Citation: 6B_515/2018 E. 2.3.4

2.3.4. Entgegen dem Einwand des Beschwerdeführers trifft es auch nicht zu, dass die Vorinstanz im Urteil vom 11. September 2013 nach einer Analyse der Aussagen von M.________ noch zur Erkenntnis gelangte, darauf könne nicht abgestellt werden bzw. dass sie an der Glaubwürdigkeit von M.________ zweifelte. Das Obergericht stufte die Glaubwürdigkeit von M.________ im Urteil vom 11. September 2013 unter Hinweis auf das erstinstanzliche Urteil vielmehr als relativ hoch ein und ihre Aussagen bezüglich der Täterschaft von Y.________ als nachvollziehbar und glaubhaft (Urteil, a.a.O., E. 9.10.1 S. 66). Es verwarf zudem die Argumentation des Beschwerdeführers, die Erinnerungen von M.________ betreffend der Gespräche mit Y.________ vor der Tat würden auf einem "False Memory"-Effekt beruhen (Urteil, a.a.O., E. 9.10.2 f. S. 67). Die Aussagen von M.________ betreffend des Auftrags des Beschwerdeführers an Y.________ qualifizierte das Obergericht im Urteil vom 11. September 2013 als sehr vage. Es erwog dazu, gestützt auf den Inhalt dieser Aussagen auf eine Beauftragung zu schliessen, sei nicht ohne Weiteres möglich. Dies sei unabhängig von einem allfälligen "False Memory"-Effekt so, da die Aussagen inhaltlich zu wenig konkret seien (Urteil, a.a.O., E. 9.10.4 S. 67 f.). M.________ sagte auch aus, der Beschwerdeführer habe ihr gegenüber angedeutet, die Beschwerdegegnerin 2 umbringen zu wollen. Das Obergericht führte dazu im Urteil vom 11. September 2013 aus, die Aussage, eine andere Person umzubringen, sei immer mit Vorsicht zu werten. Die Wertung einer solchen Andeutung sei äusserst schwierig. Im Nachhinein seien Rückschlüsse einfacher zu machen, da die entsprechende Tat ausgeführt worden sei. Vorliegend seien daher weniger die Zweifel an der Glaubwürdigkeit von M.________ im Verhältnis zum Beschwerdeführer, oder die Frage, ob derartige Andeutungen gemacht wurden, ausschlaggebend, als vielmehr die übrigen Beweise und Indizien für eine Tatbeteiligung des Beschwerdeführers (Urteil, a.a.O., E. 9.10.6 S. 68 f.). Daran hält die Vorinstanz auch im angefochtenen Entscheid fest. Das Obergericht entschied im Urteil vom 11. September 2013 nicht, die Aussagen von M.________, wonach Y.________ ihr gegenüber angedeutet bzw. gesagt habe, er handle im Auftrag des Beschwerdeführers, seien unglaubhaft oder beweisrechtlich irrelevant. Es wies lediglich darauf hin, dass alleine gestützt darauf eine Verurteilung des Beschwerdeführers nicht möglich sei. Weshalb die den Beschwerdeführer belastenden Aussagen von M.________ gänzlich hätten unberücksichtigt gelassen werden müssen, ist nicht ersichtlich und zeigt der Beschwerdeführer auch nicht rechtsgenügend auf.