Citation: 6B_1042/2021 E. 2.3

2.3. Soweit hier bestritten, stellte die Vorinstanz fest, der Beschwerdeführer habe anlässlich seiner Ersteinvernahme auf die Frage, ob er sich bei der Lokalübergabe bei den übrigen Mietern der Liegenschaft vorgestellt oder diese zu einem Drink eingeladen habe, ausgeführt, er habe sich mit einigen Leuten dort bekannt gemacht. Es gebe eine Person, die dort wohne, eine Frau, eine Friseurin, sonst seien es aber nur Büros. Ferner habe er ausgeführt, als er an Neujahr zur Bar zurückgekommen sei, hätten vor der Tür leere Flaschen gestanden, sonstiger Müll und viele Feuerwerkskörper gelegen. Er habe die Bewohnerin gefragt, ob die Sachen ihr gehören würden. Damit, so die Vorinstanz, gehe bereits aus seinen Aussagen unverkennbar hervor, dass der Beschwerdeführer augenscheinlich gewusst habe, dass sich im Dachgeschoss der Liegenschaft eine Wohnung befunden habe, die zur Tatzeit ständig bewohnt gewesen sei, und dass er mit C.________ zumindest sporadisch Kontakt gehabt habe. Dieser Befund werde durch die Angaben der beiden Zeuginnen zusätzlich untermauert. Der Beschwerdeführer und E.________ hätten das Feuer in der Bar am Donnerstag, 15. März 2018, zwischen 0:45 und 1:00 Uhr entfacht. Sowohl in Anbetracht des Wochentags als auch angesichts der Tatzeit habe er nicht ernsthaft annehmen können, dass sich zumindest mit beträchtlicher Wahrscheinlichkeit niemand in den ständig bewohnten Räumlichkeiten im Obergeschoss aufhalten würde. Hinzu komme der Umstand, dass dem Beschwerdeführer der in unmittelbarer Nähe zum Aussensitzbereich der Bar geparkte Personenwagen (von C.________) unmöglich habe verborgen geblieben sein können, zumal ihm zweifellos daran gelegen gewesen sei, von Dritten unbemerkt zu agieren. In dieser Situation habe er Personen und Fahrzeuge zwingend besondere Beachtung schenken müssen (angefochtenes Urteil S. 12 ff.).