Citation: 7B_859/2024 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer rügt, dass der eine Untersuchungshaft rechtfertigende dringende Tatverdacht im Sinne von Art. 221 Abs. 1bis lit. a StPO bezüglich der Gefährdung des Lebens (Art. 129 StGB) nicht gegeben sei. Die Vorinstanz habe in der von ihr sinngemäss aufgestellten Gleichung "geladene und ungesicherte Waffe = unmittelbare Lebensgefahr = Gefährdung des Lebens" nicht berücksichtigt, dass vorliegend die von ihr selbst als Voraussetzung genannte Bedrohungssituation fehle. Es liege keine konkrete und unmittelbare Lebensgefahr vor, welche der Beschwerdeführer mit direktem Vorsatz und in skrupelloser Weise herbeigeführt habe. Beim Beschwerdeführer fehle es offensichtlich an einer Vortat und einer qualifizierten Anlasstat.