Citation: 5A.23/2001 11.02.2002 E. A

A.- G.________ (geboren 1958) wuchs als türkischer Staatsangehöriger in der Türkei auf, heiratete F.________ (geboren 1951), welche ihm laut türkischem Zivilstandsregisterauszug vom 11. Juni 1998 acht Kinder (geboren zwischen 1976 und 1986) gebar. G.________ reiste am 28. März 1989 in die Schweiz ein und stellte hier ein Asylgesuch. Das Bundesamt für Flüchtlinge (BFF) lehnte das Gesuch am 13. August 1992 ab und wies G.________ gleichzeitig aus der Schweiz weg. Die Ausreisefrist wurde auf den 30. November 1992 festgesetzt. Am 9. Juli 1992 liess sich G.________ von seiner türkischen Ehefrau F.________ scheiden und am 11. September 1992 heiratete er die 34 Jahre ältere Schweizer Bürgerin B.________ (geboren 1924). Am 15. Januar 1993 erteilte der Kanton Zürich G.________ eine ordentliche Aufenthaltsbewilligung. Am 20. September 1995 stellte G.________ ein Gesuch um erleichterte Einbürgerung. Am 26. November 1996 unterzeichneten er und B.________ eine Erklärung, wonach sie beide in einer tatsächlichen, stabilen, ungetrennten ehelichen Gemeinschaft leben. Sie nahmen ferner zur Kenntnis, dass die erleichterte Einbürgerung nicht möglich sei, wenn keine tatsächliche eheliche Gemeinschaft mehr bestehe und dass andernfalls die erleichterte Einbürgerung nachträglich nichtig erklärt werden könne. Am 11. Dezember 1996 erhielt G.________ durch erleichterte Einbürgerung das Schweizer Bürgerrecht. Im Frühjahr 1997 beantragte G.________ den Familiennachzug für sechs seiner acht Kinder aus erster Ehe, welcher am 21. November 1997 wiedererwägungsweise bewilligt wurde. Sie sind im Besitze einer Niederlassungsbewilligung. Am 27. November 1997 leitete B.________ beim Friedensrichter das Ehescheidungsverfahren ein. Am 4. Februar 1998 wurde die Ehe geschieden. In der Folge wurde G.________ fürsorgeabhängig. Am 8. Mai 1998 verheiratete er sich in der Türkei erneut mit seiner ersten Ehefrau, für welche er ebenfalls die Einreise in die Schweiz beantragte.