Citation: 8C_330/2023 E. 10

Ferner rügt die Beschwerdeführerin eine fehlerhafte Bemessung der Integritätsentschädigung. Sie macht dabei geltend, die Beeinträchtigung durch die Operationsnarbe sei zu wenig berücksichtigt worden. Dem ist entgegenzuhalten, dass der Kreisarzt med. pract. F.________ anlässlich seiner Untersuchung eine unfauffällige, gut verschiebbare und auf Berührung indolente Narbe feststellte. Es finde sich eine diskrete Keloidbildung im proximalen Drittel der Narbe. Auch Prof. Dr. med. H.________ stellte im Übrigen lediglich eine etwas hyperthrophe, aber reizlose Operationsnarbe fest. Inwiefern sich aufgrund dieser Befunde eine (zusätzliche) Integritätseinbusse ergeben soll, legt die Beschwerdeführerin nicht dar. Ebenso wenig vermag sie sich auf eine der kreisärztlichen Beurteilung widersprechende ärztliche Einschätzung zu berufen. Betreffend die Kritik an der fehlenden Fachkompetenz des Kreisarztes kann auf das vorne Gesagte (vgl. E. 6.3) verwiesen werden. Die Vorinstanz hat demnach weder den Untersuchungsgrundsatz noch Art. 24 UVG verletzt, indem sie auf weitere Abklärungen hinsichtlich der Integritätseinbusse verzichtete und gestützt auf die Beurteilung des Kreisarztes die von der Suva zugesprochene Integritätsentschädigung für eine Integritätseinbusse von 7,5 % bestätigte.