Citation: 8C_534/2022 E. 5.1.2

5.1.2. Wie die Vorinstanz willkürfrei feststellte, erachtete der psychiatrische Experte Dr. med. dipl. psych. F.________ die geschilderten Symptome, namentlich die vermehrte Erschöpfbarkeit (leichte Antriebsminderung), als Ausdruck einer leichtgradig depressiven Episode im Rahmen einer depressiven Entwicklung (ICD-10 F32.01), die die Arbeitsfähigkeit um 20 % einschränke. Dr. med. dipl. psych. F.________ diskutierte und verneinte überdies das Vorliegen einer Anpassungsstörung. Eine solche wurde i m Bericht des behandelnden Psychiaters Dr. med. G.________ vom 28. Oktober 2019 beschrieben (Anpassungsstörung mit depressiver Reaktion; ICD-10: F42.3), der verdachtsweise auch eine CrF festhielt. Im Bericht des Universitätsspitals E.________, Klinik für Konsiliarpsychiatrie und Psychosomatik, vom 13. April 2018, wurde die Symptomatik als Anpassungsstörung mit Angst und depressiver Reaktion gemischt bei onkologischer Erkrankung (ICD-10: F43.22) diagnostiziert bzw. im Bericht vom 19. Dezember 2018 zusätzlich eine CrF angeführt. Soweit er den massgebenden Zeitraum bis zur Verfügung vom 20. Dezember 2021 betrifft (vgl. BGE 144 V 224 E. 6.1.1), wurde im vorinstanzlich eingereichten Bericht des Universitätsspitals E.________, Klinik für Gynäkologie, vom 20. Mai 2022, die Diagnose einer Anpassungsstörung mit Angst und depressiver Reaktion gemischt bei onkologischer Erkrankung wiederholt und die CrF darunter subsumiert. Eine eigenständige diagnostische Bedeutung wurde ihr damit nicht beigemessen.