Citation: 9C_618/2013 E. 4.4

4.4. Der Beschwerdeführer meint, dass die Berichte seiner Hausärztin Dr. B.________ und von Dr. F.________ aussagekräftiger seien als jene des Gutachters Dr. G.________. Dem ist jedoch entgegenzuhalten, dass wegen der unterschiedlichen Natur von Behandlungsauftrag des therapeutisch tätigen (Fach-) Arztes und Begutachtungsauftrag des amtlich bestellten medizinischen Experten (BGE 124 I 170 E. 4 S. 175) es nicht geboten ist, ein Administrativ- oder Gerichtsgutachten stets in Frage zu stellen und zum Anlass weiterer Abklärungen zu nehmen, wenn die behandelnden Ärzte zu anderslautenden Einschätzungen gelangen (Urteil 8C_260/2011 vom 25. Juli 2011 E. 5.2). Überdies ist zu vermerken, dass sich Dr. B.________ ohnehin mit ihren psychiatrischen Diagnosen ausserhalb ihres Fachgebietes äussert. Auch hielt es der Beschwerdeführer offensichtlich nicht mehr für nötig, ab August 2010 psychiatrische Behandlung in Anspruch zu nehmen; vielmehr musste er wegen der Anfrage der Beschwerdegegnerin zu einem Untersuch aufgeboten werden. Die Beschwerdegegnerin konnte somit zu Recht von einer Verbesserung des Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers ausgehen.