Citation: 6B_943/2017 E. A

Die Staatsanwaltschaft See / Oberland wirft X.________ im Wesentlichen vor am 4. März 2015, um 19.15 Uhr, auf der C.________strasse in E.________ einen Lieferwagen gelenkt zu haben, als er - ohne den Blinker zu stellen - nach links in die D.________strasse abgebogen sei. Hierbei habe er mangels Aufmerksamkeit den ihm korrekt auf der C.________strasse auf einem Fahrrad entgegenkommenden, vortrittsberechtigten A.________ übersehen, worauf X.________ mit der linken Fahrzeugfront des von ihm gelenkten Lieferwagens das Fahrrad touchiert habe. Dadurch sei A.________ zu Fall gekommen. Durch diesen Sturz habe er eine Rissquetschwunde supraorbital links erlitten. Die Wunde habe genäht werden müssen (fahrlässige Körperverletzung, Verletzung der Verkehrsregeln). Nach dieser Kollision sei X.________ aus dem Fahrzeug gestiegen und habe einige Worte mit dem Verletzten gewechselt, worauf jener die Unfallstelle verlassen habe. In der Folge habe X.________ seine Fahrt fortgesetzt, ohne die Polizei zu benachrichtigen, obschon er gewusst habe, dass der Fahrradfahrer beim Unfall verletzt worden sei und obschon er seine Meldepflicht gekannt habe und ihm eine Meldung an die Polizei ohne Weiteres möglich gewesen wäre (Pflichtwidriges Verhalten bei Unfall).