Citation: 5C.173/2005 07.12.2005 E. 5

Sowohl der Beklagte wie auch die Klägerin stellen für das bundesgerichtliche Verfahren ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege. Diese ist einer Partei zu bewilligen, die bedürftig und deren Sache nicht aussichtslos ist (Art. 152 Abs. 1 OG). Der Beklagte belegt seine Bedürftigkeit vor Bundesgericht nicht ausreichend, sondern begnügt sich im Wesentlichen mit dem Verweis auf die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege im kantonalen Verfahren. Zudem ist zu beachten, dass gestützt auf das vorliegende Urteil seine Unterhaltspflicht gegenüber der Klägerin zu reduzieren sein wird. Sein Gesuch ist daher mangels genügendem Nachweis der Bedürftigkeit abzuweisen. Demgegenüber sind die Voraussetzungen für die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege bei der Klägerin erfüllt, und ihr Gesuch ist entsprechend gutzuheissen.