Citation: 4A_124/2022 E. 3.2.2

3.2.2. Der Beschwerdeführer rügt, dass entgegen der Vorinstanz bei der normativen Auslegung der Schadloshaltungsklausel "sämtliche Erklärungen der Parteien" zu berücksichtigen seien, insbesondere auch die späteren Parteierklärungen in den Engagement Letters vom 16./20. November 2015 und vom 14. August 2015 sowie im Memorandum vom 23. Juli 2015. Bereits die Vorinstanz ging auf diesen Standpunkt des Beschwerdeführers ein und legte mit Verweis auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung zutreffend dar, dass dem späteren Parteiverhalten bei der Auslegung nach dem Vertrauensprinzip keine Bedeutung zukomme (dazu: BGE 144 III 93 E. 5.2.3 mit Hinweis). Soweit sich der Beschwerdeführer im Weiteren auf nachträgliches Parteiverhalten beruft, ist er nicht zu hören.