Citation: 2A.168/2004 23.03.2004 E. 2

Gemäss Art. 100 Abs. 1 lit. b Ziff. 3 OG ist die Verwaltungsgerichtsbeschwerde auf dem Gebiete der Fremdenpolizei unzulässig gegen die Erteilung oder Verweigerung von Bewilligungen, auf die das Bundesrecht keinen Anspruch einräumt. 2.1 Kein Anspruch auf Bewilligung lässt sich aus dem Umstand ableiten, dass der Beschwerdeführer bereits einmal über eine Niederlassungsbewilligung verfügte. Diese Bewilligung ist nach langjährigem Auslandaufenthalt erloschen (vgl. Art. 9 Abs. 3 lit. c ANAG), was bereits im Verfahren vor Verwaltungsgericht nicht mehr streitig war. Sodann kann sich der Beschwerdeführer auf keine bundesgesetzliche Norm berufen, die ihm einen Bewilligungsanspruch verschaffte. 2.2 Wie das Verwaltungsgericht zutreffend dargelegt hat, käme als einen Anspruch begründende Norm einzig Art. 8 EMRK in Betracht. Zu Recht hat es indessen angenommen, die entsprechenden Voraussetzungen seien nicht erfüllt: Was das Recht auf Achtung des Familienlebens gemäss Art. 8 EMRK betrifft, kann die familiäre Beziehung zwischen einem Elternteil und volljährigen Kindern im Hinblick auf die Erteilung einer ausländerrechtlichen Bewilligung nur dann massgeblich sein, wenn ein besonderes Abhängigkeitsverhältnis besteht (BGE 120 Ib 257 E. 1d und e S. 260 ff.; 115 Ib 1 E. 2 S. 4 ff.). Von einem solchen besonderen Abhängigkeitsverhältnis zwischen dem Beschwerdeführer und seinen Söhnen kann keine Rede sein. Es kann hierzu vollumfänglich auf E. 1.3 des angefochtenen Beschlusses sowie auf E. 4b/aa des regierungsrätlichen Rekursentscheids vom 27. August 2003 verwiesen werden (vgl. Art. 36a Abs. 3 OG). Was sodann das ebenfalls von Art. 8 EMRK garantierte Recht auf Achtung des Privatlebens betrifft, können selbst langjährige Anwesenheit im Land und die üblicherweise damit verbundenen sozialen Beziehungen grundsätzlich noch kein Recht auf Erteilung einer ausländerrechtlichen Bewilligung entstehen lassen; vorausgesetzt wäre eine besonders ausgeprägte Verwurzelung in der Schweiz (BGE 126 II 377 E. 2c S. 384 ff.), welche einen Wegzug und ein Leben anderswo als praktisch unmöglich erscheinen liessen. Der Beschwerdeführer ist keineswegs in diesem Sinne mit der Schweiz verwurzelt. Es kann auch hierzu auf den angefochtenen Beschluss (E. 3.1 am Ende) und insbesondere auf den regierungsrätlichen Rekursentscheid (E. 7) verwiesen werden. Jeglicher Grundlage entbehrt der Hinweis auf das Folterverbot von Art. 3 EMRK. 2.3 Da der Beschwerdeführer unter keinem Titel einen Rechtsanspruch auf die Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilligung hat, erweist sich die Verwaltungsgerichtsbeschwerde als unzulässig. Sie als staatsrechtliche Beschwerde entgegenzunehmen fällt schon darum ausser Betracht, weil nicht dargelegt wird, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern solche durch den verwaltungsgerichtlichen Beschluss verletzt worden sein sollten (vgl. Art. 90 Abs. 1 lit. b OG). Da die Zulässigkeit der Beschwerde an das Verwaltungsgericht nach kantonalem Recht (vgl. E. 1.1 des angefochtenen Beschlusses) ebenso vom Bestehen eines Rechtsanspruchs auf Bewilligung abhängt, ein solcher indessen - wie dargelegt - nicht besteht, hielte der angefochtene Beschluss aber verfassungsrechtlicher Prüfung ohnehin stand. 2.4 Auf die Beschwerde ist nicht einzutreten. Dementsprechend sind die bundesgerichtlichen Kosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 156 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 153 und 153a OG).