Citation: 4A_499/2015 E. 1.2

1.2. Als oberste rechtsprechende Behörde des Bundes soll sich das Bundesgericht in der Regel nur einmal mit der gleichen Streitsache befassen müssen. Nach ständiger Praxis zu Art. 93 Abs. 1 BGG ist ein Vor- oder Zwischenentscheid daher nur ausnahmsweise anfechtbar (BGE 141 III 80 E. 1.2 S. 81; 133 III 629 E. 2.3 S. 632 mit Hinweisen). Die selbständige Anfechtbarkeit von Zwischenentscheiden vor Bundesgericht bildet aus prozessökonomischen Gründen eine Ausnahmebestimmung, die restriktiv auszulegen ist. Dies umso mehr, als die Parteien keiner Rechte verlustig gehen, wenn sie einen Zwischenentscheid nicht selbständig anfechten, können sie ihn doch mit dem Endentscheid anfechten, soweit er sich auf dessen Inhalt auswirkt (Art. 93 Abs. 3 BGG; BGE 133 IV 288 E. 3.2 S. 292 mit Hinweis).