Citation: I 809/06 23.11.2007 E. A

A.a Der 1956 geborene, in X.________ wohnhafte P.________ ist seit einem Unfall am 8. August 2003 Paraplegiker und für die Fortbewegung auf den von einem "Swiss-Trac"-Antrieb gezogenen Handrollstuhl angewiesen. Er arbeitet teilzeitlich als PR/Medien-Assistent in X.________. Am 17. November 2003 meldete er sich bei der IV-Stelle des Kantons Graubünden zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung an. Mit Verfügungen vom 10. November 2004 und 14. Januar 2005 erteilte diese Kostengutsprache für invaliditätsbedingte bauliche Änderungen am Arbeitsplatz und im Wohnbereich sowie die leihweise Abgabe von zwei Treppenliften. Zudem sprach sie ihm ab 1. Mai 2005 eine ganze Rente zu. Alle Verfügungen erwuchsen in Rechtskraft. A.b Am 7. Mai 2004 stellte P.________ das Gesuch um Übernahme der Mehrkosten für das Automatikgetriebe am Neuwagen und der Kosten der behinderungsbedingten Abänderungen des Fahrzeugs, der Übungs- und Vorbereitungsfahrten für die obligatorische Kontrollfahrt sowie für die Abnahme und Prüfung des Fahrzeuges durch das kantonale Strassenverkehrsamt. Mit Verfügung vom 11. März 2005 leistete die IV-Stelle Kostengutsprache für invaliditätsbedingte Änderungen am Motorfahrzeug in Höhe von Fr. 22'551.60. Die dagegen erhobene Einsprache hiess der Rechtsdienst der IV-Stelle mit Entscheid vom 9. Dezember 2005 teilweise gut. Er wies die Sache zu Abklärungen bezüglich der elektrischen Schwenktüre und der Frage der Vergütung von Amortisationsbeiträgen sowie von Kosten für die Fahrstunden zurück, wobei er erwog, dass die Invalidenversicherung für das serienmässig eingebaute Automatikgetriebe keine Leistungen zu erbringen habe, da keine invaliditätsbedingte Abänderung vorliege bzw. kein Umbau vorgenommen worden sei. Die IV-Stelle habe zu Recht auch keinen Beitrag an die Kosten der Standheizung ausgerichtet. Kosten für die Fahrstunden seien nur zu erstatten, wenn Anspruch auf ein Motorfahrzeug (resp. Amortisationsbeiträge) bestehe, was beides von der Verwaltung zunächst noch zu prüfen sei. A.c Mit Verfügung vom 21. Februar 2006 lehnte die IV-Stelle den Anspruch auf Amortisationsbeiträge gestützt auf eine Stellungnahme der Hilfsmittelberatung Y.________ für Behinderte vom 10. Februar 2006 mit der Begründung ab, der Versicherte benutze nach eigenen Angaben den Personenwagen nur bei sehr schlechten Witterungsbedingungen für den Weg zur Arbeit; er sei somit nicht invaliditätsbedingt zur Überwindung des Arbeitsweges auf ein Motorfahrzeug angewiesen, wie dies für die Zusprache von Amortisationsbeiträgen gemäss Kreisschreiben des Bundes zu verlangen sei. Die dagegen erhobene Einsprache wies sie mit Entscheid vom 18. April 2006 ab.