Citation: 8C_219/2022 E. 6.5

6.5. Der Beschwerdeführer wendet ein, allein aufgrund seines hohen Alters fehle es bei ihm an einer wirtschaftlich verwertbaren Resterwerbsfähigkeit auf dem ausgeglichen Arbeitsmarkt, weshalb eine vollständige Erwerbsunfähigkeit vorliege. Dazu komme die Tatsache, des doch erheblichen Gesundheitsschadens sowie die Spezialisierung als Kranführer, die keine wirtschaftliche Verwertbarkeit mehr zuliessen. Dieser Einwand ist nicht stichhaltig. Denn mit Blick auf Art. 28 Abs. 4 UVV hat der Unfallversicherer nicht zu prüfen, ob und inwieweit eine versicherte Person fortgeschrittenen Alters die ihr verbliebene medizinisch-theoretische Restarbeitsfähigkeit zu verwerten vermag (Urteil 8C_603/2020 vom 4. Dezember 2020 E. 3.4).