Citation: 9C_306/2018 E. 3.1

3.1. Das kantonale Gericht schützte die revisionsweise Rentenaufhebung der Beschwerdegegnerin mit der substituierten Begründung nach lit. a Abs. 1 SchlBest. IVG. Weiter prüfte es, ob anhand der Standardindikatoren die bei der Beschwerdeführerin vorhandenen psychischen Erkrankungen als invalidisierend zu qualifizieren sind. Es erwog insbesondere, es seien keine therapeutisch nicht mehr angehbaren, erheblichen Einschränkungen der Somatisierungsstörung nachgewiesen. Die Beschwerdeführerin sei im Alltag und in den sozialen Beziehungen kaum eingeschränkt. Demgegenüber hätten die psychosozialen Belastungsfaktoren und die subjektive Krankheitsüberzeugung einen massgeblichen, wenn nicht den entscheidenden Einfluss auf die Entwicklung der psychischen Beschwerden und die Arbeitsfähigkeit. Dies erkläre auch, weshalb die Versicherte bisher keinen Arbeitsversuch unternommen habe, obwohl ihr stets eine Arbeitsfähigkeit von mindestens 50 % attestiert worden sei. Mit überwiegender Wahrscheinlichkeit bestehe kein über Monate hinweg relevanter, die Arbeitsfähigkeit einschränkender Gesundheitsschaden.