Citation: 5D_170/2022 E. 3.1.1

3.1.1. Nach Ansicht der Beschwerdeführerin handle die Vorinstanz willkürlich, wenn sie ihren Entscheid auf Art. 74ter lit. b IVV und Art. 74quater Abs. 1 IVV stützt. Sie erblickt darin eine Verletzung von übergeordnetem Recht, namentlich von Art. 49 Abs. 1 und Art. 51 Abs. 1 ATSG. Sie weist zum einen darauf hin, bei fehlendem Einverständnis sei gemäss Art. 49 Abs. 1 ATSG eine Verfügung zu erlassen. Gleichzeitig führt sie aus, mit der Kostengutsprache einverstanden gewesen zu sein und deshalb für sie keine "Veranlassung" bestanden habe, eine Verfügung zu verlangen. Ein formloses Verfahren gemäss Art. 51 Abs. 1 ATSG könne vorliegend "unmöglich" zur Anwendung kommen, da die Beiträge und die Zeitdauer erheblich seien.