Citation: 6B_697/2019 E. 1.2.2

1.2.2. Der Beschwerdeführer rügt, die Erstellung des Gutachtens habe nicht vier, sondern nur zweieinhalb Monate beansprucht. Die Vorinstanz beauftragte Dr. C.________ mit der Erstellung eines Ergänzungsgutachtens am 31. Mai 2018, nachdem das Bundesgericht am 9. Mai 2018 eine Verletzung des Beschleunigungsgebotes festgestellt hatte. Dass das Gutachten unter dieser Prämisse rascher erstellt wurde, als üblich, ist zu begrüssen. Dennoch liegt es im Ermessen der Vorinstanz, die Länge der Verfahrensverzögerung im Rahmen der Strafzumessung anhand der gewöhnlichen Fertigungszeit zu bestimmen.