Citation: 5A_325/2023 E. 5.1

5.1. Nach Dafürhalten des Obergerichts liegt auch in der vom Beschwerdeführer behaupteten Reduktion seines Arbeitspensums kein Abänderungsgrund. Dieser selbst habe die Pensumsreduktion ursprünglich mit der definitiven Obhutszuteilung über die nichtehelichen Kinder verknüpft. Nun habe er das Arbeitspensum reduziert, obgleich noch unklar sei, ob er die ihm provisorisch übertragene Obhut über die Kinder behalten werde. Auch nach Mitteilung des Beschwerdeführers liege noch keine definitive Obhutsregelung vor und bis Mitte Februar 2023 sei kein Entscheid des zuständigen Gerichts eingereicht worden. Ohnehin fehle es in den eingereichten Unterlagen an einer Auseinandersetzung mit der vom Bezirksgericht angenommenen Leistungsfähigkeit, womit die Wesentlichkeit der fraglichen Änderung nicht schlüssig behautet sei. Unbesehen darum würde es aber an der nötigen Dauerhaftigkeit der Änderung fehlen, nachdem die Reduktion des Beschäftigungsgrads erst vor zwei Monaten erfolgt sei. Falle der definitive Obhutsentscheid anders als vom Beschwerdeführer gewünscht aus, müsse dieser zudem das Arbeitspensum wieder erhöhen. Ohnehin sei er verpflichtet, seine wirtschaftliche Leistungsfähigkeit voll auszuschöpfen. Damit liege kein Grund für eine Abänderung des Eheschutzurteils vor.