Citation: 1C_286/2020 E. 6.6

6.6. Sodann rügt der Beschwerdeführer, die Vorinstanz habe willkürlich festgestellt, die strittige Erweiterung des Trapezes mit zwei Dreiecken führe dazu, dass auf dem Parkplatz mehr Fahrzeuge parkiert werden könnten, zumal ein ganzes Auto auf einer zusätzlichen Fläche von 10 m² nicht einmal Platz habe, wenn diese rechteckig wäre. Diese Sachverhaltsrüge ist - soweit sie überhaupt genügend substanziiert wird - offensichtlich unbegründet. Für ein Längsparkfeld verlangt die VSS Norm SN 640 291a "Parkieren" eine Länge von mindestens fünf Metern. Demnach durfte die Vorinstanz willkürfrei annehmen, der ursprünglich bewilligte Parkplatz mit einer hinteren Länge von ca. 6,5 m genüge nur für ein Fahrzeug. Dies wird dadurch bestätigt, dass das entsprechende Baugesuch für das Erstellen eines Parkplatzes für ein Auto gestellt wurde, weshalb dessen Bewilligung insoweit entgegen der Meinung des Beschwerdeführers keiner Klärung bedarf. Dagegen erlaubt der im hinteren Bereich auf 10,6 m erweiterte Parkplatz das Abstellen von zwei Fahrzeugen, was durch die bei den Akten befindlichen Fotos bestätigt wird.