Citation: 6B_796/2023 E. 4.4.5

4.4.5. Die Vorinstanz setzt sich auch mit den Wiedereingliederungsmöglichkeiten des Beschwerdeführers in seinem Heimatland auseinander. Sie führt aus, er habe seine gesamte Kindheit, die Jugend sowie die ersten Jahre als Erwachsener in Äthiopien verbracht. Dort sei er während sieben Jahren halbtags zur Schule gegangen und habe auf dem Hof sowie im Laden seiner Eltern gearbeitet. Er beherrsche seine Muttersprache Äthiopisch bzw. Amharisch nach wie vor einwandfrei. Zudem habe er insbesondere zu seinen in Äthiopien lebenden Eltern und seiner Schwester Kontakt. Damit geht die Vorinstanz zu Recht davon aus, der Beschwerdeführer sei dort sowohl sozial als auch kulturell verankert und mit den lokalen Gepflogenheiten vertraut. Ebenso zutreffend erwägt die Vorinstanz, der Beschwerdeführer könnte in seinem Heimatland auch beruflich Fuss fassen. Gemäss Angaben der Vorinstanz ist eine Rückkehr nach Äthiopien denn auch gemäss des Berichts des SEM grundsätzlich zulässig und zumutbar; eine Gefahr ist vom Beschwerdeführer nicht dargetan (Art. 42 Abs. 2 BGG). Mit der Vorinstanz ist bei dieser Ausgangslage von intakten Wiedereingliederungsmöglichkeiten in seinem Heimatland Äthiopien auszugehen. Im Übrigen setzt sich der Beschwerdeführer nicht mit den vorinstanzlichen Erwägungen auseinander.