Citation: 8C_487/2019 E. 5.1

5.1. In ihrem Einspracheentscheid vom 28. September 2017 stützte sich die Beschwerdeführerin hauptsächlich auf die kreisärztliche Beurteilung des Dr. med. D.________ vom 19. September 2017. Dieser hielt fest, die im Spital C.________ formulierte Diagnose einer Plantarfasziitis rechts sei angesichts der gleichzeitig bestehenden Schmerzsymptomatik eines S1-Syndroms, welches typischerweise in die Fusssohle ausstrahle, mit erheblichen Zweifeln behaftet. Es sei zudem nicht nachvollziehbar, warum eine Plantarfasziitis erst sieben Monate nach dem Unfallereignis und nicht innerhalb eines kürzeren Zeitraums aufgetreten sein soll. Die Diagnose sei, sofern sie denn stimme, einer unfallunabhängigen enthesiopathischen und tendinopathischen verschleiss- oder überlastungsbedingten Sehnenerkrankung der Plantaraponeurose zuzuordnen. Als zweite Möglichkeit wäre ein schmerzhaftes und in die Fusssohle ausstrahlendes S1-Syndrom als Ursache für die vom Versicherten beklagten Beschwerden zur Diskussion zu stellen. Die Tatsache, dass die von den Orthopäden angeordneten Massnahmen mit Dehnungsübungen und ViscoHeel-Einlage keinen Erfolg gezeigt hätten, spreche überwiegend wahrscheinlich für die Nervenwurzelreizung als Ursache der beklagten Schmerzen. Spätestens am 31. März 2017 sei mit nachgewiesener Ausheilung und fehlender Erwähnung der Unfallfolgen im Konsultationsbericht vom 7. Februar 2017 der Status quo sine und damit die volle Arbeitsfähigkeit des Versicherten erreicht. Die danach beklagte Beschwerdesymptomatik stehe nicht mehr in kausalem Zusammenhang mit dem Unfallereignis vom 21. September 2016, sondern sei ausschliesslich unfallunabhängigen Faktoren geschuldet.