Citation: 6B_1012/2014 E. 1

Am 10. März 2014 erliess die Staatsanwaltschaft Oberland einen Strafbefehl gegen den Beschwerdeführer unter anderem wegen Beschimpfung. Den Strafbefehl holte der Beschwerdeführer auf der Post nicht ab. Nachdem er ihm noch per A-Post zugestellt worden war, reichte er am 13. April 2014 eine Einsprache ein. In einem Fristwiederherstellungsgesuch machte er geltend, er sei bei seiner Partnerin gewesen, um sie bei einer Geburt zu unterstützen. Am 23. Juni 2014 kam die Staatsanwaltschaft zum Schluss, die vorgebrachten Gründe vermöchten eine Wiederherstellung der Frist nicht zu rechtfertigen. Auf die Einsprache trat die Staatsanwaltschaft wegen Verspätung nicht ein. Das Obergericht des Kantons Bern hiess am 17. September 2014 eine Beschwerde mit der Begründung gut, die Zustellfiktion gemäss Art. 85 Abs. 4 lit. a StPO greife im vorliegenden Fall nicht. Das Gericht stellte fest, die Einsprache sei rechtzeitig erfolgt, und hob die Verfügung vom 23. Juni 2014 auf. Die Kosten wurden dem Kanton Bern auferlegt. Eine Entschädigung wurde nicht ausgerichtet. Der Beschwerdeführer wendet sich ans Bundesgericht. Er bemängelt, dass ihm keine Entschädigung ausgerichtet wurde, und verlangt eine Zahlung von Fr. 1'000.--.