Citation: 1B_345/2019 E. D

Am 4. Juni 2019 stellte die A.________ AG dem Appellationsgerichtspräsidenten das Gesuch, ab dem gesperrten Konto der C.________ AG Fr. 5'850.70 zur Bezahlung der Rechnung von Rechtsanwalt D.________ freizugeben. Zur Begründung führte die A.________ AG aus, aufgrund der Verfügung des Appellationsgerichtspräsidenten vom 15. November 2018 sei es der A.________ AG nicht möglich gewesen, den bisherigen externen Rechtsvertreter (Rechtsanwalt E.________) mit der Erstellung der Beschwerde an das Bundesgericht zu mandatieren. Die A._______ AG habe daher die Beschwerde eigenständig erstellen müssen. Die gesamte Arbeit (für die Beschwerde und die Replik) habe ausserordentliche Aufwendungen verursacht, die ausserhalb der normalen Verwaltungstätigkeit lägen. Diese Aufwendungen würden durch das Pauschalbudget nicht abgedeckt. Auch könne das Erarbeiten der aufwendigen Beschwerde an das Bundesgericht nicht unter das jährliche Verwaltungsratshonorar subsumiert werden. Die von Rechtsanwalt D.________ der A.________ AG in Rechnung gestellten Fr. 5'850.70 seien deshalb freizugeben. Mit Verfügung vom 18. Juni 2019 wies der Appellationsgerichtspräsident das Gesuch ab. Er erwog, das Bundesgericht habe der A.________ AG keine Parteientschädigung zugesprochen, weil sie nicht anwaltlich vertreten gewesen sei. Die A.________ AG hätte sich im bundesgerichtlichen Beschwerdeverfahren formell durch ihren Verwaltungsrat D.________ anwaltlich vertreten lassen und dartun können, dass dessen Einsatz den normalen durch das Verwaltungsratshonorar gedeckten Aufwand übersteige. Thema des bundesgerichtlichen Verfahrens sei gerade der Anspruch der A.________ AG auf rechtliche Vertretung gewesen und die A.________ AG sei mit ihrer Beschwerde durchgedrungen. Ihre Unterlassung in jenem Verfahren sei deshalb nicht nachvollziehbar.