Citation: H 24/98 04.07.2000 E. 2

2.- Das kantonale Gericht hat unter Hinweis auf Gesetz (Art. 52 AHVG) und Rechtsprechung (vgl. statt vieler: BGE 123 V 15 Erw. 5b) die Voraussetzungen richtig dargelegt, unter denen ein verantwortliches Organ einer juristischen Person der Ausgleichskasse den durch schuldhafte Missach- tung der Vorschriften über die Beitragsabrechnung und -be- zahlung (Art. 14 Abs. 1 AHVG; Art. 34 ff. AHVV) entstande- nen Schaden zu ersetzen hat. Dabei hat es insbesondere die hier in erster Linie interessierende Haftungsvoraussetzung des zumindest grobfahrlässigen Verschuldens (BGE 121 V 244 Erw. 4b und 5, 119 V 87 Erw. 5a, 108 V 186 Erw. 1b; ZAK 1992 S. 248 Erw. 4b mit Hinweisen, 1986 S. 224 Erw. 5b) aufgezeigt. Darauf kann verwiesen werden. Zutreffend sind auch die Ausführungen zur Verwirkung der Schadenersatzforderung (Art. 82 AHVV; BGE 119 V 92 Erw. 3) und zum Zeitpunkt der Kenntnis des Schadens (BGE 116 V 76 Erw. 3b, 113 V 183 Erw. 3b; AHI 1996 S. 161 Erw. 3b; ZAK 1992 S. 252 Erw. 5c, 479 Erw. 3b; vgl. auch BGE 121 V 240; AHI 1995 S. 163 Erw. 4c-d).