Citation: 8C_49/2010 28.07.2010 E. 3

3.1 In pflichtgemässer Würdigung der medizinischen Aktenlage hat das kantonale Gericht zutreffend dargelegt, weshalb für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit des Versicherten auf das interdisziplinäre Gutachten der Dres. med. G.________, Rheumatologie und Innere Medizin FMH und F.________, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom 24. November 2008 abzustellen ist, wonach dem Beschwerdeführer eine 60-80%ige Arbeitsfähigkeit in allen Tätigkeiten zumutbar ist, und dass daher mit der IV-Stelle von einer 70%igen Arbeitsfähigkeit ausgegangen werden kann. Insbesondere hat die Vorinstanz auch einlässlich dargetan, weshalb die davon abweichenden Einschätzungen des Hausarztes Dr. med. S.________ und des behandelnden Psychiaters Dr. med. E.________, nicht geeignet sind, die Schlüssigkeit des interdisziplinären Gutachtens in Frage zu stellen. 3.2 Die Einschätzung des noch vorhandenen Leistungsvermögens durch das kantonale Gericht zählt zur vorinstanzlichen Sachverhaltsermittlung, welche einer letztinstanzlichen Überprüfung grundsätzlich entzogen ist ( BGE 132 V 393 E. 3.2 S. 397 ff.). Eine im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG offensichtlich unrichtige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts, die einer Korrektur durch das Bundesgericht zugänglich wäre, ist nicht ersichtlich. Daran vermögen die Vorbringen in der Beschwerde nichts zu ändern. Soweit der Vorinstanz eine Missachtung des Grundsatzes der freien Beweiswürdigung und der daraus fliessenden Pflicht zu umfassender, sorgfältiger, objektiver und inhaltsbezogener Beweiswürdigung vorgeworfen wird - was eine Rechtsverletzung wäre -, ist die Rüge unbegründet; denn das kantonale Gericht hat in nachvollziehbarer Weise dargelegt, warum es nicht der durch die Dres. med. S.________ und E.________ vertretenen Gesamtarbeitsunfähigkeit von 100 % gefolgt ist, auf welche sich der Beschwerdeführer beruft. In diesem Zusammenhang kann auch auf die beweisrechtlich bedeutsame Verschiedenheit von Behandlungs-/Therapieauftrag einerseits und Begutachtungsauftrag andererseits (vgl. BGE 124 I 170 E. 4 S. 175; s. auch Urteil 8C_1033/2009 vom 19. März 2010 E. 2.2.1) verwiesen werden. Der eventualiter beantragten Beweisweiterungen bedarf es nicht. 3.3 Die konkrete Invaliditätsbemessung durch Einkommensvergleich rügt der Beschwerdeführer zu Recht nicht. Es besteht kein Anlass zu einer näheren Prüfung.