Citation: 9C_19/2018 E. A

Die 1968 geborene A.________ bezieht seit einiger Zeit Ergänzungsleistungen zu ihrer Invalidenrente. Vom 11. bis 15. Juli 2016 sowie ab 8. August 2016 ging die Versicherte einer Erwerbstätigkeit nach. Unter Berücksichtigung der dabei erzielten Einkommen berechnete die Ausgleichskasse Zug die Ergänzungsleistungen rückwirkend neu und forderte die in den Monaten Juli bis September 2016 zuviel bezogenen Betreffnisse von insgesamt Fr. 2887.- von A.________ zurück (Verfügungen vom 27. September 2016 und 17. Februar 2017; in Rechtskraft erwachsener Einspracheentscheid vom 20. Februar 2017). Am 31. März 2017 ersuchte die Versicherte um Erlass dieser Rückforderung. Mit Verfügung vom 26. April 2017 und Einspracheentscheid vom 17. August 2017 wies die Ausgleichskasse das Erlassgesuch ab, weil A.________ beim Bezug der zu hohen Ergänzungsleistungen nicht gutgläubig gewesen sei.