Citation: 6B_263/2020 E. B

Das Obergericht des Kantons Zürich erklärte A.________ am 4. Oktober 2019 auf Berufung der Staatsanwaltschaft der Schändung im Sinne von Art. 191 StGB schuldig und verurteilte ihn zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 14 Monaten. Von einem Tätigkeitsverbot sah es ab. A.________ führte bei B.________ am 8. September 2016 in seiner Arztpraxis eine endoskopische Magenspiegelung durch. Das Obergericht hält für erwiesen, dass er nach der Magenspiegelung der noch unter der Wirkung des Narkosemittels auf der Untersuchungsliege schlafenden B.________ die Brüste während mehreren Sekunden mit beiden Händen unter dem Top und dem Büstenhalter massierte und knetete.