Citation: 2C_246/2023 E. 3.3

3.3. Zunächst ist festzuhalten, dass sich der Beschluss der Gemeindeversammlung vom 3. Juni 2019, dem zufolge der bestehende kalte Wärmeverbund durch einen warmen Wärmeverbund zu ersetzen sei, in materieller Hinsicht mit den Regelungen im kommunalen Wärmeverbundreglement deckt. Das an der Gemeindeversammlung vom 3. Juni 2019 angenommene Wärmeverbundreglement regelt denn auch die Erstellung und den Betrieb des neuen warmen Wärmeverbunds. Die Beschwerdeführer stellen sich sodann nicht auf den Standpunkt, dass die Vorinstanz die von ihnen vorgetragenen Rügen materiell nicht geprüft hätte. Vielmehr tragen sie vor, sie hätten den Beschluss der Gemeindeversammlung vom 3. Juni 2019 im vorinstanzlichen Verfahren mit dem Argument beanstandet, dass dieser ihre verfassungsmässige Eigentumsgarantie verletze. Die Verletzung der Eigentumsgarantie hat die Vorinstanz allerdings umfassend geprüft und das Ergebnis dieser Prüfung ausführlich begründet (vgl. E. 5 des angefochtenen Urteils). Dass die Vorinstanz diese Grundrechtsprüfung im Rahmen der abstrakten Normenkontrolle des kommunalen Erlasses (Wärmeverbundreglement) vorgenommen hat (vgl. Art. 60 Abs. 1 lit. b Ziff. 1 VRPG/BE), und nicht zugleich unter dem Titel der Beschwerde in Wahl- und Abstimmungssachen (vgl. Art. 60 Abs. 1 lit. b Ziff. 2 VRPG/BE), ist jedenfalls unter Gesichtspunkt des Anspruchs auf rechtliches Gehör nach Art. 29 Abs. 2 BV nicht zu beanstanden. Eine formelle Rechtsverweigerung im Sinne von Art. 29 Abs. 1 BV machen die Beschwerdeführer nicht geltend (vgl. Art. 106 Abs. 2 BGG).