Citation: 9C_507/2015 E. 4.1

4.1. Im angefochtenen Entscheid wurde erwogen, bei summarischer Prüfung erscheine die auf 1. September 2014 verfügte Einstellung der Ergänzungsleistungen bzw. die Sistierung des betreffenden Einspracheverfahrens samt Entzug der aufschiebenden Wirkung der Einsprache bis zum rechtskräftigen Entscheid im invalidenversicherungsrechtlichen Prozess vor dem Hintergrund der auf denselben Zeitpunkt aufgehobenen Invalidenrente nicht als unzulässig. Der Anspruch auf eine Rente der Invalidenversicherung sei damals immerhin - wenn auch nicht rechtskräftig - verneint worden. Der Entzug der aufschiebenden Wirkung eines Rechtsmittels in einer EL-Verfügung könne sodann grundsätzlich unabhängig davon erfolgen, ob die IV-Rente mangels Entzugs der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde während des hängigen Verfahrens weiterhin ausgerichtet werde oder nicht. Schliesslich sei auf die im betreffend vorsorglicher Massnahmen ergangenen Zwischenentscheid vom 17. Dezember 2014 dargelegte Rechtslage bezüglich der Interessenabwägung beim Entzug der aufschiebenden Wirkung zu verweisen. Darin sei u.a. festgehalten worden, auf Grund einer ersten summarischen Prüfung könne nicht mit grosser Wahrscheinlichkeit angenommen werden, dass die Beschwerdeführerin im Hauptverfahren obsiegen werde. Bei der im vorliegenden Verfahrensstadium gebotenen knappen Beurteilung der Aktenlage erweise sich ein Obsiegen als ebenfalls nicht wahrscheinlich. Überdies - so das kantonale Gericht im Weiteren - vermöge der Umstand, dass eine versicherte Person allenfalls vorübergehend die öffentliche Fürsorge in Anspruch nehmen müsse, das Interesse der Verwaltung an der Vermeidung möglicherweise nicht mehr einbringlicher Rückforderungen rechtsprechungsgemäss regelmässig nicht zu überwiegen. Zusammenfassend sei folglich auf Grund einer summarischen Prüfung davon auszugehen, dass die Beschwerdegegnerin den Entzug der aufschiebenden Wirkung mit Sistierungsverfügung vom 17. Oktober 2014 zu Recht bestätigt habe. Der Beschwerdeführerin stehe demnach kein Anspruch auf Parteientschädigung zu.