Citation: 6B_1020/2021 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz qualifiziert das Vorgehen des Beschwerdeführers als arglistige Täuschung. Das Merkmal der Arglist ergebe sich im Wesentlichen aus der Täuschung über die Leistungsfähigkeit, die finanziellen Verhältnisse und den Rückzahlungswillen des Beschwerdeführers. Aufgrund der Vielzahl von Gründen für die angebliche Geldnot des Beschwerdeführers sei nicht von einem eigentlichen Lügenkonstrukt auszugehen, sondern von einfachen falschen Angaben. Deren Überprüfung sei der Beschwerdegegnerin 2 aber nicht zuzumuten gewesen. Der Beschwerdeführer sei raffiniert und perfide vorgegangen. Er habe der Beschwerdegegnerin 2 wahrheitswidrig eine Liebesbeziehung vorgetäuscht und sie dadurch dazu gebracht, ihm Bargeldbeträge zu übergeben. Parallel dazu sei er verheiratet gewesen und habe eine weitere angebliche Liebesbeziehung zu einem anderen Opfer gepflegt. Der Erfolg der Täuschung sei nicht hauptsächlich auf die Leichtgläubigkeit der Beschwerdegegnerin 2 zurückzuführen, sondern auf das durchtriebene Verhalten des Beschwerdeführers.