Citation: 1C_565/2024 E. 4.1

4.1. Zum Vorwurf, den Gegenargumenten sei in den Abstimmungserläuterungen zu wenig Platz eingeräumt worden, führen die Beschwerdeführenden aus, der allergrösste Teil habe dem Regierungsrat zur Verfügung gestanden. Zudem könnten seine eigenen Darlegungen nicht generell als neutrale Informationen betrachtet werden. Hinzu komme, dass die Gegenargumente im Fliesstext auf S. 19 der Abstimmungserläuterungen versteckt worden seien. Grafisch seien sie nicht hervorgehoben. Erstmals weisen die Beschwerdeführenden in ihrer Beschwerde ans Bundesgericht zudem auf verschiedene Voten aus den Kantonsratsdebatten hin, die ihrer Ansicht nach bei den Gegenargumenten in den Abstimmungserläuterungen hätten genannt werden müssen. Schliesslich bringen sie vor, dass auch der Standpunkt weiterer Kreise in den Abstimmungserläuterungen wiederzugeben sei, hier insbesondere derjenige der Gemeinden. Sie rügen eine Verletzung von Art. 34 Abs. 2 BV und § 37 des Stimmrechtsgesetzes des Kantons Luzern vom 25. Oktober 1988 (StRG; SRL Nr. 10).