Citation: 6B_245/2019 E. 6

In ihrer Eingabe vom 14. Februar 2019 macht die Beschwerdeführerin allerdings geltend, ihr Anwalt sei ausser Landes, könne derzeit keine Beschwerde einreichen und habe sie erst einen Tag vor Fristablauf per E-Mail informiert. Sie ersucht damit im Hinblick auf eine Beschwerdebegründung sinngemäss um Erstreckung bzw. Wiederherstellung der Frist. Indessen ist die Beschwerdefrist als gesetzliche Frist nicht erstreckbar (Art. 100 Abs. 1 BGG und Art. 47 Abs. 1 BGG). Mängel in Bezug auf Antrag und Begründung einer Beschwerde können grundsätzlich nur innert Beschwerdefrist behoben werden. Ebenso wenig kommt vorliegend eine - auch analoge - Anwendung von Art. 50 BGG in Betracht, erschöpfen sich die sinngemäss geltend gemachten Wiederherstellungsgründe doch bloss in unbelegten Behauptungen. Die Versuche, eine Kopie der referenzierten E-Mail zu erhalten und überdies zu erfahren, wann die Beschwerdeführerin Kenntnis vom Urteil des Obergerichts erhalten hat, scheiterten. Der Anwalt berief sich auf das Anwaltsgeheimnis und die Beschwerdeführerin holte die ihr mittels Einschreiben versandten Schreiben vom 4. und 18. März 2019 auf der Post nicht ab. Da die Beschwerdeführerin angesichts der Beschwerdeeinreichung mit gerichtlicher Post rechnen musste, gelten sie als zugestellt. Im Übrigen wurden ihr die Schreiben auch mit A-Post zugesandt. Dass die Voraussetzungen für eine Wiederherstellung der Frist nach Art. 50 BGG gegeben wären, ist somit nicht dargetan (Art. 42 Abs. 2 BGG). Ebenso wenig kommt die Ansetzung einer Nachfrist gemäss Art. 42 Abs. 5 und 6 BGG oder die Einräumung einer Frist zur Ergänzung der Beschwerde nach Art. 43 BGG in Betracht. Die nachgereichte Beschwerdebegründung vom 28. Februar 2019 bleibt unbeachtlich.