Citation: 1P.43/2002 22.02.2002 E. 1

Gegenstand der staatsrechtlichen Beschwerde kann einzig die Präsidialverfügung vom 17. Januar 2002 bilden, mit welcher der Vorsitzende der I. Abteilung des Bezirksgerichts Meilen das Haftentlassungsgesuch des Beschwerdeführers vom 7. Januar 2002 abwies. Die in der vorliegenden Beschwerde enthaltenen Ausführungen beziehen sich jedoch zum grössten Teil auf das Verfahren betreffend die Ehrverletzungsklage, die der Beschwerdeführer gegen den Chefredaktor der Tageszeitung "Blick" wegen eines in dieser Zeitung erschienenen Artikels eingereicht hatte, sowie auf das gegen den Beschwerdeführer hängige Strafverfahren betreffend Verweisungsbruch. Der Beschwerdeführer erhebt Anschuldigungen gegen die Behörden, welche in diesen beiden Strafprozessen tätig waren, und kritisiert das Protokoll der Hauptverhandlung vom 20. Dezember 2001. Auf alle diese Vorbringen kann nicht eingetreten werden. Ebenfalls nicht einzutreten ist auf die staatsrechtliche Beschwerde, soweit darin eine "Verletzung durch die EMRK garantierter Rechte" gerügt wird. Es fehlt insoweit an einer genügenden Begründung, da nicht dargelegt wird, welche Vorschriften der EMRK durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden seien (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG).