Citation: U 145/02 02.12.2002 E. 1

1.1 Gemäss Art. 29 Abs. 2 BV haben die Parteien Anspruch auf rechtliches Gehör. Das rechtliche Gehör dient einerseits der Sachaufklärung, andererseits stellt es ein persönlichkeitsbezogenes Mitwirkungsrecht beim Erlass eines Entscheids dar, welcher in die Rechtsstellung einer Person eingreift. Dazu gehört insbesondere deren Recht, sich vor Erlass des in ihre Rechtsstellung eingreifenden Entscheids zur Sache zu äussern, erhebliche Beweise beizubringen, Einsicht in die Akten zu nehmen, mit erheblichen Beweisanträgen gehört zu werden und an der Erhebung wesentlicher Beweise entweder mitzuwirken oder sich zumindest zum Beweisergebnis zu äussern, wenn dieses geeignet ist, den Entscheid zu beeinflussen (BGE 127 I 56 Erw. 2b, 127 III 578 Erw. 2c, 126 V 130 Erw. 2a; zu Art. 4 Abs. 1 aBV ergangene, weiterhin geltende Rechtsprechung: BGE 126 I 16 Erw. 2a/aa, 124 V 181 Erw. 1a, 375 Erw. 3b, je mit Hinweisen). 1.2 Der Beschwerdeführer macht geltend, das kantonale Gericht habe seinen Entscheid massgeblich auf die IV-Akten gestützt, ohne ihm Gelegenheit zur Einsicht und Stellungnahme geboten zu haben. Die Vorinstanz bestätigt in ihrer Vernehmlassung, der es unter anderem die IV-Akten beilegte, dass der Versicherte entgegen dem Protokoll der Hauptverhandlung vom 27. Februar 2002 nicht mit allen Unterlagen bedient worden ist. Sie weist jedoch darauf hin, der Beizug der IV-Akten sei dem Vertreter des Beschwerdeführers an der mündlichen Verhandlung angezeigt worden, er hätte aber auf Einsichtnahme verzichtet.. Dem angefochtenen Entscheid ist sodann zu entnehmen, dass das kantonale Gericht insbesondere auf das im IV-Verfahren eingeholte psychiatrische Gutachten von Dr. med. H.________, vom 29. November 1997, abstellte. Wie die Vorinstanz zutreffend erwägt, war dieses entscheidwesentliche Gutachten dem Beschwerdeführer bekannt, nahm er doch anlässlich der mündlichen Verhandlung vom 27. Februar 2002 selbst darauf Bezug. Damit ist die Rüge, der angefochtene Entscheid stütze sich auf Akten, die dem Beschwerdeführer unbekannt waren, unbegründet.