Citation: 8C_227/2016 E. 3.5

3.5. Ist demnach mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt, dass der Versicherte an den direkten Verletzungen als Folge eines Sturzes verstarb, so beruht der Tod des Versicherten auf einem Unfall im Sinne von Art. 4 ATSG. Gleiches würde im Übrigen auch für die - wenn auch eher unwahrscheinliche - Annahme gelten, der Tod sei nicht aufgrund der Kopfverletzungen, sondern etwa eines sturzbedingten Herzversagens eingetreten. Da es somit aufgrund einer Beweiswürdigung möglich ist, einen Sachverhalt zu ermitteln, der zumindest die Wahrscheinlichkeit für sich hat, der Wirklichkeit zu entsprechen, kann die Frage nach der Verteilung der Beweislast und ihrer allfälligen Umkehr offenbleiben. Das kantonale Gericht hat die Leistungspflicht der SUVA für die Folgen des Ereignisses vom 22. Juni 2014 jedenfalls im Ergebnis zu Recht bejaht; die Beschwerde der SUVA ist abzuweisen.