Citation: 6B_1263/2020 E. 3.4.3

3.4.3. In Bezug auf die vom Beschwerdeführer entsprechend vorgetragenen Willkürrügen ist festzuhalten, dass die Vorinstanz nachvollziehbar und überzeugend aufgezeigt hat, weshalb sie das beschwerdeführerische Vorbringen, wonach die D.________ AG mit der Zahlung von Fr. 49'000.-- Projekte von der C.________ AG gekauft habe, als unglaubhaft wertet. Wie sie zutreffend darlegt und auch vom Beschwerdeführer nicht bestritten wird, hat dieser betreffend den Anlass des besagten Geldtransfers widersprüchliche Angaben gemacht. So hat er zunächst ausgeführt, die C.________ AG habe der D.________ AG ein Darlehen gewährt, um Projekte umzusetzen, wobei ein Teil dieses Darlehens die Fr. 50'000.-- auf dem Sperrkonto, mithin das teilweise liberierte Aktienkapital gewesen sei. Erst später behauptete er, dass damit Projekte von der C.________ AG gekauft worden seien (vgl. dazu angefochtenes Urteil E. 3.4 S. 9). Wenn die Vorinstanz vor dem Hintergrund dieser widersprüchlichen Aussagen, zu denen sich der Beschwerdeführer im Übrigen vor Bundesgericht nicht äussert, letzteres Vorbringen als Schutzbehauptung wertet, ist dies unter Willkürgesichtspunkten nicht zu beanstanden. Dies gilt umso mehr, als dass als Betreff des Übertrags von der D.________ AG an die C.________ AG auf dem Kontoauszug der Bank K.________ "Anteil Rückzahlung Darlehen" angegeben ist, was die erstere, vom Beschwerdeführer zu Protokoll gegebene Version stützt (vgl. angefochtenes Urteil E. 3.4 S. 9). Wurden die Fr. 50'000.-- aber lediglich als Darlehen gegeben und sind die Fr. 49'000.-- als Rückzahlung dieses Darlehens zu werten, steht fest, dass das liberierte Aktienkapital nicht zur freien und ausschliesslichen Verfügung der D.________ AG bestimmt war. Ihre Erwägung, die D.________ AG habe, anders als vom Beschwerdeführer behauptet, keinen rechtlichen Anspruch an den von ihm genannten Projekten erhalten, hat die Vorinstanz ferner schlüssig begründet. Dabei hat sie zu Recht auf die sich in dieser Hinsicht abermals widersprechenden Aussagen des Beschwerdeführers hingewiesen (vgl. dazu angefochtenes Urteil E. 4.4 S. 12 f.). Im Zusammenhang mit dessen früherer Aussage, wonach bei Gründung der D.________ AG beabsichtigt gewesen sei, die Projekte der E.________ GmbH Ende 2016 zu übernehmen, hält sie sodann zutreffend fest, dass eine vage, angeblich zukünftige Absicht einer Übertragung als Gegenleistung nicht genüge (vgl. angefochtenes Urteil E. 4.4 S. 12). Dem ist nichts hinzuzufügen. Mit der Vorinstanz stellt sich zudem die Frage, wie die C.________ AG (direkt) Projekte der E.________ GmbH an die D.________ AG verkaufen könnte, zumal nach den unbestritten gebliebenen Erwägungen des angefochtenen Urteils weder Hinweise auf eine entsprechende Übertragung von der E.________ GmbH auf die C.________ AG noch Anhaltspunkte einer Fusion, Übernahme oder Ähnlichem zu finden sind (vgl. dazu angefochtenes Urteil E. 4.4 S. 13). Zu diesen Ausführungen äussert sich der Beschwerdeführer nicht. Entgegen der beschwerdeführerischen Rüge hat sich die Vorinstanz sodann mit dem Bericht der I.