Citation: 4A_257/2007 08.11.2007 E. A

B._______ und A._______ (Beschwerdeführer) unterzeichneten am 22. Juli 1999 einen Treuhandvertrag über 20'000 Inhaberaktien der Z._______ AG. Der Vertrag sah eine Verpflichtung des Beschwerdeführers vor, die 20'000 Inhaberaktien in eigenem Namen, jedoch auf Rechnung des Treugebers B._______ zu erwerben, und zunächst vorzufinanzieren. Die Aktien waren vom Beschwerdeführer für B._______ zu halten und ihm auf Verlangen herauszugeben. Mit Schreiben vom 15. Juni 2000 kündigte der Treugeber B._______ den Vertrag mit sofortiger Wirkung und forderte vom Beschwerdeführer die Übertragung der 20'000 Inhaberaktien. Nachdem er dem Beschwerdeführer erfolglos eine Nachfrist zur Erfüllung angesetzt hatte, verzichtete B._______ mit Schreiben vom 14. Juli 2000 auf die nachträgliche Leistung und berief sich auf einen Schaden in Form entgangenen Gewinns im Betrag von Fr. 880'000.--, der sich aus der Differenz zwischen Kaufpreis (Fr. 10.--) und möglichem Verkaufspreis (Fr. 54.--) der Aktien berechnet.