Citation: 1A.99/2004 18.10.2004 E. 1

Angefochten ist ein in Anwendung der Umweltschutzgesetzgebung ergangener Beschwerdeentscheid des Eidgenössischen Finanzdepartements. Hiergegen steht die Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht offen (Art. 97 Abs. 1 OG i.V.m. Art. 5 Abs. 1 VwVG und Art. 98 lit. b OG). Unzulässigkeitsgründe im Sinne der Art. 99 bis 102 OG liegen nicht vor; insbesondere ist Art. 99 lit. g OG nicht anwendbar, da Beschwerdegegenstand die Befreiung von der VOC-Lenkungsabgabe ist und nicht der Erlass oder die Stundung einer geschuldeten Abgabe. Die Beschwerdeführerin ist durch den angefochtenen Entscheid in schutzwürdigen eigenen Interessen betroffen (Art. 103 lit. a OG). Auf ihre frist- und formgerecht erhobene Beschwerde ist daher grundsätzlich einzutreten. Nicht einzutreten ist auf die Beschwerde insoweit, als durch die Nichtanwendung der Vollzugsempfehlung "VOC-Sanierung EPS-verarbeitender Betriebe" eine Verletzung von Treu und Glauben (Art. 9 BV) und in diesem Zusammenhang zudem des Kooperationsgrundsatzes im Sinne von Art. 41a des Bundesgesetzes vom 7. Oktober 1983 über den Umweltschutz (Umweltschutzgesetz [USG]; SR 814.01) gerügt wird (vgl. E. 4.1.4 hiernach).