Citation: 1C_636/2022 E. 2.4

2.4. Das BAFU ist eine Fachbehörde für umweltschutzrechtliche Fragen, nicht aber für prozessrechtliche Fragen im Zusammenhang mit dem Eintreten, um das es hier geht. Auch wenn das Bundesverwaltungsgericht erwog, das UVEK habe nicht von vornherein ausschliessen können, dass die Ausführungen des BAFU in der erwähnten Eingabe zumindest mittelbar für die Eintretensfrage relevant sein könnten, ging es zu Recht von keiner besonders schwerwiegenden Gehörsverletzung aus. Entgegen der Kritik der Beschwerdeführerin setzte es sich zudem hinreichend mit deren Vorbringen auseinander. Dass es nicht auf alle Einwände einging, hängt mit dem Streitgegenstand zusammen, der sich auf die Frage beschränkte, ob das UVEK zu Recht nicht auf die Einsprache der Beschwerdeführerin eingetreten war. Es ist nicht erkennbar, inwiefern diesbezüglich eine inhaltliche Auseinandersetzung mit der Kritik an der angeblichen Kehrtwende des BAFU erforderlich gewesen wäre. Aus demselben Grund ist keine entscheiderhebliche unrichtige Feststellung des Sachverhalts im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG ersichtlich. Der angefochtene Entscheid ist schliesslich auch in den weiteren Punkten hinreichend begründet: Das Bundesverwaltungsgericht legte ausführlich dar, aus welchen Erwägungen es zum Schluss kam, dass das UVEK zu Recht nicht auf die Beschwerde eingetreten war (s. zu den Anforderungen an die Begründung eines Entscheids BGE 148 III 30 E. 3.1 mit Hinweisen). Die von der Beschwerdeführerin in diesem Zusammenhang vorgetragenen Rügen sind somit unbegründet.