Citation: 8C_757/2013 E. 4.4

4.4. Dr. med. B.________ legte in seiner neurologischen Beurteilung vom 26. November 2009 schlüssig dar, dass weder aus dem am 9. Februar 1996 erlittenen Autounfall mit HWS-Distorsion noch aus dem am 17. Juni 1998 erfolgten Auffahrunfall Hinweise auf organische oder strukturelle Dauerfolgen vorlägen, zumal bereits sechs Tage nach dem ersten Unfallereignis wieder eine vollständige Arbeitsfähigkeit bestanden habe und die Behandlung am 23. März 1996 abgeschlossen wurde und hinsichtlich des zweiten Unfalls ebenfalls ausser einer Arztrechnung des behandelnden Arztes keine weiteren Hinweise auf beeinträchtigende Residuen hieraus vorlägen. Dies deckt sich mit dem Hinweis im Gutachten des Instituts Z.________ vom 16. Februar 2012 auf fehlende Residuen aus diesen beiden Unfällen und einer vollständigen Arbeitsfähigkeit vor dem Unfall 2003. Daraus erhellt, dass diese Vorunfälle zumindest keine nachhaltigen Folgen gezeitigt haben und nicht eine solch massive Vorschädigung der HWS bestand, dass deswegen die am 30. September 2003 erlittene HWS-Distorsion als Verletzung besonderer Art zu qualifizieren wäre.