Citation: 2C_746/2020 E. A

A.a. A.________ (geboren 1980) ist Staatsangehöriger von Sri Lanka. Er reiste im November 1998 erstmals in die Schweiz ein, ersuchte erfolglos um Asyl und blieb bis im Juni 2003 in der Schweiz. Im Januar 2006 reiste er erneut ein und stellt wiederum eine Asylgesuch, das abgewiesen wurde. In der Folge wurde A.________ vorläufig aufgenommen. Aufgrund der Heirat mit einer ursprünglich aus Sri Lanka stammenden Schweizerin am 22. Juli 2009 erhielt A.________ eine zuletzt bis am 21. Juli 2016 verlängerte Aufenthaltsbewilligung. Das Ehepaar hat drei gemeinsame Töchter (geboren 2009, 2012 und 2017), die das Schweizer Bürgerrecht besitzen. A.b. A.________ trat insbesondere wie folgt strafrechtlich in Erscheinung: - Widerhandlung gegen die Ausländergesetzgebung und Verwendung eines echten, ihm nicht zustehenden fremdenpolizeilichen Ausweispapiers: bedingte Freiheitsstrafe von zwei Monaten (Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland vom 16. Januar 2006); - Diebstahl: bedingte Geldstrafe von 30 Tagessätzen zu Fr. 30.-- und Busse von Fr. 200.-- (Strafmandat des Amtsstatthalteramtes Luzern vom 25. September 2009); - Angriff (mehrfache Begehung), Versuch der schweren Körperverletzung, Tätlichkeiten, Fälschung von Ausweisen, Fahren ohne Führerausweis und Vergehen gegen das Waffengesetz: bedingte Freiheitsstrafe von 15 Monaten und Busse von Fr. 700.-- (Urteil des Kreisgerichts VIII Bern-Laupen vom 17. März 2010); - Angriff, Fahren in fahrunfähigem Zustand, Fälschung von Ausweisen und geringfügiges Vermögensdelikt (Erschleichen einer Leistung) : gemeinnützige Arbeit von 360 Stunden (Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat vom 12. August 2010); - Drohung: Geldstrafe von 20 Tagessätzen zu Fr. 30.-- (Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland vom 23. April 2013); - Angriff: Freiheitsstrafe von 28 Monaten (Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich vom 20. Dezember 2013); - Raufhandel: Geldstrafe von 50 Tagessätzen zu Fr. 40.-- (Strafbefehl des Regionalgerichts Bern-Mittelland vom 20. August 2014); - falsche Anschuldigung, Führen eines Motorfahrzeuges trotz Verweigerung, Entzuges oder Aberkennung des Ausweises, Verletzung der Verkehrsregeln und Übertretung (Betäubungsmitteldelikt) : Geldstrafe von 90 Tagessätzen zu Fr. 50.-- und Busse von Fr. 400.-- (Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland vom 12. Oktober 2016). A.________ wurde sodann wegen verschiedener weiterer SVG-Delikte verurteilt. A.c. Am 18. April 2012 wurde A.________ ausländerrechtlich verwarnt. A.________, seine Ehefrau und die gemeinsamen Kinder bezogen bis am 3. Oktober 2016 Sozialhilfeleistungen von insgesamt Fr. 113'800.--. Per 4. November 2016 war A.________ mit Betreibungen in der Höhe von Fr. 24'496.95 sowie Verlustscheinen von Fr. 49'940.35 im Betreibungsregister verzeichnet. Am 9. Juli 2017 wurde A.________, der sich seit dem 25. April 2016 im Strafvollzug befunden hatte, bedingt entlassen. A.d. Am 10. Juli 2017 verweigerte das damalige Amt für Migration und Personenstand des Kantons Bern (heute: Amt für Bevölkerungsdienste des Kantons Bern) die Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung von A.________. Zugleich wies es einen Antrag, beim Staatssekretariat für Migration (SEM) die vorläufige Aufnahme zu beantragen, ab. Schliesslich wies es A.________ unter Ansetzung einer Ausreisefrist aus der Schweiz weg.