Citation: 6B_740/2013 E. 2

Es ist unbestritten, dass der Beschwerdeführer trotz des Hinweises auf die Folgen von Säumnis innert Frist die verlangten Unterlagen der Vorinstanz nicht eingereicht hat (angefochtener Entscheid S. 3 E. 2). Er macht geltend, dem Sozialdienst, der sich mit seinen finanziellen Angelegenheiten befasse, das Formular "Gesuch um Kostenerlass" zugesandt zu haben. Indessen behauptet der Beschwerdeführer selber nicht, dem Sozialdienst auch die Verfügung vom 6. Mai 2013 geschickt zu haben. Nur aus dieser Verfügung hätte der Sozialdienst die laufende Frist und die Folgen bei Säumnis ersehen können. Zu einer umfassenden Information hätte umso mehr Anlass bestanden, als es zwischen dem Sozialdienst und dem Beschwerdeführer aus von diesem zu vertretenden Gründen seit längerem Meinungsverschiedenheiten gibt (Beschwerde S. 2). Jedenfalls wusste der Sozialdienst von der laufenden Frist und den Säumnisfolgen nichts. Dann aber hat es der Beschwerdeführer selber zu vertreten, wenn der Sozialdienst das Formular samt Unterlagen nicht innert Frist der Vorinstanz zustellte. Zum Verhalten des Sozialdienstes ist anzumerken, dass dieser allenfalls durch die in den Beschwerdebeilagen enthaltene und ausdrücklich an ihn ergangene Verfügung des Strafgerichtspräsidiums vom 14. Mai 2013 in die Irre geführt wurde, da darin ebenfalls, aber innert einer längeren Frist, um Auskunft zu den aktuellen Einkommens- und Vermögensverhältnissen des Beschwerdeführers gebeten wurde. Inwieweit die Vorinstanz dadurch, dass sie nach unbenutztem Ablauf der nicht mehr erstreckbaren Frist auf das Gesuch androhungsgemäss nicht eintrat, gegen das Recht im Sinne von Art. 95 BGG verstossen haben könnte, ist der Beschwerde nicht zu entnehmen. Die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 109 BGG abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.