Citation: 1C_740/2013 E. 10.4

10.4. Die Beschwerdeführer werfen dem Verwaltungsgericht vor, die Verhältnismässigkeit der beiden fraglichen Wiederherstellungsmassnahmen nicht genügend umfassend geprüft zu haben. Namentlich ihre hohen Kosten seien ausser Acht gelassen worden. Der angeordnete Rückbau der Lukarnen führe ausserdem zu statischen Problemen, welchen die Vorinstanz keine Beachtung geschenkt habe. Sie habe zudem übersehen, dass die Verletzung von § 64 KBV auch durch einen wesentlich einfacher zu bewerkstelligenden Rückbau des Galeriegeschosses behoben werden könnte. Die angeordnete Mattierung der Einkleidung des Dachgeschosses sei angesichts der von selbst eintretenden Nachdunkelung weder erforderlich noch sei der verlangte Farbanstrich zur Behebung des festgestellten Verstosses geeignet. Die Vorinstanz habe ausserdem nicht genügend berücksichtigt, dass der Bauherr angesichts der Untätigkeit der Baubehörde von der Zulässigkeit der gewählten Materialisierung habe ausgehen dürfen und nun in diesem Vertrauen zu schützen sei.