Citation: 6B_626/2017 E. 3

Das Urteil des Bezirksgerichts vom 7. Dezember 2016 wurde der Beschwerdeführerin schriftlich im Dispositiv mitgeteilt. Die Zustellung mit dem Hinweis darauf, dass innert 10 Tagen von der Eröffnung des Dispositivs an schriftlich Berufung angemeldet werden könne, erfolgte am 13. Dezember 2016. Die Frist zur Berufungsanmeldung begann folglich am 14. Dezember 2016 und endete am 23. Dezember 2016. Die an das Obergericht des Kantons Zürich gerichtete Anmeldung der Berufung wurde am 29. Dezember 2016 der Schweizerischen Post übergeben und erfolgte damit verspätet. Es ist folglich nicht zu beanstanden, dass das Obergericht auf die Berufung der Beschwerdeführerin nicht eintrat und ihr die Kosten des Berufungsverfahrens auferlegte (vgl. Art. 403 Abs. 1 lit. a und Abs. 3 sowie Art. 428 Abs. 1 StPO). Die Beschwerdeführerin setzt sich mit den Erwägungen des Obergerichts nicht im Ansatz auseinander. Sie macht weder geltend noch begründet sie, dass und inwiefern der angefochtene Entscheid Bundesrecht verletzen könnte (vgl. Art. 95 BGG). Aus ihrem Vorbringen, die "Einsprachen" der Gegenpartei seien ohne Unterschrift akzeptiert worden, kann sie (selbst wenn das Vorbringen zutreffen sollte) nichts für sich im vorliegenden Verfahren ableiten. Ein Anspruch auf Gleichbehandlung im Unrecht besteht nicht. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG mangels einer tauglichen Begründung nicht einzutreten.