Citation: 2C_105/2025 E. 3.1

3.1. Die Verfügung des Amts für Gesundheit vom 3. Mai 2022, mit welcher die Beschwerdeführerin zur Herausgabe von Patientenunterlagen verpflichtet wurde, erging im Rahmen eines aufsichtsrechtlichen Verfahrens betreffend die Frage, ob sie durch Ausstellung von Arztzeugnissen ihre Berufspflichten gemäss Art. 40 des Bundesgesetzes über die universitären Medizinalberufe vom 23. Juni 2006 (Medizinalberufegesetz, MedBG; SR 811.11) verletzt haben könnte. Sie schliesst das Verfahren nicht ab und stellt dementsprechend einen Zwischenentscheid dar. Rechtsmittelentscheide betreffend Zwischenentscheide stellen ihrerseits Zwischenentscheide dar (vgl. BGE 139 V 600 E. 2.1; 139 V 339 E. 3.2; Urteil 4A_309/2023 vom 15. Juni 2023 E. 2). Bei Zwischenentscheiden folgt der Rechtsweg demjenigen der Hauptsache (vgl. BGE 137 III 380 E. 1.1; Urteile 2C_477/2021 vom 24. Juni 2021 E. 1.2; 2C_1062/2020 vom 25. März 2021 E. 1.1). In der Sache geht es um ein aufsichtsrechtliches Verfahren gegen eine Ärztin. Dagegen steht die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten grundsätzlich zur Verfügung (Art. 82 lit. a, Art. 83 e contrario BGG; vgl. z.B. Urteil 2C_95/2021 vom 27. August 2021 E. 1).