Citation: 2C_395/2017 E. 4.1

4.1. Der Sozialhilfebezug der Beschwerdeführerin dauerte im Zeitpunkt des angefochtenen Urteils seit 17 Jahren an und war bzw. ist mit knapp Fr. 790'000.-- äusserst gewichtig. Die Erheblichkeitsschwelle ist bei einem Widerruf (bzw. einer Nichtverlängerung) der Aufenthaltsbewilligung tiefer als bei einem Widerruf der Niederlassungsbewilligung, wie der Wortlaut von Art. 62 lit. e AuG ("auf Sozialhilfe angewiesen") im Vergleich zum Wortlaut von Art. 63 Abs. 1 lit. c AuG ("dauerhaft und in erheblichem Mass auf Sozialhilfe angewiesen") zeigt. Nach den grundsätzlich verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz (vgl. Art. 105 Abs. 1 BGG) war im Zeitpunkt des angefochtenen Urteils nicht zu erwarten, dass sich die Beschwerdeführerin in absehbarer Zeit aus der Sozialhilfeabhängigkeit lösen würde. Der Widerrufsgrund nach Art. 62 lit. e AuG ist erfüllt.