Citation: 2C_55/2023 E. 5.2.4

5.2.4. Damit liegen ausreichend Anhaltspunkte dafür vor, dass zumindest der Beschwerdeführer von Beginn weg keine echte eheliche Lebensgemeinschaft beabsichtigte. Daran vermögen auch seine Vorbringen vor Bundesgericht keine Zweifel zu wecken. Ebensowenig zeigt er überzeugend auf, dass sich daran in den letzten beiden Jahren etwas geändert haben könnte (vgl. zu den erhöhten Anforderungen an den Nachweis eines amor superveniens : BGE 121 II 1 E. 2d S. 4; Urteile 2C_193/2022 vom 16. August 2022 E. 3.2.2; 2C_1134/2016 vom 23. Dezember 2016 E. 4.1 mit Hinweisen); alleine die Wohnsitzbestätigung - ohne jegliche weitere Sachbeweise oder sonstige Substanziierung - vermag die diversen Indizien für das Vorliegen einer Schein-ehe jedenfalls nicht aufzuwiegen.