Citation: 2C_170/2019 E. 5.2.1

5.2.1. Zwischen der grossen und luxuriösen Wohnung in U.________ und der 2.5-Zimmer-Wohnung in V.________ bestehe eine augenfällige Diskrepanz. Gleichzeitig sei die Eigentumswohnung in U.________ nach dem angeblichen Wegzug nach V.________ weder vermietet noch verkauft worden. Entsprechende gegenteilige Aussagen könnten die Beschwerdeführer objektiv nicht hinreichend nachweisen. Dagegen habe der beschwerdeführende Ehemann, der nach wie vor in W.________ gearbeitet habe, in der vorliegend relevanten Zeitspanne nach eigenen Angaben zwei- bis dreimal pro Woche in U.________ in der nach wie vor vollständig eingerichteten Wohnung übernachtet. Ausserdem scheine der Mietzins für die Wohnung in V.________ von Fr. 800.-- sehr tief und damit nicht marktüblich. Für die geltend gemachten Umstände, welche diesen tiefen Mietzins begründen sollten, würden keine nachvollziehbaren Beweise vorliegen (vgl. E. 6.3 des angefochtenen Urteils).