Citation: 6P.51/2003 10.09.2003 E. D

XY.________ erklärte gegen dieses Urteil Berufung. Die Staatsanwaltschaft und die beiden Geschädigten beantragten die Bestätigung des vorinstanzlichen Urteils, wobei die Geschädigten im Rahmen einer Anschlussberufung zusätzlich einen Schuldspruch wegen mehrfacher Vergewaltigung im Sinne von Art. 190 StGB verlangten. Am 5. Juli 2001 sprach die I. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Zürich XY.________ der mehrfachen sexuellen Nötigung im Sinne von Art. 189 Abs. 1 StGB schuldig. Vom Vorwurf der sexuellen Nötigung gemäss Anklageziffer 3 zweiter Absatz wurde XY.________ hingegen freigesprochen. Das Obergericht reduzierte die Strafe auf 2 Jahre und 6 Monate Zuchthaus. Es verpflichtete XY.________, AY.________ Fr. 5'327.85 und BY.________ Fr. 4'313.-- Schadenersatz zu zahlen. Überdies stellte es fest, dass XY.________ den Geschädigten die zukünftigen im Zusammenhang mit der vorliegend beurteilten Straftat erwachsenden Aufwendungen für eine Psychotherapie samt damit verbundenen Kosten zu vergüten habe. Schliesslich verpflichtete es XY.________, AY.________ eine Genugtuung von Fr. 20'000.-- und BY.________ eine solche von Fr. 35'000.-- zu zahlen. Mit Beschluss vom 5. Juli 2001 trat das Obergericht schliesslich auf die Anschlussberufung der Geschädigten nicht ein.