Citation: 4A_415/2022 E. 3.4

3.4. Sodann hielt das Obergericht fest, dass (auch) keine wichtigen Gründe vorlägen, die zu einer ausserordentlichen Kündigung im Sinne von Art. 266g OR berechtigten. Dagegen bringt die Beschwerdeführerin lediglich allgemein vor, durch die nicht bewilligte Untervermietung habe die Beschwerdegegnerin das Vertrauensverhältnis zwischen den Parteien völlig zerstört ("rupture totale des liens de confiance en raison de la trahison dont a été victime la recourante"). Eine Bundesrechtsverletzung zeigt sie mit dieser Behauptung nicht auf. Damit erübrigt es sich auch, auf das Verhältnis von Art. 257f Abs. 3 und 4 zu Art. 266g OR einzugehen.