Citation: 7B_455/2023 E. 1.2.2

1.2.2. Aus den Anträgen der Parteien vor der Vorinstanz ergibt sich klar, dass Verfahrensgegenstand im vorinstanzlichen Berufungsverfahren einzig der Vorwurf des Vergehens gegen das BetmG war. Der erstinstanzliche Freispruch vom Vorwurf der Übertretung des BetmG wurde mangels Anfechtung rechtskräftig und war demzufolge nicht mehr Gegenstand des vorinstanzlichen Berufungsverfahrens (Art. 404 Abs. 1 StPO; vgl. BGE 148 IV 89 E. 4.3; 147 IV 167 E. 1.2). Dass die Vorinstanz den erstinstanzlichen Entscheid zu Unrecht gänzlich aufhebt und den Beschwerdeführer im angefochtenen Entscheid vom Vorwurf der Übertretung des BetmG erneut freispricht, anstatt diesbezüglich die Rechtskraft des erstinstanzlichen Teilfreispruchs festzustellen, vermag nichts an der Rechtskraft des erstinstanzlichen Entscheids in diesem Punkt zu ändern. Der Beschwerdeführer wurde (auch) mit dem angefochtenen Entscheid vom Vorwurf der Übertretung des BetmG freigesprochen und ist daher in diesem Punkt nicht beschwert. Im Übrigen legt er mit keinem Wort dar, was aus dieser angeblichen "Rechtsfehlerhaftigkeit" des angefochtenen Entscheids abzuleiten wäre. Darauf ist mangels aktuellen und praktischen Rechtsschutzinteresses nicht weiter einzugehen.