Citation: 6B_1422/2019 E. 3.1

3.1. In formeller Hinsicht moniert der Beschwerdeführer weiter einen Verstoss gegen die Protokollierungsvorschriften nach Art. 76 ff. StPO. Er führt aus, das Protokoll der Verhandlung vom 3./4. Juni 2019 enthalte einzig die Antworten der Prozessbeteiligten, nicht aber die Fragen des Gerichts und des Staatsanwalts. Mit dem Vermerk "a.F." werde lediglich ersichtlich gemacht, dass einer Aussage eine Frage vorausgegangen sei. Auch die Staatsanwaltschaft habe in den Protokollen häufig nur die Floskel "auf Frage" verwendet. Dies sei insbesondere bei den Konfrontationseinvernahmen der Fall gewesen. Die Protokollierungsvorschriften seien zwingender Natur. Ihre Verletzung führe vorliegend zur Unverwertbarkeit der entsprechenden Aussagen. Da die Vorinstanz dennoch auf diese Aussagen abgestellt habe, sei die Sachverhaltsfeststellung willkürlich erfolgt.