Citation: 5A_968/2021 E. 1.2

1.2. Dreht sich der Streit vor Bundesgericht um Geld, sind die Begehren (vgl. Art. 42 Abs. 2 BGG) zu beziffern. Dies gilt grundsätzlich auch, wenn die Kosten des kantonalen Verfahrens umstritten sind (BGE 143 III 111 E. 1.2). Die Beschwerdeführerin beantragt die Neuverlegung dieser Kosten, stellt diesbezüglich aber keine bezifferten Anträge (vgl. vorne Bst. C). Indes ergibt sich aus der Beschwerdebegründung, die zur Auslegung der Begehren beizuziehen ist (BGE 137 II 313 E. 1.3), dass die Beschwerdeführerin unter dem Titel Parteientschädigung Fr. 14'975.70 für das erstinstanzliche Verfahren und Fr. 5'615.90 für das Berufungsverfahren, ausmachend insgesamt Fr. 20'591.60, zzgl. 7,7 % Mehrwertsteuern zugesprochen erhalten möchte. Die Höhe der kantonalen Gerichtskosten, die sich dem angefochtenen Entscheid entnehmen lässt (vgl. BGE 137 III 617 E. 6.2), bleibt unbestritten. Die Beschwerde erweist sich dergestalt als zulässig.