Citation: 6B_749/2024 E. 2.2.1

2.2.1. Die Vorinstanz erwägt, der Beschwerdeführer habe das Erscheinungsbild und den ungefähren Verkaufspreis von Haschisch gekannt. Ihm habe klar sein müssen, dass er es nicht mit Haschisch zu tun habe. Die am 14. Februar 2018 sichergestellten Drogenpakete beinhalteten eine homogene, pulverförmige Substanz und gerade keine "bräunliche, tabakähnliche Substanz", wie der Beschwerdeführer Haschisch beschrieben habe. Der Beschwerdeführer habe in U.________ für das von ihm ausgelieferte Paket Fr. 27'000.-- erhalten. Dieser Betrag wäre nie erreicht worden, wenn das Paket Haschisch enthalten hätte. Dies sei selbst für einen Laien erkennbar gewesen. Die Vorinstanz qualifiziert die Aussagen des Beschwerdeführers gestützt auf diese objektiven Umstände als Schutzbehauptungen. Die von der Verteidigung im Berufungsverfahren eingereichten Fotos eines "gepressten Haschisch-Blocks" seien für den Beschwerdeführer nicht entlastend. Dass er die Pakete "nie gesehen" habe, stimme nachweislich nicht. Seine DNA-Spuren auf den sichergestellten Drogenpaketen und seine Aussagen zu den Übergaben in V.________ und U.________ belegen gemäss Vorinstanz das Gegenteil. Er habe die Drogenpakete erwiesenermassen in der Hand gehalten. Zudem sei ihm einmal ein Gramm Heroin geliefert worden, dessen Konsistenz er wahrgenommen haben müsse. Denn er habe angegeben, es sei warm gewesen, was nur den Schluss zulasse, dass er mit der Hand die Temperatur gefühlt habe.