Citation: 6B_393/2017 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer rügt den Grundsatz der Verhältnismässigkeit (Art. 56 Abs. 2 StGB) als verletzt angesichts der Tragweite der Anlasstat, der bereits zurückliegenden nicht schwerwiegenden früheren Straftaten gegen Leib und Leben sowie der das Strafmass bereits erheblich überdauernden Massnahme. Die Vorinstanz setzt sich mit diesen Umständen unter dem Gesichtspunkt der Verhältnismässigkeit der stationären Massnahme (vgl. BGE 142 IV 105 E. 5.4) auseinander (Urteil S. 16, 17) und nimmt zutreffend an (Urteil S. 20), dass eine Massnahme auch bei vollständiger Verbüssung der Strafe zulässig ist (mit Hinweis auf BGE 128 I 184 E. 2.3.2 und Urteil 6B_340/2009 vom 7. September 2009 E. 3.7). Sie weist bei der Massnahmeanordnung zugleich "erneut" darauf hin, "dass es angebracht ist, die stationäre Massnahme in eine ambulante Massnahme überzuführen" (Urteil S. 20). Die Vorinstanz stellt damit ausdrücklich fest, dass die Vollzugsbehörden der limitierenden Funktion des Verhältnismässigkeitsprinzips Rechnung zu tragen haben werden (vgl. Urteil 6B_409/2017 vom 17. Mai 2017 E. 1.5). Es kann deshalb im Übrigen auf die Erwägungen im Urteil 6B_409/2017 vom 17. Mai 2017 E. 1.4 verwiesen werden. Die Beschwerde ist unbegründet.