Citation: U 200/02 20.05.2003 E. A

Die 1958 geborene M.________ war vom 1. Juni 1994 bis Ende September 1997 bei der Firma Q.________ AG als Hilfsschreinerin angestellt und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 22. April 1996 geriet sie während der Arbeit an einer Bandsäge mit der linken Hand unter ein sich drehendes Rad und zog sich ein schweres Quetschtrauma mit Amputation des Daumens, der Digiti II und III metacarpal sowie eine Trümmerfraktur der Grundphalanx mit Instabilität im Mittel- und Endfingergelenk des Digiti IV zu (Bericht der Klinik für orthopädische Chirurgie, Kantonsspital St. Gallen, vom 7. Mai 1996). Es folgten verschiedene chirurgische Eingriffe. Seit dem Unfall war M.________ nicht mehr erwerbstätig gewesen. Sie konsultierte ab Oktober 1996 regelmässig Dr. med. S.________, Psychiatrie und Psychotherapie, der eine posttraumatische Belastungsstörung mit anhaltenden depressiven Verstimmungen und Angst diagnostizierte (Bericht vom 7. Oktober 1997). Vom 5. bis 23. Januar 1998 hielt sie sich in der Berufliche Abklärungsstelle (BEFAS) auf, wo eine während der Arbeitserprobungen erbrachte Leistung von 30 % bis 40 % beobachtet wurde (Bericht vom 20. Februar 1998). Dr. med. H.________, Orthopäde, verwies zur Frage der Arbeitsunfähigkeit auf die Ergebnisse der erfolgten beruflichen Abklärung (Gutachten vom 9. Juni 1998). Im Bericht der ärztlichen Abschlussuntersuchung vom 22. Juni 2000 legte Dr. med. C.________, Kreisarzt der SUVA, dar, dass der Versicherten als Einhänderin, die die linke Hand als Zudienhand einsetzen könne, bei voller Präsenz zumutbare Arbeiten zu leisten vermöge. Der Psychiater, Dr. med. S.________, führte aus, unter Berücksichtigung einer gewissen Besserung des psychischen Gesundheitszustandes bestehe ab sofort eine Arbeitsfähigkeit von 50 % in allen der körperlichen Behinderung angepassten Tätigkeiten (Bericht vom 25. August 2000). Die SUVA sprach M.________ ab 1. November 2000 eine Invalidenrente bei einem Invaliditätsgrad von 66 2/3 % auf der Basis eines versicherten Verdienstes von Fr. 34'081.- zu, sodann eine Integritätsentschädigung auf der Grundlage einer Integritätseinbusse von 35 % (Verfügung vom 26. Oktober 2000). Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 17. Juli 2001 fest.