Citation: I 601/05 11.08.2006 E. 3

Nach dem in Erw. 2.3 hiervor Gesagten ist der Anspruch auf Massnahmen beruflicher Art (vor allem Berufsberatung, Arbeitsvermittlung; vgl. dazu SVR 2003 IV Nr. 11 S. 34 Erw. 4 [I 761/01] mit Hinweisen) unter der Prämisse zu prüfen, die tatsächlich noch ausstehenden schadenmindernden Therapien seien bereits wirksam geworden. Unter solcher Annahme bedürfte es für die notwendige berufliche Neuorientierung keiner besonderen Kenntnisse über die Möglichkeiten behinderungsangepasster Tätigkeiten, da dem Beschwerdeführer an sich eine Vielzahl solcher Beschäftigungen offensteht. Ein Anspruch auf Berufsberatung (Art. 15 IVG; ZAK 1977 S. 191 Erw. 2) besteht daher nicht. Ebenso wenig wirkten sich die Einschränkungen in der Leistungsfähigkeit bei der Suche nach einer geeigneten Arbeitsstelle erschwerend aus, so dass die Arbeitsvermittlung nicht der Invalidenversicherung (Art. 18 Abs. 1 Satz 1 IVG; vgl. BGE 116 V 80 Erw. 6), sondern allenfalls der Arbeitslosenversicherung obliegt.