Citation: 9C_310/2019 E. A

Die IV-Stelle des Kantons St. Gallen gewährte der 1991 geborenen A.________ am 10. Mai 2007 im Rahmen einer erstmaligen beruflichen Ausbildung Kostengutsprache für eine BBT-Anlehre als Bäcker-Konditor-Mitarbeiterin. Am 31. Juli 2009 schloss die Versicherte die Ausbildung ab. Im November 2009 übte sie diese Tätigkeit aus. Von März bis November 2010 arbeitete sie im Rahmen befristeter Anstellungen und Einsatzprogramme. Am 26. Oktober 2011 gebar sie die Tochter B.________. Mit Verfügung vom 11. April 2012 lehnte die IV-Stelle des Kantons St. Gallen den Anspruch von A.________ auf berufliche Massnahmen und eine Invalidenrente ab. Am 9. Oktober 2015 meldete sich A.________ erneut bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Nachdem die Versicherte wiederholt in verschiedenen Kliniken stationär hatte behandelt werden müssen, ordnete die mittlerweile zuständige IV-Stelle des Kantons Thurgau eine psychiatrische Begutachtung durch Dr. med. C.________ an (Expertise vom 11. September 2017). Vom 23. April bis 18. Mai 2018 nahm die Versicherte an einer Potenzialabklärung in der Stiftung D.________ teil (Schlussbericht vom 5. Juni 2018). Mit zwei Verfügungen vom 24. August 2018 eröffnete die IV-Stelle A.________, dass sie weder Anspruch auf eine Invalidenrente noch auf berufliche Massnahmen habe.