Citation: 9C_623/2022 E. 3.3

3.3. Zuzustimmen ist der Beschwerdeführerin dagegen, soweit sie geltend macht, die Vorinstanz setze sich in Widerspruch zu ihrer Würdigung desselben Sachverhalts im Parallelverfahren betreffend die B.A.________ AG (Verfahren 9C_621/2022). Dort stellt sich die Vorinstanz auf den Standpunkt, der Verkauf der Liegenschaft durch die B.A.________ AG habe gerade dazu gedient, die von G.________ aufgekaufte Forderung wieder werthaltig zu machen. Die Einschätzung der Vorinstanz im Parallelverfahren erscheint plausibler als die im vorliegenden Verfahren vertretene Sichtweise, wonach die Forderung der Beschwerdeführerin stets werthaltig gewesen sein soll. Schliesslich stellt die Vorinstanz die Sanierungsbedürftigkeit der J.________ AG nicht infrage und hatte überdies nicht nur die Beschwerdeführerin, sondern hatten auch andere Gläubiger Forderungen unter dem Nominalbetrag via die L.________ AG an G.________ verkauft. Mit der erforderlichen Gewissheit steht für das Bundesgericht allerdings lediglich fest, dass G.________ im Zusammenhang mit der Rückzahlung der von ihm erworbenen Forderung von Fr. 1'130'000.- eine geldwerte Leistung im Umfang von Fr. 525'000.- jedenfalls nicht doppelt zugeflossen ist, sodass daraus nur eine verdeckte Gewinnausschüttung entweder von der B.A.________ AG (infolge des unterpreislichen Verkaufs der Liegenschaft) oder von der Beschwerdeführerin (infolge des potenziell unterpreislichen Verkaufs der Darlehensforderung) und nicht von beiden Gesellschaften abgeleitet werden kann. Demgemäss lassen sich die verschiedenen Standpunkte der Vorinstanz in den zwei Verfahren in guten Treuen nicht miteinander vereinbaren. Die Feststellung der Vorinstanz im vorliegenden Verfahren, wonach die Forderung der Beschwerdeführerin durchgehend voll werthaltig gewesen sei, muss bei einer Gesamtbetrachtung der Umstände in beiden Verfahren, welche nach ihrem eigenen Bekunden auch die Vorinstanz für massgeblich hält, als unhaltbar und offensichtlich unrichtig bezeichnet werden.