Citation: 1C_493/2019 E. 1.1

1.1. Gegen den angefochtenen, kantonal letztinstanzlichen Endentscheid im Bereich des Baurechts steht grundsätzlich die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten offen (Art. 82 ff. BGG; BGE 133 II 353 E. 2 S. 356). Die Beschwerdeführerin ist entgegen der Auffassung der Beschwerdegegnerin zur Beschwerdeführung legitimiert, da sie am vorinstanzlichen Verfahren teilgenommen hat und als Stockwerkeigentümerin der nur durch eine Quartierstrasse von der Parzelle 1276 getrennten Parzelle Nr. 1272 vom Bauvorhaben besonders betroffen ist (Art. 89 Abs. 1 BGG; BGE 140 II 214 E. 2.3 S. 219 sowie Urteil 1C_101/2016 vom 21. November 2016 E. 3.3 unter Verweis auf die dort zitierte weitere Rechtsprechung). Da auch die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen erfüllt sind, ist auf die Beschwerde vorbehältlich zulässiger und genügend begründeter Rügen (vgl. E. 1.2-1.4 hiernach) einzutreten.