Citation: 2C_568/2021 E. 3.3

3.3. Der Beschwerdeführer vermag mit seinen Rügen keine Verletzung dieser Grundsätze darzulegen: Sein Einwand, dass Schulden und Sozialhilfe nach Art. 63 AIG keine Widerrufsgründe darstellten, ist unerheblich, da das Vorliegen eines Widerrufsgrunds ohnehin unbestritten ist (vgl. angefochtener Entscheid E. 2.2). Dass der Beschwerdeführer die verfahrensauslösenden Delikte begangen hatte, bevor er ausländerrechtlich verwarnt wurde, ergibt sich sodann entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers immerhin indirekt aus den Ausführungen der Vorinstanz (vgl. angefochtener Entscheid E. 3.1.2 und 3.3.1). Die Rückfallgefahr prüft die Vorinstanz ferner eingehend: Dabei berücksichtigt sie die vorliegenden Therapie- und Vollzugsberichte sowie die forensisch-psychiatrische Begutachtung des Beschwerdeführers vom 13. Mai 2019 umfassend (vgl. angefochtener Entscheid E. 3.3 und 3.4). Dass sie diese anders als der Beschwerdeführer gewichtet, begründet noch keine Gehörsverletzung, sondern ist primär eine Frage der rechtlichen Beurteilung der Rückfallgefahr und deshalb dort zu behandeln (vgl. nachstehende E. 5.2). Dasselbe gilt in Bezug auf den Einwand der ungenügenden Berücksichtigung der (fehlenden) Sprachkenntnisse des Beschwerdeführers (vgl. nachstehende E. 6.3).