Citation: 4C.462/1999 29.06.2000 E. 2

2.- a) Das Handelsgericht hat die Streitsache nach schweizerischem Recht beurteilt, was zu Recht unbeanstandet blieb, zumal die Parteien anlässlich der Referentenaudienz die Anwendbarkeit des schweizerischen Rechts vereinbart haben. b) Für den angefochtenen Entscheid führt das Handelsgericht zwei Begründungen an. Es geht davon aus, der Kläger habe nicht hinreichend substanziiert behauptet, er sei nach dem tatsächlichen Willen der Parteien Vertragspartner des Agreements. Bei Auslegung des Vertrages nach dem Vertrauensprinzip kommt es zum Schluss, dass die CAI und nicht der Kläger Vertragspartei des Agreements sei. In einer selbständigen Zusatzbegründung wirft das Handelsgericht dem Kläger rechtsmissbräuchliches Verhalten vor, da er in den auf die Beendigung der Vertragsbeziehung folgenden Faxschreiben selbst Zahlung an die CAI verlangt und diese als Vertragspartnerin des Agreements betrachtet habe. c) Der Kläger hält beide Begründungen für bundesrechtswidrig. Vermag eine davon den angefochtenen Entscheid zu stützen, entfällt das Rechtsschutzinteresse des Klägers an der Überprüfung der anderen (BGE 121 III 46 E. 2 S. 47, 116 II 721 E. 6a S. 730).