Citation: 5A_633/2024 E. 5.1

5.1. Nach Einschätzung des Obergerichts wirkt die psychische Beeinträchtigung sich auf das tägliche Leben des Beschwerdeführers aus und beeinträchtigt diesen massiv in seiner Lebenshaltung. Dies zeige sich nicht nur an den zahlreichen Hospitalisationen in der Klinik B.________, sondern auch an den wiederholten ärztlichen fürsorgerischen Unterbringungen, mit denen notfallmässig Fremd- oder Eigengefährdungen hätten abgewendet werden müssen. Der Schwächezustand des Beschwerdeführers mache zunehmend polizeiliche Einsätze notwendig und es liege eine strafrechtliche Verurteilung aus dem Jahre 2019 vor. Die Aggressionen des Beschwerdeführers richteten sich zunehmend auch gegen seine Mutter, obgleich diese ihn in den letzten Jahren unterstützt und vor Erwachsenenschutzmassnahmen bewahrt habe. Zwar gelinge es dem Beschwerdeführer in gewissen Momenten, bestimmte Angelegenheiten zu besorgen. Diese Phasen seien jedoch von kurzer Dauer. Ausserhalb einer Institution habe der Beschwerdeführer seine Angelegenheiten nie über längere Zeit meistern können. Zudem würde sich sein Zustand zunehmend verschlechtern. Auch habe der Beschwerdeführer keinen festen Wohnsitz. All dies zeige, dass der Beschwerdeführer nicht nur in finanziellen und administrativen, sondern in sämtlichen Bereichen der Lebensführung, insbesondere aber auch in den Wohnverhältnissen und der angemessenen medizinischen Betreuung Hilfe benötige.