Citation: 4A_533/2019 E. A

B.________ (Beklagte, Beschwerdegegnerin) bestellte bei C.________ ein Fertighaus. Die A.________ GmbH (Klägerin, Beschwerdeführerin) wurde für die damit verbundenen Baumeister- und Umgebungsarbeiten beigezogen, wobei zwischen den Parteien kein schriftlicher Vertrag abgeschlossen wurde. C.________ trat gegenüber der Klägerin als Beauftragter der Beklagten und als Bauleiter auf. Beide Parteien stützten sich auf eine von C.________ vor Vergabe der Bauarbeiten erstellte Kalkulation, der eine Grundstücksbegehung der Parteien zusammen mit C.________ vorausging. In der Folge wurde das Fertighaus erstellt und konnte von der Beklagten im März 2012 bezogen werden. Die Beklagte leistete der Klägerin für die Bauarbeiten Zahlungen in der Höhe von Fr. 140'000.--. Mit Datum vom 18. Dezember 2013 stellte die Klägerin der Beklagten eine Restforderung von Fr. 57'567.05 in Rechnung.