Citation: 5A_629/2015 E. 7.1

7.1. Das Kantonsgericht führt aus, im Mai 1998, als der Erblasser die beiden Grundstücke dem Beschwerdeführer übertrug, habe das damals für die Feststellung des zulässigen Höchstpreises im Sinne von Art. 66 BGBB zuständige Volkswirtschaftsdepartement des Kantons Schwyz den Höchstpreis für landwirtschaftliche Gebäude anhand des fünffachen Ertragswerts bestimmt, ohne einen weiteren Zuschlag von 5 % vorzunehmen. Für das Kantonsgericht ist "nicht ersichtlich", dass diese Berechnung damals nicht zutreffend gewesen sein soll, zumal es schwierig sei, hinsichtlich landwirtschaftlicher Gebäude auf vergleichbare Objekte abzustellen, da entsprechende Vergleichsobjekte kaum je hinreichend dokumentiert zur Verfügung stünden. Daher sei auch die Rüge des Beschwerdeführers unbegründet, wonach die Gebäudewerte gestützt auf Vergleichsstatistiken hätten festgesetzt werden sollen. Stütze sich das Ergänzungsgutachten B.________ bezüglich der Berechnung der strittigen Gebäudewerte im Mai 1998 auf die damals gültige Praxis des zuständigen Volkswirtschaftsdepartements des Kantons Schwyz, bestehe kein Anlass, dieses Gutachten in Frage zu stellen. Schliesslich weist das Kantonsgericht darauf hin, dass diese Berechnungsweise für Gebäude auf landwirtschaftlichen Grundstücken und landwirtschaftlichen Gewerben gleichermassen Anwendung gefunden habe. Den Antrag des Beschwerdeführers, für die beiden Grundstücke die Zeitwerte per 19. Mai 1998 zu ermitteln, weist das Kantonsgericht ab.