Citation: 8C_297/2022 E. A

Die 1997 geborene A.________ schloss am 31. Juli 2018 eine Lehre als Detailhandelsfachfrau EFZ ab. Vom 25. September 2018 bis 25. September 2019 war sie als Call Agent im Stundenlohn angestellt. Am 26. September 2019 meldete sie sich beim Regionalen Arbeitslosenvermittlungszentrum (RAV) an und ersuchte tags darauf die Arbeitslosenkasse um Ausrichtung von Arbeitslosentaggeldern. Letztere eröffnete zum Bezug der Arbeitslosenentschädigung eine Rahmenfrist ab dem 26. September 2019 und qualifizierte die vom 12. November 2019 bis 11. September 2020 dauernde Tätigkeit als Verkäuferin im Teilzeitpensum als Zwischenverdienst. Zudem war A.________ vom 10. August 2020 bis 4. September 2020 als Verkaufsberaterin im Stundenlohn tätig. Daraufhin arbeitete sie vom 29. Dezember 2020 bis 31. Januar 2021 als Rezeptionistin im Vollzeitpensum, wobei diese Anstellung aus wirtschaftlichen Gründen gekündigt wurde. Am 25. Februar 2021 meldete sich A.________ erneut beim RAV zur Arbeitsvermittlung an. Das Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Zürich (nachfolgend: AWA oder Beschwerdeführer) stellte sie in den beiden Kontrollperioden Mai und Juni 2021 wegen ungenügender persönlicher Arbeitsbemühungen in der Anspruchsberechtigung mit Einstellungsbeginn am 1. Juni 2021 respektive am 1. Juli 2021 für jeweils 40 Tage ein (Verfügungen vom 5. Juli 2021 und 2. August 2021). Daran hielt es auf Einsprachen der A.________ hin fest (Einspracheentscheide vom 3. August 2021 und 27. September 2021).