Citation: 6B_961/2016 E. 10.4

10.4. Die Vorinstanz setzt sich in ihren Erwägungen zur Strafzumessung mit den wesentlichen schuldrelevanten Komponenten auseinander und würdigt sämtliche Zumessungsgründe zutreffend. Dass sie sich dabei von rechtlich nicht massgeblichen Gesichtspunkten hätte leiten lassen oder wesentliche Gesichtspunkte nicht berücksichtigt hätte, ist nicht ersichtlich. Was der Beschwerdeführer vorbringt, führt nicht zu einem anderen Ergebnis. So genügt der Umstand, dass die Geschädigte I.________ den Beschwerdeführer "möglicherweise ernsthaft in Versuchung geführt hat", für den Strafmilderungsgrund von Art. 48 lit. b StGB nicht. Abgesehen davon sind nach Auffassung der Vorinstanz die für die Annahme eines Milderungsgrundes notwendigen Umstände nicht erstellt, wogegen der Beschwerdeführer keine substantiierten Einwände erhebt. Dass die Geschädigte ihrerseits in ein Strafverfahren involviert ist, hat zudem auf die Strafzumessung für den Beschwerdeführer keinen Einfluss. Zu Recht verneint die Vorinstanz auch eine besondere Strafempfindlichkeit. Der Vollzug einer längeren Freiheitsstrafe bringt es zwangsläufig mit sich, dass der Betroffene aus seiner Umgebung und damit allenfalls aus einem günstigen beruflichen und/oder familiären Umfeld herausgerissen wird. Als unmittelbare gesetzmässige Folge einer unbedingten Freiheitsstrafe muss dies nach der Rechtsprechung nur bei aussergewöhnlichen Umständen strafmindernd berücksichtigt werden. Solche werden vom Beschwerdeführer nicht geltend gemacht und sind auch nicht ersichtlich. Aufgrund der vorstehenden Erwägungen ergibt sich, dass das angefochtene Urteil in tatsächlicher Hinsicht nicht zu beanstanden ist, so dass sich der Deliktsbetrag nicht reduziert. Darüber hinaus verneint die Vorinstanz auch zu Recht Hinweise auf eine Manipulation des Beschwerdeführer durch den Mitangeklagten Y.________, welche zu einer Strafmilderung im Sinne von Art. 48 lit. a Ziff.4 StGB führen müsste. Schliesslich nimmt die Vorinstanz zutreffend an, dass sich das tadellose Vorleben und die Vorstrafenlosigkeit bei der Strafzumessung neutral auswirken und nicht strafmindernd zu berücksichtigen sind (BGE 136 IV 1 E. 2.6.4). Insgesamt ist die von der Vorinstanz ausgesprochene Strafe von 3 Jahren und 6 Monaten nicht zu beanstanden. Jedenfalls hat die Vorinstanz ihr Ermessen nicht verletzt. Bei dieser Strafhöhe scheiden die Gewährung des bedingten Strafvollzuges (Art. 42 f. StGB) und der Vollzug der Strafe in der Form der Halbgefangenschaft (Art. 77b StGB) von vornherein aus.