Citation: 9C_381/2021 E. 6.1

6.1. Was den somatischen Gesundheitszustand betrifft, erwog die Vorinstanz, der Beschwerdeführer sei aufgrund rechtsseitiger Schulterbeschwerden weiterhin eingeschränkt, dies im selben Umfang wie zum Zeitpunkt der rheumatologischen Begutachtung durch Dr. med. B.________ (Gutachten vom 6. April 2017). Es sei aufgrund der am 27. Juni 2018 durch Dr. med. G.________, Leitender Arzt am Institut für Radiologie, Spital H.________, durchgeführten Arthographie der rechten Schulter erstellt, dass keine muskuläre Atrophie mehr vorliege (Bericht vom 27. Juni 2018), was nach der RAD-Beurteilung vom 18. Januar 2019 ein gewichtiger Hinweis darauf sei, dass der Beschwerdeführer seinen rechten Arm und damit auch sein rechtes Schultergelenk im Alltag sehr wohl einsetze. Weiter sei entsprechend der RAD-Stellungnahme vom 17. Januar 2020 festzuhalten, dass die (von Dr. med. D.________) gestellten Diagnosen eines Karpaltunnelsyndroms und einer Epicondylitis humeri radialis (Tennisarm) regelmässig keine (länger andauernde) Einschränkung der Arbeitsfähigkeit nach sich ziehen und auch aus den Berichten der den Beschwerdeführer behandelnden Ärzte nichts anderes hervorgehe. Auch hinsichtlich der Lendenwirbelsäule habe sich seit der Begutachtung durch Dr. med. B.________ am 20. März 2017 (welche ergeben hatte, dass die entsprechenden Beschwerden die Arbeitsfähigkeit nicht beeinträchtigen) nichts Wesentliches verändert; es lägen weiterhin lediglich Hernierungen ohne radikuläre Symptomatik vor.