Citation: 9C_463/2017 E. 4

Die Beschwerdeführerin rügt eine unvollständige und damit bundesrechtswidrige Sachverhaltsfeststellung sowie unrichtige Rechtsanwendung durch die Vorinstanz. Das kantonale Gericht lasse ausser Acht, dass die IV-Stelle vor der Rentenzusprache umfassend versucht habe, sie einzugliedern, was durch die berufsberaterischen Bemühungen sowie die mehrmonatigen Aufenthalte in den Stiftungen C.________ und D.________ belegt sei. Aktenkundig sei die Rente verfügt worden, da es trotz fachgerechter Bemühungen nicht gelang, sie in den Arbeitsprozess zu integrieren. Daran ändere weder die Prognose des Hausarztes, wonach in einer Bürotätigkeit eine maximale Leistungsfähigkeit von 50 % erreicht werden könne, noch die Leistungsfähigkeitsschätzung von 30 % in der Stiftung C.________ etwas, zumal erstere widersprüchlich sei (gleichzeitig sei von einer Leistungsfähigkeit im Umfange von sechs Stunden die Rede) und sich letztere ausschliesslich auf Tätigkeiten im geschützten Rahmen beziehe. Bedingt durch ihre erheblichen gesundheitlichen Einschränkungen infolge Hirnblutung sei sie auch nicht in der Lage gewesen, eine einjährige berufliche Umschulung in geschütztem Rahmen umzusetzen. Folglich könne die Verfügung vom 26. Juni 2006 nicht als unvertretbar bezeichnet werden.