Citation: 1P.575/2006 28.11.2006 E. 2

Das Obergericht hält folgenden Sachverhalt für erwiesen (angefochtener Entscheid E. 3 S. 17 ff.): A.________ übergab dem Beschwerdeführer am 1. September 2000 Fr. 750'000.-- zur Gründung der B.________ AG. Er betraute ihn mit der fiduziarischen Errichtung und - über die Einsetzung als Verwaltungsrat - mit der Verwaltung der Gesellschaft, deren alleiniger wirtschaftlich Berechtigter A.________ war. In den Jahren 2000 und 2001 bezog der Beschwerdeführer vom Konto der B.________ AG Fr. 664'337.40 in bar und tätigte Bareinzahlungen auf dieses Konto von Fr. 128'000.--. Gemäss Jahresrechnung 2001 der B.________ AG wurden Fr. 558'522.05 als Darlehen an die dem Beschwerdeführer gehörende C.________ AG überwiesen. Diese Summe bezog der Beschwerdeführer ohne Einwilligung von A.________ und verwendete sie für eigene, hochspekulative und offenbar fehlgeschlagene Investitionen in ein Biotech- sowie ein undurchsichtiges deutsches Erotik-Projekt. Der Beschwerdeführer bestreitet, diese Gelder ohne Billigung von A.________ von der B.________ AG bezogen und für private Zwecke verwendet zu haben.