Citation: 2C_118/2023 E. 2.3

2.3. Neue Tatsachen und Beweismittel dürfen nur so weit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG). Echte Noven, d.h. Tatsachen und Beweismittel, die erst nach dem angefochtenen Entscheid entstanden sind, sind unzulässig (BGE 148 IV 362 E. 1.8.2; 139 III 120 E. 3.1.2). Davon ausgenommen sind Tatsachen, die sich auf die Zulässigkeit der Beschwerde auswirken (vgl. BGE 120 Ib 257 E. 1f). Das vom Migrationsamt eingereichte Scheidungsurteil vom 18. August 2023 ist ein echtes Novum und deshalb für das Bundesgericht unbeachtlich. Da die Beschwerde der Ehefrau ohnehin unzulässig ist, kann offen bleiben, ob sich das Scheidungsurteil auf die Zulässigkeit der Beschwerde auswirkt und deshalb ausnahmsweise zu berücksichtigen wäre.