Citation: 9C_354/2015 E. 6.4

6.4. Aus der Gesamtbetrachtung ergibt sich, dass im ZMB-Gutachten sowohl eine gesundheitliche Beeinträchtigung von erheblichem Schweregrad als auch deren funktionelle Auswirkungen in erwerblicher Sicht objektiv (vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG), kohärent und widerspruchsfrei mit überwiegender Wahrscheinlichkeit ausgewiesen sind. Mithin kann der gutachterlichen Einschätzung der Arbeitsfähigkeit (Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von 50 %) gefolgt werden. Soweit der Beschwerdeführer eine teilweise Arbeitsfähigkeit ausschliesst, ist er noch in der aufgegebenen Überwindbarkeitsvermutung verhaftet, welche die Auffassung begünstigte, die Überwindbarkeit sei unteilbar (BGE 141 V 281 E. 3.4.2.2 S. 294).