Citation: 7B_210/2024 E. 2.5

2.5. Sodann nimmt die Vorinstanz eine gut begründete Interessenabwägung vor. Sie führt ins Feld, dass die zu vollziehende Strafe bereits über zwei Jahre rechtskräftig und damit die Grenze von sechs Monaten bis zum Vollzugsantritt nach Art. 23 Abs. 1 JVV/BE längstens überschritten sei. Weiter habe der Beschwerdeführer eine enorme kriminelle Energie an den Tag gelegt und sei mit der hohen Strafe von fünf Jahren Freiheitsstrafe belegt worden. Die öffentliche Sicherheit überwiege das private Interesse des Beschwerdeführers. Seinen gesundheitlichen Problemen könne im Strafvollzug begegnet werden (siehe angefochtener Beschluss S. 17). Darin ist mit Blick auf die genannten Grundsätze (siehe E. 2.2.2 hiervor) keine Bundesrechtsverletzung zu erblicken.