Citation: 6B_1013/2023 E. 4

Die Vorinstanz erwägt, die Staatsanwaltschaft habe den Beschwerdeführer zu einer Einvernahme vorgeladen, nachdem er mit Eingabe vom 31. Mai 2023 mitgeteilt habe, den Strafbefehl abzulehnen und damit sinngemäss Einsprache erhoben habe. Obwohl ihm die Vorladung zugestellt worden sei, sei er nicht zur Einvernahme erschienen. Seinen jeweiligen Antwortschreiben sowie der Beschwerdeschrift sei zu entnehmen, dass er den Strafbefehl, die Vorladung, das Schreiben vom 13. Juni 2023 und auch die angefochtene Verfügung der Staatsanwaltschaft tatsächlich erhalten und zur Kenntnis genommen habe. Der Beschwerdeführer beziehe sich in seiner Beschwerdeschrift u.a. auf das Genfer Abkommen über den Zivilschutz in Kriegszeiten. Einschlägig seien jedoch die Bestimmungen über das Strafbefehlsverfahren in der StPO. Er bringe weder vor noch vermöge er darzulegen, dass er der Einvernahme durch die Staatsanwaltschaft entschuldigt ferngeblieben sei. Auch seinem Schreiben vom 12. Juni 2023 lasse sich kein Grund entnehmen, der ein Fernbleiben entschuldigt hätte. Dass er den Strafbefehl, die Vorladung zur Einvernahme oder deren Zustellung durch die Kantonspolizei selber für völkerrechtswidrig halte, ändere daran nichts.