Citation: 6B_1193/2020 E. 1.2

1.2. Die Vorinstanz hält fest, die Untersuchungsverfahren gegen den Beschwerdeführer sowie gegen B.________ seien gemeinsam geführt worden, wodurch die Teilnahmerechte hätten wahrgenommen werden können. Die Gerichtsverfahren seien allerdings getrennt geführt worden, obschon dem Beschwerdeführer zumindest bei einem Teil der angeklagten Delikte gemeinsames Handeln mit B.________ vorgeworfen worden sei und die erste Instanz beide der bandenmässigen Betäubungsmitteldelikte schuldig gesprochen habe. Jedoch seien die beiden Hauptverhandlungen zeitnah durchgeführt und die Urteile durch das selbe Richtergremium gefällt worden, wodurch die Gefahr sich widersprechender Urteile gering bleibe. Zudem habe der Kantonsgerichtspräsident einen Antrag auf Verfahrensvereinigung bereits am 4. Januar 2019 abgewiesen und die entsprechende Verfügung sei unangefochten in Rechtskraft erwachsen. Überdies sei das Urteil gegen B.________ bereits rechtskräftig abgeschlossen, weshalb eine Verfahrensvereinigung nicht mehr möglich sei. Zwar sei dem Beschwerdeführer zuzustimmen, dass ein gemeinsam geführtes Verfahren in casu sinnvoll gewesen wäre und der gesetzlichen Regelung entsprochen hätte, jedoch habe er durch die getrennt geführten Verfahren aufgrund der wahrgenommenen Teilnahmerechte keinen Nachteil erlitten (angefochtenes Urteil Ziff. 1.4).