Citation: 5A_502/2018 E. 4.2

4.2. Das Obergericht ist auf die bei ihm erhobene Beschwerde nicht eingetreten, weil der Beschwerdeführer nicht zur Beschwerde legitimiert sei. Dennoch hat es in einer Eventualbegründung erwogen, dass das Rechtsmittel abzuweisen wäre, selbst wenn darauf hätte eingetreten werden können. Streitgegenstand im bundesgerichtlichen Verfahren ist damit grundsätzlich nur die Frage, ob die Vorinstanz zu Recht auf die Beschwerde nicht eingetreten ist. In einer solchen Konstellation beurteilt das Bundesgericht aber auch die materielle Rechtslage und sieht aus prozessökonomischen Gründen davon ab, den angefochtenen Entscheid aufzuheben, wenn zwar zu Unrecht auf die Beschwerde nicht eingetreten wurde, die Eventualbegründung in der Sache aber zutreffend ist. Deshalb muss sich die Beschwerdebegründung in solchen Fällen sowohl mit dem Nichteintreten als auch mit der materiellrechtlichen Seite auseinandersetzen (BGE 139 II 233 E. 3.2 mit Hinweisen). In der Beschwerdeschrift äussert der Beschwerdeführer sich zwar auch inhaltlich zur Sache. Er führt aus, weshalb die von ihm für die Beiständin geforderte Entschädigung angemessen sei und die vorgenommene "Kürzung" sich nicht rechtfertigen lasse. Die Rüge, er sei in Verfassungsgarantien verletzt, wie dies für die Verfassungsbeschwerde notwendig wäre, erhebt er aber nicht. Damit setzt er sich insoweit in Verletzung seiner Begründungspflicht (Art. 117 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 142 III 364 E. 2.4; 142 II 369 E. 2.1) nicht ausreichend mit der Eventualbegründung des angefochtenen Entscheids auseinander. Auf die Verfassungsbeschwerde ist damit nicht einzutreten.