Citation: 2C_208/2016 E. 6.3.2

6.3.2. Im angefochtenen Entscheid wird die Höhe der zugesprochenen Entschädigung im Wesentlichen damit begründet, dass die Vorinstanz den geltend gemachten Aufwand in verschiedener Hinsicht als deutlich zu hoch einstufte. Die Vorinstanz weist darauf hin, dass der Beschwerdeführer 2 bereits im Rekursverfahren als unentgeltlicher Rechtsvertreter eingesetzt und für einen Zeitaufwand von acht Stunden entschädigt worden sei. Vor Verwaltungsgericht sei nur die Beschwerdeschrift zu verfassen gewesen, deren Inhalt der Beschwerdeführer 2 mit geringfügigen Anpassungen der Rekursschrift entnommen habe. Die Ausführungen zur Verhältnismässigkeit des Widerrufs seien angesichts der klaren Rechtspraxis und der diesbezüglichen Darstellung im Entscheid der Sicherheitsdirektion klar als übermässig zu beurteilen. Schliesslich sei nicht nachvollziehbar, warum die Beschwerdeschrift Ausführungen zum vorliegend nicht einschlägigen Art. 62 lit. e AuG enthalte. Insgesamt sei deshalb von einem erforderlichen Zeitaufwand von sechs Stunden zu Fr. 220.-- auszugehen. Wie dargelegt, hat die Vorinstanz die Reduktion des Anwaltshonorars einlässlich begründet und festgehalten, weshalb sie die eingereichte Kostennote als zu hoch erachtet hat. Der Vorwurf, das kantonale Gericht habe mangels Begründung der Herabsetzung den Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt, geht an der Sache vorbei. Ebenso wenig greift die Kritik, es sei dem Beschwerdeführer 2 keine Gelegenheit gegeben worden, seine Aufwendungen zu erläutern. Der Beschwerdeführer 2 räumt selbst ein, dass er den Zeitaufwand in der Honorarnote detailliert beschrieben habe. Welche weiteren Erklärungen er hätte anfügen wollen, zeigt er gar nicht auf. Nicht stichhaltig ist ferner auch der Vorwurf der willkürlichen Reduktion des Honorars. Die Wertung des kantonalen Gerichts, der vorliegende Fall weise weder in tatsächlicher noch in rechtlicher Hinsicht besondere Schwierigkeiten auf, ist nicht zu beanstanden, auf jeden Fall aber nicht geradezu willkürlich. Es ist nicht ersichtlich, inwiefern das konkrete Verfahren eine vergleichsweise überdurchschnittliche zeitliche Belastung mit sich gebracht hätte. Die vorhandene Aktenlage weist einen für derartige Verfahren üblichen Umfang auf. Zudem hatte der Beschwerdeführer 2 den Beschwerdeführer 1 bereits im Verfahren vor der Sicherheitsdirektion vertreten, so dass sein Aufwand vor Verwaltungsgericht aufgrund der Aktenkenntnis entsprechend tiefer ausfallen konnte. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers 2 ist der Umstand, dass die Angelegenheit eine "so grosse Bedeutung für den Beschwerdeführer 1 und seine Familie" habe, bei der Festsetzung der Höhe der Entschädigung nicht entscheidend. Massgebend ist nicht die Bedeutung der Rechtssache, sondern der objektiv notwendige Aufwand. Die vorinstanzliche Feststellung, der Aufwand von 20 Stunden und 45 Minuten sei nicht nachvollziehbar, lässt somit nicht auf Willkür schliessen. Die Reduktion der geltend gemachten Entschädigung auf sechs Stunden bzw. insgesamt Fr. 1'425.60 (inkl. Mehrwertsteuer) verletzt demzufolge weder das Willkürverbot noch andere Verfassungsbestimmungen.