Citation: 9C_72/2017 E. 3

Die Vorinstanz erwog, es sei unbestritten, dass die Beschwerdeführerin in der Lage sei, eine adaptierte Verweistätigkeit im Umfang von 60% auszuüben. Dabei müsse sie die Möglichkeit haben, regelmässig Pausen einzulegen; Teamarbeit oder Kundenkontakt seien ungünstig. Diese Einschätzung gelte ab Dezember 2013. Zu den Vergleichseinkommen führte das kantonale Gericht aus, das von der Verwaltung ermittelte Valideneinkommen von CHF 142'800.- für das Jahr 2013 sei weder bestritten noch zu beanstanden. Zur Ermittlung des Invalideneinkommens zog es die Tabellenlöhne der vom Bundesamt für Statistik periodisch durchgeführten Lohnstrukturerhebung (LSE) 2012 heran, wobei es in Anbetracht der Ausbildung und des beruflichen Werdegangs der Beschwerdeführerin die Position 21 ("Herst. v. pharmazeutischen Erzeugnissen") der Tabelle TA1, Kompetenzniveau 3 (komplexe praktische Tätigkeiten welche ein grosses Wissen in einem Spezialgebiet voraussetzen), Frauen, für massgebend erachtete. Umgerechnet auf die betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit und unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung bis 2013 von 0.7% errechnete die Vorinstanz bei einem Pensum von 60% ein Invalideneinkommen von CHF 58'147.85 und einen Invaliditätsgrad von 59%.