Citation: 6B_328/2009 06.08.2009 E. 2.2

2.2.1 Betrifft das erstinstanzliche Urteil eine Übertretung, für die nur eine Busse ausgefällt worden ist, prüft die kantonale Berufungsinstanz gemäss § 412 Abs. 2 StPO/ZH nur, ob das Urteil auf einem Verfahrensfehler beruht (Ziff. 1), ob Fehler in der Anwendung des materiellen Rechts vorliegen (Ziff. 2), oder, ob erhebliche Bedenken gegen die Richtigkeit der Tatsachenfeststellung bestehen (Ziff. 3). 2.2.2 Gestützt auf Art. 97 Abs. 1 BGG kann auch im bundesgerichtlichen Verfahren die Feststellung des Sachverhalts nur gerügt werden, wenn diese offensichtlich unrichtig ist. Auf dem Gebiet der Beweiswürdigung ist die Kognition des Bundesgerichts auf Willkür (Art. 9 BV) beschränkt. Willkür in der Beweiswürdigung liegt vor, wenn die Behörde in ihrem Entscheid von Tatsachen ausgeht, die mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch stehen oder auf einem offenkundigen Fehler beruhen (BGE 134 I 140 E. 5.4). Dass das angefochtene Urteil mit der Darstellung des Beschwerdeführers nicht übereinstimmt oder eine andere Lösung oder Würdigung ebenfalls vertretbar erscheint oder gar vorzuziehen wäre, genügt praxisgemäss für die Begründung von Willkür nicht (BGE 131 IV 100 nicht publ. E. 4.1; 127 I 54 E. 2b). Wird eine willkürliche Beweiswürdigung gerügt, reicht es nicht aus, wenn der Beschwerdeführer zum Beweisergebnis frei plädiert und darlegt, wie seiner Auffassung nach die vorhandenen Beweise richtigerweise zu würdigen gewesen wären, wie er dies in einem appellatorischen Verfahren mit freier Rechts- und Tatsachenüberprüfung tun könnte. Er muss gemäss ständiger Rechtsprechung vielmehr aufzeigen, inwiefern die angefochtene Beweiswürdigung die Verfassung dadurch verletzen sollte, dass sie im Ergebnis offensichtlich unhaltbar wäre (vgl. BGE 129 I 49 E. 4; 128 I 81 E. 2; 127 I 38 E. 3c). 2.3 Was der Beschwerdeführer gegen die Ausführungen der Vorinstanz im angefochtenen Urteil vorbringt, ist nicht geeignet, Willkür darzutun respektive aufzuzeigen, weshalb die Vorinstanz erhebliche Bedenken gegen die Richtigkeit der erstinstanzlichen Tatsachenfeststellung hätte haben müssen. Soweit er der Vorinstanz eine "erschreckende und unhaltbare Oberflächlichkeit" bei der Beurteilung des Sachverhalts und der Beweiswürdigung vorwirft, verkennt er, dass die Überprüfungsbefugnis der Vorinstanz insoweit beschränkt gewesen ist. Die Rügen des Beschwerdeführers erschöpfen sich weitgehend in einer unzulässigen appellatorischen Kritik am angefochtenen Urteil. Im Übrigen sind sie nicht stichhaltig. Dies gilt namentlich für seine generelle Bestreitung der Glaubwürdigkeit sämtlicher Zeugen (A.________, B.________ sowie C.________ und D.________) und für seine pauschale Unterstellung, die Zeugen hätten sich abgesprochen. Vorliegend ist die Vorinstanz entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers nicht in Willkür verfallen, indem sie geschlossen hat, gestützt auf die übereinstimmenden Aussagen der vier Zeugen könne als erstellt gelten, dass die fragliche Kälberbox eine Breite von unter 85 Zentimetern aufgewiesen habe (vgl. angefochtenes Urteil S. 8 f.). Dementsprechend konnte die Vorinstanz, ohne den Anspruch des Beschwerdeführers auf rechtliches Gehör zu verletzen, in antizipierter Beweiswürdigung auf die Durchführung eines Augenscheins verzichten.