Citation: 2C_106/2007 24.07.2007 E. 4

Gemäss Art. 97 Abs. 1 BGG kann vor Bundesgericht die unrichtige Feststellung des Sachverhalts nur gerügt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels für den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann. Weder aus dem Vorbringen des Beschwerdeführers noch aus den Akten ist ersichtlich, dass die Vorinstanz den Sachverhalt offensichtlich falsch festgestellt hätte. Anlässlich der soeben erwähnten polizeilichen Einvernahme gab die frühere Ehefrau auf zwei unterschiedliche Fragen an, vor der Scheidung (im August 2003) seit über einem Jahr vom Beschwerdeführer getrennt gewesen zu sein (vgl. Ziff. 12 und 59 des Einvernahmeprotokolls). Ausserdem erklärte sie an anderer Stelle, über drei Jahre mit dem Beschwerdeführer gelebt zu haben; als sie dann eine Arbeit gefunden habe, habe sie sich von ihm getrennt. Anlässlich einer späteren schriftlichen Befragung (im April 2005) durch die Staatskanzlei bestätigte sie erneut, schon lange vor Beantragung der Niederlassungsbewilligung nicht mehr mit dem Beschwerdeführer zusammengelebt zu haben (act. 47 der Akten des Migrationsamtes). Auch wenn die dortigen Angaben nicht in allen Einzelheiten mit den früher zu Protokoll gegebenen Angaben übereinstimmen, so decken sie sich doch im Wesentlichen. Zudem sind keine Gründe ersichtlich, warum die Ehefrau falsche Angaben zulasten des Beschwerdeführers machen sollte. Mit Blick auf die weiteren Umstände - unter anderem gemeinsamer Scheidungsantrag bereits am 19. Mai 2003 und kurzfristige anderweitige Wiederheirat - ist mit den Vorinstanzen davon auszugehen, dass die Eheleute seit geraumer Zeit nicht mehr zusammenlebten bzw. keine eheliche Gemeinschaft mehr bestand, als der Beschwerdeführer am 17. März 2003 die Niederlassungsbewilligung beantragte. Dass die Ehefrau noch bis zum 26. Mai 2003 an der gleichen Adresse wie der Beschwerdeführer angemeldet war, heisst nicht, dass die Eheleute bis zur förmlichen Abmeldung (durch den Beschwerdeführer) noch tatsächlich zusammenlebten. Unter anderem wurde in der Rechtsschrift vom 9. Mai 2003, welche das gemeinsame Scheidungsbegehren enthielt, auch schon eine neue Adresse der Ehefrau angegeben. Nach dem Gesagten ist es nicht glaubhaft und widerspricht der allgemeinen Lebenserfahrung, wenn der Beschwerdeführer vorbringt, aus seiner Sicht sei die Ehe bis Mai 2003 nicht zerrüttet gewesen, weswegen für ihn keine Veranlassung bestanden habe, etwas über den Zustand der Ehe mitzuteilen.