Citation: 4A_544/2022 E. B

B.a. Mit Klage vom 29. April 2020 beantragte die Klägerin beim Handelsgericht des Kantons Bern, die Beklagte sei zu verpflichten, ihr den Betrag von Fr. 96'111.15 nebst Zins zu bezahlen. B.b. Mit Entscheid vom 19. Juli 2021 hiess das Handelsgericht die Klage teilweise gut. Es verpflichtete die Beklagte, der Klägerin einen Betrag von Fr. 90'000.-- nebst Zins zu bezahlen. Im Übrigen wies es die Klage ab. Es erwog, im Vordergrund habe die Lieferung und die Herstellung der einzelnen konsumfertigen Shishas gestanden, womit die Regelungen über den Werkvertrag anwendbar seien. In Anwendung von Art. 377 OR sprach es der Klägerin einen Schadenersatz von Fr. 90'000.-- (hypothetischer Umsatzanteil) zu. B.c. Eine dagegen gerichtete Beschwerde in Zivilsachen hiess das Bundesgericht mit Urteil 4A_436/2021 vom 22. März 2022 teilweise gut und wies die Sache zur neuen Entscheidung an das Handelsgericht zurück. Es qualifizierte den Vertrag als gemischten Vertrag, bei dem auftragsrechtliche Elemente dominierten, womit gemäss Art. 404 Abs. 2 OR das negative Interesse zu ersetzen sei. Das Handelsgericht werde zu prüfen haben, ob die Klägerin die geltend gemachten Kosten für Material, Transport und Personal hinreichend substanziiert und nachgewiesen habe (zit. Urteil 4A_436/2021 E. 9.6). B.d. Mit Urteil vom 30. Oktober 2022 hiess das Handelsgericht die Klage (erneut) teilweise gut. Es verpflichtete die Beklagte, der Klägerin einen Betrag von Fr. 59'388.90 nebst Zins zu 5 % seit dem 31. Juli 2018, zzgl. Mehrwertsteuer soweit gesetzlich geschuldet, zu bezahlen. Im Übrigen wies es die Klage ab. Es erwog, die Klägerin habe (einzig) betreffend die geltend gemachten Personalkosten einen Schaden von Fr. 59'388.90 nachgewiesen.