Citation: 8C_715/2016 E. 5.3

5.3. Indem das kantonale Gericht ohne ergänzende versicherungsexterne Abklärungen den von der Beschwerdegegnerin verfügten folgenlosen Fallabschluss einzig gestützt auf die Aktenbeurteilungen der Dr. med. G.________ bestätigte, hat es den Untersuchungsgrundsatz (Art. 61 lit. c ATSG) und die bundesrechtlichen Vorgaben an den Beweiswert versicherungsinterner ärztlicher Berichte verletzt. Mit Blick auf die gesamte Aktenlage fehlt es an einer praxisgemäss den Anforderungen genügenden (BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232; vgl. auch E. 3 hievor), zuverlässigen und schlüssigen orthopädisch-chirurgischen Begutachtung der rechten Schulter. Aus versicherungsexterner Sicht wird die Frage zu beantworten sein, ob die Befunde gemäss Arthro-MRI-Untersuchung vom 10. August 2015 mit überwiegender Wahrscheinlichkeit in einem zumindest teilursächlichen Zusammenhang zu den beiden Unfällen vom 2. April und 6. Mai 2015 stehen. Das kantonale Gericht wird diese ergänzenden Abklärungen im Sinne von Art. 44 ATSG veranlassen und hernach über die Beschwerde neu entscheiden.