Citation: 6B_938/2024 E. 5.4

5.4. Der Beschwerdeführer übt überwiegend appellatorische Kritik und setzt sich mit der vorinstanzlichen Begründung kaum auseinander. Die Vorinstanz verfällt nicht in Willkür, wenn sie festhält, dem Privatgutachten lasse sich für die vorliegend allein interessierende Frage, ob die Beschwerdegegnerin 1 das Knie des Beschwerdeführers mit ihrem Fahrzeug angefahren und verletzt habe, kein Mehrwert entnehmen. Das Privatgutachten stützt seine Antworten überwiegend auf die Ergebnisse einer vom Beschwerdeführer vorgenommenen Beweiswürdigung und kommt zum Schluss, die Knieverletzung lasse sich mit einem Zusammenstoss mit einem Auto und somit sinngemäss mit der Version des Beschwerdeführers vereinbaren. Damit erweist sich die Version des Beschwerdeführers zwar als möglich; jedoch vermag er nicht aufzuzeigen und ist auch nicht ersichtlich, inwieweit die Vorinstanz deren Zutreffen in willkürlicher Weise verneinen soll. Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz habe die Frage, wann und wie die Knieverletzung entstanden ist, nur mangelhaft abgeklärt. Aus den Akten sei nicht ersichtlich, inwieweit sich die Knieverletzung andernorts ereignet hätte, was sie unberücksichtigt lasse. Diese Rüge geht fehl; denn im Strafverfahren war nicht abzuklären, ob (sowie wann und wie) sich der Beschwerdeführer die Knieverletzung andernorts zugezogen haben könnte, sondern galt es allein zu eruieren, ob deren Verursachung der Beschwerdegegnerin 1 angelastet werden kann. Die Vorinstanz würdigt in diesem Zusammenhang ohne dabei in Willkür zu verfallen insbesondere den Umstand, dass der Beschwerdeführer (und auch F.________) das angebliche Touchieren und die dadurch angeblich verursachte Knieverletzung erst im Nachhinein behauptet haben, als nicht nachvollziehbar. Mit der diesbezüglich ausführlichen Argumentation der Vorinstanz setzt sich der Beschwerdeführer nicht begründet auseinander und vermag den Anforderungen i.S.v. Art. 42 Abs. 2 BGG nicht zu genügen. Keine Willkür vermag der Beschwerdeführer auch betreffend die vorinstanzliche Feststellung der Örtlichkeit der zweiten Begegnung darzutun; er hält selbst zu Recht fest, die Frage des genauen Begegnungsorts sei unerheblich. Somit wirkt sich diese Feststellung nicht auf den Entscheid aus. Die vorinstanzliche Beweiswürdigung ist denn auch deshalb nicht willkürlich, weil sich die Vorinstanz "eher auf die Aussagen der Beschwerdegegnerin" 1 gestützt habe. Die Vorinstanz wertet die schlüssigen und widerspruchsfreien Depositionen der Beschwerdegegnerin 1 als glaubhaft, diejenigen des Beschwerdeführers (und von F.________) aufgrund von deren Widersprüchlichkeit und mangelnder Nachvollziehbarkeit hingegen als nicht glaubhaft. Auch mit dieser Argumentation der Vorinstanz setzt sich der Beschwerdeführer nicht auseinander. Schliesslich mutmasst die Vorinstanz auch nicht, sondern stellt aufgrund von vorliegenden Beweismitteln fest, die im Polizeirapport erwähnte Knieverletzung sei erst nachträglich in den Rapport aufgenommen worden. Einerseits enthält der Rapport die Angabe, eine Knieverletzung sei nachträglich geltend gemacht worden, andererseits räumt auch der Beschwerdeführer ein, weder er noch F.________ hätten eine solche am Abend des Vorfalls gegenüber den Polizeibeamten erwähnt. Was der Beschwerdeführer dagegen einwendet, vermag keine Willkür darzutun. Gestützt auf eine ausgewogene Gesamtbeweiswürdigung gelangt die Vorinstanz willkürfrei zum Schluss, der angeklagte Sachverhalt sei nicht erstellt. Die Vorinstanz verletzt nicht Bundesrecht, wenn sie die Beschwerdegegnerin 1 vom Vorwurf der einfachen fahrlässigen, evtl. eventualvorsätzlichen, Körperverletzung freispricht.