Citation: 4C.105/2005 17.06.2005 E. 4

4.1 Nach dem angefochtenen Urteil tätigte die Beklagte die Auslagen im Betrag von Fr. 32'469.25 für die einfache Gesellschaft. In tatsächlicher Hinsicht kam die Vorinstanz gestützt auf zwei Schreiben der Klägerin, datiert vom 26. Oktober 2000 und vom 24. Februar 2001 sowie ein Schreiben der Beklagten vom 22. Februar 2001 zum Ergebnis, die Parteien hätten hinsichtlich der Liquidation der einfachen Gesellschaft vereinbart, dass die Klägerin die festen, von der Beklagten bezahlten Einrichtungen übernehme und der Beklagten den von dieser geleisteten Anteil mit einer angemessenen Abschreibung auszahle, unter Anrechnung auf ihre eigene Auslagenersatzforderung. Die Beklagte habe sich auf die degressive Methode der Abschreibung berufen, und die Klägerin habe die Beklagte hierauf behaftet. Eine weitergehende Einigung ist nicht festgestellt. Für die in Frage stehenden Einbauten (Tablare, Treppenverkleidung, Schaufenster sowie Sicherheitsanlage) ging die Vorinstanz von einer Lebensdauer von zehn Jahren oder mehr aus und setzte den Abschreibungssatz daher auf 10 % pro Jahr fest. Im Hinblick darauf, dass die Gegenstände beim Auszug der Beklagten vier Jahre genutzt worden seien, gelangte die Vorinstanz in Anwendung eines degressiven Verfahrens zu einem Abschreibungssatz von 34,4 %, so dass der Beklagten für die der Klägerin überlassenen Einrichtungen grundsätzlich Fr. 21'299.95 (Fr. 32'469.25 minus Fr. 11'169.30) zustünden, welche Summe wiederum von dem unstreitig der Klägerin geschuldeten Betrag von Fr. 21'572.55 abzuziehen sei. Die Differenz von Fr. 272.60 sprach die Vorinstanz der Klägerin zu.