Citation: 9C_464/2014 E. A

Der 1946 geborene A.________ war über seine Arbeitgeberin, die C.________ AG, bei der Sammelstiftung D.________ vorsorgeversichert. Als er am 30. September 2008 aus der Vorsorgeeinrichtung austrat, wurde die Austrittsleistung im Umfang von Fr. 86'313.45 auf das Freizügigkeitskonto Nr. xxx bei der Freizügigkeitsstiftung Bank B.________ übertragen. Mit Schreiben vom 17. Oktober 2008 teilte E.________ vom Patronato F.________ der Freizügigkeitsstiftung Bank B.________ mit, A.________ habe am 31. Januar 2008 das 62. Altersjahr erreicht und beantrage die Auflösung des Freizügigkeitskontos und die Kapitalauszahlung des Altersguthabens per 22. Oktober 2008 auf Konto Nr. yyy, lautend auf Patronato F.________. Dem Schreiben beigelegt waren eine dem Patronato F.________ ausgestellte Vollmacht des A.________ vom 17. Oktober 2008 mit dem Betreff "Abtretungserklärung: Auflösung FZ-Kto. xxx und Überweisung Guthaben an Bank G.________, Konto Nr. yyy, lautend auf Patronato F.________. Auszahlungsgrund: Pensionierung", eine Wohnsitzbestätigung und ein ausgefülltes Auszahlungsformular vom 17. Oktober 2008, welches die gleichentags vom italienischen Generalkonsulat beglaubigten Unterschriften des Beschwerdeführers und seiner Ehefrau trug und die Angaben der Vollmacht betreffend die gewünschte Zahlstelle für den Kapitalbezug bestätigte. Am 22. Oktober 2008 überwies die Freizügigkeitsstiftung Bank B.________ das Guthaben in der Höhe von Fr. 86'363.80 auf das ihr mitgeteilte Konto. Als A.________ die Freizügigkeitsstiftung Bank B.________ am 29. August 2012 über seine Rechtsvertreterin auffordern liess, ihm das Altersguthaben auszuzahlen, lehnte diese ab (Schreiben vom 11. September 2012).