Citation: 8C_199/2023 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz mass den Aktenbeurteilungen der beiden RAD-Ärzte Dres. med. B.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, und C.________, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, vom 22. Februar 2021 und 14. Oktober 2021 Beweiskraft bei. Diese hätten nachvollziehbar und überzeugend dargelegt, dass der Beschwerdeführerin eine leidensangepasste körperlich leichte bis gelegentlich mittelschwere wechselbelastende Tätigkeit mit einer Gewichtsbelastung von maximal 10-15 kg ganztags ab 1. Januar 2021 zumutbar sei. Es bestünden keine divergierenden Arztberichte, die geeignet wären, auch nur geringe Zweifel an den Beurteilungen der RAD-Ärzte zu begründen. Die Vorinstanz ermittelte sodann im Rahmen eines Einkommensvergleichs einen rentenausschliessenden Invaliditätsgrad von 13 %, wobei sie einen Abzug vom Tabellenlohn von 10 % berücksichtigte und im Übrigen offen liess, ob die Beschwerdeführerin tatsächlich - wie von dieser geltend gemacht - im Gesundheitsfall in einem Vollzeitpensum einer Erwerbstätigkeit nachginge. Sie verneinte zudem einen gesundheitsbedingt fehlenden Zugang der Beschwerdeführerin zum Arbeitsmarkt und damit deren Anspruch auf Arbeitsvermittlung.