Citation: 4A_270/2023 E. 1

A.________ (nachfolgend Beschwerdeführerin) als Vermieterin und B.________ (nachfolgend Beschwerdegegnerin) als Mieterin schlossen am 31. Juli 2020 einen Mietvertrag über eine 4 1/2 - Zimmer-Wohnung an der U.________ ab. Am 22. Januar 2021 gelangte die Beschwerdegegnerin mit einem Schlichtungsgesuch gegen die Beschwerdeführerin an die Schlichtungsbehörde Oberland. Anlässlich der Schlichtungsverhandlung vom 1. April 2021 konstituierte sich die Beschwerdeführerin als Widerklägerin. Nachdem die Vergleichsverhandlungen scheiterten, ersuchte die Beschwerdeführerin darum, dass ihr als Widerklägerin ebenfalls die Klagebewilligung zu erteilen sei. Die Schlichtungsbehörde Oberland entsprach diesem Antrag und erteilte in der Folge sowohl der Beschwerdegegnerin als Klägerin wie auch der Beschwerdeführerin als Widerklägerin die Klagebewilligung. Die Beschwerdegegnerin machte in der Folge von ihrer Klagebewilligung keinen Gebrauch. Dagegen erhob die Beschwerdeführerin am 11. Mai 2021 beim Regionalgericht Oberland Klage gegen die Beschwerdegegnerin, mit dem Antrag, diese sei zu verpflichten, ihr kostenfällig Fr. 8'408.-- zuzüglich 5 % Zins seit wann rechtens zu bezahlen. Anlässlich der Verhandlung im vereinfachten Verfahren vom 3. Februar 2022 modifizierte die Beschwerdeführerin ihre Rechtsbegehren dahingehend, dass ihr ein Betrag von Fr. 10'000.--, eventuell von Fr. 8'408.-- zuzusprechen sei. Mit Entscheid vom 23. August 2022 beschränkte das Regionalgericht das Verfahren auf die Frage der Gültigkeit der Klagebewilligung und trat auf die Klage der Beschwerdeführerin wegen Fehlens einer gültigen Klagebewilligung kostenfällig nicht ein. Eine von der Beschwerdeführerin dagegen erhobene Berufung wies das Obergericht des Kantons Bern mit Entscheid vom 18. April 2023 ab, soweit es darauf eintrat. Die Beschwerdeführerin erhob gegen diesen Entscheid mit Eingabe vom 24. Mai 2023 beim Bundesgericht Beschwerde. Auf die Einholung von Vernehmlassungen zur Beschwerde wurde verzichtet.