Citation: 1C_562/2023 E. 2.3

2.3. Der Anspruch auf rechtliches Gehör ist formeller Natur, womit seine Verletzung ungeachtet der materiellen Begründetheit des Rechtsmittels zur Gutheissung der Beschwerde und zur Aufhebung des angefochtenen Entscheids führt (BGE 143 IV 380 E. 1.4.1; 142 II 218 E. 2.8.1), wenn eine Heilung in oberer Instanz ausser Betracht fällt (zu den Voraussetzungen: BGE 142 II 218 E. 2.8.1). Diese Rechtsprechung darf indes nicht darüber hinwegtäuschen, dass auch die Wahrung des rechtlichen Gehörs keinen Selbstzweck darstellt. Wenn nicht ersichtlich ist, inwiefern die Verletzung des rechtlichen Gehörs einen Einfluss auf das Verfahren haben könnte, besteht kein Interesse an der Aufhebung des angefochtenen Entscheids (BGE 147 III 586 E. 5.2.1; 143 IV 380 E. 1.4.1; Urteile 5A_144/2023 vom 26. Mai 2023 E. 7.3.2; 4D_31/2021 vom 22. Juni 2021 E. 2.1; je mit Hinweisen). Andernfalls besteht die Gefahr, dass die Rückweisung der Sache an die Vorinstanz allein wegen der festgestellten Gehörsverletzung zu einem Leerlauf und einer unnötigen Verzögerung führt. Soweit in den Sachverhaltsfeststellungen und in der Beweiswürdigung der Vorinstanz überhaupt auf die Ausführungen der Nachbarinnen und Nachbarn Bezug genommen wird, ist - mit Blick auf die nachfolgenden Erwägungen - nicht ersichtlich, inwieweit es sich dabei tatsächlich um entscheiderhebliche Sachverhaltselemente handeln soll, die den Ausgang des Verfahrens konkret beeinflusst hätten. Der Beschwerdeführer legt auch nicht dar, inwiefern die Verletzung des rechtlichen Gehörs vorliegend einen Einfluss auf das Verfahren gehabt haben könnte. Demzufolge rechtfertigt sich eine Rückweisung der Sache - auch unter Berücksichtigung der bisherigen Verfahrensdauer - nicht.