Citation: 7B_133/2022 E. 5.3.9

5.3.9. In subjektiver Hinsicht ist gemäss Art. 23 Abs. 1 aUWG vorsätzliches Handeln erforderlich, wobei Eventualvorsatz genügt. Das Wissen und Wollen des Täters muss sich auf sämtliche Tatbestandsmerkmale erstrecken, insbesondere auf das Äquivalenzverhältnis und die Unrechtmässigkeit des Vorteils (MARKUS R. FRICK, a.a.O., N. 63 zu Art. 4a UWG; DIEGO R. GFELLER, a.a.O., S. 203; DANIEL JOSITSCH, a.a.O., S. 837; PERRIN/DE PREUX, A.A.O., N. 44 ZU ART. 4A UWG). Eine darüber hinausgehende Absicht, sich oder einem anderen einen Vorteil zu verschaffen, wird nicht vorausgesetzt (MARKUS R. FRICK, a.a.O., N. 63 zu Art. 4a UWG).