Citation: 5A_924/2012 E. 2.1

2.1. Art. 30 Abs. 1 BV gewährleistet den Anspruch auf einen unparteiischen, unbefangenen und unvoreingenommenen Richter. Für eine Ablehnung genügen tatsächliche Gegebenheiten, die Misstrauen in die Unparteilichkeit eines Richters erwecken, den Anschein der Befangenheit und Voreingenommenheit begründen und den Verfahrensausgang nicht mehr als offen erscheinen lassen (BGE 139 III 120 E. 3.2.1 S. 124 f.). Das Misstrauen muss in objektiver Weise begründet erscheinen (BGE 139 III 433 E. 2.1.2 S. 436).