Citation: 1C_345/2019 E. 3.4

3.4. Das Obergericht verwirft mit Blick darauf, dass es keine entsprechenden Straftatbestände gibt, die Vorwürfe der Falschaussage vor Gericht und der ungetreuen Geschäftsführung, was nicht zu beanstanden ist. Zu Recht verneint es sodann das Vorliegen einer Irreführung der Rechtspflege gemäss Art. 304 StGB, einer ungetreuen Geschäftsbesorgung nach Art. 158 StGB und einer ungetreuen Amtsführung gemäss Art. 314 StGB sowie sinngemäss einer falschen Anschuldigung nach Art. 303 StGB. Dabei fällt insbesondere ins Gewicht, dass der Beschwerdegegner die Beschwerdeführer gar nie einer strafbaren Handlung bezichtigt hat.