Citation: 8C_678/2022 E. 4.2.2

4.2.2. Neu rügt der Beschwerdeführer erstmals vor Bundesgericht, die PMEDA-Begutachtung sei deshalb mangelhaft, weil eine drei- bis vierstündige Exploration für die Beurteilung seiner komplexen psychophysischen Gesamtsituation nicht ausreichend gewesen sei. Dabei handelt es sich um ein unzulässiges unechtes Novum (vgl. Art. 99 Abs. 1 BGG; vgl. auch BGE 143 V 19 E. 1.2 mit Hinweisen), zumal der Versicherte nicht darlegt, inwiefern erst der angefochtene Entscheid dazu Anlass gegeben habe (vgl. SVR 2022 UV Nr. 38 S. 150, 8C_587/2021 E. 1.3.1 mit Hinweisen). Davon abgesehen hängt der Aussagegehalt eines medizinischen Berichts nicht in erster Linie von der Dauer der Untersuchung ab (Urteile 9C_49/2023 vom 30. März 2023 E. 6.3.1 und 8C_715/2022 vom 8. März 2023 E. 5.3.1 mit Hinweisen).