Citation: 8C_541/2008 04.05.2009 E. 4.3.2

4.3.2.1 Hinsichtlich der teilweise auf den Unfall vom 30. April 1992 zurückzuführenden lumbalen Rückenbeschwerden sprach die SUVA mit Verfügung vom 19. September 2002 laut Beschwerde und angefochtenem Entscheid eine Invalidenrente gestützt auf eine Erwerbsunfähigkeit von 24 % sowie eine Integritätsentschädigung auf Grund einer Einbusse von 5 % zu. Der Beschwerdeführer macht gestützt darauf an sich zu Recht geltend, es sei nicht ersichtlich, weshalb er im Zeitpunkt der Begutachtung durch das Institut Y.________ (vgl. Gutachten vom 11. Dezember 2006) nicht mehr eingeschränkt gewesen sein soll. Auf die Frage, wie es sich damit verhält, muss mit Blick auf die folgenden Erwägungen nicht abschliessend eingegangen werden. 4.3.2.2 Für die von der Klinik B.________ (Bericht vom 3. September 2001) festgestellten, ausgeprägten funktionellen Einschränkungen der linken Hand, die vor allem Folge eines Narbenneurinoms waren, konnten die Experten des Instituts Y.________ (Gutachten vom 11. Dezember 2006) kein objektives Korrelat mehr feststellen, weshalb in diesem Punkt von einer erheblichen Verbesserung des Gesundheitszustandes auszugehen war. Mit dem Wegfall der Beeinträchtigung im Bereich der linken (adominanten) Hand war eine erhebliche Verbesserung der Arbeitsfähigkeit eingetreten. Damit war ein Revisionsgrund gegeben, der es erlaubte, das gesamte für die Leistungsberechtigung ausschlaggebende Tatsachenspektrum zu prüfen, mithin auch die Frage, ob die von den Diensten X._________ diagnostizierte anhaltende somatoforme Schmerzstörung im Zeitpunkt der Begutachtung durch das Institut Y.________ noch vorlag. Die vorinstanzliche Feststellung, dass dies nicht der Fall war, ist weder offensichtlich unrichtig, noch verstösst sie gegen Bundesrecht. Sie stimmt vielmehr mit der Praxis überein, dass nach herrschender psychiatrischer Lehre psychogene Störungen in der Regel nicht lebenslang dauern (BGE 124 V 29 E. 5b/cc S. 44 in fine). Die Dienste X._________ haben denn auch explizit empfohlen, den Gesundheitszustand auf jeden Fall nach zwei bis fünf Jahren einer psychiatrischen Neubeurteilung zu unterziehen. Insgesamt ist festzuhalten, dass im Zeitpunkt der Aufhebungsverfügung vom 12. Juni 2007 einzig noch lumbale Beschwerden vorlagen, die die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigten. Diese allein führten zu keinem leistungsbegründenden Invaliditätsgrad, wie das kantonale Gericht zutreffend erwogen hat. Der vorinstanzliche Entscheid ist daher im Ergebnis nicht zu beanstanden.