Citation: 4A_595/2021 E. 7.4.1

7.4.1. Er macht geltend, er habe in seiner Replik dargelegt, wie er die E.________ AG als eigene Gesellschaft behandelt und ein Treuhandverhältnis bestanden habe. Dazu sei (neben der Parteibefragung) F.________ als Zeuge benannt worden. Die vorinstanzlichen Einwendungen gegen dessen Befragung würden nicht verfangen und es sei willkürlich, gestützt darauf die Befragung von F.________ zu verweigern. 7.4.1.1. Die Vorinstanz erwog, die vom Beschwerdeführer beschriebenen Vorgänge belegten nicht, dass er die E.________ AG als seine eigene Gesellschaft behandelt habe. Seine Behauptung, er habe von Beginn weg alle wesentlichen Entscheidungen in der E.________ AG getroffen und habe dem Beschwerdegegner geschäftliche Anweisungen gegeben, habe er nicht näher substanziiert. Der Einwand des Beschwerdegegners, er habe weder an Aktionärsversammlungen noch an Verwaltungsratssitzungen teilgenommen, sei - abgesehen von einer pauschalen Bestreitung - unwidersprochen geblieben. Anweisungen an den Beschwerdegegner bezüglich Dividenden und Gewinnausschüttungen habe er nicht gegeben. Aufgrund der angeführten Vorgänge lasse sich nicht sagen, der Beschwerdegegner habe beim Erwerb der Aktien zwingend darauf schliessen müssen, ihm würden die Aktien bloss treuhänderisch übertragen, auch wenn er anerkenne, dass der Beschwerdeführer ein exklusiver Geschäftspartner der E.________ AG gewesen sei. Zur Substanziierung des Klagefundaments genüge es nicht, auf Zeugen zu verweisen, die bestätigen könnten, dass ein Treuhandverhältnis bestanden habe. Denn Zeugen hätten über unmittelbar Wahrgenommenes zu berichten und dienten nicht der Vorwegnahme des Beweisergebnisses. 7.4.1.2. Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, überzeugt nicht. Aus den Ausführungen in Rz. 93 seiner Replik ergibt sich nicht hinreichend, zu welchen konkreten Tatsachenbehauptungen, die den Abschluss eines Treuhandvertrags im letzten Quartal 1993 (bzw. den Umstand, dass die E.________ AG als eigene Gesellschaft behandelt wurde) belegen würden, F.________ als Zeuge hätte befragt werden sollen. Die pauschale Behauptung, er habe mit F.________ "die Beendigung der Geschäftsbeziehung mit seinen Gesellschaften und der Veräusserung seiner Beteiligung verhandelt", reicht dafür nicht. Damit kann erst Recht nicht gesagt werden, die Vorinstanz wäre in Willkür verfalle, indem sie betreffend den Abschluss eines Treuhandvertrags 1993 auf die Befragung von F.________ verzichtet hat. Wie die Vorinstanz zu Recht ausführt, genügt es nicht, pauschal auf Zeugen zu verweisen, die bestätigen könnten, dass ein Treuhandverhältnis bestanden habe. Auch müsste der Beschwerdeführer konkret darlegen, welche wesentlichen geschäftlichen Anweisungen er dem Beschwerdegegner gegeben hat, die darauf hindeuten, dass er die E.________ AG als eigene Gesellschaft behandelt hat. Namentlich die in Rz. 94 der Beschwerde aufgeführten Geschäftsvorgänge genügen dafür jedenfalls nicht. Wie die Vorinstanz zu Recht ausführt, müsste das dargelegte Verhalten des Beschwerdeführers von solcher Tragweite gewesen sein, dass der Beschwerdegegner beim Erwerb der Aktien auf ein Treuhandverhältnis hätte schliessen müssen. Nur in diesem Fall könnte daraus (allenfalls zusammen mit weiteren Indizien) überhaupt auf einen Abschluss eines mündlichen Treuhandvertrags im letzten Quartal 1993 geschlossen werden. In diesem Zusammenhang sind denn auch die vorinstanzlichen Ausführungen betreffend Dividendenausschüttungen zu verstehen.