Citation: 6B_666/2022 E. 4

Unbesehen der fehlenden Legitimation in der Sache kann vor Bundesgericht gerügt werden, im kantonalen Verfahren seien Parteirechte verletzt worden (sog. "Star-Praxis"; BGE 141 IV 1 E. 1.1). Zulässig sind Rügen, die formeller Natur sind und von der Prüfung der Sache getrennt werden können; unzulässig sind Rügen, die im Ergebnis (d.h. indirekt) auf eine materielle Überprüfung des angefochtenen Entscheids abzielen (BGE 146 IV 76 E. 2). Solche formellen Rügen erhebt die Beschwerdeführerin nicht. Sie wirft den Gerichten des Kantons Solothurn zwar in allgemeiner Weise vor, nicht objektiv zu sein und auf einer Seite zu stehen, d.h. sinngemäss parteiisch zu sein. Das Vorbringen genügt indes nicht nur den Begründungsanforderungen nicht, sondern zielt zudem auf eine Überprüfung in der Sache selbst ab, da die Beschwerdeführerin ihre Rüge mit der ihres Erachtens unzulässigen Nichtanhandnahme begründet. Eine formelle Rechtsverweigerung im Sinne der "Star-Praxis" ist damit indessen nicht bzw. nicht rechtsgenügend dargetan (vgl. Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG).