Citation: 8C_535/2022 E. 4.3.3

4.3.3. 4.3.3.1. Die Beschwerdeführerin macht weiter nebst dem Aufwand für das An- und Ablegen der Oberschenkelorthesen im Rahmen der Behandlungspflege einen täglichen Mehraufwand im Sinne einer notwendigen, viertelstündlichen Kontrolle von je 5 Minuten (insgesamt 35 Minuten) geltend, weil sie während des zweistündigen Tragens der Oberschenkelorthesen ruhig auf dem Sofa liegen müsse. 4.3.3.2. Nach den willkürfreien Feststellungen der Vorinstanz ist nicht stichhaltig dargelegt, dass die kognitiv nicht beeinträchtigte, verhaltensunauffällige Beschwerdeführerin, trotz geeigneter Beschäftigungsmassnahmen, während der zwei Stunden, die sie mit den Oberschenkelorthesen ruhig auf dem Sofa liegen muss, eine ständige Präsenz und Kontrolle benötigen würde, um das Liegen umsetzbar zu machen. Ein Mehrbedarf an Behandlungs- oder Grundpflege der offensichtlich über das übliche Mass hinausgeht, ist nicht ausgewiesen (vgl. BGE 137 V 424 E. 3.3.3.2; Urteil 9C_253/2013 vom 17. Juni 2013 E. 1). Die Vorinstanz durfte ohne Verletzung von Bundesrecht den Ausführungen der Abklärungsperson hierzu in ihrer Stellungnahme vom 18. März 2021 folgen. Der Vorinstanz ist deshalb keine willkürliche oder unvollständige Feststellung des Sachverhalts vorzuwerfen.