Citation: 1C_473/2020 E. 5.4

5.4. Mit ihren Ausführungen vermag die Beschwerdeführerin nicht darzutun, dass die vorinstanzliche Feststellung, wonach die geplanten Sondierbohrungen bei korrekter Ausführung nicht zu einer stärkeren Vermischung der verschiedenen Aquifere führen könne, willkürlich wäre. Zwar weicht der von der Beschwerdeführerin in Auftrag gegebene Fachbericht vom 23. Mai 2019 hinsichtlich der Beurteilung der Gefahr einer stärkeren Vermischung der Aquifere von der Einschätzung der Vorinstanz ab. Inwiefern die unter anderem auf den hydrogeologischen Bericht vom 16. Januar 2019 abgestützten tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz offensichtlich unrichtig (vgl. Art. 105 Abs. 2 BGG) sein sollten, ergibt sich daraus aber nicht. Das BAFU teilt in seiner Stellungnahme an das Bundesgericht die Einschätzung, wonach die geplanten Sondierbohrungen nicht zu einer stärkeren Vermischung verschiedener Aquifere führen werden. Wenn die Bohrungen im Lockergestein verrohrt ausgeführt würden, sei es nicht möglich, dass es durch die Bohrung allein zu einem Grundwasseraustausch zwischen den Grundwasserleitern komme. Es könne ausgeschlossen werden, dass durch die Bohrungen zwei übereinander liegende Grundwasserleiter verbunden würden.