Citation: 6S.667/2001 10.09.2003 E. 1

Der Kassationshof prüft von Amtes wegen, ob und gegebenenfalls in welchem Umfang das erhobene Rechtsmittel zulässig ist (BGE 127 III 41 E. 2a; 127 II 198 E. 2, 124 I 11 E. 1). 1.1 Die Beschwerdeführerinnen sind zur Nichtigkeitsbeschwerde legitimiert (Art. 270 lit. e BStP, vgl. auch Art. 271 Abs. 1 und 2 BStP; statt vieler BGE 129 IV 95 E. 2). 1.2 Die eidgenössische Nichtigkeitsbeschwerde in Strafsachen ist kassatorischer Natur (Art. 277ter Abs. 1 BStP). Soweit die Beschwerdeführerinnen im Strafpunkt mehr als die Aufhebung des angefochtenen Urteils verlangen, ist auf die Beschwerde nicht einzutreten (BGE 125 IV 298 E. 1). Demgegenüber kann der Kassationshof im Zivilpunkt in der Sache selbst entscheiden (Art. 277quater Abs. 1 BStP). 1.3 Die Nichtigkeitsbeschwerde kann nur damit begründet werden, dass die angefochtene Entscheidung eidgenössisches Recht verletze (Art. 269 Abs. 1 BStP). Ausführungen, die sich gegen die tatsächlichen Feststellungen des Entscheides richten, sowie das Vorbringen neuer Tatsachen sind unzulässig (Art. 273 Abs. 1 lit. b BStP). Der Kassationshof ist im Verfahren der eidgenössischen Nichtigkeitsbeschwerde an den von der kantonalen Behörde festgestellten Sachverhalt gebunden (Art. 277bis Abs. 1 BStP).