Citation: 5P.372/2005 19.01.2006 E. 3

3. Jeder Ehegatte ist im Falle des Nachversterbens berechtigt, die Erbenberufung seiner eigenen gesetzlichen Erben durch Verfügung von Todes wegen im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten aufzuheben oder beliebig zu ändern." Ausserdem erklärten die beiden Ehegatten, dass auf den Nachlass Schweizer Recht anwendbar sei, und beide ernannten lic. iur. Z.________ zu ihrem Willensvollstrecker. Am 11. April 1995 schlossen die Eheleute V.________ und Y.________ auf der Landeskanzlei in B.________ zudem einen Ehevertrag ab. Darin stellten sie zunächst fest, dass sie seit 1958 verheiratet seien, seit 1991 bzw. 1992 in B.________ wohnten, ihre Ehe kinderlos geblieben sei und sie 1958 bereits einen Ehevertrag abgeschlossen hätten, den sie durch den neuen Vertrag ersetzen möchten. Sie erklärten, dass schweizerisches Recht anwendbar sein solle und vereinbarten weiter was folgt: