Citation: 1C_40/2017 E. 4.1

4.1. Der Beschwerdeführer, der in seiner Eingabe juristische und tatsächliche Vorbringen unstrukturiert nebeneinander vorträgt, beruft sich in rechtlicher Hinsicht fast ausschliesslich auf § 75 der Verfassung des Kantons Basel-Stadt vom 23. März 2005 (KV/BS; SR 131.222.1), welche unter dem Randtitel "Information und Akteneinsicht" Grundsätze zur behördlichen Informationstätigkeit sowie zur Akteneinsicht statuiert. Auf das IDG/BS nimmt er dagegen nur ganz vereinzelt Bezug. Der Beschwerdeführer wirft zunächst die Frage auf, ob es der Beschwerdegegnerin angesichts des Öffentlichkeitsgrundsatzes von § 75 Abs. 2 KV/BS nicht verwehrt gewesen wäre, den Verlagen Vertraulichkeit zuzusichern; dies sei jedenfalls nur in den Schranken der Rechtsordnung möglich. Ein öffentliches Interesse, die Verhandlungsposition nicht durch die Bekanntgabe zu schwächen, bestehe nicht. Unter dem Blickwinkel der Verletzung kantonaler verfassungsmässiger Rechte reiche nicht jeder noch so geringe negative Effekt und nicht jede noch so unwahrscheinliche Gefährdung aus, um ein öffentliches Geheimhaltungsinteresse überwiegen zu lassen. Das private Interesse der Verlage an Geheimhaltung sei nicht wichtiger als öffentliche Transparenzanliegen. Zudem müsse die gestützt auf § 75 KV/BS gebotene Interessenabwägung - entgegen der Auffassung der Vorinstanz - auch die Forschungsfreiheit mit einbeziehen.