Citation: I 41/06 25.08.2006 E. 4

4.1 Streitig und zu prüfen bleibt, wie es sich mit dem Anspruch auf berufliche Massnahmen verhält. Die Vorinstanz hat hiezu erwogen, es sei mit Blick auf das Nichteintreten der IV-Stelle auf das Gesuch des Beschwerdeführers nicht zu beanstanden, dass die IV-Stelle zu seinem Eventualantrag (betreffend berufliche Massnahmen) nicht Stellung genommen habe. 4.2 Tatsächlich hat die IV-Stelle über den Anspruch auf berufliche Massnahmen bisher nicht entschieden; die Verfügung vom 3. November 2000 betraf lediglich den Rentenanspruch. Indessen hat der Beschwerdeführer in seiner als Revisionsgesuch bezeichneten Eingabe vom 2. September 2003 berufliche Eingliederungsmassnahmen nur eventualiter, also für den Fall der Ablehnung der primär beantragten ganzen Invalidenrente verlangt. Ein solches Vorgehen macht keinen Sinn, und zwar umso weniger, als keine Eigenbemühungen um die Suche einer Anstellung im Rahmen der prioritären Pflicht zur Selbsteingliederung (BGE 113 V 28 Erw. 4a) aktenkundig sind. Daran ändert nichts, dass die IV-Stelle die Eingabe vom 2. September 2003 versehentlich über Monate liegen liess. Es hätte zumutbarerweise am Beschwerdeführer gelegen, sich gelegentlich nach einem Termin für eine Beratung oder Arbeitsvermittlung bei der IV-Stelle zu erkundigen, wenn er daran interessiert gewesen wäre. Indes unterliess der Beschwerdeführer auch dies. Der fehlende Erlass einer Verfügung bezüglich beruflicher Massnahmen ist daher letztlich nicht zu beanstanden.