Citation: 8C_102/2020 E. 5.3.3

5.3.3. Offen liess die Vorinstanz hingegen, ob die Nichtmeldung an die Familienausgleichskasse dem Beschwerdegegner überhaupt als grobfahrlässig zum Vorwurf gereichen könnte. Nachdem die Meldung einer allfälligen Änderung der persönlichen Verhältnisse gemäss Hinweis auf der Rückseite der Verfügungen wie auch in den Verlängerungsformularen an die "SVA Zürich" (Kompetenzzentrum für Sozialversicherung des Kantons Zürich bzw. "SVA" zu erstatten sei, habe der Versicherte dies mit dem Antrag um Ausrichtung einer Altersrente bei der Ausgleichskasse der SVA immerhin faktisch gemacht. Wie es sich damit verhält, braucht indessen nicht geklärt zu werden. Denn nach dem Gesagten (vgl. hiervor E. 4.3.1) ist der gute Glaube bei einer Meldepflichtverletzung die im vorliegenden Fall höchstens als leicht fahrlässig zu qualifizieren ist, zu bejahen (vgl. E. 4.1). Die Beschwerde ist unbegründet und demzufolge abzuweisen.