Citation: 5A_571/2024 E. D

Das Obergericht nahm das Verfahren wieder auf und fällte sein neues Urteil am 5. Juli 2024, ohne den Parteien Gelegenheit zur Äusserung eingeräumt oder eine Hauptverhandlung durchgeführt zu haben. Im Rubrum des Entscheids bezeichnete es A.________, B.________ und C.________ als Kläger und Berufungskläger und D.________, die Stiftung E.________ sowie H.________ und I.________ als Beklagte und Berufungsbeklagte. Das Obergericht wies die Klage ab (Dispositiv-Ziff. 1) und bestätigte das erstinstanzliche Kostendispositiv des Urteils vom 19. Dezember 2019 (Dispositiv-Ziff. 2). Hingegen hiess es die Berufung insofern gut, als es A.________, B.________ und C.________ solidarisch verpflichtete, D.________, der Stiftung E.________ sowie H.________ und I.________ für das erstinstanzliche und das erste Berufungsverfahren je eine Parteientschädigung von Fr. 39'155.-- zu bezahlen (Dispositiv-Ziff. 3). Sodann auferlegte das Obergericht die zweitinstanzliche Entscheidgebühr den Klägern und Berufungsklägern (Dispositiv-Ziff. 4) und es verpflichtete diese, den Beklagten und Berufungsbeklagten für das zweite Berufungsverfahren je eine Parteientschädigung von Fr. 10'662.30 zu bezahlen (Dispositiv-Ziff. 5).