Citation: 2D_5/2019 E. B

In der Folge hiess das Kantonsgericht die Verwaltungsgerichtsbeschwerde mit Urteil vom 18. September 2017 insofern gut, als es wiederum den Entscheid des kantonalen Bildungs- und Kulturdepartements vom 24. August 2015 aufhob und die Sache zur Sachverhaltsabklärung und zu neuem Entscheid an das Departement (Unterinstanz) zurückwies. Mit Entscheid vom 12. März 2018 hiess das kantonale Departement die ursprüngliche Verwaltungsbeschwerde vom 6. Februar 2015 in dem Sinn gut, dass es den Einspracheentscheid der kantonalen Prüfungskommission vom 19. Februar 2014 aufhob (Dispositivziffer 1) und die Sache an die kantonale Prüfungskommission zurückwies mit der Weisung, A.________ die Möglichkeit zu geben, die Abschlussprüfung in den nicht bestandenen Qualifikationsbereichen kostenlos zu wiederholen und anschliessend erneut über das Bestehen oder Nichtbestehen des Qualifikationsverfahrens zu entscheiden (Dispositivziffer 2). Das kantonale Departement verzichtete auf die Erhebung von amtlichen Kosten (Dispositivziffer 3) und befand über die Erhebung von Parteikosten (Dispositivziffer 4). Für das Einspracheverfahren wurden A.________ Fr. 500.-- und für das Verwaltungsbeschwerdeverfahren Fr. 1'500.-- zugesprochen. Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde vom 12. April 2018 an das Kantonsgericht Luzern beantragte A.________, es sei ihr in Aufhebung von Dispositivziffer 2 des Entscheids vom 12. März 2018 das eidgenössische Fähigkeitszeugnis als Grafikerin zu erteilen, eventualiter seien in einer Abänderung der vorinstanzlichen Dispositivziffer 2 ihre bei den Akten befindlichen Arbeiten von ausserkantonalen Experten zu begutachten und zu bewerten und sei sodann über die Aushändigung des eidgenössischen Fähigkeitszeugnisses als Grafikerin zu befinden. Des Weiteren beantragte A.________, es sei Dispositivziffer 4 des vorinstanzlichen Entscheids aufzuheben und die Vorinstanz anzuweisen, neu über die Frage der gesamten Verfahrenskosten und deren Entschädigung zu entscheiden. Mit Urteil vom 3. Dezember 2018 wies das Kantonsgericht Luzern die Verwaltungsgerichtsbeschwerde von A.________ ab, gewährte ihr die unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung, nahm die Gerichtskosten auf die Gerichtskasse und richtete dem unentgeltlichen Rechtsbeistand ein amtliches Honorar aus.