Citation: I 134/00 28.06.2002 E. A

A.- Die 1953 geborene polnische Staatsangehörige P.________ erblindete im Jahre 1966. Im Juli 1981 reiste sie in die Schweiz ein, wo sie seit 1. September 1981 in der Bibliothek X.________ arbeitet, heute als Leiterin der Katalogabteilung. Im Jahre 1995 erwarb sie das Schweizer Bürgerrecht. Im Juni 1998 ersuchte P.________ die Invalidenversicherung um leihweise Abgabe elektronischer Hilfsmittel für den Arbeitsplatz mit dem Hinweis, dass in ihrem Tätigkeitsbereich "in zunehmenden Masse eine EDV-Umgebung von Nöten" sei. Im Juli 1998 folgte ein Gesuch um die Zusprechung von Blindenlangstöcken (sowie um die Übernahme der Kosten für ein entsprechendes Orientierungs- und Mobilitätstraining, inkl. Reisespesen). Nach Durchführung des Vorbescheidverfahrens lehnte die IV-Stelle des Kantons Zürich die beiden Leistungsbegehren ab mit der Begründung, der Versicherungsfall sei vor der Einreise in die Schweiz eingetreten und damit in einem Zeitpunkt, als noch keine Versicherungsdeckung bestanden habe; daran ändere der zwischenzeitliche Erwerb des Schweizer Bürgerrechts nichts (Verfügung vom 12. August 1998).