Citation: 8C_268/2022 E. 5.1

5.1. Gemäss Vorinstanz war seit der letzten rentenablehnenden Rentenverfügung vom 27. Juni 2011 nach dem abrupten Auftreten einer psychotischen Störung und der späteren Diagnostizierung einer paranoiden Schizophrenie eine rentenerhebliche Veränderung eingetreten. Sie prüfte den Rentenanspruch daher umfassend neu. Das kantonale Gericht stellte fest, dass der Beschwerdeführer seit seiner Einreise in die Schweiz im Jahr 1999 nie auch nur eine minimale Erwerbstätigkeit aufgenommen habe. Er habe im Jahr 2006 einen zweisemestrigen Nachdiplomkurs-Abschluss absolviert und danach erfolglos Stellen auf akademischem Niveau gesucht. Gegenüber den ihn unterstützenden Behörden habe er ein renitentes, ablehnendes, gesundheitlich aber unbegründetes Verhalten an den Tag gelegt. Entgegen den Einwänden des Beschwerdeführers könne daher nicht davon ausgegangen werden, dass er als Gesunder zu 100 % erwerbstätig wäre. Zudem habe er sich auch nicht als Hausmann betätigt, sondern vielmehr habe seine Ehefrau alle anfallenden Arbeiten übernommen.