Citation: 8C_446/2013 E. 3.2.2

3.2.2. Eingliederungsmassnahmen der IV standen im Zeitpunkt des Fallabschlusses unstreitig nicht zur Diskussion. Die Beschwerdeführerin macht aber geltend, schon angesichts des komplexen unfallbedingten Krankheitsbildes hätte das kantonale Gericht ein umfassendes interdisziplinäres Gutachten einholen müssen. Entgegen dessen Auffassung könne nicht auf den Bericht des Kreisarztes Dr. med. W.________ vom 22. Dezember 2011 abgestellt werden, weil er im Rahmen der Abschlussuntersuchung trotz klarer Anhaltspunkte weder ein neurologisches noch ein psychiatrisches Konsilium eingeholt habe. Das kantonale Gericht habe den audio-neurootologischen Bericht des Dr. med. R.________, Spezialarzt FMH für Otorhinolaryngologie, vom 29. November 2011 in die Beweiswürdigung nicht einbezogen, obwohl dieser die weiterhin behandlungsbedürftigen Folgen (Cervico-Cephalgien mit cervicogener Schwindelkomponente) des mehrfach erlittenen cervico-encephalen Akzelerations-/Dezelerationstraumas mittels der dynamischen Posturographie habe objektivieren und gestützt darauf neue Behandlungsmöglichkeiten habe empfehlen können. Sodann stütze sich das kantonale Gericht zu Unrecht auf das von der IV veranlasste, vor dem letzten Unfall vom 27. Dezember 2010 erstellte und damit unzureichende Gutachten der MEDAS vom 28. April 2010. Schliesslich habe es die im kantonalen Verfahren eingereichten Berichte des Dr. med. K.________, Facharzt FMH für Neurologie, vom 15. März 2012 sowie des Dr. med. N.________, Psychiatrie und Psychotherapie, vom 31. Mai 2012 nicht gewürdigt.