Citation: 6B_1088/2022 E. 7.3

7.3. Das angefochtene Urteil ist in diesem Punkt nicht zu beanstanden. Wie bereits dargelegt (vgl. oben E. 4.3.2), ist die Prüfung der Glaubhaftigkeit von Aussagen primär Sache der Gerichte, denen nach der Rechtsprechung ein erhebliches Ermessen zusteht. Das Bundesgericht greift nur bei Willkür ein. Die Vorbringen der Beschwerdeführerin beschlagen zur Hauptsache die vorinstanzliche Würdigung der Glaubhaftigkeit der Aussagen von B.A.________ (Beschwerde S. 33 f.). Die Beschwerdeführerin legt in ihrer Beschwerde nicht rechtsgenüglich dar, weshalb die Beweiswürdigung der Vorinstanz in diesem Punkt schlechterdings unhaltbar sein soll. Sie beschränkt sich vielmehr im Wesentlichen darauf, ihre eigene Sicht der Dinge vorzutragen bzw. der Vorinstanz vorzuwerfen, die Aussagen von B.A.________ nicht in diesem Sinne gewürdigt zu haben. Auf diese rein appellatorischen Vorbringen ist nicht einzutreten (vgl. oben E. 2.2). Der Vorwurf einer Gehörsverletzung bzw. einer Verletzung der vorinstanzlichen Begründungspflicht (Beschwerde S. 33) ist ebenfalls unbegründet. Die Vorinstanz begründet ausreichend, weshalb sie zum Schluss kommt, die Glaubhaftigkeit der Aussagen von B.A.________ in Bezug auf die Tätlichkeiten sei zu bejahen. Entgegen der Kritik der Beschwerdeführerin (Beschwerde S. 33) war die Vorinstanz nicht gehalten, sich ausdrücklich mit jeder tatsächlichen Behauptung und jedem rechtlichen Einwand ihrer Verteidigung auseinanderzusetzen (vgl. oben E. 3.2). Die Beschwerde erweist sich in diesem Punkt als unbegründet, sofern auf sie eingetreten werden kann.