Citation: U 479/05 06.02.2007 E. 6

6.1 Auf Grund der medizinischen Akten ist erstellt und unbestritten, dass der Unfall vom 13. Februar 1999 zumindest eine Teilursache der als Folge der erlittenen HWS-Distorsion aufgetretenen gesundheitlichen Störungen bildet, was für die Bejahung der natürlichen Kausalität genügt (E. 4 hievor; BGE 119 V 337 E. 1, 117 V 360 E. 4b, 377 E. 3a). 6.2 Mangels hinreichend objektivierbarer organischer Befunde hat die Adäquanzprüfung nach der für Schleudertraumen und schleudertraumaähnliche Verletzungen der HWS geltenden Rechtsprechung zu erfolgen (BGE 117 V 359 ff.), da bis zum Zeitpunkt der Leistungseinstellung (29. Februar 2004) bzw. des Einspracheentscheides (21. Mai 2004; BGE 129 V 169 E. 1) unbestrittenermassen kein psychisches Leiden festgestellt wurde, das die Anwendung der für psychische Unfallfolgen geltenden Regeln (BGE 115 V 133 ff.) gebieten würde. Ergänzende medizinische Abklärungen oder eine Einvernahme des Ehemanns der Versicherten als Zeugen sind auch diesbezüglich nicht durchzuführen, da hievon keine neuen Erkenntnisse zu erwarten sind (antizipierte Beweiswürdigung; BGE 130 II 428 f. E. 2.1, 124 V 94 E. 4b; Urteil S. vom 12. Dezember 2005 E. 1, I 435/05, zitiert in HAVE 2005 S. 354, je mit Hinweisen).