Citation: 1P.567/2005 26.01.2006 E. A

Die Pläne der Überbauungsordnung Nr. 65 "Ringweg Schwäbis" lagen in der Einwohnergemeinde Steffisburg im September 2001 öffentlich auf. Gemäss dem Überbauungs- und dem Landerwerbsplan soll von der am Ringweg liegenden Parzelle Nr. 1841 ein 2 m breiter Streifen längs der Grundstücksgrenze abgetreten werden, um die Fusswegverbindung Kirchfeldstrasse - Ringweg wieder herzustellen. Der Verbindungsweg soll insbesondere als Schulweg zu den nahe gelegenen Schulhäusern Sonnenfeld und Bernstrasse dienen. Gegen das Planungs- und Bauvorhaben reichten unter anderem die Mitglieder der Erbengemeinschaft X.________ als Eigentümer der Parzelle Nr. 1841 Einsprache ein. Der Gemeinderat Steffisburg stimmte der Überbauungsordnung am 16. Dezember 2002 zu. Mit Verfügung vom 3. Juni 2003 genehmigte das kantonale Amt für Gemeinden und Raumordnung die Überbauungsordnung und wies die Einsprachen ab. Das Amt erteilte die nachgesuchte Baubewilligung für die Wiederherstellung des Fussweges mit der Auflage, dass dieser mit einem allgemeinen Fahrverbot belegt werde, welches durch bauliche Massnahmen sicherzustellen sei.