Citation: I 728/01 09.05.2003 E. A

Mit zwei Verfügungen vom 15. März 2001 sprach die IV-Stelle des Kantons Solothurn M.________ rückwirkend ab 1. April 2000 eine halbe und ab 1. Juli 2000 eine ganze Invalidenrente, je mit zwei Kinderrenten, zu. Die Rentennachzahlung für die Zeit ab 1. April bis 30. Juni 2000 in Höhe von Fr. 3'846.-- wurde vollumfänglich mit Taggeldleistungen der Versicherungs-Gesellschaft X.________ verrechnet, welche im Rahmen einer Kollektiv-Krankenversicherung ausgerichtet worden waren. Von der Nachzahlung für die Zeit ab 1. Juli 2000 bis 28. Februar 2001 und der Rente für den Monat März 2001, insgesamt Fr. 23'238.--, brachte die Verwaltung weitere Fr. 21'100.40 verrechnungsweise in Abzug, sodass letztlich noch Fr. 2'137.60 zur Ausrichtung an die Versicherte selbst gelangten. Der Verrechnungsbetrag von Fr. 21'100.40 setzt sich zusammen aus Fr. 2'626.-- für bereits erbrachte provisorische Zahlungen, Fr. 15'502.40 für Taggeldleistungen der Versicherungs-Gesellschaft X.________ und Fr. 2'972.-- für von der Ausgleichskasse des Kantons Solothurn zurückgeforderte, seinerzeit zusätzlich zur Invalidenrente des Ehemannes von M.________ gewährte Ergänzungsleistungen.