Citation: 9C_752/2019 E. 4.2

4.2. Die Beschwerdeführerin lässt dagegen vorbringen, die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung sei offensichtlich unrichtig und stelle das Ergebnis einer Verletzung der Beweiswürdigungsregeln dar, indem die Anforderungen an das Beweismass der überwiegenden Wahrscheinlichkeit überspannt worden seien. Bei ihrer Grunderkrankung, dem Morbus Wilson, handle es sich um eine Krankheit mit stetig zunehmenden Beschwerden. Die Beschwerdeführerin sei beim Ausfüllen des Fragebogens betreffend Erwerbstätigkeit/Haushalt davon ausgegangen, sie werde nach dem Arbeitspensum vor der Operation und nicht vor Ausbruch des Morbus Wilson im Jahre 1993 gefragt. Auch dem Schreiben vom 23. Mai 2018 sei zu entnehmen, dass es schwierig für sie sei, vollzeitlich zu arbeiten. Sie habe bereits vor der Lebertransplantation an einer fortgeschrittenen Hepatopathie mit Müdigkeit, nachlassender Konzentration und verminderter Leistungsfähigkeit gelitten. Die Pensumsreduktion 2013 von 100 % auf 80 % sei aus gesundheitlichen Gründen erfolgt. Entsprechendes gehe aus dem Bericht von Dr. med. B.________ vom 28. November 2018 und der Stellungnahme des Arbeitgebers vom 12. Dezember 2018 hervor. Der behandelnde Facharzt sei durchaus in der Lage, den Krankheitsverlauf und damit auch die Arbeitsfähigkeit retrospektiv zu beurteilen. Die Versicherte habe sich schliesslich nie im Sinne der Telefonnotiz vom 22. Januar 2018 geäussert. Sie habe die Notiz weder gesehen noch unterzeichnet. Auf dieses Beweismittel habe die Vorinstanz in willkürlicher Weise abgestellt.