Citation: 8C_131/2022 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz hielt gestützt auf das Gutachten der Dres. med. C.________ und D.________ vom 11. und 25. November 2019 fest, es sei in gesamtheitlicher Interpretation der fachärztlichen Einschätzungen von einer 70%igen Einschränkung der Arbeitsfähigkeit im Rahmen der beruflichen Tätigkeit bei der B.________ GmbH, die inzwischen dem Leiden angepasst worden sei, auszugehen. Dies leite sich einerseits aus dem Attest einer 80%igen Arbeitsfähigkeit bei einem um 10 % reduzierten Rendement aus neurologischer Sicht ab. Andererseits werde in chirurgischer Hinsicht eine nur unwesentlich abweichende Arbeitsfähigkeit von 60 bis 70 % für die bisherige Tätigkeit attestiert, wobei eine Arbeitsplatzanalyse für sinnvoll erachtet worden sei. Diesbezüglich sei anzumerken, dass weder erläutert worden noch ersichtlich sei, inwiefern eine solche Analyse weitere entscheidrelevante Erkenntnisse liefern sollte. Beide Gutachter seien darüber orientiert gewesen, welche Arbeiten die Beschwerdeführerin im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit bei der B.________ GmbH zu erledigen habe. Somit würden keine auch nur geringen Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der gutachterlichen Ausführungen bestehen. Diese würden auch durch den Bericht des Dr. med. E.________ vom 5. März 2020 und die RAD-Stellungnahme vom 3. April 2020 nicht in Frage gestellt. Die Beschwerdeführerin sei nach wie vor bei der B.________ GmbH angestellt. Gemäss Arbeitgeberbestätigung vom 8. März 2021 sei der Aufgabenbereich auf körperlich angepasste Arbeiten beschränkt. Betreffend der seit über 30 Jahren bestehenden Anstellung seien im Übrigen keine vertraglichen Änderungen erfolgt, unbestrittenermassen auch nicht in Bezug auf die Entlöhnung, womit ein besonders stabiles Arbeitsverhältnis bestehe. Das Invalideneinkommen sei darum auf das medizinisch-theoretisch zumutbare Pensum (von 70 %) hochzurechnen. Mit anderen Worten sei der Invaliditätsgrad anhand eines Prozentvergleichs zu bestimmen, weshalb er sich auf nicht rentenbegründende 30 % belaufe. Selbst wenn das Invalideneinkommen anhand der Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik (LSE) zu bestimmen wäre, würde kein Invaliditätsgrad von mindestens 40 % resultieren.