Citation: U 348/02 13.08.2003 E. 3

Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringen lässt, dringt nicht durch. 3.1 Die Rüge, das kantonale Gericht habe "fast parteiisch" gehandelt, indem es die Behauptung nicht in Betracht gezogen habe, dass der Beschwerdeführer (auch) auf den Kopf gestürzt sei, ist unbegründet. Die Vorinstanz hat vielmehr ausdrücklich und unter Hinweis auf den Grundsatz, wonach den Aussagen der ersten Stunde in beweismässiger Hinsicht grösseres Gewicht zukommt als späteren Darlegungen, die bewusst oder unbewusst von nachträglichen Überlegungen versicherungsrechtlicher oder anderer Art beeinflusst sein können (BGE 121 V 47 Erw. 2a, 115 V 143 Erw. 8c mit Hinweis), zutreffend erwogen, dass nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden könne, der Beschwerdeführer sei beim Sturz vom 22. Juni 2000 auf den Kopf oder die Halswirbelsäule gefallen. Auch aus den medizinischen Akten ergibt sich keine solche Schädigung. 3.2 Die letztinstanzlich aufgelegten medizinischen Unterlagen vermögen keine Zweifel an der vorinstanzlichen Beweiswürdigung zu begründen. Sofern sich der Hausarzt Dr. med. M.________ (in dem an den Krankenversicherer gerichteten Schreiben vom 13. November 2002) auf den Standpunkt stellt, es bestünde aktuell eine vollständige Arbeitsunfähigkeit, ist dies vor dem Hintergrund zu sehen, dass der behandelnde Psychiater Dr. med. S.________ (im Zeugnis vom 25. April 2002) seinerseits zu Handen des Krankenversicherers gestützt auf die Diagnose einer "depressiven Störung nach einem Arbeitsunfall am 22. Juni 2000" eine vollständige Arbeitsunfähigkeit ab dem 21. Januar 2002 (Behandlungsbeginn) attestiert hatte. Mangels Adäquanz einer allfälligen natürlich kausalen Gesundheitschädigung mit Krankheitswert (vgl. Erw. 2 am Ende) entfällt indes ein in diese Richtung gehender Abklärungsbedarf, wie er auch von Dr. med. H.________ im Bericht vom 21. November 2001 bejaht wurde. Hinzu kommt, dass gemäss BGE 125 V 353 Erw. 3b/cc mit Hinweisen in Bezug auf Berichte der Hausärzte der Erfahrungstatsache Rechnung zu tragen ist, dass Hausärzte mitunter im Zweifel eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen.