Citation: 2P.264/2005 19.06.2006 E. B

Mit Veranlagungsverfügung vom 22. Februar 1999 setzte die Steuerkommission V.________ das steuerbare Einkommen von A.X.________ und B.X.________ für die Veranlagungsperiode 1995/96 auf Fr. 1'121'100.-- fest. Dabei rechnete sie für das Bemessungsjahr 1994 einen Kapitalgewinn von Fr. 1'208'511.-- aus der Übernahme der Darlehensforderung auf. Auf Einsprache hin setzte die Steuerkommission das steuerbare Einkommen auf Fr. 907'300.-- herab. An der Aufrechnung des Reinvermögenszugangs aufgrund der Darlehensverrechnung hielt sie jedoch fest, qualifizierte diesen allerdings als Gewinn aus einer selbstständigen Erwerbstätigkeit (Einspracheentscheid vom 2. Juli 2001). Das Steuerrekursgericht des Kantons Aargau wies einen hiergegen erhobenen Rekurs ab und legte das im Einspracheentscheid nicht geregelte satzbestimmende Einkommen auf Fr. 882'235.-- fest. Das Steuerrekursgericht erwog, der aufgerechnete Reinvermögenszugang zufolge Darlehensverrechnung dürfe zwar nicht als Gewinn aus selbstständiger Erwerbstätigkeit qualifiziert werden; hingegen handle es sich dabei um eine geldwerte Leistung (verdeckte Gewinnausschüttung) der E.________ AG und der C.________ AG (Rekursentscheid vom 18. Dezember 2003). Das Verwaltungsgericht des Kantons Aargau schützte diese Betrachtungsweise des Steuerrekursgerichts und wies eine Beschwerde gegen den Rekursentscheid mit Urteil vom 9. Dezember 2004 (versandt am 18. Juli 2005) ab.