Citation: 1B_191/2021 E. 3.3

3.3. Soweit der Beschwerdeführer Umstände geltend macht, mit denen sich das Bundesgericht bereits auseinandergesetzt hat, kann auf diese Erwägungen verwiesen werden. Betreffend die seitherige Entwicklung des Verfahrens macht er geltend, die beiden Männer, mit denen er zum Tatort gefahren sei, könnten bis zur Hauptverhandlung realistischerweise kaum noch ermittelt werden. Gemäss der provisorischen Einschätzung der Verfahrensleitung des Sachgerichts werde zudem der Zeuge D.________ an der Hauptverhandlung wohl nicht erneut einvernommen. Selbst wenn dies der Fall wäre, könnten seine Aussagen mit denjenigen während des Vorverfahrens verglichen werden. Die Geschädigten seien zu ihrer Desinteresse-Erklärung befragt worden. A.B.________ habe deren Authentizität bestätigt. Erst auf zweimalige Nachfrage und damit erhebliche Druckausübung durch die befragende Person sei er verunsichert gewesen und habe angegeben, das Schreiben nicht ganz verstanden zu haben. Ein Verbot des Kontakts mit Mitbeschuldigten, dem Zeugen D.________ und den Geschädigten sei nicht aussichtslos und lasse sich durchsetzen. Diese Ersatzmassnahme sei ein Gebot der Verhältnismässigkeit nach über eineinhalb Jahren Haft.