Citation: U 268/01 08.05.2003 E. 3

Wie die Beschwerdegegnerin in der Vernehmlassung zu Recht einwendet, war die Rechtsverzögerungsbeschwerde im Zeitpunkt der vorinstanzlichen Urteilsfällung nicht gegenstandslos (SVR 1998 UV Nr. 11 S. 29 Erw. 4, BGE 125 V 373 Erw. 1), da sie die beantragte Leistungsverfügung bis dahin nicht erlassen hatte; im Schreiben vom 9. August 2001 wurde die Leistungspflicht formlos anerkannt und der Verfügungserlass erst in Aussicht gestellt. Auch wenn die Vorinstanz vor Urteilsfällung in Besitz der Mitteilung des Versicherten vom 14. August 2001 gekommen wäre, hätte sie demnach die Beschwerde nicht wegen Gegenstandslosigkeit abschreiben dürfen. Deshalb kann offen bleiben, ob vor Urteilseröffnung am 15. August 2001 auf den bereits gefällten Entscheid vom 14. August 2001 hätte zurückgekommen werden müssen. Die Vorinstanz hat das kantonale Verfahrensrecht jedenfalls nicht bundesrechtswidrig angewendet.