Citation: 6B_841/2019 E. 2.3

2.3. Der Beschwerdeführer rügt im Wesentlichen eine willkürliche Sachverhaltsfeststellung. Insbesondere äussert sich die Vorinstanz entgegen der Darstellung des Beschwerdeführers (oben E. 2.1) zur möglichen Rückführung und bezeichnet die Rachegefahr als unbestimmt und in Zweifel zu ziehen (oben E. 2.2). Sie stützt sich dazu auch auf act. 565 der kantonalen Akten. Es handelt sich dabei um eine Abklärung der Einwohnerdienste, Migration und Fremdenpolizei (EMF) der Stadt Bern vom 10. Januar 2018 (act. 563 ff.). Nach diesem Bericht hatte der Beschwerdeführer bei seiner Einreise am 1. Dezember 2003 einen Asylantrag gestellt; mit Verfügung vom 20. Dezember 2005 wurde das Asylgesuch abgewiesen und die Wegweisung angeordnet. Der Vollzug wurde in der Folge zu Gunsten einer vorläufigen Aufnahme aufgeschoben. Letztmalig wurde der F-Ausweis bis 3. November 2018 verlängert (a.a.O, Ziff. 1). Er wurde vom Januar 2011 bis Mai 2017 vom Sozialdienst unterstützt und bezog Fürsorgeleistungen von Fr. 198'611.-- (Ziff. 5 sowie act. 569). Es sei davon auszugehen, dass die Obhut der Kinder, für die er nicht wirklich aufkomme, bei der Mutter liege (Ziff. 6); die Mutter wurde wegen familiärer Probleme in ein Durchgangszentrum verlegt, der Beschwerdeführer erhielt am 17. März 2005 einen Zentrumsausschluss mit Hausverbot und durfte die Familie nur am Wochenende besuchen (Ziff. 2). Der Beschwerdeführer sei im Irak und im Iran viel unterwegs gewesen, sei viele Bekanntschaften eingegangen und habe eine grosse Anzahl an Familienangehörigen im Irak, was darauf schliessen lasse, dass er nach wie vor gute Kontakte ins Heimatland habe und mit den Sitten und Gebräuchen sehr gut vertraut sei. Aufgrund seines Verhaltens habe mehrmals die Kantonspolizei aufgeboten und er wegen verschiedener Delikte verzeigt werden müssen (Ziff. 6). Eine strafrechtliche Landesverweisung in den Irak oder in den Iran (letzter Wohnsitz) könnte vollzogen werden (Ziff. 7). Der Beschwerdeführer besitze keine Aufenthaltsbewilligung (Ziff. 6). Der Beschwerdeführer weist dagegen auf den "Ex-Mann" von B.________ hin, der im Irak lebe, und folgert, basierend auf seiner Lebensgeschichte, seinen Aussagen sowie jenen von B.________ sei die Rachegefahr als erstellt zu betrachten und die Verneinung derselben als offensichtlich unrichtig zu werten (Beschwerde S. 12, Ziff. 30). Es ist nicht ersichtlich, wie aufgrund dieser Behauptung auf eine vorinstanzliche Willkür zu schliessen wäre. Der blosse Hinweis auf die politische und wirtschaftliche Situation im Irak ist nicht relevant. Wie das Bundesgericht festhielt, ist es unbehelflich, gegen die vorinstanzliche Beurteilung lediglich auf die generelle Lage im Irak hinzuweisen, ohne irgendwelche den Beschwerdeführer persönlich auch nur bloss möglicherweise gefährdenden Umstände namhaft zu machen oder substanziieren zu können (oben E. 1.3; Urteil 6B_793/2019 vom 12. September 2019 E. 2.3.3 betr. Landesverweisung i.S.v. Art. 66a Abs. 1 lit c StGB wegen gewerbsmässigen Betrugs; vgl. Berichtigung mit Urteil 6G_3/2019 vom 15. Oktober). Eine willkürliche Beweiswürdigung und damit eine schlechterdings unhaltbare Sachverhaltsfeststellung (BGE 143 IV 241 E. 2.3.1 S. 244) sind nicht dargetan. Der Beschwerdeführer trägt seine eigene Version und Sicht der Dinge vor. Die Ausführungen erscheinen daher als appellatorisch.