Citation: 5A_487/2020 E. 4

Primär erhebt die Beschwerdeführerin eine Gehörsrüge dahingehend, dass das Obergericht das Kind nicht erneut angehört habe. Indes zeigt sie entgegen ihrer diesbezüglichen Substanziierungspflicht nicht auf, dass und an welcher Stelle sie explizit einen entsprechenden Antrag gestellt hätte. Insbesondere legt sie auch ihre kantonale Beschwerdeschrift, welche solches zeigen könnte, nicht bei, sondern einzig diverse Aufsichtsbeschwerden an das Obergericht, an die KESB und an die Förderation Schweizer Psychologinnen und Psychologen. Im Übrigen legt sie auch nicht dar, dass und inwiefern eine erneute Anhörung vor Obergericht nötig bzw. die betreffenden Voraussetzungen erfüllt gewesen wären (vgl. dazu Urteile 5A_215/2017 vom 25. Oktober 2017 E. 4.2; 5A_951/2018 vom 6. Februar 2019 E. 2.1).