Citation: U 44/02 09.02.2004 E. 4

Diese revisionsrechtliche Beurteilung präjudiziert die Frage des Neuanmelderechts des Beschwerdeführers aufgrund seit dem Einspracheentscheid vom 11. Dezember 1998 allenfalls eingetretener erheblicher Tatsachenänderungen nicht (vgl. Art. 11 UVV). Es fällt nämlich auf, dass der Bericht des Spitals X.________ vom 22. Juni 1999, welcher die Verdachtsdiagnose einer SLAP-Läsion enthielt, von der SUVA nicht in das damals noch hängige Beschwerdeverfahren betreffend den Einspracheentscheid vom 11. Dezember 1998 nachgereicht worden war. Entsprechend findet sich zu ihm im ersten kantonalen Entscheid vom 10. August 1999 keine Bezugnahme. In der Folge berief sich die Anstalt wiederholt auf die gerichtlich bestätigte Leistungsablehnung (Schreiben vom 17. Dezember 1999 und 6. September 2000); erst am 16. November 2000 stellte sie eine Neuprüfung ihrer Leistungspflicht in Aussicht, falls arthroskopisch Unfallfolgen verifiziert werden sollten. Am 19. Dezember 2000 wurde in Klinik Y.________ u.a. eine Schulterarthroskopie rechts vorgenommen, wobei sich u.a. eine SLAP-Läsion Grad II ergab. Dieser und der nachfolgend aktenmässig dokumentierte Verlauf von Diagnosestellung und Therapie dürfte eine gründliche Neuprüfung als angezeigt erscheinen lassen, unter Umständen durch Beizug eines Administrativgutachtens. Das Revisionsgesuch vom 3. und 10. Februar 2001 ist daher an die SUVA zur Behandlung als Neuanmeldegesuch zu überweisen.