Citation: 2C_216/2019 E. 7.3

7.3. Gemäss den bindenden Sachverhaltsfeststellungen im angefochtenen Urteil (Art. 105 Abs. 1 BGG) ergibt sich vorliegend nach Verrechnung der im jeweiligen Kanton erzielten Grundstückgewinne und -verluste (inkl. Verlustvorträge aus dem Jahr 2009 [vgl. zu den Verlustvorträgen sogleich E. 9.3]) in den vier Kantonen Basel-Stadt, Neuenburg, Genf und Zug ein Verlust von insgesamt Fr. 5'088'467.--. Es ist damit davon auszugehen, dass ein Ausscheidungsverlust verbleiben würde, wenn nach den bundesgerichtlichen Zuteilungs- und Ausscheidungsregeln keine interkantonale Verlustverrechnung zugelassen würde. Im einschlägigen kantonalen Recht findet sich nämlich keine Grundlage für eine entsprechende Verlustverrechnung, da für die Grundstücksgeschäfte, mit welchen der Fonds B.________ ausserhalb des Kantons Bern Verluste erzielte, keine subjektive Steuerpflicht bestand (vgl. Art. 143 Abs. 1 StG/BE sowie vorne E. 3.5). Folglich lässt sich entgegen der Auffassung der Beschwerdegegnerin nicht behaupten, es könne vorliegend von vornherein gar kein Ausscheidungsverlust resultieren.