Citation: 9C_714/2022 E. 5.2.1

5.2.1. Zutreffend weist die Beschwerdegegnerin darauf hin, dass, was die Beschwerdeführerinnen auch in ihrer Replik nicht bestreiten, die Vorinstanz mit Bezug auf die geschätzten Kosten für den Fall, dass die Beschwerdeführerinnen die von ihr genutzten Kabelrohranlagen selbst errichtet hätten, auf deren eigene Angaben abgestellt hat. Danach veranschlagten die Beschwerdeführerinnen die geschätzten Baukosten pro Laufmeter für ein 100mm-Kabelrohr auf Fr. 280.-. Beruht somit die Kostenschätzung der Vorinstanz auf den eigenen Angaben der Beschwerdeführerinnen, so kann von vornherein insoweit von einer aktenwidrigen Sachverhaltsfeststellung keine Rede sein. Damit ist aber auch entgegen der unsubstanziierten Behauptung der Beschwerdeführerinnen nicht erkennbar, warum die von der Vorinstanz angestellte Berechnung für die Plausibilisierung des Umfangs, in dem die umstrittenen Gebühren die geschätzten Kosten der Beschwerdeführerinnen für eine Eigenerstellung von Kabelrohren decken bzw. nicht übersteigen, unhaltbar sein soll. Es muss daher mit der Schätzung der Kosten der Beschwerdeführerinnen bei Eigenerstellung von Kabelrohranlagen durch die Vorinstanz sein Bewenden haben (Art. 105 Abs. 1 und 2 BGG) und muss das Bundesgericht seinen Entscheid auf den von der Vorinstanz angestellten Vergleich zwischen der Höhe der Kosten der Eigenerstellung und den umstrittenen Gebühren basieren.