Citation: 5D_76/2022 E. 2.3.1

2.3.1. Soweit die Beschwerdeführerin die Begleichung ihrer eigenen Schuld in Frage stellt, kann ihr nicht gefolgt werden. Sie führt an, dass die Beklagte (Beschwerdegegnerin) diesen Tatbestand bloss bestreite, indes keinen Urkundenbeweis hierfür erbringe. Damit verhindere sie die Aufhebung der Betreibung, was missbräuchlich sei. Inwieweit die Vorinstanz in Anbetracht der von der Beschwerdegegnerin an die Erstinstanz gerichteten Bestätigung vom 29. Juni 2021 über den Zahlungseingang zum gegenteiligen Ergebnis hätte kommen sollen, ist mit Blick auf das angefochtene Urteil nicht nachvollziehbar. Die Beschwerdeführerin übergeht, dass die Vorinstanz auf ihre Beschwerde nach ZPO nicht eingetreten ist und nicht beurteilt hat, ob die Vorinstanz insoweit das Rechtsschutzinteresse an der Klage zu Recht verweigerte. Sie legt nicht dar, inwiefern die Vorinstanz die Anforderungen an die Begründung der Beschwerde nach ZPO (BGE 147 III 176 E. 4.2.1 [S. 179]) in geradezu unhaltbarer Weise angewendet habe. Insoweit kann auf die vorliegende Beschwerde mangels hinreichender Willkürrüge nicht eingetreten werden.