Citation: U 211/03 20.01.2004 E. A

Die 1973 geborene G.________ arbeitete seit 19. Juni 1996 als Küchenhilfe im Restaurant A.________ und war damit bei der Schweizerischen National-Versicherungs-Gesellschaft (im Folgenden: National) gegen Unfälle versichert. Am 23. Juni 1996 prallte sie bei einem Selbstunfall unangegurtet mit dem Personenwagen frontal in die Fassade eines Gebäudes. Bis 26. Juni 1996 war sie im Spital X.________ hospitalisiert, wo eine Commotio cerebri, eine Distorsion der Halswirbelsäule (HWS) und eine Schürfung der rechten Stirn diagnostiziert wurden (Bericht vom 27. Juni 1996). Ab 16. Juli 1996 bescheinigte Dr. med. W.________ der Versicherten wieder volle Arbeitsfähigkeit. Wegen anhaltender Beschwerden hielt sich G.________ vom 12. Februar bis 6. März 1998 zur stationären Rehabilitation im Spital S.________ auf. Vom 13. April bis 6. Mai 1999 unterzog sie sich zur Behandlung der seit dem Verkehrsunfall andauernden Schmerzen im Nackenbereich mit Ausstrahlung in den rechten Arm einer Therapie in der Klinik Y.________, (Austrittsbericht vom 28. Mai 1999). Am 15. September 1999 beauftragte die National das Zentrum für Medizinische Begutachtung (ZMB) mit einer stationären polydisziplinären Abklärung der Versicherten (Gutachten vom 28. Juni 2000). Nach Eingang weiterer Arztberichte, u.a. des Dr. med. M.________, Spezialarzt für Neurologie, vom 8. November 2000, stellte die National ihre bisher erbrachten Leistungen mit Verfügung vom 11. September 2001 rückwirkend auf den 30. Juni 2000 ein, weil die fortbestehenden Beschwerden der Versicherten in keinem natürlichen Kausalzusammenhang zum Unfallereignis vom 23. Juni 1996 mehr stünden. Auf Einsprache hin hielt die National an ihrem Standpunkt fest (Entscheid vom 19. März 2002).