Citation: 1C_395/2022 E. B

Am 17. Juli 2020 stellte die A.________ AG im Rahmen eines Vorentscheidgesuchs bezüglich die Neuüberbauung der Grundstücke Kat.-Nrn. 10672 und 10673 in Wetzikon die folgenden drei Fragen: Frage 1: Es gilt auf dem Grundstück kein Bauverbot aufgrund von noch festzusetzenden naturschutzrechtlichen "Pufferzonen". Das Fehlen von solchen kann einer Baueingabe (u.a. aufgrund von § 235 PBG) nicht (mehr) entgegengehalten werden. Frage 2: Es gilt auf den Grundstücken auch aufgrund von Art. 4 der Flachmoorverordnung und Art. 4 der Hochmoorverordnung oder sonstigen Normen des Bundesrechts kein Bauverbot. Soweit die Vorgaben von Art. I der Verordnung zum Schutz des Pfäffikerseegebiets ("Weiler- und Siedlungsrandzone") eingehalten werden, gelten auch die Vorgaben von Art. 4 FMV und HMV als eingehalten. Frage 3: Es besteht unter Vorbehalt der Einhaltung der Bauvorschriften auf einer 15 m-Grenze zum Schutzgebiet sowie bei Beachtung von Art. I der Schutzverordnung Baufreiheit. Mit dem Vorentscheidgesuch reichte die A.________ AG Pläne für Bauten ein, welche die maximal zulässige Gebäudehöhe von 9 m ausschöpfen. Die beiden Varianten sehen Überbauungen vor, die 2,5 m bzw. 37 m vom Flachmoorgebiet entfernt sind. Mit Vorentscheid vom 9. Februar 2021 beantwortete die Baudirektion des Kantons Zürich die gestellten Fragen. Der Entscheid wurde der A.________ AG mit Beschluss der Baukommission Wetzikon vom 17. Februar 2021 eröffnet.