Citation: U 526/06 27.08.2007 E. 4

In verfahrensrechtlicher Hinsicht macht der Beschwerdeführer zusätzlich eine Gehörsverletzung geltend. Es sei ihm verwehrt worden, den Beweis zu erbringen, dass die kognitiven Defizite auch ohne Alkoholkonsum weiter bestehen würden. 4.1 Gemäss Art. 29 Abs. 2 BV haben die Parteien Anspruch auf rechtliches Gehör. Das rechtliche Gehör dient einerseits der Sachaufklärung, andererseits stellt es ein persönlichkeitsbezogenes Mitwirkungsrecht beim Erlass eines Entscheids dar, welcher in die Rechtsstellung einer Person eingreift. Dazu gehört insbesondere deren Recht, sich vor Erlass des in ihre Rechtsstellung eingreifenden Entscheids zur Sache zu äussern, erhebliche Beweise beizubringen, Einsicht in die Akten zu nehmen, mit erheblichen Beweisanträgen gehört zu werden und an der Erhebung wesentlicher Beweise entweder mitzuwirken oder sich zumindest zum Beweisergebnis zu äussern, wenn dieses geeignet ist, den Entscheid zu beeinflussen (BGE 132 V 368 E. 3.1 S. 370 mit Hinweisen). 4.2 Vorliegend war der Beschwerdeführer nicht in der Lage, auf Alkohol zu verzichten. Gemäss Arztzeugnis seines Hausarztes wurde der Alkoholkonsum lediglich eingeschränkt. Weitere medizinische Untersuchungen hätten somit keine neuen Erkenntnisse gebracht, da die überwiegend wahrscheinliche Ursache - der Alkoholabusus - nach wie vor auf den Versicherten wirkte. Eine Gehörsverletzung liegt unter diesen Umständen nicht vor.