Citation: 2C_868/2016 E. B

B.a. Am 20. August 2015 wies das Amt für Migration des Kantons Luzern A.________ aus dem Gebiet der am Schengenraum beteiligten Staaten (für die Schweiz: Abkommen vom 26. Oktober 2004 [SR 0.362.31]) weg und ordnete an, dass seine Rückführung so rasch wie möglich "nach Entlassung aus dem Strafvollzug durch die Polizei" durchzuführen sei. Zuvor war erfolglos versucht worden, ihn im Rahmen eines Dublinverfahrens (für die Schweiz: Abkommen vom 26. Oktober 2004 [SR 0.142.392.68]; negativer französischer Bescheid vom 21. August 2014) bzw. gestützt auf das Rückübernahmeabkommen zwischen Frankreich und der Schweiz wieder den französischen Behörden zu übergeben (Rückübernahmeabkommen CH-F [SR 0.142.113.499]; negativer französischer Bescheid vom 17. August 2015). B.b. Die kantonalen Rechtsmittelbehörden bestätigten den erstinstanzlichen Wegweisungsentscheid: Das Justiz- und Sicherheitsdepartement des Kantons Luzern ging am 30. Oktober 2015 davon aus, A.________ habe bis zum 16. Juli 2013 gestützt auf die französische Bewilligung visumsfrei über die Schengener Binnengrenze in die Schweiz einreisen können. Auch die Überstellung am 22. Juli 2014 sei korrekt erfolgt. Da A.________ indessen gestützt auf sein bisheriges Verhalten eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung dargestellt habe, hätten seine zwischen 2009 und 2012 erfolgten Einreisen und Aufenthalte - abgesehen derjenigen vom 22. Juli 2014 (Auslieferung) - im Nachhinein als illegal zu gelten (Art. 5 Abs. 1 lit. c AuG [SR 142.20]). Nach seiner Entlassung aus dem Strafvollzug werde er in der Schweiz über keine Bewilligung verfügen, jene in Frankreich sei ihrerseits abgelaufen und nicht mehr gültig, weshalb eine ordentliche Wegweisungsverfügung habe ergehen dürfen (Art. 64 Abs. 1 lit. a AuG). Es sei A.________ unbenommen, von seiner Heimat aus in Frankreich um eine neue Bewilligung zum Verbleib bei seiner dortigen Familie zu ersuchen. Entgegen den Einwänden von A.________ bestünden keine Vollzugshindernisse. Da er erheblich und wiederholt gegen die öffentliche Ordnung verstossen habe, falle eine vorläufige Aufnahme zum Vornherein ausser Betracht (Art. 83 Abs. 7 AuG). B.c. Das Kantonsgericht des Kantons Luzern wies die hiergegen gerichtete Beschwerde am 10. August 2016 ab, soweit es darauf eintrat; gleichzeitig stellte es im Sinne der Erwägungen fest, dass "vor Vollzug der Wegweisung in den Kosovo die Zustimmung der Republik Frankreich einzuholen" sei. Der Vollzug der Wegweisung in den Kosovo, wo A.________ "offenbar weiterhin" gesucht werde, sei auslieferungsrechtlich unzulässig, solange die Französische Republik nicht ihr Einverständnis zur Überstellung bekundet habe. Die Vorinstanz habe im Übrigen verkannt, dass es hinsichtlich der Frage einer Verletzung von Art. 2 und 3 EMRK bzw. Art. 10 oder 25 BV nicht um die Möglichkeit oder Zumutbarkeit des Vollzugs gehe, sondern um dessen Zulässigkeit; auf diese finde Art. 83 Abs. 7 lit. b AuG keine Anwendung. Die von A.________ beigebrachten Unterlagen belegten eine ernsthafte Gefahr einer "gegen ihn gerichteten Blutrache", doch könne er sich in diesem Zusammenhang an die kosovarischen Behörden wenden. Das Kantonsgericht gewährte A.________ die unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung. Es kürzte indessen die Kostennote seines Vertreters von Fr. 250.-- auf Fr. 230.-- pro Stunde und bezeichnete den ausgewiesenen Stundenaufwand von 29,92 als überhöht.