Citation: 9C_837/2018 E. 4.3.1

4.3.1. Was den von der B.________ GmbH ausgerichteten Lohn - jährlich Fr. 9'000.- brutto inkl. 13. Monatslohn (entsprechend einer Leistung von ca. 20 %) bzw. Fr. 22'500.- bei Hochrechnung auf ein 50 %-Pensum - anbelangt, ist aufgrund der verbindlichen tatsächlichen Feststellungen im angefochtenen Entscheid erstellt, dass der Beschwerdeführer seine verbliebene Erwerbsfähigkeit in dieser Tätigkeit nicht voll ausschöpft, weshalb darauf nicht abgestellt werden kann (vgl. dazu BGE 139 V 592 E. 2.3 S. 593 f.; 135 V 297 E. 5.2 S. 301). Der Vorwurf, es sei willkürlich, dem Invalideneinkommen nicht diese Tätigkeit zugrunde zu legen, in welche die IV-Stelle ihn eingegliedert habe, ist nicht gerechtfertigt: Es trifft zwar zu, dass die Verwaltung im Rahmen der dem Beschwerdeführer zugesprochenen Beratung und Unterstützung bei der Stellensuche (Mitteilung vom 20. Juli 2012) einen Arbeitsversuch bei der B.________ GmbH unterstützte, dies insbesondere mit dem Ziel, seine Belastbarkeit und Einsatzfähigkeit im ersten Arbeitsmarkt zu erproben und ihm einen beruflichen Wiedereinstieg im Verkauf/Aussendienst zu ermöglichen (vgl. Vereinbarung Arbeitsversuch, unterzeichnet am 2. April 2013). Wenn der Beschwerdeführer nun aber per 1. Oktober 2013 eine leistungs- (20 %-Leistung in einem 50 %-Pensum) und lohnmässig (Fr. 9'000.- brutto pro Jahr, was offensichtlich keinen branchenüblichen Lohn darstellt) deutlich unter den Erwartungen der IV-Stelle liegende Stelle antrat, hat er die Folgen seines Handelns selber zu tragen. Darauf hat ihn die IV-Stelle im Übrigen bereits aufmerksam gemacht, als sie von der Festanstellung zu diesen Bedingungen erfuhr: Sie zeigte dem Versicherten auf, dass er sich im Rahmen der Rentenfestsetzung anrechnen lassen müsse, dass er eine nicht dem empfohlenen Profil und nicht dem zu erwartenden Einkommen entsprechende Tätigkeit angenommen habe (Mitteilung vom 4. Dezember 2013).