Citation: 5A_637/2018 E. 2.1.1

2.1.1. Zunächst hält er die Feststellung, beide Eltern seien je in einem ausreichenden und gleichwertigen sozialen Netzwerk eingebunden, für offensichtlich unzutreffend. Er selber habe geltend gemacht, die Beschwerdegegnerin verfüge über keine verlässlichen Ressourcen, auf die sie im Notfall zurückgreifen könne. Im SpF plus Bericht vom 6. Februar 2018 werde ausgeführt, dass die Beschwerdegegnerin mit ihrer eigenen Mutter, die auch in W.________ lebe, nur sporadisch Kontakt habe. Ihr Vater lebe in China und der Schwiegervater sei verstorben. Indes pflege die Beschwerdegegnerin diverse Kontakte zu Freundinnen und Arbeitskolleginnen, welche bei Bedarf bei C.________s Betreuung einspringen könnten; auch in der Nachbarschaft pflege die Mutter Kontakt zu Bekannten. Diese Freundinnen, Kolleginnen und Nachbarn seien aber, so rügt der Beschwerdeführer, nicht bekannt. Das Kantonsgericht habe ein real existierendes, soziales Netzwerk, nämlich das seinige, mit einem bloss behaupteten und nicht näher bezeichneten Netzwerk als gleichwertig bezeichnet. Damit sei das Kantonsgericht in Willkür verfallen.