Citation: 2C_431/2019 E. 1

Nach Art. 83 lit. c Ziff. 2 und Ziff. 5 BGG ist die Beschwerde unzulässig gegen Entscheide auf dem Gebiet des Ausländerrechts betreffend Bewilligungen, auf die weder das Bundesrecht noch das Völkerrecht einen Anspruch einräumen, bzw. betreffend Abweichungen von den Zulassungsvoraussetzungen. Vor Vorinstanz haben die Beschwerdeführerinnen eine Härtefallbewilligung nach Art. 30 Abs. 1 lit. b AIG beantragt. Diese Bewilligung stellt eine Ermessensbewilligung dar. Die Beschwerdeführerinnen haben sich zu Recht nicht auf diese berufen. Sie machen vor Bundesgericht nun geltend, dass die Aufenthaltsbewilligung der Beschwerdeführerin 1 nicht erloschen sei, weshalb sie gestützt darauf in Verbindung mit Art. 8 EMRK in seinem Aspekt des Privatlebens Anspruch auf eine Aufenthaltsbewilligung haben. In prozessualer Hinsicht genügt es, wenn ein Anspruch mit vertretbaren Gründen behauptet wird (BGE 139 I 330 E. 1.1). Dies ist hier der Fall. Die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist zulässig (Art. 82 lit. a, Art. 86 Abs. 1 lit. d, Art. 90 BGG). Die Beschwerdeführerinnen sind zur Beschwerdeerhebung legitimiert (Art. 89 Abs. 1 BGG). Auf die form- (Art. 42 BGG) und fristgerecht (Art. 100 Abs. 1 BGG) eingereichte Beschwerde ist einzutreten.