Citation: 5A_556/2022 E. 1

B.________ wurde am 25. April 2022 mit ärztlicher Einweisung in der psychiatrischen Klinik C.________ fürsorgerisch untergebracht. Im Rahmen des Rechtsmittelzuges erachtete das Obergericht des Kantons Zürich mit Urteil vom 9. Juni 2022 deren Beschwerde zufolge zwischenzeitlich erfolgter Unterbringung durch die KESB in Bezug auf die ärztliche Einweisung als gegenstandslos und wies sie in Bezug auf die Kostenauferlegung ab. Unter Bezugnahme auf die obergerichtliche Verfahrensnummer stellte A.________ als Schwester von B.________ am 15. Juni 2022 bei der KESB ein Entlassungsgesuch. Gegen die am 2. Juni 2022 durch die KESB erfolgte bzw. verlängerte fürsorgerische Unterbringung von B.________ erhob A.________ eine Beschwerde, welche das Bezirksgericht Uster nach erstattetem Gutachten mit Urteil vom 15. Juni 2022 abwies. Die hiergegen erhobene Beschwerde wies das Obergericht mit Urteil vom 7. Juli 2022 ab. Darauf reichte A.________ am 9. Juli 2022 beim Bezirksgericht eine "Ergänzung zur Eingabe vom 15. Juni 2022" ein. Das Bezirksgericht leitete diese dem Obergericht weiter. Am 15. Juli 2022 übermachte das Obergericht die "Ergänzung" samt der ursprünglichen Eingabe von A.________ dem Bundesgericht mit der Bemerkung, diese wolle damit Beschwerde gegen das obergerichtliche Urteil vom 9. Juni 2022 erheben, aber allenfalls richte sie sich auch gegen das obergerichtliche Urteil vom 7. Juli 2022.