Citation: 2C_689/2022 E. 5.2

5.2. Die Beschwerdeführer bringen zunächst vor, die Vorinstanz habe die in der Medienmitteilung enthaltenen Äusserungen in offensichtlich unzutreffender Weise als "Information" und "Empfehlungen" anstatt als "Forderungen" qualifiziert. Diese Forderungen seien einschneidend und würden direkt mit Zwang umgesetzt, was aus der verkürzten Darstellung des Sachverhalts der Vorinstanz nicht hervorgehe. Zudem würden sich die FINMA-Forderungen, entgegen dem Eindruck, den der angefochtene Entscheid erwecke, nicht bloss an die Krankenzusatzversicherer, sondern auch an die Beschwerdeführer als stationäre Leistungserbringer richten. Diese Einwände der Beschwerdeführer betreffen weniger tatsächliche Umstände (wie z.B. den unbestrittenen Wortlaut der Medienmitteilung) als vielmehr die Tragweite der Medienmitteilung und damit die Rechtsfrage, ob die Beschwerdeführer in ihren Rechten und Pflichten berührt sind bzw. ihnen ein unmittelbarer Nachteil erwachsen ist. Sie sind deshalb an entsprechender Stelle zu behandeln (nachstehende E. 7).