Citation: 1C_740/2013 E. 9.1

9.1. In seiner Verfügung vom 18. Juli 2011 bewilligte die Baukommission die in der Projektänderung vorgeschlagene Eindeckung des Dachs mit Blech anstatt mit Ziegeln, verlangte jedoch, dass die (bereits angebrachte) goldglänzende Einkleidung des Dachgeschosses in einer Weise verändert bzw. behandelt wird (neues Blech oder matter Anstrich), dass von ihr keine störende Wirkung (Blendungen etc.) ausgeht und sie gleichmässig dunkel-matt erscheint. Die Vorinstanz schützte diese Verweigerung der Bewilligung des verwendeten Materials, weil von ihm eine störende Wirkung ausgehe, die dem Eingliederungsgebot gemäss § 63 KBV widerspreche (vgl. dazu E. 6.1 hiervor). Durch die verwendete Einkleidung des Dachgeschosses werde das Quartierbild beeinträchtigt, da das Dach vor allem bei Sonnenschein stark glänze und aus der Umgebung heraussteche; überdies erzeuge es unerwünschte Blendungen und betone das ohnehin schon übermächtige Dach noch zusätzlich.