Citation: 5A_26/2009 E. 6.3

6.3. Der Beschwerdeführer verkennt jedoch, dass die Krankenkassenprämien im Rahmen der Unterhaltsverfahren der Söhne lediglich als Posten bei der Bedarfsberechnung berücksichtigt worden sind. Ausserdem haben sich die Parteien im betreffenden Berufungsverfahren darauf geeinigt, dass der Beschwerdeführer 70% und die Beschwerdegegnerin 30% des Unterhalts der Kinder zu tragen habe (s. oben, E. 6.1), ohne dass damit ein spezifischer Posten des Kinderunterhalts je einem Elternteil zugeordnet worden wäre. Das Kantonsgericht ist offensichtlich auch diesbezüglich vom seitens der Beschwerdegegnerin geltend gemachten Betrag ausgegangen und hat diesen gestützt auf die veränderten tatsächlichen Umstände gekürzt. Es hat somit sowohl die Krankenkassenprämien als auch die Kosten für den Aufenthalt der älteren Söhne während der Semesterferien im Hause der Beschwerdegegnerin lediglich als Vergleichsgrösse genommen und gestützt darauf den Beitrag der Beschwerdegegnerin an den Kinderunterhalt (im Sinne eines Postens ihres Bedarfs) berechnet. Auch insoweit erweist sich die Beschwerde als unbegründet und ist sie abzuweisen.