Citation: 5P.179/2006 14.08.2006 E. B

X.________ war im März 2004 aus der Familienwohnung ausgezogen, und die Ehegatten hatten sich auf Zusehen hin über die Folgen des Getrenntlebens geeinigt. Nachdem X.________ die vereinbarten Unterhaltsleistungen ab Mai 2005 gekürzt hatte, stellte Y.________ mit Eingabe vom 24. Oktober 2005 beim Kreisgerichtspräsidium T.________ ein Begehren um Erlass von Eheschutzmassnahmen. Am 10. Januar 2006 entschied der Kreisgerichtspräsident unter anderem, dass X.________ verpflichtet werde, Y.________ rückwirkend ab 1. Mai 2005 Unterhaltsbeiträge von monatlich Fr. 2'300.-- zu zahlen, und dass die eheliche Wohnung sowie das Fahrzeug "Audi" zur Benutzung der Ehefrau zugewiesen würden. In teilweiser Gutheissung eines Rekurses von Y.________ änderte der Einzelrichter im Familienrecht am Kantonsgericht St. Gallen diesen Entscheid am 29. März 2006 hinsichtlich der Unterhaltsbeiträge insofern ab, als er X.________ verpflichtete, der Ehefrau ab Mai 2005 Fr. 3'300.--, ab November 2005 Fr. 3'600.--, ab Mai 2006 Fr. 3'800.-- und ab Juli 2006 Fr. 3'650.-- zu zahlen.