Citation: 2C_408/2017 E. 2.2

2.2. Neue Tatsachen und Beweismittel dürfen nur so weit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG). Echte Noven, d.h. Tatsachen und Beweismittel, die erst nach dem angefochtenen Entscheid entstanden sind, sind unzulässig (BGE 143 V 19 E. 1.2 S. 23 mit Hinweisen). Das Migrationsamt hat neue Aktenstücke eingereicht. Die nach dem angefochtenen Urteil vom 22. Februar 2017 datierenden Unterlagen (u.a. Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Frauenfeld vom 11. April 2017 oder das Scheidungsurteil vom 7. November 2017) sind echte Noven und damit unbeachtlich. Allfällig zulässige unechte Noven werden soweit entscheidwesentlich im Rahmen nachfolgender Erwägungen berücksichtigt.