Citation: 9C_477/2013 E. 2.2

2.2. Im Lichte der eingangs erwähnten Beweisregeln und Grundsätze zur Beweiswürdigung ist die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung und die entsprechende Beweiswürdigung nicht mangelhaft im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG. Das kantonale Gericht hat sich mit allen relevanten medizinischen Unterlagen auseinandergesetzt und eingehend begründet, weshalb es auf die erwähnten Gutachten des Psychiaters Dr. med. S.________ vom 6. Mai 2010 und des Rheumatologen Dr. med. G.________ vom 15. Mai 2010, welche hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit zur gleichen Beurteilung wie die Rehabilitationsklinik X.________ im Bericht von 7. Januar 2009 gelangt seien, abstellt. Die entsprechenden Feststellungen und Schlussfolgerungen sind nach der Aktenlage nicht offensichtlich unrichtig, noch ist darin eine unvollständige Sachverhaltsfeststellung oder eine willkürliche Beweiswürdigung zu erblicken. Aus den in der Beschwerde erhobenen Einwendungen - soweit es sich nicht um appellatorische Kritik am vorinstanzlichen Entscheid handelt - ist nicht ersichtlich, inwiefern die vorinstanzliche Beweiswürdigung willkürlich sein oder sonstwie Bundesrecht verletzen sollte. Dies gilt namentlich auch hinsichtlich des nach Abschluss des vorinstanzlichen Schriftenwechsels eingereichten Berichts des Dr. med. E.________, Facharzt FMH Neurochirurgie der Klinik Y.________, vom 8. Mai 2012. Darin werden u.a. progrediente Cervikobrachialgien beidseits mit parästhetischen Missempfindungen C6 beidseits rechtsbetont bei aktivierter, entzündlicher Osteochondrose C5/6 diagnostiziert. Mit diesem Bericht hat sich das kantonale Gericht auseinandergesetzt und es ist in willkürfreier Weise zum Schluss gekommen, dass er für die Zeitspanne vor Erlass der in zeitlicher Hinsicht massgebenden rentenablehnenden Verfügung vom 28. Februar 2011 unbeachtlich sei. Hiezu stellte es fest, die Abklärungen in der Klinik Y.________ vom April/Mai 2012 hätten wegen Zunahme der Schmerzen des Beschwerdeführers und neu auch aufgrund eines Taubheitsgefühls, parästhetischer Missempfindungen und Schmerzen in den Daumen und Armen beidseits stattgefunden. Dr. med. E.________ führe im Bericht aus, dass das MRI der HWS vom 24. April 2012 u.a. aktivierte osteochondrotische Entzündungszeichen im gesamten Segment C5/6 ergeben habe. Über eine ventrale Diskektomie und Stabilisation des Hauptsegmentes C5/6 würden sich die aktuellen Beschwerden des Versicherten mit hoher Wahrscheinlichkeit deutlich reduzieren lassen. In Anbetracht der rheumatologischen Begleiterkrankungen und der somatoformen Schmerzstörung sei allerdings die mittelfristige Prognose hinsichtlich einer Besserung nach der Operation moderat. Er habe dem Beschwerdeführer daher, aufgrund des aktuellen Leidensdrucks, empfohlen, mit rheumatologischen Therapieansätzen weiter fortzufahren. Dr. med. E.________ gibt in seinem Bericht vom 8. Mai 2012 den Gesundheitszustand im Frühjahr 2012 wieder und äussert sich nicht zur Arbeitsunfähigkeit in früheren Jahren. Das kantonale Gericht durfte daher den Bericht des Dr. med. E.________ vom 8. Mai 2012 willkürfrei als nicht entscheidrelevant und als Neuanmeldung betrachten. Der Beschwerdeführer räumt selbst ein, dass der Bericht des Dr. med. E.________ vom 8. Mai 2012 sowohl Hinweise für eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes wie auch für einen stabil langanhaltenden Zustand enthalte. Wenn das kantonale Gericht im Rahmen des ihm bei der Beweiswürdigung zustehenden erheblichen Ermessensspielraums zu einer andern Schlussfolgerung als der Beschwerdeführer gelangt ist, so ist darin weder eine willkürliche Beweiswürdigung noch hinsichtlich der parästhetischen Missempfindungen und Schmerzen eine Aktenwidrigkeit zu erblicken. Die Beschwerde ist daher unbegründet.