Citation: 4A_234/2021 E. 1.3.4

1.3.4. Die Beschwerdeführerin erblickt ein weiteres Rechtsproblem von grundsätzlicher Bedeutung in der Frage, "welche Wirkung die Erteilung einer schriftlichen Rechtsauskunft mit Haftungszusage von zwei zeichnungsberechtigten Mitarbeitern einer Versicherung an einen Dritten darstellt, wenn diese Rechtsauskunft auch dem geschädigten Anspruchsteller parallel zugestellt wird". Sie bezieht sich damit auf das an die Gemeinde U.________ verschickte Schreiben der Beschwerdegegnerin vom 25. März 2009 betreffend Beteiligung an den Heilungskosten (siehe Sachverhalt Bst. A.b). Auch hier zeigt die Beschwerdeführerin nicht in einer den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 Satz 2 BGG genügenden Weise auf, inwiefern die von ihr formulierte - einzig auf den konkreten Fall bezogene - Frage grundsätzlicher Natur sein sollte und einer bundesgerichtlichen Antwort bedürfte, um eine erhebliche Rechtsunsicherheit auszuräumen. Sie belässt es bei allgemeiner Kritik an der vorinstanzlichen Auslegung des besagten Schreibens. Dies genügt nicht.