Citation: 7B_835/2023 E. 4.3.2

4.3.2. Soweit der Beschwerdeführer suggerieren will, das Schwein sei beim Abladen im Schlachthof als gesund eingestuft worden und er habe es nicht als krank erkennen können, verfangen seien Ausführungen nicht. Er übergeht die gut begründeten vorinstanzlichen Erwägungen, wonach der Amtstierarzt bereits beim Abladen des Schweins mit der Ohrenmarke Nr. 8866 im Schlachthof vermerkt hat, dieses weise einen Abszess am Kronsaum hinten links, einen geschwollenen Fuss, zu lange Klauen und einen schwankenden Gang auf. Ebenso wenig vermag er den Pathologiebericht in Frage zu stellen. Gemäss diesem wies das Schwein einen Abszess von 8 cm Durchmesser, gefüllt mit hellgrünem bis gelbem Eiter, eine Liegeschwiele am Bein vorne rechts sowie eine hochgradige chronische Osteomyelitis und Osteonekrose auf. Diese Befunde sind geeignet, starke Schmerzen beim Tier hervorzurufen. Die Vorinstanz geht zu recht davon aus, dass der Abszess für den Beschwerdeführer unübersehbar war, zumal er am Vortag der Schlachtung lediglich die zwei Schweine kaufte und transportierte und bereits das dortige Transportdokument auf den Abszess hinwies. Der Verweis des Beschwerdeführers auf den guten Ernährungszustand des Schweins und die Verwertung des Schlachtkörpers geht über appellatorische Kritik am angefochtenen Urteil nicht hinaus. Abgesehen davon verurteilt die Vorinstanz den Beschwerdeführer weder für den Tiertransport noch für den fehlenden Beizug eines Tierarztes, sondern für die fehlende separate Unterbringung des kranken Schweins während der Aufstallungszeit bei ihm im Betrieb.