Citation: I 659/04 09.02.2005 E. 2

2.1 Im angefochtenen Entscheid gelangt die Vorinstanz zum Schluss, aus der Gegenüberstellung der medizinischen und erwerblichen Abklärungen (Bericht der Orthopädischen Klinik des Spitals X.________ vom 9. Juli 2001, Unfallschein nach UVG, Poliklinikbericht des Spitals X.________ von Dr. med. L.________ vom 28. Dezember 2001 [Untersuchung vom 21. Dezember 2001], Poliklinikbericht des Spitals X.________ von Dr. med. E.________ vom 22. Januar 2002 [Untersuchung vom 21. Januar 2002], kreisärztliche Abschlussuntersuchung vom 22. Februar 2002 von Dr. med. I.________, Arztbericht von Dr. med. F.________ vom 23. September 2003, Bericht der VEBO, Eingliederungsstätte für Behinderte vom 7. Juli 2003), welche den Sachverhalt im Zeitpunkt des Erlasses der ursprünglichen Verfügung (vom 2. November 2001) und in jenem des streitigen Einspracheentscheides (vom 19. November 2003) wiedergeben, gehe hervor, dass seit der Einschätzung durch die Ärzte der Orthopädischen Klinik des Spitals X.________ vom 9. Juli 2001 keine wesentliche Verschlechterung des Gesundheitszustandes des Versicherten eingetreten war. Das kantonale Gericht hat zudem erwogen, der vom Beschwerdeführer im Rahmen des Einspracheverfahrens eingereichte Arztbericht von Dr. med. F.________ vom 23. September 2003 sei mit dem Bericht der Orthopädischen Klinik sowie den übrigen Arztberichten vereinbar und bestätige grundsätzlich die Einschätzung der VEBO. Was ein nachgereichtes Zeugnis von Dr. med. F.________ vom 1. Juni 2004 anbelange, welches ohne nähere Begründung eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % ab 6. Januar 2004 bis auf Weiteres attestiert, führte die Vorinstanz aus, dieses beziehe sich auf einen Zeitpunkt nach Erlass des Einspracheentscheides und sei mangels Begründung in die Beurteilung nicht einzubeziehen. Im genannten Arztbericht vom 23. September 2003 hatte Dr. med. F.________ ausgeführt, als Allgemeinpraktiker könne er nicht beurteilen, in wie weit die am 6. März 2000 erlittene Commotio cerebri eine Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit des Versicherten haben konnte; zur Abklärung dieser Frage sollte ein neuropsychiatrisches Konsilium durchgeführt werden. Das kantonale Gericht befand diesbezüglich, es bestehe kein Anhaltspunkt für eine psychische Überlagerung des somatischen Beschwerdebildes. Ebenso wenig sei den medizinischen Unterlagen ein Hinweis dafür zu entnehmen, dass der im Rahmen der beruflichen Abklärung beim Beschwerdeführer festgestellte IQ-Gesamtwert von 68 Punkten eine massgebende psychische Beeinträchtigung zu begründen vermöchte. 2.2 In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird geltend gemacht, Dr. med. F.________ habe sowohl in seinem Arztbericht vom 23. September 2003 als auch in der Stellungnahme vom 22. September 2004 klar ausgeführt, dass der Beschwerdeführer maximal noch Gewichte von fünf Kilo heben könne und dass sich das Ellenbogengelenk wegen verminderter Beweglichkeit und Belastbarkeit immer wieder entzünde. Das von ihm zur Prüfung der Auswirkung der erlittenen Commotio cerebri verlangte neuropsychiatrische Konsilium sei nicht durchgeführt worden, obwohl der Versicherte auf Grund der bestehenden Somatik und seines IQ mit grösster Wahrscheinlichkeit nur noch Arbeiten in einer geschützten Werkstätte verrichten könne. Insbesondere sei dem Umstand keine Beachtung geschenkt worden, dass