Citation: 2A.567/2001 15.04.2002 E. D

Am 9. Februar 2001 teilte die Finansinspektionen der Eidgenössischen Bankenkommission mit, sie habe Informationen erhalten, wonach X.________, welcher Vorstandsmitglied sowohl der C. AB.________ als auch der A. AB.________ sei, kurz vor Bekanntgabe der Informationen - selber oder über Gesellschaften, an denen er wirtschaftlich berechtigt ist - grössere Transaktionen mit diesen Titeln getätigt habe. Die Eidgenössische Bankenkommission teilte in der Folge der Triaxis mit, sie zweifle unter diesen Umständen an den von ihr für den Erwerb der Aktien vorgetragenen Gründen; es werde daher in Betracht gezogen, auch die durch die Finansinspektionen verlangten Kundendaten bekanntzugeben. Am 6. März 2001 ersuchte die Eidgenössische Bankenkommission das Bundesamt für Justiz um Zustimmung zur allfälligen Weiterleitung der Informationen betreffend die Aktienkäufe beider Gesellschaften durch Finansinspektionen an die zuständigen Strafverfolgungsbehörden. Am 16. April 2001 erklärte das Bundesamt für Justiz, dass die Voraussetzungen für die Gewährung der Rechtshilfe für die Käufe der Aktien beider Gesellschaften erfüllt seien, weshalb einer allfälligen Weitergabe der im Rahmen der Amtshilfe erhobenen Informationen an die schwedischen Strafverfolgungsbehörden nichts entgegenstehe. Mit einer Eingabe vom 30. Mai 2001 liessen die Vertreter der S.________und von X.________ der Eidgenössischen Bankenkommission beantragen, das Amtshilfegesuch vom 27. Juni 2000 abzuweisen. Sie betonten, dass die Position von X.________ als Vorstandsmitglied der beiden in Frage stehenden Gesellschaften nichts daran ändere, dass die Aktienkäufe ohne sein Wissen erfolgt seien. Am 5. Oktober 2001 reichten die Vertreter der S.________und von X.________ bei der Eidgenössischen Bankenkommission eine ergänzende Stellungnahme zusammen mit einem Gutachten des schwedischen Rechtsprofessors Leif Mutén (Stockholm School of Economics) ein.