Citation: 5C.91/2000 25.05.2000 E. B

B.- Mit Klage gegen B.________, C.________ und X.________ verlangte A.________ zur Hauptsache, den zwischen ihr und ihrem Vater geschlossenen Erbvertrag für ungültig zu erklären, und damit verbunden eventualiter ihre Erbenqualität festzustellen. Ferner beantragte sie, ihre Erbquote von einem Viertel bzw. ihre Pflichtteilsquote von drei Sechzehnteln am Nachlass festzustellen, und erhob verschiedene Eventual- und/oder Nebenbegehren, namentlich auf Herabsetzung des Erbvertrages und allfälliger weiterer letztwilliger Verfügungen des Erblassers sowie auf Bezahlung von 1.5 Millionen Franken, allenfalls unter Abzug einer monatlichen, indexierten Nettorente von Fr. 3'500.--. Das Kantonsgericht Nidwalden (Zivilabteilung, Grosse Kammer I) wies die Klage in der Hauptsache ab, soweit es darauf eintrat. Es bejahte, dass zwischen D.________ und A.________ ein Vertrag zustande gekommen sei, demzufolge A.________ gegen Einräumung einer Rente auf die ihr dereinst im Nachlass von D.________ zustehenden Rechte gültig verzichtet habe. Es verneinte die Passivlegitimation des Willensvollstreckers X.________ ausser für das Klagebegehren auf Sicherstellung nach Ziffer II (Satz 3) des Erbvertrages, das zufolge Anerkennung am Gerichtsprotokoll abgeschrieben wurde (Urteil vom 31. März 1999). Unter Verweis auf die Entscheidungsgründe des kantonsgerichtlichen Urteils wies das Obergericht (Zivilabteilung, Grosse Kammer) des Kantons Nidwalden die Appellation von A.________ ab. Der Willensvollstrecker X.________ war in das Appellationsverfahren nicht mehr einbezogen worden (Urteil vom 9. Dezember 1999).