Citation: U 228/99 11.04.2000 E. 2

2.- Während auf Grund der vorhandenen Akten feststeht und im Übrigen nicht mehr streitig ist, dass das Ereignis vom 2. Mai 1996 keinen Unfall gemäss Art. 6 Abs. 1 UVG darstellt, ist fraglich, ob es sich beim dabei erlittenen Gesundheitsschaden um eine unfallähnliche Körperschädigung im Sinne von Art. 6 Abs. 2 UVG in Verbindung mit Art. 9 Abs. 2 UVV handelt. Das kantonale Gericht gelangte in Würdigung der medizinischen Unterlagen zu Recht zum Schluss, dass die Versicherte am 2. Mai 1996 einen Meniskusriss erlitten hat, was im letztinstanzlichen Verfahren unbestritten bleibt. Zu prüfen ist somit, ob der erlittene Gesundheitsschaden durch eine plötzliche, nicht beabsichtigte Einwirkung verursacht wurde und demzufolge unter Art. 9 Abs. 2 lit. c UVV fällt.