Citation: 6B_1183/2020 E. 1.4

1.4. Der Beschwerdeführer vermag mit seinen Vorbringen nicht darzulegen, dass die Vorinstanz die Beweise willkürlich würdigt und den Sachverhalt offensichtlich unrichtig feststellt. Die Vorinstanz nimmt eine vertiefte und gründliche Beweiswürdigung vor, die sie nachvollziehbar begründet (Urteil S. 5 ff. E. 4 ff.). Ihre Schlussfolgerungen sind nicht zu beanstanden. Was der Beschwerdeführer gegen die tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz und ihre Beweiswürdigung vorbringt, beschränkt sich auf eine unzulässige appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid, auf die das Bundesgericht nicht eintritt. Dieses greift auf Beschwerde hin nur in die Beweiswürdigung ein, wenn die Vorinstanz offensichtlich unhaltbare Schlüsse zieht, erhebliche Beweise übersieht oder solche willkürlich ausser Acht lässt (vgl. BGE 140 III 264 E. 2.3; 135 II 356 E. 4.2.1; je mit Hinweis). Mithin hätte der Beschwerdeführer darlegen müssen, inwiefern die Feststellungen der Vorinstanz offensichtlich unhaltbar sind oder mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch stehen und die vorhandenen Beweise andere Schlussfolgerungen geradezu aufdrängen. Diesen Anforderungen genügt seine Beschwerde nicht. Unbehelflich ist beispielsweise der Einwand des Beschwerdeführers, die Überweisungen der F.________ GmbH seien auf private Konti von B.________ vorgenommen worden, weshalb eine Vermischung des Geldes stattgefunden habe (z.B. Beschwerde S. 5 oder S. 7). Unbestritten ist nämlich nicht nur, dass die Weiterüberweisung der rund 80 % der Gelder der Botschaft U.________ von der F.________ GmbH auf Privatkonti von B.________ erfolgte, sondern ebenso, dass die Botschaft U.________ mit diesem Vorgehen einverstanden war. Auch im Weiteren trägt der Beschwerdeführer lediglich seine Sichtweise vor und setzt sich nicht mit den entsprechenden Ausführungen der Vorinstanz auseinander. So beanstandet er die vorinstanzliche Feststellung, dass es unglaubhaft sei, dass B.________ die von ihm vorgenommenen Bar-Auszahlungen gemäss den 56 Quittungen aus den ihm von der F.________ GmbH überwiesenen Beträgen geleistet habe (Beschwerde S. 4 ff. Art. 2). Die Vorinstanz begründet eingehend und ohne Willkür, weshalb sie zu diesem Schluss gelangt. Sie hält diesbezüglich sinngemäss fest, zugunsten des Beschwerdeführers sei davon auszugehen, dass B.________ die Beträge gemäss den Quittungen auch tatsächlich den darauf genannten Personen bar ausbezahlt habe. Immerhin sei erwähnt, dass bei mehreren Personen dieselbe Passnummer aufgeführt sei und die Quittungen für Auszahlungen an ein und dieselbe Person unterschiedliche Passnummern nennen würden. Die Vorinstanz erachtet es aus den nachfolgenden Gründen aber als unglaubhaft, dass B.________ die Auszahlungen aus den ihm von der F.________ GmbH überwiesenen Beträgen geleistet hat. Die erste Überweisung der Botschaft U.________ an die F.________ GmbH sei am 20. Oktober 2014 vorgenommen worden. Die erste Weiterüberweisung vom Konto der F.________ GmbH auf jenes von B.________ sei am 22. Oktober 2014 geschehen. Ganze 19 Quittungen für Barauszahlungen an Patienten würden indessen ein früheres Datum als jenes des 22. Oktober 2014 tragen (Gesamtbetrag von Fr. 250'211.70). Somit sei nicht nachvollziehbar, wie B.________ die ihm von der F.________ GmbH überwiesenen Gelder für die Auszahlung der in diesen Quittungen erwähnten Beträge hätte verwenden sollen (Urteil S. 11 f. E. 5.2). Weiter kranke die Argumentation daran, dass kein einziger, im Zahlungszweck der Überweisung der Botschaft U.