Citation: 8C_638/2013 E. 3.3

3.3. Soweit die Versicherte die Beschwerden an der linken Hand im Fragebogen für Rückfälle vom 20. März 2010 als indirekte Folge des Unfalles verstanden haben will, indem sie geltend macht, durch das konsequente Schonen der rechten Hand sei die linke einer entsprechend höheren Belastung ausgesetzt gewesen, was endlich seit September 2009 zu einer Zunahme der dortigen Beschwerden geführt habe, sind ihr mit dem kantonalen Gericht die davor liegenden rund 8 ½ Jahre entgegen zu halten: Für diese Zeit finden sich in den vorinstanzlichen Akten keine hinreichende Anhaltspunkte für dauerhaft vorhandene oder sich akzentuierende Beschwerden an der linken Hand. Brückensymptome in dem Sinne, dass die Beschwerdeführerin wegen linksseitiger Handbeschwerden in dieser Zeit in der Arbeitsleistung reduziert gewesen wäre oder einen Arzt aufgesucht hätte, lassen sich den vorinstanzlichen Akten ebenso wenig entnehmen. Soweit in diesem Zusammenhang der von Dr. med. I.________ für Dr. med. B.________ verfasste Bericht vom 26. Januar 2006 angerufen ist, wurden darin die beiden Daumenregionen untersucht, um damit die Frage nach einer neurogenen Läsion beim N. medianus oder N. radialis rechts und nicht etwa links zu beantworten. Umgekehrt muss die linke Hand schon seit Jahren und nicht erst kurzzeitig einer Mehrbelastung ausgesetzt gewesen sein, hat die Versicherte doch bereits am 16. Dezember 2003 gegenüber dem damals sie behandelnden Arzt Dr. med. H.________ erklärt, vermehrt zur Linkshänderin geworden zu sein, ohne indessen über damit einhergehende Beschwerden zu berichten. Wenn die Vorinstanz in Anlehnung an die Stellungnahme von Dr. med. G.________ vom 20. August 2010 daraus schliesst, eine solche unfallbedingte Mehrbelastung hätte sich bereits viel früher manifestieren müssen, damit sie überwiegend wahrscheinlich als ursächlich für die seit September 2009 geklagten Beschwerden hätte gewertet werden können, ist dies nicht zu beanstanden.