Citation: 6B_681/2024 E. 1

Die Beschwerde in Strafsachen ist in erster Linie ein reformatorisches Rechtsmittel (Art. 107 Abs. 2 BGG). Die Beschwerdeschrift muss daher grundsätzlich einen Antrag in der Sache enthalten (Art. 42 Abs. 1 BGG). Aufhebungsanträge oder Anträge auf Rückweisung der Sache an die Vorinstanz zur neuen Entscheidung allein genügen ausnahmsweise, wenn sich aus der Begründung zweifelsfrei ergibt, worauf die Beschwerde abzielt (BGE 137 II 313 E. 1.3; 136 V 131 E. 1.2; 134 III 379 E. 1.3). Dies ist hier - entgegen der Vorinstanz - der Fall. Aus der Begründung der Beschwerde ergibt sich, dass die Beschwerdeführerin eine Gesamtfreiheitsstrafe anstrebt (dazu auch sogleich unten E. 2). Ausserdem könnte das Bundesgericht bei einer Gutheissung der Beschwerde ohnehin nicht reformatorisch entscheiden (vgl. Urteil 6B_317/2024 vom 5. August 2024 E. 1.1 mit Hinweisen). Daher ist trotz mangelhaft formuliertem Antrag grundsätzlich auf die Beschwerde einzutreten.