Citation: 6B_457/2019 E. 2.3

2.3. Zum Dritten bringt die Beschwerdeführerin vor, die Einsatzstrafe sei mit vier Jahren zu tief angesetzt. Wenn man von der vierstufigen Skala der Vorinstanz ausgehe, sei aufgrund des Strafrahmens von 3 bis 20 Jahren bei leichtem Tatverschulden eine Freiheitsstrafe von 3 bis 7 ¼ Jahren auszufällen, bei mittelschwerem Tatverschulden eine solche von 7 ¼ bis 11 ½ Jahren, bei schwerem Tatverschulden von 11 ½ bis 15 ¾ Jahren und bei sehr schwerem von 15 ¾ bis 20 Jahren. Eine Einsatzstrafe von 4 Jahren bewege sich bei einem Strafrahmen von 3 bis 20 Jahren am unteren Ende und könnte allenfalls bei leichtem Tatverschulden ausgesprochen werden. Ein mittelschweres Tatverschulden ziehe selbst im unteren Bereich eine Freiheitsstrafe von mindestens 7 ¼ Jahren nach sich. Die von der Beschwerdeführerin postulierte schematische Aufteilung des Strafrahmens in abgegrenzte, gleich grosse Kompartimente nach Tatschwerekategorien ist grundsätzlich nicht mit dem weitreichenden Ermessen der Sachgerichte bei der Strafzumessung vereinbar. Zudem muss berücksichtigt werden, dass die vorinstanzliche Einsatzstrafe von 4 Jahren Freiheitsstrafe erst einmal nur den schwersten Übergriff allein abbildet. Die Rüge der Beschwerdeführerin scheint auch hier von der Vorstellung getragen zu sein, die Einsatzstrafe müsse alle Handlungen (zum Nachteil von A.________) erfassen, die unter den Tatbestand der sexuellen Nötigung zu subsumieren sind. So verhält es sich aber nicht ( oben E. 1.1).