Citation: 4P.323/2005 28.02.2007 E. 3

Das Bundesgericht prüft von Amtes wegen und mit voller Kognition die Zulässigkeit der ihm unterbreiteten Rechtsmittel (BGE 132 III 291 E. 1 S. 292; 131 I 153 E. 1 S. 156; 131 II 571 E. 1 S. 573). 3.1 Die staatsrechtliche Beschwerde ist nur gegen Entscheide letzter kantonaler Instanzen zulässig (Art. 86 OG). Nach konstanter Praxis ist jeder kantonale Rechtsweg zu beschreiten, der dem Beschwerdeführer Anspruch auf einen Entscheid gibt und geeignet ist, den behaupteten rechtlichen Nachteil zu beheben (BGE 126 III 485 E. 1a S. 486 f.; 120 Ia 61 E. 1a S. 62; 94 I 459 E. 2 S. 461, je mit Verweisen). 3.2 Gemäss § 281 ff. ZPO ZH kann gegen Entscheide des Handelsgerichts Nichtigkeitsbeschwerde erhoben werden. Die Beschwerdeführerin hat dieses Rechtsmittel denn auch ergriffen. Mit Nichtigkeitsbeschwerde kann gemäss § 281 ZPO ZH geltend gemacht werden, der angefochtene Entscheid beruhe zum Nachteil des Nichtigkeitsklägers (1.) auf der Verletzung eines wesentlichen Verfahrensgrundsatzes, (2.) auf einer aktenwidrigen oder willkürlichen tatsächlichen Annahme oder (3.) auf einer Verletzung klaren materiellen Rechts. 3.3 Als Verletzung wesentlicher Verfahrensgrundsätze nach § 281 Ziffer 1 ZPO ZH hätte die Beschwerdeführerin im kantonalen Nichtigkeitsverfahren die Rügen vorbringen können, die sie im vorliegenden Beschwerdeverfahren als Verletzung von Art. 29 Abs. 2 BV, als willkürliche Auslegung der Verfahrensvorschrift von § 130 GVG ZH sowie als Verstoss gegen Treu und Glauben im Sinne von Art. 9 BV geltend macht. Die behauptete willkürliche tatsächliche Annahme bezüglich der Wirkungen des Reinheitsgrades hätte die Beschwerdeführerin sodann gestützt auf § 281 Ziffer 2 ZPO ZH mit Nichtigkeitsbeschwerde beim Kassationsgericht vortragen können. Auf diese Rügen ist mangels Erschöpfung des kantonalen Instanzenzugs nicht einzutreten.