Citation: I 596/01 10.06.2002 E. A

A.- E.________, geboren 1964, war bis 1986 auf dem erlernten Beruf als Autolackierer tätig gewesen. Vom 1. Dezember 1986 bis 31. Dezember 1988 war er als Kundenberater bei der Versicherung X.________ und vom 1. Januar 1989 bis 30. April 1992 als Mitarbeiter im Aussendienst bei der Versicherungsgesellschaft Y.________ angestellt. Die Auflösung des Arbeitsverhältnisses erfolgte seinen Angaben zufolge, weil er zusammen mit einem Geschäftspartner eine selbstständige Erwerbstätigkeit mit dem Import von Lebensmitteln aufnehmen wollte. Ab dem 9. September 1992 bezog er Arbeitslosenentschädigung. Am 14. Dezember 1992 erlitt er einen Verkehrsunfall, als ein anderes Fahrzeug in die hintere rechte Seite des von ihm gesteuerten Personenwagens stiess. In der Folge klagte er über Nacken- und Kopfschmerzen, welche nicht objektiviert werden konnten. Der Neurologe Dr. med. M.________, bei welchem E.________ ab 24. September 1996 in Behandlung stand, stellte die Diagnose "Posttraumatische Hirnleistungsschwäche, Status nach HWS-Distorsion, Posttraumatisches Cluster headache" und bezeichnete den Versicherten in der vorgesehenen selbstständigen Tätigkeit als vollständig arbeitsunfähig (Bericht vom 12. Februar 1997). Am 4. Februar 1997 meldete sich E.________ zum Leistungsbezug bei der Invalidenversicherung an. Die IV-Stelle des Kantons St. Gallen ordnete eine stationäre Abklärung in der Beruflichen Abklärungsstelle (BEFAS) an, welche in der Zeit vom 11. August bis 5. September 1997 stattfand und zum Schluss führte, dass dem Versicherten wegen der unregelmässig auftretenden und invalidisierenden Kopfwehattacken keine Tätigkeiten zumutbar sind, bei denen er die Arbeitszeit nicht frei einteilen kann; ungeeignet sind auch Tätigkeiten, die mit dem hauptberuflichen Führen von Fahrzeugen oder Bedienen von potentiell gefährlichen Maschinen verbunden sind. Unter Berücksichtigung dieser Einschränkungen schätzte die BEFAS die Arbeitsfähigkeit auf etwa 50 % (Bericht vom 18. September 1997). In der Folge wurde eine polydisziplinäre medizinische Begutachtung in der Medizinischen Abklärungsstelle (MEDAS) St. Gallen durchgeführt, welche die Hauptdiagnosen "posttraumatische Kopfschmerzen bei wahrscheinlicher Contusio cerebri" und "leichte neuropsychologische Funktionsstörung bei Status nach Schädel-Hirntrauma" ergab. Nach Auffassung der Gutachter ist der Versicherte in der vor dem Unfall ausgeübten Tätigkeit als Aussendienstmitarbeiter einer Versicherungsgesellschaft und in der vorgesehen gewesenen Tätigkeit als Teilhaber eines Lebensmittelimportgeschäftes arbeitsunfähig; für eine geeignete Verweisungstätigkeit wird die Arbeitsfähigkeit auf etwa 70 % geschätzt. Nach Einholung einer ergänzenden Stellungnahme der MEDAS und Durchführung des Vorbescheidverfahrens erliess die IV-Stelle am 12. Mai 1999 eine Verfügung, mit welcher sie dem Versicherten ab 1. Februar 1996 eine halbe Rente auf Grund eines Invaliditätsgrades von 50 % zusprach. Dabei ging sie von einem Valideneinkommen als Autolackierer von Fr. 52'000.- aus und setzte das zumutbarerweise erzielbare Invalideneinkommen anhand von Tabellenlöhnen auf Fr. 26'000.- fest.