Citation: 4A_665/2016 E. 3.4.2

3.4.2. Dagegen bringt die Beschwerdeführerin vor, aus der Ähnlichkeit der beiden Darlehensverträge ergebe sich noch keine Simulationsabrede. Was die Zusatzvereinbarung angehe, so sei diese für die Beschwerdeführerin nicht verbindlich. G.________ habe der Beschwerdeführerin im Rahmen eines Vergleichs denn auch einen Betrag bezahlt, welcher seine in der Zusatzvereinbarung vorgesehene Verpflichtung deutlich überschreite. Er habe dem Vergleich zugestimmt, obwohl die Beschwerdegegner in ihrem Verfahren - vertreten durch denselben Rechtsanwalt - in diesem Zeitpunkt bereits die Einrede der Simulation erhoben hätten. Dieser Umstand spreche klar gegen eine Simulationsabrede. Inwiefern die Abtretung der Darlehensforderung von F.________ an seine Tochter ein Indiz für eine Simulationsabrede sein solle, sei schleierhaft. Zudem sei es naheliegend, dass Darlehenszinsen nicht auf das Konto eines Kleinkindes überwiesen würden, sondern auf ein Konto des Inhabers der elterlichen Sorge. Die Erwägung der Vorinstanz, wonach die Beschwerdeführerin im erstinstanzlichen Verfahren selbst davon ausgegangen sei, die Darlehenssumme aus dem Jahr 2001 sei von einem in die Strafuntersuchung einbezogenen Konto von F.________ geflossen, sei aktenwidrig. Die Beschwerdeführerin habe sich nie in dieser Weise geäussert. Selbst wenn man davon ausgehen würde, F.________ hätte eine Motivation zur Verschleierung gehabt, wäre dies zudem nicht mit einer Simulationsabrede gleichzusetzen.