Citation: 2C_22/2023 E. 3.3

3.3. Die Vorinstanz hat bezüglich dem Vorwurf der häuslichen Gewalt festgehalten, dass der Beschwerdeführer diese lediglich in pauschaler und vager Wiese behaupte, aber keinerlei Belege für die angeblich von der Ehefrau erlebte psychische Oppression beibringe; vielmehr seien einzig Hinweise auf eheliche Gewalt betreffend Gewalt und Drohungen seitens des Beschwerdeführers gegen seine Ehefrau aktenkundig. Vor diesem Hintergrund verzichtete die Vorinstanz auf die Befragung von Drittpersonen als Zeugen. Darin ist weder eine willkürliche antizipierte Beweiswürdigung zu erkennen noch ist diese hinreichend dargetan. Zudem verkennt der Beschwerdeführer, dass die ausländische Person bei den sachverhaltlichen Feststellungen eine weitreichende Mitwirkungspflicht trifft (Art. 90 AIG; Art. 77 Abs. 5, 6 und 6bis VZAE; vgl. zu den Beweisanforderungen BGE 142 I 152 E. 6.2); die Systematik der Misshandlung bzw. deren zeitlichen Andauern und die daraus entstehende subjektive Belastung muss objektiv nachvollziehbar konkretisiert und beweismässig unterlegt werden (BGE 138 II 229 E. 3.2.3 mit Hinweisen; Urteil 2C_827/2022 vom 31. März 2023). Diesen Anforderungen ist der Beschwerdeführer nach den vorinstanzlichen Ausführungen nicht nachgekommen.