Citation: 6A.50/2004 11.01.2005 E. 3

Soweit der Beschwerdeführer schliesslich geltend macht, die zwölfjährige Verwahrung erweise sich mit Blick auf die ausgefällte Gefängnisstrafe von lediglich zwei Jahren als unverhältnismässig, übersieht er, dass die Verwahrung keine Strafe ist, sondern eine sichernde Massnahme, die den Schutz der Allgemeinheit vor einem gefährlichen Straftäter bezweckt. Dementsprechend steht die Dauer der Verwahrung nicht in einem bestimmten Verhältnis zur ausgefällten Strafe, sondern hängt in erster Linie von der Zeit ab, die zur Besserung des Täters, namentlich zur Verringerung seiner Gefährlichkeit, notwendig ist (vgl. dazu Urteil des Bundesgerichts 6A.59/2003 vom 8. Dezember 2003 E. 4).