Citation: 2F_17/2022 E. 3.3

3.3. Der Gesuchsteller legt nicht substanziiert dar, weshalb es ihm - bei gebotener Sorgfalt - nicht möglich gewesen war, die betreffenden GELAN-Auszüge bereits im früheren Verfahren einzubringen. Zwar führt er aus, diese Betriebsdaten seien nicht öffentlich einsehbar und sie seien ihm durch die behördliche Nachschätzung des Ertragswertes des betreffenden Betriebs und der behördlichen Festlegung des Pachtzinses Anfang Februar 2022 zugekommen. Er behauptet jedoch nicht, dass er die Existenz des Agrarinformationssystems GELAN und dessen möglichen Inhalt nicht gekannt habe. Ebensowenig bringt er vor, dass er als Miteigentümer der betreffenden Grundstücke auf Anfrage hin keine GELAN-Informationen erhalten hätte. Zudem ergibt sich sowohl aus dem zu revidierenden Urteil des Bundesgerichts (vgl. dort E. 2.5.1) als auch aus dem Urteil des Verwaltungsgerichts vom 25. Juni 2018, dass im früheren Verfahren in sachverhaltlicher Hinsicht unter anderem auf GELAN-Daten abgestellt wurde. Vor diesem Hintergrund ist nicht ersichtlich und wird im Revisionsgesuch auch nicht konkret dargetan, weshalb dem Gesuchsteller im früheren Verfahren nicht gelungen sein soll, entsprechende Daten über eine allfällige Pferdehaltung auf den betreffenden Grundstücken zu erhalten, falls er deren Kenntnis für relevant erachtet hätte. Es kann somit festgehalten werden, dass der Gesuchsteller die vorliegend neu eingereichten Unterlagen bei hinreichender Sorgfalt bereits im früheren Verfahren hätte einbringen können.