Citation: 2C_487/2017 E. 1.1

1.1. Die Eheleute A.A.________ (geb. 1957) und B.A.________ geb. C.________ haben steuerrechtlichen Wohnsitz in U.________/ZH. Die Steuererklärung 2011 reichten sie nicht ein, weshalb das Kantonale Steueramt Zürich (KStA/ZH) zur Veranlagung nach pflichtgemässem Ermessen schritt. Die Veranlagungsverfügungen ergaben für die direkte Bundessteuer und die Staats- und Gemeindesteuer des Kantons Zürich je ein steuerbares Einkommen von Fr. 130'000.--. In der Steuererklärung 2012, welche die Steuerpflichtigen am 2. Februar 2014 ausfüllten, gaben diese an, der Ehemann sei am 31. Dezember 2012 als Ingenieur bei der D.________AG beschäftigt gewesen. Sie reichten indes nur einen Lohnausweis des Ehemannes für das erste Halbjahr 2012 ein. Dieser zeigte Nettoeinkünfte aus unselbständiger Erwerbstätigkeit von Fr. 195'349.--. Abgesehen davon deklarierten die Eheleute für das Jahr 2012 keine weiteren Erwerbseinkünfte oder Ersatzeinkünfte.