Citation: 6B_781/2019 E. 1

Am 12. März 2018 wurde die Beschwerdeführerin und ihr damaliger Ehemann bei einem Grenzübergang einer Kontrolle unterzogen. Die Grenzwächter stiessen dabei im Fahrzeug auf eine Lederhandtasche, die einen vorwiegend in kleinen Banknoten gestückelten Bargeldbetrag von EURO 18'600.-- enthielt. Eine Untersuchung mit einem Ionenspektrometer ergab, dass das sichergestellte Bargeld Kokainkontaminationen aufwies. Am 13. März 2018 wurde das Bargeld durch die Staatsanwaltschaft des Kantons Schaffhausen beschlagnahmt. Am 29. Oktober 2018 wurde das Strafverfahren gegen die Beschwerdeführerin wegen Vergehens gegen das Betäubungsmittelgesetz und Geldwäscherei eingestellt, das beschlagnahmte Bargeld eingezogen und die Verfahrenskosten wurden auf die Staatskasse genommen. Die Beschwerdeführerin wurde mit Fr. 250.-- entschädigt. Eine dagegen gerichtete Beschwerde wies das Obergericht des Kantons Schaffhausen am 11. Januar 2019 ab. Die Verfahrenskosten von Fr. 600.-- auferlegte es der Beschwerdeführerin. Mit Strafrechtsbeschwerde vom 27. Juni 2019 beantragt die Beschwerdeführerin die Aufhebung des Entscheids betreffend Kostenauflage. Sie führt aus, sie habe den damaligen Rechtsanwalt nie bevollmächtigt, eine Beschwerde an das Obergericht zu erheben. In den Akten sei denn auch keine entsprechende Vollmacht vorhanden. Ein Grund, um sich gegen die Einstellungsverfügung zur Wehr zu setzen, habe für sie nicht bestanden. Das Obergericht sei mangels Vollmacht zu Unrecht auf die Beschwerde eingetreten und habe ihr zu Unrecht Kosten auferlegt. Das Obergericht lässt sich vernehmen, ohne einen formellen Antrag zu stellen. Die Staatsanwaltschaft verzichtet auf eine Stellungnahme zur Beschwerde.