Citation: 1C_35/2023 E. 6.3

6.3. Die Vorinstanz hat zusammengefasst erwogen, dass im Aussenbereich zwischen den beiden freistehenden Einfamilienhäusern mit angebauten Doppelgaragen eine 1.30 m breite, nicht überdachte Treppe projektiert sei. Eine bauliche Verbindung zwischen den Häusern sei somit nicht vorgesehen. Die beiden Einfamilienhäuser stellten funktional zwei eigenständige, voneinander getrennte Baukörper dar. Da bei der Bestimmung der Fassadenflucht - aus der die (projizierte) Fassadenlinie und damit die Gebäudelänge abgeleitet werden - nach Anhang 1 Ziff. 3.1 BauV entscheidend auf die äusseren Punkte des Baukörpers über dem massgebenden Terrain abgestellt werde, könne die zwischen den beiden Häusern geplante Aussentreppe, die dem Geländeverlauf folge, nicht zur Fassadenflucht gezählt werden. Die beiden - separat zu messenden - Gebäudelängen würden 18.77 m und 18.72 m betragen, womit das Bauvorhaben die maximal zulässige Gebäudelänge von 30 m einhalte. In ihrer Vernehmlassung hält die Vorinstanz der Kritik des Beschwerdeführers entgegen, dass sich die in der Beschwerde zitierte Praxis betreffend das äussere Erscheinungsbild auf eine altrechtliche Bestimmung beziehe.