Citation: 6P.251/2006 07.02.2007 E. 2

2.1 Im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde wirft der Beschwerdeführer dem Obergericht eine willkürliche Beweiswürdigung (Art. 9 BV) und eine Verletzung des Grundsatzes "in dubio pro reo" als Beweiswürdigungsregel (Art. 32 Abs. 1 BV, Art. 6 Ziff. 2 EMRK) vor. Er macht geltend, das gesamte Ermittlungsergebnis sei im Rahmen der gegen ihn erhobenen Vorwürfe der einfachen Körperverletzung und Drohung zum Nachteil von A.________ völlig einseitig und zu seinen Lasten gewürdigt worden. Was der ihm zur Last gelegte Vorwurf der Gewalt und Drohung gegen Beamte betreffe, hätte das Obergericht davon ausgehen müssen, dass der Polizeibeamte das Fahrtempo nur deshalb beschleunigt habe, damit der Beschwerdeführer - unter Inkaufnahme entsprechender Verletzungen - im Polizeifahrzeug hin- und hergeworfen werde. Dass er deswegen erbost gewesen und nach dem Aussteigen aus dem Kastenwagen mit lauter Stimme auf den fehlbaren Beamten zugegangen sei, um ihn zur Rede zu stellen, sei verständlich. Die Annahme, er habe den Beamten bedrohen oder ihm gegenüber Gewalt anwenden wollen, sei willkürlich. 2.2 Die Beschwerdeschrift genügt den minimalen Begründungsanforderungen von Art. 90 Abs. 1 lit. b OG nicht. Was der Beschwerdeführer vorbringt, erschöpft sich in einer blossen appellatorischen Kritik am angefochtenen Urteil. Er beschränkt sich darauf, den Nachweis des Sachverhalts zu bestreiten und darzulegen, wie die vorhandenen Beweise - namentlich die Aussagen sowohl der Geschädigten als auch seine eigenen, die Wahrnehmungen der als Zeugin einvernommenen Nachbarin B.________, das Verletzungsbild der Geschädigten und das über ihn erstellte psychiatrische Gutachten vom 1. Dezember 2004 - richtigerweise zu würdigen gewesen wären. Die blosse Darlegung der eigenen Sichtweise des Geschehens ist jedoch nicht geeignet, Willkür darzutun. Denn für die Begründung von Willkür genügt es praxisgemäss nicht, dass das angefochtene Urteil mit der Darstellung des Beschwerdeführers nicht übereinstimmt oder eine andere Lösung oder Würdigung vertretbar erscheint oder gar vorzuziehen wäre (BGE 127 I 54 E. 2b mit Hinweisen). Der Beschwerdeführer hätte aufzeigen müssen, inwiefern die Feststellungen des Obergerichts schlechterdings unhaltbar sind oder mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch stehen und die vorhandenen Beweise andere Schlussfolgerungen geradezu aufdrängen. Dass die Beweiswürdigung offensichtlich unhaltbar ist, führt der Beschwerdeführer indes nicht aus und ist auch nicht ersichtlich. Die gerügte Verletzung der Unschuldsvermutung als Beweiswürdigungsregel hat keine selbständige Bedeutung neben der Willkürrüge (vgl. BGE 120 Ia 31 E. 2c und d). Auf die staatsrechtliche Beschwerde kann daher nicht eingetreten werden.