Citation: 7B_696/2023 E. 2.7

2.7. Der Beschwerdeführer setzt sich mit der ausführlichen Beweiswürdigung der Vorinstanz nicht rechtsgenüglich auseinander, sondern setzt dieser in der Sache lediglich eine eigene, für ihn günstige Würdigung der erhobenen Beweise entgegen. Die Vorinstanz hat nachvollziehbar festgehalten, dass Fotos einer vor dem Studio des Opfers gefundenen Bierdose und einer im obersten Teil der Böschung, unter einem Ahornbaum in den Boden eingesetzten leeren PET-Flasche vorhanden seien. Letztere habe nur hälftig aus dem Boden geragt, weshalb sie nicht von der Strasse aus dort hinaufgeworfen worden sein könne. Die PET-Flasche, welche (wie die Bierdose) erst vier Tage nach dem Vorfall bei einer Nachsuche auf dem Grundstück gefunden worden sei, könne trotz auffälligem blauem Deckel bei der nächtlichen Untersuchung der Umgebung, insbesondere von oben her blickend, durchaus übersehen worden sein. Die Polizisten hätten sich zu diesem Zeitpunkt, kurz nach der Tat, möglicherweise mit der gefundenen Chromstahlstange als möglichem Tatinstrument begnügt und danach die Durchsuchung nicht mehr mit der gleichen Sorgfalt fortgesetzt. Die Auswertung des Kunststoffgehäuses habe DNA-Spuren des Beschwerdeführers enthalten. Dessen Vater sei während des gesamten Prozesses nie als möglicher Täter genannt oder ernsthaft verdächtigt worden. Er habe auch kein hinreichendes Motiv für eine solche Gewalttat. Es wäre ferner äusserst zufällig, wenn ein Vergleich des DNA-Profils auf dem Flaschenhals mit dem DNA-Profil des Vaters zu einer signifikanten Wahrscheinlichkeit einer Zurechnung führte. Einzig dies würde Zweifel erwecken, wobei im vorliegenden Fall auch andere Indizien vorliegen würden, die den Beschwerdeführer - aber nicht seinen Vater - belasteten. Die Behauptung des Beschwerdeführers, er habe die PET-Flasche bei einem früheren Spaziergang von W.________ nach X.________ weggeworfen, sei unrealistisch und wenig überzeugend, nachdem er zunächst noch ausgesagt habe, er habe sich nie beim Tatort aufgehalten. Weiter - so die Vorinstanz - habe der Beschwerdeführer dem Beschwerdegegner 2 aus der Untersuchungshaft, aus der er am 24. März 2016 entlassen worden sei, mehrfach und schriftlich Gewalttätigkeiten angekündigt. Zudem habe er ihm in der Vorwoche der Tat gesagt, man werde sich schon noch treffen. Mit seiner punktuellen Kritik an der vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellung gelingt es dem Beschwerdeführer allenfalls, eine alternative Beweiswürdigung aufzuzeigen, nicht aber Willkür. Soweit er darüber hinaus erneut eine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes geltend macht, stösst seine pauschale Behauptung, die Vorinstanz habe unberücksichtigt gelassen, dass die auf der PET-Flasche aufgefundene Spur aus einem Mischprofil auch von einem Familienmitglied, namentlich D.________, stammen könnte, ins Leere (vgl. bereits zur antizipierten Beweiswürdigung E. 2.3.2 hiervor). Die Rügen sind unbegründet, soweit überhaupt auf sie einzutreten ist.