Citation: 4A_24/2021 E. 6.6

6.6. Der pauschale Hinweis auf Reputationsüberlegungen genügt den Substanziierungsanforderungen nicht. Zudem fehlt bei dieser pauschalen Behauptung ein konkreter Bezug zu den einzelnen Beschwerdeführern. Hinzu kommt, dass die Vorinstanz nicht davon ausgegangen ist, dass der Fördervertrag in den prospektähnlichen Mitteilungen hätte offengelegt werden müssen. Einzig betreffend die Möglichkeit, dass die K.________ mbh aufgrund des Fördervertrags unter gewissen Umständen einen Teil des Gewinns der I.________ AG abschöpfen könnte, hielt sie - jedenfalls in der Zusammenfassung in E. 3.3.2.11 - fest, es sei von einem den Beschwerdeführern 3-5 offenzulegenden Risiko auszugehen. In der entsprechenden Erwägung E. 3.3.2.9 lit. e erwog sie aber differenzierter, soweit die Beschwerdeführer die fehlende Angabe einer allfälligen Gewinnabschöpfung durch die K.________ mbh im Sinne von §7 des Fördervertrages vorbrächten, sei festzuhalten, dass es sich dabei um eine wesentliche Information handle. Werde davon ausgegangen, dass die Verpflichtung auch die I.________ AG betreffen würde, wäre darüber zu informieren gewesen. Eine knappe Angabe über die Beteiligung Dritter an allfälligen Gewinnen mit der Kondition (40 % bis maximal EUR 750'000.--) hätte diesbezüglich ausgereicht.