Citation: 7B_289/2023 E. 6.3.5

6.3.5. Ob der Kontakt zwischen dem Beschwerdeführer und dem Mitbeschuldigten C.________ nicht als rege zu qualifizieren ist, kann im Weiteren dahingestellt bleiben. Selbst wenn dem so wäre, ist nicht ersichtlich, inwiefern dies am Beweisergebnis etwas ändern könnte. Ebenso wenig erschliesst sich, weshalb die Vorinstanz Bundesrecht verletzen sollte, wenn sie die pauschale Bestreitung des Beschwerdeführers in Bezug auf seine Tatbeteiligung als Schutzbehauptung qualifiziert und in den Aussagen von H.________ und I.________ keine entlastenden Elemente sieht. Die Ausführungen des Beschwerdeführers, wonach er nicht am Tatort gewesen sei, keinen Groll gegen den Beschwerdegegner 2 gehegt und keinen Grund gehabt habe, Gewalt gegen diesen anzuwenden, sind als rein appellatorisch zu werten. Desgleichen gilt, soweit er den von der Vorinstanz festgestellten natürlichen Kausalzusammenhang zwischen dem Angriff und der beim Beschwerdegegner 2 diagnostizierten Nasen- und Septumfraktur bestreitet oder behauptet, er habe entgegen den vorinstanzlichen Erwägungen keinen Druck auf den Beschwerdegegner 2 ausgeübt, damit dieser seinen Strafantrag zurückziehe. Seine diesbezüglichen Ausführungen kommen einem freien Plädoyer gleich, ohne dass Willkür im Ergebnis dargetan wäre.