Citation: 1C_646/2018 E. 3.2

3.2. Im angefochtenen Urteil wird eine eingehende Interessenabwägung vorgenommen. Entgegen den Beschwerdeführern hat die Vorinstanz im Hinblick auf die Aufschüttungen auf Parzelle Nr. 1647 die öffentlichen Interessen am Schutz des Siedlungs- und Landschaftsbilds genügend berücksichtigt. Weiter vermögen die Beschwerdeführer der Vorinstanz nicht erfolgreich eine Verkennung der öffentlichen Interessen am Erhalt der bergseitig anschliessenden Wintersportzone vorzuhalten. Die Beschwerdeführer zeigen nicht substanziiert auf, inwiefern die Aufschüttungen auf Parzelle Nr. 1647 bzw. die Terrainanpassungen im Zusammenhang mit der Aufhebung des Zaunverbots am Rand der Nachbarparzelle Nr. 1646 die Talabfahrt im Winter erheblich beeinträchtigen sollen. Die Vorinstanz hat die negativen Folgen einer Absenkung der Quartierstrasse stärker gewichtet als jene bei Aufschüttungen bzw. Terrainanpassungen auf Parzelle Nr. 1647. Dieses Ergebnis ist unter Berücksichtigung der bundesgerichtlichen Zurückhaltung gegenüber lokalen Detailplanungen nicht zu beanstanden. Überdies erachtet die Vorinstanz den von den Beschwerdeführern geforderten Verzicht auf den Quartierplanbonus bezüglich Ausnützung bzw. dessen Verringerung auf der Stufe der Quartierplanänderung für nicht nötig, weil die Gewährung des Bonus ausreichend im Baubewilligungsverfahren überprüft werde. Dass diese Annahme nicht zutreffend soll, wird in der Beschwerdeschrift an das Bundesgericht nicht dargetan. Auch im Übrigen beachtet das angefochtene Urteil den unterschiedlich betroffenen Schutz der Eigentumsgarantie der Verfahrensparteien in ausgewogener Weise. Insgesamt liegt keine rechtsfehlerhafte Interessenabwägung vor. Die Beschwerde ist auch in diesem Punkt unbegründet.