Citation: 2C_1031/2020 E. 2.3.3

2.3.3. Die Vorinstanz hat detailliert aufgezeigt, dass die Steuerpflichtige mit den beiden Objekten keine "klassischen Anlageliegenschaften" gehalten hat. Nach den vorinstanzlichen Feststellungen, welche die Belegenheitsgemeinde nicht bestreitet und die daher insofern für das Bundesgericht verbindlich sind (Art. 105 Abs. 1 BGG; vorne E. 1.7), erzielte die Steuerpflichtige mit dem ersten Objekt während der zweijährigen Haltedauer keinerlei Ertrag. Dies hat damit zu tun, wie aus den Umständen hervorgeht, dass das Objekt erst zu erstellen war, ehe die Steuerpflichtige es verkaufen konnte. Das zweite Objekt warf während der Haltedauer lediglich den Zins aus der Vermietung des Parkplatzes ab. Bei einer Anfangsinvestition von Fr. 7'500'000.-- und einem Mietertrag von Fr. 200'000.-- (Sachverhalt, lit. B) ergab sich eine Bruttorendite von lediglich rund 2,7 Prozent, was verdeutlicht, dass es sich kaum ernstlich um ein Anlageobjekt gehandelt haben kann. Die Nutzung war vorübergehender Natur und endete mit der Ausführung des Projekts.