Citation: 6B_34/2010 10.03.2010 E. 3

Die Beschwerdeführerin macht geltend, die Vorinstanz habe ihr trotz ihres Ersuchens keine Gelegenheit zur Einreichung einer detaillierten Kostennote gegeben. Dadurch habe sie ihren Anspruch auf Behandlung nach Treu und Glauben (Art. 5 Abs. 3 BV), ihren Anspruch auf ein gerechtes Verfahren (Art. 29 Abs. 1 BV) sowie ihren Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) verletzt. Die von der Vorinstanz nach Ermessen festgesetzte Parteientschädigung von Fr. 250.-- sei "krass stossend". Es bestehe der Eindruck, die Vorinstanz habe sie bzw. ihren Rechtsvertreter mit einer "mickrigen Parteientschädigung" abstrafen wollen, da sie die staatlichen Untersuchungsorgane für deren inakzeptable Verfahrensführung gerügt habe. Sie habe sich gegen eine unkorrekte staatliche Verfahrensführung gewehrt und Anspruch auf volle Entschädigung. Das Verhalten der Vorinstanz sei treuwidrig und laufe letztlich darauf hinaus, dass kein Recht zur Einreichung einer Kostennote bestehe. Es könne nicht verlangt werden, dass bereits mit der ersten Rechtsschrift eine Kostennote eingereicht werde, da diesfalls die weiteren Kosten bis zum Schluss des Verfahrens nicht in der Kostennote enthalten wären. Auch wenn das Vorgehen der Vorinstanz nicht zu beanstanden wäre, würde die ermessensweise Festsetzung einer Parteientschädigung von Fr. 250.-- für das vorinstanzliche Beschwerdeverfahren gegen das Willkürverbot verstossen. Ihr Rechtsvertreter mache nicht nur den Aufwand hinsichtlich der Erstellung der Beschwerdeschrift geltend. Es sei ein Zeitaufwand von 3.2 Stunden zu einem äusserst bescheidenen Stundenansatz von Fr. 200.-- ausgewiesen, zuzüglich Auslagen im Betrag von Fr. 38.-- und Mehrwertsteuer im Betrag von Fr. 55.55. Ziehe man von der vorinstanzlich zugesprochenen Parteientschädigung von Fr. 250.-- die Mehrwertsteuer und die Barauslagen ab, so verbleibe ein Nettohonorar von Fr. 194.35. Diese Parteientschädigung sei "krass willkürlich" (Beschwerde S. 6 f.).