Citation: 1C_505/2020 E. B

Aufgrund von mehreren, im Jahr 2011 eingereichten Baugesuchen im Gebiet G.________ leitete der Stadtrat Zürich am 4. Juli 2012 das amtliche Quartierplanverfahren ein. Dieses bezweckt vor allem den normaliengerechten Ausbau der G.________strasse. Im hier interessierenden südlichen Teil soll sie von heute 4-5 m auf durchgängig 5 m (zuzüglich 0.3 m Bankett) ausgebaut werden, mit einem 2 m breiten Trottoir ostseitig der G.________strasse. Mit Begehren vom 5. Oktober 2016 beantragten C.________ (Parzelle WI2316) sowie B.________ und A.________ (Eigentümerin und Eigentümer der Parzelle WI3289 infolge Erbvorbezugs) die Rückübertragung der abgetretenen Flächen, da diese für den Ausbau der G.________strasse nicht benötigt würden. Mit Schreiben vom 19. Dezember 2017 teilte die Stadt Zürich mit, die angemeldeten Ansprüche seien gerechtfertigt und würden im Rahmen der Landabrechnung zum Quartierplan vollzogen; dadurch verändere sich der Kostenteiler hinsichtlich Neuzuteilungen. Der Verein D.________, Eigentümer des ebenfalls zum Quartierplangebiet gehörenden Grundstücks WI3988, widersetzte sich diesem Vorgehen. Mit Beschluss vom 4. Juli 2018 setzte der Stadtrat Zürich den amtlichen Quartierplan Nr. 493 G.________ fest. In den Quartierplanbestimmungen wird festgehalten, das an die Strassenparzelle G.________strasse abgetretene Land werde den Grundstücken WI2316 (C.________, 182 m²) und WI3289 (B.________ und A.________, 59 m²) rückübertragen, gegen Rückzahlung von 60 Fr./m2 an die Stadt Zürich. Die Baudirektion des Kantons Zürich genehmigte den Quartierplan am 15. Oktober 2018.