Citation: 9C_300/2019 E. 3.1

3.1. Das kantonale Gericht stellte fest, die Invalidität des Versicherten bis 28. September 2015 sei unbestrittenermassen auf die Arbeitsunfähigkeit zufolge des Unfallereignisses vom 12. November 2013 zurückzuführen. Bei Invalidität oder Tod durch Unfall würden gemäss anwendbarem Vorsorgereglement (ab 31. Dezember 2012 geltende Fassung) im Maximum BVG-Minimalleistungen fällig, sofern im Vorsorgeplan nichts anderes geregelt sei (Ziffer 3.25.1 Vorsorgereglement). Im Vorsorgeplan (ab 1. Januar 2013 geltende Fassung, S. 2) werde explizit darauf hingewiesen, dass eine Invalidenrente bei Krankheit und Unfall erst ab UVG-Lohn erbracht werde. Gemäss Vorsorgeplan betrage die Höhe der vollen jährlichen Invalidenrente 30 % des versicherten Lohnes 2, welcher sich unbestritten auf Fr. 105'030.- belaufe (gemeldeter AHV-Jahreslohn von Fr. 129'600.- abzüglich Koordinationsabzug von Fr. 24'570.-). Die Vorinstanz erwog, damit sei der UVG-Lohn von Fr. 126'000.- für das Jahr 2013 nicht erreicht. Ein Leistungsanspruch über die BVG-Minimalleistungen hinaus bestehe demnach nicht. Hingegen habe der Versicherte Anspruch auf BVG-Minimalleistungen nicht erst nach Ablauf von 24 Monaten ab dem Unfallereignis (vom 12. November 2013), sondern ab Einstellung der Taggeldleistungen der Unfallversicherung per 31. Oktober 2015, das heisst ab 1. November 2015.