Citation: 7B_281/2022 E. 2.3.1

2.3.1. Zunächst verkennt sie den Charakter des Verfahrens vor Bundesgericht, wenn dieses sich bereits einmal mit einer Sache befassen musste und diese an die kantonale Vorinstanz zurückgewiesen hat. Anders als es die Beschwerdeführerin in ihrer Beschwerde (S. 6-9) anzunehmen scheint, hat das Bundesgericht im Urteil 6B_701/2020 vom 11. Juni 2021 bereits verbindlich festgehalten, dass sie die auf ihren Namen lautende Geschäftskreditkarte weisungswidrig in erheblichem Umfang für private Zwecke, namentlich für Einkäufe in Kleidergeschäften, Coiffeurbesuche, Restaurants, Reisebüros und Schönheitsoperationen, eingesetzt hatte (a.a.O. E. 4.3.1). Darüber hinaus erwog das Bundesgericht, dass die Beschwerdeführerin bei der Ausschöpfung der im Voraus bis zur festgelegten Kartenlimite gewährten Kreditmöglichkeit an die reglementarisch geregelte Beschränkung der Verwendung für geschäftliche Auslagen gebunden war, und zwar unabhängig davon, dass ihre Vorgesetzten die monatlichen Kreditkartenabrechnungen jeweils zu kontrollieren und genehmigen hatten (a.a.O. E. 4.4). Wenn die Beschwerdeführerin nun aber einwendet, ihre Bezüge zu privaten Zwecken seien "nachträglich genehmigt worden", unter anderem durch die Erhöhung der Kreditkartenlimite, "die Rechtmässigkeit der getätigten Bezüge" sei bestätigt worden, oder es habe ein "explizites generelles Einverständnis für Privatbezüge in angeklagter Höhe" gegeben, äussert sie sich zu Punkten, über die das Bundesgericht bereits verbindlich geurteilt hat. Das erkennt bereits die Vorinstanz zutreffend. Diese verfällt deshalb nicht in Willkür - das macht die Beschwerdeführerin im Übrigen auch nicht geltend (vgl. Art. 106 Abs. 2 BGG) -, wenn sie die Beweisanträge, die auf eine erneute Überprüfung dieser Fragen abzielen, in antizipierter Beweiswürdigung (vgl. Art. 139 Abs. 2 StPO) ablehnt.