Citation: 4A_282/2016 E. 3.5

3.5. Soweit der Beschwerdeführer der Beschwerdegegnerin rechtsmissbräuchliches Verhalten vorwirft, dringt er damit gestützt auf den von der Vorinstanz festgestellten Sachverhalt nicht durch. Der bei Grundstückkaufverträgen vorgesehene Formzwang dient unter anderem dem Schutz der Parteien vor dem übereilten Abschluss derartiger Verträge (BGE 112 II 330 E. 3a S. 335 mit Hinweisen). Die erste Reaktion der Beschwerdegegnerin deutet zwar darauf hin, dass sie es sich betreffend den Grundstückverkauf gar nicht anders überlegt hat, wird das Nichtzustandekommen doch (nach Ansicht der kantonalen Instanzen zu Unrecht) dem Beschwerdeführer angelastet. Damit allein ist aber noch nicht erstellt, dass sich die Beschwerdegegnerin zweckwidrig und damit missbräuchlich auf den Formmangel beruft. Auch die Ausführungen des Beschwerdeführers genügen dazu nicht. Er begründet auch den Rechtsmissbrauch im Wesentlichen damit, dass zwei separate Verträge bestanden hätten. Zu dieser Auffassung gelangt er aber, ohne sich hinreichend mit der abweichenden Auffassung der Vorinstanz auseinanderzusetzen. Damit ist er nicht zu hören.