Citation: 5A_276/2023 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz weist darauf hin, dass dem Beschwerdeführer als Schuldner nach Schluss seines Konkursverfahrens die rein materiellrechtlich wirkende, betreibungsrechtliche Rückforderungsklage nach Art. 86 SchKG zustehe. Damit könne er die Folgen einer Kollokation beseitigen und vom betreffenden Gläubiger die Konkursdividende zurückfordern. Allerdings obliege es ihm, den Beweis für seine Nichtschuld zu erbringen. Nach Einschätzung der Vorinstanz ist eine Rückforderungsklage des Beschwerdeführers zum jetzigen Zeitpunkt aussichtslos. Demnach habe die Erstinstanz das Begehren um unentgeltliche Rechtspflege zu Recht abgewiesen. Selbst wenn auf die dagegen erhobene Beschwerde eingetreten werden könnte, wäre sie abzuweisen. Die Vorinstanz trat auf die Beschwerde mangels rechtsgenüglicher Begründung nicht ein und wies das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege für das Rechtsmittelverfahren ab.