Citation: 8C_408/2022 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz schlussfolgerte, die Darlegungen des Dr. med. F.________ vermöchten keinerlei Zweifel an den Beurteilungen der übrigen Ärzte zu wecken. Die Beschwerdegegnerin sei zu Recht den Darlegungen von Dr. med. D.________ gefolgt, wonach das Unfallereignis lediglich einen klinisch stummen Vorzustand zum Vorschein gebracht, diesen aber nicht richtungsgebend verschlimmert habe. Ziele die operative Stabilisierung des Segments C3/4 nicht auf die Behandlung einer Unfallfolge ab, habe die Suva ihre Leistungspflicht korrekterweise verneint. Ebenfalls bestätigte die Vorinstanz den auf Ende September 2021 terminierten Fallabschluss. Am 3. November 2021 hätten die Traumatologen am Spital C.________ eine komplett regrediente inkomplette Tetraplegie ohne Einschränkungen im Alltag diagnostiziert (Bericht vom 17. November 2021). Bereits seit November 2020 sei der Beschwerdeführer vollständig arbeitsfähig und über den 30. September 2021 hinaus sei keine ärztliche Behandlung mehr notwendig gewesen, die zu einer namhaften Besserung des Gesundheitszustands geführt hätte.