Citation: 6F_10/2014 E. 1

Nach Art. 121 lit. d BGG kann die Revision verlangt werden, wenn das Gericht in den Akten liegende erhebliche Tatsachen aus Versehen nicht berücksichtigt hat. Advokatin Evelyne Alder führt zur Begründung des Gesuchs aus, dem Beschwerdeführer im Verfahren 6B_836/2013 sei vor Vorinstanz die unentgeltliche Rechtspflege bewilligt worden. Er sei seit langem sozialhilfeabhängig, und Belege für seine Mittellosigkeit fänden sich in den Strafakten. Die Uneinbringlichkeit ihrer Forderung beim Beschwerdeführer sei demnach erwiesen. Aus diesem Grund sei ihr die zugesprochene Entschädigung aus der Gerichtskasse auszurichten. Es trifft zu, dass die Mittellosigkeit des Beschwerdeführers im Verfahren 6B_836/2013 aus den entsprechenden Akten ersichtlich war. Sein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wurde im bundesgerichtlichen Verfahren wegen Aussichtslosigkeit der Beschwerde abgewiesen und nicht, weil die finanziellen Voraussetzungen nicht erfüllt gewesen wären. Die Uneinbringlichkeit der ihm zur Zahlung auferlegten Parteientschädigung hat das Gericht nicht berücksichtigt, als es das Gesuch der Beschwerdegegnerin 2 um unentgeltliche Rechtspflege als gegenstandslos abschrieb. Das Revisionsgesuch ist begründet.