Citation: 4A_458/2019 E. 3.3.2

3.3.2. Die Beschwerdeführerin stellte sich im vorinstanzlichen Verfahren auf den Standpunkt, die beiden (bis zum 31. März 2014 befristeten) Kreditverträge seien aufgrund einer mündlichen Einigung bis zum 31. August 2018 verlängert und die Zinsen bis dahin gestundet worden. Die Verträge könnten erst auf diesen Termin gekündigt werden, weshalb die in Betreibung gesetzten Verzugszinsen nicht geschuldet seien. Das Kantonsgericht kam zum Ergebnis, die von der Beschwerdeführerin behauptete Verlängerung der Laufzeiten der Darlehen sei nicht nachgewiesen. Folglich sei sie zufolge Nichtrückzahlung der Kapitalsummen verzugszinspflichtig und die Abweisung der Aberkennungsklagen zu Recht erfolgt.