Citation: 1C_671/2024 E. 5.1

5.1. Die Beschwerdeführerin wirft dem Bundesverwaltungsgericht vor, den Sachverhalt zum bestehenden Schwerlastverkehr auf der Zufahrtsstrasse Mitholz offensichtlich unrichtig festgestellt zu haben. Sie macht (als Novum) geltend, der SHB-Steinbruch am Portal Mitholz sei seit September 2020 weitgehend stillgelegt, weshalb die Zufahrtsstrasse Mitholz aktuell nur von etwa einem Fahrzeug pro Tag befahren werde. Zudem sei offensichtlich mit einem erheblich grösseren Zubringerverkehr zu rechnen als von der Vorinstanz festgestellt, einerseits weil die Rückfahrten nicht berücksichtigt worden seien und andererseits weil (gemäss Plangenehmigungsverfügung) von einer Bauzeit von 20 Monaten (gegenüber 14 Monaten gemäss technischem Bericht) auszugehen sei. Die Erschliessung der Baustelle werde im Wesentlichen über das Portal Mitholz erfolgen, weshalb von neun oder mehr zusätzlichen Fahrten pro Tag über die Zufahrtsstrasse Mitholz auszugehen sei. Dies bedeute einen Zuwachs des Verkehrs um mindestens 800 %. Dies sei entscheidrelevant, weil nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung eine Zusatzbelastung von 10 % durch den Zubringerverkehr genügend erheblich sei, um die besondere Betroffenheit von Nachbarn zu begründen, und zwar unabhängig davon, ob der Verkehrslärmpegel dadurch wahrnehmbar ansteige (mit Hinweis auf Urteil 1A.148/2005 vom 20. Dezember 2005 E. 3.5 und 3.6, in: ZBl 107/2006 S. 609; URP 2006 S. 144).