Citation: 4C.130/2004 18.06.2004 E. B

Am 30. Januar 2002 gelangte die Klägerin an das Handelsgericht St. Gallen mit dem Rechtsbegehren, die Beklagte sei zu verpflichten, ihr CHF 310'025.-- nebst Zins zu 5% seit 19.2.2001, CHF 320'000.-- nebst Zins zu 5% seit 11.6. 2001 sowie CHF 200.-- nebst Zins zu 5% seit 29.10.2001 zu bezahlen, unter Vorbehalt des Nachklagerechts. Ausserdem beantragte sie definitive Rechtsöffnung in der Betreibung Nr. 1. Sie warf der Beklagten vor, sie habe die in Ziffer 2 des Vertriebsvertrags vereinbarte Exklusivität für die Tschechische Republik verletzt, indem sie die Z.________ ohne Zustimmung der Klägerin zum Vertriebspartner der Beklagten erklärt habe; sie habe die Exklusivitätsabrede nicht gültig aufgehoben, da dies der schriftlichen Zustimmung der Klägerin bedurft hätte. Die eingeklagte Forderung setzt sich aus Provisionen für den Verkauf von 12 Neumaschinen in Höhe von Fr. 310'025.-- und von 32 Occasionsmaschinen in Höhe von Fr. 320'000.--zusammen.