Citation: 8C_251/2022 E. 5.1

5.1. An diesem Schluss vermag die Rüge, entgegen der Ansicht des kantonalen Gerichts sei nach Ansicht des Dr. med. C.________ in seinem Bericht vom 14. März 2021 gerade eine Tätigkeit, die im Sitzen zu verrichten sei, für den Nackenbereich belastend, nichts zu ändern. Dr. med. C.________ ist in besagtem Bericht, wonach der Beschwerdeführer "in seiner angestammten Tätigkeit" momentan zu 80 % arbeitsunfähig sei und eine "sitzende Tätigkeit nicht absolvieren" könne, ausdrücklich von der bisherigen Beschäftigung als Carrosseriespengler ausgegangen. Diese Tätigkeit ist von ihm an anderer Stelle als körperlich streng, mit sehr weitem Reklinieren und Inklinieren des Kopfes, eingestuft worden (Bericht vom 19. März 2020). Ob er sich mit seinem Hinweis vom 14. März 2021, wonach sich die Beschwerden im Sitzen deutlich verstärken würden, auch auf optimal angepasste, im Sitzen zu verrichtende Arbeiten beziehen wollte, bleibt insbesondere auch mit Blick auf den Umstand, dass er selber einen Berufswechsel in einen Bürojob empfohlen hatte (u.a. Bericht vom 10. November 2019), unklar. Vor diesem Hintergrund ist nicht einzusehen, aus welchem Grund die Vorinstanz bei feststehender Diagnose (Spinalkanalstenose) an der Einschätzung des Dr. med. B.________ (ebenso wie Dr. med. C.________ ist auch er Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates), wonach in einer körperlich ausschliesslich leichten, rückenschonenden, vorwiegend im Sitzen zu verrichtenden Tätigkeit, allenfalls an einem ergonomisch gestalteten Büroarbeitsplatz, eine mindestens 80%ige Arbeitsfähigkeit möglich sei, hätte zweifeln sollen. Es ist zwar offensichtlich und es kann dem Beschwerdeführer im Grundsatz insoweit beigepflichtet werden, dass eine permanente Tätigkeit im Sitzen, ohne die Möglichkeit zwischendurch die Position zu wechseln, die Halswirbelsäule (HWS) ebenfalls belastet, dies allerdings in ungleich geringerem Ausmass als die Arbeit als Carrosseriespengler, die forcierte Kopfstellungen in ausgeprägter Re- und Inklination erfordert. Geringere Belastungen der HWS und insbesondere frei wählbare Körperpositionen führen folglich nachvollziehbar zu grösserer Leistungsfähigkeit. Dies stellte auch Dr. med. C.________ - implizit - nicht in Abrede, der in einer Verweistätigkeit, obgleich ohne jede weitere Begründung, von einer drei- bis vierstündigen Arbeitsfähigkeit pro Tag ausging (in der Beschäftigung als Carrosseriespengler demgegenüber nur von einer solchen von zwei Stunden pro Tag; Bericht vom 19. März 2020).