Citation: 1C_277/2015 E. 3.2.3

3.2.3. Nicht zu beanstanden ist ferner, dass die Vorinstanz die Erhöhung der Attraktivität der Ecke Schwarzacker-/Querstrasse durch die Anpassung des Baubereichs F als besonders erstrebenswert erachtet hat. Die Erzielung eines städtebaulich gut gestalteten Zentrumsgebiets stellt ein legitimes und beachtenswertes Anliegen der Gemeinde dar. Demgegenüber wiegt der Eingriff in das Eigentum der Beschwerdeführerin nicht schwer. Abgesehen davon, dass ein Verbot der Erstellung oberirdischer Bauten auf einer Fläche von 12.6 m 2 in der Ecke der Parzelle verkraftbar erscheint, wird der Beschwerdeführerin die bestimmungsgemässe und sinnvolle Nutzung ihres Grundstücks dadurch weder verunmöglicht noch stark erschwert (vgl. BGE 133 II 220 E. 2.5 S. 225 mit Hinweisen). Mit der Rückversetzung der Baubereichslinie wird keine mit dem Wohnhaus überstellen Grundstücksfläche beansprucht (vgl. Urteil 1C_105/2014 vom 12. August 2014 E. 7.2). Hinzu kommt, dass sich das Bundesgericht vorliegend Zurückhaltung aufzuerlegen hat, da der Gemeinde bei diesem Planentscheid ein erheblicher Ermessensspielraum zukommt und die konkrete Beurteilung von einer Würdigung der örtlichen Verhältnisse abhängt, welche die lokalen Behörden besser kennen als das Bundesgericht (vgl. E. 2 hiervor). Insoweit haben die Vorinstanzen nicht gegen Verfassungsrecht verstossen, wenn sie den durch die Rückversetzung der Baubereichslinie verursachten Eingriff in das Eigentum als für die Beschwerdeführerin zumutbar erachteten. Ebenso wenig sind sie dabei in Willkür verfallen, da die Rückversetzung auf sachlichen und nachvollziehbaren Gründen beruht.