Citation: C 288/01 07.02.2002 E. 3

3.- a) Die Vorinstanz hat die Vermittlungsfähigkeit mit der Begründung verneint, der Beschwerdeführer habe keine Arbeitsbemühungen getätigt und seine Erreichbarkeit nicht so organisiert, dass er innert Tagesfrist kontaktiert werden konnte. Aus seinem Verhalten gehe hervor, dass er kein Interesse bekunde, eine Stelle anzunehmen, um seine Arbeitslosigkeit zu verkürzen oder zu beenden. In der Tat lagen abgesehen von einer Bewerbung um eine Hauswartstelle keine Nachweise von Arbeitsbemühungen vor. Zudem blieb der Versicherte mehrmals einem Beratungsgespräch fern und war weder telefonisch noch schriftlich erreichbar, da er die Post für längere Zeit postlagernd zurückbehalten liess. Was seine Arbeitsbemühungen anbelangt, hatte er ausgeführt, er habe aus Krankheitsgründen eine Stelle am 9. November 2000 nicht antreten können, wobei er gemäss eigenen Aussagen erst am 10. November 2000 krank gewesen war. Ferner hatte der Beschwerdeführer behauptet, die von ihm eingereichten Nachweise einer Stellensuche sollen beim Regionalen Vermittlungszentrum untergegangen sein, was nicht glaubhaft erschien. Der Beschwerdeführer wendet dagegen lediglich ein, er könne für die nicht eingehaltenen Beratungsgespräche, die fehlerhaften Postsendungen und die mangelhafte telefonische Erreichbarkeit nicht verantwortlich gemacht werden. Zudem habe er aus Krankheitsgründen die angebotene Stelle nicht rechtzeitig antreten können. b) Die gesamte Aktenlage lässt überwiegend darauf schliessen, dass sich der Beschwerdeführer in der fraglichen Zeit der Arbeitsvermittlung nicht in einer hinreichenden Weise zur Verfügung stellte, weshalb das AWA und die Vorinstanz die Vermittlungsfähigkeit ab dem 1. Dezember 2000 zu Recht verneint haben.