Citation: 8C_83/2017 E. 6.1

6.1. Die Vorinstanz erachtete die medizinischen Unterlagen hinsichtlich der unfallbedingten Restbeschwerden und der daraus resultierenden vollen Arbeitsfähigkeit in einer leidensadaptierten, körperlich leichten Tätigkeit als schlüssig. Der Beschwerdeführer vermag keine stichhaltigen Gründe zu nennen, weshalb diese auf einer nachvollziehbaren, umfassenden medizinischen Aktenlage basierende vorinstanzliche Feststellung nicht zu überzeugen vermöchte. Insbesondere trifft es nicht zu - wie der Beschwerdeführer geltend macht -, dass der Kreisarzt die Beschreibung des auf den Versicherten zutreffenden Zumutbarkeitsprofils vom 23. März 2015 bezüglich einer Verweistätigkeit nicht hinreichend begründet und umschrieben hätte. Die Begründung ergibt sich vielmehr aus den zuvor vom Kreisarzt und den Ärzten des Zentrums J.________ erhobenen Befunden und persönlich festgestellten körperlichen Beeinträchtigungen. Mehr ist von einer untersuchenden Arztperson nicht zu verlangen. Hinzu kommt, dass der Beschwerdeführer selber angibt, seit Januar 2016 als Mitarbeiter im Reinigungsdienst, und somit in einer der kreisärztlichen Einschätzung entsprechenden Tätigkeit eine Stelle gefunden zu haben. Dass das Pensum aus gesundheitlichen Gründen auf 60 Prozent beschränkt wurde, wird nicht nachvollziehbar begründet. Die Vorbringen in der Beschwerde sind nicht geeignet, mindestens geringe Zweifel an der Beurteilung des Kreisarztes zu wecken, zumal diese mit der übrigen Aktenlage nicht in Widerspruch steht. Wenn die Vorinstanz auf zusätzliche Abklärungen verzichtete, ist darin keine Bundesrechtswidrigkeit, namentlich keine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes oder eine unvollständige medizinische Sachverhaltsfeststellung zu erblicken.