Citation: 5A_744/2020 E. 2.3.2

2.3.2. Anders verhält es sich indes, soweit die Beschwerdeführerin Rechte geltend macht, die ihr kraft ihrer Parteistellung im Verfahren zustehen: Trotz fehlender Legitimation in der Sache hat sie, soweit das schutzwürdige Interesse nicht weggefallen ist, nach wie vor ein solches Interesse an der Behandlung der Rüge der Verletzung von formellen Parteirechten, deren Missachtung auf eine formelle Rechtsverweigerung, eine Rechtsverzögerung oder eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör hinausläuft (vgl. BGE 141 IV 1 E. 1.1 a.E.; 136 IV 29 E. 1.9; 41 E. 1.4; 135 I 265 E. 1.3). Nicht geltend machen kann die Beschwerdeführerin in diesem Rahmen aber formelle Rügen, die im Ergebnis auf eine materielle Prüfung des Entscheids abzielen (Urteile 5A_904/2018 vom 20. Februar 2019 E. 2.3.1; 5A_459/2016 vom 21. September 2016 E. 1.2.2; vgl. auch BGE 136 I 323 E. 1.2). Vorbringen kann sie daher beispielsweise, es sei zu Unrecht auf ein Rechtsmittel nicht eingetreten oder keine mündliche Verhandlung durchgeführt worden. Ihr ist es jedoch verwehrt, die Beweiswürdigung zu beanstanden oder zu rügen, die von ihr beantragten Beweismittel seien aufgrund (willkürlicher) antizipierter Beweiswürdigung nicht abgenommen worden; diese beiden Fragen sind eng mit der Überprüfung in der Sache verbunden, auf welche sie keinen Anspruch hat (Urteil 5A_857/2010 vom 12. Januar 2011 E. 1.3). Nach dem Ausgeführten besteht insoweit ein schutzwürdiges Interesse an der Beschwerdeführung, als die Beschwerde nicht gegenstandslos geworden ist und die Beschwerdeführerin dem Verwaltungsgericht verschiedene Gehörsverletzungen vorwirft, weil es einzelne Anträge oder Vorbringen nicht behandelt habe. Wie dargelegt unterscheidet die Beschwerdeführerin in ihrer Argumentation indes nicht hinreichend zwischen den verschiedenen angeordneten Massnahmen (E. 2.3.1 hiervor). Zu ihren Gunsten ist in der Folge davon auszugehen, dass sich sämtliche der zu behandelnden Gehörsrügen (zumindest auch) auf die Beistandschaft beziehen. Nicht gehört werden kann dagegen der Einwand, es sei das Recht auf Beweis verletzt, weil das Verwaltungsgericht verschiedene Beweisanträge "sinngemäss ohne Weiteres als überflüssig qualifiziert und abgewiesen" habe.