Citation: U 254/04 29.03.2006 E. 1

1.1 Im angefochtenen Entscheid werden die für den Anspruch auf Heilkostenleistungen (Art. 10 und Art. 19 Abs. 1 UVG) und Taggeld (Art. 16 UVG) geltenden gesetzlichen Bestimmungen zutreffend dargelegt. Das Gleiche gilt bezüglich des für den Sozialversicherungsprozess anwendbaren Untersuchungsgrundsatzes (BGE 121 V 210 Erw. 6c mit Hinweisen) und der massgebenden Beweisregeln (BGE 125 V 195 Erw. 2 mit Hinweisen) sowie der Rechtsprechung zum Beweiswert ärztlicher Berichte und Gutachten (BGE 125 V 352 Erw. 3 mit Hinweis). Darauf wird verwiesen. 1.2 Was die Anwendbarkeit des auf den 1. Januar 2003 in Kraft getretenen Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 und der damit verbundenen spezialgesetzlichen Änderungen betrifft, ist davon auszugehen, dass der Einspracheentscheid zwar nach dem 31. Dezember 2002 erlassen worden ist, darin aber auch Sachverhalte beurteilt werden, die vor dem 1. Januar 2003 eingetreten sind. Entsprechend dem von der Praxis entwickelten Grundsatz, wonach in zeitlicher Hinsicht diejenigen Rechtssätze massgebend sind, die bei Verwirklichung des zu Rechtsfolgen führenden Sachverhalts in Geltung standen (BGE 129 V 4 Erw. 1.2, 169 Erw. 1 und 356 Erw. 1, je mit Hinweisen), ist der Beurteilung der streitigen Verhältnisse bis zum 31. Oktober 2002 altes und ab 1. Januar 2003 neues Recht (ATSG) zugrunde zu legen (BGE 130 V 445 ff.). Bezüglich der hier streitigen Ansprüche hat das ATSG allerdings zu keinen relevanten Änderungen geführt. Zudem entsprechen die Begriffe der Behandlungsbedürftigkeit und der Arbeitsunfähigkeit den bisherigen von der Rechtsprechung entwickelten Begriffen und Grundsätzen (BGE 130 V 343 ff.; RKUV 2004 Nr. U 529 S. 572; vgl. auch Kieser, ATSG-Kommentar, Rz 10 zu Art. 3 und Rz 18 zu Art. 6).