Citation: 6S.143/2002 11.06.2002 E. B

B.-Im zweiten Verfahren sprach das Obergericht des Kantons Zürich, I. Strafkammer, X.________ am 10. Dezember 2001 von verschiedenen Vorwürfen frei. Es sprach ihn schuldig der mehrfachen Vergewaltigung (Art. 190 Abs. 1 StGB) sowie der mehrfachen sexuellen Nötigung (Art. 189 Abs. 1 StGB) und verurteilte ihn unter Annahme einer verminderten Zurechnungsfähigkeit zu 16 Monaten Gefängnis bedingt bei einer Probezeit von 5 Jahren. Zudem verbot es ihm, während 5 Jahren seit Ablauf der Rechtsmittelfrist oder Erledigung allfälliger Rechtsmittel eine psychotherapeutische Tätigkeit auszuüben, und es erteilte ihm die Weisung, sich während der Probezeit einer psychiatrischen Behandlung zu unterziehen. In zivilrechtlicher Hinsicht verpflichtete das Obergericht den Verurteilten, der Geschädigten eine Genugtuung von Fr. 20'000.- zuzüglich 5 % Zins seit dem 1. November 1995, Schadenersatz im Betrag von Fr. 9'200.-- zuzüglich 5 % seit dem 1. November 1995, sowie die Kosten zukünftiger therapeutischer Behandlung, die auf Grund der Straftaten anfallen sollten, zu bezahlen. Im Mehrbetrag verwies das Gericht das Schadenersatzbegehren auf den Weg des Zivilprozesses. Überdies verpflichtete es X.________ dem Grundsatz nach, der kantonalen Opferhilfestelle (betreffend die Geschädigte) Schadenersatz zu bezahlen; zur Feststellung der Höhe dieses Anspruches verwies es die Opferhilfestelle auf den Weg des Zivilprozesses.