Citation: 9C_652/2013 E. 4.2

4.2. Es wird nicht in Abrede gestellt, dass die Beschwerdeführerin unter erheblichen Anstrengungen trotz ihrer Behinderung eine qualifizierte berufliche Stellung erreicht hatte. Auch ist plausibel, dass sie nur mit einem gegenüber gesunden Personen erhöhten Kraftaufwand das anspruchsvolle berufliche Niveau halten konnte. Die Vorinstanz wies aber zu Recht darauf hin, die Akten enthielten keinerlei Hinweise, wonach bereits in den Jahren 1995/1996 gesundheitliche Gründe für die Aufnahme einer weniger anforderungsreichen Tätigkeit verantwortlich gewesen wären. Dokumentiert ist insbesondere ein langsam voranschreitender Heilungsprozess nach einer (weiteren) Operation am linken Fuss Ende 2002, während ansonsten bezüglich der Cerebralparese ein "Residualzustand seit Jahren" bestehe (Bericht des Dr. med. G.________, Allgemeinmedizin FMH, vom 4. November 2004) und somit keine Verschlechterung ausgewiesen ist. Der das neurologische Medas-Teilgutachten verfassende Dr. med. A.________, FMH für Neurologie, hielt am 25. März 2011 fest, es scheine ihm "durchaus physiologisch und normal", dass der Krafteinsatz, welcher zur Ausübung der früheren Berufstätigkeit erforderlich gewesen sei, ab dem 50. Lebensjahr nachgelassen habe. Der berufliche Wechsel in den kirchlichen Bereich erfolgte aber bereits, als die Versicherte rund 40 Jahre alt war.