Citation: 2C_721/2019 E. 3.7.1

3.7.1. Entgegen seiner Auffassung ist die Annahme der Vorinstanz, dass der behaupteten guten Legalprognose sowie dem Wohlverhalten seit der Tatbegehung aufgrund der Drittstaatsangehörigkeit des Beschwerdeführers kein besonderes Gewicht zu seinen Gunsten beizumessen sei, verfassungsrechtlich vertretbar. Bei drittstaatsangehörigen Personen dürfen bei der Interessenabwägung gemäss Art. 5 Abs. 2 BV und Art. 96 AIG nach ständiger bundesgerichtlicher Rechtsprechung auch generalpräventive Überlegungen mitberücksichtigt werden (BGE 136 II 5 E. 4.2 S. 20; Urteil 2C_641/2019 vom 3. Oktober 2019 E. 3.3).