Citation: 4A_360/2017 E. 5.2

5.2. Dem entgegnet die Beschwerdeführerin, eine Partei könne sich mindestens zwei Mal unbeschränkt äussern. Nach dem ersten Schriftenwechsel habe ein Parteiwechsel stattgefunden. Gegenüber dem Beschwerdegegner 1 habe sie sich mit dem zweiten Schriftenwechsel daher zum ersten Mal äussern dürfen. Ein Parteiwechsel dürfe nicht dazu führen, dass die Gegenpartei schlechter gestellt werde; sie müsse sich mit Einreden gegen die neu in den Prozess eintretende Partei auch zwei Mal äussern dürfen. Dies habe sie mit ihrer Eingabe vom 29. Januar 2016 getan, womit die in dieser Eingabe enthaltenen neuen Tatsachen und Beweismittel unbeschränkt zulässig gewesen seien.