Citation: 9C_487/2021 E. 4.1.2

4.1.2. Im (vom zuständigen Case-Manager verfassten) Abschlussbericht vom 20. Juni 2019 über das berufliche Aufbautraining wurde die Leistungsfähigkeit der Beschwerdeführerin auf dem "freien Arbeitsmarkt bei einem 50 % Pensum bei ca. 30 %" eingeschätzt und deshalb "eine verwertbare Leistung als unrealistisch" gesehen. Dieser Bericht war den Gutachtern des SMAB bekannt. Die Beschwerdeführerin schilderte insbesondere bei der neurologischen und der psychiatrischen Untersuchung den Verlauf des Aufbautrainings und weshalb sie sich zu maximal 30 bis 40 % resp. 20 bis 30 % für belastbar hielt. Dass die Experten diesen Angaben zu wenig Rechnung getragen haben sollen, ist nicht ersichtlich und wird auch nicht geltend gemacht. Wohl darf den Ergebnissen leistungsorientierter beruflicher Abklärungen nicht jegliche Aussagekraft für die Beurteilung der Restarbeitsfähigkeit abgesprochen werden (Urteil 9C_501/2019 vom 15. Oktober 2019 E. 3.4.3). Diesbezüglich führte die psychiatrische Expertin explizit - und einleuchtend - aus, dass die im Abschlussbericht über das Aufbautraining enthaltene Einschätzung einer vollständig aufgehobenen Arbeitsfähigkeit aufgrund der bei den Untersuchungen erhobenen neuropsychologischen Befunde nicht nachzuvollziehen sei. F ür die Arbeitsfähigkeit ist denn auch nicht die subjektive Arbeitsleistung, sondern die medizinisch-theoretisch ausgewiesene Leistungsfähigkeit entscheidend ( vgl. Urteil 9C_228/2020 vom 6. August 2020E. 3.1). Demnach genügt das SMAB-Gutachten (auch) mit Blick auf den Abschlussbericht über das berufliche Aufbautraining den Anforderungen an die Beweiskraft.