Citation: 8C_547/2022 E. 4.1

4.1. Die Beschwerdeführerin macht geltend, die Vorinstanz habe die im Bericht des Spitals C.________ vom 27. Juli 2021 aufgezeigten Widersprüche des MEDAS-Gutachtens betreffend die Diagnose der Persönlichkeitsstörung und ihre Kommunikationsfähigkeit unbegründet offen gelassen. Die Akten zu der im letztgenannten Bericht bejahten posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS; englisch post-traumatic stress disorder [PTSD]) habe die Vorinstanz bloss zusammengefasst und eine Begründung offen gelassen. Sie nenne auch keinen Grund, weshalb das von der Beschwerdeführerin eingereichte methodenkritische Privatgutachten des Psychiaters Dr. med. B.________ vom 21. März 2022 als Aktenbeurteilung das MEDAS-Gutachten nicht in Frage zu stellen vermöge. Die Vorinstanz habe zudem nicht dazu Stellung genommen, dass die Beschwerdeführerin die Einholung eines neuen MEDAS-Gutachtens verlangt habe.