Citation: 4A_271/2024 E. 3.5

3.5. Der Beschwerdeführer stellt sich auf den Standpunkt, er habe mit C.________ anfangs April 1997 einen mündlichen Mietkaufvertrag geschlossen. Sie hätten vereinbart, dass dem Beschwerdeführer die Wohnung gehöre, wenn er über die Jahre hinweg Unterhaltsarbeiten an der ganzen Liegenschaft ausführe und Mietzinsen bis zu einem Betrag von maximal Fr. 300'000.-- für die Wohnung bezahle. Gemäss Art. 11 OR sei auch ein solcher mündlicher Vertrag gültig. Es kann offenbleiben, ob die Parteien einen mündlichen Vertrag mit einem derartigen Inhalt abgeschlossen haben. Selbst wenn dies der Fall wäre, könnte der Beschwerdeführer daraus nichts zu seinen Gunsten ableiten: Ein solcher Vertrag hätte öffentlich beurkundet werden müssen (Art. 216 Abs. 1 und 2 OR). Der behauptete mündliche Vertrag verschafft dem Beschwerdeführer somit keinen Anspruch auf einen Verbleib in der Wohnung als deren neuer Eigentümer.