Citation: 5C.139/2005 28.07.2005 E. B

Das Amtsgericht G.________ schied die Ehe der Parteien und regelte die Scheidungsfolgen. Die Klägerin wie auch der Beklagte gelangten dagegen an das Obergericht (II. Kammer) des Kantons Luzern. Im Verlaufe des Verfahrens vor den kantonalen Gerichten konnten sich die Parteien über sämtliche Scheidungsfolgen ausser über den nachehelichen Unterhalt einigen. Rechtskräftig erledigt sind die amtsgerichtlich ausgesprochene Scheidung, die Zuweisung der elterlichen Sorge über die drei Kinder an die Klägerin, die Regelung des persönlichen Verkehrs zwischen dem Beklagten und seinen drei Söhnen, die Verpflichtung des Beklagten zur Zahlung von monatlichen Unterhaltsbeiträgen von Fr. 800.-- je Kind zuzüglich allfällige Kinder- und Ausbildungszulagen, die Übertragung von Fr. 123'994.80 ab dem Konto der beruflichen Vorsorge des Beklagten auf das Vorsorgekonto der Klägerin sowie die güterrechtliche Auseinandersetzung, wonach - unter anderem - der Beklagte im Herbst 2005 gegen eine Ausgleichszahlung an die Klägerin von Fr. 60'000.-- die eheliche Liegenschaft übernehmen wird.