Citation: 6B_1368/2020 E. 3.4.3

3.4.3. Nicht zu beanstanden ist ferner, dass die Vorinstanz eine Strafreduktion von drei Monaten vornimmt, weil der Beschwerdeführer Teile des Sachverhalts eingestanden hat. Denn es kann nicht die Rede davon sein, dass der Beschwerdeführer ein Geständnis abgelegt hätte, das Ausdruck einer aufrichtigen Reue oder Einsicht in das begangene Unrecht wäre, oder dass der Beschwerdeführer ein "vorbildliches Nachtatverhalten" gezeigt habe, wie er vorbringt, und deswegen eine grössere Strafminderung angezeigt wäre. Vielmehr bestritt der Beschwerdeführer im vorinstanzlichen Verfahren, sich strafbar gemacht zu haben, und erkennt damit konsequent den Kernsachverhalt nicht an - wie er es im Verfahren vor Bundesgericht auch weiterhin nicht tut. Welche Strafreduktion im Falle eines umfassenden Geständnisses angemessen wäre, kann deshalb offenbleiben (vgl. Urteil 6B_1278/2020 vom 27. August 2021 E. 5.4.3 mit Hinweisen). Im Übrigen hat die Vorinstanz nach der dargelegten bundesgerichtlichen Rechtsprechung (siehe E. 2.4) zu Recht nicht als Strafmilderungsgrund berücksichtigt, dass der Beschwerdeführer im Tatzeitpunkt sehr leicht angetrunken war. Die vorinstanzliche Strafzumessung erweist sich als bundesrechtskonform.