Citation: 9C_20/2021 E. 4.1.2

4.1.2. Die Vorinstanz befasste sich - entgegen der Beschwerdeführerin - auch mit der von PD Dr. med. B.________ im Bericht vom 15. November 2019 geäusserten Kritik an dem von Dr. med. C.______ erstellten Zumutbarkeitsprofil. Das kantonale Gericht führte aus, dass das von Dr. med. C.______ festgehaltene Gewichtslimit die Obergrenze bilde und leichte (und nur ausnahmsweise mittelschwere) Tätigkeiten zumutbar bleiben würden. Derartige Arbeiten verrichte die Beschwerdeführerin anerkanntermassen auch regelmässig im Haushalt (Mahlzeitenzubereitung, Reinigungsarbeiten, Einkäufe und Wäsche). Diese Feststellungen stehen dem Umstand, dass der Ehemann der Beschwerdeführerin - wie von ihr vorgebracht - die schweren Arbeiten im Haushalt erledige, nicht entgegen. Die Vorinstanz erkannte weiter, PD Dr. med. B.________ zeichne nunmehr trotz ausgewiesener Besserung des Gesundheitszustands eine düstere Prognose im Falle von Tätigkeiten mit Heben und Tragen von Lasten von 10 bis 15 kg. Hier sei darauf hinzuweisen, dass er selber sowohl nach erfolgter Implantation der Kniegelenkprothese als auch nach dem Wechsel einer Prothesenkomponente und der Strecksehnenrefixation jeweils eine Vollbelastung des Kniegelenks (mit dem Ziel einer beschwerdefreien Alltagsaktivität) befürwortet habe; jedenfalls würden sich in den Akten ansonsten keine Hinweise auf eine dergestalt gebotene Schonung des Kniegelenks finden lassen. Weshalb die Beschwerdeführerin neurologisch abgeklärt werden sollte, begründe PD Dr. med. B.________ nicht.