Citation: 1P.552/2001 04.02.2002 E. 4

Nach dem Gesagten erwecken die Vorbringen des Beschwerdeführers keine konkreten Zweifel, dass er am 27. Mai 1999 in der Tiefgarage seines Mehrfamilienhauses den Geschädigten mit mehreren Schlägen verletzt und ihm mit noch stärkerer Gewalt gedroht hat. Der Vorwurf der willkürlichen Beweiswürdigung erweist sich als unbegründet. Sodann ergibt sich weder aus dem Urteil des Kassationsgerichts noch aus demjenigen des Obergerichts, dass dem Beschwerdeführer, im Sinne einer verfassungswidrigen Umkehr der Beweislast, der Nachweis für seine Unschuld auferlegt und durch die Nichtabnahme der von ihm beantragten Beweismassnahmen sein rechtliches Gehör verletzt worden wäre. Die umstrittene Würdigung der Ermittlungsergebnisse lässt keine erheblichen und schlechterdings nicht zu unterdrückenden Zweifel offen, dass es sich beim Beschwerdeführer um den Täter handelt.