Citation: 1C_582/2017 E. 4.2

4.2. Mit Verfügung vom 21. Juli 2015 liess das Amt den Beschwerdeführer per sofort wieder zum motorisierten Strassenverkehr zu. Damit verband es folgende Auflagen: Strikte Alkoholabstinenz während 12 Monaten; Nachweis der Abstinenz mit Haaranalysen in Abständen von sechs Monaten. Die vom Beschwerdeführer gegen die Auflagen erhobene Einsprache wies das Amt mit Verfügung vom 10. September 2015 ab. Diese ist, was der Beschwerdeführer vor Bundesgericht nicht mehr in Frage stellt, in Rechtskraft erwachsen. Der Beschwerdeführer hielt die Auflagen nicht ein. Missachtet die betroffene Person die Auflagen, so ist gemäss Art. 17 Abs. 5 SVG der Ausweis wieder zu entziehen. Nach der Rechtsprechung ist der Führerausweis ohne weitere verkehrsmedizinische Abklärungen über das Bestehen einer Suchtkrankheit zu entziehen, wenn der Ausweisinhaber eine Auflage wie hier nicht einhält. In diesem Fall ist davon auszugehen, dass er die bereits früher festgestellte Suchtkrankheit nicht erfolgreich überwunden hat und ihm die Fahreignung weiterhin fehlt (BGE 140 II 334 E. 2 S. 336 f.). Die Fahreignung des Beschwerdeführers kann demnach nicht bejaht werden, weshalb die sofortige Wiedererteilung des Führerausweises ausser Betracht fällt.