Citation: 8C_177/2022 E. 8.3

8.3. Der Beschwerdeführer wendet ein, die Vorinstanz habe es entgegen der IV-Stelle ausgeschlossen, dass er im Umfang des Zumutbarkeitsprofils einer Tätigkeit als angestellter Jurist nachgehen könnte. Diese hypothetische Annahme sei mit der Realität nicht zu vereinbaren. Denn er habe als angestellter Anwalt gearbeitet, soweit es seine eingeschränkte Leitungsfähigkeit erlaubt habe (vgl. Arbeitsverträge G.________ AG, H.________ GmbH und I.________ AG). Die Vorinstanz sei somit in Willkür verfallen und habe Bundesrecht verletzt, indem sie das Valideneinkommen nicht aufgrund der statistischen Werte eines angestellten Juristen ermittelt habe. Ihre diesbezügliche Haltung sei realitätsfremd und aktenwidrig. Hierbei handelt es sich um einen sehr pauschal gehaltenen Einwand, der sich mit der eingehenden und differenzierten vorinstanzlichen Beurteilung nicht näher befasst. Er ist daher nicht geeignet, diese in tatsächlicher Hinsicht als offensichtlich unrichtig oder anderweitig als bundesrechtswidrig erscheinen zu lassen, zumal die Vorinstanz unwidersprochen die fehlende Stabilität der Neuanstellung festhielt.