Citation: 6B_835/2007 06.02.2008 E. 1

Am 26. Mai 2003 verurteilte die Bezirksgerichtliche Kommission Arbon X.________ wegen mehrfacher Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz zu neun Monaten Gefängnis, bedingt aufgeschoben bei einer Probezeit von drei Jahren, sowie zu einer Busse von Fr. 1'000.--. Während der Probezeit habe er sich gemäss den Weisungen des Strafvollzugsbeamten einer Kontrolle seiner Drogenabstinenz zu unterziehen. Am 19. August 2005 beantragte die Staatsanwaltschaft den Vollzug der bedingt ausgesprochenen Freiheitsstrafe. X.________ habe trotz förmlicher Verwarnung den Hanfkonsum nicht eingestellt und sei auch nicht bereit dazu. Die Bezirksgerichtliche Kommission verzichtete mit Urteil vom 24. Februar 2006 auf den Widerruf, verlängerte indessen die Probezeit auf 4 1/2 Jahre. X.________ konsumierte weiterhin Hanf, und zu den festgelegten Urinproben erschien er nicht. Die Bezirksgerichtliche Kommission erklärte die Strafe von neun Monaten Gefängnis deshalb mit Urteil vom 31. August 2007 als vollziehbar. X.________ reichte dagegen Beschwerde beim Obergericht des Kantons Thurgau ein. Er sei jetzt bereit, einen Entzug zu machen, und werde am 10. Oktober 2007 in die Klinik Münsterlingen eintreten. Der Ernst der Lage sei ihm nun bewusst geworden, und er werde definitiv mit dem Drogenkonsum aufhören. Das Obergericht wies die Beschwerde am 12. November 2007 ab. X.________ wendet sich mit Beschwerde in Strafsachen ans Bundesgericht und beantragt, die Strafe von neun Monaten Gefängnis sei aufzuheben. Sie sei in gemeinnützige Arbeit oder eine ähnliche Sanktion - ohne Freiheitsentzug - umzuwandeln. Es sei die Abgabe von regelmässigen Urinproben anzuordnen.