Citation: 8C_835/2014 E. 3.3

3.3. Weiter bemängelt die Beschwerdeführerin auch die Beweiskraft des Gutachtens von Dr. med. E.________. Soweit sie zur Begründung auf das neu eingereichte Schreiben von Prof. Dr. med. G.________ vom 3. November 2014 verweist, kann sie nicht gehört werden, da es sich dabei um ein unzulässiges Beweismittel handelt (Art. 99 Abs. 1 BGG). Die Vorinstanz hat sich zudem einlässlich mit dem Einwand auseinandergesetzt, die Versicherte sei im Rahmen der Begutachtungen durch Dres. med. E.________ und I.________ lediglich unter Aspekten der Rheumatologie untersucht worden. Dabei hat sie zutreffend darauf hingewiesen, dass Gegenstand der Rheumatologie - als Teilbereich der Inneren Medizin - (chronische) Schmerzen des Bewegungsapparates bilden und dies u.a. auch auf die Orthopädie zutrifft (Urteil 9C_547/2010 vom 26. Januar 2011 E. 4.1). Weshalb insbesondere die Rheumatologie nicht in der Lage gewesen sein soll, die Beschwerden am linken Fuss der Versicherten kompetent zu beurteilen, ist nicht ersichtlich, zumal die unterschiedliche Beurteilung der verbleibenden Arbeitsfähigkeit der Ärzte nicht auf fachspezifischen Differenzen beruht. Nicht durchzudringen vermag die Beschwerdeführerin überdies mit dem Einwand, Dr. med. E.________ habe übersehen, dass weiterhin ein Defizit hinsichtlich der erreichten Funktion bestehe, welches nicht mehr ausgeglichen werden könne, so dass entsprechend der Einschätzung von Dr. med. G.________ von einer 50 prozentigen Arbeitsunfähigkeit wegen erhöhter Ermüdbarkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit auszugehen sei. Wie bereits erwähnt, ist eine höhere als die von den Gutachtern angenommene Arbeitsunfähigkeit von 20 Prozent nicht mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit ausgewiesen. Da von einer weiteren medizinischen Begutachtung keine entscheidrelevanten Ergebnisse mehr zu erwarten sind, ist darauf zu verzichten (antizipierte Beweiswürdigung; BGE 136 I 229 E. 5.3 S. 236).