Citation: 9C_605/2023 E. 6.1

6.1. Die Beschwerdeführerin rügt vorab eine Verletzung des rechtlichen Gehörs. Die Vorinstanz habe sich auf die Feststellung beschränkt, dass die zönästhetische Schizophrenie erst im Jahr 2018 diagnostiziert worden sei. Sie habe sich überhaupt nicht mit dem Vorbringen auseinandergesetzt, wonach die Einschätzung, die anhaltende somatoforme Schmerzstörung beeinflusse die Arbeitsfähigkeit nicht, auf einer Fehlinterpretation der Symptome der zönästhetischen Schizophrenie als somatoforme Schmerzstörung (vor dem Hintergrund der seinerzeit anwendbaren Überwindbarkeitspraxis) beruhe.