Citation: U 215/06 30.06.2006 E. A

T.________, geboren 1954, stürzte am 30. April 1987 beim Fussballspielen und verletzte sich dabei am Rücken. Der am 4. Mai 1987 konsultierte Dr. med. S.________, Spezialarzt für orthopädische Chirurgie und Traumatologie, speziell Handchirurgie, fand eine Druckdolenz L5/S1 und Bläue in diesem Gebiet. Die Röntgenuntersuchung und Laborabklärungen blieben ohne pathologischen Befund. Er stellte die Diagnose einer traumatisierten Diskushernie L5/S1. Die "Zürich" Versicherungs-Gesellschaft (im Folgenden: Zürich) erbrachte Leistungen nach UVG in Form von Heilkosten und Taggeldern. Ab 25. Juni 1987 bestand wieder eine volle Arbeitsfähigkeit und die Behandlung wurde am 7. September 1987 abgeschlossen. Am 14. November 2003 liess T.________ über Dr. S.________ eine Rückfallmeldung zum Unfall vom 30. April 1987 erstatten. Die Zürich verneinte mit Verfügung vom 27. Mai 2004 einen natürlichen Kausalzusammenhang zwischen dem damaligen Ereignis und dem nunmehr bestehenden Gesundheitsschaden und lehnte ihre Leistungspflicht ab. Im Verlaufe des daraufhin angehobenen Einspracheverfahrens liess die Unfallversicherung durch Prof. Dr. med. H.________, Chefarzt für Neurochirurgie am Spital X.________, den Versicherten begutachten und hielt gestützt auf die am 10. Dezember 2004 erstattete Expertise an ihrer Beurteilung fest (Entscheid vom 17. Mai 2005).