Citation: 4A_143/2017 E. 3

Die Vorinstanz erwog, die Beschwerdeführerin habe ihre Klageforderung erstinstanzlich auf den "Architekturvertrag" vom 11. September 2013 gestützt und eine Haftung für Werkmängel bzw. eine Sorgfaltspflichtverletzung geltend gemacht. Die Erstinstanz habe die Klage der Beschwerdeführerin mangels Aktivlegitimation abgewiesen, da ihr der Nachweis, dass der "Architekturvertrag" vom 11. September 2013 von der C.________ AG auf sie übertragen worden sei, nicht gelungen sei. Deshalb stehe ihr aus dem Vertrag gegenüber dem Beschwerdegegner keine Forderung zu. Die Erstinstanz habe gestützt auf die Parteivorbringen zu Recht nur geprüft, ob der Beschwerdeführerin "der Beweis gelungen" sei, dass der "Architekturvertrag" vom 11. September 2013 konkludent von der C.________ AG auf sie übertragen worden sei. Die Beschwerdeführerin führe einzig mit einer Honorarrechnung und Baugesuchsunterlagen "Beweis", dass der Beschwerdegegner der Vertragsübertragung konkludent zugestimmt habe. Diesen Belegen sei aber keine unzweideutige Vertragsübertragung zu entnehmen. Die Erstinstanz habe daher zu Recht erwogen, dass der Beschwerdeführerin der "Nachweis" der konkludenten Zustimmung des Vertragsübergangs nicht gelungen sei.