Citation: 4A_605/2019 E. 7.2

7.2. Zwar ist dem Beschwerdeführer zuzugestehen, dass weder die Formulierung des Bezirksgerichts Hinwil noch diejenige des Obergerichts des Kantons Zürich zwingend darauf schliessen lassen, die Gerichte hätten bereits eine Wahrscheinlichkeit von 51 % als überwiegend angesehen. Die Vorinstanz hat aber nicht nur auf den Wortlaut abgestellt, sondern insbesondere auch auf die Entscheide, auf die das Obergericht des Kantons Zürich verwiesen hatte. Dass in diesen Entscheiden für das Beweismass der überwiegenden Wahrscheinlichkeit eine Wahrscheinlichkeit von über 72 % verlangt worden wäre, zeigt der Beschwerdeführer nicht rechtsgenüglich auf. Damit ist es im Ergebnis jedenfalls nicht willkürlich, wenn die Vorinstanz annahm, die Gerichte im Prozess zwischen dem Beschwerdegegner und der Spitalbetreiberin hätten eine Wahrscheinlichkeit von 72 % genügen lassen.