Citation: 6B_266/2021 E. 1

Die Vorgeschichte stellt sich wie folgt dar: Die Beschwerdeführerin zeigte am 3. September 2017 mit der Liegenschaftsverwaltung betraute Personen wegen verschiedener Delikte an. Die Staatsanwaltschaft des Kantons Schwyz nahm die Strafuntersuchung nicht an die Hand (Verfügung vom 7. Februar 2018). Die Beschwerdeführerin reichte beim Kantonsgericht Schwyz Beschwerde ein und verlangte, die Staatsanwaltschaft sei anzuweisen, eine Strafuntersuchung wegen ungetreuer Geschäftsbesorgung, Vermögensveruntreuung, Verleumdung und Urkundenfälschung durchzuführen. Das Kantonsgericht wies die Beschwerde ab, soweit es auf sie eintrat (Beschluss vom 21. Juni 2018). Dagegen reichte die Beschwerdeführerin beim Bundesgericht Beschwerde ein. Das Bundesgericht prüfte das vorinstanzliche Nichteintreten hinsichtlich der Tatvorwürfe der ungetreuen Geschäftsbesorgung, der "Vermögensveruntreuung" und der Falschbeurkundung resp. Urkundenfälschung unabhängig von der Legitimation der Beschwerdeführerin in der Sache selbst und hiess die Beschwerde teilweise gut. Die Vorinstanz war davon ausgegangen, die Strafanzeige der Beschwerdeführerin beziehe sich auf ihrer Ansicht nach falsche Abrechnungen betreffend den Unterhalt von gemeinschaftlich verwalteten Teilen des Grundstücks sowie auf angebliche Pflichtverletzungen der Verwaltung im Zusammenhang mit der Ersatzbeschaffung des Zufahrtstors und dessen Antriebes. Diesbezüglich war sie auf die Beschwerde gegen die Nichtanhandnahme nicht eingetreten, weil die betreffenden Rechte nur durch alle Mitglieder (gemeinsam) geltend gemacht werden könnten. Das Bundesgericht kam zum Schluss, der zivilrechtlichen Legitimation entsprechend sei jeder Miteigentümer (oder Stockwerkeigentümer) berechtigt, im Rahmen des Strafverfahrens als Privatkläger selbständig vorzugehen; insoweit habe die Vorinstanz die rechtlich geschützte Parteistellung der Beschwerdeführerin, mithin ihre Rechtsmittelbefugnis, zu Unrecht verneint. Daher wies das Bundesgericht die Sache zur Behandlung der Frage, ob die Staatsanwaltschaft das Verfahren hinsichtlich der angezeigten Sachverhalte zu Recht nicht an die Hand genommen hat, an die Vorinstanz zurück (Urteil 6B_829/2018 vom 21. März 2019 E. 2). Das Kantonsgericht Schwyz hiess die Beschwerde teilweise gut. Die Sachverhalte, die den Nötigungs- und Verleumdungs- sowie den (erst im Berufungsverfahren erhobenen) Prozessbetrugsvorwürfen zugrunde lägen, seien erledigt. Ebensowenig sei noch auf den Vorwurf der Urkundenfälschung einzugehen. Was die Vorwürfe strafbaren Verhaltens betreffend Abrechnungen, Ersetzung des Antriebs des Zufahrtstors zur Liegenschaft und Mängel eines neuen Zufahrtstors zur Tiefgarage anbelangte, behandelte das Kantonsgericht den Vorwurf des Nichtersetzens des Antriebs des Liegenschaftstors in der Sache selbst. Bezüglich der angeblich fehlerhaften Abrechnungen hob das Kantonsgericht die Nichtanhandnahmeverfügung auf und wies die Sache zur neuen Entscheidung an die Staatsanwaltschaft zurück. Gleich verfuhr es betreffend Mängel des neuen Zufahrtstors zur Tiefgarage (rechtskräftiger Beschluss vom 15. Juli 2019). Die Staatsanwaltschaft erliess am 5. Oktober 2020 wiederum eine Nichtanhandnahmeverfügung. Diese resp. der bestätigende Beschluss der Vorinstanz vom 22. Januar 2021 (Art. 397 StPO) ist Gegenstand der vorliegenden Beschwerde. Der angefochtene Beschluss behandelt die Nichtanhandnahme der angezeigten Sachverhalte betreffend Mängel des neuen Zufahrtstors und betreffend fehlerhafte Abrechnungen sowie des neu erhobenen Vorwurfs eines Prozessbetrugs.