Citation: 8C_592/2023 E. 7.1.2

7.1.2. Der Beschwerdeführer wendet ein, das Urteil 8C_681/2010 betreffe keinen vergleichbaren Sachverhalt. Es seien keine Schläge mit einem gefährlichen Gegenstand gegen das Gesicht erfolgt, die schwere Verletzungen zur Folge gehabt hätten. Er habe vorinstanzlich auf das Urteil 8C_96/2017 vom 24. Januar 2018 (SVR 2018 UV Nr. 21 S. 74) Bezug genommen, in welchem ein Schlag im Gesicht schwere Schnittverletzungen, jedoch keinen schwere Augenverletzung verursacht habe. Der Verlust eines Auges stelle eine schwerere Verletzung als eine schwere Schnittverletzung dar und gebe auch Anspruch auf eine höhere Genugtuung. Der hier zu beurteilende Unfall sei daher noch schwerer als derjenige gemäss Urteil 8C_96/2017 vom 24. Januar 2018. Vor diesem Hintergrund rechtfertige sich die Qualifikation als mittelschwer im Grenzbereich zu den schweren Unfällen klar. Das Urteil 8C_39/2021 vom 6. Juli 2021 enthalte eine ergänzende Begründung zum Urteil 8C_96/2017 vom 24. Januar 2018. Es werde dort darauf hingewiesen, der Versicherte sei durch den überraschenden Angriff mit einem zerbrochenen Glas aus kurzer Distanz im Gesicht entstellt worden. Auch der Beschwerdeführer sei durch einen überraschenden Angriff mit einem Glas aus kurzer Distanz am Auge verletzt worden. Der vorliegende Fall sei daher als mittelschwer im Grenzbereich zu den schweren Unfällen zu qualifizieren.