Citation: 8C_628/2023 E. 9.2

9.2. Die Vorinstanz qualifizierte den Unfall vom 6. Juni 2013 - der Zürich folgend - unter Hinweis auf die Rechtsprechung als mittelschwer im Grenzbereich zu den leichten Unfällen. Die Beschwerdeführerin wendet ein, sie habe beim Besteigen des Trams den linken Fuss zwischen Tür und Trottoirrand eingeklemmt, weil sich bei der Öffnung der Tramtüre eine für den Eintritt benötigte Metallplatte abgesenkt habe. Wie von der Zürich eingeräumt werde, hätten dabei erhebliche Kräfte auf ihren Fuss eingewirkt. Der Unfall sei deshalb als mittlerer Unfall im engeren Sinne einzustufen. Diese Vorbringen lassen die übereinstimmende Einstufung der Unfallschwere durch die Zürich und die Vorinstanz nicht als bundesrechtswidrig erscheinen (vgl. auch das Urteil U 257/02 vom 8. Oktober 2003 Sachverhalt lit. A und E. 4, worin ein Unfall als mittelschwer an der Grenze zu den leichten Unfällen qualifiziert wurde, bei dem der rechte Rückfuss der versicherten Person zwischen einer Wand und einer Palette, die ein Gabelstapler auf dem Boden geschoben hatte, eingeklemmt wurde). Folglich kann die adäquate Unfallkausalität des Gesundheitsschadens der Beschwerdeführerin nur bejaht werden, wenn mindestens vier der sieben Kriterien (BGE 115 V 133 E. 6c/aa) in einfacher Form erfüllt wären oder eines besonders ausgeprägt vorläge (SVR 2023 UV Nr. 43 S. 152, 8C_441/2022 E. 3.2 mit Hinweisen).