Citation: 6B_520/2020 E. 13.2

13.2. Der Beschwerdeführer macht eine offensichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhalts geltend. Er bringt vor, er habe die Strafanzeige nicht verfasst, sondern lediglich mitunterzeichnet. Er sei von der Richtigkeit der Strafklage aber überzeugt gewesen. J.I.________ und I.I.________ hätten sie bezüglich des finanziellen Zustands der H.________ AG getäuscht. Die Aussagen des Mitangeklagten A.________, aus denen sich allenfalls ergebe, dass dieser von der Verpfändung der Aktien gewusst habe, dürften nicht zu seinen Lasten gewürdigt werden. Zudem habe die Vorinstanz nicht beachtet, dass das vom Bundesgericht bestätigte Urteil des Obergerichts des Kantons Zug vom 8. Juli 2008 zum Schluss gelangt sei, eine absichtliche Täuschung von J.I.________ sei glaubhaft dargelegt worden. Der Tatbestand der falschen Anschuldigung sei demnach in Bezug auf den Vorwurf der arglistigen Täuschung nicht erfüllt. Dasselbe gelte auch in Bezug auf den in der Strafklage erhobenen Vorwurf der Bilanzfälschung. Aus den Aktren ergebe sich, dass in der Bilanz 2005 der H.________ AG Rückstellungen für laufende Prozesse und Renovationen hätten gebildet werden müssen. Solche hätten der Verwaltungsrat und die Revisionsstelle der Gesellschaft indes unterlassen. Er habe deshalb auch diesbezüglich von der Richtigkeit der Strafklage ausgehen dürfen, weshalb das Merkmal des Handelns wider besseres Wissen nicht erfüllt sei (Beschwerde S. 49 ff.).