Citation: 2C_844/2013 E. 5.7

5.7. Der Beschwerdeführer wurde zunächst zu einer Freiheitsstrafe von 26 Monaten plus Zusatzstrafe von 2 Monaten wegen in den Jahren 2005-2007 begangener Delikte verurteilt. Die Verurteilung zu einer Freiheitsstrafe von mehr als zwei Jahren impliziert einen sehr schwerwiegenden Verstoss gegen die schweizerische Rechtsordnung (BGE 135 II 377 E. 4.4; Urteil 2C_948/2011 vom 11. Juli 2012 E. 3.4.4). Der Beschwerdeführer beging die Taten zudem nicht etwa als Jugendlicher, sondern als Erwachsener, und zwar während eines längeren Zeitraums zu wiederholten Malen. Hinzu kommt, dass der Beschwerdeführer nur wenige Monate nach seiner Entlassung aus dem Strafvollzug erneut delinquierte, und zwar - offenbar einsichtslos und ohne seine Lehren gezogen zu haben - wiederum einen Einbruch beging. Unter diesen Umständen hat die Vorinstanz mit Recht ein grosses öffentliches Interesse an einem Widerruf der Bewilligung angenommen. Der blosse Umstand, dass strafrechtlich von einem Widerruf des bedingten Strafvollzugs abgesehen wurde, ändert daran nichts, auch nicht der Umstand, dass der Beschwerdeführer seit August 2009 nicht mehr delinquierte. Denn der Zeitraum zwischen dem Delikt und der Widerrufsverfügung ist nur auf die relativ lange Dauer des Strafverfahrens zurückzuführen; nach Rechtskraft des Strafurteils vom 27. September 2012 hat das Amt für Migration unverzüglich gehandelt.