Citation: 2C_994/2022 E. 5.6

5.6. Der Beschwerdeführer vermag den vorinstanzlichen Erwägungen nichts Substanzielles entgegenzusetzen. Wenn er vorbringt, dass er im Falle einer aktiven Teilnahme am Scheidungsverfahren versucht hätte, "einen noch geringfügigeren Unterhaltsbeitrag zu erwirken", lässt dies nicht auf ein Problembewusstsein zur Notwendigkeit der Erzielung eines ausreichenden Einkommens schliessen, sondern vielmehr an der Überzeugung der eigenen Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers zweifeln. Er hat über Jahre weder eine unselbständige Erwerbstätigkeit aufgenommen noch seine selbständige Erwerbstätigkeit rentabel ausgestaltet, obschon er sich seines "Defizits in administrativer Hinsicht", der Betreibungen und Konkursandrohungen sowie der migrationsrechtlichen Verwarnung bewusst war. Stattdessen musste das Gemeinwesen mit der Zahlung seiner Krankenversicherungsprämien einen Teil seines lebensnotwendigen Bedarfs sowie mit den bevorschussten Alimenten den Lebensbedarf seiner Kinder decken, während sich der Beschwerdeführer immer weiter mutwillig verschuldete. Dass die Vorinstanz ihm deshalb keine gute Zukunftsprognose gestellt, sondern die berufliche Integration verneint hat, ist bundesrechtlich nicht zu beanstanden.