Citation: 8C_266/2015 E. 3

Soweit die Beschwerdeführerin die Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheids und die Rückweisung der Sache aus formellrechtlichen Gründen beantragt, ist ihr nicht zu folgen. Selbst wenn die Beschwerdegegnerin ihrer Begründungspflicht bezüglich des Nichteintretens auf das Leistungsgesuch nicht hinreichend nachgekommen wäre, handelte es sich nicht um eine schwerwiegende Verletzung des Gehörsanspruchs, weil der Versicherten dadurch eine sachgerechte Anfechtung des Verwaltungsaktes nicht verunmöglicht wurde. Auch konnte sich das von der Beschwerdeführerin in der Folge angerufene kantonale Gericht mit voller Kognition zu den beschwerdeweise vorgetragenen Sachverhalts- und Rechtsfragen äussern, was den allfälligen Verfahrensmangel einer Heilung vor der Beschwerdeinstanz zugänglich machte (zu den diesbezüglichen Voraussetzungen vgl. BGE 127 V 431 E. 3d/aa S. 437 f. mit Hinweis).