Citation: 8C_110/2022 E. 5.3

5.3. Weiter wartet die Beschwerdeführerin mit umfangreichen Vorbringen zum "aktuellen Status quo" auf und verweist dazu auf Arztberichte, die nach Erlass der Verfügung datieren. Dabei sollen Tatsachen, die jenen Sachverhalt seither verändert haben, im Normalfall Gegenstand einer neuen Verwaltungsverfügung sein (BGE 144 V 210 E. 4.3.1; 130 V 138 E. 2.1). Dazu dient im Bereich der Invalidenversicherung die Möglichkeit der Revision, falls sich der Gesundheitszustand der versicherten Person wesentlich, das heisst nicht nur marginal, sondern in anspruchserheblicher Art und Weise verschlechtert hat (vgl. BGE 144 I 103 E. 2.1; 141 V 9 E. 2.3). Hinzu kommt, dass vor Bundesgericht grundsätzlich ein Novenverbot herrscht. Neue Tatsachen und Beweismittel dürfen nur so weit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG; BGE 134 V 194), was in der Beschwerde näher darzulegen ist (BGE 133 III 393 E. 3). Der vorinstanzliche Verfahrensausgang allein bildet - wie vorliegend - noch keinen hinreichenden Anlass im Sinn von Art. 99 Abs. 1 BGG für die Zulässigkeit von Noven (BGE 143 V 19 E. 1.2). Vor diesem Hintergrund ist weder eine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes noch der Beweiswürdigungsregeln dargetan oder ersichtlich. Demnach sind die für das Bundesgericht grundsätzlich verbindlichen (vgl. E. 1.2 hiervor) vorinstanzlichen Feststellungen zur medizinische Seite der Invaliditätsbemessung, namentlich in Bezug auf die Einschätzungen der beiden RAD-Ärztinnen, welche auf die Leistungsbeurteilung der beiden polydisziplinären ZMB-Gutachten und der schlafmedizinischen Expertise der Klinik B.________ abstellen (vgl. E. 4.1 hiervor), nicht näher zu überprüfen (vgl. BGE 147 V 124 E. 1.2).