Citation: 8C_235/2015 E. A

Der 1969 geborene A.________ reiste im Jahr 1996 als Flüchtling in die Schweiz ein. Auf eine erste Anmeldung hin verneinte die IV-Stelle des Kantons Zürich mit Verfügung vom 16. Juli 2002 einen Anspruch auf Leistungen der Schweizerischen Invalidenversicherung (IV) mit der Begründung, der geltend gemachte Gesundheitsschaden mit invalidisierendem Ausmass bestehe bereits seit der Kindheit und A.________ habe bei Eintritt der Invalidität noch kein Jahr Beiträge geleistet. Im März 2013 ersuchte A.________ erneut um IV-Leistungen. Mit Verfügung vom 17. November 2014 hob die IV-Stelle die Verfügung vom 16. Juli 2002 wiedererwägungsweise auf und verneinte einen Rentenanspruch nunmehr mit der Begründung, der Invaliditätsgrad habe durchgehend lediglich 10 % betragen. Berufliche Massnahmen seien aufgrund der Sachlage ebenfalls nicht möglich.