Citation: 2C_788/2017 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer war mit einer Schweizer Bürgerin verheiratet und konnte die Aufenthaltsbewilligung gestützt auf Art. 42 AuG beanspruchen. Die Ehe ist 2015 geschieden worden, sodass eine Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung gestützt auf diese Norm nicht mehr in Betracht fällt. Gemäss Art. 50 Abs. 1 AuG besteht der Anspruch nach Art. 42 AuG nach Auflösung der Ehe oder der Familiengemeinschaft auf Erteilung und Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung fort, wenn die Ehegemeinschaft mindestens drei Jahre bestanden hat und eine erfolgreiche Integration besteht (lit. a); oder wichtige persönliche Gründe einen weiteren Aufenthalt in der Schweiz erforderlich machen (lit. b). Nach Art. 50 Abs. 2 AuG können wichtige persönliche Gründe namentlich vorliegen, wenn der ausländische Ehegatte Opfer elterlicher Gewalt wurde oder die Ehe nicht aus freiem Willen geschlossen hat oder die soziale Wiedereingliederung im Herkunftsland stark gefährdet erscheint (nachehelicher Härtefall).