Citation: 8C_4/2022 E. A

Der 1999 geborene A.________ war seit 1. September 2018 Kundenberater bei der B.________ AG und dadurch bei der Helsana Unfall AG (nachfolgend Helsana) obligatorisch unfallversichert. Am 20. Mai 2019 verletzte er sich beim Fussballspielen an der rechten Schulter. Die Helsana kam für die Heilbehandlung und das Taggeld auf. Vom 3. bis 7. Juni 2019 war A.________ im Spital C.________ hospitalisiert. Am 4. Juni 2019 wurde er in der Praxis D.________, operiert, wobei eine rezidivierende Schulterluxation rechts diagnostiziert wurde. Mit Verfügung vom 19. März 2020 stellte die Helsana die Leistungen per 28. Mai 2019 ein, da die Unfallkausalität der geklagten Beschwerden nicht mehr nachgewiesen sei. Sie stellte in Aussicht, die bereits bezahlten Rechnungen für die Behandlungen ab 29. Mai 2019 zurückzufordern. Mit Schreiben vom 19. März 2020 eröffnete sie der Arbeitgeberin des A.________, entgegenkommenderweise verzichte sie auf eine Rückforderung der bezahlten Taggelder ab 3. Juni bis 1. Juli 2019. Mit Entscheid vom 10. Juli 2020 wies die Helsana die Einsprache des A.________ gegen die besagte Verfügung ab.