Citation: 2C_338/2017 E. 3.2

3.2. Nach der gefestigen Rechtsprechung des Bundesgerichts liegt keine Verletzung des rechtlichen Gehörs vor, wenn ein Gericht auf die Abnahme beantragter Beweismittel verzichtet, weil es auf Grund der bereits abgenommenen Beweise seine Überzeugung gebildet hat und ohne Willkür in vorweggenommener Beweiswürdigung annehmen kann, dass seine Überzeugung durch weitere Beweiserhebungen nicht geändert würde (BGE 141 I 60 E. 3.3 S. 64; 136 I 229 E. 5.3 S. 236; 134 I 140 E. 5.3 S. 148). Die Vorinstanz erwog, es sei nicht ersichtlich, inwiefern der Beizug der Akten in einem - so die Vorinstanz - nicht näher spezifizierten Strafverfahren betreffend die Ehefrau des früheren Komplizen des Beschwerdeführers für die geltend gemachte Bedrohungssituation aufschlussreich sein könnte. Ferner hätte der Beschwerdeführer zumindest eine schriftliche Bestätigung seiner Eltern oder der Polizei einreichen können, um seine Behauptung zu untermauern. Es ist nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz die Vorbringen des Beschwerdeführers als zu wenig substanziiert erachtete, um weitere Beweiserhebungen vorzunehmen. Sie weist zu Recht darauf hin, dass der Beschwerdeführer ausreichend Gelegenheit hatte, Beweismittel einzureichen. Nachdem dieser lediglich Behauptungen aufgestellt und Befürchtungen geäussert hatte, durfte die Vorinstanz in antiziperter Beweiswürdigung auf den Beizug der verfahrensfremden Strafakten und die Befragung der Eltern des Beschwerdeführers verzichten. Die Rüge ist unbegründet.