Citation: 6P.179/2001 11.01.2002 E. 9

9.- a) Im Zusammenhang mit der Strafzumessung rügt der Beschwerdeführer eine Verletzung von Art. 63 StGB und macht geltend, er sei im Vergleich zu E.________ rechtsungleich behandelt worden (Beschwerde S. 24). Soweit er behauptet, E.________ sei durch ihn nicht beeinflusst worden (Beschwerde S. 24), wendet er sich gegen die verbindlichen tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz, worauf nicht einzutreten ist. Die Vorinstanz hat bei E.________ festgehalten, seit den ihm in der Zusatzanklage 2 vorgeworfenen Straftaten seien fast zehn Jahre vergangen und er habe sich seither grundsätzlich wohlverhalten, weshalb die Strafe gemäss Art. 64 StGB wegen besonders langer Verfahrensdauer zu mildern sei (angefochtener Entscheid S. 205/ 206). Auch in diesem Punkt liegt keine unzulässige Ungleichbehandlung vor (vgl. Beschwerde S. 24/25), weil die Vorinstanz in Anwendung von Art. 64 StGB zu Ungunsten des Beschwerdeführers berücksichtigen musste, dass er sich noch während des hängigen Verfahrens in Sachen Jasmil, in welches auch E.________ involviert war, im Gegensatz zu diesem an der strafbaren Geschäftstätigkeit der Cosco beteiligt und folglich nicht wohlverhalten hat (angefochtener Entscheid S. 201). b) Im Übrigen greift das Bundesgericht in die Strafzumessung nur ein, wenn die Vorinstanz den gesetzlichen Strafrahmen über- oder unterschritten hat, wenn sie von rechtlich nicht massgebenden Gesichtspunkten ausgegangen ist oder wenn sie wesentliche Gesichtspunkte ausser Acht gelassen bzw. falsch gewichtet hat oder wenn die Strafe in einem Masse unverhältnismässig streng bzw. mild erscheint, dass von einer Überschreitung oder einem Missbrauch des Ermessens gesprochen werden muss (BGE 124 IV 286 E. 4a; 123 IV 49 E. 2a; 122 IV 241 E. 1a; 117 IV 112 E. 1). Der Beschwerdeführer macht geltend, seit seiner Tätigkeit für die Cosco seien mehrere Jahre verstrichen, er sei als Familienvater besonders strafempfindlich, sei wesentlich kürzer als die Beteiligten an den Geschäften der Cosco beteiligt gewesen und habe sich vor Aufnahme seiner Tätigkeit für die Cosco in einer schwierigen persönlichen Situation befunden (Beschwerde S. 25). Die Vorinstanz hat bei der Strafzumessung berücksichtigt, dass der Beschwerdeführer während einer kürzeren Dauer an den Betrügereien beteiligt war; den Strafmilderungsgrund der langen Verfahrensdauer hat sie ausdrücklich nur im Fall Jasmil nicht zur Anwendung gebracht, weil sich der Beschwerdeführer seither nicht wohlverhalten hat (angefochtener Entscheid S. 201). Zudem hat sie nicht übersehen, dass der Beschwerdeführer mit seiner Ehefrau zusammen lebt und einen kleinen Sohn hat (angefochtener Entscheid S. 200). Gesamthaft gesehen ist nicht ersichtlich, inwieweit die ausgefällte Strafe unverhältnismässig streng sein könnte. Was die persönliche Situation des Beschwerdeführers vor den Straftaten betrifft, schildert er diese nicht so, dass das Bundesgericht überprüfen könnte, inwieweit sie bei der Strafzumessung hätte berücksichtigt werden müssen. Insoweit genügt die Beschwerde den Anforderungen von Art. 273 Abs. 1 lit. b BStP nicht.