Citation: 2C_752/2020 E. 6.3

6.3. Insoweit der Beschwerdeführer für die Rüge der Verletzung von Art. 14 EMRK auf Art. 8 EMRK verweist, fehlt es überdies an einer entsprechenden Begründung. Es genügt jedenfalls nicht den Anforderungen von Art. 106 Abs. 2 BGG, bloss vorzubringen, ein aufgrund des Geschlechts erschwerter Zugang zur Bildung verletze Art. 8 EMRK. Die vom Beschwerdeführer anderweitig erwähnte Rechtsprechung des EGMR betrifft entweder nicht den Bereich der Bildung (vgl. Urteil des EGMR di Trizio gegen Schweiz vom 2. Februar 2016 [Nr. 7186/09]) oder ist im Zusammenhang mit einer Verletzung des Rechts auf Bildung gemäss Art. 2 des 1. Zusatzprotokolls zur EMRK ergangen, das die Schweiz bisher nicht ratifiziert hat (vgl. Urteil des EGMR D.H. u.a. gegen Tschechische Republik vom 13. November 2007 [Nr. 57325/00]).