Citation: 1C_336/2009 29.10.2009 E. 2

2.1 Nach Ansicht des Beschwerdeführers verfiel die Vorinstanz in Willkür, indem sie erwog, er sei vor Bundesgericht nur in einem Nebenpunkt durchgedrungen. Nicht eine, sondern zwei seiner Rügen seien als begründet erkannt worden. Bei sechs Rügen ergebe dies ein Verhältnis zwischen Obsiegen und Unterliegen von 1:2. 2.2 Nach der ständigen Praxis des Bundesgerichts liegt Willkür in der Rechtsanwendung vor, wenn der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft. Das Bundesgericht hebt einen Entscheid jedoch nur auf, wenn nicht bloss die Begründung, sondern auch das Ergebnis unhaltbar ist. Dass eine andere Lösung ebenfalls als vertretbar oder gar zutreffender erscheint, genügt nicht (BGE 133 I 149 E. 3.1 S. 153; 131 I 467 E. 3.1 S. 473 f.; je mit Hinweisen). Daraus ergibt sich vorweg, dass die Erwägung des vorinstanzlichen Entscheids, der Beschwerdeführer sei vor Bundesgericht nur in einem Nebenpunkt durchgedrungen, das Willkürverbot nicht verletzt. Die diesbezügliche Kritik des Beschwerdeführers zielt auf die Begründung und nicht auf das Ergebnis des angefochtenen Entscheids. Zudem erscheint sie auch inhaltlich als nicht stichhaltig, zumal sich die Formulierung "in einem Nebenpunkt" nicht zwingend auf die genaue Anzahl der Rügen beziehen muss. Vorliegend dürfte damit das Verhältnis zwischen Obsiegen und Unterliegen insgesamt gemeint gewesen sein. In seinem Urteil vom 12. Mai 2009 auferlegte das Bundesgericht dem Beschwerdeführer zwei Drittel der Gerichtskosten. Dabei ging es, entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers, nicht einfach von der Anzahl begründeter und unbegründeter Rügegründe aus, sondern gewichtete deren Bedeutung für den Ausgang des Verfahrens (vgl. zur Frage der Kostenverteilung im bundesgerichtlichen Verfahren THOMAS GEISER, in: Basler Kommentar, Bundesgerichtsgesetz, 2008, N. 13 zu Art. 66 BGG). Der vorinstanzliche Entscheid auferlegt dem Beschwerdeführer einen leicht höheren Kostenanteil, bewegt sich jedoch insgesamt im gleichen Rahmen wie der bundesgerichtliche Kostenentscheid. Berücksichtigt werden durfte dabei, dass der Beschwerdeführer im vorinstanzlichen Verfahren noch weitere Rügen vorgebracht hatte, welche er vor Bundesgericht fallen liess. Weiter fordert der Beschwerdeführer, ihm hätten für das Verfahren vor dem Bau- und Justizdepartement überhaupt keine Kosten auferlegt werden dürfen und verweist diesbezüglich auf den fehlenden Zugang zu den Verfahrensakten, welche bis heute nicht vollständig seien. Das Bundesgericht war indessen in seinem Urteil vom 12. Mai 2009 auf die in diesem Zusammenhang erhobene Rüge gar nicht eingetreten. Damit setzt sich der Beschwerdeführer nicht auseinander. Auf seine Rüge ist deshalb nicht einzutreten. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass sich die Rüge der Willkür als unbegründet erweist, soweit darauf überhaupt eingetreten werden kann.