Citation: 4A_614/2020 E. 6

Schliesslich verlangt der Beschwerdeführer Rechenschaftsablegung betreffend offene Warenkontrakte über den Einkauf von Nüssen für Geschäfte in Hongkong. Er bezieht sich dabei lediglich auf seine Ausführungen vor der Erstinstanz. Nach den für das Bundesgericht verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz (vgl. E. 1.2 hiervor), führte der Beschwerdeführer im Berufungsverfahren selbst aus, bezüglich der in Hongkong auf Termin eingekauften Ware seien bis am 31. Dezember 2015 noch keine Verkaufsverträge abgeschlossen gewesen. Demnach kann nicht von einer gesicherten Rechtsstellung im Sinn der vorstehenden Ausführungen (E. 4.1) gesprochen werden, die einen Gewinnbeteiligungsanspruch begründen könnte. Entsprechend entfällt auch ein diesbezüglicher Anspruch auf Rechenschaftsablegung.