Citation: 5A_969/2019 E. A

A.a. A.A.________ (geb. 1974) und B.A.________ (geb. 1966) heirateten im Jahr 2009. Aus der Ehe sind die gemeinsamen Töchter C.A.________ (geb. 2010) und D.A.________ (geb. 2013) entsprungen. A.b. Mit Urteil vom 7. Juni 2018 schied das Bezirksgericht Luzern die Ehe. Es beliess den Eltern das gemeinsame Sorgerecht und stellte die Töchter unter die alleinige Obhut der Kindsmutter, bei der sie ihren Wohnsitz haben. Der Kindsvater wurde für die ersten sechs Monate für berechtigt und verpflichtet erklärt, C.A.________ und D.A.________ auf eigene Kosten begleitet zu besuchen, wobei diese begleiteten Besuche im Rahmen der begleiteten Besuchstage der Fachstelle Kinderbetreuung oder in einem vergleichbaren Angebot stattzufinden hätten. Danach sei der Kindsvater berechtigt und verpflichtet, C.A.________ und D.A.________ auf eigene Kosten wie folgt zu sich zu Besuch bzw. in die Ferien zu nehmen: - jeweils während drei aufeinanderfolgenden Wochenenden alle sechs Wochen von Freitag, 19.00 Uhr, bis Sonntag, 19.00 Uhr; - jeweils während drei aufeinanderfolgenden Mittwochnachmittagen alle sechs Wochen von 13.30 Uhr bis 19.00 Uhr; - am Ostermontag, Pfingstmontag und am 26. Dezember, jeweils von 09.00 Uhr bis 19.00 Uhr; - während fünf Wochen in den Schulferien, wobei das Ferienbesuchsrecht jeweils mindestens zwei Monate im Voraus mit der Kindsmutter abzusprechen sei. Das festgelegte Besuchsrecht stehe unter dem Vorbehalt von durch veränderte Abwesenheiten des Kindsvaters bedingten oder einvernehmlichen Anpassungen. Der Kindsvater werde überdies berechtigt und verpflichtet, in den Wochen ohne Betreuung (mit Ausnahme der gemeinsamen Ferienzeit mit der Kindsmutter) je zweimal mit C.A.________ und D.A.________ zu telefonieren bzw. auf anderem Weg elektronisch in Kontakt zu treten.