Citation: 2P.293/2006 27.02.2007 E. A

Die X.________ AG war Eigentümerin der früheren Parzelle Nr. cccc.________ in der Gemeinde B.________. Dieses Grundstück war mit dem Hotel D.________, der Villa E.________ und einem 3-Familien-Haus überbaut. Die Villa E.________, an die später das 3-Familien-Haus angebaut wurde, und das Hotel D.________ besassen getrennte Anschlüsse an das elektrische Verteilnetz. Die beiden Gebäudekomplexe wurden im Laufe der Zeit durch einen Gang miteinander verbunden. Im Jahre 2003 riss die X.________ AG alle Bauten auf der Parzelle Nr. cccc.________ ab. Zudem parzellierte sie den Teil, auf dem sich die Villa E.________ und das 3-Familien-Haus befanden, ab (neue Parzelle Nr. ffff.________) und erstellte darauf den Neubau "Hotel und Residenz Xx.________", der in Stockwerkeigentumseinheiten aufgeteilt ist. Aus der verbleibenden Stammparzelle wurde neu das Grundstück Nr. gg.________. Es ist zur Zeit noch nicht wieder überbaut worden. Im Sommer 2004 wurde die neue Parzelle Nr. ffff.________ an das Stromversorgungsnetz angeschlossen. Die A.________ stellte der X.________ AG mehrere Rechnungen für den Bezug von Strom und den erwähnten Anschluss an das Verteilnetz. Da diese nur zu einem kleinen Teil beglichen wurden, verfügte sie am 28. Juni 2005, dass ihr die X.________ AG eine Gebühr von insgesamt Fr. 29'991.90 zuzüglich Zins von 5% seit dem 10. Januar 2005 für Strombezug und den Anschluss der neuen Parzelle Nr. ffff.________ an das Stromnetz zu bezahlen habe. Die Rechtsmittel, welche die X.________ AG gegen diese Verfügung bei der Gemeinde B.________ und dem Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden erhob, blieben ohne Erfolg.