Citation: 6B_452/2023 E. 3.5

3.5. Die Vorinstanz stellt verbindlich fest, der Beschwerdeführer habe mit A.________ den Inhalt des "Erpresserschreibens" diskutiert und beide hätten ihre Ideen eingebracht. Der Beschwerdeführer und A.________ verfassten das "Erpresserschreiben" folglich gemeinsam. An dieser gemeinsamen Tatbegehung ändert nichts, dass es schliesslich A.________ war, der den vereinbarten Inhalt des "Erpresserschreibens" auf dem Tablet niederschrieb, und dieser die gemeinsam besprochenen Fotos alleine erstellte. Bezüglich des "Erpresserschreibens", welches die Vorinstanz als Irreführung der Rechtspflege im Sinne von Art. 306 Ziff. 1 Abs. 1 StGB qualifiziert, ist mit der Vorinstanz daher von Mittäterschaft auszugehen. Der entsprechende Schuldspruch verstösst nicht gegen Bundesrecht und die Beschwerde des Beschwerdeführers ist insoweit unbegründet.