Citation: B 48/05 25.04.2006 E. 1

1.1 Nach Art. 23 BVG (in der hier anwendbaren, bis Ende 2004 gültig gewesenen Fassung) hat Anspruch auf Invalidenleistungen, wer im Sinne der Invalidenversicherung zu mindestens 50 Prozent invalid ist und bei Eintritt der Arbeitsunfähigkeit, deren Ursache zur Invalidität geführt hat, versichert war. Versichertes Ereignis ist der Eintritt der relevanten Arbeitsunfähigkeit, unabhängig davon, in welchem Zeitpunkt und in welchem Mass daraus ein Anspruch auf Invalidenleistungen entsteht. Die Versicherteneigenschaft muss nur bei Eintritt der Arbeitsunfähigkeit gegeben sein, nicht notwendigerweise auch im Zeitpunkt des Eintritts oder der Verschlimmerung der Invalidität. Denn die versicherte Person wird oft erst nach einer längeren Zeit der Arbeitsunfähigkeit (nach einer Wartezeit von einem Jahr gemäss Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG in Verbindung mit Art. 26 BVG) invalid. Dem Schutzzweck der zweiten Säule entsprechend soll das Invaliditätsrisiko auch dann gedeckt sein, wenn es rechtlich gesehen erst nach einer langen Krankheit eintritt, während welcher die Person unter Umständen aus dem Arbeitsverhältnis ausgeschieden ist und daher nicht mehr dem Obligatorium unterstand (BGE 123 V 264 Erw. 1b, 121 V 101 Erw. 2a, 120 V 116 Erw. 2b). Der Zeitpunkt des Eintritts der massgebenden Arbeitsunfähigkeit muss hinlänglich - nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit - ausgewiesen sein (BGE 126 V 360 Erw. 5b mit Hinweisen; Urteil D. vom 18. Februar 2003, B 82/02, Erw. 2.2). 1.2 Der Beschwerdeführer war bis zum 30. September 2000 bei der Firma A.________ beschäftigt und unterlag jedenfalls bis zu diesem Datum dem Versicherungsschutz durch die Beschwerdegegnerin. Das kantonale Gericht hat unter Zugrundelegung einer dreissigtägigen Nachdeckungsfrist (Art. 10 Abs. 3 BVG) angenommen, der Beschwerdeführer sei bis Ende Oktober 2000 bei der Sammelstiftung vorsorgeversichert gewesen. Diese macht letztinstanzlich nun aber geltend, eine Nachdeckungsfrist falle ausser Betracht, weil das Anschlussverhältnis der ehemaligen Arbeitgeberin des Versicherten per Ende September 2000 aufgehoben worden sei. Da für den strittigen Punkt nicht von Bedeutung, kann diese Frage indes offen gelassen werden.