Citation: 7B.251/2002 06.02.2003 E. 4

Nach der Pfändung des Grundstücks ist eine Pfändung von Eigentümerpfandtiteln ausgeschlossen (Art. 13 Abs. 2 VZG, in der seit 1. Januar 1997 Kraft stehenden Fassung; AS 1996 2900). Vorliegend hat die obere Aufsichtsbehörde - mit Bezug auf die anbegehrte Pfändung des Eigentümerschuldbriefes - festgestellt (Art. 63 Abs. 2 i.V.m. Art. 81 OG), dass das Grundstück, auf dem der fragliche Schuldbrief lastet, gepfändet ist. Inwiefern die Schlussfolgerung der Vorinstanz, nach Pfändung des Grundstücks habe das Betreibungsamt zu Recht keine Pfändung des Eigentümerpfandtitels vorgenommen, bundesrechtswidrig sei, legt der Beschwerdeführer in keiner Weise dar. Auf die Beschwerde kann insoweit nicht eingetreten werden. Die obere Aufsichtsbehörde hat - was die beantragte Sicherungsmassnahme betrifft - festgestellt, der fragliche Schuldtitel befinde sich im Besitz der Grundpfandgläubigerin, und geschlossen, die Verwahrung durch das Betreibungsamt falle daher ausser Betracht. Der Beschwerdeführer hält dem im Wesentlichen entgegen, der fragliche Schuldbrief mit Nominalwert Fr. 400'000.-- sei nicht voll, sondern nur für Fr. 200'000.-- belehnt. Der Bank müsse verboten werden, dass sie den Schuldbrief weiter belaste. Das Vorbringen des Beschwerdeführers, der fragliche Schuldbrief sei nur bis zum halben Nennwert verpfändet, findet in den - für die erkennende Kammer verbindlichen (Art. 63 Abs. 2 i.V.m. Art. 81 OG) - Tatsachenfeststellungen der Vorinstanz keine Stütze; diese Tatsachenbehauptung des Beschwerdeführers gilt daher als neu und kann nicht berücksichtigt werden (Art. 79 Abs. 1 OG). Vor dem Hintergrund des massgeblichen Sachverhalts legt der Beschwerdeführer indessen nicht dar, inwiefern die obere Aufsichtsbehörde die Regeln über die Sicherungsmassnahme für Schuldtitel verletzt habe (vgl. Art. 98 Abs. 1 und 4 SchKG), wenn sie gestützt auf die Tatsache, dass der fragliche Schuldbrief in Drittgewahrsam ist, gefolgert hat, das Betreibungsamt habe den bereits begebenen Schuldbrief zu Recht nicht in Verwahrung genommen. Auf die Beschwerde kann insgesamt nicht eingetreten werden.