Citation: 9C_623/2013 E. 2.2

2.2. Der Beschwerdeführer rügt, das kantonale Gericht habe bei der revisionsweisen Rentenherabsetzung auf ein nicht lege artis erstelltes Gutachten abgestellt; es fehle an erheblichen neuen Tatsachen. Er habe gegenüber dem begutachtenden Dr. med. F.________ in den Jahren 2002 und 2010 im Wesentlichen identische subjektive Angaben gemacht und auch die Untersuchungsbefunde seien teilweise deckungsgleich gewesen. Gleichwohl habe der Gutachter in der zweiten Expertise eine "weniger weitreichende" Diagnose gestellt. Die 30 %ige Steigerung der Arbeitsfähigkeit werde hauptsächlich mit dem fehlenden leidenden Eindruck begründet, was nahe lege, dass Dr. med. F.________ einzig auf seine subjektive Empfindung im Untersuchungszeitpunkt abgestellt habe. Zu Unrecht habe der Arzt auf fremdanamnestische Angaben verzichtet. Das zweite Gutachten des Dr. med. F.________ sei eine auf einer 30-minütigen Exploration basierende, nicht nachvollziehbar begründete Momentaufnahme, die zu wenig auf die geklagten Beschwerden eingehe, auf wenig aktuellen Akten beruhe und somit den bundesrechtlichen Beweisanforderungen nicht genüge. Ausserdem sei seine Ehefrau erst nach der Exploration verstorben; ihr Tod habe gemäss Bericht des behandelnden Psychiaters Dr. med. D.________ vom 4. September 2012 eine Verschlimmerung der depressiven Störung bewirkt oder diese zumindest nicht verbessert. Eventualiter bemängle er auch die Höhe des Abzuges vom Tabellenlohn, den die Vorinstanz ohne weitere Begründung und in Verletzung von Bundesrecht auf 5 % festgesetzt habe.