Citation: 1A.248/2000 15.02.2001 E. 4

4.- Die Verweigerung der Baubewilligung verstösst nach Ansicht des Beschwerdeführers unter den gegebenen Umständen auch gegen den Grundsatz von Treu und Glauben (Art. 9 BV), da ihm sowohl das kantonale Raumplanungsamt als auch die Gemeinde zugesichert hätten, er könne das abgebrochene Wohnhaus später wiederaufbauen. Vor Erarbeitung des Bauprojekts wurde beim kantonalen Raumplanungsamt eine Vorabklärung zur Bewilligungsfähigkeit eines Ersatzbaus auf der Parzelle Nr. 524 durchgeführt. In diesem Zusammenhang erklärte der Gemeinderat Inwil, er unterstütze das Vorhaben. Das kantonale Raumplanungsamt teilte der Gemeinde am 24. Dezember 1998 mit, sie könne sich auf Grund der ganz speziellen Umstände mit der vorgesehenen Standortverschiebung einverstanden erklären. Diese Äusserungen stellen entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers schon von der Formulierung her keine verbindlichen Zusicherungen dar. Vor allem aber musste dem Beschwerdeführer bewusst sein, dass das Bauvorhaben noch auszuschreiben war und ein verbindlicher Entscheid erst in Kenntnis der Interessen allenfalls betroffener Dritter erfolgen konnte (BGE 120 Ib 48 E. 2b). Von einem Verstoss gegen Treu und Glauben kann daher keine Rede sein.