Citation: 6B_1192/2020 E. 2.5.4

2.5.4. Der Beschwerdeführer vermag mit seinen Vorbringen keine Verletzung von Bundesrecht aufzuzeigen. Dass es sich beim Urteil TPF.2015.66 bzw. SK.2015.14 vom 1. Juli 2015 um keinen "späteren" Strafentscheid handelt, bestreitet er nicht (vgl. Beschwerde S. 2 und 6). Entgegen seiner Ansicht handelt es sich beim von ihm angerufenen Urteil des Bundesverwaltungsgerichts B-4763/2017 vom 29. Juni 2018 nicht um einen Strafentscheid i.S.v. Art. 410 Abs. 1 lit. b StPO, da darin nicht über eine strafrechtliche Anklage entschieden wurde. Dass es in jenem Fall eine Strafuntersuchung durch die Bundesanwaltschaft gegeben haben soll, ändert daran nichts, zumal sich aus dem Urteil ergibt, dass das Strafverfahren neben dem Verwaltungsverfahren parallel durchgeführt wurde (Urteil des Bundesverwaltungsgerichts B-4763/2017 vom 29. Juni 2018 S. 2 lit. C.b). Schliesslich liegen den beiden Entscheide gänzlich andere tatsächliche Gegebenheiten zugrunde als dem vorliegend infrage stehenden zu revidierenden Urteil, womit es auch an der Voraussetzung des "gleichen Sachverhalts" fehlt. Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers liegt nicht bereits ein gleicher Sachverhalt vor, weil es in allen Urteilen um die Berechnung des Gewinns bei Ausnützen von Insiderinformationen geht. Es ist nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz die Voraussetzungen des Revisionsgrunds gemäss Art. 410 Abs. 1 lit. b StPO als nicht gegeben erachtet. Damit kann mit ihr offengelassen werden, ob die Frist von Art. 411 Abs. 2 i.V.m. Art. 410 Abs. 1 lit. b StPO eingehalten ist. Soweit der Beschwerdeführer sich in seiner Beschwerde weitergehend zur angeblich fehlerhaften und willkürlichen Gewinnberechnung im zu revidierenden Urteil äussert, ist darauf nicht weiter einzugehen, zumal sich das Bundesgericht mit dieser Frage bereits im Urteil 6B_879/2018 vom 26. April 2019 E. 3.2 befasste.