Citation: 5D_274/2020 E. 1

Mit Urteil vom 4. August 2020 wies das Bezirksgericht Meilen das Rechtsöffnungsgesuch der Beschwerdegegnerin gegenüber dem Beschwerdeführer in der Betreibung Nr. xxx des Betreibungsamtes U.________ ab. Dagegen erhob der Beschwerdeführer am 26. August 2020 eine Beschwerde, mit der er eine Prozessentschädigung von Fr. 500.-- forderte. Mit Beschluss vom 10. September 2020 trat das Obergericht des Kantons Zürich auf die Beschwerde infolge Verspätung nicht ein. Ergänzend hielt es fest, dass ein Rechtsöffnungsgesuch nicht zur Stellungnahme zugestellt werden müsse, wenn es als offensichtlich unzulässig oder unbegründet erscheine. In diesen Fällen falle der Gegenpartei regelmässig kein relevanter Aufwand an, weshalb keine Grundlage für die Zusprechung einer Parteientschädigung bestehe. Gegen diesen Beschluss hat der Beschwerdeführer am 19. Oktober 2020 Beschwerde an das Bundesgericht erhoben. In der gleichen Eingabe hat er zudem eine Rechtsverweigerungsbeschwerde in einer anderen Angelegenheit erhoben (dazu Verfahren 5D_275/2020).