Citation: 5A_373/2018 E. C

Beide Parteien erhoben Berufung beim Obergericht des Kantons Solothurn (und beantragten je, die Berufung der Gegenpartei abzuweisen). C.a. B.________ verlangte, das Besuchsrecht auf Besuchszeiten an jedem Samstag (8.45 bis 14.15 Uhr) und an jedem zweiten Sonntag (14 bis 18.30 Uhr) zu beschränken und sowohl von einer besonderen Feiertagsregelung als auch von einem Ferienrecht des Vaters abzusehen. Bezüglich der Unterhaltsleistungen beantragte sie, A.________ zur Überweisung von zwei Dritteln aller an ihn ab 1. Januar 2017 ausbezahlten Bonusleistungen zu verurteilen, wobei diese Betreffnisse je zur Hälfte als zusätzlicher Ehegatten- und als zusätzlicher Barunterhalt für C.________ gelten sollten. Im Eventualantrag forderte B.________ für sich selbst ab 1. Januar 2017 einen monatlichen Unterhaltsbeitrag von Fr. 688.--. C.b. Demgegenüber strebte A.________ an, sein Besuchsrecht auszudehnen. Neben erweiterten Besuchszeiten an den Wochenenden (jedes zweite Wochenende von Samstag, 8.30 Uhr, bis Montag, 08.15 Uhr sowie jeden anderen Samstag von 8.30 bis 18.30 Uhr) forderte er zusätzlich einen Besuchstag jeden Dienstag (8.30 Uhr bis Mittwoch 8.15 Uhr). Dazu kamen Anpassungen in der Feiertagsregelung. Überdies verlangte A.________, das Ferienrecht beider Elternteile auf vier Wochen pro Jahr zu bestimmen, wobei B.________ zu untersagen sei, ihre Ferien während der ihm über die Feiertage zustehenden Besuchsrechtstermine auszuüben. Hinsichtlich aller Anordnungen zum Kontaktrecht beantragte er, der Ehefrau für den Fall der Missachtung bzw. Widerhandlung Sanktionen nach Art. 343 ZPO anzudrohen. Was den Unterhalt angeht, erklärte sich A.________ bereit, für C.________ von Februar bis Oktober 2017 monatliche Alimente von Fr. 3'900.-- (Fr. 581.-- Barunterhalt und Fr. 3'319.-- Betreuungsunterhalt) und ab November 2017 solche von Fr. 2'224.-- (Fr. 1'340.-- Barunterhalt, Fr. 540.-- Betreuungsunterhalt und Fr. 322.-- Überschussanteil) zuzüglich allfälliger Kinderzulagen zu entrichten sowie 50 % eines allfällig ausbezahlten Bonus, maximal Fr. 6'000.--, zu bezahlen. Den monatlichen Ehegattenunterhalt verlangte er mit Wirkung ab November 2017 auf Fr. 344.-- zu bestimmen. Schliesslich stellte A.________ das Begehren, für C.________ eine Erziehungsbeistandschaft im Sinne von Art. 308 ZGB einzusetzen. C.c. Das Obergericht hiess beide Berufungen teilweise gut. Mit Bezug auf das Kontaktrecht entschied es, dass A.________ seinen Sohn in den geraden Wochen von Samstag, 9 Uhr, bis Sonntag, 14 Uhr bzw. ab Mai 2018 bis 18.30 Uhr, zu sich auf Besuch nehmen darf. Hinsichtlich der Feiertags- und Ferienregelung blieb es beim Entscheid der ersten Instanz (vgl. Bst. B). Neu verpflichtete das Obergericht B.________ unter Androhung der Ungehorsamsstrafe nach Art. 292 StGB zur Einhaltung der Anordnungen über den persönlichen Verkehr. Im Streit um den Ehegattenunterhalt bestimmte es den monatlichen Unterhaltsbeitrag für B.________ ab Januar 2017 auf Fr. 688.--. Im Übrigen wies es die beiden Berufungen ab (Urteil vom 27. März 2018).