Citation: 4A_331/2022 E. 6.1

6.1. Die Beschwerdeführerin rügt, die Vorinstanz treffe eine offensichtlich unrichtige Sachverhaltsfeststellung, indem sie davon ausgehe, die Anordnung des Sachurteils sei nicht umgesetzt worden, weil anlässlich der ausserordentlichen Generalversammlung vom 30. Juni 2022 das in Dispositivziffer 1 erwähnte Wahlgeschäft nicht durchgeführt worden sei bzw. nicht habe durchgeführt werden können. Wenn die Vorinstanz davon ausgehe, die Durchführung einer Generalversammlung bedinge eine (gültige) Beschlussfassung über die traktandierten Geschäfte, verletze sie zudem Art. 699 Abs. 4 OR.