Citation: 8C_506/2024 E. 3.2.2

3.2.2. Weiter bringt der Beschwerdeführer vor, die Gutachter hätten die Schmerzen im Zusammenhang mit der Rhizarthrose (Daumensattelgelenksarthrose) nicht berücksichtigt. Die Expertise der estimed AG sei unvollständig, weshalb die Vorinstanz darauf nicht hätte abstellen dürfen. Letztere stellte jedoch für das Bundesgericht verbindlich (vgl. E. 1.1 hiervor) fest, die Ärzte der Handchirurgie hätten mit Bericht vom 21. Juni 2023 bestätigt, dass sie nie Arbeitsunfähigkeitszeugnisse ausgestellt hätten. Sie seien der Ansicht gewesen, eine angepasste Tätigkeit sei während 9 Stunden pro Tag zumutbar. Das kantonale Gericht hielt weiter überzeugend fest, die spätere Beurteilung dieser Ärzte, wonach in einer belastenden Tätigkeit eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bestehe, stehe insofern im Einklang mit der Einschätzung der Gutachter, als auch diese darauf hingewiesen hätten, allzu viele statische Tätigkeiten mit den Händen oder mit allzu grosser Kraftentwicklung auf die Hände oder viele monotone manuelle Tätigkeiten seien ungeeignet. Auch diesbezüglich ist keine willkürliche Beweiswürdigung der Vorinstanz erkennbar.