Citation: 8C_392/2014 E. 2.3

2.3. Unbegründet ist namentlich der gegenüber dem kantonalen Gericht sinngemäss erhobene Vorwurf, seiner Abklärungspflicht (Art. 61 lit. c ATSG) nicht nachgekommen zu sein und damit den Untersuchungsgrundsatz verletzt zu haben, zumal Beweiserhebungen nur vorzunehmen sind, soweit sie für die Entscheidfindung wesentliche Sachverhaltselemente zu klären geeignet sind (vgl. BGE 122 V 157 E. 1d S. 162). Im Rahmen ihrer Beweiserhebung hat die Vorinstanz von der früheren Arbeitgeberin zwei Beweisauskünfte und - wie vom Beschwerdeführer beantragt - überdies verschiedene E-Mails eingeholt. Aufgrund dieser Unterlagen konnte sie mit überzeugender Begründung aufzeigen, dass die an den Beschwerdeführer gerichtete Aufforderung seines direkten Vorgesetzten, seine offenbar nicht zur Zufriedenheit des betroffenen Kunden ausgefallene Account Review zu verbessern, die Zumutbarkeit eines Verbleibens an der bisherigen Stelle bis zum Finden einer anderweitigen Beschäftigung nicht beeinträchtigte. Vom - vor Bundesgericht erneut verlangten - Beizug weiterer E-Mails konnte sie absehen, selbst wenn vom Beschwerdeführer nicht nur ein - eine Analyse der Hintergründe der Performance-Entwicklung beinhaltendes - Account Review, sondern eine weitergehende Analyse des Kundenportfolios in Form einer detaillierten Performanceattribution auf Sektor- und Titelebene verlangt worden wäre. Dass eine solche nach Ansicht des Beschwerdeführers ohne entsprechende IT-Tools, über welche die frühere Arbeitgeberin nicht verfügte, nicht realisierbar sein soll, und er - hätte er sie als Portfolio Manager aufgrund eigener Berechnungen erstellen wollen - gegen Regeln der Corporate Governance, der FINMA (Eidgenössische Finanzmarktaufsicht) oder auch gegen ausländische Gesetze verstossen hätte, ändert nichts an der Beurteilung der Zumutbarkeitsfrage durch die Vorinstanz. Auf keinen Fall hätte er zu einem strafrechtlich relevanten oder sonst verpönten Vorgehen verhalten werden dürfen. Vielmehr hätte er entsprechende Anweisungen des Arbeitgebers verweigern dürfen.