Citation: U 599/06 10.01.2008 E. A

Der 1952 geborene W.________ war als Bereichsleiter bei der Firma X.________ angestellt und damit bei der "Zürich" Versicherungs-Gesellschaft (nachfolgend: Zürich) obligatorisch gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert. Am 20. Juli 1990 schlug er im Schwimmbad nach einem Kopfsprung den Kopf am Bassinboden an, weil er die Tiefe des Wassers unterschätzt hatte. In der Folge traten Nackenbeschwerden auf, weshalb der Versicherte am 2. August 1990 ärztliche Behandlung in Anspruch nahm. Nach einem Treppensturz am 7. August 1990 verschlimmerten sich die Nackenbeschwerden. Die Zürich richtete Taggelder aus und kam für die Heilbehandlung auf. Nachdem diese im April 1991 hatte beendet werden können, erklärte der Versicherer mit Schreiben vom 22. August 1991, er betrachte den Fall als abgeschlossen. Am 3. Dezember 1997 meldete die Arbeitgeberin der Zürich einen Rückfall. Die Zürich zog medizinische Berichte und Stellungnahmen bei. Anschliessend verneinte sie mit Verfügung vom 28. April 1999 ihre Leistungspflicht. Daran hielt der Versicherer - nach Einholung eines Gutachtens des Spitals Y.________, Rheumaklinik und Institut für Physikalische Medizin, vom 18. Oktober 2000 - mit Einspracheentscheid vom 17. Januar 2001 fest. Zur Begründung wurde erklärt, die seit November 1997 aufgetretenen Beschwerden seien nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf den Unfall vom 20. Juli 1990 zurückzuführen.