Citation: 1C_225/2022 E. 4.3

4.3. Da diese Rüge vor der Kantonsregierung noch nicht erhoben worden war, kann das Bundesgericht darauf nicht eintreten (siehe vorne E. 1.2). Aber selbst wenn die Rüge bei der Kantonsregierung vorgebracht worden wäre, könnte dem Beschwerdeführer nicht gefolgt werden. Er legt in tatsächlicher Hinsicht selbst dar, dass die von ihm beanstandete Karte im Abstimmungsbüchlein Gegenstand der öffentlichen Diskussion im Abstimmungskampf war und die Bundeskanzlei zu Präzisierungen veranlasste. Dass die Stimmbürgerschaft trotz dieser in der Öffentlichkeit und in den Medien breit geführten Diskussion nicht über hinreichende Kenntnis des Abstimmungsgegenstands und allfälliger Mängel bei der behördlichen Information verfügt hätte, macht der Beschwerdeführer nicht geltend. Er behauptet zwar, die angeblichen Unregelmässigkeiten seien geeignet gewesen, die freie Willensbildung der Stimmberechtigten zu verfälschen, äussert sich aber nicht zur Frage, inwiefern trotz der öffentlichen Diskussion der behaupteten Mängel eine Beeinträchtigung der Willensbildung verblieben sein soll. Damit enthält die Beschwerde in diesem Punkt keine hinreichende Begründung (Art. 42 Abs. 2 bzw. Art. 106 Abs. 2 i.V.m. Art. 97 Abs. 1 BGG). Auf die Beschwerde kann somit auch unter diesem Gesichtspunkt nicht eingetreten werden.