Citation: U 230/03 25.06.2004 E. 3

3.1 Die Beschwerdeführerin erlitt am 30. März 1995 einen Verkehrsunfall, welcher von der Arbeitgeberin am 10. April 1995 der Allianz gemeldet wurde. Der erstbehandelnde Arzt erhob als Befunde eine commotio cerebri, eine Schulter- und Rippenkontusion links, eine Kniekontusion und Ablederung rechts, ein HWS-Schleudertrauma, eine OSG-Bandläsion rechts sowie ossäre Läsionen (Arztzeugnis UVG des Spitals F.________ vom 19. April 1995). Mit Verfügung vom 24. November 2000 stellte die Allianz fest, dass ab dem 21. Juni 1999 kein Anspruch auf weitere Leistungen für die Beschwerden am rechten Knie bestünde. Bezüglich des Leidens im Halswirbelsäulenbereich sowie des psychischen Leidens würden die Leistungen für Heilungskosten per 30. September 2000 und jene für Taggelder ab 21. Juni 1999 eingestellt. Dagegen liess die Versicherte am 12. Dezember 2000 Einsprache erheben. Am 30. April 2003 teilte die Allianz der Versicherten mit, dass zwei getrennte Beschwerdebilder vorlägen, die im Hinblick auf die Kausalitätsfrage zu trennen seien. Hinsichtlich der Kniebeschwerden werde die angefochtene Verfügung aufgehoben und der Leistungsanspruch geprüft. Derweil werde die Einsprache hinsichtlich der HWS-Problematik solange sistiert, bis die Frage möglicher Leistungen bezüglich des rechten Knies geklärt und verfügt sei. Am 5. Mai 2003 liess die Versicherte die Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung und die Ausrichtung der Leistungen für die Dauer des Einspracheverfahrens beantragen. Im Weiteren opponierte sie der beabsichtigten Teilsistierung des Einspracheverfahrens hinsichtlich der HWS-Problematik. Nachdem die Versicherte eine formelle verfahrensleitende Verfügung verlangt hatte, hielt die Allianz in der Zwischenverfügung vom 13. Juni 2003 an der Teilsistierung fest und lehnte das Begehren um vorsorgliche Massnahmen ab. Diese verfahrensleitende (Zwischen-)Verfügung liess die Versicherte beim Verwaltungsgericht des Kantons Bern anfechten.