Citation: 6B_686/2024 E. 2.4.2

2.4.2. Die Erstinstanz hielt fest, in den Akten befinde sich zwar keine Bestätigung zum Zustand der Eichmarke des verwendeten Messgeräts am 28. Januar 2022. Doch bestünden auch keine Hinweise, dass Sicherungsmechanismen verletzt oder nach der Eichung messrelevante Teile repariert worden seien. Vielmehr habe das METAS-Gutachten vom 28. November 2022 bestätigt, dass das Messmittel habe verwendet werden dürfen, dass kein technisches Fehlverfahren des Messgeräts erkennbar sei und dass die Messresultate korrekt seien. Weiter erwog die Erstinstanz, dass das Parteigutachten das Resultat des METAS-Gutachtens nicht in Zweifel ziehen könne, zumal es einzig auf theoretisch denkbare Messfehler hinweise, die konkret nicht vorlägen.