Citation: 9C_893/2014 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz erwog, der regionalärztliche Untersuchungsbericht des Dr. med. B.________, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, vom 6. November 2012 erfülle die praxisgemässen Anforderungen an ein ärztliches Gutachten. Da der RAD-Arzt im Rahmen seiner Einschätzung der Arbeitsfähigkeit (50 %) invalidenversicherungsrechtlich unbeachtliche diagnoseunspezifische Überlagerungsfaktoren mitberücksichtigt habe, sei die Beweiswertigkeit nicht bloss deshalb in Frage gestellt, weil die IV-Stelle von dessen Einschätzung abgewichen sei. Ob die von Dr. B.________ gestellte Diagnose mit einer Arbeitsunfähigkeit von 50 % vereinbar sei, könne im Ergebnis jedoch ohnehin offen bleiben, da die Beschwerdeführerin als teilerwerbstätige Hausfrau mit einem ausserhäuslichen Erwerbspensum von 50 % zu qualifizieren sei. Es resultiere deshalb selbst unter der für sie wohlwollenden Annahme einer Arbeitsunfähigkeit von 50 % kein rentenbegründender Gesamtinvaliditätsgrad von mindestens 40 %. Die erwerblichen Auswirkungen der gesundheitlichen Beeinträchtigung ermittelte die Vorinstanz aufgrund der bei Teilerwerbstätigen anwendbaren gemischten Methode, wobei sie den erwerblichen Bereich und den Haushaltsbereich je mit 50 % gewichtete.