Citation: C 399/00 06.02.2001 E. 2

2.- a) Auf Anfrage des KIGA hin teilte die Fremdenpolizei am 15. Oktober 1999 mit, der Versicherte müsse die Schweiz sofort nach Erhalt der gültigen Reisedokumente verlassen; auf Grund der derzeitigen Situation könne kein Stellenantritt mehr bewilligt werden. Verwaltung und Vorinstanz haben daraus zu Recht geschlossen, dass der Beschwerdeführer unter den gegebenen Umständen nicht mit der Erteilung einer Arbeitsbewilligung rechnen konnte. Mangels Arbeitsberechtigung fehlt es daher für die Zeit, ab welcher er Anspruch auf Arbeitslosenversicherung geltend macht, an der Vermittlungsfähigkeit und damit an der Anspruchsberechtigung. b) Was der Beschwerdeführer dagegen einwendet, vermag zu keinem anderen Ergebnis zu führen. Soweit er rügt, die Vorinstanz habe es unterlassen, abzuklären, ob eine Wegweisung oder Ausschaffung aus völkerrechtlichen, humanitären oder technischen Gründen überhaupt möglich und zumutbar sei, ist darauf hinzuweisen, dass abgewiesene Asylbewerber, welche vorläufig in der Schweiz verbleiben können, nur dann eine Erwerbstätigkeit ausüben dürfen, wenn ihnen von der zuständigen kantonalen Arbeitsmarktbehörde eine entsprechende Bewilligung erteilt worden ist (vgl. Erw. 1). Im vorliegenden Fall hat diese die Voraussetzungen für eine Wiederaufnahme der Erwerbstätigkeit des Beschwerdeführers geprüft und am 15. Oktober 1999 zur Arbeitsberechtigung negativ Stellung genommen. Diesen Entscheid der Fremdenpolizei hat der Sozialversicherungsrichter nicht zu überprüfen (vgl. BGE 120 V 382 Erw. 3). Auch aus dem Rechtsgleichheitsgebot von Art. 8 BV vermag der Beschwerdeführer nichts zu seinen Gunsten abzuleiten, zumal die Fremdenpolizei sehr wohl angegeben hat, weshalb sie die Arbeitsberechtigung verneint hat. Dass andere Ausländer in einer identischen Situation anders behandelt worden wären, macht der Beschwerdeführer nicht geltend. Da das Gericht praxisgemäss nur jenen Sachverhalt zu prüfen hat, der sich bis zum Datum der angefochtenen Verfügung verwirklicht hat (BGE 121 V 366 Erw. 1b mit Hinweisen), ist nicht weiter abzuklären, ob sich daran seither etwas geändert hat.