Citation: B 21/03 18.07.2003 E. 4

4.1 Der Beschwerdeführer beantragt die Verzinsung der nachzuzahlenden Renten. Das kantonale Gericht hat erwogen, Verzugszins könne dem Beschwerdeführer nicht zugesprochen werden, da er in der Klage kein Zinsbegehren gestellt habe. 4.2 In der Klagebegründung vom 13. September 1999 und anlässlich des Plädoyers vom 8. November 2000 beantragte der Versicherte die Zusprechung einer ungekürzten Altersrente von monatlich mindestens Fr. 7662.-, eventuell anstelle der Rente eine Kapitalabfindung (Freizügigkeitsleistung) unter Berücksichtigung der bisher erbrachten Invaliden- und Rentenleistungen. Für den Fall der Bezahlung einer Kapitalabfindung verlangte er die Ausrichtung von Verzugszins. Es kann davon ausgegangen werden, dass das letztgenannte Begehren auch die Zusprechung von Verzugszins mitumfasste, falls statt einer Kapitalabfindung Rentenleistungen zugesprochen würden. Abgesehen davon bestimmt Art. 4 Ziff. 1 Satz 2 des Stiftungsreglements, dass nicht ausbezahlte Leistungen den Bezugsberechtigten samt Zinsen nachvergütet werden. Über den Verzugszins ist daher zu befinden, zumal das Gericht über die Begehren der Parteien zu deren Gunsten hinausgehen kann (Erw. 1 hievor; vgl. auch BGE 101 V 117 Erw. 2). Da der Verzugszins erstmals in der Klagebegründung vom 13. September 1999 geltend gemacht wurde, ist er ab diesem Zeitpunkt sowie ab dem jeweiligen Fälligkeitsdatum für die danach fällig gewordenen Rentenleistungen geschuldet (Art. 105 Abs. 1 OR; BGE 119 V 135 Erw. 4c; SZS 1997 S. 470 Erw. 4). Der Zinssatz beträgt 5 %, da das Stiftungsreglement keine andere Regelung enthält (Art. 104 Abs. 1 und 2 OR; BGE 127 V 390 Erw. 5e/bb mit Hinweisen; SVR 2001 BVG Nr. 16 S. 64 Erw. 4).