Citation: 2C_652/2020 E. A

A.a. A.________ (geb. 1989) ist türkischer Staatsangehöriger. Er kam am 30. Juni 2000 im Rahmen eines Familiennachzuges in die Schweiz. Er verfügte über eine Niederlassungsbewilligung mit Kontrollfrist bis zum 30. Juni 2020. Am 15. Mai 2012 heiratete A.________ eine in der Schweiz geborene, hier niedergelassene Landsfrau. Aus der Beziehung ging am 13. März 2014 ein gemeinsamer Sohn hervor. Dieser verfügt ebenfalls über eine Niederlassungsbewilligung. Die Eheleute trennten sich im September 2014; die Ehe wurde am 27. Oktober 2017 geschieden. A.b. A.________ wurde in der Schweiz sowie im angrenzenden Ausland wiederholt straffällig: - Das Landgericht Freiburg im Breisgau (Deutschland) sprach A.________ mit Urteil vom 6. Oktober 2011 wegen gefährlicher Körperverletzung nach § 224 Abs. 1 Nr. 2 und 4 des deutschen Strafgesetzbuches für schuldig und auferlegte ihm eine bedingte Freiheitsstrafe von einem Jahr und sechs Monaten. - Das Bezirksgericht Zofingen verurteilte ihn am 6. Juli 2017 wegen im Zeitraum vom September 2015 bis Januar 2016 begangenen Delikten, namentlich einer versuchten qualifizierten Erpressung (mit Gewaltanwendung), zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und sieben Monaten. - A.________ erwirkte sodann sieben Strafbefehle (vom 18. Januar 2011, 11. Februar 2014, 17. September 2015, 22. Dezember 2015, 13. Januar 2016, 25. Februar 2016 und 7. März 2018), und zwar wegen Tätlichkeiten, geringfügiger Sachentziehung, mehrfachen Missbrauchs einer Fernmeldeanlage, Nötigungen, mehrfachen Ungehorsam des Schuldners im Betreibungsverfahren, Nichttragens der Sicherheitsgurte, Ungehorsams gegen amtliche Verfügungen, mehrfacher Drohung, Widerhandlung gegen das Waffengesetz, Überschreitens der zulässigen Parkzeit, Nichtabgabe von Ausweisen und Kontrollschildern, Misswirtschaft sowie Unterlassung der Buchführung.