Citation: 5A_994/2023 E. 9.2.1

9.2.1. Der Beschwerdeführer erachtet die Aussage für unhaltbar und willkürlich (Art. 9 BV), dass eine Substanziierung der einzelnen bar bezahlten Ausgaben nicht möglich sei. Betroffen seien nicht geringfügige Kleinbeträge, sondern Ausgaben von rund Fr. 13'600.-- im Monat. Weshalb Ausgaben in dieser Höhe nicht sollten belegt werden können, sei nicht ersichtlich. Ausserdem hätten sich die Bezüge der Beschwerdegegnerin seit der Trennung beinahe verdoppelt und seien die Gebühren für das von dieser angemietete Tresorfach stetig gestiegen. Unter diesen Umständen hätte die Vorinstanz eine Substanziierung der Auslagen fordern müssen und nicht nur Geschäfte des Alltags hinter den Bargeldbezügen sehen dürfen, zumal die Beschwerdegegnerin angegeben habe, solche mit der Karte zu bezahlen. Auch habe das Kantonsgericht die Begründungspflicht (Art. 29 Abs. 2 BV) verletzt und insbesondere nicht dargelegt, weshalb der Anstieg der Barbezüge zum ehelichen Lebensstandard gehört haben solle. Die Feststellung, wonach die Bezüge Jahre zurückliegen würden, sei zudem aktenwidrig. Der Beschwerdeführer habe im März 2019 die Karten sperren lassen müssen, weil die Bezüge derart angestiegen seien.