Citation: 6P.24/2004 03.03.2004 E. 3

Nach der Praxis des Bundesgerichts ist der durch eine angeblich strafbare Handlung Geschädigte bzw. der Strafanzeiger grundsätzlich nicht legitimiert, gegen die Einstellung eines Strafverfahrens oder gegen ein freisprechendes Urteil staatsrechtliche Beschwerde zu erheben (BGE 120 Ia 160, 119 Ia 5). Unbekümmert um die fehlende Legitimation in der Sache selbst, kann mit staatsrechtlicher Beschwerde indessen die Verletzung von Verfahrensrechten gerügt werden, deren Missachtung eine formelle Rechtsverweigerung darstellt (BGE 126 I 81 E. 3b S. 86). Was der Beschwerdeführer als Verletzung von Verfahrensrechten geltend macht (Beschwerde S. 4, 5 und 6), betrifft ausschliesslich die Erhebung und Würdigung von Beweisen (Augenschein, Zeugen-einvernahmen). Durch die Weigerung des Amtsstatthalters, vorge-brachte Beweismittel in das Verfahren einzubeziehen, sei er in will-kürlicher Weise in seinen Verfahrensrechten beschnitten worden. Diese Vorbringen stellen keine formelle Rechtsverweigerung dar, weil die Vorinstanz die Anträge auf Beweisabnahme diskutiert und als unbehelflich abgewiesen hat. Es sind vielmehr Rügen willkürlicher Beweiswürdigung, auf welche mangels Legitimation des Beschwerde-führers nicht eingetreten werden kann (Art. 88 OG).