Citation: 8C_1059/2008 27.02.2009 E. 4

Es ist unbestritten, dass der Beschwerdeführer nicht weiss, wodurch er sich verletzt hat. Ob es sich um einen Fremdkörper gehandelt hat, der als ungewöhnlicher äusserer Faktor zu qualifizieren wäre, kann daher nicht beurteilt werden. Die Beschwerdebegründung, wonach eine Zahnverletzung beim Verzehr eines panierten Schnitzels ausserhalb des Alltäglichen und Üblichen liege - so die Definition der Ungewöhnlichkeit (BGE 134 V 72 E. 4.1 S. 76) - greift insofern zu kurz. Auf die Einwirkung eines ungewöhnlichen äusseren Faktors kann auch nicht geschlossen werden aufgrund der Tatsache, dass sich der Beschwerdeführer am 29. Dezember 2006 wegen einer Wurzelfraktur behandeln lassen musste und der fragliche Zahn nach Angaben des Zahnarztes zuvor intakt war. Dass sich der Versicherte die Verletzung durch einen Unfall zugezogen hat, bleibt damit unbewiesen und eine Leistungspflicht des Unfallversicherers entfällt nach der dargelegten Rechtsprechung.