Citation: 8C_703/2022 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz erachtete nach Würdigung der medizinischen Unterlagen den mit einer Einstellung der vorübergehenden Leistungen (Heilbehandlung und Taggeld) einhergehenden Fallabschluss per Ende Dezember 2018 als zulässig. Dem polydisziplinären Gutachten der asim vom 18. März 2021 mass sie dabei vollen Beweiswert zu. Sie erkannte, es sei gestützt darauf anzunehmen, dass der Beschwerdeführer beim Unfall vom 9. März 2016 eine HWS-Distorsion erlitten habe. Es liege ein für diese Verletzung typisches Beschwerdebild vor (Kopfschmerzen, zervikothorakales Schmerzsyndrom, muskuläre Verspannungen im HWS-Bereich, neuropsychologische Störungen, Konzentrationsstörungen, Energiemangel und Schlafstörungen; vgl. BGE 134 V 109 E. 6.2.1). Für die im Zeitpunkt der Leistungseinstellung noch persistierenden Beschwerden, soweit sie zumindest teilweise natürlich unfallkausal seien, liesse sich kein objektivierbares organisches Korrelat finden (vgl. dazu BGE 138 V 248 E. 5.1). Spätestens im Zeitpunkt der ersten Begutachtung Ende 2018 sei durch weitere Behandlungen keine namhafte Verbesserung der unfallbedingten Gesundheitsschäden mehr zu erreichen gewesen.