Citation: I 845/06 06.07.2007 E. 4

Zu prüfen bleibt der Antrag betreffend die Nichtgewährung der unentgeltlichen Verbeiständung im Einspracheverfahren. 4.1 Das kantonale Gericht hat hiezu erwogen, in den formellen Beschwerdeanträgen sei weder die Aufhebung des Einspracheentscheides in allen Punkten noch die Gewährung der unentgeltlichen Verbeiständung für das Einspracheverfahren verlangt worden. Auf die Frage, ob die IV-Stelle die unentgeltliche Verbeiständung zu Recht verweigert habe, sei daher mangels eines Antrages nicht einzutreten. Diese Betrachtungsweise erscheint überspitzt formalistisch, zumal die Verweigerung der unentgeltlichen Verbeiständung für das Einspracheverfahren in der Begründung der Beschwerde ausdrücklich beanstandet worden ist. Da die Sache diesbezüglich spruchreif ist und in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde auch entsprechend Antrag gestellt wird, ist von einer Rückweisung der Sache an das kantonale Gericht zur materiellen Prüfung dieses Streitpunktes abzusehen und dieser gleich zu beurteilen. 4.2 Im Einspracheentscheid vom 18. August 2005 wurde die Gewährung der unentgeltlichen Verbeiständung mit der Begründung abgelehnt, es fehle an der hiefür gemäss Art. 37 Abs. 4 ATSG nebst anderem verlangten Erforderlichkeit eines anwaltlichen Beistandes. Diese Voraussetzung sei im vorliegenden Fall nicht gegeben. An eine Einsprache würden sehr geringe formelle Anforderungen gestellt. Zudem sei der Versicherte schon aufgrund seiner bisherigen Tätigkeiten als hinreichend befähigt zu betrachten, seine Interessen im Einspracheverfahren selber geltend zu machen. Diese Betrachtungsweise entspricht Gesetz und Praxis (vgl. BGE 132 V 200 E. 4.1 S. 201; Urteil I 812/05 vom 24. Januar 2006, E. 4.3, je mit Hinweisen), zumal im Einspracheverfahren keine komplexen tatsächlichen und rechtlichen Gesichtspunkte zu behandeln waren. Es wurden weder beschwerdeweise noch letztinstanzlich Einwendungen erhoben, welche eine andere Betrachtungsweise zu rechtfertigen vermöchten. Dies gilt auch für das Vorbringen, der Versicherte sei nicht deutscher Muttersprache: Der Beschwerdeführer lebt und arbeitet seit 1985 in der Schweiz, wobei er zumeist Tätigkeiten ausübte, welche eine recht gute Beherrschung der hiesigen Sprache erfordern. Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist somit auch in diesem Punkt unbegründet.