Citation: 5P.475/2004 04.02.2005 E. A

X.________ führt gegen Y.________ und die Z.________ AG einen Rechtsstreit wegen Persönlichkeitsverletzung, weil im Buch "aaa" unter anderem stehe, dass X.________ einen krassen Rassismus und Antisemitismus betreibe, dass er Kontakte zu rechtsextremen Kreisen, zur Revisionisten- und zur Naziszene unterhalte und mit rassistisch gefälschten Zitaten aus dem Talmud operiere. Er verlangt unter anderem das Verbot des Buches in der veröffentlichten Form sowie Veröffentlichung des Dispositivs und die Leistung einer Genugtuungssumme. Die Beklagten verlangen widerklageweise die Feststellung, dass verschiedene Äusserungen von X.________ auf der Homepage des Vereins W.________ die Persönlichkeit von Y.________ verletzten, indem dieser dort unter anderem bezichtigt werde, er sei lediglich deshalb bei V.________ tätig, um die Medienwelt nach jüdischem Geschmack zu manipulieren, und seine manipulierte und verleumderische Dissertation sei von der zu seinen hinterhältigen Zwecken eingespannten Universität nur deshalb angenommen worden, weil sich sein Doktorvater nicht dem Vorwurf des Antisemitismus habe aussetzen wollen. Die Widerkläger verlangen ebenfalls Veröffentlichung des Urteils. Das Bezirksgericht Münchwilen wies die Klage ab und hiess die Widerklage gut. Das Berufungsverfahren vor dem Obergericht des Kantons Thurgau ist hängig.