Citation: 5P.360/2004 10.01.2005 E. A

Auf Ersuchen von L.X.________ stellte der Gerichtspräsident 2 von A.________ als Eheschutzrichter am 4. Dezember 2003 fest, dass die Eheleute X.________ zum Getrenntleben berechtigt seien. Er nahm davon Vormerk, dass sie seit 28. Juni 2002 getrennt lebten, und erkannte unter anderem, dass M.X.________ verpflichtet werde, an den Unterhalt der Ehefrau rückwirkend ab 1. Juli 2002 Fr. 7'227.-- im Monat zu zahlen. Gegen dieses Urteil führte M.X.________ Beschwerde an das Obergericht des Kantons Aargau mit dem Begehren, die Unterhaltsbeiträge auf monatlich Fr. 3'583.-- herabzusetzen. Mit Anschlussbeschwerde verlangte L.X.________ hierauf, M.X.________ sei zu verpflichten, ihr vom Gericht festzusetzende angemessene Unterhaltsbeiträge von mindestens Fr. 10'500.-- im Monat zu zahlen; allenfalls sei M.X.________ zu verpflichten, einen angemessenen Einkommensanteil auf ein Sperrkonto zu überweisen, über das nur gemeinsam oder auf richterliches Urteil hin verfügt werden könne. Das Obergericht (5. Zivilkammer) hiess die Beschwerde von M.X.________ am 9. August 2004 teilweise gut und verpflichtete diesen, der Ehefrau für den Zeitraum vom 1. Juli 2002 bis zum 31. Januar 2003 Unterhaltsbeiträge von monatlich Fr. 3'583.-- und für die Zeit ab 1. Februar 2003 solche von Fr. 4'875.-- zu zahlen. Im Übrigen wies es Beschwerde und Anschlussbeschwerde ab.