Citation: 1C_538/2018 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer stellte sich vor den kantonalen Rechtsmittelinstanzen im Wesentlichen auf den Standpunkt, der ohne Bewilligung erstellte Autounterstand dürfe auf jeden Fall stehen bleiben. Entweder sei trotz der fehlenden Bewilligung von einem Rückbau abzusehen oder aber die Baukommission habe nachträglich eine Ausnahmebewilligung zu erteilen. Mit den Voraussetzungen für eine Ausnahmebewilligung gemäss dem Recht des Kantons Solothurn (vgl. § 52 Abs. 1 i.V.m. § 67 Abs. 1 der Kantonalen Bauverordnung vom 3. Juli 1978 [KBV/SO; BGS 711.61]), namentlich den Erfordernissen der "ausserordentlichen Verhältnisse" und der "unverhältnismässigen Härte" der Einhaltung der fraglichen (Abstands-) Vorschriften, setzte er sich allerdings nicht näher auseinander. Vielmehr leitete er die Möglichkeit einer Ausnahme letztlich aus den Umständen ab, die seiner Ansicht nach einen Verzicht auf die Rückbauanordnung rechtfertigen sollen. Auch vor der Baukommission brachte er nicht vor, die Voraussetzungen gemäss § 52 Abs. 1 in Verbindung mit § 67 Abs. 1 KBV seien erfüllt. Ebenso wenig nannte er Gründe, wieso dem so sein sollte. Er reichte der Kommission auch kein Gesuch um Gewährung einer entsprechenden Ausnahmebewilligung ein.