Citation: 8C_448/2021 E. 5.2

5.2. Im interdisziplinären Konsens erachteten die estimed-Gutachter den Beschwerdeführer als lediglich aus psychiatrischen Gründen um 30 % in der Arbeitsfähigkeit eingeschränkt. Eine weitergehende Arbeitsunfähigkeit habe jedenfalls längerfristig nie bestanden. Auch die Ausübung der angestammten Tätigkeit sei ihm nach der Schulteroperation vom September 2016, unter anderem mit Rekonstruktion der Supraspinatussehne, zuzumuten. Inwiefern die Vorinstanz die zu beachtenden Beweiswürdigungsregeln verletzt haben sollte, indem sie auf diese Einschätzung abstellte, ist nicht erkennbar. Der Beschwerdeführer lässt es diesbezüglich im Wesentlichen bei appellatorischer Kritik an der vorinstanzlichen Würdigung bewenden, womit er rechtsprechungsgemäss nicht zu hören ist (statt vieler: BGE 144 V 50 E. 4.2). Ebenfalls keine bundesrechtswidrige Beweiswürdigung liegt schliesslich insoweit vor, als er geltend macht, unter Spätfolgen einer früheren Kohlenmonoxidvergiftung in suizidaler Absicht zu leiden. Es ergaben sich dafür insbesondere anlässlich der ausführlichen neuropsychologischen Exploration, die auch Testverfahren umfasste, keinerlei Hinweise.