Citation: 8C_585/2023 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz hat nach bundesrechtskonformer Würdigung der Beweislage mit Blick auf die gegen den Einspracheentscheid erhobenen Einwände mit in allen Teilen überzeugender Begründung, worauf verwiesen wird (Art. 109 Abs. 3 BGG), zutreffend erkannt, dass zwei nicht sehr schwerwiegende Verletzungen des rechtlichen Gehörs im Administrativverfahren vor dem über eine uneingeschränkte Kognition verfügenden kantonalen Gericht geheilt werden konnten (vgl. BGE 142 II 218 E. 2.8.1 mit Hinweisen). Wie die Beschwerdegegnerin zutreffend erwogen habe, sei der Kopfanprall vom 5. Juli 2015 ohne äussere Verletzungen wie Schürfungen oder eine Rissquetschwunde nach Aktenlage praxisgemäss nicht von besonderer Schwere und damit nicht geeignet gewesen, eine Schädigung der Bandscheibe herbeizuführen oder eine solche richtunggebend zu verschlimmern (vgl. statt vieler: Urteil 8C_765/2020 vom 4. März 2021 E. 2.3 mit Hinweisen). Der mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellte Unfallhergang mit Stauchung des Kopfes und der Wirbelsäule habe nach den Aktenbeurteilungen des Neurologen Dr. med. H.________ vom 22. Juli und 16. Dezember 2016 nur solche Symptome und Behinderungen hervorrufen können, welche spätestens zur Zeit des operativen Eingriffs vom 24. September 2015 auf den Status quo sine abgeheilt waren, dies insbesondere angesichts, des seit 2003 wiederholt behandlungsbedürftigen Vorzustandes an der Wirbelsäule (vgl. Auszug aus der Krankengeschichte gemäss Bericht des Chiropraktors Dr. I.________ vom 25. April 2018). Der Kopfanprall vom 5. Juli 2015 sei entgegen der Auffassung des behandelnden Dr. med. G.________ nicht geeignet gewesen, eine richtunggebende Verschlechterung des degenerativen Vorzustandes im Sinne einer Nervenwurzelverletzung bei HWK 4/5 zu verursachen, weshalb der folgenlose Fallabschluss per 23. September 2015 nicht zu beanstanden sei.