Citation: 7F_34/2024 E. 5

Der Gesuchstellers begründet seine Ausstandsgesuche gegen Präsident Bernard Abrecht, Bundesrichterin Sonja Koch und Bundesrichter Christoph Hurni damit, dass die genannten Mitglieder der Zweiten strafrechtlichen Abteilung an den Urteilen 7B_80/2024 vom 6. März 2024 und 7F_3/2024 vom 28. März 2024 mitgewirkt hätten, und sich daraus "ein Verdacht auf Befangenheit, Voreingenommenheit und ein parteiisch motiviertes Urteil" ergebe. Man habe sich "sehr bemüht [...], [die] Beschwerde[n] ohne konkrete Begründungen, eher aber mit unzutreffenden und sogar gesetzwidrigen Begründungen, abzuweisen." Dazu ist zunächst richtigzustellen, dass das Bundesgericht in den beiden vom Gesuchsteller angeführten Urteilen aus formalrechtlichen Gründen nicht auf die jeweilige Beschwerde eingetreten ist - und diese nicht etwa materiell beurteilt und abgewiesen hat. Wie dem Gesuchsteller bereits aus früheren Verfahren bekannt ist (Urteil 7B_80/2024 vom 6. März 2024 E. 4), stellt die Tatsache, dass er in einem bundesgerichtlichen Beschwerdeverfahren erfolglos blieb, an welchen bestimmte Mitglieder des Bundesgerichts mitgewirkt haben, für sich allein keinen zulässigen Ausstandsgrund dar (siehe Art. 34 Abs. 2 BGG). Bei unzulässigen Ausstandsgesuchen ist praxisgemäss kein Verfahren nach Art. 37 BGG durchzuführen, sondern darauf nicht einzutreten. Ausstandsgründe sind nach dem Ausgeführten nicht ansatzweise ersichtlich. Auf die Ausstandsgesuche ist damit nicht einzutreten.