Citation: 8C_765/2014 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz taxierte die Begründung der Verfügung und des Einspracheentscheides der SUVA als genügend. Den Vorwurf, die SUVA habe die Videoaufnahmen betreffend Unfallrekonstruktion und Operation nicht zu den Akten genommen, erachtete die Vorinstanz als zutreffend, verzichtete aber auf Weiterungen hierzu, da der Versicherte diese Aufnahmen im Gerichtsverfahren eingereicht habe. Praxisgemäss kann eine nicht besonders schwerwiegende Verletzung des rechtlichen Gehörs ausnahmsweise als geheilt gelten, wenn die betroffene Person die Möglichkeit erhält, sich vor einer Beschwerdeinstanz zu äussern, die sowohl den Sachverhalt wie die Rechtslage frei überprüfen kann. Von einer Rückweisung der Sache an die Verwaltung ist selbst bei einer schwerwiegenden Verletzung des rechtlichen Gehörs dann abzusehen, wenn und soweit die Rückweisung zu einem formalistischen Leerlauf und damit zu unnötigen Verzögerungen führen würde, die mit dem (der Anhörung gleichgestellten) Interesse der betroffenen Partei an einer beförderlichen Beurteilung der Sache nicht zu vereinbaren wären (nicht publ. E. 7.2 des Urteils BGE 136 I 341; BGE 133 I 201 E. 2.2 S. 204; Urteil 8C_677/2014 vom 29. Oktober 2014 E. 5.3). Selbst wenn in den vom Versicherten gerügten Punkten eine Gehörsverletzung vorläge (E. 4.1 hievor), wäre diese geheilt, da die Vorinstanz den Sachverhalt und die Rechtslage frei überprüfen konnte und auch dem Bundesgericht die volle Kognition zusteht (E. 1 hievor) und die Rückweisung einem formalistischen Leerlauf gleichkäme.