Citation: 2C_108/2018 E. 4.3.2

4.3.2. Im vorliegend zu beurteilenden Fall wurde der Beschwerdeführer bereits vier Mal zu einer unbedingten Freiheitsstrafe verurteilt, namentlich: zu 20 Tagen wegen mehrfachen Hausfriedensbruchs (vgl. Strafbefehl des Untersuchungsamtes St. Gallen vom 15. Mai 2012); zu drei Monaten wegen Betrugs und Nötigung (vgl. Strafbefehl des Untersuchungsamtes St. Gallen vom 11. Juni 2013); zu 80 Tagen wegen Drohung, Ungehorsams des Schuldners im Betreibungs- und Konkursverfahren, Sachbeschädigung sowie Widerhandlung gegen das Personenbeförderungsgesetz (vgl. Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Appenzell Ausserrhoden vom 6. August 2014); zu 30 Monaten wegen mehrfachen Raubs, Diebstahls, mehrfachen Hausfriedensbruchs sowie Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz und das Personenbeförderungsgesetz (vgl. Urteil des Kantonsgerichts Appenzell Ausserrhoden vom 1. April 2015). Insgesamt wurde er zwischen 2009 und 2015 17 Mal wegen verschiedener Straftaten rechtskräftig verurteilt. Wie die Vorinstanz festgehalten hat, hat der Beschwerdeführer hochrangige Rechtsgüter wie die körperliche und psychische Integrität verletzt. Auch die Höhe der zuletzt verhängten Strafe von 30 Monaten Freiheitsentzug lässt auf die Beeinträchtigung wesentlicher Rechtsgüter schliessen und indiziert ein erhebliches migrationsrechtliches Verschulden (vgl. Urteile 2C_846/2014 vom 16. Dezember 2014 E. 3.2.1 [Freiheitsentzug von 24 Monaten]; 2C_172/2017 vom 12. September 2017 E. 3.3 [Freiheitsstrafe von 36 Monaten]). Zudem wurde er wiederholt wegen Diebstahls, Hausfriedensbruchs und Sachbeschädigung verurteilt.