Citation: 1P.58/2002 08.07.2002 E. C

Gegen die Verfügung des Gemeindevorstands gelangten die Ehegatten X.________ mit Rekurs vom 18. Juni 2001 an das Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden. Sie stellten den Antrag, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und die Baubewilligung sei zu erteilen. Da das Bauvorhaben im Sommer 1999, also noch vor Genehmigung von Art. 69 des neuen Baugesetzes durch den Regierungsrat, ausgeführt worden sei, müsse das nachträgliche Baugesuch nach altem Recht, also nach dem Baugesetz der Gemeinde Sils i.E. vom 19. März 1990, beurteilt werden. Die geringfügige Verbreiterung sei aufgrund der Sparrenlage vorgenommen worden, ohne jegliche Vorteile für den Bauherrn. Am 12. September 2001 hiess das Verwaltungsgericht den Rekurs von B.X.________ und A.X.________ teilweise gut und wies die Sache zur Neubeurteilung an die Gemeinde Sils i.E. zurück. Zur Begründung des Entscheids wurde ausgeführt, es sei verfehlt, den Ehegatten X.________ ohne jeglichen Beweis unlautere Absichten zu unterstellen. Das nachträgliche Baugesuch sei demzufolge nach altem Recht zu beurteilen.