Citation: 9C_784/2023 E. 5.3

5.3. Gestützt auf die Ausführungen des Gerichtsgutachtens monierte das Schiedsgericht, in der RSS seien (fälschlicherweise) gewisse stornierte Rechnungen des Beschwerdeführers mitberücksichtigt worden, und gewährte deshalb einen Abzug von 6 % (für das Jahr 2012) bzw. 3 % (für das Jahr 2013) von den dem Beschwerdeführer zurechenbaren Kosten. Ob dieser Abzug sachgerecht ist, erscheint mit Blick auf den Umstand, dass dieses Problem auch bei der Vergleichsgruppe bestanden haben dürfte und nicht feststeht, dass beim Beschwerdeführer überdurchschnittlich viele Rechnungen storniert wurden, zweifelhaft, braucht jedoch nicht abschliessend geprüft zu werden. Eine allfällige Korrektur dieser Abzüge würde sich nämlich zu Lasten des Beschwerdeführers auswirken. Wie das Schiedsgericht zutreffend erkannt hat, stellt die Problematik der stornierten Rechnungen jedenfalls keinen ausreichenden Grund dar, insgesamt an der Verlässlichkeit der RSS für die vorliegend streitigen Belange zu zweifeln.