Citation: 8C_73/2024 E. 6.1

6.1. Die Wiederherstellung beurteilt sich grundsätzlich nach Massgabe der Gesuchsbegründung (BGE 119 II 86 E. 2b). Gemäss Ausführungen in der Beschwerde habe die Rechtsvertreterin an einer schweren Migräne mit Aura und einer damit verbundenen starken Übelkeit sowie an Licht- und Geräuschempfindlichkeit gelitten. Es sei ihr daher nicht möglich gewesen, die Beschwerdeschrift fristgerecht an das kantonale Gericht einzureichen. Es hätte auch keine andere Vertretung eine solche einreichen können, da zu jener Zeit keine weiteren Rechtsanwälte in der Kanzlei beschäftigt gewesen seien. Die Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin habe sich dann am 6. Dezember 2023 trotz Krankheit dazu durchgerungen, die Beschwerde zu verfassen und einzureichen. Die Beauftragung einer externen Rechtsvertretung wäre zu kurzfristig gewesen.