Citation: 7B_611/2024 E. 5.4.1

5.4.1. Der Beschwerdeführer kritisiert eine mehrfache krasse Verletzung des rechtlichen Gehörs und des Grundsatzes des "fair trial". Bezüglich der Rügen der Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör und des Rechts auf ein faires Verfahren im Entsiegelungsverfahren geht der Beschwerdeführer vor Bundesgericht selber davon aus, dass die Geltendmachung dieser Verletzungen zufolge des Novenverbots (vgl. oben E. 1.3.1) im vorliegenden Verfahren nicht berücksichtigt werden könne. Darauf ist nicht weiter einzugehen. Betreffend die Gehörsverletzung im Haftanordnungs- und Hafverlängerungsverfahren kann auf das bereits Ausgeführte verwiesen werden (vgl. oben E. 4.3.3). Da das Vorliegen einer Gehörsverletzung im Haftverlängerungsverfahren vom Bundesgericht verneint wurde (Urteil 7B_429/2024 vom 24. Mai 2024 E. 2.3), sind unter diesem Titel keine Ausstandsgründe auszumachen.