Citation: 6B_386/2018 E. 1.1

1.1. Der Beschwerdeführer macht im Wesentlichen geltend, Art. 97 SVG betreffe die Fälle, bei denen mit der Verwendung falscher oder gefälschter Kontrollschilder eine Täuschung beabsichtigt werde, weil die Schilder entweder nicht zu einem eingelösten Fahrzeug gehörten, die Lenker nicht über gültige Kontrollschilder verfügten oder an den Schildern Zahlen abgeändert worden seien. Die Vorinstanz erachte den subjektiven Tatbestand zu Unrecht als erfüllt. Er habe nie die Absicht gehabt, irgendwie zu täuschen. Es werde ihm vorgeworfen, dass er anstatt seines im Kofferraum mitgeführten Original-Schildes vorne am Fahrzeug ein Klebschild angebracht habe. Mithin werde ihm das Kenntlichmachen seines vorderen Nummernschildes wesentlich nachteiliger ausgelegt, als wenn er vorne am Fahrzeug gar kein Nummernschild montiert hätte, was gemäss Art. 96 Abs. 1 lit. a SVG lediglich mit einer Busse geahndet worden wäre (Beschwerde S. 3 ff.).