Citation: 9C_115/2024 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz hat - mit Blick auf Art. 23 lit. a BVG - erwogen, der Beschwerdeführer müsse sich die invalidenversicherungsrechtliche Betrachtungsweise entgegenhalten lassen. Die IV-Stelle habe das Valideneinkommen des Beschwerdeführers auf der Grundlage eines Tabellenlohnes der Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik (LSE) berechnet, was unterstreiche, dass sie von einer "Frühinvalidität" ausgegangen sei. Dieser Aspekt sei somit im invalidenversicherungsrechtlichen Verfahren von entscheidender Bedeutung gewesen. Bereits in der Kindheit sei beim Beschwerdeführer eine allgemeine Reifungsverzögerung mit Entwicklungsrückständen erkannt worden. Die Beobachtungen der Mutter des Beschwerdeführers hätten auf bereits seit der Schulzeit bestehende (grosse) Lern- und Leistungsschwierigkeiten hingedeutet. Die Ausbildung des Beschwerdeführers sei mit sehr viel Mühe, Hilfe der Mutter und viel Goodwill des Lehrbetriebes irgendwie "durchgezogen" worden. Die Psychologin F.________ und Dr. med. G.________ hätten (im Bericht vom 1. Oktober 2020) die unspezifische Symptomatik "deutlich" der Kategorie der Entwicklungsstörungen zugeordnet. Der Beschwerdeführer habe zwar eine Ausbildung abgeschlossen, aber die erworbenen Fachkenntnisse wegen seiner Invalidität auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt nicht in gleicher Weise wie eine nichtbehinderte Person "ummünzen" können. Die Annahme einer Frühinvalidität und die gestützt darauf vorgenommene Invaliditätsbemessung der IV-Stelle seien daher jedenfalls nicht unhaltbar, weshalb ein Rentenanspruch aus beruflicher Vorsorge von vornherein ausser Betracht falle. Bei freier Beantwortung der Frage nach dem Eintritt der massgeblichen Arbeitsunfähigkeit - ohne Bindung an die invalidenversicherungsrechtliche Betrachtungsweise - ist die Vorinstanz zum gleichen Ergebnis gelangt: Sie hat insbesondere (ergänzend) festgestellt, das Arbeitspensum bei der E.________ AG sei bereits ab dem 11. März 2019 aus gesundheitlichen Gründen auf 70 % reduziert worden, wobei der Einsatzbetrieb die Arbeitsleistung aufgrund des "Handicaps" des Beschwerdeführers als klar ungenügend beurteilt und mit 25-50 % beziffert habe. Der Beschwerdeführer sei gar nie 100 % arbeitsfähig gewesen, und die massgebliche Einbusse an funktionellem Leistungsvermögen sei nicht erst im September 2019 eingetreten. Vielmehr sei der Beschwerdeführer bereits vor dem Versicherungsverhältnis mit dem Vorsorgefonds (früh-) invalid gewesen. Schliesslich hat das kantonale Gericht den geltend gemachten Rentenanspruch auch im Lichte von Art. 23 lit. c BVG "von vornherein" verneint. Die Gesundheitsschädigung im Form der diagnostizierten Entwicklungsstörung mit entsprechenden Defiziten habe schon während der Ausbildung und beim Eintritt in das Erwerbsleben bestanden. Hinweise auf eine "weitere Verschlechterung" des Gesundheitszustandes fehlten. Daraus gehe hervor, dass der Beschwerdeführer bereits bei der erstmaligen Aufnahme einer Erwerbstätigkeit mehr als 40 % arbeitsunfähig gewesen sei.