Citation: 6B_591/2016 E. 1.2

1.2. Die Vorinstanz erwägt, die Aussagen des Beschwerdeführers seien knapp, zuweilen inkonstant und teilweise lebensfremd. Der von ihm genannte Grund für den Streit sei nicht nachvollziehbar. Demgegenüber habe die Geschädigte den zentralen Handlungskern konsistent geschildert, ohne stereotyp zu sein. Demnach sei es in der Küche zum Streit gekommen, nachdem der Beschwerdeführer auf ihrem Mobiltelefon eine unbekannte Nummer entdeckt habe. In der Folge habe er das Mobiltelefon beschädigt, die Küchentüre abgeschlossen und die Geschädigte mehrmals mit der flachen Hand ins Gesicht geschlagen. Er habe ihr ein auf der Ablage liegendes Messer an den Hals gehalten und gedroht, sie umzubringen oder zu entstellen. Abschliessend sei es im Flur gegen ihren Willen zum Geschlechtsverkehr gekommen. Es treffe zu, dass die Geschädigte von erzwungenem Beischlaf nur anfänglich berichtet und hierzu später keine Angaben mehr gemacht habe. Ausgehend von ihren ersten Aussagen lasse sich dieses Verhalten aber durchaus erklären. Die Geschädigte habe den Beschwerdeführer auch nicht übermässig belastet. Zwar passe das Verletzungsbild ebenso zu seiner Version, doch sprächen die Schwere der Verletzungen sowie die Striemen am Rücken eher für die Version der Geschädigten. Ein Motiv für eine Falschbezichtigung sei nicht ersichtlich. Die Strafanzeige sei nicht von ihr ausgegangen. Aufgrund der gesamten Umstände sei auf die Darstellung der Geschädigten abzustellen und der Anklagesachverhalt erstellt.