Citation: 4A_351/2024 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz stützt sich auf die Erwägungen der Erstinstanz, welche sie teilt. Diese sei nach sorgfältiger Beweiswürdigung zum Schluss gelangt, dass das Verhalten der Beschwerdeführerin den effektiven Kündigungsgrund dargestellt habe. Demnach habe sie schuldhaft gegen geltende Richtlinien der Beschwerdegegnerin verstossen, indem sie im Juni 2022 zwei Kontensperren ohne Absprache mit der zuständigen Stelle aufgehoben habe. Ob auch ihre Leistungen für die Kündigung eine Rolle gespielt hätten, wie dort angeführt, könne offen bleiben. Soweit die Beschwerdeführerin behaupte, mittels Zeugenaussagen bewiesen zu haben, dass die genannten Kündigungsgründe vorgeschoben seien, nenne sie keine konkrete Zeugenaussage, die dies belegen würde. Auch setze sie sich nicht mit den Erwägungen der Erstinstanz auseinander und zeige nicht auf, weshalb diese unrichtig sein sollen. Dies insbesondere, soweit die Erstinstanz erkannt habe, es sei kein vorgeschobener Kündigungsgrund ersichtlich. Auch Ansprüche auf Überstunden, Ferien oder eine Gratifikation habe die Erstinstanz überzeugend verneint, was die Beschwerdeführerin nicht ansatzweise in Zweifel ziehen bzw. Gegenteiliges mittels konkreter Hinweise belegen könne. Gemäss der Erstinstanz habe sie den von der Beschwerdegegnerin kalkulierten Mehrarbeitssaldo gar implizit anerkannt und sei dafür kompensiert worden.