Citation: 9C_235/2023 E. 5.3

5.3. Wie dies jedoch im Kontext der Berechnung des maximal möglichen Einkaufs zu verstehen ist, ergibt sich aus den weiteren reglementarischen Bestimmungen respektive aus den Ausführungen im Vorsorgeplan (E. 5.1 hiervor) : Mit Blick auf den Wortlaut im Vorsorgeplan G2 bestehen keine Zweifel, dass es Versicherten möglich sein muss, sich (auch nach Eintritt in die Vorsorgeeinrichtung) in die vollen reglementarischen Leistungen einzukaufen. Dies wird auch daraus ersichtlich, dass gemäss Reglement das maximal mögliche Altersguthaben dasjenige ist, welches "bei lückenloser Beitragsdauer" erreicht werden könnte. Das maximal mögliche Altersguthaben entspricht somit dem Altersguthaben eines hypothetischen Versicherten, der - unter im Übrigen gleichen Voraussetzungen wie beim konkreten Versicherten - während der bis zum Zeitpunkt des Einkaufs maximal möglichen Beitragszeit jeweils seine das Alterskapital bildenden Beiträge geleistet hat. Massgebend ist dabei dessen aktueller versicherter Lohn. Die Vorinstanz übersah somit - wie schon die Beschwerdegegnerin -, dass bereits vom Wortlaut her bei der theoretischen Berechnung des maximal möglichen Altersguthabens bereits getätigte Einkäufe - insbesondere aufgrund von Beitragslücken - keine Rolle spielen können und ausser Acht gelassen werden müssen. Beabsichtigt ist eine Gleichstellung der Alterskapitalien, des "normal" angesparten Altersguthabens und des durch Einkäufe angeglichenen Alterskapitals. Daher kann der Berechnung des maximal möglichen Altersguthabens nicht tel quel das gemäss Art. 9 Abs. 2 AHVG korrigierte Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit zugrunde gelegt werden. Insbesondere verlangt die beabsichtigte Gleichstellung zwingend, dass die Vorschrift betreffend Vornahme eines Abzugs für die getätigten Einkäufe (Art. 9 Abs. 2 lit. e AHVG) keine Anwendung findet bei der Ermittlung des maximal möglichen Altersguthabens (vgl. auch BGE 142 V 169 E. 4.2.2 mit Hinweisen). Im Ergebnis ist somit festzuhalten, dass die (gemäss Ziff. 12/5. des Vorsorgereglements [in allen ab 1. Januar 2018 gültig gewesenen Fassungen] zulässige) Selbstdeklaration des Beschwerdeführers hinsichtlich des versicherten Einkommens mit Blick auf Ziff. 13/1. des Vorsorgereglements (siehe auch Art. 1 Abs. 2 BVG) zwar einer Überprüfung unterzogen werden durfte. Bei dieser Überprüfung unterlief der Beschwerdegegnerin - und im Anschluss daran auch der Vorinstanz - aber nach dem Ausgeführten ein Denkfehler im Zusammenhang mit der Ermittlung der maximal möglichen Einkaufssumme, indem sie bei der Bestimmung des maximal möglichen Altersguthabens vom der Berechnung zugrunde zu legenden, durch die Steuerbehörden gemeldeten Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit Einkäufe in Abzug brachte.