Citation: I 257/06 03.11.2006 E. 4

Zu beurteilen ist, inwieweit die Beschwerdeführerin auf Grund ihrer gesundheitlichen Beeinträchtigungen noch in der Lage ist, eine Erwerbstätigkeit auszuüben. 4.1 Vorinstanz und Verwaltung gehen gestützt auf die Schlussfolgerungen der Frau Dr. med. H.________ in deren Gutachten vom 23. Mai 2005 davon aus, dass seit August 2000 infolge der rheumatologischen Beschwerden (Tendinitis calcarea der linken Schulter mit Impingementsymptomatik, persistierende Handgelenksbeschwerden rechts bei Status nach Läsion des Diskus triangularis und Bandläsion [Status nach arthroskopischem Debridement und Synovektomie sowie Teilresektion des Diskus triangularis am 13. Oktober 2000], persistierende Beschwerden nach Karpaltunneloperation beidseits [rechts: 2000, links: 2004], belastungsabhängiges lumbo-vertebrales Beschwerdesyndrom bei muskulärer Dysbalance ohne wesentliche strukturelle Veränderungen der LWS, zerviko-vertebrales bis zerviko-spondylogenes Beschwerdesyndrom bei Fehlform und Fehlhaltung der HWS sowie ungünstigem zerviko-thorakalem Übergang, Epicondylitis humeri medialis beidseits mit neurologisch dokumentierter leichter Ulnariskompressionssymptomatik links) nurmehr eine Arbeitsfähigkeit als selbstständige Coiffeuse - und in jeder anderen leidensadaptierten Tätigkeit - von 50 % bestehe, mit der Möglichkeit, Pausen zwischen den einzelnen Kundenbehandlungen einzuplanen und einer damit verbundenen, relativ freien Einteilung des Tagesrhythmus. Die Beschwerdeführerin hält demgegenüber dafür, insbesondere aus den Beurteilungen des Dr. med. S.________ der Klinik X.________ (vom 25. Mai und 13. Juli 2005) werde deutlich, dass sie seit Jahren zu 75 % in ihrem Leistungsvermögen eingeschränkt sei. 4.2 In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird gerügt, die Expertise der Frau Dr. med. H.________ berücksichtige in Bezug auf die Arbeitsfähigkeitsschätzung namentlich die auch in der rechten Schulter vorhandenen Beeinträchtigungen nur ungenügend. Diesem Einwand ist - mit der Vorinstanz, auf deren einlässliche Erwägungen zu diesem Punkt vollumfänglich verwiesen werden kann (kantonaler Entscheid, Erw. 4.7.2) - entgegenzuhalten, dass sich die Gutachterin einlässlich mit dem entsprechenden Befund befasst, diesem aber innerhalb des gesamten Beschwerdebildes keine wesentliche, das erwerbliche Leistungsvermögen zusätzlich einschränkende Bedeutung beigemessen hat. Im Gegensatz zu den Ausführungen des Dr. med. S.________ setzt sich die Expertise sodann auch mit den abweichenden ärztlichen Aussagen auseinander und legt nachvollziehbar dar, weshalb darauf nicht ohne weiteres abgestellt werden kann. Anzufügen bleibt, dass die Klinik X.________ durch Dr. med. W.________ in ihrem Bericht vom 30. Januar 2003 noch eine ganztägige leidensadaptierte Tätigkeit für zumutbar erachtetet hatte. Ob sich der Gesundheitszustand der Versicherten, was das Schulterleiden rechts betrifft, weiter verschlechtert hat und allenfalls, wie von Dr. med. S.________ in dessen Bericht vom 13. Juli 2005 angedeutet, eine operative Versorgung des rechten Schultergelenkes notwendig wird (Dekompression mit AC-Resektion und Acriomplastik), beschlägt den Zeitraum nach Erlass des - für die gerichtliche Überprüfungsbefugnis in zeitlicher Hinsicht massgebenden (BGE 130 V 446 Erw. 1.2 mit Hinweisen) - Einspracheentscheides vom 21. Juni 2005.