Citation: 5P.217/2004 01.11.2004 E. 3

Gestützt auf ein hydrogeologisches Gutachten, das das Geologische Büro G.________AG im Auftrag des Beschwerdegegners am 22. Dezember 1994 und 5. März 1996 erstellt hatte, ging das Obergericht davon aus, die Quelle, von der das Wasser für die Liegenschaft des Beschwerdegegners früher bezogen worden war, sei durch eine Drainage zerstört worden. 3.1 Die Beschwerdeführer bringen vor, sie hätten in ihrer Berufung an das Obergericht geltend gemacht, dass das behauptete Versiegen der Quelle Folge des vom Beschwerdegegner unterlassenen Unterhalts sei und eine Sanierung durch eine tiefere Fassung möglich wäre. Als Beweis hätten sie eine Expertise angeboten. 3.2 Diese Vorbringen vermögen den an die Begründung einer Willkürbeschwerde gestellten Anforderungen nicht zu genügen: Die Beschwerdeführer setzen sich in keiner Weise mit den Erwägungen des Obergerichts bzw. dem erwähnten Privatgutachten auseinander und legen somit auch nicht dar, weshalb die kantonale Instanz in Willkür verfallen sein soll, indem sie dieses für schlüssig gehalten und - in vorweggenommener Beweiswürdigung - von der Einholung der von den Beschwerdeführern beantragten Expertise abgesehen hat.