Citation: 1A.183/2001 18.09.2002 E. 10

Die Beschwerdeführer erachten ferner den massgebenden Gewässerabstand als missachtet. Der Gewässerabstand ist im kantonalen Recht geregelt, das vom Bundesgericht - wie ausgeführt - nur auf Willkür hin überprüft wird (vorne E. 1.2). Es verlangt einen Abstand von 25 Metern (Art. 59 Abs. 1 BauG), nimmt aber Bauten und Anlagen von der Einhaltung dieses Abstandes aus, soweit es ihre Zweckbestimmung erfordert (Art. 59 Abs. 4 lit. b BauG). Das Verwaltungsgericht hat offen gelassen, ob dies in Bezug auf die beiden Kabelmasten zutreffe, da bereits die Voraussetzungen für eine Ausnahmebewilligung nach Art. 77 Abs. 1 lit. c BauG erfüllt seien (s. vorne E. 9.1). Die Beschwerdeführer legen nicht dar, inwiefern diese Anwendung des kantonalen Rechts willkürlich sein soll. Auf die diesbezügliche Rüge ist daher nicht weiter einzugehen (s. vorne E. 1.3).