Citation: 4A_418/2024 E. 1.5.3

1.5.3. Ebenso wenig verfängt das Vorbringen, dass die Beschwerdeführerin sonst die Vorgaben des Bundesamtes für Gesundheit nicht werde einhalten können. Denn wie sie selber anführt, soll die Beschwerdegegnerin nicht die einzige Firma sein, die bereits mit (angeblich) patentverletzenden Medikamenten auf den Schweizer Markt gelangt sei. Da noch andere Firmen Gleiches tun, könnte der unter diesem Titel geltend gemachte Nachteil selbst dann nicht verhindert werden, wenn im vorliegenden Verfahren, das sich einzig gegen die Beschwerdegegnerin, nicht aber gegen jene anderen Firmen richtet, ein für die Beschwerdeführerin günstiger Endentscheid erginge.