Citation: 1C_147/2018 E. 6.2

6.2. Gemäss der verbindlichen Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz konsumierte der Beschwerdeführer im Dezember 2016 Kokain und Cannabis. Damit verstiess er gegen die bei der Wiedererteilung des Führerausweises im Februar 2014 unter anderem angeordnete und zuletzt mit Verfügung vom 16. Mai 2016 erneuerte Auflage, eine Drogenabstinenz einzuhalten. Nach Art. 17 Abs. 5 SVG war ihm daher der Führerausweis zu entziehen. Auch wenn das Institut für Rechtsmedizin vor Dezember 2016 unter Vorbehalt von Auflagen mehrmals die Fahreignung des Beschwerdeführers bejahte, wäre der Entzug rechtsprechungsgemäss ohne erneute Abklärungen hinsichtlich der Fahreignung gerechtfertigt gewesen. Dies gilt umso mehr, als es sich um eine langjährige und hartnäckige Drogen- und Alkoholproblematik mit mehreren (vorsorglichen) Sicherungsentzügen und Wiedererteilungen des Führerausweises unter Auflagen handelt, und das Institut noch im Kurzbericht vom 3. November 2016 die Einhaltung einer Drogenabstinenz als unerlässlich erachtet hatte. Auf die Kritik des Beschwerdeführers am Bericht des Instituts vom 4. August 2017 über die am 12. Juni 2017 durchgeführte verkehrsmedizinische Begutachtung, in dem dieses seine Fahreignung nunmehr verneint und auf die sich sowohl das Verkehrsamt als auch die Vorinstanz ergänzend berufen, ist daher nicht einzugehen. Die Rechtmässigkeit des strittigen Sicherungsentzugs nicht in Frage zu stellen vermag weiter seine Rüge, das Verkehrsamt habe diesen entgegen der Zusicherung im Schreiben vom 2. März 2017 vor dem Vorliegen eines rechtskräftigen Strafurteils über den Vorfall in Einsiedeln verfügt, und damit den Grundsatz des Vertrauensschutzes verletzt. Zwar verleiht Art. 9 BV einer Person Anspruch auf Schutz des berechtigten Vertrauens. Voraussetzung ist jedoch namentlich, dass die Person, die sich darauf beruft, gestützt auf eine Vertrauensgrundlage nachteilige Dispositionen getroffen hat, die sie nicht mehr rückgängig machen kann (BGE 137 I 69 E. 2.5.1 S. 72 f.). Dies ist vorliegend weder dargetan noch ersichtlich.