Citation: U 167/01 22.02.2002 E. 1

1.- Das kantonale Gericht hat den Einspracheentscheid vom 12. Mai 1997 aufgehoben und die Sache an die Zürich zurückgewiesen, damit sie im Sinne der Erwägungen vorgehe. In den Erwägungen, auf welche das Dispositiv verweist (zur Anfechtbarkeit der Motive eines Rückweisungsentscheides: BGE 120 V 237 Erw. 1a mit Hinweis), hat die Vorinstanz festgestellt, die Versicherte leide an einem unfallkausalen physischen Gesundheitsschaden, welcher in einem neuropsychologischen Defizit in Form einer Beeinträchtigung der kognitiven Leistungsfähigkeit infolge eines Schädel-Hirntraumas bestehe. Da sich bei organisch nachweisbaren behandlungsbedürftigen Befunden die Beurteilung der natürlichen und adäquaten Kausalität weitgehend decke, sei vorliegend auch die Adäquanz zu bejahen. Unter diesen Umständen erweise sich die Einstellung der Leistungspflicht per 1. Mai 1996 als unrichtig. Die Zürich habe folglich über den Leistungsumfang für die Zeit nach dem 1. Mai 1996 neu zu befinden. Die Beschwerdeführerin wendet dagegen ein, die physischen Leiden das linke Bein und das Gesicht betreffend seien spätestens im Verfügungszeitpunkt (24. Oktober 1996) ausgeheilt gewesen und PD Dr. med. R.________ habe neben den psychischen Beschwerden nur neuropsychologische Defizite festgestellt. Deshalb hätte das kantonale Gericht eine Adäquanzbeurteilung nach Massgabe der in BGE 115 V 133 aufgestellten Kriterien durchführen sollen.