Citation: 1C_308/2022 E. 1.2.2

1.2.2. Der Beschwerdeführer ist als privatrechtlicher Verein im Sinne von Art. 60 ff. ZGB konstituiert, dessen statutarischer Zweck im Heimat-, Denkmal- und Naturschutz in seinem weitesten Umfang liegt. Der Beschwerdeführer macht zwar geltend, er sei im kantonalen Verfahren Partei gewesen, vom angefochtenen Entscheid betroffen und habe ein schutzwürdiges, aktuelles Interesse an seiner Aufhebung. Inwieweit er selbst wie eine natürliche Person betroffen sein sollte oder die Mehrheit seiner Mitglieder durch die Nichtunterschutzstellung der betreffenden Gebäude besonders berührt wären, legt der Beschwerdeführer jedoch weder dar, noch ist dies ersichtlich (vgl. auch Urteile 1C_436/2020 vom 29. März 2021 E. 1.2; 1C_617/2017 vom 25. Mai 2018 E. 1.2). Gestützt auf Art. 89 Abs. 1 BGG kann daher keine Beschwerdelegitimation des Beschwerdeführers abgeleitet werden. Vor der Vorinstanz war der Beschwerdeführer gestützt auf § 39 Abs. 2 des Gesetzes vom 26. April 1990 über Denkmalpflege, Archäologie und Kulturgüterschutz des Kantons Zug (Denkmalschutzgesetz, DMSG/ZG; BGS 423.11) als kantonale Vereinigung, die sich statutengemäss dem Denkmalschutz widmet, zur Beschwerde berechtigt. Dieses Verbandsbeschwerderecht gilt jedoch nur auf kantonaler Ebene und gelangt vor Bundesgericht nicht zur Anwendung. Was das Verbandsbeschwerderecht gemäss Art. 89 Abs. 2 lit. d BGG i.V.m. Art. 12 Abs. 1 lit. b des Bundesgesetzes vom 1. Juli 1966 über den Natur- und Heimatschutz (NHG; SR 451) anbelangt, so ist dieses gesamtschweizerisch tätigen Organisationen vorbehalten und kann sich der Beschwerdeführer als kantonal tätige Heimatschutzorganisation nicht darauf berufen (vgl. Urteile 1C_436/2020 vom 29. März 2021 E. 1.2; 1C_617/2017 vom 25. Mai 2018 E. 1.2). Folglich ergibt sich auch aus der Spezialgesetzgebung kein Beschwerderecht des Beschwerdeführers.