Citation: 8C_539/2019 E. 4.1

4.1. Laut angefochtenem Entscheid attestierte der behandelnde Psychiater Dr. med. C.________ dem Beschwerdeführer vom 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2017 eine vollständige und ab 1. Januar 2018 eine 50%-ige Arbeitsunfähigkeit. Gemäss psychiatrischem Gutachten vom 12. September 2016, welches im Auftrag der Invalidenversicherung gestützt auf die fachärztlichen Explorationen vom 11. und 31. Mai 2016 in der Klinik D.________ erstellt wurde, war dem Versicherten spätestens seit der Exploration eine leidensangepasste Tätigkeit zu mindestens 50% zumutbar. Durch Verwertung dieses verbleibenden Leistungsvermögens war er demnach spätestens ab 31. Mai 2016 in der Lage, innerhalb der Beitragsrahmenfrist vom 14. März 2016 bis 13. März 2018 die erforderliche Beitragszeit von zwölf Monaten zu erfüllen (E. 3.2 hievor). Die Invalidenversicherung stellte das Gutachten der Klinik D.________ dem behandelnden Psychiater am 13. Oktober 2016 zu. Praktisch gleichzeitig, nämlich per 12. Oktober 2016, endete die maximale Leistungsdauer der Krankentaggeldversicherung. Nach eingehender Würdigung der Aktenlage erkannte die Vorinstanz bundesrechtskonform, dass sich das Vorliegen des Befreiungstatbestandes im Sinne von Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG praxisgemäss grundsätzlich nach objektiver Betrachtungsweise - also ex post - beurteile. Folglich sei irrelevant, dass der behandelnde Psychiater dem Beschwerdeführer abweichend vom Gutachten der Klinik D.________ länger anhaltend eine volle Arbeitsunfähigkeit bescheinigt habe. Sei demnach der Versicherte innerhalb der Beitragsrahmenfrist nicht während mehr als zwölf Monaten von der Erfüllung der Beitragszeit befreit gewesen, habe die ALK zu Recht einen Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung ab 14. März 2018 verneint.