Citation: C 126/01 16.01.2002 E. 1

1.- Die Vorinstanz hat die gesetzlichen Bestimmungen über die Einstellung in der Anspruchsberechtigung wegen selbstverschuldeter Arbeitslosigkeit infolge Stellenaufgabe (Art. 30 Abs. 1 lit. a AVIG in Verbindung mit Art. 44 Abs. 1 lit. b AVIV) sowie die Bemessung der Einstellungsdauer nach dem Grad des Verschuldens (Art. 30 Abs. 3 AVIG in Verbindung mit Art. 45 Abs. 2, Abs. 2bis und Abs. 3 AVIV) zutreffend dargelegt. Darauf kann verwiesen werden. Beizufügen ist, dass im Bereich der freiwilligen Stellenaufgabe nach Art. 44 Abs. 1 lit. b AVIV die Schadenminderungspflicht (Art. 17 Abs. 1 AVIG) grundsätzlich ihre Grenze am Zumutbarkeitsgedanken (Art. 16 AVIG) findet. Eine Stelle, die dem Versicherten nicht zur Annahme zuzumuten ist, kann ihm grundsätzlich auch nicht zum Beibehalten zugemutet werden (Gerhards, Kommentar zum AVIG, Bd. I, N 13 zu Art. 30). Ein Verbleiben an der Arbeitsstelle kann demnach u.a. dann nicht zugemutet werden, wenn sie den persönlichen Verhältnissen nicht angemessen ist (Art. 16 Abs. 1 lit. c AVIG). Unter den Begriff der persönlichen Verhältnisse fallen auch Betreuungspflichten gegenüber Kindern (Gerhards, a.a.O., N 27 zu Art. 16; Jacqueline Chopard, Die Einstellung in der Anspruchsberechtigung, Diss. Zürich 1998, S. 123). Anderseits liegt ein Selbstverschulden im Sinne der Arbeitslosenversicherung vor, wenn und soweit ein Eintritt der Arbeitslosigkeit nicht objektiven Faktoren zuzuschreiben ist, sondern in einem nach den persönlichen Umständen und Verhältnissen vermeidbaren Verhalten des Versicherten liegt, für das die Arbeitslosenversicherung die Haftung nicht übernimmt (ARV 1982 Nr. 4 S. 39; Gerhards, a.a.O., N 8 zu Art. 30).