Citation: 2C_758/2020 E. 11

Nach dem Gesagten lässt sich gestützt auf den von der Vorinstanz festgestellten Sachverhalt nicht abschliessend beurteilen, ob der Beschwerdeführer in der Steuerperiode 2015 gewerbsmässiger Wertschriftenhändler war oder nicht. Vielmehr bedarf es hierzu weiterer, noch vorzunehmender Sachverhaltserhebungen, namentlich betreffend das Transaktionsvolumen, die Haltedauer und die Häufigkeit der Transaktionen in den Jahren 2012, 2013, 2016 und 2017 (vgl. E. 7.2.2 hiervor). Betreffend die direkte Bundessteuer ist die Beschwerde daher insoweit gutzuheissen, als das angefochtene Urteil betreffend diese Steuer aufzuheben und die Sache zur Vornahme einer neuen Veranlagung im Sinne der Erwägungen an die kantonale Steuerverwaltung zurückzuweisen ist (Art. 107 Abs. 2 Satz 2 BGG; zur Sprungrückweisung in Fällen, bei welchen eine neue Veranlagung erforderlich ist, vgl. Urteil 2C_560/2014 / 2C_561/2014 vom 30. September 2015 E. 3.5).