Citation: 6B_1168/2021 E. 3

Die Beschwerdeführerin äussert sich nicht zu ihrer Legitimation. Sie macht allerdings sinngemäss geltend, dass ihr durch das Handeln ihrer Beiständin ein finanzieller Schaden in Form von höheren (selber zu übernehmenden) Gesundheitskosten entstanden sei. Ein allfälliger solcher Schaden wäre im Rahmen der Beistandschaft als behördliche Massnahme des Erwachsenenschutzes entstanden und fällt in die ausschliessliche Verantwortlichkeit des Kantons (vgl. Art. 454 Abs. 1 und 3 ZGB). Entsprechende Forderungen werden ihrer Natur nach von der herrschenden Lehre als öffentlich-rechtlich bzw. dem öffentlichen Recht ähnlich qualifiziert (vgl. statt vieler: HAUSHEER/WEY, in: Basler Kommentar, Zivilgesetzbuch, 6. Aufl. 2018, N. 40 zu Art. 454 ZGB; mit Hinweisen). Das Personalgesetz des Kantons Bern vom 16. September 2004 (PG/BE; BSG 153.01) sieht für einen Schaden, den die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die nebenamtlich Tätigen in Ausübung ihrer amtlichen Tätigkeit Dritten widerrechtlich zufügen, ebenfalls eine ausschliesslich Haftung des Kantons und damit eine öffentlich-rechtliche Staatshaftung vor (vgl. Art. 101 Abs. 1 und Art. 102 Abs. 1 PG/BE). Inwiefern ein der Beschwerdeführerin aus dem beanzeigten Verhalten allenfalls erwachsener Schaden zivilrechtlicher und nicht öffentlich-rechtlicher Natur wäre, legt sie in ihrer Beschwerde nicht dar. Solches ist nach dem Ausgeführten auch nicht ohne Weiteres ersichtlich. Die Beschwerde vermag damit den Begründungsanforderungen an die Legitimation im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG nicht zu genügen.