Citation: 7B_829/2023 E. 2.3.1

2.3.1. Die Vorinstanz verweist vorab auf die umgesetzten Mengen, den generierten Umsatz und den erzielten Gewinn und merkt dazu an, dass es sich um einen sehr umfangreichen Fall von Cannabishandel handle. Dabei seien - auch wenn dem Beschwerdeführer ein einheitlicher Tatentschluss und somit keine mehrfache Tatbegehung vorgeworfen werde - die unzähligen einzelnen Handlungen und der lange Tatzeitraum zu berücksichtigen. Mit der Banden- und der Gewerbsmässigkeit würden zudem mehrere Qualifikationsmerkmale zusammentreffen, wobei der Beschwerdeführer und seine Mittäter mit einem hohen Organisationsgrad den Drogenhandel betrieben hätten. Sie seien äusserst professionell und gezielt vorgegangen. Der logistische Aufwand mit klaren Absprachen sei mit einer grossen kriminellen Energie verbunden und die Aufgaben der einzelnen Beteiligten seien klar verteilt gewesen. Dabei würden die stattgefundenen Weitergabehandlungen deutlich schwerer wiegen als Erwerb und Besitz von Drogen. Dem Beschwerdeführer sei ein ausschliesslich finanzielles Interesse zuzuschreiben und sein gesamtes "berufsmässiges" Handeln sei dem Drogenhandel gewidmet gewesen. Verschuldenserhöhend sei sodann seine Hierarchiestufe im oberen Bereich der Organisation zu werten. Es gelte zudem zu berücksichtigen, dass das Sucht- und Gefährdungspotential von Cannabis im Vergleich mit harten Drogen zwar geringer sei, aber dennoch nicht verharmlost werden dürfe. So habe auch das Bundesgericht in BGE 120 IV 256 E. 2b und 2c festgehalten, dass Cannabis in gesundheitlicher Hinsicht nicht unbedenklich sei. Insgesamt sei das Tatverschulden als nicht mehr leicht einzustufen und die hypothetische Einsatzstrafe auf dreieinhalb Jahre festzulegen.