Citation: 6B_1299/2020 E. 3.3.1

3.3.1. Der Vorinstanz ist weder eine Verletzung der Begründungspflicht noch eine Ermessensüberschreitung vorzuwerfen. Sie geht methodisch korrekt vor und begründet die Strafe differenziert. Die Vorinstanz führt zwar nicht aus, wie sie den Umstand der Leichtgläubigkeit des Beschwerdegegners 2 im Rahmen der Strafzumessung konkret gewichtet. Sie erwägt aber im Rahmen der Tatkomponente, dass dieser Umstand das Verschulden des Beschwerdeführers relativiere. Damit genügt sie ihrer Begründungspflicht. Eine konkrete, zahlenmässige Gewichtung jedes einzelnen Strafzumessungskriteriums ist nach der Rechtsprechung nicht erforderlich.