Citation: 5A_147/2023 E. 3.3

3.3. Soweit der Beschwerdeführer sinngemäss eine Verletzung der Untersuchungsmaxime beanstanden will, indem er ausführt, die Erwägung der Vorinstanz zum fehlenden Beweisantrag des Beschwerdeführers hinsichtlich der Edition des IV-Entscheids vom 24. September 2020 stehe im Widerspruch zu der hier unstreitig anwendbaren eingeschränkten Untersuchungsmaxime, ist darauf nicht einzutreten, da der Beschwerdeführer in diesem Zusammenhang keine Verletzung verfassungsmässiger Rechte rügt (E. 1.3). Ohnehin verkennt der Beschwerdeführer, dass es im Rahmen der geltenden eingeschränkten bzw. sozialen Untersuchungsmaxime (Art. 272 ZPO) - im Gegensatz zur uneingeschränkten Untersuchungsmaxime - Aufgabe der Parteien bleibt, den Prozessstoff zu sammeln, d.h. den entscheidrelevanten Sachverhalt vorzutragen und Beweise beizubringen. Das Gericht trifft lediglich eine verstärkte Fragepflicht, kann und muss sich aber bei anwaltlich vertretenen Parteien zurückhalten (BGE 141 III 569 E. 2.3.1; Urteil 5A_857/2016 vom 8. November 2017 E. 4.3.3, nicht publ. in: BGE 143 III 617). Es ist demnach nicht zu beanstanden, dass sich die Vorinstanz bei den vorliegend anwaltlich vertretenen Parteien nicht veranlasst sah, den IV-Entscheid vom 24. September 2020 von Amtes wegen zu edieren.