Citation: 6B_740/2017 E. 3

Das begründete Urteil wurde dem Beschwerdeführer am 19. Mai 2017 zugestellt. Die 30-tägige Beschwerdefrist endete am Montag den 19. Juni 2017, so dass die Beschwerde verspätet ist. Der Beschwerdeführer beruft sich auf einen "medizinischen Notfall" und legt ein ärztliches Attest bei, wonach er vom 17. Juni bis zum 7. Juli 2017 zu 100 % arbeitsunfähig gewesen ist. Inwieweit dies die Nichteinhaltung der gesetzlichen Beschwerdefrist entschuldigen soll, kann dahingestellt bleiben, da die Eingabe zudem nicht den Begründungsanforderungen genügt. Gemäss Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Beschwerdebegründung in gedrängter Form unter Bezugnahme auf den angefochtenen Entscheid darzulegen, inwiefern dieser Recht verletzt. Die Begründung muss sachbezogen sein und die beschwerdeführende Partei hat in gezielter Auseinandersetzung mit den für das Ergebnis des angefochtenen Entscheides massgeblichen Erwägungen plausibel aufzuzeigen, welche Rechte bzw. Rechtsnormen die Vorinstanz verletzt haben soll (BGE 140 III 86 E. 2 88 f.). Diesen Anforderungen genügt die Eingabe nicht. Der Beschwerdeführer setzt sich mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheids nicht ansatzweise auseinander. Er verkennt zudem, dass der von ihm ausdrücklich akzeptierte Schuldspruch unabhängig von der Art und Höhe der ausgesprochenen Strafe von Gesetzes wegen im Strafregister zu vermerken ist (vgl. Art. 366 Abs. 2 lit. a StGB, Art. 9 lit. a der Verordnung über das automatisierte Strafregister vom 1. Dezember 1999).