Citation: 1C_625/2015 E. 1.3

1.3. Die Beschwerdeführer erblicken im angefochtenen Urteil einen Endentscheid nach Art. 90 BGG. Dabei übersehen sie aber, dass das Verwaltungsgericht die gesamte Tempo-30-Zone aufgehoben hat, was sich ausdrücklich aus E. 10.1 des vorinstanzlichen Entscheids ergibt. Dieser schliesst somit das Verfahren nicht ab, sondern weist die Sache an die untere Instanz zurück. Die Einwohnergemeinde Kiesen wird zwar im Rahmen der erneuten Behandlung die Erwägungen des Verwaltungsgerichts beachten müssen. Ihr verbleibt aber im Speziellen im Bereich des Bahnhofs ein eigener Entscheidungsspielraum, weshalb die Rückweisung nicht nur der Umsetzung des oberinstanzlich Angeordneten dient (BGE 134 II 124 E. 1.3 S. 127 mit Hinweisen). Soweit die Beschwerdeführer ferner geltend machen, es liege ein Teilentscheid vor, vermögen sie nur schon deshalb nicht durchzudringen, weil das Verwaltungsgericht über alle Rechtsbegehren formell nicht abschliessend befunden hat (vgl. Art. 91 lit. a BGG; BGE 141 III 395 E. 2.2 S. 397 mit Hinweisen). Mithin stellt das angefochtene Urteil weder einen End- noch Teilentscheid, sondern einen Zwischenentscheid dar (BGE 134 II 124 E. 1.3 S. 127; 133 V 477 E. 4.1.3; je mit Hinweisen).