Citation: 2C_327/2007 06.12.2007 E. 1

1.1 Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG schliesst (analog zu Art. 100 Abs. 1 lit. b Ziff. 3 OG) die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen Entscheide auf dem Gebiet des Ausländerrechts betreffend Bewilligungen aus, auf deren Erteilung weder nach dem Bundes- noch dem Völkerrecht ein Rechtsanspruch besteht. Gemäss Art. 4 des Bundesgesetzes vom 26. März 1931 über Aufenthalt und Niederlassung der Ausländer (ANAG; SR 142.20) entscheiden die zuständigen Behörden, im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften und der Verträge mit dem Ausland, nach freiem Ermessen über die Bewilligung von Aufenthalt und Niederlassung. Es besteht damit grundsätzlich kein Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung, es sei denn, der Ausländer oder seine in der Schweiz lebenden Angehörigen könnten sich auf eine Sondernorm des Bundesrechts (einschliesslich Bundesverfassungsrecht) oder eines Staatsvertrages berufen (vgl. BGE 132 II 339 E. 1 Ingress S. 342 f.; 130 II 281 E. 2.1 S. 284; 128 II 145 E. 1.1.1 S. 148 mit Hinweisen). 1.2 Gemäss Art. 17 Abs. 2 Satz 3 ANAG haben ledige Kinder von Ausländern, die in der Schweiz niedergelassen sind, Anspruch auf Einbezug in die Niederlassungsbewilligung ihrer Eltern, wenn sie mit diesen zusammen wohnen und noch nicht 18 Jahre alt sind. Der Beschwerdeführer als Vater der nachzuziehenden Kinder, mit denen er künftig zusammen zu leben beabsichtigt, ist im Besitz einer Niederlassungsbewilligung. Da die beiden Kinder im Zeitpunkt der Gesuchseinreichung, welcher im Rahmen von Art. 17 Abs. 2 ANAG für die Eintretensfrage massgebend ist (BGE 129 II 249 E. 1.2 S. 252 mit Hinweisen), noch nicht volljährig waren, besteht ein grundsätzlicher Rechtsanspruch auf deren Nachzug. Auf die Beschwerde ist demzufolge einzutreten. Der Beschwerdeführer beruft sich im Weiteren auf den in Art. 8 EMRK und Art. 13 Abs. 1 BV garantierten Schutz des Familienlebens. Er besitzt die Niederlassungsbewilligung und verfügt damit über ein gefestigtes Anwesenheitsrecht (vgl. BGE 130 II 281 E. 3.1 S. 285). Da seine nachzuziehende Tochter B.________ im Zeitpunkt der bundesgerichtlichen Urteilsfällung, auf welchen es nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung für die Eintretensfrage in Zusammenhang mit Art. 8 EMRK bzw. Art. 13 Abs. 1 BV ankommt (vgl. BGE 129 II 11 E. 2 S. 13 f. mit Hinweis), bereits über 18 Jahre alt ist, kann er sich im Verhältnis zu ihr nicht mehr auf die erwähnte Garantie berufen. Es besteht - entgegen der Meinung des Beschwerdeführers - kein Anlass, auf die erwähnte Praxis zurückzukommen, dies umso weniger, als das Nachzugsgesuch für die Tochter (wie ausgeführt) hier schon unter dem Titel von Art. 17 Abs. 2 ANAG materiell zu prüfen ist und dabei die gleichen Grundsätze zur Anwendung kommen, wie sie auch im Geltungsbereich von Art. 8 EMRK (bzw. Art. 13 Abs. 1 BV) massgeblich wären. Ein grundsätzlicher Anspruch aus dem Schutz des Familienlebens auf den anbegehrten Nachzug ergibt sich hingegen in Bezug auf seinen heute nach wie vor minderjährigen Sohn D.________, zu welchem er - soweit ersichtlich - eine intakte und (im Rahmen des bis anhin Möglichen) tatsächlich gelebte Beziehung unterhält. 1.3 Mit der Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann unter anderem geltend gemacht werden, der angefochtene Entscheid verletze Bundesrecht - inklusive Bundesverfassungsrecht -, Völkerrecht sowie kantonale verfassungsmässige Rechte (Art. 95 BGG). An die Feststellung des Sachverhaltes ist das Bundesgericht gebunden, wenn sie nicht offensichtlich unrichtig erfolgt ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht; die Behebung des Mangels muss sich für den Ausgang des Verfahrens zudem als entscheidend erweisen (Art. 97 Abs. 1 BGG).