Citation: 1P.67/2004 14.09.2004 E. 4

4.1 In seinem Urteil vom 25. März 2002 begründete das Wirtschaftsstrafgericht den Verzicht auf eine Befragung von A.________ von der Landwirtschaftlichen Beratungszentrale U.________ damit, dieser sei einer der Verfasser der Expertisen, dem der Verteidiger des Angeklagten habe Zusatzfragen zum Bericht stellen wollen. Die Experten hätten einen ausführlichen Bericht abgegeben, der am 25. April 2000 mit allen Parteien diskutiert worden sei. Dabei sei auf eine weitere Fragestellung verzichtet worden. 4.2 Zur Ablehnung einer Einvernahme von A.________ führte der Strafappellationshof aus, die Parteien hätten am 25. April 2000 Gelegenheit gehabt, während zwei Stunden zu dem ausführlichen Bericht der Experten Fragen zu stellen und Erläuterungen zu verlangen. Der Beschwerdeführer und sein damaliger Verteidiger hätten von dieser Möglichkeit ausführlich Gebrauch gemacht. Zusammenfassend hätten die Parteien damals festgehalten, dass weder gegen die Berechnungsmethode noch gegen die zugrunde gelegten Daten Einwände erhoben würden. Dem Antrag des Beschwerdeführers, Zusatzabklärungen zu treffen, habe der Untersuchungsrichter stattgegeben. Diese seien am 23. Juni 2000 eingereicht worden.