Citation: 9C_402/2022 E. 4.3

4.3. Als unterliegende Partei im Sinne der weitgehend identischen §§ 31 Abs. 3 und 32 Abs. 3 VRPG/AG gilt, wer entweder durch Rückzug des Rechtsmittels oder auf andere Weise dafür sorgt, dass das Verfahren gegenstandslos wird. In diesen Fällen sind die Verfahrenskosten - dem Grundsatz der Verlegung nach Massgabe des Obsiegens und Unterliegens nachlebend (vgl. § 31 Abs. 2 respektive § 32 Abs. 2 VRPG/AG) - der unterliegenden Partei aufzuerlegen und ist der obsiegenden beschwerdeführenden Person eine Parteientschädigung zuzusprechen.