Citation: 5A_472/2013 E. 4.1

4.1. Wenn eine Partei des Betreibungsverfahrens behauptet, dem Schuldner stehe eine Forderung zu, so ist diese auch dann zu pfänden, wenn der betriebene Schuldner oder der angebliche Drittschuldner dieser Forderung ihren Bestand bestreitet. Das Betreibungsamt hat sie dann als bestrittene Forderung zu pfänden. Weder das Betreibungsamt noch die Aufsichtsbehörde haben sich zu ihrem Bestand oder ihrer Fälligkeit zu äussern. Einzig dann, wenn die Forderung offensichtlich nicht existiert, kann das Betreibungsamt ihre Pfändung verweigern (BGE 107 III 73 E. 4 S. 75; 109 III 11 E. 2 S. 13, 102 E. 2 S. 105; Urteile B.172/1986 vom 8. Dezember 1986 E. 1, in: SJ 1987 S. 449; 7B.220/2005 vom 2. März 2006 E. 2.1).