Citation: 1C_79/2022 E. 7.1

7.1. Die Beschwerdeführerin beruft sich auf die 30-jährige Verwirkungsfrist und macht geltend, diese müsse aus Gründen des Vertrauensschutzes verkürzt werden. Die Gartengestaltung sei vor deren Umsetzung mit der zuständigen kommunalen Behörde besprochen und von dieser (stillschweigend) bewilligt worden. Erst nach der Umsetzung hätte der Gemeinderat Meisterschwanden mit Schreiben vom 20. August 2018, welches die Beschwerdeführerin erstmals vor Bundesgericht einreicht, die kantonalen Behörden informiert. Sie habe daher aufgrund des Verhaltens der kommunalen Behörde berechtigterweise darauf vertrauen dürfen, ihre Gartengestaltung sei behördlich abgenommen und rechtlich nicht zu beanstanden. Zudem sei den kommunalen und kantonalen Behörden spätestens seit dem Augenschein im Beschwerdeverfahren Nr. 2016-000048 am 10. Januar 2016 klar gewesen, dass sie ihren Garten umgestaltet habe. Das Departement Bau, Verkehr und Umwelt habe somit bereits seit Jahren Kenntnis von der unbewilligten Garten- und Umgebungsgestaltung, habe es aber unterlassen, dagegen vorzugehen und den aus ihrer Sicht rechtswidrigen Zustand geduldet.