Citation: 8C_295/2022 E. 6.2.2

6.2.2. Hieraus kann die Beschwerdeführerin indessen nichts zu ihren Gunsten ableiten. Denn die neuropsychologische MEDAS-Gutachterin gab gleichzeitig an, es gebe keine schlüssige Ätiologie, die relevante kognitive Probleme begründen könnte. Innerhalb der 2 Std. 55 Min. hätten sich keine Hinweise auf eine verminderte zeitliche Belastbarkeit ergeben. Zudem sei zu beachten, das die Beschwerdeführerin selbstständig mit dem Auto angereist sei (ca. 40 Min. Fahrzeit) und am Ende der Untersuchung angegeben habe, ohne vorherige Pause die gleiche Strecke wieder zurückzufahren. Diesbezüglich erhebt die Beschwerdeführerin keine stichhaltigen Einwände. Somit ist es weder willkürlich noch anderweitig bundesrechtswidrig, wenn die Vorinstanz die betreffende Abklärung nicht beanstandete, zumal die neuropsychologische Gutachterin der MEDAS die interdisziplinäre Beurteilung, wonach die Beschwerdeführerin in der angestammten Tätigkeit als Sekretärin und in einer leidensangepassten Tätigkeit zu maximal 33 % eingeschränkt sei, mitunterzeichnete (vgl. auch Urteil 8C_150/2022 vom 7. November 2022 E. 10.3).