Citation: 9C_41/2024 E. 7.5.1

7.5.1. Aus ihren Ausführungen wird nicht klar, für wen bzw. auf wessen Rechnung die Stiftungen ihrer Meinung nach den Handel mit steuerbaren Urkunden betrieben haben sollen. Die in den Akten liegende Korrespondenz und die Betriebsrechnungen der Stiftungen der Jahre 2013 und 2014 (Stiftung 1) bzw. 2014 und 2015 (Stiftung 2) zeigen im Gegenteil, dass die Stiftungen auf eigene Rechnung gehandelt haben (Art. 105 Abs. 2 BGG) : Hätten sie die steuerbaren Urkunden auf fremde Rechnung gekauft und verkauft, hätten sie nicht Erträge aus Dividenden auf den Aktien (Stiftung 1) oder Kursgewinne auf den Aktien und Gewinne aus der Ausübung der Call-Optionen (Stiftung 2) verbuchen können.