Citation: 4D_74/2023 E. C

Am 21. August 2023 erhob der Beschwerdeführer beim Bundesgericht Rechtsverweigerungsbeschwerde. Das Obergericht wies in seiner Stellungnahme vom 28. August 2023 namentlich darauf hin, dass der Beschwerdeführer allein im Jahr 2023 bisher acht Beschwerden gegen erstinstanzliche definitive Rechtsöffnungsentscheide und drei Beschwerden gestützt auf Art. 17 SchKG erhoben habe. Die Einwände in den erstinstanzlichen Rechtsöffnungs- und anschliessenden Beschwerdeverfahren seien jeweils dieselben und die Rechtsschriften seien sehr ähnlich, worauf der Beschwerdeführer auch schon hingewiesen worden sei (mit Verweis auf das Urteil ZK 23 200 vom 11. Juli 2023 E. 7.1). Weiter handle es sich zumeist um formelle Einwände gegen das (Betreibungs-) Verfahren. Bereits aus der Anzahl und Art der Prozessführung ergebe sich deren querulatorische und rechtsmissbräuchliche Natur. Mit Eingabe vom 28. August 2023 ersuchte der Beschwerdeführer um unentgeltliche Rechtspflege, zugleich ergänzte er seine Beschwerde. Mit Verfügung vom 14. September 2023 sah das Bundesgericht von der Einforderung des Kostenvorschusses einstweilen ab. Mit Schreiben vom 21. September 2023 verzichtete das Obergericht auf eine ergänzende Stellungnahme, soweit die Eingabe des Beschwerdeführers vom 28. August 2023 als Beschwerdeergänzung zu verstehen sei.