Citation: 5A_320/2016 E. 1.3

1.3. Der Streit ist - entgegen der Annahme der Beschwerdeführerin - vermögensrechtlicher Natur (vgl. Urteil 5A_726/2012 vom 4. Februar 2013 E. 1). In vermögensrechtlichen Angelegenheiten ist die Beschwerde nur zulässig, wenn die gesetzliche Streitwertgrenze erreicht ist, hier diejenige von Fr. 30'000.-- (Art. 74 Abs. 1 Bst. b BGG). Vom Streitgegenstand her dreht sich der vorliegende Prozess nicht um das Kindesvermögen selbst, sondern um die Frage, ob und gegebenenfalls in welchem Ausmass bzw. unter welchen Voraussetzungen die Beschwerdeführerin als Mutter verpflichtet ist, der Kindesschutzbehörde (periodisch) Einblick in die Vermögensverhältnisse ihrer Tochter zu verschaffen. In dieser Hinsicht gleicht der Streit den Prozessen, in denen ein Nachkomme des Erblassers von dessen überlebenden Ehegatten mit Blick auf eine allfällige erbrechtliche Klage Angaben über Stand und Entwicklung des erblasserischen Vermögens fordert oder ein Ehegatte nach Massgabe von Art. 170 ZGB vom andern Auskunft über dessen Einkommen, Vermögen und Schulden verlangt. In diesen Fällen verzichtet das Bundesgericht auf präzise Angaben zum Streitwert (zum Auskunftsanspruch im Erbrecht: BGE 127 III 396 E. 1b/cc S. 398; vgl. auch Urteil 5A_638/2009 vom 13. September 2010 E. 1.1; zu Art. 170 ZGB: Urteil 5A_9/2015 vom 10. August 2015 E. 1 mit Hinweisen). In gleicher Weise soll das Streitwerterfordernis auch der Zulässigkeit der hier zu beurteilenden Beschwerde nicht entgegen stehen.