Citation: 4D_103/2024 E. 1.3

1.3. In arbeitsrechtlichen Fällen ist die Beschwerde nur zulässig, wenn der Streitwert mindestens Fr. 15'000.-- beträgt (Art. 74 Abs. 1 lit. a BGG). Die Vorinstanz beziffert den Streitwert auf Fr. 6'795.--, nämlich Fr. 4'530.-- betreffend Entschädigung für ungerechtfertigte Kündigung und Fr. 2'265.-- betreffend Arbeitszeugnis. Demgegenüber trägt die Beschwerdeführerin bloss wörtlich vor, "der Streitwert dürfte infolge der arbeitsrechtlichen Streitigkeit insbesondere über das Zeugnis bei über Fr. 15'000.-- liegen; bei einem solchen von Fr. 6'795.-- gemäss Obergericht (Art. 74 Abs. 1 lit. a BGG) würde die subsidiäre Verfassungsbeschwerde greifen (Art. 113 BGG) ". Der Streitwert erreicht die Streitwertgrenze für eine Beschwerde in Zivilsachen nicht. Diese ist daher nur zulässig, wenn sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung stellt (Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG). Dies macht die Beschwerdeführerin nicht geltend. Die alternativ erhobene subsidiäre Verfassungsbeschwerde erweist sich somit als das zulässige Rechtsmittel (Art. 113 BGG).