Citation: 6B_852/2019 E. B

Die Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich erhob gegen das erstinstanzliche Urteil Berufung und beantragte, A.________ sei zusätzlich zu den Schuldsprüchen des Bezirksgerichts auch wegen versuchter Nötigung zu verurteilen und mit einer Gesamtfreiheitsstrafe von 40 Monaten zu bestrafen. A.________ erhob kein Rechtsmittel, die beiden Privatklägerinnen verzichteten auf eine Anschlussberufung. Das Obergericht des Kantons Zürich verurteilte A.________ in teilweiser Gutheissung der Berufung zu einer teilbedingten Freiheitsstrafe von 30 Monaten unter Anrechnung der erstandenen Haft. In Übereinstimmung mit dem Bezirksgericht sprach es A.________ vom Vorwurf der versuchten Nötigung frei. In Bezug auf den Freispruch vom Vorwurf der versuchten Nötigung geht die Vorinstanz von folgendem Sachverhalt aus: A.________ sagte zu der zum Tatzeitpunkt 14½-jährigen Privatklägerin, nachdem er mit dieser (einvernehmlich) sexuelle Handlungen vorgenommen hatte, sie dürfe niemanden davon erzählen, andernfalls die Schwester der Privatklägerin und damalige Freundin von A.________, beide umbringen würde.