Citation: 1A.5/2006 09.02.2006 E. 6

Schliesslich ist auch der Konnex zwischen den vom Rechtshilfeersuchen betroffenen Konten und dem griechischen Strafverfahren zu bejahen. Wie in der Schlussverfügung dargelegt wurde (E. 5 S. 5), stimmen die den Angeschuldigten überwiesenen Beträge sowohl in zeitlicher Hinsicht als auch von der Grössenordnung her mit dem im Ersuchen dargestellten Korruptionserlös überein. Sie wurden über weitere, von den Angeschuldigten und den Beschwerdeführerinnen 2 und 3 in kurzen Abständen eröffneten Konten bei der Bank D.________verschoben, um im Sommer 2003 mittels Barbezug oder Überweisung an A.________ nach Griechenland zurückzufliessen. Die Unterlagen über das Konto der Beschwerdeführerin 3 sind daher für das griechische Strafverfahren von Interesse. Ihre Übermittlung verletzt deshalb nicht das Verhältnismässigkeitsgebot. Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin 3 ist diese Übermittlung auch vom Rechtshilfeersuchen gedeckt. Zwar wird sie dort nicht namentlich genannt; es wird jedoch um die Erhebung sämtlicher Unterlagen ersucht, welche die Übermittlung und den Verbleib der Bestechungsgelder betreffen. Hinzu kommt, dass Mitinhaberin des Kontos der Beschwerdeführerin 3 die im Rechtshilfeersuchen namentlich erwähnte Beschwerdeführerin 2 ist.