Citation: 2C_366/2024 E. 2.4

2.4. Der Beschwerdeführer bringt einzig vor, er sei Opfer ehelicher Gewalt gewesen. Für die Beurteilung dieser Frage sind die diesbezüglichen sachverhaltlichen Feststellungen entscheidend, d.h. ob und in welchem Ausmass häusliche Gewalt stattgefunden habe (vgl. u.a. Urteil 2C_498/2022 vom 22. März 2023 E. 4.3 mit Hinweisen). Wie bereits erwogen, prüft das Bundesgericht die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen und die Beweiswürdigung nur unter dem Gesichtspunkt der Willkür (vgl. E. 2.2 hiervor). Der Beschwerdeführer führt im Wesentlichen auf, er sei während seiner Ehe ununterbrochen Opfer einer Vielzahl von grausamen und unvorstellbaren Demütigungen und Misshandlungen gewesen. Durch die erlittene Unterdrückung, Erpressung sowie körperliche und seelische Gewalt sei er gezwungen gewesen, den gemeinsamen Haushalt zu verlassen. Mit diesen Ausführungen, die über blosse, nicht weiter belegte Behauptungen nicht hinausgehen, unterbreitet er dem Bundesgericht lediglich seine eigene Sicht der Dinge. Damit gelingt es ihm nicht substanziiert darzutun (Art. 106 Abs. 2 BGG), dass die Vorinstanz in Willkür verfallen sei, indem sie gestützt auf die Beweislage zum Schluss gekommen ist, dass die vom Beschwerdeführer geltend gemachte häusliche Gewalt nicht hinreichend belegt sei. Folglich vermag der Beschwerdeführer auch nicht rechtsgenüglich darzutun, dass die rechtliche Würdigung der Vorinstanz, wonach er keinen Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung gestützt auf Art. 50 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 AIG habe, bundesrechtswidrig sei. Damit entbehrt die Beschwerde offensichtlich einer genügenden Begründung (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG).