Citation: 2C_826/2020 E. 5.3

5.3. Die Vorinstanz hielt fest, dass der Beschwerdeführer 1 sich noch nicht sehr lange in der Schweiz aufhalte und seit zweieinhalb Jahren seine Anwesenheit lediglich geduldet werde. Seine Integration sei in beruflich-wirtschaftlicher Hinsicht erfolgreich, insgesamt aber unterdurchschnittlich ausgefallen. Eine Wiedereingliederung in Nordmazedonien erachtete sie aufgrund der bestehenden Verbundenheit des Beschwerdeführers 1 mit seiner Heimat als ohne Weiteres möglich. Die Ausreise sei für die knapp 17-jährige Tochter zwar mit einer gewissen Härte verbunden, doch sei die Rückkehr auch den beiden Kindern nicht unzumutbar, da sie den Grossteil ihres bisherigen Lebens in ihrer Heimat gelebt hätten und gemeinsam mit ihrem Vater zurückkehren könnten.