Citation: 2A.210/2006 01.06.2006 E. 1

1.1 Nach Art. 100 Abs. 1 lit. b Ziff. 3 OG ist die Verwaltungsgerichtsbeschwerde auf dem Gebiet der Fremdenpolizei ausgeschlossen gegen die Erteilung oder Verweigerung von Bewilligungen, auf die das Bundesrecht keinen Anspruch einräumt (BGE 130 II 281 E. 2.1 S. 284; 128 II 145 E. 1.1.1 S. 148 mit Hinweisen). 1.2 Die Beschwerdeführerin ist zwar nach wie vor mit einem Schweizer Bürger verheiratet. Nachdem rechtskräftig entschieden worden ist, dass es sich um eine Scheinehe handelt, hat sie aber grundsätzlich keinen Rechtsanspruch mehr auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung (Art. 7 Abs. 2 des Bundesgesetzes vom 26. März 1931 über Aufenthalt und Niederlassung der Ausländer [ANAG; SR 142.20]). Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist bloss insoweit zulässig, als sie geltend macht, seit dem bundesgerichtlichen Urteil vom 28. Februar 2003 sei eine echte eheliche Gemeinschaft entstanden (vgl. Art. 7 Abs. 1 ANAG). 1.3 Gegenstand des angefochtenen Entscheids ist einzig die Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung, weshalb es sich erübrigt, auf die Ausführungen der Beschwerdeführerin betreffend Niederlassungsbewilligung einzugehen. Abgesehen davon konnte unter den nachfolgend aufgezeigten Umständen ohnehin kein Anspruch auf Niederlassungsbewilligung entstehen. 1.4 Nach Art. 105 Abs. 2 OG ist das Bundesgericht an die Sachverhaltsfeststellungen des angefochtenen Entscheids gebunden, wenn - wie hier - eine richterliche Behörde als Vorinstanz entschieden und den Sachverhalt nicht offensichtlich unrichtig, unvollständig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensvorschriften ermittelt hat. Damit ist die Möglichkeit, vor Bundesgericht neue Tatsachen vorzubringen und Beweismittel einzureichen, weitgehend eingeschränkt. Das Bundesgericht lässt nur solche neuen Tatsachen und Beweismittel zu, welche die Vorinstanz von Amtes wegen hätte berücksichtigen müssen und deren Nichtbeachtung eine Verletzung wesentlicher Verfahrensvorschriften darstellt (BGE 128 II 145 E. 1.2.1 S. 150 mit Hinweisen). Der neu geltend gemachte Umstand, dass der Ehemann seit Dezember 2005 allein in erheblicher Entfernung von ihr, im Alters- und Pflegeheim in Z.________/UR lebt, ist daher unbeachtlich. Selbst wenn dieses neue Vorbringen zulässig wäre, würde es der Beschwerdeführerin jedoch nicht helfen, sondern gerade das Gegenteil ihres Rechtsstandpunktes (Vorliegen einer echten ehelichen Gemeinschaft) belegen. Weiter können die Verfügung des Bezirksgerichts Zürich vom 6. Dezember 2005 betreffend Eheschutz/Aufhebung des gemeinsamen Haushalts, wovon die Vorinstanz offensichtlich keine Kenntnis hatte, die Briefe und Karten der Ehegatten, das Arztzeugnis der Beschwerdeführerin vom 5. April 2006 sowie die nachträglich eingereichten Fotografien vom 19. April 2006 ebenfalls nicht berücksichtigt werden. Allerdings vermöchten diese Belege am Ausgang des Verfahrens ohnehin nichts zu ändern.