Citation: 8C_530/2012 E. 3.2

3.2. Von den Eingliederungsmassnahmen beruflicher Art nach Art. 8 Abs. 3 lit. b IVG, auf welche invalide oder von einer Invalidität bedrohte Versicherte laut Art. 8 Abs. 1 IVG unter den in lit. a und b erwähnten Voraussetzungen Anspruch haben, lässt sich die vom Beschwerdegegner neu aufgenommene Lehre als Fachmann Betriebsunterhalt EFZ entweder - wie die Verwaltung - als erstmalige berufliche Ausbildung (Art. 16 IVG) oder aber - wie die Vorinstanz - als Umschulung (Art. 17 IVG) sehen. Von der diesbezüglichen Qualifikation hängt die streitige Höhe der während der Durchführung von Eingliederungsmassnahmen nach Art. 8 Abs. 3 IVG anfallenden Taggeldleistungen der Invalidenversicherung (Art. 22 ff. IVG) ab. Dieses Taggeld besteht aus einer Grundentschädigung, auf die alle Versicherten Anspruch haben, und einem Kindergeld für Versicherte mit Kindern (Art. 22 Abs. 2 IVG).