Citation: 5A_637/2018 E. 2.4.2

2.4.2. Der Beschwerdeführer ist zunächst daran zu erinnern, dass in Kinderbelangen die strenge Untersuchungsmaxime gilt; danach hat das Gericht den rechtlich relevanten Sachverhalt zu erforschen (Art. 296 Abs. 1 ZPO). Insofern erweist sich der Vorwurf, das Kantonsgericht habe ohne entsprechende Parteibehauptungen Feststellungen tatsächlicher Art getroffen, als unbegründet. Ausserdem trifft die Befürchtung des Beschwerdeführers nicht zu, das Kantonsgericht habe gleichsam das städtische Leben dem ländlichen vorgezogen (vgl. E. 4.1 unten). Soweit der Beschwerdeführer gewisse tatsächliche Feststellungen als unwahr bezeichnet, beschränkt er sich auf eine Behauptung. Damit erfüllt er die strengen Anforderungen an die Begründungspflicht nicht; darauf ist nicht einzutreten (E. 1.3).