Citation: 5A_561/2014 E. 2.2

2.2. Die obere kantonale Aufsichtsbehörde wies den Antrag der Beschwerdeführerin auf Anordnung eines Obergutachtens ab. Nach der vorliegend anwendbaren Verfahrensordnung seien neue Anträge im oberinstanzlichen Aufsichtsverfahren unzulässig (Art. 326 Abs. 1 ZPO). Die untere Aufsichtsbehörde habe die neue Schätzung des Experten D.________ den Parteien am 17. März 2014 zugestellt und dabei auf "die Möglichkeit hingewiesen, innert angesetzter Frist eine Ergänzung oder Erläuterung sowie die Bestellung eines andern Sachverständigen zu beantragen". Von der Möglichkeit, ein Obergutachten zu verlangen, habe die Beschwerdeführerin damals keinen Gebrauch gemacht. Ein bundesrechtlicher Anspruch auf Anordnung einer weiteren Schätzung durch die kantonale Aufsichtsbehörde bestehe zudem nicht.