Citation: 5A_909/2022 E. 5.3

5.3. Weiter erwog das Kantonsgericht, bereits die Vor-Vorinstanz habe festgestellt, der Sachverhalt sei hinlänglich bekannt und klar. Zudem hätten beide Eltern und auch das Kind genügend Gelegenheit gehabt, sich sowohl vor der KESB als auch vor Gericht zu äussern. An einer mündlichen Verhandlung würden lediglich die bereits mitgeteilten Ansichten wiederholt, denn es sei nicht anzunehmen, dass sich an der geäusserten Meinung des Kindes betreffend den persönlichen Verkehr zum Vater durch eine persönliche Begegnung mit diesem anlässlich einer Verhandlung etwas ändern würde. Kinder würden denn auch grundsätzlich nicht im Beisein der Eltern angehört. Zudem seien in der Anhörungsnotiz keine Widersprüche erkennbar, die es zu beseitigen gäbe. Betroffen ist also die Sachverhaltsfeststellung. Dagegen kann nur vorgebracht werden, diese sei willkürlich oder beruhe auf einer Rechtsverletzung nach Art. 95 BGG (vorne E. 1.4). Der Beschwerdeführer rügt weder das eine noch das andere, sondern beschränkt sich darauf, die Einschätzung der Vorinstanz als blosse Hypothese abzutun. Damit erhebt er keine den strengen Anforderungen an die Begründungspflicht genügende Sachverhaltsrüge, sondern übt rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid. Darauf ist nicht einzugehen.