Citation: U 284/00 14.02.2002 E. A

A.- S.________ (geboren 1944) war als Berufsschullehrerin an den Gewerbeschulen Y.________ tätig und erteilte Fortbildungskurse. Als Angestellte des Kantons Zürich war sie bei der Winterthur Schweizerische Versicherungs-Gesellschaft (nachfolgend Winterthur) obligatorisch gegen Unfälle versichert. Am 27. Oktober 1995 wurde sie auf dem Weg zur Arbeit als Fussgängerin beim Überqueren der Strasse auf einem Fussgängerstreifen von einem Auto angefahren und zur Seite geworfen. Trotz Schmerzen und einem Schockzustand begab sie sich anschliessend zur Arbeit. Am nächsten Tag erstattete sie Anzeige bei der Polizei. Dr. med. O.________, den sie am 30. Oktober 1995 aufsuchte, stellte im Bericht vom 6. November 1995 am linken Arm ein Hämatom und im Bereich der HWS eine Druckdolenz sowie einen Rotationsschmerz fest. Unter der Rubrik Allgemeinzustand vermerkte er "depressiv und psychisch unter Schock" und "früher wegen Depressionen in Behandlung". Im Bericht vom 28. November 1995 hielt er die körperlichen Folgen für weitgehend ausgeheilt, jedoch leide die Versicherte unter starken Ängsten und an der Reaktivierung einer Depression. Seit 24. November 1995 bestehe eine Arbeitsfähigkeit von 20 %. In den Berichten vom 29. Februar und 29. April 1996 äusserte er den Verdacht einer HWS-Distorsion mit multiplen funktionellen Störungen und psychischen Reaktionen. Ab 20. Mai 1996 war S.________ vollständig arbeitsunfähig und konnte ihre Tätigkeit als Berufsschullehrerin nicht mehr aufnehmen. Eine neuropsychologische Abklärung bei Dr. phil. W.________ ergab eine leichte neuropsychologische Funktionsstörung, wie sie bei HWS-Schleudertraumatas häufig anzutreffen sei (Bericht vom 11. Juli 1996). Nach Einholen eines Berichts des Dr. med. B.________, Spezialarzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 3. Dezember 1996 und nach Einholen eines Gutachtens der Rehaklinik X.________ vom 16. Dezember 1997 stellte die Winterthur ihre Leistungen mit Verfügung vom 14. Mai 1998 per 30. Juni 1998 gesamthaft ein. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 8. Juli 1998 fest.