Citation: I 449/04 10.02.2005 E. 1

Die Beschwerdeführerin verlangt, es sei ihr eine Nachfrist zur Ergänzung ihrer Eingabe anzusetzen, beziehungsweise ein zweiter Schriftenwechsel durchzuführen, weil sie ihrem Rechtsvertreter erst kurz vor Ablauf der Beschwerdefrist ein Mandat erteilt habe. Der Grundsatz des fairen Verfahrens gebiete diese Massnahme, damit auch auf neuere ärztliche Zeugnisse eingegangen werden könne. Die Frist gemäss Art. 106 Abs. 1 OG zur Erhebung einer Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist nicht erstreckbar. Demnach kann der Beschwerdeführerin auch keine Nachfrist zur Ergänzung ihrer Eingabe gewährt werden. Sie macht nicht geltend, sie sei aus unverschuldeten Gründen daran gehindert worden, rechtzeitig zu handeln. Ein zweiter Schriftenwechsel findet nur ausnahmsweise statt (Art. 110 Abs. 4 OG) und wird einzig angeordnet, wenn er sich durch Stellungnahmen von Verfahrensbeteiligten aufdrängt. Er dient nicht dazu, die Frist von Art. 106 OG zu verlängern, weshalb das entsprechende Gesuch der Beschwerdeführerin abgewiesen wird.