Citation: 9C_862/2015 E. 3

Eine Aufhebung des Rentenanspruchs auf dem Weg einer Wiedererwägung setzt voraus, dass auch bis dahin keine Invalidität eingetreten ist (SVR 2014 IV Nr. 39 S. 137, 9C_121/2014 E. 3.4). Dies ist anhand des (beweiswertigen; BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232) polydisziplinären (orthopädisch-psychiatrisch-neurologisch-internistischen) Gutachtens des Medizinischen Gutachtenszentrums Region St. Gallen GmbH (MGSG) vom 20. August 2014 zu verneinen. Danach sind dem Beschwerdegegner körperlich leichte Tätigkeiten in temperierten Räumen, die abwechslungsweise sitzend und stehend ausgeübt werden können, ohne dass dabei häufig inklinierte und reklinierte sowie rotierte Körperhaltungen eingenommen werden müssen, seit Januar 2007 - nach Abschluss der postoperativen Rehabilitation - zu 80 % bei voller Stundenpräsenz zumutbar. Seit Februar 2011 besteht zudem die Einschränkung, dass den Leiden angepasste Tätigkeiten nicht mit erhöhter emotionaler, Stress- oder überdurchschnittlicher Dauerbelastung einhergehen sowie keine geistige Flexibilität erfordern sollten. Das schliesst einen rentenbegründenden Invaliditätsgrad ohne Weiteres aus (BGE 104 V 135). Der beantragten Rückweisung bedarf es nicht.