Citation: 1P.208/2001 16.07.2001 E. A

A.- F.________ arbeitet seit rund 30 Jahren als Primarlehrerin in der Gemeinde Münchenstein. Mit Schreiben vom 20. September 1999 wurde sie von der Präsidentin der Schulpflege Münchenstein, L.________, auf die Umstände des Klassenwechsels ihrer Schülerin B.________ angesprochen. Am 13. Oktober 1999 fand eine Aussprache zwischen F.________, den Eltern von B.________ und von Vertretern der Schulleitung sowie der Schulpflege statt. Mit Beschluss vom 21. Oktober 1999 erteilte die Schulpflege Münchenstein ihrer Präsidentin und der Ressortleiterin den Auftrag, in der Angelegenheit F.________ Trennungsverhandlungen einzuleiten. Am 27. Oktober 1999 stellte F.________ bei der Schulpflege das Gesuch, L.________ habe in ihrer Angelegenheit in den Ausstand zu treten, da sie ihr nicht unbefangen gegenübertrete. Die Schulpflege wies das Ausstandsgesuch mit Schreiben vom 19. November 1999 mit der Begründung ab, das Schreiben ihrer Präsidentin vom 20. September 1999 sei in Absprache mit der Gesamtbehörde erfolgt. L.________ sei als Präsidentin der Schulpflege verpflichtet, F.________ im Namen der Schulpflege auf negative Vorkommnisse anzusprechen.