Citation: 4C.245/2002 14.03.2003 E. A

In einem von A.________ (Kläger) gegen die "Y.________" am 9. Oktober 2001 eingeleiteten Verfahren gab der Einzelrichter des Arbeitsgerichts Zürich dem Kläger unter Androhung des Nichteintretens bei Säumnis auf, die beklagte Partei genau mit Namen und Adresse zu bezeichnen. Hierauf reichte der Kläger ein Schreiben vom 12. Oktober 2001 mit dem Briefkopf der Beklagten und der Unterschrift eines "B.________, Verkaufsleiter X.________ AG" ein, auf welchem sich die Firmenbezeichnung "X.________ AG" mit Adresse, Telefon-, Fax- und Mobilnummern sowie Domainname und E-mail-Adresse befand. Gestützt auf dieses Schreiben wurde die X.________ AG als beklagte Partei zur Hauptverhandlung vorgeladen. Sie ist unentschuldigt nicht erschienen. Nach persönlicher Befragung des Klägers schützte der Einzelrichter am 12.März 2002 die mit Fr. 13'524.-- bezifferte Klage im Betrage von Fr. 11'013.10 und verpflichtete die Beklagte, dem Kläger ein Arbeitszeugnis und eine Arbeitsbestätigung aus- und zuzustellen.