Citation: 4A_309/2007 22.10.2007 E. 2

Der Beschwerdeführer macht geltend, die Vorinstanz habe den Gehörsanspruch verletzt, indem sie sich in mehrfacher Hinsicht nicht mit seiner Argumentation auseinandergesetzt und eingereichte Unterlagen nicht gewürdigt habe. 2.1 Der aus Art. 29 Abs. 2 BV fliessende Anspruch auf rechtliches Gehör dient einerseits der Sachaufklärung und stellt anderseits ein persönlichkeitsbezogenes Mitwirkungsrecht beim Erlass eines Entscheids dar, welcher in die Rechtsstellung des Einzelnen eingreift. Dazu gehört insbesondere das Recht des Betroffenen, sich vor Erlass eines solchen Entscheids zur Sache zu äussern, erhebliche Beweise beizubringen, Einsicht in die Akten zu nehmen, mit erheblichen Beweisanträgen gehört zu werden und an der Erhebung wesentlicher Beweise entweder mitzuwirken oder sich zumindest zum Beweisergebnis zu äussern, wenn dieses geeignet ist, den Entscheid zu beeinflussen (BGE 127 I 54 E. 2b mit Hinweis). Aus dem Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) folgt unter anderem die grundsätzliche Pflicht der Behörden, ihren Entscheid zu begründen. Die Begründung muss so abgefasst sein, dass der Betroffene den Entscheid gegebenenfalls sachgerecht anfechten kann. Die Begründung muss kurz die wesentlichen Überlegungen nennen, von denen sich das Gericht hat leiten lassen und auf die sich sein Entscheid stützt. Nicht erforderlich ist hingegen, dass sich der Entscheid mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt (BGE 133 III 439 E. 3.3 S. 445; 129 I 232 E. 3.2 S. 236; 126 I 97 E. 2b). Inwiefern sich aus der vom Beschwerdeführer angerufenen Bestimmung von § 52 Abs. 1 ZPO SZ, deren Anwendung als kantonales Recht im Beschwerdeverfahren lediglich unter dem Gesichtswinkel der Willkür überprüft werden kann (vgl. BGE 133 III 462 E. 2.3), weitergehende Rechte ergeben sollen, wird in der Beschwerde nicht dargetan und ist auch nicht ersichtlich. 2.2 Der Beschwerdeführer bringt zunächst vor, die Vorinstanzen hätten das Schreiben von D.________ vom 10. Dezember 2003 sowie das Schreiben der Beschwerdegegnerin vom 24. April 2006 nicht gelesen. Darin bestätige sowohl die Revisionsstelle der Beschwerdegegnerin als auch die Beschwerdegegnerin selbst ausdrücklich, dass der Inventarkaufpreis mit dem Kaufrecht sichergestellt worden sei, und dass dies offensichtlich dem Wille beider Parteien entsprochen habe. Da sich die Vorinstanzen nicht mit den Parteivorbringen und Beweisen auseinandergesetzt hätten, seien § 52 Abs. 1 ZPO SZ und Art. 29 Abs. 2 BV verletzt worden. Entgegen der Behauptung des Beschwerdeführers hat sich die Vorinstanz mit dem Vorbringen, der am 19. Dezember 2002 abgeschlossene Kaufrechts- und Vorkaufrechtsvertrag sei lediglich sicherungshalber vereinbart worden, eingehend auseinandergesetzt. Mit Verweis auf die erwähnten Schreiben vom 10. Dezember 2003 bzw. 24. April 2006 hielt die Vorinstanz die Vereinbarung eines Sicherungsgeschäfts zwischen den Parteien für nicht erwiesen. Entgegen der Behauptung des Beschwerdeführers hat die Vorinstanz die von ihm beigebrachten Schreiben bei der Entscheidfindung berücksichtigt. Eine Verletzung des rechtlichen Gehörs (Art. 29 Abs. 2 BV) ist vorliegend nicht ersichtlich. Soweit der Beschwerdeführer eine "unverständliche" Ermittlung des Parteiwillens geltend macht, handelt es sich nicht um eine Frage des rechtlichen Gehörs, sondern der Richtigkeit der von der Vorinstanz konkret getroffenen Tatsachenfeststellungen. Damit kann er nicht gehört werden, da er nicht aufzeigt, dass die gerügten Feststellungen offensichtlich unrichtig sind oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG, namentlich einer Verletzung des Willkürverbots (Art. 9 BV), beruhen (siehe oben E. 1.2). 2.3 Nicht gefolgt werden kann der Rüge des Beschwerdeführers, die Ausgestaltung des Kaufrechts ohne Anzahlung oder Reugeld, ohne Indexanpassung des Kaufpreises sowie ohne Berücksichtigung der Wertsteigerung durch Erschliessungsmassnahmen seien von der Vorinstanz unter Verletzung des rechtlichen Gehörs, insbesondere der Begründungspflicht, nicht einmal zur Kenntnis genommen worden. Die Behauptung des Beschwerdeführers trifft nicht zu. Konkret hat die Vorinstanz dafür gehalten, dass die vom Beschwerdeführer erwähnten Elemente nicht für eine Vereinbarung des Kaufrechts als Sicherungsmittel sprechen. Damit hat sie sich mit dem Vorbringen des Beschwerdeführers auseinandergesetzt. Die Begründung durch die Vorinstanz ermöglicht dem Beschwerdeführer eine sachgerechte Anfechtung des Entscheids. Eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör, insbesondere der Begründungspflicht, ist nicht ersichtlich.