Citation: 1A.41/2007 30.08.2007 E. 2

Die Vorinstanz verneinte die Beschwerdelegitimation der Beschwerdeführerin, soweit diese sich gegen Ziffer 7.1 des Dispositivs der Schlussverfügung richtete. Die Beschwerdeführerin macht geltend, damit sei die Vorinstanz in Willkür verfallen und habe ihren Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt (formelle Rechtsverweigerung). Die Beschwerde ist offensichtlich unbegründet. Nach Ziffer 7 der Schlussverfügung werden die in Ziffer 7.1 bis 7.3 erwähnten Daten an die ersuchende Behörde herausgegeben. Nach Ziffer 7.1 geht es dabei zunächst um sämtliche anlässlich der Hausdurchsuchungen im Rahmen des internationalen Rechtshilfeersuchens beschlagnahmten elektronischen Daten. Wie die Vorinstanz (S. 3 f.) ohne Bundesrechtsverletzung ausführt, sind bei der Beschwerdeführerin im Rahmen des internationalen Rechtshilfeersuchens keine Daten beschlagnahmt worden. Eine Beschlagnahme von Daten erfolgte bei der Beschwerdeführerin vielmehr am 2. September 2004 - vor Einreichung des Rechtshilfeersuchens - im vom Untersuchungsrichter gegen U.________ geführten Strafverfahren. Soweit in Ziffer 7.1 der Schlussverfügung die Herausgabe von Daten an die ersuchende Behörde angeordnet wird, kann es sich somit nicht um solche handeln, welche bei der Beschwerdeführerin beschlagnahmt worden sind. Damit ist diese insoweit von der Schlussverfügung nicht unmittelbar betroffen und war nach Art. 80h lit. b IRSG nicht zur Beschwerde befugt (vgl. BGE 130 II 162 E. 1.1 S. 164; 123 II 161 E. 1d/aa S. 164, mit Hinweisen). Die Vorinstanz hat weder das Willkürverbot noch den Anspruch der Beschwerdeführerin auf rechtliches Gehör verletzt, wenn sie insoweit auf die Beschwerde nicht eingetreten ist. Soweit nach Ziffer 7 der Schlussverfügung Daten an die ersuchende Behörde herausgegeben werden, die bei der Beschwerdeführerin sichergestellt worden sind, handelt es sich um die Ordner "J.________ AG" und "K.________ AG". Die Beschwerdeführerin weiss, worum es dabei geht. Einzig insoweit hat sich die Vorinstanz materiell zu den Einwänden der Beschwerdeführerin geäussert und diese als unbegründet beurteilt. Die Erwägungen der Vorinstanz dazu, auf die verwiesen werden kann (Art. 36a Abs. 3 OG), lassen keine Bundesrechtsverletzung erkennen.