Citation: 1C_16/2017 E. 4.4

4.4. Der Beschwerdeführer macht geltend, ein Rechtsmissbrauch liege schon deshalb nicht vor, weil zu dessen Feststellung eine persönliche Befragung notwendig und ein solcher bei üblicher Würdigung der Umstände keineswegs offenkundig gewesen sei. Er sei ein juristischer Laie und die Situation sei für ihn ungewohnt gewesen. Die Vorinstanz habe zudem einzig auf diese Befragung abgestellt. Die Ausführungen seines Rechtsvertreters sowohl in der Beschwerdeschrift als auch in der Stellungnahme zum Beweisergebnis, in der Präzisierungen zu den Aussagen an der Einvernahme vorgetragen und die Aussagen in den dazugehörenden Kontext gesetzt worden seien, seien mit keinem Wort gewürdigt worden. Damit habe das Kantonsgericht das rechtliche Gehör und das Willkürverbot verletzt. Nicht zulässig sei, wenn das Kantonsgericht einfach die ihr passenden Passagen aus dem Befragungsprotokoll herauspicke. Wenn es ihm vorhalte, dass er keinen konkreten Nachteil habe benennen können, sei dem beispielsweise seine Aussage entgegenzuhalten, dass die Beschwerdegegnerin den grössten Teil seines Landes ungenügend instand gestellt habe. Weiter habe er zu Protokoll gegeben, dass seine Opposition berechtigt gewesen sei, wenn er sehe, wie ungerecht alles zu und her gehe. Er habe als Beispiel die Tatsache genannt, dass die Beschwerdegegnerin auf seinem Grundstück nicht zulässiges Material eingebaut habe. Zudem habe er ergänzt, dass durch die neue Erschliessungsstrasse sein Wald zerschnitten werde und dass er nicht damit einverstanden sei, dass einer, der nicht durch den Wald fahren müsse, dies gleichwohl tue. Indem er als juristischer Laie dergestalt ein Unbehagen gegenüber dem Projekt zum Ausdruck gebracht habe, habe er sich hinreichend zu seinem Beschwerdeinteresse geäussert. Daran ändere nichts, dass er angegeben habe, er befürchte keine Gefährdung der Umwelt, da er den Begriff Umwelt in einem weitesten Sinn, nämlich als Erde, Wasser und Luft umfassend, verstanden habe. Als willkürlich erachtet der Beschwerdeführer, dass die Vorinstanz die Frage der finanziellen Interessen an der Beschwerdeführung thematisiert habe, obwohl er sich darauf gar nicht berufen habe. Hinsichtlich seines Einkommens habe er in seiner Stellungnahme zum Beweisergebnis klargestellt, dass es sich um eine variable Richtgrösse nach sämtlichen Abzügen handle. Auch sei falsch, dass er über kein Vermögen verfüge, denn er sei Grundeigentümer des von ihm bewirtschafteten landwirtschaftlichen Gewerbes. Weil seine Ehefrau sich um die finanziellen Angelegenheiten kümmere, habe er die Fragen nach Kostenvorschüssen nicht beantworten können. Zudem habe er in den bisherigen Verfahren ebenfalls beschwerdeführende Mitstreiter gehabt, die einen Teil der Kosten übernommen hätten. Dass das Verfahren vollumfänglich von Dritten finanziert worden sei, sei aktenwidrig. Im Übrigen sei die Finanzierung seine Sache und für die Beurteilung der Beschwerde irrelevant. Dies gelte selbst dann, wenn die Finanzmittel von einem Konkurrenten der Beschwerdegegnerin stammen würden. Die Vorinstanz müsse denn auch eingestehen, dass nach wie vor kein Beweis für eine Verflechtung mit einem solchen Konkurrenten bestehe. Der Beschwerdeführer beanstandet weiter, dass die Vorinstanz ihm vorgehalten habe, nichts Näheres über die von ihm selbst geführten Verfahren zu wissen. Als Landwirt fehle ihm die Fähigkeit, die ihn berührenden Sachverhalte und seine Anliegen in Worte zu fassen. Dafür habe er seinen Anwalt. Zudem sei nachvollziehbar, dass er sich nicht an alle Verfahren erinnere, die er seit 2007 geführt habe. Die Eingaben von damals seien durch seinen Anwalt erfolgt, lägen lange zurück und hätten mit dem eigentlichen Gesprächsthema in keinem Zusammenhang gestanden.