Citation: 6B_1119/2023 E. 3.1

3.1. Als Veruntreuung wird dem Beschwerdeführer zur Last gelegt, als Gesellschafter und Geschäftsführer der D.________ GmbH, die ihrerseits mit dem am xx.yy.2019 verstorbenen E.________ in einem Auftragsverhältnis gestanden habe, habe der Beschwerdeführer am 23. April 2019 von dessen Konto Fr. 16'000.-- und am 24. April 2019 Fr. 10'000.-- abgehoben. Die Vorinstanz erwägt, das Bankkonto von E.________ sei dem Beschwerdeführer anvertraut gewesen. Von den abgehobenen Fr. 26'000.-- seien insgesamt Fr. 19'947.05 rechtmässig durch den Beschwerdeführer verwendet worden. Fr. 3'000.-- habe er zudem verrechnen dürfen, weshalb in diesem Umfang kein Vermögensschaden eingetreten sei. Der Beschwerdeführer habe sich indes Fr. 6'000.-- unrechtmässig angeeignet, da er keinen Anspruch auf diesen Betrag gehabt habe. Diesen Betrag habe er genutzt, um sein eigenes Vermögen zu äufnen bzw. seinen Lebensunterhalt damit zu bestreiten. Der Vermögensschaden belaufe sich insgesamt auf Fr. 3'052.95 (Fr. 26'000.-- - Fr. 19'947.05 - Fr. 3'000.--). Der objektive Tatbestand sei erfüllt. Der Beschwerdeführer habe zudem im Wissen um die wirtschaftliche Fremdheit der Gelder sowie um die unrechtmässige Verwendung und in der Absicht, sich selber unrechtmässig zu bereichern, gehandelt und damit auch den subjektiven Tatbestand erfüllt. Die Vorinstanz spricht ihn der Veruntreuung nach Art. 138 Ziff. 1 StGB schuldig.