Citation: I 109/04 10.01.2005 E. 4

Das kantonale Gericht hat in eingehender Würdigung der medizinischen Unterlagen richtig erkannt, dass bei einer den Kniebeschwerden angepassten Tätigkeit, die abwechselnd sitzend und stehend verrichtet werden kann, wobei der Anteil der stehend und gehend zu erledigenden Aufgaben einen Viertel eines Vollzeitpensums nicht übersteigen sollte, und welche das Tragen von Lasten über 15 kg nicht erforderte, eine vollständige Arbeitsfähigkeit besteht. Wird das in einer solchen Beschäftigung erzielbare Erwerbseinkommen in Beziehung gesetzt zum Lohn, den der Versicherte im früher ausgeübten Beruf als Bau- und Montagearbeiter erhielt, ergibt sich ein unter 40% liegender Invaliditätsgrad, weshalb ein Anspruch auf Invalidenrente zu verneinen ist. Der Beschwerdeführer bringt nichts vor, was den kantonalen Entscheid in Frage zu stellen vermöchte. Im Verwaltungsverfahren wurde eine psychiatrische Begutachtung veranlasst, welche keine Befunde mit Auswirkungen auf die funktionelle Leistungsfähigkeit ergab (Expertise des Dr. med. K.________ vom 29. Mai 2002). Hinweise dafür, dass sich nach dieser fachärztlichen Untersuchung bis zu dem für die richterliche Beurteilung massgebenden Zeitpunkt bei Erlass des Einspracheentscheids (BGE 121 V 366 Erw. 1b) ein hinsichtlich der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit relevantes psychisches Leiden entwickelt hätte, liegen keine vor. Eine seither allenfalls eingetretene, mit Bezug auf den Rentenanspruch erhebliche Änderung des Invaliditätsgrades hätte der Beschwerdeführer im Rahmen einer Neuanmeldung nach Massgabe von Art. 87 Abs. 4 in Verbindung mit Abs. 3 IVV geltend zu machen. Das Begehren um Abklärung psychischer Beschwerden ist daher unbegründet. Fehl geht auch der Einwand, eine Verwertung der Arbeitsfähigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage sei wegen des Alters und der Herkunft des Versicherten nicht mehr zumutbar. Die Herkunft aus einem bestimmten Kulturkreis stellt insofern ein rechtlich unbeachtliches Kriterium dar, als sich daraus kein Anspruch auf Invalidenrente ableiten lässt; derartige soziokulturelle Umstände zählen nicht zu den versicherten Gesundheitsschäden (BGE 127 V 299 Erw. 5a). Sodann verbleibt dem im Zeitpunkt des massgeblichen Einspracheentscheids 48 Jahre alt gewesenen Beschwerdeführer eine beträchtliche Aktivitätsdauer, weshalb von einer altersbedingten Einschränkung der Erwerbsfähigkeit nicht die Rede sein kann.