Citation: 6B_224/2013 E. 2.6

2.6. Die Bemessung der Prozessentschädigung steht mit Bundesrecht im Einklang. Aus den vorgenannten Gründen handelt es sich bei der Entschädigung von Fr. 40'000.-- selbst dann noch um eine angemessene Entschädigung für notwendigen Aufwand im Sinne von Art. 433 Abs. 1 StPO, wenn man - abweichend von der Vorinstanz - mit der ersten Instanz und der Beschwerdeführerin ein prozessuales Verschulden des Beschwerdegegners bejahen und ihm insoweit Kosten im Sinne von Art. 426 Abs. 2 StPO auferlegen wollte (Beschwerde, S. 30 f.) Nicht erkennbar ist im Übrigen, inwiefern die Vorinstanz das Absehen von einer Kostenauflage an den Beschwerdegegner mangels prozessualen Verschuldens unzureichend begründet haben könnte. Die relevanten Aspekte sind, wenn auch knapp, im Entscheid offen gelegt (Entscheid, S. 185).