Citation: 6B_460/2020 E. 6.2.3

6.2.3. Die Vorinstanz gelangt zum Schluss, der Beschwerdeführer und der Mitangeklagte B.________ hätten unabhängig davon, ob die in Frage stehenden Grundstücke zum Preis von Fr. 7 Mio. oder zu einem höheren Schätz- oder Verkehrswert verkauft worden wären, den Tatbestand der ungetreuen Geschäftsbesorgung erfüllt. Denn vom vereinbarten Kaufpreis sei effektiv lediglich ein Betrag Fr. 4,5 Mio. zur H.________ AG geflossen. Der Restkaufpreis sei im Umfang von Fr. 2 Mio. gestützt auf den nichtigen Verkauf der Marke "H.________" und im Umfang von Fr. 0,5 Mio. mit Rückstellungen verrechnet worden (angefochtenes Urteil S. 205 ff.). Darin liege eine tatbestandsrelevante Pflichtwidrigkeit. Ob schon der - nach den Feststellungen der kantonalen Instanzen deutlich unter dem Verkehrswert verschiedener Schätzungen liegende (angefochtenes Urteil S. 205; erstinstanzliches Urteil S. 351 f.) - Verkauf zu einem Preis von Fr. 7 Mio. seinerseits als pflichtwidrig zu qualifizieren wäre, lässt die Vorinstanz offen (angefochtenes Urteil S. 205 f.; Beschwerde S. 45).