Citation: 9C_466/2019 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz erwog, das Gutachten des Dr. med. C.________ vom 11. Juli 2018 zeige ein schlüssiges Bild über die gesundheitliche Verfassung des Beschwerdeführers, insbesondere betreffend die Diagnose einer depressiven Störung, rezidivierend bei Belastungen, aktuell remittiert, und akzentuierten Persönlichkeitszügen ohne Krankheitswert. Mit Blick auf die Ressourcen (Hobbies) des Beschwerdeführers sei jedoch die vom Gutachter verminderte Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Arbeit nicht nachvollziehbar begründet. Die Depression habe während den stationären Aufenthalten (gut) behandelt werden können. Die diagnostizierte Persönlichkeitsakzentuierung erscheine zwar Therapie erschwerend, mache sie aber nicht unmöglich. Angesichts dieser Umstände kam das kantonale Gericht zum Schluss, der Beschwerdeführer sei in seiner angestammten Tätigkeit in der Funktion einer Führungsperson zu 100 % arbeitsunfähig. Die gesundheitlichen Beeinträchtigungen schränkten ihn aber in einer angepassten Arbeit nicht ein.