Citation: 1C_241/2024 E. 2.1

2.1. Die Vorinstanz erwägt, die Verfügung des BJD vom 4. November 2021 (Ausnahmebewilligung nach Art. 24 RPG) sei den Beschwerdeführenden zusammen mit dem Entscheid der Baukommission Rodersdorf vom 12. April 2022 eröffnet worden, sei mit dem korrekten Rechtsmittel versehen gewesen und unangefochten geblieben. Dass sich die Beschwerdeführenden ursprünglich auch gegen diese zur Wehr hätten setzen wollen, gehe - entgegen ihrer Ansicht - auch nicht aus der Beschwerde vom 22. April 2022 bzw. der Beschwerdebegründung vom 30. April 2022 (an das BJD) hervor. Daher seien sämtliche - erst mit den Eingaben vom 6. März 2023 bzw. 11. April 2023 geltend gemachten - Ausführungen der Beschwerdeführenden im Zusammenhang mit der Verfügung des BJD vom 4. November 2021 nicht zu hören. Dies betreffe ebenso ihre diesbezüglichen Ausführungen in der Stellungnahme vom 16. Juni 2023 und der Eingabe vom 5. Februar 2024. Hiervon erfasst seien insbesondere Rügen im Zusammenhang mit der Standortgebundenheit, der zugehörigen Interessenabwägung und der Standortevaluation des Bauvorhabens. Ebenso nicht zu hören, da verspätet, sei die Rüge der Beschwerdeführenden, wonach das kantonale Amt für Raumplanung (ARP) ohne Offenlegung aller Akten auf eine "alte Interessenabwägung" verwiesen und dadurch eine Gehörsverletzung begangen habe. Auf die Beschwerde sei in diesen Punkten nicht einzutreten.