Citation: 4A_584/2018 E. 4.2

4.2. Die Beschwerdeführer rügen sodann die Verletzung verschiedener "Bestimmungen zum Mass der Behauptungs- und Substantiierungslast und damit auch zur Beweislast". Sie nennen Art. 2 ZGB und Art. 55, Art. 150, Art. 152 sowie Art. 222 Abs. 2 ZPO. Die vorinstanzliche Verteilung der Behauptungs- und Substanziierungslast kritisieren sie dabei nicht als bundesrechtswidrig, sondern sie legen diese im Gegenteil - jedenfalls sinngemäss - ihren eigenen Ausführungen zugrunde. Die Vorinstanz stellte fest, die Beschwerdegegnerin habe in der Klageantwort einerseits bestritten, dass die im Hinblick auf die Ersatzvornahme in Rechnung gestellten Arbeiten überhaupt ausgeführt worden seien, und andererseits bemängelt, dass aus der Klagebegründung nicht hervorgehe, was geleistet worden sei. Es gelingt den Beschwerdeführern nicht, diese Feststellung über den Prozesssachverhalt als willkürlich auszuweisen. Sie führen einzig aus, die Bestreitung der Beschwerdegegnerin im erstinstanzlichen Verfahren sei "nur pauschal mit Bezug auf die Klage" erfolgt, und verweisen diesbezüglich auf Erwägung 2.1 im angefochtenen Urteil. An dieser Stelle legte die Vorinstanz die Prozessgeschichte dar und hielt fest, dass die Beschwerdegegnerin die Klage als solche bestreite. Die Bestreitungen der Beschwerdegegnerin in der Sache werden von der Vorinstanz indes in deren Erwägungen 3.4 und 3.5 zitiert und eingeordnet, worauf die Beschwerdeführer nicht eingehen. Der Vorwurf, die Vorinstanz habe es unterlassen zu erklären, "auf welche inexistente Bestreitung die Beschwerdeführer hätten substantiiert entgegnen sollen", ist nicht nachvollziehbar. Das Gleiche gilt für die Behauptung, erst in der Duplik sei eine hinreichende Bestreitung erfolgt. Entsprechend ist der Schluss der Vorinstanz, die Beschwerdeführer hätten ihre Vorbringen substanziieren müssen, nicht zu beanstanden. Die Vorinstanz hielt weiter fest, der blosse Verweis auf als Beweismittel eingereichte Unterlagen genüge hierfür nicht. Was die Beschwerdeführer dagegen einwenden, verfängt nicht. Insbesondere zeigen sie nicht auf, inwiefern es vorliegend im Sinne der bundesgerichtlichen Rechtsprechung (vgl. Urteil 4A_443/2017 vom 30. April 2018 E. 2.2 mit Hinweisen) ausnahmsweise zulässig sein könnte, den Substanziierungsobliegenheiten durch Verweis auf eine Beilage nachzukommen. Eine solche Ausnahme begründen sie auch nicht mit ihrer Kritik, es sei nicht nachvollziehbar, wieso "eine Handwerkerrechnung inhaltlich in einer Klageschrift repetiert werden müsste, um der Behauptungspflicht Genüge zu tun". Damit gehen die verschiedenen darauf aufbauenden Rügen von vornherein ins Leere, soweit sie nicht ohnehin unzureichend begründet sind. Dies gilt insbesondere für die Beanstandung "aktenwidriger Feststellungslücken" mit Bezug auf die offerierten Beweismittel und den Vorwurf, der Anspruch auf rechtliches Gehör sowie die Regeln über neue Tatsachen und Beweismittel im Sinne von Art. 229 ZPO seien verletzt worden.