Citation: 9C_360/2019 E. 5.2.1

5.2.1. Wie das Bundesgericht in BGE 143 V 254 E. 6.3.1 S. 258 unter Hinweis auf die Entstehungsgeschichte von Art. 10 AHVG erkannt hat, hatte der Gesetzgeber keiner bestimmten Berechnungsweise den Vorzug geben wollen. Es bestand somit - in den Schranken des Gesetzes (Bemessung der Beiträge nach der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit bzw. Abstufung der Beiträge "nach den sozialen Verhältnissen") - keine irgendwie geartete Bindung des Verordnungsgebers an die erste Regelung in Art. 28 der Vollzugsverordnung vom 31. Oktober 1947 zum AHVG (mit Wirkung ab 1. Januar 1973: AHVV; AS 1972 2507) bzw. das ihr unterlegte mathematische Modell, wonach sich der Zuschlag einer Beitragsklasse nach der Formel 'Vermögen x prozentualer Abzug (80 % bis 0 %) x 3 % Zinsfuss x Beitragssatz' berechnete. (Unter Berücksichtigung der Geldentwertung) höhere Beiträge verglichen mit den früheren Fassungen von Art. 28 Abs. 1 AHVV allein bedeuten daher nicht, dass die nunmehr geltende Verordnungsregelung gesetzes- oder verfassungswidrig wäre (BGE 143 V 254 E. 6.3.3 S. 259).