Citation: 2C_169/2018 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer bringt dagegen vor, die Beweiswürdigung durch die Vorinstanz sei in verschiedener Hinsicht unhaltbar bzw. in Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Gehör gemäss Art. 29 Abs. 2 BV zustande gekommen. Die Vorinstanz habe letztlich allein wegen des Fehlens des DNA-Tests auf eine verschwiegene Parallelbeziehung mit seiner jetzigen Ehefrau geschlossen und damit sämtliche anderen Indizien, die gegen eine solche Beziehung sprechen würden, unberücksichtigt gelassen. Dass durch die Verweigerung eines DNA-Tests eine für die Bewilligungserteilung wesentliche Tatsache verdeckt gehalten werden solle, sei möglich. Um die Gewichtigkeit eines solchen Indizes zu beurteilen, müssten indes im Einzelfall die konkreten Umstände der Weigerung beachtet werden. Ausserdem sei das Indiz im Kontext aller anderen, auch der entlastenden Indizien zu würdigen. Dies habe die Vorinstanz versäumt und sich darauf beschränkt, die von der jetzigen Ehefrau des Beschwerdeführers vorgebrachten Gründe für die Verweigerung des DNA-Tests als unglaubhaft zu qualifizieren. Insbesondere habe die Vorinstanz in Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Gehör auch auf die beantragte Einvernahme seiner jetzigen Ehefrau verzichtet, sondern einfach in nicht haltbarer antizipierter Beweiswürdigung deren Zeugnis für unerheblich erklärt.