Citation: 5D_156/2016 E. 3.2

3.2. Das Obergericht hat erwogen, die Beschwerdeführerin habe über neun Seiten 45 Anträge gestellt, welche mit Ausnahme der nachfolgend behandelten als offensichtlich querulatorisch zu werten seien, zumal sie zumeist rechtskräftig abgeschlossene Verfahren beträfen; in analoger Anwendung von Art. 132 Abs. 3 ZPO sei darauf nicht weiter einzugehen. Die Anträge 5 und 6 beträfen ein anderes Rechtsöffnungsverfahren, weshalb hiefür ein separates Beschwerdeverfahren eröffnet worden sei. Gesuchsteller in jenem Verfahren sei der Kanton Zürich, weshalb die Verfahren nicht zu vereinigen seien. Die Beschwerdeführerin habe ein Verzeichnis von 68 Beilagen angefügt, wobei der Beschwerde lediglich das angefochtene Urteil und ein Einspracheentscheid der B.________ des Kantons Zürich vom 18. März 2014 beigelegen hätten. Insgesamt sei dies aber für den Ausgang des Verfahrens belanglos. Das Obergericht verweist sodann auf das erstinstanzliche Urteil und führt dazu aus, die Beschwerdegegnerin stütze ihr Rechtsöffnungsgesuch auf zwei Urteile des Bundesgerichts vom 20. Juli 2015 bzw. 1. September 2015, in welchen die Gerichtskosten von je Fr. 500.-- der Beschwerdeführerin auferlegt worden seien. Diese Urteile bildeten definitive Rechtsöffnungstitel im Sinn von Art. 80 Abs. 1 SchKG. Die Beschwerdeführerin habe keine Einwendungen der Tilgung, Stundung oder Verjährung geltend gemacht, sondern im Gegenteil bestätigt, dass sie die Schuld noch nicht beglichen habe. Die Beschwerdeführerin bestreite zu Unrecht die sachliche, personelle, funktionelle, materielle und örtliche Zuständigkeit der Vorinstanz: Rechtsöffnungen seien im summarischen Verfahren zu beurteilen (Art. 251 lit. a ZPO). Im Kanton Zürich sei dafür das Einzelgericht sachlich zuständig (§ 24 lit. c ZPO). Örtlich zuständig sei das Gericht am Betreibungsort (Art. 84SchKG). Was schliesslich mit der personellen, funktionellen und materiellen Zuständigkeit gemeint sei, bleibe im Dunkeln. Entgegen der anderslautenden Behauptung der Beschwerdeführerin werde im Protokoll der Verhandlung bestätigt, dass sie an der Verhandlung nicht erschienen sei. Entgegen der anderslautenden Auffassung der Beschwerdeführerin sei das Verfahren auf definitive Rechtsöffnung ein reines Vollstreckungsverfahren; es gehe um die Vollstreckung von Geldforderungen, über welche bereits rechtskräftig bzw. vollstreckbar entschieden worden sei. Eine erneute Überprüfung der Forderung durch den Rechtsöffnungsrichter sei ausgeschlossen. Im Übrigen beträfen die weitschweifigen und teilweise ungebührlichen Vorbringen der Beschwerdeführerin nicht das angefochtene Urteil, sodass darauf nicht einzugehen sei.