Citation: 5A_1021/2021 E. 5.2.3

5.2.3. Wie sich aus den vorstehenden Ausführungen ergibt, setzt sich die Beschwerdeführerin nicht mit den Erwägungen des Kantonsgerichts auseinander. Dass sie die Schlüssigkeit des vom Kantonsgericht erwähnten Gutachtens im vorinstanzlichen Verfahren bestritten hätte und damit nicht gehört worden wäre, macht die Beschwerdeführerin nicht geltend, noch zeigt sie vor Bundesgericht auf, dass und weshalb das Gutachten nicht schlüssig sein soll. Ebenso wenig legt die Beschwerdeführerin dar, weshalb die Beurteilung des Kantonsgerichts, die Studienlage sei angesichts ethischer Bedenken bei der Erforschung schwierig und spreche nicht gegen die Zwangsernährung, unhaltbar sein soll. Damit kann dem Kantonsgericht auch nicht vorgeworfen werden, es habe sich nicht mit der von der Beschwerdeführerin ins Spiel gebrachten medizinischen Fachliteratur auseinandergesetzt. Namentlich behauptet die Beschwerdeführerin auch nicht, die angesprochene Fachliteratur nehme konkret zu einem Sachverhalt Stellung, wie er sich vorliegend präsentiert. Die blosse Behauptung, der Nutzen einer Zwangsernährung werde in der medizinischen Fachliteratur bestritten, vermag die vom Kantonsgericht festgestellte Geeignetheit der angeordneten Massnahme nicht als offensichtlich unrichtig auszuweisen.