Citation: 2C_596/2019 E. 3.1.1

3.1.1. Art. 29 Abs. 2 BV kommt hier indes höchstens im Rahmen einer verfassungskonformen Auslegung Bedeutung zu, denn massgebend ist das Verwaltungsrechtsverhältnis, welches durch das Kartellgesetz bestimmt wird. Dieses bildet den unmittelbaren Prüfmassstab (BGE 144 II 194 E. 4.4.2). Nach Art. 39 KG sind auf die Kartellrechtsverfahren die Bestimmungen des VwVG (SR 172.021) anwendbar, soweit das KG nicht davon abweicht. Für Fragen der Sachverhaltsfeststellung und des rechtlichen Gehörs gilt das VwVG (BGE 144 II 194 E. 4.4.2). Für das vorinstanzliche Verfahren ergibt sich die Anwendbarkeit des VwVG auch aus Art. 37 VGG (SR 173.32). Nach Art. 35 Abs. 1 VwVG sind Urteile des Bundesverwaltungsgerichts zu begründen. Dabei kann es sich auf die für den Entscheid wesentlichen Punkte beschränken. Die Begründung muss so abgefasst sein, dass sich die betroffene Person über die Tragweite des Entscheids Rechenschaft geben und ihn in voller Kenntnis der Sache an die höhere Instanz weiterziehen kann. In diesem Sinne müssen wenigstens kurz die Überlegungen genannt werden, von denen sich die Behörde hat leiten lassen und auf die sich ihr Entscheid stützt (BGE 141 I 201 E. 4.5.2; siehe auch BGE 143 III 65 E. 5.2; 141 IV 244E. 1.2.1; 139 V 496 E. 5.1; 138 IV 81 E. 2.2).