Citation: 4C.36/2001 02.07.2001 E. 7

7.- Das Obergericht kam zum Ergebnis, die in Ziff. 6 der Vereinbarung vom 5. November 1992 vorgesehene Umsatzbeteiligung sei zusätzlich zur in Ziff. 2a genannten Entschädigung von Fr. 1.5 Mio Franken geschuldet. Entgegen der Ansicht des Beklagten stelle die für die Überlassung seines Anteils am I.________-Geschäft geschuldete Umsatzbeteiligung keinen doppelt zu bezahlenden Kaufpreis dar. Der Beklagte gibt an, diese Auslegung führe zu einer ungerechtfertigten Bereicherung des Klägers. Diese Rüge ist offensichtlich unbegründet, weil nicht davon ausgegangen werden kann, dass die Parteien eine Umsatzbeteiligung für die Überlassung des Anteils am I.________-Geschäft vereinbart hätten, wenn sie davon ausgegangen wären, der Kläger sei dafür bereits gemäss Ziff. 2a der Vereinbarung vollumfänglich entschädigt worden.