Citation: 6B_415/2021 E. 3.4.3

3.4.3. Dem Beschwerdeführer ist ebenfalls nicht zu folgen, wenn er kritisiert, die Vorinstanz gehe willkürlich davon aus, dass E.________ den besseren Blick auf das Geschehen gehabt habe als F.________ (Beschwerde S. 6). Auch hier nimmt die Vorinstanz eine sorgfältige Beweiswürdigung vor, auf die der Beschwerdeführer nicht eingeht. Sie führt aus, es sei plausibel, dass der bereits aggressive und durch den erlittenen Faustschlag zusätzlich erzürnte Beschwerdeführer dann noch, wie dies der Zeuge schildere, einige Faustschläge in der laufenden Schlägerei abgesetzt habe, bevor er sich zurückgezogen habe, um sich um seine Nase zu kümmern. Notabene habe der Beschwerdeführer in seiner ersten Aussage selbst erklärt, er habe sich nach dem erlittenen Faustschlag wehren müssen (Urteil S. 19). Es erweist sich vor dem Hintergrund der vom Beschwerdeführer bei der ersten polizeilichen Befragung selbst gemachten Aussagen, wonach er durch einen Faustschlag, der von der Seite gekommen sei, benommen gewesen sei und sich "danach" habe wehren müssen; die anderen Personen sehr schnell weggegangen seien und er versucht habe, die Verfolgung aufzunehmen, nach wenigen Schritten aber habe aufgeben müssen (Urteil S. 14), als frei von Willkür, wenn die Vorinstanz diese Aussagen in ihre Beweiswürdigung einbezieht. Dass sie mit den Schilderungen von E.________ übereinstimmen, spricht für eine hohe Glaubhaftigkeit.