Citation: 2C_305/2015 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer ist vom Bezirksgericht Uster am 5. Dezember 2013 wegen versuchter schwerer Körperverletzung zu einer teilbedingt vollziehbaren Freiheitsstrafe von 32 Monaten verurteilt worden (bei Anordnung einer ambulanten Behandlung im Zusammenhang mit seinem Alkohol- und Drogenkonsum). Er hat 2012 mit einem 15 Zentimeter langen Messer in Brusthöhe auf einen Dritten eingestochen und dabei das Risiko einer lebensgefährlichen oder schweren Verletzung in Kauf genommen. Gemäss Strafurteil belegte die Art des Messereinsatzes eine "grosse Gewaltbereitschaft". Bereits zuvor musste der Beschwerdeführer wiederholt verurteilt werden (grobe Verletzung von Verkehrsregeln, Anstiftung zur Irreführung der Rechtspflege, Fahren in fahrunfähigem Zustand mit qualifizierter Blutalkoholkonzentration usw.). Weder durch die Strafverfahren noch die darauf beruhende ausländerrechtliche Verwarnung (4. April 2008) oder dem hängigen Bewilligungsverfahren liess er sich davon abhalten, ein Gewaltdelikt zu begehen. Der Beschwerdeführer macht selber geltend, der Strafrichter habe sein Verschulden "an der Grenze zum schweren Verschulden taxiert"; unter diesen Umständen ist nicht nachvollziehbar, inwiefern die Annahme der Vorinstanz unhaltbar wäre, dass zum Schutz der öffentlichen Sicherheit ausländerrechtlich ein gewichtiges öffentliches Interesse daran besteht, seinen Aufenthalt zu beenden.