Citation: 5A_266/2023 E. 1.2.3

1.2.3. Das Obergericht ist auf die bei ihm erhobene Beschwerde mit der Begründung nicht eingetreten, die Beschwerdeführer seien nicht zur Beschwerde legitimiert (vgl. vorne Bst. B). Da sie nicht im Interesse des Betroffenen handeln würden, könnten sie nicht als der betroffenen Person nahestehende Personen nach Art. 450 Abs. 2 Ziff. 2 ZGB eingestuft werden. Sie würden weiter keine eigenen schutzwürdigen Interessen nach Art. 450 Abs. 2 Ziff. 3 ZGB geltend machen. Eine Person ist im Streit um ihre Legitimation zur Anrufung einer Vorinstanz zur Beschwerde ans Bundesgericht berechtigt, wenn auch das Urteil in der Sache vor Bundesgericht hätte angefochten werden können (vgl. BGE 135 II 145 E. 3.2). Die Beschwerdeführer sind aus diesem Grund zur Beschwerde in Zivilsachen legitimiert. Freilich beschränkt sich das bundesgerichtliche Verfahren unter diesen Umständen auf die Frage der Beschwerdeberechtigung im kantonalen Beschwerdeverfahren (vgl. BGE 131 II 497 E. 1 und 2; Urteil 5A_111/2021 vom 9. Juni 2021 E. 2.5). Folglich geht die Beschwerde am Streitgegenstand vorbei, soweit die Beschwerdeführer sich nicht zu ihrer Beschwerdelegitimation im vorinstanzlichen Verfahren, sondern zu den in der Sache strittigen (inhaltlichen) Fragen äussern. Gleichzeitig erweist sich das von den Beschwerdeführern gestellte (kassatorische) Rückweisungsbegehren (vgl. vorne Bst. C) auch mit Blick auf die grundsätzlich reformatorische Natur der Beschwerde in Zivilsachen als zulässig (vgl. Art. 107 Abs. 2 BGG), weil das Bundesgericht keinesfalls in der Sache entscheiden kann (vgl. BGE 134 III 379 E. 1.3).