Citation: 2C_337/2018 E. A

A.________ führte einen Landwirtschaftsbetrieb, auf dem sie Rindvieh, Ziegen, Schafe, Ponys und Geflügel hielt. Nachdem bei Kontrollen der Tierhaltung auf ihrem Hof in den vorangegangenen Jahren wiederholt Verstösse beanstandet und mehrmals verwaltungs- und strafrechtliche Verfahren gegen A.________ geführt worden waren, stellte der Veterinärdienst des Amts für Landwirtschaft des Kantons Solothurn anlässlich einer Kontrolle am 10. März 2017 eine beträchtliche Verschlechterung der Zustände fest. Der Veterinärdienst erliess deshalb am 2. Mai 2017 eine Verfügung betreffend die Tierhaltung von A.________. Angeordnet wurde die Schlachtung oder Veräusserung zweier Kühe bzw. die unverzügliche tierärztliche Behandlung eines dieser Tiere (Ziff. 1 und 2); die Begrenzung der Tierhaltung auf zehn Mutterkühe mit ihren Saugkälbern verbunden mit Auflagen (Ziff. 3); die definitive Beschlagnahmung überzähliger Tiere bei späterer Kontrolle (Ziff. 4); ab 1. Juni 2017 das Verbot, den Anbindestall für jegliche Form der Tierhaltung zu verwenden (Ziff. 5); die Ankündigung eines Rindviehhalteverbots für den Fall der Feststellung weiterer wesentlicher Mängel in der Tierhaltung (Ziff. 6). Die gegen diese Verfügung erhobene Beschwerde wies das Volkswirtschaftsdepartement des Kantons Solothurn mit Entscheid vom 12. Oktober 2017 ab. Die Beschwerde an das Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn blieb ebenfalls erfolglos (Urteil vom 15. März 2018).