Citation: 5A_808/2015 E. 2.2

2.2. Das Obergericht hat erwogen, die Beschwerde vom 30. Juni 2015 enthalte keine minimale Auseinandersetzung mit den Erwägungen des erstinstanzlichen Entscheids. Der Beschwerdeführer bzw. seine gesetzliche Vertreterin führe lediglich aus, sie habe dem damaligen Rechtsvertreter nie eine Ausschlagung der Erbschaft in Auftrag gegeben und sei überzeugt davon, dass der Nachlass nie überschuldet gewesen sei. Zudem habe die gesetzliche Vertreterin einen Entwurf des Revisionsbegehrens an die Vorinstanz zu den Akten gegeben. Damit tue sie nicht dar, inwiefern der ersten Instanz ihrer Auffassung nach eine sachbezogene unrichtige Rechtsanwendung oder eine offensichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhalts im Sinn von Art. 320 ZPO vorzuwerfen wäre. Eine entsprechende Rüge lasse sich auch bei gutem Willen nicht herauslesen.