Citation: 9C_35/2019 E. 4.2.1

4.2.1. Unverfänglich ist insbesondere der Vorwurf, Dr. med. C.________ habe sich nicht mit den Ergebnissen der durchgeführten Eingliederungsbemühungen befasst. Dr. med. C.________ hatte nicht nur die psychiatrische Expertise in Kenntnis des Job Coachings verfasst, sondern nahm am 2. November 2016 (nochmals) ausdrücklich Stellung zum Verlaufsprotokoll Job Coaching vom 2. Oktober 2015. Er legte nachvollziehbar dar, dass sich eine Diskussion der Eingliederungsergebnisse im Rahmen der psychiatrischen Begutachtung erübrige, weil die (von einer medizinischen Laiin stammenden) Angaben im Verlaufsprotokoll aus versicherungspsychiatrischer Sicht für eine solche nicht taugten. Wie die Vorinstanz richtig erwog, war denn die Schwere der Depression für die Berufsfachperson auch unklar und sie empfahl zur Klärung dieser Frage gerade eine (fachärztliche) psychiatrische Expertise.