Citation: I 115/07 19.04.2007 E. A

Die 1959 geborene K.________ war ab 10. April 2000 bis 31. Dezember 2003 als Hilfsarbeiterin bei der Firma G.________ angestellt. Am 24. Februar 2004 meldete sie sich bei der Invalidenversicherung zum Rentenbezug an. Die IV-Stelle Bern holte diverse Arztberichte, Abklärungsberichte Haushalt vom 17. Juni 2005 und 31. März 2006 sowie ein Gutachten des Psychiaters Dr. med. H.________ vom 17. März 2006 ein. Dieser stellte folgende Diagnosen: 1. Chronisch rezidivierende depressive Episoden, zur Zeit leicht bis mittelgradig (ICD-10: F33.0/1), wahrscheinlich auf dem Boden einer Dysthymie (ICD-10: F34.1); 2. Generalisierte Angststörung (ICD-10: F41.), wahrscheinlich begleitet von episodischen Angststörungen (ICD-10: F41.0); 3. Diverse soziale Probleme, wie Probleme in der Beziehung zum Ehepartner (ICD-10: Z63.0), ungenügende familiäre Unterstützung (ICD-10: Z63.2), Schwierigkeiten bei der kulturellen Eingewöhnung (ICD-10: Z60.3), Familienzerrüttung durch Trennung und Scheidung (ICD-10: Z63.5), ungenügende Integration. Aus psychiatrischer Sicht bestehe eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit. Mit Verfügung vom 6. April 2006 verneinte die IV-Stelle einen Rentenanspruch, da der Invaliditätsgrad in Anwendung der gemischten Methode (Anteile: Erwerbstätigkeit 70 %, Haushalt 30 %) 29 % betrage. Dagegen erhob die anwaltlich vertretene Versicherte Einsprache und legte unter anderem einen Bericht des behandelnden Psychiaters Dr. med. L.________ vom 27. Juni 2006 auf. Mit Entscheid vom 27. Juli 2006 wies die IV-Stelle die Einsprache ab, indem sie den Anspruch auf eine Invalidenrente verneinte (Ziff. 1). Zudem wies sie das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Verbeiständung ab (Ziff. 2).