Citation: 1C_28/2021 E. 2.2

2.2. Die Beschwerdeführerin macht geltend, die Vorinstanz habe in willkürlicher Weise einem Antrag auf Durchführung eines Augenscheins nicht stattgegeben. Damit habe die Vorinstanz den Anspruch der Beschwerdeführerin auf rechtliches Gehör verletzt. Ferner stellt sich die Beschwerdeführerin auf den Standpunkt, es müsse das neue Recht angewendet werden, wenn sich die Rechtsauffassung der Vorinstanz zum alten Recht als zutreffend erweisen sollte. Gegebenenfalls sei nämlich das neue Recht das günstigere Recht, da danach die streitbetroffene Stützmauer rechtskonform wäre. Weiter bringt die Beschwerdeführerin vor, die Vorinstanz habe die Höhen- und Grenzabstandsregelung von § 19 Abs. 1 ABauV/AG i.V.m. § 41 Abs. 4 Satz 1 aBNO in willkürlicher Weise angewendet. Ihrer Auffassung nach hat die Vorinstanz im angefochtenen Urteil widersprüchliche Ausführungen zur Frage gemacht, ob für die Bestimmung des "niedriger gelegenen Terrains" im Sinne von § 19 Abs. 1 lit. a ABauV/AG auf den Terrainverlauf im Zeitpunkt der Errichtung der streitgegenständlichen Stützmauer oder auf einen anderen Terrainverlauf abzustellen ist. Was die Frage der Standfestigkeit der Stützmauer betrifft, erklärt die Beschwerdeführerin, die Beschwerdegegner hätten eine widerrechtliche, nahezu senkrechte Abgrabung auf ihrer Parzelle vorgenommen. Das entsprechende Vorgehen der Beschwerdegegner sei rechtsmissbräuchlich. Es dürfe nicht dazu führen, dass der Beschwerdeführerin die fehlende Standfestigkeit der Stützmauer entgegengehalten werde. Dies gelte auch, weil fraglich sei, ob die Gemeinde U.________ sich überhaupt noch traue, von den Beschwerdegegnern die Wiederherstellung des rechtmässigen Zustandes entlang der gemeinsamen Grenze zu verlangen. Zu Gunsten der Beschwerdeführerin sei auch zu berücksichtigen, dass eine Wiederherstellung des rechtmässigen Zustandes mit Blick auf das renitent trölerische Verhalten der Beschwerdegegner noch lange nicht zu erwarten sei. Die Vorinstanz habe sodann zu Unrecht angenommen, die Beschwerdeführerin müsse sich finanziell an der Wiederherstellung des rechtmässigen Zustandes beteiligen. Schliesslich bringt die Beschwerdeführerin vor, die Nichtbewilligung der Stützmauer verstosse gegen die Eigentumsgarantie (Art. 26 BV), weil diese Mauer sämtlichen gesetzlichen Vorgaben entspreche.