Citation: 1C.2/1999 01.10.2002 E. 3.1.3

3.1.3. Der gegen Y.________ formulierte Verdacht, es seien fingierte Verträge mit dem Zweck abgeschlossen worden, Sacheinlagen vorzutäuschen, erscheint aufgrund der vorliegenden Dokumente als begründet. Der Kläger bestreitet indessen ein Zusammenwirken - welcher Art auch immer - mit Y.________. Es ist aktenmässig erstellt, dass der Kläger einerseits die erwähnten Bestätigungen über den Eingang von DM 4'200'000.-- bzw. 9'700'000.-- und andererseits die damit zusammenhängenden Rückvergütungsaufträge unterzeichnet hat. Er hat sodann namens der in Wirklichkeit nicht existierenden D.________ Engineering AG Erklärungen abgegeben und für die F.________ + Z.________ AG Angaben gemacht, die nicht der Wahrheit entsprechen dürften. Unter diesen Umständen vermag die Bestreitung des Klägers nicht zu überzeugen. Nach dem Ermittlungsstand im Zeitpunkt der Verhaftung durfte der Untersuchungsrichter annehmen, es bestehe der dringende Verdacht, dass der Kläger an der Abwicklung fingierter Verträge beteiligt und mithin wohl eingeweiht war, welchem Zweck diese dienten. Es konnte zu jenem Zeitpunkt nicht darum gehen, sämtliche belastenden und entlastenden Momente einer umfassenden Würdigung zu unterziehen. Auf die in diesem Zusammenhang stehenden Vorbringen der Parteien braucht daher nicht weiter eingegangen zu werden.