Citation: 6B_1391/2016 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz stellt fest, die Beschwerdeführerin habe am 2. August 2004 von ihrer Nachbarin A.________ unter Vorlage von zwei Kontoauszügen vom 6. August 2003 und vom 6. Juli 2004 Geld verlangt. Die Kontoauszüge seien an die H.________ AG, die Unternehmung des am 9. Mai 2004 verstorbenen Ehemannes von A.________, adressiert gewesen. Die Beschwerdeführerin habe gedroht, sie werde angeblich vorhandenes Schwarzgeld bei der Steuerbehörde melden, sofern ihr A.________ nicht CHF 30'000.-- bezahle (angefochtener Entscheid S. 26). Diese Feststellungen stützen sich im Wesentlichen auf die Aussagen der Geschädigten und Anzeigeerstatterin A.________, welche die Vorinstanz in eingehender Würdigung (angefochtener Entscheid S. 18 ff.) in Übereinstimmung mit der ersten Instanz als glaubhaft erachtet (angefochtenes Urteil S. 20). Die Vorinstanz legt dar, weshalb die Aussagen der Beschwerdeführerin, welche den Vorwurf bestritt, nicht glaubhaft seien (angefochtener Entscheid S. 20 f.). Sie setzt sich im Weiteren mit den mündlichen und schriftlichen Darstellungen von I.________ und D.________ betreffend das Alibi der Beschwerdeführerin auseinander, auf welche diese sich erstmals in der Begründung ihrer Appellation berief, sowie mit der Darstellung von K.________, auf welche sich die Beschwerdeführerin erst im Revisionsverfahren berief (angefochtener Entscheid S. 22 ff.). Der Informatiker I.________ konnte letztlich nicht bestätigen, dass er am 2. August 2004, als die Beschwerdeführerin den inkriminierten Erpressungsversuch zum Nachteil von A.________ begangen haben soll, von 12.00 Uhr bis abends ununterbrochen bei der Beschwerdeführerin gewesen sei. D.________ widerrief an der Appellationsverhandlung vom 17. November 2006 seine schriftliche "Bestätigung" vom 17. Juli 2006, worin er erklärt hatte, die Beschwerdeführerin habe ihm anlässlich eines Telefonanrufs am 2. August 2004 mitgeteilt, dass gerade ein Informatiker (I.________) an ihrem Computer tätig sei. Die Vorinstanz erachtet auch die Aussagen und die diversen schriftlichen Bestätigungen von K.________ in ausführlicher Würdigung als nicht glaubhaft.