Citation: 4A_544/2019 E. A

A.________ (Kläger, Beschwerdeführer) war seit dem 1. Juni 2015 als Metallgerüstbauer bei der C.________ GmbH tätig. Diese hatte mit der B.________ AG (Beklagte, Beschwerdegegnerin) eine Kollektivtaggeldversicherung abgeschlossen. Im Juni 2015 meldete sich der Kläger bei der Invalidenversicherung (IV) zum Leistungsbezug an. Am 24. Februar 2016 wurde der Beklagten eine seit dem 12. Februar 2016 bestehende vollumfängliche Arbeitsunfähigkeit des Klägers gemeldet. Mit Schreiben vom 26. Februar 2016 erklärte die Beklagte, die vertraglichen Leistungen für den Kläger könnten nicht erbracht werden, da zum Zeitpunkt des Beginns der Arbeitsunfähigkeit infolge von nicht bezahlten Prämien ein Deckungsunterbruch vorgelegen habe. Daraufhin schloss der Kläger mit der Beklagten rückwirkend eine Einzeltaggeldversicherung mit Gültigkeit ab dem 21. Oktober 2015 ab. In der Folge richtete die Beklagte nach Ablauf der Wartefrist Krankentaggelder aus. Nach erfolgten versicherungsmedizinischen Beurteilungen teilte die Beklagte dem Kläger mit Schreiben vom 15. September 2016 mit, gemäss medizinischer Beurteilung sei in einer angepassten Tätigkeit eine vollumfängliche Arbeitsfähigkeit möglich, weshalb die Leistungen im Rahmen einer Übergangsfrist noch bis zum 31. Dezember 2016 erbracht würden. Ab dem 1. Januar 2017 würden keine Taggelder mehr ausgerichtet. Mit Bericht vom 28. März 2017 informierte Dr. med. D.________, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, die Beklagte über einen verschlechterten Gesundheitszustand des Klägers und ersuchte um eine erneute Einschätzung, woraufhin die Beklagte ein psychiatrisches Konsilium bei Dr. med. E.________ veranlass te, worüber am 26. Juni 2017 berichtet wurde. Mit Schreiben vom 20. Juli 2017 und 18. September 2017 hielt die Beklagte an der Einstellung der Taggelder fest.