Citation: 2A.345/2000 17.08.2000 E. 2

2.- a) Der Beschwerdeführer legt insbesondere dar, dass er in seinem Heimatland gefährdet sei und sich in der Schweiz integriert habe. Er ersucht das Bundesgericht darum, seinen Fall neu zu prüfen; angesprochen ist dabei offenbar das Asylverfahren bzw. der dort ergangene Wegweisungsentscheid. Das Bundesgericht ist hiefür nicht zuständig; vielmehr kann Gegenstand der Beschwerde einzig die Frage sein, ob die Anordnung von Ausschaffungshaft bundesrechtskonform ist; dabei kann regelmässig, so auch vorliegend, nicht geprüft werden, ob die der Haftanordnung zugrunde liegende Wegweisung ihrerseits rechtmässig ist (BGE 121 II 59). Diesbezüglich hätte der Beschwerdeführer mit einem Wiedererwägungsgesuch an das Bundesamt für Flüchtlinge zu gelangen; da darin keine konkreten Wiedererwägungsgründe vorgebracht werden, erübrigt es sich, eine Kopie der Eingabe vom 1./4. August 2000 von Amtes wegen an das Bundesamt für Flüchtlinge weiterzuleiten. Der Beschwerdeführer ersucht aber das Bundesgericht zudem darum, ihm zu helfen "à retrouver la liberté". Insofern liegt ein den Gegenstand des angefochtenen Entscheids betreffender Antrag vor, und insofern ist auf die Beschwerde einzutreten. b) Der Beschwerdeführer ist - rechtskräftig - aus der Schweiz weggewiesen worden. Zur Sicherstellung des Wegweisungsvollzugs durfte er in Ausschaffungshaft genommen werden, wenn die in Art. 13b des Bundesgesetzes über Aufenthalt und Niederlassung (ANAG; SR 142. 20) genannten Voraussetzungen erfüllt sind. Dies ist der Fall: Die kantonalen Behörden stützen die Haft auf den Haftgrund von Art. 13b Abs. 1 lit. c ANAG (Anzeichen, dass der Ausländer sich der Ausschaffung entziehen will). Der Beschwerdeführer hat sich im Hinblick auf den Wegweisungsvollzug passiv verhalten, was für sich allein nicht genügt. Da er aber - auch nach rechtskräftigem Wegweisungsentscheid der für Asylfragen und damit für die Beurteilung von Verfolgungsgefahren zuständigen Behörde - unter Hinweis auf eine angebliche Gefährdung in seiner Heimat vor den kantonalen Behörden (wie übrigens auch in der vorliegenden Beschwerde) klar zu erkennen gibt, dass er eine Heimkehr ablehnt, ist der angerufene Haftgrund erfüllt (vgl. BGE 125 II 369 E. 3b/aa S. 375). Der Beschwerdeführer zeigt nicht auf und es lässt sich auch nicht den Akten entnehmen, dass die Haftanordnung in seinem Fall in anderer Hinsicht unrechtmässig oder unangemessen (vgl. Art. 13c Abs. 2 ANAG) sei. Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde erweist sich damit als offensichtlich unbegründet, und sie ist, soweit darauf einzutreten ist, im vereinfachten Verfahren (Art. 36a OG) abzuweisen. c) Von der Erhebung einer Gerichtsgebühr wird unter den gegebenen Verhältnissen abgesehen.