Citation: 1B_275/2014 E. 1

Die Regionale Staatsanwaltschaft Oberland sprach A.________ mit Strafbefehl vom 9. Oktober 2013 der Irreführung der Rechtspflege schuldig und verurteilte ihn zu einer bedingten Geldstrafe von 20 Tagessätzen zu je Fr. 50.-- (Probezeit zwei Jahre) und zu einer Verbindungsbusse von Fr. 300.--. Dagegen erhob A.________ am 20. Oktober 2013 Einsprache. In der Einsprache beanstandete er den Umstand, dass ihm trotz ausdrücklichen Ersuchens weder ein amtlicher Verteidiger noch ein Übersetzer beigeordnet worden sei. Das Regionalgericht Oberland wies mit Entscheid vom 14. März 2014 das Gesuch um Anordnung einer amtlichen Verteidigung ab. Dagegen erhob A.________ Beschwerde, welche die Beschwerdekammer in Strafsachen des Obergerichts des Kantons Bern mit Beschluss vom 24. Juli 2014 abwies. Die Beschwerdekammer in Strafsachen führte zur Begründung zusammenfassend aus, dass das Regionalgericht für den Fall einer Verurteilung mit einer Geldstrafe im Bereich von 20 Tagessätzen rechne. Damit sei eine Strafe zu erwarten, die deutlich unter der Grenze liege, ab welcher gemäss Art. 132 Abs. 3 StPO kein Bagatellfall mehr vorliege. Es sei deshalb nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz von einem Bagatellfall ausgegangen sei. Auch sei nicht ersichtlich, inwiefern der Straffall in tatsächlicher oder rechtlicher Hinsicht besondere Schwierigkeiten bieten sollte. Im Weiteren sei es dem Beschwerdeführer unbenommen, die Notwendigkeit eines Übersetzers durch den zuständigen Gerichtspräsidenten prüfen zu lassen.