Citation: 2C_132/2023 E. 1.2

1.2. Die A.________ beabsichtigte, im Rahmen von zwei Exportgeschäften einerseits 30 Reinigungsroboter an die "C.________ AG" in Istanbul, Türkei (nachfolgend: C.________ AG) und andererseits 10 Reinigungsroboter an die D.________ GmbH in Erkrath, Deutschland (nachfolgend: D.________ GmbH) zu liefern. Zur Absicherung dieser Exporte bzw. von zwei in diesem Zusammenhang von der E.________ AG V.________ (nachfolgend: Finanzinstitut) an die A.________ gewährten Kredite schloss die A.________ 2015 mit der Exportrisikoversicherung fünf Versicherungen ab. Bezüglich des Exportgeschäfts an die C.________ AG wurden mit öffentlich-rechtlichem Vertrag vom 16. März 2015 eine Fabrikationsrisikoversicherung und eine Lieferantenkreditversicherung abgeschlossen. Bezüglich des Exportgeschäfts an D.________ GmbH wurde am 18. Juni 2015 eine Fabrikationsrisikoversicherung abgeschlossen. Zur Absicherung der vom Finanzinstitut an die A.________ gewährten Kredite schloss die Exportrisikoversicherung am 16. März 2015 und am 18. Juni 2015 mit dem Finanzinstitut je eine Fabrikationskreditversicherung ab. Zuvor (am 11. Februar 2015) hatte die A.________ gegenüber der Exportrisikoversicherung zwei Ermächtigungs- und Verpflichtungserklärungen abgegeben. Darin hatte sie einerseits das Finanzinstitut ermächtigt, zur Absicherung der Kredite bei der Exportrisikoversicherung einen Antrag auf Abschluss entsprechender Fabrikationskreditversicherungen zu stellen; andererseits hatte sich die A.________ gegenüber der Exportrisikoversicherung verpflichtet, ihr sämtliche Zahlungen, welche Letztere gestützt auf die Fabrikationskreditversicherung an das Finanzinstitut leistet, auf erste Anforderung und zuzüglich Zins seit Zahlung zu erstatten. Die Ermächtigungs- und Verpflichtungserklärungen enthielten eine Bestimmung (Ziff. 2.6), wonach die A.________ auf Einreden und Einwendungen gegen die Erstattungsverpflichtung verzichtet.