Citation: I 313/02 30.12.2002 E. 3

Im Weiteren wird in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde gerügt, der Invaliditätsgrad sei auch unabhängig von der anwendbaren Methode nicht richtig ermittelt worden. Im Bericht der Rheumaklinik des Spitals Z.________ vom 7. November 2000 gehe man von einer Einschränkung in der Arbeitsfähigkeit im Haushaltsbereich vom 30 % aus. Dr. med. A.________, praktischer Arzt, sei der Auffassung die Arbeitsunfähigkeit betrage generell 70 %, wogegen Dr. med. M.________, Spezialarzt FMH für Innere Medizin speziell Rheumaerkrankungen, in seinem Bericht vom 24. April 1998 für den Haushaltsbereich eine 100%ige Arbeitsfähigkeit postuliert habe und in erwerblicher Hinsicht von einer solchen von 50 % in einer angepassten leichten Tätigkeit ausgehe. Diese Widersprüche könnten nur mittels weiterer medizinischer Abklärungen beseitigt werden. 3.1 Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin erscheint der Sachverhalt auch in Bezug auf den Grad der Arbeitsfähigkeit als genügend klar. Bei der Ermittlung eines Invaliditätsgrades im Haushaltsbereich ist auf die Behinderung, sich im bisherigen Aufgabenbereich zu betätigen (Art. 27 Abs. 1 IVV), und nicht auf die medizinisch-theoretische Schätzung abzustellen. So liess die IV-Stelle eine Haushaltabklärung durchführen, welche in dieser Hinsicht eine Arbeitsunfähigkeit von 22 % ergab. Die Gelegenheit zu Ergänzungen oder Bemerkungen wurde nicht ergriffen. Auch im Anhörungsverfahren hat die Versicherte einzig angeführt, ihre Behinderung im Haushalt sei grösser, ohne dies zu konkretisieren. In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird schliesslich nichts vorgebracht, was den Bericht vom 15. Februar 2001 erschüttern würde, weshalb auf die darin gezogenen Schlussfolgerungen abzustellen ist. 3.2 In Bezug auf den Einkommensvergleich ist das hypothetisch zu erzielende Invalideneinkommen von Fr. 19'543.-, wie es das kantonale Gericht aufgrund der LSE-Tabellen unter Anrechnung eines Abzugs von 10 % ermittelt hat, unbestritten. Hingegen rügt die Beschwerdeführerin die Höhe des Valideneinkommens. Insofern als die Argumentation auf die anwendbare Bemessungsmethode zielt, wird auf Erwägung 2 hiervor verwiesen. Sowohl die Vorinstanz als auch die Beschwerdeführerin selbst gehen mit Recht von den Verdienstverhältnissen bei der X.________ AG bzw. der Y.________ aus. Bei einem bei diesen Firmen tatsächlich verdienten durchschnittlichen Stundenlohn von rund Fr. 21.- (inklusive Ferienentschädigung) hat das kantonale Gericht bei einer Erwerbstätigkeit von 60 % ein Valideneinkommen von ca. Fr. 25'000.- geschätzt. Dem kann gefolgt werden. Der in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde gemachten Berechnung ist entgegenzuhalten, dass darin fälschlicherweise der Anteil Ferienentschädigung nicht berücksichtigt wurde, indem das ermittelte Monatseinkommen mit 12 multipliziert wurde. Der Gesamtinvaliditätsgrad beträgt demnach 22 %.