Citation: M 11/04 19.05.2005 E. 1

Das kantonale Gericht hat die massgebenden gesetzlichen Bestimmungen sowie die dazu ergangene Rechtsprechung und Lehre zur Haftung der Militärversicherung bei während des Dienstes auftretenden Gesundheitsschäden wie auch bei Rückfällen und Spätfolgen (Art. 4-6 MVG; BGE 111 V 372 Erw. 1b, 105 V 229 Erw. 3a; Maeschi, Kommentar zum Bundesgesetz über die Militärversicherung [MVG] vom 19. Juni 1992, NN 41 ff. Vorbemerkungen zu Art. 5-7 MVG, NN 21 ff. zu Art. 5 MVG, NN 12 und 23 f. zu Art. 6 MVG), zum Begriff der Vordienstlichkeit (Maeschi, a.a.O. N 26 zu Art. 5 MVG) und zum dafür massgebenden Krankheitsbeginn bei Infektionskrankheiten (Maeschi, a.a.O. N 28.2 zu Art. 5 MVG) umfassend und richtig dargelegt. Zutreffend ist insbesondere, dass die Praxis bei Schubkrankheiten von der Vorstellung ausgeht, dass nicht das Grundleiden, sondern die einzelnen Krankheitsmanifestationen als Gesundheitsschädigung im Sinne des MVG gelten, weil es für jeden Schub auslösender Faktoren bedarf, und daher für die Annahme einer neuen Gesundheitsschädigung massgebend ist, ob der einzelne Krankheitsschub als geheilt gelten kann (Maeschi, a.a.O. NN 14 und 15 zu Art. 6 MVG). Darauf wird verwiesen.