Citation: 5C.43/2003 09.05.2003 E. 5

Soweit der Beklagte beantragt, bei der Festsetzung der Unterhaltsbeiträge an die Klägerin sei deren erbrechtliche Anwartschaften bzw. seine Wiederverheiratung zu berücksichtigen, ist dieses Vorbringen in keiner Weise nachvollziehbar: Das Kantonsgericht hat der Beklagten keine Unterhaltsbeiträge zugesprochen und damit sind diese nicht Gegenstand des vorliegenden Berufungsverfahrens, zumal die Klägerin gegen den kantonalen Entscheid kein Rechtsmittel erhoben hat. Der Beklagte ist in diesem Punkt durch den vorinstanzlichen Entscheid daher auch nicht beschwert. Damit kann insoweit auf die Berufung nicht eingetreten werden.