Citation: 2A.60/2002 25.04.2003 E. A

X.________ war Alleinaktionär der A.________ AG. Diese wurde mit Gesellschaftsbeschluss vom 27. Juli 1995 aufgelöst und X.________ als Liquidator eingesetzt. Die Löschung erfolgte auf den 7. März 1997. Der Liquidationsüberschuss von Fr. 188'747.-- wurde durch Abtretung nichtliquider Vermögenswerte ausgerichtet und am 31. August 1996 fällig. Diese Vermögenswerte wurden in der Folge umgewandelt und in das bestehende Wertschriftenvermögen integriert. Für die Ausrichtung des Liquidationsüberschusses bewilligte die Eidgenössische Steuerverwaltung am 4. März 1997 das Meldeverfahren bei der Verrechnungssteuer. Nach Art. 20 des Bundesgesetzes vom 13. Oktober 1965 über die Verrechnungssteuer (VStG; SR 642.21) kann dem Steuerpflichtigen gestattet werden, seine Steuerpflicht durch Meldung der steuerbaren Leistung zu erfüllen, wo bei Kapitalerträgen die Steuerentrichtung zu unnötigen Umtrieben oder zu einer offenbaren Härte führen würde. Mit der Genehmigung des Meldeverfahrens verzichtete die Eidgenössische Steuerverwaltung somit auf die Erhebung der Verrechnungssteuer. Eine entsprechende Mitteilung ging am 4. April 1997 beim Gemeindesteueramt Emmetten ein.