Citation: 8C_422/2017 E. 4.2

4.2. Weiter macht der Beschwerdeführer in Bezug auf die Berührungs- und Schmerzempfindungen am rechten Oberschenkel (Hypästhesie) geltend, es bestehe ein nicht geklärter Widerspruch zwischen den Befunden der Dres. med. G.________ und I.________ (beide Sachverständige der Gutachterstelle X.________). Die Vorinstanz hat hiezu erwogen, laut den plausiblen Ergänzungen und Präzisierungen der Gutachterstelle X.________ vom 4. August 2014 beruhe die Annahme von Sensibilitätsstörungen auf den Angaben des Exploranden während der jeweiligen medizinischen Untersuchung, weshalb es durchaus möglich sei, dass der Versicherte gegenüber Dr. med. G.________ solche verneint und gleichentags gegenüber Dr. med. I.________ bejaht habe. Letzterer habe im Übrigen im Gutachten darauf hingewiesen, aus den medizinischen Akten ergebe sich, dass der Explorand immer wieder wechselnde Angaben zu Gefühlsstörungen im Bereich der Beine gemacht habe, welcher Umstand als ein Ausdruck von Symptomausweitung und Selbstlimitierung zu interpretieren sei. In Ergänzung dieser nicht zu beanstandenden Erwägungen ist darauf hinzuweisen, dass auch die Sachverständigen des ZMB im Gutachten vom 29. November 2011 festhielten, der Versicherte schildere seine Beschwerden sehr unspezifisch und sporadisch auftretend, wobei er völlig sachlich und emotional unberührt bleibe.