Citation: C 361/01 06.09.2002 E. A

S.________, geboren 1970, arbeitete vom 1. Februar 1996 bis 1. März 1999 als Fotolaborantin für die Firma X.________ (nachfolgend: Arbeitgeberin), über welche am 10. März 1999 der Konkurs eröffnet wurde. Zwischen 2. März und 30. April 1999 war die Versicherte krankheitsbedingt arbeitsunfähig. Anfangs Mai 1999 löste das zuständige Konkursamt den Arbeitsvertrag zwischen der Versicherten und der Arbeitgeberin auf. Gestützt auf den in der Folge erhobenen Antrag auf Insolvenzentschädigung vom 6. Mai 1999 und nach Eingabe einer Lohnforderung von Fr. 25'071.45 beim Konkursamt erbrachte die Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich (nachfolgend: Kasse) im Sommer 1999 für den Zeitraum bis zur Konkurseröffnung Leistungen im Umfang von netto Fr. 2'518.95 (Fr. 2'695.50 brutto). In einem Verfahren vor Arbeitsgericht schloss die Versicherte mit der Firma Y.________ gemäss Abschreibungsverfügung vom 3. November 1999 einen Vergleich, wonach die Parteien erklärten, "per Saldo aller Ansprüche gegenseitig vollständig auseinandergesetzt zu sein", mit dem ausdrücklichen Zusatz, dass diese Saldoklausel auch gegenüber der Firma X.________ gelte. Soweit der Vergleich Geldleistungen an S.________ zum Gegenstand hatte, wurde er nachweislich erfüllt. Nach Kenntnisnahme von diesem Vergleich verfügte das Konkursamt am 13. Juli 2000 wegen der Saldoklausel die vollständige Abweisung der im Konkurs der Arbeitgeberin eingegebenen Lohnforderungen. Mit Verfügung vom 21. November 2000 lehnte daraufhin die Kasse einen Anspruch auf Insolvenzentschädigung rückwirkend ab und forderte die bereits ausgerichtete Insolvenzentschädigung im Betrage von Fr. 2'518.95 zurück.