Citation: 1P.9/2007 24.01.2007 E. 4

Nach Art. 90 Abs. 1 lit. b OG muss eine staatsrechtliche Beschwerde die wesentlichen Tatsachen und eine kurz gefasste Darlegung darüber enthalten, welche verfassungsmässigen Rechte bzw. welche Rechtssätze und inwiefern sie durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sind. Im staatsrechtlichen Beschwerdeverfahren prüft das Bundesgericht nur klar und detailliert erhobene Rügen. Auf bloss allgemein gehaltene, rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt das Bundesgericht nicht ein (BGE 130 I 258 E. 1.3). Das Verwaltungsgericht stützte die Kostenpflicht für Fotokopien auf § 20 des kantonalen Gebührentarifs ab. Inwiefern dieses Vorgehen verfassungswidrig sein soll, legt der Beschwerdeführer nicht rechtsgenüglich dar. Soweit er geltend macht, das Verwaltungsgericht hätte mit seinem Urteil vom 6. Dezember 2006 die ihm mit Schreiben vom 27. November 2006 gewährte Frist bis Mitte Dezember 2006 unterlaufen, genügt die Beschwerde den Begründungsanforderungen an eine staatsrechtliche Beschwerde ebenfalls nicht. Mit dem erwähnten Schreiben forderte der Gerichtsschreiber des Verwaltungsgerichts den Beschwerdeführer auf, ihm bis Mitte Dezember 2006 mitzuteilen, ob er an seiner Beschwerde festhalten wolle und allenfalls ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege zu stellen. Wie der Beschwerdeführer in seiner Beschwerde richtig ausführt, hat das Verwaltungsgericht vor Fristablauf über die Beschwerde entschieden. Dabei sah es jedoch von einer Kostenauflage an den Beschwerdeführer ab. Somit ist weder ersichtlich noch wird dies dargelegt, inwiefern das Verwaltungsgericht den Beschwerdeführer durch dieses Vorgehen in seinen verfassungsmässigen Rechten verletzt haben sollte. Mangels einer genügenden Begründung ist deshalb auf die Beschwerde nicht einzutreten.