Citation: 5A_593/2021 E. B

B.a. Auf Berufung der Ehefrau hin hob das Kantonsgericht St. Gallen Disp.-Ziff. 4 Abs. 1 des erstinstanzlichen Entscheids mit Entscheid vom 5. November 2020 auf (Disp.-Ziff. 1) und setzte die monatlichen Unterhaltsbeiträge, zzgl. Kinder- bzw. Ausbildungszulagen, auf Fr. 1'100.-- vom 1. Februar 2019 bis 31. August 2020 und Fr. 200.-- ab 1. September 2020 für C.________ (Disp.-Ziff. 2a) bzw. Fr. 1'100.-- vom 1. Februar 2019 bis 31. August 2020 und Fr. 1'500.-- ab 1. September 2020 für D.________ (Disp.-Ziff. 2b) fest; ferner berechtigte es den Ehemann zur Verrechnung von bereits bezahlten Wohnkosten (Disp.-Ziff. 2c). Im Übrigen wies das Kantonsgericht die Berufung ab (Disp.-Ziff. 3) und auferlegte der Ehefrau die Gerichtskosten zu drei Vierteln sowie dem Ehemann zu einem Viertel, wobei es die Ehefrau vorläufig von der Bezahlung befreite (Disp.-Ziff. 4). Schliesslich verpflichtete das Kantonsgericht die Ehefrau zur Leistung einer Parteientschädigung (Disp.-Ziff. 5) und legte die Entschädigung von Rechtsanwalt Reto Fischer durch den Staat fest (Disp.-Ziff. 6). B.b. Die Ehefrau gelangte mit Beschwerde an das Bundesgericht. Dieses hiess das Rechtsmittel teilweise gut, hob den angefochtenen Entscheid auf und wies die Sache zu neuer Beurteilung an das Kantonsgericht zurück (Urteil 5A_1023/2020 vom 20. April 2021). B.c. Gestützt darauf und nachdem es den Parteien Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben hatte, hob das Kantonsgericht mit Entscheid vom 22. Juni 2021 wiederum Disp.-Ziff. 4 Abs. 1 des Urteils des Kreisgerichts auf und setzte die monatlichen Unterhaltsbeiträge, zzgl. Kinder- bzw. Ausbildungszulagen, auf Fr. 1'100.-- vom 1. Februar 2019 bis 31. August 2020, Fr. 300.-- vom 1. September 2020 bis 31. Januar 2021 und Fr. 200.-- ab 1. Februar 2021 für C.________ (Disp.-Ziff. 2a) bzw. Fr. 1'100.-- vom 1. Februar 2019 bis 31. August 2020, Fr. 1'600.-- ab 1. September 2020 bis 31. Januar 2021 und Fr. 1'550.-- ab 1. Februar 2021 für D.________ fest (Disp.-Ziff. 2b); ferner berechtigte es den Ehemann zur Verrechnung von bereits bezahlten Wohnkosten (Disp.-Ziff. 2c). Im Übrigen wies das Kantonsgericht die Berufung ab (Disp.-Ziff. 3) und auferlegte der Ehefrau die Gerichtskosten zu sieben Zehnteln sowie dem Ehemann zu drei Zehnteln, wobei es die Ehefrau vorläufig von der Bezahlung befreite (Disp.-Ziff. 4). Schliesslich verpflichtete das Kantonsgericht die Ehefrau zur Leistung einer Parteientschädigung (Disp.-Ziff. 5) und legte die Entschädigung von Rechtsanwalt Reto Fischer durch den Staat fest (Disp.-Ziff. 6).