Citation: 1C_405/2021 E. 3.3

3.3. Der Beschwerdeführer bestätigt ausdrücklich, dass im Ausland ein Fahrverbot gegen ihn verfügt wurde (vgl. Art. 16cbis Abs. 1 lit. a SVG) und die Widerhandlung gemäss Art. 16c SVG als schwer zu qualifizieren ist (vgl. Art. 16cbis Abs. 1 lit. b SVG). Er wehrt sich einzig gegen die Dauer des angeordneten Führerausweisentzugs von zwölf Monaten. Er vertritt die Auffassung, die Unterschreitung der Mindestentzugsdauer gemäss Art. 16cbis Abs. 2 Satz 2 SVG sei nicht nur von den Auswirkungen des ausländischen Fahrverbots auf die betroffene Person abhängig. Vielmehr seien gemäss Art. 16 Abs. 3 SVG auch die Umstände des Einzelfalls zu berücksichtigen und sei die Dauer des Führerausweisentzugs deshalb auf sechs Monate zu reduzieren.