Citation: 5A_97/2009 24.03.2009 E. A

Z.________ (Ehefrau) (geb. 1970) und X.________ (Ehemann) (geb. 1976) heirateten im Jahre 2001. Die Ehe blieb kinderlos. Am 30. Mai 2008 deponierte Z.________ beim Kreisgerichtspräsidium Rorschach mündlich ein Gesuch auf Regelung des Getrenntlebens. Der das Protokoll führende Gerichtsschreiber erfasste folgendes Rechtsbegehren: "Der Ehemann sei zu verpflichten, angemessene Beiträge, mindestens Fr. 2'700.-- an den Unterhalt der Ehefrau zu bezahlen." X.________ stimmte diesem in einer wiederum vom Gerichtsschreiber protokollierten Stellungnahme grundsätzlich zu; er erklärte sich bereit, "angemessene Beiträge an den Unterhalt der Ehefrau zu bezahlen." Der Kreisgerichtspräsident wies mit Entscheid vom 18. Juni 2008 die eheliche Wohnung dem Ehemann zur Benützung zu und setzte der Ehefrau eine Auszugsfrist. Er ordnete die Gütertrennung an und verpflichtete den Ehemann, der Ehefrau ab Trennungsbeginn monatlichen Unterhalt von Fr. 2'700.-- zu bezahlen. Die Verfahrenskosten auferlegte er den Parteien je zur Hälfte.