Citation: 6B_489/2023 E. 1

Die Staatsanwaltschaft Obwalden büsste die Beschwerdeführerin am 15. Juni 2021 mittels Strafbefehl wegen Tätlichkeit mit Fr. 100.--. Dagegen erhob die Beschwerdeführerin am 21. Juni 2021 Einsprache. Am 13. Dezember 2022 hielt die Staatsanwaltschaft verfügungsweise fest, die Beschwerdeführerin habe der Vorladung vom 18. Oktober 2022 keine Folge geleistet und sei der Einvernahme vom 29. November 2022 unentschuldigt ferngeblieben. Die Einsprache gegen den Strafbefehl gelte daher als zurückgezogen und der Strafbefehl vom 15. Juni 2021 sei in Rechtskraft erwachsen. Die von der Beschwerdeführerin dagegen erhobene Beschwerde wies das Obergericht des Kantons Obwalden, soweit Eintreten, mit Beschluss vom 3. April 2023 ab. Die Beschwerdeführerin gelangt an das Bundesgericht.