Citation: 2C_565/2023 E. 5.1

5.1. Der im Zeitpunkt des angefochtenen Urteils 44-jährige Beschwerdeführer ist im Alter von sechs Jahren in die Schweiz gekommen. Er hat einen Grossteil seiner Kindheit und Jugend sowie sein gesamtes Erwachsenenalter in der Schweiz verbracht und hier die Schulen besucht. Nach eigenen Angaben spricht er Deutsch, Albanisch, Spanisch, Italienisch und Portugiesisch. Nach der obligatorischen Schulzeit habe er zunächst als Autolackierer und dann im Pflegeberuf gearbeitet, wobei er in Letzterem auch Kurse absolvierte. Aufgrund der Arbeitsbedingungen (Schichtbetrieb; schlechte Bezahlung) habe er gekündigt und begonnen, auf dem Bau zu arbeiten. Seither arbeite er bei der F.________ AG in einem Vollzeitpensum im Abdichtungsbau. Er lebt mit seiner Ehefrau, den beiden Kindern sowie seinen Eltern zusammen im gleichen Haushalt. Gemäss seinen Angaben verfügt er über einen Freundeskreis, der grösstenteils aus Italienern, aber auch einigen Schweizern und Serben bestehe, die er nach Möglichkeit auf ein Bier am Wochenende treffe. Ansonsten verbringe er seine Freizeit mit seinen Kindern, fahre Fahrrad mit seinem Sohn, gehe mit seiner Tochter schwimmen, und engagiere sich bei einer Gewerkschaft. Angesichts der Feststellungen im angefochtenen Entscheid ist davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer in der Schweiz seit langem beruflich integriert ist: Er ist erwerbstätig und hat in der Schweiz soweit ersichtlich nie Sozialhilfe bezogen. Nennenswerte Schulden ergeben sich aus dem angefochtenen Urteil ebenfalls nicht; gemäss eigenen Angaben ist er gegenwärtig daran, die Kosten aus den Strafverfahren abzubezahlen. Zudem verfügt er in der Schweiz soweit ersichtlich über ein soziales Umfeld. Von einer gelungenen sozialen Integration in der Schweiz kann angesichts der (wiederholten) schweren Delinquenz allerdings nicht gesprochen werden. Trotzdem trifft der Bewilligungswiderruf den Beschwerdeführer insgesamt hart.