Citation: 1C_232/2017 E. F

Gegen den Gesamtkommissionsbeschluss erhob die Flughafen Zürich AG am 31. Januar 2013 Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht. A.________ wurde zum Verfahren beigeladen. Mit Urteil A-514/2013 vom 15. Dezember 2014 hiess das Bundesverwaltungsgericht die Beschwerde der FZAG teilweise gut und setzte die Verfahrenskosten auf Fr. 117'506.30 herab. Im Übrigen - soweit der Kostenbeschluss in Disp.-Ziff. 2 Satz 2 das Innenverhältnis zwischen der ESchK10 und A.________ regle, trat es auf die Beschwerde nicht ein. Es hielt fest, dass A.________ bis zum Januar 2011 als freierwerbende Rechtsanwältin tätig gewesen sei und deshalb als Aktuarin Anspruch auf ein Taggeld von Fr. 500.-- gehabt habe (E. 8.2). Ab 1. Februar 2011 habe sie dagegen ausschliesslich als Präsidentin der ESchK10 gearbeitet, weshalb ihr ein Taggeld von nur Fr. 500.-- statt der berechneten Fr. 800.-- (E. 9.1) zugestanden habe. Bezüglich der Stundenansätze wurde davon ausgegangen, dass die im Urteil vom 15. März 2012 begründete neue Praxis nicht rückwirkend auf Sachverhalte angewandt werden dürfe, die vor diesem Entscheid bereits abgeschlossen gewesen seien (E. 6.5 und E. 8). Das Bundesverwaltungsgericht legte seinen Berechnungen daher (ohne weitere Begründung) einen Stundenansatz von Fr. 125.-- zugrunde (vgl. E. 8.2.4 und E. 9.2.6). Die in Rechnung gestellten Honorare seien entsprechend zu kürzen. Es kürzte daher alle Rechnungen, die auf einem höheren Stundenansatz beruhten. Überdies nahm es Abzüge für Arbeiten vor, die nicht den Fluglärmverfahren zuzurechnen und der FZAG daher nur anteilsmässig (zu 86.80 %) zu belasten gewesen seien.