Citation: 1B_237/2021 E. 4.2

4.2. Nachdem der Beschwerdeführer mutmasslich gegen das ihm auferlegte Kontakt- und Rayonverbot verstossen hat und Hinweise dafür bestehen, dass von seinem Verhalten auch unbekannte Drittpersonen betroffen sein könnten, vermag er mit seinen Vorbringen nicht aufzuzeigen, dass die angeordnete Verlängerung der Haft unverhältnismässig wäre. Mit Blick auf die psychologische Behandlung wird im Nachtrag der Fachstelle PUK vom 6. April 2021 darauf hingewiesen, dass der Beschwerdeführer unter Umständen (erneut) auf das Angebot des gefängnispsychiatrischen Dienstes aufmerksam gemacht werden könnte. Der Beschwerdeführer könnte sich mithin auch während der Haft in psychologische Behandlung begeben. Schliesslich vermag auch der verhinderte Stellenantritt bzw. die verhinderte Weiterführung seines Arbeitsverhältnisses die Haft nicht als unverhältnismässig erscheinen zu lassen. Eine Beeinträchtigung der beruflichen Tätigkeit ist bei einer Haft unvermeidlich (vgl. Urteil 1B_196/2021 vom 11. Mai 2021 E. 4; 1B_217/2013 vom 16. Juli 2013 E. 7). Es geht vorliegend auch nicht um den Erhalt einer dauerhaften Arbeitsstelle. Die Verlängerung der angeordneten Haft erweist sich damit zum heutigen Zeitpunkt als verhältnismässig.