Citation: 1C_404/2021 E. 5.6

5.6. Das hier fragliche Grundstück des Beschwerdeführers ist dem "übrigen Bereich" zugewiesen, da ihm keine besondere gewässerschutzrechtliche Schutzwürdigkeit zugeschrieben wird. Diese Zuteilung wird von keiner Seite beanstandet. Die Parzelle verfügt überdies gemäss der nicht offensichtlich unrichtigen und damit verbindlichen Feststellung des Verwaltungsgerichts (vgl. vorne E. 3.2) über kein Grundwasservorkommen. Dass es unter der zugeschütteten Deponie auf dem Grundstück des Beschwerdeführers, wie dieser behauptet, noch ein vorbestandenes Drainagenetz gibt, wurde behördlich nicht untersucht, ist aber auch nicht von vornherein unglaubhaft. Da dies jedoch altlastenrechtlich nicht ins Gewicht fällt, muss es auch nicht abgeklärt werden. Unklar ist ferner, wo der Beschwerdeführer seine Wasserprobe entnommen hat und welche Fläche genau (angeblich) drainiert wird. Indessen geben die damit festgestellten Werte, wie bereits dargelegt (vgl. vorne E. 4.4), keinen Anlass zu altlastenrechtlichen Massnahmen. Das Bundesamt für Umwelt wirft die Frage auf, ob allenfalls von verschmutztem Abwasser gemäss dem Gewässerschutzgesetz auszugehen sei (vgl. dazu das Urteil des Bundesgerichts 1C_43/2007 vom 9. April 2008 E. 2, nicht publ. in BGE 134 II 142). Diese Frage ist jedoch ebenfalls nicht im vorliegenden Verfahren zu klären, in dem einzig die Vereinbarkeit mit dem Altlastenrecht geprüft werden muss.