Citation: 8C_656/2023 E. 3

Die Vorinstanz erwog im Wesentlichen, in den Berichten der Klinik D.________ vom 10. und 25. Juni 2020 sei nebst den Frakturen an den unteren Extremitäten auch eine Fraktur des Processus transversus am 5. Lendenwirbelkörper (LWK5) links unter den unfallbezogenen Diagnosen aufgeführt worden. Aus den Akten ergäben sich aber keine Anhaltspunkte dafür, dass dieser Befund bei der Heilbehandlung (und in der Folge bei der Leistungsanerkennung) eine Rolle gespielt hätte. Entsprechendes folge auch nicht aus den Berichten der Klinik D.________. Vielmehr gehe daraus einzig hervor, dass betreffend die Wirbelsäule bzw. den Rücken das Integument intakt und die gesamte Wirbelsäule klopfindolent gewesen sei. Was die ab Mai 2021 geklagten Rückenbeschwerden anbelange, seien diese von Dr. med. E.________, Allgemeine Innere Medizin FMH, im Bericht vom 17. Juni 2021 und Dr. med. F.________, Neurochirurgie FMH, im Bericht vom 25. Juni 2021 übereinstimmend im Rahmen eines L4-Syndroms beurteilt worden. Dies sei insofern schlüssig, als die LWK5-Fraktur damals laut der auf der MRI-Bildgebung vom 25. Mai 2021 basierenden Beurteilung des Kreisarztes Dr. med. G.________, Facharzt für Chirurgie FMH, vom 9. Mai 2022 bereits ausgeheilt gewesen sei. Die Suva habe (auch) hinsichtlich der seit Mai 2021 geklagten Rückenbeschwerden eine Leistungspflicht nicht anerkannt bzw. eine solche mit Schreiben vom 3. August 2021 (formlos) verneint. Der Beschwerdeführer sei für die geltend gemachte Kausalität der hier streitigen, seit Oktober bzw. Dezember 2022 erneut geklagten Rückenbeschwerden im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes beweisbelastet. Die Suva habe auf die Aktenbeurteilung des Dr. med. G.________ vom 9. Januar 2023 abgestellt, der die natürliche Kausalität zwischen dem Unfall vom 8. März 2020 und den (seit Oktober bzw. Dezember 2022 geklagten) Rückenbeschwerden unter Hinweis auf den diesbezüglich seit Jahren bestehenden pathologischen Vorzustand verneint habe; diese seien mit den fortschreitenden degenerativen Bandscheibenveränderungen zu erklären. Diese Beurteilung des Dr. med. G.________ sei voll beweiswertig. Weiter begründete die Vorinstanz eingehend, weshalb die Vorbringen des Beschwerdeführers an diesem Ergebnis nichts zu ändern vermöchten.