Citation: 4C.231/2002 11.09.2002 E. 1

Die vorliegende Berufung bezieht sich nach Art. 48 Abs. 3 OG ausser gegen den Appellationsgerichtsentscheid vom 20. März 2002 grundsätzlich auch gegen den Zwischenentscheid vom 7. Juni 2000, mit dem das Appellationsgericht formell feststellte, dass die fristlose Entlassung des Klägers ungerechtfertigt erfolgte; dieser Zwischenentscheid war weder nach Art. 49 OG anfechtbar noch ist er im Anschluss an seine Eröffnung nach Art. 50 OG weitergezogen und beurteilt worden. Indessen hat weder der Kläger mit Berufung noch die Beklagte mit Anschlussberufung eine Abänderung des Zwischenentscheids verlangt, weshalb dieser nunmehr als rechtskräftig zu betrachten ist. Die Beklagte ist daher nicht zu hören, soweit sie in der Berufungsantwort den Standpunkt vertritt, die fristlose Entlassung des Klägers sei gerechtfertigt erfolgt, weshalb Art. 337b und nicht Art. 337c OR anwendbar sei. Sie hätte sich insoweit nicht darauf beschränken dürfen, die Begründung des Zwischenentscheids in Frage zu stellen, sondern hätte mit Anschlussberufung ein Begehren auf Feststellung der Rechtmässigkeit der fristlosen Entlassung stellen müssen (Art. 59 OG; vgl. Poudret, Commentaire de la loi fédérale d'organisation judiciaire, Bd. II, N. 2.1 und 2.3 zu Art. 59 OG; Messmer/Imboden, Die eidgenössischen Rechtsmittel in Zivilsachen, Zürich 1992, S. 157 f.).