Citation: 9C_438/2017 E. 3.2.1

3.2.1. Diese Vorbringen der Beschwerdeführerin lassen die für das Bundesgericht grundsätzlich verbindliche Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz nicht als offensichtlich unrichtig oder sonstwie bundesrechtswidrig erscheinen. Das kantonale Gericht erwog, dass die Beschwerdeführerin in ihrer angestammten Tätigkeit als Kioskverkäuferin - eine mehrheitlich stehende Tätigkeit - nicht mehr arbeitsfähig sei. Ein relevanter Gesundheitsschaden, der die Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit einschränken würde, liegt gemäss Vorinstanz hingegen nicht vor. Bei diesen Feststellungen beachtete das kantonale Gericht, dass die Beschwerdeführerin fachärztlich umfassend untersucht wurde. Zudem setzte sie sich auch mit der abweichenden Einschätzung des Hausarztes Dr. med. E.________ auseinander und berücksichtigte beweiswürdigend dessen fehlende fachärztliche Qualifikation in psychiatrischer Hinsicht. Ferner wies die Vorinstanz darauf hin, dass dessen Verdacht einer somatoformen Schmerzstörung fachärztlich von Dr. med. D.________ nicht bestätigt wurde. Soweit die Beschwerdeführerin den Bericht des Dr. med. D.________ vom 13. Februar 2016 beanstandet, indem sie ihren Tagesablauf detaillierter beschreibt, ergeben sich daraus keine Diskrepanzen zu den Feststellungen des Dr. med. D.________. Vielmehr legt die Beschwerdeführerin ihren Tagesablauf lediglich präziser dar. Ein völlig anderer, zu gegenteiligen Schlussfolgerungen führender Eindruck, wie dies die Beschwerdeführerin geltend macht, entsteht dadurch jedoch nicht. Es bestehen keine Anhaltspunkte, dass die entscheidrelevanten medizinischen Befunde von Dr. med. D.________ unvollständig erhoben wurden. Es ist somit nicht zu beanstanden, dass Dr. med. B.________ vom RAD und, gestützt darauf, die Beschwerdegegnerin auf diesen Bericht abstellten. Von weiteren fachärztlichen Untersuchungen im Rahmen einer Begutachtung sind, entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin, keine weiteren Erkenntnisse zu erwarten, da die Beschwerdeführerin bereits anderweitig fachärztlich untersucht wurde. Die vorweggenommene Beweiswürdigung des kantonalen Gerichts ist folglich nicht willkürlich (BGE 140 III 16 E. 2.1 S. 18 f. mit Hinweisen) und darin liegt auch kein Verstoss gegen das rechtliche Gehör (BGE 136 I 229 E. 5.3 S. 236; 124 V 90 E. 4b S. 94; 122 V 157 E. 1d S. 162).