Citation: 8C_134/2024 E. 4.2

4.2. In umfassender Auseinandersetzung mit den medizinischen Akten und den Vorbringen der Beschwerdeführerin gelangte das kantonale Gericht zum Schluss, dass das Gutachten beweiskräftig sei. Insbesondere verneinte es die von der Beschwerdeführerin geltend gemachte Notwendigkeit einer neuropsychologischen Abklärung und eine Verschlechterung des Gesundheitszustands im Zeitraum zwischen der Begutachtung und dem Erlass des Einspracheentscheids. Insgesamt stehe fest, so das kantonale Gericht, dass die anhaltenden Beschwerden im Bereich des linken Oberschenkels sowie beider Kniegelenke unfallkausal seien. Die übrigen Beschwerden könnten hingegen nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf das Unfallereignis zurückgeführt werden. Weiter sei erstellt, dass die Beschwerdeführerin ihre bisherige Tätigkeit als Raumpflegerin unfallbedingt nicht mehr ausüben könne, ihr aber ab 1. Dezember 2019 eine leidensangepasste sitzende Tätigkeit in einem Pensum von 100 % zumutbar sei. Auf die von der Beschwerdeführerin verlangten weiteren medizinischen Abklärungen könne daher verzichtet werden. Da von einer Fortsetzung der ärztlichen Behandlung auch keine namhafte Besserung des unfallbedingten Gesundheitszustands mehr zu erwarten sei, sei der Endzustand erreicht und der Fallabschluss per 1. Dezember 2019 nicht zu beanstanden. In Bezug auf die erwerblichen Auswirkungen der unfallbedingten Gesundheitsschäden korrigierte die Vorinstanz sodann im Rahmen des Einkommensvergleich das von der HDI aufgrund eines Berechnungsfehlers auf Fr. 50'856.- festgesetzte Invalideneinkommen auf Fr. 49'697.-. Der Vergleich mit dem Valideneinkommen von Fr. 60'202.- ergab eine Einkommenseinbusse von Fr. 10'505.- bzw. einen Invaliditätsgrad von rund 17 % und damit einen entsprechenden Rentenanspruch. In einem letzten Schritt bestätigte das kantonale Gericht schliesslich die Integritätsentschädigung bei einem Integritätsschaden von 20 %.