Citation: 8C_105/2010 09.06.2010 E. 4.2

4.2.1 Die Versicherte wendet ein, der Sachverhalt sei offensichtlich unrichtig erhoben worden, indem das kantonale Gericht auf das unvollständige und teilweise unrichtige Gutachten des Instituts Y.________ abgestellt habe. Soweit sie damit eine lückenhafte Abklärung des Gesundheitszustandes geltend macht, muss darauf hingewiesen werden, dass im Verzicht auf die Abnahme weiterer Beweise keine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör liegt, wenn die im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes von Amtes wegen vorzunehmenden Abklärungen den Versicherungsträger oder das Gericht bei umfassender, sorgfältiger, objektiver und inhaltsbezogener Beweiswürdigung (BGE 132 V 393 E. 4.1 S. 400) zur Überzeugung führen, ein bestimmter Sachverhalt sei als überwiegend wahrscheinlich (BGE 126 V 353 E. 5b S. 360; 125 V 193 E. 2 S. 195, je mit Hinweisen) zu betrachten und es könnten weitere Beweismassnahmen an diesem feststehenden Ergebnis nichts mehr ändern (antizipierte Beweiswürdigung; BGE 134 I 140 E. 5.3 S. 148; 124 V 90 E. 4b S. 94). Es lässt sich demgemäss nicht beanstanden, dass das kantonale Gericht nach gründlicher Auseinandersetzung mit den ärztlichen Unterlagen davon ausgegangen ist, der rechtserhebliche Sachverhalt sei genügend abgeklärt worden. 4.2.2 Der letztinstanzlich eingereichten Beschwerde liegt ein an den Rechtsvertreter der Versicherten gerichtetes Schreiben des Dr. med. K.________ vom 25. Januar 2010 bei, in welchem Stellung zum kantonalen Gerichtsentscheid genommen wird. Im Verfahren vor Bundesgericht dürfen gemäss Art. 99 Abs. 1 BGG neue Tatsachen und Beweismittel nur soweit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt. Werden Tatsachen etwa erst durch den vorinstanzlichen Entscheid rechtswesentlich, so sind die im letztinstanzlichen Verfahren neu dazu eingereichten Belege als zulässige Noven im Sinne von Art. 99 Abs. 1 BGG zu qualifizieren (NICOLAS VON WERDT, in: Bundesgerichtsgesetz [BGG], 2007, N. 6 zu Art. 99 BGG). Nachdem das kantonale Gericht vorliegend in nicht zu beanstandender Weise einen zusätzlichen Abklärungsbedarf in medizinischer Hinsicht verneint hat, kann nicht davon ausgegangen werden, dass erst der Entscheid der Vorinstanz zur Einreichung des neuen Aktenstücks Anlass gegeben hat. Dieses Beweismittel ist daher unzulässig und kann im letztinstanzlichen Verfahren nicht berücksichtigt werden. Aus dem gleichen Grund kann auf den Teil der Beschwerdeschrift, welcher in der Wiedergabe des Berichts des behandelnden Psychiaters vom 25. Januar 2010 besteht, nicht eingegangen werden. 4.2.3 Die Rüge der Beschwerdeführerin, die Vorinstanz habe übersehen, dass die Gutachter des Instituts Y.________ nicht über sämtliche Vorakten, insbesondere nicht über den Bericht (der Universitären Psychiatrischen Kliniken A.________) betreffend eine stationäre Behandlung aus psychischen Gründen vom 16. bis 19. Januar 2007, verfügt hätten, ist unzutreffend. Im angefochtenen Gerichtsentscheid wird eingeräumt, dass dieser Bericht nicht vorhanden sei. Die Vorinstanz begründet aber einlässlich, weshalb auf den Beizug des Aktenstücks - in antizipierter Beweiswürdigung - verzichtet werden konnte. Nicht stichhaltig ist sodann auch das Vorbringen, das kantonale Gericht setze sich "nicht und wenn überhaupt, dann inhaltlich falsch" mit der von der Beschwerdeführerin eingeholten Expertise des Instituts Z.________, vom 28. Februar 2009 auseinander. Die Versicherte übersieht, dass die in der Expertise des Instituts Z.________ geäusserten Einwände im angefochtenen Gerichtsentscheid thematisiert werden und in der Folge dargelegt wird, weshalb auch im Lichte der vorgebrachten Kritik auf die im Gutachten des Instituts Y.________, trotz einer diagnostischen Ungenauigkeit, zuverlässig ermittelte Leistungsfähigkeit abzustellen ist. Es erübrigt sich daher, erneut auf die in der Expertise des Instituts Z.________ bemängelten Punkte, welche in der dem Bundesgericht eingereichten Beschwerde wiederholt werden, einzugehen. Das Abstellen auf das Gutachten des Instituts Y.________ vom 25. Juni 2008 (samt ergänzender Stellungnahme vom 10. November 2008) und schliesslich auch die implizite Annahme des kantonalen Gerichts, der Bericht des Prof. Dr. med. H.________, Chefarzt, Institut T.________ vom 13. November 2008, in welchem im Zusammenhang mit einem geklagten Hautausschlag ein Verdacht auf ein Morgellon-Syndrom geäussert wird, nachdem mittels durchgeführter Laboruntersuchungen kein spezifischer Erreger der Hautveränderung gefunden wurde, liesse keine Zweifel an der Richtigkeit der bisher getroffenen Tatsachenfeststellungen entstehen, können nicht als willkürliche Beweiswürdigung (BGE 132 V 393 E. 4.1 S. 400) qualifiziert werden. 4.3 Zusammenfassend ergibt sich, dass die Ausführungen in der Beschwerdeschrift nicht geeignet sind, die Sachverhaltsfeststellung des kantonalen Gerichts als offensichtlich unrichtig oder unvollständig erscheinen zu lassen. Die Beschwerde ist daher abzuweisen.