Citation: C 175/00 05.08.2002 E. 1

Entgegen der Auffassung sämtlicher Verfahrensbeteiligter ist die Vermittlungsfähigkeit kein graduierbarer Begriff (statt vieler Urteil D.M. vom 7. März 1996 [C 22/96]). Die Problematik, welche hier streitig ist, gilt es vielmehr im Rahmen der gesetzlichen Anspruchsvoraussetzung des anrechenbaren Arbeitsausfalls zu beurteilen (Art. 11 AVIG; BGE 112 V 234 Erw. 2c): Sofern und soweit der Beschwerdeführer seine Zeit für die Besorgung der Geschäftstätigkeit im Zusammenhang mit seiner Buchhandlung aufwenden muss, erleidet er keinen Arbeitsausfall (weil er insofern Arbeit hat). Im Rahmen des anrechenbaren Arbeitsausfalls ist dann nur zu prüfen, ob der Versicherte vermittlungsfähig ist (Art. 15 AVIG). Dazu hat die Vorinstanz die massgeblichen gesetzlichen Bestimmungen über die Anspruchsberechtigung in der Arbeitslosenversicherung und die hiezu ergangene Rechtsprechung zutreffend dargestellt. Darauf wird verwiesen.