Citation: 1C_9/2024 E. 3.2

3.2. Damit stützt sich der Entschädigungsanspruch nicht auf Bundeszivilrecht, sondern auf kantonales Enteignungsrecht. Die nachbarrechtlichen Bestimmungen des Zivilrechts werden nicht direkt, sondern (wie der Beschwerdeführer selbst darlegt) analog, als kantonales öffentliches Recht, angewendet. Dies hat zur Folge, dass ihre Auslegung und Anwendung vom Bundesgericht nicht frei überprüft werden kann, sondern nur unter dem Blickwinkel verfassungsmässiger Rechte, insbesondere des Willkürverbots (vgl. Urteil 1C_671/2017 vom 14. August 2018 E. 2.1). Soweit der Beschwerdeführer daher lediglich eine falsche Rechtsanwendung rügt, ohne aufzuzeigen, inwiefern die Vorinstanz das Willkürverbot oder andere verfassungsmässige Rechte verletzt habe, ist auf die Beschwerde nicht einzutreten.