Citation: 1C_213/2017 E. A

Die Gemeinde Riemenstalden bildete wie jede Gemeinde im Kanton Schwyz einen eigenen Wahlkreis für die Gesamterneuerungswahl des Kantonsrats vom 20. März 2016. Die Gemeinde zählte im massgebenden Zeitpunkt 53 stimmberechtigte Personen, welche gemäss der vom Regierungsrat des Kantons Schwyz vorgenommenen Verteilung der Sitze ein Kantonsratsmitglied zu wählen hatten. Im Hinblick auf die Wahl wurde in Riemenstalden unter der Bezeichnung "SP (Sozialdemokratische), Grüne (und) Unabhängige" ein Wahlvorschlag für Josef Arnold eingereicht. Unterzeichnet war der von Toni Reichmuth vertretene Wahlvorschlag von sechs Personen, die nicht in der Gemeinde Riemenstalden Wohnsitz hatten. Innert der gewährten Bereinigungsfrist wurde der Wahlvorschlag mit drei Unterschriften von Personen ergänzt, die in Riemenstalden wohnhaft und stimmberechtigt waren. Mit Entscheid vom 19. Januar 2016 erklärte das Wahl- und Abstimmungsbüro der Gemeinde Riemenstalden den Wahlvorschlag für Josef Arnold für ungültig, weil er nicht von fünf Stimmberechtigten aus der Gemeinde unterzeichnet worden sei. Gegen den Entscheid des Wahl- und Abstimmungsbüros erhoben die Grüne Partei des Kantons Schwyz sowie Toni Reichmuth am 25. Januar 2016 gemeinsam Beschwerde ans Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz. Mit Entscheid vom 7. März 2016 trat das Verwaltungsgericht auf die Beschwerde nicht ein, weil es zu ihrer Beurteilung nicht zuständig sei und die Beschwerde ohnehin als verspätet gelten müsse. Eine von Toni Reichmuth gegen den Nichteintretensentscheid des Verwaltungsgerichts vom 7. März 2016 erhobene Beschwerde hiess das Bundesgericht mit Urteil vom 8. August 2016 gut, soweit es darauf eintrat. Es hob den Nichteintretensentscheid auf und wies die Sache zur weiteren Behandlung im Sinne der Erwägungen an das Verwaltungsgericht zurück (Urteil 1C_45/2016 und 1C_147/2016). Mit Entscheid vom 24. Februar 2017 wies das Verwaltungsgericht die Beschwerde der Grünen Partei des Kantons Schwyz sowie von Toni Reichmuth vom 25. Januar 2016 ab, soweit es darauf eintrat.