Citation: 8C_637/2023 E. 8.2.2

8.2.2. Die hier im Fokus stehende kantonale Regelung entspricht zwar insoweit nicht der früheren bundesrechtlichen Ordnung, als Art. 13 Abs. 6 ELKV keine Beschränkung der Kostenübernahme bei Haushaltsleistungen durch anerkannte Spitex-Organisationen vorsah. Mit Blick auf den Umstand, dass die anerkannten Spitex-Organisationen für die im Raum stehenden Haushaltsleistungen nicht besonders qualifiziert sein müssen, erweist sich die kantonale Regelung mit einer Kostenlimitierung auch für Leistungserbringer mit einer kantonalen Spitex-Bewilligung aber als sachlich begründbar. Der Beschwerdeführer hat nachvollziehbar dargelegt, dass eine Bevorzugung der anerkannten Spitex-Organisationen für Hilfe und Betreuung im Haushalt (ohne Pflege), mithin in einem Leistungsbereich, für die sie nicht besonders qualifiziert seien, nicht gerechtfertigt sei. Ferner wurde mit den per 1. Januar 2021 in Kraft getretenen kantonalen Begrenzungen für die Haushaltsleistungen die bereits vom Bundesverordnungsgeber berücksichtigte maximale Anzahl von 192 vergüteten Stunden pro Jahr für den Hilfs- und Betreuungsbedarf im Haushalt übernommen. Dem höheren administrativen Aufwand bei Leistungen von einer bewilligten Spitex-Organisation wurde, wie der Beschwerdeführer vorbringt, insofern Rechnung getragen, als nicht von einem Stundenansatz von Fr. 25.-, sondern von Fr. 50.- und somit von einem jährlichen Höchstbetrag von Fr. 9'600.- anstelle von Fr. 4'800.- ausgegangen wird (Art. 13 Abs. 6 ELKV; § 13 Abs. 4 lit. a KBV/BS).