Citation: 6B_1265/2021 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz erwägt zusammengefasst, der Beschwerdeführer sei am 31. Oktober 2017 unter Anrechnung der Untersuchungs- und Sicherheitshaft zu einer Freiheitsstrafe von 35 Monaten und 10 Tagen verurteilt worden. Nach seiner bedingten Entlassung am 27. Januar 2018 habe er während der einjährigen Probezeit am 7. April 2018, am 8. April 2018 sowie am 17. Mai 2018 erneut delinquiert. Der Beschwerdeführer befinde sich seit 2014 illegal in der Schweiz, sei deswegen wiederholt rechtskräftig verurteilt worden und werde in diesem Land weder eine Aufenthalts- noch eine Arbeitsbewilligung erhalten. Die ihm anlässlich der bedingten Entlassung auferlegte Weisung, zu kooperieren und die Schweiz zu verlassen, habe er missachtet. Sodann habe er offen mitgeteilt, dass er bei einer Ausweisung in sein Heimatland Marokko weiterhin die Mitwirkung verweigern werde. Insofern sei damit zu rechnen, dass der Beschwerdeführer nach seiner Entlassung weiterhin versuche in der Schweiz zu verbleiben, untertauche und die kriminellen Handlungen fortsetze. Die Rückfallgefahr sei sehr hoch, weshalb sich eine Rückversetzung in den Strafvollzug aufdränge (vgl. angefochtenes Urteil Ziff. 3.3.4.4 S. 35 f.).