Citation: 4C.59/2001 01.06.2001 E. A

A.- A.________ (Kläger) schloss mit der X.________ AG (Beklagte) am 30. Juni 1996 einen Beratervertrag, gültig ab 1. Juli 1996. Seine Aufgabe bestand darin, die Beklagte in Kommunikationsangelegenheiten zu beraten und namentlich die Marke X.________ aufzubauen. Zwei weitere Beraterverträge schloss er am 30. Juni 1996 und am 1. Juli 1996 mit den Firmen Y.________ AG und Z.________ AG. Zwischen den Prozessparteien wurde folgende Honorarregelung getroffen: "Der Aufwand für die zu erbringenden Leistungen wird nach Manntagen berechnet und beträgt mindestens 2,5 Manntage im Monat. Darüber hinaus erbrachte Leistungen erfolgen nach jeweiliger Absprache mit X.________ AG und werden bis spätestens 6 Wochen nach dem jeweiligen Monatsende durch A.________ gesondert in Rechnung gestellt. Die Leistungen werden zum Tagessatz von 1000 CH-Fr. zuzüglich der in der Schweiz gültigen gesetzlichen Mehrwertsteuer vergütet. Damit ergibt sich ein Mindestbetrag von 2.500 CH-Fr plus Mehrwertsteuer pro Monat, zahlbar zum jeweiligen Monatsende.. " Der Kläger nahm seine Beratertätigkeit am 1. Juli 1996 auf. Er stellte der Beklagten in der Folge für seine Tätigkeit monatlich jeweils Fr. 2'662. 50 (Honorar zuzüglich Mehrwertsteuer von Fr. 162. 50) in Rechnung. Diese Beträge wurden regelmässig ohne Beanstandungen bezahlt, obwohl der Kläger teilweise weniger als 2,5 Manntage pro Monat für die Beklagte tätig war. Der Kläger stellte allerdings für die Monate, in denen seine Leistung über das vertraglich vorgesehene Minimum hinausging, auch keine Zusatzrechnungen. Im Jahre 1998 kam es bei der Bezahlung der in Rechnung gestellten Beträgen zu Verzögerungen. Die Rechnungen für die Monate Juni, August, September und Oktober 1998 blieben unbezahlt. Der Kläger mahnte die Beklagte verschiedentlich und forderte die Bezahlung der insgesamt Fr. 10'650.--. In der Folge bezahlte die Beklagte das Honorar für den Monat Juni 1998. Mit Schreiben vom 27. November 1998 kündigte sie den Beratervertrag per Ende Dezember 1998. Die Rechnungen für die Monate November und Dezember 1998 blieben ebenfalls unbezahlt. Insgesamt beglich die Beklagte somit die Honorarforderungen für 5 Monate nicht.