Citation: 8C_350/2023 E. 6.1

6.1. Inwiefern die Vorinstanz offensichtlich unrichtige Feststellungen in sachverhaltlicher Hinsicht getroffen oder die zu beachtenden Beweiswürdigungsregeln verletzt haben sollte, ist nicht erkennbar. Dies gilt insbesondere insoweit, als das kantonale Gericht erkannte, der von der Beschwerdeführerin geklagte und von ihr auf die Tumoroperation zurückgeführte körperliche Schwächezustand mit Gangstörungen und einhergehend mit neuropsychologischen Ausfällen habe vom Gutachter gestützt auf die eigenen Untersuchungen sowie auch mittels Validierungsverfahren nicht bestätigt werden können, sondern beruhe weitgehend auf Aggravation. Inwiefern sich diesbezüglich bei der nach der Untersuchung durch die Gutachter vorgenommenen Fahreignungsabklärung im Spital B.________ bisher unerkannte objektive Aspekte ergeben haben sollten, die namentlich auch gegen die vom Gutachter erkannte Aggravation sprächen, lässt sich nicht ersehen. Daran kann der Einwand der Beschwerdeführerin, dass eine Aggravation auch bei diesem Anlass gar nicht in ihrem Interesse gelegen hätte, nichts ändern. Wie aus dem Bericht vom 10. Juni 2021 hervorgeht, beschränkte sich die Abklärung auf die Fahreignung, stützte sich aber massgeblich auch auf die früheren im Spital B.________ erfolgten neuropsychologischen Untersuchungen vom Juli 2020 und Januar 2021. Weshalb diese letzteren für die gutachtliche Beurteilung wenige Monate später nicht hinreichend aussagekräftig gewesen wären, sondern hätten aktualisiert werden müssen, ist nicht zu erkennen.