Citation: 9C_472/2021 E. 5.1.2

5.1.2. Der Beschwerdeführer rügt unter anderem, Dr. med. C.________ habe die Beschwerden zu wenig erfragt und lediglich die Einschränkungen beim Liftfahren berücksichtigt. Die anderen Beispiele, welche die Angstsymptome zum Ausdruck bringen (beim Einkaufen oder Gottesdienst), habe er aber unterschlagen. Wie die Vorinstanz festhielt, wurde der Beschwerdeführer von Dr. med. C.________ an zwei verschiedenen Terminen untersucht. Dabei wurde der Beschwerdeführer in allgemeiner Weise nach seinen Beschwerden befragt und Dr. med. C.________ hat zudem eine vertiefte Exploration zum aktuellen Leiden durchgeführt. Der Gutachter führte in diesem Zusammenhang etwa auch auf, dass der Beschwerdeführer Probleme beim Besuch einer Geburtstagseinladung oder beim Gottesdienst angegeben hatte. Auf der anderen Seite berücksichtigte Dr. med. C.________ aber ebenso, dass der Beschwerdeführer die instruierten Atemübungen, um Angstattacken zu unterdrücken, nicht praktiziere und damit in Bezug auf die berichtete Agoraphobie sowie Panikstörung nur wenig Leidensdruck bestehe. Dr. med. C.________ wies zudem darauf hin, dass der Beschwerdeführer einzig in Bezug auf das Liftfahren ein Vermeidungsverhalten zeige, wobei dieser auf das therapeutische Angebot nicht eingegangen sei, um dieses Verhalten zu überwinden. Zusammenfassend ist somit festzuhalten, dass der Gutachter Dr. med. C.________ die geltend gemachten Beschwerden berücksichtigt hat und den Schweregrad (Leidensdruck) alsdann kritisch prüfte. Vor diesem Hintergrund lässt sich der Vorhalt des Beschwerdeführers, Dr. med. C.________ habe die Beschwerden nicht hinreichend untersucht, nicht halten.