Citation: U 454/05 06.09.2006 E. 8

Die Versicherte beanstandet mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde schliesslich die Höhe der ihr für das vorinstanzliche Verfahren vom kantonalen Gericht zugesprochenen Parteientschädigung. 8.1 Die Vorinstanz räumt in ihrer Vernehmlassung vom 25. November 2005 selber ein, die zugesprochene Entschädigung sei zu tief ausgefallen, und beantragt, die Verwaltungsgerichtsbeschwerde der Versicherten sei insoweit teilweise gutzuheissen, als ihr für das erstinstanzliche Verfahren statt eine Parteientschädigung gemäss angefochtenem Entscheid im Betrag von Fr. 2800.- (inklusive Auslagen, zuzüglich 7,6 % Mehrwertsteuer) eine solche in der Höhe von Fr. 3200.- (inklusive Auslagen, zuzüglich 7,6 % Mehrwertsteuer) zuzusprechen sei. Dabei geht das kantonale Gericht jedoch zu Unrecht davon aus, die Versicherte habe erstinstanzlich im Wesentlichen obsiegt. Gemessen an ihren im vorinstanzlichen Beschwerdeverfahren gestellten Anträgen, womit sie unter anderem um Zusprechung einer "UVG-Rente von 50 % ab dem 1. Januar 2000" sowie einer Integritätsentschädigung auf Grund einer Integritätseinbusse von 20 % ersucht hatte, wies die Vorinstanz die Beschwerde im Punkt der Integritätsentschädigung ab und entsprach lediglich teilweise im Ausmass von weniger als 50 % dem Antrag der Beschwerde führenden Versicherten auf Zusprechung einer Invalidenrente. Bei nur teilweisem Obsiegen stand der Versicherten folglich nur ein Anspruch auf eine reduzierte Parteientschädigung zu (BGE 117 V 407 Erw. 2c mit Hinweisen). 8.2 Das kantonale Gericht hätte demnach der "Zürich", welche im vorinstanzlichen Verfahren lediglich auf Beschwerdeabweisung geschlossen und somit ebenfalls teilweise obsiegt hatte, nicht die gesamte, sondern lediglich eine reduzierte Parteientschädigung zu Gunsten der Versicherten auferlegen dürfen. Nachdem es ihr bereits im Instruktionsverfahren mit Verfügung vom 8. Februar 2005 das Gesuch um unentgeltliche Verbeiständung für den erstinstanzlichen Prozess bewilligt hatte, hätte es den Rest der Entschädigung für den Rechtsvertreter der Versicherten im Rahmen der gewährten unentgeltlichen Rechtspflege zu Lasten des Kantons Basel-Stadt auferlegen müssen. Der angefochtene Entscheid ist daher im Kostenpunkt aufzuheben und zu neuem Entscheid an die Vorinstanz zurückzuweisen.