Citation: 6B_971/2018 E. 2.4.1

2.4.1. Was die Beschwerdeführerin gegen die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung vorbringt, erweist sich als unbegründet, soweit darauf eingetreten werden kann. In Bezug auf Dauer und Zeitraum des Besitzes sowie des Trainings mit der Pistole scheint die Beschwerdeführerin zu übersehen, dass sie die Waffe nach ihren eigenen Aussagen Anfang 2010 vom Verstorbenen erworben und damit eine Zeit lang - wenn auch nicht unmittelbar vor der Tat - trainiert und schon viele Male geschossen hat. Zu ihrer Schiessausbildung befragt, gab die Beschwerdeführerin an, Kurse für Pistolen von "Basis bis Advanced" absolviert zu haben, in denen sie gelernt habe, dass die Waffe da sei, "um Leute auf Distanz zu halten, grössere Gegner abzuhalten und im schlimmsten Fall, wenn das Leben bedroht sei, frei zu schiessen". Die letzten Kurse hätten im Dezember 2010 stattgefungen. Die Beschwerdeführerin hat demnach mit der Waffe von Anfang 2010 - mithin seit 2010 - bis Ende Dezember 2010 trainiert und geschossen, weshalb der Untescheidung "seit/bis" nur untergeordnete Bedeutung zukommt. Es ist nicht ersichtlich, inwieweit die im Hinblick auf die rechtliche Würdigung entscheiderhebliche Feststellung der Vorinstanz, die Beschwerdeführerin sei eine versierte Schützin, die im Umgang mit der Waffe vertraut sei und um deren hohe Schusskraft mit der Folge tödlicher Verletzungen gewusst habe, offensichtlich unrichtig im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG sein oder gegen Art. 10 StPO verstossen soll. Welche Schlussfolgerungen die Vorinstanz aus den insoweit nicht zu beanstandenden Sachverhaltsfeststellungen gezogen hat, namentlich ob die Beschwerdeführerin ein Verschulden am Tod ihres Partners durch die Mitnahme und den Einsatz der Pistole trifft und wie sich dies im Rahmen der Strafzumessung niederschlägt, sind Rechts- und keine Tatfragen. Dies gilt auch, soweit die Beschwerdeführerin rügt, die Vorinstanz nehme willkürlich an, sie habe voraussehen müssen, dass der Verstorbene sich nicht von einer drohend auf ihn gerichteten Waffe würde beeindrucken lassen, wobei an dieser Stelle offenbleiben kann, ob und allenfalls inwieweit dies für den Verfahrensausgang überhaupt relevant ist.