Citation: 9C_29/2020 E. 3.2.3

3.2.3. Soweit der Beschwerdeführer weiter geltend macht, die Vorinstanz hätte den Sachverhalt mittels eines Obergutachtens abzuklären gehabt, verkennt er, dass es nicht Sache des kantonalen Gerichts sein kann, ein Gutachten anzuordnen, wenn der Versicherte die Mitwirkung daran im Verwaltungsverfahren ohne stichhaltige Gründe verweigert hat. Diesfalls beschränkt sich die Überprüfung des vorinstanzlichen Gerichts darauf, ob die Verfügung aufgrund der vorhandenen Akten korrekt war (BGE 130 V 64 E. 5.2.4 S. 68). Aus dem selben Grund hatte die Vorinstanz das vom Beschwerdeführer in seiner Eingabe vom 16. Oktober 2019 erwähnte Gutachten vom 13. Mai 2019 nicht einzuholen. Gleiches gilt für das Verfahren vor Bundesgericht; das nun vorliegende Gutachten ist überdies als unzulässiges Novum nicht zu berücksichtigen (Art. 99 Abs. 1 BGG). Die Rüge der Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes mit der Forderung nach einem Gerichtsgutachten sowie das Verhalten des Beschwerdeführers mit Einreichung medizinischer Akten (UMEG-Gutachten) bei gleichzeitiger Verhinderung, diese Ergebnisse durch Abklärungen der Verwaltung prüfen zu lassen, verdienen keinen Rechtsschutz (vgl. Urteile 8C_59/2019 vom 17. Mai 2019 E. 5.2 in fine und 8C_528/2009 vom 3. November 2009 E. 4.2.4).