Citation: 2C_507/2022 E. B

B.a. A.________ ist einziger Gesellschafter und Geschäftsführer der B.________ GmbH, welche das Restaurant B.________ (auch bekannt als Gasthaus "C.________") in T.________/SZ führt. Anlässlich einer Kontrolle vom 16. September 2021 stellte die Kantonspolizei Schwyz fest, dass A.________ die Zertifikatspflicht in seinem Restaurant nicht umsetzte, insbesondere keine Zertifikatskontrollen durchführte. Nach schriftlicher Ermahnung durch das Amt für Gesundheit und Soziales des Kantons Schwyz, die Zertifikatspflicht umzusetzen, und Androhung einer Betriebsschliessung erfolgte am 30. September 2021 eine weitere polizeiliche Kontrolle. Auch diese ergab, dass A.________ nicht prüfte, ob die Gäste über Zertifikate verfügten. Im Restaurant befanden sich acht Gäste, von denen drei kein Zertifikat besassen. A.________ äusserte sich zudem gegenüber der Kantonspolizei Schwyz dahingehend, dass er auch in Zukunft keine Zertifikatskontrolle durchführen werde. B.b. In der Folge verfügte das Departement des Innern des Kantons Schwyz (Departement) am 7. Oktober 2021 aus epidemiologischen Gründen die temporäre Betriebsschliessung für sieben Tage ab Eröffnung der Verfügung, unter Strafandrohung gemäss Art. 292 StGB sowie unter Androhung einer längeren Betriebsschliessung und Vollstreckungsmassnahmen nach § 78 VRP/SZ (Verwaltungsrechtspflegegesetz vom 6. Juni 1974 des Kantons Schwyz; SRSZ 234.110). Einer allfälligen Beschwerde wurde die aufschiebende Wirkung entzogen und die Betriebsschliessung wurde ab 7. Oktober 2021 sofort vollzogen. Eine dagegen gerichtete Verwaltungsbeschwerde vom 19. Oktober 2021 an den Regierungsrat des Kantons Schwyz wurde als Sprungbeschwerde an das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz überwiesen. A.________ beantragte die Aufhebung der genannten Verfügung vom 7. Oktober 2021 (Ziff. 1 Rechtsbegehren). Weiter sei festzustellen, dass für die bundesrechtliche Vorschrift von Art. 12 Abs. 1 lit. a Covid-19-Verordnung besondere Lage vom 23. Juni 2021 mit Stand per 13. September 2021 keine gesetzliche Grundlage bestehe (Ziff. 2 Rechtsbegehren). Zudem sei festzustellen, dass für die Bussenandrohung und -verhängung für Nichtzertifizierte, die sich im Innenraum eines Restaurants zwecks Konsumation aufhalten, keine gesetzliche Grundlage bestehe (Ziff. 3 Rechtsbegehren). Schliesslich sei festzustellen, dass Restaurantbetriebe weder verpflichtet seien, eine Eingangskontrolle einzurichten und nur Zertifizierte ins Restaurant hineinzulassen, noch Gäste im Restaurant auf das Vorliegen eines Zertifikats zu kontrollieren (Ziff. 4 Rechtsbegehren). Die Covid-19-Verordnung besondere Lage vom 23. Juni 2021 und damit auch deren Art. 12 bzw. die genannte Zutrittsbeschränkung für Innenräume von Restaurants (vgl. Bst. A.b oben) wurde per 17. Februar 2022 aufgehoben (vgl. Art. 10 und Art. 12 Abs. 1 Covid-19-Verordnung besondere Lage vom 16. Februar 2022; AS 2022 97; bereits per 8. Februar 2022 hatte der Regierungsrat des Kantons Schwyz die kantonalen Schutzmassnahmen aufgehoben [vgl. Verordnung vom 14. Oktober 2020 des Kantons Schwyz über Massnahmen zur Bekämpfung der Covid-19-Epidemie; SRSZ 571.212]). Das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz trat mit Urteil vom 29. April 2022 auf Ziff. 3 Rechtsbegehren der vorgenannten Beschwerde nicht ein und schrieb das Beschwerdeverfahren im Übrigen als gegenstandslos geworden ab.