Citation: 9C_119/2024 E. 3.2.2

3.2.2. Das Verwaltungsgericht hat eine Untersuchungspflicht des Steuerrekursgerichts hinsichtlich der Hinderungsgründe und geringeren Anforderungen an die Mitwirkungspflicht des Beschwerdeführers unter Hinweis auf dessen Behauptungs- und Beweislast verneint (vorinstanzliche Erwägung 3.3 S. 5 f.). Eine Verletzung des rechtlichen Gehörs im Sinne der Begründungspflicht (Art. 29 Abs. 2 BV) liegt damit nicht vor. Inwiefern das Gericht damit kantonales Recht willkürlich angewendet oder bei dessen Auslegung und/oder Anwendung Bundesrecht verletzt haben soll (E. 1.2.3 hiervor), ist nicht ersichtlich: Soweit der Beschwerdeführer davon ausgeht, dass der Umfang der Mitwirkungspflicht im Zusammenhang mit der Fristwiederherstellung nicht geregelt sei, geht er mit Blick auf § 129 Abs. 2 StG/ZH i.V.m. § 15 Abs. 1 und 2 StV/ZH fehl. Demnach wird vom Steuerpflichtigen der Nachweis der schwerwiegenden Hinderungsgründe verlangt (E. 2.2.2 hiervor). Aus dem Verweis auf das Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons Zürich vom 24. Mai 1959 (VRG/ZH; LS 175.2), aus welchem der Beschwerdeführer eine Untersuchungs- respektive Aufklärungspflicht des Steuerrekursgerichts ableiten will, kann er daher nichts zu seinen Gunsten ableiten. Demzufolge entbehren auch die hieraus abgeleiteten Rügen hinsichtlich des überspitzten Formalismus (vgl. hierzu E. 2.2.3 hiervor), der formellen Rechtsverweigerung nach Art. 29 Abs. 1 BV und der Verletzung von Art. 6 EMRK einer Grundlage.