Citation: 4A_56/2021 E. 3

Die Vorinstanz erwog, die Beschwerdeführerin wende sich gegen die von der Vorinstanz bejahten Ansprüche des Beschwerdegegners bezüglich Lohnanspruch, Ersatz der Fahrkosten, Spesen und dem Anspruch auf ein Arbeitszeugnis. Diesbezüglich würde die Beschwerdeführerin bloss erneut den Sachverhalt aus ihrer Sicht schildern, indessen den Bezug zum erstinstanzlichen Entscheid und dessen Erwägungen vermissen lassen. Darauf sei mangels Verletzung der Begründungspflicht nicht einzutreten. Lediglich im Zusammenhang mit der zur Verrechnung gebrachten Schadenersatzforderung könne der Berufung der Beschwerdeführerin eine Kritik am erstinstanzlichen Entscheid und damit eine gerade noch hinreichende Begründung entnommen werden. Die Vorinstanz beurteilte in materieller Hinsicht damit einzig die von der Beschwerdeführerin geltend gemachte Verrechnungsforderung und kam dabei zum Ergebnis, dass die Erstinstanz bezüglich der Verrechnungsforderung zu Recht von einer mangelnden Substanziierung ausgegangen sei. Die Vorinstanz wies entsprechend die Berufung ab, soweit sie darauf überhaupt eintrat.