Citation: 6B_912/2015 E. A

X.________ amtete als Verwaltungsratspräsident und Geschäftsführer der B.________ Ltd. mit Sitz in England. Auf seine Anfrage hin eröffnete die Bank A.________ AG mit Sitz in Zürich im Juni/Juli 2011 eine Konto- und Depotbeziehung für die B.________ Ltd. und buchte vier Collaterized Mortgage Obligations (CMO) auf das Konto der B.________ Ltd. ein, wobei sie diese bei ihrer Depotstelle, der C.________ AG hinterlegte. Die C.________ AG wiederum verwahrte diese bei ihrer US-Depotstelle D.________. Betreffend eine der vorgenannten CMO erhielt die A.________ AG zu Handen ihrer Kundin B.________ Ltd. am 27. September 2011 von der C.________ AG, welche ihrerseits entsprechende Ankündigungs-SWIFTS von der D.________ erhalten hatte, auf ihr bei der C.________ AG geführtes Konto nebst einer regulären Zinszahlung von rund USD 39'000.-- auch eine als "principal paydown" (Kapitalrückzahlung) bezeichnete Zahlung über USD 15'760'325.20 gutgeschrieben. Die Anklage sowie das Obergericht des Kantons Zürich gehen davon aus, die Kapitalrückzahlung sei auf einen Fehler zurückzuführen. Am 26. September 2011 hatte die C.________ AG von der D.________ einen Bestätigungs-SWIFT nur über die Zinszahlung im Umfang von USD 39'000.-- erhalten. Entsprechend wurde von der D.________ auch nur dieser Betrag auf das Konto der C.________ AG überwiesen. Bei den im Nachhinein durchgeführten Kontrollen übersah der Sachbearbeiter der C.________ AG, dass am 28. September 2011 von der D.________ eine Stornierung der Kapitalrückzahlung mitgeteilt worden war. Auf dem Konto der C.________ AG entstand so ein Fehlbetrag von USD 15.7 Mio. Am 7. Oktober 2011 fiel bei der Abgleichung der bei der C.________ AG geführten Konten der Ausstand von USD 15.7 Mio. auf. Die C.________ AG buchte diesen Betrag wieder vom Konto der A.________ AG ab. Die A.________ AG buchte vom Konto der B.________ Ltd. denselben Betrag ab. Da X.________ zwischenzeitlich einen Teil der Gelder auf verschiedene Konten im In- und Ausland transferiert hatte, führte dies zu einem Minussaldo. Damit entstand der A.________ AG ein Schaden im Umfang von rund USD 11 Mio.