Citation: 2C_512/2023 E. 1.3

1.3. Die Beschwerdeführerinnen sind bereits im kantonalen Verfahren als Parteien beteiligt gewesen und dort mit ihren Anträgen nicht durchgedrungen. Ausserdem sind sie durch den angefochtenen Nichteintretensentscheid in ihren schutzwürdigen Interessen besonders berührt. Am schutzwürdigen Interesse ändert auch der Vertragsschluss vom 5. Dezember 2023 zwischen der Vergabebehörde und der Beschwerdegegnerin nichts. Im Rahmen einer allfälligen materiellen Beurteilung kann die Vorinstanz immer noch feststellen, dass der Zuschlag an die Beschwerdegegnerin rechtswidrig ist (vgl. Art. 18 Abs. 2 IVöB 2001; Art. 9 Abs. 3 des Bundesgesetzes vom 6. Oktober 1995 über den Binnenmarkt [Binnenmarktgesetz, BGBM; SR 943.02]). Die Beschwerdeführerinnen sind somit zur Erhebung des Rechtsmittels legitimiert (Art. 89 Abs. 1 BGG; vgl. auch BGE 131 I 153 E. 5).