Citation: 9C_732/2020 E. 6.2

6.2. Die Vorinstanz erwog, die Beendigung des Arbeitsverhältnisses zwischen dem 58. und dem 65. Altersjahr löse nach den reglementarischen Bestimmungen der Beschwerdegegnerin (Art. 11 Vorsorgereglement 2013) automatisch den Anspruch auf Altersleistungen und damit den Eintritt des Vorsorgefalles Alter aus; vorbehalten bleibe die in Art. 27 Ziff. 5 Vorsorgereglement 2013 vorgesehene Möglichkeit, stattdessen die Ausrichtung einer Freizügigkeitsleistung zu verlangen. Der Beschwerdeführer habe im Schreiben vom 27. Juni 2019 die Ausrichtung von Altersleistungen verlangt und sich damit für die vorzeitige Pensionierung (unter Ausschluss der Ausrichtung der Freizügigkeitsleistung) entschieden. Da der Leistungsbeginn nach Art. 11 Vorsorgereglement 2013 automatisch im Zeitpunkt der Auflösung des Arbeitsverhältnisses erfolge und selbst nicht von einer Willenserklärung abhänge, sei der Vorsorgefall Alter bei Leistungsbeginn, d.h. am 31. Dezember 2016 (gemeint wohl: am 1. Januar 2017), eingetreten; sein Eintritt sei unabhängig davon, wann die Leistung verlangt oder anerkannt worden sei. Der Vorsorgefall Alter habe sich damit vor dem Vorsorgefall Invalidität verwirklicht und die Beschwerdegegnerin trage deshalb betreffend Invalidität keine Leistungspflicht.