Citation: 4A_664/2015 E. 4.2.4

4.2.4. Die geltend gemachte Schuldentilgung berücksichtigte die Vorinstanz aus zwei Gründen nicht. Der Beschwerdeführer rügt einzig, er habe dem Kantonsgericht Belege überstellt, aus denen der regelmässige Schuldendienst ersichtlich sei. Zur zweiten Begründung der Vorinstanz, es sei nicht nachgewiesen, dass mit der Kreditaufnahme ein Kompetenzstück finanziert worden sei, äussert er sich nicht. Soweit ein Entscheid jedoch auf mehreren selbständigen alternativen Begründungen beruht, ist für jede einzelne darzutun, weshalb sie Recht verletzt, andernfalls diesbezüglich auf die Beschwerde nicht eingetreten werden kann (BGE 133 IV 119 E. 6.3 S. 120 f.; vgl. auch BGE 132 III 555 E. 3.2 S. 560; je mit Hinweisen). Bereits aus diesem Grund ist auf seine Rüge hinsichtlich der Kreditverpflichtung nicht einzutreten. Im Übrigen ging die Vorinstanz zu Recht davon aus, dass Schuldverpflichtungen nicht berücksichtigt werden können, wenn nicht nachgewiesen ist, dass tatsächlich entsprechende Abzahlungen erfolgen (Urteil 5A_810/2011 vom 7. Februar 2012 E. 2.3 mit Hinweis auf BGE 121 III 20 E. 3a S. 22; vgl. für Steuerschulden: BGE 135 I 221 E. 5.2.2 S. 228). Der Beschwerdeführer müsste entweder substanziieren, dass diese Beurteilung auf einer willkürlichen Beweiswürdigung beruht oder er müsste mit konkreten Aktenhinweisen darlegen, wo er entsprechende Beweisstücke einreichte, welche die Vorinstanz übersehen hätte (vgl. E. 2.2 hiervor). Mit der schlichten Bemerkung, er habe Belege der Vorinstanz überstellt, kommt er diesem Rügeerfordernis offensichtlich nicht nach. Auch deswegen könnte auf seine Rüge nicht eingetreten werden.