Citation: I 22/01 21.06.2001 E. 2

2.- a) Nach ständiger Rechtsprechung beurteilt der Sozialversicherungsrichter die Gesetzmässigkeit der angefochtenen Verfügungen in der Regel nach dem Sachverhalt, der zur Zeit des Verfügungserlasses gegeben war. Tatsachen, die jenen Sachverhalt seither verändert haben, sollen im Normalfall Gegenstand einer neuen Verwaltungsverfügung sein (BGE 121 V 366 Erw. 1b mit Hinweisen). b) Die streitige Verfügung wurde am 26. November 1998 erlassen. Massgebend für die Beurteilung des Rentenanspruchs ist daher der Sachverhalt, wie er bis Ende November 1998 bestanden hat. Soweit mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde geltend gemacht wird, die tatsächlichen Verhältnisse hätten sich seit dem Abklärungsbericht im Haushalt vom 28. August 1998 erheblich geändert, indem der (bisher ebenfalls arbeitsunfähige) Ehemann am 1. Juni 1999 eine Erwerbstätigkeit von 50 % aufgenommen habe und die Haushalthilfe seit Juni 2000 nur noch in reduziertem Umfang zur Verfügung stehe, handelt es sich um Tatsachen, die sich erst nach Erlass der streitigen Verfügung verwirklicht haben und die von der Verwaltung bei der Neubeurteilung des Rentenanspruchs für die Zeit nach dem 26. November 1998 zu berücksichtigen sein werden. Es besteht diesbezüglich daher auch kein Grund zur Anordnung ergänzender Abklärungen, wie sie mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde beantragt werden.