Citation: 6B_258/2018 E. 1.1

1.1. Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz habe den Vorsatz des Beschwerdegegners bezogen auf die schwere Körperverletzung zu Unrecht verneint und dabei Art. 12 Abs. 2 StGB und ihre Begründungspflicht verletzt. Es sei offenkundig widersprüchlich, dass der Beschwerdegegner zwar das Risiko eines Sprungs vom Balkon von C.D.________ in Kauf genommen, jedoch darauf vertraut habe, es komme nicht zu Verletzungen durch Schussabgaben. Er habe die Sondereinheit ohne weitere Abklärungen mit geladenen und gezückten Waffen in die Wohnung des tobenden, betrunkenen sowie unzugänglichen C.D.________ geschickt. Einen Taterfolg gemäss Art. 122 StGB habe er im Hinblick auf seine Aussagen offenkundig gebilligt. So habe er namentlich zu Protokoll gegeben, angesichts des Zustands von C.D.________ müsse man mit allem rechnen. Da er sich nicht um die Vollzugsmodalitäten seiner Zugriffsanordnung gekümmert habe, vermöge ihn auch die Hoffnung auf Ansprache, Nahkampf oder einen Tasereinsatz nicht zu entlasten.