Citation: 6B_748/2021 E. 1.3.1

1.3.1. Zunächst scheint der Beschwerdeführer zu verkennen, dass auch die Vorinstanz einen persönlichen Härtefall bejaht. Indes gewichtet sie die öffentlichen Interessen an einer Landesverweisung höher als die Interessen des Beschwerdeführers an einem Verbleib. Sie begründet dies indes nachvollziehbar. Der Beschwerdeführer ist kosovarischer Staatsangehöriger. Er bestreitet nicht, Anlasstaten gemäss Art. 66a Abs. 1 lit. b und lit. c StGB begangen zu haben, die grundsätzlich zu einer Landesverweisung führen müssen. Die schwersten Delikte des Beschwerdeführers hatten eine teilbedingte Freiheitsstrafe von 36 Monaten zur Folge und wiegen daher recht schwer. Die Vorinstanz begründet überzeugend, weshalb sie den öffentlichen Interessen an einer Landesverweisung den Vorrang gibt gegenüber den privaten Interessen des Beschwerdeführers an einem Verbleib. Es ist daran zu erinnern, dass der Verzicht auf eine Landesverweisung trotz Katalogtat nach dem klaren Willen des Gesetzgebers die Ausnahme bleiben soll (BGE 145 IV 55 E. 4.3; 144 IV 332 E. 3.3.3; Urteil 6B_736/2019 vom 3. April 2020 E. 1.2.2 in fine).