Citation: 5A_977/2020 E. 2.5.3

2.5.3. Konkret wirft der Beschwerdeführer der Vorinstanz vor, seine Verrechnungseinrede rechtlich und tatsächlich falsch eingeordnet zu haben. Er verweist in diesem Zusammenhang auf Art. 6 OR, ohne jedoch darzutun, weshalb dieser auf den Abschluss von Rechtsgeschäften zugeschnittene Bestimmung in seinem Fall irgendeine Bedeutung zukommen sollte. Selbst wenn der Beschwerdegegner die (vorprozessuale) Verrechnungserklärung nicht bestritten hatte, kann der Beschwerdeführer daraus noch nichts für sich ableiten. Es bleibt bei der blossen Erklärung, welche für sich genommen den Sachverhalt noch nicht als glaubhaft erscheinen lässt. Inwieweit die Vorinstanz die Beweislage hier willkürlich gewürdigt haben soll, wird vom Beschwerdeführer nicht begründet.