Citation: 6B_214/2024 E. 3.3.2

3.3.2. Wenn die Vorinstanz das (erste) Rückzugsschreiben des Geschädigten vom 16. März 2023 als in verschiedener Hinsicht unklar einstuft und sich deshalb zur Nachfrage veranlasst sah, ist das entgegen dem Beschwerdeführer nicht zu kritisieren. Der unbeanstandeten und daher nach Art. 105 Abs. 1 und 2 BGG verbindlichen Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz ist zu entnehmen, dass der Geschädigte im besagten Schreiben im zweiten Absatz in Fettschrift festhielt, er ziehe seinen Zivilantrag zurück, da er die Reparaturkosten von seiner Versicherung ersetzt erhalten habe. Im vierten Absatz hat er alsdann um kurze Bestätigung seines Rückzugs des Straf- und Zivilantrags ersucht (vgl. angefochtenes Urteil E. 4.1.2.3 S. 11). Wohl trifft zu, dass der Geschädigte zuletzt explizit von einem Rückzug des Strafantrags spricht. Seine Äusserung, den "Zivilantrag" (gemeint wohl die Zivilklage nach Art. 119 Abs. 2 lit. a StPO, wie das auch die Vorinstanz festhält) zurückzuziehen, und sein Ersuchen, den Rückzug nicht nur des "Zivilantrags", sondern auch des Strafantrags zu bestätigen, sind jedoch widersprüchlich, da Erstere allein den Zivil- und Zweiteres zusätzlich noch den Strafpunkt betrifft. Diese Diskrepanz, welche die Vorinstanz als eine von zwei Unklarheiten anführt und der Beschwerdeführer in seiner Beschwerde gänzlich unerwähnt lässt, ist augenfällig und gibt zur Nachfrage Anlass. Die Nachfrage der Vorinstanz im Anschluss an das Schreiben vom 16. März 2023 war (bereits) angesichts dessen rechtens. Auf die von der Vorinstanz erkannte weitere Unklarheit betreffend die Verwendung des Begriffs "Zivilantrag" und die diesbezüglichen Vorbringen des Beschwerdeführers muss unter diesen Umständen nicht eingegangen werden.