Citation: 1A.101/2005 15.07.2005 E. 6

Zusammenfassend ergibt sich, dass die Beschwerde abzuweisen ist, soweit darauf eingetreten werden kann. Der Beschwerdeführer stellt ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege. Die Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung und Rechtsverbeiständung setzt unter anderem die finanzielle Bedürftigkeit des Gesuchstellers voraus (Art. 152 Abs. 1-2 OG). Wer die unentgeltliche Rechtspflege beansprucht, hat deren gesetzliche Voraussetzungen nachzuweisen. Das gilt insbesondere für den Nachweis der Mittellosigkeit. Nach ständiger Praxis des Bundesgerichtes ist diese ausreichend zu belegen oder zumindest glaubhaft zu machen (vgl. Thomas Geiser, in: Geiser/Münch [Hrsg.], Prozessieren vor Bundesgericht, 2. Aufl., Basel 1998, §1 Rz. 1.43). Die blosse nicht näher belegte Behauptung, die BA habe "sämtliche finanziellen Mittel" des Gesuchstellers "beschlagnahmt", stellt keinen ausreichenden Nachweis der finanziellen Bedürftigkeit dar. Beim Beschwerdeführer handelt es sich nach eigener Darstellung um einen im Kanton Tessin wohnhaften Geschäftsmann. Weder legt er Steuerausweise vor, aus denen ersichtlich wäre, welche Vermögenswerte und Konten er im In- und Ausland besitzt, noch legt er Dokumente vor, aus denen hervorginge, welche seiner Vermögenswerte und Konten die BA beschlagnahmt hat. Der von ihm eingereichten Verfügung der BA vom 22. März 2005 lässt sich lediglich entnehmen, dass die BA die Sperre eines Kontos, an dem der Gesuchsteller wirtschaftlich berechtigt ist, teilweise aufgehoben hat. Nach dem Gesagten ist das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege abzuweisen und sind die Gerichtskosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 156 Abs. 1 OG).