Citation: 6B_427/2021 E. 2.5.2

2.5.2. Der Beschwerdeführerin, die - wie eingangs erwähnt - den vorinstanzlich festgestellten Sachverhalt anerkennt (vgl. E. 2.2 hiervor) und die Beweiswürdigung der Vorinstanz nicht ausdrücklich als willkürlich rügt (vgl. E. 2.4 hiervor), gelingt es nicht aufzuzeigen, inwiefern angesichts der Gesamtumstände gleichwohl ein unkontrollierbares Eskalationsrisiko vorgelegen haben soll. Dies ist denn auch nicht ohne Weiteres ersichtlich. Vielmehr führt die Vorinstanz nachvollziehbar und zutreffend aus, dass auch jeder andere Pilot am Steuer des Sportcruisers anlässlich der Nähe zum Verkehrsflugzeug wachsam gewesen wäre und mit dem Erlangen der Privatpilotenlizenz hätte in der Lage sein müssen, die fliegerischen Anweisungen des Beschwerdegegners umzusetzen (vgl. E. 2.3.3 hiervor). Die Beschwerdeführerin vermag mit ihren Vorbringen, Schlimmeres sei nur dank der besonderen Aufmerksamkeit und dem hohen fliegerischen Können der am Steuer des Sportcurisers befindlichen Fluglehrerin ausgeblieben, die vorinstanzliche Beweiswürdigung nicht als willkürlich erscheinen zu lassen. Ebenso wenig ist rechtsgenüglich dargetan oder ersichtlich, weshalb eine Kollision der beiden Flugzeuge oder ein Absturz des Sportcruisers nur infolge eines Zufalls ausgeblieben sein soll. Soweit die Beschwerdeführerin das Vorliegen einer konkreten Gefährdung mit einem von den vorinstanzlichen Ausführungen abweichenden Sachverhalt begründet, ist darauf nicht einzugehen (vgl. E. 1 hiervor). Dies gilt beispielsweise für die von der Beschwerdeführerin wiederholt erwähnte Möglichkeit eines Strömungsabrisses (vgl. E. 2.3.2 hiervor).