Citation: 9C_786/2014 E. 6.2

6.2. Zusammenfassend kann kein Zweifel darüber bestehen, dass sowohl das Gutachten der MEDAS als auch die Expertise des Instituts B.________ eine wesentliche Verbesserung des Gesundheitszustandes des Beschwerdegegners dokumentieren. Gestützt darauf ist die IV-Stelle zu Recht von einem Revisionsgrund nach Art. 17 ATSG ausgegangen. Entgegen den Einwänden des Beschwerdegegners hat die IV-Stelle die Begutachtung im Institut B.________ denn auch nicht veranlasst, weil das Gutachten der MEDAS den rechtsprechungsgemässen Voraussetzungen an ein beweistaugliches Gutachten nicht genügt hätte, sondern einzig mangels Aktualität der entsprechenden aus dem Jahre 2010 datierten Expertise. Insbesondere nachdem der Beschwerdegegner im Rahmen des Beschwerdeverfahrens gegen die Verfügung vom 23. Mai 2012 unter Beilage neuer medizinischer Akten eine vollständige Arbeitsunfähigkeit geltend gemacht hatte, wies der RAD auf entsprechende Nachfrage auf die Notwendigkeit einer Verlaufsbegutachtung hin.