Citation: 4A_204/2018 E. A

A.________ (Klägerin, Beschwerdeführerin) schloss mit der B.________ AG (Beklagte, Beschwerdegegnerin) einen Vertrag über eine Leibrente von jährlich Fr. 7'934.-- bzw. monatlich Fr. 661.20. Die Police enthielt unter dem Titel Überschussbeteiligung folgende Bestimmung: "Diese Versicherung ist ab sofort überschussberechtigt. Die Überschuss-beteiligung erfolgt in Form einer Zusatzrente und wird gleichzeitig mit der Leibrente ausbezahlt". Ab September 1997 wurden der Klägerin monatlich eine Leibrente von Fr. 661.20 und eine Überschussbeteiligung von monatlich Fr. 120.50 ausbezahlt. Mit Schreiben vom 1. Mai 2003 teilte die Beklagte mit, sie werde die Überschussbeteiligung per 1. August 2003 wegen der gegenwärtigen wirtschaftlichen Gegebenheiten um Fr. 48.20 auf Fr. 72.30 kürzen. Seither wird die Überschussbeteiligung in diesem Betrag ausgerichtet.