Citation: 1B_49/2021 E. 5.2

5.2. Die Beschwerdeführerin macht gegen den angefochtenen Nichteintretensentscheid (zusammengefasst) Folgendes geltend: Die Vorinstanz trage der bundesgerichtlichen Rechtsprechung zum Siegelungsrecht, namentlich BGE 140 IV 28, nicht angemessen Rechnung. Sie, die Bank, habe "in Bezug auf ihre Geschäftsunterlagen ein rechtlich geschütztes Geheimnisinteresse" und müsse diesbezüglich als Inhaberin der Aufzeichnungen eingestuft werden. Sie rügt eine willkürliche Beweiswürdigung und die Verletzung von bundesrechtlichen Bestimmungen, insbesondere von Art. 50 VStrR und Art. 248 StPO. Es gehe nicht an, dass "betroffenen Beschuldigten und anderen Parteien keinerlei Rechte" gewährt würden. Geheimnisschutzberechtigten müsse das Siegelungsrecht gewährt werden. Eine Durchsuchung von Aufzeichnungen stelle eine Zwangsmassnahme dar. Die Verneinung ihrer Siegelungsberechtigung bzw. der Siegelungsfähigkeit der Akten der FINMA und der BA führe für die Bank zur Ausschaltung eines effektiven Rechtsschutzes bzw. ihres rechtlichen Gehörs. Die Verletzung des Siegelungsrechts müsse auch die Unverwertbarkeit der erhobenen Beweismittel nach sich ziehen.