Citation: 8C_596/2022 E. A

Der 1983 geborene A.________ war als Monteur für die B.________ AG tätig und dadurch obligatorisch gegen Unfallfolgen bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) versichert, als er am 6. Januar 2014 bei Montagearbeiten von einer Montageplattform auf den Boden stürzte. Das Spital C.________ diagnostizierte ein leichtgradiges Schädelhirntrauma (mit minimaler Kontusionsblutung links frontal, DD: Artefakt, mit undislozierter Kalottenfraktur links frontal mit Ausläufer in das Orbitadach und die mediale Orbitawand und mit lateraler undislozierter Mittelgesichtsfraktur links). Zusätzlich erlitt A.________ eine beidseitige distale undislozierte Radiusfraktur (Austrittsbericht vom 7. Januar 2014). In der Folge sprach die Suva Leistungen in Form von Taggeld und Heilbehandlung zu. Ab 1. Juli 2015 war A.________ aus ärztlicher Sicht wieder vollständig arbeitsfähig, weshalb die Suva die Taggeldleistungen einstellte und am 1. Juli 2016 den Fall abschloss. Der Hausarzt meldete am 26. März 2019 fortdauernde Beschwerden des Versicherten, weshalb die Suva erneut Heilbehandlungsleistungen erbrachte. Mit Verfügung vom 22. Juni 2020 stellte sie die Versicherungsleistungen auf den 15. Juli 2020 wiederum ein und lehnte einen Anspruch auf eine Invalidenrente und eine Integritätsentschädigung mangels adäquater Unfallfolgen ab. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 9. Juni 2021 fest.