Citation: 8C_519/2018 E. 5

Entgegen den Ausführungen der AXA ist ein solcher Nachteil nicht ersichtlich: Materiell ist streitig, ob für die Versicherung nach UVG jener Angestellter der Gemeinde Bellinzona, welche nicht bereits gestützt auf Art. 66 Abs. 1 lit. q UVG bei der Suva versichert sind, die Suva oder die Beschwerdeführerin zuständig ist. Der angefochtene Entscheid führt dazu, dass während der Dauer des Verfahrens vor dem Bundesverwaltungsgericht allfällige Leistungsgesuche einstweilig durch die Suva abgewickelt werden. Sollte im Endentscheid zu Gunsten der Suva entschieden werden, führte dies zu keinen Weiterungen. Sollte demgegenüber der Endentscheid zu Gunsten der Beschwerdeführerin ausfallen, so werden die zwischenzeitlich eingetretenen Leistungsfälle problemlos (rückwirkend) an die AXA übertragen und die von der Gemeinde Bellinzona geleisteten Prämienzahlungen rückabgewickelt werden können. Entgegen den Ausführungen der Beschwerdeführerin entstünde auch diesfalls keine zeitliche Lücke im Versicherungsschutz der Angestellten der Gemeinde Bellinzona. Im Weiteren wären bei einem Endentscheid zu Gunsten der AXA die Angestellten der Gemeinde Bellinzona (unter Vorbehalt jener Angestellter, die unter Art. 66 Abs. 1 lit. q UVG fallen) gar nie bei der Suva versichert gewesen, so dass sie von der geltenden Rechtslage, wonach Kantone, Bezirke, Kreise, Gemeinden und andere öffentlich-rechtliche Körperschaften welche ihre Angestellte bei der Suva versichern, hernach nicht mehr zu einem anderen Versicherer im Sinne von Art. 68 UVG wechseln können, nicht betroffen wären. Auf die Beschwerde ist deshalb mangels eines nicht wieder gutzumachenden Nachteils nicht einzutreten.