Citation: 5A_305/2024 E. 1

C.________ (Schuldner, Verfahrensbeteiligter 1) ist zusammen mit seiner Tochter A.________ (Beschwerdeführerin) Mitglied der Erbengemeinschaft von E.________ sel. Am 1. Juni 2023 pfändete das Betreibungsamt Oberland, Dienststelle Oberland West, in der Pfändungsgruppe Nr. xxx den Liquidationsanteil des Schuldners an der unverteilten Erbschaft. Am 16. Oktober 2023 reichte Notar F.________, der vom Erblasser eingesetzte Willensvollstrecker, den Entwurf eines Erbteilungsvertrages zu den Akten. Das Betreibungsamt lud am 15. November 2023 zur Einigungsverhandlung gemäss Art. 9 der Verordnung vom 17. Januar 1923 über die Pfändung und Verwertung von Anteilen an Gemeinschaftsvermögen (VVAG; SR 281.41). Am Verhandlungstermin erschienen die Pfändungsgläuber (Verfahrensbeteiligte 2 bis 5) nicht, weshalb die Einigungsverhandlung als gescheitert protokolliert wurde. Das Betreibungsamt forderte die Beteiligten am 21. Februar 2024 auf, Anträge über die weiteren Verwertungsmassnahmen einzureichen (Art. 10 VVAG). Innert Frist gingen keine Anträge über die Verwertungsmassnahmen ein. Am 19. April 2024 ersuchte das Betreibungsamt das Obergericht als Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen um Bestimmung des Verwertungsverfahrens. Mit Entscheid vom 23. April 2023 wies das Obergericht das Betreibungsamt an, die Auflösung und Liquidation der unverteilten Erbschaft unter Mitwirkung der zuständigen Behörden zu veranlassen und den allfälligen Erlös aus dem gepfändeten Liquidationsanteil zu verteilen. Am 8. Mai 2024 (Postaufgabe) ist die Beschwerdeführerin in Bezug auf diesen Entscheid an das Betreibungsamt gelangt und hat "Einsprache" erhoben. Das Betreibungsamt hat die Eingabe dem Bundesgericht übermittelt (Art. 48 Abs. 3 BGG). Das Bundesgericht hat die Akten beigezogen.