Citation: 8C_689/2009 16.02.2010 E. A

Der 1947 geborene K.________ war seit 1992 als gelernter Koch im privaten Pflegeheim X.________ tätig und dadurch bei der Basler Versicherungs-Gesellschaft (nachfolgend: Basler) unter anderem gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 27. November 2002 rutschte er am Arbeitsort aus, stürzte auf das Gesäss und schlug mit dem Kopf an einer Tischbeinkante an. Er zog sich dabei gemäss erstem Arztzeugnis eine Rissquetschwunde am Hinterkopf und eine mehrfragmentäre, intraartikuläre, kaum dislozierte Fraktur der Mittelphalanx des linken Kleinfingers zu. Letztere heilte ohne Komplikationen aus. Von Seiten der Fingerverletzung bestand am 17. Februar 2003 wieder eine volle Arbeitsfähigkeit. Hingegen klagte der Versicherte über Schmerzen im Bereich der Halswirbelsäule, Konzentrationsstörungen, Kopfschmerzen und ein zeitweiliges Schwindelgefühl. MRI-Aufnahmen zeigten deutliche degenerative Veränderungen an der Halswirbelsäule. Die untersuchenden Ärzte am Spital Z.________ führten die geltend gemachten Beschwerden auf ein durch den Sturz aktiviertes cervikospondylogenes Syndrom bei degenerativen Veränderungen zurück, wobei die Symptome durch die Befunde nicht erklärt werden könnten, sondern auf eine Schmerzverarbeitungsstörung hinwiesen. Da der Versicherte seine Arbeit nach dem 27. November 2002 nicht wieder aufnahm, meldete ihn sein Hausarzt am 5. Mai 2003 für eine stationäre Rehabilitation an der Klinik X.________ an. K.________ trat den Aufenthalt indessen nicht an. Am 4. Januar 2004 erlitt K.________ eine Frontalkollision als Autolenker. Dr. med. A.________ stellte am 7. Januar 2004 die Diagnose einer erneuten HWS-Distorsion mit einer Zunahme der Schmerzen an der Halswirbelsäule. Radiologisch wurden einzig die bekannten degenerativen Veränderungen und keine frischen ossären Läsionen festgestellt. Die Basler holte in der Folge bei der Klinik X.________ ein polydisziplinäres Gutachten vom 29. März 2005 ein. Gestützt darauf verfügte sie am 4. Januar 2006 mit der Begründung, der adäquate Kausalzusammenhang zwischen den organisch nicht hinreichend nachweisbaren Beschwerden und den Unfallereignissen sei zu verneinen, die Einstellung sämtlicher Leistungen. Daran wurde auf Einsprache hin festgehalten (Einspracheentscheid vom 2. Juni 2006).