Citation: 6B_1159/2017 E. 2.3

2.3. Der Beschwerdeführer macht geltend, er habe sich nicht zur Thematik des Anvertrautseins bzw. des Anvertrautseins durch Täuschung äussern können (Beschwerde S. 5). Der Beschwerdeführer zeigte den Beschwerdegegner unter anderem wegen Veruntreuung an. Tatbestandselement der Veruntreuung ist die zweckwidrige Verwendung eines anvertrauten Gegenstandes. Nachdem der Beschwerdeführer in der Strafanzeige unter anderem geltend machte, der Beschwerdegegner enthalte ihm einen Teil der retournierten Waren vor, musste er damit rechnen, dass die Vorinstanz auf das Element des Anvertrauens eingeht. Dabei hat sich der Beschwerdeführer bereits im vorinstanzlichen Verfahren geäussert, der Beschwerdegegner habe einen Kaufwillen vorgetäuscht (Beschluss S. 3). Inwieweit es ihm bis vor Vorinstanz unmöglich gewesen wäre, ein Anvertrauen durch Täuschung geltend zu machen und dass dadurch sein rechtliches Gehör verletzt sein soll, ist nicht ersichtlich. Vielmehr ergibt sich aus dem angefochtenen Entscheid das Gegenteil.