Citation: 5C.133/2004 05.01.2005 E. 2

Im Berufungsverfahren ist das Bundesgericht grundsätzlich an die Feststellungen der letzten kantonalen Instanz über tatsächliche Verhältnisse gebunden (Art. 63 Abs. 2 OG). Die Beklagten führen in ihrer Berufungsschrift mehrfach eine Vereinbarung zwischen dem Beklagten 2 und seiner Mutter an, wonach der Beklagte 2 auf seinen Investitionen und Eigenleistungen im Rahmen verschiedener Bauvorhaben keinen Zins erhält und seine Mutter ihm im Gegenzug freie Kost und Logis gewährt. Eine solche Abmachung hat das Obergericht aber für nicht bewiesen erachtet. Daran ist das Bundesgericht im vorliegenden Verfahren gebunden, zumal die Beklagten diesbezüglich weder die Verletzung bundesrechtlicher Beweisvorschriften noch das Vorliegen eines offensichtlichen Versehens geltend machen. Soweit daher die Beklagten behaupten, es habe ein entsprechendes synallagmatisches Verhältnis vorgelegen und daraus Rechte ableiten, kann auf die Berufung nicht eingetreten werden.