Citation: 6B_182/2021 E. 1.4.3

1.4.3. Der Beschwerdeführer kritisiert, die Vorinstanz habe den zeitlichen Ablauf falsch festgestellt, indem sie davon ausgehe, er sei bereits um ca. 16.15 Uhr vor Ort gewesen, obwohl er noch um 16.22 Uhr mit seinem Sohn telefoniert habe, um zu erfahren, wo genau sich dieser befinde. Die Auseinandersetzung sei spätestens um 16.28 Uhr beendet gewesen, als die telefonische Meldung bei der Einsatzzentrale eingegangen sei. Diese kurze Zeitspanne sei ein klarer Hinweis, dass die Auseinandersetzung schnell und auch hektisch abgelaufen sei. Soweit auf diese Kritik vor dem Hintergrund der Begründungsanforderungen überhaupt einzutreten ist, kann dem Einwand des Beschwerdeführers nicht gefolgt werden. Die kritisierte Zeitangabe beruht auf der Sachverhaltsschilderung in der Anklageschrift, die den relevanten Deliktszeitraum ausdrücklich mit "ca." und damit ungefähr auf 16.15 Uhr eingrenzt (Akten Kantonsgericht Glarus act. 1 S. 2). Hinsichtlich dieser Zeitangabe liegt offensichtlich eine Verwechslung vor, ergibt sich doch aus sämtlichen Umständen, dass der Sohn des Beschwerdeführers⁠ -⁠ aber nicht dieser selbst - um ca. 16.15 Uhr am Güterschuppen vorbeifuhr, woraufhin diese unbestrittenermassen um 16.22 Uhr erneut miteinander telefonierten (vgl. angefochtener Entscheid E. III.4 S. 15 und E. III.8.3 S. 29 sowie die dortigen Aktenstellen). Was die Vorinstanz zu den einzelnen Telefonaten zwischen dem Beschwerdeführer und seinem Sohn in tatsächlicher Hinsicht feststellt, stimmt denn auch mit seinen eigenen Depositionen überein (angefochtener Entscheid E. III.4 S. 14 f. und E. III.8.5.8 S. 38 f.). Der Beschwerdeführer zeigt nicht auf und es ist nicht ersichtlich, inwiefern diese ungefähre zeitliche Tatsachenfeststellung für den Ausgang des Verfahrens entscheidend wäre, zumal der äussere Ablauf des Kerngeschehens unbestritten blieb. Die Zeitdauer der Auseinandersetzung spielt im vorliegenden Fall keine bedeutsame Rolle und die Vorinstanz leitet nichts aus der Dauer der tätlichen Auseinandersetzung zu Ungunsten des Beschwerdeführers ab. Damit erweist sich die Rüge als unbegründet.