Citation: 5A_168/2023 E. 5.2

5.2. Das Obergericht sah von einem Zuschlag für Krankenkassenprämien (Richtlinien Ziff. II) ab, weil Prämienverbilligungen anzurechnen sind (Richtlinien Ziff. IV) und dem gleichzustellen sei, dass der Beschwerdeführer, was ihm schon das Bezirksgericht vorgehalten habe, davon absehe, Prämienverbilligungen geltend zu machen, obwohl er - der angefochtene Entscheid enthält diesbezüglich ausführliche Berechnungen zum steuerbaren Einkommen - vollumfänglich Anspruch auf solche hätte. Auch in Bezug auf diese Beweiswürdigung und Tatsachenfeststellung erhebt der Beschwerdeführer keine Willkürrügen, sondern belässt es bei der allgemeinen Aussage, es erscheine unbillig und bundesrechtswidrig, solche Auslagen im Grundbedarf nicht anzurechnen, obschon die Prämien anfallen würden. Soweit er damit sinngemäss auch zum Ausdruck bringen möchte, der Verzicht auf Verbilligungen hätte nicht dem tatsächlichen Erhalt von Verbilligungen gleichgesetzt werden dürfen, wäre zwar eine Rechtsfrage angesprochen; diesbezüglich würde es aber einer Art. 42 Abs. 2 BGG genügenden Begründung fehlen, inwiefern Recht verletzt worden sein soll. Auf das Vorbringen ist mithin mangels hinreichender Begründung nicht einzutreten. Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, es wäre ihm zumindest eine Übergangsfrist zu gewähren, um Prämienverbilligungen geltend zu machen, erfolgt weder eine Auseinandersetzung mit der obergerichtlichen Feststellung, dass ihm bereits das Bezirksgericht den Verzicht auf die Verbilligung vorgehalten habe, noch eine Auseinandersetzung mit der weiteren Feststellung, dass fraglich sei, ob die Prämienrechnungen überhaupt beglichen würden, nachdem der Beschwerdeführer festgehalten habe, diese ein halbes Jahr nicht bezahlt zu haben. Die Beschwerde ist somit auch in dieser Hinsicht nicht hinreichend begründet.