Citation: 7B.35/2002 03.04.2002 E. 3

3.- Die obere Aufsichtsbehörde hat zur Beschwerdeabweisung erwogen, die angefochtene Konkursandrohung richte sich nicht gegen den Beschwerdeführer (als Privatperson), sondern gegen die B.________ AG, deren Verwaltungsrat er sei; in dieser Funktion sei ihm die Betreibungsurkunde (vgl. Art. 65 Abs. 2 Ziff. 2 SchKG) zugestellt worden. Der Beschwerdeführer bringt im Wesentlichen vor, entgegen den vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen richte sich die Konkursandrohung gegen ihn persönlich, und das Betreibungsamt habe ihm zu Unrecht den Konkurs angedroht. Diese Vorbringen sind haltlos. a) Soweit der Beschwerdeführer zunächst (allenfalls sinngemäss) behauptet, dass die obere Aufsichtsbehörde Aktenstücke unrichtig (d.h. nicht in ihrer wahren Gestalt, insbesondere nicht mit ihrem wirklichen Wortlaut) wahrgenommen habe (vgl. Art. 63 Abs. 2 i.V.m. Art. 81 OG), geht er fehl: Auf der vom Betreibungsamt Z.________ in der Betreibung Nr. ... am 16. Juli 2001 ausgestellten Konkursandrohung ist die "B.________ AG" als Schuldnerin aufgeführt; einzig auf dem Schuldnerexemplar wurde diese Angabe nachträglich handschriftlich ganz durchgestrichen und daneben der Name und die Adresse des Beschwerdeführers gesetzt, an welchen das um Rechtshilfe ersuchte Betreibungsamt Circondario di Locarno die Betreibungsurkunde zustellen liess. Die Vorinstanz hat nichts anderes festgestellt, und es trifft in keiner Weise zu, dass sie in Bezug auf das von ihr erwähnte Gläubiger- und insbesondere Schuldnerexemplar der Konkursandrohung vom 16. Juli 2001 offensichtlich auf Versehen beruhende und von Amtes wegen zu berichtigende Feststellungen getroffen hat. b) Zur Beschwerdeführung gemäss Art. 19 SchKG ist nur legitimiert, wer durch den Entscheid der (oberen) Aufsichtsbehörde beschwert ist und deshalb ein schutzwürdiges Interesse an der Aufhebung oder Abänderung (vgl. Art. 21 SchKG) des angefochtenen Entscheides hat (BGE 120 III 42 E. 3 S. 44; 112 III 1 E. 1 S. 3; Gilliéron, Commentaire de la LP, N. 59 zu Art. 19). Vorliegend hat die obere Aufsichtsbehörde festgehalten, dass die Konkursandrohung vom 16. Juli 2001 sich nicht gegen den Beschwerdeführer, d.h. A.________ als Privatperson, sondern gegen die B.________ AG richte, deren Verwaltungsrat der Beschwerdeführer ist. Die Vorinstanz ist mit ihrem Entscheid in der Sache zur Auffassung gelangt, dass dem Beschwerdeführer durch die fragliche Betreibungsurkunde der Konkurs nicht angedroht wurde und sich gegenüber ihm persönlich folglich keine Rechtswirkungen aus dieser Konkursandrohung ergeben. Somit fehlt aber dem Beschwerdeführer jegliches Interesse, den angefochtenen Entscheid - der allein Anfechtungsobjekt der Beschwerde gemäss Art. 19 SchKG bildet - aufzuheben oder abzuändern. Soweit der Beschwerdeführer selber vorbringt, die kantonalen Aufsichtsbehörden hätten keinen Sachentscheid fällen, sondern auf seine Beschwerde gar nicht erst eintreten sollen, fehlt der vorliegenden Beschwerde ohnehin das Rechtsschutzinteresse. Da der Beschwerdeführer in seinen übrigen Ausführungen in keiner Weise darlegt, inwieweit er ein schutzwürdiges Interesse an der Aufhebung oder Abänderung des angefochtenen Entscheides hat und ein solches Interesse auch nicht ersichtlich ist, kann auf die Beschwerde nicht eingetreten werden.