Citation: 5A_463/2023 E. 2

Das Kantonsgericht hat erwogen, der Beschwerdeführer setze sich nicht mit der Begründung des Bezirksgerichts auseinander, wonach auch eine nicht korrekte Zustellung des Schuldnerdoppels der Pfändungsverlustscheine weder die Nichtigkeit des Verlustscheins noch der Pfändung bewirke und andere Nichtigkeitsgründe weder substantiiert noch ersichtlich seien. Der Beschwerdeführer mache bloss geltend, dass bei gesetzeskonformen und verfahrensmässig ordnungsgemässen Ausstellungen kein Grund bestanden hätte, ihm die Verlustscheine nicht zuzustellen. Dies sei - so das Kantonsgericht - eine pauschale Vermutung und kein zulässiger Beschwerdegrund. Der Hinweis des Beschwerdeführers auf die Rechtsprechung betreffe einen hier nicht einschlägigen älteren Bundesgerichtsentscheid (Urteil 2C_657/2014 vom 12. November 2014 E. 2.4.1), der bloss allgemein eine Praxis im Zivil- und Schuldbetreibungsrecht beschreibe. Auf die Behauptung des Beschwerdeführers, über die Ausstellung der Verlustscheine nicht informiert worden zu sein, sei somit nicht weiter einzugehen. Der Beschwerdeführer widerspreche auch der Auffassung des Bezirksgerichts nicht, keine anderen Nichtigkeitsgründe zu substantiieren. Nichtigkeit mache er selbst im Zusammenhang mit dem für drei Gläubiger (Gemeinde, Bezirk und Kanton) in der Betreibung Nr. yyy ausgestellten Verlustschein nicht geltend, sondern behaupte nur, die vorinstanzliche Feststellung einer Gläubigergemeinschaft sei unzutreffend. Dies sei ebenso wenig ein zulässiger Beschwerdegrund wie die "nicht wenig verständlichen" (recte wohl: "wenig verständlichen" oder "nicht verständlichen") Behauptungen im Zusammenhang mit dem Verlustschein in der Betreibung Nr. xxx, wonach im chronologischen Ablauf nichts stimme. Soweit der Beschwerdeführer die mangelnde Substanziierung auf die ihm nicht gewährte Akteneinsicht zurückführe, sei festzuhalten, dass es im erstinstanzlichen Verfahren nicht um die Akteneinsicht in vor Jahren ausgestellte Verlustscheine gegangen sei.