Citation: 2C_241/2018 E. 3.1

3.1. Die Beschwerdeführerin macht geltend, die Vorinstanz habe den Bericht des medizinischen Zentrums D.________, W.________, vom 20. April 2016 vollständig ausser Acht gelassen. Der Vorwurf der Vorinstanz, wonach die Beschwerdeführerin anlässlich der polizeilichen Befragung problemlos auf intime Fragen habe antworten können, die behauptete massive Unterdrückung und sexuelle Gewalt aber nicht erwähnt habe, wird zurückgewiesen. Es sei nicht klar, auf welche polizeiliche Befragung sich die Vorinstanz beziehe. Jedenfalls habe die Beschwerdeführerin bereits anlässlich der ersten polizeilichen Einvernahme angegeben, ständig von ihrem Mann beschimpft worden zu sein. Auch an der polizeilichen Einvernahme vom 3. Mai 2013 habe sie die psychische Gewalt erwähnt, doch habe der einvernehmende Polizist Partei für den Ehemann ergriffen. Auch die Aussagen des Sohnes, die schriftlich festgehaltenen Beschimpfungen und Denunzierungen (des Ehemannes) und die Fotos vom mit dem Messer malträtierten Schuhschrank seien von der Vorinstanz ausser Acht gelassen worden. Letztere habe damit den Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt.