Citation: 2C_81/2023 E. 7.5

7.5. Nach dem Dargelegten ist in tatsächlicher Hinsicht für das Bundesgericht verbindlich erstellt (vgl. Art. 105 Abs. 1 BGG), dass die Beschwerdeführerinnen Mitglieder des "L1.________" waren, an den "L1.________"-Treffen zumindest gelegentlich teilnahmen und von den Protokollen der "Informationsrunden" mit den Angaben zu den Änderungen der Treibstoffzuschläge Kenntnis nehmen konnten. Ferner bleibt unbestritten, dass sie im Verteiler der E-Mails betreffend die Nicht-Kommissionierung von Zuschlägen aufgeführt waren. Im Übrigen berücksichtigt die Vorinstanz entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerinnen, dass keine Kontakte auf der Stufe des Hauptsitzes der Beschwerdeführerinnen stattgefunden hätten (vgl. E. 11.2.11 des angefochtenen Urteils). Eine offensichtlich unrichtige Feststellung des entscheidrelevanten Sachverhalts ist nach dem Dargelegten nicht zu erkennen. V.X. Rechtliche Würdigung