Citation: 8C_231/2023 E. 4.1

4.1. Gemäss Vorinstanz ist gestützt auf die voll beweiskräftige Einschätzung des Dr. med. B.________ (Gutachten vom 17. Mai 2021 mit Ergänzung vom 9. Dezember 2022) von einem unveränderten Gesundheitszustand seit der letzten Rentenrevision gestützt auf das estimed-Gutachten vom 25. März 2018 mit einer Arbeitsfähigkeit von 50 % auszugehen. Daran könnten die davon abweichenden Stellungnahmen von Dr. med. C.________, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, nichts ändern. Ihren Bericht vom 5. Mai 2021 habe der Gutachter mitberücksichtigt, indessen (unter anderem) festgestellt, dass die Beschwerdeführerin nach eigenen Angaben keine Medikamente konsumiere, während dort die Gabe von Antidepressiva (50 mg Zoloft) vermerkt sei. Den Einwand von Dr. med. C.________ in ihrem Bericht vom 29. September 2021, wonach der Gutachter den Krankheitsverlauf und die von den behandelnden Ärzten gestellten Diagnosen, das heisst die Klassifikation als Persönlichkeitsstörung sowie die Beurteilung der Schwere der depressiven Erkrankung, nur unzureichend berücksichtigt habe, widerlegte das kantonale Gericht.