Citation: 6B_1137/2020 E. 1.4.1

1.4.1. Der Beschwerdeführer führt die Unverwertbarkeit der Aussagen von E.________ andererseits auf eine Verletzung seines Konfrontationsanspruchs zurück. Er macht zusammengefasst geltend, ihm sei nicht ein einziges Mal die Möglichkeit gegeben worden, sein Recht auf Konfrontation mit dem Belastungszeugen E.________ auszuüben. Er habe weder auf eine Konfrontation gültig verzichtet, noch könne ihm angelastet werden, dass er einen Antrag um Konfrontation erst im erstinstanzlichen Gerichtsverfahren gestellt habe, als E.________ bereits verstorben gewesen sei. Vielmehr müsse sich die Beschwerdegegnerin vorwerfen lassen, in der davorliegenden Zeit keine Konfrontation durchgeführt zu haben. Dies wiege gerade in Kombination mit der Verletzung des Rechts auf notwendige Verteidigung schwer. Von einer unumgänglichen Einschränkung des Konfrontationsrechts könne daher keine Rede sein. Weiter betont der Beschwerdeführer, die Aussagen von E.________ stellten entgegen der vorinstanzlichen Ansicht den einzig ausschlaggebenden Beweis für den Schuldspruch dar. Ausreichend kompensierende Faktoren, die - sofern ein Absehen von der Konfrontation denn unausweichlich gewesen wäre - eine Berücksichtigung der Aussagen allenfalls erlaubten, lägen nicht vor. Die von der Vorinstanz als solche Massnahme angeführten Videoaufnahmen von Einvernahmen von E.________ beträfen die nicht entscheidrelevanten (zweiten und dritten) Einvernahmen vom 17. Februar 2016 und 18. Mai 2017 und brächten hinsichtlich des zentralen Rechts, Fragen zu stellen, ohnehin nichts. Auf die Aussagen von E.________ könne unter diesen Umständen nicht zu seinem Nachteil abgestellt werden.