Citation: 8C_397/2020 E. 5.3.3

5.3.3. Das kantonale Gericht legte jedoch nicht dar und es sind keine Anhaltspunkte dafür ersichtlich, dass die anlässlich der genannten Rentenrevisionen verfügbar gewesenen medizinischen Beurteilungen echtzeitlich auf eine bereits damals tatsächlich gegebene, anhaltende Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit hätten schliessen lassen. Die positiven Einschätzungen der Gutachter des Spitals B.________ beruhten lediglich auf deren Therapievorschlägen und der davon erhofften Nachhaltigkeit eines allfälligen Behandlungserfolgs. Angesichts der ermessensgeprägten Teile der Anspruchsprüfung (vgl. E. 5.1.1 hievor) ist nicht nur mit Blick auf die medizinischen Einschätzungen der Gutachter des Spitals B.________, sondern auch der behandelnden Dermatologin und des RAD-Arztes nicht erkennbar, inwiefern die Beschwerdegegnerin anlässlich der Rentenrevisionen von 2010/2011 sowie 2012 den Untersuchungsgrundsatz klar verletzt und den damals rechtserheblichen Sachverhalt angeblich unvollständig festgestellt haben soll. Fehlt es folglich am Nachweis der vorinstanzlich beanstandeten Rechtsverletzung, sind die Verfügungen vom 12. Oktober 2011 und 27. November 2012 nicht in Wiedererwägung zu ziehen. Wie von der Beschwerdeführerin zutreffend gerügt, hat die Vorinstanz die Voraussetzung der zweifellosen Unrichtigkeit nach Art. 53 Abs. 2 ATSG zu Unrecht bejaht. Der angefochtene Entscheid ist demnach insoweit aufzuheben, als das kantonale Gericht damit die Wiedererwägung der beiden Verfügungen bestätigte.