Citation: 9C_508/2024 E. 3.1

3.1. Soweit die Beschwerdeführerin den Beweiswert der Expertise vom 17. November 2021 in Zweifel zieht, begnügt sie sich im Wesentlichen mit Hinweisen auf den Austrittsbericht der ipw vom 3. April 2024 (vgl. dazu nachfolgend E. 3.2) und auf generell bestehende Schwierigkeiten bei der Herleitung und Begründung der Diagnose einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS). Zudem macht sie geltend, aus den festgestellten Inkonsistenzen (in ihren Aussagen und ihrem Verhalten) und aus der fehlenden Plausibilität könne nicht auf eine Arbeitsfähigkeit geschlossen werden. Diese pauschal formulierten Einwände vermögen die vorinstanzlichen Erwägungen namentlich zum Beweiswert der Expertise vom 17. November 2021, auf welche verwiesen wird (Art. 109 Abs. 3 BGG), nicht ernsthaft in Zweifel zu ziehen. Die Beschwerdeführerin verkennt denn auch die Gründe, weshalb im vorliegenden Fall trotz umfangreichen Abklärungen keine verlässliche psychiatrische Befunderhebung und Diagnostik und damit letztlich auch keine Einschätzung der Arbeitsfähigkeit möglich waren. Entgegen den Vorbringen in der Beschwerde lag dies nicht daran, dass die Gutachter Umstände nicht in ihre Gesamtwürdigung miteinbezogen hätten oder bei der Befunderhebung in Zusammenhang mit der PTBS nicht achtsam genug gewesen wären. Vielmehr führten gemäss Vorinstanz die seit je her beschriebenen Inkonsistenzen in Kombination mit der eingeschränkten Informationslage aufgrund der fehlenden Mitwirkung der Beschwerdeführerin zum Schluss auf Beweislosigkeit. Im Lichte dessen zielt die Rüge ins Leere, die Vorinstanz habe den Untersuchungsgrundsatz verletzt, weil sie kein Gerichtsgutachten angeordnet habe. Die Beschwerdeführerin verkennt, dass der Untersuchungsgrundsatz nicht uneingeschränkt gilt und sein Korrelat in den Mitwirkungspflichten der Parteien findet (BGE 138 V 86 E. 5.2.3; 125 V 193 E. 2).