Citation: 5A_458/2019 E. A

A.a. Mit Vertrag vom 30. Mai 2007 räumten A.C.________ und B.C.________ als damalige Eigentümer des Grundstücks GB U.________ Nr. aaa (im Folgenden "Grundstück Nr. aaa") den Eigentümern des Grundstücks GB U.________ Nr. bbb (im Folgenden "Grundstück Nr. bbb"), das ebenfalls ihnen gehörte und noch immer gehört, als Grunddienstbarkeit ein "ausschliessliches Benützungsrecht an Terrassen-/Gartenanlage lt. Plan" ein. Die Grunddienstbarkeit bezieht sich auf das Dach des Zweifamilienhauses, das A.C.________ und B.C.________ auf dem Grundstück Nr. aaa planten und später (samt einer Einstellhalle) erbauen liessen. A.b. Am 11. September 2007 schlossen A.C.________ und B.C.________ mit A.________ und B.________ einen Vorvertrag zum Abschluss eines Grundstückkaufvertrages über die Attikawohnung und zwei Autoabstellplätze im geplanten Zweifamilienhaus (Bst. A.a). A.________ und B.________ nahmen darin Kenntnis vom Benützungsrecht, das näher umschrieben wurde. A.c. Am 26. November 2007 trennten A.C.________ und B.C.________ vom Grundstück Nr. aaa das Grundstück GB U.________ Nr. ccc (im Folgenden "Grundstück Nr. ccc") ab. Daran errichteten sie Stockwerkeigentum mit den drei Stockwerkeinheiten Nr. ddd (Einstellhalle mit den Einheiten Nrn. eee-fff), Nr. ggg (4.5-Zimmer-Wohnung im 1. Untergeschoss) und Nr. hhh (4.5-Zimmer-Attikawohnung im Erdgeschoss). Das Benützungsrecht (Bst. A.a) wurde auf das Grundstück Nr. ccc übertragen und auf dem Grundstück Nr. aaa gelöscht. Im Parzellierungsakt wurde auf das erwähnte Benützungsrecht Bezug genommen. A.d. Am 28. November 2007 verkauften A.C.________ und B.C.________ die Grundstücke GB U.________ Nrn. hhh (4.5-Zimmer-Attikawohnung) sowie iii und fff (zwei Einstellhallenplätze) an A.________ und B.________. Der Beschrieb des Stammgrundstücks Nr. ccc beinhaltet unter anderem die erwähnte Dienstbarkeit als Last zu Gunsten des Grundstücks Nr. bbb, wobei die Last im Vertrag nicht weiter umschrieben wird. Laut Ziffer 4 des Vertrages ist im Kaufpreis die schlüsselfertige Erstellung des Kaufobjekts gemäss dem Baubeschrieb mit Plänen vom 22. November 2007 enthalten. Der Baubeschrieb wurde vom Notar datiert und gestempelt und liegt dem Vertrag bei. A.e. In der Folge errichteten A.C.________ und B.C.________ auf einer Teilfläche des Daches des Zweifamilienhauses eine durch ein Geländer vom restlichen Dach abgegrenzte Gartenanlage mit verschiedenen Bepflanzungen, einem Sitzplatz, Wegen und einer Laube. Der Flachdachaufbau überschreitet die im Baubeschrieb vorgesehene Höhe. A.f. Der Streit zwischen A.________ und B.________ auf der einen und A.C.________ und B.C.________ auf der anderen Seite entbrannte zunächst darüber, ob Letztere den Flachdachaufbau auf die Höhe reduzieren müssen, die im Baubeschrieb vom 22. November 2007 vorgesehen ist. Entzweit sind die Parteien auch darüber, ob A.C.________ und B.C.________ die Terrasse respektive die Gartenanlage gemäss den Vorgaben der Dienstbarkeit errichtet haben.