Citation: 8C_920/2008 28.05.2009 E. 3

Schliesslich beanstandet die Beschwerdeführerin die vorinstanzlich bestätigte Ermittlung des trotz Gesundheitsschädigung zumutbarerweise noch realisierbaren Verdienstes (Invalideneinkommen), indem sie geltend macht, wegen ihrer Behinderung könnte sie die in der Lohnstrukturerhebung (LSE) des Bundesamtes für Statistik für Beschäftigungen mit Anforderungsniveau 3 ausgewiesenen Einkünfte nicht erreichen; auszugehen sei von Tätigkeiten mit Anforderungsniveau 4. Wie das kantonale Gericht diesbezüglich erwog, verfügt die Beschwerdeführerin, welche zunächst einen Lehrabschluss an der Coiffeurfachschule erworben hat, wegen allergischer Reaktionen aber schon kurz darauf aus dem erlernten Beruf ausscheiden musste, auch im Bürobereich über vielseitige Berufserfahrung. Überdies kann sie sich über diverse Weiterbildungen ausweisen. Im Zeitpunkt ihres Unfalles vom 23. Dezember 2001 war sie denn auch schon seit rund drei Jahren im regionalen Arbeitsvermittlungszentrum als Supporterin (Empfang, Telefon, Büro) angestellt, während sie in den Jahren zuvor als Kassiererin und stellvertretende Kassenchefin in der Firma M.________ arbeitete. In Anbetracht ihrer doch weitgefächerten beruflichen Qualifikationen und der offenbar vorhandenen Flexibilität ist entgegen den Ausführungen in der Beschwerdeschrift nicht zu befürchten, dass ihr der zur Verfügung stehende Arbeitsmarkt nur noch Hilfsarbeiterstellen bereithält, wo sie für einfache und repetitive Aufgaben eingesetzt und nur mit dem nach Massgabe der LSE für Tätigkeiten mit Anforderungsniveau 4 eruierten Gehalt entlöhnt würde. Es ist nicht einzusehen, weshalb sie sich mit einer solchen Stelle sollte begnügen müssen. Das vorinstanzliche Abstellen auf die in der LSE ausgewiesenen Löhne bei Tätigkeiten mit Anforderungsniveau 3 (Berufs- oder Fachkenntnisse vorausgesetzt) erscheint daher als angezeigt und ist mithin nicht zu beanstanden.