Citation: 9C_518/2024 E. 4.3.1

4.3.1. Die vom kantonalen Gericht widerspruchsfrei angeführten Hinweise - unter anderem auf den Bericht des Dr. med. B.________ vom 12. Juni 2020, die RAD-Stellungnahme vom 20. November 2020 und die Aussagen der Beschwerdeführerin selber bei ihrer invalidenversicherungsrechtlichen (Neu-) Anmeldung im März 2020 - schliessen vielmehr überwiegend wahrscheinlich aus, dass sich der Gesundheitszustand und damit auch die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin im fraglichen Zeitraum nachhaltig verbessert hätten. Untermauert wird diese Annahme zusätzlich durch die mit Verfügungen der IV-Stelle vom 2. und 3. Juni 2021 per 1. September 2020 auf der Basis einer Arbeitsunfähigkeit (leidensangepasst) von 50 % resp. einer Invalidität von 58 % zugesprochene halbe Invalidenrente, die eine mindestens ab September 2019 in diesem Umfang bestehende Einschränkung belegt (vgl. Art. 28 Abs. 1 lit. b und c, Art. 29 Abs. 1 IVG [IV-Anmeldung im März 2020]). Anzeichen für die von der Beschwerdeführerin vertretene Sichtweise, wonach sie zwischen Oktober 2016 und September 2019 ein berufliches Pensum von über 80 % ausgeübt habe, sind weder auszumachen noch werden solche konkret (er) benannt. Die von ihr erwähnte blosse Möglichkeit eines derartigen Szenarios, namentlich begründet mit einem den funktionellen Einschränkungen angepassten beruflichen Belastungsprofil, lassen die Feststellungen der Vorinstanz nicht in einem offensichtlich unrichtigen Licht erscheinen.