Citation: 4A_363/2008 14.10.2008 E. 2

2.1 Mit ihrer Verfassungsbeschwerde rügt die Beschwerdeführerin, das Kantonsgericht sei in Willkür verfallen, indem es bezüglich des Nachweises von Überstunden Beweise und Behauptungen als untauglich zurückgewiesen habe. Damit habe es auch das rechtliche Gehör gemäss Art. 29 BV verletzt. 2.2 Die Verletzung von Grundrechten muss in der Beschwerde vorgebracht und begründet werden (Art. 106 Abs. 2 BGG). Für solche Rügen gelten die gleichen Begründungsanforderungen, wie sie gestützt auf Art. 90 Abs. 1 lit. b OG für die staatsrechtliche Beschwerde gegolten haben (BGE 133 II 249 E. 1.4.2 S. 254 mit Hinweisen). Demnach prüft das Bundesgericht nur klar und detailliert erhobene und, soweit möglich, belegte Rügen. Auf rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt es nicht ein. Wird eine Verletzung des Willkürverbots geltend gemacht, muss anhand der angefochtenen Subsumtion im Einzelnen dargelegt werden, inwiefern der Entscheid an einem qualifizierten und offensichtlichen Mangel leidet (BGE 130 I 258 E. 1.3 S. 261 mit Hinweisen). Dabei ist zu beachten, dass dem Sachgericht im Bereich der Beweiswürdigung ein erheblicher Ermessensspielraum zusteht. Die Beweiswürdigung ist daher nur willkürlich, wenn das Sachgericht sein Ermessen missbraucht, indem es zum Beispiel offensichtlich unhaltbare Schlüsse zieht oder erhebliche Beweise übersieht (BGE 129 I 8 E. 2.1. S. 9; 120 Ia 31 E. 4b S. 40, mit Hinweisen). 2.3 Die Vorbringen der Beschwerdeführerin zur gerügten Verletzung von Art. 9 und Art. 29 BV im Zusammenhang mit der Beweiswürdigung bezüglich der Überstunden erschöpfen sich in appellatorischer Kritik am angefochtenen Urteil und vermögen den genannten Begründungsanforderungen nicht zu genügen. Auf diese Rügen ist daher nicht einzutreten. 2.4 Schliesslich rügt die Beschwerdeführerin, das Kantonsgericht sei in Willkür verfallen, indem es den vom Beschwerdegegner behaupteten Mietvertrag als nachgewiesen erachtete. Die Beschwerdeführerin habe in einer Wohnung gelebt, welche anerkanntermassen auch als Arbeitsstätte gedient habe. Zudem habe sich die Beschwerdeführerin an den Wochenenden, an denen sie nicht gearbeitet habe, bei ihren Eltern in Thusis aufgehalten. Unter diesen Umständen sei es unhaltbar, von ihr für lediglich eine Schlafstelle monatlich Fr. 600.-- zu verlangen. Daraus, dass ihr Nachfolger, C.________, mit dem Beschwerdegegner einen vom Lohn abzuziehenden Mietzins vereinbart haben soll, könne nichts zu Gunsten des Beschwerdegegners abgeleitet werden. 2.5 Ob diese Angaben den Begründungsanforderungen gerecht werden, kann offen bleiben, weil die Rüge unbegründet ist. Das Kantonsgericht hat durchaus berücksichtigt, dass die Wohnung auch als Arbeitsstätte benutzt wurde. Zudem bestreitet die Beschwerdeführerin nicht, dass sie von C.________ für die Überlassung der Wohnung während der zweiten Hälfte des Monats September 2004 Fr. 300.-- verlangte. Weshalb das Kantonsgericht diesen Umstand nicht als gewichtiges Indiz dafür werten durfte, dass die Parteien einen monatlichen Mietzins von Fr. 600.-- vereinbarten, legt die Beschwerdeführerin nicht dar und ist auch nicht ersichtlich. Als weiteres Indiz dafür, dass die Beschwerdeführerin einen Mietzins schuldete, wertete das Kantonsgericht sodann den Umstand, dass ihr ein marktüblicher, GAV-konformer Lohn ausgerichtetet wurde. Dass dies unzutreffend sein soll, legt die Beschwerdeführerin nicht dar. Damit ist eine willkürliche Beweiswürdigung zu verneinen, zumal ein Indizienbeweis zulässig ist.