Citation: U 477/00 06.05.2002 E. 1

1.- a) Der Rechtsstreit dreht sich um die Frage, ob das Ereignis vom 10. September 1998 ein Unfall im Rechtssinne ist. Nach Lage der Akten stimmen die Verfahrensbeteiligten zur Recht darin überein, dass eine Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin wegen einer der in Art. 9 Abs. 2 UVV abschliessend aufgezählten unfallähnlichen Körperschädigungen (BGE 116 V 140 Erw. 4a, 147 Erw. 2b, je mit Hinweisen) ausser Betracht fällt. b) Das kantonale Gericht hat die Bestimmung über den Unfallbegriff (Art. 9 Abs. 1 UVV) sowie die Grundsätze zum Begriffsmerkmal der Ungewöhnlichkeit des äusseren Faktors (vgl. auch BGE 122 V 232 Erw. 1 mit Hinweisen) im Allgemeinen und bei im Hinblick auf die Konstitution und berufliche oder ausserberufliche Gewöhnung der betreffenden Person ausserordentlichem Kraftaufwand (BGE 116 V 139 Erw. 3b; RKUV 1994 Nr. U 180 S. 38 Erw. 2, 1991 Nr. K 855 S. 20 ff. Erw. 2) im Besonderen zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen. Zu ergänzen ist, dass die Ungewöhnlichkeit des äusseren Faktors auch in einer unkoordinierten Bewegung bestehen kann (vgl. RKUV 1999 Nr. U 333 S. 199 Erw. 3c/aa und Nr. U 345 S. 422 Erw. 2b mit Hinweisen).