Citation: 9C_228/2023 E. 4

Das kantonale Gericht erwog zum zeitlichen Konnex im Wesentlichen, der Versicherte habe während des vom 1. August bis 31. Dezember 2017 bei der Stadt D.________ dauernden Anstellungsverhältnisses gute Arbeitsleistungen erbracht und keine krankheitsbedingten Abwesenheiten aufgewiesen. In dieser Phase habe er überdies ein rentenausschliessendes Einkommen erzielt, wobei der Lohn gemäss Arbeitgeberauskunft auch der Arbeitsleistung entsprochen habe. Damit sei der zeitliche Zusammenhang zu einer allenfalls vorbestehenden Arbeitsunfähigkeit unterbrochen worden. Nach dem Ende der betreffenden Arbeitstätigkeit habe der Versicherte weiter Taggelder der Arbeitslosenversicherung bezogen. Zugleich habe die Invalidenversicherung versucht, ihn einzugliedern. Die entsprechenden Massnahmen hätten aber im Juni 2019 abgebrochen werden müssen. Während der Versicherte somit bis Ende 2017 auf dem ersten Arbeitsmarkt einer 100%igen Arbeitstätigkeit habe nachgehen können, sei es ihm zu Beginn des Jahres 2018 nicht mehr gelungen - und zwar trotz Unterstützung der Invalidenversicherung -, die Arbeitsfähigkeit in relevantem Umfang zu verwerten. Wie sich aus dem ABI-Gutachten vom 2. Juni 2020 ergebe, sei bei Personen wie dem Versicherten häufig zu beobachten, dass es ihnen in jüngeren Jahren gelinge, durch übermässigen Einsatz die geforderte Leistung knapp zu erbringen, was mit fortschreitendem Alter zunehmend schwieriger werde. Auf dieser Grundlage schloss die Vorinstanz - mit der IV-Stelle -, es sei dem Versicherten ab 2018 nicht mehr möglich gewesen, arbeitstätig zu sein, was die Leistungspflicht der Beschwerdeführerin zur Folge habe.