Citation: 9C_209/2020 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz hat argumentiert, vorliegend sei eine Zulassung zum Studium an der E.________ grundsätzlich auch ohne Berufserfahrung denkbar, sofern im Bereich der übrigen Zulassungskriterien hervorragende Leistungen vorgewiesen werden könnten. Den Zulassungsbedingungen der E.________ lasse sich entnehmen, dass der geforderte minimale Notendurchschnitt für die Zulassung von Studierenden aus der Schweiz 4.7 betrage, wobei es zu berücksichtigen gelte, dass auch ein ausreichender Notendurchschnitt keine Zulassung garantiere. Zusätzlich dazu würden weitere Kriterien wie die berufliche Erfahrung, die Karrierepläne oder der persönliche Hintergrund im Zulassungsprozess berücksichtigt. Die Bewerbungen würden darüber hinaus auch untereinander verglichen. Die Anforderungen an die Zulassung von künftigen Studierenden seien demzufolge sehr hoch. Den Akten sei zu entnehmen, dass die Tochter des Beschwerdegegners zwar über einen ausreichenden Notendurchschnitt von 4.9 verfüge, dieser jedoch in einer Gesamtbeurteilung unter Berücksichtigung der bereits genannten anderen Kriterien sowie in Bezug auf die übrigen Bewerbenden alleine mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht ausreichen werde, um zugelassen zu werden. Das Vorweisen von Praktikumserfahrung im entsprechenden Fachbereich sei demnach vorliegend unerlässlich. Damit erweise sich das Praktikum bei der Schweizerischen Vertretung in D.________ als faktisch geboten, um für das angestrebte Masterstudium an der E.________ überhaupt zugelassen werden zu können (vorinstanzliche Erwägung 6.4 S. 6).