Citation: 8C_68/2020 E. A

A.________, geboren 1960, war seit 2014 mit einem 70%-Pensum als Nachtschwester für die Stiftung B.________ tätig und in dieser Eigenschaft bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten versichert. Am 19. Oktober 2016 zog sich die Versicherte als Lenkerin eines PKW auf einer Kreuzung beim Einbiegen nach links in eine Hauptstrasse anlässlich einer seitlichen Streifkollision mit einem entgegen kommenden Fahrzeug laut Unfallmeldung UVG vom 24. Oktober 2016 einzig eine Prellung der linken Mittelhand zu. Gemäss Bericht vom 12. Dezember 2016 begab sich die Versicherte am 20. Oktober 2016 zu ihrer Hausärztin Dr. med. C.________ in Erstbehandlung. Die Hausärztin berichtete über eine anlässlich des Unfalles erlittene Kontusion der linken Körperseite sowie über Schmerzen im linken Knie und Handgelenk. Der Orthopäde Dr. med. D.________ welcher der Versicherten am 18. Februar 2016 am linken Knie eine mediale Teilprothese mit ausgezeichnetem postoperativen Verlauf implantiert hatte, übernahm die weitere Behandlung der Kniebeschwerden ab 16. November 2016. Die Suva erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung und Taggeld). Am 30. November 2016 widerrief die Suva die Anerkennung ihrer Leistungspflicht infolge neu bekannt gewordener Tatsachen. Nach Vervollständigung der medizinischen Unterlagen verneinte die Suva gestützt auf die kreisärztliche Aktenbeurteilung vom 8. Mai 2017 die Unfallkausalität in Bezug auf den Prothesenwechsel am linken Knie, die linksseitigen Handgelenksbeschwerden und den paroxysmalen Schwindel. In der Folge hielt sie an der Taggeldeinstellung per 3. November 2016 fest und verneinte einen weitergehenden Anspruch auf Unfallversicherungsleistungen (insbesondere Heilbehandlung) über den 30. November 2016 hinaus (Verfügung vom 11. Juli 2017). Die hiegegen erhobenen Einsprachen hiess die Suva nach Einholung einer weiteren fachärztlich-chirurgischen Aktenbeurteilung am 18. Juli 2018 in dem Sinne gut, als sie die Verfügung vom 11. Juli 2017 aufhob und hinsichtlich der Beschwerden am linken Knie ihre Leistungspflicht anerkannte. Mit neuer Verfügung vom 23. Juli 2018 hielt die Suva in Bezug auf die Schwindel- und linksseitigen Handgelenksbeschwerden an der bereits am 11. Juli 2017 verfügten Verneinung einer Leistungspflicht über den 30. November 2016 hinaus fest. Die Einsprache der Versicherten hiess die Suva in dem Sinne teilweise gut, als sie am linken Handgelenk eine vorübergehende unfallbedingte Verschlimmerung des degenerativen Vorzustandes bis zum 12. Januar 2017 anerkannte; im Übrigen bestätigte sie die Verfügung vom 23. Juli 2018 (Einspracheentscheid vom 18. Dezember 2018).