Citation: 5A_292/2023 E. 5.3

5.3. Aus diesen Zahlen ergibt sich ohne Weiteres, dass der gebührende Familienbedarf für die Zeit seit der Trennung bis heute mit dem bis Oktober 2016 erzielten Einkommen des Beschwerdeführers, dessen Vermögensertrag, dem der Beschwerdegegnerin angerechneten hypothetischen Einkommen sowie dem nicht aus Erbschaft stammenden Vermögen beider Parteien nicht gedeckt werden kann, womit entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers ein Ausnahmefall gegeben ist. Die Vorinstanz ist nicht in Willkür verfallen, wenn sie dieser Beurteilung nicht, wie es der Beschwerdeführer fordert, die betreibungsrechtlichen Existenzminima der Familie zugrunde legte, zumal die Unterhaltsberechtigten bei genügenden Mitteln grundsätzlich Anspruch auf Fortführung des bisherigen Lebensstandards haben (BGE 148 III 358 E. 5 mit Hinweisen). Dessen Höhe war zwar umstritten, doch der Beschwerdeführer gestand selbst monatliche Ausgaben der Familie von rund Fr. 10'000.-- ein, sodass es nicht willkürlich ist, wenn die Vorinstanz von diesem Betrag ausgegangen ist. Ebenfalls nicht zu beanstanden ist, wenn sie diesen Betrag um die trennungsbedingten Mehrkosten erweiterte (vgl. BGE 147 III 293 E. 4.4).