Citation: 5A_34/2021 E. C

Schon bald kam es zwischen A.A.________ und B.________ zu erheblichen Unstimmigkeiten über die Verwaltung des Kindsvermögens und den Umfang des B.________ eingeräumten Wohnrechts. Beide Seiten erhoben gegenseitige Forderungen und bezichtigten sich, nicht im Interesse des Kindes zu handeln. Am 4. November 2015 ersuchte B.________ die KESB um Bestätigung, dass sie zur Verwaltung des Kinds- bzw. Nachlassvermögens von B.A.________ legitimiert sei. Am 12. November 2015 liess A.A.________ ihrerseits im Namen von B.A.________ bei der KESB unter anderem beantragen, dass sie zur Verwaltung des Kinds- bzw. Nachlassvermögens von B.A.________ legitimiert sei. Am 17. Dezember 2015 zog B.________ ihr Begehren um Bestätigung ihrer Vermögensverwaltungsbefugnis telefonisch gegenüber der KESB zurück und verzichtete auf die Verwaltung, nachdem die KESB ihr mitgeteilt hatte, dass voraussichtlich nicht A.A.________, sondern eine Drittperson mit der Verwaltung beauftragt werde. Nach Anhörung von A.A.________ und B.________ erichtete die KESB mit Beschluss vom 18. Dezember 2015 für B.A.________ eine Beistandschaft im Sinne von Art. 325 Abs. 1 ZGB i.V.m. Art. 308 Abs. 2 ZGB mit den Aufgaben, das dem Kind angefallene Nachlassvermögen zu verwalten, den landwirtschaftlichen Betrieb weiterzuführen, die D.________ GmbH, deren Geschäftsführer und einziger Gesellschafter mit Zeichnungsberechtigung C.________ war, ebenfalls weiterzuführen oder zu liquidieren sowie die Übertragung des Miteigentumsanteils des Erblassers an der Wohnung in V.________ an B.________ zu überprüfen und allfällige Forderungen namens des Kindes geltend zu machen. Als Beistand wurde E.________ vom Zürcher Bauernverband ernannt. Dieser Entscheid blieb unangefochten.