Citation: I 609/05 01.02.2006 E. 1

1.1 Die Beschwerdegegnerin bringt in prozessualer Hinsicht vor, es handle sich beim vorinstanzlichen Rückweisungsentscheid vom 8. Juni 2005 nicht um einen End-, sondern um einen Zwischenentscheid, dessen Anfechtung lediglich bei - hier zu bezweifelndem - Vorliegen eines nicht wieder gutzumachenden Nachteils zulässig sei. 1.2 Entgegen der Auffassung der Versicherten stellt der Rückweisungsentscheid einer kantonalen Rekursinstanz rechtsprechungsgemäss eine im Sinne von Art. 128 in Verbindung mit Art. 97 Abs. 1 OG und Art. 5 VwVG mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Eidgenössische Versicherungsgericht anfechtbare Endverfügung dar (BGE 120 V 237 Erw. 1a mit Hinweis). Anfechtbar ist indessen grundsätzlich nur das Dispositiv, nicht aber die Begründung eines Entscheides. Verweist indessen das Dispositiv eines Rückweisungsentscheides - wie im vorliegenden Fall bezüglich der mit Blick auf die Arbeitsfähigkeit durch die Verwaltung noch vorzunehmenden medizinischen Abklärungen sowie des erneut entsprechend den gerichtlichen Vorgaben zu beurteilenden Rentenanspruchs - ausdrücklich auf die Erwägungen, werden diese zu dessen Bestandteil und haben, soweit sie zum Streitgegenstand gehören, an der formellen Rechtskraft teil. Dementsprechend sind die Motive, auf die das Dispositiv verweist, für die Behörde, an die die Sache zurückgewiesen wird, bei Nichtanfechtung verbindlich. Beziehen sich diese Erwägungen auf den Streitgegenstand, ist somit auch deren Anfechtbarkeit zu bejahen. Auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist daher einzutreten.