Citation: 5D_213/2021 E. 2.2

2.2. In seinem Rückweisungsentscheid 5A_507/2020 hat das Bundesgericht das Kantonsgericht angewiesen, für die Festlegung des Kindesunterhalts das Einkommen der Kindsmutter und allenfalls damit in Zusammenhang stehende Berufsauslagen (E. 5.2.3) sowie die Fremdbetreuungskosten für die Zeiträume Dezember 2020 bis und mit Juli 2021 sowie August 2021 bis und mit Juli 2028 (E. 6.4) neu zu ermitteln, beim Grundbedarf des Kindes hinsichtlich der betragsmässigen Höhe und der zeitlichen Staffelung auf die Richtlinien für die Berechnung des betreibungsrechtlichen Existenzminimums vom 1. Juli 2009 der Konferenz der Betreibungs- und Konkursbeamten der Schweiz abzustellen (E. 7.3.2.2) und auch den Volljährigenunterhalt gestützt auf die zu ermittelnden Zahlen neu festzulegen (E. 7.5.1). Schliesslich wies das Bundesgericht das Kantonsgericht an, die Kostenfolgen neu zu beurteilen (E. 8).