Citation: I 670/06 30.07.2007 E. 3

3.1 Streitig und aufgrund der Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde zu prüfen ist, ob zur Bemessung der medizinisch-theoretischen Arbeits(un)fähigkeit der Beschwerdeführerin weitere medizinische Abklärungen notwendig sind. Diese Frage beschlägt (zumindest soweit auf Beweiswürdigung beruhend) Tatsächliches, weshalb die Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz für das Bundesgericht grundsätzlich verbindlich sind (E. 2). 3.2 Die Vorinstanz hat in pflichtgemässer Würdigung der gesamten Aktenlage, insbesondere gestützt auf die Gutachten der Psychiatrischen Klinik X.________ vom 15. Oktober 2003 sowie des Spitals Y.________, Klinik für Rheumatologie und Rehabilitation, vom 13. Januar 2004, mit einlässlicher und nachvollziehbarer Begründung erkannt, dass die Beschwerdeführerin aufgrund der diagnostizierten Leiden (im Wesentlichen leichte depressive Episode [ICD-10 F32.0] sowie chronisches Lumbovertebralsyndrom [ICD-10 M54.4]) in einer angepassten Tätigkeit (kein repetitives Heben und Tragen von Lasten über 15 kg bis Lendenhöhe sowie über 5 kg über Brusthöhe; keine repetitiven Rotationsbewegungen) zu 80 % arbeitsfähig ist. Aufgrund dessen fehle es bereits an der Voraussetzung gemäss Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG, wonach die Versicherte während eines Jahres ohne Unterbruch durchschnittlich mindestens zu 40 % arbeitsunfähig gewesen sein muss, sodass ein Anspruch auf eine Invalidenrente abzulehnen sei. Medizinische Weiterungen seien überdies nicht erforderlich. Dieser Betrachtungsweise widerspricht die Beschwerdeführerin namentlich unter Hinweis auf die Einschätzung des behandelnden Psychiaters Dr. med. C._______ vom 11. November 2003 (Datum aufgrund des Eingangsstempels der Adressatin vom 9. September 2004 wohl falsch), wonach die Versicherte unter einer "schweren somatoformen Schmerzstörung" leide und daher 100%ig arbeitsunfähig sei. Die Versicherte führt aus, aufgrund der sich widersprechenden psychiatrischen Diagnosen (leichte depressive Episode und schwere somatoforme Schmerzstörung) sowie der unterschiedlichen Einschätzung in Bezug auf die Arbeitsunfähigkeit (20 und 100 %) seien weitere (namentlich psychiatrische) Untersuchungen notwendig, bevor eine angemessene Beurteilung der Frage der Invalidität möglich sei. Der Beschwerdeführerin ist indessen entgegenzuhalten, dass im Lichte der Rechtsprechung zur grundsätzlich fehlenden invalidisierenden Wirkung aetiologisch-pathogenetisch unerklärlicher syndromaler Leidenszustände (BGE 132 V 65, 131 V 49 130 V 352 und 396) offen bleiben kann, welche der beiden Diagnosen tatsächlich vorliegt, zumal, wie bereits die Vorinstanz begründet hat, die Morbiditätskriterien nicht erfüllt sind und somit weder im einen noch im anderen Fall von einer ausnahmsweise invalidisierenden Wirkung der Beschwerden auszugehen wäre. Im Übrigen sind die aufgrund (antizipierter) Beweiswürdigung getroffenen Schlussfolgerungen des kantonalen Gerichts jedenfalls nicht offensichtlich unrichtig.