Citation: 1C_569/2018 E. 4.2

4.2. Im Gegensatz zu den von der Beschwerdeführerin zitierten Bundesgerichtsurteilen, bei welchen die Anordnung einer verkehrsmedizinischen Untersuchung ausserhalb des motorisierten Strassenverkehrs als nicht rechtmässig erachtet wurde (vgl. E. 3.3 hiervor), wies die Beschwerdeführerin sodann selbst zum Zeitpunkt der Blutentnahme bzw. beim minimalen errechneten Wert noch eine Blutalkoholkonzentration von über 2,5 Gewichtspromille auf. Ein so hoher Wert lässt, wie erwähnt, in Kombination mit fehlenden Ausfallerscheinungen auf eine Alkoholgewöhnung bzw. eine Missbrauchsproblematik oder gar eine Suchterkrankung schliessen - dies grundsätzlich unabhängig davon, ob jemand am Strassenverkehr teilgenommen hat oder nicht. Es ist daher nicht zu beanstanden, dass eine verkehrsmedizinische Untersuchung angeordnet wurde. Darin kann jedenfalls weder eine qualifiziert unrichtige Sachverhaltsfeststellung noch eine Rechtsverletzung durch die Vorinstanz erblickt werden.