Citation: H 248/00 21.09.2000 E. 1

1.- a) Das Eidgenössische Versicherungsgericht beurteilt letztinstanzlich Verwaltungsgerichtsbeschwerden gegen Verfügungen im Sinne von Art. 5 VwVG auf dem Gebiete der Sozialversicherung (Art. 128 in Verbindung mit Art. 97 OG). Als Verfügungen gelten gemäss Art. 5 Abs. 2 VwVG auch die Zwischenverfügungen im Sinne von Art. 45 VwVG, zu welchen die Verfügungen über vorsorgliche Massnahmen gehören (Art. 45 Abs. 2 lit. g, Art. 55 und 56 VwVG). Solche Verfügungen sind nach Art. 45 Abs. 1 VwVG nur dann selbstständig anfechtbar, wenn sie einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken können. Für das letztinstanzliche Beschwerdeverfahren ist ferner zu beachten, dass gemäss Art. 129 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 101 lit. a OG die Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen Zwischenverfügungen nur zulässig ist, wenn sie auch gegen die Endverfügung offen steht (BGE 124 V 85 Erw. 2 mit Hinweisen). b) Vorliegend gehört der dem Verfahren zu Grunde liegende materiellrechtliche Streitgegenstand dem Bundessozialversicherungsrecht an. Da die Verwaltungsgerichtsbeschwerde somit gegen den Endentscheid, die Beurteilung des Herabsetzungsbegehrens, offen steht, ist grundsätzlich auch der Zwischenentscheid vom 13. Juni 2000 mit diesem Rechtsmittel anfechtbar. Wie der eine Herabsetzung der ausstehenden Beiträge ablehnenden Verfügung vom 5. Mai 2000 zu entnehmen ist, hat die Beschwerdeführerin den Zahlungsplan der Ausgleichskasse - zumindest anfänglich - eingehalten. Falls der Prozess in der Hauptsache zu ihren Gunsten endet, so werden der Beschwerdeführerin allenfalls zuviel geleistete Beiträge zurückerstattet (vgl. dazu allerdings auch EVGE 1952 S. 255, wonach vorbehaltlos bezahlte Beiträge nicht mehr herabgesetzt oder erlassen werden können). Aus den Akten ergeben sich keine Hinweise auf laufende Betreibungsverfahren oder gar auf eine bevorstehende Zwangsverwertung von Objekten, in deren Verlauf die Beschwerdeführerin Eigentumsrechte verlieren könnte. Unter diesen Umständen ist fraglich, ob die weitere Eintretensvoraussetzung des nicht wieder gutzumachenden Nachteils erfüllt ist. Wie es sich damit verhält, kann indes offen bleiben, weil die Verwaltungsgerichtsbeschwerde - wie nachstehend darzutun sein wird - jedenfalls unbegründet ist.