Citation: U 253/06 15.03.2007 E. 4

Der Einspracheentscheid vom 14. März 2005, mit welchem die bisher erbrachten Leistungen in Form von Heilbehandlung (Art. 10 und Art. 21 UVG) und Taggeld (Art. 16 UVG) auf den 31. Januar 2005 eingestellt wurden, stützt sich auf das Gutachten des Zentrums Y.________ vom 17. Mai 2001 sowie die beiden Berichte der die Beschwerdeführerin behandelnden Ärzte Dr. med. J.________ vom 8. April 2002 und Dr. med. C.________ vom 24. Februar 2004. Das kantonale Gericht hat erwogen, die Notwendigkeit einer weiteren Heilbehandlung lasse sich anhand der vorliegenden Unterlagen nicht hinreichend beurteilen. Das Gutachten des Zentrums Y.________ zeige kein aktuelles Bild des Gesundheitszustandes und auf den Bericht des Dr. med. C.________ könne nicht abgestellt werden, weil dieser für die Beurteilung des Leistungsanspruchs nicht umfassend genug sei. Dazu ist festzuhalten, dass die Ärzte des Zentrums Y.________ prognostisch erfolgversprechende medizinische Massnahmen ausdrücklich verneint haben mit dem Hinweis, dass auch ausgedehnte Therapien kaum zu einer Linderung der Beschwerden führen dürften. Der Bericht von Frau Dr. med. J.________ vom 8. April 2002 bringt in diesem Zusammenhang keine neuen Erkenntnisse. Darin wird lediglich angeführt, trotz regelmässiger Gespräche und medikamentös analgetischer und antidepressiver Therapie sei es nicht gelungen, die Teilarbeitsfähigkeit zu halten. Es gelte nun, eine Chronifizierung zu vermeiden, indem alles daran gesetzt werden müsse, die Versicherte möglichst bald wieder beruflich einzugliedern. Die Ärztin hält den eigentlichen Heilungsprozess somit prinzipiell ebenfalls für abgeschlossen und stellt künftige Massnahmen, die der Versicherten primär den Wiedereinstieg in den Arbeitsprozess ermöglichen, in den Vordergrund. Auch der Bericht des Dr. med. C.________ vom 24. Februar 2004 führt mit Bezug auf die Erfolgsaussichten einer Heilbehandlung zu keinen neuen Ergebnissen. Gemäss seinen Ausführungen konnte eine Stabilisierung der Beschwerden mit etwas weniger häufigen Schmerzschüben erreicht werden. Eine weitere Verbesserungsmöglichkeit sah er höchstens noch in einem stationären Rehabilitationsversuch, wozu sich die Versicherte bisher jedoch nicht bereit erklärt habe. Die Notwendigkeit weiterer Behandlungsmassnahmen, welche mit überwiegender Wahrscheinlichkeit (vgl. BGE 126 V 353 E. 5b S. 360) zu einer wesentlichen Verbesserung des Gesundheitszustandes beizutragen vermöchten, wird mit dieser vagen Empfehlung nicht überzeugend dargetan, weshalb Beschwerdegegnerin und Vorinstanz den Anspruch auf Heilbehandlung über den 31. Januar 2005 hinaus zu Recht verneint haben. Aus diesem Grund lässt sich auch die Einstellung der Taggeldleistungen auf diesen Zeitpunkt hin nicht beanstanden.