Citation: U 392/04 15.06.2005 E. 4

Der behandelnde Lungenspezialist Dr. med. B.________, welcher dem Versicherten in Bezug auf seine Berufstätigkeit als Koch ab 10. März 2003 eine volle Arbeitsunfähigkeit attestierte, vertrat in seinem Bericht vom 7. April 2003 die Auffassung, seines Erachtens sei das erstmals am Abend des 30. Juni 1990 anlässlich eines Spazierganges aufgetretene Asthma bronchiale wahrscheinlich nicht durch den Beruf ausgelöst worden, bei der Rhinokonjunktivitis allergica müsse jedoch stark überwiegend von einem diesbezüglichen Kausalzusammenhang ausgegangen werden. Im Folgenden ist demnach zu prüfen, ob das Asthma bronchiale und/oder die Rhinokonjunktivitis allergica bzw. dessen Verschlimmerung ausschliesslich oder stark überwiegend (das heisst mit einem Ursachenanteil von mindestens 75 %, BGE 119 V 201 Erw. 2b mit Hinweis) durch die berufliche Tätigkeit des Beschwerdeführers verursacht worden ist.