Citation: 2C_458/2007 08.11.2007 E. A

Der irakische Staatsangehörige Z.________ (geb. 1973) stellte am 8. Februar 1999 in der Schweiz ein Asylgesuch, welches am 15. Februar 2001 abgewiesen wurde. Das Bezirksgericht Zürich verurteilte ihn am 5. Oktober 2001 wegen mehrfacher Vergewaltigung, mehrfacher sexueller Nötigung, Freiheitsberaubung und Hausfriedensbruch zu einer Zuchthausstrafe von 3 1/2 Jahren und verwies ihn für die Dauer von zehn Jahren des Landes. Die Haupt- und die Nebenstrafe wurden unbedingt ausgesprochen. Am 4. Juni 2004 verfügte das Bundesamt für Migration gegen Z.________ eine Einreisesperre von unbestimmter Dauer. Diese wurde damit begründet, dass sein Verhalten zu Klagen Anlass gegeben habe (mehrfache Vergewaltigung); seine Anwesenheit sei daher unerwünscht. Am 15. März 2005 wurde Z.________ von der Staatsanwaltschaft Zürich wegen Verweisungsbruchs zu drei Monaten Gefängnis unbedingt verurteilt, weil er die Schweiz nach seiner Entlassung aus dem Strafvollzug nicht weisungsgemäss verlassen hatte. Am 12. August 2005 heiratete Z.________ die Schweizer Bürgerin X.________ (geb. 1977). Diese stellte am 18. August 2005 für ihren Ehemann ein Gesuch um Familiennachzug, welches das Ausländeramt des Kantons Schaffhausen am 16. Januar 2007 abwies. Ihre dagegen gerichteten Rechtsmittel wurden sowohl vom Regierungsrat als auch vom Obergericht des Kantons Schaffhausen abgewiesen.