Citation: 6B_476/2015 E. 5.4

5.4. Die Vorinstanz setzt sich in ihren Erwägungen zur Strafzumessung mit den wesentlichen schuldrelevanten Komponenten auseinander und würdigt sämtliche Zumessungsgründe zutreffend. Dass sie sich dabei von rechtlich nicht massgebenden Gesichtspunkten hätte leiten lassen oder wesentliche Gesichtspunkte nicht berücksichtigt hätte, ist nicht ersichtlich. Nicht zu beanstanden ist, dass die Vorinstanz von einer objektiv wie subjektiv nicht mehr leichten Tatschwere hinsichtlich des Tatbestands der mehrfachen Förderung der Prostitution ausgeht. Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, ist nicht geeignet, eine Ermessensverletzung aufzuzeigen. Entgegen seinen Ausführungen ist insbesondere nicht ersichtlich, dass die Vorinstanz vom Strafrahmen auf die Tatschwere schliessen würde - auch wenn ihre diesbezügliche Formulierung unglücklich sein mag. Nicht zu bemängeln ist sodann, wenn sie in Bezug auf das subjektive Verschulden ausführt, seine schlechte finanzielle Situation vermöge den Beschwerdeführer nicht zu entlasten, da er diese durch sein Geschäftsmodell vollständig auf die Tänzerinnen abgewälzt habe. Zwar ist dem Beschwerdeführer zuzustimmen, dass sein Verschulden grösser wäre, wenn er sich bei gutem Geschäftsgang gleich verhalten hätte. Dies ändert aber nichts daran, dass die Vorinstanz, ohne ihr Ermessen zu verletzen, von einem egoistischen und skrupellosen Handeln ausgehen durfte. Sie war auch nicht gehalten, den angeblich schlechten Gesundheitszustand des Beschwerdeführers strafmindernd zu berücksichtigen. Bei medizinischen Gründen ist der Strafempfindlichkeit lediglich Rechnung zu tragen, wenn der Betroffene besonders empfindlich ist. Dies wurde namentlich etwa bejaht bei Gehirnverletzten, Schwerkranken, unter Haftpsychose Leidenden oder Taubstummen (Urteil 6B_448/2011 vom 27. Juli 2012 E. 7.4 mit Hinweis). Dass eine solch besondere Strafempfindlichkeit vorliegt, legt der Beschwerdeführer nicht dar und ist auch nicht ersichtlich. Soweit er schliesslich lediglich ausführt, wie die Einsatzstrafe und deren Erhöhung aus seiner Sicht festzulegen gewesen wären, ist darauf nicht einzugehen. Die von der Vorinstanz ausgefällte teilbedingte Freiheitsstrafe von 32 Monaten liegt auch bei einer Gesamtbetrachtung innerhalb des sachrichterlichen Ermessens.