Citation: 5A_302/2013 E. 1.1

1.1. Die - rechtzeitig eingereichte - Beschwerde richtet sich gegen einen kantonal letztinstanzlichen, auf Rechtsmittel hin ergangenen Endentscheid in einer Kindesschutzsache (Art. 72 Abs. 2 Ziff. 6, Art. 75, Art. 90, Art. 100 Abs. 1 i.V.m. Art. 46 Abs. 1 lit. a BGG) ohne Vermögenswert (Urteil 5A_645/2010 vom 27. Dezember 2010 E. 1, nicht publ. in: BGE 137 III 67, betreffend Aufsicht über die Vormundschaftsbehörden gemäss der bis 31. Dezember 2012 geltenden Fassung von Ziff. 5 von Art. 72 Abs. 2 lit. b BGG). Die nicht näher bezeichnete Beschwerde ist deshalb als Beschwerde in Zivilsachen zu behandeln. C.________ ist am 9. November 2012 mündig geworden (Art. 14 ZGB in der bis 31. Dezember 2012 geltenden Fassung). Die Kindesschutzmassnahmen (Obhutsentzug etc.), deren Aufhebung die Beschwerdeführer nach wie vor anstreben, sind damit weggefallen (Peter Breitschmid, in: Basler Kommentar, Zivilgesetzbuch, 4. Aufl. 2010, N. 20 zu Art. 307 ZGB). Grundsätzlich haben sie an der Überprüfung dieser Massnahmen deshalb kein aktuelles und praktisches und damit kein schutzwürdiges Interesse im Sinne von Art. 76 Abs. 1 lit. b BGG mehr. Allerdings sind sie zur Tragung der Kosten der Unterbringung von C.________ verurteilt worden. Der dadurch bewirkte Nachteil dauert über das Ende der Unterbringung hinaus fort, so dass sie insoweit an der Beschwerdeführung ein genügendes Interesse haben.