Citation: 6B_1391/2016 E. 6.3

6.3. Dass und inwiefern bei der festgestellten Sachlage der Tatbestand der Urkundenfälschung nicht erfüllt sei, legt die Beschwerdeführerin nicht dar. Dass die drei mit "D.________" unterzeichneten "Bestätigungen" vom 24. September 2004 für die Gutheissung des Revisionsgesuchs der Beschwerdeführerin durch den Entscheid des Kassationshofes des Obergerichts des Kantons Bern vom 4. Juli 2007 nicht ausschlaggebend gewesen seien (Beschwerde S. 43 Rz. 67, S. 45 f. Rz. 72), ist unerheblich. Durch die drei "Bestätigungen" sollten die angeblichen Wahrnehmungen von D.________ am 24. September 2004 betreffend die Mutter der Beschwerdeführerin im Altersheim in M.________ bestätigt werden, unter anderem, dass diese die Postvollmacht unterzeichnet habe. Dies war für die Beschwerdeführerin ein Vorteil (siehe erstinstanzliches Urteil S. 26/27, angefochtener Entscheid S. 45).