Citation: 5A_527/2017 E. B

Seit September 2011 war C.________ unter der Woche in einem Kinderheim untergebracht, mit regelmässigen Kontakten zur Mutter und dem Grossvater mütterlicherseits. Mitte Oktober 2014 brachte die KESB Glarus das Kind im Rahmen einer verdeckten Platzierung bei der Pflegefamilie E.________ im Kanton Glarus unter. Am 25. März 2015 räumte die KESB Zürich auf Antrag des Vaters beiden Elternteilen das Sorgerecht ein. Gleichzeitig bestätigte sie den Entzug des Aufenhaltsbestimmungsrechts über C.________. Dies tat mit Entscheid vom 20. August 2015 auch der Bezirksrat Zürich. Das Verfahren war darauf während fast 2 Jahren vor dem Obergericht des Kantons Zürich hängig. Die lange Dauer erklärt sich damit, dass zunächst der Kontakt zwischen der Mutter und C.________ wieder hergestellt werden sollte, nachdem ab dem Zeitpunkt der Platzierung in der Pflegefamilie während Monaten gar kein und anschliessend bloss spärlicher Kontakt in Begleitung einer Drittperson stattfand. Der obergerichtlichen Anhörung vom 7. Juli 2016 blieb die Mutter unentschuldigt fern; die Anhörung konnte schliesslich am 14. Juli 2016 durch die Referentin vorgenommen werden. C.________ wurde am 13. Dezember 2016 von einer Gerichtsdelegation an seinem aktuellen Aufenthaltsort angehört. Mit Urteil vom 12. Juni 2017 ordnete das Obergericht per 17. Juli 2017 die Rückübertragung des Aufenthaltsbestimmungsrechts und (mit Blick auf das beginnende Schuljahr) per 14. August 2017 die physische Rückplatzierung von C.________ zur Mutter an.