Citation: 2C_68/2017 E. 5.3

5.3. Die Beschwerdeführerin rügt einerseits die vorinstanzliche Beweiswürdigung als unausgewogen und unangemessen. Sie legt jedoch nicht dar, inwiefern diese Beweiswürdigung geradezu willkürlich gewesen sein soll (vorne E. 2). Namentlich hat die Vorinstanz entgegen gegenteiliger Darstellung durchaus gewürdigt, dass sich die Beschwerdeführerin mehrmals an verschiedene Stellen gewendet hat, um dort die schlechte Behandlung durch den Ehemann zu schildern. Sie ist jedoch willkürfrei zum Ergebnis gekommen, es fehle an objektiven Nachweisen für regelmässig erlittene physische Gewalt. Ebenso sind die appellatorischen Ausführungen der Beschwerdeführerin zur psychischen Gewalt nicht geeignet, die vorinstanzliche Würdigung als willkürlich erscheinen zu lassen. Der blosse Umstand, dass für die Depressionen der Beschwerdeführerin keine anderen Ursachen nachgewiesen sind, bedeutet noch keinen Nachweis dafür, dass der Ehemann psychische Gewalt ausgeübt hat. Auch hat die Vorinstanz nicht allein aus dem Fehlen einer strafrechtlichen Verurteilung des Ehemannes auf fehlende psychische Gewalt geschlossen (was unzulässig wäre, BGE 138 II 229 E. 3.3.3 S. 237), sondern diesen Aspekt zulässigerweise als einen unter anderen in die Beweiswürdigung einbezogen.