Citation: U 211/06 30.01.2007 E. 6

Zu prüfen bleibt die Höhe des versicherten Verdienstes. Gemäss Art. 15 Abs. 1 UVG werden die Invalidenrenten der Unfallversicherung nach dem versicherten Verdienst bemessen. Laut Art. 15 Abs. 2 UVG gilt für die Bemessung der Renten der innerhalb eines Jahres vor dem Unfall bezogene Lohn als versicherter Verdienst. Beginnt die Rente mehr als fünf Jahre nach dem Unfall, so ist der Lohn massgebend, den der Versicherte ohne den Unfall im Jahr vor dem Rentenbeginn bezogen hätte, sofern er höher ist als der letzte vor dem Unfall erzielte Lohn (Art. 24 Abs. 2 UVV). Im vorliegenden Fall beginnt die Invalidenrente der Unfallversicherung am 1. Mai 1992, mehr als fünf Jahre nach dem Unfall, wogegen die Nachzahlung nur die Rentenbetreffnisse ab November 1993 erfasst. Nach Art. 24 Abs. 2 UVV gilt als versicherter Verdienst demnach der Lohn, den der Versicherte ohne Unfall im Jahr vor Rentenbeginn (Mai 1991 bis April 1992) bezogen hätte. Dieser beläuft sich laut Auskünften des Büro R.________ vom 18. Mai 1993 und des Sekretariates X.________ vom 19. Mai 1993, wo der Versicherte je in einem Halbtagespensum arbeitete, auf Fr. 91'130.-. Die Helsana wird die dem Beschwerdeführer ab November 1993 nachzuzahlende Komplementärrente von 56% (ab 1. Oktober 2000 67%) demzufolge auf der Grundlage eines versicherten Verdienstes von Fr. 91'130.- zu berechnen haben.