Citation: 5A_741/2022 E. 3.9.5

3.9.5. Die Argumentation des Beschwerdeführers beruht auf der Prämisse, dass die Vorinstanz keinen kostendeckenden Zuschlag gewährte. Welcher Aufwand ihm für die fragliche Eingabe konkret entstanden ist, erläutert er aber weder in seiner hiesigen Beschwerdeschrift, noch verweist er auf eine entsprechende Aufstellung im vorinstanzlichen Verfahren. Der allgemein gehaltene Vorwand, das Verfassen einer sechsseitigen Rechtsschrift sei nebst zahlreichen Zusatzaufgaben innerhalb von knapp einer Stunde "schlicht nicht möglich", taugt hierzu nicht. Seine Kostennote erstellte er denn auch gestützt auf den kantonalen Anwaltstarif, nicht basierend auf Stundenaufwand (vgl. bereits Urteil 5A_288/2021 vom 21. Juni 2022 E. 3.3.3). Ferner macht er nicht geltend, vor Vorinstanz besonders begründet zu haben, weshalb gerade ein in der Mitte des Tarifrahmens (5-30 %) liegender Zuschlag von 15 % angezeigt sein solle. Aus dem früheren bundesgerichtlichen Verfahren ist vielmehr bekannt, dass er sich darauf beschränkte auszuführen, "für die vorliegende Rechts[s]schrift, welche der [Beschwerdegegner] inizi[i]erte", rechtfertige sich ein Zuschlag von 15 % auf das Grundhonorar (vgl. Urteil 5A_288/2021 vom 21. Juni 2022 E. 3.3.4). Insofern fehlt seinen Verfassungsrügen bereits die tatsächliche Grundlage.