Citation: 5P.27/2003 26.02.2003 E. 4.3

4.3.1 Im Zusammenhang mit der Frage des persönlichen Unterhaltsbeitrages ging das Obergericht davon aus, die Parteien hätten während des Zusammenlebens zu Zweit über eine Sechs-Zimmer-Wohnung gehobenen Standards in einem Zweifamilienhaus verfügt. Mit einer Drei-Zimmer-Wohnung für sich allein wäre die Beschwerdeführerin hinsichtlich der ihr zur Verfügung stehenden Zimmer gleichgestellt; wie während des Zusammenlebens sei jedoch entgegen dem erstinstanzlichen Richter nicht von Wohnungskosten von Fr. 2'000.--, sondern angesichts des gehobenen Standards der ehelichen Wohnung von Fr. 2'500.- auszugehen. Damit sei am Wohnort der Beschwerdeführerin eine vergleichbare Wohnung zu finden. Das Kassationsgericht hat dazu ausgeführt, die Beschwerdeführerin setze sich mit der Begründung des Obergerichts nicht auseinander und lege auch nicht dar, weshalb sie für sich allein die Kosten für eine Sechs-Zimmer-Wohnung sollte beanspruchen können. Auf diese Begründung des Kassationsgerichts geht die Beschwerdeführerin in ihrer Eingabe mit keinem Wort ein; auch insoweit erweist sich die Beschwerde somit als unzulässig 4.3.2 Das Obergericht hielt dafür, bei der Berechnung des gebührenden Unterhalts der Beschwerdeführerin sei von einem erweiterten Bedarf von Fr. 7'118.-- auszugehen. Weitere Aufwendungen, welche ihr zur Weiterführung der gemeinsamen Lebenshaltung anfallen würden, habe die Beschwerdeführerin im Rekursverfahren nicht glaubhaft dargetan. Das Kassationsgericht hat diesbezüglich dafürgehalten, die Beschwerdeführerin setze sich mit der obergerichtlichen Begründung nicht auseinander, sondern stelle ihr lediglich summarisch gegenüber, mit einem Freibetrag von Fr. 380.-- könne sie nicht einmal in die Ferien fahren oder zum Zahnarzt gehen bzw. eine grössere Autoreparatur übernehmen. Dass diese Posten von der Beschwerdeführerin bereits im Rahmen der vorinstanzlichen Verfahren geltend gemacht worden seien, gehe weder aus der Begründung der Beschwerde noch aus dem obergerichtlichen Entscheid hervor. Mit dieser Begründung setzt sich die Beschwerdeführerin ebenfalls nicht auseinander. Der allgemeine Hinweis, der Freibetrag von Fr. 380.-- reiche nicht aus, um die vorgenannten Ausgaben zu tätigen, genügt nicht, um rechtsgenüglich darzulegen, inwiefern das Kassationsgericht in diesem Punkt in Willkür verfallen sein soll.