Citation: 8C_737/2013 E. 3.1

3.1. Das kantonale Gericht hat in seinem Entscheid erwogen, die ursprüngliche Rentenzusprache basiere zwar nicht, wie von der Beschwerdegegnerin geltend gemacht, auf einem nach Massgabe von Art. 26 IVV ("Versicherte ohne Ausbildung") ermittelten Valideneinkommen. Vielmehr sei in der Verfügung vom 17. November 2010 ausdrücklich postuliert worden: "Da Sie nicht in einem Angestelltenverhältnis sind, wurde der nachfolgende Einkommensvergleich aufgrund der Tabellenlöhne der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung LSE 2008 TA7, Wirtschaftszweig 23 (kfm.-adm. Tätigkeiten) für Frauen, Anforderungsniveau 3 eruiert. Beim Invalideneinkommen wurde die medizinisch-theoretische Zumutbarkeit entsprechend berechnet." In der Folge habe die Beschwerdegegnerin ein Valideneinkommen in der Höhe von Fr. 74'000.- und ein Invalideneinkommen von Fr. 33'798.- festgelegt. Diese Berechnungsweise entspreche denn auch dem IV-Protokolleintrag vom 11. Mai 2010, wonach die Vergleichseinkommen auf Grund einer Bürotätigkeit zu bemessen seien. Mit der Verwaltung könne daran infolge zweifelloser Unrichtigkeit indessen nicht festgehalten werden. Aus den Akten ergebe sich anhand diverser Anhaltspunkte, dass die Versicherte auch ohne gesundheitliche Beeinträchtigungen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht ihren erlernten und lediglich während eines Jahres ausgeübten Beruf als Büroangestellte weiterverfolgt, sondern eine Karriere als Tanzlehrerin eingeschlagen hätte. Die Annahme einer Bürotätigkeit im Gesundheitsfall und der gestützt darauf vorgenommene Einkommensvergleich beruhten deshalb auf einer zu berichtigenden rechtswidrigen Ermessensausübung durch die Beschwerdegegnerin.