Citation: C 245/03 15.04.2004 E. 3

Wie die Vorinstanz richtig festgestellt hat, ist der Beschwerdeführer auch nach der Entlassung aus der Firma S.________ GmbH als Gesellschafter und Geschäftsführer mit Einzelunterschrift (neben seiner Ehefrau, welche die selben Funktionen ausübt) dieses Betriebs im Handelsregister eingetragen geblieben und hat damit seine arbeitgeberähnliche Position beibehalten. Wie er selber einräumt, bestand nie die Absicht, sich definitiv von der Firma zu lösen. Vielmehr hat der Beschwerdeführer versucht, Aufträge zu finden, welche er über die genannte Unternehmung hätte abwickeln wollen. Somit blieb es dem Versicherten überlassen, sein Arbeitspensum in seiner Firma beliebig zu variieren, weshalb der ihm aus dieser Tätigkeit erwachsende anrechenbare Arbeitsausfall schwierig zu kontrollieren blieb. Daran ändert die dreimonatige Beschäftigung bei der C.________ nichts. Wie das Eidgenössische Versicherungsgericht im Grundsatzurteil W. vom 31. März 2004, C 171/03, erkannt hat, besteht kein Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung, wenn eine arbeitgeberähnliche Person während bloss kurzer Zeit in einem Drittbetrieb eine Beschäftigung ausübt, diese verliert und hierauf Taggelder verlangt. Erst wenn die Anstellung in der dritten Firma mindestens sechs Monate gedauert hat, kann die betreffende Person in analoger Anwendung von Art. 37 Abs. 4 lit. a AVIV trotz der im Erstbetrieb andauernden arbeitgeberähnlichen Stellung auf Grund der durch den Verlust der Drittbeschäftigung entstandenen Arbeitslosigkeit Taggelder beanspruchen. Diese Mindestdauer erfüllt der Beschwerdeführer mit der kurzen Tätigkeit bei der C.________ nicht. Was er in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde im Übrigen vorträgt, vermag ebenfalls zu keinem andern Ergebnis zu führen. Namentlich ist kein relevantes Fehlverhalten seitens der Verwaltung belegt. Die Rechtsprechung gemäss BGE 123 V 236 will nicht nur dem ausgewiesenen Rechtsmissbrauch an sich, sondern auch dem Risiko eines solchen begegnen, welches der Ausrichtung von Arbeitslosenentschädigung an arbeitgeberähnliche Personen inhärent ist (Urteil F. vom 14. April 2003, C 92/02).