Citation: 8C_182/2021 E. A

A.a. Der 1984 geborene A.________ war seit 1. Oktober 2002 als "Küchenbursche" beim Hotel B.________ tätig und dadurch für kurzfristige Leistungen bei der Hotela, Kranken- und Unfallkasse des Schweizer Hotelier-Vereins (nachfolgend: Hotela) und für langfristige Leistungen bei Lloyd's Underwriters London (nachfolgend: Lloyd's) obligatorisch gegen Unfallfolgen versichert. Am 19. April 2003 zog er sich bei einem Autounfall diverse Verletzungen zu. Die Hotela erbrachte die gesetzlichen Leistungen in Form von Heilbehandlung sowie Taggeldern und holte namentlich beim Zentrum für Medizinische Begutachtungen (ZMB), Basel, das polydisziplinäre Gutachten vom 11. September 2008 ein. Mit Verfügung vom 1. Februar 2010 stellte sie die kurzfristigen Leistungen rückwirkend per 31. Dezember 2008 ein. Die Lloyd's veranlasste diverse weitere medizinische Abklärungen und stellte die Einholung eines zusätzlichen polydisziplinären Gutachtens in Aussicht. Mit Schreiben vom 8. Mai 2012 unterbreitete sie A.________ dann aber einen Vergleichsvorschlag, gemäss welchem ihm für die Folgen des Unfalls vom 19. April 2003 ab 1. Februar 2010 eine Invalidenrente basierend auf einem Invaliditätsgrad von 50 % sowie eine Integritätsentschädigung auf der Basis einer Integritätseinbusse von 50 % zugesprochen werde. Nachdem A.________ diesen Vorschlag akzeptiert hatte, erliess die Lloyd's am 23. Juli 2012 eine Verfügung mit entsprechender Leistungszusprache. A.b. A.________ hatte sich auch bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug angemeldet. Nach Durchführung von Eingliederungsversuchen verneinte die IV-Stelle des Kantons Solothurn mit Verfügung vom 10. September 2013 den Anspruch auf eine Invalidenrente, was das Versicherungsgericht des Kantons Solothurn mit Urteil vom 31. März 2015 bestätigte. Aufgrund einer erneuten Anmeldung im Juni 2016 holte die IV-Stelle das polydisziplinäre Gutachten des BEGAZ Begutachtungszentrum BL (nachfolgend: BEGAZ) vom 17. Mai 2017 ein. Gestützt darauf sprach sie A.________ mit in Rechtskraft erwachsener Verfügung vom 21. November 2017 rückwirkend ab 1. Dezember 2016 eine halbe Invalidenrente zu. A.c. Die Lloyd's hob mit Verfügung vom 18. Mai 2017 ihre Verfügung vom 23. Juli 2012 wiedererwägungsweise auf und stellte die gestützt darauf erbrachten Rentenleistungen per 31. Mai 2017 ein. Zur Begründung hielt sie fest, die ursprüngliche Verfügung sei zweifellos unrichtig, da A.________ gemäss Urteil des Versicherungsgerichts vom 31. März 2015 in einer Verweistätigkeit ab 27. November 2003 zu 100 % arbeitsfähig gewesen sei. Nachdem A.________ im dagegen anhängig gemachten Einspracheverfahren das von der IV-Stelle in Auftrag gegebene Gutachten des BEGAZ vom 17. Mai 2017 eingereicht hatte, holte die Lloyd's das psychiatrische Gutachten des Dr. med. C.________, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, leitender Arzt des Psychiatrischen Zentrums D.________, vom 7. November 2018 ein. Mit Einspracheentscheid vom 29. November 2019 hielt sie an ihrem Standpunkt fest.