Citation: I 558/04 31.01.2005 E. A

Der 1945 geborene A.________, Staatsangehöriger des ehemaligen Jugoslawien, arbeitete nach seiner Einreise in die Schweiz im Jahr 1972 zunächst an verschiedenen Stellen als Bauarbeiter, Magaziner sowie Handlanger und ab 1990 als Lagerist/Chauffeur bei einem Unternehmen in Zürich. Nach drei in den Jahren 1995 und 1996 erlittenen Autounfällen bezog er Leistungen der obligatorischen Unfallversicherung (Heilbehandlung; Taggeld), zuletzt bis Ende April 1997. Im Mai 1996 meldete er sich unter Hinweis auf Schmerzen in Rücken, Halswirbelsäule und Kopf sowie eine Gastritis bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Ende Oktober 1996 endete das bestehende Anstellungsverhältnis durch Kündigung der Arbeitgeberin. A.________ war seither nur vorübergehend und in geringem Umfange als Dolmetscher erwerbstätig. Die IV-Stelle des Kantons Aargau zog die Akten des Unfallversicherers bei, holte Arztberichte (worunter ein MEDAS-Gutachten vom 30. Juli 1999) ein und sprach dem Versicherten mit unangefochtener Verfügung vom 26. Mai 2000 bei einem Invaliditätsgrad von 100% rückwirkend ab 1. Januar 1996 eine ganze Invalidenrente (nebst Zusatzrente für die Ehefrau und drei Kinderrenten) zu. Mit Verfügung vom 12. Mai 2003 hob die Verwaltung die Rente per Ende Juni 2003 revisionsweise auf. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 22. September 2003 fest.