Citation: 8C_168/2017 E. 6.2

6.2. Beim Invalideneinkommen hatte die IV-Stelle den gleichen Tabellenlohn herangezogen, hier jedoch Kompetenzniveau 2 (praktische Tätigkeiten wie insbesondere Pflege). Sie hatte einen Jahreslohn von 63'864 Franken beziehungsweise 19'159 Franken für ein 30-Prozent-Pensum ermittelt (unter Zugrundelegung des erwähnten monatlichen Tabellenlohnes von 5'084 Franken). Dies erachtete die Vorinstanz als nicht sachgerecht. Als leidensangepasste Tätigkeit im Gesundheitswesen falle einzig noch der Beruf der medizinischen Masseurin in Betracht. Das kantonale Gericht zog den Lohn einer Berufseinsteigerin von 4'400 Franken im Monat nach den Angaben der nationalen Organisation der Arbeitswelt medizinischer Masseure OdA MM heran. Auf die genaue Bestimmung des entsprechenden Einkommens hat es verzichtet, weil sich selbst mit dem von der IV-Stelle ermittelten höheren Lohn ein Gesamtinvaliditätsgrad von über 50 Prozent ergab. Die Frage kann auch letztinstanzlich offen bleiben. Mit dem von der IV-Stelle ermittelten Invalideneinkommen resultierte im erwerblichen Bereich nach den vorinstanzlichen Feststellungen ein gewichteter Invaliditätsgrad von 35,85 Prozent. Bei Berücksichtigung des gewichteten Invaliditätsgrades im Haushalt von 9,84 Prozent (statt 13,84 Prozent) ergibt sich Gesamtinvaliditätsgrad von jedenfalls über 40 Prozent. Es erübrigt sich daher, auf die Einwände der IV-Stelle im Einzelnen näher einzugehen. Dass eine andere Berechnung des Invalideneinkommens zu einem rentenrelevant höheren Teilinvaliditätsgrad im erwerblichen Bereich führen müsste, wird auch von der Beschwerdegegnerin nicht geltend gemacht.