Citation: U 177/05 10.04.2006 E. 2

In formellrechtlicher Hinsicht macht die SUVA geltend, der vorinstanzlichen Rückweisung fehle es an der notwendigen Bestimmtheit, indem sie "im Sinne der Erwägungen" erfolge, diese aber nicht widerspruchsfrei seien. Dieser Einwand ist unbegründet. Aus dem angefochtenen Entscheid geht klar hervor, dass Gegenstand der Rückweisung die für die Adäquanzbeurteilung wesentliche Frage bildet, ob das für ein Schleudertrauma oder eine schleudertraumaähnliche Verletzung der HWS typische Beschwerdebild (BGE 117 V 360 Erw. 4b) im Vergleich zur vorhandenen psychischen Problematik ganz in den Hintergrund getreten ist mit der Folge, dass die Adäquanzbeurteilung nicht nach den für Schleudertraumen und diesen gleichgestellten Verletzungen der HWS (BGE 117 V 359 ff.), sondern nach den für psychische Unfallfolgen geltenden Kriterien (BGE 115 V 133 ff.) zu erfolgen hat (BGE 127 V 103 Erw. 5b/bb, 123 V 99 Erw. 2a). Ferner hat die Vorinstanz die Frage als abklärungsbedürftig erachtet, inwieweit der bestehende Beschwerdekomplex noch von den typischen Symptomen eines Distorsionstraumas der HWS oder von einer eigenständigen psychischen Fehlentwicklung geprägt ist, was sich ebenfalls im Rahmen der Rechtsprechung zur Unfallkausalität solcher Verletzungen hält. Der von der Vorinstanz ermittelte Abklärungsbedarf steht damit eindeutig fest. Streitig und zu prüfen ist, ob der Rückweisungsentscheid materiell zu Recht besteht.