Citation: 6B_854/2015 E. 2.4.4

2.4.4. Die Aussagen der Beifahrerin bewertet die Vorinstanz als widerspruchsfrei, nachvollziehbar und glaubhaft, weshalb sie ebenfalls darauf abstellt. Diese habe konstant angegeben, ihr Mann sei bei Grünlicht losgefahren. Als gewichtiges Indiz für den Wahrheitsgehalt der Aussagen der Beifahrerin wertet die Vorinstanz ihren wiederholten Hinweis, das Fahrzeug auf dem Fahrstreifen links neben ihnen sei gleichzeitig losgefahren. Dies werde nicht nur vom Personenwagenfahrer sowie vom Fussgänger bestätigt, sondern stimme auch mit den Angaben des Amtsberichts überein, wonach die beiden Fahrstreifen Nr. 3 parallel geschaltet seien und der Grünlichtbeginn immer gleichzeitig erfolge (Urteil S. 11 f.). Wiederum zeigt der Beschwerdeführer keine Willkür in der vorinstanzlichen Aussagewürdigung auf. Die Beifahrerin hat mehrfach und konstant angegeben, ihr Mann sei bei Grünlicht losgefahren (kantonale Akten, act. 1 S. 4, act. 4/4 S. 3 ff., 7 f.). Ihre Aussage, sie könne nicht sagen, dass sie bewusst auf das Lichtsignal geschaut habe, erklärt die Vorinstanz nachvollziehbar. Die Beifahrerin kann das Grünlicht auch wahrgenommen haben, ohne das Lichtsignal ununterbrochen zu fokussieren. Der Beschwerdeführer setzt sich mit dieser vorinstanzlichen Begründung nicht auseinander (vgl. Art. 106 Abs. 2 BGG). Dass die Beifahrerin zunächst angab, sie und der Personenwagenfahrer seien auf dem linken Fahrstreifen gewesen bzw. ergänzte, sie wisse dies nicht so genau (kantonale Akten, act. 4/4 S. 4), ändert nichts an der Glaubhaftigkeit ihrer Schilderungen.