Citation: 5A_677/2014 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz hat eine altrechtliche Vertretungsbeistandschaft im Sinne von Art. 392 Ziff. 1 und Art. 393 Ziff. 2 aZGB in eine Vertretungsbeistandschaft nach Art. 394 Abs. 1 ZGB umgewandelt und auf die Regelung der finanziellen und administrativen Angelegenheiten in Bezug auf Krankenversicherung, Sozialversicherung und Steuern beschränkt. Diese Form der Beistandschaft kann auch gegen den Willen des Betroffenen angeordnet werden (vgl. Urteil 5A_702/2013 vom 10. Dezember 2013 E. 3, nicht publ. in: BGE 140 III 49). Unter Vorbehalt einer anderweitigen Anordnung schränkt eine solche Vertretungsbeistandschaft die Handlungsfähigkeit des Betroffenen nicht ein (Art. 394 Abs. 2 ZGB). Vorliegend wurde keine solche Anordnung getroffen, sodass die Handlungsfähigkeit der Beschwerdeführerin auch hinsichtlich der von der Vertretungsbeistandschaft betroffenen Bereichen nicht beschränkt ist.