Citation: 1C_600/2016 E. 3.1

3.1. Die Beschwerdeführer machen geltend, sie seien sich nicht bewusst gewesen, dass mit einer an Sicherheit grenzenden Wahrscheinlichkeit die Parkplatzdienstbarkeit ohnehin innert kurzer Zeit hätte entschädigungslos abgelöst werden können. Andernfalls hätten sie nicht eine Zahlung in dieser Höhe und ohne Vorbehalt geleistet. Über das Baubewilligungsverfahren betreffend die Parzelle Nr. 188 seien sie nicht im Einzelnen informiert gewesen. Die Gemeinde müsse sich dagegen vorwerfen lassen, die Umstände gekannt zu haben und ihre Aufklärungspflicht gegenüber dem Bürger missachtet zu haben. Entsprechend hätte sie ihnen die Gelegenheit einräumen müssen, eine Zahlung unter Rückforderungsvorbehalt zu leisten. Zudem habe sie in ihrem Schreiben vom 9. September 2010 mitgeteilt, dass nach dem Umbau auf der Parzelle Nr. 188 der Eigenbedarf der Überbauung Landbrücke gedeckt sei, dass jedoch die beantragte Löschungserklärung zur Aufhebung des Parkplatzbenutzungsrechts auf der Parzelle Nr. 810 erst nach Eintritt der Rechtskraft der Baubewilligung ausgestellt werde. Die Gemeinde müsse sich auf dieser Zusicherung behaften lassen und nun den bereits bezahlten Betrag zurückerstatten.