Citation: 2C_710/2022 E. 5.2

5.2. In wirtschaftlicher Hinsicht wurde der Beschwerdeführer mit dem Eheschutzentscheid vom 6. Juli 2020 verpflichtet, monatlich Fr. 400.-- an den Unterhalt seines Sohnes zu leisten. Dieser Verpflichtung kam der Beschwerdeführer zunächst nicht nach. Die Unterhaltsbeiträge für die Monate von September 2020 bis Januar 2021 mussten von der Stadt U.________/SG bevorschusst werden. Im Januar 2021 zahlte der Beschwerdeführer die bevorschussten Beiträge allerdings zurück und leistete danach seine Zahlungen regelmässig, wobei der Unterhaltsbeitrag mit dem Scheidungsurteil vom 22. Juli 2022 auf monatlich Fr. 1'100.-- erhöht wurde. Insoweit der Beschwerdeführer die gerichtlich festgelegten Unterhaltsbeiträge nun entrichtet, ist in wirtschaftlicher Hinsicht von einer hinreichend engen wirtschaftlichen Beziehung auszugehen (vorstehende E. 4.3). Dabei spielt es entgegen der Ausführungen der Vorinstanz keine Rolle, dass der Beschwerdeführer die Höhe seiner Unterhaltszahlungen nicht bereits vor dem Scheidungsurteil an seine neuen Einkommensverhältnisse angepasst hat.