Citation: 1C_133/2023 E. A

Seit dem 5. Oktober 2020 ist am Kantonsgericht Zug das Ehescheidungsverfahren zwischen A.________ und B.________ hängig. Mit Entscheid vom 30. März 2022 wies das Kantonsgericht ein Gesuch von A.________ um Erlass vorsorglicher Massnahmen während des Scheidungsverfahrens bzw. um Abänderung der Eheschutzmassnahmen ab. Dagegen erhob A.________ Berufung vor dem Obergericht des Kantons Zug. Im Berufungsentscheid wurde ihm sowie B.________ die unentgeltliche Rechtspflege zuerkannt, wobei die Ziff. 7.1 und 7.2 des Dispositivs wie folgt lauteten: 7.1 RA Dr.iur. C.________ wird mit CHF 5'224.20 (CHF 4'807.00 Honorar, CHF 43.70 Auslagen, CHF 373.50 Mehrwertsteuer) aus der Gerichtskasse entschädigt. Im Umfang der Zahlung geht die Entschädigungsforderung auf den Kanton Zug über. Der Gesuchsteller ist zur Nachzahlung verpflichtet, sobald er dazu in der Lage ist. 7.2 RA MLaw D.________ wird mit CHF 7'564.85 (CHF 6'688.00 Honorar, CHF 336.00 Auslagen, CHF 540.85 Mehrwertsteuer) aus der Gerichtskasse entschädigt. Im Umfang der Zahlung geht die Entschädigungsforderung auf den Kanton Zug über. Die Gesuchsgegnerin ist zur Nach-zahlung verpflichtet, sobald sie dazu in der Lage ist.