Citation: 5A_571/2024 E. A

A.a. Die 1924 in U.________ (AT) geborene Erblasserin verstarb 2011 im Alter von 86 Jahren. Als gesetzliche Erben hinterliess sie ihre nicht am Verfahren beteiligte Nichte und ihre Neffen A.________ und G.________ sowie D.________. Die Erblasserin hatte jedoch am 27. Oktober 2008 ein eigenhändiges Testament verfasst. In diesem setzte sie D.________ als Erben ein und belastete ihn mit sechs teilweise umfangreichen Vermächtnissen zugunsten der Stiftung E.________, von H.________ und I.________, von J.________ (der Pflegetochter der Erblasserin), der K.________ und des Vereins L.________. A.b. A.________ und G.________ reichten am 25. Januar 2013 beim Bezirksgericht Hinwil Klage gegen die durch die letztwillige Verfügung genannten Begünstigten (mit Ausnahme des zum Zeitpunkt des Todes der Erblasserin nicht mehr existierenden Vereins L.________) ein. Sie beantragten, die letztwillige Verfügung vom 27. Oktober 2008 sei ungültig zu erklären und es sei festzustellen, dass sie im Nachlass der Erblasserin mit Quoten von je 1/9 als Erben berufen sind. Eventualiter seien H.________ und I.________ als vermächtnisunwürdig zu erklären. A.c. J.________ und die K.________ haben die Ungültigkeitsklage anerkannt und waren nicht mehr am Verfahren beteiligt. A.d. Das Bezirksgericht wies die Klage zunächst ohne Durchführung eines Beweisverfahrens mit Entscheid vom 27. Mai 2016 ab. Auf Berufung von A.________ und G.________ wies das Obergericht des Kantons Zürich die Sache mit Entscheid vom 8. Juni 2018 an das Bezirksgericht zurück, um ein solches durchzuführen. Nachdem das Bezirksgericht dies nachgeholt hatte (insbesondere Zeugeneinvernahmen), wies es die Klage mit Entscheid vom 18. Dezember 2019 erneut ab. Die Gerichtskosten von Fr. 21'723.-- (Dispositiv-Ziff. 2) auferlegte es unter solidarischer Haftung den Klägern (Dispositiv-Ziff. 3), die es zudem solidarisch verpflichtete, den Beklagten (D.________, Stiftung E.________, H.________ und I.________) für die beiden erstinstanzlichen Verfahren sowie das Rückweisungsverfahren eine Parteientschädigung von je Fr. 49'000.-- zu bezahlen (Dispositiv-Ziff. 4).