Citation: 1C_400/2022 E. 6.5.1

6.5.1. Die Baukommission erteilte die Baubewilligung am 22. März 2016 unter der Bedingung, dass vor Baufreigabe zur Ergänzung des Schrägdachs im Bereich des Flachdachanbaus angepasste Baupläne einzureichen und zu genehmigen seien. Die Beschwerdeführenden rügten im ersten Verfahren vor der Vorinstanz, dass die Auflage, wonach das Schrägdach weiterzuführen sei, gar nicht eingehalten werden könne und ein Verstoss gegen § 321 Abs. 1 PBG/ZH vorliege. Werde das Schrägdach verlängert, werde nordseitig die maximale Gebäudehöhe gemäss Art. 3 BZO U.________ überschritten. Weiter verleihe die von der Stadt verlangte Dachverlängerung dem Bauprojekt eine quartierunverträgliche Dominanz, während bei Verzicht darauf eine klar unbefriedigende Gebäudeform resultiere. Die für die Einordnungsfrage wesentliche Gestaltung der Dachflächen und damit des Gesamtbaukörpers als Ganzes sei noch ungelöst gewesen. Eine rechtmässige Umsetzung der konkret verfügten Auflage sei somit nicht möglich gewesen. Wie sich aus der anschliessend vorgenommenen ersten Projektänderung ergebe, habe das dargelegte Dilemma nur durch eine Tieferlegung des gesamten Gebäudes samt zusätzlichen Abgrabungen gelöst werden können, was eine wesentliche Projektüberarbeitung darstelle, welche die Mängel des Bauprojekts betreffend Einordnung aber nicht habe beheben können.