Citation: 4A_204/2017 E. 5

Werden zwei mögliche Validenkarrieren behauptet, geht es um die Beurteilung zweier hypothetischer Kausalverläufe. Das Bundesgericht ist gemäss Art. 105 Abs. 1 BGG an die Feststellungen des Sachrichters zu hypothetischen Kausalverläufen gebunden, soweit sie auf Beweiswürdigung beruhen; nur wenn die hypothetische Kausalität ausschliesslich gestützt auf die allgemeine Lebenserfahrung festgestellt wird, unterliegt sie der freien Prüfung durch das Bundesgericht. Bei hypothetischen Kausalverläufen genügt das Beweismass der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 132 III 715 E. 2.3 S. 718 f. und E. 3.2 S. 720; Urteil 4A_403/2016 vom 18. April 2017 E. 3.2; zit. Urteil 4A_49/2016 E. 4.1, je mit Hinweisen). Dementsprechend ging auch das Bezirksgericht und mit ihm die Vorinstanz davon aus, der Beschwerdeführer habe zu beweisen, dass die mit der Replik behauptete alternative Entwicklung die überwiegend wahrscheinliche gewesen wäre (vgl. auch Urteil 4A_588/2011 vom 3. Mai 2012 E. 2.2.4). Das wird vom Beschwerdeführer nicht bestritten. Betreffend der Nichtbeachtung seines "Hauptstandpunkts" rügt er vielmehr eine Verletzung des rechtlichen Gehörs (Art. 29 Abs. 2 BV), des Rechts auf Beweis (Art. 8 ZGB) sowie eine willkürliche Nicht-Anwendung (Verletzung von Art. 9 BV) der Bestimmung zur Behauptungs- und Bestreitungslast (§ 113 der Zivilprozessordnung des Kantons Zürich vom 13. Juni 1976; Aufhebungsdatum 1. Januar 2011; aZPO/ZH).