Citation: 8C_766/2021 E. 4.2.3

4.2.3. Gerügt wird sodann, dass die Aushilfe "B.________" nur im Jahr 2018 (zu einem Stundenlohn von Fr. 30.-) im Betrieb tätig gewesen sei. Im Jahr 2019 seien die 600 Arbeitsstunden seinem Sohn zu einem Stundenlohn von Fr. 54.88 anzurechnen, was bei einer Zahlendifferenz von Fr. 14'928.- einen namhaften Einfluss auf den Invaliditätsgrad (bzw. die Höhe des Invalideneinkommens) habe. Unerwähnt bleibt dabei, dass die IV-Stelle dem Sohn nach der Anhörung des Beschwerdeführers im Rahmen des Vorbescheidverfahrens bereits 600 Arbeitsstunden zu Fr. 63.98 pro Stunde zugerechnet und darüber hinaus 1500 Arbeitsstunden für die unentgeltliche Mitarbeit von Familienmitgliedern berücksichtigt hatte. Der Beschwerdeführer hatte zudem bereits vorher angegeben, dass er seit Eintritt des Gesundheitsschadens neben der Ehefrau und der Familie auch "Angestellte" beschäftigen musste (Abklärungsbericht Landwirtschaft vom 10. Februar 2020). Weder während der Anhörung noch im Anschluss daran hatte er mitgeteilt, dass er seinen Angestellten nur im Jahr 2018 beschäftigt hätte. Sodann ist im Jahresabschluss 2019 unter Personalaufwand neben einem Bruttolohn von über Fr. 20'000.- in der Rubrik "Krankenkasse für Mitarbeiter" auch ein Betrag von Fr. 1540.90 verzeichnet, was auf die Beschäftigung einer angestellten Person im Betrieb auch im Jahr 2019 hinweist. Soweit das Vorbringen mit Blick auf Art. 99 Abs. 1 BGG überhaupt zu hören wäre (vgl. E. 1.2 hiervor), ist somit nicht ersichtlich, inwieweit die vorinstanzliche Feststellung, wonach bei der Ermittlung des Invalideneinkommens die Lohnkosten des Angestellten in der Höhe von Fr. 18'000.- (600 Stunden à Fr. 30.-) zu berücksichtigen seien, offensichtlich unrichtig sein sollte.