Citation: 2C_460/2021 E. 3.4

3.4. Die Vorbringen der Beschwerdeführerin zur Befangenheit des Zweibegutachters sind rein appellatorischer Natur. Sie legt nicht dar, inwiefern die Vorinstanz das kantonale Recht offensichtlich falsch angewendet oder die aus Art. 29 Abs. 1 BV fliessenden Grundsätze verletzt hätte. Das blosse, nicht weiter substantiierte Vorbringen der Beschwerdeführerin, eine Einflussnahme des Erstbegutachters auf den Zweitbegutachter könne nicht ausgeschlossen werden, reicht nicht aus, um den Anschein der Befangenheit bei Letzterem zu wecken. Die Vorwürfe der Beschwerdeführerin richten sich allesamt gegen den Erstbegutachter, wie die eingereichte Strafanzeige wegen Amtsgeheimnisverletzung (Art. 320 StGB), die gegen dessen fachliche Qualifikation vorgebrachten Zweifel sowie die geltend gemachte mangelhafte Organisation und Betreuung der Abschlussarbeit. Diese Vorbringen vermögen aber in keiner Weise den Anschein der Befangenheit beim Zweitbegutachter - und nur dessen Unparteilichkeit ist vorliegend massgebend - zu erwecken, der von keinen der erhobenen Kritikpunkten betroffen ist. Zusammenfassend hat die Vorinstanz kein verfassungsmässiges Recht der Beschwerdeführerin verneint, indem sie die Befangenheit des Zweitbegutachters verneint hat.