Citation: 4A_178/2024 E. A

B.B.________ und C.B.________ als Vermieter (Beschwerdegegner) sowie B.A.________ und A.A.________ als Mieter (Beschwerdeführer) schlossen am 8. Januar 2017 einen Mietvertrag für ein 4-Zimmer-Einfamilienhaus mit Garten für eine unbestimmte Mietdauer für Fr. 1'500.-- monatlich. In der Folge erstellten die Mieter ohne ausdrückliche Zustimmung der Vermieter ein Tomaten- und ein Gartenhäuschen, ein "Fonduestübli" und einen Sichtschutz. Am 10. Oktober 2021 forderten die Vermieter die Mieter auf, sämtliche Verbauungen im Garten, abgesehen vom Tomaten- und Gartenhaus, zu entfernen. Mit E-Mail vom 24. Januar 2022 stellten sie den Mietern in Aussicht, Bedingungen zur Fortführung des Mietverhältnisses zu formulieren, und behielten sich eine Kündigung vor. Mit Vereinbarung vom 1. Februar 2022 hielten die Parteien unter anderem fest, dass ohne schriftliche Genehmigung der Vermieter keine Veränderungen im und um das Haus vorgenommen werden dürften. Am 7. März 2022 stellten die Vermieter fest, dass wiederum ohne ihre Zustimmung eine Verbauung - ein Sichtschutz an der Frontseite des Gartens - errichtet worden war. Tags darauf forderten sie die Mieter auf, die Vereinbarung vom 1. Februar 2022 einzuhalten und den Sichtschutz innert fünf Tagen zu entfernen. Nachdem die Mieter am 10. März 2022 mit dem Antrag, die Vereinbarung vom 1. Februar 2022 für nichtig zu erklären, an die Schlichtungsbehörde für Miete und Pacht Dorneck-Thierstein gelangt waren, setzen ihnen die Vermieter am 25. März 2022 abermals eine Frist zur Entfernung des Sichtschutzes bis 30. März 2022. Am 8. April 2022 kündigten sie das Mietverhältnis ausserordentlich. Diese Kündigung fochten die Mieter an.