Citation: 6B_645/2022 E. 3.3.4

3.3.4. Was den subjektiven Tatbestand betrifft, schliesst die Vorinstanz zu Recht auf einen direkten Vorsatz. Denn es war dem Beschwerdeführer klar, dass er gegen seine arbeitsvertragliche Treuepflicht gegenüber der Beschwerdegegnerin 2 verstiess. Ihm war auch bewusst, dass er durch die Vereinnahmung der Zahlungen einen Vermögensschaden der Beschwerdegegnerin 2 verursachte. Die Vorinstanz bejaht zu Recht eine Absicht des Beschwerdeführers, sich im Umfang der kassierten USD 352'174.04 zu bereichern, weshalb der qualifizierte Tatbestand von Art. 158 Ziff. 1 Abs. 3 StGB erfüllt ist.