Citation: 5A_13/2018 E. 3.2.1

3.2.1. Vorab ist festzuhalten, dass der Beschwerdeführer aus dem allgemeinen Hinweis auf die Lehre (AMONN/WALTHER, a.a.O., § 4 Rz. 54) insoweit nichts für sich ableiten kann. Das Urteil im Anfechtungsprozess (Art. 285 ff. SchKG) wirkt nur in einem bestimmten Vollstreckungsverfahren (BGE 130 III 672 E. 3.2) und hat Reflexwirkung auf das materielle Recht des beklagten Dritten in dem Sinne, als dieser die Beschlagnahme und Verwertung dulden muss und dadurch faktisch und wertmässig sein Recht verliert (AMONN/WALTHER, a.a.O., § 52 Rz. 41; BOVEY, a.a.O., S. 77). Weil die Klage der Wiederherstellung der Exekutionsrechte der Gläubiger dient, verlangt die gesetzliche Regelung zur Aktivlegitimation die Annahme der unzureichenden Befriedigung aus dem Schuldnervermögen (AMONN/WALTHER, a.a.O., § 52 Rz. 3). Diese setzt - wie erwähnt - einen provisorischen oder definitiven Verlustschein voraus (Art. 285 Abs. 2 Ziff. 1 SchKG).