Citation: 2A.478/1999 25.02.2000 E. 4

4.- Die Beschwerdeführer sind in ihrer Heimat aufgewachsen und haben den grössten Teil ihres Lebens dort verbracht. Der Beschwerdeführer verfügt gemäss dem vorliegenden Zeugnis des medizinischen Schulzentrums in Sarajevo über eine abgeschlossene Fachausbildung als Krankenpfleger, welche die Annahme erlaubt, dass es ihm möglich sein wird, in seiner Heimat für sich und seine Familie eine neue Existenz aufzubauen. Beruflich ist der Beschwerdeführer in der Schweiz nicht besonders stark verwurzelt, hat er doch nach den Ausführungen in der Beschwerdeschrift erst am 1. Oktober 1999 wieder einen neuen Arbeitsplatz angetreten. Dass nach über siebenjähriger Anwesenheit in der Schweiz die Rückkehr in die Heimat mit verschiedensten Nachteilen und Erschwernissen vor allem wirtschaftlicher, aber auch persönlicher Art verbunden sein kann, ist keineswegs aussergewöhnlich. Die Lage der Beschwerdeführer unterscheidet sich diesbezüglich nicht von derjenigen mancher Ausländer, die gehalten sind, in ihr Heimatland zurückzukehren, ohne dort Angehörige oder ein soziales Netz vorzufinden.