Citation: 9C_441/2022 E. 4.2

4.2. Der Beschwerdeführer macht geltend, er habe bei den Telefongesprächen vom 24. und 25. Februar 2022 keine Verrechnung erklärt; zudem hält er die vorinstanzliche Beweiswürdigung hinsichtlich der Verrechnungserklärung für willkürlich. Indessen stellt er nicht in Abrede, dass er das Versicherungsverhältnis mit der Atupri auf Ende 2021 auflösen wollte und dass die Forderungen der Atupri der Vertragsauflösung entgegenstanden. Darin kann ein vernünftiger Grund für die Abgabe einer Verrechnungserklärung durch den Beschwerdeführer erblickt werden. Weiter steht fest, dass die Atupri bereits am 25. Februar 2022 die hier interessierende Betreibung zurückzog, wozu sie ohne die Verrechnungserklärung keinen Anlass gehabt hätte. Zudem bestätigte die Atupri dem Beschwerdeführer mit Schreiben vom 1. März 2022 rückwirkend die Kündigung des Versicherungsverhältnisses auf Ende 2021 und überwies in diesem Zusammenhang ein Guthaben, das laut ihren Abrechnungen aus Prämienverbilligung 2021 und Prämienzahlungen für das Jahr 2022 herrührte, auf ein von ihm bezeichnetes Konto. Der Beschwerdeführer stellte keinen dieser Vorgänge in Frage. Weshalb der aus den konkreten Umständen gezogene - und mit der Telefonnotiz vom 24. Februar 2022 im Einklang stehende - vorinstanzliche Schluss, wonach der Beschwerdeführer telefonisch um Verrechnung der Forderungen der Atupri mit seinem Guthabensanspruch ersucht habe, offensichtlich unrichtig sein soll, ist nicht ersichtlich und wird in der Beschwerde auch nicht substanziiert dargelegt. Damit bleiben die vorinstanzlichen Feststellungen für das Bundesgericht verbindlich (vgl. vorangehende E. 1.3).