Citation: 2C_1147/2018 E. 3.3

3.3. Gemäss Art. 33 Abs. 1 lit. h DBG können von den Einkünften die Krankheitskosten der steuerpflichtigen Person abgezogen werden, soweit sie die Kosten selber trägt und diese fünf Prozent der um die Aufwendungen (Art. 26-33) verminderten steuerbaren Einkünfte übersteigen. Die Vorinstanz hat zunächst die nicht abzugsfähigen Krankenkassenprämien ausgeschieden, was sie zu nachgewiesenen selber getragenen Krankheitskosten von Fr. 3'994.-- führte. Bei einem Reineinkommen von Fr. 106'407.-- ergab sich für die kantonalen Behörden ein Abzugsminimum (5,0 Prozent) von Fr. 5'320.-- (vorne E. 1.2). Die Steuerpflichtigen bestreiten weder das ermittelte Reineinkommen noch die selber getragenen Krankheitskosten oder das Abzugsminimum in einer Weise, welche die vorinstanzlichen Überlegungen als unhaltbar oder bundesrechtswidrig erscheinen lassen könnten. Namentlich bestreiten sie nicht, dass ein grosser Teil der Kosten bereits im Jahre 2015 in Rechnung gestellt wurde. Diese können nicht in der Steuerperiode 2016 abgezogen werden, auch wenn sie erst in diesem Jahr beglichen wurden.