Citation: 8C_131/2021 E. 6.4.1

6.4.1. Bezüglich des Kriteriums der körperlichen Dauerschmerzen ist massgebend, ob über den gesamten Zeitraum andauernde Beschwerden vorlagen (Urteil 8C_632/2018 vom 10. Mai 2019 E. 10.2 mit Hinweisen). Ins Leere zielt diesbezüglich die Rüge des Beschwerdeführers, die Vorinstanz begründe nicht, weshalb das Kriterium der Dauerbeschwerden nur in einfacher Weise vorliege. Zunächst ist darauf hinzuweisen, dass die Rechtsprechung Adäquanzkriterien nur mit grosser Zurückhaltung als ausgeprägt erfüllt anerkennt (Urteil 8C_568/2015 vom 15. Januar 2016 E. 3.4). Sodann führt der Beschwerdeführer seit dem Unfalltag vom 29. April 2014 zwar ein Schmerztagebuch. In den - zum Teil über Monate hinweg bloss kopierten - Tagebüchern werden neben den Fussbeschwerden indes auch zahlreiche unfallfremde Beschwerden festgehalten. Ungeachtet der Schilderungen im Schmerztagebuch haben die Schmerzen den Beschwerdeführer im Weiteren nicht daran gehindert, ab Dezember 2015 wieder in einem Pensum von 80 % und ab 2. Januar 2015bis zur wirtschaftlich begründeten Entlassung per 31. Oktober 2016 in einem vollen Pensum zu arbeiten. Gemäss Rechtsprechung sind psychische Beschwerden in diesem Zusammenhang nicht miteinzubeziehen, auch wenn sie körperlich imponieren (SVR 2020 UV Nr. 1 S. 1, 8C_117/2019 E. 7.2 mit Hinweis; vgl. auch Urteil 8C_424/2020 vom 24. September 2020 E. 5.3). Mit dem kantonalen Gericht ist angesichts der vorliegenden Schmerzproblematik, die durch die somatischen Einschränkungen nicht vollumfänglich erklärt werden kann (vgl. E. 5.2.3 hievor), jedenfalls nicht von körperlichen Dauerschmerzen in besonders ausgeprägter Form auszugehen.