Citation: 1B_198/2010 05.07.2010 E. 4

Der Beschwerdeführer bringt (Beschwerde S. 10 f. Ziff. 7) vor, eine Kontaktsperre könnte als mildere Ersatzmassnahme Kollusionsgefahr hinreichend bannen. Die Vorinstanz erachtet eine Kontaktsperre als ungeeignet. Dies ist nicht zu beanstanden. Unter den oben (E. 2.4) dargelegten Umständen kann nicht angenommen werden, dass eine Kontaktsperre den Beschwerdeführer wirksam daran hindern könnte, mit dem Opfer und Zeugen Verbindung aufzunehmen, um sie zu einer Änderung oder zumindest Abschwächung ihrer Aussagen zu veranlassen. Eine Kontaktsperre könnte auch leicht umgangen werden, indem der Beschwerdeführer Dritte beauftragte, dem Opfer und den Zeugen diese beeinflussende Mitteilungen zu machen. Die Beschwerde ist deshalb auch im vorliegenden Punkt unbegründet.