Citation: 5P.352/2000 26.10.2000 E. 2

2.-Das Obergericht hat für das Bundesgericht verbindlich festgestellt, dass die Beschwerdeführerin Ende 1998 das Rechtsstudium mit dem Lizentiat abgeschlossen habe. In der Folge habe sie vorübergehend eine Tätigkeit bei der Stadtpolizei Zürich aufgenommen, bevor sie am 1. März 1999 eine Anstellungsverfügung als Praktikantin beim Bezirksgericht Bremgarten unterzeichnet habe, welche Anstellung bis zum 31. März 1999 befristet gewesen sei. Während der Dauer des Studiums sei die Beschwerdeführerin vom Beschwerdegegner unterstützt worden. Für die Zeit nach dem Abschluss des Studiums bis zum Beginn des Praktikums sei die Beklagte aufgrund ihrer Arbeit bei der Stadtpolizei Zürich für sich selbst aufgekommen. Unmittelbar nach der Unterzeichnung der Anstellungsverfügung als Praktikantin sei der Beschwerdeführerin am 4. März 1999 eine Anstellung bei der Stadtpolizei Zürich angeboten worden, die ihr erlaubt hätte, ihren Unterhaltsbedarf selbst zu decken. Ihre Anstellung als Gerichtspraktikantin hätte sie mit Sicherheit auflösen oder auf einen späteren Zeitpunkt verschieben können.