Citation: 5F_14/2013 E. 3

Nach Ansicht des Gesuchstellers hätte sich Bundesrichter von Werdt nicht mit seiner Angelegenheit befassen dürfen, da er sich aufgrund seiner bisherigen Tätigkeit als Rechtsanwalt in einer Interessenkollision befunden habe. Soweit er mit diesem Vorbringen einen Ausstandsgrund geltend machen will (Art. 121 lit. a BGG), legt er nicht dar, weshalb ihm die Anrufung dieses Revisionsgrundes erst jetzt möglich gewesen sei (Art. 38 Abs. 3 BGG). Er verweist vorerst auf ein anderes Verfahren, in welchem er die Interessenkollision von Bundesrichter von Werdt bekannt gegeben habe. In dem daraufhin ergangenen Urteil (5F_3/2012) stellte das Bundesgericht indes fest, dass es sich bei dem erhobenen Vorwurf um Sachverhalte handle, welche sich bereits vor Fällung des nunmehr angefochtenen Urteils aus dem Jahre 2011 ereignet haben. Zudem verweist der Gesuchsteller auf ein Urteil des Bundesgerichtes aus dem Jahre 2010 (Urteil 5A_401/2010 vom 11. August 2010), wonach Bundesrichter von Werdt bereits damals die angeführte Interessenkollision bekannt war. Daraus folgt, dass der genannte Ausstandsgrund durchaus in einem vorangegangenen Verfahren hätte geltend gemacht werden können und nunmehr verwirkt ist. Damit erweist sich das Revisionsgesuch als verspätet (vgl. bereits das Urteil 5F_3/2012).