Citation: 9C_648/2016 E. 5.2

5.2. Der Beschwerdeführer wendet dagegen einzig ein, in psychiatrischer Hinsicht sei entscheidend, dass gegenwärtig eine andauernde depressive Reaktion (ICD-10 F43.21) vorliege. Da entgegen den Erwägungen des kantonalen Gerichts auch am 8. August 2003 keine schwere Depression bestanden habe, könne nicht auf eine Verbesserung des psychischen Gesundheitszustands geschlossen werden. Dies greift insoweit zu kurz, als eine unveränderte Diagnose allein nicht genügt, damit lediglich von einer - die Rentenrevision ausschliessenden - anderen Beurteilung des gleichen Sachverhalts ausgegangen werden könnte (zum Hinzutreten bzw. Wegfallen einer Diagnose vgl. BGE 141 V 9 E. 2.3 S. 10 mit weiteren Hinweisen). Der Beschwerdeführer übersieht, dass das kantonale Gericht einen Revisionsgrund (auch) aufgrund einer Verbesserung des Aktivitätsniveaus bejaht hat (vgl. die vorinstanzliche Erwägung 4.3). In der Tat hielt der psychiatrische Gutachter Dr. med. F.________ mit Blick auf die täglichen Aktivitäten fest, der Versicherte könne (neu) auch körperlich nicht anspruchsvolle Haushalttätigkeiten verrichten und fahre vor allem selber Auto, wenn auch nicht längere Strecken; dies spreche gegen das Vorliegen von deutlichen Konzentrationsstörungen (vgl. ABI-Gutachten vom 14. Oktober 2013, Ziff. 4.1.8 in fine S. 14). Demgegenüber war der behandelnde Psychiater Dr. med. G.________ im Frühling 2003 mit Blick auf die alltäglichen Verrichtungen noch von einem gänzlich fehlenden Antrieb, Kraftlosigkeit, einem (depressiv bedingt) reduzierten Gedächtnis und insbesondere von Konzentrationsstörungen ausgegangen (vgl. Bericht vom 31. März 2003). Das kantonale Gericht hat die daraus folgende Einschätzung des psychiatrischen ABI-Experten übernommen, wonach gestützt auf die täglichen Aktivitäten des Versicherten keine Arbeitsunfähigkeit mehr vorliege (vgl. E. 5.1 vorne, letzter Satz). Die diesbezügliche Sachverhaltsfeststellung ist jedenfalls nicht offensichtlich unrichtig oder sonst wie bundesrechtswidrig (willkürlich), zumal der Beschwerdeführer dazu nicht (substantiiert) Stellung nimmt; sie bleibt für das Bundesgericht verbindlich (vgl. E. 1.1 vorne). Die Schlussfolgerung des kantonalen Gerichts, dass ein Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG vorliege, hält vor Bundesrecht stand. Weitere Ausführungen zur Frage, ob auch aus orthopädischer Sicht eine Änderung des Gesundheitszustands anzunehmen ist, erübrigen sich.