Citation: H 249/01 24.04.2003 E. 3

3.1 Der Beschwerdeführer bestreitet wie schon im ersten Verfahren (H 441/00), dass er jemals selbstständigerwerbender Landwirt im AHV-rechtlichen Sinne gewesen sei. Er habe die Liegenschaft X.________, zusammen mit seiner Ehefrau, lediglich hobbymässig als Ausgleich zu seinem Job als Chefbeamter im Spital Y.________ bewirtschaftet. Dies sei auch nach der Pensionierung Ende 1986 so gewesen. Als ehemaliger Handwerker mit zwei Meisterdiplomen (Schreiner und Zimmermann) habe er viel Eigenleistungen bei der etappenweise vorgenommenen Sanierung der Gebäulichkeiten (Bauernhaus, "Stöckli", Ökonomiegebäude und Remisen) erbringen können. Ziel sei es gewesen, die Liegenschaft als Vollerwerbsbetrieb zu verpachten und den Lebensabend im "Stöckli" zu verbringen. 3.2 Nach den verbindlichen und aufgrund der Steuerakten zu Recht nicht bestrittenen Feststellungen des kantonalen Gerichts ist die Ende Mai 1995 veräusserte Liegenschaft X.________ seit jeher steuerrechtlich als Geschäftsvermögen qualifiziert worden. Es besteht kein Grund, unter beitragsrechtlichem Gesichtswinkel anders zu entscheiden. Der Beschwerdeführer betrieb Viehzucht und Futterbau. Daneben hatte er Kühe, Rinder und auch Mastvieh. Sodann war ihm nach eigenen Angaben ein Milchkontingent zugeteilt, wenn auch nicht im gewünschten Umfang. Dass er die Bewirtschaftung der Liegenschaft X.________ 1991 aufgab, ist ohne Belang, wie die Vorinstanz im Entscheid vom 21. November 2000 unter Hinweis auf BGE 125 II 113 richtig festgestellt hat. Schliesslich können die Eigenleistungen im Zusammenhang mit der Erhaltung und Instandstellung der Gebäulichkeiten nicht losgelöst von der landwirtschaftlichen Tätigkeit betrachtet werden. Sie erfolgten seit 1975 in mehr oder weniger regelmässigen Abständen. Soweit die Eigenleistungen im Hinblick auf eine Verpachtung der Liegenschaft an Dritte erfolgten und darin eine private Nutzung zu erblicken ist, fällt daher nach der hier intertemparalrechtlich anwendbaren Präponderanzmethode (BGE 125 V 220 unten) eine Befreiung von der Sonderbeitragspflicht ausser Betracht (vgl. auch BGE 106 V 129). 3.3 Der angefochtene Entscheid ist somit rechtens.