Citation: 6B_632/2013 E. 2.4

2.4. Die im Zusammenhang mit den Aussagen anlässlich der polizeilichen Anhaltung und der Befragung durch das Statthalteramt vorgebrachte Rüge der Gehörsverletzung ist unbegründet. Der in Art. 29 Abs. 2 BV und Art. 3 Abs. 2 lit. c StPO gewährleistete Anspruch auf rechtliches Gehör verlangt, dass die Behörden die Vorbringen des vom Entscheid in seiner Rechtsstellung Betroffenen auch tatsächlich hören, prüfen und in der Entscheidfindung berücksichtigen. Die Behörde darf sich auf die wesentlichen Gesichtspunkte und Leitlinien beschränken und braucht sich nicht mit jedem sachverhaltlichen oder rechtlichen Einwand auseinanderzusetzen (BGE 138 I 232 E. 5.1 S. 237 mit Hinweisen). Das angefochtene Urteil erfüllt diese Anforderungen. Die Vorinstanz zeigt auf, weshalb sie auf die behaupteten Sprachschwierigkeiten nicht näher eingeht und setzt sich mit der Kritik betreffend die Einvernahme durch das Statthalteramt auseinander (Entscheid S. 5 f. und 8). Eine Verletzung des Gehörsanspruchs liegt nicht vor.