Citation: 2C_514/2020 E. 4.4.4

4.4.4. Der Einwand des Beschwerdeführers, wonach in Anbetracht des intakten Familienverhältnisses die Wegweisung nicht mit dem Kindswohl vereinbar sei, hilft ihm nicht weiter. Aus der KRK erfolgt kein Anspruch auf Anwesenheit in der Schweiz; sie verleiht keine über Art. 8 EMRK und Art. 13 Abs. 1 BV hinausgehenden Ansprüche (vgl. E. 4.1) und das Kindeswohl ist im Rahmen der Interessenabwägung ein Element unter anderen, wenn auch ein gewichtiges (BGE 143 I 21 E. 5.5.2 S. 30; Urteil 2C_818/2018 vom 25. November 2019 E. 4.5). Das Bundesgericht verkennt nicht, dass die beiden Söhne ein anerkennenswertes Interesse daran haben, in möglichst engem Kontakt mit beiden (getrennt lebenden) Elternteilen aufwachsen zu können. Das Familienleben mit seinen Söhnen und seiner zweiten Ehefrau hat den Beschwerdeführer dennoch nicht von der Begehung einer erheblichen Straftat (qualifiziertes Betäubungsmitteldelikt) abgehalten.