Citation: I 836/04 19.08.2005 E. 1

1.1 Das kantonale Gericht errechnete einen Invaliditätsgrad von 38 Prozent, indem es die für den erwerblichen Bereich ermittelte Invalidität von 44 Prozent und die Einschränkung im Haushalt von 16 Prozent im Verhältnis 80 zu 20 Prozent gewichtete. Strittig ist allein, ob die Beschwerdeführerin im Gesundheitsfall mit überwiegender Wahrscheinlichkeit vollumfänglich erwerbstätig wäre, wie sie selber geltend macht, oder ob mit den Vorinstanzen anzunehmen ist, sie würde ohne den versicherten Gesundheitsschaden ein Teilzeitpensum von 80 Prozent wahrnehmen und sich zu 20 Prozent der verfügbaren Zeit ihrem Haushalt widmen. 1.2 Wie das kantonale Gericht zutreffend vorausgeschickt hat, sind bei der Prüfung eines allfälligen schon vor Inkrafttreten des ATSG am 1. Januar 2003 entstandenen Anspruchs auf eine Rente der Invalidenversicherung die allgemeinen intertemporalrechtlichen Regeln heranzuziehen, gemäss welchen grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend sind, die bei Verwirklichung des zu Rechtsfolgen führenden Sachverhalts galten. Demzufolge ist der Rentenanspruch für die Zeit bis zum 31. Dezember 2002 aufgrund der bisherigen und ab diesem Zeitpunkt nach den neuen Normen zu prüfen (BGE 130 V 445). Das ATSG brachte allerdings hinsichtlich der Invaliditätsbemessung keine substantiellen Änderungen gegenüber der bis zum 31. Dezember 2002 gültig gewesenen Rechtslage (BGE 130 V 343; speziell zur Frage der gemischten Methode: BGE 130 V 393), so dass auch die zur altrechtlichen Regelung ergangene Judikatur weiterhin massgebend ist. Auf die zutreffende vorinstanzliche Darstellung der massgebenden Normen und Grundsätze kann verwiesen werden. Dies betrifft namentlich den Begriff der Invalidität (Art. 4 Abs. 1 IVG [sowohl in der bis Ende 2002 als auch in der ab 1. Januar 2003 geltenden Fassung]; Art. 8 Abs. 1 ATSG), den Umfang des Rentenanspruchs (Art. 28 Abs. 1 [sowohl in der bis Ende 2003 als auch in der ab 1. Januar 2004 geltenden Fassung] und Abs. 1bis IVG [in Kraft gestanden bis Ende 2003]), die Bemessung des Invaliditätsgrades bei erwerbstätigen Versicherten nach der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs (Art. 28 Abs. 2 IVG [in der bis Ende 2002 gültig gewesenen Fassung]; Art. 16 ATSG) sowie bei teilweise Erwerbstätigen nach der gemischten Methode (Art. 28 Abs. 3 IVG in Verbindung mit Art. 27bis IVV [in der bis Ende 2003 gültig gewesenen Fassung]; Art. 28 Abs. 2ter IVG; BGE 125 V 149 Erw. 2a). Ergänzend zu verweisen ist für die beweisrechtliche Würdigung von medizinischen Berichten auf BGE 125 V 352 Erw. 3a sowie - analog dazu - hinsichtlich der Abklärungsberichte der IV-Stelle auf BGE 128 V 93.