Citation: 6S.311/2005 26.10.2005 E. 1

1.1 Gemäss Art. 270 lit. e Ziff. 1 BStP ist das Opfer zur Nichtigkeitsbeschwerde legitimiert, wenn es sich bereits vorher am Verfahren beteiligt hat und sofern der Entscheid seine Zivilansprüche betrifft oder sich auf deren Beurteilung auswirken kann. Opfer ist insbesondere, wer durch eine Straftat in seiner körperlichen Integrität unmittelbar beeinträchtigt worden ist (Art. 2 Abs. 1 OHG). Wird die Nichtigkeitsbeschwerde gegen einen Einstellungsbeschluss oder ein freisprechendes Urteil geführt, genügt es, dass eine die Opferstellung begründende Straftat in Betracht fällt (BGE 122 II 211 E. 3c). Dem Beschwerdeführer kommt die Opfereigenschaft im Sinne von Art. 2 Abs. 1 OHG zu, da er seine Hand bei einem Arbeitsunfall schwer verletzte und zumindest als Möglichkeit in Betracht fällt, dass den Beschwerdegegner ein strafrechtlicher Vorwurf trifft. Der Beschwerdeführer war am kantonalen Verfahren als Zivil- und Strafkläger beteiligt. Vor der Vorinstanz beantragte er, es sei festzustellen, der Beschwerdegegner schulde ihm Ersatz des bereits entstandenen und künftig noch erwachsenden Schadens; für die Schadensbemessung sei er auf den Zivilweg zu verweisen. Es liegt somit ein formeller Antrag über die Zivilansprüche vor. Die Vorinstanz behandelte diesen infolge Freispruchs des Beschwerdegegners indessen nicht, weshalb sich der angefochtene Entscheid unmittelbar auf die Beurteilung der zivilrechtlichen Ansprüche auswirkt. Der Beschwerdeführer ist daher zur Nichtigkeitsbeschwerde legitimiert, weshalb auf seine Beschwerde grundsätzlich einzutreten ist. 1.2 Soweit der Beschwerdeführer allerdings geltend macht, es seien widersprüchliche Weisungen erteilt worden und er habe die Unfallmaschine wegen der Etikettierung nicht anhalten dürfen (Beschwerde S. 7), richtet er sich gegen die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz. Diese stellte in tatsächlicher Hinsicht für das Bundesgericht verbindlich fest (Art. 277bis Abs. 1 Satz 2 BStP), dass keine Weisung bestand, die Maschine beim Eintritt einer Störung nicht anzuhalten (angefochtenes Urteil S. 10 in Verbindung mit S. 9). Insofern ist auf die Beschwerde nicht einzutreten.