Citation: U 414/04 12.12.2005 E. A

N.________, geboren 1957, war seit 1. August 1999 bei der Firma T.________ als EDV-Supporter tätig und bei der Winterthur Versicherungs-Gesellschaft (nachstehend: Winterthur) gemäss UVG gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen sowie Berufskrankheiten versichert. Am 15. Februar 2000 stürzte er beim Skifahren auf die linke Schulter. Am 21. Februar 2000 suchte er Dr. med. D.________ auf, welcher ein zervikovertebrales bis zervikozephales posttraumatisches Syndrom bei Status nach Schulterkontusion sowie Distorsion der Halswirbelsäule (HWS) diagnostizierte und eine physiotherapeutische Behandlung anordnete. Wegen weiter bestehender Schulter- und Nackenschmerzen begab er sich am 1. März 2000 zu Dr. med. Z.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie, und ab 18. April 2000 zu Frau Dr. med. M.________, Fachärztin für Physikalische Medizin und Rehabilitation, speziell Rheumatologie, in Behandlung, welche die geltend gemachten starken Beschwerden nicht zu objektivieren vermochte und eine stationäre Abklärung in der Klinik U.________ veranlasste. Im Bericht dieser Klinik vom 11. Oktober 2000 wurden ein zervikospondylogenes Syndrom links bei Status nach Sturz beim Skifahren und diskreter Diskusprotrusion C5/6 und C6/7 sowie Spondylarthrose C6/7 und C7/Th1, eine Psoriasis vulgaris mit gelegentlichen Arthritiden an den Händen und chronische oesophageale Reflux-Beschwerden diagnostiziert. Ein psychiatrisches Konsilium ergab keine psychiatrische Diagnose im engeren Sinne, jedoch den Verdacht auf eine dysfunktionale Schmerzbewältigung. Wegen Konzentrationsstörungen und einer ausgeprägten depressiven Entwicklung mit Suizidalität erfolgten weitere medizinische Massnahmen, einschliesslich eines Aufenthaltes in der Klinik S.________ für Psychosomatik vom 11. Dezember 2000 bis 5. Februar 2001. Die Winterthur holte bei der Klinik R.________ ein Gutachten ein, welches am 30. Juli 2001 erstattet wurde und worin die Unfallkausalität des zervikalen spondylogenen Syndroms C4/C5 bejaht, ein Zusammenhang der neuropsychologischen Beeinträchtigungen sowie der psychischen Beschwerden mit dem Unfall vom 15. Februar 2000 dagegen als bloss möglich beurteilt wurde. Des Weiteren wurde eine Steigerung der Arbeitsfähigkeit auf 100% sowohl aus somatischer als auch aus psychischer Sicht als möglich erachtet. Mit Verfügung vom 10. Juli 2002 stellte die Winterthur die Heilkosten- und Taggeldleistungen auf den 1. März 2001 ein und lehnte die Ausrichtung einer Integritätsentschädigung ab. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 27. Februar 2003 fest.