Citation: 2C_606/2018 E. 1

A.________, ein 2000 geborener Staatsangehöriger von Gambia, stellte am 17. Oktober 2016, einen Tag nach seiner illegalen Einreise, ein Asylgesuch. Dieses wurde am 9. November 2017 abgewiesen. Am 13. November 2017 wurde um Familiennachzug zu seinem biologischen Vater (in der Schweiz lebender Schweizer Bürger) ersucht. Das Migrationsamt des Kantons Thurgau wies das Gesuch am 23. Februar 2018 ab, verbunden mit der Wegweisung. Die Verfügung wurde am 23. Februar 2018 per A-Post Plus versandt und gemäss der Sendungsverfolgung der Post am Samstag, 24. Februar 2018, in das vom damaligen Rechtsvertreter von A.________ gehaltenen Postfach gelegt. Dessen heutiger Vertreter erhob am 19. März 2018 Rekurs an das Departement für Justiz und Sicherheit des Kantons Thurgau. Dieses trat mit Entscheid vom 26. März 2018 auf den Rekurs nicht ein. Es hielt dafür, dass die Frist von 20 Tagen (für die Frage der Bewilligungsverweigerung) am Freitag, 16. März 2018, geendet habe. Erst recht erachtete es die Rekursfrist betreffend den Wegweisungsentscheid als verpasst, weil diese gemäss Art. 64 Abs. 3 AuG bloss fünf Arbeitstage betrage (was wohl unzutreffend ist, verweist doch Art. 64 Abs. 3 AuG diesbezüglich nur auf Art. 64 Abs. 1 lit. a und b AuG; hier wurde die Wegweisung im Zusammenhang mit einer Bewilligungsverweigerung [Art. 64 Abs. 1 lit. c AuG] verfügt. Dies ist jedoch irrelevant, wenn schon die Rekursfrist von 20 Tagen verpasst worden sein sollte). Mit Entscheid vom 30. Mai 2018 wies das Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau die gegen den Rekursentscheid erhobene Beschwerde ab; es verzichtete auf die Erhebung von Kosten und lehnte die Gewährung der unentgeltlichen Verbeiständung ab. Mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten und subsidiärer Verfassungsbeschwerde vom 12. Juli 2018 beantragt A.________ dem Bundesgericht im Wesentlichen, der Entscheid des Verwaltungsgerichts sei aufzuheben und die Sache sei an die betroffene Behörde zurückzuweisen, damit sie auf den Rekurs vom 19. März 2018 eintrete; eventualiter sei die Sache an die Vorinstanz zurückzuweisen zur Instruktion im Sinne der Erwägungen. Es ist weder ein Schriftenwechsel noch sind andere Instruktionsmassnahmen angeordnet worden.