Citation: 4A_284/2018 E. 4.4

4.4. Unbegründet ist zudem die Rüge des Beschwerdeführers, das Schiedsgericht habe sich mit den Argumenten samt eingereichten französischen Gerichtsentscheiden nicht auseinandergesetzt, wonach unter Druck erfolgte Rücktrittserklärungen nach französischem Recht nicht wirksam seien und er seine Rücktrittserklärung nach dem anwendbaren französischen Recht bis zum 30. April 2015 wirksam habe zurücknehmen können. Das Schiedsgericht hat im angefochtenen Entscheid eingehend geprüft, ob der Beschwerdeführer nach dem anwendbaren französischen Recht wirksam als Präsident der IFAF zurückgetreten war. Es ging dabei ausdrücklich darauf ein, ob die Erklärung des Beschwerdeführers unter Zwang ( "under duress") oder aus freien Stücken erfolgte. Eine Gehörsverletzung lässt sich auch nicht damit begründen, dass das Schiedsgericht die vom Beschwerdeführer vertretene Rechtsauffassung zur Möglichkeit der Rücknahme einer Rücktrittserklärung nach französischem Recht zurückwies, indem es den gemäss E-Mail vom 3. Februar 2015 per 30. April 2015 erklärten Rücktritt als sofort wirksam erachtete und eine spätere Rücknahme der Erklärung ausschloss. Ebenso wenig war das Schiedsgericht unter dem Gesichtspunkt des rechtlichen Gehörs verpflichtet, sich im Schiedsentscheid ausdrücklich mit den eingereichten französischen Gerichtsentscheiden auseinanderzusetzen.