Citation: 5P.217/2004 01.11.2004 E. 4

4.1 Das Obergericht hält dafür, die Beschaffung von Wasser aus den Grundstücken, die weiter entfernt lägen als dasjenige der Beschwerdeführer, würde den Beschwerdegegner mit unverhältnismässig hohen Kosten belasten. In diesem Punkt weisen die Beschwerdeführer auf die Aussagen des Zeugen E.________ hin, wonach es für den Beschwerdegegner möglich wäre, sowohl ab seinem, des Zeugen, Grundstück als auch ab der Liegenschaft "H.________" Wasser zu beziehen. Ausserdem habe der Zeuge D.________ erklärt, dass gutes, normales Trinkwasser von Bächen bezogen werden könnte, die am Grundstück des Beschwerdegegners vorbeiflössen. Die Beschwerdeführer werfen dem Obergericht vor, weder für die eine noch für die andere Variante einen Kosten- und Aufwandvergleich angestellt und ihre Beweisofferten zu diesem Punkt ohne Begründung unberücksichtigt gelassen zu haben. 4.2 Auch diese Vorbringen enthalten keine hinreichende Begründung im Sinne von Art. 90 Abs. 1 lit. b OG, die den auf einer vorweggenommenen Beweiswürdigung beruhenden Verzicht auf das Einholen eines Gutachtens als verfassungswidrig erscheinen liesse. Zu den Kosten für die Zuleitungen ist übrigens zu bemerken, dass der Zeuge E.________ erklärt hat, bis zum Schlösschen "H.________" würde die Distanz mindestens 300 Meter mehr betragen.