Citation: 6B_936/2019 E. 3.4.2

3.4.2. Keine Willkür darzutun vermag die Beschwerdeführerin auch in Bezug auf die tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz hinsichtlich der Kundin Nr. 18, an welcher das Ehepaar F.________ wirtschaftlich berechtigt war (angefochtenes Urteil S. 12). Die Vorinstanz stützt sich für den Schuldspruch im Wesentlichen auf die Aussagen der Ehefrau G.F._________, nach welchen es sich bei den Anlagegeldern um Vermögen für das Rentenalter gehandelt habe und ihre Risikobereitschaft dementsprechend konservativ gewesen sei. Dies wird auch erhärtet durch ein transkribiertes Telefefongespräch, in welchem der Ehemann H.F.________ nach den Feststellungen der Vorinstanz zum Ausdruck gebracht hat, dass er auf das Geld für seinen Lebensunterhalt angewiesen gewesen sei (angefochtenes Urteil S. 47). Die Vorinstanz nimmt ferner ohne Willkür an, die Ehefrau G.F._________ habe selber nichts von Fremdwährungsoptionsgeschäften gewusst, was auch die Beschwerdeführerin als vertretbar erachtet (Beschwerde S. 26). Entgegen ihrer Auffassung gilt dies auch für den Schluss, der Ehemann H.F.________ habe keine Kenntnis von diesen Geschäften gehabt. Zwar hat G.F._________ ausgesagt, sie könne nicht ausschliessen, dass die Beschwerdeführerin mit ihrem Ehemann, ohne dass sie es gehört habe, über Optionengeschäfte gesprochen habe. Sie hat indes auch bekundet, dass ihr Ehemann sie mit Sicherheit informiert hätte, wenn er die Einwilligung für derartige Geschäfte erteilt hätte. Es ist nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz gestützt auf diese von ihr als glaubhaft erachteten Aussagen zum Schluss gelangt, die Geschäfte seien nicht autorisiert gewesen. Jedenfalls verfällt sie insofern nicht in Willkür. Im Übrigen räumt die Beschwerdeführerin selber ein, sie habe, als die Märkte eingebrochen seien, aufgehört, mit Herrn H.F.________ über die Fremdwährungsoptionsgeschäfte zu sprechen (Beschwerde S. 24; vgl. auch erstinstanzliches Urteil S. 104 f.). Die Vorinstanz durfte dies ohne Weiteres als starkes Indiz für die fehlende Autorisierung der Geschäfte würdigen (angefochtenes Urteil S. 46 f.). Was die Beschwerdeführerin aus dem Umstand, wonach sich aus einer Zeile in der Rubrik "others securities, sundry" in dem in den Akten aufgefundenen, von der Ehefrau G.F._________ als "bien-trouvé" unterzeichneten Dokument ergeben soll, dass die Kundin strukturierte Produkte gehalten habe, mit welchen auf die Entwicklung des Wechselkurses eines Währungspaares spekuliert werden könne (Beschwerde S. 24 f.), ableitet, erschöpft sich in einer blossen appellatorischen Kritik. Im Übrigen hat die Beschwerdeführerin nach ihren Aussagen dem Ehemann H.F.________ frühestens im Juni 2012 vorgeschlagen, eine kleine Position Devisenoptionen zu handeln. Doch ergibt sich aus den Feststellungen der kantonalen Instanzen, dass sie bereits 5 Monate zuvor in grösserem Stil für die Kundin derartige Geschäfte eingegangen ist (erstinstanzliches Urteil S. 105 f.). Insgesamt ist der Schluss der Vorinstanz, wonach das Ehepaar F.________ über die von der Beschwerdeführerin mit ihrem Portfolio betriebenen Fremdwährungsoptionsgeschäfte nicht im Bilde gewesen sei und diese nicht autorisiert gewesen seien, nicht zu beanstanden.