Citation: 1C_588/2013 E. 4.2

4.2. Das kantonale Gericht ging bei der Würdigung des verkehrspsychologischen Gutachtens vom 26. November 2012 davon aus, dass dieses zum eindeutigen Schluss gelange, dass der Beschwerdeführer die charakterlichen Voraussetzungen zum Lenken von Motorfahrzeugen nicht mitbringe, und dass er deshalb als Motorfahrzeuglenker charakterlich nicht geeignet sei. Nachdem bei der Beurteilung eines Sicherungsentzugs nicht nur die Art und Zahl der Vorkommnisse, sondern auch die persönlichen Umstände mit einfliessen würden, könne der Beschwerdeführer aus der Einstellungsverfügung nichts zu seinen Gunsten ableiten. Die Schlussfolgerungen des Gutachtens basierten nicht auf dem Vorfall vom 24. September 2011, sondern darauf, dass sich beim Beschwerdeführer vielmehr generell eine klare Einstellungsproblematik zeige, aufgrund welcher seine charakterliche Fahreignung - explizit: "deutlich" - verneint worden sei. So deuteten Charaktermerkmale des Beschwerdeführers, die für die Eignung im Verkehr erheblich seien, darauf hin, dass er als Lenker eine Gefahr für den Verkehr darstelle. Das Gericht gelangte zusammenfassend zum Schluss, es bestünden beim Beschwerdeführer charakterliche Mängel, die sich als nachteilig für das Verhalten und die Einstellung als Motorfahrzeugführer herausstellten. Diese Charaktermerkmale seien für die Eignung im Verkehr erheblich; sie deuteten darauf hin, dass der Beschwerdeführer als Lenker für die anderen Verkehrsteilnehmer gefährlich sei. Mit Blick auf die im Gutachten beschriebenen Persönlichkeitsmerkmale des Beschwerdeführers dürfte dieser die "minimalen charakterlichen Eigenschaften" gemäss dem Leitfaden "Verdachtsgründe fehlender Fahreignung" wohl weitestgehend nicht erfüllen. Das Gutachten vom 26. November 2012 entspreche in allen Punkten dem erforderlichen Standard; die gutachterlichen Darlegungen seien schlüssig und die Schlussfolgerungen gut nachvollziehbar.