Citation: 8C_263/2022 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz stellte in einer Gesamtschau der Aktenlage fest, es sei mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer nach Ablauf des Wartejahres im September 2020 mindestens in einer angepassten, vorwiegend sitzenden Tätigkeit vollständig arbeitsfähig sei. Der damit noch erzielbare Lohn (Invalideneinkommen) sei gestützt auf die Tabellenlöhne der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Lohnstrukturerhebung (LSE) zu ermitteln und belaufe sich für Männer in einfachen und repetitiven Tätigkeiten auf Fr. 68'906.11. Umstände, die einen Abzug davon rechtfertigten, seien nicht ersichtlich. Aus dem Vergleich mit dem Valideneinkommen resultiere ein Invaliditätsgrad von 15,71 %. Damit sei der für eine Umschulung geforderte Mindestinvaliditätsgrad von 20 % beim Beschwerdeführer, bei dem es sich um keinen jungen Versicherten mit entsprechend langer verbleibender Aktivitätsdauer handle (Urteil 8C_808/2017 vom 11. Januar 2018), nicht erfüllt. Zudem bestünden keine Anhaltspunkte, dass ein Mindestinvaliditätsgrad von 20 % drohe.