Citation: 6B_417/2007 07.12.2007 E. 1

Die Beschwerdeführerin bezeichnet ihre Eingabe als "Beschwerde bzw. subsidiäre Verfassungsbeschwerde". Die subsidiäre Verfassungsbeschwerde ist grundsätzlich gegeben, soweit keine ordentliche Beschwerde zulässig ist (Art. 113 BGG). 1.1 Die Beschwerde in Strafsachen steht gegen "Entscheide in Strafsachen" offen. Dieser Begriff umfasst sämtliche Entscheide, denen materielles Strafrecht oder Strafprozessrecht zugrunde liegt (Botschaft zur Totalrevision der Bundesrechtspflege vom 28. Februar 2001, BBl 2001 4313). Angefochten ist ein Strafurteil, in dem die Beschwerdeführerin als Strafantragstellerin und Geschädigte Partei war. Nach dem Konzept der Einheitsbeschwerde soll der Rechtsmittelweg an das Bundesgericht vom Rechtsgebiet abhängen, auf welches die Streitsache letztlich zurückgeht (Botschaft a.a.O., S. 4235). Damit ist die Beschwerde in Strafsachen gemäss Art. 78 Abs. 1 BGG das zutreffende Rechtsmittel. Die subsidiäre Verfassungsbeschwerde ist ausgeschlossen (vgl. Urteil 6B_130/2007 vom 11. Okt. 2007, E. 1.1). 1.2 Hinsichtlich ihrer Legitimation zur Anfechtung von Ziff. 6 des angefochtenen Urteilsdispositivs führt die Beschwerdeführerin aus, wenn ein Täter nicht nur freigesprochen, sondern noch fürstlich dafür belohnt werde, dass er ein Opfer über längere Zeit malträtiert habe, werde dieses gedemütigt und in seiner Würde erheblich verletzt; damit sei die Aktivlegitimation gegeben. Das ist zu verneinen. Soweit es nicht um das Strafantragsrecht als solches geht (Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 6 BGG), ist die Geschädigte grundsätzlich nur als Opfer im Sinne von Art. 2 OHG zur Beschwerde legitimiert, "wenn der angefochtene Entscheid sich auf die Beurteilung seiner Zivilansprüche auswirken kann" (Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG; ausführlich BGE 133 IV 228). Auch die beispielhaft in Art. 81 Abs. 1 lit. b BGG als beschwerdeberechtigt aufgeführten Personen haben im Einzelfall ein Rechtsschutzinteresse nachzuweisen (BGE 133 IV 121 E. 1.1). Die Zusprechung einer Genugtuung für ungerechtfertigte Haft an den freigesprochenen Beschwerdegegner betrifft nicht die rechtlich geschützten Interessen der Beschwerdeführerin. Die Legitimation zur beantragten Aufhebung des abgewiesenen Schadenersatzbegehrens (Ziff. 6 des Dispositivs) kann offen bleiben, weil darauf bereits mangels Begründung nicht einzutreten ist (Art. 42 Abs. 2 i.V.m. Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG). 1.3 Die Beschwerdeführerin ist zur Anfechtung der Kostenauflage in Ziff. 5 des Dispositivs berechtigt (Art. 81 Abs. 1 lit. a und b BGG).