Citation: 1B_589/2020 E. 1

A.________ erschien am 27. Mai 2020 am Schalter der Kantonspolizei Aargau, Stützpunkt Lenzburg, und gab an, dass er bereits mehrfach Anzeige erstattet habe, weil es betreffend die Todesumstände seiner Grossmutter Unstimmigkeiten gegeben habe. Er reichte ergänzend zu seiner schriftlichen Anzeige vom 24. Mai 2020 ein "Organigramm des Verbrechens" zu den Akten. Gemäss Rapport und entsprechendem Bericht vom 27. Juni 2020 verzichtete die Kantonspolizei Aargau aufgrund früherer polizeilicher Ermittlungen und nicht vorliegender Sachbeweise auf weitere Ermittlungen. Sie überwies mit Verfügung vom 7. Juli 2020 die Akten an das Bezirksgericht Lenzburg, KESB, und versandte ihren Bericht vom 27. Juni 2020 elektronisch an die Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau. Mit Eingabe vom 18. August 2020 erhob A.________ bei der Beschwerdekammer in Strafsachen des Obergerichts des Kantons Aargau sinngemäss eine Rechtsverweigerungsbeschwerde. Die Beschwerdekammer in Strafsachen des Obergerichts des Kantons Aargau wies mit Entscheid vom 21. Oktober 2020 die Beschwerde und ein gegen die Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau gerichtetes Ausstandsgesuch ab. Zur Begründung führte sie zusammenfassend aus, dass rechtlich relevante Straftaten oder Sachverhalte, welche auf Straftaten schliessen lassen, nicht ansatzweise zu erkennen seien. Bei dieser Sachlage seien die Polizei und/oder die Staatsanwaltschaft nicht gehalten gewesen, beim Beschwerdeführer um Klarheit oder Erklärungen nachzusuchen. Auch sei die formlose Ablage der Strafanzeige erlaubt gewesen.