Citation: 1B_412/2016 E. 2.3

2.3. Der Beschwerdeführer beanstandet zunächst, dass nicht alle seine Einvernahmen als Beschuldigter förmlich zu den Haftakten genommen worden seien. Die Vorinstanz hat keineswegs sämtliche Beweisaussagen des Beschwerdeführers unbeachtet gelassen. Sie stellte vielmehr auf die ihr bereits (aus einem früheren Haftbeschwerdeverfahren) bekannten und bei den Akten befindlichen Aussagen des Beschuldigten ab. Was die seit ihrem letzten Haftprüfungsentscheid erfolgten neuen Einvernahmen des Beschuldigten betrifft, erwog die Vorinstanz, sie gehe (zugunsten des Beschwerdeführers) davon aus, dass sich daraus unterdessen nichts (neu) Belastendes ergeben habe und der Beschwerdeführer an seinen bereits bekannten Aussagen festhalte. Seine aktuelle Haltung hinsichtlich der Tatvorwürfe ergebe sich darüber hinaus auch noch aus seiner (vorinstanzlichen) Beschwerdeschrift. Die betreffenden Vorbringen des Beschwerdeführers begründen keine Verletzung von Bundesrecht. Es stand ihm im vorinstanzlichen Haftbeschwerdeverfahren frei, seine aktenkundigen früheren Aussagen zu bestätigen, zu berichtigen oder zu widerrufen. Ob sich aus seinen Vorbringen ergibt, dass sich der Tatverdacht nicht ausreichend erhärtet habe, ist im Übrigen eine Frage der vorläufigen strafprozessualen Beweiswürdigung (vgl. dazu nachfolgend, E. 3).