Citation: I 65/02 13.09.2002 E. 3

3.1 Der Beschwerdeführer stellt sich auf den Standpunkt, die Untersuchungsmaxime gebiete eine psychiatrische Begutachtung. Die konkrete Diagnose sei von einem Psychiater zu erheben, welcher sich zudem über die Auswirkung allfälliger psychischer Beschwerden auf die Arbeitsfähigkeit und die Möglichkeit des Beschwerdeführers, die Beschwerden allenfalls zu überwinden, äussere. 3.2 Die Vorinstanz hält in ihren Erwägungen u.a. fest, es sei nachvollziehbar, dass der Beschwerdeführer durch seine Situation psychisch belastet werde, umso mehr, als seine Frau ebenfalls unter den Folgen eines Unfalls leide. Nachdem die Depression nach Auffassung des Hausarztes zu einem nicht unerheblichen Teil auf das Gefühl der "Nutzlosigkeit" infolge Untätigkeit zurückgeführt werden könne, bedeute es jedoch einen Widerspruch, wenn der Beschwerdeführer für seine psychischen Beschwerden eine ganze IV-Rente beanspruchen und sich somit aus dem Arbeitsprozess zurückziehen wolle. Selbst wenn eine berufliche Wiedereingliederung angesichts seiner Kniebeschwerden, seines Alters und seiner Fähigkeiten nicht einfach sei, könne doch nicht ausgeschlossen werden, dass sich dadurch die psychische Verfassung des Beschwerdeführers erheblich verbessern könnte. Die IV-Stelle sei somit zu Recht davon ausgegangen, dass der Beschwerdeführer keine psychischen Beschwerden habe, die ihn in seiner Erwerbsfähigkeit einschränken, es bestünden im Gegenteil Anzeichen, dass eine Wiedereingliederung in den Arbeitsprozess die depressive Verstimmung aufhellen könnte. Aus diesem Grunde könne auch auf die beantragte psychiatrische Begutachtung verzichtet werden.