Citation: 5A_437/2024 E. 1.3.3

1.3.3. Hinsichtlich der zweiten Voraussetzung von Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG ist einzig das Beweisverfahren ausschlaggebend. Eine bedeutende Zeit- und Kostenersparnis für das Beweisverfahren (vgl. BOVEY, in: Commentaire LTF, 3. Aufl. 2022, N. 34 zu Art. 93 BGG) kann mit Blick auf die internationalen Verhältnisse anhand der Darlegungen angenommen werden, da die Beschwerdegegnerin bereits in der Klageantwort die rechtshilfeweise Anhörung von Zeugen mit Domizil im Russland als Beweismittel beantragt, um die Nicht-Simulation bzw. den Bestand und die verrechnungsweise Tilgung einer Darlehensforderung gegen den Schuldner zu beweisen. Besteht - insbesondere wegen der möglichen rechtshilfeweisen und aufwändigen Zeugeneinvernahmen in entfernten Ländern (vgl. BOVEY, a.a.O., N. 38 zu Art. 93 BGG; Urteil 4A_566/2020 vom 27. September 2021 E. 2.2.2) - hinreichender Anlass zur Ausnahme vom Grundsatz, dass sich das Bundesgericht mit jeder Angelegenheit nur einmal befassen soll (BGE 134 III 188 E. 2.2), erweist sich die Beschwerde gegen den Rückweisungsentscheid des Obergerichts als zulässig.