Citation: 2C_515/2014 E. 2.2

2.2. Dem Beschwerdeführer kann nicht gefolgt werden, wenn er rügt, der Schluss der Vorinstanz von der ohne Familiennachzug fehlenden Möglichkeit der Bewilligungserteilung auf das Vorliegen einer Scheinehe sei willkürlich. Der Familiennachzug gründet zwar tatsächlich darauf, dass einer der Ehepartner über kein gefestigtes Anwesenheitsrecht in der Schweiz verfügt. Dieser Einwand zielt aber am Argument der Vorinstanz vorbei: Diese hat festgestellt, der Beschwerdeführer versuche seit rund 10 Jahren auf verschiedenste Weise, ein Aufenthaltsrecht in der Schweiz zu erwirken; diese Verhaltensweise hat das Appellationsgericht als Hinweis gewertet, beim jüngsten Eheschluss könnte es sich um eine Scheinehe handeln; diese Einschätzung - im Sinne eines Indizes - ist nicht willkürlich, sondern liegt nahe. Nicht zu beanstanden ist namentlich auch, dass die Vorinstanz für die Beantwortung der Rechtsfrage, ob mit Bezug auf die Heirat mit D.________ von einer Scheinehe auszugehen sei, generell auf das Vorleben des Beschwerdeführers abgestellt hat. Inwiefern die Vorinstanz beim Einbezug des Gesuchs des Beschwerdeführers vom 5. September 2009 um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung von sechs Monaten zwecks Vorbereitung der Heirat mit C.________ in Willkür (Art. 9 BV) verfallen sei, ist weder rechtsgenüglich dargelegt noch ersichtlich. Entgegen den Ausführungen des Beschwerdeführers hat die Vorinstanz zwar das Vorleben des Beschwerdeführers in die Beurteilung der Frage, ob er mit D.________ eine Scheinehe eingegangen sei, einfliessen lassen, jedoch die Vorfälle häuslicher Gewalt zum Nachteil seiner ersten Ehefrau als solche nicht als Indiz dafür gewertet. Auf die diesbezüglichen Vorbringen des Beschwerdeführers ist nicht weiter einzugehen.