Citation: 6B_791/2019 E. 2.3.3

2.3.3. Weiter macht die Beschwerdeführerin geltend, der Wille des Erblassers, sie durch Errichtung eines Testaments - oder auch eines Trusts - abzusichern, sei durch Einvernahme des Rechtsanwalts Dr. L.________ abzuklären. Indem ihn die Staatsanwaltschaft nicht befragt habe, habe sie den Untersuchungsgrundsatz krass verletzt. Auch Rechtsanwalt Dr. M.________ habe sich nach dem Ausscheiden seines Praxiskollegen Dr. N.________ mit testamentarischen Anordnungen des Erblassers befasst und den Erblasser beraten. Es sei unerfindlich, warum Rechtsanwalt Dr. M.________ nur deswegen nicht als Zeuge von der Staatsanwaltschaft befragt werden sollte, weil Praxiskollege Dr. N.________ nichts über ein später erstelltes Testament gewusst haben wolle. Die Vorinstanz hält fest, weder plausibilisiere die Beschwerdeführerin, welche Angaben Rechtsanwalt Dr. L.________ zu einem allenfalls vernichteten Testament machen könne, noch sei ersichtlich, was Rechtsanwalt Dr. M.________, der den Erblasser zusammen mit seinem Praxiskollegen Dr. N.________ im Hinblick auf das Testament von März 2010 und dessen Ergänzung von Juni 2010 beraten hatte, über allfällige spätere Festlegungen des Erblassers aussagen könnte. Die Beschwerdeführerin legt nicht dar, inwiefern der daraus gezogene Schluss der Vorinstanz, die Staatsanwaltschaft habe die beantragten Einvernahmen zu Recht abgelehnt, unhaltbar sein sollte.