Citation: 6B_1148/2023 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer macht weiter eine Verletzung des Konzentrationsgrundsatzes bzw. des Grundsatzes der Einheit der Hauptverhandlung von Art. 340 Abs. 1 lit. a StPO, des Unmittelbarkeitsprinzips, des Beschleunigungsgebots nach Art. 5 und 84 Abs. 3 und 4 StPO und des rechtlichen Gehörs gemäss Art. 29 Abs. 2 BV geltend. Er rügt, die Vorinstanz habe ihren Entscheid erst am 24. Juni 2022, d.h. rund 15 Monate nach der Berufungsverhandlung vom 26. März 2021 gefällt. Nachvollziehbare oder sachliche Gründe dafür seien nicht ersichtlich. Zumindest hätte die Vorinstanz den Parteien vor ihrem Entscheid vom 24. Juni 2022 nochmals Gelegenheit geben müssen, sich zu allfälligen neuen und für das Urteil massgebenden Umständen zu äussern. Das Strafverfahren gegen ihn sei aufgrund der krassen Verletzung des Beschleunigungsgebots einzustellen. Es sei mit dem Grundsatz des fairen Verfahrens nicht vereinbar, wenn er nach so langer Zeit schwere Nachteile in Kauf nehmen müsse. Dies gelte insbesondere für seine berufliche Tätigkeit als Revisor und Treuhänder, für die ein guter Leumund von grosser Bedeutung sei. Die lange Verfahrensdauer sei für ihn als Treuhänder eine andauernde schwere psychische Belastung gewesen. Im Falle eines Schuldspruchs sei der gravierenden Verfahrensverzögerung und der Verletzung des Beschleunigungsgebots subeventualiter mit einer Strafbefreiung Rechnung zu tragen.