Citation: 6B_568/2015 E. A

X.________ war bei der Krankenversicherung C.________ taggeldversichert. Infolge einer Arbeitsunfähigkeit leistete ihm die C.________ vom 30. Juni 2011 bis am 28. Juni 2013 Krankentaggelder, wobei die Leistungen bis am 30. September 2012 auf Grundlage einer Arbeitsunfähigkeit von 100% und danach basierend auf einer Arbeitsunfähigkeit von 55% erbracht wurden. Die Neueinschätzung der Arbeitsfähigkeit erfolgte anhand eines Gutachtens der D.________ AG vom 27. August 2012, welches im Auftrag der C.________ erstellt wurde. X.________ machte daraufhin gegenüber der C.________ geltend, er sei entgegen dem Gutachten auch nach dem 30. September 2012 zu 100% arbeitsunfähig gewesen. Ferner verlangte er von der D.________ AG zwecks externer Überprüfung des Gutachtens die Herausgabe sämtlicher diesbezüglicher Notizen, Auswertungen und Unterlagen. A.________ (als Geschäftsführer der D.________ AG) und B.________ (als für das Gutachten medizinisch Verantwortliche) antworteten ihm, dass sie alle Unterlagen der C.________ zugestellt hätten und dass allfällige Fragen zum Gutachten direkt der C.________ zu stellen seien. X.________ reichte am 2. Januar 2014 eine Strafanzeige gegen A.________ und B.________ ein. Er wirft diesen vor, ihn durch die Nichtherausgabe der Dokumente und durch Behinderung des IV-Verfahrens genötigt, Daten beschädigt bzw. vernichtet und ein falsches ärztliches Zeugnis ausgestellt zu haben. Zudem hätten sie durch die Verzögerung des IV-Verfahrens und insbesondere durch das falsche ärztliche Zeugnis sein Vermögen arglistig geschädigt.