Citation: 6B_82/2018 E. 1.4.3

1.4.3. Der Beschwerdeführer wendet weiter ein, die Vorinstanz habe Aussagen von E.________ und seiner früheren Ehefrau nicht berücksichtigt. Aus den vom Beschwerdeführer zitierten Auszügen der Aussagen ergibt sich sinngemäss, dass sein ältester Bruder die Familie nicht habe wegreisen lassen. Auch mit diesem Einwand setzt sich die Vorinstanz ausführlich auseinander. So legt sie - unter anderem im Rahmen der Strafzumessung - eingehend und insbesondere gestützt auf Aussagen von E.________, B.________ und C.________ sowie des Beschwerdeführers selbst dar, dass dieser keineswegs das willenlose beziehungsweise bestimmungsunfähige Werkzeug seines Bruders gewesen sei (Urteil E. III.2.c/cc S. 18 f., E. IV.2.c/bb S. 42 ff.). Mit dieser ausführlichen Erwägung der Vorinstanz setzt sich der Beschwerdeführer nicht substanziiert auseinander und zeigt insbesondere nicht auf, dass sie schlechterdings unhaltbar ist (vgl. hierzu E. 1.4.6 und 4.4.3 hiernach). Inwiefern die Angaben seiner früheren Ehefrau anlässlich einer Unterredung mit Vertretern der Vormundschaftsbehörde ihrer damaligen Wohnsitzgemeinde am 9. Oktober 2009 in diesem Zusammenhang für die Beweiswürdigung und Sachverhaltsfeststellung relevant sein soll, ist nicht ersichtlich. Ebenso wenig legt der Beschwerdeführer dar, weshalb die Vorinstanz eine Telefonnotiz des Sekretärs der Vormundschaftsbehörde über ein Gespräch mit der Beiständin von B.________ hätte berücksichtigen müssen, wonach die frühere Ehefrau des Beschwerdeführers ihr gesagt habe, dieser habe ihr erklärt, dass sie Geduld haben müsse, es könne bis zur Rückkehr zwei Monate dauern. Entgegen der Argumentation des Beschwerdeführers, lässt sich den in den Notizen wiedergegebenen Aussagen seiner damaligen Ehefrau nichts zu der Frage entnehmen, wer die Ausreise der Mädchen verhindert hat. Jedenfalls kann der Beschwerdeführer aus diesen Aussagen nichts zu seinen Gunsten ableiten. Es ist nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz diese Akten- beziehungsweise Telefonnotiz nicht in ihre Beweiswürdigung einbezieht.