Citation: 6B_81/2019 E. 2.4.3

2.4.3. Die Beschwerdeführerin wendet weiter ein, die Vorinstanz unterlasse es, die Aussagen der übrigen Zeugen ausreichend zu berücksichtigen. Darin liege nicht nur eine Verletzung ihres Anspruchs auf rechtliches Gehör sondern auch eine willkürliche Beweiswürdigung (Beschwerde S. 21 ff.). Die Rügen der Beschwerdeführerin erweisen sich als unbegründet, soweit überhaupt auf sie eingetreten werden kann. An der Sache vorbei geht ihre Behauptung, die Vorinstanz schliesse aufgrund der Auseinandersetzung zwischen dem Beschwerdegegner und C.________ unmittelbar auf die fehlende Glaubwürdigkeit des Letzteren (Beschwerde S. 21 f.). Die Vorinstanz trifft keine solche Schlussfolgerung. Sie stellt fest, das verschleiernde Aussageverhalten von B.________ in Bezug auf die Vorgeschichte sowie die körperliche Auseinandersetzung zwischen dem Beschwerdegegner und C.________ würden jedenfalls erhebliche Zweifel an der Täterschaft des Beschwerdegegners wecken bzw. lasse auch ein Fehlverhalten einer anderen Person als möglich erscheinen (Urteil S. 14 E. 3.e). Die Vorinstanz würdigt die Aussagen von C.________, D.________ und E.________, B.________, F.________, der Beschwerdeführerin sowie des Beschwerdegegners sorgfältig (Urteil S. 8 ff. E. 3.c). Sie legt hinreichend und nachvollziehbar dar, weshalb sie zum Schluss kommt, der angeklagte Sachverhalt lasse sich nicht erstellen. Im Übrigen ist unbestritten, dass sowohl C.________ als auch D.________ aussagten, sie hätten die Faustschläge des Beschwerdegegners nicht gesehen.