Citation: 6B_141/2021 E. 1.3.3

1.3.3. Die Vorinstanz hält zur Strafart fest, der Beschwerdeführer habe sich vieler Delikte schuldig gemacht. Falsche Anschuldigung sei mit Freiheitsstrafe von 6 Monaten bis zu 20 Jahren oder Geldstrafe bis zu 360 Tagessätzen bedroht. Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe stehe auf grobe Verkehrsregelverletzung, Vereitelung von Massnahmen zur Feststellung der Fahrunfähigkeit, qualifiziertes Fahren in angetrunkenem Zustand, Führen eines Personenwagens unter Drogeneinfluss, pflichtwidriges Verhalten bei Unfall, Fahren ohne Berechtigung, Fahren ohne Fahrzeugausweis, Bewilligung oder Haftpflichtversicherung und Missbrauch von Ausweisen und Schildern. Die gleiche Strafdrohung gelte bei einfacher Körperverletzung mit gefährlichem Gegenstand, Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte sowie Irreführung der Rechtspflege. Gemäss Vorinstanz kommt für sämtliche Delikte eine Freiheitsstrafe oder eine Geldstrafe in Frage. Sie erwägt, für die einzelnen Delikte gegen das Strassenverkehrsgesetz wäre eine Geldstrafe unter Umständen noch angemessen. Der Beschwerdeführer habe jedoch von 2012 bis 2018 mehr als 30 Schuldsprüche angehäuft. Er habe sich stets von Neuem zu den Delikten gegen das Strassenverkehrsgesetz entschliessen müssen. So habe er eine hartnäckige Bereitschaft zu kriminellem Handeln und eine absolute Uneinsichtigkeit offenbart. Der einschlägig vorbestrafte Beschwerdeführer habe während hängigem Strafverfahren massiv delinquiert und sei offensichtlich unbelehrbar. Geldstrafen seien nicht geeignet, ihn von künftiger Delinquenz gegen das Strassenverkehrsgesetz abzuhalten. Vielmehr erscheine einzig eine Freiheitsstrafe als zweckmässig. Daher sei für sämtliche Delikte gegen das Strassenverkehrsgesetz und die damit in Zusammenhang stehenden Straftaten wie Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte nur eine Freiheitsstrafe gerechtfertigt.