Citation: 5A_187/2021 E. C

C.a. Der Kläger erhob Berufung mit den Anträgen, den Nachlass auf Fr. 2'223'148.00, seinen Pflichtteil auf Fr. 333'472.00 und die Pflichtteilsverletzung auf Fr. 263'472.00 festzusetzen, die Zuwendung des Erblassers an den Beklagten 2 entsprechend herabzusetzen und den Beklagten 2 zu verpflichten, ihm Fr. 263'472.00 zuzüglich Verzugszins von 5 % ab 24. Januar 2010 zu bezahlen. C.b. Die Beklagten legten ihrerseits Berufung ein und beantragten, die Klage sei aufgrund der eingetretenen Verjährung abzuweisen. Eventualiter sei festzustellen, dass der Nachlass maximal Fr. 451'500.00 und der Pflichtteil des Klägers Fr. 67'725.00 betrage und dass der Pflichtteil nicht verletzt worden sei. C.c. Mit Anschlussberufung beantragte der Kläger, neu den Nachlass auf Fr. 2'260'211.00, seinen Pflichtteil auf Fr. 339'031.00 und die Pflichtteilsverletzung auf Fr. 269'031.00 festzulegen, die Zuwendung des Erblassers an den Beklagten 2 entsprechend herabzusetzen und den Beklagten 2 zu verpflichten, ihm Fr. 269'031.00 zuzüglich Verzugszins von 5 % ab 24. Januar 2010 zu bezahlen. C.d. In ihren jeweiligen Antworten zu den gegnerischen Begehren schlossen der Kläger und die Beklagten auf Abweisung. C.e. Das Obergericht des Kantons Aargau hiess die Berufung und die Anschlussberufung des Klägers teilweise gut und stellte fest, dass der Nachlass Fr. 2'260'210.00, der Pflichtteil des Klägers Fr. 339'031.00 und die Pflichtteilsverletzung Fr. 269'031.00 beträgt. Es setzte die Zuwendung des Erblassers an den Beklagten 2 entsprechend herab und verpflichtet den Beklagten 2, dem Kläger Fr. 269'031.00 zuzüglich 5 % Verzugszins ab 28. Januar 2011 zu bezahlen. Weiter verlegte das Obergericht die Prozesskosten des erst- und des zweitinstanzlichen Verfahrens (Entscheid vom 13. Januar 2021).