Citation: 6B_597/2022 E. 4

Mit Verfügung vom 4. Juli 2022 machte das Bundesgericht Rechtsanwalt Theodor Seitz darauf aufmerksam, dass die beigelegte Vollmacht den Anforderungen von Art. 40 Abs. 2 BGG nicht genüge, da sie einen anderen Gegenstand (nationale und internationale Rechts- und Steuerberatung) betreffe. Es setzte ihm eine Nachfrist bis zum 14. Juli 2022 an, um eine aktuelle beschwerdebezogene Vollmacht einzureichen, unter Androhung, dass ansonsten auf die Beschwerde nicht eingetreten werden könne (Art. 40 Abs. 5 BGG). Rechtsanwalt Theodor Seitz teilte mit Eingabe vom 13. Juli 2022 mit, es handle sich bei der eingereichten Vollmacht um eine Standardvollmacht, welche die Kanzlei seit mehreren Jahren verwende und noch nie beanstandet worden sei. Auch die Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich habe diese in der gleichen Sache ohne Weiteres anerkannt. Die Vollmacht beinhalte neben der nationalen und internationalen Rechts- und Steuerberatung auch die Prozessvertretung. Vorliegend handle es sich um einen Prozess, in dem er den Vollmachtgeber vertrete. Die Vollmacht beziehe die Prozessvertretung, auch vor Bundesgericht, ohne Weiteres ein. Inwiefern die Vollmacht einen anderen Gegenstand betreffen solle, könne nicht nachvollzogen werden.