Citation: 8C_83/2023 E. 10

Weiter macht der Beschwerdeführer geltend, er sei aufgrund der massiven Verunglimpfungen durch eine anonyme Antifa-Gruppe an der Kantonsschule und des Umstands, dass sein Arbeitgeber nichts dagegen unternommen habe, berechtigt gewesen, seine Tätigkeit an der Kantonsschule in der Rede zu thematisieren. Die - auf die Fürsorgepflicht des Arbeitgebers abzielende - Rüge ist schon deshalb unbehelflich, weil der Vorwurf gegenüber dem Beschwerdeführer nicht auf die Erwähnung seiner Tätigkeit an der Kantonsschule abzielt, sondern darauf, dass er während seiner Rede die Grenzen der gebotenen Zurückhaltung in nicht hinzunehmender Weise überschritt. Inwiefern letzteres darin eine Rechtfertigung finden soll, dass er im Vorfeld der Kundgebung seinerseits verunglimpft wurde, ist nicht erkennbar.