Citation: 1C_544/2022 E. 3.5

3.5. Gemäss dem rechtskräftigen Einleitungsbeschluss bezweckt das Quartierplanverfahren Carlihof insbesondere, dass das Bauland haushälterisch genutzt wird und dass durch den anstehenden grossen Unterhaltsbedarf an bestehenden Gebäuden und wegen den daraus erwachsenden Bedürfnissen eine zweckmässige und kostensparende Erschliessung und die Schaffung von gut überbaubaren Parzellen sichergestellt wird. Aus dieser Zweckumschreibung geht klar hervor, dass die Überbauung des Quartierplangebiets vorgesehen ist. Soweit sich die Beschwerdeführenden gegen die Überbauung an sich richten, hätten sie deshalb Anlass gehabt, bereits den Einleitungsbeschluss anzufechten, was sie jedoch unterliessen (vgl. Urteil 1C_420/2015 vom 22. April 2016 E. 3.2). Dies betrifft sowohl die Erforderlichkeit einer Revision der Grundordnung als auch die Beachtung des ISOS und den Schutz der Steinböcke. In all diesen Punkten richtet sich die Kritik der Beschwerdeführenden nicht gegen den konkreten Inhalt des Quartierplans Carlihof, mit dem sie sich in ihrer Beschwerde ans Bundesgericht nicht weiter auseinandersetzen (vgl. Art. 42 Abs. 2 BGG), sondern gegen die Überbauung des Quartierplanperimeters schlechthin. Diese ist jedoch im Grundsatz bereits im Einleitungsbeschluss angelegt, der rechtskräftig und nicht erneut anfechtbar ist (vgl. E. 3.3 hiervor). Dass sich die Verhältnisse seit Erlass des Einleitungsbeschlusses im Sinne von Art. 21 Abs. 2 RPG erheblich geändert hätten, machen die Beschwerdeführenden ebenfalls nicht in substanziierter Weise geltend. Ihr vager Hinweis auf eine damals noch nicht gefestigte Rechtsprechung zum Bundesgesetz vom 20. März 2015 über Zweitwohnungen (Zweitwohnungsgesetz, ZWG; SR 702) reicht nicht aus, eine solche Veränderung der Verhältnisse darzutun.