Citation: 4A_476/2024 E. A

Die A.________ AG (Klägerin, Beschwerdeführerin) und ihre Tochtergesellschaften C.________ AG und D.________ SA schlossen am 21. November 2007 mit der B.________ AG in Liquidation (Beklagte, Beschwerdegegnerin) und der E.________, die beide im relevanten Zeitraum von F.________ beherrscht wurden, eine Vereinbarung zur Realisierung der Bauprojekte W.________, X.________, Y.________ und Z.________ ab (Vereinbarung 2007). Gemäss dieser Vereinbarung wurde die Gesamtprojektleitung der Beklagten übertragen und in der Folge von ihr ausgeführt, wobei die Bauprojekte W.________, X.________ und Z.________ erfolgreich realisiert wurden. Beim Bauprojekt Y.________ wurde zunächst der Teil Süd mit einer Wohnüberbauung realisiert, während der geplante Gewerbeteil Nord bis heute nicht realisiert wurde. Die Klägerin ist der Ansicht, dass sie der Beklagten zu hohe Akontozahlungen für die von ihr gemäss der Vereinbarung 2007 erbrachten Leistungen gezahlt habe und verlangt die Rückerstattung des zu viel bezahlten Betrags. Die Beklagte ist hingegen der Ansicht, ihr stehe aus den Bauprojekten ein zusätzlicher Honoraranspruch zu.