Citation: 2P.334/1999 09.03.2000 E. 1

1.- Das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich wies am 16. September 1999 eine Beschwerde von C. und E.X.________ im Zusammenhang mit von ihnen beantragten Beiträgen für die Betreuung von Kleinkindern nach dem Zürcher Gesetz vom 14. Juni 1981 über die Jugendhilfe (JHG) ab, soweit es darauf eintrat. Es erwog, dass Gegenstand des Verfahrens bloss allfällige Beiträge für den Sohn I. (geb. 29. Januar 1995), indessen nicht auch für die Tochter N. bildeten. Zwar seien die verschiedenen Voraussetzungen gemäss § 26b lit. a - c JHG bzw. der §§ 49b, 49c und 49d der Verordnung vom 21. Oktober 1981 zum Jugendhilfegesetz (JHV) erfüllt, weshalb die Gesuchsteller an sich berechtigt wären, in der Zeit von Anfang Oktober 1996 bis 28. Januar 1997 Betreuungsbeiträge zu beziehen, da einem monatlichen Lebensbedarf von Fr. 3'225. -- ein anrechenbares Einkommen von lediglich Fr. 2'805. -- bzw. Fr. 2'922. -- gegenüberstehe. § 49e JHV erlaube indessen, bei der Ausrichtung der Beiträge in begründeten Sonderfällen - zugunsten oder zulasten der Gesuchsteller - von den geltenden Bestimmungen abzuweichen, namentlich wenn ausserordentliche finanzielle Verhältnisse vorlägen (z.B. Ausbildungs- oder Krankheitskosten, illiquide Vermögenswerte). Gestützt hierauf könnten über die in § 49c Abs. 1 Satz 1 JHV vorgesehenen Kriterien zur Ermittlung des anrechenbaren Einkommens hinaus auch verdeckte Kapitalerträgnisse, etwa in Naturalform, oder der Verzicht auf die Erzielung eines Zins- bzw. Kapitalertrags berücksichtigt werden, was - hier - dazu führe, dass keine Beiträge geschuldet seien.