Citation: 2C_140/2020 E. A

B.A.________ (geboren 1981, kosovarischer Staatsangehöriger) erhielt 1991 im Rahmen des Familiennachzugs eine Aufenthalts- und am 11. April 1996 die Niederlassungsbewilligung. Letztere wurde aufgrund seiner Straffälligkeit durch das Amt für Migration und Integration Kanton Aargau (MIKA) mit Verfügung vom 26. Januar 2012 widerrufen. Gleichzeitig wurde er aus der Schweiz weggewiesen. Die dagegen erhobenen Rechtsmittel waren erfolglos (Urteil 2C_1068/2012 vom 11. Februar 2013). B.A.________ reiste am 10. Juni 2013 aus der Schweiz aus. Am 16. Juli 2014 verfügte das Bundesamt für Migration BFM (heute: Staatssekretariat für Migration SEM) ein Einreiseverbot, welches das Bundesverwaltungsgericht auf Beschwerde hin mit Urteil vom 18. März 2015 bis zum 9. Juni 2021 befristete (Urteil des Bundesverwaltungsgerichts C-5232/2014 vom 18. März 2015). Während des Verfahrens über das Einreiseverbot hatten B.A.________ und die in der Schweiz niedergelassene A.A.________ am 15. August 2014 geheiratet. Am 1. Oktober 2016 kam der gemeinsame Sohn C.A.________zur Welt.