Citation: 1B_263/2021 E. 5.1

5.1. Die Vorinstanz hat im angefochtenen Entscheid bezüglich allfälliger Ersatzmassnahmen gemäss Art. 237 StPO ausgeführt, im psychiatrischen Gutachten vom 9. März 2021 werde zusätzlich zur Psychotherapie ein absolutes Kontaktverbot zu den beiden Geschädigten als dringend indiziert erachtet. Ein Kontaktverbot gemäss Art. 237 Abs. 2 lit. g StPO vermöge ein Aufeinandertreffen des Beschwerdeführers mit den Geschädigten indes nicht sicher zu verhindern, zumal der Beschwerdeführer in Anbetracht seiner gesundheitlichen und sozialen Verfassung keine Gewähr dafür zu bieten vermöge, dass er sich an eine solche Massnahme halten würde. Auch die vom Beschwerdeführer angeführte ambulante Therapie sei nicht geeignet, der bestehenden Ausführungsgefahr zu begegnen, dauere es doch erfahrungsgemäss längere Zeit, bis sich bei psychiatrisch-psychotherapeutischen Therapien Behandlungserfolge einstellten, vorliegend also, bis sich der Beschwerdeführer im Verhältnis zu den von ihm bedrohten Personen ausreichende Kompensationsstrategien angeeignet habe. Ein Kontaktverbot allein oder in Kombination mit einer Verpflichtung zu einer ambulanten Therapie reiche somit nicht aus, um der bestehenden Ausführungsgefahr wirksam zu begegnen. Weitere geeignete Ersatzmassnahmen würden nicht aufgezeigt und seien nicht ersichtlich.