Citation: 4A_369/2014 E. 5.2

5.2. Vor der Vorinstanz hatte die Beschwerdeführerin im Zusammenhang mit der monierten Übermässigkeit der Kosten für die Behebung der ungenügenden Bewehrungsüberdeckung geltend gemacht, der Nutzen der von der Beschwerdegegnerin geforderten Nachbesserungsarbeiten könne die dadurch entstehenden Kosten nicht rechtfertigen. Ausgehend von einer Gesamtbausumme von Fr. 3'275'000.-- würde die Nachbesserung der Bewehrungsüberdeckung über 45 % der ursprünglichen Bausumme kosten, was in keinem Verhältnis stehe. Die Beschwerdegegnerin sei daher auf die Minderung zu verweisen. Hingegen geht aus dem angefochtenen Urteil nicht hervor und wird von der Beschwerdeführerin auch nicht mit Hinweisen auf entsprechende Aktenstellen dargetan, dass sie vor Handelsgericht geltend gemacht hätte, der Nutzen aus der Sanierung gemäss dem Vorschlag der Beschwerdegegnerin wäre bereits vollumfänglich durch die von der J.________ AG zur Verbesserung des Brand- und Korrosionsschutzes offerierten Arbeiten erfüllt, und die Sanierung gemäss dem Vorschlag der Beschwerdegegnerin bringe mithin keinen Mehrnutzen, der die preismässige Differenz rechtfertigen könnte. Mangels entsprechender Behauptungen der Beschwerdeführerin kann der Vorinstanz auch nicht vorgeworfen werden, solches bei der Frage der Übermässigkeit der Nachbesserungskosten nicht berücksichtigt zu haben. Der Willkürvorwurf geht damit ins Leere.