Citation: 6B_208/2015 E. 5.1

5.1. Der Beschwerdeführer rügt weiter eine Verletzung von Art. 318 Abs. 1 StPO und Art. 29 Abs. 2 BV. Die Staatsanwaltschaft habe im Anschluss an die letzte Einvernahme vom 15. Januar 2013 prozessrechtswidrig keine Schlussverfügung mit Fristansetzung zur Beweisergänzung erlassen, sondern am 15. Februar 2013 direkt Anklage erhoben. Die Verfügung vom 3. September 2012 sei irrelevant, weil in Bezug auf die SVG-Widerhandlung noch weitere Einvernahmen erfolgt seien und die Untersuchung daher noch nicht abgeschlossen gewesen sei. Ob das Verfahren nach der Rückweisung weiter beim Gericht hängig gewesen sei, sei ohne Bedeutung. Bei der Bestimmung von Art. 318 Abs. 1 StPO handle es sich um eine absolute Gültigkeitsvorschrift. Eine fehlende oder mangelhafte Schlussverfügung habe daher die Ungültigkeit des Abschlusses der Untersuchung zur Folge (Beschwerde S. 15 ff.).