Citation: 6B_617/2017 E. 1.4

1.4. Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz setze sich mit keinem Wort mit seinen Vorbringen und dem Ergebnis der mit Eingabe vom 23. Februar 2016 ins Recht gelegten Stellungnahme des Kompetenzzentrums für Aussagepsychologie der Universität St. Gallen zur Frage der Notwendigkeit und Möglichkeiten einer Glaubhaftigkeitsbegutachtung auseinander. Soweit er damit geltend machen will, die Vorinstanz habe seinen Antrag auf Einholung eines aussagepsychologischen Gutachtens über die Beschwerdegegnerin 2 zu Unrecht abgewiesen, ist seine Rüge unbegründet. Es kann auf die zutreffenden vorinstanzlichen Ausführungen verwiesen werden (kantonale Akten, Verfügung vom 6. Mai 2016). Entgegen seinem Ansinnen verletzt die Vorinstanz seinen Anspruch auf rechtliches Gehör auch nicht, indem sie nicht detailliert auf die von ihm eingereichte Stellungnahme eingeht. Da diese kein Beweismittel darstellt, sondern Bestandteil der Vorbringen des Beschwerdeführers bildet, muss die Vorinstanz sich nicht einlässlich damit auseinandersetzen und detailliert begründen, weshalb sie in den einzelnen Punkten zu einem anderen Schluss gelangt. Ebenso unbegründet ist der Einwand des Beschwerdeführers, die Vorinstanz äussere sich nicht zu dem Überwachungsvideo der Tankstelle und den sich daraus ergebenden Widersprüchen zu der Darstellung der Beschwerdegegnerin 2. Die Vorinstanz erwägt hierzu zusammengefasst, die Videoaufnahmen sprächen keine eindeutige Sprache. Rein aufgrund der Gesprächsdauer könne nicht zwingend auf die eine oder andere Version geschlossen werden (Urteil S. 20; siehe auch hinten E. 1.5.2). Auch geht die Vorinstanz auf das Vorbringen des Beschwerdeführers ein, der von der Beschwerdegegnerin 2 geschilderte Handlungsablauf wäre rein praktisch nicht möglich gewesen (Urteil S. 17; siehe auch hinten E. 1.5.5). Soweit der Beschwerdeführer in anderem Zusammenhang vorbringt, die Vorinstanz setze sich nicht mit seinen Argumenten auseinander, ist seine Kritik ebenfalls unbegründet. Insgesamt legt die Vorinstanz in ihrem Urteil ihre Überlegungen hinlänglich dar und begründet ausführlich, weshalb sie die Aussagen der Beschwerdegegnerin 2 für glaubhaft erachtet und im Ergebnis darauf abstellt. Dem Beschwerdeführer war es aufgrund der vorinstanzlichen Begründung möglich, das Urteil in voller Kenntnis der Sache an das Bundesgericht weiterzuziehen. Sein Anspruch auf rechtliches Gehör ist nicht verletzt.