Citation: 6B_462/2013 E. 6.4

6.4. Die Vorinstanz geht im Übrigen willkürfrei davon aus, dass sich sowohl aus dem Gutachten vom 8. November 2011 als auch aus jenem vom 25. Oktober 2005 und dem gesamten Verlauf der stationären therapeutischen Massnahme ergibt, dass die Beschwerdeführerin an einer schweren psychischen Störung leidet und nach wie vor eine negative Legalprognose aufweist, die sich auf Vergehen und Verbrechen bezieht (Entscheid, S. 18-21). Die Vorinstanz verkennt die positiven Rückmeldungen aus den Therapieverlaufsberichten der Psychiatrischen Klinik B.________ vom 12. Dezember 2012 und 9. Januar 2013 nicht. Sie misst diesen allerdings noch wenig Aussagekraft zu. Das ist nicht willkürlich. Die Therapeuten räumen selber ein, dass der dreimonatige Beobachtungszeitraum zu kurz ist, um das aktuelle Zustandsbild der Beschwerdeführerin abschliessend beurteilen zu können (Entscheid, S. 19 und 21). Die Vorinstanz geht deshalb ohne Verfassungsverletzung davon aus, die Therapieberichte seien bereits wegen ihres geringen Beweiswerts nicht geeignet, die Überzeugungskraft der psychiatrischen Gutachten in Frage zu stellen. Von der Einholung eines Obergutachtens durfte sie unter diesen Umständen absehen. Der angefochtene Entscheid ist nicht zu beanstanden.