Citation: U 33/04 22.06.2004 E. 2.3

2.3.1 Es trifft zu, dass das kantonale Gericht das von der Beschwerdeführerin im vorinstanzlichen Verfahren eingereichte Gutachten der Psychiaterin Dr. med. D.________ im Sachverhalt nicht anführte, was mangelhaft erscheinen mag. Die Expertise ist jedoch in Erw. 3c des angefochtenen Entscheides global erfasst, indem dort von den medizinischen Berichten die Rede ist, welche sich mit den psychischen Beschwerden befassen. Die Vorinstanz erwägt, eine Würdigung der ärztlichen Einschätzungen sei entbehrlich, weil auf die Prüfung des natürlichen Kausalzusammenhangs verzichtet werden könne, wenn die Adäquanz zu verneinen sei. Dies ist insoweit nicht zu beanstanden, als es - selbst wenn aufgrund zusätzlicher Abklärungen der natürliche Kausalzusammenhang zu bejahen wäre - nach den zutreffenden Erwägungen im angefochtenen Entscheid an der Adäquanz des Kausalzusammenhangs fehlt (SVR 1995 UV Nr. 23 S. 67; Erw. 3.2.2 und 3.2.3 hienach). 2.3.2 Die Frage nach der adäquaten Kausalität von Unfallfolgen ist eine Rechtsfrage (BGE 117 V 382 Erw. 4a mit Hinweis). Es ist deshalb nicht Sache der Ärzte, das Unfallereignis zu gewichten; dies steht allein dem Gericht zu. Der mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhobene Einwand, aufgrund der Einschätzungen der Frau Dr. med. D.________ und des Dr. med. S.________ seien die psychischen Beschwerden überwiegend wahrscheinlich Folgen des am 24. Juni 2000 erlittenen Unfalles, ist deshalb unbehelflich. Aus demselben Grund geht auch die Argumentation der SWICA in ihrer Vernehmlassung vom 16. März 2004 fehl, Abklärungsstellen-Arzt Dr. med. W.________ habe nicht nur die natürliche Kausalität verneint, sondern gleichzeitig auch die Frage nach der Adäquanz beantwortet. 2.3.3 Ob eine Verletzung der Begründungspflicht vorliegt, kann im Übrigen letztlich offen bleiben. Selbst wenn ein Begründungsdefizit zu bejahen wäre, läge jedenfalls kein derart schwerer Mangel vor, dass dieser angesichts der vollen Kognition des Eidgenössischen Versicherungsgerichts (Art. 132 OG) im letztinstanzlichen Verfahren keiner Heilung zugänglich wäre. Der Versicherten war es ohne weiteres möglich, den kantonalen Entscheid sachgerecht anzufechten, zumal sie sich zu den psychischen Unfallfolgen einlässlich geäussert hat. Soweit dem rechtlichen Gehör im vorinstanzlichen Verfahren nicht genügend Rechnung getragen worden wäre, kann diese Verletzung demnach im letztinstanzlichen Verfahren als geheilt gelten (BGE 127 V 437 Erw. 3d/aa mit Hinweisen).