Citation: 8C_799/2010 25.01.2011 E. A

A.a E.________, geboren 1959, war in gekündigter Arbeitsstelle als Serviertochter im Landgasthof A.________ tätig und in dieser Eigenschaft bei der Helvetia Unfall Schweizerische Versicherungs-Gesellschaft (später Elvia Schweizerische Versicherungs-Gesellschaft, heute: Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft [nachfolgend: Allianz oder Beschwerdeführerin]) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert, als sie sich anlässlich eines unverschuldet erlittenen Autounfalles am 27. Juli 1985 verschiedene Verletzungen (unter anderem eine Commotio cerebri sowie mehrere Frakturen am rechten Unterschenkel und Fuss) zuzog. Die Allianz kam für die Heilbehandlung, welche im Laufe der Zeit wiederholt operative Eingriffe erforderte, auf und entrichtete ein Taggeld. Für die der Versicherten dauerhaft verbleibenden Folgen des Ereignisses vom 27. Juli 1985 sprach die Unfallversicherung E.________ mit unangefochten in Rechtskraft erwachsenen Verfügungen vom 4. März und 24. Mai 1996 eine Invalidenrente basierend auf einer unfallbedingten Erwerbsunfähigkeit von 20 % sowie eine Integritätsentschädigung basierend auf einer Integritätseinbusse von 20 % zu. A.b Nach der rückfallweisen Anmeldung einer starken Schmerzzunahme im rechten Fussgelenk vom September 2005 und weiteren operativen Eingriffen in den folgenden Jahren sowie nach einer Untersuchung der Versicherten durch den Orthopäden Dr. med. S.________ vom Juni 2008 schloss die Allianz die Heilbehandlung zufolge Erreichens des Endzustandes per 31. August 2008 ab (Ziff. 1), stellte die Taggeldleistungen auf diesen Zeitpunkt hin ein (Ziff. 2), hob die Invalidenrente per 1. September 2008 auf (Ziff. 3) und erhöhte die Integritätsentschädigung um 10 % auf die neu festgestellte Integritätseinbusse von gesamthaft 30 % (Ziff. 4 der Verfügung vom 30. September 2008). Hiegegen liess E.________ mit fristgerecht erhobener Einsprache vom 30. Oktober 2008 in der Sache unter Aufhebung von Ziff. 3 der Verfügung vom 30. September 2008 die fortgesetzte Ausrichtung einer Invalidenrente auf Grund eines Invaliditätsgrades von 20 % beantragen. Die Allianz hielt mit Einspracheentscheid vom 18. Mai 2009 an ihrer Verfügung fest und trat auf die nach Ablauf der Einsprachefrist eingereichte "Einspracheergänzung" vom 14. November 2008 nicht ein.