Citation: 7B_288/2022 E. 2.3.4

2.3.4. Der Beschwerdeführer wiederholt, er habe die ausbezahlten Krankentaggelder gar nicht gewollt. Wie bereits die Vorinstanz schlüssig festhält, ist nicht ersichtlich, was der Beschwerdeführer mit diesem Einwand überhaupt bezweckt. Gemäss Vorinstanz ist irrelevant, ob er Krankentaggelder "beantragt", eine "Pendelkarte" oder eine "Taggeldkarte" ausgefüllt und der Krankentaggeldversicherung vorgelegt hat. Aus den Beilagen zur Strafanzeige folge, dass das Kantonsspital C.________ die Lohnfortzahlung infolge Krankheit gestützt auf Art. 324a OR und Art. 14 des Personalreglements geleistet habe. Der Beschwerdeführer habe die monatlichen Lohnfortzahlungen erhalten, nachdem er die ärztlichen Zeugnisse eingereicht habe. Damit habe er offensichtlich bezweckt, weiterhin Lohnfortzahlungen zu erwirken. Zudem habe er mit seinem "Widerspruch zur Kündigung" vom 20. Juli 2017 den Eindruck erweckt, dass er das Arbeitsverhältnis mit dem Kantonsspital C.________ nicht beenden wolle (angefochtenes Urteil E. 3.5.1). Ebenso überzeugend äussert sich die Vorinstanz zur Vollmacht, die der Beschwerdeführer dem Case Manager des Kantonsspitals C.________ am 30. Juni 2017 erteilt und die unter anderem dazu gedient habe, seinen Anspruch auf Leistungen der Krankentaggeldversicherung zu prüfen (vgl. angefochtenes Urteil E. 3.5.2). Darauf kann verwiesen werden. Wiederum plädiert der Beschwerdeführer frei wie in einem appellatorischen Verfahren. Den überzeugenden Erwägungen der Vorinstanz setzt er nichts entgegen, was den Anforderungen an eine gehörige Sachverhaltsrüge vor Bundesgericht genügen würde.