Citation: 8C_181/2022 E. 3.2.2

3.2.2. Der Beschwerdeführer bringt weiter vor, bei der auf die gutachterliche Empfehlung hin erfolgten Behandlung in der Praxis C.________ seien keine psychischen Erkrankungen festgestellt worden. Damit lägen konkrete Indizien gegen die gutachterlichen Schlussfolgerungen vor, was die Vorinstanz nicht berücksichtigt habe. Im Bericht dieser Praxis vom 17. September 2020 wird ohne nachvollziehbare Begründung eine andere diagnostische Einschätzung im Sinne eines Verdachts auf ein organisches Psychosyndrom vorgenommen. Dem ist die vorinstanzliche Erwägung entgegenzuhalten, dass das Gutachten diese Diagnose aufgrund der geklagten Beschwerden und des normalen MRI-Befundes des Schädels verneinte. Nachdem der vom Beschwerdeführer angerufene Bericht seines Psychiaters keine wichtigen Aspekte benennt, die im Rahmen der Begutachtung unerkannt oder ungewürdigt geblieben sind, vermag dieser den Beweiswert der medizinischen Expertise nicht in Frage zu stellen (vgl. statt vieler: SVR 2017 IV Nr. 49 S. 148, 9C_338/2016 E. 5.5). Dementsprechend ist auch kein weiterer Abklärungsbedarf ersichtlich.