Citation: 2C_1020/2016 E. 1.2

1.2. Nach Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen Entscheide über ausländerrechtliche Bewilligungen ausgeschlossen, auf deren Erteilung weder das Bundes- noch das Völkerrecht einen Rechtsanspruch einräumen. Im vorliegenden Fall beruft sich der Beschwerdeführer 1 auf seine Ehe mit der hier niederlassungsberechtigten F.________. Da gemäss den unbestrittenen vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen die Eheleute seit Mai 2014 getrennt leben, kann der Beschwerdeführer 1 keinen Anspruch mehr aus Art. 43 Abs. 1 AuG (SR 142.20) ableiten. Ein solcher könnte sich jedoch aus Art. 50 AuG ergeben, welcher dem Ehegatten nach Auflösung der Ehegemeinschaft unter bestimmten Voraussetzungen einen Anspruch auf Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung einräumt. Diesfalls hätten auch die Beschwerdeführerinnen 2 und 3 einen abgeleiteten Anspruch auf Verlängerung ihrer Aufenthaltsbewilligung. Ob die Bewilligungsvoraussetzungen tatsächlich gegeben sind, bildet praxisgemäss Gegenstand der materiellen Beurteilung (BGE 139 I 330 E. 1.1 S. 332; 136 II 177 E. 1.1 S. 179 f.) und ist keine Eintretensfrage. Folglich ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten zulässig.