Citation: 8C_395/2024 E. 3.1

3.1. Die Beschwerdeführerin wendet zu Recht ein, die mit Honorarrechnung vom 22. November 2022 geltend gemachten Kosten für das (mit 32 Seiten durchschnittlich umfangreiche) monodisziplinäre Gerichtsgutachten (einschliesslich einer neuropsychologischen Untersuchung) in der Höhe von total Fr. 24'171.6 5 überstiegen die üblicherweise zu erwartenden Kosten hierfür deutlich. Im Urteil 9C_573/2023 vom 23. Juli 2024 E. 8.4 zog das Bundesgericht einen solchen Schluss für ein psychiatrisches Gutachten mit veranschlagten Kosten von Fr. 16'560.- (vgl. die im soeben zitierten Urteil genannten weiteren Beispiele: Urteile 8C_98/2023 vom 10. August 2023 [Sachverhalt lit. B]: Fr. 10'000.- [auszugsweise veröffentlicht in: SVR 2023 UV Nr. 52 S. 184]; 8C_60/2023 vom 14. Juli 2023: Fr. 11'352.50 [Sachverhalt lit. B]; Urteil 9C_13/2012 vom 20. August 2012: Fr. 6'774.- [Sachverhalt lit. B] sowie Urteil 9C_492/2021 vom 23. August 2022 [Sachverhalt lit. B und E. 7]: Fr. 5'500.-). Damit übereinstimmend legt die Beschwerdeführerin nachvollziehbar dar, dass sie in den letzten drei Jahren Kosten für monodisziplinäre psychiatrische Gerichtsgutachten im Betrag von Fr. 4'200.- und Fr. 10'315.- getragen habe, ein monodisziplinäres psychiatrisches Gerichtsgutachten mit neuropsychologischer Abklärung habe Fr. 11'058.- gekostet. Monodisziplinäre somatische Gerichtsgutachten hätten sich kostenmässig zwischen Fr. 1'100.- und Fr. 5'570.- bewegt. Für bidisziplinäre Gerichtsgutachten habe sie Beträge von Fr. 10'159.- bis Fr. 12'655.- übernommen. Selbst die polydisziplinären Gerichtsgutachten seien mit Kosten zwischen Fr. 16'088.- und Fr. 19'890.- günstiger ausgefallen als das vorliegende monodisziplinäre Gutachten vom 15. November 2022. Es seien keine Gründe nachvollziehbar, welche die Kosten des vorliegenden Gerichtsgutachtens in dieser Höhe zu rechtfertigen vermöchten, zumal sich die Vorinstanz hierzu nicht geäussert habe. Ein im Vergleich zu anderen Gerichtsgutachten notwendiger erhöhter Abklärungsbedarf, der die deutlich höheren Kosten rechtfertigen würde, sei nicht ersichtlich. Die geltend gemachten Kosten seien vielmehr als willkürlich zu bezeichnen und im Ergebnis nicht haltbar, weshalb die Vorinstanz in Verletzung ihrer Begründungspflicht in diesem Punkt Bundesrecht verletzt habe.