Citation: 7B_112/2023 E. A

A.a. Am 30. April 2017, um ca. 02.30 Uhr, kam es vor dem Club "B.________" in U.________ zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen. Beteiligt waren u.a. C.________ und A.________. Im Nachgang an diese Auseinandersetzung fassten C.________ und A.________ den Entschluss, beim in V.________ wohnhaften D.________ eine Schusswaffe zu besorgen und wieder zum Club zurückzukehren. Sie bestiegen ein Taxi, das sie nach V.________ und zurück chauffierte und dessen Fahrer E.________ sie zwangen, nach der Rückkehr nach U.________ auf sie zu warten, bzw. nicht zu flüchten. A.b. Die Anklage wirft C.________ und A.________ u.a. vor, nach ihrer Rückkehr nach U.________ um ca. 04.50 Uhr vor dem Club "B.________" F.________ und G.________ mit einem schussbereiten Revolver bedroht und damit in unmittelbare Lebensgefahr gebracht zu haben. Alsdann habe C.________ G.________ den Kolben der Waffe zwei Mal gegen dessen Stirn geschlagen, worauf letzterer die Flucht ergriffen und sich zunächst hinter einem Container versteckt habe. C.________ und A.________ seien ihm gefolgt. G.________ sei in eine beleuchtete Häuserschlucht geflüchtet. Als C.________ seinerseits die (südlichste) Hausecke der Häuserschlucht erreicht habe, habe er angehalten, seinen linken Arm mit dem schussbereiten Revolver auf etwa 90 Grad angehoben, gestreckt und in die Richtung des rennenden G.________ gezielt. Als dieser ca. 20 bis 30 Meter von ihm entfernt gewesen sei, habe C.________ einen Schuss abgegeben. G.________ sei nicht getroffen worden. Damit hätten sich C.________ und A.________ der versuchten eventualvorsätzlichen Tötung schuldig gemacht. A.c. Das Bezirksgericht Weinfelden sprach C.________ mit Urteil vom 16./24. September 2019 u.a. der versuchten eventualvorsätzlichen Tötung, der mehrfachen Gefährdung des Lebens, der Nötigung, der einfachen Körperverletzung, des Raufhandels, der Pornografie, der mehrfachen Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz (Vergehen, Übertretung) sowie der Widerhandlung gegen das Waffengesetz (Vergehen, Übertretung) schuldig und verurteilte ihn zu einer Freiheitsstrafe von fünfeinhalb Jahren, einer Geldstrafe von fünf Tagessätzen zu Fr. 60.-- und zu einer Busse von Fr. 400.--. A.________ wurde ebenfalls der versuchten eventualvorsätzlichen Tötung, der mehrfachen Gefährdung des Lebens, der Nötigung, der einfachen Körperverletzung und des Raufhandels schuldig gesprochen; zudem der Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz (Übertretung), des Fahrens in fahrunfähigem Zustand sowie der Übertretung der Verkehrszulassungsverordnung und hierfür mit einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und zwei Monaten, einer (nach Widerruf der mit Strafbefehl vom 18. März 2014 bedingt ausgesprochenen Geldstrafe von 130 Tagessätzen zu Fr. 100.--) (Gesamt) Geldstrafe von 180 Tagessätzen zu Fr. 30.-- und mit einer Busse von Fr. 150.-- bestraft. D.________ wurde der Gehilfenschaft zur versuchten eventualvorsätzlichen Tötung, der Gehilfenschaft zur mehrfachen Gefährdung des Lebens, der versuchten Erpressung, der Gehilfenschaft zur einfachen Körperverletzung, der mehrfachen Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz (Vergehen, Übertretungen) sowie der mehrfachen Widerhandlungen gegen das Waffengesetz (Vergehen, Übertretung) schuldig gesprochen. Er wurde hierfür mit einer Freiheitsstrafe von 20 Monaten und einer Busse von Fr. 400.-- bestraft. Eine mit Strafbefehl vom 16. Januar 2017 bedingt ausgesprochene Geldstrafe von 30 Tagessätzen zu Fr. 30.-- wurde widerrufen und für vollziehbar erklärt. Das Bezirksgericht Weinfelden verpflichtete C.________, A.________ und D.________ in solidarischer Haftung, G.________ eine Genugtuung von Fr. 4'000.-- (zzgl. Zins) und E.________ eine Genugtuung von Fr. 1'500.-- (zzgl. Zins) und Schadenersatz von Fr. 2'820.40 zu bezahlen. In solidarischer Haftung wurden C.________ und A.________ verpflichtet, F.________ eine Genugtuung von Fr. 1'500.-- (zzgl. Zins) und Schadenersatz von Fr.1'262.20 (zzgl. Zins) zu bezahlen. Die Schadenersatzklage von G.________ hiess das Bezirksgericht dem Grundsatz nach gut; im Übrigen verwies es diese auf den Zivilweg. Gegen diesen Entscheid erhoben sowohl die Staatsanwaltschaft, C.________, A.________ und D.________ Berufung. A.d. Mit Urteil vom 4. November 2020 erklärte das Obergericht des Kantons Thurgau A.________ zweitinstanzlich der versuchten eventualvorsätzlichen Tötung, der mehrfachen Gefährdung des Lebens, der Nötigung, der einfachen Körperverletzung und des Raufhandels schuldig; überdies des Fahrens in fahrunfähigem Zustand sowie der Übertretung der Verkehrszulassungsverordnung. Von den Vorwürfen der Widerhandlung gegen das Waffengesetz und des Betäubgungsmittelgesetzes wurde er freigesprochen. Er wurde zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren, einer (nach Widerruf der mit Strafbefehl vom 18. März 2014 bedingt ausgesprochenen Geldstrafe von 130 Tagessätzen zu Fr. 100.--) (Gesamt) Geldstrafe von 180 Tagessätzen zu Fr. 30.-- und mit einer Busse von Fr. 50.-- bestraft. Es beurteilte ebenfalls die Berufungen in den Verfahren von C.________ sowie D.________. A.e. Das Bundesgericht hiess die ausschliesslich gegen die Strafzumessung gerichtete Beschwerde von A.________ mit Urteil 6B_196/2021 vom 25. April 2022 teilweise gut, hob das angefochtene Urteil auf und wies es zu neuem Entscheid an die Vorinstanz zurück. Es beurteilte ebenfalls die Beschwerden von C.________ und der Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Thurgau gegen C.________.