Citation: 1C_542/2013 E. 3.2

3.2. Hier fällt die Annahme von Nichtigkeit klarerweise ausser Betracht. Funtionelle bzw. sachliche Unzuständigkeit der mit der Angelegenheit befassten Behörden wird nicht geltend gemacht und ist auch nicht ersichtlich. Gravierende materielle Fehlerhaftigkeit ist ebenfalls nicht erkennbar. Im Gegenteil: Das Verständnis der massgebenden Bestimmungen der Wegrodelverordnung durch die Vorinstanz kann sich auf die von der Rechtsprechung anerkannten Auslegungskriterien stützen (dazu statt vieler: BGE 139 IV 62 E. 1.5.4 S. 74) und ist nachvollziehbar. Es ist denkbar, dass das Auslegungsergebnis auch einer weitergehenden Überprüfung durch das Bundesgericht standhalten würde als der sehr beschränkten unter dem Blickwinkel der Nichtigkeit. In der Tat leuchtet nicht recht ein, weshalb die Überführung vorbestehender Wegdienstbarkeiten ins eidgenössische Grundbuch von der Zustimmung der heutigen Grundeigentümer abhängen sollte. Unter diesen Umständen verbietet sich die Annahme, die Aufnahme des Fussweges Nr. 7, Kreis II, ins Wegrodel der Gemeinde Ingenbohl sei geradezu nichtig bzw. die Erteilung der umstrittenen Bauerlaubnis dürfe notwendigerweise nur mit Zustimmung der beschwerdeführenden Grundeigentümer erfolgen. Die Beschwerde erweist sich somit als unbegründet und ist abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.