Citation: 5A_123/2016 E. 2

Gegenstand des kantonalen Verfahrens waren vier Vorbringen der Beschwerdeführerin (der Vereinsvorstand habe sie vor der Antragstellung an die Vereinsversammlung in Verletzung von Art. 24 der Statuten zu wenig angehört; der Vereinspräsident habe rechts- und statutenwidrig den Antrag auf geheime schriftliche Abstimmung nicht zugelassen; in Verletzung von Art. 67 Abs. 2 ZGB hätten sich drei Vereinsmitglieder an der Versammlung vertreten lassen; in materieller Hinsicht verletze der Beschluss das Persönlichkeitsrecht auf wirtschaftliche Entfaltung). Gegenstand des bundesgerichtlichen Verfahrens ist einzig noch die Rüge, der Vereinspräsident habe den Antrag auf geheime schriftliche Abstimmung nicht zugelassen und dies habe entscheidenden Einfluss auf das Abstimmungsresultat gehabt.