Citation: 6B_38/2022 E. B

Mit Strafbefehl vom 12. März 2020 auferlegte die Staatsanwaltschaft des Kantons Solothurn A.________ eine Busse von Fr. 400.-- (Ersatzfreiheitsstrafe von 4 Tagen) wegen Verletzung der Verkehrsregeln (Art. 90 Abs. 1 SVG) durch Mangel an Aufmerksamkeit (Art. 31 Abs. 1 SVG und Art. 3 Abs. 1 der Verkehrsregelnverordnung vom 13. November 1962 [VRV; SR 741.11]) sowie Nichtbeherrschen des Fahrzeugs (Art. 31 Abs. 1 SVG). Dagegen erhob A.________ Einsprache. Mit Verfügung vom 19. Juni 2020 hielt die Staatsanwaltschaft am Strafbefehl fest, berichtigte diesen "gestützt auf Art. 83 StPO" und überwies die Akten dem Gerichtspräsidium Bucheggberg-Wasseramt zum Entscheid. Mit Urteil vom 24. November 2020 sprach die Amtsgerichtsstatthalterin A.________ der Verletzung der Verkehrsregeln schuldig und verurteilte ihn zu einer Busse von Fr. 400.-- (Ersatzfreiheitsstrafe von 4 Tagen). Gegen dieses Urteil führte A.________ Berufung an das Obergericht des Kantons Solothurn, welches mit Urteil vom 1. Dezember 2021 das angefochtene erstinstanzliche Urteil im Schuld- und Strafpunkt bestätigte.