Citation: 5A_126/2023 E. 6.3.4

6.3.4. All diese Beanstandungen sind unbehelflich. Soweit die Beschwerdeführerin die Beweiswürdigung des Bezirksgerichts kritisiert, übersieht sie, dass vor Bundesgericht allein der Entscheid des Obergerichts als letzter kantonaler Instanz zur Beurteilung steht (Art. 75 Abs. 1 BGG). Ebenso täuscht sich die Beschwerdeführerin, wenn sie meint, dass das Obergericht selbst zu einer (uneingeschränkten) Würdigung der (vom Bezirksgericht angeblich übergangenen) Beweismittel hätte schreiten müssen. Die kantonale Beschwerdeinstanz ist im Rahmen der Beschwerde nach Art. 319 ff. ZPO grundsätzlich an die Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz gebunden (KURT BLICKENSTORFER, in: Brunner/Gasser/Schwander [Hrsg.], ZPO Schweizerische Zivilprozessordnung, Kommentar, 2. Aufl., 2016, N. 8 zu Art. 320 ZPO). Mit der Beschwerde gegen den Einspracheentscheid kann lediglich eine offensichtlich unrichtige, das heisst willkürliche (BGE 138 III 232 E. 4.1.2) Feststellung des Sachverhalts geltend gemacht werden (Art. 278 Abs. 3 SchKG i.V.m. Art. 320 Bst. b ZPO). Dem angefochtenen Entscheid zufolge war für das Bezirksgericht "entscheidend", dass aufgrund der Skype-Korrespondenz unklar sei, ob es sich bei dem von der Beschwerdeführerin eingereichten Darlehensvertrag um ein Original oder eine Fälschung handle. Dass das Obergericht damit die erstinstanzliche Beurteilung offensichtlich unrichtig erfasst hätte, behauptet die Beschwerdeführerin nicht. Allein mit ihrer eigenen Einschätzung, die gegen den Darlehensvertrag vorgebrachten Fälschungsvorwürfe wären in Würdigung der von ihr aufgelisteten Beweismittel als unglaubwürdig einzustufen gewesen und die Echtheit des Darlehensvertrags hätte trotz der Skype-Korrespondenz als glaubhaft gemacht angesehen werden müssen, vermag sie dem Obergericht nicht nachzuweisen, eine offensichtlich unrichtige Beweiswürdigung des Bezirksgerichts willkürlich verkannt zu haben. Soweit die Beschwerdeführerin schliesslich meint, die Vorinstanz lege ihrem Entscheid das falsche Beweismass zugrunde, übersieht sie, dass es sich dabei um eine Frage der Rechtsanwendung und nicht um eine solche der Beweiswürdigung handelt (s. oben E. 5.3). Eine willkürliche Rechtsanwendung rügt die Beschwerdeführerin in diesem Zusammenhang aber nicht.