Citation: U 362/01 22.10.2002 E. 2

Die Vorinstanz hat in einlässlicher und sorgfältiger Würdigung der medizinischen Unterlagen, insbesondere auch der vom Beschwerdeführer im Laufe des kantonalen Verfahrens beigebrachten Berichte der Dr. M.________ (vom 24. März 1999) und J.________(vom 22. April 1999), der Klinik für orthopädische Chirurgie, Spital X.________ (vom 26. April und 5. Mai 2000), sowie der Beurteilungen der SUVA-Ärzte Dr. S.________, vom 19. Juni 1998 und Dr. Y.________ vom 12. Juli 2000 festgestellt, dass ein natürlicher Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall vom 23. Oktober 1995 und den am 20. April 1998 gemeldeten Beschwerden nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen ist. Dieser Auffassung ist beizupflichten. Was namentlich den Bericht des Neurologen Dr. M.________ betrifft, ist nochmals darauf hinzuweisen, dass dessen Diagnose eines direkten oder indirekten Halswirbelsäulentraumas sich weder auf die Anamnese noch auf objektivierbare Befunde stützt und insbesondere durch die am 8. März 1999 im Institut Dr. Z.________, durchgeführte radiologische Untersuchung nicht bestätigt wird. Dr. Z.________ erklärte bloss, die Befunde an der oberen Halswirbelsäule sprächen für das klinisch bekannte Cervicalsyndrom. Die Einwendungen des Beschwerdeführers vermögen zu keinem abweichenden Ergebnis zu führen. Da für die Kausalitätsbeurteilung in erster Linie die im Bericht des Dr. H.________ vom 9. November 1995 objektiv dokumentierten Verletzungen massgebend sind und nicht die Schilderung des Unfallhergangs durch den Versicherten, die im Verlauf der Jahre erfahrungsgemäss nicht selten an Dramatik gewinnt, welche alsdann auch in die Arztberichte Eingang findet, bestand für die Vorinstanz kein Anlass, zum genauen Ablauf des Ereignisses vom 23. Oktober 1995 ergänzende Abklärungen zu treffen. Der Vorwurf der Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes und die weiteren im gleichen Zusammenhang erhobenen Rügen sind damit unbegründet. Soweit der Versicherte beantragt, es sei ein polydisziplinäres Gutachten eines Universitätsspitals einzuholen, um die Kausalität der geltend gemachten Beschwerden zu klären, ist ihm entgegenzuhalten, dass der rechtserhebliche medizinische Sachverhalt umfassend untersucht wurde. Von zusätzlichen fachärztlichen Abklärungen sind hinsichtlich der hier interessierenden Frage nach der Unfallkausalität des Beschwerdebildes keine neuen Erkenntnisse zu erwarten, weshalb dem Eventualbegehren nicht stattzugeben ist.