Citation: 1C_459/2023 E. 4

Die Beschwerdeführenden bringen vor, sie würden dem Gericht in Ergänzung zu ihren schriftlichen Darlegungen gerne persönlich erklären, dass bei ihnen konkrete negative gesundheitliche Auswirkungen auftreten würden, wenn die strittige Antenne gebaut würde. Damit beantragen sie sinngemäss eine mündliche Parteiverhandlung gemäss Art. 57 BGG. Die Durchführung einer solchen Verhandlung ist grundsätzlich dem Ermessen des Abteilungspräsidiums anheim gestellt. Ein Anspruch darauf kann sich ausnahmsweise aus Art. 29 Abs. 2 BV und Art. 6 Ziff. 1 EMRK ergeben. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn das Bundesgericht als einzige Instanz entscheidet und Rechte im Sinne von Art. 6 Ziff. 1 EMRK betroffen sind (Urteil 1C_315/2018 vom 10. April 2019 E. 3 mit Hinweisen). Vorliegend ist kein derartiger Ausnahmefall gegeben. Hinzu kommt, dass die Sache ohne Weiteres im schriftlichen Verfahren beurteilt werden kann. Eine Parteiverhandlung ist deshalb nicht durchzuführen.