Citation: 8C_151/2019 E. 7.1

7.1. Wird die Frage nach einer anspruchsrelevanten Veränderung des Sachverhalts im Sinne einer revisionsbegründenden erheblichen Gesundheitsveränderung bejaht, ist der Invaliditätsgrad auf der Grundlage eines richtig und vollständig festgestellten Sachverhalts neu und ohne Bindung an frühere Invaliditätsschätzungen zu ermitteln (BGE 141 V 9). Im Rahmen der Unfallversicherung unterliegt dannzumal auch der natürliche und der adäquate Kausalzusammenhang einer grundsätzlich freien und ohne Bindung an frühere Beurteilungen unterliegenden Prüfung, wobei die Prüfung der Adäquanzkriterien aufgrund der im Zeitpunkt der erwogenen revisionsweisen Leistungsanpassung gegebenen tatsächlichen Verhältnisse erfolgt (SVR 2018 UV Nr. 37 S. 131, 8C_248/2017, E. 3.3 mit Hinweisen).