Citation: 5A_690/2023 E. 1

Das Verwaltungsgericht hat erwogen, die Eintretensvoraussetzungen seien von Amtes wegen zu prüfen (Art. 70 Abs. 2 VRG/GL) und Rechtsmittelfristen seien nicht erstreckbar (Art. 33 Abs. 1 VRG/GL). Vorliegend sei der angefochtene Entscheid, wie sich aus dem eingeholten Zustellnachweis ergebe, dem Rechtsvertreter der Beschwerdeführer am 9. Juni 2023 zugegangen. Anders als bei Einschreiben genüge es rechtsprechungsgemäss bei Sendungen mit "A-Post Plus", dass diese in den Machtbereich des Adressaten gelangt seien. Zwar mache der Rechtsvertreter in der Beschwerde geltend, der KESB-Entscheid sei ihm am 12. Juni 2023 zugegangen. Selbst wenn dies zutreffen sollte, wäre die Beschwerde aber verspätet, weil sie gemäss Abgabequittung erst am 13. Juli 2023 auf der Zustellplattform "IncaMail" hinterlegt worden sei. Mithin sei die Beschwerde so oder anders verspätet.