Citation: 6B_1280/2022 E. 5.2

5.2. Der Beschwerdeführer bestreitet vor Bundesgericht einen Kokainkonsum vor der strittigen Autofahrt und erblickt in der Verurteilung einen Verstoss gegen den Grundsatz "in dubio pro reo". Dabei lässt er ausser Acht, dass er den Konsum im Verfahren wiederholt eingeräumt hat. Es ist nicht ersichtlich, weshalb es willkürlich sein soll, wenn die Vorinstanz darauf abstellt (dazu oben E. 4.1.2). Sie legt gleichfalls schlüssig dar, von welcher Mindestkonsummenge sie - gestützt auf die Angaben des Beschwerdeführers selbst zum Konsum in der fraglichen Zeit - ausgeht und weshalb diese Menge eine Fahrunfähigkeit zum Tatzeitpunkt zur Folge hatte. Demnach hatte der Beschwerdeführer eingeräumt, etwa eine Stunde vor der Fahrt Kokain konsumiert zu haben, wobei er damals täglich 0,25 bis 1,5 Gramm Kokain zu sich nahm. Die Vorinstanz geht zugunsten des Beschwerdeführers vom kleinsten Wert aus und ermittelt gestützt darauf schlüssig einen deutlich über 15 μg/L liegenden Wert. Der Grenzwert werde bereits mit einem Zehntel der vom Beschwerdeführer konsumierten Menge um mindestens das 25-fache überschritten. Vor diesem Hintergrund schadet nicht, dass die exakt konsumierte Menge offen bleiben musste. Die Vorinstanz verfällt nicht in Willkür und verletzt weder den Grundsatz "in dubio pro reo" noch sonstiges Bundesrecht, wenn sie den Tatbestand des Fahrens in fahrunfähigem Zustand als erfüllt erachtet. Dies gilt auch für den subjektiven Tatbestand, indem die Vorinstanz annimmt, der Beschwerdeführer habe mit dem Konsum unmittelbar vor der Fahrt mindestens in Kauf genommen, unter Kokaineinfluss ein Fahrzeug zu führen.