Citation: 8C_789/2008 02.03.2009 E. 3

3.1 Streitig und zu prüfen ist einzig, ob die Beschwerdeführerin ohne Gesundheitsschädigung zu 58 % erwerbstätig gewesen wäre - wie vom kantonalen Gericht in Bestätigung der Beschwerdegegnerin angenommen -, oder sie zu mindestens 65,65 % einer erwerblichen Beschäftigung nachgehen würde. Nach Lage der Akten zu Recht weder vor- noch letztinstanzlich bestritten sind demgegenüber der Beginn des Rentenanspruchs (1. Januar 2004), der Status der Beschwerdeführerin als Teilerwerbstätige (und mithin die Bemessung der Invalidität anhand der gemischten Methode) sowie das Ausmass der krankheitsbedingten Einschränkung in beiden Bereichen (Erwerbstätigkeit: 100 %; Aufgabenbereich: 13,5 %). 3.2 Die auf einer Würdigung konkreter Umstände basierende Festsetzung des hypothetischen Umfanges der Erwerbstätigkeit ist eine Tatfrage, welche für das Bundesgericht, ausser wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung beruht, verbindlich ist. Eine Rechtsfrage liegt demgegenüber vor, wenn der Umfang der Erwerbstätigkeit im Gesundheitsfall ausschliesslich auf die allgemeine Lebenserfahrung gestützt wird (Urteile [des Eidg. Versicherungsgerichts] I 693/06 vom 20. Dezember 2006 E. 4.1 sowie I 708/06 vom 23. November 2006 E. 3.1 und 3.2, je mit Hinweisen; vgl. auch BGE 132 V 393 E. 3.3 S. 399). 3.2.1 Zur Begründung ihrer Betrachtungsweise, wonach die Beschwerdeführerin bei intakter Gesundheit im Umfang von 58 % entgeltlich gearbeitet hätte, führt die Vorinstanz an, in Anbetracht eines sich für das Jahr 2000 gemäss den "Lohn-Rekapitulationen" der früheren Arbeitgeberin erwiesenermassen auf insgesamt Fr. 22'751.85 belaufenden Verdienstes (Fr. 17'174.25 ["Stundenlohn"] + Fr. 5577.60 ["Heimarbeit"]; exklusive Ferien- und Feiertagsentschädigung) ergebe sich ein durchschnittliches Monatseinkommen von Fr. 1896.- bzw. für 2001 - angesichts eines Jahreslohnes von Fr. 22'681.65 - ein solches von Fr. 1890.15. Würden diese Werte den im Schreiben der Firma X.________ AG vom 21. Juni 2006 deklarierten Monatsgehältern (2000: Fr. 3233.60; 2001: Fr. 3288.-) gegenübergestellt, resultiere ein in diesem Zeitraum geleistetes Arbeitspensum von 58,6 bzw. 57,5 %. Dieser Prozentsatz entspreche wiederum den Angaben, wie sie dem Arbeitgeberbericht vom 1. September 2004, welcher bei einer geleisteten wöchentlichen Arbeitszeit von sechs Stunden an vier Tagen bei einer betriebsüblichen Wochenarbeitszeit von 41 Stunden einen Beschäftigungsgrad der Versicherten seit 1. Januar 2000 von 58,54 % ausweise, entnommen werden könnten. Da weder die im April 2004 erfolgte Trennung vom Ehemann noch der Umstand, dass der jüngste, 1989 geborene Sohn im damaligen Zeitpunkt den intensivsten Erziehungs- und Betreuungspflichten entwachsen war, überzeugende Anhaltspunkte für eine Erhöhung dieses Arbeitspensums ohne krankheitsbedingten Ausfall böten, zumal im Abklärungsbericht Haushalt die Fortführung des bisherigen Beschäftigungsgrades ausdrücklich vermerkt worden sei, bliebe es bei der Annahme einer weiterhin zu 58 % ausgeübten Erwerbstätigkeit. Daran vermöchten auch die in den medizinischen Akten (Gutachten des Dr. med. M.________ vom 8. Januar 2004; Bericht des Dr. med. R.________ vom 24. März 2003) und im "Fragebogen zur Rentenabklärung betreffend Erwerbstätigkeit/Haushalt" vom 2. März 2004 enthaltenen Hinweise auf ein 80 %-Pensum nichts zu ändern. 3.2.2 Was die Beschwerdeführerin dagegen einwendet, lässt die auf einer Würdigung der konkreten Verhältnissen beruhende vorinstanzliche Feststellung zur Statusfrage nicht als rechtsfehlerhaft im in E. 3.2 hievor dargelegten Sinne erscheinen. 