Citation: 5A_723/2019 E. 4.3

4.3. Das Verwaltungsgericht hält fest, es sei unbestritten, dass die Kinder ihren Vater gerne sehen möchten. Welchen Zusatznutzen eine Kindesvertretung bringen würde, sei daher unklar. Insbesondere obliege die Beurteilung, ob der subjektive Wille der Kinder auch ihren objektiven Interessen entspreche, nicht der Vertretung des Kindes, sondern dem Gericht. Dieses entscheide zudem im Kindeswohl und in Anwendung des Untersuchungsgrundsatzes. Der Beschwerdeführer zeige nicht auf, welche zusätzlichen entscheidrelevanten Erkenntnisse durch eine Kindesvertretung gewonnen werden könnten. Vielmehr belasse er es bei allgemeinen Ausführungen zum Thema. Die Kinder würden ausserdem durch die bereits ernannte Beiständin ausreichend vertreten. Von Letzterem geht auch die Kindsmutter aus.