Citation: 9C_319/2022 E. 4.2.1

4.2.1. In Bezug auf die C.________ GmbH & Co. KG hat das kantonale Gericht erwogen, im Gesellschaftsvermögen befänden sich zwei Grundstücke mit mehreren Gewerbeliegenschaften. Für eine private Vermögensverwaltung spreche zwar, dass das Anlagevermögen der C.________ GmbH & Co. KG teilweise (seit einem 2016 erfolgten Grundstückskauf knapp zur Hälfte) aus dem Familienbesitz des Beschwerdeführers stamme und dass die C.________ GmbH & Co. KG die Liegenschaften, die sie weitgehend ohne fremde Mittel selbst finanziert habe, langfristig im Besitz halte. Indessen überwögen die Indizien für die Annahme einer gewerbsmässigen Tätigkeit. Sowohl in Deutschland als auch in der Schweiz seien die hier interessierenden Einkünfte als solche aus selbstständiger Erwerbstätigkeit deklariert und behandelt worden. Der Beschwerdeführer verfüge hinsichtlich der Verwaltung und Vermietung der Gewerbeliegenschaften zumindest teilweise über Fachkenntnisse und habe keine andere berufliche Tätigkeit behauptet oder belegt. Zudem betreibe er mit der C.________ GmbH & Co. KG eine professionelle Verwaltungsgesellschaft. Diese verfüge über ein Vermögen von rund 23 Millionen Euro (Immobilienvermögen und "andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattungen" in nicht unwesentlicher Höhe) und erziele jährliche Bruttoerträge von rund zwei Millionen Euro. Die C.________ GmbH & Co. KG habe im massgeblichen Zeitraum drei bis vier Mitarbeitende beschäftigt; zudem sei sie nach kaufmännischen Grundsätzen und unter Beachtung der deutschen handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften geführt worden. Somit sei sie eine auf Erwerbstätigkeit ausgerichtete Personengesellschaft, weshalb nach Art. 20 Abs. 3 AHVV auf dem entsprechenden Einkommen Sozialversicherungsbeiträge zu entrichten seien.