Citation: 8C_705/2018 E. 4.3

4.3. Dass die Vorinstanz einen Abzug wegen eines verminderten Beschäftigungsgrads verneinte, ficht der Beschwerdeführer im Grundsatz nicht mehr an. Es kann ihm aber auch nicht gefolgt werden, wenn er geltend macht, dass darüber hinaus weitere Umstände zu einem Leidensabzug hätten führen müssen. Soweit er in diesem Zusammenhang auf Sprachschwierigkeiten sowie mangelnde Berufserfahrung ausserhalb der Tätigkeit als Autospengler hinweist, kann auf die vorinstanzlichen Ausführungen verwiesen werden (vgl. auch Urteil 9C_549/2017 vom 13. Februar 2018 E. 3.5). Auch das Alter des Beschwerdeführers von 54 Jahren im Verfügungszeitpunkt vermag vorliegend keinen Abzug zu rechtfertigen. Denn der Faktor Alter wirkt sich nicht zwingend lohnsenkend aus, weil Hilfsarbeiten auf dem hypothetisch ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 16 ATSG) altersunabhängig nachgefragt werden (vgl. Urteile 8C_227/2018 vom 14. Juni 2018 E. 4.2.3.4 9C_200/2017 vom 14. November 2017 E. 4.5). Nichts zugunsten des Beschwerdeführers ergibt sich ferner aus dem Umstand, dass die Beschwerdegegnerin vor der ersten rentenaufhebenden Verfügung in einem internen Dokument einen 5%igen Abzug vom Tabellenlohn erwogen hatte, weil diese Überlegung weder in die rentenaufhebende Verfügung vom 14. Dezember 2015 noch in die Verfügung vom 25. Juli 2017 Eingang fand. Weiter rechtfertigt der Umstand, dass die grundsätzlich vollzeitlich arbeitsfähige versicherte Person krankheitsbedingt lediglich reduziert leistungsfähig ist, praxisgemäss keinen Abzug, der über die Berücksichtigung der eingeschränkten Leistungsfähigkeit und damit des Rendements hinausgeht (Urteile 8C_793/2017 vom 8. Mai 2018 E. 7.3; 8C_20/2012 vom 4. April 2012 E. 3.2 und 3.3). Vorliegend trug die Vorinstanz der um 20 % reduzierten, aber vollzeitig verwertbaren Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers Rechnung. Schliesslich berücksichtigte die Vorinstanz auch die vom Beschwerdeführer (hier erneut angeführten) körperlichen Limitierungen bereits beim Anforderungs- und Belastungsprofil, weshalb sie sie zu Recht nicht nochmals - als abzugsrelevant - heranzog (Urteile 9C_233/2018 vom 11. April 2019 E. 3.2; 8C_327/2018 vom 31. August 2018 E. 4.4.1; 8C_97/2014 vom 16. Juli 2014 E. 4.2; je mit Hinweisen). Im Ergebnis ist die Verweigerung eines Abzugs vom Tabellenlohn nicht bundesrechtswidrig.