Citation: 2C_430/2023 E. 3.1

3.1. Unbestritten ist, dass die Beschwerdeführerin ein monatliches Nettoeinkommen von rund Fr. 2'604.-- erzielt und seit April 2023 keine Sozialhilfe mehr bezieht. Die Vorinstanz geht jedoch davon aus, dass angesichts ihres monatlichen Bedarfs nach wie vor ein monatliches Manko von Fr. 17.-- besteht. Die Beschwerdeführerin macht geltend, die Vorinstanz gehe bezüglich monatlichem Grundbedarf fälschlicherweise vom Ansatz gemäss den SKOS- (Schweizerische Konferenz für Sozialhilfe) -Richtlinien aus (Fr. 1'031.--). Diesen Ansatz habe der Kanton Bern jedoch nicht übernommen, sondern wende weiterhin einen monatlichen Grundbedarf von Fr. 977.-- an. Ausserdem habe die Vorinstanz fälschlicherweise bezüglich Krankenkasse eine monatliche Franchise von Fr. 25.-- sowie einen monatlichen Selbstbehalt von Fr. 58.35 zum Grundbedarf hinzugerechnet, obwohl die Beschwerdeführerin aktuell gar nicht krank sei. Korrekterweise resultiere deshalb nicht ein (monatliches) Manko von Fr. 17.-- sondern ein (monatlicher) Überschuss von Fr. 120.--. Bezüglich der Gefahr des Rückfalls in die Sozialhilfe sei zudem von der Eintrittsschwelle bzw. dem Eintrittsbudget auszugehen, welches entgegen der Vorinstanz nach den Abrechnungen der Einwohnergemeinde U.________ nur einen Mietzins von Fr. 700.-- und Nebenkosten von Fr. 150.-- statt Beträge von Fr. 1'220.-- und Fr. 273.-- vergüte. Die diesbezüglichen Feststellungen der Vorinstanz seien willkürlich und aktenwidrig. Den Akten lässt sich entnehmen (Art. 105 Abs. 2 BGG), dass die Einwohnergemeinde U.________ der Beschwerdeführerin in den Monaten Januar bis März 2023 für Wohnkosten Fr. 700.-- und für Nebenkosten Fr. 150.-- ausrichtete Entgegen den Beschwerdeführern ist jedoch die Frage, welche Ansätze bei der Berechnung des Anspruchs auf Sozialhilfe zum Tragen kommen, nicht entscheidrelevant (vgl. E. 2.2 oben und E. 5.3.5 unten), weshalb sie im konkreten Fall offen gelassen werden kann.