Citation: 2C_978/2016 E. 1

Auf dem Gebiet des Ausländerrechts ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten im Zusammenhang mit Bewilligungen ausgeschlossen, auf die weder das Bundesrecht noch das Völkerrecht einen Anspruch einräumen (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG). Ausländische Ehegatten von Personen mit Niederlassungsbewilligung haben Anspruch auf Erteilung und Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung, wenn sie mit diesen zusammenwohnen (Art. 43 Abs. 1 AuG). Der Beschwerdeführer stellt nicht in Abrede, sondern bestätigt ausdrücklich, dass er seit Juli 2015 - d. h. nach der Einreichung des neuen Familiennachzugs - von seiner Ehefrau getrennt lebt; er bringt einzig vor, er sei nach wie vor zuversichtlich, dass die gemeinsame Ehe eine gute Zukunft haben werde. Damit besteht aber offensichtlich aus Art. 43 AuG kein Anspruch auf eine (Neu-) Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung im Rahmen des Familiennachzugs. Nach den für das Bundesgericht grundsätzlich verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz (Art. 105 Abs. 2 BGG) ist zudem bereits rechtskräftig über das Vorliegen eines allfälligen nachehelichen Härtefalls im Sinne von Art. 50 AuG entschieden worden (vgl. vorne lit. A). Ein bundesgesetzlicher Anspruch auf eine Aufenthaltsbewilligung steht damit ausser Frage. Inwieweit sich ein solcher aus Art. 8 EMRK ergeben sollte (Schutz des Familien- bzw. Privatlebens), ist angesichts der hierfür geltenden Voraussetzungen (vgl. die Urteile 2C_725/2014 vom 23. Januar 2015 E. 3.2; 2C_536/2013 vom 30. Dezember 2013 E. 2.2, nicht publ. in: BGE 140 II 129; 130 II 281 E. 3.2.1 S. 286; 120 Ib 16 E. 3b S. 21 f.) mit Bezug auf den erst seit etwas über drei Jahren in der Schweiz lebenden, von seiner Ehefrau getrennten und offensichtlich kinderlosen Beschwerdeführer weder dargetan (Art. 42 Abs. 2 BGG) noch ersichtlich. Damit ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht offensichtlich unzulässig (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG).