Citation: 4A_523/2017 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz äusserte sich weiter zu einem allfälligen Anspruch auf eine zusätzliche Invalidiätsentschädigung aufgrund des Misstritts im Oktober 2008. Die Beschwerdegegnerin richtete der Beschwerdeführerin aufgrund dieses Ereignisses bereits eine zusätzliche Invaliditätsentschädigung von Fr. 4'200.-- aus. Die Vorinstanz verneinte einen (zusätzlichen) Anspruch u.a. mit der Begründung, die Beschwerdeführerin führe selbst aus, der Misstritt von 2008 sei prognostisch irrelevant und das Unfallereignis von 1995 sei für die Erhöhung des Invaliditätsgrads ursächlich. Damit stelle die Beschwerdeführerin einen (auch nur teilursächlichen) Kausalzusammenhang zwischen dem zweiten Unfall und der Verschlimmerung des Gesundheitszustands in Abrede oder argumentiere zumindest widersprüchlich. Sie stütze sich einzig darauf, dass ihr aufgrund des ersten Unfallereignisses noch ein (einklagbarer) Anspruch zustehe, was aber wie ausgeführt nicht zutreffe.