Citation: 8C_618/2014 E. 5.6

5.6. Weil die medizinischen Beurteilungen entweder nicht auf aktuellen Untersuchungsergebnissen beruhen oder die revisionsrechtlich notwendige verlässliche Abgrenzung der in Bezug auf den Gesundheitszustand tatsächlich eingetretenen Verschlechterung von der nur unterschiedlichen Bewertung aus den medizinischen Unterlagen nicht mit der rechtsprechungsgemäss erforderlichen Deutlichkeit hervorgeht, können gestützt darauf die Voraussetzungen von Art. 17 Abs. 1 ATSG nicht bejaht werden. Es fehlt den Ausführungen hinsichtlich der spezifischen beweisrechtlichen Anforderungen die Überzeugungs- und Beweiskraft. Davon geht zu Recht auch die Vorinstanz aus. Von einer Aufhebung des Einspracheentscheids vom 25. Oktober 2012 konnte sie absehen, weil sie diesen mit der substituierten Begründung der Wiedererwägung bestätigte. Da dem vorinstanzlichen Entscheid jedoch in diesem Punkt nicht gefolgt werden kann (vgl. E. 4.2 hievor), ist die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit sie in Nachachtung der in E. 2 hievor dargelegten beweisthematischen Grundsätze gutachterlich kläre, ob sich seit der Rentenzusprache veränderte Befundtatsachen ergeben haben, worin diese Tatsachenveränderungen bejahendenfalls bestehen und inwiefern und in welchem Ausmass deswegen eine andere Einschätzung der Arbeitsfähigkeit resultiert. Auf der Basis einer externen interdisziplinären Expertise wird sie erneut über den (Weiter-) Bestand des Rentenanspruchs zu befinden haben.