Citation: 6B_502/2024 E. 5.4.1

5.4.1. Im Hinblick auf die persönliche Integration hält die Vorinstanz fest, der Beschwerdeführer gebe an, ausser zu seiner Familie auch zu Arbeitskollegen - Schweizern und Nichtschweizern - nähere Beziehungen zu pflegen. Ausserdem spiele er im lokalen Fussballverein in der fünften Liga und gehe regelmässig in ein Fitnesscenter. Der Beschwerdeführer habe sich bereits zu Beginn seiner Einreise schulisch betätigt, um Deutsch zu lernen und seine sprachliche Integration sei solide. Angesichts der nur vierjährigen Schulbildung des Beschwerdeführers und der kurzen Anwesenheitsdauer in der Schweiz ist dies als überdurchschnittliche Integrationsleistung zu werten. Weiter hält die Vorinstanz hinsichtlich der sozialen Integration fest, der Beschwerdeführer sei nicht vorbestraft, aber am 7. November 2019 mit Strafbefehl wegen Raufhandel (begangen am 6. Januar 2019) verurteilt worden. Die die Landesverweisung veranlassende versuchte schwere Körperverletzung richtet sich nun wieder gegen dasselbe Rechtsgut, die physische Integrität. Deshalb kann der Vorinstanz darin gefolgt werden, dass die soziale Integration insgesamt als durchschnittlich zu werten ist. Soweit der Beschwerdeführer darüber hinaus betont, dass er trotz Abwesenheit durch Inhaftierung Arbeit und Wohnung behalten werde, und dementsprechend nach der Strafverbüssung realistische Aussichten auf eine Wiedereingliederung in der Schweiz bestünden, so sind diese Ausführungen nicht ausreichend belegt, weshalb darauf nicht weiter einzugehen ist.