Citation: 9C_811/2013 E. 4.1

4.1. Weshalb der Beizug eines Kardiologen für eine beweistaugliche Begutachtung nicht (zwingend) erforderlich war, legte RAD-Ärztin Dr. med. K.________ am 23. Januar 2012 nachvollziehbar dar, unter Hinweis auf die am 23. Juni 2011 im Spital X.________ durchgeführte kardiologische Untersuchung und fehlende klinische Hinweise auf eine Herzinsuffizienz oder eine Volumenretention anlässlich der Exploration im medizinischen Abklärungsinstitut Z.________ sowie einen laborchemischen Normalbefund. Es trifft zu, dass im angefochtenen Entscheid eine explizite Auseinandersetzung mit der diesbezüglichen Rüge des Beschwerdeführers fehlt. Ein Gericht ist indes nicht verpflichtet, sich mit jedem einzelnen Einwand auseinanderzusetzen, sondern es genügt, dass die betroffene Person einen Entscheid sachgerecht anfechten kann (z.B. in BGE 138 III 76 nicht publ. E. 3.1 des Urteils 4A_532/2011 vom 31. Januar 2012), was hier der Fall war. Die Vorinstanz erkannte der Expertise des medizinischen Abklärungsinstituts Z.________ zu Recht volle Beweiskraft zu und folgte damit der soeben erwähnten Beurteilung durch RAD-Ärztin Dr. med. K.________. Der weitere Einwand, es fehle eine Auseinandersetzung mit den Differenzen zwischen der Einschätzung der Gutachter am medizinischen Abklärungsinstitut Z.________ und den Kardiologen am Spital X.________ ist unbegründet, nachdem das kantonale Gericht die unterschiedlichen Beurteilungen ausführlich thematisiert und dargelegt hat, weshalb den Experten des medizinischen Abklärungsinstituts Z.________ zu folgen sei. Die von den Kardiologen am 28. November 2011 bis zur Durchführung einer aktuellen Belastungsuntersuchung weiterhin auf 50 % veranschlagte Arbeitsfähigkeit war explizit eine vorläufige Schätzung mangels aktueller Befunde. Wenn die Vorinstanz hierauf nicht abstellte, verletzte sie kein Bundesrecht. Die am 4. Mai 2012 - somit nach Verfügungserlass - durchgeführte Spiroergometrie ergab zwar eine deutlich eingeschränkte Leistungsfähigkeit, indes erschwerten Rücken- und Beinbeschwerden die Untersuchung, weshalb die Ärzte eine Verlaufsuntersuchung planten. Mangels verlässlicher Ergebnisse dieser Untersuchung braucht auch nicht weiter geprüft zu werden, ob der Bericht in diesem Verfahren zu berücksichtigen wäre (BGE 132 V 215 E. 3.1.1 S. 220; 121 V 362 E. 1b S. 366; vgl. auch BGE 138 V 533 E. 2.2 S. 535).