Citation: 9C_114/2017 E. 3.2

3.2. Das kantonale Gericht ist letztlich mangels eines aktuellen Rechtsschutzinteresses auf die Rechtsverzögerungsbeschwerde des Versicherten nicht eingetreten. Es stellte fest, die IV-Stelle sei der Forderung des Beschwerdeführers nach Erlass einer Verfügung betreffend Rentenleistungen am 31. Mai 2016 (richtig: 25. April 2016) nachgekommen. Vor dieser Erkenntnis vermochte es - in ausführlicher Darlegung des chronologischen Ablaufes der Geschehnisse seit dem zeitlich massgebenden Rückweisungsentscheides - lediglich für die lange Zeitspanne zwischen der Beurteilung des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) vom 14. Januar 2014 und dem Vorbescheid vom 23. Oktober 2015 keine Rechtfertigungsgründe auszumachen. Diesbezüglich kann jedoch nicht von einem derart krassen Fall gesprochen werden, dem eine Heilung entgegensteht, wie der Beschwerdeführer geltend macht. Es genügt nicht, die eigene Sicht der Dinge darzulegen, ohne sich mit den Erwägungen der Vorinstanz, die sowohl den zeitlichen als auch inhaltlichen Aspekt der vorgebrachten Rechtsverzögerung betreffen, auseinander zu setzen (vgl. Art. 42 Abs. 2 BGG). Weiterungen erübrigen sich daher.