Citation: 6P.53/2006 14.07.2006 E. 5

Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege kann im Rahmen der staatsrechtlichen Beschwerde gutgeheissen werden. Insoweit sind keine Kosten zu erheben, und dem Rechtsvertreter des Beschwerdeführers ist eine Entschädigung auszurichten. Die Nichtigkeitsbeschwerde erschien hingegen aussichtslos, so dass die unentgeltliche Rechtspflege nicht gewährt werden kann (Art. 152 Abs. 1 OG). Dem Beschwerdeführer ist angesichts seiner finanziellen Lage eine herabgesetzte Gerichtsgebühr aufzuerlegen (Art. 278 Abs. 1 BStP; Art. 153a Abs. 1 OG). Mit dem Entscheid in der Sache sind die Gesuche um aufschiebende Wirkung gegenstandslos geworden.