Citation: 6B_587/2017 E. 3.4.1

3.4.1. Der Beschwerdeführer bestreitet, dass es zwischen ihm und dem Beschwerdegegner 2 zu erzwungenem Analverkehr gekommen ist. Dazu führt er unter anderem ins Feld, beim Beschwerdegegner 2 seien keine Verletzungen oder DNA-Spuren im Analbereich festgestellt worden. Für die Rüge einer willkürlichen Beweiswürdigung reicht es allerdings nicht, wenn der Beschwerdeführer frei plädiert und darlegt, welche Beweismittel und DNA-Spuren seiner Meinung nach hätten gefunden werden müssen. Damit vermag er die übrigen Indizien nicht zu entkräften. Zutreffend ist einzig, dass sich das Manual, welches nota bene vom Beschwerdeführer selber eingereicht wurde und auf welches die Vorinstanz verweist, nicht zur analen Vergewaltigung von Männern äussert. Es ist allerdings nicht ersichtlich, was der Beschwerdeführer daraus zu seinen Gunsten ableiten könnte. Gleiches gilt hinsichtlich der sichergestellten Spermaspuren. Diesbezüglich macht der Beschwerdeführer geltend, auf der Jacke des Beschwerdegegners 2 sei auch dessen eigenes Sperma gefunden worden. Dies spreche eher dafür, dass der Beschwerdegegner 2 sexuell erregt und mit den sexuellen Handlungen einverstanden gewesen sei. Auch sei nicht nachvollziehbar, weshalb sein Sperma auf der Vorderseite der Jacke gewesen sei, wenn er sich hinter dem Beschwerdegegner 2 befunden haben soll. Schliesslich würde er niemals ungeschützt Analverkehr praktizieren. Auch damit zeigt der Beschwerdeführer nicht auf, inwiefern der vorinstanzliche Entscheid willkürlich sein soll, sondern setzt lediglich seine eigene Beweiswürdigung anstelle derjenigen der Vorinstanz. Ebenso wenig ist erstellt, dass das Sperma des Beschwerdegegners 2 von der Tatnacht stammt.