Citation: 6B_703/2012 E. 10.3

10.3. Das angefochtene Urteil verletzt auch in diesem Punkt kein Bundesrecht. Gemäss Art. 69 Abs. 1 StGB verfügt das Gericht ohne Rücksicht auf die Strafbarkeit einer bestimmten Person die Einziehung von Gegenständen, die zur Begehung einer Straftat gedient haben oder bestimmt waren oder die durch eine Straftat hervorgebracht worden sind, wenn diese Gegenstände die Sicherheit von Menschen, die Sittlichkeit oder die öffentliche Ordnung gefährden. Der Schluss der kantonalen Instanzen, wonach der Beschwerdeführer den Ring als Schlagring eingesetzt habe, ist jedenfalls nicht schlechterdings unhaltbar. Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, genügt nicht, um Willkür darzutun. Aus der Fotografie des beschlagnahmten Schmucks in den Akten (Akten S. 100) ergibt sich nicht schlüssig, dass er den Ring stets an einer Halskette getragen hat, zumal im Effektenverzeichnis der Kantonspolizei (Akten S. 99) unter der Rubrik Wertgegenstände eine Halskette mit Anhänger und zwei Fingerringe separat aufgeführt werden.