Citation: I 584/04 28.12.2004 E. A

Der 1945 geborene S.________ meldete sich am 19. August 1999 unter Hinweis auf einen Herzinfarkt, eine Herzoperation (Bypass) und sechs weitere Eingriffe bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug (besondere medizinische Eingliederungsmassnahmen) an. Die IV-Stelle Bern führte erwerbliche Abklärungen durch und holte Berichte des damaligen Hausarztes Dr. med. I.________, Innere Medizin FMH, vom 7. Oktober 1999 sowie der kardiologischen Abteilung am Spital X.________ vom 6./9. September 1999 ein. Weiter veranlasste sie eine psychiatrische Begutachtung bei Dr. med. U.________, Psychiatrie/Psychotherapie FMH (Gutachten vom 15. Februar 2000), und holte einen Bericht des neuen Hausarztes Dr. med. D.________, Innere Medizin FMH, vom 19. September 2001 ein. Mit Verfügung vom 19. November 2001 wies sie das Leistungsbegehren ab, da sich S.________ einer beruflichen Abklärung widersetzt habe, weshalb die Anspruchsvoraussetzungen nicht abschliessend hätten geprüft werden können. S.________ liess hiegegen beim Verwaltungsgericht des Kantons Bern Beschwerde erheben, worauf die IV-Stelle die Verfügung wiedererwägungsweise aufhob und das kantonale Gericht das Verfahren zufolge Gegenstandslosigkeit abschrieb. Am 19. März 2003 sprach die IV-Stelle S.________ eine Berufsberatung und Abklärung der beruflichen Eingliederungsmöglichkeiten zu. Nachdem sich S.________ zunächst auf entsprechende Schreiben der IV-Stelle nicht gemeldet hatte, konnte die Abklärung vom 27. Januar bis 21. Februar 2003 (extern) in der Beruflichen Abklärungsstelle (BEFAS) durchgeführt werden. Am 17. September 2003 sprach die IV-Stelle S.________ eine halbe Invalidenrente ab 1. November 1999 zu. Die dagegen erhobene Einsprache wies sie am 10. Mai 2004 ab.