Citation: 1B_389/2019 E. 2

Die Beschwerdeführerin macht geltend, sie habe mit den untersuchten Vorwürfen "nichts zu tun". Nach kurzer Untersuchungshaft sei sie denn auch gleich wieder in Freiheit entlassen worden. Beim angeblichen "Opfer" der inkriminierten Straftaten handle es sich "mit grosser Wahrscheinlichkeit um einen Spitzel" der türkischen Behörden, der (in der Schweiz lebende) politische Dissidenten ausspioniert habe. Die Bundesanwaltschaft habe gegen ihn eine separate Strafuntersuchung eröffnet. Selbst der mutmasslich Geschädigte habe gegen sie, die Beschuldigte, "nie den Vorwurf erhoben, dass sie in irgendeiner Weise an der beanzeigten Freiheitsberaubung, Nötigung oder Körperverletzung beteiligt gewesen" wäre. Sie sei eine "türkisch-kritische Journalistin mit türkisch-kurdischen Wurzeln" und lebe als Asylbewerberin in der Schweiz. In der Türkei sei sie zuvor wegen ihrer journalistischen Tätigkeit (unter dem Vorwurf, Mitglied einer terroristischen Vereinigung zu sein) zu einer langen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Nach rund zwei Jahren im Gefängnis sei ihr die Flucht aus der Türkei gelungen. Es sei zu vermeiden, dass ihre Kontakte als Medienschaffende (zu mitbetroffenen Personen) und weitere heikle Informationen in unbefugte Hände gerieten. Ihre nächsten Verwandten, insbesondere Geschwister und Eltern, lebten noch in der Türkei; darunter befinde sich ein Bruder, der ebenfalls zu einer langjährigen Freiheitsstrafe verurteilt worden sei. Die "Verneinung" ihrer "Journalistentätigkeit" sei willkürlich. Eine solche Tätigkeit zeige sich aufgrund einer "Internetrecherche"; die Beweislast dafür dürfe aber nicht ihr aufgebürdet werden, zumal sie als Asylsuchende "grundsätzlich einem Arbeitsverbot" unterliege. Sie beruft sich namentlich auf den Quellenschutz der Medienschaffenden (Art. 172 StPO) bzw. das Redaktionsgeheimnis (Art. 17 Abs. 3 BV). Das ZMG habe in diesem Zusammenhang insbesondere auch Art. 197 und Art. 264 StPO verletzt.