Citation: 1P.771/2001 05.05.2003 E. 5

Die Beschwerdeführerinnen beanstanden teilweise die verwaltungsgerichtlichen Sachverhaltsfeststellungen. Im Rahmen der staatsrechtlichen Beschwerde ist das Bundesgericht grundsätzlich an die Sachverhaltsfeststellungen der kantonalen Behörden gebunden. Es kann daher nur prüfen, ob die Feststellungen, welche im kantonalen Verfahren bezüglich des rechtlich relevanten Sachverhalts gemacht wurden, willkürlich erfolgten (BGE 128 I 177 E. 2.2 S. 183 mit Hinweis). Das Bundesgericht hebt einen kantonalen Entscheid wegen Missachtung des Willkürverbots nur auf, wenn er offensichtlich unhaltbar ist, mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft. Dabei genügt es nicht, dass die Begründung unhaltbar ist, der Entscheid muss sich vielmehr im Ergebnis als willkürlich erweisen (BGE 127 I 38 E. 2a S. 41, 60 E. 5a S. 70, je mit Hinweisen). 5.1 Die Beschwerdeführerinnen machen zunächst geltend, die Feststellung des Verwaltungsgerichts, dass nach wie vor ein erheblicher Teil des Stadtgebiets für sexgewerbliche Etablissements zur Verfügung stehe, sei offensichtlich unzutreffend. Bei Berücksichtigung sämtlicher Zonen mit einem Wohnanteil von 50 oder mehr Prozent gemäss der BZO 1999 verblieben nur etwa 5 bis 10% des bebauten Stadtgebiets, in welchen noch sexgewerbliche Salons bewilligt werden könnten. Die Bausektion der Stadt Zürich hält den Behauptungen der Beschwerdeführerinnen zu Recht entgegen, dass sexgewerbliche Betriebe ausser in Wohnzonen mit einem Wohnanteil unter 50% auch in Industriezonen mit Handels- und Dienstleistungsbetrieben zulässig sind. Zudem ist das Bedürfnis nach derartigen Betrieben im Vergleich zu den andern Nutzungsbedürfnissen in der Stadt Zürich von untergeordneter Bedeutung. Das Verwaltungsgericht durfte daher willkürfrei feststellen, dass für sexgewerbliche Betriebe weiterhin ein erheblicher Teil des Stadtgebiets zur Verfügung steht. 5.2 Die Grundeigentümerin kritisiert zudem, das Verwaltungsgericht habe zu Unrecht ausgeführt, dass es noch andere Wohnlagen in Zürich mit unzumutbaren Wohnqualitäten gebe. Eine derartige Feststellung hat das Verwaltungsgericht jedoch nicht getroffen. Vielmehr hielt es fest, dass zahlreiche Wohnlagen in der Stadt Zürich eine ähnliche Verkehrslärmbelastung wie an der Ecke Z.________strasse aufweisen würden. Von unzumutbarer Wohnqualität ist hierbei keine Rede. Im Übrigen wird in der Beschwerde nicht substanziiert, inwiefern diese Sachverhaltsfeststellung des Verwaltungsgerichts offensichtlich falsch sein soll. Auf diesen Beschwerdepunkt ist daher nicht einzutreten (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG).