Citation: 5A_217/2022 E. 4.3

4.3. Diese Vorgaben hat die Vorinstanz beachtet, zumal vorliegend keine Anhaltspunkte dafür bestanden, dass sich die inneren oder äusseren Rahmenbedingungen seit der Anhörung der Kinder bei der KESB im Herbst 2021 verändert haben könnten. Hinweise, welche auf die geltend gemachte Manipulation der Kinder durch die Mutter schliessen lassen könnten, sind keine ersichtlich und werden vom Beschwerdeführer auch nicht vorgetragen. Vor Bundesgericht führt dieser vielmehr einzig in spekulativer Art und Weise aus, dass der "Wille der Kinder betreffend Ausübung des Besuchsrechts fehlerhaft gebildet worden wäre", falls "tatsächlich Manipulationen seitens der [Mutter] und (...) des Halbbruders von D.________ und C.________ (...) stattgefunden hätten". Unbeachtlich bleibt in diesem Zusammenhang der Hinweis des Beschwerdeführers auf die Gefährdungsmeldung vom 27. August 2021, in welcher er die Manipulationen glaubhaft gemacht haben will (vgl. BGE 140 III 115 E. 2). Ganz im Gegenteil ergibt sich der Wille der Kinder deutlich genug und widerspruchsfrei aus ihren aktenkundigen Angaben und erscheint er aufgrund der von ihnen dargelegten Ursachen begründet. Eine weitere Anhörung der Kinder hätte damit keinen Erkenntniswert und das Vorgehen der Vorinstanz ist nicht zu beanstanden (vgl. BGE 146 III 203 E. 3.3.2); zumal sich fragen mag, ob die gewünschte Anhörung selbst bei bestehenden Anzeichen für eine Manipulation überhaupt zielführend sein könnte. Bei dieser Ausgangslage kann der Vorinstanz im Übrigen auch kein Vorwurf gemacht werden, dass sie die Kindseltern zur geltend gemachten Manipulation nicht befragt hat. Zuletzt erweist sich nach dem Ausgeführten der mit dem Verzicht auf eine weitere Anhörung begründete Vorwurf der offensichtlich unrichtigen Feststellung des Sachverhalts (vgl. dazu BGE 142 II 433 E. 4.4) von vornherein als unzutreffend. Auch insoweit ist die Beschwerde daher nicht begründet.