Citation: 1P.689/2003 07.01.2004 E. C

Der Klinikarzt Dr. med. Y.________ ordnete am 25. September 2003 eine erneute Zwangsmedikation auf den 29. September 2003 an. X.________ wandte sich mit Beschwerde wiederum an das Verwaltungsgericht, zog insbesondere die gesetzliche Grundlage für die Zwangsmassnahme in Frage und erachtete diese vor dem Hintergrund der äusserst negativen Nebenwirkungen und dem Fehlen einer Drittgefährdung als unnötig und unangemessen. Ferner beantragte sie die Erstellung eines Gutachtens durch einen unabhängigen Facharzt und lehnte ein gerichtliches Gutachten als ungenügend ab. Die fürsorgerechtliche Kammer des Verwaltungsgerichts wies die Beschwerde am 13. Oktober 2003 ab. Es erachtete die gesetzlichen Voraussetzungen der Urteilsunfähigkeit (hinsichtlich der in Frage stehenden Massnahmen) und des Vorliegens eines fürsorgerischen Freiheitsentzuges für die Anordnung einer Zwangsmedikation als gegeben und bezeichnete sie als notwendig und angemessen, um einer unmittelbaren und schweren Gefährdung des Lebens oder der Gesundheit der Betroffenen oder Dritter beziehungsweise um einer akuten schwerwiegenden Störung des Zusammenlebens zu begegnen.