Citation: 1C_114/2019 E. 7

Damit erweisen sich die Einwände der Beschwerdeführerin gegen die quantitativen Mindestanforderungen von Wald als unbegründet. Unter diesen Umständen braucht nicht mehr geprüft zu werden, ob die Bestockung in besonderem Masse Wohlfahrts- und Schutzfunktionen erfüllt und deshalb unabhängig von ihrer Grösse, Breite oder ihrem Alter als Wald zu qualifizieren ist (gemäss Art. 2 Abs. 4 Satz 2 WaG und Art. 1 Abs. 2 WaV). Dass ihr eine (zumindest einfache) Landschafts-, Vernetzungs-, Schutz- und Nutzfunktion zukommt, wurde vom Oberforstamt ausführlich dargelegt und vom Obergericht bestätigt, und wird von der Beschwerdeführerin nicht substanziiert in Frage gestellt.