Citation: 8C_250/2010 29.07.2010 E. 4

4.1 Gemäss Art. 29 Abs. 2 BV haben die Parteien Anspruch auf rechtliches Gehör. Das rechtliche Gehör dient einerseits der Sachaufklärung, andererseits stellt es ein persönlichkeitsbezogenes Mitwirkungsrecht beim Erlass eines Entscheids dar, welcher in die Rechtsstellung einer Person eingreift. Dazu gehört insbesondere deren Recht, sich vor Erlass des in ihre Rechtsstellung eingreifenden Entscheids zur Sache zu äussern, erhebliche Beweise beizubringen, Einsicht in die Akten zu nehmen, mit erheblichen Beweisanträgen gehört zu werden und an der Erhebung wesentlicher Beweise entweder mitzuwirken oder sich zumindest zum Beweisergebnis zu äussern, wenn dieses geeignet ist, den Entscheid zu beeinflussen (BGE 132 V 368 E. 3.1 S. 370 mit Hinweisen). 4.2 Der Versicherte sieht seinen Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt, da die Vorinstanz seinem Antrag auf Einholung eines multidisziplinären Gutachtens sowie auf berufliche Abklärung in einer BEFAS nicht gefolgt war. Er legt jedoch weder dar, inwiefern er nebst der Bandscheibenproblematik noch an weiteren gesundheitlichen Beeinträchtigungen leidet noch weshalb eine Abklärung in einer BEFAS bessere Erkenntnisse bringen sollte als die ärztlichen Einschätzungen der zumutbaren Arbeitsfähigkeit in einer Verweisungstätigkeit. Die Vorinstanz hat in ihrem Entscheid zudem begründet, weshalb der Sachverhalt bezüglich der Verhältnisse bis zur gesundheitlichen Verschlechterung im Januar 2009 genügend abgeklärt und die Einholung weiterer Gutachten und Berichte unnötig sei. Das ist im Rahmen der grundsätzlich zulässigen antizipierten Beweiswürdigung, welche keinen Verstoss gegen Art. 29 Abs. 2 BV darstellt (BGE 124 V 90 E. 4b S. 94; 122 V 157 E. 1d S. 162), nicht zu beanstanden.