Citation: 1C_42/2018 E. 5.1

5.1. Sodann rügt die Beschwerdeführerin, die Vorinstanz habe gegen das Willkürverbot verstossen, weil sie ihre ständige Rechtsprechung zu § 238 PBG falsch angewandt habe. Nach dieser Rechtsprechung dürfe ein Verzicht auf die Realisierung des auf einem Grundstück zulässigen Volumens nur verlangt werden, wenn dafür triftige Gründe gegeben seien, wie zum Beispiel ein krasser Widerspruch zu einer bestehenden Überbauung mit einer besonderen Qualität. Solche triftigen Gründe würden vorliegend offenkundig fehlen. Es sei nicht erkennbar, weshalb die bauliche Umgebung besonders empfindlich sein sollte. So sei es unhaltbar, aus dem Eintrag im ISOS, der als Erhaltungsziel nur die Strukturerhaltung vorsehe, generell auf eine besondere Qualität der baulichen Umgebung zu schliessen. Die nördlich des Baugrundstücks errichteten kleineren Einfamilienhäuser jüngeren Datums könnten kein empfindliches bauliches Umfeld darstellen. Die B auten auf den unmittelbar östlich angrenzenden Grundstücken seien im KOBI nur mit der Signatur "prägende Firstrichtungen" versehen worden, was mit den Bauvolumen nichts zu tun habe. Was die Vorinstanz in Bezug auf das Bauvolumen aus der im kantonalen Inventar enthaltenen Signatur "Baugruppe mit speziellen Merkmalen" herleiten möchte, sei nicht nachvollziehbar. In Bezug auf das grossvolumige Schutzobjekt im Süden mit den es umgebenden grossvolumigen Ökonomiegebäuden sei das geplante Bauvolumen unproblematisch.