Citation: 6B_1050/2023 E. A

Die Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland wirft A.________ in der Anklageschrift vom 27. Oktober 2021 zusammengefasst vor, er habe am 7. Mai 2021, um ca. 01.30 Uhr, das Zimmer von B.________, in der Klinik C.________ betreten, sei auf die auf dem Rücken im Bett liegende B.________ zugerannt, habe sich rittlings auf sie gekniet und gesagt, dass sie ruhig sein solle und er sie möge. Er habe daraufhin versucht, sie auf den Mund zu küssen, was sie durch Abwenden ihres Gesichts zu verhindern versucht habe. Obwohl sie gesagt habe, dass sie das nicht wolle und auch explizit "Stopp" gesagt habe, habe er sie mehrfach auf den Mund geküsst. Als sie versucht habe, mit ihm ein Gespräch zu beginnen, habe er ihr eine Ohrfeige gegeben und sie aufgefordert, ruhig zu sein. Er habe sie an den Brüsten berührt, ihr das T-Shirt ausgezogen und sie auf die Brüste geküsst. Sodann habe er ihr die Hände vor ihrem Körper mit einem Wollschal zusammengebunden. Er habe seine Hose und Unterhose ausgezogen und sie aufgefordert, ihn oral zu befriedigen, welcher Aufforderung sie nachgekommen sei, weil sie Angst vor ihm gehabt habe. In der Folge sei es zu weiteren sexuellen Handlungen, unter anderem Vaginal- und Oralverkehr, gekommen, welche B.________ aus Angst, von ihm verletzt oder gar getötet zu werden, über sich habe ergehen lassen. Jedes Mal, wenn sie zu sprechen begonnen habe oder eine von ihm geforderte Handlung nicht schnell genug ausgeführt habe, habe er ihr eine Ohrfeige gegeben oder sie an den Haaren gezogen.