Citation: 6B_913/2019 E. 2.1

2.1. Die Beschwerdeführerin rügt zunächst, die Vorinstanz habe die Aussagen von G.________, H.________ und I.________ zu Unrecht als unverwertbar erachtet und nicht zu Lasten der Beschwerdegegner 2 [B.________] bzw. 3 [C.________] verwendet. Im Einzelnen macht sie geltend, G.________ sei am 5. April 2011 im separaten Verfahren EAII.0.7.0175-EIC als Zeuge vorgeladen worden. Mit selbem Datum seien der Beschwerdegegner 2 [B.________] und sein Verteidiger eingeladen worden, an der Befragung teilzunehmen. Diese seien indes an der Einvernahme vom 19. April 2011 nicht erschienen. Der Verteidiger habe am 9. Mai 2011 schriftlich bestätigt, dass er auf die Teilnahme verzichtet habe. Bei dieser Sachlage sei nicht einzusehen, inwiefern diese Einvernahme nicht hätte verwertbar sein sollen. Dasselbe gelte in Bezug auf die Verwertbarkeit der Einvernahmen von H.________ vom 28. Mai 2008 und vom 8. Dezember 2010. Soweit dieser altrechtlich als beschuldigte Person einvernommen worden sei, stehe deren Verwertbarkeit nichts entgegen, zumal das frühere Recht weder im gerichtspolizeilichen Ermittlungsverfahren noch in der Voruntersuchung ein Teilnahmerecht vorgesehen habe. Der Termin vom 27. März 2017 für die Befragung von H.________ als Auskunftsperson sei den Verteidigern des Beschwerdegegners 3 [C.________] rechtzeitig mitgeteilt worden. Der neue Verteidiger habe auf Nachfrage am 24. März 2017 auf die Teilnahme verzichtet. Schliesslich sei auch nicht ersichtlich, weshalb die Einvernahmen von I.________ nicht verwertbar sein sollte. Zwar sei die Einvernahme vom 23. Mai 2011 weder dem Beschwerdegegner 2 [B.________] noch seinem Verteidiger angezeigt worden. Doch sei der Beschwerdegegner 2 [B.________] zum damaligen Zeitpunkt in einem separaten Verfahren verfolgt worden. Nach der Verfahrensvereinigung sei weder ein Antrag auf Wiederholung gestellt noch die Unverwertbarkeit der Aussagen geltend gemacht worden. Indem die Vorinstanz die für die Beschwerdegegner 2 [B.________] und 3 [C.________] belastenden Aussagen nicht berücksichtigt habe, habe sie das Beweisergebnis in relevanter Weise beeinträchtigt und Art. 147 StPO verletzt (Beschwerde S. 5 ff., 35 f., 42, 47).