Citation: 8C_63/2023 E. 3.2

3.2. Das kantonale Gericht hat die zur Bemessung des versicherten Verdienstes massgebenden Grundlagen zutreffend dargelegt (Art. 15 Abs. 1 und 2 UVG; Art. 22 Abs. 2 und 3 UVV). Richtig wiedergegeben hat es auch Art. 23 Abs. 3 UVV, wonach bei starken Lohnschwankungen auf einen angemessenen Durchschnittslohn abzustellen ist. Korrekt sind ferner die Ausführungen zu Art. 46 Abs. 2 UVG, der dem Versicherer die Leistungskürzung oder -verweigerung als Sanktionierung absichtlicher Falschmeldungen erlaubt, und zu den bei dieser Sanktionierung zu wahrenden Grundsätzen der Gleichbehandlung, des Willkürverbots und der Verhältnismässigkeit (BGE 143 V 393 E. 6.2 mit Hinweisen). Schliesslich trifft zu, dass ein überhöhtes Taggeld, welches auf der Falschangabe eines zu hohen versicherten Verdienstes beruht, im Umfang des unrechtmässig ausbezahlten Anteils grundsätzlich nach Art. 25 Abs. 1 ATSG zurückzuerstatten ist (vgl. Urteil 8C_68/2017 vom 4. September 2017 E. 4.3 i.f. mit Hinweisen). Darauf wird verwiesen.