Citation: 9C_834/2019 E. 3.2

3.2. Das kantonale Gericht erachtete den RAD-Bericht und das psychiatrische Gutachten als beweistauglich und für die streitigen Belange als umfassend. Gestützt darauf sei von einer massgeblichen Verbesserung des Gesundheitszustandes im Vergleich zum Zeitpunkt der Rentenzusprache auszugehen. Damals habe für jegliche Tätigkeiten auf dem ersten Arbeitsmarkt eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % bestanden. Demgegenüber habe die Beschwerdeführerin zum Zeitpunkt der angefochtenen Verfügung vom 16. August 2018 mit einem Teilzeitpensum Büroarbeiten verrichtet. Ein Revisionsgrund nach Art. 17 Abs. 1 ATSG liege damit vor. Auf der Grundlage eines strukturierten Beweisverfahrens (Standardindikatorenprüfung) nach BGE 141 V 281 gelangte das kantonale Gericht sodann zum Ergebnis, dass von einer uneingeschränkten Arbeitsfähigkeit auszugehen sei. Folglich bejahte es eine revisionsweise Aufhebung der Rente.