jahren 2017, 2018 und 2019 nicht freiwillig erfolgt seien. Vielmehr sei die Tragbarkeit nicht mehr gegeben gewesen. Es handle sich somit nicht um freiwillige, sondern um zwingende Zahlungen. Ohne diese Hypothekardarlehen könnte der Beschwerdeführer sein Einkommen nicht erzielen. Wenn er die Amortisationen nicht pünktlich leiste, erfolge eine Kündigung des Hypothekardarlehens, was zum Verlust der fraglichen Liegenschaften führe. Von den Liegenschaften hänge bekanntlich sein Einkommen resp. die Bezahlung von Unterhaltsbeiträgen ab. Aufgrund der zwischenzeitlich desolaten finanziellen Situation des Beschwerdeführers sei ihm am 14. November 2019 durch die Bank J.________ mitgeteilt worden, dass die Tragbarkeit der Finanzierung durch die Bank nicht mehr gegeben sei, weshalb der Beschwerdeführer per 31. Dezember 2019 erneut gehalten gewesen sei, höhere Amortisationen zu bezahlen, d.h. Fr. 125'000.-- pro Jahr resp. Fr. 10'400.-- pro Monat. Ansonsten hätte er die Liegenschaften verkaufen müssen und hätte kein Einkommen mehr generieren können. Dies diene auch der Beschwerdegegnerin. Beim Schreiben der Bank J.________ vom 14. November 2019 sowie beim Basiskreditvertrag W.________ vom 13. November 2019 handle es sich um sog. unechte Noven. Der angefochtene Entscheid des Kantonsgerichts datiere vom 16. Dezember 2019. Der Entscheid der Vorinstanz gebe offensichtlich Anlass dazu, diese Unterlagen vor Bundesgericht einzureichen. So würden sie aufzeigen, dass aufgrund der desolaten finanziellen Situation der Bank erneut höhere Amortisationszahlungen gefordert seien. Die neuen Unterlagen seien unter Berücksichtigung von Art. 99 Abs. 1 BGG zulässig und zu berücksichtigen. Dass die Amortisationszahlungen durch die Bank erhöht worden seien, könne dem Beschwerdeführer nicht zur Last gelegt werden. Bei Abzahlungsschulden müsse es darauf ankommen, ob die Amortisationen gleichermassen und weiterhin den Interessen beider Ehegatten dienen, was vorliegend eindeutig der Fall sei. Ohne die Liegenschaften könnte er kein Einkommen erzielen bzw. den Unterhaltsverpflichtungen nachkommen. Indem das Kantonsgericht dem Beschwerdeführer ab dem Jahr 2018 lediglich Amortisationszahlungen von Fr. 57'150.-- anstatt von Fr. 125'000.-- pro Jahr anrechne, verletze es erneut Art. 176 Abs. 1 Ziff. 1 i.V.m. Art. 125 Abs. 2, Art. 276 Abs. 2 ZGB, alle i.V.m. Art. 9 BV, das rechtliche Gehör nach Art. 29 Abs. 2 BV i.V.m. Art. 53 ZPO sowie das Recht auf freie Beweiswürdigung nach Art. 157 ZPO.