Citation: 8C_81/2017 E. 4

Nach eingehender und sorgfältiger Würdigung der medizinischen Berichte hat die Vorinstanz erkannt, dass auf die im Beschwerdeverfahren erstattete Stellungnahme des Dr. med. G.________, Suva Versicherungsmedizin, vom 9. August 2016 abzustellen sei, wonach die in der bildgebenden Untersuchung (MRI) vom 22. Juni 2015 gezeigte Meniskusläsion in keinem natürlichen Kausalzusammenhang mit dem Ereignis vom 13. November 2014 stehe. Bei seiner Beurteilung hat das kantonale Gericht namentlich berücksichtigt, dass die Beschwerdeführerin den Hergang noch am Unfalltag in der ambulanten Notfallstation des Spitals C.________ geschildert habe und dass dort nicht nur die Schnittwunde an der rechten Hand versorgt worden, sondern eine umfassende Untersuchung erfolgt sei. Die Beine seien frei beweglich und indolent gewesen, die Beschreibung des Unfallhergangs und die gestellte Diagnose (Sturz mit Kontusion Schulter rechts und Hüfte rechts, Schnittwunde DIG IV) hätten keine Knieverletzung erwähnt. Ein Meniskusriss hätte innert sehr kurzer Zeit zu erheblichen Beschwerden geführt, was jedoch nicht aktenkundig sei; vielmehr sei eine Erstbehandlung der Knieschmerzen erst mehr als drei Monate nach dem Unfall erfolgt. Schliesslich folgte sie den Ausführungen des Dr. med. G.________, wonach es bei einem Sturz auf die rechte Körperseite nach einem Tritt ins Leere, wie in den echtzeitlichen Beschreibungen angegeben, nicht zu einem Rotationstrauma gekommen sei, welches allein einen traumatischen Meniskusriss hätte verursachen können.