Citation: 8C_319/2024 E. 2

Das kantonale Gericht bestätigte in Auseinandersetzung mit den Parteivorbringen und in Würdigung der Akten den Einspracheentscheid der Beschwerdegegnerin vom 27. September 2022, wonach die Beschwerdeführerin als unechte Grenzgängerin im Sinne von Art. 65 Abs. 5 Bst. b Verordnung (EG) Nr. 883/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 29. April 2004 zur Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit (SR 0.831.109.268.1, nachfolgend: VO Nr. 883/2004) in Verbindung mit Art. 8 FZA (SR 0.142.1112.681) und Art. 1 Abs. 1 Anhang II FZA anzusehen sei. Daraus folgte, dass ihr ein Wahlrecht zustehe, indem sie ihren Anspruch entweder im Wohnortstaat oder aber im letzten Tätigkeitsstaat geltend machen könne. Weiter erwog das kantonale Gericht, mit der Anmeldung vom 27. Januar 2022 beim regionalen Arbeitsvermittlungszentrum Zürich Lagerstrasse habe sich die Beschwerdeführerin für eine Leistungsausrichtung durch die Schweiz als letztem Tätigkeitsstaat entschieden. Ob und unter welcher Voraussetzung ein Leistungsexport im Sinne von Art. 65 Abs. 5 Bst. b VO Nr. 883/2004 nach Bulgarien (als Wohnortstaat) möglich sei, sei nicht im vorliegenden Verfahren zu beurteilen, sondern Gegenstand des ebenfalls hängigen Verfahrens AL.2023.00014.