Citation: 1F_1/2024 E. A

C.________ wurde am 4. September 2012 nach der Verheiratung mit einer Schweizerin erleichtert eingebürgert. Kurz darauf trennten sich die Ehegatten. Am 29. August 2013 anerkannte C.________ die am 23. Februar 2013 ausserehelich geborene deutsche Staatsangehörige A.________, womit diese das Schweizer Bürgerrecht erhielt. Am 14. Dezember 2015 erklärte das Staatssekretariat für Migration (SEM) die Einbürgerung von C.________ für nichtig, wobei seine Tochter A.________ in die Nichtigerklärung einbezogen wurde. Im Verlauf des Jahres 2016 erfuhr die deutsche Staatsangehörige B.________, Mutter und gesetzliche Vertreterin von A.________, vom Einbezug ihrer Tochter in die Nichtigerklärung. In der Folge bemühte sie sich erfolglos beim SEM um Eröffnung der Verfügung vom 14. Dezember 2015, um gegen den Einbezug ihrer Tochter in die Nichtigerklärung vorgehen zu können. Am 31. August 2018 erliess das SEM diesbezüglich eine negative Verfügung. Dagegen erhoben A.________ und B.________ am 28. September 2018 Beschwerde. Im Rahmen dieses beim Bundesverwaltungsgericht angestrengten Beschwerdeverfahrens hob das SEM am 9. Dezember 2019 seine Verfügung vom 14. Dezember 2015 auf, soweit damit A.________ in die Nichtigerklärung der Einbürgerung ihres Vaters miteinbezogen worden war, und versetzte das Verfahren diesbezüglich in das Instruktionsstadium zurück. Daraufhin schrieb das Bundesverwaltungsgericht mit Entscheid F-5567/2018 vom 13. Dezember 2019 das Beschwerdeverfahren als gegenstandslos geworden ab, erhob keine Kosten und sprach A.________ und B.________ eine Parteientschädigung von Fr. 3'052.90 zu. Dagegen erhoben A.________ und B.________ mit Eingabe vom 12. Januar 2020 Beschwerde beim Bundesgericht und beantragten insbesondere, den Abschreibungsentscheid aufzuheben und ihnen eine höhere Parteientschädigung, eine Entschädigung für weitere Auslagen und eine Genugtuung für den widerrechtlich zugefügten seelischen Schaden zuzusprechen. Wegen mangelhafter Begründung trat das Bundesgericht mit Urteil 1C_20/2020 vom 28. Januar 2020 auf die Beschwerde nicht ein.