Citation: 5A_461/2022 E. 2.1.1

2.1.1. Strittig ist zunächst, ob das kantonale Recht (insbesondere § 3 Abs. 1 und § 6 Abs. 1 AnwT/AG) willkürlich angewendet worden ist, indem die Vorinstanz erwog, die Grundentschädigung enthalte (zusätzlich) zur Teilnahme an einer behördlichen Verhandlung bereits die Teilnahme an der Schlichtungsverhandlung, der die Einigungsverhandlung nach Art. 291 ZPO gleichgesetzt werde, weshalb dem Beschwerdeführer - entgegen dem Vorgehen der Erstinstanz - kein Zuschlag für die nach der Einigungsverhandlung einzig stattfindende Instruktionsverhandlung zu gewähren sei.