Citation: 6B_480/2014 E. 2.3

2.3. Entgegen dem Vorbringen des Beschwerdeführers lässt die Vorinstanz nicht ausser Acht, dass er die Kreuzung äusserst langsam überquert und sich auf den Verkehr konzentriert haben will. Sie kommt indes zum Schluss, er habe die Kreuzung nicht langsam, sondern mit einer Geschwindigkeit von 31 km/h überquert, was ihm ein rechtzeitiges Anhalten vor dem Querverkehr auf der Holbeinstrasse verunmöglicht hätte. Die Vorinstanz berücksichtigt dabei die Radarbilder und die Sichtverhältnisse. Sie hält fest, die erstinstanzliche Beweiswürdigung, wonach nicht ersichtlich sei, ob hinter dem auf den Aufnahmen sichtbaren, die Kreuzung von links querenden Auto weitere Fahrzeuge folgten, sei nicht zu beanstanden. Ob weitere Fahrzeuge folgten, sei irrelevant, da der Sachverhalt an sich erstellt und das querende Auto bloss ein Beispiel für die potenzielle Gefahr sei. Das erstinstanzliche Gericht, auf dessen Ausführungen die Vorinstanz ergänzend verweist, berücksichtigte sodann den Umstand, dass das Befahren der Kreuzung in der Gegenrichtung von der Holbeinstrasse her nur Fahrradfahrern erlaubt ist. Inwiefern die Vorinstanz den Sachverhalt offensichtlich unrichtig festgestellt oder die Unschuldsvermutung verletzt haben soll, legt der Beschwerdeführer nicht substanziiert dar und ist auch nicht ersichtlich. Seine Rüge erweist sich als unbegründet, soweit sie den Begründungsanforderungen von Art. 106 Abs. 2 BGG genügt.