Citation: 8C_179/2020 E. 5.3

5.3. Das kantonale Gericht verwies sodann auf § 39 PG, wonach Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei vergleichbarer Ausbildung und Erfahrung, soweit sie für die Arbeit von Nutzen sind, Anspruch auf gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit und Leistung haben. Eine Ungleichbehandlung bezüglich des Lohnes im Vergleich zu weiteren von der Beschwerdeführerin genannten Personen verneinte die Vorinstanz. Sie zeigte auf, dass C.________ und D.________ eine andere Funktion als die Beschwerdeführerin ausübten, da diese im Sozialdienst der Abteilung Soziale Dienste Asyl tätig gewesen seien und im Wesentlichen mit der Förderung der sprachlichen und beruflichen Integration der Flüchtlinge zu tun gehabt hätten. Beide seien langjährige Mitarbeitende mit unter anderem Führungsfunktionen und vor der Neuorganisation des Asylwesens angestellt worden, was eine Beurteilung bzw. einen Vergleich ihrer ursprünglichen Einstufung verkompliziere. E.________ sei als "Sprachlehrerin Deutsch" angestellt und nach Aufhebung ihrer Funktion ab 2018 in der Durchgangsstation als Betreuerin tätig gewesen, wobei ihr Know-how der Sprachvermittlung als Erwachsenenbildnerin sehr gefragt gewesen sei; sie habe aber nach kurzer Zeit gekündigt. Angesichts der aufgeführten Unterschiede würde, so die Vorinstanz, ein allfälliger konkreter Vergleich keine rechtsungleiche Behandlung belegen. Eine Lohnungleichbehandlung gegenüber weiteren Mitarbeitenden in analoger Funktion (F.________, G.________, H.________) liege unter Berücksichtigung der Kriterien Studium, Alter und Einstufung bzw. aufgrund unterschiedlicher Ausbildung und Funktion (I.________, die als Psychologin in der Funktion als sozialpädagogische Betreuungsperson tätig gewesen sei) nicht vor. Im direkten Vergleich mit F.________, G.________ und H.________ sei die Beschwerdeführerin am höchsten eingestuft und auch bezüglich der lohnmässigen Weiterentwicklung nicht benachteiligt worden. Eine Lohnungleichbehandlung und damit eine Verletzung des Grundsatzes der Rechtsgleichheit sei insgesamt zu verneinen.