Citation: 6B_1070/2018 E. 5.4.3

5.4.3. Der Beschwerdeführer trägt nichts vor, das die vorinstanzliche Würdigung als bundesrechtswidrig erscheinen liesse. Nicht zu hören ist er, soweit er auch im Zusammenhang mit der Legalprognose geltend macht, sein Betäubungsmitteldelikt sei eine unüberlegte Spontanhandlung gewesen, die auf den eigenen Drogenkonsum ausgerichtet gewesen sei (vgl. Beschwerde Ziff. 9.1.4 S. 20 f.), da er damit von den willkürfreien und folglich verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz abweicht (Art. 97 Abs. 1 und Art. 105 Abs. 1 BGG). Die Vorinstanz legt weiter dar, weshalb angesichts der lediglich kurzfristigen positiven Entwicklung nicht von einer Stabilisierung der Lebensverhältnisse des Beschwerdeführers gesprochen werden kann. Aus ihren Ausführungen geht zudem hervor, dass der Beschwerdeführer bereits vor dem Tod seines Bruders - zu dessen genauen Umständen sich der Beschwerdeführer nicht äussert - strafrechtlich in Erscheinung trat und nicht in der Lage war, eine Arbeits- oder Lehrstelle zu halten. Nicht zu beanstanden ist überdies, wenn die Vorinstanz davon ausgeht, der Beschwerdeführer sei sich aus den bisherigen Verfahren bewusst gewesen, dass ihm bei erneuter Delinquenz eine unbedingte Strafe droht.