Citation: 9C_631/2020 E. 3.2

3.2. Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, hält nicht stand. Bereits im Vorbescheid drohte die IV-Stelle dem Versicherten unter Hinweis auf die Aktenlage das Nichteintreten auf die Neuanmeldung an. Weshalb sie ihn in den Schreiben vom 12. September und 22. Oktober 2019 erneut auf die Möglichkeit des Nichteintretens hätte hinweisen müssen, leuchtet nicht ein; solches ergibt sich auch nicht aus der vom Beschwerdeführer angerufenen Rechtsprechung von BGE 130 V 64 E. 5.2.5 S. 69. Sodann ist für die Eintretensfrage nicht von Belang, ob ein erst nach Verfügungserlass erstellter Bericht Rückschlüsse auf den davor liegenden Zeitraum zulässt. Es obliegt der versicherten Person, mit der Neuanmeldung resp. bis zur Beendigung des Neuanmeldeverfahrens durch die Verwaltung (hier: Erlass der Nichteintretensverfügung) die massgebliche Tatsachenänderung glaubhaft zu machen; auch spielt der Untersuchungsgrundsatz insoweit nicht (BGE 130 V 64 E. 5.2.5 S. 68 f.). Schliesslich legte das kantonale Gericht nachvollziehbar dar, weshalb es davon ausging, dass die in den Berichten der medizinischen Zentren B.________ und C.________ vom 30. Oktober und 26. November 2018 genannten Beschwerden bereits bei Erstellung des SMAB-Gutachtens vorhanden gewesen und berücksichtigt worden seien. Den entsprechenden Feststellungen setzt der Beschwerdeführer lediglich seine abweichende Beweiswürdigung entgegen; darauf ist nicht weiter einzugehen (vgl. vorangehende E. 1). Von "bundesrechtswidriger Anwendung" des Beweismasses des Glaubhaftmachens kann demnach nicht gesprochen werden.