Citation: 2C_616/2023 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz hat die Voraussetzungen dargelegt, unter welchen das SEM die Zustimmung zur erstmaligen Bewilligungserteilung und zur Verlängerung verweigern kann (vgl. Art. 86 Abs. 1 und 2 der Verordnung vom 24. Oktober 2007 über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit [VZAE; SR 142.201]). Sie hat sodann - Bezug nehmend auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung - die für die Neubeurteilung eines Bewilligungsanspruchs nach einem rechtskräftigen Widerrufsentscheid massgebenden Kriterien aufgeführt (vgl. u.a. Urteile 2C_714/2020 vom 25. November 2020 E. 3.5 und 3.6; 2C_935/2017 vom 17. Mai 2018 E. 4.3). Mit Bezug auf den Beschwerdeführer hat das Bundesverwaltungsgericht - auch unter Berücksichtigung der Verurteilung vom 1. Dezember 2020 wegen Widerhandlung gegen das SVG (vgl. E. 1.2 hiervor) - erwogen, dass der Widerrufsgrund von Art. 62 Abs. 1 lit. c AIG i.V.m. Art. 77a Abs. 1 VZAE (Verstoss gegen die öffentliche Sicherheit und Ordnung) weiterhin erfüllt sei. Ferner hat es die Verhältnismässigkeit der Verweigerung der Zustimmung sowie deren Vereinbarkeit mit Art. 8 EMRK geprüft und bejaht. Insbesondere hat es festgehalten, dass angesichts der erheblichen und wiederholten Delinquenz des Beschwerdeführers das öffentliche Interesse an seiner Fernhaltung seine privaten Interessen an der Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung überwiege. Im Ergebnis hat die Vorinstanz die Verweigerung der Zustimmung zur Erteilung der Aufenthaltsbewilligung gestützt auf Art. 86 Abs. 2 lit. a VZAE i.V.m. Art. 62 Abs. 1 lit. c AIG als rechtmässig erachtet und die bei ihr erhobene Beschwerde abgewiesen.