Citation: 9C_286/2017 E. 4.2.2

4.2.2. Nichts anderes ergibt sich auch aus den vom Beschwerdeführer des Weitern angerufenen Urteilen I 401/01 vom 4. April 2002, I 617/02 vom 10. März 2003 und I 392/02 vom 23. Oktober 2003, in welchen - bei seines Erachtens ähnlich gelagerten Sachverhalten - die Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit verneint wurde: Es ging dabei um Versicherte, die im damals massgebenden Zeitpunkt mehr als 61, 61 ½ und knapp 64 Jahre alt waren und damit über einen wesentlich kürzeren Zeitraum bis zur Pensionierung verfügten als der Beschwerdeführer. Dabei war es gerade die kurze verbleibende Aktivitätsdauer in Verbindung mit den persönlichen und beruflichen Gegebenheiten, die das Gericht annehmen liess, ein durchschnittlicher Arbeitgeber werde das Risiko einer ABnstellung nicht eingehen wollen. Im Urteil I 617/02 vom 10. März 2003 war zudem entscheidwesentlich, dass der bereits 61 ½ Jahre alte Versicherte, ein gelernter Automechaniker, der bis zur gesundheitsbedingten Erwerbsaufgabe während 16 Jahren auf dem Bau gearbeitet hatte, lediglich noch stundenweise Bürotätigkeiten hätte verrichten können, wofür ihm jegliche Berufserfahrung fehlte. Davon unterscheiden sich die hier zu beurteilenden Verhältnisse klar (nicht nur hinsichtlich des Alters des Versicherten), verfügt der Beschwerdeführer doch über eine relativ breit gefächerte berufliche Erfahrung in körperlich leichteren Tätigkeiten, wie sie für ihn nun noch in Frage kommen. So arbeitete er nach einer Lehre als Konstruktionsschlosser beispielsweise als Bürohilfe, Aufsichtsperson und Erzieher in einem Internat, für die Securitas und Securitas Betriebsschutz, als Kassierer bei Grossverteilern sowie als Kundendienstmitarbeiter und Berater.