Citation: U 48/06 10.04.2006 E. A

Der 1952 geborene, bis 1976 in Israel wohnhafte L.________, der dort auch eine Lehre zum Sanitär-/Gasinstallateur absolviert hatte, litt 1987 an einer Spondylolyse und Spondylolisthesis L5/S1 mit akuter Lumboischialgie und vorübergehender Lähmung, war danach jedoch wieder während 15 Jahren praktisch schmerzfrei und zu 100 % arbeitsfähig. Seit März 1992 war er in der Firma P.________ AG als Heizungsmonteur tätig und bei der SUVA gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert. Am 24. Mai 2002 rutschte L.________ aus fünf Metern Höhe von einer Leiter, klemmte sich zwischen zwei Sprossen den rechten Fuss ein und stürzte schliesslich von etwa zwei Metern auf den Rücken. Der als Hausarzt erstbehandelnde Dr. med. M.________, Spezialarzt FMH für Innere Medizin, diagnostizierte im Arztbericht UVG vom 26. Juni 2002 neben einer Unterschenkelprellung rechts und einem Supinations-/Distorsionstrauma des oberen Sprunggelenks (OSG) rechts eine Progredienz durch Trauma der bekannten Spondylolisthesis, nunmehr Grad 1 nach Meyerding L5/S1 mit motorischem Ausfallsyndrom L5 rechts. Am 6. August 2002 wurde eine Laminektomie LWK5 und eine transpedikuläre Spondylodese mit Fixateur interne (Operationsbericht der Neurochirurgie des Spitals X.________ vom 6. August 2002) sowie am 10. November 2003 eine diagnostische Infiltration L4-L5 (Operationsbericht der Klinik für Orthopädische Chirurgie des Spitals X.________ vom 11. November 2003) durchgeführt. Die SUVA anerkannte ihre Leistungspflicht im Sinne einer richtunggebenden Verschlimmerung des vorbestehenden Rückenschadens durch den Unfall vom 24. Mai 2002 und erbrachte die gesetzlichen Leistungen. In der Folge holte sie verschiedene Arztberichte ein (unter anderem des Hausarztes Dr. med. M.________ vom 26. Juni und 18. Oktober 2002 sowie 7. August 2003) und zog von der IV-Stelle des Kantons Bern (nachfolgend: IV-Stelle) den Bericht der beruflichen Abklärung in der Stiftung Y.________ vom 18. Juni 2003 und den Bericht der Berufsberatung vom 23. Juni 2003 bei. Es erfolgten mehrere kreisärztliche Untersuchungen (Berichte vom 27. Januar 2003, 28. August 2003, 22. Januar 2004 sowie Abschlussuntersuchung vom 2. Juni 2004) und ein stationärer Aufenthalt in der Klinik Z.________ vom 24. März bis 28. April 2004 (Austrittsbericht vom 28. April 2004). Mit Schreiben vom 27. Juli 2004 stellte die SUVA die Taggeldleistungen zum 1. November 2004 ein und sprach L.________ mit Verfügung vom 21. Oktober 2004 für die Folgen des am 24. Mai 2002 erlittenen Unfalles eine Integritätsentschädigung von Fr. 5'340.-, entsprechend einer Integritätseinbusse von 5 %, sowie ab 1. November 2004 eine Invalidenrente basierend auf einer Erwerbsunfähigkeit von 25 % zu. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 15. Februar 2005 fest. Zwischenzeitlich hatte der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit L.________ per 30. November 2004 aufgelöst.