Citation: 1A.235/2000 21.02.2001 E. 4

4.- a) Sachverhaltsmässig hat die Vorinstanz erwogen, der Beschwerdeführer habe beim Unfall schwere Verletzungen erlitten. Als Folge des Unfalls sei es zu einer retrograden Amnesie, zu einer Sehschwäche und zu erheblichen Konzentrationsschwierigkeiten gekommen. Insgesamt sei der Beschwerdeführer 14 Tage hospitalisiert gewesen. Er habe sich ausserordentlich schnell und gut erholt. Ausser einer Entfernung von Metallplatten seien keine Nachbehandlungen, insbesondere keine Rehabilitationsmassnahmen, erforderlich gewesen. Im Juli/August 1998 habe er eine Art Rückfall erlitten, sei vergesslich geworden und habe Orientierungsprobleme gehabt. Daraufhin sei es ihm wieder besser gegangen. Als bleibende Beeinträchtigung seien eine Augenmotilitätsstörung (welche zu Doppelbildern führe) sowie relativ erweiterte Pupillen mit einer geringen Akkumulationsstörung (was zu einer vermehrten Blendungsempfindlichkeit und zu Adaptationsstörungen beim Betreten von dunklen Räumen führe) geblieben, weshalb der Beschwerdeführer nicht mehr als Pilot arbeiten könne; andere Berufe, beispielsweise Büroberufe, seien ihm jedoch mindestens seit Oktober 1997 zu 100% zumutbar. Er gebe an, den Geruchs- und Geschmackssinn verloren zu haben. Es liege höchstens eine minimale bis leichte neuropsychologische Funktionsstörung vor. b) Der Beschwerdeführer bestreitet diese Sachverhaltsdarstellung nicht. Sie ist daher für das Bundesgericht massgebend (E. 1b). Auch aus den bei den Akten liegenden medizinischen Abklärungen (Bericht von Dr. R. Adam, Augenambulatorium Kantonsspital Winterthur, vom 12. März 1999, wiedergegeben im Bericht des Instituts für Rechtsmedizin der Universität Zürich vom 31. März 1999) ergibt sich, dass die Sehschärfe ohne Korrektur rechts 1,0 und links 0,9 beträgt. Demnach ist davon auszugehen, dass die Sehbehinderung des Beschwerdeführers nicht stark ausgeprägt ist und dass er sonst keine bleibenden körperlichen Schäden erlitten hat.