Citation: 8C_672/2016 E. 5.2

5.2. Demgegenüber hat die SUVA den Rückfall für die Beschwerden am rechten Fuss mit Schreiben vom 2. Dezember 2010 anerkannt. Entsprechend hat sie Versicherungsleistungen zu erbringen, bis mit der erforderlichen Wahrscheinlichkeit nachgewiesen ist, dass der Unfall nicht mehr die natürliche und adäquate Ursache des Gesundheitsschadens darstellt, wenn also Letzterer nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Da es sich hiebei um eine anspruchsaufhebende Tatfrage handelt, liegt die Beweislast - anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher Kausalzusammenhang gegeben ist - nicht beim Versicherten, sondern beim Unfallversicherer (E. 2.1 hievor; RKUV 1994 Nr. U 206 S. 326, U 180/93 E. 3b). Wie im angefochtenen Entscheid ausgeführt wird, ist unbestritten, dass sich der Versicherte beim Unfall vom 15. September 2008 eine Prellung des Fersenbeins (Bone bruise des Calcaneus) zugezogen hat. Gemäss Gutachten vom 23. Juli 2015 war diese neun Monate nach dem Ereignis ausgeheilt. Möglicherweise habe die Unfallverletzung einen vorbestehenden aber bis zum Unfall asymptomatischen planaren Fersensporn traumatisiert und eine akute Symptomatik verursacht. Eine Magnetresonanzuntersuchung (MRI) anlässlich der Begutachtung zeigte keine entzündliche Veränderung der Plantarfaszie mehr. Auch eine möglicherweise erfolgte Aktivierung eines Vorzustandes durch den Unfall bestand mit dieser Ausheilung also nicht mehr. Die Dres. med. C.________ und E.________ bezeichnen im Gutachten vom 23. Juli 2015 einen Kausalzusammenhang zwischen den nach dem 14. Februar 2012 geklagten Beschwerden und dem Unfallereignis vom 15. September 2008 denn auch als unwahrscheinlich. Das kantonale Gericht hat kein Bundesrecht verletzt, indem es feststellte, es sei mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erwiesen, dass spätestens nach dem 14. Februar 2012 kein natürlicher Kausalzusammenhang zwischen den weiterhin geklagten Fussschmerzen und dem versicherten Unfallereignis mehr bestand. Es hat den Anspruch auf weitere Versicherungsleistungen zu Recht verneint. Die Beschwerde ist abzuweisen.