Citation: 6B_645/2022 E. 3.4.3

3.4.3. Der Beschwerdeführer scheint der Vorinstanz vorwerfen zu wollen, sie habe den Grundsatz "in dubio pro reo" als Beweislastmaxime verletzt, indem sie verlangt habe, dass er mittels E-Mail hätte beweisen müssen, dass er nicht in den Entscheidungsprozess involviert gewesen sei. Solches trifft offensichtlich nicht zu. Die Vorinstanz verurteilt den Beschwerdeführer nicht mit der Begründung, er habe seine Unschuld nicht nachgewiesen. Vielmehr legt sie in ihrer ausführlichen Urteilsbegründung unter sorgfältiger Würdigung zahlreicher Beweismittel überzeugend dar, weshalb der Beschwerdeführer schuldig ist. Es kann keine Rede davon sein, dass die Vorinstanz von der falschen Meinung ausgegangen wäre, der Beschwerdeführer habe seine Unschuld zu beweisen.