Citation: 2C_304/2021 E. B

Mit Verfügung vom 29. Juli 2019 lehnte das Amt für Migration und Bürgerrecht des Kantons Basel-Landschaft (AFMB; nachfolgend: Migrationsamt) das Gesuch um Erteilung der Einreisebewilligung für B.A.________ ab. Gegen diese Verfügung erhob A.A.________ Beschwerde beim Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft und beantragte deren Aufhebung sowie die Bewilligung des Familiennachzugs, unter o/e-Kostenfolge, wobei er auch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege und -verbeiständung ersuchte. Mit Beschluss vom 17. März 2020 wies der Regierungsrat die Beschwerde vollumfänglich ab. Zur Begründung führte dieser im Wesentlichen aus, bei der von A.A.________ bewohnten Wohnung handle es sich nicht um eine bedarfsgerechte Unterkunft im Sinne von Art. 44 Abs. 1 lit. b AIG (SR 142.20; bis 31. Dezember 2018: AuG), sodass die Erteilung einer Einreisebewilligung an seine Ehefrau zu jenem Zeitpunkt nicht infrage komme. Eine gegen diesen Entscheid erhobene Beschwerde von A.A.________ und B.A.________ hiess das Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht, mit Urteil vom 9. Dezember 2020 (zugestellt am 26. Februar 2021) gut und wies das Migrationamt an, B.A.________ eine Einreisebwilligung im Rahmen des Familiennachzugs zu erteilen. Auf eine Rückweisung der Angelegenheit zur Neuverlegung der Kosten des regierungsrätlichen Verfahrens verzichtete das Kantonsgericht.