Citation: 2A.437/2003 25.09.2003 E. 1

1.1 X.________, geb. ... 1968, stammt aus dem Kosovo. 1988 heiratete er in seiner Heimat eine Landsfrau, mit welcher zusammen er vier Kinder hat. Ende 1990, kurz nach der Geburt des dritten Kindes, wurde die Ehe geschieden. Am 5. November 1992 heiratete X.________ eine Schweizer Bürgerin; er erhielt gestützt auf Art. 7 ANAG eine Aufenthaltsbewilligung. Während der zweiten Ehe zeugte X.________ mit seiner ersten Ehefrau ein viertes Kind (geb. 1996), eine Tatsache, die er in seinem Gesuch vom 13. November 1997 um Erteilung der Niederlassungsbewilligung nicht erwähnte. Am 2. Februar 1998 wurde ihm die Niederlassungsbewilligung erteilt, worauf das Scheidungsverfahren eingeleitet und die Ehe mit der Schweizer Bürgerin am 5. November 1998 geschieden wurde. Zu Beginn des Jahres 1999 reiste die erste Ehefrau von X.________ mit drei Kindern in die Schweiz ein, und am 3. März 1999 ersuchte dieser darum, dass sie bei ihm wohnen dürften. Ein in der Folge gestelltes Asylgesuch der ersten Ehefrau wurde am 15. Juli 1999 abgewiesen, wonach sie aber mit den Kindern erst im Frühjahr 2000 in den Kosovo zurückreisen musste. Am 2. April 2002 heiratete X.________ seine erste Ehefrau und Mutter seiner vier Kinder erneut und stellte am 10. Oktober 2002 ein Familiennachzugsgesuch. Das Departement des Innern (Amt für öffentliche Sicherheit Ausländerfragen) nahm gestützt auf die tatsächlichen Umstände an, dass X.________ die Niederlassungsbewilligung durch falsche Angaben bzw. wissentliches Verschweigen wesentlicher Tatsachen erschlichen habe und widerrief sie gestützt auf Art. 9 Abs. 4 lit. a ANAG, womit dem Familiennachzugsgesuch die Grundlage fehlte. Mit Urteil vom 13. August 2003 wies das Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn die gegen den Widerrufsentscheid erhobene Beschwerde vom 9. Juli 2003 ab. 1.2 Mit als Verwaltungsgerichtsbeschwerde bezeichnetem Schreiben vom 15. September 2003 beantragte X.________, das Urteil vom 13. August 2003 aufzuheben und seine Niederlassungsbewilligung nicht zu widerrufen. Zur Begründung verwies er auf die seinem Schreiben beigelegte Rechtsschrift, welche sein Anwalt für das Verfahren vor dem kantonalen Verwaltungsgericht am 9. Juli 2003 verfasst hatte. Er ersuchte um Ansetzung einer Frist für eine genaue Begründung. Am 17. September 2003 teilte der Präsident der II. öffentlichrechtlichen Abteilung dem Beschwerdeführer mit, dass die Beschwerdefrist und damit die Frist zur Einreichung einer (formgerechten) Beschwerdebegründung nicht erstreckbar sei, jedoch noch bis zum 22. September 2003 laufen dürfte. Innert dieser Frist könne die Begründung nachgereicht werden; nach diesem Datum würde aufgrund der Eingabe vom 15. September 2003 entschieden. Ferner wurde der Beschwerdeführer aufgefordert, ebenfalls bis spätestens am 22. September 2003 eine vollständige Ausfertigung des angefochtenen Entscheids zuzustellen, ansonsten auf die Eingabe nicht eingetreten würde. Am 22. September 2003 reichte der Anwalt, welcher den Beschwerdeführer vor dem Verwaltungsgericht vertreten hatte, eine vollständige Ausfertigung des verwaltungsgerichtlichen Urteils ein. Im Sinne einer "Präzisierung" der Beschwerde vom 15. September 2003 erklärte er, der Beschwerdeführer habe zwei 1994 ausserehelich geborene Kinder mit einer (anderen) Schweizer Bürgerin. Beigelegt war ein Urteil des Amtsgerichtes A.________ vom 24. Mai 2000 über die Vaterschaft des Beschwerdeführers und die von diesem zu bezahlenden Unterhaltsbeiträge sowie ein Schreiben der Mutter der beiden Kinder. 1.3 Es sind keine weiteren Instruktionsmassnahmen (Schriftenwechsel, Beizug der kantonalen Akten) angeordnet worden. Das Urteil, mit dessen Ausfällung das Gesuch um aufschiebende Wirkung gegenstandslos wird, ergeht im vereinfachten Verfahren (Art. 36a OG).