Citation: 5C.187/2001 15.10.2001 E. A

A.- a) A.________ und B.________ waren von 1986 bis 1990 in je zweiter Ehe miteinander verheiratet, und beide hatten Kinder aus der jeweils ersten Ehe. Nach der Scheidung zog das Paar erneut zusammen. Am 14 Oktober 1991 kam die gemeinsame Tochter C.________ zur Welt, welche am 25. Mai 1992 von A.________ als sein Kind anerkannt wurde. Am 16. November 1992 verpflichtete sich A.________ im Rahmen eines Unterhaltsvertrages mit B.________ zur Zahlung einer Unterhaltsrente von Fr. 700.-- monatlich. Im Jahre 1996 wurde der gemeinsame Haushalt wieder aufgehoben. Seit einem Besuch zu Ostern 1997 lebt C.________ in gemeinsamem Haushalt mit ihrem Vater, A.________. Aufgrund von Konflikten zwischen den Eltern über den Aufenthaltsort ihrer Tochter wurde mit Entscheid des Gemeinderates Z.________ vom 30. Juli 1997 eine Erziehungsbeistandschaft im Sinne von Art. 308 ZGB angeordnet, welche bis heute besteht. b) Mit Eingabe vom 26. März 1999 an den Regierungsstatthalter des Amtes X.________, zuständigkeitshalber weitergeleitet an den Regierungsstatthalter des Amtes Luzern, beantragte A.________, B.________ sei die elterliche Sorge über die gemeinsame Tochter C.________ zu entziehen. Gleichzeitig stellte er Antrag, die Vormundschaftsbehörde Y.________ sei anzuweisen, ihm die elterliche Sorge über C.________ zu übertragen. Der Regierungsstatthalter des Amtes Luzern wies das Gesuch um Entziehung der elterlichen Sorge mit Entscheid vom 13. Juni 2000 ab. c) Gegen diesen Entscheid erhob A.________ Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Luzern und verlangte die Aufhebung des Entscheids des Regierungsstatthalters. Ferner beantragte er, die elterliche Sorge über das Kind C.________ sei B.________ zu entziehen, und die Vormundschaftsbehörde von Emmen sei anzuweisen, C.________ unter seine elterliche Sorge zu stellen und in Aufhebung des Unterhaltsvertrags vom 16. November 1992 die Unterhaltsansprüche des Kindes neu zu regeln. In ihren Vernehmlassungen schlossen sowohl der Regierungsstatthalter als auch der Gemeinderat Z.________ als Vormundschaftsbehörde sowie der Beistand von C.________, D.________, auf Abweisung der Beschwerde. Ebenso liess B.________ Abweisung der Beschwerde beantragen. d) Mit Urteil vom 6. Juni 2001 wies das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern (Verwaltungsrechtliche Abteilung) die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ab.