Citation: I 426/02 14.07.2003 E. A

Die 1950 geborene, geschiedene Z.________, Mutter dreier Kinder (Jahrgänge 1974 und zweimal 1977), erlernte den Beruf der Augenoptikerin und übte ihn während mehreren Jahren aus. Ab 1988 war sie als Geschäftsführerin einer Modeboutique tätig, über die im Jahr 1995 der Konkurs eröffnet wurde. Im Anschluss an eine antibiotisch behandelte Angina im Dezember 1994 war Z.________ vom 24. - 30. Januar 1995 im Spital Y.________ hospitalisiert, wo ein Erschöpfungszustand in schwieriger psychosozialer Situation diagnostiziert wurde. Sie ist seither, abgesehen von mehreren gescheiterten Arbeitsversuchen, keiner Erwerbstätigkeit mehr nachgegangen. Im August 1995 meldete sich Z.________ bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Nach medizinischen und erwerblichen Abklärungen verneinte die IV-Stelle Bern einen Anspruch auf berufliche Massnahmen (Verfügung vom 13. Dezember 1996) und auf eine Invalidenrente (Verfügung vom 6. Juni 1997). Am 29. September 1997 hob die Verwaltung die Verfügung vom 6. Juni 1997 wiedererwägungsweise auf. Sie holte in der Folge ein Gutachten der Neurologischen Klinik des Spitals V.________ vom 4. März 1999 (mit Ergänzungsbericht vom 27. Juni 2000) ein und sprach der Versicherten gestützt darauf mit Verfügung vom 12. September 2000 rückwirkend ab 1. Dezember 1995 eine halbe Invalidenrente zu.