Citation: 6B_1036/2014 E. 1.1

1.1. Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz gehe willkürlich davon aus, er habe die Absicht gehabt, A.________ am Atmen zu hindern. Dies ergebe sich nicht aus seinen Aussagen. Ihm werde das allgemeine Wissen angelastet. Gänzlich unhaltbar sei jedoch, daraus auf einen angeblichen Willen zu schliessen. Dass er A.________ am Atmen hindern bzw. ersticken habe wollen, widerspreche auch den weiteren Feststellungen der Vorinstanz, er habe diese beherrschen, an ihr seinen Frust ablassen, ihr "den Meister zeigen", sie erschrecken und ihr Schmerzen zufügen wollen. Bei einer derartigen Konstellation trachte der Täter eben gerade nicht nach dem Leben der betroffenen Frau. Der subjektive Tatbestand von Art. 129 StGB verlange einen direkten Gefährdungsvorsatz. Eventualdolus genüge nicht. Die Behörden hätten es unterlassen, den Plastiksack näher zu untersuchen, auszumessen und mit dem Umfang des Kopfes des Opfers in Relation zu setzen. Mit dem Überstülpen einer losen Einkaufstasche mit einem Umfang, der weit grösser sei als der Kopf des Opfers, werde keine unmittelbare Lebensgefahr im Sinne von Art. 129 StGB geschaffen. Erforderlich seien weitere Manipulationen wie das Zuschnüren des Plastiksacks um den Hals des Opfers. Sein Verhalten sei nicht skrupellos gewesen.