Citation: 1C_173/2022 E. 8.3

8.3. Die Beschwerdeführerin wendet ein, die Vorinstanz habe nicht beachtet, dass die erfassten Unfälle auf das unzulässige, aber häufig praktizierte Linksabbiegen zur Tankstelle und zum Bäckerei- bzw. Restaurantbetrieb auf den Grundstücken Nrn. 246 und 1942 und nicht auf das Linksabbiegen in ihre Privatstrasse zurückzuführen gewesen seien. So falle gemäss der Abbildung Nr. 5 der Unfallanalyse von 32 erfassten Unfällen nur einer (Nr. 30) in dieses Gebiet. Da somit für die Unfälle die Ein- und Ausfahrten in ihre und aus ihrer Privatstrasse nicht ursächlich seien, bestehe an einer entsprechenden Beschränkung kein öffentliches Interesse. Selbst wenn ein solches bestünde, wäre der streitbetroffene Erschliessungsplan nicht zielführend, da er als Massnahme einzig die Verlängerung einer Sicherheitslinie vorsehe, die gemäss den vorinstanzlichen Feststellungen die Fahrzeuglenker und -lenkerinnen bisher nicht vom Linksabbiegen abgehalten habe. Da fraglich sei, ob bei der neuen Planung auf das Linksabbiegen verzichtet werde, sei der damit erzielte Gewinn für die Verkehrssicherheit marginal.