Citation: 2P.119/2003 16.05.2003 E. 1

B.________ war Gesellschafterin der Kommanditgesellschaft C.________, welche Ende Juni 1996 eine Liegenschaft in D.________ für Fr. 250'000.-- verkaufte. Aufgrund einer Schätzung, welche den Verkehrswert dieser Liegenschaft im Verkaufszeitpunkt auf Fr. 865'000.-- bestimmt hatte, erstattete das Steueramt des Kantons Aargau den Gemeindesteuerämtern am Wohnsitz der Gesellschafter Meldung; es teilte ihnen mit, gegenüber den in der Buchhaltung ausgewiesenen "Einkommensanteilen" ergebe sich im Jahr 1996 ein "zusätzlicher Ertrag" von Fr. 123'000.-- pro Gesellschafter. Die Steuerkommission E.________ veranlagte daraufhin A.________ und B.________ für die Steuerjahre 1997/98 mit einem steuerbaren Einkommen von Fr. 170'300.--, wobei sie ausdrücklich auf die Aufrechnung von Fr. 123'000.-- im Zusammenhang mit dem Liegenschaftsverkauf in D.________ hinwies (Verfügung vom 19. August 1999). Nach Eintritt der Rechtskraft dieser Verfügung hiess die Steuerkommission D.________ die Einsprache eines anderen Gesellschafters gut, weil sie den Verkaufspreis der Liegenschaft von Fr. 250'000.-- (angesichts vorbestehender vertraglicher Verpflichtungen gegenüber den Käufern sowie infolge Berücksichtigung eines im Schätzungszeitpunkt bereits behobenen, gravierenden Wasserschadens) für angemessen erachtete. In der Folge ersuchten A._______ und B.________ erfolglos um Revision ihrer Steuerveranlagung 1997/98; der abweisende Entscheid wurde vom Steuerrekursgericht am 21. März 2002 und vom Verwaltungsgericht des Kantons Aargau am 17. März 2003 geschützt.