Citation: U 215/00 18.02.2002 E. 2

2.- Die Vorinstanz hat einen Invaliditätsgrad von 15 % ([Fr. 40'851.60 - Fr. 34'742.40]/Fr. 40'851.60 x 100 %) ermittelt. Das Valideneinkommen (Fr. 40'851.60) entspricht dem Lohn, den die Beschwerdegegnerin gemäss Angaben der Firma X.________ 1996 als Aushilfsverkäuferin bei einem Vollzeitpensum erzielt hätte. Für die rechnerische Bestimmung des Invalideneinkommens ist das kantonale Gericht vom monatlichen Bruttolohn von Frauen in einfachen und repetitiven Tätigkeiten (Anforderungsniveau 4) im privaten Sektor von Fr. 3455.- gemäss Tabelle TA1 der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung 1996 des Bundesamtes für Statistik (LSE 96) ausgegangen. Diesen Betrag hat es entsprechend einer betriebsüblichen durchschnittlichen Arbeitszeit von 41,9 Stunden (vgl. BGE 124 V 322 f. Erw. 3b/aa) auf Fr. 3619.- erhöht, was ein Einkommen von jährlich Fr. 43'428.- ergibt. Diese Summe, welche über dem ohne gesundheitliche Beeinträchtigung erzielbaren Verdienst von Fr. 40'851.60 liegt, hat die Vorinstanz in einem nächsten Schritt um 20 % reduziert. Den Abzug begründet das kantonale Gericht zum einen damit, der frühere Beruf als Verkäuferin habe stehend und gehend ausgeführt werden müssen und sei insofern körperlich anstrengend gewesen. Dass infolge der Behinderung lediglich noch leichte, vorwiegend sitzende Hilfsarbeiten zumutbar seien, wirke sich lohnmässig nachteilig aus. Zum andern sei zu berücksichtigen, dass das Valideneinkommen auf dem Stundenlohn als Teilzeitangestellte beruhe. Dieser liege erfahrungsgemäss unter dem Stundenansatz von Vollzeitbeschäftigten, was eine zusätzliche Reduktion des Invalideneinkommens rechtfertige. Somit belaufe sich das trotz gesundheitlicher Beeinträchtigung zumutbarerweise noch erzielbare Einkommen auf Fr. 34'742.40 (4/5 x Fr. 43'428.-), was einem Invaliditätsgrad von rund 15 % entspreche.