Citation: U 274/99 08.02.2000 E. 1

ist, zu einer andern Entscheidung zu führen (vgl. Erw. 2b). Denn die Adäquanz des Kausalzusammenhangs, die sich im vor- liegenden Fall nach Massgabe der in BGE 115 V 133 ent- wickelten Kriterien beurteilt (BGE 123 V 99 Erw. 2a mit Hinweisen), ist zu verneinen. Das Unfallereignis vom 17. Januar 1997 kann auf Grund des Geschehensablaufs - das Fahrzeug des Versicherten schleuderte nach Vollbremsung und wurde vom nachfolgenden Auto seitlich erfasst, wodurch es sich zweimal um die eige- ne Achse drehte - und der erlittenen Verletzungen als mit- telschwer eingestuft werden. Zur Bejahung der adäquaten Kausalität wäre daher erforderlich, dass ein einzelnes unfallbezogenes Kriterium in besonders ausgeprägter Weise erfüllt ist oder dass mehrere der nach der Rechtsprechung massgebenden Kriterien gegeben sind (BGE 115 V 140 Erw. 6b/cc). Dies trifft, wie die SUVA in der letztinstanz- lich eingereichten Vernehmlassung zu Recht ausgeführt hat, nicht zu. Es kann auf die entsprechenden Ausführungen, denen das Eidgenössische Versicherungsgericht nichts Weite- res beizufügen hat, verwiesen werden. Bei dieser Rechtslage kann offen bleiben, ob es, wie die SUVA in ihrer Stellungnahme vom 12. November 1999 gel- tend macht, seitens des Beschwerdeführers zu einer Beein- flussung der MEDAS-Ärzte gekommen ist.