Citation: 2A.399/2006 11.07.2006 E. 1

Am 26. Oktober 2000 kaufte A.X.________ von der UBS für 750'000 Franken mehrere Stockwerkseigentumseinheiten in G.________ (FR). Nachdem sie gewisse Renovationsarbeiten hatte durchführen lassen, verkaufte sie diese am 17. Juni 2002 für 1.25 Mio. Franken weiter. Die Steuerverwaltung des Kantons Freiburg bestimmte den bei diesem Geschäft erzielten steuerbaren Grundstückgewinn auf 306'503 Franken (Veranlagungsverfügung vom 20. Januar 2004). A.X.________ zeigte sich mit dieser Veranlagung nicht einverstanden und gelangte nach erfolglosem Einspracheverfahren an das Verwaltungsgericht des Kantons Freiburg. Dieses nahm in einem Nebenpunkt eine Korrektur zugunsten der Pflichtigen vor (Berücksichtigung von Hypothekarzinsen in der Höhe von 9'938.85 Franken als abzugsfähiger Aufwand), ansonsten wies es deren Beschwerde ab bzw. nahm eine Reformatio in peius vor: Das Gericht hatte bemerkt, dass A.X.________ eine der Stockwerkseigentumseinheiten für sich behalten hatte, ohne dies im Veranlagungsverfahren offen zu legen; es wies deshalb die Steuerverwaltung an, die anerkannten Aufwendungen um jenen Teil zu kürzen, welcher auf die im Eigentum der Pflichtigen verbleibende Einheit entfällt (Urteil vom 5. Mai 2006).