Citation: 4A_356/2023 E. 4.2.1

4.2.1. Die Rüge geht fehl. Die (anwaltlich vertretene) Beschwerdeführerin war nicht davor dispensiert, im kantonalen Verfahren einen allfälligen Willensmangel oder eine eigentliche Notlage im Zeitpunkt des Vertragsschlusses hinreichend zu behaupten. Die Beschwerdeführerin zeigt sodann nicht auf, dass sie im vorinstanzlichen Verfahren hinreichend behauptet hätte, sie habe sich bei Vertragsabschluss in starker Bedrängnis, im Sinne einer Zwangslage, befunden. Selbst mit ihren Ausführungen im bundesgerichtlichen Verfahren vermag sie im Übrigen keine solche Zwangslage darzutun. Sie behauptet im Wesentlichen bloss pauschal, sie habe sich in einer deutlich schwächeren Verhandlungsposition als die Beschwerdegegnerin befunden und es habe sich um eine "take-it-or-leave-it-Situation" gehandelt. Auch einen Willensmangel im Zeitpunkt des Vertragsschlusses in dem Sinne, dass eigentlich sie persönlich einen Vertrag mit der Beschwerdegegnerin habe abschliessen wollen, legt sie im bundesgerichtlichen Verfahren nicht dar, was im Übrigen ohnehin verspätet wäre.