Citation: 8C_452/2023 E. 4.4.2

4.4.2. 4.4.2.1. Zu prüfen bleibt das Vorbringen der Beschwerdeführerin, aus den medizinischen Akten habe sich klar ergeben, dass die handchirurgischen Befunde im Vordergrund standen. Ohne jeden Zweifel seien weitere Abklärungen auf dem allgemeinmedizinischen und orthopädischen Fachgebiet überflüssig gewesen. Es sei nicht ersichtlich und werde vom kantonalen Gericht auch nicht begründet, inwieweit diesbezüglich von den veranlassten, zusätzlichen Untersuchungen neue Erkenntnisse hätten erwartet werden können. Die ihr auferlegten Kosten des Gerichtsgutachtens seien daher ermessensweise zu reduzieren. 4.4.2.2. Dazu äussert sich das kantonale Gericht in der Vernehmlassung nicht. Im angefochtenen Urteil hielt es, wie bereits oben erwähnt, zusammenfassend fest, die medizinischen Akten reichten nicht aus, um allein gestützt darauf allfällige Auswirkungen der Handgelenksproblematik auf die Arbeitsfähigkeit zu beurteilen. Um diese Abklärungslücke zu schliessen, werde ein Gerichtsgutachten eingeholt. Der Beschwerdeführerin ist beizupflichten, dass sich kein medizinisches Aktenstück finden lässt, aus dem sich neben der Handgelenkspathologie weitere aus orthopädischer Sicht behandlungsbedürftige Befunde ergäben. Namentlich hielt die im angefochtenen Urteil zitierte Hausärztin keine über die Beschwerden in den Handgelenken hinausgehenden Abklärungen für notwendig. Gemäss Bericht des Spitals D.________ vom 12. Juli 2019 konnte in Zusammenschau der Anamnese sowie der radiologischen und laborchemischen Untersuchungsbefunde kein Hinweis für eine Erkrankung aus dem rheumatologisch-entzündlichen Formenkreis gefunden werden. Insgesamt ist nicht ersichtlich, weshalb das kantonale Gericht neben der handchirurgischen zusätzlich eine orthopädische sowie allgemeinmedizinische Begutachtung anordnete. Antragsgemäss sind die Kosten des Gerichtsgutachtens der asim von Fr. 14'164.45 in Abänderung des angefochtenen Urteils ermessensweise lediglich zur Hälfte der Beschwerdegegnerin zu überbinden. Insoweit ist die Beschwerde teilweise gutzuheissen.