Citation: 2C_201/2021 E. 2.1

2.1. Die Beschwerdeführerin stellt nicht mehr in Frage, dass die Gemeinde bei der CKW eine Konzessionsabgabe erheben kann und dass eine solche Abgabe grundsätzlich auf den Endverbraucher überwälzt werden kann. Darauf braucht nicht mehr eingegangen zu werden. Die Beschwerdeführerin macht aber geltend, in Wirklichkeit habe die CKW der Gemeinde für den hier streitigen Zeitraum gar keine Konzessionsabgaben bezahlt oder jedenfalls sei eine solche Zahlung nicht nachgewiesen. Das Ausfallrisiko, wenn ein Stromkunde die Abgabe nicht bezahle, liege bei der Gemeinde und nicht bei der CKW. Die CKW hätte den Beweis für die von ihr behauptete anspruchsbegründende Tatsache erbringen müssen, dass sie die Abgabe an die Gemeinde bezahlt habe und entsprechend das Ausfallrisiko trage. Soweit die Vorinstanz davon ausgehe, es seien bei der CKW Konzessionsabgaben angefallen oder die CKW habe solche Abgaben bezahlt, entrichtet oder abgeliefert, fehle dafür jegliche tatsächliche oder beweismässige Grundlage und seien diese Feststellungen offensichtlich unrichtig. Fehle ein Nachweis dafür, dass die CKW der Gemeinde die Abgaben bezahlt habe, könne auch keine Abgabe auf die Endkunden überwälzt werden.