Citation: 6B_127/2022 E. 1.4.2

1.4.2. Soweit der Beschwerdeführer beanstandet, die Vorinstanz habe augenfällige Widersprüche in den Aussagen von B.________ unbeachtet gelassen, unterlässt er es darzutun, weshalb deswegen der Beweiswert gerade der bedeutsamen, belastenden Aussagen von B.________, wonach der Beschwerdeführer der Chauffeur gewesen sei, erheblich reduziert und diese Aussagen falsch wären. Der Beschwerdeführer betont insoweit einzig eine geschmälerte Glaubwürdigkeit von B.________. Der Glaubwürdigkeit der aussagenden Person kommt jedoch im Vergleich zur Glaubhaftigkeit einzelner ihrer Aussagen nur untergeordnete Bedeutung zu (BGE 147 IV 534 E. 2.3.3 mit Hinweisen). Gründe, weshalb B.________ den Beschwerdeführer fälschlicherweise beschuldigen sollte, verneint die Vorinstanz nachvollziehbar und ohne in Willkür zu verfallen. Auch unter Berücksichtigung der vom Beschwerdeführer vorgebrachten Annahme, B.________ habe mit der Nennung des Namens des Beschwerdeführers generell eine Verbesserung seiner Situation, etwa eine Überstellung in ein "besseres Gefängnis", erreichen wollen und ihm sei dies gelungen, wird nicht ersichtlich, warum er eine Falschbeschuldigung hätte vornehmen sollen. Dass er eine Drittperson hätte schützen wollen und deshalb den Beschwerdeführer zu Unrecht bezichtigt hätte, lässt sich einzig den Aussagen von E.________ entnehmen. Inwiefern solches auch C.________ ausgesagt hätte, wie der Beschwerdeführer vorbringt, und weshalb die Vorinstanz dessen Aussagen hätte folgen sollen, legt der Beschwerdeführer nicht dar. Die Aussagen von E.________ bzw. deren Beweiswert relativiert die Vorinstanz alsdann nachvollziehbar. Der Beschwerdeführer stellt dieser Beweiswürdigung lediglich seine eigene Sichtweise gegenüber. Wenn er anführt, E.________ und B.________ hätten sich im Gefängnis trotz verschiedener Muttersprachen genügend austauschen können, die von der Vorinstanz angenommene (getrennte) Unterbringungssituation jener zwei Personen entspreche nicht dem in schweizerischen Gefängnissen gelebten Alltag und typischerweise würden die Delikte unter den Insassen jeweils nicht in allen Details erläutert, bringt er blosse Erklärungen vor, weshalb die nach der vorinstanzlichen Ansicht zu erheblichen Zweifeln führenden Gegebenheiten nicht bestanden haben sollen. Warum die Annahme dieser Gegebenheiten und die darauf gestützten erheblichen Zweifel geradezu unhaltbar wären, zeigt er damit nicht auf. Für den Nachweis von Willkür genügt es nicht, dass eine andere Argumentation ebenfalls denkbar wäre (vgl. E. 1.2.2 oben). Dass die Vorinstanz die belastenden Aussagen von B.________ als glaubhaft einstuft und zulasten des Beschwerdeführers heranzieht, ist ihr nicht als Willkürverletzung vorzuwerfen.