Citation: 6B_723/2007 19.02.2008 E. 2

Die Vorinstanz geht von folgendem Sachverhalt aus: Am 18. Februar 2000 liessen der Mitangeklagte Y.________ und der Beschwerdeführer zwei von einander abhängige Kaufverträge notariell beurkunden. Im einen Vertrag verkaufte Y.________ die Stockwerkeigentumsanteile Nr. 144/1, 144/2, 144/3 und 144/4, Grundbuchparzelle 144 Fol. 1, bestehend aus einem Mehrfamilienhaus mit vier 2 1/2-Zimmerwohnungen im Rohbau in der Gemeinde Täsch, zu einem Preis von Fr. 245'000.-- an den Beschwerdeführer. Im anderen Kaufvertrag verkaufte der Beschwerdeführer die Stockwerkeigentumsanteile Nr. 23701, 23707, 23712 und 23766 sowie seinen Miteigentumsanteil von 4/46 am Stockwerkeigentumsanteil 24230, Grundparzelle 8799 Fol. 8, bestehend aus vier Studios und Autoeinstellplatz in der Gemeinde Siders, für Fr. 245'000.-- an Y.________. Mit Eingabe vom 8. Mai 2000 untersagte der Mitangeklagte Y.________ dem stipulierenden Notar die Anmeldung des Kaufvertrages betreffend die Liegenschaften in Täsch, weil der Beschwerdeführer gemäss den Angaben von Y.________ eine vereinbarte Schwarzgeldzahlung in der Höhe von Fr. 130'000.-- bis Fr. 150'000.-- nicht geleistet hatte (angefochtenes Urteil S. 5, 7; erstinstanzliches Urteil S. 2 ff., 8 ff.). Die Vorinstanz gelangt nach Würdigung sämtlicher Beweismittel in tatsächlicher Hinsicht zum Schluss, es bestehe kein vernünftiger Zweifel daran, dass die beiden Parteien für den Kauf der Liegenschaft in Täsch zusätzlich zum verurkundeten Kaufpreis eine Schwarzzahlung vereinbart hätten. Sie stützt sich hiefür zunächst auf die Aussagen des Mitangeklagten Y.________, die sie als glaubwürdig erachtet. Dieser habe sich durch seine Angaben selbst belastet und dadurch letzten Endes seine Verurteilung wegen Erschleichens einer falschen Beurkundung erwirkt. Ausserdem sei diese Selbstbezichtigung im Zivilverfahren der Parteien ohne Bedeutung gewesen. Ferner würden dessen Angaben im Ergebnis von Drittpersonen gestützt. Schliesslich sprächen eine Reihe weiterer Indizien für die Sachdarstellung des Mitangeklagten Y.________. So liege die Schatzung der Liegenschaft im Rohbauzustand durch die Ortsschatzungskommission Täsch vom 11. Oktober 1996 mit Fr. 662'550.-- weit über dem verurkundeten Kaufpreis. Der vorhandene Wasserschaden vermöge diese grosse Differenz nicht zu erklären. Weiter sei in der Absichtserklärung mit einem Interessenten kurze Zeit nach dem Abschluss der strittigen Verträge ein Kaufpreis von Fr. 400'000.-- vermerkt worden, was in etwa dem zuvor verurkundeten Kaufpreis zuzüglich Schwarzgeld entspreche. Der Mitangeklagte Y.________ selbst habe für die vier Stockwerkseigentumseinheiten in Täsch ohne Ablösung der Handwerkerpfandrechte von Fr. 78'000.-- total Fr. 610'000.-- bezahlt, so dass ein Weiterverkauf zum Preis von Fr. 245'000.-- nicht glaubhaft erscheine. Zuletzt liege der gerichtsnotorisch tiefe Katasterwert der Liegenschaft von ca. 356'000.-- weit über dem verurkundeten Kaufpreis. Sei daher von der Vereinbarung einer Schwarzzahlung auszugehen, sei auch die vom Beschwerdeführer im Zivilverfahren gemachte Parteiaussage wissentlich falsch gewesen (angefochtenes Urteil S. 11 ff.; vgl. auch erstinstanzliches Urteil S. 11 ff.).