Citation: 8C_480/2014 E. 3.3

3.3. Das kantonale Gericht hat weiter erwogen, es sei ohnehin nicht nachvollziehbar, dass der Beschwerdeführer auf dem freien Arbeitsmarkt auch ausserhalb von Nischenstellen problemlos arbeitsfähig und dennoch überhaupt nicht in der Lage sein solle, sich eine Stelle zu suchen. Ginge man davon aus, der Versicherte sei aus gesundheitlichen Gründen nicht in der Lage, sich zu bewerben, wäre fraglich, ob die objektive Vermittlungsfähigkeit und damit die Anspruchsberechtigung per se allenfalls zu verneinen wäre. Die Vermittlungsfähigkeit als eine der Voraussetzungen für den Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung erfordert auch, dass die versicherte Person in der Lage ist, eine zumutbare Arbeit anzunehmen (Art. 15 Abs. 1 AVIG; vgl. auch THOMAS NUSSBAUMER, Arbeitslosenversicherung, in: Soziale Sicherheit, SBVR Bd. XIV, 2. Aufl. 2007, S. 2259 Rz. 264 ff. mit Hinweisen). Im vorliegenden Fall erscheint dies mit Blick auf die geltend gemachten gesundheitsbedingten Einschränkungen und das vom Versicherten als zumutbar erachtete, sehr eingeschränkte Tätigkeitsprofil in der Tat fraglich. Das braucht aber nicht abschliessend beurteilt zu werden, da die Vermittlungsfähigkeit bereits aus dem zuvor genannten Grund verneint wird.