Citation: 9C_567/2020 E. 7

Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers ist es keineswegs willkürlich, den Zeitpunkt der gesundheitlichen Verschlechterung gestützt auf seine eigenen Angaben hierzu zu bestimmen. So ist er als Erster in der Lage, diese Frage zu beantworten. Die Feststellungen der Vorinstanz, wonach eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes im September 2019 eingetreten sei und vom 1. Juli 2016 bis Ende August 2019 von der in den MEDAS-Gutachten festgestellten Arbeitsfähigkeit von 80 % in leidensangepasster Tätigkeit auszugehen sei, ist somit weder offensichtlich unrichtig noch das Ergebnis einer Rechtsverletzung. Auf weitere Abklärungen durfte in zulässiger antizipierter Beweiswürdigung (BGE 136 I 229 E. 5.3 S. 236; 124 V 90 E. 4b S. 94) und damit ohne Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes verzichtet werden.