Citation: 8C_644/2023 E. 6.1

6.1. Es steht fest, dass die MEDAS-Gutachter im Kapitel "Aktenzusammenfassung" medizinische Berichte einer anderen Person aufführten. Dabei handelt es sich um dossierfremde Dokumente der Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG im Umfang von 39 Seiten, die eine Person mit identischem Namen wie der Beschwerdeführer, jedoch mit anderem Geburtsdatum und anderweitigem Wohnort betreffen. Das kantonale Gericht hat dazu erkannt, dass dieser Umstand zweifellos nicht ideal sei. Allerdings würde die Expertise dadurch nicht die Beweiskraft verlieren, da die Gutachter der MEDAS in den jeweiligen Fachgebieten eigene umfassende Untersuchungen des Beschwerdeführers und eine detaillierte Befundaufnahme vorgenommen hätten. In Anlehnung daran seien diese zu einer Arbeitsfähigkeitsschätzung gelangt, die in die Konsensbeurteilung eingeflossen sei. Es lägen keine Hinweise darauf vor, dass die MEDAS-Gutachter zu einem Schluss gekommen seien, der nicht den Beschwerdeführer betreffen würde.