Citation: 1A.17/2003 19.05.2003 E. 1

1.1 Der Beschwerdeführer hat Verwaltungsgerichtsbeschwerde und staatsrechtliche Beschwerde erhoben. Gemäss Art. 97 Abs. 1 OG i.V.m. Art. 5 VwVG ist die Verwaltungsgerichtsbeschwerde zulässig gegen Verfügungen, die sich auf öffentliches Recht des Bundes stützen oder hätten stützen sollen, sofern diese von einer der in Art. 98 OG genannten Vorinstanzen erlassen worden sind und keiner der in Art. 99 ff. OG oder in der Spezialgesetzgebung vorgesehenen Ausschlussgründe greift. Die staatsrechtliche Beschwerde ist nur subsidiär zulässig, wenn die behauptete Rechtsverletzung nicht mit einem anderen Rechtsmittel beim Bundesgericht angefochten werden kann (Art. 84 Abs. 2 OG). Dem kantonal letztinstanzlichen Entscheid des Kantonsgerichts liegt eine Perimeterfestsetzung zu Grunde, die den Beschwerdeführer verpflichtet, mit einem Teil der Parzelle Nr. 200 am Baulandumlegungsverfahren "Bodenacher" teilzunehmen. Diese Anordnung stützt sich in erster Linie auf Art. 7 ff. des eidgenössischen Wohnbau- und Eigentumsförderungsgesetzes vom 4. Oktober 1974 (WEG; SR 843). Es liegt somit eine Verfügung im Sinne von Art. 5 VwVG vor. Soweit das Kantonsgericht auch § 55 Abs. 1 und 2 des kantonalen Raumplanungs- und Baugesetzes vom 8. Januar 1998 (RBG) herangezogen hat, kommt der Anwendung des kantonalen Rechts keine selbständige Bedeutung zu. Der Beschwerdeführer ist der Auffassung, seine Parzelle hätte nicht in das Umlegungsverfahren einbezogen werden dürfen. Damit wirft er eine mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde vorzubringende Frage auf (Urteil des Bundesgerichtes 1P.797/1993 vom 31. Oktober 1994 in ZBl 96 [1995] S. 372 ff., E. 1b und 1c S. 372 f.; BGE 118 Ib 417 E. 1 S. 420). Der Beschwerdeführer macht auch eine Verletzung des rechtlichen Gehörs geltend. Diese Rüge steht im Zusammenhang mit der im Rahmen der Verwaltungsgerichtsbeschwerde zu beurteilenden bundesrechtlichen Frage. Sie ist daher in diesem Verfahren zu prüfen. Es können somit alle Vorbringen des Beschwerdeführers im Verfahren der Verwaltungsgerichtsbeschwerde behandelt werden. Für die staatsrechtliche Beschwerde bleibt infolgedessen kein Raum, weshalb auf sie nicht einzutreten ist (Art. 84 Abs. 2 OG). 1.2 Die übrigen Eintretensvoraussetzungen sind offensichtlich erfüllt. Auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist einzutreten. 1.3 Das Bundesgericht überprüft den angefochtenen Entscheid auf Verletzung von Bundesrecht mit Einschluss der Überschreitung oder des Missbrauchs des Ermessens sowie auf unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts (Art. 104 OG). Nachdem als Vorinstanz eine richterliche Behörde entschieden hat, ist das Bundesgericht an die Feststellung des Sachverhalts gebunden, soweit dieser nicht offensichtlich unrichtig, unvollständig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen festgestellt wurde (Art. 105 Abs. 2 OG). 1.4 Der Beschwerdeführer beantragt im Zusammenhang mit der Rüge der Verletzung des rechtlichen Gehörs die Einholung eines Gutachtens und die Durchführung eines Augenscheins. Die Akten geben hinreichend Aufschluss, um die sich stellenden Rechtsfragen zu beurteilen. Den Beweisanträgen wird daher nicht entsprochen.