Citation: 2D_23/2023 E. 3.3

3.3. Soweit die Beschwerdeführer geltend machen, die Vorinstanz hätte die Interessen der Beschwerdeführerin 1 ergründen müssen, beschlägt dies nicht den rechtserheblichen Sachverhalt. Die tatsächliche Grundlage dafür, ob der Beschwerdeführerin 1 eine unmenschliche Behandlung droht, ist unabhängig von ihrer Interessenlage. Ob das übergeordnete Kindesinteresse eine Bewilligungserteilung an die Beschwerdeführerin 1 gebietet, kann im vorliegenden Verfahren nicht überprüft werden (vorstehend E. 1.2). Dass die Beschwerdeführerin 1 etwas Sachdienliches zur Lage in Russland oder was sie dort bei ihrer Rückkehr erwartet, hätte beitragen können, das nicht bereits durch ihre Vertreter geltend gemacht wurde, ist nicht ersichtlich und wird auch nicht behauptet. Eine Anhörung der Beschwerdeführerin 1 zur Sachverhaltserstellung erübrigte sich damit. Die Vorinstanz hat den vorliegend rechtserheblichen Sachverhalt willkürfrei und vollständig festgestellt.