Citation: 2C_614/2024 E. 2.3

2.3. Vorliegend hat die Vorinstanz die Legitimationsvoraussetzungen nach kantonalem Recht (vgl. Art. 50 des Gesetzes [des Kantons Graubünden] vom 31. August 2006 [VRG/GR; BR 370.100]) dargelegt und erwogen, dass diese in Anlehnung an die bundesgerichtliche Rechtsprechung auszulegen seien, wonach der blosse Anzeiger kein schutzwürdiges Interesse an der Anfechtung der Nichteinleitung eines Disziplinarverfahrens gegen den verzeigten Rechtsanwalt habe (vgl. die Hinweise auf die Rechtsprechung in E. 2.1 hiervor). In der Folge hat das Verwaltungsgericht dem Beschwerdeführer die Legitimation abgesprochen und ist auf seine Beschwerde nicht eingetreten. Das vom Beschwerdeführer gestellte Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege hat das Verwaltungsgericht gestützt auf Art. 29 Abs. 3 BV und Art. 76 VRG/GR geprüft und zufolge Aussichtslosigkeit des Rechtsmittels abgewiesen. Die Gerichtskosten wurden in Anwendung von Art. 73 Abs. 1 VRG/GR dem unterliegenden Beschwerdeführer auferlegt.