Citation: 6B_188/2022 E. 4.5

4.5. Zusammenfassend ist unter Willkürgesichtspunkten nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz folgenden Sachverhalt als erstellt erachtet: Der Beschwerdeführer war am 11. Februar 2020 unterwegs nach V.________ zu seinen Kindern, die er einer Sekte zugehörig betrachtet und Misshandlungen ausgesetzt befürchtet. Er führte die folgenden, unbestrittenermassen (Art. 105 Abs. 1 BGG) im Zeitraum ca. Mitte Januar 2020 bis 11. Februar 2020 (z.T.) selbst angefertigten, (z.T.) gekauften oder sich bereits im seinem Besitz befindlichen bzw. bereit gestellten Gegenstände mit sich: Vier USBV, zwei geschliffene Dolche, einen Nothammer/Glasbrecher, ein Küchenmesser/Rüstmesser, einen Feldstecher, ein Kunststoffseil, sieben Kunststoffkabelbinder, eine Stirnlampe, ein Notizbuch und diverse handschriftliche (undatierte) Notizen, darunter ein Dokument mit dem Titel "Testament", welche einen (in) direkten Bezug zu seinen Kindern bzw. seiner geschiedenen Ehefrau aufweisen. Ebenso wenig zu beanstanden ist, wenn die Vorinstanz daraus in sachverhaltlicher Hinsicht ableitet, dass der Beschwerdeführer seine Kinder gewaltsam befreien wollte.