Citation: 6B_986/2017 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz stellt in tatsächlicher Hinsicht fest, die Provisionen der A.________ GmbH, K.________ AG und B.________ GmbH an die G.________ und E.________ GmbH seien jeweils für die Vermittlung bzw. den Abschluss von Dienstleistungsaufträgen mit dem Bund geleistet worden. Der Beschwerdeführer habe diese Provisionen für die Vermittlung der Dienstleistungsaufträge gefordert und erhalten und die Mitangeklagten W.________ und X.________ hätten diese namens der A.________ GmbH versprochen und gewährt (vgl. Verfahren 6B_972/2017 und 973/2017). Dasselbe gelte im Verhältnis zwischen dem Beschwerdeführer und dem Mitangeklagten W.________ bzw. der B.________ GmbH sowie im Verhältnis zwischen dem Beschwerdeführer und J.________ bzw. der K.________ AG. Der Beschwerdeführer sei wirtschaftlich Berechtigter der G.________, der E.________ GmbH und der F.________ AG gewesen. Die geforderten Vorteile hätten CHF 118'945.--, die erhaltenen CHF 114'445.-- betragen (angefochtenes Urteil S. 137 ff., 147). In rechtlicher Hinsicht nimmt die Vorinstanz an, die Provisionen hätten nicht gebührende Vorteile dargestellt. Sie würden nicht dadurch rechtmässig, dass die Vorgesetzten des Beschwerdeführers bzw. die betroffene Amtsstelle davon in Kenntnis gesetzt würden. Auch der Umstand, dass der Beschwerdeführer sowie die Mitangeklagten W.________ und X.________ unabhängig von dessen Einsatz im Rahmen des Projekts DaZu untereinander eine mündliche Vereinbarung über Provisionen für das Vermitteln von Mandaten abgeschlossen hätten, ändere daran nichts. Eine solche Vereinbarung möge unter Privaten zulässig sein, Provisionen für staatliche Aufträge könne sie indes nicht rechtfertigen (angefochtenes Urteil S. 147 f.).