Citation: 6B_339/2016 E. 1.2

1.2. Die Vorinstanz stellt in erster Linie auf die Aussagen von A.________ ab, welcher als Zeuge befragt wurde. Sie erwägt, als unbeteiligter Dritter habe dieser kein eigenes Interesse am Verfahrensausgang. Zudem sei er unter Hinweis auf die Strafdrohung von Art. 307 StGB befragt worden. In der polizeilichen Befragung habe er ausgeführt, unmittelbar nach dem Unfall habe ihm der Beschwerdeführer gesagt, er habe gemeint, er (der Zeuge) habe geblinkt und ihn als "guter Chauffeur" vorbeilassen wollen. Aufgrund dessen habe er (der Beschwerdeführer) überholen wollen. Der Beschwerdeführer habe sich bei B.________ immer wieder entschuldigt und gesagt, dass er ein Idiot sei. Diese zeitnah deponierten Aussagen seien zuverlässig und stimmig. Daraus könne geschlossen werden, dass der Beschwerdeführer davon ausging, A.________ habe ihm durch Blinken die Möglichkeit zum Überholen angezeigt, weshalb er auch zum Überholen angesetzt habe. Es könne ausgeschlossen werden, dass der Zeuge die Aussagen des Beschwerdeführers erfunden habe. Ein Motiv für nicht wahrheitsgemässe Angaben sei nicht zu erkennen. Die Aussagen des Zeugen seien konstant, widerspruchsfrei und realitätsnah und enthielten keinerlei Übertreibungen. Der Zeuge A.________ sei glaubwürdig, weshalb auf seine Aussagen abzustellen sei. Der Beschwerdeführer macht geltend, zwar sei die Glaubwürdigkeit des Zeugen A.________ nicht zweifelhaft. Allerdings müsse bei der Beweiswürdigung berücksichtigt werden, dass dieser die Kollision selbst nicht gesehen habe. Er habe einzig ausgesagt, ein Rauschen gehört zu haben, als B.________ ihn gekreuzt habe. Zunächst habe er gedacht, sie habe mit ihrem Wagen seinen Lastwagen gestreift, weshalb er überprüft habe, ob seine Positionslampe hinten am Lastwagen noch intakt sei. Was der Beschwerdeführer aus dieser Argumentation zu seinen Gunsten ableiten könnte, ist nicht ersichtlich. Die Vorinstanz gibt die Aussagen des Zeugen A.________ vollständig wieder. Aus dem Urteil geht klar hervor, dass er die Kollision selbst nicht gesehen hat. Die Vorinstanz würdigt lediglich seine Angaben zum Verhalten und den Aussagen des Beschwerdeführers direkt nach der Kollision. Inwiefern sie dabei in Willkür verfallen sein soll, ist nicht ersichtlich. Weder das Abstellen auf die Aussagen des Zeugen A.________ noch die daraus gezogenen Schlüsse sind zu beanstanden.