Citation: 2C_108/2018 E. 4.3.4

4.3.4. Hervorzuheben ist insbesondere, dass der Beschwerdeführer weiter delinquiert hat, obwohl er am 6. April 2011 durch das Migrationsamt schriftlich verwarnt und darauf hingewiesen wurde, dass er bei erneuter schwerwiegender Straffälligkeit mit dem Widerruf des Asyls und der Wegweisung aus der Schweiz rechnen müsse. So wurden sämtliche Straftaten, die zur bisher höchsten Freiheitsstrafe führten, im Zeitraum zwischen Juli und Oktober 2014 begangen (vgl. Urteil des Kantonsgerichts Appenzell Ausserrhoden vom 1. April 2015). Offensichtlich liess sich der Beschwerdeführer weder durch die verhängten Strafen noch durch die ausländerrechtliche Verwarnung zu einer Verhaltensänderung bewegen. Der Beschwerdeführer gibt selber zu, dass er selbst nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis weiterhin "geringfügigere Delikte" begangen hat. Sein Verhalten zeugt somit von Uneinsichtigkeit und Unbelehrbarkeit und deutet darauf hin, dass er auch künftig weder gewillt noch fähig sein wird, sich an die Rechtsordnung zu halten. Daran ändern seine Behauptungen, er habe jeweils im Rauschzustand gehandelt, nichts, wäre es doch an ihm gelegen, alles daran zu setzen, um seine Suchtprobleme in den Griff zu bekommen.