Citation: 8C_777/2015 E. 3.6

3.6. Soweit die Beschwerdeführerin die vorinstanzliche Nichtberücksichtigung des von ihr im kantonalen Verfahren eingereichten Berichts des Dr. med. L.________ vom 26. März 2014 rügt, kann das Bundesgericht mit Blick auf die Rechtsverletzung, die aus der Nichtbeachtung von potenziell erheblichen Beweismitteln resultiert, die entsprechenden Aktenstücke selber würdigen und beurteilen, ob die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung zu korrigieren ist (Art. 105 Abs. 2 BGG; Urteil 8C_150/2015 vom 6. November 2015 E. 3.3.2). Dr. med. L.________ führte in diesem Bericht aus, der Liquorbefund zeige eine klinisch durchgemachte Neuroborreliose. Allerdings verneinte er eine aktuelle Entzündungsaktivität. Dieser Bericht vermag den vorinstanzlichen Entscheid ebenfalls nicht zu entkräften. Die Vorinstanz stellt nämlich nicht in Abrede, dass überwiegend wahrscheinlich eine durch Zeckenstich hervorgerufene Borreliose-Infektion stattfand (E. 3.1 hievor). Entscheidend ist indessen, dass ihre Feststellung, die bei Leistungseinstellung am 31. Juli 2011 anhaltenden Beschwerden seien überwiegend wahrscheinlich keine Folge der Neuroborreliose mehr gewesen, in Würdigung der gesamten medizinischen Aktenlage nicht zu beanstanden ist. Entgegen der Versicherten kann nicht gesagt werden, die Vorinstanz habe die Rechtsprechung zur Umkehr der Beweislast (vgl. E. 2.2 hievor) verletzt.