Citation: 8C_331/2018 E. 4.2

4.2. Es ist unbestritten, dass die Unfallversicherung rückwirkend für die Zeit ab 1. Oktober bis 31. Dezember 2012 Taggelder in der Höhe von insgesamt 100 % gewährte, ausgehend von einer Arbeitsunfähigkeit zwischen 50 und 75 % (Einspracheentscheid vom 7. Juli 2014). Die IV-Stelle sprach dem Versicherten zudem mit Verfügung vom 23. Juli 2014 für die Zeit vom 1. Juli 2012 bis 31. Dezember 2013 eine ganze Invalidenrente zu. Deshalb musste entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers nicht nur eine Koordination zwischen Leistungen der Arbeitslosenversicherung und der Unfallversicherung erfolgen, sondern eine Abstimmung zwischen den Leistungen der Arbeitslosenversicherung, der Unfallversicherung und der Invalidenversicherung. Mit Blick auf die Koordinationsbestimmungen forderte die Arbeitslosenkasse (unter anderem) die zwischen Oktober und Dezember 2012 erbrachte Arbeitslosenentschädigung zurück, was nicht Gegenstand dieses Verfahrens bildet. Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers kann nun diese Rückabwicklung keine Korrektur bezüglich des Stichtags für die Rahmenfristen nach sich ziehen. Ob die Voraussetzungen für die Eröffnung der Rahmenfrist für den Leistungsbezug erfüllt sind, bestimmt sich nämlich allein nach Arbeitslosenversicherungsrecht.