Citation: 8C_335/2019 E. 3.2.1

3.2.1. Was der Beschwerdeführer dagegen einwendet, verfängt nicht. Indem die Vorinstanz auf die Darlegungen der beratenden Ärzte der Beschwerdegegnerin abstellte, würdigte sie die Beweise nicht willkürlich oder in Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes. Mit dem kantonalen Gericht begründeten die Dres. med. E.________ und F.________ schlüssig und nachvollziehbar, weshalb die somatischen Beschwerden nicht als natürlich kausale Folgen des Unfalls erstellt sind. Soweit der Beschwerdeführer die kurz nach dem Sturz geklagten Kribbelparästhesien als Folge von Verletzungen des Rückenmarks ansieht, hielt das kantonale Gericht zutreffend fest, dass Dr. med. F.________ hierzu eingehend Stellung bezog und überzeugend ausführte, dass zwar auch eine leichte Hyperextension der HWS bei einem engen Spinalkanal genügen könne, um Beschwerden auszulösen. Eine sturzbedingte Verletzung des Rückenmarks hätte jedoch - gemäss Dr. med. F.________ - früher und in erheblicherem Ausmass zu neurologischen Symptomen führen müssen, als sie hier dokumentiert seien. Zudem wies er darauf hin, dass bei der hauptsächlich einseitig erfolgten Kompression des zervikalen Myelon keine an den oberen Extremitäten beidseits gleich ausgeprägte Symptomatik zu erwarten gewesen wäre; sie hätte dann einseitig betont und auch am Fuss auftreten müssen (Beurteilung vom 1. September 2018).