Citation: 2C_538/2018 E. 3.2.2

3.2.2. Die Vorinstanz hat in ihrem Entscheid festgehalten, dass bei einer allfälligen Ausschaffung der Beschwerdeführer 2 und 3 in eine ihnen unbekannte Lebenssituation sorgfältig geprüft werden müsse, ob dies mit dem Kindeswohl vereinbar erscheine. Verschiedene Indizien (Zeichnungen und Schreiben der Beschwerdeführer 2 und 3; Stellungnahme des Beistands der Kinder; Bericht des Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienstes Dietikon vom 10. November 2016 usw.) wiesen darauf hin, dass vorliegend das Kindeswohl gefährdet sein könnte. Das Verwaltungsgericht zieht in diesem Zusammenhang in Erwägung, dass das Wohl der Kinder es allenfalls gebietet, dass B.A.________ und C.A.________, die bis zum Nachzug im Libanon bei ihrer Mutter gelebt haben, in der Schweiz gestützt auf eine Härtefallbewilligung fremdplatziert werden müssten. Die Kinder seien nie zur Sache und insbesondere nicht zu ihren Beziehungen zu den Eltern und anderen Verwandten befragt worden. Anhand der Akten könne nicht abgeschätzt werden, was für Umstände sie bei einer Rückkehr in den Libanon antreffen würden (allgemeine sowie familiäre Situation) und ob ihnen in diesem Zusammenhang schwere gesundheitliche Schäden drohten. Der Sachverhalt erweise sich somit bezüglich der Beschwerdeführer 2 und 3 als unzureichend erstellt. Die Sache werde deshalb zu ergänzender Untersuchung und zu neuer Beurteilung an die Vorinstanz zurückgewiesen.