Citation: 2C_670/2023 E. 3.3

3.3. Die Vorinstanz hat im Zusammenhang mit der Zumutbarkeit der Rückweisung aufgrund der ihr zur Verfügung stehenden Akten (u.a ärztliche Zeugnisse und Atteste, Aussagen der Beschwerdeführerin und ihres in der Schweiz lebenden Schwiegersohns) erwogen, dass im Falle der Beschwerdeführerin keine gesundheitliche oder medizinische Notlage bzw. keine Hinweise auf eine schwerwiegende Erkrankung vorliegen würden. Die Arztberichte würden keine konkrete Gefährdung an Leib und Leben der Beschwerdeführerin im Falle einer Rückführung nach Sri Lanka bestätigen. Zudem sei nicht erstellt, dass ihre medikamentöse Behandlung in ihrer Heimat nicht sichergestellt werden könne. Ferner sei davon auszugehen, dass sie in ihrer Heimat über ein tragfähiges familiäres und soziales Netz verfüge, welches sie im Alltag bei Bedarf unterstützen könne. Ebenso sei gestützt auf die Akten anzunehmen, dass die Beschwerdeführerin mit den Einnahmen ihres durch sieben Angestellte bewirtschafteten Bauernhofs sowie durch die zusätzliche Unterstützung ihrer in der Schweiz lebenden Familie in der Lage sei, ihren Lebensunterhalt einschliesslich allfälliger medizinischer Kosten zu decken. In ihrer Eingabe beschränkt sich die Beschwerdeführerin insbesondere darauf, die vorinstanzlichen Ausführungen zu bestreiten bzw. pauschal zu behaupten, das Verwaltungsgericht habe die Berichte medizinischer Fachleute bzw. die von ihr angebotenen Beweise nicht oder nicht hinreichend berücksichtigt. Damit stellt sie die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen und die Beweiswürdigung nicht substanziiert infrage und zeigt nicht auf, inwiefern diese willkürlich sein oder sonstwie verfassungsmässige Rechte verletzen sollen (Art. 118 Abs. 2 BGG; Art. 117 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG; zu den Begründungsanforderungen an Sachverhaltsrügen vgl. BGE 147 I 73 E. 2.2; 140 III 264 E. 2.3; 137 I 58 E. 4.1.2). Insbesondere legt sie nicht konkret dar, welche entscheidrelevanten Beweismittel ausser Acht gelassen worden seien und inwiefern diese einen Einfluss auf den Verfahrensausgang gehabt hätten. Folglich sind die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen für das Bundesgericht verbindlich (Art. 118 Abs. 1 BGG). Die Ausführungen der Beschwerdeführerin zu ihrem gesundheitlichen Zustand bzw. zu den Behandlungsmöglichkeiten und ihren Lebensverhältnissen in der Heimat bleiben weitgehend unsubstanziiert und genügen den qualifizierten Anforderungen an die Begründung von Verfassungsrügen nicht (Art. 106 Abs. 2 i.V.m. Art. 117 BGG). Insbesondere gelingt es ihr damit nicht, eine ernsthafte und konkrete Lebensgefahr oder das Risiko einer unmenschlichen oder erniedrigenden Behandlung i.S.v. Art. 3 EMRK im Falle einer Rückkehr in ihr Heimatland rechtsgenüglich darzutun.