Citation: I 606/99 06.06.2001 E. 2

2.- Zu prüfen ist, ob die Beschwerdeführerin ab 1. Juni 1997 Anspruch auf eine halbe oder eine Viertelsrente der Invalidenversicherung hat. Dabei ist gestützt auf die medizinischen Unterlagen von einer unbestrittenen Arbeitsunfähigkeit der Versicherten von 50 % auszugehen (vgl. Arztbericht des Dr. med. S.________ vom 9. Dezember 1995, Psychiatrisches Gutachten des Dr. med. G.________ vom 17. November 1995 sowie Bericht der Klinik X.________ vom 5. September 1994). Ebenfalls unbestritten ist das für den Einkommensvergleich nach Art. 28 Abs. 2 IVG massgebende Invalideneinkommen von monatlich Fr. 2400. - inklusive Gratifikation/13. Monatslohn, was einem Jahreslohn von Fr. 28'800. - entspricht. Streitig ist hingegen, wie hoch das ohne invalidisierenden Gesundheitsschaden erzielbare Einkommen (das sog. Valideneinkommen) im Zeitpunkt der streitigen Verfügungen vom 14. März und 16. April 1997 zu veranschlagen ist. Insbesondere stellt sich die Frage, welcher Beruf dem Valideneinkommen zugrunde zu legen ist. Während Verwaltung und Vorinstanz auf jenen als Serviceangestellte - den die Beschwerdeführerin vor dem Unfall von 1993 ausgeübt hatte - abgestellt haben, macht Letztere geltend, bei der Ermittlung des Valideneinkommens müssten ihre Fähigkeiten sich weiterzubilden, anspruchsvollere Berufe auszuüben und somit besser bezahlte Stellen zu bekleiden, berücksichtigt werden, weshalb von dem nach der Umschulung ausgeübten Beruf als kaufmännische Angestellte auszugehen sei.