Citation: 9C_342/2019 E. 5.2

5.2. Der Beschwerdeführer bringt vor, er sei von der Gutachterin nicht zu seinen Leiden (Symptomen) befragt worden. Das Gutachten enthält unter dem Titel "aktueller psychopathologischer Befund" einerseits eine Darstellung der vom Beschwerdeführer angegebenen Beschwerden sowie andererseits zugleich deren fachärztliche Einordnung. Die medizinische Expertin befragte den Beschwerdeführer somit sehr wohl zu seinen Beschwerden. Ein Mangel des Gutachtens im Sinne einer Unvollständigkeit ist daher nicht ersichtlich, weshalb nicht massgebend ist, ob die Struktur des Gutachtens den Qualitätsrichtlinien für psychiatrische Gutachten entspricht (vgl. statt vieler Urteil 8C_137/2019 vom 27. Mai 2019 E. 6.9 mit Hinweisen). Die Gutachterin kam betreffend die Schwere der Depression zum Schluss, es liege aufgrund der von ihr erhobenen Befunde eine anhaltende leichte depressive Episode vor. Die Vorinstanz legte eingehend dar, weshalb sie diese Einschätzung mit Blick auf die gutachterlich festgestellten Befunde für nachvollziehbar erachtet hat. Der Beschwerdeführer bringt nichts vor, dass diese Beweiswürdigung - insbesondere nachdem entgegen seiner Auffassung die geklagten Beschwerden von der Gutachterin hinreichend berücksichtigt worden sind - in Frage stellt. Die medizinische Expertin hat damit die vom behandelnden Psychiater diagnostizierte chronische mittelgradige bis schwere depressive Episode (vgl. dessen Berichte vom 12. Mai 2017, 21. Januar 2016 und 6. Juni 2014) widerlegt. Soweit der Beschwerdeführer weiter die in diesem Zusammenhang stehenden vorinstanzlichen Feststellungen beanstandet, die Therapieoptionen seien nicht ausgeschöpft worden und es liege bei ihm keine Suizidalität vor, ist dies unbegründet. Diese vorinstanzliche Beweiswürdigung ist nicht offensichtlich unrichtig: Zwar wird im Gutachten beschrieben, dass der Beschwerdeführer immer wieder Gedanken an Suizid habe, jedoch bestünden diesbezüglich keine Pläne oder Vorbereitungen. Das stimmt mit den Angaben des behandelnden Psychiaters im Bericht vom 21. Januar 2016 überein, dass keine Eigengefährdung vorliegen würde, bzw. mit dem Bericht vom 12. Mai 2017, wonach keine akute Suizidalität bestehe. Dass bei Bedarf weitere Therapieoptionen offen stehen, legte die Gutachterin dar und der RAD-Arzt hat dies in seiner Stellungnahme vom 23. Juni 2017 weiter substanziiert. Das ergibt sich im Übrigen konkludent auch aus dem Bericht des Dr. med. D.________ vom 12. Mai 2017, indem dieser nun neben dem bereits seit Jahren installierten Citalopram 40 mg ein weiteres Medikament verordnet hat. Entgegen dem Beschwerdeführer hat die Gutachterin auch die Erkenntnisse berücksichtigt, welche im Rahmen der beruflichen Massnahmen bei der Einrichtung E.________ gewonnen wurden. Deren Berichte sind im Aktenzusammenzug aufgeführt, Dr. med. C.________ ging auf die bei der beruflichen Integration aufgetretenen Probleme ein und zeigte auf, dass ein Zusammenhang mit den akzentuierten Persönlichkeitszügen des Beschwerdeführers besteht.