Citation: 6B_1220/2016 E. 2.2

2.2. Nach dem bundesgerichtlichen Rückweisungsentscheid stand nur eine fakultative Strafbefreiung im Raum (vgl. oben E. 1.4). Diese hat die Vorinstanz ausgesprochen. Überdies hat sie die Verfahrenskosten, die nach dem Rückweisungsentscheid anfielen, auf die Staatskasse genommen. Auf die übrigen Kosten- und Entschädigungsfolgen hatte sie nicht zurückzukommen, da es bei einer Verurteilung wegen mehrfacher sexueller Handlungen mit einem Kind und Führens eines Motorfahrzeugs in angetrunkenem Zustand blieb. Soweit der Beschwerdeführer die Regelung der Kosten- und Entschädigungsfolgen auf der Grundlage der verlangten Einstellung beanstandet, ist auf seine Ausführungen nicht näher einzugehen. Dass A.A.________ im Strafpunkt obsiegte, steht ausser Zweifel. Die Argumentation, wonach die Vorinstanz hätte prüfen müssen, die Kosten gestützt auf Art. 417 f. StPO den Eltern von A.A.________ aufzuerlegen, ist abwegig. Eine Verletzung der Begründungspflicht liegt nicht vor.