Citation: 8C_774/2023 E. 3.3.2

3.3.2. Die Vorinstanz erachtet auch dieses Teilgutachten als plausibel. Sie hält dazu fest, dass die Beschwerdeführerin wiederholt gegenüber dem Gutachter geäussert habe, die Beschwerden am Ellbogen des dominanten rechten Arms als einschränkend zu erleben, zunehmend auch die linksseitigen. Zwar habe sie auch Kniebeschwerden, diese seien jedoch nicht einschränkend. Nach dem kantonalen Gericht sei es daher nicht zu beanstanden, wenn der orthopädische Teilgutachter ein Leistungsprofil umschreibe, das in erster Linie den Beschwerden in den oberen Extremitäten Rechnung trage. Die fehlenden Schonungszeichen liessen den Rückschluss auf einen tatsächlichen Einsatz des rechten Arms zu, der in die Zumutbarkeitsbeurteilung miteinfliesse. Aus dem Umstand, dass der behandelnde Orthopäde, Dr. med. B.________, über die gutachterlich anerkannte Rehabilitationsphase bis September 2020 hinaus bei ausgeschöpfter orthopädischer Therapie noch eine vollständige Arbeitsunfähigkeit attestiert habe, vermöge die Beschwerdeführerin nichts zu ihren Gunsten ableiten. Denn erfahrungsgemäss korreliere die unterschiedliche Einschätzung der verbleibenden Leistungsfähigkeit mit der unterschiedlichen Natur von Behandlungsauftrag des therapeutischen Arztes einerseits und Begutachtungsauftrag des amtlich bestellten Gutachters andererseits.