Citation: 6B_1440/2019 E. 5.2.1

5.2.1. Die Vorinstanz verweist hinsichtlich der Landesverweisung sachverhaltlich zunächst auf das erstinstanzliche Urteil. Gemäss diesem Urteil ist der Beschwerdeführer im Jahr 1969 in der Türkei geboren und bei seinen Eltern aufgewachsen. Sein Vater verstarb früh, zu seiner Mutter und seinem Bruder, welche in der Türkei leben, hat er regelmässig telefonischen Kontakt. Er besuchte während 11 bis 12 Jahren in der Türkei die Schule. Er ist gelernter Elektrotechniker und arbeitete drei, vier Monate auf dem Beruf. Ein Studium brach er aus finanziellen Gründen ab. Zu seiner Situation in der Türkei gab er an, er habe sich vor über 18 Jahren in der Türkei verlobt und diese Verlobung aufgelöst. Der Vater der Verlobten habe Rache geschworen und nach Auflösung des Verlöbnisses seine Tochter und 2002 den Bruder des Beschwerdeführers angeschossen und dem Beschwerdeführer mit dem Tode gedroht. Im Jahr 1990 kam der Beschwerdeführer als Tourist in die Schweiz. Sein Asylgesuch wurde abgelehnt. Er verfügt inzwischen über eine Niederlassungsbewilligung C. Er hatte kurze Zeit in dem Beruf Elektrotechniker gearbeitet. Seit der Tätigkeit im Jahr 2008 in einer Zentralwäscherei habe er keine Anstellung mehr gehabt. Bei seinen Anstellungen, vorwiegend im Bereich der Gastronomie, habe es sich stets um Gelegenheitsjobs in einem Teilzeitpensum gehandelt. Bis zu einem Bandscheibenvorfall habe er temporär in einem Restaurant gearbeitet. Danach habe er wegen Rückenschmerzen nicht mehr als 50% arbeiten können. Zum Zeitpunkt des erstinstanzlichen Urteils war der Beschwerdeführer zu 100% arbeitsunfähig und wurde vom Sozialamt unterstützt. Er lebt alleine in einem Zimmer für begleitetes Wohnen der Stadt Zürich. Er hat einen 2003 geborenen Sohn. In den Jahren 2004 bis 2007 war der Beschwerdeführer im Gefängnis und kümmerte sich nicht um seinen Sohn. Er hatte ihn seit 2008 nicht mehr gesehen, will aber den Kontakt wieder aufnehmen. Der Beschwerdeführer erschien der Erstinstanz indes kaum als ein geeigneter Obhutsträger für den Sohn. Er ist (wie oben dargelegt) mehrfach vorbestraft und hatte während der laufenden Probezeit der widerrufenen Vorstrafe und erneut während des laufenden Verfahrens delinquiert.