Citation: 8C_175/2024 E. 6.1

6.1. Was die Beschwerdeführerin dagegen vorbringt, lässt die vorinstanzlichen Feststellungen zur Arbeitsunfähigkeit, zumindest soweit entscheidrelevant, nicht willkürlich erscheinen. Denn entscheidend ist letztlich nicht, ob die Arbeitsfähigkeit bereits seit dem ersten stationären Aufenthalt als fortlaufend um mindestens 40 % reduziert zu betrachten ist. Mit Blick auf die aktenmässig klar erstellte massive, schliesslich zur erneuten fürsorgerischen Unterbringung führenden Verschlechterung des psychischen Zustandes der Beschwerdeführerin erscheint zumindest die von der Vorinstanz getroffene Feststellung, spätestens ab September 2015 sei von einer dauerhaften Arbeitsunfähigkeit im Umfang von mindestens 40 % auszugehen, nicht willkürlich. Es trifft zwar zu, dass sich in den Akten für diese Zeit keine echtzeitlichen Einschätzungen zur krankheitsbedingten Arbeitsunfähigkeit finden. Dies lässt sich aber damit erklären, dass damals noch kein Anlass an der Feststellung einer Arbeitsunfähigkeit bestand, ging die Beschwerdeführerin doch weder einer Erwerbstätigkeit nach, noch hatte sie sich irgendwo zu einem Leistungsbezug angemeldet. Dennoch ergeben die Akten ein hinreichend klares Bild über ihre Lebensumstände und den Krankheitsverlauf, was wiederum Rückschlüsse auf die Funktionsfähigkeit ab 2015 im Haushalt und betreffend die Arbeitsfähigkeit erlaubt. So sprach denn auch die von der Beschwerdeführerin angerufene forensische Begutachterin von einem seit 2015 deutlich abgesunkenen psychosozialen Funktionsniveau. Darauf hat das kantonale Gericht denn auch ausdrücklich verwiesen. Insoweit erscheint die von der Vorinstanz letztlich nicht allein auf der Grundlage der Stellungnahme des RAD-Psychiaters Dr. med. E.________ vom 9. November 2022 beruhende Einschätzung der (die Funktionsfähigkeit im Haushalt mitumschliessenden) Arbeitsunfähigkeit für die Zeit ab spätestens September 2015 von mindestens 40 % als rechtskonform. Weiterer Abklärungen dazu bedurfte es nicht (antizipierte Beweiswürdigung: BGE 146 III 73 E. 5.2.2; 144 II 427 E. 3.1.3; 134 I 140 E. 5.3). Dementsprechend ist auch letztinstanzlich darauf zu verzichten.