Citation: 6B_120/2024 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz erwägt zusammengefasst, der Beschwerdeführer habe bei seinem rücksichtslosen Fluchtmanöver ohne Weiteres in Kauf genommen, ihm allenfalls im Weg stehende Polizisten zu töten. Dies, nachdem er zuvor gesehen gehabt habe, dass sich in diesem Bereich kontrollierende Polizisten aufgehalten hätten. Auch als er B.________ vor sich gesehen habe, habe er sein Manöver nicht abgebrochen. Er habe nicht mit deren Ausweichen bzw. damit rechnen können, dass sie sich nicht in seiner Fahrspur befinden würde. Es sei um Bruchteile von Sekunden gegangen und B.________ hätte stolpern und hinfallen können. Auch ein Verlust über die Kontrolle des Fahrzeuges wäre möglich gewesen. Letztlich sei es vom Zufall abhängig gewesen, ob B.________ noch rechtzeitig würde reagieren können.