Citation: 8C_121/2017 E. 6.1

6.1. Der Beschwerdeführer vertritt demgegenüber die Ansicht, es liege kein Revisionsgrund vor. Bereits Jahre vor dem Unfall habe er neben seiner versicherten Tätigkeit bei der B.________ AG eine nicht versicherte, selbstständige Nebenerwerbstätigkeit ausgeübt. Im Rahmen dieser Nebenbeschäftigung habe er mehr verdient als bei seiner Tätigkeit als unselbstständigerwerbender Arbeitnehmer. Die Vorinstanz habe bezüglich der erwerblichen Auswirkungen der im Zeitpunkt der ursprünglichen Rentenverfügen ausgeübten, nicht versicherten Nebenerwerbstätigkeit keine Feststellungen getroffen und damit Bundesrecht verletzt. Ohne Kenntnis dieses Einkommens könne nicht beurteilt werden, ob eine erhebliche Änderung der erwerblichen Auswirkungen des unveränderten Gesundheitsschadens eingetreten sei. Zudem habe die Suva aufgrund verschiedener Angaben in den Akten gewusst, dass er auch nach dem Rentenbezug weiterhin für die seit Dezember 1998 im Handelsregister eingetragene D.________ GmbH tätig gewesen sei. Auch in diesem Zusammenhang wirft der Beschwerdeführer der Vorinstanz eine unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts vor. Weiter bestreitet er, dass die ausgeführten Arbeiten in zeitlicher und qualitativer Hinsicht dem von der Vorinstanz angenommenen Gegenwert von Fr. 116'000.- entsprechen. Obwohl er Beweise offeriert habe, habe es das kantonale Gericht unterlassen, Feststellungen zum wirtschaftlichen Wert der ausgeübten Tätigkeit zu treffen. Damit habe es Art. 8 ZGB verletzt.