Citation: 12T_2/2018 E. 1

Am 12. Dezember 2017 ordnete das Bundesgericht im Verfahren 12T_2/2017 in teilweiser Gutheissung einer Aufsichtsanzeige der Eidgenössischen Schätzungskommission Kreis 10 (ESchK 10) an, dass das Bundesverwaltungsgericht bis zum Inkrafttreten des revidierten Enteignungsgesetzes der ESchK 10 jene Kosten vorschiesst, die nicht rechtzeitig durch Kostenvorschüsse bei den Enteignern gedeckt werden können, und es für den Bund jene Kosten der ESchK 10 definitiv trägt, die in den Enteignungsverfahren nicht eingebracht werden können. Mit Aufsichtsanzeige vom 7. März 2018 beanstandet A.________, ehemaliger Präsident der ESchK 10, dass ihm das Bundesverwaltungsgericht seine Ausstände für Honorare und Auslagen von rund 100'000 Franken immer noch nicht beglichen hat. Er ersucht das Bundesgericht zu veranlassen, dass ihm die ausstehenden Beträge umgehend ausbezahlt werden. Das Bundesgericht möge prüfen, ob dem Bundesverwaltungsgericht weitere Weisungen zur Sicherstellung einer ordnungsgemässen Funktionsweise der ESchK zu erteilen seien. Weiter soll das Bundesgericht prüfen, ob drei Richter des Bundesverwaltungsgerichts wegen Befangenheit in sämtlichen Verfahren betreffend Honorierung der ESchK 10 in den Ausstand treten müssen und ob gegen zwei dieser drei Mitglieder personalrechtliche Massnahmen zu ergreifen seien. Ferner ersucht der Anzeiger das Bundesgericht zu veranlassen, dass ihm im Verfahren 12T_2/2017 die Stellungnahmen des Bundesverwaltungsgerichts sowie allfällige weitere zugehörige Unterlagen zugestellt werden. Das Bundesverwaltungsgericht beantragt mit Stellungnahme vom 16. April 2016, die Begehren des Anzeigers umfassend abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei.