Citation: 2C_911/2019 E. 7.2.1

7.2.1. Auf Seiten der persönlichen Interessen des Beschwerdeführers berücksichtigt die Vorinstanzeine Integration, die insgesamt nicht gelungen sei. Er sei weder wirtschaftlich integriert noch mache er in sozialer Hinsicht geltend, dass er nebst den Kontakten zu seiner Ehefrau und seiner Tochter weitere im besonderen Mass gefestigte Kontakte und Freundschaften zur einheimischen Bevölkerung pflege. Er bemühe sich zwar um seine sprachliche Integration. In der französischen Sprache habe er sich allerdings bereits vor seiner Einreise in die Schweiz verständigen können, weshalb darin keine besondere Integrationsleistung zu erkennen sei (vgl. E. 5.3 des angefochtenen Urteils). In Nordmazedonien werde er sich aufgrund seiner Kenntnisse der Gepflogenheiten seines Heimatlands und seines familiären Netzes problemlos wieder integrieren können (vgl. E. 5.4.1 des angefochtenen Urteils). Die Vorinstanz bedenkt im Weiteren, dass die Wegweisung des Beschwerdeführers das Familienleben stark beeinträchtigte, sollten seine Ehefrau und seine Tochter in der Schweiz verbleiben. Der Beschwerdeführer habe sich diese familiären Konsequenzen jedoch selber zuzuschreiben, habe ihn doch auch seine Verantwortung als Ehemann und Vater nicht davon abgehalten, mehrfach straffällig zu werden. Es sei zudem zu berücksichtigen, dass die Familie den Alltag bereits früher ohne den Beschwerdeführer bewältigt habe. Im Hinblick auf das Kindeswohl sei sodann zu beachten, dass die Tochter in ihrem vertrauten Umfeld bei ihrer Mutter bleiben und unter den hiesigen Lebensbedingungen aufwachsen könne. Zudem könnten die familiären Beziehungen im beschränkten Rahmen auch über die Distanz mittels moderner Kommunikationsmittel und im Rahmen von gegenseitigen Besuchen gepflegt werden (vgl. E. 5.4.2 des angefochtenen Urteils).