Citation: 5C.116/2005 29.11.2005 E. 5

Kann nach dem Gesagten keiner der von der Beklagten angerufenen Ausschlusstatbestände zum Tragen kommen, verstösst die vom Obergericht ausschliesslich mit dem Hinweis auf die Art. 8 lit. l und 8 lit. t AVB begründete Abweisung der Klage gegen Bundesrecht. Die Berufung ist daher gutzuheissen, und die Vorinstanz ist anzuweisen, die sich im Hinblick auf eine allfällige Zahlungspflicht der Beklagten weiter stellenden Fragen zu beurteilen und über die Klage neu zu befinden. Angesichts des offenen kantonalen Verfahrens rechtfertigt es sich, die Gerichtsgebühr den Parteien je zur Hälfte aufzuerlegen (Art. 156 Abs. 3 OG) und von der Zusprechung einer Parteientschädigung abzusehen (Art. 159 Abs. 3 OG).