Citation: U 554/06 27.11.2007 E. 4

4.1 Auf Grund des Unfallhergangs sowie der initial aufgetretenen Beschwerden ist mit den Verfahrensbeteiligten davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer beim Sturz vom 13. Dezember 2002 u.a. eine Distorsion der HWS erlitten hat und das Unfallereignis zumindest eine Teilursache der bestehenden Beschwerden bildet, was für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs genügt (BGE 121 V 326 E. 2a S. 329 mit Hinweisen). 4.2 Die umfangreichen medizinischen Akten, die das kantonale Gericht einlässlich gewürdigt hat, weisen keine organischen Befunde nach, welche die geltend gemachten Beschwerden zu erklären vermöchten. Diese sind nicht struktureller, sondern funktioneller Natur. So konnte bereits der erstbehandelnde Dr. med. K.________ gemäss Arztzeugnis UVG vom 19. Februar 2003 keine nennenswerte Pathologie feststellen. Er erwähnte u.a. eine deutliche Druckdolenz und Weichteilschwellung an Hinterkopf und HWS, eine Bewegungseinschränkung der HWS sowie eine Verspannung der Paravertebralmuskulatur. Der von ihm beigezogene Dr. med. R.________ hielt im Bericht vom 26. Februar 2003 unauffällige neurologische Befunde fest. Eine Verletzung am Nervensystem - so der Neurologe - sei nicht nachweisbar, der Status und die durchgeführten Zusatzuntersuchungen seien normal. Er stellte eine leichte Bewegungseinschränkung der HWS sowie eine verdickte und druckdolente Nacken- und Schultermuskulatur fest und diagnostizierte ein posttraumatisches cervico-cephales Schmerzsyndrom. Im Ärztlichen Zwischenbericht vom 26. August 2003 sprach Dr. med. K.________ wiederum von einer leichten Bewegungseinschränkung der HWS sowie von einer Verspannung der Paravertebralmuskulatur. Anlässlich der kreisärztlichen Untersuchung vom 28. Oktober 2003 wurde eine etwa altersentsprechende leicht eingeschränkte HWS-Funktion, jedoch keine verspannte Muskulatur mehr, festgestellt. Die MRI-Untersuchung vom 22. Juni 2004 sodann zeigte keine Auffälligkeiten und eine weitere von der SUVA veranlasste neurologische Untersuchung bei Dr. med. T.________ ergab keine Hinweise auf eine somatische Ursache der neuropsychologischen Auffälligkeiten. Die noch vorhandene Druckschmerzhaftigkeit der mittleren HWS - so der Neurologe - sei nicht mehr unterscheidbar von gleichen Symptomen wie sie in der anderweitig gesunden, gleichaltrigen Bevölkerung mit hoher Prävalenz bestehe (Bericht vom 4. November 2004). Wenn der Beschwerdeführer geltend macht, er leide nach wie vor an Kopf- und Nackenschmerzen, ist dies durchaus glaubhaft, wurden doch anlässlich der verschiedenen Untersuchungen mehrfach Druckdolenzen, Verhärtungen und Verspannungen der Muskulatur sowie eine (leichte) Bewegungseinschränkung der HWS festgestellt. Dies kann jedoch für sich allein nicht als klar ausgewiesenes organisches Substrat der Beschwerden qualifiziert werden, bei welchem sich der natürliche und der adäquate Kausalzusammenhang im praktischen Ergebnis weitgehend decken würden (vgl. Urteil U 328/06 vom 25. Juli 2007 E. 5.2, U 185 /06 vom 27. April 2007 E. 4.2 und U 41/06 vom 2. Februar 2007 E. 7.1.4 und 7.2). Dasselbe gilt für das diagnostizierte cervico-cephale Schmerzsyndrom, welches zwar als fassbare somatische, nicht aber als organische Gesundheitsstörung gilt. In diesem Sinne vermag daran auch das neu aufgelegte Arztzeugnis des Dr. med. K.________ vom 20. November 2006 nichts zu ändern.