Citation: 4A_580/2024 E. 3.3

3.3. Soweit die Vorinstanz aus dem Schreiben vom 31. Mai 2019 sowie aus seinem nachfolgenden Parteiverhalten auf einen tatsächlichen Willen zur Kündigung des Vertrags vom September 2014 schloss, vermag der Beschwerdeführer keine Willkür aufzuzeigen. Aus der von ihm hervorgehobenen Gegenüberstellung der ersten drei Sätze des Schreibens vom 31. Mai 2019 lässt sich kein unauflöslicher Widerspruch ableiten. So ist es durchaus nachvollziehbar, dass der Beschwerdeführer trotz erklärter Kündigung ("Hiermit kündige ich Ihnen den am 14.09.2014 in Karlsruhe schriftlich geschlossenen Vertrag [...] zum 05.06.2019") - bis Vertragsende - auf der Erfüllung seiner vertraglichen Rechte bestand ("Meine, mir zustehenden Rechte daraus werde ich weiter gerichtlich verfolgen"). Auch der im Schreiben erwähnte Umstand, dass ein anderer Vertrag von der Kündigung unberührt bleiben soll ("Von der Kündigung unberührt bleibt der andere, nur mündlich geschlossene Vertrag zwischen Ihnen und mir [...]"), ist mit der Vertragsauflösung vereinbar, zumal es sich dabei um verschiedene Vereinbarungen handelt. Willkür vermag der Beschwerdeführer auch nicht damit aufzuzeigen, dass er dem Bundesgericht in der Folge seine eigene Sicht der Dinge zum Verhalten der Vertragsparteien sowie zum Hintergrund des Rechtsstreits unterbreitet und daraus auf einen von den Sachverhaltsfeststellungen im angefochtenen Entscheid abweichenden "einzige[n] wahre[n] Wille[n] des Beschwerdeführers" schliessen will, indem er behauptet, er habe den Vertrag vom September 2014 keinesfalls kündigen wollen. Der Vorwurf der Willkür (Art. 9 BV) erweist sich insgesamt als unbegründet. Weitere hinreichend begründete inhaltliche Rügen erhebt der Beschwerdeführer nicht. Selbst für den Fall, dass bei den entsprechenden Erwägungen im angefochtenen Entscheid von einer normativen Auslegung der Willenserklärungen auszugehen wäre, zeigt er nicht auf, inwiefern die Vorinstanz die massgebenden Grundsätze der Vertragsauslegung missachtet hätte (vgl. zur eingeschränkten Prüfungsbefugnis hinsichtlich ausländischen Rechts BGE 135 III 670 E. 1.4; 133 III 446 E. 3.1).