Citation: 5A_213/2023 E. 4.2

4.2. Die Beschwerdeführerin legt nicht ausdrücklich dar, weshalb in diesem Zusammenhang die Voraussetzungen von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG erfüllt sein sollen. Allerdings beruft sie sich auch im Zusammenhang mit den erstinstanzlichen Gerichtskosten, auf die sich die aufschiebende Wirkung beziehen soll, auf ihre Mittellosigkeit. Ob diese beiläufige Erwähnung den Begründungsanforderungen (BGE 141 III 80 E. 1.2 mit Hinweis) genügt, kann dahingestellt bleiben. Beim Entscheid über die aufschiebende Wirkung geht es nämlich um eine vorsorgliche Massnahme im Sinne von Art. 98 BGG (BGE 137 III 475 E. 2; 134 II 192 E. 1.5). Demnach kann nur die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden, wofür das strenge Rügeprinzip gilt (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 135 III 232 E. 1.2; 142 III 364 E. 2.4). Die Beschwerdeführerin setzt sich jedoch nicht mit der Begründung des Obergerichts auseinander und sie zeigt nicht auf, inwiefern diese gegen verfassungsmässige Rechte verstossen soll. Sie macht einzig geltend, aufgrund ihres Gesuchs um unentgeltliche Rechtspflege beim Bezirksgericht sei klar gewesen, dass sie mittellos sei. Sie legt jedoch nicht dar, inwiefern das Obergericht gegen verfassungsmässige Rechte verstossen haben soll, wenn es einzig auf die Ausführungen in der Beschwerde selber abgestellt hat und nicht auf ein Gesuch, das in einem anderen Zusammenhang an ein anderes Gericht gerichtet war und das zudem abgewiesen worden war.