Citation: 8C_802/2017 E. 5.1.1

5.1.1. Der Beschwerdeführer wendet dagegen ein, die Vorinstanz habe dem psychiatrischen Gutachten des Dr. med. C.________ zu Unrecht Beweiswert zuerkannt, da sich dieser nicht mit sämtlichen aktenkundigen Berichten auseinandergesetzt habe. Diese Vorbringen sind nicht stichhaltig, zumal er nicht weiter ausführt, welche Vorakten der Experte in seine Beurteilung hätte einbeziehen müssen. Den Darlegungen des Dr. med. C.________ kann vielmehr entnommen werden, dass er sich in der Expertise unter Ziffer 10 "Beurteilung und Differenzialdiagnose" namentlich mit dem psychiatrischen Vorgutachten der MEDAS sowie mit den Berichten des dannzumal behandelnden Psychiaters Dr. med. D.________ ausführlich auseinandersetzte. Er legte schlüssig dar, weshalb er die anamnestisch rezidivierenden depressiven Episoden (ICD-10 F33.4) als zurzeit remittiert erachtete, in Einklang mit Dr. med. D.________ aber eine andauernde Persönlichkeitsänderung bei chronischem Schmerzsyndrom (ICD-10 F62.8) bejahte. Er diagnostizierte zudem - anders als der psychiatrische Sachverständige im Gutachten der MEDAS - eine somatoforme Schmerzstörung und wies auf die negative Wechselwirkung zwischen der Persönlichkeitsänderung und der anhaltenden somatoformen Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Anteilen (ICD-10 F45.4) hin; die Symptomatik stufte er allerdings als leicht ein. Sodann bezog der Gutachter ebenfalls den Bericht der Genossenschaft E.________ vom 16. Mai 2013 in seine Beurteilung mit ein, wobei er diesen für die medizinische Einschätzung der Arbeitsfähigkeit nicht als massgeblich ansah. Entgegen dem Einwand des Beschwerdeführers schloss die Vorinstanz in nicht zu beanstandender Weise diesbezüglich, die Erkenntnisse aus dem Arbeitstraining änderten an der gutachtlichen Zumutbarkeitsbeurteilung nichts. Denn nach der Rechtsprechung ist die Frage nach den noch zumutbaren Tätigkeiten und Arbeitsleistungen nach Massgabe der objektiv feststellbaren Gesundheitsschädigung in erster Linie durch die Ärzte und nicht durch die Eingliederungsfachleute auf der Grundlage der von ihnen erhobenen, subjektiven Arbeitsleistung zu beantworten (Urteile 9C_396/2014 vom 15. April 2015 E. 5.4 und 9C_401/2014 vom 26. November 2014 E. 4.2.2; je mit Hinweis). Nach dem Gesagten ist eine willkürliche vorinstanzliche Beweiswürdigung nicht auszumachen, wenn das kantonale Gericht dem psychiatrischen Gutachten des Dr. med. C.________ in medizinischer Hinsicht folgte.