Citation: 9C_755/2020 E. 4.1

4.1. Der Beschwerdeführer erblickt willkürliche Beweiswürdigung zunächst darin, dass die Vorinstanz das psychiatrische Teilgutachten vom 30. Juli 2018 für beweistauglich (und insofern verbindlich) erachte, zugleich aber in der Frage der Dekonditionierung von den Empfehlungen des Gutachters abweiche. Zudem reisse die Vorinstanz den im psychiatrischen Teilgutachten verwendeten Begriff der Dekonditionierung aus dem Zusammenhang. Der Gutachter habe an keiner Stelle invaliditätsfremde Faktoren in die Beurteilung einfliessen lassen. Weiter gehe die Vorinstanz willkürlich davon aus, das bidisziplinäre Gutachten beurteile die Arbeitsfähigkeit (rückwirkend) ab 1. März 2016. Für die Zeitspanne vor der Begutachtung sei vielmehr auf die Berichte der Psychiatrischen Dienste E.________ AG abzustellen; der Beschwerdeführer sei in dieser Phase aus psychischen Gründen zu 100 % arbeitsunfähig gewesen.