Citation: 5A_305/2019 E. 2.1

2.1. Die Vorinstanz hat erwogen, die Vornahme des Pfändungsanschlusses gemäss Art. 110 SchKG mittels berichtigter Pfändungsurkunde vom 15. August 2018 sei richtig gewesen, weil das Fortsetzungsbegehren des Beschwerdegegners 1 bereits am 18. April 2018 und damit noch vor der Vornahme der Pfändung vom 24. Mai 2018 gestellt worden war. Die Beschwerdeführerin übersehe die Unterscheidung zwischen der Vornahme der Pfändung gemäss Art. 89 ff. SchKG auf der einen und dem Pfändungsanschluss gemäss Art. 110 SchKG auf der anderen Seite. Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin sei für den Pfändungsanschluss keine Pfändungsankündigung erforderlich. Die Erstinstanz habe ebenfalls bereits zutreffend erwogen, dass es sich bei den Forderungen der C.________ AG, welche zur Pfändung vom 24. Mai 2018 sowie zum Pfändungsanschluss gemäss Pfändungsurkunde vom 29. Juni 2018 geführt haben, um privilegierte Forderungen handle (Art. 219 Abs. 4, 2. Klasse, lit. c SchKG), was zur Folge habe, dass der nachträgliche Pfändungsanschluss betreffend die nicht privilegierte Forderung des Beschwerdegegners 1 keine Beeinträchtigung der Rechte der C.________ AG bewirken könne.