Citation: 8C_373/2008 28.08.2008 E. 6

6.1 Gestützt auf die Ergebnisse des Abklärungsberichts Haushalt vom 18. Juli 2005 hat das kantonale Gericht die beschwerdebedingte Behinderung in der Verrichtung der häuslichen Tätigkeiten auf 21 % festgesetzt. 6.1.1 Die auf einen den entsprechenden Anforderungen genügenden Abklärungsbericht an Ort und Stelle (Art. 69 Abs. 2 IVV; BGE 130 V 61 E. 6.2 S. 62 f.) gestützten Feststellungen einer gerichtlichen Vorinstanz bezüglich der Einschränkung im Haushalt sind - analog zur Feststellung der Arbeitsunfähigkeit im erwerblichen Bereich (BGE 132 V 393 E. 3.2 S. 397 ff.) - tatsächlicher Natur, welche vom Bundesgericht nur in den genannten Schranken (E. 1.2.1 und 1.2.2 hievor) überprüft werden (Urteil I 693/06 vom 20. Dezember 2006, E. 6.3). 6.1.2 Im Falle einer Beeinträchtigung der psychischen Gesundheit stellt der Abklärungsbericht gemäss Art. 69 Abs. 2 IVV ein grundsätzlich geeignetes Beweismittel für die Bemessung der Einschränkung der betroffenen Personen dar. Stimmen jedoch die Ergebnisse der Abklärung an Ort und Stelle nicht mit den ärztlichen Feststellungen der Behinderungen im gewohnten Tätigkeitsbereich überein, so haben Letztere in der Regel mehr Gewicht als die vor Ort durchgeführte Abklärung (BGE 133 V 450 E. 11.1.1 S. 468 mit Hinweisen; Urteil I 303/06 vom 17. August 2006, E. 7). 6.2 Die IV-Abklärungsperson hatte gemäss Bericht vom 18. Juli 2005 gestützt auf eine vor Ort im Zweipersonenhaushalt der - unbestrittenermassen an erheblichen psychischen Problemen leidenden - Versicherten durchgeführte Erhebung eine Einbusse der Leistungsfähigkeit von 21 % eruiert. Daran wurde auf Anfrage hin mit Stellungnahme vom 26. September 2007 festgehalten. Dieser Wert weicht nicht unerheblich von der ärztlicherseits für die angestammte berufliche Beschäftigung (Kinderbetreuerin, Haushaltshilfe) bescheinigten Einschränkung des Leistungsvermögens (bis März 2006: 60 %; ab April 2006: 50 %) ab. Nach den dargelegten Rechtsprechungsgrundsätzen müsste daher allenfalls eine Berichtigung im Sinne der ärztlichen Feststellungen in Erwägung gezogen werden, zumal sich die beiden Tätigkeitsfelder von ihren typischerweise anfallenden Verrichtungen her grösstenteils decken, weshalb eine Differenz in der gesundheitsbedingten Beeinträchtigung von 39 % (bis März 2006) bzw. 29 % (ab April 2006) aus rein medizinischer Optik nicht gerechtfertigt erscheint. Zu berücksichtigen gilt es in diesem Zusammenhang jedoch, dass sich die Beschwerdeführerin zum einen die durch ihren Ehemann zu gewährleistende Unterstützung (vgl. die in BGE 130 V 396 nicht veröffentlichte E. 8 [mit weiteren Hinweisen] des Urteils I 457/02 vom 18. Mai 2004, publ. in: SVR 2005 IV Nr. 6 S. 21; Urteile I 725/04 vom 20. Januar 2006, E. 3.2, und I 568/04 vom 16. Februar 2005, E. 4.2.2 mit Hinweisen) sowie zum anderen den Umstand anrechnen zu lassen hat, dass in diesem Aufgabenbereich ein grösserer Spielraum hinsichtlich der Einteilung der Arbeit sowie der Art und Weise, wie sie ausgeführt wird (SVR 2006 IV Nr. 42 S. 151, E. 6.2, I 156/04), besteht. Die von der IV-Abklärungsperson bezogen auf den konkreten Haushalt ermittelte Behinderung erweist sich vor diesem Hintergrund als plausibel, weshalb die darauf beruhende vorinstanzliche Einschätzung jedenfalls nicht als rechtsfehlerhafte Tatsachenfeststellung qualifiziert werden kann.