Citation: 2C_699/2019 E. 5.3.2

5.3.2. Nach Ansicht der Vorinstanz komme im Fall des Beschwerdeführers erschwerend hinzu, dass nicht rechtsgenüglich nachgewiesen sei, dass es dem Beschwerdeführer aufgrund seiner psychischen Beeinträchtigung nicht möglich bzw. zumutbar gewesen sei, überhaupt jemanden mit der Leerung des Briefkastens zu beauftragen. Einerseits seien die gesundheitlichen Probleme durch kein Arztzeugnis belegt. Andererseits könne den vorgelegten Beweismitteln entnommen werden, dass es dem Beschwerdeführer trotz behaupteter schwerer psychischer Beeinträchtigung möglich war, seine Ex-Ehefrau zu informieren, dass er für eine gewisse Zeit bei Freunden wohnen werde (E. 5.3 des angefochtenen Entscheids). Im Weiteren sei auch nicht erstellt, dass die behauptete psychische Beeinträchtigung zu einer zwischenzeitlichen Arbeitsabwesenheit geführt habe (vorne E. 4.3).