Citation: 8C_204/2008 26.02.2009 E. A

Die an einer schweren Polioerkrankung leidende W.________, geboren am 18. Mai 1942, bezog seit ihrer Heirat im April 1965 eine halbe Rente der Invalidenversicherung, welche ab 1. Juli 1974 bei einem Invaliditätsgrad von 70 % auf eine ganze Rente erhöht wurde. Im Jahre 1989 verstarb ihr Ehemann. Am 16. April 1991 setzte die Invalidenversicherung den Invaliditätsgrad zufolge Aufnahme einer Erwerbstätigkeit wieder auf 50 % herab. Gleichzeitig wurde der Versicherten mit Verfügung vom 22. April 1991 mitgeteilt, dass sich an der Höhe der Invalidenrente nichts ändere, da Witwen, die Anspruch sowohl auf eine Witwen- wie auch eine Invalidenrente haben, gemäss Art. 43 Abs. 1 IVG Anspruch auf eine ganze Invalidenrente zustehe. Am 2. Juni 1993 wurde der Invaliditätsgrad von W.________ von der Invalidenversicherung alsdann auf 75 % heraufgesetzt. An der Höhe des Rentenbetrages änderte dies nichts (Verfügung vom 3. September 1993). Am 13. März 1991 erlitt W.________, die bei der S.________ AG angestellt und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert war, einen Unfall. Beim Turnen war sie mit dem Rollstuhl gegen ein Hindernis gefahren und hatte sich beide Unterschenkel gebrochen. Nach diversen Abklärungen sprach die SUVA mit auf Einsprache hin korrigierter Verfügung vom 26. Oktober 1993 der Versicherten ab 1. Mai 1993 eine (gemäss Art. 36 UVG) infolge vorbestehender krankheitsbedingter Invalidität um 50 % gekürzte Invalidenrente bei einer Erwerbsunfähigkeit von 100 % in der Höhe von Fr. 1915.- zu. Im Mai 2006 erreichte die Versicherte das AHV-Alter, weshalb sie ab 1. Juni 2006 die ordentliche Altersrente der AHV erhielt. Daraufhin verfügte die SUVA am 17. Juli 2006, dass der Versicherten ab 1. Juni 2006 eine gemäss Art. 36 UVG gekürzte Komplementärrente von Fr. 1358.- pro Monat zustehe. Die dagegen erhobene Einsprache wies sie am 25. Januar 2007 ab.