Citation: 6B_393/2021 E. 1.4

1.4. Die Vorinstanz würdigt die Beweise ausführlich. Was der Beschwerdeführer dagegen vorträgt, erschöpft sich in einer unzulässigen appellatorischen Kritik am angefochtenen Entscheid. Dass und weshalb die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung schlechterdings unhaltbar und damit geradezu willkürlich sein könnte, vermag der Beschwerdeführer damit nicht aufzuzeigen. Aus den vorinstanzlichen Erwägungen geht hervor, dass die Vorinstanz für den Tatvorwurf gemäss Dossier 2 massgeblich auf die Aussagen des Beschwerdeführers abstellt, der einräumte, anlässlich der Auseinandersetzung eine Eisenstange behändigt und seinem Bruder damit gedroht zu haben. Der Beschwerdeführer setzt sich mit seinen eigenen Aussagen zu Unrecht nicht ansatzweise auseinander. Die Vorinstanz legt weiter dar, weshalb sie ein Rachemotiv des Bruders für den Strafbefehl vom 30. Januar 2019 ausschliesst. Sie befasst sich zudem mit der Behauptung des Beschwerdeführers und seines Bruders, wonach E.________ anlässlich der Auseinandersetzung zugegen war. Sie stellt darauf nicht ab, da E.________, welcher als Zeuge einvernommen wurde, dies sowie seine angebliche deseskalierende Intervention nicht bestätigte und angab, anlässlich der Auseinandersetzung nicht anwesend gewesen zu sein (angefochtenes Urteil S. 11 f.). Im Dossier 3 macht der Beschwerdeführer im Wesentlichen geltend, der Beschwerdegegner 3 habe ihm durch massives Drücken mit der behandschuhten Hand auf Mund und Nase die Luftzufuhr abgeschnitten. Seine Schläge seien angesichts des subjektiv drohenden Erstickungstodes menschliche Reflexhandlungen gewesen, um sich aus der misslichen Lage zu befreien (vgl. Beschwerde S. 18). Anhaltspunkte für die vom Beschwerdeführer behauptete Unterbindung der Atmung ergeben sich indes weder aus der Videoaufzeichnung noch aus den übrigen Beweismitteln. Die Vorinstanz geht gestützt auf die Videoaufzeichnung und die Aussagen des Zeugen D.________ vielmehr willkürfrei davon aus, die Beschwerdegegner 2 und 3 seien bei der Kontrolle des Beschwerdeführers, welcher sich zuvor im Coop des Hauptbahnhofs Zürich eingestandenermassen unflätig verhielt und weggewiesen werden musste (vgl. Beschwerde S. 13), korrekt und verhältnismässig vorgegangen. Sie legt dar, der Beschwerdeführer habe sich gemäss der Videoaufzeichnung aus dem Griff des Beschwerdegegners 3 lösen können, als dieser ihm mit der rechten Hand von hinten ins Gesicht gefasst habe. Kurz darauf habe der Beschwerdeführer zugeschlagen. Zwischen der Berührung im Gesicht des Beschwerdeführers und dem Schlag gegen den Kopf des Beschwerdegegners 3 verstrichen gemäss der Vorinstanz, welche sich hierfür auf die Videoaufzeichnung beruft, keine zwei Sekunden (vgl. angefochtenes Urteil S. 15 f.). Von einer (massiven) Unterbindung der Atmung kann daher keine Rede sein. Offenbleiben kann, ob der Beschwerdeführer krankheitsbedingt allenfalls fälschlicherweise glaubte, der Beschwerdegegner 3 habe ihm die Luftzufuhr abschneiden wollen, da die Vorinstanz von der Schuldunfähigkeit des Beschwerdeführers ausgeht und sie diesem wegen seiner psychischen Erkrankung daher keinen Schuldvorwurf macht (vgl. dazu BGE 147 IV 193 E. 1.4).