Citation: 6B_445/2023 E. 3.4

3.4. Im Übrigen ist der angefochtene Entscheid ausreichend begründet. Die Vorinstanz legt ausführlich dar, weshalb sie eine lebenslängliche Freiheitsstrafe als angemessen erachtet. Die Strafzumessung beruht auf einer individualisierten Beurteilung aller massgebenden Umstände (Urteil 6B_619/2020 vom 20. November 2020 E. 2.2 mit Hinweisen). Vergleiche mit anderen Urteilen sind vor dem Hintergrund des Grundsatzes der Individualisierung und des weiten Ermessens des Sachgerichts nur beschränkt aussagekräftig. Selbst gleich oder ähnlich gelagerte Fälle unterscheiden sich durchwegs massgeblich in strafzumessungsrelevanten Punkten (BGE 135 IV 191 E. 3.1; Urteile 6B_84/2022 vom 30. November 2022 E. 5.8.2; 6B_619/2020 vom 20. November 2020 E. 2.2; 6B_857/2021 vom 4. Mai 2022 E. 4.3.3). Die Vorinstanz war entgegen der Kritik des Beschwerdeführers daher nicht verpflichtet, zwecks Begründung der Strafzumessung Vergleichsfälle zu benennen. Der Beschwerdeführer selbst beruft sich zudem zu Recht nicht auf konkrete Vergleichsfälle, da sich damit nach ständiger Rechtsprechung keine Ermessensüberschreitung begründen lässt (BGE 135 IV 191 E. 3.1; Urteil 6B_84/2022 vom 30. November 2022 E. 5.8.2).