Citation: 5A_35/2018 E. 4.2

4.2. Der Beschwerdeführer will den angefochtenen Entscheid nicht gelten lassen. Er stellt sich auf den Standpunkt, dass die Beschwerdegegnerin im Berufungsverfahren einer (befristeten) Herabsetzung ihres nachehelichen Unterhalts auf Fr. 412.-- zugestimmt habe. Das Obergericht hebe den nachehelichen Unterhaltsbeitrag zwar auf, setze "in Anwendung der Offizialmaxime für Fragen des Kindesunterhalts für E.A.________" aber jeweils einen Barbetrag und einen Betreuungsunterhalt fest. Der Beschwerdeführer hält dieses Vorgehen für rechtswidrig. Er wirft dem Obergericht vor, ohne Anträge der Parteien die im Abänderungsurteil vom 9. März 2015 (s. Sachverhalt Bst. A.b) festgesetzten Unterhaltsbeiträge für E.A.________ und für die Beschwerdegegnerin "nach neuer Berechnung" in Barunterhalt und Betreuungsunterhalt "aufgeteilt" und in Verletzung von Art. 13c SchlT ZGB für E.A.________ einen höheren Beitrag festgesetzt zu haben, obwohl sich seine finanziellen Verhältnisse verschlechtert haben. Die Vorinstanz unterstelle die Berechnung beider am 9. März 2015 festgesetzten Beiträge der Offizialmaxime, obwohl im Streit um den nachehelichen Unterhalt die Dispositionsmaxime und in demjenigen um den Kindesunterhalt die Offizialmaxime gelte. Für E.A.________ sei der Unterhaltsbeitrag "auf der rechtlichen Grundlage vor Inkrafttreten der Änderung vom 20. März 2015" nach dem Grundsatz der Offizialmaxime festzusetzen. Dieser "altrechtliche" Unterhaltsbeitrag entspreche dem neuen Barunterhalt. Der nacheheliche Ehegattenunterhalt sei "durch den neuen Betreuungsunterhalt abgelöst" worden; im vorliegenden Fall komme jedoch das Recht zur Anwendung, das vor Inkrafttreten des neuen Unterhaltsrechts Geltung hatte. Deshalb sei eine "Zusammenrechnung der beiden verschiedenen Unterhaltsbeiträge und Unterstellung unter die Offizialmaxime" rechtswidrig. Schliesslich dürfen die beiden Unterhaltsbeiträge nach der Meinung des Beschwerdeführers auch deshalb "nicht vereinigt" werden, weil bei einer Wiederverheiratung oder einem gefestigten Konkubinat ein nachehelicher Unterhaltsbeitrag für die Beschwerdegegnerin wegfiele, während ein Betreuungsunterhalt weiterhin geschuldet bliebe, was für den Unterhaltsschuldner "eine massive Verschlechterung" mit sich bringe.