Citation: 1B_417/2021 E. 1.3

1.3. Wie der Beschwerdeführer selber ausführt, hat er auf die Siegelung der am 9. November 2018 sichergestellten Unterlagen und Daten verzichtet und wurden diese, nach einer bis im Juni 2019 dauernden Grobtriage unter Mitwirkung seines Verteidigers, mit Verfügung der Staatsanwaltschaft vom 25. Juni 2019 beschlagnahmt. Die dagegen erhobene Beschwerde wies das Obergericht ab, soweit es darauf eintrat, und auf die diesbezügliche Beschwerde trat das Bundesgericht nicht ein (Urteil 1B_599/2019 vom 22. Juli 2020). In seinem Urteil hat das Bundesgericht erwogen, die Staatsanwaltschaft habe Anwalts- und persönliche Korrespondenz ausgesondert. Beschlagnahmt habe sie Geschäftsunterlagen. Der Beschwerdeführer mache geltend, die beschlagnahmten Daten und Unterlagen würden den Verfahrensparteien offengelegt. Dieses Vorbringen sei nicht geeignet, einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil rechtlicher Natur darzutun. Der Beschwerdeführer habe keine Siegelung (Art. 248 StPO) verlangt und somit keine rechtlich geschützten Geheimnisinteressen an den Geschäftsunterlagen geltend gemacht. Im Übrigen treffe die Verfahrensleitung, die über die Akteneinsicht entscheide, gemäss Art. 102 Abs. 1 StPO die erforderlichen Massnahmen, um berechtigte Geheimhaltungsinteressen zu schützen. Gemäss Art. 108 StPO, der nach Art. 101 Abs. 1 StPO vorbehalten bleibe, könnten die Strafbehörden das rechtliche Gehör einschränken, wenn dies zur Wahrung privater Geheimhaltungsinteressen erforderlich sei (Abs. 1 lit. b). Auf diese Ausführungen im bundesgerichtlichen Urteil vom 22. Juli 2020 ist zu verweisen. Die Unterlagen und Daten sind rechtskräftig beschlagnahmt. Wenn der Beschwerdeführer nun nachträglich rechtlich geschützte Geheimnisinteressen geltend macht, nachdem er auf eine Siegelung verzichtet hatte, erfolgt dies verspätet. Über die Preisgabe angerufener Geheimnisrechte wird im Entsiegelungsverfahren endgültig entschieden (Art. 248 Abs. 1 StPO; BGE 143 IV 387 E. 4.4). Der Beschwerdeführer stützt seine Vorbringen denn auch auf eine E-Mail der Kantonspolizei vom 12. Juni 2019 und eine Stelle im Bericht zur Grobtriage, die am 12. Juni 2019 abgeschlossen worden war, und damit auf Belege, die noch vor der Beschlagnahmeverfügung der Staatsanwaltschaft vom 25. Juni 2019 datieren. Dass sein Verteidiger in seiner Mailbox mehr Korrespondenz mit dem Beschwerdeführer gefunden haben will, als die behördliche Stichwortsuche in der Mailbox des Beschwerdeführers ergeben habe, stellt eine nicht belegte Parteibehauptung dar und belegt im Übrigen ebenfalls nicht, dass sich noch Anwaltskorrespondenz in den beschlagnahmten Daten befindet. Nach diesen Ausführungen vermag der Beschwerdeführer mit seinen Vorbringen im vorliegenden Verfahren keinen nicht wieder gutzumachenden Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG zu begründen; ein solcher ist daher zu verneinen.