Citation: 6B_1294/2022 E. 1.5.2

1.5.2. Die Einwände der Beschwerdeführerin sind nicht stichhaltig. Sie kann nichts aus ihrem Vorbringen für sich ableiten, wonach die Vorinstanz ihr keine weiteren Fragen zur konkreten Zusammensetzung des Einkommens gestellt habe. Die Vorinstanz geht gestützt auf die eigenen Angaben der Beschwerdeführerin anlässlich verschiedener Einvernahmen von einem Einkommen von Fr. 2'700.-- aus; wenn sie nicht aufschlüsselt, ob darin ein 13. Monatslohn oder ein allfälliger Bonus enthalten ist, lässt dies die Feststellungen nicht als willkürlich erscheinen. Ohnehin ist weder von der Beschwerdeführerin dargetan noch ersichtlich, inwieweit die vorinstanzlichen Ausführungen offensichtlich falsch seien. Weiter erscheint klar, dass es sich bei dem von der Vorinstanz als "Familieneinkommen" bezeichneten Einkommen von Fr. 4'300.-- um dasjenige ihres Ehemanns handelt, verweist die Vorinstanz doch auf zwei Einvernahmeprotokolle von Befragungen der Beschwerdeführerin, aus denen dies hervorgeht und ergibt sich dies auch aus den erstinstanzlichen Erwägungen. Die Kritik erweist sich diesbezüglich als rein appellatorisch (Art. 42 Abs. 2, 106 Abs. 2 BGG).