Citation: 8C_143/2021 E. 4.3.2

4.3.2. Bezüglich der erwerblichen Auswirkungen der gesundheitlichen Beeinträchtigung ist, wie der Beschwerdeführer geltend macht, unbestritten, dass für die Ermittlung sowohl des Validen- wie auch des Invalideneinkommens auf das Einkommen für Hilfstätigkeiten gemäss LSE abzustellen ist. Der Invaliditätsgrad entspricht demzufolge dem Grad der Arbeitsunfähigkeit unter Berücksichtigung eines allfälligen Abzugs vom Tabellenlohn beim Invalideneinkommen. Die Vorinstanz hielt diesbezüglich fest, der Umstand, dass aufgrund der unfallkausalen Beeinträchtigungen am rechten Fuss und an der LWS nur noch überwiegend sitzende Tätigkeiten mit der Möglichkeit für Positionswechsel ausgeübt werden könnten und deswegen nur ein eingeschränktes Spektrum an möglichen Tätigkeiten offen stehe, rechtfertige keinen leidensbedingten Abzug vom Invalideneinkommen. Vielmehr umfasse der Tabellenlohn im Kompetenzniveau 1 solche leichten Tätigkeiten. Da sich auch die lange Abwesenheit vom Arbeitsmarkt und der Migrationshintergrund des Beschwerdeführers nicht lohnmindernd auswirkten, sei es - so das kantonale Gericht - nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin keinen Abzug vom Tabellenlohn gewährt habe. Ob ein (behinderungsbedingt oder anderweitig begründeter) Abzug vom Tabellenlohn vorzunehmen ist, stellt eine vom Bundesgericht frei überprüfbare Rechtsfrage dar (BGE 146 V 16 E. 4.2 mit Hinweis). Der Beschwerdeführer vermag mit seinen Einwendungen nicht darzutun, inwiefern die Verneinung eines Abzugs vom Invalideneinkommen bundesrechtswidrig sein soll. Die vorinstanzliche Begründung entspricht der bundesgerichtlichen Rechtsprechung, sowohl bezüglich des Spektrums an leichten Tätigkeiten im Kompetenzniveau 1 (vgl. Urteil 9C_507/2020 vom 29. Oktober 2020 E. 3.3.3.2 mit Hinweisen) wie auch der langen Arbeitsmarktabwesenheit (vgl. Urteil 8C_111/2021 vom 30. April 2021 E. 4.3.3 mit Hinweis). Der erneut geltend gemachte Migrationshintergrund/Ausländerstatus vermag sodann bereits deshalb keinen Abzug vom Invalideneinkommen zu begründen, weil das Valideneinkommen aufgrund des gleichen Tabellenlohns festgesetzt wurde wie das Invalideneinkommen. Insofern ist auch der Hinweis des Beschwerdeführers auf das Rechtsgutachten "Nutzung Tabellenmedianlöhne LSE zur Bestimmung der Vergleichslöhne bei der IV-Rentenbemessung" vom Januar 2021 vorliegend nicht relevant, da beide Vergleichseinkommen auf derselben Grundlage ermittelt wurden.