Citation: 1C_457/2016 E. 7.2

7.2. Im Planungsbericht wird ausgeführt, dass als Planungsgrundsatz unter anderem die ungehinderte Sicht auf den Vierwaldstättersee vom Hauptgeschoss berücksichtigt worden sei. Bereits aus dieser Formulierung erhellt, dass es sich dabei nicht um eine generell einzuhaltende Regel handelt. Dasselbe ergibt sich aus dem Plan "Gesamtansicht Nord". Daraus geht hervor, dass der Grundsatz für die Häuser der zweiten Bautiefe nur teilweise verwirklicht werden konnte. Es ist nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz festhielt, dass zur Bestimmung der zulässigen Gebäudehöhe auf die Höhenkoten für das Erdgeschoss und die maximalen Dachgeschosshöhen abzustellen sei. Dass im Plan Nr. 65 30 ein Auge und eine davon ausgehende, waagrechte Linie eingezeichnet sind, ändert daran nichts. Dass damit die ungestörte Sicht auf den See gesichert werden sollte, ergibt sich daraus nicht ohne Weiteres, dies schon deshalb, weil die Linie in diesem Fall schräg abfallend hätte eingezeichnet werden müssen. Stattdessen auf die präzisen Angaben zur Höhenkote und Dachgeschosshöhe abzustellen, wie dies die Vorinstanz tat, verletzt das Willkürverbot nicht.