Citation: 1C_286/2020 E. 2.4

2.4. Vorliegend muss die besondere Betroffenheit der Beschwerdegegner nicht näher begründet werden, weil sie aufgrund der Distanz von unter 100 m grundsätzlich zu vermuten ist. Gründe für ein Abweichen von diesem Grundsatz nennt der Beschwerdeführer nicht und sind auch nicht ersichtlich, da der streitbetroffene Parkplatz und die darauf parkierten Fahrzeuge vom Grundstück der Beschwerdegegner aus sicht- und hörbar sind. Demnach verstiess die Vorinstanz nicht gegen Bundesrecht, wenn sie die Rekurs- bzw. Beschwerdelegitimation der Beschwerdegegner bejahte. Da diese zum strittigen Parkplatz eine enge räumliche Beziehung haben, ist nicht entscheidrelevant, unter welchen Voraussetzungen Personen ohne eine solche Beziehung ihre Legitimation einzig mit einer durch ein Bauvorhaben bewirkten Zunahme des Strassenverkehrs begründen können. Die zu dieser Frage ergangene Rechtsprechung ist daher entgegen der Meinung des Beschwerdeführers vorliegend nicht anwendbar. Da die Rekurslegitimation der Beschwerdegegner nicht voraussetzt, dass die strittige Parkfläche zusätzlich zum Baugrundstück auch das Nachbargrundstück Kat.-Nr. 6377 erfasst, ist die entsprechende Feststellung der Vorinstanz nicht entscheiderheblich. Auf die daran geübte Kritik des Beschwerdeführers ist daher nicht einzutreten.