Citation: 2F_15/2014 E. 2.2

2.2. Der Gesuchsteller verlangt ein Zurückkommen auf das Urteil vom 23. Juni 2014 aus gesundheitlichen Gründen. Als Motiv für das Gesuch wird erwähnt: "Nouveaux éléments." Beigelegt ist einerseits die vom 31. März 2014 datierte ärztliche Bestätigung, dass der Gesuchsteller seit Jahren in Behandlung ist, andererseits ein Schreiben der Mutter des Gesuchstellers vom 29. Juli 2014. Das Bundesgericht hat im nach Auffassung des Gesuchstellers zu revidierenden Urteil Kenntnis von seinen medizinischen Problemen genommen und diese in der Interessenabwägung gewürdigt (E. 2.4.2). Weder zeigt der Gesuchsteller auf, welche in den Akten liegenden erheblichen Tatsachen das Gericht aus Versehen nicht berücksichtigt hätte (Art. 121 lit. d BGG), noch bringt er neue Tatsachen oder entscheidende Beweismittel vor, die für den Ausgang des ursprünglichen Verfahrens erheblich gewesen wären und die er dort nicht beibringen konnte (Art. 123 Abs. 2 lit. a BGG). Das Schreiben der Mutter vom 29. Juli 2014 wäre zudem schon darum nicht zu berücksichtigen, weil es erst nach dem bundesgerichtlichen Urteil vom 23. Juni 2014 entstanden ist (s. letzter Teilsatz von Art. 123 Abs. 2 lit. a BGG). Mangels Geltendmachung eines tauglichen Revisionsgrundes ist auf das Revisionsgesuch nicht einzutreten, ohne dass ein Schriftenwechsel oder andere Instruktionsmassnahmen erforderlich wären (Art. 127 BGG e contrario).