Citation: 8C_147/2017 E. A

Die 1967 geborene A.________ war als Verkäuferin der B.________ AG bei der Elvia Versicherungen (heute: Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft AG) gegen die Folgen von Unfällen versichert, als sie am 21. Oktober 1994 einen Verkehrsunfall erlitt: Der Lenker des Fahrzeugs, in dem sich die Versicherte befand, bemerkte auf einer Autobahn zu spät einen Stau und fuhr auf das hinterste Fahrzeug am Kolonnenende auf. Die Elvia anerkannte ihre Leistungspflicht für die Folgen dieses Ereignisses und erbrachte die gesetzlichen Leistungen. Nachdem bei den medizinischen Abklärungen als Zufallsbefund eine beginnende, unfallfremde Multiple Sklerose festgestellt worden war, bestätigte die Elvia mit Verfügung vom 24. August 1998 einen Vergleich und sprach der Versicherten ab 1. Oktober 1998 eine Rente bei einem Invaliditätsgrad von 50 % und eine Integritätsentschädigung bei einer Einbusse von 25 % zu. Mit Verfügung vom 13. Februar 2013 und Einspracheentscheid vom 22. Oktober 2013 hob die Allianz die laufende Invalidenrente revisionsweise per 28. Februar 2013 auf. Die dagegen erhobene Beschwerde der A.________ hiess das Kantonsgericht Luzern mit Entscheid vom 28. August 2014 in dem Sinne gut, als es zwar einen Revisionsgrund bejahte, die Sache jedoch zu weiteren medizinischen Abklärungen an die Allianz zurückwies. Auf die von der Allianz hiegegen erhobene Beschwerde trat das Bundesgericht mit Urteil 8C_699/2014 vom 12. Dezember 2014 nicht ein. Daraufhin stellte die Allianz ihre Leistungen mit Verfügung vom 14. April 2015 und Einspracheentscheid vom 3. Dezember 2015 per 28. Februar 2013 ein, da der Kausalzusammenhang zwischen dem Unfallereignis vom 21. Oktober 1994 und den über den 28. Februar 2013 hinaus bestehenden Beschwerden nicht adäquat und damit nicht rechtsgenüglich sei.