Citation: 2C_581/2021 E. 3.2

3.2. Das Verwaltungsgericht hat erwogen, die Zuweisung der Beschwerdeführerinnen an das ANZ E.________ sei rechtskräftig. Das Bundesgericht habe die Zuweisung im Urteil 8C_225/2020 vom 9. Juni 2020 als rechtmässig erachtet, namentlich im Hinblick auf die Einheit der Familie und die Bedürfnisse der Tochter. Ein Wiedererwägungsverfahren in Bezug auf die Zuweisung sei am 4. Mai 2021 infolge Rückzugs abgeschrieben worden. Für die anbegehrte Untersuchung der Situation im ANZ E.________ existiere keine Rechtsgrundlage, aufgrund derer ein behördliches Tätigwerden rechtlich geboten wäre. Es handle sich lediglich um einen formlosen Rechtsbehelf, der keinen Rechtsanspruch auf Behandlung begründe. Deshalb könne auch keine Rechtsverzögerung bzw. -verweigerung gerügt werden. Unabhängig davon liege keine Rechtsverzögerung oder -verweigerung vor; das angerufene Departement habe das Gesuch entgegengenommen, den Eingang bestätigt und ein allfälliges Verfahren formlos sistiert, um die Beantwortung einer Interpellation abzuwarten. Eine unzulässige Nichtbehandlung oder Verschleppung des am 12. April 2021 eingereichten Gesuchs liege damit offensichtlich nicht vor. Deshalb erscheine die erhobene Rechtsverweigerungsbeschwerde nicht nur als offensichtlich aussichtslos, sondern als geradezu rechtsmissbräuchlich bzw. querulatorisch und verdiene keinen Rechtsschutz.