Citation: 8C_720/2015 E. 5.5

5.5. Zusammenfassend hält die vorinstanzliche Bemessung des Invaliditätsgrades und insbesondere die Ermittlung der Vergleichseinkommen einer Überprüfung nach den Grundsätzen der bundesgerichtlichen Rechtsprechung nicht Stand. Auch die Beschwerdegegnerin ging bei der Bestimmung des Validen- und des Invalideneinkommens gemäss Vernehmlassung vom 18. Januar 2016 an sich zutreffend von ein- und demselben statistischen Basiswert gemäss LSE aus, weshalb der Invaliditätsgrad hier nach der Methode des Prozentvergleichs (E. 5.4) zu ermitteln ist und folglich 17 % beträgt. Dass über die 17 %-ige Einschränkung der Arbeitsfähigkeit hinaus ein zusätzlicher Abzug zu berücksichtigen wäre, wird nicht geltend gemacht und ist nicht ersichtlich. Demnach hat die Beschwerdeführerin mit Wirkung ab Heilbehandlungsabschluss per 10. September 2006 (vgl. Sachverhalt lit. A.g und E. 4.3 hievor) Anspruch auf eine Invalidenrente nach UVG basierend auf einer unfallbedingten Erwerbseinbusse von 17 %.