Citation: 4A_171/2022 E. 4.2

4.2. Fehl geht auch der Vorwurf, im angefochtenen Urteil mangle es an einer "Erläuterung, welche der in der Kostennote detailliert aufgeführten Aufwandspositionen inwiefern ungerechtfertigt" seien. Das Sozialversicherungsgericht hat den Aufwand nicht pauschal gekürzt, sondern für jede Eingabe die als angemessen erachtete Zeit veranschlagt und damit sinngemäss zum Ausdruck gebracht, dass es die entsprechenden Positionen in der Honorarnote als übersetzt erachtet. Dies genügt. Aus dem Anspruch auf rechtliches Gehör ergeben sich keine weitergehenden Anforderungen an die Begründung eines Entschädigungsentscheids (siehe Urteile 5D_118/2021 vom 15. Oktober 2021 E. 4.1; 4D_37/2018 vom 5. April 2019 E.4; 4A_171/2017 vom 26. September 2017 E. 3.2; 4A_382/2015 / 4A_404/2015 vom 4. Januar 2016 E. 3.1 f.). Nichts anderes lässt sich den vom Beschwerdeführer zitierten Urteilen der I. sozialrechtlichen Abteilung des Bundesgerichts (8C_278/2020 vom 17. August 2020 E. 4.3; 8C_880/2018 vom 6. Juni 2019 E. 4.2.1) entnehmen.