Citation: 2C_742/2021 E. 4.6

4.6. Nach dem Gesagten ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz dem Beschwerdeführer eine qualifizierte Sorgfaltspflichtverletzung im Sinne von Art. 12 lit. a BGFA vorgeworfen hat. Ihr Urteil erweist sich in diesem Punkt als bundesrechtskonform. Ob das Verhalten des Beschwerdeführers bereits unter das Verbot von Interessenkonflikten gemäss Art. 12 lit. c BGFA oder eine andere konkrete Berufsregel hätte subsumiert werden und die Anwendung der Generalklausel hätte unterbleiben können, braucht folglich durch das Bundesgericht nicht geklärt zu werden (vgl. zu einer ähnlichen Konstellation auch Urteil 2C_933/2018 vom 25. März 2019 E. 5.5; vgl. kritisch hierzu JEAN-LOUIS COLLART, Conflit d'intérêts ou diligence de l'avocat: du pareil au même!, Anwaltsrevue 2020 S. 25 ff., S. 29).