Citation: C 52/99 29.02.2000 E. 2

2.- Das kantonale Gericht hat die Sache zur Neuberech- nung der Taggeldhöhe an die Arbeitslosenkasse zurückgewie- sen. Gleichzeitig wies es die Arbeitslosenkasse an, eine detaillierte und nachvollziehbare Schlussabrechnung zu erstellen und eine entsprechende Verfügung zu erlassen. Diese Punkte sind im vorliegenden Verfahren nicht mehr streitig. Hingegen beanstandet die Beschwerdeführerin in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde die Taggeldabrechnungen für verschiedene Monate, weil die Ferien- und Feiertagsent- schädigungen bei der Errechnung des versicherten Verdiens- tes nicht oder nicht überall miteinbezogen worden seien. Wie es sich mit dieser Frage verhält, lässt sich aufgrund der Akten nicht in zuverlässiger Weise beurteilen, wie dies das kantonale Gericht teilweise bereits für die nicht mehr strittigen Punkte festgestellt hat. Die Arbeitslosenkasse wird daher den versicherten Verdienst im Lichte der erwähn- ten Rechtsprechung (Erw. 1 hievor) in Bezug auf die Frage der Mitberücksichtigung der Ferien- und Feiertagsentschä- digung ebenfalls nochmals zu prüfen und gegebenenfalls neu zu berechnen haben. Den von der Arbeitslosenkasse der Be- schwerdeführerin am 2. Februar 1999 und damit vor Eintritt der Rechtskraft des beim Eidgenössischen Versicherungsge- richt angefochtenen vorinstanzlichen Entscheides vom 17. September 1998 (versandt am 11. Januar 1999) zugestell- ten Schlussabrechnungen geht ohnehin die Eignung als an- fechtbare Verfügung ab, da sie angesichts des Devolutiv- effekts der vorinstanzlichen und letztinstanzlichen Be- schwerde nichtig sind (BGE 111 V 61 Erw. 1; SVR 1999 ALV Nr. 21 S. 51). Die Arbeitslosenkasse wird daher nochmals Schlussabrechnungen zu erstellen und eine entsprechende Verfügung zu erlassen haben.