Citation: 2A.58/2006 27.04.2006 E. 3

Die Eingabe ist, gemäss den eventualiter gestellten Begehren, als staatsrechtliche Beschwerde zu behandeln. Da auf die Erneuerung der Aufenthaltsbewilligungen nach dem Gesagten kein Anspruch besteht, fehlt es den Beschwerdeführern in der Sache jedoch an der Legitimation (Art. 88 OG). Trotz fehlender Legitimation in der Sache sind die Beschwerdeführer befugt, eine Verletzung jener Verfahrensgarantien geltend zu machen, deren Missachtung eine formelle Rechtsverweigerung darstellt (vgl. BGE 127 II 161 E. 3b S. 167 mit Hinweisen). Dabei sind aber Rügen nicht zu hören, die im Ergebnis auf eine materielle Überprüfung des Bewilligungsentscheides abzielen, so etwa die Behauptung, Beweisanträge seien wegen Unerheblichkeit oder willkürlicher antizipierter Beweiswürdigung abgelehnt worden und die Begründung des angefochtenen Entscheids sei unvollständig oder zu wenig differenziert ausgefallen und setze sich nicht mit sämtlichen von den Parteien erhobenen Argumenten auseinander (vgl. BGE 118 Ia 232 E. 1c S. 236; 117 Ia 90 E. 4a S. 95). Die Beschwerdeführer beschränken sich in diesem Zusammenhang denn auch auf die Geltendmachung von Gehörsverletzungen. Die betreffenden Einwendungen (Nichtbeachtung des Protokollauszugs der Fürsorgekommission M.________ vom 13. Dezember 2000, Nichtberücksichtigung von verschiedenen Arbeitszeugnissen, fehlende Bemühungen der kantonalen Instanzen, sich mit den Argumenten der Beschwerdeführer auseinander zu setzen, vgl. S. 10 f. der Beschwerdeschrift) sind jedoch untrennbar mit den streitigen Sachverhaltsfragen verknüpft, weshalb praxisgemäss darauf nicht eingetreten werden kann (vgl. Urteil 2P.116/2001 vom 29. August 2001, E. 3b mit Hinweisen).