Citation: 6B_144/2020 E. 1.3

1.3. Die Beschwerdeführerin wandte sich am 17. November 2019 per E-Mail an das Bezirksgericht. Sie stellte darin den Antrag, der Termin für die Hauptverhandlung vom 18. November 2019 sei aufgrund ihres Unfalls aufzuheben und das Verfahren sei einzustellen. Sie sei psychisch und psychosomatisch nachweislich krank, befinde sich in Behandlung und sei schwer behindert. Ausserdem sei sie unschuldig (kantonale Akten, pag. 101). Anlässlich der Hauptverhandlung vom 18. November 2019 reichte die Verteidigerin der Beschwerdeführerin zwei ärztliche Zeugnisse ein. Dem ersten Zeugnis ist zu entnehmen, dass die Beschwerdeführerin wegen einer paranoiden Persönlichkeitsstörung zwecks optimaler medizinischer Behandlung vorübergehend nicht haftfähig sei. Das zweite Attest bescheinigt der Beschwerdeführerin eine hundertprozentige Arbeitsunfähigkeit infolge eines Unfalls.