Citation: 2C_586/2024 E. 4.5

4.5. Diese Gesamtumstände - namentlich die Kombination aus den Falschaussagen zu den Waffenerwerbsgründen, der insgesamt instabilen und schwierigen Lebenssituation, sowie der deutlichen Behördenfeindlichkeit des Beschwerdeführers - führen zum Schluss, dass im Fall des Beschwerdeführers aufgrund der erforderlichen prognostischen Beurteilung mit überwiegender und somit hinreichender Wahrscheinlichkeit von einer Selbst- oder Drittgefährdung im Sinne von Art. 8 Abs. 2 lit. c WG auszugehen ist. Unter diesen Umständen ist auch keine Verletzung des Willkürverbots (Art. 9 BV), welches der Beschwerdeführer vor Bundesgericht ebenfalls anruft, ersichtlich. Nach dem Gesagten ist der Entscheid der Vorinstanz, dem Beschwerdeführer die Erteilung des Waffenerwerbsscheins zu verweigern, nicht zu beanstanden. Das angefochtene Urteil erweist sich als bundesrechtskonform.