Citation: 2C_691/2013 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz hat die Aussichtslosigkeit der Beschwerde damit begründet, die Kosten für die Polizeischule stellten ungeachtet der bisherigen Tätigkeit des Beschwerdeführers bei der Militärpolizei klarerweise nicht abzugsfähige Ausbildungskosten dar, da ihn das Erlernte für einen neuen, zusätzlichen Beruf qualifizierte. Diese Einschätzung erscheint aufgrund der im vorliegenden Verfahren vorzunehmenden summarischen Einschätzung als zutreffend. Der Beschwerdeführer macht nicht geltend und es ist auch nicht davon auszugehen, dass er mit dem Besuch der Polizeischule seine Qualifikationen für die Ausübung des ursprünglich erlernten Berufs des kaufmännischen Angestellten oder des anschliessend ausgeübten Berufs des Militärpolizisten verbessert habe. Vielmehr dürfte er sich damit ein neues und im Wesentlichen anderes Berufsfeld eröffnet haben. Bei der Polizeischule handelt es sich um einen kompletten Lehrgang, der sich an Personen wendet, die typischerweise einen völlig anderen Beruf erlernt und ausgeübt haben oder - als Maturanden - noch gar keine Berufsbildung abgeschlossen haben. Daraus erhellt, dass die Ausbildung zum Polizisten nicht mit einer Weiterbildung gleichzusetzen sein dürfte, muss letztere doch stets mit dem gegenwärtigen Beruf im Zusammenhang stehen (vgl. Markus Reich, Steuerrecht, 2. Aufl. 2012, § 13 Rz. 24). Der Beschwerdeführer weist zu Recht darauf hin, dass für die Abgrenzung zwischen Ausbildungs- und Weiterbildungskosten die konkreten Umstände des Einzelfalls massgeblich sind. Vorliegend fällt auf, dass die strittigen Kosten (Fr. 30'000.-- für die ganze Polizeischule) absolut betrachtet und auch im Verhältnis zum erzielten Salär hoch sind. Es handelt sich ausserdem um eine Vollzeitausbildung, was ebenfalls gegen die Qualifikation als Weiterbildung spricht; daran vermögen die während der Polizeischule absolvierten Praktika nichts zu ändern.