Citation: 5A_28/2020 E. 3.2.4

3.2.4. Schliesslich äussert sich die Vorinstanz zum Einwand der Beschwerdeführerin, dass angesichts seiner unsicheren beruflichen, wirtschaftlichen und persönlichen Zukunft unklar sei, inwiefern der Beschwerdegegner C.________ persönlich und selbständig betreuen wolle. Den vorinstanzlichen Feststellungen zufolge ist der Beschwerdegegner nicht erwerbstätig und deshalb nicht in der Lage, ohne finanzielle Unterstützung für C.________ zu sorgen. Das Kantonsgericht analysiert die ausländerrechtliche Situation des Beschwerdegegners. Seine Aufenthaltsbewilligung B sei bis am 10. Juni 2020 gültig; laut Auskunft des Migrationsamts des Kantons Zürich vom 5. März 2019 werde der Aufenthalt des Beschwerdegegners mit seiner Tochter bis zum Vorliegen eines Entscheides der IV-Stelle über das IV-Gesuch vom 1. Februar 2018 geduldet. Weiter habe die Gemeinde V.________ bestätigt, dem Beschwerdegegner seit dem 1. Oktober 2018 bis vorläufig zum 30. September 2019 wirtschaftliche Unterstützung auszurichten, und für die Kinderkrippen E.________ und K.________ Kostengutsprache erteilt. Ausserdem erhalte der Beschwerdegegner für seinen Sohn D.________ eine Kinderrente der Invalidenversicherung, da D.________s Mutter IV-Bezügerin sei. Das Kantonsgericht kommt zum Schluss, die persönlichen und finanziellen Verhältnisse des Beschwerdegegners seien jedenfalls zur Zeit stabil und existenzsichernd. Ob der Beschwerdegegner auch nach Erlass eines Entscheids der Invalidenversicherung auf Sozialhilfe angewiesen sein werde, sei gegenwärtig offen und eine Ausweisung aus der Schweiz könne zumindest nicht als absehbar bezeichnet werden. Gestützt auf all diese (resümierten) Erwägungen schützt das Kantonsgericht die erstinstanzliche Beurteilung, wonach der Beschwerdegegner in der Lage sei, C.________ zugeneigt und altersadäquat zu betreuen und für das körperliche Wohl des Kindes zu sorgen.