Citation: 1C_41/2014 E. 7.4

7.4. Der Vorinstanz steht bei der Auferlegung der Verfahrenskosten gemäss 73 Abs. 1 VRG ein weiter Ermessensspielraum zu. Die Anwendung dieser kantonalen Norm prüft das Bundesgericht grundsätzlich nur hinsichtlich eines Verstosses gegen das Willkürverbot. Die Vorinstanz hat gegen dieses Verbot verstossen, weil sie zu Unrecht eine Gehörsverletzung der Gemeinde Landquart verneinte (vgl. E. 3 hiervor) und daher die Heilung dieser Verletzung bei der Auferlegung der Gerichtskosten für das Beschwerdeverfahren nicht berücksichtigte. Demnach ist das angefochtene Urteil aufzuheben, soweit sie der Beschwerdeführerin Gerichtskosten von Fr. 2'464.-- auferlegte und die Sache ist zur Neuregelung dieser Kosten an die Vorinstanz zurückzuweisen.