Citation: 9C_92/2009 18.02.2009 E. 2

2.1 Auf die Neuanmeldung eines Leistungsanspruchs wird nur eingetreten, wenn im Gesuch glaubhaft gemacht wird, dass sich die Verhältnisse anspruchserheblich geändert haben (Art. 87 Abs. 4 in Verbindung mit Abs. 3 IVV). Zeitlicher Ausgangspunkt für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades ist die letzte rechtskräftige Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines Einkommensvergleichs beruht (BGE 133 V 108 E. 5 S. 110 f.). 2.2 Ausgangspunkt für die Beurteilung einer relevanten Sachverhaltsänderung ist somit die Situation, wie sie sich im Moment des vom Verwaltungsgericht mit Entscheid vom 7. Mai 2007 geschützten Einspracheentscheides vom 22. November 2006 präsentierte. Die Vorinstanz hat den in diesem zeitlichen Rahmen massgeblichen medizinischen Sachverhalt gründlich und umfassend abgeklärt und verglichen; es wird auf die entsprechenden Erwägungen (E. 3-6) verwiesen. Gestützt darauf hat sie zu Recht erwogen, der Beschwerdeführer habe eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes seit Erlass des Einspracheentscheides vom 22. November 2006 nicht glaubhaft dargelegt, weshalb sich die Einholung eines polydisziplinären medizinischen Gutachtens erübrige. 2.3 Die Vorinstanz hat damit eine neuanmeldungsrechtlich relevante Sachverhaltsfeststellung getroffen, die nach der gesamten Aktenlage weder offensichtlich unrichtig ist noch auf einer Rechtsverletzung beruht, sodass sie für das Bundesgericht verbindlich ist (oben E. 1). Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, ist unbehelflich. Insbesondere ist die Arbeitsfähigkeit von den Ärzten der Klinik Y.________ im Untersuchungsbericht vom 6. Oktober 2008 gar nicht geschätzt worden, sondern die geltend gemachte Angabe findet sich unter der Überschrift "Anamnese", wo neben anderem vermerkt ist, der Patient sei "immer noch zu 100 % arbeitsunfähig". Dabei handelt es sich um die Aufnahme der subjektiven Angaben des Patienten, nicht aber um eine hier allein relevante objektive ärztliche Einschätzung. Eine erhebliche Verschlechterung des Gesundheitszustands ist auch im Bericht der Klinik Y.________ vom 21. Januar 2009 über die ambulante Untersuchung vom 6. Januar 2009 nicht dokumentiert. Ganz abgesehen davon kann neuanmeldungsrechtlich nur der Sachverhalt erheblich sein, wie er sich bis zum Verfügungserlass am 10. Juli 2008 entwickelt hat.