Citation: 8C_583/2019 E. 5.2.1

5.2.1. Dr. med. D.________ hat die Sache vorgängig seiner Beurteilung vom 29. Mai 2018 dem Radiologen Dr. med. E.________ zur konsiliarischen Zusatzbeurteilung unterbreitet. Dass Letzterer gegenüber der Suva vertrauensärztliche Aufgaben wahrnehmen würde, wird nicht behauptet und ist auch nicht erstellt. Dr. med. E.________ kann somit in dieser Konstellation nicht als versicherungsinterner Arzt angesehen werden (vgl. auch Urteil 8C_465/2016 vom 31. Oktober 2016 E. 4.1). Die Vorinstanz erwog, Dr. med. E.________ habe am 29. Mai 2018 überzeugend dargelegt, dass für den von Dr. med. C.________ beschriebenen knöchernen Ausriss in der Bildgebung keine Anhaltspunkte bestünden und auch nicht vom Vorliegen einer Hill-Sachs-Läsion auszugehen sei. Der Versicherte erhebt letztinstanzlich keinerlei Einwände gegen diese von Dr. med. D.________ mitberücksichtigte Einschätzung des Dr. med. E.________. Es ist nicht ersichtlich, dass dieser als Radiologe fachlich nicht in der Lage gewesen sein soll, die bildgebenden Schulterbefunde zu interpretieren. Mit der einlässlichen Beurteilung des Dr. med. E.________ vom 29. Mai 2018 liegt somit - wie die Vorinstanz richtig erkannt hat - eine fachärztliche Stellungnahme vor, auf die abgestellt werden kann.