Citation: 1C_286/2020 E. 5.3.3

5.3.3. Die strittige Erweiterung des ursprünglich bewilligten Parkplatzes führte bereits deshalb zu einer zusätzlichen Abweichung von der gemäss der Drittelsregel zulässigen Strassenanstosslänge von ca. 7,5 m (22,6 m : 3), weil die bewilligte Strassenanstosslänge von ca. 11,5 m verlängert wurde. Zudem führte die Erweiterung des hinteren Parkplatzbereichs durch die Reduktion von Grünfläche zu einer optischen Verstärkung der Verletzung der Drittelsregel, weshalb entgegen der Meinung des Beschwerdeführers eine Bewilligung nach § 357 Abs. 1 PBG ausgeschlossen ist. Dass entgegen der Annahme der Vorinstanz Gründe für eine Ausnahmebewilligung vorliegen sollen, macht der Beschwerdeführer nicht geltend. Zusammenfassend ergibt sich, dass die Vorinstanz die Bewilligungsfähigkeit der strittigen Parkplatzerweiterung willkürfrei verneinen durfte.