Citation: 8C_295/2023 E. 7.2.1

7.2.1. Die Vorinstanz erwog, das Invalideneinkommen sei anhand von Tabellenlöhnen zu bestimmen. Gemäss der LSE 2016 Tabelle TA1 hätte die Beschwerdeführerin 2016 in einer Hilfsarbeit (Anforderungsniveau 1 [einfache Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art]) bei einer Arbeitsfähigkeit von 70 % ein Einkommen von Fr. 3'054.- (Fr. 4'363.- x 0.7) erwirtschaften können. Der verwendete Tabellenlohn umfasse bereits eine Vielzahl von leichten und mittelschweren Tätigkeiten. Nachdem der Beschwerdeführerin eine einfache kaufmännische Tätigkeit mit einem Arbeitspensum von 70 % zugemutet werden könne, scheide ein zusätzlicher Abzug vom Tabellenlohn aus. Damit resultiere bei einer wöchentlichen Arbeitszeit von 41.7 Stunden im Jahr 2016 ein Einkommen von Fr. 38'207.- (Fr. 4'363.- x 12 : 40 x 41.7 x 0.7). Im Vergleich mit dem Valideneinkommen von Fr. 70'139.- ergebe sich eine Erwerbseinbusse von Fr. 31'932.- bzw. ein Invaliditätsgrad von rund 46 %. Zusammenfassend bestehe somit seit 1. April 2016 der Anspruch auf eine Viertelsrente.