Citation: 6B_187/2017 E. 1.3

1.3. Die Vorinstanz erachtet den Anklagevorwurf als erstellt, wonach der Beschwerdeführer am 25. Dezember 2014, um ca. 21.10 Uhr, zusammen mit Y.________ die Umhängetasche von A.________ im Gesamtwert von Fr. 1'645.65 aus dem Kofferraum eines in Oftringen stehenden Autos entwendet und an sich genommen hat, um sich dadurch unrechtmässig zu bereichern. Grundlage der Verurteilung bilden die Aussagen des Beschwerdeführers und von Y.________ sowie diejenigen der Zeugen B.________, C.________ und D.________. Die Vorinstanz erwägt, es bestünden keine Gründe, an den detailreichen und weitgehend identischen Aussagen der Zeugen zu zweifeln. Diese würden teilweise auch vom Beschwerdeführer bestätigt, der nicht bestreite, in unmittelbarer Nähe des Tatorts gewesen und später von B.________ und D.________ [welche sich unmittelbar nach dem Diebstahl auf die Suche nach der Täterschaft gemacht hatten] auf die mitgeführte Tasche angesprochen worden zu sein. Alle Zeugen hätten ausgesagt, zwei Täter erblickt zu haben und auch die herbeigerufene Polizei habe den Beschwerdeführer und Y.________ zusammen angetroffen. Aus diesen Gründen erscheine eine Täterschaft des Beschwerdeführers als naheliegend. Seine Aussagen, wonach Y.________ als Alleintäter gehandelt habe, seien trotz ihrer Konstanz wenig glaubhaft, auch wenn keine objektiven Beweismittel für eine Täterschaft des Beschwerdeführers bestünden, da weder am fraglichen Fahrzeug noch an der Tasche eindeutige Fingerabdrücke oder DNA-Spuren von ihm hätten festgestellt werden können. So sei insbesondere nicht nachvollziehbar, dass der Beschwerdeführer den ganzen Abend mit Y.________ verbracht habe, jedoch genau in dem Moment, in welchem dieser eine Tasche aus einem fremden Fahrzeug entwendet haben soll, nicht in dessen Nähe gewesen sein wolle. Die Vorinstanz erachtet auch das Verhalten des Beschwerdeführers nach der Tat als nicht mit seiner Darstellung der Sachlage vereinbar. So sei er gemeinsam mit Y.________ über einen schlecht einsehbaren Trampelpfad geflüchtet und habe, auch als er von B.________ und D.________ auf die Tasche angesprochen worden sei, nicht zu erkennen gegeben, dass diese gestohlen war. Die Aussagen des Beschwerdeführers seien insgesamt als blosse Schutzbehauptungen zu qualifizieren. Als ebenso unglaubhaft erachtet die Vorinstanz mit Verweis auf die erstinstanzlichen Erwägungen die Angaben von Y.________ [welcher anlässlich der Konfrontationseinvernahme vom 27. Januar 2015 angab, der Beschwerdeführer habe die Tasche gestohlen]. Aus den Zeugenaussagen, den Feststellungen der Polizei und den weiteren Tatumständen ergebe sich ein Gesamtbild, das keine Zweifel daran lasse, dass der Beschwerdeführer und Y.________ gemeinsam gehandelt und die Tasche aus dem Auto entwendet hätten.