Citation: 8C_288/2020 E. 3

Die Vorinstanz hat im Wesentlichen festgehalten, die letzte materielle Prüfung des Rentenanspruchs sei bei der mit Urteil des Bundesgerichts vom 5. März 2009 (8C_506/2008) erfolgten Zusprache einer Rente von 25 % aufgrund eines unfallkausalen posttraumatischen Impingementsyndroms an der rechten Schulter erfolgt, welche auf einem Gutachten des Dr. med. D.________, orthopädische Chirurgie FMH, vom 11. Juli 2005 beruhte. Der angefochtene Einspracheentscheid vom 27. Dezember 2018 stütze sich auf Aktenbeurteilungen des beratenden Arztes der Beschwerdegegnerin, Dr. med. E.________, vom 2. Oktober 2014, 15. Januar 2015 und vom 30. Mai 2019. Daraus ergebe sich schlüssig, dass keine Verschlechterung der unfallkausalen Beschwerden an der rechten Schulter eingetreten sei. Da der medizinische Sachverhalt genügend abgeklärt sei, sei in antizipierter Beweiswürdigung auf neue Untersuchungen zu verzichten (BGE 127 V 491 E. 1b S. 494 mit Hinweisen). Hinsichtlich der weiteren von der Versicherten geltend gemachten Beschwerden sei darauf hinzuweisen, dass das Bundesgericht mit seinem Urteil 8C_506/2008 einen natürlichen und insbesondere adäquaten Kausalzusammenhang zwischen den geltend gemachten psychosomatischen beziehungsweise psychischen Beschwerden und der beim Unfall vom 30. Mai 1997 zugezogenen Distorsion der Halswirbelsäule abschliessend verneint habe. Ebenfalls verneint habe es einen natürlichen Kausalzusammenhang für die geklagten Restbeschwerden am linken Knie (vgl. auch Urteil 8C_693/2013 vom 10. Januar 2014) und der linken Schulter. Es bestehe kein Anlass, auf diese rechtskräftigen Beurteilungen zurückzukommen, weshalb sich Weiterungen dazu erübrigten. Bei fehlender Verschlechterung des auf den Unfall zurückzuführenden Gesundheitszustandes bestehe kein Revisionsgrund und damit kein Anspruch auf eine Rentenerhöhung.