Citation: C 335/00 06.04.2001 E. 3

3.- Entscheidend für die in Frage stehende Vermittlungsfähigkeit sind nicht in erster Linie die Arbeitsbemühungen des Beschwerdeführers, sondern - wie in Erw. 1 dargelegt - vielmehr seine Chancen, von einem Arbeitgeber für die konkret zur Verfügung stehende Zeit von rund fünf Wochen angestellt zu werden. Diesbezüglich ist der Meinung der kantonalen Amtsstelle beizupflichten, wonach der Beschwerdeführer höchstens eine "Überbrückungstätigkeit" suchte. Die Chancen, für diese beschränkte Zeit angestellt zu werden, sind sehr gering. Wohl machte der Beschwerdeführer in seiner Stellungnahme vom 8. Mai 2000 geltend, er habe sich trotz der bestandenen Aufnahmeprüfung weiter um Stellen beworben, da die Finanzierung des Studienganges völlig unklar gewesen sei. Bei seinen Bewerbungen habe er eine mögliche Ausbildung nie erwähnt; er habe auch nicht die Absicht gehabt, das Studium um jeden Preis zu beginnen. Diese Argumentation wiederholt er in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde, indem er ausführt, er hätte den Studienbeginn jederzeit fallenlassen können. Mit der Vorinstanz und der Arbeitslosenkasse ist dieser Einwand jedoch als reine Schutzbehauptung zu werten. In diesem Zusammenhang können - wie dies die Rekurskommission getan hat - auch die Arbeitsbemühungen des Beschwerdeführers gewürdigt werden, die - wie im vorinstanzlichen Entscheid dargelegt - in der Tat nicht auf ernsthaftes Interesse an einer Dauerstelle schliessen lassen. Aus dem Gesagten folgt, dass die Vermittlungsfähigkeit des Beschwerdeführers in der streitigen Periode ab 3. Januar bis 4. Februar 2000 und somit ein Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung zu Recht verneint worden sind.