Citation: I 260/02 19.12.2003 E. A

Der 1953 geborene F.________, diplomierter Vermessungstechniker mit eidgenössischem Fachausweis der Kategorie II, war vom 1. November 1975 bis Ende Februar 2000 beim Ingenieurbüro B.________ AG angestellt. Ab ungefähr 1983 traten nach Vermessungsarbeiten, insbesondere bei mechanischen Belastungen und Zementkontakt, an den Hand- und Fingerflächen Hautschrunden mit Blutungen auf, weshalb die Arbeitgeberin bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) eine arbeitsmedizinische Abklärung veranlasste und den Versicherten in der Folge von Feldarbeiten weitgehend freistellte. Nach einem weiteren Schub im Frühjahr 1999 wurde ein Rückfall angemeldet. Die SUVA holte unter anderem den Bericht der Frau Dr. med. S.________, Spécialiste FMH en dermatologie, vom 12. Oktober 1999 ein. Gestützt darauf und nach einer zusätzlichen eigenen Untersuchung vom 17. Februar 2000 kam Dr. med. J.________, Facharzt FMH für Arbeitsmedizin, Abteilung Arbeitsmedizin der SUVA, zum Schluss, dass der Versicherte unter einer Abnützungsdermatose an den Fingerbeugeseiten und der Palmae leide, mit zum Teil blutenden Rhagaden in diesen Bereichen, die Folge mechanischer Belastung der Haut und allenfalls Kontakten mit Zement seien. Nachdem anamnestisch schon Vermarkungsarbeiten von rund drei Stunden Dauer zu Schüben der Abnützungsdermatose mit rhagadiformem Charakter führten, die Empfindlichkeit der Haut während der vergangenen Jahre zugenommen und ein erträglicher Zustand nur dank der Rücksichtnahme der Arbeitgeberin habe erreicht werden können, sei dem Versicherten eine Tätigkeit als Vermessungstechniker mit häufigeren Vermarkungsarbeiten nicht mehr zumutbar (Bericht vom 18. Februar 2000). Mit Verfügung vom 23. Februar 2000 erklärte die SUVA F.________ mit sofortiger Wirkung für Vermarkungsarbeiten als nicht geeignet. Mit Gesuch vom 12. Januar 2000 meldete sich F.________ zum Leistungsbezug (Berufsberatung, Umschulung) bei der Invalidenversicherung an. Die IV-Stelle Wallis holte den Arbeitgeberbericht vom 25. Januar 2000 ein, zog die Akten der SUVA bei und sprach dem Versicherten die Kostenübernahme eines Intensivkurses in Französisch zu (Verfügungen vom 8. Mai und 13. Juni 2000). Weitere berufliche Eingliederungsmassnahmen lehnte sie ab mit der Begründung, bei den auf dem Arbeitsmarkt angebotenen Stellen als Vermessungstechniker seien in der Regel keine manuellen Tätigkeiten im Feld mehr erforderlich, weshalb die Erwerbsfähigkeit im erlernten Beruf invaliditätsbedingt nicht beeinträchtigt sei (Verfügung vom 25. Juni 2001).