Citation: U 453/04 16.03.2005 E. 2

2.1 In tatsächlicher Hinsicht ist - gestützt auf die unterschriftlich bestätigten Angaben des Beschwerdeführers in der ergänzten Unfallmeldung (vom 18. November 2002, Fragen 1 und 2 sowie 4 bis 8) einerseits sowie den von einem Mitarbeiter der SUVA verfassten, vom Beschwerdeführer unterzeichneten Bericht (vom 13. Januar 2003) andererseits - davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer am 2. Oktober 2002 beim maschinellen Transport einer schweren Metallrolle seinen Körper zur linken Seite hin drehte, worauf er im rechten Knie einen einschiessenden Schmerz verspürte, welcher in der Folgezeit verstärkt auftrat. Gemäss dem Bericht des SUVA-Mitarbeiters (vom 13. Januar 2002) trat der Schmerz auf, als der Beschwerdeführer sich, mit beiden Beinen auf dem Boden stehend, zur Seite hin abdrehte. Die entsprechende Bewegung wird als "normal" beschrieben, der Beschwerdeführer sei weder gestolpert ("mit den Füssen hängen geblieben"), noch sei er gestürzt, noch habe er mit dem Knie irgendwo angestossen. In der ergänzten Unfallmeldung vom 18. November 2002 hatte der Beschwerdeführer im Wesentlichen damit übereinstimmend angegeben, die Verletzung sei beim "Abdrehen des rechten Fusses" eingetreten, dies ohne dass etwas Besonderes, wie ein Ausgleiten oder ein Sturz, vorgefallen sei (ergänzte Unfallmeldung, Fragen 1 und 4). Mit der Vorinstanz, auf deren einlässliche und überzeugende Begründung verwiesen wird (Art. 36a OG), erfüllt dieses offenkundig plötzliche, unfreiwillige und mit gesundheitsschädigender Folge abgelaufene Ereignis das - für die Leistungspflicht nach Art. 9 Abs. 2 UVV in Verbindung mit Art. 6 Abs. 2 UVG zusätzlich erforderliche - Kriterium des äusseren Faktors im Sinne eines ausserhalb des Körpers liegenden, objektiv feststellbaren, sinnfälligen, eben unfallähnlichen Geschehnisses nicht. 2.2 Die vom Beschwerdeführer hiegegen letztinstanzlich erhobenen Einwendungen vermögen, soweit sie nicht bereits durch das kantonale Gericht einlässlich und überzeugend widerlegt wurden, zu keinem anderen Ergebnis zu führen: 2.2.1 Für die Bejahung eines äusseren, auf den menschlichen Körper schädigend einwirkenden Faktors ist ein Geschehen verlangt, dem ein gewisses gesteigertes Gefährdungspotential innewohnt. Damit sind, entgegen der offenbaren Auffassung des Beschwerdeführers, nicht die sicherheitsmässigen Verhältnisse am Arbeitsplatz insgesamt angesprochen, sondern das mit einer konkreten körperlichen Verrichtung verbundene gesteigerte Schädigungspotential, wie es beim blossen Abdrehen des Körpers eben gerade nicht zu bejahen ist (BGE 129 V 470 Erw. 4.2.2). 2.2.2 Da eine Leistungspflicht gestützt auf Art. 9 Abs. 2 UVV am fehlenden Erfordernis des äusseren Faktors scheitert, kann offen bleiben, ob der Beschwerdeführer an einer unfallähnlichen Körperschädigung gemäss Art. 9 Abs. 2 lit. a und/oder c UVV leidet. 2.2.3 Das Eidgenössische Versicherungsgericht berücksichtigt nach Ablauf der Rechtsmittelfrist oder nach Abschluss eines zweiten Schriftenwechsels unaufgefordert eingereichte Eingaben nur, wenn sie neue erhebliche Tatsachen oder schlüssige Beweismittel enthalten, welche eine Revision im Sinne von Art. 137 lit. b OG zu rechtfertigen vermöchten (BGE 127 V 353). Ob die Frage 3 der ergänzten Unfallmeldung (vom 18. November 2002) nicht durch den Beschwerdeführer, sondern, wie von diesem behauptet, nachträglich durch eine Drittperson beantwortet wurde, ist nicht massgeblich. Im Hinblick darauf, dass das entsprechende Vorbringen, so es sich als zutreffend erweisen würde, nicht geeignet wäre, die tatbeständlichen Grundlagen des auszufüllenden Urteils zu verändern (vgl. Erw. 2.1 hievor), ist die Eingabe vom 17. Februar 2005 samt Beilagen nicht zu berücksichtigen (vgl. BGE 127 V 358 Erw. 5b mit Hinweisen).