Citation: 5A_627/2014 E. 1.1

1.1. In der Hauptsache wendet sich die Beschwerde gegen die angeordnete Schuldneranweisung. Bei der Schuldneranweisung gemäss Art. 132 Abs. 1 ZGB handelt es sich nicht um eine Zivilsache, sondern um eine privilegierte Zwangsvollstreckungsmassnahme sui generis (BGE 130 III 489 E. 1 S. 491 f.; 110 II 9 E. 1 S. 12 ff.; vgl. auch Urteil 5A_95/2008 vom 20. August 2008 E. 1.1), die allerdings in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Zivilrecht steht, so dass die Beschwerde in Zivilsachen grundsätzlich zulässig ist (Art. 72 Abs. 2 lit. b BGG; BGE 137 III 193 E. 1.1 S. 195 f. mit Hinweisen). Das Gesuch um Schuldneranweisung hat monatliche Unterhaltsbeiträge von (unindexiert) Fr. 600.-- zum Gegenstand und wurde mit Urteil vom 28. November 2013 gutgeheissen. Ausgehend von einer Unterhaltsschuld von monatlich (unindexiert) Fr. 600.-- und einem Zeitraum der Schuldneranweisung entsprechend der Unterhaltsschuld bis zum 30. Juni 2021, scheint der erforderliche Streitwert, der von der Vorinstanz auf über Fr. 30'000.-- festgelegt wurde, erreicht zu sein (Art. 74 Abs. 1 lit. b i.V.m. Art. 51 Abs. 4 BGG; vgl. auch BGE 137 III 193 E. 1.1 S. 196 und Urteil 5D_150/2010 vom 13. Januar 2011 E. 1). Als Zwangsvollstreckungsmassnahme ist die Schuldneranweisung ein Endentscheid (Art. 90 BGG; BGE 137 III 193 E. 1.1 S. 196 mit Hinweis). Die - unter Berücksichtigung der Gerichtsferien - rechtzeitig eingereichte Beschwerde (Art. 100 Abs. 1 i.V.m. Art. 46 Abs. 1 lit. b BGG) richtet sich gegen einen kantonal letztinstanzlichen, auf Rechtsmittel hin ergangenen Entscheid (Art. 75 BGG). Sie ist somit grundsätzlich zulässig.