Citation: 2P.202/2003 29.10.2003 E. 3

Die Beschwerdeführerin rügt weiter eine Verletzung von Art. 6 Ziff. 1 EMRK. Die angerufene Konventionsbestimmung gewährt in Streitigkeiten über zivilrechtliche Ansprüche und Verpflichtungen ("civil rights") jedermann Anspruch darauf, dass seine Sache im mehrinstanzlichen Verfahren mindestens einmal öffentlich von einem unabhängigen und unparteiischen, auf Gesetz beruhenden Gericht mit voller Kognition gehört wird. Diese Verfahrensgarantie umfasst demnach auch den Anspruch auf eine öffentliche Verhandlung (BGE 129 I 207 E. 3 S. 210; 127 II 306 E. 5 S. 309, je mit Hinweisen). Auf Promotionsstreitigkeiten der vorliegenden Art findet die angerufene Konventionsbestimmung jedoch keine Anwendung (Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte vom 26. Juni 1986 i.S. van Marle, Serie A, vol. 101 § 36; Urteil 2P. 61/1997 vom 26. Mai 1997, E. 2, in: RDAT, 1997 II 16 47; BGE 128 I 288 E. 2.7 S. 94). Ebenso wenig wie Art. 6 Ziff. 1 EMRK gewährt Art. 30 Abs. 3 BV in solchen Streitigkeiten einen Anspruch auf eine öffentliche und mündliche Verhandlung (BGE 128 I 288 E. 2.7 S. 294). Es erweist sich somit, dass die Beschwerdeführerin in der vorliegenden Streitsache weder aus Art. 30 Abs. 3 BV noch aus Art. 6 Ziff. 1 EMRK etwas zu ihren Gunsten ableiten kann.