Citation: 5A_915/2016 E. A

A.a. A.________ (Vater) und B.________ (Mutter) sind die getrennt lebenden Eltern von C.________ (geb. 2007). Die Tochter wohnt mit ihrer Mutter in U.________, während sich der Vater in Griechenland niedergelassen hat. Gemäss Urteil des Eheschutzrichters vom 8. Oktober 2012 wurde die elterliche Obhut über die Tochter der Mutter zugeteilt und dem Vater ein Ferienbesuchsrecht von sechs Wochen sowie ein Besuchsrecht von einer Woche während der Weihnachtsschulferien eingeräumt. Im Weiteren wurde der Vater berechtigt, wöchentlich zweimal für eine Dauer von jeweils 30 Minuten mit der Tochter via Skype in Kontakt zu treten. Mit Beschluss vom 25. März 2014 errichtete die Erwachsenenschutzbehörde Bezirke Winterthur und Andelfingen eine Besuchsrechtsbeistandschaft nach Art. 308 Abs. 2 ZGB. A.b. Am 23. Juli 2015 sistierte die nunmehr zuständige Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Bezirk Meilen (KESB) die Ausübung des väterlichen Besuchsrechts und des Skype-Kontakts, nachdem die Tochter in dem gegen den Vater angehobenen Strafverfahren anlässlich einer polizeilichen Videobefragung die Vorwürfe betreffend sexuelle Handlungen bestätigt hatte. Die von den Parteien gegeneinander erhobenen Strafanzeigen endeten am 25. September 2015 mit einer Nichtanhandnahmeverfügung der Staatsanwaltschaft Zürich. A.c. Am 21. August 2015 stellte der Vater bei der KESB verschiedene Anträge betreffend das Besuchsrecht, die Anordnung der psychologischen Begleitung der Tochter und betreffend die Anordnung eines Gutachtens. Ferner beantragte er den Ausstand von Mitgliedern der KESB. Mit zwei weiteren Eingaben vom 20. und 25. September 2015 rügte der Vater das Vorgehen der KESB, insbesondere den Umstand, dass über seine Begehren noch nicht entschieden worden sei. Am 4. September 2015 erstattete er beim Amt für Jugend und Berufsberatung "Anzeige gegen die KESB Meilen". In der Folge gelangte der Vater noch mehrmals an die KESB (2/3 E. 4). A.d. Am 29. Oktober 2015 ersuchte der Vater die KESB telefonisch um regelmässige Unterstützung seiner Tochter durch einen von der Mutter unabhängigen Therapeuten. Mit Schreiben vom 30. Oktober 2015 beklagte er sich bei der KESB darüber, dass ihm keine medizinischen Informationen über das Kind gegeben würden und sich die Situation des Kindes verschlechtere. Mit Schreiben vom 6. November 2015 ersuchte er die KESB erneut um den Erlass von Kindesschutzmassnahmen und warf ihr vor, ihn von seiner Tochter zu isolieren und zu erlauben, dass ihm Informationen über die Tochter vorenthalten würden. Am 13. November 2015 meldete sich der Vater erneut bei der KESB und verlangte die psychologische Betreuung der Tochter; er liess aber Anfragen nach dem Einreichen von in Aussicht gestellten Vorschlägen sowie die Möglichkeit einer Befragung in Zürich offen. Mit ausführlichem Schreiben vom 16. November 2015 nahm die KESB zu den vom Vater am 6. November 2015 aufgeworfenen Fragen Stellung (2/3 E. 4). A.e. Mit Entscheid vom 26. November 2015 regelte die KESB vorsorglich das Kontaktrecht des Vaters: Die Skype- und Ferienkontakte wurden bis zu einem neuen Entscheid sistiert; im Weiteren sah die KESB die Behandlung der weiteren Anträge in einer geplanten Verhandlung vor. Der Vater gelangte dagegen an den Bezirksrat Meilen. Mit Beschluss vom 2. Mai 2016 hob der Bezirksrat die Sistierung des Skype-Kontakts auf und wies im Übrigen die Beschwerde ab (2/4 I. E. 5). Eine gegen diesen Entscheid erhobene Beschwerde des Vaters wies das Obergericht des Kantons Zürich am 15. August 2016 ab, soweit es darauf eintrat (kant. Akten Bezirksrat 51).