Citation: 4A_433/2007 11.12.2007 E. 5

Die Vorinstanz stellte fest, die Beschwerdeführerin habe erstmals vor Obergericht behauptet, der Beschwerdegegner habe Art und Umfang ihrer Tätigkeiten der Strafanzeige gegen einen seiner Schuldner entnehmen können. Die Vorinstanz trat darauf wegen des Novenverbots gemäss § 205 Abs. 1 ZPO/ZG nicht ein. In der Beschwerde wird gerügt, die Vorinstanz habe übersehen, dass Art und Umfang der in Auftrag gegebenen Tätigkeiten zur Einleitung eines gegen D.________ gerichteten Strafverfahrens vom Beschwerdegegner "bereits anlässlich der Klage als Beilage 20 und im Rahmen der Klagebeantwortung auf den Seiten 7 - 8 sowie in der dortigen Beilage 4 eingebracht" worden sei. An der angeführten Stelle der Klageantwort wird jedoch die Behauptung, Art und Umfang der Tätigkeit der Beschwerdeführerin ergebe sich aus der Strafanzeige, nicht erhoben, sondern allgemein auf Bemühungen im Hinblick auf das Strafverfahren hingewiesen. Eine willkürliche Sachverhaltsfeststellung, sollte denn eine solche hinreichend gerügt sein, ist nicht erkennbar.