Citation: U 32/02 25.10.2002 E. 2

2.1 Die beim Unfall vom 22. August 1988 erlittene Diaphysenfraktur heilte bei konservativer Behandlung nur langsam, worauf der Versicherte am 28. Juni 1989 mit Erfolg operiert wurde (Behandlung der Pseudoarthrose durch Dekortikation, Kürettage und Osteosynthese mittels Platten und Spongiosatransplantation). Am 25. Oktober 1991 konnte die Behandlung abgeschlossen werden. 2.2 Anlässlich der Untersuchung durch den Kreisarzt Dr. med. O.________, Chirurgie FMH, am 13. Oktober 2000 berichtete der Versicherte über einen beinahe ständigen Schmerz am rechten Unterarm und Handgelenk. Diese Schmerzen würden bereits im Ruhezustand auftreten und verstärkten sich bei Bewegungen und Anstrengungen. Er sei unfähig, mit der rechten Hand einen Gegenstand zu ergreifen. Entgegen diesen subjektiven Angaben stellte der Kreisarzt eine symmetrische Trophik der oberen Extremitäten fest und bemerkte Spuren von Arbeit an beiden Handflächen, rechts mehr als links. Dies lasse entgegen seinen Angaben darauf schliessen, dass der Patient die rechte Hand bis jetzt normal benutzt habe. Auch die neurologische Untersuchung durch Dr. med. P.________ vom 12. Oktober 2000 ergab einen nahezu normalen neurologischen Zustand und eine ausgezeichnete Mobilität von Handgelenk und Ellbogen; der Neurologe stellte einzig ein diskretes Karpaltunnelsyndrom fest. Offensichtlich liege eine psychogene Überlagerung vor. 2.3 Nach übereinstimmenden Ergebnissen der genannten ärztlichen Untersuchungen liegen keine Unfallfolgen vor, die in natürlich kausalem Zusammenhang zum Ereignis vom 22. August 1988 stehen würden. Die eingereichten rudimentären Zeugnisse der im Jahre 2001 behandelnden mazedonischen Ärzte (Dr. med. M.________, Chirurgie, Dr. med. A.________, Orthopädie und Traumatologie, Dr. E.________, Physiotherapie), welche lediglich Schmerzen in der Hand, Kraftverlust des Armes und Ermüdung feststellten und eine orthopädische und eine psychotherapeutische beziehungsweise eine physiotherapeutische Behandlung empfehlen, vermögen keinen anderen Schluss zu rechtfertigen.