Citation: C 117/06 25.10.2007 E. A

Der am 8. Dezember 1940 geborene S.________ war vom 1. Mai 1975 bis 30. April 2003 als Käser für die Käsereigenossenschaft X.________ tätig gewesen. Nachdem er sich zur Arbeitsvermittlung angemeldet hatte, eröffnete die Arbeitslosenkasse des Kantons Thurgau eine Rahmenfrist für den Leistungsbezug ab 2. Mai 2003 und richtete, basierend auf einem versicherten Verdienst von Fr. 7'195.-, Arbeitslosenentschädigung aus. In der Folge erzielte S.________ ab 21. Juli 2003 als Sicherheitsmitarbeiter für die Firma P.________ SA regelmässig einen Zwischenverdienst. Auf Aufforderung der Verwaltung stellte er für die Zeit ab 2. Mai 2005 einen neuen Antrag auf Arbeitslosenentschädigung, gab aber gleichzeitig an, er sei mit diesem Vorgehen nicht einverstanden, weil er davon ausgehe, dass die bisherige Rahmenfrist für den Leistungsbezug ununterbrochen bis zum 31. Dezember 2005 laufen sollte. Mit Verfügung vom 5. Juli 2005 eröffnete die Arbeitslosenkasse - unter Hinweis darauf, dass die im Rahmen der am 1. Juli 2003 in Kraft getretenen AVIG-Revision auf 31. Dezember 2005 verlängerte Rahmenfrist für den Leistungsbezug mit Blick auf den Umstand, dass der Versicherte die für die Eröffnung einer neuen Leistungsrahmenfrist erforderliche Beitragszeit durch Zwischenverdienste erarbeitet habe, "per 02.05.05 verkürzt" werde - auf den 2. Mai 2005 eine neue Rahmenfrist für den Leistungsbezug und legte den versicherten Verdienst auf Fr. 4'102.- fest. Daran hielt die Kasse auf Einsprache hin fest (Einspracheentscheid vom 3. August 2005).