Citation: 2F_10/2008 15.12.2008 E. 4

4.1 Gemäss Art. 29 Abs. 3 BV hat jede Person, die nicht über die erforderlichen Mittel verfügt und deren Rechtsbegehren nicht aussichtslos erscheint, Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege. Falls es zur Wahrung ihrer Rechte notwendig ist, hat sie ausserdem Anspruch auf unentgeltlichen Rechtsbeistand. Die Vorinstanz hat die bundesgerichtliche Rechtsprechung zur Aussichtslosigkeit eines Rechtsbegehrens zutreffend wiedergegeben. Der Beschwerdeführer macht nicht geltend, das Verwaltungsgericht habe § 16 Abs. 1 und Abs. 2 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes des Kantons Zürich vom 24. Mai 1959 (VRG) willkürlich angewendet, oder es ergebe sich aus dem kantonalen Verfassungsrecht ein weitergehender Anspruch. Massgebend ist im vorliegenden Fall allein die bundesrechtliche Minimalgarantie. 4.2 Das Verwaltungsgericht hat den Anspruch des Beschwerdeführers auf unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung im Rekursverfahren verneint, weil es den Rekurs des Beschwerdeführers als aussichtslos erachtet hat. Wie im Verfahren vor Verwaltungsgericht bringt der Beschwerdeführer auch im bundesgerichtlichen Verfahren vor, dass die Anonymisierung der Klausuren mangelhaft gewesen sei und deshalb ein Verstoss gegen das Gebot der rechtsgleichen Behandlung vorliege. In seiner Beschwerdeschrift zeigt der Beschwerdeführer jedoch keine neuen Aspekte auf und vermag nicht substantiiert darzulegen, weshalb das Verwaltungsgericht falsch geurteilt habe. Vielmehr wiederholt er lediglich seine vom Entscheid der Vorinstanz abweichende Meinung und beschränkt sich auf die pauschale Anrufung von Verfahrensgarantien, ohne jedoch aufzuzeigen, inwiefern diese durch die Rechtswissenschaftliche Fakultät verletzt worden sein sollten und die Erfolgsaussichten seines Rekurses daher günstiger als bisher angenommen zu beurteilen seien. Diese Vorgehensweise genügt der Begründungspflicht nach Art. 42 Abs. 2 BGG i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG nicht (vgl. vorhergehend E. 3.2). Auf die nicht hinreichend begründete Rüge ist nicht einzutreten. Ebenfalls nicht substantiiert wird vom Beschwerdeführer die Behauptung, die Vorinstanz habe vorgebrachte Beweise nicht bzw. falsch gewürdigt und mithin den Sachverhalt fehlerhaft erhoben. Vielmehr scheint er diesen Vorwurf darauf abzustützen, dass die Vorinstanz seiner Rechtsauffassung nicht gefolgt ist. Auch diesbezüglich erfüllt die Beschwerde die genannten Anforderungen an die Begründungspflicht nicht. Im bundesgerichtlichen Verfahren macht der Beschwerdeführer nun auch geltend, aufgrund der langen Verfahrensdauer vor den kantonalen Instanzen müsse davon ausgegangen werden, dass eine eingehende Prüfung seines Falles notwendig gewesen sei und dieser deshalb nicht als offensichtlich aussichtslos bezeichnet werden könne. Hierbei übersieht der Beschwerdeführer jedoch, dass von der Dauer des Verfahrens nicht einfach auf dessen Komplexität geschlossen werden kann: Dass ein Gericht eine bei ihm eingereichte Beschwerde nicht immer unverzüglich behandeln kann, ist auch auf diverse andere Faktoren, insbesondere die allgemeine Belastung, zurückzuführen. Die Aussichtslosigkeit eines Rechtsbegehrens ist entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers jedenfalls nicht bereits deshalb zu verneinen, weil zwischen Beschwerdeeingang und Entscheiddatum eine gewisse Zeit verstrichen ist.