Citation: 6F_7/2024 E. 2.3.4

2.3.4. Daraus ergibt sich, dass sich das Bundesgericht im zu revidierenden Urteil bereits mit der Frage, ob aus der nunmehr festgestellten EMRK-Widrigkeit nach schweizerischem Recht ein Beweisverwertungsverbot folgt, befasst und sie gestützt auf die publizierte Rechtsprechung und mit Verweis auf die vorinstanzlichen Erwägungen verneint hat. An der bundesgerichtlichen Rechtsprechung, wonach die anhand einer widerrechtlichen Observation von Privaten gesammelten Materialien gestützt auf eine sorgfältige Interessenabwägung verwertbar sein können, hat sich seither nichts geändert (vgl. BGE 143 IV 387 E. 4.2 ff.; 143 I 377 E. 5; Urteile 6B_1242/2020 vom 24. Oktober 2022 E. 3.3.1; 6B_1249/2019 vom 6. Mai 2020 E. 2.4.4; 6B_428/2018 vom 31. Juli 2019 E. 1.4; 6B_739/2018 vom 12. April 2019 E. 1.3). Es ist damit nicht auf die Beurteilung des Bundesgerichts im zu revidierenden Urteil zurückzukommen, zumal sich der Gesuchsteller nicht mit der diesbezüglichen Begründung des Bundesgerichts oder der Vorinstanz auseinandersetzt (vgl. Gesuch S. 6 f.). Er beschränkt sich darauf, geltend zu machen, dass von Privaten deliktisch erlangte Beweise nach dem zum Zeitpunkt der Observationen geltenden kantonalen Recht grundsätzlich von den Strafverfolgungsbehörden nicht zu beachten gewesen seien, ohne jedoch darzulegen, welche Norm konkret verletzt worden sein soll.