Citation: 8C_217/2023 E. 4.1.5

4.1.5. Dass der Beschwerdeführerin eine Steigerung des zuletzt ausgeübten 70 %-Pensums nicht zumutbar sein soll, ist nach den zutreffenden vorinstanzlichen Feststellungen medizinisch nicht ausgewiesen. Die Ärzte der Suva untersuchten die Beschwerdeführerin persönlich und kamen in Kenntnis der vorhandenen medizinischen Berichte sowie der geklagten Beschwerden zum Schluss, dass sehr leichte Tätigkeiten bis 5 kg Heben und Tragen bis Lendenhöhe ohne leistungsmässige oder zeitliche Einschränkung zumutbar seien. Zu vermeiden seien Arbeiten mit Schlägen, Vibrationen oder Stössen auf die rechte obere Extremität. Arbeiten über Kopfhöhe seien nur unter Einsatz beider Hände möglich mit Maximalgewichten bis 3 kg (vgl. Bericht des Dr. med. F.________ vom 9. November 2018). Der Kreisarzt Dr. med. G.________ bestätigte diese Einschätzung am 27. September 2019. Auch der Hausarzt Dr. med. I.________ ging im Vergleich zum effektiv geleisteten Pensum der Beschwerdeführerin von einem höheren Eingliederungspotenzial aus (vgl. E. 4.1.2 hiervor). Der frühere Hausarzt Dr. med. H.________ attestierte der Beschwerdeführerin am 16. Dezember 2019 gar eine vollständige Arbeitsfähigkeit für leichtere körperliche Arbeiten mit wenig repetitiven Belastungen der Hände. Zwar stellte er der Beschwerdeführerin am 11. März 2020 ein Arztzeugnis für eine 70%ige Arbeitsfähigkeit vom 1. Februar bis 30. April 2020 aus. Er betonte aber gleichzeitig, dass die Beschwerdeführerin leichte, wenig belastende Arbeiten für die rechte Hand verrichten könne. Wie die Vorinstanz zutreffend feststellte, erging der Bericht des Dr. med. H.________ in einem Zeitpunkt, als die Beschwerdeführerin nicht optimal angepasste Arbeiten bei der D.________ in der Backwarenabteilung ausübte. Insoweit liegt auf der Hand, dass die damals attestierte Arbeitsunfähigkeit nicht für ideal angepasste Tätigkeiten galt.