Citation: 6B_926/2023 E. 5.1

5.1. Der Beschwerdeführer wendet sich im Weiteren gegen die Anordnung der Landesverweisung und stellt sich auf den Standpunkt, die Vorinstanz verneine zu Unrecht das Vorliegen eines schweren persönlichen Härtefalls i.S.v. Art. 66a Abs. 2 StGB. Sie hätte zwingend eine Verhältnismässigkeitsprüfung vornehmen müssen. Auch in diesem Zusammenhang rügt der Beschwerdeführer eine willkürliche Sachverhaltsfeststellung und macht zusammengefasst geltend, die Vorinstanz trage seiner besonderen Situation, als hier in der Schweiz geborenen sowie aufgewachsenen Ausländer nicht Rechnung. Ausserdem missachte sie den Schutzbereich von Art. 8 EMRK und Art. 13 BV, weil sie nicht bereits aufgrund des Eingriffs in das Recht auf Achtung des Privat- und Familienlebens einen schweren Härtefall annehme (Beschwerde S. 13 ff.).