Citation: 2C_417/2017 E. 3.2.7

3.2.7. Die Beschwerdeführerin rügt schliesslich, die Vorinstanz habe kantonales Recht (Art. 43 Abs. 1 GTour/VS bzw. Art. 21 Abs. 1 VTour/ VS, jeweils in der bis Ende 2014 gültig gewesenen Fassung) willkürlich angewendet, da die darin vorgesehene 30-tägige Mahnfrist durch die Gemeinde U.________ nicht eingehalten worden sei. Dazu hat die Vorinstanz im angefochtenen Urteil bereits alles Wesentliche dargelegt: Bei der Verfügung der Gemeinde U.________ vom 19. Mai 2015 handelt es sich offensichtlich nicht um eine amtliche Einschätzung im Sinne von Art. 43 Abs. 1 GTour/VS bzw. Art. 21 Abs. 1 VTour/ VS, da der aufgeführte Betrag nicht 150% der anwendbaren Jahrespauschale entspricht. Vielmehr hat die Gemeinde U.________ in der Verfügung vom 19. Mai 2015 lediglich die zum damaligen Zeitpunkt noch ausstehenden Taxen für die Jahre 2013 und 2014 zusammen gestellt und die Bezahlung des ausstehenden Restbetrags zuzüglich Zins angeordnet, weshalb der angerufenen Mahnfrist hier keine entscheidende Bedeutung zukommt.