Citation: 2C_986/2020 E. 8.2

8.2. Die Vorinstanz hat dargelegt, dass der Beschwerdeführer aufgrund des derzeitigen Sozialhilfebezuges offensichtlich nicht über ausreichende finanzielle Mittel im Sinne von Art. 24 Abs. 1 Anhang I FZA verfügt. Zudem führte sie einlässlich aus, dass sich an diesem Fehlen genügender finanzieller Mittel selbst dann nichts ändern würde, wenn der Beschwerdeführer eine IV-Rente erhalten würde, weil er gegebenenfalls auch auf Ergänzungsleistungen angewiesen wäre (zur aufenthaltsrechtlichen Gleichsetzung von Ergänzungsleistungen mit der Sozialhilfe gemäss Art. 24 Abs. 1 lit. a Anhang I FZA vgl. BGE 135 II 265 E. 3.7 S. 273; Urteil 2C_218/2020 vom 15. Juni 2020 E. 4.2). Nach dem angefochtenen Urteil müsste der Beschwerdeführer Invalidenrentenleistungen von Fr. 2'965.83 monatlich erhalten, um keine Ergänzungsleistungen in Anspruch nehmen zu müssen. Die maximal mögliche IV-Rente belaufe sich jedoch auf lediglich Fr. 2'370.-- monatlich und es sei nicht ersichtlich, dass der Beschwerdeführer zusätzlich zu einer allfälligen IV-Rente weitere Invalidenrentenleistungen erhalten könnte. Ferner sei es ohnehin ausgeschlossen, dass ihm eine maximale Rente der Invalidenversicherung von Fr. 2'370.-- monatlich zugesprochen werde, weil der Beschwerdeführer hierzu - was undenkbar sei - ein massgebendes durchschnittliches Jahreseinkommen von Fr. 85'320.-- erzielt haben müsste (E. 3.5 f. des angefochtenen Urteils; vgl. zur genannten Schwelle von Fr. 85'320.-- sowie zur Höhe der maximalen Invalidenrente von Fr. 2'370.-- monatlich Bundesamt für Sozialversicherungen, Monatliche Vollrenten, Skala 44, Fassung gültig ab 1. Januar 2019, S. 2).