Citation: 4A_204/2017 E. 7.1

7.1. Er macht geltend, Arbeitsunfähigkeit und Schaden seien nicht deckungsgleich. Auch wenn von einer nur zweijährigen Einschränkung der Arbeitsfähigkeit ausgegangen werde, könne über diesen Zeitraum hinaus Schaden entstanden sein. Die Vorinstanz sei jedoch " (scheinbar implizit) " davon ausgegangen, dass eine Schadensberechnung nur für den Zeitraum der Arbeitsunfähigkeit vorzunehmen sei. Sie habe sich vollumfänglich der Schadensberechnung des Bezirksgerichts angeschlossen und dabei wesentliche Vorbringen des Beschwerdeführers nicht berücksichtigt und offerierte Beweismittel nicht abgenommen. Dadurch habe sie den Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) und das Recht auf Beweis (Art. 8 ZGB) verletzt. Konkret verweist er auf seine Ausführungen in der Berufung zum Hauptstandpunkt, wo er dargelegt habe, dass er seine gesamte Kundschaft verloren habe, die Geschäftstätigkeit ab 1994 und spätestens per Februar 1995 habe liquidieren müssen, womit die Grundlagen für die Fortsetzung des eigenen Betriebs entzogen waren. Er habe auch dargelegt, dass die vorhandenen Programme und Module nicht verwertet und die Kunden nicht gewinnbringend weiter vermittelt werden konnten, sowie aufgrund der Wertlosigkeit keinerlei materielle oder immaterielle Vermögenswerte der B.________ AG verwendet werden konnten. Auch wenn er also entsprechend der Annahme der kantonalen Gerichte bei seiner B.________ AG tätig geblieben wäre, wäre ein Schaden auch nach dem 18. Oktober 1995 entstanden, denn die Wiedererlangung der Arbeitsfähigkeit habe ihm nichts genützt, wenn er im Zeitraum seiner unfallbedingten Arbeitsunfähigkeit sämtliche Kunden verloren habe. Es sei daher willkürlich, wenn die Vorinstanz feststelle, er habe das Urteil des Bezirksgerichts bzw. dessen Schadensberechnung ausschliesslich hinsichtlich dessen Erwägungen zur Schadenminderungsobliegenheit und zu den Sozialversicherungen beanstandet. Die entsprechenden Rügen hätte die Vorinstanz zwingend prüfen müssen; die Sache sei daher zur entsprechenden Schadensermittlung an die Vorinstanz zurückzuweisen.