Citation: 7B.45/2000 06.03.2000 E. 2

2.- Das Obergericht hält fest, die gepfändete Golfspielberechtigung für den Golfplatz X.________ im Schätzungswert von Fr. 10'000.-- (Position 45), die der Beschwerdeführer als behauptetes persönliches Recht und Kompetenzgut vom Pfändungsbeschlag ausgenommen haben wolle, sei fraglos kein unvertretbares höchst persönliches, sondern ein vertret- und verwertbares Recht. Es sei unzweifelhaft nicht unabdingbar für die Berufsausübung eines freiberuflichen Anwalts notwendig und damit pfändbar. Von vornherein unzulässig, weil nicht hinreichend begründet (Art. 79 Abs. 1 OG), ist der Einwand des Beschwerdeführers, sein Kundenkreis setze sich praktisch ausschliesslich aus Personen zusammen, mit denen persönliche und berufliche Kontakte über das Golfspielen hergestellt und dort auch gepflegt würden. Fehl geht der weitere Vorwurf, die Versteigerung eines Vermögenswertes sei nicht durchführbar, wenn dem Ersteigerer nicht gleichzeitig gewährleistet werden könne, dass er diesen Vermögenswert mit der Versteigerung auch erwerbe. Der Betreibungsbeamte hat nicht einfach auf die Mitteilungen des Schuldners abzustellen, sondern an Ort und Stelle nachzuforschen, ob vom Gläubiger angegebene oder bei Bedürfnis weitere pfändbare Gegenstände vorhanden sind (BGE 83 III 63). Den kantonalen Akten kann denn entnommen werden, dass das Betreibungsamt betreffend Verwertung dieses Mitgliedschaftsrechts Abklärungen vorgenommen hat (vgl. Art. 92 Abs. 2 SchKG) und eine Verwertung nicht von vornherein als unmöglich erscheint.