Citation: 1C_299/2015 E. 2.4

2.4. Mit diesen Ausführungen lässt die Beschwerdeführerin ausser Acht, dass die Gemeinde mit ihrem Rückbaubeschluss keinen von den bewilligten Plänen abweichenden Umbau des Attikageschosses erlauben durfte, welcher der anwendbaren Baugesetzgebung widerspricht. Da diese Gesetzgebung gemäss den unangefochtenen vorinstanzlichen Erwägungen nur ein Attikageschoss mit einer Fläche von 248,60 m2 zulässt, darf diese Fläche bei einem von den bewilligten Plänen abweichenden Umbau auch gemäss dem Rückbaubeschluss der Gemeinde nicht überschritten werden. Indem dies das BVU in seiner Verfügung klarstellte, hatte es die Rechtslage der Beschwerdeführerin nicht verschlechtert. Damit brauchte das BVU dazu keine vorgängige Stellungnahme der Beschwerdeführerin einzuholen. Für diese stellte auch der Umstand, dass das BVU als Alternative zum Umbau gemäss den bewilligten Plänen eine kostengünstigere Rückbauvariante vorschlug, keine Verschlechterung dar, weil sie weiterhin berechtigt ist, das von der Gemeinde ursprünglich (rechtsfehlerhaft) bewilligte Bauvorhaben zu realisieren. Das BVU war daher auch nicht verpflichtet, bezüglich der von ihm vorgeschlagenen alternativen Rückbauvariante, bei der Beschwerdeführerin eine vorgängige Stellungnahme einzuholen.