Citation: 6P.59/2003 08.09.2003 E. 2.2

2.2.1 Das Kantonsgericht führt zur Begründung seiner Feststellung, dem Beschwerdeführer sei offensichtlich bewusst gewesen, dass der von ihm angepflanzte Hanf als Betäubungsmittel verwendet werden konnte, unter Hinweis auf die Aussagen des Beschwerdeführers unter anderem Folgendes aus (angefochtenes Urteil S. 5 E. 2d 1. Absatz): "Er (der Beschwerdeführer) habe mehrmals Kontrollgänge auf seinem Feld gemacht und Leute erwischt, die Hanfpflanzen stehlen wollten. Diese Leute habe er dann der Polizei übergeben. In der Folge habe er den Hanf an Orten angebaut, die weniger leicht zugänglich waren. Er habe seine Hanfpflanzen trotz Anfragen nie 'ab Hof' an Einzelpersonen verkauft, sondern nur an A.________ und B.________, da ihm diese versichert hätten, der Hanf werde nicht zu Betäubungsmittelzwecken verwendet ...". Der Beschwerdeführer beanstandet, mit diesen Ausführungen werde sein tadelloses Verhalten im Rahmen des Hanfanbaus in willkürlicher und kafkaesker Weise gegen ihn verwendet (staatsrechtliche Beschwerde S. 8). Die Rüge ist unbegründet. 2.2.2 Das Kantonsgericht brachte mit den zitierten Ausführungen zum Ausdruck, dass die vom Beschwerdeführer angebauten Hanfpflanzen offensichtlich begehrt waren, woraus sich für den Beschwerdeführer erkennbar ergab, dass sie als Betäubungsmittel verwendet werden konnten. Es ist nicht ersichtlich, inwiefern die Feststellung des Kantonsgerichts, der Beschwerdeführer habe um die Verwendbarkeit des von ihm angebauten Hanfs als Betäubungsmittel gewusst, und die dieser Feststellung zu Grunde liegende Beweiswürdigung willkürlich sind.