Citation: 4C.4/2007 15.11.2007 E. 2

Der Beklagte bringt zunächst eine Verletzung des Rechtsmissbrauchsverbots (Art. 2 ZGB) vor und stellt sich auf den Standpunkt, die Klägerinnen hätten mit ihrer Kündigung des Auftragsverhältnisses mit dem Beklagten, "ihr in Art. 404 OR abstrakt formuliertes Recht" missbraucht. Weiter macht er unter Hinweis auf Art. 398 Abs. 2 OR geltend, die Klägerinnen sowie die Vorinstanzen hätten dem Beklagten "letztlich Unsorgfalt und Untreue vor[geworfen], ohne je abgeklärt zu haben, ob und wenn ja, der B[eklagte] den K[lägerinnen] welchen Schaden verursacht hätte". Schliesslich beruft er sich sinngemäss darauf, die Auflösung des Auftragsverhältnisses sei zur Unzeit (Art. 404 Abs. 2 OR) erfolgt. Die Klägerinnen hätten nämlich übersehen, dass er bei einer plötzlichen Beendigung des Vermögensverwaltungsauftrags "mit seinen verschiedenen Gesellschaften in eine finanziell-wirtschaftliche Notlage geraten könnte". Letzteres Vorbringen geht über den von der Vorinstanz festgestellten Sachverhalt hinaus, ohne dass in der Berufungsschrift eine Ausnahme gemäss Art. 55 Abs. 1 lit. d OG geltend gemacht, geschweige denn rechtsgenüglich begründet wird. Damit ist der Beklagte nicht zu hören. Der Beklagte unterlässt es bei seiner Rüge der Verletzung von Art. 2 ZGB sowie von Art. 398 bzw. Art. 404 OR, auf die Begründung des angefochtenen Urteils einzugehen und im Einzelnen aufzuzeigen, inwiefern diese Bestimmungen von der Vorinstanz verletzt worden sind. Seine Einwände bleiben ohne aufgezeigten oder erkennbaren Zusammenhang mit bestimmten Entscheidungsgründen der Vorinstanz, weshalb darauf nicht eingetreten werden kann (BGE 116 II 745 E. 3; 106 II 176 mit Hinweisen).