Citation: 6B_1214/2019 E. 2.4

2.4. Was der Beschwerdeführer gegen die tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz einwendet, erschöpft sich in weiten Teilen in einer unzulässigen appellatorischen Kritik am angefochtenen Urteil, die für die Begründung einer willkürlichen Feststellung des Sachverhalts nicht genügt. Das Bundesgericht ist keine Appellationsinstanz, die eine freie Prüfung in tatsächlicher Hinsicht vornimmt. Der Beschwerdeführer hätte vielmehr begründet darlegen müssen, inwiefern die tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz nach seiner Auffassung offensichtlich unhaltbar sein oder mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch stehen und die vorhandenen Beweise andere Schlussfolgerungen geradezu aufdrängen sollen. Diesen Anforderungen wird seine Beschwerde weitgehend nicht gerecht. So erscheint insbesondere als abwegig, was der Beschwerdeführer hinsichtlich eines möglichen Motivs für eine Falschbeschuldigung durch den Mitbeschuldigten I.________ vorträgt. Es trifft zwar zu, dass die Vorinstanz das Geständnis des Mitbeschuldigten I.________ und seine Kooperation bei der Strafzumessung im Rahmen der Täterkomponenten strafmindernd berücksichtigt hat (angefochtenes Urteil S. 102). Doch ist nicht einzusehen, inwiefern sich die Belastung des Beschwerdeführers durch jenen in der Strafzumessung zusätzlich zu dessen Gunsten hätte auswirken sollen. Dasselbe gilt für das Argument, durch die Falschbelastung des Beschwerdeführers sei eine Solidarhaftung begründet worden, so dass der Mitbeschuldigten I.________ letztlich einen massgeblichen Teil der Zivilforderung nicht hätte selbst bezahlen müssen. Sodann mag zutreffen, dass die Aussagen des Mitbeschuldigten I.________ in Bezug auf die dem Beschwerdeführer übergebenen Barbeträge nicht konstant gewesen sind (Beschwerde S. 22 f.). Doch weist die Vorinstanz zu Recht darauf hin, dass die Divergenzen hinsichtlich der Einzelbeträge nicht derart gross seien, dass sämtliche Aussagen des Mitbeschuldigten I.________ in Zweifel gezogen werden müssten (angefochtenes Urteil S. 70). Dasselbe gilt für die angeblichen Unklarheiten in Bezug auf die Treffen zwischen dem Beschwerdeführer und dem Mitbeschuldigten I.________ in V.________ (Beschwerde S. 23 ff.). Allfällige Ungereimtheiten und Unklarheiten in dessen Aussagen erlaubten auch in diesem Punkt nicht den Schluss, auf seine Angaben könne insgesamt nicht abgestellt werden. Jedenfalls ist nicht schlechterdings unhaltbar, wenn die Vorinstanz annimmt, die Aussagen des Mitbeschuldigten I.________ erwiesen sich sowohl mit Bezug auf den Mitbeschuldigten A.________ als auch auf den Beschwerdeführer insgesamt als glaubhaft und stimmten mit den objektiven Indizien überein (angefochtenes Urteil S. 91). Soweit sich die Vorinstanz schliesslich für ihren Schluss, bei dem vom Beschwerdeführer ausgelösten Zahlungsverkehr handle es sich um Durchlauftransaktionen, auf die konkreten Modalitäten der Zahlungen und den Umstand stützt, dass der Beschwerdeführer vor Ausführung der Überweisungen keine Unterlagen einforderte und auch keine Regelungen hinsichtlich Leistungsinhalt und Entschädigung der Treuhandgesellschaft des Beschwerdeführers bestanden, erhebt der Beschwerdeführer keine Einwendungen und setzt sich mit diesen Erwägungen nicht auseinander. Insgesamt erscheint das angefochtene Urteil somit nicht als schlechterdings unhaltbar. Es mag zutreffen, dass eine Würdigung der Beweise, wie sie der Beschwerdeführer für richtig ansieht, ebenso in Betracht gezogen werden könnte. Doch genügt für die Begründung von Willkür praxisgemäss nicht, dass das angefochtene Urteil mit der Darstellung der beschwerdeführenden Partei nicht übereinstimmt oder eine andere Lösung oder Würdigung der Beweise in Betracht gezogen werden könnte (BGE 144 V 50 E. 4.2 S. 53; 143 IV 241 E. 2.3.1 S. 244; 141 IV 305 E. 1.2 S. 308 f. und 369 E. 6.3 S. 375).