Citation: 1B_339/2022 E. 3.3.3

3.3.3. Durfte die Vorinstanz nach dem Dargelegten davon ausgehen, dass die Hauptsachenprognose nicht eindeutig zu Gunsten des Beschwerdeführers ausfällt, sondern eher Gegenteiliges der Fall ist, müssten angesichts der Tatsache, dass der Revision von Gesetzes wegen keine aufschiebende Wirkung zukommt (vgl. Art. 387 i.V.m. Art. 410 ff. StPO), ausserordentliche und unaufschiebbare persönlichen Gründe vorliegen, damit seinem Gesuch um Erteilung der aufschiebenden Wirkung entsprochen werden könnte. Solche Gründe, die einen Vollzug der mit rechtskräftigem Urteil vom 14. November 2019 verhängten fünfjährigen Freiheitsstrafe als rechtswidrig erscheinen lassen würden, macht der Beschwerdeführer nicht geltend. Nachdem er den Entscheid der Sicherheitsdirektion vom 7. April 2022, worin diese sein Gesuch um Aufschub des Strafantritts u.a. wegen des Vorliegens von gesundheitlichen Problemen (Knieoperation) abwies, nicht angefochten hat (vgl. vorne E. 1.3), sind solche Gründe auch nicht ersichtlich. Folglich verletzt es auch insoweit kein Bundesrecht, wenn die Vorinstanz das Gesuch um Erteilung der aufschiebenden Wirkung abwies.