Citation: 8C_199/2023 E. 6.1

6.1. Die Vorinstanz stellte in diesem Zusammenhang fest, unter Beachtung des von den RAD-Ärzten formulierten Zumutbarkeitsprofils liege bei der Beschwerdeführerin eine vollständige Arbeitsfähigkeit in einer körperlich leichten bis gelegentlich mittelschweren, wechselbelastenden oder überwiegend sitzenden, adaptierten Tätigkeit ab 1. Januar 2021 vor. Konkrete Anhaltspunkte, welche auf eine bevorstehende signifikante Verschlechterung des Gesundheitszustands schliessen liessen, seien aufgrund der Akten nicht ersichtlich. Das kantonale Gericht kam zum Schluss, das Zumutbarkeitsprofil sei nicht derart eingeschränkt, dass eine entsprechende Arbeitsgelegenheit auf dem ausgeglichenen hypothetischen Arbeitsmarkt praktisch nicht existierte oder dass sie nur unter nicht realistischem Entgegenkommen eines durchschnittlichen Arbeitgebers möglich wäre. Ein gesundheitlich bedingter fehlender Zugang der Beschwerdeführerin zum Arbeitsmarkt sei zu verneinen. Damit bestehe kein Anspruch auf Arbeitsvermittlung.