Citation: 6F_6/2020 E. 4

Der Gesuchsteller führt in seiner Eingabe im Wesentlichen aus, das Bundesgericht und das Obergericht hätten die von ihm als Beweis offerierte Expertise der C.________ Treuhand AG einfach "negiert", obwohl sich daraus ergebe, dass der damalige Beschwerde- und heutige Gesuchsgegner die Quartalstabellen nach dem 1. Quartal 2001 gefälscht habe. Die Feststellung im zu revidierenden Urteil 6B_708/2019, wonach zutreffen möge, dass der damalige Beschwerdegegner im 1. Quartal 2001 Tranksaktionen nicht abgerechnet habe, erweise sich mithin als grundsätzlich falsch. Das Bundesgericht und das Obergericht hätten die Expertise samt Bankbelegen, Grafiken und Tabellen nicht geprüft und dadurch namentlich Art. 29 Abs. 1 und 2 BV verletzt. Im Weiteren sei seiner Ehefrau am 29. März 2019 die Wortmeldung verweigert worden, was willkürlich sei und gegen Art. 9 sowie Art. 29 Abs. 1 und 2 BV verstosse.