Citation: 6B_756/2007 19.05.2008 E. 1

Der Beschwerdeführer bringt vor, im Wesentlichen stelle er ab auf die Verhältnisse, wie sie sich der Vorinstanz präsentiert hätten. Eine Weisung müsse sich indessen auf den Urteilszeitpunkt beziehen. Entsprechend reiche er für die aktuellen Verhältnisse neue Belege ein, soweit er diese in den Händen halte. Für die Beurteilung, ob eine Weisung erteilt werden solle, seien diese aktuellen Angaben folglich rechtswesentlich, weshalb deren Einreichung zulässig sei. 1.1 Gemäss Art. 99 Abs. 1 BGG dürfen neue Tatsachen und Beweismittel nur so weit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt. 1.2 Das erstinstanzliche Urteil enthielt die Weisung an den Beschwerdeführer, er habe während 36 Monaten je Fr. 2'900.-- an seine Ex-Schwiegertochter zu zahlen. In der Berufung focht der Beschwerdeführer den Schuldspruch an, was bei einer Gutheissung auch die Weisung hätte entfallen lassen. Gleichzeitig verlangte er aber eventualiter für den Fall einer Verurteilung, dass die Strafe herabgesetzt werde (Akten des Kantonsgerichts, act. B/13 S. 28 f.). Bei einer solch bloss teilweisen Gutheissung oder einer gänzlichen Abweisung der Berufung musste er damit rechnen, dass die Verurteilung mit einer Weisung verbunden wird. Deshalb hätte er bereits vor Vorinstanz alle wesentlichen Tatsachen vorbringen können und müssen, die seine Zahlungsfähigkeit betrafen. Fehlt es aber an der gesetzlichen Voraussetzung, dass erst der Entscheid der Vorinstanz Anlass zur Einreichung von Beweismitteln gab, ist auf die neuen Belege des Beschwerdeführers nicht einzutreten.