Citation: 6B_243/2022 E. 3.1

3.1. Hinsichtlich der Strafzumessung beanstandet der Beschwerdeführer, die Vorinstanz habe die Wahl der Strafart nicht begründet und zu Unrecht statt einer Geldstrafe eine Freiheitsstrafe ausgefällt. Letztere verletze den Verhältnismässigkeitsgrundsatz, da er sich seit seiner Verurteilung im Jahr 2014 zu einer Geldstrafe beinahe acht Jahre bewährt habe. Die bedingte Freiheitsstrafe sei somit durch eine bedingte Geldstrafe zu ersetzen. Ausserdem macht er geltend, da kein Vorsatz betreffend die leichtsinnige Gewährung der Darlehen vorliege, habe er entgegen der Vorinstanz nicht mehrere, sondern nur eine Misswirtschaftshandlung (Konkursverschleppung) begangen. Dadurch werde die Tatschwere stark reduziert und diese sei als leicht zu beurteilen. Die Einsatzstrafe sei deshalb deutlich zu reduzieren. Weiter kritisiert der Beschwerdeführer, dem Beschleunigungsgebot sei nicht genügend Rechnung getragen worden. Insbesondere die Verfahrensdauer vor der ersten Instanz mit rund zweidreiviertel Jahren sei deutlich zu lang, sodass die Verfahrensverzögerung nicht "gerade noch leicht", sondern mindestens mittelschwer zu qualifizieren sei. Schliesslich könnten pandemiebedingte Verzögerungen nicht zu seinen Lasten gehen.