Citation: 8C_37/2023 E. A

A.a. Die 1967 geborene A.________ arbeitete seit Anfang 2009 bei der B.________ AG als Reinigungsangestellte und war dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 21. August 2012 stolperte sie an der Bushaltestelle und fiel auf ihren linken Arm. Dabei zog sie sich eine dislozierte Humerusschaftfraktur zu, welche noch am gleichen Tag im Spital C.________ operativ versorgt wurde. Die Suva übernahm die Leistungen in Form von Heilbehandlung und Taggeld. Am 25. November 2013 stellte sie diese nach Durchführung einer kreisärztlichen Kontrolluntersuchung (Bericht vom 3. September 2013) rückwirkend per 15. Oktober 2013 ein. Die Verfügung erwuchs unangefochten in Rechtskraft. A.b. Ende April 2021 meldete A.________ einen Rückfall. Die Suva holte verschiedene medizinische Berichte ein und legte diese ihrem kreisärztlichen Dienst zur Beurteilung vor. Mit Verfügung vom 4. August 2021 verneinte sie einen (rückfallbedingten) Leistungsanspruch unter Hinweis auf das Fehlen einer Kausalität zwischen dem Ereignis vom 21. August 2012 und den geltend gemachten Arm- und Schulterbeschwerden. Daran hielt sie nach Einholung einer internen orthopädisch-chirurgischen Stellungnahme mit Einspracheentscheid vom 6. Dezember 2021 fest.