Citation: 5D_33/2017 E. 5.2

5.2. Der Beschwerdeführer macht geltend, in § 6 Abs. 1 AnwT/AG werde definiert, welche Leistungen in der Grundentschädigung enthalten seien. Dabei handle es sich einerseits um die Leistungen eines Anwalts im Kontakt mit seinem Klienten und die Handlungen zwecks Vorbereitung des Verfahrens, wie Instruktion, Aktenstudium, rechtliche Abklärungen, Korrespondenz und Telefongespräche. Anderseits gehe es um die eigentlichen prozessualen Leistungen, wie die Rechtsschrift und die Teilnahme an der behördlichen Verhandlung. Abgesehen davon, dass die Umschreibung "Korrespondenz" nicht deckungsgleich der Umschreibung "gerichtliche Eingabe" entspreche, verdeutliche der vom grossen Rat des Kantons Aargau angenommene Gesetzestext, dass unter dem Begriff "Korrespondenz" die Schreiben des Anwalts an seine Klientschaft gemeint seien; es gelte somit, die Korrespondenz von der gerichtlichen Eingabe zu unterscheiden. Damit würden gerichtliche Eingaben nicht dem Begriff "Korrespondenz" entsprechen, sodass sie als zuschlagsberechtigt im Sinne von § 6 Abs. 1 AnwT/AG anzusehen seien. Die Auffassung der Vorinstanz, wonach die vom Beschwerdeführer zusätzlich zu den Rechtsschriften redigierten gerichtlichen Eingaben vom Begriff der Korrespondenz erfasst würden, sei willkürlich.