Citation: 5A_315/2021 E. 4.3

4.3. Der Beschwerdeführer überspannt den Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes gemäss Art. 20a Abs. 2 Ziff. 2 SchKG (BGE 123 III 328 E. 3; Urteil 5A_680/2019 vom 10. Dezember 2019 E. 2.3.2 f.) soweit er der Vorinstanz vorwirft, den Postboten sowie die Lebensgefährtin des Beschwerdegegners nicht als Zeugen befragt zu haben. Es ist nicht zu beanstanden, dass sich die Vorinstanz einzig auf die schriftliche Schilderung des Postboten abstützte. Zwar sind im Beschwerdeverfahren insbesondere mit Blick auf die Frage eines erhobenen Rechtsvorschlags keine strenge Anforderungen an das Anerbieten von Beweisen zu stellen (Urteil 5A_680/2019 a.a.O. E. 2.3.3; vgl. auch BGE 107 III 1 E. 2). Der Beschwerdeführer legt jedoch nicht dar und es ergibt sich auch nicht aus den Akten, dass er (zumindest sinngemäss) einen entsprechenden Antrag gestellt hat. Eine Verletzung seines Anspruchs auf Abnahme der angebotenen Beweise gemäss Art. 8 ZGB ist damit nicht erstellt.