Citation: 1P.122/2006 31.05.2006 E. 1

Die staatsrechtliche Beschwerde ist grundsätzlich nur gegen letztinstanzliche kantonale Entscheide zulässig. Die Voraussetzungen für die ausnahmsweise Anfechtung des unterinstanzlichen Entscheides sind nicht gegeben (vgl. BGE 125 I 492 E. 1a S. 493). Auf die Beschwerde ist daher insoweit nicht einzutreten, als der Entscheid von Staatsanwalt Weltert angefochten wird. Nach Art. 90 Abs. 1 lit. b OG ist in einer staatsrechtlichen Beschwerde darzulegen, welche verfassungsmässigen Rechte verletzt sein sollen und inwiefern dies zutreffe. Das Bundesgericht prüft nur rechtsgenüglich vorgebrachte Rügen (vgl. BGE 121 I 377 E. 4.3 S. 385). Auf lediglich appellatorische Kritik wird nicht eingetreten. Soweit die Anklagekammer im vorliegenden Fall zur Begründung seines Entscheides auf diejenige des Staatsanwaltes verweist, muss sich die Beschwerdeschrift auch mit dieser auseinandersetzen. Wie es sich damit im Einzelnen verhält, ist im entsprechenden Sachzusammenhang zu prüfen.