Citation: U 86/98 26.05.2000 E. A

A.- Der 1945 geborene H.________ leidet seit 1988 an einem chronischen cervico-cephalen Schmerzsyndrom und bezieht deswegen eine halbe Rente der Invalidenversicherung. Ab 1. November 1991 arbeitete er zu 50 % als Angestellter bei der Firma U.________ AG und war bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen Unfälle versichert. Am 10. Oktober 1995 hielt er mit seinem Personenwagen vor einem Zebrastreifen an, um zwei Fussgänger die Strasse überqueren zu lassen, als ein anderes Auto von hinten mit etwa 50 km/h ungebremst auf sein Fahrzeug auffuhr. Von der Wucht des Aufpralls wurde der Wagen des H.________ auf den Fussgängerstreifen geschoben, wo er die beiden Fussgänger, von welchen einer zunächst auf die Kühlerhaube gehoben und von dort auf die Strasse geschleudert wurde, umfuhr. Wegen anhaltender Nackenbeschwerden suchte er am nächsten Tag seinen Hausarzt Dr. med. S.________, Rheumatologe, auf, welcher ein Schleudertrauma der Halswirbelsäule (HWS) mit Einschränkung der Beweglichkeit und massiven Verspannungen der paravertebralen Muskulatur links mit funktionellen Blockierungen bei Status nach cervico-radiculärem Syndrom 1991 bei Discushernie C4/C5 links diagnostizierte. Der Arzt attestierte H.________ vom 10. Oktober bis 18. November 1995 eine volle, vom 18. November bis 3. Dezember 1995 intermittierend eine 50%ige und ab 4. Dezember bis auf weiteres wiederum eine volle Arbeitsunfähigkeit (Berichte vom 12. Dezember 1995 und 13. Januar 1995, recte 1996). In der Folge wurde H.________ am Radiologischen Institut Z.________ hinsichtlich einer neuerlichen Diskushernie abgeklärt (Bericht vom 11. Januar 1996) und von SUVA-Kreisarzt Dr. med. J.________, Chirurgie FMH, untersucht (Bericht vom 26. Januar 1996). In der Zeit vom 4. bis 28. März 1996 hielt sich H.________ in der Rehabilitationsklinik X.________ auf (Austrittsbericht vom 29. März 1996). Gestützt auf ein bei der Klinik Y.________ eingeholtes Gutachten vom 18. Dezember 1996 stellte die SUVA mit Verfügung vom 6. Januar 1997 die Krankenpflege- und Taggeldleistungen auf den 17. Januar 1997 ein, weil im Rahmen der vorbestandenen Invalidität wiederum volle Arbeitsfähigkeit bestehe. Auf Einsprache hin hielt die Anstalt an ihrem Standpunkt fest (Entscheid vom 13. März 1997).