Citation: 1P.574/2006 08.02.2007 E. 5

5.1 Der Beschwerdeführer macht geltend, sowohl das Obergericht als auch das Kassationsgericht hätten ihre Entscheide unzureichend begründet und damit seinen Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt. 5.2 Wesentlicher Bestandteil des Anspruchs auf rechtliches Gehör nach Art. 29 Abs. 2 BV ist die Begründungspflicht. Diese soll verhindern, dass sich die Behörde von unsachlichen Motiven leiten lässt, und dem Betroffenen ermöglichen, die Verfügung gegebenenfalls sachgerecht anzufechten. Dies ist nur möglich, wenn sowohl er wie auch die Rechtsmittelinstanz sich über die Tragweite des Entscheides ein Bild machen können. In diesem Sinn müssen wenigstens kurz die Überlegungen genannt werden, von denen sich die Behörde hat leiten lassen und auf welche sich ihr Entscheid stützt. Dies bedeutet indessen nicht, dass sie sich ausdrücklich mit jeder tatbeständlichen Behauptung und jedem rechtlichen Einwand auseinandersetzen muss. Vielmehr kann sie sich auf die für den Entscheid wesentlichen Gesichtspunkte beschränken (BGE 129 I 232 E. 3.2 S. 236; 126 I 97 E. 2b S. 102 f. mit Hinweisen). 5.3 Das Obergericht hat die Beweise einlässlich und sorgfältig gewürdigt. Das Kassationsgericht hat sodann zu den wesentlichen Einwänden des Beschwerdeführers Stellung genommen. Die kantonalen Gerichte waren nach der dargelegten Rechtsprechung nicht gehalten, sich mit jedem Vorbringen auseinanderzusetzten. Der Beschwerdeführer war - wie die Beschwerdeschrift zeigt - ohne weiteres in der Lage, den Beschluss des Kassationsgerichtes sachgerecht anzufechten. Eine Verletzung der Begründungspflicht ist damit zu verneinen.