Citation: 1C_474/2015 E. 4.3

4.3. Nach dem Entscheid der Vorinstanz ermöglicht das Baugrundstück KTN 4056 bei der geltenden Ausnützungsziffer von 0.45 (unter Berücksichtigung des Ausnützungs-Bonus von 0.05 gemäss dem Gestaltungsplan "Hintere Seematt") ohne Übertragung von Ausnützungsreserven eine maximal zulässige BGF von 823.1 m2. Die Realisierung des Bauvorhabens mit einer von der Beschwerdeführerin im geänderten Baugesuch ausgewiesenen BGF von noch 908.9 m2 (vgl. E. 3.3.1 hiervor) setzt gemäss Vorinstanz voraus, dass ein Transfer von Ausnützungsreserven von anderen Grundstücken in der Höhe von mindestens 85.8 m2 möglich und zulässig ist. Gemäss dem geänderten Baugesuch der Beschwerdeführerin sollen insgesamt 90.31 m2 Ausnützungsreserve auf das Baugrundstück KTN 4056 übertragen werden, wodurch sich (nach einem Abzug von 2.7 m2 wegen der Berücksichtigung der Waldfläche von 6 m2) die maximal zulässige BGF auf dem Baugrundstück um 87.61 m2erhöhen würde. Während ab der benachbarten, im Eigentum der Beschwerdegegner stehenden Parzelle KTN 3399 48.31 m2eigene Ausnützungsreserve auf das Baugrundstück übertragen werden soll, ersuchte die Beschwerdeführerin im Umfang von 42 m2 um eine Kettenübertragung von Ausnützungsreserven auf das Baugrundstück, nämlich ab der Parzelle KTN 513 via Parzelle KTN 3399, wobei die nach Ansicht der Beschwerdeführerin auf der Parzelle KTN 513 vorhandene Reserve teilweise aus weiteren, bereits früher vollzogenen Ausnützungstransfers ab wiederum anderen Parzellen stammen soll.