Citation: 6B_952/2022 E. 5

Die Beschwerde genügt den gesetzlichen Begründungsanforderungen nicht. Die Vorinstanz hat eine Gesamtwürdigung der prognoserelevanten Faktoren vorgenommen und gestützt auf die gutachterliche Beurteilung, die Vollzugsberichte und die strafrechtliche Biographie des Beschwerdeführers auf eine ungünstige Legalprognose geschlossen (Entscheid S. 5 ff., S. 7). Damit befasst sich der Beschwerdeführer vor Bundesgericht nicht. Er begnügt sich stattdessen damit, auf sein Alter, seine Gesundheit und eine beabsichtigte Rückkehr nach Spanien hinzuweisen, und zudem vorzubringen, er sei für niemanden eine Gefahr (gewesen) und es gebe (mangels Straftaten) nichts zu therapieren. Seinen Ausführungen, mit denen er seine Täterschaft und damit gleichsam auch eine von ihm ausgehende (Rückfall-) Gefahr pauschal bestreitet, lässt sich nicht entnehmen, inwiefern die bedingte Entlassung zu Unrecht verweigert worden sein soll und die (Weiterführung der) Verwahrung unverhältnismässig sein könnte. Soweit der Beschwerdeführer im Übrigen geltend macht, eine Therapie sei gerichtlich nicht angeordnet worden und die Anbindung der Entlassung an eine Therapie daher nötigend, verkennt er, dass es bei deliktsorientierten Therapien im Vollzug nicht um gerichtliche Therapieanordnungen geht, sondern um ein freiwilliges Therapieangebot zur spezialpräventiven Auseinandersetzung mit Ursachen und Folgen von Straftaten, und dass eine fehlende Tataufarbeitung bei der Entlassungsprüfung legalprognostisch berücksichtigt werden kann (statt vieler Urteile 6B_124/2021 vom 24. März 2021 E. 2.5 und 2.6 sowie 6B_90/2016 vom 18. Mai 2016 E. 5.4). Insgesamt ergibt sich aus der Beschwerde nicht, dass und inwiefern der angefochtene Entscheid der Anklagekammer verfassungs- und /oder sonst wie bundesrechtswidrig sein könnte. Auf die Beschwerde ist daher mangels tauglicher Begründung im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.