Citation: 6B_300/2010 16.09.2010 E. 1

Gemäss Anklageschrift der Staatsanwaltschaft Zürich - Sihl vom 25. April 2008 wird B.________ vorgeworfen, die Geschädigte A.________ am 3. September 2006 um ca. 02.00 Uhr in Zürich-Wollishofen im Personenwagen von X.________ zu Oralsex und zu vaginalem Geschlechtsverkehr gezwungen zu haben. Dabei soll er die rechte Brust der Geschädigten so stark gedrückt haben, dass dadurch ein grosses Hämatom entstand. Er soll ihr gedroht haben, sie mit Rasierklingen zu schneiden, wenn sie nicht über den Vorfall schweige. Dem Beschwerdeführer wird vorgeworfen, die Geschädigte auf der anschliessenden Nachhausefahrt während eines Halts in Reinach zu Oral- und Analsex gezwungen zu haben. Er soll ihr für den Fall, dass sie den Vorfall jemandem erzähle, damit gedroht haben, mit ihrer Schwester dasselbe zu machen. Die Vorinstanz hält den durch den Beschwerdeführer erzwungenen Oral- und Analverkehr sowie die Verletzung der rechten Brust der Geschädigten durch B.________ als erstellt. Dies im Gegensatz zu den restlichen Anklagevorwürfen (s. angefochtenes Urteil E. 3c S. 23).