Citation: U 300/01 29.05.2002 E. 3

3.- Nach der Rechtsprechung ist die Verwaltung verpflichtet, im Rahmen einer so genannten prozessualen Revision auf eine formell rechtskräftige Verfügung zurückzukommen, wenn neue Tatsachen oder neue Beweismittel entdeckt werden, die geeignet sind, zu einer anderen rechtlichen Beurteilung zu führen (BGE 126 V 24 Erw. 4b, 46 Erw. 2b, je mit Hinweisen). Das Kantonsgericht hat unter Hinweis auf die Rechtsprechung zu den Begriffen der neuen Tatsache und des neuen Beweismittels (BGE 110 V 138 Erw. 2) in einlässlicher Würdigung der medizinischen Akten richtig festgestellt, dass diese keine abweichende Beurteilung der Kausalitätsfrage zulassen. Insbesondere fehlt der Nachweis einer unfallbedingten organischen Schädigung, welche als wahrscheinliche Ursache für die massiven psychischen Beschwerden zu betrachten wäre. In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde werden keine stichhaltigen Einwendungen gegen die Auffassung der Vorinstanz, wonach die SUVA eine prozessuale Revision der formell rechtskräftigen Verfügung vom 2. September 1996 zu Recht abgelehnt habe, vorgebracht. Namentlich ist diese Verfügung auch nicht mit derart schwerwiegenden Mängeln behaftet, dass auf deren Nichtigkeit geschlossen werden müsste.