Citation: 2C_835/2018 E. 5.3.2

5.3.2. Aus dem Umstand, dass die Beschwerdeführerinnen in den kantonalen Verfahren trotz mehrfacher Aufforderung von Behördenseite keine Belege beibringen konnten, die ein darüber hinausgehendes Familieneinkommen konkret belegt hätten, durfte die Vorinstanz ohne Verletzung von Bundesrecht schliessen, dass die Voraussetzung der fehlenden Sozialhilfeabhängigkeit (Art. 44 lit. c AIG) nicht erfüllt sei. Angesichts der Mitwirkungspflichten der Beschwerdeführerinnen war die Vorinstanz entgegen der in der Beschwerde geäusserten Auffassung auch nicht verpflichtet, weitere Sachverhaltsinstruktionen vorzunehmen. Die Beschwerdeführerinnen verkennen in ihren Ausführungen, dass die objektive Beweislast (vgl. Art. 8 ZGB) für das Bestehen eines hinreichenden Familieneinkommens (vgl. dazu oben, E. 3.2) bei ihnen lag, zumal sie aus dem Vorhandensein dieser Tatsache das Nachzugsrecht ableiten. Auch eine Gehörsverletzung ist nicht ersichtlich, nachdem sich die Vorinstanz bei der Prüfung eines hinreichenden Familieneinkommens sowohl mit dem Arbeitsverhältnis der Beschwerdeführerin 2 als auch den behaupteten Einkünften ihres Ehemanns ausführlich auseinandergesetzt hat.