Citation: 8C_189/2019 E. 5.2

5.2. Die Rüge der Beschwerdeführerin, wonach die Vorinstanz die Begründungspflicht bzw. das rechtliche Gehör verletzt habe, zielt ebenso ins Leere. Die Vorinstanz hat ihren 20-seitigen Entscheid ausführlich begründet und sich mit den wesentlichen Einwänden der Beschwerdeführerin, insbesondere in Bezug auf die Beweiswürdigung der medizinischen Berichte und Gutachten, in ausreichender Weise auseinandergesetzt. So legte sie begründend dar, weshalb nicht auf das interdisziplinäre asim-Gutachten vom 11. März 2016 abgestellt werden könne, sondern für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit das psychiatrische Gutachten des Dr. med. C.________ vom 24. September 2017 massgebend sei. Wie die Beschwerdeführerin mit ihrer gezielten Argumentation selber einräumt, war eine sachgerechte Anfechtung des Entscheids ohne Weiteres möglich, so dass eine Verletzung der aus dem Anspruch auf rechtliches Gehör abgeleiteten Begründungspflicht zu verneinen ist. Im Übrigen bedeutet die aus Art. 29 Abs. 2 BV fliessende grundsätzliche Pflicht der Behörde, ihren Entscheid zu begründen, ohnehin nicht, dass sie sich mit jeder tatbeständlichen Behauptung und jedem rechtlichen Einwand auseinandersetzen muss. Vielmehr kann sie sich auf die für den Entscheid wesentlichen Punkte beschränken (BGE 141 III 28 E. 3.2.4 S. 41 mit Hinweisen).