Citation: 8C_47/2020 E. 7

Das kantonale Gericht lehnte einen Anspruch auf Ausrichtung von Einarbeitungszuschüssen auch gestützt auf den Grundsatz von Treu und Glauben gemäss Art. 9 BV ab. Es ging davon aus, dass keine Zusicherung von (unrechtmässigen) Zuschüssen durch den zuständigen Sachbearbeiter erfolgt sei. Dieser habe, gestützt auf die Angaben des Beschwerdeführers zu seinem zukünftigen Arbeitsvertrag mit der GmbH, lediglich darauf hingewiesen, dass über den Anspruch auf Gesuch hin entschieden werde. Inwiefern die Vorinstanz den Sachverhalt diesbezüglich offensichtlich unrichtig erhoben hätte, ist wiederum weder dargetan noch erkennbar. Selbst nach den Schilderungen des Beschwerdeführers war es gemäss den Angaben des zuständigen Sachbearbeiters bei Einreichung eines entsprechenden Gesuchs lediglich grundsätzlich möglich, gestützt auf einen Anstellungsvertrag Einarbeitungszuschüsse zu erhalten. Daraus liess sich in guten Treuen nicht bereits auf die Zusicherung eines entsprechenden Anspruchs schliessen. Dass das kantonale Gericht die Verweigerung von Einarbeitungszuschüssen durch das AVA auch unter diesem Titel geschützt hat, ist nicht bundesrechtswidrig.