Citation: 9C_646/2018 E. 4

Zunächst richtet sich die Beschwerde gegen das Vorliegen eines Revisionsgrundes nach Art. 17 Abs. 1 ATSG. Dazu hat die Vorinstanz erwogen, aufgrund der Feststellungen der Dres. med. B.________ und C.________ gemäss Expertise vom 7. Juni 2016 sei insgesamt von einer Besserung des Gesundheitszustandes und der Leistungsfähigkeit auszugehen. Dies ergebe sich zunächst aus der von den Gutachtern attestierten, nachvollziehbar begründeten Arbeitsunfähigkeit von 50 % in der angestammten und von 30 % in einer leidensangepassten Tätigkeit, während die Experten des Medizinischen Zentrums Römerhof (MZR) im August 2008 noch eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert hätten. Zwar hätten die Gutachter Dres. med. B.________ und C.________ festgehalten, die Diagnose einer posttraumatischen Belastungsstörung gemäss der MZR-Expertise sei retrospektiv nicht nachvollziehbar und im psychopathologischen Befund sei kein schwer depressiv verstimmter Beschwerdeführer beschrieben worden. Jedoch sei letztlich nicht erheblich, welcher psychiatrischen Diagnose die geklagte Symptomatik zugeordnet worden sei. Denn der Vergleich der gutachterlichen Ausführungen zeige jedenfalls eine deutliche Besserung des Befindens und des Soziallebens seit 2008. Seit diesem Zeitpunkt hätten sich nicht nur die Lebensumstände des Versicherten erheblich verbessert, auch sein schwer depressiver, resignierter und ängstlicher Zustand sei einer nur noch dysthymen Mittellage bei nur gering eingeschränkten Fähigkeiten in der Alltagsbewältigung gewichen.