Citation: 5A_1024/2018 E. B

Eine von ihm gegen diesen Entscheid erhobene Beschwerde hiess das Obergericht des Kantons Aargau mit Entscheid vom 31. Oktober 2018 teilweise gut. Es ordnete anstelle der Vertretungsbeistandschaft eine Begleitbeistandschaft an und ernannte, dem Wunsch von A.________ entsprechend, D.________ zum Beistand. Dieser solle A.________ begleitend unterstützen bei der Wahrung seiner finanziellen und administrativen Angelegenheiten (Verwaltung von Einkommen und Vermögen, Zahlung der monatlichen Rechnungen, Erstellung eines Budgets, Durchführung einer Schuldensanierung, Verkehr mit Behörden, Ämtern, Banken, Post, [Sozial-]Versicherungen, sonstigen Institutionen und Privatpersonen), bei der Geltendmachung von Sozialversicherungsleistungen wie IV oder der Beantragung von Sozialhilfe sowie bei der Vorkehrung, den Betroffenen von der sog. Schwarzen Liste der säumigen Krankenversicherten zu streichen (Ziff. 1). Infolge Umzugs von A.________ beauftragte das Obergericht das Familiengericht V.________ mit dem Vollzug dieser Massnahme (Ziff. 2). Es auferlegte die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- unter Vorbehalt der ihm gewährten unentgeltlichen Rechtspflege zur Hälfte A.________ (Ziff. 3 Abs. 1) und setzte die Entschädigung für seinen unentgeltlichen Rechtsbeistand fest (Ziff. 4 Abs. 1), beides unter Hinweis auf die Nachzahlungspflicht nach Art. 123 ZPO (Ziff. 3 Abs. 2 und Ziff. 4 Abs. 2).