Citation: U 378/04 19.01.2005 E. 3

Die Beschwerdeführerin vertritt den Standpunkt, die Beschwerdegegnerin habe Anfangs Mai 1999 die volle Arbeitsfähigkeit wiedererlangt. Da die Unfallfolgen damals vollständig abgeheilt gewesen seien, sei damit der Grundfall abgeschlossen worden. Ein Rückfall liege nicht vor, da es an einem natürlichen Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und den später aufgetretenen Beschwerden mangle. Es habe eine psychische Überlagerung stattgefunden, wobei - selbst wenn der (bestrittene) natürliche Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und den Beschwerden bejaht würde - die adäquate Kausalität auf jeden Fall zu verneinen wäre. Die Beschwerdegegnerin dagegen bestreitet, dass die Unfallfolgen bereits auf Anfang Mai 1999 abheilten. Demnach seien die im Herbst 1999 manifest gewordenen Beschwerden auch nicht als Rückfall einzustufen. Ebenso verneint sie das Vorliegen einer psychischen Überlagerung.