Citation: 2C_204/2023 E. 3.1

3.1. Vorliegend hat die Vorinstanz in Anwendung des massgebenden kantonalen Verfahrensrechts erwogen, dass Verwaltungsbeschwerden eine Unterschrift enthalten müssten (Art. 67 i.V.m. Art. 32 Abs. 2 des Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege [VRPG/BE; BSG 155.21]), wobei eine Originalunterschrift erforderlich sei und eine maschinelle Unterschrift nicht genüge. Eine Rechtsgrundlage für den elektronischen Rechtsverkehr fehle in der geltenden bernischen Verwaltungsrechtspflegeordnung, womit von vornherein ausser Betracht falle, die elektronischen Signaturen mit den eigenhändigen Unterschriften gleichzustellen. Sodann hat die Vorinstanz unter Hinweis auf Art. 15 Abs. 4 VRPG/BE erwogen, dass die Vertretung im vorliegend interessierenden Verfahren zugelassenen Anwältinnen und Anwälten, die nach der Anwaltsgesetzgebung zur Parteivertretung im Kanton Bern berechtigt seien, vorbehalten sei. In Bezug auf den Beschwerdeführer hat das Verwaltungsgericht festgehalten, dass seine Beschwerde an die Sicherheitsdirektion lediglich die elektronischen Unterschriften von ihm und seinem nicht anwaltlichen Rechtsvertreter getragen habe. Auch die zweite, innert Verbesserungsfrist eingereichte Eingabe habe bloss eine gescannte bzw. kopierte Unterschrift enthalten. Vor dem Hintergrund, dass der Beschwerdeführer auch innert Nachfrist keine rechtsgültig unterzeichnete Beschwerdeschrift eingereicht hatte, ist die Vorinstanz zum Schluss gelangt, dass die Sicherheitsdirektion die bei ihr erhobene Beschwerde zu Recht als gegenstandslos geworden abgeschrieben habe.