Citation: 8C_517/2022 E. A

A.a. Die 1973 geborene A.________ hatte sich am 3. September 2013 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug angemeldet. Die IV-Stelle des Kantons Graubünden tätigte medizinische sowie erwerbliche Abklärungen und gewährte berufliche Massnahmen. Nach deren Abschluss veranlasste sie eine Abklärung vor Ort (Abklärungsbericht Haushalt vom 28. November 2016). Mit Vorbescheid vom 12. Januar 2017 kündigte die IV-Stelle die Zusprache einer befristeten ganzen Invalidenrente an. In Anwendung der gemischten Methode gewichtete sie die Anteile Erwerb und Haushalt mit 80 % bzw. 20 %. Obschon A.________ im Einwand die Methodenwahl kritisierte, verfügte die IV-Stelle am 29. Juni 2017 wie vorbeschieden und sprach ihr vom 1. August 2014 bis 31. August 2015 und vom 1. April 2016 bis 30. September 2016 eine ganze Invalidenrente zu. Die Verfügung erwuchs unangefochten in Rechtskraft. A.b. Mit Schreiben vom 12. Oktober 2017 liess A.________ erneut um Leistungen der Invalidenversicherung ersuchen. Die IV-Stelle tätigte wiederum medizinische sowie erwerbliche Abklärungen, gewährte berufliche Massnahmen und veranlasste eine weitere Abklärung vor Ort vom 5. Februar 2020 (Abklärungsbericht Haushalt vom 12. Februar 2020). Nach Durchführung des Vorbescheidverfahrens bezifferte sie den Invaliditätsgrad - in Anwendung der gemischten Methode mit 80 % Erwerbs- und 20 % Haushaltsanteil - mit 34,4 % und verneinte einen Rentenanspruch (Verfügung vom 15. Juni 2020). Dies bestätigte das Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden mit Urteil vom 15. Dezember 2020. Die dagegen erhobene Beschwerde hiess das Bundesgericht mit Urteil 8C_521/2021 vom 22. März 2022 teilweise gut und wies die Sache in Aufhebung des angefochtenen Urteils zu weiterer Abklärung des Sachverhalts und zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurück.