Citation: U 417/04 22.04.2005 E. 2

2.1 Die Vorinstanz hat gestützt auf die medizinischen Unterlagen und insbesondere auf das Gutachten von PD Dr. med. E.________ vom 25. Februar 2003, welchem sie vollen Beweiswert im Sinne der Rechtsprechung zuerkannt hat, erwogen, dem Beschwerdeführer sei es zumutbar, in einer vorwiegend intellektuellen Tätigkeit in abwechslungsweise sitzender und stehender Position im Rahmen eines Vollpensums ganztags tätig zu sein. Die bisher ausgeübte Beschäftigung sei den Restbeschwerden in idealer Weise angepasst, wobei ergonomische Verbesserungen wie Höhenverschieblichkeit für Bildschirm und Tastatur sowie die Benützung eines Stehpultes zu prüfen seien. 2.2 Zur Begründung des Antrags auf ergänzende medizinische Abklärungen bringt der Beschwerdeführer im Wesentlichen vor, die Exploration durch PD Dr. med. E.________ sei zu wenig fundiert gewesen und habe daher zu unrichtigen Schlussfolgerung geführt. Abgesehen vom Umstand, dass die Untersuchung höchstens eine Stunde gedauert habe, würden die Ausführungen im Gutachten von dem abweichen, was er dem Facharzt bezüglich der Schmerzen und der damit verbundenen zeitlichen und funktionalen Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit gesagt habe. Zur Intensität der Schmerzen und zur Dosierung und Wirkung der eingenommenen Medikamente sei er gar nicht befragt worden. Auch habe sich der Experte nicht zur Zumutbarkeit der Medikamenteneinnahme sowie deren Risiken und Auswirkungen auf die intellektuelle Leistungsfähigkeit geäussert. Ebenso wenig seien die Ursachen (Läsion des Ischiasnerves) und objektiven Befunde (Reflexausfälle, Hypersensibilität) genau abgeklärt und beurteilt worden. Um Schmerzblockaden aufzuheben, die Häufigkeit und Intensität der Schmerzattacken zu mildern und die Arbeitsfähigkeit teilweise erhalten zu können, benötige er zudem nach wie vor regelmässig Physiotherapie. 2.3 Die Beschwerdegegnerin macht geltend, auf den Antrag auf Rückweisung der Sache zur weiteren medizinischen Begutachtung sei nicht einzutreten, da damit der Streitgegenstand ausgeweitet würde, nachdem der Versicherte die bei den Akten liegenden medizinischen Unterlagen bisher nie als ungenügend gerügt habe.