Citation: 6S.269/2006 02.12.2006 E. 3

Die Kritik, die der Beschwerdeführer an der vorinstanzlichen Bejahung des natürlichen und adäquaten Kausalzusammenhangs zwischen der von ihm begangenen Sorgfaltspflichtverletzung und dem Unfall übt, stützt sich auf das Urteil des Strafgerichts, das ihn freisprach. Die Vorinstanz geht indessen teilweise von anderen tatsächlichen Feststellungen aus und gelangt deshalb zu einem anderen Ergebnis. So nimmt es unter anderem an, auch die vom Beschwerdeführer geltend gemachte Verlegung von zwei Schaltafeln übereinander habe den Anforderungen an die Tragfähigkeit des Gerüstbodens bei weitem nicht genügt; zudem habe damit gerechnet werden müssen, dass die obere Tafel unerlaubt und unkontrolliert entfernt werde (angefochtenes Urteil, S. 4 ff.). Damit und mit den weiteren Feststellungen im angefochtenen Urteil setzt sich der Beschwerdeführer nicht näher auseinander. Soweit dieser von den verbindlich festgestellten tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz (Art. 277bis Abs. 1 BStP) abweicht, ist er nicht zu hören. Im Übrigen ist nicht ersichtlich, inwiefern das angefochtene Urteil Bundesrecht verletzen sollte, weshalb auf die Erwägungen im angefochtenen Entscheid verwiesen werden kann (Art. 36a Abs. 3 OG). Die Vorinstanz erwähnt auch, dass der fragliche Gerüstboden einer dynamischen Beanspruchung wie einem Sturz eines Arbeiters vom Dach standzuhalten hatte, so dass eine Unterbrechung des Kausalzusammenhangs durch das Verhalten des Opfers ausscheidet.