Citation: 1C_26/2020 E. 3.4

3.4. Der Beschwerdeführer ist der Ansicht, das Baurekursgericht und in der Folge das Verwaltungsgericht hätten seinen Anspruch auf eine ausreichende Begründung verletzt, indem sie wichtige Argumente ignoriert hätten. Es genügt jedoch nicht, die von der Gemeinde und den Vorinstanzen verfolgten tatsächlichen Annahmen und Zielsetzungen, die mit einer Planung zwangsläufig verbunden sind, den eigenen Projektionen und Anliegen gegenüberzustellen. Wenn der Beschwerdeführer eine bestimmte Ausgestaltung des Bahnhofplatzes und der weiteren Umgebung des Bahnhofes anstrebt, ist das sein subjektiver politischer Standpunkt, den er entsprechend vertreten darf. Die Gemeinde verfolgt aber offenbar andere Ideen. Offensichtlich unrichtig bzw. Gegenstand einer möglichen Gehörsverweigerung können in diesem Zusammenhang einzig objektiv überprüfbare tatsächliche Umstände sein. Dass das Urteil des Verwaltungsgerichts insofern mangelhaft wäre, vermag der Beschwerdeführer nicht darzutun. Der Sachverhalt wurde vom Baurekursgericht an einem gut dokumentierten Augenschein abgeklärt und das Verwaltungsgericht verpflichtete die Gemeinde zur Einreichung eines Modells, zu dem sich der Beschwerdeführer und die Gemeinde äussern konnten. In den Akten finden sich die einschlägigen Pläne und Dokumente sowie mehrere Fotografien. Der Sachverhalt ist rechtsgenüglich erstellt, die Begründungen der Vorinstanzen erscheinen verständlich und nachvollziehbar und der Beschwerdeführer vermochte seinen Standpunkt vor allen Rechtsmittelinstanzen zu begründen.