Citation: 8C_711/2013 E. 6

Gemäss dem von der Invalidenversicherung eingeholten Gutachten der Medizinischen Abklärungsstelle X.________ vom 25. November 2011 sei die Versicherte zufolge einer schweren depressiven Episode ohne psychotische Symptome (ICD-10 F32.2) gänzlich arbeitsunfähig. Nebst weiteren (Schulter- und Rücken-) Beschwerden bestehe nach dem Sturz vom 6. Dezember 2008 ein chronischer komplexer Residualzustand im Bereich des rechten distalen Vorderarms und Handgelenks. Der rheumatologische Gutachter Dr. med. W.________ führte dazu am 19. August 2011 aus, dass es seit der Untersuchung in der Medizinischen Abklärungsstelle A.________ zwei Jahre früher (Gutachten vom 4. August 2009) entgegen der damals prognostisch in Aussicht gestellten Abheilung der Radiusfraktur subjektiv und objektiv nicht zu einer Verbesserung gekommen sei und eine jüngst erfolgte handchirurgische Abklärung durch PD Dr. med. S.________ (Stellungnahme vom 10. Mai 2011) weiterhin relevante Befunde gezeigt habe. Dr. med. W.________ schätzte die Arbeitsfähigkeit unter Berücksichtigung auch der Schulter- und Rückenbeschwerden auf 50%. Die Versicherte war des Weiteren am 22. September 2010 durch Dr. med. T.________, Handchirurgie FMH, abgeklärt worden (Bericht vom 22. September 2010), welcher ebenfalls eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit attestierte, wobei die strukturellen Veränderungen gering und die Beschwerdeproblematik eher auf ein chronisches Schmerzsyndrom zurückzuführen sei. Neurologische Befunde liessen sich gemäss Untersuchung durch Frau Dr. med. E.________ nicht nachweisen, namentlich fanden sich auch keine Hinweise auf ein CRPS (komplexes regionales Schmerzsyndrom; Bericht vom 1. März 2011).