Citation: 2C_448/2022 E. C

Mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht vom 1. Juni 2022 beantragen A.________ (Beschwerdeführerin 1) und B.________ (Beschwerdeführerin 2; beide zusammen: Beschwerdeführerinnen), beide vertreten durch ihre Mutter C.________, alle vertreten durch Rechtsanwalt Nicolas von Wartburg, die Aufhebung des vorinstanzlichen Urteils. Den Beschwerdeführerinnen sei die Aufenthaltsbewilligung zu erteilen. Eventualiter sei die Sache zur Ergänzung des Sachverhalts an die Vorinstanz zurückzuweisen. Subeventualiter sei die Sache zur Feststellung der Unzulässigkeit bzw. Unzumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs sowie zur vorläufigen Aufnahme der Beschwerdeführerinnen an das Staatssekretariat für Migration (SEM) zu überweisen. In prozessualer Hinsicht beantragen die Beschwerdeführerinnen, der Beschwerde sei die aufschiebende Wirkung zuzuerkennen und es sei ihnen zu bewilligen, den Ausgang des Verfahrens in der Schweiz abzuwarten. Ausserdem ersuchen die Beschwerdeführerinnen für das bundesgerichtliche Verfahren um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege. Mit Präsidialverfügung vom 3. Juni 2022 wurde der Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten die aufschiebende Wirkung zuerkannt. Auf die Durchführung eines Schriftenwechsels wurde verzichtet.