Citation: 4A_447/2018 E. B

B.a. Mit Klage vom 17. Dezember 2014 beim Handelsgericht des Kantons Zürich beantragten die Klägerinnen, die Beklagte sei kostenfällig zu verpflichten, ihnen Fr. 4'876'889.80 nebst 10 % Zins zu bezahlen. Das Handelsgericht erachtete eine Gesamtforderung der Klägerinnen von Fr. 825'799.55 als berechtigt. Von den Forderungen, welche die Beklagte zur Verrechnung brachte, erachtete es zwei im Gesamtbetrag von Fr. 256'684.90 als ausgewiesen. Es hiess die Klage daher mit Urteil vom 31. Januar 2017 teilweise gut, und zwar im Umfang von Fr. 569'114.65 nebst 5 % Zins. B.b. In der Folge erhoben die Klägerinnen Beschwerde in Zivilsachen ans Bundesgericht und beantragten im Wesentlichen, das Urteil des Handelsgerichts sei kostenfällig aufzuheben und die Klage im Umfang von Fr. 4'876'889.80 nebst 5 % Zins gutzuheissen; eventualiter sei die Streitsache zur Neubeurteilung an das Handelsgericht zurückzuweisen. Mit Urteil 4A_125/2017 vom 20. November 2017 (teilweise publ. in: BGE 143 III 545) hiess das Bundesgericht die Beschwerde teilweise gut, hob das angefochtene Urteil auf und wies die Sache an das Handelsgericht zurück. Zu beurteilen war die Frage, wie der Preis für einseitige Bestellungsänderungen bei einem Werkvertrag mit Pauschalpreis, welcher der SIA-Norm 118 untersteht, zu bestimmen ist. Es entschied, der Preis sei - entgegen der Ansicht des Handelsgerichts - auch dann in sinngemässer Anwendung von Art. 89 SIA-Norm 118 zu bestimmen, wenn sich die Parteien nicht auf einen Mehrpreis geeinigt hätten. Entsprechend sei zur Bestimmung der Nachtragspreise grundsätzlich auf die allgemeinen Marktpreise im Zeitpunkt der Bestellungsänderungen abzustellen. Ausgefüllte Leistungsverzeichnisse u.ä. würden dabei als Hilfsmittel dienen und seien zu berücksichtigen. Das Gericht habe bei der Festsetzung der Nachtragspreise einen Ermessensentscheid zu treffen und die Nachtragspreise sachgerecht und mit Augenmass zu bestimmen. Soweit das Handelsgericht die Mehrforderungen einzig mit der Begründung abgewiesen habe, es fehle an den erforderlichen rechtserheblichen Behauptungen bezüglich der Berechnung der Mehrforderungen, da der effektive Aufwand nachzuweisen gewesen wäre, sei der angefochtene Entscheid aufzuheben und zur neuen Beurteilung an das Handelsgericht zurückzuweisen (BGE 143 III 545 E. 4.4 S. 546 ff.). B.c. Am 29. Juni 2018 fällte das Handelsgericht sein neues Urteil. Es wies die Klage im Mehrbetrag (zu den bereits rechtskräftig zugesprochenen Fr. 569'114.65 nebst Zins) erneut ab. Es war der Ansicht, die Mehrforderungen der Klägerinnen seien ungenügend substanziiert. Zudem erachtete es die Rückforderbarkeit hinsichtlich der von der Beklagten zur Verrechnung gestellten Zahlung in der Höhe von Fr. 216'000.-- als erfüllt.