Citation: 2C_160/2013 E. 2.2.2

2.2.2. Der Beschwerdeführer ist im Alter von 6½ Jahren in die Schweiz eingereist und hat hier seine Schul- und Berufsausbildung absolviert. Positiv anzurechnen ist ihm, dass er einer Erwerbstätigkeit nachgeht und keine Schulden hat. Weder die berufliche Integration noch das günstige familiäre Umfeld vermochten aber den Beschwerdeführer, davon abzuhalten, immer wieder straffällig zu werden. Da der Beschwerdeführer volljährig ist, fällt die Berufung auf Art. 8 EMRK aufgrund seiner Beziehungen zu seinen Eltern und Geschwistern im vornherein ausser Betracht. Der Beschwerdeführer macht wie bereits vor der Vorinstanz geltend, er sei mit seiner schweizerischen Freundin verlobt. Abgesehen davon, dass bezüglich seiner Freundin nichts Näheres bekannt ist, war der Beschwerdeführer bei Beginn dieser Beziehung schon fremdenpolizeilich verwarnt und war im Zeitpunkt der Verlobung der Widerruf der Niederlassungsbewilligung des Beschwerdeführers bereits verfügt worden. Unter diesen Umständen musste die Freundin von vornherein damit rechnen, dass sie die Beziehung zum Beschwerdeführer zukünftig eventuell nicht in der Schweiz wird leben können. Gleiches gilt für den Fall, dass der Beschwerdeführer seine Freundin inzwischen geheiratet hätte. Der Beschwerdeführer spricht die heimatliche Sprache und es darf davon ausgegangen werden, dass ihm die Verhältnisse in Mazedonien aufgrund von Besuchsaufenthalten sowie aufgrund des durch die Eltern vermittelten Wissens nicht völlig unbekannt sind. Im Übrigen wird ihm grundsätzlich auch seine abgeschlossene Berufsausbildung die wirtschaftliche Eingliederung im Heimatland erleichtern. Der Schluss der Vorinstanz, dem Beschwerdeführer sei die Ausreise nach Mazedonien zumutbar, ist insofern nicht zu beanstanden. Der Beschwerdeführer bringt nichts vor, was die vorinstanzliche Einschätzung zu erschüttern vermöchte.