Citation: 6B_465/2018 E. 1.4

1.4. Die vorliegende Beschwerde enthält zwar eine eigene Sachverhaltsdarstellung, welche teilweise von den tatsächlichen Feststellungen des angefochtenen Entscheids abweicht, und der Beschwerdeführer beanstandet verschiedentlich die vorinstanzliche Beweiswürdigung. In der Beschwerdeschrift ist jedoch weder eine ausdrückliche Willkürrüge zu finden noch legt er darin substanziiert dar, inwiefern der angefochtene Entscheid willkürlich sein soll. Auf die betreffenden Vorbringen ist deshalb nicht einzutreten. Der Beschwerdeführer hätte klar und substanziiert darlegen müssen, inwiefern die Feststellungen der Vorinstanz offensichtlich unhaltbar sind oder mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch stehen und dass die vorhandenen Beweise andere Schlussfolgerungen geradezu aufdrängen. Ohnehin ist nicht ersichtlich, weshalb die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung falsch sein soll. Wenn der Beschwerdeführer etwa geltend macht, die Spur am Pullover der Beschwerdegegnerin 2 sei anlässlich eines Oralverkehrs im Séparée der Wandelbar entstanden, wiederholt er lediglich seinen im kantonalen Verfahren vertretenen Standpunkt. Diesen hat die Vorinstanz geprüft und überzeugend verworfen. So weist sie zu Recht darauf hin, dass der Beschwerdeführer an der Einvernahme vom 9. Mai 2016 zunächst aussagte, keinen Sex mit der Beschwerdegegnerin 2 gehabt zu haben (vgl. kant. Akten, act. 3/13, S. 4). An der Einvernahme vom 10. August 2016 gab er an, es sei zuvor in der Lounge einer Bar zu Oralsex mit der Beschwerdegegnerin 2 gekommen. Er führte aus, infolge übermässigen Alkoholkonsums keinen Samenerguss gehabt zu haben. Erst nachdem ihm vorgehalten wurde, auf den Kleidern der Beschwerdegegnerin 2 sei sein Sperma festgestellt worden, änderte er seine Aussage (vgl. kant. Akten, act. 3/19, S. 10 und 14). Die Vorinstanz schliesst daraus plausibel, schon das wechselvolle Aussageverhalten spreche gegen die Glaubhaftigkeit der Angaben des Beschwerdeführers. Darüber hinaus, so die Vorinstanz nachvollziehbar, erscheine vollzogener Oralsex in der zu jenem Zeitpunkt sehr gut besuchten Wandelbar sehr unwahrscheinlich. Solchen habe auch niemand bestätigen können. Sei aber davon auszugehen, dass es nicht bereits in der Bar zum Samenerguss gekommen sei, lasse sich das Sperma auf den Kleidern nur mit der Schilderung der Beschwerdegegnerin 2 erklären (angefochtenes Urteil, E. II. 4.5.5 S. 19). Mangels offensichtlich unhaltbarer Schlüsse in ihrer Beweiswürdigung war die Vorinstanz nicht gehalten, gemäss Antrag des Beschwerdeführers die Tathandlung nachzustellen. Soweit dieser mit seiner Kritik im Zusammenhang mit weiteren früheren Beweisanträgen sinngemäss eine Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Gehör geltend macht, weist die Vorinstanz zu Recht darauf hin, dass er mit obgenannter Ausnahme sämtliche seiner Beweisanträge anlässlich der Berufungsverhandlung zurückzog (vgl. angefochtenes Urteil, E. I. R. S. 8 und E. II. 3. S. 11 sowie kant. Akten, act. H.1, S. 3).