Citation: 8C_799/2010 25.01.2011 E. 5

5.1 Vorweg hat das kantonale Gericht nach pflichtgemässer Würdigung der Aktenlage mit in allen Teilen zutreffender Begründung eingehend dargelegt, dass zwischen den massgebenden Vergleichszeitpunkten (E. 4 i.f.) keine anspruchsrelevante Veränderung der tatsächlichen Verhältnisse eingetreten ist und folglich die Voraussetzungen einer Rentenrevision im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG nicht erfüllt sind. In medizinischer Hinsicht ist weder gestützt auf den Bericht des die Allianz beratenden Orthopäden Dr. med. S.________ vom 25. Juni 2008 noch basierend auf dessen ergänzenden Angaben gemäss Zusatzbericht vom 26. Februar 2009 darauf zu schliessen, dass zwischen dem 4. März 1996 und dem 18. Mai 2009 (vgl. E. 4 i.f.) mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit eine wesentliche Verbesserung des Gesundheitszustandes eingetreten ist. Zum einen hat sich seit 1996 und den seither durchgeführten chirurgischen Eingriffen (zunehmende operative Versteifung des rechten Fussgelenkes) die dauerhaft verbleibende unfallbedingte Einschränkung der gesundheitlichen Unversehrtheit nachweislich und unbestritten insofern verschlimmert, als sich der entsprechende Anspruch auf Integritätsentschädigung der Versicherten gemäss Verfügung vom 30. September 2008 unbestritten von 20 auf 30 % erhöhte. Zum anderen findet sich in den Akten - entgegen der Beschwerdeführerin - keine nachvollziehbar und überzeugend begründete Beurteilung, wonach sich im fraglichen Zeitraum die trotz der Unfallrestfolgen verbleibende zumutbare Leistungsfähigkeit aus fachärztlicher Sicht erheblich verbessert habe. Dr. med. S.________ beantwortete die Frage, ob eine medizinisch begründete wesentliche Veränderung der Zumutbarkeitsbeurteilung im Vergleich zur Einschätzung des Dr. med. P.________ von 1996 eingetreten sei, mit den Worten, damals habe "es sich um ein in Spitzfuss-Stellung versteiftes OSG [oberes Sprunggelenk]" gehandelt. Heute seien "nicht nur das OSG, sondern auch alle subtalaren Gelenke (USG, Chopart) versteift, allerdings in - verglichen mit vorher - etwas verbesserter Stellung". Die konkret umschriebenen Einschränkungen der Leistungsfähigkeit gemäss den Berichten des Dr. med. P.________ vom 22. Februar 1996 (S. 7 f.) und des Dr. med. S.________ vom 25. Juni 2008 (S. 5 f.) sind inhaltlich weitgehend übereinstimmend, abgesehen davon, dass Dr. med. S.________ - im Gegensatz zu Dr. med. P.________ - trotz ausdrücklicher Fragestellung auf eine Quantifizierung der Leistungsfähigkeit unter Berücksichtigung der Einschränkungen hinsichtlich eines reduzierten Anforderungsprofils verzichtete. 5.2 Nach dem Gesagten hat das kantonale Gericht insbesondere unter Mitberücksichtigung des Zusatzberichtes des Dr. med. S.________ vom 26. Februar 2009 sowie der Einschätzung des behandelnden Dr. med. K.________ vom 10. November 2008 zutreffend erkannt, dass die unfallbedingt dauerhaft verbleibende Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit auch nach Abschluss der Heilbehandlung per 31. August 2008 ohne wesentliche Veränderung bei 20 % einzustufen ist. Was die Allianz im Übrigen hiegegen vorbringt, ist unbegründet. Abgesehen von der erfolglos behaupteten erheblichen Verbesserung der trotz Unfallrestfolgen verbleibenden zumutbaren Leistungsfähigkeit sind keine anderen Anhaltspunkte ersichtlich, welche hinsichtlich des Rentenanspruchs auf eine im fraglichen Vergleichszeitraum (E. 4 i.f.) eingetretene, revisionsrechtlich relevante Veränderung der Anspruchsvoraussetzungen und Leistungsbemessungsfaktoren schliessen liessen.