Citation: U 102/01 12.03.2002 E. 3

3.- a) Vorinstanz und SUVA halten - gestützt auf die kreisärztlichen Untersuchungsberichte der Dres. med. T.________ vom 13. Januar 1998 und O.________ vom 20. Mai 1998 - dafür, dass der Beschwerdeführer in einer leidensangepassten Tätigkeit ganztags arbeiten könnte. Der Beschwerdeführer macht demgegenüber geltend, auf Grund der Aussagen des Dr. med. K.________ vom 14. Dezember 1998, des Dr. med. Keller vom 2. Februar 1999 sowie auch der Dres. med. B.________ und G.________ vom 2. November 1999 bestünden Zweifel an der seitens des kantonalen Gerichts und der SUVA festgestellten - vollumfänglichen - Arbeitsfähigkeit. b) Dr. med. T.________ führte in seinem Bericht vom 13. Januar 1998 aus, bezüglich der Kniegelenksveränderung links liege keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit (mehr) vor, während auf Grund der rechten Schulterproblematik von einer Beeinträchtigung des Leistungsvermögens in der aktuellen (Magaziner-)Tätigkeit von ca. 10 % auszugehen sei. Anlässlich seiner kreisärztlichen Abschlussuntersuchung vom 20. Mai 1998 bescheinigte Dr. med. O.________ dem Beschwerdeführer zufolge des Rotatorenmanschettendefekts eine gewisse Kraftlosigkeit beim Einsatz der rechten Hand über Scheitelniveau, wobei auch starke auf das Gelenk wirkende Schläge, extreme Kraftanstrengungen sowie Überkopfarbeiten zu vermeiden seien. Als nicht mehr zumutbar bezeichnete der Arzt den Umgang mit Pickel, Vorschlag- und Presslufthammer sowie das Schaufeln von schwerem Material (nasse Erde), wohingegen das gelegentliche Schaufeln von leichterem Material, das Tragen von Gegenständen bei hängendem und gebeugtem Oberarm, die beidhändige Handhabung von Gewichten bis ca. 30 kg bis auf Brusthöhe und das Hochheben von Gewichten einhändig rechts bis Scheitelhöhe im Umfang bis 5 kg möglich sei. Leichtere und mittelschwere Magazinerarbeiten auf dem Bau wie auch andere leidensangepasste Tätigkeiten beurteilte er als ganztags ausführbar. Dr. med. K.________ attestierte dem Versicherten mit Bericht vom 14. Dezember 1998 eine unveränderte Arbeitsunfähigkeit von 50 % im bisherigen (Maurer-)Beruf und nannte als der Behinderung angepasste Beschäftigungen leichtere körperliche Tätigkeiten wie Magaziner und Dienstbote. Mit Bericht vom 2. Februar 1999 gab Dr. med. E.________ sodann eine 50 %ige Arbeitsunfähigkeit als Maurer an. c) Aus diesen ärztlichen Schlussfolgerungen erhellt, dass der Beschwerdeführer in seiner angestammten Maurertätigkeit noch zu 50 % arbeitsfähig ist. Die Beeinträchtigung in der Arbeit als Magaziner wird in allgemeiner Hinsicht auf 10 % (Dr. med. T.________) sowie im Rahmen leichterer und mittelschwerer Magazinertätigkeiten auf 0 % (Dr. med. O.________) eingestuft, während Dr. med. K.________ die Magazinerbeschäftigung zwar als körperlich geeignete Arbeitsform beschreibt, auf eine diesbezügliche Arbeitsfähigkeitsbeurteilung indes verzichtet. Angesichts dieser Stellungnahmen erscheint die Aussage des Dr. med. O.________, vom medizinischen Standpunkt aus gesehen wäre der Beschwerdeführer in der Lage, - bezogen auf den in diesem Zusammenhang allein relevanten allgemeinen Arbeitsmarkt (BGE 110 V 276 Erw. 4b; ZAK 1991 S. 320 Erw. 3b) - eine leidensangepasste Tätigkeit ganztags auszuüben, überzeugend und nachvollziehbar, weshalb darauf abzustellen ist. Wie die Vorinstanz richtig erkannt hat, bleibt die schwierige Vermittelbarkeit des Versicherten wegen seines Alters und wohl auch wegen seines - unfallfremden - Übergewichts bei der Invaliditätsbemessung unberücksichtigt (BGE 107 V 21 Erw. 2c; AHI 1999 S. 238 f. Erw. 1 mit Hinweisen). An diesem Ergebnis nichts zu ändern vermag namentlich das vom Beschwerdeführer neu vorgelegte Gutachten der Dres. med. B.________ und G.________ vom 2. November 1999. Es wurde zum einen im Rahmen der Abklärungen der Invalidenversicherung verfasst, in welchen sämtliche Beschwerden, auch die nicht unfallkausalen, in die Beurteilung einfliessen, und stammt zum anderen aus einer Zeit nach Erlass des - zeitlich massgebenden (vgl. Erw. 2 in fine hievor) - Einspracheentscheides der SUVA vom 14. Januar 1999. Inwieweit die gutachtlichen Ausführungen dennoch konkrete Rückschlüsse auf die Verhältnisse im Januar 1999 zulassen, kann im Übrigen offen bleiben, da sie - zumindest in ihrer Aussage einer uneingeschränkten Arbeitsfähigkeit in einer idealen Tätigkeit - der Beurteilung durch Dr. med. O.________ nicht widersprechen. Dem kantonalen Gericht ist weiter zuzustimmen, dass es im Zeitpunkt des Einspracheentscheides an Anhaltspunkten für das Vorliegen eines geistigen Gesundheitsschadens mit Krankheitswert fehlt. Die im Austrittsbericht der Dres. med. A.________ und Rothenbühler vom 24. Februar 1997 wie auch im Bericht des Dr. med. Keller vom 2. Februar 1999 genannte Diagnose einer "depressiven Stimmung mit Panikattacken" bzw. einer "reaktiven depressiven Verstimmung" ist für sich nicht in der Lage, eine relevante - psychisch bedingte - Arbeitsunfähigkeit zu begründen (BGE 115 V 133 Erw. 2). Weitere Abklärungen, wie vom Beschwerdeführer beantragt, erübrigen sich, da hievon angesichts der Tatsache, dass der Sachverhalt nach dem Gesagten auch in medizinischer Hinsicht hinreichend festgestellt wurde und die massgebenden ärztlichen Einschätzungen übereinstimmen, keine neuen Erkenntnisse zu erwarten sind (SVR 2001 IV Nr. 10 S. 28 Erw. 4b; zu Art. 4 Abs. 1 aBV ergangene, weiterhin geltende Rechtsprechung: BGE 124 V 94 Erw. 4b, 122 V 162 Erw. 1d mit Hinweis).