Citation: 8C_371/2014 E. 5.2.1

5.2.1. Dem ist entgegenzuhalten, dass der psychiatrische Gutachter pract. med. F.________ die 70%ige Arbeitsunfähigkeit des Versicherten in erster Linie auf die diagnostizierte generalisierte Angststörung (ICD-10 F41.1) zurückführte, die er als mittel bis stark einstufte. Dieses Störungsbild kann auf Grund klinischer psychiatrischer Untersuchungen klar diagnostiziert werden und ist damit überprüf- bzw. objektivierbar. Es gehört nicht zu den pathogenetisch-ätiologisch unklaren syndromalen Beschwerdebildern ohne nachweisbare organische Grundlage, bei denen nach den sog. "Foerster-Kriterien" zu prüfen ist, ob deren willentliche Überwindbarkeit ausnahmsweise zu verneinen ist (BGE 139 V 547 E. 7.1.4 S. 562 und E. 9.1.1 S. 565; Rz. 1003 des BSV-Kreisschreibens über die Schlussbestimmungen der Änderung vom 18. März 2011 des IVG, gültig ab 1. April 2014 [KSSB]; vgl. auch Urteile 8C_39/2013 vom 30. Dezember 2013 E. 3.3 und 8C_753/2013 vom 13. Dezember 2013 E. 5.2.4). Das Gutachten des pract. med. F.________ vom 13. Mai 2011 erfüllt die Anforderungen an eine medizinische Beurteilungsgrundlage; seine Ausführungen sind nachvollziehbar. Demnach ist seine Einschätzung der Arbeitsunfähigkeit des Versicherten nicht anzuzweifeln (BGE 139 V 547 E. 9.1.2 S. 565 f.).