Citation: 2C_550/2018 E. 2

Die Beschwerdeführer 1, 3 und 4 rügen, die Nachzugsfrist (Art. 47 Abs. 1 AuG) für die Beschwerdeführer 3 und 4 sei eingehalten. Die Nachzugsfrist habe, entgegen dem angefochtenen Entscheid, nicht bei der Geburt der Kinder zu laufen begonnen. Die Beschwerdeführer 1, 2, 3 und 4 seien nach einem erfolglosen Asylverfahren am 15. September 2004 aus der Schweiz ausgereist und die Ehe zwischen dem Beschwerdeführer 1 und der Beschwerdeführerin 2 sei mit Urteil vom 14. Oktober 2004 geschieden sowie die elterliche Sorge und Obhut der Kindsmutter, der Beschwerdeführerin 2, zugeteilt worden. Der Beschwerdeführer 1 sei nach der Scheidung am 22. Januar 2005 wieder in die Schweiz eingereist, woraufhin ihm nach Heirat am 2. Februar 2005 mit der schweizerischen Staatsangehörigen F.________ eine Aufenthaltsbewilligung erteilt worden sei. Während dieser Ehe, die am 16. August 2012 geschieden worden sei, hätten keine Familienverhältnisse bestanden, welche einen Familiennachzug der Beschwerdeführer 3 und 4 hätten rechtfertigen können. Die Frist für den Familiennachzug habe somit erst nach Wiederverheiratung der Eltern, der Beschwerdeführer 1 und 2, am 25. August 2014 zu laufen begonnen, und der Grund, aus welchem das Gesuch erst am 15. April 2016 eingereicht worden sei, sei darin zu erblicken, dass der Beschwerdeführer erst zu diesem Zeitpunkt eine genügend grosse Wohnung für die Familie gefunden habe.