Citation: 8F_17/2024 E. 4

Dem Gesuchsteller muss entgegengehalten werden, dass er auch als anwaltlich nicht vertretene Person mit postalischen Zustellungen seitens des Bundesgerichts zu rechnen hatte, nachdem er am 19. September 2024 Beschwerde beim Bundesgericht erhoben hatte. Es lag mit anderen Worten an ihm, geeignete Vorkehren zu treffen. Dies konnte ihm umso mehr zugemutet werden, weil er - wie der erst jetzt eingereichten Bestätigung der Klinik über die Dauer des Aufenthalts zu entnehmen ist - bereits die Beschwerde ans Bundesgericht vom 19. September 2024 während seines Spitalaufenthaltes verfasst hatte. Er wurde also nicht etwa von einer notfallmässigen Einlieferung ins Spital unmittelbar nach Beschwerdeerhebung überrascht. Trotzdem unterliess er es mit Blick auf den andauernden Klinikaufenthalt, einen Anwalt mit der Wahrung seiner Interessen zu betrauen, ein Zustelldomizil zu bezeichnen oder aber einen Erfüllungsgehilfen zu beauftragen, die an ihn gerichteten Schriftstücke im Empfang zu nehmen bzw. abzuholen. Ebenso wenig stellte er beim Bundesgericht ein Gesuch, infolge seines Klinikaufenthaltes nichts zuzustellen. Stattdessen reichte er Beschwerde ein ohne jeden Hinweis auf die stationäre Spitalpflege. Damit trifft ihn ein Verschulden an der Fristversäumnis, was eine Wiederherstellung der Nachfrist ausschliesst (vgl. BGE 141 II 429 E. 3.1; Urteil 9C_693/2022 vom 6. März 2023 E. 3.2.2).