Citation: 6B_25/2021 E. 4.1

4.1. Der Beschwerdeführer wendet sich gegen die Strafzumessung und rügt eine Verletzung von Art. 43 StGB, Art. 49 Abs. 1 StGB, Art. 50 StGB, seines Anspruchs auf rechtliches Gehör und der vorinstanzlichen Begründungspflicht. Er führt zusammengefasst aus, die vorinstanzlichen Erwägungen zur Strafzumessung genügten in mehrfacher Hinsicht nicht den bundesgerichtlichen Vorgaben. So zeige die Vorinstanz nicht auf, weshalb sie sein Verschulden insgesamt als mittelschwer einstufe. Ausserdem begründe sie weder die Tatkomponenten noch die asperierten Strafen und lege (gedanklich) nicht für jedes Delikt eine Einsatzstrafe fest. Sodann verletze die Vorinstanz ihre Begründungspflicht bei der Bildung der Gesamtstrafe in Bezug auf die Wahl der Strafart. Vorliegend hätte selbst im Falle eines Schuldspruchs ohnehin nur eine Geldstrafe ausgesprochen werden dürfen. Ferner hätte mit Sicherheit speziell dargelegt werden müssen, weshalb für das mehrfache Fahren ohne Berechtigung nicht eine Geldstrafe hätte ausgesprochen werden können, womit eine Gesamtstrafenbildung, wie sie die Vorinstanz vorgenommen habe, ausgeschlossen gewesen wäre. Schliesslich lege diese weder dar, weshalb von einer bewussten Fahrlässigkeit ausgegangen, noch inwiefern von einer krassen Verletzung der ihm auferlegten Sorgfalt ausgegangen werde. Letztendlich übe die Vorinstanz ihr Ermessen auch missbräuchlich aus, indem sie eine teilbedingte Strafe ausspreche, obschon formell die Voraussetzungen für den bedingten Vollzug gegeben gewesen seien (Beschwerde S. 14-20).