Citation: 4A_268/2024 E. 4.4

4.4. Wie die Beschwerdegegner - unwidersprochen - aufzeigen, hat sich der Beschwerdeführer nach Mitteilung des ablehnenden Entscheids der ICAS Challenge Commission im Verfahren vor dem TAS nicht mehr auf die Befangenheit von Schiedsrichter Canty berufen. Im Gegenteil: Er bestätigte sowohl zu Beginn als auch am Ende des Hearings vom 18. Januar 2023 ausdrücklich, keine Einwände gegen die Bestellung und Zusammensetzung des Schiedsgerichts und die Durchführung des Verfahrens durch das Schiedsgericht zu haben. Randziffern 64 und 66 des Schiedsspruchs des TAS lauten wie folgt: "At the outset of the hearing, the Parties confirmed they did not have any objection to the constitution and composition of the arbitral tribunal." Before the hearing was concluded, the Parties expressly stated that they did not have any objection with the procedure adopted by the Panel and that their right to be heard and to have been treated equally and fairly in these arbitration proceedings had been respected." An diese Feststellungen des TAS zum Prozesssachverhalt ist das Bundesgericht gebunden (E. 3.2). Daraus folgt, dass der Beschwerdeführer, der vor dem TAS die Zusammensetzung des Schiedsgerichts vorbehaltlos akzeptiert hat, mit der erneut erhobenen Befangenheitsrüge gegen Schiedsrichter Canty vor Bundesgericht ausgeschlossen ist.