Citation: 1C_251/2021 E. A

C.A.________ ist Eigentümerin der Parzelle Nr. 3263 in Amlikon-Bissegg, auf der sich eine alte Scheune befindet. Die Parzelle liegt in der Landwirtschaftszone, in einem Gebiet mit Vorrang Landschaft und Vernetzungsfunktion gemäss kantonalem Richtplan. Am 7. Juni 2013 reichten C.A.________ und ihr zwischenzeitlich verstorbener Ehemann D.A.________ ein Baugesuch für den Neubau einer landwirtschaftlichen Siedlung auf Parzelle Nr. 3263 ein. Vorgesehen waren Stallungen für 40 Mutterkühe und Nachzucht, 16 Pferde und 10 Fohlen sowie Lager- und Einstellraum für Futtervorräte und Maschinen. In einer zweiten Bauphase war die Errichtung eines Wohnhauses geplant. Das Bundesgericht hiess am 16. Dezember 2015 die Beschwerde von Pro Natura Schweiz und Pro Natura Thurgau (nachfolgend: Pro Natura) gegen das Bauvorhaben teilweise gut und wies die Sache zu neuem Entscheid an das Verwaltungsgericht zurück (Urteil 1C_17/2015). Dieses hiess die Beschwerde am 29. März 2017 gut und hob die B aubewilligungen auf. Die dagegen erhobene Beschwerde von C.A.________ und D.A.________ wies das Bundesgericht am 20. November 2017ab (Urteil 1C_301/2017).