Citation: U 491/06 20.08.2007 E. 2

Anfechtungs- und Streitgegenstand bildet die Frage, ob die Beschwerdegegnerin als Folge des Vorfalles vom 15. August 2003 Anspruch auf Versicherungsleistungen hat. Streitig und zu prüfen ist in diesem Zusammenhang zunächst, ob es sich beim besagten Ereignis um einen Unfall im Sinne von Art. 4 ATSG handelt. Die hierfür einschlägigen materiellen und prozessualen Rechtsgrundlagen, etwa die Rechtsprechung zum unfallbegrifflichen Merkmal des ungewöhnlichen äusseren Faktors (BGE 118 V 59 E. 2b [mit Hinweisen] S. 61, 283 E. 2a S. 283 f.; vgl. auch BGE 130 V 117 E. 2.1 [mit Hinweisen] S. 118, 129 V 402 E. 2.1 [mit Hinweisen] S. 404; RKUV 2000 Nr. U 368 S. 100 E. 2d, 1999 Nr. U 333 S. 198 ff. E. 3, 1996 Nr. U 253 S. 203 f. E. 4, je mit Hinweisen), zum Bedeutungsgehalt des für den Sozialversicherungsprozess typischen Untersuchungsgrundsatzes (BGE 115 V 133 E. 8a [mit Hinweis] S. 142; vgl. auch BGE 125 V 499 E. 1 S. 500) sowie zu dem im Sozialversicherungsrecht massgebenden Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 119 V 7 E. 3c/aa S. 9; vgl. auch BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181), hat das kantonale Gericht zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen. Zu ergänzen ist, dass sich durch das Inkrafttreten des ATSG auf den 1. Januar 2003 am Unfallbegriff nichts geändert hat, weshalb die bisherige Judikatur zu den einzelnen begriffscharakteristischen Merkmalen weiterhin ihre Gültigkeit behält (Urteil des EVG U 123/04 vom 5. Juli 2004, E. 1.2, publ. in: RKUV 2004 Nr. U 530 S. 576).