Citation: 9C_756/2015 E. 4

Die in der Beschwerde erhobenen Einwendungen vermögen die tatsächlichen Darlegungen des kantonalen Gerichts zum Grad der Arbeitsunfähigkeit nicht als offensichtlich unrichtig oder anderweitig bundesrechtswidrig erscheinen zu lassen (E. 1 hievor). Wenn die Vorinstanz mit Bezug auf die Einschränkung des Versicherten in der Arbeitsfähigkeit auf das Gutachten der MEDAS abgestellt hat, lässt sich dies nicht als willkürlich bezeichnen. Angaben einer Neuropsychologin zum Scheitern eines Arbeitsversuchs im Jahre 2009 aufgrund einer depressiven Episode sind demgegenüber nicht relevant. Mit der Tatsache, dass der Beschwerdeführer mit Antidepressiva behandelt wird, kann die Aussage der MEDAS, es läge keine depressive Symptomatik vor, nicht widerlegt werden. Vielmehr dürfte das Fehlen solcher Symptome der Einnahme der Medikamente zuzuschreiben sein. Ferner hat das Sozialversicherungsgericht die Kompetenzaufteilung der Fachpersonen bei der Festsetzung des für die Rentenzusprechung vorausgesetzten Invaliditätsgrades nicht verkannt. Dass es der Einschätzung der Stiftung D.________, wonach der Versicherte die verbliebene Leistungsfähigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt nicht mehr verwerten könne, nicht gefolgt ist, trifft zu. Die Vorinstanz hat jedoch unter Hinweis auf Aggravationstendenzen, wie sie verschiedentlich aus den Akten, insbesondere aus neuropsychologischen Tests, ersichtlich sind, von den Folgerungen der beruflichen Abklärungsstelle Abstand genommen. Dies ist nicht zu beanstanden, obliegt es doch letztlich der rechtsanwendenden Behörde - Verwaltung oder Gericht -, die Arbeitsunfähigkeit als Rechtsfrage gestützt auf die Angaben der Fachleute aus den Bereichen Medizin und berufliche Eingliederung zu beurteilen (BGE 140 V 193 E. 3.2 S. 195 f.). Inwiefern die Vorinstanz in dieser Hinsicht Bundesrecht verletzt haben soll, begründet der Beschwerdeführer nicht näher. Schliesslich trifft es zu, dass die Vorinstanz das Schreiben der Stiftung D.________ vom 16. Dezember 2013 in ihrem Entscheid nicht berücksichtigt hat. Dieses enthält indessen keine neuen Erkenntnisse. Betont wird, dem Versicherten habe nicht fehlende Motivation vorgeworfen werden können und er sei in den Projekten kooperativ und initiativ gewesen. Zu einem vom angefochtenen Entscheid abweichenden Ergebnis hätte diese kurze Stellungnahme nicht führen können, weshalb das kantonale Gericht ohne Verletzung von Bundesrecht auf deren ausdrückliche Erwähnung im angefochtenen Entscheid verzichten durfte.