Citation: 1B_239/2023 E. C

Mit Präsidialverfügung vom 16. Mai 2023 ordnete das Bundesgericht an, dass der Beschwerdegegner bis zum Entscheid über die vorsorglichen Massnahmen im Strafvollzug zu verbleiben hat. Die Oberstaatsanwaltschaft teilte dem Bundesgericht mit Schreiben vom 19. Mai 2023 mit, dass sich der Beschwerdegegner die Mittel zur Bezahlung der Geldstrafen beschafft habe, so dass die Ersatzfreiheitsstrafen vollzogen seien und die Justizvollzugsanstalt beauftragt worden sei, den Beschwerdegegner aus der Haft zu entlassen. Somit sei der Fall eingetreten, für den das Bundesgericht superprovisorisch angeordnet habe, dass der Beschwerdegegner im Strafvollzug zu verbleiben habe. Mit Präsidialverfügung vom 24. Mai 2023 wies das Bundesgericht das Gesuch um Anordnung vorsorglicher Massnahmen ab und ordnete an, der Beschwerdegegner sei unverzüglich aus der Sicherheitshaft zu entlassen.