Citation: 8C_841/2017 E. 4.2

4.2. Im Rahmen des Einkommensvergleichs (Art. 16 ATSG) stellte die Vorinstanz fest, der von der Beschwerdegegnerin vor dem Unfall erzielte Verdienst als Raumpflegerin von umgerechnet Fr. 46'068.-habe 10.44 % unter den branchenüblichen Löhnen (ermittelt gestützt auf die vom Bundesamt für Statistik periodisch durchgeführte Lohnstrukturerhebung [LSE] 2012, Tabelle TA1, Kompetenzniveau 1, Frauen) von Fr. 51'441.- gelegen. Sie setzte das Valideneinkommen in Parallelisierung der Einkommen (vgl. BGE 134 V 322) um den die Erheblichkeitsgrenze von 5 % überschreitenden Wert auf Fr. 48'574.- herauf. Das Invalideneinkommen ermittelte das kantonale Gericht auf derselben Basis gemäss LSE. Zudem nahm es einen Abzug von 15 % vor, was einen Wert von Fr. 39'352.- und einen Invaliditätsgrad von 19 % ergab. Den Abzug vom Tabellenlohn erachtete es als gerechtfertigt, da eine im Vergleich zu gesunden Arbeitnehmern verminderten Flexibilität sowohl in zeitlicher Hinsicht (Überstunden) als auch in Bezug auf die Arbeitsplatzgestaltung (kein kurzfristiger Arbeitsplatzwechsel innerhalb des Betriebs, welcher die Adaptationskriterien nicht erfüllt) als Konkurrenznachteil zu berücksichtigen sei. Zudem wirke sich das Alter der Versicherten von 59 Jahren im Zeitpunkt des Einspracheentscheides infolge höherer Lohnnebenkosten und der kürzeren verbleibenden Aktivitätsdauer als lohnmindernd aus.