Citation: 8C_506/2013 E. 3.2.2

3.2.2. Das AEH konsultierte die Ergebnisse der im Spital Y.________, erfolgten MRI-Untersuchungen der Lendenwirbelsäule (LWS) vom 14. März und 28. Juni 2006 sowie der Iliosakralgelenke (ISG) vom 27. März 2006 und der von Dr. med. H.________ vorgenommenen CT der LWS vom 13. Oktober 2006. Aktuelle bildgebende Abklärungen lagen dem AEH nicht vor. Es führte eine klinische Untersuchung und eine Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit der Versicherten durch. Das AEH kam zum Schluss, es müsse von einer vollen Arbeitsfähigkeit der Versicherten seit dem 11. März 2007 ausgegangen werden; seit diesem Zeitpunkt sei ihr Gesundheitszustand weitgehend stabil. Demnach liegt seitens des AEH bloss eine unterschiedliche Beurteilung eines aus seiner Sicht seit der Rentenzusprache ab März 2007 im Wesentlichen gleich gebliebenen Sachverhalts vor, die im revisionsrechtlichen Kontext grundsätzlich unbeachtlich ist (nicht publ. E. 3.2 des Urteils BGE 136 V 216, veröffentlicht in SVR 2011 IV Nr. 1 S. 1 E. 3.2 [8C_972/2009]; SVR 2012 IV Nr. 36 S. 140 E. 3.1 [9C_896/2011]). In diesem Lichte überzeugt das AEH-Gutachten entgegen der vorinstanzlichen Auffassung nicht. Es kann auch nicht gesagt werden, es seien die Voraussetzungen für eine prozessuale Revision (Art. 53 Abs. 1 ATSG) oder Wiedererwägung (Art. 53 Abs. 2 ATSG) der rentenzusprechenden Verfügung vom 22. Mai 2008 gegeben (vgl. SVR 2012 IV Nr. 36 S. 140 E. 4.1 f.). Nach dem Gesagten ist die Sache an die Vorinstanz zurückzuweisen, damit sie ein medizinisches Gerichtsgutachten einholt. Danach hat sie über die Beschwerde betreffend den Rentenanspruch neu zu entscheiden.