Citation: 4A_311/2018 E. 3.1.2

3.1.2. Die Beschwerdeführerin macht einerseits als Sachverhaltsrüge geltend, die Vorinstanz habe in willkürlicher Weise verkannt festzustellen, dass F.________ und G.________ Lebensfreunde und Paten ihrer jeweiligen Kinder seien. Andererseits rügt sie in rechtlicher Hinsicht, dass die Vorinstanz Bundesrecht verletzt habe, indem sie in der Folge das für die Betrachtung dieser Personen als eigentliche Einheit geforderte Familienverhältnis verneinte. Die Beschwerdeführerin übergeht mit diesen Einwänden, dass die Vorinstanz das Freund- und Patenschaftsverhältnis mangels rechtlicher Relevanz unerwähnt lassen konnte. Aus dem gleichen Grund hat die Tatsachenbehauptung auch im bundesgerichtlichen Verfahren unberücksichtigt zu bleiben. Mithin legt sie nicht dar und ist nicht ersichtlich, inwiefern eine Korrektur der angeblich mangelhaften Feststellung etwas am Ausgang des bundesgerichtlichen Verfahrens ändern könnte (vgl. Art. 97 Abs. 1 BGG), weshalb diese Kritik nicht zu berücksichtigen ist. So bezeichnet die Beschwerdeführerin zwar die Auslegung des Familienbegriffs durch die Vorinstanz als Bundesrechtsverletzung. Sie begründet jedoch nicht, inwiefern die bisherige Rechtsprechung von einem Begriff der "Familie" ausgegangen sein sollte, das Patenschaftsverhältnisse umfasst, was denn auch nicht ersichtlich ist (vgl. der erwähnte BGE 67 II 378 E. 3; vgl. auch Urteile 4A_75/2016 vom 13. September 2016 E. 4.2; 4A_269/2016 vom 2. September 2016 E. 5). Ferner macht sie nicht geltend, es dränge sich auf, die Rechtsprechung entsprechend zu ändern, wobei ihr insofern ohnehin nicht gefolgt werden könnte. Die Ausnahme der Betrachtung von Personen als eigentliche Einheit wurde durch die Rechtsprechung begründet, um Missbräuche durch eine "scharfe" Begrenzung des Zusammenhangs auf die "bearbeitete" bzw. angeworbene Person zu verhindern (so BGE 67 II 378 E. 3 in fine). Mangels triftigen Gründen und um einer Ausuferung dieser Ausnahme zuvorzukommen, ist es insoweit nicht angezeigt, das zu einem Freund gepflegte Verhältnis, den man als Pate für sein Kind ausgewählt hat, ohne Weiteres als besonders enges menschlich-soziales Verhältnis respektive Familienverhältnis zu betrachten. Damit hält die Schlussfolgerung der Vorinstanz, F.________ könne nicht als eigentliche Einheit mit G.________ betrachtet werden, weshalb der Anspruch der Beschwerdeführerin auf Mäklerlohn zu verneinen sei, vor Bundesrecht stand.