Citation: 1C_483/2021 E. A

Die Einwohnergemeinde Bern (EG Bern) beabsichtigt, das unter Denkmalschutz stehende Schulhaus Kirchenfeld zu sanieren. Auf ihrer in der Zone für öffentliche Nutzungen (ZöN), Freifläche B (FB), im Aaretalschutzgebiet liegenden Parzelle Gbbl. Nr. 4/53 möchte sie zudem den Schulraum erweitern. Zu diesem Zweck wurde im Rahmen eines Architekturwettbewerbs ein Projekt ausgewählt, für das die Stimmberechtigten der EG Bern am 25. September 2016 den Baukredit genehmigten. In der Folge beschloss der Gemeinderat am 26. Oktober 2016 eine geringfügige Änderung der baurechtlichen Grundordnung (Zonenplan «Volksschule Kirchenfeld», Plan Nr. 1442/1 vom 12. Juli 2016), bestehend aus einer Änderung des Nutzungszonenplans vom 8. Juni 1975 (SSSB 721.41; neu: FC Volksschule Kirchenfeld), des Baulinienplans von 1989 (Aufhebung einer Baulinie) sowie der Bauordnung vom 24. September 2006 (BO, SSSB 721.1; Vorschriften für die FC Volksschule Kirchenfeld). Gegen die öffentlich aufgelegte Änderung erhoben A.________, B.________, C.________, D.________, B.G.________ und C.G.________, A.E.________ und B.E.________ sowie der Verein F.________ gemeinsam Einsprache. Am 25. Oktober 2017 entschied der Gemeinderat, am Verfahren für geringfügige Änderungen festzuhalten, und beschloss den Zonenplan «Volksschule Kirchenfeld». Mit Verfügung vom 8. März 2018 genehmigte das Amt für Gemeinden und Raumordnung des Kantons Bern (AGR) den Zonenplan «Volksschule Kirchenfeld». Es hiess die Einsprache gut, soweit die Einsprechenden beantragt hatten, im Rahmen der Genehmigung sei auch über das anwendbare Verfahren zu entscheiden. Im Übrigen wies es die Einsprache ab, soweit es auf sie eintrat.