Citation: 4A_155/2019 E. 6.2

6.2. Die Vorinstanz legte ihrer Beurteilung nachfolgendes Verhältnis zwischen Fixlohn und variablen Vergütungen zugrunde. Die Parteien beanstanden die aufgeführten Zahlen hinsichtlich des Bonus nicht. Demgegenüber enthält die von der Beschwerdeführerin angeführte Zahlenreihe hinsichtlich des Fixlohns in den Jahren 2005-2009 zwar geringfügige Abweichungen, ohne dass sie aber eine willkürliche Sachverhaltsfeststellung durch die Vorinstanz rügt. Somit ist auch nachfolgend von den von der Vorinstanz festgestellten Beträgen auszugehen, nämlich: Grundlohn (brutto) Bonus (BRUTTO X-Awards Total (brutto) 2005 112'500.-- 180'000.-- --- 292'500.-- 2006 127'500.-- 190'000.-- --- 317'500.-- 2007 138'333.-- 175'000.-- --- 313'333.-- 2008 152'500.-- 75'000.-- --- 227'500.-- 2009 167'500.-- 11'000.-- --- 178'500.-- 2010 180'000.-- 222'000.-- 228'000.--* 630'000.-- 2011 180'000.-- 162'000.-- 138'000.--** 480'000.-- 2012 180'000.-- umstritten --- Grundlohn (brutto) Bonus (BRUTTO X-Awards Total (brutto) 2005 112'500.-- 180'000.-- --- 292'500.-- 2006 127'500.-- 190'000.-- --- 317'500.-- 2007 138'333.-- 175'000.-- --- 313'333.-- 2008 152'500.-- 75'000.-- --- 227'500.-- 2009 167'500.-- 11'000.-- --- 178'500.-- 2010 180'000.-- 222'000.-- 228'000.--* 630'000.-- 2011 180'000.-- 162'000.-- 138'000.--** 480'000.-- 2012 180'000.-- umstritten --- * Entstehung der Anwartschaft per 26. Februar 2010 ** Entstehung der Anwartschaft per 28. Februar 2011 Die Vorinstanz erwog sodann, aus diesen Zahlen ergebe sich, dass der Beschwerdegegner nur gerade zwei Mal, nämlich in den Jahren 2008 und 2009, einen Bonus erhalten habe, der den Grundlohn nicht überstiegen habe. Der durchschnittliche Grundlohn habe in den sieben Jahren seit 2005 Fr. 151'190.--, der Bonusdurchschnitt inkl. X-Awards aber Fr. 197'286.-- betragen. Hinzu komme, dass selbst für die beiden Jahre 2008 und 2009, in denen das Geschäftsergebnis unbestrittenermassen sehr schlecht ausgefallen sei und die Beschwerdeführerin einen grossen Verlust erlitten habe, ein Bonus ausbezahlt worden sei und die verhältnismässig kleinen Boni für diese beiden Jahre durch diejenigen der Folgejahre wettgemacht worden seien. Unter diesen Umständen seien die Boni nicht bloss akzessorisch gewesen, sondern Lohnbestandteil.