Citation: 5A_723/2017 E. 8.3.4

8.3.4. Die Beschwerdeführerinnen weisen auf BGE 140 III 65 (E. 3.2.2) im Kollokationsprozess i.S. Sabena SA/SAirGroup hin und erblicken darin einen ähnlich gelagerten Fall, in welchem für einen ähnlichen Streitwert von dort Fr. 362 Mio. ein Kostenvorschuss von lediglich Fr. 666'125.-- verlangt wurde; die vorliegende - dreimal höhere - Gerichtsgebühr sei nicht nachvollziehbar. Der Vergleich der Beschwerdeführerinnen mit dem zitierten Urteil geht fehl: In jenem Fall wurde der Streitwert - der Ausgangspunkt für die ordentliche Gebühr - nicht richtig berechnet. Die konkrete Ermässigung der (richtigen) ordentlichen Gerichtsgebühr um mehr als die Hälfte war - wie aus dem in BGE 140 III 65 Lit. A.a. und E. 3.3.1 sowie dem zitierten Urteil 5A_385/2011 vom 25. Oktober 2011 hervorgeht - wegen Synergieeffekten aus einem Parallelverfahren geboten und stand nicht zur Diskussion. Für die Frage, inwieweit im vorliegenden Fall die ordentliche Grundgebühr zu ermässigen sei, können die Beschwerdeführerinnen nichts für sich ableiten. Von einem Widerspruch zur Rechtsprechung kann nicht gesprochen werden. Ein Eingriff in das Ermessen des kantonalen Gerichts drängt sich nicht auf.