Citation: 6B_162/2023 E. 1.7.3

1.7.3. Nach diesen Ausführungen vermag auch die längere Aufenthaltsdauer des Beschwerdeführers - er ist im Jahr 2008 in die Schweiz gekommen - keinen schweren persönlichen Härtefall zu begründen. Er hat seine gesamten Kindheits- und Jugendjahre im Irak verbracht und ist erst im Erwachsenenalter in die Schweiz gekommen. Inwieweit nebst der familiären Bindung auch eine tiefe soziale und kulturelle Bindung zur Schweiz bestehen soll, die über das übliche Mass hinausgeht, vermag der Beschwerdeführer nicht aufzuzeigen. Sprachlich verfügt der Beschwerdeführer gemäss den vorinstanzlichen Feststellungen über gewisse Deutschkenntnisse; was er diesbezüglich vorbringt, erweist sich grösstenteils lediglich als seine eigene Sicht der Dinge bzw. bezieht er sich teilweise auch auf die Zeit nach dem vorinstanzlichen Urteil, weshalb er daraus nichts für sich ableiten kann. Wenn auch seine Integration grundsätzlich gelungen ist und der Beschwerdeführer - wie er selbst ausführt - die hiesigen Werte angenommen hat, so ist jedoch keine über die übliche Integration hinausgehende Bindung zur Schweiz erkennbar.