Citation: 6B_336/2019 E. 2.1

2.1. Die Vorinstanz erwägt, der Beschwerdegegner 2 habe unbestrittenermassen den objektiven Tatbestand der Veruntreuung erfüllt. Offen sei einzig, ob er mit Bereicherungsabsicht gehandelt habe. In Bezug auf die Ersatzfähigkeit sei zwar fraglich, ob der Beschwerdegegner 2 die aus dem Verkauf stammenden Fr. 9'000.-- tatsächlich über längere Zeit in einem separaten Portemonnaie aufbewahrt habe, um sie dereinst dem Beschwerdeführer zu überreichen. Hinweise, dass der Beschwerdegegner 2 im massgeblichen Zeitraum in finanziellen Schwierigkeiten gesteckt habe, die ihm eine Bezahlung von Fr. 9'000.-- verunmöglicht hätten, seien jedoch nicht ersichtlich. Dass er mit der Weitergabe des Geldes zugewartet habe, lasse zudem nicht ohne Weiteres auf fehlenden Ersatzwillen schliessen. Die Abmachung darüber, was mit dem Fahrzeug geschehen sollte, sei schlichtweg nicht klar gewesen. Es würden letztlich zu wenig Beweise und Indizien für eine Absicht vorliegen, sich aus diesem Geschäft zu bereichern (angefochtener Entscheid S. 7 f.).