Citation: 6B_247/2007 10.07.2007 E. 2

Die Vorinstanz führt unter anderem aus, gemäss der Hausordnung der Strafanstalt Pöschwies werde einem Gefangenen nicht gestattet, Gegenstände, die namentlich die Sicherheit und Ordnung der Anstalt gefährden, zu erwerben. Insbesondere sei gemäss einem durch die Anstaltsdirektion erlassenen Reglement die Beschaffung von DVD-Datenträgern ausgeschlossen. Zu berücksichtigen sei dabei der Sicherheitsaspekt. Die Kontrolle von Datenträgern sei aus Sicherheitsgründen unerlässlich. Die Strafanstalt müsse deshalb berechtigt sein, die Beschaffung von Datenträgern, deren Kontrolle mit übermässigem Aufwand verbunden sei, zu untersagen. Dies sei bei einer DVD, die über im Vergleich zu einer CD-Rom massiv grössere Speicherkapazität verfüge, zu bejahen. Die Kontrolle dieser Datenträger sei deshalb mit einem ungleich grösseren Aufwand verbunden. Zudem bestehe angesichts der höheren Speicherkapazität eine grössere Missbrauchsgefahr. Die öffentlichen Interessen an der Aufrechterhaltung eines geordneten Gefängnisbetriebs ohne unverhältnismässigen Verwaltungsaufwand einerseits und an der Nichtgefährung des Haftzwecks anderseits seien höher zu gewichten als der Wunsch des Gefangenen, seinen zivilen Unterhaltungsgewohnheiten und persönlichen Vorlieben nachgehen zu können (vgl. angefochtenen Entscheid S. 2/3 E. 2.2. und 2.3.). Soweit sich der Beschwerdeführer mit Fragen (z.B. dem Essen in der Strafanstalt) befasst, die nichts mit dem angefochtenen Entscheid zu tun haben, kann darauf nicht eingetreten werden. Zur Sache macht er geltend, der Betrieb einer Flugsimulations-Software gehöre nicht zu seinen zivilen Unterhaltungsgewohnheiten und Vorlieben (Beschwerde S. 3). Aber indem er festhält, es gehe darum, dass er "wenigstens ab und zu mental seine Zelle verlassen" könne (Beschwerde S. 5), anerkennt er, dass die Feststellung der Vorinstanz, die von ihm gewünschte DVD diene allein seinem Vergnügen, richtig ist. Im Übrigen anerkennt er, dass eine DVD eine grössere Datenmenge als eine CD enthalten kann (Beschwerde S. 6 Ziff. 9.4). Da es klar ist, dass Datenträger in einer Strafanstalt kontrolliert werden müssen, und da die zu kontrollierende Speicherkapazität als taugliches Verbotskriterium erscheint, erweisen sich die Überlegungen der Vorinstanz zum Sicherheitsaspekt als einleuchtend. Soweit der Beschwerdeführer schliesslich eine unzulässige Ungleichbehandlung behauptet (z.B. Beschwerde S. 7 Ziff. 9.9.), sind seine Ausführungen nicht konkret genug, um die Rüge zu belegen. Gesamthaft gesehen ergibt sich aus der Beschwerde nicht, und es ist auch nicht ersichtlich, dass und inwieweit der angefochtene Entscheid gegen das schweizerische Recht im Sinne von Art. 95 BGG verstossen könnte. Die Beschwerde ist abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.