Citation: 8C_100/2024 E. 3.1

3.1. Am 1. Januar 2022 traten im Zuge der Weiterentwicklung der IV revidierte Bestimmungen im IVG (SR 831.20) sowie im ATSG (SR 830.1) samt entsprechendem Verordnungsrecht in Kraft (Weiterentwicklung der IV [WEIV]; Änderung vom 19. Juni 2020, AS 2021 705, BBl 2017 2535; Urteil 8C_435/2023 vom 27. Mai 2024 E. 4.1, zur Publikation vorgesehen). Die Vorinstanz erwog, in zeitlicher Hinsicht seien - vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Regelungen - grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestands Geltung haben. Zwar sei die strittige Verfügung nach dem 1. Januar 2022 ergangen. Sie umfasse jedoch Rentenbetreffnisse ab 2016, weshalb die bis 31. Dezember 2021 gültig gewesenen Rechtsnormen anwendbar seien (BGE 148 V 174 E. 4.1). Mit Verfügung vom 2. Juni 2023 wurde die der Beschwerdeführerin seit Mai 2016 ausgerichtete Invalidenrente per Ende Juli 2022 aufgehoben. Entgegen der Vorinstanz kommen somit in dieser Hinsicht die seit 1. Januar 2022 geltenden Rechtsnormen zur Anwendung (vgl. u.a. Art. 17 ATSG betreffend Revision der Invalidenrente und anderer Dauerleistungen sowie Art. 28 und Art. 28b IVG betreffend den Rentenanspruch und die -höhe; siehe zum Ganzen Urteil 8C_435/2023 vom 27. Mai 2024 E. 4.2 mit Hinweisen, zur Publikation vorgesehen).