Citation: 6B_117/2024 E. 2.2

2.2. Die Verteidigung beanstandete bereits im erstinstanzlichen Verfahren, in der Anklage werde nicht ausgeführt, wann der Beschwerdeführer den Vorsatz der schweren Körperverletzung gefasst habe. Gemäss Anklage sei der Beschwerdeführer in der Absicht nach Melchnau gefahren, ein Gespräch zu führen. Wann er sich umentschieden habe, gehe aus der Anklage nicht hervor. Geht es nach der Verteidigung, dann hätte in der Anklage explizit geschrieben werden müssen, dass der Beschwerdeführer den Vorsatz der schweren Körperverletzung beim Wenden seines Personenwagens gefasst habe. Da diese Angabe fehle, sei der Anklagegrundsatz verletzt.