Citation: 2A.200/2001 18.06.2002 E. B

Mit Urteil vom 8. März 2001 hiess dieses die Klage teilweise gut und stellte fest, dass der Staat Solothurn verpflichtet sei, ab 1. Januar 1996 der Physiotherapeutin A.________ eine Besoldung der Lohnklasse 16, Gehaltsstufe E00 zu bezahlen. Zur Begründung führte das Verwaltungsgericht aus, es sei eine Geschlechtsdiskriminierung glaubhaft gemacht dadurch, dass in der vereinfachten Funktionsanalyse, welche der Einstufung zugrunde liege, die Funktion "Physiotherapie" beim Kriterium "geistige Anforderungen" (K2) nur mit 2,5 bewertet worden sei (vgl. unten E. 5.3). Der Kanton habe die daraus fliessende Vermutung nicht zu widerlegen vermocht.