Citation: 6B_126/2023 E. 2.2

2.2. Die Beschwerdeführer führen in der Beschwerde zu ihrer Legitimation im Wesentlichen nur aus, sie hätten sich bereits zu Beginn des Verfahrens bei der Strafantragstellung als Privatkläger konstituiert und eine noch zu beziffernde Genugtuung geltend gemacht. Die von der Vorinstanz bestätigte Verfahrenseinstellung beeinträchtige die Geltendmachung dieser Zivilansprüche massgeblich (Beschwerde S. 3). Diese pauschalen Ausführungen genügen nicht für die Begründung der Legitimation im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG. Ehrverletzungsdelikte sind zwar grundsätzlich geeignet, Ansprüche auf Genugtuung und damit Zivilansprüche im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG zu begründen. Nach Art. 49 OR ist eine Genugtuung jedoch nur geschuldet, sofern die Schwere der Verletzung dies rechtfertigt. Der Eingriff muss aussergewöhnlich schwer sein und in seinen Auswirkungen das Mass einer Aufregung oder einer alltäglichen Sorge klar übersteigen (Urteile 6B_534/2017 vom 20. Februar 2018 E. 1.2; 6B_94/2013 vom 3. Oktober 2013 E. 1.1; je mit Hinweisen). Entsprechend ist vor Bundesgericht in jedem Einzelfall aufzuzeigen, inwiefern die angebliche Ehrverletzung objektiv und subjektiv derart schwer wiegen soll, dass sie eine Genugtuung rechtfertigt (Urteile 6B_1046/2020 vom 16. November 2020 E. 3; 6B_803/2019 vom 21. August 2019 E. 3.2), was im Übrigen auch für den von den Beschwerdeführern angerufenen Tatbestand der falschen Anschuldigung gilt. Art. 303 Ziff. 1 StGB schützt in erster Linie die Zuverlässigkeit der Rechtspflege, darüber hinaus aber auch die Persönlichkeitsrechte von zu Unrecht angeschuldigten Personen mit Bezug auf deren Ehre, Freiheit, Privatsphäre und Vermögen (BGE 136 IV 170 E. 2.1; 132 IV 20 E. 4.1; je mit Hinweis). Aus der Beschwerde ergibt sich indessen nicht, um welche allfälligen Persönlichkeitsverletzungen bzw. Genugtuungsansprüche es in sachlicher und persönlicher Hinsicht jeweils überhaupt gehen soll; ebenso wenig geht daraus hervor, dass und inwiefern diese allfälligen Verletzungen die im Sinne der zitierten Rechtsprechung erforderliche Schwere erreicht haben sollen. Dies ist in Anbetracht des beanzeigten Sachverhalts auch nicht offensichtlich. Die Beschwerde genügt nicht den gesetzlichen Begründungsanforderungen hinsichtlich der Legitimation im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG. Die Beschwerdeführer sind damit in der Sache nicht zur Beschwerde in Strafsachen befugt.