Citation: 4A_381/2016 E. 3.2.2

3.2.2. Die Vorinstanz erwog diesbezüglich, dass der Beschwerdeführer beanstandet habe, dass die "offerierten Beweise in Form der Befragung von E.________, G.________ und C.________" von der Erstinstanz ignoriert worden seien. Die Erstinstanz habe erwogen, so die Vorinstanz weiter, die drei Wohnungen hätten gemäss notariellem Kaufvertrag auf den 1. September 2009 bezugsbereit sein sollen. Unstreitig sei, so die Erstinstanz, dass dieser Zeitpunkt verpasst worden sei. Zwar sei dieser Termin als Verfalltag zu qualifizieren, doch ergebe sich aus dem dokumentierten E-Mailverkehr sowie dem Wunsch der Familie des Beschwerdeführers, wonach die im Dezember 2009 noch nicht abgeschlossene "Küchenmontage" auf Januar 2010 zu verschieben sei, dass die Parteien diesen Stichtag einvernehmlich aufgehoben haben. Ein neuer Bezugstermin sei nicht vereinbart worden. Damit liege kein Verfalltag mehr vor. Eine Mahnung, welche auch ohne Verfalltag die Verzugsfolgen hätte eintreten lassen, sei weder behauptet noch bewiesen. Im Sinne einer Eventualbegründung habe die Erstinstanz ausserdem ausgeführt, so die Vorinstanz, die Beschwerdegegnerin habe nicht für die Verzugsfolgen einzutreten, da sie die Verspätung nicht verursacht habe. So sei von Anfang an vereinbart gewesen, dass die Küchen durch den Beschwerdeführer beschafft und von seinem Lieferanten eingebaut würden. Wenn der Beschwerdeführer die Endmontage der von ihm beschafften Küchen erst auf einen Termin nach dem 1. September 2009 organisiere, sei er für die Verzögerung selber verantwortlich. Die Vorinstanz erwog sodann, dass sich der Beschwerdeführer nicht mit dieser Argumentation der Erstinstanz auseinandergesetzt habe. Er lege nicht dar, weshalb die Schlussfolgerung der Erstinstanz, wonach der Verfalltag [von den Parteien] einvernehmlich aufgehoben worden sei, nicht zutreffen solle. Er habe auch nichts gegen die Annahme der Erstinstanz vorgebracht, wonach er selbst für den Verzug verantwortlich sei. Vielmehr habe sich der Beschwerdeführer mit dem Hinweis begnügt, es seien offerierte Zeugen nicht gehört worden. Dies genüge indessen nicht, zumal nicht ersichtlich sei, was die Zeugenaussagen von E.________, G.________ und C.________ an der Würdigung der Erstinstanz ändern könnten. Allein der Hinweis, die Zeugen könnten "ganz genaue Angaben zu diesem Thema machen", sei ungenügend. Das Beweisverfahren sei nicht dazu da, ungenügend substantiierte Behauptungen zu verbessern. Die Festlegung des relevanten Beweisthemas setze voraus, dass die entsprechenden Tatsachenbehauptungen genügend konkret in den Prozess eingeführt worden seien. Zusammenfassend sei in diesem Punkt nicht von einer Verletzung des Rechts auf Beweisabnahme auszugehen.