Citation: 7B_188/2022 E. 2.3.3

2.3.3. Ebenso wenig genügt die Beschwerde hinsichtlich des Vorwurfs der Schändung den Begründungsanforderungen, welche für Kritik am vorinstanzlichen Sachverhalt gelten. Mit seiner Hypothese, es sei nicht möglich, die vorinstanzlich festgestellten sexuellen Handlungen an einem schlafenden Kind zu begehen, stellt er eigene Vermutungen zu einem aus seiner Sicht plausiblen Sachverhaltsablauf auf, ohne Willkür aufzuzeigen. Dies gilt auch, soweit der Beschwerdeführer die Aussagen des Kindes als unglaubhaft taxiert, weil dieses sich seiner Mutter nicht anvertraut hatte bzw. er oder die Mutter andere Aussagen als das Opfer zu den Schliessverhältnissen im Haus und zum Grund der Übernachtungen des Freundes im Zimmer des Opfers gemacht haben.