Citation: 2C_1159/2015 E. 2.3

2.3. Das Verwaltungsgericht erläutert, unter welchen restriktiven Voraussetzungen ein nachehelicher Härtefall im Sinne von Art. 50 Abs. 2 AuG anzunehmen ist. Es misst die konkreten persönlichen Verhältnisse der Beschwerdeführerin an den diesbezüglichen gesetzlichen Vorgaben und kommt zum Schluss, dass die Beschwerdeführerin weder Opfer ehelicher Gewalt war (E. 2.3) noch die Rückkehr in ihr Heimatland unzumutbar sei (E. 2.4) oder ihr Gesundheitszustand die Bewilligungsverlängerung erforderte (E. 2.5). Es befasst sich mit den entsprechenden Sachbehauptungen der Beschwerdeführerin, die zu allgemein gehalten und nicht konkret substanziiert seien; angesichts der Mitwirkungspflicht hätten die Behörden nicht von sich aus weitere Abklärungen treffen müssen. Die Beschwerdeführerin setzt sich mit diesen Erwägungen nicht gezielt auseinander. Namentlich genügen ihre appellatorischen Schilderungen in keiner Weise um darzulegen, dass das Verwaltungsgericht den massgeblichen Sachverhalt offensichtlich falsch oder unter Verletzung von Verfahrensgarantien ermittelt hätte. Was den von der Beschwerdeführerin erwähnten Art. 6 EMRK betrifft, hat das Verwaltungsgericht (E. 4.1) dargelegt, warum diese Verfahrensgarantie im ausländerrechtlichen Verfahren nicht zur Anwendung kommt; die Beschwerdeführerin nimmt dies nicht zur Kenntnis. Worin beim vom Verwaltungsgericht festgestellten Sachverhalt die Verweigerung der Bewilligungsverlängerung Art. 50 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 AuG oder sonst wie schweizerisches Recht verletze, lässt sich der Beschwerdeschrift nicht entnehmen. Es bleibt auch unerfindlich, wie der von der Beschwerdeführerin erwähnte Art. 49 AuG vorliegend von Bedeutung wäre.