Citation: 2C_40/2016 E. 4.5

4.5. Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, ist nicht geeignet, diese Beurteilung zu entkräften. Entgegen seiner Auffassung lässt allein die Tatsache, dass er wegen seiner Depressionen, welche ihn zum Drogenkonsum und zur Betäubungsmitteldelinquenz verleitetet haben sollen, in therapeutischer Behandlung ist, keine Rückschlüsse auf die Rückfallgefahr zu, wurde er doch in der Vergangenheit nicht nur im Betäubungsmittelbereich straffällig. Auch der Umstand, dass er seit über 25 Jahren seinen Lebensmittelpunkt in der Schweiz hat, vermag ihm nicht zu helfen, da trotz der langen Aufenthaltsdauer mehrere Faktoren gegen eine gelungene Integration sprechen. So hielten ihn weder Strafurteile und Probezeiten noch eine ausländerrechtliche Verwarnung davon ab, erneut straffällig zu werden und weiter Schulden anzuhäufen. Auch beruflich kann der Beschwerdeführer nicht als erfolgreich integriert bezeichnet werden. Er hat keine Ausbildung abgeschlossen. Zwar ist es ihm phasenweise gelungen, ein existenzsicherndes Einkommen zu erzielen; es kam aber immer wieder zu Stellenverlusten, weshalb er und seine Familie von der Sozialhilfe unterstützt werden mussten. Den Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz lässt sich entnehmen, dass der Beschwerdeführer hautpsächlich Kontakte zu Personen aus dem mazedonisch-albanischen Kulturkreis pflegt. Auch den Kontakt zu seinem Heimatland Mazedonien, wo er einen Teil seiner Kindheit verbrachte, hat er nicht abgebrochen. Er spricht die dortige Sprache und kennt das Land von Ferienaufenthalten her. Unüberwindliche Hindernisse, die eine Rückkehr des Beschwerdeführers in sein Heimatland unzumutbar erscheinen liessen, sind somit nicht ersichtlich. Soweit der Beschwerdeführer vorbringt, medizinische Gründe würden seinen weiteren Verbleib in der Schweiz erforderlich machen, kann ihm nicht gefolgt werden. Die Vorinstanz hat anerkannt, dass sich ein Therapeutenwechsel auf ihn unter Umständen destabilisierend auswirken könne. Sie führt aber zutreffend aus, dass keine dringenden medizinischen Eingriffe notwendig sind und sich der Beschwerdeführer auch in Mazedonien u.a. medikamentös sowie physio- und psychotherapeutisch behandeln lassen können wird. Damit stehen der Rückkehr ins Heimatland auch keine gesundheitlichen Gründe entgegen.