Citation: 1P.757/2000 15.02.2001 E. 2

2.- In Bezug auf seine Verurteilung wegen betrügerischen Konkurses wirft der Beschwerdeführer dem Kantonsgericht eine "offensichtlich falsche" Feststellung des Sachverhaltes sowie eine "willkürliche Tatbestandswürdigung" vor. a) Der Beschwerdeführer macht geltend, das Kantonsgericht habe festgehalten, er habe "zwischen dem 18. Dezember 1995 und dem 22. Dezember 1995 (Belegdossier S. 44) evtl. dem 23. Dezember 1995 (Belegdossier S. 44)" 9 Laptops gekauft. Dies sei falsch, er habe die 9 Laptops am 22. Dezember 1995 gekauft und an diesem Tag durch das angewandte Lastschriftverfahren bezahlt. Dies sei deshalb entscheidend, weil das erste Konkursprotokoll am 21. Dezember 1995 aufgenommen worden sei. Damit sei erwiesen, dass er die 9 Laptops erst nach der Aufnahme des ersten Konkursprotokolls gekauft habe und demzufolge der Vorwurf, er habe sie dem Konkursbeamten verschwiegen, unbegründet sei. Da das Kantonsgericht in Bezug auf den Vorwurf, einen Personenwagen verschwiegen zu haben, auf dieses erste Konkursprotokoll abstelle, müsse es dies auch in Bezug auf das Verschweigen der 9 Laptops tun, ansonsten das Urteil an einem "krassen rechtsungleichen Widerspruch" leide. Es sei auch falsch, dass es sich bei den Laptops um das Hauptaktivum der Gesellschaft gehandelt habe. Ausserdem verstosse die Verurteilung gegen das Schuldbetreibungs- und Konkursrecht, da er nicht verpflichtet gewesen sei, die in Raron gelagerten Laptops dem Konkursamt Visp anzugeben. b) Wenn der Beschwerdeführer die Laptops, wie er behauptet, am 22. Dezember 1995 gekauft hat, so trifft die Feststellung des Kantonsgerichts zu, der Kauf habe zwischen dem 18. und dem 22., evtl. 23. Dezember 1995 stattgefunden. Die Willkürrüge ist offensichtlich unbegründet. Im Übrigen ist die Rüge ohnehin nicht ganz verständlich. Das Kantonsgericht hat die Verurteilung des Beschwerdeführers in Bezug auf die Laptops geschützt, weil er sie in den Konkursprotokollen vom 21. Dezember 1995 und vom 1. April 1996 nicht als sein Eigentum angegeben hat. Auch nach seiner eigenen Darstellung war er daher jedenfalls am 1. April 1996 Eigentümer der Laptops und hätte sie dem Konkursbeamten als sein Eigentum nennen können, und zwar gleichgültig darum, ob sie nun das Hauptaktivum seiner Gesellschaft waren oder nicht. Die Verurteilung in Bezug auf das Verschweigen des Personenwagens hat das Kantonsgericht deshalb aufgehoben, weil der Beschwerdeführer diesen im zweiten Protokoll genannt hatte, sodass es zu Gunsten des Beschwerdeführers davon ausging, dass er ihn in der ersten Einvernahme versehentlich, nicht vorsätzlich, verschwiegen hatte. Es ist nicht erkennbar, was an dieser Auffassung widersprüchlich sein sollte. Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, er sei konkursrechtlich gar nicht verpflichtet gewesen, die Laptops dem Konkursbeamten anzugeben bzw. habe diese gar nicht verschwiegen, rügt er damit die Verletzung von Bundesgesetzesrecht, was in der staatsrechtlichen Beschwerde unzulässig ist. Darauf ist daher nicht einzutreten.