Citation: I 577/02 11.03.2003 E. 2

Streitig und zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer Anspruch auf eine ganze IV-Rente hat. 2.1 Der Versicherte stützt sein Begehren auf einen Bericht des Spitals X._______ vom 14. August 2000, gemäss welchem auf Grund des psychosomatischen Leidens eine zeitlich und leistungsmässig deutlich eingeschränkte Arbeitsfähigkeit bestehe. Bei Stabilisierung der Schmerzproblematik dürfte eine leichte körperliche Tätigkeit in wechselnden Positionen für täglich ca. 2 bis 4 Stunden zumutbar sein. Das Schmerzbild scheine sich zusätzlich chronifiziert zu haben; die Affekte seien "gänzlich abgespalten sprich somatisiert." Eine konsequente antidepressive Therapie würde sich auf die Schmerzen voraussichtlich günstig auswirken. Falls die Therapie anspreche, könne sich die Arbeitsfähigkeit für leichtere Tätigkeiten verbessern. 2.2 Demgegenüber hatte die Zusprechung der Viertelsrente auf einem Gutachten der MEDAS vom 21. Juni 1999 beruht, wonach eine chronifizierte vertebralbetonte generalisierte Schmerzkrankheit vorlag. Die subjektiven Beschwerden seien nur teilweise objektivierbar. Aus rheumatologischer Sicht sei die angestammte Tätigkeit als Maurer nicht mehr zumutbar, eine körperlich leichte, wechselbelastende Arbeit hingegen uneingeschränkt möglich. Vom rein psychiatrischen Standpunkt her wäre selbst der Maurerberuf weiterhin voll zuzumuten. Eine Umschulung auf leichtere Arbeit sei angesichts des Alters nicht mehr sinnvoll. 2.3 Aus der Gegenüberstellung dieser medizinischen Akten ergibt sich, dass eine Chronifizierung des Schmerzsyndroms bereits bei der Untersuchung in der MEDAS 1999 vorlag. Wie die Vorinstanz richtig erwog, hatte noch früher schon Dr. med. H.________, Psychiatrie Psychotherapie FMH, im Gutachten vom 5. August 1997 von einem chronischen Schmerzsyndrom gesprochen. Die gestützt auf den Bericht des Spitals X.________ vom 14. August 2000 geltend gemachte Verschlechterung des Gesundheitszustandes wegen Chronifizierung ist daher ungeachtet der nicht näher begründeten geringer eingeschätzten Arbeitsfähigkeit nicht ausgewiesen. Dies umso weniger, als das Spitals X.________ die Leiden des Beschwerdeführers mittels konsequenter antidepressiver Therapie für besserungsfähig hält. Vom Beschwerdeführer darf im Rahmen der ihm obliegenden Schadenminderungspflicht erwartet werden, dass er entsprechende Schritte in die Wege leitet. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers ist nicht von einem anderen Gesundheitsschaden mit einer höheren Arbeitsunfähigkeit auszugehen, sondern es handelt sich beim Bericht des Spitals X.________ nach den zutreffenden Ausführungen der Vorinstanz, worauf verwiesen wird, um eine unterschiedliche Beurteilung des an sich unveränderten Sachverhalts. Demnach bleibt es bei der bislang ausgerichteten halben Härtefallrente, ohne dass zusätzliche Abklärungen anzuordnen wären.