Citation: 8C_53/2021 E. 5.6

5.6. Bei diesem Ergebnis war die Zürich auch nicht gehalten, der Beschwerdeführerin eine angemessene Übergangsfrist für einen Berufswechsel zu gewähren (vgl. BGE 114 V 281 E. 5b S. 289; Urteile 8C_889/2014 vom 23. Februar 2015 E. 3.2; 8C_803/2010 vom 17. Dezember 2010 E. 3.1.2) oder den Abschluss der Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung abzuwarten (vgl. Art. 19 Abs. 1 UVG). Ebenso wenig besteht Anspruch auf eine Invalidenrente der Unfallversicherung oder eine Integritätsentschädigung. Wie jede Leistungspflicht des Unfallversicherers (Art. 6 Abs. 1 UVG) setzt nämlich auch der Anspruch auf eine Invalidenrente oder eine Integritätsentschädigung einen Schaden voraus, welcher in einem natürlichen und adäquaten Kausalzusammenhang zum Unfall steht (vgl. BGE 142 V 435 E. 1 S. 438; 129 V 177 E. 3.1 und 3.2 S. 181; Urteil 8C_643/2018 vom 4. Juli 2019 E. 5.3.1.3). Schliesslich vermag die Beschwerdeführerin nicht in einer den Anforderungen von Art. 106 Abs. 2 BGG genügenden Weise darzutun, inwiefern der angefochtene Entscheid gegen den Grundsatz der Rechtsgleichheit (Art. 8 BV) verstossen soll. Allein mit dem Hinweis, in anderen, angeblich ähnlich gelagerten Fällen habe der jeweilige Unfallversicherer deutlich länger Taggelder ausgerichtet als in ihrem Fall, ist den Begründungsanforderungen jedenfalls nicht Genüge getan.