Citation: 8C_779/2007 17.03.2008 E. 5

Bezüglich der Bemessung des versicherten Jahresverdienstes für die Taggelder ist Folgendes festzuhalten: 5.1 Der versicherte Verdienst für die Taggelder ist nicht mit jenem für die Rentenleistungen gleichzusetzen: Als Grundlage für die Bemessung der Taggelder gilt der letzte vor dem Unfall bezogene Lohn, einschliesslich noch nicht ausbezahlter Lohnbestandteile, auf die ein Rechtsanspruch besteht (Art. 21 Abs. 3 UVV). War der Versicherte vor dem Unfall bei mehr als einem Arbeitgeber tätig, so ist gemäss Art. 22 Abs. 5 UVV der Gesamtlohn massgebend. Übt der Versicherte keine regelmässige Erwerbstätigkeit aus oder unterliegt sein Lohn starken Schwankungen, so wird nach Art. 22 Abs. 3 UVV auf einen angemessenen Durchschnittslohn pro Tag abgestellt. 5.2 Zum Unfallzeitpunkt (19. Februar 2004) hatte die Beschwerdeführerin zwei Arbeitgeber: Einerseits die X.________ AG, andererseits die Y.________ AG (vgl. E. 4.2 hievor). Somit ist nach Art. 22 Abs. 5 UVV grundsätzlich der Gesamtlohn massgebend. Unmittelbar vor dem Unfall bezog die Versicherte jedoch von der Y.________ AG keinen Lohn, da sie seit ihrer Arbeitsaufnahme bei der X.________ AG keine Arbeitseinsätze als Aushilfsverkäuferin mehr geleistet hatte. Der Grund dafür lag nicht in den bei einem solchen Arbeitsverhältnis üblichen Schwankungen der Arbeitsbelastung, sondern darin, dass die Betreuung des Sohnes der Beschwerdeführerin noch nicht sichergestellt war und sie daher noch nicht in der Lage war, ihr Gesamtarbeitspensum zu steigern (vgl. E. 4.3.1 hievor). Somit findet Art. 22 Abs. 3 UVV vorliegend keine Anwendung. Das von der X.________ AG bezogene Einkommen stellt folglich gleichzeitig das für die Bemessung der Taggelder massgebende Gesamteinkommen dar; bezüglich des versicherten Verdienstes als Grundlage der Taggeldbemessung ist die Beschwerde somit abzuweisen.