Citation: I 337/01 16.09.2002 E. 7

7.1 Gemäss der Stellungnahme des Hausarztes Dr. med. P.________, Allgemeinmedizin FMH, vom 27. Mai 2000 ist der Beschwerdeführer, welcher maximal zwei Stunden stehen oder gehen könne, im Beruf als "Koch, Kellner" arbeitsunfähig. In dem im letztinstanzlichen Verfahren als Beschwerdebeilage eingereichten Bericht des Hausarztes vom 1. April 2001 wird eine beginnende Arthrose des linken Hüftgelenkes als Folge des Unfalles vom 20. Mai 1989 diagnostiziert. Die Beeinträchtigung im täglichen Leben durch die Arthrose sei erheblich und in Bezug auf "seinen Beruf als Kellner/Wirt so ausgeprägt, dass er ihn nicht mehr ausführen" könne. Der SUVA-Kreisarzt Dr. med. M.________ hat am 14. Juni 2000 eine "zwar gute Hüftfunktion links (...) mit endgradiger Einschränkung der Flexion und Innenrotation im Vergleich zur rechten Seite" festgestellt. Es bestehe volle Arbeitsfähigkeit, "aber nicht für Tätigkeiten, bei denen er längere Zeit stehen, sitzen oder herumgehen muss". 7.2 Aus den medizinischen Berichten geht hervor, dass der Beschwerdeführer an einer beginnenden Arthrose des linken Hüftgelenkes leidet, welche Auswirkungen auf die körperliche Leistungsfähigkeit zeitigt. Er kann keine Erwerbstätigkeit mehr ausüben, die vorwiegend im Stehen zu verrichten ist. In Übereinstimmung mit der Stellungnahme des Hausarztes vom 27. Mai 2000 ist deshalb davon auszugehen, dass der Versicherte nicht mehr als Kellner oder Koch tätig sein kann. Soweit im Kurzbericht des Dr. med. P.________ vom 1. April 2001 - ohne Begründung - angegeben wird, der Beschwerdeführer könne seinen Beruf als "Kellner/Wirt" nicht mehr ausüben, ist allerdings zu bemerken, dass die Tätigkeit als Wirt in der Regel kein längeres, ununterbrochenen Stehen oder Gehen erfordert. Ein Wirt oder Gerant hat - vor allem in einem grösseren Betrieb - auch administrative Aufgaben zu erledigen; zudem besteht eine beträchtliche Freiheit in der Gestaltung des Arbeitsablaufes. Nach der ärztlichen Beurteilung der Restarbeitsfähigkeit ist eine Beschäftigung als Wirt oder Gerant eines Gasthofes oder eines grösseren Restaurants zumutbar. Wie der IV−Berufsberater am 20. November 2000 dargelegt hat, finden sich darüber hinaus auch Erwerbsmöglichkeiten im Lebensmitteleinkauf oder in der Lagerverwaltung, insbesondere bei einem Grossverteiler. Bei all diesen Tätigkeiten besteht volle Arbeitsfähigkeit. Auch im Bereich der Betreuung von Asylsuchenden ist der Versicherte ganztägig arbeitsfähig, wobei dieser Stellenmarkt gemäss den Angaben des IV-Berufsberaters wohl eingeschränkt, aber nicht gänzlich ausgetrocknet ist. 7.3 Aus dem Gesagten folgt, dass der Sachverhalt medizinisch insofern genügend abgeklärt ist, als die gesundheitliche Beeinträchtigung des Beschwerdeführers diagnostiziert ist und die erwerblichen Auswirkungen derselben feststellbar sind. Für eine Rückweisung der Sache an die Vorinstanz zwecks Anordnung ergänzender medizinischer Abklärungen - wie dies vom Beschwerdeführer eventualiter verlangt wird - besteht deshalb keine Veranlassung.