Citation: 7B.99/2004 22.09.2004 E. 1

1.1 Am 16. Dezember 1993 erliess der Kreispräsident von Chur auf Begehren der Bank Z.________ für eine Forderungssumme von 4,916 Mio. Franken einen Arrestbefehl gegen die Y.________ Ltd. (Arrest Nr. xxx). Als Arrestgegenstände wurden bezeichnet: "Sämtliche bei der Bank X.________, gelegenen Vermögenswerte der Gesuchsgegnerin, wie Barschaft in in- und ausländischer Währung, Kundenguthaben, Edelmetalle, Wertschriften, Herausgabeansprüche aus Depotverträgen, Safe- und Schrankfachinhalte und sonstige Vermögenswerte, inklusive zukünftige Erträgnisse aus solchen Vermögenswerten, lautend auf ihren Namen, auf denjenigen von Dr.N.________, auf V.________ Limited, auf U.________ G.m.b.H., auf T.________Stiftung, einen Decknamen oder unter Treuhandverhältnissen, von denen die Bank weiss oder wissen muss, dass sie der Gesuchsgegnerin zustehen, als Sicherung für die Forderung der Gesuchstellerin von OeS40'000'000, nebst Zins zu 10% seit dem 10.12.1993." Das Betreibungsamt Chur vollzog den Arrest am 17. Dezember 1993, was es der Bank X.________ noch am gleichen Tag im Sinne von Art. 99 SchKG (Formular Nr. 9) anzeigte. In der zur Prosequierung eingeleiteten Betreibung Nr. yyy des Betreibungsamtes Chur schlug die Y.________ Ltd. am 13. Januar 1994 Recht vor. Mit Schreiben vom 21. Juni 1994 teilte die Bank X.________ dem Kreispräsidenten von Chur mit, dass Vermögenswerte im Gesamtbetrag von Fr. 137'307.-- gesperrt worden seien. 1.2 Durch Urteil des Kantonsgerichts von Graubünden (Zivilkammer) vom 14. Januar 2003 wurde die Y.________ Ltd. verpflichtet, der Bank Z.________ Fr. 305'392.60 nebst Zins zu 10 % seit 10. Dezember 1993 zu zahlen. Gleichzeitig wurde in der Betreibung Nr. yyy für diese Schuld definitive Rechtsöffnung erteilt. Am 11. Dezember 2003 erkannte die I. Zivilabteilung des Bundesgerichts, dass auf die von der Y.________ Ltd. eingereichte Berufung nicht eingetreten werde. Am 23. Dezember 2003 stellte die Bank Z.________ das Fortsetzungsbegehren, worauf das Betreibungsamt die Bank S.________ (vormals Bank X.________) am 12. Januar 2004 aufforderte, die bei ihr vorhandenen Vermögenswerte (Aktienzertifikate, Depots, Konti usw.) aufzulisten. Die Bank S.________ erklärte mit Schreiben vom 20. Februar 2004, dass wegen einer "Panne" die Kontoguthaben sich verringert hätten und dem Depot Wertschriften und Münzen hätten entnommen werden können. Im Depot befänden sich nur noch die 710 Anteile O.________ (ohne Handelswert) und die Konti wiesen noch Vermögenswerte von Fr. 1'477.90, USD 458.11 und EUR 109.14 auf. Das Betreibungsamt vollzog am 16. März 2004 die Pfändung, wobei die von der Bank S.________ im Schreiben vom 20. Februar 2004 deklarierten Vermögenswerte mit Beschlag belegt wurden. 1.3 Mit Eingabe vom 2. April 2004 erhob die Bank Z.________ beim Kantonsgerichtsausschuss von Graubünden als Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs Beschwerde und verlangte, das Betreibungsamt anzuweisen, unter Berücksichtigung aller arrestierten Vermögenswerte und Forderungen gegenüber der Bank S.________ nach aktuellem Wert eine neue Pfändungsurkunde auszustellen. Der Kantonsgerichtsausschuss wies die Beschwerde am 10. Mai 2004 ab. Die Bank Z.________ nahm diesen Entscheid am 14. Mai 2004 in Empfang. 1.4 Mit einer vom 24. Mai 2004 datierten und noch am gleichen Tag zur Post gebrachten Eingabe führt die Bank Z.________ (rechtzeitig) Beschwerde an die Schuldbetreibungs- und Konkurskammer des Bundesgerichts und erneuert das im kantonalen Verfahren gestellte Rechtsbegehren. Die kantonale Aufsichtsbehörde beantragt, die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei, und das Betreibungsamt Chur hat auf Vernehmlassung ausdrücklich verzichtet. Die Beschwerdegegnerin Y.________ Ltd. hat sich nicht vernehmen lassen.