Citation: 7B_783/2023 E. 4.2.1

4.2.1. Zu ihrer Rolle bei der C.________ GmbH gehen die Ausführungen der Beschwerdeführerin nicht über den Bereich des Appellatorischen hinaus. Die Vorinstanz legt einlässlich dar, weshalb sie die Beschwerdeführerin als faktische Geschäftsführerin einstuft (zum Begriff der Geschäftsführerin im Sinne von Art. 158 StGB siehe BGE 142 IV 346 E. 3.2; zum möglichen Täterinnenkreis bei der Misswirtschaft siehe BGE 144 IV 52 E. 7.3; je mit Hinweisen). Sie würdigt dabei die Aussagen ihrer Ansprechpersonen bei der J.________ Versicherung und der K.________ Versicherung, diejenigen der Treuhänderin der C.________ GmbH sowie die Aussagen der Beschwerdeführerin selber. Daneben hält die Vorinstanz fest, dass die Beschwerdeführerin in Bezug auf verschiedene Geschäftskonti einzelzeichnungsberechtigt gewesen sei, womit feststeht, dass sie über das Geschäftsvermögen der C.________ GmbH selbstständig verfügen konnte (vgl. Urteil 6B_645/2022 vom 7. Oktober 2022 E. 3.3.1, wonach die Zeichnungsberechtigung als Indiz für die Selbstständigkeit einer Geschäftsführerin gewertet werden darf). Mit keiner dieser Erwägungen setzt sich die Beschwerdeführerin hinlänglich auseinander. Zur Begründung einer tauglichen Willkürrüge genügt es nicht, der Vorinstanz einzig die Behauptung entgegenzusetzen, nur eine einfache Hilfskraft gewesen zu sein, die mit der Buchhaltung nichts zu tun gehabt habe und über das Gesellschaftsvermögen nicht habe verfügen können. In Bezug auf die mehrfache ungetreue Geschäftsbesorgung und die Misswirtschaft erübrigen sich deshalb weitere Ausführungen.