Citation: 8C_397/2020 E. 6.3

6.3. Verwaltung und Vorinstanz stellten im Zeitpunkt der am 25. Februar 2019 verfügten Rentenaufhebung auf die medizinische Sachverhaltsfeststellung gemäss Medas-Gutachten vom 4. Mai 2016 ab. Gestützt auf die damalige Exploration im April 2016 schloss das kantonale Gericht auf eine seither anhaltende und uneingeschränkt bestehende volle Arbeitsfähigkeit in behinderungsangepasster Tätigkeit. Die seit 2012 behandelnde Dermatologin Dr. med. C.________ widersprach in ihrem Bericht vom 11. Juli 2016 den Ausführungen der Medas-Gutachter. Unter Berücksichtigung der bekannten Niereninsuffizienz und Hypertonie als Nebenwirkungen der bisher durchgeführten medikamentösen Behandlungsversuche seien die therapeutischen Möglichkeiten weitgehend ausgeschöpft. Neuere fachärztliche Beurteilungen liegen nicht vor (vgl. zu dem für die richterliche Überprüfungsbefugnis in zeitlicher Hinsicht massgebenden Sachverhalt BGE 143 V 409 E. 2.1 i.f. S. 411 und Urteil 8C_286/2020 vom 6. August 2020 E. 4, je mit Hinweisen). Wie es sich damit verhält, muss hier offen bleiben. Denn weder die Beschwerdegegnerin noch das kantonale Gericht haben bisher geprüft, ob im Zeitpunkt der am 25. Februar 2019 verfügten Rentenaufhebung ein Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG gegeben war und in welchem Umfang diesfalls die bisherige ganze Invalidenrente aufzuheben sei.