Citation: 2C_479/2022 E. 1

Der Beschwerdeführer hat beim Bundesgericht eine als "Beschwerde in Strafsachen" bezeichnete Eingabe eingereicht. Für die Zuteilung eines Geschäfts an eine Abteilung des Bundesgerichts ist gemäss Art. 36 Abs. 1 des Reglements für das Bundesgericht vom 20. November 2006 (SR 173.110.131; BGerR) die Rechtsfrage massgeblich, auf der das Schwergewicht der Entscheidung liegt. Gemäss Art. 36 Abs. 2 BGerR kann von der reglementarischen Geschäftsverteilung im Einzelfall aufgrund der Natur des Geschäfts und seiner Konnexität mit anderen Geschäften abgewichen werden. Die vorliegende Beschwerdesache betrifft die Frage, ob das Veterinäramt bei der Durchführung einer veterinäramtlichen Kontrolle gestützt auf Art. 39 des Tierschutzgesetzes vom 16. Dezember 2005 [TSchG; SR 455] als Verwaltungs- oder als Strafverfolgungsbehörde gehandelt hat und somit die Abgrenzung zwischen Straf- und Verwaltungsrecht. Da die konnexen Verfahren 2C_372/2022 und 2C_374/ 2022 bereits bei der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung hängig sind, ist die vorliegende Beschwerdesache daher von der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung des Bundesgerichts zu behandeln und die Eingabe als Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten entgegen zu nehmen.