Citation: 2A.470/2004 30.08.2004 E. 2

2.1 Die Beschwerdeführerin ist im Asylverfahren aus der Schweiz weggewiesen worden, und die gegen sie angeordnete Ausschaffungshaft dient der Sicherstellung des Wegweisungsvollzugs. Die Ausschaffungshaft stützt sich auf Art. 13b ANAG und genügt im vorliegenden Fall sämtlichen gesetzlichen Anforderungen. Insbesondere liegt der Haftgrund von Art. 13b Abs. 1 lit. c ANAG vor, nachdem die Beschwerdeführerin sich trotz rechtskräftiger asylrechtlicher Wegweisung der Ausschaffung vehement widersetzt, indem sie den konkret organisierten Rückflug vereitelt hat und auch noch vor Bundesgericht klar zu erkennen gibt, unter keinen Umständen nach Kamerun zurückkehren zu wollen (vgl. dazu BGE 125 II 369 E. 3b/aa S. 375; ferner BGE 129 I 139 E. 4.2 S. 147 mit Hinweisen). Die Beschwerdeführerin macht einzig geltend, die Haft müsse im Sinne von Art. 13c Abs. 5 lit. a ANAG beendet werden, weil der Vollzug der Wegweisung in ihrem Fall unzulässig sei. Dabei bestreitet sie die Rechtmässigkeit der Wegweisung bzw. des Wegweisungsvollzugs. Mit diesen Vorbringen, für deren Prüfung allein die Asylbehörden zuständig sind, welche sich denn auch abschliessend damit befasst haben, ist sie im Haftprüfungsverfahren nicht zu hören (BGE 128 II 193 E. 2.2 S. 197 f.; 121 II 59 E. 2 S. 61 f.). Es gibt keine Anzeichen für das Bestehen anderer rechtlicher oder tatsächlicher Gründe, die im Sinne von Art. 13c Abs. 5 lit. a ANAG gegen die Durchführbarkeit des Wegweisungsvollzugs in noch absehbarer Zeit sprechen würden. Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde erweist sich als offensichtlich unbegründet und ist abzuweisen. 2.2 Die Beschwerdeführerin ersucht um Befreiung von der Bezahlung von Gerichtskosten. Dem Gesuch könnte schon wegen Aussichtslosigkeit der Beschwerde nicht entsprochen werden (Art. 152 Abs. 1 OG). Indessen rechtfertigt es sich in Fällen der vorliegenden Art, von der Erhebung einer Gerichtsgebühr abzusehen (Art. 154 und 153a Abs. 1 OG), sodass das Gesuch gegenstandslos wird. Da die Beschwerdeführerin im Verfahren vor Bundesgericht unterliegt, ist keine Parteientschädigung zuzusprechen.