Citation: 6B_149/2017 E. 9.2

9.2. Die Vorinstanz erwägt, die unter Ziff. 2.4 lit. d) bb) und cc) der Anklageschrift genannten Verletzungen von E.________ seien ausgewiesen. Einerseits halte die Kantonspolizei in ihrem Interventionbericht am 10. Juli 2014 fest, dass sie vor Ort noch Prellungen und Quetschungen sowie Würgemale durch Fingermarken bei E.________ hätten feststellen können. Andererseits habe J.________ in ihrer Einvernahme angegeben, sie sei einmal bei der Familie zuhause gewesen; da habe sie gesehen, dass E.________ eine Schwellung unter der linken Wange gehabt habe. Sie habe eine rötlich verfärbte Schwellung unter dem linken Auge gehabt. Überdies seien die Prellungen an der Halswirbelsäule von E.________ durch den Arztbericht von Dr. med. K.________ vom 3. November 2014 ausgewiesen. Die Vorinstanz erachtet diese Verletzungen als einfache Körperverletzungen, da sie eine gewisse Behandlung und Heilungszeit erforderten und nicht nur eine vorübergehende harmlose Störung des Wohlbefindens mit sich gebracht hätten (Urteil S. 79 E. 8.d) bb).