Citation: 5A_29/2021 E. 1

A.________ und C.________ waren bis am 6. Juni 1980 verheiratet und haben die am 3. November 1976 geborene eheliche Tochter B.________, welche im Frühjahr 1995 erfuhr, dass nicht dieser, sondern der zwischenzeitlich verstorbene D.________ ihr Vater sei. B.________ verbrachte infolge ihrer schweren schizoaffektiven Erkrankung ab 1999 mehrere Klinikaufenthalte und war auf eine medikamentöse und psychiatrische Betreuung angewiesen. Seit November 2009 hat sie eine Tochter. Sie bezieht eine IV-Vollrente. Am 18. April 2019 beantragte B.________ rückwirkend auf den Zeitpunkt ihrer Geburt die Aberkennung der Vaterschaft von A.________ und die entsprechende Korrektur des Zivilstandsregisters. Dieser bestritt das Rechtsbegehren und die Legitimation zur Anfechtung. Mit Entscheid vom 11. Dezember 2019 stellte das Kreisgericht St. Gallen fest, dass zwischen den beiden kein Vaterschaftsverhältnis besteht und hob dieses rückwirkend auf den Zeitpunkt der Geburt auf, unter Anweisung des Zivilstandsamtes St. Gallen zu entsprechender Korrektur. Die von A.________ erhobene Berufung wies das Kantonsgericht St. Gallen mit Entscheid vom 15. Dezember 2020 ab. Mit Beschwerde vom 7. Januar 2021 wendet sich A.________ an das Bundesgericht. Ferner verlangt er die unentgeltliche Rechtspflege.