Citation: 5A.2/2005 24.03.2005 E. 3

3.1 Mit Bezug auf die eheliche Gemeinschaft macht der Beschwerdeführer geltend, das Bundesamt habe zuerst beanstandet, dass die persönlichen Stellungnahmen der drei Bezugspersonen zu allgemein gehalten gewesen seien. Demzufolge habe er ausführlichere Schreiben der nämlichen Personen vorgewiesen. Nun werde ihm vorgeworfen, die Referenzschreiben seien von denselben Personen verfasst worden, und die zusätzlich angegebene Person äussere sich kaum zur Frage, inwiefern die Ehegatten im sozialen Bereich als Paar auftreten. Aufgrund der Anordnung des Bundesamtes sei es aber darum gegangen, die besagten Ergänzungen von denselben Personen zu verlangen, hätte sich doch der Beschwerdeführer ansonsten der Kritik ausgesetzt, lediglich neue Referenzen eingereicht zu haben. Die Vorinstanz beanstande überdies, die Personen hätten sich nicht dazu geäussert, worin die gemeinsamen Aktivitäten oder Anlässe des Ehepaares bestanden haben. Die befragten Personen seien indes nicht darauf hingewiesen worden, dass solche Einzelheiten von Interesse seien. Das Departement lässt ausführen, in der Hierarchie der Beweismittel komme Referenzschreiben von nahen Angehörigen und Verwandten generell höhere Beweiskraft zu als solchen von blossen Bekannten. Es seien keine plausiblen Gründe ersichtlich, weshalb der Beschwerdeführer nicht Verwandte der Schweizer Ehefrau als Referenz- oder Auskunftspersonen angegeben habe.