Citation: 7B_231/2025 E. 3.3

3.3. Die Vorinstanz geht zu Recht davon aus, dass aufgrund der bisherigen Untersuchung und erhobenen Beweise ein dringender Tatverdacht auf qualifizierte Veruntreuung bzw. auf ungetreue Geschäftsbesorgung besteht. Der Beschwerdeführer bestreitet nicht, dass er die ihm mutmasslich anvertrauten Bankguthaben der genannten Nachlässe sowie der B.________ GmbH im Wert von über einer Million Franken im Verlauf der vergangenen zwei Jahren fast vollständig auf sein eigenes Konto bei der Bank H.________ bzw. auf das Konto seiner Agentur überwiesen hat. Aus den Aussagen des Beschwerdeführers schliesst die Vorinstanz nachvollziehbar, dass er dieses Geld zur Bezahlung von Löhnen und zur Rückzahlung von Darlehen, mithin zur Tilgung eigener Schulden verwendet hat. Unbehelflich ist der Einwand, der Beschwerdeführer habe aufgrund mündlicher Instruktionen seiner Klienten gehandelt, weshalb die vertragliche Grundlage für die jeweiligen Transaktionen nicht dokumentiert sei. Es ist nämlich weder ersichtlich noch dargetan, weshalb ihn die mutmasslich geschädigten Personen bzw. Erben dazu angewiesen haben sollten oder er dazu berechtigt gewesen sein soll, die ihm anvertrauten Vermögenswerte auf seine eigenen Konten zu überweisen und zur Begleichung seiner eigenen Verpflichtungen zu verwenden. Der Beschwerdeführer wendet auf Ebene der Prüfung des dringenden Tatverdachts auch vergebens ein, dass er nicht mit Absicht unrechtmässiger Bereicherung gehandelt haben könne, da er willens und fähig gewesen sei, für die Verbindlichkeiten seines als Einzelunternehmen betriebenen Treuhandbüros zu haften. Zwar reicht er im bundesgerichtlichen Verfahren einen Grundbuchauszug ein und weist darauf hin, dass er Eigentümer eines freistehenden Einfamilienhauses im Raum Zürich sei, das gemäss einer Immobilienbewertung vom August 2024 einen Wert von fast Fr. 3 Mio. habe und sich innert kürzester Zeit verkaufen lasse. Ob dieses (unechte) Novum vom Bundesgericht überhaupt zu beachten ist (vgl. Art. 99 Abs. 1 BGG), kann indes offenbleiben. Denn selbst wenn der Beschwerdeführer Eigentümer eines Einfamilienhauses mit diesem Wert wäre, wäre er nicht in der Lage gewesen, die ihm anvertrauten Vermögenswerte jederzeit und sofort zu ersetzen, müsste das Haus doch in jedem Fall noch verkauft werden. Auch ist nicht davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer jederzeit bereit gewesen wäre, das von ihm bewohnte Einfamilienhaus zu verkaufen, nachdem er die ihm anvertrauten Vermögenswerte in mehreren Tranchen zur Begleichung eigener Schulden verwendet hatte. Dabei ist daran zu erinnern, dass im Haftprüfungsverfahren der Nachweis von konkreten Verdachtsmomenten genügt, wonach das untersuchte Verhalten mit erheblicher Wahrscheinlichkeit die Tatbestandsmerkmale der Veruntreuung erfüllt. Das Haftgericht hat kein eigentliches Beweisverfahren durchzuführen und die Frage nach der Strafbarkeit nicht abschliessend zu beantworten. Der dringende Verdacht, dass der Beschwerdeführer mit Bereicherungsabsicht gehandelt hat und nicht zum Ersatz der ihm anvertrauten Vermögenswerte fähig und willens war, entfällt durch die allfällige Hauseigentümerschaft nicht. Soweit der Beschwerdeführer im Übrigen auf S. 5-9 seiner Beschwerde eine wörtliche Abschrift seiner StPO-Beschwerde vorträgt, in der er sich ausdrücklich nur zu den Erwägungen des Zwangsmassnahmengerichts äussert, setzt er sich nicht mit dem angefochtenen Entscheid auseinander (vgl. Art. 42 Abs. 2 BGG und E. 1 hiervor). Darauf ist nicht weiter einzugehen.