Citation: 9C_469/2009 06.11.2009 E. A

Der 1957 geborene R.________, gelernter Brautechniker, Vater von vier Kindern (geboren 1989, 1990, 2000 und 2001) war vom 1. Februar 1998 bis 31. Juli 2000 (letzter effektiver Arbeitstag: 3. März 2000) bei der X.________ S.A. als Projektassistent angestellt und dadurch beim Fonds de Pensions X.________ (im Folgenden: Fonds de Pensions), berufsvorsorgeversichert. Nach Beendigung dieses Arbeitsverhältnisses beantragte er bei einer Arbeitsfähigkeit von 50 % Leistungen der Arbeitslosenversicherung. Im Juni 2001 gründete er eine GmbH, in welcher er selbst tätig war, und meldete sich zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung an. Nach Gewährung verschiedener beruflicher Massnahmen, auch zur Unterstützung der selbstständigen Tätigkeit, und einer polydisziplinären Untersuchung (internistisch, psychiatrisch, neurologisch) vom 24. Mai 2005 durch den Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) sprach ihm die IV-Stelle mit Verfügung vom 23. September 2005 rückwirkend ab 1. Oktober 2004 eine halbe Invalidenrente basierend auf einem Invaliditätsgrad von 50 % zu, nachdem zwar eine erhebliche Einschränkung der Arbeitsfähigkeit ab 1. Dezember 2001 bestanden hatte, R.________ aber bis Ende September 2004 Taggelder im Rahmen beruflicher Massnahmen erhalten hatte. Auf Einsprache hin veranlasste die IV-Stelle eine weitere medizinische Begutachtung (orthopädisch, psychiatrisch) durch das medizinische Gutachtenzentrum Y.________ vom 15. November 2006. Die Gutachter schätzten die Arbeitsfähigkeit aus orthopädischer Sicht als Büroangestellter auf 80 % und in angepasster Tätigkeit auf 90 % bei voller Stundenpräsenz. Aus orthopädischer und psychiatrischer Sicht betrage die Arbeitsfähigkeit insgesamt in der bisherigen und auch in einer angepassten Tätigkeit bei voller Stundenpräsenz 35 %. Als Diagnosen genannt wurden: Hochgradige degenerative Spinalkanalstenose L2/3 bei deutlicher Diskusprotrusion und hypertropher Spondylarthrose sowie mehrsegmentäre mässige Spondylarthrose mit relativer Verdickung der Ligamenta flava speziell L4/5 und mässige linksseitige degenerative Foraminalstenose und eventuelle Irritation der Nervenwurzel L4 links, Präadipositas, akzentuierte Persönlichkeit mit narzisstischen und histrionischen Zügen, rezidivierende depressive Störung, mittelgradige Episode mit somatischem Syndrom gegenwärtig, schädlicher Gebrauch von Alkohol, schwergradiges obstruktives Schlafapnoe-Syndrom sowie intermittierende Cervicalgie. Mit Vorbescheid vom 22. März 2007 stellte die IV-Stelle die Ausrichtung einer halben Invalidenrente ab 1. Oktober 2004 und neu einer Dreiviertelsrente ab 1. Oktober 2005 samt vier Kinderrenten in Aussicht. Dies verfügte sie am 4. Juli 2007, wogegen R.________ Beschwerde ans Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen erhob. Mit Schreiben vom 27. September 2007 liess R.________ beim Fonds de Pensions eine Invalidenrente beantragen, da er während des Arbeitsverhältnisses arbeitsunfähig geworden sei und dies zu seiner Invalidisierung geführt habe. Am 8. Januar 2008 verneinte der Fonds de Pensions seine Leistungspflicht.