Citation: 8C_752/2020 E. A

A.________, geboren 1970, war seit 2003 bei der B.________ AG angestellt. Im November 2009 meldete er sich bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an unter Hinweis auf eine vollständige Arbeitsunfähigkeit seit 3. Juli 2009 wegen einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS). Gestützt auf ein Gutachten des Dr. med. C.________, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 19. Januar 2011 sprach die IV-Stelle des Kantons Zürich A.________ mit Verfügung vom 12. Juli 2011 ab 1. August 2010 eine ganze Invalidenrente zu. Am 23. Juni 2015 bestätigte sie einen unveränderten Rentenanspruch. Im Zuge eines von Amtes wegen eingeleiteten Revisionsverfahrens holte die IV-Stelle einen Verlaufsbericht der langjährig behandelnden Psychologin ein und zog die Akten der PAX Schweizerische Lebensversicherungsgesellschaft bei, darunter ein Gutachten des Dr. med. D.________, Arzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH sowie Neurologie und Psychiatrie, Forensische Psychiatrie (D) vom 6. September 2018 sowie ein Observationsbericht vom 4. September 2018. Die IV-Stelle verfügte am 17. Juni 2018 die Sistierung der Rente und am 31. Oktober 2019 die Aufhebung des Rentenanspruchs. Zudem forderte sie die im Zeitraum von Juli 2018 bis April 2019 ausgerichteten Leistungen in der Höhe von Fr. 26'452.- zurück (Verfügung vom 4. Dezember 2019).