Citation: 7B_904/2024 E. 2.4.1

2.4.1. Der Beschwerdeführer wirft dem Beschwerdegegner hauptsächlich verschiedene Verfehlungen im früheren Verfahren wegen Drohung, einfacher Körperverletzung und Tätlichkeiten vor. Dabei erweitert er zu einem gewichtigen Teil den vorinstanzlich festgestellten Sachverhalt, ohne aber Willkür geltend zu machen. Auf solche Sachverhaltselemente, die im angefochtenen Entscheid nicht enthalten sind, kann das Bundesgericht nach Art. 105 Abs. 1 BGG deshalb nicht abstellen. Im angefochtenen Beschluss verankert sind einzig die Tatsachen, dass der Beschwerdegegner nach dem Vorfall mit dem Baseballschläger den Beschwerdeführer sowie seinen Sohn als Beschuldigte und ihre Kontrahenten als Geschädigte im Rapport aufführte, dass er keine Ermittlungen unternahm, um die Anrufer, die den Vorfall gemeldet hatten, zu identifizieren und dass der Baseballschläger erst sichergestellt wurde, als sich der Beschwerdeführer selber nochmals zum Tatort begeben hat. Die Vorinstanz vermag in diesen Vorgehensweisen kein unkorrektes Verhalten zu erkennen, das den Anschein von Befangenheit erwecken könnte. Dem ist beizupflichten. Nach der Rechtsprechung braucht es bereits bei einer Staatsanwältin oder einem Staatsanwalt besonders krasse oder ungewöhnlich häufige Fehlleistungen, um den Anschein der Voreingenommenheit zu begründen (BGE 141 IV 178 E. 3.2.3; Urteile 7B_677/2024 vom 13. November 2024 E. 4.3.3; 7B_122/2022 vom 12. Februar 2024 E. 4; je mit Hinweisen). Solche sind in der von der Ermittlungstätigkeit des Beschwerdegegners, bei dem die Hürde für die Annahme von Befangenheit noch höher anzusetzen ist, klarerweise nicht erkennbar. Entscheidend ist aber ohnehin, dass der Beschwerdeführer keinen hinreichenden Bezug zur aktuellen Strafuntersuchung herstellt. Er bringt einzig vor, die Vorinstanz verkenne, dass es nicht um die damalige Situation gehe, sondern darum, dass der Beschwerdegegner im Zeitpunkt des Ausstandsgesuchs vom 7. September 2023 voreingenommen gewesen sei. Dies, so der Beschwerdeführer weiter, gerade deshalb, weil er schon in den Baseballschläger-Fall involviert gewesen sei und ihn und seine Familie in objektiv nicht begründbarer Weise in schlechtes Licht gerückt habe. Damit legt der Beschwerdeführer jedoch nicht substanziiert dar, inwiefern der Beschwerdegegner aufgrund der angeblichen früheren Verfehlungen nicht mehr in der Lage sein sollte, gegen ihn ergebnisoffen zu ermitteln. Ebenso wenig erhellt aus seinen Ausführungen, weshalb gerade diese Ermittlungen in einem anderen Verfahren wie in der Beschwerde behauptet dazu geführt haben sollen, dass gegen ihn Anklage wegen übler Nachrede erhoben worden ist. Der Beschwerdeführer vermag die bundesgerichtlichen Begründungsanforderungen letztlich nicht zu erfüllen.