Citation: 1C_260/2016 E. 6.5.1

6.5.1. In Rechtsprechung und Literatur wird überwiegend von einer abschliessenden Regelung zum vorsorglichen Schutz vor Geruchsbelastungen ausgegangen (vgl. Verwaltungsgericht Bern, Entscheid vom 30. Mai 2007 E. 5.1, in: URP 2007 S. 838 ff.; GRIFFEL/RAUSCH, a.a.O., Art 11 Rz. 10; BOSONNET, a.a.O., S. 578 ff.; a.A. MAURER, a.a.O. S. 308 f.). Das Bundesgericht hat die Frage noch nicht entschieden: In BGE 118 Ib 17 E. 3b S. 23 wurde die Auflage, trotz Einhaltung der Mindestabstände einen Luftwaschfilter einzubauen, nicht umwelt-, sondern raumplanungsrechtlich begründet, gestützt auf die nach Art. 24 RPG gebotene umfassende Interessenabwägung. In BGE 126 II 43 E. 3b und 3c S. 45 ff. und im Urteil 1A.225/1995 vom 9. September 1997 E. 4b war der FAT-Bericht nicht direkt anwendbar.