Citation: I 488/00 15.09.2003 E. 4

Laut Prospekt der Schule C.________ hat diese 1997 als erste Massageschule der Schweiz in Zusammenarbeit mit dem SRK mit der Curriculums-Entwicklung für die Ausbildung in medizinischer Massage nach den am 1. März 1997 in Kraft gesetzten Ausbildungsbestimmungen des SRK für den neuen Beruf des medizinischen Masseurs/der medizinischen Masseurin begonnen. In einem Bericht des IV-Berufsberaters vom 22. Dezember 1998 wird bemerkt, die Schule C.________ habe in den letzten Tagen als erste Ausbildungsstätte in der Schweiz die definitive Anerkennung des SRK für die Ausbildung medizinischer Masseure erhalten. In einem Verlaufsbericht der IV-Stelle Bern vom 6. Januar 1999 wird festgehalten, die von der Versicherten gewählte Ausbildung sei auch für Gesunde nur an dieser Schule möglich. Die Beschwerdeführerin selbst führt aus, nachdem die Schule C.________ die SRK-Anerkennung erhalten habe, habe sie sich nach Absprache mit dem IV-Berufsberater entschlossen, an dieser Schule die Ausbildung als medizinische Masseurin aufzunehmen. Unter diesen Umständen ist davon auszugehen, dass im damaligen Zeitpunkt wegen des fortgeschrittenen SRK-Anerkennungsverfahrens auch eine gesunde Person mit dem Berufsziel der medizinischen Massage die private Schule C.________ gewählt hätte. Nichtbehinderte Absolventinnen und Absolventen haben dort das gleiche Schulgeld (Fr. 24'100.- einschliesslich Prüfungsgebühren) zu bezahlen wie die Versicherte, und es erwachsen ihnen ebenso wie dieser Unterhalts-, Verpflegungs- und Transportkosten. Die Feststellung von Vorinstanz und Verwaltung, ein Vergleich mit dem einer gesunden Person im Hinblick auf das gleiche Ausbildungsziel entstehenden Aufwand ergebe bezüglich der von der streitigen Verwaltungsverfügung betroffenen Belange keine invaliditätsbedingten Mehrkosten, ist somit nicht zu beanstanden.