Citation: 4C.276/2000 08.02.2001 E. 1

1.- a) Nach Art. 55 Abs. 1 lit. c OG ist in der Berufungsschrift anzugeben, welche Bundesrechtssätze der angefochtene Entscheid verletzt und inwiefern er gegen sie verstösst. Die Rechtsschrift wird dieser Bestimmung nur teilweise gerecht. Statt konkrete rechtliche Argumente in Bezug auf die Erwägungen des Kantonsgerichts vorzutragen, beschränken sich die Beklagten vornehmlich auf die eigene Darstellung zu Sachverhalts- und Rechtsfragen. Auf die Berufung ist daher von vornherein nur insoweit einzutreten, als sie sich nicht in unzulässiger Kritik an der vorinstanzlichen Beweiswürdigung (BGE 120 II 97 E. 2b) erschöpft und ihr zumindest sinngemäss zu entnehmen ist, aus welchen Gründen und unter welchen Gesichtspunkten bestimmte Feststellungen oder Erwägungen des angefochtenen Urteils Bundesrecht verletzen sollen. b) So ist auf die Ausführungen der Beklagten zur Frage eines Schadens gemäss dem negativen Vertragsinteresse von vornherein nicht einzutreten, da nicht ersichtlich ist, worin das Kantonsgericht Bundesrecht verletzt haben soll. Dieses hielt in tatsächlicher Hinsicht fest, dass die Beklagten weder das Vorliegen eines Schadens bezüglich angeblich vermeidbarer Kapitalkosten noch die ziffernmässige Höhe der Einbusse substanziiert behauptet, geschweige denn bewiesen hätten. Abgesehen davon könne auch nicht von einem ziffernmässig nicht nachweisbaren Schaden gemäss Art. 42 Abs. 2 OR ausgegangen werden, da auch hier Anzeichen vorliegen müssten, die den annähernd sicheren Eintritt eines Schadens nahelegen (BGE 122 III 219 E. 3a; Brehm, Berner Kommentar, N 52 zu Art. 42 OR; Schnyder, Basler Kommentar, 2. Aufl. 1996, N 11 zu Art. 42 OR). Die Beklagten hätten aber bei der Vermittlung eines Käufers für die betreffenden Stockwerkeinheiten an die Firma G.________ gemäss Vereinbarung vom 12./15. Oktober 1990 selbst eine Provision von 2,5% des erzielten Verkaufspreises erhalten und mithin auch vor dem Dahinfallen dieses Vertrages genügend Anreiz und Interesse am Verkauf dieser Wohnungen an Dritte gehabt. Somit lasse sich die Annahme, die Beklagten hätten die Wohnungen ohne den dahingefallenen Vertrag mit der Firma G.________ anderweitig verkaufen können, nicht mit der erforderlichen Wahrscheinlichkeit rechtfertigen. Der geltend gemachte Schaden für Kapitalkosten drängt sich daher nicht mit überwiegender Überzeugungskraft gemäss Art. 42 Abs. 2 OR auf. Die entsprechenden Ausführungen der Beklagten münden ausschliesslich in unzulässiger Kritik an der Beweiswürdigung des Kantonsgerichts.