Citation: 8C_81/2017 E. A

A.________, geboren 1953, arbeitete im Restaurant B.________ und war bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) für die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen sowie Berufskrankheiten versichert. Am 13. November 2014 stürzte sie, mit einer Mineralwasserflasche in der Hand, aus einem Lift, der etwa 40 Zentimeter über der Bodenhöhe angehalten hatte. Sie zog sich dabei eine Schnittwunde an der rechten Hand zu, die am gleichen Tag im Spital C.________ versorgt wurde. Des Weiteren wurden als Befunde Kontusionen an der rechten Schulter und an der rechten Hüfte notiert. Die Suva erbrachte die gesetzlichen Leistungen. Am 19. November 2015 meldete Dr. med. D.________, Innere Medizin FMH, dass A.________ unter einer Meniskusläsion am linken Knie leide, die mit grosser Wahrscheinlichkeit auf den Sturz zurückzuführen sei. In der Schadenmeldung vom 2. Dezember 2015 wurde ergänzt, dass die Versicherte beim Aussteigen auf beide Knie gefallen sei und nach einigen Wochen vermehrt Schmerzen in beiden Knien aufgetreten seien. Mit Verfügung vom 9. Februar 2016 und Einspracheentscheid vom 11. April 2016 lehnte die Suva ihre Leistungspflicht für die Kniebeschwerden links gestützt auf die kreisärztlichen Beurteilungen vom 18. Januar 2016 und vom 8. April 2016 ab mit der Begründung, dass diese nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit durch das Ereignis vom 13. November 2014 verursacht worden seien.