Citation: U 427/06 28.08.2007 E. A

T.________ arbeitete bis Ende November 1996 im Baugeschäft seines Bruders S.________. Ab Januar 1997 führte er gemäss den Angaben im Fragebogen für die Abklärung der sozialversicherungsrechtlichen Stellung von erwerbstätigen Personen vom 12. November 1997 für verschiedene Auftraggeber Maurerarbeiten und für die E.________ Renovationsarbeiten aus. Mit Schreiben vom 29. Dezember 1997 teilte ihm die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA) mit, er gelte im Zusammenhang mit Direktaufträgen, die er in seinem Namen ausführe, als selbstständigerwerbend und daher nicht obligatorisch bei der SUVA versichert; dagegen werde er als unselbstständigerwerbend und damit obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert betrachtet, soweit er "wie ein Arbeitnehmer an Arbeiten eines bei der SUVA versicherten Betriebes" teilnehme. Aufgrund einer Arbeitgeberkontrolle vom 21. August 2003 in der Einzelfirma S.________ erhielt die SUVA Kenntnis davon, dass diese in den Jahren 1999 bis 2003 an T.________ Entschädigungen ausgerichtet hatte. Im Fragebogen zur Abklärung der sozialversicherungsrechtlichen Stellung von erwerbstätigen Personen vom 3. September 2003 gab T.________ an, er führe im Umfang von rund 85 % seiner Gesamtbeschäftigung Plattenleger-, Gipser- und Innenausbauarbeiten für die Firma seines Bruders aus, während die restlichen 15 % Direktaufträge diverser Kunden betreffen würden. Mit Prämienrechnung vom 19. September 2003 forderte die SUVA von S.________ Beiträge in Höhe von Fr. 10'297.90 ein, welche Forderung sie am 12. Februar 2004 auf Fr. 23'632.10 erhöhte. T.________ erhielt Gelegenheit, als mitbetroffener Arbeitnehmer Einsprache gegen die Prämienrechnung zu erheben (Verfügung vom 12. Februar 2004). Auf die von T.________ erhobene Einsprache trat die SUVA zufolge Verspätung nicht ein (Einspracheentscheid vom 16. Juni 2004), während sie die Einsprache des S.________ mit Entscheid vom 2. September 2004 abwies.