Citation: 6B_617/2024 E. 1

Mit Strafbefehl vom 19. Dezember 2023 sprach die Staatsanwaltschaft Abteilung 3 Sursee den Beschwerdeführer des ungenügenden Beaufsichtigens eines Hundes und der Beschimpfung schuldig und bestrafte ihn kostenfällig mit einer bedingten Geldstrafe von 20 Tagen zu je Fr. 30.-- (Probezeit 3 Jahre) und einer Busse von Fr. 550.-- (Ersatzfreiheitsstrafe 6 Tage). Die dagegen erhobene Einsprache vom 29. Januar 2024 überwies sie zur Prüfung der Gültigkeit an das Bezirksgericht Willisau, welches am 21. März 2024 feststellte, die Einsprache gegen den Strafbefehl vom 19. Dezember 2023 sei rechtzeitig erfolgt und damit gültig. In der Folge lud die Staatsanwaltschaft den Beschwerdeführer mit Schreiben vom 15. April 2024 auf den 3. Mai 2024 zur Einvernahme vor. Da er unentschuldigt nicht erschien, verfügte die Staatsanwaltschaft am 3. Mai 2024, die Einsprache gelte als zurückgezogen. Auf die dagegen gerichtete Beschwerde trat das Kantonsgericht Luzern mangels Fristeinhaltung am 9. Juli 2024 nicht ein. Der Beschwerdeführer wendet sich an das Bundesgericht. Er macht geltend, keine Frist verpasst zu haben. Er habe keine Zustellungen der Staatsanwaltschaft erwartet, da das Verfahren vor dem Bezirksgericht Willisau noch nicht abgeschlossen sei und damit die Fortsetzung des Strafverfahrens blockiere. Zudem habe die Post den Absender "Luzerner Staatsanwaltschaft" nicht offenbart.