Citation: 5A_191/2008 04.07.2008 E. C

In der Folge reichte X.________ Klage gegen den Sohn Y.________ ein mit dem Begehren um Feststellung, dass der erwähnte Namenschuldbrief rechtsgültig an ihn weiterindossiert worden sei. X.________ reichte mit der Klage eine Kopie des Schuldbriefes ein, auf welcher ein Indossament mit der Unterschrift "Y.________" ersichtlich und darüber der Text angebracht ist "Uebertragen an X.________". Diese Ergänzung wurde gemäss den Ausführungen in der Klageschrift zugegebenermassen rund drei Jahre nach der Übergabe des Schuldbriefes an X.________ von dessen Rechtsvertreter angebracht. Im erstinstanzlichen Verfahren ging es insbesondere um die Frage, ob die Unterschrift "Y.________" im Zeitpunkt der Übergabe des Schuldbriefes an X.________ bereits als Blankoindossament auf dem Schuldbrief angebracht war und bejahendenfalls, wer das Blankoindossament ausgestellt hatte. Y.________ sagte aus, weder ein Indossament angebracht noch überhaupt je den Schuldbrief in Händen gehabt zu haben; dieser habe sich immer beim Vater befunden. Mit Urteil vom 4. Juli 2007 wies das Richteramt B.________ die Feststellungsklage ab. Es hielt fest, dass selbst bei einem vorhandenen (und echten) Blankoindossament der Name des Indossatars jedenfalls frühestens im August 2006 und damit in einem Zeitpunkt eingesetzt worden wäre, in welchem X.________ bekannt gewesen sei, dass Y.________ mit der Übertragung des Schuldbriefes nicht einverstanden sei. Ohnehin deute jedoch die Korrespondenz eher darauf hin, dass es ursprünglich nicht vorhanden gewesen sei, und auch in dem seinerzeit gegen den Vater eingeleiteten Rechtsöffnungsverfahren im Kanton Graubünden sei nie davon die Rede gewesen, obwohl das Indossament des Vaters an den Sohn ausführlich behandelt worden sei. Auf Appellation von X.________ hin trat das Obergericht des Kantons Solothurn mit Urteil vom 26. Februar 2008 auf die Klage nicht ein.