Citation: 1C_62/2016 E. 2.4

2.4. Das Verwaltungsgericht hielt die von den Beschwerdeführern eingereichten Fotos und die beantragten Beweismittel, insbesondere zum ehemaligen Werkhof und zur Casa Iris, für unerheblich, weil sie sich nicht auf den massgeblichen Zeitraum (2002-2005) bezögen, sondern auf den Zeitraum davor (70er Jahre) oder danach (2006/2007). Es ging davon aus, die Richtigkeit des Übersichtsplans des Ingenieurbüros Cavigelli aus dem Jahr 2002 werde von den Beschwerdeführern nicht bestritten: Diese hätten mit Schreiben vom 9. März 2015 selbst zu diesem Plan Stellung genommen und seien offenbar auch der Meinung, dass dieser den Ausgangspunkt für die Terrainmessungen bzw. für die Festlegung der Niveaupunkte bilde (angefochtener Entscheid S. 24 oben). Diese Auffassung vertritt auch die Gemeinde. Sie geht noch in ihrer Vernehmlassung vor Bundesgericht davon aus, die Beschwerdeführer würden die korrekte Ermittlung des Terrainverlaufs im Zeitpunkt 2002 nicht bestreiten, sondern hielten diese (zu Unrecht) für nicht massgebend, weil sowohl vorher wie nachher Terrainveränderungen auf der Parzelle Nr. 3690 stattgefunden hätten (Vernehmlassung Ziff. 9a und b S. 6 f.). Die Beschwerdeführer haben erstmals in ihrer Replik vor Bundesgericht (S. 4 Ziff. 6) klargestellt, dass sie die Terrainaufnahme für den Zeitpunkt 2002 bestreiten. Dagegen ging dies aus ihren früheren Eingaben nicht oder jedenfalls nicht deutlich genug hervor: In ihrer Verwaltungsgerichtsbeschwerde führten sie (in Ziff. 3.1 S. 16) aus, Ausgangspunkt für die Bestimmung der Gebäudehöhe sei das ursprünglich gewachsene Terrain vor der eigentlichen Überbauung Palius; alle seither vorgenommenen Geländeeingriffe liessen sich anhand der beigelegten Fotos nachvollziehen. Anschliessend wurde ausführlich auf die verschiedenen Überbauungen und Terrainveränderungen eingegangen, insbesondere mit Erstellung des Werkhofs 1975 und der Casa Iris 2006/2007. Die Terrainaufnahme des Ingenieurbüros Cavagelli aus dem Jahr 2002 wurde aber weder ausdrücklich bestritten noch sonstwie thematisiert. Unter diesen Umständen durfte das Verwaltungsgericht annehmen, die Richtigkeit der Terrainaufnahme 2002 werde nicht bestritten. Damit war es folgerichtig, auf die "zuverlässig feststellbaren Geländeverhältnisse vor zehn Jahren" abzustellen (so angefochtener Entscheid S. 25) und die geltend gemachten Terrainveränderungen vor und nach diesem Zeitpunkt für rechtlich nicht massgeblich zu erachten. Unter diesen Umständen kann dem Verwaltungsgericht keine Verletzung des rechtlichen Gehörs vorgeworfen werden.