Citation: 9C_557/2023 E. 4.3.3

4.3.3. Überdies stellt sich die Beschwerdeführerin auf den Standpunkt, die Vorinstanz habe verschiedene Komorbiditäten zu Unrecht ausgeblendet. Auch dieser Kritik kann nicht gefolgt werden. Das kantonale Gericht hat die leichte kognitive Störung als leicht ressourcenhemmend anerkannt (vorinstanzliche Erwägung 4.3.3 S. 13) und nahm zutreffend die Konsistenz der gutachterlichen Ausführungen zum funktionellen Leistungsniveau unter die Lupe. Es ist nicht ersichtlich, inwiefern weitere Gesundheitsschäden sich konkret auf das Leistungsniveau auswirken. Nicht weiterführend ist der Hinweis auf das Cancer-related Fatigue-Syndrom, welches im Bericht von Dr. med. F.________ vom 18. Januar 2023 erwähnt wird. Das Gutachten vom 17. Januar 2022 berücksichtigt die durch die neuropsychologische Untersuchung erstellte Minderleistung und ordnet diese als leichte kognitive Störung ein. PD Dr. med. B.________ weist an dieser Stelle ausdrücklich auf die dauerhaften Nebenwirkungen einer Chemotherapie und der nachfolgenden Hormontherapie hin. Damit floss diese Einschränkung in die Arbeitsunfähigkeitsschätzung unter dem Titel einer kognitiven Störung ein. Die Vorinstanz folgte in diesem Punkt dem Gutachter.