Citation: 6B_1045/2015 E. 3.2.2

3.2.2. Der Beschwerdeführer bringt weiter vor, eine irrtümliche Zahlung aufgrund seiner mündlichen Angaben sei mit der Vorschrift von Art. 957a Abs. 2 Ziff. 2 und Abs. 3 OR nicht vereinbar, wonach es für die einzelnen Buchungsvorgänge jeweils einen Belegnachweis brauche. Es liege deshalb der Schluss nahe, dass der Verwaltungsrat der Beschwerdegegnerin 2, der die Zahlungen kontrolliert habe, ein schriftliches Rückerstattungsblatt verlangt hätte. Auch mute komisch an, dass sich der Verwaltungsrat in gewissen Fällen mit mündlichen Angaben des Beschwerdeführers begnügt habe solle, wenn er ansonsten jeweils einen schriftlichen Beleg erhalten habe. Dies deute darauf hin, dass die Überweisungen aufgrund gegenseitiger Absprache erfolgt seien. Auch damit vermag der Beschwerdeführer nicht darzulegen, inwiefern die Beweiswürdigung der Vorinstanz offensichtlich unrichtig sein sollte. So steht nicht fest, dass sich der Verwaltungsrat der Beschwerdegegnerin 2 des Belegprinzips bewusst war. Art. 957a OR war im Übrigen zur fraglichen Zeit noch gar nicht in Kraft (vgl. AS 2012 6697 ff.). Es ist auch denkbar, dass nachträglich ein entsprechender Beleg für die Buchhaltung erstellt worden ist. Aus dem Fehlen eines schriftlichen Rückerstattungsblatts zum Zeitpunkt der Überweisung musste die Vorinstanz nicht zwingend schliessen, die Zahlung sei mit Wissen und Einverständnis des tatsächlichen Grundes dafür erfolgt. Weshalb nicht in allen Fällen ein schriftliches Rückerstattungsblatt erstellt wurde, kann offenbleiben. Aufgrund der gesamten Umstände durfte die Vorinstanz bewusste, nicht aufgrund einer Täuschung erfolgte Zahlungen an den Beschwerdeführer respektive seine privaten Gläubiger jedenfalls willkürfrei ausschliessen. Inwiefern dadurch die Unschuldsvermutung verletzt worden sein soll, ist nicht ersichtlich.