Citation: 5A_620/2015 E. 7

Soweit der Beschwerdeführer die vorinstanzliche Beurteilung seiner Gehörsrüge in Frage stellt, ist seine Beschwerde an das Bundesgericht nach dem Gesagten unbegründet. Bezüglich der ursprünglichen Hauptsache, das heisst der Frage nach der Wiederherstellung der Rechtsvorschlagsfrist, verweist das Obergericht auf die Ausführungen des Bezirksgerichts. Dieses sei davon ausgegangen, dass der Zahlungsbefehl am 6. März 2015 gültig zugestellt worden sei, der Beschwerdeführer davon am 13. März 2015 Kenntnis erhalten habe und in der Lage gewesen wäre, noch vor der am 16. März 2015 ablaufenden Frist Rechtsvorschlag zu erheben. Daraus habe das Bezirksgericht gefolgert, dass die Voraussetzungen für die Wiederherstellung der Frist nicht gegeben gewesen seien. Das Bezirksgericht habe auch begründet, weshalb es das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege abwies. Das Obergericht stellt fest, dass sich der Beschwerdeführer mit alledem "nicht ansatzweise" auseinandersetzt. Auf die kantonale Beschwerde sei deshalb nicht einzutreten. An diesem Ergebnis vermag die Beschwerde an das Bundesgericht nichts zu ändern. Zwar bestreitet der Beschwerdeführer die vorinstanzliche Erwägung, wonach er das Zwangsvollstreckungsverfahren mit der Erhebung des Rechtsvorschlages wohl nur hätte verzögern, aber nicht hätte verhindern können. Diese Einschätzung ist, wie auch das Obergericht betont, für die Frage der Wiederherstellung der Rechtsvorschlagsfrist aber gar nicht relevant. Im Übrigen schweigt sich der Beschwerdeführer darüber aus, weshalb es sich nicht mit dem Bundesrecht verträgt, wenn das Obergericht im Streit um die Wiederherstellung der Rechtsvorschlagsfrist und um die Gewährung des Armenrechts für das bezirksgerichtliche Verfahren auf seine Beschwerde nicht eintritt. Seine Ausführungen konzentrieren sich auf den Streit um die angebliche Verletzung seines rechtlichen Gehörs (s. E. 2-6). Mangels hinreichender Begründung (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG) muss es deshalb dabei bleiben, dass auf die kantonale Beschwerde vom 12. Mai 2015 nicht einzutreten ist.