Citation: 8C_244/2023 E. 4

Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung von Bundesrecht, indem die Vorinstanz auf die Aktenbeurteilung des Dr. med. H.________ abgestellt habe, obwohl sämtliche behandelnden Ärzte von unfallkausalen Beschwerden ausgingen. Die HWS sei nicht derart vorgeschädigt gewesen, dass das Sturzereignis lediglich als Zufalls- bzw. Gelegenheitsursache qualifiziert werden könne. Der Beschwerdeführer sei vor dem Unfall beschwerdefrei gewesen, insbesondere ohne neurologische Ausfälle. Nach dem Ereignis sei er trotz erheblicher Schmerzen noch vor Ort geblieben, um beim Abtransport der Tiere behilflich zu sein, habe aber am Folgetag den Hausarzt aufgesucht. Fehl gehe daher das Argument des Vertrauensarztes, wonach das Trauma nicht so erheblich gewesen sein könne, ansonsten frühere unfallbedingte Arztbesuche erfolgt wären.