Citation: 8C_384/2018 E. 3.2

3.2. Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, ist nicht stichhaltig. Soweit er die bereits im vorinstanzlichen Verfahren entkräfteten Rügen wiederholt, kann vollumfänglich auf die zutreffenden Erwägungen im angefochtenen Entscheid verwiesen werden (Art. 109 Abs. 2 lit. a BGG). Angesichts von Sinn und Zweck der vorübergehenden Beschäftigung ist eine Unzumutbarkeit nur mit Zurückhaltung anzunehmen (vgl. Urteil C 113/04 vom 2. September 2004 E. 3.2 mit Hinweisen). Nach den zutreffenden Erwägungen der Vorinstanz findet Art. 16 Abs. 2 lit. b AVIG bei der Zuweisung eines PvB keine Anwendung (vgl. Urteil 8C_265/2012 vom 16. April 2013 E. 4.1 mit Hinweis). Demnach muss das Programm nicht angemessen auf die Fähigkeiten oder auf die bisherige Tätigkeit des Versicherten Rücksicht nehmen. Vielmehr ist gemäss Art. 64a Abs. 2 AVIG (resp. Art. 72a Abs. 2 AVIG in der bis 30. Juni 2003 geltenden Fassung) für die Teilnahme an einem PvB Art. 16 Abs. 2 lit. c AVIG sinngemäss anwendbar. Der Beschwerdeführer behauptet allerdings nicht, das hier streitige PvB sei dem Alter, den persönlichen Verhältnissen oder dem Gesundheitszustand nicht angemessen. Weiterungen hierzu erübrigen sich. Sodann vermag der Beschwerdeführer nicht aufzuzeigen, inwiefern die vorinstanzliche Feststellung, wonach seine Absicht, per 1. Januar 2018 eine selbstständige Erwerbstätigkeit aufzunehmen, nur vage gewesen sei und der Teilnahme am PvB nicht entgegenstanden habe, offensichtlich unrichtig sein soll (vgl. E. 1 hiervor). Insofern vermag der Beschwerdeführer auch aus dem Grundsatz der Subsidiarität des PvB und dem Verweis auf das Kreisschreiben des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO) nichts zu seinen Gunsten abzuleiten. Nach dem Gesagten hat die Vorinstanz zu Recht den Einstellungstatbestand von Art. 30 Abs. 1 lit. d AVIG bejaht. Die Festlegung der Einstellungsdauer stellt schliesslich eine typische Ermessensfrage dar, deren Beantwortung letztinstanzlicher Korrektur nur dort zugänglich ist, wo das kantonale Gericht das Ermessen rechtsfehlerhaft ausgeübt hat, also Ermessensüber- oder -unterschreitung resp. Ermessensmissbrauch vorliegt (ARV 2014 S. 145, 8C_42/2014 E. 6 mit Hinweisen). Derartiges wird vom Beschwerdeführer nicht geltend gemacht und ist auch nicht ersichtlich.