Citation: 8C_136/2024 E. 2.1

2.1. Streitig ist, ob die Vorinstanz Bundesrecht verletzt hat, indem sie in Abänderung des Einspracheentscheids vom 2. Juni 2023 der Beschwerdegegnerin ab 1. Januar 2022 eine Invalidenrente bei einem Invaliditätsgrad von 28 % zugesprochen hat. Unter den Parteien besteht Einigkeit darüber, dass die Beschwerdegegnerin aufgrund der linksseitigen Schulter- und der rechtsseitigen Kniebeschwerden ihre angestammte Tätigkeit als Detailhandelsangestellte nicht mehr ausüben kann. In einer angepassten Verweisungstätigkeit ist sie jedoch vollständig arbeitsfähig. Als leidensadaptiert gilt eine sehr leichte bis leichte Tätigkeit ganztags ohne repetitive Arbeiten über der Horizontalen. Die Arbeiten sollten körperfern mit ausgestrecktem Arm eine Belastung von einem Kilogramm nicht repetitiv übersteigen. Zu vermeiden sind auch Arbeiten mit Vibrationen oder stossenden Belastungen (Beurteilung vom 1. Oktober 2019 von Dr. med. E.________, Fachärztin Allgemeinchirurgie und Traumatologie, Kreisärztin, Suva Versicherungsmedizin, [Abschlussuntersuchung vom 30. September 2019 bezüglich der linken Schulterbeschwerden]). Das zumutbare Leistungsprofil ergänzte Dr. med. E.________ am 21. November 2020 aufgrund der Knieverletzung dahingehend, dass auf Arbeiten in kniender oder kauernder Stellung sowie auf repetitives Treppensteigen oder Steigen auf Leitern verzichtet werden sollte.