Citation: I 426/04 29.09.2005 E. 1

1.1 Im angefochtenen Entscheid werden die gesetzlichen Bestimmungen zum Anspruch von Personen vor vollendetem 20. Altersjahr auf medizinische Massnahmen (Art. 12 Abs. 1 IVG; Art. 5 Abs. 2 IVG in Verbindung mit Art. 8 Abs. 2 ATSG) sowie die zu den medizinischen Massnahmen ergangene Rechtsprechung (BGE 120 V 279 Erw. 3a mit Hinweisen; AHI 2000 S. 64 Erw. 1; vgl. auch AHI 2003 S. 104 Erw. 2, 2000 S. 298 Erw. 1a), insbesondere zu den Voraussetzungen der Dauerhaftigkeit und Wesentlichkeit des Eingliederungserfolges (vgl. auch AHI 2000 S. 298 Erw. 1b und 1c) sowie zu dem für deren Beurteilung massgebenden Sachverhalt (BGE 98 V 34 Erw. 2), zutreffend dargelegt. Richtig wiedergegeben wird auch die Rechtsprechung zur Übernahme von Coxarthrose-Operationen (insbesondere Total-Endoprothesen) als medizinische Eingliederungsmassnahme (BGE 101 V 47 Erw. 1b). Darauf wird verwiesen. 1.2 Zu Recht wird im kantonalen Entscheid sodann festgehalten, dass die am 1. Januar 2004 in Kraft getretenen Bestimmungen der 4. IV-Revision keine Anwendung finden, da nach dem massgebenden Zeitpunkt des Erlasses des streitigen Einspracheentscheides (hier: 17. Juli 2003) eingetretene Rechts- und Sachverhaltsänderungen vom Sozialversicherungsgericht nicht berücksichtigt werden (BGE 129 V 4 Erw. 1.2 mit Hinweis).