Citation: 6B_33/2016 E. 1.6.2

1.6.2. Der Beschwerdeführer argumentiert weiter, die Vorinstanz missachte die Beweislastverteilungsregel sowie sein Konfrontationsrecht, wenn sie die Aussagen der Beschwerdegegnerin 3 als glaubhaft erachte, obschon diese ihren Kollegen nicht namentlich nennen wollte, den sie nach der angeblichen Vergewaltigung getroffen habe (Beschwerde, S. 18). Der Grundsatz "in dubio pro reo" als Beweislastmaxime bedeutet, dass es Sache der Anklagebehörde ist, die Schuld des Beschuldigten zu beweisen, und nicht dieser seine Unschuld nachweisen muss (BGE 127 I 38 E. 2a; Urteil 6B_1073/2015 vom 8. Februar 2016 E. 2.3.1). Es ist nicht ersichtlich und vom Beschwerdeführer nicht näher dargetan, inwiefern diese Beweislastregel dadurch verletzt sein soll, dass die Vorinstanz die Aussagen der Beschwerdegegnerin 3 als glaubhaft einstuft, obschon sie einen von ihr erwähnten Kollegen nicht namentlich bekannt geben wollte. Die Rüge erweist sich diesbezüglich als ungenügend begründet. Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers ist auch keine Verletzung seines Konfrontationsanspruchs erkennbar. Dieser gibt der beschuldigten Person das Recht, Fragen an Belastungszeugen zu stellen (Art. 147 Abs. 1 StPO; Art. 29 Abs. 2 und Art. 32 Abs. 2 BV; Art. 6 Ziff. 3 lit. d EMRK; vgl. auch BGE 133 I 33 E. 3.1 mit Hinweisen). Der betreffende Kollege der Beschwerdegegnerin 3 wurde lediglich von dieser erwähnt, jedoch nie selbst zur Sache befragt. Damit konnte und musste dem Beschwerdeführer auch nicht die Gelegenheit eingeräumt werden, ihm Fragen zu stellen.