Citation: 9C_209/2013 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz habe den Untersuchungsgrundsatz (Art. 61 lit. c ATSG) verletzt. Die psychiatrischen Fachleute täten sich schwer, die Erkrankung diagnostisch einzuordnen. Dabei würden zwei verschiedene Linien verfolgt: Die eine gehe von einer schweren posttraumatischen Störung aus, die andere von rezidivierenden depressiven Episoden. Der Administrativgutachter des Spitals X.________ vom 24. Oktober 2011 nehme eine chronifizierte posttraumatische Belastungsstörung mit verspätetem Beginn an, woraus er eine hälftige Arbeitsunfähigkeit in angepassten Tätigkeiten ableite. Unverständlich sei, dass die Vorinstanz nicht darauf, sondern auf die Stellungnahme des RAD-Arztes abgestellt habe. Der Beschwerdeführer beruft sich in diesem Zusammenhang auf das Urteil 8C_101/2011 vom 14. September 2011. Gemäss diesem kann lediglich gestützt auf widersprechende Stellungnahmen versicherungsinterner Ärzte grundsätzlich nicht ohne weitere Abklärungen von einem externen Gutachten im Sinne von Art. 44 ATSG abgewichen werden; sprechen konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit einer solchen Expertise, so ist ein weiteres Gutachten einzuholen (a.a.O. E. 3.3). Hier jedoch ist zu beachten, dass die Schlussfolgerung des kantonalen Gerichts, ein zu Arbeitsunfähigkeit führender Gesundheitsschaden liege nicht vor, nicht allein mit dem RAD-Bericht, sondern auch mit weiteren ärztlichen Berichten und Gutachten (namentlich auch denjenigen des Dr. S.________ vom 19. August 2010 und 5. Juli 2011) zu begründen ist. Unter diesen Umständen war die Vorinstanz nicht gehalten, Instruktionsmassnahmen im Hinblick auf eine ergänzende Klärung des medizinischen Sachverhalts zu treffen. Aus dem gleichen Grund kann offen bleiben, ob, wie vom Beschwerdeführer geltend gemacht, in der Stellungnahme des RAD vom 15. Mai 2012 ein innerer Widerspruch enthalten ist, der den Beweiswert dieses Berichts in Mitleidenschaft ziehen könnte.