Citation: 9C_144/2019 E. 1.3

1.3. Verfügungen über die Sistierung des Rentenanspruchs stellen Entscheide über vorsorgliche Massnahmen im Sinne von Art. 98 BGG dar (Urteile 8C_165/2019 vom 11. März 2019 und 9C_265/2018 vom 14. Mai 2018), so dass mit der dagegen erhobenen Beschwerde nur die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden kann. Insoweit besteht eine qualifizierte Rügepflicht, d.h. das Bundesgericht prüft die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten nur insofern, als eine solche Rüge in der Beschwerde vorgebracht und begründet worden ist (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 133 II 249 E. 1.4.2 S. 254; vgl. auch BGE 133 IV 286 ff.), andernfalls auf die Beschwerde nicht eingetreten wird. Die IV-Stelle macht eine Verletzung der Begründungspflicht gemäss Art. 29 Abs. 2 BV sowie des Willkürverbots nach Art. 9 BV und damit zulässige Beschwerdegründe im Sinne von Art. 98 BGG geltend (vgl. Urteil 8C_49/2019 vom 20. August 2019 E. 1.2). Auf die Beschwerde ist einzutreten.