Citation: 8C_574/2022 E. 4.2.1

4.2.1. Selbst wenn das Unfallereignis vom 6. März 2019 - mit der Beschwerdeführerin - als mittelschwerer Unfall im engeren Sinne zu qualifizieren wäre, so dass drei in einfacher Form erfüllte Kriterien - oder ein besonders ausgeprägt erfülltes Kriterium - für die Bejahung der Unfalladäquanz ausreichen würden (BGE 115 V 133 E. 6c/aa; SVR 2022 UV Nr. 43 S. 172, 8C_528/2021 E. 7.3 mit Hinweisen), bleibt es bei der vorinstanzlich im Ergebnis zutreffend verneinten adäquaten Unfallkausalität. Vor Bundesgericht hält die Beschwerdeführerin daran fest, die Adäquanzkriterien der Schwere oder besonderen Art der erlittenen Verletzung und der körperlichen Dauerschmerzen seien - beide in ausgeprägter Weise - erfüllt. 4.2.1.1. Soweit sich die Beschwerdeführerin überhaupt rechtsgenüglich mit der einschlägigen Begründung des angefochtenen Urteils auseinandersetzt (vgl. Art. 42 Abs. 2 BGG), bringt sie nichts vor, was die vorinstanzlichen Feststellungen in Zweifel zu ziehen vermöchte. Demnach hat die Vorinstanz das Kriterium der Schwere oder besonderen Art der erlittenen Verletzung mit Blick auf die tatsächlichen Folgen des Unfalls vom 6. März 2019 bundesrechtskonform als nicht ausgeprägt erfüllt qualifiziert. Unzutreffend behauptet die Beschwerdeführerin, das kantonale Gericht habe die Erfüllung dieses Kriteriums - auch in nur einfacher Form - verneint. Vielmehr hat die Vorinstanz in allen Teilen überzeugend und differenziert die Unfallfolgen der Beschwerdeführerin mit einschlägigen Beispielen aus der Kasuistik verglichen und in der Folge die ausgeprägte Erfüllung dieses Kriteriums verworfen. Die Beschwerdeführerin legt nicht dar, weshalb insbesondere aus den Urteilen 8C_398/2012 vom 6. November 2012 E. 6.2.3 und 8C_488/2011 vom 19. Dezember 2011 E. 5.2 hier auf das Gegenteil zu schliessen wäre. 4.2.1.2. Gleiches gilt für das Kriterium der körperlichen Dauerschmerzen. Auch diesbezüglich legte das kantonale Gericht nachvollziehbar und überzeugend dar, weshalb nicht sämtliche geklagten Schmerzen auf somatische Unfallfolgen zurückzuführen seien. Laut Austrittsbericht der Klinik E.________ vom 8. Oktober 2020 stellte med. pract. F.________ fest, die gezeigten Einschränkungen der Beschwerdeführerin seien aus somatischer Sicht mit den objektivierbaren pathologischen Befunden der klinischen Untersuchung und bildgebenden Abklärungen sowie den Diagnosen nur zum Teil erklärbar. Dies bestätigte im Übrigen laut angefochtenem Urteil auch Dr. med. D.________. Die Beschwerdeführerin zeigt nicht auf, inwiefern die Vorinstanz Bundesrecht verletzte, indem sie die ausgeprägte Erfüllung des Kriteriums der körperlichen Dauerschmerzen verneinte.