Citation: 6B_587/2017 E. 6.2.2

6.2.2. Die Vorinstanz berücksichtigt bei der Bemessung der Genugtuung, dass es sich um einen schweren Eingriff in die sexuelle Integrität des Beschwerdegegners 3 gehandelt habe, der ohne weiteres geeignet sei, eine schwere immaterielle Unbill zu verursachen, wenn auch die eigentliche Tathandlung nur von relativ kurzer Dauer gewesen sei. Zu beachten sei weiter, dass der Beschwerdegegner 3 zum Tatzeitpunkt erst 21 Jahre alt gewesen sei und sich Täter und Opfer nicht gekannt hätten. Der Beschwerdegegner 3 sei nach der Tat in einem schlechten Zustand gewesen. Es sei nachvollziehbar und glaubhaft, dass die Tat den Beschwerdegegner 3 noch während Wochen beschäftigt und belastet habe und bis heute nachwirke. Im Übrigen verweist die Vorinstanz auf die Begründung im erstinstanzlichen Entscheid und setzt die Genugtuung auf Fr. 5'000.-- fest.