Citation: 2A.480/2001 29.07.2002 E. B

Das Steuerrekursgericht des Kantons Aargau wies die dagegen erhobene Beschwerde mit Entscheid vom 20. September 2001 ab. Es erwog im Wesentlichen, bei der "Zweigniederlassung Y.________" beziehungsweise der "X.________" der A.________ handle es sich steuerrechtlich unbestritten um die schweizerische Betriebsstätte eines Unternehmens mit Sitz in den USA, bei welcher die Gewinnermittlung gestützt auf Art. 52 Abs. 2 des Bundesratsbeschlusses vom 9. Dezember 1940 über die Erhebung einer direkten Bundessteuer (BdBSt) grundsätzlich in Anwendung der sogenannt quotenmässigen Methode zu erfolgen habe. Da allerdings keine zuverlässigen Angaben über das Ergebnis des Gesamtunternehmens zu erhalten gewesen seien, habe das kantonale Steueramt den auf die schweizerische Betriebsstätte entfallenden Gewinn zulässigerweise nach der objektmässigen Methode ermittelt. Insbesondere seien die Beweisauflagen des kantonalen Steueramts weder unverhältnismässig noch unzumutbar gewesen. Ebenfalls abzuweisen sei ein auf eine Bilanzkorrektur abzielender Eventualantrag, da es an den dafür notwendigen klaren und eindeutigen Verhältnissen gebreche. Nichts zu ihren Gunsten abzuleiten vermöge die A.________ schliesslich aus dem Umstand, dass der bei der Veranlagung 1991/92 geltend gemachte, aber nicht anerkannte Verlustüberschuss bei der Veranlagung 1993/94 stillschweigend berücksichtigt worden sei.