Citation: 8C_342/2009 11.12.2009 E. 4

4.1 Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird nach Art. 16 ATSG das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Valideneinkommen). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt. Insoweit die fraglichen Erwerbseinkommen ziffernmässig nicht genau ermittelt werden können, sind sie nach Massgabe der im Einzelfall bekannten Umstände zu schätzen und die so gewonnenen Annäherungswerte miteinander zu vergleichen (BGE 128 V 29 E. 1 S. 30; Urteil 8C_664/2007 vom 14. April 2008 E. 5.1 mit Hinweis). 4.2 Der vorinstanzliche Einkommensvergleich basiert auf einem im Zeitpunkt des frühest möglichen Rentenbeginns (1. Mai 2005) hypothetisch ohne Folgen des Unfalles vom 26. Juni 1990 erzielbaren Jahreslohn von Fr. 47'286.- (Valideneinkommen) und einem im gleichen Jahr trotz Unfallfolgen ermittelten hypothetischen Invalideneinkommen von Fr. 43'643.-. Aus dem Vergleich dieser beiden Einkommen resultiert laut angefochtenem Entscheid eine unfallbedingte Erwerbseinbusse von weniger als 10 %.