Citation: 2P.204/2003 05.11.2003 E. 1

1.1 Die staatsrechtliche Beschwerde ist grundsätzlich rein kassatorischer Natur (BGE 129 I 129 E. 1.2.1 S. 131 f.; 127 II 1 E. 2c S. 5; 125 I 104 E. 1b S. 107). Die Notwendigkeit einer neuen Entscheidung ist im Falle der Gutheissung der Beschwerde vorliegend selbstverständlich und ein entsprechender Antrag überflüssig (BGE 112 la 353 E. 3c/bb S. 354 f.). 1.2 Das Kantonsgericht des Kantons Wallis hat die bei ihm gegen den provisorischen Bewilligungsentzug des Staatsrats eingereichte Beschwerde mit der Begründung abgewiesen, dass eine Bewilligung gar nicht mehr bestehe und der Staatsratsentscheid auch nicht als Abweisung eines Gesuchs um Bewilligung verstanden werden könne, da ein solches nicht vorliege. Das Kantonsgericht hat seinen Entscheid demnach ausschliesslich formal begründet. Soweit mit der staatsrechtlichen Beschwerde die Verletzung des Rechtsgleichheitsgebots, der Eigentumsgarantie und der Wirtschaftsfreiheit geltend gemacht wird, betreffen diese Ausführungen die materiellen Voraussetzungen der Betriebsbewilligung und gehen am Entscheid des Kantonsgerichts vorbei, weshalb auf diese Rügen nicht einzutreten ist (vgl. Art. 90 Abs. 1 lit. b OG).