Citation: 8C_653/2023 E. 4.3.2

4.3.2. Aufgrund der Vorbringen des Beschwerdeführers erscheint es zwar möglich, dass er beabsichtigte, die elterliche Bäckerei zu übernehmen. Zumindest gleich wahrscheinlich ist indessen die vorinstanzliche Auffassung, er hätte ohne die Mehlstauballergie weiterhin als Bäcker im Anstellungsverhältnis gearbeitet. Aus der im Bericht des Zentrums E.________ vom 26. Januar 2016 geschilderten Erwerbsbiografie, wonach der Beschwerdeführer nach Abschluss der Umschlung Ende 1994 bis ins Jahr 1999 in verschiedenen Anstellungen und in unterschiedlichen Pensen als Sozialpädagoge gearbeitet habe, ist eher zu schliessen, dass er die elterliche Bäckerei nicht übernommen hätte (vgl. zur Frage von Rückschlüssen der Invaliden- auf die Validenkarriere das Urteil 8C_575/2018 vom 30. Januar 2019 E. 5 mit Hinweisen). Jedenfalls ist die Beweiswürdigung des kantonalen Gerichts nicht offensichtlich unrichtig. Die Folgen der Beweislosigkeit hat der beweisbelastete Beschwerdeführer zu tragen, weshalb die Vorinstanz kein Bundesrecht verletzte, indem sie davon ausging, dass er im Gesundheitsfall im erlernten Beruf als Bäcker-Konditor im Anstellungsverhältnis weitergearbeitet hätte.