Citation: 8C_235/2016 E. 4.2

4.2. Die kantonale Instanz legte nachvollziehbar dar, inwiefern sich das Verhalten des Beschwerdeführers über die Jahre - auch durch den erfolgreichen Abschluss der Bürolehre - normalisiert hat. Sodann geht der psychiatrische Gutachter Dr. med. G.________ von einer 100 %-igen Arbeitsfähigkeit aus: Dem Beschwerdeführer sei trotz der erhobenen Anpassungsstörungen mit Angst und depressiver Reaktion mit Übergang in eine chronische depressive Verstimmung (Dysthymie) seit mindestens 1999 eine leidensadaptierte Tätigkeit zumutbar, und er beschreibt eine Verbesserung bezüglich der Verhaltensstörung. Der Psychiater hielt fest, dass zum jetzigen Zeitpunkt keine wesentliche Verhaltensstörung und namentlich kein bedrohliches Verhalten mehr festgestellt werden könne. Was hiergegen vorgebracht wird, kann nicht überzeugen. Insbesondere vermögen die Schilderungen von Familienangehörigen nicht die fachärztliche, beweiskräftige Einschätzung der psychischen Entwicklung des Beschwerdeführers zu entkräften. Das kantonale Gericht ging demnach zu Recht von einem Revisionsgrund aus.