Citation: 7B_281/2022 E. 2.3.2

2.3.2. Auch im Rahmen ihrer Einwendungen gegen die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen übersieht die Beschwerdeführerin die Bindungswirkung des bundesgerichtlichen Rückweisungsentscheids sowie den Umstand, dass das Bundesgericht keine Sachinstanz ist, vor der zum Sachverhalt noch einmal frei plädiert werden könnte (vgl. E. 2.2.1 hiervor). Das gilt etwa für das Vorbringen, die Reglemente zur Benutzung der Kreditkarte seien "zumindest in der Chefetage des Wealth Management der Bank B.________ AG theoretischer Natur geblieben", nachdem das Bundesgericht in seinem ersten Urteil bereits erwogen hat, dass die Beschwerdeführerin bei der Benutzung der ihr anvertrauten Vermögenswerte an diese Reglemente gebunden war (a.a.O. E. 4.4). Auch den im angefochtenen Urteil festgestellten Umfang der privaten Bezüge über die Kreditkarte vermag sie nicht als offensichtlich unrichtig auszuweisen: Die Vorinstanz schliesst nicht etwa willkürlich und "ohne Beweisabnahme" auf die Höhe des Vermögensschadens (Fr. 716'290.75), sondern stellt dafür auf jene 517 Bezüge ab, die die Beschwerdeführerin im Vorverfahren ausdrücklich als private Auslagen anerkannt hatte. Das steht nicht im Widerspruch dazu, dass die Beschwerdeführerin mit der Geschäftskreditkarte auch Geschenke und Besorgungen für ihre Vorgesetzten sowie Kunden oder Mitarbeiter der Bank B.________ AG zu bezahlen gehabt haben soll. Für die von der Bank B.________ AG als "offensichtliche Privatbezüge" ausgewiesenen Positionen, insbesondere solche in diversen Luxusgeschäften, die von der Beschwerdeführerin nicht ausdrücklich anerkannt wurden, erachtet die Vorinstanz den privaten Zweck als nicht erstellt. Die Verurteilung basiert denn auch nicht auf diesen Kreditkartenbezügen. Die Willkürrüge erweist sich als unbegründet, soweit sie den Begründungsanforderungen von Art. 106 Abs. 2 BGG überhaupt zu genügen vermag.