Citation: B 57/99 12.02.2001 E. 3

3.- a) Nach Ziff. 2.3.2. der Allgemeinen Bestimmungen (AB) des Reglementes der Beschwerdegegnerin errechnet sich die Höhe der Invalidenrenten aus dem bis zur Invalidierung gebildeten Alterskapital sowie der Summe der Altersgutschriften der bis zum Rücktrittsalter fehlenden Jahre ohne Zinsen. Der für die fehlenden Jahre massgebende Lohn entspricht mindestens dem durchschnittlichen koordinierten Lohn der letzten 12 Kalendermonate vor Eintritt der Invalidierung. Hat der Versicherte während den letzten 12 Kalendermonaten nicht immer die vollen Beiträge geleistet, so werden nur die Monate mit voller Beitragszahlung in die Durchschnittsberechnung einbezogen. Unter Invalidierung ist die Entstehung der Invalidität im Sinne von Ziff. 2.3.1. AB zu verstehen, wonach diese vorliegt, wenn der Versicherte vorübergehend oder dauernd erwerbsunfähig, d.h. ausserstande ist, seinen Beruf oder eine andere ihm seinen Kenntnissen und Fähigkeiten sowie mit Rücksicht auf seine bisherige Lebensstellung zumutbare Erwerbstätigkeit auszuüben. b) Vorliegend ist eine (teilweise) Arbeitsunfähigkeit ab 2. Oktober 1990 ausgewiesen, die bis 28. September 1993 von mehreren Phasen vollen Leistungsvermögens unterbrochen wurde. Daran anschliessend war der Versicherte bis 29. Januar 1995 ununterbrochen (teilweise) arbeitsunfähig. Eine rentenbegründende Erwerbsunfähigkeit nahm die Invalidenversicherung ab ununterbrochener Arbeitsunfähigkeit (29. September 1993) an, wies doch der Beschwerdeführer bis 1993 kein der Arbeitsunfähigkeit entsprechend vermindertes Erwerbseinkommen auf. Der 29. September 1993 kann daher auch vorliegend als Invalidisierungszeitpunkt angenommen werden (BGE 118 V 40 Erw. 2b/aa). c) Weil aber der Beschwerdeführer zu diesem Zeitpunkt bereits teilweise arbeitsunfähig war, kann im Zusammenhang mit der Rentenberechnung entgegen der Auffassungen der Vorinstanz und der Stiftung nicht auf das Erwerbseinkommen 1993 abgestellt werden. Ziff. 2.3.2. AB ist dahingehend zu verstehen, dass diejenigen Monate zu berücksichtigen sind, in denen der Versicherte voll arbeitsfähig war. In den 12 Monaten vor dem 29. September 1993 war dies im Dezember 1992 sowie Januar, Juni, Juli und August 1993 der Fall. Das Einkommen dieser einzelnen Monate mit voller Arbeitsfähigkeit lässt sich indessen nicht zuverlässig ermitteln. Es ist deshalb gemäss Abschnitt B lit. a und b des Reglements auf den durchschnittlichen koordinierten Lohn der letzten 12 Monate vor Eintritt der Arbeitsunfähigkeit (2. Oktober 1990) abzustellen. Gemäss individuellem Konto (IK) der AHV erzielte er 1989 ein Einkommen von Fr. 77'379.- und 1990 ein solches von Fr. 92'930.-, woraus sich für die genannte Zeitspanne ein koordinierter Lohn von Fr. 69'842.- errechnet ([Fr. 77'379.- : 12 x 3] + [Fr. 92'930.- : 12 x 9] - Fr. 19'200.- [Koordinationsabzug]).