Citation: 2A.268/2002 04.06.2002 E. 2

Seine Beschwerde ist offensichtlich unbegründet und kann ohne Schriftenwechsel oder Einholen der Akten im vereinfachten Verfahren nach Art. 36a OG erledigt werden: 2.1 Das Bezirksgericht Zürich hat den Beschwerdeführer am 1. Juni 1999 unter anderem wegen Verstössen gegen das Betäubungsmittelgesetz (Handel mit 2,5 kg Kokaingemisch) zu einer Zuchthausstrafe von drei Jahren verurteilt (vgl. Art. 10 Abs. 1 lit. a ANAG [SR 142.20]). Zwar schob es deren Vollzug zugunsten einer stationären Massnahme auf (vgl. BGE 125 II 521 E. 3 S. 524 ff.), doch wiegt das ausländerrechtlich relevante Verschulden des Beschwerdeführers gesamthaft betrachtet dennoch schwer: Während seiner Anwesenheitsdauer von knapp 12 Jahren ist er nicht weniger als elfmal straffällig geworden, wobei gegen ihn Zuchthaus- und Gefängnisstrafen von über 5 Jahren ausgesprochen wurden. Die wiederholten Verurteilungen hielten ihn nicht davon ab, regelmässig erneut zu delinquieren. Selbst nach seiner bedingten Entlassung aus dem Massnahmenvollzug verstiess er noch während der Probezeit gegen das Strassenverkehrs- und das Betäubungsmittelgesetz, was zu erneuten Verurteilungen zu drei (Strafbefehl der Bezirksanwaltschaft Zürich vom 21. Januar 2000) bzw. acht Monaten Gefängnis (Urteil des Bezirksgerichts Zürich vom 19. Juni 2001) führte. Auch wenn diese Strafen wiederum zugunsten einer stationären bzw. ambulanten Massnahme ausgesetzt wurden, belegt das ihnen zugrundeliegende Verhalten doch, dass der Beschwerdeführer, trotz seiner wiederholten Zusicherungen, sich nunmehr gesetzeskonform verhalten zu wollen, hierzu offenbar nicht willens oder fähig ist. Nachdem er die ihm wiederholt gebotenen Chancen nicht genutzt hat, besteht ein gewichtiges öffentliches Interesse daran, ihn nunmehr von der Schweiz fern zu halten.