Citation: 4A_648/2014 E. 5.2.2

5.2.2. Soweit der Beschwerdeführer bei seiner Kritik an der Beweiswürdigung der Vorinstanz davon auszugehen scheint, dass die Kausalität schon entfalle, wenn neben dem Atemstillstand aufgrund seiner Behandlung vom 11. August 2003 noch weitere Ursachen für die Gesundheitsschädigung der Beschwerdegegnerin in Betracht fallen, geht er von einer falschen Rechtsauffassung aus. Es genügt wie erwähnt, dass der Atemstillstand aufgrund der Schmerztherapie vom 11. August 2003 nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch der Erfolg in gleicher Weise oder zur gleichen Zeit eingetreten wäre. Soweit daher die Kritik des Beschwerdeführers darauf aufbaut, dass andere Mitursachen beständen, welche die Folgen seiner Behandlung als Ursache für die Gesundheitsschädigung als untergeordnet erscheinen liessen, geht seine Kritik an der Sache vorbei. Insbesondere ist weder dargetan noch erkennbar, inwiefern willkürlich sein könnte, andere mögliche Ursachen nicht als derart überwiegend zu erachten, dass sie geradezu kausalitätsunterbrechend wirkten.