Citation: 6S.343/2003 16.01.2004 E. 2

Der Beschwerdeführer bringt weiter vor, seine Handlung sei durch Notwehr, Notstand oder einen aussergesetzlichen Rechtfertigungsgrund gerechtfertigt gewesen. 2.1 Notwehr(-hilfe) setzt voraus, dass der Täter beziehungsweise ein Dritter ohne Recht angegriffen oder unmittelbar mit einem Angriff bedroht wird (Art. 33 Abs. 1 StGB). Notstand liegt vor, wenn die Straftat notwendig war, um die Rechtsgüter des Täters aus einer unmittelbaren, nicht anders abwendbaren Gefahr zu retten (Art 34 Ziff. 1 Abs. 1 StGB). 2.2 Ein von A.________ beziehungsweise ihrem Hund drohender Angriff im Sinne von Art. 33 StGB oder eine unmittelbare Gefahr für ein Rechtsgut im Sinne von Art. 34 StGB bestand zum fraglichen Zeitpunkt nicht. Der Hund von A.________ ist nach den tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz ungefährlich. Eine Situation, welche Notwehr zulässt oder einem Notstand gleichkommt, lag somit nicht vor. Das Vorliegen eines Notwehr- beziehungsweise Notstandsexzesses fällt damit ebenfalls ausser Betracht. Inwiefern die Voraussetzungen der vom Beschwerdeführer angeführten Rechtfertigungsgründe der Wahrung berechtigter Interessen und der Selbsthilfe nach Art. 52 Abs. 3 OR gegeben sein sollen, ist nicht ersichtlich und wird vom Beschwerdeführer auch nicht näher begründet. Die Beschwerde ist in diesem Punkt abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.