Citation: K 65/01 28.12.2001 E. 2

2.- Die Beschwerdeführerin reichte eine Rechnung von Dr. med. V.________, Arzt und dipl. Gesprächstherapeut SGGT, für delegierte Psychotherapie der BKK zur Bezahlung ein. Mit Schreiben vom 2. August 2000 verlangte die Kasse vom behandelnden Arzt zur Feststellung der Leistungspflicht Auskunft darüber, ob die delegierte Psychotherapie unter seiner Aufsicht in seinen Praxisräumen durchgeführt wurde, ob der beauftragte Therapeut vom ihm angestellt sei und entlöhnt werde sowie ob dieser über eine entsprechende Ausbildung verfüge. Dr. V.________ bestätigte am 10. August 2000, dass der Therapeut von ihm angestellt sei und entlöhnt werde und die Tätigkeit in seinen Praxisräumen ausübe. Er verfüge über die notwendige Ausbildung (Hochschulabschluss). Da nach der Rechtsprechung jedoch keine Anforderungen an die berufliche Qualifikation des delegierten Psychotherapeuten bestünden, würden keine Zeugnisse überreicht. Die Kasse bestätigte am 28. September 2000, dass die beiden ersten Punkte erfüllt seien. Da aber das dritte Kriterium bisher nicht gegeben sei, werde eine Leistung abgelehnt. Dr. V.________ ersuchte die BKK am 1. November 2000 um nochmalige Überprüfung der Sachlage und, sofern am ablehnenden Standpunkt festgehalten werde, innert 30 Tagen eine anfechtbare Verfügung zu erlassen, ansonsten die Sache dem Gericht unterbreitet werde. Am 11. Januar 2001 monierte Rechtsanwalt Ueli Kieser die Bezahlung der Rechnung oder den Erlass einer anfechtbaren Verfügung bis Ende Januar 2001, ansonsten das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich angerufen werde. Da die Kasse weder eine Leistung zusagte, noch eine Verfügung erliess, reichte er am 13. Februar 2001 eine Rechtsverzögerungsbeschwerde ein. Mit Schreiben vom 14. März 2001 stellte die BKK die Begleichung der Rechnung in Aussicht. Bei dieser Aktenlage schrieb das Gericht den Prozess ohne Kosten- und Entschädigungsfolgen als gegenstandslos geworden ab (Beschluss vom 20. April 2001).