Citation: 2C_216/2020 E. 2.4.5

2.4.5. Selbst wenn es sich bei den im bundesgerichtlichen Verfahren gemachten Erörterungen tatsächlicher Natur nicht um unzulässige unechte Noven handeln sollte (Art. 99 Abs. 1 BGG; BGE 145 I 227 E. 5.1 S. 232; 145 III 436 E. 3 S. 438), was zumindest zu bezweifeln ist, vermöchte die nachgereichte Aufgabenteilung die Bundesrechtskonformität der vorinstanzlichen Erwägungen nicht zu erschüttern. Von der erforderlichen Unentgeltlichkeit kann auch in Konkubinatsverhältnissen praxisgemäss nur gesprochen werden, wenn die aus objektiven Gründen finanziell unterstützungsbedürftige Person zugunsten der unterstützenden Person lediglich unregelmässige, ganz geringfügige Dienstleistungen erbracht hätte, die nicht im hauptsächlichen Interesse der Lebensgemeinschaft erfolgt wären (vorne E. 2.3.2). In einem Konkubinat heutiger Ausprägung wird davon kaum je die Rede sein können. Wie es sich im individuell-konkreten Fall verhält, muss nicht weiter vertieft werden, nachdem sich ohnehin nicht sagen lässt, die finanzielle Bedürftigkeit der Lebenspartnerin sei auf deren Erwerbsunfähigkeit bzw. beschränkte Erwerbsfähigkeit zurückzuführen (auch dazu vorne E. 2.3.2).