Citation: 5A_984/2023 E. 1.1

1.1. Angefochten ist der Entscheid einer letzten kantonalen Instanz, die als oberes Gericht auf Rechtsmittel hin (Art. 75 BGG) über vorsorgliche Massnahmen während des Scheidungsverfahrens (Art. 276 Abs. 1 ZPO i.V.m. Art. 176 Abs. 1 und 3 ZGB) befunden hat. Strittig sind nicht vermögensrechtliche (Betreuung des Kindes) sowie vermögensrechtliche (Kindesunterhalt) Belange, sodass diese Zivilsache (Art. 72 Abs. 1 ZGB) insgesamt keinem Streitwerterfordernis unterliegt (BGE 137 III 380 E. 1.1). Das Obergericht hat nicht in der Sache entschieden, sondern die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Erstinstanz zurückgewiesen, womit ein Zwischenentscheid nach Art. 93 BGG vorliegt (BGE 144 III 253 E. 1.3). Dieser beschlägt die Betreuung eines Kindes und kann daher einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil nach Art. 93 Abs. 1 Bst. a BGG bewirken (BGE 137 III 475 E. 1; allgemein vgl. BGE 144 III 475 E. 1.2). Die Beschwerde in Zivilsachen ist damit das zutreffende Rechtsmittel. Der Beschwerdeführer ist unter Vorbehalt der nachfolgenden E. 1.2 zur Erhebung der Beschwerde legitimiert (Art. 76 Abs. 1 BGG), die er auch fristgerecht eingereicht hat (Art. 100 Abs. 1 und Art. 46 Abs. 2 Bst. a BGG). Auf die Beschwerde ist damit grundsätzlich einzutreten.