Citation: 7B_189/2022 E. 3.4

3.4. Als nicht stichhaltig erweist sich auch die Kritik gegen den im Zusammenhang mit der Drohung festgestellten vorinstanzlichen Sachverhalt. Die Vorinstanz erwägt gestützt auf das vorhandene Videomaterial, der Beschwerdeführer habe eine verbale Auseinandersetzung mit zwei Jugendlichen gehabt, auf welche er zügig hinzu ging und gegen welche er recht wild mit den Armen gestikulierte bzw. welchen er recht nahe kam. Zudem sei aufgrund der Aufnahmen eindeutig erstellt, dass er auch in die Richtung des Geschädigten gesprochen und gestikuliert habe. Mit einem weiteren Mann im Zugabteil des Geschädigten habe der Beschwerdeführer ebenfalls eine von ihm ausgehende heftige verbale Auseinandersetzung gehabt. Auf den Aufnahmen sei der Geschädigte sichtbar verängstigt und sei vom weiteren Mann im Zugabteil getröstet worden. Dieser habe auch ausgesagt, der Geschädigte habe geweint (angefochtenes Urteil S. 22). Wenn die Vorinstanz den Aussagen des Geschädigten, er sei vom Beschwerdeführer bedroht worden, vor diesem Hintergrund Glauben schenkt, so ist dies in keiner Art und Weise zu beanstanden.