Citation: 4A_475/2022 E. 4.5.3

4.5.3. Im Übrigen setzt sich die Beschwerdeführerin nicht hinreichend mit den entsprechenden vorinstanzlichen Erwägungen (vgl. hiervor E. 4.5.1) auseinander, sondern übt appellatorische Kritik. Sie tut namentlich nicht dar, inwiefern die Vorinstanz in Willkür verfallen sein soll, wenn sie hinsichtlich der unterschiedlichen Formulierung in Bezug auf die Nichte/Neffen einerseits und in Bezug auf B.A.________ sel. andererseits zum Ergebnis gelangte, es könne zahlreiche Gründe haben, warum der Betrag einmal beziffert werde und ein anderes Mal nicht. Auch ist es nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz ihr Augenmerk primär auf Parallelen zwischen dem Vermächtnis zugunsten von X.________ und demjenigen an B.A.________ sel. gelegt hat.