Citation: 1D_4/2015 E. 1.2

1.2. Prozessuale Entscheide sind nach dem Grundsatz der Einheit des Verfahrens mit dem gleichen Rechtsmittel anzufechten wie der Entscheid in der Sache selber. Auf dem Gebiet der ordentlichen Einbürgerung ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ausgeschlossen (Art. 83 lit. b BGG), weshalb die Beschwerdeführerinnen zu Recht das Rechtsmittel der subsidiären Verfassungsbeschwerde (Art. 113 ff. BGG) ergriffen haben. Da die Beschwerdeführerinnen zur Beschwerde gegen den negativen Einbürgerungsentscheid berechtigt wären (Art. 115 BGG; BGE 138 I 305 E. 1 S. 308 ff.), sind sie auch befugt, dasselbe Rechtsmittel gegen die negative Beurteilung ihres Gesuchs um unentgeltliche Rechtspflege zu erheben. Auf die form- und fristgerecht eingereichte Beschwerde (Art. 42 und Art. 100 Abs. 1 BGG) ist daher einzutreten.