Citation: 1A.90/2004 26.08.2004 E. A

Am 22. November 2001 ersuchte die Staatsanwaltschaft beim Gericht in Latina (Italien) die Schweiz um Rechtshilfe im Ermittlungsverfahren gegen drei Vertreter der Firma A.________Spa, nämlich X.________, Y.________ und Z.________. Diese stehen unter dem Verdacht, sich des Betrugs, der ungetreuen Geschäftsbesorgung, der Erpressung, des Steuerbetrugs und des betrügerischen Bankrotts schuldig gemacht zu haben. Es wird ihnen vorgeworfen, sie hätten die ausländischen Vertreter der A.________Spa ersucht, überhöhte Rechnungen zu stellen, damit für die Firma fiktive Kosten entstünden. Die Rechnungen hätten auf einen um 8 bis 9 Prozent höheren Betrag gelautet, als geschuldet gewesen sei. Die ausländischen Vertreter hätten den von der A.________Spa zu viel bezahlten Betrag jeweils auf das Konto der F.________Ltd. bei der Bank B.________ überwiesen. Bei der F.________Ltd. handle es sich um eine Offshore-Gesellschaft der Familie X.________ mit Sitz in British Virgin Islands. Die Staatsanwaltschaft in Latina ersuchte um Herausgabe der Unterlagen betreffend das Konto der F.________Ltd. bei der Bank B.________ für den Zeitraum ab dem 1. Januar 1997. Mit Schlussverfügung vom 8. April 2002 ordnete die Staatsanwaltschaft Basel-Stadt die Herausgabe der von der Bank B.________ eingereichten Unterlagen zum Konto der F.________Ltd. an die ersuchende Behörde an. Auf die dagegen von X.________, Y.________ und Z.________ erhobene Beschwerde trat die Rekurskammer des Strafgerichts Basel-Stadt am 25. Februar 2004 nicht ein.