Citation: 1C_38/2021 E. 1

Angefochten ist ein kantonal letztinstanzlicher Entscheid in einem Verfahren, welches das Bau- und Planungsrecht betrifft. Dagegen ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegeben (Art. 82 lit. a und Art. 86 Abs. 1 lit. d BGG). Das Urteil des Kantonsgerichts schliesst das Verfahren nicht ab. Es handelt sich um einen Zwischenentscheid, der nur unter den Voraussetzungen von Art. 92 und 93 BGG beim Bundesgericht angefochten werden kann. Verfahrensgegenstand bildet hier die Frage, welche Behörde zum Entscheid über das von den Beschwerdeführerinnen gestellte Ausstandsgesuch zuständig ist. Die Beschwerde ist deshalb nach Art. 92 Abs. 1 BGG zulässig. Die Beschwerdeführerinnen haben am vorinstanzlichen Verfahren teilgenommen. Weil das Kantonsgericht ihr Ausstandsgesuch nicht antragsgemäss gutgeheissen, sondern die Sache an eine ihres Erachtens unzuständige und befangene Behörde überwiesen hat, sind sie durch den angefochtenen Entscheid zudem besonders berührt und haben ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung oder Änderung. Sie sind deshalb nach Art. 89 Abs. 1 BGG zur Beschwerde berechtigt. Nicht einzutreten ist allerdings auf den Antrag, das Bundesgericht habe das Ausstandsbegehren gutzuheissen. Das Kantonsgericht hat den Verfahrensgegenstand auf die Frage der Zuständigkeit zur Behandlung des Ausstandsgesuchs beschränkt. Dass es teilweise auch inhaltliche Erwägungen zur Ausstandsfrage angestellt hat und damit über den Verfahrensgegenstand hinausgegangen ist, ändert daran nichts. Die weiteren Sachurteilsvoraussetzungen geben zu keinen Bemerkungen Anlass. Mit dem erwähnten Vorbehalt ist auf die Beschwerde grundsätzlich einzutreten.