Citation: 6B_736/2024 E. 2.4.15

2.4.15. Insgesamt verletzt die Schlussfolgerung der Vorinstanz, wonach angesichts der erstellten Indizien im Ergebnis keine Zweifel an der Täterschaft der Beschwerdeführerin bestehen, auch in Berücksichtigung der vom Bundesgericht vorgenommenen Präzisierungen weder Verfassungs- noch Bundesrecht. Die vorstehende Prüfung hat ergeben, dass die vorinstanzliche Würdigung auf beweismässig erstellten Tatsachen fusst, womit sich die Rüge der Beschwerdeführerin, die Vorinstanz stütze ihren Entscheid auf Indizien, die nicht bewiesen seien, als unbegründet erweist. Die Vorinstanz legt nach dem Ausgeführten überzeugend dar, die einzelnen Indizien, die für die Täterschaft der Beschwerdeführerin und den angeklagten Handlungsablauf sprächen, würden sich derart verdichten, dass bei einer Gesamtbetrachtung keine ernst zu nehmenden Zweifel mehr daran bestünden, dass sich das Geschehen wie in der Anklageschrift festgehalten ereignet habe. Es ist nicht ersichtlich, dass sie sich dabei von unmassgebenden Gesichtspunkten leiten lässt. Im Gegenteil verknüpft sie die einzelnen Indizien willkürfrei und mit eingehender Begründung zu einem schlüssigen Indizienmosaik. Sie prüft gewissenhaft die Sachverhaltsvariante der Dritttäterschaft, verwirft diese jedoch aufgrund der erstellten Indizien mit widerspruchsfreier, nachvollziehbarer Begründung. Bei objektiver Würdigung des ganzen Beweisergebnisses und in Gesamtbetrachtung aller Indizien ergibt sich ein schlüssiges und in sich stimmiges Bild, sodass keine ernst zu nehmenden Zweifel an der Täterschaft der Beschwerdeführerin verbleiben. Eine Verletzung des Grundsatzes "in dubio pro reo" ist vorliegend nicht gegeben. Die Beschwerde ist unbegründet.