Citation: 6B_488/2019 E. 3

Der Beschwerdeführer führt aus, am vorinstanzlichen Verfahren teilgenommen und ein rechtlich geschütztes Interesse an der Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheids zu haben, weil er sein Interesse als Privatkläger durchsetzen wolle, dass gegen den beschuldigten Staatsanwalt ein Strafverfahren durchgeführt werde (vgl. Beschwerde, S. 3 f.). Dies genügt zur Begründung der Legitimation von vornherein nicht (Art. 42 Abs. 2 BGG). Entscheidend ist aber, dass der Beschwerdeführer gegen den angeblich fehlbaren Staatsanwalt keine Zivilforderungen geltend machen kann. Nach § 2 Abs. 1 des Gesetzes vom 21. Dezember 1939 des Kantons Aargau über die Verantwortlichkeit der öffentlichen Beamten und Angestellten und über die Haftung des Staates und der Gemeinden für ihre Beamten (Verantwortlichkeitsgesetz, SAR 150.100) sind der Staat und die Gemeinden pflichtig, für Schaden Ersatz zu leisten, der Dritten durch eine Amtsperson in Ausübung ihres Dienstes widerrechtlich zugefügt wird. Sie haben auch Genugtuungsleistungen zu übernehmen, wenn deren Voraussetzungen gegeben sind (Abs. 2). Das direkte Klagerecht der Dritten gegen die fehlbare Amtsperson ist ausgeschlossen (Abs. 3). Allfällige Schadenersatz- und Genugtuungsansprüche des Beschwerdeführers aufgrund des angeblich strafbaren Verhaltens des beschuldigten Staatsanwalts beurteilen sich demnach ausschliesslich nach dem kantonalen Haftungsrecht und sind damit öffentlich-rechtlicher Natur (statt vieler vgl. Urteil 6B_263/2018 vom 24. Januar 2019 E. 1.3.1). Der vom Beschwerdeführer erhobene strafrechtliche Vorwurf kann sich daher allenfalls auf seine Staatshaftungsansprüche, nicht aber auf Zivilansprüche im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG auswirken. Der Beschwerdeführer ist in der Sache folglich nicht zur Beschwerde befugt.