Citation: 5A_603/2021 E. 2.2.1

2.2.1. Die Vorinstanz zitiert aus dem Nichteintretensbeschluss des Bezirksgerichts. Demnach brächte eine Ratenzahlung das Verfahren während zehn Monaten zum Stillstand, da weitere Schritte vom Gericht erst nach Einzahlung des gesamten Vorschusses angehoben würden; eine solche Verfahrensverzögerung sei nicht angängig. Weiter habe das Bezirksgericht klargestellt, dass eine Ratenzahlung im Sinne eines Entgegenkommens des Gerichts höchstens bei einer bedürftigen Partei in Frage käme, diese Voraussetzung beim Beschwerdeführer aber schlechterdings nicht gegeben sei. Dem bezirksgerichtlichen Beschluss zufolge dürfe Illiquidität nicht mit Bedürftigkeit gleichgesetzt werden; aufgrund seiner Stellung als Miterbe mehrerer Liegenschaften an bevorzugter Lage könne sich der Beschwerdeführer unabhängig von seiner Hausbank Kredit verschaffen. Das Bezirksgericht weise darauf hin, dass die Erbschaft überdies namhafte mobile Sachwerte enthalte, an denen dem Beschwerdeführer ein Anteil von etwa Fr. 71'000.-- zustehe. Vor diesem Hintergrund könne von einer Bedürftigkeit nicht ernsthaft die Rede sein, so das Fazit des Bezirksgerichts.