Citation: 2C_33/2021 E. B

Mit den Schreiben vom 20. März 2018 und 9. April 2018 gelangte die Rechtsvertreterin von A.A.________ an die Gemeinde und die Schulpflege V.________. Sie teilte mit, die Eltern von A.A.________ wollten und könnten die Kosten der Privatschule X.________ nach den Frühlingsferien 2018 nicht mehr bezahlen. A.A.________ sei daher einer geeigneten Schule zuzuweisen. Nach Ansicht der Eltern handelte es sich bei der Privatschule X.________ um die geeignete Lösung. B.a. Mit Entscheid vom 28. Mai 2018 wies die Schulpflege V.________ A.A.________ ab Mai 2018 bis zum Ende des Schuljahrs 2017/2018 der Privatschule X.________ zu. Ab dem Schuljahr 2018/2019 wurde er der Tagessonderschule des Kinderheims T.________ zugewiesen. Sollte es dort keinen Platz für A.A.________ haben, wies ihn die Schulpflege V.________ der Regelklasse V.________ mit zusätzlichen 16 heilpädagogischen Schulstunden pro Woche zu. Die gegen den Entscheid vom 28. Mai 2018 geführte Beschwerde von A.A.________ hiess der Schulrat des Bezirks P.________ am 8. August 2018 gut, womit er A.A.________ antragsgemäss auch im Schuljahr 2018/2019 und bis auf Weiteres der Privatschule X.________ zuwies. Dagegen gelangte die Schulpflege V.________ mit Beschwerde an den Regierungsrat des Kantons Aargau. Mit Beschluss vom 16. Oktober 2019 hiess der Regierungsrat die Beschwerde teilweise gut. Er hob den Entscheid des Schulrats vom 8. August 2018 auf und fasste ihn neu. Es hob bei dieser Neufassung des Entscheids des Schulrats ebenso den Entscheid der Schulpflege V.________ vom 28. Mai 2018 vollumfänglich und ersatzlos auf. Damit entfiel die Zuweisung an die Privatschule X.________ ab Mai 2018 bis zum Ende des Schuljahrs 2017/2018 (Entscheid der Schulpflege V.________) sowie jene für das Schuljahr 2018/2019 und bis auf Weiteres (Entscheid des Schulrats). Eine Zuweisung an eine (andere) Schule nahm der Regierungsrat nicht vor. Überdies verwies er A.A.________ zur Klärung einer allfälligen Entschädigung der Kosten für den Besuch der Privatschule X.________ auf den Klageweg an das Verwaltungsgericht des Kantons Aargau. B.b. Gegen den regierungsrätlichen Beschluss vom 16. Oktober 2019 erhob A.A.________ Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Er beantragte die Aufhebung des Beschlusses vom 16. Oktober 2019 sowie die Zuweisung an die Privatschule X.________ gemäss dem Entscheid des Schulrats vom 8. August 2018. Eventualiter sei er einer anderen angemessenen Sonderschule zuzuweisen. Im Rahmen der Replik beantragte er subeventualiter die Feststellung, dass bei ihm wichtige Gründe für den Besuch der Privatschule X.________ vorlägen, weil keine andere geeignete Sonderschule vorhanden sei, die einen Platz für ihn frei hätte. Das Verwaltungsgericht hiess die Verwaltungsgerichtsbeschwerde mit Urteil vom 5. November 2020 teilweise gut und hob den Regierungsratsbeschluss vom 16. Oktober 2019 und den Entscheid des Schulrats vom 8. August 2018 auf. In Abänderung des Entscheids der Schulpflege V.________ vom 28. Mai 2018 wies es A.A.________ ab Mai 2018 bis zum Ende des Schuljahrs 2017/2018 der Privatschule X.________ zu. Weitere Zuweisungen nahm das Verwaltungsgericht nicht vor. Auf die eventualiter und subeventualiter gestellten Anträge trat das Verwaltungsgericht nicht ein, da lediglich die Zuweisung an die Privatschule X.________ Gegenstand des Verfahrens sei. Die Zuweisung an eine staatliche oder anerkannte Sonderschule habe A.A.________ vor Verwaltungsgericht zum ersten Mal beantragt. Der Streitgegenstand könne im Verlaufe des Beschwerdeverfahrens nicht ausgedehnt werden.