Citation: 4P.171/2006 21.09.2006 E. 2

Die staatsrechtliche Beschwerde ist grundsätzlich nur gegen letztinstanzliche kantonale Entscheide zulässig (Art. 86 OG). Der Entscheid einer unteren kantonalen Instanz kann nach der bundesgerichtlichen Praxis ausnahmsweise nur dann mitangefochten werden, wenn entweder der letzten kantonalen Instanz nicht sämtliche vor Bundesgericht zulässigen Rügen unterbreitet werden konnten oder wenn solche Rügen zwar von der letzten kantonalen Instanz zu beurteilen waren, jedoch mit einer engeren Prüfungsbefugnis, als sie dem Bundesgericht zusteht (BGE 128 I 46 E. 1c; 126 II 377 E. 8b S. 395; 125 I 492 E. 1a/aa, je mit Hinweisen). Diese Voraussetzungen liegen hier nicht vor, ungeachtet des Umstands, dass auch dem Kantonsgericht nach § 233 ZPO/BL im Beschwerdeverfahren nur beschränkte Kognition (Zuständigkeitsfehler, Willkür, wesentliche Verfahrensmängel) zukommt. Auf den Antrag, Ziff. 1 des Urteils des Bezirksgerichts Laufen vom 12. Januar 2006 aufzuheben, ist demnach nicht einzutreten. Mit Blick auf die grundsätzlich rein kassatorische Natur der staatsrechtlichen Beschwerde (BGE 132 III 291 E. 1.5 S. 294; 131 I 137 E. 1.2; 129 I 129 E. 1.2.1 mit Hinweisen) kann auch nicht auf den Antrag, die Klage sei abzuweisen, eingetreten werden.