Citation: 6B_40/2024 E. 2.4

2.4. Wie der Beschwerdeführer zutreffend geltend macht, geht die Vorinstanz bei der Sachverhaltsfeststellung offensichtlich vom falschen Vorfall aus. Aus dem insoweit bereits rechtskräftigen erstinstanzlichen Urteil ergibt sich nämlich, dass das besagte Loch, das er gemäss ihren Feststellungen am 12. Juli 2021 von der Mauer der Nachbarn aus erstellt haben soll, bereits am 27. April 2021 entstanden ist (vgl. Urteil des Bezirksgerichts vom 20. August 2022, S. 9 f.; erstinstanzliche Akten, act. 309 f.). Entsprechend bezog sich auch die von ihr zitierte Aussage des Beschwerdeführers, wenn er auf der Mauer gestanden sei, sei es um "das Loch" gegangen, nicht auf den Vorfall vom 12. Juli 2021, sondern auf jenen vom Frühling 2021 (vgl. Protokoll vom 30. August 2022, S. 4; erstinstanzliche Akten, act. 256). Die Aussagen von D.________ bilden die einzige Grundlage der vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellung. Die Glaubhaftigkeit dieser Aussagen begründet die Vorinstanz ausschliesslich damit, es müsse davon ausgegangen werden, der Beschwerdeführer habe nicht bloss von seinem Grundstück aus mit dem Locheisen hantieren können. Dies tat er aber eben nicht an diesem Tag (12. Juli 2021), sondern bereits am 27. April 2021. Das angefochtene Urteil beruht somit offensichtlich auf einem Irrtum und erweist sich als willkürlich. Die Vorinstanz wird den Sachverhalt neu feststellen müssen. Dabei wird sie sich sowohl mit der Glaubhaftigkeit der Aussagen von D.________ als auch mit dem Antrag des Beschwerdeführers auf Einvernahme seiner Ehefrau auseinandersetzen müssen. Auf dieser Grundlage wird sie dann erneut über die rechtliche Würdigung des Vorfalls vom 12. Juli 2021 zu entscheiden haben, womit es sich erübrigt, auf die weitere Kritik des Beschwerdeführers am Urteil einzugehen.