Citation: 8C_466/2017 E. 6

Bezüglich des neurologischen Teilgutachtens des ABI rügt der Beschwerdeführer, diesem fehle die Beweiskraft, da es auf einem ungenügenden neuropsychologischen Teilgutachten basiere. Dies habe die Vorinstanz verkannt und daher Recht verletzt. Dem ist entgegen zu halten, dass es zum Aufgabenbereich des Neurologen gehört, ein neuropsychologisches (Zusatz-) Gutachten hinsichtlich seiner medizinisch-neurologischen Bedeutung zu bewerten. Dr. med. H.________ hat auch umfassende eigene Untersuchungen durchgeführt und seine Beurteilung in Kenntnis der Vorakten abgefasst. Dabei hat er keine wesentliche, die Arbeitsfähigkeit einschränkende Erkrankung festgestellt. Der Beschwerdeführer vermag keine konkreten Indizien darzutun, welche ernsthaft gegen die Zuverlässigkeit des neurologischen Teilgutachtens vom 21. Oktober 2014 sprechen würden (vgl. dazu BGE 135 V 465 E. 4.4 S. 470).