Citation: 5A_582/2024 E. 1

Mit Eheschutzentscheid vom 6. Februar 2023 stellte das Bezirksgericht Höfe die Kinder (Tochter geb. 2007, Sohn geb. 2011) der rubrizierten Parteien unter die alleinige elterliche Sorge und Obhut des Vaters, unter Regelung des Besuchsrechts der Mutter und Fortführung der bestehenden Beistandschaft. Den bis vor Bundesgericht erhobenen Rechtsmitteln war kein Erfolg beschieden. Im Rahmen des am 11. November 2021 anhängig gemachten Scheidungsverfahrens verlangte der Vater mit Eingabe vom 7. September 2023 als vorsorgliche Massnahme, dass das Informations- und Auskunftsrecht der Mutter betreffend die Kinder in Bezug auf die schulischen und medizinischen Belange aufgehoben wird. Mit Massnahmeentscheid vom 16. Mai 2024 gab das Bezirksgericht diesem Begehren statt. Dagegen erhob die Mutter beim Kantonsgericht Schwyz Berufung. Mit Entscheid vom 2. August 2024 bestätigte dieses den angefochtenen Entscheid in Bezug auf die Tochter und es hob das Auskunftsrecht der Mutter in schulischen und medizinischen Belangen auch in Bezug auf den Sohn auf, verpflichtete aber den Vater, die Mutter bezüglich des Sohnes über die Prüfungsnoten, die schulische Laufbahn, die Förderungsmassnahmen und die Ausbildung sowie über den Gesundheitszustand und allfällige Therapien zu informieren, soweit keine Rückschlüsse auf Schule, Ärzte und Therapeuten gezogen werden können. Mit Beschwerde vom 5. September 2024 wendet sich die Mutter an das Bundesgericht. Für das bundesgerichtliche Verfahren verlangt sie die unentgeltliche Rechtspflege.