Citation: K 23/03 14.05.2004 E. 5

Die Vorinstanz hat die Rechtsprechung über die Methoden zum Nachweis der Überarztung grundsätzlich zutreffend wiedergegeben. Nicht richtig ist, dass der Tatbestand der Überarztung mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein muss. Auch bei der Wirtschaftlichkeitskontrolle nach Art. 23 KUVG/56 KVG ist nicht der volle Beweis im zivil- oder strafprozessualen Sinn verlangt, sondern lediglich der Beweis nach Massgabe des sozialversicherungsrechtlichen Beweisgrades der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (Urteil S. vom 29. Oktober 1993 [K 101/92] Erw. 5a mit Verweis auf BGE 119 V 9).