Citation: 5A_801/2022 E. 5.9.5

5.9.5. Insgesamt gelingt es der Beschwerdeführerin nicht aufzuzeigen, dass und inwiefern die Vorinstanz grundlos von in Lehre und Rechtsprechung anerkannten Grundsätzen abgewichen ist, dass sie Gesichtspunkte berücksichtigt hat, die im konkreten Einzelfall keine Rolle hätten spielen dürfen, dass sie umgekehrt rechtserhebliche Umstände ausser Acht gelassen hat oder dass sich der Ermessensentscheid im Ergebnis als offensichtlich unbillig oder ungerecht erweist. Die von der Vorinstanz vorgesehene zeitliche Befristung des Anspruchs der Beschwerdeführerin auf nachehelichen Unterhalt ist mit Bundesrecht vereinbar.