Citation: M 3/05 13.09.2005 E. 3

Das kantonale Gericht ist in Würdigung der medizinischen Unterlagen zum Schluss gelangt, die durch den Militärdienst (WK 01/02) unbestritten verstärkt aufgetretenen Fussprobleme links hätten nach rund eineinhalb Jahren (Herbst 2003) wieder als behoben oder als abgeklungen zu gelten. Dafür spreche insbesondere, dass der erstbehandelnde Arzt die Behandlung der geklagten Fussleiden (bei Vorzustand Hohlfüsse beidseits) mit konventionellen Heilmitteln sowie einer Tragdispens für Militärschuhe als genügend erachtete. Dies lasse auf die geringe Intensität der geklagten Beeinträchtigungen sowie einen kurzen und erfolgversprechenden Genesungsverlauf schliessen. Ebenfalls sei in der Krankheits- und Unfallmeldung des Spitals R.________ vom 6. Juni 2002 die voraussichtliche Behandlungsdauer auf 2-3 Monate geschätzt worden. Im Weitern habe der Versicherte bei der Befragung am 17. Juli 2002 zu Protokoll gegeben, seit 1985 regelmässig Laufsport zu betreiben. Dies lege den Schluss auf zeitweise (sogar) überbelastete Sprunggelenke und Fussballen durch private Sportaktivitäten in der Vergangenheit nahe. So habe er insbesondere im Mai 2001 nach dem Kauf neuer Laufsportschuhe vorübergehend an starken Rist- und Fussschmerzen gelitten. Schliesslich habe der Versicherte im November 2002 die Notwendigkeit weiterer medizinischer Massnahmen (nach dem Qualitätsgewinn mit Schuheinlagen) selber verneint und angegeben, seit Oktober 2002 wieder zweimal pro Woche fast beschwerdefrei (ohne verstärkte Zehenschmerzen) joggen zu können. Damit sei eine bedeutsame Verbesserung des Gesundheitszustandes seit den hintereinander absolvierten WK's im Winter 2001/02 erstellt. Ferner sei offenkundig, dass das private Laufsporttraining einem möglichst raschen und unkomplizierten Genesungsverlauf nicht förderlich gewesen sei. Es ergebe sich somit, dass die noch immer geklagten Fussbeschwerden links weder mit Sicherheit (Art. 5 MVG) noch mit überwiegender Wahrscheinlichkeit (Art. 6 MVG) auf die unbestritten während der Dienstzeit (WK 01/02) verstärkt aufgetretenen Fussleiden zurückgeführt werden könnten. Folgerichtig habe die Militärversicherung mangels Kausalzusammenhang zwischen Ursache (Militärdienst) und Wirkung (auf Dauer anhaltende Körperschädigung resp. Spätfolgen infolge dienstlicher Aktivitäten) mit Grund eine Leistungspflicht ab 1. Oktober 2003 verneint.