Citation: 2C_258/2015 E. 2.4

2.4. Das Verwaltungsgericht hat den Widerruf der gestützt auf Art. 7 lit. d und e FZA in Verbindung mit Art. 3 Abs. 1 und 2 lit. a Anhang I FZA erteilten Aufenthaltsbewilligung damit begründet, dass der Beschwerdeführer sich rechtsmissbräuchlich auf diese Ehe berufe, weil sie bloss noch formell bestehe und definitiv gescheitert bzw. inhaltslos sei; in einem solchen Fall könne die Bewilligung nach der Rechtsprechung (BGE 139 II 393 E. 2.1 S. 395; 130 II 113 E. 9 S. 129 ff.) gestützt auf Art. 23 der Verordnung vom 22. Mai 2002 über die Einführung des freien Personenverkehrs (VEP; SR 142.203) sowie Art. 62 lit. d AuG widerrufen werden; eine Berufung auf die Normen des Freizügigkeitsabkommens über den Familiennachzug sei für den Beschwerdeführer heute nicht mehr möglich. Was dieser dazu unter Ziff. III.9 - III.12 der Beschwerdeschrift ausführt, geht an der Sache vorbei. Er zeigt nicht in einer den Anforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG genügenden Weise auf, inwiefern das Freizügigkeitsabkommen ihm heute, entgegen den vorinstanzlichen Erwägungen, noch als Grundlage für die Aufrechterhaltung seiner Aufenthaltsbewilligung dienen könnte und das Verwaltungsgericht durch Bestätigung des Widerrufs der Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA Recht verletzt hätte.