Citation: 8C_673/2018 E. 3.3

3.3. Soweit der Beschwerdeführer pauschal einwenden lässt, die Beschwerdegegnerin verfüge vergleichsweise über ungleich grosse Ressourcen zur Abklärung des medizinischen Sachverhalts, vermag er keine Bundesrechtsverletzung darzulegen. Wie er selber zugesteht, hatte auch er die Möglichkeit, einen Arzt seiner Wahl zu konsultieren und um medizinischen Rat zu bitten. Sein behandelnder Arzt und Chirurg, Dr. med. F.________, verfasste denn auch für ihn eine vom 21. März 2017 datierte Stellungnahme zu Handen der Beschwerdegegnerin und legte darin dar, weshalb ein natürlich kausaler Zusammenhang zwischen der Gesundheitsschädigung und dem Ereignis vom 8. Juni 2016 zu bejahen sei. Dazu führte er aus, dass nach dem erneuten Misstritt vom 8. Juni 2016 nun eine komplette Instabilität des Kreuzbandes vorliege, auch wenn diese im MRI nur als Partialruptur beschrieben worden sei. Dies habe die klinische Untersuchung sowohl vom 19. Januar 2017 als auch vom 15. Februar 2017 gezeigt.