Citation: 6B_237/2018 E. 1.2

1.2. Die Vorinstanz bildet zunächst die Einsatzstrafe für die qualifizierten Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz (dreimaliges Anstaltentreffen zu Einfuhr und Verkauf von insgesamt 113 kg Heroingemisch und mindestens 45 kg Opium sowie Erlangen, Befördern und Einfuhr von rund 19 kg Heroingemisch). Insgesamt setzt sie diese auf 95 Monate fest, wobei sie dem dreimaligen Anstaltentreffen mit 25 Monaten Rechnung trägt. Sie begründet, weshalb sie für die weiteren Delikte (versuchte Erpressung, Nötigung, versuchte Nötigung und Widerhandlungen gegen das AuG) ebenfalls Freiheitsstrafen als angebracht erachtet. Im Weiteren zeigt sie auf, wie viele Strafeinheiten sie für diese Delikte als schuldangemessen erachtet. Gestützt darauf erhöht sie die Einsatzstrafe von 95 Monaten um 13 Monate, womit sie eine Freiheitsstrafe von neun Jahren als dem Verschulden des Beschwerdeführers angemessen erachtet. Da sich die allgemeinen Täterkomponenten (die speziellen Täterkomponenten berücksichtigt sie bereits bei den einzelnen Delikten) neutral auswirken, setzt die Vorinstanz die Freiheitsstrafe schliesslich auf neun Jahre fest (Urteil S. 20 ff.).