Citation: 2A.684/2006 06.02.2007 E. A

X.________ (geb. 1971), Staatsangehöriger von Bangladesch, heiratete am 29. August 2002 in seinem Heimatland eine ursprünglich aus Brasilien stammende Schweizer Bürgerin (geb. 1949). Am 22. Dezember 2003 reiste er mit gültigem Visum in die Schweiz ein. Am 29./30. Januar 2004 zog seine Ehefrau vom Kanton Genf in die Stadt Zürich, worauf X.________ dort am 30. Januar 2004 um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung ersuchte. In der Folge wurden Ermittlungen betreffend Scheinehe vorgenommen. Die Ehefrau konnte jedoch nie befragt werden, da sie sich nur selten in Zürich aufhielt und im September 2004 mitteilte, sie habe sich zu ihrem verunglückten Sohn nach Brasilien begeben müssen. Seither ist die Ehefrau nicht in die Schweiz zurückgekehrt.