Citation: 5D_213/2021 E. 1

Die Beschwerde wird gutgeheissen. Die Dispositivziffern 2 bis 5 des Entscheids des Kantonsgerichts St. Gallen vom 4. Oktober 2021 werden aufgehoben. Die Dispositivziffer 2 lautet neu wie folgt: "A.________ wird verpflichtet, C.________ an den Unterhalt von B.________, geb. 2016, monatlich im Voraus folgende Beträge zuzüglich allfälliger Kinder- bzw. Ausbildungszulagen zu bezahlen: a) 1. August 2017 bis 30. April 2020: Fr. 1'050.-- (davon Fr. 255.-- Betreuungsunterhalt) b) 1. Mai 2020 bis 30. November 2020: Fr. 1'000.-- (davon Fr. 255.-- Betreuungsunterhalt) c) 1. Dezember 2020 bis 31. Juli 2021: Fr. 830.-- (nur Barunterhalt) d) 1. August 2021 bis 31. Juli 2026: Fr. 965.-- (nur Barunterhalt) e) 1. August 2026 bis 31. Juli 2028: Fr. 1'100.-- (nur Barunterhalt) f) 1. August 2028 bis 31. Juli 2032: Fr. 1'085.-- (nur Barunterhalt) g) 1. August 2032 bis zur Volljährigkeit bzw. bis zum Abschluss einer angemessenen Erstausbildung: Fr. 550.-- h) Die Unterhaltsansprüche von B.________ für die Monate August 2017 bis und mit August 2018 gelten im Umfang von Fr. 11'622.65 als getilgt." Im Übrigen wird die Sache an das Kantonsgericht zurückgewiesen, damit dieses die Kosten- und Entschädigungsfolgen neu regle.