Citation: 2C_99/2019 E. 3

Der Beschwerdeführer macht geltend, das Kantonsgericht habe seine Ausführungen nicht hinreichend gewürdigt und seinen Entscheid unzulänglich begründet, was seinen Anspruch auf rechtliches Gehör verletze (Art. 29 BV). Die Kritik ist unberechtigt: Das Kantonsgericht hat sich mit den entscheidrelevanten Darlegungen des Beschwerdeführers auseinandergesetzt und sein Urteil genügend begründet, zumal bereits das Amt für Migration und das Justiz- und Sicherheitsdepartement die vom Beschwerdeführer aufgeworfenen Fragen eingehend geprüft und dessen Kritik verworfen hatten. Unter diesen Umständen durfte das Kantonsgericht sein Urteil kurz halten und teilweise auch auf die vorinstanzlichen Entscheide verweisen. Der Beschwerdeführer konnte das kantonsgerichtliche Urteil dennoch sachgerecht anfechten. Praxisgemäss genügt, dass die Begründung eines Entscheids kurz die wesentlichen Überlegungen nennt, von denen die Behörde sich hat leiten lassen und auf die sie ihren Entscheid stützt; es ist nicht erforderlich, dass sie sich mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt (vgl. BGE 136 I 229 E. 5.2 S. 236, 184 E. 2.2.1 S. 188; je mit Hinweisen).