Citation: 4A_150/2010 09.06.2010 E. A

Die Gemeinde Y.________ (Beschwerdegegnerin) beabsichtigte ab Mitte der 1970-iger Jahre die Erschliessung des Weilers Z.________. Oberhalb dieses Weilers besass das Konsortium A.________ eine grosse Fläche Bauland. An diesem Konsortium war die X.________ AG, (Beschwerdeführerin) zu 8 % beteiligt. Das Konsortium beabsichtigte, das Gebiet oberhalb von Z.________ mit einer grossen touristischen Siedlung zu überbauen. Diesem Vorhaben war die Beschwerdegegnerin wohlwollend gesinnt. Sie beauftragte die Beschwerdeführerin, beziehungsweise deren Rechtsvorgängerin, am 25. Oktober 1976 mit Vorprojekten für die Erschliessungsstrasse, die Trinkwasserversorgung und die Abwasserkanalisation. Da die Erschliessung die finanziellen Mittel der Beschwerdegegnerin überstiegen, schloss sie mit dem Konsortium einen Vertrag über die infrastrukturelle Erschliessung des Gebietes. Dieser Vertrag war der Beschwerdeführerin bekannt und Voraussetzung dafür, dass ein entsprechender Quartierplan ausgearbeitet und mit Urversammlung vom 23. Oktober 1980 genehmigt wurde.