Citation: B 71/05 20.12.2005 E. 2

2.1 Unbestritten ist, dass der Beschwerdeführer gestützt auf Art. 13 Ziff. 5 Abs. 3 des Reglements der Firma R.________ AG keinen Anspruch auf Auszahlung seines Alterskapitals hätte, da er zum einen den entsprechenden Antrag nicht fristgerecht (d.h. drei Jahre vor Eintritt des Rücktrittsalters) gestellt hatte und zum andern drei Jahre vor dem Rücktrittsalter nicht voll erwerbsfähig gewesen war. Diese Regelung ist nicht gesetzwidrig, da Art. 37 Abs. 3 BVG (in der hier massgeblichen, bis 31. Dezember 2004 gültig gewesenen Fassung) die Vorsorgeeinrichtung nicht verpflichtet, eine Kapitalauszahlung vorzusehen. Streitig und zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer gleichwohl - insbesondere gestützt auf das Reglement der Pensionskasse Y.________ (Fassung vom 15. November 1990; Nachtrag von Dezember 1994) - einen Anspruch auf Auszahlung seines Alterskapitals hat. 2.2 Das kantonale Gericht erwog, selbst wenn der Beschwerdeführer weiterhin bei der Pensionskasse Y.________ versichert geblieben wäre, hätte deren Stiftungsrat jederzeit den reglementarischen Auszahlungsmodus anpassen können, zumal zwischen dem Versicherten und der Kasse keine gesonderte Abrede betreffend Einräumung eines unabänderlichen künftigen Barauszahlungsanspruchs bestanden habe. Da es auch an einer individuellen Leistungszusage der Sammelstiftung fehle, habe diese die Kapitalauszahlung zu Recht verweigert. Demgegenüber bringt der Beschwerdeführer vor, das Reglement der Pensionskasse Y.________, welches für ihn allein massgeblich sei, räume ihm einen voraussetzungslosen Anspruch auf Auszahlung seines Alterskapitals ein. Vom Reglement der Firma R.________ AG mit den bezüglich der Auszahlungsmodalitäten restriktiveren Bestimmungen habe er erst erfahren, als er die Rentenanstalt/Swisslife um Auszahlung seines Alterskapitals ersucht habe. Dieses könne ihm daher nicht entgegengehalten werden. Wäre er früher über die mit dem Übergang der Pensionskasse Y.________ in das Vorsorgewerk der Firma R.________ AG zusammenhängenden Änderungen informiert worden, hätte er bereits im Jahre 1998 intervenieren können.