Citation: 2C_212/2014 E. 1.2

1.2. Dagegen gelangten die Eheleute an das Verwaltungsgericht des Kantons Aargau, das die Beschwerde mit Urteil vom 29. Januar 2014 abwies. Das Verwaltungsgericht erwog, die Beschwerdeführerin habe mit ihrer Kurpraxis in den Jahren 1991 bis 1999 Gewinne erzielt, hernach in den Jahren 2000 und 2001 aber erste Verluste. Ab diesem Zeitraum sei absehbar gewesen, dass sich nur noch Verluste einstellen könnten. Grund dafür seien die im Jahr 1999 wirksam gewordenen Verschärfungen im Bereich der obligatorischen Krankenpflegeversicherung, die sich für Naturheilpraktikerinnen und Naturheilpraktiker nachteilig ausgewirkt hätten. Erst ab 2009 seien aufgrund des angepassten Angebots - nunmehr Betrieb eines Zentrums für Erholung und Regenerierung (Retreat und Wellness), speziell für Frauen - wieder Gewinne eingetreten. Wenngleich auch im streitbetroffenen Jahr 2004 eine für die selbständige Erwerbstätigkeit typische (subjektive) Gewinnabsicht zu anerkennen sei, habe es an der (objektiven) Gewinnaussicht fehlen müssen. Im Jahr 2004 sei zum fünften Mal in Folge kein Gewinn angefallen und hätten sich Verluste von rund Fr. xxx kumuliert. Die Tätigkeit habe dementsprechend nicht (mehr) als selbständige Erwerbstätigkeit, sondern als Liebhaberei im Bereich des Privatvermögens zu gelten, womit die Möglichkeit der Verlustverrechnung entfalle.