Citation: 9C_471/2023 E. 5.2

5.2. Was das Vorliegen eines Revisionsgrundes anbelangt, macht der Beschwerdeführer geltend, die objektive medizinische Befundlage betreffend die Lendenwirbelsäule sei seit der Operation im Juli 2004 unverändert. Dieser Einwand geht insofern ins Leere, als die Vorinstanz diesbezüglich selber nur wenige Differenzen feststellte und die revisionsrechtlich erhebliche Verbesserung denn auch nicht in der entsprechenden Befundsituation erblickte. Massgebend war für das kantonale Gericht vielmehr, dass sich im Verlauf seit der zweiten Operation (vom Juli 2004) eine erhebliche Verbesserung der Beschwerdesymptomatik zeigte, womit zumindest (bei [in etwa] gleich gebliebenem Gesundheitszustand) von einer anspruchserheblichen Angewöhnung oder Anpassung an das Leiden auszugehen sei, welche Tatsachenänderung rechtsprechungsgemäss ebenso Anlass zu einer Rentenrevision geben kann (Urteil 8C_384/2022 vom 9. November 2022 E. 2.3; 9C_810/2016 vom 31. Januar 2017 E. 3.3). Dass der Beschwerdeführer diese Verbesserungen in Abrede stellt, ist unbehelflich, ergeben sie sich doch aus seinen eigenen, in der Vergangenheit wiederholt gegenüber Ärzten bzw. Gutachtern gemachten Angaben (vgl. insbesondere ABI-Gutachten vom 30. Januar 2009, Bericht des Prof. Dr. med. D.________ vom 26. August 2015 und MGSG-Gutachten vom 16. März 2020). Inwiefern die darauf beruhenden vorinstanzlichen Erwägungen offensichtlich unrichtig oder sonstwie bundesrechtswidrig sein sollen, ist weder ersichtlich noch in der Beschwerde dargetan. Nicht in Frage gestellt wird die vom kantonalen Gericht damit verbindlich festgestellte Verbesserung auch durch den Hinweis des Versicherten, wonach er den Gutachtern gegenüber weitere, im angefochtenen Entscheid unerwähnt gebliebene Beschwerden geschildert habe. Sein Vorwurf, das kantonale Gericht habe diese willkürlich weggelassen, ist unbegründet.