Citation: 5D_155/2018 E. 2

In der Sache geht es um den Entscheid vom 20. August 2018 betreffend den Erlass einer Kostenrestanz, welche den für die Beschwerde in Zivilsachen notwendigen Mindeststreitwert gemäss Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG nicht erreicht. Es steht mithin nur die subsidiäre Verfassungsbeschwerde offen (Art. 113 BGG), mit welcher einzig die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden kann (Art. 116 BGG), wofür das strenge Rügeprinzip gilt (Art. 106 Abs. 2 i.V.m. Art. 117 BGG). Im Übrigen wären ohnehin auch vor dem Hintergrund, dass der Kostenerlass nicht auf Bundesrecht, sondern vielmehr auf dem kantonalen Verfahrenskostendekret gründet (Art. 10 VKD/BE, BSG 161.12), nur Verfassungsrügen möglich (BGE 138 I 143 E. 2 S. 150), namentlich die Rüge, dass das kantonale Recht willkürlich angewandt worden sei (BGE 139 III 225 E. 2.3 S. 231; 139 III 252 E. 1.4 S. 254).