Citation: 9C_857/2007 30.06.2008 E. 2

Streitig und zu prüfen ist der Rentenanspruch. 2.1 Das kantonale Gericht erwog, gestützt auf die Einschätzungen der Frau Dr. med. H.________ sowie der Ärzte am Spital C.________ und an der Klinik D.________ sei die Versicherte in ihrer angestammten Tätigkeit vollständig arbeitsunfähig, in einer sitzenden Tätigkeit hingegen uneingeschränkt arbeitsfähig. Dass die vom 19. August bis 20. Oktober 2004 in der Klinik E.________ stationär und seit 22. Oktober 2004 durch Dr. med. G.________, FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, ambulant behandelte Depression bis zum massgeblichen Zeitpunkt des Einspracheentscheides die erwerbliche Leistungsfähigkeit in relevantem Ausmass beeinträchtigt habe, lasse sich weder dem Schreiben der Frau Dr. med. G.________ vom 21. Dezember 2006 entnehmen, noch werde dies von der Versicherten behauptet. Eine dauernde Beeinträchtigung der Erwerbsfähigkeit aus psychischen Gründen sei für den hier massgeblichen Zeitraum nicht mit genügender Bestimmtheit erstellt. 2.2 Die Beschwerdeführerin rügt, das kantonale Gericht habe den Sachverhalt offensichtlich unrichtig festgestellt, indem es die psychischen Probleme unberücksichtigt gelassen habe, obwohl diese bereits im Jahre 1999 aktenkundig vorhanden gewesen seien. Soweit im angefochtenen Entscheid daraus, dass Frau Dr. med. H.________ im August 2004 bemerkt habe, die Versicherte sei "freundlich und aufgestellt" gewesen, geschlossen werde, die Depression sei im Zeitpunkt des Einspracheentscheides vom 15. September 2006 noch nicht relevant gewesen, liege darin ebenfalls eine offensichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhaltes. Bereits vom 12. November bis Ende Dezember 2006 sei eine stationäre Behandlung in der Klinik E.________ erfolgt. Im Übrigen habe auch der psychiatrische Gutachter Dr. med. N.________, FMH für Psychiatrie und Psychotherapie (der im Auftrag der Unfallversicherung ein versicherungspsychiatrisches Gutachten vom 1. Dezember 2007 erstellte, welches der Rechtsvertreter der Versicherten im Rahmen einer Neuanmeldung vom 7. Dezember 2007 der IV-Stelle einreichte) eine vollständige Arbeitsunfähigkeit ab dem Jahre 2004 (bzw. 2006; vgl. E. 3.2 hienach) attestiert.