Citation: C 127/06 14.09.2006 E. 1

1.1 Gemäss der Rechtsprechung zu Art. 108 Abs. 2 OG ist es im letztinstanzlichen Verfahren grundsätzlich unzulässig, nach Ablauf der Beschwerdefrist neue Beweismittel beizubringen, wenn, wie hier, kein zweiter Schriftenwechsel (Art. 110 Abs. 4 OG) angeordnet wurde. Zu berücksichtigen sind in der Regel nur Eingaben, welche dem Gericht innert der gesetzlichen Frist (Art. 106 Abs. 1 OG) vorliegen (BGE 127 V 357 Erw. 4a). Anders verhält es sich lediglich dann, wenn zu einem späteren Zeitpunkt unaufgefordert eingereichte Schriftstücke neue erhebliche Tatsachen oder schlüssige Beweismittel enthalten, welche eine Revision im Sinne von Art. 137 lit. b OG zu rechtfertigen vermöchten (BGE 127 V 357 Erw. 4b). Die Eingabe des Beschwerdeführers vom 11. August 2006, in welcher er die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ergänzende Ausführungen macht, ist nicht zu berücksichtigen, da sie nach Ablauf der Beschwerdefrist gemacht wurde und keine neuen erheblichen Tatsachen oder schlüssigen Beweismittel enthält. 1.2 Das Verfahren der Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist grundsätzlich schriftlich (Art. 110 OG). Der Präsident kann zwar eine mündliche Parteiverhandlung anordnen (Art. 112 OG). Dies geschieht indessen nur ausnahmsweise, wenn der zu beurteilende Fall tatsächliche oder rechtliche Fragen aufwirft, die nicht allein auf Grund der Akten entschieden werden können (Urteil A. vom 22. Januar 2003, 4A.5/2002; RKUV 2003 Nr. KV 250 S. 222 Erw. 4.2.3 mit Hinweisen). Da der zu beurteilende Fall keine tatsächlichen oder rechtlichen Fragen aufwirft, die nicht in angemessener Weise auf Grund der Akten entschieden werden können, ist darauf und auf die persönliche Befragung des Beschwerdeführers zu verzichten. 1.3 Ein Antrag auf öffentliche Verhandlung im Sinne von Art. 6 Ziff. 1 EMRK muss klar und unmissverständlich gestellt werden; das Begehren um eine persönliche Anhörung oder Befragung, ein Parteiverhör, eine Zeugeneinvernahme oder einen Augenschein stellt einen blossen Beweisantrag dar, dem nicht die Bedeutung eines Antrages auf konventionskonforme öffentliche Verhandlung zukommt (BGE 122 V 55 Erw. 3a). Zudem muss der Antrag frühzeitig gestellt werden (BGE 122 V 47). In diesem Sinne hat es das Eidgenössische Versicherungsgericht abgelehnt, einem ausserhalb des ordentlichen Schriftenwechsels erfolgten Antrag Folge zu leisten (nicht veröffentlichtes Urteil B. vom 4. September 1995 [U 190/93]; vgl. auch BGE 121 I 38 Erw. 5f und 41 Erw. 6a; ZBl 1995 S. 92 ff. Erw. 3d-f, je mit Hinweisen). Dies hat auch im vorliegenden Fall zu gelten.