Citation: 6B_1128/2023 E. 1.4.2

1.4.2. Gestützt auf den wie erwähnt willkürfrei und für das Bundesgericht damit verbindlich festgestellten Sachverhalt (Art. 105 Abs. 1 BGG) ist nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz eine Verletzung von Art. 8 EMRK durch eine Landesverweisung verneint. Ein über die üblichen familiären Beziehungen bzw. emotionalen Bindungen hinausgehendes, besonderes Abhängigkeitsverhältnis zwischen dem Beschwerdeführer und seinen Nichten, das einen Eingriff in Art. 8 EMRK bzw. einen schweren persönlichen Härtefall im Sinne von Art. 66a Abs. 2 StGB zu begründen vermöchte, liegt nicht vor. Auch im Übrigen verneint die Vorinstanz zutreffend einen schweren persönlichen Härtefall. Die entsprechenden Erwägungen beanstandet der Beschwerdeführer zu Recht nicht. Diesbezügliche Weiterungen erübrigen sich damit. Mangels eines schweren persönlichen Härtefalls bedarf es keiner Interessenabwägung (vgl. Urteile 6B_577/2022 vom 18. März 2024 E. 1.4; 7B_236/2022 vom 27. Oktober 2023 E. 2.5; je mit Hinweisen). Immerhin ist unter Verweis auf die erwähnte Rechtsprechung daran zu erinnern, dass es angesichts der vorliegend erfolgten Verurteilung des Beschwerdeführers zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren selbst bei einer (hier nicht bestehenden) Ehe mit einer Schweizerin und gemeinsamen Kindern ausserordentlicher Umstände bedürfte, damit das private Interesse des Beschwerdeführers an einem Verbleib in der Schweiz das öffentliche Interesse an einer Landesverweisung überwiegen würde. Derartige Umstände sind vorliegend, auch bezogen auf die Nichten des Beschwerdeführers, wie dargelegt nicht ersichtlich.