Citation: C 177/00 17.01.2001 E. 4

4.- a) Der Beschwerdeführer macht - wie bereits im vorinstanzlichen Verfahren - sinngemäss geltend, die Sachbearbeiter der kantonalen Amtsstelle und der Arbeitslosenkasse hätte ihm nicht erlaubt, der Kontrollpflicht nachzukommen, und er sei durch Fehler dieser Stellen an der Erfüllung seiner Pflichten gehindert worden. b) Die Vorinstanz hat nach Befragung des Versicherten, der zuständigen Sachbearbeiterin der Arbeitslosenkasse und des Sachbearbeiters des RAV sowie nach Würdigung der Akten eingeräumt, dass die verschiedenen Verfügungen der Arbeitslosenkasse Verwirrung stiften konnten, ist aber zum Schluss gelangt, es könne nicht als mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt gelten, dass der Beschwerdeführer von zuständiger Stelle eine falsche Auskunft erhalten habe, die ihn in den Glauben versetzt hätte, er müsse bis zur Klärung der Sache der Kontrollpflicht nicht nachkommen, oder dass er gar an der Erfüllung dieser Pflicht gehindert worden wäre. c) Dieser Auffassung ist beizupflichten. Gemäss Aussage des Sachbearbeiters des RAV wusste der Versicherte, dass er bis zur Klärung der Angelegenheit weiterhin zwei Termine pro Monat einhalten musste. Nicht nachgewiesen ist sodann, dass dem Beschwerdeführer das Recht auf Erfüllung der Kontrollpflicht verweigert worden wäre, was gegebenenfalls - weil eine fehlerhafte Verwaltungshandlung - einer falschen Auskunft gleichgesetzt werden könnte (BGE 124 V 221 Erw. 2b/aa mit Hinweis). Vielmehr räumte der Beschwerdeführer - wie bereits anlässlich seiner Befragung - selber ein, dass er in der fraglichen Zeit in den Ferien gewesen sei. Die Akten bieten schliesslich auch keine genügenden Anhaltspunkte, um von einer Verletzung der gesetzlichen Informationspflichten gemäss Art. 20 Abs. 4 AVIV durch die beteiligten Amtsstellen zu sprechen (vgl. BGE 124 V 222 Erw. 2b/bb). d) Daran vermögen die - soweit relevant - grösstenteils bereits im vorinstanzlichen Verfahren vorgebrachten Einwendungen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde nichts zu ändern. Die Angaben bezüglich Termine widersprechen teilweise den eigenen Aussagen des Beschwerdeführers anlässlich der Befragung vor der Vorinstanz und insbesondere auch den glaubwürdigen und mit den Aktennotizen übereinstimmenden Aussagen des zuständigen Sachbearbeiters des RAV. Nichts zu seinen Gunsten ableiten kann der Versicherte schliesslich aus dem Schreiben der Arbeitslosenkasse vom 25. August 1999, setzte dieses doch stillschweigend als Selbstverständlichkeit voraus, dass die gesetzlich geforderten Kontrollvorschriften erfüllt wurden. Eine allfällige diesbezügliche Rechtsunkenntnis hilft dem Beschwerdeführer - wie aus den obigen Erwägungen hervorgeht - nicht weiter (vgl. BGE 124 V 220 Erw. 2b/aa).