Citation: 1P.461/2005 19.08.2005 E. 4

4.1 Der Beschwerdeführer bringt vor, das Präsidium der Beschwerdekammer habe über die Kosten nichts befunden. Dies stelle einen "geringfügigen Fall der Rechtsverweigerung" dar. 4.2 Nach Art. 90 Abs. 1 lit. b OG muss die Beschwerdeschrift die wesentlichen Tatsachen und eine kurz gefasste Darlegung darüber enthalten, welche verfassungsmässigen Rechte bzw. welche Rechtssätze und inwiefern sie durch den angefochtenen Erlass oder Entscheid verletzt worden sind. Im staatsrechtlichen Beschwerdeverfahren prüft das Bundesgericht nur klar und detailliert erhobene und, soweit möglich, belegte Rügen (BGE 130 I 258 E. 1.3; 125 I 492 E. 1b, mit Hinweisen). Der Beschwerdeführer legt nicht klar und detailliert dar, welches verfassungsmässige Recht das Präsidium der Beschwerdekammer im vorliegenden Zusammenhang verletzt haben soll. Die Beschwerde genügt insoweit den Begründungsanforderungen von Art. 90 Abs. 1 lit. b OG nicht, weshalb darauf nicht eingetreten werden kann. Wollte man auf die Rüge eintreten, würde das dem Beschwerdeführer im Übrigen aus folgenden Erwägungen nicht helfen. Er hat im Haftentlassungsgesuch vom 23. Juni 2005 zu den Kosten den Hauptantrag gestellt, diese seien im Hauptverfahren zu verlegen. Wenn unter diesen Umständen das Präsidium der Beschwerdekammer zu den Kosten geschwiegen hat, liegt auf der Hand, dass es damit dem Hauptantrag des Beschwerdeführers gefolgt ist. Es handelt sich also um ein beredtes Schweigen. Bei dieser Sachlage liegt keine Rechtsverweigerung vor.