Citation: 1C_240/2020 E. 4.3

4.3. Auf der Sachverhaltsebene rügt der Beschwerdeführer, es sei falsch, wenn die Vorinstanzen festgestellt hätten, dass der Anbau nie als Hühnerstall benutzt worden und auch eine künftige solche Nutzung nicht zu erwarten sei. Die Vorinstanz hat nicht übersehen, dass der Anbau im Zeitraum der Bauabnahme als Hühnerstall diente. Auf den von der Vorinstanz erwähnten Fotos vom 6. November 2016 sind im Anbau Hühner sowie Stangen, Futtertrog und Gitter für die Hühnerhaltung zu sehen. Nach den Feststellungen der Vorinstanz hatte der Raum einige Tage vorher als Büroraum gewirkt. Ein knappes halbes Jahr später, bei der Nachkontrolle vom 31. März 2017, wurde eine Nutzung als Betriebsbüro und Aufenthaltsraum festgestellt. Wie der Beschwerdeführer vor Bundesgericht darlegt, waren die Heizkörper bei der Bauabnahme mit Futtersäcken verdeckt, um eine Verunreinigung zu verhindern. Weiter äussert er sich dabei zu den Fenstern und den elektrischen Installationen. Auf die Anschlüsse für die Küche und den Einbau der Kücheneinrichtung geht er nicht substanziiert ein. Ebensowenig zeigt er auf, weshalb für die ursprünglich anbegehrte Hühnerhaltung mehr als vier Jahre später wieder ein effektiver Bedarf gegeben sein soll. Vor diesem Hintergrund ist es weder offensichtlich unrichtig noch sonstwie unhaltbar, wenn die Vorinstanz die Hühnerhaltung nur als vorgespiegelt und von Anfang an wie auch zukünftig als nicht im Anbau vorgesehen betrachtet hat.