Citation: 4A_311/2018 E. 3.2.1

3.2.1. Im Zusammenhang mit der zweiten geltend gemachten Anspruchsgrundlage, der Verletzung der Exklusivitätsklausel des Mäklervertrags, rügt die Beschwerdeführerin, die Vorinstanz habe in offensichtlich unrichtiger Feststellung des Sachverhalts verkannt, dass die Beschwerdegegnerin 1 während der Dauer des Mäklervertrags direkt mit I.________ betreffend den Verkauf der gegenständlichen Immobilie verhandelt habe. Indem die Vorinstanz in der Folge eine Verletzung der Exklusivitätsklausel verneinte, habe sie ausserdem Bundesrecht verletzt. Schliesslich habe die Vorinstanz sowohl das rechtliche Gehör als auch den Verhandlungsgrundsatz verletzt, wonach unbestrittene Tatsachenbehauptungen dem Urteil zugrunde zulegen seien. Denn die Vorinstanz sei nicht auf den Einwand eingegangen, dass die Beschwerdegegnerin 1 selbst entsprechende Verkaufsverhandlungen zugegeben habe, obwohl dies bereits in der Berufung vorgebracht worden sei.