Citation: 8C_40/2007 05.05.2008 E. 4

4.1 Das kantonale Gericht hat in Würdigung der Akten festgestellt, Frau Dr. med. E.________ sei nicht als behandelnde Ärztin der Versicherten tätig gewesen, sondern habe diese nur einmal im Auftrag des Hausarztes am 22. Juni 2004 untersucht. Seitens der SUVA sei sie nie mit einer Abklärung beauftragt worden. In ihrem Bericht habe sie sich weder zur Arbeitsfähigkeit noch zur Unfallkausalität der Beschwerden geäussert. Dieser habe im Abklärungsverfahren der SUVA keine massgebende Rolle gespielt. In den Akten sei er vor dem Gutachten der Medas einzig von Kreisarzt Dr. med. M.________ erwähnt worden, ohne dass sich dieser jedoch inhaltlich dazu geäussert habe. Weiter hat die Vorinstanz erwogen, auch aus dem neurologischen Teilgutachten selber würden sich keine Hinweise ergeben, die den Anschein der Befangenheit und die Gefahr der Voreingenommenheit von Frau Dr. med. K.________ objektiv zu begründen vermöchten. Solches könne auch nicht im Hinweis auf eine Symptomausweitung erblickt werden, zumal einem Grossteil der mit der Versicherten befassten Mediziner eine extreme Schmerzempfindlichkeit aufgefallen sei. Die Schlussfolgerung, Frau Dr. med. K.________ sei von Dr. med. E.________ instruiert worden, oder es habe eine Absprache und Übernahme der Meinung von Frau Dr. med. E.________ stattgefunden, müsse als reine Schutzbehauptung angesehen werden, nachdem die Untersuchungsergebnisse offenbar nicht zum gewünschten Resultat geführt hätten. 4.2 Etwas anderes ergibt sich auch nicht aufgrund der Einwände der Versicherten im letztinstanzlichen Verfahren. Aus den medizinischen Unterlagen geht nicht hervor, dass Frau Dr. med. K.________ vor der Teilbegutachtung vom 3. November 2005 jemals mit der neurologischen Behandlung der Versicherten betraut oder sonstwie mit ihr befasst gewesen wäre. Solches wird zudem auch von der Beschwerdeführerin nicht behauptet. Ein Ausstandsgrund ist in diesem Zusammenhang nicht ersichtlich. Die Versicherte war ausweislich der Akten überdies auch nicht bei Frau Dr. med. E.________ in neurologischer Behandlung, weshalb sich mit Bezug auf ihre Person die Frage nach einer allfälligen Praxisvertretung zum Vornherein nicht stellt. Die Beschwerdeführerin beruft sich auf den Ablehnungsgrund der Befangenheit, da die Medas-Teilgutachterin in derselben Arztpraxis arbeite wie Frau Dr. med. E.________, die sie bereits früher untersucht habe. Nach der Rechtsprechung begründet die blosse Möglichkeit, dass ein Experte fachlich veranlasst sein könnte, sich mit früheren Gutachten von Kollegen oder Vorgesetzten (des gleichen medizinischen Instituts) allenfalls auch kritisch auseinander zu setzen, noch keinen objektiven Anschein der Befangenheit (Urteil 1B_22/2007 vom 29. Mai 2007). Eine implizite Übernahme der subjektiven Meinung der Praxiskollegin oder gar eine Absprache zwischen den beiden Neurologinnen ist in keiner Art und Weise erstellt und kann insbesondere nicht im geäusserten Verdacht auf eine Verarbeitungsstörung erblickt werden. Die inhaltliche Kritik am Teilgutachten von Frau Dr. med. K.________ und die materiellen Ausführungen zur medizinischen Gesamtsituation betreffen sodann keine im vorliegenden Verfahren gültigen Rügen, sondern beschlagen Fragen, die im Rahmen der freien Beweiswürdigung zu prüfen und bei der Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs zu berücksichtigen sein werden. Aus diesem Grund hat auch der letztinstanzlich eingereichte Bericht des FMRI-Zentrums vom 7. Januar 2008 unbeachtlich zu bleiben. 4.3 Liegen somit keine Gründe vor, die auf mangelnde Objektivität und auf Voreingenommenheit von Frau Dr. med. K.________ schliessen lassen, was bereits zum Vornherein Zweifel am Beweiswert ihres Teilgutachtens rechtfertigen könnte, verletzt es kein Bundes- oder Verfassungsrecht, dass das kantonale Gericht dieses nicht als unverwertbar erklärte. Aus Art. 6 Ziff. 1 EMRK ergeben sich im vorliegenden Zusammenhang keine weitergehenden Ansprüche.