Citation: 6B_1133/2023 E. 2.3.1

2.3.1. Gemäss Art. 34 Abs. 1 SchKG erfolgt die Zustellung von Mitteilungen, Verfügungen und Entscheiden der Betreibungs- und Konkursämter sowie der Aufsichtsbehörden durch eingeschriebene Postsendung oder auf andere Weise gegen Empfangsbestätigung, sofern das Gesetz nicht etwas anderes vorschreibt. Die Zustellung der Abschrift der Pfändungsurkunde im Sinne von Art. 114 SchKG erfolgt, da das Gesetz dafür keine Ausnahme vorsieht, nach Massgabe von Art. 34 Abs. 1 SchKG durch eingeschriebene Postsendung oder auf andere Weise gegen Empfangsbestätigung, andernfalls das Betreibungsamt die Beweislast für die erfolgte Zustellung trägt (BGE 54 III 246 E. 1; Urteile 5A_502/2023 vom 20. März 2024 E. 3.4, zur Publikation vorgesehen; 5A_707/2021 vom 19. Mai 2022 E. 2.2; 5A_383/2017 vom 3. November 2017 E. 3.1.2; mit Hinweisen).