Citation: C 348/05 04.09.2006 E. 2

Die Vorinstanz hat zutreffend erwogen, dass sich der Beschwerdeführer mit seiner (erneuten) Anmeldung beim Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) am 1. Februar 2005 zwar zu 100 % der Arbeitsvermittlung zur Verfügung gestellt hat (Anmeldebestätigung vom 2. Februar 2005, Stellungnahme vom 8. Juni 2005). Indessen hat er sich in der Folge um keine einzige Arbeitsstelle im Angestelltenverhältnis beworben, wie seinen Nachweisen der persönlichen Arbeitsbemühungen der Monate Januar bis Mai 2005 zu entnehmen ist, sondern sich nur um Projekte oder Mandate bemüht. Dies bestreitet er letztlich auch nicht. Zu Recht ist das kantonale Gericht daher zum Schluss gelangt, dass es an der Vermittlungsfähigkeit gefehlt hat, was den Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung ausschliesst. Auch wenn sich der Versicherte - wie mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vorgebracht wird - im Juni und Juli 2005 noch um einige wenige Arbeitsstellen im Angestelltenverhältnis beworben hat, konnte das AWA für den Zeitraum von Februar 2005 bis zum Einspracheentscheid vom 28. Juli 2005, welcher Zeitpunkt für die richterliche Überprüfungsbefugnis massgebend ist (BGE 129 V 169 Erw. 1), nicht davon ausgehen, dass er an einer unselbstständigen Erwerbstätigkeit interessiert sei.