Citation: 2C_320/2015 E. 4.3

4.3. Die Vorinstanz hat - unter Verweis auf die unterinstanzlichen Ausführungen - erwogen, der Beschwerdeführer sei seit seinem 19. Lebensjahr wiederholt und regelmässig straffällig geworden. Von Anfang 1997 bis Anfang 1999 habe er mit Drogen gehandelt, eine Person wider besseres Wissen eines Vergehens im Drogenhandel beschuldigt, einen entwendeten Personenwagen trotz Führerausweiseinzug gelenkt und wiederum mit Betäubungsmitteln gehandelt. Auch nach der Verwarnung durch das Migrationsamt im August 2004 habe er weiterhin Straftaten begangen. Im Jahr 2006 sei er zu einer Gefängnisstrafe von drei Monaten wegen Entwendung eines Personenwagens zum Gebrauch, Fahrens trotz Führerausweisentzugs, Verletzung der Verkehrsregeln und Angabe von falschen Personalien verurteilt worden. Im Jahr 2008 sei er wegen mehrfacher Drohung und im Jahr 2010 wegen Betrugs zu Geldstrafen verurteilt worden. Im August 2011 habe er ein Motorfahrzeug in fahrunfähigem Zustand gelenkt und dabei die erlaubte Geschwindigkeit auf Autobahnen um 37 bzw. 51 km/h überschritten. Ende 2012 sei er wegen Vergehens gegen die ALV-Gesetzgebung zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Das Verwaltungsgericht ist der Auffassung, dass die vom Beschwerdeführer zu verantwortenden Straftaten insgesamt als "schwerwiegende" Verstösse gegen die öffentliche Sicherheit und Ordnung im Sinne von Art. 63 Abs. 1 lit. b AuG zu werten seien.