Citation: 5P.230/2004 30.09.2004 E. 2

Im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde sind neue tatsächliche und rechtliche Vorbringen grundsätzlich unzulässig (BGE 114 Ia 204 E. 1a S. 205; 118 Ia 20 E. 5a S. 26; 118 III 37 E. 2a S. 39). Als neu gilt dabei alles, was in letzter kantonaler Instanz nicht vorgebracht oder nicht aufrechterhalten worden ist (Messmer/Imboden, Die eidgenössischen Rechtsmittel in Zivilsachen, Zürich 1992, S. 227 Fn. 18). Sind diese Vorbringen nicht explizit, sondern durch Verweis auf die erstinstanzlichen Eingaben erfolgt, muss der Beschwerdeführer aufgrund des sich aus Art. 90 Abs. 1 lit. b OG ergebenden Rügeprinzips aufzeigen, dass dies nach kantonalem Prozessrecht zulässig war, andernfalls auf die Rüge mangels genügender Substanziierung nicht eingetreten werden kann.