Citation: U 47/04 04.10.2004 E. 4

4.1 Zur Festsetzung des Invalideneinkommens hat das kantonale Gericht die LSE aus dem Jahre 2000 beigezogen. Gemäss Tabelle A1 der LSE 2000 belief sich der Durchschnittslohn für die mit einfachen und repetitiven Arbeiten beschäftigen Männer im privaten Sektor 2000 für eine 40-Stundenwoche auf Fr. 4437.- (einschliesslich 13. Monatslohn), was bei einer betriebsüblichen durchschnittlichen Arbeitszeit von 41,7 Stunden (Die Volkswirtschaft 2003, Heft 5, S. 82 Tabelle B9.2) und in Berücksichtigung der allgemeinen Lohnentwicklung im Jahre 2001 von 2,5 % (a.a.O., S. 83 Tabelle B 10.2) einen Jahreslohn von Fr. 56'895.- ergibt. 4.2 In einem nächsten Schritt reduzierte die Vorinstanz den Tabellenlohn um 15 % unter dem Titel der leidensbedingten Einschränkung, weil der Beschwerdeführer zufolge der gesundheitlichen Beeinträchtigung auch im Rahmen einer angepassten leichten Tätigkeit eingeschränkt sei. Der Versicherte erachtet diesen Abzug in Anbetracht des Gesundheitsschadens für unzureichend. Zwar ist die Kraft der dominanten linken Hand vermindert und die Feinmotorik herabgesetzt. Auch sind Überkopfarbeiten wie auch Rotationsbewegungen des Handgelenks untersagt. Extremer Kälte, Schlägen und Vibrationen darf die Hand ebenso wenig ausgesetzt sein. Auf der anderen Seite kann die linke Hand bei leichteren Arbeiten nach wie vor intensiver als nur im Sinne einer Zuführhand eingesetzt werden. Ebenso wird die adominante rechte Hand nach einer gewissen Anpassungszeit in einem gesteigerten Masse Aufgaben der (bisher) dominanten linken Hand übernehmen können. Da im Übrigen keine weiteren lohnwirksamen Faktoren auszumachen sind, ist gesamthaft gesehen der von der Vorinstanz vorgenommene Abzug von 15 % als angemessen zu betrachten. Das trotz gesundheitlicher Beeinträchtigung noch zumutbare Einkommen beträgt daher mindestens Fr. 48'361.- (Fr. 56'895 x 0.85). Im Vergleich zum Valideneinkommen für das Jahr 2001 von Fr. 58'858.- führt dies zu einem Invaliditätsgrad von 17,83 % (1 - 48'361 / 58'858). Damit ist die Rente zufolge Verschlimmerung des Gesundheitsschadens mit zusätzlicher Einschränkung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit revisionsweise auf 18 % zu erhöhen (BGE 130 V 121).