Citation: 4A_227/2013 E. 5

Die Gegenpartei in den Verfahren BO.2012.13/14-K3 und BO.2012.15/16-K3 hatte auf Bankgarantien der L.________-bank hingewiesen, die zugunsten der Beschwerdeführer bestünden. Nachdem die Beschwerdeführer dazu eingewendet hatten, sie hätten allfällige Ansprüche aus den Bankgarantien an die St. Galler Kantonalbank abtreten müssen bzw. ein allfälliger Erlös würde "sofort durch die Staatsanwaltschaft aufgrund der Ersatzforderung beschlagnahmt", holte der verfahrensleitende Richter beim Staatsanwalt für Wirtschaftsdelikte des Kantons St. Gallen einen vom 27. Juli 2012 datierten Amtsbericht ein. Der Amtsbericht sei unter Beilage der diesbezüglichen Verfahrensakten erfolgt, die den Parteien auf Wunsch der Staatsanwaltschaft jedoch nicht vorgelegt worden seien. Die Vorinstanz hielt Ausführungen der Beschwerdeführer in deren Eingabe vom 15. November 2012 zur Verweigerung der Einsicht in die betreffenden Akten schon deshalb für "unerheblich", weil diese Akten im vorliegenden Zusammenhang nicht relevant seien. In der Sache hielt die Vorinstanz dafür, gewisse Klärungen seitens der Beschwerdeführer im Zusammenhang mit den Bankgarantien änderten nichts an der Schlussfolgerung, wonach eine hinreichende Beurteilung der finanziellen Verhältnisse der Beschwerdeführer aufgrund der mangelhaft erfüllten Pflicht zur Offenlegung nicht möglich sei.