Citation: 9C_363/2024 E. 4.4.1

4.4.1. Der vorliegende Streit dreht sich um die Umsetzung der dargelegten Grundsätze bei der Ermittlung des der Beschwerdegegnerin für die Steuerperioden 2014 bis 2019 zustehenden Vorsteuerabzugs. Die Ermittlung der in direktem Zusammenhang mit der unternehmerischen, zum Vorsteuerabzug berechtigenden Tätigkeit der Beschwerdegegnerin stehenden Vorsteuern begegnet grundsätzlich keinen Schwierigkeiten (Topf A der sog. 3-Topf Methode gemäss der von der ESTV herausgegebenen MWSt-Info 09 Ziff. 4.5.1). Auf keine Schwierigkeiten stösst auch die Ermittlung der direkt der nicht-unternehmerischen (sowie der unternehmerischen, nicht zum Vorsteuerabzug berechtigenden) Tätigkeit zuordenbaren Vorsteuern (sog. Topf B). Hier ist allein umstritten, wie bei der Vorsteuerkorrektur vorzugehen ist mit Bezug auf steuerbelastete Leistungsbezüge der Beschwerdegegnerin, die nicht eindeutig entweder deren unternehmerischer oder deren nicht-unternehmerischer (und deren unternehmerischer, nicht zum Vorsteuerabzug berechtigenden) Tätigkeit zuzuordnen sind (sog. Topf C).