Citation: I 643/03 17.08.2004 E. 5.2

5.2.1 Das vom Beschwerdeführer zitierte Urteil B. vom 5. Mai 2000 (I 224/99) betrifft einen jenischen Händler, Messer- und Scherenschleifer. Das Eidgenössische Versicherungsgericht hat dabei erkannt, dass bei einem Versicherten, der bereits als Valider aus invaliditätsfremden Gründen (wie beispielsweise der Tatsache, dass der Beschwerdeführer ein Fahrender ist) nur ein erheblich unterdurchschnittliches Erwerbseinkommen erzielte, im Rahmen der Invaliditätsbemessung diesem Umstand entweder überhaupt nicht oder bei beiden Vergleichseinkommen Rechnung zu tragen sei (ZAK 1989 S. 458 Erw. 3b; RKUV 1993 Nr. U 168 S. 104 Erw. 5b). Werde diesfalls beim Invalideneinkommen die der verbliebenen Leistungsfähigkeit entsprechende übliche Entlöhnung herangezogen, so dürfe deshalb das Valideneinkommen nicht nach Massgabe des vor Eintritt der Invalidität effektiv erzielten Lohnes ermittelt werden. Es wäre vielmehr für die Ermittlung des Valideneinkommens allenfalls auf die entsprechenden statistischen Tabellenlöhne und nicht auf das letzte tatsächlich erzielte Einkommen abzustellen. 5.2.2 Mit diesen besonderen Umständen ist der vorliegende Fall eines Bauern nicht zu vergleichen. Die Frage, ob hier allenfalls auch für die Ermittlung des Valideneinkommens auf Tabellenlöhne gemäss den Lohnstrukturerhebungen des Bundesamtes für Statistik (LSE) abzustellen ist, oder ob dieses in anderer Hinsicht aufzuwerten sei, kann jedoch offen bleiben. Nachdem feststeht, dass es dem Beschwerdeführer zumutbar ist, in einer leidensangepassten wechselbelastenden Arbeit, bei der Gewichte über 20 kg nicht regelmässig gehoben oder getragen werden müssen, ein volles Pensum zu verrichten (vgl. Erwägung 4.2 hievor), würde auch unter Berücksichtigung eines durchschnittlichen Lohnes als Valideneinkommen kein rentenbegründender Invaliditätsgrad von 40 % erreicht. Dies gilt sogar bei Berücksichtigung eines maximalen - hier nicht gerechtfertigten - Abzuges von 25 % vom Invalideneinkommen (vgl. dazu BGE 126 V 75). 5.3 Da sich die tatsächlichen Verhältnisse seit dem Jahre 1995 weder in erwerblicher noch in medizinischer Hinsicht wesentlich verändert haben, wurde der Rentenanspruch des Beschwerdeführers zu Recht verneint.