Citation: 8C_26/2020 E. 5

Die Beschwerdeführerin macht sinngemäss im Wesentlichen geltend, dass als Folge des beim Unfall erlittenen Handgelenksbruchs ein CRPS aufgetreten sei. Dass der natürliche Kausalzusammenhang zwischen den weiterhin anhaltenden organischen CRPS-Beschwerden mit dem Unfall dahingefallen sei, lasse sich mit dem Gutachten der IB-Bern nicht beweisen. Der Unfallversicherer sei dafür auch über den 12. November 2014 hinaus leistungspflichtig. Die Experten seien, so die Beschwerdeführerin, fälschlicherweise davon ausgegangen, dass die für eine CRPS-Diagnose erforderlichen Befunde nie dokumentiert worden seien. Das Gutachten habe diesbezüglich mit einer nachgeschobenen Begründung ergänzt werden müssen, was schon allein gegen seine Beweiskraft spreche. Entgegen der gutachtlichen Einschätzung liege auch weiterhin ein CRPS vor. Gegen das Gutachten werden weitere Vorbehalte vorgebracht wie insbesondere, dass sich die Beschwerdeführerin zu einem Erstgespräch mit Dr. phil. N.________ habe einfinden müssen. Dieser habe die übrigen Experten darüber vorab informiert. Sie seien dadurch bei ihren eigenen Untersuchungen befangen gewesen. Die Beschwerdeführerin macht weiter geltend, sie sei despektierlich behandelt worden. Federführend hinsichtlich der Diagnosestellung (beziehungsweise der zu Unrecht nicht gestellten Diagnose eines CRPS) sei Dr. med. O.________ gewesen, dem es jedoch an einer orthopädischen Fachausbildung oder zumindest an einer handchirurgischen Spezialisierung fehle. Eine interdisziplinäre Diskussion habe nicht stattgefunden. Schliesslich sei die Vorinstanz, so die Versicherte, zu Unrecht nur selektiv auf die von ihr zum Gutachten vorgebrachten Einwände eingegangen mit dem Ziel einer Abweisung ihrer Beschwerde.