Citation: 1C_408/2012 E. 5.2

5.2. Entgegen der Darstellung der Beschwerdeführer hat das Verwaltungsgericht die genannte Stellungnahme erwähnt und sich mit der darin geäusserten Auffassung auseinandergesetzt. Eine Verletzung des rechtlichen Gehörs liegt insoweit nicht vor. Weshalb das Verwaltungsgericht den stellvertretenden Kantonstierarzt nicht als Zeugen vorgeladen hat, geht aus dem angefochtenen Entscheid zwar nicht explizit hervor. Im Ergebnis ergibt sich daraus dennoch mit hinreichender Klarheit, weshalb es davon absah. Das Verwaltungsgericht führte aus, dass von der in Aussicht genommenen Erstellung eines Kleinschlachtlokals nicht auf die Unentbehrlichkeit von Wohnraum auf dem Betrieb geschlossen werden könne. War somit nach Ansicht des Verwaltungsgerichts das geplante Kleinschlachtlokal für die zu beurteilende Frage der Zulässigkeit der Schaffung von Wohnraum gar nicht wesentlich, so konnte es willkürfrei davon absehen, den stellvertretenden Kantonstierarzt als Zeugen vorzuladen. Der Anspruch der Beschwerdeführer auf rechtliches Gehör wurde auch insoweit nicht verletzt. Ob die Argumentation des Verwaltungsgerichts inhaltlich zu überzeugen vermag, betrifft nicht das rechtliche Gehör, sondern die inhaltliche Beurteilung. Darauf ist weiter unten einzugehen.