Citation: 6B_1391/2016 E. 3.2

3.2. Was die Beschwerdeführerin in ihrer weitschweifigen, teilweise nur schwer verständlichen Beschwerdeschrift vorbringt, erschöpft sich in einer appellatorischen Kritik an der vorinstanzlichen Beweiswürdigung, die zur Begründung der Willkürrüge nicht genügt. Die Beschwerdeführerin beschränkt sich darauf, ihre eigene Sicht der Dinge darzustellen. Sie setzt sich mit der Beweiswürdigung durch die Vorinstanz nicht auseinander und legt nicht dar, weshalb und inwiefern diese willkürlich sei. Aus der Beschwerdeschrift wird nicht ersichtlich, inwiefern die Vorinstanz in Willkür verfallen sein soll, indem sie die Aussagen der Anzeigeerstatterin und Geschädigten A.________ als glaubhaft erachtete und daher darauf abstellte. Die Vorinstanz durfte die Aussagen von A.________ unter anderem deshalb als glaubhaft erachten, weil A.________ unmittelbar nach dem Vorfall, noch am 2. August 2004, sowohl bei Freunden als auch bei ihrem Notar um Rat gesucht und bei der Polizei Anzeige erstattet hatte. Dass A.________ sich nicht sicher war, ob die Beschwerdeführerin CHF 30'000.-- oder CHF 300'000.-- verlangt hatte, lässt sich willkürfrei damit erklären, dass die Beschwerdeführerin die Zahl gemäss der Aussage von A.________ sehr schnell ausgesprochen habe (angefochtenes Urteil S. 20). Die Vorinstanz durfte willkürfrei zum Schluss gelangen, dass der Vorwurf, die Beschwerdeführerin habe am 2. August 2004 gegenüber A.________ die inkriminierte Handlung begangen, durch die Darstellungen von I.________ und D.________ nicht erschüttert werde. Die Vorinstanz durfte ohne Willkür die Aussagen und die diversen schriftlichen Bestätigungen von K.________ aus den im angefochtenen Urteil (S. 24 f.) genannten Gründen als unglaubhaft werten. Die Beschwerdeführerin setzt sich auch insoweit mit der vorinstanzlichen Beweiswürdigung nicht substantiiert auseinander. K.________ unterzeichnete quasi zu sämtlichen Vorwürfen, die gegen die Beschwerdeführerin erhoben wurden, Bestätigungen, welche diese entlasten sollten. Die Vorinstanz verfiel nicht in Willkür, wenn sie festhielt, es sei auszuschliessen, dass K.________ bei sämtlichen Vorkommnissen anwesend gewesen sei, wie es in den Bestätigungsschreiben geschildert werde. Die Vorinstanz durfte ohne Willkür zum Schluss gelangen, es bestehe der Verdacht, die Beschwerdeführerin habe K.________ dazu verleitet, von der Beschwerdeführerin vorbereitete Dokumente zu unterzeichnen, deren entlastender Inhalt nicht der Wahrheit entspreche. Aus dem Umstand, dass diese Bestätigungen in Darstellung und Stil den Bestätigungsschreiben sehr ähnlich sind, die von andern Personen unterzeichnet wurden, wie beispielsweise der von L.________ unterzeichnete Wahrheitsbericht vom 29. März 2015, durfte die Vorinstanz ohne Willkür den Schluss ziehen, dass auch diese Schreiben von der Beschwerdeführerin verfasst worden und inhaltlich unwahr seien.