Citation: U 46/05 29.06.2006 E. 2

2.1 Mit Urteil vom 30. Dezember 2002 hat das Eidgenössische Versicherungsgericht die Sache zur "Abklärung im Sinne der Erwägungen" an die Vorinstanz zurückgewiesen (Ziff. 1 des Dispositivs). Die Erwägungen, auf welche das Dispositiv verweist und welche im Rahmen der Neubeurteilung sowohl für die Vorinstanz wie auch für das Eidgenössische Versicherungsgericht verbindlich sind (Erw. 1.1 hievor), betreffen die - gemäss erwähntem Entscheid aufgrund damaliger Aktenlage nicht abschliessend beantwortbare - Frage, ob und inwieweit bei der Versicherten eine psychische Überlagerung des Beschwerdebildes vorliegt und, gegebenenfalls, ob und inwieweit diese als unfallfremd einzustufen ist. Die diesbezügliche Lücke in der Sachverhaltsabklärung wurde durch das vom kantonalen Gericht zwischenzeitlich eingeholte und den Parteien zur Stellungnahme unterbreitete Gutachten des Prof. Dr. med. R.________ vom 19. Juli 2004 geschlossen. Die vorinstanzlich - mit Blick auf die rechtsprechungsgemässen Beweisanforderungen (BGE 125 V 352 ff. Erw. 3, 122 V 160 ff. Erw. 1c, je mit Hinweisen) zu Recht - als beweiskräftig eingestufte ärztliche Beurteilung kommt zum Schluss, dass die gegenwärtigen Schmerzsymptome der Beschwerdegegnerin auf die organische Pathologie im Bereich der (beiden) Schulter(n) zurückzuführen ist (Diagnosen u.a.: Periarthritis humeroscapularis tendopathica rechts; Periarthropathia humeroscapularis tnedopathica links; Sternocostale Schmerzen rechtsbetont bds.; Bericht des Dr. med. H.________, Spezialarzt FMH für Rheumatologie, Klinik B.________, vom 26. September 1997) und weder ein Symptomwechsel oder eine Symptomausweitung noch Hinweise auf eine somatoforme Schmerzstörung vorliegen. Eine psychopathologische Syndromdiagnose könne nicht gestellt werden; namentlich liege keine besondere Persönlichkeitsstruktur vor, infolge welcher die Schmerzverarbeitung beeinträchtigt wäre. Gestützt auf diese Einschätzungen steht nach den zutreffenden Erwägungen des kantonalen Gerichts fest und wird von den Parteien letztinstanzlich auch nicht bestritten, dass bei der Versicherten mit überwiegender Wahrscheinlichkeit keine psychische Überlagerung des Beschwerdebildes vorliegt, sondern allein organische Faktoren für die Einschränkung der Arbeitsunfähigkeit ursächlich sind; dabei können unfallfremde körperliche Gesundheitsschäden wie degenerative Veränderungen anerkanntermassen ausgeschlossen werden.