Citation: 6B_1223/2020 E. 4

Die Beschwerdeeingabe genügt diesen Anforderungen nicht. Ihr ist nichts zur Legitimation und zur Frage der Zivilforderungen zu entnehmen. Soweit der Beschwerdeführer von einer "Schadenswirkung der Ehrverletzung" spricht, ergibt sich daraus einzig die Selbstverständlichkeit, dass aus Ehrverletzungsdelikten grundsätzlich Zivilforderungen "abgeleitet werden können". Die Beschwerdelegitimation nach Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG lässt sich damit allerdings nicht begründen. Der Beschwerdeführer hätte vielmehr darlegen müssen, ob und welche Zivilansprüche er aus dem inkriminierten Vorwurf gegen die Beschuldigte stellen und wie sich der angefochtene Entscheid darauf auswirken könnte. Indessen benennt er vor Bundesgericht keinerlei konkrete Forderung und zeigt namentlich auch nicht auf, inwiefern ihm Schadenersatz- oder Genugtuungsansprüche im Sinne von Art. 41 ff. OR aus dem behaupteten Vorwurf zustehen könnten. Genugtuungsforderungen aus Persönlichkeitsverletzung bestehen zudem nur, sofern die Schwere der Verletzung es rechtfertigt (vgl. Art. 49 Abs. 1 OR). Der Eingriff muss aussergewöhnlich schwer sein und in seinen Auswirkungen das Mass einer Aufregung oder einer alltäglichen Sorge klar übersteigen (vgl. etwa Urteile 6B_96/2019 vom 7. Juni 2019 E. 1.2; 6B_798/2018 vom 14. November 2018 E. 4; 6B_555/2017 vom 29. September 2017 E. 3.2; je mit Hinweisen). Auch dies ist vorliegend weder dargetan noch ersichtlich. Folglich ist davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer in der Sache nicht zur Beschwerde im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG legitimiert ist.