Citation: 6B_1179/2021 E. 6.2.2

6.2.2. Zur beruflichen und finanziellen Situation des Beschwerdeführers in der Schweiz hält die Vorinstanz fest, dieser habe ab dem Frühjahr 2014 im Restaurant E.________ in W.________ eine Vorlehre/ein Praktikum und dann eine Ausbildung zum Koch erfolgreich absolviert. Parallel dazu habe er die Berufsschule in Bern besucht. Nach Abschluss der Lehre im Sommer 2017 habe er fortan auf diesem Beruf gearbeitet. Er sei seit seiner Einreise in der Schweiz nie arbeitslos gewesen. Nachdem er zuerst im Hotel F.________ eine Anstellung gehabt habe, ihm diese aber aufgrund des vorliegend zu beurteilenden Vorfalls per 31. August 2018 gekündigt worden sei, sei er aktuell seit dem 1. November 2018 in der Residenz G.________ in X.________ unbefristet und mit einem Vollzeitpensum als Koch EFZ angestellt. Er verdiene dabei ein monatliches Nettogehalt von Fr. 3'900.--. Gemäss seinen Angaben sei für 2021 bzw. 2022 zudem eine Weiterbildung geplant. Er wolle eine eidgenössische Prüfung als Chefkoch machen. Seine Ehefrau habe nach der Geburt der gemeinsamen Tochter ihre Arbeitstätigkeit zwecks Kinderbetreuung zunächst aufgegeben, sei aber seit März 2020 wieder teilzeit arbeitstätig (40 %) und erziele ein monatliches Bruttoeinkommen von Fr. 1'939.--. Sowohl der Beschwerdeführer als auch seine Ehefrau hätten keine Schulden. Auf ihren Namen seien keine Betreibungen registriert. Er habe nie Sozialhilfe bezogen, ebensowenig seine Ehefrau (angefochtenes Urteil S. 42 f.).