Citation: 1C_7/2015 E. 1.3

1.3. Die Beschwerdeführer haben am vorinstanzlichen Verfahren teilgenommen und sind als Eigentümer oder Mieter von Liegenschaften innerhalb des Einspracheperimeters durch den angefochtenen Entscheid besonders berührt (Art. 89 Abs. 1 lit. a und b BGG; BGE 128 II 168 E. 2.3 und 2.4 S. 171 f.). Sie haben daher grundsätzlich ein schutzwürdiges Interesse an der Aufhebung oder Änderung des angefochtenen Entscheids (Art. 89 Abs. 1 lit. c BGG). Dieses Rechtsschutzinteresse muss aktuell sein, d.h. aufgrund der Gegebenheiten im Urteilszeitpunkt vorliegen, weshalb diesbezüglich das Novenverbot gemäss Art. 99 Abs. 1 BGG nicht zum Tragen kommt (Urteil 1B_244/2011 vom 24. Juni 2011 E. 2.4, nicht publ. in BGE 137 IV 177). Demnach ist das Schreiben des Grundeigentümers vom 2. Oktober 2015 zu berücksichtigen, in dem er den sofortigen Widerruf seiner Zustimmung zum Baugesuch erklärte und geltend machte, damit sei das Rechtsschutzinteresse an der Beurteilung des Baugesuchs nachträglich dahingefallen. Die Beschwerdegegnerin 1 wendete in ihrem Antwortschreiben vom 16. Oktober 2015 ein, der Widerruf sei wirkungslos, weil der Grundeigentümer sich in einem Mietvertrag verpflichtet habe, die für das Baugesuch erforderlichen Unterschriften und Zustimmungen zu leisten.