Citation: 8C_329/2021 E. 5.2

5.2. Die Vorinstanz erwog, gemäss dem Gutachten der Dres. med. B.________ und C.________ vom 15. Mai 2020 habe der Beschwerdeführer Arbeiten mit erhöhten Anforderungen an die Konzentration auf Dauer zu vermeiden. Nachdem im Kompetenzniveau 3 praktische Tätigkeiten im Vordergrund stünden (vgl. E. 4.2 hiervor), seien ihm solche Arbeiten aus medizinischer Sicht trotz gewisser Einschränkungen bezüglich der Konzentrationsfähigkeit grundsätzlich möglich. Hinzuweisen sei darauf, dass bei der neurologischen Begutachtung Inkonsistenzen festgestellt worden seien. Da die vom Beschwerdeführer angegebenen Einschränkungen im Sinne einer Fatigue nicht hätten objektiviert werden können, sei nicht einzusehen, weshalb ihm die beschriebenen praktischen Tätigkeiten aus medizinischer Sicht nicht zugemutet werden könnten. Er verfüge als Geschäftsführer eines Nachtclubs über langjährige Berufserfahrung im Gastgewerbe und damit über ein grosses Wissen in einem Spezialgebiet. Er habe das Bürofachdiplom VSH, das Handelsdiplom VSH sowie das Diplom Sachbearbeiter Marketing und Verkauf erworben und habe durch Arbeitstrainings weitere Berufserfahrung sammeln können. Er erfülle daher die Voraussetzungen für die Anwendung des Kompetenzniveaus 3. Nach LSE 2018 TA1 sei somit für den Bereich Dienstleistungen (Ziff. 45-96) von einem durchschnittlichen monatlichen Einkommen von Fr. 7074.- auszugehen. Bei einer zumutbaren Arbeitsfähigkeit von 70 % und einer betriebsüblichen wöchentlichen Arbeitszeit von 41.7 Stunden resultiere ein Invalideneinkommen von Fr. 61'947.- (Fr 7074.- x 12 : 40 x 41.7 x 0.7) und verglichen mit dem Valideneinkommen von Fr. 88'364.50 ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von gerundet 30 %.