Citation: 6B_1094/2023 E. 4.2

4.2. Nicht zu hören ist der Beschwerdeführer, wenn er die Qualifikation des Übersetzers und die Qualität der Übersetzung in Frage stellen will und damit einhergehend moniert, das fragliche Telefonat sei vorgängig nicht in die Sprache Hindi transkribiert worden. Dasselbe gilt für seinen Einwand, dass ihm nicht die Möglichkeit eingeräumt worden sei, den Übersetzer "ins Kreuzverhör" zu nehmen. Insoweit er damit und zumindest sinngemäss die Verwertbarkeit der Übersetzung in Frage stellen und eine Verletzung seines rechtlichen Gehörs rügen will, hätte er diese Rügen bereits im vorinstanzlichen Verfahren erheben müssen. Dass er dies getan, respektive die Vorinstanz seine Vorbringen zu Unrecht nicht behandelt hätte, macht er nicht geltend und ergibt sich auch nicht aus dem angefochtenen Entscheid. Dass und weshalb es ihm nicht möglich oder zumutbar gewesen sein soll, die fraglichen Rügen bereits vor Vorinstanz zu erheben, wird von ihm weder dargetan noch ist dies ersichtlich. Damit fehlt es den erstmals vor Bundesgericht erhobenen Rügen - mangels Erschöpfung des kantonalen Instanzenzugs - an einem zulässigen Anfechtungsobjekt. Darauf ist nicht einzutreten (Art. 80 Abs. 1 BGG). Im Übrigen erwägt die Vorinstanz zu Recht, dass der Beschwerdeführer nicht aufzeigt, inwiefern Teile des Telefongespräches falsch übersetzt worden sein sollen, bzw. wie die Übersetzung korrekt lauten müsste, damit die von ihm geltend gemachten Drohungen erkennbar werden (vgl. angefochtenes Urteil S. 20). Nichts anderes ergibt sich in Bezug auf die von der Vorinstanz angeordnete, neuerliche Übersetzung des Telefongespräches (vgl. angefochtenes Urteil S. 5 f. und 21 ff.). Die fragliche Tonbandaufnahme befindet sich in den vorinstanzlichen Akten ([VI] act. 41) und der Beschwerdeführer spricht gemäss seinen eigenen Angaben perfekt Hindi (Beschwerde S. 12). Inwiefern unter diesen Umständen ein Vergleich mit der Übersetzung und damit das Aufzeigen von allfälligen Übersetzungsfehlern nicht möglich gewesen, respektive weshalb dies vom Vorliegen einer vorgängigen Transkription in die Sprache Hindi abhängig sein soll, erschliesst sich nicht (vgl. Urteil des Bundesgerichts 6B_682/2023 vom 18. Oktober 2023 E. 1.3). Die Vorinstanz lässt zudem keineswegs ausser Acht, sondern bezieht in ihre Erwägungen mit ein, dass sich im Gespräch Aussagen mit "drohendem bzw. bedrohlichem Charakter" fänden. Sie zeigt indes nachvollziehbar auf, weshalb deren Würdigung im Gesamtkontext nicht den Schluss zulasse, dass der Beschwerdeführer diese tatsächlich als Drohung verstanden hätte und in Angst und Schrecken versetzt worden wäre (vgl. angefochtenes Urteil S. 22-30). Dabei hat sie entgegen dessen Ausführungen auch den "Tonfall" des Gespräches in ihre Erwägungen miteinbezogen (vgl. angefochtenes Urteil S. 27 mit Hinweis auf VI act. 41 [Tondateien]); konkret, dass dieses " beidseitig hitzig und teilweise mit lauter Stimme geführt" werde, es teilweise aber auch friedlich und ruhig wirke. Ebenso berücksichtigt und gewürdigt hat sie, dass der Privatkläger immer wieder das "Fuck-Wort" (im Sinne von "ficke deine Schwester") gebraucht habe. Anhand einer Analyse der Einbettung dieser Redewendung gelangt sie alsdann aber zum Schluss, dass diese nicht als Drohung, sondern als Beschimpfung bzw. Fluchwort gebraucht werde. Sie berücksichtigt zudem, dass es sich um ein neues Vorbringen handle, mit welchem der Beschwerdeführer den Privatkläger (erneut) stärker belaste. Auch mit diesen Erwägungen setzt sich der Beschwerdeführer wiederum nicht, zumindest nicht in einer den Anforderungen (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG) genügenden Weise auseinander, wenn er pauschal vorbringt, es sei unmöglich, ohne "Tonanalyse" und "verschleierte Bedrohungsanalyse" die Wahrheit herauszufinden, respektive er sich wiederum damit begnügt, den vorinstanzlichen Feststellungen seine eigene Sicht der Dinge gegenüberzustellen.