Citation: 5A_725/2013 E. 1.2.2

1.2.2. Was ihre Rechtsrügen anbetrifft, belegt die Beschwerdeführerin, dass die angeblich unrichtige Anwendung der Quorumsbestimmungen in Art. 647b Abs. 1 ZGB ("Zustimmung der Mehrheit aller Miteigentümer, die zugleich den grösseren Teil der Sache vertritt") und in Art. 648 Abs. 2 ZGB ("Übereinstimmung aller Miteigentümer") allein auf eine unrichtige Auslegung von Ziff. II/2, letzter Absatz, des Begründungsaktes (S. 3) und von § 13 des Reglementes der Stockwerkeigentümer (S. 4 ff. der Beschwerdeschrift) zurückzuführen ist. Es geht somit lediglich um eine rein fallbezogene Anwendung von Vorschriften im Begründungsakt und im Reglement einer konkreten Stockwerkeigentümergemeinschaft nach unbestrittenen Grundsätzen über die Auslegung der Gemeinschaftsordnung ( AMÉDÉO WERMELINGER, Zürcher Kommentar, 2010, N. 180 f. zu Art. 712a sowie N. 76 und N. 166 zu Art. 712g ZGB, mit Hinweisen auf die Rechtsprechung, zuletzt Urteil 5A_865/2011 vom 24. Mai 2012 E. 3.2). Ein über den zu beurteilenden Fall hinausreichendes allgemeines Interesse besteht offenkundig nicht.