Citation: 8C_381/2018 E. A

A.________, geboren 1962, arbeitete seit 27 Jahren bei der B.________ und beabsichtigte, am 1. Oktober 2010 eine Stelle als Leiter Sicherheit im Zentrum C.________ anzutreten. Am 9. Juli 2010 zog er sich bei einem Motorradunfall (Kollision mit einem abbiegenden Personenwagen) eine Beckenringverletzung, eine Fraktur des fünften Halswirbelkörpers, eine Lungenkontusion sowie eine offene Nasenbeinfraktur zu. Die AXA Versicherungen AG (nachfolgend: AXA) erbrachte als Unfallversicherer die gesetzlichen Leistungen. A.________ konnte am 17. Januar 2011 mit einem Arbeitsversuch beim neuen Arbeitgeber beginnen und steigerte seine Arbeitstätigkeit bis auf ein 80%-Pensum. Gestützt auf ein Gutachten der Stelle für interdisziplinäre Begutachtungen D.________ vom 20. März 2014 schloss die AXA den Fall mit Verfügung vom 15. Dezember 2014 und Einspracheentscheid vom 20. Mai 2016 ab und sprach A.________ ab dem 1. Juli 2014 bis zum 31. Juli 2017 eine Invalidenrente bei einem Invaliditätsgrad von 10 % und eine Integritätsentschädigung bei einer Integritätseinbusse von 20 % zu.