Citation: 2C_652/2023 E. 6.6

6.6. Betreffend den seitens des Beschwerdeführers als entscheidend erachteten Umstand, dass er in Luzern nicht das gleiche Fach studiert wie seinerzeit in U.________ (D), ist mit der Vorinstanz darauf hinzuweisen, dass jeder Studiengang gerade auch in sprachlicher Hinsicht seine Eigenheiten aufweist und die spezifischen sprachlichen und sonstigen Herausforderungen eines Studiums der Rechtswissenschaft von allen Studierenden gleichermassen zu meistern sind. Entsprechend ist es einleuchtend, wenn die Vorinstanz mit Blick auf § 21 Abs. 4 der Wegleitung zur StuPO RF davon ausgeht, dass fremdsprachigen Masterstudierenden der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Luzern nicht aufgrund der - nicht zwingenden (vgl. § 17 StuPO RF) - Identität von Bachelor- und Masterfach keine Zeitzuschläge gewährt werden, wenn sie ihr Bachelorstudium überwiegend in deutscher Sprache absolviert haben, sondern weil auch bei ihnen von vornherein kein ausgleichsbedürftiger sprachlicher Nachteil mehr besteht.