Citation: 8C_604/2017 E. 7.3

7.3. Zum Komplex "Persönlichkeit" (BGE 141 V 281 E. 4.3.2 S. 302) stellte das kantonale Gericht fest, dass das Leistungsvermögen des Beschwerdeführers durch seine Persönlichkeitsstruktur nicht erheblich negativ beeinflusst werde. Diese gestützt auf die jüngste Begutachtung durch den Psychiater des MZR - unter anderem mit Hinweis auf eine ausgeglichene Persönlichkeit - ergangene Feststellung erscheint weder als offensichtlich unrichtig noch sonst wie als bundesrechtswidrig. Davon abgesehen bestanden gemäss dem jüngsten Gutachten keine Ich-Störungen, Denk- oder Wahrnehmungsstörungen. Darüber hinaus hatte in dieser Hinsicht keine der bislang veranlassten Begutachtungen Besonderes zutage gebracht; insbesondere war in keiner jemals eine Störung oder eine Akzentuierung der Persönlichkeit erhoben worden, und auch seitens der behandelnden Ärzte erfolgten keine entsprechenden Angaben. Zum Komplex "sozialer Kontext" (BGE 141 V 281 E. 4.3.3 S. 303) erkannte die Vorinstanz, dass der seit 1988 verheiratete Beschwerdeführer, der zu all seinen fünf Kindern und zu seinen Geschwistern gute Kontakte pflege, durch seine Einbettung in die Familie eine Tagesstruktur erhalte. Trotz seines sozialen Rückzugs lägen Faktoren vor, die sich potenziell günstig auf die Ressourcen auswirkten. Auch in diesem Punkt lassen sich keine qualifiziert falschen Tatsachenfeststellungen erkennen. Insofern ergeben sich aus dem sozialen Kontext sicher keine negativen, sondern tendenziell eher positive Auswirkungen auf das Ressourcenpotenzial des Beschwerdeführers.