Citation: 5A_409/2022 E. 4

In der Sache selbst wird dem "juristisch verschulten und in seiner geistigen Leistungsfähigkeit völlig überforderten Obergericht" Unverstand vorgeworfen, wenn es davon ausgegangen sei, dass die Aufhebung der Beistandschaft ex nunc und nicht ex tuncerfolge; es müsse eine Rückabwicklung der gesamten Beistandschaft erfolgen. Mit dieser Polemik lässt sich keine falsche Rechtsanwendung dartun. Das Obergericht hat namentlich darauf hingewiesen, dass der Bezirksrat explizit festgehalten habe, die Aufhebung erfolge ex nunc und eine Rückabwicklung der in der Zwischenzeit durch die Beiständin getätigten Zahlungen sei deshalb nicht notwendig.