Citation: 8C_119/2021 E. 5.2.3

5.2.3. Inwiefern die von Dr. med. C.________ erhobene Berufsanamnese falsch oder widersprüchlich sein soll, ist ebenfalls nicht erkennbar. So hat der Gutachter auf S. 29 explizit festgehalten, dass der Beschwerdeführer von 1997 bis 2008 keiner geregelten beruflichen Tätigkeit nachgegangen sei. Zu welcher Aussage auf S. 22 ein Widerspruch bestehen soll, zeigt der Beschwerdeführer nicht auf. Dass er von 1991 bis 1997 als Elektromonteur gearbeitet hatte, stellt auch er nicht in Abrede. Wie die Vorinstanz im Übrigen zutreffend feststellte, verneinte Dr. med. C.________ das Vorliegen einer Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) nicht allein aufgrund einer - beschwerdeweise bestrittenen - erfolgreichen Tätigkeit als Elektromonteur, sondern auch deshalb, weil der Beschwerdeführer gemäss eigenen Angaben in der Schule keinerlei Schwierigkeiten gehabt habe und ein guter Schüler gewesen sei, der sich gut habe konzentrieren können und der eine Lehre als Elektromonteur mit der Note 5,5 habe abschliessen können. Der Schulerfolg mag zwar kein (Ausschluss) Kriterium für die Diagnose einer ADHS sein, wie der Beschwerdeführer vorbringt. Dennoch sieht der Gutachter darin einen deutlichen Hinweis dafür, dass der Explorand weder während der Schulzeit noch während der Lehrzeit unter Konzentrationsstörungen oder unter Hyperaktivität gelitten habe. Hinzu kommt, dass Dr. med. C.________ im Rahmen der psychiatrischen Untersuchung keine Konzentrationsstörungen feststellte und der Beschwerdeführer auch nicht leicht ablenkbar war. Es sei einzig ein leicht erhöhter Antrieb aufgefallen, der wahrscheinlich auf die Behandlung mit Ritalin zurückzuführen sei.