Citation: 2C_620/2021 E. A

A.________ (geb. 1995) ist afghanischer Staatsangehöriger. Er stellte am 12. Dezember 2020 in der Schweiz ein Asylgesuch, nachdem er dies bereits zuvor auch in Österreich und Griechenland getan hatte. Die österreichischen Behörden erklärten sich im Dublin-Verfahren bereit, ihn (wieder) zu übernehmen, worauf das Staatssekretariat für Migration (SEM) am 27. Januar 2021 auf sein Asylgesuch nicht eintrat und ihn nach Österreich wegwies. A.________ weigerte sich am 16. und 17. März 2021, den für die Reise nach Österreich notwendigen COVID-19-PCR-Test durchführen zu lassen. Der für ihn am 18. März 2021 gebuchte Flug nach Wien musste deshalb annulliert werden. A.________ wurde in der Folge in eine Dublin-Ausschaffungs- bzw. Dublin-Renitenzhaft genommen. Am 11. Mai 2021 ist A.________ per Sonderflug nach Österreich überstellt worden. Das SEM hat ihm ein bis zum 17. März 2024 gültiges Einreiseverbot auferlegt. Mit Urteil vom 18. Mai 2021 stellte die Präsidentin für Zwangsmassnahmen im Ausländerrecht am Kantonsgericht Basel-Landschaft fest, dass A.________ vom 4. Mai bis zum 11. Mai 2021 zu Unrecht in Haft genommen worden war.