Citation: 5P.111/2005 23.05.2005 E. 2

Als Verletzung von Art. 9 BV rügt der Beschwerdeführer alsdann, die Erwägungen des Obergerichts betreffend Kenntnis des Appellationsverfahrens beruhten auf fiktiven, nicht belegten Annahmen. Der Beschwerdeführer hat Appellation gegen das erstinstanzliche Urteil erhoben und im Appellationsverfahren um Kürzung des Kostenvorschusses ersucht. Das Obergericht durfte damit ohne Willkür davon ausgehen, er habe mit der Zustellung der Verfügung vom 21. Februar 2005 betreffend das Gesuch um Kürzung des Kostenvorschusses rechnen müssen. Die Kritik des Beschwerdeführers geht somit an den tatsächlichen Gegebenheiten vorbei, von denen das Obergericht ohne Willkür hat ausgehen dürfen und müssen. Auch insoweit liegt demnach keine den Begründungsanforderungen von Art. 90 Abs. 1 lit. b OG entsprechende Rüge vor (BGE 119 Ia 197 E. d S. 201; 120 Ia 369 E. 3a; 123 I 1 E. 4a; 127 III 279 E. 1c S. 282, mit Hinweisen; 128 I 295 E. 7a S. 312). Darauf ist nicht einzutreten.