Citation: 6B_176/2017 E. 1.2.1

1.2.1. Bei seinen Ausführungen zur versuchten Nötigung beschränkt sich der Beschwerdeführer darauf, die vorinstanzliche Beweiswürdigung zu kritisieren und ihr seine eigene Auffassung des Sachverhalts gegenüber zu stellen. Dies genügt nicht, um Willkür darzutun. Er bringt nichts vor, was das vorinstanzliche Abstellen auf die Aussagen des Ehepaares A.________ als unhaltbar erscheinen liesse. Dass der Geschädigte A.A.________ offensichtlich übertreibt, wenn er behauptet, der Beschwerdeführer habe sich seinem Auto bis auf 10 cm genähert, begründet solches klarerweise nicht. Ebenso wenig der Umstand, dass die Behauptung, das mitgeführte Messer habe eine Klingenlänge von just 17 cm gehabt, für eine Schätzung sehr präzise erscheint. Der Beschwerdeführer bestreitet nicht, dass sein Begleiter anlässlich der Versuche, den Wagen des Ehepaars A.________ zu stoppen und A.A.________ zur Rede zu stellen, ein Klappmesser bei sich trug. Unter diesen Umständen ist nicht ersichtlich, inwiefern es für die vorinstanzlich bejahte mehrfache versuchte Nötigung von entscheidender Bedeutung sein soll, welche Länge das Klappmesser genau hatte und ob der Geschädigte insoweit übertrieben hat. Ebenso wenig ist zu beanstanden, dass die Vorinstanz die Aussagen des Beschwerdeführers zum Mitführen eines Messers durch seinen Kollegen als inkonstant bezeichnet - was er im Übrigen gar nicht bestreitet - und unter anderem deswegen nicht darauf abstellt. Sie erwägt nachvollziehbar, dass bereits die tatnächsten Aussagen des Beschwerdeführers von denjenigen seines Kollegen abweichen würden und auch in anderen Punkten in sich nicht stimmig seien. Der Beschwerdeführer setzt sich damit nicht auseinander. Entgegen seiner Auffassung leuchtet nicht ein, weshalb er hinsichtlich der versuchten Nötigung besonders glaubwürdig sein soll, nur weil er in diesem Zusammenhang Verstösse gegen das Strassenverkehrsgesetz zugegeben und sich insoweit selber belastet hat. Von einer willkürlichen Beweiswürdigung kann keine Rede sein. Soweit der Beschwerdeführer moniert, die Vorinstanz hätte B.A.________ persönlich befragen müssen, führt er nicht aus, weshalb dies für eine willkürfreie Beweiswürdigung unerlässlich gewesen sein soll. Er legt weder dar, aufgrund welcher Umstände ihre bisherigen Aussagen unglaubhaft sein sollen, noch, welche neuen Erkenntnisse aus der persönlichen Befragung für die Glaubhaftigkeit ihrer Aussagen oder die Glaubwürdigkeit ihrer Person, soweit letzteres überhaupt relevant ist, hätten gewonnen werden können. Die Vorinstanz verletzt sein rechtliches Gehör nicht, wenn sie in antizipierter Beweiswürdigung auf die persönliche Befragung von B.A.________ verzichtet (vgl. dazu BGE 136 I 229 E. 5.3 S. 236 f.; Urteil 6B_1251/2014 vom 1. Juni 2015 E. 1.3; je mit Hinweisen).