Citation: 1F_21/2018 E. 2.4

2.4. Mit diesen Ausführungen gehen die Gesuchsteller über den Prozessgegenstand hinaus. Im bundesgerichtlichen Verfahren 1C_509/2011 war zu entscheiden, ob das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz Bundesrecht verletzte, indem es die nachträgliche Baueinsprache gegen das Attikageschoss als unzulässig beurteilte. Die Behauptungen der Gesuchsteller sind damit nicht geeignet, an der Entscheidgrundlage etwas zu ändern. Hinzu kommt, dass sie nicht darlegen, zu welchem Zeitpunkt sie erfahren haben wollen, dass die Baute entgegen den Plänen über die Grundstücksgrenze hinausragt. Ihrer Eingabe ist zu entnehmen, dass ihnen mit einzelrichterlicher Verfügung vom 14. Juni 2011 vorläufig unter Strafdrohung verboten wurde, das Grundstück der Bauherrschaft von nicht allgemein zugänglichen Stellen aus zu fotografieren und zu behaupten, die Bauherrschaft verfüge nicht über die erforderlichen Baubewilligungen oder habe diese Baubewilligungen unrechtmässig erlangt. Sofern sie der Auffassung sind, sie hätten den Mangel der Baupläne deshalb nicht früher vorbringen können, ist dies schon deshalb falsch, weil mit Urteil des Bezirksgerichts Höfe vom 4. Juli 2014 die Klage der Bauherrschaft betreffend Persönlichkeitsschutz abgewiesen und die einzelrichterliche Verfügung vom 14. Juni 2011 damit hinfällig wurde. Vor diesem Hintergrund ist nicht dargetan, dass die Frist von 90 Tagen zur Stellung eines Revisionsgesuchs gemäss Art. 124 Abs. 1 lit. d BGG eingehalten wurde.