Citation: 8C_254/2015 E. A

A.________, geboren 1991, zog sich bei einem Polytrauma als Beifahrer anlässlich des Selbstunfalles des Lenkers eines BMW 323i am 17. April 2011 (Sonntag) kurz nach 04.45 Uhr erhebliche Verletzungen zu. Gemäss Schadenmeldung UVG vom 4. Mai 2011 arbeitete er seit 1. Januar 2011 mit Vollpensum in der Lebensmittelhandelsfirma seines Vaters (nachfolgend: Arbeitgeberin) - und war in dieser Eigenschaft obligatorisch bei der Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG (nachfolgend: Zürich oder Beschwerdegegnerin) gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten versichert. Die Zürich anerkannte ihre gesetzliche Leistungspflicht, übernahm die Heilbehandlung und richtete ein Taggeld aus. Mit E-Mail der Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich vom 4. April 2012 erhielt die Zürich Kenntnis davon, dass der Versicherte bis zum 31. März 2011 Taggelder der Arbeitslosenversicherung bezog. Ein vom Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Zürich eingeleitetes Strafverfahren wegen Widerhandlung gegen das Arbeitslosenversicherungsgesetz (AVIG) stellte die Staatsanwaltschaft des Kantons Zürich am 27. Juni 2013 unter Auferlegung der Kosten des Vorverfahrens zu Lasten des Versicherten ein. Nach weiteren Abklärungen gelangte die Zürich zur Auffassung, dass im fraglichen Zeitpunkt des Unfalles vom 17. April 2011 zwischen A.________ und der Lebensmittelhandelsfirma seines Vaters kein Arbeitsverhältnis und folglich auch keine Versicherungsdeckung durch die Zürich bestanden habe. Sie lehnte daher mit Verfügung vom 10. April 2014 rückwirkend einen Anspruch auf jegliche Leistungen nach UVG ab (Dispositiv-Ziffer 1) und kündigte an, die bereits erbrachten Leistungen beim zuständigen Unfallversicherer zurückzufordern (Dispositiv-Ziffer 2). Die Zürich wies die vom Versicherten hiegegen erhobene Einsprache ab (Dispositiv-Ziffer 1) und trat auf diejenige der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) nicht ein (Dispositiv-Ziffer 2; Einspracheentscheid vom 3. Juli 2014).