Citation: 6B_56/2024 E. 2.2

2.2. Es ist unbestritten, dass die einfache Gesellschaft "Chesa J.________" bezweckte, einen unterirdischen Verbindungsgang zwischen mehreren Häusern im Gebiet U.________ zu erstellen, wobei der Beschwerdeführer an dieser Gesellschaft eine Beteiligung von 50 % hielt und verschiedene Mitglieder der Familie F.________ die restlichen 50 % unter sich aufteilten. Der Beschwerdeführer und die Beschwerdegegnerin 2 gehen übereinstimmend davon aus, dass Letztere für dieses Bauprojekt Elektroarbeiten im Wert von Fr. 17'136.70 erbrachte. Über diesen Betrag erstellte der Beschwerdeführer im Namen der Beschwerdegegnerin 2 eine sog. Schlussrechnung (Nr. xxx), datierend vom 4. März 2013 (kantonale Akten, StA 1.61). Eine weitere aktenkundige Rechnung (Nr. yyy) mit demselben Datum und Betreff ("Verbindungstunnel") sowie derselben Kundenbezeichnung ("STWEG J.________, F.________/A.________, z.H. A.A.________") wie die Schlussrechnung lautet auf Fr. 8'519.-- (kantonale Akten, StA act. 1.63). Keine der involvierten Personen, d.h. weder der Beschwerdeführer noch andere Gesellschafter der Baugesellschaft "Chesa J.________" oder die Beschwerdegegnerin 2, behaupten, im Besitz einer (dritten) Rechnung im (Differenz-) Betrag von Fr. 8'617.70 zu sein (kantonale Akten, H.13 S. 10). Erstellt sind ferner im Zusammenhang mit diesem Bauprojekt folgende Transaktionen: Der Beschwerdeführer überwies als Kontoinhaber des Gesellschafter-/Baukontos der einfachen Gesellschaft "Chesa J.________" (Mitglieder-Privatkonto "Korridor K.________") am 6. März 2013 den Betrag von Fr. 8'519.-- auf ein Geschäftskonto der Beschwerdegegnerin 2. Am 8. März 2013 tätigte der Beschwerdeführer eine weitere Transaktion von diesem Konto, wobei er als Zahlungsempfängerin den Namen der Beschwerdegegnerin 2 aufführte, während die vermerkte IBAN-Nummer unstrittig auf sein Privatkonto lautete. Die Bank H.G.________ schrieb aufgrund dieser Angaben dem Privatkonto des Beschwerdeführers einen Betrag von Fr. 8'617.70 gut. Am 13. Dezember 2013, mithin rund neun Monate später, wurde dieser Betrag vom Privatkonto des Beschwerdeführers auf ein Geschäftskonto der Beschwerdegegnerin 2 transferiert (Urteil E. 4.3.5 f. S. 12 f. sowie kantonale Akten, StA act. 9.11, 12.3).