Citation: 6B_315/2020 E. 3.4

3.4. Die Rügen sind unbegründet, soweit darauf überhaupt eingetreten werden kann. Sofern der Beschwerdeführer vorbringt, es sei unfair, ihm von Gesetzes wegen die Teilnahme an den Einvernahmen zu "verweigern" (Beschwerde S. 7 Ziff. 3.1), ist sein Hinweis nicht nur widersprüchlich, sondern auch unbegründet. Die Einschränkung der Teilnahmerechte von beschuldigten Personen in getrennten Verfahren im Vergleich zu mitbeschuldigten Personen im gleichen Verfahren ist vom Gesetzgeber implizit vorgesehen und hinzunehmen (BGE 141 IV 220 E. 4.5 mit Hinweis; 140 IV 172 E. 1.2.3). Der Beschwerdeführer macht denn auch nicht geltend, dass ihm im getrennt geführten Verfahren gegen C.________ Teilnahmerechte hätten gewährt werden müssen. Ferner räumt er selber ein, dass die Einvernahmen in jenem Verfahren weder in strafbarer Weise noch in Verletzung von Gültigkeitsvorschriften erfolgt seien (Beschwerde S. 5 Ziff. 2.2). Im Rahmen des vorliegenden Verfahrens fand anlässlich der erstinstanzlichen Verhandlung vom 2. November 2016 eine Konfrontationseinvernahme von C.________ und dem Beschwerdeführer statt, bei der auch der Verteidiger des Beschwerdeführers anwesend war (Urteil S. 8 E. 3.3.2; kantonale Akten BG amtl. Beleg A Nr. 29 S. 3 und Nr. 29.2). Der Beschwerdeführer bemerkt zwar zutreffend (Beschwerde S. 6), dass die erste Instanz C.________ und ihn zur Sache lediglich fragte, in welchem privaten oder geschäftlichen Verhältnis sie zueinander stünden (kantonale Akten BG amtl. Beleg A Nr. 29.2 S. 2). In der Folge beantworteten allerdings beide die Ergänzungsfrage (n) der Verteidigung des Beschwerdeführers und diejenige des Rechtsvertreters der Beschwerdegegnerin 2. Dabei bestätigte C.________ auf Vorhalt hin nicht nur seine früheren Aussagen, sondern äusserte sich bei einer der Fragen auch inhaltlich nochmals zur Sache (kantonale Akten BG amtl. Beleg A Nr. 29.2 S. 2 f.). Entgegen der Meinung des Beschwerdeführers war die Konfrontation mit C.________ somit auch materiell hinreichend und seine Teilnahme- sowie Verteidigungsrechte wurden zureichend gewahrt. Mithin gelangt die Vorinstanz zu Recht zum Schluss, dass im vorliegenden Verfahren sämtliche Aussagen von C.________ - auch diejenigen im separaten Verfahren - zulasten des Beschwerdeführers verwertbar sind. Gleich verhält es sich hinsichtlich der Aussagen von I.________, K.________ und J.________. Diese gaben im Rahmen des vorliegenden Verfahrens anlässlich der Berufungsverhandlung vom 18. Oktober 2019, an welcher der Beschwerdeführer mit seinem Verteidiger anwesend war, in ihren Einvernahmen detailliert Auskunft und schilderten das Unfallgeschehen vom 26. November 2013 teils in freier Erzählung, teils auf konkrete Fragen hin (Urteil S. 4 E. 14; kantonale Akten KG amtl. Belege 49 S. 1 f. und 50-52). Folglich wurde dem Beschwerdeführer angemessen und hinreichend ermöglicht, die Angaben von I.________, K.________ und J.________ in Zweifel zu ziehen sowie Fragen zu stellen. Wie die jeweiligen Aussagen zu würdigen (Beschwerde S. 7 Ziff. 3.1) und ob bzw. inwiefern die Ausführungen von J.________ widersprüchlich sind (Beschwerde S. 6), betrifft nicht eine Frage der Verwertbarkeit sondern der Beweiswürdigung (E. 3.3). Soweit der Beschwerdeführer schliesslich geltend macht, die Vorinstanz berufe sich auf Aussagen des Bauleiters P.________ (Beschwerde S. 6 f.), ist seine Rüge ebenfalls unbegründet. Nach ständiger Rechtsprechung kann die beschuldigte Person den Behörden nicht vorwerfen, bestimmte Zeugen zwecks Konfrontation nicht vorgeladen zu haben, wenn er es unterlässt, rechtzeitig (d.h. spätestens im Berufungsverfahren) und formgerecht entsprechende Anträge zu stellen (Urteil 6B_1208/2020 vom 26. November 2021 E. 6.1.2 mit Hinweis). Dass der Beschwerdeführer im kantonalen Verfahren entsprechende Beweisanträge gestellt hat, zeigt er nicht auf. Er hat mithin auf eine Konfrontation mit P.________ verzichtet. Endlich kann dem pauschalen Vorwurf des Beschwerdeführers, wonach die Vorinstanz nicht bloss ergänzend, sondern primär auf die früheren Aussagen zurückgreife (Beschwerde S. 7 Ziff. 3.1), nicht gefolgt werden.