Citation: 8C_105/2024 E. A

A.a. Die 1975 geborene A.________ war ab 8. März 2002 bei der B.________ GmbH als Köchin tätig. Am 30. Januar 2021 kündigte die Arbeitgeberin das Arbeitsverhältnis per 20. April 2021. Am 12. April 2021 beantragte A.________ Arbeitslosenentschädigung ab 20. April 2021. Die Unia Arbeitslosenkasse (nachfolgend: Unia) leistete für die Kontrollperioden April bis August 2021 Taggelder in der Höhe von Fr. 17'649.50. A.________ erhielt anlässlich einer Integrationsmassnahme Taggeldleistungen der Invalidenversicherung, weshalb sie sich per 9. September 2021 von der Arbeitslosenversicherung abmeldete. A.b. Am 6. Februar 2023 stellte A.________ erneut Antrag auf Taggelder der Arbeitslosenversicherung ab 1. Februar 2023. Die Unia verneinte mit Verfügung vom 7. März 2023 einen Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung ab 20. April 2021 und forderte die ausgerichteten Leistungen wegen der arbeitgeberähnlichen Stellung von A.________ und ihres Ehegatten in der B.________ GmbH für die Kontrollperioden April bis August 2021 im Umfang von Fr. 16'430.10 zurück. Die dagegen erhobene Einsprache wies die Unia mit Einspracheentscheid vom 23. Mai 2023 ab, bejahte aber eine Anspruchsberechtigung von A.________ ab 1. Februar 2023 trotz arbeitgeberähnlicher Stellung, sofern die übrigen Anspruchsvoraussetzungen gegeben seien.