Citation: 2C_1091/2018 E. 4.1

4.1. In Bezug auf das öffentliche Fernhalteinteresse erwog die Vorinstanz zusammengefasst, dem Beschwerdeführer sei schon allein aufgrund der Verurteilung zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und sechs Monaten erhebliches (migrationsrechtliches) Verschulden vorzuwerfen. Diese Wertung werde durch das betreffende Strafurteil vom 21. Oktober 2016 bekräftigt: Das Obergericht des Kantons Zürich habe festgestellt, dass der Beschwerdeführer seinen eigenen Sohn mit dem Messer bedroht und unter Inkaufnahme einer lebensgefährlichen Verletzung mindestens eine Stichbewegung in Richtung von dessen Bauch ausgeführt habe; überdies habe es festgestellt, dass der Beschwerdeführer bei der Tatausführung ein nicht unerhebliches Aggressionspotenzial offenbart habe, und deshalb erwogen, die Tatschwere sei in objektiver Hinsicht als mittelschwer bis eher schwer und in subjektiver Hinsicht als erheblich einzustufen. Hinzu komme, dass der Beschwerdeführer insbesondere im häuslichen Bereich bereits früher straffällig geworden sei (Verurteilung vom 8. März 2005), und überdies davon ausgegangen werden müsse, dass es zu zahlreichen weiteren undokumentierten Vorfällen häuslicher Gewalt gekommen sei. Mit Blick auf ein forensisch-psychiatrisches Sachverständigengutachtens der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich vom 2. Dezember 2015, eine Risikoabklärung des Amts für Justizvollzug vom 30. September 2016 und den Therapiebericht der Bewährungs- und Vollzugsdienste vom 29. März 2018 müsse ferner davon ausgegangen werden, dass zumindest langfristig ernsthaft mit einem Rückfall des Beschwerdeführers zu rechnen sei. Insgesamt bestehe ein gewichtiges öffentliches Fernhalteinteresse.