Citation: 8C_511/2022 E. A

A.a. Der 1961 geborene A.________ war als Gipser bei der Firma B.________ angestellt und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) obligatorisch gegen Unfälle versichert. Am 16. August 2007 rutschte er während der Arbeit auf einer Treppe aus (Schadenmeldung UVG vom 23. August 2007). Dabei erlitt er unter anderem eine Schulterkontusion rechts mit Infraspinatus-Abriss. Am 28. September 2007 wurde er operiert (Tuberculum-majus-Refixation). Am 15. September 2008 rutschte er zudem in der Badewanne aus, stürzte auf den Rücken und erlitt eine Kontusion am Rücken sowie an der linken Schulter. Die Suva erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung und Taggeld). Nach diversen medizinischen Abklärungen stellte sie die vorübergehenden Leistungen per 31. Oktober 2009 ein und sprach A.________ für die verbliebene Beeinträchtigung aus dem Unfall vom 16. August 2007 mit Wirkung ab 1. November 2009 eine Invalidenrente bei einem Invaliditätsgrad von 11 % sowie eine Integritätsentschädigung von 5 % zu (Verfügung vom 13. Januar 2010). Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 30. März 2010 fest. A.b. Mit Schadenmeldung UVG vom 12. Juli 2010 wurde der Suva ein Rückfall gemeldet. Diese hob die laufende Rente mit Verfügung vom 31. Januar 2011 rückwirkend per 1. November 2010 auf, da A.________ gemäss Abklärungen des Amtes für Wirtschaft und Arbeit ab jenem Zeitpunkt eine Anstellung gefunden und dabei eine volle Arbeitsleistung erbracht habe, weshalb keine unfallbedingte Erwerbs-einbusse mehr bestehe. Die Verfügung blieb unangefochten. A.c. Ab 1. Februar 2011 arbeitete A.________ als Gipser für die C.________ AG und war dadurch wiederum bei der Suva obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 15. Juli 2011 erlitt er im Urlaub in X.________ einen Unfall, wobei er im Treppenhaus rückwärts auf das linke Bein stürzte und sich den linken Mittelfuss brach. Die Suva erbrachte wiederum die gesetzlichen Versicherungsleistungen (Heilbehandlung und Taggeld). Das bestehende Arbeitsverhältnis wurde per 30. Juni 2013 aufgelöst. Am 2. Oktober 2013 wurde der Suva zudem ein Rückfall zum Unfallereignis vom 16. August 2007 betreffend die rechte Schulter gemeldet. Nach medizinischen Abklärungen teilte die Suva A.________ am 26. Februar 2014 mit, hinsichtlich der Fussverletzung links würden die Taggeldleistungen per Ende Februar 2014 eingestellt, weil eine weitere ärztliche Behandlung nicht mehr notwendig sei. Da aber wegen der Schulterbeschwerden rechts eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bestehe, werde das Taggeld ab dem 1. März 2014 für diesen Rückfall (zum Ereignis vom 16. August 2007) weiter ausgerichtet. A.d. Zwischenzeitlich ereignete sich am 14. Februar 2013 ein weiterer Unfall, als A.________ am Ende eines Aufenthaltes in der Klinik D.________ stürzte und sich dabei eine Kontusion des linken Handgelenkes zuzog. Ausserdem teilte A.________ am 19. November 2013 am Schalter der Suva mit, er habe am 23. Oktober 2013 abermals einen Unfall erlitten (Sturz auf das rechte Knie). Darüber hinaus folgten zwei weitere Operationen an der rechten Schulter (4. April 2014 und 11. Juni 2015). A.e. Nach neuerlichen medizinischen Abklärungen stellte die Suva die bis anhin ausgerichteten Taggelder per 31. Dezember 2016 ein. Mit Verfügung vom 16. März 2017 sprach sie A.________ für die verbliebenen Beeinträchtigungen aus den Unfällen vom 16. August 2007 und 15. Juli 2011 eine Invalidenrente (24 %) ab 1. Januar 2017 und eine Integritätsentschädigung (20 %) zu. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 21. Dezember 2017 fest. Das daraufhin angerufene Versicherungsgericht des Kantons Solothurn hiess die Beschwerde des A.________ mit Urteil vom 27. April 2020 teilweise gut. Es hob den Einspracheentscheid der Suva auf und wies die Sache an diese zurück, damit sie weitere Abklärungen in Bezug auf die Beschwerden an der linken Hand treffe und anschliessend neu entscheide. Auf die von A.________ dagegen erhobene Beschwerde trat das Bundesgericht mangels eines nicht wieder gutzumachenden Nachteils nicht ein (Urteil 8C_347/2020 vom 18. Juni 2020). A.f. In der Folge veranlasste die Suva eine versicherungsmedizinische Beurteilung durch Dr. med. E.________, Fachärztin für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, Zusatzbezeichnung Handchirurgie, und Dr. med. F.________, Facharzt für Allgemeinchirurgie und Traumatologie (Stellungnahme vom 11. Dezember 2020). Am 28. Juni 2021 beurteilte Dr. med. F.________ noch einmal die Integritätsentschädigung. Gestützt auf die Berichte der Versicherungsmediziner sprach die Suva A.________ für die organisch nachweisbaren Unfallfolgen am linken Fuss und an der rechten Schulter mit Wirkung ab 1. Januar 2017 eine Invalidenrente bei einem Invaliditätsgrad von 24 % sowie eine Integritätsentschädigung von 30 % zu (Verfügung vom 16. August 2021). Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 15. Oktober 2021 fest.