Citation: 5P.376/2000 17.10.2000 E. 3

3.-Im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde muss die Beschwerdeschrift gemäss Art. 90 Abs. 1 lit. b OG die wesentlichen Tatsachen und eine kurz gefasste Darlegung darüber enthalten, "welche verfassungsmässigen Rechte bzw. welche Rechtssätze und inwiefern sie durch den angefochtenen Erlass oder Entscheid verletzt worden sind". Das Bundesgericht prüft nur klar und detailliert erhobene und, soweit möglich, belegte Rügen. Der Beschwerdeführer hat zu erklären, welches geschriebene oder ungeschriebene verfassungsmässige Individualrecht seiner Ansicht nach verletzt worden sein soll. Wirft der Beschwerdeführer der kantonalen Behörde vor, ihre Rechtsanwendung verletze Art. 9 BV, so genügt es nicht, wenn er einfach behauptet, der angefochtene Entscheid sei willkürlich; bei der Rechtsanwendungsrüge hat der Beschwerdeführer vielmehr die Rechtsnorm, die qualifiziert unrichtig angewandt bzw. nicht angewandt worden sein soll, zu bezeichnen und anhand der angefochtenen Begründung im Einzelnen zu zeigen, inwiefern der Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, mit der tatsächlichen Situation in klarem und offensichtlichem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft (grundlegend: BGE 110 Ia 1 E. 2a; 122 I 70 E. 1c; 118 Ia 184 E. 2). Diesen Anforderungen vermag die vorliegende Eingabe in keiner Weise zu genügen: Der Beschwerdeführer versucht darin im Wesentlichen seine Vorgehensweise zu rechtfertigen, stellt den Entscheid als willkürlich hin, rügt eine Rechtsverweigerung und behauptet, fundamentale Rechte seien verletzt worden. Mit solchen allgemeinen Ausführungen aber setzt er sich nicht in einer Art. 90 Abs. 1 lit. b OG entsprechenden Weise mit den Motiven des Entscheides auseinander, zumal er damit nicht darlegt, inwiefern der angefochtene Entscheid hinsichtlich seiner Person willkürlich sein bzw. seine persönlichen Rechte verletzt haben soll. Ebenso wenig legt er dar, inwiefern im konkreten Fall der Umstand, dass das Obergericht auf seine Beschwerden nicht eintrat, eine Verweigerung seiner Rechte darstellen könnte. Auf die staatsrechtliche Beschwerde kann demnach insgesamt nicht eingetreten werden.