Citation: 5P.217/2004 01.11.2004 E. 6

Unter Berufung auf Frank/Sträuli/Messmer (Kommentar zur zürcherischen Zivilprozessordnung, 3. Auflage, vor § 171 ff. N. 4) erklären die Beschwerdeführer, eine beweismässige Anerkennung eines Privatgutachtens komme bestenfalls dann in Betracht, wenn dieses im Auftrag aller betroffenen Parteien erstellt worden sei. Indem das Obergericht hier auf das (Partei-)Gutachten des Geologischen Büros G.________AG abgestellt habe, habe es in offensichtlicher und willkürlicher Weise gegen die Bestimmungen über die Instruktion und Ermahnung gerichtlich bestellter Sachverständiger (Art. 169 ZPO) verstossen. Mit diesen den gesetzlichen Begründungsanforderungen nicht genügenden Vorbringen lässt sich die Beweiskraft des Gutachtens bzw. dessen Würdigung durch das Obergericht von vornherein nicht in Frage stellen.