Citation: 8C_385/2023 E. 7.1

7.1. Vorweg ist nicht ersichtlich und wird nicht geltend gemacht, inwiefern das Asim-Gutachten in Bezug auf die massgebende Fragestellung der Beschwerdegegnerin nach einer Veränderung des Gesundheitszustandes seit Erstellung des ZIMB-Gutachtens vom 14. November 2016 nicht vollumfänglich beweiskräftig wäre (E. 4.2.1). Zwar trifft zu, dass die Asim-Gutachter zum Ausdruck brachten, die Einschätzung einer uneingeschränkten Arbeitsfähigkeit gemäss ZIMB-Gutachten nicht teilen zu können. Insofern ist die vorinstanzliche Feststellung, wonach die Asim-Gutachter Kritik an der aus ihrer Sicht zu hoch attestierten Arbeitsfähigkeit von 100% laut ZIMB-Gutachten geübt hätten, nicht zu beanstanden. Das kantonale Gericht legt jedoch nicht dar und es ist nicht ersichtlich, inwiefern konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit des Asim-Gutachtens sprächen (E. 4.2.2), soweit diese Gutachter im Rahmen der interdisziplinären Gesamtbeurteilung entgegen der Vorinstanz einlässlich und nachvollziehbar erläuterten, inwiefern seit dem Zeitpunkt der Vorbeurteilung gemäss ZIMB-Gutachten basierend auf validen Befunden der neurokognitiven Testung unter Mitberücksichtigung der ebenfalls verschlechterten psychiatrischen Symptomatik eine multifaktoriell zu begründende Zunahme der kognitiven Defizite nachweisbar sei. Gestützt auf diese Untersuchungsergebnisse gelangten die Asim-Gutachter zur konsensualen Folgenabschätzung, wonach die Beschwerdeführerin in einer optimal angepassten Tätigkeit nur noch zu 50% arbeitsfähig sei.