Citation: 5A_147/2007 06.06.2007 E. 3

3.1 Der Beschwerdeführer führt weiter aus, bei korrekter Berechnung des Gewinnanspruchs unter Berücksichtigung der Wiederbeschaffung des landwirtschaftlichen Betriebs in der Gemeinde A.________ ergebe sich gleichwohl ein Gewinnanspruch von Z.________, weil nicht der bezahlte Kaufpreis, sondern lediglich der Erwerbspreis für ein ertragsmässig gleichwertiges Grundstück in Abzug gebracht werden könne. Er verweise dazu auf die entsprechenden Ausführungen und Beweismittel im kantonalen Verfahren. Der Beistand hätte bei dieser Sachlage die Vereinbarung vom 9. April 1998 nicht aufheben dürfen. Somit sei der Beirat abermals seiner vermögensrechtlichen Verantwortung gemäss Art. 426 ZGB nicht nachgekommen, selbst wenn man davon ausgehen wollte, dass die Vereinbarung vom 9. April 1998 nachträglich rechtsgültig aufgehoben worden sei. Er leitet mit dieser Argumentation den angeblichen Schaden aus der Aufhebung der Vereinbarung vom 9. April 1998 ab. 3.2 Der Beschwerdeführer scheitert mit dieser Argumentation aus zwei Gründen. Zunächst kann der Beschwerdeführer nicht bloss unter Hinweis auf die kantonalen Akten behaupten, der Ersatzbetrieb sei mit demjenigen, den er von Z.________ erworben hatte, nicht gleichwertig im Sinne von Art. 32 BGBB. Der Beschwerdeführer hat vielmehr in der Beschwerdeschrift selber in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG). Weiter hat das Obergericht im angefochtenen Entscheid ausgeführt, der Kläger leite seinen Anspruch auf Schadenersatz aus der am 9. April 1998 zwischen seiner Mutter Z.________ und seinem Bruder W.________ geschlossenen Vereinbarung ab, in welcher der Gewinnanspruch deutlich zu tief veranschlagt worden sei. Wie ausgeführt, durfte das Obergericht davon ausgehen, dass dieser Vertrag aufgehoben worden ist. Wenn der Beschwerdeführer entgegen den Feststellungen des Obergerichts behauptet, er leite den Schadenersatz auch aus der Aufhebung dieser Vereinbarung ab, dann stellt er seine Klage auf ein Fundament, welches das Obergericht nicht festgestellt hat. Er müsste bei dieser Sachlage behaupten und beweisen, dass das Obergericht den Prozessgegenstand willkürlich festgelegt hat. Dazu fehlen Ausführungen in der Beschwerdeschrift. Auf die Rüge, der Beklagte habe mit der Aufhebung der Vereinbarung vom 9. April 1998 einen Schaden verursacht, kann deshalb nicht eingetreten werden.