Citation: 1C_196/2018 E. 1.2

1.2. Das Obergericht hat die Ermächtigung zur Eröffnung einer Strafuntersuchung nicht erteilt, da es keinen Anfangsverdacht auf ein strafrechtlich relevantes Verhalten des Angezeigten erkennen konnte. Die Beschwerdeführerin setzt sich damit nicht auseinander und legt unter Verletzung ihrer gesetzlichen Begründungspflicht (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG; BGE 134 II 244 E. 2.1; 133 II 396 E. 3.2; Urteil 1C_486/2014 vom 27. April 2016 E. 1.4) weder dar, inwiefern das Obergericht mit der Weigerung, die Ermächtigung zur strafrechtlichen Verfolgung der angezeigten Person zu erteilen, Bundesrecht verletzt noch inwiefern sich diese Person durch konkrete Handlungen oder Unterlassungen strafbarer Handlungen verdächtig gemacht haben könnte. Ihre Behauptung allein, sie sei Opfer eines "Telefonterrors" und "meine", dieser sei vom Angezeigten organisiert worden, genügt nicht, um einen Anfangsverdacht zu begründen, da sie diese Anschuldigung weder näher begründet noch belegt.