Citation: 5A_71/2022 E. A

A.a. Mit schriftlichem Vertrag vom 20. Januar 2006 schenkte C.________ das Carigiet-Bild "yyy" ihrer Nichte B.________. Das Bild befand sich im Zeitpunkt des Vertragsabschlusses im Haus, das die Schenkerin bewohnte. Gemäss Vertrag behielt sich die Schenkerin die Nutzniessung am Gemälde vor, solange sie in diesem Haus wohnte. A.b. Mit öffentlich beurkundetem Vertrag vom 27. Januar 2006 verkaufte C.________ ihr Haus ihrem Enkel A.________. Der Kaufpreis entsprach dem Verkehrswert der Liegenschaft gemäss amtlicher Schätzung. Gleichzeitig begründeten die Vertragsparteien eine lebenslängliche Nutzniessung zugunsten der Verkäuferin. Ziffer IV.4 der weiteren Vertragsbestimmungen lautete, wie folgt: "Die Einrichtungsgegenstände sind Gegenstand des vorliegenden Kaufvertrages, soweit diese nicht durch Schenkungen und oder Vermächtnisse Drittpersonen zugewendet werden." A.c. Am 3. September 2009 verfasste C.________ einen handschriftlichen Testamentszusatz, mit dem sie A.________ sämtliche Möbel, Bilder, Teppiche und sämtliches Inventar vermachte. A.d. Am 8. März 2017 zog C.________ ins Altersheim. B.________ ersuchte daraufhin A.________, das Carigiet-Bild ihr als Eigentümerin herauszugeben. A.e. Am 13. Dezember 2017 verstarb C.________.