Citation: I 395/04 26.01.2006 E. 5.1

5.1.1 Laut angefochtenem Entscheid hatte der Versicherte im letzten Jahr seiner Anstellung bei der Firma L.________ AG Fr. 95'000.- verdient. Seinen Angaben zufolge habe er in den ersten beiden Monaten seiner selbstständigen Erwerbstätigkeit ein Einkommen von Fr. 22'000.- und von Januar 1999 bis zum Unfall im Mai 1999 ein solches von Fr. 45'000.- erzielt. Gegen diese Angaben spreche der Umstand, dass er für den Zeitraum November und Dezember 1998 und die erste Jahreshälfte 1999 mit der Ausgleichskasse je ein reines Einkommen aus selbstständiger Erwerbstätigkeit von Fr. 12'720.- abgerechnet habe. Das kantonale Gericht schloss aus dieser Aktenlage, die effektiven Einkommensverhältnisse ab November 1998 seien nicht klar ersichtlich und das Valideneinkommen daher mit Hilfe statistischer Angaben gemäss den Schweizerischen Lohnstrukturerhebungen (LSE) zu eruieren. Gestützt auf die Werte gemäss Ziff. 22 (Wirtschaftszweig Verlag, Druck, Vervielfältigung), Niveau 1+2 (Verrichtung höchst anspruchsvoller und schwierigster, beziehungsweise selbstständiger und qualifizierter Arbeiten) für männliche Mitarbeiter gemäss Tabelle TA1 des Jahres 2000 ermittelten es ein Valideneinkommen von Fr. 99'655.-. 5.1.2 Die Beschwerde führende IV-Stelle kritisiert dieses Vorgehen und legt ihrerseits dar, das Valideneinkommen betrage Fr. 80'187.-. Der Einspracheentscheid vom 18. November 2003 basierte noch auf einem solchen von Fr. 76'334.-. Der Versicherte schliesst sich den Ausführungen im kantonalen Entscheid an. Das Valideneinkommen sei auf der Basis des Lohnes zu ermitteln, den er während der letzten Jahre bei der Firma L.________ AG verdient habe.