Citation: U 252/05 28.03.2006 E. 2

2.1 Der Versicherte macht im Wesentlichen geltend, dass der medizinische Sachverhalt nur ungenügend abgeklärt sei und dass die adäquate Kausalität zwischen seinen psychischen Beschwerden und dem erlittenen Unfall zu bejahen sei. Des Weiteren rügt er eine Verletzung des rechtlichen Gehörs, weil er sich im Einspracheverfahren nicht zur Stellungnahme von Dr. med. S.________, SUVA Versicherungsmedizin, vom 7. Oktober 2003 äussern konnte. 2.2 Das kantonale Gericht hat die Bestimmungen und Grundsätze über die Anwendbarkeit des ATSG (BGE 130 V 445), zu den Begriffen der Erwerbsunfähigkeit (Art. 7 ATSG) und der Invalidität (Art. 8 ATSG), zu den Voraussetzungen des Anspruchs auf eine Invalidenrente der Unfallversicherung (Art. 18 Abs. 1 UVG) und zur Ermittlung des Invaliditätsgrades (Art. 16 ATSG) ebenso wie die Rechtsprechung zu dem für die Leistungspflicht des Unfallversicherers vorausgesetzten natürlichen und adäquaten Kausalzusammenhang (BGE 129 V 181 Erw. 3.1 und 3.2 mit Hinweisen), insbesondere auch bei psychischen Beschwerden (BGE 115 V 135 ff. Erw. 4-6), und zur richterlichen Beweiswürdigung von Arztberichten (BGE 125 V 352 Erw. 3a und b mit Hinweisen) zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen. 2.3 Die SUVA hat den Versicherten umfassend abklären lassen. Er hielt sich unter anderem verschiedentlich in der Rehaklinik X.________ und in der Klinik Y.________ auf, wo er auch begutachtet wurde. Aufgrund der diagnostizierten Schmerzverarbeitungsstörung veranlasste die SUVA des Weiteren eine psychiatrische Begutachtung durch Dr. med. I.________, der jedoch keine invalidisierende psychische Störung feststellen konnte (Expertise vom 12. Februar 2001). Das in der Klinik Y.________ erstellte Gutachten vom 21. August 2000 genügt den Anforderungen der Rechtsprechung vollumfänglich. Insbesondere trifft es nicht zu, dass in erster Linie auf die - anlässlich einer stationären Rehabilitation vom 22. November bis zum 14. Dezember 1999 durchgeführte - Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit abgestellt worden ist, nachdem der Versicherte am 2. August 2000 ausführlich befragt und untersucht wurde. Die diesbezüglichen Einwände sind daher unbegründet. Die Ärzte der Klinik Y.________ stellten fest, dass der angestammte Beruf als Schlosser wegen des chronischen thorako-lumbospondylogenen Syndroms nicht mehr zumutbar, der Versicherte in einer leichten, wechselbelastenden Tätigkeit jedoch zu 100 % arbeitsfähig sei. In der klinischen Untersuchung bestehe kein Hinweis auf eine radikuläre Schmerz- oder Ausfallssymptomatik und die Paresen und die diffuse Hyposensibilität am linken Arm und an der linken Gesichtshälfte könnten keinem Dermatom zugeordnet werden. Der Versicherte beruft sich demgegenüber auf die Stellungnahme des Dr. med. H.________, Leitender Arzt am Kantonsspital Z.________, Neurochirurgie, vom 2. Juni 2003, weil diese aktueller sei. Dies ist jedoch deshalb nicht massgebend, weil Dr. med. H.________ keine Verschlechterung des Gesundheitszustands feststellen konnte: Bezüglich "Beurteilung und Einschätzung der Leistungsfähigkeit" geht er mit den Ärzten der Klinik Y.________ ausdrücklich einig und stellt auch keine neuen Diagnosen. Für die abweichende Festlegung der Arbeitsfähigkeit von lediglich 50 % fehlt es an einer schlüssigen Begründung. Zudem schliesst er darin auch die psychogene Überlagerung ein, welche jedoch für die Leistungspflicht der SUVA unbeachtlich ist (dazu sogleich Erwägung 2.4). Die Stellungnahme des Dr. med. H.________ vermag die Einschätzung im Gutachten der Klinik Y.________ daher nicht zu erschüttern. 2.4 Was die psychische Fehlentwicklung und Adäquanz zum erlittenen Unfall betrifft, kann vollumfänglich auf die in allen Teilen zutreffenden Erwägungen der Vorinstanz verwiesen werden, denen das Eidgenössische Versicherungsgericht nichts beizufügen hat. 2.5 Gleiches gilt bezüglich der geltend gemachten Verletzung des rechtlichen Gehörs. Wie das kantonale Gericht zutreffend erkannt hat, kann die nicht besonders schwerwiegende Verletzung als geheilt gelten, nachdem sich der Versicherte im vorinstanzlichen Verfahren zur Stellungnahme des Dr. med. S.________, SUVA Versicherungsmedizin, vom 7. Oktober 2003 äussern konnte (BGE 116 V 185 Erw. 1b; vgl. auch BGE 127 V 437 Erw. 3d/aa, 126 I 72, 126 V 132 Erw. 2b, je mit Hinweisen).