Citation: 4A_187/2024 E. 3.3.1

3.3.1. Zunächst kann offen bleiben, ob die Vorinstanz die Rüge der Beschwerdeführer, wonach kein "conflict check" durch ein spezialisiertes I.________-Team erstellt sei, zu Recht als verspätet beurteilte. Gleiches gilt für die Frage, ob die Beschwerdeführer die Beendigung der Kundenbeziehung zwischen der J.________ GmbH und der deutschen I.________-Gesellschaft im Jahr 2017 rechtzeitig bestritten haben. Die Vorinstanz hat schlüssig dargelegt, dass die Rügen inhaltlich unbegründet sind. Auf ihre Erwägungen kann verwiesen werden (oben E. 3.2.2), zumal die Beschwerdeführer darauf nicht eingehen. Es ist auch ohne Belang, ob die Vorinstanz den Sachverhalt im Zusammenhang mit den erwähnten Rügen willkürlich festgestellt hat, was die Beschwerdeführer ohnehin nicht darlegen. Sodann belegen die Beschwerdeführer weder genügend, dass die Vorinstanz die Dispositionsmaxime verletzt hätte, indem sie zur Frage des wirtschaftlichen Endberechtigten der G.________ AG Beweis führte, noch dass ihre diesbezüglichen Feststellungen willkürlich wären. Hinzu genügt es nicht, lediglich zu behaupten, dass, entgegen der Darstellung des Experten, die J.________ GmbH die wirtschaftliche Endberechtigte der G.________ AG sei.