Citation: 1P.295/2002 14.06.2002 E. B

Mit staatsrechtlicher Beschwerde vom 29. Mai 2002 gelangt X.________ ans Bundesgericht mit den Anträgen, die Verfügung der Vorinstanz vom 22. Mai 2002 sei aufzuheben und der Beschwerdeführer sei allenfalls unter Anordnung von Ersatzmassnahmen unverzüglich aus der Untersuchungshaft zu entlassen. Zudem wird beantragt, dem Beschwerdeführer sei für das vorliegende Verfahren die unentgeltliche Prozessführung und Prozessverbeiständung zu bewilligen. Der Bezirksamtmann-Stellvertreter Lenzburg schliesst mit Vernehmlassung vom 4. Juni 2002 sinngemäss auf Abweisung der Beschwerde. Aufgrund der gesamten Umstände und des klaren Wissens um die besonderen Charakterzüge des Beschuldigten bestehe grösste Kollusionsgefahr. Für "die weiteren Details" verweise er auf die Stellungnahme des Präsidenten der Beschwerdekammer. Ebenfalls mit Eingabe vom 4. Juni 2002 verzichtet der Vizepräsident der Beschwerdekammer unter Hinweis auf die Ausführungen im angefochtenen Entscheid auf eine Vernehmlassung.