Citation: 6B_587/2017 E. 5.4

5.4. Entgegen den Behauptungen des Beschwerdeführers berücksichtigt die Vorinstanz, dass der Beschwerdeführer keine massive Gewalt angewendet hat. Dabei handelt es sich allerdings lediglich um einen Aspekt der Strafzumessung. Die erwähnten weiteren Tatumstände wirken sich erschwerend aus, weshalb die Vorinstanz trotz relativ geringer Zwangsintensität nicht eine Minimalstrafe festlegt. Inwiefern die vorinstanzliche Begründung nicht ausreichend sein soll, ist nicht ersichtlich. Die geringe kriminelle Energie, welche die Vorinstanz dem Beschwerdeführer hinsichtlich des zweiten Vorfalls attestiert, schlägt sich denn auch im geringen Umfang der Straferhöhung nieder. Dass die Vorinstanz aus den Folgen, welche die Tat für das Opfer zeitigte, Rückschlüsse auf die Tatschwere zieht, ist nicht zu beanstanden. Keine Strafreduktion rechtfertigt schliesslich, dass der Beschwerdeführer aktuell in geordneten Verhältnissen lebt. Schliesslich liegt auch keine Verletzung des Verschlechterungsverbots vor. Zwar wurde der Beschwerdeführer für den ersten Vorfall erstinstanzlich zu 24 Monaten Freiheitsstrafe verurteilt. Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers kann die im vorinstanzlichen Verfahren festgelegte Einsatzstrafe von zweieinhalb Jahren allerdings nicht ohne weiteres der erstinstanzlichen Verurteilung gegenübergestellt werden. Vielmehr ist zu berücksichtigen, dass bereits die erste Instanz, gleich wie die Vorinstanz, eine Strafe von zweieinhalb Jahren für die Analpenetration als verschuldensangemessen erachtete und im Umfang von sechs Monaten strafmindernd berücksichtigte, dass seit der Deliktsbegehung mehrere Jahre vergangen sind. Somit ist das Verbot der reformatio in peius nicht verletzt. Insgesamt setzt sich die Vorinstanz in ihren Erwägungen zur Strafzumessung mit den wesentlichen schuldrelevanten Komponenten auseinander und würdigt sämtliche Strafzumessungsgründe zutreffend. Dass sie sich dabei von rechtlich nicht massgebenden Gesichtspunkten hätte leiten lassen oder wesentliche Gesichtspunkte nicht berücksichtigt hätte, ist nicht ersichtlich. Auch hinsichtlich des methodischen Vorgehens ist die vorinstanzliche Strafzumessung nicht zu beanstanden. Die festgesetzte Strafe hält sich noch im Rahmen des sachrichterlichen Ermessens, in welches das Bundesgericht nicht eingreift. Seine Beanstandungen zur Vollzugsform begründet der Beschwerdeführer mit der Herabsetzung der Einsatzstrafe. Es bleibt jedoch bei der vorinstanzlichen Strafe, weshalb darauf nicht einzutreten ist.