Citation: 9C_641/2024 E. 4.6.2

4.6.2. Entgegen der Darstellung der Beschwerdeführerin ergibt sich der Erwerbsstatus einer versicherten Person - selbst wenn deren Erziehungs- und Betreuungsaufgaben gegenüber Kindern weggefallen sind - nicht bereits aus der allgemeinen Lebenserfahrung. Die Vorinstanz hat diesbezüglich auch nicht bloss auf die Arbeitsfähigkeitsschätzung im C.________-Gutachten abgestellt. Vielmehr hat sie - im Einklang mit dem Abklärungsbericht (dazu sogleich E. 4.7) - den bis Ende 2018 fehlenden (beweiskräftigen) Nachweis einer eingeschränkten Arbeitsfähigkeit und den beruflichen Werdegang der Beschwerdeführerin berücksichtigt; sodann hat sie diese Aspekte höher als die (teilweise widersprüchlichen) Angaben der Versicherten zum hypothetischen Erwerbspensum gewichtet. Bei diesen Gegebenheiten ist die vorinstanzliche Festsetzung des Erwerbsstatus (15 % Erwerb, 85 % Haushalt) nicht offensichtlich unrichtig, weshalb sie für das Bundesgericht verbindlich bleibt.