Citation: 1P.557/2001 17.12.2001 E. 4.1

Der Beschwerdeführer legt nicht dar, weshalb er die von ihm abgelehnten Kantonsrichter zu den möglichen Urhebern einer mutmasslichen Amtsgeheimnisverletzung zählt. Eine entsprechende Erklärung würde sich umso mehr aufdrängen, als der beanstandete Zeitungsartikel bereits am 17. August 2000 erschien, während die Berufung an das Kantonsgericht erst am 5. Oktober 2000 erfolgte. Der Beschwerdeführer legt auch nicht dar, inwiefern das Kantonsgericht schon vor dem 17. August 2000 im Besitze der Akten (oder anderweitig mit dem Strafverfahren befasst) gewesen wäre. Es kann jedoch offen bleiben, ob die Beschwerde in diesem Punkt überhaupt ausreichend substantiiert erschiene (vgl. Art. 90 Abs. 1 lit. b OG). Aus den Akten sind jedenfalls keinerlei Anzeichen dafür ersichtlich, dass einer der mit der Berufung befassten Kantonsrichter der Urheber der mutmasslichen Amtsgeheimnisverletzung gewesen sein könnte. Konkrete Anhaltspunkte für einen solchen Verdacht werden auch in der Beschwerde nicht genannt. Pauschale, nicht näher begründete Verdächtigungen bilden keinen Ausstandsgrund.