Citation: 6P.42/2005 09.05.2005 E. 3

Nach Art. 90 Abs. 1 lit. b OG muss eine staatsrechtliche Beschwerde die wesentlichen Tatsachen und eine kurz gefasste Darlegung darüber enthalten, welche verfassungsmässigen Rechte bzw. welche Rechtssätze und inwiefern sie durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sind. Im staatsrechtlichen Beschwerdeverfahren prüft das Bundesgericht nur klar und detailliert erhobene Rügen, wobei es an Laienbeschwerden nicht allzu hohe Anforderungen stellt (BGE 115 Ia 14 E. 2b; 109 Ia 217 E. 2b). Auf ungenügend begründete Rügen und rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt es nicht ein. 3.1 Wird ein Urteil des Zürcher Kassationsgerichts angefochten, darf sich der Beschwerdeführer nicht auf eine reine Wiederholung der vor Kassationsgericht gegen das obergerichtliche Urteil erhobenen Rügen beschränken, sondern hat sich zugleich mit der Begründung des Kassationsgerichts auseinander zu setzen. Es genügt namentlich nicht, wenn der Beschwerdeführer mit pauschalen Vorbringen behauptet, der Entscheid des Obergerichts sei willkürlich und damit auch jener des Kassationsgerichts, der dies verneint. Er hat vielmehr im Einzelnen zu zeigen, inwiefern das Kassationsgericht zu Unrecht verneint haben soll, dass die Beweiswürdigung des Obergerichts offensichtlich unhaltbar sei, mit der tatsächlichen Situation in krassem und offensichtlichem Widerspruch stehe, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletze oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderlaufe (BGE 125 I 492 E. 1a/cc und b). 3.2 Der Beschwerdeführer wendet sich gegen seine Verurteilung wegen Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz. Dafür, dass er je mit Drogen zu tun gehabt hätte, gäbe es keine Beweise. Sowohl das Ermittlungs- als auch das Untersuchungsverfahren seien von Beginn an einseitig zu seinen Lasten geführt worden. Der ermittelte Sachver-halt sei fehlerhaft und unvollständig. Es erwiesen sich daher namentlich sein Anspruch auf ein faires Verfahren gemäss Art. 6 Ziff. 1 und Ziff. 3 lit. a EMRK, das Diskriminierungsverbot gemäss Art. 14 EMRK, das Willkürverbot gemäss Art. 9 BV sowie der Grundsatz "in dubio pro reo" gemäss Art. 32 Abs. 1 BV und Art. 6 Ziff. 2 EMRK als verletzt. Mit diesen Rügen wiederholt der Beschwerdeführer die bereits vor Kassationsgericht vorgetragenen Einwände, ohne sich jedoch mit den Erwägungen dieses Gerichts näher auseinander zu setzen. Die pauschale Kritik des Beschwerdeführers erschöpft sich in der Darlegung seiner eigenen Sichtweise. Er hätte aber darlegen müssen, wieso das Kassationsgericht auf sein Rechtsmittel hätte eintreten müssen. Insofern genügt seine Eingabe den Begründungsanforderungen von Art. 90 Abs. 1 lit. b OG nicht. Auf die Beschwerde kann deshalb nicht eingetreten werden.