Citation: 1C_573/2019 E. 4.3.2

4.3.2. Die Beschwerdeführerin stellt jedoch infrage, dass diese Bestimmung den vorliegenden Fall erfasst. Schaffe die Fassung einer zuvor unbekannten Quelle als Trinkwasserquelle erst den Grund für die planerischen Quellschutzmassnahmen, handle es sich bei diesen nicht um Eigentumsbeschränkungen im Sinne von Art. 20 Abs. 2 lit. c GSchG. Das umweltrechtliche Verursacherprinzip verlangt ihrer Ansicht nach vielmehr, die Kosten für die Quellschutzmassnahmen den Inhabern der Quelle zu überbinden (vorne E. 4.2).