Citation: 8C_760/2016 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz führte aus, es sei insbesondere streitig, ob beim Beschwerdeführer ein Gesundheitsschaden ausgewiesen sei, der ihm Anspruch auf eine Hilflosenentschädigung gebe. Im Weiteren mache die Rechtsvertreterin geltend, dass eine Abklärung vor Ort durchzuführen sei. Die Beschwerdegegnerin habe die Frage nach einer bestehenden Hilflosigkeit mittels eines Fragebogens an die Hausärztin des Beschwerdeführers abgeklärt. Zudem habe der zuständige Fachberater der IV-Stelle gestützt auf die medizinischen Akten ausgeführt, eine Abklärung vor Ort mache wenig Sinn, da die Angaben über den stationären Aufenthalt in der Klinik D.________ weitaus aussagekräftiger seien als subjektive Angaben des Beschwerdeführers. Er habe jedoch empfohlen, eine Stellungnahme des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) der Invalidenversicherung zur möglichen Hilfebedürftigkeit und zur Frage, ob eine Abklärung bezüglich des Schlafapnoe-Syndroms noch abgewartet werden soll, einzuholen. RAD-Ärztin Dr. E.________ habe in ihrer Stellungnahme festgehalten, dass aufgrund der umfassenden und aktuellen medizinischen Unterlagen die Notwendigkeit einer lebenspraktischen Begleitung aus gesundheitlichen Gründen aus versicherungsmedizinischer Sicht nicht bestätigt werden könne. Weiter führte die Vorinstanz aus, es sei nicht ersichtlich, inwiefern sich bei diesem Verfahren besondere, komplexe Fragen stellen würden.