Citation: 5A_400/2023 E. 1.3

1.3. Der weitere Antrag der Beschwerdeführerin, D.B.________ einen Kinderanwalt zu bestellen, ist gegenstandslos. Bereits das Obergericht ordnete eine Kindesvertretung an und setzte Stephanie Isler-Hirzel gestützt auf Art. 314a bis ZGB als Vertreterin von D.B.________ ein. Dass diese Kindesvertretung auf das Berufungsverfahren beschränkt gewesen wäre, ist dem entsprechenden Beschluss vom 13. April 2021 nicht zu entnehmen. Soweit die Beschwerdeführerin mit dem fraglichen Antrag durchsetzen will, dass D.B.________ im hiesigen Verfahren (persönlich) angehört bzw. ihr Wille festgestellt wird, ist sie daran zu erinnern, dass das Bundesgericht selbst kein Beweisverfahren durchführt, sondern gestützt auf den vorinstanzlich feststellten Sachverhalt entscheidet (Art. 105 Abs. 1 BGG; s. unten E. 2.3). Ob das verfahrensbeteiligte Kind (im Rahmen der Instruktion des Verfahrens) Gelegenheit zur Stellungnahme erhält, steht im Übrigen im Ermessen des zuständigen Instruktionsrichters.