Citation: 7B_982/2023 E. B

Mit "Einstellungs- und Sistierungsverfügung" vom 8. März 2023 sistierte die Staatsanwaltschaft die Strafuntersuchung gegen K.________ und A.________ betreffend Verdacht auf qualifizierte Geldwäscherei, mangelnde Sorgfalt bei Finanzgeschäften sowie Widerhandlung gegen das Geldwäschereigesetz. Weiter hielt sie fest, dass auch das bereits sistierte Strafverfahren gegen die B.________ AG und die B.________ Switzerland AG sistiert bleibe. Schliesslich verfügte sie, dass die Sistierung nicht befristet werde. Erfolge bis zum Eintritt der Verfolgungsverjährung keine Wiederaufnahme des Verfahrens, werde die Sistierungsverfügung zur definitiven Einstellungsverfügung. In teilweiser Gutheissung der von C.________, der C.________ AG, der C.________ Stiftung und von D.________ dagegen erhobenen Beschwerde hob das Obergericht des Kantons Zug mit Beschluss vom 7. November 2023 die Einstellungs- und Sistierungsverfügung vom 8. März 2023 auf und wies die Sache im Sinne der Erwägungen an die Staatsanwaltschaft zurück. Es gelangte zusammengefasst zum Schluss, die Staatsanwaltschaft habe das Strafverfahren ohne objektiven Grund sistiert. Seit dem erstinstanzlichen Urteil vom 30. August 2022 lägen genügend Anhaltspunkte für eine Vortat im Sinne der Geldwäschereibestimmung von Art. 305bis StGB vor, weshalb das Beschleunigungsverbot verletzt wäre, wenn das Strafverfahren sistiert bliebe. Im Übrigen wäre die Anordnung der Staatsanwaltschaft, wonach die Sistierungsverfügung zur definitiven Einstellungsverfügung werde und das Strafverfahren als definitiv eingestellt gelte, wenn bis zum Eintritt der Verfolgungsverjährung keine Wiederaufnahme des Verfahrens erfolgt, nicht mit Art. 319 StPO vereinbar.