Citation: 1A.327/1999 10.01.2001 E. 4

4.- Alphons Müller stellt neben seinem Begehren um Rückerstattung der Schallschutzkosten auch eine enteignungsrechtliche Entschädigungsforderung für die immissionsbedingte Entwertung seiner Liegenschaft. Roland Allenspach verlangt ebenfalls, dass die enteignungsrechtlichen Entschädigungsansprüche bereits im Baukonzessionsverfahren behandelt würden. Zu der auch von anderer Seite erhobenen Forderung auf Eröffnung eines Enteignungsverfahrens und Behandlung der Entschädigungsbegehren hat das Bundesgericht im Urteil vom 8. Dezember 2000 (E. 50) festgestellt, dass diesem Begehren aufgrund des einschlägigen Verfahrensrechts nicht stattgegeben werden könne. Beim vorliegenden Baukonzessionsverfahren handle es sich - im Gegensatz zum neuen luftfahrtrechtlichen Plangenehmigungsverfahren (Art. 37 ff. des Bundesgesetzes über die Luftfahrt in der Fassung vom 18. Juni 1999, AS 1999 S. 3112 ff.) - nicht um ein sog. kombiniertes Verfahren, in dem neben den bau-, planungs- und luftfahrtrechtlichen Fragen gleichzeitig auch die enteignungsrechtlichen Ansprüche behandelt werden müssten. Vielmehr sei im Rahmen des Baukonzessionsverfahrens bzw. des nachlaufenden Bewilligungsverfahrens allein über die umweltschutzrechtliche Verpflichtung zur Ergreifung von Schallschutzmassnahmen und die Übernahme der entsprechenden Kosten zu befinden. Das schliesse allerdings nicht aus, dass in einem getrennt vom vorliegenden Verfahren geführten Enteignungsverfahren Entschädigungsansprüche bejaht werden könnten. Diese Ansprüche könnten aber nicht Gegenstand des Baukonzessionsverfahrens sein. Gemäss diesen Erwägungen können auch die von den Beschwerdeführern Müller und Allenspach gestellten Entschädigungsforderungen nicht im vorliegenden Verfahren behandelt werden.