Citation: 8C_147/2017 E. 4.2

4.2. Liegt demnach ein Revisionsgrund vor, so ist, wie die Vorinstanz zutreffend erwogen hat, der Rentenanspruch und damit auch die Adäquanz des natürlichen Kausalzusammenhangs zwischen dem Unfallereignis und den geltend gemachten Beschwerden für die Zukunft neu zu prüfen. Dabei ist unbestritten, dass in der Zeit ab 1. März 2013 zwar noch natürlich kausale, jedoch keine im Sinne der Rechtsprechung organisch hinreichend nachweisbaren Unfallfolgen bestanden haben. Aufgrund des Unfallmechanismus und der sofort aufgetretenen intensiven lokalen Schmerzen an der Halswirbelsäule rechtfertigt es sich hiebei, auf die Kriterien der sog. "Schleudertrauma-Praxis" (BGE 134 V 109) abzustellen.