Citation: 1C_356/2008 11.02.2009 E. 2

Zunächst werfen die Beschwerdeführer dem Verwaltungsgericht vor, die Begründung des angefochtenen Urteils sei ungenügend. Sie wehren sich dagegen, dass die Urteilsbegründung streckenweise lediglich auf Erwägungen des früheren Urteils vom 10. Februar 2006 verweist. Dabei berufen sich die Beschwerdeführer direkt auf den verfassungsmässigen Anspruch auf rechtliches Gehör gemäss Art. 29 Abs. 2 BV. 2.1 Das Verwaltungsgericht erinnert im angefochtenen Urteil daran, dass die Beschwerdeführer am ersten Rechtsgang beteiligt waren, der mit dem Urteil vom 10. Februar 2006 abgeschlossen wurde. Es zählt eine Reihe von Einwänden der Beschwerdeführer gegen das neue Bauvorhaben auf; insofern hält es fest, diese seien identisch mit denen im früheren Verfahren und es habe sie bereits im Urteil vom 10. Februar 2006 als unbegründet eingestuft. Weiter legt es dar, das überarbeitete Baugesuch halte sich an seine diesbezüglichen Vorgaben. Deshalb benennt es im angefochtenen Urteil zu diesen stichwortartig umrissenen Einwänden nur die jeweils entsprechende Erwägung im Urteil vom 10. Februar 2006, anstatt eine einlässliche Begründung anzubringen. 2.2 Die Beschwerdeführer zeigen nicht auf, inwiefern es ihnen wegen dieses Vorgehens des Verwaltungsgerichts verwehrt gewesen wäre, das Urteil sachgerecht anzufechten. Soweit sie behaupten, sie hätten im zweiten Rechtsgang zu einzelnen Rechtsfragen neue Argumente vorgebracht, die nicht einfach mit einer Verweisung hätten abgetan werden dürfen, genügt die Gehörsrüge den Anforderungen von Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG nicht. Insofern hätten die Beschwerdeführer im Einzelnen dartun müssen, welches Argument im zweiten Rechtsgang neu war und weshalb es eine eigenständige Begründung im hier angefochtenen Urteil erfordert hätte. Dies haben die Beschwerdeführer nicht getan. 2.3 Im Übrigen lässt das Dispositiv des angefochtenen Urteils darauf schliessen, dass das Verwaltungsgericht auf die Beschwerde im zweiten Rechtsgang vollumfänglich eingetreten ist. Im Hinblick auf die Wahrung des Gehörsanspruchs spielt es daher keine Rolle, dass das Verwaltungsgericht in den Erwägungen ausgeführt hat, auf die betreffenden Einwände müsse nicht nochmals eingetreten werden. 2.4 Insgesamt erweist sich die Gehörsrüge als unbegründet, soweit darauf eingetreten werden kann.