Citation: 8C_711/2022 E. 5

Die Beschwerdeführerin legt letztinstanzlich weitgehend ihre eigene Sicht der Dinge dar. Dies genügt indessen nicht, um die Beweiswürdigung des kantonalen Gerichts als geradezu willkürlich erscheinen zu lassen (vgl. E. 1.2 hiervor), weshalb darauf nicht weiter einzugehen ist. Sie übersieht zudem bei ihrer Argumentation, dass ihr nicht mangelhafte qualitative Leistungen vorgeworfen wurden. Deshalb ist ihr Vorbringen, sie habe ihre Arbeit bis zuletzt gewissenhaft und mit gewohnt hoher Qualität ausgeführt, was sich sowohl in den guten Zeugnissen als auch im hohen Bonus niedergeschlagen habe, nicht stichhaltig. Gleiches gilt hinsichtlich der Rüge, die Arbeitslast sei mit ihrem 60%-Pensum nicht mehr zu stemmen gewesen, was sich auch darin zeige, dass ihre Nachfolgerin in einem 80%-Pensum angestellt sei. Denn die Vorinstanz folgerte, dass Anlass zur Auflösung des Arbeitsverhältnisses vielmehr der unnötig provokative Umgang mit der neuen Vorgesetzten und die Weigerung, gewisse Weisungen umzusetzen, gewesen sei. Die Beschwerdeführerin vermag nicht aufzuzeigen, inwiefern diese Beweiswürdigung im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG offensichtlich unrichtig, d.h. unhaltbar oder willkürlich sein (BGE 146 IV 88 E. 1.3.1 mit Hinweisen) oder auf einer Rechtsverletzung gemäss Art. 95 BGG beruhen sollte. Soweit die Beschwerdeführerin im Übrigen geltend macht, der Beginn der Einstellung in der Anspruchsberechtigung falle entgegen den Angaben in der Verfügung auf den 23., nicht auf den 1. August 2021, kann sie schon deshalb nichts zu ihren Gunsten daraus ableiten, weil es sich dabei um einen offensichtlichen Verschrieb der Verwaltung handelt. Denn die Rahmenfrist für den Leistungsbezug dauerte vom 23. August 2021 bis 22. August 2023, weshalb die Einstellung selbstredend erst am 23. August 2021 beginnen konnte.