Citation: 6B_4/2019 E. 4.6

4.6. Soweit der Beschwerdeführer die Höhe der ihm auferlegten Kosten kritisiert, sind seine Vorbringen unbegründet. Die Vorinstanz erwägt, die Staatsanwaltschaft habe eingeräumt, in der Einstellungsverfügung die Verfahrenskosten falsch zugeordnet zu haben. Richtigerweise seien 20% der gesamten Kosten dem Vorwurf der mehrfachen üblen Nachrede zuzuordnen, 10% stünden im Zusammenhang mit dem Vorwurf des Ungehorsams gegen eine amtliche Verfügung und 70% seien bezüglich des Vorwurfs des Missbrauchs einer Fernmeldeanlage angefallen. Die Vorinstanz gelangt zum Schluss, dass diese Aufteilung nicht zu beanstanden sei. Die drei Vorwürfe liessen sich betreffend Aufschlüsselung der Kosten auseinanderhalten. Zwar gehe es an sich um beanzeigtes Stalking-Verhalten, jedoch stünden die zur Last gelegten Straftaten nicht in einem engen und direkten Zusammenhang. Entsprechend seien nicht alle Untersuchungshandlungen hinsichtlich jedes Vorwurfs notwendig gewesen. Der Beschwerdeführer habe daher 20% der Kosten und Auslagen zu tragen; die verbleibenden 80% seien dem Staat aufzuerlegen. Mit seinen Einwänden, die Staatsanwaltschaft habe ihn noch zu weiteren Ehrverletzungsvorwürfen befragt und ein Teil der Verfahrenskosten sei entstanden, weil die Staatsanwaltschaft erfolglos versucht habe, ihm ein strafrechtlich relevantes Verhalten nachzuweisen, vermag der Beschwerdeführer nicht aufzuzeigen, dass die Vorinstanz bei der Festsetzung der Verfahrenskosten ihr Ermessen verletzt.