Citation: 4A_3/2018 E. 4.3.2

4.3.2. Die Beschwerdeführerin vermag mit ihrem Hinweis auf Randziffern 6 und 7 ihrer Berufungsschrift keine Gehörsverletzung aufzuzeigen. Aus den zitierten Ausführungen ergeben sich keine hinreichend begründeten Rügen einer Verletzung der einschlägigen kantonalen Vorschriften. Vielmehr führte die Beschwerdeführerin § 23 Abs. 1 GOG und § 3 Abs. 3 sowie § 6 Abs. 1 lit. d der Geschäftsordnung des Kantonsgerichts lediglich als Belegstellen für ihr Vorbringen auf, nach den im Kanton Zug geltenden gesetzlichen Bestimmungen würden die Geschäfte durch den Abteilungspräsidenten an die Einzelrichter verteilt, was nicht mit den Vorgaben von Art. 6 EMRK vereinbar sei. Ein Zusammenhang mit dem zu beurteilenden Fall, in dem in erster Instanz nicht ein Einzelrichter, sondern die 3. Abteilung des Kantonsgerichts in Dreierbesetzung urteilte, ist nicht erkennbar. Der Vorwurf der Verletzung des rechtlichen Gehörs ist auch in diesem Zusammenhang unbegründet. Auf die Eventualbegründung der Vorinstanz, wonach die Beanstandung der Zusammensetzung der Erstinstanz verspätet erfolgt sei, braucht daher nicht eingegangen zu werden.