Citation: 2C_217/2024 E. 7.2

7.2. Die Vorinstanz ist zu Recht von einer mutwilligen Verschuldung ausgegangen. Die Migrationsbehörden Basel-Stadt haben den Beschwerdeführer im Jahr 2001 verwarnt und mit ihm im Jahr 2009 eine Integrationsvereinbarung abgeschlossen. Dies hat lediglich vorübergehend zu einem Schuldenabbau bis im Jahr 2011 geführt. In den darauffolgenden Jahren kamen bis Dezember 2015 jedoch neue Betreibungen im Gesamtbetrag von Fr. 49'980.25 und Verlustscheine dazu. Entsprechend wurde er anlässlich des Kantonswechsels am 3. Mai 2016 erneut wegen Schuldenwirtschaft verwarnt. Trotz vollständiger Unterstützung durch die Sozialhilfe seit Dezember 2015 sind die Schulden des Beschwerdeführers fortwährend angewachsen. So sind in der Zeitspanne vom 13. Juni 2018 bis am 13. Juni 2023 elf neue Betreibungen im Gesamtbetrag von Fr. 27'971.95 hinzugekommen. Gesamthaft ist der Beschwerdeführer in den Betreibungsregistern der Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft mit Verlustscheinen in der Höhe von Fr. 157'772.70 verzeichnet. Weder die Integrationsvereinbarung noch die Teilnahme an einem Integrationsprogramm führten beim Beschwerdeführer zu einer Abkehr von der Schuldenwirtschaft. Er hat sich auch nie um die Aufnahme einer angepassten, körperlich leichten Tätigkeit bemüht, obwohl ihm in diesem Umfang von der IV mit rechtskräftig bestätigter Verfügung vom 21. Februar 2022 eine diesbezügliche Arbeitsfähigkeit im Umfang von 100% attestiert worden ist. Gemäss IV-Verfügung hätte ihm damit eine breite Palette an Hilfsarbeitertätigkeiten offen gestanden.