Citation: 5A_602/2024 E. 1

Die Parteien heirateten im Oktober 2011 in der Türkei und sind die Eltern eines im März 2013 geborenen Sohnes. Im Eheschutzentscheid vom 2. Dezember 2016 wurde die Vereinbarung der Parteien genehmigt und der Sohn unter die Obhut der Mutter gestellt. Im Rahmen der Scheidung genehmigte das Gericht am 11. März 2019 eine Vereinbarung, gemäss welcher der Sohn unter der Obhut der Mutter verblieb. Am 30. April und am 11. November 2020 reichte die Mutter gegen den Vater Strafanzeigen wegen angeblicher sexueller Handlungen mit dem Sohn ein, worauf die KESB das Besuchsrecht sistierte und begleitete Besuche anordnete. Mit Verfügungen vom 6. November 2020 und 4. November 2021 stellte das Untersuchungsamt die Strafverfahren ein, da sich der Tatverdacht nicht erhärtet hatte. Eine weitere Strafanzeige wurde am 13. April 2022 nicht anhand genommen. Im Rahmen einer Abänderungsklage des Vaters, mit welcher er die Zuteilung der alleinigen elterlichen Sorge und Obhut verlangte, wurde ein kinderpsychologisches Gutachten in Auftrag gegeben und mit Entscheid vom 19. September 2023 stellte das Kreisgericht Werdenberg-Sarganserland den Sohn unter die alleinige Obhut des Vaters. Die hiergegen erhobene Berufung der Mutter wies das Kantonsgericht St. Gallen mit Entscheid vom 16. August 2024 ab. Mit Eingabe vom 16. August 2024 wendet sich die Mutter an das Bundesgericht.