Citation: 1C_281/2016 E. 3.1

3.1. Die Beschwerdeführerin wirft dem Kantonsgericht eine Gehörsverweigerung vor, weil es keinen Augenschein genommen habe. Die Rüge ist unbegründet. Einerseits ist davon auszugehen, dass dem Kantonsgericht die Örtlichkeit bestens bekannt ist. Vor allem aber war schlussendlich für das Gericht entscheidend, ob es geneigte Dachfirsten zulassen wolle oder nicht (unten E. 4). Dazu hätte ein Augenschein keine zusätzlichen Erkenntnisse bringen können. Das Kantonsgericht konnte somit ohne Verfassungsverletzung auf einen Augenschein verzichten.