Citation: I 313/05 04.01.2006 E. 2

2. Der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers hat sich in den letzten 12 Monaten erheblich verschlechtert. Ein entsprechend präzisierender Bericht von Frau Dr. med. L.________ wird dem Gericht in den nächsten 4 Wochen nachgereicht werden." 2.3 Gegen das gerügte vorinstanzliche Nichteintreten auf das gegen den Einspracheentscheid vom 4. November 2004 ergriffene Rechtsmittel wendet der Beschwerdeführer ein, die formellen Voraussetzungen gemäss Art. 61 ATSG seien in seiner Rechtsschrift vom 6. Dezember 2004 erfüllt worden; dem kantonalen Gericht wäre es möglich gewesen, sich inhaltlich mit seiner Beschwerde auseinander zu setzen, auch wenn der von ihm in Aussicht gestellte zusätzliche Bericht der Frau Dr. med. L.________ nicht beigebracht wurde; die geltend gemachte Verschlechterung seines Gesundheitszustandes sei von Frau Dr. med. L.________ schon in dem mit der Einsprache beigebrachten spezialärztlichen Bericht beschrieben worden. Im Weitern macht der Beschwerdeführer geltend, gleichzeitig mit der Ansetzung einer Notfrist bis 3. März 2005 zur Beschwerdeverbesserung habe das kantonale Gericht angedroht, im Unterlassungsfall auf Grund der Akten zu entscheiden; es könne nun nicht andere Rechtsfolgen eintreten lassen und auf Nichteintreten erkennen; dies verletze den Vertrauensschutz. 2.4 Die in Erw. 2.2 hievor zitierte Ziffer 2 der Beschwerdebegründung beschränkt sich darauf, eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes in den letzten zwölf Monaten zu behaupten. Es wird nicht näher dargelegt, worin diese Verschlechterung bestehen soll, sondern lediglich ein präzisierender Bericht der Frau Dr. med. L.________ in Aussicht gestellt, welcher in der Folge trotz wiederholter Fristerstreckung nicht eingereicht wurde. Wenn das kantonale Gericht die Begründung der Beschwerde in diesem Punkt als ungenügend erachtete, kann ihm keine Bundesrechtsverletzung vorgehalten werden. Unter diesem Aspekt ist die Verwaltungsgerichtsbeschwerde unbegründet, woran auch nichts ändert, dass die Vorinstanz anlässlich der letztmaligen Fristerstreckung für den Unterlassungsfall einen "Entscheid auf Grund der Akten" androhte, kann doch auch ein "Entscheid auf Grund der Akten" in einen Nichteintretensentscheid münden. 2.5 Ziffer 1 der in Erw. 2.2 zitierten Beschwerdebegründung kann hingegen nicht als ungenügend bezeichnet werden. Hier wird geltend gemacht, die ablehnende Verfügung vom 8. Januar 2004 hätte, da die für die Entstehung eines Rentenanspruchs erforderliche Wartezeit noch nicht abgelaufen war, gar nicht mit Erfolg angefochten werden können. Damit wird aber auch in Frage gestellt, ob es sich rechtfertigen lässt, das Eintreten auf ein späteres Leistungsgesuch von der Glaubhaftmachung einer gesundheitlichen Verschlechterung seit der erstmaligen Rentenablehnung abhängig zu machen. Dies stellt eine sachbezogene Begründung dar, welche dem kantonalen Gericht Anlass zu einer näheren Auseinandersetzung mit der aufgeworfenen Problematik hätte geben müssen. Insoweit lässt sich der angefochtene Nichteintretensentscheid nicht rechtfertigen. Die Sache ist daher an die Vorinstanz zurückzuweisen, damit sie darüber befinde, ob der erwähnte Einwand dem Nichteintreten der Verwaltung auf die ihr eingereichte Neuanmeldung entgegensteht.