Citation: 6B_487/2021 E. 3.3

3.3. Die Vorinstanz zeigt detailliert auf, weshalb es sich bei den Erklärungsversuchen des Beschwerdeführers betreffend das Alter von "Vanessa" um Schutzbehauptungen handelt. Sie erwägt, aus dem Chatverlauf und der Konversation ergebe sich eindeutig, dass sich der Beschwerdeführer der Strafbarkeit seines Tuns bewusst gewesen sei (er komme sonst ins Gefängnis), weshalb er betont habe, es müsse diskret sein, worauf sie beteuert habe, sie werde es niemandem sagen. Es sei angesichts der zahlreichen Bedenken, die der Beschwerdeführer in den Chats und den Emails bezüglich Strafbarkeit respektive Problemen mit der Polizei hinsichtlich seines Alters und desjenigen von "Vanessa" anbringe, unglaubhaft und müsse als reine Schutzbehauptung qualifiziert werden, wenn er ab der zweiten Einvernahme geltend mache, er habe "Vanessa" älter geschätzt. Es sei erstellt, dass der Beschwerdeführer um die Strafbarkeit seines Tun gewusst habe und er davon ausgegangen sei, dass es sich bei "Vanessa" um ein 14-jähriges Mädchen gehandelt habe (angefochtenes Urteil S. 13).