Citation: 8C_68/2022 E. 6.1

6.1. Die Vorinstanz stellte in diesem Zusammenhang fest, der Beschwerdeführer habe gewusst, dass der in der Unfallmeldung angegebene Lohn nicht der Realität entsprochen habe und es sei ihm bewusst gewesen, dass er aufgrund dieser Angabe höhere Taggelder zugesprochen erhalten würde. Die Angabe eines zu hohen Lohnes sei demnach mit seinem Wissen und Willen erfolgt, womit eine absichtliche Falschmeldung im Sinne von Art. 46 Abs. 2 UVG gegeben sei (vgl. BGE 143 V 393 E. 6.4). In Anbetracht der Tatsache, dass der Beschwerdeführer einen deutlich höheren Lohn als den tatsächlich bezogenen angegeben habe, sei die Kürzung um 75 % verhältnismässig, zumal die Gesetzesbestimmung auch eine Leistungsverweigerung zulasse.