Citation: 2C_498/2024 E. 5.3

5.3. Der Beschwerdeführer bezieht gemäss unbestrittenen Feststellungen der Vorinstanz seit 2011 ununterbrochen Sozialhilfe. Per 30. Mai 2024 beliefen sich die an ihn ausgerichteten Unterstützungszahlungen auf Fr. 262'797.30 (angefochtenes Urteil, E. 1.4 und 4.1). Der seit über 10 Jahren anhaltende und betragsmässig erhebliche Bezug von Sozialhilfegeldern erfüllt den Tatbestand von Art. 63 Abs. 1 lit. c AIG (vgl. hinsichtlich des Quantums Urteile 2C_338/2023 vom 27. November 2023 E. 3.2, 2C_56/2023 vom 31. August 2023 E. 4.3, 2C_536/2022 vom 13. Januar 2023 E. 3.3 sowie das ebenfalls einen EU-Bürger betreffende Urteil 2C_389/2022 vom 23. September 2022 E. 8.2, wobei die Sozialhilfeschulden dort rund Fr. 320'000 betrugen). Da der Beschwerdeführer mindestens seit Oktober 2013 aus - gemäss Feststellungen der Vorinstanz - invaliditätsfremden Gründen dem Arbeitsmarkt fern bleibt (E. 4.7 hiervor), kann ihm keine günstige Prognose mit Blick auf den zukünftigen Bezug von Sozialhilfegeldern gestellt werden. Was der Beschwerdeführer dagegen in der Beschwerdeschrift vorbringt, geht an den Erwägungen der Vorinstanz vorbei. Nicht näher einzugehen ist auf den pauschalen Vorwurf eines "abgekarteten Spiels" der Behörden. Auf die ausserdem angeführte persönliche Betroffenheit des Beschwerdeführers ist im Rahmen der Verhältnismässigkeitsprüfung zurückzukommen (E. 6 hiernach).