Citation: 9C_576/2015 E. 3.1

3.1. Das kantonale Versicherungsgericht hat im Wesentlichen gestützt auf die Stellungnahme der Dr. med. B.________ vom 3. April 2013 eine dauernde Überwachungsbedürftigkeit bzw. die Notwendigkeit einer weitgehenden Präsenz der Mutter und damit den streitigen Vergütungsanspruch verneint. Insbesondere sei der Beschwerdeführer aufgrund der Visusprobleme aus ärztlicher Sicht nicht auf Fremdhilfe angewiesen. Ebensowenig vermöchten die Anfälle sowie die Angst- und Panikattacken einen permanenten Betreuungsbedarf zu begründen; ein solcher sei medizinisch in keiner Weise nachvollziehbar. Daher sei es der Mutter des Beschwerdeführers möglich und zumutbar, tagsüber einer Vollzeittätigkeit nachzugehen.