Citation: 6B_725/2020 E. 1.1

1.1. Der Beschwerdeführer macht geltend, die Vorinstanz verletze den Anspruch auf rechtliches Gehör nach Art. 29 Abs. 2 BV, den Grundsatz "in dubio pro reo" nach Art. 32 Abs. 1 BV sowie das Willkürverbot nach Art. 10 StPO, indem sie ihn der Sexual- und Vermögensdelikte zum Nachteil von B.________ und C.________schuldig spreche. Die Vergewaltigung könne nicht so stattgefunden haben, wie B.________ sie schildere (Beschwerde S. 6 ff.). Die objektiven Beweismittel, wie die DNA-Spuren, habe die Vorinstanz nur zu Ungunsten des Beschwerdeführers ausgelegt, ohne deren Vereinbarkeit mit dem von ihm geschilderten Geschehensablauf zu prüfen (Beschwerde S. 12 ff.). Auch müssten der Beschwerdeführer und B.________ miteinander über die verfügbare Tageslimite gesprochen bzw. sich vor dem ersten Geldbezug abgesprochen haben. Solches sei ihren Aussagen aber nicht zu entnehmen, was Zweifel am in der Hauptanklage geschilderten Gesprächsablaufs hätte wecken müssen (Beschwerde S. 8 f.). Schliesslich sei unerklärlich, weshalb es nach Mitternacht beim zweiten Gang zum Bankomaten keinen Geldbezug mehr ab dem Konto von C.________gegeben habe. Wäre er von finanziellen Interessen geleitet gewesen, hätte er dort wiederum die Tageslimite abgehoben (Beschwerde S. 10 f.). Weiter sei zu berücksichtigen, dass es zu einem Beeinflussungsversuch von B.________ gegenüber C.________vor deren zweiten Einvernahme gekommen sei (Beschwerde S. 15). Insgesamt bestünden derart erhebliche Zweifel an den von C.________und B.________ geschilderten Tathandlungen, dass er freizusprechen sei, soweit er nicht geständig sei.