Citation: 2C_1001/2017 E. A

A.a. A.________ (geboren 11. August 1974), Staatsangehöriger der Dominikanischen Republik, heiratete 1998 seine in der Schweiz niedergelassene Landsfrau B.________ und reiste 1999 im Alter von 25 Jahren in die Schweiz ein. Nach einer Aufenthaltsbewilligung wurde ihm später die Niederlassungsbewilligung für den Kanton Zürich erteilt. Aus der Beziehung mit B.________ gingen C.________ (geboren 1997), D.________ (geboren 2001), E.________ (geboren 2002) und F.________ (geboren 2013) hervor. Die Ehe wurde mit Urteil des Bezirksgerichts Zürich vom 31. August 2015 geschieden. Die minderjährigen Kinder wurden unter der gemeinsamen Sorge der Eltern belassen, während die Obhut für E.________ und F.________ der Mutter und die Obhut für D.________ dem Vater übertragen wurde. B.________ und die gemeinsamen Kinder sind mittlerweile Staatsangehörige der Schweiz. A.b. Strafrechtlich ist A.________ in der Schweiz folgendermassen in Erscheinung getreten: - Strafbefehl der Bezirksanwaltschaft Zürich vom 3. März 2000: 60 Tage Gefängnis bedingt wegen einfacher Körperverletzung zulasten seiner damaligen Ehefrau (Probezeit drei Jahre). Er schlug sie mit den Fäusten ins Gesicht und fügte ihr offene Verletzungen an den Lippen und ein Hämatom zu, sodass sie ärztlich versorgt werden musste; - Strafbefehl der Bezirksanwaltschaft Zürich vom 22. Januar 2001: 60 Tage Gefängnis bedingt wegen mehrfachen Vergehens gegen das Betäubungsmittelgesetz vom 3. Oktober 1951 (BetmG; SR 812.121) und mehrfacher Übertretung des BetmG (Probezeit vier Jahre). A.________ hatte mehrfach kleinere Mengen Kokain verkauft (in Portionen von 0.15, 0.3, 0.5 oder 1 g) und zudem hin und wieder selbst Kokain konsumiert; Die Fremdenpolizei des Kantons Zürich verwarnte ihn wegen dieser Strafbefehle mit Verfügung vom 26. Juli 2001 und stellte ihm schwerer wiegende fremdenpolizeiliche Massnahmen in Aussicht, sollte er erneut straffällig werden. - Strafbefehl der Bezirksanwaltschaft Zürich vom 13. Dezember 2002: 60 Tage Gefängnis wegen Vergehens gegen das BetmG. A.________ hatte kleinere Mengen Kokain verkauft. Aufgrund der erneuten Straffälligkeit während der Probezeit wurde diesmal der bedingte Vollzug verweigert und ausserdem der bedingte Vollzug der Freiheitsstrafen aufgrund der beiden vorgenannten Strafbefehle widerrufen; Mit Verfügung vom 15. Januar 2003 wurde A.________ erneut fremdenpolizeilich verwarnt. - Strafbefehl der Bezirksanwaltschaft Zürich vom 12. Juni 2003: 90 Tage Gefängnis wegen Vergehens gegen das BetmG. A.________ wurde mit 11.6 g Kokain, aufgeteilt in 78 Portionen, welche nicht zum Eigenkonsum bestimmt waren, aufgegriffen. Aufgrund der negativen Prognose wurde der Vollzug der Strafe angeordnet; Erneut wurde A.________ mit Verfügung vom 30. September 2003 fremdenpolizeilich verwarnt. - Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Zürich-Shil vom 16. Januar 2006: 42 Tage Gefängnis unbedingt wegen Vergehens gegen das BetmG. A.