Citation: 9C_1/2019 E. 4.2

4.2. Da die im Jahr 2009 eingeleitete, mit Mitteilung vom 10. August 2010 abgeschlossene Überprüfung der laufenden halben Invalidenrente an grundlegenden Mängeln leidet, hat die Vorinstanz die Mitteilung zu Recht als zweifellos unrichtig qualifiziert. Da auch das Erfordernis der erheblichen Bedeutung der Berichtigung erfüllt ist, sind die Voraussetzungen für eine Wiedererwägung gegeben, woran die weiteren Einwendungen in der Beschwerde nichts zu ändern vermögen. Soweit die Versicherte, das Gutachten des ABI als verfehlt, die Stellungnahme des RAD hingegen als zutreffend erachtet, ergeht sie sich in appellatorischer Kritik an der vorinstanzliche Beweiswürdigung, worauf das Bundesgericht aufgrund der ihm gesetzlich eingeräumten Überprüfungsbefugnis (E. 1 hievor) nicht einzugehen hat. Gleiches gilt für die Behauptung, die Mitteilung vom 10. August 2010 sei nicht zweifellos unrichtig. Auch insoweit beschränkt sich die Beschwerdeführerin zur Hauptsache auf tatsächliche Vorbringen, ohne eine willkürliche Sachverhaltsermittlung zu rügen oder mit hinreichender Begründung geltend zu machen, inwiefern der angefochtene Entscheid eine Norm oder einen Grundsatz des Bundesrechts verletzen soll.