Citation: 1B_296/2014 E. 1

A.________ und deren Sohn B.________ erstatteten am 27. Januar 2012 bei der Staatsanwaltschaft III für den Kanton Zürich Strafanzeige gegen unbekannte Täterschaft wegen des Verdachts der betrügerischen Machenschaften mittels gefälschter Unterschriften der beiden. In der Folge wurde die Strafanzeige von der Bundesanwaltschaft in die gegen C.________ und D.________ wegen des Verdachts der Urkundenfälschung sowie des Betrugs geführte Strafuntersuchung integriert. Am 30. Mai 2013 teilte die Bundesanwaltschaft dem Vertreter der Anzeigenden bzw. Privatkläger mit, sie beabsichtige eine sachverständige Person mit der Abklärung der Echtheit von Unterschriften zu beauftragen. Hierbei forderte sie die beiden unter Hinweis auf Art. 184 Abs. 7 StPO auf, für das Gutachten einen Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 10'000.-- zu leisten (Art. 313 Abs. 2 StPO). Die Privatkläger kamen dieser Aufforderung nach; die betreffende Vorschussverfügung blieb damals unangefochten. In der Folge, am 17. Juni 2013, erging der entsprechende Gutachterauftrag. Die sachverständige Person kam im Rahmen ihres Gutachtens zum Schluss, die untersuchten Unterschriften der Privatklägerin A.________ seien mit hoher Wahrscheinlichkeit echt, wogegen die untersuchten Unterschriften des Privatklägers B.________ mit hoher Wahrscheinlichkeit Fälschungen darstellten. Gestützt auf diesen Befund eröffnete die Bundesanwaltschaft offenbar eine Strafuntersuchung gegen die Anzeigerin/Privatklägerin A.________ wegen des Verdachts der Irreführung der Rechtspflege und lud diese am 26. Februar 2014 zu einer Einvernahme ein. Als Reaktion darauf beantragte der Vertreter der Privatkläger mit Eingabe vom 10. März 2014, es sei ihm eine vollständige Kopie des im andern Verfahren erbrachten Schriftgutachtens zukommen zu lassen und das umfassende rechtliche Gehör zu gewähren. Zur Begründung führte er insoweit aus, der Anspruch auf Herausgabe einer Kopie des Gutachtens ergebe sich aufgrund des rechtlichen Gehörs und stehe - zumal bei einer Anschuldigung - ausser jeder Frage. Sodann beantragte er, es sei der für das Schriftgutachten geleistete Kostenvorschuss von Fr. 10'000.-- zuhanden der Anzeigeerstatter umgehend an ihn, den Vertreter, zurück zu erstatten. Mit Schreiben vom 12. März 2014 nahm die Bundesanwaltschaft zu diesen Anträgen in negativem Sinne Stellung mit Hinweis darauf, die Anträge sofern erwünscht mittels anfechtbarer Verfügung abzuweisen. Am 25. März 2014 verfügte die Bundesanwaltschaft schliesslich die Abweisung des Ersuchens um Einsicht in das fragliche Schriftgutachten und des Begehrens um Rückerstattung des Kostenvorschusses von Fr. 10'000.--. Hiergegen gelangten die Anzeiger/Privatkläger am 1. April 2014 mit einer Beschwerde an die Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts. Mit Beschluss vom 4. Juli 2014 hat die Beschwerdekammer die Beschwerde abgewiesen. Dem Beschluss hat sie die Rechtsmittelbelehrung beigefügt, es sei gegen ihn kein ordentliches Rechtsmittel gegeben.