Citation: 5A_203/2007 09.05.2007 E. 3

Das Obergericht hat die Anordnung der kombinierten Beistandschaft als rechtmässig erkannt und dazu erwogen, der Beschwerdeführer leide zumindest an einer leichten Demenz. Er sei Anfang 2006 von seinen Geschwistern allein in der unmöblierten Wohnung zurückgelassen worden und dort von der Putzequipe völlig hilflos aufgefunden worden. Wenn seine Schwester abwesend sei, frage er jeweils in der Nachbarschaft nach Nahrungsmitteln und bitte den Sozialdienst um Geld. Anlässlich eines Besuches habe der Sozialarbeiter ihn und seinen Bruder ungepflegt vorgefunden. Nach dem Bericht des Psychiatriezentrums B.________ vom 22. Februar 2006 sei der Beschwerdeführer nicht in der Lage, allein zu wohnen und sich selber zu versorgen. Der Beschwerdeführer habe keine Vorstellungen über die Lebenshaltungskosten, wisse weder, ob er ein Bankkonto habe, noch wohin seine Rente ausbezahlt werde. Die Schwester des Beschwerdeführers, die ihn betreue, ihm das Essen besorge, die Wohnung reinige, den Beschwerdeführer zur Körperpflege anhalte und sich um seine finanziellen Belange kümmere, sei dieser Aufgabe nicht mehr ganz gewachsen und nehme insbesondere auch nicht immer die Interessen ihres Bruders wahr (Urteil S. 4 f. E. 3.4 und 3.5).