Citation: 5A_890/2022 E. 4.3.1

4.3.1. So habe der Beschwerdeführer mit seinem bisherigen Verhalten klar zu verstehen gegeben, dass er im Scheidungsverfahren nicht im Sinne einer Partei kooperieren und Entscheide anerkennen werde. In seiner Eingabe an die Vorinstanz vom 21. März 2022 habe der Beschwerdeführer ein weiteres Mal erklärt, dass er keinen Entscheid der staatlichen Gerichte anerkennen werde, dass vielmehr sein Urteil vom 18. Dezember 2019 (siehe E. 1.3) umzusetzen sei. Diese totale Verweigerung einer Beteiligung am Verfahren als Rückzug der Berufung zu würdigen, sei klar willkürlich. Die Beschwerdegegnerin hält dem entgegen, der Beschwerdeführer habe vor der Vorinstanz klar und unmissverständlich zum Ausdruck gebracht, dass er den Prozess nicht wolle bzw. kein Rechtsmittel erheben wolle.