Citation: 8C_378/2017 E. A

A.________, geb. 1961, arbeitete ab 1997 als Hauswartin an einer Schule. Zunächst betrug ihr Pensum 50 %, ab 1. Oktober 2010 noch 25 %. In dieser Eigenschaft war sie bei der AXA Versicherungen AG (AXA) unfallversichert. Per 1. Oktober 2010 meldete sie sich bei der Arbeitslosenversicherung zur Vermittlung einer 50 %-Stelle an und war im Rahmen der teilweisen Arbeitslosigkeit bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten versichert. Am 5. Juni 2011 stürzte A.________ beim Anlegen eines Bootes ins Wasser. Weil sie sich mit der linken Hand an einem Seil festhielt, wurde ihr Arm nach oben gerissen und es trat ein stechender Schmerz in der linken Schulter auf. Dabei zog sie sich eine undislozierte Fraktur des Tuberculum majus sowie eine Zerrung der postero-superioren Rotatorenmanschette und eine inferiore Kapselläsion mit reaktiver Capsulitis zu. Die Suva erbrachte die gesetzlichen Leistungen in Form von Heilbehandlung und Taggeld. Auf den 1. Mai 2014 schloss sie den Fall ab und stellte die Leistungen ein. Zudem verneinte sie mit Verfügung vom 14. April 2014 einen Rentenanspruch, bei einem Invaliditätsgrad von gerundet 6 %, sowie einen Anspruch auf Integritätsentschädigung, was sie im Einspracheentscheid vom 28. August 2015 bestätigte.