Citation: 5A_247/2016 E. 2.1

2.1. Das Kantonsgericht hat erwogen, sowohl am 18. Dezember 2014 wie auch am 19. Februar 2015 sei jeweils eine Sendung des Tribunale di Verbania an die Beschwerdegegnerin in U.________ zugestellt worden. Unbestritten sei, dass am 19. Februar 2015 ein Zahlungsbefehl in der Betreibung Nr. zzz zugestellt worden sei. Ob es sich dabei um den am 21. November 2014 an das Tribunale di Verbania versandten Originalzahlungsbefehl oder den am 28. Januar 2015 nochmals diesem Gericht zugestellten Zahlungsbefehl handle, sei nicht eruierbar. Dass am 18. Dezember 2014 zwei Schriftstücke zugestellt worden seien, sei nicht nachgewiesen. Es stehe fest, dass seit diesem Tag die Beschwerdegegnerin im Besitz des Arrestbefehls sei. Aus den Zustellungszeugnissen vom 4. Februar 2015 und vom 4. April 2015 gehe nicht hervor, was für eine Urkunde an die Beschwerdegegnerin zugestellt worden sei. Zwar sei auf dem Zustellungszeugnis vom 4. Februar 2015 als zurückgesandtes Schriftstück "Atto giudiziale: precetto esecutivo" aufgeführt. Dieser im Zustellungszeugnis als zurückgesandtes Schriftstück erwähnte Zahlungsbefehl sei am 16. Februar 2015jedoch beim Betreibungsamt nicht eingegangen. Mithin sei die Zustellung des Zahlungsbefehls am 18. Dezember 2014 an die Beschwerdegegnerin nicht erwiesen. Somit sei auch nicht nachgewiesen, dass der Zahlungsbefehl zweimal zugestellt worden sei. Wäre dem so, so wären drei Zustellungszeugnisse an das Betreibungsamt zurückgesandt worden (eines für den Arrestbefehl und zwei für den Zahlungsbefehl). Es stehe aber fest, dass nur zwei Zustellungszeugnisse zurückgeschickt worden seien.