Citation: 6B_690/2016 E. 5

Die Beschwerdeführerin setzt sich mit der Begründung der Vorinstanz nicht auseinander. Sie beschränkt sich darauf, Abläufe der medizinischen Behandlungen zu schildern, die ihr fragwürdig scheinen, sodass sich die Frage nach einem Kunstfehler stelle. So seien anlässlich des Eingriffs vom 6. April 2011 mehr als drei Sonden verwendet worden. Dies gehe klar aus der CD der Koronarangiographie hervor. Eine Koronarangiographie dauere normalerweise etwa 30 Minuten. Bei ihr habe der angeblich routinemässig verlaufene Eingriff über eine Stunde gedauert. Die Konsultation zum vereinbarten Belastungs-EKG vom 5. April 2011 werde nirgends erwähnt und sei auch nie in Rechnung gestellt worden. Die Kardiologen weigerten sich, trotz Hypertonie und Fehlfunktion der Diastole ein MRT oder CT vorzunehmen. Die Behandlung sei wegen Unverträglichkeiten diverser Herzmedikamente und wegen des geschwächten Immunsystems nicht möglich. Sie habe aber vor 2011 nie Probleme mit ihrem Immunsystem gehabt. Sie verlange ein Exzisat der rechten Hand. Dort sei ein sehr gut tastbares Fremdkörpergranulom am 8. Januar 2016 in der Arterie zurückgelassen worden. Ihr rechtes Bein könne sie seit längerem nicht mehr strecken und biegen. Es werde nicht mehr lange dauern, bis das äussere Kreuzband reisse. Sie sei bei einem Gefässchirurgen gewesen. Eine spezielle bildliche Aufnahme sämtlicher Arterien im Körper käme für die Krankenkasse zu teuer zu stehen. Die vermutlich im Körper belassenen Sonden begännen in der Zwischenzeit zu wandern, und zwar in die Arme und Beine. Wenn es zu einer Knieoperation komme, müsse sie im schlimmsten Fall mit dem Verlust des Beins rechnen. Mit diesen Ausführungen vermag die Beschwerdeführerin nicht darzulegen, inwiefern die Vorinstanz das Fehlen von Anhaltspunkten für die angezeigte Straftat in willkürlicher Weise verneint haben könnte. Die Beschwerdeführerin zeigt insbesondere nicht auf, weshalb die Vorinstanz gestützt auf die bereits erfolgten fachärztlichen Untersuchungen und die vorliegenden medizinischen Berichte und Gutachten einen hinreichenden Tatverdacht dafür, dass anlässlich des Eingriffs vom 6. April 2011 ein Fremdteil im Körper zurückblieb, zu Unrecht verneint haben soll. Soweit auf ihre Beschwerde überhaupt eingetreten werden kann, ist sie abzuweisen.