Citation: 6B_460/2020 E. 6.4.1

6.4.1. Der Beschwerdeführer wendet sich in diesem Sachverhaltskomplex schliesslich auch gegen den Schuldspruch der ungetreuen Geschäftsbesorgung im Zusammenhang mit dem Verkauf des Grundstücks z GB U.________ von der BVG-Stiftung H.________ AG an die H.________ Immobilien AG (Teilkomplex G). Er rügt auch in diesem Punkt eine offensichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhalts. Diese ergebe sich schon daraus, dass die Vorinstanz einen Beeinflussungsversuch des Treuhänders S.________ (T.________ Treuhand & Immobilien AG) als aktenkundig erachte. Aus dessen Befragung durch die Polizei Luzern vom 29. Juli 2006 gehe indes kein Beeinflussungsversuch hervor. Es treffe auch nicht zu, dass ein Gutachten des Treuhänders vorliege, aus welchem ein Verkehrswert des Grundstücks von Fr. 2,15 Mio. hervorgehe. Es finde sich in den Akten einzig das Schreiben der T.________ Treuhand & Immobilien AG an die Personalfürsorgestiftung der H.________ AG vom 31. März 2006, nach welchem der Verkehrswert Fr. 2 Mio. betrage (Beschwerdebeilage 5). Die Annahme, der Verkehrswert habe Fr. 2,15 Mio. betragen, sei daher aktenwidrig. Im Übrigen könne ihm (sc. dem Beschwerdeführer), von welchem Verkehrswert auch immer ausgegangen werde, kein Vorsatz nachgewiesen werden. Er habe die Formulierung des Treuhänders, wonach der Verkehrswert unter Berücksichtigung der WEG-Finanzierung Fr. 2 Mio. betragen habe, so verstehen dürfen, dass dieser den effektiven Wert der Liegenschaft auf Fr. 2 Mio. beziffert habe. Im Übrigen lasse sich der Verkehrswert von Liegenschaften ohnehin nicht exakt bestimmen. Der Verkaufspreis von Fr. 2 Mio. wäre daher selbst dann zulässig gewesen, wenn der Gutachter den Wert auf Fr. 2,15 Mio. beziffert hätte. Er und der Mitangeklagte B.________ seien daher befugt gewesen, das Grundstück zum Preis von 2 Mio. zu verkaufen. Der Schuldspruch der ungetreuen Geschäftsbesorgung verletze daher Bundesrecht (Beschwerde S. 55 ff.).