Citation: 5A_462/2007 11.03.2008 E. 3

3.1 Das Obergericht hat den Antrag des Beschwerdeführers, die Liegenschaft der Parteien so rasch wie möglich zu veräussern, abgewiesen und der Beschwerdegegnerin an jener ein bis zum 31. Juli 2014 (16. Altersjahr des Sohnes B.________) befristetes Wohnrecht eingeräumt (Dispositiv-Ziffern 6.2 und 6.3). Zur Begründung verweist es auf Art. 121 ZGB, wonach gewährleistet sein soll, dass ein Ehegatte und namentlich die Kinder im Scheidungsfall unabhängig von den bisherigen Rechtsverhältnissen in der Wohnung verbleiben könnten, wenn dies aufgrund der konkreten Umstände als gerechtfertigt erscheine. Aus dem Wortlaut der angerufenen Bestimmung gehe deutlich hervor, dass die Interessen der Kinder, die bisher in der Familienwohnung gelebt hätten, anderen Interessen grundsätzlich vorgingen. Sodann hält die Vorinstanz fest, dass nach den Ausführungen der Beschwerdegegnerin die Kinder durch die Trennung sehr litten und psychische Probleme hätten, die behandelt werden müssten. Das Haus in T.________ bilde insbesondere in dieser sehr belasteten Zeit eine wichtige Konstante für die Kinder. Demgegenüber begründe der Beschwerdeführer, der sich zum Begehren der Beschwerdegegnerin mit keinem Wort äussere, seinen Antrag auf Veräusserung des Hauses lediglich damit, dass er nicht genug Geld habe, um die Unterhaltsbeiträge zu zahlen. 3.2 Auf die Ausführungen des Obergerichts nimmt der Beschwerdeführer einzig insofern Bezug, als er erklärt, dass wir es in der Schweiz mit Helden zu tun hätten oder aber die Zukunft ganz düster aussehe, wenn Kinder sich nur (gut) entwickeln könnten, falls sie in einem Eigenheim und dazu in einer "geschützten" Umgebung wie in T.________ aufwüchsen. Damit setzt er sich indessen nicht in einer den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG genügenden Form mit den vorinstanzlichen Erwägungen auseinander. In diesem Punkt ist auf die Beschwerde daher nicht einzutreten.