Citation: 9F_15/2024 E. 2.3

2.3. Ob die Ausgleichskasse mit ihrer Auffassung, wonach die Uber B.V. und die Uber Switzerland GmbH seit Inkrafttreten der Änderung von 2020 gemeinsam als Arbeitgeberinnen zu betrachten seien, dereinst durchdringen wird, ist nach wie vor offen. Dass die Kasse diese Möglichkeit auch unter den 2022 geänderten Bestimmungen weiterhin in Betracht ziehen will, blieb im Urteil vom 29. Mai 2024 versehentlich unberücksichtigt. Es rechtfertigt sich daher, das vorinstanzliche Urteil vom 13. Dezember 2023 auch in Bezug auf die Uber Switzerland GmbH zu bestätigen. In diesem Sinne ist Dispositiv Ziffer 2 des bundesgerichtlichen Urteils vom 29. Mai 2024 revisionsweise abzuändern. Bei dieser Sachlage erübrigt es sich zu prüfen, wie es sich mit dem Revisionsgrund gemäss Art. 121 lit. b BGG verhält.