Citation: 9C_145/2023 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz hat hierzu erwogen, dass mit Blick auf den von § 9 der Verordnung des Grossen Rates vom 16. Dezember 1992 des Kantons Thurgau über die Gebühren der kantonalen Verwaltungsbehörden (VGV; RB 631.1) vorgegebenen Gebührenrahmen (von Fr. 50.- bis Fr. 2'500.-), den wirtschaftlichen Nutzen der vom Departement für Finanzen und Soziales des Kantons Thurgau erteilten eingeschränkten Berufsausübung als Arzt in eigener fachlicher Verantwortung sowie den vom selben Departement nachvollziehbar dargelegten Aufwand im Zusammenhang mit der Erteilung dieser Bewilligung und den ebenfalls zu berücksichtigenden Aufwand für die Überwachung der Bewilligungsvoraussetzungen sich eine Bewilligungsgebühr von Fr. 300.- insgesamt als angemessen erweise. Ausserordentliche Gründe für eine allfällige Reduktion der Bewilligungsgebühr seien ebenfalls nicht ersichtlich (vgl. E. 2.4.1 und E. 2.4.3 des angefochtenen Urteils).