Citation: 6B_1403/2016 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz hält zur Einvernahme von C.________ durch den Staatsanwalt vom 28. September 2010 fest, anlässlich dieser Einvernahme habe sie zunächst ausgesagt, ihr seien am Gericht in Bern schon zwei Typen gegenübergestellt worden. Der Grössere der beiden sei der Messerstecher gewesen. Wegen des kleineren Typen sei es damals zum Streit mit A.________ gekommen. Sie könne sich nicht mehr an Details erinnern, es sei ja auch schon drei Jahre her. In der anschliessenden Konfrontationseinvernahme habe C.________ den Beschwerdeführer wiederum als Messerstecher des fraglichen Vorfalls erkannt und als Zeugin auf entsprechende Fragen zu Protokoll gegeben, sie kenne ihn auch von der Gerichtsverhandlung in Bern. Seinen Namen habe sie davor nicht gekannt. Es sei korrekt, dass sie ihn in Bern vor Gericht als diejenige Person identifiziert habe, die A.________ mit einem Messer verletzt habe. Er sei mit Sicherheit der Messerstecher gewesen. Sie erkenne ihn auch heute wieder. Es sei damals nicht dunkel gewesen. Nur habe er zu diesem Zeitpunkt, so glaube sie, noch ein wenig Haare gehabt und nicht eine vollständige Glatze wie heute. Auf ergänzende Fragen des Beschwerdeführers bzw. von dessen damaligen Verteidiger, erklärte die Zeugin sodann, sie habe gesehen, wie der Beschwerdeführer auf A.________ mit dem Messer eingestochen habe. Sie könne sich nicht vorstellen, dass sie ihn mit dem Täter verwechsle. Sie könne sich Gesichter gut merken. Heute wisse sie mit Sicherheit noch, dass er einmal zugestochen habe. Ob er mehrmals zugestochen habe, könne sie jetzt nicht mehr sagen. Es sei damals mitten in der Nacht gewesen, aber dort, wo die Messerstecherei gewesen sei, sei es beleuchtet gewesen (Urteil S. 29-31 E. 2.1.4).