Citation: 8C_298/2023 E. 6.3.1

6.3.1. Die für die Funktionsbezeichnung GS 3A erforderliche "speziell ausgewiesene Fachkompetenz" werde üblicherweise durch Berufserfahrung erworben, wenn - wie beim Beschwerdeführer (zum fraglichen Zeitpunkt am 1. Oktober 2018) - keine (fachspezifische) Zusatzausbildung vorliege. Die Vorinstanz hat schlüssig erwogen, es komme letztlich darauf an, dass sich die "speziell ausgewiesene Fachkompetenz", die den offiziellen Ausweis über Zusatzkenntnisse (in der Form von Anwaltspatent oder Dissertation) kompensiere, im Arbeitsalltag manifestiere und dem Arbeitgeber einen konkreten Nutzen bringe. Das könne etwa dadurch geschehen, dass im Vergleich mit anderen Gerichtsschreibenden anspruchsvollere (Spezial-) Aufgaben übernommen würden. Denkbar sei auch, dass die hohe Fachkompetenz über eine beständig sehr gute Bewertung der benötigten Kompetenzen (Fach-, Selbst- und Sozialkompetenz) ausgewiesen werde, wobei eine einmalige sehr gute Bewertung für sich allein nicht ausreiche, sondern gegebenenfalls in der Kombination mit weiteren Faktoren (z.B. die Übernahme von Spezialaufgaben).