Citation: 8C_703/2019 E. 3

Nach der Feststellung des kantonalen Gerichts besteht beim Beschwerdeführer in einer seinem Rücken- und Knieleiden angepassten Tätigkeit eine Arbeitsfähigkeit von 50 %; diese sollte in zweimal zwei Stunden täglich aufgeteilt werden. Darin sind sich die Parteien einig. Ebenfalls ist unbestritten, dass die Auflösung des Arbeitsverhältnisses auf den 31. Dezember 2017 einen erwerblichen Revisionsgrund darstellt. Beim Valideneinkommen stützte sich die Vorinstanz, wie schon die IV-Stelle, auf das vormalige bei den B.________ im Bereich Reinigung im Jahre 1996 erzielte Einkommen von Fr. 61'563.- und indexierte dieses auf das Jahr 2018. In Gegensatz zur Verwaltung, welche ihrer Verfügung vom 22. Februar 2019 ein Valideneinkommen von Fr. 73'332.- zu Grunde legte, hielt das kantonale Gericht dafür, dass die Indexierung mit den - unterdurchschnittlichen - statistischen Werten im Bereich Verkehr und Lagerei zu erfolgen habe. Entsprechend bezifferte es das hypothetische Valideneinkommen für das Jahr 2018 mit Fr. 72'750.-. Die Festsetzung des Invalideneinkommens durch das kantonale Gericht basiert auf den statistischen Werten der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) für das Jahr 2016, wiederum indexiert auf das Jahr 2018. Auf der Grundlage der Tabelle TA1 Kompetenzniveau 2 für Männer in "sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen" ermittelte die Vorinstanz unter Berücksichtigung eines Abzuges von 10 % ein zumutbares Invalideneinkommen von Fr. 29'647.-. Daraus resultierte ein Invaliditätsgrad von (abgerundet) 59 %. Entsprechend wurde eine revisionsweise Erhöhung des Rentenanspruchs verneint.