Citation: 8C_243/2014 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz sieht wie die Beschwerdegegnerin bereits im Umstand, dass die schädigende Wirkung beim Schwimmen eingetreten ist, einen Hinweis auf eine gesteigerte Gefahrenlage, verdeutlicht in der Folge aber, entscheidend sei vorliegend, dass beim Spielen mit den Kindern - im Speziellen im Wasser - unkontrollierte und unkoordinierte Bewegungen ähnlich einer sportlichen Betätigung üblich seien und dieser Aktivität folglich ein gesteigertes Schädigungspotential inhärent sei. Ein Schlag ins Wasser mit der Absicht, dieses zum Spritzen zu bringen, sei sodann je nach Winkel, mit dem der Arm in das Wasser aufschlage, beim Eintauchen mit einem starken unvorhersehbaren Widerstand verbunden, weshalb auch nicht von einer bei einer alltäglichen Lebensverrichtung erlittenen Verletzung ausgegangen werden könne. Die Beschwerdeführerin vertritt hingegen die Ansicht, das Schwimmen allein weise (noch) nicht auf eine gesteigerte Gefahrenlage hin. Da überdies das Spritzen nicht mit unkontrollierten und unkoordinierten Bewegungen verbunden sei und schon gar nicht einer sportlichen Betätigung gleichgesetzt werden könne, liege keine leistungsbegründende Sinnfälligkeit vor.