Citation: 5C.29/2007 12.03.2007 E. A

R.________ und S.________ sind Eigentümer des Grundstücks A.________-GBB-1, welches an das Grundstück A.________-GBB-2 von X.________ und Y.________ grenzt. Am 2. September 1953 schlossen die damaligen Eigentümer der beiden Grundstücke einen Dienstbarkeitsvertrag, wonach der jeweilige Eigentümer der Parzelle Nr. 2 zulasten der Parzelle Nr. 1 ein Wegrecht über den östlichen Teil des Hofraums bis zum Stall sowie zum Misthof und Garten haben soll, wie dies bis anhin ausgeübt wurde. Im Gegenzug wurde dem jeweiligen Eigentümer der Parzelle Nr. 1 das Recht eingeräumt, die Scheunentreppe auf der Parzelle Nr. 2 als Zugang zum Holzschopf auf der Waschküche zu benützen. Die beiden Wegrechte wurden am 10. Dezember 1968 als Ergänzung zum Dienstbarkeitsvertrag neu als Fahrweg- und Fusswegrecht im Grundbuch eingetragen. Heute dient die Liegenschaft Nr. 2 nicht mehr als Bauernbetrieb, sondern reinen Wohnzwecken. Die Beklagten verfügen bei ihrem Haus über einen Parkplatz, zu dem sie in Ausübung des besagten Wegrechts über die Parzelle Nr. 1 gelangen.