Citation: 9C_37/2023 E. 4.2

4.2. Zur Verdeutlichung der vorstehenden Erwägungen ist von folgender Berechnung auszugehen, die - nachdem die eigentliche Subsumtion in der Kompetenz der kantonalen Behörden liegt - rein informatorischen Charakter beansprucht: 2009 2010 2011 Betriebsaufwand "netto" 26'439 17'715 19'907 + Kapital- und Liegenschaftssteuern 607 529 566 + Finanzergebnis 926 719 648 + Gewinnsteuern (verbucht) 4'288 3'186 2'220 = Betriebsaufwand "brutto" 32'260 22'149 23'341 Durchschnittliches offenes Eigenkapital 59'495 59'645 59'468 + Verzinsung des durchschnittlichen EK 5% 5% 5% Eigenkapitalzins 2'975 2'982 2'973 = Kostenbasis vor Fremdanteilen 35'235 25'131 26'314 ./. Anteil für Leistungen an unabh. Dritte -8% -10% -7% -2'819 -2'513 -1'842 = Kostenbasis nach Fremdanteilen 32'416 22'618 24'472 + Kostenzuschlag 5% 5% 5% 1'762 1'257 1'316 Hypothetischer Fremdvergleichspreis 34'178 23'875 25'788 Jahreskosten zulasten der Partner (Fibu) 32'309 22'052 25'013 Theoretische Unterdeckung (absolut) 1'869 1'823 775 Theoretische Unterdeckung (relativ) 5.47% 7.63% 3.01% 2009 2010 2011 Betriebsaufwand "netto" 26'439 17'715 19'907 + Kapital- und Liegenschaftssteuern 607 529 566 + Finanzergebnis 926 719 648 + Gewinnsteuern (verbucht) 4'288 3'186 2'220 = Betriebsaufwand "brutto" 32'260 22'149 23'341 Durchschnittliches offenes Eigenkapital 59'495 59'645 59'468 + Verzinsung des durchschnittlichen EK 5% 5% 5% Eigenkapitalzins 2'975 2'982 2'973 = Kostenbasis vor Fremdanteilen 35'235 25'131 26'314 ./. Anteil für Leistungen an unabh. Dritte -8% -10% -7% -2'819 -2'513 -1'842 = Kostenbasis nach Fremdanteilen 32'416 22'618 24'472 + Kostenzuschlag 5% 5% 5% 1'762 1'257 1'316 Hypothetischer Fremdvergleichspreis 34'178 23'875 25'788 Jahreskosten zulasten der Partner (Fibu) 32'309 22'052 25'013 Theoretische Unterdeckung (absolut) 1'869 1'823 775 Theoretische Unterdeckung (relativ) 5.47% 7.63% 3.01% Mithin ergibt sich in relativen Zahlen eine (theoretische) Unterdeckung von 5,47, 7,63 und 3,01 Prozent. In absoluten Zahlen liegt die Abweichung im Rahmen dessen, was die Veranlagungsbehörde beantragt hat, sodass kein Verstoss gegen Art. 107 Abs. 1 BGG vorläge (vorne E. 1.6 und 2.2.3). Die relative Differenz ist vor dem Hintergrund der "Erkennbarkeit" zu würdigen. Da der informatorisch ermittelte hypothetische Fremdvergleichspreis nur verhältnismässig geringfügig von den tatsächlichen "Jahreskosten zulasten der Partner" abweicht, liesse sich in diesem Berechnungsmodell von keiner geldwerten Leistung sprechen (Art. 58 Abs. 1 lit. b Lemma 5 in Verbindung mit Abs. 3 DBG). Die Unterdeckung hätte steuerrechtlich unbeachtlich zu bleiben. Ob die in der Literatur vertretene Abweichung von "mindestens 25 Prozent" (vorne E. 3.7) überzeugt, muss hier nicht entschieden werden. Verhielte es sich bei näherer Prüfung der individuell-konkreten Verhältnisse, die die Vorinstanz vorzunehmen haben wird, tatsächlich so, wie die informatorische Berechnung erwarten lässt, wäre die Beschwerde der Steuerpflichtigen gutzuheissen. Die Vorinstanz wird dies alles zu prüfen haben (vorne E. 4.2).