Citation: 7B.91/2005 29.07.2005 E. 2

Der Beschwerdeführer richtet sich in seiner Eingabe einmal gegen die Berechnung seines Existenzminimums und macht in diesem Zusammenhang geltend, er persönlich zahle laut Mietvertrag einen Mietzins von Fr. 1603.--, während seine Mitbewohnerin zusätzlich Fr. 2'000.-- an Miete bezahle. Damit ergebe sich ein Mietzins von Fr. 3'603.--. Die Aufsichtsbehörde hält mit Bezug auf den Mietzins in einer ersten Begründung fest, gemäss Art. 17 Abs. 2 SchKG sei die Beschwerde innert zehn Tagen seit dem Tag anzubringen, an welchem der Beschwerdeführer von der Verfügung Kenntnis erhalten habe. Die Beschwerde wegen Verletzung der Pfändungsvorschriften müsse innert zehn Tagen seit der Zustellung der Pfändungsurkunde erhoben werden. Die Pfändungsurkunde datiere vom 13. Januar 2005 (gemeint ist wohl: 3. Januar 2005). Mit seiner Eingabe vom 8. März 2005 sei der Beschwerdeführer, zumindest was seine Einwände gegen die Berechnung des Existenzminimums (Verfügung vom 3. Januar 2005) betreffe, verspätet. Die Aufsichtsbehörde trat deshalb hinsichtlich des Mietzinses auf die Beschwerde nicht ein. Mit dieser den Entscheid selbstständig tragenden Erwägung setzt sich der Beschwerdeführer überhaupt nicht auseinander; vielmehr beschränkt er sich auf die Ausführungen zur Festsetzung des Mietzinses, welche die Aufsichtsbehörde als Eventualbegründung anführt. Gemäss der bundesgerichtlichen Rechtsprechung kann indes eine Beschwerde gegen einen Entscheid der Aufsichtsbehörde, der auf zwei selbstständigen Begründungen beruht, nur dann geprüft werden, wenn sich die Beschwerde gegen beide richtet (BGE 121 III 46 E. 2 S. 47, mit Hinweisen), was vorliegend, wie dargelegt, unterblieben ist. Auf die Beschwerde ist demnach insoweit nicht einzutreten.