Citation: 2C_671/2020 E. 4.3

4.3. Schon vor der Vorinstanz rügte der Beschwerdeführer, dass das Migrationsamt eine Gehörsverletzung begangen habe, indem es seinen Beweisantrag auf Beizug gewisser Akten des Strafverfahrens ungeprüft gelassen habe. Dazu erwog die Vorinstanz, dass das Migrationsamt zwar gehalten gewesen wäre, sich zu diesem Antrag zu äussern. Der entsprechende Mangel sei jedoch im Rekursverfahren geheilt worden; die Sicherheitsdirektion habe zu Recht befunden, dass auf den Beizug dieser Akten verzichtet werden könne, so dass eine Rückweisung einem formalistischen Leerlauf gleichkäme (vgl. E. 3.7 des angefochtenen Urteils). Der Beschwerdeführer zeigt im vorliegenden Verfahren nicht auf, inwiefern die Verweigerung des Beizugs der Akten aus dem Strafverfahren eine unzulässige antizipierte Beweiswürdigung dargestellt hätte (vgl. hierzu E. 3.5, dritter Absatz des angefochtenen Urteils); soweit das Migrationsamt sein rechtliches Gehör dadurch verletzt hat, dass es entsprechende Beweisanträge abgelehnt hat, ist die von der Vorinstanz angenommene Heilung bundesrechtlich nicht zu beanstanden (vgl. statt vieler BGE 142 II 218 E. 2.8.1 S. 226).