Citation: 8C_430/2013 E. 5.1

5.1. Die Beschwerdeführerin hat eine dreijährige Lehre als Fotofachangestellte absolviert, wobei diese Ausbildung die Bereiche Fotografie, Fotolabor und Fotoverkauf beinhaltete. Im Jahre 1988 hat sie geheiratet und am 1. Mai 1990 eine Tochter sowie am 1. Oktober 1992 einen Sohn geboren. Im Jahre 1997 wurde die Ehe geschieden. Ab Februar 1997 bis März 1999 arbeitete sie neben der Betreuung ihrer Kinder in einem Fotogeschäft und eröffnete im Jahre 1999 mit einer Kollegin ein eigenes Fotostudio. Daneben nahm sie in einem 50 %-Pensum eine Stelle als Sortiererin im Briefcenter der Post an, wo sie täglich in der Frühschicht arbeitete. Anfangs des Jahres 2005 übernahm die Kollegin das Fotostudio ganz und die Beschwerdeführerin erledigte im Auftragsverhältnis Aussenaufnahmen (Reportagen, Hochzeitsaufnahmen etc.), bis sie im August 2005 verunfallte. Im Abklärungsbericht Haushalt vom 24. Juli 2009 gab die Beschwerdeführerin an, sie würde als Gesunde aus finanziellen Gründen zu 100 % arbeiten und zwar zu 50 bis 70 % als Postangestellte und zu 30 bis 50 % als freischaffende Fotografin. Sie selbst bekomme keine Alimente. Für die Kinder würde deren Vater je Fr. 700.- pro Monat bezahlen; ab Sommer 2009 bis Sommer 2011 nur noch für den Sohn, da die Tochter ihre Lehre zu diesem Zeitpunkt bereits abgeschlossen habe.