Citation: 8C_53/2021 E. 5.1

5.1. Die Beschwerdeführerin macht zunächst geltend, die Taggeldleistungen dürften gemäss Art. 16 Abs. 2 UVG nur eingestellt werden, wenn der Arbeitnehmer die volle Arbeitsfähigkeit wiedererlangt habe, was vorliegend offensichtlich nicht der Fall sei. Dabei übersieht sie aber, dass die Leistungspflicht der Unfallversicherung grundsätzlich einen natürlichen und adäquaten Kausalzusammenhang zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Gesundheitsschaden voraussetzt (BGE 129 V 177 E. 3.3 S. 181 f.). Sind diese Voraussetzungen - wie hier (vgl. E. 5.5 hiernach) - nicht gegeben, besteht somit auch kein Anspruch auf Taggelder oder Heilbehandlung (mehr).