Citation: 8C_526/2020 E. 4.2.1

4.2.1. Mit Neuanmeldung vom 27. November 2018 machte die Beschwerdeführerin geltend, seit 2004 voll arbeitsunfähig zu sein. Die IV-Stelle führte am 28. August 2019 eine Haushaltabklärung durch. Dabei ging sie gestützt auf die Einschätzungen der sachverständigen Abklärungsperson davon aus, die Versicherte wäre im hypothetischen Gesundheitsfall vollzeitlich im Haushalt tätig geblieben. Aufgrund eines reinen Betätigungsvergleichs ermittelte die Beschwerdegegnerin im Haushaltsbereich eine gesamthafte Einschränkung der Leistungsfähigkeit um (aufgerundet) 17 %, weshalb sie in der Folge einen Anspruch auf berufliche Massnahmen und eine Invalidenrente ablehnte.