Citation: 2C_469/2018 E. 8.4

8.4. Der Beschwerdeführerin ist schliesslich auch beizupflichten, dass es vorliegend nicht um einen einfachen Sachverhalt geht, setzt die Würdigung des Vorliegens eines wichtigen persönlichen Grundes im Sinne von Art. 50 Abs. 1 lit. b AIG doch eine sorgfältige Interessenabwägung voraus, welche oftmals schwierig zu überprüfende Gegebenheiten berücksichtigen muss. Nicht zuletzt angesichts der einschneidenden Konsequenzen einer Wegweisung aus der Schweiz auf das Leben der Beschwerdeführerin erscheint die von der Vorinstanz verfolgte Praxis als zu restriktiv.