Citation: U 125/02 13.02.2004 E. A

Der 1961 geborene spanische Staatsangehörige S.________ war als Hilfsarbeiter bei der Firma X.________ tätig und bei der Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen sowie Berufskrankheiten versichert. Am 27. August 1996 stürzte er auf dem Weg zur Arbeit auf den rechten Arm und zog sich dabei eine Verletzung des rechten Handgelenks sowie ein Schulter-Armsyndrom zu. Wegen einer erst nachträglich festgestellten Fraktur musste er sich am 11. Februar 1997 einer Arthrodese des distalen Radioulnargelenkes rechts (Operation nach Sauvé-Kapandij) unterziehen. Es folgten weitere Operationen: am 13. November 1997 eine Reosteosynthese mit Schrauben und Platte sowie Spongiosaplastik zufolge Pseudarthrose, am 28. Oktober 1998 und am 30. März 1999 Metallentfernungen. Anlässlich einer ersten Abschlussuntersuchung vom 18. März 1998 gelangte SUVA-Kreisarzt Dr. med. M.________ zum Schluss, dem Versicherten sei eine weitere Tätigkeit als Bauarbeiter nicht mehr zumutbar und es seien berufliche Eingliederungsmassnahmen angezeigt. Mit Verfügungen vom 30. Juni und 2. Oktober 1998 kam die Invalidenversicherung (IV) für die Kosten einer Umschulung des Verunfallten zum Taxichauffeur auf. Am 1. Juni 1999 nahm S.________ bei der Firma Y.________ die Tätigkeit als Taxichauffeur mit einem Arbeitspensum von 50% auf. Die SUVA schloss den Fall per 31. Mai 1999 ab und sprach dem Versicherten mit Verfügung vom 4. Juni 1999 eine Rente aufgrund einer Erwerbsunfähigkeit von 20% ab 1. Juni 1999 sowie eine Integritätsentschädigung von 10% zu. Dabei ging sie davon aus, dass S.________ die Tätigkeit als Taxichauffeur oder eine andere geeignete Tätigkeit ganztags zumutbar wäre. Mit Einspracheentscheid vom 8. September 1999 hielt sie an dieser Beurteilung fest. In der Folge kam es zu einer zunehmenden posttraumatischen Radiocarpalarthrose, welche zunächst mit intraartikulären Injektionen und am 30. Mai 2000 mit einer Handgelenksarthrodese rechts angegangen wurde. Die SUVA, welche den Rentenentscheid zurückgenommen und dem Versicherten rückwirkend ab 1. Juni 1999 Taggeld ausgerichtet hatte, schloss den Fall per 31. Oktober 2000 erneut ab und sprach dem Versicherten ab 1. November 2000 wiederum eine Rente aufgrund einer Erwerbsunfähigkeit von 20% zu; gleichzeitig bestätigte sie die ausgerichtete Integritätsentschädigung von 10% (Verfügung vom 6. November 2000). Im Einspracheverfahren erhöhte sie die Integritätsentschädigung auf 15% und hielt an der zugesprochenen Rente von 20% fest (Einspracheentscheid vom 3. Juli 2001).