Citation: 2A.580/2004 13.10.2004 E. 1

1.1 Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht, einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens sowie die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gerügt werden (Art. 104 lit. a und b OG). Hat jedoch - wie hier - eine richterliche Behörde als Vorinstanz entschieden und den Sachverhalt nicht offensichtlich unrichtig, unvollständig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensvorschriften festgestellt, ist das Bundesgericht an ihre Sachverhaltsfeststellungen gebunden (Art. 105 Abs. 2 OG). Offensichtlich unrichtig ist eine Sachverhaltsermittlung nicht schon dann, wenn sich Zweifel anmelden, sondern erst, wenn sie eindeutig und augenfällig unzutreffend ist (Fritz Gygi, Bundesverwaltungsrechtspflege, 2. Aufl., Bern 1983, S. 286 mit Hinweisen; Urteil 2A.486/2002 vom 31. März 2003 E. 1.2). 1.2 Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz habe den Sachverhalt nicht bzw. unrichtig festgestellt, indem sie es unterlassen habe, von Amtes wegen zu überprüfen, ob die beiden Kinder Schweizer Bürger seien; zudem habe sie behauptet, er sei nicht der zivilrechtliche Vater der Kinder. 1.3 Die Rüge ist unbegründet. Denn die Vorinstanz hat erkannt, auch unter der Annahme, "dass die Behauptungen des Beschwerdeführers zutreffen", seien die Voraussetzungen für eine Bewilligungserteilung nicht erfüllt. Die geltend gemachten Umstände (Vaterschaft, Schweizer Bürgerrecht der beiden Kinder) sind damit von der Vorinstanz keineswegs "ignoriert", sondern bei der Beurteilung berücksichtigt worden. Eine unvollständige oder offensichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhaltes ist unter diesen Umständen zu verneinen. 1.4 Der Beschwerdeführer beanstandet weiter, es hätten informelle Gespräche der Vorinstanz mit der Mutter der Zwillinge stattgefunden; es sei nicht bekannt, woher die Vorinstanz die Informationen der Kindsmutter habe. Was er dazu vorbringt, lässt die entsprechenden Feststellungen der Vorinstanz jedoch nicht als offensichtlich unrichtig oder unvollständig erscheinen. Soweit der Beschwerdeführer bemängelt, die Vorinstanz habe keine mündliche Verhandlung durchgeführt, legt er nicht dar, inwiefern dadurch wesentliche Verfahrensbestimmungen, insbesondere sein Anspruch auf Gewährung des rechtlichen Gehörs verletzt worden wären; das von ihm dazu als Beweis angeführte Schreiben vom 23. Juli 2004 betreffend Akteneinsicht erlaubt keinerlei Rückschlüsse auf die vom Beschwerdeführer vermuteten informellen Gespräche. Dies ist auch nicht ersichtlich, wurden dem Beschwerdeführer doch am 23. Juli 2004 sämtliche Akten - aus denen sich nach Auffassung der Vorinstanz der "relevante Sachverhalt rechtsgenüglich" ergebe, weshalb sie es ablehnte, eine mündliche Verhandlung durchzuführen - zur Einsichtnahme zugestellt. Die vom Beschwerdeführer behaupteten engen persönlichen Beziehungen zu den Zwillingen sowie die materiellen Zuwendungen an die Kindsmutter hätte er ohne weiteres auch ohne mündliche Verhandlung geltend machen und belegen können. Der Beschwerdeführer legt nicht dar, welche tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz sich nicht aus den Akten ergeben sollen.