Citation: 4P.113/2003 31.07.2003 E. A

Am 16. Mai 1997 eröffnete der Bezirksgerichtspräsident von Sargans über die A.________ AG (nachstehend: Klägerin) den Konkurs. In der Folge wurde ihr ein Konkursaufschub gewährt. Am 24. Februar 1998 konnte sie mit einem Bankenkonsortium eine Sanierungsvereinbarung abschliessen. Am Konsortium war unter anderem die Y.________ Bank, Rechtsvorgängerin der X.________ Bank (nachstehend: Beklagte) als Hypothekargläubigerin beteiligt. In der Sanierungsvereinbarung werden die im Eigentum der Klägerin stehenden Grundstücke in B.________ aufgeführt, auf denen als Gesamtpfandrecht ein Inhaberschuldbrief über Fr. 17,5 Mio im ersten Rang und eine Grundpfandverschreibung über Fr. 2,5 Mio im zweiten Rang als sichergestellte Hypothek der Y.________ Bank lastet. Die Sanierungsvereinbarung sieht unter anderem vor, dass die Banken gegen einen Forderungsverzicht ermächtigt waren, sämtliche Sachanlagen, Finanzanlagen und allfälliges immaterielles Anlagevermögen der Klägerin zu veräussern und den Erlös zur weiteren Rückführung der Bankkredite zu verwenden. Mit dem Eintritt der Bedingungen für den Forderungsverzicht der Banken sollte die Klägerin definitiv von sämtlichen Verpflichtungen gegenüber diesen befreit sein. Das den Banken eingeräumte Verwertungsrecht für die Aktiven der Klägerin wurde bis zum 31. Dezember 2000 befristet. Die mit dem Inhaberschuldbrief über Fr. 17,5 Mio und der Grundpfandverschreibung über Fr. 2,5 Mio belasteten Grundstücke wurden bis zum 31. Dezember 2000 von der Beklagten nicht verkauft. In der Folge gab die Beklagte der Klägerin die seinerzeit zum Zwecke des Verkaufes übernommene Verwaltung der Liegenschaften in B.________ wieder zurück.