Citation: 5A_110/2024 E. 3.2

3.2. Soweit für das vorliegende Verfahren (noch) relevant, erwog das Obergericht, mit Bezug auf die Echtheit der Unterschriften auf den Vollmachten sei die Stockwerkeigentümergemeinschaft B.________ beweisbelastet. Gemäss Art. 178 ZPO habe die Partei, die sich auf eine Urkunde berufe, deren Echtheit zu beweisen, sofern die Echtheit von der anderen Partei bestritten werde, wobei die Bestreitung ausreichend begründet werden müsse. Die bestreitende Partei müsse konkrete Umstände vorbringen, die beim Gericht ernsthafte Zweifel an der Echtheit der Urkunde hervorriefen. Nur wenn ihr dies gelinge, habe die beweisbelastete Partei den Echtheitsbeweis anzutreten. Die Beschwerdeführerin begnüge sich mit der Behauptung, die Unterschriften seien gefälscht, ohne dafür irgendwelche Anhaltspunkte aufzuzeigen. Daher habe das Bezirksgericht ohne Weiteres von der Echtheit der Unterschriften ausgehen dürfen.