Citation: 9C_131/2022 E. 4.2.2

4.2.2. Die Vorinstanz erwägt, es sei nicht zu beanstanden, dass die Verwaltung das Eingliederungsziel der gymnasialen Maturität an der Privatschule B.________ nicht als einfach und zweckmässig beurteilt habe. Die beantragte Finanzierung des Besuchs einer ausserkantonalen Privatschule komme einer nach den gegebenen Umständen bestmöglichen Vorkehr gleich. Darauf bestehe nach konstanter Rechtsprechung kein Anspruch. Im jugendpsychiatrischen Gutachten werde denn auch nicht ein gymnasialer Lehrgang, sondern eine Ausbildung in einer Einrichtung mit Erfahrung im "High Functioning-Autismus" mit einem "wohlwollenden, ressourcenorientierten, aber auch kritisch fordernden Lehrmeister" empfohlen. Der Beschwerdeführer entgegnet, aus den Gutachten ergebe sich nicht, wie es sich mit der Ausbildungsfähigkeit in einer Berufslehre verhalte. Es bleibe offen, ob eine Lehre unter dem Aspekt der Eingliederungswirksamkeit überhaupt geeignet wäre. Dies sei mit Blick auf sein Leistungsprofil (u.a. starkes Interesse an theoretischem Wissen in den Bereichen Informatik, Technik und Mathematik) indes zu bezweifeln.