Citation: U 302/01 10.01.2002 E. 1

1.- a) Gemäss Art. 10 Abs. 1 UVG hat der Versicherte Anspruch auf die zweckmässige Behandlung der Unfallfolgen. Dabei hat der Unfallversicherer die Pflegeleistungen nur so lange zu erbringen, als davon eine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes erwartet werden kann (Art. 19 Abs. 1 Satz 1 UVG). Kommt die Versicherung zum Schluss, dass von einer Fortsetzung der Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes mehr erwartet werden kann, oder hält sie eine vom Versicherten oder dessen Arzt vorgeschlagene Behandlung für unzweckmässig, so kann sie gestützt auf Art. 48 Abs. 1 UVG die Fortsetzung der Behandlung ablehnen (RKUV 1995 Nr. U 227 S. 190 Erw. 2a). Ist der Versicherte infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig, so hat er Anspruch auf ein Taggeld (Art. 16 Abs. 1 UVG). Der Anspruch auf Taggeld entsteht am dritten Tag nach dem Unfalltag. Er erlischt mit der Wiedererlangung der vollen Arbeitsfähigkeit, mit dem Beginn einer Rente oder mit dem Tod des Versicherten (Art. 16 Abs. 2 UVG). b) aa) SUVA und Vorinstanz kamen gestützt auf die medizinische Aktenlage, insbesondere die Berichte der Dres. med. I.________, Leitender Arzt Handchirurgie, Spital Y.________ (vom 22. Dezember 1998 und 21. April 1999), und A.________, Leitender Arzt Handchirurgie, Spital X.________ (vom 3. Juni 1999), sowie der Rehaklinik Z.________ (vom 2. September 1999) zum Schluss, dass von einer medizinischen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes mehr erwartet werden kann. Dieser Auffassung ist beizupflichten. SUVA und Vorinstanz haben demnach zu Recht den Anspruch auf weitere Heilbehandlung sowie Taggelder verneint und die Berentung sowie die Ausrichtung einer Integritätsentschädigung geprüft und darüber entschieden (Art. 19 Abs. 1 Satz 1 UVG und 24 Abs. 2 UVG). bb) An diesem Ergebnis vermögen die Vorbringen des Versicherten nichts zu ändern. Er macht im Wesentlichen geltend, die verschiedenen Ärzte hätten weitere Heilmassnahmen diskutiert. Diesbezüglich ist festzuhalten, dass im Bericht des Dr. med. I.________ vom 21. April 1999 - auf den sich der Versicherte insbesondere beruft - dargelegt wurde, es sei nicht realistisch, mit einer nochmaligen Operation ein besseres funktionelles Ergebnis zu erzielen. Im Übrigen stand der Beschwerdeführer gemäss diesem Bericht einer erneuten Operation eher ablehnend gegenüber. Es ist mithin nicht zu beanstanden, dass die SUVA entschieden hat, über die Kostentragung einer weiteren Operation könne erst befunden werden, wenn sich der Versicherte für einen solchen Eingriff entscheide. Denn im Rahmen von Art. 21 UVG ist eine allfällig notwendig werdende Heilbehandlung auch nach Festsetzung der Rente möglich. Wenn schliesslich die Rehaklinik Z.________ gemäss Bericht vom 2. September 1999 den Versicherten in die Weiterbetreuung durch seinen Hausarzt entliess, so kann daraus aufgrund der Aktenlage nicht geschlossen werden, dass dadurch eine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes erwartet werden kann, zumal Dr. med. I.________ am 21. April 1999 ausführte, es bleibe fraglich, ob mit den nicht operativen Behandlungsmassnahmen die Handfunktion soweit verbessert werden könne, dass die Arbeitsfähigkeit dann auch gesteigert werden könne.