Citation: 1B_246/2018 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer gab in der Einvernahme durch die Staatsanwaltschaft vom 5. September 2017 ausdrücklich zu, es sei zu sexuellen Handlungen mit B.________, mit C.________ und mit D.________ gekommen, wobei diese Handlungen auf freiwilliger Basis erfolgt seien. Weiter räumte er insbesondere ein, gewusst zu haben, dass D.________ noch nicht 16 Jahre alt gewesen sei. Diese Vorhalte werden vom Beschwerdeführer auch weiterhin nicht bestritten. Er zieht zwar die Glaubwürdigkeit der ihn belastenden Personen und die Glaubhaftigkeit gewisser Aussagen in Zweifel. Wie von der Vorinstanz zutreffend ausgeführt, ist es indes Aufgabe des Sachgerichts, über die Glaubhaftigkeit dieser Aussagen zu befinden. Bei summarischer Beweiswürdigung ist der dringende Tatverdacht in Bezug auf den Tatbestand der sexuellen Handlungen mit Kindern (Art. 187 StGB) klarerweise zu bejahen, zumal der Beschwerdeführer insoweit geständig ist und ein möglicher Rechtfertigungsgrund der Einwilligung der verletzten Person in Zusammenhang mit Art. 187 StGB grundsätzlich unbeachtlich ist (vgl. Philipp Maier, in: Basler Kommentar StGB II, 3. Aufl. 2013, N. 47 zu Art. 187 StGB). Des Weiteren kann, wie von der Vorinstanz zu Recht festgehalten, das Erfordernis, wonach sich der dringende Tatverdacht im Laufe der Untersuchung zu erhärten hat, keinen Selbstzweck darstellen, wenn der Tatverdacht bereits in genügender Intensität vorliegt. Dies ist der Fall. Aufgrund der Geständigkeit des Beschwerdeführers erscheint eine Verurteilung als wahrscheinlich.