Citation: 2C_1032/2016 E. 6.1

6.1. Durch die Verurteilung des Beschwerdeführers zu einer Freiheitsstrafe von 30 Monaten ist der Widerrufsgrund nach Art. 63 Abs. 1 lit. a AuG i.V.m. Art. 62 lit. b AuG erfüllt, was der Beschwerdeführer nicht bestreitet. Er macht hingegen geltend, die Massnahme verletze seine Ansprüche aus dem FZA. Zudem beanstandet er die Verhältnismässigkeitsprüfung durch die Vorinstanz. Er sei ein Ausländer der zweiten Generation, für den die Schweiz faktisch das Heimatland bilde. Zudem habe er einen Sohn in der Schweiz, zu dem er einen engen Kontakt pflege. In diesem Zusammenhang macht er insbesondere eine Verletzung von Art. 63 AuG und Art. 8 EMRK i.V.m. mit Art. 3 und 8 des Übereinkommens vom 20. November 1989 über die Rechte des Kindes (Kinderrechtskonvention, KRK; SR 0.107) geltend.