Citation: 8C_12/2021 E. 4.4

4.4. Entgegen der soeben aufgezeigten Rechtsprechung - und somit in Verletzung von Bundesrecht - stellte die Vorinstanz zur Bestimmung des Valideneinkommens auf einen LSE-Tabellenlohn für eine kaufmännische beziehungsweise geschäftsführende unselbstständige Tätigkeit ab. Nachdem der Beschwerdeführer indessen nach wie vor als (einziger) Gesellschafter und einzelzeichnungsberechtigter Geschäftsführer seiner GmbH fungiert und keine Hinweise bestehen, dass er ohne die unfallbedingte gesundheitliche Beeinträchtigung diese Stellung und Funktion in der GmbH aufgegeben hätte, hat das Valideneinkommen an die Tätigkeit bei der B.________ GmbH anzuknüpfen.