Citation: 5A_685/2022 E. 5.3

5.3. Dem hält der Beschwerdeführer entgegen, wie aufgezeigt habe es die Vorinstanz überhaupt nicht als notwendig erachtet, sich mit den einzelnen Ausführungen in der Berufungsschrift auseinanderzusetzen, sondern sie habe sich damit begnügt, kurz und knapp festzuhalten, dass die gutachterlichen Schlussfolgerungen nicht zu beanstanden seien. Die Ausführungen in der Berufungsschrift seien substanziiert erfolgt und damit nicht einfach so von der Hand zu weisen und als aussichtslos zu taxieren. Es werde bestritten, dass er eine eklatante Uneinsichtigkeit aufweise. Vielmehr kämpfe er für das Kindeswohl seines Sohnes und möchte nur das Beste für ihn. Dass er sich hierfür auf persönlich verfasste Schreiben und E-Mails stütze, liege teilweise in der Natur der Sache. Neben diesen Beweismitteln lägen jedoch auf objektive Beweismittel im Recht. Vor diesem Hintergrund hätte sich auch eine Person, die über die notwendigen finanziellen Mittel verfügt, zur Einreichung der Berufung entschieden.