Citation: 5C.109/2005 19.08.2005 E. 1

Das Bundesgericht prüft von Amtes wegen und mit freier Kognition, ob auf die Berufung einzutreten ist (BGE 124 III 406 E. 1a S. 410 mit Hinweisen). 1.1 Die Berufung ist ausschliesslich in Zivilsachen zulässig (Art. 44-46 OG). Ob ein Verfahren Zivilsache ist, weil es auf die endgültige, dauernde Regelung zivilrechtlicher Verhältnisse durch behördlichen Entscheid abzielt, hängt einzig von der Rechtsnatur des durch das Klagebegehren und die klägerischen Sachvorbringen umrissenen Streitgegenstandes ab (BGE 123 III 346 E. 1a S. 349; 120 II 11 E. 2a S. 13; 119 II 398 E. 2a S. 399; 101 II 366 E. 2a S. 368 f.). Unerheblich bleibt, ob die kantonale Instanz Privatrecht oder öffentliches Recht angewendet hat, ob das Verfahren im Kanton in die Zivilrechtspflege oder auf den Verwaltungsweg gewiesen worden ist und ob als Parteien Privatpersonen oder staatliche Behörden auftreten. Eine Zivilsache liegt vor, sobald sich der Streit nicht um öffentlichrechtliche Positionen, sondern um Ansprüche aus Bundesprivatrecht dreht. 1.2 Die Kläger machen geltend, die Beklagte überschreite ihre Rechte als Grundeigentümerin. Das Obergericht hat die Klage mit der Begründung abgewiesen, Art. 684 ZGB werde durch die Beklagte nicht verletzt. Gegen dieses Urteil richtet sich die vorliegende Berufung. Soweit die Kläger eine Verletzung von Bundeszivilrecht rügen, ist auf ihre form- und fristgerecht eingereichte Berufung einzutreten, zumal der Streitwert von Fr. 8'000.-- (Art. 46 OG) ohne weiteres erreicht wird.