Citation: 9C_72/2017 E. 4.2.3

4.2.3. Weil der Beschwerdeführerin nicht nur Stellen in der Forschung und Entwicklung, sondern etwa auch in der öffentlichen Verwaltung, in Consulting-Unternehmen oder im Bereich des Umweltschutzes offen stehen, ist vielmehr der Heranzug von Tabelle T17 Zeile 21 (Medianlohn der Berufsgruppe "Naturwissenschaftler/innen, Mathematiker/innen und Ingenieur/innen" abgestuft nach Alter) sachgerecht. Dies gilt umso mehr, da sie über Berufserfahrung nicht nur im privaten, sondern auch im öffentlichen Sektor verfügt, der in Tabelle T17 mit berücksichtigt ist, nicht dagegen in Tabelle TA1. Dass ihr damit weiterhin eine Tätigkeit im Kompetenzniveau 4 ("Tätigkeiten mit komplexer Problemlösung und Entscheidungsfindung, welche ein grosses Fakten- und theoretisches Wissen in einem Spezialgebiet voraussetzen") zugemutet wird, steht der Anwendung der Zeile 21 nicht entgegen, ist die Beschwerdeführerin doch nicht in ihren intellektuellen Fähigkeiten an sich eingeschränkt, sondern vielmehr in ihrer Belastbarkeit sowie in ihrer Fähigkeit, mit anderen Personen zusammenzuarbeiten (vgl. bereits oben E. 3). Das Bestehen von Defiziten im Bereich der Exekutivfunktionen hindert sie zwar daran, eine Führungsposition einzunehmen, nicht aber, weiterhin als hochqualifizierte Spezialistin mit grossem Fachwissen tätig zu sein. Ausgehend von einem Bruttolohn von CHF 8'318.- (Frauen, Lebensalter ab 50), umgerechnet auf 41.7 Wochenstunden, unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung bis 2013 von 0.7%, resultiert bei einem 60%-Pensum ein Invalideneinkommen von CHF 62'872.-.