Citation: 6B_642/2023 E. 1.4.3

1.4.3. Die Vorinstanz hält willkürfrei fest, dass von "nicht echtzeitlich hergestellten Dokumenten" keine Rede sein könne. Die Lohnabrechnungen sind per jeweiligen Monat in der Zeitpanne zwischen Januar 2016 und Mai 2017 datiert und gemäss der Zeugenaussage von C.________ monatlich erstellt worden. Ihr Buchhalter, E.________, bestätigte als Zeuge, dass ihm C.________ jeweils mitgeteilt habe, wenn sie eine Lohnabrechnung für einen bestimmten Monat gebraucht habe. Seiner Erinnerung nach habe er C.________ nie im Nachhinein eine Lohnabrechnung zustellen müssen. Ende Jahr habe er dann die Lohnausweise erstellt. Sodann hält die Vorinstanz willkürfrei fest, dass die Lohnabrechnungen mit dem Auszug der von C.________ deklarierten Löhne auf dem individuellen Konto der Beschwerdeführerin bei der Ausgleichskasse (sog. IK-Auszug) übereinstimmen. Ebenso stellt die Vorinstanz ohne in Willkür zu verfallen fest, dass die Beschwerdeführerin zunächst zugegeben hat, bei C.________ entgeltlich gearbeitet zu haben. Dies brachte die Beschwerdeführerin mit ihren Aussagen mehrfach klar zum Ausdruck. Erst später relativierte sie diese Aussagen im Verlauf des Verfahrens zunächst in Bezug auf die Dauer ihrer Tätigkeit bei C.________, und wollte schlussendlich nur Hilfsleistungen erbracht haben. Die Vorinstanz stellt für die Beantwortung der Frage, ob ein Arbeitsverhältnis bestanden habe, entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin, nicht allein auf die Lohnaufstellungen, Lohnausweise und den IK-Auszug ab. Sie berücksichtigt insbesondere auch die Aussagen von C.________, wonach sie der Beschwerdeführerin einen 30%-Arbeitsvertrag angeboten habe und die Beschwerdeführerin in der Folge bei ihr ca. 12 Stunden pro Woche gearbeitet habe. Die Beschwerdeführerin sei immer am Samstag gekommen von 9 bis 16 Uhr und sonst hin und wieder unter der Woche. Sie habe immer Ende Monat 30% Lohn erhalten, und zwar auch, wenn sie in den Ferien gewesen sei. Ihr Buchhalter habe dann von den Fr. 1'000.-- Abzüge gemacht und sie habe ihr dann den Rest, Fr. 917.-- monatlich, in bar ausbezahlt. Mit diesen Erwägungen setzt sich die Beschwerdeführerin nicht auseinander. Insbesondere legt sie nicht dar und ist auch nicht ersichtlich, dass und weshalb die Sachdarstellung von C.________, welche sich mit den Aussagen des Buchhalters E.________ und den schriftlichen Unterlagen deckt, von der Vorinstanz zu Unrecht als glaubhaft gewertet worden wäre. Die Beschwerdeführerin zeigt nicht auf, dass und inwiefern der Schluss der Vorinstanz, die Beschwerdeführerin habe bei C.________ im inkriminierten Zeitraum gegen ein monatliches Entgelt von Fr. 1'000.-- brutto gearbeitet, auf einer willkürlichen Beweiswürdigung basieren sollte. Die Rüge, es habe kein Arbeitsverhältnis bestanden, erweist sich als unbegründet.