Citation: 5A_625/2023 E. 3.3

3.3. Der Beschwerdeführer rügt weiter, die Vorinstanz habe Art. 133 Abs. 2 und Art. 298 Abs. 2bis ZGB sowie Art. 296 Abs. 1 und Art. 298 Abs. 1 ZPO verletzt, indem sie auf eine Befragung des Sohnes verzichtet habe. Diesem hätten im Urteilszeitpunkt rund eineinhalb Monate bis zum Erreichen des 8. Altersjahrs gefehlt. Er sei bezüglich der Frage der Betreuungsanteile urteilsfähig gewesen. Um seinen Wunsch bezüglich der Betreuungsregelung feststellen zu können, hätte er angehört werden müssen.