Citation: 8C_861/2018 E. A

Der 1958 geborene A.________ arbeitet seit 2013 bei der B.________ AG und ist gestützt auf dieses Arbeitsverhältnis bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten versichert. Am 8. Juli 2015 stolperte er bei der Arbeit über ein Armierungseisen und verletzte sich beim Sturz an der linken Schulter. Die Suva erbrachte Heilbehandlung und entrichtete Taggeld. Gestützt auf eine kreisärztliche Beurteilung des Dr. med. C.________, Facharzt für Chirurgie FMH, vom 20. Oktober 2015 stellte die Unfallversicherung ihre Taggeldleistungen mit Verfügung vom 21. Oktober 2015 per 30. September 2015 ein. In der Begründung führte sie an, spätestens ab dem 3. September 2015 bestehe zwischen dem Gesundheitsschaden und dem Unfall vom 8. Juli 2015 kein natürlicher Kausalzusammenhang mehr. Die Heilbehandlungskosten für eine am 4. September 2015 durchgeführte Operation könnten nicht übernommen werden. Die dagegen geführte Einsprache, mit welcher eine medizinische Stellungnahme des Dr. med. D.________, Facharzt für Chirurgie/Unfallchirurgie FMH, eingereicht wurde, wies die Suva nach erneuter Vorlage bei Kreisarzt Dr. med. C.________ ab (Einspracheentscheid vom 29. Juli 2016).