Citation: 1C_38/2017 E. 5.2

5.2. Beim Variantenentscheid der Strassenplanung nach kantonalem bzw. kommunalem Recht steht der Planungsbehörde ein Ermessensspielraum offen, den das Bundesgericht vorliegend unter dem beschränkten Blickwinkel des Willkürverbots überprüft. Durch die Anrufung des verfassungsmässigen Grundsatzes der Verhältnismässigkeit gemäss Art. 5 Abs. 2 BV vermögen die Beschwerdeführer nicht zu erreichen, dass das Bundesgericht die Rechtsanwendung frei prüft; es bleibt bei einer Willkürprüfung (vgl. BGE 138 I 378 E. 8.2 S. 393 mit Hinweisen).