Citation: 1P.404/2004 01.11.2004 E. 1

Das Bundesgericht prüft die Zulässigkeit der bei ihm eingereichten Beschwerden von Amtes wegen und mit freier Kognition (BGE 129 I 173 E. 1 S. 174; 128 I 46 E. 1a S. 48 mit Hinweisen). 1.1 Der Beschwerdeführer macht eine Verletzung der Unschuldsvermutung, der Privatsphäre sowie der persönlichen Integrität geltend. Gegen die Verletzung verfassungsmässiger Rechte durch kantonale Erlasse oder Verfügungen kann beim Bundesgericht staatsrechtliche Beschwerde erhoben werden (Art. 84 Abs. 1 lit. a OG). Beim Beschwerdeentscheid des Obergerichts über die strafprozessuale Hausdurchsuchung handelt es sich um einen letztinstanzlichen kantonalen Zwischenentscheid, der das Verfahren gegen den Beschwerdeführer nicht abschliesst. Nach Art. 87 Abs. 2 OG können (selbständig eröffnete) Zwischenentscheide mit staatsrechtlicher Beschwerde nur angefochten werden, wenn sie einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil zur Folge haben können. Dieser Nachteil muss rechtlicher Natur sein, ein rein tatsächlicher Nachteil reicht hierfür nicht aus. Gemäss ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichts stellt insbesondere eine Verlängerung, Verzögerung oder Verteuerung des Verfahrens keinen derartigen nicht wiedergutzumachenden Nachteil rechtlicher Natur dar (BGE 123 I 325 E. 3c S. 328 mit Hinweisen). Der Nachteil ist nur dann rechtlicher Art, wenn er auch durch einen für den Beschwerdeführer günstigen Endentscheid nicht mehr behoben werden könnte. Das Bundesgericht soll sich als Staatsgerichtshof in der Regel nur einmal mit einem Prozess befassen müssen, und zwar erst dann, wenn feststeht, dass die beschwerdeführende Partei einen endgültigen Nachteil erlitten hat (BGE 116 Ia 197 E. 1b S. 199 mit Hinweisen). 1.2 Im vorliegenden Fall wurde am 7. April 2004 ein Ermittlungsverfahren gegen den Beschwerdeführer wegen des Verdachts der mehrfachen Urkundenfälschung und der mehrfachen Erschleichung einer Beurkundung eröffnet. Sofern der Beschwerdeführer mit dem Ausgang dieses noch hängigen Verfahrens nicht einverstanden sein sollte, wird er dannzumal die Möglichkeit haben, dagegen ein Rechtsmittel zu ergreifen und in diesem Zusammenhang die allfällige Rechtswidrigkeit der Hausdurchsuchungen zu rügen. Es ist nicht ersichtlich und wurde vom Beschwerdeführer auch nicht rechtsgenüglich dargetan, inwiefern ihm im jetzigen Zeitpunkt aus den Hausdurchsuchungen ein nicht wiedergutzumachender Nachteil erwachsen soll, zumal der Ausgang des Ermittlungsverfahrens noch offen ist. 1.3 Nach Art. 90 Abs. 1 lit. b OG muss eine staatsrechtliche Beschwerde überdies die wesentlichen Tatsachen und eine kurz gefasste Darlegung darüber enthalten, welche verfassungsmässigen Rechte inwiefern durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sind. Im staatsrechtlichen Beschwerdeverfahren prüft das Bundesgericht nur klar und detailliert erhobene und, soweit möglich, belegte Rügen (BGE 130 I 258 E. 1.3 S. 262; 125 I 71 E. 1c S. 76; 122 I 70 E. 1c S. 73 mit Hinweisen). Auf rein appellatorische Kritik am angefochtenen Urteil tritt es nicht ein (BGE 130 I 258 E. 1.3 S. 262). Soweit der Beschwerdeführer die Beschlagnahme von Akten rügt, vermag die Beschwerde diesen Anforderungen nicht zu genügen, weshalb auch auf diesen Punkt nicht einzutreten ist.