Citation: 8C_100/2024 E. 12.1.1

12.1.1. Die Vorinstanz erwog, die IV-Stelle habe für das Jahr 2016 unter Verweis auf die nötigen kurzen Pausen einen Abzug von 10 % vorgenommen. Die Frage, ob dieser zu gewähren sei, könne offen bleiben. Es sei jedoch darauf hinzuweisen, dass sich ein solcher angesichts der Diagnosen, des Belastungsprofils, der zumutbaren Arbeitsfähigkeit und der sonstigen bei der Beschwerdeführerin vorliegenden Umstände kaum rechtfertigen lasse. Bei einem Valideneinkommen von Fr. 108'243.- (vgl. E. 8.2 hiervor) und einem Invalideneinkommen von Fr. 85'075.- (vgl. E. 9.2 hiervor) bzw. Fr. 76'568.- (Fr. 85'075.- x 0,9) ergebe sich im Jahr 2022 eine Einkommenseinbusse von Fr. 23'168.- resp. Fr. 31'675.-, was einem Invaliditätsgrad von 21.4 % bzw. 29 % entspreche und die Rentenaufhebung ab August 2022 zur Folge habe (vgl. Art. 88a Abs. 1 Satz 1 IVV).