Citation: 2C_590/2023 E. 5.3.1

5.3.1. Die Vorinstanz nimmt primär gestützt auf die E-Mail des Erlebnisparks U.________ vom 13. Oktober 2022 an, dass der Ehemann vom 1. Juni 2020 bis am 7. November 2021 (tatsächlich) im Erlebnispark U.________ in V.________ (DE) gearbeitet hat. Seit dem Stellenantritt wohne er nicht mehr bei seiner Ehefrau in Basel, sondern im gut 250 km entfernten, nahe dem Arbeitsort gelegenen W.________ (DE). Die Einwände der Beschwerdeführerin seien - u.a. angesichts der ihren Angaben innewohnenden Widersprüche - nicht geeignet, ernsthafte Zweifel an der Richtigkeit dieser Annahme zu erwecken. Es sei daher grundsätzlich davon auszugehen, dass die Ehegatten seit dem 1. Juni 2020 getrennte Wohnorte haben. Würde diese erste Annahme verworfen, wäre laut der Vorinstanz jedenfalls davon auszugehen, dass die Ehegatten circa seit dem Jahreswechsel 2020/2021 nicht mehr zusammenwohnen. Dies leitet sie vordergründig aus dem vom Ehemann in seiner Abmeldung angegebenen Wegzugsdatum per 31. Dezember 2020 ab. Die dies bestreitenden, nicht ansatzweise mit objektiven Beweismitteln belegten Behauptungen der Eheleute seien nicht glaubhaft. Das Zusammenleben habe somit spätestens um den Jahreswechsel 2020/2021 geendet.