Citation: 8C_595/2014 E. 4.3

4.3. Der Versicherte legt nicht dar, inwiefern die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung hinsichtlich der massgebenden Gewichtslimiten Bundesrecht verletzt. Tragen die von der SUVA verwendeten DAP-Profile (Dokumentation der SUVA über Arbeitsplätze) den gemäss Beschwerdeführer massgebenden Einschränkungen laut Angaben seines behandelnden Arztes Dr. med. D.________ Rechnung, ist nicht ersichtlich, weshalb die vorinstanzliche Tatsachenfeststellung willkürlich oder sonst wie bundesrechtswidrig sein soll. Gleiches gilt in Bezug auf die angeblich aktenwidrigen vorinstanzlichen Feststellungen zur gesamthaften Leistungsfähigkeitsbeeinträchtigung unter Berücksichtigung sowohl des linksseitigen als auch des rechtsseitigen Schulterschadens. Kein einziges der verwendeten DAP-Profile erfordert das Heben und Tragen von Lasten über die Lendenhöhe hinaus. Entgegen dem Versicherten entsprechen insoweit alle Profile der seines Erachtens massgebenden zumutbaren Belastungslimite des Dr. med. D.________. In Bezug auf die Diskrepanz hinsichtlich der Hebe- und Traglimite bis Hüfthöhe - nämlich 2 kg gemäss Dr. med. D.________, oder aber maximal 5 kg laut den verwendeten DAP-Anforderungsprofilen - hat das kantonale Gericht zutreffend erkannt, dass sämtliche DAP-Arbeitsplätze lediglich das feinmotorische bis mittlere Hantieren mit Gegenständen (etwa Kleinmontage, Tastaturbedienung, Schrauben, Bohren) mit gelegentlichen Handrotationen erfordern und dem Beschwerdeführer daher nach Einschätzung seines behandelnden Arztes Dr. med. D.________ zumutbar sind. Denn repetitive Bewegungen schloss Dr. med. D.________ nur in Bezug auf die Hebe- und Tragfähigkeit von 2 kg schweren Lasten aus. Nachvollziehbar und überzeugend hat die Vorinstanz demnach aufgezeigt, weshalb sich die als massgebend festgestellten unfallbedingten Funktionseinschränkungen an beiden Schultern mit der Zumutbarkeitsbeurteilung des Dr. med. D.________ vereinbaren lassen. Waren nach Aktenlage von zusätzlichen medizinischen Abklärungsmassnahmen keine entscheidwesentlichen neuen Erkenntnisse zu erwarten, durfte das kantonale Gericht willkürfrei auf weitere Beweiserhebungen verzichten (antizipierte Beweiswürdigung: BGE 134 I 140 E. 5.3 S. 148). Soweit der Versicherte geltend macht, als Folge der beiden Schulterverletzungen und gemäss dem Zumutbarkeitsprofil sowohl von Dr. med. D.________ als auch von Kreisarzt B.________ erheblich mehr eingeschränkt zu sein als bei einer faktischen Einhändigkeit, finden sich für diese Aussage in den medizinischen Akten keine Anhaltspunkte.