Citation: 2C_213/2023 E. 2.3.2

2.3.2. Weiter bringt der Beschwerdeführer vor, die Vorinstanz habe den Sachverhalt insofern unrichtig festgestellt, als sie den Umfang der Schuldenrückzahlung zu tief angesetzt habe. Die Vorinstanz sei fälschlicherweise von Rückzahlungen von rund Fr. 20'000.-- ausgegangen, während nach der Ansicht des Beschwerdeführers Schulden im Umfang von Fr. 75'110.-- getilgt worden sind. Tatsächlich dürfte der Vorinstanz ein Berechnungsfehler unterlaufen sein, indem sie Zahlungen an die Betreibungsämter von U.________ und V.________ von rund Fr. 20'000.-- angenommen hat. Vielmehr ergibt sich aus den Akten, worauf der Beschwerdeführer hinweist, ein Betrag von rund Fr. 26'000.-- (Art. 97 Abs. 1 BGG). Der Beschwerdeführer legt sodann plausibel dar, dass die Zahlungen an das Betreibungsamt W.________ in der Gesamthöhe von Fr. 9'000.-- Ratenzahlungen im Rahmen der Amtshilfe darstellten. Entgegen der Vorinstanz ist dieser Betrag daher mitzuberücksichtigen (Art. 97 Abs. 1 BGG). Demgegenüber ist die Feststellung der Vorinstanz nicht zu beanstanden, wonach die ratenweise Rückzahlung eines 2017 aufgenommenen Kredits über Fr. 40'000.-- bis Dezember 2020 vorliegend keine Sanierungsbemühung darstellt, die für den Entscheid ausschlaggebend ist. Sowohl die Aufnahme als auch die Rückzahlung des Kredits erfolgten nach der Verwarnung, sodass diese beiden Vorgänge die Entwicklung der Gesamtschulden im relevanten Zeitraum nicht beeinflusst haben und daher nicht entscheidwesentlich sind. Insgesamt sind demnach Zahlungen an die Betreibungsämter im Umfang von rund Fr. 35'000.-- zu berücksichtigen. Ob diese Zahlungen als Schuldensanierung zu qualifizieren sind, wird rechtlich zu würdigen sein (hinten E. 5.1.3).