Citation: 1B_455/2020 E. 3.1

3.1. Zu prüfen ist zunächst, inwiefern in der Beschwerdeschrift unzulässige materielle Noven vorgebracht werden. Im angefochtenen Entscheid wurde in diesem Zusammenhang Folgendes erwogen: Der Beschuldigte habe das Vorliegen eines hinreichenden Tatverdachtes (Art. 197 Abs. 1 lit. b StPO) im vorinstanzlichen Verfahren nicht bestritten. Materiell habe er einzig und allein geltend gemacht, die Kontosperre sei nicht verhältnismässig. Konkret habe er ausgeführt, die Beschlagnahme schränke ihn in seiner persönlichen Bewegungsfreiheit erheblich ein, es fehle an einem öffentlichen Interesse an der Zwangsmassnahme, und diese sei nicht notwendig, da er zuvor bereits genügend Zeit gehabt hätte, um Vermögen beiseite zu schaffen. Diese Vorbringen begründeten nach Ansicht der Vorinstanz kein Beschlagnahmehindernis, soweit überhaupt ausreichend substanziierte Rügen vorgelegen hätten.