Citation: 2C_320/2015 E. 3.2

3.2. Diese Rügen vermögen nicht durchzudringen. Zwar umfasst der Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) u.a. auch das Recht des Betroffenen, mit erheblichen Beweisanträgen gehört zu werden. Jedoch ist dieser Anspruch nicht verletzt, wenn ein Gericht deshalb auf die Abnahme beantragter Beweismittel verzichtet, weil es aufgrund der bereits abgenommenen Beweise seine Überzeugung gebildet hat und ohne Willkür in vorweggenommener (antizipierter) Beweiswürdigung annehmen kann, dass seine Überzeugung durch weitere Beweiserhebungen nicht geändert würde (BGE 134 I 140 E. 5.3 S. 148 mit Hinweisen). Diese Voraussetzungen waren vorliegend erfüllt: Da die Akten eine umfassende Beurteilung der Situation des Beschwerdeführers zulassen, hat die Vorinstanz kein Bundesrecht verletzt, wenn sie auf weitere Beweisabnahmen verzichtet hat. Im Übrigen hat das Verwaltungsgericht - entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers - dessen Bemühungen, seine Drogensucht in den Griff zu bekommen, durchaus berücksichtigt (E. 4.2.2 des angefochtenen Entscheids). Der Beschwerdeführer hatte zudem genügend Gelegenheit, sich zu äussern und allenfalls weitere Belege über seine Fortschritte einzureichen. Dass er dies im vorinstanzlichen Verfahren unterlassen hat, kann nicht dem Verwaltungsgericht angelastet werden. Soweit der Beschwerdeführer der Vorinstanz eine willkürliche Feststellung des Sachverhalts vorwirft, genügen seine Ausführungen den gesetzlichen Begründungsanforderungen nicht (vgl. E. 2.2 hiervor). So bezeichnet er die vorinstanzlichen Feststellungen als einseitig und kritisiert, das Verwaltungsgericht habe willkürlich angenommen, er habe seine Drogensucht nicht überwunden. Er setzt sich aber nicht mit den diesbezüglichen Ausführungen des Verwaltungsgerichts im einzelnen auseinander und legt nicht dar, inwiefern die Ausführungen der Vorinstanz in tatsächlicher Hinsicht offensichtlich unrichtig wären bzw. im Ergebnis als unhaltbar zu gelten hätten. Er verkennt somit, dass es nicht genügt, die Willkür pauschal nur zu behaupten. Diese muss argumentativ dargetan und substanziiert belegt werden (vgl. Art. 106 Abs. 2 BGG; "qualifizierte Rüge- und Substanziierungspflicht": BGE 133 II 249 E. 1.4.2 S. 254; BGE 133 IV 286 E. 1.4 u. 6.2; Urteil 2C_804/2013 vom 3. April 2013 E. 1.2). In tatsächlicher Hinsicht ist somit auf die Feststellungen der Vorinstanz abzustellen.