Citation: 8C_487/2019 E. 6.3

6.3. Nach dem Gesagten kann zwar einerseits nicht auf die Beurteilungen der Suva-Ärzte abgestellt werden und die Beschwerde der Suva ist deshalb im Hauptantrag abzuweisen. Andererseits können aufgrund der Ausführungen der versicherungsinternen Ärzte auch nicht ohne Weiteres die Kausalitätsbeurteilungen der Ärzte des Spitals C.________ und des Dr. med. E.________ übernommen werden. Es fehlt damit an einer verlässlichen medizinischen Entscheidgrundlage (vgl. BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232). Bei dieser Ausgangslage hält die Begründung der Vorinstanz, der Beweis des Dahinfallens des Kausalzusammenhangs sei nicht erbracht, in Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes vor Bundesrecht nicht stand (vgl. Urteil 8C_830/2015 vom 20. Juni 2016 E. 5.2). Vielmehr wäre sie gehalten gewesen, weitere medizinische Abklärungen zu veranlassen (vgl. BGE 135 V 465 E. 4.4 S. 469 f.). Die Sache wird deshalb an die Vorinstanz zurückgewiesen, damit sie nach Ergänzung des medizinischen Sachverhalts über die Beschwerde des Versicherten erneut befinde. Sie wird dabei zu prüfen haben, ob die letztinstanzlich nachgereichten Dokumente der Suva (vgl. E. 2.2 hiervor) hinreichende Grundlage bilden, um ihre geäusserten Zweifel an der versicherungsinternen Einschätzung zu zerstreuen oder ob ein Gerichtsgutachten anzuordnen ist. In diesem Sinne ist die Beschwerde im Eventualstandpunkt begründet.