Citation: 6P.4/2005 24.05.2005 E. 3

Nichtigkeitsbeschwerde 3.1 Der Aufenthalt des Beschwerdeführers in der Klinik Hohenegg in der Zeit vom 5. Mai bis zum 16. Juli 2004 hat nicht die Bedeutung, die ihr der Beschwerdeführer beilegt. Es kann keine Rede davon sein, dass damit die im Obergerichtsentscheid vom 20. Juni 2003 ange-ordnete stationäre Massnahme faktisch vollzogen worden sei. Es kann insoweit zur Begründung auf die Erwägungen im Bundesgerichts-entscheid in den Verfahren 6P.3/2005 und 6S.483/2004 betreffend den Vollzug aufgeschobener Strafen (E. 2.3.2) verwiesen werden. 3.2 Der Beschwerdeführer hält andeutungsweise offenbar auch eine stationäre Massnahme an Stelle des Strafvollzugs mit vollzugs-begleitender ambulanter Behandlung für möglich, nämlich die Einweisung in eine Heilanstalt, in der in erster Linie seine psychische Krankheit behandelt würde. Er legt indessen nicht substantiiert dar, inwiefern das Obergericht eidgenössisches Recht verletzte, indem es unter den gegebenen Umständen nicht eine solche stationäre Massnahme angeordnet hat. Der Beschwerdeführer strebt im vorliegenden Verfahren (wie übrigens auch in den parallelen Verfahren) unter Hinweis auf seinen Aufenthalt in der Klinik Hohenegg sowie unter Berufung auf verschiedene Berichte und Stellungnahmen von Ärzten eine ambulante Behandlung an, und zwar unter Aufschub des Strafvollzugs.