Citation: 1C_292/2022 E. 2.4

2.4. Der Beschwerdeführer beantragt, er sei von sämtlichen Kosten für die vorinstanzlichen Verfahren zu befreien und es sei ihm für diese Verfahren eine angemessene Parteientschädigung zuzusprechen. Zur Begründung verweist er auf die falsche Rechtsmittelbelehrung der Baukommission und die Zuständigkeitskonflikte zwischen Bezirksrat und Baurekursgericht, die ihm nicht anzulasten seien. Der Antrag ist unbegründet. Wie dargelegt war die selbständige, auf das Datenschutzgesetz gestützte Anfechtung der (teilweisen) Akteneinsichtsverweigerung unzulässig, und der Beschwerdeführer, bzw. sein Anwalt, hätten dies trotz der fehlerhaften Rechtsmittelbelehrung erkennen können und müssen. Die kantonalen Vorinstanzen haben kein Bundesrecht verletzt, indem sie ihm (teilweise) Kosten auferlegten und keine Entschädigungen zusprachen. Es rechtfertigt sich daher nicht, die vorinstanzlichen Kosten- und Entschädigungsregelungen abzuändern. Dies umso weniger, als der Bezirksrat der falschen Rechtsmittelbelehrung Rechnung getragen und im Beschluss vom 4. September 2020 auf die Erhebung von Kosten verzichtet hat. Den Nichteintretensentscheid des Baurekursgerichts vom 15. Dezember 2020 hat der Beschwerdeführer gar nicht angefochten.