Citation: C 243/04 25.04.2005 E. 1

1.1 Das kantonale Gericht hat die in zeitlicher Hinsicht vorliegend anwendbaren (BGE 129 V 4 Erw. 1.2 mit Hinweisen) Bestimmungen und Grundsätze über die Voraussetzungen, die erfüllt sein müssen, damit zu Unrecht bezogene Leistungen ganz oder teilweise erlassen werden können, zutreffend dargelegt. Demnach kann die Rückerstattung zu Unrecht bezogener Leistungen auf Gesuch hin ganz oder teilweise erlassen werden, wenn der Leistungsempfänger beim Bezug gutgläubig war und die Rückerstattung eine grosse Härte bedeuten würde. Sodann setzt eine erfolgreiche Berufung auf den guten Glauben voraus, dass die Firma sich keiner groben Nachlässigkeit schuldig gemacht hat (Art. 95 Abs. 2 AVIG in der bis Ende 2002 gültig gewesenen Fassung; BGE 122 V 274 Erw. 4 in fine, 112 V 103 Erw. 2c, 110 V 180 Erw. 3c; vgl. auch ARV 2003 Nr. 29 S. 260 Erw. 1 mit Hinweisen). 1.2 Weil es in Verfahren um den Erlass der Rückerstattung zu Unrecht bezogener Leistungen nicht um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht (BGE 122 V 136 Erw. 1 und 222 Erw. 2, je mit Hinweisen), gilt die eingeschränkte Kognition mit der Folge, dass das Eidgenössische Versicherungsgericht lediglich zu prüfen hat, ob das kantonale Gericht als Vorinstanz Bundesrecht verletzt hat, einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens, oder ob der rechtserhebliche Sachverhalt offensichtlich unrichtig, unvollständig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen festgestellt worden ist (Art. 132 in Verbindung mit Art. 104 lit. a und b sowie Art. 105 Abs. 2 OG).