Citation: U 393/06 24.09.2007 E. 2

Das kantonale Gericht hat - unter Verweis auf den Einspracheentscheid - die Rechtsprechung zu dem für die Leistungspflicht des Unfallversicherers vorausgesetzten natürlichen Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidität, Tod; BGE 129 V 181 E. 3.1 mit Hinweisen) sowie zum Dahinfallen der kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens (RKUV 2000 Nr. U 363 S. 46 E. 2 [U 355/98], 1994 Nr. U 206 S. 328 E. 3b, je mit Hinweisen; Urteil C. vom 3. Januar 2006 E. 2, U 302/05) zutreffend wiedergegeben. Im Weiteren hat die Vorinstanz die Rechtsprechung zur vorausgesetzten Adäquanz des Kausalzusammenhangs im Allgemeinen (BGE 129 V 181 E. 3.2 mit Hinweis) sowie bei psychischen Unfallfolgen (BGE 129 V 183 E. 4.1, 115 V 133 ff.) richtig dargelegt. Darauf wird verwiesen. Beizufügen ist, dass sich bei organisch nachweisbaren Gesundheitsstörungen die adäquate, d.h. rechtserhebliche Kausalität weitgehend mit der natürlichen deckt; die Adäquanz hat hier gegenüber dem natürlichen Kausalzusammenhang praktisch keine selbständige Bedeutung (BGE 118 V 291 ff. E. 3a, Urteil T. vom 13. Juni 2005 E. 2.2, U 401/04). Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob er für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und der medizinischen Situation einleuchtet sowie ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind (BGE 125 V 352 E. 3a, RKUV 2003 Nr. U 487 S. 345 f. E. 1, Urteil B vom 5. Juni 2003, U 38/01, je mit Hinweisen).