Citation: 8C_764/2021 E. 6

Gemäss Vorinstanz war die Liquoransammlung entgegen den Einwänden der Beschwerdeführerin von den Gutachtern berücksichtigt worden. Inwiefern die Vorinstanz damit offensichtlich unrichtige Sachverhaltsfeststellungen getroffen haben sollte, ist nicht erkennbar. Gemäss PMEDA-Gutachten wurde die Liquorfistel bereits anlässlich einer MRI-Untersuchung (Magnetic resonance imaging) im Oktober 2018 erkannt und im November 2018 operiert. Eine objektive klinische Verschlechterung sei aus neurochirurgischer Sicht, so die Gutachter weiter, in der Folge nicht eingetreten. Dabei wurde der weitere Verlauf bis hin zu dem im November 2019 erfolgten erneuten operativen Eingriff berücksichtigt. Was die vorinstanzlichen Feststellungen hinsichtlich der Eingabe der Hausärztin vom 18. Januar 2021 betrifft, lässt sich eine offensichtliche Unrichtigkeit nicht ausmachen. Inwiefern die Hausärztin entgegen der Auffassung des kantonalen Gerichts objektive, bei der Begutachtung unerkannt gebliebene Aspekte benannt haben sollte, bleibt unersichtlich. Dass die Vorinstanz Beweiswürdigungsregeln verletzt haben sollte, indem sie insoweit auf die gutachtliche Einschätzung abstellte, ist daher nicht erkennbar. Daran kann nichts ändern, dass sich die Gutachter in ihrer Stellungnahme vom 7. April 2021 zur hausärztlichen Eingabe zwischenzeitlich erfolgte weitergehende Abklärungen vorbehielten. Insbesondere wird beschwerdeweise nicht vorgebracht, dass solche bereits damals erforderlich gewesen beziehungsweise erfolgt wären. Soweit sich die Beschwerdeführerin auf die im Juni 2021 in die Wege geleiteten Untersuchungen in der neurochirurgischen Wirbelsäulen-Sprechstunde im Spital B.________ beruft, ist darauf hinzuweisen, dass zeitliche Grenze der richterlichen Überprüfungsbefugnis die streitige Verfügung vom 15. April 2021 bildet (BGE 129 V 167 E. 1). Inwiefern die danach erstatteten Berichte dennoch hätten Berücksichtigung finden müssen, wird beschwerdeweise nicht dargetan und ist nicht erkennbar. Es ist damit insgesamt nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz die rentenablehnende Verfügung unter Verzicht auf weitere Abklärungen schützte.