Citation: U 276/04 13.06.2005 E. 2

Streitig und zu prüfen ist, ob die SUVA auch nach dem 31. August 2002 die gesetzlichen Leistungen zu erbringen hat. 2.1 Die Vorinstanz erwog, die gesundheitlichen Beschwerden seien natürlich kausal auf den Unfall vom 16. Mai 2000 zurückzuführen. Auch die Adäquanz, welche sich nach der in BGE 117 V 359 bzw. 369 entwickelten Rechtsprechung beurteile, sei ausgehend von einem mittelschweren Unfall zu bejahen. Demgegenüber bringt die SUVA vor, die Aktenlage lasse nicht den Schluss zu, der Versicherte habe ein Schädel-Hirntrauma erlitten, das die Anwendung der so genannten Schleudertrauma-Praxis (BGE 117 V 359) rechtfertige. Die Adäquanz sei vielmehr nach der für psychische Fehlentwicklungen geltenden Rechtsprechung (BGE 115 V 133, 123 V 99 Erw. 2a mit Hinweisen) zu beurteilen und zu verneinen.