Citation: 5C.328/2001 27.06.2002 E. 2

2.1 Die Vorinstanz hält dafür, aus den Protokollen vom 25. April, 20. Mai und 4. Juni 1999 ergebe sich, dass die Kläger deswegen ausgeschlossen worden seien, weil sie auf der Seite einer Gruppe dissidenter Vereinsmitglieder die Einberufung einer ausserordentlichen Generalversammlung verlangt hätten. Der auf diese Weise begründete Ausschluss sei missbräuchlich. Der Beklagte beanstandet dies insbesondere unter Hinweis auf effektive Verstösse der Kläger ihm gegenüber, welche die Vorinstanz völlig ausser Acht lasse. 2.2 Auch wenn die genannten Feststellungen, soweit es sich dabei überhaupt um solche tatsächlicher Natur handelt, für das Bundesgericht verbindlich sind, schliesst dies die Berichtigung eines offensichtlichen Versehens nicht aus (Art. 55 Abs. 1 lit. c und Art. 63 Abs. 2 Satz 1 OG). Dabei ist von Bedeutung, dass jedenfalls das Protokoll vom 4. Juni 1999 im Wesentlichen die genannten effektiven Verstösse der Kläger aufführt, was vom Obergericht offensichtlich übersehen wurde (vgl. BGE 115 II 399 E. 2a S. 399 f.). Im Lichte dieses offensichtlichen Versehens lässt sich der angefochtene Entscheid auch hinsichtlich der materiellen Überprüfung des Ausschlusses nicht halten. Die Vorinstanz wird demnach unter Berücksichtigung der genannten Verfehlungen allenfalls das Beweisverfahren zu ergänzen und danach neu über die Rechtmässigkeit des Ausschlusses der Kläger zu entscheiden haben.