Citation: 1P.318/2002 26.08.2002 E. 2

2.1 Nach Art. 90 Ziff. 1 lit. b OG hat die Beschwerde die wesentlichen Tatsachen und eine kurz gefasste Darlegung darüber zu enthalten, welche verfassungsmässigen Rechte bzw. welche Rechtssätze verletzt sind und inwiefern der angefochtene Entscheid nicht nur unkorrekt, sondern qualifiziert falsch ist. Das Bundesgericht prüft nur klar und detailliert erhobene Rügen. Auf ungenügend begründete Rügen und rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt es nicht ein. Es genügt namentlich nicht, wenn der Beschwerdeführer behauptet, der Entscheid des Kantonsgerichts sei willkürlich. Er hat vielmehr detailliert zu zeigen, inwiefern dies der Fall sei (BGE 128 I 81 E. 2 S. 86 mit Hinweisen). Unbeachtlich sind auch Verweise auf frühere Eingaben sowie auf Entscheide von Vorinstanzen; die Begründung muss in der Beschwerdeschrift selbst enthalten sein (BGE 125 I 71 E. 1c S. 76 mit Hinweisen). 2.2 Diesen Anforderungen vermag die Beschwerde nicht in allen Teilen zu genügen. Der Beschwerdeführer behauptet einleitend einen Verstoss gegen Treu und Glauben (Art. 9 BV), bringt dann allerdings keine Begründung dafür vor. Sodann habe das Kantonsgericht willkürlich die Blutprobe zum Beweis zugelassen. Inwiefern das angerufene Willkürverbot verletzt worden sein soll, legt der Beschwerdegegner nicht dar. Gleich verhält es sich betreffend das angeblich unverhältnismässige Verhalten des Polizeibeamten A.________ in der Wohnung des Beschwerdeführers und der Rüge, wonach nicht erstellt sei, dass der Beschwerdeführer als erster tätlich geworden sei. Der Beschwerdeführer behauptet in dieser Hinsicht eine willkürliche Beweiswürdigung und Sachverhaltsdarstellung; seine Vorbringen erschöpfen sich jedoch in einer pauschalen, appellatorischen Kritik. Entsprechend ist auch auf die in diesem Zusammenhang gerügte Verletzung der Unschuldsvermutung nicht einzutreten. Das Gleiche gilt hinsichtlich der Vorbringen in Bezug auf die Verurteilung wegen unvollendeten Versuches der Vereitelung einer Blutprobe. Weiter soll das Gleichbehandlungsgebot verletzt worden sein. Der Beschwerdeführer legt jedoch weder im Zusammenhang mit dem Nachtrunk noch im Zusammenhang mit der Busse dar, inwiefern dies der Fall sein soll. Im Übrigen wäre hinsichtlich des Bussenbetrages die eidgenössische Nichtigkeitsbeschwerde nach Art. 268 ff. OG zu erheben gewesen, da eine Verletzung eidgenössischen Rechts, mithin des Strafgesetzbuches, geltend gemacht wird. Soweit der Beschwerdeführer schliesslich zur Begründung der Unverhältnismässigkeit der Busse auf das Urteil des Kantonsgerichts verweist, kann auf diese Rüge ebenfalls nicht eingetreten werden, zumal sie ebenfalls nicht genügend begründet ist.