Citation: 5A_431/2013 E. 1

Angefochten ist ein Entscheid der letzten kantonalen Instanz, mit welchem die unentgeltliche Rechtspflege für das kantonale Beschwerdeverfahren abgewiesen wurde. Der die unentgeltliche Rechtspflege abweisende Entscheid ist ein Zwischenentscheid, der einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann (Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG; BGE 133 V 402 E. 1.2 S. 403). Bei Zwischenentscheiden folgt der Rechtsweg demjenigen der Hauptsache (BGE 137 III 380 E. 1.1 S. 382). Bei dieser geht es um die Mitwirkung des Regierungsstatthalters als Behörde im Sinn von Art. 609 ZGB. Dabei handelt es sich um eine vermögensrechtliche Streitigkeit (vgl. Urteil 5A_126/2011 vom 21. Juli 2011 E. 1.1). Dass dabei der Mindeststreitwert von Fr. 30'000.-- gemäss Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG gegeben wäre, tut die Beschwerdeführerin entgegen der aus Art. 42 Abs. 2 BGG fliessenden und bereits im Urteil 5A_777/2012 erwähnten Begründungspflicht auch heute nicht dar. Die Voraussetzungen für die Beschwerde in Zivilsachen sind folglich nicht nachgewiesen und die Eingabe vom 6. Juni 2013 ist als subsidiäre Verfassungsbeschwerde i.S.v. Art. 113 BGG entgegenzunehmen. Bei dieser kann nur die Verletzung verfassungsmässiger Rechte angerufen werden (Art. 116 BGG), wobei das strikte Rügeprinzip gilt (Art. 106 Abs. 2 i.V.m. Art. 117 BGG).