Citation: 2C_1055/2021 E. 2.1

2.1. Die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist auf dem Gebiet des Ausländerrechts ausgeschlossen, wenn sie sich gegen Entscheide richtet, welche Bewilligungen betrifft, auf die das Bundes- und das Völkerrecht keinen Anspruch vermitteln (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG). Für das Eintreten genügt bereits, wenn die betroffene Person in vertretbarer Weise dartut, dass potenziell ein Anspruch aus Bundes- oder Völkerrecht besteht (vgl. BGE 139 I 330 E. 1.1 mit Hinweisen; 136 II 177 E. 1.1). Ob die Beschwerdeführer dieser Anforderung mit ihren Ausführungen zu Art. 8 EMRK und Art. 3 Anhang I des Abkommens vom 21. Juni 1999 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft einerseits und der Europäischen Gemeinschaft und ihren Mitgliedstaaten andererseits über die Freizügigkeit (FZA; SR 0.142.112.681) gerecht werden, ist zwar zweifelhaft. Angesichts des Verfahrensausgangs kann die Frage aber offenbleiben. Aus demselben Grund kann offenbleiben, ob der im Kanton Genf wohnhafte Sohn der Beschwerdeführerin ein schutzwürdiges Interesse an der Beschwerdeführung hat und nach Art. 89 Abs. 1 BGG zur Beschwerde legitimiert ist.