Citation: 7B_105/2023 E. 2.3.2

2.3.2. Gemäss der Vorinstanz ist erwiesen, dass es am 20. Juli 2021 im Toilettenbereich der D.________ Bar an der Strasse E.________ in U.________ zu sexuellen Handlungen zwischen der damals 13-jährigen Beschwerdeführerin und den beiden damals 18-jährigen Beschwerdegegnern gekommen ist. Direkte Beweise oder objektive Hinweise, wonach die Beschwerdeführerin zu Sexualkontakten genötigt oder körperlich gezwungen worden sei, gebe es keine. Gemäss IRM-Gutachten bestünden keine Anhaltspunkte für eine Gewaltanwendung. Die Beschwerdeführerin belaste die Beschwerdegegner auch nicht dahingehend. Ebenso könne der Einsatz von K.O.-Tropfen nicht nachgewiesen werden. Für solche Analysen sei es zu spät gewesen. Ausserdem vermöge sich die Beschwerdeführerin nicht mehr an den Vorfall zu erinnern; sie habe einen "Filmriss". Die am fraglichen Abend beteiligten Personen (die beiden Beschwerdegegner, F.________, G.________) seien mit Ausnahme der Beschwerdeführerin über einen Monat nach den Ereignissen befragt worden. Damit hätten sich die Beteiligten absprechen können und bestehe die Gefahr, dass die Erinnerungen verfälscht seien. G.________ sei ausserdem am fraglichen Abend gar nicht vor Ort gewesen.