Citation: 1C_586/2022 E. 4.3.1

4.3.1. Entgegen der Darstellung des Beschwerdeführers ist nicht erst die Vorinstanz, sondern bereits die Opferhilfestelle davon ausgegangen, dass der Trochanterabriss bereits im Spital C.________ im Rahmen der postoperativen Bildgebung erkannt worden sei, wobei sich die dort behandelnden Ärzte aufgrund der Symptome gegen eine erneute Operation entschieden hätten. Im Übrigen ist weder dargetan noch ersichtlich, inwiefern der Umstand, dass die Trochanter major-Fraktion intraoperativ und nicht erst später aufgrund eines Fehlverhaltens des Beschwerdeführers verursacht worden ist, für den Ausgang des vorliegenden Verfahrens entscheiderheblich sein soll (vgl. Art. 97 Abs. 1 BGG). Allein daraus kann jedenfalls nicht bereits auf einen Behandlungsfehler bzw. eine Sorgfaltspflichtverletzung der behandelnden Ärzte geschlossen werden. Dass es anlässlich der Operation zu einer Läsion des Oberschenkelknochens (insbesondere des Trochanter major) kommen kann, geht bereits aus dem Dokumentationsbogen zum Aufklärungsgespräch vom 3. April 2018 hervor. Daran ändert auch der Verweis des Beschwerdeführers auf das orthopädische Lehrbuch von A. Debrunner nichts, wonach solche Komplikationen meistens vermeidbar seien, soweit eine sorgfältige Planung der Prothesen auf dem Röntgenbild mittels Schablonen erfolge.