Citation: 1A.141/2006 27.09.2006 E. 14

Der Beschwerdeführer verlangt schliesslich eine Änderung der von der Rekurskommission INUM getroffenen Kosten- und Entschädigungsregelung, weil im vorinstanzlichen Verfahren immerhin eine Verletzung des rechtlichen Gehörs im Zusammenhang mit der Baulinien-Korrektur festgestellt worden sei und dem Beschwerdeführer gewisse Unterlagen nicht zur Einsichtnahme herausgegeben worden seien. Dieses Gesuch scheitert jedoch schon an der Bestimmung von Art. 157 OG, wonach das Bundesgericht die Kosten des vorinstanzlichen Verfahrens nur anders verlegen kann, wenn das angefochtene Urteil in der Sache selbst abgeändert wird. Ausserdem ist festgestellt worden, dass dem Beschwerdeführer im Zusammenhang mit den Baulinien-Korrekturen kein Äusserungsrecht zustand (vgl. E. 7.2). Da der Beschwerdeführer übrigens nur für den Bau des Kantonsstrassenabschnitts und nicht auch für den Nationalstrassenabschnitt enteignet werden muss, kann er auch keinen Nutzen aus den prozessualen Sonderbestimmungen des eidgenössischen Enteignungsgesetzes ziehen. Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist auch in diesem Punkte unbegründet.