Citation: 1C_340/2017 E. 6.3

6.3. Wie die Vorinstanz richtig festgehalten und ihrer Beurteilung zugrunde gelegt hat, bleibt die konkrete Umsetzung des ISOS dem kantonalen Recht überlassen (BGE 135 II 209 E. 2.1 S. 212 f. mit Hinweisen; Urteil 1C_700/2013 vom 11. März 2014 E. 2.3; in: URP 2014 S. 287). Die Vorinstanz hat unter Einbezug der nach Art. 25 Abs. 4 BG zuständigen Fachbehörde geschlossen, der Bau des "Carports" sei mit den die ISOS-Schutzziele konkretisierenden Vorgaben des Baugesetzes der Gemeinde und namentlich mit Art. 25 Abs. 2 BG vereinbar. Die Ausführungen des Beschwerdeführers vermögen diese Würdigung nicht zu erschüttern. Eine Analyse der Siedlungsstruktur ist für die Beurteilung des konkreten Falls nicht notwendig. Die Berücksichtigung der Einschätzung der Bauberaterin, wonach das ISOS das Hauptaugenmerk auf die Durchgangsstrasse "vitg dadens" lege, während der das Bauvorhaben betreffende rückwärtige Bereich weniger bedeutend sei, lässt weder hinsichtlich der Sachverhaltsfeststellung noch der rechtlichen Würdigung Willkür erkennen. Ob die fragliche Natursteinmauer auf einem der - über 100 - Fotos zum ISOS-Eintrag Sagogn abgebildet ist, ist nicht massgebend. Entscheidend ist, dass die Mauer weder in der kommunalen Planung noch im ISOS als in besonderem Masse erhaltenswertes, bei der Interessenabwägung zugunsten der Heimatschutzanliegen zu berücksichtigendes Einzelobjekt inventarisiert ist (vgl. Art. 6 Abs. 1 NHG; SR 451; BGE 135 II 209 E. 2.1 S. 212 f. mit Hinweisen). Die Rüge der willkürlichen Anwendung der kommunalen Bauvorschriften dringt somit nicht durch. Soweit der Beschwerdeführer im Übrigen geltend macht, die Missachtung von ISOS-Vorgaben verletze Bundesrecht, begründet er diesen Vorwurf nicht rechtsgenügend (Art. 42 BGG). Unter diesen Umständen kann - wie vor der Vorinstanz - offen bleiben, ob der Abbruch der Mauer schon Teil der am 23. Juni 2015 bewilligten Totalsanierung des Mehrfamilienhauses war.