Citation: 6B_657/2017 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer zitiert lediglich einen Absatz aus den drei Seiten umfassenden Erwägungen der Vorinstanz zum Tatbestand der Drohung (Beschwerde S. 14 Ziff. 12). Es trifft zu, dass die Vorinstanz im vom Beschwerdeführer wiedergegebenen Absatz (angefochtener Entscheid S. 10) die Schnittgeste am Hals nicht ausdrücklich erwähnt. Im folgenden Absatz tut sie dies jedoch. Zudem hält sie am Anfang ihrer Erwägungen zu Art. 180 StGB fest, nach der Einstellungsverfügung sei unbestritten, dass der Beschwerdegegner dem Beschwerdeführer gedroht habe, ihn ins Gebüsch zu werfen, und der Beschwerdegegner eine Schnittgeste am Hals gemacht habe (angefochtener Entscheid S. 8 E. 6.1). Die Vorinstanz hat demnach die Schnittgeste berücksichtigt. Damit ist der Argumentation des Beschwerdeführers die Grundlage entzogen. Die Vorinstanz begründet hinreichend, weshalb sie in Übereinstimmung mit der Staatsanwaltschaft eine schwere Drohung, die den Beschwerdeführer in Schrecken oder Angst versetzt hätte, verneint. Ein Begründungsmangel und damit eine Verletzung von Art. 29 Abs. 2 BV kann ihr nicht vorgeworfen werden. Die Beschwerde ist auch insoweit unbegründet.