Citation: 4A_35/2015 E. B

Die Gerichts- und Parteikosten des Berufungsverfahrens seien der Beklagten und Berufungsbeklagten aufzuerlegen." Tags darauf erhob die Beklagte ebenfalls Berufung gegen den Entscheid vom 18. April 2013 und beantragte, die Klage und die Rechtsöffnungsbegehren des Klägers seien abzuweisen. Mit Entscheid vom 18. November 2014 trat das Obergericht auf die Berufung der Beklagten nicht ein, da sie, nachdem ihr Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege abgewiesen worden war, den von ihr verlangten Kostenvorschuss nicht geleistet hatte (Dispositiv Ziff. 1.1). Die Berufung des Klägers wies es ab (Dispositiv Ziff. 1.2). Die Verfahrenskosten von Fr. 2'500.-- auferlegte es den Parteien je zur Hälfte (Dispositiv Ziff. 2). Ferner verpflichtete es die Beklagte, dem Kläger eine Parteientschädigung von Fr. 613.-- zu bezahlen für ein von diesem gestelltes Begehren um Sicherstellung der Parteientschädigung, das mit dem Nichteintreten auf die Berufung der Beklagten gegenstandslos geworden war. Im Übrigen schlug es die Parteikosten wett (Dispositiv Ziff. 3).