Citation: 2C_260/2023 E. 7.1

7.1. Die Vorinstanz hat im Wesentlichen festgehalten, die Bewertung der Arbeit als Nichtbestanden entspreche der mildesten Disziplinarmassnahme nach dem Verweis (vgl. Art. 4 Abs. 1 der Disziplinarordnung EPFL) und sei ohne Weiteres geeignet, das Plagiieren im Rahmen der Abschlussarbeit zu sanktionieren. Zudem erweise sie sich auch als erforderlich, da die Erteilung eines Verweises nicht die gleiche Wirkung habe, zumal in diesem Fall die Arbeit als bestanden gelten würde (vgl. E. 5.3.2 des angefochtenen Urteils). Hinsichtlich der Zumutbarkeit hat das Bundesverwaltungsgericht festgehalten, dass der Verstoss zwar nicht besonders schwer wiege. Gestützt auf eine umfassende Interessenabwägung ist es indessen zum Schluss gelangt, dass sich die Massnahme noch als verhältnismässig erweise. Dabei hat es insbesondere dem Umstand Rechnung getragen, dass der Beschwerdeführer selbst Jurist ist und er bereits im Dezember 2020 die Gelegenheit erhalten hatte, seine schon damals als ungenügend bewertete Arbeit zu überarbeiten, wobei er ausdrücklich auf die Zitierregeln hingewiesen wurde. Ins Gewicht sind zudem die Interessen der EPFL gefallen, als seriöse und professionelle Hochschule wahrgenommen zu werden, sowie das öffentliche Interesse, dass gestützt auf eine plagiierte Arbeit nicht unrechtmässig ein akademischer Titel erworben wird (vgl. E. 5.3.3 des angefochtenen Urteils).