Citation: U 134/06 03.05.2007 E. A

Die 1968 geborene M.________ war seit Juni 1998 bei der Café Confiserie Q.________ als Aushilfe im Service angestellt und bei der SWICA Versicherungen AG, Winterthur, für die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen obligatorisch versichert. Am 15. Juni 2001 stiess ein von hinten herannahendes Fahrzeug in das Heck des von ihr gelenkten, in einer Kolonne stehenden Personenwagens. Wegen über das Wochenende aufgetretenen Nackenschmerzen, Schwindel und Übelkeit sowie Einschlafstörungen konsultierte sie am 19. Juni 2001 ihren Hausarzt, Dr. med. U.________, Allgemeine Medizin FMH, welcher ein posttraumatisches Zervikalsyndrom ohne radiologisch nachweisbare Läsionen diagnostizierte. Nach einer zweiwöchigen vollständigen Arbeitsunfähigkeit arbeitete M.________ ihren Angaben gemäss ab 2. Juli 2001 in einem hälftigen und ab 16. Juli 2001 in einem Pensum von zunächst 80 %, welches sie nach einer Woche auf 60 % reduzierte. Im September 2001 exacerbierten die Beschwerden; es traten auch Schmerzen im Rückenbereich (vor allem lumbal), vegetative Symptome sowie kognitive Beeinträchtigungen auf. Die Versicherte war vom 10. bis 30. November 2001 und ab 6. Januar 2002 vollständig arbeitsunfähig. Die anhaltenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen konnten trotz der ambulant und stationär durchgeführten Behandlungen (Physio- und Ergotherapie; psychologische Betreuung) nur geringgradig gebessert und beeinflusst werden (vgl. Bericht der Rehaklinik X.________ vom 11. Juni 2002, wo sich die Versicherte vom 28. März bis 18. April 2002 aufhielt). Der vom Hausarzt beigezogene Dr. med. S.________, Allgemeine Medizin FMH, hielt in einem Schreiben vom 21. Juni 2002 fest, ein Versuch, die Arbeit wieder aufzunehmen, sei fehlgeschlagen; die Patientin habe Mühe, die Unfallfolgen zu akzeptieren. Es sei wichtig, die begonnene psychologische Therapie fortzusetzen. Laut Bericht der von der SWICA mit der beruflichen Eingliederung beauftragten I.________ AG vom 6. März 2003 scheiterten die durchgeführten therapeutischen Arbeitsversuche bei der Arbeitgeberin. Die SWICA leitete daraufhin eine polydisziplinäre Begutachtung bei der MEDAS, Medizinische Abklärungsstelle, ein (Expertise vom 16. September 2003 mitsamt Konsilien des Dr. med. B.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 12. Juni 2003, des Dr. med. A.________, Leitender Arzt Neurologie, Medizinische Klinik, Spital Y.________ vom 10. Juni 2003, des Dr. med. W.________, Facharzt FMH Rheumatologie und Innere Medizin, vom 2. Juli 2003, des Dr. phil. G.________, Neuropsychologische Praxis, vom 12. Juni 2003 sowie der BEFAS, Berufliche Abklärungsstelle, vom 12. Juni 2003). Gestützt darauf stellte sie ab 1. Dezember 2003 die bislang ausgerichteten Taggelder ein und verneinte ab 1. Februar 2004 die Leistungspflicht aus der obligatorischen Unfallversicherung (Verfügung vom 23. Januar 2004); zudem forderte sie einen Teil der ausgerichteten Taggelder wegen Überentschädigung zurück (Verfügung vom 13. Mai 2004). Die gegen diese Verfügungen erhobenen Einsprachen, mit welchen die Versicherte unter anderem die Berichte des Dr. med. S.________ vom 17. November 2003 sowie des E.________, Psychotherapeut VPZ SPK, vom 22. November 2003 einreichen liess, hiess die SWICA insoweit teilweise gut, dass sie die Rückforderung wegen Überentschädigung um Fr. 9972.30 herabsetzte (Einspracheentscheid vom 7. Juli 2004).