Citation: 5A_707/2016 E. B

B.a. Am 18. März 2008 beantragte B.A.________ dem Amtsgericht U.________, die Parteien im Hinblick auf die Scheidung zum Aussöhnungsversuch vorzuladen. Dieser blieb erfolglos. An der Verhandlung im Massnahmenverfahren vom 27. August 2008 reichten die Parteien ein gemeinsames Scheidungsbegehren ein. Da A.A.________ in der Folge ihren Scheidungswillen nicht bestätigte, wurde das gemeinsame Scheidungsbegehren abgewiesen. Am 15. Dezember 2008 reichte B.A.________ die Scheidungsklage ein. B.b. Im Juni 2010 wurde das genannte Grundstück in mehrere Parzellen aufgeteilt. Das Grundstück Nr. vvv mit Einfamilienhaus verblieb im Eigentum von B.A.________, die unüberbauten Grundstücke wurden zu einem Preis von insgesamt Fr. 787'493.10 verkauft. Der nach der Bezahlung von Kosten, Steuern und der Tilgung der Grundpfandschulden verbliebene Restsaldo von Fr. 441'413.90 wurde auf ein Sperrkonto, lautend auf beide Parteien, überwiesen. Der Nettowert des im Eigentum von B.A.________ verbliebenen Grundstücks Nr. vvv wurde anlässlich des Scheidungsverfahrens auf Fr. 539'000.-- festgesetzt. B.c. Mit Urteil vom 5. Juni 2014 schied das Bezirksgericht U.________ die Ehe der Parteien. Es verpflichtete B.A.________ unter anderem, A.A.________ aus Güterrecht Fr. 1'246'260.60 zu bezahlen. Das Begehren von A.A.________ auf Gewährung einer Unterhaltsrente wies es ab. Beide Parteien fochten das Urteil an. In teilweiser Gutheissung der Berufung von B.A.________ reduzierte das Kantonsgericht Luzern mit Urteil vom 20. Januar 2015 den von B.A.________ zu bezahlenden Betrag aus Güterrecht auf insgesamt Fr. 756'053.65, indem es das Grundstück Nr. vvv dessen Eigengut zuwies. In teilweiser Gutheissung der Berufung von A.A.________ sprach es dieser ab Rechtskraft des Scheidungsurteils eine indexierte monatliche Unterhaltsrente von Fr. 1'000.-- zu. Schliesslich verteilte es die Kosten des erstinstanzlichen Verfahrens neu.