Citation: 2C_1043/2021 E. A

A.a. A.A.________ (geb. 1967) ist türkischer Staatsangehöriger und reiste am 24. April 1979 erstmals zu seinem Vater in die Schweiz. Spätestens ab dem Jahr 1983 verfügte er über eine Niederlassungsbewilligung im Kanton Solothurn. Am 31. Dezember 1985 heiratete er seine Landsfrau B.A.________ (geb. 1967), die am 26. Oktober 1986 im Rahmen des Familiennachzugs zu ihm in die Schweiz reiste. Aus der Ehe gingen die gemeinsamen Kinder C.A.________ (geb. 1987) und D.A.________ (geb. 1989) hervor. A.b. Am 12. August 1989 wurde A.A.________ wegen Verdachts auf Handel mit Betäubungsmitteln festgenommen. Nachdem er aus der Untersuchungshaft floh, wurde er per 11. September 1989 in die Türkei abgemeldet. A.c. Am 3. September 2007 stellte B.A.________ ein Gesuch um Familiennachzug und A.A.________ erhielt am 19. Mai 2011 eine Aufenthaltsbewilligung. Das Migrationsamt des Kantons Solothurn ermahnte A.A.________ am 7. Mai 2014 aufgrund offener Betreibungen in der Höhe von Fr. 23'000.-- sowie Verlustscheinen im Umfang von Fr. 146'180.60. Es verlängerte seine Aufenthaltsbewilligung letztmals bis am 31. März 2017, unter der Bedingung, dass er keine neuen Schulden anhäufe, weiterhin im Rahmen seiner Möglichkeiten Schulden abbaue und eine Schuldenberatung kontaktiere. Zum damaligen Zeitpunkt waren B.A.________ und A.A.________ im Betreibungsregister mit Schulden in der Höhe von Fr. 227'313.35 verzeichnet. Das Ehepaar bezog zudem von Mai 2016 bis Oktober 2018 Sozialhilfe im Umfang von Fr. 86'879.10. Seit dem 1. Januar 2017 lebt A.A.________ von seiner Ehefrau getrennt. Im März 2021 betrug seine Verschuldung Fr. 254'777.75.