Citation: 1C_692/2024 E. 4.4

4.4. Der Vorinstanz ist somit keine Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG vorzuwerfen, wenn sie davon ausging, die zehntägige Beschwerdefrist nach Art. 60 Abs. 2 VRG/GR habe mit der Zustellung der Abstimmungsunterlagen an den Beschwerdeführer begonnen und spätestens am 27. Mai 2024 geendet, womit die erst am 7. Juni 2024 eingereichte Beschwerde verspätet sei. Was der Beschwerdeführer einwendet, ändert daran nichts. Namentlich ist unter den gegebenen Umständen nicht entscheidend, ob der Beschwerdeführer juristisch nicht gebildet ist, ob die Abstimmungsvorlage kompliziert war und welche Folgen die Annahme der Vorlage durch die Stimmberechtigten nach sich ziehen wird.