Citation: 1A.313/2000 08.03.2001 E. 5

5.-Der Beschwerdeführer wendet sich gegen die Herausgabe von Dokumenten, die nicht ihm selbst gehören. a) Soweit die Herausgabe von Kontenunterlagen der Firma P.________ angefochten wird, ist nicht der Beschwerdeführer, sondern diese Gesellschaft beschwerdelegitimiert. Zwar macht er geltend, er sei an der Fa. P.________ bzw. an deren Konten wirtschaftlich berechtigt. Er weist jedoch nicht nach, dass die Gesellschaft aufgelöst worden und er an ihrer Stelle beschwerdeberechtigt wäre. Aus der eingereichten Bestätigung einer amerikanischen Anwaltsfirma geht nicht hervor, dass die Fa. P.________ liquidiert wurde. Diesbezüglich kann auch auf die zutreffenden Erwägungen des angefochtenen Entscheides (Seite 7 f. Ziff. II/3) verwiesen werden. Der Beschwerdeführer nennt keine Belege (amtlich beglaubigte Liquidationsurkunde, Handelsregisterauszug usw.), aus denen hervorginge, dass die Fa. P.________ rechtlich aufgelöst und nicht mehr handlungsfähig wäre. Er äussert lediglich, es sei "fraglich", ob die Fa. P.________ noch handlungsfähig sei. Damit ist seine Legitimation, anstelle dieser Gesellschaft Beschwerde zu führen, nicht erstellt. Gegen seine Vermutung spricht im Übrigen auch der Umstand, dass die Fa. P.________ am 4. Dezember 2000 im eigenen Namen (und vertreten durch einen Anwalt) eine Beschwerde erhoben hat, auf welche das Bundesgericht (mangels Leistung des Kostenvorschusses) am 18. Januar 2001 nicht eintrat (vgl. konnexes Verfahren 1A.309/2000). b) Nicht legitimiert ist der Beschwerdeführer sodann zur Anfechtung der Herausgabe des Einvernahmeprotokolles des Zeugen Z.________. Dies gilt namentlich auch, soweit die Zeugenaussagen Konten der Fa. P.________ betreffen. Wie bereits dargelegt, kann der Beschwerdeführer weder für Z.________ noch für die Fa. P.________ "ersatzweise" als prozessualer Interessenvertreter auftreten. Gegen die rechtshilfeweise Herausgabe von Einvernahmeprotokollen, die sich inhaltlich auf Bankkonten beziehen, könnte nur derjenige (Kontoinhaber) Beschwerde erheben, der auch zur Anfechtung der Übermittlung entsprechender Kontenunterlagen legitimiert wäre (BGE 124 II 180 E. 2b S. 183). c) Was die Kontenunterlagen der Fa. B.________ betrifft, macht der Beschwerdeführer geltend, er sei "grundsätzlich" als wirtschaftlich Berechtigter "anstelle der nicht mehr handlungsfähigen Beschwerdeführerin" prozessbefugt. Nach der Praxis des Bundesgerichtes könnte eine (ersatzweise) Legitimation des wirtschaftlich Berechtigten nicht weiter gehen als die ursprüngliche Beschwerdebefugnis der nicht mehr handlungsfähigen Gesellschaft selbst. Auf die Rüge der Verletzung von Art. 2 lit. a und b IRSG kann daher zum Vornherein nicht eingetreten werden (BGE 125 II 356 E. 3b/bb S. 362 f.). Im Übrigen kann offen bleiben, in welchem Umfang der Beschwerdeführer als wirtschaftlich Berechtigter legitimiert wäre, gegen die Herausgabe von Kontenunterlagen der Fa. B.________ Beschwerde zu führen (BGE 123 II 153 E. 2d S. 157 f.). Wie sich aus den nachfolgenden Erwägungen ergibt, erwiese sich die Beschwerde diesbezüglich ohnehin als materiell unbegründet.