Citation: 8C_62/2020 E. A

Die 1964 geborene A.________ arbeitete als Dolmetscherin auf Abruf und studierte seit 2008 Rechtswissenschaften. Am 20. Oktober 2011 meldete sie sich unter Hinweis auf ein Burnout-Syndrom bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle des Kantons Zürich veranlasste u. a. eine psychiatrische Begutachtung bei Dr. med. B.________, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, (Expertise vom 3. September 2012) und eine Abklärung der beeinträchtigten Arbeitsfähigkeit in Beruf und Haushalt (Bericht vom 13. Februar 2013). Mit Verfügung vom 28. Juni 2013 sprach ihr die IV-Stelle mit Wirkung ab 1. Juni 2012 eine halbe Invalidenrente zu (Invaliditätsgrad 50 %), welchen Anspruch sie - im Rahmen eines Revisionsverfahrens von Amtes wegen - mit Mitteilung vom 27. August 2014 bestätigte. In der Folge kam die IV-Stelle auf diesen Revisionsentscheid zurück, da weitere medizinische Abklärungen noch ausstehend gewesen seien. Sie holte daraufhin bei der Medizinischen Abklärungsstelle (MEDAS) Zentralschweiz ein polydisziplinäres Gutachten (vom 28. Mai 2015) sowie eine weitere Expertise (vom 15. März 2017) beim Medizinischen Zentrum Römerhof (MZR) ein. Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren hob die IV-Stelle den Anspruch auf eine halbe Invalidenrente mit Verfügung vom 26. März 2018 auf.