Citation: 1C_162/2022 E. 1.2

1.2. Die Beschwerdeführerin ist der Auffassung, die zur Herausgabe vorgesehenen Unterlagen hätten keinerlei Zusammenhang mit dem im Ausland geführten Strafverfahren. Das Bundesstrafgericht führt dazu aus, dass für die Bestimmung des Umfangs der zu übermittelnden Aktenstücke deren potenzielle Erheblichkeit massgeblich sei. Dem ersuchenden Staat seien alle diejenigen Aktenstücke zu übermitteln, die sich auf den im Rechtshilfeersuchen dargelegten Sachverhalt beziehen; nicht zu übermitteln sei nur, was für das ausländische Strafverfahren mit Sicherheit nicht erheblich sei. Dabei dürfe die Behörde über das Rechtshilfeersuchen zwar nicht hinausgehen, sie dürfe dieses aber nach Massgabe des Zwecks weit auslegen. Ziele das Rechtshilfeersuchen auf die Ermittlung des Wegs ab, auf dem Geldmittel möglicherweise strafbarer Herkunft verschoben worden seien, so seien die Behörden des ersuchenden Staats grundsätzlich über alle Transaktionen zu informieren, die über in die Angelegenheit verwickelte Konten getätigt worden seien. Diese Ausführungen entsprechen der bundesgerichtlichen Rechtsprechung (BGE 142 II 161 E. 2.1.2; 136 IV 82 E. 4; 128 II 407 E. 6.3.1; je mit Hinweisen). Das Bundesstrafgericht hat weiter konkret die Verbindungen der Beschuldigten zum im Rechtshilfeersuchen genannten Trust aufgezeigt. Insbesondere sei einer der Beschuldigten als dessen wirtschaftlicher Gründer aufgetreten, habe in der Folge ein Mitbestimmungsrecht gehabt, wonach der Trustee seine Befugnisse nur mit seiner Zustimmung habe ausüben dürfen (bspw. bei der Ernennung von Begünstigten oder der Gewährung von Darlehen) und sei später zum Berater geworden. Weiter legte es dar, dass sich die zu erhebenden Unterlagen nicht auf den Deliktszeitraum beschränken müssen. Was die Beschwerdeführerin gegen diese überzeugenden vorinstanzlichen Erwägungen vorbringt, ist nicht geeignet, den Fall als besonders bedeutsam einzustufen. Rechtsfragen von grundsätzlicher Bedeutung stellen sich nicht. Auf den angefochtenen Entscheid kann verwiesen werden.