Citation: 8C_454/2020 E. 3.2.1

3.2.1. Der Beschwerdeführer macht zunächst geltend, die Vorinstanz habe Bundesrecht verletzt, indem sie die Aussage der orthopädischen Gutachterin der MEDAS, er sei ab 1. Juli 2015 in der angestammten oder einer vergleichbaren Erwerbstätigkeit von 80 % beginnend bis allenfalls 100 % arbeitsfähig gewesen, missachtet habe. Der Beschwerde ist nicht zu entnehmen, inwieweit mit diesem Vorbringen begründet werden könnte, der Beschwerdeführer sei während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch mindestens zu 40 % arbeitsunfähig gewesen. Das kantonale Gericht hat dazu zutreffend festgehalten, gemäss der orthopädischen Sachverständigen der MEDAS sei aufgrund der langjährigen Absenz von einem Arbeitsplatz und der damit einhergehenden Dekonditionierung eine vorübergehende Leistungsminderung von ungefähr 20 % nachvollziehbar. Im Übrigen ist zum einen zu ergänzen, dass ein Hinweis auf eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von 20 % in der geschilderten Konsensbesprechung gerade deshalb fehlt, weil die Sachverständigen der MEDAS klar die Auffassung äusserten, der Beschwerdeführer sei vollständig leistungsfähig gewesen. Inwiefern damit ein inhaltlicher Widerspruch zum Teilgutachten der orthopädischen Expertin erblickt werden soll, wie der Beschwerdeführer geltend macht, ist nicht ersichtlich. Zum anderen übersieht er, dass auch unter der Annahme einer dauernden Arbeitsunfähigkeit von 20 % die Voraussetzung von Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG nicht erfüllt wäre.