Citation: 7B_229/2022 E. 2.1.4

2.1.4. Hinsichtlich der Täterkomponenten habe die Vorinstanz schliesslich ausser Acht gelassen, dass der Beschwerdegegner an einer psychischen Störung (Anpassungsstörung) leide und die begonnene Therapie bloss geduldet habe. Von einer Einsicht und selbständigen Motivation zur Heilung könne keine Rede sein. In Bezug auf die einschlägigen Vorstrafen sei weiter zu berücksichtigen, dass der Beschwerdegegner die Straftaten alle während laufender Probezeit begangen habe. Die Erhöhung der Strafe um bloss einen halben Monat sei unhaltbar mild.