Citation: 6B_1260/2019 E. 3.2.1

3.2.1. Der Beschwerdeführer macht geltend, die objektive Tatschwere bestimme sich in erster Linie nach den eingesetzten Nötigungsmitteln und den Auswirkungen auf die geschädigte Person. Gemäss Anklage sei von leichter Gewalt auszugehen. Die Privatklägerin habe keinerlei Verletzungen erlitten und die gewaltsamen Handlungen auch nicht beschreiben können. Sie sei dem Beschwerdeführer nicht wehrlos ausgeliefert gewesen, habe sich der Vorfall doch an einem öffentlichen Ort ereignet. Damit sei das Verschulden des Beschwerdeführers als leicht zu bewerten. Inwiefern die Vorinstanz den Versuch als strafmildernd berücksichtige, sei nicht ersichtlich. Die Einsatzstrafe sei zu hoch und höchstens auf 15 Monate bzw. auf 12 Monate bedingt festzusetzen, wenn der Versuch berücksichtigt werde.