Citation: 1C_636/2022 E. 2.2

2.2. Die Beschwerdeführerin ist dagegen der Auffassung, die Gehörsverletzung sei als besonders schwer zu qualifizieren. Die Eingabe des BAFU sei zentral gewesen, insbesondere weil es sich damit inhaltlich in Widerspruch zu seinen früheren Stellungnahmen gesetzt habe. Diese früheren Stellungnahmen habe das Bundesverwaltungsgericht indessen gar nicht zitiert und damit den Sachverhalt offensichtlich bundesrechtswidrig festgestellt. Auch mit ihren weiteren Einwänden, namentlich betreffend eine Konvention von 1998, habe sich das Bundesverwaltungsgericht nicht hinreichend auseinandergesetzt. Eine Heilung sei somit nicht erfolgt. Zudem sei aus Art. 30 Abs. 2 VwVG ohnehin zu schliessen, dass eine solche nur in Betracht falle, wenn Gefahr in Verzug sei.