Citation: 1B_494/2021 E. 3.3

3.3. Der Beschwerdeführer gibt zu, den Stromverteiler im Keller installiert zu haben. Den Beschwerdeführer belastet zusätzlich Folgendes: Nach den Aussagen von B.________ betrieb dieser die Hanfindooranlage im Keller. Auf die Frage an den Beschwerdeführer, in welchem Verhältnis er zu B.________ stehe, antwortete der Beschwerdeführer, er wisse nicht viel über ihn. Er sei kein Freund von B.________ und habe mit ihm nicht sehr viel Kontakt. Die Mobiltelefonauswertung von B.________ ergab jedoch, dass der Beschwerdeführer in der Zeit vom Aufbau der Hanfindooranlage bis zur Hausdurchsuchung vom 29. April 2020 sehr oft mit B.________ in telefonischem Kontakt stand. Dies stellt ein Indiz dafür dar, dass der Beschwerdeführer wusste, welche Art Hanf im Keller gezüchtet wurde. Zudem sagte der Beschwerdeführer aus, er verbringe sehr viel Zeit mit seinem Cousin C.________; er sei "immer" mit diesem zusammen. Nach Angaben der beiden Mieter der Liegenschaft, in deren Keller die Hanfindooranlage festgestellt wurde, war C.________ Mitbetreiber dieser Anlage. Auch dies deutet darauf hin, dass der Beschwerdeführer wusste, welche Art Hanf im Keller gezüchtet wurde. Nachdem die beiden Mieter der Liegenschaft, in deren Keller die Hanfindooranlage festgestellt wurde, im Zusammenhang mit einem Kokaintransport von ca. 30 kg verhaftet und in das Gefängnis Schaffhausen verbracht worden waren, begab sich der Beschwerdeführer überdies mit C.________ in die unmittelbare Nähe des Gefängnisses. Dort erhielt C.________ nach dessen Aussagen einen Anruf von B.________. Diese Nähe des Beschwerdeführers zu Personen, die mutmasslich mit Drogen zu tun hatten, spricht ebenfalls dafür, dass der Beschwerdeführer nicht davon ausging, im Keller werde lediglich harmloser CBD-Hanf gezüchtet. Der Beschwerdeführer wurde ausserdem im Jahr 2017 bereits einmal wegen Betäubungsmitteldelikten angezeigt. Es bestehen demnach konkrete Anhaltspunkte dafür, dass der Beschwerdeführer nicht ahnungslos war, sondern wusste, dass im Keller THC-Hanf gezüchtet wurde. Wenn die Vorinstanz den hinreichenden Tatverdacht bejaht, verletzt das daher kein Bundesrecht. Die Beschwerde ist im vorliegenden Punkt unbegründet.