Citation: 4A_298/2019 E. 6.2.2

6.2.2. Hinsichtlich der von der Beschwerdeführerin zu behauptenden Nicht-Vollendung der SMC-Maschine erwog die Vorinstanz sodann, die Beschwerdeführerin habe behauptet, die Maschine sei nicht geeignet gewesen, die Vor-Abnahme-Probephase erfolgreich zu durchlaufen; sie habe zum Vollendungszeitpunkt nicht die vertraglichen Eigenschaften aufgewiesen. Damit behaupte die Beschwerdeführerin aber selber eine Mangelhaftigkeit, nicht eine fehlende Vollendung. Gleiches gelte für die Behauptung, das MgO-Dosierungsteil, welches Magnesiumoxid korrekt hätte dosieren müssen, sei fehlerhaft gewesen. So gebe die Beschwerdeführerin selber an, sie vermute, die Überdosierung sei an der mangelhaften Einstellung gelegen. Die Behauptung, viele Teile der Maschine bzw. gewisse Hauptkomponenten des Systems hätten gefehlt, beziehe sich zwar auf die fehlende Vollendung, diese Behauptung sei aber zu pauschal und damit unsubstanziiert. Das Gleiche gelte für die Behauptung, die Maschine sei immer noch nicht lieferbar gewesen. Konkret verwarf die Vorinstanz sodann den Vorwurf, die Maschine sei im Hinblick auf die sog. BÜFA-Einheit sowie den Mechanismus für die Verteilung der Harzpaste nicht vollendet gewesen.