Citation: 5A_88/2020 E. B

Mit Berufung vom 4. Oktober 2018 beantragte A.________ beim Obergericht des Kantons Nidwalden die Aufhebung des Urteils vom 3. Juli 2018 im Scheidungspunkt und dessen Anpassung bezüglich des nachehelichen Unterhalts sowie der güterrechtlichen Auseinandersetzung. Während B.________ mit Berufungsantwort noch eigene Anträge stellte, beantragte er in der Duplik die Abweisung der Berufung. Mit Entscheid vom 4. Juli 2019 (eröffnet am 18. Dezember 2019) hiess das Obergericht die Berufung teilweise gut und traf zum nachehelichen Unterhalt die folgende Regelung: "[B.________] wird verpflichtet, [an A.________] gestützt auf Art. 125 ZGB monatlich im Voraus folgende persönlichen Unterhaltsbeiträge zu bezahlen: Fr. 2'450.00 ab Rechtskraft des Scheidungsurteils bis 31. Dezember 2018 Fr. 1'300.00 ab 1. Januar 2019 bis Eintritt des Ehemannes in das ordentliche Pensionsalter bzw. bis 30. November 2025 Verlässt die Ehefrau die eheliche Liegenschaft nicht spätestens per 1. Januar 2019 beträgt der Unterhaltsbeitrag ab 1. Januar 2019 Fr. 330.00, solange sie noch in der bisherigen ehelichen Wohnung verbleibt. Bei der Berechnung der Unterhaltsbeiträge wurde von folgenden finanziellen Verhältnissen ausgegangen: Fr. 7'052.00 Nettoeinkommen [von B.________] (inkl. 13. Monatslohn) Fr. 1'351.00 Nettoeinkommen [von A.________] (bis 31.12.2018) Fr. 3'200.00 Hypothetisches Nettoeinkommen [von A.________] (ab 1.1.2019)." Im Übrigen wies das Obergericht die Berufung ab, soweit es darauf eintrat. Damit bestätigte es insbesondere die erstinstanzliche Ausgleichszahlung aus Güterrecht von Fr. 50'753.35 an A.________ (alles Dispositivziffer 1). Die Kosten des Berufungsverfahrens auferlegte das Obergericht A.________, die es ausserdem zur Bezahlung einer Parteientschädigung an B.________ verpflichtete (Dispositivziffern 2 und 3).