Citation: 7B_348/2024 E. 2.2

2.2. Der Vertreter der Beschwerdeführenden reicht ein Arztzeugnis ein, gemäss dem er vom 16. März 2024 bis zum 19. März 2024 wegen Krankheit arbeitsunfähig gewesen sei. Damit wird nicht nachgewiesen, dass der Vertreter der Beschwerdeführenden daran gehindert war, selber fristgerecht zu handeln, geschweige denn, eine Drittperson mit der Vornahme der Prozesshandlung zu betrauen, wobei es sich dabei nicht zwingend um einen Anwalt hätte handeln müssen. Dies gilt umso mehr, als der Vertreter der Beschwerdeführenden selbst ausführt, er habe sich am 18. März 2024 dennoch ins Büro begeben, um die Beschwerde rechtzeitig fertigzustellen und sie fristgerecht einreichen zu können. Er wäre diesbezüglich verpflichtet gewesen, die Abgabequittung, mit welcher der Eingang der Beschwerde mitgeteilt wird, abzuwarten. Wenn er sich tatsächlich zu krank gefühlt hatte, um die Abgabequittung abzuwarten, hätte er jemanden anderes damit beauftragen müssen. Dann hätte ohne Weiteres festgestellt werden können, dass die Fehlermeldung von Privasphere aufgrund der zu grossen Datei nur eine Minute nach dem Versenden der Beschwerde am 18. März 2024 beim Vertreter der Beschwerdeführenden eingegangen ist. Nach dem Gesagten ist das Fristwiederherstellungsgesuch abzuweisen; auf die verspätete Beschwerde kann nicht eingetreten werden.