Citation: 1A.18/2001 29.10.2001 E. B

B.- Gegen die Verfügung des BAZL vom 2. März 1999 erhoben die Anwohner D.________, A.________, B.________, C.________, E.________, F.________ sowie der Schutzverband Linthgebiet-Zürichsee gegen Flugemissionen beim Eidgenössischen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) Beschwerde. Die Beschwerdeführer verlangten, dass der angefochtene Entscheid aufgehoben werde und die im vorinstanzlichen Verfahren geforderten weiteren betrieblichen Einschränkungen ebenfalls angeordnet würden; eventuell sei die Sache zur Neuüberprüfung an das BAZL zurückzuweisen. Gegen den Kostenentscheid wendeten die Beschwerdeführer ein, dieser entspreche nicht dem Ausgang des Verfahrens. Zudem hätten dem Schutzverband als blossem "Petent" keine Kosten auferlegt werden dürfen. Die Verfügung des BAZL wurde ebenfalls von der Alpinen Segelflugschule Schänis AG angefochten. Die Flugfeldhalterin stellte Antrag auf Aufhebung des angefochtenen Entscheides. Eventualiter schlug sie im Sinne eines Vergleiches den Rückzug der Beschwerde vor, falls die Gegenpartei ihre Beschwerde ebenfalls zurückziehe und Art. 4 Abs. 3 des Betriebsreglementes neu formuliert werde. Die ASSAG machte geltend, das BAZL habe die Änderung des Betriebsreglementes rechtsgrundlos und in Verletzung des Gebotes der Rechtssicherheit vorgenommen. Weiter bestritt sie ein schutzwürdiges Interesse der Anwohner im Sinne von Art. 25 Abs. 2 VwVG (SR 172. 021) sowie die Unvereinbarkeit des bisherigen Betriebes des Flugfeldes mit den umweltschutzrechtlichen Vorschriften. Das UVEK behandelte die beiden Beschwerden in zwei separaten Entscheiden vom 25. Januar 2001. Es wies die Beschwerde der sechs Anwohner und des SLZ ab und auferlegte diesen die Verfahrenskosten, wobei dem Schutzverband eine Reduktion auf seinem Kostenanteil gewährt wurde. Die Beschwerdeführer wurden zudem verpflichtet, der ASSAG eine Parteientschädigung von insgesamt Fr. 2'800.-- auszurichten (Entscheid Nr. 512-257-1). Die Beschwerde der Flugfeldhalterin wurde ebenfalls abgewiesen und diese zur Bezahlung der Verfahrenskosten sowie einer Parteientschädigung von Fr. 400.-- an die Gegenpartei verhalten (Entscheid Nr. 512/257-2). Auf die Begründung dieser Entscheide wird, soweit notwendig, in den Erwägungen eingegangen.