Citation: 6B_187/2021 E. 8.3.2

8.3.2. Im Rahmen dieser Sachverhaltskritik setzt sich der Beschwerdeführer ebenfalls nicht oder nur unzureichend mit der Urteilsbegründung der Vorinstanz auseinander. Auch wenn er die beanstandeten Stellen in der vorinstanzlichen Beweiswürdigung konkret anführt, beschränken sich seine Vorbringen insgesamt auf eine blosse Erläuterung der Beweise sowie Darlegung, wie diese aus seiner Sicht zu würdigen wären, was für den Nachweis von Willkür nicht genügt. Das gilt zunächst, soweit er die in antizipierter Beweiswürdigung erfolgte Abweisung einzelner von ihm gestellter Beweisanträge durch die Vorinstanz thematisiert (vgl. dazu angefochtenes Urteil E. 2.2 S. 10 ff.). Inwieweit die Vorinstanz zu Unrecht eine fehlende Umschreibung des Beweisthemas und eine mangelnde Begründung hinsichtlich der beantragten Einvernahme der Ehefrau des Beschwerdegegners 2 angenommen hätte, legt der Beschwerdeführer nicht dar. Genauso wenig geht er auf die vorinstanzliche Argumentation ein, die beantragte Einvernahme der Bankmitarbeiterin, bei welcher der Beschwerdegegner 2 die Checks einlösen wollte, sei nicht notwendig, da das der Einvernahme zugedachte Beweisthema nichts daran ändere, dass die Checks gesperrt gewesen seien. Inwieweit die verlangte Befragung des fallbefassten Mitarbeiters der Check-Herausgeberin für eine willkürfreie Sachverhaltsfeststellung erforderlich gewesen wäre, vermag der Beschwerdeführer mit seiner blossen (unzureichenden) Kritik in der Sache selbst (vgl. dazu sogleich) alsdann ebenfalls nicht darzutun. Hinsichtlich der Sachverhaltsfeststellung als solche nimmt der Beschwerdeführer unter Bezugnahme auf verschiedene Umstände - die Angaben auf den Checks, zwischen ihm und dem Beschwerdegegner 2 erfolgte Telefongespräche sowie weitere Punkte, namentlich Aussagen des Beschwerdegegners 2 und einen von ihm "zurückbehaltenen" Check - lediglich eine eigene Beweiswürdigung vor. Seine entsprechenden Ausführungen beschränken sich auf die Darstellung einer anderen Sachverhaltsvariante und gehen über appellatorische Kritik nicht hinaus. Weshalb aufgrund der geltend gemachten Punkte die vorinstanzlichen Feststellungen im Ergebnis geradezu unhaltbar und damit willkürlich wären, zeigt der Beschwerdeführer nicht auf. Wenn er etwa argumentiert, unter Beachtung der sichergestellten Quittung über eine Barzahlung von Fr. 4'500.-- für die G.________-Uhr könne eine Zahlung mit den fraglichen Checks nicht willkürfrei als erstellt erachtet werden, sondern sei entgegen der Vorinstanz anzunehmen, dass einerseits die Zahlung nur mit Bargeld erfolgt und andererseits die Übergabe der Checks Teil eines nach dem Uhrenkauf noch spontan abgewickelten zweiten Geschäfts gewesen sei, unterlässt er es, sich mit der Beweiswürdigung der Vorinstanz hinlänglich zu befassen. Auf ihre Ausführungen, er habe die mit jener Quittung gestützte Sachverhaltsdarstellung eines die Checks betreffenden späteren Geschäfts erst im zweiten Berufungsverfahren erstmals vorgebracht, er habe diese neue Sachverhaltsvariante nicht weiter konkretisiert, die vom Beschwerdegegner 2 stets genannte höhere Preisangabe von USD 7'000.-- für beide Uhren sei plausibel und die fragliche Barzahlungsquittung lasse sich (jedenfalls) als Ausweis für einen allfälligen Wiederverkauf und unter Berücksichtigung des mit Bargeld vergleichbaren Charakters der Checks erklären (vgl. angefochtenes Urteil E. 5.1.8 S. 18), geht der Beschwerdeführer nicht oder nur isoliert ein. Mit seiner Behauptung, es habe sich bei den (unstrittig) übertragenen Checks um "Blanko Reisechecks" ohne Unterschriften bzw. Indossament gehandelt, die laut AGB der Herausgeberin von derselben gegenüber einem gutgläubigen Erwerber nicht verweigert werden dürften, berücksichtigt er ausserdem nicht, dass die Bank H.________ die Einlösung der übertragenen Checks jedoch gerade verweigert hat. Insbesondere aber lässt er bei seiner gesamten Argumentation den gewichtigen zusätzlichen Beweisumstand ausser Acht, wonach er bei seiner Festnahme durch die Polizei weitere Teile von Reisechecks im Mund hatte. Aus dieser, sich (bereits) aus dem Polizeirapport vom 20. Dezember 2013 ergebenden Tatsache konnte die Vorinstanz ohne in Willkür zu verfallen und ungeachtet der vom Beschwerdeführer kritisierten, den betreffenden Vorfall noch weiter beschreibenden Aussagen eines involvierten Polizisten folgern, dem Beschwerdeführer sei es um die Vereitelung von Beweisen gegangen und er habe um die fehlende Deckung der Checks gewusst. Ebenso willkürfrei durfte diese Tatsache die Vorinstanz in der Annahme bestärken, die Checks seien - was denn schon aus den Informationen der Check-Herausgeberin hervorgeht - tatsächlich ungedeckt bzw. gesperrt gewesen (vgl. angefochtenes Urteil E. 5.1.7 S. 17). Wie die Sachverhaltsvariante, es habe sich nicht um in Täuschungsabsicht vorgelegte gesperrte Checks gehandelt, mit dem fraglichen Nachtatverhalten zu vereinbaren ist, legt der Beschwerdeführer nicht dar. Nicht anders verhält es sich, soweit sich die Kritik des Beschwerdeführers gegen die Sachverhaltsfeststellungen zum konkreten Vorgehen anlässlich des Verkaufsgesprächs richtet und er entgegen der vorinstanzlichen Annahme verneint, zur Untermauerung der Wertigkeit der Checks einen Bankbeleg vorgelegt zu haben, der eine erfolgreiche Einlösung eines vergleichbaren (gesperrten) Checks bei der Bank C.________ AG ausweist. Wenn der Beschwerdeführer beschreibt, dass der Beschwerdegegner 2 von einem solchen Bankbeleg auch auf dem Weg der Einsicht in die Akten betreffend den zum Nachteil der Bank C.________ AG lautenden Betrugsvorwurf hätte Kenntnis erlangen können, ohne dass ihm ein solcher Beleg beim Verkaufsgeschäft vorgelegt worden wäre, legt er erneut lediglich eine theoretisch denkbare Sachverhaltsvariante dar. Der Fakt, dass sich ein entsprechender Bankbeleg in den Verfahrensakten betreffend den Betrug zum Nachteil der Bank C.________ AG befindet, schliesst selbst dann, wenn der Beschwerdegegner 2 in diese (seinen Vorfall nicht unmittelbar betreffenden) Akten Einsicht erhalten haben sollte, die von der Vorinstanz angenommene Vorlage eines solchen Belegs im Rahmen des Verkaufsgesprächs nicht aus, und belegt folglich noch keine Willkür.