Citation: 9C_25/2018 E. 2.2

2.2. Die Versicherte lässt geltend machen, die dem kantonalen Entscheid zugrunde liegende Praxis zur Invaliditätsbemessung Teilzeiterwerbstätiger in der beruflichen Vorsorge sei aufzugeben, weil sie zu einer doppelten Berücksichtigung des Teilzeitfaktors führe und die Teilzeiterwerbstätigen damit diskriminiere. Dass der Invaliditätsgrad je nach Sozialversicherungszweig unterschiedlich berechnet werde, führe zu stossenden Ergebnissen. Die Rechtsprechung sei dahingehend zu ändern, dass der Invaliditätsgrad in der beruflichen Vorsorge entweder wie in der Unfallversicherung oder in analoger Anwendung der am 1. Januar 2018 in Kraft getretenen Bestimmung des Art. 27bis Abs. 3 lit. a IVV (ohne Berücksichtigung von lit. b) ermittelt werde. Gestützt darauf bestehe Anspruch auf eine halbe Invalidenrente der Beschwerdegegnerin.