Citation: 2C_888/2022 E. 2.2

2.2. Der Beschwerdeführer stellt einen kassatorischen Antrag auf Aufhebung des angefochtenen Urteils und Rückweisung an die Vorinstanz. Soweit das Bundesgericht reformatorisch entscheiden kann, darf sich die beschwerdeführende Partei wegen der reformatorischen Natur der Rechtsmittel grundsätzlich nicht darauf beschränken, die Aufhebung des angefochtenen Urteils zu beantragen. Sie muss vielmehr einen Antrag in der Sache stellen (Art. 107 Abs. 2 BGG; vgl. BGE 133 III 489 E. 3.1; Urteil 2C_911/2019 vom 6. Februar 2020 E. 1.2), ausser das Bundesgericht könnte im Falle der Gutheissung in der Sache nicht selbst entscheiden, weil die erforderlichen Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz fehlen (BGE 134 III 379 E. 1.3; 133 III 489 E. 3.1). Die Vorinstanz ist davon ausgegangen, dass die gelebte Ehegemeinschaft weniger als drei Jahre gedauert hat. Wegen Fehlens der entsprechenden Voraussetzung hat sie einen Bewilligungsanspruch nach Art. 50 Abs. 1 lit. a AIG verneint, ohne die Integration des Beschwerdeführers als weitere Voraussetzung zu prüfen. Der Beschwerdeführer bringt vor, die Voraussetzung einer gelebten Ehegemeinschaft von mindestens drei Jahren sei erfüllt; die Sache sei daher zur Prüfung der Integrationskriterien an die Vorinstanz zurückzuweisen. Bei dieser Ausgangslage liegen zulässige Rechtsbegehren vor.