Citation: 1C_198/2024 E. 2.3.4

2.3.4. Weiter rügen die Beschwerdeführenden eine Verletzung von Art. 31 Abs. 4 BZO durch die Vorinstanz, da die geplanten Anlagen zwar die Firsthöhe einhalten, jedoch die Profillinie überschreiten und nicht Teil einer zulässigen Terrassennutzung bilden würden. Die Vorinstanz kam im angefochtenen Entscheid zum Schluss, da das Dachgeschoss die Profillinie gemäss Vorbehalt in Art. 31 Abs. 4 BZO überragen dürfe, seien die geplanten Anlagen zulässig, obschon sie sich ausserhalb der Profillinie, jedoch innerhalb der in Art. 31 Abs. 3 BZO festgesetzten Firsthöhe befinden würden. Eine Terrassennutzung sei gemäss den einschlägigen rechtlichen Grundlagen explizit zulässig und das Attikageschoss dürfe die Profillinie innerhalb der Firsthöhe um bis zu 4.5 m überschreiten. Folglich sei nicht ersichtlich, weshalb nicht auch die Nutzung des Attikageschossdachs als Terrasse in diesem Umfang zulässig sein solle. Im Übrigen wies sie darauf hin, dass den kommunalen Baubehörden bei vertretbarer Auslegung und Anwendung kommunalen Rechts ein zu respektierender Ermessensspielraum zukomme. Was die Beschwerdeführenden dagegen vorbringen, insbesondere dass wenn nur eine Terrassennutzung zulässig sei, Dachaufbauten eben nicht erlaubt seien, vermag dem qualifizierten Begründungserfordernis im Rahmen der Willkürrüge nicht Genüge zu tun und deckt sich im Übrigen nicht mit den einschlägigen kommunalen Rechtsvorschriften. Im Übrigen wiederholen die Beschwerdeführenden lediglich ihre von derjenigen der involvierten Behörden abweichende Sachdarstellung, wonach die strittige Anlage unzulässig sei, weil sie nicht Bestandteil eines einzig zulässigen Dachgeschosses bilde, sondern in einer zweiten Dachgeschossebene über dem Attikageschoss liege.