Citation: 4C.376/2002 20.03.2003 E. 4

Soweit die Beklagte schliesslich geltend macht, der Kläger habe sich rechtsmissbräuchlich verhalten, weil er nicht bereits in der Auseinandersetzung mit der Y.________ AG die im vorliegenden Prozess gegen die Beklagte zu beurteilende Forderung geltend gemacht habe, ist auf die Berufung nicht einzutreten. Die Vorinstanz hat in diesem Zusammenhang unangefochten festgehalten, dass sich die Y.________ AG und der Kläger im arbeitsgerichtlichen Prozess tatsächlich darin einig gewesen seien, dass nie ein auf fünf Jahre unkündbarer Arbeitsvertrag abgeschlossen worden sei. Mit der gegenteiligen Behauptung, zwischen der Y.________ AG und dem Kläger habe ein fünfjähriger Arbeitsvertrag bestanden, unterstellt die Beklagte ein Sachverhalt, der im angefochtenen Urteil nicht festgehalten ist, weshalb diesbezüglich auf die Berufung nicht einzutreten ist (Art. 55 Abs. 1 lit. c OG).