Citation: 4A_456/2023 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer bringt vor, das Schiedsgericht sei weder auf seine Ausführungen zur Bemessung der Entschädigung infolge des Vertragsbruchs eingegangen noch habe es nachvollziehbar ausgeführt, wie sich der letztlich festgesetzte Betrag von USD 500'000.-- zusammensetze. Er habe sich in seiner Berufungsbegründung in den Ziffern 94 bis 105 ausführlich mit der Bemessung der finanziellen Entschädigung auseinandergesetzt. Dabei habe er insbesondere auf das Monatsgehalt des Beschwerdegegners von USD 4'000.-- hingewiesen, zu dem die letztlich ausgesprochene Entschädigung von USD 500'000.-- in keinem Verhältnis stehe, sowie auf das erhebliche Mitverschulden des Beschwerdegegners bei der Vertragsauflösung. Die Restlaufzeit des Arbeitsvertrags habe nach dessen Beendigung 33 Monate und 23 Tage betragen, was einem Restlaufwert von rund USD 135'000.-- entspreche. Gemäss etablierter Rechtsprechung der FIFA und des TAS unter Berücksichtigung von Art. 17 Abs. 1 des FIFA-Reglements über den Status und Transfer von Spielern bemesse sich die Entschädigung in erster Linie am Restlaufwert. Das vom Beschwerdeführer geltend gemachte Mitverschulden des Beschwerdegegners habe sich in vier verschiedenen Sachverhaltselementen manifestiert, die er in der Berufungsschrift vorgebracht habe. Bezüglich dieses Mitverschuldens habe er im Schiedsverfahren insbesondere darauf hingewiesen, dass der Beschwerdegegner der Auflösung des Arbeitsvertrags mit dem Beschwerdeführer im Oktober 2020 ohne Vorbehalt zugestimmt habe. Sodann habe der Beschwerdegegner seine Arbeitsleistung erst am 22. August 2021 angeboten, das Land U.________ in der Folge aber auch schon wieder verlassen, bevor er den Beschwerdeführer abgemahnt und den Arbeitsvertrag, der dannzumal ohnehin nicht mehr in Kraft gestanden sei, aufgelöst habe, ohne den Ablauf der reglementarisch vorgeschriebenen Frist abzuwarten. Angesichts des erheblichen Mitverschuldens des Beschwerdegegners wäre die Entschädigung auf sechs Monatslöhne zu reduzieren gewesen. Alle diese Vorbringen seien bei der Bemessung der finanziellen Entschädigung infolge des Vertragsbruchs unberücksichtigt geblieben. In Ziffer 136 des angefochtenen Schiedsspruchs habe das Schiedsgericht zudem überhaupt nicht begründet, wie sich der letztlich zugesprochene Betrag der Entschädigung von USD 500'000.-- zusammensetze.