Citation: 9C_294/2017 E. 5.4.1

5.4.1. Die Vorinstanz erkannte, es lasse sich gestützt auf die Einschätzung des Dr. med. B.________ nicht zuverlässig beurteilen, ob die Beschwerdeführerin in einer adaptierten Tätigkeit zu 100 % oder lediglich zu 80 % arbeitsfähig sei. In Bezug auf den Rentenanspruch spiele dies jedoch keine Rolle. Diese Feststellung ist offensichtlich unrichtig (vgl. E. 2 hiervor) und demzufolge vom Bundesgericht zu korrigieren. Die Angaben des Dr. med. B.________ zur Arbeitsfähigkeit erweisen sich als schlüssig (vgl. E. 5.2.2 vorne). So attestierte er im Gutachten vom 6. November 2013 in einer adaptierten Tätigkeit eine Arbeitsfähigkeit von 100 %, während er sich in der ergänzenden Stellungnahme vom 16. Mai 2014 zur Einschränkung (20 %) in Bezug auf die bisherige Arbeit der Versicherten äusserte. Mithin ist in einer angepassten Tätigkeit von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit auszugehen.