Citation: 6B_1120/2018 E. 3.3

3.3. Die Vorinstanz erwägt, der Beschwerdeführer habe den Beschluss der Miteigentümergemeinschaft vom 14. November 2017 nicht angefochten. Auch sonst ergäben sich keinerlei Hinweise, dass sich der Beschwerdeführer bis zum Zeitpunkt, als er festgestellt habe, dass seine Tiefgaragenplätze tatsächlich geräumt worden seien, noch in irgendeiner Form (z.B. mittels Schreiben oder Telefonaten) gegen die geplante Räumung gewehrt habe oder bis Mitte Januar 2018 geplant habe, Privatgegenstände nicht von seinen Tiefgaragenplätzen wegzuräumen. Die Behauptung, er sei dazu aus gesundheitlichen Gründen nicht in der Lage gewesen, lasse sich mit dem in den Akten befindlichen Arztzeugnis vom 8. Februar 2018 sowie der Bestätigung des Spitals Walenstadt vom 13. Februar 2018 nicht belegen. Diese würden nichts über den Zeitraum von November 2017 bis Januar 2018 aussagen. Auch wenn der Beschwerdeführer von schweren körperlichen Tätigkeiten und dem Herumtragen von schweren Lasten dispensiert gewesen sei, sei es ihm durchaus möglich gewesen, sich mittels Schreiben, Telefonaten oder Ähnlichem gegen die von der Beschwerdegegnerin 2 geplante Räumung zu wehren. Die Beschwerdegegnerin 2 habe vor diesem Hintergrund davon ausgehen dürfen, dass sich der Beschwerdeführer dem Beschluss vom 14. November 2017 (trotz ursprünglicher Ablehnung) dann doch gebeugt habe, dieser gültig sei und der Beschwerdeführer dementsprechend bis Mitte Januar 2018 alle Privatgegenstände, welche er habe behalten wollen, weggeräumt habe. Somit fehle es bereits am Vorsatz (angefochtener Entscheid E. 3.6 f. S. 5 f.).