Citation: 8C_245/2020 E. A

A. a Die 1978 geborene A.________ war seit November 2008 bei der B.________ als Produktionsmitarbeiterin angestellt und dadurch bei der Metzger-Versicherungen Genossenschaft (im Folgenden: Branchen Versicherung) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 3. Juli 2015 wurde sie von einer von einem umstürzenden Stapel herabfallenden Kiste am rechten Auge getroffen. Sie erlitt eine Aderhautruptur mit subfovealer Blutung (vgl. Untersuchungsbericht des Spital C.________ vom 1. September 2018). Ab 21. Juli 2015 war sie wieder im angestammten Pensum arbeitstätig. Mit Verfügung vom 22. März 2019 sprach ihr die Branchen Versicherung wegen des Visusverlusts eine Integritätsentschädigung gestützt auf eine Integritätseinbusse von 15 % zu, welchen Prozentsatz sie auf Einsprache hin auf 17 % erhöhte (Einspracheentscheid vom 27. Mai 2019). A.b Am 9. November 2015 prallte der Personenwagen, in dem die Versicherte mitfuhr, ungebremst in eine Mauer (vgl. Rapport der D.________ vom 4. Januar 2016). Laut ärztlichem Einweisungszeugnis zur klinisch-stationären Behandlung und Rehabilitation des Spitals E.________, erlitt die Versicherte eine mehrfragmentäre dislozierte intraartikuläre Tibiafraktur am linken Bein und eine Fraktur der linken Rippe. Die Branchen Versicherung erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung; Taggeld). Gemäss dem von ihr eingeholten, auf rheumatologischen, orthopädischen, neurologischen und psychiatrischen Untersuchungen beruhenden Gutachten der MEDAS Zentralschweiz, Luzern, vom 7. August 2018 war die Arbeitsfähigkeit aus medizinischer Sicht in einer den gesundheitlichen Beeinträchtigungen optimal angepassten Erwerbstätigkeit auf 50 % einzuschätzen. Mit Verfügung vom 30. August 2018 sprach die Branchen Versicherung der Versicherten wegen der gesundheitlichen Folgen des Unfalls vom 9. November 2015 eine Integritätsentschädigung gestützt auf eine Integritätseinbusse von 15 % zu. Darüber hinausgehend zu erbringende Leistungen lehnte sie in Abweisung der eingelegten Einsprache ab (Einspracheentscheid vom 9. Oktober 2018).