Citation: I 429/05 06.03.2006 E. 2

2.1 Am 1. Januar 2003 ist das Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 in Kraft getreten. Mit ihm sind zahlreiche Bestimmungen im Invalidenversicherungsbereich geändert worden. Weil in zeitlicher Hinsicht grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend sind, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 127 V 467 Erw. 1), sind die bis zum 31. Dezember 2002 geltenden Bestimmungen anwendbar. 2.2 Ferner stellt das Sozialversicherungsgericht bei der Beurteilung eines Falles grundsätzlich auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses der streitigen Verfügung eingetretenen Sachverhalt ab (BGE 121 V 366 Erw. 1b), und nicht auf die Verhältnisse, wie sie sich bis zum Entscheid des kantonalen Gerichts entwickelt haben. Die in diesem Zusammenhang vom Beschwerdeführer angerufenen Entscheide des Eidgenössischen Versicherungsgerichts betreffen Streitigkeiten der beruflichen Vorsorge, wo der Rechtsstreit anders ausgestaltet und direkt beim kantonalen Gericht Klage zu erheben ist.