Citation: 5A_211/2024 E. 5

Der Beschwerdeführer macht weiter geltend, dass er am 12. März 2024 diverse Unterlagen zu seiner Zahlungsfähigkeit nachgereicht habe, u.a. über den Verkauf von Autos und zu seinem Reingewinn im Jahr 2022. Damit habe er seine Zahlungsfähigkeit mehr als nur ausgewiesen. Dass sich das Obergericht mit seinem Unterlagen nicht auseinandergesetzt habe, bedeute eine Verletzung des rechtlichen Gehörs. In der früheren Fassung von Art. 174 Abs. 2 SchKG war explizit festgehalten, dass der Nachweis der Zahlungsfähigkeit innerhalb der zehntägigen Beschwerdefrist zu erfolgen hat (vgl. BGE 136 III 294 E. 3). Im Rahmen von BGE 139 III 491 E. 4 hat sich das Bundesgericht ausführlich mit der Frage befasst, ob dies auch unter der seit 1. Januar 2011 gültigen Fassung von Art. 174 Abs. 2 SchKG zutrifft; es hat befunden, dass der Gesetzgeber keine Änderung habe herbeiführen wollen und sowohl eine gesetzessystematische als auch eine teleologische Auslegung keinen anderen Schluss zulasse, als dass der Nachweis der Zahlungsfähigkeit innerhalb der Beschwerdefrist zu erbringen sei. Das Obergericht hat explizit auf diese Rechtsprechung verwiesen und befunden, die erst am 12. März 2024 nachgereichten Unterlagen und Ausführungen könnten nicht mehr berücksichtigt werden. Der Beschwerdeführer setzt sich damit überhaupt nicht auseinander, weshalb die Beschwerde unbegründet bleibt. Im Übrigen versteht es sich von selbst, dass das rechtliche Gehör nur verletzt sein könnte, wenn ein Gericht rechtzeitig vorgebrachte Behauptungen oder Beweismittel nicht berücksichtigen würde (vgl. BGE 140 I 99 E. 3.4; 144 II 427 E. 3.1).