Citation: 2C_870/2016 E. 6.1.2

6.1.2. Das Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt hat am 16. Oktober 2013 im Rahmen der Berufung das Handeln und das Verschulden des Beschwerdeführers als noch schwerer gewertet; indessen war es in seiner Beurteilung an das Verbot der "reformatio in peius" gebunden. Es kam zum Schluss, dass auch bei der Tat gegen den Wirt der Eventualvorsatz zur Tötung "als nachgewiesen" hätte erachtet werden müssen. Dass der Beschwerdeführer die sich in geduckter Haltung fortbewegende Serviertochter, die er für den Wirt hielt, verfolgt habe, mache deutlich, dass er nicht beabsichtigte, Notwehr zu üben, sondern schlichtweg "vollkommen in Rage" geraten war. Ohne die durch das Strafgericht unzutreffend festgestellten Umstände - so das Appellationsgericht - hätte "die Strafe höher ausfallen müssen".