Citation: 4A_497/2024 E. B

Mit Eingabe vom 28. Februar 2024 stellte A.________ (Gesuchsteller; Beschwerdeführer) ein Gesuch um Eintragung ins Aktienbuch der Gesellschaft. Er verlangte im Wesentlichen, er sei als Aktionär von 37 Namenaktien à nominal Fr. 1'000.-- mit Wirkung zum Tag der Gutheissung des Gesuchs im Aktienbuch einzutragen und C.________ zur entsprechenden Eintragung gerichtlich anzuweisen. Am 13. März 2024 wies der Einzelrichter des Regionalgerichts Surselva das Gesuch kostenfällig ab. Die dagegen eingereichte Berufung wies das Kantonsgericht von Graubünden mit Urteil vom 9. August 2024 ab. Die erst vor Kantonsgericht als Beweis für die Aktionärsstellung offerierten Aktientitel erachtete es als verspätet. Zudem mache der Gesuchsteller mit Wohnsitz in Marokko keine Ausführungen darüber, wie er in den Besitz der Aktientitel gekommen sein wolle und welche Beweismittel er neben den Aktientiteln dafür anbieten könne. Ungeklärt sei nach wie vor die Frage, warum bezüglich Aktien und Aktienzertifikate Urkunden mit unterschiedlichen Daten bestünden. Der Gesuchsteller führe nicht aus, warum die Gesellschaft entgegen den gesetzlichen Vorgaben neue Aktientitel (Einzeltitel und Aktienzertifikate) ausgestellt habe, ohne gleichzeitig das Aktienzertifikat Nr. 1 über 50 Inhaberaktien (Aktien Nr. 1-49) einzuziehen und zu zerstören, und warum er im Besitz beider Aktientitel sei (des ursprünglichen Aktienzertifikats Nr. 1 über 50 Inhaberaktien Nr. 1-49 sowie der erst nachträglich ausgestellten Einzeltitel und Aktienzertifikate).