Citation: 1C_739/2021 E. 4

In materieller Hinsicht rügt der Beschwerdeführer, er könne allein aufgrund der Aktenlage nicht als unverbesserlich eingestuft werden. Es sei ein aktuelles verkehrspsychologisches Gutachten zur Frage erforderlich; auf das vorliegende, beinahe fünf Jahre alte Gutachten könne nicht abgestellt werden. Die Vorinstanz habe bei der Beurteilung seiner Fahreignung ausserdem den ihr zukommenden Beurteilungsspielraum nicht ausgeschöpft, womit auch eine Ermessensunterschreitung vorliege. Der strittige Führerausweisentzug für immer sei ferner offensichtlich unverhältnismässig.