Citation: 5A.28/2002 06.02.2003 E. 1

Die Beschwerdeführerin rügt, die auf Art. 42 Abs. 2 OR fussende abstrakte Schadensberechnung mit Durchschnittsmieten sei willkürlich und stehe im Widerspruch zur tatsächlichen Situation. Das Verwaltungsgericht sei verpflichtet, den Schaden - so wie sie es selbst getan habe - konkret und damit für jede Wohnung einzeln zu berechnen; dies sei ohne weiteres möglich, da das Betreibungsamt zu genauer Abrechnung verpflichtet sei. Auch der Folgeschaden sei willkürlich berechnet worden, indem das Verwaltungsgericht eine zu kleine Zahl vermietbarer Wohnungen eingesetzt und eine zu kurze Zeitperiode berücksichtigt habe. Im Übrigen habe es das Verschulden des Betreibungsamtes in keiner Weise gewürdigt und die Reduktion des Schadenersatzes um 30% könne nicht nachvollzogen werden. So werde ihr eine Mitverantwortung für die häufigen Mieterwechsel angelastet, obwohl gar keine schriftlichen Kündigungen bei den Akten lägen.