Citation: 5A_512/2022 E. 1

Der Beschwerdeführer ist einer der beiden Söhne von B.________. Nachdem diese 2021 verstorben war, reichte die Beiständin am 6. April 2021 den Schlussbericht für die vorangegangene Vertretungsbeistandschaft und am 28. Mai 2021 den Schlussbericht für die im Anschluss daran verrichteten Aufgaben nach Art. 292 Ziff. 3 ZGB ein. Mit Entscheid vom 16. Dezember 2021 genehmigte die KESB der Stadt Zürich die Schlussberichte und setzte die Entschädigung und die Spesen für die Beiständin sowie die Gebühren fest. Er wurde dem Beschwerdeführer mit dem Einschreiben Nr. xxx zugesandt und am 22. Dezember 2021 um 12:47 Uhr in Empfang genommen. Am 23. Januar 2022 reichte der Beschwerdeführer beim Bezirksrat ein Schreiben ein, in welchem er festhielt, dass er am 20. Januar 2022 eine Beschwerde gegen "allfällige KESB Genehmigungen der Beistandsberichte etc." eingereicht habe und nunmehr "Präzisierung/Korrektur auf Seite 1 der Beschwerdeschrift" anbringen wolle. Nachdem der Bezirksrat ihn erfolglos angehalten hatte, die von ihm erwähnte Beschwerdeschrift vom 20. Januar 2022 nachzureichen (Einschreiben Nrn. yyy und zzz, welche beide nicht abgeholt und deshalb von der Post an den Bezirksrat retourniert wurden), trat dieser mit Verfügung vom 7. April 2022 auf die Beschwerde zufolge Fristversäumnis nicht ein. Diese Verfügung konnte dem Beschwerdeführer wiederum nicht per Einschreiben zugestellt werden und wurde ihm deshalb im Anschluss noch einmal formlos per A-Post zugeschickt. Seine Beschwerde vom 15. Mai 2022 wies das Obergericht des Kantons Zürich mit Urteil vom 30. Mai 2022 ab, soweit es darauf eintrat, und ebenso sein Akteneinsichtsgesuch. Das Urteil wurde dem Beschwerdeführer am 31. Mai 2022 zugestellt. Mit Eingabe vom 30. Juni 2022 wendet sich der Beschwerdeführer an das Bundesgericht mit den Begehren um Aufhebung des obergerichtlichen Urteils und Rückweisung der Angelegenheit zur weiteren Behandlung und Akteneinsicht. Ferner beantragt er die unentgeltliche Rechtspflege. Es wurden keine Vernehmlassungen, aber die kantonalen Akten eingeholt.