Citation: 2C_346/2022 E. 6.2

6.2. Im Ergebnis ist diese Beurteilung nicht zu beanstanden. Der streitigen Anordnung liegt eine Ermittlung des individuellen Bedarfs des Beschwerdeführers durch den Schulpsychologischen Dienst zugrunde, die im Rahmen des dafür vorgesehenen Standardisierten Abklärungs-verfahrens erfolgte (vgl. vorstehende E. 3.3 und 4.4; vgl. ange-fochtener Entscheid E. 6.7 S. 21). Inhaltlich stellte die Vorinstanz ferner auf die rechtsprechungsgemäss massgeblichen Überlegungen zum Kindeswohl ab (vgl. vorstehende E. 3.2.6). Der angefochtene Entscheid knüpft damit weder an ein diskriminierendes Element an (vgl. Urteil 2C_154/2017 vom 23. Mai 2017 E. 6) noch erweist er sich als unverhältnismässig (vgl. 2C_817/2021 vom 24. Juni 2022 E. 6.7) : Dem schulpsychologischen Bericht ist insbesondere zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer trotz Fördermassnahmen sowie pädagogischen und therapeutischen Massnahmen bisher nur sehr kleine Fortschritte in seiner Entwicklung gezeigt habe. Zudem bestehe beim Beschwerdeführer ein Bedarf an einer intensiven schulischen Zuwendung und individuellen Förderung sowie enger Begleitung und Assistenz (vgl. vorstehende E. 5.3.1). Vor diesem Hintergrund und unter Berücksichtigung des Ermessens der kantonalen Behörden ist die vorinstanzliche Beurteilung, dass den Bedürfnissen des Beschwerdeführers nur bzw. besser im Rahmen einer externen Sonderschulung Rechnung getragen werden kann, nicht zu beanstanden. Insbesondere erscheint nachvollziehbar, dass die erforderliche enge und individuelle Betreuung und Förderung des Beschwerdeführers in der Regelklasse nicht umsetzbar wäre. Dass es in diesem Zusammenhang lediglich um in der Regelschule mangelnde aber dort an sich organisierbare Ressourcen ginge, ist nicht ersichtlich.