Citation: 6P.158/2004 23.03.2005 E. 2

Der Beschwerdeführer rügt zunächst, dass der angefochtene Entscheid die obergerichtliche Beweiswürdigung hinsichtlich des Vorwurfs der Nötigung gegenüber B.________ nicht als willkürlich beurteile. Er wiederholt dabei weitgehend die bereits beim Kassationsgericht vorgetragene Argumentation. Nach der angeführten Rechtsprechung ist darauf nicht einzutreten. Einzig mit Bezug auf den Zeitpunkt, in dem die Geschädigte den Beschwerdeführer angerufen haben und die fragliche Drohung geäussert worden sein soll, geht dieser näher auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheids ein. Allerdings reisst er die kritisierte Feststellung aus dem Zusammenhang. Es wird in ihr nicht in Frage gestellt, dass bereits am 29. September 2000 ein Anruf stattgefunden hat, sondern lediglich, ob bei diesem bereits die Drohung geäussert wurde. Wie alle kantonalen Instanzen übereinstimmend festhalten, stand bei der Einvernahme vor dem Bezirksanwalt der Inhalt des Telefongesprächs ganz im Vordergrund. Es ist daher nicht willkürlich, aus den Antworten der Geschädigten keine Schlüsse zum Zeitpunkt des Gesprächs zu ziehen, zumal die Antworten in dieser Hinsicht auch nicht klar sind. Eine Verletzung der angerufenen Verfassungsbestimmungen ist daher zu verneinen.