Citation: 8C_668/2018 E. A

A.a. Die 1971 geborene A.________ meldete sich am 9. Juni 2008 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an und machte chronische Nacken- Kopf- und Rückenschmerzen sowie eine Depression nach erlittenen Autounfällen geltend. Die IV-Stelle des Kantons Zürich nahm berufliche und medizinische Abklärungen vor. Unter anderem veranlasste sie eine interdisziplinäre Begutachtung (vom 31. Dezember 2009) am Medizinischen Zentrum Römerhof (MZR), Zürich, und zog im Rahmen des Vorbescheidverfahrens die Akten des obligatorischen Unfallversicherers, der Winterthur Schweizerische Versicherungs-Gesellschaft, nunmehr AXA Versicherungen AG (nachfolgend AXA), bei. Mit Verfügung vom 24. Juni 2010 verneinte die IV-Stelle einen Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung. Das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich hiess die dagegen erhobene Beschwerde in dem Sinne gut, dass es die angefochtene Verfügung aufhob und die Sache an die IV-Stelle zurückwies, damit diese nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen über den Leistungsanspruch der Versicherten neu verfüge (Entscheid vom 11. April 2011). A.b. Die IV-Stelle holte die Akten der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) bezüglich eines weiteren, am 4. April 2010 erlittenen Unfalls ein (Synkope mit Treppensturz) und liess die Versicherte abermals am MZR polydisziplinär begutachten (Expertise vom 1. November 2012). Nach Durchführung des Vorbescheidverfahrens holte die IV-Stelle beim Zentrum für Medizinische Begutachtung, Basel (ZMB), eine neue polydisziplinäre Expertise (vom 15. Dezember 2015) ein. Am 27. Januar 2016 forderte die IV-Stelle A.________ unter Hinweis auf ihre Mitwirkungspflicht auf, sich einer mehrwöchigen stationären Behandlung und Beobachtung in einer psychosomatischen Klinik zu unterziehen, da die Begutachtung ergeben habe, dass aktuell nicht beurteilt werden könne, ob ein invalidisierender Gesundheitsschaden ausgewiesen sei. Sie setzte A.________ eine Frist bis spätestens 26. Februar 2016, um mitzuteilen, in welcher Klinik sie die Massnahme durchführen lasse. Zudem verlangte die IV-Stelle ihr schriftliches Einverständnis zur Weiterleitung des ZMB-Gutachtens (einschliesslich spezifischer Fragen) an die ausgewählte Klinik. Sollte sie dieser Aufforderung nicht Folge leisten, werde anhand der Aktenlage entschieden. Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 5. Juli 2017 einen Leistungsanspruch. Wegen Verletzung der Mitwirkungspflicht sei ein Aktenentscheid ergangen, wonach ein invalidenversicherungsrechtlich relevanter Gesundheitsschaden nicht ausgewiesen sei.