Citation: 1B_32/2020 E. 2

Nach Art. 221 StPO sind Untersuchungs- und Sicherheitshaft unter anderem zulässig, wenn die beschuldigte Person eines Verbrechens oder Vergehens dringend verdächtig ist und ernsthaft zu befürchten ist, dass sie sich durch Flucht dem Strafverfahren oder der zu erwartenden Sanktion entzieht (Abs. 1 lit. a). An ihrer Stelle sind Ersatzmassnahmen anzuordnen, wenn sie den gleichen Zweck wie die Haft erfüllen (Art. 212 Abs. 2 lit. c und Art. 237 ff. StPO). Das Obergericht bejahte den dringenden Tatverdacht und Fluchtgefahr. Der Beschwerdeführer bestreitet das Vorliegen von Fluchtgefahr nicht. Er ist jedoch der Auffassung, es fehle am dringenden Tatverdacht. Zudem rügt er eine Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Gehör.