Citation: 8C_74/2024 E. 4.1

4.1. Das kantonale Gericht hat nach in allen Teilen bundesrechtskonformer Beweiswürdigung, worauf verwiesen wird (Art. 109 Abs. 3 BGG), zutreffend dargelegt, weshalb keine auch nur geringen Zweifel gegen die Beweiskraft der Aktenbeurteilung des die Visana beratenden Chirurgen Dr. med. E.________ vom 8. Dezember 2022 sprechen. Mit Dr. med. F.________, vertrauensärztlicher Chirurg der Beschwerdegegnerin, sei von einer einfachen Rücken-Gesäss-Prellung auszugehen und dementsprechend nach der Praxis zu posttraumatischen Lumbalgien und Lumboischialgien (vgl. Urteil 8C_19/2021 vom 27. April 2021 E. 7.2 i.f. mit Hinweisen) ein Status quo sine unter den gegebenen Umständen nach drei Monaten - also per 9. April 2021 - anzusetzen. Demnach stünden die über den 9. April 2021 hinaus geklagten Beschwerden nicht in einem natürlichen Kausalzusammenhang zum Unfall vom 9. Januar 2021, weshalb der (mit angefochtenem Urteil bestätigte) folgenlose Fallabschluss per 10. April 2021 nicht zu beanstanden sei. Auch bestehe keine Vertrauensgrundlage für einen Anspruch auf Übernahme der weiteren Heilbehandlungskosten im Sinne der Spitalkosten im Zusammenhang mit der Operation vom 11. Oktober 2021.