Citation: 9C_511/2016 E. 3.2

3.2. Nichts zu ihren Gunsten abzuleiten vermag die Versicherte im Übrigen aus der tatsachenwidrigen Behauptung, im Zeitraum zwischen der neuropsychologischen Erstuntersuchung vom 7. Februar 2014 und der Verlaufsuntersuchung vom 29. August 2014 sei keine Verbesserung ihrer kognitiven Leistung eingetreten. Sie verkennt, dass Dr. phil. E.________ im entsprechenden Verlaufsbericht explizit zahlreiche solche Verbesserungen beschrieb (so unter vielen anderen die Informationsverarbeitungsgeschwindigkeit, die Ergebnisse der durchgeführten Arbeitsgedächtnistests, des Allgemeinwissenstests und des visuellen Aufmerksamkeitstests). Hinzu kommt, dass - worauf der RAD mit Stellungnahme vom 14. Januar 2015 zu Recht hingewiesen hat - für die im vorliegenden Fall relevanten adaptierten Tätigkeiten (Hilfsarbeiten, bei welchen die Einäugigkeit kein Handicap darstellt, und welche die Gesundheit des rechten Auges nicht gefährden) gerade keine besondere kognitive Leistungsfähigkeit erforderlich ist, die mit dem Funktionsniveau in den neuropsychologischen Testungen der Dr. phil. E.________ zu vergleichen wäre. Die (verbesserten) Testresultate sprechen deshalb im vorliegenden Fall ohnehin nicht gegen eine Arbeitsfähigkeit in einer adaptierten Tätigkeit.