Citation: 4A_517/2023 E. 3.4.1

3.4.1. Die Beschwerdeführerin rügt die vorinstanzliche Feststellung, wonach der Beschwerdegegner rechtzeitig bestritten habe, dass die Mitarbeiter der L.________ AG die verrechneten Arbeiten auch tatsächlich erledigt hatten. Die Vorinstanz verweist auf Rz. 65 der Klageantwort. Dort hielt der Beschwerdegegner fest, die von der Beschwerdeführerin eingereichte Rechnung der L.________ AG sei zu wenig detailliert, als dass dazu im einzelnen Stellung genommen werden könnte. Indes zeige der Leistungsbeschrieb, dass ein Grossteil der Rechnungspositionen Arbeiten betrifft, die nicht in seinen Aufgabenbereich gefallen seien. Sodann verweist die Vorinstanz auf Rz. 67 der Klageantwort. An jener Stelle hatte der Beschwerdegegner ausgeführt, es sei nicht ausgewiesen, welche einzelnen Arbeiten so dringend hätten ausgeführt werden müssen, dass damit nicht bis zur Einstellung seines Nachfolgers habe zugewartet werden können. Die meisten Arbeiten hätten mutmasslich auch von anderen Mitarbeitern der Beschwerdeführerin ausgeführt werden können. Die Notwendigkeit, Arbeiten extern ausführen zu lassen, werde bestritten. Zudem machte der Beschwerdegegner in Rz. 87-90 der Klageantwort geltend, die Klägerin habe keinen Schaden nachgewiesen. In der Klage werde nicht dargelegt, "welche Arbeiten die beiden IT-Firmen ausgeführt haben". Bei den Arbeiten der L.________ AG fehle eine substanziierte Darlegung der getätigten Arbeiten. Der Beschwerdegegner könne deshalb auch keine detaillierte Stellung dazu nehmen. Die Arbeiten würden "vorliegend generell bestritten". Der Beschwerdegegner schloss mit der Einwendung, die L.________ AG habe praktisch die gleiche Führung wie die Beschwerdeführerin. Es sehe danach aus, "dass hier einfach Vermögen auf eine andere Firma verschoben wurde". Im objektiven Interesse der Beschwerdeführerin sei es sicher nicht gewesen, für alle möglichen Arbeiten externe Personen mit einem Stundenansatz von Fr. 500.-- zu beauftragen. Vor dem Hintergrund der Ausführungen des Beschwerdegegners in der Klageantwort sind die Rügen der Beschwerdeführerin unbegründet. Die Vorinstanz verfiel nicht in Willkür, indem sie aus den Vorbringen des Beschwerdegegners ableitete, er habe bestritten, dass die Mitarbeiter der L.________ AG die verrechneten Arbeiten auch tatsächlich erledigt hätten. Entgegen den anders lautenden Ausführungen der Beschwerdeführerin ist diese Feststellung zum Prozesssachverhalt nicht "aktenwidrig, falsch und damit willkürlich". Nur schon aus dem Satz des Beschwerdegegners, wonach die Arbeiten "vorliegend generell bestritten" würden, durfte die Vorinstanz willkürfrei ableiten, dass auch die tatsächliche Erbringung der Arbeiten bestritten wurde.