Citation: 8C_613/2014 E. 3.1

3.1. Vorinstanz und Verwaltung sind von einer Aufteilung der beruflichen Aktivitäten des Beschwerdeführers auf vier Tätigkeitsbereiche ausgegangen. Mit je 10 % der Gesamttätigkeit schlagen die Bereiche Geschäftsleitung/Organisation/Kundenbetreuung sowie Büro/Administration zu Buche. Die Bereiche Handwerkerarbeiten machen 70 % und Bauleitung 10 % der Gesamttätigkeit aus. Erwerbliche Auswirkungen der gesundheitlich bedingten Beeinträchtigungen des Leistungsvermögens haben sie in den körperlich belastenden Bereichen Handwerkerarbeiten und Bauleitung mit je 50 % berücksichtigt. Grundlage für die erwerbliche Gewichtung dieser beiden Leistungseinbussen bildeten dabei die Lohnempfehlungen des Schweizerischen Baumeisterverbandes (Lohnklassen Q und Poliere). Aus den SKV-Salärempfehlungen 2013 (Stufen E und C) wurden die in den - von gesundheitlich begründeten Einschränkungen nicht tangierten - Bereichen Geschäftsleitung/Organisation/Kundenbetreuung sowie Büro/Administration generierten Geschäftsergebnisse abgeleitet. Mit dieser, Rz. 3106 des Kreisschreibens des Bundesamtes für Sozialversicherungen über Invalidität und Hilflosigkeit in der Invalidenversicherung (KSIH; gültig ab 1. Januar 2012) entsprechenden, Berechnungsweise konnte den Umständen Rechnung getragen werden, dass einem Geschäftsführer mit drei Betrieben resp. Betriebszweigen verschiedenste wechselbelastende Betätigungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen und er schwerere Arbeiten auch delegieren kann. Zudem war zu berücksichtigen, dass der Beschwerdeführer seine beruflichen Aktivitäten seit Eintritt der unfallbedingten Gesundheitsschädigung gar ausweiten konnte.