Citation: 7B_482/2023 E. 3.4.2

3.4.2. Nach den für das Bundesgericht verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz haben die beiden Polizisten sodann übereinstimmend ausgesagt, der Tachometer ihres Fahrzeugs habe bei der Verfolgungsfahrt ungefähr 75 km/h angezeigt und habe sich der Abstand zwischen dem Beschwerdeführer und ihrem Fahrzeug schnell vergrössert. Vor diesem Hintergrund verfällt die Vorinstanz nicht in Willkür und verletzt auch nicht den Grundsatz "in dubio pro reo", wenn sie gestützt auf die mit den Videoaufnahmen übereinstimmenden weiteren Aussagen der Polizisten (Polizist B.________ schätzte die Geschwindigkeit des Beschwerdeführers auf der Seebrücke auf über 80 km/h, als das Patrouillenfahrzeug noch stillstand, Polizist C.________ auf 70 bis 80 km/h) von einer Geschwindigkeit von mindestens 75 km/h am Ende der Seebrücke ausgeht. Dies gilt in Bezug auf den Grundsatz von "in dubio pro reo" umso mehr, als diesem in seiner Funktion als Beweiswürdigungsregel im Verfahren vor Bundesgericht keine über das Willkürverbot von Art. 9 BV hinausgehende Bedeutung zukommt (BGE 148 IV 409 E. 2.2 mit Hinweisen).