Citation: 7B_984/2023 E. 2.6.1

2.6.1. Der Beschwerdeführer bringt ausserdem vor, dass der vorinstanzlichen Feststellung, die Risiken einer Haftentlassung - insbesondere ohne ausreichende Behandlung und regelmässige Medikation - würden sich für die Sicherheit anderer Personen derzeit als untragbar erweisen, nicht gefolgt werden könne. Er rügt in diesem Zusammenhang namentlich eine aktenwidrige resp. willkürliche Sachverhaltsfeststellung, weil die Vorinstanz mehrfach betone, dass der Beschwerdeführer bei dem ihm vorgeworfenen Drohungen, Sachbeschädigungen und dem Hausfriedensbruch unter erheblichen Einfluss von Kokain/harten Drogen gestanden und sie hieraus eine gesteigerte Gefährlichkeit abgeleitet habe. Diese Feststellung stehe im Widerspruch zum Ergänzungsgutachten vom 14. Juni 2023, wonach dieses explizit ausschliesse, dass der vom Beschwerdeführer angeführte Kokainkonsum eine zusätzliche Wirkung gehabt habe, da der letzte Konsum mehr als 24 Stunden vor dem ersten Delikt stattgefunden habe und auch keine laborchemischen oder klinischen Alterationen durch Substanzeneinfluss für die Tatzeitpunkte hätten eruiert werden können. Es seien in diesem Gutachten starke Zweifel an den vom Beschwerdeführer gemachten Umfang des Kokainkonsum geäussert worden.