Citation: 2A.222/2002 04.09.2002 E. 5

Die Beschwerdeführerin macht schliesslich geltend, der angefochtene Entscheid verstosse gegen das Gebot der Rechtsgleichheit; die Eidgenössische Steuerverwaltung habe nämlich gerade in der Konfektionsbranche vielen Unternehmen mit einer gleichartigen Ausgestaltung die steuerliche Auftrennung zweier Betriebsteile ebenfalls genehmigt und diese Genehmigung seither nicht widerrufen. Sie nennt indessen die Steuerpflichtigen nicht, die abweichend behandelt worden sein sollen, weshalb auf die Rüge nicht weiter einzugehen ist. Im Übrigen ist dem Bundesgericht aus eigener Anschauung bekannt, dass sich die Intervention der Eidgenössischen Steuerverwaltung nicht auf die Beschwerdeführerin beschränkte, sondern dass sie auch bei anderen Unternehmen der Konfektionsbranche in gleicher Weise vorgegangen ist, wie dies hier der Fall war (vgl. etwa die Urteile 2A.75/2002 vom 9. August 2002 und das erwähnte Urteil 2A.586/1999 vom 27. November 2000).