Citation: 8C_813/2018 E. 6.2

6.2. Die Beschwerdeführerin bringt dagegen vor, die vom Regierungsstatthalter gewählten Formulierungen würden eine persönliche Abneigung und eine Geringschätzung ihr gegenüber offenbaren. Mit seinen Äusserungen habe er bekundet, dass er sich von ihr und ihren Anliegen ein generelles, festes und unverrückbares Bild gemacht habe. Wenn er im erstinstanzlichen Verfahren ihre Anliegen generell als haltlos qualifiziere, dann bestünden augenscheinlich und damit auch objektiv gesehen Zweifel darüber, ob er in der Lage sei, die dem Ablehnungsgesuch zugrunde liegende Beschwerde unvoreingenommen, neutral und sachlich zu beurteilen. Zudem sei die Art und Weise der Verfahrensführung immer untrennbar mit der Person des Verfahrensführers verbunden. Ausserdem habe sie sich regelmässig erfolgreich gegen Behördenwillkür oder gegen pflichtvergessene Rechtsvertreter zur Wehr gesetzt. So habe das Bundesgericht schon zweimal auf ihren Antrag hin einen bernischen Richter in den Ausstand versetzt. Die Vorwürfe seien damit nicht haltlos, sondern berechtigt.