Citation: 5A_633/2024 E. 6.1

6.1. Nach der Darstellung des Obergerichts hat die langjährige psychische Erkrankung des Beschwerdeführers in Kombination mit der multiplen Substanzabhängigkeit zu einem ausufernden finanziellen Bedarf und persönlichen Notlagen geführt, die jener auch mit freiwilliger Hilfe Dritter nicht habe bewältigen können. Der Beschwerdeführer habe trotz einer hohen Berufsrente Geldgeschenke bzw. Darlehen von der Grossmutter und der Mutter von zumindest Fr. 320'000.-- erhalten bzw. benötigt. Die Grossmutter sei hierdurch in finanzielle Not geraten und habe selbst verbeiständet werden müssen. Entgegen dem Beschwerdeführer könne auch das vom Vater erhaltene Erbe (vgl. vorne Bst. C) diesen hohen Finanzbedarf nicht decken, zumal dieses Erbe nicht mehrere Millionen Franken, wie der Beschwerdeführer angebe, sondern rund eine Million Franken betrage und daraus vorab die Darlehensschulden zu decken seien. Es sei daher notwendig, die verbleibenden finanziellen Mitteln durch eine fachkundige Drittperson verwalten zu lassen, um längerfristig einen angemessenen Lebensunterhalt finanzieren zu können.