Citation: 1P.6/2003 25.02.2003 E. 2

Der Beschwerdeführer rügt verschiedentlich, der Verwaltungsgerichtspräsident habe den Grundsatz des rechtlichen Gehörs verletzt. Aus dem aus Art. 4 aBV abgeleiteten, heute in Art. 29 Abs. 2 BV verankerten Anspruch auf rechtliches Gehör folgt die grundsätzliche Pflicht der Behörden, ihren Entscheid zu begründen. Der Bürger soll wissen, warum die Behörde entgegen seinem Antrag entschieden hat. Das bedeutet indessen nicht, dass sich diese ausdrücklich mit jeder tatbeständlichen Behauptung und jedem rechtlichen Einwand auseinandersetzen muss. Vielmehr kann sie sich auf die für den Entscheid wesentlichen Gesichtspunkte beschränken (BGE 126 I 97 E. 2b S. 102; Praxis zu Art. 4 aBV: BGE 122 IV 8 E. 2c S. 14 f.; 121 I 54 E. 2c S. 57, je mit Hinweisen). Der Präsident des Verwaltungsgerichtes hat sich eingehend mit den Vorbringen des Beschwerdeführers auseinandergesetzt und seinen Entscheid einlässlich begründet. Aus den Erwägungen des angefochtenen Entscheides geht mit hinreichender Klarheit hervor, weshalb der Verwaltungsgerichtspräsident davon ausgegangen ist, dass sich der Beschwerdeführer selber verteidigen könne. Es ist nicht ersichtlich und wurde vom Beschwerdeführer auch nicht dargetan, inwiefern das rechtliche Gehör des Beschwerdeführers verletzt worden sein soll.