Citation: 2P.108/2003 23.12.2003 E. 4

Die Beschwerdeführerin rügt schliesslich eine Verletzung des Äquivalenzprinzips sowie des Legalitätsprinzips im Abgaberecht. Sie beruft sich auf Art. 127 BV bzw. sinngemäss auf Art. 8 und 9 BV. Das Verwaltungsgericht habe Gerichtsgebühren von insgesamt Fr. 10'170.-- erhoben. Die Gebührenverordnung sehe einen Rahmen von Fr. 100.-- bis 15'000.-- vor. Die festgesetzten Gebühren stünden in einem offensichtlichen Missverhältnis "zum objektiven Wert der Leistung" bzw. zu dem, was für sie als Steuerpflichtige auf dem Spiele stehe. Soweit diese Rüge überhaupt den Begründungsanforderungen des Art. 90 Abs. 1 lit. b OG genügt (vgl. auch BGE 125 I 492 E. 1b S. 495, mit Hinweisen), geht sie fehl. Die Beschwerdeführerin mag zwar aus von ihr angestellten Erwägungen davon ausgehen, dass sie auch bei Unterliegen in der Hauptsache kaum Steuern wird bezahlen müssen, weil sie diverse Schuldenabzüge vorzunehmen gedenkt. Die kantonale Steuerverwaltung hat aber im Rahmen einer Ermessenstaxation betreffend die interessierenden Steuern für 1999 immerhin einen Steuerbetrag von über Fr. 90'000.-- festgesetzt. Auch wenn die Steuerverwaltung diese Taxation zwischenzeitlich zurückgenommen hat und den Abschluss des vorliegenden Verfahrens abwartet, steht noch nicht fest, ob sie die von der Beschwerdeführerin angeführten Abzüge anerkennen wird. Sodann ergibt sich aus der dem Verfahren zugrundeliegenden Feststellungsverfügung vom 25. November 2002 nicht eindeutig, ob diese nur das Jahr 1999 betrifft. Dafür mag zwar einiges sprechen. Dennoch könnte der Entscheid, vor allem wenn er bis zur letzten kantonalen Instanz weitergezogen worden und in Rechtskraft erwachsen ist, auch für die Folgejahre erhebliche Auswirkungen für die Beschwerdeführerin zeitigen. Aus diesen Gründen erscheinen die vom Verwaltungsgericht angesetzten Gerichtsgebühren nicht als unverhältnismässig.