Citation: 2C_629/2023 E. B

Am 3. November 2021 beantragte A.A.________ bei der Stadtgemeinde U.________ einen Aufenthaltstitel. Am 29. Juni 2022 - nach vorgängiger Gewährung des rechtlichen Gehörs - wies die Dienststelle für Bevölkerung und Migration des Kantons Wallis (DBM) das Gesuch um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA von A.A.________ ab und räumte ihm eine Frist bis zum 24. August 2022 ein, um die Schweiz zu verlassen. Die DBM begründete dies im Wesentlichen mit den mehrfachen Verurteilungen in Deutschland und in der Schweiz; aufgrund der Gesamtheit der Strafen sowie des aus der Dauerdelinquenz resultierenden Gesamteindrucks ging die DBM davon aus, dass A.A.________ mit hinreichender Wahrscheinlichkeit in sein deliktisches Verhaltensmuster zurückfallen werde, und dass er daher eine gegenwärtige und hinreichend schwere Gefährdung für die öffentliche Sicherheit und Ordnung darstelle. Ein gegen den Entscheid der DBM gerichtetes Rechtsmittel wies der Staatsrat des Kantons Wallis mit Entscheid vom 20. Januar 2023 ab. Hiergegen gelangte A.A.________ an das Kantonsgericht des Kantons Wallis. Mit Urteil vom 5. Oktober 2023 wies das Kantonsgericht Wallis die Beschwerde ab, wobei es A.A.________ verpflichtete, die Schweiz bis zum 31. Januar 2024 zu verlassen.