Citation: 9C_73/2022 E. B

Hiergegen erhob der Versicherte Beschwerde, wobei er unter anderem um unentgeltliche Rechtspflege hinsichtlich der Gerichtskosten ersuchte. Nach Fristgewährung zwecks Begründung des Gesuchs und Einreichung der Unterlagen zur finanziellen Situation bat der Versicherte das Kantonsgericht Freiburg am 4. November 2021 darum, den Kostenvorschuss in zwei Raten bezahlen zu dürfen. Mit Einschreiben vom 10. November 2021 schrieb das kantonale Gericht das Gesuch um teilweise unentgeltliche Rechtspflege daraufhin als gegenstandslos von der Kontrolle ab. Weiter gab es dem Gesuch um Ratenzahlung statt und wies A.________ darauf hin, dass jede einzelne Akontozahlung zwingend innerhalb der gesetzten Frist erfolgen müsse, da andernfalls auf die Beschwerde nicht eingetreten werde. Für die Begleichung der ersten Rate (Fr. 400.-) gewährte es dem Versicherten eine Frist bis am 6. Dezember 2021, für die zweite Akontozahlung (Fr. 400.-) eine solche bis am 6. Januar 2022. Am 9. Dezember 2021 (Poststempel) bat der Versicherte um eine Nachfrist von zehn Tagen für die Bezahlung der ersten Rate des Kostenvorschusses. Daraufhin setzte ihm das kantonale Gericht mit Einschreiben vom 10. Dezember 2021 eine Frist von fünf Tagen ab Erhalt des Schreibens, um sich zum Widerspruch zwischen dem Poststempel vom 9. Dezember 2021 und der Angabe im Schreiben, wonach am 6. Dezember 2021, 19.10 Uhr, eine postamtliche Übergabe in Neuchâtel stattgefunden haben soll, zu äussern. Hierzu nahm der Versicherte am 22. Dezember 2021 Stellung. Mit Verfügung vom 29. Dezember 2021 trat das Kantonsgericht Freiburg auf die Beschwerde von A.________ wegen Nichtbezahlung des Kostenvorschusses nicht ein.