Citation: 2C_649/2021 E. 5.2.1

5.2.1. In tatsächlicher Hinsicht ist erstellt, dass der zuständige Steuerkommissär im Nachgang an das Akteneinsichtsgesuch vom 23. September 2019 die ASU kontaktierte. Im E-Mail vom 1. Oktober 2019 stellte der Steuerkommissär die Frage, ob sich die Untersuchung der ASU überhaupt auf den Kanton Zürich auswirke. Er fragte deshalb die ASU an, ob sie ihm den Untersuchungsbericht vom 21. August 2017 zustellen könne. Die Vorinstanz kommt aufgrund des Wortlauts des E-Mails vom 1. Oktober 2019 in tatsächlicher Hinsicht einerseits zum Schluss, dass der Steuerkommissär Zweifel bezüglich der Relevanz der Akten für das Verfahren im Kanton Zürich äusserte (vgl. E. 3.3.1 des angefochtenen Urteils). Weshalb diese Schlussfolgerung offensichtlich unrichtig sein sollte, vermag der Beschwerdeführer nicht aufzuzeigen (vgl. E. 2. i.f. hiervor). Andererseits bringt der Beschwerdeführer zutreffend vor, dass das Kantonale Steueramt von der Untersuchung der ASU gegen den Beschwerdeführer Kenntnis gehabt habe. Ansonsten hätte der Steuerkommissär den erstellten Untersuchungsbericht jedenfalls nicht mit dem genauen Datum bestimmen können. Mit Schreiben vom 2. Oktober 2019 antwortete die ASU dem zuständigen Steuerkommissär auf das E-Mail vom 1. Oktober 2019 und stellte ihm den Untersuchungsbericht vom 21. August 2017 zu. Die Vorinstanz erwog diesbezüglich, der Steuerkommissär habe sein Schreiben vom 3. Oktober 2019 verfasst und die Akteneinsicht gutgeheissen, bevor er das Schreiben und die Unterlagen der ASU am 3. Oktober 2019 per Post erhalten habe. Dies würde die Bemerkung erklären, dass sich nicht viel in den Akten befände (vgl. E. 3.3.1 des angefochtenen Urteils). Wie es sich mit der zeitlichen Abfolge in tatsächlicher Hinsicht verhält, kann mangels Einfluss auf den Ausgang des Verfahrens dahingestellt bleiben (vgl. Art. 97 Abs. 1 BGG).