Citation: 9C_738/2022 E. 4.3.1

4.3.1. Entgegen dem Beschwerdeführer (vgl. Beschwerdeschrift, Ziff. 12 S. 9) liegt im Verzicht der Vorinstanz auf die Einvernahme von E.________, damals wie heute Mitglied des Verwaltungsrats der C.________ AG (vgl. Handelsregisterauszug), als Zeugen keine Verweigerung seines Anspruchs auf rechtliches Gehör. Auch wenn die Bestätigung der C.________ AG, wonach von der B.________ S.A. während Jahren Projektbearbeitungen, Beratungen und Interventionen geleistet worden seien, als wahr angesehen wird, ist damit im Ergebnis nur erstellt, dass entsprechende Leistungen an die C.________ AG erbracht wurden. Darüber, wie diese unbestrittenermassen vom Beschwerdeführer erbrachten Leistungen ausgeführt wurden - ob im Auftragsverhältnis der B.________ S.A., durch den Beschwerdeführer als Arbeitnehmer der B.________ S.A. oder ob der Beschwerdeführer die mit Fr. 300'000.- honorierten Leistungen im Rahmen seiner Tätigkeit als selbständiger Rechtsanwalt ausführte -, wird damit nichts ausgesagt. Vor allem ist damit nicht zu vermuten, dass E.________ als Repräsentant der Leistungsempfängerin zu dieser Frage informiert Auskunft hätte geben können. Von einer Verweigerung des rechtlichen Gehörs durch Nichtabnahme eines relevanten Beweismittels durch die Vorinstanz kann damit nicht gesprochen werden.