Citation: 2C_35/2020 E. 4.3.3

4.3.3. Was schliesslich der Einwand betrifft, der Beschwerdeführer 1 habe fast sein ganzes Leben in der Schweiz verbracht und sei hier "wie ein Schweizer" verwurzelt, so ist darauf hinzuweisen, dass er trotz seiner langen Aufenthaltsdauer grosse Schwierigkeiten hatte, sich beruflich zu integrieren. Er musste in den Jahren 2000 bis 2011 in erheblichem Umfang von der Sozialhilfe unterstützt werden und hat es auch während der fünfjährigen Nachzugsfrist nicht geschafft, eine stabile finanzielle Basis aufzubauen. Zwar vermochte er sich in jüngerer Zeit beruflich zu integrieren, doch kann angesichts des jahrelangen Sozialhilfebezugs, der strafrechtlichen Verurteilung und der Vorfälle häuslicher Gewalt von keiner besonders tiefgreifenden Integration ausgegangen werden. Deshalb ist der Schluss der Vorinstanz nicht zu beanstanden, wonach dem Beschwerdeführer 1 das gemeinsame Familienleben im Ausland zugemutet werden könne und das Kindeswohl keinen Nachzug der Ehefrau gebiete.