Citation: 6B_232/2016 E. B

X.________ focht das bezirksgerichtliche Urteil vollumfänglich an und beantragte einen Freispruch. Die Staatsanwaltschaft erhob Anschlussberufung, begrenzt auf den Strafpunkt. Mit Urteil vom 4. Dezember 2015 verurteilte das Obergericht des Kantons Zürich X.________ wegen mehrfacher Schändung, wobei es ihn in einem Fall vom entsprechenden Vorwurf freisprach. Es bestrafte ihn mit einer Freiheitsstrafe von vier Jahren, unter Anrechnung der erstandenen Haft von 972 Tagen, und auferlegte ihm ein dreijähriges Berufsverbot. Die von X.________ den Opfern zu leistenden Genugtuungen setzte das Obergericht mit Ausnahme von zwei Fällen geringfügig herab. Es verpflichtete ihn in gleichem Umfang wie das Bezirksgericht zur Leistung von Schadenersatz und in einem Fall zur Bezahlung einer Prozessentschädigung. Das Obergericht geht zusammengefasst von folgendem Sachverhalt aus: X.________ habe in seiner Eigenschaft als Pfleger des Spitals A.________ im Zeitraum vom 21. Mai 2008 bis 25. August 2011 insgesamt zehn von ihm zu betreuende, ahnungslose Patientinnen gezielt zu sexuellen Handlungen missbraucht, indem er sie an den primären und sekundären Geschlechtsteilen berührte, diese massierte, eincremte oder die Arme respektive Hände der Frauen zu seinen Genitalien führte, so dass es zu (kreisförmigen) Berührungen der Genitalgegend über den Kleidern kam. Die aus der Narkose aufwachenden Opfer seien aufgrund ihres Zustandes (Müdigkeit, Schwäche, Schmerzen, Übelkeit etc.) nicht in der Lage gewesen, sich gegen die Handlungen, die im Aufwachraum des Spitals stattfanden, zu wehren.