Citation: 9C_847/2017 E. 5.1

5.1. Wie die Vorinstanz zutreffend darlegt, hat sie am 19. März 2013 eine Verfügung erlassen, worin darauf hingewiesen wird, dass die Pensionskasse mit Eingabe vom 1. Februar 2013 Beschwerde gegen den Entscheid der IV-Stelle vom 21. Dezember 2012 erhoben und diese am 13. März 2013 die Beschwerdeantwort erstattet habe. Der Referent des Sozialversicherungsgerichts hat verfügt, dass die Versicherte zum Prozess beigeladen werde. Gleichzeitig wurden dieser die Eingaben der Pensionskasse und der IV-Stelle zugestellt, und es wurde ihr eine Frist von 30 Tagen zur schriftlichen Stellungnahme angesetzt. Diese gerichtliche Verfügung hat die Versicherte gemäss verbindlicher Feststellung des kantonalen Gerichts (E. 1 hievor) am 28. März 2013 entgegengenommen. Ab diesem Datum musste sich die Beschwerdeführerin darüber im Klaren sein, dass der Bestand ihres Invalidenrentenanspruchs gefährdet war und eine Rückforderung der IV-Stelle in Betracht fiel. Ab diesem Zeitpunkt war sie gemäss Feststellung der Vorinstanz nicht mehr gutgläubig. Die Behauptung, sich telefonisch bei der Verwaltung nach der weiteren Ausrichtung ihrer Rente erkundigt zu haben, ist nicht glaubhaft gemacht und schon gar nicht bewiesen, wie die IV-Stelle zutreffend einwendet. Im Übrigen ist eine nicht schriftlich belegte telefonische Auskunft zum Beweis von vornherein ohnehin kaum geeignet (BGE 143 V 341 E. 5.3.1 S. 347 f.). Von einer Befragung der Mitarbeitenden der IV-Stelle zu dieser angeblichen Erkundigung der Beschwerdeführerin und der ihr erteilten telefonischen Auskunft, welche, falls tatsächlich erfolgt, bereits mehrere Jahre zurücklag, konnte die Vorinstanz keine neuen Erkenntnisse erwarten. Sie durfte daher in antizipierter Beweiswürdigung (BGE 136 I 229 E. 5.3 S. 236 f.) auf eine Beweisabnahme verzichten. Darin kann entgegen den Ausführungen der Beschwerdeführerin keine Willkür erblickt werden. Eine nicht belegte telefonische Auskunft würde im Übrigen auch nicht für eine erfolgreiche Berufung auf den Vertrauensschutz genügen (BGE 143 V 341 E. 5.3.1 S. 347 f.).