Citation: I 646/04 21.02.2005 E. 5

5.1 Nach Ziff. 7.01* HVI-Anhang, erlassen durch das Eidgenössische Departement des Innern gestützt auf Art. 14 IVV und Art. 21 Abs. 4 IVG, können Brillen abgegeben werden, sofern sie eine wesentliche Ergänzung medizinischer Eingliederungsmassnahmen darstellen. An dieselbe Voraussetzung ist laut Ziff. 7.02* HVI-Anhang (in der ab 1. März 1996 geltenden, vorliegend anwendbaren Fassung) auch die Abgabe von Kontaktlinsen gebunden (Urteil A. vom 25. Februar 2000, I 8/00, Erw. 2 mit Hinweis auf BGE 124 V 7 zur Gesetzmässigkeit dieser Bestimmung, soweit im Unterschied zur früheren Regelung bei hochgradigem irregulärem Astigmatismus und Keratokonus kein selbstständiger Anspruch auf Abgabe von Kontaktlinsen als Hilfsmittel mehr besteht). 5.2 Im Lichte dieser vom Beschwerdeführer zu Recht nicht in Frage gestellten Grundsätze ist die vorinstanzliche Bestätigung des Einspracheentscheids vom 10. März 2004, wonach kein Anspruch auf Kontaktlinsenversorgung zu Lasten der Invalidenversicherung besteht, von Bundesrechts wegen nicht zu beanstanden. Denn die refraktiv chirurgischen Laserbehandlungen (vgl. dazu Urteil R. vom 29. Dezember 2003, I 500/03, Erw. 5.2 mit Hinweis) vom 30. November 2001 am linken und vom 21. März 2002 am rechten Auge bildeten unbestrittenermassen keine medizinische Eingliederungsmassnahme im Sinne von Art. 12 IVG. An diesem Ergebnis ändert nichts, dass die zuletzt genannten Vorkehren nicht zum erwünschten Heilungserfolg geführt hatten.