Citation: 6B_134/2021 E. 2.5

2.5. Des Weiteren hätte nach Ansicht des Beschwerdeführers sein kooperatives Verhalten, namentlich das freiwillige Zeigen seiner Drogenverstecke anlässlich der Hausdurchsuchung, strafmindernd berücksichtigt werden müssen. Kooperatives Verhalten bei den Ermittlungen ist gemäss Rechtsprechung als strafmindernder Faktor zu berücksichtigen, sofern es zur Feststellung des Sachverhalts beiträgt (BGE 121 IV 202 E. 2d; Urteile 6B_199/2022 vom 25. April 2022 E. 4.3.6; 6B_1086/2019 vom 6. Mai 2020 E. 7.5; 6B_554/2019 vom 26. Juni 2019 E. 4.5.1; je mit Hinweisen). Da der Beschwerdeführer im Vorverfahren konstant die Aussage verweigert hat, spricht die Vorinstanz ihm eine solche Kooperation ab. Ergänzend erwägt sie, dass die Betäubungsmittel bei der Hausdurchsuchung auch gefunden worden wären, wenn der Beschwerdeführer sie der Polizei nicht gezeigt hätte. Diese Schlussfolgerungen sind insbesondere aufgrund der Tatsache, dass das Kokain in einer Kartonschachtel im Büro und die Amphetaminpaste im Gefrierfach des Kühlschranks gelagert und damit nicht besonders raffiniert versteckt waren, nicht zu beanstanden. Vielmehr bewegt sich die Vorinstanz damit im Rahmen des ihr zustehenden Ermessens.