Citation: 8C_688/2013 E. 5.2

5.2. Gemäss Nichteignungsverfügung der SUVA vom 11. Februar 2011 sind dem Versicherten Tätigkeiten mit Exposition zu Quarzstaub nicht zumutbar. Dasselbe gilt für die Arbeit als Lastwagenchauffeur mit häufigem Ent-/Laden, Reinigungsarbeiten von Böden/Wänden, Führen von schweren Baumaschinen, Maurer- und Malerarbeiten, Arbeit als Klempner oder Plakatkleber sowie die ganztätige Handhabung von Gewichten über 10 kg (Bericht des Dr. med. S.________ vom 11. April 2012). Nachdem die bisherige Tätigkeit des Beschwerdeführers als Steinrichter im Rahmen der obligatorischen Unfallversicherung aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr zulässig ist (vgl. Art. 84 Abs. 2 UVG in Verbindung mit Art. 80 Abs. 3 und Art. 81 VUV), ist es nur konsequent, dass sie im Rahmen der obligatorischen Arbeitslosenversicherung nicht mehr massgeblich ist. Dass der Beschwerdeführer bei einer anderen als seiner bisherigen Arbeit ein derart hohes Einkommen erzielen würde, wird weder geltend gemacht noch erscheint dies angesichts der konkreten Umstände (Gesundheitszustand; Ausbildung) als möglich. Insofern ist nicht davon auszugehen, dass der Versicherte in Zukunft ein derart hohes Einkommen wird erzielen können. Es ist somit nicht zu beanstanden, dass das RAV mit Zustimmung der tripartiten Kommission die Voraussetzungen des Art. 17 lit. c AVIV in Verbindung mit Art. 16 Abs. 2 lit. i AVIG als erfüllt betrachtete und die finanzielle Zumutbarkeit einer anderen Tätigkeit herabsetzte (vgl. dazu auch ARV 2004 S. 275 und ARV 2001 S. 232 zu Spitzensportlern, welche ihre bisherige Tätigkeit nicht mehr ausüben konnten).