Citation: 6B_557/2019 E. 1

Der Beschwerdeführer macht geltend, seine Aussagen im Polizeirapport, worauf sich die Verurteilung stütze, seien mangels vorhergehender Belehrung sowie wegen Verletzung der Protokollierungsvorschriften nicht verwertbar. Wie es sich damit verhält, kann offen bleiben. Der der Erfüllung der strittigen Tatbestände zugrunde liegende Sachverhalt ergibt sich ohne Weiteres aus den Feststellungen der Polizeibeamten anlässlich der Kontrolle des Beschwerdeführers vom 20. September 2016. Demnach wurde er alleine vor Ort angetroffen, nachdem sein Personenwagen auf dem Pannenstreifen der Autobahn A3 stehen geblieben war. Daraus erhellt, dass er der Lenker des Fahrzeugs gewesen sein muss, wovon die Vorinstanz willkürfrei ausgeht (dazu nachfolgend E. 2.2). Gemäss dem Polizeirapport vom 28. September 2016 war das Fahrzeug bei Eintreffen der Beamten zudem ungenügend gesichert, da das obligatorische Pannendreieck nicht aufgestellt war. Dies konnten die Beamten Kraft ihrer eigenen Sinne ebenso feststellen, wie die Tatsache, dass der Beschwerdeführer keine Sicherheitsweste trug, als er ausserhalb des Fahrzeugs an der Leitplanke stehend telefonierte. Ferner ergab die Kontrolle des Fahrzeugs ein ungenügendes Profil des rechten Hinterreifens. Schliesslich konnte mittels Prüfung der Personalien festgestellt werden, dass es sich bei der angetroffenen Person - entgegen deren Angaben gegenüber den Beamten - um den Beschwerdeführer handelte, und dass ihm der Führerausweis entzogen worden war. Für all diese Feststellungen bedurfte es keiner Befragung des Beschwerdeführers zur Sache. Aus dem im Nachgang zur Kontrolle geführten Gespräch der Beamten mit dem Beschwerdeführer, welches er als erste Einvernahme im Sinne von Art. 158 StPO verstanden haben will und wobei er nicht belehrt worden sei, ergibt sich hingegen nichts für die Tatbestandserfüllung Wesentliches, womit sich der Beschwerdeführer belastet hätte. Entgegen seiner scheinbar vertretenen Auffassung ist namentlich irrelevant, weshalb er am Tattag eine Panne erlitt, sei dies mangels Treibstoffs, wie er gegenüber den Beamten gesagt haben soll, oder infolge technischer Schwierigkeiten. Der Grund für die Panne hätte sich im Übrigen auch ohne seine Aussage feststellen lassen. Ebenso spielt keine Rolle, weshalb der Beschwerdeführer ohne Führerausweis ein Fahrzeug führte, etwa, wie behauptet, aus terminlichen oder aus anderen Gründen.