Citation: 6B_888/2021 E. B

B.a. Mit Urteil vom 14. Juni 2021 sprach das Obergericht des Kantons Thurgau A.A.________ von den Vorwürfen der bandenmässigen Geldwäscherei (Anklage-Ziffer 2.2), der einfachen Geldwäscherei (Anklage-Ziffer 2.2.1-12.3.3), der Erschleichung einer Falschbeurkundung sowie der Urkundenfälschung (Anklage-Ziffern 2.2.1-4 und 2.2.1-10.5) frei. Das Strafverfahren wegen Urkundenfälschung (Anklage-Ziffer 2.2.1-5.5), Geldwäscherei im Zusammenhang mit dem Konto "H.________" und dem Schuldbrief "I.________" (Anklage-Ziffern 2.2.1-5 und 2.2.1-8) und den übrigen Vorwürfen der einfachen Geldwäscherei wurde eingestellt. In den übrigen Anklagepunkten wurde A.A.________ bezüglich der Vorwürfe der gewerbsmässigen Geldwäscherei, der mehrfachen Veruntreuung, des Betrugs sowie der Erschleichung einer Falschbeurkundung freigesprochen, soweit das Verfahren nicht eingestellt wurde. Auf die Anklage wegen Steuerbetrugs wurde nicht eingetreten. A.A.________ wurde vom Staat (Staatsanwaltschaft) eine Entschädigung in Höhe von Fr. 955'900.24, Fr. 9'000.-- zuzüglich 5 % Zins seit 15. September 2010 und Fr. 10'000.-- zuzüglich 5 % Zins seit 1. September 2010 zugesprochen. Die Kosten der Strafuntersuchung, des erstinstanzlichen Verfahrens (inkl. des Entsiegelungsverfahrens) und der zwei Berufungsverfahren wurden auf die Staatskasse genommen, ebenfalls die Kosten der amtlichen Verteidigung durch Rechtsanwältin J.________ für das erste Berufungsverfahren in Höhe von Fr. 80'819.45 (inkl. Barauslagen und MwSt.) und für das zweite Berufungsverfahren in Höhe von Fr. 1'468.90 (inkl. Barauslagen) zuzüglich 7.7 % MwSt. A.A.________ wurde zudem eine Entschädigung für das Berufungsverfahren in Höhe von Fr. 9'477.50 (inkl. Barauslagen) zuzüglich 7.7 % MwSt. aus der Obergerichtskasse zugesprochen. B.b. Das Obergericht des Kantons Thurgau erliess am 12. Juli 2021 gestützt auf Art. 83 Abs. 1 StPO einen Berichtigungsentscheid. Dispositiv-Ziffer 5b des Urteils des Obergericht des Kantons Thurgau vom 14. Juni 2021 wurde dahingehend berichtigt, dass die A.A.________ zugesprochene Entschädigung für das Berufungsverfahren in Höhe von Fr. 9'477.50 (inkl. Barauslagen) zuzüglich 7.7 % MwSt. statt aus der Obergerichtskasse aus der Staatskasse (Staatsanwaltschaft) zugesprochen wurde. B.c. Gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Thurgau vom 14. Juni 2021 erheben A.A.________, die B.________ AG und die C.________ AG gemeinsam Beschwerde in Strafsachen. A.A.________ (Beschwerdeführer 1), die B.________ AG (Beschwerdeführerin 2) und die C.________ AG (Beschwerdeführerin 3) beantragen, das angefochtene Urteil sei teilweise aufzuheben und die Sache an die Vorinstanz zur neuen Entscheidung betreffend Prozessentschädigungen zurückzuweisen. Eventualiter sei der Kanton Thurgau zu verpflichten, folgende Entschädigungen an A.A.________ auszurichten: Fr. 821'228.04 für Verteidigungskosten im Untersuchungs- und erstinstanzlichen Verfahren, Fr. 29'550.-- für Verteidigungskosten für das erste Berufungsverfahren, Fr. 82'729.50 für strafprozessuale Annexverfahren, Fr. 233'155.30 für Gutachten, Fr. 27'684.15 für ausserstrafprozessuale Annexverfahren sowie Fr. 1'634'240.-- für Gewinneinbussen bei seinen Gesellschaften. Eventualiter sei der Kanton Thurgau zu verpflichten, eine Entschädigung in Höhe von Fr. 780'630.-- an die B.________ AG und eine Entschädigung in Höhe von Fr. 853'610.-- an die C.________ AG auszurichten.