Citation: 6F_20/2017 E. 4

Das Revisionsbegehren erweist sich als unbegründet, soweit es den Rügeanforderungen gemäss Art. 42 Abs. 2 i.V.m. Art. 121 lit. d und 123 Abs. 1 BGG genügt. Der Gesuchsteller scheint Gegenstand und Wesen des Urteils 6B_352/2017 zu verkennen. Das Bundesgericht fällte mangels einer tauglichen Begründung gemäss Art. 42 Abs. 2 i.V.m. Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG einen prozessualen Nichteintretensentscheid und trat aus formellen Gründen auf die Beschwerde ohne (materielle) Überprüfung der Rechtsbegehren nicht ein. Das Revisionsgesuch kann somit einzig die verfahrensrechtliche Frage des Nichteintretens bzw. die diesbezüglichen Erwägungen beschlagen. Um seiner Begründungspflicht zu genügen, hätte der Gesuchsteller im Verfahren 6B_352/2017 seine Beschwerdelegitimation, d.h. im Einzelnen darlegen müssen, gegen wen er welche Ansprüche geltend macht und inwieweit allfällige strafbare Handlungen von Mitarbeitern der Fachhochschule B.________ und/oder der Universität C.________, die beide öffentliche-rechtliche Anstalten sind, Zivilforderungen begründen könnten. Da sich die Begründung der Beschwerdelegitimation aus der Rechtsschrift selbst ergeben muss, liegt regelmässig kein Fall von Art. 121 lit. d BGG vor, wenn das Bundesgericht auf eine Beschwerde mangels hinreichender Begründung i.S.v. Art. 42 Abs. 2 i.V.m. Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG nicht eintritt (vgl. Urteil 6F_30/2016 vom 20. Dezember 2016 E. 4. mit Hinweis). Die Rüge, das Bundesgericht habe Sinn und Zweck von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG verkannt und seine Beschwerdelegitimation zu Unrecht verneint, begründet keinen Revisionsgrund. Der Gesuchsteller verkennt, dass die Revision der betroffenen Person nicht die Möglichkeit einräumt, einen Entscheid, den sie für unrichtig hält, neu beurteilen zu lassen (Urteil 6F_16/2017 vom 16. November 2017 E. 4). Die Revision dient nicht dazu, eine Wiedererwägung des strittigen bundesgerichtlichen Entscheides zu verlangen (Urteil 5F_23/2017 vom 6. November 2017 E. 2 mit Hinweis). Nicht einzutreten ist auf die (hilfsweise) Rüge, ein Strafverfahren habe ergeben, dass durch ein Verbrechen oder Vergehen zum Nachteil des Gesuchstellers auf den Entscheid eingewirkt worden sei (vgl. Art. 123 Abs. 1 BGG). Der Gesuchsteller legt nicht dar, inwiefern der bundesgerichtliche Nichteintretensentscheid durch ein Verbrechen oder Vergehen beeinflusst worden wäre. Dies kann zudem vorliegend ausgeschlossen werden.