Citation: 8C_269/2023 E. 5.1

5.1. Inwiefern die Vorinstanz zunächst die zu beachtenden Beweisregeln verletzt haben sollte, indem sie von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Verweistätigkeit ausging, ist nicht erkennbar. Es lässt sich nicht ersehen, inwiefern an den Einschätzungen der Suva-Ärztin und des RAD Zweifel anzubringen wären, zumal sich diese ihrerseits auf die Berichte der behandelnden Ärzte des Spitals E.________ stützten. Daran kann nichts ändern, dass die Suva-Ärztin auf eine Rückfrage der Sachbearbeiterin hin eine Arbeitsfähigkeit von 50 % als "Polierer" erwähnte. Der Einwand des Beschwerdeführers, sie habe sich eine falsche Vorstellung von seinem Beruf gemacht, ist nicht stichhaltig, nachdem ihr eine eingehende Arbeitsplatzbeschreibung des Arbeitgebers vorlag. Zudem ist ohnehin nicht die Arbeitsfähigkeit in der angestammten, sondern in einer leidensangepassten Tätigkeit massgeblich. Dass das kantonale Gericht auf die Berichte der Suva- und der RAD-Ärztin abstellte, ist nicht zu beanstanden. Auch bleibt ohne Belang, dass der Beschwerdeführer nach eigenen Angaben kein höheres als das zuletzt am Schonarbeitsplatz mit leichter Verweistätigkeit ausgeübte 50 %-Pensum zu bewältigen vermöge.