Citation: 6B_1305/2023 E. 7.4.2

7.4.2. Die erste Instanz verurteilte den Beschwerdeführer für die Hinderung einer Amtshandlung zu einer bedingten Geldstrafe von 10 Tagessätzen zu Fr. 50.--, insgesamt Fr. 500.--, und einer unbedingten Verbindungsbusse von Fr. 50.-- (vgl. erstinstanzliches Urteil S. 16 f.). Die Vorinstanz erachtet die von der ersten Instanz ausgesprochene Geldstrafe von 10 Tagessätzen sowie die Verbindungsbusse von Fr. 50.-- in ihrer Summe als mild, weshalb sie unter keinem Titel herabgesetzt werden könne. Andererseits hält sie fest, dass eine Erhöhung der Strafe ausgeschlossen sei, da nur der Beschwerdeführer Berufung erhoben habe (vgl. Urteil S. 14). Sie verurteilt ihn zu einer bedingten Geldstrafe von 10 Tagessätzen zu Fr. 140.--, insgesamt Fr. 1'400.--, sowie zu einer unbedingten Verbindungsbusse in Höhe von Fr. 300.--, wobei sie davon ausgeht, dass bereits die erste Instanz die 10 Tagessätze zu Fr. 50.-- zusammen mit der Verbindungsbusse in Höhe von Fr. 50.-- in ihrer Summe als schuldangemessen betrachtet habe. Mit diesem Vorgehen erhöht die Vorinstanz den unbedingt zu vollziehenden Teil der Strafe und verletzt das Verschlechterungsverbot. In Bezug auf die Verbindungsbusse zeigt sich, dass das angefochtene Urteil im Vergleich zum erstinstanzlichen Urteil einschneidender ausfällt, indem die Verbindungsbusse der ersten Instanz ca. 9 % (Fr. 50.-- / Fr. 550.--) der schuldangemessenen Sanktion ausmacht, während sich jene der Vorinstanz auf ca. 17.6 % (Fr. 300.-- / Fr. 1'700.--) der schuldangemessenen Sanktion beläuft. Die Höhe der ausgefällten Verbindungsbusse verletzt mithin Bundesrecht. Ebenfalls lässt sich eine Verletzung von Bundesrecht erkennen, vergleicht man die von der Erstinstanz ausgesprochene Ersatzfreiheitsstrafe mit jener der Vorinstanz, welche für den Fall der Nichtbezahlung der Busse angeordnet wird (vgl. Urteil 6B_1227/2023 vom 10. Januar 2024 E. 4.3.2). Die erste Instanz spricht für die Busse (bestehend aus Verbindungsbusse von Fr. 50.-- sowie Übertretungsbusse von Fr. 100.--) eine Ersatzfreiheitstrafe von einem Tag aus. Die Vorinstanz erhöht diese in unzulässiger Weise auf drei Tage (bei einer Verbindungsbusse von Fr. 300.-- sowie einer Übertretungsbusse von Fr. 30.--). Auch damit verstösst sie gegen das Verschlechterungsverbot im Sinne von Art. 391 Abs. 2 StPO. Die Beschwerde ist in diesem Punkt gutzuheissen.