Citation: 2C_114/2020 E. 2.4.4

2.4.4. Der Beschwerdeführer vermag mit seinen Vorbringen auch nicht darzutun, dass die am 4. Dezember 2018 erfolgte (förmliche) Eröffnung des Disziplinarverfahrens unnötig oder sinnlos war bzw. nur zwecks Umgehung der Verjährungsfrist erfolgte. Daran ändert auch der Umstand nichts, dass gemäss Botschaft BeurG/AG die einjährige relative Verjährungsfrist die Notariatskommission zu einem zügigen Vorgehen zwingen sollte, zumal keine Anhaltspunkte dafür bestehen, dass diese das Verfahren unnötig verzögert habe. Im Übrigen ist die gesamte Verfahrensdauer auch darauf zurückzuführen, dass der Beschwerdeführer der Aufforderung der Notariatskommission vom 15. Juni 2018, weitere Urkunden einzureichen, keine Folge leistete, so dass anschliessend ein Termin für eine Einsichtnahme in seinen Büroräumlichkeiten vereinbart werden musste. Entsprechend gelingt es dem Beschwerdeführer auch nicht, aufzuzeigen, inwiefern das Vorgehen der Notariatskommission gegen den Grundsatz von Treu und Glauben und das Willkürverbot (Art. 9 BV) verstossen oder seinen Anspruch auf ein faires Verfahren (Art. 29 Abs. 1 BV) verletzen soll. Seine diesbezüglichen Ausführungen genügen den Anforderungen an Verfassungsrügen nicht (vgl. E. 1.2 hiervor), so dass darauf nicht weiter einzugehen ist.