Citation: 5A_315/2020 E. 3.4

3.4. Wie die Vorinstanz der Beschwerdeführerin eingehend erläutert hat, wurden die Schuldbriefe vor Inkrafttreten der neuen Regelung (am 1. Januar 2012) zu Lasten der beiden Grundstücke errichtet und sei durch diesen Vorgang eine neue Forderung geschaffen worden, die neben die Grundforderung getreten ist (Art. 842 aZGB). Eine Novation werde nach der altrechtlichen Regelung nur vermutet. Im konkreten Fall spreche die Sicherungsabrede vom 23. Juni 2010 nach Ansicht der Vorinstanz gegen eine solche Vermutung, da auf diese Weise gemäss der damals verbreiteten Bankenpraxis ein eigenständiges Forderungsrecht geschaffen wurde, das unabhängig bereits bestehender oder künftiger Abmachungen gelten sollte. Die Bank C.________ habe die Schuldbriefe von der A.________ AG zu Eigentum erworben. Durch die gerichtlich angeordnete Rückübertragung der Grundstücke von der A.________ AG an die B.________ A.G. sei alsdann eine Drittpfandverhältnis entstanden. Da zwischen dem Grund- und dem Sicherungsverhältnis keine Akzessorietät bestehe, erweise sich die Berufung der Beschwerdeführerin auf eine Löschung der A.________ AG im Handelsregister als nicht zielführend. Die Sicherungsabrede sei davon ohnehin nicht betroffen. Allfällige Einreden daraus wären ausschliesslich von der B.________ A.G. als Drittpfandstellerin gegen die Bank als Pfandgläubigerin zu erheben. Die Beschwerdeführerin sei dazu nicht legitimiert. Dem Vorwurf der Nichtigkeit betreibungsrechtlicher Anordnungen infolge der Löschung der A.________ AG im Handelsregister hielt die Vorinstanz entgegen, dass die Rechtslage zur registerrechtlichen Löschung einer Gesellschaft strittig sei und daher keine Nichtigkeit der Zwangsvollstreckungen vorliege.