Citation: 9C_661/2019 E. 5.2.2

5.2.2. Gemäss den Berichten des Orthopädie-Zentrums des Spitals F.________ vom 8. Januar, 18. Februar und 2. April 2019 wurde dem Versicherten am 20. November 2018 eine Hüfttotalprothese links eingesetzt. Die behandelnden Ärzte führten aus, dass der Versicherte bei den Nachkontrollen zunächst noch über Beschwerden geklagt habe. Diese hätten sich jedoch bis zur Untersuchung im April zurückgebildet. Im Rahmen der letzten Kontrolle im April 2019 stellten die Ärzte des Orthopädie-Zentrums ein flüssiges Gangbild ohne Gehhilfen fest und berichteten, es seien keine weiteren regulären Nachkontrollen vorgesehen. In Anlehnung an diese Ausführungen hielten die Dres. med. B.________ und C.________ am 1. Mai 2019 fest, eine länger dauernde Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in einer angepassten, körperlich leichten Tätigkeit sei nicht ersichtlich. Die RAD-Ärzte konnten sich in Bezug auf den Hüfteingriff ein umfassendes Bild verschaffen. Hinweise dafür, dass der Versicherte aufgrund der Hüfte in der Arbeitsfähigkeit über das von den RAD-Ärzten Festgehaltene hinaus eingeschränkt sein soll, liegen keine vor.