Citation: 8C_586/2015 E. 3.3

3.3. Die Beschwerdeführerin rügt zu Unrecht eine willkürliche Sachverhaltsfeststellung und Beweiswürdigung sowie Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes durch Vorinstanz und Verwaltung. Entgegen den Einwendungen in der Beschwerde ist festzuhalten, dass die von der Vorinstanz für den jeweiligen Beurteilungszeitraum als massgebend betrachteten medizinischen Gutachten taugliche und schlüssige Beweismittel sind. Auf ein im Verfahren nach Art. 44 ATSG eingeholtes Gutachten und somit auf die Gutachten der MEDAS vom 24. November 2010 und des medizinischen Zentrums C.________ vom 6. Februar 2013 ist rechtsprechungsgemäss abzustellen, wenn nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen (BGE 135 V 465 E. 4.4 S. 470). Die Vorinstanz hat ausführlich und überzeugend dargelegt, weshalb sie für die Zeit von August 2008 bis Januar 2013 vom psychiatrischen Teilgutachten des medizinischen Zentrums C.________ von Frau Dr. med. F.________ vom 15. Januar 2013 abgewichen ist und stattdessen auf das psychiatrische Teilgutachten der MEDAS von med. pract. E.________ vom 3. November 2010 und für die Zeit davor auf das psychiatrische Gutachten des Dr. med. D.________ vom 14. Januar 2009 abgestellt hat. Das kantonale Gericht hat sich mit den unterschiedlichen Auffassungen auseinandergesetzt und überzeugend begründet, weshalb entgegen der von der Fachärztin vertretenen Auffassung nicht davon auszugehen sei, dass Dr. med. D.________ und med. pract. E.________ invaliditätsfremde Umstände in die Beurteilung hätten einfliessen lassen. Inwiefern die vorinstanzlich getroffene Feststellung, wonach die Beschwerdeführerin ab August 2008 zu 70 Prozent und ab Februar 2011 zu 60 Prozent arbeitsfähig zu betrachten ist, offensichtlich unrichtig sein soll, vermag die Beschwerdeführerin nicht darzutun. Dass Frau Dr. med. G.________ und der Hausarzt zu einer anderen Beurteilung gelangten, macht die vorinstanzliche Beweiswürdigung nicht willkürlich oder sonst wie bundesrechtswidrig. Wenn die Versicherte weiter vorbringt, es könne auch für die Zeit ab Januar 2013 nicht auf das psychiatrische Teilgutachten von Frau Dr. med. F.________ abgestellt werden, ist in Anbetracht der Schwankungen, denen das depressive Leiden der Versicherten laut den ärztlichen Feststellungen im zeitlichen Verlauf unterliegt, nicht ersichtlich, inwiefern die Vorinstanz Bundesrecht verletzt und insbesondere den rechtserheblichen Sachverhalt offensichtlich unrichtig gewürdigt und festgestellt hätte. Konkrete Indizien, welche gegen die Zuverlässigkeit der psychiatrischen Expertise des medizinischen Zentrums C.________ mit Bezug auf die im Untersuchungszeitpunkt vom Januar 2013 attestierte Arbeitsfähigkeit von 80 Prozent sprechen, sind nicht ersichtlich und können insbesondere auch nicht in der Stellungnahme von Frau Dr. med. G.________ vom 3. April 2013 erblickt werden.