Citation: 6B_780/2024 E. 3.5.1

3.5.1. Der Beschwerdeführer kritisiert, im Vergleich zu der im Verfahren 6B_1167/2020 erwähnten Busse von Fr. 600.-- falle die gegen ihn ausgesprochene Busse zu hoch aus. Dieser Kritik kann nicht gefolgt werden. Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung sind Vergleiche mit anderen Urteilen nur beschränkt aussagekräftig (vgl. BGE 135 IV 191 E. 3.1; Urteil 6B_823/2024 vom 30. Januar 2025 E. 2.2.2). Präjudizien aus der Rechtsprechung sind von vornherein für die Strafzumessung nur relevant, wenn die konkreten Tatumstände bekannt und annähernd vergleichbar sind (vgl. Urteil 6B_1385/2017 vom 3. August 2018 E. 2.7 mit Hinweis). In dem angerufenen Verfahren wurde die Strafzumessung nicht angefochten, sodass nicht alle Tatumstände zur Bestimmung der Bussenhöhe bekannt sind, die einen Vergleich zulassen würden.