Citation: 4A_217/2023 E. A

A.a. Am Samstagmorgen, 23. Mai 2015, absolvierte der damals 16-jährige A.________ (Kläger, Beschwerdeführer) auf dem Flugplatz X.________ beim Club B.________ (Beklagter, Beschwerdegegner) erfolgreich die Grundausbildung zum Fallschirmspringen. Kurz vor 12.00 Uhr startete das Flugzeug mit ihm und den andern Erstabspringern. Der Instruktor C.________ sowie der Tagesinstruktor D.________ standen vom Landefeld aus mit den Abspringenden per Funk in Einwegverbindung, sodass keiner von ihnen senden, aber alle Erstabspringer alle Funksprüche hören konnten. Der Kläger verliess als Dritter das Flugzeug. Sein Hauptschirm öffnete sich planmässig und sein Flug verlief bis zum Beginn des Landeanflugs ohne Probleme. Beim nachfolgenden Abspringer E.________ ging der Hauptschirm hingegen nicht richtig auf, sodass er in eine schnelle Spiraldrehung überging. Der Instruktor C.________ erteilte E.________ über Funk, unter vorgängiger Nennung seines Namens, zweimal die Anweisung, das Notschirmprozedere durchzuführen. Dieser befolgte die Anweisung und öffnete den Notfallschirm. Der Kläger befand sich seinerseits inzwischen am Anfang der Landebahn. Er kam von der vorgesehenen Landeroute ab und drehte nach links statt nach rechts. Er bezog das an E.________ erteilte Kommando, den Notschirm zu öffnen, irrtümlich auf sich und setzte - auf einer Höhe von nunmehr 60 m bis 100 m über Boden - diese Anweisung ebenfalls um. Der Notschirm vermochte sich aufgrund der geringen Höhe über Boden nicht mehr vollständig zu öffnen. Der Kläger stürzte daraufhin in ein Kornfeld und zog sich erhebliche Verletzungen zu. A.b. Im anschliessenden Strafverfahren gegen C.________wegen fahrlässiger schwerer Körperverletzung konstituierte sich der Kläger als Straf- und Zivilkläger. Mit Urteil vom 12. April 2017 sprach das Bezirksgericht Willisau C.________vom Vorwurf der fahrlässigen schweren Körperverletzung frei und verwies den Kläger für seine Zivilforderung auf den Zivilweg. Das Kantonsgericht Luzern bestätigte dieses Urteil am 11. Juli 2018. Das Bundesgericht trat auf die dagegen erhobene Beschwerde in Strafsachen mit Urteil 6B_92/2019 vom 21. März 2019 nicht ein.