Citation: 4A_235/2023 E. 3.6

3.6. Die Beschwerdeführerin beanstandet indessen auch das gerichtliche Gutachten, dessen Schlussfolgerungen nicht "nach den Gesetzen der Logik anhand der Begründung überzeugend und widerspruchsfrei nachvollzogen werden" könnten, wie dies aber entscheidend wäre. Die Vorinstanz stelle daher den Sachverhalt offensichtlich falsch fest, wenn sie gestützt auf das Gutachten sage, es bestünden "ganz viele mögliche Ursachen [...] und diese seien alle in etwa gleich zu gewichten". Auch beanstandet sie die Erwägung der Vorinstanz, der Kantonschemiker habe in seiner Aktennotiz vom 28. Oktober 2015 die Situation "ähnlich" eingeschätzt. Dieser habe gerade auf den neuralgischen Punkt betreffend Kondenswasserbildung hingewiesen. Die Vorinstanz sei darauf nicht eingegangen und habe das Gutachten und die Aktennotiz willkürlich gewürdigt.