Citation: 2P.215/2004 07.09.2004 E. 2

Angesichts des eingeschränkten Zuständigkeitskatalogs für die verwaltungsrechtliche Klage gemäss § 48 des solothurnischen Gesetzes vom 13. März 1977 über die Gerichtsorganisation (GO) ist nicht ersichtlich, inwiefern das Verwaltungsgericht dadurch verfassungsmässige Rechte der Beschwerdeführer verletzt haben könnte, dass es eine Klage im vorliegenden Zusammenhang für unzulässig erklärte. Ebenso wenig ist erkennbar, gestützt auf welche gesetzliche Grundlage das Verwaltungsgericht gehalten gewesen sein sollte, unmittelbar gegen Sozialhilfebehörden der Gemeinden vorgebrachte Rügen zu behandeln. Vielmehr kann gegen Verfügungen (bzw. Rechtsverweigerungen) dieser Behörden Beschwerde an das Departement des Innern erhoben werden, und dessen Beschwerdeentscheid selber ist mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Verwaltungsgericht anfechtbar (§ 68 Abs. 1 und 2 des solothurnischen Gesetzes vom 2. Juli 1989 über die öffentliche Sozialhilfe [Sozialhilfegesetz]). Dem hat das Verwaltungsgericht Rechnung getragen, indem es nicht bloss einen Nichteintretensentscheid gefällt, sondern die Sache an das Departement überwiesen hat. Der Rechtsverweigerungsvorwurf ist damit offensichtlich unbegründet. Soweit auf die staatsrechtliche Beschwerde überhaupt eingetreten werden kann, ist sie - im vereinfachten Verfahren gemäss Art. 36a OG (ohne Schriftenwechsel oder andere Instruktionsmassnahmen) - abzuweisen. Da die Beschwerde nach dem vorstehend Ausgeführten zum Vornherein keine Erfolgsaussichten hatte, ist das Gesuch der Beschwerdeführer um unentgeltliche Rechtspflege und Beigabe eines unentgeltlichen Rechtsanwalts für das bundesgerichtliche Verfahren abzuweisen (Art. 152 OG). Die bundesgerichtlichen Kosten sind den Beschwerdeführern je zur Hälfte unter Solidarhaft aufzuerlegen (Art. 156 Abs. 1 und 7 in Verb. mit Art. 153 und 153a OG).