Citation: 2C_311/2013 E. 1.3

1.3. Die im vorliegenden Verfahren ursprünglich angefochtene Verfügung des kantonalen Migrationsamtes vom 30. April 2012 bezog sich auf das Gesuch des Beschwerdeführers vom 14. Januar / 22. Februar 2012. Darin hatte dieser ausschliesslich um die Verlängerung seiner Aufenthaltsbewilligung nachgesucht. Eine Niederlassungsbewilligung hatte der damals schon anwaltlich vertretene Beschwerdeführer demgegenüber nicht beantragt und die daraufhin ergangene Verfügung des Migrationsamts äusserte sich folgerichtig auch nicht dazu. Es ist daher unzulässig, vor Bundesgericht neu die Erteilung der Niederlassungsbewilligung zu beantragen (Art. 99 Abs. 2 BGG). Dies stellt eine unzulässige Erweiterung des Streitgegenstandes im Rechtsmittelverfahren dar (BGE 135 V 141 E. 1.4.2 S. 145 f.).