Citation: 1C_144/2016 E. 1.2

1.2. Die Beschwerdeführerin äussert sich nicht dazu, inwiefern der vorinstanzliche Entscheid gemäss Art. 90 ff. BGG anfechtbar sein soll. Auf die Beschwerde könnte somit nur eingetreten werden, wenn das offensichtlich wäre. Dies trifft nicht zu. Die Vorinstanz kommt zum Schluss, in der Übermittlung der Bankunterlagen mit dem Rechtshilfeersuchen vom 16. Juli 2015 liege eine unzulässige "entraide sauvage". Das bedeute aber noch nicht, dass die brasilianischen Behörden die Bankunterlagen nicht verwenden dürften. Insoweit habe die Beschwerdegegnerin ein nachträgliches Rechtshilfeverfahren durchzuführen, in dessen Rahmen die materiellen Voraussetzungen der Übermittlung der Bankunterlagen zu prüfen seien. Nur wenn sich erweisen sollte, dass die materiellen Voraussetzungen fehlten, habe das Bundesamt für Justiz gegenüber den brasilianischen Behörden die notwendigen Schritte einzuleiten (gemeint: die Nichtverwendung der Bankunterlagen bzw. deren Rückgabe an die Schweiz zu verlangen). Die Beschwerdegegnerin hat die Bankunterlagen bereits nach Brasilien übermittelt. Der Beschwerdeführerin geht es darum, die Verwendung der Bankunterlagen im brasilianischen Verfahren zu verhindern und deren Rückgabe zu erlangen. Darüber hat die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid nicht endgültig entschieden. Vielmehr hat sie die Sache an die Beschwerdegegnerin zur weiteren Behandlung überwiesen. Der angefochtene Entscheid dürfte damit einen Zwischenentscheid gemäss Art. 93 BGG darstellen. Nach dieser Bestimmung ist die Beschwerde zulässig: a. wenn der Zwischenentscheid einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann: oder b. wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde (Abs. 1). Auf dem Gebiet der internationalen Rechtshilfe in Strafsachen sind Zwischenentscheide nicht anfechtbar. Vorbehalten bleiben Beschwerden gegen Entscheide über die Auslieferungshaft sowie über die Beschlagnahme von Vermögenswerten und Wertgegenständen, sofern die Voraussetzungen von Absatz 1 erfüllt sind (Abs. 2). Im vorliegenden Fall geht es weder um Auslieferungshaft noch die Beschlagnahme von Vermögenswerten und Wertgegenständen. Der vorinstanzliche Entscheid dürfte daher gemäss Art. 93 Abs. 2 BGG nicht anfechtbar sein.