Citation: 7B.96/2004 15.06.2004 E. 2

2.1 Das Obergericht führt aus, sämtliches pfändbare Vermögen, das dem Schuldner zur Zeit der Konkurseröffnung gehöre, bilde die Konkursmasse (Art. 197 SchKG). Dazu zähle auch das Geschäftsvermögen der dem Konkursiten gehörenden Einzelfirmen. Diese, und somit namentlich die Z.________ Treuhand & Immobilien-Verwaltungen, hätten keine eigene Rechtspersönlichkeit. Das Geschäftsvermögen und das Privatvermögen bildeten somit das Haftungssubstrat für die privaten wie auch die geschäftlichen Schulden des Einzelunternehmers. Daran ändere sich selbst dann nichts, wenn diese beiden Vermögensarten durch organisatorische Massnahmen getrennt seien (z.B. unterschiedliche Konti). Im Konkurs des Beschwerdeführers sei somit auch das Geschäftsvermögen seiner beiden Einzelfirmen Bestandteil der Konkursmasse. Nicht Bestandteil der Konkursmasse seien hingegen die Vermögenswerte Dritter. Ansprüche von Dritten an Vermögenswerten, die sich in der Konkursmasse befänden, seien jedoch im Aussonderungsverfahren gemäss Art. 242 SchKG geltend zu machen (Handschin/Hunkeler, in: Kommentar zum Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs, Basel 1998, N. 66 zu Art. 197). Dieses Verfahren stehe im Übrigen nicht dem Konkursiten, sondern den Dritten zu. Daraus ergebe sich, dass in diesem Verfahren nicht darüber bestimmt werden könne, welche Vermögenswerte aus der Konkursmasse auszusondern seien. Auf die Beschwerde könne in diesem Punkt somit gar nicht eingetreten werden. Soweit schliesslich der Beschwerdeführer die Aufhebung des Konkursverfahrens beantrage, könne auf die Beschwerde ebenfalls nicht eingetreten werden. Über die Eröffnung des Konkurses habe der Appellationshof des Kantons Bern mit Entscheid vom 23. Januar 2004 bereits rechtskräftig entschieden.