Citation: 1C_154/2020 E. 3.3

3.3. Die Vorinstanz hat ihren Verzicht auf Durchführung eines Augenscheins mit Parteibefragung damit erklärt, das Bau- und Justizdepartement habe am 25. Februar 2016 im Beisein aller Parteien bereits einen Augenschein durchgeführt, an dem der streitbetroffene Strassenabschnitt begangen worden sei und sich alle Parteien ausführlich hätten äussern können. Die Beschwerdeführerin habe im damaligen Verfahren zudem Gelegenheit erhalten, schriftlich zum Ergebnis dieses Augenscheins Stellung zu nehmen. Der Begehungsort sei dem Gericht im Weiteren, auch aufgrund der Vorgeschichte, allgemein bekannt. Aktenlage (Baugesuch, Pläne) und digitale Hilfsmittel (Kartendienste online) sowie die im Verfahren nach der bundesgerichtlichen Rückweisung zusätzlich eingeholten umfangreichen Akten ermöglichten eine vollständige Abklärung des Sachverhalts. Eine Befragung des Revierförsters sei ebenfalls nicht nötig, weil sich bereits eine schriftliche Stellungnahme von diesem in den Akten befinde und die Sichtweise der Landwirtschaft noch umfassender dokumentiert sei als im ersten Verfahren in der vorliegenden Sache. Weitere Editionen seien nicht zielführend. Der Sachverhalt sei hinreichend geklärt, die Ausgangslage gerichtsnotorisch. Selbst wenn die Zufahrt zum Bodenhof in Ramiswil mit Bewilligung betoniert worden sein sollte, könne die Beschwerdeführerin daraus mit Blick auf die kantonale Bewilligungspraxis nichts zu ihren Gunsten ableiten.