Citation: 6B_1038/2017 E. 2.3.3

2.3.3. Sodann geht die Vorinstanz unter dem Titel der Täterkomponenten ausführlich auf die persönlichen Verhältnisse des Beschwerdeführers ein, insbesondere auf dessen Vorleben als Kind und Jugendlicher in den Kontexten Familie, Schule und berufliche Ausbildung. Dass er keine harmonische Kindheit und Zeit des Heranwachsens erlebt habe, sei ihm strafmindernd anzurechnen. Die Vorinstanz hob insbesondere hervor, dass es immer wieder zu Streitigkeiten unter den Eltern und zu Gewalt seitens des Vaters gegenüber der Mutter gekommen sei, als die Eltern noch zusammenwohnten. Das anschliessende Zusammenleben allein mit der Mutter sei von deren letaler Alkoholsucht geprägt gewesen. Während des Zusammenwohnens mit dem Vater schliesslich sei er von diesem fortwährend beschimpft und gedemütigt worden. Zurecht habe die Verteidigung sodann darauf hingewiesen, dass sich der Beschwerdeführer kurz nach der Tat gestellt habe, von Beginn weg vollumfänglich geständig gewesen sei und echte Einsicht und Reue gezeigt habe. Dies schlage sich in einer weiteren Strafminderung um etwa drei Jahre nieder. Letztlich sei eine Freiheitsstrafe von elf Jahren angemessen.