Citation: 4A_316/2024 E. B

B.a. Am 10. Februar 2020 erhob die Klägerin beim Bezirksgericht Zürich gegen die D.________ AG sowie den Beklagten eine Teilklage und verlangte (unter Nachklagevorbehalt) Schadenersatz in der Höhe von GBP 75'000.--. Im März 2020 geriet die D.________ AG in Konkurs. Nachdem deren Gläubigerversammlung auf die Fortsetzung des Prozesses verzichtet hatte, schrieb das Bezirksgericht das Verfahren gegen die D.________ AG mit Beschluss vom 9. Dezember 2020 zufolge Klageanerkennung ab. Mit Urteil vom 5. Oktober 2023 verpflichtete es den Beklagten, der Klägerin Fr. 89'810.-- nebst Zins von 5 % seit 1. April 2017 zu bezahlen. B.b. Gegen das Urteil des Bezirksgerichts erhob der Beklagte Berufung beim Obergericht des Kantons Zürich. Er beantragte, das Urteil sei aufzuheben und die Klage vollumfänglich abzuweisen. Eventualiter sei die Sache an das Bezirksgericht zur Neubeurteilung zurückzuweisen, mit der Auflage von ihm eine schriftliche Klageantwort einzuholen und ein Beweisverfahren durchzuführen. Die Klägerin erhob (vorsorglich) Anschlussberufung und beantragte, der Beklagte sei zu verpflichten, ihr GBP 75'000.-- zu bezahlen. Mit Beschluss vom 22. April 2024 trat das Obergericht auf die Anschlussberufung der Klägerin nicht ein. Mit Urteil vom selben Tag hiess es den Eventualantrag des Beklagten gut, hob das Urteil des Bezirksgerichts auf und wies das Verfahren zur Durchführung eines Beweisverfahrens und zu neuem Entscheid an das Bezirksgericht zurück. Es erwog, betreffend die Tranchen 1 und 2 sei aufgrund der bisherigen Begründung des Bezirksgerichts eine Pflichtwidrigkeit des Beklagten (Nichteinhalten der vereinbarten Strategie und Zielrendite), die insbesondere als ungetreue Geschäftsbesorgung qualifiziert werden könnte, nicht dargetan. Ebenso wenig sei erstellt, dass der Beklagte mit dem anvertrauten Vermögen Churning betrieben habe. Hinsichtlich der dritten Tranche sei unbestritten, dass mit dem Geld trotz des Verbots des Handels vor Unterzeichnung der Verträge durch die Klägerin gehandelt und ein grosser Verlust eingefahren worden sei. Zu prüfen bleibe der Einwand des Beklagten, die Klägerin habe diese Handelstätigkeit stillschweigend genehmigt. Dessen Behauptung, die Broker hätten die Klägerin jeden Tag per E-Mail über den Handel informiert, betreffe eine wesentliche Sachverhaltsfrage. Danach entscheide sich namentlich, ob eine Genehmigung anzunehmen sei. Das Bezirksgericht habe dazu kein Beweisverfahren durchgeführt und insbesondere die vom Beklagten offerierten und geeignet erscheinenden Beweise (schriftliche Auskünfte der beiden Broker) nicht abgenommen.