Citation: 7B.207/2004 08.11.2004 E. 5

Die Vorinstanz führt aus, mit Schreiben vom 17. November 2003 habe das Betreibungsamt Dietikon dem Beschwerdeführer angezeigt, dass der Kollokationsplan und die Verteilungsliste während 10 Tagen zur Einsicht aufliegen würden und dass dagegen innerhalb einer nämlichen Frist von 10 Tagen seit Zustellung dieses Schreibens Beschwerde erhoben werden könne. Die Frist zur Einsichtnahme sei mithin am 27. November 2003, diejenige zur Einreichung der Beschwerde am 1. Dezember 2003 abgelaufen. Belegt sei, dass der Beschwerdeführer am 25. November 2003 beim Betreibungsamt Dietikon vorgesprochen und Einsicht in den Kollokationsplan und die Verteilungsliste verlangt habe, was ihm auch gewährt worden sei. Das Erstellen von Kopien sei dem Beschwerdeführer hingegen vorerst nicht ermöglicht worden, sondern erst am Montag, 1. Dezember 2003 um 09.00 Uhr, mithin noch während der Beschwerdefrist. Die obere Aufsichtsbehörde fährt fort, eine Erstreckung der Beschwerdefrist sei - wie bereits die untere Aufsichtsbehörde zu Recht ausgeführt habe - grundsätzlich nicht möglich, da es sich hierbei um eine gesetzliche Frist handle. Eine Fristwiederherstellung im Sinne von Art. 33 Abs. 4 SchKG falle von vornherein ausser Betracht, da der Rekurrent die Beschwerdefrist mit seinen an das Bezirksgericht gerichteten Eingaben vom 26. und 28. November 2004 gewahrt habe, mithin ein Fristversäumnis gar nicht vorliege. Zu beachten sei, dass es sich insbesondere bei der Eingabe vom 28. November 2003 um eine umfangreiche Rechtsschrift handle. Auch wenn der Beschwerdeführer erst am Morgen des letzten Tages der Beschwerdefrist Kenntnis vom Kollokationsplan erlangt habe, wäre es ihm möglich gewesen, noch innerhalb der Frist seine Eingaben vom 26. und 28. November 2003 zu ergänzen. Die untere Aufsichtsbehörde sei daher zu Recht auf das Gesuch um Fristwiederherstellung nicht eingetreten. Der Beschwerdeführer legt ausführlich dar, was sich zwischen dem 17. November und 1. Dezember 2003 abgespielt hat, womit sinngemäss dargetan werden soll, dass die verbleibende Zeit von einem halben Tag für die Ausarbeitung der definitiven Beschwerdeschrift nicht genügt habe. Diese neuen Vorbringen können indessen nicht gehört werden (E. 4.1 hiervor). Mit den Erwägungen der Vorinstanz setzt sich der Beschwerdeführer nicht einmal ansatzweise im Sinne von Art. 79 Abs. 1 OG auseinander (E. 4.2 hiervor), sondern bringt lediglich vor, es liege ein krasser Fall von Rechtsverweigerung und Rechtsverzögerung vor, welcher nur durch Wiederholung der Verfahren geheilt werden könne. Die Rüge ist nach dem soeben Ausgeführten haltlos und mutwillig.