Citation: 8C_26/2020 E. 8

Zusammengefasst durfte die Vorinstanz zur Beurteilung der Leistungspflicht des Unfallversicherers nach dem 12. November 2014 auf das versicherungsexterne Gutachten der IB-Bern abstellen, ohne Bundesrecht zu verletzen. Es steht gestützt darauf fest, dass zu diesem Zeitpunkt jedenfalls kein CRPS mehr vorlag und auch sonst keine organischen Unfallfolgen objektiv ausgewiesen waren. Das kantonale Gericht prüfte daher gesondert nach der Rechtsprechung zu den psychischen Unfallfolgen, ob die danach noch anhaltenden organisch objektiv nicht ausgewiesenen Beschwerden in einem adäquat-kausalen Zusammenhang mit dem Unfall vom 1. März 2011 stünden. Inwiefern die Vorinstanz mit diesem Vorgehen Bundesrecht verletzt haben sollte, ist nicht erkennbar. Ihre diesbezüglichen Erwägungen werden im Einzelnen nicht beanstandet. Dass das kantonale Gericht annahm, der Sturz beim Langlaufen sei als leichtes Ereignis zu qualifizieren und als solches nicht geeignet gewesen, psychische Unfallfolgen zu verursachen, ist nicht zu beanstanden (vgl. BGE 115 V 133 E. 6a S. 139; Urteil 8C_454/2014 vom 2. September 2014 E. 6.3).