Citation: C 24/03 16.05.2003 E. 3

Laut den Akten war die Beschwerdeführerin vom 13. Mai 2000 bis 17. Juni 2001 in Yaoundé als Arbeitnehmerin erwerbstätig und ist am 8. März 2002 in die Schweiz eingereist. Am 6. Juni 2002 gebar sie eine Tochter. Gestützt auf diesen Sachverhalt hat die Beschwerdeführerin im massgebenden Zeitpunkt der Verwaltungsverfügung vom 30. August 2002 (BGE 121 V 366 Erw. 1b) weder eine beitragspflichtige Beschäftigung von sechs Monaten ausgeübt noch eine Erziehungsperiode in der Schweiz von mehr als 18 Monaten verbracht und auch nicht während der ganzen Zeit der Mutterschaft (vgl. dazu Art. 13 Abs. 1 AVIV) in der Schweiz gewohnt . Der Befreiungstatbestand des Art. 14 Abs. 3 AVIG findet auf Personen, die erstmals in die Schweiz einreisen und daher nicht von einem Auslandaufenthalt zurückkehren, - unabhängig von der Staatsangehörigkeit - keine Anwendung (ARV 1996 Nr. 6 S. 20 Erw. 4; Thomas Nussbaumer, Arbeitslosenversicherung, in: Schweizerisches Bundesverwaltungsrecht [SBVR], Soziale Sicherheit, Rz 203). Die in Kamerun ausgeübte Erwerbstätigkeit kann sodann mangels Sozialversicherungsabkommen nicht als der Beitragszeit gleichgestellte Zeiten angerechnet werden. Schliesslich ist im vorliegenden Verfahren nicht zu prüfen, ob die Beschwerdeführerin die Voraussetzungen für die Anspruchsberechtigung zu einem späteren Zeitpunkt nach Erlass der Kassenverfügung vom 30. August 2002 erfüllt (vgl. BGE 121 V 366 Erw. 1b mit Hinweisen). Arbeitslosenkasse und kantonales Gericht haben daher zu Recht eine Anspruchsberechtigung der Beschwerdeführerin verneint.