Citation: B 33/06 25.04.2007 E. 2

2.1 Nach Art. 37 Abs. 1 BVG (in der Fassung gemäss Bundesgesetz vom 3. Oktober 2003 [1. BVG-Revision], in Kraft seit 1. Januar 2005) werden Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenleistungen in der Regel als Rente ausgerichtet. Der Versicherte kann verlangen, dass ihm ein Viertel seines Altersguthabens, das für die Berechnung der tatsächlich bezogenen Altersleistungen (Art. 13 und Art. 13a BVG) massgebend ist, als einmalige Kapitalabfindung ausgerichtet wird (Abs. 2). Die Vorsorgeeinrichtung kann laut Art. 37 Abs. 4 BVG in ihrem Reglement vorsehen, dass die Anspruchsberechtigten eine Kapitalabfindung an Stelle einer Alters-, Hinterlassenen- oder Invalidenrente wählen können (lit. a) und die Anspruchsberechtigten eine bestimmte Frist für die Geltendmachung der Kapitalabfindung einhalten müssen (lit. b). 2.2 Nach § 26 des Gesetzes betreffend die Pensionskasse Basel-Stadt vom 20. März 1980 kann die Kasse in Ausnahmefällen Renten im Einvernehmen mit dem Berechtigten nach ihrem Barwert auskaufen. Gemäss § 26 Abs. 1 der Übergangsordnung zum Gesetz betreffend die Pensionskasse Basel-Stadt vom 20. November 1984 kann die Kasse von sich aus die Rente nach ihrem Barwert auskaufen, sofern sie keine Möglichkeit hat, die Verhältnisse des Rentenberechtigten regelmässig zu überprüfen (z.B. Wohnsitz im Ausland). Im Einvernehmen mit dem Rentenberechtigten kann sie den Rentenauskauf jederzeit vornehmen (Abs. 2).