Citation: U 462/04 13.02.2006 E. A

Der 1962 geborene A.________ arbeitete seit 1. September 1995 in der Firma L.________ AG, und war damit bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen Berufs- und Nichtberufsunfälle versichert. Am 5. März 2001 fiel ihm beim Bedienen eines mit Holzpaletten befrachteten Elektrostaplers infolge Instabilität der Ladung die oberste, ca. 20 kg schwere Palette - trotz Abwehrbewegung mit der Hand - auf den Kopf, wobei er sich gemäss ärztlicher Diagnose eine commotio cerebri, eine contusio capitis mit - gleichentags im Spital B.________ versorgter - Rissquetschwunde sowie eine HWS-Distorsion zuzog. Nach dreiwöchiger Arbeitsunfähigkeit nahm A.________ die Arbeit wieder auf. Am 30. August 2001 meldete er sich aufgrund persistierender, jetzt zunehmender Nacken-, Schultergürtel- und Kopfschmerzen erneut bei der Hausärztin Dr. med. M.________, Fachärztin FMH für Innere Medizin. Es folgten eine neurologische Abklärung (Bericht der Frau Dr. med. E.________, Fachärztin FMH für Neurologie, vom 14. September 2001) und ein Aufenthalt in der Klinik X.________ vom 23. Januar bis 13. Februar 2002, nach welchem (nach wie vor) eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert wurde (Austrittsbericht vom 20. Februar 2002 mit neuropsychologischem Bericht vom 30. Januar 2002 [Diagnose: mittelschwere Störung, mit Schwerpunkt im konzentrativen und visuo-konstruktiven Bereich bei im Vordergrund stehender anhaltender posttraumatischer Schmerzsymptomatik und psychischer Problematik und Hinweisen für eine hirnorganische Beteiligung]) sowie psychosomatischem Konsilium vom 11. Februar 2002 [Diagnose: Symptome einer posttraumatischen Belastungsstörung mit zusätzlich depressiver und somatoformer Komponente, reaktiviert durch einen alltäglichen Arbeitsunfall bei vorbestehender psychotraumatischer Persönlichkeit; ICD-10: F43.1]; bestätigt in der Stellungnahme des Dr. med. H.________, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, Institut Y.________, vom 26. März 2002). Die SUVA erbrachte die gesetzlichen Leistungen für die Folgen des Unfalls vom 5. März 2001 (Taggelder, Heilbehandlung), verneinte jedoch mit Verfügung vom 19. August 2002 ab 1. September 2002 jegliche Leistungspflicht mangels fortbestehender Unfallkausalität der multiplen Beschwerden. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 28. November 2003 fest.