Citation: 6B_937/2023 E. 1

Die Staatsanwaltschaft Frauenfeld erklärte den Beschwerdeführer mit Strafbefehl vom 21. August 2020 des Betrugs schuldig und bestrafte ihn mit einer bedingten Freiheitsstrafe von 14 Tagen, als Zusatzstrafe zum Urteil des Bezirksgerichts Zürich vom 5. Dezember 2018, und einer Busse von Fr. 300.--. Am 16. Februar 2022 stellte der Beschwerdeführer bei der Staatsanwaltschaft ein "Wiedererwägungsgesuch", das sie als Gesuch um Wiederherstellung der Einsprachefrist betreffend den Strafbefehl vom 21. August 2020 entgegennahm und am 24. Februar 2022 abwies. Die gegen diese Verfügung gerichtete Beschwerde wies das Obergericht des Kantons Thurgau am 14. April 2022 ab. Eine dagegen gerichtete Beschwerde wies das Bundesgericht mit Urteil vom 3. Oktober 2022 ab, soweit es darauf eintrat (Urteil 6B_799/2022). Mit Schreiben vom 7. Juni 2022 orientierte die Staatsanwaltschaft Frauenfeld den Beschwerdeführer, dass mit den vorerwähnten Entscheiden allein über die Fristwiederherstellung entschieden worden sei. Über die am 16. Februar 2022 erhobene Einsprache sei noch nicht befunden worden. Die Staatsanwaltschaft überwies daher die Akten am 8. Dezember 2022 zur Durchführung des Hauptverfahrens an das Bezirksgericht mit dem Antrag, auf die Einsprache sei mangels Fristwahrung nicht einzutreten und den Beschwerdeführer gemäss Strafbefehl zu verurteilen. Das Bezirksgericht Frauenfeld erkannte am 4. Mai 2023, die Einsprache sei mangels Fristwahrung nicht gültig, und stellte fest, der Strafbefehl vom 21. August 2020 sei in Rechtskraft erwachsen. Die dagegen gerichtete Beschwerde wies das Obergericht des Kantons Thurgau am 15. Juni 2023 ab, soweit es darauf eintrat. Der Beschwerdeführer wendet sich an das Bundesgericht.