Citation: 1C_56/2023 E. 1.2

1.2. Unzulässig sind die Anträge der Beschwerdeführenden, soweit sie die unterinstanzlichen Entscheide betreffen. Diese bilden kein taugliches Anfechtungsobjekt vor Bundesgericht (vgl. Art. 86 Abs. 1 BGG), gelten inhaltlich aber als mitangefochten, da sie durch das Urteil des Obergerichts ersetzt wurden (Devolutiveffekt; vgl. BGE 136 II 177 E. 1.3 mit Hinweisen). Da die Beschwerde an das Bundesgericht ein reformatorisches Rechtsmittel ist (Art. 107 Abs. 2 BGG), darf sich die beschwerdeführende Partei zudem grundsätzlich nicht darauf beschränken, die Aufhebung des angefochtenen Entscheids zu beantragen, sondern muss einen Antrag in der Sache stellen (BGE 137 II 313 E. 1.3 mit Hinweisen). Aufgrund des Devolutiveffekts fiele mit Aufhebung des angefochtenen Urteils auch die Baubewilligung dahin. Somit zielen die rein kassatorischen Anträge der Beschwerdeführenden in der Sache auf die Bewilligungsverweigerung ab und sind insofern zulässig.