Citation: 8C_288/2020 E. 4.2.3

4.2.3. Die Leistungspflicht für Rückfälle und Spätfolgen setzt voraus, dass ein natürlicher und adäquater Kausalzusammenhang zwischen einem versicherten Ereignis und einer Gesundheitsschädigung bestand, die dann im weiteren Verlauf vermeintlich oder scheinbar abgeheilt ist (vgl. BGE 144 V 245 E. 6.1 S. 254; 118 V 286 E. 2c S. 296). Dementsprechend kann dort, wo ein fehlender ursächlicher Zusammenhang zu einer rechtskräftigen Leistungseinstellung im Grundfall oder in einem Rückfall führt, hinsichtlich des nämlichen Gesundheitsschadens nicht im späteren Verlauf ein rechtserheblicher Kausalzusammenhang entstehen. Die Vorinstanz hat damit zu Recht auf die Rechtskraft der genannten Urteile verwiesen und auf diesbezügliche Weiterungen verzichtet (vgl. Urteil 8C_382/2018 vom 6. November 2018 E. 5.1 mit Hinweisen). Eine Rechtsverletzung kann darin nicht erblickt werden.