Citation: I 461/00 27.04.2001 E. 4

4.- Der Beschwerdeführer stellt den Eventualantrag, die Verwaltungsgerichtsbeschwerde sei als "Revisionsgesuch" betreffend die Verfügung vom 3. Dezember 1997 zur weiteren Bearbeitung an die IV-Stelle zu überweisen. a) Gemäss einem allgemeinen Grundsatz des Sozialversicherungsrechts kann die Verwaltung eine formell rechtskräftige Verfügung, welche nicht Gegenstand materieller richterlicher Beurteilung gebildet hat, in Wiedererwägung ziehen, wenn sie zweifellos unrichtig und ihre Berichtigung von erheblicher Bedeutung ist (BGE 122 V 21 Erw. 3a, 173 Erw. 4a, 271 Erw. 2, 368 Erw. 3, 121 V 4 Erw. 6, je mit Hinweisen). Rechtsprechungsgemäss kann der Richter die Verwaltung jedoch nicht dazu verpflichten, eine Wiedererwägung vorzunehmen (BGE 117 V 12 Erw. 2a mit Hinweisen, vgl. auch BGE 119 V 479 Erw. 1b/cc). Von der Wiedererwägung ist die so genannte prozessuale Revision von Verwaltungsverfügungen zu unterscheiden. Danach ist die Verwaltung verpflichtet, auf eine formell rechtskräftige Verfügung zurückzukommen, wenn neue Tatsachen oder neue Beweismittel entdeckt werden, die geeignet sind, zu einer andern rechtlichen Beurteilung zu führen (BGE 122 V 21 Erw. 3a, 138 Erw. 2c, 173 Erw. 4a, 272 Erw. 2, 121 V 4 Erw. 6, je mit Hinweisen). b) Soweit der Beschwerdeführer mit seinem Eventualantrag sinngemäss verlangt, die IV-Stelle sei zur Wiedererwägung der Verfügung vom 3. Dezember 1997 zu verpflichten, kann seinem Begehren nach der erwähnten Rechtsprechung nicht stattgegeben werden. Sodann macht er keine nachträglich entdeckten neuen Tatsachen oder Beweismittel geltend, welche geeignet wären, diese Verfügung in Frage zu stellen. Solche sind auch keine ersichtlich. Damit sind die Voraussetzungen für eine prozessuale Revision ebenfalls nicht erfüllt, weshalb vorliegend unter keinem Titel auf die Verfügung vom 3. Dezember 1997 zurückgekommen werden kann.