Citation: 4A_340/2010 25.08.2010 E. A

A.________ (Beschwerdeführerin) lebte seit dem Sommer 1985 abgesehen von gewissen Unterbrüchen im Konkubinat mit B.________. Im Jahr 1993 kaufte sie in Frankreich ein weitgehend von ihm finanziertes Haus. Nach der Beendigung des Konkubinats im Herbst 1994 klagte B.________ am 12. März 1996 beim Bezirksgericht Meilen gegen die Beschwerdeführerin auf Zahlung von FFR 1'225'000.--. Er verlangte damit die Rückzahlung eines für den Hauskauf gewährten Darlehens. Das Bezirksgericht erachtete ein solches als nicht nachgewiesen und ging von einer zu liquidierenden einfachen Gesellschaft zum Zweck des gemeinsamen Hauskaufs aus. Dagegen verneinte das Bezirksgericht, dass die Parteien bezüglich des Konkubinats eine einfache Gesellschaft bildeten, und wies daher die von der Beschwerdeführerin verrechnungsweise erhobene Forderung aus der Liquidation dieser Gesellschaft ab. Gemäss diesen Erwägungen verpflichtete das Bezirksgericht die Beschwerdeführerin mit Urteil vom 9. Juli 2006, B.________ 94'614 EURO zuzüglich Zins zu bezahlen. Dieses Urteil wurde vom Obergericht Zürich und letztlich am 19. Dezember 2007 vom Bundesgericht bestätigt.