Citation: 2A.340/2000 27.10.2000 E. A

A.- Die russische Staatsangehörige X.________ war in Russland mit Y.________ verheiratet. Aus der Ehe gingen die drei Kinder A.________, geb. 1982, B.________, geb. 1984, und C.________, geb. 1987, hervor. Im April 1992 wurde die Ehe geschieden. Vom September 1994 an arbeitete X.________ mit einer Kurzaufenthaltsbewilligung, die mehrmals verlängert wurde, als Tänzerin in der Schweiz. Die Kinder blieben in Russland beim Vater und der Grossmutter mütterlicherseits. Am 8. September 1995 heiratete X.________ den Schweizer S.________, woraufhin sie eine Jahresaufenthaltsbewilligung im Kanton Thurgau erhielt. Im Jahre 1996 stellte sie ein Gesuch um Nachzug ihrer Kinder, das die Fremdenpolizei des Kantons Thurgau am 19. Dezember 1996 wegen ungenügender finanzieller Mittel ablehnte. Mit Gerichtsurteil vom 16. Juni 1997 wurde X.________ von S.________ geschieden. Sie heiratete in der Folge am 5. September 1997 den Schweizer M.________. Daraufhin erhielt sie eine Jahresaufenthaltsbewilligung im Kanton Zürich. Aus dieser Ehe ging eine Tochter hervor.