Citation: 5A_600/2016 E. 1.6

1.6. Gemäss Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Beschwerdebegründung in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt. Die Begründung muss sachbezogen sein und sich auf den Streitgegenstand beziehen und beschränken; die beschwerdeführende Partei hat in gezielter Auseinandersetzung mit den für das Ergebnis des angefochtenen Entscheides massgeblichen Erwägungen plausibel aufzuzeigen, welche Rechte bzw. Rechtsnormen die Vorinstanz verletzt haben soll. Diesen Anforderungen kommt die Beschwerdeführerin in folgender Hinsicht nicht nach: Das Obergericht beurteilte gewisse Tatsachenbehauptungen als neu und gestützt auf Art. 317 Abs. 1 ZPO als unbeachtlich (hier relevant : die Umstände, welche bei Steuerschulden aus den Jahren 2003-2005 auf Eigengut schliessen lassen [angefochtenes Urteil E. V/4.c S. 20]). Sodann erwog es, die erstmals vor oberer Instanz gestellten Begehren seien gestützt auf Art. 317 Abs. 2 ZPO unzulässig (hier relevant: der Antrag auf Editionsbegehren gegenüber Dritten [angefochtenes Urteil E. IV.2 S. 14]; Forderung betreffend das Freizügigkeitskonto Nr. zzz [angefochtenes Urteil E. V/12 S. 33]). Schliesslich warf das Obergericht der Beschwerdeführerin vor, sich bei der Darlehensforderung gegenüber G.________ darauf zu beschränken, in der Berufung den bereits vor der ersten Instanz eingenommenen Standpunkt zu wiederholen, ohne sich mit den Ausführungen im erstinstanzlichen Urteil auseinanderzusetzen, weshalb sie ihren Begründungspflichten nicht nachgekommen und folglich darauf nicht einzutreten sei (angefochtenes Urteil E. V/10 S. 29). Mit den entsprechenden Erwägungen setzt sich die Beschwerdeführerin nicht auseinander. Auf die damit im Zusammenhang stehenden Ausführungen in der Beschwerdeschrift ist daher nicht einzutreten (BGE 140 III 86 E. 2; 140 III 115 E. 2). Damit erübrigt sich auch die Prüfung diesbezüglicher rechtlicher Rügen.