Citation: 9C_665/2017 E. 4.1

4.1. Das kantonale Gericht stellte fest, die bisherige Tätigkeit als Landwirt sei kontraindiziert und dem Beschwerdeführer trotz erfolgter arbeitserleichternder Massnahmen nur noch mit einer Leistungsminderung von 30 % zumutbar. In einer leidensangepassten Tätigkeit bestehe indessen eine Arbeitsfähigkeit von 100 % bei einer um 10 % verminderten Leistungsfähigkeit. Die Vorinstanz hielt es für zumutbar, dass der Beschwerdeführer seinen Landwirtschaftsbetrieb aufgebe und sich umschulen lasse. Gestützt auf diese Erkenntnisse ermittelte sie einen Invaliditätsgrad von 39 % für die Zeit vor Abschluss einer möglichen Umschulung. Dabei stellte sie dem nicht streitigen Valideneinkommen von Fr. 109'715.80 ein Invalideneinkommen von Fr. 67'033.50 gegenüber (basierend auf dem Bruttolohn gemäss der Tabelle TA1 "Total" der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung [LSE] 2010 für Männer im Anforderungsniveau 3, unter Berücksichtigung einer Leistungsminderung von 10 % und indexiert auf das Jahr 2011). Auf einen konkreten Einkommensvergleich für die Zeit nach einer möglichen Umschulung verzichtete das kantonale Gericht mit der Begründung, der Beschwerdeführer würde dann ohnehin ein wesentlich höheres Invalideneinkommen erzielen und der Invaliditätsgrad weiterhin unter 40 % liegen.