Citation: 2C_886/2022 E. 2.4

2.4. Die Vorinstanz hat die vorliegend anwendbaren gesetzlichen Grundlagen dargelegt. Sie hat sodann erwogen, aus Art. 12 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 25. September 2020 über die gesetzlichen Grundlagen für Verordnungen des Bundesrates zur Bewältigung der Covid-19-Epidemie (Covid-19-Gesetz; SR 818.102 [in der vorliegend massgebenden Fassung vom 1. Januar 2021 bzw. 1. April 2021; AS 2020 5821]) ergebe sich, dass ein Unternehmen dann Härtefallhilfe beanspruchen könne, wenn es aufgrund seiner wirtschaftlichen Tätigkeit besonders betroffen sei und einen Härtefall darstelle. Ein Unternehmen sei "besonders betroffen" im Sinne dieser Bestimmung, wenn sein Umsatz im Zusammenhang mit den behördlich angeordneten Massnahmen zur Bekämpfung der Covid-19-Epidemie unter 60% des durchschnittlichen Umsatzes der Vorjahre gesunken sei (Art. 5 Abs. 1 der Verordnung vom 25. November 2020 über Härtefallmassnahmen für Unternehmen im Zusammenhang mit der Covid-19-Epidemie [Covid-19-Härtefallverordnung, HFMV 20; SR 951.262], in der vorliegend massgebenden Fassung vom 1. Januar 2021 bzw. 1. April 2021 [AS 2020 4919]). Das Verwaltungsgericht hat im Ergebnis festgehalten, dass der Beschwerdeführer nicht habe belegen können, dass sein Umsatzrückgang auf die behördlich angeordneten Massnahmen zur Bekämpfung der Covid-19-Epidemie zurückzuführen sei. Vielmehr könne aus seinen Ausführungen geschlossen werden, dass der Umsatzrückgang zu einem massgebenden Teil durch einen Nachfragerückgang seiner Kundschaft verursacht worden sei, was aber keine Gewährung von Covid-19-Härtefallhilfen rechtfertige.