Citation: I 769/04 27.04.2005 E. 3

Führen die von Amtes wegen vorzunehmenden Abklärungen die Verwaltung oder das Gericht bei pflichtgemässer Beweiswürdigung zur Überzeugung, ein bestimmter Sachverhalt sei überwiegend wahrscheinlich und weitere Beweismassnahmen könnten an diesem feststehenden Ergebnis nichts mehr ändern, ist auf die Abnahme weiterer Beweise zu verzichten (antizipierte Beweiswürdigung; SVR 2001 IV Nr. 10 S. 28 Erw. 4b mit Hinweisen auf BGE 124 V 94 Erw. 4b und 122 V 162 Erw. 1d). Angesichts dessen, dass nach den Einschätzungen der Gutachter am Spital Z.________, auf welche nach dem Gesagten abzustellen ist (Erw. 2.2.1 und 2.2.2 hievor), aus psychiatrischer Sicht für eine den somatischen Beschwerden angepasste Tätigkeit eine um rund 30 % eingeschränkte Arbeitsfähigkeit besteht und der Rheumatologe Dr. med. B.________ eine um 25 % verminderte Arbeitsfähigkeitattestierte, durften Vorinstanz und Verwaltung insbesondere auch unter Berücksichtigung der detaillierten Begründung des Dr. med. B.________, weshalb trotz der zahlreichen somatischen Befunde deren Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit eher gering bleiben - selbst wenn der Hausarzt und die behandelnde Psychologin eine höhere Arbeitsunfähigkeit bescheinigten -, von einer 70%igen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit ausgehen.