Citation: 6P.179/2001 11.01.2002 E. 7

7.- In Bezug auf den zweiten Teil der Zusatzanklage macht der Beschwerdeführer geltend, die Vorinstanz habe ihn für die von den anderen Beteiligten getätigten deliktischen Geschäfte zu Unrecht als Mittäter zur Verantwortung gezogen (Beschwerde S. 4). Die Vorinstanz kommt in Bezug auf den Beschwerdeführer zum Schluss, er sei wesentlich an der Planung, der Organisation und der Ausführung der deliktischen Geschäftstätigkeit beteiligt gewesen (angefochtener Entscheid S. 84). In subjektiver Hinsicht habe er gewusst, dass die Waren ohne Zahlungsabsicht bestellt worden seien; B.________ und er hätten sich zwar lediglich im Hintergrund aufgehalten, aber im Wesentlichen den Gang der Ereignisse bestimmt, indem sie die Geschäftstätigkeit geplant und den Frontmännern Weisungen erteilt hätten; sie hätten bestimmt, was bestellt werden sollte, und seien bei den Lieferungen dabei gewesen (angefochtener Entscheid S. 85). Mittäter ist, wer bei der Entschliessung, Planung oder Ausführung eines Deliktes vorsätzlich und in massgebender Weise mit anderen Tätern zusammenwirkt, so dass er als Hauptbeteiliger dasteht (BGE 125 IV 134 E. 3). Dies ist bei jemandem, der die betrügerische Geschäftstätigkeit plant, an der Bestellung und Lieferung der betrügerisch erlangten Waren mitwirkt und den an der Front stehenden Beteiligten Weisungen erteilt, zu bejahen. Was der Beschwerdeführer vorbringt (vgl. Beschwerde S. 4 - 6), ist unzulässig, da es den Sachverhalt betrifft, der mit Nichtigkeitsbeschwerde nicht zur Diskussion gestellt werden darf. Er macht z.B. geltend, es lägen keine Indizien oder Beweise dafür vor, dass er an der Beute beteiligt gewesen sei (Beschwerde S. 4). Dies widerspricht den verbindlichen tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz, wonach ein erheblicher Teil des betrügerisch erworbenen Geldes in die Taschen des Beschwerdeführers geflossen ist (angefochtener Entscheid S. 199).