gemäss Berichten der IV-Stelle über die berufliche Eingliederung vom 21. November 2002 und 30. Juli 2003 die intellektuelle Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers mit einem Gesamt-IQ von 68 als recht niedrig bezeichnet wurde. Nach Randziffer 1011 des Kreisschreibens über Invalidität und Hilflosigkeit beinhalte ein IQ unter 70 eine verminderte Arbeitsfähigkeit und müsse als eigentlicher geistiger Gesundheitsschaden (Schwachsinn) bewertet werden. Angesichts der geklagten Leiden und der beschränkten Arbeitsfähigkeit sei auch der Referenzlohn mit Behinderung willkürlich festgelegt worden. 2.3 Die Einwendungen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vermögen zu keinem anderen Ergebnis zu führen. Nachdem der Versicherte am 24. Januar 2002 eine Verschlechterung seines Gesundheitszustandes geltend gemacht hatte, nahm der SUVA-Kreisarzt Dr. med. I.________ am 22. Februar 2002 eine ausführliche Abschlussuntersuchung vor, welche im Rahmen der Unfallversicherung zur Feststellung einer Erwerbsunfähigkeit von 13 % führte. Die Ergebnisse dieser Abklärung, welche auch die Frage der Einschränkung beim Heben von Gewichten betraf, bezeichnet der Beschwerdeführer in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde als exaktes Bild der somatischen Ausfälle. Der Zustand des Ellenbogens des Versicherten wurde hauptsächlich durch Dr. med. E.________ am 21. Januar 2002 geprüft. Anlässlich dieser Untersuchung hatte der Patient angegeben, er habe praktisch keine Schmerzen und auch funktionell störe ihn die eingeschränkte Beweglichkeit nicht. Auch in psychiatrischer Hinsicht sind die Schlussfolgerungen der Vorinstanz nicht zu beanstanden. Anhaltspunkte für eine psychische Überlagerung des somatischen Beschwerdebildes oder für eine wegen tiefem IQ vorhandene psychische Beeinträchtigung liegen nicht vor. Zudem ist der Versicherte nach den Angaben im Bericht der VEBO vom 7. Juli 2003 für den Einstieg in eine angepasste und geeignete Beschäftigung in der offenen Wirtschaft als genügend motiviert beurteilt worden. Zu seinen beruflichen Fähigkeiten wurde ausgeführt, die praktische Veranlagung und das handwerkliche Können seien vielseitig einsetzbar. Der Einsatz als Maschinenführer an einer auf den Beschwerdeführer zugeschnittenen Anlage oder eine Montagetätigkeit im Kleingerätebereich sei in Bezug auf seine Behinderung realistisch. Daraus ist zu schliessen, nachdem mit dem Bericht der VEBO auch eine objektive Beschreibung der Auswirkungen der Intelligenzminderung des Versicherten auf sein Verhalten, auf die berufliche Tätigkeit, die normalen Tätigkeiten des täglichen Lebens und das soziale Umfeld vorliegt (Kreisschreiben über Invalidität und Hilflosigkeit [KSIH], Rz. 1011), dass weder eine psychische Beeinträchtigung noch die Voraussetzungen für die Durchführung des von Dr. med. F.________ vorgeschlagenen neuropsychiatrischen Konsiliums gegeben sind. 2.4 In erwerblicher Hinsicht besteht weder nach den Akten noch gestützt auf die Vorbringen des Beschwerdeführers Anlass, auf den von der IV-Stelle berücksichtigten Einkommensvergleich und den dabei ermittelten Invaliditätsgrad von 32 % zurückzukommen. Da dieser unter dem für einen Rentenanspruch erforderlichen Invaliditätsgrad von mindestens 40 % liegt, ist im Vergleich zur ersten, eine befristete Leistung zusprechenden Verfügung vom 2. November 2001 keine anspruchswesentliche Änderung eingetreten.