Citation: 9C_185/2022 E. 4.3

4.3. Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin ist Erwägung 5.4 des Urteils 9C_328/2021 vom 3. Januar 2022, wonach das kantonale Gericht im Rahmen der Rückweisung Abklärungen hinsichtlich des Arbeitsfähigkeitsverlaufes (angestammt und leidensangepasst) für den Zeitraum ab der rentenabweisenden Verfügung vom 6. Januar 2017 zu veranlassen habe, nicht zwingend dahingehend zu verstehen, dass eine Beurteilung der medizinischen Akten durch die Vorinstanz damit ausgeschlossen wurde. Das Bundesgericht hat vielmehr darauf verzichtet, zu bestimmen, in welcher Form die Abklärungen stattzufinden hatten. Sollte die medizinische Aktenlage eine valide Grundlage für eine Beurteilung durch das Gericht bieten - dies einzuschätzen wurde der Vorinstanz überlassen -, wollte das Bundesgericht eine solche nicht ausschliessen. Dass die Aktenlage eine Beurteilung nicht zulässt, wird weder substanziiert noch ist dies ersichtlich (siehe E. 4.4 hiernach). Die Vorinstanz ist mit ihrem Vorgehen somit weder in Willkür verfallen noch hat sie sonst wie Bundesrecht verletzt. Zu prüfen bleibt, ob ihre Aktenbeurteilung einer Überprüfung standhält.