Citation: 1C_602/2022 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz kommt im angefochtenen Entscheid zum Schluss, dass selbst wenn die angeblichen Unterlassungen juristisch inkorrekt gewesen sein sollten, sie nicht den Straftatbestand des Amtsmissbrauchs (Art. 312 StGB) erfüllen würden. Weiter legt sie detailliert dar, dass sich aus den Verfahrensakten keine Hinweise auf strafrechtlich relevantes Verhalten bzw. Vorgehen der KESB Winterthur-Andelfingen ergebe. Sie hält zudem fest, die Beschwerdeführerin sei darauf hingewiesen worden, dass ihr die Beschwerde wegen Rechtsverweigerung und damit der verwaltungsrechtliche Weg gegen die geltend gemachten, angeblichen Unterlassungen offenstünde - was ihr jedoch ohnehin bekannt sein müsste, da sie diesen Weg bereits verschiedentlich beschritten habe. Strafrechtlich relevantes Verhalten der KESB Winterthur-Andelfingen sei jedoch bezüglich keines der vorgebrachten Sachverhalte auszumachen. Entsprechend hat die Vorinstanz der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland die Ermächtigung zur Strafverfolgung der KESB Winterthur-Andelfingen, wie von der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland beantragt, nicht erteilt.