Citation: 7B_554/2023 E. 2.1

2.1. Was den angefochtenen materiellen (Teil-) Entsiegelungsentscheid betrifft, bestreitet der Beschwerdeführer zunächst den hinreichenden Tatverdacht eines Vergehens oder Verbrechens. Er macht im Wesentlichen Folgendes geltend: Zwischen ihm und den beiden Mehrheitsaktionären der B.________ AG (nachfolgend: Gesellschaft) bestehe ein "Gesellschafterstreit". Die Vorinstanz stütze sich zur Begründung eines hinreichenden Tatverdachts primär auf die Aussagen der beiden Mehrheitsaktionäre und auf die von diesen eingereichten Unterlagen. Die Mehrheitsaktionäre bzw. verbliebenen Verwaltungsräte der Gesellschaft hätten ihn, den Beschwerdeführer, als Verwaltungsrat abgewählt und das Arbeitsverhältnis zwischen ihm und der Gesellschaft am 12. Oktober 2021 fristlos gekündigt. Die Strafanzeige sei aber "als blosse flankierende Massnahme" zu betrachten, um die seiner Ansicht nach "ungerechtfertigte fristlose Kündigung" im Nachhinein zu rechtfertigen. Bei den Vorwürfen handle es sich um "blosse Konstruktionen". Die Bejahung eines dringenden Tatverdachtes durch die Vorinstanz verletze Art. 197 Abs. 1 lit. b StPO.