Citation: 6B_217/2022 E. 3.1

3.1. Er macht im Einzelnen geltend, die Vorinstanz habe Art. 48 lit. e StGB fälschlicherweise nicht angewendet und nicht einmal geprüft, obwohl zum Zeitpunkt des Urteils zwei Drittel der Verjährungsfrist bereits verstrichen gewesen seien. Ferner sei auch das allgemeine Beschleunigungsgebot gemäss Art. 5 StPO bzw. Art. 6 Ziff. 1 EMRK verletzt, was ebenfalls bei der Strafzumessung hätte berücksichtigt werden müssen. Die Verfahrensdauer von über sieben Jahren bis zum zweitinstanzlichen Urteil müsse als unverhältnismässig lange beurteilt werden. Im Übrigen habe die Vorinstanz auch Art. 84 Abs. 4 StPO verletzt, da die vorinstanzliche Hauptverhandlung am 16. Juni 2021 stattgefunden habe und das begründete Urteil am 10. Januar 2022 zugestellt worden sei. Die Vorinstanz habe die Verletzung des Beschleunigungsgebotes weder berücksichtigt noch sanktioniert und damit Bundesrecht bzw. die EMRK verletzt. Als angemessene Sanktion erscheine die Reduktion der Strafe.