Citation: 2P.196/2001 02.10.2001 E. 1

1.- a) Die staatsrechtliche Beschwerde, die sich gegen ein kantonales Urteil richtet, das auf mehreren, voneinander unabhängigen Begründungen beruht, muss sich mit jeder von ihnen auseinandersetzen und dartun, dass der Entscheid nach jeder dieser Begründungen verfassungswidrig ist. Tut sie dies nicht, ist die Beschwerdeschrift nicht geeignet, die Verfassungswidrigkeit des Entscheides darzulegen und erfüllt damit die Voraussetzung einer hinreichenden Begründung im Sinne von Art. 90 OG nicht (BGE 119 Ia 13 E. 2 S. 16; 113 Ia 94 E. 1a/bb S. 95; 107 Ib 264 E. 3b S. 268; 105 Ib 221 E. 2c S. 224, mit Hinweisen). b) Das Verwaltungsgericht hat die vom Beschwerdeführer zunächst gestellten Begehren auf Aufhebung der Zuschlagsverfügung und Wiederholung des Ausschreibungsverfahrens für gegenstandslos erachtet, nachdem sowohl der Verein X.________ wie auch die Unternehmung, welche den Zuschlag erhalten hatte, sich mit diesen Begehren einverstanden erklären konnten und die Neuausschreibung zwischenzeitlich auch eingeleitet worden war. Das nachträglich gestellte Begehren, die Ausschreibung nicht zu wiederholen, sondern den Zuschlag unmittelbar den Beschwerdeführern zu erteilen, erachtete das Verwaltungsgericht als unzulässig, weil (1) eine Erweiterung des Begehrens nur innert der Beschwerdefrist möglich wäre und (2) nach Anerkennung des ursprünglich gestellten Begehrens durch die Vergabestelle und Gegenstandslosigkeit des Verfahrens eine Änderung der Rechtsbegehren nicht mehr möglich sei; abgesehen davon wären (3) die neuen Begehren materiell nicht begründet, was im angefochtenen Entscheid ausführlich dargelegt wird. c) In der staatsrechtlichen Beschwerde befassen sich die Beschwerdeführer damit, dass ihrer Ansicht nach die Beschwerde nicht hätte als gegenstandslos abgeschrieben werden dürfen und dass auf das nachträglich gestellte Begehren auf Erteilung des Zuschlags an die Beschwerdeführer hätte eingetreten werden müssen. Ausdrücklich halten sie fest, dass offen bleiben könne und ohne Belang sei, ob ihre Anträge materiell hätten geschützt werden müssen. Da das Verwaltungsgericht aber im angefochtenen Urteil in einer subsidiären Erwägung dargelegt hat, dass materiell die von den Beschwerdeführern erhobenen Rügen hätten verworfen werden müssen, wenn darauf einzutreten wäre, hätten sich die Beschwerdeführer in der staatsrechtlichen Beschwerde hiermit befassen müssen. Sie haben dies nicht getan, was zur Folge hat, dass auf die staatsrechtliche Beschwerde insoweit nicht eingetreten werden kann.