Citation: 1C_657/2020 E. 3.5

3.5. Schliesslich bringt die Beschwerdeführerin vor, der Gemeinderat habe die ersatzabgabepflichtige anrechenbare Geschossfläche falsch berechnet. Der angefochtene Entscheid enthält zu dieser Frage keine Erwägungen und der Gemeinderat geht auf die Kritik der Beschwerdeführerin in seiner Vernehmlassung an das Bundesgericht nicht ein. Die Berechnung des Gemeinderats, auf die das Kantonsgericht abstellte, weist eine anrechenbare Geschossfläche für Wohnen von 26'964 m² und fehlende Flächen für Spielplätze und andere Freizeitanlagen von gerundet 68.5 % aus. Die ersatzabgabepflichtige anrechenbare Geschossfläche beträgt somit gerundet 18'470 m² (68.5 % von 26'964 m²). Die vom Gemeinderat berechnete Fläche von 18'686 m² ist somit falsch. Bei einer Ersatzabgabe von Fr. 59.10 pro m² AGF hat die Beschwerdeführerin bei richtiger Berechnung Fr. 1'091'577.-- zu zahlen. Der angefochtene Entscheid ist in diesem Punkt nicht haltbar und verletzt deshalb Art. 9 BV.