Citation: 8C_393/2021 E. A

A.a. Der am 6. September 2019 geborene A.________ leidet an verschiedenen Geburtsgebrechen (Nr. 201 [Cheilo-gnatho-palatoschisis; Lippen-, Kiefer-, Gaumenspalte], Nr. 313 [angeborene Herz- und Gefässmissbildungen], Nr. 387 [angeborene Epilepsie; ausgenommen Formen, bei denen eine antikonvulsive Therapie nicht oder nur während eines Anfalls notwendig ist], Nr. 390 [angeborene cerebrale Lähmungen; spastisch, dyskinetisch dyston, choreo-athetoid, ataktisch], Nr. 445 [angeborene Taubheit], Nr. 497 [schwere respiratorische Adaptationsstörungen {wie Asphyxie, Atemnotsyndrom, Apnoen}, sofern sie in den ersten 72 Lebensstunden manifest werden und eine Intensivbehandlung begonnen werden muss], Nr. 498 [schwere neonatale metabolische Störungen {Hypoglykämie, Hypocalcämie, Hypomagnesiämie}, sofern sie in den ersten 72 Lebensstunden auftreten und eine Intensivbehandlung begonnen werden muss]), weshalb er Leistungen der Invalidenversicherung bezieht. Unter anderem sprach ihm die IV-Stelle Glarus wegen des fehlenden Schluck- und Würgereflexes ein Trachealabsauggerät zu. A.b. Im Mai 2020 reichten die Eltern des Versicherten eine Anmeldung zum Bezug einer Hilflosenentschädigung ein. Die IV-Stelle holte daraufhin diverse Arztberichte ein und liess im Juli 2020 eine Abklärung vor Ort durchführen. Anschliessend stellte die Verwaltung vorbescheidweise in Aussicht, ab dem 19. Dezember 2019 eine Hilflosenentschädigung leichten Grades und einen Intensivpflegezuschlag für einen Betreuungsaufwand von vier Stunden zu leisten. Nachdem dagegen Einwände erhoben wurden, nahm die IV-Stelle Rücksprache mit der Abklärungsperson (Stellungnahme vom 1. Dezember 2020) und verfügte anschliessend am 15. Dezember 2020 im Sinne des Vorbescheides. Gleichzeitig setzte die IV-Stelle eine Revision des Anspruchs per 1. Dezember 2020 an, da eine Verschlechterung ab 2. September 2020 geltend gemacht werde.