Citation: 4P.1/2003 19.05.2003 E. 2

Mit staatsrechtlicher Beschwerde können grundsätzlich keine Tatsachen und Beweismittel sowie rechtlichen Argumente vorgebracht werden, welche nicht bereits im kantonalen Verfahren geltend gemacht wurden (BGE 129 I 49 E. 3 mit Hinweisen). Nicht einzutreten ist daher auf Vorbringen, welche die Beschwerdeführer erstmals vor Bundesgericht vortragen. Soweit sich das Obergericht mit Vorbringen der Beschwerdeführer nicht auseinander gesetzt haben sollte, obliegt den Beschwerdeführern der Nachweis unter Aktenhinweis, dass sie entsprechende Rügen im kantonalen Verfahren erhoben haben (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG). Andernfalls gelten ihre Vorbringen insoweit als neu, womit darauf nicht einzutreten ist. Aus dem angefochtenen Urteil geht nicht hervor, dass die Beschwerdeführer den im ursprünglichen Werkvertrag - in Schätzung des Ausmasses - vereinbarten Werkpreis von Fr. 93'349.-- in Frage gestellt hätten. Aus der Behauptung, die Beschwerdeführer hätten insofern eine - spätere - doppelte Rechnungsstellung gerügt, ergibt sich eine solche Bestreitung jedenfalls nicht. Die Ausführungen betreffend "Forderung von CHF 93'349.--" sind neu und daher unzulässig. Auf die entsprechenden Vorbringen der Beschwerdeführer ist nicht einzutreten. Dasselbe gilt für die Rüge betreffend "Zusätzliche Beleuchtungskörper per CHF 7'065.--". Ausserdem haben die Beschwerdeführer vor der letzten kantonalen Instanz die erstinstanzliche "Aufrechnung" des Rabattes von 15 % nicht beanstandet. Ihre Rügen betreffend die Berücksichtigung der Bruttobeträge der Regierechnungen sind neu und daher unzulässig. Jeglicher Begründung entbehrt sodann die Rüge, das Obergericht habe die Abzüge für Skonto, Bauschäden und Versicherung willkürlich verweigert. Die blossen Verweise auf kantonale Akten sind unzulässig und vermögen weder auszuweisen, dass die Beschwerdeführer entsprechende Rügen vor letzter kantonaler Instanz gehörig vorgebracht hatten, noch zu begründen, inwiefern das Obergericht diesbezüglich in Willkür verfallen sein soll (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG).