Citation: 2C_934/2020 E. A

Am 21. Dezember 2015 reichte die damals als B.________ AG firmierende A.________ AG mit Sitz in Zürich beim Sekretariat der Wettbewerbskommission (nachfolgend: Sekretariat) den Entwurf einer erleichterten Meldung über ein Zusammenschlussvorhaben ein. Gemäss der Meldung beabsichtigte die B.________ AG, die alleinige Kontrolle über die C.________ AG mit Sitz in Zürich zu erwerben. Mit Schreiben vom 21. Dezember 2015 bestätigte das Sekretariat den Empfang des Meldungsentwurfs und teilte der B.________ AG und der C.________ AG (nachfolgend: Gesellschaften) mit Schreiben vom 30. Dezember 2015 mit, dass der Meldungsentwurf unvollständig sei. Am 6. Januar 2016 reichten die Gesellschaften die vollständige Meldung des Zusammenschlussvorhabens beim Sekretariat ein. Sie wiesen ausdrücklich darauf hin, dass ihrer Auffassung nach keine Meldepflicht und damit auch kein Raum für eine vorläufige Prüfung bestünde. Für den Fall, dass die Wettbewerbskommission (nachfolgend: WEKO) die Meldepflicht bejahe, sei die Eingabe vom 6. Januar 2016 als Meldung entgegenzunehmen und das Bestehen der Meldepflicht in der vorläufigen Prüfung zu begründen. Mit Schreiben vom 5. Februar 2016 teilte das Sekretariat den Gesellschaften mit, dass die WEKO das Zusammenschlussvorhaben als unbedenklich erachte und es vollzogen werden könne. Mit gleichem Schreiben stellte das Sekretariat den Gesellschaften die vorläufige Prüfung vom 4. Februar 2016 der WEKO betreffend das Zusammenschlussvorhaben B.________/ C.________ (nachfolgend: Beschlussbegründung) zu. Gemäss der Beschlussbegründung lägen die Voraussetzungen für eine weitergehende Beurteilung des Zusammenschlusses nicht vor. Das Sekretariat hielt sodann fest, dass für die vorläufige Prüfung des Zusammenschlusses durch die WEKO die Pauschalgebühr von Fr. 5'000.-- erhoben werde.