Citation: 2C_206/2020 E. 4.3.1

4.3.1. Wie die Vorinstanz zutreffend ausführt, besteht ein erhebliches öffentliches Interesse, dass zum Schutz der Gesundheit von Menschen und Tieren ausschliesslich qualitativ hochstehende, sichere und wirksame Heilmittel in Verkehr gebracht werden (vgl. Art. 1 Abs. 1 HMG). Zudem sollen die in Verkehr gebrachten Heilmittel ihrem Zweck entsprechend und massvoll verwendet werden (vgl. Art. 1 Abs. 2 HMG). Der Beschwerdeführer nimmt zur Verwirklichung dieser Zielsetzung als Tierarzt eine zentrale Rolle ein, da er aufgrund seiner Kenntnisse den zweck- und massvollen Einsatz von Heilmitteln gewährleisten kann und soll. Ein Tierarzt geniesst insbesondere auch das Vertrauen mit Blick auf die Abgabe von zugelassenen und sicheren Heilmitteln. In diesem Rahmen trifft den Beschwerdeführer eine Sorgfaltspflicht, infolgedessen er alle Massnahmen treffen muss, die nach dem Stand von Wissenschaft und Technik erforderlich sind, damit die Gesundheit von Mensch und Tier nicht gefährdet wird (vgl. Art. 3 Abs. 1 HMG).