Citation: 5A_748/2008 16.03.2009 E. C

K.________ (fortan: Beschwerdeführerin) ist eine Nichte des Erblassers und dessen gesetzliche Erbin. Sie erhob gemeinsam mit ihrer Schwester und ihrem Vater, die beide während des Verfahrens starben, am 4. März / 4. Juni 1997 Klage gegen die Beschwerdegegner. Sie rief neben Erbunwürdigkeit alle gesetzlichen Ungültigkeitsgründe an und begehrte die Feststellung, dass die Beschwerdegegnerin wegen Erbunwürdigkeit und wegen Ungültigkeit der sie begünstigenden letztwilligen Verfügungen des Erblassers weder dessen Erbin noch dessen Vermächtnisnehmerin sei, sowie die Ungültigerklärung der letztwilligen Verfügungen des Erblassers, soweit darin der Beschwerdegegner als Willensvollstrecker eingesetzt werde. Die Beschwerdegegner schlossen auf Abweisung der Klage. Das Bezirksgericht G.________ erklärte die letztwillige Verfügung vom 6. November 1995 wegen Formmangels für ungültig. Es stellte fest, dass die angefochtenen letztwilligen Verfügungen vom 24. Juni 1992, 27. März 1995, 8. November 1995 und 17. November 1995 gültig sind, die Beschwerdegegnerin (alleinige) eingesetzte Erbin im Nachlass des Erblassers ist und der Beschwerdegegner als Willensvollstrecker eingesetzt ist. Das Bezirksgericht listete weiter vier auszurichtende Vermächtnisse auf (Urteil vom 6. Juli 2005).