Citation: 7B_106/2022 E. 3.4

3.4. Die Beschwerde erweist sich in diesem Punkt als begründet: Wie der aktenkundigen Eingabe der Beschwerdeführerin vom 21. März 2022 entnommen werden kann, hat sie ausdrücklich festgehalten, dass die auf dem Laptop (A.41) sichergestellten Daten auf der ebenfalls sichergestellten externen Festplatte (A.22) gesichert worden seien und die entsprechende Datengrundlage und Speicherungsstruktur deshalb praktisch identisch sei. Indem die Beschwerdeführerin vorgebracht hat, die Daten auf dem Laptop und der Festplatte seien identisch und es seien dort ebenfalls Anwaltskorrespondenz, ärztliche Unterlagen, persönlichkeitsgeschützte Daten wie Domina-Kunden vorzufinden, ist sie ihrer Substanziierungspflicht hinreichend nachgekommen. Wie die Beschwerdeführerin zu Recht geltend macht, wäre die Vorinstanz daher gehalten gewesen, analog zum Laptop (A.41) und der in Dispositiv-Ziffer 5 aufgezählten Liste, dieselben Daten auch auf der externen Festplatte (A.22) auszusondern. Indem sie dies unterlässt, verletzt sie Bundesrecht. Im Zusammenhang mit dem iPhone rot (A.42) hat die Beschwerdeführerin in ihrer Eingabe vom 21. März 2022 ebenfalls hinreichend substanziiert aufgezeigt, dass darauf Korrespondenz mit Rechtsanwalt E.________ sowie sensible ärztliche Unterlagen in den Applikationen "WhatsApp", "icloud" sowie "Sprachmemos" gespeichert seien. Vor diesem Hintergrund war die Vorinstanz gehalten, eine Aussonderung vorzunehmen. Schliesslich macht die Beschwerdeführern geltend, beim iPhone gold (A.43) handle es sich um ihr "Domina-Telefon", weshalb darauf in den Applikationen "WhatsApp", "Fotos", "Mail" und "Instagram" diverse Fotos und Videos von Kunden, welche Domina-Dienstleistungen in Anspruch genommen hätten, enthalten seien. Auch mit diesen Ausführungen ist die Beschwerdeführerin ihrer Substanziierungsobliegenheit hinreichend nachgekommen. Indem die Vorinstanz das iPhone gold (A.43) wegen angeblich unzureichender Substanziierung zur Entsiegelung freigibt, ohne dies näher zu begründen und sich mit den Vorbringen der Beschwerdeführerin auseinanderzusetzen, verletzt sie Bundesrecht.