Citation: 1B_571/2018 E. 3

Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Bestimmungen von Art. 95 ff. BGG nennen die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe. Hinsichtlich der Verletzung von Grundrechten gilt der in Art. 106 Abs. 1 BGG verankerte Grundsatz der Rechtsanwendung von Amtes wegen nicht; insofern besteht eine qualifizierte Rügepflicht (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 136 I 49 E. 1.4.1 S. 53, 65 E. 1.3.1 S. 68 mit Hinweisen). Es obliegt dem Beschwerdeführer namentlich darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid gegen Grundrechte verstossen soll. Die II. Strafkammer nahm im angefochtenen Beschluss eine Abwägung der Interessen der Beschwerdeführerin auf Schutz ihrer Privatsphäre und dem Prinzip der Justizöffentlichkeit bzw. der Interessen der akkreditierten Gerichtsberichterstatter an der Informationsbeschaffung vor. Dabei ist die II. Strafkammer den Anträgen der Beschwerdeführerin weitgehend entgegengekommen und liess die akkreditierten Gerichtsberichterstatter nur unter der Auflage zu, dass die Identität der Beschwerdeführerin nicht preisgegeben werden dürfe und jegliche Angaben zu unterlassen seien, die Rückschlüsse auf die Identität der Beschwerdeführerin erlauben würden. Mit ihrer Beschwerde vermag die Beschwerdeführerin nicht aufzuzeigen, dass die II. Strafkammer bei dieser Interessenabwägung Recht im Sinne von Art. 42 Abs. 2 BGG verletzt hätte. Die Beschwerdeführerin legt nicht nachvollziehbar dar, inwiefern der nicht vollständige Ausschluss der Medien rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll. Die Beschwerde genügt somit den gesetzlichen Formerfordernissen offensichtlich nicht, weshalb auf sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG nicht einzutreten ist.