Citation: 1C_348/2022 E. 3.1

3.1. Die Beschwerdeführenden rügen eine offensichtlich unrichtige und auf einer Verletzung des Legalitätsprinzips beruhende Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts, indem die Vorinstanz die alten Vorschriften der Bau- und Zonenordnung der Gemeinde Meilen vom 25. März 1997 (nachfolgend: aBZO) und nicht die revidierte Bau- und Zonenordnung vom 17. September 2020 (nachfolgend: BZO 2020) angewendet habe. Da die BZO-Bestimmungen teilweise (mit Ausnahme von Art. 28 Abs. 1 lit. a, e und f sowie Art. 28 Abs. 2 BZO 2020) am 1. Oktober 2021 und im Übrigen (bezüglich genannter Ausnahmen) am 1. April 2022 in Kraft getreten seien, hätte die Vorinstanz diese direkt anwenden müssen. Eventualiter habe die Vorinstanz die negative Vorwirkung der als verletzt gerügten Bestimmungen der BZO 2020 im Sinne von § 234 des kantonalen Planungs- und Baugesetzes vom 7. September 1975 (PBG/ZH; LS 700.1) zu Unrecht abgelehnt.