Citation: 8C_125/2018 E. 3.3.2

3.3.2. Angesichts der fachärztlichen Auskünfte war die Stellungnahme des Arztes des RAD vom 22. Juli 2014 entgegen den Erwägungen im angefochtenen Entscheid nicht schlüssig gewesen. Er hielt im Wesentlichen einzig fest, leider könnten anhand der ergänzenden Auskünfte vom 17. Juli 2014 zum Gutachten des ZMB weitere Details zum alltäglichen Verhalten des Versicherten nicht geklärt werden. Inwieweit damit die Befunde der behandelnden Ärzte und der psychiatrischen Sachverständigen des ZMB in Frage zu stellen seien, hat die Vorinstanz nicht dargelegt. Unter diesen Umständen hat sie, indem sie sich zur Beurteilung des Sachverhalts letztlich allein auf die Auskünfte des RAD vom 22. Juli 2014 berufen hat, den Sachverhalt unvollständig festgestellt. Die Sache ist daher an das kantonale Gericht im Sinne des Eventualbegehrens des Beschwerdeführers zurückzuweisen, damit es den rechtserheblichen medizinischen Sachverhalt neu abkläre. Dabei wird es auch die berufliche Situation des Beschwerdeführers im Hinblick auf den neu zu bestimmenden Invaliditätsgrad zu prüfen haben.