Citation: 9C_417/2017 E. B

Beschwerdeweise liess A.________ beantragen, die Verfügung vom 6. Januar 2014 sei aufzuheben. Die Sache sei zur korrekten Durchführung des Vorbescheidverfahrens an die Verwaltung zurückzuweisen, unter gleichzeitiger Anordnung der Weiterausrichtung der Rente bis zur Neuverfügung. Eventualiter seien der Versicherten weiterhin die bisherigen Leistungen (d.h. eine ganze Invalidenrente) zuzusprechen. Subeventualiter sei ein interdisziplinäres Gerichtsgutachten unter Einbezug der internistischen, rheumatologischen, angiologischen und psychiatrischen Fachrichtungen einzuholen. Subsubeventualiter sei die Sache zwecks Einholung eines von den Verfahrensgarantien BGE 137 V 210 und 139 V 349 erfassten medizinischen Gutachtens, zur Durchführung beruflicher Eingliederungsmassnahmen und zur Neuverfügung an die Verwaltung zurückzuweisen. Die IV-Stelle sei zu verpflichten, der Versicherten die im Zusammenhang mit dem Gutachten des Dr. med. C.________ vom 27. Januar 2014 entstandenen Kosten im Betrag von Fr. 5'000.- zu ersetzen. Des Weitern wurden verschiedene prozessuale Anträge gestellt, unter anderem auf Durchführung einer öffentlichen Verhandlung mit Partei- und Zeugenbefragung. Das kantonale Versicherungsgericht gab bei der Medas Luzern ein polydisziplinäres Gerichtsgutachten (internistisch, angiologisch, rheumatologisch und psychiatrisch) in Auftrag, nachdem es dies den Parteien angekündigt (Verfügung vom 21. Januar 2016) und ihnen Gelegenheit eingeräumt hatte, sich zur vorgeschlagenen Gutachterstelle zu äussern und allfällige Zusatzfragen zu beantragen (Verfügung vom 6. April 2016). Anschliessend brachte es den Parteien das am 21. Oktober 2016 erstattete Medas-Gutachten zur Kenntnis und räumte ihnen Gelegenheit ein, sich dazu zu äussern, wobei es gleichzeitig in Aussicht stellte, dass es allenfalls auch eine substituierte Begründung (lit. a Abs. 1 Schlussbestimmungen der Änderung des IVG vom 18. März 2011) prüfen werde (Verfügung vom 31. Oktober 2016). Nach Durchführung der beantragten öffentlichen Verhandlung, an welcher die IV-Stelle, der das Erscheinen freigestellt worden war, nicht teilnahm, hiess das Versicherungsgericht des Kantons Solothurn die Beschwerde in dem Sinne gut, als es die Sache an die IV-Stelle zurückwies, damit diese im Sinne der Erwägungen verfahre, der Versicherten Wiedereingliederungsmassnahmen gemäss Art. 8a IVG gewähre und für die Zeit zwischen dem 6. Januar 2014 und der Eröffnung des Entscheids sowie danach für längstens zwei Jahre die bisherige Rente ausrichte. Im Übrigen wies es die Beschwerde ab, insbesondere auch den Antrag auf Ersatz der Kosten des Parteigutachtens vom 27. Januar 2014.