Citation: 8C_475/2017 E. 7.2

7.2. Vorliegend wird nur deshalb nicht auf das tatsächlich erzielte Einkommen abgestellt, weil die Versicherte ihre Restarbeitsfähigkeit in dem Sinne nicht voll ausschöpft, dass sie zwar in der ihr zumutbaren Tätigkeit, aber an einer Stelle arbeitet, bei der sie keinen branchenüblichen Lohn erzielt, sondern sich mit einem weit darunter liegenden Einkommen zufrieden gibt (E. 6.2). Unter diesen Umständen ist die Zugrundelegung des von der AXA ermittelten branchenüblichen Lohnes von Fr. 95'900.- als Invalideneinkommen bei der Bestimmung des Invaliditätsgrades nicht zu beanstanden. Damit wird insbesondere auch dem Grundsatz genüge getan, dass das Invalideneinkommen so konkret wie möglich festzustellen ist.