Citation: 2C_647/2023 E. 14

14. Sollte die Deponiebewilligung nicht bis Ende 2025 rechtskräftig erteilt sein oder die Rechtsnehmerin nicht innert Jahresfrist seit Rechtskraft der Bewilligung mit der Deponie beginnen, so fällt dieser Vertrag ersatz- und entschädigungslos dahin. Die Rechtsnehmerin ist in diesem Falle verpflichtet, die Löschungsbewilligung zu erteilen. Sollte sich die Deponiebewilligung jedoch aus Gründen, die nicht von der Rechtsnehmerin zu verantworten sind wie beispielsweise durch Einsprache- und Beschwerdeverfahren, bis über das Jahr 2025 hinaus verzögern, so ist die Rechtsnehmerin berechtigt, die vorbezeichnete Frist um weitere 5 Jahre, d.h. bis Ende 2030 zu verlängern. (...) (...) A.c. Am 9. September 2021 zeigte die B.________ AG dem Amt für Landwirtschaft des Kantons Schwyz die Eintragung der Dienstbarkeiten zulasten der Grundstücke KTN xxx, yyy und zzz und zugunsten der A.________ AG an. Daraufhin eröffnete dieses Amt ein Verfahren. Die A.________ AG ersuchte in diesem Verfahren um Feststellung, dass die Ablagerungsdienstbarkeiten keiner Bewilligung nach dem Bundesgesetz über das Bäuerliche Bodenrecht (BGBB; SR 211.412.11) bedürfen; eventuell seien die Dienstbarkeiten durch das Amt zu bewilligen.