Citation: 8C_57/2024 E. 5.1

5.1. Was vorab die Ermittlung des anwendbaren Kompetenzniveaus anbelangt, hat die Vorinstanz zu Recht festgehalten, der Beschwerdegegner habe keine Berufsausbildung mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis (EFZ) abgeschlossen, sondern verfüge einzig über das eidgenössische Berufsattest (EBA) als Automobilassistent (vgl. dazu: Urteil 9C_668/2019 vom 3. März 2020 E. 5.2). Seit dem Ausbildungsende sei er überhaupt nicht mehr in der Automobilbranche tätig gewesen. Auch im technischen Hausdienst habe der Beschwerdegegner nur zwei Jahre lang gearbeitet. Überdies verfüge er lediglich über durchschnittliche Anwenderkenntnisse am Computer und habe zu keinem Zeitpunkt eine Büro- oder Administrativtätigkeit ausgeübt. Bei den Tätigkeiten in der eigenen, mittlerweile wieder aufgegebenen Hundeschule sowie als "Rettungssanitäter" habe es sich schliesslich um solche neben- und ehrenamtlicher Art gehandelt, welche nicht professionell betrieben worden seien. Nachdem der berufliche Werdegang des Beschwerdegegners unbestritten geblieben ist, ergeben sich daraus - insoweit sind die Ausführungen des kantonalen Gerichts zutreffend - keine besonderen, mit dem medizinischen Belastungsprofil (im Wesentlichen: keine Arbeiten in Kälte, Nässe oder Zugluft; keine repetitiven oder statischen Tätigkeiten mit dem linken Arm; keine Überkopfarbeit oder solche mit erhöhter Anforderung an die Griffkraft links) vereinbaren besonderen Fertigkeiten oder Kenntnisse. Entscheidend ist in erster Linie, dass sämtliche Ausbildungen des Beschwerdegegners - wie im Übrigen auch die bereits erwähnte kurzzeitige Tätigkeit im technischen Hausdienst - weit zurückliegen. Das gilt insbesondere für die aus gesundheitlichen Gründen im Jahr 1982 nach der Realschule abgebrochene Lehre als Schreiner und die in den Jahren 1985 und 1986 im Anschluss an den Abschluss als Automobilassistent (EBA) absolvierte einjährige "Ausbildung" zum Autospengler. Hinzu kommt, dass der Beschwerdegegner diese Tätigkeiten zu keinem Zeitpunkt seines weiteren Erwerbslebens wieder ausübte. Vielmehr arbeitete er bis auf ganz wenige Ausnahmen während über 30 Jahren als ungelernter Baumaschinist, wobei seine Berufskarriere durch relativ häufige Stellenwechsel gekennzeichnet ist. Nennenswerte Weiterbildungen absolvierte er - wohl auch deshalb - keine. Insbesondere ist nicht erkennbar, dass der Beschwerdegegner Erfahrungen im Administrativbereich hätte sammeln können oder jemals längere Zeit im Büro erwerbstätig gewesen wäre. Die von der Beschwerdeführerin (erneut) aufgezeigten Aspekte ändern daran nichts. Weder ist im hier interessierenden Kontext die Aussage des Beschwerdegegners von Belang, er erledige gerne Büroarbeiten, noch ergeben sich aus dessen Nebentätigkeiten im eigenen Pferdebetrieb, als Schafzüchter, Agility-Übungsleiter oder durch seinen (ungenutzten) Taxischein besondere Fertigkeiten oder Kenntnisse (vgl. E. 3.2 hiervor). Auch anhand der sonstigen Einwände ist nicht ersichtlich, inwieweit die vorinstanzliche Einstufung des Beschwerdegegners im Kompetenzniveau 1 bundesrechtswidrig sein soll.