Citation: 1C_544/2013 E. 5.1

5.1. Das Verwaltungsgericht ging mit dem Regierungsrat davon aus, dass das Projekt nicht zu einer Erhöhung der Hochwassergefahr in der Riedberger Ebene führe. Die hydraulischen Abklärungen hätten ergeben, dass das Projekt mit dem durch das Einlaufwerk gedrosselten Einlauf allenfalls bei kleinen Hochwasserereignissen eine leicht vergrösserte Überflutungsfläche ergebe, wobei sich die minimal erhöhte Gefährdung auf landwirtschaftlich genutzte Flächen beschränke; betroffen sei vor allem das Gebiet entlang des linken Ufers des Chly Rhy und nicht die Parzelle Nr. 357 des Beschwerdeführers. Den Anliegen des Beschwerdeführers sei durch das Einleitbauwerk und verschiedenen Auflagen im Bewilligungsentscheid Rechnung getragen worden. Um auch noch die letzten Bedenken des Beschwerdeführers zu zerstreuen, wurde im angefochtenen Entscheid, auf Vorschlag der Bauherrschaft, eine weitere Auflage aufgenommen, um der behaupteten Vernässung der Kellerräume bei hohen Wasserständen entgegenzuwirken (Erstellung eines Sickerteppichs mit ein bis zwei Pumpensümpfen).