Citation: 9C_214/2024 E. 3.3

3.3. Die Beschwerdeführerin moniert an sich zu Recht, dass sich die Vorinstanz nicht zur Tragweite des Antrags der Steuerrekurskommission auf teilweise Gutheissung der beim Verwaltungsgericht anhängig gemachten Beschwerde äussert. Entgegen ihrer Auffassung liegt darin jedoch keine Verletzung der Begründungspflicht, die zu einer Aufhebung des angefochtenen Entscheids führen müsste. Die Steuerrekurskommission hat in ihrer Vernehmlassung vom 14. Juni 2023 klargestellt, dass sie nicht etwa aufgrund besserer Erkenntnis auf ihren Kostenentscheid vom 28. April 2023 zurückkomme; gemäss ihrem Verständnis der Rückweisungsgründe im verwaltungsgerichtlichen Entscheid vom 26. Oktober 2022 habe das Verwaltungsgericht die Entschädigungspflicht im Grundsatz festgestellt, womit sie nur noch über die Höhe des Ersatzes befinden könne. Dem hält die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid vom 14. Februar 2024 entgegen, sie habe am 26. Oktober 2022 lediglich festgestellt, dass bei der Prüfung der Parteientschädigung von einem vollständigen Obsiegen der Beschwerdeführerin auszugehen gewesen wäre. Weil die Steuerrekurskommission in ihrem (ersten) Entscheid vom 15. Februar 2022 nicht geprüft habe, ob die übrigen Voraussetzungen für den Ersatz der ausseramtlichen Kosten erfüllt waren, habe keine Veranlassung bestanden, diese im verwaltungsgerichtlichen Verfahren zu beurteilen, dies auch um das Ermessen der Rekurskommission zu respektieren. Im Ergebnis sei es dieser also nicht verwehrt gewesen zu prüfen, ob die gesetzlichen Voraussetzungen für eine Parteientschädigung gegeben gewesen seien (angefochtener Entscheid, E. 3.2.2). Insofern äussert sich die Vorinstanz, wenn auch ohne ausdrücklich auf die Vernehmlassung der Steuerrekurskommission Bezug zu nehmen, durchaus zu deren Entscheidungsspielraum und zur Bedeutung ihres im verwaltungsgerichtlichen Verfahren gestellten Antrags.