Citation: 4A_645/2016 E. 1

Das Bundesgericht prüft von Amtes wegen und mit freier Kognition, ob ein Rechtsmittel zulässig ist (Art. 29 Abs. 1 BGG; BGE 141 III 395 E. 2.1 S. 397 mit Hinweisen). Die Beschwerde richtet sich gegen einen Entscheid einer letzten kantonalen Instanz (Art. 75 Abs. 1 BGG) über den Ausstand einer Gerichtsperson und damit einen selbstständig eröffneten Zwischenentscheid im Sinn von Art. 92 Abs. 1 BGG, welcher der Beschwerde unterliegt. Bei Zwischenentscheiden folgt der Rechtsweg jenem der Hauptsache (BGE 137 III 380 E. 1.1 S. 382). Dort geht es nach den unbestrittenen Feststellungen der Vorinstanz um mietrechtliche Streitigkeiten, bei welchen ein Streitwerterfordernis von Fr. 15'000.-- besteht (Art. 74 Abs. 1 lit. a BGG). Die Vorinstanz gab in der Rechtsmittelbelehrung an, der Streitwert übersteige Fr. 15'000.--. In der Hauptsache handelt es sich jedoch um zwei unterschiedliche Streitigkeiten mit einem Streitwert von je unter Fr. 15'000.--. Die Beschwerdeführerin weist im Zusammenhang mit ihren Ausführungen zum Streitwert selber darauf hin, dass das Regionalgericht Bern-Mittelland mit der Vorladung vom 3. März 2016 die beantragte Vereinigung der beiden Verfahren abgewiesen hat, somit im Hinblick auf zwei selbstständige Verfahren Ausstandsgesuche gestellt wurden. Es ist daher davon auszugehen, dass der erforderliche Streitwert für die Beschwerde in Zivilsachen nicht erreicht wird. Steht diese nicht offen, ist die erhobene subsidiäre Verfassungsbeschwerde zulässig (Art. 113 BGG).