Citation: 5A_165/2009 10.06.2009 E. B

Mit als Verfassungsbeschwerde bezeichneter Eingabe vom 7. Januar 2009 rekurrierte die Beschwerdeführerin beim Obergericht des Kantons Thurgau und beantragte, es sei festzustellen, dass sie angesichts ihrer diagnostizierten Transsexualität durch die fehlende Gesetzesgrundlage in der Schweiz und durch die Ablehnung des Gesuchs um Änderung des Vornamens in ihren Grundrechten benachteiligt und verletzt werde. Ferner beantragte sie, es sei ihrem Gesuch um Änderung ihres Vornamens stattzugeben. Ausserdem ersuchte sie um unentgeltliche Prozessführung. Mit Entscheid vom 26. Januar 2009 wies das Obergericht den Rekurs ab, soweit es darauf eintrat, und trat auf das Gesuch um Namensänderung nicht ein.