Citation: 9C_170/2019 E. 3

Uneinig sind sich die Verfahrensbeteiligten insbesondere hinsichtlich der Frage, welches vorliegend der letzte ohne gesundheitliche Einschränkung erzielte Lohn im Sinne der vorstehenden Bestimmungen darstellt. Vorinstanz und Beschwerdegegnerin halten diesbezüglich dafür, der Versicherte sei spätestens seit seinem letzten Unfall vom 20. November 2014 deutlich in seiner Leistungsfähigkeit eingeschränkt, weshalb - gemäss Art. 21 Abs. 3 IVV - für die Bemessung der Höhe des Taggelds auf das Einkommen abzustellen sei, das im Rahmen der zuletzt unversehrt ausgeübten Tätigkeit vor Beginn der Eingliederungsmassnahme erwirtschaftet worden wäre. Der Beschwerdeführer macht demgegenüber geltend, dass er in den Jahren 2016 und 2017 wieder voll arbeitsfähig gewesen sei und entsprechend in seinem angestammten Beruf als Landschaftsgärtner gearbeitet habe. Erst ab Anfang 2018 sei wieder eine gesundheitliche Verschlechterung eingetreten. Indem die Vorinstanz angesichts dieser Verhältnisse nicht von dem in den Jahren 2016 und 2017 effektiv erzielten, höheren Verdienst als massgeblichem Einkommen ausgegangen sei, habe sie den Sachverhalt willkürlich ermittelt.