Citation: 6B_867/2017 E. 4

Die Vorbringen zur Beschwerdelegitimation gehen an der Sache vorbei, soweit sie den Begründungsanforderungen gemäss Art. 42 Abs. 2 BGG genügen (vgl. BGE 140 III 86 E. 2 S. 88 f.). Der Beschwerdeführer anerkennt in seiner Beschwerde explizit, dass ihm im vorliegenden Strafverfahren keine Parteistellung zukommt. Er verkennt, dass die Durchsetzung des Strafanspruch s dem Staat zusteht (vgl. Botschaft vom 21. Dezember 2015 zur Vereinheitlichung des Strafprozessrechts, BBl 2006 1181 Ziff. 2.3.4.3; BGE 136 IV 29 E. 1.7, 41 E. 1.1) und dass er als nicht geschädigter Anzeigeerstatter kein rechtlich geschütztes Interesse an der gesetzmässigen Durchsetzung des Legalitätsprinzips bzw. des Verfolgungszwangs (Art. 7 StPO) hat. Dass er an der Bestrafung eines allfällig strafbaren Verhaltens zu Lasten seines Bruders ein tatsächliches Interesse haben mag, legitimiert ihn nicht zur Beschwerde in Strafsachen (vgl. 133 IV 228 E. 2.3). Der Beschwerdeführer rügt auch keine Beeinträchtigung seines Strafantragsrechts als solches, womit er auch aus Art. 81 Abs. 1 lit. a und b Ziff. 6 BGG nichts für seine Beschwerdebefugnis ableiten kann. Ebenso wenig ist er nach der "Star-Praxis" zur Beschwerde legitimiert, da er keine Verletzung seiner Verfahrensrechte als Anzeigeerstatter gemäss Art. 105 Abs. 1 und 2 StPO geltend macht, sondern den Entscheid in der Sache respektive die Nichtanhandnahmeverfügung kritisiert (vgl. BGE 136 IV 41 E. 1.4 S. 44 mit Hinweisen).