Citation: 1B_239/2022 E. 3.3

3.3. Das Ausstandsbegehren begründete der Beschwerdeführer damit, dass die abgelehnten Gerichtspersonen dem gleichen Gericht angehören wie Oberrichter Flury, der im interessierenden Strafverfahren "geschädigte Person" sei. Die I. Strafkammer führte dazu zusammenfassend aus, ihr sei nicht bekannt und werde vom Beschwerdeführer auch nicht dargelegt, dass Oberrichter Flury tatsächlich in einem Strafverfahren gegen den Beschwerdeführer als geschädigte Person auftrete. Im Übrigen vermöge der Umstand, dass Oberrichter Flury der gleichen Kammer bzw. dem gleichen Gericht angehöre wie die abgelehnten Gerichtspersonen, keinen Ausstandsgrund zu begründen. Der Beschwerdeführer vermag nicht aufzuzeigen, dass die I. Strafkammer in rechtswidriger Weise einen Ausstandsgrund verneint hätte. Soweit er sich in seiner Begründung auf einen Beschluss der Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts vom 16. Dezember 2020 beruft, legt er nicht dar, inwiefern dieses Strafverfahren Parallelen zu dem nicht näher beschriebenen Strafverfahren, in welchem Oberrichter Flury offenbar als geschädigte Person auftritt, aufweisen sollte. Insgesamt ergibt sich aus der Beschwerde nicht, inwiefern der angefochtene Beschluss der I. Strafkammer rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll. Die Beschwerde genügt den gesetzlichen Formerfordernissen offensichtlich nicht, weshalb auf sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG nicht einzutreten ist.