Citation: 8C_262/2024 E. 3.2

3.2. Betreffend den Unfall vom 13. Juli 2017 stellte die Vorinstanz sodann fest, aufgrund der bildgebenden Abklärungen sei erstellt, dass der Unfall weder im Bereich der HWS (Halswirbelsäule) noch der LWS (Lendenwirbelsäule) noch im Bereich des Schädels strukturell objektivierbare unfallbedingte Läsionen verursacht habe. Die Suva habe deshalb nur Leistungen für das unmittelbar im Zusammenhang mit dem Unfall stehende Schmerzsyndrom erbringen müssen, wobei nach dem derzeitigen medizinischen Wissensstand der Status quo sine bei Vorliegen eines degenerativen Vorzustands im Bereich der HWS nach einem Jahr als erreicht betrachtet werden könne. Die Suva habe ihre Leistungen bezüglich der HWS-Beschwerden demnach zu Recht auf den 31. Dezember 2018 eingestellt. Betreffend die Schulterbeschwerden links habe der Kreisarzt plausibel dargelegt, dass diesbezüglich keine strukturell objektivierbaren unfallbedingten Läsionen ersichtlich seien. Zudem habe der Beschwerdeführer anlässlich der Untersuchung vom 10. August 2017 keine Beschwerden im Bereich der linken Schulter angegeben. Auch in den echtzeitlichen Berichten der behandelnden Ärzte seien keine entsprechenden Beschwerden erwähnt worden. Solche seien erstmals gut acht Monate nach dem Unfallereignis im Bericht von Dr. med. D.________ vom 28. März 2018 thematisiert worden. Diese Zeitspanne spreche gegen eine Unfallkausalität. Mithin habe die Suva zu Recht einen natürlichen Kausalzusammenhang zwischen dem Ereignis vom 13. Juli 2017 und den linksseitigen Schulterbeschwerden verneint.