Citation: 8C_69/2016 E. 6.2

6.2. Die Beschwerdeführerin ist jedoch der Ansicht, für den Gesundheitsfall sei von einer 100 prozentigen Erwerbstätigkeit auszugehen. Für ein Vollzeitpensum habe sie sich in der Zeit ab April 2004 nur deshalb nicht beworben, weil ihr vom Hausarzt lediglich eine eingeschränkte Arbeitsfähigkeit von 50 Prozent attestiert worden sei. Da sie bis Mitte 2006 nicht gewusst habe, wie hoch die Alimentenzahlungen ihres früheren Ehemannes ausfallen würden, hätte sie sich bei guter Gesundheit ab der Entlastung von der Kinderbetreuung um eine Vollzeitstelle bemüht. Dazu wäre sie auch im Hinblick auf den zu erwartenden, bescheidenen BVG-Rentenanspruch verpflichtet gewesen.