Citation: 5A_788/2008 25.09.2009 E. 2.2

2.2.1 Der Beschwerdeführer rügt einzig eine offensichtlich unrichtige Feststellung im Sinne von Art. 97 BGG. Die Feststellung des Sachverhalts kann nur gerügt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und die Behebung des Mangels für den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG). Dabei bedeutet "offensichtlich unrichtig" willkürlich (BGE 135 III 127 E. 1.5 mit Hinweis). Die Beschwerdeschrift muss die wesentlichen Tatsachen und eine kurz gefasste Darlegung darüber enthalten, welche verfassungsmässigen Rechte bzw. welche Rechtssätze inwiefern durch den angefochtenen Erlass oder Entscheid verletzt worden sind. Das Bundesgericht prüft nur klar und detailliert erhobene und, soweit möglich, belegte Rügen; auf rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt es nicht ein. Wird eine Verletzung des Willkürverbots geltend gemacht, muss anhand der angefochtenen Subsumtion im Einzelnen dargelegt werden, inwiefern der Entscheid an einem qualifizierten und offensichtlichen Mangel leidet (BGE 134 II 244 E. 2.2 mit Hinweis). 2.2.2 Der Beschwerdeführer bringt vor, das Kantonsgericht halte fest, das Ehepaar S.________ und T.________ habe die Parzellen Nr. 1 und Nr. 2 erworben. Entsprechend werde in Ziff. 5 des Judicatums erwähnt, die Parzellen seien im Grundbuch auf den Namen der Ehegatten S.________ und T.________ eingetragen. Diese Feststellung sei bezüglich der Parzelle Nr. 2 willkürlich, weil die Erwerbsurkunde und der Grundbuchauszug nirgends aktenkundig seien. Beides sei von den Parteien in keiner der Denkschriften und auch nicht im Beweisverfahren erwähnt, geschweige denn bewiesen worden. Die Erben verwiesen bezüglich der Nachlassliegenschaft einzig und ausschliesslich auf die Parzelle Nr. 1, auf welcher sich das Haus befinde. Es sei denn auch einzig von dieser Parzelle ein Grundbuchauszug mit Datum vom 14. Oktober 2004 in den Akten. Nur auf diesen stütze sich übrigens auch die Verkehrswertschatzung gemäss Ziff. 1.2. Als Eigentümer der Liegenschaft Nr. 3 sei der Beschwerdeführer im Grundbuch eingetragen. 2.2.3 Es kann offen bleiben, ob die Willkürrüge hinreichend im Sinne von Art. 106 Abs. 2 BGG begründet wird, denn sie geht fehl. Die Vorinstanz hat in E. 6c - wie der Beschwerdeführer zutreffend ausführt - die beiden Parzellen Nr. 1 und 2 erwähnt. In der zuletzt genannten Erwägung (S. 30) wird auf den Plan (pag. 48) verwiesen, welcher Bestandteil der von beiden Parteien in Auftrag gegebenen Verkehrswertschätzung bildet. In diesem Gutachten werden unter dem Titel Grundstückbeschreibung in Ziff. 2.1 auf S. 5 sowie in Ziff. 4.3 auf S. 9 (Verkehrswert) die beiden fraglichen Liegenschaften aufgeführt. Im angefochtenen Urteil hat das Kantonsgericht in E. 1c (S. 6-8) mit Bezugnahme auf die Verhandlungsmaxime unter anderem darauf hingewiesen, es sei Sache der Parteien, die geltend gemachten Ansprüche zu benennen und den Sachverhalt darzulegen und zu beweisen. Ein nicht vorgebrachter Sachverhalt sei im Endentscheid einem nicht bewiesenen gleichzustellen. Der Beschwerdeführer rügt nicht, kantonales Prozessrecht sei willkürlich angewendet worden. Damit der Vorinstanz eine willkürliche Tatsachenfeststellung zur Last gelegt werden könnte, müsste der Beschwerdeführer dartun, dass das Grundstück Nr. 3, welches übrigens auch in der Expertise falsch als Parzelle Nr. 2 bezeichnet wird, von den kantonalen Richtern ohne hinreichenden Grund in den Gesamtnachlass miteinbezogen worden ist. Dies trifft jedoch nicht zu, denn beide Parteien - insbesondere aber der Beschwerdeführer als im Grundbuch eingetragener Eigentümer der Parzelle Nr. 3 - hätten das Kantonsgericht nach Erhalt der Expertise auf diesen Fehler aufmerksam machen können.