Citation: 7B_707/2023 E. 2

Der Beschwerdeführer bestreitet den dringenden Tatverdacht vor Bundesgericht grundsätzlich nicht. Er bringt vor, er habe die Verletzungen, die der Geschädigte dadurch erlitten habe, dass er diesem eine Eisenstange an- bzw. zurückgeworfen habe, nie abgestritten. Er habe jedoch in Notwehr gehandelt, da ihm der Geschädigte die Eisenstange zuerst angeworfen habe. Wie es sich damit verhält, mithin, ob tatsächlich eine Notwehrsituation vorlag, wird das Sachgericht zu entscheiden haben. Vorliegend ist der dringende Tatverdacht hinsichtlich der dem Beschwerdeführer vorgeworfenen versuchten schweren Körperverletzung jedenfalls als erfüllt zu betrachten.