Citation: 5A_179/2018 E. 5.1

5.1. Die Vorinstanz bestätigte die vom Kreisgericht getroffene Beschränkung des Besuchsrechts auf das Gebiet der Schweiz vorrangig mit der Begründung, es sei davon auszugehen, dass sich eine Regelung, welche Besuche der Kinder in Russland vorsehe, von vornherein als nicht umsetzbar erwiese. Der Beschwerdeführer berufe sich derart entschieden auf seine Mittellosigkeit und darauf, nicht in der Lage zu sein, Kindesunterhalt zu bezahlen, dass es an ihm gelegen hätte darzutun, wie er die Kosten für Besuche der Kinder in Russland finanzieren würde, denn zumindest die Reisekosten dürften sich auf einen erheblichen Betrag belaufen. Selbst wenn er dargetan hätte, über Mittel zur Finanzierung der Reisekosten zu verfügen, so wären solche für den Kindesunterhalt und nicht für Reisen nach Russland einzusetzen. Mit Bezug auf die von der Beschwerdegegnerin befürchtete Gefahr der Rückbehaltung der Kinder in Russland erwog die Vorinstanz zunächst, es müsse nicht vertieft geprüft werden, als wie gross bzw. wie konkret diese zu beurteilen sei. In der Folge führte sie indes aus, es liessen sich keine Gesichtspunkte ausmachen, welche die Finanzierbarkeit und die ein Stück weit sicher bestehende Gefahr einer Zurückbehaltung in Russland mit Blick auf das Kindeswohl entscheidend überwiegen würden.