Citation: 2C_364/2023 E. 7.5

7.5. Angesichts der geschilderten Umstände und der Sachlage zum Zeitpunkt des angefochtenen Entscheids ist das Urteil der Vorinstanz nicht zu beanstanden. Insgesamt überwiegt das sehr gewichtige öffentliche Interesse am Widerruf der Niederlassungsbewilligung und der Wegweisung des Beschwerdeführers die privaten Interessen des Beschwerdeführers am Verbleib in der Schweiz. Auch die Willkürrüge betreffend die Interessenabwägung verfängt nach dem Gesagten nicht. Insgesamt erweist sich das Urteil der Vorinstanz als verhältnismässig; es verletzt weder Bundes- noch Konventionsrecht. An dieser Stelle ist allerdings darauf hinzuweisen, dass die während dem bundesgerichtlichen Verfahren entdeckte Krebserkrankung in der vorliegenden Beurteilung aufgrund der Novenschranke vor Bundesgericht (vgl. vorne E. 2.3) noch keine Berücksichtigung hat finden können; deren Einfluss auf die Rückkehr- und Integrationsmöglichkeiten des Beschwerdeführers in Nordmazedonien wird im Rahmen der Prüfung des diesbezüglich bereits bei den kantonalen Behörden deponierten Gesuchs zu beurteilen sein.