Citation: 6B_741/2016 E. 4.1

4.1. Er bringt vor, das Gericht habe ihm verboten, die Durchfahrt auf der "Erschliessungsstrasse" in Zukunft zu verhindern oder zu blockieren. Das Verbot beschränke sich begriffstechnisch auf die Durchfahrt auf der Erschliessungsstrasse. Als Strasse gelte nach dem gesunden Menschenverstand, aber auch nach den Definitionen des Strassenverkehrsrechts, die Verkehrsfläche, d.h. der asphaltierte Teil (Beschwerde S. 22, Ziff. 2 und 3). Strassen im Sinne von Art. 1 Abs. 1 SVG sind die von Motorfahrzeugen, motorlosen Fahrzeugen oder Fussgängern benützten Verkehrsflächen. Öffentlich sind Strassen, die nicht ausschliesslich privatem Gebrauch dienen (Art. 1 Abs. 1 und 2 der Verkehrsregelnverordnung [VRV; SR 741.11]). Massgebend ist dabei nicht, ob die Strasse in privatem oder öffentlichem Eigentum steht, sondern ob sie dem allgemeinen Verkehr dient. Letzteres trifft zu, wenn sie einem unbestimmbaren Personenkreis zur Verfügung steht, selbst wenn die Benutzung nach Art oder Zweck eingeschränkt ist. Hinsichtlich von Privatflächen ist - so vorliegend - massgebend, ob sie von anderen Personen benützt werden dürfen (Urteile 6B_384/2015 vom 7. Dezember 2015 E. 3.2 f. und 6B_63072015 vom 8. Februar 2016 E. 2.2 f.).