Citation: 2C_678/2023 E. 6.1

6.1. Sie begründet ihre Kritik damit, das kantonale Recht beschränke die Möglichkeit einer fristwahrenden Postaufgabe auf Filialen der Schweizerischen Post (§ 11 Abs. 2 VRG/ZH). Ihr Anwalt habe sich im Ausland befunden, weshalb ihm diese Möglichkeit im Gegensatz zu Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten, die sich bei der Bearbeitung eines Mandats in der Schweiz befinden, nicht offen gestanden habe. Damit habe ihrem Anwalt weniger Zeit zur Erarbeitung der Eingabe zur Verfügung gestanden. Diese Ungleichbehandlung lasse sich nicht durch sachliche Gründe rechtfertigen und verstosse daher gegen Art. 8 Abs. 1 BV.