Citation: 1P.122/2006 31.05.2006 E. 2

Der Beschwerdeführer hatte vor der Anklagekammer wegen einzelner Formulierungen im Entscheid von Staatsanwalt Weltert dessen Befangenheit geltend gemacht. Die Anklagekammer ist auf diese Ausstandsrüge wegen Verspätung nicht eingetreten und hat sie in einer Eventualerwägung abgewiesen. In Anbetracht des Umstandes, dass der Beschwerdeführer die Befangenheit von Staatsanwalt Weltert einzig aus dessen Entscheid ableitet, ist das Nichteintreten der Anklagekammer in diesem Punkte fragwürdig. Wie es sich damit verhält, kann indes offen bleiben. Die Anklagekammer hat in überzeugender Weise dargelegt, dass die Formulierungen im Entscheid von Staatsanwalt Weltert keinen Anschein der Voreingenommenheit erwecken. In diesem Punkte erweist sich die Beschwerde als unbegründet (Art. 36a Abs. 3 OG).