Citation: U 280/04 26.01.2005 E. 2

2.1 Das kantonale Gericht gelangte mit Bezug auf den Gesundheitsschaden und die daraus ableitbare unfallbedingte Arbeitsunfähigkeit gestützt auf den Austrittsbericht der Klinik L.________ vom 21. Juni 2002, die Ausführungen des SUVA-Kreisarztstellvertreters Dr. med. M.________ vom 10. Oktober 2002, des SUVA-Kreis- und Spezialarztes für orthopädische Chirurgie Dr. med. R.________ vom 14. Oktober 2003 und die Stellungnahme des SUVA-Spezialarztes für orthopädische Chirurgie, Dr. med. U.________, vom 23. März 2004 zu den Berichten der Klinik H.________ aus dem Jahre 2003 zum Schluss, einzig die Beschwerden im Bereich der rechten Schulter seien unfallkausal und würden ein Arbeiten nicht über Schulterhöhe und ohne Heben und Tragen von Lasten über 15 kg nach wie vor zu 100 % der Norm erlauben. Dieser Beurteilung, welche auf schlüssigen medizinischen Unterlagen beruht, ist beizupflichten. Darauf wird verwiesen (Art. 36a Abs. 3 OG). Beizufügen bleibt, dass der Aussage der Ärzte der Klinik H.________ vom 2. Oktober 2003, eine umfassende gutachterliche Beurteilung durch die SUVA sei angezeigt, der Wunsch nach einer von der Anstalt an die Hand zu nehmenden gesamthaften Abklärung des multiplen Beschwerdebildes zu Grunde lag; dazu hatte diese jedoch keine Veranlassung, da die den Unfallversicherer alleine interessierenden unfallursächlichen Beschwerden bereits hinreichend abgeklärt waren. Auch kann nicht gesagt werden, die Klinik H.________ habe eine Arthroskopie beim rechten Schultergelenk als zwingend notwendig erachtet. Zudem ist unklar, inwieweit ein solcher Eingriff für die Einschätzung der Restarbeitsfähigkeit der ohnehin als unfallkausal anerkannten Schulterbeschwerden noch von Gewinn hätte sein können. Von der geltend gemachten Einholung eines medizinischen Gutachtens kann daher abgesehen werden. Der im vorliegenden Verfahren eingereichte Bericht des Amtes für Industrie, Gewerbe und Arbeit Graubünden vom 4. Juli 2004, worin Ausführungen des Dr. med. I.________ vom 14. Mai 2004 auszugsweise zitiert sind, vermag am Ergebnis nichts zu ändern, zumal der Arzt darin keine auf die Schulterbeschwerden beschränkte Einschätzung der Restarbeitsfähigkeit vornimmt. Der ebenfalls letztinstanzlich ins Recht gelegte Bericht von Dr. med. Z.________ vom 9. August 2004, wonach seit einigen Wochen wieder zunehmende Schmerzen im Bereich der rechten Schulter festzustellen seien, lässt alsdann keine Rückschlüsse auf die unfallbedingte Arbeitsfähigkeit während des für die Beurteilung relevanten Zeitraumes bis zum Erlass des Einspracheentscheids zu (hier: 18. November 2003; BGE 121 V 366 Erw. 1b; RKUV 2001 Nr. U 419 S. 101). 2.2 Den von der SUVA ausgehend vom dargestellten Zumutbarkeitsprofil festgelegten Invaliditätsgrad von 15 % hat das kantonale Gericht zumindest im Ergebnis ebenfalls zu Recht bestätigt: Das Invalideneinkommen ist gestützt auf die Werte der schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) 2002 zu bestimmen (näheres dazu: BGE 129 V 472), wobei der Zentralwert des standardisierten Bruttolohnes der im privaten Sektor mit einfachen und repetitiven Tätigkeiten beschäftigten Männer heranzuziehen ist (BGE 126 V 76 Erw. 3b/bb). Der nach Anpassung an die durchschnittliche betriebsübliche Wochenarbeitszeit von 41,7 Stunden (Die Volkswirtschaft 10/2004 S. 90 Tabelle B9.2) resultierende Betrag von Fr. 57'008.- führt nach Vornahme eines in der eingeschränkten Einsetzbarkeit des Versicherten begründeten leidensbedingten Abzuges von 10 % (vgl. BGE 126 V 75) zu einem Invalideneinkommen von Fr. 51'307.-, was verglichen mit dem Valideneinkommen von Fr. 58'800.- einer Einbusse von 12,7 % entspricht und einen Invaliditätsgrad von 13 % ergibt (vgl. BGE 130 V 121). Wenn die SUVA die Rente gestützt auf eine Erwerbsunfähigkeit von 15 % zugesprochen hat, besteht kein Anlass zu Weiterungen, zumal die Berechnung des Invaliditätsgrades an sich von keiner Seite gerügt wird (vgl. BGE 119 V 249 E. 5 mit Hinweisen).