Citation: 5A_894/2023 E. A

A.a. A.________ (Beschwerdeführerin) und B.________ (Beschwerdegegner) sind die nicht miteinander verheirateten Eltern der im Dezember 2017 geborenen C.________. Seit April 2020 lebten die Kindseltern getrennt in U.________ (Kindsvater) bzw. V.________/BE (Kindsmutter), wobei sie die Obhut über die Tochter alternierend ausübten. Das Sorgerecht steht beiden Elternteilen gemeinsam zu. A.b. Am 15. September 2022 gelangte B.________ mit einem als Gefährdungsmeldung bezeichneten Schreiben an die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) Mittelland Nord. Er gab an, die Kindsmutter wolle gegen seinen Willen nach W.________ ziehen, und stellte für den Fall eines Umzugs ein Gesuch um Zuteilung der alleinigen Obhut über die Tochter. Nach Anhörung beider Elternteile und einem gescheiterten Mediationsversuch schloss die KESB das Verfahren mit Entscheid vom 21. Juni 2023 ohne Anordnung einer Kindesschutzmassnahme ab, teilte die Obhut über C.________ dem Vater zu und erklärte eine während der Mediation erarbeitete Vereinbarung zum integralen Bestandteil ihres Entscheids. Bereits auf den 1. Dezember 2022 war A.________ nach X.________/ZH gezogen und im Mai 2023 war sie Mutter eines Halbbruders von C.________ geworden.