Citation: U 242/00 20.12.2000 E. A

A.- Die 1957 geborene A.________ war als Hausangestellte bei der Bürgenstock Hotels AG tätig und bei den ELVIA Versicherungen (im folgenden ELVIA) obligatorisch gegen Unfall versichert gewesen. Am 28. Mai 1994 stürzte sie bei der Arbeit und zog sich dabei eine HumerusschaftFraktur links zu, welche im Spital X.________ mit einem Hanging-Cast-Gips behandelt wurde. Wegen ungenügender Knochenstabilisierung und Pseudarthrose wurde am 6. Januar 1995 eine Osteosynthese des Humerus links durchgeführt. Die ELVIA kam für die Heilbehandlung auf und richtete ein Taggeld aus. Gestützt auf ein Gutachten von Dr. med. B.________, Spezialarzt für Chirurgie FMH, vom 7. März 1996 teilte sie der Versicherten am 11. März 1996 mit, dass sie ab Ende Mai 1996 wieder als voll arbeitsfähig gelte. Nach weiteren Abklärungen erliess sie am 12. Februar 1997 eine Verfügung, mit welcher sie an der Einstellung des Taggeldes auf Ende Mai 1996 festhielt und die Heilbehandlung noch bis Ende 1996 übernahm. Die hiegegen erhobene Einsprache wies sie mit Einspracheentscheid vom 30. September 1997 ab. Am 5. Dezember 1995 hatte sich A.________ auch zum Leistungsbezug bei der Invalidenversicherung angemeldet. Mit Verfügung vom 26. März 1998 sprach ihr die IV-Stelle Nidwalden ab 1. Juni 1995 eine halbe einfache Rente aufgrund einer Erwerbsunfähigkeit von 50 % zu. Am 4. September 1998 hob sie die Rente gestützt auf ein Gutachten von Dr. med. W.________, Spezialarzt für Orthopädische Chirurgie FMH, vom 28. Juli 1998 mangels einer rentenbegründenden Invalidität auf.