Citation: 1C_269/2023 E. 3.4

3.4. Die Vorinstanz stützte sich im Rahmen der zur Diskussion stehenden Beweiswürdigung auf das Arztzeugnis vom 2. August 2022 sowie die Begründung des Fristwiederherstellungsgesuchs. Nachdem sich die Wiederherstellung einer Frist nach Massgabe der Gesuchsbegründung beurteilt (vgl. BGE 119 II 86 E. 2b S. 88; Urteile 1B_627/2021 vom 9. Februar 2022 E. 2; 8C_767/2008 vom 12. Januar 2009 E. 5.3.2; je mit Hinweisen), ist dies nicht zu beanstanden. Inwiefern die von der Vorinstanz daraus gezogene Schlussfolgerung, ein Hinderungsgrund sei spätestens am 2. August 2022 weggefallen, offensichtlich unhaltbar sein soll, vermögen die Beschwerdeführenden mit ihren Ausführungen nicht darzutun. Der Rechtsvertreter gab im Fristwiederherstellungsgesuch selber an, er habe seine Klientschaft am 1. August 2022 per E-Mail über seinen Ausfall informieren können. Den Beschwerdeführenden kann daher nicht gefolgt werden, wenn sie geltend machen, der von der Vorinstanz gezogene Schluss, dass ihr Rechtsvertreter spätestens ab dem 2. August 2022 mit Dritten hätte (schriftlich) kommunizieren können, müsse als unhaltbar bezeichnet werden. Der Hinweis, der Rechtsvertreter habe bereits in der Baubeschwerde erklärt, er habe bis zum 5. August 2022 keine andere Vertretung instruieren können, ändert daran nichts. Es ging letztlich auch nicht darum, dass die Beschwerde noch innerhalb der ursprünglichen Beschwerdefrist hätte verfasst werden sollen, sondern lediglich darum, dass eine (allfällige) Vertretung kontaktiert wird, die dann innerhalb der Wiederherstellungsfrist, welche wie die Beschwerdefrist ebenfalls 30 Tage beträgt, die notwendigen Schritte unternimmt. Demzufolge ist die Schlussfolgerung des Verwaltungsgerichts nicht unhaltbar.