Citation: 2A.229/2004 23.04.2004 E. 4

Die Beschwerde erweist sich als offensichtlich unbegründet und ist im vereinfachten Verfahren nach Art. 36a OG (Verzicht auf Einholung von Akten und Vernehmlassungen, summarische Begründung) zu erledigen: 4.1 Das Verwaltungsgericht, dessen Entscheid einzig Anfechtungsobjekt des vorliegenden Verfahrens bilden kann, hat die in der bundesgerichtlichen Rechtsprechung entwickelten Voraussetzungen, unter denen einem getrennt lebenden Elternteil gestützt auf Art. 17 des Bundesgesetzes vom 26. März 1931 über Aufenthalt und Niederlassung der Ausländer (ANAG; SR 142.20) der nachträgliche Nachzug der minderjährigen Kinder zu bewilligen ist, zutreffend dargestellt und angewendet. Das Verwaltungsgericht durfte gestützt auf die im angefochtenen Urteil enthaltenen Sachverhaltsfeststellungen, die nicht offensichtlich unrichtig oder unvollständig oder unter Verletzung von Verfahrensvorschritten zustandegekommen und damit für das Bundesgericht verbindlich sind (Art. 105 Abs. 2 OG), zulässigerweise annehmen, dass die nachzuziehenden Kinder bisher keine vorrangige Beziehung zum Beschwerdeführer hatten und dass heute jedenfalls eine alternative Betreuungsmöglichkeit im Heimatland bzw. bei den Grosseltern der Kinder besteht, womit die Ablehnung des Nachzugsgesuches bundesrechtskonform erscheint. Dass den Kindern aufgrund ihres längeren Aufenthaltes in Deutschland die Integration in der Schweiz weniger Schwierigkeiten bereiten würde als die Wiederanpassung an die Verhältnisse in Jugoslawien und die Bewilligung des Nachzuges insoweit in ihrem Interesse läge, ändert nichts. Wohl können drohende Integrationsschwierigkeiten zur Folge haben, dass an den Nachweis der fehlenden Betreuungsmöglichkeit im Heimatland erhöhte Anforderungen gestellt werden (BGE 129 II 11 E. 3.3.2 S. 16), doch vermögen günstige Aussichten für die Integration für sich allein den nachträglichen Familiennachzug nicht zu rechtfertigen, wenn die übrigen Voraussetzungen (Änderung der Betreuungssituation bzw. Hinfall der bisherigen Betreuungsmöglichkeit im Heimatland) nicht erfüllt sind. Die Einrichtung des Familiennachzugs will das familiäre Zusammenleben ermöglichen, was bei getrennt lebenden Eltern unter gewissen Voraussetzungen auch den Wechsel des Kindes von der bisherigen in eine andere Familiengemeinschaft bedeuten kann; sie hat aber, entgegen den Ausführungen in der Beschwerdeschrift, nicht in allgemeiner Weise zum Zweck, dem Kind jeweils dann den Aufenthalt in der Schweiz zu ermöglichen, wenn das "Kindeswohl" (einschliesslich der beruflichen Entwicklungschancen) hier am besten gewahrt erscheint. Dass der Beschwerdeführer die gegenwärtige Betreuung der Kinder durch die Grosseltern im Hinblick auf den beabsichtigten Nachzug als blosse "Übergangslösung" bezeichnet, vermag die Argumentation des Verwaltungsgerichts nicht zu entkräften, ebenso wenig der allgemeine Hinweis auf die Verschlechterung des Gesundheitszustandes des Grossvaters. Die Beschwerde ist daher abzuweisen. 4.2 Bei diesem Ausgang sind die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 156 Abs. 1 OG).