Citation: I 26/03 07.04.2003 E. 4

Dazu ist vorab darauf hinzuweisen, dass Dr. med. K.________ sich in seinem kurz gehaltenen Bericht gar nicht zur Frage der Arbeitsfähigkeit und der zumutbaren Verweisungstätigkeiten äusserte. Wenn er ausführte, die aktuellen Bild gebenden Befunde zeigten "eine deutliche Progredienz der für das Alter des Beschwerdeführers doch sehr ungewöhnlich fortgeschrittenen degenerativen Wirbelsäulenveränderungen im Vergleich zu den CT-Voruntersuchungen LWS 6/93 und HWS 5/99", so kann daraus nicht abgeleitet werden, dass sich die verbleibende Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers in einem im vorliegenden Zusammenhang erheblichen Ausmass verschlechtert hat. Hinsichtlich der Voraussetzungen der Rentenrevision (Art. 41 IVG, Art. 87 IVV) ist die Frage, ob eine wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen eingetreten ist, welche geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen, durch Vergleich des Sachverhalts, wie er im Zeitpunkt der ursprünglichen Rentenverfügung bestanden hat, mit demjenigen zur Zeit der streitigen Revisionsverfügung zu beurteilen (vgl. Hinweise in Erw. 2). Im Wesentlichen übereinstimmend diagnostizierten die Ärzte damals beim Beschwerdeführer ein chronisches Zervikobrachialsyndrom rechts bei degenerativen Veränderungen und Diskopathie der Halswirbelsäule (HWS) sowie ein chronisches Lumbovertebralsyndrom bei Diskopathie der lumbosakralen Bandscheibe, ferner ein Carpaltunnelsyndrom rechts (vgl. Bericht Rheumaklinik und Institut für Physikalische Therapie X.________ vom 6. September 1994, Arztbericht Dr. med. R.________, Facharzt FMH für Allgemein Medizin, vom 26. September 1995 und Abklärungsbericht Dr. med. H.________, Spezialarzt FMH für Physikalische Medizin und Rehabilitation, speziell Rheumaerkrankungen, vom 19. März 1996 bzw. Erläuterungen dazu vom 30. Juni 1997). Das Spital und der behandelnde Arzt schätzten die Arbeitsfähigkeit am bisherigen Arbeitsplatz auf 50 %, Dr. med. R.________ nannte eine 25- bis 30-prozentige Arbeitsfähigkeit. Im MEDAS-Gutachten vom 3. Dezember 2001 werden nun zusätzlich migräniforme Kopfschmerzen und Schwierigkeiten verbunden mit Problemen der Lebens- und Krankheitsbewältigung diagnostiziert, wobei die Psychopathologie von den Ärzten als "nicht von rentenrelevantem Ausmass" eingeschätzt wird. Die Arbeitsfähigkeit in der bisherigen oder einer leidensangepassten (d.h. leichten bis mittelschweren, körperlich wechselbelastenden) Tätigkeit schätzen sie auf 70 %. Auch wenn Dr. med. K.________ in seinem kurzen Bericht ohne Angaben zur Arbeitsfähigkeit und zu zumutbaren Verweisungstätigkeiten die Feststellungen im MEDAS-Gutachten zur Schwere der diagnostizierten Leiden relativiert, indem er ausführt, es bestehe eine deutliche Progredienz der beim Beschwerdeführer sehr ungewöhnlich fortgeschrittenen degenerativen Wirbelsäulenveränderungen, so besteht angesichts des rapportierten Sachverhalts vorerst kein Anlass für eine zusätzliche Untersuchung. Von weiteren Beweisvorkehren ist daher abzusehen. Die Vorinstanz ist in eingehender Würdigung der Akten zu Recht zum Schluss gelangt, dass der Beschwerdeführer mangels Erreichen eines Invaliditätsgrades von 66 2/3 % keinen Anspruch auf eine ganze Invalidenrente hat.