Citation: 8C_666/2013 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer macht geltend, die Rechtsprechung, wonach pathogenetisch-ätiologisch unklare syndromale Beschwerdebilder ohne nachweisbare organische Grundlage (wozu gemäss BGE 136 V 279 E. 3.2.3 S. 283 auch HWS-Distorsionen ohne organisch nachweisbare Funktionsausfälle zählen), komme im vorliegend zu beurteilenden unfallversicherungsrechtlichen Revisionsfall nicht zur Anwendung. Weiter bemängelt er die vorinstanzliche Beweiswürdigung dahingehend, dass kein Revisionsgrund vorliege, da sich sein Gesundheitszustand seit der ursprünglichen Rentenzusprache nicht erheblich geändert habe. Insbesondere hätten die Gutachter der medizinischen Abklärungsstelle X.________ keine für ein Revisionsverfahren relevante Beurteilung der Veränderung des Gesundheitszustandes und der Arbeitsfähigkeit vorgenommen, sondern lediglich den ursprünglichen Sachverhalt anders bewertet und daraus andere Schlussfolgerungen gezogen als die im Zeitpunkt der Rentenzusprechung herangezogenen Gutachter. Die auch die Fachdisziplinen Rheumatologie und Neuropsychologie beinhaltende, interdisziplinäre Beurteilung der Gutachter der medizinischen Abklärungsstelle Y.________ komme demgegenüber gestützt auf umfassende Abklärungen zum Schluss, dass sich der Gesundheitszustand im Vergleich zu den Jahren 2000/2002 nicht wesentlich verändert habe.