Citation: 1C_569/2018 E. 4.3

4.3. An dieser Beurteilung ändern auch die von der Beschwerdeführerin eingereichten Schreiben nichts, welche das Fehlen einer Alkoholsucht belegen sollen. Das ärztliche Zeugnis, wonach im Zeitraum zwischen dem 12. Juni 2012 und dem 2. Juni 2015 weder in den Untersuchungen, noch in den durchgeführten Blutuntersuchungen je Hinweise auf einen Alkoholmissbrauch bestanden hätten, vermag von vornherein keinen Beweis zu liefern für ein Ereignis, welches erst am 4. März 2017 stattgefunden hat. Es ist sodann nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz festgehalten hat, auch das Attest vom 26. Februar 2018, gemäss welchem keine Anzeichen eines chronischen Alkoholabusus vorlägen, vermöge an ihrer Einschätzung, wonach Zweifel an der Fahreignung bestünden, nichts zu ändern. Soweit die Vorinstanz diesbezüglich ausführte, zur Beurteilung der Fahreignung sei eine ganzheitliche, umfangreichere medizinische Abklärung notwendig, weshalb neben der Laboranalyse des Blutes auch ein ausführliches Untersuchungsgespräch, eine körperliche Untersuchung sowie weitere Laboranalysen durchgeführt und Fremdauskünfte eingeholt würden, kann dies nicht als offensichtlich unrichtig bezeichnet werden. Insofern ist auch der Hinweis der Beschwerdeführerin auf die am 7. September 2017 durchgeführte periodische medizinische Kontrolluntersuchung, welcher sie sich als Inhaberin des Führerausweises der Kategorie C und D unterziehen musste und anlässlich welcher ebenfalls keine Anzeichen einer Alkoholsucht festgestellt werden konnten, unbehelflich. Auch diese Kontrolluntersuchung vermag eine umfassende verkehrsmedizinische Untersuchung nicht zu ersetzen.