Citation: 2C_664/2020 E. 1.2

1.2. Die Beschwerdeführer verlangen mit ihrer Beschwerde sinngemäss, die Angelegenheit sei zu neuem Entscheid darüber, ob von der Wegweisung abzusehen und die Beschwerdeführer vorläufig aufzunehmen seien, an die Vorinstanz zurückzuweisen. Soweit das angefochtene Urteil Fragen zur Wegweisung und zur vorläufigen Aufnahme zum Gegenstand hat (vgl. insbesondere E. 8 des angefochtenen Urteils), spielen jedoch die Ausschlussgründe von Art. 83 lit. c Ziff. 3 und 4 BGG und fällt auch eine Entgegennahme des entsprechenden Begehrens unter dem Titel der subsidiären Verfassungsbeschwerde ausser Betracht. Zwar berufen sich die Beschwerdeführer auf einen dem Grundsatz nach zulässigen Rügegrund der subsidiären Verfassungsbeschwerde (Art. 116 BGG), indem sie dem Sinne nach geltend machen, bei einer Wegweisung in den Kosovo drohe ihnen eine unmenschliche Behandlung (vgl. Art. 3 EMRK). Ihre diesbezüglichen Ausführungen genügen den gesetzlichen Rügeanforderungen jedoch nicht: Zwar bringen die Beschwerdeführer vor, die Vorinstanz habe ihre "substanziierten Einwände" zur Verneinung der "beanstandeten Verletzung von Art. 3 EMRK" nicht geprüft (vgl. Beschwerde, S. 18). Die Beschwerdeschrift enthält indessen keine Begründung, die sich spezifisch mit der Frage des Verzichts auf die Wegweisung und die Anordnung einer vorläufigen Aufnahme bei Nichtverlängerung der ausländerrechtlichen Bewilligungen der Beschwerdeführer befasst. Jedenfalls wird nicht in einer den Anforderungen von Art. 106 Abs. 2 BGG (in Verbindung mit Art. 117 BGG) genügenden Weise dargetan, inwiefern der Wegweisungsvollzug bei fehlenden ausländerrechtlichen Bewilligungen Art. 3 EMRK verletzen würde (siehe dazu BGE 137 II 305). Soweit in der Beschwerde (sinngemäss) die Anträge gestellt werden, auf die Wegweisung sei zu verzichten bzw. es sei eine vorläufige Aufnahme der Beschwerdeführer anzuordnen, ist somit nicht darauf einzutreten (vgl. auch Urteil 2C_835/2018 vom 8. April 2019 E. 1.2). Die Frage der Zumutbarkeit der Rückkehr nach Kosovo wird indessen im Rahmen der Prüfung der Verhältnismässigkeit der Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligungen der Beschwerdeführer zu prüfen sein (vgl. Urteile 2C_429/2020 vom 6. Oktober 2020 E. 4.2; hinten E. 8).