Citation: 9C_79/2009 10.03.2009 E. 4

4.1 Entgegen den Vorbringen in der Beschwerde verstiess die Vorinstanz nicht gegen Bundesrecht, indem sie dem Gutachten des Instituts P.________ vollen Beweiswert zumass. Nach den korrekten Erwägungen im angefochtenen Entscheid genügt die Expertise des Instituts P.________ in allen Teilen den in der Rechtsprechung entwickelten Anforderungen (E. 2 hievor). Insbesondere beruht sie auf dem Einbezug der umfangreichen Vorakten - welche auf nicht weniger als 13 Seiten zusammengefasst werden - und berücksichtigt namentlich auch die Gefässerkrankung (Takayasu Arteriitis) und die Schmerzproblematik. Soweit in der Beschwerde die Glaubwürdigkeit des Dr. med. I.________ in Zweifel gezogen wird, sind die diesbezüglichen Vorbringen bereits deshalb nicht geeignet, die Beweiskraft des Gutachtens vom 25. Januar 2007 zu schmälern, weil die darin enthaltenen Einschätzungen auf den Beurteilungen der Dres. med. M.________ und F.________ beruhen und sich Dr. med. I.________ mit seiner Unterschrift lediglich der Meinung und der Schlussfolgerung dieser Ärzte anschloss. 4.2 Die vorinstanzliche Beweiswürdigung ist auch deshalb nicht zu beanstanden, weil sich das kantonale Gericht umfassend und sorgfältig mit den medizinischen Unterlagen auseinandersetzte, zu den einschlägigen ärztlichen Einschätzungen Stellung bezog und nachvollziehbar begründete, weshalb die Versicherte trotz ihrer Beschwerden (insbesondere: panvertebrales Schmerzsyndrom und fibromyalgisch-polyarthralgisches Beschwerdebild) in einer angepassten Tätigkeit uneingeschränkt arbeitsfähig ist. Die tatsächlichen Feststellungen, wonach eine invalidenversicherungsrechtlich erhebliche psychiatrische Komorbidität fehlt und - im hier massgeblichen Zeitraum - die Takayasu Arteriitis - weil medizinisch adäquat behandelt und unter Kontrolle - die Arbeitsfähigkeit nicht beeinflusste, sind für das Bundesgericht somit bindend (E. 1 hievor). Im letzten Punkt (bezüglich der Takayasu Arteriitis) schloss sich der Gutachter Dr. med. M.________ des Instituts P.________ im Übrigen den Gefässspezialisten am Spital X.________ an, welche aufgrund der bei angiologischen Nachkontrollen vom März 2004 und Mai 2005 konstatierten erfreulichen Gefässverhältnisse die Schmerzsituation nicht auf verbleibende Strombahnhindernisse zurückführten. Dass sich der von den Ärzten am Spital X.________ mit Bericht vom 16. Juli 2007 nicht ganz ausgeschlossene entzündliche Ursprung der Beschwerden in der Folge erhärtet hätte, lässt sich den Akten nicht entnehmen. Die von Hausarzt Dr. med. R.________ diagnostizierte chronische Depression findet, zumindest bis zum Verfügungszeitpunkt (7. Dezember 2007), in den übrigen Akten keine Stütze. Selbst die Ärzte am Spital X.________, welche ansonsten - insoweit übereinstimmend mit dem Hausarzt - aufgrund des chronischen therapierefraktären Schmerzsyndroms und der Takayasu Arteriitis von einem die Arbeitsfähigkeit massiv beeinträchtigenden Gesundheitsschaden ausgingen (hiezu etwa Bericht vom 14. November 2005), führten in ihren zahlreichen Beurteilungen lediglich eine depressive Stimmungslage an. Dass Dr. med. R.________ sich mit der Versicherten in ihrer türkischen Muttersprache verständigen konnte, macht die Versicherte nicht geltend. Ihr Vorbringen, es sei wegen ihrer mangelnder Verständigungsmöglichkeit auf Deutsch hinsichtlich der psychiatrischen Diagnose auf die hausärztliche Einschätzung abzustellen, ist daher nicht stichhaltig, umso weniger als die psychiatrische Untersuchung durch Dr. med. F.________ vom 19. Juli 2006 in ständigem Beisein und "Satz-für-Satz Übersetzung" durch eine türkische Dolmetscherin erfolgte. Schliesslich bestätigt die Einschätzung der Mediziner an der Rehaklinik Y.________ vom 31. März 2004 (wo sich die Beschwerdeführerin im Frühjahr 2004 stationär aufgehalten hatte), wonach ab 16. April 2004 wiederum eine vollständige Arbeitsfähigkeit bestehe, dass die Beurteilungen des Dr. med. R.________, welcher seit 25. Oktober 2003 eine gänzliche Arbeitsunfähigkeit "auch für irgendeine imaginäre 'leichte, wechselbelastete Tätigkeit mit vielen Pausen'" attestierte (vgl. Bericht vom 19. Mai 2005), zu pessimistisch ausgefallen sind. In Anbetracht der sorgfältigen Beweiswürdigung im angefochtenen Entscheid, in deren Rahmen auch im Einzelnen dargelegt wird, weshalb die Kritik der Gutachter des Instituts Q.________ die Beweistauglichkeit der Einschätzungen der Expertise des Instituts P.________ nicht entscheidend zu erschüttern vermögen, ist der Einwand, das kantonale Gericht habe dem Gutachten des Instituts P.________ "a priori" den beweisrechtlichen Vorzug gegeben, somit unbegründet und eine - in der Beschwerde nicht näher begründete - Gehörsverletzung nicht ersichtlich. Auf die in allen Teilen zutreffenden Erwägungen der Vorinstanz, welche im Übrigen zu Recht von weiteren Abklärungen abgesehen hat (antizipierte Beweiswürdigung), kann verwiesen werden.