Citation: I 526/06 31.10.2006 E. 4

4.1 Das Einkommen, welches die Beschwerdeführerin ohne Invalidität erzielen könnte (Valideneinkommen) hat die IV-Stelle in ihrem vorinstanzlich bestätigten Einspracheentscheid vom 23. Dezember 2005 entsprechend dem von der SUVA angenommenen Valideneinkommen bei einem Pensum von 80 % (vgl. den die Unfallversicherung betreffenden rechtskräftigen Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 14. Juni 2005) festgesetzt. Es handelt sich dabei um den Verdienst von Fr. 3'410.70, den die Versicherte gemäss Angaben der Spitex im Jahre 2004 als Hilfspflegerin monatlich hätte erzielen können. Die IV-Stelle hat diesen zudem entsprechend der Rentenabstufung rückwirkend der jeweiligen Nominallohnentwicklung angepasst. Was die Beschwerdeführerin dagegen vorbringt, vermag nicht zu überzeugen. Insbesondere erscheint es nicht als überwiegend wahrscheinlich, dass sie bei Dr. med. M.________, Facharzt FMH für Orthopädische Chirurgie, eine Stelle als Hilfstherapeutin angetreten hätte. In einem Schreiben vom 17. April 2000 bestätigte dieser zwar, dass die Versicherte "quasi als Hilfstherapeutin" bei ihm hätte tätig werden sollen. Er machte jedoch keine genauen Angaben bezüglich vorgesehenem Lohn und Arbeitspensum. Im Idealfall hätte sie dort Fr. 3'500.- im Monat, bei einem Beschäftigungsgrad von ca. 32 Stunden in der Woche verdient. Dr. med. M.________ hielt jedoch fest, dass ein Vertrag nie zustande gekommen und die Tätigkeit nie ausgeführt worden sei. 4.2 Das Invalideneinkommen hat die IV-Stelle ausgehend von den Werten der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) und eines so genannten leidensbedingten Abzugs (BGE 126 V 79 f. Erw. 5b) von 15 % bestimmt. Dieses Vorgehen wird von der Beschwerdeführerin nicht in Frage gestellt. Laut den im Einspracheentscheid vom 23. Dezember 2005 dargelegten Berechnungen ergibt sich daraus eine behinderungsbedingte Erwerbseinbusse von 43,5 % und ein gewichteter Invaliditätsgrad für den erwerblichen Bereich von 34,8 % (43,5 % x 0,8). Mit der Einschränkung im Haushalt von 16 %, entsprechend einem mit 20 % gewichteten Behinderungsgrad von 3,2 %, resultiert gesamthaft ein Invaliditätsgrad von 38 %, der keinen Rentenanspruch begründet. Weil die 60%ige Arbeitsfähigkeit aus medizinischer Sicht spätestens ab Juni 2003 ausgewiesen ist, wurde die Rente mit Recht gestützt auf Art. 88a Abs. 1 IVV ab Ende September aufgehoben.