Citation: 8C_614/2019 E. A

A.a. Der 1972 geborene A.________ ist als Lagermitarbeiter bei der B.________ AG angestellt und dadurch über seine Arbeitgeberin bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 7. November 2015 kollidierte er als Motorradfahrer mit einem Personenwagen, der aus einem Parkplatz heraus fuhr. Dabei erlitt er eine Radiusköpfchenfraktur Mason II rechts, die operativ mit Osteosynthese behoben wurde sowieeine wenig dislozierte Abscherfraktur der volaren Lippe distaler Radius rechts und eine undislozierte Metacarpale-IV-Fraktur der linken Hand, die beide konservativ behandelt wurden. Die Suva anerkannte ihre Leistungspflicht und erbrachte die gesetzlichen Versicherungsleistungen (Heilkosten und Taggelder). Ab dem 1. März 2016 nahm der Versicherte seine Tätigkeit zu 30 % und ab dem 20. März 2016 zu 50 % wieder auf. Im Rahmen der handchirurgischen Sprechstunde vom 9. Mai 2016 zeigten sich "schnellende Finger" IV und V, die diagnostisch-therapeutisch mit einer A1-Ringbandinfiltration behandelt wurden. Am 19. September 2016 erfolgte eine weitere Infiltration. Gleichentags nahm der Versicherte seine Tätigkeit zu 100 % wieder auf. Am 23. Januar 2017 wurde eine ambulante A1-Ringbandspaltung Dig IV und V der linken Hand durchgeführt. Der Versicherte war in der Folge bis zum 6. Februar 2017 voll arbeitsunfähig. A.b. Die Suva teilte dem Versicherten am 30. Januar 2017 mit, dass sie für die Operation vom 23. Januar 2017 keine Leistungen erbringen könne, zumal es sich nicht um die Behandlung von Unfallfolgen handle. Sie empfahl ihm, die Behandlung ab dem 9. Januar 2017 seiner Krankenversicherung zu melden. Zudem gehe die Suva davon aus, dass die in Zusammenhang mit dem Unfall vom 7. November 2015 erfolgte ärztliche Behandlung abgeschlossen sei. Mit einer als "Einsprache" bezeichneten Eingabe liess A.________ einen Bericht des Dr. med. C.________, Facharzt für Allgemeine Medizin FMH, vom 7. Februar 2017 einreichen. Die Suva holte ihrerseits eine Stellungnahme ihres Kreisarztes, Dr. med. D.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates ein (Bericht vom 16. Februar 2017). Mit Verfügung vom 20. Februar 2017 hielt sie an ihrem Standpunkt hinsichtlich ihrer Leistungspflicht für die Operation vom 23. Januar 2017 fest. Für die bisherigen in diesem Zusammenhang erbrachten Leistungen verzichte sie ohne Präjudiz auf eine Rückforderung. Im Übrigen bestätigte sie, dass sie den Schadenfall abschliesse. Im Rahmen des Einspracheverfahrens reichte der Versicherte eine Stellungnahme des Dr. med. E.________, Oberarzt in der Klinik für Hand-, Plastische- und Wiederherstellungschirurgie des Spitals F.________, vom 23. Mai 2017 und einen weiteren medizinischen Bericht ein. Diese legte die Suva ihrem Versicherungsmedizinischen Dienst zur Stellungnahme vor, der unter der Federführung von PD Dr. med. G.________, Facharzt für Chirurgie und Mitglied FMH, am 6. September 2017 eine chirurgische Beurteilung erstattete. Mit Einspracheentscheid vom 13. September 2017 wies die Suva die Einsprache ab, soweit darauf eingetreten werde.