Citation: 6B_466/2021 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer moniert in Bezug auf die vorinstanzlich nicht angeordnete Rückweisung zwei weitere Verfahrensmängel. Einerseits sei er anlässlich der Einvernahme an der erstinstanzlichen Hauptverhandlung vom 11. September 2019 nicht auf sein Aussageverweigerungsrecht hingewiesen worden. Auch hier unternehme die Vorinstanz den Versuch, den von ihr grundsätzlich anerkannten Fehler als bedeutungslos abzutun. Sie gehe zu Unrecht davon aus, dass er sich elf Monate nach der letzten Einvernahme noch an die Rechtsbelehrung habe erinnern können, zumal eine Einvernahme vor Gericht nicht mit einer staatsanwaltschaftlichen Befragung zu vergleichen sei. Andererseits habe die erste Instanz nicht darauf hingewiesen, dass die Aussagen anlässlich der erstinstanzlichen Hauptverhandlung mit technischen Hilfsmitteln aufgenommen werden würden. Dieser Mangel wiege zwar nicht besonders schwer. Insgesamt (zusammen mit der kritisierten Verfahrenstrennung) lägen jedoch drei Verfahrensfehler vor, welche jedenfalls in ihrer Gesamtheit zu einer Rückweisung an ein anderes erstinstanzliches Strafgericht im Kanton Aargau hätten führen müssen, da das Bezirksgericht Zurzach befangen sei.