Citation: 2P.129/2006 17.05.2006 E. 4

4.1 In der Sache beruft sich der Beschwerdeführer hauptsächlich auf das Recht auf Hilfe in Notlagen gemäss Art. 12 BV. Nach dieser Bestimmung hat, wer in Not gerät und nicht in der Lage ist, für sich zu sorgen, Anspruch auf Hilfe und Betreuung und auf die Mittel, die für ein menschenwürdiges Dasein unerlässlich sind. Dieses Grundrecht garantiert nicht ein Mindesteinkommen; verfassungsrechtlich geboten ist nur, was für ein menschenwürdiges Dasein unabdingbar ist und vor einer unwürdigen Bettelexistenz zu bewahren vermag. Der Anspruch umfasst einzig die in einer Notlage im Sinne einer Überbrückungshilfe unerlässlichen Mittel (in Form von Nahrung, Kleidung, Obdach und medizinischer Grundversorgung), um überleben zu können. Art. 12 BV steht insofern in engem Zusammenhang mit dem Schutz der Menschenwürde nach Art. 7 BV (BGE 131 I 166 E. 3.1 S. 172, mit Hinweisen). 4.2 Der dem Beschwerdeführer zugesprochene Grundbedarf im Betrag von monatlich Fr. 960.-- umfasst gemäss dem angefochtenen Entscheid (in Anwendung der so genannten SKOS-Richtlinien) die Ausgaben für Nahrung, Bekleidung, Energieverbrauch, laufende Haushaltsführung, kleine Haushaltsgegenstände, Gesundheits- und Körperpflege (ohne medizinische Grundversorgung), Verkehrsauslagen, Nachrichtenübermittlung, Unterhaltung und Bildung, persönliche Ausstattung, auswärts eingenommene Getränke sowie Übriges. Er geht sowohl hinsichtlich der damit abgegoltenen Auslagen als auch betragsmässig über die nach Art. 12 BV garantierte Überlebenshilfe hinaus (vgl. etwa BGE 131 I 166 E. 8 S. 181 ff.). Auch wenn es für den Beschwerdeführer nicht immer einfach sein dürfte, damit auszukommen, bleibt ihm ein menschenwürdiges Dasein garantiert. Das verfassungsmässige Recht auf Hilfe in Notlage ist klarerweise nicht verletzt.