Citation: 2C_49/2017 E. 2.1.2

2.1.2. Dass und warum sich vorliegend ein Bewilligungsanspruch nicht aus dem Freizügigkeitsabkommen (FZA) ableiten lässt, hat das Verwaltungsgericht in E. 3.1 seines Urteils zutreffend (und denn auch unwidersprochen) dargelegt. Ein solcher ergibt sich sodann nicht aus Art. 30 Abs. 1 lit. b AuG (BGE 137 II 345 E. 3.2.1 S. 348 e contrario; Urteil 2C_991/2016 vom 25. Oktober 2016 E. 2; in Bezug auf Art. 30 Abs. 1 lit. b AuG gilt zudem der Ausschlussgrund von Art. 83 lit. c Ziff. 5 BGG, dazu Urteil 2C_802/2016 vom 12. September 2016 E. 3). Für die Beschwerdeführerin lässt sich schliesslich kein Bewilligungsanspruch aus Art. 8 EMRK (Recht auf Achtung des Privatlebens) herleiten, erfüllt sie doch angesichts ihrer persönlichen Verhältnisse die diesbezüglich von der Rechtsprechung statuierten strengen Voraussetzungen (vgl. BGE 130 II 281 E. 3.2. S. 286 f.; erforderlich ist eine eigentliche Verwurzelung) offensichtlich nicht. Da die Ehe der Beschwerdeführerin mit einem Niedergelassenen geschieden ist und die Ehegemeinschaft nicht einmal drei Jahre gelebt wurde, kann sie sich für die Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung auch nicht unmittelbar auf Art. 43 bzw. auf Art. 50 Abs. 1 lit. a in Verbindung mit Art. 43 AuG berufen. Es bleibt allein ein potenzieller Bewilligungsanspruch nach Art. 50 Abs. 1 lit. b in Verbindung mit Art. 43 AuG. Insofern ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten im Grundsatz zulässig. Ob die Voraussetzungen für eine entsprechende Bewilligungsverlängerung erfüllt sind, wäre Gegenstand der materiellen Prüfung; diese nimmt das Bundesgericht nur vor, wenn die weiteren Eintretensvoraussetzungen erfüllt sind, namentlich eine hinreichende Beschwerdebegründung vorliegt.