Citation: 2C_868/2016 E. 5.1

5.1. Der Beschwerdeführer macht weiter geltend, bei der Wegweisung aus dem Schengenraum in den Kosovo drohe ihm wegen der dort gegen ihn ausgesprochenen Blutrache im Zusammenhang mit der Straftat seines Vaters die Gefahr einer unmenschlichen bzw. erniedrigenden Behandlung, welche im Widerspruch zu Art. 3 EMRK bzw. dem analog formulierten Art. 25 Abs. 3 BV stehe. Die kantonale Vorinstanz hat diesbezüglich ausdrücklich festgehalten, dass aufgrund der vom Beschwerdeführer eingereichten Unterlagen "eine ernsthafte Gefahr einer gegen ihn gerichteten Blutrache" bestehe, doch könne er bei den zuständigen kosovarischen Behörden um Schutz nachsuchen. Es sei von deren Schutzwillen und "weitgehenden" Schutzfähigkeit auszugehen, zudem könne er in anderen Landesteilen Zuflucht und Schutz finden. Der Beschwerdeführer räume im Übrigen selber ein, dass die Blutrache nicht auf den Kosovo beschränkt sei und diese ihn auch andernorts treffen könne. Zusammengefasst sei eine ernsthafte und ausreichend konkrete Verfolgungsgefahr im Kosovo nicht erwiesen, weshalb insofern auch kein Vollzugshindernis bestehe.