Citation: 8C_2/2018 E. A

Der 1961 geborene A.________ war zuletzt als Lagerverwalter erwerbstätig gewesen, als er sich im Februar 2000 unter Hinweis auf Contergan-Folgen bei der IV-Stelle Bern zum Leistungsbezug anmeldete. Mit Verfügung vom 2. Oktober 2001 sprach die IV-Stelle dem Versicherten bei einem Invaliditätsgrad von 50 % eine halbe Rente der Invalidenversicherung zu. Auf Gesuch des Versicherten hin leitete die IV-Stelle im Jahre 2010 ein Revisionsverfahren ein und tätigte medizinische Abklärungen. Daneben wurde nach Eingang eines anonymen Hinweises eine "Beweissicherung vor Ort" (Bericht vom 12. Mai 2016) durchgeführt. Schliesslich stellte die IV-Stelle nach Durchführung des Vorbescheidverfahrens die laufende Rente mit Verfügung vom 8. März 2017 rückwirkend per 30. Juni 2015 ein. Mit Verfügung vom 29. März 2017 forderte sie zudem vom Versicherten den Betrag von Fr. 19'082.- für in der Zeit vom 1. Juli 2015 bis 31. August 2016 zu Unrecht erbrachte Rentenleistungen zurück.