Citation: 1P.54/2001 10.10.2001 E. 3

3.-a) Das Obergericht des Kantons Thurgau erachtete, wie bereits das Bezirksgericht Bischofszell, den der Anklage zugrunde liegenden Sachverhalt als verwirklicht. Danach verliess der Beschwerdeführer im Laufe der späteren Nacht vom 4. auf den 5. Januar 1998, von seiner Ehefrau unbemerkt, das gemeinsame Schlafzimmer. Er begab sich zur nahe gelegenen Scheune bzw. zum Restaurant und zündete dort nacheinander drei Brandsätze, bei der Scheune einen unter den an die Nordfassade angelehnten Holzstickel und einen im Fruchtraum im 1. Obergeschoss, beim Restaurant einen im Damen-WC. Während er wieder nach Hause zurückging, entstand bei der nur im unteren Teil gemauerten Scheune sehr rasch ein zunehmend sich ausbreitendes Feuer, während der Brandsatz im Restaurant mangels ausreichender Sauerstoffzufuhr erstickte. Die Anklage ging davon aus, dass der Beschwerdeführer die Brandsätze (in Jutesack verpackte, mit Treibstoffbenzin gefüllte Kunststoffgebinde [Bergfichten-Schaumbad] samt Zeitungen) mit praktischer Sicherheit bereits früher erstellt, diese möglicherweise in dem von ihm benützten Fruchtraum im