Citation: 5C.91/2003 27.05.2003 E.

Mit eidgenössischer Berufung vom 4. April 2003 beantragt die Rentengläubigerin im Hauptpunkt die Aufhebung des angefochtenen Entscheides und die Rückweisung zur Neuentscheidung an die Vorinstanz, eventuell eine Herabsetzung des ihr geschuldeten Unterhaltsbeitrages auf Fr. 420.--. Zur Begründung führt sie im Wesentlichen aus, bei den bescheidenen wirtschaftlichen Verhältnissen des konkreten Falles hätte die Vorinstanz auf dem Notbedarf des Schuldners keinen 20%igen Zuschlag gewähren dürfen: Dies widerspreche der vom Obergericht selber wiedergegebenen bundesgerichtlichen Rechtsprechung und Lehre. Im Übrigen müsse auch für sie als Beklagte der erweiterte Notbedarf berücksichtigt werden. Das Obergericht hat anlässlich der Aktenüberweisung keine Gegenbemerkungen angebracht. Eine Berufungsantwort ist nicht eingeholt worden.