Citation: 1B_233/2020 E. 2

Auf die Beschwerde ist nicht einzutreten. Das Kosten- und Entschädigungsbegehren der anwaltlich vertretenen (und im kantonalen Strafverfahren amtlich verteidigten) Beschwerdeführerin kann sinngemäss als Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege interpretiert werden. Da sich die Beschwerde als zum Vornherein aussichtslos erweist, sind die gesetzlichen Voraussetzungen dafür nicht erfüllt (Art. 64 BGG). Angesichts der angespannten finanziellen Situation der Beschwerdeführerin rechtfertigt es sich jedoch im vorliegenden Fall, auf die Erhebung von Gerichtskosten ausnahmsweise zu verzichten (Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG). Eine Parteientschädigung ist nicht zuzusprechen (Art. 68 BGG).