Citation: 5A_157/2021 E. 2.3.1

2.3.1. Das Kantonsgericht hielt in tatsächlicher Hinsicht fest, der Antrag der Mutter habe einerseits zu weiteren Abklärungen, namentlich der Anhörung der Kinder am 10. Juni 2020, und Eingaben bzw. Stellungnahmen geführt. Die Kindesvertreterin habe ihre Stellungnahme am 29. September 2020 erstattet, wozu sich sowohl der Beschwerdeführer als auch die Beschwerdegegnerin geäussert hätten (E. I/7 S. 6 f. des angefochtenen Entscheids). In rechtlicher Hinsicht erwog das Kantonsgericht, eine Verhandlung sei im Berufungsverfahren zwar nicht ausgeschlossen. Nachdem eine solche bereits vor Vorinstanz stattgefunden habe, die Parteien ausführlichst Gelegenheit zur Stellungnahme gehabt hätten, eine Instruktionsverhandlung ergebnislos geblieben sei und für eine Verhandlung weder unter dem Gesichtspunkt des rechtlichen Gehörs ein Bedarf erkennbar noch bei Durchführung einer solchen in materieller Hinsicht ein zusätzlicher Erkenntnisgewinn zu erwarten sei, sei auf die Durchführung einer Verhandlung zu verzichten (E. II/5 S. 11 f. des angefochtenen Entscheids).