Citation: 9C_828/2016 E. 3

Das kantonale Gericht ist in Würdigung der medizinischen Unterlagen, insbesondere des polydisziplinären Gutachtens des ABI vom 10. November 2014, zum Schluss gelangt, dass sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers im massgeblichen Vergleichszeitraum seit der ursprünglichen Rentenzusprechung (Verfügung vom 11. Dezember 2002) bis zum Erlass der Verfügung vom 9. September 2015 (revisionsweise Aufhebung der Invalidenrente) erheblich verbessert habe. Dabei setzte es sich eingehend mit der Kritik des Versicherten an der Expertise des ABI auseinander, kam indessen zur Auffassung, dass diese die Anforderungen an beweiskräftige ärztliche Entscheidungsgrundlagen erfülle. Soweit der Beschwerdeführer die Beweiswürdigung der Vorinstanz und damit das Gutachten des ABI kritisiert, ohne näher darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Bundesrecht verletzen soll, ist darauf im Rahmen der dem Bundesgericht zustehenden Überprüfungsbefugnis nicht einzugehen (E. 1 hievor). Dies gilt namentlich auch für die Ausführungen zu den Divergenzen in den Beurteilungen des Psychiaters des ABI, Dr. med. B.________, und des behandelnden Psychiaters med. pract. C.________, sowie zur sehr allgemein gehaltenen Kritik am ABI als medizinischer Begutachtungsstelle, aus welcher sich für den vorliegenden zu beurteilenden Fall nichts gewinnen lässt. Im Übrigen erscheint es ausgeschlossen, dass sich aus mehrere Jahre zurückliegender, genereller Kritik an der Begutachtungspraxis des ABI in einem kantonalen Gerichtsentscheid, Fachzeitschriften und anderen Medien etwas zu Gunsten des Beschwerdeführers ableiten lässt. Der Versicherte erneuert sodann seinen vorinstanzlich erhobenen Einwand, wonach der Psychiater des ABI lediglich eine einstündige Exploration vorgenommen habe; dies reiche als Grundlage für die Begutachtung nicht aus. Dazu hat bereits das kantonale Sozialversicherungsgericht richtig festgehalten, dass die Dauer der ärztlichen Untersuchung allein keine Rückschlüsse auf den Beweiswert der Expertise zulässt. Schliesslich rügt der Beschwerdeführer zu Unrecht, die Aussagen des med. pract. C.________ seien nicht berücksichtigt worden. Die Vorinstanz hat das Schreiben des behandelnden Psychiaters vom 4. Mai 2015 zu Handen des damaligen Rechtsvertreters des Versicherten ausführlich wiedergegeben und gewürdigt. Wenn sie letztlich nicht auf den behandelnden Arzt, sondern auf das polydisziplinäre Gutachten des ABI abgestellt hat, lässt sich dies unter keinem Titel als bundesrechtswidrig bezeichnen.