Citation: 9C_669/2018 E. 4.2.1

4.2.1. Der in der Beschwerde erhobene Einwand, RAD-Arzt Dr. med. B.________ verfüge über keinen "weiteren" Facharzttitel und sei nicht Spezialist in den hier relevanten Disziplinen, ist nicht geeignet, seiner Arbeitsfähigkeitsschätzung die Beweiskraft abzusprechen (vgl. auch Urteil 9C_196/2014 vom 18. Juni 2014 E. 5.2). Gemäss dem Ärzteverzeichnis der FMH (im Internet abrufbar unter www.doctorfmh.ch) erwarb Dr. med. B.________ den Facharzttitel "Arbeitsmedizin" im Jahr........ in Deutschland, wobei sich zusätzlich unter der Rubrik "Fortbildungs-Diplom/-Bestätigung" der Eintrag "Arbeitsmedizin" findet. Bei den RAD-Ärzten hat hinsichtlich der Frage, ob ausländische Diplome die im Einzelfall gefragten Qualifikationen erfüllen, dasselbe zu gelten wie bei den Gutachtern: Sie müssen nicht zwingend eine FMH-Ausbildung absolviert haben; eine entsprechende ausländische Fachausbildung genügt (BGE 137 V 210 E. 3.3.2 in fine S. 246; Urteile 8C_997/2010 vom 10. August 2011 E. 2.4; 9C_270/2008 vom 12. August 2008 E. 3.3). Entgegen der Behauptung des Beschwerdeführers verfügt Dr. med. B.________, welcher im Übrigen unter anderem auch zertifizierter bzw. rezertifizierter medizinischer Gutachter (SIM) ist, mit dem erwähnten, in Deutschland erworbenen Facharzttitel ohne weiteres über die erforderlichen beruflichen Qualifikationen, eine arbeitsmedizinische Beurteilung abzugeben, wie er dies im Bericht vom 3. März 2017 getan hat.