Citation: 6B_690/2024 E. A

Das Obergericht des Kantons Zürich sprach A.________ am 13. Juni 2024 in Bestätigung des Urteils des Bezirksgerichts Zürich vom 5. Oktober 2023 der versuchten schweren Körperverletzung schuldig. Daneben nahm es von der Rechtskraft der unangefochtenen weiteren erstinstanzlichen Schuldsprüchen der Hinderung einer Amtshandlung und der Übertretung des Personenbeförderungsgesetzes sowie von den ebenfalls unangefochtenen erstinstanzlichen Anordnungen betreffend die sichergestellten Gegenstände Vormerk. Es bestrafte A.________ für sämtliche Delikte unter Anrechnung der ausgestandenen Untersuchungs- und Sicherheitshaft sowie des vorzeitigen Straf- und Massnahmenvollzugs mit einer Freiheitsstrafe von 30 Monaten, einer unbedingten Geldstrafe von 20 Tagessätzen zu je Fr. 10.-- und einer Busse von Fr. 100.--. Das Obergericht ordnete für A.________ eine stationäre therapeutische Massnahme (Behandlung von psychischen Störungen) an und schob den Vollzug der Freiheitsstrafe zugunsten der Massnahme auf. Zudem verwies es A.________ für die Dauer von sieben Jahren des Landes und ordnete die Ausschreibung der Landesverweisung im Schengener Informationssystem (SIS) an. Das Obergericht ging hinsichtlich des Schuldspruchs der versuchten schweren Körperverletzung zusammengefasst von folgendem Sachverhalt aus: A.________ verletzte am 3. September 2022 um ca. 01.30 Uhr, nach einer tätlichen Auseinandersetzung mit einem Bekannten, diesen mit dem mitgeführten Taschenmesser (Klingenlänge 6.8 cm, Gesamtlänge 16 cm). A.________ lief dem Bekannten nach und stach mit der rechten Hand ohne Vorwarnung auf diesen ein. Dadurch erlitt dieser eine Stich-/Schnittverletzung am Rücken links, am Übergang zur linken Brustkorbaussenseite, ca. 10 cm beckenwärts der linken Achselhöhle und ca. 10 cm links der Brustwirbelsäule, welche zu keiner Verletzung der inneren Organe oder einer bleibenden Schädigung führte.