Citation: 8C_18/2022 E. 4

Die Vorinstanz erwog im Wesentlichen, der Einkommensvergleich habe auf den Zeitpunkt des frühestmöglichen hypothetischen Renteneintritts im Oktober 2015 bzw. auf den Zeitpunkt der hypothetischen (rückwirkenden) Revisionszeitpunkte im März und Juni 2016 sowie August 2017 hin zu erfolgen. Für die Bestimmung des Invalideneinkommens sei der monatliche Bruttolohn (Zentralwert) weiblicher Arbeitskräfte im Sektor "Information und Kommunikation" (LSE 2016, TA1_tirage_skill_level, 58-63) im Kompetenzniveau 2 (praktische Tätigkeiten wie Verkauf/Pflege/Datenverarbeitung und Administration/Bedienen von Maschinen und elektronischen Geräten/Sicherheitsdienst sowie Fahrdienst) von Fr. 5982.- zu verwenden. Indexiert auf das Jahr 2015 und unter Berücksichtigung der betriebsüblichen wöchentlichen Arbeitszeit im Bereich "Information und Kommunikation" von 41.1 Stunden sowie des der Beschwerdeführerin zumutbaren Arbeitspensums von 50 % ergebe sich ein Invalideneinkommen von Fr. 36'441.73. Für das Jahr 2016 resultiere unter Berücksichtigung der durchschnittlichen betriebsüblichen wöchentlichen Arbeitszeit von 41 Stunden im Sektor "Information und Kommunikation" sowie des zumutbaren Arbeitspensums von 15 % ein Invalideneinkommen von Fr. 11'036.79. Für die Anpassung per 1. Juni 2016 ergebe sich in Anbetracht des zumutbaren 50 %igen Arbeitspensums ein Invalideneinkommen von Fr. 36'789.30. Für das Jahr 2017 resultiere indexiert und angesichts der durchschnittlichen betriebsüblichen wöchentlichen Arbeitszeit von 41 Stunden im Sektor "Information und Kommunikation" sowie des zumutbaren Arbeitspensums von 80 % ein Invalideneinkommen von Fr. 59'502.70. Faktoren, die einen leidensbedingten Abzug vom Tabellenlohn rechtfertigen würden und nicht bereits im definierten Zumutbarkeitsprofil enthalten seien, seien nicht ersichtlich.