Citation: 6B_466/2022 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz erwägt, das Verhalten des Beschwerdeführers stelle unbestrittenermassen eine Verletzung von Art. 31 Abs. 1 SVG und Art. 32 Abs. 1 SVG und damit wichtiger Verkehrsvorschriften dar. Gestützt auf den erstellten Anklagesachverhalt sei es zu einer konkreten Gefährdung von D.________ gekommen, der aufgrund des auf ihn frontal zukommenden Fahrzeugs und einer befürchteten Kollision zur Seite gesprungen sei. Auch weitere Fussgänger und Verkehrsteilnehmer seien abstrakt gefährdet worden, da der Beschwerdeführer mit seinem Verhalten ein erhebliches und naheliegendes Risiko für eine Kollision auf dem Trottoir sowie auf der Strasse mit möglichen Folgen für Leib und Leben geschaffen habe. Zum subjektiven Tatbestand führt die Vorinstanz aus, die allgemeine Gefährlichkeit seiner Fahrweise habe dem Beschwerdeführer aufgrund der Ortsverhältnisse sowie der Witterungs- und Strassenbedingungen bewusst gewesen sein müssen. Indem der Beschwerdeführer ausgangs der Kurve beschleunigt habe, habe er ein bedenkenloses Verhalten gegenüber fremden Rechtsgütern offenbart. Er habe daher gegenüber den Interessen anderer Verkehrsteilnehmer rücksichtslos gehandelt (Urteil S. 25 ff.).