Citation: 9C_513/2020 E. 3.4

3.4. Nach dem Gesagten bleibt es bei der vorinstanzlichen Feststellung eines Valideneinkommens von Fr. 126'749.20 und eines Invalideneinkommens von Fr. 63'374.60. Die Invaliditätsbemessung für einen Teilzeiterwerbstätigen ohne Aufgabenbereich erfolgt in Anwendung der Einkommensvergleichsmethode im Sinne der in BGE 142 V 290 präzisierten Rechtsprechung, d.h. die Einschränkung im erwerblichen Bereich ist proportional - im Umfang des hypothetisch-erwerblichen Teilzeitpensums - zu berücksichtigen (Urteil 8C_504/2018 vom 19. Oktober 2018 E. 3.4; BGE 142 V 290 E. 7.3 S. 298). Beim im Verfügungszeitpunkt weiterhin beim selben Arbeitgeber beschäftigten, zu 50 % arbeitsunfähigen Beschwerdeführer (oben E. 3.3) mit einem erwerblichen Bereich von 90 % (E. 3.2 hievor) ergibt sich bei proportionaler Berücksichtigung des Ergebnisses des Einkommensvergleichs ein Invaliditätsgrad von 45 % ([Fr. 126'749.20./. Fr. 63'374.60] x 90 : Fr. 126'749.20, vgl. Rz. 3078.1 des Kreisschreibens des Bundesamtes für Sozialversicherungen [BSV] über die Invalidität und Hilflosigkeit in der Invalidenversicherung [KSIH]).