Citation: 8C_194/2020 E. 4.6

4.6. Bei der Berechnung des Invalideneinkommens stellte die Vorinstanz auf die LSE 2016, Tabelle TA1, Ziffern 49-53 (Verkehr und Lagerei) ab. Der Wirtschaftszweig Verkehr und Lagerei umfasst nicht nur die Tätigkeit als LKW-Fahrer, sondern auch die unbestritten zumutbare Tätigkeit als Chauffeur für die D.________ AG. Der Einwand des Beschwerdeführers, die Vorinstanz sei bei der Ermittlung des Invalideneinkommens zu Unrecht von einer Tätigkeit als LKW-Chauffeur ausgegangen, ist demnach nicht stichhaltig. Auch die übrigen Bemessungsfaktoren sind nicht zu beanstanden, sodass mit dem kantonalen Gericht für das Jahr 2017 ausgehend von einer 80%igen Arbeitsfähigkeit und einer 10%igen Leistungsminderung von einem Invalideneinkommen von Fr. 52'447.80 auszugehen ist. Die Gegenüberstellung mit dem Valideneinkommen von Fr. 68'582.50 ergibt einen Invaliditätsgrad von gerundet 24 %. Anzufügen bleibt, dass selbst bei Annahme einer 60%igen Arbeitsfähigkeit kein rentenbegründender Invaliditätsgrad resultieren würde. So ergäbe sich - bei im Übrigen unveränderten Zahlen - ein Invalideneinkommen von Fr. 43'706.50 (5'710 x 12 : 40 x 42,4 x 0,6 : 102,3 x 102,6) und damit eine Erwerbseinbusse von 36 %. Schliesslich hat das kantonale Gericht nachvollziehbar dargelegt, dass der Beschwerdeführer aus dem Abstellen auf das effektiv erzielte Einkommen (Fr. 43'500.- pro Jahr) als Postautochauffeur ab März 2018 ebenfalls nichts zu seinen Gunsten ableiten könnte (Invaliditätsgrad von gerundet 37 %). Dagegen erhebt der Beschwerdeführer zu Recht keine Einwände. Es bedarf deshalb im vorliegenden Verfahren keiner Weiterungen zur Frage, ob der Versicherte an seiner aktuellen Stelle die ihm verbliebene Arbeitsfähigkeit in zumutbarer Weise voll ausschöpft (vgl. BGE 143 V 295 E. 2.2 S. 296 f.).