Citation: U 151/99 14.04.2000 E. 3

3.- Die in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhobenen Einwendungen sind nicht geeignet, die Rechtmässigkeit des von SUVA und Vorinstanz auf 75 % festgesetzten Invaliditätsgrades in Frage zu stellen. Insbesondere trifft es nicht zu, dass sich das kantonale Gericht - wie vom Eidgenössischen Versicherungsgericht mit Urteil vom 15. Juli 1997 angeordnet - nicht mit den Attesten der den Versicherten betreuenden amerikanischen Ärzte auseinandergesetzt hätte. Dies gilt auch für die Stellungnahme des Orthopäden E.________ vom 9. Juni 1997, welche entgegen den Ausführungen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde im kantonalen Gerichtsentscheid nicht nur erwähnt, sondern auch in die Beweiswürdigung miteinbezogen wurde (vgl. vorinstanzlicher Entscheid S. 14). Soweit der Beschwerdeführer einwendet, ein Arbeitseinsatz von je zwei Stunden am Vor- und am Nachmittag würde verglichen mit einer normalen wöchentlichen Arbeitszeit von 42 Stunden einer Arbeitsunfähigkeit von 48 % entsprechen, ist darauf hinzuweisen, dass es für die Bestimmung des Invaliditätsgrades nicht auf die generellabstrakte unfallmedizinische Einschätzung des unfallbedingten Gesundheitsschadens, sondern auf dessen konkrete ökonomische Folgen auf dem für den Versicherten in Betracht fallenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt ankommt (RKUV 1991 Nr. U 130 S. 271). Weil die unterschiedlichen Lohnniveaus und Lebenshaltungskosten zwischen den verschiedenen Ländern keinen objektiven Vergleich ermöglichen, müssen sich die für die Invaliditätsbemessung massgebenden Vergleichseinkommen eines im Ausland wohnenden Versicherten auf den gleichen Arbeitsmarkt beziehen (BGE 110 V 276 Erw. 4b). Ist ein Versicherter, der von seiner Arbeitsfähigkeit keinen Gebrauch macht, obwohl er hiezu nach seinen persönlichen Verhältnissen und gegebenenfalls einer gewissen Anpassungszeit in der Lage wäre, nach der Tätigkeit zu beurteilen, die er bei gutem Willen ausüben könnte (BGE 115 V 133 Erw. 2 mit Hinweisen). In diesem Zusammenhang gilt nach wie vor das, was die SUVA im Einspracheentscheid vom 23. März 1995 bezogen auf die im Zeitpunkt der Rentenrevision per 1. September 1993 gültig gewesenen Lohnverhältnisse ausgeführt hat. Danach war für leichte sitzende Hilfstätigkeiten bei ganztägiger Präsenzzeit mit einem Monatslohn von zwischen Fr. 3000.- und Fr. 3500.- zu rechnen. Denkbar wäre zudem eine administrative Tätigkeit, welche allenfalls auch als Heimarbeit ausgeführt werden könnte. Gemäss den Lohn- und Gehaltserhebungen des BIGA vom Oktober 1993 hätte ein kaufmännischer Angestellter der Kategorie 2 im Dienstleistungssektor im Kanton Basel-Stadt ein Einkommen von Fr. 5075.- im Monat erzielt. Wenn SUVA und Vorinstanz demgegenüber von einem hypothetischen Invalideneinkommen von Fr. 1375.- ausgegangen sind, haben sie damit der tatsächlichen Leistungsfähigkeit bei einem täglichen Beschäftigungsgrad von ungefähr 50 % - entsprechend den aus medizinischer Sicht zumutbaren insgesamt höchstens vier Stunden pro Tag - einschliesslich der zusätzlichen Einschränkung von ständigen Positionswechseln, hinreichend Rechnung getragen. Verglichen mit dem Valideneinkommen von Fr. 5500.- resultiert somit eine Erwerbseinbusse von 75 %.