Citation: 8C_790/2023 E. 5.2

5.2. Nichts anderes ergibt sich aus der im kantonalen Beschwerdeverfahren eingereichten Behandlungsbestätigung der Psychiatrischen Dienste vom 20. April 2023. Danach befinde sich der Beschwerdeführer wegen einer psychischen Dekompensation aufgrund akuter Belastungsfaktoren sowie der damit einhergehenden Exazerbation des Alkoholkonsums seit dem 1. März 2023 in ambulanter psychiatrischer Behandlung. Aus einem weiteren der Vorinstanz eingereichten Schreiben der Psychiatrischen Dienste vom 1. März 2023 geht präzisierend hervor, dass ein Erstgespräch erst am 30. März 2023 stattfand. Nachdem die Psychiatrischen Dienste im Schreiben vom 20. April 2023 ebenfalls die psychische Dekompensation aufgrund akuter Belastungsfaktoren als Behandlungsgrund angab, ist nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz insgesamt Anhaltspunkte für eine krankheitswertige, d.h. von den reaktiven, invaliditätsfremden Geschehen auf psychosoziale Belastungsfaktoren abgrenzbare - psychische Störung mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit, verneinte (vgl. BGE 141 V 281 E. 4.3.3; Urteile 8C_210/2019 vom 11. Juli 2019 E. 4.2.4; 9C_262/2018 vom 22. August 2018 E. 4.2.1 mit Hinweisen). Dementsprechend durfte sie auf weitere Beweismassnahmen im Sinne ergänzender psychiatrischer Abklärungen verzichten. Eine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes oder einer anderweitigen Bundesrechtsverletzung liegt nicht vor. Soweit der Beschwerdeführer letztinstanzlich neu einen Bericht der Psychiatrischen Dienste vom 30. März 2023 vorlegt, zeigt er nicht auf, weshalb er dieses Dokument nicht bereits im kantonalen Verfahren hätte einreichen können oder er erst durch das vorinstanzliche Urteil dazu veranlasst worden wäre. Dieser ist daher als unechtes Novum unbeachtlich (Art. 99 Abs. 1 BGG; BGE 134 V 194).