Citation: 8C_776/2023 E. 5.1

5.1. Hinsichtlich ihrer Feststellung einer wiedererlangten vollständigen Arbeitsfähigkeit im Mai 2020 stützte sich die Vorinstanz auf den Bericht des behandelnden Arztes Dr. med. C.________, Zentrum für Psychiatrie und Psychotherapie D.________, vom 31. Januar 2020. Danach habe vom 1. Dezember 2019 bis 31. Januar 2020 eine 60%ige Arbeitsunfähigkeit bestanden. Es sei jedoch zusammen mit der Beschwerdeführerin eine Wiederaufnahme eines 100%-Pensums ab 1. Mai 2020 angestrebt worden. Dies stimme, so das kantonale Gericht weiter, überein mit den Angaben des Jobcoachs, wonach die Beschwerdeführerin gemäss Gespräch vom 3. März 2020 nunmehr ein 60%-Pensum ausgeübt habe, das sie jedoch anlässlich des nächsten Treffens am 24. März 2020 per April 2020 auf 70 % und ab Mai 2020 auf 80 % habe steigern wollen. Ein Vollzeitpensum habe sie jedoch gemäss den Einträgen im Verlaufsprotokoll des Jobcoachs nicht mehr ausüben wollen. Dies habe die Beschwerdeführerin, so die Vorinstanz, denn auch am 17. März 2020 per E-Mail der Arbeitgeberin mitgeteilt mit der Begründung, dass sie sich mit einem 100%-Pensum überfordert sehe. Das kantonale Gericht ging indessen davon aus, dass die mit der vormaligen Arbeitgeberin per 1. Mai 2020 vereinbarte Pensenreduktion auf 80 % nicht aus gesundheitlichen Gründen erfolgt sei.