Citation: 6B_751/2021 E. 1.2.6

1.2.6. Die Vorinstanz stellt willkürfrei fest, der Beschwerdeführer habe erkannt, dass es sich um einen Polizisten gehandelt habe, der vor Ort Geschwindigkeitsmessungen überwacht habe. Es sei denkbar, dass er den Polizisten nicht auf Anhieb als solchen erkannt habe, da er keine Uniform getragen habe. Doch der Beschwerdeführer habe aufgrund der gesamten Umstände, insbesondere des Radarmessgeräts, des polizeitypischen Kastenwagens, den Äusserungen des Polizisten sowie dessen am Waffengurt ersichtlicher Dienstwaffe, darauf schliessen müssen, dass es sich beim Polizisten nicht um eine zufällig anwesende Privatperson gehandelt habe, sondern um einen Beamten in Wahrnehmung seiner amtlichen Befugnisse. Im Übrigen ist der Beschwerdeführer daran zu erinnern, dass es für die Annahme von Willkür nicht genügt, wenn eine andere Lösung ebenfalls möglich erscheint (BGE 146 IV 88 E. 1.3.1; 143 IV 241 E. 2.3.1; 141 IV 369 E. 6.3; je mit Hinweisen).