Citation: 8C_755/2013 E. 5.2.2

5.2.2. Laut Vernehmlassung des VSA vom 21. Januar 2014 fällt die Zuweisung zu einer Erfahrungsstufe (Einstufung) für Volksschullehrkräfte in die ausschliessliche Zuständigkeit des VSA (§ 5 Abs. 3 PRV/SO), während die analoge Einstufung von Lehrkräften der kantonalen Schulen durch das Personalamt des Kantons Solothurn erfolgt (§ 2 Abs. 1 PRV/SO). Mit dem VSA (18-S.2) ist zudem festzuhalten, dass Primarlehrkräfte - im Gegensatz zu den von der Beschwerdeführerin herangezogenen Vergleichsgruppen der Mittelschul- und Berufsschullehrkräfte - dem Volksschulgesetz vom 14. September 1969 des Kantons Solothurn (VSG/SO; BGS 413.111) unterstehen (§ 3bis lit. a VSG/SO). Das Lehrerbesoldungsgesetz regelt nur den Gehaltsanspruch der Volksschullehrkräfte (§ 62 Abs. 1 VSG/SO in Verbindung mit § 1 LBG/SO). Gemäss Vernehmlassung des VSA vom 21. Januar 2014 fehlt es demnach für Lehrkräfte der - kantonalen - Mittel- und Berufsschulen hinsichtlich Zuweisung zu einer bestimmten Erfahrungsstufe - im Gegensatz zu dem für Volksschullehrkräfte anwendbaren § 18 LBG/SO - an einer ausdrücklichen Regelung auf Gesetzesstufe. Schliesslich hat die Beschwerdeführerin selber im vorinstanzlichen Verfahren eingeräumt, dass die aus der Unterrichtung von Erwachsenen erworbene Berufserfahrung - wie diese angeblich bei der Einstufung von Mittel- und Berufsschullehrkräften mitberücksichtigt wird - bei der Erfahrungseinstufung von Primarlehrpersonen nicht gleich zu bewerten ist.