Citation: 1C_497/2021 E. 7.4.2

7.4.2. Entgegen der Annahme der Beschwerdeführer haben die kantonalen Instanzen das Interesse der Beschwerdeführer an einer möglichst uneingeschränkten Nutzung ihres Kulturlands berücksichtigt. Im Rekursentscheid, auf den die Vorinstanz im angefochtenen Urteil Bezug nimmt, hat sich der Regierungsrat detailliert zu den Nutzungseinschränkungen im Zusammenhang mit der Ausscheidung der Grundwasserschutzzonen geäussert. Demnach fallen die von den Nutzungseinschränkungen betroffenen Flächen angesichts der gesamten Betriebsflächen der Beschwerdeführer nicht stark ins Gewicht, zumal gewisse der betroffenen Flächen bereits heute als Naturwiesen genutzt werden. Für das Flüssigdüngerverbot sind ausserdem Ausnahmebewilligungen denkbar. Vor diesem Hintergrund kam die Vorinstanz zum Schluss, die Grundwasserschutzzonen führten bei den Beschwerdeführern nicht zu übermässigen Einschränkungen bei der Bodenbewirtschaftung. Die Beschwerdeführer setzen sich mit dieser Beurteilung nicht substanziiert auseinander. Eine falsche Gewichtung der privaten Interessen der Beschwerdeführer ist für das Bundesgericht bei dieser Ausgangslage nicht ersichtlich, zumal keine Seite bestreitet, dass Nutzungseinschränkungen zu entschädigen wären, soweit sie sich wie eine materielle Enteignung auswirken.