Citation: 8C_217/2017 E. 5.2

5.2. Die Beschwerdeführerin argumentiert, ihr Gesundheitszustand habe sich in der Folge wieder verschlechtert, sodass gemäss Zeugnis der Dr. med. B.________ vom 11. September 2015 spätestens ab dem Behandlungstermin vom 31. August 2015 wiederum eine schwere Depression und höchstens noch eine Arbeitsfähigkeit von 20 % vorgelegen habe. Dem ist entgegenzuhalten, dass die Ärztin selbst nicht von einer Verschlechterung, sondern vielmehr von einer Chronifizierung berichtet. Die Wortwahl im Befund: "Patientin verharrt in chronifiziertem depressiven Zustandsbild. Chronifizierung des bestehenden Krankheitsbildes" belegt keine wesentliche Verschlechterung. Vielmehr wird ein Andauern des bisherigen Beschwerdebildes beschrieben, welches eine erneute Revision beziehungsweise ein Wiederaufleben der terminierten Rente nicht rechtfertigen würde. Einzig die günstige Prognose des Dr. med. C.________ scheint sich - bis dahin - nicht verwirklicht zu haben. Entscheidend ist zudem, dass Dr. med. B.________, wie in Erwägung 5.1.2 hievor ausgeführt, in einer - bis anhin von der Versicherten abgelehnten - stationären Therapie Verbesserungspotential sieht. Damit ist die psychische Erkrankung der Beschwerdeführerin nicht erwiesenermassen therapieresistent (vgl. BGE 140 V 193 E. 3.3 S. 197) und damit auch ab September 2015 nicht invalidisierend.