Citation: 7B.70/2001 07.06.2001 E. 2

2.- Das Kantonsgericht weist darauf hin, dass die Konkursmasse sich aus dem dem Schuldner im Zeitpunkt der Konkurseröffnung zustehenden pfändbaren Vermögen zusammensetze, wo auch immer dieses sich befinde. Zivilrechtlich berechtigt an diesen Werten bleibe bis zu deren Verwertung der Schuldner, dem jedoch Verfügung und Verwaltung entzogen seien. Im Falle einer Einstellung des Konkursverfahrens mangels Aktiven falle das Beschlagsrecht der Konkursgläubiger, das die zivilrechtliche Berechtigung nicht beeinflusst habe, dahin, sobald das Verfahren geschlossen sei. Aus diesen Feststellungen schliesst die Vorinstanz, dass der Beschwerdeführer gleich wie vor der Konkurseröffnung wieder als WIR-Teilnehmer an einem WIR-Verrechnungskonto berechtigt werden müsse. In diesem Sinne habe denn auch die WIR Bank den dem Verrechnungsguthaben entsprechenden Barbetrag dem Konkursamt ausdrücklich nur bedingt überwiesen, was dem Beschwerdeführer zur Kenntnis gebracht worden sei. Würde der Betrag heute direkt dem Beschwerdeführer bar ausbezahlt, würde damit eine neue Situation geschaffen, die zuvor nicht bestanden habe. Das Konkursamt habe daher zu Recht verfügt, das Guthaben, das sich bei der Saldierung des WIR-Kontos ergeben habe, werde an die WIR Bank ausbezahlt. Der Beschwerdeführer werde dort darüber wieder als WIR-Teilnehmer verfügen können. Die angefochtene Rückerstattung durch das Konkursamt stellt nach Ansicht des Kantonsgerichts sodann keine Amtshandlung dar, die wegen der Einstellung des Konkursverfahrens ohne Ermächtigung des Beschwerdeführers nicht zulässig wäre. Es gehe dabei nicht um die Weiterführung des Konkursverfahrens oder um einen Eingriff in das nicht mehr existierende Massevermögen, sondern um den Vollzug der Einstellungsverfügung.