Citation: 6B_751/2018 E. 2.4.1

2.4.1. Vorliegend ist unbestritten, dass der Beschwerdegegner Geld als Darlehen von nahestehenden Drittpersonen aufgenommen, in separaten Briefumschlägen in seinem Tresor - welcher teilweise als Kasse der A.________ AG diente - aufbewahrt und unter anderem für die sich selber ausbezahlten Lohnakontozahlungen vom 8. Januar 2007, vom 20. Dezember 2007 und vom 1. Januar 2008 verwendet hat. Dass der Beschwerdegegner hierbei davon ausging, es sei an J.________ bzw. den B.________-Gesellschaften die von ihm beschaffenen Darlehen zurückzuzahlen, stellt die Beschwerdeführerin nicht in Frage. Ebensowenig wendet sie sich gegen die vorinstanzliche Erwägung, wonach es glaubhaft sei, dass der Beschwerdegegner die Darlehensgeber habe schadlos halten müssen, nachdem sich J.________ bzw. die B.________-Gruppe Mitte 2008 geweigert hätten, Darlehen von Dritten, welche der Beschwerdegegner organisiert hatte, zurückzuzahlen. Der Beschwerdegegner hat bei seinem Unternehmen A.________ AG am 8. Januar 2007, am 20. Dezember 2007 und am 1. Januar 2008 folglich Zahlungseingänge verbucht, die rechtlich von der B.________ herrührten, da er die Zahlungen in deren Namen vornahm (vgl. hierzu auch angefochtenes Urteil Ziff. 5.2.2 S. 10 f.). Wie die Vorinstanz zutreffend ausführt, stammten die fraglichen Gelder aber faktisch von den Darlehensgebern, welche dem Beschwerdegegner nahe standen und das Geld an diesen persönlich ausgehändigt hatten. Die Schadloshaltung der Darlehensgeber durch den Beschwerdegegner lief mit der Vorinstanz damit im Grunde auf eine Lohnrückzahlung im entsprechenden Umfang hinaus. Wenn sie vor diesem Hintergrund den Standpunkt des Beschwerdegegners, in den vorliegend zu beurteilenden Vorgängen keine echten Lohnzahlungen erblickt zu haben, als glaubhaft erachtet, ist dies unter Willkürgesichtspunkten nicht zu beanstanden.