Citation: 9C_201/2016 E. 4.4

4.4. Laut verbindlicher (E. 1) vorinstanzlicher Feststellung beruhte die Rentenzusprache im Wesentlichen auf den Einschätzungen des Dr. med. C.________. Dieser erhob weitgehend unauffällige objektive Befunde und diagnostizierte mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit einzig eine "rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig allenfalls leichtgradig bis weitgehend remittiert gemäss ICD-10 F33.4". Weiter führte er aus: "Bedingt durch die grenzwertige depressive Symptomatik [...] kann heutzutage nicht von einer Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit ausgegangen werden." Eine Rückkehr zur letzten Arbeitstätigkeit hielt er "aufgrund der entstandenen Dekonditionierung" für kaum mehr möglich. Er ging von einer "mindestens 50%igen Arbeitsmöglichkeit für leichtere kaufmännische Tätigkeiten" aus. In der Folge anerkannte die IV-Stelle eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von 50 %. Bei diesen Gegebenheiten lässt sich eine rechtlich relevante Einschränkung der Arbeitsfähigkeit nicht nachvollziehen: Einerseits gelten leichte bis höchstens mittelschwere depressive Leiden grundsätzlich als therapeutisch angehbar (Urteile 9C_13/2016 vom 14. April 2016 E. 4.2; 9C_250/2012 vom 29. November 2012 E. 5). Anderseits fehlt es bei "weitgehend remittierter" Symptomatik ohnehin an einer Einschränkung der Arbeitsfähigkeit (vgl. auch Art. 88a Abs. 1 IVV [SR 831.201]).