Citation: 4A_496/2019 E. 4.6.1

4.6.1. Zur Begründung ihrer Rüge vor Bundesgericht verweist die Beschwerdeführerin zwar auf die Aktenstellen, an denen sie entsprechende Ausführungen gemacht haben will. Diese Aktenhinweise sind notwendig, aber nicht hinreichend. Zusätzlich zum Aktenhinweis (und, soweit sich dies nicht aus dem Hinweis selbst ergibt, dem Nachweis, dass das Vorbringen prozesskonform erfolgte) ist kurz zusammenzufassen, was im kantonalen Verfahren vorgebracht wurde. Als eigentliche Begründung der Rüge ist sodann anzugeben, weshalb der angefochtene Entscheid angesichts des Vorbringens Recht verletzt (Urteile des Bundesgerichts 4A_11/2020 vom 18. August 2020 E. 2.3.2; 4A_709/2011 vom 31. Mai 2012 E. 1.2). Die Begründungsanforderungen nach Art 42 Abs. 2 BGG sollen zu einer effizienten Justiz beitragen (zit. Urteil 4A_709/2011 E. 1.4; Botschaft vom 28. Februar 2001 zur Totalrevision der Bundesrechtspflege, BBl 2001 4294 Ziff. 4.1.2.4 zu Art. 39 E-BGG). Hinreichend sind die Vorbringen, wenn das Bundesgericht bereits gestützt auf die Beschwerdebegründung abschätzen kann, ob das, was die beschwerdeführende Partei im kantonalen Verfahren vorgebracht haben will, in prozessualer Hinsicht überhaupt berücksichtigt werden kann und prozessrelevant ist, so dass es nur zu überprüfen hat, ob die Akten tatsächlich den behaupteten Inhalt aufweisen, wenn dies für den Ausgang des Verfahrens entscheidend ist. Wäre die Konsultation der Akten dagegen notwendig, weil in der Beschwerde nicht zumindest kurz dargestellt wird, was die Partei im kantonalen Verfahren im Einzelnen vorgebracht haben will, erweist sich die Beschwerde als nicht hinreichend begründet.