Citation: 5A_945/2019 E. 2

Die zentralen Sachverhaltsfeststellungen des Obergerichtes gehen dahin, dass die Schwestern stark zerstritten sind und auch nicht von allen das Einverständnis zu einer Mandatierung der Beschwerdeführerin vorliegt. Weiter hat es festgestellt, dass ein Beistandswechsel hin zur Beschwerdeführerin bei der Betroffenen Unbehagen auslöst und sie sich vor der Reaktion ihrer Schwestern fürchtet. Davon ausgehend hat das Obergericht in Bestätigung des KESB-Entscheides befunden, dass die Ernennung einer Schwester als Beiständin nicht angezeigt sei und das Wohl der Betroffenen es erfordert, eine neutrale und professionelle Drittperson als Beiständin einzusetzen.