Citation: 9C_666/2022 E. 3

Zentrale Streitfrage im vorliegenden Verfahren ist, ob die Vorinstanz beim Verkauf der Aktien der D.________ AG durch den Steuerpflichtigen zu Recht die Voraussetzung der verkäuferseitigen Mitwirkung bejaht hat und daher im Nachsteuerverfahren von einem steuerbaren Vermögensertrag im Rahmen einer indirekten Teilliquidation ausgegangen ist (Art. 20a Abs. 1 lit. a und Abs. 2 des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 über die direkte Bundessteuer [DBG; SR 642.11]; § 20a Abs. 1 lit. a und Abs. 2 des Steuergesetzes vom 8. Juni 1997 des Kantons Zürich [StG/ZH; LS 631.1], entsprechend Art. 7a Abs. 1 lit. a und 2 StHG). So rügen die Steuerpflichtigen zusammengefasst eine gesetzeswidrige Annahme der Mitwirkung durch die Verkäuferschaft an der Substanzausschüttung, sowie eventualiter eine dem Gesetzeswortlaut zuwiderlaufende Bemessung des im Nachsteuerverfahren berechneten steuerbaren Vermögensertrags. Ausdrücklich unbestritten blieb die Erfüllung der übrigen Voraussetzungen von Art. 20a Abs. 1 lit. a und 2 DBG (E. 4.2) bzw. § 20a Abs. 1 lit. a und 2 StG/ZH (E. 7).