Citation: 9C_55/2007 18.10.2007 E. 3

Die IV-Stelle ermittelte den für den Anspruch auf eine Rente der Invalidenversicherung und dessen Umfang massgeblichen Invaliditätsgrad (Art. 28 Abs. 1 IVG) durch Einkommensvergleich (vgl. dazu Art. 16 ATSG sowie BGE 128 V 29 E. 1 S. 30 und BGE 130 V 343). Validen- und Invalideneinkommen bestimmte sie auf der Grundlage der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung 1994 des Bundesamtes für Statistik (LSE 94; vgl. BGE 129 V 472 E. 4.2.1 S. 476 und BGE 124 V 321), ausgehend vom selben Tabellenlohn (Fr. 4127.- [monatlicher Bruttolohn von Männern für einfache und repetitive Tätigkeiten, privater Sektor]). Die trotz gesundheitlicher Beeinträchtigung zumutbare Arbeitsfähigkeit legte die IV-Stelle auf 70 % fest. Im Weitern nahm sie beim Invalideneinkommen einen Abzug vom Tabellenlohn von 20 % vor (BGE 126 V 75). Daraus errechnete sich ein Invaliditätsgrad von 44 % ([1 - 0,7 x 0,8] x 100 %; vgl. Urteil I 1/03 vom 15. April 2003 E. 5.2). Dies gibt Anspruch auf eine Viertelrente. Das kantonale Gericht hat die Invaliditätsschätzung der IV-Stelle insofern korrigiert, als es den Abzug vom Tabellenlohn auf 30 % festsetzte. Daraus resultierte bei im Übrigen gleichen Bemessungsfaktoren ein Invaliditätsgrad von 51 % ([1 - 0,7 x 0,7] x 100 %). Dies gibt Anspruch auf eine halbe Rente.