Citation: 1A.43/2005 19.08.2005 E. 1

1.1 Massgeblich ist in erster Linie der Vertrag vom 21. April 1997 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Republik Peru über Rechtshilfe in Strafsachen, der am 2. Dezember 1998 in Kraft getreten ist (SR 0.351.964.1; im Folgenden: Rechtshilfevertrag). Soweit er bestimmte Fragen nicht abschliessend regelt, ist das schweizerische Landesrecht - namentlich das Bundesgesetz vom 20. März 1981 über internationale Rechtshilfe in Strafsachen (IRSG; SR 351.1) und die dazugehörige Verordnung vom 24. Februar 1982 (IRSV; SR 351.11) - anwendbar. Das schweizerische Recht gilt auch, soweit es eine weiter gehende Rechtshilfe zulässt ("Günstigkeitsprinzip"; Art. 28 des Rechtshilfevertrags). 1.2 Beim angefochtenen Entscheid handelt es sich um die Verfügung einer letztinstanzlichen kantonalen Behörde, mit der das Rechtshilfeverfahren abgeschlossen wird. Dagegen ist die Verwaltungsgerichtsbeschwerde gemäss Art. 80f Abs. 1 IRSG zulässig. 1.3 Der Beschwerdeführer 1 ist Inhaber des Kontos Nr. 2, die Beschwerdeführerin 2 Inhaberin des Kontos Nr. 1. Nach der Schlussverfügung sollen über beide Konten Unterlagen an die ersuchende Behörde herausgegeben werden. Das Konto der Beschwerdeführerin 2 bleibt zudem gesperrt. Die Beschwerdeführer sind als Kontoinhaber zur Beschwerde befugt (Art. 80h lit. b IRSG in Verbindung mit Art. 9a lit. a IRSV). 1.4 Die weiteren Eintretensvoraussetzungen geben zu keinen Bemerkungen Anlass. Auf die Beschwerde ist grundsätzlich einzutreten. 1.5 Die Beschwerdeführer können die Verletzung von Bundesrecht einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens rügen (Art. 80i Abs. 1 lit. a IRSG). Da die Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegeben ist und die staatsrechtliche Beschwerde nach Art. 84 Abs. 2 OG damit ausscheidet, können sie auch die Verletzung verfassungsmässiger Rechte geltend machen (BGE 122 II 373 E. 1b S. 375). Die vorinstanzliche Feststellung des rechtserheblichen Sachverhaltes kann das Bundesgericht nur auf die offensichtliche Unrichtigkeit oder Unvollständigkeit bzw. die Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen hin prüfen (Art. 105 Abs. 2 OG). 1.6 Das Bundesgericht ist an die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 25 Abs. 6 IRSG). Es ist aber nicht verpflichtet, nach weiteren der Rechtshilfe allenfalls entgegenstehenden Gründen zu forschen, die aus der Beschwerde nicht hervorgehen (BGE 130 II 337 E. 1.4; 112 Ib 576 E. 3 S. 586).