Citation: 6B_936/2019 E. 7.1

7.1. Die Beschwerdeführerin rügt im Weiteren, die Vorinstanz habe Bundesrecht verletzt, indem sie auf die Adhäsionsklagen der Privatkläger eingetreten sei und diesen Schadenersatz zugesprochen habe. Sie macht geltend, die Anspruchsvoraussetzungen für die Gutheissung der anhängig gemachten Rechtsbegehren seien in keinem Fall erfüllt gewesen. Bei der durch ihre frühere Verteidigung im erstinstanzlichen Verfahren erfolgten Anerkennung der Zivilforderungen habe es sich nicht um Klageanerkennungen, sondern um blosse Zugeständnisse gehandelt. Die Anerkennung habe sich nicht auf die geltend gemachten Rechtsbegehren, sondern auf den Vorhalt der strafrechtlichen Anklage bezogen. Derartige Zugeständnisse könnten vor der Berufungsinstanz widerrufen werden, so dass diese die Rechtsfolge eines solchen Widerrufs umfassend überprüfen müsse. Eine derartige Überprüfung habe die Vorinstanz indes unterlassen (Beschwerde S. 43 ff.). Die Beschwerdeführerin bringt weiter vor, ihr ehemaliger Verteidiger habe gegenüber der ersten Instanz nicht eingeklagte und mithin nicht bestehende Schadenersatzforderungen, nämlich solche in anderer Währung als eingeklagt, anerkannt. Zur Beurteilung anderer als im Vorverfahren anhängig gemachter zivilrechtlicher Ansprüche von geschädigten Personen sei die Vorinstanz indes nicht zuständig gewesen. Die Vorinstanz habe das erstinstanzliche Urteil nicht im Sinne von Art. 398 Abs. 2 StPO umfassend geprüft. Sie wäre indes verpflichtet gewesen, auf die im Rechtsmittelverfahren neu vorgetragenen rechtlichen und tatsächlichen Vorbringen einzugehen und namentlich zu prüfen, ob die eingeklagten Schadenersatzansprüche begründet gewesen seien. Im Weiteren macht die Beschwerdeführerin in diesem Zusammenhang Willkür geltend (Beschwerde S. 45 ff.). Die Vorinstanz sei überdies insofern in Willkür verfallen, als sie einen Irrtum ihres früheren Verteidigers verneint habe. Dass die Anerkennung der Zivilforderungen einer Verteidigungsstrategie entsprochen habe, ergebe sich weder aus dem erstinstanzlichen Plädoyer noch dem erstinstanzlichen Urteil. Die Vorinstanz hätte die von der Privatklägerschaft tatsächlich eingeklagten, nicht die vor erster Instanz zu Unrecht anerkannten Forderungen beurteilen müssen. Im Ergebnis habe die Vorinstanz die Erklärung des früheren Verteidigers wie eine Klageanerkennung behandelt, obschon sie zu Recht erkannt habe, dass keine solche vorgelegen habe (Beschwerde S. 55 ff.).