Citation: 2C_885/2021 E. C

In ihrer Steuererklärung zur Steuerperiode 2016 nahmen die Steuerpflichtigen unter dem Titel "Liegenschaftsunterhaltskosten" einen Abzug von - soweit heute noch interessierend - Fr. 13'803.70 vor. Dabei handelte es sich um Auslagen, welche die Steuerpflichtigen im Zusammenhang mit den von ihnen wahrgenommenen Lärm- und Schallimmissionen zu tragen hatten. Der genannte Betrag von Fr. 13'803.70 setzte sich folgendermassen zusammen: - Rechnung der D.________ GmbH vom 1. April 2016 ("Ortstermin nachbarschaftlicher Lärmschutz") in Höhe von Fr. 864.--. - Rechnung der D.________ GmbH vom 20. April 2016 ("Akustische Dienstleistung zum nachbarschaftlichen Lärmschutz mit Vor- und Nachbearbeitung") in Höhe von Fr. 1'815.70. - Rechnung der E.________ AG vom 22. Juni 2016 ("Bearbeitung von Problemen betreffend Bauakustik und Bauphysik [Detailstudium Pläne und Unterlagen]; Messungen [Ausführung 10. April 2016 und 11. April 2016; Auswertung der Messungen und Bericht]") in Höhe von Fr. 8'100.--. - Rechnung der E.________ AG vom 18. Juli 2016 ("Bearbeitung von Problemen betreffend Bauakustik und Bauphysik [Detailstudium Pläne und Unterlagen]; Lärmgutachten an verschiedenen Standorten; Abklärungen Behörde") in Höhe von Fr. 3'024.--. Die örtliche Steuerverwaltung liess die geltend gemachten Unterhaltskosten nicht zum Abzug zu (Veranlagungsverfügungen vom 15. Mai 2018), was die Steuerkommission des Kantons Schaffhausen auf Einsprache hin bestätigte (Einspracheentscheide vom 5. April 2019).