Citation: I 441/06 11.05.2007 E. 3

3.1 Streitig und zu prüfen ist, ob die medizinischen Unterlagen eine rechtsgenügliche Beurteilung der gesundheitlichen Einschränkungen (Schulterbeschwerden rechts und Ankylose im linken Ellbogen) und deren Auswirkungen auf die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit erlauben. 3.2 Das kantonale Gericht erwog, der medizinische Sachverhalt sei ausreichend abgeklärt. Gestützt auf die Einschätzungen der Dres. med. N.________ und E.________ sei die Versicherte für leichte Tätigkeiten (keine schweren bis mittelschweren Arbeiten, Vermeidung von Überkopfarbeit) vollumfänglich arbeitsfähig. Die abweichende Beurteilung des Dr. med. H.________ vom 15. August 2005 vermöge zu keinem anderen Schluss zu führen, zumal der Arzt ohne weitere Begründung und in Widerspruch zu seiner Einschätzung vom 17. April 2005 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit attestiere. 3.3 Die Versicherte wendet sich insbesondere gegen die Einschätzungen der RAD-Ärztin E.________. Zunächst seien deren Angaben nicht schlüssig, sodann handle es sich um reine Aktenbeurteilungen. Da die medizinischen Unterlagen kein abschliessendes und vollständiges Bild über Anamnese, Verlauf und massgebliche gesundheitliche Situation böten, könne auf die RAD-Berichte bereits aus diesem Grund nicht abgestellt werden. Sowohl Dr. med. H.________ als auch Dr. med. N.________ hielten ergänzende medizinische Abklärungen für angezeigt, auf welche die IV-Stelle zu Unrecht verzichtet habe.