Citation: U 514/06 24.05.2007 E. 4

4.1 Weder nach den Akten noch aufgrund der Parteivorbringen besteht Anlass, das hypothetische Einkommen ohne gesundheitliche Beeinträchtigung (Valideneinkommen) abweichend von der Vorinstanz festzulegen, die für das Jahr 2002 einen Wert von Fr. 69'036.- ermittelt hat. 4.2 Streitig ist die Festsetzung des Invalideneinkommens. 4.2.1 Für die Bestimmung des trotz Gesundheitsschädigung zumutbarerweise realisierbaren Einkommens (Invalideneinkommen) ist primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Weil der Beschwerdeführer bisher keine ihm zumutbare vollzeitliche Anstellung ausübt, können nach der Rechtsprechung entweder Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) oder die DAP-Zahlen herangezogen werden (BGE 129 V 472). 4.2.2 Mit der Vorinstanz steht fest, dass die SUVA-Unterlagen die geforderten qualitativen und quantitativen Anforderungen erfüllen, u.a. wurden fünf Stellen entsprechend dem Anforderungsprofil des Versicherten aus 124 DAP-Stellen selektioniert und daraus das Invalideneinkommen ermittelt (BGE 129 V 472 E. 4.2.2 S. 480). Daran ändert auch die vom Versicherten in der Beschwerde erwähnte Behauptung nichts, die Auswahl sei nicht verwertbar, da die physischen und psychischen Beeinträchtigungen nicht gebührend berücksichtigt worden seien. Im Gegenteil machen die Stellenprofile deutlich, dass die Möglichkeiten des Versicherten bezüglich den körperlichen und geistigen Anforderungen berücksichtigt wurden. Aus orthopädischer Sicht ist eine weitgehend normale Belastung des Kniegelenks möglich, lediglich eine vollständige Hocke oder eine links kniende Stellung sei nicht zumutbar. Belastungen, die in keinem der Stellenprofile und auch bei einer angepassten Tätigkeit als Raumpfleger nicht vermehrt vorkommen. Demzufolge ist dem errechneten Invalideneinkommen von Fr. 61'626 (Fr. 50'674.- + Fr. 10'952.-) durch die Vorinstanz nichts entgegenzuhalten. Der angefochtene Entscheid, mit welchem dem Beschwerdeführer eine Rente aufgrund eines Invaliditätsgrades von 11 % zugesprochen wurde, besteht demnach zu Recht.