Citation: 8C_505/2009 23.02.2010 E. 3.1

3.1.1 Das kantonale Gericht erwog, die Gutachterin des Spitals Y.________ habe überzeugend begründet, dass der status quo sine aus rheumatologischer Sicht im September 2002 erreicht gewesen sei. Dieses Ergebnis stehe zudem in Einklang mit der medizinischen Erfahrungstatsache, wonach die Symptome eines Schleudertraumas der HWS in der Regel nach zwei Jahren abklängen. Das Krankheitsgeschehen sei durch die unfallbedingten psychiatrischen Befunde dominiert worden, weshalb insgesamt das bunte Beschwerdebild nach HWS-Schleudertrauma, welches durch ein Gemenge physischer und psychischer Symptome gekennzeichnet sei, nicht mehr vorgelegen habe. 3.1.2 Die Beschwerdeführerin bringt vor, die vorinstanzliche Feststellung, die gesundheitlichen Beeinträchtigungen seien hauptsächlich auf psychische Probleme zurückzuführen, sei mit der Beurteilung der Gutachterin des Spitals Y.________ zum Arbeitsprofil nicht vereinbar. Diesem schon im angefochtenen Entscheid aufgedeckten Widerspruch sei das kantonale Gericht in Verletzung des Willkürverbots und des ihr obliegenden Untersuchungsgrundsatzes nicht nachgegangen. Statt einer Gesamtsicht teile es den Krankheitsverlauf in zwei Phasen auf (Abklingen der physischen, Fortbestehen der psychischen Beschwerden), um so das Vorliegen eines typischen Beschwerdebildes nach HWS-Distorsion zu verneinen.