Citation: 2A.263/2000 09.06.2000 E. 1

1.-Der aus dem Libanon stammende S.________ reiste am 21. Mai 1993 in die Schweiz ein und stellte ein Asylgesuch. Das Bundesamt für Flüchtlinge trat am 2. September 1993 darauf nicht ein und wies ihn aus der Schweiz weg. S.________ verliess die Schweiz am 9. September 1993. Am 19. Mai 1994 reiste er wieder ein, um am 20. Mai 1994 eine Schweizer Bürgerin zu heiraten; gestützt auf diese Heirat erhielt er eine Aufenthaltsbewilligung für den Kanton Zürich. Am 27. Juni 1996 verurteilte das Bezirksgericht Zürich S.________ insbesondere wegen qualifizierter Widerhandlung gegen das Bundesgesetz über die Betäubungsmittel zu einer Strafe von sieben Jahren Zuchthaus und zehn Jahren Landesverweisung, unter Anrechnung von Untersuchungshaft von 245 Tagen und Sicherheitshaft von 56 Tagen. Der Strafvollzugsdienst, Justizvollzug, des Kantons Zürich entliess S.________ mit Verfügung vom 3. März 2000 per 18. Mai 2000 (Verbüssung von zwei Dritteln der Freiheitsstrafe) bedingt aus dem Strafvollzug und schob den Vollzug der gerichtlichen Landesverweisung probeweise auf. Die Direktion für Soziales und Sicherheit (Fremdenpolizei) des Kantons Zürich lehnte am 10. März 2000 das Gesuch von S.________ um Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung ab und wies ihn per 18. Mai 2000 aus dem Gebiet des Kantons Zürich weg; einem allfälligen Rekurs gegen diese Verfügung wurde die aufschiebende Wirkung entzogen. S.________ erhob am 23. März 2000 gegen die Verfügung der Fremdenpolizei Rekurs an den Regierungsrat des Kantons Zürich. Der Vizepräsident des Regierungsrats lehnte am 11. Mai 2000 das Begehren von S.________ um vorsorgliche Bewilligung des weiteren Aufenthalts im Kanton Zürich für die Dauer des Rekursverfahrens ab und beauftragte die Fremdenpolizei, die Wegweisung nach der bedingten Entlassung von S.________ aus dem Strafvollzug zu vollziehen. S.________ erhob am 16. Mai 2000 gegen diesen Zwischenentscheid Beschwerde an das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich. Der Präsident der 2. Abteilung des Verwaltungsgerichts lehnte am 18. Mai 2000 das Begehren von S.________, dem Rekurs vom 23. März 2000 und der Beschwerde vom 16. Mai 2000 aufschiebende Wirkung zu gewähren, ab und gab dem Begehren um vorsorgliche Bewilligung des weiteren Aufenthalts im Kanton Zürich für die Dauer des Rekursverfahrens vor dem Regierungsrat nicht statt. Demzufolge verliess S.________ die Schweiz am Tag der Haftentlassung (18. Mai 2000). Am 5. Juni (Datum der Rechtsschrift 1. Juni) 2000 hat S.________ gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts vom 18. Mai 2000 Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhoben.