Citation: 4A_504/2024 E. 1.5.2

1.5.2. Zwar steht das Erfordernis des nicht wieder gutzumachenden Nachteils der Rüge einer formellen Rechtsverweigerung nicht entgegen. Eine entsprechende Rüge setzt allerdings voraus, dass die drohende Verletzung des Beschleunigungsgebots in einer den Begründungsanforderungen genügenden Weise dargelegt wird (BGE 138 III 190 E. 6; 148 IV 155 E. 2.4 mit Hinweisen). Dies ist hier nicht der Fall, sondern die Beschwerdeführerin ist mit dem angefochtenen Entscheid inhaltlich nicht einverstanden. Mit dem Recht auf wirksamen Rechtsschutz innert angemessener Frist hat das nichts zu tun. Ein Eintreten auf die Beschwerde würde sich nur positiv auf die Verfahrensdauer auswirken, wenn die Beschwerde gutgeheissen und die Klage abgewiesen würde. Aus der langen Zeitdauer seit dem Unfall lässt sich keine Verletzung des Rechts auf wirksamen Rechtsschutz innert angemessener Frist konstruieren. War die Ungewissheit über ihre Leistungspflicht für die Beschwerdeführerin unzumutbar, der Gegenpartei aber eine vorzeitige Beweisführung zumutbar, hätte die Beschwerdeführerin eine negative Feststellungsklage erheben können (BGE 144 III 175 E. 5 mit Hinweis). Eine solche wäre auch als Reaktion auf die Teilklage zulässig gewesen, so dass die Beschwerdeführerin keine weiteren Verfahren zu gewärtigen hätte (BGE 147 III 172 E. 2 mit Hinweisen). Die erstinstanzliche Einschränkung des Verfahrens hat sie selbst beantragt. Hätte die Vorinstanz die noch nicht behandelten Fragen selbst geklärt, wäre den Parteien insoweit eine Instanz verloren gegangen. Mit den Vorbringen in der Beschwerde wird eine Rechtsverzögerung nicht rechtsgenüglich thematisiert.