Citation: 8C_152/2022 E. 4

Die Beschwerdeführerin beanstandet lediglich den Einkommensvergleich bzw. die Festsetzung des Erwerbseinkommens, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Valideneinkommen). Bereits im Verwaltungs- und im vorinstanzlichen Beschwerdeverfahren gingen die Parteien demgegenüber einig, dass der Rentenanspruch der Beschwerdeführerin im Zeitraum vom 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2019 umfassend zu prüfen ist, wobei den revisionsweise vorzunehmenden Einkommensvergleichen jeweils die Kalenderjahre zugrunde zu legen sind. Darauf ist letztinstanzlich nicht zurückzukommen. Nicht weiter einzugehen ist auch auf die von der Beschwerdeführerin bereits im kantonalen Beschwerdeverfahren anerkannten Invalideneinkommen. Unbestritten ist schliesslich, dass eine allfällige Anpassung der Renten zufolge einer Meldepflichtverletzung rückwirkend zu erfolgen hat und allenfalls zuviel ausgerichtete Rentenbetreffnisse zurückzuerstatten sind. Der Vollständigkeit halber richtigzustellen ist noch Folgendes: Die Ankündigung der IV-Stelle, ein neues Verfahren zu eröffnen, bezog sich einzig auf den - mit Verfügung vom 14. Juni 2021 noch nicht beurteilten - weiteren Rentenanspruch der Beschwerdeführerin ab dem 1. Januar 2020. Grund für die Eröffnung des separaten Verfahrens bildete der Bericht des behandelnden Dr. med. B.________ vom 26. März 2021, welchem die IV-Stelle Anhaltspunkte für eine 2020 eingetretene Verschlechterung des Gesundheitszustands entnahm. Soweit die Vorinstanz demgegenüber davon ausging, dass die IV-Stelle auch hinsichtlich allfälliger Veränderungen des Gesundheitszustands der Beschwerdeführerin seit der Rentenzusprache vom 19. Juli 2016 noch eine separate Verfügung erlassen werde, trifft dies nicht zu.