Citation: 8C_128/2024 E. 4.2

4.2. Dies gilt umso mehr, als die von Dr. med. D.________ und lic. phil. E.________ im Zuge der Neuanmeldung erhobenen Befunde in weiten Teilen nicht nur - wie das kantonale Gericht dargelegt hat - vom psychiatrischen Sachverständigen, sondern auch durch sie selber bereits vor Erlass der abweisenden Verfügung vom 24. Januar 2019 erhoben wurden. So hielten die Behandlerinnen bereits dannzumal fest, die Beschwerdeführerin sei in der Stimmung labil, impulsiv, leide unter (erhöhten) Konzentrationsschwierigkeiten und Vergesslichkeit, habe Schwierigkeiten im Alltag, in der Interaktion mit anderen sowie Mühe mit der Entscheidungsfindung für die Lebensführung (vgl. Berichte vom 27. November 2017 und 24. März 2018). Diesen Einschränkungen wurde im beweiskräftigen psychiatrischen Gutachten vom 3. Juli 2018 umfassend Rechnung getragen und eine 30 % überschreitende Arbeitsunfähigkeit ausgeschlossen. Im März 2023 beschrieben Dr. med. D.________ und lic. phil. E.________ gleichermassen, die Beschwerdeführerin zeige insbesondere emotionale und körperliche Überforderung, sei erhöht stressanfällig, impulsiv, emotional labil, wirke schnell hilflos und könne mit Problemen und Aufgaben im Alltag nicht umgehen. Inwieweit eine wesentlich veränderte Befundlage vorliegen soll, ist vor diesem Hintergrund nicht zu ersehen (vgl. dazu: Urteil 8C_238/2023 vom 22. November 2023 E. 3.2.2). Hält die Beschwerdeführerin dem hauptsächlich entgegen, sie sei nicht in der Lage, ohne Begleitung Termine wahrzunehmen, so hilft dies nicht weiter. Vielmehr stellte bereits der psychiatrische Gutachter Dr. med. C.________ eine Beeinträchtigung in der Flexibilität und Umstellungsfähigkeit fest. Dementsprechend wurde die Beschwerdeführerin schon zur damaligen Begutachtung von ihrem Ex-Ehemann gefahren. Somit hat die Vorinstanz willkürfrei darauf schliessen dürfen, dass es sich bei der - schon vor der Begutachtung wesentlich abweichenden - Einschätzung der Dr. med. D.________ und lic. phil. E.________ lediglich um eine andere Würdigung eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen medizinischen Sachverhalts handelt, was für die Glaubhaftmachung einer Verschlechterung nicht ausreicht (statt vieler: Urteil 8C_677/2023 vom 22. August 2024 E. 4.1 mit Hinweisen).