Citation: 2C_738/2021 E. 3.1

3.1. Die Beschwerdeführerin bringt vor, sie sei erst nach dem Erlass des ersten Einspracheentscheids vom 24. Oktober 2019 (mündlich) angehört worden. Die Steuerverwaltung habe zwar am 13. Februar 2020 eine mündliche Einspracheverhandlung durchgeführt. Diese nachträgliche Gehörsgewährung vor Erlass des identischen, gleichentags ergangenen, zweiten Einspracheentscheids vom 13. Februar 2020 verstosse aber gegen die Verfassung. Die nachträgliche Gehörsgewährung könne den begangenen Verfahrensmangel nicht heilen. Es sei überdies fraglich, weshalb die Steuerrekurskommission habe wissen können, dass die Steuerverwaltung eine Einspracheverhandlung durchführen werde. Es liege eine verdeckte Absprache zwischen der Steuerverwaltung und der Steuerrekurskommission vor.