Citation: H 310/01 15.12.2003 E. A

Der 1930 geborene B.________ war bei der Ausgleichskasse des Kantons Bern (nachfolgend Ausgleichskasse) für die Jahre 1991 und 1992 als Selbstständigerwerbender gemeldet. Am 14. Juni 1995 meldete er sich ab 1. Januar 1993 als Nichterwerbstätiger an, wobei er als Grund hiefür Invalidität angab. Anlässlich einer am 10. Juli 1998 durchgeführten Arbeitgeberkontrolle bei der Überbauungsgenossenschaft M.________ (nachfolgend Genossenschaft) betreffend die Jahre 1993 bis 1996 wurde festgestellt, dass B.________ für die Genossenschaft Überwachungsdienste leistete und für die ihm dafür bezahlten Entgelte von total Fr. 58'168.- keine Sozialversicherungsbeiträge entrichtet wurden; weiter ergab sich, dass unter anderem für A.________, T.________, E.________ und Z.________ Wohnungszulagen vergütet und nur teilweise mit der AHV verrechnet wurden. Mit Nachzahlungsverfügung vom 17. Dezember 1998 verpflichtete das Alters- und Versicherungsamt Bern (nachfolgend Amt) die Genossenschaft zur Nachzahlung ausstehender Sozialversicherungsbeiträge für die Jahre 1993 bis 1996 in Höhe von insgesamt Fr. 19'626.30 (einschliesslich Verwaltungskosten), wobei das Entgelt für die Tätigkeit des B.________ als Einkommen aus unselbstständiger Erwerbstätigkeit qualifiziert wurde. Gegen diese Verfügung erhoben B.________ und die Genossenschaft am 15. Januar 1999 beim Verwaltungsgericht des Kantons Bern Beschwerde, worauf das Amt die Verfügung am 13. April 1999 lite pendente aufhob und angab, es werde nach weiteren Abklärungen zu einem späteren Zeitpunkt neu verfügen. Daraufhin schrieb das kantonale Gericht das Verfahren mit Entscheid vom 23. April 1999 als gegenstandslos ab. Mit Nachzahlungsverfügung vom 21. Mai 1999 forderte das Amt von der Genossenschaft Lohnbeiträge in Höhe von Fr. 8028.40 (inkl. Verwaltungskosten) auf den 1993 bis 1996 an B.________ für seine Überwachungstätigkeit ausgerichteten Entgelten von total Fr. 58'168.- sowie Sozialversicherungsbeiträge auf den 1993 bis 1996 A.________, R.________, H.________, E.________, T.________ und Z.________ gewährten Wohnzulagen.