Citation: 6B_665/2023 E. 5.1

5.1. Die Vorinstanz erachtet zusammengefasst als erstellt, dass E.________ A.________ (separates Verfahren 6B_664/2023) beauftragte, in den Räumlichkeiten der F.________ AG einen Raubüberfall auf ihn (E.________) vorzutäuschen, dabei CBD-Hanfpflanzen zu zerstören und versandfertige Rohstoffe (CBD-Hanf) zu stehlen, damit E.________ und C.________ (separates Verfahren 6B_699/2023) den dadurch entstandenen Schaden der Versicherung melden konnten. Der Beschwerdeführer willigte ein, an diesem vorgetäuschten Raubüberfall teilzunehmen. In der Folge betraten er und A.________ am 1. März 2018 gemeinsam die Räumlichkeiten der F.________ AG. Dabei hielt der Beschwerdeführer eine Spielzeugpistole in der Hand. Im Innern der F.________ AG fesselte A.________ E.________ mit Klebeband an ein Tischbein und besprühte die Überwachungskameras, während der Beschwerdeführer mit der Zerstörung der CBD-Mutterpflanzen begann. Nachdem der Beschwerdeführer und A.________ insgesamt rund 393 Mutterpflanzen zerstört hatten, luden sie die für sie als Belohnung bereitgestellten Rohstoffe (CBD-Hanf) im Wert von zirka Fr. 166'800.-- in das Fahrzeug von G.________ ein und fuhren damit davon. Zirka eine Stunde später wurde dieses Fahrzeug brennend in V.________ aufgefunden. In der Folge wurde durch die F.________ AG gegenüber ihrer Versicherungsgesellschaft und der Kantonspolizei Bern geltend gemacht, dass beim angeblichen Raubüberfall namentlich 393 CBD-Mutterpflanzen zerstört und 139 kg versandfertige Rohstoffe gestohlen worden seien, wobei sich die Gesamtschadenssumme auf Fr. 12'591'942.60 belaufe. Der Beschwerdeführer hatte mit den Hauptprotagonisten der F.________ AG im Vorfeld zwar nicht direkt Kontakt. Jedoch hatte er via A.________ die gleichen Informationen und war für seinen Teil des CBD-Hanfs bereit, sich das von E.________ und A.________ konkretisierte Drehbuch zum Raub inkl. den daraus resultierenden Versicherungsbetrug zu eigen zu machen. Der Beschwerdeführer und A.________ wussten genau, wozu sie ihren wesentlichen Tatbeitrag leisteten und unterstützen diesen je auf ihre Art aktiv. Deshalb müssen sie sich - auch wenn ihr primärer Fokus auf dem bereitgestellten CBD-Hanf lag - sämtliche Elemente des Gesamtplans und demnach auch die angestrebte Schadenssumme in der Höhe von rund Fr. 13 Mio. anrechnen lassen. Der Beschwerdeführer und A.________ wussten, dass sie die für sie bereitgestellten CBD-Hanfpflanzen für rund Fr. 1'200.-- pro Kilogramm auf dem Markt verkaufen können. Schliesslich hat A.________ das Fluchtauto in Brand gesetzt. Der Beschwerdeführer hatte von diesem Auftrag Kenntnis, nahm aktiv daran teil und war sich auch bewusst, dass es letztlich um einen Versicherungsbetrug ging (Urteil S. 23 f. und S. 36 ff.).