Citation: 8C_698/2021 E. 5.2.1

5.2.1. Der Beschwerdeführer bringt vor, zur streitigen Frage, ob ein CRPS vorliege, habe die Vorinstanz in Verletzung von Bundesrecht auf die versicherungsinterne Beurteilung vom 2. September 2019 statt auf das von der IV-Stelle eingeholte polydiszplinäre Gutachten der MEDAS Zentralschweiz vom 26. Mai 2021 abgestellt. Sowohl der orthopädische wie auch der neurologische Sachverständige hätten ein CRPS diagnostiziert. Im Rahmen der Konsensbeurteilung seien sie zum Schluss gelangt, aus somatischer Sicht sei eine sitzende Tätigkeit zumutbar, allerdings nur in reduziertem Rahmen von zirka 30 bis 50 %, da repetitive Pausen während der Arbeit eingelegt werden müssten. Das kantonale Gericht habe nicht ohne weitere Abklärungen feststellen dürfen, das MEDAS-Gutachten sei mangelhaft. Deren Sachverständige seien kompetente Ärzte. Wenn sie nach umfassenden Abklärungen und Überlegungen übereinstimmend zum Schluss gelangt seien, es liege ein CRPS vor, so sei dies beweisrechtlich von grosser Bedeutung und Tragweite. Es bestünden zumindest geringe Zweifel an der Auffassung des Dr. med. D.________. Die Sachverständigen hätten auch in den von der IV-Stelle einverlangten Erläuterungen vom 14. August 2021 das Vorliegen eines CRPS und damit eines objektivierbaren organischen Gesundheitsschadens bejaht.