Citation: 2C_314/2018 E. 4.1.2

4.1.2. Der Vater habe die Beziehungen zum Beschwerdeführer in der Schweiz abgebrochen, als dieser 16 oder 17 Jahre alt war; er habe ihn des Hauses verwiesen, worauf der Beschwerdeführer auf sich selber gestellt gewesen sei. Er habe sich in der Folge in verschiedenen Heimen und mehreren Pflegefamilien aufgehalten. Bereits damals hätten ernsthafte Drogen- und Alkoholprobleme bestanden. Die Straftaten stünden im Wesentlichen im Zusammenhang mit der Finanzierung der Suchtmittel. Das Strafgericht mass schliesslich der "verworrenen familiären Konstellation" und der äusserst schwierigen Kindheit und Jugend, welche der Beschwerdeführer weitgehend ohne elterlichen Beistand zu meistern hatte, eine "deutlich strafmindernde" Wirkung bei. Insgesamt habe der Beschwerdeführer an der Hauptverhandlung einen guten persönlichen Eindruck gemacht; dieser sei durch die Erklärungen seines Therapeuten aus dem Massnahmenzentrum B.________ bestätigt worden; es bestünden "einige Anhaltspunkte", welche dafür sprächen, dass er nicht wieder straffällig werde.