Citation: 6B_1346/2023 E. 4.2

4.2. Gemäss den unbestritten gebliebenen Feststellungen der Vorinstanz (Art. 105 Abs. 1 BGG) hat sich der Beschwerdeführer nach seinem Selbstunfall nach Hause fahren lassen und danach Gin getrunken. Indem er Alkohol getrunken habe, obwohl er aufgrund des Selbstunfalls mit einer Anordnung einer Blutprobe habe rechnen müssen, habe er die Ermittlung der Blutalkoholkonzentration für den Unfallzeitpunkt verunmöglicht und damit den objektiven Tatbestand der Vereitelung von Massnahmen zur Feststellung der Fahrunfähigkeit verwirklicht. In subjektiver Hinsicht habe der Beschwerdeführer zumindest in Kauf genommen, den Zweck einer Blutprobe zu vereiteln, als er nach dem Selbstunfall Gin getrunken habe. Dabei sei er gemäss seinen eigenen Aussagen davon ausgegangen, die Polizei werde zu ihm nach Hause kommen. Dass er nicht mit einer Blutprobe gerechnet habe, weil er kein schlechtes Gewissen gehabt habe, sei als reine Schutzbehauptung zu qualifizieren. Auch dass sich der Beschwerdeführer durch den Nachtrunk lediglich habe beruhigen wollen, erachtet die Vorinstanz als nicht glaubhaft.