Citation: 2A.396/2000 18.01.2001 E. 1

1.- a) Auf dem Gebiet der Fremdenpolizei ist die Verwaltungsgerichtsbeschwerde unzulässig gegen die Erteilung oder Verweigerung von Bewilligungen, auf die das Bundesrecht keinen Anspruch einräumt (Art. 100 Abs. 1 lit. b Ziff. 3 OG). Über die Bewilligung von Aufenthalt oder Niederlassung eines Ausländers entscheidet die zuständige Behörde, im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften und der Verträge mit dem Ausland, nach freiem Ermessen (Art. 4 des Bundesgesetzes vom 26. März 1931 über Aufenthalt und Niederlassung der Ausländer [ANAG; SR 142. 20]). Damit besteht grundsätzlich kein Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung, es sei denn, der Ausländer könne sich auf eine Sondernorm des Bundesrechts oder eines Staatsvertrags berufen (BGE 126 II 377 E. 2 S. 381, mit Hinweisen). b) Gemäss Art. 17 Abs. 2 ANAG hat der Ehegatte eines Ausländers, der im Besitz der Niederlassungsbewilligung ist, Anspruch auf Erteilung der Aufenthaltsbewilligung, solange die Ehegatten zusammen wohnen. Ferner garantiert Art. 8 EMRK den Schutz des Familienlebens (so nunmehr auch Art. 13 Abs. 1 BV; vgl. BGE 126 II 377 S. 394 E. 7). Gestützt darauf ist die Verwaltungsgerichtsbeschwerde des um die fremdenpolizeiliche Bewilligung ersuchenden Ausländers oder seiner hier anwesenden nahen Verwandten zulässig, wenn diese über ein gefestigtes Anwesenheitsrecht (insbesondere Niederlassungsbewilligung) in der Schweiz verfügen und die familiäre Beziehung tatsächlich gelebt wird und intakt ist (BGE 126 II 377 E. 2b/aa S. 382; 124 II 361 E. 1b S. 364, mit Hinweisen). c) Im vorliegenden Fall steht nicht zum Vornhe-rein fest, ob die Beschwerdeführerin und ihr Ehemann zusammen wohnen und ob zwischen ihnen eine intakte familiäre Beziehung im erwähnten Sinne besteht. Sie haben zwar auf den 1. März 1999 eine Wohnung in Y.________ gemietet. Der Ehe-mann verfügt jedoch daneben noch über Mieträumlichkeiten in Z.________, die er früher als seine Wohnung bezeichnet hat. Er scheint diese, wie sich aus der Eingabe der Beschwerdeführerin zur Substantiierung des Gesuchs um unentgeltliche Rechtspflege ergibt, nicht aufgegeben zu haben - nur soll es sich bei den fraglichen Räumlichkeiten nunmehr um Lagerraum handeln. Da die Eintretensvoraussetzungen aufgrund der vorliegenden Akten nicht als geklärt erscheinen, ist die Beschwerde materiell zu beurteilen.