Citation: I 538/06 28.03.2007 E. 6

Gemäss Abklärungsbericht Haushalt vom 16. Oktober 2003 besteht eine leidensbedingte Einschränkung in den häuslichen Verrichtungen von 14 %. Die Invalidität beläuft sich daher gesamthaft auf - gewichtet - 62 % ([0,72 x 80 %] + [0,28 x 14 %]; zu den Rundungsregeln vgl. BGE 130 V 121), woraus sich für die Zeit vom 1. April bis 31. Dezember 2003 der Anspruch auf eine halbe und ab 1. Januar 2004 auf eine Dreiviertelsrente ergibt. Soweit die Beschwerdegegnerin im vorinstanzlichen Verfahren die im Haushalt erhobenen Angaben für nicht den tatsächlichen Verhältnissen entsprechend kritisiert hat, ist ihr entgegenzuhalten, dass es, damit der Anspruch auf eine ganze Rente begründet würde, bis Ende 2003 einer gesundheitsbedingten Einbusse der häuslichen Fertigkeiten im Umfang von mindestens 33 % sowie für die Zeit ab 2004 einer solchen von sogar 43 % oder mehr bedürfte, wofür keine Anhaltspunkte erkennbar sind. Insbesondere gilt es auch zu beachten, dass bei der Besorgung des Haushalts - im Gegensatz zur erwerblichen Tätigkeit - in der Regel mehr Spielraum für die Einteilung der Arbeit und auch die Art und Weise, wie sie ausgeführt wird, besteht (Urteil des EVG I 753/03 vom 6. Januar 2006, E. 7.2).