Citation: 1C_173/2022 E. 8.2

8.2. Die Vorinstanz erachtete die strittige Anpassung des Erschliessungsplans aus dem Jahr 2013 als gerechtfertigt. Zur Begründung brachte sie zusammengefasst vor, die Beschwerdeführerin habe nicht auf die Beständigkeit dieses Plans vertrauen dürfen, da er nicht habe umgesetzt werden können. Die neue Planung, welche die erste Planung (aus dem Jahr 2013) ersetze, sei erforderlich, um den Fuss- und Radweg zu verlegen und insbesondere bezüglich des nicht bewilligten Linkseinbiegens im Bereich der Privatstrasse der Beschwerdeführerin den rechtmässigen Zustand wiederherzustellen. Die Verlegung des Rad- und Gehwegs an den Fahrbahnrand erhöhe die Verkehrssicherheit für Fussgänger und Radfahrer erheblich, zumal die seit 2009 von der B.________ AG verlangten Abschrankungen offenbar bis heute nicht realisiert worden seien. Das von der Beschwerdeführerin geforderte Linksabbiegen in Fahrtrichtung Schönenwerd sei gefährlich, da es den Verkehrsfluss auf der stark befahrenen Kantonsstrasse verlangsame. Die Unfallstatistik zeige, dass das illegale Abbiegen mit dem Überfahren der Sicherheitslinie gefährlich sei, zumal seit 2009 an der Oltnerstrasse 6 ein Unfallschwerpunkt bestehe. Der angefochtene Erschliessungsplan lasse das Linksabbiegen nicht zu und erweise sich damit auch diesbezüglich als zweckmässig.