Citation: 5P.182/2002 21.06.2002 E. 5

Der Beschwerdeführer macht abschliessend eine Verletzung von Art. 29 Abs. 3 BV geltend, da ihm die unentgeltliche Rechtspflege nicht gewährt worden sei. Das Obergericht hat den abweisenden Entscheid damit begründet, dass dem Beschwerdeführer unter Berücksichtigung eines 20%-igen Zuschlages zum Existenzminimum ein genügender Überschuss zur Deckung der anfallenden Kosten verbleibe. Selbst unter Berücksichtigung der angeblichen Zahlungen an die Eltern könnte er mit dem noch resultierenden Überschuss von Fr. 478.50 die mutmasslichen Prozesskosten von Fr. 4'500.-- binnen zehn Monaten tilgen. Was der Beschwerdeführer diesbezüglich vorbringt (rückzahlbarer Sozialhilfebeitrag; die ihm zugesprochenen Unterhaltsleistungen habe er nie erhalten; Aufwand für Fahrstunden), ist neu und damit unzulässig (BGE 114 Ia 204 E. 1a S. 205; 118 Ia 20 E. 5a S. 26). Was die bemängelte Nichtberücksichtigung der Steuern anbelangt, behauptet er nicht einmal, solche bezahlt zu haben. Die Verhältnisse bei der Beschwerdegegnerin sind für die Frage der unentgeltlichen Rechtspflege irrelevant und entsprechende Hinweise gehen an der Sache vorbei. Schliesslich ist der Hinweis auf die zögerliche Behandlung des Gesuchs um unentgeltliche Rechtspflege durch den erstinstanzlichen Richter nicht geeignet, eine Verfassungswidrigkeit des abweisenden oberinstanzlichen Entscheides nachzuweisen. Nachdem der Beschwerdeführer das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege zusammen mit der Sache selbst eingereicht hat, behauptet er im Übrigen zu Recht nicht, bei einer frühzeitig erfolgten Abweisung des Gesuchs hätte er den Prozess nicht geführt. Die Beschwerde ist demnach auch in diesem Punkt abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann.