Citation: 6B_830/2024 E. 2.5.1

2.5.1. Der Beschwerdeführer macht geltend, er habe am 18. Juni 2024 Berufung angemeldet. Nach Erhalt der erstinstanzlichen Urteilsbegründung vom 14. August 2024 sei "unter eingehender Beratung des Beschuldigten" entschieden worden, die Berufung zurückzuziehen, was am 5. September 2024 geschehen sei. Er habe der Vorinstanz mit dem Rückzug der Berufung mitgeteilt, er werde ihr die Honorarnote für seine Bemühungen als amtlicher Verteidiger seit Erhalt des erstinstanzlichen Urteils vom 13. Juni 2024 auf erste Aufforderung zusenden. Schliesslich habe die Vorinstanz ohne Einholung der Honorarnote den angefochtenen Beschluss gefasst und keine Entschädigung für die amtliche Verteidigung zugesprochen. Der Beschwerdeführer merkt an, der Beschuldigte habe die Berufung nur dank seiner eingehenden Beratung zurückgezogen, womit es zu keinem weiteren Aufwand im Berufungsverfahren gekommen sei. Dass die Vorinstanz diese Bemühungen nun pauschal als unangebracht taxiere, sei nicht richtig.