Citation: 8C_209/2022 E. 6.2.2

6.2.2. Das kantonale Gericht setzte sich mit den bereits im vorinstanzlichen Verfahren erhobenen Einwendungen betreffend die Opiat-Abhängigkeit einlässlich auseinander und legte überzeugend dar, dass die Abhängigkeit von Oxycontin und Oxynorm im Vergleich zu den Angaben gemäss MEDAS-Gutachten abgenommen habe und der psychiatrische ABI-Gutachter Dr. med. H.________ insbesondere gestützt auf die anamnestischen Angaben der Beschwerdeführerin auf einen zwischenzeitlich erheblich reduzierten Konsum von opiathaltigen Schmerzmitteln schliessen durfte. Entgegen der Beschwerdeführerin vertrat auch die RAD-Ärztin Dr. med. F.________ die Auffassung, es sei kein zusätzliches pharmakologisch-toxikologisches Teilgutachten erforderlich, um einen iatrogen geförderten Medikamentenmissbrauch auszuschliessen oder zu bestätigen. Die vorinstanzliche Beweiswürdigung gemäss angefochtenem Urteil und Rückweisungsurteil ist weder hinsichtlich der Feststellung des im Revisionszeitpunkt massgebenden Gesundheitsschadens noch in Bezug auf die daraus resultierende leistungsmässige Folgenabschätzung als willkürlich zu beanstanden.