Citation: 8C_131/2022 E. 4.2

4.2. Die Beschwerdeführerin macht eine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes und eine offensichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhalts im Sinne von Art. 97 BGG durch die Vorinstanz geltend, da die Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit anhand der Akten nicht korrekt festgestellt worden sei. Das kantonale Gericht stütze sich auf das von der Krankentaggeldversicherung in Auftrag gegebene bidisziplinäre Gutachten, obschon dieses nicht den beweisrechtlichen Anforderungen entspreche. Angesichts der Tatsache, dass die Arbeitsfähigkeit gemäss genanntem Gutachten nicht zweifelsfrei habe festgestellt werden können, hätte das kantonale Gericht die Sache zur Vervollständigung des Sachverhalts an die IV-Stelle zurückweisen müssen.