Citation: 2C_450/2020 E. 3.4.4

3.4.4. Sofern die dargelegten Voraussetzungen tatsächlich vorliegen, wäre es in rechtlicher Hinsicht zulässig, die angefallenen oder geltend gemachten Kosten in einen abziehbaren Teil (behinderungsbedingt) und einen nicht abziehbaren Teil (Luxusausgabe) aufzuteilen. Vom Bundesgericht ist in diesem Sinne bereits als bundesrechtskonform beurteilt worden, dass sich eine Person aus behinderungsbedingten Gründen zuhause intensiv pflegen liess. Sie durfte die entstandenen Kosten allerdings lediglich im Umfang einer umfassenden Betreuung im teuersten Pflegeheim des Kantons steuerlich zum Abzug bringen. Die darüber hinausgehenden Kosten für die Annehmlichkeit der Pflege im eigenen Haushalt hat das Bundesgericht als Luxusausgabe steuerlich nicht zum Abzug zugelassen (vgl. Urteile 2C_479/2016 und 2C_480/2016 vom 12. Januar 2017 E. 3.6 f.). Ein abziehbarer Teil bedingt indes gleichermassen, dass das Schwimmbad therapeutisch unabdingbar und der Besuch eines externen Schwimmbads - im Sinne des Dargelegten (vgl. E. 3.4.1 hiervor) - gänzlich unzumutbar ist. Ob ein solcher Ausnahmefall vorliegt, hat die Vorinstanz - aufgrund der unzureichenden Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und Auseinandersetzung mit den hierfür eingereichten Beweismitteln - indes nicht geprüft.