Citation: 2C_332/2016 E. 1

Der serbische Staatsangehörige A.________ wurde 1982 in Zürich geboren, reiste jedoch noch im gleichen Jahr mit seiner Mutter in sein Heimatland zurück, wo er bis zu seinem 10. Lebensjahr verblieb. Mitte 1991 reiste er erneut in die Schweiz ein, wo erfolglos ein Gesuch um Niederlassung bei den hier lebenden Grosseltern gestellt wurde. Trotz rechtskräftiger Wegweisungsverfügung verblieb A.________ aber in der Schweiz. Im Jahr 1997 wurde sein illegaler Aufenthalt im Rahmen einer Strafuntersuchung der Jugendanwaltschaft Zürich aufgedeckt. A.________ wurde erneut zur Ausreise verpflichtet und weitere Gesuche zur Erteilung eines Aufenthaltstitels wurden abgewiesen. Um einer Ausschaffung zu entgehen, liess er sich daraufhin von seiner Grossmutter adoptieren, worauf er am 25. September 1998 in deren Niederlassungsbewilligung miteinbezogen wurde. A.________ wurde in der Schweiz mehrfach und in erheblichem Ausmass straffällig: - Mit Strafbefehl der Bezirksanwaltschaft II des Kantons Zürich vom 28. Februar 2002 wurde er wegen Hinderung einer Amtshandlung, Vergehen gegen das Betäubungsmittelgesetz, mehrfacher Übertretung des Betäubungsmittelgesetzes, mehrfacher teilweise grober Verletzung der Verkehrsregeln sowie mehrfachen Fahrens ohne Führerausweis mit einer bedingt vollziehbaren Gefängnisstrafe von 14 Tagen sowie mit einer Busse von Fr. 500.-- bestraft; - Mit Strafbefehl der Bezirksanwaltschaft Zürich vom 8. September 2004 wurde er zu einer bedingt vollziehbaren Gefängnisstrafe von 45 Tagen sowie zu einer Busse von Fr. 1'000.-- wegen Fahrens ohne Führer- und Fahrzeugausweis sowie Missbrauchs von Ausweisen und Kontrollschildern verurteilt; - Am 30. August 2005 verurteilte ihn das Bezirksgericht Zürich wegen Fahrens in angetrunkenem Zustand sowie ohne Führerausweis, mehrfacher grober und einfacher Verletzung der Verkehrsregeln sowie wegen Vergehen gegen das Waffengesetz zu einer unbedingten Gefängnisstrafe von drei Monaten sowie zu einer Busse von Fr. 300.--. Ebenso ordnete das Gericht den Vollzug der am 8. September 2004 bedingt aufgeschobenen Freiheitsstrafe an; - Mit Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl vom 5. Oktober 2006 wurde er zu einer Gefängnisstrafe von zwei Monaten verurteilt. Grund dafür waren mehrfache Vergehen gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie die Übertretung desselben; - Mit Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl vom 16. Oktober 2009 wurde A.________ der fahrlässigen Körperverletzung, der Förderung der rechtswidrigen Ein- und Ausreise oder des rechtswidrigen Aufenthalts sowie der mehrfachen Widerhandlung gegen das Tierschutzgesetz schuldig erklärt. Als Zusatzstrafe zum Strafbefehl vom 5. Oktober 2006 wurde er zu einer Geldstrafe von 50 Tagessätzen zu je Fr. 30.-- sowie zu einer Busse von Fr. 300.-- verurteilt; - Mit Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl vom 11. Januar 2013 wurde er abermals des Fahrens ohne Führerausweis schuldig erklärt und zu einer bedingten Geldstrafe von 20 Tagessätzen zu je Fr. 100.-- sowie zu einer Busse von Fr. 500.-- verurteilt; - Am 20. Juni 2014 sprach ihn das Bezirksgericht Zürich schliesslich des Betruges zum Nachteil der Sozialhilfe, der mehrfachen Hehlerei, der mehrfachen Gehilfenschaft zu Diebstahl, des mehrfachen Fahrens ohne Führerausweis sowie des Verstosses gegen das Waffengesetz schuldig. Das Gericht verurteilte A.________ zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 18 Monaten, teilweise als Zusatzstrafe zum Strafbefehl vom 11. Januar 2013, sowie zu einer Busse von Fr. 1'500.--. A.________ verfügt über keine abgeschlossene Berufsausbildung; die Lehre als Automechaniker brach er ab. Er geht gegenwärtig einer unstabilen Temporäranstellung im Stundenlohn nach. Zuvor (1. August 2011 bis 17. Februar 2013) musste er von der Sozialhilfe unterstützt werden. Per 9. Juni 2015 hatte er Schulden in Höhe von Fr. 86'431.40. Nachdem das Migrationsamt des Kantons Zürich A.________ zuvor bereits vier Mal verwarnt und ihm für den Fall weiterer Delinquenz schwerer wiegende fremdenpolizeiliche Massnahmen angedroht hatte (2. März 2002, 9. November 2004, 29. November 2005, 28. November 2006), widerrief es mit Verfügung vom 11. Mai 2015 die Niederlassungsbewilligung von A.________. Die vom Betroffenen hiergegen ergriffenen Rechtsmittel wurden kantonal letztinstanzlich mit Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich vom 23. Februar 2016 abgewiesen. Mit Eingabe vom 18. April 2016 führt A.________ Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht und beantragt im Wesentlichen, auf den Widerruf seiner Niederlassungsbewilligung zu verzichten und von einer Wegweisung abzusehen. Eventualiter sei ihm eine Aufenthaltsbewilligung zu erteilen oder zumindest eine neue Ausreisefrist anzusetzen. Die Sicherheitsdirektion und das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich verzichten auf eine Vernehmlassung. Mit Eingabe vom 13. Juni 2016 äussert sich der Beschwerdeführer erneut zur Angelegenheit. Mit Verfügung vom 19. April 2016 hat der Präsident der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung des Bundesgerichts der Beschwerde aufschiebende Wirkung zuerkannt.