Citation: 2C_1126/2013 E. 1.4

1.4. Gegen den Einspracheentscheid der Dienststelle Steuern vom 3. April 2012 gelangte X.________ mit dem Antrag an das Verwaltungsgericht (heute: Kantonsgericht), dieser sei aufzuheben und die Bussenverfügung vom 5. September 2008 sowie die Unterstellung unter die ordentliche Besteuerung seien für nichtig zu erklären. Das Kantonsgericht wies seine Beschwerde am 23. Oktober 2013 ab, soweit es darauf eintrat: X.________ habe von der Aufforderung und der Busse spätestens im April 2009 im Betreibungsverfahren Kenntnis erhalten; die Aufforderung vom 15. Juli 2008 sei ihm gültig "c/o" an seinen Arbeitgeber, bei dem er gewohnt habe, zugestellt worden. Die Bussenverfügung vom 5. September 2008 sei materiell unberechtigt gewesen, da es an der erforderlichen Mahnung gefehlt habe, doch sei sie unangefochten rechtskräftig geworden; sie könne nicht als nichtig bezeichnet werden (E. 2 u. 3). Die Dienststelle Steuern sei zudem zu Recht davon ausgegangen, dass eine Fristwiederherstellung nicht möglich sei, da der Beschwerdeführer spätestens seit der Aufnahme des Pfändungsprotokolls am 15. Mai 2009 von der Busse Kenntnis gehabt haben müsse, weshalb die Frist für die Wiederherstellung verpasst worden sei. Erst eineinhalb Jahre später habe X.________ um Akteneinsicht ersucht (15.02.2011); diese sei nicht geeignet gewesen, eine neue Frist auszulösen (E. 4). Bei der Verfügung vom 15. Juli 2008 habe es sich um eine Zwischenverfügung gehandelt, deren Wirkungen mit dem Abschluss des Quellenbesteuerungsverfahrens dahin gefallen seien (E. 5). Da X.________ nur den Einspracheentscheid der Dienststelle vom 3. April 2012 angefochten habe und der Einspracheentscheid der Steuerkommission Unselbständigerwerbende, womit die Einsprachefrist gegen die (ordentlichen) Veranlagungen 2006, 2007 und 2008 nicht wiederhergestellt worden sei, unbeanstandet gelassen habe, sei es dem Kantonsgericht verwehrt, die entsprechende Frage zu prüfen (E. 6). Der Wechsel von der Quellenbesteuerung zur ordentlichen Besteuerung sei entgegen der Kritik von X.________ nicht nichtig; diese sei ihm "c/o" bei seinem Arbeitgeber gültig eröffnet worden. Die Ermessensveranlagungen habe er nicht fristgerecht angefochten und das Gesuch um deren Wiederherstellung sei (unangefochten) abgewiesen worden, womit sie heute als formell rechtskräftig gelten müssten. Dem Kantonsgericht sei deren inhaltliche Prüfung verwehrt (E. 7). Das Verhalten von X.________ sei "trölerisch" und sein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege somit abzuweisen (E. 8).