Citation: 4C.216/2002 19.09.2003 E. A

A.________ (Kläger) war seit dem 11. Juli 1979 für die Versicherung Y.________ als Vermittlungsagent mit nicht ausschliesslicher Zuständigkeit für die Kantone St. Gallen, Appenzell Innerrhoden und Ausserrhoden sowie Graubünden tätig. Am 21. Juli 1997 wurde er über die bevorstehende Fusion der Versicherung Y.________ mit der Versicherung Z.________ informiert. Aus der Fusion ist in der Folge Versicherung X.________ (Beklagte) hervorgegangen. Im Hinblick auf die Fusion bot die Versicherung Y.________ dem Kläger den Abschluss eines neuen Vertrages an. Der Kläger lehnte jedoch mit Schreiben vom 19. Mai 1998 ab. Er wies darauf hin, dass der Vertrag vom 11. Juli 1979 nach wie vor ungekündigt und mit der Fusion auf die Beklagte übergegangen sei. Mit je gleich lautenden Schreiben vom 19. Juni 1998 lehnten acht Mitarbeiter der Verkaufsorganisation des Klägers sowie dieser selbst den Übergang ihrer Verträge auf die Beklagte ab. Diese kündigte mit Schreiben vom gleichen Tage den Agenturvertrag vom 11. Juli 1979 mit dem Kläger fristlos. Sie machte geltend, sie habe erfahren, dass der Kläger diverse Mitarbeiter seiner Verkaufsorganisation, welche mit ihr in ungekündigtem Arbeitsverhältnis gestanden hätten, zur Kündigung und zu anschliessendem Übertritt in eine Konkurrenzgesellschaft gedrängt habe.