Citation: 8C_1009/2008 27.02.2009 E. 4.1

Die Vorinstanz hat im Weiteren in Anwendung von Art. 16 ATSG einen Einkommensvergleich vorgenommen. Das ohne invalidisierende Gesundheitsschädigung mutmasslich erzielte Einkommen (Valideneinkommen) setzte sie für das Jahr 2006 (Zeitpunkt des Beginns einer allfälligen Rente als massgeblicher Vergleichszeitpunkt; vgl. BGE 129 V 222) auf Fr. 68'503.- fest, was unbestritten ist. Das trotz invalidisierender Gesundheitsschädigung zumutbarerweise noch erzielbare Einkommen (Invalideneinkommen) bestimmte das kantonale Gericht anhand von Tabellenlöhnen gemäss der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE). Sie ging vom monatlichen Bruttolohn (Zentralwert bei einer standardisierten Arbeitszeit von 40 Wochenstunden) der mit einfachen und repetitiven Tätigkeiten (Anforderungsniveau 4) im gesamten privaten Sektor beschäftigten Männer im Jahr 2004 von Fr. 4588.- (gemäss LSE 2004 Tabelle TA1 S. 53) aus, den sie der durchschnittlichen betrieblichen Wochenarbeitszeit und der Lohnentwicklung bis ins Jahr 2006 anpasste. Von dem aufs Jahr (x 12) resultierenden Betrag rechnete sie nach Massgabe der Restarbeitsfähigkeit 80 % an und nahm vom Ergebnis einen leidensbedingten Abzug von 10 % vor. Dies ergibt ein Invalideneinkommen von Fr. 42'234.- und in Gegenüberstellung mit dem Valideneinkommen von Fr. 68'503.- eine Erwerbseinbusse von Fr. 26'269.-, was einem Invaliditätsgrad von (gerundet) 38 % entspricht. Damit sind die für einen Rentenanspruch mindestens erforderlichen 40 % (Art. 28 Abs. 1 IVG in der bis Ende 2007 in Kraft gestandenen Fassung; vgl. auch Art. 28 Abs. 2 IVG in der seit Anfang 2008 geltenden Fassung) nicht erreicht. 4.2 In der Beschwerde wird eingewendet, für einen ehemaligen Maler mit dem somatisch und psychisch eingeschränkten Einsatzprofil des Versicherten könne auf dem freien Arbeitsmarkt nicht einmal gedanklich ein Arbeitsplatz gefunden werden. Sodann wird geltend gemacht, der leidensbedingte Abzug sei auf 25 % zu erhöhen. Beide Vorbringen sind unbegründet. Die Einschränkungen, denen der Beschwerdeführer leidensbedingt bei der erwerblichen Betätigung unterworfen ist, sind nicht dergestalt, dass der massgebende allgemeine Arbeitsmarkt (Art. 16 ATSG) nicht entsprechende Stellen anbieten würde. Entgegen der vom Versicherten vertretenen Auffassung sind namentlich auch Tätigkeiten, wie die Überwachung und Bedienung von Maschinen sowie Kontrollfunktionen zumutbar. Dem gesundheitsbedingt reduzierten Leistungsvermögen ist beim leidensbedingten Abzug Rechnung zu tragen. Bei diesem Abzug ist, wie das kantonale Gericht zutreffend erwogen hat, ausschliesslich die somatisch bedingte Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Die psychische Problematik wurde bereits in die Beurteilung der Restarbeitsfähigkeit einbezogen, und weitere Faktoren, welche bei dem praxisgemäss auf maximal 25 % anzusetzenden Abzug zu berücksichtigen wären (BGE 126 V 75), wurden zu Recht verneint. Mit dem vorgenommenen Abzug von 10 % wird das vorinstanzliche Ermessen nicht rechtsfehlerhaft ausgeübt (vgl. BGE 132 V 393 E. 3.3 S. 399). Was in der Beschwerde vorgebracht wird, rechtfertigt keine andere Betrachtungsweise. Im Übrigen sind gegen den von der Vorinstanz durchgeführten Einkommensvergleich keine Einwände erhoben worden.