Citation: 2C_1089/2017 E. 1.2

1.2. In derselben Angelegenheit reichte A.________ am 5. März 2017 beim Grossen Rat des Kantons Graubünden, Kommission für Justiz und Sicherheit, eine "Anzeige" gegen den Notar ein. Der Grosse Rat überwies die Anzeige von Amtes wegen an die Notariatskommission des Kantons Graubünden. Diese entschied am 8. Juni 2017, gegen den anzeigebetroffenen Notar sei kein Disziplinarverfahren zu eröffnen. Die Sache sei verjährt und die Anzeige ohnehin unbegründet. Das Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden, 1. Kammer, trat auf die Beschwerde von A.________ nicht ein (Entscheid U 17 70 vom 5. Dezember 2017). Es erwog, Inhalt der Streitsache seien nicht eigentliche aufsichtsrechtliche Verhaltensanweisungen an einen Notar, sondern die nachträgliche disziplinarische Sanktionierung angeblicher Verstösse gegen die notariellen Berufspflichten. Bundesgerichtlicher Praxis zufolge könne sich ein Anzeigeerstatter in einem solchen Fall über kein schutzwürdiges Interesse ausweisen, das ihn berechtigen könnte, eine Intervention der Aufsichtsbehörde zu verlangen. Aufgrund des fehlenden schutzwürdigen Interesses an der Anfechtung des nicht eröffneten Disziplinarverfahrens sei A.________ zur Beschwerde nicht legitimiert, sodass auf diese nicht einzutreten sei.