Citation: 6B_510/2022 E. 3.4

3.4. Die rechtlichen Erwägungen im angefochtenen Urteil erweisen sich als unvollständig. Die Vorinstanz stellt zwar Überlegungen zu den auf den Fotos ersichtlichen Situationen an und führt zutreffend aus, inwiefern diese den Privatbereich von C.________ tangieren. Dem Urteil ist indes nicht zu entnehmen, durch welche unter Art. 179quater StGB fallende Tathandlung sich der Beschwerdeführer der Verletzung des Geheim- oder Privatbereichs durch Aufnahmegeräte eigenhändig strafbar gemacht haben soll. Die Vorinstanz hält vielmehr ausdrücklich fest, D.________ sel. habe die Fotos im Wissen um das fehlende Einverständnis von C.________ gemacht und der Beschwerdeführer habe ihm dazu Auftrag gegeben. Die Gründe, weshalb die Vorinstanz den Beschwerdeführer als Täter qualifiziert, erschliessen sich aus dem angefochtenen Urteil nicht (vgl. Art. 112 Abs. 1 lit. b BGG). Mithin ist nicht auszumachen, auf welches strafrechtlich relevante Verhalten die Vorinstanz die Verurteilung des Beschwerdeführers als Täter stützt. Es ist dem Bundesgericht aufgrund dessen nicht möglich, die Rechtsanwendung von Bundesrecht zu überprüfen. Die Beschwerde stellt sich in diesem Punkt als begründet heraus. Auf die weiteren Rügen des Beschwerdeführers, die er im Rahmen dieses Tatvorwurfs vorbringt, braucht damit nicht eingegangen zu werden.