Citation: 8C_126/2017 E. 2.2

2.2. Das kantonale Gericht betrachtete orthopädische Schuheinlagen ebenfalls als Hilfsmittel. Es erkannte - im Ergebnis abweichend von der Beschwerdeführerin - dass der Gesetzgeber mit Art. 21 Abs. 1 UVG den Anspruch auf Hilfsmittel nicht einschränken wollte. Der Anspruch nach Abschluss der medizinischen Eingliederung unterscheide sich von jenem vor diesem Abschluss nicht. Für den Hilfsmittelanspruch erweise sich der Zeitpunkt des Fallabschlusses folglich als irrelevant. Mit diesem Ergebnis stehe auch Art. 6 Abs. 2 der Verordnung über die Abgabe von Hilfsmitteln durch die Unfallversicherung (HVUV; SR 832.205.12) in Einklang, wonach der Versicherer die Kosten für Reparatur, Anpassung oder Erneuerung eines sorgfältig verwendeten Hilfsmittels übernimmt, soweit nicht ein Dritter ersatzpflichtig ist (vgl. nachstehende E. 3.3.1). Daraus schloss das Gericht, dass die Beschwerdeführerin die Kosten notwendiger Hilfsmittel grundsätzlich auch nach dem Fallabschluss zu übernehmen habe. Auch wenn der Anspruch nur teilweise als unfallkausal qualifiziert wird, habe sie für die gesamten Kosten der orthopädischen Einlagen aufzukommen. Gegen diese Auffassung setzt sich die Beschwerdeführerin nunmehr zur Wehr.