Citation: U 558/06 21.12.2007 E. A

Die 1965 geborene M.________ war als Pflegehelferin beim Regionalen Alters- und Pflegeheim in X.________ angestellt und in dieser Eigenschaft bei der Zürich Versicherungs-Gesellschaft (nachfolgend Zürich) gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert. Am 16. Oktober 2000 wurde sie als Beifahrerin in einem Personenwagen in einen Verkehrsunfall verwickelt. Ab Unfallstelle wurde sie von der Schweizerischen Rettungsflugwacht ins Spital F.________ geflogen, wo sie vom 16. bis 23. Oktober 2000 hospitalisiert blieb und die Diagnose "Verkehrsunfall mit stumpfem Thoraxtrauma und Sternumquerfraktur" gestellt wurde. Nach Spitalentlassung stand sie bei ihrem Hausarzt Dr. med. G.________, FMH für Allgemeine Medizin in Behandlung, welcher andauernde Schmerzen feststellte und am 13. März 2001 eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % ab 16. Oktober 2000 bis 31. Dezember 2000 sowie eine solche von 50 % vom 1. bis 15. Januar 2001 bescheinigte. Später war die Versicherte noch einmal vom 21. April bis 8. Mai 2001 vollständig arbeitsunfähig (Bericht des Dr. med. G.________ vom 4. Januar 2002). Die Zürich tätigte verschiedene Abklärungen unter anderem auch bei Ärzten und Therapeuten, bei welchen M.________ bereits vor dem Unfall in Behandlung stand. Eine Untersuchung im Spital W.________ ergab am 10. Juli 2002 die Hauptdiagnose eines panvertebralen Schmerzsyndroms myofaszialer Ätiologie (Bericht des Spitals W.________ vom 11. Juli 2002). Schliesslich holte die Zürich mit Schreiben vom 15. Januar 2003 bei der Klinik für Rheumatologie und klinische Immunologie/Allergologie des Spitals B.________ein Gutachten ein, welches Dr. med. E.________ am 5. April 2004 verfasste und - nach Eingang einer Stellungnahme des Rechtsvertreters der Versicherten - am 1. September 2004 ergänzte (nachfolgend: Gutachten E.________). Am 1. Dezember 2004 verfügte die Zürich die Einstellung sämtlicher Leistungen per 8. Mai 2001 und hielt mit Einspracheentscheid vom 4. Juli 2005 daran fest.