Citation: 2C_1001/2017 E. 4.1

4.1. Der Beschwerdeführer beruft sich für seinen Verbleib in der Schweiz bzw. die Aufrechterhaltung der Niederlassungsbewilligung weiter auf den Schutz des Familienlebens gemäss Art. 8 Ziff. 1 EMRK und Art. 13 Abs. 1 BV. Er führt im Wesentlichen aus, die Beziehung zu seinen minderjährigen Kindern sei intakt und eng, insbesondere weil er bezüglich der Kinder aus der ehelichen Beziehung die Betreuung übernommen habe, während seine damalige Ehefrau einer Erwerbstätigkeit nachgegangen sei. Das Kindeswohl sei von der Vorinstanz nicht berücksichtigt worden und insbesondere auf die minderjährigen Töchter D.________ und E.________ würde sich die Trennung vom Vater negativ auswirken. Ausserdem hätten Kinder, insbesondere F.________ und die neugeborene Tochter H.________, das Recht, mit beiden Elternteilen aufzuwachsen. Insgesamt verweist der Beschwerdeführer dabei auf die Kinderrechtskonvention. Ausserdem führt er Fälle ins Feld, in denen das private Interesse an der Achtung des Familienlebens trotz teilweise sogar gravierenderer Straffälligkeit höher gewichtet worden sei als das entgegenstehende öffentliche Interesse. Die mangelnde Rückfallgefahr und die mehrjährige Straffreiheit seit der letzten Tatbegehung sprächen eindeutig gegen den Widerruf der Niederlassungsbewilligung.