Citation: 4A_441/2019 E. 2.4.3

2.4.3. Gemäss den Feststellungen der Vorinstanz hatte der Beschwerdeführer (vor dem Kantonsgericht) geltend gemacht, der Beschwerdegegner habe im Herbst 2014 dringend Geld benötigt, um seine Liquiditätsengpässe in der Produktionsentwicklung zu überbrücken. Deshalb habe er sowohl persönlich als auch im Namen der C.________ AG dem Beschwerdegegner kurzfristig und mündlich Darlehen gewährt. Die Dringlichkeit ergebe sich auch aus dem Schreiben des Beschwerdegegners vom 21. November 2014, worin dieser ihn ersuche, "per Express" zu Lasten der C.________ AG einen Betrag über Fr. 100'000.-- zu überweisen. Auch die Zeugen F.________ und D.________ könnten dieses Zustandekommen des Darlehensvertrages bestätigen. Der Beschwerdeführer hatte sich ausserdem bereits im Verfahren vor Kantonsgericht auf die Bestätigung des Beschwerdegegners in dessen E-Mail vom 1. August 2015 berufen, wonach es sich bei beiden Zahlungen um Darlehen gehandelt habe. Sodann hatte er geltend gemacht, in der E-Mail vom 14. Oktober 2014 habe er gemäss deren Wortlaut nicht ein persönliches Investment im nun bezahlten Betrag zugesagt. Das Kantonsgericht hatte denn auch im Wesentlichen auf diese beiden Umstände abgestellt, um ein Darlehen zu bejahen. Die Vorinstanz hat diese beiden Aspekte aufgrund ihrer (zu engen) Auffassung, worauf sich die Substanziierung beziehen müsse, ausser Acht gelassen.