Citation: 9C_609/2017 E. 4.1

4.1. Der Beschwerdeführer macht geltend, die Ausgleichskasse habe bei der Berücksichtigung der von der B.________ GmbH geleisteten Zahlungen Art. 87 Abs. 1 OR verletzt, indem sie die eingehenden Zahlungen willkürlich den einzelnen offenen Positionen zugeordnet habe. Dieses Argument und die dazugehörige tatsächliche Behauptung, es hätten noch zusätzliche Zahlungen der B.________ GmbH bei Festlegung der Beitragsausstände für das Jahr 2009 berücksichtigt werden müssen, werden erstmals im letztinstanzlichen Verfahren vorgebracht. Dieses Vorbringen tatsächlicher Natur kann schon aufgrund von Art. 97 Abs. 1 und Art. 99 Abs. 1 BGG nicht gehört werden, da die Höhe der Schadenersatzforderung bereits im kantonalen Prozess Verfahrensgegenstand bildete und der Beschwerdeführer diese Rüge, falls im Rahmen des Schadenersatzverfahrens zulässig, dort hätte vorbringen müssen, was er indessen unterlassen hat. Ein entsprechender Einwand kann auch nicht in Ziff. 14 der Beschwerde an das Obergericht erblickt werden. Dort wurde einzig geltend gemacht, die Ausgleichskasse habe selbst entscheiden können, für welche Forderungen sie mit den eingehenden Zahlungen befriedigt werden wollte. Dies genügt nicht, da der Hinweis lediglich allgemein gehalten war und nicht die Deckung der Beitragsausstände für 2009 zum Gegenstand hatte. Der Beschwerdeführer reichte zwar am 13. September 2016 den Auszug der Ausgleichskasse vom 18. August 2011 ein, die dort auf Seite 6 aufgeführte "Gutschrift" für das Jahr 2010 über Fr. 38'507.75, die er nun unter Hinweis auf Art. 87 OR beim Beitragsjahr 2009 angerechnet haben will, hat er indessen nicht beanstandet.