Citation: 9C_235/2018 E. 1

Feststellungsbegehren sind im Verhältnis zu Leistungs- oder Gestaltungsbegehren subsidiär. Sie sind im bundesgerichtlichen Verfahren nur zulässig, sofern an der Feststellung ein schutzwürdiges Interesse besteht und dieses nicht ebenso gut mit einem Leistungsbegehren gewahrt werden kann (BGE 142 V 2 E. 1.1 S. 4; Urteil 8C_237/2017 vom 4. Oktober 2017 E. 1). Vorliegend hat die Ausgleichskasse die Verrechnung ihrer Schadenersatzforderung mit der Rente des Beschwerdeführers verfügt, aber (noch) nicht vollzogen, und es kommt demnach ein Leistungsbegehren (auf Ausrichtung der Rente ohne Verrechnung) nicht in Frage. Der Beschwerdeführer hat zudem ein schutzwürdiges Interesse an der Beurteilung der Rechtmässigkeit der Verrechnung, so dass sein Feststellungsbegehren zulässig ist (vgl. auch BGE 136 V 286 Sachverhalt lit. B. S. 287 und E. 4.1 S. 288).