Citation: 6B_1190/2017 E. 3.3

3.3. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers durfte die Vorinstanz die Einstellung des Strafverfahrens durch die Staatsanwaltschaft schützen, ohne Bundesrecht zu verletzen. Nach den vorinstanzlichen Erwägungen sind keine objektiven (z.B. schriftlichen) Beweismittel vorhanden, die belegen könnten, dass der Beschwerdeführer bei den Geldzahlungen unter Druck stand, wie er selbst angibt. Namentlich lässt sich der Zahlungsgrund mangels Schriftlichkeit nicht eruieren. Die Vorinstanz geht zu Recht davon aus, dass Kreditverträge und Zahlungsbelege nicht belegen können, mit welcher Motivation der Beschwerdeführer Geld übergeben hat. Unbeachtlich für den Zahlungsgrund ist auch der von ihm behauptete Ort der Zahlung (unter anderem der Flughafen Grenchen), da die Hingabe von Geld unter Privatpersonen nicht zwangsläufig an gewöhnlichen Orten, wie z.B. in einer Bank, erfolgen muss. Hinzu kommt, dass der Beschwerdeführer gemäss den übereinstimmenden Aussagen von X.________, C.________ und B.________ versuchte, eine Ehe zwischen B.________ und seiner Nichte zu organisieren, was der Grund für die Geldzahlungen gewesen sein soll. Die Ehevorbereitungen und die diesbezügliche Geldzahlung an B.________ bestreitet der Beschwerdeführer nicht, sondern behauptet lediglich, dass es sich nicht um eine "Scheinehe" gehandelt hätte (angefochtenes Urteil S. 3 E. 2.1). Die Vorinstanz durfte angesichts dieser Umstände willkürfrei davon ausgehen, es fehle an einem hinreichenden Tatverdacht.