Citation: 8C_133/2021 E. 4.3.1

4.3.1. Die Vorinstanz führte aus, der Einzelrichter habe mit Urteil vom 2. August 2018 erwogen, aus rechtlicher Sicht sei zwischen verschiedenen Unfällen und deren allfälligen Folgen zu unterscheiden. Die angeordnete SMAB-Begutachtung sei nicht zu beanstanden. Dies insbesondere auch deshalb, weil die Allianz versucht habe, die Problematik durch Nachfragen bei den Gutachtern der Klinik D.________ zu lösen. Daher sei das Einholen einer "second opinion" zu verneinen. Der Einzelrichter sei sodann zum Schluss gekommen, es bestehe sowohl aus psychiatrischer als auch aus orthopädischer Sicht Abklärungsbedarf, weshalb das Vorhaben der Allianz, eine bidisziplinäre Expertise einzuholen, nicht zu beanstanden sei. Ebensowenig habe der Einzelrichter die vorgesehenen Fragen und die vorgeschlagenen Experten beanstandet. Sein Urteil sei unangefochten geblieben. Unter diesen Umständen könne - so die Vorinstanz weiter - keine Rede von der Einholung einer "second opinion" sein. Entgegen der Beschwerdeführerin kann somit nicht gesagt werden, die Vorinstanz sei auf die Rüge einer unzulässigen "second opinion" gar nicht eingegangen (zur Begründungspflicht vgl. BGE 142 II 49 E. 9.2).