Citation: 6B_770/2021 E. 4

Die Beschwerdeeingabe vermag diesen Begründungsanforderungen nicht zu genügen. Die Vorinstanz hat sich ausführlich zum Schuldpunkt und zur Sanktion geäussert. Damit befasst sich die Beschwerdeführerin in ihrer 14 Seiten umfassenden Eingabe vor Bundesgericht nicht hinreichend. Stattdessen beschränkt sie sich zur Hauptsache auf einen polemisierenden und teilweise ungebührlichen Rundumschlag namentlich gegen die am erst- und zweitinstanzlichen Urteil mitwirkenden Richter/Richterinnen sowie gegen die Privatkläger und schildert im Übrigen die Sach- und Rechtslage aus ihrer eigenen subjektiven Sicht. Die wahren Täter, d.h. die Privatkläger, kämen ungestraft davon; sie seien für ihre Taten und Vergehen zu bestrafen. Sie sei nicht "eindeutig vorbestraft", sondern "fehlverurteilt". Die voreingenommenen Richter hätten einen fairen Prozess nicht zugelassen. Sie hätte "x-fach schriftlich und mit Bildmaterial bewiesen, dass ihre Aussagen wahr" seien. Daraus ergibt sich, dass die Beschwerdeführerin ihre Verurteilung nicht akzeptiert und sie sich ungerecht behandelt sowie nicht verstanden fühlt. Indessen geht daraus nicht in einer den Formerfordernissen genügenden Weise hervor, inwiefern die Vorinstanz bei ihren tatsächlichen Feststellungen in Willkür verfallen wäre und/oder beim von ihr festgestellten Sachverhalt geltendes Recht in Bezug auf den Schuldspruch, die Strafe und/oder die Kostenregelung verletzt haben könnte. Die Beschwerdeführerin verkennt namentlich, dass ein vollständiges oder teilweises Unterliegen der Gegenpartei in einer zivilrechtlichen Streitigkeit keinen Freipass für ehrverletzende Äusserungen bildet. Soweit sie den an den Urteilen mitwirkenden erst- und⁠ zweitinstanzlichen Richtern/Richterinnen und dem fallführenden Staatsanwalt (sinngemäss) Voreingenommenheit vorwirft, zeigt sie nicht auf, dass sie diesen Vorwurf namentlich in Bezug auf die erstinstanzliche Richterin und den Staatsanwalt bereits im kantonalen Verfahren erhoben hätte. Zudem legt sie insbesondere auch nicht substanziiert dar, inwiefern der Vorwurf zutreffen könnte. Das gilt im Übrigen auch, soweit sie dem vorsitzenden Richter (sinngemäss) eine Verletzung des rechtlichen Gehörs zur Last legt. Blosse pauschale Anschuldigungen und Behauptungen (wie z.B. "patriarchische", "massiv amtsmissbrauchende" Verhaltensweisen, "nicht an der Wahrheitsfindung interessiert", "Justiz behindernd", "nicht dem Recht verpflichtet", "Schalter im Kopf schon im Vorfeld falsch gekippt", "Missstände unter den Tisch kehren", "ganz wüste Verhandlung" seitens der Oberrichter, "mundtot" machen, "ausbremsen", nötigen, "nicht ausreden lassen", "im Tonfall vergriffen", "unhaltbar skandalöse Zustände in einer eh schon ausgefransten Justiz" etc.) genügen nicht. Im Übrigen lässt der Umstand, dass die kantonalen Entscheide nicht wunschgemäss ausgefallen sind, keinen Schluss auf Voreingenommenheit zu.