Citation: I 169/04 17.01.2005 E. 5.1

5.1.1 Unbestritten und erstellt ist, dass der Versicherte in der angestammten Tätigkeit als Deckenmonteur seit 29. September 1994 gesundheitsbedingt zu 100 % arbeitsunfähig ist. Am 20. September 1995 vereinbarte er mit der IV-Stelle, er werde sich für körperlich weniger belastende Tätigkeiten bewerben und sich bei Bedarf wieder an die IV-Stelle wenden. Am 11. März 1996 nahm er zu 100 % die dem Rückenleiden angepasste Tätigkeit als Lagerist bei der Firma C.________ an, weshalb es zu keiner weiteren Prüfung des Leistungsanspruchs kam. Streitig ist, wann es zur zusätzlichen Einschränkung der Arbeitsfähigkeit im Beruf als Lagerist kam. 5.1.2 Der Versicherte geht von einem Rentenbeginn ab Januar 2000 aus. Er setzt mithin den Anfang der einjährigen Wartefrist nach Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG auf den Januar 1999. Er führt an, in diesem Monat sei das Lungenleiden aufgetreten, das am 19. Februar 1999 zur Operation geführt habe. Von diesem Leiden habe er sich physisch und psychisch nie mehr ganz erholt. Die Vorinstanz setzte den allfälligen Rentenbeginn per April 2001 fest, da die Limitierung der Arbeitsfähigkeit im Beruf als Lagerist gemäss dem A.________ Gutachten ab 7. April 2000 eingesetzt habe. 5.2 Wegen des Lungenleidens war der Beschwerdeführer vom 29. Januar bis 12. Februar 1999 hospitalisiert. Aufgrund des Berichts der Klinik S.________ vom 15. Februar 2000 und der A.________ Expertise vom 13. September 2002 kann nicht davon ausgegangen werden, dass die Lungenkrankheit zu einer einjährigen Einschränkung der Arbeitsfähigkeit geführt hat. Im A.________ Gutachten wurde vielmehr ausgeführt, der Versicherte habe die entsprechenden Beschwerden zum Anlass genommen, die Arbeit als Lagerist nicht mehr auszunehmen, obwohl ihm dies aus somatischer Sicht zugemutet worden sei. Laut A.________ Gutachten trat die zusätzliche psychische Einschränkung der Arbeitsfähigkeit im Lageristen-Beruf am 7. April 2000 ein, worauf abzustellen ist. Dies führt zum Rentenbeginn ab 1. April 2001 (Art. 29 Abs. 1 lit. b in Verbindung mit Art. 29 Abs. 2 Satz 1 IVG).