Citation: 2C_247/2019 E. 2.3.3

2.3.3. Die Steuerpflichtige weist in ihrer umfangreichen Eingabe zur Hauptsache auf ihre unvorteilhaften finanziellen Verhältnisse hin. Sie lebe seit Jahren unter dem Existenzminimum, auch aufgrund der ungeregelten bzw. blockierten Erbsache. Die Vorinstanz habe dies aber mit dem Scheinargument der "Opfersymmetrie" aus der Welt zu schaffen versucht. Auch das Bundesgericht erhebe von ihr für das bundesgerichtliche Verfahren keine Kosten. Mit dieser Argumentation würde, wollte man ihr folgen, die Konzeption des kantonalen und kommunalen Erlassrechts ausgehebelt, die beide keinen Rechtsanspruch auf Erlass vorsehen (vorne E. 2.3). Ob und inwiefern die Steuerpflichtige mittellos und der Erlass auszusprechen sei, kann das Bundesgericht unter den gegebenen Umständen nicht prüfen. Im Übrigen trifft es nicht zu, dass das Bundesgericht durchwegs auf das Erheben von Gerichtskosten verzichtet hat, wie die Steuerpflichtige glaubhaft machen will (vgl. Urteil 6B_1052/2018 vom 28. November 2018). Dies ist aber von keinem weiteren Belang.