Citation: H 31/05 14.08.2006 E. A

M.________, geb. 1938, verkaufte im Jahre 1994 die landwirtschaftliche Liegenschaft X.________ seinem Sohn K.________, geb. 1964. Am 3. April 1997 erhob die Steuerverwaltung des Kantons Luzern bei K.________ für das Jahr 1994 eine Sondersteuer auf einem Lidlohn von Fr. 63'600.-, welcher zur Tilgung des Kaufpreises verwendet worden sei. Die entsprechende Verfügung blieb unangefochten. Mit zwei Verfügungen vom 21. Juli 1998 - letztinstanzlich bestätigt durch das Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts vom 6. September 2000, H 60/99 - verpflichtete die Ausgleichskasse des Kantons Luzern M.________ zur Bezahlung paritätischer AHV/IV/EO-Beiträge auf dem gewährten Lidlohn im Betrag von Fr. 6616.30.- (inkl. Verwaltungskostenbeitrag) sowie von Verzugszinsen in Höhe von Fr. 1389.35. Das am 21. Oktober 2000 von M.________ gestellte, im Fragebogen vom 12. November 2001 auf Aufforderung der Verwaltung hin näher begründete Erlassgesuch wies die Ausgleichskasse mangels Vorliegens der Erlassvoraussetzung des guten Glaubens ab (Verfügung vom 23. Januar 2003). Daran hielt sie auf Einsprache hin fest (Einspracheentscheid vom 2. Juni 2004).