Citation: 1A.360/1999 05.04.2000 E. 6

6.-Schliesslich rügt der Beschwerdeführer auch noch, die Rechtshilfe verstosse gegen den "Grundsatz der Verhältnismässigkeit". Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtes dürfen keine strafprozessualen Untersuchungshandlungen zur Auffindung von Belastungsmaterial zwecks nachträglicher Begründung eines Tatverdachtes durchgeführt werden. Eine hinreichend präzise Umschreibung der Verdachtsgründe soll möglichen Missbräuchen vorbeugen (BGE 103 Ia 206 E. 6 S. 211 f.). Im Rahmen der internationalen Rechtshilfe in Strafsachen sind jedoch grundsätzlich alle Aktenstücke zu übermitteln, welche sich auf den im Ersuchen dargelegten Verdacht beziehen können. Mithin muss ein ausreichender sachlicher Konnex zwischen dem untersuchten Sachverhalt und den fraglichen Dokumenten erstellt sein (BGE 122 II 367 E. 2c S. 371; 112 Ib 462 E. 2b S. 463 f.). Weder behauptet der Beschwerdeführer, die ersuchende Behörde betreibe eine unzulässige Beweisausforschung, noch bestreitet er, dass ein sachlicher Zusammenhang zwischen den rechtshilfeweise erhobenen Informationen und dem Gegenstand der Strafuntersuchung besteht. Er wiederholt vielmehr seine Vorbringen, "das Strafverfahren in Spanien" sei "von Z.________ bloss vorgeschoben worden, um auf diesem Wege Beweismittel zu beschaffen", sowie seine Befürchtungen, die an die spanischen Behörden weitergeleiteten Informationen würden "sofort in der Öffentlichkeit" präsentiert werden. Wie bereits dargelegt (vgl. E. 3e/bb, E. 3e/dd, E. 4), vermögen diese Vorbringen kein Rechtshilfehindernis zu begründen.