Citation: 4A_365/2022 E. 4.1

4.1. Was die Kalkmörtelböden betrifft, machen die Unternehmer geltend, die Vorinstanz habe gestützt auf die Aussagen des Zeugen E.________ die Mangelhaftigkeit der Kalkmörtelböden bejaht. E.________ habe ab Herbst 2016 im Auftrag der Besteller Arbeiten an den Kalkmörtelböden verrichtet. Er habe ausgesagt, die Kalkmörtelböden hätten Risse aufgewiesen. Weshalb dem so gewesen sei, habe E.________ nicht gewusst. Er habe bloss vermutet, das Material sei nicht richtig gemischt, die Isolation sei zu weich oder die Verarbeitung sei mangelhaft gewesen. Wie die Vorinstanz dazu komme, diese Aussagen als differenziert zu werten, sei schleierhaft. Die Unternehmer bemängeln, dass die Vorinstanz die Aussagen ihres Zeugen F.________ nicht berücksichtigt habe. F.________ habe ausgesagt, der Besteller C.________ habe Kalkmörtelböden auf einer Bodenheizung verlangt. F.________ habe darauf hingewiesen, dass dies nicht funktioniere. Der Besteller C.________ habe aber darauf bestanden und die Böden zudem selbst nachbearbeitet, wozu ihm F.________ die Ware habe liefern müssen.