Citation: 5A_685/2016 E. 4.2

4.2. Der verfassungsmässige Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) verlangt von Gerichten nicht, dass sie sich mit jedem Parteivorbringen, hier insbesondere mit einer Digestenstelle befassen. Verfassungsmässigen Anforderungen genügt vielmehr, wenn der Entscheid so begründet wird, dass sich der Betroffene über die Tragweite des Entscheids Rechenschaft geben und ihn in voller Kenntnis der Sache an die höhere Instanz weiterziehen kann. In diesem Sinne müssen wenigstens kurz die Überlegungen genannt werden, von denen sich die Behörde hat leiten lassen und auf die sich ihr Entscheid stützt (BGE 133 III 439 E. 3.3 S. 445; 134 I 83 E. 4.1 S. 88; 141 V 557 E. 3.2.1 S. 564 f.). Diesen Anforderungen genügt die Begründung des angefochtenen Entscheids, wie es auch die siebzehnseitige Eingabe der Beklagten belegt.