Citation: 8C_136/2016 E. 3.3

3.3. Vor diesem Hintergrund erweist sich der Einwand der Beschwerdeführerin als berechtigt. Es kann davon ausgegangen werden, dass dem kantonalen Gericht am 13. Oktober 2015 nebst der Verfügung des Strassenverkehrsamtes des Kantons Zürich vom 19. November 2011 - in welcher gegen die Beschwerdeführerin lediglich eine Verwarnung wegen leichter Widerhandlung gegen die Strassenverkehrsvorschriften ausgesprochen worden ist - tatsächlich auch die im Begleitschreiben erwähnte Honorarnote vom 12. Oktober 2015 zugegangen ist. Jedenfalls befindet sich diese an entsprechender Stelle in den vorinstanzlichen Akten. Dazu hat sich das kantonale Gericht im nunmehr angefochtenen Entscheid mit keinem Wort geäussert, sondern eine Parteientschädigung von Fr. 2'000.- unter Verweis auf das GSVGer (vgl. E. 2.1 hievor) lediglich als angemessen bezeichnet. Indem es die geltend gemachte Honorarforderung von Fr. 3'837.80 um fast die Hälfte auf - eben als angemessen bezeichnete und weiter nicht begründete - Fr. 2'000.- reduziert hat, ist es der ihm rechtsprechungsgemäss obliegenden Begründungspflicht nicht nachgekommen. Für eine bundesrechtskonforme Begründung der beabsichtigten Herabsetzung der mit der - noch vor Abschluss des kantonalen Verfahrens und damit rechtzeitig - eingereichten, auf den 12. Oktober 2015 datierten Honorarnote beantragten Entschädigungshöhe hätte es einer eingehenden Auseinandersetzung mit den Gründen für eine Reduktion der einzelnen in der Kostennote aufgeführten Positionen bedurft. Zumindest wäre zu erwarten gewesen, dass das Gericht angibt, weshalb es in der Honorarnote angeführte Faktoren nicht oder nicht vollumfänglich zu anerkennen bereit ist. Kann es einzelne der in der Kostennote geltend gemachten Aufwandposten nicht akzeptieren oder will es andere herabsetzen, hat es zu jeder Reduktion - wenn auch nur kurz - darzulegen, weshalb ihm der geltend gemachte Aufwand oder einzelne Auslagen als unangemessen hoch oder gar übersetzt erscheinen (vgl. Urteil 8C_832/2012 vom 28. Mai 2013 E. 4.1 mit weiteren Hinweisen). Damit die Vorinstanz dies nachholen, die zugesprochene Parteientschädigung gehörig begründet bestätigen oder allenfalls auch neu festsetzen kann, ist die Sache an diese zurückzuweisen. Damit kann auch der Anspruch der Beschwerdeführerin auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) gewahrt bleiben.