Citation: 8C_356/2020 E. A

Die 1980 geborene A.________ war als Raumpflegerin der Gemeindeverwaltung B.________ bei der Helsana Unfall AG (nachstehend: Helsana) gegen die Folgen von Unfällen versichert, als sie am 10. Juli 2015 auf einer Treppe einen Fehltritt machte und sich am Knie verletzte. Die zunächst starken Schmerzen liessen nach Angaben der Versicherten in den folgenden Tagen zunehmend nach, so dass sie zunächst auf eine Unfallmeldung oder einen Arztbesuch verzichtete. Am 28. Juli 2015 unternahm die Versicherte mit ihrer Familie eine Wanderung auf den "Hohen Kasten". Dabei habe sie zunehmend Schmerzen im linken Knie verspürt. Ab Januar 2016 stand sie aufgrund der Knieschmerzen in ärztlicher Behandlung; am 22. März 2016 meldete die Versicherte das Ereignis vom 28. Juli 2015 der Helsana als Unfall an. Am 31. März 2016 lehnte die Helsana ihre Leistungspflicht ab, da das Ereignis vom 28. Juli 2015 keinen Unfall im Rechtssinne darstelle. Am 14. Januar 2018 rutschte A.________ auf einer Eisplatte aus und stürzte auf das linke Knie. Daraufhin meldete sie sowohl das Ereignis vom 10. Juli 2015 (Fehltritt auf Treppe) als auch jenes vom 14. Januar 2018 als Unfall an. In zwei Verfügungen vom 25. Mai 2018 anerkannte die Helsana ihre grundsätzliche Leistungspflicht für diese beiden Unfälle; gleichzeitig terminierte sie diese jedoch in Folge des Erreichens des "Status quo sine" auf den 4. September 2015 (Unfall vom 10. Juli 2015) bzw. auf den 1. März 2018 (Unfall vom 14. Januar 2018). Die von A.________ gegen diese Leistungseinstellungen erhobene Einsprache wies die Helsana nach Vorliegen der Expertise der medexperts AG, St. Gallen (Gutachten vom 12. Dezember 2018 und ergänzende Stellungnahme vom 14. Januar 2019) mit Entscheid vom 8. März 2019 ab.