Citation: 1C_231/2017 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz hat erwogen, im Zeitpunkt der ursprünglichen Baubewilligung vom 20. Januar 1978 habe das Bauvorhaben die damals geltende Gebäudehöhenvorschrift eingehalten, was nicht bestritten werde. Es handle sich mithin um eine Baute, die (aufgrund ihrer Gebäudehöhe von 14 Metern) erst nachträglich baurechtswidrig geworden sei, weshalb § 357 Abs. 1 PBG/ZH Anwendung finde. Die Vorinstanz hat weiter ausgeführt, die Aufstockung eines unzulässig hohen Gebäudes mit einem Attikageschoss führe zu keiner zusätzlichen Gebäudeerhöhung. Die zulässige Gebäudehöhe werde gemäss § 280 Abs. 1 PBG/ZH von der jeweiligen Schnittlinie zwischen der Fassade und der Dachfläche des obersten Vollgeschosses auf den darunterliegenden gewachsenen Boden gemessen. Die geplante Dachgeschossaufstockung habe mit anderen Worten keinen Einfluss auf die Dachfläche des obersten Vollgeschosses und wirke sich damit auch nicht auf die Gebäudehöhe im Rechtssinn aus. Es handle sich vorliegend also gerade nicht um eine neue oder weitergehende Abweichung von Vorschriften.