Citation: 9C_507/2015 E. 4.2

4.2. Die Beschwerdeführerin bringt dagegen im Wesentlichen vor, grundsätzlich habe sie für das vorinstanzliche Verfahren gemäss Art. 61 lit. g ATSG Anspruch auf eine angemessene Parteientschädigung, da sie als obsiegende Partei zu qualifizieren sei. Die Voraussetzungen für eine ausnahmsweise Verweigerung des Parteikostenersatzes seien entgegen der Betrachtungsweise des kantonalen Gerichts nicht erfüllt. Zum einen sei ihr - unstreitig - nicht vorzuwerfen, einen unnötigen Prozess verursacht zu haben. Zum andern könne nicht mit guten Gründen geltend gemacht werden, ihrer im EL-Verfahren erhobenen Beschwerde sei nur eine geringe Erfolgsaussicht beschieden gewesen, zumal die Vorinstanz diese Frage nicht ernsthaft im Lichte der verfügbaren IV-Akten geprüft habe, was einer Rechtsverweigerung gleichkomme. Vielmehr habe das erstinstanzliche Gericht die Prozessaussichten, die in einem direkten Zusammenhang mit dem IV-Beschwerdeverfahren stünden, bloss formelhaft und pauschal begründet.