Citation: 1C_21/2023 E. 4.5

4.5. Ein schwerer Eingriff in die Eigentumsgarantie liegt nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung namentlich vor, wenn die bisherige oder künftig mögliche, bestimmungsgemässe Nutzung eines Grundstücks durch Verbote oder Gebote verunmöglicht oder stark erschwert wird (vgl. BGE 145 I 156 E. 4.1 mit Hinweis). Solches ist hier zu verneinen. Ebensowenig liegt ein schwerer Eingriff in die Wirtschaftsfreiheit vor, zumal entgegen der Behauptung in der Beschwerdeschrift kein generelles Verbot von Monitoren in Vitrinen in Frage steht, sondern nur ein solches, das sich im Interesse des Ortsbildschutzes als erforderlich erweist (vgl. Urteile 1C_12/2007 vom 8. Januar 2008 E. 5.2 und 2P.247/2006 vom 21. März 2007 E. 3.1, in: ZBl 109/2008 S. 378). Die Prüfung der Anwendung der massgeblichen Bestimmung des kantonalen Rechts (§ 238 PGB) erfolgt damit nur auf Willkür hin.