Citation: 2A.28/2007 03.05.2007 E. 3

Der Beschwerdeführer macht geltend, die tatsächlichen Verhältnisse hätten sich seit der seinerzeitigen Ausweisungsverfügung grundlegend geändert. Bei ihm sei als Folge der Teilnahme am Krieg in Bosnien eine posttraumatische Belastungsstörung diagnostiziert worden, deren fachgerechte Behandlung nur in der Schweiz möglich sei. Dank einer Therapie sei er ausserdem in die Lage gekommen, ein drogenabstinentes Leben zu führen. Entsprechend sei der Beschaffungsdruck weggefallen. Damit könne er sich nun an die Gesetze halten, weswegen er auch nicht mehr straffällig geworden sei. Zudem habe er wieder Zugang zu seinen Eltern und seinen Geschwistern gefunden, bei denen er seit der Entlassung aus der Haft wohne.