Citation: 4A_579/2018 E. A

Die B.________ Consult AG (Baumeisterin, Beschwerdegegnerin 1) führt eine Treuhand- und Unternehmensberatung. Die vom gleichen Aktionariat gehaltene B.________ Immobilien AG (Verkäuferin, Beschwerdegegnerin 2) bezweckt unter anderem den Handel mit Immobilien aller Art. Die damals in England wohnhafte russische Staatsangehörige A.________ (Käuferin, Beschwerdeführerin) interessierte sich für den Kauf eines Chalets in der Schweizer Bergwelt. Zu diesem Zweck nahm sie mit ihrem Lebenspartner C.________ im Frühling 2008 an einem Kundenanlass der UBS in Saas-Fee teil, wo sie D.________ kennen lernte, der ihr unter anderem das noch nicht fertig errichtete Chalet "Schweinweid/Bibily" in Leukerbad der B.________ Immobilien AG zum Kauf vorschlug. Nach einer Anzahlung, der Gewährung der Zustimmung gemäss dem Bundesgesetz vom 16. Dezember 1983 über den Erwerb von Grundstücken durch Personen im Ausland (BewG; SR 211.412.41) und der Inventarauswahl mithilfe von D.________ erwarb A.________ gemäss öffentlicher Urkunde vom 26. Februar 2009 für Fr. 2.4 Millionen die Parzellen Nr. xxx und yyy. Gegen Ende der Bauarbeiten zerstritten sich die Kaufvertragsparteien. Sie waren sich insbesondere uneinig, wer die durch umfassende Änderungen im Innenbereich erwachsenen Kosten zu tragen habe, was die Käuferin dazu bewog, den Restkaufpreis zurückzubehalten. In der Folge erwirkte die Baumeisterin die provisorische Vormerkung eines Bauhandwerkerpfandrechts über den Betrag von Fr. 871'192.-- und die Verkäuferin die Verarrestierung der Immobilien bis zum Betrag von Fr. 1'120'891.08 nebst Zinsen und Kosten.