Citation: 6B_1071/2022 E. 1

Die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz kann vor Bundesgericht nur gerügt werden, wenn sie willkürlich ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels für den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG; vgl. auch Art. 105 Abs. 1 und 2 BGG; BGE 147 IV 73 E. 4.1.2; 146 IV 88 E. 1.3.1; je mit Hinweisen). Zum Begriff der Willkür und zu den qualifizierten Begründungsanforderungen kann auf die einschlägigen Gesetzesbestimmungen und die bisherige Rechtsprechung verwiesen werden (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 147 IV 73 E. 4.1.2; 146 IV 88 E. 1.3.1; 143 IV 500 E. 1.1; je mit Hinweisen). Die eingehende Beweiswürdigung der Vorinstanz ist sorgfältig und nachvollziehbar (Urteil S. 9 ff.; erstinstanzliches Urteil S. 6 ff.). Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, belegt keine Willkür, soweit seine Ausführungen überhaupt den gesetzlichen Begründungsanforderungen genügen. Mit seinen Einwänden gegen die tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz vermag der Beschwerdeführer nicht darzulegen, weshalb diese schlechterdings unhaltbar sein sollen. Er beschränkt sich darauf, seinen Standpunkt vorzutragen. Darauf kann nicht eingetreten werden. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn er geltend macht, es sei willkürlich von schwerem Schuhwerk zu sprechen, ohne die beschlagnahmten Trekkingschuhe gewogen zu haben (Beschwerde S. 4). In diesem Zusammenhang hält die Vorinstanz zutreffend fest, dass Trekkingschuhe dazu gemacht sind, um stabil zu sein und Halt zu geben, weshalb im Vergleich zu anderen Schuhen durchaus von schwerem Schuhwerk auszugehen ist (Urteil S. 15 f. E. 2.4.1). Der Beschwerdeführer setzt sich nicht mit diesen Erwägungen auseinander. Gleich verhält es sich, wenn er behauptet, er sei bis zur Sichtung des Videos davon ausgegangen, dem Opfer in die Schulter getreten zu haben (Beschwerde S. 4). Die Vorinstanz stellt hierzu fest, gestützt auf den erstellten Handlungsablauf und vor dem Hintergrund der konkreten Umstände, sei es ausgeschlossen, dass der Beschwerdeführer nur gegen die Schulter des Beschwerdegegners habe schlagen wollen. Auf den Videoaufnahmen sei deutlich zu sehen, dass er ab dem dritten Tritt vor dem Beschwerdegegner gestanden sei, ihm mithin frontal von vorne ins Gesicht habe sehen können und aus dieser Position gegen den Kopf getreten habe. Hätte er wirklich nur die Schulter treffen wollen, wäre von einer anders geführten Trittbahn auszugehen (Urteil S. 16 E. 2.4.2).