Citation: 8C_123/2023 E. 4.2.2

4.2.2. Demgegenüber rügt der Beschwerdeführer, die Vorinstanz habe Bundesrecht verletzt, indem sie - anstatt nur das verzeichnete Erwerbseinkommen der letzten zehn Jahre von 2005 bis 2014 gemäss IK-Auszug zu berücksichtigen - als elften Lohn auch das unterdurchschnittliche Einkommen des Jahres 2004 in die Ermittlung des Durchschnittswertes miteinbezogen habe. Zudem habe sie entgegen der Rechtsprechung (vgl. Urteile 8C_233/2015 vom 13. Oktober 2015 E. 3.4 und 8C_508/2011 vom 6. Oktober 2011 E. 4.1) nur die Nominallohnentwicklung auf dem ermittelten Durchschnittswert und nur von 2014 bis 2016 aufgerechnet. Selbst wenn man von den elf Erwerbseinkommen der Jahre 2004-2014 gemäss IK-Auszug ausgehe, welche auch die Vorinstanz der Ermittlung des Valideneinkommens zu Grunde gelegt habe, resultiere bei bundesrechtskonformer Aufrechnung der Nominallohnentwicklung im Vergleich zum Invalideneinkommen gemäss angefochtenem Urteil ein massgebender anspruchsbegründender Invaliditätsgrad von 41%.