Citation: 6B_1038/2017 E. 2.7

2.7. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass das Ausmass des Verschuldens des wegen vorsätzlicher Tötung verurteilten Beschwerdeführers weitaus stärker von Elementen geprägt ist, die in Richtung Totschlag weisen als von solchen, die für Mord kennzeichnend wären. Mithin muss eine hypothetische Einsatzstrafe, welche der objektiven Tatschwere entspricht, klar im unteren Bereich des von fünf bis 20 Jahre reichenden Strafrahmens liegen. Unter dem Titel des subjektiven Tatverschuldens fällt eine geringe und aufgrund der Täterkomponenten eine substantielle Strafminderung an. Insgesamt kann die Freiheitsstrafe jedenfalls nicht höher ausfallen als die vom Beschwerdeführer beantragten neun Jahre (unten E. 3.2).