Citation: 2P.196/2001 02.10.2001 E. 2

2.- Die Beschwerdeführer erachten es aus weiteren Gründen für verfassungswidrig, dass das Verfahren als gegenstandslos abgeschrieben wurde. Sie machen geltend, der Verein X.________ hätte mit verbindlichen Weisungen zur Wiederholung der Ausschreibung angehalten werden müssen. Betreffend den Widerruf des Zuschlags und den Verfahrensabbruch hätten förmliche und selbständig anfechtbare Verfügungen erlassen werden müssen. Auch sei die Neuausschreibung der Baumeisterarbeiten nicht mehr identisch gewesen mit der ursprünglichen, weil grundlos die Abbrucharbeiten nicht mehr ausgeschrieben worden seien. Es ist nicht ersichtlich, inwiefern die Beschwerdeführer dadurch beschwert sein sollten, dass der Zuschlag an die D.________ AG nicht mit einer förmlichen Verfügung widerrufen wurde (Art. 88 OG). Was den Verfahrensabbruch und die Wiederausschreibung betrifft, entspricht dies den Begehren, welche die Beschwerdeführer ursprünglich selber gestellt haben. Auch insoweit sind sie nicht beschwert. Was schliesslich die Frage betrifft, dass die Neuausschreibung bezüglich der Arbeiten in einem Punkt von der ursprünglichen Ausschreibung abweiche, so wäre allenfalls die Neuausschreibung anzufechten gewesen. Die Neuausschreibung konnte nicht schon Streitgegenstand des beim Kantonsgericht eingeleiteten Verfahrens sein. Indem das Verwaltungsgericht festgehalten hat, die Beschwerdeführer hätten die Neuausschreibung anfechten müssen, wenn sie damit nicht einverstanden waren, ist es jedenfalls nicht in Willkür verfallen.