________ AG auseinandergesetzt (vgl. hierzu angefochtenes Urteil E. 4.5 S. 14). Dass sie diesen anders würdigt und daraus andere Schlüsse zieht als der Beschwerdeführer es gerne hätte, bedeutet für sich genommen keine willkürliche Beweiswürdigung und Sachverhaltsfeststellung. Dies gilt insbesondere für ihre Erwägung, die I.________ AG habe in Bezug auf die Aktivierung von Projekten bezüglich ein paar Dachleasingverträge lediglich eine Annahme getroffen. So führt die I.________ AG in ihrem Bericht zu der von ihr für die D.________ AG summarisch sowie nachträglich erstellten Zwischenbilanz zwar aus, die grösste Aktivposition seien die aktivierten Projektkosten, wobei sich der unter dieser Position angegebene Betrag im Wesentlichen aus der Übernahme der Dachleasingverträge von der C.________ AG über Fr. 108'000.-- und aus zwei Zahlungen über Fr. 16'000.-- und Fr. 11'000.-- an Dritte (in der Annahme, dass es sich hier um aktivierbare Projektarbeiten gehandelt habe) zusammensetze (vgl. Bericht der I.________ AG vom 1. November 2016, Untersuchungsakten, act. 5.7 S. 20). Inwiefern die Projekte der E.________ GmbH von der C.________ AG auf die D.________ AG rechtlich übergegangen sein sollen, lässt sich dem Bericht jedoch nicht entnehmen. Dass ein auf die E.________ GmbH lautender Dachleasingvertrag durch elektronische Abspeicherung in einem Ordner der D.________ AG nicht auf diese Gesellschaft übertragen werden kann, erscheint nach den zutreffenden Erwägungen der Vorinstanz jedenfalls als offensichtlich (vgl. angefochtenes Urteil E. 4.5 S. 14). Belege, welche die Annahme einer rechtsgültigen Übertragung der Projekte auf die D.________ AG nahelegen würden, sind gemäss dem angefochtenen Urteil in der Buchhaltung nicht vorhanden (vgl. angefochtenes Urteil E. 4.4 S. 13) und werden auch in der Beschwerde ans Bundesgericht nicht benannt oder eingereicht. Laut Vorinstanz fehlen jegliche Hinweise, dass entsprechende Kauf- (Verträge) existieren würden (vgl. angefochtenes Urteil E. 4.4 S. 12). Der Beschwerdeführer bringt dagegen zwar vor, die I.________ AG habe in ihrem Bericht festgehalten, dass auf einem USB-Stick unter dem Ordner "Projekte aktivierbar" sieben Unterordner vorhanden seien, die eine grosse Anzahl von Verträgen, Dokumentationen, Fotos und Berechnungen enthalten würden. Inwiefern es sich dabei um Kaufverträge für Projekte zwischen der D.________ AG und der C.________ AG handeln sollte, ist damit jedoch weder dargetan noch ersichtlich. Insgesamt vermag der Beschwerdeführer keine willkürliche Würdigung des Berichts der I.________ AG und der übrigen vorhandenen Beweise darzutun. Der Vorwurf, die Vorinstanz habe die Dokumente im besagten Unterordner weder gesichtet noch beigezogen, erschöpft sich schliesslich in einer blossen Behauptung, auf die nicht weiter einzugehen ist. Anders als vom Beschwerdeführer angeführt, setzt sich die Vorinstanz schliesslich auch mit den anlässlich der Schlusseinvernahme der Staatsanwaltschaft zu den Akten gegebenen Dokumenten auseinander (vgl. hierzu angefochtenes Urteil E. 4.4 S. 13). Eine Verletzung des rechtlichen Gehörs ist nicht auszumachen. Ihre Erwägung, es sei keines der Projekte realisiert worden, erscheint nicht als schlechterdings unhaltbar, zumal den vom Beschwerdeführer angeführten Dokumenten nicht zu entnehmen ist, dass eines der in Frage stehenden Projekte erfolgreich abgeschlossen werden konnte.