Citation: U 227/02 03.02.2003 E. A

Die 1949 geborene H.________ war als Sekretärin mit je einem Teilpensum beim Ingenieurbüro J.________ AG und bei der P.________ AG tätig und bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) unfallversichert. Am 17. Oktober 1996 war sie als Fahrzeuglenkerin von einer Auffahrkollision betroffen, bei der sie sich gemäss den Angaben des erstbehandelnden Arztes eine Distorsion der Halswirbelsäule zuzog. Die SUVA erbrachte die gesetzlichen Leistungen und schloss den Fall am 25. November 1998 ab. Nach Prüfung weiterer ihr vorgelegter medizinischer Unterlagen verneinte die SUVA gestützt auf die Beurteilung des Kreisarztes Dr. med. A.________ mit Verfügung vom 12. Mai 1999 ihre Leistungspflicht, da ein Zusammenhang der geklagten Beschwerden mit dem Unfall aus dem Jahre 1996 nicht mit der erforderlichen Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sei. In der Folge legte Dr. med. A.________ seine Stellungnahme vom 20. Mai 1999 vor. Am 1. Juni 1999 erstattete die Klinik S.________ in X.________ einen neurologischen Bericht, den sie am 9. August 1999 durch einen Verlaufsbericht ergänzte. Dr. med. M.________ legte am 11. November 1999 einen audio-neurootologischen Bericht vor. Diesen unterbreitete die SUVA Dr. med. T.________ von der SUVA-Abteilung Arbeitsmedizin, welcher am 21. Januar 2000 Stellung nahm. Mit Schreiben vom 31. März 2000 teilte sie H.________ mit, dass eine Begutachtung durch Prof. Dr. med. R.________ von der ORL-Universitätsklinik des Spitals Y.________ durchgeführt werden solle. Die Versicherte erhob am 10. April 2000 Einwände gegen dieses Vorgehen, verlangte eine persönliche Vornahme der Untersuche durch den Beauftragten und stellte die Apparatur der Klinik Y.________ in Frage, welche keinem technischen Vergleich mit derjenigen von Dr. med. M.________ standhalte. Beanstandet wurde auch die Wirtschaftlichkeit einer neuerlichen neurootologischen Abklärung. Hingegen erklärte sie sich bereit, den Untersuch oder eine Aktenbeurteilung durch Prof. Dr. med. E.________ aus D.________ vornehmen zu lassen. Die SUVA teilte am 18. April 2000 mit, dass sie an der vorgesehenen Begutachtung festhalte. Nachdem H.________ am 20. April 2000 erklärt hatte, eine Untersuchung in Basel komme für sie nicht in Frage, hielt die SUVA mit Verfügung vom 2. Mai 2000 an einer Begutachtung durch Prof. Dr. med. R.________ fest. Dagegen erhob die Versicherte am 4. Mai 2000 Einsprache; gleichzeitig wies sie darauf hin, dass sie so oder so auf einen Untersuch verzichte, da sie sich der enormen psychischen und physischen Belastung nicht mehr aussetzen wolle. Daraufhin teilte ihr die SUVA mit, sie werde im Weigerungsfall aufgrund der Akten entscheiden. Mit Einspracheentscheid vom 7. Juni 2000 wies die SUVA die Einsprache ab, da aufgrund der Akten ein natürlicher Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall vom 17. Oktober 1996 und den geltend gemachten Beschwerden nicht erstellt sei.