Citation: 5A_280/2015 E. 7.1

7.1. Mit Bezug auf die monatliche Steuerlast des Beschwerdeführers hat das Obergericht erwogen, in der Vereinbarung vom 10. Oktober 2010 (recte 20. Oktober 2010) seien beim Beschwerdeführer unter Berücksichtigung des damaligen Einkommens von Fr. 13'177.-- Fr. 500.-- an Steuern eingesetzt worden. Der Beschwerdeführer habe vor dem Kantonsgericht die Einsetzung eines Betrages von Fr. 500.-- für die Zeit nach Wegfall der Unterhaltsbeiträge beantragt. Heute sei dem Beschwerdeführer ein monatliches Gesamteinkommen inklusive Renten und Hilflosenentschädigung von Fr. 10'951.-- anzurechnen. Dieses liege tiefer als jenes gemäss der Vereinbarung vom 20. Oktober 2010 abzüglich des Unterhaltsbeitrages. Dennoch lägen die geschätzten Steuern von Fr. 500.-- auch unter den gegebenen Umständen im Rahmen des Ermessens der Vorinstanz. Die mit der Berufungsantwort eingereichte Schlussrechnung für das Jahr 2012 vom 6. Dezember 2013 könne im Berufungsverfahren nicht mehr berücksichtigt werden, da sie noch vor Erlass der angefochtenen Verfügung der Vorinstanz hätte eingereicht werden können und somit im Berufungsverfahren ohnehin nicht mehr berücksichtigt werden könnte (Art. 317 Abs. 1 lit. b BGG).