Citation: 1C_540/2021 E. 3.6

3.6. Die übereinstimmenden Beurteilungen des Kantonsgerichts und des BAFU überzeugen. So stellen die Beschwerdeführer nicht in Frage, dass die Bauparzelle am Rande des Baugebiets der Stadt Liestal liegt und sich nördlich davon (auf dem Gebiet der Gemeinde Füllinsdorf) ein etwa 170 m langer, der Nichtbauzone zugewiesener Grünraum befindet, in dem der Gewässerraum seine natürliche Funktion auch auf lange Sicht erfüllen kann. Demnach wäre - gleich wie im Fall Altendorf - eine zu schliessende Baulücke in die Richtung dieses Grünbereichs selbst dann zu verneinen, wenn südlich des Baugrundstücks von einem dicht überbauten Gebiet ausgegangen würde. Damit kann offen bleiben, ob das Kantonsgericht nördlich und südlich dieses Grünraums bundesrechtskonform eine dichte Überbauung verneinen durfte. Auf die Kritik der Beschwerdeführer an den entsprechenden rechtlichen Erwägungen und tatsächlichen Feststellungen des Kantonsgerichts braucht daher nicht eingegangen zu werden. Entgegen der Meinung der Beschwerdeführer war zudem zur Abklärung des entscheidrelevanten Sachverhalts nicht erforderlich, den vorinstanzlichen Augenschein auf den grössten von der Bewilligungsbehörde in Betracht gezogenen Beurteilungsperimeter ausweiten.