Citation: 2C_99/2019 E. 5.3

5.3. Der Beschwerdeführer hat die Taten als junger Erwachsener (20-jährig) begangen und nicht als Minderjähriger. Als volljährige Person musste ihm klar sein, welche traumatisierenden Folgen sein Handeln für das Opfer haben würde. Soweit er einwendet, es seien ausländerrechtlich verschiedene mildernde Umstände zu berücksichtigen (Alkohol-, Kokain- und Cannabis-Konsum; lange Dauer des Strafverfahrens bis zum Berufungsentscheid usw.), hat das Kantonsgericht diesen bereits im Strafurteil Rechnung getragen. Es besteht keine Veranlassung dieses hier infrage zu stellen bzw. die entsprechenden Elemente bei der Beurteilung des ausländerrechtlichen Widerrufsentscheids erneut zugunsten des Beschwerdeführers zu berücksichtigen.