Citation: 8C_153/2014 E. 4.3.3

4.3.3. Ein weiterer Einwand geht dahin, die somatoforme Schmerzstörung beeinträchtige entgegen der vorinstanzlichen Beurteilung die Arbeitsfähigkeit. Nach der Rechtsprechung vermögen somatoforme Schmerzstörungen nur ausnahmsweise, unter bestimmten Voraussetzungen, eine lang dauernde, zu einer Invalidität führende Einschränkung der Arbeitsfähigkeit zu bewirken (BGE 130 V 352 und seitherige Entscheide). Dabei zählt zu den vom Bundesgericht nur eingeschränkt überprüfbaren Tatsachenfeststellungen (vgl. E. 1 und 4.2 hievor), ob eine solche Schmerzstörung vorliegt, und bejahendenfalls, ob Umstände im Sinne der Rechtsprechung gegeben sind, welche die Schmerzbewältigung behindern. Als Rechtsfrage frei überprüfbar ist, ob solche Kriterien in genügender Intensität und Konstanz vorliegen, um gesamthaft den Schluss auf eine nicht mit zumutbarer Willensanstrengung überwindbare Schmerzstörung zu gestatten (BGE 137 V 64 E. 1.2 S. 66 ff. mit Hinweis). Das kantonale Gericht hat erkannt, von den massgeblichen Begleitumständen liege lediglich das der chronischen körperlichen Begleiterkrankung vor. Der Versicherte macht geltend, drei weitere Kriterien (kurz: ausgewiesener sozialer Rückzug; primärer Krankheitsgewinn; unbefriedigende Behandlungsergebnisse) seien ebenfalls erfüllt resp. bedürften der weiteren Abklärung. Die Vorinstanz hat diese Kriterien gestützt auf das Gutachten des ärztlichen Abklärungsinstituts B.________ verneint. Sämtliche Vorbringen in der Beschwerde sind nicht geeignet, diese Sachverhaltsfeststellungen als offensichtlich unrichtig oder in anderer Weise rechtswidrig erscheinen zu lassen. Das gilt namentlich auch, soweit das kantonale Gericht die Expertise des ärztlichen Abklärungsinstituts B.________ als verlässliche und genügende Beurteilungsgrundlage erachtet hat. Die Würdigung des kantonalen Gerichts, wonach das eine bejahte Kriterium nicht genügt, um die Schmerzstörung ausnahmsweise als unüberwindbar zu betrachten, ist rechtmässig. Der psychiatrische Experte des ärztlichen Abklärungsinstituts B.________ gelangte denn auch ebenfalls zum Ergebnis, die Schmerzstörung sei mit zumutbarer Willensanstrengung überwindbar. Der Hinweis des Beschwerdeführers auf körperliche Beschwerden rechtfertigt kein anderes Ergebnis.