Citation: 2A.540/1999 28.04.2000 E. 5

5.- Der Beschwerdeführer beruft sich im weiteren auf die UNO-Kinderrechtekonvention. Er macht geltend, dass Art. 9 KRK mit einer Interessenabwägung im Sinne von Art. 8 Abs. 2 EMRK verletzt werde, wenn das private Interesse eines Elternteils geringer gewichtet wird als die öffentlichen Interessen. Dem ist entgegenzuhalten, dass weder ein Kind noch dessen Eltern aus Art. 9 oder Art. 10 des Abkommens einen gerichtlich durchsetzbaren Anspruch auf Familienzusammenführung ableiten können; das Recht der Staaten, ihre Einwanderungsgesetze selbst auszugestalten, wird durch diese Bestimmungen nicht beeinträchtigt (BBl 1994 V 33 f.; BGE 124 II 367 E. 3b).