Citation: 8C_516/2024 E. 4.2.2

4.2.2. Zusammengefasst hat die Vorinstanz keine zulässige freie Beweiswürdigung vorgenommen, sondern das Gutachten des Prof. Dr. med. C.________ und der Dr. phil. D.________ vom 14. Juli/2. August 2022 bezüglich spezifisch medizinischer Fragen selber interpretiert (E. 3 hiervor), was bundesrechtswidrig ist (vgl. auch 8C_6/2024 vom 8. Mai 2024 E. 6.3 mit Hinweis). Unter diesen Umständen hat die Vorinstanz aufgrund des Untersuchungsgrundsatzes und des Gebots der freien und umfassenden Beweiswürdigung (Art. 61 lit. c ATSG) von Bundesrechts wegen in medizinischer Hinsicht weitere Abklärungen zu veranlassen. Dabei hat sie zumindest bei den Gutachtern Prof. Dr. med. C.________ und Dr. phil. D.________ eine klärende Stellungnahme betreffend die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin einzuholen. Falls die Beweislage danach weiterhin nicht schlüssig ist, hat die Vorinstanz ein gerichtliches Gutachten in Auftrag zu geben (vgl. auch Urteil 8C_236/2024 vom 9. Oktober 2024 E. 4.4 mit Hinweis). Danach wird sie über die Beschwerde neu zu entscheiden haben.