Citation: U 405/01 20.08.2002 E. 2

Zur Begründung ihres Standpunktes führt die Beschwerdeführerin zusätzlich an, ihr Valideneinkommen sei auf Grund von Verweisungstätigkeiten festzulegen. Sie beruft sich dabei auf Vergleichseinkommen gemäss der Dokumentation über Arbeitsplätze (DAP) der SUVA, die von dieser offenbar in einem andern Verfahren mit einer Drittperson vorgelegt worden sein sollen. Sie helfen aber bei der Ermittlung des Valideneinkommens der Beschwerdeführerin nicht weiter, da bei ihr vor dem Unfallereignis keine konkrete Berufsorientierung vorhanden war und somit auch offen wäre, welche Löhne nun beigezogen werden müssten. Im Übrigen besteht die Vermutung, dass die zuletzt ausgeübte Tätigkeit (vor dem Unfall) auch die zukünftige gewesen wäre (vgl. Rumo-Jungo, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, Bundesgesetz über die Unfallversicherung, S. 99 sowie Peter Omlin, Die Invalidität in der obligatorischen Unfallversicherung, S. 177). Darum ist auch dieses zusätzlich vorgebrachte Argument nicht massgebend. Der von der SUVA ermittelte und von der Vorinstanz bestätigte Invaliditätsgrad von 50 % und damit auch die Ausrichtung einer Invalidenrente des Unfallversicherers auf dieser Basis ist somit nicht zu beanstanden.