Citation: I 703/99 13.10.2000 E. A

A.- Die 1939 geborene, als Hausfrau tätige M.________ leidet seit einem Unfall im Dezember 1995, bei dem sie ein Schleudertrauma der Halswirbelsäule erlitten hatte, an einem chronischen zervikozephalen und zervikospondylogenen Syndrom links mit mittelgradiger neurovegetativer Symptomatik bei segmentalen Dysfunktionen der Kopfgelenke, Triggerpunkten im M. trapezius beidseits, sowie Hypermobilität C4/C5 bei kleiner medianer Diskushernie. Am 12. Juni 1997 meldete sie sich bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle des Kantons Thurgau holte u.a. eine Stellungnahme des Hausarztes Dr. B.________ vom 21. Juli 1997 ein. Zudem liess sie die Einsatzfähigkeit der Versicherten im Haushalt durch ihre Abklärungsperson an Ort und Stelle am 18. September 1997 prüfen (Bericht vom 23. September 1997). Im Anschluss an den auf diesen Unterlagen basierenden Vorbescheid vom 4. Dezember 1997 machte M.________ eine Verschlechterung ihres Gesundheitszustandes geltend. Auch habe sich die Situation seit der letzten Abklärung insoweit geändert, als ihr Ehegatte seit dem 22. September 1997 wegen eines Unfalls vollständig arbeitsunfähig sei. Es folgte nochmals eine Abklärung vor Ort (Bericht vom 15. Mai 1998). Dr. B.________ gab sodann am 12. Juni 1998 eine Stellungnahme zum aktuellen Gesundheitszustand der Versicherten ab, worauf die IV-Stelle an ihrem Vorbescheid festhielt, indem sie M.________ mit Verfügung vom 11. September 1998 per 1. März 1997 eine Viertelsrente zusprach. Weil dem Ehegatten wegen seiner Unfallfolgen mit Wirkung ab 1. September 1998 eine Invalidenrente zugesprochen worden war, musste die IV-Stelle die M.________ ab diesem Datum zustehende Rente neu berechnen. Das Ergebnis wurde der Versicherten mit Verfügungen vom 22. April und 5. Mai 1999 eröffnet.