Citation: 8C_544/2022 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz hielt daher fest, unter Beachtung der Standardindikatoren gemäss BGE 141 V 281 ergäben sich keine erheblichen funktionellen Auswirkungen der medizinisch festgestellten Diagnosen. Darüber hinaus habe Dr. med. D.________ wiederholt auf im Vordergrund stehende psychosoziale Belastungsfaktoren hingewiesen (Fürsorgeabhängigkeit, anhaltende Arbeitslosigkeit, enttäuschende Bewerbungsverfahren), die sie als hauptunterhaltenden Faktor für die 50%-ige Arbeitsunfähigkeit angesehen habe. Invaliditätsfremde Faktoren verursachten somit massgeblich das psychische Leiden und behinderten dessen Bewältigung, so die Vorinstanz weiter. Ein invalidisierender Gesundheitsschaden liege nicht vor.