Citation: 8C_105/2021 E. 5

Die Beschwerdeführerin macht sinngemäss im Wesentlichen geltend, der Sachverhalt sei nicht hinreichend abgeklärt. Der Gutachter habe die von den behandelnden Ärzten der Klinik D.________ auch in Testverfahren erhobenen Befunde ausser Acht gelassen. Mangels traumaspezifischer Erfahrung habe der Gutachter die Bedeutung der erlittenen Traumatisierung angesichts der emotionslosen Vortragung durch die Beschwerdeführerin, die sich zu Hause aus Angst vor erneuter Triggerung entsprechend vorbereitet habe, verkannt. Es fehle an einer korrekten Diagnostik der Störung nach den Grundsätzen der ICD-11. Zudem habe der Gutachter auch das soziale Funktionsniveau der Beschwerdeführerin falsch eingeschätzt. Die Vorinstanz hätte daher auf das Gutachten nicht abstellen dürfen.