Citation: 8C_578/2014 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz stellt auf das Gutachten des Dr. med. C.________ vom 23. Oktober 2013 ab. Es hält fest, der Psychiater habe beim Versicherten keine psychiatrische Diagnose stellen können. Die Arbeitsfähigkeit sei aus psychiatrischer Sicht nicht eingeschränkt. Der Beschwerdeführer beschreibe die subjektiv beklagten Symptome nicht so, wie er sie tatsächlich erlebe. Das unter Beizug eines Dolmetschers erstellte psychiatrische Gutachten werde den von der Rechtsprechung entwickelten Anforderungen in allen Punkten gerecht. Es setze sich mit den Untersuchungsbefunden auseinander und begründe die Schlussfolgerungen einlässlich. Es lege begründet dar, dass beim Beschwerdeführer vorab invaliditätsfremde Faktoren im Vordergrund stünden. Damit stimme es mit den übrigen Akten überein. Demnach habe der Versicherte den Iran wegen einer homosexuellen Beziehung verlassen und sei schliesslich in die Schweiz gelangt. Dass die Familie noch im Iran lebe, stelle eine grosse Belastung dar. Die Konvertierung des Versicherten vom Islam zum Christentum habe diesem zwar in der Schweiz zu einem sozialen Beziehungsnetz verholfen, jedoch offenbar auch radikale Muslime gegen ihn aufgebracht. Aus diesem Grund habe er bisher auf dem schweizerischen Arbeitsmarkt nicht längerfristig Fuss fassen können. Das Gutachten gehe zudem auf die entgegenstehenden Befunde und Diagnosen in nachvollziehbarer Weise ein. Ferner befasst sich die Vorinstanz mit dem Bericht des behandelnden Psychiaters Dr. med. B.________. Dieser benenne keine - nicht rein subjektiver Interpretation entspringenden - Aspekte, die im Rahmen der Begutachtung unerkannt oder ungewürdigt geblieben wären. Die Ärzte der Psychiatrischen Dienste Thurgau vermöchten die vorgebrachten Klagen ebenfalls nicht stringent einem psychiatrischen Leiden zuzuordnen. Weiter erachtet die Vorinstanz die neuropsychologischen Abklärungsergebnisse des Dr. phil. D.________, auf welche der Gutachter verweist, mit eingehender Begründung als verwertbar. Da die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers aus psychiatrischer Sicht nicht eingeschränkt sei, habe dieser keinen Anspruch auf berufliche Massnahmen und auf eine Invalidenrente.