Citation: 4D_26/2022 E. 1

Die Beschwerdeführer schlossen am 18. Mai 2019 als Mieter mit der Beschwerdegegnerin als Vermieterin einen Mietvertrag über eine 4.5-Zimmer-Wohnung im 1. OG sowie zwei Einstellparkplätze an der U.________ in V.________ ab. Die Beschwerdegegnerin kündigte das Mietverhältnis am 29. Juni 2021 auf den 30. September 2021. Mit Klage vom 4. Oktober 2021 beantragten die Beschwerdeführer dem Einzelrichter des Kantonsgerichts Zug, die Kündigung sei als missbräuchlich aufzuheben, eventualiter sei das Mietverhältnis auf unbestimmte Dauer zu erstrecken. Mit Entscheid vom 4. Januar 2022 wies der Einzelrichter die Klage ab. Mit Verfügung vom 15. Februar 2022 trat der Präsident des Obergerichts des Kantons Zug auf eine von den Beschwerdeführern gegen den einzelrichterlichen Entscheid vom 4. Januar 2022 erhobene Berufung infolge unzureichender Begründung der Rechtsmitteleingabe nicht ein. Auf eine von den Beschwerdeführern gegen diese Verfügung erhobene Beschwerde trat das Bundesgericht mit Urteil vom 25. April 2022 nicht ein (Verfahren 4A_149/2022). Mit Eingabe vom 29. März 2022 stellte die Beschwerdegegnerin beim Kantonsgericht Zug ein Gesuch um Mietausweisung. Mit Entscheid vom 11. April 2022 wies der Einzelrichter die Beschwerdeführer gerichtlich an, die 4.5-Zimmer-Wohnung im 1. OG sowie zwei Einstellparkplätze an der U.________ in V.________ bis spätestens Montag, 2. Mai 2022, 12h00, zu räumen und der Beschwerdegegnerin zu übergeben. Auf eine von den Beschwerdeführern gegen diesen Entscheid erhobene Berufung trat das Obergericht des Kantons Zug mit Präsidialverfügung vom 4. Mai 2022 infolge unzureichender Begründung der Rechtsmitteleingabe nicht ein und setzte den Ausweisungstermin neu fest. Mit Eingabe vom 13. Juni 2022 erklärten die Beschwerdeführer dem Bundesgericht, den Entscheid des Obergerichts des Kantons Zug vom 4. Mai 2022 mit Beschwerde anfechten zu wollen. Es wurden keine Vernehmlassungen eingeholt.