Citation: 2A.292/2001 20.09.2001 E. 1

1.- a) Mit Verfügung vom 8. August 2000 trat die Fremdenpolizei (heute: Amt für Migration) des Kantons Luzern auf ein Gesuch vom 10. Dezember 1999 des aus dem Kosovo stammenden Ehepaars A.L.________ und B.L.________, der Ehefrau B.L._______ und den gemeinsamen Kindern C.L.________ (geboren 1980) und D.L.________ (geboren 1987) die Niederlassungsbewilligung zu erteilen, nicht ein. Gleichzeitig wurde B.L.________ die Aufenthaltsbewilligung verlängert, und die Kinder C.L.________ und D.L.________ wurden weggewiesen. Zur Begründung führte die Fremdenpolizei im Wesentlichen aus, die Gesuchsteller hätten ihre Mitwirkungspflicht verletzt, indem sie von ihnen verlangte Unterlagen innert mehrmals erstreckter Frist nie eingereicht hätten. Am 9. Mai 2001 wies das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern eine bei ihm gegen diese Verfügung erhobene Beschwerde ab, soweit es darauf eintrat. b) Mit als Verwaltungsgerichtsbeschwerde entgegenzunehmender Eingabe vom 18. Juni 2001 beantragen A.L.________, B.L.________, C.L.________ und D.L.________, das Urteil des Verwaltungsgerichts sei aufzuheben und die Sache sei unter Hinweis auf den materiellen Behandlungsanspruch an die Vorinstanz zurückzuweisen; demgemäss sei B.L.________ die Niederlassung zu bewilligen, und die Kinder C.L.________ und D.L.________ seien in die Niederlassungsbewilligung des Vaters einzubeziehen, eventuell sei diesen zumindest die Aufenthaltsbewilligung zu erteilen. Das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern und das Bundesamt für Ausländerfragen schliessen auf Abweisung der Beschwerde. Das Amt für Migration hat innert Frist keine Vernehmlassung eingereicht. c) Mit verfahrensleitender Verfügung vom 10. Juli 2001 hat der Präsident der II. öffentlichrechtlichen Abteilung des Bundesgerichts der Beschwerde die aufschiebende Wirkung erteilt.