Citation: 9C_726/2017 E. 3

Das kantonale Gericht erwog, gemäss ABI-Gutachten vom 8. Juni 2016 leide die Beschwerdeführerin an einer rezidivierenden depressiven Störung, gegenwärtig leichtgradige Episode, welche die Arbeitsfähigkeit sowohl in der angestammten Tätigkeit als Raumpflegerin als auch in jeder anderen Tätigkeit um 20 % einschränke. Aus neuropsychologischer Sicht lasse sich zufolge schlechter Kooperation keine reproduzierbare Einschränkung der Arbeitsfähigkeit feststellen. Ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit seien die chronischen Kopfschmerzen und ein Status nach Hirninfarkt am 3. Juni 2012. Die Restarbeitsfähigkeit von 80 % könne vollschichtig bei reduzierter Leistung oder stundenweise im Reinigungsbereich umgesetzt werden. Diese Einschätzung gelte ab April 2016. Nach dem Hirninfarkt im Juni 2012 sowie nach einem Sprunggelenksbruch links im Juli 2014 habe jeweils eine befristete vollständige Arbeitsunfähigkeit von einigen Wochen im Rahmen der Rekonvaleszenz bestanden. Weitere Hinweise für eine längerdauernde höhergradige Arbeitsunfähigkeit bestünden nicht. Was die Beschwerdeführerin gegen das ABI-Gutachten vorbringe, verfange nicht, weshalb diesem Beweiskraft zukomme. Folglich habe die IV-Stelle den Rentenanspruch zu Recht verneint.