Citation: 2C_847/2022 E. 2.3

2.3. Die Vorinstanz hat vorliegend festgehalten, dass sich die Ausbildung zur Systemgastronomiefachfrau EFZ nach dem Bundesgesetz über die Berufsbildung vom 13. Dezember 2002 (Berufsbildungsgesetz, BBG; SR 412.10) und der Verordnung des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) über die berufliche Grundbildung Systemgastronomiefachfrau / Systemgastronomiefachmann mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis (EFZ) vom 30. August 2012 (SR 412.101.221.86; nachfolgend: Verordnung Systemgastronomie) richte. Sie hat sodann unter anderem erwogen, die Verordnung Systemgastronomie sehe in Art. 16 Abs. 1 ein Qualifikationsverfahren (vgl. diesbezüglich Art. 38 BBG) vor, wobei die drei Bereiche "Berufskenntnisse", "Allgemeinbildung" und "Praktische Arbeit" geprüft würden. Das Qualifikationsverfahren sei gemäss Art. 17 Abs. 1 lit. a und b dieser Verordnung bestanden, wenn der Qualifikationsbereich "Praktische Arbeit" mit der Note 4 oder höher bewertet und die Gesamtnote 4 oder höher erreicht werde. Die Beschwerdeführerin, die vom Qualifikationsbereich "Allgemeinbildung" dispensiert worden sei, habe im Bereich "Praktische Arbeit" die Note 4.1 und im Bereich "Berufskenntnisse" die Note 3.2 erreicht, woraus eine Gesamtnote von 3.7 resultiere. Die Gesamtnote im Bereich "Praktische Arbeit" sei im Beschwerdeverfahren vor der Rekurskommission auf 4.2 erhöht worden, wobei dies keine Auswirkungen auf das Ergebnis gehabt habe. Schliesslich hat das Verwaltungsgericht die verschiedenen Rügen der Beschwerdeführerin geprüft und ist zum Schluss gelangt, dass selbst wenn einzelne Vorbringen zutreffen würden, dies an der ungenügenden Gesamtnote nichts ändern würde.