Citation: 2C_568/2022 E. 2.2

2.2. Vorliegend hat die Vorinstanz die Legitimationsvoraussetzungen nach kantonalem Recht (vgl. § 13 Abs. 1 des Gesetzes vom 14. Juni 1928 über die Verfassungs- und Verwaltungsrechtspflege [VRPG/BS; SG 270.100]) ausführlich dargelegt. Diesbezüglich hat sie insbesondere festgehalten, dass diese in Anlehnung an die Legitimationsvoraussetzungen von Art. 48 Abs. 1 VwVG (SR 172.021) bzw. Art. 89 Abs. 1 BGG auszulegen seien. Sodann hat sie - unter Hinweis auf Rechtsprechung und Lehre - ausgeführt, dass der Anzeigesteller kein eigenes schutzwürdiges Interesse daran habe, dass die Aufsichtsbehörde gegen einen beschuldigten Rechtsanwalt ein Disziplinarverfahren eröffne oder eine Disziplinarsanktion ausspreche. Auch Kunden von Rechtsanwälten seien in aufsichtsrechtlichen Verfahren nur Anzeiger ohne Parteistellung (vgl. BGE 142 II 451 E. 3.4.3; Urteil 2C_892/2019 vom 16. Dezember 2019 E. 3.4; zur Beschwerdebefugnis des Anzeigers vgl. auch Urteil 2C_79/2021 vom 17. Juni 2021 E. 3.3 mit Hinweisen). In der Folge sprach das Appellationsgericht dem Beschwerdeführer die Legitimation ab und trat auf seinen Rekurs nicht ein. Ergänzend wies es daraufhin, dass er - mangels Parteistellung - aus Art. 29 Abs. 1 und Art. 30 Abs. 1 BV kein schutzwürdiges Interesse ableiten könne.