Citation: 5A_637/2018 E. 8.2

8.2. Dazu führt der Beschwerdeführer aus, er sehe durchaus ein, dass im Verhältnis zur Beschwerdegegnerin Handlungsbedarf bestehe, und er sei auch bereit, sich auf die sozialpädagogische Familienbegleitung einzulassen. Nach dem Willen des Kantonsgerichts solle die Mediation dazu dienen, die Kontakte konfliktfreier zu gestalten und die Eltern zu befähigen, streitfrei miteinander zu kommunizieren und von ihren hochstrittigen Verhaltensweisen Abstand zu nehmen. Wohl sei die Anordnung einer Mediation zulässig. Vorliegend übersehe das Kantonsgericht aber, dass das Verhältnis zwischen den Parteien seit der Trennung, d.h. seit 2014 und damit seit mehr als vier Jahren strittig sei und sich die Situation zufolge der langen Verfahrensdauer verschärft habe. Dass fünf Mediationssitzungen daran etwas ändern sollten, sei nicht nachvollziehbar.