Citation: 8C_634/2018 E. 5.3

5.3. Beweismaterial unterliegt rechtsprechungemäss einem absoluten Verwertungsverbot, wenn es im nicht öffentlich frei einsehbaren Raum zusammengetragen wurde (BGE 143 I 377 E. 5.1.3 S. 386). Nach Würdigung des Überwachungsberichts vom 24. Februar 2014 stellte die Vorinstanz fest, dass der Beschwerdeführer namentlich dabei beobachtet worden sei, wie er Restaurants aufgesucht und Einkäufe getätigt habe. Die Verwertung der entsprechenden Überwachungsergebnisse ist nicht bundesrechtswidrig, denn Geschäfte und Restaurants gelten nach der Rechtsprechung grundsätzlich als öffentlich einsehbarer Raum (SVR 2018 UV Nr. 17 S. 58, 8C_570/2016 E. 2.3; Urteil 8C_515/2017 vom 20. Dezember 2017 E. 5.5 mit Hinweisen). Inwiefern sich hier eine andere Beurteilung rechtfertigte oder das Verwertungsverbot sonstwie verletzt worden wäre, ist nicht erkennbar.