Citation: 1P.51/2001 05.03.2001 E. A

A.- Das Kantonsgericht von Appenzell Ausserrhoden verurteilte L.________ am 6. April 2000 wegen fahrlässiger Tötung (Art. 117 StGB), grober Verletzung einer Verkehrsregel (Art. 90 Ziff. 2 i.V.m. Art. 32 Abs. 1 SVG) und Missachtens der signalisierten Höchstgeschwindigkeit (Art. 90 Ziff. 1 i.V.m. Art. 27 Abs. 1 SVG und Art. 22 Abs. 1 SSV) zu 8 Monaten Gefängnis bedingt und einer Busse von Fr. 2'000.--. Es hielt für erwiesen, dass L.________ am 1. April 1999 gegen 12 Uhr auf einer Probefahrt mit einem Ferrari "F40" in Hundwil derart stark beschleunigt hatte, dass er die Kontrolle über das Fahrzeug verlor und mit einer Betonmauer kollidierte, wobei sein Beifahrer ums Leben kam. Das Obergericht des Kantons Appenzell Ausserrhoden sprach L.________ am 26. September 2000 vom Vorwurf der groben Verkehrsregelverletzung frei und bestätigte im Übrigen das erstinstanzliche Urteil, wobei es die Gefängnisstrafe auf 6 Monate reduzierte.