Citation: 8C_83/2023 E. 7

Unbegründet ist ferner die Rüge des Beschwerdeführers, die Vorinstanz habe ihre Untersuchungspflicht nach § 17 Abs. 1 des kantonalen Gesetzes vom 4. Dezember 2007 über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG; SAR 271.200) in willkürlicher Weise verletzt, indem sie sein Personaldossier nicht von Amtes wegen beigezogen habe. Gemäss § 63 VRPG gelangen im verwaltungsgerichtlichen Klageverfahren - welches vorliegend durchgeführt wurde - sinngemäss die Bestimmungen des Zivilprozessrechts, d.h. der ZPO, zur Anwendung. Die Vorinstanz hatte demnach gemäss den Vorgaben für das vereinfachte Verfahren laut Rechtsprechung den Sachverhalt nicht von Amtes wegen zu ermitteln und Beweise zu erheben, sondern es bestand lediglich eine verstärkte Fragepflicht (Art. 243 Abs. 1 i.V.m. Art. 247 Abs. 2 lit. b Ziff. 2 ZPO; zum Ganzen vgl. BGE 141 III 569 E. 2.3.1 mit Hinweisen). Der Rüge, es sei "elementare Pflicht einer jeden verwaltungsrechtlichen Rechtsmittelinstanz, in öffentlich-rechtlichen Streitigkeiten das vollständige Personaldossier amtswegig beizuziehen", ist damit der Boden entzogen. Denn es ist jedenfalls nicht willkürlich, vom anwaltlich vertretenen Beschwerdeführer zu verlangen, das Personaldossier selbst beizubringen oder aber dessen Edition zu beantragen, wenn er es für relevant gehalten hätte. Auch eine - ohnehin nur unzulänglich gerügte (vgl. vorne E. 2.2) - Verletzung des Fairnessgebots (Art. 29 Abs. 1 BV) ist nicht ersichtlich.