Citation: I 329/06 06.12.2006 E. 5.3

5.3.1 Das Einkommen, welches die Beschwerdeführerin ohne gesundheitliche Einschränkungen im Jahre 2003 hätte zu erzielen vermocht (Valideneinkommen), beläuft sich gemäss Angaben im Arbeitgeberbericht des Spitals X.________ vom 7. Oktober 2003 auf Fr. 33'501.- (für ein 70 %-Pensum) sowie für den Hauswartbereich auf Fr. 9348.- (laut IK-Auszug [Verdienst von Fr. 8772.- im Jahr 2000] sowie in Berücksichtigung der bis 2003 eingetretenen Nominallohnentwicklung), d.h. auf insgesamt Fr. 42'849.-. Den diesbezüglichen Erwägungen im vorinstanzlichen Entscheid opponiert die Beschwerdeführerin zu Recht nicht. 5.3.2 Zur Bestimmung des trotz gesundheitlicher Beeinträchtigung zumutbarerweise noch realisierbaren Einkommens (Invalideneinkommen) ist, da die Versicherte keiner erwerblichen Beschäftigung mehr nachgeht, auf die LSE abzustellen (vgl. BGE 129 V 475 Erw. 4.2.1 mit Hinweisen). Gemäss Tabelle TA1 der LSE 2002 (S. 43) beträgt der Zentralwert für einfache und repetitive Tätigkeiten (Anforderungsniveau 4) verrichtende Arbeitnehmerinnen branchenunabhängig total Fr. 3820.-. Unter Berücksichtigung der massgeblichen Nominallohnerhöhung von 1,6 % für das Jahr 2003 (Die Volkswirtschaft, a.a.O., Tabelle B10.3, S. 91, Frauen [BGE 129 V 408]) sowie Aufrechnung der durchschnittlichen betriebsüblichen Wochenarbeitszeit von 41,7 Stunden (Die Volkswirtschaft, a.a.O., Tabelle B9.2, S. 90, Total, 2003) ergibt sich daraus - bei einem zumutbaren 50 %-Pensum - ein Einkommen von Fr. 2023.- monatlich oder Fr. 24'276.- jährlich. Die Frage, ob und gegebenenfalls in welchem Ausmass Tabellenlöhne herabzusetzen sind, bestimmt sich auf Grund sämtlicher persönlicher und beruflicher Umstände des konkreten Einzelfalles (leidensbedingte Einschränkung, Alter, Dienstjahre, Nationalität/Aufenthaltskategorie und Beschäftigungsgrad), welche nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen sind, wobei der maximal zulässige Abzug 25 % beträgt (BGE 126 V 78 ff. Erw. 5; AHI 2002 S. 71 Erw. 4b/cc [Urteil D. vom 27. November 2001, I 82/01]). Da das seitens der Gutachter bescheinigte 50 %-Pensum als zu erreichendes, maximal mögliches Ziel definiert wird ("langsam steigernd"), ist anzunehmen, dass die Versicherte wegen ihrer Beschwerden zumindest in einer beruflichen Anfangsphase auch in einer leidensadaptierten 50 %-Tätigkeit im Vergleich zu gesundheitlich nicht beeinträchtigten Arbeitnehmerinnen mit Lohneinbussen wird rechnen müssen. Dieser Umstand ist angemessen zu berücksichtigen. Da sich im Übrigen indessen die Faktoren Alter (Jahrgang 1965; vgl. LSE 2002, Tabelle TA9, S. 55, Anforderungsniveau 4, Frauen, Median) sowie Nationalität/Aufenthaltskategorie - die Versicherte verfügt über eine Niederlassungsbewilligung (LSE 2002, Tabelle TA12, S. 59, Anforderungsniveau 4, Frauen, Median [im Vergleich zum Totalwert]) - lohnmässig nur minim auswirken und das Kriterium der Teilzeitarbeit (LSE 2002, Tabelle 8*, S. 28, Frauen), bezogen auf das in Betracht fallende Arbeitssegment, sogar einen eher höheren Verdienst erwarten lässt, trägt der von der Beschwerdegegnerin vorgenommene, vorinstanzlich bestätigte Abzug in Höhe von 20 % den Umständen auf äusserst grosszügige Weise Rechnung, zumal auch die Bedeutung der Dienstjahre im privaten Sektor abnimmt, je niedriger das Anforderungsprofil ist (vgl. BGE 126 V 79 Erw. 5a/cc mit Hinweisen). Das Invalideneinkommen beträgt somit Fr. 19'420.80. 5.3.3 Aus der Gegenüberstellung von Validen- (Fr. 42'849.-) und Invalideneinkommen (Fr. 19'420.80) resultiert eine Erwerbsunfähigkeit von 54,68 % bzw. - gerundet - 55 % (zu den Rundungsregeln: vgl. BGE 130 V 121). Wird angenommen, dass die Beschwerdeführerin ohne gesundheitliche Beeinträchtigungen nur zu 90 % erwerbstätig gewesen wäre, beliefe sich die Behinderung im erwerblichen Bereich in Anwendung der gemischten Invaliditätsbemessungsmethode gewichtet auf 49,2 % (0,9 x 54,68 %) und diejenige im Aufgabenbereich Haushalt - gemäss den im Bericht vom 31. Dezember 2004 wiedergegeben, zu Recht unbestritten gebliebenen Erhebungen bezüglich der Einschränkungen in den häuslichen Verrichtungen - auf 3 % (0,1 x 30 %), d.h. insgesamt auf 52 %. Bei einer im Gesundheitsfall zu 94 % ausgeübten Erwerbstätigkeit resultierte eine Invalidität von - ebenfalls den Anspruch auf halbe Rente begründenden - 53 % ([0,94 x 54,68 %] + [0,06 x 30 %]). Der vorinstanzliche Entscheid erweist sich damit als rechtens.