Citation: 2C_108/2025 E. 6.4

6.4. Nach den verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz (Art. 105 Abs. 1 BGG) und seinen eigenen Angaben hat der Beschwerdeführer im November 2023 ein Ausreisegespräch ohne Abmeldung versäumt (angefochtenes Urteil, E. 3.3.2). Einer zweiten Vorladung kam er ebenfalls nicht nach, wobei er sich nachträglich unter Angabe einer nicht weiter belegten Krankheit für die Abwesenheiten entschuldigte (angefochtenes Urteil, E. 3.3.2). Ferner ergibt sich aus der Festnahmeverfügung vom 25. November 2024, dass sich der Beschwerdeführer bei der Überführung in die Ausschaffungshaft in seinem Zimmer der Asylunterkunft physisch gegen den Transport wehrte. Er musste mittels Handfesseln fixiert werden. Trotz der Fixierung widersetzte er sich, indem er seinen Kopf gegen den Tisch und die Wand schlug. In der Folge wurden weitere Polizeikräfte hinzugezogen, sodass insgesamt acht Polizistinnen und Polizisten im Einsatz waren (angefochtenes Urteil, E. 3.3.2). Aus diesem Verhalten darf geschlossen werden, dass sich der Beschwerdeführer auch zukünftig behördlichen Anordnungen widersetzen könnte (Art. 76 Abs. 1 lit. b Ziff. 4 AIG).