Citation: 1C_285/2022 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz erläuterte im angefochtenen Entscheid einleitend, weshalb sie in den darauffolgenden Erwägungen sämtliche von den Beschwerdegegnern vorgebrachten Rügen behandle: Der Regierungsrat habe im ersten Rechtsgang mit seinem Beschluss vom 13. Oktober 2020 den mit Bezirksratsbeschluss vom 22. November 2019 erlassenen Gestaltungsplan "Rotschuo, Erweiterung Ost" aufgehoben. Aus den Erwägungen des Regierungsratsbeschlusses ergebe sich unmissverständlich, dass die Beschwerdegutheissung der heutigen Beschwerdegegner durch den Regierungsrat einzig wegen der erforderlichen Überarbeitung der Sonderbauvorschriften erfolgt sei. Im Übrigen habe der Regierungsrat die vorgetragenen Rügen als unbegründet beurteilt. Dazu hätten auch die Rügen gehört, dass der Bezirksrat den rechtskräftigen Gestaltungsplan "Rotschuo Ost" / Teil 1 nicht ohne Publikation und öffentliche Auflage hätte aufheben dürfen und der Gestaltungsplan "Rotschuo, Erweiterung Ost" zwingend einen öffentlichen Seezugang aufweisen müsse. Da der Beschluss, mit dem der Bezirksrat den Gestaltungsplan erlassen hatte, durch den genannten Regierungsratsbeschluss aufgehoben worden sei, hätten lediglich die heutigen Beschwerdeführerinnen Anlass zur Beschwerdeerhebung gehabt. Das Verwaltungsgericht habe sich dementsprechend im ersten Rechtsgang auch ausschliesslich mit der damals gerügten Aufhebung des Bezirksratsbeschlusses auseinandergesetzt. Für eine einlässliche Auseinandersetzung mit den weiteren, im Regierungsratsbeschluss behandelten und von diesem als unbegründet erachteten Rügen der Beschwerdegegner habe dagegen weder Notwendigkeit noch Veranlassung bestanden. Es sei sodann nicht einzusehen, weshalb die Beschwerdegegner den Rückweisungsentscheid des Verwaltungsgerichts vom 8. März 2021 - der im Übrigen auch nicht als Endentscheid im Sinne des BGG gelte - hätten anfechten müssen, um der Verwirkung von Rügen entgegenzutreten, mit denen sich der entsprechende Rückweisungsentscheid gar nicht zu befassen gehabt habe. Anzufügen sei, dass der Grundsatz der Rechtsanwendung von Amtes wegen gelte und die Parteien im Verwaltungsgerichtsverfahren auch neue Tatsachen und Beweismittel geltend machen könnten. Da es keiner Legitimation zum Argument bedürfe, seien die Beschwerdegegner als Beschwerdeführer im verwaltungsgerichtlichen Verfahren grundsätzlich mit allen Rügen zu hören.