Citation: 4A_324/2018 E. 4

Soweit die Beschwerdeführerin der Vorinstanz eine "Verletzung der selbstbestimmten Entfaltung der Persönlichkeit im Sinne von Art. 10 Abs. 2, Art. 13 Abs. 1 BV und Art. 8 EMRK" vorwirft, kann ihr nicht gefolgt werden. Sie zeigt keine Verletzung der genannten Bestimmungen auf, indem sie einmal mehr behauptet, die Vorinstanz habe ungerechtfertigterweise die Bescheinigung nach Art. 54 LugÜ verweigert und die vorsorglichen Massnahmen teilweise aufgehoben. Dass gegebenenfalls disziplinarische Folgen zu befürchten sind und auch damit gerechnet werden muss, dass bei Feststellung eines Verstosses gegen die anwendbaren Anti-Doping-Bestimmungen Erfolge aberkannt werden, womit ein Imageschaden einhergeht, liegt in der Natur eines entsprechenden Disziplinarverfahrens. Eine Missachtung des Rechts auf Selbstbestimmung und Persönlichkeitsentfaltung ist darin nicht zu erblicken. Ebenso wenig leuchtet ein, inwiefern sich daraus, dass der fragliche Wettkampf bereits mehrere Jahre zurückliegt und sich die Beschwerdeführerin inzwischen aus dem aktiven Sport zurückgezogen hat, ein verfassungsmässiges Recht darauf ergeben soll, "alleine gelassen zu werden". Mit ihrer Behauptung, die vorsorglichen Massnahmen seien ohne jeden Antrag der Gegenpartei teilweise aufgehoben worden, setzt sich die Beschwerdeführerin einmal mehr in unzulässiger Weise über die Sachverhaltsfeststellungen im angefochtenen Entscheid hinweg. Der Vorwurf der Verletzung von Art. 10 Abs. 2, Art. 13 Abs. 1 BV und Art. 8 EMRK ist unbegründet.