Citation: 2C_1101/2018 E. 3

Weiter rügt der Beschwerdeführer, es verletze den Grundsatz der res iudicata, dass die Behörden des Kantons Zürich bei der Beurteilung seines Gesuchs um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung Straftaten berücksichtigt hätten, die bereits im Verfahren im Kanton Aargau berücksichtigt worden waren und gemäss Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Aargau vom 26. März 2015 einer Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung nicht entgegen standen. Auch die erst danach erfolgten Verurteilungen würden Straftaten betreffen, die in jenem Urteil bereits berücksichtigt worden seien. Diese Vorbringen sind weitestgehend appellatorisch und setzen sich mit den vorinstanzlichen Erwägungen nicht auseinander. Der Beschwerdeführer hält insbesondere dem festgestellten Umstand nichts entgegen, dass die der letzten aktenkundigen Verurteilung durch das Bezirksgericht Baden vom 27. September 2017 zugrunde liegenden Straftaten im Zeitpunkt des ausländerrechtlichen Entscheids durch das Verwaltungsgericht des Kantons Aargau teilweise (da noch kein Urteil vorlag und er die Taten nicht gestanden hatte) nicht berücksichtigt und teilweise noch gar nicht begangen worden waren. Da die ausländerrechtliche Beurteilung jeweils aufgrund einer Gesamtwürdigung des Verhaltens der ausländischen Person zu erfolgen hat, vermag der Beschwerdeführer aus dem Umstand, dass seine Straffälligkeit in einem früheren Zeitpunkt der Verlängerung seiner Aufenthaltsbewilligung nicht entgegen stand, nichts zu seinen Gunsten abzuleiten. Dem angefochtenen Urteil lag keine res iudicata zugrunde.