Citation: 8C_758/2016 E. 5.1

5.1. Die Vorinstanz erwog im Wesentlichen, die Rentenzusprache ab 1. Mai 2008 beruhe auf dem Gutachten des Psychiaters Dr. med. D.________ vom 4. April 2012. Laut ihm sei sicher im Zeitpunkt der psychiatrischen Untersuchung durch Dr. med. C.________ am 27. Mai 2008 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit ausgewiesen. Eine verlässliche Einschätzung der Arbeitsfähigkeit vor diesem Zeitpunkt sei Dr. med. D.________ nicht möglich gewesen. Zu prüfen sei somit, ob anhand der echtzeitlichen Unterlagen eine wesentliche Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit aus psychischen Gründen vor 27. Mai 2008 vorgelegen habe. Erstmals habe Frau lic. phil. H.________, Fachpsychologin für Psychotherapie FSP, am 29. Juni 2007 eine psychiatrische Diagnose - chronische Schmerzstörung (ICD-10 F45.4), dysthyme Störung (ICD-10 F34.1) und Verdacht auf posttraumatische Belastungsstörung (ICD-10 F43.1) - gestellt. Dr. med. D.________ habe jedoch überzeugend dargelegt, weshalb die chronische Schmerzstörung die Arbeitsfähigkeit nicht einschränke und keine posttraumatischen Belastungsstörung vorliege. Damit bleibe einzig die Dysthymie, die aber praxisgemäss keine Invalidität zu begründen vermöge. Ohne Zweifel habe sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers seit Juni 2007 bis zur Untersuchung durch Dr. med. C.________ im Mai 2008 verschlechtert. Ob aber in dieser Zeitspanne eine rentenrelevante Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit eingetreten sei und bejahendenfalls wann, lasse sich anhand der echtzeitlichen Unterlagen nicht überwiegend wahrscheinlich eruieren. Ausreichend bewiesen sei eine massgebende Arbeitsunfähigkeit erst ab der Begutachtung durch Dr. med. C.________ im Mai 2008. Zu diesem Ergebnis sei auch der Gutachter Dr. med. D.________ gekommen. Weitere Beweiserhebungen seien nicht zielführend. Hieran änderten die Berichte der Gesellschaft I.________ vom 31. März 2006 und der Stiftung J.________ vom 13. September 2006 nichts.