Citation: 8C_420/2015 E. 4.1.2

4.1.2. Nach den weiteren Erwägungen der Vorinstanz war zwischen den Parteien in erster Linie die Methode der Invaliditätsbemessung streitig. Die ab Juni 2006 (recte: 2005) zugesprochene Dreiviertelsrente beruhte wegen der Arbeitslosigkeit des Ehemannes und dem damit verbundenen finanziellen Druck auf der Annahme, die Versicherte wäre im Gesundheitsfall vollzeitlich erwerbstätig gewesen, weshalb der Invaliditätsgrad auf einem reinen Einkommensvergleich zu bestimmen war. Mit der angefochtenen Verfügung kehrte die IV-Stelle zur gemischten Methode zurück mit der Begründung, die Versicherte hätte, nachdem der Ehemann nunmehr wieder vollzeitlich beschäftigt war, ihr Arbeitspensum bei guter Gesundheit auf das vor Juni 2005 ausgeübte Pensum von 83 % reduziert. Dieser Auffassung ist das kantonale Gericht mit einlässlicher Begründung nicht gefolgt und hat den Invaliditätsgrad anhand der Methode des Einkommensvergleichs geprüft.