Citation: 9C_218/2009 08.04.2009 E. 1.2

1.2.1 Ein irreversibler Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG ist gegeben, wenn Verwaltung und Versicherungsträger sich durch den Rückweisungsentscheid gezwungen sehen, eine ihres Erachtens rechtswidrige Verfügung zu erlassen. Diesfalls kann die Verwaltung bereits diesen Entscheid anfechten (BGE 133 V 477 E. 5.2 S. 483; vgl. Art. 93 Abs. 3 BGG). Der vorinstanzliche Rückweisungsentscheid enthält indes keine materiellen Vorgaben, die dem Rechtsstandpunkt der beschwerdeführenden Versicherung widersprechen und an welche diese im Rahmen der anschliessenden Beurteilung und neuen Verfügung gebunden wäre (vgl. BGE 129 I 313 E. 3.2 S. 317). Die Beschwerdeführerin wendet sich denn auch einzig gegen die vom kantonalen Gericht angeordnete zusätzliche fachärztliche Begutachtung. 1.2.2 Ein nicht wieder gutzumachender Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG liegt vor, wenn der Nachteil selbst mit einem für die beschwerdeführende Partei günstigen Endentscheid nicht oder nicht vollständig behebbar wäre. Die Verpflichtung zur weiteren Abklärung und neuen Entscheidung ist aber auch dann kein nicht wieder gutzumachender Nachteil im genannten Sinn, wenn die vorinstanzliche Feststellung, wonach der rechtserhebliche Sachverhalt ungenügend abgeklärt sei, offensichtlich unrichtig wäre oder auf einer qualifiziert unrichtigen oder sogar willkürlichen Beweiswürdigung beruhte (vgl. Art. 97 Abs. 1 BGG). Einerseits verliehe eine allfällige Rechtsverletzung nach Art. 97 Abs. 1 BGG dem Nachteil an sich unnötiger Abklärungen nicht rechtlichen Charakter. Anderseits entspricht eine blosse Verlängerung oder Verteuerung des Verfahrens durch weitere Abklärungen nach mehrfach bestätiger Rechtsprechung nicht dem Kriterium von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG (Urteil 9C_878/2008 vom 18. November 2008 E. 1.2.2 mit Hinweisen). 1.3 Die vorinstanzliche Feststellung, der rechtserhebliche Sachverhalt sei nicht genügend abgeklärt, ist tatsächlicher Natur und damit letztinstanzlich nur eingeschränkt überprüfbar (Art. 97 Abs. 1, Art. 105 Abs. 2 BGG). Weil eine derartige Sachverhaltsfeststellung in aller Regel nicht offensichtlich unrichtig ist, die dagegen erhobene Beschwerde demzufolge ebenso regelmässig abzuweisen wäre und der bezweckte Nutzen (Vermeidung von Verfahrensaufwand) doch nicht einträte, verfolgt das Gericht eine generell zurückhaltende Eintretenspraxis. Deshalb wird auf Beschwerden gegen vorinstanzliche Rückweisungsentscheide, mit denen einzig eine ergänzende Sachverhaltsabklärung angeordnet wird und die nicht auf einer falschen Rechtsanwendung im Sinne von Art. 95 BGG beruhen, auch nicht nach Massgabe von Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG eingetreten (vgl. das bereits angeführte Urteil 9C_878/2008 E. 1.3 mit Hinweisen), es sei denn, in der Beschwerde werde dargelegt, dass durch den sofortigen Endentscheid ein bedeutender Aufwand eingespart werden könnte. Dies trifft hier nicht zu.