Citation: 6B_213/2019 E. 2.4

2.4. Was der Beschwerdeführer geltend macht, ist nicht geeignet, die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung als willkürlich erscheinen zu lassen. Es trifft zwar zu, dass sich die Beschwerdegegnerin 2 provozierend verhielt und er in Bedrängnis geriet. Dies fand in der vorinstanzlichen Beweiswürdigung indessen Berücksichtigung (vgl. E. 2.2 hiervor sowie angefochtenes Urteil, E. III. 5.5.2 S. 20, III. 5.8 und 6. S. 24). Die entsprechenden Feststellungen der Vorinstanz sind aufgrund der Videoaufzeichnungen (vgl. kant. Akten, act. 2/4) weitestgehend klar dokumentiert und darüber hinaus nachvollziehbar. Die vom Beschwerdeführer als mit denjenigen der Beschwerdegegnerin 2 als übereinstimmend geltend gemachten Aussagen vermögen an dem von der Vorinstanz anhand der Videoaufzeichnungen festgestellten Tatgeschehen nichts zu ändern. Auch sämtliche von ihm zitierten Aussagen der Auskunftspersonen stehen den vorinstanzlichen Erwägungen nicht offensichtlich entgegen. Davon, dass die Vorinstanz die Vorgeschichte, die ursächlich für die Konfrontation gewesen sei, völlig ausgeblendet habe, kann jedenfalls keine Rede sein. Es ist ohnehin unerfindlich, was der Beschwerdeführer mit den Vorbringen zu seinem eigenen und dem Verhalten der Beschwerdegegnerin 2 in den Minuten vor der Tat für sich ableiten will. Zwar behauptet er, die Vorinstanz habe durch die angeblichen Fehler bei der Sachverhaltsfeststellung zu Unrecht eine Notwehrsituation verneint, eine falsche rechtliche Würdigung oder eine falsche Strafzumessung vorgenommen. Inwiefern sie dies konkret getan habe, legt er indessen nicht dar. Insbesondere zur vorinstanzlichen Erwägung, der Beschwerdeführer habe die durch die Beschwerdegegnerin 2 beabsichtigte Tätlichkeit schon mittels Griff in deren Ellenbeuge abgewehrt, äussert er sich nicht. Auf die nicht begründeten und anlässlich der Sachverhaltsrügen vorgebrachten rechtlichen Einwände ist daher nicht einzutreten (vgl. Art. 42 Abs. 2 BGG). Alsdann ist die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung in Hinblick auf die Wahrnehmung des (wieder) in Fahrt befindlichen Zuges durch den Beschwerdeführer unter Willkürgesichtspunkten nicht zu beanstanden. Zwar ist durchaus denkbar, dass Letzterer, unabhängig von der Frage der Beeinträchtigung seiner Wahrnehmungsfähigkeit, trotz seines Aufenthalts auf einem Perron in einem Bahnhof die gesamte Aufmerksamkeit auf die Beschwerdegegnerin 2 richtete und dabei den erneut fahrenden Zug im Zeitpunkt des Stosses nicht oder nicht mehr wahrnahm. Diese Ansicht drängt sich aber nicht im Sinne einer für die Belegung von Willkür erforderlichen Weise geradezu auf. Überdies ist entgegen dem Einwand des Beschwerdeführers auch nicht aktenkundig, dass er im Tatzeitpunkt kognitiv nicht dazu in der Lage gewesen sei, Entsprechendes wahrzunehmen. Die Vorinstanz gibt die Schlussfolgerung des psychiatrischen Gutachtens vom 2. November 2017, wonach zum Tatzeitpunkt die Steuerungsfähigkeit des Beschwerdeführers aufgrund substanzmittelinduzierter Defizite maximal leichtgradig vermindert, dessen Einsichtsfähigkeit jedoch voll erhalten gewesen seien, korrekt wieder (vgl. kant. Akten, act. 73, S. 35). Mangels offensichtlich erheblicher Zweifel ist auch keine vorinstanzliche Verletzung des In-dubio-Grundsatzes als Beweiswürdigungsregel ersichtlich. Ferner begründet der Beschwerdeführer nicht, inwieweit seiner Rüge bezogen auf die antizipierte Beweiswürdigung resp. die unterlassenen Befragungen zwei weiterer, nicht ermittelten Personen durch die Vorinstanz eine über das Willkürverbot von Art. 9 BV hinausgehende Bedeutung zukommen könnte. Folglich kann darauf nicht eingegangen werden.