Citation: 8C_745/2013 E. 6.1

6.1. Der Beschwerdeführer macht geltend, die Kündigung des Anstellungsverhältnisses sei im Sinne von Art. 336 OR missbräuchlich. Die Hochschule X.________ habe ihn zunächst glauben lassen, dass ihm für das kommende Semester zumindest ein Pensum im Umfang von 20 bis 40 % angeboten werden könne, obwohl sie gemäss Kündigungstext, wonach das Arbeitsverhältnis "so oder so" nicht mehr weitergeführt worden wäre, wahrscheinlich von vornherein eine gänzliche Auflösung des Anstellungsverhältnisses geplant habe. Vermutlich habe die Hochschule X.________ gehofft, dass er auf das Angebot hin allenfalls von sich aus kündigen werde, da er mit einem derartigen Pensum gar nicht in der Lage wäre, seinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Wenn die Arbeitgeberin die Arbeitsbedingungen langjähriger Mitarbeiter schrittweise verschlechtere, damit sie von sich aus das Handtuch werfen, so begehe sie Mobbing, was eine offensichtliche Verletzung ihrer Fürsorgepflicht bedeute. Indem die Hochschule X.________ eine Nichtannahme - eine solche sei im Zeitpunkt der Kündigung im Übrigen noch gar nicht vorgelegen - des Angebots offensichtlich unkorrekter Arbeitsbedingungen als Anlass zur Vollkündigung nehme, handle sie ohne Zweifel missbräuchlich, zumal Spielraum bestanden hätte, ihm ein eindeutig höheres Pensum - kurzfristig im Rahmen von mindestens 50 bis 80 % - zuzugestehen. Es hätte zahlreiche Einsatzmöglichkeiten für ihn gegeben, wenn man dies seitens der Schule gewollt hätte.