Citation: 1C_194/2022 E. 4.4.3

4.4.3. In tatsächlicher Hinsicht nichts zu seinen Gunsten ableiten kann der Beschwerdeführer schliesslich aus seinem Einwand, aus den Akten ergäben sich keinerlei Hinweise, dass er anlässlich der beiden Selbstunfälle mit einer überhöhten Geschwindigkeit gefahren sei. Insoweit scheint er zu verkennen, dass ihm weder von den Strafbehörden noch der Vorinstanz vorgeworfen wird, dass er die an beiden Unfallorten zulässige Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h überschritten hat. Vielmehr hielt die Vorinstanz in Übereinstimmung mit dem Sachverhalt gemäss dem rechtskräftigen Strafbefehl vom 24. August 2020 fest, der Beschwerdeführer habe beide Selbstunfälle aufgrund einer für die jeweilige Verkehrssituation (enge Kurve einer Passstrasse) deutlich zu hohen bzw. beim zweiten Unfall einer viel zu hohen Geschwindigkeit verursacht. Inwieweit diese Feststellungen unrichtig sein sollen, vermag der Beschwerdeführer nicht substanziiert aufzuzeigen. Nicht zu hören sind insbesondere die Rügen, mit denen er die diesbezügliche Ermittlungstechnik der Strafbehörden anzweifelt. Diese Einwände hätte er bereits im Strafverfahren vorbringen müssen, zumal er bereits damals anwaltlich vertreten war.