Citation: 5A_590/2009 06.01.2010 E. A

A.a Die S.________ AG wurde im Jahre 1990 Eigentümerin des Schlosses B.________. Am 11. Februar 2003 verkaufte sie es zusammen mit dem Inventar an T.________, der seit 1991 und später mit seiner Lebenspartnerin X.________ und den gemeinsamen Söhnen Y.________ und Z.________ (beide geb. 2002) darin wohnt. T.________ schenkte das Schloss am 1. April 2003 seinen beiden Kindern. Einen Teil seiner Fahrzeuge sowie gewisse andere Gegenstände hatte T.________ bereits am 23. Mai 2002 an X.________ verschenkt. A.b Am 8. Dezember 2003 wurde über die S.________ AG der Konkurs eröffnet. Die Konkursmasse S.________ AG erhob mit Weisung des Friedensrichteramtes A.________ vom 16. Juni 2004 (Klageschrift vom 11. Dezember 2006) Klage auf Grundbuchberichtigung, Vindikation und paulianische Anfechtung gegen T.________, X.________ sowie Y.________ und Z.________. Mit der Klage wurde verlangt, es sei festzustellen, dass die Konkursmasse S.________ AG nach wie vor Eigentümerin der Grundstücke des Schlosses B.________ sei. Ausserdem wurde die Herausgabe von Inhaberschuldbriefen, des Schlossinventars, verschiedener Fahrzeuge sowie eine monatliche Nutzungsentschädigung beantragt. Als vorsorgliche Massnahmen wurden in diesem Prozess betreffend bestimmter Grundstücke und Gegenstände verschiedene Vorkehren getroffen (Verfügungsbeschränkung bzw. Beschlagnahmung). A.c Am 13. Juli 2004 wurde auch über T.________ der Konkurs eröffnet. Mit Säumnisweisung des Friedensrichteramtes A.________ vom 2. November 2006 (Klageschrift vom 26. Oktober 2007) erhoben 16 Gläubiger Anfechtungsklage gegen X.________ sowie Y.________ und Z.________ und machten die ihnen (gemäss Art. 260 SchKG) abgetretenen Ansprüche nach Art. 285 ff. SchKG geltend.