Citation: 8C_422/2007 04.09.2008 E. 3

Streitig ist aufgrund der Anträge und Vorbringen in der Beschwerde, ob die Vorinstanz Bundesrecht verletzt hat, indem sie eine die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit erheblich beeinträchtigende physische oder psychische Gesundheitsschädigung ohne zusätzliche Abklärungen verneint hat. 3.1 Das kantonale Gericht stützt seinen Entscheid auf das interdisziplinäre Gutachten der Dres. E.________ und L.________ vom 14. September respektive 16. Oktober 2006. Für die vom Beschwerdeführer geschilderten Schulterschmerzen rechts sowie die Kreuz- und Beinbeschwerden fände sich trotz verschiedener Abklärungen keine befriedigende ätiologische Erklärung. Er sei auf diese Schmerzen fixiert und hege hypochondrische Befürchtungen, was zusammenfassend als somatoforme Schmerzstörung diagnostiziert werden könne. Sowohl aus somatischer als auch psychiatrischer Sicht blieb das auffällige Zittern der rechten Extremitäten ungeklärt. Der Beschwerdeführer habe von seiner psychischen Verfassung her objektiv die Möglichkeit, trotz subjektiv empfundener Schmerzen einer angepassten Tätigkeit vollumfänglich nachzugehen. Von zusätzlichen Untersuchungsmassnahmen seien keine zusätzlichen Erkenntnisse zu erwarten, weshalb von ihnen abgesehen werden könne. 3.2 Mit der letztinstanzlich erhobenen Beschwerde lässt der Versicherte ein nach Erlass des angefochtenen Entscheides in Auftrag gegebenes Gutachten über seinen Gesundheitszustand des Dr. A.________, Spezialarzt FMH für Neurochirurgie, vom 31. Juli 2007 auflegen. Dieser hat insbesondere die bislang nicht erklärbaren kurzen, ruckartigen systematischen Muskel-Zuckungen und das Zittern untersucht und stellt dafür die Diagnose einer typischen Myoklonischen Epilepsie (Impulsiv-Petit-Mal). Gemäss Lehrmeinung (Prof. Dr. M.________, Spezialarzt für Neurologie) seien dafür auch insbesondere Schmerzen im Bereich Rücken/Nacken/Schultern bekannt. Diese Schmerzen des Beschwerdeführers, die bis zu diesem Gutachten als somatoforme Schmerzstörung interpretiert wurden, weil man dafür keine wirkliche Erklärung fand, seien damit organischen Ursprungs. Damit sei aber die psychiatrische Diagnose der somatoformen Schmerzstörung ausgeschlossen, da diese definitionsgemäss eine organische Ursache der Schmerzen ausschliesst.