Citation: 1B_453/2018 E. 2.4

2.4. Das Bundesgericht hat sodann den Darlegungen des EFD Rechnung getragen, dass die betroffene Bank schon im strafrechtlichen Hauptverfahren (auf entsprechende Anfrage der Aargauer Staatsanwaltschaft im Juni 2013 hin) ausdrücklich bestritten habe, über ein "eigentliches einheitliches GwG-Dossier" bezüglich der B.________ AG zu verfügen. Die Staatsanwaltschaft sei daher gezwungen gewesen, mehrmals zahlreiche Einzelunterlagen bei der Bank zu erheben und auszuwerten. Diverse Aufzeichnungen habe sie nur erhalten, weil sie zufällig auf anderem Weg Kenntnis von der Existenz dieser Unterlagen erhalten und dadurch bemerkt habe, dass die Bank den entsprechenden Editionsverfügungen nur unvollständig und zögerlich nachgekommen sei. Ausserdem hatte die Bank auch im damaligen Verfahren vor dem Bundesgericht nicht dargetan, dass sie der hier zuständigen Strafbehörde (EFD) eine andere geeignete Dokumentation - anstelle die versiegelten internen Berichte - zur Verfügung gestellt hätte (vgl. Urteil 1B_433/2017 E. 4.17-4.18).