Citation: 8C_456/2022 E. A

Der 1967 geborene A.________, gelernter Maurer, war seit 1. Februar 2007 bei der B.________ AG als Magaziner angestellt und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten versichert. Die Arbeitgeberin kündigte das Arbeitsverhältnis am 1. Februar 2016 per 31. Mai 2016. Am 27. Mai 2016 verletzte sich A.________ bei einem Sturz an der linken Schulter. Nachdem er ab 19. Juli 2016 wieder arbeitsfähig war, schloss die Suva den Fall ab. Am 25. Juni 2016 hatte A.________ einen weiteren Unfall erlitten und sich bei einem Sturz eine laterale Malleolarfraktur Typ Weber B mit ossärem Ausriss der vorderen Syndesmose (Le-Fort-Fragment) und Ruptur des tiefen Ligamentum deltoideum zugezogen, was mehrere Operationen zur Folge hatte. Die Suva erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung und Taggeld). Am 29. Juni 2020 teilte sie A.________ mit, dass die Leistungen per 31. Juli 2020 eingestellt würden, da er ab 1. August 2020 wieder vollumfänglich arbeitsfähig sei. Nachdem ihm die Suva am 1. Februar 2021 verfügungsweise eine Integritätsentschädigung auf der Basis einer Integritätseinbusse von 15 % zugesprochen hatte, verneinte sie mit Verfügung vom 29. März 2021 - ausgehend von einem Invaliditätsgrad von 8.94 % - den Anspruch auf eine Invalidenrente. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 9. Juli 2021 fest.