Citation: 8C_377/2023 E. A

Die 1980 geborene A.________, gelernte kaufmännische Angestellte, meldete sich im Februar 2016 unter Verweis auf Angstzustände, eine ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung), eine Depression sowie posttraumatische Belastungen bei vollständiger Arbeitsunfähigkeit seit dem 5. August 2015 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle des Kantons Zug tätigte erwerbliche und medizinische Abklärungen. Insbesondere holte sie ein psychiatrisches Gutachten des Dr. med. B.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 18. Oktober 2017 ein. In der Folge gewährte sie der Versicherten Beratung und Unterstützung bei der Stellensuche, Integrationsmassnahmen in Form eines Belastbarkeits-, Aufbau- und Arbeitstrainings sowie eine weitere berufliche Massnahme in Form eines Arbeitsversuchs mit begleitendem Job Coaching im kaufmännischen Bereich. Mit Vorbescheid vom 13. Februar 2020 stellte sie die Gewährung einer befristeten ganzen Invalidenrente für den Zeitraum vom 1. August 2016 bis zum 31. Januar 2018 in Aussicht. Daran hielt sie mit Verfügung vom 11. August 2020 fest.