Citation: 1C_227/2015 E. 4.4

4.4. Aus Art. 32 Abs. 2 BauG/Fläsch ergibt sich, dass der Beizug der kantonalen Denkmalpflege für die Erstellung von Gebäudeinventaren nicht zwingend ist ("kann [...] herbeigezogen werden"; vgl. E. 3.2 hiervor). Zudem wird in der Bestimmung ausdrücklich auf das Siedlungsinventar von November 2005 Bezug genommen, gemäss welchem die bestehenden Gebäude auf den Bauparzellen der Kategorie 2 angehören. Die Konkretisierungen im Merkblatt (vgl. E. 4.2 hiervor) widersprechen damit Art. 32 BauG/Fläsch nicht. Dieser regelt die Grundsätze für die Erstellung des Gebäudeinventars. Der Beschwerdeführer begründet nicht und es ist auch nicht einsichtig, weshalb es für die Erstellung eines Merkblatts als Arbeitshilfe zur Entwicklung einer einheitlichen Praxis einer ausdrücklichen gesetzlichen Grundlage bedurft hätte. Ebenso wenig musste das Merkblatt von der kantonalen Denkmalpflege genehmigt werden, was sich bereits daraus ergibt, dass deren Beizug bei der Erstellung von Gebäudeinventaren nicht obligatorisch ist. Bezogen auf den zu beurteilenden Fall hat die Vorinstanz dargelegt, weshalb sie die eingereichten, mit dem Merkblatt übereinstimmenden Unterlagen als aussagekräftig eingestuft hat. Auch insoweit zeigt der Beschwerdeführer nicht substanziiert auf, weshalb das erstellte Gebäudeinventar den Vorgaben von Art. 32 BauG/Fläsch nicht genügen sollte. Eine willkürliche Anwendung dieser kommunalen Bestimmung liegt nicht vor.