Citation: 1C_272/2023 E. 5.2.1

5.2.1. Mit diesen schlüssigen Erwägungen der Vorinstanz setzt sich der Beschwerdeführer nicht auseinander. Er wiederholt lediglich, seiner Auffassung nach sei das Mitdrucken der Unterschrift einer unbeteiligten und abwesenden Amtsleiterin ein Missbrauch und strafbar. Als Urkundenfälschung bzw. Herstellung einer unwahren Urkunde gelte auch, wenn diese nicht von derjenigen Person stamme, die darin als Ausstellerin bezeichnet sei. Beim Zahlungsbefehl handle es sich einerseits um eine Urkunde und andererseits um eine Verfügung, aus der ersichtlich sein müsse, von welcher Behörde sie stamme und wer daran mitgewirkt habe. Damit zeigt der Beschwerdeführer nicht (rechtsgenüglich) auf, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt (vgl. Art. 42 Abs. 2 BGG; oben E. 2), weshalb darauf nicht einzugehen ist. Im Übrigen verweisen sowohl der Beschwerdeführer als auch die Vorinstanz zu Recht auf das Urteil des Bundesgerichts 5A_873/2022 vom 23. Januar 2023. Diesem zufolge müsste eine Pfändungsankündigung, auf der die Unterschrift durch Aufdruck der eingescannten Unterschrift reproduziert worden sei, als gültig erachtet werden. Gemäss Art. 6 VFRR seien die Formulare von den nach den kantonalen Vorschriften hierzu befugten Beamten oder Angestellten des Betreibungs- bzw. Konkursamts zu unterzeichnen. Es dürften Faksimilestempel verwendet werden, worunter nicht nur physische Stempel zu verstehen seien, die auf ausgedruckte Dokumente gestempelt würden. Bereits vor Inkrafttreten der genannten Verordnung habe es das Bundesgericht abgelehnt, eine seit mehreren Jahrzehnten bestehende Praxis betreffend die Verwendung von Faksimileunterschriften auf Betreibungsformularen zu ändern: Gehe es um offizielle Formulare, die vom Betreibungsamt verwendet werden müssten, spiele es keine wesentliche Rolle, von wem und wie sie unterzeichnet würden. Die Vornahme einer Praxisänderung wegen einer bloss virtuellen Missbrauchsgefahr, nachdem tatsächlich keine solche nachgewiesen sei, dränge sich keineswegs auf (Urteil B.101/1991 vom 2. Juli 1991 E. 3). Diese Erwägungen hätten nach wie vor Gültigkeit. Es sei deshalb festzuhalten, dass sich die Zulassung von Faksimilestempeln in Art. 6 VFRR auch auf digitalisierte Unterschriften beziehe, was überdies dem Willen der ehemaligen Schuldbetreibungs- und Konkurskammer des Bundesgerichts entspreche (zum Ganzen: Urteil 5A_873/2022 vom 23. Januar 2023 E. 2.3 mit Hinweis).