Citation: 5A_679/2023 E. 2

Das Obergericht hat erwogen, das Scheidungsurteil - das nach Ansicht des Beschwerdeführers auf einem falschen Gutachten beruhe, welches seinen Ruf total zerstört habe - sei in Rechtskraft erwachsen und das Familiengericht in seiner Funktion als KESB gar nicht zuständig, ein Scheidungsurteil abzuändern. Als Folge sei auch die angerufene Kammer des Obergerichtes für Kindes- und Erwachenenschutz zur Behandlung der Rechtsverweigerungs- bzw. Rechtsverzögerungsbeschwerde nicht zuständig. Mit subsidiären materiellen Ausführungen hat das Obergericht sodann festgehalten, dass keine Rechtsverweigerung bzw. Rechtsverzögerung vorliegen würde, weil das Familiengericht mit Entscheid vom 14. Februar 2023 entschieden habe, dass die Beistandschaft unverändert fortgeführt werde, und der Beschwerdeführer auf das schriftlich eröffnete Dispositiv hin keine Entscheidbegründung verlangt habe, womit der Entscheid in Rechtskraft erwachsen sei.