Citation: 1P.216/2006 03.07.2006 E. 2

Die Beschwerdeführer rügen eine mehrfache Verletzung des Willkürverbots. 2.1 Nach Art. 90 Abs. 1 lit. b OG muss die Beschwerdeschrift die wesentlichen Tatsachen und eine kurz gefasste Darlegung darüber enthalten, welche verfassungsmässigen Rechte bzw. welche Rechtssätze und inwiefern sie durch den angefochtenen Erlass oder Entscheid verletzt worden sind. Das Bundesgericht prüft im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde nur klar und detailliert erhobene und, soweit möglich, belegte Rügen. Auf appellatorische Kritik tritt es nicht ein. Machen die Beschwerdeführer - wie hier - eine Verletzung des Willkürverbots geltend, müssen sie anhand der angefochtenen Subsumtion im Einzelnen darlegen, inwiefern der Entscheid an einem qualifizierten und offensichtlichen Mangel leidet (BGE 130 I 258 E. 1.3 S. 261 f.; 125 I 492 E. 1b S. 495, mit Hinweisen). 2.2 Die Beschwerdeführer rügen eine willkürliche Feststellung des Sachverhalts durch das Sprayen verursachten Schadens. Nach ihrer Ansicht hätte sich das Obergericht für die Annahme eines "grossen Schadens" im Sinne von Art. 144 Abs. 3 StGB mit den finanziellen Verhältnissen der geschädigten Eisenbahnunternehmen auseinandersetzen müssen, statt auf einen Grenzbetrag von Fr. 10'000.-- abzustellen. 2.3 Zur Klärung der Frage, wann ein grosser Schaden vorliegt, müssten die Beschwerdeführer eine Verletzung von Art. 144 Abs. 3 StGB geltend machen, die im Verfahren der strafrechtlichen Nichtigkeitsbeschwerde zu beurteilen wäre (Art. 269 Abs. 1 BStP, Art. 84 Abs. 2 OG). Dies unterlassen sie jedoch und beschränken sich auf eine Willkürrüge. Diese ist jedoch mit der blossen Behauptung, das Strafgesetzbuch sei abweichend von der Ansicht des Obergerichts auszulegen, nicht ausreichend begründet. Auf das Vorbringen ist nicht einzutreten.