Citation: 9C_1010/2008 09.03.2009 E. 3

Zu prüfen ist sodann, ob die Vorinstanz in Übereinstimmung mit der Ausgleichskasse, welche auf das Rückerstattungsgesuch im Einspracheentscheid vom 22. Januar 2007 auch unter dem Titel Wiedererwägung eingetreten ist, zu Recht die ursprüngliche, rechtsbeständige materielle Verfügung nicht als zweifellos unrichtig qualifiziert hat (vgl. BGE 117 V 8 E. 2a S. 12). Diese Frage ist mit dem kantonalen Gericht zu bejahen. Die Wiedererwägung ist das Verfahren zur Korrektur einer anfänglich unrichtigen Rechtsanwendung (unter Einschluss unrichtiger Feststellung im Sinne der Würdigung des Sachverhaltes [BGE 115 V 308 E. 4a/cc S. 314]). Inwieweit die Ausgleichskasse bei der Beitragsfestsetzung gemäss ihrer Rechnung über paritätische Beiträge vom 6. April 2000 die einschlägigen Normen des AHVG und der Verordnung unrichtig angewendet habe, wird in der Beschwerde nicht dargelegt und ist auch nicht zu erkennen. Vielmehr beschränkt sich die Beschwerdeführerin in ihrer umfangreichen Eingabe zur Hauptsache auf Aspekte, die allenfalls im Zusammenhang mit einem nach Massgabe von Art. 67 Abs. 1 VwVG rechtzeitig eingereichten Revisionsgesuch näher hätten geprüft werden müssen, eine Wiedererwägung der Beitragsfestsetzung jedoch in keiner Weise nahelegen oder gar zu begründen vermögen.