Citation: 6B_129/2008 23.04.2008 E. 2

2.1 In seinem Entscheid begründet die Vorinstanz ausführlich, weshalb eine Versetzung des Beschwerdeführers vom geschlossenen in den offenen Vollzug nicht in Frage kommen kann. Sie legt dabei eingehend dar, weshalb die Legalprognose des Beschwerdeführers trotz jahrelanger Therapie ungünstig ist. Die Vorinstanz gelangt zum Schluss, die Voraussetzungen für den offenen Strafvollzug seien offenkundig nicht erfüllt, bestehe doch einerseits aufgrund der Persönlichkeit des Beschwerdeführers ein unverändert hohes Risiko. Anderseits könne die Fluchtgefahr nicht völlig ausgeschlossen werden, nachdem er bereits einmal einen Fluchtversuch unternommen habe, über kein Aufenthaltsrecht in der Schweiz verfüge und sich mit seiner Bestrafung bis anhin nicht abgefunden habe. Demnach erschienen die in einer offenen Anstalt herrschenden beschränkten Aufsichts- und Kontrollmöglichkeiten zur Vermeidung einer Flucht, zur Verhinderung neuer Straftaten und insbesondere zum Schutz der Öffentlichkeit nicht ausreichend. Die Vorinstanz hält schliesslich noch fest, aus dem Arztbericht vom 24. Juli 2007 gehe nicht hervor, wieso aus ärztlicher Sicht eine Veränderung der Insassensituation für den allgemeinen Gesundheitszustand des Beschwerdeführers nur förderlich wäre. Dabei würden erneut verschiedene Verdachtsdiagnosen, ebenso der angebliche Traktorunfall von 1989, in der Anamnese aufgeführt, wiewohl das Obergericht im Entscheid vom 23. August 2005 klargestellt habe, dass sich keine "Restfolgen" einer Schädel-/Hirnkontusion feststellen und auch die übrigen Verdachtsdiagnosen sich nicht erhärten liessen. 2.2 Der Beschwerdeführer setzt sich mit diesen Erwägungen im Wesentlichen nicht auseinander, weshalb weitgehend auf die Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG). Entgegen seiner Auffassung geht es nicht darum, den Beweis antreten zu können, dass er nicht fluchtgefährdet ist und sich deliktfrei im offenen Vollzug bewähren könnte. Die Vorinstanz hatte vielmehr insbesondere zu entscheiden, ob die Fluchtgefahr und das Risiko erneuter strafbarer Handlungen beim Beschwerdeführer zum jetzigen Zeitpunkt noch zu gross sind, um ihm die beantragte Hafterleichterung gewähren zu können. Mit ihrer Begründung, dass die Voraussetzungen für den offenen Vollzug nicht erfüllt sind, hält sie sich im Rahmen des Art. 76 Abs. 2 StGB und verletzt deshalb kein Bundesrecht.