Citation: 8C_411/2017 E. 3.3.2

3.3.2. Abschliessend hat die Vorinstanz anhand der Rechtsprechung gemäss BGE 115 V 133 geprüft, ob die im Gutachten des ZMB diagnostizierten psychischen Beschwerden (akzentuierte Persönlichkeitszüge mit leistungsorientiert narzisstischen Anteilen (ICD-10 Z73.1), chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41; differentialdiagnostisch: anhaltende somatoforme Schmerzstörung [ICD-10 F45.40] sowie rezidivierende depressive Störung [gegenwärtig remittiert; ICD-10 F33.4 10/11/M88]) in einem adäquaten Kausalzusammenhang mit dem Unfall vom 18. Juli 2008 und dessen somatischen Folgen standen, welche Frage sie verneint hat. Der Beschwerdeführer äussert sich dazu erstmals in der Eingabe vom 28. September 2017 an das Bundesgericht, mit der er sich zur Beschwerdeantwort der Helvetia vernehmen lässt. In BGE 135 I 19 E. 2.2 S. 21 mit Hinweisen hat das Bundesgericht geprüft, ob es zulässig sei, dass die Beschwerdeführer in der Replik Rügen vorbrachten, die sie in der Beschwerdeschrift nicht geltend gemacht hatten. Es hat erkannt, dass nach der Rechtsprechung eine Beschwerdeergänzung auf dem Weg der Replik nur insoweit statthaft ist, als die Ausführungen in der Vernehmlassung eines anderen Verfahrensbeteiligten dazu Anlass geben. Ausgeschlossen sind hingegen in diesem Rahmen Anträge und Rügen, die der Beschwerdeführer bereits vor Ablauf der Beschwerdefrist hätte erheben können, was vorliegend der Fall ist. Im Lichte dieser Praxis ist daher auf die Eingabe des Beschwerdeführers vom 28. September 2017 mit Bezug auf Ausführungen zum adäquaten Kausalzusammenhang nicht näher einzugehen. In diesem Kontext ist auch das im Übrigen nicht begründete Rechtsbegehren um Zusprechung einer Integritätsentschädigung auf der Basis einer Einbusse von mindestens 35 % nicht näher zu prüfen.