Citation: U 363/04 12.01.2005 E. 4

Da nicht die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen, sondern eine prozessuale Frage zur Diskussion steht, ist das Verfahren kostenpflichtig (Art. 134 OG e contrario). Nach Art. 156 Abs. 6 OG hat unnötige Kosten zu bezahlen, wer sie verursacht. Der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers hat seiner Beschwerdeschrift vom 30. Juni 2004 einen völlig anderen Begründungstext beigefügt, diese unterschrieben und dabei seinen Irrtum nicht bemerkt. Es kann von einem Rechtsvertreter erwartet werden, dass er eine Beschwerdeschrift vor der Unterzeichnung noch einmal durchliest. Dabei wäre er auf seinen Irrtum aufmerksam geworden. Er hat damit den vorinstanzlichen Entscheid, auch wenn dieser Art. 61 lit. b ATSG verletzt, und damit das vorliegende Verfahren verursacht. Es rechtfertigt sich daher, ihm die Verfahrenskosten aufzuerlegen (BGE 129 IV 206, 125 V 375 Erw. 2b; ZAK 1988 S. 400). Ebenso wenig hat er Anspruch auf Ersatz seiner Bemühungen für das letztinstanzliche Verfahren. Unter diesen Umständen ist das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege gegenstandslos.