Citation: 2P.225/2003 29.09.2003 E. 5

5.1 Der Beschwerdeführer rügt zunächst, die Rekurskommission habe willkürlich seine abschliessende Stellungnahme vom 9. April 2003 nicht berücksichtigt. Darin liege eine Verletzung von Art. 29 Abs. 1 und 2 BV. 5.2 Die Rekurskommission hat diese Stellungnahme nicht berücksichtigt, weil sie verspätet eingereicht worden ist (angefochtener Entscheid E. 3d). 5.3 Der Beschwerdeführer führt dazu aus, die Rekurskommission habe ihm zur Einreichung einer abschliessenden Stellungnahme eine (einmalig) verlängerte Frist bis zum 9. April 2003 eingeräumt. Er habe seine Stellungnahme an diesem Tag beendet und sie gegen Abend an der Universität von seiner Diskette ausdrucken und zur Post bringen wollen. Der Drucker habe aber nicht funktioniert. Er habe daher den Text am Morgen des nächsten Tages, d.h. am 10. April 2003, ausgedruckt und persönlich in das Büro der Rekurskommission gebracht. 5.4 Schriftliche Eingaben müssen gemäss § 11 Abs. 2 VRG/ZH spätestens am letzten Tag der Frist bei der Behörde eintreffen oder zu deren Handen der schweizerischen Post übergeben sein. Diese Regelung entspricht der bundesrechtlichen Regelung von Art. 32 Abs. 3 OG. Indem die Rekurskommission in Anwendung von § 11 Abs. 2 VRG/ZH die erst am 10. April 2003 bei ihr eingereichte Stellungnahme als verspätet erachtet hat und demzufolge nicht darauf eingetreten ist, hat sie somit offensichtlich nicht willkürlich gehandelt. Der Beschwerdeführer hätte im Übrigen ohne weiteres zur Fristwahrung (zunächst) die Diskette einreichen können.