Citation: 5A_957/2014 E. 3.7.1

3.7.1. Nach Ansicht der Beschwerdeführerin soll die Vorinstanz auch der Kinderbetreuung sowie ihrer Doppelbelastung mit Familie und Beruf keine Beachtung geschenkt haben. Die Betreuung der Kinder ende nicht mit deren Volljährigkeit und bringe nicht automatisch eine Entlastung für die ihr auferlegten Aufgaben mit sich. Es treffe zwar zu, dass die Kinder selbständig seien. Dies heisse aber nicht, dass sie deswegen alles, was zum Leben gehöre, selber erledigen würden. Sie würden eine Bezugsperson benötigen, die für sie da sei. Diese Person sei sie. Durch ihre Doppelbelastung sei es ihr auch nicht möglich, ihre Karriere aufzubauen. Es sei fraglich, ob die willkürlich festgelegte Aufnahme einer 100 % Anstellung vertretbar sei.