Citation: 6B_1087/2020 E. 4.3

4.3. Dass die Vorinstanz dabei methodisch falsch vorgegangen wäre, macht der Beschwerdeführer nicht geltend und ist auch nicht erkennbar. Ebensowenig rügt der Beschwerdeführer, sie sei von rechtlich nicht massgebenden Kriterien ausgegangen oder habe wesentliche Gesichtspunkte ausser Acht gelassen oder habe ihr Ermessen missbraucht oder überschritten. Stattdessen nennt er einzelne Strafzumessungsfaktoren, die seines Erachtens anders hätten gewichtet werden müssen. Derartige appellatorische Kritik bleibt im Verfahren vor Bundesgericht ohne Erfolg, dies umso mehr, als er die Strafzumessung an anderer Stelle selber als "über alles gesehen" sorgfältig bezeichnet. Im Übrigen ist zu beachten, dass die Vorinstanz nicht davon ausging, der Beschwerdeführer habe besondersegoistisch gehandelt. Vielmehr führte sie aus, dass jemand, der in einer solchen Konfliktsituation mit einem derartigen Gewaltausbruch reagiere, zwar egoistisch handle und sein Empfinden über das Leben anderer setze. Jedoch habe der Beschwerdeführer nach dem Dargelegten nicht berechnend gehandelt, beispielsweise weil er ein finanzielles Motiv verfolgt hätte. Diese Würdigung der subjektiven Tatschwere ist nicht zu bemängeln. Ferner ist die Einsatzstrafe von 7 Jahren angesichts des Strafrahmens und des gemäss Vorinstanz "keinesfalls mehr leichten bis mittelschweren" Verschuldens nachvollziehbar. Wenn der Beschwerdeführer meint, die Vorinstanz hätte "dazu bereit sein müssen, den Strafrahmen des Gesetzes auch zu unterschreiten", verkennt er die Bedeutung von Art. 48a Abs. 1 StGB.