Citation: 6B_836/2018 E. 2.2

2.2. Der Beschwerdeführer wendet ein, die gemäss Anklage ermittelte Distanz von 126,8 Metern könne nicht zutreffend sein. Die Videoaufzeichnung zeige, dass das Fahrzeug bereits drei Sekunden vor dem massgeblichen Messzeitpunkt in einer Senke sichtbar gewesen sei. Von dem von der Polizei angegebenen Standort der Laserpistole aus sei der Ort, an dem sich das Fahrzeug im Messzeitpunkt befunden habe, indes nicht einsehbar. Dieser Standort sei also "möglicherweise falsch bezeichnet". Damit würden sich die Distanzverhältnisse grundlegend verändern. Offensichtlich falsch sei die vorinstanzliche Feststellung, er selber habe festgehalten, "dass die Position des Geschwindigkeitsmessgeräts im besagten Fotoblatt richtig angegeben worden sei und dass darauf abzustellen sei" (vgl. E. 9.1 und 9.2 des angefochtenen Urteils). Vielmehr habe er in der Berufungsschrift die Meinung vertreten, "dass aufgrund des von den Polizisten angegebenen und später überprüften und bestätigten Standortes es nicht angeht, später einen abweichenden Standort anzunehmen, der allenfalls mit der Distanzangabe von 126,8 m übereinstimmen würde". Er habe ausgeführt, "dass aufgrund der Anklageakten, welche einen genau bezeichneten Standort von Laserpistole und Fahrzeug des Beschwerdeführers resp. eine genaue Messdistanz festhalten, und der späteren nochmaligen Überprüfung und Bestätigung eine nachfolgende Korrektur der Ortsbezeichnungen und der Messdistanz nicht zulässig ist" (Beschwerdeschrift, S. 5 Ziff. 13). Damit stellt sich der Beschwerdeführer auf den Standpunkt, er habe die Position des Messgeräts nicht anerkannt, sondern sich dagegen verwahrt, dass sie nachträglich angepasst werde, gleichsam um die gemessene Distanz von 126,8 Metern zu retten. Es ist aber nicht ersichtlich, weshalb das vorinstanzliche Abstellen auf die Ergebnisse des erstinstanzlichen Augenscheins auf einer Bundesrechtsverletzung beruhen sollte. Zumal sich der Beschwerdeführer auf eine mit zunehmender Distanz grösser werdende Wahrscheinlichkeit von Messfehlern beruft (oben E. 2.1), war ohnehin nur Beweisgegenstand, ob die Distanzmessung von ca. 127 Metern in ihrer Grössenordnung richtig sein kann. Ein blosser Hinweis auf die Unwissenschaftlichkeit und Ungenauigkeit der anlässlich des Augenscheins angestellten Überlegungen weckt noch keine massgeblichen Zweifel. Andere Anhaltspunkte, wonach die vorinstanzliche Feststellung des Standortes auf einer willkürlichen Beweiswürdigung beruhen könnte, zeigt der Beschwerdeführer nicht auf (vgl. Art. 42 Abs. 2 BGG). Auf die diesbezügliche Rüge (sowie auf die weiteren Ausführungen zu den topographischen Gegebenheiten) kann deswegen nicht weiter eingegangen werden.