Citation: 8C_100/2018 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer bringt vor, im Jahr 2003 sei er bereits massiv alkoholkrank gewesen, was sich auf die Arbeitsfähigkeit ausgewirkt habe und bei der Statusfrage zu berücksichtigen sei. Aus finanziellen Gründen habe er damals seine Erwerbstätigkeit nicht aufgeben können. Dies decke sich mit seiner Angabe anlässlich der Haushaltsabklärung, dass er im Gesundheitsfall sicher nicht als Hausmann tätig wäre. Die gemischte Methode sei nicht anzuwenden. Es sei vielmehr anzunehmen, dass er sein Arbeitspensum zwischen den Jahren 2003 und 2006 gesteigert und sich nicht mit dem geringen Verdienst bis ins Alter begnügt hätte, weshalb er als vollzeitlich erwerbstätig anzusehen sei. Selbst wenn er als Teilerwerbstätiger qualifiziert und die gemischte Methode angewendet würde, bestünde nach dem seit 1. Januar 2018 in Kraft getretenen und hier anwendbaren Art. 27bis Abs. 3 IVV ein Rentenanspruch. Ferner diskriminiere die angewandte gemischte Methode Teilerwerbstätige.