Citation: 9C_550/2016 E. 4.4

4.4. Die Vorinstanz stellte in Anlehnung an das Gutachten des ZIMB fest, der psychische Gesundheitszustand habe sich verschlechtert. Soweit die Beschwerdeführerin betreffend sozialen Rückzug des Versicherten geltend macht, daran habe sich im Vergleich zum Gutachten der MEDAS Zentralschweiz nichts verändert, vermag sie damit die Feststellung des kantonalen Gerichts nicht als offensichtlich unrichtig oder sonst auf einer Rechtsverletzung beruhend erscheinen lassen. Denn der psychiatrische Gutachter des ZIMB kam zum Schluss, seit der in der Expertise der MEDAS Zentralschweiz aus dem Jahr 2010 diagnostizierten Dysthymie, welche keine Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit bewirkt habe, sei eine nachweisliche Verschlechterung des psychischen Zustandsbilds eingetreten. Er stützte sich hierbei insbesondere auf die behandelnde Psychiaterin, welche am 30. November 2013 berichtete, der Zustand habe sich in den letzten zwei Jahren deutlich verschlechtert.