Citation: 8C_102/2021 E. 8.2

8.2. Der Beschwerdeführer beruft sich auf das Kriterium der ungewöhnlich langen Dauer der ärztlichen Behandlung. Im Rahmen der Adäquanzprüfung nach BGE 115 V 133 ist die Therapie seiner organisch nicht ausgewiesenen Beschwerden (vgl. E. 4 hiervor) nicht zu berücksichtigen (Urteil 8C_488/2017 vom 27. November 2017 E. 6.7). Davon abgesehen ist der Vorinstanz beizupflichten, dass die vom Beschwerdeführer erwähnten stationären Behandlungen bis zur Leistungseinstellung per 18. Juli 2019 mit Ausnahme der ersten vornehmlich wegen der nicht zu berücksichtigenden psychischen Problematik erfolgten. Damit setzt sich der Beschwerdeführer nicht auseinander. Soweit er geltend macht, manualtherapeutische Massnahmen in Form von Physio- und Ergotherapie hätten nach der Leistungseinstellung auf eine Besserung hingewiesen, ist dem entgegenzuhalten, dass solche Massnahmen ohnehin nicht zu berücksichtigen sind (SVR 2019 UV Nr. 41 S. 155 E. 10.1). Die Vorinstanz verneinte das Kriterium somit zu Recht.