Citation: I 669/05 02.03.2006 E. 3

3.1 Streitig und zu prüfen ist, ob der Beschwerdegegnerin auf Grund des Sachverhaltes, wie er sich bis zum Erlass des - rechtsprechungsgemäss die zeitliche Grenze der gerichtlichen Überprüfungsbefugnis bildenden (BGE 130 V 446 Erw. 1.2 mit Hinweisen) - Einspracheentscheides vom 12. Januar 2005 entwickelt hat, Rentenleistungen zustehen. Die Versicherte ist seit Ende Juni 2003 durchgehend zu mehr als 40 % arbeitsunfähig geschrieben (vgl. Berichte des Dr. med. J.________ vom 24. Oktober 2003 und 17. November 2004), weshalb der Rentenanspruch gemäss Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG frühestens im Juni 2004 hätte entstehen können. 3.2 Die Rentenfrage beurteilt sich demzufolge nach den Normen des auf den 1. Januar 2003 in Kraft getretenen ATSG und dessen Ausführungsverordnungen (BGE 130 V 445). Ebenfalls Anwendung finden, wie das kantonale Gericht richtig erkannt hat, die seit 1. Januar 2004 geltenden Änderungen des IVG vom 21. März 2003 (vgl. namentlich die Schluss- und Übergangsbestimmungen lit. d-f) und der IVV vom 21. Mai 2003 (4. IV-Revision) sowie die damit einhergehenden Anpassungen des ATSG.