Citation: 6B_912/2021 E. 1.4.5

1.4.5. Der Beschwerdeführer rügt schliesslich eine Verletzung des Grundsatzes "in dubio pro reo". Sofern er diesen wiederum mit dem bereits eingehend diskutierten Widerspruch in den Aussagen des Geschädigten 2 begründet, ist darauf nicht erneut einzugehen. Wenn er geltend macht, die Vorinstanz schreibe von einer diffusen Angst der Geschädigten, wobei diffus "unklar" oder "zweifelhaft" bedeute und es nicht angehe, unter diesen Umständen Zweifel an der Schuld des Beschwerdeführers zu unterdrücken, betreibt er Wortklauberei. Die Bezeichnung bezieht sich eindeutig auf die Angst der Geschädigten, wobei die Vorinstanz damit ausdrückt, dass ihnen die Beschreibung konkreter Gewaltandrohungen schwer falle und sie eher eine diffuse, also "unscharfe" oder "unterschwellige" Angst vor dem Beschwerdeführer schildern würden. Wie bereits erwogen, gelangt sie dennoch willkürfrei zum Schluss, dass sich der Anklagesachverhalt erstellen lässt.