Citation: 2C_364/2014 E. 2.4.2

2.4.2. Die Vorinstanz hat mit Verweis auf Art. 190 BV zu Recht ausgeführt, dass Bundesgesetze für die rechtsanwendenden Behörden grundsätzlich massgebend und anzuwenden sind (vgl. BGE 139 I 180 E. 2.2 S. 185 mit Hinweisen). Sodann hat sie erwogen, dass aufgrund des klaren Wortlautes von Art. 19 Abs. 1 lit. a PAG nicht von einer ausfüllungsbedürftigen Gesetzeslücke auszugehen sei. Die Verweigerung der Eintragung in das Patentanwaltsregister mangels eines natur- oder ingenieurwissenschaftlichen Hochschulabschlusses sei praxisgemäss mit dem Gleichbehandlungsgebot (Art. 8 Abs. 1 BV), dem Diskriminierungsverbot (Art. 8 Abs. 2 BV), dem Willkürverbot (Art. 9 BV), der Wirtschaftsfreiheit (Art. 27 BV), der Besitzstandsgarantie, dem insbesondere aus Art. 5 Abs. 3 und 9 BV abgeleiteten Anspruch auf eine angemessene Übergangsregelung und dem Rückwirkungsverbot vereinbar (vgl. angefochtener Entscheid E. 11 mit Hinweis auf das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts B-2194/2012 vom 2. November 2012).