Citation: 6B_2/2022 E. 3

Die Beschwerdeeingabe vermag den gesetzlichen Begründungsanforderungen nicht zu genügen. Die sinngemässe Kritik der Beschwerdeführerin, ihr Anspruch auf rechtliches Gehör sei verletzt worden, erhebt sie ohne Bezugnahme auf die einschlägigen Erwägungen der Vorinstanz und geht an diesen vorbei. Wenn sie etwa eine fehlende Zustellung der Anklageschrift und des erstinstanzlichen Urteils beanstandet und anführt, sie sei über die strafrechtlichen Vorwürfe nicht rechtzeitig, sondern erstmals an der Berufungsverhandlung vom 18. Oktober 2021 informiert worden, befasst sie sich nicht damit, dass ihr laut dem angefochtenen Entscheid das begründete Urteil der Erstinstanz (dem praxisgemäss eine Kopie der Anklageschrift angeheftet ist) persönlich zugestellt wurde (vgl. angefochtener Entscheid E. I.1.1 S. 5). Zudem lässt sie ausser Acht, dass sie gemäss der Vorinstanz gültig Berufung angemeldet und erklärt hat. Genauso wenig berücksichtigt sie, dass sie bereits vor der Berufungsverhandlung verschiedene prozessuale Begehren (Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege, Dispensation von der Berufungsverhandlung und Verschiebung derselben) gestellt hat und insoweit Kenntnis vom Verfahren gehabt haben musste (vgl. angefochtener Entscheid E. I.1.1 f. S. 5 f.). Soweit sie weiter vorbringt, sie habe an der zuerst rechtshilfeweise erfolgten Einvernahme in Schweden vieles nicht verstanden und eine effektive Befragung sei dort gar nicht erfolgt, unterlässt sie es nicht nur darzulegen, welche Rechtsnachteile ihr daraus entstanden sein sollen, sondern übersieht sie insbesondere, dass sie an der Berufungsverhandlung erneut befragt wurde und die Vorinstanz die Verurteilung jedenfalls in ihrer Eventualbegründung nicht auf Ergebnisse der rechtshilfeweise durchgeführten Einvernahme stützt (vgl. angefochtener Entscheid E. II.2.3 S. 8). Die Beschwerde erweist sich aber auch in Bezug auf die in der Sache erhobene Kritik als unzureichend begründet. Die Vorinstanz erachtet es als lebensfremd, dass die Beschwerdeführerin stets Blankounterschriften für ihr unbekannte Schreiben geleistet hat. Sie geht vielmehr davon aus, dass die Beschwerdeführerin die Schreiben zwar allenfalls durch ihren Ehemann habe erstellen lassen, deren Inhalt jedoch zur Kenntnis genommen und durch ihre Unterschrift als ihre Äusserungen gekennzeichnet habe und deshalb für sie einstehen müsse (vgl. angefochtener Entscheid E. II.2.2 S. 7 f.). Inwiefern diese Feststellungen der Vorinstanz willkürlich oder sonstwie bundesrechtswidrig sein sollen, vermag die Beschwerdeführerin nicht aufzuzeigen, wenn sie lediglich das Gegenteil behauptet. Sie befasst sich darüber hinaus auch nicht mit der vorinstanzlichen Eventualbegründung, wonach sie für die Äusserungen in den Schreiben einstehen müsste, selbst wenn sie inhaltlich keine Kenntnis davon gehabt hätte (vgl. angefochtener Entscheid E. II.2.3 S. 8). Über die Behauptung, nichts von entsprechenden Schreiben gewusst zu haben, gehen ihre Vorbringen in der Beschwerde insgesamt nicht hinaus. Ihre Hinweise, ihr Ehemann mache "alle Gerichts- und Bürosachen", sie habe aufgrund ihrer arbeitsbedingten Abwesenheit keine Kenntnis darüber, was und wem er schreibe, sie wisse auch nicht, welche Schreiben gemeint seien, ob deren Inhalt zutreffe und welche genauen Verbindungen ihr Ehemann zu dem in den Schreiben genannten Bekannten habe, und sie sei durch die Begründung der Vorinstanz "verwirrt", reichen nicht aus, um eine Rechtswidrigkeit des vorinstanzlichen Entscheids darzutun. Mit der vorgebrachten Unwissenheit lässt sich eine solche nicht begründen. Auf die inhaltliche Beurteilung der Schreiben geht die Beschwerdeführerin im Übrigen überhaupt nicht ein. Dass und weshalb der vorinstanzliche Schuldspruch gegen Bundesrecht verstossen soll, ergibt sich aus der Beschwerdeeingabe nicht. Der Begründungsmangel ist offensichtlich.