Citation: 5A_199/2022 E. 4.4.2

4.4.2. Das Obergericht hat - für das Bundesgericht verbindlich - festgehalten, dass die Gemeinschuldnerin Berechtigte einer Forderung gegenüber der Bank und die Gemeinschuldnerin Kontoinhaberin war. Die Geschäftsbeziehung zwischen der Gemeinschuldnerin und der Bank hatte weder die Hinterlegung einer bestimmten Geldsumme noch die in einem Wertpapier verkörperte Forderungen zum Gegenstand, sondern das Führen eines gewöhnlichen (Firmen-) Kontos. Die Gemeinschuldnerin als Kundin hat eine blosse Forderung gegenüber der Bank (vgl. BGE 132 III 480 E. 4.2), so dass Art. 242 SchKG an sich keine Anwendung findet.