Citation: I 114/99 07.05.2001 E. 3

3.- Die Vorinstanz geht davon aus, dass die medizinische Arbeitsunfähigkeit der Beschwerdeführerin für die Zeit bis zum 12. August 1994 verbindlich feststehe, denn die Rückweisung im (ersten) Entscheid vom 22. April 1995 sei nur zur Durchführung eines ordnungsgemässen Einkommensvergleichs erfolgt. Dem kann nicht beigepflichtet werden. Unter Hinweis auf BGE 125 V 413 genügt hier die Feststellung, dass, wenn einer versicherten Person verfügungsweise eine halbe Rente zugesprochen wird und diese beschwerdeweise die Zusprechung einer ganzen beantragt, die unbestrittene halbe Rente nicht in Teilrechtskraft erwächst. Vielmehr unterliegt der Rentenanspruch als solcher insgesamt (Anspruchsberechtigung, Höhe und Beginn einer allfälligen Leistung) der uneingeschränkten richterlichen Überprüfung. Dieser Streitgegenstand bleibt bei einer Rückweisung an die Verwaltung zu weitergehenden Abklärungen der gleiche.