Citation: 9C_593/2020 E. 4.2

4.2. Zu der bereits im kantonalen Verfahren vorgebrachten Kritik der Beschwerdeführerin, die onkologische Begutachtung bei der SMAB AG sei sadistisch anmutend und bizarr gewesen, hielt die Vorinstanz fest, es lägen keine objektiv stichhaltigen und konkreten Anhaltspunkte oder Hinweise dafür vor, dass die Anamneseerhebungen sowie die klinischen Untersuchungen nicht lege artis durchgeführt worden wären. Die Versicherte vermag mit dem Einwand, es sei inakzeptabel, dass sich der onkologische Gutachter im Bericht vom 13. Mai 2019 nicht ausführlicher zum Vorwurf der unverhältnismässigen Untersuchungssituation habe vernehmen lassen, nicht aufzuzeigen, dass die vorinstanzlichen Feststellungen offensichtlich unrichtig oder sonstwie bundesrechtswidrig sein sollen (E. 1). So führten die Experten aus, sie seien bei der Begutachtung lege artis vorgegangen und würden den Vorwurf "sadistischer Untersuchungsmethoden" im Rahmen der onkologischen Exploration entschieden zurückweisen. Soweit die Beschwerdeführerin diese Stellungnahme als nicht genügend erachtet und damit die fachärztlichen Erkenntnisse des onkologischen Teilgutachters in Zweifel ziehen will, kann ihr mit dem kantonalen Gericht nicht gefolgt werden (vgl. auch Urteil 9C_269/2012 vom 6. August 2012 E. 3.4.3).