Citation: 4A_542/2013 E. B

Gegen den kantonsgerichtlichen Entscheid vom 27. Juni 2013 reichte die Beklagte mit Eingabe vom 2. September 2013 beim Obergericht des Kantons Zug Berufung ein und beantragte im Wesentlichen, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und die Klage sei abzuweisen. Mit Verfügung vom 5. September 2013 wurde der Klägerin zur Einreichung der Berufungsantwort und einer allfälligen Anschlussberufung eine Frist von 30 Tagen angesetzt. Ebenfalls mit Verfügung vom 5. September 2013 forderte das Obergericht die Beklagte auf, für die voraussichtlichen Kosten des Berufungsverfahrens binnen 10 Tagen einen Vorschuss von Fr. 26'000.-- zu bezahlen. Auf entsprechendes Begehren vom 12. September 2013 wurde der Beklagten mit Verfügung vom 13. September 2013 die Frist für die Leistung des Kostenvorschusses bis zum 7. Oktober 2013 erstreckt. Mit Eingabe vom 17. September 2013 liess die Klägerin beantragen, die laufende 30-tägige Frist zur Einreichung der Berufungsantwort und zur Anschlussberufung sei um die Länge der Gerichtsferien, also um 32 Tage zu erstrecken; eventualiter sei der Klägerin die laufende 30-tägige Frist zur Einreichung der Berufungsantwort und zur Anschlussberufung abzunehmen und diese nach der Bezahlung des Gerichtskostenvorschusses wieder anzusetzen. Mit Schreiben vom 19. September 2013 teilte das Obergericht der Klägerin mit, dass die Frist zur Einreichung der Berufungsantwort sowie einer allfälligen Anschlussberufung abgenommen und nach Eingang des Kostenvorschusses allenfalls neu angesetzt werde. Mit Eingabe vom 25. September 2013 beantragte die Beklagte, es sei festzustellen, dass die Verfügung vom 19. September 2013 nichtig sei und das Verfahren nicht sistiert worden sei und daher seinen Fortgang nehme; eventualiter sei die Verfügung vom 19. September 2013 umgehend aufzuheben und das Verfahren unverzüglich wieder aufzunehmen. Im Weiteren sei festzustellen, dass die gesetzliche Frist zur Einreichung der Berufungsantwort und einer allfälligen Anschlussberufung derzeit laufe und am 7. Oktober 2013 ablaufe, ohne dass sie erstreckt werden könnte. Das Obergericht des Kantons Zug nahm die Eingabe der Beklagten vom 25. September 2013 als Wiedererwägungsgesuch entgegen, wies jedoch die darin gestellten Anträge mit Verfügung vom 30. September 2013 ab, soweit es darauf eintrat. Im Weiteren setzte es der Klägerin zur Einreichung der Berufungsantwort und zur Einreichung einer allfälligen Anschlussberufung jeweils eine nicht erstreckbare Frist von 14 Tagen ab Zustellung der Verfügung an.