Citation: 9C_268/2024 E. 4.2.1

4.2.1. Gemäss den für das Bundesgericht verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz (E. 4.1 hiervor) erbte die Erblasserin mit dem Tod ihres Vaters 2016 drei Achtel des Nachlasses, wobei ein Achtel unter dem Vorbehalt eines lebenslänglichen, unentgeltlichen Nutzniessungsrechts des Lebenspartners des Vaters stand. Die Erbansprüche des Lebenspartners (ein Viertel des Nachlasses) sollten sich auf die Liegenschaft beziehen, um ihm einen weiteren Verbleib darin zu ermöglichen. Da er jedoch nicht in der Lage war, die Erblasserin auszuzahlen, wurde mit Erbteilungsvertrag vom 9. September 2019 ein "Guthaben" der Erblasserin bzw. eine Schuld des Lebenspartners ihr gegenüber in der Höhe von Fr. 500'000.- vereinbart.