Citation: 6B_986/2017 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer macht geltend, es treffe zu, dass die Micro Strategy Business-Intelligence Softwarelizenzen und die IT-Dienstleistungen "BI-Consulting"/"BI-Schulung" der S.________ GmbH über die F.________ AG beschafft worden seien. Die Vorinstanz habe aber weder die Gründe, welche zur Beschaffung über die F.________ AG geführt hätten, noch die zeitliche Dringlichkeit im Zusammenhang mit der Beschaffung beachtet. Durch das gewählte Vorgehen habe einerseits eine schwerwiegende Projektverzögerung verhindert werden können; andererseits sei das sich aus den AGB der S.________ GmbH ergebende Risiko auf die als "Reseller" dazwischen geschaltete F.________ AG ausgelagert worden, wodurch die Risiken für das BAFU entfallen seien. Im Übrigen fehle es in rechtlicher Hinsicht an einem mittäterschaftlichen Handeln. Im Abgeben von Empfehlungen und Vorschlägen für die Beschaffung zuhanden der Entscheidungsträger liege höchstens ein untergeordneter Beitrag. Zudem sei nicht ersichtlich, was für ein Schaden dem BAFU durch die Beschaffung der S.________ GmbH Lizenzen und Dienstleistungen entstanden sein solle. Die Preisdifferenz zwischen dem von der F.________ AG bezahlten Einkaufspreis und dem vom BAFU bezahlten Endnutzerpreis sei durch die Übernahme der sich aus den amerikanischen AGB ergebenden Risiken durch die F.________ AG gerechtfertigt gewesen. Zudem sei das Softwarepaket vom 3. Juni 2009 bis 31. Oktober 2011 im produktiven Einsatz gewesen. Dass in der Folge aufgrund des Beschaffungsstopps auf die Erneuerung und Weiternutzung verzichtet worden sei, könne nicht ihm angelastet werden. Es liege weder ein materieller noch ein ideeller Schaden vor (Beschwerde S. 31 ff.). In Bezug auf die Vergabe der IT-Dienstleistung "WTO-Ausschreibung Business Intelligence" wendet sich der Beschwerdeführer gegen die Begründung des Schadens durch die Vorinstanz. Eine ideelle Schädigung des öffentlichen Interesses lasse sich nicht allein damit begründen, dass der angebliche Täter davon Kenntnis habe (Beschwerde S. 35). Hinsichtlich des Folgemandats D.________ im Projekt "Business Analyst DaZu 2008" bringt der Beschwerdeführer vor, er und der Mitangeklagte Z.________ hätten im Interesse des BAFU gehandelt, da es aufgrund der Projektkenntnisse von D.________ für das BAFU besser und günstiger gewesen sei, den Folgeauftrag an die damit vertrauten Akteure zu vergeben. Schliesslich habe die Vorinstanz zu Unrecht den subjektiven Tatbestand bejaht (Beschwerde S. 35 f.).