Citation: 6B_563/2023 E. 3.4

3.4. Die Vorinstanz erwägt, der Beschwerdeführer sei erstmals am 21. Februar 2020 zum Vorwurf gemäss Dossier S22 befragt worden. Daher habe er von den Befragungen der Mitbeschuldigten C.C.________ und B.________ im Oktober 2019 ausgeschlossen werden dürfen. Wegen konkreter Kollusionsgefahr habe ein sachlicher Grund für die vorläufige Beschränkung der Parteiöffentlichkeit bestanden. Insofern könnten die früheren Aussagen der Mitbeschuldigten verwertet werden. Anders verhalte es sich mit der Befragung von B.________ vom 10. März 2020. Nachdem der Beschwerdeführer befragt worden sei, wäre ein Ausschluss von der Parteiöffentlichkeit nur noch gestützt auf Art. 108 Abs. 1 lit. a StPO in Frage gekommen. Daher sei diese Befragung nicht zu Lasten des Beschwerdeführers verwertbar (angefochtenes Urteil E. 31.3.2 S. 89-90).