Citation: U 64/06 11.04.2007 E. 2

Das kantonale Gericht hat die gesetzliche Grundlage für den Anspruch auf eine Integritätsentschädigung (Art. 24 Abs. 1 UVG) zutreffend dargelegt, worauf verwiesen wird. Richtig ist auch, dass bei einem Zusammenfallen mehrerer körperlicher oder geistiger Integritätsschäden aus einem oder mehreren Unfällen die Entschädigung nach der gesamten Beeinträchtigung festgesetzt wird und bereits nach dem Gesetz bezogene Entschädigungen prozentual angerechnet werden (Art. 36 Abs. 3 Satz 1 und 3 UVV; RKUV 1998 Nr. U 296 S. 235 E. 2a). Seitens des Gerichts nichts beizufügen ist ferner den vorinstanzlichen Ausführungen über die dem Arzt oder der Ärztin im Rahmen der Bestimmung einer Integritätsentschädigung zukommende Aufgabe (Thomas Frei, Die Integritätsentschädigung nach Art. 24 und 25 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung, Diss. Freiburg 1997, S. 68 und 200). Ausführungen zur Bemessung der Integritätsentschädigung (Art. 25 Abs. 1 UVG, Art. 36 Abs. 2 UVV, Anhang 3 zur UVV; BGE 124 V 29 E. 1b und c S. 32 mit Hinweisen) finden sich des Weiteren im Einspracheentscheid der SUVA vom 11. April 2005.