Citation: 2A.703/2004 15.12.2004 E. 2

2.1 Der Beschwerdeführer kann sich für den Nachzug seiner in Mazedonien lebenden, im Zeitpunkt der Gesuchseinreichung (August/Oktober 2002) noch nicht 18 Jahre alten Kinder auf Art. 17 Abs. 2 Satz 3 ANAG stützen. Was den Sohn und die jüngere Tochter betrifft, kann er sich auch auf das in Art. 8 Ziff. 1 EMRK bzw. in Art. 13 Abs. 1 BV garantierte Recht auf Achtung des Familienlebens berufen (vgl. BGE 129 II 249 E. 1.2 S. 252). Er hat damit grundsätzlich einen Anspruch auf Familiennachzug, und die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist insoweit zulässig (Art. 100 Abs. 1 lit. b Ziff. 3 OG e contrario). Der Beschwerdeführer ist hierzu legitimiert (Art. 103 lit. a OG). 2.2 Mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht, einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens, sowie die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts (Art. 104 lit. a und lit. b OG) gerügt werden. Nicht zum Bundesrecht gehört die EU-Richtlinie 2003/86/EG vom 22. September 2003 betreffend das Recht auf Familienzusammenführung, die der Beschwerdeführer vorliegend zur Anwendung bringen will (vgl. Ziff. 27 der Beschwerdeschrift). Hat - wie hier - eine richterliche Behörde als Vorinstanz entschieden und den Sachverhalt nicht offensichtlich unrichtig, unvollständig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen festgestellt, ist das Bundesgericht an die Sachverhaltsfeststellung im angefochtenen Entscheid gebunden (Art. 105 Abs. 2 OG).