Citation: 6B_556/2024 E. 9.4.3

9.4.3. Dass die Landesverweisung einen unzulässigen Eingriff in den Anspruch auf das in Art. 8 EMRK verankerte Recht auf Achtung des Familienlebens darstellen würde, bringt der Beschwerdeführer zu Recht nicht vor. Er ist unverheiratet und kinderlos. Zwar lebt er - wie die Vorinstanz festhält - seit rund 17 Jahren in einer festen Beziehung. Davon abgesehen legt er jedoch keine besonderen Umstände dar, die eine Gleichstellung dieser Beziehung mit einer ehelichen Gemeinschaft rechtfertigen würden. Zudem weist die Vorinstanz, wie bereits erwähnt, zutreffend darauf hin, dass auch seiner Partnerin (spanische Staatsbürgerin) - wie dem Beschwerdeführer - der gesamte EU-Raum nach einer Landesverweisung weiterhin offensteht. Dass es dieser nicht zumutbar wäre, ihm allenfalls in einen anderen Staat innerhalb der Europäischen Union zu folgen, macht der Beschwerdeführer nicht geltend. Insgesamt vermag der Beschwerdeführer die behauptete Verletzung von Art. 66a StGB und Art. 5 Ziff. 1 Anhang I FZA nicht ausreichend substanziiert zu begründen, weshalb die Beschwerde auch in diesem Punkt abzuweisen ist, soweit überhaupt darauf eingetreten werden kann.