Citation: 6B_1138/2017 E. 2.7

2.7. Auch die Rügen bezüglich der übrigen Beweismitteln sind unbegründet. Bereits die Vorinstanz befasste sich eingehend mit den Vorbringen des Beschwerdeführers. Im Therapiebericht des KJPD vom 21. Januar 1998 wurde festgehalten, der Verdacht der sexuellen Übergriffe könne weder bestätigt noch vollständig entkräftet werden. Aufgrund dessen ist nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz ausführt, es liessen sich daraus weder in die eine noch in die andere Richtung Schlüsse ziehen. Was den aktuellen Therapiebericht anbetrifft, so würdigt die Vorinstanz diesen mit der gebotenen Zurückhaltung. Dieser sei zwangsläufig einseitig gefärbt. Mit dem Bericht liessen sich die Vorwürfe weder konstruieren noch belegen. Jedoch unterstreiche er die Ausführungen der Beschwerdegegnerin und zeige auf, unter welchen Beeinträchtigungen sie gelitten habe und noch immer leide. Der Beschwerdeführer kritisiert, dass die Vorinstanz aus seinen SMS-Nachrichten ein Schuldgeständnis ableite. Wenn die Vorinstanz davon ausgeht, dass der Beschwerdeführer in den SMS-Nachrichten die Vorwürfe nicht bestreitet, ist dies zutreffend. Der Beschwerdeführer schrieb der Beschwerdegegnerin im Wesentlichen, ob dies alles nötig sei nach so vielen Jahren und ob es keinen Weg gebe, zuerst einmal mit einer versierten Drittperson darüber zu sprechen. Es sei nie eine sexuelle Motivation dahintergestanden. Er sei auch bereit, an einer Therapie mitzuwirken. Er stehe für alles andere in ihrer Schuld. Gemäss dem Beschwerdeführer bezieht sich Letzteres auf die häufigen Studienwechsel der Beschwerdegegnerin, für welche er sich verantwortlich fühle. Die Vorinstanz legt aber dar, dass der Beschwerdeführer wusste, dass es bei der Anzeige um die Vorwürfe aus der Kindheit ging. Wenn die Vorinstanz die Behauptungen des Beschwerdeführers vor diesem Hintergrund als nicht nachvollziehbar einstuft, so ist dies nicht zu beanstanden.