Citation: 1C_779/2013 E. 2.8

2.8. Wie der Beschwerdeführer zu Recht festhält, bezweckt Art. 4 QPV, Rechte und Pflichten aus dem Quartierplan im Falle einer Handänderung auf den neuen Eigentümer des im Quartierplangebiet gelegenen Grundstücks zu übertragen. Die Bestimmung sagt jedoch nichts darüber aus, welcher Zeitpunkt für die Zuordnung der Erschliessungsbeiträge massgebend ist. Ebenso wenig enthält sie einen Hinweis auf die Bauherrschaft, welche gemäss der Ansicht des Beschwerdeführers in die Pflicht genommen werden soll. Vielmehr stellt sie ausdrücklich auf die Eigentümerschaft ab. Dasselbe gilt für Art. 27 Abs. 1 QPV, wonach die Kosten für die Erstellung der Privatstrasse zulasten der Eigentümer der NZ-Parzellen (Neuzuteilungsparzellen) 1230 I.________, 1229 J.________ und 1228 A.________ gehen. Auch wenn dadurch die genannten Personen nicht direkt persönlich verpflichtet werden, ihr Name mithin nur der Ergänzung der Parzellennummer und damit als zusätzliche Information dient, so wird dabei ebenfalls auf die Eigentümerschaft abgestellt. Vor diesem Hintergrund erscheint es naheliegend, die Begriffe des "Erstbauenden" und "Nächstbauenden" in Abs. 2 von Art. 27 QPV im Sinne des erstbauenden bzw. nächstbauenden Grundeigentümers zu verstehen. Eine Ungereimtheit besteht insofern, als der Regelung der Fälligkeit in Art. 27 Abs. 2 Satz 2 QPV offenbar die Annahme zugrunde liegt, dass der Kostenanteil des Nächstbauenden im Zeitpunkt der Erteilung der Baubewilligung bereits betragsmässig feststeht. Dies setzt voraus, dass die Erschliessungswerke in diesem Zeitpunkt fertiggestellt sind, was, wie vorliegend ersichtlich ist, nicht in jedem Fall zutrifft. Das ist jedoch hier ohne Bedeutung, da die Forderung im jetzigen Zeitpunkt auch betragsmässig feststeht. Es trifft zu, dass bei der vom Verwaltungsgericht gewählten Auslegung von Art. 27 QPV für den verkaufswilligen Grundeigentümer eine Unsicherheit aufgrund des noch nicht bestimmten Forderungsbetrags entsteht. Darauf kann er sich jedoch einstellen. Aus den vorliegenden Kaufverträgen ist ersichtlich, dass sich auch der Beschwerdeführer des Problems zumindest im Grundsatz bewusst war und es mit einer vertraglichen Vereinbarung zu lösen suchte. Zudem würde die Unsicherheit über die Kostenhöhe in gleicher Weise den Bauherrn treffen, der nach Ansicht des Beschwerdeführers kostenpflichtig sein soll. Aus diesen Gründen ist es im Ergebnis nicht willkürlich, wenn das Verwaltungsgericht den Beschwerdeführer, der im Zeitpunkt der Baubewilligungserteilung Eigentümer der Parzelle Nr. 21228 war, gemäss Art. 27 QPV als Schuldner betrachtete.