Citation: 5A_47/2021 E. 2

Das Obergericht hat die Nachstellungen durch den Beschwerdeführer in seinem 19-seitigen Entscheid ausführlich zusammengestellt und sich mit den jeweiligen Bestreitungen seitens des Beschwerdeführers einzeln befasst. Beweiswürdigend ist es (nebst den Aussagen und schriftlichen Aufzeichnungen des Beschwerdegegners auch aufgrund der zahlreichen Polizeieinsätze und Aussagen von Security-Mitarbeitern) zum Ergebnis gekommen, dass die vorgebrachten Belästigungen, Annäherungen und Bedrohungen stattgefunden hätten, und in rechtlicher Hinsicht ist es zum Schluss gekommen, dass diese in ihrer Gesamtheit ein "Stalking" darstellen würden. In der summarisch gehaltenen Eingabe an das Bundesgericht macht der Beschwerdeführer geltend, die Aussagen und schriftlichen Notizen des Beschwerdegegners hätten mit äusserster Zurückhaltung gewürdigt werden müssen, was nicht geschehen sei; es gehe nicht an, dass bei allen Vorfällen einfach die Schilderungen des Beschwerdegegners als erwahrt betrachtet worden seien. Diese Vorbringen erfolgen allerdings in rein appellatorischer Form, obwohl sie die Tatsachenfeststellung und Beweiswürdigung betreffen, welche einzig mit Verfassungs-, namentlich mit Willkürrügen, angegriffen werden kann; die Ausführungen können deshalb nicht gehört werden. Gleiches gilt für das - in der Sache ohnehin nicht nachvollziehbare - Vorbringen des Beschwerdeführers, es sei zu wenig beachtet worden, dass er aus einem anderen Kulturkreis komme und er sich mündlich, d.h. ohne schriftliche Vorlage, geäussert habe, während der Beschwerdegegner seine Ausführungen insbesondere schriftlich ins Recht gelegt habe, weshalb Äpfel mit Birnen verglichen worden seien. Eine Verfassungsrüge bringt der Beschwerdeführer einzig dahingehend vor, dass sein rechtliches Gehör verletzt sei, indem er sich nicht genügend zu den Vorwürfen habe äussern können und sodann die Begründungspflicht verletzt worden sei. Inwiefern die Äusserungsmöglichkeit ungenügend gewesen sein soll, wird jedoch nicht dargelegt; dies wäre aber nötig, werden doch im angefochtenen Entscheid die jeweiligen Bestreitungen seitens des Beschwerdeführers dargestellt und im Einzelnen gewürdigt. Ebenfalls nicht aufgezeigt wird, inwiefern die Begründungspflicht verletzt sein soll: Aus dem Anspruch auf rechtliches Gehör fliesst die Pflicht, einen Entscheid so abzufassen, dass der Betroffene ihn gegebenenfalls sachgerecht anfechten kann; daher müssen - im Sinn der entscheidwesentlichen Gesichtspunkte - wenigstens kurz die Überlegungen genannt werden, von denen sich das Gericht hat leiten lassen und auf welche sich sein Entscheid stützt (BGE 139 IV 179 E. 2.2 S. 183; 141 III 28 E. 3.2.4 S. 41; 141 IV 249 E. 1.3.1 S. 253). Nicht nur erfüllen die Erwägungen des angefochtenen Entscheides diese verfassungsrechtlichen Minimalvorgaben, sondern sie gehen augenfällig weit darüber hinaus.