Citation: 1C_31/2019 E. 3.2

3.2. Wie sich aus den Akten ergibt, ist die Anwältin des Beschwerdeführers, die ihn in den vorinstanzlichen Verfahren (vor dem BJ und dem BstGer) vertreten hat, auch ausreichend sprachkundig. Dementsprechend war sie in der Lage, dem Beschwerdeführer den Inhalt des ihr am 9. Januar 2019 mitgeteilten deutschsprachigen Entscheides zu erläutern und - soweit nötig - zu übersetzen. Auch im Zusammenhang mit der Honorierung der Anwältin bestehen keine Anhaltspunkte für eine Verletzung elementarer Verfahrensrechte. Wie sich aus den Akten ergibt, wurde die unentgeltliche Rechtsvertreterin vom BJ für ihre Bemühungen im erstinstanzlichen Auslieferungsverfahren angemessen entschädigt. Dass die Vorinstanz die bei ihr eingereichte Beschwerde als aussichtslos eingestuft und das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege abgewiesen hat, hält vor dem Bundesrecht stand (vgl. Art. 65 Abs. 1-2 VwVG und Art. 29 Abs. 3 BV). Im übrigen war es Sache des Beschwerdeführers und seiner Anwältin, sich nach der erfolgten Mitteilung des angefochtenen Entscheides über die ihnen als geboten erscheinenden prozessualen Schritte intern abzusprechen. Die Haftbedingungen der Auslieferungshaft, etwa die Briefkontrolle, bilden nicht Gegenstand des angefochtenen Beschwerdeentscheides. Auf diesbezügliche unzulässige Noven wäre nicht einzutreten (vgl. Art. 99 Abs. 1 BGG). Aber auch im Lichte von Art. 84 Abs. 2 BGG sind in diesem Zusammenhang keine Anhaltspunkte für eine Verletzung elementarer Verfahrensrechte ersichtlich. Dass die für den Vollzug der Auslieferungshaft zuständigen Behörden grundsätzlich die Post des Beschwerdeführers kontrollierten, um die Sicherheit des Gefängnisses sicherzustellen und allfällige Verdunkelungshandlungen zu unterbinden, ist bundesrechtskonform. Anzeichen dafür, dass die Vollzugsbehörden die Korrespondenz des Beschwerdeführers mit Justizbehörden oder mandatierten Anwälten nicht weitergeleitet hätten, bestehen nicht.