Citation: 4P.262/2003 27.02.2004 E. 2

2.1 Die Beschwerdeführerin wirft dem Kantonsgericht im Einzelnen vor, mit der Feststellung, sie habe weder im Jahre 2000 noch im Jahre 2001 vollzeitlich für den Beschwerdegegner gearbeitet, in Willkür verfallen zu sein. Zur Begründung führt sie an, der Beschwerdegegner sei selbst davon ausgegangen, seiner damaligen Arbeitnehmerin in all den fünf Jahren einen 100 %-Lohn zugestanden zu haben, was das Kantonsgericht missachtet habe. 2.2 Was die Beschwerdeführerin damit mit Bezug auf den Nachweis der Anzahl geleisteter Arbeitsstunden pro Jahr aussagen möchte, ist nicht ersichtlich. Hinsichtlich der Frage, ob der Beschwerdeführerin der Minimallohn gemäss GAV ausgerichtet wurde, ist die im GAV einem Vollpensum zugeordnete Stundenzahl massgebend. Einzig diese bildet Beweisthema. Irrelevant sind dagegen die Vorstellungen der Parteien, sei es mit Bezug auf das gemäss GAV für den Minimallohn zu leistende Soll-Pensum, sei es mit Bezug auf die Frage, ob das Arbeitsverhältnis vom GAV beherrscht wurde. Die darauf bezogenen Ausführungen der Beschwerdeführerin sind untauglich, um Willkür bei der Beweiswürdigung zu belegen.