Citation: 8C_114/2015 E. A

Der 1960 geborene A.________ betreibt seit dem Jahre 1982 als Carrosserie-Spengler eine eigene Werkstatt und beschäftigt bis zu fünf Angestellte. Am 31. Juli 1997 musste er sich einer Diskushernien-Operation unterziehen. Er leidet seither an einem chronischen radikulären Reiz- und sensomotorischen Ausfallsyndrom. Die IV-Stelle Basel-Landschaft klärte auf Anmeldung vom 1. September 1998 hin die medizinischen und erwerblichen Verhältnisse ab. Sie ermittelte mit Hilfe eines Betätigungsvergleiches in der angestammten Tätigkeit eine Einschränkung von 92,5 % und sprach dem Versicherten mit Verfügung vom 3. Mai 2000 ab dem 1. Juli 1998 eine ganze Invalidenrente nebst Zusatzrenten zu. Diesen Anspruch bestätigte sie revisionsweise mit Mitteilungen vom 9. Juni 2006 und vom 24. Februar 2011, da keine rentenbeeinflussenden Änderungen festgestellt wurden. Anlässlich einer weiteren revisionsweisen Überprüfung des Leistungsanspruchs liess die Invalidenversicherung A.________ durch Dr. med. B.________, Facharzt FMH für Rheumatologie, gutachterlich untersuchen. Gemäss Expertise vom 6. August 2012 bestehe als Carrosserie-Spengler oder einer vergleichbaren körperlich schweren Tätigkeit nach wie vor eine volle Arbeitsunfähigkeit. Hingegen sei der Explorand in einer körperlich leichten, wechselbelastenden Tätigkeit, bei der er nicht über 7,5 kg heben, stossen oder ziehen und nicht in Zwangsstellungen arbeiten müsse, nur zu 20 % in seiner Arbeitsfähigkeit eingeschränkt. Diese Beurteilung gelte seit Januar 1999. In der Folge zog die IV-Stelle mit Verfügung vom 2. April 2014 ihre ursprüngliche Leistungsverfügung in Wiedererwägung und hob den Rentenanspruch auf Ende des darauffolgenden Monats auf.