Citation: 9C_142/2024 E. 3.3.2

3.3.2. Die Beschwerdeführer rügen die Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz in verschiedener Hinsicht als willkürlich bzw. als in Verletzung ihres Gehörsanspruchs zustande gekommen. 3.3.2.1. So machen sie zunächst geltend, die Vorinstanz habe eine von ihnen als Beweismittel eingereichte E-Mail von E.________ ignoriert und nicht in die Entscheidfindung einbezogen, obwohl sich daraus klar ergebe, dass der Beschwerdeführer vor Kontaktaufnahme durch E.________ keine Verkaufsabsichten mit Bezug auf den D.________ gehegt habe. Sodann hätten die Aussagen des als Zeuge offerierten E.________ das ausschlaggebende Indiz für den subjektiven Entnahmewillen des Beschwerdeführers liefern können, denn erst er habe den Verkaufswillen bzw. die Idee eines Verkaufs des D.________ im Beschwerdeführer geweckt. Mit der Ablehnung dieser Beweisofferten - keine Zeugenbefragung von E.________ sowie Nichtberücksichtigung von dessen E-Mail - habe die Vorinstanz den Anspruch des Beschwerdeführers auf rechtliches Gehör verletzt. 3.3.2.2. Die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz erweise sich aber auch noch in weiterer Hinsicht als unhaltbar. So sei bereits die Behauptung der Vorinstanz an sich willkürlich, eine Erklärung von einer Drittperson schliesse nicht aus, dass der Beschwerdeführer es so oder so gewollt habe, d.h. dass er trotz des Umstands, dass ihm erst E.________ den Verkauf vorgeschlagen habe, bereits vorher die Absicht zum Verkauf gehabt habe. Sodann führe die Vorinstanz den geringen zeitlichen Abstand zwischen der behaupteten Überführung ins Privatvermögen und dem späteren Verkauf als Indiz für den Verkaufswillen des Beschwerdeführers an, obwohl von Gesetzes wegen und gemäss der bundesgerichtlichen Rechtsprechung gerade keine Mindesthaltedauer im Privatvermögen vorausgesetzt sei, damit eine Privatentnahme als solche anerkannt werden könne; auch insoweit sei die Vorinstanz in Willkür verfallen. Willkürlich sei zudem die Feststellung der Vorinstanz, wonach der Beschwerdeführer habe wissen müssen, dass bei einem Verkauf ein über dem vom Amt für Grundstückschätzungen liegender Preis erzielt werde und ein Verkauf nach einer Privatentnahme somit steuerliche Vorteile aufweisen könnte. Warum das Amt für Grundstückschätzungen einen niedrigeren Preis hätte schätzen sollen als auf dem Markt erzielt werden könne, begründe die Vorinstanz nicht und das erschliesse sich auch dem Beschwerdeführer überhaupt nicht. Dass der Beschwerdeführer und die übrigen Miteigentümer das Grundstück aufgrund des hohen Verkaufsangebots verkauft hätten, spreche gerade dafür, dass sie vom Verkaufsangebot überrascht worden seien, seien sie doch wegen des Schätzpreises von einem niedrigeren erzielbaren Preis ausgegangen. Die Annahme der Vorinstanz, der Beschwerdeführer hätte wissen müssen, dass der Schätzwert unter einen allfälligen Verkaufswert zu liegen komme und darin einen inneren Verkaufswillen bereits vor dem Zeitpunkt der Liquidation zu sehen, sei lebensfremd, nicht sachlogisch und somit willkürlich. Der Beschwerdeführer habe während seiner beruflichen Tätigkeit zu keinem Zeitpunkt mit Liegenschaftenschätzungen zu tun gehabt. Es sei daher auch willkürlich, wenn die Vorinstanz davon ausgehe, er habe als Einzelunternehmer wissen müssen, dass das konkrete Kaufangebot über dem Schätzwert des Amts für Grundstückschätzungen liege, ihm diese Tatsache von Anfang an bekannt gewesen sei und er somit schon vor der Liquidation einen inneren Verkaufswillen gehabt habe.