Citation: 6B_1388/2019 E. 2.1.1

2.1.1. Das Gericht verweist den Ausländer, der wegen einer Straftat gemäss Art. 19 Abs. 2 BetmG verurteilt wird, unabhängig von der Höhe der Strafe für 5-15 Jahre aus der Schweiz (Art. 66a Abs. 1 lit. o StGB). Die obligatorische Landesverweisung wegen einer Katalogtat im Sinne von Art. 66a Abs. 1 StGB greift grundsätzlich unabhängig von der konkreten Tatschwere; ob die Strafe bedingt, unbedingt oder teilbedingt ausgesprochen wird, ist unerheblich. Die Landesverweisung muss auch dann ausgesprochen werden, wenn es lediglich beim Versuch einer Katalogtat geblieben ist.