Citation: 9C_10/2014 E. 6.3

6.3. Mit Bezug auf die vorinstanzlich bejahten übrigen Überwindbarkeitskriterien rügt der Beschwerdeführer zu Unrecht eine willkürliche Beweiswürdigung insbesondere hinsichtlich des vom kantonalen Gericht verneinten sozialen Rückzugs. Einen solchen hat die Vorinstanz unter Berücksichtigung der dargestellten vielfältigen Alltagsaktivitäten des Versicherten (vorangehende E. 6.1), welcher sich darüber hinaus nach eigenen Angaben täglich um seine grosse Familie (mit vier Kindern) und das Haus kümmert (e), zu Recht verneint. Daran vermag das Schreiben des ehemaligen Vorgesetzten, welcher den Beschwerdeführer nach eigenen Angaben "vielleicht einmal im Jahr" sieht, nichts zu ändern. Dass der Versicherte weder Mitinhaber noch Lohnbezüger des Spielzeuggeschäfts seiner Ehefrau gewesen war und wie lange er die Funktion als Sportchef des FC O.________ ausgeübt hatte, ist nicht entscheidend. Der dem Gutachter M.________ geschilderte Tagesablauf (zeitiges Aufstehen, Zeitungslektüre, Begleitung der Kinder in die Schule, Teilzeittätigkeit im Betagtenzentrum, Zubereitung des Mittagessens für die Kinder bei Abwesenheit der Ehefrau, Gartenarbeit oder Reparaturarbeiten für Drittpersonen, erneute Teilzeittätigkeit im Betagtenzentrum, gemeinsames Nachtessen, Fernsehen) und die Freizeitaktivitäten (biken oder spazieren mit der Ehefrau, Besuch von Fussballspielen des lokalen und weiteren Fussballclubs, guter Kontakt mit drei engen Kollegen) schliessen bereits für sich allein einen relevanten sozialen Rückzug klar aus. Dass die übrigen Kriterien erfüllt wären, macht der Beschwerdeführer nicht substantiiert geltend und es ergeben sich auch keine diesbezüglichen Anhaltspunkte aus den Akten.