Citation: U 324/04 02.02.2005 E. A

Der 1949 geborene R.________ war seit 1982 bei der Fluggesellschaft X.________ als Pilot tätig. In dieser Eigenschaft war er bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen Unfälle versichert. Am 23. Dezember 2001 kam es bei einem Flug von Zürich nach S.________ wegen Schneefalls zur Verzögerung bei der Landung. Nachdem die Piste schliesslich freigegeben worden war, griffen nach einem reibungslosen Anflug beim Aufsetzen am Boden die Bremsen nur kurz. Danach blieb die Bremswirkung aus und das vollbesetzte Passagierflugzeug rollte über den Pistenrand hinaus, bis es kurz vor der Abschrankung in einem schneebedeckten Feld zum Stillstand kam. Verletzt wurde niemand und das Flugzeug blieb unbeschädigt. R.________, welcher zum damaligen Zeitpunkt über keinerlei Beschwerden klagte, kehrte am folgenden Tag in die Schweiz zurück und wurde - wie die übrigen Besatzungsmitglieder - vorschriftsgemäss bis Ende Jahr vom Dienst befreit. Ab 4. Januar 2002 nahm er seine gewohnte Tätigkeit, abgesehen von je einer Woche unbezahltem Urlaub in den Monaten Januar, Februar und März, wieder auf. Nach verschiedentlichem Auftreten von Schlafstörungen ab Mitte Januar 2002 kam es am 28. März 2002 anlässlich des halbjährlichen Trainings im Flugsimulator zu einem Blackout. Am 3. April 2002 suchte R.________ daher den Hausarzt Dr. med. N._________ auf. Dieser diagnostizierte im Arztzeugnis vom 20. Mai 2002 eine posttraumatische Belastungsstörung und überwies den Versicherten an den für fliegerärztliche Untersuchungen zuständigen Dr. med. O.________, welcher die Diagnose bestätigte und eine psychotherapeutische Behandlung anordnete (Arztzeugnis vom 30. April 2002). Die Pilotentätigkeit nahm der Versicherte in der Folge nicht mehr auf. Die Arbeitgeberin meldete der SUVA das Ereignis vom 23. Dezember 2001 am 15. April 2002 als Unfall. Mit Verfügung vom 17. Juni 2002 verneinte die SUVA ihre Leistungspflicht, da weder ein Unfall noch eine unfallähnliche Körperschädigung vorliege. Aufgrund der von R.________ dagegen erhobenen Einsprache liess die SUVA ihn von der Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie der anstaltsinternen Abteilung Versicherungsmedizin, Dr. med. K.________, untersuchen, welche am 15. Januar 2003 ihren Bericht erstellte. Gestützt darauf wies sie mit Entscheid vom 28. Januar 2003 die Einsprache ab.