Citation: 7B_224/2022 E. 2.3

2.3. Die Vorinstanz weist den Beweisantrag auf Beizug der vollständigen Vollzugsakten mit der Begründung ab, der Führungsbericht liege in den Akten und attestiere dem Beschwerdeführer ein regelkonformes Verhalten, womit die Vollzugssituation, wie vom Beschwerdeführer beantragt, hinreichend dokumentiert sei. Die Vorinstanz geht in zulässiger antizipierter Beweiswürdigung davon aus (vgl. zur Beweiswürdigung nachfolgend E. 3), zur Beurteilung der für die Strafart massgebenden Fakten seien die gesamten Vollzugsakten nicht erforderlich. Angesichts der massiven Vorstrafen, der einschlägigen Rückfälligkeit, des bereits früher erfolgten Strafvollzugs, der Delinquenz trotz laufenden Strafverfahrens und trotz dortigen Widerrufs einer vormals bedingt ausgesprochenen Freiheitsstrafe von 3 Jahren sowie der erneuten Straffälligkeit trotz Wegweisung lasse sich der Beschwerdeführer weder von einer Freiheitsstrafe, geschweige denn von einer Geldstrafe beeindrucken. Es sei ihm in rechtlicher Hinsicht eine eigentliche Schlechtprognose zu stellen. Die Vorinstanz schliesst die Strafart der Geldstrafe unabhängig von den finanziellen Verhältnissen aus spezialpräventiven Überlegungen aus. Mit diesen Ausführungen begründet sie ihren Entscheid hinreichend. Die antizipierte Beweiswürdigung ist nicht zu beanstanden. Der Beschwerdeführer konnte den Entscheid ohne Weiteres sachgerecht anfechten. Es liegt insoweit auch keine Verletzung des rechtlichen Gehörs vor.