Citation: 5A_779/2024 E. 3.3

3.3. Die Beschwerdeführerin rügt, die Vorinstanz habe Art. 9 und Art. 13 BV sowie Art. 8 EMRK verletzt. Inhaltlich macht sie geltend, der Entzug des Aufenthaltsbestimmungsrechts und die Fremdplatzierung der Kinder sei weder dringend noch notwendig gewesen. Dies begründet sie im Wesentlichen damit, dass sie sich zum Zeitpunkt des Entscheids der KESB bereits vom (gewalttätigen) Vater der Kinder getrennt hatte und dieser keinen Kontakt zu ihr aufnehmen durfte (Kontakt- und Rayonverbot). Die Beschwerdeführerin sei selbst Opfer ihres Ehemannes. Dennoch habe sie nie richtige Unterstützung erhalten und sei ihr das Aufenthaltsbestimmungsrecht ohne genaue Abklärungen entzogen worden. Sie habe die Kinder nie gefährdet. Die Zweifel, dass die Mutter die notwendigen Ressourcen habe, sich um die emotionalen, körperlichen und intellektuellen Bedürfnisse der drei Kinder zu kümmern, könnten den Entzug des Aufenthaltsbestimmungsrechts der Mutter und die Fremdplatzierung nicht rechtfertigen, solange sie nicht die Chance erhalten habe, die Kinder alleine zu erziehen.