Citation: 5A_465/2024 E. 3.4.3

3.4.3. Der Beschwerdeführer verweist darauf, dass die Parteien bzw. er selbst mit dem Stiefsohn nie zusammengelebt bzw. in einer Lebensgemeinschaft gelebt hätten. Die Vorinstanz habe dies ignoriert und sei so verfahren, als wäre das Leben in einer ehelichen Gemeinschaft vollkommen irrelevant. Anders als der Beschwerdeführer dies darstellt, hat die Vorinstanz geprüft, ob zwischen den Parteien eine Lebensgemeinschaft vorgelegen hat. Dabei hat sie der Frage, ob ein gemeinsamer Haushalt bestanden hat, allerdings keine entscheidende Bedeutung beigemessen (vgl. E. 3.1 hiervor). Hierauf geht die Beschwerde in keiner Weise ein, womit sie ungenügend begründet ist. Gleichzeitig erweist sich der weitere Vorwurf als unzutreffend, das Obergericht habe das Kriterium der tatsächlich gelebten ehelichen Gemeinschaft nicht berücksichtigt. Auch in diesem Zusammenhang ist es sodann nicht ausreichend, dem Obergericht pauschal vorzuwerfen, es habe nicht verfassungskonform gehandelt und im Ergebnis nicht Recht, sondern Unrecht gesprochen.