Citation: 5A_195/2024 E. 4.1

4.1. Die Verteilung der Prozesskosten des vorinstanzlichen Verfahrens ficht die Beschwerdeführerin vor Bundesgericht nicht selbständig an. Auch für den - nun eingetretenen (s. vorne E. 3) - Fall, dass ihrer Beschwerde im Streit um die elterliche Obhut kein Erfolg beschieden sein sollte, beantragt sie aber, die Kosten für das Verfahren vor der KESB nicht ihr alleine, sondern den Parteien je hälftig aufzuerlegen (s. Sachverhalt Bst. D). Sie wehrt sich gegen die vorinstanzliche Erklärung, dass Art. 107 Abs. 1 Bst. c ZPO eine "Kann-Vorschrift" und das Verfahren im Wesentlichen durch sie, die Beschwerdeführerin, verursacht worden sei. In familienrechtlichen Prozessen würden die Kosten in Kinderbelangen grundsätzlich unabhängig vom Verfahrensausgang "je hälftig oder zumindest im Ermessen auferlegt", wenn beide Parteien gute Gründe für die Verfechtung ihres Standpunktes hatten. Letzteres nimmt die Beschwerdeführerin mit der Begründung für sich in Anspruch, dass ihr mit Beschluss vom 4. Januar 2022 die alleinige Obhut über C.________ entzogen worden sei (s. Sachverhalt Bst. C.a) und sie sich ursprünglich wegen des Beschwerdegegners an die KESB gewandt habe (vgl. Sachverhalt Bst. B).