Citation: 1C_25/2019 E. 3.2

3.2. Gemäss § 237 Abs. 4 PBG/ZH dürfen privatrechtlich geordnete Zugänge ohne Zustimmung der örtlichen Baubehörde weder tatsächlich noch rechtlich verändert oder aufgehoben werden; diese Beschränkung ist im Grundbuch anzumerken. Wie das Baurekursgericht in seinem Entscheid vom 6. Februar 2018 zu Recht festhielt, würde die Gutheissung der Rüge der Beschwerdeführer betreffend § 237 Abs. 4 PBG/ZH unter den gegebenen Umständen nicht zur Aufhebung der Baubewilligung führen. Die Gutheissung der Rüge hätte indessen zur Folge, dass die Baubewilligung mit einer Nebenbestimmung ergänzt werden müsste, wonach die im Grundbuch eingetragene Dienstbarkeit im Sinne von § 237 Abs. 4 PBG/ZH zu vervollständigen sei. Die Ergänzung der Baubewilligung durch eine solche Nebenbestimmung liegt auch im Interesse der Beschwerdeführer. Die durch die Ergänzung des Grundbucheintrags verbesserte Absicherung des Fuss- und Fahrwegrechts über die Parzelle Kat.-Nr. 2019dient nicht nur dem Baugrundstück, sondern letztlich allen Liegenschaften, die über diese Parzelle erschlossen sind. Dazu gehören auch die Parzellen der Beschwerdeführer. Damit haben diese an einer Gutheissung der erwähnten Rüge ein praktisches Interesse und hätten das Baurekursgericht sowie die Vorinstanz die Legitimation der Beschwerdeführer insoweit nicht verneinen dürfen.