Citation: 4P.7/2006 01.05.2006 E. 6

Schliesslich wirft der Beschwerdeführer dem Kantonsgericht vor, es habe seinen Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt. 6.1 Soweit er jedoch geltend macht, das Kantonsgericht habe zu Vorbringen, die es als nicht hinreichend substanziiert erachtete, die frist- und formgerecht angebotenen Beweisofferten unberücksichtigt gelassen, ist auf die Rüge mangels Entscheidrelevanz nicht einzutreten. Sofern der Beschwerdeführer seine Vorbringen tatsächlich nicht hinreichend substanziiert hat, was in der Berufung zu prüfen sein wird (Art. 84 Abs. 2 OG), bestand auch keine Pflicht des Kantonsgerichts zur Beweisabnahme. 6.2 Mit der Rüge, das Kantonsgericht habe in Bezug auf die Rauchimmissionen mangels Beweis gegen den Beschwerdeführer entschieden, obwohl dieser weitere Beweisanträge gestellt hatte, rügt der Beschwerdeführer einen Verstoss gegen Art. 8 ZGB, der verletzt wird, wenn der Richter taugliche und formgültig beantragte Beweise zu rechtserheblichen Tatsachen nicht abnimmt, obwohl er die Sachvorbringen dazu weder als erstellt noch als widerlegt erachtet (BGE 130 III 591 E. 5.4 S. 601 f.; 128 III 22 E. 2d S. 25; 122 III 219 E. 3c S. 223; 119 II 114 E. 4c S. 117; 114 II 289 E. 2a S. 290 f.). Auf derartige Rügen ist nicht einzutreten, weil sie mit eidgenössischer Berufung vorgebracht werden können und deshalb an der Subsidiarität der staatsrechtlichen Beschwerde im Sinne von Art. 84 Abs. 2 OG scheitern (BGE 129 I 173 E. 1.1 S. 174; 120 II 384 E. 4a S. 385). 6.3 Ebenfalls nicht einzutreten ist auf die Ausführungen des Beschwerdeführers, wonach das Kantonsgericht in weiten Teilen auf die unbewiesenen Aussagen der Beschwerdegegnerin, dass die gesetzlichen Anforderungen an den Schallschutz erfüllt seien, abgestellt habe, ohne die vom Beschwerdeführer prozesskonform offerierten Beweise abzunehmen. Der Beschwerdeführer übergeht wieder die Tatsache, dass das Kantonsgericht die Korrespondenz des Beschwerdeführers mit der Hausverwaltung würdigte und daraus, mithin aus dem Verhalten des Beschwerdeführers selbst, den Schluss zog, seit dem Auszug des Nachbarmieters überschreite die Lärmbelastung das für ihn tolerierbare Mass nicht mehr. Der Beschwerdeführer zeigt in keiner Weise auf, inwiefern es unter diesem Gesichtspunkt willkürlich sein soll, auf die Abnahme weiterer Beweismittel zu verzichten oder inwiefern die angerufenen Beweismittel in Bezug auf die Frage, ob sich der Beschwerdeführer durch allfällige Lärmimmissionen tatsächlich gestört fühlte, überhaupt beweistauglich sind. Mangels hinreichender Begründung ist auf die Vorbringen nicht einzutreten, so dass offen bleiben kann, ob der Beschwerdeführer die Behauptung der prozesskonformen Beweisofferten überhaupt in einem den Begründungsanforderungen der staatsrechtlichen Beschwerde genügenden Ausmass belegt.