Citation: 6B_1094/2015 E. 1

Eine Beschwerde ist innert 30 Tagen nach der Eröffnung des angefochtenen Entscheids beim Bundesgericht einzureichen (Art. 100 Abs. 1 BGG). Der am 11. September 2015 mittels Gerichtsurkunde versandte angefochtene Entscheid wurde dem Beschwerdeführer am 14. September 2015 zur Abholung gemeldet. Die Abholfrist von sieben Tagen lief am 21. September 2015 ab. Folglich musste die Beschwerde, um rechtzeitig zu sein, spätestens am 21. Oktober 2015 zur Post gebracht werden. Die Beschwerde trägt zwar dieses Datum. Gemäss Poststempel auf dem Couvert wurde sie indessen erst am 22. Oktober 2015, um 17.50 Uhr, der Post übergeben. Dem Beschwerdeführer wurde mit Schreiben vom 19. November 2015 Gelegenheit gegeben, sich bis zum 3. Dezember 2015 zur Frage der Fristwahrung zu äussern. Er hat das Schreiben auf der Post nicht abgeholt. Da er mit gerichtlicher Post rechnen musste, gilt das Schreiben als zugestellt. Innert Frist ging keine Stellungnahme ein. Folglich ist davon auszugehen, dass die Beschwerde verspätet ist. Darauf ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.