Citation: C 258/01 02.07.2003 E. A

Die X.________ AG (nachfolgend: Gesellschaft), tätig im Bereich Tiefbau - Vermessung, reichte am 17. Dezember 1999 beim Kantonalen Arbeitsamt Wallis, Sitten, (KIGA), die Voranmeldung von Kurzarbeit für 11 Mitarbeiter im Umfang von 80 % für die Zeit vom 5. Januar bis zum 31. März 2000 ein, im Wesentlichen mit der Begründung, die Auftragslage habe sich verschlechtert. Mit Verfügung vom 4. Januar 2000 erhob das KIGA teilweise Einspruch gegen die Auszahlung von Kurzarbeitsentschädigung. Es begründete dies unter Hinweis auf Art. 54a AVIV damit, dass Ausfallstunden, die auf saisonale Beschäftigungsschwankungen zurückzuführen seien, nicht entschädigbar seien; der Betrieb habe die Aufteilung der saisonalen Ausfallstunden anlässlich der Geltendmachung des Anspruchs gegenüber der Arbeitslosenkasse vorzunehmen. Mit Schreiben vom 24. Juli 2000 machte die Gesellschaft gegenüber der Arbeitslosenkasse geltend, die zugesprochenen rund Fr. 900.- seien unverhältnismässig und es sei ihr eine anfechtbare Verfügung zuzustellen. Mit Schreiben vom 4. August 2000 stellte die Arbeitslosenkasse die Entschädigungsabrechnung für Januar 2000 in Aussicht, welche sie am 10. April 2001 erliess.