Citation: 9C_414/2019 E. A

A.a. Der 1963 geborene A.________ bezog erstmals zwischen 1984 und 1992 aufgrund eines Wirbelsäulenleidens (Morbus Scheuermann) sowie eines 1981 erlittenen Arbeitsunfalls Leistungen der Invalidenversicherung (Invalidenrenten und berufliche Massnahmen, insbesondere Umschulung zum Kaufmann). Sodann gewährte ihm die IV-Stelle des Kantons Bern (fortan: IV-Stelle) mit Verfügungen vom 26. Juni bzw. 3. September 2008 nach Durchführung medizinischer und erwerblicher Abklärungen (u.a.: polydisziplinäre Expertise durch das Zentrum für Medizinische Begutachtung [ZMB], Bern, vom 28. September 2007 in den Disziplinen Innere Medizin, Orthopädie und Psychiatrie) ab 1. Juni 2006 eine Viertelsrente (Invaliditätsgrad: 46 %). A.b. Nach einem am 20. Februar 2008 erlittenen Skiunfall traf die IV-Stelle erneut medizinische und erwerbliche Abklärungen. Insbesondere holte sie einen Bericht der Rehaklinik B.________ ein (interdisziplinäre Stellungnahme vom 7. Mai 2010 in den Bereichen Neurologie, Psychiatrie, Physikalische Medizin und Neuropsychologie) und veranlasste eine polydisziplinäre Verlaufsbegutachtung beim ZMB in den Disziplinen Innere Medizin, Orthopädie und Psychiatrie (Expertise vom 4. Mai 2010). Mit Verfügung vom 1. Juni 2011 gewährte sie ab 1. September 2008 bis 31. Mai 2009 eine ganze sowie ab 1. Juni 2009 eine halbe Rente (Invaliditätsgrad: 58 %). Die hiergegen erhobene Beschwerde zog der Versicherte zurück, nachdem ihm das angerufene Verwaltungsgericht mitgeteilt hatte, es gehe nach Abheilung der unmittelbaren somatischen Unfallfolgen von einer Verbesserung des Gesundheitszustandes aus, die eine Rentenrevison per 2009 erlaube, und betrachte die Somatisierungsstörung nach den Kriterien der bundesgerichtlichen Rechtsprechung als vollumfänglich überwindbar, so dass eine reformatio in peius in Frage komme (verfahrensleitende Verfügung vom 12. Januar 2012). Mit Entscheid vom 2. Februar 2012 schrieb das Verwaltungsgericht die Beschwerde ab. A.c. Am 14. Dezember 2012 zog die Verwaltung ihre Verfügung vom 1. Juni 2011 in Wiedererwägung, wogegen der Versicherte Beschwerde an das kantonale Verwaltungsgericht erhob. Am 21. März 2013 widerrief die IV-Stelle lite pendente ihre Verfügung vom 14. Dezember 2012. Das Verwaltungsgericht des Kantons Bern schrieb das Beschwerdeverfahren mit Entscheid vom 3. April 2013 ab. Die Verwaltung traf in der Folge weitere medizinische Abklärungen. Insbesondere holte sie ein polydisziplinäres Gutachten der BEGAZ GmbH Begutachtungszentrum Basel-Land in den Disziplinen Allgemeine Innere Medizin, Neurologie, Orthopädie, Psychiatrie, Rheumatologie und Neuropsychologie ein (Expertise vom 19. Dezember 2013). Mit Verfügung vom 17. Mai 2017 hob sie die halbe Rente wiedererwägungsweise auf.