Citation: 9C_337/2014 E. 4

Die Beschwerde führende IV-Stelle rügt die Feststellung der Vorinstanz, dass kein Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG (vgl. dazu BGE 133 V 545) gegeben sei, zu Recht nicht als offensichtlich unrichtig (Art. 97 Abs. 1 BGG). Aufgrund des Gerichtsgutachtens vom 12. November 2013 sowie der übrigen medizinischen Akten ist insbesondere davon auszugehen, dass sich der psychische Gesundheitszustand des Beschwerdegegners im Vergleichszeitraum (20. Mai 2008 bis 18. August 2011) nicht wesentlich änderte. Hingegen bestreitet sie den Beweiswert der Expertise, soweit darin die Diagnose einer PTBS gestellt und eine Arbeitsfähigkeit verneint wird. Entgegen der Auffassung der Vorinstanz seien sodann lit. a Abs. 1 SchlB zur 6. IV-Revision und auch Art. 53 Abs. 2 ATSG anwendbar. Das BSV macht u.a. geltend, auf das Gerichtsgutachten könne (bereits) aus formellen Gründen nicht abgestellt werden. Darauf ist vorab einzugehen.