Citation: 8C_673/2017 E. A

A.________, geboren 1952, war seit dem 1. Januar 1980 als Produktionsmitarbeiter bei der B.________ AG angestellt und bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) für die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen sowie Berufskrankheiten versichert. Am 10. Juni 2008 verunfallte er an seinem Arbeitsplatz mit dem Gabelstapler. Er klemmte sich den linken Fuss ein und zog sich eine Trümmerfraktur am Unterschenkel zu. Der Bruch musste im Spital C.________ sowie im Spital D.________ mehrfach operiert werden. Nach einem Aufenthalt in der Klinik E.________ vom 16. März bis zum 29. April 2009 begann A.________ am 11. Mai 2009 einen Arbeitsversuch an einem für ihn geschaffenen Schonarbeitsplatz an der bisherigen Stelle, wo er sein Pensum bis auf 100 Prozent steigern konnte. Es erfolgte eine weitere Operation (Korrekturosteotomie) am 14. Januar 2010. Suva-Kreisarzt Dr. med. F.________, Chirurgie FMH, erachtete die Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit nach seiner Untersuchung vom 16. August 2010 als nicht mehr erreichbar. Wechselbelastende Tätigkeiten (50 Prozent sitzend, 25 Prozent gehend, 25 Prozent stehend) insbesondere ohne das Heben und Tragen von Lasten seien vollzeitlich zumutbar (Bericht vom 17. August 2010). Im Juli 2010 begann A.________ erneut einen Arbeitsversuch bei seinem angestammten Arbeitgeber im Tagdienst Pulverbetrieb (Bereitstellung von Rohmaterialien). Nachdem dieser gescheitert war, führte Dr. med. F.________ am 1. Februar 2011 die kreisärztliche Abschlussuntersuchung durch und bestätigte das am 16. August 2010 formulierte Zumutbarkeitsprofil im Wesentlichen. Die IV-Stelle des Kantons Aargau gewährte ab dem 1. November 2009 eine ganze und ab dem 1. August 2010 bis zum 31. Dezember 2011 eine halbe Invalidenrente (Verfügung vom 14. Februar 2012). Die Suva sprach A.________ mit Verfügung vom 5. April 2012 eine Invalidenrente bei einer Erwerbsunfähigkeit von 32 Prozent zu, hob diese jedoch am 5. April 2013 gestützt auf die orthopädische Beurteilung ihrer Abteilung Versicherungsmedizin, PD Dr. med. G.________, orthopädische Chirurgie FMH, vom 14. Januar 2012 wieder auf und liess den Versicherten im Zentrum H._________ abklären (Bericht vom 13. November 2013). Sie holte zudem Aktenberichte ihrer Abteilung Versicherungsmedizin, Frau Dr. med. I.________, Fachärztin für Neurologie FMH, und PD Dr. med. G.________ sowie Dr. med. J.________, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom 26. September 2014, vom 21. Oktober 2014 und vom 26. Oktober 2015 ein. Mit Verfügung vom 11. Dezember 2015 und Einspracheentscheid vom 19. Juli 2016 sprach sie A.________ ab dem 1. März 2012 eine Invalidenrente bei einer Erwerbsunfähigkeit von 32 Prozent sowie eine Integritätsentschädigung bei einer Integritätseinbusse von 5 Prozent zu.