Citation: 8C_475/2022 E. 3.2

3.2. In beruflich-erwerblicher Hinsicht erwog die Vorinstanz, sowohl die Validen- als auch die Invalidenkarriere bestehe in der Verrichtung einer durchschnittlich entlöhnten Hilfsarbeiterinnentätigkeit. Damit entspreche der Ausgangswert des hypothetischen Invaliden- demjenigen des Valideneinkommens. Bei identischen Ausgangswerten erübrige sich deren genaue Ermittlung. Der Invaliditätsgrad entspreche diesfalls dem Grad der Arbeitsunfähigkeit unter Berücksichtigung eines allfälligen Abzugs vom Tabellenlohn, der hier nicht gerechtfertigt sei. Somit bestehe ab möglichem Rentenbeginn (März 2017) ein Invaliditätsgrad von höchstens 30 %, was keinen Anspruch auf eine Invalidenrente begründe.