Citation: 5A_69/2008 20.08.2008 E. D

Mit öffentlich beurkundetem Vertrag vom 27. Oktober 1995 verkaufte der Erblasser der S.________ AG sämtliche 1'000 Namenaktien der V.________ AG mit einem Nennwert von je Fr. 1'000.--. Ziff. 3 dieses Vertrags lautete wie folgt: "Als Kaufpreis für das gesamte Aktienpaket des Verkäufers wird ein Betrag von Fr. 8'000'000.-- vereinbart. Der Verkäufer hat Kenntnis davon, dass der Verkaufspreis möglicherweise tiefer liegt als der Verkehrswert zum Zeitpunkt des Verkaufs. Bei der Festsetzung des Kaufpreises wurden berücksichtigt: die Konkurrenzverhältnisse, die Schwierigkeiten am Markt aufgrund der Rezession im Baugewerbe und des Verhaltens der Konkurrenten unter Einschluss des Sohnes des Verkäufers und die sich daraus ergebenden erheblichen Margenerosionen, die aufgrund der Situation in Zukunft zu erwartenden schlechteren Gewinnaussichten sowie den erheblichen [recte: der erhebliche] Investitionsbedarf. Der Verkäufer beabsichtigt mit der Festlegung des Kaufpreises keine Begünstigung eines Erben. Sollte bei der Erbauseinandersetzung angenommen oder festgestellt werden, dass eine gemischte Schenkung vorliegt, erklärt der Verkäufer, dass er seine Tochter X.________, welche Hauptaktionärin der Käuferin ist, ausdrücklich von der Ausgleichung gemäss Art. 626 Abs. 2 ZGB gegenüber den anderen Erben befreit." E. Ferner enthielt der Kaufvertrag folgende Bestimmungen: "1. Zusicherungen Käuferin