Citation: 4A_124/2022 E. 3.3.2

3.3.2. Dagegen behauptet der Beschwerdeführer bloss pauschal, dass es sich beim Schreiben vom 29. April 2021 um ein echtes Novum handle, weshalb die Vorinstanz das Schreiben "ohne Wenn und Aber" hätte berücksichtigen müssen, ohne sich aber mit den Erwägungen der Vorinstanz rechtsgenüglich auseinanderzusetzen (Erwägung 2.1). Ebensowenig zeigt er hinreichend auf, dass er entgegen den Feststellungen der Vorinstanz bereits im vorinstanzlichen Verfahren dargelegt habe, warum die diesbezüglichen tatsächlichen Vorbringen zulässige Noven im Sinne von Art. 317 ZPO seien. Soweit er erstmals vor Bundesgericht vorbringt, dass sein Säumnis unverschuldet sei, trägt er diesen Punkt zu spät vor. Inwiefern die Vorinstanz sodann Art. 317 ZPO diesbezüglich bundesrechtswidrig angewandt hätte, ist weder hinreichend dargetan noch ersichtlich. Die Vorinstanz legte in der Folge in einer Eventualerwägung dar, dass die neuen Vorbringen in der Berufungsschrift den Behauptungs- und Substanziierungsanforderungen auch nicht genügt hätten, da der Beschwerdeführer nicht genügend dargelegt habe, dass und inwiefern sich die Versicherung im besagten Schreiben zur (Nicht) Deckung welcher konkreten, klageweise geltend gemachten Kostenposition geäussert habe. Da bereits die Haupterwägung der Vorinstanz trägt, braucht auf diese Eventualerwägung und die dagegen vom Beschwerdeführer vorgetragenen Rügen jedoch nicht eingegangen zu werden.