Citation: 9C_661/2007 28.12.2007 E. 4

4.1 Das kantonale Gericht hat befunden, es fehle beim Versicherten an der Voraussetzung einer länger dauernden Erwerbsunfähigkeit im Sinne von Art. 8 Abs. 1 ATSG, weshalb kein Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung bestehe. Es hat die Gründe, die zur Abweisung der Beschwerde geführt haben, unter Würdigung der medizinischen Aktenlage dargelegt. Dabei hat es sich vorab auf den Bericht der Frau Dr. med. R.________, Leitende Ärztin Psychosomatik des Zentrums für medizinische und neurologische Rehabilitation der Klinik X.________, vom 9. Dezember 2005 und die auf Grund der Akten abgegebene Stellungnahme des Dr. med. A.________, Regionaler Ärztlicher Dienst der IV-Stellen, vom 9. Juni 2006 abgestützt und erwogen, eine aus somatischen Gründen bestehende Arbeitsunfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit mit entsprechender Erwerbseinbusse, welche trotz Eingliederungsmassnahmen weiterbestehen würde, sei nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt. Die ärztlichen Berichte böten auch zum Suchtverhalten ein schlüssiges Bild. Es sei dem Beschwerdeführer zuzumuten, die von den Ärzten als angezeigt erachteten medizinischen Massnahmen (Alkoholabstinenz und aktive Physiotherapie) trotz mangelnder Einsicht durchzuführen. 4.2 Die vorinstanzliche Feststellung, es bestehe hinsichtlich der somatischen Situation keine bleibende Einschränkung in der Arbeitsfähigkeit, ist eine Sachverhaltsfeststellung, die nicht offensichtlich unrichtig ist und demzufolge das Bundesgericht bindet (E. 1). Dasselbe gilt in Bezug auf die Folgen des Suchtverhaltens. Daran ändert nichts, dass die Ärzte der Klinik und Polikliniken für Rheumatologie und Klinische Immunologie/Allergologie des Spitals Y.________ sich im IV-Arztbericht vom 19. Mai 2006 zur Bemerkung veranlasst sahen, auf Grund der langjährigen Arbeitsunfähigkeit, der inkompletten Aktenlage und der Unkenntnis der verschiedenen Kontextfaktoren könne die Arbeitsfähigkeit respektive die Prognose nicht fundiert beurteilt werden; sie schlugen darum eine interdisziplinäre Begutachtung, eventuell mit einer Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit (EFL) vor. Es geht indes aus sämtlichen ärztlichen Stellungnahmen, in denen der Alkoholismus des Versicherten thematisiert wird, hervor, dass es diesem an der zur Behandlung notwendigen Krankheitseinsicht fehlt, so auch aus dem im gleichen Zeitraum erstellten Bericht des Psychiatrischen Dienstes des Spitals Z.________ vom 28. März 2006. Eine EFL hätte unter diesen Umständen keine erhebliche neue Erkenntnisse gebracht. Zumal, wie die Vorinstanz zutreffend dargelegt hat, eine allein auf das Suchtverhalten zurückzuführende Einschränkung invaliditätsrechtlich nicht relevant ist.