Citation: 2C_944/2020 E. 1.3

1.3. Soweit die Beschwerdeführer beantragen, es sei festzustellen, dass das Urteil vom 14. Oktober 2020 teilweise nicht mit Beschwerde angefochten werde und der beschwerdeführenden Ehefrau und den drei Kindern die Aufenthaltsbewilligungen folglich rechtskräftig bis zur Entlassung des beschwerdeführenden Ehemanns aus dem Straf- und Massnahmevollzug verlängert worden sei, handelt es sich um ein Feststellungsbegehren. Feststellungsbegehren sind im bundesgerichtlichen Verfahren zulässig, sofern an der Feststellung ein schutzwürdiges Interesse besteht und dieses nicht ebenso gut mit einem Leistungsbegehren gewahrt werden kann (vgl. BGE 126 II 300 E. 2c; Urteil 2C_131/2019 vom 27. August 2019 E. 1.1). Diese Voraussetzungen sind vorliegend nicht erfüllt. Aus der Beschwerdebegründung geht hinreichend hervor, dass die Beschwerdeführer das vorinstanzliche Urteil nur in dem Umfang anfechten, als ihnen die Aufenthaltsbewilligungen ab dem Zeitpunkt der Entlassung des beschwerdeführenden Ehemanns aus dem Straf- und Massnahmevollzug nicht verlängert worden sind und sie die Schweiz am Tag seiner Entlassung verlassen müssen. Das Interesse an der beantragten Feststellung wird folglich bereits mit dem Leistungsbegehren um (teilweise) Aufhebung des vorinstanzlichen Urteils gewahrt. Auf das Feststellungsbegehren ist demzufolge nicht einzutreten.