Citation: I 810/02 11.07.2003 E. 4

4.1 Vorinstanz und Verwaltung haben für die Ermittlung des invaliditätsbedingt zu leistenden Betreuungsaufwandes in Hauspflege gemäss Art. 4 IVV auf den Abklärungsbericht der IV-Stelle vom 7. März 2001 abgestellt. Dort wird von einem behinderungsbedingten Mehraufwand für die Pflege der Beschwerdeführerin von 3 Stunden 24 Minuten täglich, somit gering im Sinne von Art. 4 Abs. 4 lit. d IVV, ausgegangen. Auch die Feststellungen über die alltäglichen Lebensverrichtungen, bei denen die Beschwerdeführerin in erheblicher Weise auf die Hilfe Dritter angewiesen ist bzw. der persönlichen Überwachung bedarf (Art. 36 IVV), beruhen auf einem Abklärungsbericht vom 7. März 2001. Demnach bestehe eine leichte Hilflosigkeit, weil sie bei drei Verrichtungen hilfsbedürftig sei. 4.2 In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird argumentiert, bei den Erhebungen der Sachbearbeiterin der IV-Stelle seien die differenzierten Arztzeugnisse von Frau Dr. med. W.________ vom 3. Mai 2001 und von Dr. med. K.________, Leitender Arzt des Rehabilitationszentrums A.________ des Spitals X.________, vom 15. Oktober 2001 nicht berücksichtigt worden. Bei der Abklärung vor Ort sei die Mutter auch nicht über andere Pflegehandlungen befragt worden. Dabei habe man das regelmässige Inhalieren vergessen. Dasselbe gelte für die täglich notwendigen Urinkontrollen. Mit den eigentlichen Pflegehandlungen seien auch die damit verbundenen Arbeiten wie das Waschen der Unterwäsche nach den Durchfällen und das Sauberhalten des Inhalationsgerätes in die Berechnung der Pflegezeiten miteinzubeziehen. Bei den Aussenaktivitäten müsse die Beschwerdeführerin zudem dauernd überwacht werden, da sie immer wieder auf Hilfeleistungen angewiesen sei und vor Berührung von Gegenständen aus Latex geschützt werden müsse. Damit wird geltend gemacht, auf den Abklärungsbericht vom 7. März 2001 könne nicht tel quel abgestellt werden, da er unvollständig sei.