Citation: U 195/06 18.04.2007 E. A

Der 1962 geborene P.________ war bei den Architekten X.________ als Hochbauzeichner-Lehrling angestellt und damit bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) unfallversichert. Am 18. Juni 1981 kollidierte er mit seinem Motorrad mit einem Lastwagen. Hiebei erlitt er eine Kompressionfraktur des ersten Lendenwirbelkörpers mit sensibel und motorisch inkompletter Paraplegie unterhalb L5 (operativ stabilisiert am 19. Juni 1981) sowie eine neurogene Blasen-, Darm- und Sexualfunktionsstörung. Mit Verfügung vom 7. Dezember 1982 sprach ihm die SUVA ab 1. September 1982 eine Invalidenrente bei einer Erwerbsunfähigkeit von 33 1/3 % zu, die sie auf der Basis eines Jahresverdienstes als Lehrling von Fr. 5400.- und ab 1. Mai 1983 (dem mutmasslichen Lehrabschluss-Zeitpunkt) von Fr. 30'500.- ermittelte. Im Rahmen einer Revision setzte sie die Rente mit Wirkung ab 1. Juli 1985 auf Grund einer Erwerbsunfähigkeit von 20 % bei einem versicherten Verdienst von Fr. 30'500.- neu fest (Verfügung 20. Juni 1985). Diesen Rentenanspruch bestätigte sie revisionsweise am 31. Oktober 1988 und am 18. September 1991. Am 2. November 1999 meldete der Versicherte der SUVA einen Rückfall zum Unfall vom 18. Juni 1981. Diese kam für die Heilbehandlung auf. Mit Verfügung vom 29. Januar 2004 gewährte sie dem Versicherten ab 1. Februar 2004 eine Invalidenrente bei einer Erwerbsunfähigkeit von 79 % auf der Basis eines versicherten Jahresverdienstes von Fr. 30'500.- und eine Integritätsentschädigung von Fr. 36'192.- bei einer Integritätseinbusse von 52 %. Einspracheweise verlangte der Versicherte die Veranschlagung eines versicherten Verdienstes von Fr. 78'588.- und eine Integritätsentschädigung von Fr. 52'200.-. Am 8. Juni 2005 zog er die Einsprache betreffend die Integritätsentschädigung zurück. Mit Entscheid vom 22. Juni 2005 wies die SUVA die Einsprache betreffend die Erhöhung des versicherten Verdienstes von Fr. 30'500.- auf Fr. 78'588.- ab. Zudem verneinte sie den Anspruch auf unentgeltliche Verbeiständung für das Einspracheverfahren.