Citation: 8C_333/2007 27.11.2007 E. 3

Anfechtungs- und Streitgegenstand bildet die Anspruchsvoraussetzung auf Arbeitslosenentschädigung bei einer versicherten Person in arbeitgeberähnlichen Stellung (Art. 31 Abs. 3 lit. c AVIG). 3.1 Unbestrittenermassen ist die Beschwerdeführerin seit Februar 2001 bis heute als Mitglied des Verwaltungsrats mit Einzelunterschrift der Firma T.________ AG im Handelsregister des Kantons Glarus eingetragen. Gestützt auf diesen Sachverhalt hat das kantonale Gericht die Anspruchsvoraussetzungen auf Grund der arbeitgeberähnlichen Stellung der Versicherten zu Recht verneint. 3.2 Der Einwand der Beschwerdeführerin, es bestehe kein Umgehungstatbestand, da sie von ihrem Mann seit Juli 2005 getrennt lebe, vermag daran nichts zu ändern. In der gerichtlichen Trennungsvereinbarung vom 10. April 2007 wurde eine Weiterbeschäftigung bei der T.________ AG explizit festgehalten. Eine Wiedereinstellung wäre demnach trotz der Trennung jederzeit denkbar. Die ergangene Rechtsprechung zum Umgehungstatbestand will nicht nur dem ausgewiesenen Missbrauch als solchem begegnen, sondern bereits dem Risiko eines solchen, welches der Ausrichtung von Kurzarbeitsentschädigung an arbeitgeberähnliche Personen inhärent ist (ARV 2003 S. 240 [Urteil vom 14. April 2003, C 92/02]) und auch im vorliegenden Fall nicht von der Hand zu weisen ist. 3.3 Gestützt auf den nicht offensichtlich unrichtig oder unvollständig festgestellten Sachverhalt durfte die Vorinstanz von einer arbeitgeberähnlichen Stellung der Beschwerdeführerin ausgehen, so dass kein Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung besteht; damit verletzt das kantonale Verwaltungsgericht kein Bundesrecht (Seiler/von Werdt/Güngerich, Bundesgerichtsgesetz [BGG], Bern 2007, S. 400 N 10).