Citation: 4A_587/2024 E. 4

Schliesslich wendet sich die Beschwerdeführerin gegen die Feststellung der Vorinstanz, dass Herr C.________ den Beschwerdegegner unmissverständlich zur sofortigen Zahlung aufgefordert und dabei einen Druck auf ihn ausgeübt habe, der dessen Entscheidungsfreiheit beeinträchtigt und ihn irrigerweise im Glauben gelassen habe, der Inhalt der Quittung sei korrekt. Die entsprechenden Beanstandungen erschöpfen sich in einer appellatorischen Beweiswürdigung aus eigener Sicht, welche die Beschwerdeführerin der vorinstanzlichen Beweiswürdigung entgegenstellt. Willkür vermag sie damit nicht aufzuzeigen. Die Sachverhaltsrüge ist, soweit sie überhaupt zulässig ist, unbegründet. Auch in diesem Zusammenhang lässt sich entgegen den Behauptungen der Beschwerdeführerin keine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör erkennen, da wie bereits erwähnt, die Vorinstanz sich auf die für den Entscheid wesentlichen Punkte beschränken durfte und sich nicht mit sämtlichen Einwänden der Beschwerdeführerin einlässlich auseinandersetzen musste (vgl. BGE 150 III 1 E. 4.5; 148 III 30 E. 3.1; 147 IV 409 E. 5.3.4; 145 III 324 E. 6.1).