Citation: 5P.139/2003 22.07.2003 E. 1

Das Bundesgericht prüft von Amtes wegen und mit freier Kognition, ob und in welchem Umfang auf eine staatsrechtliche Beschwerde einzutreten ist (BGE 129 I 173 E. 1 S. 174). 1.1 Nach Art. 88 OG steht das Recht zur Beschwerdeführung Privaten bezüglich Rechtsverletzungen zu, die sie durch Verfügungen erlitten haben. Legitimiert ist, wer die Verletzung eigener rechtlich geschützter Interessen geltend macht; zur Verfolgung bloss tatsächlicher Interessen ist die Beschwerde hingegen nicht gegeben (BGE 118 Ia 229 E. 2 S. 230; 120 Ia 260 E. 2a S. 262). Die Beschwerdeführerin 1 als Adressatin des angefochtenen Entscheids und Partei im kantonalen Verfahren ist zweifellos zur Beschwerdeführung befugt. Dagegen machen die Beschwerdeführer 2 - 4 als Verwaltungsräte der Beschwerdeführerin 1 nur tatsächliche Interessen (allfällige straf- und zivilrechtliche Verantwortlichkeit) geltend. Ihnen fehlt daher die Legitimation zur Erhebung der staatsrechtlichen Beschwerde. 1.2 Die staatsrechtliche Beschwerde ist grundsätzlich rein kassatorischer Natur (BGE 125 I 104 E. 1b S. 107; 129 I 173 E. 1.5 S. 176). Es kann in der Regel nur die Aufhebung des angefochtenen Entscheids beantragt werden. Soweit die Beschwerdeführerin 1 mehr verlangt, insbesondere die Neuformulierung des obergerichtlichen Dispositives, ist nicht darauf einzutreten. 1.3 Zudem sind im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde neue Tatsachen und Beweismittel grundsätzlich nicht zulässig (BGE 118 Ia 20 E. 5a S. 26; 129 I 49 E. 3 S. 57). Das Novenverbot gilt ebenfalls für die Staatsvertragsbeschwerde nach Art. 84 Abs. 1 lit. c OG (BGE 128 I 354 E. 6c S. 357). Unbeachtlich ist daher insbesondere das Vorbringen, die entsprechenden Konten seien inzwischen saldiert worden.