Citation: 7B_263/2022 E. 2.2.1

2.2.1. Die Kritik, die der Beschwerdeführer an den tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz übt, vermag den dargelegten Grundsätzen über weite Strecken nicht zu genügen. Das zeigt sich bereits daran, dass er einleitend (Beschwerde S. 8-11) aufzählt, welche Elemente des vorinstanzlich festgestellten Sachverhalts er "bestreitet" und welche nicht. Es folgen Stellungnahmen dazu, wie einzelne Beweismittel, unter anderem die Aussagen der Tatbeteiligten und Zeugen oder die Auswertung der Verkehrs- und Randdaten, richtigerweise zu würdigen seien. So führt der Beschwerdeführer etwa aus, den Aussagen des Beschwerdegegners 2 liessen sich "keine zweifelsfreien Indizien" entnehmen, die auf einen geplanten Aggressionsakt schliessen lassen würden, oder es sei "viel lebensnaher", dass der Beschwerdegegner 2 gewusst habe, wo sie am Abend der Tat hinfahren würden. Zur Randdatenauswertung der Mobiltelefone kommentiert der Beschwerdeführer, es könne "beispielsweise nicht mit abschliessender Sicherheit" belegt werden, dass sich C.________ an jenem Tag "zu exakt den aufgeführten Zeiten nur zwischen W.________, X.________ und V.________" bewegt habe. Vielmehr sei "auch denkbar", dass dieser lediglich sein Mobiltelefon nicht benutzt und damit keine Antennendaten generiert habe. Andernorts bemängelt der Beschwerdeführer, die Anzahl der am Tatort anwesenden Personen sei entgegen der Vorinstanz "unklar", weil davon ausgegangen werden müsse, dass Mobiltelefone absichtlich ausgeschaltet bzw. nicht mitgenommen worden seien. Mit derartigen Einwänden könnte der Beschwerdeführer im besten Fall eine alternative Würdigung der Beweise vor einem Gericht mit voller Kognition erreichen. Vor dem Bundesgericht als Rechtsinstanz hält er damit der Beweiswürdigung der Vorinstanz aber lediglich seine eigene Sicht und Interpretation der Dinge entgegen, womit er von vornherein nicht aufzeigen kann, dass die Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz auch im Ergebnis offensichtlich unrichtig wäre. Der Beschwerdeführer übersieht dabei auch, dass dem Grundsatz "in dubio pro reo" als Beweiswürdigungsregel vor Bundesgericht keine über das Willkürverbot von Art. 9 BV hinausgehende Bedeutung zukommt (vgl. BGE 148 IV 409 E. 2.2 mit Hinweis) und er daraus in diesem Verfahrensstadium nichts für sich ableiten kann. Insoweit kann auf die Rüge nicht eingetreten werden.