Citation: 6B_1222/2016 E. 6.3.2

6.3.2. Der Beschwerdeführer macht geltend, es falle schwer, die B.________-Bank als Betrugsopfer zu sehen. So habe niemand gefragt, wie ein 20-jähriger einen Lohn von Fr. 7'000.-- erzielen könne; auch habe niemand anlässlich des Barbezugs die Identität seines Sohnes kontrolliert. Die Bank habe bloss die Angaben zu den Akten genommen und sich mit Kopien von Bankauszügen begnügt. Somit liege eine Opfermitverantwortung vor. Auch scheide Arglist aus, da die Bank die grundlegendsten Vorsichtsmassnahmen nicht beachtet habe. Sie hätte auch hellhörig werden müssen, als sie erfahren habe, dass der Kreditnehmer bei seinem Vater beschäftigt gewesen sei. Weiter liege auch kein Vermögensschaden vor, sei doch ein allfälliger Ausfall durch eine Versicherung gedeckt und der Kredit werde aktuell zurückbezahlt. Die bei Kreditauszahlung schwierige finanzielle Lage seines Sohnes sei nicht relevant, da mit einer verspäteteten Rückzahlung gerechnet und die Rückzahlungsfristen häufig verlängert würden.