Citation: 1C_360/2017 E. 11

Die Beschwerdeführerin rügt einen unverhältnismässigen Eingriff in ihre Eigentumsgarantie. Bereits geprüft wurde der Einwand, die Totalsanierung des Bachdurchlasses sei nicht erforderlich, weil es mildere Varianten einer Teilsanierung gebe (oben E. 8) und es könne auf die vorgesehene teilweise Offenlegung des Bachs und den Fischpass verzichtet werden (E. 9 und 10). Im Übrigen kann auf die überzeugenden Erwägungen des Kantonsgerichts zur Verhältnismässigkeit (E. 14) verwiesen werden. Danach ist der öffentliche Nutzen des Projekts beträchtlich, wird doch die Hochwassersicherheit in Büron erheblich verbessert. Dies kommt auch der Beschwerdeführerin zugute, deren Gebäude und Grundstücke vor allfälligen Hochwassern geschützt werden. Die privaten Interessen der Beschwerdeführerin wurden insoweit berücksichtigt, als der Bach im Bereich zwischen Mühle und Silo wieder überdeckt und als Verkehrsfläche genutzt werden darf. Die mit dem Projekt verbundenen Enteignungen beschränken sich auf ein Minimum (12 m2 der Parzellen Nrn. 18 und 825, wobei der Parzelle Nr. 19 eine Fläche von 8 m2 ab der Bachparzelle Nr. 20 zugeschlagen wird). Auch die Wirtschaftlichkeit des Projekts wurde (mit dem Tool "EconoMe") geprüft und berücksichtigt. Das Kantonsgericht erachtete daher das geplante Wasserbauprojekt zu Recht als zumutbar und verhältnismässig.