Citation: 2C_76/2024 E. 7.5

7.5. Dass der Beschwerdeführer, wie er behauptet, keine Beziehung zu Nordmazedonien habe, ist nicht erstellt: Er verbrachte die prägenden Kindheits- und Jugendjahre in seinem Heimatland, wo seine Mutter nach wie vor lebt. Ausserdem hielt er sich regelmässig und zum Teil über längere Zeit in Nordmazedonien auf, so etwa im Jahr 2019 während mehr als neun Monaten, im Jahr 2020 während knapp zwei Monaten und im Jahr 2021 während insgesamt ca. drei Monaten, und liess sich dort auch medizinisch behandeln. Da sich sein Gesundheitszustand offenbar verbessert hat, wird es ihm überdies möglich sein, in Nordmazedonien einer Erwerbstätigkeit nachzugehen. - Diese verschiedenen Sachverhaltselemente fügen sich zu einem Gesamtbild zusammen, welches die Annahme, der Beschwerdeführer würde bei einer Wegweisung aus der Schweiz in Nordmazedonien sozial, kulturell und beruflich keinen Anschluss mehr finden, als unplausibel erscheinen lässt. Die Vorinstanz hat mithin willkürfrei festgestellt, dass der Beschwerdeführer über hinreichende Bezugspunkte zu Nordmazedonien verfügt.