Citation: 5A_504/2016 E. 2.4

2.4. Mit dieser Sichtweise blendet der Beschwerdeführer aus, dass es sich beim Kostenvorschuss lediglich um eine Schätzung der voraussichtlichen Kosten für die Einleitung der Betreibung handelt. Dem Betreibungsamt bzw. im Beschwerdefall der Aufsichtsbehörde steht hier ein gewisses Ermessen zu, bei dessen Überprüfung sich das Bundesgericht Zurückhaltung auferlegt (BGE 141 III 97 E. 11.2 S. 98) bzw. es nur bei gesetzwidriger Ermessensbetätigung einschreitet (vgl. BGE 134 III 323 E. 2 S. 324/325; zuletzt Urteil 5A_849/2015 vom 27. Juni 2016 E. 4.4). Zudem kann nicht von vornherein ausgeschlossen werden, dass die Zustellung des Zahlungsbefehls an den Schuldner mit Schwierigkeiten verbunden sein kann und ein erneuter Versuch vorzunehmen ist, welcher entsprechende Kosten nach sich zieht. Im Rahmen eines Kostenvorschusses ist es daher vertretbar, eine solche eventuelle Vorkehr zu berücksichtigen. Im Ergebnis erweist sich die gerundete Pauschale daher nicht als unangemessen. Daran ändert auch die allgemeine Anrufung diverser verfassungsmässiger Rechte nichts. Dem (Eventual-) Antrag, den Kostenvorschuss auf Fr. 33.-- festzusetzen, kann daher nicht gefolgt werden. Beizufügen bleibt, dass der Beschwerdeführer vom Betreibungsamt gegen Gebühr eine detaillierte Abrechnung über die getroffenen Vorkehren verlangen kann (Art. 3 GebV SchKG).