Citation: 5A_516/2019 E. 1

Die Beschwerdeführerin ist Gläubigerin der Beschwerdegegnerin. Am 29. Mai 2019 wies das Kantonsgericht Zug einen Antrag auf Verlängerung der definitiven Nachlassstundung der Beschwerdegegnerin ab und eröffnete über sie den Konkurs per 29. Mai 2019, 14.00 Uhr. Dagegen gelangte die Beschwerdegegnerin an das Obergericht des Kantons Zug. Mit Präsidialverfügung vom 13. Juni 2019 erteilte das Obergericht der Beschwerde die aufschiebende Wirkung. Die Nachlassstundung wurde bis Ende des Beschwerdeverfahrens verlängert und der Sachwalter wieder eingesetzt. Gegen diese Verfügung erhob die Beschwerdeführerin am 24. Juni 2019 Beschwerde an das Bundesgericht (Verfahren 5A_516/2019). Mit Beschwerdeantwort vom 11. Juli 2019 verlangte die Beschwerdegegnerin, auf die Beschwerde nicht einzutreten, allenfalls, sie abzuweisen. Das Obergericht beantragte am 12. Juli 2019, die Beschwerde abzuweisen, soweit auf sie einzutreten sei. Mit Präsidialverfügung vom 17. Juli 2019 wies das Obergericht ein Gesuch der Beschwerdeführerin ab, der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu entziehen und für die Dauer des Beschwerdeverfahrens das Konkursverfahren durchzuführen. Zugleich entschied das Obergericht über weitere prozessuale Anträge der Beschwerdeführerin (insb. Akteneinsicht). Dagegen erhob die Beschwerdeführerin am 5. August 2019 Beschwerde an das Bundesgericht (Verfahren 5A_616/2019). Sie verlangte insbesondere die Vereinigung mit dem Verfahren 5A_516/2019. Aufgrund der Verfügung vom 17. Juli 2019 lud das Bundesgericht die Beschwerdeführerin ein, zu einer allfälligen Gegenstandslosigkeit des Verfahrens 5A_516/2019 Stellung zu nehmen. Am 29. Juli 2019 nahm sie zu den Beschwerdeantworten Stellung und widersetzte sich einer Abschreibung infolge Gegenstandslosigkeit. Das Obergericht äusserte sich zu dieser Eingabe am 16. August 2019. Die Beschwerdeführerin nahm dazu am 6. September 2019 Stellung. Mit Urteil vom 12. September 2019 entschied das Obergericht in der Sache. Es wies die Beschwerde der Beschwerdegegnerin ab und eröffnete den Konkurs über sie neu per 12. September 2019, 10.00 Uhr. Die Beschwerdegegnerin hat dieses Urteil beim Bundesgericht angefochten (Verfahren 5A_818/2019). Aufgrund des Urteils vom 12. September 2019 forderte das Bundesgericht die Beschwerdeführerin erneut zur Stellungnahme hinsichtlich einer allfälligen Gegenstandslosigkeit auf. Mit Eingabe vom 26. September 2019 nahm sie Stellung. Die Beschwerdegegnerin liess sich dazu am 10. Oktober 2019 vernehmen.