Citation: 4A_44/2024 E. 2.3

2.3. Die Beschwerdeführerin verkennt die obigen Grundsätze über weite Strecken. Sie ergänzt den Sachverhalt, ohne den beschriebenen Voraussetzungen an eine Sachverhaltsrüge ansatzweise Genüge zu tun. So macht sie zum Beispiel in ihrer Beschwerde unter dem Titel "Erstinstanzliches Verfahren" zahlreiche Ergänzungen zu dem von der Vorinstanz festgestellten Sachverhalt, ohne mit präzisem Aktenhinweis darzutun, dass sie diese Tatsachen bei den Vorinstanzen prozesskonform ins Verfahren eingebracht hat. So genügt es beispielsweise nicht, pauschal zu behaupten, sie habe fristgemäss in der Hauptverhandlung als Beweismittel die Befragung der Personen C.________ (VR der D.________ AG), E.________ (VR F.________ AG), G.________ sowie H.________ als Zeugen verlangt. Vielmehr müsste sie mit Aktenhinweis dartun, zu welchen konkreten Behauptungen sie prozesskonform die Befragung dieser Personen beantragt haben will. Das Beweisverfahren dient nicht dazu, fehlende (substanziierte) Behauptungen zu ersetzen oder zu ergänzen, sondern setzt solche vielmehr voraus (Urteile 4A_24/2021 vom 24. Juni 2021 E. 6.4.2; 4A_449/2017 vom 26. Februar 2018 E. 4.3). Ebenso wenig genügt es den Rügeanforderungen, Feststellungen der Vorinstanz ohne präzisen Aktenverweis als unrichtig zu bezeichnen und diesen Feststellungen einen alternativen Ablauf der Geschehnisse bzw. des erst- und vorinstanzlichen Prozessablaufs gegenüberzustellen. Darauf kann nicht eingetreten werden. Massgebend ist der Sachverhalt, wie er von der Vorinstanz festgestellt worden ist. Nicht eingetreten werden kann sodann auf die Rügen der Beschwerdeführerin, soweit sie sich gegen das erstinstanzliche Urteil richten. Anfechtungsobjekt im vorliegenden Verfahren ist einzig das Urteil des Appellationsgerichts des Kantons Basel-Stadt (vgl. Art. 75 Abs. 1 BGG).