Citation: 2P.140/2002 18.10.2002 E. 6

Inwiefern die Beurteilung des Aufsatzes des Beschwerdeführers sachfremd oder unhaltbar sein soll, ist nicht ersichtlich. Wie die Erziehungskommission in ihrer Stellungnahme zu Recht festhält, wurde der Aufsatz von vier Lehrpersonen unabhängig voneinander bewertet und als ungenügend qualifiziert. Die erst- und zweitkorrigierenden Lehrkräfte sowie der ausserkantonale Experte gelangten hinsichtlich der Bewertung der Teilbereiche A, B und C zum gleichen Ergebnis und bewerteten den Aufsatz mit gesamthaft 16 Punkten. Professor C.________ erteilte dem Aufsatz lediglich 14 Punkte. Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, die Feststellung der Erziehungskommission, wonach die Ergebnisse der Aufsatzbewertungen klar und widerspruchsfrei seien, widerspreche der tatsächlichen Situation, übersieht er, dass die Erziehungskommission in ihren Erwägungen explizit darauf hinwies, dass die Aufsatzbeurteilung von Professor C.________ davon ausgeschlossen sei. Ferner erscheint die Auffassung der Erziehungskommission, wonach es unerheblich sei, dass die in den einzelnen Teilbereichen gesetzten Punkte in geringem Masse differierten, zumal das Gesamtergebnis massgebend sei, angesichts des solchen Beurteilungen inhärenten Ermessensspielraumes als vertretbar. Was der Beschwerdeführer bezüglich der Aufsatzbewertung weiter vorbringt, ist appellatorische Kritik, die nicht geeignet ist, den Vorwurf der Willkür zu begründen.