Citation: 8C_824/2018 E. 2.2

2.2. Demgegenüber rügt die Beschwerdeführerin, das kantonale Gericht habe dem MEDAS-Gutachten zu Unrecht Beweiskraft zuerkannt. Das Gutachten sei auf einer unvollständigen Aktenlage erstellt worden. Die Gutachter hätten in Bezug auf die Organizität falsche Schlussfolgerungen gezogen. Die neuropsychologische Beurteilung sei unvollständig und widersprüchlich, das MEDAS-Gutachten für die streitigen Belange nicht umfassend. Das kantonale Gericht habe sich mit der Kritik am MEDAS-Gutachten nicht befasst und nicht begründet, weshalb es auf eine Neubegutachtung verzichtete. Damit habe es den Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt (Art. 29 Abs. 2 BV). Könne auf das MEDAS-Gutachten nicht abgestellt werden, seien der Fallabschluss per 28. Februar 2015 und die Adäquanzprüfung zu früh erfolgt.