Citation: 8C_260/2024 E. 4.3.2

4.3.2. Indem die Vorinstanz aus der Rechtsprechung, wonach der Aspekt der Nationalität keinen Abzug von dem basierend auf den LSE-Tabellenlöhnen ermittelten Invalideneinkommen rechtfertigt und sich das fortgeschrittene Alter nicht zwingend lohnsenkend auswirken muss, den Umkehrschluss zog, dass die Schweizer Bürgerschaft und das fortgeschrittene Alter des Beschwerdeführers hier "lohnerhöhend" bzw. abzugsmindernd zu berücksichtigen seien, verletzte sie Bundesrecht. Mit Blick auf die zusätzlich hinzunehmenden qualitativen Einschränkungen in einer einzig noch zumutbaren leidensangepassten leichten Tätigkeit drängt sich vorliegend eine mit Blick auf die Rechtsprechung angemessene 10%ige Herabsetzung des verwendeten LSE-Tabellenlohns auf, der, daran sei erinnert, hauptsächlich auf statistisch erhobenen Löhnen von gesunden Personen beruht (Urteil 8C_621/2023 vom 7. August 2024 E. 5.3 mit Hinweisen).