Citation: 6B_804/2022 E. 4

Anfechtungsobjekt des bundesgerichtlichen Verfahrens ist ausschliesslich die vorinstanzliche Verfügung vom 15. Juni 2022 (Art. 80 Abs. 1 BGG). Auf Vorbringen, die andere als den der Vorinstanz zur Beurteilung unterbreiteten Lebenssachverhalt betreffen oder sich gegen die Verfahrensführung der Staatsanwaltschaft richten, kann nicht eingetreten werden. Im Übrigen genügen die Beschwerdeeingaben nicht den gesetzlichen Begründungsanforderungen. Selbst unter Anwendung des bei Laienbeschwerden praxisgemäss grosszügigen Massstabs an die formellen Anforderungen einer Beschwerde in Strafsachen ergibt sich aus den Eingaben nicht, inwieweit die vorinstanzliche Verfügung gegen das Recht im Sinne von Art. 95 BGG verstossen soll. Die Beschwerdeführerin setzt sich weder hinreichend mit den Erwägungen auseinander, mit denen die Vorinstanz die Verfügung der Staatsanwaltschaft schützt, noch äussert sie sich zu ihrer Beschwerdelegitimation und allfälligen Zivilforderungen. Ihre Ausführungen erschöpfen sich in der Darlegung ihrer eigenen Sichtweise und einer pauschalen Kritik an der Vorinstanz und der Staatsanwaltschaft, die ihrer Ansicht nach "illegal" handeln würden. Damit ist sie im bundesgerichtlichen Beschwerdeverfahren nicht zu hören. Soweit die Beschwerdeführerin die Sachverhaltsermittlung und Beweiserhebung beanstandet, zielt sie im Übrigen auf eine Überprüfung in der Sache ab und zeigt zudem auch keine Verletzung ihrer Parteirechte durch die Vorinstanz auf, die eine formelle Rechtsverweigerung darstellen könnte.