Citation: 2C_969/2016 E. 2.3.3

2.3.3. Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, er bilde keine aktuelle Gefahr für wesentliche Rechtsgüter und werde gegenüber Staatsbürgern der EU und der EFTA diskriminiert (Art. 8 i.V.m. Art. 14 EMRK), verkennt er, dass es im Rahmen gegenseitiger Migrationsabkommen zulässig ist, hinsichtlich des Aufenthalts zwischen Vertragsausländern und Drittstaatsangehörigen zu unterscheiden (vgl. Urteil 2C_363/2016 vom 25. August 2016 E. 3.4; PETER UEBERSAX, in: Uebersax et al. [Hrsg.], Ausländerrecht, 2. Aufl. 2009, § 7 Einreise und Anwesenheit, N. 7.136). Im Übrigen haben sich seine Taten (Tätlichkeiten und Körperverletzungen) auch gegen grundlegende Werte gerichtet und bestehen keine Anhaltspunkte dafür, dass vom Beschwerdeführer - aufgrund besserer Einsicht und klarer Zukunftspläne - keine weitere (potenzielle) Gefahr mehr ausgeht, die ausländerrechtlich unter dem zulässigen Aspekt der Generalprävention (vgl. Urteil 2C_681/2016 vom 5. Januar 2017 E. 3.2) wegen überwiegender privater Interessen hinzunehmen wäre. Hieran ändert nichts, dass er in einer Entzugskur bzw. in einem Integrationskurs gewesen sein will, zumal entsprechende Massnahmen schon einmal gescheitert sind.