Citation: 6B_664/2024 E. 1

Das Bezirksgericht Zurzach sprach den Beschwerdeführer mit Urteil vom 11. März 2024 vom Vorwurf des pflichtwidrigen Verhaltens nach Verkehrsunfall mit Sachschaden durch Unterlassen der Meldung und Verlassen der Unfallstelle ohne Erlaubnis frei und der Vereitelung von Massnahmen zur Feststellung der Fahrunfähigkeit schuldig. Es bestrafte ihn mit einer Geldstrafe von 90 Tagessätzen zu je Fr. 110.--. Dagegen meldete der Beschwerdeführer am 27. März 2024 fristgerecht Berufung an, woraufhin das Bezirksgericht das Urteil begründete. Am 4. Juli 2024 verfügte das Berufungsgericht, dass auf die Berufung des Beschwerdeführers nicht eingetreten werde, nachdem er innert der Frist von 20 Tagen nach der Zustellung des begründeten Urteils keine Berufungserklärung eingereicht habe. Das begründete und eingeschrieben versandte bezirksgerichtliche Urteil sei ihm am 17. Mai 2024 zur Abholung bereit gemeldet, innert Frist nicht abgeholt und folglich an die Vorinstanz retourniert worden. Da der Beschwerdeführer mit einer Zustellung habe rechnen müssen, gelte das begründete Urteil gemäss Art. 85 Abs. 4 lit. a StPO am siebten Tag nach dem erfolglosen Zustellversuch und damit am 24. Mai 2024 als zugestellt.