Citation: 7B_302/2023 E. 2

Im angefochtenen Entscheid vom 11. Mai 2023 erwog die Vorinstanz zusammengefasst, der Beschwerdeführer sei mit Strafbefehl vom 15. Dezember 2014 wegen Hausfriedensbruchs und Hinderung einer Amtshandlung und mit Strafbefehl vom 20. Juni 2019 zudem wegen Landfriedensbruchs verurteilt worden. Aufgrund der Erheblichkeit dieser Vorstrafen und deren Einschlägigkeit bestehe Anlass zur Vermutung, er könnte in weitere Delikte verwickelt sein, weshalb sich die zu beurteilende Zwangsmassnahme als verhältnismässig erweise. Mit Entscheid vom 22. November 2023 tritt die Vorinstanz auf das Wiedererwägungsgesuch des Beschwerdeführers ein. Sie anerkennt ausdrücklich, der Beschwerdeführer sei "bereits vor Ergehen des Entscheids vom 11. Mai 2023 im Zuge von Revisionsverfahren freigesprochen [worden]", womit "dies eine andere Situation darstellt als jene, von welcher im streitbetroffenen Entscheid ausgegangen wurde". Das Appellationsgericht habe den in Wiedererwägung zu ziehenden Entscheid vom 11. Mai 2023 demnach auf falsche Prämissen abgestützt. Sie hält indessen fest, dass sich die vorliegend zu beurteilende erkennungsdienstliche Erfassung trotz des Wegfalls von zwei Vorstrafen "immer noch knapp als verhältnismässig" erweise. Das Dispositiv des erneuten Entscheids lautet darauf, die Beschwerde werde "wiedererwägungsweise abgewiesen".