Citation: 6B_282/2018 E. 2.2

2.2. Beim objektiven Tatverschulden berücksichtigt die Vorinstanz die Häufigkeit der Deliktsbegehung sowie die erbeuteten Deliktsbeträge. Sie erwägt, der Beschwerdeführer habe bei seinen beiden Einbruchsserien insgesamt rund Fr. 11'000.-- erbeutet. Der Deliktsbetrag sei beträchtlich hoch, wenn man sich vor Augen führe, dass der Beschwerdeführer in Rumänien ein monatliches Einkommen von EUR 200.-- generiere. Der Beschwerdeführer habe ein routiniertes und zielstrebiges Vorgehen gezeigt und in jeweils kurzer Aktivitätszeit eine nicht unerhebliche Delinquenz an den Tag gelegt. In objektiver Hinsicht könne das Verschulden nicht mehr als leicht bezeichnet werden. Das subjektive Tatverschulden vermöge das Tatverschulden insgesamt nicht zu relativieren. Der Beschwerdeführer habe direktvorsätzlich und einzig aus finanziellen Motiven gehandelt. Eine finanzielle Notlage verneint die Vorinstanz. Die Einbruchdiebstähle seien durch die Aussicht motiviert gewesen, in relativ kurzer Zeit an verhältnismässig viel Geld zu kommen. Dabei seien dem Beschwerdeführer fremde Eigentumsrechte und die Privatsphäre der Geschädigten gleichgültig gewesen. Der Beschwerdeführer habe durch sein rücksichtsloses Handeln eine beträchtliche kriminelle Energie offenbart. Die Vorinstanz gelangt zu einer Einsatzstrafe für den gewerbsmässigen Diebstahl von 24 Monaten. Weiter erwägt die Vorinstanz, der Beschwerdeführer habe Türen und Fenster aufgebrochen und damit einen Sachschaden von Fr. 5'300.-- verursacht. Die Sachbeschädigungen seien aber Mittel zum Zweck gewesen. Insofern komme ihnen verschuldensmässig keine grosse selbstständige Bedeutung zu. Auch bei den begangenen Hausfriedensbrüchen handle es sich um notwendige Begleitdelikte der Einbruchdiebstähle. Für die Sachbeschädigungen und die Hausfriedensbrüche sei die Strafe moderat zu erhöhen. Die Vorinstanz erhöhte die Einsatzstrafe um 6 auf 30 Monate. Bezüglich der Täterkomponente erwägt die Vorinstanz, dem Beschwerdeführer seien mehrere ausländische Vorstrafen entgegenzuhalten. In Belgien sei er zwischen 2013 und 2015 dreimal wegen Einbruchdiebstählen zu Freiheitsstrafen von jeweils zwischen 15 und 20 Monaten verurteilt worden. Im März 2016 sei er sodann in Deutschland wegen mehreren Einbruchdiebstählen zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 1 Jahr und 10 Monaten verurteilt worden. Weiter habe der Beschwerdeführer angegeben, auch in Finnland wegen Einbruchdiebstählen inhaftiert gewesen zu sein. Der Beschwerdeführer habe somit mehrfach einschlägig delinquiert und dadurch innerhalb eines Zeitraumes von etwas mehr als zwei Jahren Vorstrafen von insgesamt 72 Monaten erwirkt. Dass er nun wieder mehrfach gleichartig straffällig geworden sei und dies teilweise nur wenige Monate nach seiner letzten Verurteilung und während der in Deutschland ausgesprochenen Probezeit, zeuge von hartnäckiger Rechtsfeindlichkeit und Unbelehrbarkeit. Vor diesem Hintergrund sei eine markante Straferhöhung im Umfang von 10 Monaten angezeigt. Mehr als eine marginale Strafminderung könne dem Beschwerdeführer aufgrund seines Nachtatverhaltens nicht zugestanden werden, denn er habe weder Reue noch Einsicht gezeigt und sei auch nicht wirklich geständig gewesen. Insgesamt erachtet die Vorinstanz in Würdigung aller relevanten Strafzumessungsgründe eine Freiheitsstrafe von 40 Monaten den Taten, dem Verschulden und den persönlichen Verhältnissen des Beschwerdeführers als angemessen.