Citation: 5A_700/2023 E. 2

Das Obergericht hat erwogen, die Ausführungen des Beschwerdeführers, wonach er erst am 26. Juli 2023 Meldung erhalten habe bzw. der KESB-Entscheid nicht herausgegeben worden sei, könne nicht nachvollzogen werden. Dieser sei per Einschreiben verschickt und dem Beschwerdeführer gemäss Sendungsverfolgung am 6. Juli 2023 zugestellt worden. Die 10-tägige Beschwerdefrist sei mit der Beschwerdeaufgabe am 4. August 2023 nicht gewahrt und auf die Beschwerde sei nicht einzutreten. Ferner hat es zum Vorbringen des Beschwerdeführers, die Massnahme sei nicht nötig, im Zusammenhang mit den Kosten festgehalten, dass die Kostenbeteiligung der Eltern noch gar nicht festgelegt worden sei, sondern die KESB erst einen Abklärungsauftrag an den Regionalen Sozialdienst erteilt habe.