Citation: 5A_119/2024 E. 2.2

2.2. Beim Entscheid über vorsorgliche Massnahmen im Eheschutzverfahren handelt es sich praxisgemäss um einen Zwischenentscheid nach Art. 93 BGG (Urteile 5A_536/2020 vom 23. November 2020 E. 2.1; 5A_268/2023 vom 19. September 2023 E. 1.2). Da vorliegend die Variante von Art. 93 Abs. 1 Bst. b BGG von vornherein ausser Betracht fällt, kann der Entscheid vom 16. Januar 2024 nach Art. 93 Abs. 1 Bst. a BGG (derzeit) nur angefochten werden, wenn er einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann. Dabei obliegt es der Beschwerdeführerin, das Vorliegen dieser Eintretensvoraussetzung darzutun, sofern dieses nicht geradezu offensichtlich ist (vgl. Art. 42 Abs. 2 BGG; BGE 142 III 798 E. 2.2; 141 III 80 E. 1.2). Das Bundesgericht hat die Beschwerdeführerin bereits in dem sie betreffenden Urteil 5A_660/2023 vom 15. März 2024 (E. 1.2) auf diese Problematik aufmerksam gemacht. Dennoch äussert sie sich nicht ausdrücklich dazu, inwieweit ihr durch die sofortige Errichtung der Beistandschaft sowie die Weisungen während des Eheschutzverfahrens ein nicht wieder gutzumachender Nachteil entstehen soll. Der Beschwerde lässt sich sodann zwar entnehmen, dass die Beschwerdeführerin sich durch die Gerichte und Behörden unrechtmässig benachteiligt wähnt und sie zusammengefasst fürchtet, "nicht gehört zu werden und alles an den Beschwerdegegner zu verlieren". Dies betrifft indes das Eheschutzverfahren als solches und nicht die für dessen Dauer ergriffenen Massnahmen. Weiter stehen mit der Beistandschaft zwecks Unterstützung der Eltern und den getroffenen Weisungen keine Anordnung zur elterlichen Sorge, zur Obhut oder zur Betreuung des Kindes in Streit, mit deren Erlass regelmässig ein nicht wieder gutzumachender Nachteil droht (Urteile 5A_595/2023 vom 31. August 2023 E. 1; 5A_1058/2021 vom 6. Mai 2022 E. 1.1; 5A_550/2018 vom 20. November 2018 E. 1.2). Auch mit Blick auf die nicht immer leicht nachzuvollziehenden Ausführungen in der Beschwerde ist zuletzt in keiner Weise glaubhaft, dass durch die die Eltern unterstützenden Massnahmen das Kindeswohl gefährdet werden könnte, dem vorrangige Bedeutung zukommt (BGE 143 III 193 E. 3; 141 III 328 E. 5.4). Das Vorliegen eines nicht wieder gutzumachenden Nachteils ist damit weder geltend gemacht noch offensichtlich.