Citation: 8C_199/2019 E. 7.2.2

7.2.2. Die Rüge, die Vorinstanz habe sich nicht mit den Vorbringen der Beschwerdeführerin befasst und dadurch die verfassungsrechtliche Prüfungs- und Begründungspflicht verletzt, vermag nicht zu verfangen. Aus dem angefochtenen Gerichtsentscheid erhellt hinlänglich, dass das Bundesverwaltungsgericht die verfochtene Rechtsauffassung nicht teilte. Namentlich aus E. 8 und den dortigen Ausführungen zur natürlichen und adäquaten Kausalität sowie zum Fallabschluss (vgl. BGE 134 V 109) ergibt sich, dass es sich mit den Vorbringen der Beschwerdeführerin auseinandersetzte. Dabei gelangte zum Ausdruck, dass die Vorinstanz eine Adäquanzprüfung deshalb verwarf, weil die Beschwerdeführerin den Nachweis nicht erbracht habe, dass der Endzustand bereits im Mai 2001 bzw. ein Jahr später erfolgt sein soll. Ferner erwog das Bundesverwaltungsgericht, dass der Kausalzusammenhang der anhaltenden Beschwerden vom ersten Unfall bis zum dritten Unfall nicht unterbrochen worden sei; bei angenommener Adäquanz direkt nach dem ersten Unfall gingen daher die HWS-Beschwerden nach dem dritten Unfall auch adäquat-kausal auf diesen ersten Unfall zurück. Vor diesem Hintergrund sah das Bundesverwaltungsgericht für eine gesonderte oder gleichsam abstrakte Adäquanzprüfung unter Ausschluss der späteren Unfälle von vornherein keinen Raum. Soweit es dies nicht ausdrücklich genug zum Ausdruck gebracht haben mochte - wofür allerdings nichts spricht -, erwächst der Beschwerdeführerin insofern kein Rechtsnachteil, als ihr eine sachgerechte Anfechtung jedenfalls nicht verbaut war. Gleiches gilt ebenso für die weiteren beschwerdeweisen Beanstandungen, die in Richtung einer Gehörsverletzung abzielen, namentlich das Vorbringen, die Vorinstanz habe nicht geprüft, dass die Aufteilung unter Berücksichtigung der Verursachung der für die konkrete Zeit tatsächlich erbrachten Leistungen vorzunehmen gewesen wäre. Dabei mag offen bleiben, ob diese Rüge überhaupt hinreichend substanziiert (vgl. Art. 106 Abs. 2 BGG) ist.