Citation: 2C_576/2023 E. B

Aufgrund einer Risikobeurteilung der in den eingezogenen Ölen enthaltenen THC- und CBD-Gehalte verfügte das Amt für Verbraucherschutz am 18. November 2022 die Rücknahme bzw. den Rückruf der von ihm als gefährdend erachteten Produkte der A.________ AG. Eine dagegen erhobene Einsprache wies das Amt für Verbraucherschutz mit Entscheid vom 7. Juni 2023 ab, wobei es seinen Entscheid vom 18. November 2022 bestätigte. Einer allfälligen Verwaltungsgerichtsbeschwerde entzog es die aufschiebende Wirkung. Gegen den Einspracheentscheid vom 7. Juni 2023 reichte die A.________ AG am 10. Juli 2023 Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Zug ein und beantragte unter anderem, es sei die aufschiebende Wirkung wiederherzustellen. Das Verwaltungsgericht setzte dem Amt für Verbraucherschutz des Kantons Zug am 31. Juli 2023 eine nicht erstreckbare Frist bis zum 1. September 2023, um sich zur Frage der Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung zu äussern; gleichzeitig ersuchte das Gericht das Amt, eine Vernehmlassung (zur Hauptsache) inklusive sämtlicher sachbezüglicher Akten einzureichen. Innert Frist gingen weder Vernehmlassungen noch Akten ein. Auf Nachfrage des Gerichts vom 6. September 2023 ersuchte das Amt - gleichentags - um Fristerstreckung bis zum 30. Oktober 2023. Das Verwaltungsgericht genehmigte das Fristerstreckungsgesuch in Bezug auf die Vernehmlassung in der Hauptsache mit Verfügung vom 6. September 2023 antragsgemäss, und gewährte dem Amt eine "Notfrist" bis zum 12. September 2023 für die Stellungnahme betreffend das Gesuch um Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung sowie das Einreichen der entsprechenden Akten (Art. 105 Abs. 2 BGG). Mit Verfügung vom 15. September 2023 wies der Vorsitzende der verwaltungsrechtlichen Kammer des Verwaltungsgerichts das Gesuch um Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung ab.