Citation: 9C_342/2024 E. A

A.a. A.________ betreibt in U.________/VS ein Advokatur- und Notariatsbüro in der Rechtsform eines Einzelunternehmens. Im September 2019 nahm das Steuerinspektorat der Steuerverwaltung des Kantons Wallis (nachfolgend: Steuerverwaltung) eine Buchprüfung betreffend die Steuerperioden 2014 bis 2017 vor. Sie kam dabei - im Rahmen ihres Expertisenberichts vom 20. Juli 2020 - zum Ergebnis, dass die Buchführung unvollständig geführt worden und daher als mangelhaft einzustufen sei; auf die darauf basierenden Angaben der Steuererklärungen der Jahre 2014 bis 2017 (jeweils deklarierte Einnahmen aus selbstständiger Erwerbstätigkeit von Fr. 45'175.- [2014], Fr. 35'113.- [2015], Fr. 36'970.- [2016], Fr. 37'666.- [2017]) könne nicht abgestellt werden. Sie nahm daraufhin eine Ermessenseinschätzung vor und veranlagte die steuerbaren Einnahmen am 15. Oktober 2020 definitiv wie folgt: Fr. 130'000.- (2014 [Fr. 80'771.- selbstständige Erwerbstätigkeit, Fr. 49'229.- unselbstständiger Nebenerwerb]), Fr. 130'000.- (2015 [Fr. 93'040.- selbstständige Erwerbstätigkeit, Fr. 36'960.- unselbstständiger Nebenerwerb], Fr. 150'000.- (2016 [Fr. 138'123.- selbstständige Erwerbstätigkeit, Fr. 11'877.- unselbstständiger Nebenerwerb]), Fr. 150'000.- (2017 [Fr. 140'607.- selbstständige Erwerbstätigkeit, Fr. 9'393.- unselbstständiger Nebenerwerb]). Diese Verfügungen erwuchsen unangefochten in Rechtskraft. A.b. In der Folge wurde im Zusammenhang mit den aufgerechneten Einnahmen ein Steuerhinterziehungsverfahren eröffnet. Mit Verfügung vom 28. Juni 2021 sprach die Steuerverwaltung gegenüber A.________ Bussen im Betrag von Fr. 16'500.- (direkte Bundessteuer), Fr. 39'500.- (Kantonssteuer) und Fr. 24'800.- (Gemeindesteuer) wegen versuchter Steuerhinterziehung aus; die Bussen entsprachen einem Strafmass von 82 % der hinterzogenen Steuer. Die dagegen erhobene Einsprache wurde - nach Androhung einer reformatio in peius - abgewiesen und die angefochtene Verfügung infolge Erhöhung des Strafmasses von 82 % auf das Einfache (100 %) der hinterzogenen Steuern dahingehend abgeändert, dass die Bussen sich neu auf Fr. 20'121.- (direkte Bundessteuer), Fr. 48'170.- (Kantonssteuer) und Fr. 30'243.- (Gemeindesteuer) beliefen (Einspracheentscheid des Departements für Finanzen und Energie des Kantons Wallis vom 29. November 2022).