Citation: 1C_98/2022 E. 7.3

7.3. Einerseits beanstanden die Beschwerdeführenden die durch die Vorinstanz vorgenommene Neureglung der Kosten für das Verfahren vor dem Baurekursgericht, wonach die Beschwerdeführenden 1 und 2 unter solidarischer Haftung je 1/4 und der Zürcher Heimatschutz 1/2 der Kosten zu tragen haben. Sie machen geltend, ihnen würde in willkürlicher Weise auch der Anteil auferlegt, welcher vor dem Baurekursgericht der Beschwerdegegnerschaft für die Abschreibung der Beschwerdeverfahren gegen die Baubewilligungen auferlegt worden sei. Da sich die Abschreibung dieses Verfahrens vor dem Verwaltungsgericht als rechtswidrig erwiesen habe, sei dieser Anteil (1/9) auf die Staatskasse zu nehmen und dürfe nicht ihnen auferlegt werden. Die Vorinstanz hob den Entscheid des Baurekursgerichts insoweit auf, als damit die Beschwerdeverfahren gegen die hängigen Baubewilligungen abgeschrieben wurden. Sie bestätigte hingegen den Entscheid hinsichtlich des Verzichts auf die Unterschutzstellung des Gebäudes Hochstrasse 3. Insofern waren im baurekursgerichtlichen Verfahren lediglich die Beschwerdeführenden und der Zürcher Heimatschutz unterliegend. Dementsprechend erweist es sich nicht als unhaltbar, wenn die Vorinstanz dem Wortlaut von § 13 Abs. 2 Satz 1 VRG/ZH entsprechend die gesamten Verfahrenskosten den unterliegenden Beschwerdeführenden und dem Zürcher Heimatschutz auferlegt hat.