Citation: 6B_912/2021 E. 1.3

1.3. Der Beschwerdeführer macht sinngemäss geltend, die Ergebnisse der rückwirkenden Teilnehmeridentifikation (RTID), wonach er nicht regelmässig freitags und samstags von 22:00 Uhr bis 04:00 Uhr in der Bar anwesend gewesen sei, erlaubten keinen Schluss darauf, ob er mit der Sicherheit des Lokals betraut gewesen sei. Die Abmachung habe dahingehend gelautet, dass er mit seinem Namen und seiner Bekanntheit als Garant für die Sicherheit der Bar auftrete. Die Arbeit vor Ort sei Aufgabe seines Schwiegersohns gewesen. Der Geschädigte 2 habe selbst ausgesagt, dass der Schwiegersohn "zudem in der Bar [sei] und schaue, dass nichts passiere". Für diese Arbeit habe er einen Stundenlohn von Fr. 30.-- verlangt. Es sei auch ausgeführt worden, die beiden hätten "die Macht" und der Beschwerdeführer "das Sagen" gehabt (Beschwerde S. 8). Der Beschwerdeführer habe also nicht die Aufgabe gehabt, als simpler Türsteher zu arbeiten, sondern sei der "Chef für den Schutz" gewesen. Die Türsteherarbeit habe sein Schwiegersohn leisten sollen. Die Vorinstanz setzt sich über mehrere Seiten hinweg mit der Frage nach dem Vorliegen und der Ausgestaltung des angeblichen Auftrags- bzw. Arbeitsverhältnisses zwischen den Geschädigten und dem Beschwerdeführer auseinander. Dabei begründet sie ausführlich, weshalb sie die Schilderung des Beschwerdeführers, wonach er das von den Geschädigten bezahlte Geld als "Security", oder auch als eine Art "Partner" verdient habe, für unglaubhaft hält. Zu diesem Zweck stützt sie sich nicht einzig auf die Auswertung der RTID. Vielmehr nimmt sie eingehenden Bezug auf die Aussagen des Beschwerdeführers, die sie als widersprüchlich und dem jeweiligen Untersuchungsergebnis angepasst qualifiziert. Dieser habe zunächst ausgesagt, dass er jeweils freitags und samstags von 22:00 Uhr bis 04:00 Uhr als Türsteher, aber nicht als Partner, in der Bar gearbeitet habe und erst auf Vorhalt des Ergebnisses der RTID seine Aussagen relativiert, wobei seine Vorbringen in Bezug auf die genaue Natur und Ausgestaltung seiner Tätigkeit auch danach widersprüchlich geblieben seien. Des Weiteren würdigt die Vorinstanz die Aussagen diverser sonstiger Beteiligter, insbesondere diejenigen des Schwiegersohns des Beschwerdeführers, der zunächst angegeben habe, er sei der einzige "Security" in der Bar gewesen, auf Nachfrage der Polizei jedoch anschliessend erklärt habe, der Beschwerdeführer habe ebenfalls dort gearbeitet, und auf Vorhalt der Schilderung des Beschwerdeführers hin, wonach dieser wie ein "Partner" angestellt gewesen sei, auch dies bestätigt habe (vgl. vorinstanzliches Urteil S. 21 f.). Der Beschwerdeführer unterlässt jede Auseinandersetzung mit diesen Erwägungen und bekräftigt - unter Verweis auf zwei ausserhalb jeden Kontextes zitierte Äusserungen des Geschädigten 2 - einzig seinen, teilweise bereits vor Vorinstanz vertretenen Standpunkt. Auf eine derartige, rein appellatorische Kritik ist nicht einzutreten.