Citation: 9C_437/2024 E. 4.2

4.2. Es ist nicht ersichtlich und die Beschwerdeführerin macht (e) auch nicht geltend, dass bei der Beschlagnahme - die weder einem Einziehungsentscheid vorgreift noch die zivilrechtlichen Verhältnisse verändert (vgl. BGE 135 I 257 E. 1.5; Urteil 9C_655/2023 vom 6. Juni 2024 E. 3.2) - nicht sie, sondern ihr Bruder resp. eine Drittperson zivilrechtlich oder wirtschaftlich an den betroffenen Bankguthaben berechtigt gewesen sein soll. Gleiches gilt für die (ebenfalls beschlagnahmten) Erträge, die auf diesen Vermögenswerten anfielen und den entsprechenden Bankkonten gutgeschrieben wurden. Unbestritten bleibt auch, dass die Vorinstanz die Beschlagnahme wie auch die damit verbundene drohende Einziehung der Bankguthaben nicht als eine Schuld aufgefasst hat, die - eine hinreichende Korrelation vorausgesetzt - den Vermögenszugang im Zusammenhang mit den Ertragsgutschriften hätte neutralisieren können. Diesbezügliche Weiterungen erübrigen sich.