Citation: I 672/01 03.07.2002 E. A

A.- S.________, geboren 1966, Mutter von zwei 1990 und 1992 geborenen Kindern, bezieht seit 1. August 1985 wegen angeborener Debilität eine halbe Invalidenrente der Invalidenversicherung. Anlässlich einer Revision ermittelte die IV-Stelle des Kantons Aargau den Invaliditätsgrad auf Grund der veränderten familiären Verhältnisse - Heirat im Jahr 1989 und Geburt des ersten Kindes im Jahr 1990 - neu nach der gemischten Methode und stufte die Versicherte zu 38 % als Erwerbstätige und zu 62 % als Hausfrau ein, was keine massgebliche Veränderung des Invaliditätsgrades bewirkte (Verfügung vom 30. November 1992). Nachdem S.________ bei einem Unfall am 14. August 1993 das linke Fussgelenk verletzt hatte, stellte sie am 23. November 1994 das Gesuch um Ausrichtung einer ganzen Invalidenrente. Die IV-Stelle holte die Berichte des Dr. med. R.________, Rheumatologe, vom 30. November 1994, des Dr. med. B.________, FMH Allgemeinmedizin, vom 1. Februar 1995, sowie Auskünfte der Arbeitgeberin (vom 22. Februar 1995) ein, liess den Haushalt abklären (Bericht vom 28. November 1995) und wies das Revisionsbegehren bei einer Gewichtung der ausgeübten Tätigkeiten im Erwerbsbereich und im Haushalt im Verhältnis 17 zu 83 mit Verfügung vom 3. Januar 1996 ab. Am 10. April 1996 meldete sich S.________ erneut zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung an. Die IV-Stelle sprach ihr mit Verfügung vom 24. März 1997 auf Grund der persistierenden Beschwerden am linken Fuss die Kostenübernahme von orthopädischen Serienschuhen zu. Mit Schreiben vom 20. Oktober 1999 beantragte S.________ wiederum die Ausrichtung einer ganzen Invalidenrente. Sie machte geltend, die Beschwerden am linken Fussgelenk hätten sich verschlimmert, es seien vermehrt Schmerzen in der Hüfte aufgetreten und zudem leide sie seit 3. November 1999 an den Folgen eines Verkehrsunfalles. Die IV-Stelle holte den Bericht des Hausarztes, Dr. med. L.________, Allgemeine Medizin FMH, vom 18. August 2000 ein und wies das Revisionsbegehren nach Durchführung des Vorbescheidverfahrens mit Verfügung vom 3. Mai 2001 ab mit der Begründung, der Gesundheitszustand habe sich nicht wesentlich verändert.