Citation: 1C_251/2021 E. 6.3

6.3. Die Beschwerdeführenden werfen dem Verwaltungsgericht weiter vor, für die Landschaftswirkung einzig auf die Fotos vom 18. Oktober 2020 abgestellt zu haben, die zu einem besonders ungünstigen bzw. aussergewöhnlichen Zeitpunkt erstellt worden seien; dies sei willkürlich. Bis in den Spätherbst stünden Kulturen auf den umliegenden Feldern, welche die direkte Sicht auf den Mutterkuhstall einschränkten (mit Verweis auf die Fotos Nr. 3/1 und 3/2 vom Augenschein); aus südöstlicher Sicht verdeckten die Obstbäume die Sicht (mit Verweis auf Foto 4 des Augenscheins). Dem ist entgegen zu halten, dass sich das Verwaltungsgericht am Augenschein einen eigenen Eindruck von der Einsehbarkeit des Gebiets und der Sichtbarkeit des Bauvorhabens gemacht hat. Zudem verweist es in seinem Entscheid (E. 4.8.4) nicht einzig auf die Fotos vom 18. Oktober 2020, sondern auch auf die Fotodokumentation des Augenscheins. Diese zeigt, dass die streitige Baute von verschiedenen Standorten aus von Weitem zu sehen ist, auch wenn der Blick zeitweise durch Kulturen (z.B. Mais) eingeschränkt wird. Dagegen verdecken die Obstbäume die streitige Baute gerade nicht, wie die Fotos 4/1 bis 4/4 des Augenscheins zeigen (diese ist auf Bild 4/4 links oben zu sehen).