Citation: 9C_508/2014 E. A

A.________ arbeitete in den Jahren 2006 bis 2009 in der Schweiz. Zuletzt war sie bei der Bank B.________ AG bis 30. April 2009 als Projektmanagerin im Bereich Wealth Management tätig. Sie meldete sich am 30. Juli 2010 bei der IV-Stelle des Kantons Zürich zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle veranlasste ein interdisziplinäres Gutachten der MEDAS (vom 13. September 2011) und holte dazu eine Stellungnahme ihres Regionalen ärztlichen Dienstes (RAD) ein. Mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit wurden eine mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.10) (seit 2009) und ein Asperger-Syndrom (ICD-10 F84.5) mit Dyslexie (ICD-10 F81.0) und Dysgrafie (ICD-10 F82.1) (seit Kindheit) diagnostiziert. Im Oktober 2011 verlegte A.________ ihren Wohnsitz nach D.________. Mit Verfügung vom 6. November 2012 sprach ihr die nunmehr zuständige IV-Stelle für Versicherte im Ausland (IVSTA) für die Zeit ab 1. Januar 2011 (nach durchgeführtem Einkommens-Prozentvergleich) eine halbe IV-Rente zu.