Citation: 7B.262/2001 30.11.2001 E. 2

2.- a) Im kantonalen Verfahren hatte der Beschwerdeführer ausgeführt, die Bank B.________ mache ein und dieselbe Darlehensforderung von 300'000 Franken in zwei verschiedenen Betreibungen geltend: Sie habe einerseits die ordentliche Betreibung (Nr. ccc) auf Pfändung eingeleitet und andererseits in der (von der Bank C.________ eingeleiteten, die beiden Grundstücke Nrn. ... und ... in Z.________ betreffenden) Betreibung Nr. ddd auf Pfandverwertung den ihr zur Sicherung des Darlehens als Faustpfand übergebenen Inhaberschuldbrief über 500'000 Franken ins Lastenverzeichnis aufnehmen lassen. Da es nicht möglich sei, eine Forderung auf dem Weg der Pfandverwertung und gleichzeitig auf dem Weg der Pfändung einzufordern, sei die Bank B.________ von der Liste der Pfändungsteilnehmer in der Pfändungsurkunde vom 12. September 2000 zu streichen oder anzuhalten, sich zu erklären, in welchem Verfahren sie die Forderung von 300'000 Franken geltend machen wolle. b) Diesen Vorbringen hat das Obergericht entgegengehalten, es sei nicht Sache der Betreibungsbehörden zu prüfen, ob eine bestimmte Forderung bereits Gegenstand einer andern Betreibung sei oder gewesen sei. Die genannten Behörden hätten weder über die materielle Begründetheit der Forderung noch darüber zu befinden, ob diese auf dem Betreibungsweg geltend gemacht werden könne. Hierfür sei ausschliesslich der Sachrichter zuständig. Ferner weist die Vorinstanz darauf hin, dass die verfahrensrechtlichen Voraussetzungen für die vom Beschwerdeführer angefochtene Pfändung offensichtlich erfüllt gewesen seien: Es habe ein rechtskräftiger Zahlungsbefehl für die Betreibung Nr. ccc vorgelegen, der im Zeitpunkt der Einreichung des Fortsetzungsbegehrens durch die Bank B.________ noch nicht erloschen gewesen sei. Das Betreibungsamt sei daher verpflichtet gewesen, diesem Begehren stattzugeben und die Pfändung zu vollziehen.