Citation: H 212/04 26.09.2005 E. 4

4.1 Der von der Beschwerdeführerin geltend gemachte Schaden setzt sich aus einem Teilbetrag der Pauschalbeiträge für die Monate März und April 2002 samt Folgekosten in der Höhe von Fr. 14'345.80 zusammen. 4.2 Im angefochtenen Gerichtsentscheid wird festgehalten, die Ausgleichskasse habe nicht dargelegt, dass die Aktiengesellschaft bereits vor März 2002 die Sozialversicherungsbeiträge nachlässig beglichen habe, weshalb auf Grund der von ihr ins Recht gelegten Akten von einem ordnungsgemässen Zahlungsverkehr auszugehen sei. 4.3 Aus dem von der Ausgleichskasse im kantonalen Gerichtsverfahren mit der Beschwerdeantwort eingereichten Kontoauszug ergibt sich indessen, dass die Aktiengesellschaft seit dem Jahr 2000 mehrmals gemahnt werden musste, so für die Pauschalbeiträge des Monats Februar 2000, die Beiträge gemäss Schlussrechnung 1999 sowie für die Pauschalbeiträge der Monate Februar bis April 2001, Juni bis Dezember 2001 und Februar bis April 2002. Ab Februar 2000 mussten zudem wegen verspäteter Entrichtung der Beiträge wiederholt Verzugszinsen erhoben werden. Anders als in dem BGE 121 V 243 zu Grunde liegenden Fall kann von einer klaglosen Handhabung des Beitragswesens durch die Aktiengesellschaft angesichts der erwähnten Mahnungen und verspätet erfolgten Zahlungen nicht die Rede sein. Indem die Vorinstanz auf Grund der Akten von einem ordnungsgemässen Zahlungsverkehr ausging, hat sie den rechtserheblichen Sachverhalt offensichtlich unrichtig festgestellt. Das Eidgenössische Versicherungsgericht ist an diese mangelhafte Sachverhaltsfeststellung nicht gebunden (Erw. 1 hiervor).