Citation: C 374/99 10.02.2000 E. A

A.- Der 1963 geborene S.________ arbeitete seit 1. März 1994 zu 50 % und ab 1. August 1995 in einem Voll- zeitpensum als Tontechniker beim Theater X.________. Mit Schreiben vom 11. Dezember 1998 kündigte der Arbeitgeber das Anstellungsverhältnis auf den 31. März 1999. Zur Be- gründung wurde ausgeführt, bei einer Besprechung vom Vortag sei festgestellt worden, dass das Theater X.________ die Erwartungen von S.________ bezüglich einer geregelten Ar- beitszeit nicht erfüllen könne; die Funktion des Tontech- nikers in einem Theater richte sich hinsichtlich der Arbeitszeiten nach den künstlerischen Anforderungen, d.h. sie erfordere im Proben- und Vorstellungsbetrieb eine hohe zeitliche Flexibilität. Gestützt auf das Kündigungsschrei- ben und die Angaben des Versicherten auf dem ihm unterbrei- teten Formular stellte die Arbeitslosenkasse der Gewerk- schaft Bau & Industrie (GBI) S.________, der am 14. März 1999 Antrag auf Arbeitslosenentschädigung ab 1. April 1999 gestellt hatte, ab diesem Datum wegen selbstverschuldeter Arbeitslosigkeit unter Annahme eines schweren Verschuldens für die Dauer von 31 Tagen in der Anspruchsberechtigung ein; der Versicherte habe die unregelmässigen Arbeitszei- ten, welche die Tätigkeit eines Tontechnikers an einem Theater mit sich bringe, nicht mehr akzeptieren wollen und damit dem Arbeitgeber Anlass zur Auflösung des Anstellungs- verhältnisses gegeben (Verfügung vom 12. Mai 1999).