Citation: 6B_706/2016 E. 1.2.3

1.2.3. Die Vorinstanz fährt fort, da er den Unfall mitbekommen haben müsse, habe der Beschwerdeführer mit Massnahmen zur Feststellung seiner Fahrfähigkeit, namentlich einem standardmässigen Atemalkoholtest, rechnen müssen. Dies auch dann noch, als er zu Hause gewesen sei. Die Polizei habe ihn denn auch dort telefonisch erreicht, aber kurze Zeit später nicht mehr angetroffen. Seine Behauptung, dass er beim Anruf bereits im Restaurant gewesen sei und dort mit einem Kollegen eine halbe Flasche Wein getrunken habe, könne zeitlich nicht stimmen. Indem der Beschwerdeführer der Aufforderung, an den Unfallort zurückzukehren, nicht nachgekommen sei sowie mit dem behaupteten Nachtrunk zu Hause, habe seine Fahrfähigkeit im Tatzeitpunkt nicht mehr ermittelt werden können. Zudem habe er sich der Kontrolle durch die Polizei mit der Fahrt ins Restaurant entzogen und dort weiteren Alkohol konsumiert. Damit habe er eine Atemalkohol- und/oder Blutprobe vollends vereitelt. Sein Verhalten nach dem Unfall müsse als vorsätzlich, zumindest eventualvorsätzlich interpretiert werden.