Citation: 2C_374/2014 E. 3.1

3.1. Im vorliegenden Fall hat das Verwaltungsgericht erwogen, die Beschwerdeführerin habe nicht nachgewiesen, dass ihr eine Rückkehr an den privaten Wohnort nach den langen Arbeitsabenden in der Praxis nicht zumutbar gewesen wäre. Bei an sich zumutbarer Rückkehr sei für die Übernachtungen in der Praxis somit ein privater Kostenanteil auszuscheiden. Dieser Anteil sei von der Beschwerdeführerin selber auf Fr. 1'800.-- beziffert und von der Veranlagungsbehörde auf Fr. 3'600.-- erhöht worden. Eine solche Erhöhung liege im Bereich steuerbehördlicher Schätzung bzw. Ermessensausübung; sie könne vom Verwaltungsgericht im Rahmen der ihm zustehenden Prüfungsbefugnis nicht in Frage gestellt werden und sei somit zu schützen.