Citation: 8C_757/2013 E. 5

Schliesslich ist anzumerken, dass selbst bei Annahme eines mittelschweren Unfalls im Grenzbereich zu den schweren Unfällen - was dazu führte, dass zur Bejahung des adäquaten Kausalzusammenhangs ein einziges der adäquanzrechtlich massgebenden Kriterien im Sinne von BGE 134 V 109 E. 10.3 S. 130genügen würde (BGE 134 V 109 E. 10.1 S. 126, 117 V 359 E. 6b S. 367; RKUV 2005 Nr. U 555 S. 326 E. 3.5.1, U 458/04) - dies am Ergebnis nichts ändern würde. Denn die mit BGE 130 V 352 begründete Rechtsprechung zu den somatoformen Schmerzstörungen ist sinngemäss auch auf spezifische und unfalladäquate HWS-Verletzungen (Schleudertraumen) anzuwenden (BGE 136 V 279), so auch bei organisch objektiv nicht ausgewiesenen Beschwerden, die natürlich- und adäquatkausal auf einen Schleudertrauma-Mechanismus zurückzuführen sind. Laut ebenfalls heute ergangenem Urteil 8C_759/2013 im invalidenversicherungsrechtlichen Verfahren ist von der Überwindbarkeit der Beschwerden (im Sinne von BGE 136 V 279 und 130 V 352) auszugehen, weshalb gestützt hierauf auch eine unfalladäquate HWS-Verletzung ohne organisch nachweisbare Funktionsausfälle kein invalidisierendes Leiden in Sinne der Rechtsprechung darstellte.