Citation: 6B_395/2024 E. 1.7

1.7. Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers folgt die Vorinstanz durchaus spezialpräventiven Überlegungen, wenn sie den unbedingten Teil der Freiheitsstrafe auf 12 Monate festsetzt. Sie legt den Grund für die vorliegend angefochtene Höhe der unbedingten Strafe explizit dar: es soll eine Abschreckung bewirkt werden. Damit lässt sich die Vorinstanz in der Ausübung ihres Ermessens im Hinblick auf die Festlegung des unbedingten Teils der Freiheitsstrafe von folgenorientierten Überlegungen leiten (vgl. Urteil 6B_1321/2016 vom 8. Mai 2017 E. 2.4). Zusammenfassend ist somit festzuhalten, dass sich aus den Erwägungen der Vorinstanz kein missbräuchliches Nichtberücksichtigen oder falsches Gewichten massgeblicher Gesichtspunkte ergibt, das eine Verletzung von Bundesrecht darstellen würde.