Citation: 4A_30/2022 E. 3.4.6

3.4.6. Schliesslich steht der geltend gemachte Aufwand von rund 190 Stunden in einem offensichtlichen Missverhältnis zum erforderlichen Bearbeitungsumfang. Zu Recht legt der Beschwerdeführer dar, dass bloss einige Verfügungen zu formellen Fragen (insb. Ausstand, Sistierung) und die Abschreibungsverfügung zu treffen waren, der Streit aber nie in das Stadium materieller Beurteilung gelangte, sondern mit der aussergerichtlichen Vereinbarung vom 20. August 2021 erledigt wurde und nur noch abgeschrieben werden musste. Das widerlegt der Einzelschiedsrichter in der Vernehmlassung nicht plausibel. Er vermag daher die geforderte Höhe der Schiedsgerichtskosten auch nicht mit den geleisteten Arbeitsstunden überzeugend zu begründen.