Citation: 6B_97/2019 E. 3.5

3.5. Soweit die Beendigung des gewerbsmässigen Betruges nicht mit der letzten Kundeneinzahlung vom 24. November 2009 zusammenfällt, ändert auch die zeitliche Festlegung des Eventualvorsatzes durch die Vorinstanz nichts am Schuldspruch wegen Gehilfenschaft. Wie der Beschwerdeführer zu Recht ausführt, stützen sich die kantonalen Instanzen für die Annahme, dass dieser ab einem gewissen Zeitpunkt mit Eventualvorsatz gehandelt hat, nicht auf ein bestimmtes Ereignis, sondern auf verschiedene sich ihm zunehmend aufdrängende Verdachtsmomente (Beschwerde S. 22 f.; angefochtenes Urteil S. 46 ff.). Diese räumen auch ein, dass der Beschwerdeführer nie explizit in den Tatplan und die Vorgehensweise des Haupttäters eingeweiht worden war. Doch nimmt die Vorinstanz an, jener habe, wenn auch nicht bereits von Anfang seiner Tätigkeit weg, so doch jedenfalls ab Oktober 2009 erkannt, dass B.________ sich nicht um gesetzliche, reglementarische und vertragliche Vorschriften gekümmert und gegenüber seinen Vertragspartnern ein falsches Spiel getrieben habe und dass die Massnahmen und Äusserungen betreffend Absicherung der Kunden nur hätten als grotesk bezeichnet werden können. Es habe aus seiner Sicht somit eine ernstzunehmende Möglichkeit dafür bestanden, dass es sich bei ihm um einen Betrüger gehandelt habe. Gestützt hierauf gelangt die Vorinstanz denn auch zum Schluss, dass von dem Zeitpunkt an, in welchem der Beschwerdeführer die betrügerischen Absichten von B.________ in Erwägung gezogen und damit habe rechnen müssen, seine Dienstleistungen mit Geldern zu erbringen, die betrügerisch erlangt und verwendet worden seien, nicht mehr von neutralen und allenfalls straflosen Berufshandlungen ausgegangen werden könne. Die Vorinstanz qualifiziert daher sein Verhalten sei von diesem Zeitpunkt an zu Recht als eventualvorsätzliche Gehilfenschaft zum Betrug (angefochtenes Urteil S. 121 f.). Soweit der Beschwerdeführer in diesem Punkt eine offensichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhalts rügen will, ist seiner Beschwerde kein Erfolg beschieden. Die Feststellung des Sachverhalts kann nur gerügt werden, wenn sie willkürlich ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und die Behebung des Mangels für den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 und Art. 105 Abs. 2). Ergeht das Urteil auf der Grundlage von Indizien, ist nicht die isolierte Betrachtung jedes einzelnen Beweises, sondern deren gesamthafte Würdigung massgeblich. Willkür im Sinne von Art. 9 BV liegt nach ständiger Rechtsprechung vor, wenn die Feststellung des Sachverhalts eindeutig und augenfällig unzutreffend ist und der angefochtene Entscheid auf einer schlechterdings unhaltbaren oder widersprüchlichen Beweiswürdigung beruht, mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft (BGE 143 IV 241 E. 2.3.1; 143 I 310 E. 2.2; 141 III 564 E. 4.1; je mit Hinweisen). Dabei muss die Rüge der Willkür in der Beschwerde explizit vorgebracht und substanziiert begründet werden (Art. 106 Abs. 2 BGG). Der Beschwerdeführer hätte mithin darlegen müssen, inwiefern die Feststellungen der Vorinstanz offensichtlich unhaltbar sein oder mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch stehen und die vorhandenen Beweise andere Schlussfolgerungen geradezu aufdrängen sollen. Diesen Anforderungen genügt seine Beschwerde nicht.