Citation: 1C_623/2015 E. 3.4

3.4. In Bezug auf den durch das umstrittene Bauvorhaben zu erwartenden Mehrverkehr kommt das Verwaltungsgericht aufgrund der Angaben der Beschwerdegegnerin, einer Auseinandersetzung mit den Vorbringen des Beschwerdeführers und der Auffassung der Vorinstanz sowie einer auf Erfahrungswerte in Bezug auf Gebäudevolumen und Nutzung abgestützten Berechnung zum Ergebnis, es sei realistischerweise mit 116 zusätzlichen Fahrten pro Tag, wovon drei mit Lastwagen, zu rechnen. Die Hälfte dieses Verkehrs würde über die Mezikonerstrasse abgewickelt; davon sei der Beschwerdeführer nicht betroffen, da er in einer Distanz von 125 m zur Kreuzung wohne und zwischen dieser und seiner Liegenschaft wegen eines Gebäudes keine Sichtverbindung bestehe. Die andere Hälfte - also rund 60 Fahrten - würden über die Murgtalstrasse südlich der Kreuzung abgewickelt und damit den Beschwerdeführer belasten. Bei einem vorbestehenden Verkehr von durchschnittlich 860 Fahrten liege indessen die Verkehrszunahme deutlich unter 10 % (E. 2.6 S. 15 ff.). Die Liegenschaft des Beschwerdeführers sei zudem durch ihre Nähe zu Industrie- und Gewerbebetrieben lärmmässig vorbelastet, wobei der Zubringerverkehr der südlich gelegenen Betriebe bei der Verkehrserhebung auf der Murgtalstrasse nicht einmal erfasst worden sei (E. 2.7 S. 21). Somit sei zusammenfassend mit einer Zunahme des Verkehrs auf der Murgtalstrasse vor der Liegenschaft des Beschwerdeführers von deutlich unter 10 % zu rechnen, was in dieser vorbelasteten Gegend kaum wahrzunehmen sei. Er sei damit nicht befugt, das umstrittene Bauprojekt anzufechten (E. 2.8 S. 21).