Citation: I 413/05 14.12.2005 E. 3

Vorinstanz und Verwaltung gelangten zum Schluss, dass dem Beschwerdeführer eine körperlich leichte, den Rückenbeschwerden angepasste, insbesondere wechselbelastende Tätigkeit zu 85 % zumutbar ist. Sie stützten sich dabei auf das polydisziplinäre Administrativgutachten der MEDAS. Der Beschwerdeführer rügt die Expertise der MEDAS als nicht taugliche Entscheidungsgrundlage. Es mangle dieser bereits an der Schlüssigkeit, indem einzig die somatisch bedingte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit gemäss Konsilium des Dr. B.________, Facharzt für Rheumatologie FMH, vom 4. August 2003 berücksichtigt worden sei. Mangels sachbezüglicher Darlegungen sei insbesondere unklar, weshalb die vom konsiliarisch beigezogenen Dr. A.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, auf 10 bis 20 % bezifferte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit aus psychischen Gründen (Konsilium vom 21. August 2003) nicht zusätzlich berücksichtigt worden sei. Weiter sei die gutachterliche Beurteilung der psychischen Gesundheit an sich fehlerhaft, indem entgegen der MEDAS nicht eine Anpassungsstörung mit anxiodepressiver Reaktion (ICD-10 F 43.22) vorliege, sondern gestützt auf die Berichte der behandelnden Psychiaterin Frau Dr. J.________, Psychiatrie und Psychotherapie, vom 3. und 8. Juni 2005 von einer schweren, die Arbeitsfähigkeit praktisch aufhebenden ("agitierten") depressiven Störung (ICD-10 F 32.2) auszugehen sei.