Citation: 4A_35/2021 E. 4.4.1

4.4.1. Die Beschwerdeführerin rügt, die Vorinstanz gehe in Verletzung von Art. 9 BV, Art. 29 Abs. 2 BV und Art. 374 OR davon aus, die Schlussrechnung sei nachvollziehbar und der geltend gemachte Anspruch der Beschwerdegegnerin fällig. Die Vorinstanz erwäge, die Beschwerdegegnerin habe im erstinstanzlichen Verfahren "Rechnungen der Subunternehmer und weitere Unterlegen" eingereicht. Damit sei eine Prüfung der Schlussrechnung möglich, wie das erstinstanzliche Urteil und die Erwägung 13 des angefochtenen Urteils zeigten. Die Vorinstanz habe aber die Schlussrechnung in weiten Teilen gar nicht geprüft, sondern die von der Beschwerdegegnerin fakturierten Beträge einfach so als geschuldet erachtet, weil die Klägerin (angeblich) die Beträge zugestanden oder dazu keine Rügen erhoben habe. Aus diesen Vorbringen ergibt sich, dass die Vorinstanz begründet, weshalb eine Prüfung der Schlussrechnung möglich gewesen wäre, und in Bezug auf gewisse Beträge deshalb keine vertiefte Prüfung erfolgte, weil sie zugestanden oder dazu keine Rügen erhoben worden seien. Diese Begründung genügt, um den Entscheid sachgerecht anfechten zu können, so dass keine Gehörsverletzung dargetan ist (BGE 142 III 433 E. 4.3.2; 141 III 28 E. 3.2.4). Soweit die Beschwerdeführerin der Auffassung ist, gewisse Posten in der Abrechnung seien nicht nachvollziehbar, müsste sie darlegen, inwiefern die Annahme der Vorinstanz, anhand der eingereichten "Rechnungen der Subunternehmer und weitere Unterlegen" sei eine Prüfung der Schlussrechnung möglich, offensichtlich unhaltbar ist oder sonst Recht verletzt.