________ an die F.________ GmbH genannter Patientenname mit den auf den Quittungen aufgeführten Namen übereinstimme. Auf diesen Widerspruch angesprochen, habe B.________ geantwortet, dass dem Patienten, dessen Dossier der Beschwerdeführer begutachtet habe, aufgrund einer blossen Kostenschätzung noch kein Recht auf eine Geldzahlung erwachse und sie stattdessen das Geld auch einem anderen geben könnten, wobei die Entscheidung nicht bei ihm, sondern bei den zuständigen staatlichen Organen liege. Dass die Vorinstanz diese Erklärung als in hohem Masse unglaubhaft qualifiziert, ist nicht zu beanstanden. Denn mit ihr ist festzuhalten, dass es in keiner Weise nachvollziehbar ist, weshalb der Beschwerdeführer Patientendossiers begutachten sollte, schlussendlich jedoch keinem dieser Patienten das Geld ausbezahlt wird, das - gestützt auf die Kostenschätzungen des Beschwerdeführers - von der Botschaft U.________ an die F.________ GmbH für die Behandlung dieser konkreten Patienten überwiesen wurde und dieses Geld stattdessen an eine Drittperson fliesst. Ein solches Vorgehen entspricht kaum den Vorgaben der Regierung U.________ (oder zumindest den Interessen des Volkes U.________). Die Vorinstanz hält ferner fest, schliesslich würden weder die Daten noch die Höhe der von B.________ von seinen Konti getätigten Barbezüge in einem nachvollziehbaren Verhältnis zu den Barzahlungen an die Patienten stehen. Zusammenfassend könne demnach festgehalten werden, dass die eingereichten Quittungen jedenfalls nicht zu belegen vermöchten, dass B.________ das ihm von der F.________ GmbH überwiesene Geld, wie angegeben, für die Kosten der Patienten aus U.________ verwendet habe. Im Gegenteil sei davon auszugehen, dass er diese Beträge teilweise an E.________ weiter überwiesen habe (Fr. 250'000.--), welcher dieses Geld ebenfalls nicht für die Behandlung von Patienten aus U.________ eingesetzt habe (Urteil S. 12 E. 5.2). Dass sich der Staat U.________ im vorliegenden Verfahren nicht als Partei beteiligt hat, sich nicht als geschädigt betrachtet und B.________ sogar für seinen Einsatz im Zusammenhang mit der Behandlung von Patienten aus U.________ dankt (Beschwerde S. 7), vermag nichts daran zu ändern, dass die Vorinstanz - wie dargelegt - ohne Willkür erstellt, dass B.________ die von ihm gemäss den eingereichten Quittungen vorgenommenen Bar-Auszahlungen an Patienten aus U.________ nicht aus den ihm von der F.________ GmbH überwiesenen Beträgen geleistet hat. Damit kann den Vorbringen des Beschwerdeführers, der Staat U.________ habe die Rechtmässigkeit des (gesamten) Vorgehens bestätigt und das Verhalten von B.________ sei vom Einverständnis des Staates U.________ getragen, in dieser Allgemeinheit nicht gefolgt werden. Entgegen der Behauptung des Beschwerdeführers lässt sich den Schreiben der Botschaft U.________ bzw. des Staates U.________ nicht entnehmen, dass B.________ "die Mittel nach freiem Ermessen verwenden durfte" (Beschwerde S. 7). Vielmehr geht daraus hervor, dass die von der Botschaft U.________ an die F.________ GmbH überwiesenen Gelder (unter Abzug von 20 % für die "Dienste" der F.________ GmbH) für die Behandlung von Patienten aus U.________ bestimmt waren und dass die Botschaft U.________ der Auffassung ist, die eingereichten Quittungen der Barauszahlungen würden die Rechtmässigkeit des Vorgehens von B.________, namentlich dessen Verwendung der von der Botschaft U.________ an die F.________ GmbH überwiesenen Gelder, belegen, was jedoch - wie ausgeführt - nicht der Fall ist.