Citation: 2C_893/2013 E. 4.2.2

4.2.2. Der Beschwerdeführer bringt vor, die Beziehung zu seiner Partnerin Y.________ dauere nun bereits sechs Jahre und habe die schwierige Zeit überstanden. Es liege auf der Hand, dass die Beziehung aufgrund des Strafvollzugs bis Ende Juli 2013 nicht in eheähnlicher Weise habe gelebt werden könnten. Der Kontakt sei jedoch über die gesamte Zeit im Rahmen des Möglichen intensiv gepflegt worden und das Paar wolle eine gemeinsame Zukunft aufbauen. Das Bundesgericht hat - in Übereinstimmung mit der Rechtsprechung des EGMR zum erweiterten Familienbegriff (vgl. BGE 135 I 143 E. 3.1 S. 148) - entschieden, dass ein Paar, welches nicht seit längerer Zeit in einer echten eheähnlichen Gemeinschaft lebt, konkrete Heiratspläne hegen muss, um den Schutz von Art. 8 Ziff. 1 EMRK zu geniessen (Urteile 2C_1194/2012 vom 31. Mai 2013 E. 4.1; 2C_856/2012 vom 25. März 2013 E. 6.3; je mit Hinweisen). Dem angefochtenen Urteil ist zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer keine Angaben zur Intensität und Dauer der Beziehung mit Y.________ machte. Insbesondere geht aus dem Urteil nicht hervor, dass das Paar jemals zusammengelebt oder Hochzeitsvorbereitungen getroffen hätte. Der Beschwerdeführer beanstandet diesbezüglich keine falsche oder unvollständige Sachverhaltsfeststellung durch die Vorinstanz. Es ist daher davon auszugehen, dass im Zeitpunkt des angefochtenen Urteils (auch unter Berücksichtigung der durch den Strafvollzug bedingten Einschränkungen) kein gefestigtes Konkubinat im Sinn der zitierten Rechtsprechung vorlag und auch keine konkreten Heiratspläne bestanden. Weil die Beziehung des Beschwerdeführer mit Y.________ nicht in den Schutzbereich von Art. 8 Ziff. 1 EMRK fällt, ist eine (allfällige) Verletzung des Rechts auf Familienleben unter diesem Gesichtspunkt nicht zu prüfen.