Citation: 5A_677/2024 E. 3.4.4

3.4.4. Was die vorinstanzliche Interessenabwägung anbelangt (oben E. 3.2), setzt sich der Beschwerdeführer schliesslich lediglich mit der Wertung der Zumutbarkeit des Auszugs durch die Vorinstanz auseinander, wobei er geltend macht, dem im Streit erfolgten Auszug seinerseits dürfe kein präjudizieller Charakter zukommen. Dies trifft zwar grundsätzlich - wie auch die Vorinstanz erwogen hat - zu (vgl. Urteil 5A_934/2023 vom 5. Juni 2024 E. 3.1 mit Hinweisen). Der Beschwerdeführer setzt sich jedoch nicht mit der weiteren vorinstanzlichen Erwägung auseinander, dass gewisse Affektionsinteressen ebenfalls für die Zuweisung der ehelichen Liegenschaft an die Beschwerdegegnerin sprechen. Da diese Überlegungen - bei ansonsten neutraler Ausgangslage - den Ermessensentscheid der Vorinstanz mindestens als nicht willkürlich (Art. 9 BV) erscheinen lassen (vgl. E. 3.1), zielt der Einwand des Beschwerdeführers ins Leere.