Citation: 6B_784/2009 22.12.2009 E. 1

Die Vorinstanz hält u.a. folgende Sachverhalte für erwiesen: 1.1 Z.________ und Y.________ teilten aA.________ und bA.________ wahrheitswidrig mit, Peter Hüsy, ein enger Mitarbeiter von Bundesrätin Calmy-Rey, suche nach Möglichkeiten, 1'000 ausländische Arbeitskräfte für die NEAT in die Schweiz zu holen. aA.________ schlug vor, die Arbeitskräfte in Tunesien zu suchen und sagte hierfür die Mithilfe seiner aus Tunesien stammenden Ehegattin bA.________ zu. bA.________, die der Sache nicht traute, wollte den Mitarbeiter des EDA persönlich kennenlernen, woraufhin ein Treffen organisiert wurde, anlässlich dessen der Beschwerdeführer sich als Peter Hüsy ausgab. bA.________ gelang es, in Tunesien in ihrem Familien- und Bekanntenkreis ca. 500 Arbeitskräfte zu rekrutieren. Diese mussten je Fr. 650.--, angeblich als Vorauszahlung für Visum, Aufenthalts- und Arbeitsbewilligung, Reisekosten sowie Versicherungsschutz bezahlen. Der Schwindel flog auf, als am Tag der geplanten Abreise das versprochene Flugzeug nicht bereit stand. Die einbezahlten Gelder von fast Fr. 300'000.-- wurden nicht zurückerstattet. 1.2 Der Beschwerdeführer richtete sich mit zahlreichen anonymen Aktionen gegen B.________ und dessen Lebensgefährtin C.________, da er der Überzeugung war, dieser schulde ihm für eine Liegenschaftsvermittlung Fr. 10'000.--. Im März und April 2005 klebte er Zettel mit der Aufschrift "Kaufe Auto sofort, guter Preis, Barzahlung, B.________" sowie dessen Adresse auf die Windschutzscheiben von insgesamt sechs Personenwagen. Der verwendete Kleber liess sich nur schwer entfernen. Im April 2005 sandte er ein als "Aufruf/Bekanntmachung" an die "Anwohner Q.________s" betiteltes Schreiben an B.________, in welchem er diesen als pädophil schilderte und vor ihm warnte. Die Bekanntmachung sollte gemäss der handschriftlichen Notiz auf dem Schreiben in der Stadt Zürich verteilt werden, falls B.________ seine Schuld nicht innert 14 Tagen begleiche.