Citation: 2C_736/2020 E. 5.3

5.3. Hinsichtlich der vom Beschwerdeführer im Zusammenhang mit der Rückkehr in sein Heimatland geltend gemachten gesundheitlichen Hindernissen (Erkrankung an Diabetes Mellitus Typ 2) sind die notwendigen Behandlungen und Medikamente in Honduras gemäss den für das Bundesgericht verbindlichen vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen (Art. 105 Abs. 1 BGG) erhältlich. Dies stellt der Beschwerdeführer denn auch nicht infrage. Er wendet jedoch insbesondere ein, er könne in seinem Heimatland nicht in eine (Sozial-) Versicherung aufgenommen werden, weshalb er dort sämtliche Untersuchungen und Medikamente, die sich monatlich auf umgerechnet Fr. 276.25 beliefen, selbst bezahlen müsse. Da das Durchschnittseinkommen in Honduras lediglich Fr. 150.-- betrage, werde er die für ihn lebensnotwendigen Gesundheitskosten nicht finanzieren können. Wenn die Vorinstanz davon ausgehe, dass er in seiner Heimat ein überdurchschnittliches Einkommen erzielen werde bzw. er von seiner Familie und Verlobten unterstützt werden könne oder ihm alternativ mit der Auszahlung seines Vorsorgekapitals ein genügendes Startkapital zur Deckung seiner Gesundheitskosten zur Verfügung stehe, verfalle sie in Willkür.