Citation: 8C_735/2020 E. 4.2

4.2. Die Beschwerdeführerin rügt diesbezüglich eine willkürliche Beweiswürdigung (Art. 9 BV). Sie macht geltend, das kantonale Gericht habe die Beweismaxime der Aussage der ersten Stunde falsch angewendet. Insbesondere habe es nicht berücksichtigt, dass sie vor und nach der Geburt zur hypothetischen Erwerbstätigkeit im Gesundheitsfall befragt worden sei. Gegenüber der Abklärungsperson habe sie angegeben, es sei für sie klar, dass sie bei guter Gesundheit 100 % arbeiten würde. Der Vater ihrer Tochter bezahle keine Alimente, weshalb sie allein aus finanziellen Gründen gezwungen wäre, Vollzeit zu arbeiten. Ausserdem sei ihre Tochter bereits an vier Tagen fremdbetreut, wozu sich die Vorinstanz nicht geäussert habe. Schliesslich könne in Bezug auf die Teilzeiterwerbstätigkeit von Lehrpersonen von einer Gerichtsnotorietät keine Rede sein.