Citation: 2C_928/2019 E. 2.4.2

2.4.2. Nur weil das Verwaltungsgericht die rechtliche Einschätzung des Beschwerdeführers nicht geteilt hat, gibt sein Entscheid nicht bereits Anlass dazu, im bundesgerichtlichen Verfahren die Beweismittel zu ergänzen. Hierfür müsste die Vorinstanz materielles Recht derart angewendet haben, dass bestimmte Sachumstände neu und erstmals - durch den angefochtenen Entscheid - Rechtserheblichkeit erhielten (Urteil 2C_323/2018 vom 21. September 2018 E. 1.4 mit Hinweisen). Dies ist hier nicht der Fall: Bei allen Instanzen ging es um die Frage, ob der Beschwerdeführer mit seinem Finanzgebaren und seiner wiederholten Delinquenz in schwerwiegender Weise gegen die öffentliche Sicherheit und Ordnung in der Schweiz verstossen oder diese gefährdet hat (Art. 63 Abs. 1 lit. b AIG). Alle kantonalen Behörden haben dies aus den gleichen Gründen bejaht und den Widerruf der Niederlassungsbewilligung durch das Migrationsamt geschützt. Das Bundesgericht kann folgende Unterlagen aufgrund des Novenverbots nicht berücksichtigen: - die Abrechnungen des Strassenverkehrsamts Zürich; - die Zahlungsvereinbarung des Statthalteramts Bezirk Zürich vom 27. Oktober 2015; - die Einzahlungsscheine vom Mai 2019; - die Beschwerde an die Sozialbehörde Zürich vom 5. November 2018; - den Mathematiktest; - die Lernberichte und Zeugnisse vom 31. Januar 2019 respektive vom 10. Juli 2019; - den Betreibungsregisterauszug vom 5. November 2019 inkl. Auszug aus dem Verlustscheinregister; - die Zahlungsbestätigung vom 1. November 2019; - die Eigentümerauskunft vom 24. Oktober 2019; - die Einzahlungsscheine vom Oktober 2019; - den Bericht der Schule Buhrain vom 30. Oktober 2019.