Citation: 1C_282/2021 E. 4.2

4.2. Der unterinstanzliche Regierungsrat hat im Rechtsmittelentscheid vom 20. März 2019 festgehalten, dass die Erweiterung der Deponie ohne bauliche Trennung in ein und demselben Kompartiment erfolgt. Somit führt die Erweiterung zu einem Aufschub im Verhältnis zum ursprünglich geplanten Abschluss der Ablagerung. Es ist sachgerecht, bei der Bewilligung dieser Änderung von der Einforderung eines Abschlussprojekts im Sinne von Art. 42 VVEA mit Bezug auf die Bewilligung von 2006 abzusehen (vgl. auch unten E. 5.4). Auch in dieser Hinsicht spielt es damit keine Rolle, wer als Inhaber der Bewilligung von 2006 das diesbezügliche Abschlussprojekt hätte vorlegen müssen. Die Rüge der Verletzung von Art. 42 VVEA geht fehl.