Citation: 2C_128/2018 E. 3.3.2

3.3.2. Die Beschwerdeführer scheinen anzuerkennen, dass ihre Ehe zumindest zum Zeitpunkt des regierungsrätlichen Entscheids am 7. Juli 2009 ausländerrechtliche Ziele verfolgte (vgl. Beschwerde, Ziff. 14). Dies trifft freilich nicht nur für das Jahr 2008 zu. Aus der Feststellung, dass sich der Beschwerdeführer nach dem umfassenden Verfahren im Jahr 2008 darauf beschränkt hat, "nicht weiter begründete Gesuchsformulare einzureichen", durfte die Vorinstanz willkürfrei schliessen, dass auch in den Folgejahren keine gelebte Beziehung vorlag. Anzurechnen ist dem Beschwerdeführer dabei entgegen der Formulierung der Vorinstanz nicht der Umstand, dass er die verschiedenen Nichteintretens- und Abschreibungsentscheide des kantonalen Migrationsamtes nicht angefochten hat; entscheidend ist vielmehr, dass er keine ernsthaften Anstalten unternahm, seine Wiedererwägungsgesuche überhaupt erst hinreichend zu substanziieren. Es ist deshalb davon auszugehen, dass ihm jedenfalls bis 2014 die Absicht fehlte, eine echte Ehe mit der Beschwerdeführerin zu führen.