Citation: 8C_653/2020 E. 4.1.2

4.1.2. Soweit sich der Beschwerdeführer - wie bereits im vorinstanzlichen Verfahren - allgemein auf Berichte der behandelnden Ärzte und die Validierung der Schmerzen in einem Arbeitseinsatz gemäss Schlussbericht zur arbeitsmarktlichen Abklärung beruft, ist mit dem kantonalen Gericht festzustellen, dass diese keine auch nur geringen Zweifel an den versicherungsinternen Beurteilungen zu begründen vermögen. Der Beschwerdeführer zeigt nicht ansatzweise auf, inwiefern Berichte behandelnder Ärzte der kreisärztlichen Beurteilung widersprechen würden. Bezüglich des von der Arbeitslosenversicherung eingeholten Berichts zur arbeitsmarktlichen Abklärung für Stellensuchende vom 8. März 2019 sodann legte das kantonale Gericht dar, dass dieser auf falschen Grundlagen zur bisherigen Arbeitsfähigkeit basiert, was nicht bestritten wird. Zudem beruht die im Bericht erwähnte erhebliche Schmerzzunahme während eines Arbeitseinsatzes nicht auf medizinischen, sondern auf berufspraktischen Beobachtungen zur subjektiven Arbeitsleistung des Beschwerdeführers und differenziert insbesondere nicht zwischen den Beinschmerzen und den Schmerzen im Bereich der HWS, was ebenfalls gegen die Begründung von Zweifeln an der kreisärztlichen Beurteilung spricht (vgl. Urteil 8C_21/2020 vom 8. April 2020 E. 4.1.2 mit Hinweis).