Citation: U 11/00 16.05.2000 E. 2

2.- Es steht fest und ist im Übrigen unbestritten, dass der Beschwerdeführer seit dem Unfall vom 18. Oktober 1986 seiner Erwerbstätigkeit als Balletttänzer nicht mehr nachgehen kann, ihm aber zumindest in der Zeit vom 1. Februar 1989 bis 30. Juni 1997 - abgesehen von spitzensportartigen Tätigkeiten - körperlich schwerere Arbeiten zumutbar waren. Nach Auffassung des Versicherten muss die Arbeitsfähigkeit für die Zeit ab 1. Juli 1997 überprüft werden. Davon ist jedoch abzusehen, da die medizinischen Akten (eingeschlossen das mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingereichte Schreiben des Dr. med. F.________, Spezialarzt FMH für Orthopädische Chirurgie, vom 24. August 1998) keine Rückschlüsse auf eine Verschlechterung der unfallbedingten Gesundheitsstörung in der Zeit bis zum Erlass des Einspracheentscheides vom 29. Juni 1998 ergeben. Eine allenfalls seither eingetretene Verschlimmerung der Kniebeschwerden kann nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens bilden. Zu prüfen bleibt somit die Höhe des Invaliditätsgrades.