Citation: 8C_581/2022 E. A

A.a. Der 1973 geborene A.________ war bei der Firma B.________ GmbH als Fenstermonteur angestellt und bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 27. Juni 2017 erlitt er als Fahrer seines Personenwagens infolge einer Frontalkollision mit einem auf die Gegenfahrbahn geratenen Fahrzeug eine Orbitabodenfraktur links, eine Scaphoid (re) fraktur rechts sowie eine Distorsion der Halswirbelsäule (HWS). Die Suva richtete die gesetzlichen Leistungen in Form von Heilbehandlung und Taggeld aus. Nach einer erfolgreichen Operation des rechten Handgelenks (Diagnose: Pseudarthrose Scaphoideum) Ende Februar 2018 stellte sie ihre diesbezüglichen Leistungen per Verfügungsdatum (28. Januar 2020) ein (bestätigt mit Einspracheentscheid vom 23. Juli 2020 sowie Urteil des kantonalen Gerichts vom 15. Oktober 2020). A.b. Hinsichtlich der übrigen Verletzungen zog die Suva ein von der Invalidenversicherung bei der Academy of Swiss Insurance Medicine (asim), Universitätsspital Basel, in Auftrag gegebenes polydisziplinäres Gutachten vom 7. Juni 2021 bei. Mit Verfügung vom 20. Januar 2022 teilte sie A.________ mit, die Beschwerden seien organisch nicht mehr hinreichend nachweisbar; infolge Prüfung der massgeblichen Kriterien sei die Adäquanz zu verneinen, weshalb die Versicherungsleistungen per 9. Oktober 2020 eingestellt würden. Daran hielt die Suva mit Einspracheentscheid vom 9. Mai 2022 fest.