Citation: 1C_686/2021 E. 5.5

5.5. Aufgrund der Feststellungen des Verwaltungsgerichts ist davon auszugehen, dass die Anlage zu erheblichen (wenn auch möglicherweiser nicht übermässigen) und nach dem Stand der Technik vermeidbaren Lichtimmissionen bei den Beschwerdegegnern führt, was bei Erteilung der Baubewilligung nicht erkennbar war. Die Aufständerung der Anlage ist geeignet, die Lichtreflexionen zu verhindern oder zumindest erheblich zu reduzieren, ohne die Energieleistung der Anlage zu beeinträchtigen. Die Kosten dieser Massnahme sind zwar nicht gering, erscheinen aber unter den Umständen (auch unter Berücksichtigung von Lebensdauer und Ertrag der Anlage) nicht unverhältnismässig. Unter diesen Umständen durften die Vorinstanzen ohne Verletzung von Bundesrecht davon ausgehen, dass die öffentlichen und privaten Interessen an der Herstellung des rechtmässigen Zustands das Interesse des Beschwerdeführers an der unveränderten Beibehaltung seiner Anlage und der Vermeidung weiterer Kosten überwiegen.