Citation: 1C_42/2018 E. 4.4

4.4. Die von der Beschwerdeführerin angerufenen Fotos lassen erkennen, dass die Firsthöhen des geschützten Riegelhauses und der daneben errichteten Stallscheune zwar etwa gleich hoch sind, die Stallscheune jedoch wesentlich länger und breiter ist als das Riegelhaus. Entsprechend führt die Beschwerdeführerin selber aus, zum Schutzobjekt gehöre eine volumenmässig erheblich grössere Scheune. Demnach kann in vertretbarer Weise angenommen werden, die volumenmässig allenfalls mit der Stallscheune vergleichbaren Wohnbauten A und B seien bezüglich des Volumens wesentlich grösser als das denkmalgeschützte Riegelhaus. Die vorinstanzliche Feststellung, dieses Riegelhaus werde durch die auf dem Baugrundstück geplanten grösseren Wohnbauten optisch konkurrenziert bzw. in seiner Wirkung eingeschränkt, erweist sich damit nicht als willkürlich. Da das Riegelhaus anerkanntermassen für den südlichen Dorfrand prägend ist, durfte die Vorinstanz willkürfrei auch dann von seiner prägenden Wirkung für die Umgebung des Baugrundstücks ausgehen, wenn berücksichtigt wird, dass das Riegelhaus vom Baugrundstück bzw. von der Ausserdorfstrasse aus gesehen nur zwischen zwei Scheunen eingesehen werden kann. Zusammenfassend ergibt sich, dass die Rügen der willkürlichen Sachverhaltsfeststellungen unbegründet sind.