Citation: C 276/06 22.11.2007 E. 4

4.1 Das kantonale Gericht hat mit zutreffender und überzeugender Begründung erkannt, dass keine Umstände ausgewiesen sind, die den Kursbesuch für den Beschwerdeführer als unzumutbar erscheinen liessen, und dass er mithin zu Recht in der Anspruchsberechtigung eingestellt worden ist. 4.2 Die in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde dagegen erhobenen Einwände vermögen nicht zu einem anderen Ergebnis zu führen. Soweit darin die bereits im vorinstanzlichen Verfahren entkräfteten Rügen wiederholt werden, kann auf die zutreffenden Erwägungen im angefochtenen Gerichtsentscheid verwiesen werden. Der Versicherte lässt zudem geltend machen, er habe den RAV-Berater bereits am 29. März 2004 über seinen definitiven Entscheid, sich per 1. Juni 2004 selbstständig zu machen, in Kenntnis gesetzt. Wegen der geplanten Selbstständigkeit wäre die Absolvierung des Kurses nach seiner Ansicht sinnlos gewesen. Der Beschwerdeführer hat am 24. Mai 2004 eine unselbstständige - teilzeitliche - Erwerbstätigkeit aufgenommen. Wie in der Beschwerde im vorinstanzlichen Prozess angegeben wurde, wusste er von diesem Stellenangebot bei Nichtantritt des Kurses am 31. März 2004 noch nichts. Damit kann diese Teilzeitbeschäftigung von vornherein nicht als Motiv für den Nichtantritt des Kurses gelten. Ob der Versicherte daneben auf den 1. Juni 2004 tatsächlich selbstständig erwerbstätig wurde, bleibt unklar, ist aber letztlich für das vorliegende Verfahren nicht ausschlaggebend. Den Protokollen über die Beratungsgespräche ist zu entnehmen, dass er sich am 12. Januar 2004 nach dem Vorgehen in Bezug auf besondere Taggelder als Unterstützung zur Förderung der selbstständigen Erwerbstätigkeit erkundigte, ohne sich festlegen zu wollen. Am 29. März 2004 hat er bekannt gegeben, dass er im Juni (2004) eine selbstständige Erwerbstätigkeit aufnehmen werde. Erst mit Nachricht vom 6. Juni 2004 hat er sich allerdings rückwirkend auf den 31. Mai 2004 definitiv von der Arbeitslosenversicherung abgemeldet. Gemäss seinen Ausführungen im letztinstanzlichen Prozess handelte es sich bei dieser Abmeldung lediglich um eine Wiederholung, nachdem er habe annehmen müssen, dass gewisse Unklarheiten bestanden hätten. Bei dieser Sachlage steht fest, dass der Versicherte am 29. März 2004 die Aufnahme einer selbstständigen Erwerbstätigkeit zumindest in Erwägung gezogen hatte. Gleichzeitig muss aber auf Grund seines zögerlichen Verhaltens auch davon ausgegangen werden, dass er dennoch für eine Anstellung offen gewesen ist (was nicht zuletzt durch das Eingehen eines teilzeitlichen Arbeitsverhältnisses auf den 24. Mai 2004 - und die damit verbundene Redimensionerung der geplanten selbstständigen Erwerbstätigkeit - bestätigt wird). Selbst wenn er aber am 29. März 2004 der klaren Absicht gewesen wäre, dass er sich auf den 1. Juni 2004 unwiderruflich und ganz von der Arbeitslosenversicherung abmelden wollte, wären ihm noch ganze zwei Monate zur Verfügung gestanden, in welchen er den Kurs hätte besuchen können. Dass er den Kurs allenfalls nicht hätte beenden können, ist nicht relevant, da bei stellenlosen Kursbesuchern immer mit der Möglichkeit eines Abbruchs zufolge Aufnahme einer Erwerbstätigkeit gerechnet wird. Massgebend ist demgegenüber, dass der Beschwerdeführer im Zeitpunkt der Anordnung des Kursbesuches bereits seit längerem arbeitslos war, die baldige Aufnahme einer selbstständigen Erwerbstätigkeit im Zeitpunkt des Kursbeginns nicht als gesichert gelten konnte und die Verwaltung auf Grund des Programmangebots die berechtigte Erwartung haben durfte, der Versicherte würde seine Chancen auf dem Arbeitsmarkt durch die Absolvierung des Basiskurses steigern können. Schliesslich wäre auch die Planung der selbstständigen Erwerbstätigkeit bereits deshalb kein Hinderungsgrund für den Kursbesuch gewesen, weil die Vorbereitung nach eigenem Bekunden des Versicherten nur mit marginalem Aufwand verbunden war. Bei dieser Sachlage durfte ohne weiteres erwartet werden, dass er am Kurs teilnehme. Es kann demgemäss offen bleiben, ob - nach der Behauptung des Beschwerdeführers - die Verwaltung bereits am 29. März 2004, somit zwei Tage vor Kursbeginn, hätte wissen müssen, dass sich der Versicherte zu jenem Zeitpunkt für die Aufnahme einer selbstständigen Erwerbstätigkeit per 1. Juni 2004 entschlossen hatte.