Citation: 5A_1035/2015 E. 3.2

3.2. Anfechtungsobjekt einer Beschwerde nach Art. 17 SchKG kann nur die Verfügung eines Vollstreckungsorgans sein. Damit ist eine bestimmte behördliche Handlung in einem konkreten zwangsvollstreckungsrechtlichen Verfahren zu verstehen, die in Ausübung amtlicher Funktion ergeht und das Verfahren in rechtlicher Hinsicht beeinflusst. Sie wirkt nach aussen und bezweckt, das Verfahren voranzutreiben oder abzuschliessen (u.a. BGE 116 III 91 E. 1 S. 93; zur amtl. Publ. bestimmtes Urteil 5A_555/2015 vom 7. April 2016 E. 3.3). Blosse Meinungsäusserungen, Absichtserklärungen oder Bestätigungen eines Vollstreckungsorgans gelten daher nicht als beschwerdefähige Anfechtungsobjekte (BGE 123 III 335 E. 1 S. 336; 113 III 26 E. 1 S. 29; vgl. LORANDI, Betreibungsrechtliche Beschwerde und Nichtigkeit, 2000, N. 50 ff. zu Art. 17). Ebenso wenig steht es der Aufsichtsbehörde zu, deren rein rechtsgeschäftliches Handeln auf Beschwerde hin zu überprüfen (BGE 129 III 400 E. 1.2 S. 401).