Citation: 2C_865/2022 E. 3.5

3.5. Der Beschwerdeführer bringt zudem vor, infolge der ungerechtfertigten Kündigung hätten 23 Personen das Arbeitsverhältnis mit der Gesellschaft beendet. Die Vorinstanz verfalle in Willkür, wenn sie annehme, die Gesellschaft wäre nur abstrakt daran interessiert, die Mitarbeiter, die ihm gefolgt seien, zu halten. Auch mit Bezug auf diese Kündigungen vermag der Beschwerdeführer jedoch nicht aufzuzeigen, inwiefern sich die Interessenlage der Mehrheitsaktionäre von derjenigen der Gesellschaft unterscheiden und ein konkretes Risiko eines Interessenkonflikts bestehen soll. Das Gleiche gilt für das Vorbringen des Beschwerdeführers, fast alle seine Patienten hätten ausnahmslos in seine neue Praxis gewechselt. Es mag zwar zutreffen, dass dieser Umstand Auswirkungen auf das zukünftige Umsatz- und Gewinnpotential der Gesellschaft hat. Inwiefern diesbezüglich ein Interessengegensatz zwischen der Gesellschaft und den Mehrheitsaktionären bestehen soll, ist damit jedoch nicht dargetan.