Citation: 2C_355/2023 E. 4.2.3

4.2.3. Die Rüge, der Bericht hätte auch deshalb nicht berücksichtigt werden dürfen, weil dem Beschwerdeführer bei dessen Erstellung im Verfahren der KESB das rechtliche Gehör nicht gewährt worden sei, ist ebenfalls unbegründet: Der Beschwerdeführer kopiert Auszüge aus seiner Stellungnahme an die KESB zu diesem Bericht in die vorliegende Beschwerde. Er hatte somit offenbar Kenntnis des Berichts und seines Ergebnisses und Gelegenheit, sich schriftlich dazu zu äussern. Dass er ein Recht hätte, darüber hinaus auch persönlich durch die KESB angehört zu werden, ist nicht ersichtlich. Auch dass der Bericht offenbar der Dringlichkeit einer Kindeswohlgefährdung angemessen (vorstehend E. 4.2.2) vor Fristablauf erstattet wurde, ist nicht zu beanstanden. Inwiefern der Bericht unvollständig, unausgewogen und nicht den Anforderungen einer Kindeswohlgefährdung entsprechend erstellt worden sein und das Ergebnis des Berichts parteiisch sein sollte, begründet der Beschwerdeführer nicht. Dass das Ergebnis nicht seinen Vorstellungen entspricht, begründet keine Willkür. Gleiches gilt für die Kritik am psychologischen Bericht vom 6. September 2022, den der Beschwerdeführer als Gefälligkeitsbericht abtut. Auf die appellatorische Kritik ist nicht einzugehen (vorstehend E. 2.2).