Citation: 6B_519/2019 E. 3

Die Beschwerdeführerin führt aus, sie habe am vorinstanzlichen Verfahren teilgenommen und sich als Privatklägerin konstituiert. Dies genügt zu ihrer Legitimation von vornherein nicht. Soweit sie weiter geltend macht, sie habe aufgrund der Handlungen des Beschuldigten ihrer Arbeit nicht nachgehen können und deshalb einen Ertragsausfall in der Höhe eines Tageseinkommens erlitten, handelt es sich überdies nicht um unmittelbare Folgekosten aus dem behaupteten Deliktssachverhalt. Entsprechendes gilt für die von ihr geltend gemachten Anwaltskosten. Entscheidend ist vorliegend aber ohnehin, dass sie gegen den angeblich fehlbaren Mitarbeitenden des kantonalen Veterinäramts gar keine Zivilforderungen geltend machen kann. Gemäss § 2 Abs. 1 des Verantwortlichkeitsgesetzes des Kantons Aargau sind der Staat und die Gemeinden pflichtig, für Schaden Ersatz zu leisten, der Dritten durch Amtspersonen in Ausübung ihres Dienstes widerrechtlich zugefügt wird. Sie haben auch Genugtuungsleistungen zu übernehmen, wenn deren Voraussetzungen gegeben sind (Abs. 2). Das direkte Klagerecht der Dritten gegen die fehlbaren Amtspersonen ist ausgeschlossen (Abs. 3). Die von der Beschwerdeführerin erhobenen strafrechtlichen Vorwürfe können sich daher allenfalls auf ihre Staatshaftungsansprüche, nicht aber auf Zivilansprüche auswirken. Die Beschwerdeführerin ist in der Sache folglich nicht zur Beschwerde befugt.