Citation: 6B_550/2019 E. 3.3

3.3. Die Vorinstanz gibt die Aussagen der Beschwerdeführerin und der als Zeugen einvernommenen Polizeibeamten A.________, B.________, C.________ und F.________, detailliert wieder. Sie hält einleitend fest, dass die Polizeibeamten in der Wohnung einer Drittperson eine Hausdurchsuchung durchführten. Zum Kerngeschehen stellt sie fest, die beim Vorfall anwesenden Polizeibeamten hätten alle übereinstimmend ausgesagt, die Beschwerdeführerin sei im Anschluss an einen zwischen ihr und A.________ auf spanisch heftig geführten Disput auf A.________ "wie eine Furie" losgegangen und habe versucht, ihn ins Gesicht zu schlagen. Die Beschwerdeführerin habe in ihrer ersten Einvernahme selbst eingeräumt, sie habe A.________ ins Gesicht schlagen wollen. Als sie auf A.________ losgegangen sei, habe die Beschwerdeführerin sein Funkgerät beschädigt. Daraufhin hätten zwei andere Polizeibeamte die Beschwerdeführerin an den Oberarmen gepackt, sie zurückgedrängt und an die Wand gedrückt. Das Beweisergebnis habe keine Anhaltspunkte dafür ergeben, dass A.________ die Beschwerdeführerin geschlagen haben soll und ihr Angriff eine Reaktion darauf gewesen wäre.