Citation: 5A_223/2023 E. 4.2

4.2. Sodann trifft der in der Beschwerde mehrfach erhobene Vorwurf, das Obergericht gehe zu Unrecht davon aus, dass die von der Beschwerdeführerin beschriebenen Handlungen des Beschwerdegegners (angeblich versuchte Abänderung der von der Beschwerdeführerin der C.________ AG gewährten Darlehen im Gesamtbetrag von Fr. 78.1 Mio.; angebliche Unterzeichnung von Hypotheken im Gesamtbetrag von Fr. 35 Mio.; vom Beschwerdegegner bezogene Entschädigungen) keinen Schaden verursachen könnten, nicht zu. Vielmehr hat das Obergericht dazu ausgeführt, die Beschwerdeführerin vermöge nicht plausibel darzutun, dass der (möglicherweise) daraus entstandene Schaden die Höhe von Fr. 100 Mio. erreichen könnte. Vorliegend geht es in der Tat nicht um die Frage, ob die Beschwerdeführerin plausibel dargetan habe, den Beschwerdegegner überhaupt zur Verantwortung ziehen zu können und sie insofern eine Forderung gegen diesen hat, sondern bloss - aber immerhin - ob die in Betreibung gesetzte Forderung zufolge der Höhe des Betrags rechtsmissbräuchlich ist.