Citation: H 316/00 28.11.2000 E. 2

2.- Die Vorinstanz hat in Bestätigung der Verfügung vom 22. Februar 2000 die Voraussetzungen für die Festsetzung der persönlichen Beiträge für 2000 im Verfahren der Gegenwartsbemessung verneint, da es an einer wesentlichen Änderung der Einkommensgrundlagen im Sinne von Art. 25 Abs. 1 AHVV fehle. Zwar sei eine Einkommenseinbusse von mehr als 25 % (im Vergleich zu 1997/98) nachgewiesen. Die Tätigkeit, die laut Firmenprospekt in Beratungen im Gesundheitswesen bestehe, habe aber keinerlei strukturelle Änderung erfahren. Insbesondere stelle der Wegfall von Einzelmandaten "nach Einspielung des neuen Krankenversicherungsgesetzes" zugunsten von - schlechter honorierten - Beratungen (zweier) gemeinnütziger Unternehmungen (im Auftragsverhältnis) keinen Neueinschätzungsgrund dar. Der Beschwerdeführer hält dagegen, bis Ende 1998 sei die beratend-anwaltschaftliche Tätigkeit für Behörden und Spitäler "zur Auslegung des Krankenversicherungsgesetzes" im Vordergrund gestanden, seit Ende 1999 sei es die Geschäftsführung für die Vereinigung 'H.________' im Rahmen des Projektes 'S.________' sowie im Verein 'K.________'. Anstelle der kasuistischen Tätigkeit mit vielen Einzelmandaten sei eine kontinuierliche Arbeit für zwei Organisationen getreten. Die berufliche Tätigkeit bestehe nicht mehr in der fallweisen Abklärung von Einzelfragen für immer neue Klienten, sondern in der Steuerung einer auf die Zukunft ausgerichteten Tätigkeit für immer dieselben Ansprechpartner, nämlich die Mitgliederspitäler. Sie weise somit eine andere Struktur auf.