Citation: 4A_403/2010 04.10.2010 E. 1

Die Vorinstanz wies das Gesuch um Wiedereinsetzung in den vorigen Stand ab, da sie zum Schluss gelangte, das Verpassen der Frist zur Leistung des Kostenvorschusses sei auf grobe Nachlässigkeit des Beschwerdeführers zurückzuführen. Das von ihm eingereichte Arztzeugnis stufe ihn "wegen Krankheit" vom 18. Januar bis 25. oder 28. Januar 2010 (schwer lesbare Schrift) als 100 % arbeitsunfähig ein, aber attestiere nicht "eine generelle Unfähigkeit, irgendwelche Vorkehren treffen zu können". Der Beschwerdeführer selbst oder sein Rechtsvertreter hätte lediglich mit einem einfachen Schreiben oder telefonisch um Fristerstreckung ersuchen müssen. Die verschiedenen - auf einem internen Verarbeitungsfehler beruhenden - Zahlungsdaten im Schreiben vom 18. Dezember 2009 und auf dem Einzahlungsschein würden dem Beschwerdeführer weder nützen noch schaden, da er den Kostenvorschuss erst am 1. Februar 2010 vollständig bezahlt habe und somit beide Daten bereits verstrichen gewesen seien.