Citation: 2C_520/2017 E. 1.1

1.1. Gemäss Art. 83 lit. c Ziff. 2 und Ziff. 4 BGG ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten unzulässig gegen Entscheide betreffend ausländerrechtliche Bewilligungen, auf die weder das Bundesrecht noch das Völkerrecht einen Anspruch einräumen, sowie gegen die mit dem negativen Bewilligungsentscheid regelmässig verbundene Wegweisungsverfügung (vgl. Art. 64 Abs. 1 lit. c AuG [SR 142.20]). Wird die Aufenthaltsbewilligung widerrufen, bildet dies einen Eingriff in ein bestehendes Rechtsverhältnis, auf dessen Fortdauern grundsätzlich vertraut werden darf. Anders verhält es sich, wenn die zeitlich beschränkte Bewilligung - wie hier - abgelaufen ist und deren Erneuerung zur Diskussion steht: In diesem Fall muss ein Rechtsanspruch aus dem Konventions- oder Verfassungsrecht in vertretbarer Weise geltend gemacht werden, damit das Bundesgericht die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an die Hand nehmen kann.