Citation: 2C_364/2023 E. 8.3

8.3. Es ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz im angefochtenen Urteil zum Schluss kommt, dass die Beschwerde in der Sache als von vornherein aussichtslos bezeichnet werden musste. Insbesondere war der Widerrufsgrund angesichts der hohen und mutwilligen Verschuldung und der (jahre- respektive jahrzehntelang) fehlenden Bemühungen des Beschwerdeführers, einer Arbeitstätigkeit nachzugehen um seine finanzielle Lage zu verbessern, klar erfüllt. Angesichts seiner trotz der langen Aufenthaltsdauer unterdurchschnittlichen Integration und seiner regelmässigen (auch längeren) Aufenthalte im Herkunftsland und den damit verbundenen Aussichten im Hinblick auf die Wiedereingliederung mussten seine Gewinnaussichten bei der Sachverhaltsgrundlage, wie sie sich der Vorinstanz präsentierte, auch unter Verhältnismässigkeitsgesichtspunkten als beträchtlich geringer erscheinen als die Verlustgefahren. Insgesamt durfte die Vorinstanz die unentgeltliche Rechtspflege im kantonalen Verfahren in Folge der Aussichtslosigkeit der Vorbringen verneinen. Aus denselben Gründen ist auch nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz die Verweigerung der unentgeltlichen Rechtspflege durch die untere kantonale Beschwerdeinstanz schützte. Auch in Bezug auf die verschiedenen vom Beschwerdeführer im kantonalen Verfahren gerügten Verfahrensfehler kann angesichts der überzeugenden Ausführungen des Verwaltungsgerichts (vgl. das angefochtene Urteil E. 2) nicht von ernsthaften Gewinnaussichten ausgegangen werden.