Citation: 7B_482/2023 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung des Anklageprinzips betreffend den Vorwurf der mehrfachen groben Verletzung der Verkehrsregeln durch Überschreiten der allgemeinen Höchstgeschwindigkeit. Im als Anklageschrift geltenden Strafbefehl fehlten konkrete Vorwürfe, wonach sein Fahrverhalten rücksichtslos und mindestens grobfahrlässig gewesen sei, obwohl die Geschwindigkeitsüberschreitung den Schwellenwert nicht erreiche, ab welchem stets eine grobe Verkehrsregelverletzung anzunehmen sei. Hinsichtlich des Vorwurfs, eine Busspur befahren zu haben, habe ihn die Vorinstanz für einen Sachverhalt verurteilt, der nicht Gegenstand der Anklage sei. Weiter finde sich der Vorwurf des Inverkehrhaltens eines Personenwagens in nicht betriebssicherem und nicht vorschriftsgemässem Zustand nicht in der Anklage.