Citation: 8C_186/2022 E. 5.1.1

5.1.1. Dies gilt zunächst hinsichtlich der geltend gemachten Voreingenommenheit, die sich dadurch ergeben soll, dass der Gutachter an der Motivation des Beschwerdeführers zur Wiedereingliederung gezweifelt habe. Der Experte äusserte sich dazu indessen nicht derart prominent, wie der Beschwerdeführer behauptet, sondern lediglich im Rahmen seiner Angaben über die aus seiner Sicht vorhandenen Ressourcen zur Schmerzbewältigung. Dass der Gutachter später auf Aufforderung des kantonalen Gerichts hin in seiner ergänzenden Stellungnahme vom 10. Juni 2021 zu dem bereits damals erhobenen Einwand des Beschwerdeführers auf die Frage der Motivation zurückkam und darauf hinwies, dass auch andere Ärzte zu ähnlichen Schlüssen gekommen seien, kann an der bloss marginalen Bedeutung seiner Anmerkung nichts ändern, namentlich auch keine Voreingenommenheit zufolge fehlerhafter Anamnese begründen. Der Beschwerdeführer zielt auch insoweit ins Leere, als er geltend macht, schon weil sich das kantonale Gericht zur Einholung einer ergänzenden Stellungnahme veranlasst gesehen habe, müsse auf eine Beweisuntauglichkeit des Gutachtens geschlossen werden. Dass sich der Gutachter auch zu dem von ihm anlässlich der Untersuchung gewonnenen Eindruck hinsichtlich des Eingliederungswillens äusserte, ist jedenfalls nicht unzulässig und vermag die Beweiskraft des Gutachtens nicht zu schmälern, was auch das kantonale Gericht zutreffend erkannt hat. Es kann im Übrigen auf die diesbezüglichen Erwägungen der Vorinstanz verwiesen werden.