Citation: 8C_429/2022 E. 3

Die Vorinstanz mass dem (neurologischen, orthopädisch-traumatologischen, psychiatrischen und neuropsychologischen) I.________ GmbH-Gutachten vom 31. August 2020 vollen Beweiswert zu. Danach sei ein medizinischer Endzustand im Sinne von Art. 19 UVG rund ein Jahr nach dem Unfall erreicht worden, weshalb der Fallabschluss per 28. Februar 2019 korrekt sei. Der Beschwerdeführer sei sowohl in der angestammten Tätigkeit als Geschäftsführer und Verkäufer bei einem Motorradgeschäft (Bekleidung und Zubehör) als auch in einer leidensangepassten Tätigkeit vollständig arbeitsfähig (ohne körperlich schwere und mittelschwere Belastungen), wobei rund sechs Monate nach dem Ereignis mit einer Arbeitsaufnahme habe gerechnet werden können. Im Weiteren gelangte die Vorinstanz zum Schluss, dass die über den 28. Februar 2019 hinaus persistierenden Beschwerden bezüglich der erlittenen HWS-Distorsion nicht in einem adäquat kausalen Zusammenhang mit dem als mittelschwer im engeren Sinne zu qualifizierenden Unfallereignis vom 22. Februar 2018 stünden. Der Anspruch auf Rentenleistungen für die organisch nicht hinreichend objektivierbaren Gesundheitsbeeinträchtigungen sei daher zu Recht verneint worden.