Citation: 6B_546/2022 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz erachtet es als erstellt, dass der Beschwerdeführer Ende Oktober 2017 im Rahmen eines Streits gegenüber seiner ehemaligen Lebenspartnerin geäussert habe, er werde ihr das Genick brechen, wenn sie die Fresse nicht halte. Erstellt sei weiter, dass der Beschwerdeführer im Zeitraum 12. Juni bis 22. Juli 2019 anlässlich eines Telefongesprächs seiner ehemaligen Lebenspartnerin angegeben habe, er werde nach U.________ kommen und die gemeinsame Tochter mitnehmen und es werde ihr Ende sein, wenn sie nicht bis am Abend des 23. Juli 2019 in V.________ sei. Ihre diesbezügliche Sachverhaltsfeststellung stützt die Vorinstanz im Wesentlichen auf Aussagen des Beschwerdeführers und seiner ehemaligen Lebenspartnerin sowie eines Zeugen ab. Sie nimmt eine ausführliche Beweiswürdigung vor, in deren Rahmen sie einerseits die Sachverhaltsfeststellung der Erstinstanz wiedergibt, der sie sich vollumfänglich anschliesst, und andererseits ergänzende eigene Ausführungen zur Beweislage macht. Aufgrund ihrer Würdigung gelangt die Vorinstanz zum Schluss, dass sowohl das Aussageverhalten der ehemaligen Lebenspartnerin als auch ihre konkreten Aussagen zu den zwei noch strittigen Vorfällen insgesamt überzeugten, weshalb ihrer Sachdarstellung zu folgen sei. Die gegenteiligen Aussagen des Beschwerdeführers seien demgegenüber als unglaubhafte Schutzbehauptungen einzustufen, auf die nicht abgestellt werden könne. Im Zusammenhang mit dem Vorwurf der versuchten Nötigung hält die Vorinstanz ausserdem fest, der Beschwerdeführer habe anlässlich der Berufungsverhandlung im Übrigen eingeräumt, die anklagegenständlichen Äusserungen wahrscheinlich gemacht zu haben (vgl. angefochtener Entscheid E. II.6 f. S. 10 ff.).