Citation: 9C_555/2008 23.10.2008 E. 4

Gemäss Art. 99 Abs. 1 BGG dürfen neue Tatsachen und Beweismittel nur so weit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt. Ob es sich bei dem von der Beschwerdeführerin erstmals vor Bundesgericht eingereichten Arbeitsvertrag vom 14. April 2005 um ein zulässiges Novum handelt, kann offen gelassen werden. Denn selbst bei Berücksichtigung dieses Dokumentes kann von einer offensichtlich unrichtigen Feststellung des Valideneinkommens durch die Vorinstanz nicht die Rede sein: Der zweite Arbeitgeberbericht vom 20. Februar 2005 attestierte schon ein monatliches Einkommen von Fr. 6'000.- ohne Gesundheitsschaden (im ersten Bericht vom 28. Juni 2004 noch Fr. 4'500.-), wobei aber der Betrieb nicht rentierte und im Dezember 2005 aufgegeben wurde (Zentrum X.________-Gutachten S. 10), weshalb es sich beim Arbeitsvertrag vom 14. April 2005 nicht um eine für die Schätzung des Valideneinkommens taugliche Erwerbsgelegenheit handelt. Darüber hinaus bringt die Beschwerdeführerin rein appellatorische Einwände vor, mit welchen sie nicht zu hören ist. Mit der Rüge, die Vorinstanz habe das rechtliche Gehör verletzt (Art. 29 Abs. 2 BV), weil sie von einem im Vergleich zur Verwaltung wesentlich tieferen Validenlohn ausgegangen sei (Fr. 54'000.- statt Fr. 72'000.-), ohne ihr Gelegenheit zu gegeben, sich vorher dazu zu äussern, dringt die Beschwerdeführerin schon deswegen nicht durch, weil die Angabe eines ohne Gesundheitsschaden erzielbaren Einkommens von Fr. 6'000.- bereits aktenkundig und im Verfahren thematisiert war.