Citation: 8C_893/2009 05.12.2009 E. 5

5.1 Kann von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes des Versicherten mehr erwartet werden, so hat der Versicherungsträger den Fall grundsätzlich gestützt auf Art. 19 Abs. 1 UVG unter Einstellung von Heilbehandlung und Taggeld sowie Prüfung des Anspruchs auf eine Invalidenrente und eine Integritätsentschädigung abzuschliessen. Was unter einer namhaften Besserung des Gesundheitszustandes zu verstehen ist, bestimmt sich namentlich nach Massgabe der zu erwartenden Steigerung oder Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit (BGE 134 V 109 E. 4.3 S. 115). Da nach dem 31. Dezember 2003 unbestrittenermassen keine Arbeitsunfähigkeit des Versicherten bestand, durfte die Beschwerdegegnerin den Fall auf diesen Zeitpunkt hin unter Prüfung des Anspruchs auf eine Invalidenrente und auf eine Integritätsentschädigung abschliessen. 5.2 Wie die Vorinstanz zutreffend erwog, braucht die Frage, ob die nach dem 31. Dezember 2003 noch bestehenden Beschwerden natürlich kausal durch das Unfallereignis verursacht worden sind, nicht geprüft zu werden, nachdem ein allfälliger natürlicher Kausalzusammenhang nicht adäquat und damit nicht rechtsgenüglich wäre (vgl. Urteil 8C_216/2009 E. 5.1 vom 28. Oktober 2009). 5.3 Die Schwere des Unfalles ist aufgrund des augenfälligen Geschehensablaufs mit den sich dabei entwickelnden Kräften zu bestimmen (SVR 2008 UV Nr. 8 S. 26, U 2/07 E. 5.3.1). Laut Unfallanalyse der Zürich vom 12. Februar 2007, an der zu zweifeln kein Anlass besteht, (zur Verwertbarkeit versicherungsinterner Analysen vgl. Urteil 8C_138/2009 vom 23. Juni 2009 E. 4.3) betrug die kollisionsbedingte Geschwindigkeitsänderung des Fahrzeuges des Versicherten zwischen 2,8 und 6,6 Stundenkilometer. Gemäss den Erhebungen der Stadtpolizei Zürich wurde am Wagen des Versicherten die Stossstange hinten leicht eingedrückt und zerkratzt, während am Fahrzeug des Unfallverursachers die Kontrollschildhalterung vorne brach. Dem Beschwerdeführer wurde in Folge des Unfalles keine Arbeitsunfähigkeit attestiert. Aus diesen Indizien ist zu schliessen, dass beim Unfall mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nur leichte Kräfte auf den Körper des Versicherten eingewirkt haben. Daran vermag, entgegen dem Beschwerdeführer, auch die nach Einschätzung der Polizisten fehlende Fahrtauglichkeit des Unfallverursachers nichts zu ändern. Die vorinstanzliche Qualifikation des Unfallereignisses als leicht und die damit verbundene Verneinung der Adäquanz eines allfälligen natürlichen Kausalzusammenhanges zwischen dem Unfallereignis vom 24. November 2002 und den über den 31. Dezember 2003 hinaus geklagten Beschwerden ist somit nicht zu beanstanden. 5.4 Überdies wäre, wie das kantonale Gericht weiter zutreffend erwog, selbst dann, wenn man zu Gunsten des Versicherten das Ereignis vom 24. November 2002 als mittelschwer qualifizieren würde, die Adäquanz eines allfälligen Kausalzusammenhanges zu verneinen, da klarerweise keines der Adäquanzkriterien erfüllt ist. Insbesondere kann eine erst Jahre nach dem Fallabschluss allenfalls eingetretene Arbeitsunfähigkeit nicht mitberücksichtigt werden.