Citation: 8C_758/2021 E. 4.2.2

4.2.2. Die daraus resultierende Schlussfolgerung des kantonalen Gerichts, das abzugebende Hilfsmittel zur Selbstsorge müsse nicht mehr nur in der Lebensverrichtung "Aufstehen/Abliegen", sondern auch weitergehenden Zwecken dienen, bleibt rechtlich verbindlich. Inwieweit das Elektrobett diesen neuen Erfordernissen genügen und der veränderten Pflegesituation angemessen sein soll, ist weder zu ersehen noch (substanziiert) dargelegt. Folglich kann damit der konkreten Situation, in welcher der Beschwerdeführer lebt, nicht mehr hinreichend Rechnung getragen werden (vgl. BGE 135 I 161 E. 5), was die Argumentation der Vorinstanz stützt. Hinzu kommt, dass in der Invalidenversicherung zwar die notwendige, nicht aber die bestmögliche (Hilfsmittel-) Versorgung vergütet wird (statt vieler: BGE 143 V 190 E. 7.3.2; Urteil 8C_782/2021 vom 3. Mai 2022 E. 5.3 mit Hinweis). Das hier interessierende Hilfsmittel muss nicht bloss für den Transfer, sondern darüber hinaus nach willkürfreier Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz auch geeignet sein, Drittpersonen bei der Pflege (Körperhygiene) zu unterstützen. Dies vermag der Krankenheber für sich allein zu leisten, nicht aber das Elektrobett, weshalb unter dem Blickwinkel der Verhältnismässigkeit nur Ersterer abzugeben ist. Der vom Beschwerdeführer geltend gemachte Zusatznutzen des Einlegerahmens (im Wesentlichen: verbesserte Durchblutung, Atmung, erleichterte Umlagerung, erholsamerer Schlaf) ändert daran nichts. Denn die genannten Faktoren sind im Hilfsmittelrecht, das sich stets an einem bestimmten Zweck orientiert, weder anspruchsbegründend noch -erhaltend, also mit den Worten der Vorinstanz "nicht relevant" (vgl. E. 3.2 hievor). Gestützt darauf wird im angefochtenen Entscheid zu Recht auf Rz. 2157 des Kreisschreibens über die Abgabe von Hilfsmitteln in der Invalidenversicherung (KHMI; gültig ab 1. Januar 2013, Stand: 1. Januar 2021) Bezug genommen, worin das Verhältnismässigkeitsprinzip lediglich ausformuliert ist ("Wird ein Krankenheber auch dazu benötigt, um ins Bett zu gehen und aufzustehen, besteht kein zusätzlicher Anspruch auf Leistungen gemäss Ziff. 14.03 HVI [Elektrobett]."). Dass besagte Ziffer, wie der Beschwerdeführer glauben machen will, vorliegend nicht angewandt werden dürfte, leuchtet demnach nicht ein (zur Verbindlichkeit von Verwaltungsweisungen: BGE 147 V 79 E. 7.3.2; 133 V 257 E. 3.2; je mit Hinweisen). Auch anhand der sonstigen Vorbringen, soweit überhaupt sachbezogen und hinreichend begründet (vgl. Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 145 I 16 E. 1.3), ist keine Rechtsverletzung erkennbar.