Citation: U 235/01 24.01.2002 E. 2

2.- Streitig ist der Invaliditätsgrad und dabei - als dessen Teilelement - zunächst das Ausmass der Arbeitsfähigkeit des Versicherten. a) Die Vorinstanz geht implizit von einer vollständigen Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit aus, während der Beschwerdeführer rügt, dass das kantonale Gericht in der Frage der zumutbaren Arbeitsfähigkeit weder die Spannungsschmerzen in der rechten Hand noch das häufige Anschwellen dieser Hand berücksichtigt habe. b) Die im Auftrag der IV-Stelle mit der Abklärung der Eingliederungs- und Arbeitsfähigkeit befassten Fachleute des WWB stellten beim Versicherten eine Schwellung der rechten Hand fest (vorerst am Abend, dann bereits am Mittag), obschon er alle Arbeiten mit der linken Hand ausführte und die rechte Hand nur als Hilfshand einsetzte. Auch gegenüber dem psychiatrischen Gutachter Dr. med. K.________ klagte der Beschwerdeführer über "ein seltsames Gefühl wegen der Schwellung" in der rechten Hand, das aber "nicht eigentlich ein Schmerz" sei. Bereits anlässlich der Eintrittsuntersuchung für den ersten Aufenthalt in der Klinik B.________ von Dezember 1997 bis Februar 1998 gab der Versicherte an, es sei schon vorgekommen, dass die rechte Hand bei starken Schmerzen aufgeschwollen sei und sich bläulich verfärbt habe. Das Anschwellen der rechten Hand ist somit ein Teil des vom Beschwerdeführer schon im Verwaltungsverfahren geklagten ausgedehnten Beschwerde- und Schmerzbildes. Für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit ist jedoch entscheidend, dass weder die Ärzte der Klinik B.________ noch diejenigen der S.________ Klinik objektive Befunde angeben konnten, welche die vielfältigen, nicht die rechte Schulter betreffenden Schmerzen hätten erklären können. Es handelt sich dabei um Beschwerden, die im Zusammenhang mit der vom psychiatrischen Gutachter diagnostizierten maladaptiven Bewältigung der erlittenen Schulterverletzung stehen und deshalb auf unfallfremden Ursachen beruhen. Diese nicht die rechte Schulter betreffenden Beschwerden sind somit für die unfallversicherungsrechtlich relevante Arbeitsfähigkeit ohne Belang. Damit ist das kantonale Gericht zu Recht davon ausgegangen, dass dem Versicherten eine leichte, leidensangepassten Tätigkeit vollständig zumutbar ist.