Citation: 6B_31/2018 E. 2.4

2.4. Ist über eine Tatsache gemäss Art. 139 Abs. 2 StPO kein Beweis zu führen, liegt bei nachträglicher Unerreichbarkeit des Nachweises dieser Tatsache kein Beweisverlust vor (zur Bedeutung der Beweislastregel im Falle eines Beweisverlustes siehe Niklaus Oberholzer, Grundzüge des Strafprozessrechts, 3. Aufl. Bern 2012, Rz. 690). Mit der in diesem Zusammenhang von der Vorinstanz vorgenommenen antizipierten Beweiswürdigung befasst sich der Beschwerdeführer nicht. Inwiefern die Vorinstanz die bereits abgenommenen Beweise, insbesondere die Aussagen der Wärter und die Handnotiz in der Patientenakte, offensichtlich falsch gewürdigt (vgl. E. 1.4) und darauf beruhend in willkürlicher Weise angenommen haben soll, die zusätzlich beantragte quantitative Bestimmung des Valiums im Mageninhalt hätte nichts mehr an ihrer Überzeugung ändern können, legt der Beschwerdeführer nicht dar. Auf die Rüge ist mangels rechtsgenügender Begründung nicht einzutreten (Art. 106 Abs. 2 BGG).