Citation: 6B_587/2015 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz erwägt unter Verweis auf die erstinstanzlichen Ausführungen zusammengefasst, dem Beschwerdeführer sei aufgrund seines Wohlverhaltens seit dem Überfall keine eigentliche Schlechtprognose zu stellen. Insbesondere angesichts seiner strafrechtlichen Vorbelastung könne ihm aber kein vollbedingter Strafvollzug gewährt werden. Die verschiedenen Vorstrafen hätten ihn nicht davon abgehalten, zu delinquieren. Aus spezialpräventiver Sicht sei es deshalb angezeigt, zumindest einen Teil der Strafe zu vollziehen, zumal sich die Lebenssituation des Beschwerdeführers seit Begehung des Delikts nicht besonders positiv verändert habe. Im Zeitpunkt der Berufungsverhandlung präsentierten sich die persönlichen und beruflichen Verhältnisse eher noch instabiler als anlässlich der erstinstanzlichen Hauptverhandlung (Heirat und Scheidung im selben Jahr, Temporärarbeit). Seine Schulden, welche gerade Ursache für die Begehung der versuchten räuberischen Erpressung gewesen seien, hätten sich gar wieder von ca. Fr. 4'000.-- auf ca. Fr. 13'000.-- bis Fr. 14'000.-- erhöht. Unter diesen Umständen und angesichts des beträchtlichen Verschuldens des Beschwerdeführers sei ein teilweiser Vollzug der Strafe erforderlich.