Citation: 2A.15/2001 30.04.2001 E. 4

4.- a) Nach dem Gesagten erweist sich die Verwaltungsgerichtsbeschwerde als unbegründet. Dem für diesen Fall gestellten Eventualantrag, der Beschwerdeführerin zur Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands und zur Berichterstattung an das Bundesamt für Kommunikation eine Frist von sechs Monaten anzusetzen, ist nicht zu entsprechen, nachdem die Beschwerdeführerin innerhalb von dreissig Tagen ab Rechtskraft des vorliegenden Urteils ein Gesuch um Änderung ihrer Konzession stellen und das Bundesamt bis zum Entscheid hierüber keine Vollstreckungsmassnahmen ergreifen will. Im Übrigen besteht - mit Blick auf die Rechtsgleichheit und die Rechtssicherheit - ein öffentliches Interesse daran, dass die Beschwerdeführerin nunmehr rasch ihren seit rund einem Jahr nicht mehr wahrgenommenen konzessionsrechtlichen Pflichten im Informationsbereich wieder nachkommt, weshalb es sich auch aus diesem Grund nicht rechtfertigt, ihr eine längere als die vom Departement gesetzte Frist einzuräumen. b) Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend hat die Beschwerdeführerin die bundesgerichtlichen Kosten zu tragen (Art. 156 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 153 und Art. 153a OG). Parteientschädigungen sind nicht geschuldet (vgl. Art. 159 Abs. 2 OG).