Citation: 9C_239/2020 E. 4.3

4.3. Eine offensichtliche Unrichtigkeit vermag die Beschwerdeführerin namentlich nicht mit der blossen Behauptung zu begründen, der Versicherte habe bei der Zürich ab dem 18. Juli 2011 familienbedingt und aufgrund des Arbeitswegs nur ein reduziertes Pensum aufgenommen. Ungenügend sind in diesem Zusammenhang jedenfalls die Hinweise, derlei Gründe hätten bereits anlässlich der ersten Tätigkeit bei der Zürich zu einer Reduktion des Pensums geführt und auch im Rahmen der durchgeführten Eingliederungsmassnahmen eine wichtige Rolle gespielt. So fehlen konkrete Hinweise auf ähnliche Überlegungen betreffend die ab dem 18. Juli 2011 begonnene zweite Tätigkeit bei der Zürich. Entgegen der Beschwerde ergeben sich insbesondere keine solchen aus dem Feststellungsblatt der IV-Stelle vom 18. Oktober 2016. Die Beschwerdeführerin lässt ausser Acht, dass sich die darin unter Verweis auf das Assessmentprotokoll vom 21. November 2011 getätigte Aussage, der Versicherte habe sein Arbeitspensum aufgrund des Arbeitswegs und zu Gunsten der Familienzeit reduziert, auf die erste Tätigkeit bei der Zürich bezieht. Die Tätigkeit ab dem 18. Juli 2011 hatte indessen auch die Eingliederungsverantwortliche explizit als Arbeitsversuch bezeichnet. Der Vollständigkeit halber sei zudem auf Folgendes hingewiesen: Selbst wenn der Argumentation der Beschwerdeführerin gefolgt und davon ausgegangen würde, persönliche Gründe hätten bei der Wahl des Pensums eine Rolle gespielt, würde dies nicht ohne Weiteres ausschliessen, dass ein Pensum über 80 % schon aus gesundheitlichen Gründen gar nicht möglich war.