Citation: 5P.88/2001 04.05.2001 E. 2

2.- a) Der Kostenvorschuss für die Neuschätzung ist vom Bezirksgericht als Aufsichtsbehörde gestützt auf Art. 99 Abs. 2 i.V.m. Art. 9 Abs. 2 VZG (SR 281. 42) erhoben worden. Die (richterliche) Frist von zehn Tagen für die Einzahlung des Vorschusses beruht weder auf der VZG noch auf der GebV SchKG (SR 281. 35). Es ist auch nicht erkennbar, inwiefern der für die Eingabe von Rechtsschriften massgebliche Art. 32 SchKG betroffen sein könnte (vgl. F. Nordmann, in: Kommentar zum Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs, Bd. I: Art. 1 - 87 SchKG, N 6 ff. und 11 ff. zu Art. 32 SchKG). Ein Beschwerdegrund im Sinne von Art. 19 Abs. 1 SchKG i.V.m. Art. 79 Abs. 1 OG bezüglich der Fristwahrung scheidet daher wohl aus (dazu allgemein H. Pfleghard, Schuldbetreibungs- und Konkursbeschwerde, in: Prozessieren vor Bundesgericht,