Citation: 4A_268/2018 E. 4.2

4.2. Die Beschwerdeführerin wirft der Vorinstanz in verschiedener Hinsicht eine auf Verletzung von Art. 9 BV, Art. 29 Abs. 2 BV, Art. 8 ZGB und Art. 150 Abs. 1 ZPO beruhende Sachverhaltsfeststellung beziehungsweise eine unvollständige Feststellung der massgebenden Gründe tatsächlicher Art nach Art. 112 Abs. 1 lit. b BGG vor. Sie moniert zudem, dass die Vorinstanz die Darlegungen in ihrer Replik kaum beachtet habe. Die Beschwerdeführerin verweist an zahlreichen Stellen ihrer Beschwerdeschrift, teilweise in den Fussnoten, auf ihre Vorbringen in den kantonalen Rechtsschriften, so insbesondere zu ihrem Konzernverständnis, der Organisation und Finanzierungsstruktur des SAirGroup-Konzerns, und verlangt eine Berichtigung oder Ergänzung des Sachverhalts im Sinne dieser ihrer Vorbringen. Das genügt nicht. Denn sie blendet dabei aus, dass ihre Vorbringen bestritten und von der Vorinstanz nicht als erwiesen erachtet wurden. Die Beschwerdeführerin müsste im Einzelnen aufzeigen, weshalb die von ihren Vorbringen abweichenden oder mangelnden Feststellungen der Vorinstanz geradezu unhaltbar sind. Dies tut sie aber nicht. Und vor allem verfehlt sie die Begründungsanforderungen, indem sie nicht aufzeigt, dass die Behebung der behaupteten Sachverhaltsmängel für den Ausgang des Verfahrens entscheidend sind. Nachdem die Vorinstanz für neun Beklagte die Passivlegitimation und überdies sämtliche Haftungsvoraussetzungen der Widerrechtlichkeit, des Schadens und des Kausalzusammenhangs verneint hat, genügte es dabei nicht, die Entscheidrelevanz bloss bezüglich einer dieser Haftungsvoraussetzungen aufzuzeigen, weil damit die Verneinung der anderen stehen bliebe und die Klageabweisung nach wie vor stützen würde. Die Sachverhaltsrügen entbehren durchwegs gehöriger Begründung, weshalb das Bundesgericht keine Veranlassung hat, darauf einzutreten. Soweit die Beschwerdeführerin in ihren Vorbringen zum Rechtlichen Rechtsrügen und Sachverhaltsrügen vermischt, ohne aufzuzeigen, inwiefern die Vorinstanz die -entscheiderheblichen - Tatsachen willkürlich festgestellt haben soll, ist sie ebenfalls nicht zu hören (vgl. Urteil 4A_552/2015 vom 25. Mai 2016 E. 1.3). Was die angeblich nicht beachteten Darlegungen in der Replik anbelangt, hat die Vorinstanz nachvollziehbar begründet, weshalb sie aus Gründen der Übersichtlichkeit darauf verzichtete, die umfangreichen Vorbringen der Parteien im Einzelnen anzuführen und namentlich auf die weiteren Rechtsschriften, wie unter anderem die Replik, nur auf darin vorgebrachte Noven mit Angabe der Belegstellen Bezug nahm. Das heisst aber selbstverständlich nicht, dass sie diese weiteren Rechtsschriften, wie die Replik der Klägerin, nicht beachtet hätte. Damit ist in allen Punkten vom vorinstanzlich festgestellten Sachverhalt auszugehen.