Citation: 8C_937/2014 E. A

Die 1973 geborene A.________ war seit März 2010 als Reinigungsangestellte tätig gewesen und dadurch bei der HDI-Gerling Industrie Versicherung AG unfallversichert. Wegen chronischer venöser Insuffizienz der beiden unteren Extremitäten liess sie am 21. November 2012 u.a. beidseits ein Magnastripping durchführen. Nach der Operation klagte A.________ über Gefühlsstörungen und motorische Einschränkungen am linken Fuss. Frau Dr. med. B.________, Fachärztin für Neurologie, stellte eine perioperative, peroneal betonte Ischiasläsion links im Rahmen des linksseitigen Varizenstrippings fest (Bericht vom 8. Januar 2013). Am 13. Dezember 2012 liess A.________ das Ereignis als Unfall melden. Gestützt auf eine vertrauensärztliche Beurteilung des Dr. med. C.________. Facharzt für Innere Medizin FMH, Zertifizierter medizinischer Gutachter SIM, vom 22. März 2013 verneinte die HDI-Gerling Industrie Versicherung AG mit Verfügung vom 9. Juli 2013 ihre Leistungspflicht. Daran hielt sie auf Einsprache hin fest (Einspracheentscheid vom 5. Februar 2014).