Citation: 9C_322/2020 E. 3.2.1

3.2.1. Die Beschwerdeführerin bringt dagegen zunächst vor, es lägen medizinische Veränderungen und damit ein Revisionsgrund vor. Daher sei der Rentenanspruch umfassend, ohne Bindung hinsichtlich der Statusfrage an die Verfügung vom 3. April 2012 zu prüfen. Es mag zwar zutreffen, dass seit der Rentenzusprache neue Diagnosen hinzugetreten sind, im erwerblichen Bereich, in welchem seit jeher eine volle Arbeitsunfähigkeit bestand (vgl. Verfügung vom 3. April 2012), hat sich damit aber keine anspruchsrelevante Veränderung ergeben (Urteil 9C_42/2019 vom 16. August 2019 E. 5.3.2). Nach den nicht beanstandeten und nicht willkürlichen vorinstanzlichen Feststellungen führt die (aktuelle) gesundheitliche Situation der Versicherten im Haushalt zu einer etwas höheren Einschränkung von maximal 23 %. Bei einer unveränderten hypothetischen Erwerbstätigkeit von 45 % hat die Beschwerdeführerin aber weiterhin Anspruch auf eine halbe Rente. Die gesundheitliche Veränderung ist somit nicht geeignet, den Rentenanspruch zu beeinflussen und rechtfertigt deshalb keine Rentenanpassung (E. 2.2 hiervor; vgl. auch Urteil 8C_676/2018 vom 20. Februar 2019 E. 3.2; SVR 2011 IV Nr. 81 S. 245, 9C_223/2011 E. 3.2; Urteil des Eidg. Versicherungsgerichts I 253/04 vom 13. September 2004 E. 5.1 i.V.m. E. 5.2). Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin hat keine voraussetzungslose Neubeurteilung betreffend die Statusfrage zu erfolgen. Im Übrigen hat die Vorinstanz eine wesentliche Änderung hinsichtlich des für die Methodenwahl massgeblichen (hypothetischen) Sachverhalts verneint. Diese Feststellung (vgl. BGE 133 V 477 E. 6.1 S. 485) ist nicht offensichtlich unrichtig, was die Beschwerdeführerin auch nicht geltend macht.