Citation: 2C_924/2021 E. 3.4

3.4. Den unbestrittenen Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz lässt sich zudem entnehmen, dass seine Ehefrau ihren fehlenden Willen, die Ehegemeinschaft aufrecht zu erhalten, wiederholt zum Ausdruckt gebracht hat, so namentlich mit Schreiben vom 31. März 2020, anlässlich eines Fragebogens vom 28. April 2020 sowie mit E-Mail vom 2. Juni 2020 (vgl. dazu E. 4.3 hiernach). Dass der Beschwerdeführer keine Kenntnis von diesen Beweismitteln gehabt habe, macht er nicht geltend. Bei der vorliegend strittigen E-Mail vom 19. Juni 2020 handelt es sich somit lediglich um eine weitere Bestätigung der Ehefrau, wonach sie die Weiterführung der ehelichen Gemeinschaft nicht mehr wünsche. Dass die Vorinstanz dieser E-Mail eine besondere Relevanz in Bezug auf das Erloschen des Ehewillens der Ehefrau beigemessen hätte, ist aufgrund der Erwägungen im angefochtenen Urteil nicht erkennbar. Schliesslich ist nicht ersichtlich und wird auch nicht konkret geltend gemacht, dass der Beschwerdeführer keine Möglichkeit gehabt hätte, sich im vorinstanzlichen Verfahren zur entscheidrelevanten Frage des Fortbestandes des Ehewillens seiner Ehefrau zu äussern.