Citation: 2C_434/2019 E. 1.3

1.3. Gemäss Art. 101 BGG ist die Beschwerde gegen einen Erlass innert 30 Tagen nach der nach dem kantonalen Recht massgebenden Veröffentlichung des Erlasses beim Bundesgericht einzureichen. Unterliegt ein kantonaler Erlass dem fakultativen Referendum, beginnt die Frist zur abstrakten Anfechtung beim Bundesgericht nicht mit der Verabschiedung und der Publikation der Referendumsvorlage, sondern mit der Veröffentlichung des Erwahrungsbeschlusses, d.h. mit der Feststellung, dass entweder die Referendumsfrist unbenützt abgelaufen ist oder der Erlass im Falle eines Referendums in der Volksabstimmung angenommen worden ist (BGE 133 I 286 E. 1; 130 I 82 E. 1.2; 130 I 306 E. 1). Vorliegend erfolgte die Publikation des Erwahrungsbeschlusses im kantonalen Amtsblatt am 19. April 2019. Die Beschwerde vom 9. Mai 2019 wurde somit innert der Frist von 30 Tagen und folglich rechtzeitig erhoben.