Citation: 9C_364/2023 E. A

A.a. Die Eheleute A.A.________ und B.A.________ haben steuerrechtlichen Wohnsitz in U.________/ZH. Der Ehemann ging einer selbständigen Erwerbstätigkeit nach und unterhielt eine Einzelunternehmung unter der Firma "C.________, A.A.________", deren Sitz sich in V.________/AG befand. Der Zweck bestand im Erbringen von Dienstleistungen für Fahrzeugfinanzierungen. Das Einzelunternehmen wurde am 8. Mai 2013 aus dem Handelsregister gelöscht. Am 3. August 2016 wurde über den Ehemann der Konkurs eröffnet. A.b. In der Steuerperiode 2011 deklarierten die Eheleute A.________ einen Gewinn aus selbständiger Erwerbstätigkeit, was das Steueramt des Kantons Zürich übernahm (steuerbares Einkommen von Fr. 72'800.- bei der direkten Bundessteuer bzw. von Fr. 44'900.- [satzbestimmend Fr. 82'200.-] bei den Staats- und Gemeindesteuern). Die entsprechende Veranlagungsverfügung vom 27. Juni 2013 erwuchs in Rechtskraft. In der Steuerperiode 2012 wurde ein Verlust veranlagt. In beiden Fällen ergingen die Veranlagungsverfügungen am Hauptsteuerdomizil (Zürich), bevor das Nebensteuerdomizil (Aargau) verfügt hatte. A.c. Zur Steuerperiode 2013 deklarierten die Eheleute A.________ insbesondere einen Verlust von Fr. 220'939.- aus selbständiger Erwerbstätigkeit. Dem Hilfsblatt A war zu entnehmen, dass die Einzelfirma in der Steuerperiode 2013 einen Reingewinn von Fr. 1'094'256.- auswies, der mit "Verlusten 2011 + 2012" von total Fr. 1'315'167.- verrechnet wurde. Diese Verluste waren auf Betrugsfälle zurückzuführen, welchen der Pflichtige zum Opfer gefallen war. A.d. Am 21. März 2016 liess die für die Veranlagung am Geschäftsort zuständige Steuerkommission V.________ in der definitiven Steuerveranlagung 2013 die Verrechnung des Gewinns des Einzelunternehmens aus dem Geschäftsjahr 2013 in Höhe von Fr. 1'094'256.- mit den Vorjahresverlusten aus den Geschäftsjahren 2011 und 2012 in Höhe von insgesamt Fr. 1'252'195.- vollumfänglich zu und veranlagte am Spezialsteuerdomizil des Geschäftsorts ein steuerbares Einkommen und Vermögen von Fr. 0.-. A.e. Mit Veranlagungsverfügungen vom 9. Januar 2017 zur Steuerperiode 2013 liess das Steueramt des Kantons Zürich den Verlust des Geschäftsjahres 2011 zum Abzug nicht zu, da die Eheleute für diese Steuerperiode bereits rechtskräftig mit einem Gewinn veranlagt worden waren (vgl. oben Sachverhalt A.b). Die Veranlagungsbehörde liess einzig den Verlust des Geschäftsjahres 2012 zum Abzug zu (für die Staats- und Gemeindesteuern des Kantons Zürich: Fr. 740'635.-; für die direkte Bundessteuer: Fr. 741'535.-). Dies ergab für die Staats- und Gemeindesteuern 2013 ein steuerbares Einkommen von Fr. 72'900.- (satzbestimmend Fr. 406'400.-) bei einem steuerbaren Vermögen von Fr. 0.-, für die direkte Bundessteuer ein steuerbares Einkommen von Fr. 398'000.-.