Citation: 2C_358/2021 E. 3.3.4

3.3.4. Die vorstehend (vgl. E. 3.3.3 hiervor) wiedergegebenen Ausführungen des Beschwerdeführers widersprechen zu weiten Teilen den für das Bundesgericht verbindlichen (vgl. E. 2.2 hiervor) Feststellungen der Vorinstanz. So geht aus dem angefochtenen Urteil hervor, dass der Beschwerdeführer nach der ausländerrechtlichen Verwarnung weitere Schulden angehäuft hat und auch weiter von der Sozialhilfe abhängig gewesen ist. Erst unter dem Druck der angedrohten Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung hat er begonnen, sich um eine Arbeitsstelle zu bemühen (vgl. E. 7.5 des angefochtenen Urteils). Die monatlichen Netto-Einkünfte des Beschwerdeführers aus seiner seit Oktober 2019 ausgeübten Tätigkeit als Chauffeur im Stundenlohn schwanken erheblich (zwischen Fr. 835.70 und Fr. 3'662.75) und erlauben keinen nachhaltigen Schuldenabbau (E. 7.6 des angefochtenen Urteils). Unterhaltszahlungen an seine Töchter hat er nur dreimal geleistet (E. 8.6 des angefochtenen Urteils). Der Beschwerdeführer zeigt in seiner Beschwerdeschrift nicht rechtsgenüglich auf, dass die entsprechenden Feststellungen unhaltbar wären. Auch legt er nicht dar, dass er sich anderweitig in die schweizerischen Verhältnisse eingefunden hätte. Abgesehen von seinen familiären Verbindungen (vgl. dazu E. 3.2 hiervor) scheint er mit der Schweiz nicht besonders verbunden zu sein. Bei einer Gesamtbetrachtung ist der Schluss der Vorinstanz, dass der Beschwerdeführer sich trotz seines langjährigen Aufenthalts nicht in die hiesigen Verhältnisse integriert hat und entsprechend auch nichts aus dem Anspruch auf Achtung des Privatlebens (Art. 8 Ziff. 1 EMRK) ableiten kann, jedenfalls nicht zu beanstanden. Selbst wenn man im Übrigen zum Schluss kommen wollte, dass der Anwendungsbereich von Art. 8 Ziff. 1 EMRK vorliegend eröffnet wäre, erwiese sich die von der Vorinstanz bestätigte aufenthaltsbeendende Massnahme klarerweise als verhältnismässig. Zu berücksichtigen ist in diesem Zusammenhang nicht zuletzt der Umstand, dass aufgrund des vorinstanzlich festgestellten Sachverhalts keinerlei Hinweise darauf bestehen, dass ein weiterer Verbleib des Beschwerdeführers in der Schweiz ihn in die Lage versetzen würde, seine Schulden nachhaltig abzubauen und für seine Kinder dauerhaft mitaufzukommen.