Citation: 6B_1245/2019 E. 4.1

4.1. Gegen diese vorinstanzlichen Ausführungen bringt die Beschwerdeführerin zunächst vor, sie habe sowohl in der Begründung ihrer Berufungsanträge vom 29. Januar 2019 wie auch in ihrer Berufungsreplik vom 25. April 2019 erläutert, inwiefern die Sachverhaltsfeststellung des Erstgerichts aktenwidrig und somit offensichtlich unrichtig sei. So habe sie dessen Darlegung, wonach auf den beanstandeten und im Lokal des Beschwerdegegners aufgestellten Geräten nebst zulässigen Unterhaltungs- und Geschicklichkeitsspielen auch Glücksspiele installiert gewesen seien, als offensichtlich unrichtig bezeichnet und mit Verweis auf die in den Untersuchungsakten befindlichen Videoaufnahmen, Vergleichsberichte und technischen Analyse klargestellt, dass sämtliche dokumentierten Spiele als Glücksspielangebote qualifiziert worden sind. Die Vorinstanz habe sich zu dieser Sachverhaltsrüge nicht geäussert und dadurch ihre ohnehin schon beschränkte Kognition (Art. 398 Abs. 4 StPO) nicht ausgeschöpft sowie ihre Begründungspflicht (Art. 81 StPO) verletzt (vgl. Beschwerde Rz. 5.2 S. 5). Anders als von der Vorinstanz festgehalten, habe sie in ihren Eingaben zudem ausführlich dargelegt, inwiefern das Erstgericht die Strafbestimmungen des SBG falsch angewandt und das Vorliegen von (Eventual) Vorsatz zu Unrecht verneint hat (vgl. Beschwerde Rz. 5.3 S. 5).