Citation: 1C_147/2013 E. 3.4

3.4. Die Beschwerdeführer bestreiten schliesslich die Feststellung der Vorinstanzen, wonach eine Erweiterung des Baufelds nach Westen ihre Interessen nicht berühre. Aufgrund der vom Verwaltungsgericht geschützten Praxis zur Messung der Gebäudehöhe führe jede Erweiterung des Baufeldes bei gleichbleibender Dachneigung zu einer Erhöhung des Firstes und damit zu einer Beeinträchtigung der Aussicht der hinterliegenden Beschwerdeführer. Nach dem oben (E. 2) Gesagten steht noch keineswegs fest, dass die Gebäudehöhe nach der bisherigen Praxis des Verwaltungsgerichts berechnet werden darf. Selbst wenn an dieser Berechnungsweise festzuhalten wäre, erscheint der behauptete Zusammenhang zwischen Baulinienüberschreitung und Firsthöhe nicht zwingend. Die Annahme der Beschwerdeführer würde allenfalls zutreffen, wenn das Bauvorhaben (und insbesondere die Dachneigung) ansonsten konstant bleiben würde; diese Annahme wird aber nicht belegt und erscheint auch nicht offensichtlich. Dies illustriert das erste (nicht bewilligte) Bauprojekt des Beschwerdegegners: Dieses sah eine Überschreitung der Baulinie um mehr als 4 m vor; dafür war die Baute aber weniger hoch, weil die maximale BGF (gemäss Gestaltungsplan) auf einer grösseren Fläche und deshalb mit einer geringeren Gebäudehöhe realisiert werden konnte.