Citation: I 392/01 21.05.2002 E. 1

1.- a) Der Versicherte macht geltend, die IV-Stelle habe sein rechtliches Gehör verletzt, weil sie eine Verfügung erlassen habe, ohne den angekündigten Arztbericht abzuwarten oder selbst den Sachverhalt weiter abzuklären. b) Gemäss Art. 29 Abs. 2 BV haben die Parteien Anspruch auf rechtliches Gehör. Das rechtliche Gehör dient einerseits der Sachaufklärung, andererseits stellt es ein persönlichkeitsbezogenes Mitwirkungsrecht beim Erlass eines Entscheids dar, welcher in die Rechtsstellung einer Person eingreift. Dazu gehört insbesondere deren Recht, sich vor Erlass des in ihre Rechtsstellung eingreifenden Entscheids zur Sache zu äussern, erhebliche Beweise beizubringen, Einsicht in die Akten zu nehmen, mit erheblichen Beweisanträgen gehört zu werden und an der Erhebung wesentlicher Beweise entweder mitzuwirken oder sich zumindest zum Beweisergebnis zu äussern, wenn dieses geeignet ist, den Entscheid zu beeinflussen (BGE 127 I 56 Erw. 2b, 127 III 578 Erw. 2c, 126 V 130 Erw. 2a; zu Art. 4 Abs. 1 aBV ergangene, weiterhin geltende Rechtsprechung: BGE 126 I 16 Erw. 2a/aa, 124 V 181 Erw. 1a, 375 Erw. 3b, je mit Hinweisen). Nach der Rechtsprechung kann eine - nicht besonders schwerwiegende - Verletzung des rechtlichen Gehörs als geheilt gelten, wenn die betroffene Person die Möglichkeit erhält, sich vor einer Beschwerdeinstanz zu äussern, die sowohl den Sachverhalt wie die Rechtslage frei überprüfen kann. Die Heilung eines - allfälligen - Mangels soll aber die Ausnahme bleiben (BGE 126 I 72, 126 V 132 Erw. 2b, je mit Hinweisen). c) Mit Urteil vom 2. März 2000 (I 501/98) in Verbindung mit dem Entscheid vom 24. Juni 1998 (IV 51552/500/97) wurde festgestellt, dass dem Versicherten ab 1. April 1996 eine Rente bei einem Invaliditätsgrad von 48 % zusteht, die unbestrittenermassen vorliegende Schmerzverarbeitungsstörung im massgebenden Zeitpunkt (Erlass der Verfügung vom 13. November 1997) keinen Krankheitswert aufwies und somit keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit hatte. Demnach war die IV-Stelle lediglich gehalten, das Vorliegen eines Härtefalles zu prüfen und hernach eine Viertels-, allenfalls eine halbe Rente zu verfügen. Auf ihre Aufforderung zur Einreichung von Unterlagen reagierten sowohl der Versicherte als auch sein Rechtsvertreter nicht. Auch liessen der Beschwerdeführer und sein Anwalt während Monaten weder von sich hören noch machten sie genauere Angaben über den in Aussicht gestellten Bericht (Art der Abklärung, Name des Gutachters, voraussichtlicher Zeitpunkt der Untersuchung). Unter diesen Umständen ist es nicht zu beanstanden, dass die IV-Stelle fünf Monate nach Versand des Vorbescheids die Rentenverfügung erliess. Im Übrigen wäre eine allfällige Verletzung des rechtlichen Gehörs als geheilt zu betrachten, nachdem sich der Beschwerdeführer vor der kantonalen Instanz äussern konnte, welche über eine umfassende Kognition verfügte und auch den Bericht des PD Dr. med. H.________, Facharzt für Innere Medizin, speziell Rheumaerkrankungen, vom 19. September 2000 in ihre Beurteilung miteinbezogen hat.