Citation: 4A_74/2024 E. B

B.a. Zwischen den Beklagten und H.B.________ bzw. der Klägerin entbrannte ein Streit über den Bestand und die Verletzung eines Vorvertrages betreffend den Abschluss eines Kaufvertrages über die Aktien der Ab.________ AG. Am 3. November 2020 reichte die Klägerin beim Bezirksgericht Laufenburg Klage ein. Sie beantragte, B.B.________, C.B.________, E.B.________, F.B.________ und G.B.________ seien je zu einer Zahlung von Fr 798'567.10 (Begehren 1.1, 1.2 sowie 1.6-1.8), D.B.________ sei zu einer Zahlung von Fr. 372'626.14 (Begehren 1.3), D.D.________ sei zu einer Zahlung von Fr. 425'883.20 (Begehren 1.4) und E.D.________ sei zu einer Zahlung von Fr. 186'341.95 (Begehren 1.5) zu verurteilen, jeweils zzgl. Zins zu 5 % seit 26. Oktober 2018. Mit Stellungnahme zur Duplik vom 7. Februar 2022 passte die Klägerin Ziffer 1.4 ihrer Rechtsbegehren an und beantragte, es sei der Willensvollstrecker für die Erbengemeinschaft des D.D.________ zu Lasten von F.D.________ und E.D.________ bei solidarischer Haftbarkeit zu verurteilen, der Klägerin den Betrag von CHF 425'883.20 zzgl. Zins zu 5 % seit 26. Oktober 2018 zu bezahlen. Eventualiter seien F.D.________ und E.D.________ bei solidarischer Haftbarkeit zu verurteilen, der Klägerin den Betrag von CHF 425'883.20 zzgl. Zins zu 5 % seit 26. Oktober 2018 zu bezahlen. B.b. Mit Verfügung vom 11. Mai 2022 beschränkte das Bezirksgericht das Verfahren auf folgende Punkte: Aktivlegitimation der Klägerin; Zustandekommen eines Vorvertrages; Verletzung der vorvertraglichen Verpflichtung und Verzicht der Klägerin auf die Geltendmachung des vorvertraglichen Anspruchs auf Abschluss des Hauptvertrags. Mit Zwischenentscheid vom 14. November 2022 stellte das Bezirksgericht fest, dass zwischen den Parteien am 29. Juli 2018 ein Vorvertrag betreffend Kauf der Aktien der Ab.________ AG gültig zustande gekommen sei. Es stellte zudem fest, dass der Klägerin grundsätzlich ein Schadenersatzanspruch zustehe, da die Beklagten die vorvertragliche Verpflichtung zum Abschluss des Hauptvertrages verletzt hätten. B.c. Gegen den Zwischenentscheid des Bezirksgerichts Laufenburg erhoben die Beklagten Berufung beim Obergericht des Kantons Aargau. Mit Entscheid vom 11. Dezember 2023 hiess das Obergericht die Berufung gut, hob den Zwischenentscheid des Bezirksgerichts Laufenburg vom 14. November 2022 auf und wies die Klage vom 3. November 2020 ab.