Citation: 5A_331/2024 E. 4.3.1

4.3.1. Die Vorinstanz bestätigte die Vorgehensweise des erstinstanzlichen Amtsgerichtspräsidenten, welcher auf den Durchschnitt des Einkommens der Jahre 2019 bis 2022 abgestellt hatte. Dabei ging er vom jeweiligen Nettolohn gemäss Lohnausweis aus, zog davon die Kinderzulagen ab und rechnete den Unternehmensgewinn auf bzw. subtrahierte einen allfälligen Unternehmensverlust. In den Jahren 2019 und 2020 habe sich der Nettolohn auf Fr. 116'814.-- belaufen. Bei Kinderzulagen in der Höhe von jeweils Fr. 4'800.-- und einem Unternehmensverlust von Fr. 23'951.02 im Jahr 2019 bzw. von Fr. 23'890.08 im Jahr 2020 resultierten verfügbare Mittel von Fr. 88'062.98 im Jahr 2019 und Fr. 88'123.92 im Jahr 2020. Im Jahr 2021 habe der Beschwerdeführer einen Nettolohn von Fr. 116'626.-- erzielt. Abzüglich Kinderzulagen (Fr. 4'800.--) und zuzüglich Unternehmensgewinn (Fr. 9'990.76) ergebe sich ein Jahreseinkommen von Fr. 121'816.76. Im Jahr 2022 habe das Nettoeinkommen Fr. 94'090.-- betragen. Nach Abzug der Kinderzulagen (Fr. 2'400.--) und Hinzurechnung des Unternehmensgewinns (Fr. 23'899.88) verbleibe ein anrechenbares Einkommen von Fr. 115'589.88. In den Jahren 2019 bis 2022 habe der Beschwerdeführer somit durchschnittlich verfügbare Mittel im Betrag von Fr. 103'398.39 erwirtschaftet, was monatlich verfügbare Mittel von Fr. 8'617.-- ergebe.