Citation: 2C_321/2015 E. 7

7. [...]." Der Verfügung ging eine Kontrolle der ESTV bei der A.________ SA und der Einzelfirma B.________, umfassend die Steuerperioden vom 1. Januar 2005 bis 31. Dezember 2010, voraus, die in der Folge auf die Einzelfirma C.________ und die D.________ AG ausgedehnt und hinsichtlich der vorliegend streitigen Steuerperiode 2010 mit "Einschätzungsmitteilung Nr. 311'956 / Verfügung" vom 15. Dezember 2011 abgeschlossen wurde. Auf eine Beschwerde (Sprungbeschwerde) gegen diese Verfügung trat das Bundesverwaltungsgericht mit Urteil vom 31. Mai 2012 (bestätigt mit Urteil 2C_659/2012 vom 4. Juli 2012) nicht ein. In der Folge erliess die ESTV die vorgenannte Verfügung vom 25. Juni 2014. Die Kontrolle hatte ergeben, dass die A.________ SA ihre Weinkäufe von Privatpersonen an die drei Unternehmen Einzelfirma B.________, Einzelfirma C.________ und D.________ AG "ausgelagert" hatte. Diese kauften die Weine von den Privatpersonen (ohne MWST-Belastung) ein und verkauften sie gleichentags zum Einstandspreis zuzüglich 7,6 % MWST an die A.________ SA weiter. Die drei Unternehmen rechneten alle zum Saldosteuersatz von (damals) 1,2 % ab, während die A.________ SA die Vorsteuer von 7,6 % geltend machen konnte. Daraus resultierten in der Steuerperiode 2010 nach der Berechnung der ESTV - vorliegend nicht mehr bestrittene - Steuervorteile durch die Einzelfirma B.________ von Fr. 114'680.35 (vor Aufwand) und durch die D.________ AG von Fr. 113'122.10 (dto.). Die Einzelfirma C.________ erzielte in der Steuerperiode 2010 keine Umsätze. Die ESTV erachtete den Tatbestand der Steuerumgehung als erfüllt. Wirtschaftlich bildeten die Einzelfirmen B.________, C.________ sowie die D.________ AG mit der A.________ SA eine Einheit. Die ESTV befand daher, aus mehrwertsteuerrechtlicher Sicht liege ein einziges Steuersubjekt, die A.________ SA, vor. Eine Einsprache gegen diese Verfügung leitete die ESTV mit Zustimmung der Steuerpflichtigen zur Behandlung als Sprungbeschwerde an das Bundesverwaltungsgericht weiter. Dieses wies die Beschwerde mit Urteil vom 26. Februar 2015 ab. (Bezüglich der Steuerperioden 2005-2009, Verfügung Nr. 64739 vom 24. Juni 2014, bestanden die Steuerpflichtigen auf der Behandlung der Einsprache durch die ESTV.)