Citation: 5A_541/2022 E. 1

Die Vorgeschichte ist dem Bundesgericht aus einer Vielzahl von Verfahren bekannt. Der Beschwerdeführer leidet an gutachterlich festgestellten Wahnvorstellungen und befindet sich zur Zeit in Untersuchungshaft. Seit dem 2. Juni 2021 besteht eine Vertretungsbeistandschaft mit Vermögensverwaltung mit teilweisem Entzug der Handlungsfähigkeit. Am 29. Oktober 2021 wandte er sich an das Familiengericht Muri und beantragte die Sistierung der Wohnungsmiete für die nächsten sechs Monate, damit er im Notfall seine Ex-Frau finanziell unterstützen könne. Mit Eingabe vom 3. November 2021 beantragte die Beiständin eine Ausweitung der Beistandschaft. Mit Entscheid vom 16. Februar 2022 weitete das Familiengericht die bestehende Beistandschaft auf verschiedene weitere Bereiche aus. Die hiergegen erhobene Beschwerde wies das Obergericht des Kantons Aargau mit Entscheid vom 23. Juni 2022 ab, soweit es darauf eintrat. Mit Beschwerde vom 13. Juli 2022 wendet sich der Beschwerdeführer an das Bundesgericht und stellt zahlreiche Strafanträge.