Citation: 1C_265/2020 E. A

A.________ (nachstehend: Bauherr) ist Eigentümer des der eingeschossigen Wohnzone W1 zugeordneten Grundstücks Gbbl. Nr. 4372 der Gemeinde Wohlen (nachstehend: Baugrundstück). Es liegt in der Ortschaft Innerberg an einer Hanglage und ist mit einem Einfamilienhaus (Gebäude Nr. 47) sowie einer Garage mit einer Aufbaute (Gebäude Nr. 47a) überstellt. Die Garagenaufbaute wurde ursprünglich als Keller- bzw. Lagerraum und nach einer Gebäudeerhöhung als Mehrzweckraum bewilligt. Die östlich an das Baugrundstück angrenzende Liegenschaft steht im Eigentum von B.________ (nachstehend: Nachbar). Am 21. Dezember 2010 reichte der Bauherr betreffend den Abbruch und den Neubau eines Einfamilienhauses auf dem Baugrundstück ein Baugesuch ein. Die Einwohnergemeinde (EG) Wohlen erteilte dem Bauherrn am 24. Januar 2014 den Bauabschlag, den sie im Wesentlichen damit begründete, die maximal zulässige Bruttogeschossfläche werde überschritten, weil der bestehende Mehrzweckraum über der Garage an diese Fläche anzurechnen sei. Die vom Bauherrn gegen den Bauabschlag erhobenen Rechtsmittel wurden letztinstanzlich vom Bundesgericht abgewiesen (Urteil 1C_205/2015 vom 29. Oktober 2015).