Citation: 6B_1033/2020 E. A

A.a. A.________ war als promovierter Slawist und als solcher bei der Bundeskriminalpolizei (nachfolgend: BKP) als Ermittler tätig. Im Rahmen dieser Anstellung stand er in den Jahren 2013 bis 2017 der Bundesanwaltschaft im Zusammenhang mit Strafverfahren, Rechtshilfeersuchen und Vorgängen mit Bezug zur russischen Föderation als Russland-Experte und geostrategisch-kultureller Berater zur Seite. Im Frühling/Sommer 2014 und im Herbst 2015 reiste er mit einer Delegation der Bundesanwaltschaft im Zusammenhang mit laufenden Verfahren nach Russland und traf sich dort mit Funktionären der Russischen Föderation, u.a. mit dem damaligen Chef der Hauptabteilung Ausland der russischen Generalstaatsanwaltschaft und per 1. Januar 2017 zum stellvertretenden Generalstaatsanwalt der russischen Föderation beförderten B.________, mit welchem er seit längerem bekannt war. Im Nachgang zu einem Treffen an einem nicht näher bestimmbaren Datum in der Zeit von 2016 bis 2017 in der Schweiz erhielt A.________ vom in der Zwischenzeit verstorbenen B.________ per Telefon das Angebot, mit russischen Funktionären eine Woche in Russland auf der Jagd zu verbringen. A.________ nahm das Angebot an und reiste in der Folge für eine Woche in ein Jagdresort in Kamtschatka, wo er Bären jagte und angelte. Anlässlich dieser Jagdreise besprach er mit B.________ laufende Verfahren der Bundesanwaltschaft. Mit Ausnahme der Kosten für den Flug von der Schweiz nach Moskau wurden alle Leistungen, inkl. Flug von Moskau nach Kamtschatka, Aufenthalt und Verpflegung, von russischer Seite bezahlt. A.b. Am 8. Februar 2017 stellte das Bundesamt für Polizei wegen diesem und weiteren Sachverhalten gegen A.________ Strafanzeige wegen Amtsanmassung, Amtsmissbrauch, Verletzung des Amtsgeheimnisses und Sich bestechen lassens.