Citation: 4F_18/2024 E. 3.3

3.3. Die Gesuchstellerin beruft sich auf den Revisionsgrund von Art. 121 lit. d BGG. Im Urteil vom 8. Mai 2024 sei die gesamte Beschwerde vom 2. Mai 2024 inkl. "die buchhalterische Erfassung" aus Versehen übergangen worden. Es seien nur Kosten für ein Verfahren verlangt und die Streitsache und der Streitwert sei aus Versehen nicht aufgeführt worden. Auch damit zeigt sie offensichtlich keinen Revisionsgrund auf. Aus dem Umstand, dass das Bundesgericht neben dem Kostenvorschuss für das Verfahren 4A_42/2024 für ihre Beschwerde vom 2. Mai 2024 im Verfahren 4A_246/2024 keinen separaten, zusätzlichen Kostenvorschuss eingeholt hat, kann nicht geschlossen werden, dass das Bundesgericht ihre "gesamte Beschwerde" in diesem Verfahren übersehen oder unberücksichtigt gelassen hätte: Erstens kann das Bundesgericht auf die Einforderung eines Kostenvorschusses verzichten (Art. 62 Abs. 1 Satz 2 BGG). Zweitens hat es im beanstandeten Urteil ausdrücklich erwogen, dass die Gesuchstellerin gegen den (End) Entscheid vom 5. März 2024 mit Eingabe vom 2. Mai 2024 Beschwerde erhoben hat (Verfahren 4A_246/2024). Das Bundesgericht hat ihre Beschwerde vom 2. Mai 2024 damit berücksichtigt. Entsprechend wurde im Kostenentscheid im beanstandeten Urteil auch festgehalten, dass aufgrund der Vereinigung der beiden Verfahren die Gerichtskosten auf insgesamt Fr. 500.-- festgelegt werde. Der Vorwurf ist offensichtlich unbegründet. Aus allfälligen Angaben in der Rechnung des Finanzdienstes des Bundesgerichts nach der Fällung des Urteils kann die Gesuchstellerin nichts für sich ableiten, da der Finanzdienst nicht an der Entscheidfindung beteiligt ist. Ohnehin werden in der von ihr eingereichten Rechnung des Bundesgerichts vom 14. Mai 2024 (Beilage 7) beide Verfahren im Betreff der Rechnung ausdrücklich aufgeführt, sodass auch dieses Argument der Beschwerdeführerin ins Leere läuft.