Citation: 4P.334/2005 15.06.2006 E. 2

Als nicht willkürlich bezeichnet das Kassationsgericht im angefochtenen Entscheid die Feststellung des Obergerichts, dass es der Beschwerdeführerin nicht gelungen sei nachzuweisen, dass sie entschädigungspflichtige Überstunden bzw. Überzeiten geleistet hat. Die Beschwerdeführerin rügt, der angefochtene Entscheid sei in diesem Punkt willkürlich und verletze Art. 9 BV. Insoweit kann auf die Beschwerde eingetreten werden. Soweit die Beschwerdeführerin jedoch rügt, die kantonalen Gerichte (Obergericht und Kassationsgericht) hätten verkannt, dass nicht der volle Beweis zu erbringen war, sondern ein blosses Glaubhaftmachen genügt hätte und sodann die Überstunden bzw. Überzeiten hätten geschätzt werden müssen, erhebt sie die Rüge einer Bundesrechtsverletzung, die in einem berufungsfähigen Rechtsstreit nicht mit der staatsrechtlichen Beschwerde erhoben werden kann. Darauf kann folglich nicht eingetreten werden. Das gilt auch für den Vorwurf, das Obergericht habe die Beweislast falsch verteilt, indem es von der Beschwerdeführerin den Nachweis verlangt habe, dass die ordentlichen Arbeitszeiten eingehalten worden seien. Nicht zu hören ist die Beschwerdeführerin, soweit sich ihre Ausführungen in einer bloss appellatorischen Kritik an der Würdigung der einzelnen Zeugenaussagen erschöpft. Das Obergericht hat sich ausführlich und eingehend mit den einzelnen Zeugenaussagen auseinander gesetzt und diese gewürdigt. Die Beschwerdeführerin setzt dieser Würdigung nur ihre abweichende Beurteilung entgegen und legt im Übrigen auch nicht ausreichend dar, inwiefern die entsprechende Erwägung des Kassationsgerichts, welches Willkür verneint hat, falsch sein soll. Soweit die Beschwerdeführerin eine Verletzung des rechtlichen Gehörs rügt (Art. 29 Abs. 2 BV), ist der Beschwerdeschrift keine ausreichende Begründung zu entnehmen, so dass auch auf diese Rüge nicht eingetreten werden kann.