Citation: 7B_460/2023 E. 3.4

3.4. Daran ändert der Einwand der Beschwerdeführerin nichts, wonach sie zu jenem Zeitpunkt nichts von der Anwaltskorrespondenz gewusst habe, da ihr keine Einsicht in die sichergestellten physischen Unterlagen gewährt worden sei und sie erst anlässlich der Triageverhandlung auf die Unterlagen gestossen sei. Das Bundesgericht hielt fest, die verweigerte Einsicht habe im konkreten Fall weder den Anspruch auf rechtliches Gehör noch den Grundsatz des fairen Verfahrens verletzt (Urteil 1B_313/2022 vom 2. Februar 2023 E. 4.5). Soweit die Beschwerdeführerin in diesem Zusammenhang eine willkürliche Sachverhaltsfeststellung durch die Vorinstanz rügt, da diese erwogen habe, die Beschwerdeführerin hätte wissen können, dass sich Anwaltskorrespondenz in den physischen Unterlagen befinde, erweist sich die Kritik denn auch als unbegründet. Insofern erübrigt es sich auch, auf die weitere Rüge der Beschwerdeführerin einzugehen, wonach die Vorinstanz Art. 248 StPO verletzt und überspitzt formalistisch entschieden habe. Es ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz erwog, die Beschwerdeführerin hätte das Vorhandensein allfälliger geheimnisgeschützter physischer Dokumente substanziieren müssen. Das Bundesgericht hat im Urteil 1B_313/2022 vom 2. Februar 2023 in E. 4.4, wie erwähnt, die vorinstanzliche Auffassung geschützt, wonach die pauschalen Behauptungen der Beschwerdeführerin den Substanziierungsanforderungen nicht genügen. An dieser Beurteilung vermögen die neuen Vorbringen der Beschwerdeführerin nichts zu ändern, wonach der ehemalige Mitarbeiter die geschützte Anwaltskorrespondenz weisungswidrig und heimlich an seinem privaten Wohnort aufbewahrt habe, was sie nicht habe wissen können und weshalb es ihr auch nicht möglich gewesen sei, früher allfällige geheimnisgeschützte physische Unterlagen zu substanziieren. Wie bereits die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid festhält, und worauf überdies auch die Staatsanwaltschaft in ihrer Stellungnahme verweist, wird Letztere, sollte sie bei der Durchsuchung der entsiegelten Aufzeichnungen auf geheimnisgeschützte Anwaltskorrespondenz stossen, das Beschlagnahmeverbot gemäss Art. 264 StPO zu berücksichtigen haben.