Citation: U 413/04 29.03.2005 E. 2

2.1 Das kantonale Gericht ist in einlässlicher, in allen Teilen zutreffender Würdigung der medizinischen Unterlagen zum Schluss gelangt, dass die über den 31. Dezember 2002 hinaus bestehenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen nicht mehr mit der erforderlichen Wahrscheinlichkeit in einem natürlichen Kausalzusammenhang zum Unfall vom 1. Februar 2001 stehen. Es stützte sich dabei im Wesentlichen auf den - relevante unfallkausale Residuen ab anfangs Juni 2002 verneinenden - Bericht des Dr. med. G.________ vom 18. Dezember 2002 ab, dem im Lichte der diesbezüglich massgebenden Kriterien (BGE 125 V 352 Erw. 3a mit Hinweis) voller Beweiswert zuzuerkennen ist. Zum gleichen Schluss waren überdies auch die behandelnden Ärzte der Klinik C.________, die Dres. med. H.________, Oberarzt/Orthopädie, und W.________, Leitender Arzt/Orthopädie, in ihrem Bericht vom 19. Februar 2003 gelangt, wonach es schwer falle, die knapp 1 ¾ Jahre nach der Reinsertion bestehenden Restbeschwerden allein auf die anlässlich einer im Frühjahr 2002 durchgeführten MRI-Untersuchung festgestellte minime Reruptur zurückzuführen, zumal mittels aktuellem Ultraschall keine Reruptur erkennbar sei. Die Angaben des Dr. med. E.________ in dessen Bericht vom 8. Juni 2004, auf welche die Beschwerdeführerin sich zur Untermauerung ihres Standpunktes zur Hauptsache beruft, erschöpfen sich weitgehend in der Aussage, dass bis zum Unfallzeitpunkt keine Beschwerden im rechten Schulterbereich bestanden hätten, weshalb die noch vorhandenen Beeinträchtigungen als unfallkausal zu betrachten seien. Wie indessen bereits das kantonale Gericht und der Unfallversicherer erkannt haben, kann aus dem Umstand, dass sich vor dem Ereignis vom 1. Februar 2001 keine entsprechenden Funktionseinschränkungen manifestiert hatten, nicht einfach in Anwendung der - im unfallversicherungsrechtlichen Bereich untauglichen - Formel "post hoc ergo propter hoc", nach welcher eine gesundheitliche Schädigung schon dann als durch den Unfall verursacht gilt, weil sie nach diesem aufgetreten ist (vgl. BGE 119 V 341 f.), auf einen rechtsgenüglichen Zusammenhang geschlossen werden. Dr. med. E.________ unterliess es denn auch, sich näher mit den bereits am 8. März 2001 festgestellten arthrotischen Veränderungen zu befassen. Selbst wenn somit über den 31. Dezember 2002 hinaus eine aus gesundheitlichen Gründen eingeschränkte Arbeitsfähigkeit bestünde - wie von den Dres. med. B.________ (vgl. den Unfallschein UVG vom November 2002) sowie E.________ im Ausmass von bis zu 25 % angedeutet -, was Dr. med. G.________ indessen ausdrücklich verneint, käme dieser Verminderung des Leistungsvermögens nicht unfallkausaler Charakter zu. Ausgehend von einer uneingeschränkten Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit wäre eine rentenbegründende Erwerbsunfähigkeit im Übrigen auch für den Fall zu verneinen, dass zwischen dem Unfallereignis und den nach dem 31. Dezember 2002 noch vorhandenen Beschwerden ein Kausalzusammenhang bestünde. Auf die diesbezüglichen Erwägungen im angefochtenen Entscheid, namentlich den darin vorgenommenen Einkommensvergleich, kann vollumfänglich verwiesen werden. 2.2 Was in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vorgebracht wird, ändert an diesem Ergebnis nichts. Insbesondere vermag die Beschwerdeführerin mit dem Argument, die IV-Stelle Zug habe am 28. September 2004 verfügungsweise einen Invaliditätsgrad von 32 % angenommen, nichts zugunsten ihrer Betrachtungsweise abzuleiten. Die Invalidenversicherung als final konzipierte Versicherung unterscheidet nicht zwischen krankheits- und unfallbedingter Invalidität und lässt demnach die Ursachen des invalidisierenden Gesundheitsschadens - im Gegensatz zur Unfallversicherung - ausser Acht (BGE 124 V 178 Erw. 3b; AHI 1999 S. 79). Der vorinstanzliche Entscheid erweist sich damit als rechtens.