Citation: 5A_875/2017 E. 1.5

1.5. Neue Tatsachen und Beweismittel dürfen vor Bundesgericht nur so weit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG). Hiervon erfasst sind unechte Noven, also Tatsachen, die im bisherigen Verfahren bereits hätten vorgebracht werden können, aber nicht vorgebracht wurden. Echte Noven, also Tatsachen, die erst nach dem angefochtenen Entscheid entstanden sind, sind im Verfahren vor Bundesgericht demgegenüber grundsätzlich unbeachtlich (BGE 139 III 120 E. 3.1.2; 133 IV 342 E. 2.1). Die Beschwerdegegnerin reicht in ihrer Vernehmlassung Briefe der Tochter vom Sommer 2017 ein. Sie begründet nicht, weshalb sie diese nicht bereits im vorinstanzlichen Verfahren hätte einreichen können und weshalb aufgrund des angefochtenen Entscheids Anlass besteht, sie nachzureichen (vgl. Art. 42 Abs. 2 BGG). Diese Unterlagen bleiben damit unbeachtlich. Ebenfalls nicht weiter beachtlich sind die von der KESB - ihr kommt keine Parteistellung zu (vgl. HANSJÖRG SEILER, in: Seiler et al. [Hrsg.]: Bundesgerichtsgesetz [BGG], 2. Aufl. 2015, N. 9 zu Art. 66 BGG mit Hinweis auf BGE 139 III 471 E. 3.3) - eingereichten Unterlagen. Ohnehin handelt es sich dabei um echte Noven, welche auch nach dem vorstehend Ausgeführten nicht weiter zu beachten sind.