Citation: 1C_147/2018 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer wandte im vorinstanzlichen Verfahren ein, das Verkehrsamt gebe vor, die strafrechtliche Beurteilung des Vorfalls in Einsiedeln bilde nicht Gegenstand der Verfügung über den Sicherungsentzug. Es hätte daher mit dieser nach Treu und Glauben, wie mit Schreiben vom 2. März 2017 zugesichert, bis zum Vorliegen eines rechtskräftigen Strafurteils zuwarten müssen. Ohne tatbeständliches Fehlverhalten im Strassenverkehr bestehe nämlich wegen des fehlenden Nachweises eines Alkohol- und Drogenkonsums kein Grund, ihm den Führerausweis zu entziehen. Die Vorinstanz geht im angefochtenen Entscheid nicht ausdrücklich auf diese Rüge ein. Da sie die Abweisung der Beschwerde in erster Linie damit begründet, der Drogenkonsum sei nachgewiesen, war für den Beschwerdeführer jedoch ohne Weiteres ersichtlich, dass und warum sie ein Zuwarten des Verkehrsamts mit dem Entscheid über den Sicherungsentzug trotz der von ihm vorgebrachten Gründe nicht als erforderlich erachtet. Sie hat demnach die Begründung des angefochtenen Entscheids so abgefasst, dass sich der Beschwerdeführer über dessen Tragweite Rechenschaft geben und ihn in voller Kenntnis der Sache an das Bundesgericht weiterziehen konnte. Sie hat ihre Begründungspflicht und den Gehörsanspruch des Beschwerdeführers (Art. 29 Abs. 2 BV) daher nicht verletzt (BGE 143 III 65 E. 5.2 S. 70 f. mit Hinweisen).