Citation: 9C_748/2018 E. 3.2

3.2. Die Beschwerdeführerin rügt vorab eine unvollständige Ermittlung des rechtserheblichen Sachverhalts durch die Vorinstanz. Diese hätte ein Fachgutachten einholen müssen, um den Grad der Arbeitsunfähigkeit zuverlässig bestimmen zu können. Es treffe ferner nicht zu, dass es sich bei den von der Psychiatrie H.________ erhobenen Befunden im Wesentlichen um die nämlichen Befunde handle wie diejenigen, die durch Gutachter Dr. med. E.________ festgestellt wurden. Mit Blick auf die sich widersprechenden Angaben seitens der Psychiater sei der medizinische Sachverhalt zu ergänzen. Das Gutachten erlaube keine schlüssige Beurteilung im Lichte der massgeblichen Indikatoren. Es dränge sich die Anordnung einer interdisziplinären Expertise auf, welche die Beurteilung der Arbeitsunfähigkeit nach Massgabe der Standardindikatoren ermögliche. Soweit die Vorinstanz auf das Fehlen der subjektiven Eingliederungsfähigkeit schliesse, verfalle sie in Willkür, stelle sie doch einzig auf den von der Versicherten nur teilweise besuchten Deutschkurs ab. Die Fortsetzung der Eingliederungsmassnahmen sei vielmehr aufgrund fehlender Ressourcen nicht erfolgversprechend gewesen. Aus den neuen psychiatrischen Berichten ergebe sich, dass die Versicherte nur noch in einem sehr bescheidenen Ausmass von 20 - 30 % arbeitsfähig sei. Offensichtlich unrichtig gewürdigt habe das kantonale Gericht insbesondere auch die Berichte der Psychiatrie H.________ vom 13. September 2016 und 24. März 2017. Insbesondere stossend sei, dass das vorinstanzlich als entscheidend erachtete bidisziplinäre Gutachten noch nach der alten Rechtsprechung (Überwindbarkeitspraxis) erstattet wurde. Weiter bringt die Beschwerdeführerin vor, dass auch der kantonale Zwischenentscheid vom 19. März 2015 zusammen mit dem Endentscheid vom 29. August 2018 angefochten werde. Entgegen der Vorinstanz sei sodann angesichts der Befunde und der fehlenden Übereinstimmung der fachärztlichen Einschätzungen hinsichtlich Diagnose und funktioneller Einschränkungen ein strukturiertes Beweisverfahren erforderlich.