Citation: 5A_466/2015 E. 4.4.1

4.4.1. Die Vorinstanz habe ihm willkürlich nur einen Mietzins von Fr. 1'100.-- anstelle von Fr. 1'175.-- angerechnet. Es müsse aber der ganze Mietzins berücksichtigt werden, da er hoch verschuldet sei. Die Vorinstanz habe die Reduktion mit einem zweifelhaften Verweis auf Vergleichsmietzinse auf einer politischen Internetseite, welche nicht der Realität entsprächen, begründet. Die Rüge betrifft die Mietzinskosten ab März 2015, auf welches Datum hin die Miete des Beschwerdeführers erhöht wurde. Der Beschwerdeführer stellt auch hier nur die halbe Wahrheit dar. Die Vorinstanz stellte fest, dass der Vermieter des Beschwerdeführers mit Formular vom 24. November 2014 eine Mietzinserhöhung infolge erfolgter Sanierung von Fr. 950.-- auf Fr. 1'175.-- per 1. März 2015 angekündigt hatte. Der Begründung für die Mietzinserhöhung habe dabei entnommen werden können, dass "nach der Sanierung vermutlich mit erheblich geringeren Heizkosten zu rechnen sei, weshalb sich eine effektive Mietzinserhöhung von ca. Fr. 150.-- ergebe". Die Vorinstanz befand, vor diesem Hintergrund sei dem Beschwerdeführer ab 1. März 2015 ein Mietzins von Fr. 1'100.-- anzurechnen (Fr. 950.-- zuzüglich die effektive Mietzinserhöhung von Fr. 150.--). Auf die Vergleichsmietzinse verwies die Vorinstanz nur, um dem Argument der Beschwerdegegnerin entgegenzutreten, die Miete sei grundsätzlich für U.________ unangemessen hoch. Willkürliches Vorgehen der Vorinstanz ist nicht ersichtlich.