Citation: 4A_136/2022 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz erwog, in tatsächlicher Hinsicht sei im erstinstanzlichen Verfahren völlig offengeblieben, um welche Handlungen es überhaupt gegangen sei, da sich auch das Schreiben an der zitierten Stelle dazu nicht äussere. Eine Subsumtion sei der Erstinstanz bei dieser Ausgangslage von vornherein nicht möglich gewesen. Wäre sie den Beschwerdeführern gefolgt, hätte sie sich deren rechtlicher Qualifikation, es habe sich bei den "anderen Handlungen" um unerlaubte Handlungen gehandelt, anschliessen müssen, ohne dies selbst überprüfen zu können. Die Beschwerdeführer hätten auch keinerlei Behauptungen dazu aufgestellt, wo die fraglichen Handlungen begangen worden sein sollen und wo gegebenenfalls ihr Erfolg eingetreten oder zu erwarten gewesen wäre. Dass die ihnen vorgeworfene unerlaubte Handlung ganz oder teilweise am Sitz der Beschwerdeführerin 1 begangen worden sein solle, sei zwar möglich. Genauso gut könne der Handlungsort aber auch anderswo liegen, da zu den fraglichen Handlungen überhaupt nichts behauptet worden sei. Die blosse Möglichkeit reiche zur Begründung eines Gerichtsstands nicht aus. Schliesslich würden die Beschwerdeführer in ihrer Berufung behaupten, der Handlungsort der angeblichen unerlaubten Handlungen liege in Zug, weil dort der Ort der tatsächlichen Verwaltung der Beschwerdeführerin 1 liege und sie auch ihre geschäftlichen Aktivitäten von Zug aus wahrnehme. Diese neue Behauptung sei jedoch verspätet. Ob sie die Anforderungen an eine schlüssige Behauptung erfülle, könne daher offenbleiben.