Citation: 9C_761/2017 E. 3.1.2

3.1.2. Die Vorinstanz berücksichtigte bei der Beurteilung des Gesundheitszustands auch die Berichte der behandelnden Ärzte des Zentrums F.________ und erläuterte im Rahmen der Beweiswürdigung, weshalb sie in Anlehnung daran nicht auf eine Verschlechterung des Gesundheitszustands schloss. Sie erwog in Bezug auf das gemäss den Ärzten des Zentrums F.________ Anfang 2013 aufgetretene depressive Rezidiv (mittelgradige depressive Episode), dieses vermöge unter Berücksichtigung der normativen Anforderungen des Art. 7 Abs. 2 zweiter Satz ATSG (BGE 141 V 281 E. 3.7.1 bis 3.7.3 S. 297 ff.) keine invalidenversicherungsrechtlich relevante Verschlechterung zu begründen. So stellte das kantonale Gericht fest, mittels Optimierung der Erhaltungsmedikation und Erhöhung der Frequenz der Therapiesitzungen habe offensichtlich ein Therapieerfolg erzielt werden können und die Störung sei im Zeitpunkt der Begutachtung durch Dr. med. E.________ im Januar 2015 wiederum remittiert gewesen. Dem Bericht der Ärzte des Zentrums F.________ vom Juli 2015 sei denn auch zu entnehmen, dass der Versicherte ab Dezember 2014 nurmehr einmal monatlich eine halbstündige Konsultation in Anspruch genommen habe, da sein Zustand auf mittlerem Niveau weitgehend stabil gewesen sei. Hiergegen bringen die Beschwerdeführer lediglich vor, dass die behandelnden Ärzte des Zentrums F.________ eine Arbeitsunfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit von 50 % attestiert hätten, womit die Verschlechterung des Gesundheitszustands erwiesen sei. Damit vermögen die Beschwerdeführer nicht darzutun, dass die Feststellungen der Vorinstanz zur Tatfrage, ob eine Gesundheitsverschlechterung gegeben ist, offensichtlich unrichtig oder sonstwie bundesrechtswidrig sein sollen.