Citation: 1B_23/2015 E. 5

Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Bestimmungen von Art. 95 ff. BGG nennen die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe. Hinsichtlich der Verletzung von Grundrechten gilt der in Art. 106 Abs. 1 BGG verankerte Grundsatz der Rechtsanwendung von Amtes wegen nicht; insofern besteht eine qualifizierte Rügepflicht (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 136 I 49 E. 1.4.1 S. 53, 65 E. 1.3.1 S. 68 mit Hinweisen). Es obliegt dem Beschwerdeführer namentlich darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid gegen die gerügten Grundrechte verstossen soll. Das Obergericht sieht eine wirksame Verteidigung im Berufungsverfahren nicht bedroht. Inwiefern die entsprechenden Ausführungen des Obergerichts rechts- bzw. verfassungswidrig sein sollten, vermag der Beschwerdeführer mit der Darlegung seiner Sicht der Dinge nicht aufzuzeigen. Weiter erachtet das Obergericht das Vertrauensverhältnis durch das vom Beschwerdeführer angehobene Verfahren wegen Berufsgeheimnisverletzung nicht als dermassen gestört, dass eine wirksame Verteidigung eingeschränkt würde. Das Obergericht führt hiezu weiter aus, dass der Beschwerdeführer schon seinen früheren Offizialverteidigern weitgehend dieselben Pflichtverletzungen vorwarf. Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, vermag ebenfalls nicht aufzuzeigen, inwiefern das Obergericht insoweit einen Verteidigerwechsel in rechts- bzw. verfassungswidriger Weise verweigert haben sollte. Aus den Ausführungen des Beschwerdeführers geht nicht einmal hervor, was er denn konkret seinem Verteidiger mit der Strafanzeige vorwirft. Zusammenfassend ist festzustellen, dass sich aus der Beschwerde nicht ergibt, inwiefern das Obergericht das Gesuch um Wechsel der Offizialverteidigung rechts- bzw. verfassungswidrig abgewiesen haben sollte. Die Beschwerde genügt den gesetzlichen Formerfordernissen offensichtlich nicht, weshalb auf sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG nicht einzutreten ist. Somit kann offen bleiben, ob es sich bei der angefochtenen Verfügung des Obergerichts überhaupt um eine anfechtbare Verfügung im Sinne von Art. 93 Abs. 1 BGG handelt.