Citation: 9C_166/2013 E. 4.1.2

4.1.2. Soweit die Beschwerdeführerin davon ausgeht, die bidisziplinären Expertise sei nicht in Kenntnis aller wesentlichen Unterlagen ausgearbeitet worden, verkennt sie, dass die Experten im Gespräch vom 17. Mai 2011 ihre jeweiligen fachspezifischen Beurteilungen diskutiert haben. Weder in der bidisziplinären Gesamtbeurteilung noch im psychiatrischen Gutachten wird darauf hingewiesen, dass eine Kombination von rheumatologischen und psychischen Leiden eine höhere Arbeitsunfähigkeit bewirken könnte. Solches ist nach Lage der Akten denn auch nicht anzunehmen. Die interdisziplinäre Beurteilung ist unter Berücksichtigung aller wesentlichen Informationen formell richtig zustande gekommen, weshalb sich die Vorinstanz darauf stützen durfte.