Citation: 6B_278/2018 E. 8.2

8.2. In den hier interessierenden Jahresrechnungen der C.________ AG für die Geschäftsjahre 2004 und 2004/2005, deren einziger Verwaltungsrat der geschäftsführende Beschwerdeführer war, wies dieser wiederholt Forderungen, Anlagevermögen, erzielter Gewinn etc. unrichtig aus (vgl. Entscheid S. 135 f.). Zur Urkundenqualität erwägt die Vorinstanz, die Jahresrechnungen seien bereits vor der Prüfung durch die Revisionsstelle und der Genehmigung durch die Generalversammlung zuverlässige Informationsquellen für die Beurteilung der Finanzlage. Im Geschäftsverkehr werde ohne Weiteres darauf abgestellt, weshalb ihnen Urkundenqualität zukomme. Zudem seien die Jahresrechnungen 2004 und 2004/2005 am 9. November 2004 respektive 17. März 2006 von der Revisionsstelle geprüft worden. Schliesslich sei die Jahresrechnung für das Geschäftsjahr 2004 am 15. November 2004 von der Generalversammlung abgenommen worden. Der Beschwerdeführer habe vorsätzlich gehandelt und bei der C.________ AG ein positiveres finanzielles Bild vorgetäuscht. Damit habe er bei den Aktionären und Gläubigern den Eindruck eines gut laufenden Unternehmens schaffen, Massnahmen nach Art. 725 Abs. 1 und 2 OR verhindern und den auf seinen privaten Konten getätigten Devisenhandel vertuschen wollen (Entscheid S. 134 ff.).