Citation: 8C_909/2017 E. 6.1

6.1. Die Beschwerdeführerin bringt weiter im Wesentlichen vor, das Gutachten des Dr. med. C.________ enthalte keine auf die Entwicklung ihres Gesundheitszustandes zwischen Dezember 2001 und April 2016 fokussierten Aussagen. Er habe bloss gemutmasst, dass spätestens ab Beginn der bildlichen Dokumentation von Alltags- und Urlaubsaktitivitäten im Internet die Persistenz psychischer Beeinträchtigungen nicht mehr plausibel sei. Die Vorinstanz habe es zu Recht abgelehnt, gestützt auf Internet-Bilder von einer seit 2011 vollständig erlangten Leistungs- und Arbeitsfähigkeit auszugehen. Anderseits berufe sie sich selber aber für die angebliche Verbesserung der Arbeitsfähigkeit ab April 2016 auf Internet-Bilder, indem sie auf das massgeblich von ihnen beeinflusste C.________-Gutachten abgestellt habe. Eine Sachverhaltsabklärung gestützt auf das Internet, insbesondere soziale Netzwerke wie Facebook oder Instagram, sei ein Eingriff in Art. 10 Abs. 2 und Art. 13 Abs. 2 BV, der den Anforderungen von Art. 36 BV nicht genüge. Ähnlich wie bei einer Observation fehle es an einer genügend konkreten Gesetzesgrundlage.