Citation: 1A.300/1999 14.12.2000 E. 2

2.- Das Bundesgericht hat am 8. Dezember 2000 über eine Reihe von Verwaltungsgerichtsbeschwerden entschieden, die sich gegen die Baukonzession Dock Midfield selbst und gegen weitere für den Flughafenausbau erteilte Baukonzessionen richteten. In diesem Urteil sind die in der Lärmschutz-Verordnung für die Landesflughäfen festgelegten Lärmbelastungsgrenzwerte als nicht anwendbar erklärt worden, da sie mit den Zielen des Bundesgesetzes über den Umweltschutz (USG, SR 814. 01) nicht vereinbar seien. Anstelle der vom Bundesrat festgesetzten Grenzwerte blieben, wie das Bundesgericht ausgeführt hat, weiterhin die Belastungsgrenzwerte massgebend, die von der Eidgenössischen Kommission für die Beurteilung von Lärm- Immissionsgrenzwerten in ihrem 6. Teilbericht vom September 1997 vorgeschlagen worden seien. Demzufolge müsse das Schallschutzkonzept neu erarbeitet werden. Da das neue Konzept nicht nur auf die Grenzwerte der Eidgenössischen Kommission, sondern auch auf das neue Betriebsreglement abzustützen sei, müsse die Festsetzung der Schallschutzmassnahmen in ein nachlaufendes gesondertes Bewilligungsverfahren verwiesen werden (vgl. zur Publ. bestimmtes Urteil vom 8. Dezember 2000 i.S. Politische Gemeinde Bachs und Mitbeteiligte, E. 46 und 47). Dementsprechend ist Ziffer 2.2.3 des Dispositives der Baukonzession Dock Midfield durch folgende Bestimmung ersetzt worden: "Die Festsetzung des Schallschutzkonzeptes wird in ein nachlaufendes gesondertes Bewilligungsverfahren verwiesen. Bei der Erarbeitung dieses Konzeptes ist auf die von der Eidgenössischen Kommission für die Beurteilung von Lärm-Immissionsgrenzwerten festgelegten Belastungsgrenzwerte für den Lärm der Landesflughäfen (6. Teilbericht vom September 1997) abzustellen. Die Lärmimmissionen, die vom Betrieb des Militärflugplatzes Dübendorf ausgehen, sind mitzuberücksichtigen. " Durch diesen bundesgerichtlichen Entscheid sind die vorliegenden Beschwerden gegen das Schallschutzkonzept gegenstandslos geworden. Das überarbeitete Konzept wird unter Wahrung des Rechtsschutzes neu aufgelegt werden müssen. Die hängigen Verwaltungsgerichtsbeschwerden können somit abgeschrieben werden.