Citation: 6B_173/2016 E. 1.2

1.2. Der Beschwerdeführer rügt, Art. 189 StGB sehe für den Tatbestand der sexuellen Nötigung, welcher vorliegend das schwerste Delikt sei, maximal 10 Jahre Freiheitsstrafe vor. Mit einem Freiheitsentzug von 8 Jahren habe die Vorinstanz annähernd die Maximalstrafe ausgesprochen, obwohl er nachweislich nie Gewalt angewendet habe. Auch mit Blick auf andere Fälle sei die ausgesprochene Strafe zu hoch. Im Einzelnen bringt der Beschwerdeführer vor, die Vorinstanz gehe in willkürlicher Weise von einem sehr erheblichen objektiven Tatverschulden aus. Es stimme nicht, dass er ganz gezielt Opfer im Alter von fünf bis sechs Jahren gesucht habe, von denen kein nennenswerter Widerstand zu erwarten gewesen sei. Von den sieben Mädchen, die er versucht habe, ins Auto zu locken, seien fast die Hälfte über elf Jahre alt gewesen. Zudem sei das kindliche Alter der Opfer bereits durch den Tatbestand der sexuellen Handlungen mit Kindern abgedeckt und dürfe nicht nochmals zu seinem Nachteil berücksichtigt werden. Die Vorinstanz erwäge ausserdem, dass "nicht ausgeschlossen" werden könne, dass er zur Rekognoszierung geeigneter Standorte für seine Vorhaben Fahrten unternommen habe, und verwerte dies straferhöhend. Bereits die Formulierung der Vorinstanz zeige, dass es sich hierbei um blosse Mutmassungen handle, welche bei der Strafzumessung nichts zu suchen hätten. Der Beschwerdeführer rügt weiter, er habe bei der Vornahme der sexuellen Handlungen keine körperliche Gewalt angewendet. Auch habe er die Mädchen nicht unter psychischen Druck gesetzt oder diese widerstandsunfähig gemacht. Er habe den Tatbestand der sexuellen Nötigung wenn überhaupt nur ganz knapp erfüllt. Eine mildere Vorgehensweise sei schlicht nicht denkbar gewesen. Von einer sehr erheblichen objektiven Tatschwere auszugehen sei daher geradezu absurd. Eine solche liege auch nicht vor, weil die von ihm geschaffene Situation für die Kinder im höchsten Masse unangenehm gewesen sei. Dies sei dem Tatbestand der sexuellen Nötigung immanent. Die Vorinstanz widerspreche sich, indem sie festhalte, dass noch weit abscheulichere Handlungen denkbar seien und gleichzeitig das objektive Tatverschulden als sehr erheblich einstufe. Wenn noch schlimmere Taten möglich seien, liege das Tatverschulden sicherlich nicht im oberen Bereich. Dass die Strafzumessung der Vorinstanz falsch sei, ergebe sich auch daraus, dass diese alleine für den Tatbestand der sexuellen Nötigung sage und schreibe von einer Einsatzstrafe von drei bis vier Jahren ausgehe, obwohl sich seine Handlungen auf das oberflächliche Berühren am Genitalbereich eines Kindes unter gleichzeitiger Selbstbefriedigung beschränkt hätten. Die Strafzumessung der Vorinstanz sei auch in Bezug auf die Täterkomponente fehlerhaft. Die Vorinstanz habe es versäumt, darzulegen, wie sich das Geständnis sowie die Einsicht und Reue einerseits und die Vorstrafe andererseits konkret auf die Strafzumessung auswirkten. Sie habe einzig festgehalten, dass sich diese Aspekte in etwa die Waage halten würden. Dies stelle keine ausreichende Begründung dar, womit die Vorinstanz seinen Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt habe. Die Vorinstanz habe seinem Geständnis nicht ausreichend Rechnung getragen. Es genüge nicht, ihm dieses "zu Gute zu halten". Die Vorstrafe sei von der Vorinstanz zu stark gewichtet worden. Diese könne höchstens zu einer moderaten Erhöhung der Strafe führen, zumal die Vortat mit dem vorherigen Urteil bereits hinlänglich berücksichtigt und gesühnt worden sei.