Citation: 1P.667/2005 15.02.2006 E. 6

Die Beschwerde ist gutzuheissen, und der angefochtene Entscheid ist aufzuheben. Dem unterliegenden Kanton Basel-Stadt sind keine Kosten aufzuerlegen (Art. 156 Abs. 2 OG). Hingegen hat er die Beschwerdeführerin für das bundesgerichtliche Verfahren zu entschädigen (Art. 159 Abs. 2 OG). Ihr Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird mit der Gutheissung der Beschwerde gegenstandslos. Die Beschwerdegegnerin unterliegt mit ihren Anträgen. Nach dem auch für die Verteilung der Verfahrenskosten geltenden Verursacherprinzip (Art. 156 Abs. 6, Art. 159 Abs. 5 OG) muss sie aber nicht für die Mängel des Rekursentscheids bzw. der Strafuntersuchung einstehen. Daher sind ihr weder Kosten noch Entschädigungen aufzuerlegen.