Citation: I 963/06 06.11.2007 E. A

Die 1963 geborene C.________, Mutter von drei Töchtern (geb. 1984, 1987 und 1992), war seit April 1996 teilzeitlich als selbstständige Coiffeuse erwerbstätig. Unter Hinweis auf seit einem im Februar 2002 erlittenen Autounfall bestehende gesundheitliche Beschwerden meldete sie sich im November 2002 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle Schwyz klärte die medizinischen und erwerblichen Verhältnisse ab und holte zu diesem Zweck unter anderem das polydisziplinäre Gutachten der Medizinischen Abklärungsstelle (MEDAS) vom 17. Februar 2005 ein. Laut diesem Gutachten leidet die Versicherte an einem chronischen zervikozephalen Schmerzsyndrom mit myofaszialer Irritation der Nacken-Schulterpartie beidseits, chronischen Kopfschmerzen vom Spannungstyp, leichter bis mittelschwerer neuropsychologischer Funktionsstörung, wahrscheinlich multifaktorieller Natur (chronische Müdigkeit bei in Behandlung stehendem Eisenmangel, chronischen Schmerzen, Opioid-Abhängigkeit) und sekundärer Opioid-Abhängigkeit. Die Gutachter der MEDAS attestierten eine 70%ige Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als selbstständige Coiffeuse. Gestützt darauf ging die IV-Stelle davon aus, die Arbeitsfähigkeit könne durch berufliche Massnahmen nicht verbessert werden, weshalb kein Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen bestehe. Da die Versicherte ihre bisherige Teilzeittätigkeit zumutbarerweise weiterhin praktisch uneingeschränkt ausüben könne, wies sie auch das Leistungsbegehren ab (Verfügung vom 13. Mai 2005). An diesem Standpunkt hielt sie mit Einspracheentscheid vom 13. März 2006 fest.