Citation: 8C_746/2008 17.08.2009 E. 3

Wie vom kantonalen Gericht unter Hinweis auf Art. 6 Abs. 1 UVG und die Rechtsprechung zutreffend dargelegt, hat der Unfallversicherer nur für unfallursächliche Schäden aufzukommen (BGE 126 V 360 E. 5b; 119 V 337 E. 1; 117 V 360 E. 4a, 376 E. 3a), wobei ein bloss natürlicher Kausalzusammenhang nicht genügt (BGE 129 V 181 E. 3.2; 125 V 461). Es bedarf darüber hinaus einer adäquaten, d.h. rechtserheblichen Kausalität zwischen Ereignis und Gesundheitsschaden; dieser kommt bei gesundheitlichen Beschwerden und damit verbundener Arbeits- und Erwerbsunfähigkeit, die sich durch organische Unfallfolgen nicht (hinreichend) oder höchstens teilweise erklären lassen, eine eigenständige Bedeutung zu (BGE 134 V 109 E. 2.1 S. 112). Bei psychisch bedingten Schmerzsyndromen erfolgt die Adäquanzprüfung unter Ausschluss psychischer Aspekte nach den in BGE 115 V 133 genannten Kriterien (statt vieler: SVR 2009 UV Nr. 19 S. 69 E. 4.5 f., 8C_744/2007).