Citation: 1C_241/2015 E. 6.1

6.1. Nach Art. 35 Abs. 2 FMG tragen die Anbieterinnen von Fernmeldediensten die Kosten für die Wiederherstellung des ursprünglichen Zustandes und sind verpflichtet, ihre Leitungen zu verlegen, wenn von der Grundeigentümerin oder vom Grundeigentümer eine Benützung des Grundstücks beabsichtigt wird, die sich mit der Leitungsführung nicht verträgt. Die Beschwerdeführerin ist der Ansicht, der Wortlaut sei nicht klar und will auf dem Weg der Auslegung durch teleologische Reduktion aus der Bestimmung ableiten, dass sie nicht die Kosten für die Verlegung der Leitungen zu tragen habe, die sich nicht unmittelbar aus dem Hauptzweck des in Frage stehenden Gemeingebrauchs, d.h. hier aus der Nutzung durch den Strassenverkehr, ergeben.