Citation: 7B_13/2021 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz verletze Bundesrecht, indem sie zum Schluss gelange, er habe nicht in rechtfertigender Notwehr, sondern im Notwehrexzess gehandelt. Es habe eine Notwehrlage bestanden. Der Stich mit der Mistgabel in seine Hand stelle "lediglich einen Teilaspekt des Gesamtangriffs der Hanfdiebe" gegen ihn dar. Gemäss verbindlicher Sachverhaltsdarstellung der Vorinstanz sei der Angriff der "Hanfdiebe" nämlich erst abgeschlossen gewesen, als der benachbarte Landwirt mit ihm auf seinen Hof gekommen sei und diese endgültig die Flucht ergriffen hätten. Dass sie keine Skrupel gehabt hätten, ihm ernsthafte, eventuell sogar tödliche Verletzungen zuzufügen, zeige der Angriff mit der Mistgabel eindrücklich. Dieser habe gemäss Arztbericht die akute Gefahr einer Blutvergiftung mit Verlust der linken Hand in sich geborgen. Die Vorinstanz gehe folglich fehl, wenn sie erwäge, er habe sich bei der Tatbegehung "nicht in unmittelbarer (Lebens-) Gefahr" befunden. In Anbetracht der Schwere der bedrohten Rechtsgüter habe er den Grundsatz der Verhältnismässigkeit eingehalten, zumal ihm angesichts der Brutalität der "Hanfdiebe" sowie deren zahlenmässigen Überlegenheit kein milderes, gleich effektives Mittel gegen den andauernden Angriff zur Verfügung gestanden habe.