Citation: 5C.98/1999 23.10.2000 E. B

B.-Eine Abänderungsklage von V.________, mit welcher dieser die ersatzlose Aufhebung der Frauenalimente per 1. Februar 1996 verlangte, wies das Bezirksgericht Zürich mit Urteil vom 4. Juli 1996 ab, wobei es dem Kläger mit Beschluss vom selben Tag die unentgeltliche Rechtspflege wegen Aussichtslosigkeit verweigerte. Der Kläger erhob gegen das erstinstanzliche Urteil Berufung an das Obergericht des Kantons Zürich. Dieses sistierte zunächst das Verfahren, da der Kläger auch den Entscheid bezüglich der unentgeltlichen Rechtspflege anfocht und das Obergericht die Frage der Prozesschancen auch für den Ausgang des Berufungsverfahrens als relevant erachtete. Nachdem sämtliche Rechtsmittel betreffend die unentgeltliche Rechtspflege erfolglos geblieben waren, nahm das Obergericht den Prozess wieder auf und bestätigte mit Urteil vom 11. März 1999 den erstinstanzlichen Entscheid.