Citation: 8C_181/2017 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer wendet dagegen ein, es liege keine reine Vollzugsverfügung vor. Beschwerdeweise habe er im kantonalen Gerichtsverfahren beantragt, es sei festzustellen, dass der Rückforderungsanspruch der Beschwerdegegnerin durch den im April 2008 erhaltenen Regressbetrag im Umfang von Fr. 924'919.70 getilgt sei. Anfechtungsgegenstand sei die Verfügung vom 21. Mai 2015 und Streitgegenstand sei die Höhe der Rückforderung bzw. deren Tilgung durch die aktenkundige Regresszahlung an die IV-Stelle gewesen. Weder im kantonalgerichtlichen Entscheid vom 30. Mai 2014 noch im Bundesgerichtsurteil vom 6. Januar 2015 sei der mit Schreiben vom 6. März 2015 gegenüber der IV-Stelle gestellte Antrag, die Regressleistungen seien anzurechnen, beurteilt worden. Beim Rückforderungsanspruch der IV-Stelle nach Art. 25 ATSG liege eine res iudicata vor, nicht aber bei der Frage der Gegenforderung des Beschwerdeführers mit Antrag auf Feststellung der Tilgung der Schuld durch Anrechnung des Regressbetrages von Fr. 924'919.70, da hierüber noch nicht befunden worden sei. Die Vorinstanz sei daher zu verpflichten, hierüber materiell zu entscheiden. Durch den Umstand, dass die Vorinstanz auf die Beschwerde vom 22. Juni 2015 nicht eingetreten sei, habe sie den Anspruch auf rechtliches Gehör und die bundesrechtlichen Verfahrensregeln nach Art. 61 ATSG verletzt. Sie habe ihr Ermessen überschritten, indem sie eine mit einer Rechtsmittelbelehrung versehene Verfügung als nicht anfechtbar erklärt habe. Sein Vertrauen in die Rechtsmittelbelehrung der Verwaltungsverfügung vom 21. Mai 2015 sei zu schützen. Durch zu hohe Anforderungen an die Eintretensvoraussetzungen verstosse das kantonale Gericht überdies gegen das Willkürverbot.