Citation: H 293/00 16.10.2001 E. 2

2.- Fest steht, dass der Versicherte bei Einreichung des Gesuchs vom 13. Juli 1999 Altersrentner war. Sein Anspruch auf Abgabe von Hilfsmitteln beurteilt sich deshalb nach Art. 43ter AHVG in Verbindung mit Art. 66ter AHVV. Entsprechend kommen auch die Verfahrensvorschriften von Art. 6 HVA zur Anwendung. Da die IV-Stelle vorliegend dem Antrag des Beschwerdeführers nicht entsprochen hat, war sie nach dem klaren und nicht auslegungsbedürftigen Wortlaut des Art. 6 Abs. 3 HVA nicht berechtigt, eine Verfügung zu erlassen. Vielmehr hätte die Ausgleichskasse verfügen müssen. Die Sache deshalb aus formellen Gründen zur Leistungsprüfung und Neuverfügung an die Ausgleichskasse zu überweisen, käme indes unter den gegebenen Umständen einem prozessualen Leerlauf mit unnötigen, dem Grundsatz der Verfahrensökonomie zuwiderlaufenden Verzögerungen gleich. Denn die Ausgleichskasse müsste negativ verfügen, da - wie im Folgenden zu zeigen ist - kein Anspruch auf einen Reserverollstuhl besteht. Es ist deshalb von einer Überweisung an die Ausgleichskasse abzusehen.