Citation: 1C_457/2020 E. 3.2.1

3.2.1. Beachtung verdient an dieser Stelle vorab die Tragweite des Entscheids vom 8. November 1996. Dieser erging unter anderem in Anwendung von Art. 3, Art. 6 und Art. 53 des Bundesgesetzes vom 24. Januar 1991 über den Schutz der Gewässer (Gewässerschutzgesetz, GSchG; SR 814.20) sowie Art. 2 und Art. 30 ff. USG. Mit dem Entscheid wurden die Besitzer des Grundstücks Nr. 119, Plan Nr. 26 (GBV Nr. 6517, Plan Nr. 65) in Brig-Glis zu verschiedenen Sanierungsarbeiten verpflichtet (Dispositiv-Ziff. 1). Weiter wurde verfügt, dass die betroffene Parzelle im kantonalen Altlastenkataster eingetragen wird (Dispositiv-Ziff. 2). Sodann traf das kantonale Departement die Anordnung, dass der Besitzer der Parzelle die Sanierungskosten bezahlt (Dispositiv-Ziff. 3) und die Sanierungsarbeiten "so rasch wie möglich, jedoch vor Ende 1997, auszuführen [sind]" (Dispositiv-Ziff. 5).