Citation: 8C_665/2016 E. 5.2

5.2. Der Beschwerdeführer wirft der Vorinstanz sodann vor, sie habe nicht beachtet, dass die IV-Stelle in der Verfügung vom 8. Januar 2016 zwar ebenfalls von einer Verbesserung des psychischen Gesundheitszustands ausgehe, jedoch unter Berücksichtigung des Alters, der Anzahl Dienstjahre beim ehemaligen Arbeitgeber bzw. auf dem ehemaligen Beruf sowie aufgrund der Einschränkungen selbst keine verwertbare Resterwerbsfähigkeit mehr erkennen könne, weshalb weiterhin Anspruch auf eine IV-Rente bestehe. Die Invaliditätsschätzung der Invalidenversicherung entfaltet aber gegenüber dem Unfallversicherer rechtsprechungsgemäss keine Bindungswirkung. Insbesondere sind die Voraussetzungen für eine Rente in diesen Sozialversicherungszweigen trotz des grundsätzlich gleichen Invaliditätsbegriffs verschieden. So sind in der Invaliditätsschätzung der Unfallversicherung lediglich die natürlich und adäquat kausalen gesundheitlichen und erwerblichen Unfallfolgen zu berücksichtigen, während bei der Invalidenversicherung auch unfallfremde gesundheitliche Beeinträchtigungen wie krankhafte Vorzustände oder psychische Fehlentwicklungen mit einzubeziehen sind (BGE 133 V 549 E. 6.2 S. 554; 131 V 362 E. 2.2 S. 366 f.). Folglich kann der Beschwerdeführer daraus, dass ihm die IV-Stelle aus mehrheitlich unfallfremden Umständen weiterhin eine Rente ausrichtet, nichts zu seinen Gunsten ableiten.