Citation: 1C_462/2016 E. C

Mit Eingabe vom 26. Mai 2015 erhob der Verein IG Fluglärm Beschwerde gegen die Genehmigungsverfügung vom 22. April 2015 beim Bundesverwaltungsgericht. Er beantragte die teilweise Aufhebung und Anpassung des revidierten Betriebsreglements für das Flugfeld Luzern-Beromünster und stellte verschiedene Anträge zur Verbesserung der Sicherheit und des Lärmschutzes der Anwohner, insbesondere im Zusammenhang mit Helikopter-Flügen. Das BAFU äusserte sich in drei Fachberichten vom 7. September 2015, 1. Dezember 2015 und 27. April 2016 zu den Vorbringen der Beteiligten. Am 21. Dezember 2015 reichte das BAZL die überarbeitete Fluglärmberechnung vom 24. Februar 2014 ein. Das Bundesverwaltungsgericht führte am 21. Juni 2016 einen Augenschein durch. Am 22. August 2016 hiess es die Beschwerde teilweise gut. Es ergänzte das Dispositiv der Genehmigungsverfügung dahingehend, dass auf oder in der Nähe des Flugplatzes keine Schulungsvolten und kein Schwebeflugtraining mit Helikoptern durchgeführt werden dürfe. Zudem ordnete es an, dass die in der PRV 2010 enthaltenen Bestimmungen zu den Betriebszeiten (Ziff. 1.1, 1.2 und 2.2.2.2) ins Betriebsreglement zu integrieren seien, soweit sie darüber hinausgehende Einschränkungen vorsehen. Im Übrigen wies es die Beschwerde ab, soweit darauf eingetreten wurde.