Citation: 9C_342/2024 E. 4.3.2

4.3.2. Der Beschwerdeführer konkretisiert auch letztinstanzlich nicht, welche Beweismittel, die sich im vorliegenden Steuerhinterziehungsprozess als entscheidwesentlich erweisen, im Steuerveranlagungsverfahren gleichsam unter Zwang erhoben worden wären. Zwar darf die steuerpflichtige Person nicht mit Druckmitteln zu einer Aussage gezwungen und ihr allfälliges Schweigen nicht als Indiz für ihre Schuld gewertet werden (BGE 131 IV 36 E. 3.1; 130 I 126 E. 2.1; Urteil 2C_298/2020 vom 9. Oktober 2020 E. 7.3). Wie das kantonale Gericht jedoch willkürfrei festgestellt hat, ist nicht erkennbar, dass Derartiges geschehen wäre bzw. worin anderweitige auf diese Weise erlangte Auskünfte bestehen sollten. Mit der Vorinstanz ist folglich zu verneinen, dass das Veranlagungsverfahren gestützt auf Erkenntnisse durchgeführt wurde, die im Strafprozess einem Beweisverwertungsverbot unterständen.