Citation: 6B_1077/2020 E. 1.1

1.1. Der Beschwerdeführer macht in verschiedener Hinsicht eine Verletzung der Härtefallklausel von Art. 66a Abs. 2 StGB in Verbindung mit dem Verhältnismässigkeitsprinzip gemäss Art. 5 Abs. 2 BV geltend. Ausserdem rügt er die Verletzung des Non-Refoulement-Gebots im Sinne von Art. 25 Abs. 2 und 3 BV. Er vertritt im Wesentlichen die Ansicht, die Vorinstanz verneine einen Härtefall zu Unrecht und gewichte die gegenläufigen Interessen falsch. Sie würdige die persönlichen Umstände, namentlich sein junges Alter, seinen Rückstand in der Persönlichkeitsentwicklung und seine insbesondere zuletzt gezeigten Besserungsbemühungen, ungenügend und trage seiner Integration in der Schweiz sowie den schlechten Wiedereingliederungsaussichten und Therapiemöglichkeiten im Heimatland zu wenig Rechnung. Zudem erachte sie die Landesverweisung als zumutbar, obwohl ihm im Heimatland Folter oder eine andere Art unmenschlicher Behandlung drohe und die Landesverweisung deshalb nicht vollstreckt werden könne.