Citation: 1P.128/2001 16.03.2001 E. 2

2.- Wird eine Beschwerde gegenstandslos, so hat das Bundesgericht nach Art. 72 BZP in Verbindung mit Art. 40 OG über die Prozesskosten mit summarischer Begründung aufgrund der Sachlage vor Eintritt des Erledigungsgrundes zu befinden. Bei der Beurteilung der Kosten- und Entschädigungsfolgen ist in erster Linie auf den mutmasslichen Ausgang des Prozesses abzustellen. Dabei geht es nicht darum, die Prozessaussichten im Einzelnen zu prüfen; vielmehr muss es bei einer knappen, d.h. Prima-facie-Beurteilung der Aktenlage sein Bewenden haben. Der Beschwerdeführer machte in seiner staatsrechtlichen Beschwerde geltend, die kantonale Instanz habe den dringenden Tatverdacht und Kollusionsgefahr zu Unrecht bejaht. Ausserdem beklagte er sich über Rechtsverzögerung, Verfahrens-Verschleppung und über eine Verletzung des Beschleunigungsgebots. Eine Prima-facie-Beurteilung der Aktenlage ergibt, dass keine dieser Rügen begründet gewesen wäre, denn die Überlegungen, mit denen im angefochtenen Entscheid die Haftverlängerung bis 14. März 2001 als zulässig erachtet worden war, verletzten die Verfassung nicht. Da die Beschwerde wahrscheinlich abgewiesen worden wäre, sind die Gerichtskosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen und hat er keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung. Demnach beschliesst das Bundesgericht im Verfahren nach Art. 72 BZP in Verbindung mit Art. 40 OG: