Citation: 4A_643/2023 E. 5.3

5.3. Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, die Vorinstanz hätte von Amtes wegen prüfen müssen, ob die im Zahlungsbefehl bezeichnete Forderung zweifelsfrei mit derjenigen durch den Rechtsöffnungstitel ausgewiesenen identisch sei, ist auf die vorstehenden Erwägungen zu verweisen (vgl. E. 4.3 hiervor). Die Vorinstanz war nicht verpflichtet, ohne genügende Auseinandersetzung mit dem erstinstanzlichen Entscheid von Amtes wegen die Identität der im Zahlungsbefehl genannten Forderung mit derjenigen durch den eingereichten Rechtsöffnungstitel ausgewiesenen Forderung zu prüfen. Die erste Instanz befasste sich eingehend mit der Frage der Forderungsidentität und begründete ausführlich, weshalb sie trotz der irreführenden Angabe im Zahlungsbefehl von einer Forderungsidentität ausging. So nahm die Erstinstanz zur Kenntnis, dass die Angabe des Forderungsgrundes im Zahlungsbefehl irreführend sei. Sie hielt allerdings fest, dass die Nennung des Rechtsöffnungstitels im Zahlungsbefehl gar nicht erforderlich sei. Zudem sei aus dem Zahlungsbefehl klar hervorgegangen, wofür (namentlich die persönlichen Beiträge) und für welche Zeiträume (namentlich 2010 bis 2020) die Betreibung erfolgt sei. Aufgrund dieser Angaben sei es dem Beschwerdeführer ohne weiteres möglich gewesen, sich ein Bild über den Anlass der gegen ihn eröffneten Betreibung zu machen und seine Rechte zu wahren. Insoweit bestehe die erforderliche Identität. Der Beschwerdeführer zeigt nicht hinreichend auf, inwiefern er sich mit diesen Erwägungen der Erstinstanz vor der Vorinstanz rechtsgenüglich auseinandergesetzt hat. Vielmehr wiederholt er die bereits vor der Vorinstanz erhobenen und von dieser berücksichtigten Rügen, wonach aus seiner Sicht keine Forderungsidentität vorliege, da der im Zahlungsbefehl angegebene Forderungsgrund mit dem vorgelegten Rechtsöffnungstitel nicht übereinstimme. Damit erweist sich seine Rüge als unbegründet.