Citation: 4A_498/2023 E. 6.1.3

6.1.3. Richtig ist zwar, dass die Beschwerdeführerinnen an den angegebenen Stellen in ihrer Replik ausführten, dass ihrer Auffassung nach der Deckungsumfang der Versicherung "viel weiter" reiche und sie davon ausgegangen seien, dass "sämtliche Hygienerisiken" versichert seien. Dass dies dem übereinstimmenden gemeinsamen Willen beider Parteien entsprochen hätte, behaupteten die Beschwerdeführerinnen darin aber nicht, zumindest nicht rechtsgenüglich. Entsprechend legte die Vorinstanz die allgemeinen Versicherungsbedingungen zu Recht nach dem Vertrauensprinzip aus. Mangels rechtsgenüglicher Behauptungen brauchte die Vorinstanz die von den Beschwerdeführerinnen offerierten Befragungen nicht abzunehmen. Auch dieser Vorwurf der Beschwerdeführerinnen ist unbegründet.