Citation: 4A_430/2019 E. B

Mit Entscheid vom 25. September 2017 hiess das Kantonsgericht Zug die von der Geschädigten eingeleitete Klage grösstenteils gut und verpflichtete die Versicherung zur Zahlung an die Klägerin von Fr. 330'923.45 nebst 5 % Zins auf Fr. 280'753.25 seit 25. September 2017 für den bisherigen Erwerbsausfall, Fr. 218'052.45 nebst Zins zu 5 % seit 25. September 2017 für den künftigen Erwerbsausfall, Fr. 77'373.45 nebst Zins zu 5 % seit 31. Mai 2011 für den bisherigen Haushaltsschaden, 95'946.70 nebst Zins zu 5 % seit 25. September 2017 für den zukünftigen Haushaltsschaden sowie Fr. 1'954.50 nebst Zins zu 5 % seit 2. Februar 2005 als Genugtuung. Die Gerichtskosten auferlegte es zu 80 % der Beklagten und zu 20 % der Klägerin. In teilweiser Gutheissung der Berufung der Beklagten und Abweisung der Anschlussberufung der Klägerin hob das Obergericht des Kantons Zug mit Urteil vom 9. Juli 2019 den Entscheid des Kantonsgerichts Zug auf und verpflichtete die Beklagte zur Zahlung an die Klägerin von Fr. 249'340.-- nebst Zins zu 5 % auf Fr. 203'919.-- seit 1. Juli 2019 für den bisherigen Erwerbsausfall, Fr. 128'459.-- nebst Zins zu 5 % seit 1. Juli 2019 für den künftigen Erwerbsausfall, Fr. 75'526.-- nebst Zins zu 5 % seit 16. April 2012 für den bisherigen Haushaltsschaden, Fr. 91'726 nebst Zins zu 5 % seit 1. Juli 2019 für den künftigen Haushaltsschaden sowie Fr. 1'954.50 nebst Zins zu 5 % seit 3. Oktober 2007 als Genugtuung. Die Gerichtskosten des erstinstanzlichen Verfahrens auferlegte es nunmehr den Parteien je zur Hälfte und diejenigen des Berufungsverfahrens zu drei Vierteln der Beklagten und zu einem Viertel der Klägerin.