Citation: 2C_376/2021 E. 4.3.1

4.3.1. Es ist nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz die von der Beschwerdeführerin vorgebrachten Vorfälle, welche die an ihr begangene häusliche Gewalt belegen sollen, separat darauf hin prüft, ob sie ausreichend glaubhaft gemacht worden sind. Ein einzelnes Ereignis erfüllt nur bei ausreichender Schwere die Anforderungen an häusliche Gewalt (vorne E. 3.2; BGE 136 II 1 E. 5 mit Hinweisen; Urteil 2C_615/2017 vom 19. September 2018 E. 2.2). Unzulässig wäre das Vorgehen der Vorinstanz nur, wenn sie unterlassen hätte zu prüfen, ob die einzelnen Vorfälle in ihrer Gesamtheit die für das Bestehen häuslicher Gewalt notwendige Intensität erreichen. Das hat die Vorinstanz jedoch nicht getan, sondern sie hat die einzelnen Vorfälle - soweit sie ihr als glaubhaft gemacht erschienen - auch gesamthaft gewürdigt (vgl. insbesondere E. 4.3.6 des vorinstanzlichen Entscheids).