Citation: 8C_593/2022 E. A

A.________, geboren 1980, wurde vom Kanton Schwyz per 15. Oktober 2012 als "Revisor B.________" angestellt. Per 1. Januar 2015 wurde er zum "Leiter B.________" befördert. Anlässlich eines Personalgesprächs vom 18. Juni 2019 wurde er mit verschiedenen Beanstandungen konfrontiert (Täuschung bei der Rekrutierung eines Mitarbeiters; wiederholte Nichteinhaltung einer Anordnung; Nichtbefolgung einer Anordnung zur Teilnahme an einer Schulung; fehlende Kooperation mit der Abteilung IT; Verletzung und Nichtdurchsetzung des Arbeitszeitreglements; unangemessene Äusserungen über Mitarbeitende und Vorgesetzte). Am 25. März 2020 warf ihm der Vorsteher der Steuerverwaltung vor, er habe seit Ende Januar bis Anfang März 2020 die Arbeitsabläufe erneut missachtet, weshalb man eine Kündigung des Arbeitsverhältnisses per 31. Oktober 2020 in Betracht ziehe. Gleichzeitig wurde er per sofort und bis auf weiteres von der Arbeit freigestellt. Mit Schreiben vom gleichen Tag wurde ihm das rechtliche Gehör zu den Vorwürfen und zu einer möglichen Kündigung gewährt. Davon machte A.________ in der Folge Gebrauch, wobei er - wie schon in früheren Zeitpunkten - geltend machte, es werde Mobbing gegen ihn betrieben, was von einer unabhängigen externen Person zu untersuchen sei. Am 28. Mai 2020 kündigte das Finanzdepartement des Kantons Schwyz das Arbeitsverhältnis mit A.________ per 30. November 2020, wobei dieser bis zum Ende des Arbeitsverhältnisses von der Arbeitsleistung freigestellt wurde. Mit Eingabe vom 8. September 2020 liess A.________ beim Regierungsrat des Kantons Schwyz die Ausrichtung einer Abfindung und Entschädigung wegen rechtswidriger Kündigung sowie eine Entschädigung für erlittene Persönlichkeitsverletzung im Zusammenhang mit Mobbing im Gesamtbetrag von Fr. 217'507.70 beantragen. Mit Beschluss vom 3. November 2020 hielt der Regierungsrat fest, dass die Kündigung gerechtfertigt sei, die Forderung von A.________ vollumfänglich abgelehnt werde und dass auf die Einleitung eines formellen Verfahrens wegen Mobbings verzichtet werde.