Citation: 7B_611/2024 E. 5.4.3

5.4.3. Der Beschwerdeführer rügt, die Beschwerdegegnerin sei zu Unrecht davon ausgegangen, dass er pauschal auf die Teilnahme an sämtlichen Beweiserhebungen verzichtet habe. Insoweit sei ihr Parteilichkeit vorzuwerfen. Die Vorinstanz erwägt, es bestehe Uneinigkeit darüber, wie sich der Beschwerdeführer gegenüber der Beschwerdegegnerin geäussert habe. Nach dem von der Verteidigung selbst geschilderten Ablauf habe Kommissär E.________ in seiner E-Mail an die Verteidigung vom 10. Januar 2024 geschrieben, der Beschwerdeführer habe am 7. Dezember 2023 auf sein Teilnahmerecht bei weiteren Einvernahmen verzichtet, weshalb er ohne gegenteiligen Bericht der Verteidigung für weitere Einvernahmen nicht mehr aufgeboten werde. Gemäss der Vorinstanz habe das Missverständnis in der Folge problem- und folgenlos beseitigt werden können. Es sei der Beschwerdegegnerin nicht zu unterstellen, dass sie beabsichtigt habe, das Recht auf Teilnahme des Beschwerdeführers an weiteren Befragungen zu beschneiden. Der Beschwerdeführer setzt sich in seiner Beschwerde mit den vorinstanzlichen Ausführungen nicht hinreichend begründet auseinander (Art. 42 Abs. 2 BGG). Insbesondere bestreitet er nicht, dass das Missverständnis betreffend den Verzicht des Beschwerdeführers auf die Teilnahmerechte in der Folge problem- und folgenlos beseitigt werden konnte. Sofern der Beschwerdeführer vor Bundesgericht vorbringt, die Vorinstanz gehe zu Unrecht von einem "Missverständnis" aus, erschöpft sich der Einwand in einer appellatorischen Kritik, welche nicht genügt, um Ausstandsgründe hinreichend zu substanziieren.