Citation: 9C_148/2008 25.09.2008 E. 3

3.1 Es steht fest und ist unbestritten, dass die IV-Stelle dem Beschwerdeführer das Gutachten des Dr. med. A.________, Physikalische Medizin und Rehabilitation, speziell Rheumaerkrankungen FMH, vom 6. Juni 2006 (ebenso wie die Ausführungen des Regionalen Ärztlichen Dienstes [RAD] vom 4. Juli 2006) erst am 29. Mai 2007 - nach Erlass des Einspracheentscheides (23. April 2007) - zur Kenntnis gebracht hat. Wie bereits im kantonalen Verfahren macht der Beschwerdeführer diesbezüglich eine Verletzung des rechtlichen Gehörs (Art. 29 Abs. 2 BV) geltend. 3.2 Dass das Gutachten des Dr. med. A.________ vom 6. Juni 2006 dem Beschwerdeführer vor Erlass des Einspracheentscheides hätte zugestellt werden müssen (vgl. auch BGE 128 V 272 E. 5b/bb S. 278), wie der Beschwerdeführer erneut geltend macht, hat bereits die Vorinstanz zutreffend festgestellt. Selbst wenn dies auch auf die Stellungnahme des RAD vom 4. Juli 2006 zutrifft, führt diese Verletzung des rechtlichen Gehörs - anders als der Beschwerdeführer annimmt - nicht automatisch zur Kassation des Einspracheentscheides; vielmehr ist der Mangel einer Heilung im kantonalen Verfahren zugänglich, weil es sich bei der Beschwerde nach Art. 56 ff. ATSG um ein vollkommenes Rechtsmittel handelt, welches eine Überprüfung des angefochtenen Entscheides in tatsächlicher und rechtlicher Hinsicht ermöglicht (vgl. BGE 132 V 387 E. 5.1 S. 390 mit Hinweisen). 3.3 Dass die Einwendungen gegen das Gutachten des Dr. med. A.________ vom 6. Juni 2006, wie der Beschwerdeführer geltend macht, nicht mehr hätten moniert werden können, trifft nur auf die Zeit vor Erlass des Einspracheentscheides zu. Denn im kantonalen Verfahren erhielt der Beschwerdeführer ohne Einschränkungen Gelegenheit, sich zum streitigen Gutachten vom 6. Juni 2006 - wie im Übrigen auch zur Stellungnahme des RAD vom 4. Juli 2006 - zu äussern, wovon er denn auch umfassend Gebrauch gemacht hat, so dass der Mangel als geheilt zu gelten hat.