Citation: I 453/06 24.10.2006 E. A

A.a Z.________, geboren 1966, war als Möbelschreiner/Lackierer angestellt und bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert. Am 11. Januar 1992 erlitt er in Deutschland einen Verkehrsunfall. Im deutschen Kreiskrankenhaus X.________ diagnostizierte man eine zweitgradig offene Kniegelenksfraktur rechts mit Patella-Trümmerfraktur mit zum Teil knöchernem Verlust und Ausriss der Eminentia intercondylaris, eine Abscherung des Femurkondylus, eine Aussenbandruptur am linken Sprunggelenk, eine Fraktur des Processus styloideus ulnae links sowie multiple Schürf- und Schnittwunden an beiden Händen (Arztzeugnis UVG vom 23. Januar 1992). Die SUVA erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung, Taggeld). Mit Verfügung vom 29. Dezember 1995 sprach sie Z.________ rückwirkend ab 1. Oktober 1995 eine Rente auf der Grundlage eines Invaliditätsgrades von 15 % sowie eine Integritätsentschädigung basierend auf einer Integritätseinbusse von 7,5 % zu. Gestützt auf den Bericht des Kreisarztes Dr. med. M.________, Spezialarzt FMH für Chirurgie, vom 13. Juni 2003, verfügte die SUVA am 14. Mai 2004 revisionsweise die Erhöhung der Rente (Invaliditätsgrad neu 28 %) und der Integritätsentschädigung (Integritätseinbusse nun 15 %) ab 1. Juni 2004. Die dagegen erhobene Einsprache wies sie mit Entscheid vom 1. September 2004 ab. A.b Am 12. August 2003 meldete sich Z.________ bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Bei einem von ihr ermittelten Invaliditätsgrad von 26 % und unter Verweis auf den Einspracheentscheid der SUVA wies die IV-Stelle Luzern mit Verfügung vom 12. November 2004 das Begehren um Ausrichtung einer Invalidenrente ab. Sie bestätigte es mit Einspracheentscheid vom 23. März 2005 und lehnte dabei das Gesuch um unentgeltliche Verbeiständung im Einspracheverfahren ab.