Citation: 4A_595/2021 E. 7.3.4

7.3.4. Der Beschwerdeführer wendet sich weiter dagegen, dass die Vorinstanz in seinem Sachvortrag betreffend den Abschluss des Treuhandverhältnisses verschiedene Widersprüchlichkeiten und Unzulänglichkeiten ausmacht. Es bleibe unklar, worin die Vorinstanz einen Zusammenhang zwischen der Substanziierungslast und angeblichen Widersprüchen in seinem Sachvortrag sehe und ob sie die angeblichen Widersprüche als Teil der mangelnden Substanziierung sehe oder ob es sich um eine Eventualbegründung handle. Die angeblichen Widersprüche seien aber entweder gar keine, prozessual unbeachtlich oder aber für das Prozessthema nicht näher relevant. Aus der vorinstanzlichen Begründung ergibt sich hinreichend klar, dass sie den Tatsachenvortrag des Beschwerdeführers zusätzlich auch (im Sinne einer Eventualbegründung) aufgrund von "Widersprüchlichkeiten" als nicht hinreichend substanziiert erachtet hat. Sie erachtete die Argumentation des Beschwerdeführers nicht nur als unvollständig, sondern zusätzlich auch als widersprüchlich. Die Vorinstanz hat die von ihr festgestellten Widersprüche in der Argumentation des Beschwerdeführers betreffend den behaupteten Abschluss des Treuhandvertrags ausführlich dargelegt. Der Beschwerdeführer setzt sich damit über weite Strecken nicht hinreichend auseinander. Zu einem grossen Teil der vorinstanzlichen Erwägungen macht er bloss geltend, er halte an seinen Ausführungen fest, erhebe diesbezüglich aber keine Willkürrüge. Eine umfassendere Rüge erfolgt einzig betreffend die von der Vorinstanz festgestellten Widersprüche zum behaupteten Zeitpunkt des Abschlusses des Treuhandvertrags sowie der von ihm initiierten Strafuntersuchung in Y.________. Damit genügt er den Rügeanforderungen nicht. Es reicht nicht aus, sich bloss mit einzelnen von der Vorinstanz dargelegten Widersprüchen in seiner Argumentation auseinanderzusetzen und im Übrigen pauschal zu behaupten, die von der Vorinstanz festgestellten Widersprüche seien entweder gar keine, prozessual unbeachtlich oder aber für das Prozessthema nicht näher relevant. Schliesslich ist - entgegen dem Beschwerdeführer - auch nicht ersichtlich, dass die Vorinstanz aufgrund der Widersprüche die "Anforderungen an die Substanziierung der für die zur Beurteilung der Klage rechtlich relevanten Tatsachen" unzulässigerweise erhöht hätte.