Citation: 2C_823/2021 E. 3.6.1

3.6.1. In Bezug auf den Umfang der (Neu) Verschuldung des Beschwerdeführers ist dem angefochtenen Urteil folgender Sachverhalt zu entnehmen: Der Beschwerdeführer wurde am 23. April 2010 erstmals wegen 16 offenen Betreibungen sowie 19 Verlustscheinen in der Höhe von Fr. 148'443.20 verwarnt. Am 4. August 2011 folgte eine zweite Verwarnung bei 21 offenen Verlustscheinen über Fr. 155'524.95 sowie sieben Betreibungen über Fr. 64'627.25. Die dritte Verwarnung vom 10. Februar 2016 ist aufgrund offener Verlustscheine über Fr. 366'501.75 sowie Betreibungen über Fr. 174'302.40 erfolgt. Bei der Gewährung des rechtlichen Gehörs vom 15. März 2018 war die Verschuldung des Beschwerdeführers auf 28 offene Betreibungen in Höhe von Fr. 147'887.65 sowie 94 Verlustscheine in Höhe von Fr. 544'890.65 angewachsen. Im Zeitpunkt des Erlasses der Verfügung des Migrationsamts am 8. April 2019 lagen 24 offene Betreibungen über Fr. 93'220.65 sowie 99 Verlustscheine über Fr. 561'008.75 vor. Vor dem vorinstanzlichen Entscheid lagen gemäss Betreibungsregisterauszug vom 7. April 2021 schliesslich 155 Verlustscheine im Betrag von Fr. 733'305.05 sowie 87 offene Betreibungen in der Höhe von Fr. 333'361.10 gegen den Beschwerdeführer vor (vgl. angefochtener Entscheid E. 2.2 sowie E. 2.4.3).