Citation: 5A_277/2023 E. 2.3

2.3. Im Weiteren betont die Vorinstanz, dass sich aus dem öffentlich beurkundeten Kaufvertrag vom 14. Februar 2003 zwischen B.________ als Verkäufer und dem Beschwerdeführer als Käufer ergebe, dass bezüglich des Kaufpreises zwischen den Vertragsparteien ein separater Darlehensvertrag über Fr. 600'000.-- geschlossen wurde. Als Sicherheit sollten die zwei auf dem Kaufobjekt an der Weststrasse 34b in Kreuzlingen lastenden Schuldbriefe dienen. Dass eine dieser Sicherstellung des Kaufpreises zuwiderlaufende Vereinbarung getroffen worden sei, werde vom Beschwerdeführer weder behauptet noch belegt. Schliesslich erweise sich auch dessen Hinweis, dass B.________ ihm testamentarisch ein Haus zu freiem Eigentum vermacht habe, als nicht weiterführend. Weder gehe daraus eine konkrete Bezeichnung der betroffenen Liegenschaft hervor, noch könne dadurch eine Vereinbarung zwischen Erben oder Vermächtnisnehmer mit dem Erblasser zu dessen Lebzeiten ausgeschlossen werden. Zudem reiche der Beschwerdeführer mehrere letztwillige Verfügungen des Erblassers unterschiedlichen Datums ein, ohne sich zu deren Verhältnis und inhaltlicher Tragweite zu äussern, womit diese Dokumente für die Berechtigung an den beiden Schuldbriefen nicht dienlich seien. Auch aus der vom Beschwerdeführer zitierten Vereinbarung vom 12. April 2003 über den treuhänderischen Verbleib der Schuldbriefe bei B.________ zum Erwerb von Wertschriften ergibt sich nach Ansicht der Vorinstanz nichts zu seinen Gunsten. Vor allem lasse sich daraus im Hinblick auf die Sicherstellung des Kaufpreises durch die beiden Schuldbriefe keine Abweichung vom Kaufvertrag erblicken.