Citation: I 239/02 23.01.2003 E. 3.2

Diese überzeugenden, sich ergänzenden und schlüssigen ärztlichen Stellungnahmen sind nicht zu beanstanden. Was die Beschwerdeführerin dagegen vorbringt, ist nicht stichhaltig. Entgegen ihrer Interpretation stand für die Ärzte des Rheuma- und Rehabilitationszentrums im Zeitpunkt der Berichterstattung fest, dass sie nach dem Klinikaustritt mindestens mittelfristig zu 50 % arbeitsfähig war. Wenn dabei bemerkt wird, die Arbeitsunfähigkeit bestehe "mittel- bis langfristig", wird damit prognostisch lediglich die Möglichkeit einer Verschlechterung des Gesundheitszustandes eingeräumt. Sodann überzeugt auch der Einwand nicht, dass Klinikärzte die Auswirkungen stationärer Therapien häufig überschätzten und deshalb bei Entlassung der Patienten zu optimistische Prognosen stellten, wurde doch im Bericht vom 23. Juni 1999 der Rheuma- und Rehabilitationsklinik X.________ eine zusätzliche interdisziplinäre gutachterliche Beurteilung aus klinisch-rheumatologischer und psychologischer Sicht und damit eine Ueberprüfung der Schlussfolgerungen empfohlen. Unerheblich ist, dass Dr. med. K.________ (Klinik Y.________) vom Hausarzt keine (aktuelle) Stellungnahme eingeholt hatte. Dr. med. S.________ verwies in seinen Berichten vom 18. Mai 1998 und 24. Januar 1999 zum ärztlichen Befund auf die Angaben des Spitals Q.________ (Bericht vom 26. März 1998) und der Rheuma- und Rehabilitationsklinik X.________ (Bericht vom 2. Juni 1999), die Dr. med. K.________ zur Verfügung standen. Die Ergebnisse der in der Klinik Y.________ ergotherapeutisch erhobenen Abklärungen decken sich klar mit den übrigen ärztlichen Befunden. Schliesslich ist nicht einzusehen, inwiefern Dr. med. K.________ voreingenommen gewesen sein sollte. Zusammengefasst ist gestützt auf die Berichte des Rheuma- und Rehabilitationszentrums X.________ und der Klinik Y.________ von einer 50 %igen Arbeitsfähigkeit auszugehen. Daran vermögen die Berichte des Dr med. S.________ nichts zu ändern, da ihm weniger Untersuchungsmethoden zur Verfügung standen als den Klinikärzten und deshalb seine von den anderen Ärzten abweichende Einschätzung der Arbeitsfähigkeit weniger überzeugt.