Citation: 5A_469/2022 E. 6.5

6.5. Das Bundesgericht vermag die Wahrnehmung des angefochtenen Entscheids, die ihm die Beschwerdeführerin wortreich zu vermitteln versucht, nicht zu teilen. Die Vorinstanz leitet die Rechtsnachfolge der Beschwerdeführerin in die Schuldnerstellung der Gesellschaft B.________ gerade nicht allein aus dem Umstand her, dass diese usbekische Gesellschaft an der "Schuldanerkennung bzw. Schuldübernahme" nicht beteiligt ist. Sie stützt sich in erster Linie darauf, dass die Beschwerdeführerin und die Beschwerdegegnerin die Parteien der "Schuldanerkennung bzw. Schuldübernahme" sind. Wieso diese Tatsache - allein unter dem Blickwinkel der Glaubhaftmachung (Art. 272 Abs. 1 SchKG) - nicht auf eine Schuldübernahme im Sinne des vom Kantonsgericht ausdrücklich erwähnten Art. 176 Abs. 1 OR hindeuten soll, mag die Beschwerdeführerin nicht erklären. Sodann trifft es auch nicht zu, dass die Vorinstanz aus den gegen die Gesellschaft B.________ ergangenen Urteilen den Schluss zieht, dass die Beschwerdeführerin die fragliche Schuld übernommen hätte. Der Satz im angefochtenen Entscheid, wonach der materiell rechtskräftige Exequaturentscheid "auch allfällige Rechtsnachfolger" binde, besagt bei unvoreingenommener Lesart nicht mehr und nichts anderes, als dass die Vollstreckbarerklärung des Obergerichts des Kantons Zürich auch für die Beschwerdeführerin als Rechtsnachfolgerin gelte. Im Übrigen stellt die Beschwerdeführerin vom Prinzip her nicht in Abrede, dass der Schiedsspruch vom 20. Juni 2013, der Exequaturentscheid vom 7. Februar 2014 und die "Schuldanerkennung bzw. Schuldübernahme" vom 12. Januar 2015 zusammengenommen einen definitiven Rechtsöffnungstitel im Sinne von Art. 80 SchKG darstellen und damit gestützt auf Art. 271 Abs. 1 Ziff. 6 SchKG einen Arrest begründen können. Sie beklagt sich lediglich darüber, dass die Vorinstanz die "Schuldübernahme bzw. Schuldanerkennung" nicht gewissenhaft genug prüfe. Dass sie mit diesem Vorwurf im vorliegenden, Art. 98 BGG unterstehenden Verfahren nichts auszurichten vermag, zeigen die vorigen Erwägungen.