Citation: 5A_461/2013 E. 4.1.1

4.1.1. Die vom Obergericht gestützt auf eine Lehrmeinung herangezogenen Grundsätze zum Höherangebot gemäss Art. 256 Abs. 3 SchKG lassen sich nicht unbesehen auf den (vorliegenden) Fall anwenden, in dem erstens Art. 256 Abs. 3 SchKG mangels Vermögensgegenständen von bedeutendem Wert nicht anzuwenden ist und zweitens sich die Konkursverwaltung entscheidet, den Freihandverkauf unter den Kaufinteressenten (vorliegend also der Beschwerdeführerin und dem Beschwerdegegner 2) in einem steigerungsähnlichen Verfahren durchzuführen.