Citation: 7B_100/2022 E. 2.4

2.4. Schliesslich ist auch der Einwand des Beschwerdeführers unbegründet, die Vorinstanz habe seinen Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt, da sie sich nicht zu seinen übrigen Einwänden hinsichtlich weiterer angeblich den Ausstand begründeter Verfügungen aus dem Jahr 2022 geäussert habe. Die Vorinstanz erwägt, der Beschwerdeführer stütze sich hinsichtlich der angeblichen Befangenheit der Beschwerdegegnerin hauptsächlich auf einen Grund, der ihm bereits im September 2021 bekannt gewesen sei, weshalb er auch bereits zu diesem Zeitpunkt das Ausstandsgesuch hätte stellen müssen. Unter Gehörsaspekten ist es daher nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz den Zeitpunkt im September 2021 als massgebend erachtet. Der Beschwerdeführer legt nicht dar, warum in zeitlicher Hinsicht auf die späteren angeblich ausstandsbegründenden Verfahrenshandlungen der Beschwerdegegnerin abzustellen sei. Dies gilt umso mehr, als die vom Beschwerdeführer beanstandeten Verfahrenshandlungen, namentlich die instruktionsrichterliche Tätigkeit sowie der Verzicht auf die Rückweisung der Anklage gegen B.________ und die Gewährung der Opferrechte etc. bei objektiver Betrachtung keine besonders krassen oder ungewöhnlich häufigen Fehlleistungen darstellen, welche bei einer Gesamtwürdigung eine schwere Amtspflichtverletzungen bedeuten und sich einseitig zulasten des Beschwerdeführers auswirken, weshalb von einer Befangenheit der Beschwerdegegnerin auszugehen wäre (vgl. Urteil 7B_122/2022 vom 12. Februar 2024 E. 4 mit Hinweisen). Insofern ist es auch nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz erwägt, selbst bei einem Eintreten auf die Beschwerde wäre diese abzuweisen gewesen.