Citation: 8C_662/2024 E. A

A.a. Die 1963 geborene A.________ meldete sich im Juli 2021 zum Bezug von Ergänzungsleistungen (EL; zu einer ganzen Invalidenrente, vgl. Verfügung der IV-Stelle vom 1. Oktober 2021) an. Aus den mit dem Gesuch eingereichten Unterlagen ergab sich, dass sie im September 2020 zwei nicht überbaute Grundstücke unentgeltlich als Erbvorbezug auf ihren Sohn übertragen hatte. Die Ausgleichskasse des Kantons Wallis ordnete deshalb für die betreffenden Parzellen Nrn. qqq und rrr bei der kommunalen Schätzungskommission eine Verkehrswertschätzung an. Diese wurde am 26. November 2021 erstattet und ergab für die beiden Parzellen einen auf den Zeitpunkt der Abtretung hin berechneten Verkehrswert von Fr. 218'660.- (Nr. rrr: Fr. 186'660.-; Nr. qqq: Fr. 32'000.-). Mit Verfügungen vom 23. März und 7. April 2022 verneinte die Ausgleichskasse einen Anspruch auf Ergänzungsleistungen ab 1. April 2017 (Beginn der Invalidenrente). Dagegen erhob A.________ Einsprache. Sie machte namentlich geltend, sie habe alles unternommen, um die beiden Grundstücke zu verkaufen. Diese seien aufgrund eines seit 2017 geltenden Baustopps in der betreffenden Zone aber nicht verkäuflich gewesen, weshalb sie sie ihrem Sohn übertragen habe. Nachdem die Ausgleichskasse den Ortsschätzer um Stellungnahme zu den Einwänden der A.________ ersucht und dieser an seiner Verkehrswertschätzung - abgesehen von einer Korrektur um Fr. 560.- gegen unten wegen einer Verwechslung - festgehalten hatte, bestätigte sie mit Einspracheentscheid vom 30. Mai 2022 die Ablehnung des EL-Anspruchs. Die von A.________ dagegen geführte Beschwerde hiess das Kantonsgericht Wallis mit Urteil vom 10. Januar 2023 gut. Es wies die Sache zu weiteren Abklärungen im Sinne der Erwägungen und zu neuer Entscheidung an die Ausgleichskasse zurück. A.b. In Nachachtung des Urteils des Kantonsgerichts veranlasste die Ausgleichskasse eine neue Verkehrswertschätzung der Parzelle Nr. rrr durch die kommunale Schätzungskommission. Die Schätzung vom 14. Februar 2023 ergab nunmehr einen Verkehrswert von Fr. 147'720.- (vorher Fr. 186'100.-). Gestützt auf diese Neubewertung nahm die Ausgleichskasse eine Neuberechnung des EL-Anspruchs vor. Mit Verfügungen vom 11. April 2023 verneinte sie wiederum einen Anspruch auf jährliche EL für die Jahre 2017 bis 2023. Diese Verfügungen blieben unangefochten. A.c. Auf Aufforderung der Ausgleichskasse hin (vgl. Schreiben vom 18. Januar 2024) reichte A.________ im Februar 2024 eine neue Anmeldung zum Bezug von EL zur Invalidenrente ein. Die Ausgleichskasse verlangte daraufhin weitere Belege, namentlich für die bestehenden Schulden am 31. Dezember 2023. Mit Verfügung vom 12. April 2024 lehnte sie einen EL-Anspruch abermals ab, da das Vermögen der A.________ (unter Berücksichtigung eines Vermögensverzichts infolge unentgeltlicher Veräusserung der beiden Grundstücke) über der Vermögensschwelle von Fr. 100'000.- liege. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 23. April 2024 fest.