Citation: 8C_822/2019 E. 3.2.2

3.2.2. Diese das Verfahrensrecht betreffende Rüge ist nicht stichhaltig. Entgegen den Vorbringen des Beschwerdeführers hat sich die Vorinstanz nicht an ihre Feststellungen in ihrem Entscheid vom 19. März 2018 gebunden gesehen. Vielmehr hat sie unter Hinweis auf diese, mithin ohne sie im Einzelnen zu wiederholen, aufgrund seines nicht mehr nur als leicht fahrlässig zu wertenden Verhaltens geschlossen, der gute Glaube könne jedenfalls ab 1. Mai 2016 nicht mehr vorgelegen haben. Mit diesem Vorgehen hat sie den Anspruch auf das rechtliche Gehör nicht verletzt, zumal dieses nicht verlangt, dass sich die Begründung mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt (BGE 142 II 49 E. 9.2 S. 65). Der Beschwerdeführer macht im Übrigen auch nicht geltend, das kantonale Gericht habe sich auf Beweismittel oder Rechtsnormen berufen, mit deren Erheblichkeit er nicht habe rechnen können (vgl. BGE 128 V 272 E. 5b/bb S. 278 mit Hinweisen). Vielmehr wiederholt er in der bundesgerichtlichen Beschwerde wortwörtlich die Vorbringen, die er schon im vorinstanzlichen Verfahren geltend gemacht hatte.