Citation: 8C_623/2007 22.08.2008 E. 9

9.1 Zusammenfassend sind höchstens drei der sieben Kriterien teilweise erfüllt, jedoch nicht in besonders ausgeprägter oder auffallender Weise (E. 8.1, 8.4 und 8.6 hievor). Dies reicht zur Adäquanzbejahung praxisgemäss nicht aus (E. 7 i.f. hievor; Urteil 8C_252/2007 vom 16. Mai 2008, E. 8, mit Hinweis). Der angefochtene Entscheid, mit welchem das kantonale Gericht im Rahmen der angekündigten reformatio in peius die Adäquanz des Kausalzusammenhanges der ab 1. Januar 1999 anhaltend geklagten Beschwerden und dem Unfall vom 12. Mai 1996 verneint hat, ist somit im Ergebnis nicht zu beanstanden. 9.2 Soweit die Winterthur bereits darüber hinausgehende Versicherungsleistungen erbracht hat, wird sie bei der möglichen Geltendmachung eines Rückforderungsanspruchs hinsichtlich allenfalls unrechtmässig bezogener Leistungen nicht nur die Fristen im Sinne von Art. 25 Abs. 2 ATSG zu beachten, sondern auch der verspäteten Terminierung im Rahmen des vorinstanzlichen Entscheides unter dem Gesichtspunkt des Vertrauensschutzes (vgl. BGE 133 V 57 Erw. 6.8 S. 65) Rechnung zu tragen haben (Urteil U 10/06 vom 2. Mai 2007, E. 5).