Citation: 4A_318/2015 E. 3.2

3.2. Die Beschwerdeführerin kritisiert die Begründung der Vorinstanz in dieser Frage nicht ausdrücklich. Sie hält jedoch sinngemäss an ihrer Ansicht fest, dass ein wirksamer Korrosionsschutz in dem Sinne garantiert worden sei, dass die Beschwerdegegnerin für eine korrosionsfreie Ankunft der Maschinen in Australien hafte. Soweit sie eine solche Garantie daraus ableiten will, dass werkvertraglich der vereinbarte Erfolg geschuldet ist, übergeht sie die vertragliche Abmachung. Als Werk - zu dessen erfolgreicher Herstellung sich die Beschwerdegegnerin vertraglich verpflichtete - ist vertraglich die Verpackung der Maschinen so definiert, wie dies den Vorgaben zur Gewährleistung des Korrosionsschutzes "mit VCI-Folie und -Spendern, IPPC Standard" entspricht. Der werkvertragliche Erfolg ist damit eine Verpackung, die diesen Anforderungen entspricht. Die Beschwerdeführerin hat denn auch nach den Feststellungen im angefochtenen Urteil vor der Vorinstanz behauptet, die Verpackung habe diesen Anforderungen nicht entsprochen, weil einerseits eine ungenügende Anzahl VCI-Spender (d.h. Schaumstoffstreifen, die VCI abgeben) verwendet worden seien und andererseits die VCI-Schutzfolie falsch befestigt worden sei; sie hatte behauptet, die Beschwerdegegnerin habe die Hersteller-Richtlinien missachtet.