Citation: 5A_608/2018 E. 3.3

3.3. In tatsächlicher Hinsicht bringt die Beschwerdeführerin ansonsten nichts vor, das den Rügeanforderungen genügen würde. Es genügt namentlich nicht, den Sachverhalt aus der eigenen Sicht darzustellen und den gegenteiligen Standpunkt der Vorinstanz als willkürlich zu bezeichnen (siehe E. 2.2 hiervor). Damit bleibt das Bundesgericht an den von der Vorinstanz festgestellten Sachverhalt gebunden (Art. 105 BGG). Soweit sie darüber hinaus Tatsachen geltend macht, die nach Fällung des angefochtenen Urteils entstanden sind (der Beschwerdegegner habe nach der Zustellung des Obergerichtsurteils mit seinem Stalking nicht aufgehört, sondern dieses sogar intensiviert), können diese, wie bereits in E. 2.3 ausgeführt, vom Bundesgericht nicht berücksichtigt werden (Art. 99 BGG). Die Beschwerdeführerin kann und muss diese nachträglich entstandenen Tatsachen im Hauptverfahren einbringen.