Citation: 6B_363/2007 03.09.2007 E. 2

2.1 Die Zürcher Justizvollzugsbehörden haben offenbar längere Zeit übersehen, dass sie nach Art. 13 Abs. 1 lit. b des am 1. Oktober 2002 in Kraft getretenen Ausweisgesetzes verpflichtet sind, dem Passbüro zu melden, wenn sie die Ausweise von Strafgefangenen hinterlegen lassen. Dass sie dieser Meldepflicht nunmehr nachkommen, nachdem sie auf diese Gesetzesbestimmung aufmerksam geworden sind, ist nicht zu beanstanden. Es ist schlechterdings nicht erfindlich, inwiefern sie damit das Gebot von Treu und Glauben verletzt oder sonstwie gegen Bundesrecht verstossen haben sollten. Die Rüge ist offensichtlich unbegründet. 2.2 Steht aber fest, dass die umstrittene Meldung ans Passbüro rechtens ist, hat der Beschwerdeführer kein aktuelles Rechtsschutzinteresse mehr an der Prüfung der Frage, ob man seinem Rekurs nicht aufschiebende Wirkung hätte beilegen und mit der Meldung bis zur Rechtskraft des Sachentscheides zuwarten müssen. Auf die Rüge, man hätte seinem Rekurs aufschiebende Wirkung beilegen müssen, ist daher mangels rechtlich geschützten Interesses im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten.