Citation: 2C_95/2021 E. 8.1

8.1. Den Beschwerdeführern wird im vorinstanzlichen Verfahren vorgeworfen, trotz des Fehlens einer Bewilligung zur Selbstdispensation von Arzneimitteln im Kanton Zug Arzneimittel abgegeben zu haben. Sie hätten damit gegen ihre Berufspflichten verstossen (vgl. E. 6 des angefochtenen Urteils). Vor Bundesgericht beanstanden die Beschwerdeführer die diesbezüglichen vorinstanzlichen Feststellungen und Erwägungen nicht. Sie machen bloss geltend, dass das diese Widerhandlungen gegen das Heilmittelgesetz (SR 812.21) und das kantonale Gesundheitsgesetz betreffende Strafverfahren eingestellt worden sei. Es lägen keine strafrechtlichen relevanten Verstösse gegen die Heilmittelgesetzgebung vor. Trotz des Bagatellcharakters der Vorwürfe werte die Vorinstanz die (aufsichtsrechtlichen) Verstösse als mittelschwer bis schwer (vgl. E. 11.5 des angefochtenen Urteils). Mit ihren Ausführungen richten sich die Beschwerdeführer nicht gegen die aufsichtsrechtlichen Verfehlungen als solche, sondern gegen deren Gewichtung im Rahmen der disziplinarischen Massnahme (vgl. E. 9 hiernach).