Citation: 8C_868/2008 05.05.2009 E. A

A.a Der 1957 geborene S.________ war seit Mitte März 1989 als Bauarbeiter bei der Firma H.________ AG tätig und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) u.a. gegen die Folgen von Berufsunfällen versichert. Am 7. März 2003 musste er zusammen mit drei Arbeitskollegen einen 200 bis 300 kg schweren Boiler hochheben und verschieben; als zwei der Männer ihre Last unvermittelt losliessen, verspürte er einen einschiessenden Schmerz im Rücken. Nachdem die Beschwerden auch am darauffolgenden Tag nicht abgeklungen waren, erfolgte bis zum 13. März 2003 eine Hospitalisation im Spital X.________, welche ein lumbospondylogenes und lumbosakrales Schmerzsyndrom (mit Beinlängenverkürzung 1,5 cm rechts mit Wirbelsäulenskoliose, Flachrücken, linksbetonten Tendomyosen sowie Diskushernien L4/5, Diskusprotrusion L3/4 und L5/S1) und Adipositas ergab. Das Unfallereignis führte zu einer richtunggebenden Verschlimmerung des massiven degenerativen Vorzustandes an der Lendenwirbelsäule. Am 15. Mai 2003 konnte S.________ seine Arbeit wieder vollumfänglich aufnehmen, wobei eine Fussheberschwäche links weiterhin Probleme bereitete. Eine neurochirurgische Abklärung ergab diagnostisch ein Wurzelkompressionssyndrom L4/5 und L5/S1 sowie die Indikation für eine Operation, welche vom Patienten jedoch abgelehnt wurde. A.b Am 21. April 2004 verunfallte S.________ erneut durch einen Sturz auf die linke Schulter und die linke Thoraxseite, welcher Kontusionen an den Rippen und der linken Schulter verursachte; Anzeichen für ossäre Läsionen waren keine erkennbar. Gestützt auf eine Sonographie wurde der Verdacht auf eine ansatznahe Teilruptur der Supraspinatussehne links geäussert. Ein vom 23. Juni bis 4. August 2004 dauernder Aufenthalt in der Rehaklinik Y.________ brachte keine wesentliche Besserung der Beschwerden an Schulter, Rücken und am linken Bein; die bisherige Tätigkeit wurde - im Unterschied zu ganztägigen leichten Verrichtungen - als nicht mehr zumutbar qualifiziert (Austrittsbericht vom 20. August 2004). In der Folge veranlasste die SUVA, welche abermals Leistungen erbrachte (Heilbehandlung, Taggeld), stellenvermittelnde Vorkehren. Eine grundsätzlich geeignete Beschäftigung wurde seitens des Versicherten jedoch abgelehnt, woraufhin der Unfallversicherer entsprechende Bemühungen wie auch die Taggeldleistungen auf 1. Oktober 2004 einstellte. Nachdem S.________ über das Regionale Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) während des Zeitraums vom 23. Mai 2005 bis 20. April 2006 in einem Beschäftigungsprogramm eingegliedert gewesen war und die SUVA weitere ärztliche Auskünfte eingeholt hatte (u.a. Berichte des stellvertretenden Kreisarztes Prof. Dr. med. E.________, Facharzt FMH für Orthopädie, vom 20. April 2006, der behandelnden Ärzte Dr. med. R.________, Allgemeine Innere Medizin FMH, vom 29. Mai 2006 und des Dr. med. U.________, Rheumatologie, vom 10. Juli 2006, des Dr. med. P.________, Facharzt FMH für Chirurgie, SUVA-Versicherungsmedizin, vom 16. August 2006 und des Dr. med. N.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie, vom 29. September 2006), verfügte sie am 26. Februar 2007 die Zusprechung einer Invalidenrente auf der Basis einer Erwerbsunfähigkeit von 19 % rückwirkend ab 1. Oktober 2004 sowie einer Integritätsentschädigung entsprechend einer Integritätseinbusse von insgesamt 25 % (schmerzhafte Funktionsstörung der linken Schulter: 10 %; traumatisch gesetzte Diskushernie mit sensomotorischer Teilparese des linken Fusses mit erheblichem chronischem Schmerzzustand: 15 %). In teilweiser Gutheissung der dagegen erhobenen Einsprache wurde der der Rente zugrunde gelegte Invaliditätsgrad auf 22 % erhöht (Einspracheentscheid vom 21. Juni 2007). A.c Mit Verfügung vom 19. September 2007 sprach die IV-Stelle des Kantons Thurgau S.________ basierend auf einer Invalidität von 86 % eine ganze Rente für die Zeit ab 1. April 2005 zu.