Citation: 1P.524/2001 20.09.2001 E. 2

2.- Der Beschwerdeführer anerkennt, dass gegen ihn ein dringender Tatverdacht vorliegt und dass Fluchtgefahr besteht. Er macht einzig geltend, Anspruch auf Haftentlassung gegen Kaution zu haben, da als besonderer Haftgrund nur Fluchtgefahr bestehe. a) Untersuchungshaft kann im Kanton Basel-Landschaft (u.a.) angeordnet werden, wenn die angeschuldigte Person eines Vergehens oder Verbrechens dringend verdächtig ist und Fluchtgefahr besteht (§ 77 Abs. 1 der Strafprozessordnung vom 3. Juni 1999; StPO). Anstelle der Untersuchungshaft kann die zuständige Behörde eine geeignete Ersatzmassnahme - z.B. die Hinterlegung einer Sicherheitsleistung - anordnen (§ 79 Abs. 1, 2 lit. a und 4 StPO), sofern diese Ersatzmassnahmen ausreichen, um den Betroffenen von der Flucht abzuhalten (vgl. § 77 Abs. 1 lit. a StPO). b) Der Beschwerdeführer setzt sich mit dieser Regelung des kantonalen Prozessrechts nicht auseinander und legt nicht dar, inwiefern sie verfassungs- oder konventionswidrig sein sollte. Das ist auch nicht ersichtlich. Weder das Bundesgericht noch die Strassburger Organe (Urteil des EGMR i.S. Wemhoff c. Deutschland vom 27. Juni 1968, Serie A, Band 7, Ziff. 15) teilen die Auffassung Villigers (Mark E. Villiger, Handbuch der Europäischen Menschenrechtskonvention,