Citation: 6B_1368/2020 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz führt aus, der Beschwerdeführer sei nach dem Unfall in der Lage gewesen, zielgerichtet und wohlüberlegt zu handeln. Er habe sich bestens an die Ereignisse am Unfallort erinnern können, insbesondere auch an das Gespräch mit einer Zeugin. Es sei zwar glaubhaft, dass er aufgrund des Vorgefallenen aufgewühlt und seine Aufmerksamkeit beim Autofahren beeinträchtigt gewesen sei. Dies möge dazu beigetragen haben, dass es zum Selbstunfall gekommen sei. Hinsichtlich der Verstösse gegen das SVG könne dies bei der Strafzumessung zu seinen Gunsten berücksichtigt werden. Anhaltspunkte für eine Schuldunfähigkeit des Beschwerdeführers ergäben sich daraus aber nicht.