Citation: 2C_193/2024 E. 2.3

2.3. Die Voraussetzung der voraussichtlichen Erheblichkeit bildet Gegenstand einer ausführlichen Rechtsprechung des Bundesgerichts (BGE 145 II 112 E. 2.2; 144 II 206 E. 4.3; 143 II 185 E. 3.3.2; 142 II 161 E. 2). Ob ersuchte Informationen als voraussichtlich erheblich zu gelten haben, ist keine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung, sondern eine Frage der Würdigung der Umstände des Einzelfalls. Praxisgemäss ändert der Umstand, wie ein Bankkonto genutzt worden ist und insbesondere dass nie eine Einzahlung getätigt wurde, daran nichts (vgl. Urteil 2C_625/2023 vom 15. November 2023 E. 2.3; 2C_178/2023 vom 28. März 2023 E. 3; 2C_467/2021 vom 15. Juni 2021 E. 3). Dass die betroffene Person, gegen die das ausländische Steuerstrafverfahren läuft, vorliegend nicht Kontoinhaberin ist, sondern über eine Vollmacht mit Einzelzeichnungsberechtigung für das Konto verfügt, vermag - entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers - diesen Grundsatz nicht infrage zu stellen und aus der (angeblich) aus-gebliebenen Kontonutzung keine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung im Sinne von Art. 84a BGG zu machen.