Citation: 2C_83/2023 E. B

Am 12. März 2020 verzeigte Bezirksrichter B.________ Rechtsanwalt A.________ u.a. aufgrund von dessen Äusserungen in den Schreiben vom 4. April 2019 und vom 29. Januar 2020 bei der Aufsichtskommission über die Anwältinnen und Anwälte wegen Verletzung von Berufsregeln. Die Aufsichtskommission eröffnete mit Beschluss vom 5. November 2020 ein Disziplinarverfahren. Mit Beschluss vom 3. Februar 2022 bestrafte sie Rechtsanwalt A.________ wegen mehrfacher Verletzung der Berufsregeln im Sinne von Art. 12 lit. a BGFA mit einer Busse von Fr. 5'000.--. Dagegen erhob Rechtsanwalt A.________ am 25. April 2022 Beschwerde an das Verwaltungsgericht und beantragte, den Beschluss der Aufsichtskommission vom 3. Februar 2022 aufzuheben und festzustellen, dass er nicht gegen die Berufsregeln nach Art. 12 lit. a BGFA verstossen habe. Eventualiter sei die Sache an die Aufsichtskommission zurückzuweisen. In prozessualer Hinsicht beantragte er eine öffentliche Verhandlung, die Einvernahme von Zeugen sowie den Beizug von Akten und Tonträgern aus der zur Diskussion stehenden Strafsache. Antragsgemäss setzte der Abteilungspräsident eine öffentliche mündliche Verhandlung an. Am 4. November 2022 reichte Rechtsanwalt A.________ ein 220-seitiges "Plädoyer" ein. Nach entsprechender Nachfrage erklärte er mit Schreiben vom 7. November 2022 ausdrücklich Verzicht auf eine öffentliche mündliche Anhörung und beantragte die Abnahme des dafür angesetzten Termins. Da die Aufsichtskommission bereits zuvor erklärt hatte, nicht an einer Anhörung teilzunehmen, wurde auf die Durchführung einer solchen verzichtet. Mit Urteil vom 24. November 2022 wies das Verwaltungsgericht die Beschwerde ab.