Citation: I 488/02 07.04.2004 E. 4

4.1 Mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde beantragt die Beschwerdeführerin die Durchführung einer öffentlichen Verhandlung. Gemäss Art. 112 in Verbindung mit Art. 132 OG und Art. 9 Abs. 2 des Reglements für das Eidgenössische Versicherungsgericht kann der Präsident bzw. der Kammervorsitzende auf Gesuch einer Partei oder von Amtes wegen eine Schlussverhandlung mit Parteivorträgen anordnen. Die von Art. 30 Abs. 3 BV und Art. 6 Ziff. 1 EMRK geforderte Öffentlichkeit der Verhandlung ist primär im erstinstanzlichen Rechtsmittelverfahren zu gewährleisten (BGE 122 V 54 Erw. 3). Im letztinstanzlichen Verfahren besteht grundsätzlich kein Anspruch auf öffentliche Verhandlung, wenn das Rechtsmittel keine Sach- und Rechtsfragen aufwirft, die nicht zuverlässig auf Grund der Akten entschieden werden können (Urteil B. vom 25. Oktober 2002, B 58/02; Ruth Herzog, Art. 6 EMRK und kantonale Verwaltungsrechtspflege, Diss. Bern 1995, S. 338; Frowein/Peukert, EMRK-Kommentar, 2. Aufl. 1996, S. 245 Rz 118). Im vorliegenden Fall stellen sich keine Sach- oder Rechtsfragen, die nicht zuverlässig auf Grund der Akten entschieden werden könnten, weshalb dem Begehren nicht stattzugeben ist. Unerheblich ist, dass im kantonalen Verfahren keine öffentliche Verhandlung stattgefunden hat, nachdem die Beschwerdeführerin ein entsprechendes Begehren zurückgezogen hat.