Citation: 6B_985/2019 E. 5.3

5.3. Die Vorinstanz hat eine Gesamtwürdigung der relevanten Faktoren zur Beurteilung der Prognose vorgenommen. Offenkundig ist, dass sich der Beschwerdeführer von den bisherigen Strafverfahren und Verurteilungen in keiner Weise hat beeindrucken lassen. Er bestreitet nicht, dass er in der Schweiz über kein Bleiberecht verfügt, ihm gegenüber ein Einreiseverbot besteht und er daher nicht mehr in die Schweiz einreisen darf. Er bestreitet auch nicht, immer wieder illegal eingereist zu sein. Die Vorinstanz durfte ausgehend hievon auf seine Uneinsichtigkeit und Unbelehrbarkeit schliessen und ohne Verletzung von Bundesrecht annehmen, der Beschwerdeführer würde sich im Falle einer bedingten Entlassung erneut nach Art. 115 AuG strafbar machen, zumal ihn auch die angebliche berufliche Integration nicht von der Begehung weiterer Straftaten hat abhalten können. Dass die Vorinstanz sich zur Frage, ob das Rückfallrisiko bei einer bedingten Entlassung höher sei als bei Vollverbüssung der Strafe (sog. Differenzialprognose) nicht geäussert hat, ist nicht entscheidend, zumal sie bereits aus den übrigen Umständen willkürfrei und ohne Verletzung von Bundesrecht auf eine ungünstige Prognose schliessen durfte. Die vorinstanzliche Beurteilung der Bewährungsaussicht ist damit im Ergebnis nicht zu beanstanden. Der Beschwerdeführer vermag keinen Ermessensfehler oder -missbrauch der Vorinstanz zu belegen. Die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 109 BGG abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.