Citation: 5A_489/2008 28.07.2008 E. 2

Nach dem im angefochtenen Urteil erwähnten ärztlichen Gutachten vom 15. Juli 2008 wird beim Beschwerdeführer die Exacerbation einer bekannten paranoiden Schizophrenie bei fehlender Medikamenten-Compliance diagnostiziert. Gemäss angefochtenem Urteil besteht beim Beschwerdeführer im Entlassungsfall sowohl erhebliches und unmittelbares Selbst- als auch Fremdgefährdungspotential. Insbesondere wird erwähnt, dass er vor der Einweisung seine Mutter mehrmals bedroht und Gegenstände in der Wohnung der Mutter demoliert hat. Des weiteren wird ausgeführt, der Beschwerdeführer sei nicht krankheitseinsichtig; bei einer sofortigen Entlassung sei innerhalb von wenigen Tagen und Wochen mit einem Absetzen der Medikamente zu rechnen. Der stationäre Aufenthallt in der Klinik bilde derzeit die einzige Möglichkeit, dem Beschwerdeführer die notwendige Fürsorge zu erweisen, biete er doch allein Gewähr dafür, eine Stabilisierung und Verbesserung des Krankheitsbildes zu erreichen. Die Vorbereitung auf ein Leben ausserhalb der Klinik in einer geeigneten Wohnform sei erst mittelfristig realisierbar.