Citation: 2C_246/2023 E. 7.1

7.1. Die Beschwerdeführer führen aus, das Wärmeverbundreglement ermächtige den Gemeinderat zur Vergabe einer Konzession zum Bau und Betrieb des warmen Wärmeverbunds im freihändigen Verfahren. Die Vorinstanz habe gestützt auf Art. 9 IVöB 2019 zu Recht die Anwendbarkeit der beschaffungsrechtlichen Regeln anerkannt. Sie, so die Beschwerdeführer weiter, habe aber unzutreffend erwogen, dass der Energie Wasser Bern (ewb) aufgrund des im Rahmen des warmen Wärmeverbunds benötigten Dampfs eine Alleinstellung ohne Alternative zukomme. Dieser Begründung liege die falsche (Sachverhalts-) Annahme zugrunde, dass als Konzessionär nur die Energie Wasser Bern (ewb) infrage komme. Demgegenüber steht nach Auffassung der Beschwerdeführer jeder "Contractor", der in der Lage sei, das Wärmeverbundsystem zu planen, zu erstellen und zu betreiben, als Konzessionär zur Diskussion. Dass die Gemeinde der Energie Wasser Bern (ewb) die Konzession erteile, sei nicht zwingend. Mangels Alleinstellung verletze die freihändige Konzessionverleihung die beschaffungsrechtlichen Vorgaben. Es müsse auch einem anderen Unternehmen möglich sein, sich auf eine Ausschreibung der Konzessionsverleihung zu bewerben.