Citation: 4A_224/2015 E. 2.2

2.2. Der Beschwerdeführer begründet das Vorliegen einer Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung damit, dass der Streitgegenstand die Grundsatzfrage betreffe, welche Rechtswirkung die Kostengutsprache einer Rechtsschutzversicherung habe - ob es sich um eine kumulative oder eine privative Schuldübernahme handle. Die Rechtsfrage sei im Gesetz nicht geregelt und bis anhin von der Rechtsprechung nicht geklärt worden. Die Lehrmeinungen seien geteilt. Die Rechtsnatur der Kostengutsprache sei von erheblicher Bedeutung für die Praxis. Angesichts der Vielzahl von rechtsschutzversicherten Rechtsfällen sei davon auszugehen, dass viele gleichartige Fälle zu beurteilen sein werden. Diese Argumentation verfängt nicht. Der Beschwerdeführer geht im Rahmen seiner materiellen Ausführungen selber davon aus, die Vorinstanz habe die fehlende Schuldpflicht der Beschwerdegegnerin "im Wesentlichen" mit der Verletzung der Informationspflicht begründet. Dies trifft nach dem oben (E. 2.1 hiervor) Dargelegten zu. Damit hat die Vorinstanz aber zur Hauptsache auf die konkrete Situation zwischen den Parteien abgestellt. Es geht daher lediglich um die Anwendung von Grundsätzen der Rechtsprechung auf einen konkreten Fall und nicht um eine Rechtsfrage von allgemeiner, grundsätzlicher Bedeutung.