Citation: 9C_27/2018 E. 7.2

7.2. Zu prüfen bleibt einzig, ob die Beschwerdeführerin ihre Meldepflicht verletzte, weil sie die ab Februar 2014 tatsächlich erzielten Einkommen bei der D.________ AG nicht unverzüglich der Verwaltung meldete. Wie das kantonale Gericht diesbezüglich richtig ausführte, konnte die IV-Stelle einzig aus den Angaben vom Dezember 2013 (unbekanntes Pensum bei der D.________ AG) noch keine relevante Veränderung der wirtschaftlichen Verhältnisse herauslesen; erst die konkreten Lohnabrechnungen liessen diesen Schluss zu. Entgegen den Einwänden in der Beschwerde ist es denn auch keinesfalls realitätsfremd, dass die Beschwerdeführerin ihre klar gestiegenen monatlichen Einkünfte gegenüber der Verwaltung umgehend hätte beziffern müssen. Auf eine entsprechende Meldepflicht war sie in der rentenzusprechenden Verfügung vom 13. Juli 2010 auch hingewiesen worden. Indem die Beschwerdeführerin trotzdem bis zum 6. Juni 2014 zuwartete, bevor sie die erzielten Löhne bezifferte, hat sie ihre Meldepflicht verletzt. Dass diese Verletzung für die Rentenausrichtung entgegen den Ausführungen des kantonalen Gerichts nicht kausal gewesen wäre (vgl. dazu SVR 1995 IV Nr. 58 S. 165, I 151/94 E. 5c), wird nicht geltend gemacht. Es hat diesbezüglich beim angefochtenen Entscheid sein Bewenden. Die Beschwerdeführerin hat die im Zeitraum von Februar bis Mai 2014 bezogenen Leistungen (4 x Fr. 2'935.-, d.h. Fr. 11'740.-) zurückzuerstatten.