Citation: 2A.213/2004 16.04.2004 E. 3

Mit dem inzwischen in Rechtskraft erwachsenen Nichteintretensentscheid des Bundesamtes für Flüchtlinge vom 14. November 2003 wurde der illegal in die Schweiz eingereiste Beschwerdeführer, der noch heute über keine Identitätsdokumente verfügt, aus der Schweiz weggewiesen. In der Folge wurde er verschiedentlich zu Gesprächen betreffend seine Ausreise vorgeladen, denen er indessen keine Folge leistete. Am 21. Januar 2004 wurde der Beschwerdeführer wegen versuchten Diebstahls aus dem Durchgangsheim Ostermundigen ausgeschlossen, worauf er untertauchte. Wegen eines offenbar am 17. Februar 2004 begangenen Diebstahls wurde er am 24. Februar 2004 von der Stadtpolizei Bern angezeigt. Am 8. März 2004 wurde er schliesslich - im Besitz von Kokain - von der Polizei angehalten. Der Beschwerdeführer bestreitet diese Vorwürfe nicht. Er räumt sogar selber ein, er habe die Gesetze einige Male verletzt, was er sehr bedaure. Gestützt auf diese Umstände besteht beim Beschwerdeführer "Untertauchensgefahr" im Sinne von Art. 13b Abs. 1 lit. c des Bundesgesetzes vom 26. März 1931 über Aufenthalt und Niederlassung der Ausländer (ANAG; SR 142.20), weshalb er zur Sicherung seiner Ausreise in Haft genommen werden durfte. Dass der Beschwerdeführer nun erklärt, er sei bereit, die Schweiz zu verlassen, vermag diese Gefahr nicht aufzuheben. Anhaltspunkte dafür, dass eine Ausschaffung in absehbarer Zeit nicht möglich wäre (vgl. BGE 125 II 217 E. 2) bzw. sich die Behörden nicht mit dem erforderlichen Nachdruck um die Papierbeschaffung bemühen würden (vgl. BGE 124 II 49), sind nicht ersichtlich. Der Beschwerdeführer erachtet die "dafür" (d.h. für seine Gesetzesverletzungen) im Gefängnis verbrachte Zeit offensichtlich als ausreichende Strafe und verkennt damit vor allem, dass seine Inhaftierung nicht im Zusammenhang mit den von ihm zugegebenermassen verübten Straftaten steht, sondern allein der Sicherung der Ausschaffung dient, nachdem er sich den Behörden dafür nicht zur Verfügung gehalten hat. Im Übrigen kann auf die zutreffenden Ausführungen des angefochtenen Entscheides verwiesen werden (Art. 36a Abs. 3 OG).