Citation: 6B_967/2016 E. 4

Die Einwendungen erweisen sich als unbegründet, soweit sie den Rügeanforderungen gemäss Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG genügen. Der Beschwerdeführer setzt sich mit den Erwägungen im angefochtenen Entscheid nicht auseinander und beschränkt sich im Wesentlichen darauf, seinen bereits im kantonalen Verfahren vertretenen Standpunkt zu wiederholen, die Geschwindigkeitsüberschreitung sei aufgrund fehlender Datenintegrität der Heckaufnahme nicht nachgewiesen. Unzutreffend ist, die Vorinstanz bejahe die Datenintegrität der Heckaufnahme und gestützt darauf die Geschwindigkeitsüberschreitung. Diese führt aus, dass laut Gutachter die Heckaufnahme nicht der Geschwindigkeitsmessung sondern lediglich einer Plausibilitätsbetrachtung bezüglich möglicher Reflexionsfehlmessungen dient. Eine solche habe der Sachverständige vorliegend aufgrund der weiteren Beweismittel ausschliessen können. Hierzu äussert sich der Beschwerdeführer nicht. Er zeigt auch nicht auf, inwieweit die Feststellungen der Vorinstanz aufgrund der von ihm zurecht nicht beanstandeten Frontaufnahme im Zusammenhang mit dem Messprotokoll und den Ausführungen des Gutachters willkürlich sein sollen. Die Vorinstanz verletzt kein Bundesrecht, indem sie dem Beschwerdeführer den bedingten Strafvollzug verwehrt. Dass die Vorinstanz seine Aussage, es könne schon sein, dass er auf der Autobahn möglicherweise mal 10 km/h zu schnell fahre, im Rahmen der Legalprognose ergänzend als Indiz für ein fehlendes Unrechtsbewusstsein berücksichtigt, rügt der Beschwerdeführer zurecht. Er setzt sich jedoch mit den weiteren wesentlichen Erwägungen der Vorinstanz zur Legalprognose, wonach die 2011 ebenfalls wegen einer massiven Geschwindigkeitsüberschreitung gegen den Beschwerdeführer bedingt ausgesprochene Geldstrafe und der achtmonatige Führerausweisentzug offensichtlich keine nachhaltige Wirkung gezeigt hätten, nicht auseinander. Die vom Beschwerdeführer angeführten stabilen Verhältnisse haben ihn auch in der Vergangenheit nicht von der Begehung einer groben Verkehrsregelverletzung abgehalten. Eine Ermessensverletzung durch die Vorinstanz bei der Legalprognose (zu den subjektiven Prognosekriterien vgl. BGE 134 IV 1 E. 4.2) ist weder ersichtlich noch substanziiert dargelegt.