Citation: 2C_542/2014 E. B

Mit Verfügung vom 11. Januar 2012 widerrief das Migrationsamt des Kantons St. Gallen die Niederlassungsbewilligung von A.________. Den gegen diese Verfügung gerichteten Rekurs wies das Sicherheits- und Justizdepartement am 6. November 2012 ab. Gegen diesen Entscheid erhob A.________ Beschwerde beim Verwaltungsgericht. Er ersuchte um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung. Sein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wurde vom Verwaltungsgericht mit Präsidialverfügung vom 30. November 2012 zufolge Aussichtslosigkeit abgewiesen. Eine hiergegen gerichtete Beschwerde hiess das Bundesgericht gut: Infolge des langen Aufenthalts von A.________ in der Schweiz und des Umstands, dass dieser die Delikte (bis zum damaligen Zeitpunkt) als Minderjähriger begangen hatte, könne die Beschwerde nicht als aussichtslos gelten (Urteil 2C_63/2013 vom 28. Mai 2013 E. 2.5). Die Streitsache wurde zu neuem Entscheid über die unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung an das Verwaltungsgericht zurückgewiesen. Dieses gewährte dem Beschwerdeführer die unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung, wies indessen die Beschwerde materiell am 16. April 2014 ab.