Citation: 2A.701/2004 08.12.2004 E. 2.2

2.2.1 Der Beschwerdeführer ist am 3. September 2004 im Asylverfahren rechtskräftig aus der Schweiz weggewiesen und verpflichtet worden, das Land spätestens bis zum 29. Oktober 2004 zu verlassen. Dieser Aufforderung ist er nicht nachgekommen; er hat auch nichts unternommen, um sich die erforderlichen Reisepapiere zu beschaffen. Während des Asylverfahrens ist er im Erstaufnahmezentrum Bern in mehrere Schlägereien verwickelt gewesen, weshalb ihm dort ein Hausverbot erteilt werden musste. Am 23. Oktober 2004 wurde er in einem gestohlenen Auto mit gestohlenem Kennzeichen im Kanton Aargau angehalten; bei der anschliessenden Durchsuchung seines Wohnorts wurde Diebesgut sicher gestellt, von dessen Herkunft der Beschwerdeführer nichts wissen will. Am 23. August 2004 war er auf das Gebiet des Kantons Basel-Stadt eingegrenzt worden; diese Anordnung missachtete er am 1. September 2004, indem er sich in den Kanton Aargau begab. Auch nach Abschluss des Asylverfahrens hat er schliesslich wiederholt erklärt, auf keinen Fall nach Armenien zurückzukehren. Gestützt auf dieses Verhalten besteht keine Gewähr dafür, dass er sich ohne Haft den Behörden für den Vollzug der Wegweisung zur Verfügung halten wird; es liegt bei ihm Untertauchensgefahr im Sinne der Rechtsprechung zu Art. 13b Abs. 1 lit. c ANAG vor. Da auch alle übrigen Haftvoraussetzungen erfüllt sind - insbesondere nicht gesagt werden kann, dass sich die Ausschaffung nicht in absehbarer Zeit organisieren liesse (Art. 13c Abs. 5 lit. a ANAG; BGE 130 II 56 E. 4.1.3 mit Hinweisen) bzw. die Behörden sich nicht mit dem nötigen Nachdruck hierum bemühen würden (vgl. Art. 13b Abs. 3 ANAG; BGE 124 II 49 ff.) - verletzt der angefochtene Entscheid kein Bundesrecht. 2.2.2 Was der Beschwerdeführer hiergegen einwendet, überzeugt nicht: Soweit er geltend macht, er habe die Schweiz nicht verlassen können, weil er in Untersuchungshaft gewesen sei, verkennt er, dass dies erst ab dem 23. Oktober 2004 der Fall war. Er hätte ohne weiteres früher ausreisen oder sich zumindest um die hierfür erforderlichen Reisepapiere bemühen können; dies hat er nicht getan, sondern sich hier vielmehr offenbar auf Diebestour begeben. Zwar verspricht er, bei einer Haftentlassung die Schweiz sofort zu verlassen und in einen Drittstaat zu reisen, doch ist nicht ersichtlich, wie er dies ohne Papiere rechtmässig tun könnte. Soweit der Beschwerdeführer schliesslich geltend macht, ihm drohe bei einer Rückkehr in die Heimat wegen seiner dortigen Probleme Todesgefahr, ist auf seine Ausführungen im vorliegenden Zusammenhang nicht weiter einzugehen. Hierüber haben die Asylbehörden rechtskräftig befunden; es ist nicht ersichtlich, dass und inwiefern ihr Entscheid offensichtlich unhaltbar sein und deshalb nicht Grundlage einer Ausschaffungshaft bilden könnte (vgl. BGE 128 II 193 ff.; 125 II 217 E. 2 S. 220).