Citation: 6B_212/2015 E. 1

Der Beschwerdeführer rügt eine willkürliche Sachverhaltsfeststellung und damit eine Verletzung von Bundesrecht (Art. 9 BV). Er verweist darauf, dass vorliegend zwei Strafbefehle in derselben Sache ergangen seien, wobei von unterschiedlichen Geschwindigkeiten und Abständen ausgegangen werde. Damit sei offensichtlich, dass für die Sachverhaltsfeststellung der Beizug einer sachverständigen Person und die Einholung eines forensischen Gutachtens erforderlich gewesen wären. Die Vorinstanz verletze damit Art. 182 StPO sowie seinen Anspruch auf rechtliches Gehör. Die Geschwindigkeitsangaben beruhten auf Schätzungen, welche gestützt auf die Tachowerte des verfolgenden Polizeifahrzeugs gemacht worden seien. Nicht erstellt sei, dass die Tachowerte des Polizeifahrzeugs nicht fehlerbehaftet seien. Zudem hätte der Umstand berücksichtigt werden müssen, dass sich im fraglichen Zeitraum die Distanz zwischen dem Polizeifahrzeug und dem vom Beschwerdeführer geführten Auto laufend verändert habe. Nicht nachvollziehbar sei, wie die Vorinstanz zum Schluss gelange, dass der Abstand des Beschwerdeführers nach dem Spurenwechsel lediglich ein bis zwei Wagenlängen betragen habe, da das vorausfahrende Auto in der Videoaufzeichnung nicht sichtbar sei.