Citation: 2P.293/1999 24.03.2000 E. 2.-

a) Das Urteil des Verwaltungsgerichtes ist ein letztinstanzlicher kantonaler Entscheid, der sich auf öf- fentliches Recht des Bundes stützt (Art. 7 des Bundesbe- schlusses vom 14. Dezember 1990 für eine sparsame und ra- tionelle Energienutzung [Energienutzungsbeschluss, ENB], AS 1991 1018; abgelöst durch Art. 7 des Energiegesetzes vom 26. Juni 1998 [EnG], SR 730.0, in Kraft seit 1. Januar 1999). Ein Ausschlussgrund gemäss Art. 98 ff. OG liegt nicht vor, womit das Rechtsmittel der Verwaltungsgerichtsbe- schwerde zulässig ist (BGE 122 II 252 E. 1 S. 255; Urteil vom 21. März 1997 i.S. Hydro Electra AG c. Ortsgemeinde Schwanden, in: ZBl 99/1998 S. 324, E. 1). Die Gemeinde ist durch die Abweisung ihres Gesuches in schutzwürdigen eigenen Interessen berührt und damit gemäss Art. 103 lit. a OG zur Verwaltungsgerichtsbeschwerde legitimiert. b) Die gleichzeitig erhobene staatsrechtliche Be- schwerde ist als subsidiäres Rechtsmittel nur soweit zuläs- sig, als die darin erhobenen Rügen nicht bereits im Rahmen der Verwaltungsgerichtsbeschwerde geprüft werden können (Art. 84 Abs. 2 OG). Der Einwand, das Verwaltungsgericht habe die Argumente der Gemeinde "lediglich pauschal" gewür- digt und durch ungenügende Begründung seines Urteils Art. 4 aBV verletzt (S. 5 der Beschwerde), kann, soweit die Anwen- dung von Bundesrecht in Frage steht, mittels Verwaltungsge- richtsbeschwerde vorgebracht werden (vgl. Art. 61 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 1 Abs. 3 VwVG), ebenso die Rüge, das Verwaltungsgericht sei auf das bei ihm gestellte Feststel- lungsbegehren zu Unrecht nicht eingetreten (S. 6 der Be- schwerde), soweit an einer Beurteilung dieses Streitpunktes überhaupt ein aktuelles Rechtsschutzinteresse besteht. Für eine separate staatsrechtliche Beschwerde wegen Verletzung von Art. 4 aBV besteht insoweit kein Raum. Dasselbe gilt für die Rüge, das Verwaltungsgericht habe die Erhebung gewisser Beweise unter Verletzung von Art. 4 aBV abgelehnt (S. 7 der Beschwerde); derartige Einwendungen gegen die Feststellung des Sachverhaltes und die Beweiswürdigung können gemäss Art. 105 Abs. 2 OG im Rahmen der Verwaltungsgerichtsbe- schwerde geprüft werden. Schliesslich ist auch die - zum Teil unter dem Titel der Gemeindeautonomie aufgeworfene - Frage, ob die beschwerdeführende Gemeinde als Selbstversor- gerin bzw. unabhängige Produzentin im Sinne von Art. 7 ENB bzw. Art. 7 EnG oder aber als Unternehmen der öffentlichen Energieversorgung mit einem "öffentlichen Energieversor- gungsauftrag" im Sinne von Art. 1 lit. a und c der Energie- verordnung vom 7. Dezember 1998 (EnV, SR 730.01; vgl. auch Art. 1 lit. k und l der - bis 31. Dezember 1998 geltenden - Verordnung über eine sparsame und rationelle Energienutzung [Energienutzungsverordnung, ENV], AS 1992 397) einzustufen sei, ausschliesslich im Rahmen der Verwaltungsgerichtsbe- schwerde zu prüfen; dass der soeben erwähnte bundesrechtli- che Begriff an kantonale Rechtsvorschriften und Rechtsakte anknüpft, welche vom Bundesgericht bei der Handhabung dieses Begriffes, sei es als Tatbestandselement oder als rechtliche Vorfrage, zu berücksichtigen sind, ändert nichts. Auf die staatsrechtliche Beschwerde ist daher schon aufgrund von Art. 84 Abs. 2 OG nicht einzutreten. Wieweit die Gemeinde zur Ergreifung dieses Rechtsmittels überhaupt legitimiert wäre, braucht unter diesen Umständen nicht untersucht zu werden.