Citation: 6B_378/2024 E. 3.1.3

3.1.3. Mit diesen Erwägungen setzt sich der Beschwerdeführer nicht in einer den Formerfordernissen genügenden Weise (Art. 106 Abs. 2 BGG) auseinander. Er bringt insbesondere nicht vor, die Vorinstanz stelle zu Unrecht auf das von der Polizei erstellte Protokoll ab, respektive gehe fälschlicherweise davon aus, dass am Ort der Geschwindigkeitsmessung die zulässige Höchstgeschwindigkeit 80 km/h betragen habe. Vielmehr macht er bloss geltend, dass nach Aufhebung des baustellenbedingten Spurenabbaus die "Vermutung" bestanden habe, die Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h sei am Messort "bereits aufgehoben" gewesen, weswegen er habe davon ausgehen dürfen, es gelte wieder die vor der Baustelle signalisierte Geschwindigkeitsbegrenzung. Diese Vorbringen sind nicht geeignet, die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung und damit insbesondere ihre Würdigung des Polizeiprotokolls in Frage zu stellen bzw. als schlechterdings unhaltbar erscheinen zu lassen. Gleich verhält es sich, wenn der Beschwerdeführer sinngemäss geltend macht, er habe sich in einem Irrtum über die geltende Geschwindigkeitsbegrenzung befunden. Die Vorinstanz qualifiziert diese Vorbringen (unter Verweis auf die erste Instanz) als Schutzbehauptung. Dies mit der Begründung, dass der Beschwerdeführer sich erstmalig an der erstinstanzlichen Hauptverhandlung darauf berufe. Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, namentlich, dass aufgrund der Streckenführung eine Art "Vermutung" bzw. "natürlich Erwartung" dafür bestanden habe, dass die Geschwindigkeitsbegrenzung am Messort bereits aufgehoben gewesen sei, genügt nicht, um die vorinstanzliche Beweiswürdigung als willkürlich erscheinen zu lassen.