Citation: 4A_318/2015 E. A

A.a. Die A.________ AG mit Sitz in U.________ (Klägerin und Beschwerdeführerin) stellt Anlagen zur Produktion von Tampons für die Monatshygiene her. Sie vertreibt ihre Maschinen weltweit. Die B.________ AG mit Sitz in V.________ (Beklagte und Beschwerdegegnerin) bietet Verpackungen aller Art an, insbesondere Verpackungen mit VCI-Produkten (VCI für "volatile corrosion inhibitor") zum Schutz vor Korrosion (VpCI für "Vapor phase corrosion inhibitors" ist eine Marke der Herstellerin C.________). Dieses Verfahren basiert im Wesentlichen darauf, dass mit volatilen Inhibitoren (Molekülen) eine Schutzschicht auf der Oberfläche der Ware so gebildet wird, dass sich keine Korrosion entwickeln kann. A.b. Ende des Jahres 2009 sandte die Klägerin fünf besonders angefertigte Maschinen per Schiff an eine Kundin in Australien. Sie betraute die Beklagte im November 2009 mit der seetüchtigen Verpackung der Maschinen. Als Frachtführerin für den Seetransport nach Melbourne wurde eine Drittfirma bestellt. Ausserdem wurden verschiedene Versicherungen abgeschlossen. Bei der Ankunft der Maschinen in Australien am 8. bzw. 9. Februar 2010 stellte die Abnehmerin gravierende Korrosionsschäden fest. Sie informierte die Klägerin am 10. Februar 2010 über diese Schäden. Die Klägerin leitete die Beanstandung telefonisch an die Beklagte weiter.