Citation: 6B_912/2015 E. 1.2

1.2. Die Vorinstanz erwägt, da das fragliche Wertpapier nur zu Zinszahlungen berechtige und keinen Anspruch auf Auszahlung am "darunterliegenden" Kapital vermittle, stehe ausser Frage, dass die Gutschrift auf einem Fehler beruht habe. Die genaue Fehlerursache könne offengelassen werden, da für die strafrechtliche Beurteilung der dem Beschwerdeführer gemachten Anklagevorwürfe letztlich keine Rolle spiele, ob der Fehler bei der C.________ AG oder schon vorher bei der D.________ passiert sei. Der Verteidigung sei insoweit beizupflichten, dass die Ursache des Fehlers allem Anschein nach schon bei der D.________ und nicht erst bei der C.________ AG aufgetreten sei und die Anklageschrift diesbezüglich missverständlich formuliert sei. Dies führe allerdings aufgrund der fehlenden Relevanz bezüglich der an den Beschwerdeführer gerichteten Vorwürfe zu keiner Verletzung des Anklageprinzips.