Citation: 1B_656/2021 E. 9.4

9.4. Nach der Vorinstanz bestehen konkrete Anhaltspunkte dafür, dass der Beschwerdeführer unter Vorspiegelung falscher Tatsachen eine Liegenschaft in X.________ von B.________ erworben habe. In den Akten fänden sich Anzeichen dafür, dass B.________ entgegen der Behauptung des Beschwerdeführers in der Lage gewesen wäre, ihr Wohnrecht, dessen kapitalisierter Barwert Teil des Kaufpreises gewesen sei, auszuüben. Sofern der Beschwerdeführer nie die Absicht gehabt habe, B.________ das ihr zustehende Wohnrecht zu gewähren, könnte eine arglistige Täuschung über eine "innere Tatsche" vorliegen. Es bestehe mithin ein hinreichender Tatverdacht betreffend des Vorwurfes des Betrugs.