Citation: 9C_302/2020 E. 5.1

5.1. Gemäss Protokoll des Amtsgerichts X.________ über die nichtöffentliche Sitzung vom 20. Mai 2014 haben die Eheleute in Bezug auf die berufliche Vorsorge des Ehemannes in der Schweiz die folgende Vereinbarung getroffen: Der Antragsteller weise die Freizügigkeitsstiftung C.________ an, von seinem dort bestehenden Freizügigkeitsguthaben einen Betrag von Fr. 25'000.- auf ein von der Antraggegnerin noch zu bezeichnendes Freizügigkeitskonto zu zahlen. Vorbehaltlich eines weiteren vorhandenen Freizügigkeitsguthabens, welches im Verfahren noch nicht habe aufgeklärt werden können, sei damit der Vorsorgeausgleich in Bezug auf die "Pensionskasse" des Ehemannes erledigt. Der Antragsteller erkläre, dass dieses Freizügigkeitsguthaben bei der C.________ noch vorhanden sei und er sich verpflichte, bei der Teilung mitzuwirken. Dem Beschluss des Amtsgerichts X.________ vom 20. Mai 2014 ist zu entnehmen, dass die Eheleute über den Ausgleich der Anwartschaft des Antragstellers gegenüber der "Pensionskasse" in der Schweiz eine "wirksame Vereinbarung" geschlossen haben. Gegen die hälftige Teilung der in der Ehezeit erworbenen Austrittsleistung bestünden keine Bedenken. Sie entspreche sowohl der Rechtslage in der Schweiz als auch jener in Deutschland. Soweit die ehezeitliche Freizügigkeitsleistung nicht vollständig habe aufgeklärt werden können, bleibe der schuldrechtliche Versorgungsausgleich vorbehalten.