Citation: 4A_360/2017 E. 5.1

5.1. Die Beschwerdeführerin erklärte gegenüber dem Beschwerdegegner 1 nach Abschluss des zweiten Schriftenwechsels die Verrechnung mit einer Forderung in der Höhe von Fr. 21'880.95. Die Vorinstanz schützte die Begründung des erstinstanzlichen Gerichts, wonach die Beschwerdeführerin neben der Verrechnungseinrede auch die zugrunde liegenden Tatsachen und Beweismittel erst nach Abschluss des doppelten Schriftenwechsels in den Prozess eingebracht hatte und diese damit verspätet seien. Die Beschwerdeführerin habe weder im erst- noch im zweitinstanzlichen Verfahren vorgebracht, weshalb die Noven nach Art. 229 Abs. 1 ZPO zulässig seien.