Citation: 5P.58/2004 26.02.2004 E. 1

Das Bundesgericht prüft von Amtes wegen und mit freier Kognition, ob und in welchem Umfang auf eine staatsrechtliche Beschwerde einzutreten ist (BGE 127 III 41 E. 2a S. 42; 129 I 302 E. 1 S. 305). 1.1 Der Beschwerdeführerin wurden durch das angefochtene Urteil Kosten auferlegt, so dass sie diesbezüglich ohne weiteres zur Erhebung der staatsrechtlichen Beschwerde legitimiert ist (Art. 88 OG). Hingegen kann nicht auf die Beschwerde eingetreten werden, soweit die Übernahme der Kosten des Beschwerdegegners durch den Staat gerügt wird, da die Beschwerdeführerin dadurch nicht beschwert ist. 1.2 Zudem sind neue Sachvorbringen im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde grundsätzlich unzulässig (BGE 108 II 69 E. 1 S. 71; 129 I 49 E. 3 S. 57). Nicht eingetreten werden kann damit auf die von der Beschwerdeführerin aufgeworfene Frage, ob gemäss Art. 5 Abs. 3 ESÜ auch ihre Kosten durch den Staat zu tragen seien. Die Beschwerdeführerin hat im kantonalen Verfahren nie um eine Übernahme ihrer Kosten durch den Staat ersucht, weder gestützt auf das Übereinkommen noch auf die kantonalen Bestimmungen über die unentgeltliche Rechtspflege.