Citation: 2C_304/2021 E. A

Der 1991 geborene türkische Staatsangehörige A.A.________ reiste am 20. Januar 2007 im Rahmen der Familienzusammenführung in die Schweiz ein. In der Folge erhielt er als Sohn eines Flüchtlings zusammen mit seiner Mutter und seinen Geschwistern Asyl und wurde als Flüchtling anerkannt. Am 8. Juli 2010 verzichtete A.A.________ auf seine Flüchtlingseigenschaft und das ihm in der Schweiz gewährte Asyl. Seither wurde seine Aufenthaltsbewilligung regelmässig verlängert, zuletzt mit Wirkung bis zum 19. Januar 2020. Während seiner Anwesenheit in der Schweiz wurde A.A.________ zweimal straffällig: Am 25. Juni 2013 erging gegen ihn ein Strafbefehl wegen Zuwiderhandlungen gegen das Strassenverkehrsgesetz und das Betäubungsmittelgesetz. Sodann wurde er mit Urteil des Strafgerichts Basel-Stadt vom 19. April 2018 der schweren Körperverletzung für schuldig erklärt und zu zweieinhalb Jahren Freiheitsstrafe verurteilt. Von einer Landesverweisung wurde abgesehen. Am 23. August 2017 heiratete A.A.________ in seinem Heimatland die türkische Staatsangehörige B.A.________ (geb. 1994). Diese stellte am 6. Oktober 2017 beim schweizerischen Generalkonsulat in Istanbul ein Gesuch um Bewilligung der Einreise in die Schweiz im Rahmen des Familiennachzugs.