Citation: 9C_273/2021 E. 5.5

5.5. Der Stellungnahme der Dres. med. E.________ und F.________ vom 13. Februar 2020 hielt das kantonale Gericht entgegen, darin fehle eine Auseinandersetzung mit den gutachterlichen Überlegungen zur Diagnose und den Inkonsistenzen. Diese stützten sich im Wesentlichen auf die konsiliarische Beurteilung der Dr. med. B.________, ohne zu berücksichtigen, dass ihr das Gutachten nicht vorgelegen habe. Zudem könne entgegen den Ausführungen der Dres. med. E.________ und F.________ aus der weiteren Zunahme der Beschwerdesymptomatik kein Rückschluss auf den medizinischen Sachverhalt vor Erlass der angefochtenen Verfügung gezogen werden. Im angefochtenen Entscheid wurde somit nachvollziehbar aufgezeigt, inwiefern die Stellungnahme der Dres. med. E.________ und F.________ unvollständig ist. Es verletzt daher kein Bundesrecht, wenn die Vorinstanz zum Schluss kam, auch diese Stellungnahmen vermögen den Beweiswert des Gutachtens der SMAB AG nicht zu erschüttern. Soweit der Beschwerdeführer meint, eine Aggravation spiele keine Rolle, wird auf das in Erwägung 5.2 Ausgeführte verwiesen, wonach nicht nur das Gutachten, sondern auch die Vorakten Inkonsistenzen belegen.