Citation: 4A_300/2013 E. 3.3

3.3. Die Beschwerdeführerin ist der Ansicht, die Vorinstanz hätte ein Beweisverfahren durchführen müssen, da die Beschwerdegegner die von der Beschwerdeführerin behaupteten Verletzungshandlungen in der geschilderten Art und Weise bestritten hätten. Über bestrittene, rechtsrelevante Behauptungen müsse Beweis geführt werden. Dem kann nicht gefolgt werden. Die Vorinstanz hat selbst unter der Annahme, dass die beiden von der Beschwerdeführerin behaupteten Verletzungshandlungen stattgefunden haben sollten, die Wiederholungsgefahr zu Recht verneint, nachdem die Beschwerdegegner die Unrechtmässigkeit von solchen Handlungen an sich nicht in Abrede gestellt hatten. Es bestand daher kein Anlass, über die beiden von der Beschwerdeführerin behaupteten Verletzungshandlungen Beweis zu erheben, da diese Frage gar nicht entscheiderheblich ist. So oder anders mangelt es an der Voraussetzung einer Wiederholungsgefahr und damit am erforderlichen Rechtsschutzinteresse für die klägerischen Unterlassungsbegehren. Mit ihrer neu vorgetragenen Behauptung in der Beschwerdeschrift, diese Verletzungen würden dauernd fortgesetzt, kann sie nicht gehört werden (Art. 99 Abs. 1 BGG). Gemäss den verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz behauptete die Beschwerdeführerin lediglich zwei Verletzungshandlungen, die mehr als acht Jahre zurückliegen. Die Vorbringen betreffend das Rechtsbegehren 1 sind demnach unbegründet bzw. können nicht gehört werden.