Citation: 2C_676/2019 E. 4.3

4.3. Soweit die Beschwerdeführerinnen schliesslich bestreiten, dass sich der Ehemann der Beschwerdeführerin 1 rechtsmissbräuchlich verhalten habe und versuchen, aus Art. 42 Abs. 1 AIG sowie aus der EMRK und der UNO-Kinderrechtskonvention vom 20. November 1989 (KRK; SR 0.107) einen Anspruch auf Familiennachzug abzuleiten, zielen sie mit ihren Rügen auf eine Überprüfung des Urteils des Verwaltungsgerichts vom 9. Dezember 2014, was im vorliegenden Verfahren unzulässig ist. Dieses Urteil wurde von den damaligen Beschwerdeführenden, darunter auch die heutigen Beschwerdeführerinnen, nicht angefochten, so dass es in Rechtskraft erwachsen ist.