Citation: 8C_289/2022 E. 1.3

1.3. Der nicht wieder gutzumachende Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG ist rechtlicher Natur, wobei die blosse Möglichkeit genügt, dass ein solcher besteht (BGE 137 V 314 E. 2.2.1). Dies setzt voraus, dass er durch ein späteres günstiges Urteil nicht oder nicht mehr vollständig behoben werden kann. Vorliegend wird im Ergebnis - vom Standpunkt der Suva aus gesehen - mit der Rückweisung die Rechtskraft der (nicht rechtzeitig angefochtenen) Verfügung vom 16. Juli 2021 missachtet. Könnte die Verwaltung die kantonalgerichtliche Rückweisung vom 22. März 2022 nicht anfechten, wäre sie also gezwungen, einen ihres Erachtens rechtswidrigen Einspracheentscheid über die Einstellung der Versicherungsleistungen zu erlassen. Diesen Verwaltungsakt könnte die Suva in der Folge nicht selber anfechten und der Beschwerdegegner wird kein Interesse haben, sich in einem weiteren Rechtsmittelverfahren gegen die materielle Prüfung an sich zu wehren. Die Rückweisung bewirkt damit einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil für den Versicherer (vgl. BGE 133 V 477 E. 5.2).