Citation: 4A_277/2018 E. A

A.a. Die B.________ AG (Beklagte, Beschwerdegegnerin) gehört zur börsenkotierten B.________-Gruppe, die Geräte zur Regulierung des Klimas und der Pflege der Luftqualität in Räumen entwickelt und weltweit vertreibt. Ihre Tochtergesellschaft C.________ GmbH ist auf die Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von Enthalpie-Wärmetauscher spezialisiert. Ab September 2009 arbeitete die Beklagte mit dem in U.________ wohnhaften A.________ (Kläger, Beschwerdeführer) zusammen. Abgesehen von einer zwischen der Beklagten und der vom Kläger beherrschten D.________ Ltd. abgeschlossenen Geheimhaltungsvereinbarung bestand für diese Zusammenarbeit keine schriftliche vertragliche Grundlage. Aufgrund von erheblichen Differenzen zwischen den Parteien wurden insbesondere die schriftlichen Entwürfe eines "Consulting Agreement" sowie eines "Cooperation Agreement" nie unterzeichnet. Im November 2011 schlossen die Parteien einen mündlichen Beratungsvertrag ab. Gemäss diesem sollte der Kläger für seine im Rahmen der Zusammenarbeit erbrachten Leistungen eine monatliche Vergütung von EUR 16'500 sowie ein Erfolgshonorar für die erfolgreiche Vermittlung von Übernahmekandidatenerhalten. Darüber hinaus wurde vereinbart, dass der Kläger Lizenzgebühren für das eingebrachte geistige Eigentum erhalten sollte. Von November 2011 bis Juni 2013 war der Kläger für die Beklagte beratend tätig und seine Leistungen wurden von der D.________ Ltd. in Rechnung gestellt. Die in diesem Zeitraum vom Kläger bzw. von der D.________ Ltd. erhaltene Vergütung betrug insgesamt EUR 386'000. A.b. Am 20. Januar 2012 reichte eine Gesellschaft der B.________-Gruppe die Anmeldung für das am 24. Juli 2013 publizierte Europäische Patent EP X ein, das Enthalpie-Wärmetauscher betrifft. Während diese Gesellschaft zur Anmeldung im eigenen Namen berechtigt war, ist unumstritten der Kläger der Alleinerfinder der in der Patententschrift offenbarten technischen Lehre. Am 6. Mai 2013 schlug der Kläger der Beklagten vor, eine weitere Patentanmeldung einzureichen. Dazu übermittelte er dem damaligen geschäftsführenden Direktor einer niederländischen Gesellschaft der B.________-Gruppe, E.________, einen entsprechenden Entwurf. In der Folge fanden Arbeitstreffen zwischen dem Kläger und E.________ bzw. dem Patentanwalt der Beklagten F.________ statt. Darauf entschloss sich die Beklagte, zwei Patentanmeldungen einzureichen. Die beiden Patente EP Y und EP Z trugen denselben Titel (" Enthalpy exchanger element and method for the production") und wurden am 22. Juli 2013 angemeldet. Wie EP X betreffen EP Y und EP Z Enthalpie-Wärmetauscher bzw. das Verfahren zu deren Herstellung. A.c. Ende Juni 2013 forderte der Kläger durch seinen Rechtsanwalt die Beklagte zur Übertragung von EP X auf ihn sowie zur Bestätigung auf, dass die Beklagte keine Rechte an der zweiten Erfindung des Klägers geltend mache. Nachdem die Parteien erfolglos versuchten, ihre Differenzen beizulegen, teilte der Kläger der Beklagten mit, er erachte die Verhandlungen als gescheitert, und verlangte die Übertragung der drei europäischen Patentanmeldungen EP X, EP Y und EP Z auf ihn. Daraufhin erklärte sich die Beklagte bereit, die Patentanmeldung EP X bedingungslos zu übertragen. Zur Übertragung von EP Y und EP Z erklärte sich hingegen die Beklagte nur unter der Voraussetzung bereit, dass die Lizenzierung zu für sie annehmbaren Bedingungen möglich ist ("if licensing is possible for B.________ in an acceptable manner"). Am 20. Mai 2014 wurde ein Vertrag abgeschlossen ("Agreement for Assignment of Intellectual Property Rights"), gemäss welchem alle Rechte an EP X an den Kläger abgetreten wurden. Gemäss Artikel 2 dieses Vertrages sind EP Y und EP Z von diesem nicht erfasst.