Citation: 8C_9/2017 E. 4.2.3

4.2.3. Es mag zwar diskutabel sein, von den Anforderungen an einem früheren Arbeitsplatz auf die möglichen Leistungserwartungen auch an künftigen Stellen zu schliessen. Eine Bundesrechtswidrigkeit ist darin aber nicht zu erblicken. Auch kann nicht davon gesprochen werden, das beanstandete Abstellen auf nur mit Kompetenzniveau 2 erreichbare Einkünfte beruhe auf unrichtigen Feststellungen sachverhaltlicher Art. Die Argumentation des Beschwerdeführers bietet dem Bundesgericht deshalb auch insoweit keine Veranlassung zu einem korrigierenden Eingreifen. Immerhin darf angenommen werden, dass die mit der Leitung der Dossierzentrale einer Pensionskasse verbundenen administrativen und organisatorischen Erfahrungen die zu erwartenden Anforderungen an eine sich lediglich über Kompetenzniveau 1 ausweisende Person deutlich übersteigen. Sie waren nicht nur an der früheren Stelle lohnwirksam, sondern können auch ganz allgemein auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt entsprechend verwertet werden. Nichts anderes gilt bezüglich des am früheren Arbeitsplatz gewohnten Umganges mit dem PC und den damit zu erledigenden Aufgaben. Hier kann von einem gewissen Potenzial des Beschwerdeführers ausgegangen werden, das bei der Bestimmung des Invalideneinkommens die Zugrundelegung von Tätigkeiten rechtfertigt, für deren Bewältigung das Kompetenzniveau 2 erforderlich ist. Auch insoweit ist demnach die Beschwerde gegen den kantonalen Entscheid vom 16. August 2016 unbegründet.