Citation: 9C_724/2023 E. 4

Die Beschwerdeführerin stellt vor Bundesgericht nicht in Abrede, dass der Versicherte ab dem 15. April 2022 Anspruch auf medizinische Massnahmen für die Behandlung des Geburtsgebrechens Ziffer 291 hat und die IV-Stelle deshalb zumindest im Rahmen von Art. 13 IVG nicht für die Kosten im Zusammenhang mit den vorgängig (im Zeitraum vom 12. bis zum 14. April 2022) im Spital D.________ vorgenommenen Abklärungen aufzukommen hat. Weiterungen dazu erübrigen sich (vgl. E. 1 hievor). Die Beschwerdeführerin stellt sich demgegenüber auf den Standpunkt, das angefochtene Urteil verstosse deshalb gegen Bundesrecht, weil es die entsprechenden Kosten nicht als Abklärungsmassnahme im Sinne von Art. 45 Abs. 1 ATSG der IV-Stelle überbunden habe.