Citation: 2C_393/2023 E. B

Mit Eingabe vom 14. Dezember 2022 beantragte A.________, ihm sei im Verfahren A-4999/2021 Parteistellung zu gewähren. Er machte im Wesentlichen geltend, vor dem Bundesverwaltungsgericht werde unter der Fallnummer A-4999/2021 ein Verfahren betreffend B.________ geführt, wobei die ESTV beabsichtige, Dokumente an die ersuchende Behörde zu liefern, auf welchen auch sein Name erwähnt werde. Er sei dadurch beschwert und zur Beschwerde berechtigt. B.a. Das Bundesverwaltungsgericht nahm die Eingabe von A.________ vom 14. Dezember 2022 als Beschwerde gegen die Schlussverfügung vom 13. Oktober 2021 betreffend B.________ entgegen (Verfahren A-5794/2022). Mit Zwischenverfügung vom 5. Januar 2023 forderte das Bundesverwaltungsgericht A.________ auf, die Beschwerde zu verbessern, indem er Anträge stelle, aus denen hervorgehe, in welchen Punkten er die angefochtene Schlussverfügung beanstande und diese Anträge begründe. B.b. Am 13. Januar 2023 reichte A.________ fristgerecht eine Beschwerdeverbesserung ein. Er stellte folgende Anträge: Ihm sei im Verfahren A-4999/2021 Parteistellung zu gewähren. Es sei die Verfügung der ESTV vom 13. Oktober 2021 aufzuheben, eventualiter das Verfahren unter seinem Einbezug zur Wahrung des rechtlichen Gehörs erneut durchzuführen. Subeventualiter sei sein Name in den gemäss Verfügung vom 13. Oktober 2021 zu übermittelnden Unterlagen unkenntlich zu machen. In verfahrensrechtlicher Hinsicht verlangte A.________ Akteneinsicht im Verfahren A-4999/2021. B.c. Mit Urteil vom 3. Juli 2023 trat das Bundesverwaltungsgericht auf die Beschwerde nicht ein. Es erwog im Wesentlichen, die ESTV habe A.________ zu Recht nicht über das Amtshilfeverfahren betreffend B.________ informiert, da sein Beschwerderecht nicht klar aus den Akten hervorgehe. A.________ sei daher nicht als eine Person im Sinne von Art. 48 Abs. 1 lit. a VwVG (SR 172.021) zu betrachten, die keine Möglichkeit zur Teilnahme erhalten habe. Er sei daher nicht zur Beschwerde legitimiert. Soweit er in den Unterlagen, deren Herausgabe im Verfahren A-4999/2021 umstritten sei, erwähnt würde, werde er im Übrigen durch das Spezialitätsprinzip geschützt.