Citation: 9C_623/2013 E. 3.1

3.1. Die vorinstanzliche Beweiswürdigung hält in allen Teilen vor Bundesrecht stand. Anlässlich der ersten psychiatrischen Untersuchung vom 14. Mai 2002 (Expertise vom 21. Mai 2002) schilderte der Versicherte einen weitestgehend passiven Tagesablauf und beschrieb eine Kraftlosigkeit, die es ihm weder erlaube, im Haushalt irgendwelche Arbeiten zu verrichten noch sich mit seinen Kindern abzugeben. Ausserdem sprach er von suizidalen Tendenzen und brach mehrfach in Tränen aus. Am 12. November 2010 (Gutachten vom 15. November 2010) berichtete der Beschwerdeführer zwar erneut, er lege sich tagsüber teilweise ins Bett, es fehle ihm Kraft und Energie und er denke oft an den Tod. Indes war es ihm möglich, nach seinem Auszug aus der ehelichen Wohnung (als Folge einer krankheitsbedingten Wesensveränderung seiner Ehefrau) den Haushalt selbständig zu verrichten, einzukaufen und sporadisch mit seinen Kindern zu kochen. Auch gab er an, manchmal Zeitungen zu lesen, im Fernsehen die Nachrichten zu gucken und tagsüber (nurmehr) eine halbe bis eine ganze Stunde zu schlafen. Der Gutachter führte denn auch aus, es präsentiere sich ihm "ein völlig anderer Explorand, wie im Jahr 2002"; dieser wirke allenfalls subdepressiv verstimmt.