Citation: 2C_573/2018 E. 3.2

3.2. Das Strafgericht ist davon ausgegangen, dass die Beschwerdeführerin sich gezielt betagte und ihr nahestehende Opfer ausgesucht und deren Vertrauen und Hilfsbereitschaft ausgenutzt hat. Gemäss Feststellung des Strafgerichts hat sie dabei äusserst egoistisch gehandelt und ihre Opfer praktisch um ihre gesamten Ersparnisse gebracht. Die Vorinstanz hat insbesondere auch auf den hohen Deliktsbetrag von insgesamt Fr. 387'293.-- und die lange Deliktsdauer von rund vier Jahren hingewiesen. Ausserdem habe die Beschwerdeführerin trotz laufender Verfahren weiter delinquiert; auch die Inhaftierung bzw. bestehende Kontaktverbote hätten sie nicht davon abgehalten, weiterhin auf betrügerische Art und Weise Geld zu erbetteln. Insgesamt zeuge ihr Verhalten von einer hohen kriminellen Energie (vgl. angefochtener Entscheid E. 5.2). Gemäss dem für sie erstellten psychiatrischen Gutachten hat die Beschwerdeführerin zur Zeit der Taten an einer dissozialen Persönlichkeitsstörung, ergänzt durch histrionische und abhängige Persönlichkeitszüge, gelitten. Die Einsichtsfähigkeit ist voll erhalten gewesen, wohingegen die Steuerungsfähigkeit als leicht beeinträchtigt erachtet wurde. Im Strafurteil ist ausserdem das jugendliche Alter der Beschwerdeführerin zu den Tatzeiten leicht zu ihren Gunsten berücksichtigt worden. Das Strafgericht ist insgesamt von einem erheblichen Verschulden ausgegangen, welches eine Freiheitsstrafe von drei Jahren rechtfertigte. Die Prognose stufte es als schlecht ein; gemäss Gutachten bestand ein hohes Risiko für die Begehung weiterer Straftaten.