Citation: 2C_308/2014 E. A

A.________ (1966, Kosovare) beantragte im März 1997 in der Schweiz erfolglos Asyl und wurde ein Jahr später zwangsweise zurückgeschafft. Im Oktober 2002 heiratete er in Kosovo eine Schweizer Bürgerin (1954), weshalb er im Rahmen des Familiennachzugs eine Aufenthaltsbewilligung erhielt. Als Einreisedatum wurde der 11. Mai 2003 vermerkt. Am 1. September 2006 wurde der gemeinsame Haushalt aufgelöst, wie aus der gemeinsamen, gerichtlich festgehaltenen Trennungsvereinbarung vom 9. August 2007 hervorgeht. A.________ mietete danach während kurzer Zeit eine Wohnung in U.________, meldete sich aber bereits wieder am 19. Februar 2009 unter der Adresse seiner Ehefrau an. Angesichts einer erneuten Trennung, von Schulden und von Unregelmässigkeiten und Widersprüchen bei Bekanntgabe von relevanten Informationen zog der Migrationsdienst des Kantons Bern (MIDI) in Erwägung, die Aufenthaltsbewilligung von A.________ nicht zu verlängern; es gewährte ihm mit der Anzeige gleichzeitig das rechtliche Gehör. In der Folge ging der MIDI allerdings davon aus, dass die Aufenthaltsbewilligung verlängert werden könnte, wenn A.________ - wie von ihm angekündigt - in Zukunft einer geregelten Erwerbstätigkeit nachgehen, keine neuen Schulden generieren und sich zwecks Abbaus der aufgelaufenen Schulden mit einer Schuldenberatungsstelle in Verbindung setzen würde. Allerdings bedürfe es einer Zustimmung des Bundesamtes für Migration (BFM).