Citation: 8C_702/2013 E. 3.2

3.2. Das vorinstanzliche Gericht qualifizierte diese ärztlichen Angaben indessen als "wenig überzeugend" und wies speziell darauf hin, dass die SUVA die von Dr. med. I.________ im Jahre 2010 angegebene Diagnose damals ohne weitere Abklärungen akzeptiert und die entsprechenden Leistungen erbracht habe. Weiter führte die Vorinstanz aus, die aktuell angegebenen Schmerzen schienen dieselben wie damals zu sein. Zudem berief sie sich auf Dr. med. B.________ vom Spital X.________, welcher in seinem Bericht vom 26. Juli 2012 von einer Zwangshaltung während der Arbeit ausgehe und von einer arbeitsbedingten Überlastung und Fehlbelastung spreche. Dem Gericht schien es plausibel und nachvollziehbar, dass eine übermässige Tätigkeit mit der Computermaus die geklagten Beschwerden verursacht hat, zumal in der arbeitsfreien Zeit keine solchen Schmerzen verspürt würden. Gestützt auf die Ausführungen des Dr. med. B.________ und den Bericht des Dr. med. A.________, Leitender Arzt Handchirurgie am Spital X.________, vom 4. Juli 2012 sowie angesichts der von Dr. med. I.________ seit Jahren beobachteten Beschwerden gelangte es zum Schluss, dass die Schmerzen - wie in Art. 9 Abs. 2 UVG gefordert - mit stark überwiegender Wahrscheinlichkeit auf die Tätigkeit am Computer zurückzuführen seien, sodass von einer Berufskrankheit auszugehen sei, für deren Folgen die SUVA die entsprechenden Leistungen zu erbringen habe.