Citation: 9C_543/2020 E. 2.2.2

2.2.2. Dass die ZIMB-Gutachter den nach ihrer am 24. Februar 2017 erstatteten Expertise eingetretenen weiteren Verlauf des Gesundheitszustandes nicht mehr berücksichtigen konnten, vermag nicht automatisch dazu zu führen, dass ihr die Beweiskraft abzusprechen ist. Die Vorinstanz legte namentlich unter Berücksichtigung des RAD-Berichtes vom 10. August 2017 ausführlich dar, dass im Nachgang zum ZIMB-Gutachten vom 24. Februar 2017, insbesondere mit Blick auf das Unfallereignis vom 29. Juni 2017, weder somatisch noch psychisch eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes eingetreten sei. Damit könne für den gesamten anspruchsrelevanten Zeitraum bis zur angefochtenen Verfügung vom 8. Januar 2018 auf die Expertise abgestellt werden. Das kantonale Gericht bezog bei diesen Schlussfolgerungen die Vorbringen des Beschwerdeführers betreffend den Bericht seines behandelnden Arztes Dr. med. B.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 7. November 2011 mit ein und begründete nachvollziehbar, weshalb damit eine Verschlechterung des psychischen Gesundheitszustandes seit dem 24. Februar 2017 nicht erstellt sei. Der Beschwerdeführer hält diesen vorinstanzlichen Ausführungen seine eigene Sicht der Dinge und diejenige seines behandelnden Psychiaters Dr. med. B.________ entgegen. Diese belegen jedoch keine offensichtlich unrichtigen Sachverhaltsfeststellungen (E. 1) des kantonalen Gerichts. Eine Verletzung von Art. 87 IVV ist nach dem Gesagten nicht ersichtlich.