Citation: 1B_37/2023 E. 3.3

3.3. Die Beschwerdeführerin rügt eine Verletzung des Schutzes ihrer Privatsphäre nach Art. 13 BV. Sie macht geltend, die Bankunterlagen ab 1. April 2017 seien für die Feststellung des Schadens "im strafrechtlichen Sinne" nicht nötig und für die Strafuntersuchung deshalb ohne Bedeutung. Pflichtwidrig getätigte Anlagen des Beschwerdegegners, die zu Verlusten geführt hätten, seien ungeachtet der Tatsache, dass ihr über die gesamte Laufzeit des Vermögensverwaltungsauftrags des Beschwerdegegners ein Gewinn resultiert habe, "strafrechtlich relevant". Zudem entstehe der Schaden nicht erst bei der Realisierung eines Verlusts, sondern bereits bei der "Gefährdung" des Vermögens. Im Übrigen sei es Sache der Staatsanwaltschaft bzw. der Privatklägerschaft und nicht Sache des Beschwerdegegners, den entstandenen Schaden nachzuweisen. Sollten die fraglichen Akten für die Beweisführung von Bedeutung sein, müsse sie (die Beschwerdeführerin) diese im weiteren Verfahren ohnehin offenlegen.