Citation: 5P.267/2004 01.09.2004 E. 4

Als Nächstes kritisiert der Beschwerdeführer, dass das Obergericht der Beschwerdegegnerin eine im Vergleich zu ihm höhere monatliche Krankenkassenprämie zugestanden habe. Ausserdem bezeichnet er den Verzicht des Obergerichts auf Edition der detaillierten Prämienabrechnung der Beschwerdegegnerin als willkürlich. Die Höhe der Krankenkassenprämie hängt, wie der Beschwerdeführer selber angibt, unter anderem von der gewählten Franchise ab. Selbst wenn die Parteien bei der gleichen Krankenkasse versichert sind - was der Beschwerdeführer implizit behauptet, indes nicht mit konkreten Verweisen auf die Akten belegt (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG) - sind ungleich hohe Prämien in der obligatorischen Krankenversicherung ohne weiteres möglich. Im Übrigen würde eine Reduktion der Krankenkassenprämie sich angesichts des Umstandes, dass die Beschwerdegegnerin zur Hälfte bzw. zu zwei Dritteln am Überschuss partizipiert, mit nicht einmal Fr. 30.-- auf die Unterhaltspflicht auswirken. In Anbetracht der summarischen Natur des vorliegenden Verfahrens und des auch im Hinblick auf die guten finanziellen Verhältnisse der Parteien marginalen Betrags würde damit ohnehin kein geradezu stossendes Ergebnis resultieren. Bezüglich des zweiten Teils der Rüge ist anzumerken, dass in der Nichtabnahme formrichtig und rechtzeitig angebotener Beweismittel unter Umständen eine Verletzung des rechtlichen Gehörs liegen kann (Art. 29 Abs. 2 BV; BGE 106 Ia 161 E. 2b S. 162; 127 I 54 E. 2b S. 56). Ein Verstoss gegen dieses verfassungsmässige Recht macht der Beschwerdeführer indes nicht substantiiert geltend, so dass auf dieses Vorbringen nicht eingetreten werden kann (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG).