Citation: 8C_258/2023 E. 4.3

4.3. Der Beschwerdegegner bringt vor, die Beschwerdeführerin übersehe, dass Prof. Dr. med. E.________ das Ausschlussverfahren zum einen mit der Überlegung untermaure, es lägen eindeutig traumatische Veränderungen an den BWK 5 bis 9 vor. Damit begründe er die Unfallkausalität nicht dahingehend, die gesundheitlichen Beschwerden seien zeitlich erst nach dem fraglichen Ereignis aufgetreten und deshalb als unfallkausal im Sinne der Post-hoc-ergo-propter-hoc-Argumentation zu würdigen. Zum anderen verkenne die Beschwerdeführerin die Bedeutung des von Prof. Dr. med. E.________ erläuterten diagnostischen Begriffs "SCIWORA", der gerade das Ausschlussverfahren voraussetze. Weiter sei festzuhalten, dass die Beschwerdeführerin selbst Prof. Dr. med. E.________ als Neuroradiologen bestellt habe, weshalb sie sich widersprüchlich verhalte, wenn sie ihm nunmehr die Fachkompetenz abspreche. Schliesslich sei der Beschwerdeführerin zu entgegnen, dass die Vorinstanz dem Bericht des Dr. med. F.________ keinen Beweiswert beigemessen habe, weil nicht ersichtlich sei, ob er die Vorakten anlässlich seiner Untersuchungen und Berichterstattung gekannt habe. Da Dr. med. G.________ auf die Ausführungen des Dr. med. F.________ abgestellt habe, sei dessen neurologische Beurteilung in Zweifel zu ziehen.