Citation: 2C_170/2021 E. A

Der indische Staatsangehörige A.________ (geb. 1984) reiste am 26. Februar 2008 in die Schweiz ein und erhielt am 18. März 2008, am 25. Februar 2009 und am 21. September 2009 jeweils befristete Aufenthaltsbewilligungen für den Kanton Aargau zu Ausbildungszwecken. Ab September 2009 war A.________ im Teilzeitpensum arbeitstätig. Aufgrund schlechter akademischer Leistungen und ausstehender Studiengebühren wurde er am 30. September 2009 aus dem Studiengangentlassen. Daraufhin schrieb er sich im Kanton Genf für weitere wirtschaftswissenschaftliche Studiengänge ein und ersuchte dort erfolglos um die Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung zu Ausbildungszwecken. Am 8. Januar 2015 heiratete A.________ in Dänemark eine 1992 geborene portugiesische Staatsangehörige, die im Vormonat in die Schweiz eingereist und der eine Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA zur Erwerbstätigkeit erteilt worden war. Hierauf meldete sich A.________ am 12. Januar 2015 im Kanton Zürich an und unterzeichnete gleichentags einen unbefristeten Arbeitsvertrag als Servicemitarbeiter in einem Zürcher Restaurant. Als ersten ehelichen Wohnsitz gab er eine Personalwohnung seiner Arbeitgeberin an. Darauf erteilte ihm das Migrationsamt des Kantons Zürich am 17. August 2015 eine Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA zum Verbleib bei seiner Ehefrau.