Citation: 2C_1155/2014 E. 4.3.4

4.3.4. Daraus ergibt sich, dass das Auseinanderfallen von Buch- bzw. Einkommenssteuerwert einerseits und Vermögenssteuerwert anderseits gesetzlich gewollt ist oder zumindest in Kauf genommen wird. Eine Koordinationsnorm, aus welcher ein Primat der einen oder andern Steuerart abgeleitet werden könnte, besteht offenkundig nicht. Der Gesetzgeber hätte dies ausdrücklich anordnen müssen, so wie er es für die immateriellen Güter und die beweglichen Aktiven des Geschäftsvermögens tat. Hierzu sieht Art. 14 Abs. 3 StHG vor, dass solche Wert zu dem für die Einkommenssteuer massgebenden Ansatz bewertet werden (so auch § 48 StG/AG).