Citation: 9C_62/2021 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz hält eine Ermittlung des Valideneinkommens anhand von Tabellenlöhnen für angezeigt. Sie begründete dies im Wesentlichen damit, dass die letzten Einkommen erhebliche Schwankungen aufwiesen, die Lohnangaben der B.________ AG in den Fragebogen vom November 2010 sowie vom Februar 2013 nicht gänzlich konsistent seien und zudem von den effektiv verabgabten Einkommen abweichen würden (Fr. 57'040.- im Jahr 2010; Fr. 74'370.- im Jahr 2012). Unter Zugrundelegung der hier massgebenden Tabelle der Lohnstrukturerhebung (LSE) 2016 (die LSE 2018 sei erst nach Verfügungserlass veröffentlicht worden und deshalb nicht einschlägig) resultiere für das Jahr 2019 ein Valideneinkommen von Fr. 74'550.30 (TA1_tirage_skill_level, Ziff. 41-43, Kompetenzniveau 2: Fr. 5911.-, hochgerechnet auf die betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit von 41.3 Stunden und angepasst an die seither eingetretene Nominallohnentwicklung [Fr. 5911.- x 12 : 40 x 41.3 : 100.4 x 102.2]). Werde dieser Wert dem ebenfalls anhand von Tabellenlöhnen zu ermittelnden Invalideneinkommen gegenübergestellt, welches mindestens Fr. 45'219.15 betrage, resultiere ein Invaliditätsgrad von 39.34 % bzw. gerundet 39 %. Da die rentenerhebliche Grenze von 40 % damit nicht erreicht werde, sei nicht zu beanstanden, dass die IV-Stelle die Rente pro futuro bzw. auf das Ende des der Zustellung folgenden Monats aufgehoben habe.