Citation: 5A_174/2015 E. 8.1

8.1. Das Kantonsgericht hat dafürgehalten, diese Begehren gehörten nicht zur Aufhebungsklage gemäss Art. 651 ZGB und müssten deshalb die Voraussetzungen der Widerklage erfüllen (E. 1b/aa S. 7 f.). Sie beträfen gewöhnliche Forderungen bzw. bloss persönliche Schulden und könnten folglich nicht am Ort der gelegenen Sache erhoben werden (E. 2a/bb S. 10 f.). Da die Begehren in keinem Zusammenhang mit der Hauptklage stünden, hätten sie am Wohnsitz der Klägerin erhoben werden müssen (E. 2b/bb S. 12 des angefochtenen Urteils), d.h. in V.________, Gemeinde W.________, und damit am Bezirksgericht X.________ und nicht am Bezirksgericht U.________. Der Beklagte vertritt den gegenteiligen Standpunkt und sieht in der Ausgleichsklage gemäss Art. 649 Abs. 2 ZGB ein zulässiges Begehren im Rahmen der Aufhebungsklage (S. 18 ff. Ziff. 2.2a und Ziff. 2.2b). Soweit eine formelle Widerklage, die er vorsorglich auch erhoben hat, notwendig sein sollte, erachtet der Beklagte den Gerichtsstand am Ort der gelegenen Sache als gegeben, weil der Ausgleichsanspruch realobligatorischer Natur sei (S. 23 Ziff. 2.3b/bb). Daselbst sei die Widerklage auch zulässig wegen ihres sachlichen Zusammenhangs mit der Hauptklage (S. 25 Ziff. 2.3c/cc der Beschwerdeschrift). Die Klägerin schliesst sich der Ansicht des Kantonsgerichts an (S. 5 Rz. 7 der Beschwerdeantwort).