Citation: 2A.540/1999 28.04.2000 E. 2

2.- a) Der Beschwerdeführer kann mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde die Verletzung von Bundesrecht einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens sowie die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhaltes rügen (Art. 104 lit. a und b OG). Im Fremdenpolizeirecht stellt das Bundesgericht nur dann auf die aktuellen tatsächlichen und rechtlichen Umstände ab, wenn nicht eine richterliche Behörde als Vorinstanz entschieden hat. Diesfalls gilt die Regelung von Art. 105 Abs. 2 OG, wonach das Bundesgericht an die Feststellung des Sachverhalts gebunden ist, wenn die richterliche Vorinstanz diesen nicht offensichtlich unrichtig, unvollständig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen erhoben hat (BGE 124 II 361 E. 2a S. 365; 122 II 385 E. 2 S. 390). Da im vorliegenden Fall der angefochtene Entscheid durch ein Gericht erging, gelangt Art. 105 Abs. 2 OG zur Anwendung. Damit können auch nachträgliche Veränderungen des Sachverhalts nicht berücksichtigt werden bzw. sind neue tatsächliche Vorbringen im bundesgerichtlichen Verfahren ausgeschlossen, soweit sie nicht von der Vorinstanz von Amtes wegen hätten beachtet werden müssen und ihre Nichtberücksichtigung auf eine Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen hinausläuft (BGE 122 II 299 E. 5d S. 310 mit Hinweisen; 121 II 97 S. 99 E. 1c, mit Hinweisen). b) Der Beschwerdeführer bringt vor, die Vorinstanz habe bei der Beurteilung der wirtschaftlichen Aspekte seiner Verbundenheit zu seinen Kindern auf einen Zeitraum abgestellt, dessen Ende (Juni 1998) mehr als ein Jahr zurücklag. Diese Betrachtungsweise müsse als grundsätzlich falsch bezeichnet werden. Insbesondere habe die Vorinstanz die Betreibungsabrechnung vom 13. August 1998 nicht berücksichtigt. Mit der darin festgehaltenen Zahlung von mehr als Fr. 6'000. -- an das Betreibungsamt habe der Beschwerdeführer seinen Zahlungsrückstand bis Ende Juni 1998 bis auf wenige hundert Franken reduziert. Im bundesgerichtlichen Verfahren reicht er diese Abrechnung nach mit der Rüge, die Vorinstanz hätte beim zuständigen Betreibungsamt einen Amtsbericht einholen müssen. Dieser Einwand ist nicht gerechtfertigt. Mit den beiden Verfügungen vom 18. Mai 1999 richtete das Rekursgericht an den Beschwerdeführer sowie an dessen damalige Ehefrau verschiedene Fragen zur Erhebung des aktuellen Sachverhaltes. Das Rekursgericht fragte unter anderem danach, welche Alimentenzahlungen der Beschwerdeführer seit Juni 1998 geleistet habe. Das Rekursgericht hat damit ordnungsgemäss den Sachverhalt von Amtes wegen ermittelt. Der Beschwerdeführer verwies bei der Beantwortung der Fragen indessen lediglich auf die Zahlungen von Mai bis Juli 1998, erwähnte aber die fragliche Betreibungsabrechnung nicht. Damit erteilte er dem Rekursgericht eine unvollständige Auskunft und erfüllte seine Mitwirkungspflicht nur mangelhaft. Diese Unvollständigkeit des Sachverhaltes ist somit von ihm selber zu verantworten. Von der Verletzung einer wesentlichen Verfahrensbestimmung durch die Vorinstanz kann keine Rede sein. Die Betreibungsabrechnung kann daher im vorliegenden Verfahren nicht berücksichtigt werden. c) Der Beschwerdeführer macht ferner geltend, dass er seit rund einem halben Jahr die gerichtlich festgelegten Unterhaltsbeiträge an seine Kinder wieder bezahle. Damit führt er eine Veränderung des Sachverhaltes an, die erst seit dem Entscheid der Vorinstanz eingetreten ist und daher nicht berücksichtigt werden kann (vgl. E. 2a oben). d) Im weiteren wendet der Beschwerdeführer ein, das Rekursgericht habe in seinem Entscheid zwei Lohnpfändungen in der Zusammenstellung über seine Unterhaltszahlungen nicht aufgeführt; der Einbezug dieser Pfändungen führe zu einer anderen Betrachtungsweise für die Monate Mai und Juni 1998. Die vom Beschwerdeführer geleisteten Beiträge betrügen damit nicht Fr. 1'100. -- bzw. Fr. 1'000. -, sondern Fr. 1'697. -- und Fr. 1'597. --. In Erwägung 4a (S. 8) des angefochtenen Urteils reiht die Vorinstanz die Unterhaltszahlungen auf, die der Beschwerdeführer zwischen September 1997 und 1. Juli 1998 von sich aus geleistet hat. In derselben Erwägung (S. 10) werden die Lohnpfändungen erwähnt, zusammen mit der Feststellung, dass der Beschwerdeführer angesichts dieser Pfändungen seine bisherigen - nur teilweisen - Zahlungen in den Monaten Mai und Juni 1998 entsprechend kürzte. Daraus geht hervor, dass die Vorinstanz die erwähnten Pfändungen in ihre Beurteilung einbezogen hat. Von einer unrichtigen oder unvollständigen Feststellung des rechtserheblichen Sachverhaltes kann daher keine Rede sein.