Citation: 9C_376/2014 E. A

Der 1941 geborene A.________ war über seine Arbeitgeberin, die B.________ AG, bei der PAX-Sammelstiftung BVG vorsorgeversichert und bezog von dieser eine Invalidenrente. Mit Wirkung auf den 1. Mai 2004 wurde das Vorsorgeverhältnis auf die Winterthur-Columna Stiftung für die berufliche Vorsorge (heute: AXA Stiftung Berufliche Vorsorge; nachfolgend: Sammelstiftung) übertragen. Diese richtete A.________ die Invalidenrente bis zum Erreichen des Rentenalters (27. Juli 2006) aus. Am 20. Februar 2006 gelangte C.________ vom Patronato D.________ namens des Versicherten an die Sammelstiftung und ersuchte unter Hinweis auf den bevorstehenden Eintritt des Rentenalters um Zustellung der vorgesehenen Antragsformulare für die Altersleistung (Rente oder Kapital). Dem Schreiben lag eine Vollmacht des A.________ selben Datums zugunsten von "Patronato D.________" bei. Mit Schreiben vom 21. März 2006 sandte C.________ der Sammelstiftung sodann eine weitere Vollmacht mit dem Betreff "Altersleistung/Kapitaloption Vertrag vvv; und Ueberweisung Guthaben an Bank E.________ Nr. www, Kto. xxx, laut. auf Patronato D.________ Auszahlungsgrund: Pensionierung, per 01.08.2006" vom 21. März 2006, versehen mit der Unterschrift des A.________ und der Beglaubigung durch das italienische Generalkonsulat. Der gleichzeitig eingereichte, dasselbe Datum tragende Auszahlungsantrag bestätigte die Angaben der Vollmacht betreffend die gewünschte Zahlstelle für den Kapitalbezug der Altersrente und war mit den - ebenfalls vom italienischen Generalkonsulat beglaubigten - Unterschriften des A.________ sowie seiner Ehegattin E.________ versehen. Am 28. Juli 2006 teilte die Sammelstiftung A.________ mit, sie werde "in den nächsten Tagen" die Überweisung von Fr. 282'514.40 zugunsten des Patronato D.________ vornehmen. Weil C.________ die Post des A.________ mittels eines Nachsendeauftrages für die Zeit vom 17. Juli bis 7. August 2006 an das Patronato D.________ umleiten liess, erhielt A.________ diese an ihn gerichtete Mitteilung nie. Zwischen August 2006 und Januar 2009 wurden A.________ monatlich Beträge von Fr. 1'312.- bzw. Fr. 1'314.-, insgesamt Fr. 40'312.-, überwiesen, und zwar von einem auf "Inhaber C.________" lautenden Bankkonto auf ein auf den Namen "E.________" lautendes Bankkonto bei der Bank F.________. Die Überweisungen erfolgten mit der Mitteilung des Auftraggebers "BONIFICO: WINTERTHUR LEBEN KOLLEKTIV RENDITA DI VECCHIAIA CASSA PENSIONE REF: yyy AVS: zzz". Am 10. Mai 2012 wandte sich A.________, vertreten durch Rechtsanwältin G.________, betreffend die Kapitalauszahlung der Altersleistung an die Sammelstiftung und ersuchte um Zustellung der Akten. Diesem Ersuchen kam die Sammelstiftung am 25. Mai 2012 nach.