Citation: 4A_598/2013 E. 5.3

5.3. Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, die Vorinstanz habe nicht begründet, weshalb sie die Stiftungsratsprotokolle nicht ediert habe, geht seine Rüge ins Leere. Die Vorinstanz hat entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers sehr wohl dargelegt, weshalb sie seinen Antrag auf Einholung dieser Beweismittel bzw. des Protokolls vom 28. September 2005 abgewiesen hat. Soweit sich seine Rüge auch auf das Protokoll vom 17. November 2005 bezieht, verhält er sich in weitem Masse widersprüchlich; wie die Beschwerdegegnerin zu Recht ausführt, hat sie dieses dem Bezirksgericht Brugg am 14. Mai 2009 eingereicht, welches dem Rechtsvertreter des Beschwerdeführers mit Schreiben vom 19. Mai 2009 eine Kopie weitergeleitet hat. Zudem geht denn auch aus dem angefochtenen Entscheid klar hervor, dass sich die Vorinstanz mit diesem Protokoll auseinandergesetzt bzw. dieses gewürdigt hat. Eine Verletzung des rechtlichen Gehörs mangels (ungenügender) Begründung ist damit weder dargetan noch ersichtlich. Ebenso wenig ist eine Verletzung des rechtlichen Gehörs dargetan, soweit der Beschwerdeführer geltend macht, die von ihm beantragten Zeugen C.________ und D.________ seien hinsichtlich des Zustandekommens eines Abgeltungsvertrages nicht einvernommen worden. Der Beschwerdeführer legt keineswegs dar, im vorinstanzlichen Verfahren bzw. im ersten Berufungsverfahren (Appellationsverfahren) einen entsprechenden Antrag gestellt zu haben. Er müsste mit konkreten Aktenhinweisen darlegen, dass und wo er in den kantonalen Rechtsschriften bzw. in seiner Appellationsantwort vom 15. Dezember 2009 die Einvernahme dieser Zeugen beantragt hat, was aus seinen Vorbringen nicht hervorgeht. Der Beschwerdeführer scheint ohnehin zu übergehen, mit welcher Begründung die Vorinstanz das Zustandekommen eines Vergleichsvertrags abgewiesen hat. Entsprechend setzt er sich denn auch kaum mit den vorinstanzlichen Erwägungen auseinander und macht insbesondere nicht geltend, das Angebot des Stiftungsrates auf Bezahlung einer Entschädigung in der Höhe von Fr. 200'000.-- angenommen zu haben. Vielmehr bringt er im bundesgerichtlichen Verfahren eine zentral andere Begründung vor; er führt aus, er habe nicht gewusst, dass er auf die Tarmed-Nachzahlungen habe verzichten müssen, da ihm das Protokoll vom 28. September 2005 nie zugestellt worden sei und der Abgeltungsvertrag sei bereits mit dem Beschluss des Stiftungsrates vom 28. September 2005 zustande gekommen, womit keine Annahme habe erfolgen müssen. Wie die Vorinstanz jedoch festgehalten hat, ist der Wortlaut des Schreibens vom 30. September 2005 klar: Die Beschwerdegegnerin hat anlässlich der Stiftungsratssitzung vom 28. September 2005 beschlossen, dem Beschwerdeführer - unter Vorbehalt seiner Annahme - eine Entschädigung in der Höhe von Fr. 200'000.-- zu bezahlen, sofern der Beschwerdeführer seinerseits auf seine Tarmed-Nachzahlungsforderung verzichte. Inwiefern die Vorinstanz bei der Würdigung dieses Schreibens in Willkür verfallen wäre, tut der Beschwerdeführer nicht dar.