Citation: 5A_536/2023 E. 1

Angefochten ist ein kantonal letztinstanzlicher Entscheid über die Verlegung des Aufenthaltsortes eines Kindes ins Ausland. Der Entscheid stützt sich materiell auf Art. 301a Abs. 2 lit. a ZGB und mithin ist entgegen der (wohl auf die entsprechende Rechtsmittelbelehrung zurückgehenden) Bezeichnung der Eingabe nicht Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten, sondern Beschwerde in Zivilsachen zu erheben. Die falsche Bezeichnung schadet indes nicht, weil alle Eintretensvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 72 Abs. 2 lit. b Ziff. 6, Art. 75 Abs. 1, Art. 90 und Art. 100 Abs. 1 BGG).