Citation: 8C_794/2019 E. A

Der 1967 geborene A.________ meldete sich im Dezember 2011 wegen einer Erschöpfungsdepression zum Leistungsbezug (Berufliche Integration/Rente) bei der Invalidenversicherung an. Die IV-Stelle Bern gewährte ihm eine Umschulung zum Ausbildner mit eidgenössischem Fachausweis für die Zeit vom 23. Februar bis 30. Oktober 2015, wobei sie ihm ein Taggeld von Fr. 250.40 pro Kalendertag zusprach. Für die Zeit vom 4. April 2016 bis 31. März 2017 gewährte sie ihm zudem eine praktische Ausbildung mit Coaching und Arbeitstraining bei gleich bleibendem Anspruch auf das Taggeld. Am 29. März 2017 meldete sich A.________ zur Arbeitsvermittlung beim Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum Biel an und beantragte die Ausrichtung von Arbeitslosenentschädigung. Mit unangefochten rechtskräftig gewordener Verfügung vom 5. September 2017 eröffnete das Amt für Arbeitslosenversicherung des Kantons Bern dem Versicherten, er habe ab 3. April 2017 Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung, wobei das Taggeld auf Fr. 245.70 festgelegt werde. Zur Begründung führte es aus, der für die Bemessung des versicherten Verdienstes massgebliche AHV-pflichtige Durchschnittslohn während der letzten sechs Beitragsmonate vor Beginn der Arbeitslosigkeit (Oktober 2016 bis März 2017) habe Fr. 7616.- betragen, der um 30 % (vgl. Art. 22 Abs. 2 AVIG) zu reduzieren (Fr. 5331.20) und durch die durchschnittlich kontrollierten Tage pro Monat von 21.7 zu teilen sei. Mit Verfügung vom 26. Januar 2018 sprach die IV-Stelle des Kantons Bern dem Versicherten ab 1. November 2015 eine ganze und ab 1. November 2016 bis 31. März 2017 eine halbe Invalidenrente zu. Zur Aufhebung des Anspruchs hielt sie fest, ab 1. April 2017 sei nur noch ein den Schwellenwert von 40 % nicht mehr erreichender Invaliditätsgrad von 20 % zu ermitteln. Mit Verfügung vom 21. Februar 2018 legte die Arbeitslosenkasse den versicherten Verdienst neu ab der Kontrollperiode Februar 2018 auf Fr. 6093.- fest, was einem Vermittlungsgrad von 80 % entspreche. Die hiegegen erhobene Einsprache wies sie ab (Einspracheentscheid vom 9. April 2018).