Citation: 1P.683/1999 24.02.2000 E. 1

1.- a) Die staatsrechtliche Beschwerde ist grundsätzlich nur gegen letztinstanzliche kantonale Entscheide zulässig (Art. 86 Abs. 1 OG). Die Voraussetzungen für eine ausnahmsweise Mitanfechtung des unterinstanzlichen Entscheides sind im vorliegenden Fall nicht erfüllt, zumal das Bundesgericht die vorgebrachten Rügen der Verletzung von Art. 4 aBV und Art. 6 EMRK nicht mit einer weiter gefassten Kognition prüft, als dies das Obergericht im kantonalen Nichtigkeitsbeschwerdeverfahren tat (vgl. BGE 120 Ia 19 E. 2b S. 23; 118 Ia 165 E. 2b S. 169; 117 Ia 393 E. 1b S. 394 f.). Auf die formal (auch) gegen das Strafurteil des Einzelrichters des Bezirksgerichtes Horgen gerichtete staatsrechtliche Beschwerde ist somit nicht einzutreten. Soweit der angefochtene Entscheid des Obergerichtes zur Begründung auf die Erwägungen des unterinstanzlichen Urteils verweist, ist auf diese allerdings - im Rahmen der erhobenen Rügen - inhaltlich einzugehen. b) Unzulässig ist die Beschwerde auch, soweit der Beschwerdeführer (sinngemäss) eine unrichtige Anwendung der Verjährungsbestimmungen von Art. 70 ff. StGB sowie von Verfahrensvorschriften des Bundesstrafprozesses (BStP) beanstandet. Zur Rüge der Verletzung von materiellem Bundesstrafrecht bzw. des BStP ist die staatsrechtliche Beschwerde nicht gegeben (Art. 84 OG).