Citation: U 277/01 29.04.2002 E. 1

1.- a) In formeller Hinsicht stellt sich zunächst die Frage, ob überhaupt über das Rentenbegehren entschieden werden kann, da der Einspracheentscheid vom 4. Februar 2000 - entsprechend dem Rechtsbegehren in der Einsprache vom 16. April 1999 - implizit nur die Taggeldberechtigung beschlägt und Rentenleistungen erstmals mit der vorinstanzlichen Beschwerde beantragt worden sind. b) Nach der Rechtsprechung des Eidgenössischen Versicherungsgerichts kann das verwaltungsgerichtliche Verfahren aus prozessökonomischen Gründen auf eine ausserhalb des Anfechtungsgegenstandes, d.h. ausserhalb des durch die Verfügung bestimmten Rechtsverhältnisses liegende spruchreife Frage ausgedehnt werden, wenn diese mit dem bisherigen Streitgegenstand derart eng zusammenhängt, dass von einer Tatbestandsgesamtheit gesprochen werden kann, und wenn sich die Verwaltung zu dieser Streitfrage mindestens in Form einer Prozesserklärung geäussert hat (BGE 122 V 36 Erw. 2a mit Hinweisen). Dies ist hier der Fall, da der - sowohl für Taggeldleistungen wie auch für die Rentenberechtigung notwendige - natürliche Kausalzusammenhang streitig ist (vgl. Erw. 3 hienach). Die SUVA hat sich zudem im vorinstanzlichen Verfahren auf die Rentenfrage eingelassen und sich damit zur Streitfrage geäussert. Das kantonale Gericht hat deshalb zu Recht über die Invalidenrente befunden, sodass in der Folge auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde einzutreten ist.