Citation: 9C_338/2018 E. 6.2

6.2. Nach dem Gesagten liegen die Umstände des geltend gemachten Geschehnisses wie auch dessen Zeitpunkt im Dunkeln. Es war der Unfallversicherung hier nicht möglich, über das konkrete Geschehen genaue und ins Einzelne gehende Daten zu erfahren und damit über die Tatumstände ein Bild zu machen. Der Versicherte konnte gemäss vorinstanzlichen Feststellungen nicht mehr zum Ablauf sagen, als dass er mit dem Fahrrad gestürzt sei. Ebenso unklar bleibt der Zeitpunkt, da die Vorinstanz im Rahmen der Beweiswürdigung einen solchen nicht festlegen konnte. Soweit der Beschwerdeführer vorbringt, es könne weder eine Rolle spielen, wann das Ereignis stattgefunden, noch dass Dr. med. dent. D.________ die Zähne verwechselt habe, kann ihm nicht gefolgt werden. Er hat die Umstände eines Unfalls glaubhaft zu machen, wobei unvollständige, ungenaue oder widersprüchliche Angaben diesem Erfordernis nicht zu genügen vermögen (vgl. E. 4.2 oben). Daran ändert nichts, dass der Versicherte auf den Vertrauensarzt der Concordia verweist, welcher die Aussagen von Dr. med. dent. D.________ als schlüssig und nachvollziehbar bezeichnet habe, unter der Voraussetzung, dass diese Angaben korrekt seien. Denn die Vorinstanz legte nach dem oben Gesagten im Rahmen der nicht offensichtlich unrichtigen oder sonstwie bundesrechtswidrigen (E. 1.1 oben) Beweiswürdigung dar, weshalb nicht auf den von Dr. med. dent. D.________ geltend gemachten Zeitpunkt abgestellt werden könne.