Citation: 2D_28/2021 E. 1.3

1.3. Gegen den Entscheid der Verwaltungskommission des Obergerichts gelangte A.________ mit elektronischer Eingabe vom 20. April 2021 an die Rekurskommission des Obergerichts des Kantons Zürich (nachfolgend: die Rekurskommission des Obergerichts). Mit Beschluss vom 14. Mai 2021 wies die Rekurskommission des Obergerichts ein mit dem Rechtsmittel eingereichtes Fristwiederherstellungsgesuch ab und erliess wegen verspäteter Rechtsmittelerhebung einen Nichteintretensentscheid. Die Rekurskommission des Obergerichts erwog, die Gerichtsferien des Zivilprozesses würden im Verwaltungsverfahren nicht gelten; allerdings seien Verwaltungs- und Rekurskommission Organe des Obergerichts, weshalb es sich nach Treu und Glauben aufdränge, in der Rechtsmittelbelehrung auf den Nicht-Stillstand hinzuweisen. Dies sei im vorliegenden Fall nicht geschehen, weshalb sich die Rechtsmittelfrist um die Oster-Gerichtsferien verlängert habe. Die Rekursfrist sei damit am Montag, 19. April 2021 abgelaufen. Der 19. April 2021 sei der Tag des Zürcher Sechseläutens gewesen. Das Sechseläuten sei kein kantonaler Feier- oder öffentlicher Ruhetag, und zwar auch nicht in der Stadt Zürich. Der Rekurs sei demnach verspätet erfolgt (E. 2.1). Gründe für eine Wiederherstellung der Frist seien nicht ersichtlich (E. 2.2). Sodann wies die Rekurskommission des Obergerichts in einer Eventualerwägung darauf hin, dass dem Rechtsmittel A.________ auch in der Sache kein Erfolg beschieden gewesen wäre (E. 3). Ein Gesuch A.________ um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege und Verbeiständung wies die Rekurskommission des Obergerichts zufolge Aussichtslosigkeit ab (E. 4).