Citation: 5A_462/2007 11.03.2008 E. 4

4.1 Zu den persönlichen Verhältnissen hat das Obergericht unter anderem festgehalten, die Beschwerdegegnerin leide an der unheilbaren Krankheit Multiple Sklerose und arbeite heute zu 20 %. Mehr könne ihr angesichts ihres Gesundheitszustandes nicht zugemutet werden. Der behandelnde Arzt, Dr. med. C.________, führe in seinem Bericht vom 9. April 2007 aus, dass die Arbeitsfähigkeit in sieben Jahren, d.h. im Zeitpunkt des 16. Altersjahres von B.________, im besten Fall bei 20 % bleiben werde. Mit einer Verbesserung des Zustandes gegenüber der heutigen Situation könne nicht gerechnet werden, so dass der Beschwerdeführer zu verpflichten sei, der Beschwerdegegnerin einen Unterhaltsbeitrag bis zur Erreichung des AHV-Alters zu zahlen. 4.2 In diesen Ausführungen der Vorinstanz liegt eine Würdigung von tatsächlichen Gegebenheiten. Der Beschwerdeführer hätte deshalb dartun müssen, dass diese willkürlich sei oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruhe (s. oben E. 2.3). Dass letzteres der Fall sei, macht er nicht geltend. Seine Vorbringen, eine Krankheit sei in der Regel nicht ein statischer Zustand, sondern einer permanenten Veränderung unterworfen und es finde gerade auch auf diesem Gebiet (gemeint wohl der Multiplen Sklerose) eine nicht unerhebliche Forschung statt, sind im Übrigen rein appellatorischer Natur und auf jeden Fall nicht geeignet, die Feststellungen der Vorinstanz als willkürlich erscheinen zu lassen.