Citation: 2C_550/2018 E. 1.1.4

1.1.4. Gegen Vor- und Zwischenentscheide, die weder zu Ausstandsbegehren noch zur Zuständigkeit ergehen (Art. 92 BGG), ist die Beschwerde lediglich unter den Voraussetzungen von Art. 93 Abs. 1 BGG gegeben. Folglich ist sie (nur) zulässig, wenn solche Entscheide entweder einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil rechtlicher Natur bewirken können (lit. a; BGE 144 IV 90 E. 1.1.3 S. 95 f.; 143 IV 462 E. 1 S. 465) oder die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde (lit. b; BGE 142 V 26 E. 1.1 S. 28; 141 V 330 E. 1.2 S. 332). Will die beschwerdeführende Person einen Zwischenentscheid anfechten, hat sie darzutun, dass die Voraussetzungen zur Anfechtung gegeben sind, es sei denn, deren Vorliegen springe geradezu in die Augen (BGE 142 V 26 E. 1.2 S. 28; 141 III 80 E. 1.2 S. 81; 141 IV 284 E. 2.3 S. 287). Die Beschwerdeschrift enthält keinerlei Ausführungen dazu, inwiefern der Beschwerdeführerin 2 durch den angefochtenen Rückweisungsentscheid ein nicht wieder gutzumachender Nachteil drohen sollte, und ein solcher liegt auch nicht auf der Hand. Gestützt auf Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG kann somit auf die Beschwerde der Beschwerdeführerin 2 nicht eingetreten werden. Für den Bestand der Niederlassungsbewilligung des Beschwerdeführers 1 als einer wesentlichen Voraussetzung für das geltend gemachte abgeleitete Aufenthaltsrecht der Beschwerdeführerin 2 fehlt es im angefochtenen Urteil an den erforderlichen Sachverhaltsangaben, welche aufgrund der Rückweisung gerade erstmals durch das kantonale Migrationsamt zu erheben sind. Eine Sachverhaltsergänzung durch das Bundesgericht ist in dieser Konstellation ausgeschlossen, weshalb auch unter dem Aspekt von Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG nicht auf die Beschwerde der Beschwerdeführerin 2 eingetreten werden kann.