Citation: 6B_464/2020 E. 2.4

2.4. Die Vorinstanz verletzt kein Bundesrecht, wenn sie dem Beschwerdeführer trotz seiner veränderten persönlichen Verhältnisse keine besonders günstigen Umstände attestiert und ihm keinen bedingten Strafvollzug gewährt. Er vermag mit seinen Vorbringen nicht aufzuzeigen, dass die Vorinstanz das ihr zustehende Ermessen überschreitet, indem sie die Vorstrafen und die erneute Straffälligkeit schwerer gewichtet als die Veränderung seiner persönlichen Verhältnisse. Der Beschwerdeführer ist einschlägig vorbestraft; zuletzt wurde er am 26. April 2016 zu einer teilbedingt vollziehbaren Freiheitsstrafe von 21 Monaten verurteilt. Sein Rückfall schliesst den bedingten Strafvollzug nicht per se aus, allerdings stellt er ein widerlegbares Indiz für die Befürchtung dar, dass der Beschwerdeführer weitere Straftaten begehen könnte. Der bedingte Strafvollzug könnte ihm damit nur bei einer besonders positiven Veränderung in den Lebensumständen gewährt werden. Ihm ist ohne Zweifel zugute zu halten, dass er seine Lebenssituation verbesserte. Er ist an einen neuen Ort gezogen und geht seit dem Sommer 2019 einer geregelten Arbeit nach. Gleichwohl ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz aufgrund der gesamten Umstände, insbesondere dem bisherigen Verhalten des Beschwerdeführers und der Tatsache, dass er sich weiterhin im "Hanf-Milieu" befindet, erhebliche Bedenken an seine Legalbewährung hat. Die Vorinstanz hält in diesem Zusammenhang fest, auf die Problematik angesprochen, dass er nach wie vor mit Hanfpflanzen zu tun habe, habe der Beschwerdeführer eingeräumt, dass viele CBD-Anbauer gezwungenermassen aus finanziellen Gründen auf den Anbau von illegalem Hanf wechseln würden (Urteil S. 9 E. 2.3).