Citation: U 399/05 27.11.2006 E. B

Hiegegen liess S.________ Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Bern erheben mit dem Rechtsbegehren, in Aufhebung des Einspracheentscheides vom 7. Juni 2004 sei ihm rückwirkend ab 1. Dezember 2002 wieder ein Taggeld für eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % zuzusprechen. Eventuell sei ihm eine höhere Invalidenrente und eine höhere Integritätsentschädigung zuzusprechen. Mit Eingabe vom 1. September 2004 beantragte die SUVA im Einverständnis mit dem Beschwerdeführer die Sistierung des Beschwerdeverfahrens, bis das im IV-Verfahren einzuholende MEDAS-Gutachten vorliege. Diesem Antrag wurde mit prozessleitender Verfügung vom 3. September 2004 stattgegeben. Im Anschluss an das MEDAS-Gutachten vom 28. Oktober 2004 zog die SUVA ihren Einspracheentscheid vom 7. Juni 2004 in Wiedererwägung und sprach dem Versicherten mit Verfügung vom 7. Juli 2005 eine Invalidenrente auf der Basis einer Erwerbsunfähigkeit von 47 % ab 1. Dezember 2002 und eine Integritätsentschädigung gestützt auf eine Integritätseinbusse von 20 % zu. Daraufhin teilte der Beschwerdeführer dem kantonalen Gericht am 16. August 2005 unter anderem mit, dass die Verfügung vom 7. Juli 2005 seinen Anträgen gemäss Beschwerde vom 12. August 2004 nicht vollumfänglich entspreche. Deshalb wurde das vorinstanzliche Verfahren mit prozessleitender Verfügung vom 17. August 2005 wieder aufgenommen. Nach Eingang einer Stellungnahme der SUVA gab der Beschwerdeführer dem kantonalen Gericht am 27. September 2005 bekannt, dass er die von der SUVA mit Wiedererwägungsverfügung vom 7. Juli 2005 neu festgesetzten UVG-Leistungen akzeptiere. Mit Entscheid vom 5. Oktober 2005 schrieb das Verwaltungsgericht des Kantons Bern das Verfahren betreffend den Einspracheentscheid vom 7. Juni 2004 als gegenstandslos geworden kostenlos ab. Eine Parteientschädigung sprach es nicht zu und wies das Gesuch um unentgeltliche Verbeiständung ab.