Citation: 6B_654/2017 E. 2.1

2.1. Die Beschwerdeführerin rügt eine Verletzung der strafprozessualen Bestimmungen über die Legitimation zur Beschwerde gegen die Einstellungsverfügung vom 26. September 2016. Sie macht geltend, die Beschwerdegegnerin 2 habe eine Invalidenrente bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich (SVA) und Leistungen der Unfallversicherung (B.________) erschlichen. Darüber hinaus habe die Beschwerdegegnerin 2 mit der Einreichung einer Zivilklage vom 31. Dezember 2010 gegen sie, als Motorfahrzeugversicherung des Unfallverursachers, auch einen versuchten Prozessbetrug begangen. Das diesbezügliche Zivilverfahren sei noch hängig. Der Beschwerdegegnerin 2 würden im Verfahren G-4/2013/131105280 der Staatsanwaltschaft somit folgende Delikte vorgeworfen, (1) die Erwirkung unrechtmässiger Leistungen gemäss Art. 87 AHVG i.V.m. Art. 70 IVG zum Nachteil der IV, (2) Betrug zum Nachteil der Unfallversicherung (B.________) und (3) ein versuchter Prozessbetrug zum Nachteil der Beschwerdeführerin. Die vorinstanzliche Feststellung, der versuchte Prozessbetrug sei nicht Gegenstand der Einstellungsverfügung, sei willkürlich. Die Staatsanwaltschaft habe das Verfahren nicht nur teilweise eingestellt, sondern vollumfänglich. Folglich beziehe sich die Einstellung auch auf den Vorwurf des Prozessbetrugs, den die Beschwerdeführerin ebenso zur Anzeige gebracht habe und der auch Bestandteil der staatsanwaltschaftlichen Einvernahme gewesen sei.