Citation: 8C_529/2021 E. 4.3

4.3. Die Gutachter der Klinik C.________ haben die einseitige Beinverkürzung am Schenkelhals berücksichtigt. Angesichts der Geringfügigkeit von sieben bis acht Millimetern handelt es sich laut dem Schreiben von Dr. med. D.________ vom 6. Oktober 2020 um nichts Aussergewöhnliches. Zudem ist diese Beinlängendifferenz ausreichend mit Einlagen kompensiert. Die ins Recht gelegte Stellungnahme des behandelnden Chirurgen Dr. med. F.________ vom 13. August 2020 setzt sich weder mit der Einschätzung des RAD noch mit dem Gutachten der Klinik C.________ auseinander und ist nicht geeignet, auch nur geringe Zweifel an der Richtigkeit oder Vollständigkeit der genannten Expertise zu wecken. Im Übrigen legte die Vorinstanz einlässlich dar, dass der hüftnahe Muskelschwund des Beschwerdeführers laut der voll beweiswertigen Einschätzung des Gutachtens der C.________ auf eine Selbstlimitierung durch die medizinisch nicht (länger) indizierte Verwendung von Unterarmstützen zurückzuführen ist. Die daraus resultierende Dekonditionierung bildet keinen invalidenversicherungsrechtlich relevanten Gesundheitsschaden (Urteil 9C_473/2019 vom 25. Februar 2020 E. 4.2.2. mit Hinweis). Damit hat es beim vorinstanzlichen Urteil sein Bewenden.