Citation: 8C_1024/2009 01.03.2010 E. 3

Streitig und zu prüfen ist, ob die Anspruchsvoraussetzungen für Leistungen der Unfallversicherung auch ab dem 1. Januar 2008 noch gegeben sind. Unbestritten ist dabei, dass die Beschwerdeführerin an einer Diskushernie C5/6 leidet und dass die geklagten Nackenbeschwerden darauf zurückzuführen sind. Im vorliegenden Verfahren noch streitig ist jedoch der Kausalzusammenhang zwischen der Diskushernie und dem Unfallereignis vom 25. März 2007. 3.1 Die Vorinstanz hat in sorgfältiger Würdigung der Aktenlage überzeugend dargelegt, dass die anlässlich der MRT-Untersuchung vom 2. Juli 2007 erkannte Diskushernie C5/6 mit grosser Wahrscheinlichkeit nicht unfallbedingt, sondern vorbestehend gewesen und durch den Unfall nur aktiviert worden sei. Indem die Unfallversicherung für diese Verschlimmerung mehr als neun Monate Leistungen erbracht habe - so das kantonale Gericht - sei sie ihrer Leistungspflicht genügend nachgekommen und der Fallabschluss per 31. Dezember 2007 somit nicht zu beanstanden. Auf die entsprechenden Erwägungen wird verwiesen. 3.2 Die Beschwerdeführerin bringt nichts vor, was zu einem vom angefochtenen vorinstanzlichen Entscheid abweichenden Ergebnis führen könnte. Insbesondere kann entgegen der Auffassung der Versicherten aus dem Umstand, dass die Unfallversicherung Leistungen erbracht hat, nicht abgeleitet werden, dass sie den Kausalzusammenhang zwischen Diskushernie und Unfallereignis anerkannt habe. Vielmehr ist die Beschwerdegegnerin - wie aus Verfügung und Einspracheentscheid hervorgeht - von einem degenerativen Vorzustand ausgegangen und hat eine Leistungspflicht lediglich für den durch das Unfallereignis ausgelösten Beschwerdeschub bis zum Erreichen des status quo sine vel ante anerkannt. In diesem Zusammenhang hervorzuheben ist, dass es - wie die Vorinstanz unter Hinweis auf die umfangreiche Rechtsprechung dargelegt hat - einer medizinischen Erfahrungstatsache im Bereich des Unfallversicherungsrechts entspricht, dass praktisch alle Diskushernien bei Vorliegen degenerativer Bandscheibenveränderungen entstehen und ein Unfallereignis nur ausnahmsweise, unter besonderen Voraussetzungen, als eigentliche Ursache in Betracht fällt. Aufgrund der Aktenlage ist mit dem kantonalen Gericht dem Vorfall vom 25. März 2007 ein Schweregrad abzusprechen, der ausnahmsweise geeignet wäre, eine Schädigung der Bandscheibe hervorzurufen, sondern - auch in Anbetracht der medizinischen Vorgeschichte der Versicherten - vielmehr davon auszugehen, dass degenerative Bandscheibenveränderungen vorbestanden haben und die Diskushernie durch das Unfallereignis höchstens aktiviert worden ist. In diesen Fällen hat die Unfallversicherung nur Leistungen für das unmittelbar im Zusammenhang mit dem Unfall stehende Schmerzsyndrom zu erbringen, was - wie das kantonale Gericht unter Hinweis auf die Rechtsprechung ebenfalls zutreffend dargelegt hat - mit der Leistungserbringung bis 31. Dezember 2007 erfüllt worden ist.