Citation: 7B_48/2022 E. 2.2

2.2. Zur Begründung seiner angeblichen Ansprüche gestützt auf Art. 28a ZGB beruft sich der Beschwerdeführer in seinen Ausführungen im Zusammenhang mit der Beschwerdelegitimation auf die Behauptung, mit der Veröffentlichung des C.________-Artikels sei zu seinen Lasten eine "Persönlichkeitsstörung" eingetreten. Diese Persönlichkeitsverletzung als Tatbestandsvoraussetzung der Ansprüche aus Art. 28a ZGB konkretisiert und substanziiert der Beschwerdeführer indessen nicht hinreichend, dies insbesondere auch nicht in seinen materiellen Ausführungen. Dort führt er zwar aus, ihm werde im Zeitungsartikel vorgeworfen, kriminell zu sein, was sich freilich bei objektiver Betrachtungsweise nicht erhärtet. Die Ausführungen im streitigen Artikel sind gewiss nicht schmeichelhaft und rücken den Beschwerdeführer in die Nähe zwielichtiger Gestalten. Damit vermag dieser indessen noch keine Ansprüche gestützt auf Art. 28a ZGB zu belegen, womit er auch diesbezüglich seine Beschwerdelegitimation nicht hinreichend aufzeigt.