Citation: 8C_487/2009 07.12.2009 E. 4

4.1 Entgegen der Behauptung des Beschwerdeführers waren die Folgen des Unfalles vom 25. November 2004 nach einer zweitägigen Arbeitsunfähigkeit (am 26. und 27. November 2004) und anschliessender medikamentöser sowie physiotherapeutischer Behandlung aktenkundig spätestens am 29. April 2005 ohne Rezidive auf den Vorzustand abgeheilt, so dass die entsprechende Heilbehandlung gemäss hausärztlichem Bericht vom 29. April 2005 damals abgeschlossen werden konnte. 4.2 Nach Anerkennung der Leistungspflicht für die aus dem Ereignis vom 8. Dezember 1978 resultierende habituelle Schulterluxation links übernahm die SUVA verschiedene operative Eingriffe an der linken Schulter des Versicherten. Der orthopädische Chirurg Dr. med. L.________ stellte nach der letzten Schulteroperation vom 23. Mai 2000 unter Berücksichtigung der Ergebnisse einer Arthro-MRT-Abklärung vom 18. Juli 2006 und gestützt auf seine eigene Untersuchung des Beschwerdeführers am 14. November 2006 fest, dass dieser "seinen Schultergürtel bei bestens aufgebauter Rotatorenmuskulatur offensichtlich uneingeschränkt" nütze. Eine leichte Einschränkung der Aussenrotation sowohl in Adduktion wie auch in Abduktion sei für Alltagsbedürfnisse nicht relevant. Die aktiven Hebebewegungen seien vollständig und die schulterbezogenen Restbeschwerden von untergeordneter Bedeutung im Vergleich zu der seit dem Unfall vom 7. März 2005 geklagten, chronischen hohen Cervicalgie mit occipitaler Cephalea und schmerzhaften Triggerpunkten in der Trapezmuskulatur. Nach eingehender Würdigung der umfangreichen medizinischen Aktenlage gelangte die Vorinstanz unter Berücksichtigung der im kantonalen Verfahren von beiden Parteien neu einreichten Unterlagen zur Überzeugung, dass die an der linken Schulter geklagten Beschwerden nicht mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit in einem natürlichen Kausalzusammenhang mit einem der versicherten Unfallereignisse stehen und in antizipierter Beweiswürdigung von weiteren Abklärungsmassnahmen keine entscheidrelevanten neuen Erkenntnisse zu erwarten sind. Was der Versicherte hiegegen vorbringt, ist offensichtlich unbegründet. Die antizipierte Beweiswürdigung war hier unter den gegebenen Umständen angesichts der zahlreichen und eingehenden spezialmedizinischen Untersuchungen im Hinblick auf die Frage der natürlichen Unfallkausalität auch unter Berücksichtigung von BGE 134 V 109 E. 9.4 S. 124 nicht zu beanstanden. Denn auch der später operierende Dr. med. O.________ von der Klinik X.________ erkannte zwar gestützt auf den Arthro-MRI-Befund vom 6. Dezember 2007 degenerative Veränderungen des Labrums, vermochte jedoch nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit auf unfallkausale Veränderungen in der linken Schulter zu schliessen (Bericht vom 7. Dezember 2007), sondern ging davon aus, dass die Befunde an der HWS klar im Vordergrund stehen (Bericht vom 20. Dezember 2007). 4.3 Sodann steht fest, dass sich der Beschwerdeführer am 7. März 2005 eine HWS-Distorsion zuzog und in der Folge einige der zum typischen Beschwerdebild gehörenden Beeinträchtigungen auftraten. Anlässlich der eingehenden MRT-Untersuchung des Schädels und der HWS vom 14. April 2005 fanden sich degenerative Veränderungen an der HWS mit Betonung der Segmente C5-7, jedoch keine Hinweise auf unfallbedingte Läsionen. Dass in Bezug auf die Folgen des Unfalles vom 7. März 2005 von einer Fortsetzung der Heilbehandlung ab 1. Oktober 2007 noch eine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes (vgl. Art. 19 Abs. 1 UVG) zu erwarten gewesen wäre, macht der Beschwerdeführer nach Aktenlage zu Recht nicht geltend.