Citation: 9C_529/2017 E. 3.1

3.1. Das kantonale Gericht hat in umfassender Würdigung der medizinischen Akten - insbesondere aber gestützt auf das polydisziplinäre Gutachten des ABI vom 16. Juli 2014 - für das Bundesgericht grundsätzlich verbindlich festgestellt, die Beschwerdeführerin sei in einer körperlich adaptierten, d.h. körperlich leichten bis teilweise mittelschweren Tätigkeit spätestens seit dem Begutachtungszeitpunkt im Juni 2014 mit überwiegender Wahrscheinlichkeit voll arbeitsfähig. Aufgrund dessen sei zudem anzunehmen, es bestehe auch im Haushalt eine geringe, aber keine anspruchsrelevante Beeinträchtigung. Zu diesem Schluss gelangte die Vorinstanz u.a. mittels einer Einschätzung der Arbeits (un) fähigkeit anhand des in BGE 141 V 281 E. 4.1.3 S. 297 ff. enthaltenen Indikatorenkatalogs, wobei sie zu Recht darauf hinwies, die vor der Änderung der Rechtsprechung erstattete Expertise des ABI erlaube eine schlüssige Beurteilung der Arbeitsfähigkeit anhand der neuen Standardindikatoren.