Citation: 1C_374/2016 E. 3.2

3.2. Die Beschwerdeführer bringen vor, das Verwaltungsgericht habe in E. 3.5 das von ihnen am 15. Juni 2016 eingereichte Novum "übersehen", aus dem sich klar ergebe, dass den Stimmberechtigten der Verbandsgemeinden noch im August 2010 die Legitimation zur Rekurserhebung gegen das Protokoll einer Delegiertenversammlung des Zweckverbands zugestanden worden sei. Die Nichtberücksichtigung dieses Aktenstücks sei willkürlich. Das Verwaltungsgericht hat das Novum keineswegs "übersehen", sondern als unerheblich eingestuft. Zur Begründung hat es angeführt, selbst wenn das Gesetz im August 2010 einmal nicht richtig angewendet worden und den Stimmberechtigten die Legitimation zur Anfechtung des Protokolls der damaligen Delegiertenversammlung des Zweckverbands eingeräumt worden wäre, könnten die Beschwerdeführer daraus grundsätzlich keinen Anspruch ableiten, ebenfalls abweichend vom Gesetz behandelt zu werden. Diese Begründung ist zutreffend und wird von den Beschwerdeführern auch nicht kritisiert.