Citation: 4A_409/2017 E. 5.4

5.4. Es lag damit am Beschwerdeführer, die Abrede eines Schriftformvorbehalts im Sinne von Art. 16 Abs. 1 OR zu beweisen. Es erscheint fraglich, ob ihm dies gelang, zumal die Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer die Vertragsdokumente erst nach dem 6. beziehungsweise 13. Mai 2011 zustellte. Die Vorinstanz stellte aber ohnehin verbindlich fest, dass die Parteien am 6. und 13. Mai 2011 ihren übereinstimmenden Abschlusswillen telefonisch erklärt haben (siehe Erwägung 3). Damit wäre die Vermutung von Art. 16 Abs. 1 OR jedenfalls widerlegt worden. Der Rüge, diese Bestimmung sei verletzt, ist daher die Grundlage entzogen. Auch der Vorwurf, die Beschwerdegegnerin hätte den Beschwerdeführer über den bevorstehenden mündlichen Vertragsabschluss "genau aufklären müssen", geht ins Leere, hat die Beschwerdegegnerin doch gemäss den Feststellungen der Vorinstanz genau dies getan: D.________ informierte den Beschwerdeführer am 8. April 2011 darüber, dass der Vertrag auch mündlich abgeschlossen werden könne, womit der Beschwerdeführer einverstanden war, und E.________ wies unmittelbar vor dem mündlichen Vertragsabschluss darauf hin, dass der Beschwerdeführer "jetzt am Telefon einen bindenden Vertrag eingehe". Damit kann offen bleiben, ob im vorliegenden Fall tatsächlich eine solche Aufklärungspflicht bestand, was die Beschwerdegegnerin bestreitet.