Citation: 5A_938/2023 E. 6.4.1

6.4.1. Er führt aus, in der Eingabe vom 30. November 2022 sei ausführlich auf die Kindesanhörung Bezug genommen worden. Es handle sich keinesfalls um blosse Korrespondenz, sondern um eine notwendige, erforderliche und gebotene Eingabe. Weshalb es sich lediglich um "Korrespondenz" gehandelt hätte, werde nicht begründet. Eine sachgerechte Beschwerde sei so nicht möglich (Art. 29 Abs. 2 BV). Es sei willkürlich, diese Eingabe unbeachtet zu lassen (Art. 9 BV). Es seien über mehrere Seiten auch Anträge gestellt worden und ein Zuschlag wäre zwingend gewesen. Die Vorinstanz behaupte nicht, dass die Eingabe "überflüssig" gewesen sei. Sodann handle es sich bereits wegen den Anträgen offensichtlich um eine Rechtsschrift. Auch die Eingabe vom 28. April 2022 stelle keine "blosse Korrespondenz" dar. Vielmehr seien auch in dieser Eingabe von 5 Seiten Anträge gestellt worden und sei sie weder überflüssig noch entbehrlich gewesen. Es handle sich um eine Rechtsschrift gemäss § 6 Ziff. 3 AnwT. Auch für diese Eingabe habe daher ein Zuschlag gewährt werden müssen. Mit keinem Wort begründe die Vorinstanz, weshalb diese Eingabe lediglich als Korrespondenz zu qualifizieren wäre (Art. 29 Abs. 2 BV). Das Nichtstellen von Anträgen hätte, so der Beschwerdeführer weiter, gravierende Konsequenzen haben können. Der Beschwerdeführer habe sich diesbezüglich auch mit den ausschweifenden Eingaben des Kindsvaters auseinandersetzen müssen, weswegen es willkürlich sei, hierfür keine Entschädigung zu sprechen.