Citation: 6B_339/2016 E. 1.4

1.4. Weiter zieht die Vorinstanz die Fotodokumentation des Unfalldienstes der Kantonspolizei Zürich für die Sachverhaltsermittlung heran. Sie erwägt, der exakte Kollisionsort ergebe sich aus der Fotodokumentation nicht. Dieser sei aber auch nicht entscheidend. Von Bedeutung sei einzig, dass die Kollision auf der Fahrbahn von B.________ stattgefunden habe, wo auch mehr Trümmerteile gelegen seien. Diesbezüglich moniert der Beschwerdeführer, aus der Fotodokumentation lasse sich nichts ableiten. Bei einer Kollision mit derart hohen Geschwindigkeiten könnten die Trümmerteile auch weggeschleudert worden sein. In diesem Zusammenhang bemängelt er ferner, dass kein Gutachten zum Unfallhergang eingeholt wurde. Diese Argumentation ist nicht stichhaltig. Die Beantwortung der Frage, ob ein Gutachten gemäss Art. 182 StPO erforderlich ist, liegt von (hier nicht einschlägigen) Ausnahmen abgesehen im Rahmen der freien richterlichen Beweiswürdigung im pflichtgemässen Ermessen des Gerichts (Urteile 6B_1196/2015 vom 27. Juni 2016 E. 1.3.3; 6B_1203/2014 vom 9. Juni 2015 E. 4.2 mit Hinweis). Der Beschwerdeführer zeigt nicht auf und es ist nicht ersichtlich, inwiefern die Vorinstanz dieses Ermessen überschritten oder missbraucht haben soll. Die Fotodokumentation lässt sich, wie von der Vorinstanz zutreffend ausgeführt, mit den Aussagen des Zeugen A.________ in Einklang bringen. Die Schlussfolgerung, wonach der Beschwerdeführer zum Überholmanöver ansetzte und auf die Gegenfahrbahn fuhr, wo sich die Kollision ereignet haben muss, lässt sich ferner mit dem Umstand vereinbaren, dass die Trümmerteile mehrheitlich auf der Gegenfahrbahn lagen. Der angefochtene Entscheid ist auch in diesem Punkt nicht zu beanstanden.