Citation: I 395/04 26.01.2006 E. 5.3

5.3.1 Nachdem am 20. Januar 2000 eine valgisierende suprakondyläre Femurosteotomie links hatte durchgeführt werden müssen, erfolgte am 6. November 2001 an der Klinik für Orthopädische Chirurgie des Spitals X.________ die Osteosynthesematerialentfernung und eine Kniearthroskopie. Anlässlich der Abschlussuntersuchung am 14. Februar 2001 schildern die Ärzte ihren Patienten als weitgehend beschwerdefrei. Gemäss Verlaufsbericht des Dr. med. S.________ vom 2. März 2003 suchte der Beschwerdeführer in der Folge keinen Arzt mehr zur Kontrolle auf. Der Gesundheitszustand war stationär. Der Arzt attestiert eine volle Arbeitsfähigkeit in einer leidensadaptierten Tätigkeit. In medizinischer Hinsicht lagen daher ab Mitte Februar 2001 konsolidierte Verhältnisse vor. Künftige Verschlechterungen bei einer zu erwartenden Zunahme der Arthrose lateral im linken Knie (Dr. S.________; Verlaufsberichte vom 2. März und 18. September 2003) müssen noch nicht berücksichtigt werden. 5.3.2 Bei der Ermittlung des Invalideneinkommens ab November 2002 - mithin ab Beendigung der beruflichen Massnahmen - ist damit von einer vollen Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit, das heisst in einer mehrheitlich sitzenden Position ohne wesentliche Belastung der Kniegelenke und ohne Arbeiten in ungewöhnlichen Positionen auszugehen. Häufiges Treppensteigen und regelmässiges Ein- und Aussteigen aus Fahrzeugen sollte ebenso vermieden werden wie das Heben von Gewichten über 25 kg. Das Arbeiten als Mechaniker ist damit nicht mehr möglich. Die Umschulung konnte wegen mangelnden Leistungen, vor allem aus sprachlichen Gründen, nicht mit einem Diplom abgeschlossen werden. Angesichts der gesamten Umstände rechtfertigt es sich nicht, mit der Vorinstanz auf das Anforderungsniveau 3 (Berufs- und Fachkenntnisse vorausgesetzt) der LSE-Tabelle TA1 abzustellen. Vielmehr ist das Invalideneinkommen für das Jahr 2002 auf Fr. 51'307.- (Fr. 4557.- x 12 : 40 x 41,7 x 0,9) zu beziffern, wobei ein leidensbedingter Abzug von 10 % (vgl. BGE 126 V 78 Erw. 5) berücksichtigt ist, da der Versicherte auf eine mehrheitlich sitzende Arbeitsposition angewiesen ist und in der neuen Tätigkeit nur wenig Berufserfahrung einbringen kann. Damit ist der Invaliditätsgrad auf 32 % zu beziffern. Die IV-Stelle hat den Anspruch auf eine Rente nach Beendigung der beruflichen Massnahmen demnach zu Recht verneint.