Citation: 5A_24/2016 E. 3.2.1

3.2.1. Der Beschwerdeführer wirft der Vorinstanz vor, in offensichtlich unrichtiger Feststellung des Sachverhalts, willkürlicher Beweiswürdigung und fehlerhafter Rechtsanwendung die zweistufige anstelle der einstufigen Unterhaltsberechnungsmethode anzuwenden und damit den nachehelichen Unterhaltsbetrag falsch zu berechnen. Die Vorinstanz wähle die zweistufige Methode einzig mit der Begründung, dass nur damit die nach dem wirtschaftlichen Selbständigwerden der Kinder frei werdenden Mittel auf beide Ehegatten verteilt werden könnten. Zwar führe die Vorinstanz aus, dass die Wahl der Methoden sich auf die Frage reduziere, welchen Ehegatten die grössere Beweislast treffen soll. Trotzdem gehe sie auf die beweisrechtlichen Folgen der Methodenwahl in der Folge mit keinem Wort ein. Der Beschwerdeführer verfolgt zwei Argumentationslinien, weshalb die vorinstanzliche Begründung der Methodenwahl völlig unzureichend, willkürlich und falsch sei: