Citation: 8C_334/2017 E. 4.2.2

4.2.2. Ist von einem unveränderten Gesundheitszustand auszugehen, ändert die Argumentation der Versicherten nichts daran, dass sie auch unter Berücksichtigung eines Statuswechsels auf ein neu im hypothetischen Gesundheitsfall zu berücksichtigendes 100%-Pensum offensichtlich keinen Rentenanspruch hat. Es kann daher offenbleiben, ob die Beschwerdeführerin ohne Gesundheitsschaden tatsächlich im August 2015 (Zeitpunkt der Neuanmeldung) mit einem 100%-Pensum erwerbstätig gewesen wäre. Denn selbst wenn dies zuträfe, würde unter Berücksichtigung des geltend gemachten leidensbedingten Abzuges von 15% bei einer Arbeitsfähigkeit von (mindestens) 75% kein anspruchsbegründender Invaliditätsgrad von mindestens 40% resultieren.