Citation: H 443/00 19.02.2002 E. 4

4.- Das kantonale Gericht hat unter zutreffender Wiedergabe der hier massgebenden Vorschriften (Art. 11 und 13 AHVV) und der hiezu ergangenen Rechtsprechung (AHI 1996 S. 154, ZAK 1981 S. 376; vgl. auch ZAK 1989 S. 383 und 1983 S. 529) in tatsächlicher Hinsicht für das Eidgenössische Versicherungsgericht verbindlich festgestellt (Erw. 2a hievor), dass der Beschwerdeführer in den Jahren 1995 und 1996 seinen Tänzerinnen monatliche Logiskosten zwischen Fr. 690.- und Fr. 1150.- vom Lohn abgezogen hat und das Kantonale Amt für Industrie, Gewerbe und Arbeit (KIGA) sowie die Fremdenpolizei zum Schutze der Tänzerinnen einen Mindestlohn und einen maximalen Abzug von Fr. 500.- (Doppelzimmer) sowie Fr. 800.- (Einzelzimmer) für die Unterkunft vorsehen. Wenn unter diesen Umständen die Ausgleichskasse gestützt auf die Arbeitgeberkontrolle den vom Beschwerdeführer im Jahr 1998 vorgenommenen monatlichen Logisabzug von Fr. 300.- auf Fr. 800.- erhöht und die paritätischen Sozialversicherungsbeiträge auf der Differenz nachgefordert hat, so hat sie weder Bundes(verfassungs)recht verletzt noch den ihr zustehenden grossen Ermessensspielraum (AHI 1996 S. 155 Erw. 4) überschritten oder missbraucht. Das Eidgenössische Versicherungsgericht pflichtet den umfassenden vorinstanzlichen Erwägungen bei, auf welche verwiesen wird. Der Beschwerdeführer bringt in tatsächlicher Hinsicht im letztinstanzlichen Verfahren erstmals vor, die Tänzerinnen würden in einfach eingerichteten Zimmern von 6 bis 8 m2 mit Lavabo, Dusche und WC im Korridor wohnen und nicht etwa in luxuriösen Boudoirs. Für einen monatlichen Mietwert von Fr. 800.- müssten die Wohnräumlichkeiten eine Fläche von mindestens 20 m2 aufweisen, mit Bad oder Dusche und WC ausgestattet sein, sowie eine Kochgelegenheit beinhalten. Bei dieser erstmals vorgebrachten Sachdarstellung handelt es sich um eine unzulässige neue Tatsachenbehauptung (vgl. Erw. 2b hievor), welche im letztinstanzlichen Verfahren nicht mehr zu hören ist. Damit ist den Einwendungen in den beiden Eingaben vom 12. und 14. Dezember 2000 der Boden entzogen. Ohnehin sind die letztlich nicht näher substanziierten Rügen nicht geeignet, die tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz als mangelhaft im Sinne von Art. 105 Abs. 2 OG oder die rechtliche Würdigung als bundesrechtswidrig erscheinen zu lassen.