Citation: 1C_269/2024 E. 4.7

4.7. Zwar macht der Beschwerdeführer hohe Kosten geltend, die im Vergleich zu einer allenfalls minimen Verbesserung der Verkehrssicherheit in keinem Verhältnis stünden. Selbst wenn die Kosten für die Rückversetzung verhältnismässig hoch wären, was allerdings mangels Bezifferung nicht beurteilt werden kann, und auch wenn der Beschwerdeführer nach zumutbarer Sorgfalt hätte annehmen dürfen, im Zeitpunkt der Errichtung der Terrasse zur Bauausführung berechtigt zu sein, erweist sich die Massnahme als zumutbar. Der Rückbau betrifft nur einen vergleichsweise kleinen Teil der Terrasse. Der Wiederherstellungsbefehl dient nach dem Gesagten der Verkehrssicherheit und damit einem gewichtigen öffentlichen Interesse, das die privaten Interessen des Beschwerdeführers, die gegen eine Rückversetzung der Terrasse sprechen, unter den gegebenen Umständen überwiegt. Von einer bloss minimen Verbesserung der Verkehrssicherheit kann keine Rede sein (vgl. E. 4.5). Die Massnahme ist demnach auch im engeren Sinn als verhältnismässig zu beurteilen.