Citation: 9C_642/2017 E. 5.3

5.3. Der Beschwerdegegner 1 macht geltend, die Ausgleichskasse bringe im bundesgerichtlichen Verfahren erstmals vor, sie sei stets davon ausgegangen, dass die Beitragsvereinbarung zwischen ihr und den Parlamentsdiensten zwar "grosszügig bemessen" sei. Sie habe jedoch gleichzeitig angenommen, dass die gewährte Unkostenpauschale ungefähr den realen Unkosten entsprochen habe. Diese Vorbringen der Beschwerdeführerin, so der Beschwerdegegner 1, stellten unzulässige neue Vorbringen dar, welche nicht zu hören seien. Noch im Schreiben vom 28. Mai 2013 habe die Beschwerdeführerin versichert, die bisherige, grosszügige Regelung könne weitergeführt werden, denn sie sei praktikabel und entspreche dem Erfordernis der Verwaltungsökonomie. Auch die Behauptung der Ausgleichskasse, sie hätte die offensichtlich übersetzten Spesenentschädigungen kennen müssen, sei neu und im bundesgerichtlichen Beschwerdeverfahren nicht zu hören.