Citation: 4A_300/2024 E. B

B.A.________ reichte am 31. Oktober 2023 beim Handelsgericht des Kantons Bern eine Schadenersatzklage ein. Darin beantragte sie zusammengefasst, der Beklagte sei zu verpflichten, ihr gestützt auf Art. 754 OR i.Vm. Art. 260 SchKG Fr. 5'218'269.50 und Fr. 1'206'890.96 zuzüglich Zins zu 5 % seit dem 14. Juli 2023 zu bezahlen (Rechtsbegehren Ziff. 8). Weiter sei der Beklagte zur Zahlung des Wertverlustes zu verpflichten, den sie aufgrund ihrer Beteiligung an der C.________ AG in Liquidation erlitten habe. Die genaue Höhe dieses Schadens sei von einem Experten zu bestimmen (Rechtsbegehren Ziff. 9). B.A.________ bezifferte in ihrer Klagebegründung diesen Wertverlust auf maximal Fr. 90 Mio. Gestützt darauf legte das Handelsgericht den Durchschnittsstreitwert ihrer Klage auf Fr. 50 Mio. fest. In prozessualer Hinsicht ersuchte B.A.________ um Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung. Während des hängigen Verfahrens trat B.A.________ die eingeklagten Forderungen an den Kläger ab und machte gegenüber dem Handelsgericht dessen Eintritt in den Prozess geltend. Das Handelsgericht stellte daraufhin mit Verfügung vom 29. Dezember 2023 fest, dass der Kläger anstelle von B.A.________ in den Prozess eingetreten sei. Der Beklagte ersuchte am 15. Januar 2024 um Leistung einer Parteikostensicherheit durch den Kläger. Am 1. Februar 2024 beantragte der Kläger dem Handelsgericht, das Verfahren sei auf die (fehlende) Vertretungsbefugnis des gegnerischen Rechtsvertreters zu beschränken und bis zum Entscheid hierüber zu sistieren. Das Handelsgericht wies mit Entscheid vom 16. April 2024 das Gesuch des Klägers um unentgeltliche Rechtspflege ab. Zugleich forderte es diesen auf, einen Gerichtskostenvorschuss von Fr. 250'000.-- zu leisten. Weiter hiess es das Begehren des Beklagten um Sicherstellung der Parteientschädigung gut und verpflichtete den Kläger, dafür Fr. 292'987.20 zu bezahlen.