Citation: 8C_379/2022 E. A

Die 1968 geborene A.________ war seit 1. Februar 2015 als Verkäuferin für das Einzelunternehmen B.________ tätig. Nachdem das Arbeitsverhältnis durch Kündigung des Arbeitgebers vom 30. Oktober 2019 auf den 29. Januar 2020 aufgelöst worden war, meldete sich A.________ am 10. Februar 2020 beim Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) zur Arbeitsvermittlung an und am 11. Februar 2020 beantragte sie Arbeitslosenentschädigung ab 10. Februar 2020. Die Unia Arbeitslosenkasse verneinte einen Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung ab 10. Februar 2020 (Verfügung vom 24. Februar 2020, bestätigt mit Einspracheentscheid vom 16. April 2020 und mit Urteil des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 24. September 2020). Bereits am 23. März 2020 hatte sich A.________ ein weiteres Mal zur Arbeitsvermittlung angemeldet und am Tag darauf wiederum Arbeitslosenentschädigung ab 10. Februar 2020 beantragt. In der Folge eröffnete die Arbeitslosenkasse eine Rahmenfrist für den Leistungsbezug vom 23. März 2020 bis 22. März 2022 und richtete Taggelder für die Kontrollperioden März bis Juli 2020 von insgesamt Fr. 8314.85 aus. Per 1. August 2020 meldete sich A.________ von der Arbeitsvermittlung ab und trat eine neue Teilzeitstelle als Raumpflegerin in einer Arztpraxis an. Mit Verfügung vom 21. Dezember 2020 forderte die Kasse die für die Monate März bis Juli 2020 ausbezahlte Arbeitslosenentschädigung in der Höhe von Fr. 8314.85 zurück. Zur Begründung gab sie an, der Ehemann von A.________ sei nicht nur Inhaber des Einzelunternehmens B.________, sondern er sei auch einziger Gesellschafter und Geschäftsführer der (seit 13. September 2018) im Handelsregister eingetragenen C.________ GmbH. Beide Unternehmungen hätten denselben Firmenzweck und würden ein Firmenkonglomerat bilden. Auch wenn das Einzelunternehmen B.________ (am 18. März 2020) im Handelsregister gelöscht worden sei, befinde sich der Ehemann aufgrund der zum Firmenkonglomerat gehörenden C.________ GmbH weiterhin in einer arbeitgeberähnlichen Stellung, weshalb kein Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung bestehe. Daran hielt sie auf Einsprache hin fest (Einspracheentscheid vom 4. Mai 2021).