Citation: 1A.187/2005 09.12.2005 E. 2

Die Beschwerdeführer bringen vor, der Beschwerdeführer 1 sei am 1. Mai 2005 verstorben. Dem habe die Vorinstanz lediglich im Rubrum, nicht aber in der Begründung ihres Entscheids Rechnung getragen. Die Beschwerdeführer haben der Vorinstanz am 27. Mai 2005 die Kopie eines Todesscheins eingereicht. Wie sie selber ausführen, liegt seitens der australischen Behörden keine amtliche Mitteilung des Todes des Beschwerdeführers 1 vor. Ob die bei den Akten liegende Kopie eines Todesscheins als hinreichender Beleg angesehen werden kann, kann dahingestellt bleiben. Denn an der Zulässigkeit der Rechtshilfe würde sich nichts ändern, wenn der Beschwerdeführer 1 verstorben wäre. Zwar könnte dieser nach seinem Ableben strafrechtlich nicht mehr zur Verantwortung gezogen werden. Die australischen Behörden ermitteln nach dem Rechtshilfeersuchen jedoch nicht nur gegen den Beschwerdeführer 1, sondern ebenso gegen Y.________ und Z.________. Das australische Strafverfahren fiele mit dem Tod des Beschwerdeführers 1 somit nicht dahin. Entsprechend haben die australischen Behörden das Rechtshilfeersuchen auch nicht zurückgezogen. Damit besteht insoweit kein Rechtshilfehindernis.