Citation: 1C_424/2022 E. B

Am 26. Mai 2021 wandte sich A.________ an das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) und ersuchte trotz nicht bestandener Kontrollfahrt und unterbliebener praktischer Führerprüfung um Ausstellung eines schweizerischen Führerausweises der Kategorie B. Das UVEK verwies A.________ an das Strassenverkehrsamt seines Wohnsitzkantons, worauf dieser das SVA mit mehreren Schreiben bediente und verlangte, dass sein Antrag auf Ausstellung eines schweizerischen Führerausweises der Kategorie B (endlich) bearbeitet werde. Unter anderem erkundigte sich A.________ am 17. März 2022 beim SVA, wann er mit einem Entscheid in der Sache rechnen könne. Am 20. März 2022 beantragte er eine Wiedererwägung der Verfügung vom 22. September 2020. Das SVA antwortete ihm mit Schreiben vom 30. März 2022. Dabei nahm es Bezug auf die Eingabe vom 20. März 2022 und hielt fest, dass es sich um ein erneutes Gesuch um Aufhebung der Verfügung vom 22. September 2020 handle, die den verweigerten Umtausch des indischen Führerausweises nach nicht bestandener Kontrollfahrt zum Gegenstand gehabt habe. Eine Wiedererwägung nach kurz zuvor abgelehntem Gesuch sei nicht angezeigt. Tatsachen oder Beweismittel, die nicht schon zuvor bekannt gewesen seien, bringe A.________ keine vor. Eine Neubeurteilung sei nicht vorzunehmen und das Begehren könne gestützt auf § 116 Abs. 3 des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege des Kantons Luzern vom 3. Juli 1972 (VRG/LU; SRL Nr. 40) ohne Entscheid erledigt werden. Am 4. April 2022 gelangte A.________ dagegen an das Kantonsgericht des Kantons Luzern. Soweit hier noch interessierend beantragte er sinngemäss, das SVA sei anzuweisen, sein Gesuch um Erteilung eines schweizerischen Führerausweises der Kategorie B zu bearbeiten. Das Kantonsgericht nahm seine Eingabe als Rechtsverweigerungs- bzw. -verzögerungsbeschwerde im Sinne von § 128 Abs. 4 VRG/LU entgegen und wies diese mit Urteil vom 24. Juni 2022 ab.