Citation: 2C_620/2020 E. 4.4

4.4. Entsprechend dem hiervor genannten Grundsatz (E. 4.1) durfte die Vorinstanz erwarten, dass die Beschwerdeführer die erwähnten steuermindernden Tatsachen von sich aus geltend machen und substanziieren. Es sind nämlich keine Umstände ersichtlich, aufgrund welcher das Kantonsgericht ausnahmsweise verpflichtet gewesen wäre, die Beschwerdeführer zur Substanziierung der fraglichen steuermindernden Tatsachen aufzufordern. Die kantonale Steuerverwaltung hatte bereits vor dem Steuer- und Enteignungsgericht von einer "grundsätzlich fehlenden Geschäftstätigkeit" des Beschwerdeführers im Steuerjahr 2012 gesprochen, und das Steuer- und Enteignungsgericht war zum Schluss gekommen, dass der Beschwerdeführer vorliegend "überhaupt keine Geschäftstätigkeit nachgewiesen habe" (vgl. S. 2 der Vernehmlassung der kantonalen Steuerverwaltung vom 3. April 2017 2017 und E. 4d des Entscheids des Steuer- und Enteignungsgerichts betreffend die direkte Bundessteuer vom 19. Mai 2017; zur Möglichkeit der Heranziehung dieser Tatsachen vgl. Art. 105 Abs. 2 BGG). Unter den gegebenen Umständen hätte den Beschwerdeführern bereits bei Erhebung der Beschwerden an die Vorinstanz im ersten Rechtsgang klar sein müssen, dass allfällige steuermindernde Tatsachen, die auf eine selbständige Erwerbstätigkeit des Beschwerdeführers in der Steuerperiode 2012 schliessen lassen, entscheidwesentlich sind. Damit hätten sie diese Tatsachen von sich aus umfassend geltend machen und - namentlich unter Nennung allfälliger Beweismittel - substanziieren müssen. Eine Verletzung der Untersuchungspflicht des Kantonsgerichts lässt sich vor diesem Hintergrund nicht ausmachen.