Citation: 2C_394/2022 E. A

A.a. Der kosovarische Staatsangehörige A.________ (geb. 1973) reiste erstmals am 10. November 1991 in die Schweiz ein und stellte ein Asylgesuch, welches mit Entscheid vom 28. Juli 1992 vom damaligen Bundesamt für Flüchtlinge (heute: Staatssekretariat für Migration [SEM]) abgewiesen wurde. Eine dagegen erhobene Beschwerde blieb ohne Erfolg. Obwohl A.________ am 17. Mai 1994 mit einer Einreisesperre auf unbestimmte Dauer belegt und am 19. Mai 1994 ausgeschafft worden war, reiste er am 30. Januar 1995 wieder in die Schweiz ein und stellte ein weiteres Asylgesuch, auf welches das Bundesamt für Flüchtlinge nicht eintrat. Zwischen dem 18. Dezember 1996 und dem 6. März 1997 befand sich A.________ in Ausschaffungshaft. A.b. Am 7. April 1997 heiratete A.________ die in der Schweiz niedergelassene B.________ im Ausland, worauf er am 2. Juni 1997 erneut in die Schweiz einreiste. Sein Gesuch um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung zum Verbleib bei der Ehefrau wurde von der damaligen Fremdenpolizei des Kantons Bern am 10. Juni 1997 abgewiesen, ebenso am 25. August 1998 von der Polizei- und Militärdirektion des Kantons Bern. Das Bundesamt für Ausländerfragen hatte seinerseits am 25. Juni 1997 das Gesuch um vorzeitige Aufhebung der Einreisesperre vom 17. Mai 1994 abgelehnt. Eine gegen diesen Entscheid erhobene Beschwerde wurde vom damals zuständigen Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartement am 26. März 1998 abgewiesen, soweit darauf eingetreten wurde. A.c. Am 1. Januar 1998 waren die Eheleute vom Kanton Bern in den Kanton Zürich gezogen und hatten am 21. Januar 1998 die Erteilung einer Niederlassungs- bzw. Aufenthaltsbewilligung beantragt. Das Gesuch von A.________ wurde von der damaligen Fremdenpolizei des Kantons Zürich am 30. Juni 1998 abgewiesen. Auf einen dagegen erhobenen Rekurs trat der damals dafür zuständige Regierungsrat des Kantons Zürich wegen Nichtleistens einer Kaution am 27. August 1999 nicht ein. Aus der Ehe gingen die Kinder C.________ (geb. 1998) und D.________ (geb. 2001) hervor. Beide sind Schweizer Bürger. A.d. A.________ trat mehrfach strafrechtlich in Erscheinung. Mit Strafbefehl der Bezirksanwaltschaft U.________ vom 10. Dezember 1993 wurde er wegen Diebstahls zu 14 Tagen Gefängnis, unter Ansetzung einer Probezeit von zwei Jahren, vom Bezirksgericht V.________ am 28. September 1994 wegen Raubs mit 18 Monaten Gefängnis, unter Ansetzung einer Probezeit von fünf Jahren und vom Obergericht des Kantons Zürich am 25. April 1996 wegen Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz, Fälschung von Ausweisen und mehrfachen Fahrens ohne Führerausweis zweitinstanzlich zu 18 Monaten Gefängnis verurteilt. Am 17. August 1999 wurde er zudem vom Bezirksgericht W.________ wegen gewerbsmässigen, bandenmässigen und bewaffneten Diebstahls mit 32 Monaten Zuchthaus, unter Anrechnung von 313 Tagen Untersuchungshaft, und einer Landesverweisung von sieben Jahren bestraft. A.e. Am 13. Juli 2000 wurde A.________ unter Ansetzung einer Probezeit von vier Jahren bedingt entlassen und am 24. Juli 2000 ausgeschafft. Nachdem er wieder in die Schweiz eingereist war, wurde er im Zusammenhang mit polizeilichen Ermittlungen betreffend Einbruchdiebstahl usw. am 14. März 2002 festgenommen und verblieb 417 Tage in Untersuchungs- und Sicherheitshaft. A.f. Am 23. April 2003 wurde A.________ vom Bezirksgericht des Kantons Zürich des gewerbs- und bandenmässigen Diebstahls, der mehrfachen Sachbeschädigung, des mehrfachen Hausfriedens- und Verweisungsbruchs schuldig gesprochen und zu dreieinhalb Jahren Zuchthaus verurteilt. Das Urteil wurde am 30. Juni 2004 durch das Obergericht des Kantons Zürich bestätigt. Am 5. Mai 2003 flüchtete A.________ aus dem Bezirksgefängnis Winterthur und tauchte unter. A.g. Am 27. Juni 2007 wurde A.________ vom Oberlandesgericht der Bezirke X.________ und Y.________ (Malmö) wegen schwerer Drogendelikte und schweren Drogenschmuggels zu einer zwölfjährigen Freiheitsstrafe verurteilt und des Landes verwiesen, mit dem Verbot, dorthin zurückzukehren. Vom 20. August 2007 bis zum 21. Mai 2014 befand A.________ sich in Schweden im Strafvollzug. Am 12. August 2014 wurde er von Stockholm nach Zürich ausgeliefert und in die Justizvollzugsanstalt E.________ überführt. A.h. Am 13. Dezember 2014 beantragte A.________ die Haftentlassung und eine Aufenthaltsbewilligung zum Verbleib bei Ehefrau und Kindern. Das Gesuch wurde vom Migrationsamt des Kantons Zürich (nachfolgend: Migrationsamt) am 2. Juni 2015 abgewiesen. Zudem wurde er aus der Schweiz weggewiesen und verfügt, dass er das schweizerische Staatsgebiet direkt nach seiner Haftentlassung zu verlassen habe. Die bedingte Entlassung wurde vom Amt für Justizvollzug am 6. Juli 2015 auf den 29. Juli 2015 festgelegt. Das SEM setzte am 12. November 2015 die gegenüber A.________ verhängte Einreisesperre zwischen dem 22. Dezember 2015 und dem 4. Januar 2016 zwecks Besuch der Familie aus; ebenso mit weiteren Suspensionsverfügungen die Schengener Ausschreibung für die Schweiz für die Zeit vom 25. September 2016 bis zum 10. Oktober 2016, vom 17. Dezember 2018 bis zum 4. Januar 2019 und vom 15. bis zum 28. April 2019. Zwar hatte das SEM am 2. Februar 2016 das auf unbestimmte Dauer ausgesprochene Einreiseverbot vom 17. Mai 1994 aufgehoben, A.________ aber darauf hingewiesen, von Schweden zur Einreiseverweigerung ausgeschrieben zu sein, weshalb es ihm weiterhin untersagt sei, in den Schengenraum (inkl. Schweiz) einzureisen.