Citation: 8C_217/2013 E. 3.2

3.2. Die Einwendungen der Beschwerdeführerin vermögen nicht zu einem andern Ergebnis zu führen. Insbesondere kann nicht gesagt werden, die Vorinstanz habe in willkürlicher Beweiswürdigung auf das offensichtlich widersprüchliche Gutachten des PD Dr. med. L.________ abgestellt. So erweist sich das Gutachten namentlich hinsichtlich der zu beurteilenden Frage des Wegfalls des natürlichen Kausalzusammenhangs keineswegs als widersprüchlich. Mit der Vorinstanz hat PD Dr. med. L.________ denn bereits in seiner ersten Beurteilung im Gutachten festgehalten, dass der Status quo sine bezüglich der Unfallfolgen zwei Jahre nach dem Unfallereignis anzunehmen sei. Von dieser Einschätzung ist der Experte in seiner zusätzlichen Stellungnahme alsdann nicht abgewichen. Auch der Umstand, dass der Gutachter trotz dieser Einschätzung (ursprünglich) eine Integritätsentschädigung zusprechen wollte, vermag entgegen der Beschwerdeführerin das Gutachten in medizinischer Hinsicht nicht als widersprüchlich erscheinen zu lassen. Mit der Vorinstanz ist die Auffassung des Mediziners aus rechtlichen Überlegungen zwar nicht haltbar; dies vermag allerdings an der medizinischen Einschätzung selbst nichts zu ändern. Mit dem Erreichen des Status quo sine vel ante entfällt nämlich eine Teilursächlichkeit für die noch bestehenden Beschwerden (SVR 2010 UV Nr. 31 S. 125, 8C_816/2009; Urteil 8C_377/2012 E. 4.2), womit mangels natürlicher Kausalität kein Anspruch auf eine Integritätsentschädigung bestehen kann. Entgegen der Beschwerdeführerin ist nicht zu beanstanden, wenn sich das kantonale Gericht bei dieser Ausgangslage mit der Frage der Teilursächlichkeit nicht weiter auseinandergesetzt hat.