Citation: 1C_100/2024 E. 3.2

3.2. Die Beschwerdeführerin macht zunächst eine offensichtlich falsche Feststellung des Sachverhalts geltend, wobei sich ihre Kritik unter diesem Titel grösstenteils auf die Rechtsanwendung und nicht auf die Sachverhaltsfeststellung bezieht. Hinsichtlich des Verweises in Art. 62ter Abs. 7 BZR ist dem Kantonsgericht ein offensichtliches Versehen unterlaufen. Wie die Gemeinde zu Recht vorbringt, bezieht sich der Verweis auf Art. 57 und nicht auf Art. 51 des Baugesetzes des Kantons Wallis vom 15. Dezember 2016 (BauG; SGS 705.1). Dass dies am Ergebnis etwas ändern würde, behauptet die Beschwerdeführerin allerdings nicht und ist auch nicht erkennbar. Dasselbe gilt im Wesentlichen auch für die weitere unter dem Titel "Korrektur Sachverhaltsfeststellungen" vorgetragene Kritik (vgl. Art. 97 Abs. 1 BGG, wonach die unrichtige Feststellung des Sachverhalts nur gerügt werden kann, wenn sie für den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann). Mit den Erwägungen des Kantonsgerichts zu den fernmelderechtlichen Vorgaben und zur Wirtschaftsfreiheit setzt sich die Beschwerdeführerin nicht hinreichend auseinander. Sie verweist im Wesentlichen pauschal auf die vorinstanzlichen Akten und behauptet, sie habe sich für eine Positivplanung entschieden, mit der Zonen für Mobilfunkantennen ausgeschieden würden, die sich besonders gut eigneten und eine genügende Versorgung durch alle Mobilfunkanbieterinnen ermöglichten. Auf diese unsubstanziierte Kritik ist nicht weiter einzugehen (vgl. E. 2.1 hiervor). Schliesslich bestreitet die Beschwerdeführerin nicht, dass (mit Ausnahme von Abs. 5) die weiteren Bestimmungen von Art. 62ter BZP ohne die gemäss Kantonsgericht als rechtswidrig zu qualifizierenden Bestimmungen sinn- und zwecklos sind.