Citation: 6B_149/2022 E. 8

Die Beschwerde ist abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist wegen Aussichtslosigkeit des Rechtsbegehrens abzuweisen (Art. 29 Abs. 3 BV; Art. 64 Abs. 1 BGG; BGE 142 III 138 E. 5.1; 129 I 129 E. 2.3.1). Bei der Festsetzung der Entschädigungsfolgen hält der Verteidiger an, "den aufgrund der sehr umfangreichen Strafakten ausserordentlich hohen Aufwand bei der Ausarbeitung der Beschwerde zu berücksichtigen" (Beschwerde Ziff. 142). Mit der Abweisung des Gesuchs um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung entfällt die Zusprechung einer Entschädigung an den Anwalt aus der Bundesgerichtskasse von Gesetzes wegen (Art. 64 Abs. 2 BGG e contrario; zur Publikation bestimmtes Urteil 6B_1079/2021 vom 22. November 2021 E. 2.3; bei Gutheissung des Gesuchs werden in der Regel pauschal Fr. 3'000.-- inkl. MWSt zugesprochen, gestützt auf das Reglement über die Parteientschädigung und die Entschädigung für die amtliche Vertretung im Verfahren vor Bundesgericht, SR 173.110.210.3; Urteil 6B_1326/2018 vom 16. Oktober 2019 E. 3, nicht publ. in: BGE 145 IV 491). Indessen werden praxisgemäss der unterliegenden Person bei Gesuchen um unentgeltliche Rechtspflege mit nachgewiesener Bedürftigkeit die üblichen Gerichtskosten von Fr. 3'000.-- herabgesetzt. Eine Bedürftigkeit lässt sich vorliegend gerade noch annehmen, jedoch ist auf das Nachweiserfordernis hinzuweisen (BGE 125 IV 161 E. 4; Urteil 6B_3/2021 vom 24. Juni 2022 E. 6.5).