Citation: 8C_295/2017 E. 7.3.3

7.3.3. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass das Gutachten F.________ in Unkenntnis des Gutachtens D.________/E.________ erstellt wurde. Dies führt zwar nicht zu dessen Unverwertbarkeit, allerdings ist bei Widersprüchen im Hinblick auf die erste Exploration insbesondere die nachträglich ergangene Stellungnahme des Dr. med. E.________ von Bedeutung, da diese in umfassender Kenntnis der Vorakten verfasst wurde und sich insbesondere mit den Ausführungen im Gutachten F.________ auseinandersetzte. Soweit die beiden psychiatrischen Gutachten unauflösbar widersprüchliche Aussagen zum Gesundheitszustand bzw. zur Arbeitsfähigkeit enthalten, ist der medizinische Sachverhalt ungenügend abgeklärt und es kann nicht abschliessend beurteilt werden, ob zwischen September und Dezember 2013 mit überwiegender Wahrscheinlichkeit eine Verbesserung des Gesundheitszustandes eingetreten ist, oder ob - wie vom Beschwerdeführer geltend gemacht - lediglich eine andere Beurteilung desselben Sachverhalts vorliegt, was nicht zur Rentenrevision nach Art. 17 ATSG berechtigen würde (BGE 141 V 9 E. 2.3 S. 11 m. H.).