Citation: 2C_235/2017 E. 1.1.1

1.1.1. Gegen Entscheide über das Ergebnis von Prüfungen und anderen Fähigkeitsbewertungen, namentlich auf den Gebieten der Schule, der Weiterbildung und der Berufsausübung, ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ausgeschlossen (Art. 83 lit. t BGG). Allerdings fällt nicht jeder Entscheid, der sich auf eine Prüfung bezieht, unter den Ausschlussgrund von Art. 83 lit. t BGG. Dieser zielt auf Prüfungsergebnisse im eigentlichen Sinn sowie auf alle Entscheide ab, die auf einer Bewertung der intellektuellen und physischen Fähigkeiten eines Kandidaten beruhen, nicht aber auf sonstige Entscheide im Zusammenhang mit Prüfungen oder Fähigkeitsbewertungen wie insbesondere solche organisatorischer Natur (vgl. BGE 138 II 42 E. 1.1 S. 44; 136 I 229 E. 1 S. 231; Urteil 2C_83/2016 vom 23. Mai 2016 E. 1.1). Ob der Ausschlussgrund von Art. 83 lit. t BGG greift, hängt grundsätzlich vom Gegenstand des angefochtenen Entscheids, nicht aber primär vom Inhalt der erhobenen Rügen ab (Urteile 2D_31/2014 vom 22. April 2014 E. 2.2.1; 2C_408/2009 vom 29. Juni 2009 E. 2; 2C_136/2009 vom 16. Juni 2009; vgl. auch Urteil 2D_30/2016 vom 19. Juni 2017 E. 1).