Citation: 4A_30/2022 E. 3.5

3.5. Heisst das Bundesgericht eine Rüge nach Art. 393 lit. f ZPO gut, so kann es ausnahmsweise reformatorisch entscheiden und das Honorar selbst festsetzen (Art. 395 Abs. 4 ZPO). Entsprechend muss der Beschwerdeführer ein reformatorisches Rechtsbegehren stellen (BGE 134 III 235 E. 2). Dem ist der Beschwerdeführer vorliegend nachgekommen. Er hält Verfahrenskosten im Betrag von Fr. 30'000.-- für angemessen. Weder die Gegenpartei noch der Einzelschiedsrichter haben diesen Betrag (eventualiter) konkret in Frage gestellt. Das Bundesgericht sieht keinen Grund, weshalb dem nicht zu folgen wäre. Entsprechend ist Dispositivziffer 2.1 der angefochtenen Verfügung dahingehend abzuändern, dass die festgesetzten Verfahrenskosten von total Fr. 96'600.-- auf Fr. 30'000.-- herabgesetzt werden. Entsprechend reduziert sich der vom Beschwerdeführer gemäss Dispositivziffer 2.3 noch zu bezahlende Betrag um Fr. 66'600.-- auf Fr. 13'000.--.