Citation: 8C_495/2007 31.01.2008 E. 5

5.1 Die Streitsache ist an die SUVA zurückzuweisen, damit sie die Invalidität des Beschwerdeführers unter Einschluss seiner psychisch bedingten Arbeitsunfähigkeit revisionsweise neu bemisst. Hierfür wird sie ergänzend abzuklären haben, ab welchem Zeitpunkt beim Beschwerdeführer von einer irreversiblen psychisch bedingten Verschlimmerung seines Gesundheitszustandes und damit seiner Arbeitsunfähigkeit auszugehen ist. Das Gutachten der MEDAS vom 5. Juli 2002 enthält dazu keine Angaben. 5.2 Mit Verfügung vom 12. November 2002 hat die SUVA dem Beschwerdeführer für die körperlichen Unfallfolgen eine Integritätsentschädigung von 10 % zugesprochen. Einen Entschädigungsanspruch für die Beeinträchtigung der psychischen Integrität haben SUVA und Vorinstanz mangels Vorliegens eines unfallkausalen psychischen Gesundheitsschadens abgelehnt. Da sich diese Beurteilung als bundesrechtswidrig erweist, ist die Streitsache auch zur Neubeurteilung des Anspruchs auf eine Entschädigung für eine dauernde Beeinträchtigung der psychischen Integrität an die SUVA zurückzuweisen (vgl. hiezu BGE 124 V 29 ff., insbesondere E. 5c/bb S. 44 f.).