Citation: 5A_217/2022 E. 5.1

5.1. Diesbezüglich führte die Vorinstanz aus, die Anordnung jeglicher Kindesschutzmassnahmen würde eine Gefährdung des Kindeswohls voraussetzen (Art. 307 Abs. 1 ZGB). Vorliegend würden die aufgrund ihres Alters in dieser Frage urteilsfähigen Kinder den Kontakt zum Vater entschieden und übereinstimmend ablehnen. Der Kindeswille sei zwar nicht allein entscheidend, aber doch zentral. Lehne ein urteilsfähiges Kind wie hier den Kontakt zu einem Elternteil kategorisch ab, sei dieser Kontakt aus Gründen des Kindeswohls auszuschliessen. Eine Kindeswohlgefährdung aufgrund des fehlenden persönlichen Verkehrs zum Vater, die eine Kindesschutzmassnahme rechtfertigen könne, sei daher nicht auszumachen. Der Beschwerdeführer stellt in diesem Punkt wie dargelegt die Feststellung des Kindeswillens zur Frage des Kontakts mit ihm in Frage, bleibt damit aber ohne Erfolg (vgl. vorne E. 4). Weitere Einwände gegen die Überlegungen der Vorinstanz erhebt er nicht. Gestützt auf den willkürfrei festgestellten Sachverhalt konnte das Verwaltungsgericht unter diesen Umständen annehmen, dass kein Bedarf nach dem Erlass von Massnahmen besteht, die den Kontakt zwischen Vater und Kindern fördern, weil ein gegen den starken Widerstand der Kinder erzwungener Besuchskontakt mit dem Zweck des persönlichen Verkehrs nach Art. 273 ZGB ebenso unvereinbar ist wie mit dem Persönlichkeitsschutz des Kindes (BGE 126 III 219 E. 2b; Urteile 5A_699/2021 vom 21. Dezember 2021 E. 6.1; 5A_192/2021 vom 18. November 2021 E. 4.1; 5A_111/2019 vom 9. Juli 2019 E. 2.3). Entsprechend ist dem Verwaltungsgericht keine Rechts- oder Verfassungsverletzung vorzuwerfen, weil es mangels Gefährdung des Kindeswohls auf das Ergreifen von Kindesschutzmassnahmen verzichtete (vgl. BGE 146 III 313 E. 6.2.2). Die Beschwerde ist folglich auch in diesem Punkt unbegründet, soweit überhaupt darauf einzugehen ist.