Citation: 1P.240/2001 18.06.2001 E. B

B.- Mit Schreiben vom 6. November 2000 stellte die Ehefrau des S.________ dem Grossen Rat des Kantons Schaffhausen ein Begnadigungsgesuch, mit welchem sie im Wesentlichen geltend machte, die von ihrem Ehemann angetretene Strafe bedeute für die ganze Familie, insbesondere für die dreizehn- und sechzehnjährigen Töchter, eine grosse Härte. Der Verurteilte habe sich gefestigt. Seit seiner Verurteilung und im bisherigen Strafvollzug werde ihm nur Gutes nachgesagt. Mit Schreiben vom 8. Dezember 2000 an das Amt für Justiz des Kantons Schaffhausen erklärte S.________ sein Einverständnis mit dem von seiner Ehefrau eingereichten Begnadigungsgesuch. Mit Beschluss vom 5. März 2001 lehnte der Grosse Rat des Kantons Schaffhausen das Begnadigungsgesuch ab mit dem Hinweis, der Rat sei dem Antrag der Petitionskommission gefolgt, die sich sehr eingehend mit dem Gesuch befasst habe.