Citation: 5A_777/2020 E. 3

Das Obergericht ist auf die Beschwerde mangels hinreichender Begründung teilweise nicht eingetreten (Vorwürfe an verschiedene Behörden; Vorwürfe betreffend Ablauf und Protokollierung der Einigungsverhandlung etc.). Teilweise hat es die Beschwerde abgewiesen: Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers erfolge ein Pfändung auch dann, wenn ein Schuldner über kein Vermögen verfüge. Vorliegend verfüge er über Vermögen. Der Liquidationsanteil an der einfachen Gesellschaft sei pfändbar. Das Betreibungsamt müsse die Vermögenswerte ohne Rücksicht auf die emotionalen Bindungen (des Beschwerdeführers und seines Sohnes zu den Liegenschaften) pfänden. Es bestehe keine Grundlage, wegen der allenfalls drohenden Obdachlosigkeit des Sohnes die Pfändung nicht vorzunehmen. Er werde sich gegebenenfalls an die zuständigen sozialen Einrichtungen wenden müssen. Sodann sei mit einem Verwertungserlös zu rechnen, der hoch genug sei, um die Pfändung zu rechtfertigen, und zwar unabhängig davon, ob auf den amtlichen Wert oder die Schätzung des Betreibungsamts abgestellt werde.