Citation: 6B_696/2017 E. 5.3

5.3. Soweit sich der Beschwerdeführer gegen die rechtliche Qualifikation als versuchter Betrug wendet, entfernt er sich von den tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz. Er legt seinen Rügen nicht den willkürfrei festgestellten Sachverhalt der Vorinstanz, sondern seine eigene Sachdarstellung zugrunde. Seine Rügen begründet er einzig damit, dass - entgegen der willkürfreien Feststellung der Vorinstanz - der Privatklägerin kein Schaden entstanden bzw. ein solcher nicht bewiesen sei. Der Beschwerdeführer zeigt aber nicht auf, inwiefern die Vorinstanz bei der von ihr festgestellten Sachlage zu Unrecht den Tatbestand des Betrugsversuchs als erfüllt erachtet habe. Die Beschwerde genügt den bundesrechtlichen Anforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG nicht. Im Übrigen ist auch nicht ersichtlich, dass und inwiefern der vorinstanzliche Entscheid Recht im Sinne von Art. 95 BGG verletzen könnte. Nach den vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen lag der Wiederbeschaffungswert für das Modell aus dem Jahre 2013 über dem Wiederbeschaffungswert für das Modell aus dem Jahre 2010. Diese nachvollziehbaren Feststellungen können nicht als willkürlich bezeichnet werden. Das Modell, der Jahrgang und der Preis der Geräte betrafen die Täuschungshandlung des Beschwerdeführers und den Irrtum der Strafklägerin (Entscheid S. 10 f.). Ebenso wenig verletzt die Vorinstanz Bundesrecht, indem sie die Täuschung als arglistig qualifiziert. Die Vortäuschung eines Diebstahls oder die Abfassung einer falschen Schadenanzeige zuhanden der Versicherung ist nach der Rechtsprechung grundsätzlich immer arglistig (Urteil 6B_543/2016 vom 22. September 2016 E. 3.4). Selbst wenn mit Blick auf die angemeldete Schadenssumme von Fr. 223'253.45 zweifelsohne kein Bagatellschaden geltend gemacht wurde und mit der Vorinstanz Anlass für weitere Abklärungen von Seiten der Strafklägerin bestanden, war die Täuschung nicht unbeholfen und damit nicht leicht durchschaubar. Zudem machte das hier interessierende Gerät nur rund ein Prozent der gesamten Schadenssumme aus. Die Vorinstanz hält fest, dass die Strafklägerin nicht unbesehen Leistungen ausrichtete, sondern ihrer Überprüfungspflicht in verschiedener Hinsicht nachkam (Entscheid S. 10). Sie bejaht das Merkmal der Arglist zu Recht. Nach den vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen wusste der Beschwerdeführer schliesslich, welches Gerät gestohlen worden war und welches er wahrheitswidrig als gestohlen deklarierte. Auch wusste er, wie die Strafklägerin die ihr eingereichte Kaufquittung verstehen würde (nämlich offensichtlich als Beleg für den vermeintlich gestohlenen Laptop). Der Beschwerdeführer wollte damit die Strafklägerin in einen Irrtum versetzen und eine Entschädigung erhältlich machen, auf die er (im behaupteten Umfang) keinen Anspruch hatte. Von diesen Feststellungen entfernt sich der Beschwerdeführer, ohne Willkür aufzuzeigen. Dass er die Wiederbeschaffungswerte der fraglichen Geräte wie er vorbringt nicht betragsmässig kannte, ist irrelevant. Er wusste von den verschieden hohen Wiederbeschaffungswerten und darin lag seine Täuschungshandlung. Indem die Vorinstanz die subjektiven Tatbestandsmerkmale des Betrugsversuchs bejaht, verletzt sie kein Bundesrecht.