Citation: 6B_501/2013 E. 6.2.2

6.2.2. Die Vorinstanz erachtet das forensisch-psychiatrische Gutachten als klar, inhaltlich nachvollziehbar und überzeugend, weshalb sie darauf abstellt. Danach sei die Einsichts- und Steuerungsfähigkeit des Beschwerdeführers bei den Taten weder durch eine psychische Störung noch durch Medikamenteneinfluss eingeschränkt gewesen (Urteil S. 27 f.). Zu den Vorbringen des Beschwerdeführers führt sie zu Recht aus, der Gutachter sei davon ausgegangen, dass aufgrund der Medikamentation keine Hypersexualität vorgelegen habe bzw. der Beschwerdeführer sich gegenüber seinem Neurologen nie dahingehend geäussert habe. Der Neurologe habe anlässlich der Berufungsverhandlung bestätigt, dass die Medikamenteneinnahme des Beschwerdeführers im Zusammenhang mit seiner Parkinson-Erkrankung zu keiner Hypersexualität geführt habe. Der Neurologe sei als Fachperson auf Impulsstörungen sensibilisiert und habe klare und überzeugende Feststellungen machen können. Eine Blutuntersuchung sei nicht erforderlich gewesen. Er habe genügend Behandlungen mit dem Beschwerdeführer durchgeführt, in der Regel drei pro Jahr. Auch würden seine eindeutigen Befunde nicht durch den Umstand infrage gestellt, dass die wissenschaftliche Forschung noch nicht beendet sei. Der Neurologe habe im konkreten Fall Hypersexualität ausdrücklich verneint. Gleiches gelte für die wiederholte Behauptung, (Partnerschafts-) Stress erzeuge bzw. verstärke die negativen Symptome (Urteil S. 30 f.).