Citation: 1B_18/2022 E. 7

Der Beschwerdeführer beantragt, die Haftverlängerung auf 3 Monate zu beschränken. Er begründet den Antrag jedoch nicht, wozu er verpflichtet gewesen wäre (Art. 42 Abs. 1 f. BGG). Auf die Beschwerde dürfte daher in diesem Punkt nicht einzutreten sein. Wie es sich damit verhält, kann jedoch dahingestellt bleiben. Gemäss Art. 227 Abs. 7 StPO wird die Verlängerung der Untersuchungshaft jeweils für längstens 3 Monate, in Ausnahmefällen für längstens 6 Monate bewilligt. Nach der Rechtsprechung kann ein Ausnahmefall angenommen werden, wenn zum Vornherein ersichtlich ist, dass der Haftgrund auch nach mehr als 3 Monaten noch gegeben sein wird und die Strafuntersuchung zudem innert 3 Monaten nicht abgeschlossen werden kann (BGE 146 IV 279 E. 2.5). Diese Voraussetzungen sind hier erfüllt. Es kann ohne Weiteres davon ausgegangen werden, dass jedenfalls Fluchtgefahr auch nach mehr als 3 Monaten noch gegeben sein wird. Der Abschluss der Strafuntersuchung innert 3 Monaten (gerechnet ab der Verfügung des Zwangsmassnahmengerichts vom 19. November 2021) erscheint sodann angesichts der Komplexität und des Umfangs des Falles nicht realistisch. Wenn die Vorinstanz die Verlängerung der Untersuchungshaft um 6 Monate als zulässig angesehen hat, ist das deshalb nicht zu beanstanden. Dass die Staatsanwaltschaft die Strafuntersuchung ungenügend vorantreibe, ist im Übrigen nicht erkennbar.