Citation: 4C.16/2003 24.06.2003 E. 1

Das angefochtene Urteil beruht auf zwei selbständigen Begründungen, deren beide die Klägerin sowohl mit staatsrechtlicher Beschwerde als auch mit Berufung angefochten hat. Im Verlauf der heutigen Beratung hat das Bundesgericht festgestellt, dass die Hauptbegründung verfassungswidrig ist. Es setzt deshalb das Beschwerdeverfahren aus und prüft im Verfahren der Berufung, ob sich das angefochtene Urteil auf die Nebenbegründung stützen kann. Trifft dies zu, ist auf die Be- schwerde mangels eines aktuellen, praktischen Interesses (Art. 88 OG) nicht einzutreten. Andernfalls ist die Beschwerde gutzuheissen und die Berufung, da das Anfechtungsobjekt wegfällt, als gegen- standslos abzuschreiben (BGE 86 I 224 S. 226).