Citation: 2C_284/2023 E. C

Mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 16. Mai 2023 gelangen A.________ (nachfolgend: Beschwerdeführerin) und Lea Schlunegger (nachfolgend: Rechtsvertreterin) an das Bundesgericht. Sie beantragen die Aufhebung des Urteils vom 29. März 2023. Das Migrationsamt sei anzuweisen, der Beschwerdeführerin die Niederlassungsbewilligung zu belassen. Die Angelegenheit sei zur vollständigen Erhebung des Sachverhalts und Neubeurteilung eventualiter an die Vorinstanz, subeventualiter an das Migrationsamt zurückzuweisen. In Bezug auf die unentgeltliche Rechtspflege sei der (unentgeltlichen) Rechtsvertreterin ein Honorar von insgesamt Fr. 2'318.60 ohne die vorgenommene Kürzung um einen Drittel zuzusprechen oder die Angelegenheit zur erneuten Festsetzung der Entschädigung an die Vorinstanz zurückzuweisen. In prozessualer Hinsicht ersucht die Beschwerdeführerin um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege unter Verbeiständung durch Rechtsanwältin Lea Schlunegger. Mit Verfügung vom 22. Mai 2023 hat die Abteilungspräsidentin der Beschwerde antragsgemäss die aufschiebende Wirkung zuerkannt. Sowohl die Vorinstanz als auch das Migrationsamt beantragen die Abweisung der Beschwerde. Das Staatssekretariat für Migration lässt sich nicht vernehmen.