Citation: 8C_619/2023 E. 4.2

4.2. Wie im versicherungsgerichtlichen Urteil dargelegt, fehlen konkrete Anhaltspunkte, dass die gegenwärtige Administrativtätigkeit bei der B.________ AG im Gesundheitsfall gleichermassen ausgeübt würde. Die Vorinstanz hat die erwerbsbiografischen Angaben der Beschwerdeführerin und dabei insbesondere deren Ausbildung und mehrjährige Tätigkeit im angestammten Beruf als Pferdepflegerin in nicht zu beanstandender Weise berücksichtigt (vorinstanzliche Erwägung 3.3.3). Wird dem seitens der Beschwerdeführerin hauptsächlich entgegengehalten, diese Tätigkeit sei eng mit der Führung des ehelichen Landwirtschaftsbetriebs verbunden gewesen, aus welchem sie nach dem Scheitern ihrer Beziehung habe ausscheiden müssen, so greift dies zu kurz. Wohl würde die Beschwerdeführerin aufgrund der Trennung und späteren Ehescheidung von ihrem Ehemann als Gesunde nicht mehr im gemeinsam geführten Gewerbe arbeiten. Eine überwiegende Wahrscheinlichkeit, dass der Ende 2020 vollzogene Berufswechsel auch ohne gesundheitliche Beeinträchtigung erfolgt wäre, kann daraus jedoch nicht abgeleitet werden. Etwaige in diese Richtung zielende Stellenbemühungen sind denn auch nicht dokumentiert, was den Standpunkt der Vorinstanz stützt. Vielmehr war die Beschwerdeführerin gemäss ihren erwerbsbiografischen Angaben als Gesunde zu keinem Zeitpunkt am Empfang oder anderweitig im Büro erwerbstätig. Selbst nachdem die mit ihrem Rückenleiden zusammenhängenden körperlichen Einschränkungen eine weitere Berufstätigkeit im Bereich Pferdepflege und -zucht verunmöglichten, strebte sie weder innerhalb noch ausserhalb des seinerzeitigen Landwirtschaftsbetriebs eine Tätigkeit an, welche mit derjenigen bei der B.________ AG auch nur ansatzweise vergleichbar gewesen wäre. Stattdessen konzentrierte sie sich auf die von ihr aufgebaute Hundezucht. Dass sie Jahre nach Eintritt des Gesundheitsschadens die von einer Kundin angebotene Stelle als Sachbearbeiterin (Empfang) annahm, lässt entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin für sich allein keine Rückschlüsse auf die (hypothetische) Berufs- und Einkommensentwicklung im Gesundheitsfall zu. Denn dabei handelte es sich, wie die Vorinstanz willkürfrei (vgl. E. 1 hiervor) festgestellt hat, lediglich um einen Wechsel in der Verweistätigkeit. Ein solcher hat im hier interessierenden Zusammenhang unbeachtlich zu bleiben.