Citation: 8C_520/2021 E. 6.2

6.2. Der Beschwerdeführer macht weiter geltend, die Vorinstanz habe sich nicht sachgerecht mit der Materie befasst, wenn sie ihn mehrfach aufgefordert habe, das Formular "Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege" einzureichen und dann zum Ergebnis gelange, sein Gesuch sei ungeachtet einer allfälligen prozessualen Bedürftigkeit abzuweisen. Dieses Verhalten sei überspitzt formalistisch gewesen und werde gerügt, weil der Rechtsanwalt immer wieder verbindlich aufgefordert worden sei, Aufwand zu betreiben. Bei diesem Sachverhalt verstosse die angefochtene Verfügung gegen den Grundsatz von Treu und Glauben mit der Folge, dass die Vorinstanz den veranlassten Aufwand zu entschädigen habe. Mit diesen Argumenten zeigt der Beschwerdeführer nicht auf, dass entgegen dem vorinstanzlichen Zwischenentscheid die Voraussetzung der Nichtaussichtslosigkeit erfüllt war. Ob aufgrund von Treu und Glauben im Rahmen des Endentscheids der Vorinstanz sich unabhängig vom Prozessausgang eine andere als in Art. 61 lit. g ATSG vorgesehene Kostenregelung rechtfertigt, ist nicht Gegenstand dieses Verfahrens. Darauf ist deshalb nicht weiter einzugehen.