Citation: 5A_967/2021 E. A

A.a. B.________ (Vater; geb. 1988) und A.________ (Mutter; geb. 1990) sind die Eltern von C.________ (geb. 2015). Sie heirateten 2014 und trennten sich am 12. Oktober 2017. A.b. Am 10. November 2017 stellte B.________ beim Kreisgericht Werdenberg-Sarganserland ein Gesuch um Eheschutzmassnahmen. Im Verlaufe des Verfahrens erliess die zuständige Familienrichterin zwei dringliche Anordnungen sowie eine vorsorgliche Massnahme und errichtete für C.________ u.a. eine Beistandschaft nach Art. 308 Abs. 1 und 2 ZGB, gab C.________ in die alleinige Obhut der Mutter und regelte das Besuchsrecht zwischen Vater und Sohn. A.c. Am 12. Oktober 2019 reichte B.________ beim Kreisgericht die Scheidungsklage ein. A.d. In der Folge genehmigte das Kreisgericht eine von den Parteien am 31. Oktober 2019 unterzeichnete Vereinbarung (Entscheid vom 11. November 2019). In dieser wurde u.a. festgehalten, dass C.________ unter der alleinigen Obhut der Mutter steht, die Beistandschaft weitergeführt und je eine Familienbegleitung installiert wird. Ausserdem einigten sich die Eltern auf folgende Besuchsrechtsregelung (Ziff. 2.3) : "B.________ betreut den gemeinsamen Sohn C.________ jeweils jedes zweite Wochenende von Freitagabend bis Sonntagabend. Dabei bringt die Mutter C.________ zum Vater (Übergabeort: Bahnhof U.________) und der Vater bringt C.________ wieder zurück zur Mutter (Übergabeort: Eingangstüre Wohnung der Grosseltern, V.________). Fällt ein Wochenende auf einen schweizerischen gesetzlichen Feiertag wie Ostern/Auffahrt/Pfingsten, verlängert sich das Wochenende entsprechend (z.B. Ostern: Gründonnerstag bis Ostermontag, Auffahrt: Mittwochabend bis Sonntagabend, Pfingsten: Freitagabend bis Montagabend). In den geraden Jahren verbringt C.________ den grossen Bajram beim Vater und den kleinen Bajram bei der Mutter, in den ungeraden Jahren gilt diese Regelung umgekehrt. In den ungeraden Jahren feiert C.________ seinen Geburtstag mit dem Vater, in den geraden Jahren mit der Mutter. Zusätzlich betreut der Vater C.________ während vier Ferienwochen in den Schulferien. In den übrigen Zeiten wird C.________ von der Mutter betreut. Über weitergehende oder abweichende Kontakte einigen sich die Eltern unter Berücksichtigung der Bedürfnisse von C.________ direkt. " A.e. Am 13. August 2020 reichte A.________ beim Kreisgericht ein Gesuch um Abänderung der vorsorglichen Massnahme ein. Sie verlangte u.a., B.________ sei superprovisorisch bis auf weiteres ein begleitetes Besuchsrecht von einem Nachmittag jede zweite Woche am Ort der Besuchsbegleitung im Kanton Baselland oder Basel-Stadt zu gewähren. Mit superprovisorischer Verfügung hob die Familienrichterin gleichentags für die Dauer des Verfahrens das Besuchsrecht vorläufig auf, zumindest für das Wochenende vom 14. bis 16. August 2020. Die Beiständin wurde angewiesen, das Besuchsrecht von C.________ und seinem Vater entweder begleitet oder mittels begleiteter Übergaben zu organisieren. A.f. In der Folge fanden ab 11. September 2020 wieder Besuchswochenenden statt, und zwar so, dass der Vater C.________ jeweils in W.________ abholte und wieder dorthin zurückbrachte. Die Übergaben wurden jeweils begleitet. Am Sonntag 18. Oktober 2020 brachte B.________ C.________ entgegen der Abmachung nicht zurück. C.________ wurde am folgenden Montagmorgen der Polizei in U.________ übergeben. A.g. Am 28. Oktober 2020 erliess das Kreisgericht soweit vorliegend von Relevanz folgenden Entscheid: "1. Die Ziffer 2.3 des Entscheides SF.2017.85-WS2ZE-NSC/SF.2019.87-WS2ZE-NSC vom 11. November 2019 (Betreuung) wird für die Dauer der nachfolgenden Massnahme aufgehoben und durch Folgendes ersetzt (Ziffer 2) und ergänzt (Ziffer 3) :