Citation: 9C_441/2021 E. 3.1

3.1. Das Bundesverwaltungsgericht hat darauf geschlossen, dass sich das Vorliegen einer anspruchserheblichen Invalidität für den im Streit stehenden Zeitraum ausschliesslich nach schweizerischem Recht beurteile. In Würdigung der medizinischen Aktenlage hat es dem bidisziplinären Gutachten B.________/C.________ vom 8. Oktober 2018 grundsätzlich Beweiskraft zuerkannt. Nach Prüfung der Indikatoren (vgl. BGE 141 V 281) ist es auch der Arbeitsfähigkeitsschätzung der Experten gefolgt. Es hat festgestellt, dass der Beschwerdegegner ab mindestens November 2013 in der Ausübung seiner bisherigen Tätigkeit als Personaldisponent sowie einer leidensangepassten Tätigkeit jeweils in gleichem Ausmass eingeschränkt gewesen sei, wobei insbesondere seit 28. September 2018 (Begutachtungszeitpunkt) eine Arbeitsunfähigkeit von 30 % vorliege. Bei einem Rentenanspruch ab Juni 2016 hat die Vorinstanz mittels Einkommensvergleichs zunächst einen Invaliditätsgrad von rund 66 % und infolge Verbesserung per Begutachtungszeitpunkt einen solchen von etwa 41 % ermittelt. Dabei hat sie als Valideneinkommen das vom Beschwerdegegner zuletzt erzielte Einkommen als Personaldisponent herangezogen und beim Invalideneinkommen auf statistische Werte (unter Verneinung eines Tabellenabzuges) abgestellt. Gestützt hierauf hat das Bundesverwaltungsgericht dem Beschwerdegegner von Juni 2016 bis Dezember 2018 eine Dreiviertelsrente und ab Januar 2019 eine unbefristete Viertelsrente (zuzüglich allfälliger Zinsen) zugesprochen.