Citation: 1B_465/2018 E. 4.3

4.3. Wie von der Vorinstanz zutreffend ausgeführt, lautet die Strafdrohung beim Grundtatbestand nach Art. 264a Abs. 1 StGB auf Freiheitsstrafe nicht unter fünf Jahren, wobei der Vorgesetzte unter den Voraussetzungen von Art. 264k Abs. 1 Satz 1 StGB nach der gleichen Strafdrohung wie der Täter bestraft wird (vgl. auch E. 3.2 hiervor). Es besteht ein dringender Tatverdacht, dass der Beschwerdeführer vorsätzlich gehandelt und den Tatbestand von Art. 264k Abs. 1 Satz 1 i.V.m. Art. 264a Abs. 1 lit. f StGB erfüllt hat. Die Vorinstanz hat deshalb zu Recht geschlossen, der Beschwerdeführer habe im Fall einer Verurteilung jedenfalls mit einer Freiheitsstrafe nicht unter fünf Jahren zu rechnen. Der Beschwerdeführer befindet sich seit nunmehr etwas mehr als 21 Monaten in Haft. Die Untersuchungshaft erweist sich in zeitlicher Hinsicht weiterhin als verhältnismässig.