Citation: 9C_680/2018 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz folgte den RAD-Stellungnahmen vom 31. August und 26. Oktober 2017. Dr. med. C.________ hielt darin fest, beim Versicherten seien seit dem Kleinkindalter Schwierigkeiten in der Entwicklung deutlich gewesen, welche immer wieder zu Abklärungen und therapeutischen sowie pädagogischen Massnahmen geführt hätten, ohne dass ein Autismus zu erkennen gewesen sei. In der echtzeitlichen Dokumentation seien keine behandlungsbedürftigen Symptome einer Autismus-Spektrum-Störung festgehalten worden. Wenn zudem im Jahr 2015 eine Fachstelle festgehalten habe, die Symptomatik sei nicht im Rahmen einer Autismus-Spektrum-Störung zu beurteilen, müsse angenommen werden, dass dies auch im Alter von fünf Jahren der Fall gewesen sei. Gestützt auf diese Einschätzung des RAD erkannte die Vorinstanz, beim Beschwerdeführer seien vor dem vollendeten 5. Altersjahr keine autismusspezifischen Symptome im Sinne einer Autismus-Spektrum-Störung bzw. eines Asperger-Syndroms erkennbar gewesen. Die IV-Stelle habe einen Anspruch auf medizinische Massnahmen nach Art. 13 IVG damit zu Recht verneint.