Citation: 6B_1196/2023 E. 1

Mit Urteil vom 30. August 2023 stellte das Obergericht des Kantons Zug die teilweise Rechtskraft des Urteils des Strafgerichts des Kantons Zug, Jugendgericht, vom 23. Februar 2023 fest, mit welchem die zu den jeweiligen Tatzeitpunkten z.T. noch minderjährige Beschuldigte (Tochter des Beschwerdeführers) der schweren Körperverletzung, der versuchten einfachen Körperverletzung, der Sachbeschädigung, der mehrfachen Nötigung, der mehrfachen Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte und der mehrfachen Widerhandlung gegen das Waffengesetz schuldig gesprochen worden war. Das Obergericht des Kantons Zug sprach die Beschuldigte zudem der versuchten vorsätzlichen Tötung, der Hinderung einer Amtshandlung und der mehrfachen Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz schuldig. Es bestrafte sie u.a. mit einer Freiheitsstrafe von sechs Jahren und fünf Monaten und auferlegte ihr die Kosten des Vorverfahrens und des erstinstanzlichen Hauptverfahrens von insgesamt Fr. 72'967.85, welche sie ihr im Umfang von Fr. 50'000.-- definitiv erliess und für welche sie die Eltern im Betrag von Fr. 15'000.-- für solidarisch haftbar erklärte. Der Beschwerdeführer (Vater der Beschuldigten) wendet sich an das Bundesgericht und moniert, für die seiner Tochter auferlegten Verfahrenskosten solidarisch haftbar erklärt worden zu sein.