Citation: 8C_473/2019 E. 4

Der Beschwerdeführer rügt, der Fallabschluss sei zu früh erfolgt. Das kantonale Gericht habe im parallel laufenden IV-Verfahren die Sache zu weiteren Abklärungen an die Invalidenversicherung zurückgewiesen und dabei ausdrücklich darauf hingewiesen, dass er allenfalls erneut Anspruch auf berufliche Massnahmen habe. Bei seiner Argumentation übersieht der Versicherte jedoch, dass berufliche Massnahmen, welche erst nach dem Einspracheentscheid der Suva durch einen Gerichtsentscheid im IV-Verfahren angeordnet werden, bei der Festlegung des Prüfungszeitpunkts nach Art. 18 Abs. 1 UVG ausser Acht fallen (vgl. Urteil U 79/07 vom 21. Februar 2008 E. 3.2.2). Sollte sich der Invaliditätsgrad durch erfolgreiche zusätzliche berufliche Massnahmen der Invalidenversicherung erheblich reduzieren, so wäre aber die Rente der Unfallversicherung auf dem Weg einer Rentenrevision (Art. 17 ATSG) anzupassen (vgl. THOMAS FLÜCKIGER, in: Basler Kommentar zum UVG, 2019, N 19 zu Art. 19 UVG).