Citation: 5P.173/2005 28.06.2005 E. 1

1.1 Entscheide über die Gewährung oder Verweigerung der unentgeltlichen Rechtspflege gelten als Zwischenentscheide, die in der Regel einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil zur Folge haben (BGE 119 Ia 337 E. 1 S. 338; 126 I 207 E. 2a S. 210). Unter diesem Gesichtspunkt ist auf die staatsrechtliche Beschwerde einzutreten. 1.2 Die staatsrechtliche Beschwerde ist, von hier nicht gegebenen Ausnahmen abgesehen, rein kassatorischer Natur (allgemein: BGE 130 I 258 E. 1.2; mit Bezug auf die unentgeltliche Rechtspflege: BGE 104 der 31 E. 1). Soweit der Beschwerdeführer um Erteilung der unentgeltlichen Rechtspflege für das kantonale Berufungsverfahren und um Bestimmung eines Anwaltes ersucht, kann darauf nicht eingetreten werden. 1.3 Nach den Feststellungen im angefochtenen Entscheid ist der Kaufvertrag betreffend die Liegenschaft, deren hälftiger Miteigentümer der Beschwerdeführer war, im Verfahren betreffend unentgeltliche Prozessführung nicht vorgelegt worden. Erstmals in der staatsrechtlichen Beschwerde eingereicht gilt dieser Vertrag als neues und damit unzulässiges Beweismittel (Beilage 2; BGE 118 la 20 E. 5a S. 26; 113 Ia 407 E. 1 S. 408 mit Hinweisen), wobei der Beschwerdeführer nicht substanziiert darlegt, inwiefern Ausnahmen vom Novenverbot vorliegen (vgl. Galli, Die rechtsgenügende Begründung einer staatsrechtlichen Beschwerde, SJZ 81/1985, S. 125; Urteil 5P.448/2004 vom 11. Januar 2005, E. 1.3). Desgleichen zeigt der Beschwerdeführer nicht auf, dass er das mit der staatsrechtlichen Beschwerde eingereichte Schreiben der Bank (Beilage 3) bereits im kantonalen Verfahren ins Recht gelegt hat. Auf diese Eingaben ist nicht einzutreten.