Citation: 1C_586/2020 E. 4.2

4.2. Die Beschwerdeführerin rügt zwar, die Vorinstanz habe wie schon das Departement versäumt, ein öffentliches Interesse aufzuzeigen, das den Eingriff in ihr Eigentum rechtfertige. Sie beschränkt sich allerdings weitgehend darauf, ihre Ausführungen vor der Vorinstanz zu wiederholen, ohne sich mit der Begründung im angefochtenen Entscheid näher auseinanderzusetzen. Sie begründet zudem ihre Rüge im Wesentlichen damit, der Beschwerdegegner schiebe das öffentliche Interesse an einer Erschliessung, die den erwähnten Anliegen Rechnung trage, lediglich vor. Mit dem Gestaltungsplan verfolge er stattdessen rein wirtschaftliche Interessen. Eine Enteignung aus fiskalischen Gründen sei jedoch verfassungswidrig. Das Vorschieben des genannten öffentlichen Interesses soll sich dabei gemäss der Beschwerdeführerin insbesondere daraus ergeben, dass im Zusammenhang mit der Erarbeitung des Gestaltungsplans der erste Satz von § 54 Abs. 2 der Bau- und Nutzungsordnung der Gemeinde Hornussen vom 24. November 2006 (BNO/Hornussen) aufgehoben wurde, der vorsah, dass im Gestaltungsplangebiet die längere Gebäudeseite parallel zum Hang anzuordnen sei. Weiter erachte es der Beschwerdegegner trotz des geltend gemachten öffentlichen Interesses an einer landsparenden Nutzung des Bodens als vertretbar, zugunsten weniger und grösserer Anwesen auf sechs zusätzliche Ein- und Mehrfamilienhäuser zu verzichten.