Citation: 8C_314/2016 E. 3

Das kantonale Gericht ist der Ansicht, im massgebenden Vergleichszeitraum zwischen 23. August 2012 (erste leistungsablehnende Verfügung) und 23. Oktober 2014 (zweite leistungsablehnende Verfügung nach Neuanmeldung) sei keine wesentliche Veränderung der gesundheitlichen Situation ausgewiesen. Dabei stützt es sich im Wesentlichen auf die psychiatrischen Gutachten des Dr. med. D.________ vom 29. April 2012 und 10. Mai 2014. Dieser hatte zunächst - mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit - eine leicht- bis mittelgradige depressive Episode mit somatischem Syndrom im Rahmen einer rezidivierenden depressiven Störung und - ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit - eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung diagnostiziert. In einer den Fähigkeiten und körperlichen Möglichkeiten entsprechenden Beschäftigung bestehe eine 70%ige Arbeitsfähigkeit (Gutachten vom 29. April 2012). Am 10. Mai 2014 stellte er mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit, welche er nunmehr mit 50 % bezifferte, eine anhaltende mittelgradige depressive Episode sowie eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung fest.