Citation: 6B_1172/2019 E. 1

Der Beschwerdeführer wurde mit Urteil des Einzelgerichts in Strafsachen Basel-Stadt vom 12. Februar 2019 der falschen Anschuldigung, der groben Verkehrsregelverletzung, der Vereitelung von Massnahmen zur Feststellung der Fahrunfähigkeit, der Entwendung eines Motorfahrzeugs zum Gebrauch und weiteren Delikten schuldig erklärt und kostenfällig zu 180 Tagen Freiheitsstrafe (unbedingt) sowie zu einer Busse von Fr. 500.-- (Ersatzfreiheitsstrafe 5 Tage) verurteilt. Die vom Strafgericht Basel-Stadt am 16. Juli 2015 ausgesprochene Freiheitsstrafe von 10 Monaten wurde für nicht vollziehbar erklärt. Der Beschwerdeführer wurde aber verwarnt und die Probezeit um ein Jahr verlängert. Das Urteilsdispositiv wurde dem Beschwerdeführer nach Eröffnung des Urteils am 12. Februar 2019 ausgehändigt. Der Beschwerdeführer meldete noch in der Verhandlung sowie zudem mit Schreiben vom 22. Februar 2019 beim Strafgericht Berufung an. Die schriftliche Urteilsbegründung konnte ihm am 6. Mai 2019 zugestellt werden. Die Frist von 20 Tagen zum Einreichen der Berufungserklärung begann folglich am 7. Mai 2019 und endete unter Berücksichtigung von Art. 90 Abs. 2 StPO am 27. Mai 2019. Nachdem innert Frist keine Berufungserklärung eingegangen war, wurde eine solche vom Beschwerdeführer am 29. Mai 2019 und damit verspätet der Schweizerischen Post übergeben. Das Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt hielt die vom Beschwerdeführer im Hinblick auf eine Wiederherstellung vorgetragenen Gründe nicht geeignet, um die Verspätung zu entschuldigen, und trat mit Entscheid vom 11. September 2019 auf die Berufung nicht ein. Der Beschwerdeführer wendet sich an das Bundesgericht.