Citation: 1C_497/2021 E. 7.4.3

7.4.3. Die Beschwerdeführer machen geltend, die Vorinstanz habe bei der Interessenabwägung nicht hinreichend berücksichtigt, dass sich die Quellfassung bzw. die geplanten Grundwasserschutzzonen an einem ungünstigen Standort befänden. Die bestehenden Strassen und ehemaligen Deponien sowie die im Richtplan bezeichneten Deponiestandorte sprächen gegen eine Ausscheidung der Grundwasserschutzzonen. Diese Einwände sind unbegründet. Wie sich aus den vorstehenden Erwägungen ergibt, stehen die vorhandenen Strassen und alten Deponiestandorte einer Ausscheidung der Grundwasserschutzzonen nicht entgegen (vgl. E. 5.2.5). Inwieweit diese beiden Aspekte zusätzlich im Rahmen der Interessenabwägung zu berücksichtigen sind, kann dahingestellt bleiben. Die Vorinstanz hat bei ihrer Entscheidfindung jedenfalls beide Gesichtspunkte berücksichtigt. Die Beschwerdeführer vermögen nicht darzutun und es ist auch für das Bundesgericht nicht ersichtlich, dass die Vorinstanz deren Bedeutung als öffentliche Interessen in Überschreitung des ihr dabei zustehenden Ermessensspielraums verkannt hat.