Citation: 2C_421/2022 E. B

Mit Eingabe vom 14. April 2022, aufgegeben am 18. April 2022, stellte A.________ beim Zwangsmassnahmengericht des Kantons Luzern ein Haftüberprüfungsgesuch und beantragte die Aufhebung der Haftanordnung des Amts für Migration vom 31. März 2022 und die sofortige Haftentlassung. Mit Entscheid vom 21. April 2022 bestätigte das Zwangsmassnahmengericht die am 31. März 2022 verfügte Dublin-Vorbereitungshaft ab dem 28. März 2022 bis zum 15. Mai 2022 als rechtmässig und angemessen. Mit Verfügung vom 25. April 2022 ordnete das Amt für Migration die Dublin-Ausschaffungshaft gegen A.________ für die Dauer von sechs Wochen ab dem 25. April 2022 an. Ebenfalls am 25. April 2022 erhob A.________ gegen den Entscheid des Zwangsmassnahmengerichts vom 21. April 2022 Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Kantonsgericht des Kantons Luzern. Er beantragte im Wesentlichen die Aufhebung des Entscheids vom 21. April 2022 und die unverzügliche Haftentlassung. Mit Urteil vom 17. Mai 2022 wies das Kantonsgericht die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ab. Es erwog im Wesentlichen, für die Überprüfung der Haftvoraussetzungen sei nicht massgebend, dass A.________ zwischenzeitlich von der Dublin-Vorbereitsungshaft in die Dublin-Ausschaffungshaft versetzt worden sei. Die Voraussetzungen seien weitestgehend dieselben. Das Kantonsgericht kam zum Schluss, dass die Haftgründe aufgrund des Verhaltens von A.________ nicht nur abstrakt, sondern konkret erfüllt seien. Die Anordnung der Haft erweise sich überdies als verhältnismässig.