Citation: 8C_429/2022 E. 5.1

5.1. Uneinig sind sich die Parteien weiter, ob ein adäquater Kausalzusammenhang zwischen den organisch nicht hinreichend nachweisbaren Beschwerden und dem Unfallereignis vom 22. Februar 2018 besteht. Soweit der Beschwerdeführer in diesem Zusammenhang wiederholt einen verfrühten Fallabschluss geltend macht, dringt er damit nicht durch. Wie soeben ausgeführt, vermag er mit seinen Vorbringen keine fehlerhafte Beweiswürdigung der Vorinstanz aufzuzeigen. Die I.________ GmbH-Experten äusserten sich explizit zum Erreichen des medizinischen Endzustands, welcher ca. ein Jahr nach dem Unfall eingetreten sei. Aus den medizinischen Akten ergibt sich nicht, dass von weiteren ärztlichen Behandlungen eine namhafte Besserung des Gesundheitszustands zu erwarten gewesen wäre. Dies gilt umso mehr, als der Beschwerdeführer als vollständig arbeitsfähig anzusehen ist (BGE 134 V 109 E. 4.3; SVR 2022 UV Nr. 19 S. 78, 8C_208/2021 E. 5.2). Der Beschwerdeführer rügt denn auch nicht substanziiert, inwiefern ein weiterer Behandlungsbedarf gegeben sein soll, sodass der vorinstanzlich bestätigte Fallabschluss per Ende Februar 2019 vor Bundesrecht stand hält.