Citation: 4A_21/2010 17.03.2010 E. 1

Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Beschwerdeschrift in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt. Soweit das Bundesgericht das Recht von Amtes wegen anwendet (Art. 106 BGG), ist zwar eine ausdrückliche Nennung bestimmter Gesetzesartikel nicht erforderlich, falls aus den Vorbringen hervorgeht, gegen welche Regeln des Bundesrechts die Vorinstanz verstossen haben soll. Unerlässlich ist aber, dass auf die Begründung des angefochtenen Urteils eingegangen und im Einzelnen dargetan wird, worin eine Verletzung von Bundesrecht liegen soll (BGE 134 V 53 E. 3.3 S. 60; 133 IV 286 E. 1.4 S. 287; vgl. BGE 121 III 397 E. 2a S. 400). 1.1 Nach Art. 105 BGG legt das Bundesgericht seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Abs. 1). Es kann diese Sachverhaltsfeststellung von Amtes wegen berichtigen oder ergänzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Abs. 2). Die Voraussetzungen für eine Sachverhaltsrüge nach Art. 97 Abs. 1 BGG und für eine Berichtigung des Sachverhalts von Amtes wegen nach Art. 105 Abs. 2 BGG stimmen im Wesentlichen überein. Soweit es um die Frage geht, ob der Sachverhalt willkürlich oder unter verfassungswidriger Verletzung einer kantonalen Verfahrensregel ermittelt worden ist, sind entsprechende Beanstandungen nach Massgabe von Art. 106 Abs. 2 BGG zu begründen. Von vornherein unzulässig sind jedoch Sachverhaltsrügen, wenn diesbezüglich der kantonale Instanzenzug nicht ausgeschöpft wurde, ist doch die Beschwerde gemäss Art. 75 Abs. 1 BGG nur zulässig gegen Entscheide letzter kantonaler Instanzen und des Bundesverwaltungsgerichts. Dabei knüpft der Begriff der Letztinstanzlichkeit an jenen von Art. 86 Abs. 1 OG an. Letztinstanzlichkeit gemäss Art. 75 Abs. 1 BGG bedeutet, dass der kantonale Instanzenzug für die Rügen, die dem Bundesgericht vorgetragen werden, ausgeschöpft sein muss (BGE 134 III 524 E. 1.3 S. 527 mit Hinweisen). 1.2 Mit der kantonalen Nichtigkeitsbeschwerde kann sowohl die Verletzung des kantonalen Rechts gerügt werden, zu welchem auch die bundesverfassungsrechtlich oder staatsvertraglich gewährleisteten Verfahrensgarantien gehören, da diese in der (umfassenderen und verfassungskonformen) ZPO/SG mitenthalten sind (Art. 55 ff. des Zivilprozessgesetzes vom 20. Dezember 1990, ZPO/SG, sGS 961.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts 4A_338/2009 vom 29. Oktober 2009 E. 1.2.1), als auch die willkürliche oder aktenwidrige Feststellung von Tatsachen (Art. 239 Abs. 1 ZPO/SG), was die Beschwerdeführerin der Rechtsmittelbelehrung entnehmen konnte. Die Beschwerde in Zivilsachen steht demnach für Rügen willkürlicher Sachverhaltsermittlung und der Gehörsverweigerung nicht zur Verfügung. Auf die Beschwerde ist daher namentlich nicht einzutreten, soweit eine Verletzung des Gehörsanspruchs bzw. der unrichtigen Anwendung von Art. 164 Abs. 1 lit. b ZPO/SG, welche die Vorinstanz mit der Zurückweisung eines neu eingereichten Aktenstücks begangen haben soll, gerügt wird. 1.3 Die Bindung des Bundesgerichts an die tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz missachtet die Beschwerdeführerin in ihrer gesamten Beschwerde. Sie stellt vom festgestellten Sachverhalt abweichende Behauptungen auf, nennt dafür Beweismittel und kommt gestützt auf den vor ihr behaupteten, nicht festgestellten Sachverhalt zu von der Vorinstanz abweichenden Ergebnissen. Sie betrachtet das Bundesgericht als letzte Appellationsinstanz, welche den angefochtenen Entscheid nicht nur in rechtlicher, sondern auch in tatsächlicher Hinsicht frei überprüfen kann. Damit verkennt sie nicht nur die Notwendigkeit der Ausschöpfung des Instanzenzuges, sondern auch die Funktion des Bundesgerichts an sich (vgl. Botschaft vom 28. Februar 2001 zur Totalrevision der Bundesrechtspflege, BBl 2001 4342 Ziff. 4.1.45 zu Art. 97 E-BGG), so dass ihre Beschwerde den Begründungsanforderungen (Art. 42 Abs. 2 BGG) über weite Strecken nicht genügt. Der angefochtene Entscheid ist mithin gestützt auf den Sachverhalt zu prüfen, den die Vorinstanz festgestellt hat. 1.4 Die Beschwerdeführerin macht geltend, die Person, welche die Offerte der Y.________ vorgelegt habe, sei eine Hilfsperson der Beschwerdegegnerin gewesen und habe abredewidrig in eigenem statt im Namen der Beschwerdeführerin gehandelt. Die Vorinstanz habe diese Behauptung samt Beweisofferte zu Unrecht nicht gewürdigt. Diese Rüge der unvollständigen bzw. willkürlichen Würdigung ihrer Vorbringen hätte die Beschwerdeführerin dem Kassationsgericht vorlegen können, zumal aus dem angefochtenen Urteil nicht hervorgeht, dass die Vorinstanz die betreffenden Behauptungen für rechtlich bedeutungslos erachtete. Abgesehen davon fehlen Hinweise auf die Aktenstellen, an denen sich die betreffenden Vorbringen befinden sollen, weshalb eine Sachverhaltsergänzung ohnehin nicht in Frage käme.