Citation: 5P.361/2003 17.11.2003 E. 3

Als Verletzung des Anspruches auf rechtliches Gehör beanstandet der Beschwerdeführer, der Appellationshof habe den Entscheid, ihm keine Parteientschädigung zuzusprechen, einzig mit seiner Praxis und damit ungenügend begründet. Mit dem Hinweis auf die Praxis hat der Appellationshof kurz die Überlegungen genannt, weshalb seiner Ansicht nach keine Parteientschädigung gesprochen werden kann. Wie die Beschwerdeschrift überdies zeigt, war der Beschwerdeführer aufgrund dieser Begründung in der Lage, den Entscheid des Appellationshofs sachgerecht anzufechten. Damit aber genügt die Begründung des angefochtenen Entscheides den Anforderungen, welche die Rechtsprechung zu Art. 4 aBV bzw. 29 Abs. 2 BV aufgestellt hat (BGE 112 Ia 109 E. 2b; 124 IV 8 E. 2c; 126 I 97 E. 2b). Von einer Verletzung des rechtlichen Gehörs kann demnach keine Rede sein. Im Übrigen wurde die Vernehmlassung des Appellationshofs zur staatsrechtlichen Beschwerde, in der unter anderem auch Ausführungen zur Parteientschädigung enthalten sind, dem Beschwerdeführer zugestellt. Dieser hat nicht um einen ergänzenden Schriftenwechsel (Art. 93 OG) ersucht und kann sich daher vor Bundesgericht nicht mehr über eine Gehörsverletzung beklagen.