Citation: 2D_25/2015 E. 1

Zwecks Beschaffung eines Zugfahrzeugs bzw. Personentransporters für die Feuerwehr U.________ lud der Einwohnergemeinderat U.________ mit Schreiben vom 2. Oktober 2014 sechs Unternehmen ein, eine entsprechende Offerte einzureichen. Daraufhin gingen insgesamt drei Offerten ein, davon eine der X.________ GmbH. Deren Geschäftsführer A.________ ist gleichzeitig Kommandant der Feuerwehr U.________ und hat die mit der Beschaffung des neuen Fahrzeugs betraute Gemeindekommission vor der Offertstellung bereits fachlich beraten: Aufgrund seines Mitwirkens erstellte die Kommission das sehr detaillierte Pflichtenheft für das anzuschaffende Fahrzeug und auch die Kostenschätzung für dessen Beschaffung wurde vorgängig von A.________ vorgenommen. Mit Schreiben vom 26. November 2014 brach der Einwohnergemeinderat das Submissionsverfahren ab. Zur Begründung führte er aus, dass zwei der eingereichten Offerten das Pflichtenheft in weiten Teilen nicht erfüllten und daher ungültig seien. Das Angebot der X.________ GmbH sei die einzig verbleibende Offerte, weshalb ein wirksamer Wettbewerb nicht mehr garantiert werden könne. Gegen den Abbruch des Submissionsverfahrens beschwerte sich die X.________ GmbH beim Verwaltungsgericht des Kantons Obwalden. Dieses wies die Beschwerde mit Entscheid vom 24. März 2015 ab. Mit Eingabe vom 11. Mai 2015 führt die X.________ GmbH subsidiäre Verfassungsbeschwerde beim Bundesgericht und beantragt im Wesentlichen die Fortführung des abgebrochenen Vergabeverfahrens. Mit Verfügung vom 7. Juli 2015 wies der Präsident der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung des Bundesgerichts das von der X.________ GmbH ebenfalls gestellte Gesuch um aufschiebende Wirkung ab.