Citation: 6B_791/2019 E. 2.3.4

2.3.4. Die Beschwerdeführerin beantragte im kantonalen Verfahren, die Zeugin K.________ sowie deren Ehemann und eine weitere Person seien über eine "Aufräumaktion" in der Villa des Erblassers in U.________ zu befragen, mit welcher Unterlagen weggeschafft worden seien. Dem hält die Vorinstanz entgegen, die betreffenden Beweismassnahmen versprächen keinen Aufschluss über die Existenz resp. Vernichtung - geschweige denn über den Inhalt - eines Ende Juni/Juli erstellten Testaments. Die Staatsanwaltschaft habe zu Recht auf die Befragungen verzichtet. Es ist nicht ersichtlich, inwiefern diese Festlegung willkürlich sein sollte, zumal kaum vorstellbar ist, dass die zu befragenden Personen Wahrnehmungen über Natur und Inhalt von allenfalls weggebrachten Dokumenten machen könnten.