Citation: C 341/01 08.04.2002 E. 2

2.- Die Vorinstanz hat erwogen, die Vorkommnisse der letzten vier Jahre zeigten, dass kein einziger Arbeitgeber mit dem Verhalten des Beschwerdeführers zufrieden gewesen sei. Im Gegenteil sei dieser stets und meist fristlos entlassen worden, weil er sich gegenüber den Arbeitgebern, Kunden oder Mitarbeitern ungebührlich benommen habe, Drohungen und Beschimpfungen ausgestossen habe und teilweise auch gewalttätig geworden sei. Wegen der ausgesprochenen Kündigungen sei er mehrmals in der Anspruchsberechtigung eingestellt worden. Im Herbst 2000 habe er zudem auch den Personalberater bedroht, indem er ihm erklärt habe, er werde vorbeikommen und ihn verprügeln, so dass eine Strafanzeige vielleicht gar nicht mehr möglich sei. Diese Umstände reichten nach dem Dafürhalten des kantonalen Gerichts für eine Verneinung der Anspruchsberechtigung insbesondere deshalb nicht aus, weil kein ergänzendes medizinisches Gutachten vorliege. Wie der weitere Verlauf seit der Beurteilung durch Dr. med. B.________ vom Sommer 1998 zeige, habe der Beschwerdeführer zwar keine Anstellung über längere Zeit behalten können. Bei der X.________ GmbH sei er indessen immerhin während rund acht Monaten und bei der G.________ & Co. während fünf Monaten tätig gewesen. Da die ärztliche Stellungnahme sehr knapp gefasst sei, rechtfertige es sich, vor dem definitiven Entscheid über die Vermittlungsfähigkeit eine ergänzende medizinische Abklärung einzuholen.