Citation: 1C_516/2016 E. 6.5

6.5. Dass die Vorinstanz es als nicht erstellt erachtete, dass die Ökonomiebaute vor dem 1. Juli 1972 rechtmässig zu nicht landwirtschaftlichen Zwecken verwendet wurde, ist insbesondere angesichts der von der Dienststelle rawi vorgelegten Dokumente nicht zu beanstanden. Der Beschwerdeführer ist zwar der Auffassung, dass diese Dokumente als unzulässige Noven aus dem Recht zu weisen seien. Dabei übersieht er, dass er mit seiner Rüge, die Vorinstanz habe den Sachverhalt unvollständig festgestellt, und seinem neuen Vorbringen, die Ökonomiebaute sei damals als Materialzwischenlager verwendet worden, selbst dazu Anlass gegeben hat. Eine offensichtlich unrichtige Sachverhaltsfeststellung liegt nicht vor (Art. 97 Abs. 1 BGG). Auch ist dem Kantonsgericht keine willkürliche antizipierte Beweiswürdigung vorzuwerfen (Art. 9 BV), weil es den vormaligen Eigentümer nicht als Zeugen befragte. Der Beschwerdeführer stellte diesen Beweisantrag einzig zur Stütze seiner Behauptung, wann der vormalige Eigentümer seinen Betrieb aufgab. Dies ging jedoch schon aus dessen schriftlicher Erklärung hervor, sodass eine zusätzliche Befragung als überflüssig erscheinen musste.