Citation: 8C_537/2023 E. 3.3.2

3.3.2. Unbehelflich ist der Einwand des Beschwerdeführers, Prof. Dr. med. F.________ habe sich im Bericht vom 15. März 2022 gleichzeitig der Beurteilung des RAD-Arztes Dr. med. I.________ vom 14. November 2016 angeschlossen, wonach eine Tätigkeit ohne Stressexposition notwendig sei. Zwar gab Prof. Dr. med. F.________ an, er sehe eigentlich keinen grossen Unterschied in der Beurteilung der Arbeitsunfähigkeit durch Dr. med. I.________. Relevant ist indessen entgegen sämtlichen Einwänden des Beschwerdeführers, dass sich die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit durch Prof. Dr. med. F.________ gemäss seinem Bericht vom 15. März 2022 bis 5. November 2018 klar auf die angestammte Tätigkeit des Beschwerdeführers als Geschäftsleiter/-führer bezog, deren Stressexposition ihm bekannt war, wie die Vorinstanz willkürfrei festgestellt hat. In dieser Hinsicht ist auch zu beachten, dass die medizinische Folgenabschätzung notgedrungen eine hohe Variabilität aufweist und unausweichlich Ermessenszüge trägt (vgl. BGE 145 V 361 E. 4.1.2 und E. 4.3; Urteile 8C_312/2023 vom 31. Januar 2024 E. 5.2.3 und 8C_342/2023 vom 7. Dezember 2023 E. 5.7.3).