Citation: 7B.188/2005 31.10.2005 E. 3

Die Beschwerdeführerin kritisiert weiter, dass die Steigerung lediglich im Amtsblatt/March-Anzeiger publiziert worden sei. Eine (zusätzliche) Publikation im Amtsblatt des Nachbarkantons hätte zu mehr Interessenten für die Steigerung und zu einem höheren Verwertungserlös geführt. 3.1 Auch dieses Vorbringen richtet sich nicht gegen den Zuschlag an sich sondern gegen das Vorbereitungsverfahren. Es kann daher auf das oben Ausgeführte verwiesen werden (vgl. E. 2 oben). Im Übrigen erweist sich die Beschwerde vom 8. April 2005 auch bezüglich der Anfechtung des Zuschlages, welchen das Betreibungsamt der Beschwerdeführerin am 14. Februar 2005 mitgeteilt hat, als verspätet. 3.2 Indes macht die Beschwerdeführerin in diesem Punkt Nichtigkeit geltend. Sie bringt vor, das Betreibungsamt habe die Publikationspflicht in schwerer Weise missachtet und nicht nur ihre Interessen, sondern auch diejenigen der Gläubiger und der Öffentlichkeit missachtet. Nichtigkeit kann jederzeit geltend gemacht werden und ist von Amtes wegen zu beachten (Art. 22 Abs. 1 SchKG; BGE 131 III 448 E. 2.1). Sie liegt vor, wenn eine Verfügung gegen zwingendes Recht verstösst, indem sie eine im öffentlichen Interesse oder im Interesse von am Betreibungsverfahren nicht beteiligten Personen aufgestellte Vorschrift verletzt (BGE 115 III 24 E. 1 S. 26; 131 III 237 E. 2.1 S. 239). Im vorliegenden Fall hat das Betreibungsamt die Steigerung nicht etwa überhaupt nicht publiziert; die Beschwerdeführerin ist lediglich der Meinung, eine erweiterte Publikation hätte mehr Steigerungsinteressenten angesprochen und einen höheren Erlös gebracht. Ob diese Ansicht - soweit überhaupt überprüfbar - zutrifft, kann offen bleiben. An einem hohen Steigerungserlös sind die Gläubiger und der Schuldner interessiert, nicht aber die Steigerungsinteressenten (BGE 130 III 407 E. 2.3.2 S. 410). Der Verzicht auf eine zusätzliche Publikation führt damit nicht zur Nichtigkeit des Steigerungszuschlages. Auch die behauptete Kumulierung von Fehlern vermag als solche noch nicht eine Verletzung öffentlicher Interessen zu bewirken. Die Beschwerde ist insoweit abzuweisen.