Citation: 2C_1046/2017 E. 1

Der 1966 geborene thailändische Staatsangehörige A.________ reiste im Mai 2003 im Alter von 37 Jahren in die Schweiz ein. Am 15. Juli 2003 heiratete er eine Schweizer Bürgerin und erhielt eine Aufenthaltsbewilligung. Am 7. April 2005 wurde der gemeinsame Sohn geboren, der durch seine Mutter Schweizer Bürger ist. Die eheliche Gemeinschaft wurde im August 2006 aufgegeben, am 7. Mai 2009 wurde die Ehe geschieden. Die elterliche Sorge über den Sohn wurde der Mutter übertragen. Dieser Sohn lebt aktuell in Thailand und besucht dort die Schule. A.________ ist seit dem 3. Mai 2013 mit einer in Thailand lebenden Landsfrau verheiratet. Am 11. September 2014 wurde A.________ zu einer Freiheitsstrafe von 27 Monaten (davon 21 Monate bedingt) und einer bedingten Geldstrafe von 110 Tagessätzen verurteilt wegen Menschenhandels, Förderung der Prostitution, bandenmässiger Geldwäscherei, qualifizierter Widerhandlungen gegen das Ausländergesetz und Widerhandlung gegen das Waffengesetz. Mitte 2010 bis Mitte 2012 wirkte er im Rahmen einer von einer Landsfrau aufgezogenen Organisation an der systematischen Anwerbung von Frauen in Thailand im Hinblick auf ihre Ausbeutung in der Schweiz mit; diese während rund zwei Jahren ausgeübte Tätigkeit wurde nicht freiwillig, sondern durch Verhaftung beendet. Am 30. August 2016 verfügte das Amt für Migration und Personenstand des Kantons Bern den Widerruf bzw. die Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung und die Wegweisung. Die gegen diese Verfügung erhobene Beschwerde an die Polizei- und Militärdirektion des Kantons Bern blieb erfolglos, und mit Urteil vom 6. November 2017 wies das Verwaltungsgericht des Kantons Bern die gegen den Beschwerdeentscheid vom 25. April 2017 erhobene Beschwerde sowie das damit verbundene Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung ab. Mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 8. Dezember 2017 beantragt A.________ dem Bundesgericht, das Urteil des Verwaltungsgerichts sei aufzuheben; das Amt für Migration und Personenstand sei anzuweisen, die Aufenthaltsbewilligung nicht zu widerrufen bzw. zu verlängern. Eventuell sei ihm eine Aufenthaltsbewilligung neu zu erteilen; das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung vor dem Verwaltungsgericht sei gutzuheissen; eventuell sei die Sache an die Vorinstanz zurückzuweisen. Es ist weder ein Schriftenwechsel noch sind andere Instruktionsmassnahmen angeordnet worden. Mit dem vorliegenden instanzabschliessenden Urteil wird das Gesuch um aufschiebende Wirkung gegenstandslos.