Citation: 9C_573/2023 E. A

A.a. Mit Verfügung vom 4. Januar 2013 lehnte die IV-Stelle des Kantons Solothurn das Gesuch des 1972 geborenen A.________ um Zusprache einer Invalidenrente ab. Die dagegen erhobene Beschwerde hiess das Versicherungsgericht des Kantons Solothurn mit Urteil vom 26. Mai 2014 in dem Sinne gut, als es die Verfügung aufhob und die Sache an die Verwaltung zurückwies, damit sie eine neue MEDAS-Abklärung im Sinne der Erwägungen einhole und hierauf neu entscheide. A.b. Das von der IV-Stelle in der Folge beim Zentrum für Medizinische Begutachtung (ZMB), Basel, eingeholte polydisziplinäre Gutachten wurde am 16. April 2015 erstattet. Unter Zugrundelegung der dem Versicherten darin attestierten Arbeitsfähigkeit von 80 % in einer leidensangepassten (d.h. leichten bis mittelschweren) Tätigkeit ermittelte die IV-Stelle einen Invaliditätsgrad von 23 %. Am 9. August 2017 verfügte sie, es bestehe weder Anspruch auf berufliche Massnahmen noch auf eine Rente. Die von A.________ eingereichte Beschwerde hiess das kantonale Versicherungsgericht teilweise gut. Es bestätigte die Verfügung im Rentenpunkt und wies die Sache betreffend die beruflichen Massnahmen zur Neuprüfung an die IV-Stelle zurück (Urteil vom 14. Januar 2019). Diese verneinte mit Verfügung vom 29. August 2019 einen diesbezüglichen Anspruch. A.c. Im Januar 2021 meldete sich der Versicherte ein weiteres Mal bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Nach Einholung einer Stellungnahme ihres Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) und Durchführung des Vorbescheidverfahrens lehnte die IV-Stelle den Anspruch auf berufliche Massnahmen und eine Rente erneut ab (Verfügung vom 3. November 2021).