Citation: 7B.6/2002 15.03.2002 E. 4

4.- a) Das Kantonsgericht hält fest, der Beschwerdeführer habe schon bei der unteren Aufsichtsbehörde geltend gemacht, dass er als Geschäftsführer zu Baustellen im Raume Zürich fahren müsse und im Tag durchschnittlich 80 Kilometer zurücklege, wobei er wegen des praktisch täglich wechselnden Arbeitswegs ein Auto benötige. Für diese Fahrten beanspruche der Beschwerdeführer monatlich Fr. 644. 50 für das Leasing eines "Opel Astra Coupé 2.2" und Fr. 480.-- für den Betrieb des Wagens (20 Tage à 80 km zu Fr. -.30). Sodann weist die Vorinstanz darauf hin, dass die untere Aufsichtsbehörde dem Beschwerdeführer diesen Aufwand nicht zugestanden habe, weil er als einziger Verwaltungsrat der B.________ AG über einen "Audi 6" verfüge. Der Beschwerdeführer bestreite im zweitinstanzlichen Verfahren nicht, dass er über dieses Fahrzeug verfügen könne, und habe vor der ersten Instanz auch zugegeben, dass es sich in seinem Gewahrsam befinde. Im zweitinstanzlichen Verfahren wolle er dem "Opel Astra" nun Kompetenzcharakter zuerkannt wissen, doch lege er mit keinem Wort dar, weshalb er diesen Wagen neben dem ihm zur Verfügung stehenden "Audi" benötige. Es sei unter diesen Umständen nicht zu beanstanden, dass der Bezirksgerichtspräsident die Leasingkosten für den "Opel Astra" bei der Ermittlung des Notbedarfs ausser Acht gelassen habe. In Anbetracht der Spesenentschädigung von monatlich Fr. 400.-- für die Benutzung des Autos zu Arbeitszwecken, die der Beschwerdeführer ausbezahlt erhalte, habe die untere Aufsichtsbehörde zu Recht auch die für die Fahrten zur Arbeit geltend gemachten Kosten nicht zugestanden. Zusätzlich hält die Vorinstanz fest, dass der Beschwerdeführer Geschäftsführer der C.________ GmbH mit Sitz in Y.________ sei und bei dieser praktisch den gleichen Lohn beziehe wie früher bei der B.________ AG, die nach seinen Angaben nicht mehr aktiv sein solle. Ein Geschäftsführer eines in Y.________ domizilierten Unternehmens arbeite aber üblicherweise nicht als Heizungsmonteur auf Baustellen im Raume Zürich. Die geltend gemachten täglichen Fahrten dorthin seien deshalb ebenso wenig nachvollziehbar wie der überdurchschnittliche Kleider- und Wäscheaufwand, der durch die Tätigkeit als Heizungsmonteur anfallen solle und für den der Beschwerdeführer einen Zuschlag von Fr. 50.-- im Monat beanspruche. Mangels Nachweises sei auch dieser nicht anzurechnen. b) Welches Automobil dem Beschwerdeführer für die Fahrten zur Arbeit zur Verfügung steht, ist eine Frage tatsächlicher Natur. Was der Beschwerdeführer (der übrigens nicht etwa geltend macht, er dürfe den "Audi 6" nicht benützen) hierzu vorträgt, ist im Verfahren vor der erkennenden Kammer deshalb nicht zu hören, zumal weder eine Verletzung bundesrechtlicher Beweisvorschriften dargetan ist noch Anhaltspunkte für ein offensichtliches Versehen vorliegen. Das Gleiche gilt für die Ausführungen des Beschwerdeführers zu seiner beruflichen Tätigkeit. Im Übrigen wird nicht dargelegt, dass und weshalb keine Gelegenheit bestanden haben soll, die im vorliegenden Verfahren ins Recht gelegten Schriftstücke schon beim Kantonsgericht einzureichen (vgl. Art. 79 Abs. 1 zweiter Satz OG).