Citation: 6B_820/2009 12.11.2009 E. 2

2.1 Für die Vorinstanz besteht anhand der Würdigung der gesamten Beweismittel kein ernsthafter Zweifel daran, dass es der Beschwerdeführer war, der am 16. Juli 2006 in die Geschwindigkeitskontrolle geriet. Zwar weise jedes Indiz einzeln betrachtet nur mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit auf seine Täterschaft. Die Gesamtheit der Indizien ergebe jedoch ein eindeutiges Bild. Er weise aufgrund der in den Akten befindlichen Fotografien eine Ähnlichkeit mit dem auf der Radarfotografie abgebildeten Lenker auf. Zudem habe er zu Beginn der Untersuchung wahrheitswidrig angegeben, das betreffende Fahrzeug habe sich während des Tatzeitpunktes für zwei Monate bei der Garage Kaiser in Zug in Reparatur befunden. Dies stehe mit den tatsächlichen Gegebenheiten in Widerspruch und stelle eine Schutzbehauptung dar. Auch wenn er in der Schweiz bisher über einen einwandfreien automobilistischen Leumund verfüge, pflege er auf deutschen Autobahnen Geschwindigkeiten von mindestens 175 km/h zu fahren. Weiter begnüge er sich mit der simplen Bestreitung, am betreffenden Sonntagabend den Personenwagen gelenkt zu haben. Er mache keine näheren Angaben, wer als Lenker in Frage komme oder warum er diese Person nicht nennen könne. Als Fahrzeughalterin eingetragen sei die A.________Einzelfirma. Der Beschwerdeführer als Inhaber dieser Einzelfirma sei mit der Halterin gleichzusetzen. Es sei davon auszugehen, dass er das Fahrzeug am Tatabend gelenkt habe. 2.2 Der Beschwerdeführer macht im Wesentlichen geltend, das Radarfoto lasse nicht auf die Identität zwischen ihm und dem Lenker schliessen. Die Vorinstanz stütze die Verurteilung hauptsächlich auf das Radarbild, ohne näher auf die Gesichtszüge des Lenkers einzugehen. Sie habe seine Aussagen zu Unrecht nicht als entlastend gewertet. Dies komme einer Aushöhlung des Aussageverweigerungsrechtes gleich. Es könne nichts aus seiner Fahrweise auf deutschen Autobahnen abgeleitet werden. Er halte sich an die dortigen Verkehrsvorschriften. Zudem bestehe keine gesetzliche Grundlage, die A.________Einzelfirma bzw. den Beschwerdeführer als Inhaber der Halterin zu bestrafen. 2.3 Nach Art. 105 Abs. 1 BGG legt das Bundesgericht seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat. Die Feststellung des Sachverhalts kann nur gerügt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinn von Art. 95 BGG beruht (Art. 97 Abs. 1 BGG). Soweit es um die Frage geht, ob der Sachverhalt willkürlich oder unter verfassungswidriger Verletzung einer kantonalen Verfahrensregel ermittelt worden ist, sind strenge Anforderungen an die Begründungspflicht der Beschwerde gerechtfertigt. Entsprechende Beanstandungen sind vergleichbar mit den in Art. 106 Abs. 2 BGG genannten Rügen. Demzufolge genügt es nicht, einen von den tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz abweichenden Sachverhalt zu behaupten. Vielmehr ist in der Beschwerdeschrift nach den erwähnten gesetzlichen Erfordernissen darzulegen, inwiefern diese Feststellungen willkürlich bzw. unter Verletzung einer verfassungsrechtlichen Vorschrift zustande gekommen sind. Andernfalls können die Vorbringen mit Bezug auf einen Sachverhalt, der von den Feststellungen im angefochtenen Entscheid abweicht, nicht berücksichtigt werden (BGE 133 II 249 E. 1.4.3 S. 254 mit Hinweis). 2.4 Der Beschwerdeführer legt nicht ausreichend dar, inwiefern die Beweiswürdigung der Vorinstanz willkürlich sein soll. Seine Ausführungen erschöpfen sich weitgehend in appellatorischer Kritik, auf welche nicht einzutreten ist. Entgegen seiner Behauptung stützt die Vorinstanz ihre Überzeugung nicht überwiegend auf das Radarfoto, sondern auf die Gesamtheit der Indizien ab. Im Weiteren geht er auch nicht auf seine von den Untersuchungsbehörden widerlegten Aussagen ein, wonach sich das Fahrzeug im Tatzeitpunkt in Reparatur befunden habe. Die Vorinstanz durfte diese Aussagen als belastend werten. Sowohl aufgrund des Aussageverhaltens als auch der wirtschaftlichen Berechtigung des Beschwerdeführers am Fahrzeug und der Ähnlichkeit mit dem Lenker auf dem Radarfoto konnte sie ohne Willkür davon ausgehen, dass er das Fahrzeug am Tatabend gelenkt hat. Nachdem keine konkreten Anhaltspunkte vorliegen, dass das Fahrzeug von einer Drittperson beansprucht wurde, ist seine Täterschaft hinreichend nachgewiesen. Zusammenfassend hat die Vorinstanz den Grundsatz "in dubio pro reo" weder als Beweiswürdigungs- noch als Beweislastregel verletzt. Die Rüge erweist sich als unbegründet, soweit darauf einzutreten ist.