Citation: 5A_371/2024 E. 1

Die Parteien sind die nicht miteinander verheirateten Eltern einer im April 2022 geborenen Tochter. Am 17. Juni 2022 eröffnete die KESB Mittelland Nord ein Verfahren, in dessen Verlauf sie der Mutter am 27. Juli 2023 superprovisorisch das Aufenthaltsbestimmungsrecht entzog und das Kind unter superprovisorischer Errichtung einer Beistandschaft beim Vater platzierte. In der Folge verfügte die Kantonspolizei mit Verfügung vom 28. August 2023 gegen die Mutter ein einmonatiges Kontakt- und Annäherungsverbot. Mit vorsorglichem Massnahmeentscheid vom 31. August 2023 bestätigte die KESB die superprovisorischen Anordnungen. Am 12. September 2023 ging der Bericht der Intensivabklärung der Stiftung C.________ ein, bei welchem die Mutter eine Mitwirkung verweigert hatte und gegen den sie Beschwerde erhob. Mit Entscheid vom 17. Januar 2024 hob die KESB den Entzug des elterlichen Aufenthaltsbestimmungsrechts gegenüber der Mutter auf, stellte das Kind gestützt auf Art. 298d Abs. 2 ZGB unter die Obhut des Vaters, regelte das Besuchsrecht der Mutter (für eine erste Phase von vier Monaten ein begleitetes Besuchsrecht von zwei Stunden pro Woche), erteilte verschiedene Weisungen gestützt auf Art. 307 Abs. 3 ZGB, entliess die bisherige Beiständin, ernannte eine neue Beiständin und umschrieb neu deren Aufgabenkreis. Am 22. Januar 2024 erliess die Kantonspolizei Bern gegenüber der Mutter eine weitere Fernhalteverfügung. Am 17. Januar 2024 erhob die Mutter gegen den Entscheid vom 17. Januar 2024 Beschwerde, welche das Obergericht des Kantons Bern mit Entscheid vom 8. Mai 2024 abwies, soweit es darauf eintrat. Mit Beschwerde vom 16. Mai 2024 (Postaufgabe: 12. Juni 2024) wendet sich die Mutter an das Bundesgericht. Sie beantragt die "Auflösung aller KESB-Massnahmen" und stellt sich gegen einen Obhutsentzug, gegen eine Beistandschaft, gegen ein begleitetes Besuchsrecht, gegen eine Intensivabklärung und gegen Weisungen. Am 17. Juni 2024 ging eine undatierte Beschwerdeergänzung ein.