Citation: 1C_349/2019 E. 4.6

4.6. Das Verwaltungsgericht hält den vom Beschwerdeführer aufgezählten Verfahren eine Reihe weiterer entgegen, in denen er unterlegen sei. Wie es sich damit im Einzelnen verhält, kann offenbleiben, ebenso, inwiefern BGE 140 I 58 für die hier zu beantwortende Frage von Bedeutung ist. Immerhin ist darauf hinzuweisen, dass es gemäss jenem Urteil mit Blick auf die kollektive Seite des Referendumsrechts zulässig ist vorauszusetzen, dass potenzielle Ergreifer des Referendums über eine gewisse Organisation verfügen, die ihnen ein möglichst frühzeitiges Lancieren einer Unterschriftensammlung und damit ein optimales Ausnutzen der Frist ermöglicht (a.a.O., E. 4.2.2 S. 66 mit Hinweisen). Massgebend erscheint hier jedoch vor allem, dass es dem Beschwerdeführer gemäss seinen eigenen Ausführungen im Grunde nicht um das Referendum gegen den Beschluss des Einwohnerrats vom 24. September 2018 geht, sondern um die Klärung des Vorgehens bei der Hinterlegung der Unterschriftenliste mit Blick auf künftige Referenden. Dieser Umstand findet ebenfalls darin Ausdruck, dass er sich auch nicht im Ansatz um die Sammlung von Unterschriften bemühte, sondern lediglich pro forma einen einzigen Unterschriftenbogen mit einer einzigen Unterschrift einreichte (vgl. auch a.a.O., E. 4.4 S. 67). Wenn das Verwaltungsgericht unter diesen Voraussetzungen die Beschwerde als mutwillig erachtete, erscheint dies jedenfalls nicht als geradezu willkürlich.