Citation: 6B_1/2007 19.02.2007 E. 1

Die Anklagekammer des Kantons St. Gallen entschied am 23. Januar 2007, in Bezug auf eine Strafanzeige des Beschwerdeführers gegen drei Beschuldigte wegen "Falschaussage, Ehrverletzung, Gesetzesbruch" werde kein Strafverfahren eröffnet. Der Beschwerdeführer beantragt vor Bundesgericht sinngemäss, die kantonalen Behörden seien anzuweisen, ein Strafverfahren zu eröffnen. Da der Strafanspruch jedoch grundsätzlich allein dem Staat zusteht, und der Geschädigte deshalb kein rechtlich geschütztes Interesse im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b BGG an einer Verurteilung der Beschuldigen hat, und da er nicht Privatstrafkläger im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 4 BGG oder Opfer im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG ist, ist die Beschwerde offensichtlich unzulässig im Sinne von Art. 108 BGG und deshalb darauf nicht einzutreten.