Citation: 2F_13/2007 11.12.2007 E. 2

Der Gesuchsteller beruft sich auf Art. 121 lit. d BGG, wonach die Revision eines bundesgerichtlichen Urteils unter anderem dann verlangt werden kann, wenn das Gericht in den Akten liegende erhebliche Tatsachen aus Versehen nicht berücksichtigt hat. Er macht geltend, aus den im damaligen Zeitpunkt vorliegenden Akten sei ersichtlich gewesen, dass die Konkursverwaltung der Y.________ AG gegen einen anderen Gläubiger eine paulianische Anfechtungsklage erhoben habe, mit der sie die Rückerstattung der diesem ausbezahlten fiktiven Gewinne verlangt habe. Der Ausgang dieses Prozesses sei für das vorliegende Verfahren wesentlich gewesen. Das Kantonale Steueramt Zürich habe in seiner Vernehmlassung denn auch beantragt, das Beschwerdeverfahren sei bis zur rechtskräftigen Erledigung der erwähnten Klage zu sistieren. Inzwischen habe das Obergericht des Kantons Thurgau mit Urteil vom 17. Juli 2007 den von der Konkursmasse der Y.________ AG geltend gemachten Rückerstattungsanspruch bestätigt. Im Ergebnis stehe damit fest, dass das Bundesgericht im angefochtenen Entscheid die entscheidwesentliche Sach- und Rechtslage bezüglich Bestand und Inhalt des paulianischen Rückforderungsanspruchs versehentlich nicht beachtet habe.