Citation: 9C_292/2022 E. 4.2

4.2. Sowohl für die Prüfung der Anspruchsvoraussetzung gemäss Art. 2 Abs. 3bis Covid-19-Verordnung Erwerbsausfall als auch für die Bemessung der Entschädigung nach deren Art. 5 ist das für die Bemessung der AHV-Beiträge entscheidende Erwerbseinkommen massgeblich (BGE 147 V 278 E. 5.2). Im Sinne der Art. 11 Abs. 1 EOG und 7 Abs. 1 EOV sind für die Berechnung der Entschädigung nicht nur definitive Beitragsverfügungen, sondern auch Akontoverfügungen massgeblich. Auf diese abzustellen besteht dann kein Anlass, wenn die Verwaltung im Verfügungszeitpunkt bereits über Unterlagen verfügt, anhand derer sie die Entschädigung exakt berechnen kann (etwa: definitive Steuerveranlagung; BGE 147 V 278 E. 5.3).