Citation: 1B_79/2008 21.04.2008 E. C

Der Kantonsgerichtspräsident erliess hierauf am 30. November 2007 eine Zwischenverfügung, in welcher er der Gesuchstellerin - wie von dieser beantragt - eine Nachfrist bis 31. Januar 2007 setzte, um das Revisionsgesuch zu ergänzen und eine deutsche Übersetzung eines graphologischen Gutachtens einzureichen. Soweit ein Antrag in der Sache unterbleibe, könne auf das Revisionsgesuch nicht eingetreten werden. Gleichzeitig wurde das kantonale Strafgericht eingeladen, die Akten nach Erledigung des bei ihm hängigen Verfahrens dem Kantonsgericht einzureichen. Diese Verfügung focht die Gesuchstellerin nicht an, sondern bat am 31. Januar 2008 um eine zusätzliche Fristerstreckung, welche ihr am 4. Februar 2008 letztmals gewährt wurde. Mit Schreiben vom 3. März 2008 forderte der Kantonsgerichtspräsident den Staatsanwalt des Kantons Schwyz auf, sich bis 20. März 2008 zum ergänzten Revisionsbegehren vom 28. Februar 2008 vernehmen zu lassen. Daraufhin gelangte die Gesuchstellerin am 4. März 2008 an den Kantonsgerichtspräsidenten und ersuchte ihn erneut, sie unverzüglich einstweilig aus dem Strafvollzug zu entlassen bzw. unverzüglich einen entsprechenden Entscheid in dieser Sache gemäss § 157d Abs. 2 der kantonalen Verordnung über den Strafprozess vom 28. August 1974 (StPO/SZ; SRSZ 233.110) zu fällen.