Citation: 8C_27/2019 E. A

A.a. A.________, geboren 1960, war bei der B.________ AG als Plakatanschläger angestellt und über die Arbeitgeberin bei der SWICA Versicherungen AG (im Folgenden: SWICA) gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten versichert. Am 27. Mai 2015 beklebte A.________ eine drei Meter hohe Plakatwand. Beim Herabsteigen von der Leiter verfehlte er die zweitletzte Sprosse und verletzte sich dabei am linken Knie. Die SWICA anerkannte ihre Leistungspflicht und erbrachte die gesetzlichen Leistungen in Form von Heilbehandlungen und Taggeld. Am 23. Oktober 2015 wurde A.________ operiert; dabei wurde insbesondere eine Innenmeniskusbasisnaht angebracht. Wegen anhaltender Schmerzen erfolgte am 23. Dezember 2015 eine zweite Operation, bei der ein Teil des Meniskus entfernt wurde. Weil die Schmerzen weiter bestanden, erfolgte am 8. Juni 2016 eine dritte Operation, bei der unter anderem eine mediale Teilmeniskektomie und eine Unterschenkelvalgisationsosteotomie vorgenommen wurden. In deren Folge wurde bei A.________ anlässlich einer Kontrolle vom 18. Oktober 2016 ein Complex Regional Pain Syndrome (CRPS) diagnostiziert. Am 19. September 2016 kündigte die Arbeitgeberin das Arbeitsverhältnis per 31. Dezember 2016. Die SWICA holte eine Aktenbeurteilung ihres beratenden Arztes, Dr. med. C.________, FMH Allgemein- und Unfallchirurgie, vom 27. November 2016 ein. Gestützt darauf teilte sie A.________ mit Schreiben vom 8. Dezember 2016 mit, dass die natürliche Kausalität aufgrund des erreichten Status quo sine ab 1. März 2016 weggefallen sei. Ab diesem Zeitpunkt bestehe keine Leistungspflicht der obligatorischen Unfallversicherung mehr. A.________ reichte mit seiner Stellungnahme Berichte der Dres. med. D.________, FMH Chirurgie, spez. Allgemeinchirurgie und Traumatologie, vom 5. Januar 2017 und E.________, FMH orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparats, vom 10. Januar 2017 ein. Nach Einholung einer weiteren Stellungnahme des Dr. med. C.________ vom 18. Januar 2017 hielt die SWICA in der Verfügung vom 2. Februar 2017 an der Leistungseinstellung fest und ergänzte, dass sie die bis zum Verfügungszeitpunkt erbrachten Heilkostenleistungen nicht zurückfordern und allenfalls zu viel erbrachte Taggelder mit der Krankentaggeldversicherung verrechnen werde. Dagegen erhob A.________ Einsprache. A.b. Weil A.________ rückwirkend ab 1. Juli 2016 eine IV-Rente zugesprochen worden war, stellte die SWICA mit Verfügung vom 27. April 2017 fest, dass in der Zeit vom 28. Mai 2015 bis 15. Dezember 2016 eine Überentschädigung in der Höhe von Fr. 21'986.05 entstanden sei. Die Verrechnung dieses Betrags mit der Nachzahlung der IV-Rente durch die Ausgleichskasse sei veranlasst worden. Sollte ein Härtefall gemäss Art. 51 UVV vorliegen, müsste die Kürzung allerdings überprüft werden. Auch diese Verfügung focht A.________ mit Einsprache an. A.c. Die SWICA vereinigte die Verfahren und wies die Einsprachen mit Entscheid vom 16. Januar 2018 ab.