Citation: 8C_909/2015 E. A

Der 1958 geborene A.________ war zuletzt als Musiklehrer erwerbstätig gewesen, als er sich am 20. August 2013 zum Bezug von Leistungen der Arbeitslosenversicherung anmeldete. Der Versicherte bewarb sich trotz Aufforderung im Schreiben vom 3. November 2014 nicht für die Teilnahme am Einsatzprogramm Öko-Job Graubünden und wurde deshalb wegen faktischer Ablehnung einer arbeitsmarktlichen Massnahme für 23 Tage in der Anspruchsberechtigung eingestellt. Mit Schreiben vom 11. November 2014 forderte das Regionale Arbeitsvermittlungszentrum (RAV), Chur, den Versicherten auf, sich innert zwei Tagen telefonisch für die Teilnahme am Einsatzprogramm Pro Wiederverwertung (ProWiv) zu bewerben. Da er dieser Aufforderung nicht nachkam, wurde er vom Amt für Industrie, Gewerbe und Arbeit Graubünden (KIGA) mit Verfügung vom 3. Dezember 2014 wiederum für 23 Tage in der Anspruchsberechtigung eingestellt. Das RAV forderte den Versicherten mit Schreiben vom 26. November 2014 erneut auf, sich innert zwei Tagen telefonisch für die Teilnahme am Einsatzprogramm ProWiv zu bewerben. Da er auch diese Weisung nicht befolgte, wurde er vom KIGA mit Verfügung vom 16. Dezember 2014 für 36 Tage in der Anspruchsberechtigung eingestellt. Die von A.________ gegen die Verfügungen vom 3. und 16. Dezember 2014 erhobenen Einsprachen wies das KIGA mit Einspracheentscheid vom 23. März 2015 ab.