Citation: 6B_1182/2018 E. 2.3

2.3. Der Beschwerdeführer warf der Beschwerdegegnerin 2 in seiner Strafanzeige vom 8. November 2017 sowie anlässlich der polizeilichen Befragung vom gleichen Tag vor, sie habe in der Zeit vom 5. Februar bis am 6. März 2017 aus (gemeinsamen) Bankschliessfächern 12 (oder 12,5) kg Gold, Schuldbriefe im Wert von Fr. 200'000.-- sowie Fr. 935'000.-- entwendet und in auf ihren Namen eröffnete Schliessfächer bei der Bank B.________ verlegt. Am 19. Mai 2017 seien ihm auf sein Drängen hin Fr. 935'000.-- und 10,5 kg Gold ausgehändigt worden. 1,5 kg Gold und die beiden Schuldbriefe würden fehlen (kant. Akten, act. 5 ff., 12 und 13 ff.). In der von seinem Rechtsanwalt verfassten Eingabe vom 22. Dezember 2017 machte der Beschwerdeführer in Ergänzung seiner Strafanzeige geltend, er habe der Beschwerdegegnerin 2 Fr. 941'000.-- in bar, 12 kg Gold sowie zwei ihm gehörende Schuldbriefe, welche der Beschwerdegegnerin 2 gewährte Darlehen über Fr. 200'000.-- abgesichert hätten, zur Aufbewahrung anvertraut. Fr. 818'000.-- und die 12 kg Gold seien in zwei auf die Tochter der Beschwerdegegnerin 2 lautenden Schliessfächern bei der Bank C.________ aufbewahrt worden. Fr. 123'000.-- sowie die zwei Schuldbriefe hätten sich in einem auf seinen Namen lautenden Schliessfach bei der Bank D.________ befunden, für welches er der Beschwerdegegnerin 2 ein Einzelunterschriftsrecht eingeräumt habe. Am 10. und 13. Februar 2017 habe die Beschwerdegegnerin 2 bei der Bank B.________ in E.________ und F.________ je ein Tresorfach gemietet und darin das Bargeld und Gold deponiert, welches sie am 10. Februar 2017 den Schliessfächern bei der Bank C.________ und der Bank D.________ entnommen habe. Die beiden Schuldbriefe habe sie in einen Schrank am Wohnort in E.________ gelegt. Anlässlich der Öffnung der Schliessfächer bei der Bank B.________ am 19. Mai 2017 in seiner Gegenwart hätten sich darin nicht die erwarteten 12 kg, sondern lediglich 10,5 kg Gold befunden. Von den ursprünglich Fr. 941'000.-- seien noch Fr. 935'000.-- vorhanden gewesen. Nicht ausgeschlossen werden könne, dass die Beschwerdegegnerin 2 die 1,5 kg Gold und die Fr. 6'000.-- bereits am 10. Februar 2017 an sich genommen habe. Weiter habe die Beschwerdegegnerin 2 die beiden Schuldbriefe aus dem Schrankfach am Wohnort mitgenommen. Sie weigere sich nach wie vor, ihm die 1,5 kg Gold, die Fr. 6'000.-- und die beiden Schuldbriefe herauszugeben. Es bestünden konkrete Anhaltspunkte, dass die Beschwerdegegnerin 2, welche sich ca. am 12. Mai 2017 von ihm getrennt habe, sich die 1,5 Gold, die Fr. 6'000.-- und die zwei Schuldbriefe in der Zeit zwischen dem 12. und 19. Mai 2017 unrechtmässig angeeignet habe (kant. Akten, act. 45 ff.).