Citation: 9C_27/2018 E. 5

Die von der Beschwerdeführerin erhobene Rüge, die Vorinstanz habe das rechtliche Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) verletzt, weil sie sich im kantonalen Verfahren mit mehreren Einwänden nicht auseinandergesetzt habe, ist unbegründet. So ist nicht erforderlich, dass sich das kantonale Gericht mit sämtlichen Vorbringen einlässlich auseinandersetzt und jedes explizit widerlegt (vgl. BGE 138 IV 81 E. 2.2 S. 84; 137 II 266 E. 3.2 S. 270; je mit Hinweisen). Die Urteilsbegründung darf sich auf die entscheidwesentlichen Gesichtspunkte beschränken, solange sich die Betroffene über die Tragweite des Entscheids Rechenschaft geben und diesen sachgerecht anfechten kann (vgl. BGE 142 III 433 E. 4.3.2 S. 436). Es fehlen Anhaltspunkte dafür und es wird auch nicht geltend gemacht, dass die Beschwerdeführerin den Entscheid vom 9. November 2017 nicht sachgerecht hätte anfechten können. Eine Gehörsverletzung liegt insbesondere auch bezüglich der Reduktion des Honorars im Vergleich zu der im kantonalen Verfahren eingereichten Kostennote vom 22. Juni 2017 nicht vor. So hat die Vorinstanz die Herabsetzung der geltend gemachten Entschädigung von Fr. 20'216.95 damit begründet, dass ein Aufwand von insgesamt 80.5 Stunden - und insbesondere ein solcher von 50 Stunden für die Redaktion der beiden sich weitgehend entsprechenden Beschwerden - in keinem angemessenen Verhältnis zur Prozessschwierigkeit stehe und das übliche Mass in IV-Fällen der vergleichbaren Art erheblich übersteige. Zu entschädigen sei nicht der geltend gemachte, sondern nur der notwendige Aufwand. Diese Begründung genügt den dargelegten Anforderungen.