3.2.2.1 Entgegen den Vorbringen der Versicherten kann aus den Angaben der ehemaligen Arbeitgeberin vom 21. Juni 2006 zu den in den Jahren 1999 bis 2001 ausgerichteten Monatslöhnen nicht auf einen Einbezug auch der Ferien- und Feiertagsentschädigung geschlossen werden. Vielmehr handelt es sich dabei, wie vom kantonalen Gericht zutreffend erkannt wurde, um die auf der Basis der jeweils ausbezahlten - unbestrittenermassen ohne die betreffenden Abgeltungen deklarierten (vgl. dazu auch den Arbeitgeberbericht vom 1. September 2004, Ziff. 12) - Stundenlöhne errechneten monatlichen Verdienste (Stundenlohn x 41 x 4 1/3 Wochen). Der in der Beschwerde zur Ermittlung des als Verkäuferin geleisteten Arbeitspensums dargelegte Vergleich mit dem Einkommen der Versicherten einschliesslich der Entschädigungen für Feiertage und Ferien erweist sich damit als nicht sachgerecht. Ebenfalls nicht einschlägig ist ferner die von der Beschwerdeführerin erwähnte zweite Berechnungsmethodik, nach der unter Berücksichtigung von Ferienbezug sowie der gesetzlichen und regionalen Feiertage lediglich von 46 effektiv im Stundenlohn zu arbeitenden Wochen pro Jahr - und damit (bei einer betriebsüblichen 41-stündigen Wochenarbeitszeit) von 1886 jährlichen Sollstunden - auszugehen sei. Zur Erhebung der effektiv durch Arbeitsleistung zu erfüllenden jährlichen Sollarbeitszeit bei einem Vollzeitpensum ist die betriebsübliche Arbeitszeit von 41 Stunden pro Woche unter Beachtung des Anspruchs auf mindestens vier Wochen Ferien pro Dienstjahr (Art. 329a Abs. 1 in Verbindung mit Art. 362 Abs. 1 OR) und des effektiven Bezugs von vier Ferienwochen mit 48 Arbeitswochen zu multiplizieren (Urteile [des Eidg. Versicherungsgerichts] I 42/03 vom 13. Dezember 2004 E. 2.1.4 und I 530/01 vom 12. Juni 2002 E. 4b), woraus in casu 1968 Sollarbeitsstunden pro Jahr resultierten. In Beziehung gesetzt zu den von der Versicherten in den Jahren 2000 (Fr. 22'751.85 [Jahreslohn] : Fr. 18.20 [Stundenlohn] = 1250.10 Stunden) und 2001 (Fr. 22'681.65 [Jahreslohn] : Fr. 18.50 [Stundenlohn] = 1226 Stunden) tatsächlich geleisteten Stunden ergäben sich daraus Arbeitspensen von 63,5 bzw. 62,3 %, die indessen, würden sie zur Festsetzung des hypothetischen Umfanges der Erwerbstätigkeit herangezogen, bei Invaliditätsgraden von 68 % ([0,635 x 100 %] + [0,365 x 13,5 %]; zu den Rundungsregeln: BGE 130 V 121) bzw. 67 % ([0,623 x 100 %] + [0,377 x 13,5 %]) ebenfalls keinen Anspruch auf eine ganze Rente begründeten. 3.2.2.2 Der von der Beschwerdeführerin im Formular "Fragebogen zur Rentenabklärung betreffend Erwerbstätigkeit/Haushalt" vom 2. März 2004 für den Validitätsfall erwähnte 80%ige Beschäftigungsgrad ist sodann ebenso wie die entsprechenden Hinweise gegenüber der involvierten Ärzteschaft (vgl. Gutachten des Dr. med. M.________ vom 8. Januar 2004, S. 5; Bericht des Dr. med. R.________ vom 24. März 2003, S. 1 unten) mit dem kantonalen Gericht als "Fehlinterpretation" des von ihr im Rahmen eines wöchentlichen Viertageseinsatzes geleisteten Arbeitspensums zu werten. Insbesondere die entsprechenden Formulierungen in den medizinischen Unterlagen belegen deutlich, dass damit nicht eine ohne gesundheitliche Beeinträchtigungen in diesem Umfang ausgeübte hypothetische Erwerbstätigkeit sondern die bisherige - salopp als "80 %-Pensum" benannte - ausserhäusliche Beschäftigung gemeint war. 3.2.2.3 Auch wenn, wie im angefochtenen Entscheid einlässlich dargetan wurde, gewisse äussere Umstände vorliegen (so etwa die namentlich seit der Trennung vom Ehemann im April 2004 herrschende angespannte finanzielle Situation [keine Alimentenzahlungen durch den Ehemann, keine wesentlichen Eigenmittel, kein Beitrag der noch bei der Mutter lebenden beiden Söhne an die Lebenshaltungskosten], dem infolge Alters der Kinder sukzessiven Wegfall der Erziehungs- und Betreuungspflichten und den dadurch zusätzlich frei werdenden zeitlichen Kapazitäten), welche bei intakter Gesundheit eine Erhöhung des bisherigen Arbeitspensums nahegelegt hätten, ist die in Würdigung der gesamten zu berücksichtigenden Umstände gezogene - gegenteilige - vorinstanzliche Schlussfolgerung nach dem Gesagten als nachvollziehbar, jedenfalls aber nicht offensichtlich unrichtig zu werten. Vor diesem Hintergrund sind weder Hinweise für eine Verletzung des rechtlichen Gehörs oder der Begründungspflicht durch die kantonalen Richter ersichtlich, noch bestehen Anhaltspunkte für eine willkürliche Beweiswürdigung. Es hat deshalb bei der zugesprochenen Dreiviertelsrente sein Bewenden.