Citation: 8C_100/2022 E. 5

Das kantonale Gericht erkannte nach ausführlicher Darstellung des Sachverhalts, der Beschwerdeführer habe die ihm arbeitsvertraglich obliegende besondere Treuepflicht (§ 12 Abs. 2 PG/BS; § 20 Abs. 2 des Gesetzes betreffend die Kantonspolizei des Kantons Basel-Stadt vom 13. November 1996 [Polizeigesetz, PolG/BS; SG 510.100]) sowie das polizeiliche Gelübde (§ 22 PolG/BS) verletzt. Er habe das gute Ansehen der Beschwerdegegnerin gefährdet, indem er am 9. April 2017 anlässlich der Überwachung einer Untersuchungsgefangenen im Spital B.________ widerrechtlich Bildaufnahmen angefertigt und sich abschätzig über deren Aussehen geäussert habe. Ebenso wenig sei sein Verhalten gegenüber dem Pflegepersonal hinnehmbar gewesen, da er das Fotografieren wahrheitswidrig beharrlich bestritten und sich rechthaberisch verhalten habe. Schliesslich habe er sich gegenüber einem jüngeren Arbeitskollegen mit niedrigerem Dienstgrad wiederholt anzüglich geäussert und ihm intime Bilder von seiner Frau und der Ex-Freundin gezeigt, ohne dass dieser ihm dazu Anlass gegeben hätte. Seiner Vorbildfunktion als Kadermitarbeiter sei er nicht gerecht geworden, auch wenn er die mit Schreiben vom 23. Januar 2019 angesetzte Bewährungsfrist beanstandungslos absolviert habe. Von einer Kündigung habe die Beschwerdegegnerin vorerst aus Gründen der Verhältnismässigkeit abgesehen. Ein Verweis sei als milderes Mittel zu wenig einschneidend, da der Beschwerdeführer kein Einsehen hinsichtlich seines Fehlverhaltens gezeigt habe. Die mit der Degradierung verbundene Lohnrückstufung sei grundrechtskonform und nötig, um die Gefahr allfälliger weiterer Verfehlungen möglichst zu unterbinden.