Citation: 5A_71/2020 E. 4.3

4.3. Was die Stellung der Beschwerdeführerin als nahestehende Person nach Art. 450 ZGB und den Grundsatz des Akteneinsichtsrechts betrifft, so hat die Vorinstanz hierüber bereits mit Zwischenentscheid vom 29. März 2019 befunden (vgl. vorne Bst. A.b). Der Beschwerdeführerin ist es zwar unbenommen, diesen Entscheid im vorliegenden Verfahren mitanzufechten, zumal ansonsten nicht sinnvoll über die Akteneinsicht entschieden werden könnte (vgl. vorne E. 1.3). Weshalb die Vorinstanz unter diesen Umständen aber gehalten gewesen sein sollte, im Entscheid vom 18. Dezember 2019 nochmals über diese Fragen zu befinden, ist nicht ersichtlich und wird in der Beschwerde auch nicht ausgeführt. Die Beschwerdeführerin legt insbesondere nicht dar, dass die Vorinstanz nach Massgabe des insoweit anwendbaren kantonalen Prozessrechts (vgl. Art. 450f ZGB) deswegen in Willkür verfallen wäre oder ein anderes verfassungsmässiges Recht verletzt hätte (zur Prüfungsbefugnis des Bundesgerichts bei der Anwendung des kantonalen Rechts vgl. BGE 142 II 369 E. 2.1; 137 V 143 E. 1.2). Damit liegt in der Vorgehensweise der Vorinstanz auch keine Gehörsverletzung (vgl. BGE 143 III 65 E. 5.2). Im Übrigen geht die Beschwerdeführerin mit ihren appellatorischen Ausführungen zu diesem Thema nicht weiter auf die vorinstanzliche Argumentation im Entscheid vom 29. März 2019 ein und gibt allein ihre Sicht der Dinge wieder. Selbst wenn zutreffen sollte, dass sie "all dies", mithin ihre in der Beschwerde vorgetragenen Argumente, bereits vor Obergericht vorgebracht hat, vermag sie daher dessen Schlussfolgerung nicht in Frage zu stellen, wonach sie nicht substanziiert auf den Entscheid vom 29. März 2019 eingegangen sei.