Citation: 2P.170/2000 27.10.2000 E. 2

2.- Die Beschwerdeführerin rügt im Wesentlichen, die Anordnung ihrer psychiatrischen Begutachtung sowie die Wahl des Gutachters verstiessen gegen das Recht auf persönliche Freiheit (Art. 10 BV), den Schutz der Privatsphäre (Art. 13 BV), das Willkürverbot sowie den Grundsatz von Treu und Glauben (Art. 9 BV), den Anspruch auf ein faires und gerechtes Verfahren (Art. 29 BV), den Anspruch auf eine unparteiische Beurteilung (Art. 30 BV) sowie das Verhältnismässigkeitsprinzip (Art. 5 BV). Für eine psychiatrische Untersuchung fehle es sowohl an einer gesetzlichen Grundlage, an einem hinreichenden öffentlichen Interesse als auch an der Verhältnismässigkeit einer solchen Massnahme. Ihre Anordnung auf der Grundlage des bereits bestehenden Gutachtens zur bisherigen Berufsausübung sei überdies willkürlich. Zudem sei mit der Wahl eines letztlich der Gesundheitsdirektion als erstinstanzlich verfügender Behörde unterstellten Gutachters die nötige Unabhängigkeit nicht gewährleistet, was vorab als willkürlich und treuwidrig einzustufen sei.