Citation: 1C_402/2021 E. 6.2.3

6.2.3. Die Anwendung kantonalen Rechts überprüft das Bundesgericht im Wesentlichen auf Willkür und bloss insoweit, als eine solche Rüge in der Beschwerde präzis vorgebracht und begründet wird (Art. 95 BGG i.V.m. Art. 9 BV und Art. 106 Abs. 2 BGG; vgl. oben E. 2). Diesen Anforderungen kommt die Beschwerdeführerin nicht nach. Zwar rügt sie einen Verstoss gegen das Willkürverbot, jedoch zeigt sie nicht auf, inwiefern die Rechtsanwendung der Vorinstanz unhaltbar sein soll. Das Regierungsstatthalteramt Biel/Bienne begründete die Abweisung des Antrags um Konsultation der OLK im Entscheid vom 28. März 2019 sodann damit, dass sich das Bauvorhaben nicht in einem vom Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler erfassten Gebiet oder in einem Ortsbild- oder Landschaftsschutzgebiet kantonalen Rechts befinde. Die Schutzorganisation Netzwerk Bielersee habe sich im Rahmen ihrer Stellungnahme vom 11. Januar 2019 positiv geäussert, worauf auf den Beizug der OLK gemäss Art. 22a Abs. 2 BewD/BE verzichtet worden sei.