Citation: I 549/04 19.10.2005 E. 1

Das Eidgenössische Versicherungsgericht hat in BGE 127 V 353 entschieden, dass es - selbst in Verfahren, in denen das letztinstanzliche Gericht nicht an die Feststellung des Sachverhalts gebunden ist (Art. 132 lit. b OG) - im Lichte von Art. 108 Abs. 2 OG grundsätzlich unzulässig ist, nach Ablauf der Beschwerdefrist neue Beweismittel beizubringen, es sei denn, dass ausnahmsweise ein zweiter Schriftenwechsel (Art. 110 Abs. 4 OG) angeordnet wurde. Zu berücksichtigen sind in der Regel nur solche Eingaben, welche dem Gericht innert der gesetzlichen Frist (Art. 106 Abs. 1 OG) vorliegen. Anders verhält es sich lediglich dann, wenn die nach Ablauf der Beschwerdefrist oder nach Abschluss eines zweiten Schriftenwechsels unaufgefordert eingereichten Schriftstücke neue erhebliche Tatsachen oder schlüssige Beweismittel enthalten, welche eine Revision im Sinne von Art. 137 lit. b OG zu rechtfertigen vermöchten. Die mit Eingaben vom 4. Oktober 2004 und vom 2. November 2004 eingereichten Arztberichte von Frau Dr. med. I.________, Innere Medizin und Rheumatologie FMH, vom 27. September 2004 und M.________, Psychologe FSP/Dr. med. D.________, Medizinische Klinik, Rehabilitationszentrum, Spital X.________, vom 27. Oktober 2004 erfüllen diese Voraussetzungen nicht, weshalb sie ausser Acht zu lassen sind.