Citation: U 215/01 03.04.2002 E. 3

3.- Die vorliegenden medizinischen Berichte reichen aus, um die Frage nach dem Bestehen körperlicher Unfallfolgen beim Beschwerdeführer zu verneinen. Der Bericht von PD Dr. med. N.________, Spezialarzt FMH für Radiologie und Nuklearmedizin, vom 24. Februar 1998 ist diesbezüglich von besonderer Bedeutung. Der Arzt stellte rund sieben Monate nach dem Unfall auf Grund einer Computertomographie (CT) der LWS fest, dass sich der erhobene Befund in Relation zu einer bereits am 17. Juni 1996 vor dem Unfall durchgeführten CT der LWS des Beschwerdeführers nicht verändert habe. Prof. Dr. med. R.________, Spezialarzt FMH für Neurochirurgie, in seinem Bericht vom 24. Februar 1998 und die Ärzte der Neurologisch-Neurochirurgischen Klinik Y.________ in ihrem Rapport vom 27. November 1997 haben nach dem Unfall auch lediglich eine Schmerzzunahme konstatiert. Gemäss der während eines stationären Aufenthalts des Beschwerdeführers vom 22. Juli bis 5. August 1998 in der Rehabilitationsklinik interdisziplinär erhobenen Beurteilung standen die aktuellen Beschwerden nicht mehr in einem Zusammenhang mit dem Unfall und waren die Schmerzen rein somatisch nicht zu erklären, sondern auch psychogen begründet. Dr. med. K.________, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie sowie Leitender Arzt der Psychosomatischen Abteilung der Rehabilitationsklinik, diagnostizierte beim Beschwerdeführer am 28. Juli 1998 ein depressives Syndrom (Major Depression), mindestens mittelgradig, mit vegetativer Angstkomponente (ICD-10 F32.1). Die in der Rehabilitationsklinik getroffene Beurteilung ist schlüssig und lässt sich mit den früheren Arztberichten gut vereinbaren.