Citation: 6B_989/2021 E. 2.3.1

2.3.1. Die Kritik des Beschwerdeführers fusst grösstenteils auf dem Vorwurf, die Vorinstanz habe in willkürlicher Weise verkannt, dass C.________ und D.________ ihn nach gegenseitiger Absprache aus Rache wegen der von ihm gegen sie erhobenen Strafanzeigen wahrheitswidrig bezichtigt hätten, an den Fälschungen betreffend die drei Kredite beteiligt gewesen zu sein. Er begründet dies zusammengefasst damit, dass in den Strafanzeigen ein erhebliches Belastungsmotiv liege, dem die Vorinstanz nicht hinreichend Rechnung trage, dass sich aus den Aussagen von M.________ eine Absprache zwischen C.________ und D.________ deutlich ergebe, was die Vorinstanz übergehe, und dass die belastend aussagenden Personen anlässlich ihrer erstmaligen Befragung als Zeugen unter Wahrheitspflicht vor der Vorinstanz nur noch allgemein ausgesagt und ihre früheren Belastungen nicht erneuert hätten. Dem Beschwerdeführer ist beizupflichten, dass angesichts seiner gegen die drei Mitbeschuldigten in der gleichen Sache erhobenen Strafanzeigen eine gewisse Problematik mit den ihn belastenden Aussagen dieser Personen einhergeht. Die Vorinstanz nimmt allerdings eine ausführliche Würdigung der Aussagen vor, in deren Rahmen sie die massgeblichen Gegebenheiten miteinbezieht. Sie beachtet dabei nebst den Strafanzeigen insbesondere die vom Beschwerdeführer bereits vor der Vorinstanz erwähnte Möglichkeit einer Absprache sowie die Tatsache, dass die Aussagen der Befragten im Rahmen der jüngsten Einvernahmen als Zeugen allgemeiner ausgefallen sind. Dass sie diesen Umständen keine die Glaubhaftigkeit der belastenden Aussagen massgeblich erschütternde Bedeutung zumisst, ist unter Willkürgesichtspunkten nicht zu beanstanden: Der Umstand allein, dass die Mitbeschuldigten sich mit einer Strafanzeige des Beschwerdeführers konfrontiert sahen, bringt noch nicht zwingend den Schluss mit sich, sie hätten gegen ihn falsch ausgesagt. Eine Absprache verneint die Vorinstanz ausserdem nachvollziehbar. Selbst das Vorliegen einer solchen bedeutete aber noch nicht ohne Weiteres eine wahrheitswidrige Bezichtigung des Beschwerdeführers. Denn dass sich C.________ und D.________ über den ursprünglich auf ihrer Seite gestandenen, sich mit einer Strafanzeige gegen sie wendenden Beschwerdeführer und über die Frage, wie sie damit umgehen sollen, austauschen, erweist sich auch in dem von der Vorinstanz vertretenen Fall, dass der Beschwerdeführer um die Fälschungen wusste, nicht als auffällig, sondern verständlich und lebensnah. Auf die Notwendigkeit einer erneuten (parteiöffentlichen) Befragung von M.________, wie sie der Beschwerdeführer wünscht, braucht mangels ausschlaggebender Bedeutung einer allfälligen Absprache nicht weiter eingegangen zu werden. Die allgemeineren Antworten an den Zeugenbefragungen mussten die Vorinstanz schliesslich ebenfalls nicht zur Annahme von Falschaussagen anhalten. Nicht nur durfte sie gemäss Art. 10 Abs. 2 StPO sämtliche Aussagen frei würdigen und so die anlässlich der früheren Befragungen der Mitbeschuldigten als Auskunftspersonen gemachten, deutlichen und konstanten Schilderungen seiner Involvierung in die Fälschungshandlungen beachten. Ebenso durfte sie berücksichtigen, dass die Aussagen als Zeugen zwar allgemeinerer Natur sind, nicht zuletzt aber - was der Beschwerdeführer übergeht - D.________ auch noch als Zeugin klar angab, der Beschwerdeführer habe von den Fälschungen gewusst (so willkürfrei die Vorinstanz im angefochtenen Urteil E. 2.3.4 S. 9 und E. 2.4.3 S. 18 f. mit Hinweis auf vorinstanzliche Akten pag. 079 ff.). Die weiteren, die These einer wahrheitswidrigen Bezichtigung ergänzenden Einwände erweisen sich sodann ebenfalls als unbehelflich: Dass die Vorinstanz Aussagen in willkürlicher Weise ungenau bzw. falsch miteinbezogen hätte, ist nicht ersichtlich. Selbst wenn dem so wäre, ergibt sich indes nicht, inwiefern wegen der behaupteten Unrichtigkeiten die vorinstanzliche Würdigung im Gesamten geradezu haltlos wäre; der Beschwerdeführer übt sich mit solchen Einwänden vielmehr in blosser freier (appellatorischer) Kritik. Über eine solche gehen auch seine Ausführungen nicht hinaus, in denen er die Aussagen unter verschiedenen Aspekten aus seiner Sicht interpretiert, beispielsweise in diverser Hinsicht "deutliche Aggravierungstendenzen im Vorverfahren" feststellt, zeitliche Ungenauigkeiten moniert oder darlegt, dass er sich bei Kenntnis über die Fälschungspraxis nicht in die B.________ GmbH eingekauft hätte, er einen höheren als den effektiv fingierten Lohn hätte angeben können und, dass das (fehlende) Wissen von M.________ gleich zu beurteilen sei wie sein eigenes. Soweit er vorbringt, der angegebene, zu hohe Lohn habe immerhin unter Beachtung seines Bonus seinem vergangenen Durchschnittseinkommen entsprochen, weshalb er "alles andere als stutzig" habe werden müssen, übersieht er ausserdem, dass die Vorinstanz ihm ein Mitwissen nicht bloss aufgrund von Auffälligkeiten in den Dokumenten, sondern insbesondere aufgrund offener Kommunikation mit den Mitbeschuldigten attestiert. Inwiefern seine Variante des Nichtwissens mit dem vorinstanzlich festgestellten widersprüchlichen Aussageverhalten von ihm selbst, das er als solches nicht in Abrede stellt, vereinbar wäre, zeigt er mit seiner, dem Gesamtkontext der Beweismittel nur unzureichend Rechnung tragenden Kritik überdies an keiner Stelle nachvollziehbar auf. Die vom Beschwerdeführer vorgebrachte Annahme einer wahrheitswidrigen Belastung durch die Mitbeschuldigten lässt sich nach dem Ausgeführten zwar mit der Beweislage grundsätzlich vereinbaren, geht allerdings über eine blosse Variante, die mit dem vorinstanzlich festgestellten Sachverhalt höchstens gleichwertig ist, nicht hinaus. Mit der diesbezüglichen Kritik gelingt es dem Beschwerdeführer daher nicht, Willkür darzutun.