Citation: 5D_181/2023 E. 2

Der Streitwert liegt unter Fr. 30'000.-- (Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG). Die Beschwerdeführerin beruft sich auf eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung (Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG). Es stelle sich die Frage, ob eine laufende Betreibung nötig sei, damit auf eine Klage nach Art. 85a SchKG eingetreten werden könne. Das Obergericht hat diese Frage zwar angeschnitten, jedoch nicht als massgebend erachtet. Im vorliegenden Zusammenhang könnte sich jene Frage im Übrigen gar nicht direkt, sondern bloss mittelbar stellen, nämlich dahingehend, ob die Aussichtslosigkeit der Klage der Beschwerdeführerin mit dem Ablauf der Jahresfrist von Art. 88 Abs. 2 SchKG zur Fortsetzung der Betreibung begründet werden könnte. Es liegt somit keine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung vor. Die Beschwerde in Zivilsachen ist unzulässig. Zulässig ist einzig die subsidiäre Verfassungsbeschwerde (Art. 113 ff. BGG). Angefochten werden kann dabei nur der Entscheid des Obergerichts, nicht auch derjenige des Regionalgerichts (Art. 114 i.V.m. Art. 75 BGG). Mit der Verfassungsbeschwerde kann nur die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden (Art. 116 BGG). Verfassungsrügen müssen gemäss dem strengen Rügeprinzip von Art. 117 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG in der Beschwerde präzise vorgebracht und begründet werden. Dies bedeutet, dass anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids klar und detailliert darzulegen ist, inwiefern verfassungsmässige Rechte verletzt worden sein sollen (BGE 133 II 396 E. 3.1; 142 III 364 E. 2.4).