Citation: 2C_749/2022 E. 3.3

3.3. Weiter bringt der Beschwerdeführer vor, die Vorinstanz habe Art. 29 Abs. 2 BV verletzt, da sie ihrerseits den Einwand des Beschwerdeführers unberücksichtigt gelassen habe, die von ihm eingereichten Arztberichte legten ein Abhängigkeitsverhältnis zu seinen Töchtern sowie eine Verschlechterung seines eigenen Gesundheitszustands dar. Die Vorinstanz führte aus, es sei nicht hinreichend substanziiert dargelegt, inwiefern sich der Gesundheitszustand der beiden Töchter oder des Beschwerdeführers in letzter Zeit massgeblich verschlechtert und neu eine wechselseitige Abhängigkeit entstanden sein könnte. Dabei nahm sie ausdrücklich Bezug auf die eingereichten Arztzeugnisse, die Autoimmunerkrankung der Tochter sowie die psychischen Auswirkungen einer Wegweisung. Eine unzureichende Berücksichtigung der Vorbringen des Beschwerdeführers liegt damit nicht vor. Eine andere Frage ist, ob die darauf gestützte Beweiswürdigung willkürlich ist und ob die Vorinstanz im Ergebnis zu Recht verneint hat, dass ein Abhängigkeitsverhältnis glaubhaft dargetan wurde (nachstehende E. 5.3.1).