Citation: 7B_114/2024 E. A

A.________ und B.________ lernten sich während ihres Gefängnisaufenthaltes in der Justizvollzugsanstalt U.________ kennen. Nach seiner Entlassung nahm A.________ mit B.________s Schwester Kontakt auf und gab an, er wolle B.________ helfen, damit keine stationäre therapeutische Massnahme angeordnet werde. Er schlug vor, ein psychiatrisches Privatgutachten einzuholen, B.________ in seinem Familienunternehmen anzustellen und ihm eine Wohnung zu vermieten, um dem Gericht einen strukturierten Tagesablauf nach der Entlassung aufzuzeigen. In der Folge übergab C.________, die Mutter von B.________, A.________ im Zeitraum vom 7. Mai 2018 bis zum 9. Mai 2019 mehrfach Bargeld. Umstritten ist, ob A.________ dieses Geld als Darlehen für sich selbst erhielt oder es aber ausschliesslich im Interesse von B.________ verwenden sollte. Zur Anstellung von B.________ im Familienunternehmen von A.________ und zum Bezug der Mietwohnung kam es nicht, da das Obergericht des Kantons Aargau am 21. März 2019 eine stationäre therapeutische Massnahme anordnete, welche das Bundesgericht am 8. August 2019 schützte.