Citation: 9C_159/2024 E. 4.2

4.2. Es steht fest und ist unbestritten, dass der Beschwerdeführer im vorliegend streitbetroffenen Steuerjahr 2018 für seine Kinder einen Unterhaltsbeitrag gezahlt hat und dementsprechend einen Abzug vom Einkommen im Sinne von Art. 33 Abs. 1 lit. c DBG geltend machen kann. Bei einer wortgetreuen Anwendung der gesetzlichen Regelung - welche, wie das Bundesgericht wiederholt festgehalten hat (vgl. Urteile 9C_696/2022 vom 18. Oktober 2023 E. 2.4.4 und 3.3 und 2C_533/2021 vom 23. Juni 2022 E. 6), dem wahren Willen des Gesetzgebers entspricht - führt dies dazu, dass dem Beschwerdeführer weder ein Kinderabzug nach Art. 35 Abs. 1 lit a DBG noch ein erhöhter Versicherungsprämienabzug im Sinne von Art. 33 Abs. 1bis lit. b DBG zusteht und er nach dem Grundtarif gemäss Art. 36 Abs. 1 DBG zu besteuern ist.