Citation: 6B_27/2010 16.03.2010 E. 4

Aufgrund des formellen Charakters des rechtlichen Gehörs ist über die Rüge der unzureichenden Begründung vorab zu entscheiden. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers genügt der angefochtene Entscheid den Anforderungen aus Art. 29 Abs. 2 BV. Das Kantonsgericht setzt sich mit den massgeblichen Argumenten des Beschwerdeführers hinlänglich auseinander. Es war nicht gehalten, zu jedem einzelnen Vorbringen Stellung zu nehmen, sondern durfte in den wesentlichen Grundzügen darlegen, warum es der rechtlichen Einschätzung des Beschwerdeführers nicht folgt. Dieser war sich denn auch über die Tragweite der Beurteilung im Klaren und ohne weiteres in der Lage, das bemängelte Urteil beim Bundesgericht sachgerecht anzufechten. Aus dem Umstand, dass das Kantonsgericht die Einwendungen des Beschwerdeführers inhaltlich nicht teilt, kann keine Verletzung des rechtlichen Gehörs abgeleitet werden. Im Übrigen trifft es auch nicht zu, dass das Kantonsgericht - soweit es sich auf die Akten, namentlich das Protokoll der Konfrontationseinvernahme beruft - die genauen Zitatstellen nicht angibt (vgl. angefochtenen Entscheid, S. 7).