Citation: 6B_1263/2020 E. 3.4.2

3.4.2. Entgegen der Behauptung des Beschwerdeführers ist die Vorinstanz sodann nicht vom Sachverhalt, wie er in der Anklageschrift umschrieben ist, abgewichen. Die Vorinstanz legt ihren Schuldsprüchen der mehrfachen Erschleichung einer falschen Beurkundung, der Urkundenfälschung und der unwahren Angaben über kaufmännische Gewerbe vielmehr genau das in der Anklage umschriebene Vorgehen des Beschwerdeführers zugrunde. Soweit sie festhält, dass die Projekte nicht in der Buchhaltung der D.________ AG bilanziert worden seien und keine Aktiven dieses Unternehmens dargestellt hätten, tut sie dies gestützt auf die vom Beschwerdeführer vorgetragene Verteidigungsstrategie, mit der dieser eine Schwindelgründung zu verneinen versucht. Damit geht sie nicht über den in der Anklage umschriebenen Sachverhalt hinaus. Dass die Staatsanwaltschaft in ihrer Anklageschrift keinen Aktiventausch erwähnt, bedeutet nichts anderes, als dass sie einen solchen verneint. Ob die Vorinstanz den Anklagesachverhalt der Staatsanwaltschaft als erstellt erachtet oder den Ausführungen des Beschwerdeführers folgt, ist letztlich eine Frage der Beweiswürdigung, die mit Beschwerde in Strafsachen wegen Verletzung des Willkürverbots aufgeworfen werden kann.