Citation: 2A.171/2002 28.11.2002 E. B

Am 20. Mai 1998 reichte A.________ bei der Fremdenpolizei des Kantons St. Gallen ein Gesuch um Erteilung der Aufenthaltsbewilligung für ihren Sohn ein. Mit Verfügung vom 19. Juni 1998 lehnte die Fremdenpolizei des Kantons St. Gallen dieses Gesuch ab. A.________ erhob gegen die ablehnende Verfügung der Fremdenpolizei Rekurs beim Justiz- und Polizeidepartement des Kantons St. Gallen. Während des Rekursverfahrens reiste D.________ am 7. Dezember 1998 ohne Visum in die Schweiz ein und hält sich seither hier auf. Das Justiz- und Polizeidepartement wies den Rekurs am 6. Mai 1999 ab. Gleich entschied das Verwaltungsgericht auf Beschwerde hin mit Urteil vom 17. August 1999. Mit Urteil vom 25. Februar 2000 hiess das Bundesgericht die dagegen erhobene Verwaltungsgerichtsbeschwerde gut, hob das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons St. Gallen auf und wies die Sache im Sinne der Erwägungen an dieses zurück. Es war zum Schluss gekommen, dass das Verwaltungsgericht zu Unrecht unterlassen habe, den Sohn D.________ persönlich zu befragen.