Citation: 8C_59/2016 E. 2.2.1

2.2.1. Die Vorinstanz hat anhand des Gutachtens der asim vom 31. Dezember 2013 zunächst festgestellt, dass der Versicherte aus orthopädischer Sicht seit der abschliessenden klinischen Untersuchung in der Klinik B.________ vom 1. Dezember 1998 im angestammten Beruf als Bankangestellter oder in anderen körperlich nicht schwer belastenden Tätigkeiten ohne Einschränkung arbeitsfähig war. Sie hat weiter einlässlich dargelegt, dass die vom neurologischen Sachverständigen der asim postulierte teilweise Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit nicht nachvollzogen werden konnte, zumal das diagnostizierte zervikale Schmerzsyndrom keine fachspezifisch überprüfbare radikuläre Reiz- oder Ausfallsymptomatik zur Folge hatte und auch die Feinmotorikstörung im Bereich der rechten Hand objektiv nicht nachvollzogen werden konnte. Die klinisch festgestellten neurologischen Beeinträchtigungen sowie die vom psychiatrischen Experten der asim festgehaltene Diagnose (chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren [ICD-10 F45.41]) waren daher im Rahmen der Rechtsprechung zu den somatoformen Schmerzstörungen und vergleichbaren psychosomatischen Leiden (BGE 141 V 181) zu prüfen. Das kantonale Gericht ist zum Schluss gelangt, dass mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sei, der Versicherte hätte spätestens seit der Observation im Juni 2009 im angestammten Beruf oder in einer anderen, vergleichbaren Beschäftigung wieder uneingeschränkt arbeitstätig sein und dementsprechend - vorbehältlich eines beruflichen Abklärungs- und Eingliederungsbedarfs - ein den Anspruch auf Invalidenrente ausschliessendes Einkommen erzielen können.