Citation: 4A_308/2024 E. 4.6

4.6. Die Beschwerdeführerinnen greifen zwar die Erwägung des Schiedsgerichts als "nachweislich unrichtig" an, sie hätten für die Jahre 2014 bis 2018 keine Wettbewerbsverletzung behauptet (Schiedsspruch Rz. 365 S. 98 in fine und Fn. 59). Zur Begründung verweisen sie aber wiederum auf ihre Ausführungen im Kapitel 4.4.2 des Post Hearing Briefs (insb. auf die Rzn. 193-200), wo sie insbesondere dargelegt hätten, dass die Beschwerdegegnerin auch in den Jahren 2015 bis 2018 ihre marktbeherrschende Stellung missbraucht habe. Da das Schiedsgericht - wie ausgeführt - das Kapitel 4.4.2 des Post Hearing Briefs im Rahmen der Beurteilung der Klage ohne Gehörsverletzung ausser Acht lassen durfte, erweist sich auch die beanstandete Erwägung des Schiedsgerichts als nicht gehörsverletzend.