Citation: 6S.495/2006 06.03.2007 E. 2

Die Nichtigkeitsbeschwerde kann nur damit begründet werden, dass die angefochtene Entscheidung eidgenössisches Recht verletze (Art. 269 Abs. 1 BStP). Dabei ist in der Beschwerdeschrift kurz darzulegen, welche Bundesrechtssätze und inwiefern sie durch den angefochtenen Entscheid verletzt sind. Ausführungen, die sich gegen die tatsächlichen Feststellungen des Entscheides richten, sowie das Vorbringen neuer Tatsachen sind unzulässig (Art. 273 Abs. 1 lit. b BStP). Der Kassationshof ist im Verfahren der Nichtigkeitsbeschwerde an die Sachverhaltsfeststellung der kantonalen Behörde gebunden (Art. 277bis Abs. 1 BStP). Der Beschwerdeführer macht unter Berufung auf Art. 277 BStP eine unvollständige Sachverhaltsfeststellung geltend. Die Bestimmung umschreibt indessen keinen selbständigen Beschwerdegrund, sondern kann nur von Bedeutung werden, wenn und soweit wegen Verletzung materieller Gesetzesbestimmungen Beschwerde geführt wird (BGE 117 Ia 1 E. 1b; 101 IV 132 E. 3b; 89 IV 10 E. 1). Soweit der Beschwerdeführer die erwähnte prozessuale Bestimmung als verletzt rügt, ohne darzulegen, inwiefern materielles Bundesrecht durch den angefochtenen Entscheid verletzt sein soll, ist auf seine Beschwerde nicht einzutreten. Die Beschwerde ist auch unzulässig, soweit der Beschwerdeführer darin vom verbindlich festgestellten Sachverhalt abweicht und namentlich vorbringt, einem Motorfahrrad oder Motorrad sei es unmöglich gewesen, ihn rechts zu überholen, ohne die Verkehrsnebenfläche in Anspruch zu nehmen. In diesem Umfang ist auf das Rechtsmittel nicht einzutreten.