Citation: 4C.203/2002 30.10.2002 E. 1

Die Vorinstanz ist durch Auslegung der Vereinbarungen zwischen den Parteien, wie sie aus den Briefen vom 18. November 1997 und 21. Dezember 2000 hervorgehen, zum Ergebnis gelangt, die Beklagte habe keine örtlich und zeitlich unbeschränkte Zusicherung abgegeben, dass sie die Bezeichnung "SWISS ALPINE MILITARY" nicht gebrauchen werde; allenfalls könne aus den brieflichen Äusserungen eine solche Zusicherung für die Dauer der damals bestehenden, seit 31. Dezember 2001 indessen beendeten Zusammenarbeit abgeleitet werden. Die Klägerin wirft dem Kantonsgericht eine falsche, das Vertrauensprinzip verletzende Auslegung vor. Sie macht geltend, dass eine mit diesem Prinzip konforme Auslegung zum Ergebnis hätte führen müssen, dass sich die Beklagte örtlich und zeitlich unbeschränkt verpflichtet habe, die Bezeichnung "SWISS ALPINE MILITARY" nicht zu gebrauchen. Als Folge dieser Verpflichtung seien die von ihr gestellten Verbotsbegehren gutzuheissen und es sei die Nichtigkeit der Marke "Swiss Alpine Military by Y.________" gerichtlich festzustellen und deren Löschung zu veranlassen.