Citation: 9C_226/2017 E. A

A.a. Die 1957 geborene A.________ arbeitete während langer Jahre im Teilzeitpensum als Modeverkäuferin. Im November 2009 meldete sie sich wegen Rückenschmerzen bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle des Kantons Aargau veranlasste eine rheumatologische Untersuchung durch den Regionalen Ärztlichen Dienst (nachfolgend: RAD) und nahm Abklärungen im Haushalt vor. Mit Verfügung vom 21. Dezember 2011 anerkannte sie eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % für angepasste Tätigkeiten und gewährte A.________ ab 1. Mai 2010 anhand der gemischten Methode (80 % Erwerbstätigkeit; 20 % Haushalt) eine Viertelsrente (Invaliditätsgrad: 45 %). A.b. Im Rahmen einer Rentenrevision Ende Mai 2012 kam die Verwaltung zum Schluss, dass die Arbeitsfähigkeit mittels konsequenter Therapie innert vier bis sechs Monaten bis auf 80 % steigerbar sei. Nachdem sie A.________ vergeblich aufgefordert hatte, sich einer stationären Rückenrehabilitation zu unterziehen, erfolgte die zuvor angedrohte Renteneinstellung. Die Verfügung vom 7. Juni 2013 hob das kantonale Gericht am 17. Juni 2014 auf und wies die Sache zur Prüfung der Zumutbarkeit der Auflage an die Verwaltung zurück. A.c. Die IV-Stelle veranlasste ein bidisziplinäres Gutachten, das vom 29. bzw. 30. Januar 2015 datiert. Gestützt darauf stellte sie die bisherige Viertelsrente nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren ab Ende Juli 2013 ein, weil sich der somatische Gesundheitszustand der Versicherten bereits vor Verfügungserlass im Juni 2013 verändert habe, sodass in adaptierter Tätigkeit seit Längerem eine vollumfängliche Arbeitsfähigkeit bestehe (Verfügung vom 15. Juli 2016).