Citation: 2C_805/2019 E. 6.1

6.1. Im Sinne einer Eventualbegründung macht der Beschwerdeführer geltend, die Kostenauflage sei unzulässig, da sie gegen die Unschuldsvermutung verstosse. Die Vorinstanz scheine bei der Abwägung der Prozesschancen von der Prämisse auszugehen, dass das Aufsichtsverfahren gegen den Beschwerdeführer gerechtfertigt gewesen sei. Dem sei jedoch nicht so. Damit entbehre die vorinstanzliche Ansicht, dass die bestrittene Beweismassnahme zulässig gewesen wäre, jeder Begründung und es wäre davon auszugehen, dass eine solche Befragung unzulässig und der Antrag auf Unterlassung gutzuheissen gewesen wäre. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers richtet sich die Rechtsverweigerungsbeschwerde gegen die Durchführung einer Beweismassnahme, die der Aufsichtskommission im Aufsichtsverfahren - wie bereits dargelegt (vgl. E. 5.3 hiervor) - grundsätzlich zugestanden wäre. Mit dem angefochtenen Abschreibungsentscheid betreffend die Rechtsverweigerungsbeschwerde werden indes nicht die Kosten dieser Beweismassnahme selbst verlegt. Nur diese würden Kosten des Aufsichtsverfahrens (VD.2016.228) darstellen. Mit dem angefochtenen Urteil wird dem Beschwerdeführer lediglich eine Abschreibungsgebühr für ein von ihm eingeleitetes Verfahren auferlegt. Eine Verletzung der Unschuldsvermutung ergibt sich daraus nicht.