Citation: 8C_257/2017 E. 3.3

3.3. Es lassen sich anhand der Vorbringen der Beschwerdeführerin keine Indizien ausmachen, die gegen die Zuverlässigkeit des eingehend begründeten Gutachtens sprechen. Die Vorinstanz durfte deshalb praxisgemäss darauf abstellen (BGE 137 V 210 E. 1.3.4 S. 227; 135 V 465 E. 4.4 S. 470; 125 V 351 E. 3b/bb S. 353). Eine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes liegt nicht vor und es bestand kein Anspruch auf Einholung eines Gerichtsgutachtens. Die Beschwerde vermag den angefochtenen Entscheid nicht als offensichtlich unrichtig oder in anderer Weise rechtswidrig erscheinen zu lassen. Mit dem kantonalen Gericht ist davon auszugehen, dass zehn Jahre nach dem Unfall im Februar 2014 der Status quo sine erreicht war. Das linke Hüftgelenk wäre zu diesem Zeitpunkt aufgrund der präarthrotischen Deformität auch ohne Unfall symptomatisch geworden. Die mit Rückfallmeldung vom 18. November 2014 geltend gemachten Beschwerden standen in keinem natürlich-kausalen Zusammenhang mit dem Unfall. Damit besteht kein Bedarf an weiteren Abklärungen.