Citation: 8C_223/2017 E. 3.4

3.4. Die Vorbringen des Beschwerdeführers vermögen daran nichts zu ändern. Entgegen den Ausführungen des Versicherten ist irrelevant, worüber er mit C.________ und D.________ stritt bzw. diskutierte und ob dabei drohende oder provozierende Worte fielen. Massgebend ist, dass der tätlichen eine verbale Auseinandersetzung vorausging, an welcher sich der Versicherte beteiligte. Unbegründet erweist sich auch die Rüge des Beschwerdeführers, wonach die Vorinstanz aus den Aussagen von E.________ geschlossen habe, dass er ein Schlägertyp sei und die Gefahr gesucht habe. Die Vorinstanz gelangte aufgrund der betreffenden Aussagen lediglich zum Schluss, dass E.________ etwas abseits stand, weil er mit der Gefahr einer Eskalation der Auseinandersetzung rechnete, was auch der Beschwerdeführer hätte merken müssen. Ob der Angriff durch C.________ auch erfolgt wäre, wenn der Versicherte sich nicht auf eine verbale Auseinandersetzung mit diesem und mit D.________ eingelassen hätte, lässt sich nachträglich nicht feststellen. Jedenfalls ist nicht erstellt und wird vom Beschwerdeführer auch nicht geltend gemacht, dass es ihm in keiner Art und Weise möglich gewesen wäre, der Auseinandersetzung aus dem Weg zu gehen. Insbesondere wurde er nicht von der gegnerischen Gruppe umzingelt. Zudem war es seinen beiden Begleitern ohne Weiteres möglich, sich zu entfernen und der Konfrontation zu entziehen. Mit der Vorinstanz ist daher dem Versicherten vorzuwerfen, sich auf eine verbale Auseinandersetzung eingelassen zu haben, die das Risiko in sich barg, in Tätlichkeiten auszuarten.