Citation: 8C_218/2019 E. 3.1

3.1. Die C.________ GmbH mit D.________ als einzigem Gesellschafter und Geschäftsführer seit 21. November 2012, sei infolge des am... November 2013 eröffneten Konkurses am... Juni 2014 im Handelsregister gelöscht worden. Es sei unbestritten, dass alle drei Rechnungen, die den Beschwerdegegnerinnen als Grundlage für die Aufrechnung der Bruttolohnsumme gedient hätten, im Januar und Februar 2014, somit nach Konkurseröffnung (... November 2013) und deren Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblattes (SHAB) am... Dezember 2013, bar, teilweise an D.________, beglichen worden seien. Die Beschwerdeführerin habe damit nicht eine Forderung der C.________ GmbH beglichen, sondern eine oder mehrere Privatpersonen für Arbeiten bezahlt, die diese in eigenem Namen geleistet hätten. Die Bezahlung der aufgewendeten Arbeitszeit ohne Verrechnung von Arbeitsmaterial sowie der Beschrieb der vereinbarten und geleisteten Arbeiten (Mithilfe usw.) deuteten auf in arbeitsorganisatorischer Hinsicht von der Beschwerdeführerin abhängige Personen ohne Unternehmerrisiko hin. Es seien keine "Werke" nach Art. 363 OR zu erstellen gewesen, sondern Tätigkeiten eines Arbeitnehmenden im Rahmen eines Unterordnungsverhältnisses ausgeübt worden. Die Tatbestandselemente unselbstständiger Erwerbstätigkeit im Sinne des Vorliegens eines Arbeits- und nicht eines Werkvertrages würden überwiegen. Die von der Beschwerdeführerin im Januar/Februar 2014 geleisteten Entschädigungen in der Höhe von Fr. 59'539.- seien daher als Lohnzahlungen an Privatpersonen zu qualifizieren und unterlägen der Prämienpflicht der Sozialversicherungen.