Citation: 1C_501/2022 E. 5.5

5.5. Hinsichtlich der geplanten Trottoirbreite von 2,5 m hat das Verwaltungsgericht neben der Befahrbarkeit für Rollstühle berücksichtigt, dass die zur Schneeräumung eingesetzten Fahrzeuge gemäss den Angaben des Baudepartements ein Lichtraumprofil von 2,5 m haben und deshalb auf eine entsprechende Trottoirbreite angewiesen sind. Darauf geht der Beschwerdeführer nicht ein, weshalb auf seine Kritik nicht einzutreten ist (Art. 106 Abs. 2 BGG). Im Übrigen weist das Verwaltungsgericht zu Recht darauf hin, dass Erforderlichkeit bzw. Notwendigkeit nicht bedeutet, dass nur gerade derjenige Eingriff ins Eigentum zulässig ist, der zur Verwirklichung des öffentlichen Werkes unbedingt notwendig ist. Zulässig ist vielmehr darüber hinaus, was zur zweckmässigen Realisierung des Werks in technischer und juristischer Hinsicht erforderlich ist (BGE 105 Ib 187 E. 6a; 99 Ia 473 E. 4b; Urteile 1C_612/2020 vom 1. April 2021 E. 2.5; 1C_385/2016 vom 17. November 2016 E. 5.1.2; je mit Hinweisen).