Citation: 1E.18/2007 14.04.2008 E. 24

Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde der Enteigner ist insofern teilweise gutzuheissen, als dem Enteigneten lediglich eine Entschädigung auf dem Landwert seines Grundstücks zuzuerkennen und diese auf Fr. 60'000.-- festzusetzen ist. Im Übrigen ist die Verwaltungsgerichtsbeschwerde der Enteigner abzuweisen. Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde des Enteigneten ist insofern teilweise gutzuheissen, als dieser eine Entschädigung in Form einer einmaligen Zahlung verlangt hat. Im Übrigen ist die Verwaltungsgerichtsbeschwerde des Enteigneten abzuweisen. Die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens sind der Regel von Art. 116 Abs. 1 EntG entsprechend den Enteignern aufzuerlegen. Diese sind zudem zu verpflichten, dem Enteigneten für das bundesgerichtliche Verfahren eine angemessene Parteientschädigung auszurichten. Bei der Bemessung der Parteientschädigung darf dem Umstand Rechnung getragen werden, dass die Rechtsschriften der Grundeigentümer in den Pilotfällen über weite Teile gleich lauten.