Citation: 1C_325/2018 E. 8.1

8.1. Der Beschwerdeführer rügt in materieller Hinsicht ausserdem, die Anordnung, das Wohnhaus abzubrechen, sei unverhältnismässig und verletze Art. 16b RPG. Das wiederaufgebaute Wohnhaus könne sehr wohl landwirtschaftlich genutzt werden. Selbst wenn die Behörden begründete Zweifel hätten, dass das Grundstück mit dem in Bau befindlichen Wohnhaus veräusserbar sei, hätten sie weiter die Möglichkeit, als mildere Massnahme zunächst ein Nutzungsverbot zu verfügen und ihm eine angemessene Frist von fünf Jahren einzuräumen, innert der er das Grundstück mit dem Wohnhaus zu einem landwirtschaftlichen Zweck veräussern müsse. Art. 16b RPG sehe solches vor. Am Abbruch bestehe auch kein öffentliches Interesse. Vielmehr bestehe ein solches am Erhalt landwirtschaftlich nutzbarer Bausubstanz in der Landwirtschaftszone.