Citation: 6P.165/2006 02.02.2007 E. 6

Der Beschwerdeführer unterliegt mit der staatsrechtlichen Beschwerde und wird damit kostenpflichtig (Art. 156 Abs. 1 OG). Er stellt zwar ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege, doch war sein Begehren von vornherein aussichtslos, so dass das Gesuch abzuweisen ist (Art. 152 OG). Bei der Kostenauflage ist indessen seiner finanziellen Situation Rechnung zu tragen. Da der Beschwerdeführer mit seiner Nichtigkeitsbeschwerde obsiegt, entfällt eine Kostenpflicht und sein Anwalt ist angemessen zu entschädigen. Diesbezüglich ist das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege gegenstandslos. Im Rahmen der Nichtigkeitsbeschwerde der öffentlichen Anklägerin sind dem Beschwerdeführer keine Umtriebe erwachsen, die zu entschädigen wären.