Citation: 9C_298/2019 E. 3.2.1

3.2.1. Die Beschwerdeführerin bringt dagegen zum einen vor, auf die Voraussetzung des zeitlichen Zusammenhangs sei zu verzichten. Dieses Kriterium sei überflüssig und gesetzeswidrig. Nach Art. 23 lit. a BVG werden Invalidenleistungen der obligatorischen beruflichen Vorsorge von derjenigen Vorsorgeeinrichtung geschuldet, bei welcher die ansprechende Person bei Eintritt der Arbeitsunfähigkeit, deren Ursache zur Invalidität geführt hat, versichert war (BGE 135 V 13 E. 2.6 S. 17). Der Anspruch auf Invalidenleistungen setzt somit nach dem Gesetz einen engen sachlichen und zeitlichen Zusammenhang zwischen der während der Dauer des Vorsorgeverhältnisses bestandenen Arbeitsunfähigkeit und der allenfalls erst später eingetretenen Invalidität voraus (vgl. BGE 144 V 58; 130 V 270 E. 4.1 S. 275; 123 V 262 E. 1c S. 264 mit Hinweisen). Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin ist dieses Element daher weder überflüssig noch gesetzeswidrig.