Citation: 5A_534/2021 E. 6.2.2

6.2.2. Weiter macht der Beschwerdeführer geltend, die Wohnkosten bzw. der Anteil jedes Kindes daran seien offensichtlich unrichtig und damit willkürlich festgestellt worden. Einerseits habe die Vorinstanz den von der Beschwerdegegnerin bis Ende Dezember 2021 zu bezahlenden Hypothekarzinssatz von 0.56 % willkürlich per 1. Januar 2022 auf 1 % erhöht. Andererseits habe die Beschwerdeführerin die Wohnnebenkosten für sich und die Kinder seit 2017 nicht lückenlos dokumentiert, weshalb es nicht angehe, dass die Vorinstanz im angefochtenen Urteil gleichwohl auf eine ungenaue Pauschale von jährlichen Nebenkosten im Betrag von Fr. 23'500.--, entsprechend Fr. 1'958.-- im Monat, abstelle. 6.2.2.1. Die Rügen sind unbegründet. Die Vorinstanz hat festgestellt, dass nach Ablauf der Hypothek bei der F.________ AG per Ende Dezember 2021 bei der Erneuerung ab 1. Januar 2022 bei einer wiederum auf zwei/drei Jahre beschränkten Laufzeit mit einem Anstieg auf 1 % bzw. einem monatlichen Hypothekarzins von Fr. 1'200.-- zu rechnen sei. Soweit der Beschwerdeführer das Abstellen der Vorinstanz auf das von der Beschwerdegegnerin eingereichte Beweismittel (Ausdruck der tagesaktuellen Hypothekarzinssätze vom 20. Januar 2021 gemäss Homepage der F.________ AG) als willkürlich darzustellen versucht, sind seine Vorbringen rein appellatorischer Natur; dass die Hypothekarzinsbelastung bei der Erneuerung ab 1. Januar 2022 erheblich steigen würde, schien konkret absehbar. Entgegen den Vorbringen des Beschwerdeführers hat die Vorinstanz diesen Umstand im angefochtenen Entscheid in willkürfreier Weise berücksichtigt. 6.2.2.2. Die Vorinstanz hat den Wert der von der Beschwerdegegnerin bewohnten Eigentumswohnung mit Fr. 2.35 Mio. beziffert und festgestellt, dass die Beschwerdegegnerin zum Unterhalt der Wohnung, einschliesslich Garten, zufolge ihrer Behinderung spezieller Einrichtungen, Anschaffungen und Wartungen bedarf. Es sei daher nicht zu beanstanden, dass die Erstinstanz von durchschnittlichen Unterhaltskosten von 1 % des Verkaufspreises der Eigentumswohnung ausgegangen sei, wobei die behinderungsbedingten Mehrkosten beim Wohnen dadurch abgegolten seien. Diese Vorgehensweise der Vorinstanz verletzt kein Bundesrecht. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts ist eine pauschale Festsetzung der Nebenkosten bei selbstgenutztem Wohneigentum grundsätzlich zulässig (vgl. Urteil 5A_730/2020 vom 21. Juni 2021 E. 5.2.2.2.2.1.3 mit Hinweisen).