Citation: 1C_23/2016 E. 1

Die Baukommission Wädenswil erteilte der Baugesellschaft B.________ mit Beschluss vom 23. Dezember 2014 die nachträgliche Baubewilligung für drei bereits ausgeführte Projektänderungen im Zusammenhang mit dem Zweifamilienhaus E.________. Die drei Projektänderungen umfassten eine Reduktion der Anzahl Aussenparkplätze, eine Veränderung der Gehwegführung sowie eine Terrassenvergrösserung. Dagegen erhob A.________ am 19. Januar 2015 Rekurs, welchen das Baurekursgericht des Kantons Zürich mit Entscheid vom 23. Juni 2015 abwies, soweit es darauf eintrat. Gegen diesen Entscheid erhob A.________ am 20. August 2015 Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Zürich. Dieses wies die Beschwerde mit Urteil vom 19. November 2015 ab. Zur Begründung führte das Verwaltungsgericht zusammenfassend aus, Thema des vorliegenden Verfahrens seien einzig die drei Projektänderungen, nämlich die Reduktion der Anzahl Aussenparkplätze, die Veränderung der Gehwegführung sowie die Terrassenvergrösserung. Soweit sich der Beschwerdeführer auf andere Mängel des Bauvorhabens berufe, seien seine Rügen verspätet. Er hätte sie im Stammbaubewilligungs- und in den folgenden Projektänderungsverfahren geltend machen müssen. Die Modifikation der Gehwegführung werde vom Beschwerdeführer nicht angefochten. Hinsichtlich der Reduzierung der Anzahl Aussenparkplätze von zwei auf einen fehle dem Beschwerdeführer die Beschwerdelegitimation. Anders verhalte es sich nur, wenn sich die Rügen auf örtlich fixierte Abstellplätze beziehen und behauptet werde, diese Parkplätze verletzten die Verkehrssicherheit oder seien in anderer Weise baurechtswidrig. Solches bringe der Beschwerdeführer nicht vor. Hinsichtlich der Terrassenvergrösserung um 65 Zentimeter beanstande der Beschwerdeführer, dass die Terrasse unzulässigerweise in den Abstandsbereich hineinrage. Diese Rüge sei unbehelflich, da die tieferliegendeTerrasse keinen Gebäudebestandteil bilde und folglich keine Grenz- oder Gebäudeabstände einhalten müsse. Im Unterschied dazu sei der höherliegende Aussensitzplatz teilweise hohl und müsse deshalb als Gebäude im Rechtssinn die Grenz- und Gebäudeabstandsvorschriften erfüllen. Über diese Baute sei indessen bereits im Stammbaubewilligungsverfahren rechtskräftig befunden worden, weshalb sie nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens bilde.