Citation: 8C_291/2013 E. 3.1

3.1. Wie die Vorinstanz festgestellt hat, hatte die Beschwerdegegnerin bereits im Verwaltungs- und Einspracheverfahren denselben rechtskundigen Vertreter, welchem sie am 9. März 2011 eine umfassende Vollmacht einschliesslich Vertretung vor allen Behörden und Gerichten für das UV- und IV-Verfahren im Zusammenhang mit dem Unfallereignis vom 2. Februar 2008 ausgestellt hatte. Am 19. April 2011, am 4. Januar und am 23. Februar 2012 wurden dem Rechtsvertreter die Unfallakten als Kopien zugestellt, welche nicht zurückgesandt werden mussten. Ebenso wurde ihm der Einspracheentscheid vom 16. Mai 2012 übermittelt. Am 14. Juni 2012 - mithin vier Tage vor Ablauf der Beschwerdefrist - reichte Hans Rüdlinger beim Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen eine mit "vorsorgliche Beschwerde" überschriebene Eingabe ein. Diese enthält, wie das kantonale Gericht im angefochtenen Entscheid zutreffend festgehalten hat, weder materielle Anträge noch eine Sachverhaltsdarstellung oder eine Begründung. Die Eingabe beschränkt sich vielmehr auf ein Gesuch um Fristeinräumung bis Ende August 2012 zur Vervollständigung der Beschwerde mit korrekten Anträgen und entsprechenden Begründungen sowie auf eine Begründung des Fristerstreckungsgesuches. Nach der am 15. Juni 2012 gerichtlich angesetzten Nachfrist bis 25. Juni 2012 reichte Hans Rüdlinger am 23. Juni 2012 eine Eingabe mit materiellen Rechtsbegehren, einer Sachverhaltsdarstellung sowie einer ausführlichen Begründung ein.