Citation: 9C_674/2021 E. C

Mit Eingabe vom 2. November 2021 unterbreiten die Steuerpflichtigen dem Bundesgericht eine als "Staatsrechtliche Beschwerde" bezeichnete Rechtsschrift. Sie beantragen, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und legen dar, dass das aus Art. 127 Abs. 3 BV hervorgehende verfassungsmässige Individualrecht der Behebung aller denkbaren Doppelbesteuerungen diene. Von einer Verwirkung des Beschwerderechts sei nicht zu sprechen, da Art. 100 Abs. 5 BGG nur, aber immerhin, voraussetze, dass "in beiden Kantonen Entscheide getroffen worden sind". Die Abklärungen des Kantons Zürich vermöchten noch "keinen Grund zur Entscheidung der Wohnsitzbeanspruchung" zu setzen, sondern "nur ein Indiz". Erst mit der Veranlagungsverfügung des Kantons Zürich vom 16. Februar 2018 hätten die Steuerpflichtigen "volle Kenntnis des kollidierenden Steueranspruchs" erlangt. Der vom Bundesgericht geforderte Austausch zwischen den beiden Kantonen sei offenkundig unterblieben. Schliesslich sei festzuhalten, dass die von den Steuerpflichtigen mandatierte Rechtsvertretung "in Zürich und in der Ostschweiz" tätig sei und daher "nicht als fachkundig in Bezug auf das Steuerrecht des Kantons Graubünden eingestuft werden" könne. Die Vorinstanz und die Steuerverwaltung des Kantons Graubünden beantragen die Abweisung der Beschwerde. Die Eidgenössische Steuerverwaltung (ESTV) sieht von einem Antrag ab. Das Steueramt des Kantons Zürich ersucht um Abweisung der Beschwerde und macht namentlich geltend, dass die Steuerpflichtigen sich gegen eine interkantonale Doppelbesteuerung nur zur Wehr hätten setzen können, solange die Veranlagungsverfügung von einem der beteiligten Kantone noch nicht in Rechtskraft erwachsen ist.