Citation: 2P.173/2000 23.04.2001 E. D

D.- Mit Urteil vom 14. August 2000 wies das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern die von P.________ gegen den Entscheid des Baudepartements erhobene kantonale Verwaltungsgerichtsbeschwerde ab. Das Verwaltungsgericht erwog, dass die Vergabe von Werbeflächen auf Bussen nicht verfügungsweise sondern privatrechtlich vorgenommen werde, weshalb die Anfechtung im Verwaltungsjustizverfahren an sich ausgeschlossen sei; es trat dann allerdings mit Blick auf das in Art. 13 der Europäischen Menschenrechtskonvention verankerte Recht auf wirksame Beschwerde (und in Anwendung der allgemeinen Verfahrensordnung des kantonalen Rechts) auf die Beschwerde dennoch ein. In der Sache selbst erkannte das Verwaltungsgericht, der angefochtene Entscheid halte vor der Verfassung und dem Konventionsrecht stand. Namentlich handle es sich vorliegend nicht um die Zurverfügungstellung öffentlichen Grundes, sondern um die Vergabe einer bloss in beschränktem Umfang vorhandenen Werbefläche, weshalb eine Auswahl der Werbungen aufgrund von Inhalt und Herkunft nicht zu beanstanden sei; der Ausschluss des streitigen Werbetextes infolge seiner Anstössigkeit erscheine dabei nicht als unzulässiges sachfremdes Kriterium.