Citation: 1C_375/2014 E. 2.6

2.6. Eine plausible Erklärung, wie es zum Scheitern einer bei der Einbürgerung angeblich noch intakten Ehe gekommen ist, ergibt sich aus den Ausführungen des Beschwerdeführers nicht. Die Erwägungen der Vorinstanz, wonach die psychischen Probleme der Ex-Ehefrau durch den Trennungswunsch des Beschwerdeführers ausgelöst worden sein dürften und nicht umgekehrt dieser Trennungswunsch aufgrund einer krankhaften Eifersucht entstand, ist nachvollziehbar. Dass das Misstrauen der Ex-Ehefrau nicht grundlos erscheint, ist ebenfalls nicht von der Hand zu weisen. Die in den Akten liegenden Fotos der erwähnten jungen Frau zeigen tatsächlich eine frappante Ähnlichkeit mit der jetzigen Ehefrau des Beschwerdeführers auf. Auch dieser scheint nun nicht mehr davon auszugehen, dass es sich dabei um seine Cousine handelt. Die zentrale Frage, wie es sich mit den von ihm vorgelegten Belegen zum Nachweis der Identität dieser Cousine verhält, lässt er nun offen. Vor diesem Hintergrund erscheint die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz nicht als willkürlich (Art. 97 Abs. 1 BGG). Auch ist nicht zu beanstanden, wenn das Bundesverwaltungsgericht in antizipierter Beweiswürdigung davon ausging, dass die weiteren vom Beschwerdeführer geforderten Befragungen am Ergebnis nichts ändern würden (vgl. BGE 136 I 229 E. 5.3 S. 236 f. mit Hinweisen).