Citation: 4A_253/2024 E. 5.4.6

5.4.6. Wie die Vorinstanz zutreffend ausführt, lassen sich die strittigen Waren der Klassen 20, 21 und 24 ganz oder teilweise aus Samt herstellen (siehe die Liste oben in Sachverhalt lit. A). Soweit Markenschutz für Bürsten beantragt wird, können solche für die Pflege von Samtprodukten verwendet werden. Die Beschwerdeführerin setzt sich mit diesen vorinstanzlichen Erwägungen nicht auseinander. Sie treffen denn auch offensichtlich zu. Vielmehr beschränkt sich die Beschwerdeführerin auf die erneute Behauptung, ein Durchschnittsadressat verstehe "SAMTHUS" als "Haus aus Samt". Wie oben dargelegt, trifft dies nicht zu: "SAMTHUS" wird nicht in diesem Sinne, sondern als Fachgeschäft für Samtprodukte verstanden. Die beanspruchten Waren (siehe die Liste oben in Sachverhalt lit. A) gehören zum Kernsortiment eines solchen Anbieters. Folglich zählt "SAMTHUS" zu den beschreibenden Zeichen, die als Gemeingut nicht schutzfähig sind (Art. 2 lit. a MSchG). Die Vorinstanz hat das zutreffend erkannt und die Rüge einer Verletzung dieser Bestimmung geht fehl.