Citation: 6B_442/2021 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz erwägt, der Beschwerdeführer habe die Revision des Strafbefehls SUV_B.2013.25 vom 12. August 2019 und des Bezirksgerichtsentscheids S5.2019.15 vom 7. Januar 2020 verlangt. In Revision gezogen werden könne indes allein der Bezirksgerichtsentscheid, zumal die Einsprache wieder aufleben und neu zu beurteilen wäre, wenn dieser Entscheid aufgehoben werden würde. Soweit sich das Revisionsgesuch auf den Strafbefehl beziehe, erweise es sich von vornherein als unzulässig. Darauf sei nicht einzutreten. Der Beschwerdeführer begründe sein Revisionsgesuch ausschliesslich mit Argumenten, welche er allesamt mit Beschwerde gegen den Bezirksgerichtsentscheid vom 7. Januar 2020 hätte vorbringen können. Jener Entscheid sei am 8. Januar 2020 versandt und seinem Rechtsvertreter am 9. Januar 2020 rechtswirksam zugestellt worden. Der Entscheid habe sodann eine Rechtsmittelbelehrung enthalten, wonach dagegen innert 10 Tagen seit Zustellung schriftlich Beschwerde beim Obergericht erhoben werden könne. Innert der bis zum 20. Januar 2020 laufenden Beschwerdefrist habe der Beschwerdeführer keine Beschwerde erhoben. Seine nach Ablauf der Beschwerdefrist dem Bezirksgericht eingereichte Eingabe vom 31. Januar 2020 sei erklärtermassen nicht als Beschwerde ans Obergericht gemeint gewesen. Auch habe der Beschwerdeführer darin nicht um Wiederherstellung der versäumten Beschwerdefrist nach Art. 94 StPO ersucht. Da der Beschwerdeführer aber sein Vorbringen, er habe die Einsprache gar nicht zurückziehen, sondern sich nur von der Hauptverhandlung dispensieren lassen wollen, nicht anders als durch Beschwerde gegen den Entscheid S5.2019.15 des Bezirksgerichts habe geltend machen können, er darauf aber ausdrücklich und unmissverständlich verzichtet habe, habe für das Bezirksgericht kein Anlass bestanden, die ausschliesslich an dieses gerichtete Eingabe vom 31. Januar 2020 als Beschwerde ans Obergericht weiterzuleiten. Vielmehr habe das Bezirksgericht das getan, was der Beschwerdeführer verlangt habe, nämlich die Eingabe als gegenstandslos zu betrachten, wenn es auf seinen Entscheid nicht mehr zurückkommen könne. Der Beschwerdeführer verkenne, dass mit der Revision nicht vorgebracht werden könne, was mit versäumter Beschwerde, allenfalls auch erst nach Wiederherstellung der versäumten Beschwerdefrist, geltend gemacht werden kann. Sein Revisionsgesuch erweise sich als offensichtlich unzulässig. Die Revision diene nicht zur Überprüfung von in Rechtskraft erwachsener Entscheide, gegen die nicht (rechtzeitig) das dafür zur Verfügung stehende Rechtsmittel ergriffen wurde. Insofern sei auf sein Revisionsgesuch nicht einzutreten.