Citation: 8C_765/2007 11.07.2008 E. 4.3

4.3.1 Der Beschwerdeführer wendet dagegen lediglich ein, dass von diesem Betrag kein sogenannter leidensbedingter Abzug vorgenommen worden ist. Konkret macht er einen solchen von 15 % geltend. Die Frage, ob ein Abzug nach Massgabe der Grundsätze von BGE 126 V 75 vorzunehmen sei ist rechtlicher Natur, die Bestimmung eines solchen Abzuges dagegen Ermessensfrage, die im Gegensatz zum früheren Recht (vgl. Art. 104 lit. c OG) nicht zu prüfen ist (Art. 95 und 97 BGG). Gerügt werden kann nur die Höhe des Abzuges im Hinblick auf Ermessensüberschreitung oder -missbrauch als Formen rechtsfehlerhafter (Art. 95 lit. a BGG) Ermessensbetätigung (BGE 132 V 393 E. 3.3 S. 399). 4.3.2 Die Vorinstanz hat die Frage, ob ein Abzug von dem für die Ermittlung des Invalideneinkommens herangezogenen statistischen Wert gerechtfertigt sei, eingehend geprüft und ist zur Erkenntnis gelangt, dass dafür keine Gründe vorliegen. Insbesondere führt sie aus, der Beschwerdeführer könne gemäss Gutachten der Klinik Y.________ dieselbe körperlich leichte bis mittelschwere Tätigkeit ausüben wie als Gesunder. Für weitere, einen Abzug rechtfertigende Umstände wie Alter, Nationalität oder Aufenthaltsstatus fehlten jegliche Anhaltspunkte. In der Beschwerde wird nicht argumentiert, inwiefern diese Beurteilung nicht richtig sei. Es wird lediglich vorgebracht, "der Leidensabzug sei nicht vorgenommen worden". Da die Rechtsfrage, ob ein Abzug gerechtfertigt ist, vom Bundesgericht frei überprüfbar ist, bleibt zu prüfen, ob ein solcher wegen des auf 50 % reduzierten Pensums gerechtfertigt sei. 4.3.3 Indem das Eidgenössische Versicherungsgericht unter dem Titel des Beschäftigungsgrades bei Teilzeittätigkeit einen leidensbedingten Abzug anerkannte, wollte es unter anderem dem Umstand Rechnung tragen, dass Teilzeitbeschäftigte in der Regel überproportional weniger verdienen als Vollzeitangestellte (BGE 124 V 321 E. 3b/aa S. 322 f.; vgl. überdies BGE 126 V 75 E. 5a/cc S. 78 und S. 79 in fine; AHI 1998 S. 175 E. 4b). Erfasst werden sollte mit diesem Abzug die eigentliche Teilzeitarbeit, nicht aber eine vollzeitliche Tätigkeit mit eingeschränkter Leistungsfähigkeit (vgl. Urteile I 292/05 vom 19. Oktober 2005, E. 5.3, und I 2/01 vom 24. Januar 2002, E. 2b/ee). Es besteht keine rechtsgenügliche Grundlage, um bei vollzeitlich mit reduzierter Leistungsfähigkeit tätigen Versicherten regelmässig eine über die Einschränkung der Leistungsfähigkeit hinaus gehende, überproportionale Lohneinbusse anzunehmen und beim leidensbedingten Abzug - oder mit einem solchen - zu berücksichtigen (vgl. Urteil I 69/07 vom 2. November 2007, E. 5). Die Rüge, quasi praxisgemäss auf einen solchen Abzug Anspruch zu haben, zielt deshalb daneben. Nach der dargelegten Rechtsprechung, hat der Abzug nicht automatisch, sondern dann zu erfolgen, wenn im Einzelfall Anhaltspunkte dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer der dafür relevanten Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest-)Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem erwerblichem Erfolg verwerten kann. Wie das kantonale Gericht in Würdigung der medizinischen Akten festgestellt hat, ist der Beschwerdeführer lediglich aus psychischen Gründen in seiner Leistungsfähigkeit eingeschränkt. Konkret heisst dies Verlangsamung, vermehrte Pausen und "überdurchschnittliches Verständnis" seines Umfeldes. Mit einer anerkannten Arbeitsfähigkeit von 50 %, welche über einen ganzen Arbeitstag zu realisieren ist, wurde diesen Umständen aber bereits hinreichend Rechnung getragen. Eine zusätzliche Reduktion wegen "Teilzeitarbeit" rechtfertigt sich nicht. Damit hat die Vorinstanz rechtlich einwandfrei erwogen, auf einen Abzug vom ermittelten Tabellenlohn sei zu verzichten. 4.3.4 Damit steht das Valideneinkommen von Fr. 79'559.- dem zumutbaren Invalideneinkommen von Fr. 34'352.- gegenüber, was einem Invaliditätsgrad von 57 % entspricht. Damit hat der Beschwerdeführer Anspruch auf eine halbe Rente. Da das Bundesgericht nicht über die Begehren einer Partei hinausgehen darf (Art. 107 Abs. 1 BGG), bleibt die vom August 2003 bis Mai 2004 zugesprochene ganze Rente bestehen. Die Beschwerde wird abgewiesen.