Citation: 6B_873/2016 E. 1.1

1.1. Der Beschwerdeführer macht geltend, seine Verurteilung wegen Raufhandels verletze den Anklagegrundsatz und Art. 133 StGB. Laut Strafbefehl der Staatsanwaltschaft des Kantons Bern vom 12. April 2013 werde ihm zwar eine aktive Beteiligung an einem Raufhandel durch Provokation vorgeworfen. Eine konkrete Tätlichkeit habe ihm aber nicht nachgewiesen werden können. Wohl komme eine psychische Einwirkung als tatbestandsmässige Beteiligung an einem Raufhandel in Frage. Doch setze dies voraus, dass der Raufhandel mit mindestens drei kämpfenden Personen im Zeitpunkt des Eintreffens des nur psychisch mitwirkenden Beschwerdeführers schon hätte im Gange sein müssen. Als er auf die vermeintlichen Raufhandels-Kontrahenten - die beiden Brüder Ab.________ und Aa.________ - gestossen sei, sei kein Raufhandel im Gange gewesen. Das habe auch die Vorinstanz zutreffend so festgestellt. Also komme nur eine aktive Beteiligung durch konkrete wechselseitige Tätlichkeiten in Frage, welche dem Beschwerdeführer jedoch laut Anklage nicht hätten vorgeworfen werden können.