Citation: 8C_337/2022 E. 4.1.2

4.1.2. Dazu hat die Vorinstanz festgehalten, aus der Berufsbiografie ergebe sich, dass der Beschwerdeführer während vieler Jahre nicht mehr im ersten Arbeitsmarkt erwerbstätig gewesen sei. Daher sei nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin das hypothetische Valideneinkommen anhand der standardisierten Bruttolöhne der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) des Bundesamtes für Statistik ermittelt habe (LSE 2018, TA1, Männer, Total des Kompetenzniveaus 1). Auch der hypothetische Invalidenlohn sei gestützt auf diesen Tabellenwert zu bestimmen. Da die Vergleichslöhne auf der gleichen statistischen Basis festzulegen seien, erübrige sich die zahlenmässige Durchführung eines Einkommensvergleichs. Der Invaliditätsgrad entspreche der Arbeitsunfähigkeit unter Berücksichtigung eines allfälligen Abzugs gemäss BGE 126 V 75 (mit Hinweis auf das Urteil 8C_358/2017 vom 4. August 2017 E. 2.2). Die Beschwerdegegnerin habe diesen auf 10 % bemessen. Damit habe sie allen einkommensbeeinflussenden gesundheitsbedingten Aspekten genügend Rechnung getragen. Angesichts des Umstandes, dass diese im Leistungsprofil bereits berücksichtigt worden seien, erscheine der Abzug von 10 % gar grosszügig, während nicht gesundheitsbedingte Umstände bei beiden Vergleichseinkommen zu berücksichtigen wären (mit Hinweis auf das Urteil 8C_42/2008 vom 19. Januar 2009 E. 5). Insgesamt resultiere ein Invaliditätsgrad von höchstens 37 %, weshalb die Rente ab 1. August 2020 aufzuheben sei.