Citation: I 207/06 13.04.2007 E. 3

3.1 Streitig und zu prüfen ist einzig der Anspruch auf eine Rente der Invalidenversicherung. Dabei ist in erster Linie umstritten, ob eine invalidisierende Gesundheitsschädigung vorliegt. 3.2 Das kantonale Gericht hat im angefochtenen Entscheid den Begriff der Invalidität (Art. 8 Abs. 1 ATSG, Art. 8 IVG) und der Erwerbsunfähigkeit (Art. 7 ATSG) sowie die Rechtsprechung, unter welchen Voraussetzungen eine Drogensucht invaliditätsrelevant sein kann (AHI 2001 S. 228; vgl. auch BGE 99 V 28), zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen. 3.3 Das kantonale Gericht ist zum Schluss gekommen, dass es beim Beschwerdeführer für eine vorbestehende suchtunabhängige psychische Erkrankung keinerlei Hinweise gibt. Ein aus der Sucht folgender Gesundheitsschaden mit Krankheitswert könne unter den gegebenen Umständen ebenfalls nicht diagnostiziert werden. Sämtliche Arztberichte würden belegen, dass der Beschwerdeführer in drogenfreiem Zustand arbeiten könnte und dass seine Leistungseinbusse einzig auf die Sucht zurückzuführen sei. Bei einer adäquaten therapeutischen Behandlung könne die volle Arbeitsfähigkeit wieder erlangt werden. Unter diesen Umständen erfülle der Beschwerdeführer den von der Rechtsprechung im Zusammenhang mit Drogensucht erfüllten Invaliditätsbegriff nicht. Diese Betrachtungsweise der Vorinstanz steht in Einklang mit den verschiedenen ärztlichen Berichten. Der Einwand des Beschwerdeführers, dass die Depression durchaus einen eigenständigen, von der Drogenabhängigkeit unabhängigen Charakter haben könne, deren Einfluss auf die Erwerbsunfähigkeit abgeklärt werden müsse, ist unbehelflich. Aufgrund der verschiedenen ärztlichen Berichte bestehen keine Anhaltspunkte, dass die erst im Jahre 2003 aufgetretene depressive Symptomatik für sich allein betrachtet zu einer Einschränkung in der Arbeitsunfähigkeit führen würde, welche rentenbegründendes Ausmass zur Folge hätte. Weitere Abklärungen in medizinischer Hinsicht erübrigen sich daher.