Citation: 6B_1464/2021 E. 3.2.4

3.2.4. Die Vorinstanz zeigt auf, dass das persönliche Interesse des Beschwerdeführers am Verbleib in der Schweiz das öffentliche Interesse an seiner Fernhaltung nicht überwiegt. Die Vorinstanz verweist auf die diversen Vorstrafen des Beschwerdeführers wegen Angriffs, mehrfachen Vergehens und Übertretung gemäss Betäubungsmittelgesetz, Übertretung des Bundesgesetzes zum Schutz vor Passivrauchen, mehrfacher Schändung, mehrfacher sexueller Handlungen mit einem Kind, versuchter Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte, versuchten Diebstahls und Erwerbstätigkeit ohne Bewilligung. Zudem berücksichtigt die Vorinstanz die aktuell beurteilten Taten der versuchten schweren Körperverletzung, des Diebstahls, der mehrfachen Sachbeschädigung, des Hausfriedensbruchs und der neuerlichen Übertretung des Betäubungsmittelgesetzes. Anlasstat für die Landesverweisung ist der Einbruchdiebstahl vom 6. Oktober 2016. Die Vorinstanz betont, dass der Beschwerdeführer diesen beging, ohne sich von einem laufendem Strafverfahren beeindrucken zu lassen. Den Einbruchdiebstahl habe der Beschwerdeführer vorsätzlich und aus niederen Beweggründen verübt. Zwar liege der Deliktsbetrag bei lediglich Fr. 337.40, doch habe der Beschwerdeführer dafür einen Sachschaden von ungefähr Fr. 3'500.-- verursacht. Schon dieses Missverhältnis zeige eine erhebliche kriminelle Energie und geringfügigen Respekt vor fremdem Eigentum. Der Beschwerdeführer zeige eine ausgeprägte Einsichtslosigkeit. Die wiederholte Delinquenz und die Schwere der von ihm verübten Taten liessen auf eine erhebliche Rückfallgefahr und Gleichgültigkeit gegenüber der schweizerischen Rechtsordnung insgesamt schliessen. Dass sich der Beschwerdeführer seither nichts mehr habe zu Schulden lassen kommen, sei der Tatsache geschuldet, dass er sich im vorzeitigen Strafvollzug befinde. Aus dem Wohlverhalten seit der letzten Tat könne nichts zu seinen Gunsten abgeleitet werden.