Citation: 5P.301/2000 17.11.2000 E. 4

4.- Das Obergericht hat den Umstand, dass die Beschwerdeführerin der Beschwerdegegnerin eine Anzahlung geleistet hatte, als den Erfolgschancen der Eintragungsklage der Beschwerdegegnerin nicht abträglich erachtet mit der Begründung, die Garagenhalle sei erst gegen Abschluss der Überbauung erstellt und die Anzahlung durch frühere Bauleistungen aufgebraucht worden. Deshalb sei glaubhaft gemacht, dass mit der Anzahlung Werklohnforderungen der Beschwerdegegnerin im Zusammenhang mit früher erstellten Bauten abgegolten worden seien. a) Die Beschwerdeführerin wendet zunächst vergeblich ein, sie hätte obsiegt, weil die Beschwerdegegnerin ihr nach Abschluss aller Arbeiten noch mindestens Fr. 25'882. 50 habe zurückgeben müssen und die Forderung der Beschwerdegegnerin somit stets gesichert gewesen sei mit der Folge, dass das Bauhandwerkerpfandrecht (als zusätzliche Sicherung) gar nicht hätte verlangt werden können. Denn was die Beschwerdeführerin in diesem Zusammenhang in tatsächlicher Hinsicht vorbringt, ist im angefochtenen Entscheid nicht festgestellt und somit neu und unzulässig. Auch setzt sie sich in diesem Punkt nicht mit der Begründung des angefochtenen Entscheids zum trotz der Anzahlung intakt gebliebenen Sicherungsbedürfnis auseinander und zeigt nicht auf, inwiefern der auf summarischer Prüfung beruhende, angefochtene Entscheid geradezu unhaltbar ist (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG; BGE 123 III 261 E. 4a und b S. 270; 121 I 225 E. 4c S. 230). Sie übt bloss unzulässige appellatorische Kritik (BGE 121 I 225 E. 4c S. 230, 118 Ia 20 E. 5c S. 27 unten) und verkennt, dass Willkür nicht bereits dann vorliegt, wenn eine andere Entscheidvariante möglich oder gar vorzuziehen wäre (BGE 124 IV 86 E. 2a S. 88 mit Hinw. , 120 Ia 369 E. 3a, 119 Ia 113 E. 3a). b) Die Beschwerdeführerin macht weiter geltend, das Obergericht stelle selber fest, die Beschwerdegegnerin habe ihr Fr. 30'342.-- bezahlt. Auch damit ist für die Beschwerdeführerin nichts gewonnen: Zum Einen stimmt dieser Betrag mit keiner der von ihr erwähnten Zahlen überein, zu denen das Obergericht zudem nichts festgestellt hat (Novenverbot). Zum Anderen zeigt die Beschwerdeführerin nicht auf, weshalb die von der Beschwerdegegnerin an sie geflossene Zahlung zwingend in den Zusammenhang mit den Bauleistungen gesetzt werden muss. Aus diesen Gründen ist die Rüge offensichtlich nicht in einer Art. 90 Abs. 1 lit. b OG genügenden Weise substantiiert.