Citation: 5A_93/2023 E. B

B.a. Am 27. Juni 2019 reichte die Stiftung A.________ (nach erfolglosem Schlichtungsversuch) beim Regionalgericht Maloja Klage gegen C.B.________ und D.B.________ ein. Sie beantragte insbesondere festzustellen, dass im Grundbuch U.________ auf der Liegenschaft Nr. xxx als Recht und auf der Liegenschaft Nr. yyy als Last ein unbeschränktes Fuss- und Fahrwegrecht mit dem Inhalt bestehe, dass die jeweiligen Eigentümer beziehungsweise Bewohner des Hauses mit der Adresse V.________-Strasse sss auf der Parzelle Nr. xxx berechtigt seien, die im beiliegenden Situationsplan rot bemalte Fläche der Parzelle Nr. yyy als Zugang zu Fuss und als Zufahrt mit Fahrzeugen aller Art unbeschränkt zu begehen und zu befahren. Die im Grundbuch auf der Liegenschaft Nr. xxx und der Liegenschaft Nr. yyy eingetragene Dienstbarkeit (Durchfahrtsrecht) sei zu löschen und neu sei ein unbeschränktes Fuss- und Fahrwegrecht zu Gunsten der Liegenschaft Nr. xxx und zulasten der Liegenschaft Nr. yyy einzutragen. Eventualiter sei das Grundbuchamt anzuweisen, die notwendigen Löschungen und Eintragungen auf den Liegenschaften Nr. xxx und Nr. yyy vorzunehmen. Wiederum eventualiter beantragte die Stiftung A.________ die Eintragung eines Notfahrrechts. Ausserdem stellte sie das Begehren, die jeweiligen Eigentümer der Parzelle Nr. yyy seien unter Strafandrohung zu verpflichten, ihren Strassenteil stets für die Durchfahrt der Dienstbarkeitsberechtigten freizuhalten und darauf insbesondere keine Fahrzeuge, Holz oder andere Gegenstände abzustellen. B.b. Das Bezirksgericht wies die Klage im Hauptpunkt ab, auf den Antrag auf Eintragung eines Notfahrrechts trat es nicht ein (Entscheid vom 18. August 2020).