________ hatte 42 Portionen Kokain à 0.2 g verkauft; - Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat vom 9. Mai 2006: 90 Tage Gefängnis unbedingt wegen mehrfacher Widerhandlung gegen das BetmG im Zeitraum Februar 2006. Er hatte mehrfach kleinere Mengen Kokain verkauft und trug zudem bei zwei polizeilichen Kontrollen jeweils kleinere, zum Verkauf bestimmte Mengen Kokain auf sich; Das Migrationsamt des Kantons Zürich sprach daraufhin am 20. Juni 2006 eine erneute Verwarnung gegenüber A.________, der mittlerweile über die Niederlassungsbewilligung verfügte, aus. - Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat vom 30. Oktober 2006: 90 Tage Gefängnis unbedingt wegen mehrfacher Widerhandlung gegen das BetmG aufgrund Verkaufs kleinerer Mengen Kokain am 25. Oktober 2006; Dieser Verurteilung folgte am 30. November 2006 eine erneute Verwarnung des Migrationsamtes des Kantons Zürich. - Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat vom 25. August 2010: 360 Stunden gemeinnützige Arbeit und Fr. 560.-- Busse wegen Drohung, Nötigung und mehrfacher Übertretung im Rahmen des BetmG. Nachdem seine damalige Ehefrau am 24. Juli 2010 Kokain in der ehelichen Wohnung gefunden und ihrem Ehemann bzw. A.________ erklärt hatte, die Drogen weggeworfen zu haben, bedrohte er sie massiv und forderte sie auf, entweder die Drogen zu bezahlen oder mit dem Dealer bzw. Verkäufer den Geschlechtsverkehr zu vollziehen. Nachdem es der Ehefrau gelungen war, die Polizei zu alarmieren, übergab sie letzterer 19.1 g Kokaingemisch, welches gemäss ihren Angaben für den Eigenkonsum durch A.________ bestimmt war. Die Strafe wurde vollzogen; - Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl vom 14. März 2012: 480 Stunden gemeinnützige Arbeit und Fr. 300.-- Busse wegen mehrfachen Vergehens und mehrfacher Übertretung des BetmG, insbesondere im Dezember 2011. A.________ hatte Kokain verkauft und zum teilweisen Verkauf bestimmtes Kokain (16.2 g brutto) gelagert sowie Kokain konsumiert. Die Strafe wurde vollzogen; Mit Verfügung vom 23. April 2013 verwarnte das Migrationsamt des Kantons Zürich A.________ erneut und stellte den Widerruf der Niederlassungsbewilligung in Aussicht. - Strafbefehl der Staatsanwatschaft Zürich-Sihl vom 11. September 2014: 640 Stunden gemeinnützige Arbeit wegen einfacher Körperverletzung zulasten einer Drittperson am 15. März 2014. Die Strafe wurde vollzogen; - Urteil des Bezirksgerichts Zürich vom 30. Juni 2016: 18 Monate Freiheitsstrafe bedingt und Fr. 400 Busse wegen Verbrechens gegen das BetmG und mehrfacher Übertretung des BetmG. A.________ hatte vom März 2013bis März 2015 jeweils unter anderem grössere Mengen Kokain verkauft, nämlich 40-120 g sowie 20-40 g und zuletzt ca. 55 g aufbewahrt, wovon der grösste Teil zum Verkauf bestimmt war. Dadurch wurde die Voraussetzung eines schweren Verstosses gegen das BetmG im Sinne von Art. 19 Abs. 2 lit. a BetmG, nämlich die mittelbare oder unmittelbare Gefährdung der Gesundheit einer Vielzahl von Menschen, erfüllt. Zudem wurde A.________ für den Kokainkonsum bestraft. A.c. Im Juli 2016 ist A.________ eine Beziehung mit der italienischen Staatsbürgerin G.________ eingegangen. Im August 2017 gaben A.________ und G.________ eine Erklärung über die gemeinsame elterliche Sorge vor der Geburt ab, welche sich auf das erwartete gemeinsame Kind aus ihrer Beziehung bezog.