Citation: 1C_616/2022 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz ging vom folgenden Sachverhalt aus: Gemäss Dr. F.________, Tierarzt der Beschwerdeführerin, wurde die Stute D.________ am 4. Juni 2021 besamt, wobei aufgrund der Doppelovulation vereinbart worden sei, dass der Tierarzt die Stute 15 Tage nach der Besamung kontrolliere. Am 15. Juni 2021, dem Tag der Beschlagnahme, wurde die Stute im universitären Tierspital Zürich untersucht, wobei festgehalten wurde: "Frühgravidität möglich". Gemäss dem Tierarzt der Beschwerdeführerin hatte dieser im Juli 2021 mit dem Beschwerdegegner 1 gesprochen und ihn gebeten, die Stute zu untersuchen, falls dies noch nicht geschehen sei. Der Beschwerdegegner 1 habe ihn daraufhin einige Tage später darüber informiert, dass die Untersuchung veranlasst worden und alles in Ordnung sei. Am 10. Oktober 2021 bat die Beschwerdeführerin um eine sofortige Nachkontrolle durch einen gynäkologischen Fachtierarzt, wobei sie von einem Fötus im Singular sprach, worauf die Untersuchung gemäss Akten am 21. Oktober 2021 stattfand und diesbezüglich am 3. November 2021 festgehalten wurde, dass die Stute mit einem vitalen Fohlen trächtig sei. Am 3. Dezember 2021 wurde die Stute notfallmässig ins Tierspital Bern überwiesen. Gemäss dem finalen Bericht vom 4. Januar 2022 wurde sie dort zwei Mal operiert. Am 15. Dezember 2021 erfolgte die zweite Operation, wobei zwei Föten im Uterus von D.________ festgestellt wurden. Diese wurden per Kaiserschnitt entfernt und euthanasiert. Aufgrund der Trächitgkeitsdauer sei eine Rettung des Lebens der beiden Fohlen nicht möglich gewesen. In der Folge wurde D.________ weiter behandelt. In der Nacht zum 2. Januar 2022 zeigte sie gemäss dem Bericht eine heftige Kolik und aufgrund ihres schlechten Zustandes und der rasch voranschreitenden Schocksymptome wurde sie am Morgen des 2. Januar 2022 auf Empfehlung des Tierärzteteams und in Absprache mit dem Beschwerdegegner 1 eingeschläfert. Eine dritte Operation sei nicht sinnvoll gewesen und die Euthanasie sei erfolgt, um dem Tier weiteres Leiden zu ersparen.