Citation: 5A_1021/2021 E. 4

Ausserdem wirft die Beschwerdeführerin dem Kantonsgericht eine offensichtlich unrichtige Sachverhaltsfeststellung beziehungsweise die Unterlassung einer ordentlichen Sachverhaltsfeststellung vor. Die Feststellung des Sachverhalts kann nur gerügt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinn von Art. 95 BGG beruht und die Behebung des Mangels für den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG). Das Bundesgericht prüft nur klar und detailliert erhobene und wenn möglich belegte Rügen, während es auf ungenügend substantiierte Vorbringen und rein appellatorische Kritik am Sachverhalt nicht eintritt (BGE 143 I 310 E. 2.2; 141 IV 249 E. 1.3.1; 140 III 264 E. 2.3). Wer den Sachverhalt berichtigt oder ergänzt wissen will, hat die beanstandete Feststellung und die Aktenstelle, mit der sie in Widerspruch steht, genau anzugeben und im Falle unterbliebener Feststellungen mit Aktenhinweisen zu belegen, dass entsprechende Sachbehauptungen bereits im kantonalen Verfahren prozesskonform aufgestellt, von der Vorinstanz aber zu Unrecht für unerheblich gehalten oder übersehen worden sind (BGE 140 III 86 E. 2; Urteil 5A_758/2020 vom 3. August 2021 E. 1.4). Der pauschal formulierte Vorwurf der Beschwerdeführerin erfüllt die an eine Sachverhaltsrüge gestellten Anforderungen offensichtlich nicht. Darauf ist nicht weiter einzugehen. Soweit die Beschwerdeführerin dem Kantonsgericht vorwirft, seinem Entscheid nicht sämtliche zur Subsumtion notwendigen Tatsachen zugrunde gelegt zu haben, geht es nicht um eine Sachverhaltsrüge, sondern um die bundesrechtskonforme Anwendung des materiellen Rechts (vgl. BGE 133 IV 293 E. 3.4; 123 III 35 E. 2b). Dies ist Gegenstand der nachfolgenden Erwägung.