Citation: 2A.333/2003 03.06.2004 E. B

Nachdem am 1. Juni 2002 das Bundesgesetz vom 23. Juni 2000 über die Freizügigkeit der Anwältinnen und Anwälte (Anwaltsgesetz, BGFA; SR 935.61) in Kraft getreten war, stellte R.________ am 28. August 2002 bei der Aufsichtskommission über die Rechtsanwälte im Kanton Zürich (nachfolgend: Aufsichtskommission) das Gesuch um Eintragung in das kantonale Anwaltsregister gestützt auf Art. 36 BGFA, wobei er ausdrücklich darauf hinwies, dass er den Anwaltsberuf als Arbeitnehmer der C.________ Rechtsschutz AG ausübe. Dem Gesuch waren nebst Arbeitsverträgen auch eine Vereinbarung vom 9. März 1995 über die Unabhängigkeit der angestellten Anwälte der B.________ Rechtsschutz AG bei der Ausübung von persönlichen Mandaten sowie eine Zusatzvereinbarung vom 21. August 2002 zum Arbeitsvertrag mit der C.________ Rechtsschutz AG über die Unabhängigkeit der dort angestellten Anwälte beigelegt. Mit Beschluss vom 5. September 2002 lehnte die Aufsichtskommission das Gesuch ab. R.________ erhob am 21. Oktober 2002 gegen diesen Beschluss Rekurs bei der Verwaltungskommission des Obergerichts des Kantons Zürich. Am 4. Juni 2003 hiess die Verwaltungskommission des Obergerichts den Rekurs teilweise gut (Abweisung hinsichtlich des Begehrens, den Rekurs zur Behandlung an das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich zu überweisen) und wies die Aufsichtskommission an, R.________ in das kantonale Anwaltsregister einzutragen.