Citation: 9C_163/2016 E. 3

Entgegen den Vorbringen in der Beschwerde suggeriert der letztzitierte Hinweis keineswegs, dass bereits der innert Einsprachefrist erfolgte telefonische Anruf zur Terminvereinbarung für die "Fristwahrung genügt, auch wenn der Termin nachher stattfindet". Vielmehr ist der vorinstanzlichen Auffassung beizupflichten, wonach die angeführte Rechtsmittelbelehrung weder unrichtig noch missverständlich ist. Die vorgängige telefonische Terminvereinbarung als solche stellt - schon mangels persönlicher Vorsprache gemäss Art. 10 Abs. 3 ATSV und erstem Satz der streitigen Rechtsmittelbelehrung - klarerweise noch keine rechtsgenügliche Einsprache dar (vgl. auch RKUV 1992 Nr. U 148 S. 117, U 19/90 E. 2a). Bei vernünftiger Betrachtung verleitet der in Frage stehende Schlusssatz ebenso wenig zur Annahme, mit einem blossen Telefonanruf könne die Einsprachefrist gewahrt werden. Der in der Beschwerde erhobene Einwand, "dass in der heutigen sozial-gesellschaftlichen Welt ein Grossteil des privaten und geschäftlichen Rechtsverkehrs über das Telefon und ähnliche moderne Kommunikationsmittel erledigt werden", ändert daran nichts. Nach dem Gesagten braucht der Inhalt des Telefongesprächs vom 10. Februar 2014 nicht näher abgeklärt zu werden, zumal der Beschwerdeführer eine Falschauskunft der zuständigen Sachbearbeiterin ausdrücklich verneint. Soweit er beanstandet, dass anlässlich des Anrufs eine (zusätzliche mündliche) Belehrung seitens der Kassenmitarbeiterin unterblieben sei, ist ihm die Rechtsprechung entgegenzuhalten, wonach es grundsätzlich genügt, wenn die Verfügung - wie hier - eine ordnungsgemässe Rechtsmittelbelehrung enthält (Art. 49 Abs. 3 erster Satz ATSG; RKUV 2006 Nr. U 585 S. 251, U 200/05 E. 3.2 am Anfang). Es muss demnach mit dem vorinstanzlich bestätigten Nichteintreten der Verwaltung auf die verspätete Einsprache sein Bewenden haben.