Citation: 2C_674/2022 E. 1.3.2

1.3.2. Überdies gilt nach ständiger bundesgerichtlicher Rechtsprechung, dass die Bestimmung des Steuerwohnsitzes der betroffenen Person im internationalen Kontext eine materielle Frage darstellt, die von der ESTV nicht im Rahmen des Amtshilfeverfahrens zu klären ist, sondern in die Zuständigkeit der Behörden des ersuchenden Staats fällt (vgl. BGE 145 II 112 E. 2.2.2; 142 II 218 E. 3.6 f.; 142 II 161 E. 2.2.2; Urteil 2C_622/2022 vom 29. Juli 2022 E. 1.2.1). Die Konstellation, in der sich die betroffene Person auf eine (unbeschränkte) Steuerpflicht in einem anderen Land beruft, ist in der Rechtsprechung bereits behandelt worden (vgl. BGE 142 II 161 E. 2.2 ff.). Insofern ergibt sich aus dem Vorbringen, wonach nicht geklärt sei, ob die Beschwerdeführer im relevanten Zeitraum überhaupt in Österreich ansässig und steuerpflichtig gewesen seien, keine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung im Sinne von Art. 84a BGG.