Citation: 2C_771/2014 E. A

Die 1971 geborene rumänische Staatsangehörige A.A.________ arbeitete zwischen 2002 und 2006 im Rahmen von Kurzaufenthaltsbewilligungen als Cabarettänzerin in der Schweiz. Am 11. Mai 2006 heiratete sie den zwölf Jahre jüngeren Schweizer Staatsangehörigen B.A.________, worauf sie hier eine Aufenthaltsbewilligung erhielt, welche letztmals bis 7. September 2008 verlängert wurde. Nachdem die Polizei Basel-Landschaft das kantonale Amt für Migration mit Bericht vom 9. Dezember 2006 darüber informiert hatte, dass polizeiliche Ermittlungen Zweifel am Bestehen einer gelebten Ehe zwischen A.A.________ und B.A.________ zu Tage gebracht hatten, leitete das Amt entsprechende Abklärungen ein. Dabei ergab sich, dass B.A.________ für das Eingehen der Ehe mit A.A.________ Fr. 20'000.-- erhalten hatte und dass A.A.________ bereits seit dem Jahr 2004 mit einem anderen Mann liiert ist. Aufgrund der festgestellten Umstände verfügte das Amt für Migration des Kantons Basel-Landschaft am 3. Oktober 2008 die Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung von A.A.________ und ihre Wegweisung aus der Schweiz. Hiergegen beschwerte sich A.A.________ mit Eingabe vom 13. Oktober 2008 beim Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft und beantragte die Verlängerung ihrer Aufenthaltsbewilligung.