Citation: 5A_677/2021 E. 1.3

1.3. Die Beschwerdeschrift hat ein Begehren zu enthalten (Art. 42 Abs. 1 BGG). Da die Beschwerde in Zivilsachen ein reformatorisches Rechtsmittel ist (vgl. Art. 107 Abs. 2 BGG), muss die rechtsuchende Partei einen Antrag in der Sache stellen. Rechtsbegehren, die eine Geldsumme zum Gegenstand haben, müssen ausserdem beziffert werden (BGE 143 III 111 E. 1.2; 136 V 131 E. 1.2; 134 III 235 E. 2). Hiervon ausgenommen ist namentlich der Fall, dass das Bundesgericht ohnehin nicht reformatorisch entscheiden könnte; diesfalls ist ein blosser Antrag auf Rückweisung ausnahmsweise ausreichend und zulässig (BGE 134 III 379 E. 1.3; 133 III 489 E. 3.1; Urteil 5A_789/2019 vom 16. Juni 2020 E. 2.1, nicht publiziert in: BGE 146 III 313). Davon ist vorliegend auszugehen. Heisst das Bundesgericht die Beschwerde gut, geht der Fall zurück an die kantonale Justiz, damit sich diese weiter mit der Beschwerde gegen das Schreiben des Konkursamts vom 18. Mai 2021 (s. Sachverhalt Bst. A.c) befasst.