Citation: 2C_496/2019 E. 3.3

3.3. In ihrer rechtlichen Würdigung kommt die Vorinstanz zum Schluss, angesichts dessen, dass die Familie des Beschwerdeführers seit 2017 einen Überschuss von rund Fr. 2'800.-- verfüge, sei der monatliche Betrag zur Schuldentilgung als marginal zu bezeichnen. Dem Beschwerdeführer sei zwar zugute zu halten, dass er bereits seit 2011 keine neuen Schulden angehäuft und seit 2014 jährlich Schulden abgebaut habe sowie der Grossteil der offenen Forderungen auf zwei Verlustscheine zurückzuführen sei. Sein monatlicher Beitrag zur Schuldentilgung stehe seit 2017 in keinem angemessenen Verhältnis zu seinen finanziellen Möglichkeiten und eine Schuldensanierung sei damit auch auf lange Frist nicht absehbar. Diese Umstände würden nicht genügen, um das Vorliegen einer schwerwiegenden Gefährdung der öffentlichen Ordnung von der Hand zu weisen. Sollte der Beschwerdeführer allerdings ernsthafte Bemühungen zur Schuldensanierung über einen längeren Zeitraum an den Tag legen, sei die Verweigerung der Erteilung der Niederlassungsbewilligung neu zu beurteilen (vgl. E. 3.3 des angefochtenen Urteils). Da die vorliegende Angelegenheit nur die Erteilung einer Niederlassungsbewilligung betrifft und der Aufenthalt des Beschwerdeführers in der Schweiz nicht gefährdet sei, erweise sich die Verweigerung der Erteilung der Niederlassungsbewilligung auch als verhältnismässig (vgl. E. 3.4 des angefochtenen Urteils).