Citation: 1C_351/2019 E. 2.2

2.2. Diese Kritik ist unbegründet. Die Vorinstanz begründete den Verzicht auf die beantragte Einholung der Stellungnahme durch die ALW damit, dass einzig die Rechtmässigkeit der Vollstreckung der rechtskräftigen Baubewilligung zu beurteilen sei. Damit stützt sie die Auffassung des DBU, welches ausführlich dargelegt hat, weshalb von einer Stellungnahme der ALW keine neuen Erkenntnisse zu erwarten seien, welche zur Klärung des rechtserheblichen Sachverhalts beitragen könnten, zumal lediglich Rechtsfragen vollzugsrechtlicher Natur zu beantworten seien. Dem ist beizupflichten. Bei der Frage der Verhältnismässigkeit der Vollstreckungsfrist handelt es sich um eine Rechtsfrage, welche von den Vorinstanzen frei überprüft werden konnte. Ihnen kann folglich keine Verletzung des rechtlichen Gehörs vorgeworfen werden.