Citation: 5A_606/2014 E. 4.2

4.2. Die Rügen sind unbegründet. Die Schuldnerin muss ihre Zahlungsfähigkeit innert der - nicht erstreckbaren - Rechtsmittelfrist glaubhaft machen (BGE 139 III 491 E. 4 S. 492 ff.; 136 III 294 E. 3 S. 295; Urteil 5A_912/2013 vom 18. Februar 2014 E. 4.1). Nach deren Ablauf können Behauptungen nicht substanziiert und Belege nicht nachgereicht werden. Insofern besteht nach Fristablauf für die Ausübung der richterlichen Fragepflicht kein Raum (vgl. ROGER GRONER, Beweise und Beweisverfahren im Zivil- und Strafrecht, 2011, S. 36). Die Beschwerdeführerin legt nicht dar (s. vorne E. 1.2), inwiefern vorliegend besondere Umstände vorliegen sollen, die gestützt auf das Verhältnismässigkeitsprinzip oder den Grundsatz von Treu und Glauben allenfalls ausnahmsweise zu einer anderen Beurteilung führen könnten. Aus dem Wortlaut von Art. 174 Abs. 2 SchKG ergibt sich sodann, dass es - ungeachtet der in Art. 255 lit. a SchKG vorgesehenen Untersuchungsmaxime - der Schuldnerin obliegt, Glaubhaftmachungsmittel für ihre Zahlungsfähigkeit vorzubringen (vgl. vorne E. 3.1). Die Vorinstanz hat nach dem Gesagten kein Bundesrecht verletzt, wenn sie weder selbst Nachforschungen über die Eigentumsverhältnisse an drei in der Beschwerde bezeichneten Grundstücken vorgenommen noch den Vorbehalt des nachträglichen Nachweises beachtet hat und der Beschwerdeführerin auch ansonsten keine Möglichkeit zur Substanziierung und Ergänzung ihrer Beschwerde eingeräumt hat.