Citation: 1P.263/2006 14.08.2006 E. 4

Das soeben Gesagte gilt auch für die Rüge des Beschwerdeführers, die Gemeinde habe entgegen der gesetzlichen Vorschrift nicht selbst einen Gestaltungsplan aufgestellt, sondern lediglich den von den Grundeigentümern erarbeiteten Plan übernommen. Zum einen stellt das Verwaltungsgericht im angefochtenen Entscheid klar, dass die Gemeinde den Gestaltungsplan-Entwurf nicht unbesehen übernommen, sondern mehrere Nachbesserungen verlangt hat. Zum anderen hält das Verwaltungsgericht zutreffend fest, dass § 74 PBG dem Gemeinderat auch erlaubt, über einen privat erarbeiteten Planentwurf zu beschliessen. Der vom Beschwerdeführer erhobene Vorwurf der Verletzung seines Rechts zur Stellungnahme erweist sich angesichts der aktenmässig belegten Ausführungen des Verwaltungsgerichts über die Beteiligung des Beschwerdeführers am Gestaltungsplanverfahren ebenfalls als haltlos.