Citation: 7B_217/2023 E. 4

Der Beschwerdeführer äussert sich nicht substanziiert zu seiner Beschwerdelegitimation als Privatkläger im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG. Er beantragt zwar eine Genugtuung von Fr. 1'000.--, begründet diese jedoch nicht näher. Die Anordnung einer fürsorgerischen Unterbringung weist zwar einen unmittelbaren Zusammenhang mit dem Zivilrecht auf, jedoch handelt es sich um einen öffentlich-rechtlichen Entscheid. Für allfällige Schadenersatz- oder Genugtuungsbegehren im Zusammenhang mit einer fürsorgerischen Unterbringung haftet der Kanton; gegen die Person, die den Schaden verursacht hat, steht der geschädigten Person kein Ersatzanspruch zu (Art. 454 Abs. 1 und 3 ZGB). Allfällige Schadenersatz- oder Genugtuungsansprüche können daher nicht im Zivilverfahren geltend gemacht werden, sondern sind mittels Staatshaftungsklage einzufordern (vgl. Urteile 6B_119/2022 vom 11. April 2022 E. 5; 5A_1031/2020 vom 15. Dezember 2020 E. 2; 5A_346/2013 vom 17. Mai 2013 E. 1; HAUSHEER/WEY, in: Basler Kommentar, Zivilgesetzbuch I, 7. Aufl. 2022, N. 36 ff. zu Art. 454 ZGB). Der Beschwerdeführer ist daher in der Sache nicht zur Beschwerde legitimiert.