Citation: I 315/00 11.02.2003 E. 3

Für die Bemessung der Invalidität wird das Erwerbseinkommen, das der Versicherte nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihm zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das er erzielen könnte, wenn er nicht invalid geworden wäre (Art. 28 Abs. 2 IVG). Ändert sich der Grad der Invalidität eines Rentenbezügers in einer für den Anspruch erheblichen Weise, so ist die Rente für die Zukunft entsprechend zu erhöhen, herabzusetzen oder aufzuheben (Art. 41 IVG). Diese Bestimmung und die hiezu ergangene Rechtsprechung (vgl. dazu die Hinweise in BGE 125 V 418 Erw. 2d in fine) sind bei rückwirkender Zusprechung einer abgestuften oder befristeten Rente sinngemäss anzuwenden (BGE 125 V 417 Erw. 2d; AHI 2002 S. 64 Erw. 1).