Citation: U 279/99 07.01.2000 E. 3

3.- a) Zunächst zu beurteilen ist, ob angesichts der vorhandenen medizinischen Unterlagen abschliessend beurteilt werden kann, in welchem Umfang die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers infolge seiner unfallbedingten Gesundheitsstörungen eingeschränkt ist. b) Gestützt auf den kreisärztlichen Untersuchungsbericht des Dr. med. O.________ vom 4. März 1997 hat die SUVA in ihrem Einspracheentscheid vom 25. Juni 1998 festgehalten, auf Grund der Unfallfolgen sei dem Versicherten eine ganztägige Arbeit ausserhalb der Baubranche zumutbar. Hiebei müsse jedoch berücksichtigt werden, dass ein effizienter Einsatz der linken Hand nur noch mit hängendem Oberarm ("entsprechende Reichweite der linken Hand bis knapp zur rechten Begrenzung des Rumpfes, etwa bis zur Nase, seitliches Ausgreifen um gut halbe Unterarmlänge möglich") in Frage käme, wobei in diesem Bereich Gewichte bis zu 5 kg gehandhabt werden könnten. Gelegentlich sei ein leichtes Auslenken im Schultergelenk zur Seite und nach vorne um etwa 30° zuzumuten, wodurch sich der Radius der Hand ein wenig vergrössere, so dass im äusseren Teil des Bewegungsfeldes geringe Zusatzbelastungen von maximal 1 kg möglich seien. Vermieden werden müssten überdies ruckartige und sich sehr rasch wiederholende Bewegungen. Andere Beeinträchtigungen von erheblichem Ausmass wurden verneint. Der Kreisarzt Dr. med. T.________ präzisierte diese Beurteilung in seinem Bericht vom 11. August 1997 insofern, als das Hantieren mit Werkzeugen bis zu einem Gewicht von 5 kg in reduziertem Umfange bis Lendenhöhe möglich sei, wobei Arbeiten über Kopfhöhe nicht, längeres Sitzen oder Stehen indes durchaus in Frage kämen. Insbesondere sei die Fortbewegung auf Grund der Schulterbeschwerden nicht eingeschränkt. In der Ausübung der Hauswartstätigkeit bestehe jedenfalls lediglich noch eine 50%ige Arbeitsfähigkeit. In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird hiegegen vorgebracht, die durch die Instabilität des rechten oberen Sprunggelenkes bewirkte Arbeitsfähigkeit sei unberücksichtigt geblieben. c) Unbestrittenermassen handelt es sich bei den Sprunggelenkbeschwerden um Unfallfolgen. Wie die Vorinstanz in Würdigung der medizinischen Akten jedoch einlässlich dargelegt hat - auf die entsprechenden Erwägungen kann vollumfänglich verwiesen werden -, beeinträchtigt dieser Gesundheitsschaden die Arbeitsfähigkeit nicht, da das Gehvermögen lediglich im Falle des Nichttragens der empfohlenen Spezialschuhe eingeschränkt ist. Mit diesen verspürt der Versicherte indes nur nach langem Gehen sowie auf unebenem Gelände Schmerzen. Was hiegegen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vorgebracht wird, vermag zu keiner anderen Beurteilung zu führen. Insbesondere stimmen die eigenen Ausführungen des Beschwerdeführers zuhanden der SUVA (vom 20. Februar 1996) sowie die ärztlichen Stellungnahmen der Orthopädischen Klinik X.________, Schweizerisches Paraplegikerzentrum (vom 16. Juli 1996) und des Dr. med. O.________ (vom 4. März 1997) in diesem Punkt überein, weshalb kein Grund ersichtlich ist, hievon abzuweichen. Da aus zusätzlichen medizinischen Abklärungen keine weitergehenden Aufschlüsse zu erwarten wären, bestand auch für die Vorinstanz keine Notwendigkeit, dem Antrag auf Einholung eines ergänzenden Gutachtens stattzugeben.