Citation: 5A_114/2022 E. 2

Im Übrigen könnte auf die Beschwerde auch von der Sache her nicht eingetreten werden: Aufgrund des zuteilenden Vorbehaltes in Art. 450f ZGB ist das anwendbare Verfahrensrecht im Bereich des Kindes- und Erwachsenenschutzes grundsätzlich kantonal. Im Kanton Bern ist dieses für das Obergericht in seiner Funktion als Kindes- und Erwachsenenschutzgericht in Art. 65 ff. KESG/BE geregelt, wobei Art. 72 Abs. 1 KESG/BE ergänzend auf das VRPG/BE verweist. Im angefochtenen Entscheid hat sich das Obergericht für die Beurteilung des Fristwiederherstellungsgesuches denn auch auf Art. 43 VRPG/BE gestützt. Die Anwendung kantonalen Rechts kann das Bundesgericht nicht frei, sondern nur auf Verletzung verfassungsmässiger Rechte hin überprüfen, wobei die Rüge im Vordergrund steht, dieses sei willkürlich angewandt worden (BGE 140 III 385 E. 2.3 S. 387). Eine substanziierte Rüge, inwiefern Art. 43 VRPG/BE in verfassungsverletzender Weise angewandt worden wäre, wird in der - weitschweifigen und sich grossteils zu anderen Themen als der Fristwiederherstellung äussernden - Beschwerde nicht erhoben.