Citation: 8C_373/2023 E. 5.2

5.2. Gestützt auf das Gutachten des Dr. med. B.________ sowie auf die Einschätzung der Suva-Ärztin kann als erstellt gelten, dass sich die geklagten Beschwerden nicht mehr mit der ursprünglichen, im psychiatrischen Abschlussbericht vom 9. März 2010 gestellten Diagnose einer schweren depressiven Episode mit psychotischen Symptomen vereinbaren lassen. Vielmehr erschöpfen sie sich nunmehr jedenfalls weitestgehend im aggravatorischen Verhalten des Beschwerdeführers. Sowohl Dr. med. B.________ wie auch die Suva-Ärztin bescheinigen eine 100%ige Arbeitsfähigkeit, das heisst, es wird übereinstimmend davon ausgegangen, dass es sich bei den geklagten Beschwerden ausschliesslich um Auswirkungen des aggravatorischen Verhaltens handelt. Welche konkreten Indizien diesbezüglich gegen das Gutachten sprechen beziehungsweise inwiefern auch nur geringe Zweifel an der insoweit gleichlautenden Einschätzung der Suva-Ärztin bestehen sollten, wird beschwerdeweise nicht aufgezeigt. Zwar beruft sich der Beschwerdeführer auf zwei Berichte seines behandelnden Arztes, ohne diese jedoch einzureichen, wobei der jüngere - datierend vom 1. Mai 2023 - als echtes Novum für das Bundesgericht ohnehin unbeachtlich bliebe (Art. 99 Abs. 1 BGG; BGE 143 V 19 E. 1.2). Dass sich daraus vom Gutachter und von der Suva-Ärztin unberücksichtigt gebliebene wichtige objektive Aspekte ergäben, wird in der Beschwerde nicht dargetan. Es lässt sich daher nicht ersehen, inwiefern die Vorinstanz die bei der Beweiswürdigung zu beachtenden Regeln verletzt haben sollte, indem sie von einer erheblichen Verbesserung des psychischen Gesundheitszustandes seit der Rentenzusprechung mit Wiederherstellung einer 100%igen Arbeitsfähigkeit ausging. Die vom Beschwerdeführer geltend gemachte Kritik der Suva-Ärztin gegenüber dem Gutachter vermag daran nichts zu ändern, zumal sie sich nicht auf dessen Bescheinigung einer vollständigen Arbeitsfähigkeit bezog.