Citation: 8C_118/2024 E. 2.2

2.2. Am 1. Januar 2022 traten im Zuge der Weiterentwicklung der IV revidierte Bestimmungen im IVG (SR 831.20) sowie im ATSG (SR 830.1) samt entsprechendem Verordnungsrecht in Kraft (Weiterentwicklung der IV [WEIV]; Änderung vom 19. Juni 2020, AS 2021 705, BBl 2017 2535). Das kantonale Gericht stellte diesbezüglich zutreffend fest, dass in Anbetracht der seit November 2009 laufenden Invalidenrente, die mit der angefochtenen Verfügung vom 15. Mai 2023 auf Ende des der Zustellung folgenden Monats aufgehoben wurde, aufgrund der allgemeinen übergangsrechtlichen Bestimmungen bis Ende 2021 die dannzumal gültig gewesenen Rechtsvorschriften anwendbar sind. Es wies sodann zu Recht auf lit. b Ziff. 1 der Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 19. Juni 2020 hin, wonach für Rentenbezüger, deren Rentenanspruch vor dem Inkrafttreten dieser Änderung entstanden ist und die in diesem Zeitpunkt - wie der 1969 geborene Beschwerdeführer - das 55. Altersjahr noch nicht vollendet haben, der bisherige Rentenanspruch solange bestehen bleibt, bis sich der Invaliditätsgrad nach Art. 17 Abs. 1 ATSG ändert. Richtig wiedergegeben wurden auch die massgeblichen Rechtsgrundlagen über die Rentenrevision (Art. 17 ATSG in der seit 1. Januar 2022 geltenden Fassung; BGE 144 I 28 E. 2.2; 141 V 9 E. 2.3; 134 V 131 E. 3; 130 V 343 E. 3.5), insbesondere die Regel, dass der Rentenanspruch bei gegebenem Revisionsgrund für den Zeitpunkt der Revisionsverfügung in rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht umfassend ("allseitig") neu zu prüfen ist (BGE 141 V 9 E. 2.3). Zutreffend dargelegt wurde schliesslich die Rechtsprechung bezüglich des Beweiswerts sowie der Beweiswürdigung medizinischer Berichte und Gutachten (BGE 143 V 124 E. 2.2.2; 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3). Darauf wird verwiesen.