Citation: 1C_234/2013 E. 4

Nach dem Gesagten steht fest, dass der angefochtene Entscheid aufzuheben ist. Fraglich ist, ob die Sache an das Verwaltungsgericht oder - unter Mitaufhebung des Einspracheentscheids und der Baubewilligung - an die erste Instanz, d.h. an die Gemeinde, zurückzuweisen ist (Art. 107 Abs. 2 BGG). Für letztere Lösung spricht der Umstand, dass die Gemeinde zu Unrecht auf die Einsprache der Helvetia Nostra nicht eingetreten ist, sich also noch nicht mit deren Einwänden befasst hat. Hinzu kommt, dass bereits feststeht, dass das Baugesuch in der ursprünglichen Form gegen Art. 75b BV verstösst und nicht bewilligt werden kann. Zwar möchte der Beschwerdegegner das geplante Wohnhaus nunmehr als Erstwohnung realisieren. Dies setzt jedoch - wie er selbst betont - Modifikationen des Baugesuchs voraus, zu denen der Helvetia Nostra im Einspracheverfahren das rechtliche Gehör gewährt werden muss. Unter diesen Umständen erscheint es sinnvoll, in Gutheissung des Eventualantrags der Beschwerdeführerin den Einspracheentscheid und die Baubewilligung mitaufzuheben und die Sache an die Gemeinde zurückzuweisen. Es wird Sache des Beschwerdegegners sein zu entscheiden, ob er ein Projektänderungsgesuch oder ein völlig neues Baugesuch einreicht, oder ganz auf das Bauvorhaben verzichtet. In jedem Fall hat die Gemeinde die Möglichkeit, die Kosten des bisherigen Bau- und Einspracheverfahrens neu zu verlegen.