Citation: 2C_842/2009 21.05.2010 E. A

A.X.________ war Eigentümer einer Sammlung klassischer Motorräder und Automobile (Veteranen- und Liebhaberfahrzeuge), welche gemäss einer Bewertung vom April 1995 einen Marktwert von Fr. 6,72 Mio. aufwies. Nach eigenen Angaben befand sich A.X.________ mit seinen Firmen ab 1993 in finanziellen Schwierigkeiten, weshalb er sich gezwungen sah, seine Fahrzeugsammlung auf ausländische Dritte zu übertragen. Mit dem dafür erhaltenen Entgelt will er Schulden abgetragen haben. 1997 und 1998 erhielten A. und B.X.________ Zahlungen in der Höhe von Fr. 133'905.-- bzw. Fr. 115'317.--, welche sie als Schenkungen aus dem Kreis der Familie des Bruders der Ehefrau, Dr. Z.________ (wohnhaft in S.________ [Wales/GB]), deklarierten. Nachdem die Steuerkommission T.________ in der Steuerperiode 1999/2000 diese Beiträge zunächst als Einkommen besteuern wollte, kam sie im Einspracheverfahren auf ihren Entscheid zurück und verzichtete in der Folge auf eine Aufrechnung der beiden Zahlungen. In den Jahren 1999 und 2000 erhielten die Eheleute X.________ wiederum Zahlungen in der Höhe von Fr. 123'284.-- bzw. Fr. 185'274.--, die steuerlich nicht als (ausserordentliches) Einkommen erfasst wurden. Auch die Zahlungen in den Jahren 2001 (Fr. 91'890.--) und 2002 (Fr. 135'636.--) blieben als Einkommen unbesteuert.