Citation: 8C_525/2023 E. A

A.a. A.________, geboren 1962, war zuletzt als High Volume Account Manager bei der Firma B.________ tätig gewesen. Bei einem Sturz am 20. November 2011 zog er sich eine Fraktur des linken Unterschenkels zu, die gleichentags operiert wurde. Es folgten weitere Eingriffe zur Entfernung der Schrauben sowie von Ostheosynthesematerial und zur Nahtrevision (am 11. Juni 2012, 21. Februar 2013, 3. Dezember 2013, 16. Juni 2014). Des Weiteren wurden mehrere Knieoperationen durchgeführt (Teilmeniskektomie am 8. September 2014, Arthroskopien am 3. Oktober 2016 und 13. September 2017, Knie-Totalendoprothese am 22. Januar 2018, Revision der Prothese am 9. September 2019, Wechsel der Prothese am 17. Januar 2022) sowie eine Arthroskopie des linken oberen Sprunggelenks (20. April 2016). Die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva), bei der A.________ über die Arbeitslosenversicherung gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen sowie Berufskrankheiten versichert war, erbrachte die gesetzlichen Leistungen. A.b. Am 24. Juni 2019 stürzte A.________ erneut und erlitt eine Prellung am Hüftgelenk. Nach einem erneuten Sturz am 25. Januar 2020 klagte er zudem über Thoraxschmerzen. Mit den Verfügungen vom 29. April 2021 schloss die Suva diese beiden Fälle ab unter Hinweis auf eine jeweils bloss vorübergehende Verschlimmerung des Gesundheitszustandes. A.c. Gestützt auf mehrere Beurteilungen ihres Kreisarztes Dr. med. C.________, Facharzt FMH Orthopädie und Traumatologie des Bewegungsapparates, schloss die Suva den Fall auch hinsichtlich des ersten Ereignisses vom 20. November 2011 ab und stellte die Taggeldleistungen per 30. September 2020 ein. Mit Verfügung vom 22. Januar 2021 sprach sie A.________ ab 1. Oktober 2020 eine Invalidenrente bei einem Invaliditätsgrad von 10 % sowie eine Integritätsentschädigung bei einer Integritätseinbusse von 30 % zu. A.d. Die von A.________ gegen die drei Verfügungen vom 22. Januar und 29. April 2021 erhobenen Einsprachen wies die Suva ab, soweit darauf einzutreten war (Einspracheentscheid vom 18. Februar 2022). Sie stellte fest, dass die geltend gemachten Rücken- und anhaltenden Hüftbeschwerden nicht beziehungsweise nicht mehr unfallkausal seien und die Thoraxprellung vom 25. Januar 2020 nur zu einer vorübergehenden Verschlimmerung geführt habe. Vorwiegend sitzende Tätigkeiten seien A.________ auch mit Rücksicht auf die verbleibenden Kniebeschwerden vollzeitlich zumutbar. Sie bestätigte den verfügungsweise zugesprochenen Anspruch auf eine Invalidenrente bei einem Invaliditätsgrad von 10 % sowie auf eine Integritätsentschädigung bei einer Integritätseinbusse von 30 %.