Citation: 1B_197/2019 E. 3.3

3.3. An den entscheiderheblichen Fakten des vorliegenden Haftfalles hat sich seither nichts Wesentliches geändert: Die Vorinstanz erwägt, dem Beschwerdeführer sei erst anlässlich seiner Festnahme am Abend des 11. Februar 2019 eröffnet worden, dass gegen ihn nicht nur wegen der früheren Strafanzeige betreffend Veruntreuung ermittelt werde, sondern auch wegen des Einbruchdiebstahls in die Anwaltskanzlei. Insofern habe für ihn vorher noch keine spezifische Veranlassung bestanden, Verdunkelungshandlungen vorzunehmen. Unterdessen sei der am 30. Dezember 2018 angehaltene Fahrer des mutmasslichen Tatfahrzeuges als beschuldigte Person einvernommen worden. Zudem habe eine Auskunftsperson den Beschwerdeführer als einen der Mittäter am Einbruchdiebstahl vom 22./23. Dezember 2018 identifiziert. Die Identitäten der anderen Mittäter, welche die Auskunftsperson beobachtet habe, seien noch unbekannt. Es bestehe derzeit weiterhin die konkrete Gefahr, dass der Beschwerdeführer auf die mitbeschuldigte Person und die noch nicht identifizierten Mittäter kolludierend einwirken könnte. Ausserdem sei immer noch unklar, wer Kenntnis von dem vom Beschwerdeführer bei dessen Anwalt deponierten Bargeld in der Höhe von Fr. 120'000.-- gehabt habe. Die Identität des Mannes, der den Beschwerdeführer anlässlich des ersten Termins beim Anwalt begleitete, sei nicht bekannt. Der Beschwerdeführer habe im Haftverlängerungsverfahren behauptet, er könne sich nicht an den Namen seines Begleiters erinnern. Es bestehe (nach Ansicht des Obergerichtes) die Gefahr, dass der Beschuldigte auch auf diese noch unbekannte Person kolludierend einwirken könnte (vgl. angefochtener Entscheid, E. 3.3, S. 15 f.).