Citation: B 14/06 24.08.2006 E. 5

5.1 Rechtsprechungsgemäss hat der - für die Leistungszusprechung ebenfalls erforderliche (vgl. Erw. 3.2.1 hievor) - enge zeitliche Zusammenhang als erfüllt zu gelten, wenn Auswirkungen einer schwerwiegenden Erkrankung, welche die pflichtgemässe Erfüllung der einer Person übertragenen beruflichen Aufgaben und das Arbeitsverhältnis im Allgemeinen belasten, zur Beurteilung stehen. Diesbezüglich wurde die Konnexität etwa bei Vorliegen einer Schizophrenie oder einer multiplen Sklerose bejaht (in SZS 2005 S. 433 zusammengefasst wiedergegebenes Urteil N. vom 28. Dezember 2004, B 63/04; Urteil M. vom 14. August 2000, B 50/99). Was das Krankheitsbild einer schweren Depression anbelangt, kann auch dieses grundsätzlich jederzeit wieder aufflackern und eine erneute Arbeitsunfähigkeit auslösen (anders das in SZS 2003 S. 438 publizierte Urteil D. vom 18. Februar 2003, B 82/02, in welchem die schliesslich zur Invalidität führende Arbeitsunfähigkeit aber auf psychopathologischen Gründen beruhte).