Citation: U 392/04 15.06.2005 E. 7

Angesichts der unklaren Ätiologie der die Hauptdiagnose einer Birkenpollenallergie begleitenden Reaktion auf Karotte, Spargel, Sellerie und Tomate (vgl. Bericht des Prof. Dr. med. P.________ vom 18. Februar 2003) erkannte die Vorinstanz zutreffend, dass die medizinischen Akten nicht darauf schliessen lassen, die allergische Reaktion auf bestimmte Gemüse sei ausschliesslich oder stark überwiegend (mindestens zu 75 %) durch die Berufstätigkeit des Versicherten als Koch verursacht worden. Jedoch lassen die Akten auch den gegenteiligen Schluss nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad zu. Nach dem Gesagten ist daher die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit sie eine arbeitsmedizinische Expertise einhole, die darüber Aufschluss gibt, in welchem prozentualen Ausmass die Berufsarbeit als Koch das entwickelte Beschwerdebild, das ab 10. März 2003 zu Arbeitsunfähigkeit führte, verursacht habe. Auf Grund der gewonnenen Erkenntnisse wird sie alsdann über den Leistungsanspruch des Beschwerdeführers neu befinden.