Citation: 9C_290/2023 E. C

Mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 30. April 2023 gelangen die Steuerpflichtigen an das Bundesgericht. Sie beantragen in der Hauptsache die Aufhebung des Urteils des Steuergerichts des Kantons Solothurn vom 20. März 2023 und die Feststellung, dass es sich bei den in der Steuererklärung 2017 geltend gemachten Aufwendungen im Betrag von Fr. 139'684.- um abzugsfähige Unterhaltskosten gemäss Art. 32 Abs. 2 des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 über die direkte Bundessteuer (DBG; SR 642.11) bzw. Art. 9 Abs. 3 des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 über die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden (Steuerharmonisierungsgesetz; StHG; SR 642.14) handelt. Im Eventualbegehren fordern sie die Aufhebung des Urteils und Rückweisung an die Vorinstanz zwecks deklarationsmässiger Festsetzung der Steuerfaktoren für die direkte Bundessteuer und die Staatssteuern 2017. Während die Vorinstanz auf Abweisung der Beschwerde schliesst und ansonsten auf eine Vernehmlassung verzichtet, beantragt das Steueramt des Kantons Solothurn die Gutheissung des Eventualbegehrens und die Aufhebung des vorinstanzlichen Urteils sowie die Rückweisung der Sache zur Sachverhaltsergänzung und Neubeurteilung der Liegenschaftsunterhaltskosten. Die Eidgenössische Steuerverwaltung (ESTV) beantragt - betreffend die direkte Bundessteuer - ebenfalls die Gutheissung des Eventualbegehrens.