Citation: 8C_207/2018 E. A

Der 1964 geborene A.________ war als Hausmeister bei der Stadt B.________ angestellt und in dieser Eigenschaft über seine Arbeitgeberin bei der Schweizerischen Mobiliar Versicherungsgesellschaft AG (nachfolgend die Mobiliar) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Während eines Ferienaufenthalts in C.________, geriet er am 24. Januar 2017 in eine verbale und tätliche Auseinandersetzung mit dem Hotelpersonal, worauf er durch die Polizei für drei Tage in ein Gefängnis überführt wurde. Nach seiner Rückkehr in die Schweiz begab er sich für die hierbei erlittenen Verletzungen (Rippenserienfrakturen HWK 2-4 links und eine Sinusimpressionsfraktur rechts) in medizinische Behandlung und wurde bis zum 31. Mai 2017 als arbeitsunfähig erklärt. Mit Schreiben vom 9. Februar 2017 anerkannte die Mobiliar ihre Leistungspflicht und teilte dem Versicherten gleichzeitig mit, dass sie die Taggeldleistungen wegen Grobfahrlässigkeit für die Dauer von maximal zwei Jahren um 50 % kürze. Die Heilungskosten seien von der Kürzung nicht betroffen. Mit Verfügung vom 26. April 2017 hielt sie an der Leistungskürzung fest. Nach Androhung einer reformatio in peius änderte die Mobiliar mit Einspracheentscheid vom 19. September 2017 ihre Verfügung dahingehend ab, als sämtliche Geldleistungen um 50 % wegen Beteiligung an Raufereien bzw. Schlägereien und starker Provokation auf unbestimmte Zeit gekürzt wurden.