Citation: 2C_868/2020 E. 3.3.2

3.3.2. Die Beschwerdeführer wenden weiter ein, sie hätten dem Kantonalen Steueramt stets alle Angaben komplett und vollständig geliefert, keine unvollständigen Angaben gemacht und schon gar keine Täuschungs- oder Hinterziehungsabsicht gehabt. Dass sie die steuerrechtliche Speziallage, die namentlich von der BVG-rechtlichen Lage abweiche, nicht gekannt und fälschlicherweise einen Abzug geltend gemacht hätten, könne weder ihnen noch ihrer Treuhandgesellschaft vorgehalten werden. Dagegen ist jedoch festzuhalten, dass ihre Steuerdeklaration 2014 nicht vollständig und korrekt war, sondern eine Falschdeklaration enthielt, indem ungerechtfertigterweise trotz Verletzung der Sperrfrist von Art. 79b Abs. 3 BVG die Vorsorge-Einzahlung von Fr. 440'000.-- zum Abzug geltend gemacht wurde. Der Verstoss gegen Art. 79b Abs. 3 BVG war hier steuerlich in dem Sinne zu korrigieren, dass die steuermindernd geltend gemachten Fr. 440'000.-- nicht mehr zum Abzug zugelassen werden konnten (vgl. E. 2.1.1). Dass diese Korrektur erst im Nachsteuerverfahren erfolgte, stand unter den gegebenen Umständen im Einklang mit Art. 151 Abs. 1 DBG.