Citation: 6B_141/2022 E. 1.2

1.2. Die Vorinstanz hält fest, die vorgeworfene Vergewaltigung habe gemäss Anklageschrift an einem Freitagmorgen im Herbst 2015 stattgefunden. Die Anzeige der Beschwerdegegnerin 2 sei rund zwei Jahre nach der mutmasslichen Tat erfolgt. In solchen Fällen sei das genaue Datum oftmals nicht mehr exakt bestimmbar. Die Anklageschrift bezeichne lediglich einen Tatzeitraum von mehreren Monaten ("Herbst 2015"), aber immerhin, dass die Tat an einem Freitagmorgen stattgefunden haben soll. Hinzu komme eine präzise örtliche Angabe. Auch die Art der Tatausführung werde hinreichend konkret dargestellt, sodass der Lebensvorgang genügend individualisiert sei. Der Sachverhalt sei somit ausreichend nachvollziehbar und die Wirksamkeit der Verteidigung nicht beeinträchtigt (Urteil S. 6 f.). In Bezug auf die Sachbeschädigung erwägt die Vorinstanz, deren Umfang ergebe sich hinreichend konkret aus der Anklageschrift, der zu entnehmen sei, dass das beschädigte Mobiltelefon einen Wert von Fr. 389.-- aufgewiesen habe (Urteil S. 7).