Citation: 2C_948/2017 E. 4.2

4.2. Auf diese Rückweisung hin erwog die kantonale Vorinstanz, das Grundstück IR U.________ Nr. xxxx, Plan 1, Parzelle Nr. xxx werde seit Aufgabe des Landwirtschaftsbetriebs im Jahr 1985 zonenwidrig genutzt, indem A.________ sel. zunächst zusammen mit ihrem Ehemann und nach dessen Tod allein die Liegenschaft bewohnt habe. Die Betriebsgebäude würden gemäss der Darstellung der Beschwerdeführer seit 1993 für eine der Freizeitlandwirtschaft zuzurechnende Hobbyschafhaltung verwendet. Auch nach dem Tod von A.________ habe sich an der Nutzung keine Änderung ergeben, weil der Betreiber der Hobbyschafhaltung das betreffende Grundstück käuflich erworben habe und seither das Wohngebäude selbst mit seiner Ehefrau als Wohnstätte nutze. Zusammenfassend werde das Grundstück seit 1985 nicht mehr landwirtschaftlich genutzt, weshalb es bereits im Zeitpunkt der Privatentnahme für die landwirtschaftliche Nutzung ungeeignet gewesen sei (Art. 6 Abs. 1 BGBB) und somit nicht als land- und forstwirtschaftliches Grundstück im Sinne von Art. 8 Abs. 1 StHG und § 27 Abs. 4 StG/AG qualifiziert werden könne. Der gesamte, aus der Privatentnahme des Grundstückes resultierende Kapitalgewinn sei mit der Einkommenssteuer zu erfassen.