Citation: 8C_634/2022 E. 4.2

4.2. Der Beschwerdeführer macht sinngemäss im Wesentlichen geltend, der vorinstanzliche Entscheid gestützt auf das asim-Gutachten sei willkürlich. Noch am 18. Oktober 2017, nachdem er bereits sechzehn Jahre mehrheitlich arbeitsunfähig gewesen sei, habe das kantonale Gericht das Vorliegen eines Post-Lyme-Syndroms und damit auch die Verursachung der Beschwerden durch den Zeckenbiss nicht ausgeschlossen und die Beschwerdegegnerin zur Ausrichtung der gesetzlichen Leistungen auch über den 21. September 2004 hinaus verpflichtet. Dies habe die Beschwerdegegnerin jedoch nicht akzeptiert und ein weiteres Gutachten zur Beurteilung der Kausalität ab dem 21. September 2004 in Auftrag gegeben, welches Vorgehen das kantonale Gericht mit neuerlichem Entscheid vom 18. Februar 2019 gutgeheissen habe. Nachdem der psychiatrische asim-Teilgutachter eine Schmerzstörung diagnostiziert habe, obwohl seine Beschwerden mit Voltaren-Salbe gelindert werden könnten und zudem bis dahin nie psychiatrische Befunde erhoben worden seien, habe der Infektiologe ein Post-Treatment-Lyme-Desease-Syndrom (PTLDS) ausschliessen können. Auf eine rheumatologische Diagnostik sei zu Unrecht verzichtet worden, das neurologische Teilgutachten sei nur unzulänglich begründet. Das asim-Gutachten tauge damit nicht zum Beweis für das Dahinfallen der Kausalität. Dass die Beschwerdegegnerin zwanzig Jahre lang immer wieder medizinisch abgeklärt habe, bis nun schliesslich ein Gutachten zur Verneinung ihrer Leistungspflicht führe, sei willkürlich. Damit sei zugleich auch, so der Beschwerdeführer weiter, sein Anspruch auf ein beschleunigtes Verfahren verletzt worden. Zudem liege auch eine Diskriminierung vor, indem die gutachtlich diagnostizierte Schmerzstörung von der Zwangsunfallversicherung nicht abgedeckt werde.