Citation: 6B_1245/2021 E. 2.4.2

2.4.2. Des Weiteren setzt sich die Vorinstanz aus gutem Grund mit den Sprachkenntnissen der Beschwerdeführerin auseinander, ist doch eine Integration ohne bzw. mit ungenügenden Kenntnissen der am Wohnort gesprochenen Sprache schwierig oder unmöglich. Entspre chend erlauben die Sprachkenntnisse einer ausländischen Person auch Rückschlüsse auf ihre Integration (vgl. Urteil 6B_1428 /2020 vom 19. April 202 1 E. 2.6.2 mit Hinweis). Die Vorinstanz stellt dabei unwidersprochen fest, dass die Beschwerdeführerin auch nach 28-jährigem Aufenthalt in der Schweiz und rund 20-jähriger Ehe mit einem Schweizer der deutschen Sprache nicht wirklich mächtig sei, kaum integriert sei und mit Ausnahme ihres Schweizer Ehemannes so gut wie keinen Bezug zur Schweiz aufweise ( vorinstanzliches Urteil S. 9). Auch mit dem Argument, wonach das Erlernen einer Fremdsprache für die bildungsferne Beschwerdeführerin eine zu hohe Hürde darstelle und ihre mangelnde Integration demnach unverschuldet sei, setzt sich die Vorinstanz auseinander, wobei sie zutreffend erwägt, dass bei einer Anwesenheitsdauer von 28 Jahren auch von einer schulisch schlecht gebildeten Person eine gewisse soziale Integration erwartet werden könne, sofern sie dies denn wolle. Stichhaltig ist der vorinstanzliche Hinweis, wonach die Beschwerdeführerin auch in ihrem muttersprachlichen Umfeld Bekanntschaften hätte schliessen können (vorinstanzliches Urteil S. 10).