Citation: 6B_1393/2020 E. 1.2

1.2. Bezüglich der behaupteten behördlichen Praxisänderung unterlässt es der Beschwerdeführer, darzulegen, weshalb er seinen Einwand nicht bereits im vorinstanzlichen Verfahren vorgebracht hat. Dies wäre grundsätzlich erforderlich gewesen, zumal der Beschwerdeführer ausführt, die Praxisänderung sei bereits vor Erlass des vorinstanzlichen Entscheids erfolgt. Der Beschwerdeführer reicht zusammen mit der Beschwerde in Strafsachen einen Waffenerwerbsschein einer nicht in das vorliegende Verfahren involvierten Person ein, der vom 28. Mai 2018 datiert. Inwiefern dieser für die Beurteilung des vorliegenden Falles von Bedeutung sein könnte, ist weder ersichtlich noch dargelegt. Darauf kann nicht eingegangen werden. Weiter reicht der Beschwerdeführer Waffenerwerbsscheine von zwei weiteren Personen ein, die am 8. Oktober 2020 respektive am 3. November 2020 ausgestellt wurden. Die vom Beschwerdeführer eingereichten Unterlagen stellen echte Noven dar, welche vom Bundesgericht grundsätzlich nicht zu berücksichtigen sind (Art. 99 Abs. 1 BGG). Mit separater Eingabe vom 12. Januar 2021 reichte der Beschwerdeführer erneut eine Eingabe und weitere Unterlagen ein. Die 30-tägige Frist zur Einreichung der Beschwerde (Art. 100 Abs. 1 BGG) war zu diesem Zeitpunkt allerdings bereits abgelaufen, weshalb die Eingabe vom 12. Januar 2021 verspätet ist und damit ebenfalls nicht berücksichtigt werden kann.