Citation: 6B_468/2017 E. 2.5

2.5. Der Beschwerdeführer macht für den Fall der Urteilsbestätigung im Eventualstandpunkt geltend, die LKW-Fahrer hätten nach ihren Äusserungen nur leicht abbremsen müssen. Ein besonders rücksichtsloses Verhalten könne ihm nicht nachgewiesen werden. Gemäss Art. 90 Abs. 2 SVG wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft, wer durch grobe Verletzung der Verkehrsregeln eine ernstliche Gefahr für die Sicherheit anderer hervorruft oder in Kauf nimmt (zur Rechtsprechung Urteile 6B_316/2017 vom 7. Juni 2017 E. 1.2 und 6B_127/2017 vom 23. Juni 2017 E. 3.2). Der Beschwerdeführer war "mit einem offenen Cabriolet unterwegs" (Beschwerde S. 5) und überholte einen LKW-Anhängerzug in einer Weise, dass der entgegenkommende 5-Achser-Tanklastwagen abbremsen musste, um eine Kollision zu vermeiden. Auch A.________ ging "sofort vom Gaspedal". Nach der Vorinstanz bewirkte der Beschwerdeführer zumindest eine erhöhte abstrakte Gefahr (Urteil S. 7). Er habe seine Fahrt zügig fortsetzen wollen, was der voranfahrende LKW nicht erlaubt habe, da er nach Aufhebung der Geschwindigkeitsbeschränkung von 50 km/h die Geschwindigkeit nicht wesentlich erhöht habe. Das Überholmanöver sei als rücksichtslos zu werten (Urteil S. 7). Die Beurteilung verletzt kein Bundesrecht.