Citation: 5P.208/2000 14.08.2000 E. 1

1.- Der Appellationshof hielt zusammenfassend fest, es sei von einem Streitwert von Fr. 7'300.-- auszugehen, der eine Appellation nicht zulasse. Er begründete dies zum einen damit, das Begehren, mit Fr. 25'000.-- entschädigt zu werden, sei von den Beschwerdeführern verspätet gestellt worden, und führte zum andern an, der Gerichtspräsident habe sich auf die gut fundierten Abklärungen des Experten gestützt, von einem Wegfall des Parkplatzes und entsprechenden Folgekosten könne angesichts der Akten keine Rede sein; die Minderwerte des Parkplatzes und des Grundstücks seien somit gebührend berücksichtigt worden. Ob der Appellationshof durch die Annahme, das Entschädigungsbegehren sei verspätet gewesen, kantonales Prozessrecht willkürlich angewendet habe, wie es die Beschwerdeführer rügen, kann offen bleiben; soweit die Beschwerdeführer einzelne Grundlagen der Streitwertberechnung überhaupt in zulässiger Weise (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG; BGE 109 Ia 217 E. 2b, S. 225 f.; 110 Ia 1 E. 2a; 117 Ia 10 E. 4b S. 11 f.; 118 Ia 20 E. 5a S. 26; 119 Ia 197 E. d S. 201; 120 Ia 369 E. 3a; 123 I 1 E. 4a mit Hinweisen) als willkürlich rügen, tun sie dies grundlos. Dass von einem Wegfall des Parkplatzes keine Rede sein kann, wie es der Appellationshof feststellt, ergibt sich aus der von ihm hiefür genannten Darstellung der Experten anlässlich des Augenscheins. Mit gegenteiligen Parteibehauptungen ist Willkür nicht darzutun (BGE 120 Ia 369 E. 3a; 117 Ia 10 E. 4b S. 11 f., je mit Hinweisen); inwiefern der Augenschein diese Behauptungen bestätigt habe, wird weder auseinander gesetzt noch durch den gemachten Aktenverweis abgedeckt. Als abwegig erweist sich, den Umfang der verlorenen Parkfläche anhand des Minderwerts für den Parkplatz von Fr. 2'000.-- dividiert durch den Entschädigungssatz von Fr. 150.-- pro m2 entsprechend einem Drittel des Landpreises belegen zu wollen, mit welchem sich die Beschwerdegegnerin am Verkehrswert der durch das neue Wegrecht insgesamt beanspruchten Fläche einzukaufen hat. Dass sich "allfällig eine leichte Behinderung beim Hineinfahren" in den Parkplatz ergeben könnte, nicht eine massgeblich erschwerte Nutzung auch des zweiten Parkplatzes, ist bereits anlässlich des Augenscheins von den Experten festgehalten worden. Weshalb das bestehende Wegrecht noch einmal, allerdings mit einem geringeren Preis, entschädigt werden muss und zu dieser Entschädigung nicht verurteilt zu haben willkürlich sein soll, wird nicht in einer Art. 90 Abs. 1 lit. b OG entsprechenden Weise dargelegt, sofern die Rüge nicht erstmals im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde erhoben worden und damit neu und unzulässig wäre (BGE 118 III 37 E. 2a S. 39 mit Hinweisen). Dass der Verlust von Parkmöglichkeiten willkürlich zu tief eingeschätzt worden sei, ist mit unbelegten Parteibehauptungen nicht darzutun, sofern diese und die entsprechende Rüge nicht überhaupt neu und damit unzulässig sind. Inwiefern das rechtliche Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) verletzt worden sein soll, wird auch nicht ansatzweise aufgezeigt.