Citation: 7B_72/2024 E. A

A.a. Das Obergericht des Kantons Zürich verurteilte A.________ mit Berufungsurteil vom 26. August 2011 wegen mehrfacher sexueller Nötigung, mehrfacher sexueller Handlungen mit Kindern, mehrfacher Pornografie, Gewaltdarstellungen sowie Tierquälerei zu einer unbedingten Freiheitsstrafe von 3 Jahren. Es ordnete eine stationäre therapeutische Massnahme im Sinne von Art. 59 StGB und schob den Vollzug der Freiheitsstrafe zu deren Gunsten auf. Das Bundesgericht wies die dagegen erhobene Beschwerde mit Urteil 6B_752/2011 am 18. April 2012 ab, soweit es darauf eintrat. A.b. Mit Verfügung vom 19. Dezember 2016 hoben die Bewährungs- und Vollzugsdienste des Kantons Zürich, Vollzug 3 (nachfolgend: Vollzug 3), die stationäre Massnahme rückwirkend per 25. August 2016 auf. Gleichzeitig beantragte der Vollzug 3 dem Bezirksgericht Zürich, A.________ gestützt auf Art. 62c Abs. 4 i.V.m. Art. 64 Abs. 1 StGB zu verwahren. Das Bezirksgericht wies diesen Antrag mit Beschluss vom 26. Januar 2017 ab und ordnete stattdessen erneut eine stationäre therapeutische Massnahme für die Dauer von 3 Jahren an. Die von A.________ hiergegen erhobene Beschwerde wies das Obergericht am 23. Juni 2017 ab. Nachdem das Bundesgericht eine gegen diesen Beschluss erhobene Beschwerde in Strafsachen teilweise gutgeheissen hatte (Urteil 6B_799/2017 vom 20. Dezember 2017), führte das Obergericht am 19. Februar 2018 eine mündliche Verhandlung durch, wies die Beschwerde von A.________ aber erneut ab. Dessen beim Bundesgericht erhobenes Rechtsmittel blieb erfolglos (Urteil 6B_359/2018 vom 11. Mai 2018). A.c. Am 9. August 2018 wurde die vom Bezirksgericht am 26. Januar 2017 angeordnete stationäre therapeutische Massnahme in Vollzug gesetzt, mit Verfügung des Vollzugs 3 vom 24. Oktober 2018 aber bereits wieder aufgehoben. Auf Antrag des Vollzugs 3 beschloss das Bezirksgericht am 28. Januar 2019, A.________ zu verwahren. Das Obergericht hiess dessen Beschwerde gegen den bezirksgerichtlichen Beschluss am 9. Juli 2019 teilweise gut und ordnete statt einer Verwahrung wiederum eine stationäre therapeutische Massnahme an.