Citation: 9C_219/2018 E. 2

Die Beschwerdeführerin macht zunächst geltend, die Vorinstanz sei bei Sachverhaltsfeststellung und Beweiswürdigung in Willkür verfallen, indem sie den Expertisen der Dres. med. C.________ und D.________ trotz verschiedener Mängel Beweiswert zuerkannt habe. Dabei beschränkt sie sich darauf, der vorinstanzlichen Beweiswürdigung ihre eigene Sicht der Dinge gegenüberzustellen, ohne sich mit deren einlässlich begründeten Erwägungen (E. 3.3.1 und E. 3.3.2 der angefochtenen Erkenntnis) substanziiert auseinanderzusetzen. Dies gilt insbesondere auch für die wiederholte Kritik am rheumatologischen Gutachten. Auf die entsprechenden Ausführungen des Verwaltungsgerichts wird verwiesen. Das kantonale Gericht stellte - nicht offensichtlich unrichtig und für das Bundesgericht deshalb verbindlich (Art. 105 Abs. 1 BGG) - fest, dass die Versicherte auch vor Eintritt des Gesundheitsschadens während Jahren in einem Teilpensum von 71 % tätig war (vgl. E. 1 vorstehend). Eine Invaliditätsbemessung nach der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs auf Basis eines Valideneinkommens entsprechend einem 100 %-Pensum, wie dies die Beschwerdeführerin verlangt, fällt deshalb ausser Betracht. Die Vorinstanz schloss sodann - ohne konkrete Sachverhaltsfeststellungen oder Beweiswürdigung - auf eine Teilerwerbstätigkeit ohne Aufgabenbereich. Dies vermag weder zu überzeugen (vgl. dazu, dass die Statusfestsetzung als Teilerwerbstätige mit Aufgabenbereich nicht zwingend familiär bedingt sein muss, und mithin das Fehlen familiärer Verpflichtungen nicht automatisch zur Annahme des Status als Teilerwerbstätige ohne Aufgabenbereich führt, BGE 143 I 50 E. 4.4 S. 60 mit Hinweisen), noch das Bundesgericht zu binden (vgl. etwa Urteile 9C_804/2016 vom 10. April 2017 E. 2.3; 9C_477/2015 vom 5. November 2015 E. 4.1 e contrario). Mangels Entscheidwesentlichkeit kann indes offen bleiben, ob die Invaliditätsbemessung aufgrund der (bis zum 31. Dezember 2017 anwendbaren, vgl. BGE 143 I 50 E. 4.4 S. 60; AS 2017 7581 f.) gemischten Methode oder eines gewichteten Einkommensvergleichs (vgl. vorinstanzliche E. 4.1; BGE 142 V 290 E. 7 S. 297 f.) vorzunehmen ist: In Anwendung der gemischten Methode beträgt der Invaliditätsgrad - bei einer Arbeitsunfähigkeit von 40 % im Erwerbs- sowie von maximal 10 % im Haushaltsbereich (gemäss rheumatologischem Gutachten) - 14 % ([Fr. 62'015.-./. Fr. 52'407.-] : Fr. 62'015.- x 100 x 0.71) + (0.1 x 100 x 0.29); in Anwendung des gewichteten Einkommensvergleichs 11 % ([62'015.-./. 52'407.-] : 62'015.- x 100 x 0.71). Selbst wenn die Arbeitsfähigkeit - wie dies die Versicherte unter Verweis auf die Einschätzung ihres Hausarztes, Dr. med. E.________, für den Zeitraum zwischen dem 1. Juli 2015 (frühestmöglicher Rentenbeginn) und dem 29. September 2016 (Datum der interdisziplinären Konsensbesprechung) geltend zu machen scheint - nicht 60 %, sondern bloss 40 % betragen haben sollte, resultierte ein nicht rentenbegründender Invaliditätsgrad von 31 % gemäss gewichtetem Einkommensvergleich (hier: 0.71./. 0.40 x 100, da die angestammte Tätigkeit noch zumutbar ist; zur allgemeingültigen Berechnungsweise vgl. BGE 142 V 290 E. 7.3 S. 298) bzw. von 34 % ([62'015.-./. Fr. 34'937.-] : 62'015.- x 100 x 0.71) + (0.1 x 100 x 0.29) bei Anwendung der (bisherigen) gemischten Methode. Unbehelflich ist schliesslich der Verweis auf Art. 27bis IVV in der seit Anfang Jahr geltenden Fassung. Dass auf den 1. Januar 2018 für die Invaliditätsbemessung Teilerwerbstätiger mit Aufgabenbereich ein neues Berechnungsmodell eingeführt worden ist (Art. 27bis Abs. 2-4 IVV und dazu ergangene Übergangsbestimmungen, AS 2017 7582), bleibt vorliegend ohne Belang. Nach einem allgemein gültigen Grundsatz finden die Rechtsgrundlagen Anwendung, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 138 V 475 E. 3.1 S. 478; zur Anwendbarkeit des neuen Berechnungsmodells vgl. etwa Urteil 9C_897/2017 vom 4. Mai 2018 E. 3.2.1.2). Der Beschwerdeführerin bleibt es jedoch unbenommen, sich im Rahmen einer Neuanmeldung auf das geänderte Berechnungsmodell zu berufen (Abs. 2 der Übergangsbestimmung zur Änderung vom 1. Dezember 2017, a.a.O.). In diesem Rahmen obläge es der Verwaltung, gegebenenfalls Feststellungen zu treffen, die eine Einordnung als Teilerwerbstätige mit oder ohne Aufgabenbereich erlaubten.