Citation: U 20/07 17.03.2008 E. 5

5.1 Es steht fest und ist unbestritten, dass der Versicherte durch den Sturz von der Leiter am 24. August 1995 eine Prellung im Bereich der rechten Hüfte erlitten hat. Wie Dr. med. B.________ in seinem Bericht vom 25. Februar 2004 einleuchtend dargelegt hat, ist bezüglich der durch diese Prellung verursachten Verletzungen der Weichteile spätestens Ende 1999 der Status quo sine erreicht worden. 5.2 Der Beschwerdeführer macht geltend, durch den Unfall nicht nur an den Weichteilen verletzt worden zu sein, sondern auch einen partiellen Abriss der Glutaeus maximus-Sehne erlitten zu haben. Den Verdacht auf eine solche Verletzung äusserte als erster Dr. med. M.________ (Leitender Oberarzt an der Klinik X.________) in seinem Bericht vom 19. März 2002. Durch das von diesem Arzt angeordnete MRI konnte der Verdacht weder bestätigt noch ausgeschlossen werden, da die Schichten des MRI nicht tief genug gefahren wurden, um den glutealen Ansatz beurteilen zu können. Auf weitere Abklärungen wurde damals verzichtet. 5.3 Aufgrund dieser Untersuchungsergebnisse kann weder der Meinung des Dr. med. J.________, wonach ein partieller Riss der Glutaeus maximus-Sehne klar nachgewiesen wurde, noch jener von Dr. med. B.________, welcher eine solche Verletzung ausschliesst, gefolgt werden. Wie der SUVA-Arzt Dr. med. A.________ am 4. Februar 2003 festgehalten hat, ist der Fall in medizinischer Hinsicht nicht genügend abgeklärt, um die Unfallkausalität beurteilen zu können. Die nach diesem Datum erstellten medizinischen Unterlagen betreffen überwiegend die Schulterproblematik und brachten bezüglich der Frage, ob beim Sturz von der Leiter die Glutaeus maximus-Sehne in der rechten Hüfte riss, keine neuen Erkenntnisse. 5.4 Da der Sachverhalt ungenügend abgeklärt ist, sind der Einsprache- und der kantonale Gerichtsentscheid aufzuheben und die Sache ist an die SUVA zurückzuweisen, damit diese - etwa durch ein zur Beurteilung des glutealen Ansatzes taugliches MRI - abklärt, ob die Glutaeus maximus-Sehne in der rechten Hüfte des Beschwerdeführers tatsächlich partiell abgerissen ist. Sollte dies zutreffen, so wird die Versicherung weiter zu klären haben, ob diese Verletzung überwiegend wahrscheinlich auf das Unfallereignis vom 24. August 1995 zurückzuführen ist und ob die vom Versicherten geklagten Beschwerden mindestens teilweise durch diesen Riss verursacht wurden. Anschliessend wird sie über ihre Leistungspflicht bezüglich der Hüftbeschwerden neu zu verfügen haben.