Citation: 2C_152/2020 E. 5.4

5.4. Gemäss Art. 132 Abs. 3 DBG kann der Steuerpflichtige die (berechtigterweise erfolgte) Ermessensveranlagung nur wegen offensichtlicher Unrichtigkeit anfechten. Die Vorbringen des Beschwerdeführers sind als sinngemässe Rüge der Verletzung von Art. 132 Abs. 3 DBG sowie von Art. 48 Abs. 2 StHG bzw. § 140 Abs. 2 StG ZH entgegen zu nehmen. Praxisgemäss ist der sog. Unrichtigkeitsnachweis mit einer Umkehr der Beweislast zulasten des Steuerpflichtigen verbunden. Der Beweis ist umfassend anzutreten. Die Unrichtigkeit der Ermessensveranlagung ist substanziiert darzulegen, etwa durch Nachreichung weiterer Beweismittel im Einspracheverfahren, wodurch die Untersuchungspflicht der Veranlagungsbehörde wieder auflebt, oder durch den Nachweis, dass die angefochtene Veranlagungsverfügung offensichtlich übersetzt ist. Diese Grundsätze gelten auch im kantonalen Rechtsmittelverfahren. Das Bundesgericht überprüft das Ergebnis einer Ermessensveranlagung nur auf grobe methodische oder rechnerische Fehler hin (Urteile 2C_435/2017 vom 18. Februar 2019 E. 2.1; 2C_973/2018 vom 9. Januar 2019 E. 2.2; 2C_683/2013 / 2C_684/2013 vom 13. Februar 2014 E. 5.1).