Citation: U 321/01 28.05.2002 E. 2

2.- a) Gemäss Bericht des Dr. med. P._______, Klinik X._______, vom 12. April 1996 und Gutachten des Spitals Y._______, Rheumaklinik und Institut für Physikalische Medizin, vom 5. September 1997 erlitt der Beschwerdeführer im Januar 1994 ein Verhebetrauma, das zu einer chronischen Lumboischialgie führte und ihm die bisherige Arbeit als Bohrmeister verunmöglichte. Die Ärzte des Spitals Y._______ stellten anlässlich ihrer Untersuchung am 22. August 1997 fest, dass sich die Beschwerden des Patienten zwischenzeitlich deutlich zurückgebildet hatten, jedoch weiterhin ein belastungsabhängiges lumbospondylogenes Syndrom vorlag. Die Chancen einer 100%-igen Reintegration in einer Mischtätigkeit ohne Heben von Gewichten über 30 kg und Tragen von Lasten über 40 kg erachteten sie als gut. Der Beschwerdeführer liess sich daraufhin im Jahr 1998 neben einer 50%-igen Tätigkeit als Maschinist/Lagerist im Rahmen der Eingliederung durch die Invalidenversicherung zum Dreher und Fräser ausbilden. Zu einem Einsatz in dieser Tätigkeit kam es jedoch nicht; vielmehr nahm der Versicherte im März 1999 seine alte Arbeit als Bohrmeister, welche das Heben und Tragen von Gewichten von 40-50 kg erfordert, wieder zu 100 % auf. b) Das kantonale Gericht ist mit der SUVA gestützt auf das Ergebnis der kreisärztlichen Untersuchung des Dr. med. B._______, Facharzt FMH für Chirurgie, vom 16. März 2000 zum Schluss gekommen, dass der Unfall vom 29. April 1999 die bestehenden Rückenbeschwerden des Versicherten vorübergehend verschlimmert hätte, nun jedoch - Ende Mai 2000 - der Zustand, wie er vor dem Unfall bestanden habe, wieder erreicht sei. Zu Recht wurde ausgeführt, dass der Beschwerdeführer - entgegen seiner Darstellung im vorinstanzlichen Prozess und in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde - seine Arbeit als Bohrmeister anfangs 1999 unter Missachtung der ärztlichen Empfehlungen nicht wegen seines wieder erlangten guten Gesundheitszustandes erneut zu 100 % aufgenommen hat, sondern weil ihn seine neue Beschäftigung offenbar nicht befriedigte. Gegenüber der SUVA gab er am 23. Juli 1999 denn auch an, dass die Tätigkeit als Maschinist/Lagerist nicht minder strapaziös als diejenige des Bohrmeisters gewesen sei, sein Arbeitgeber einen anderen Magaziner angestellt habe, die Werkstatt, in welcher er nach der Ausbildung zum Dreher/Fräser hätte arbeiten sollen, nicht genügend eingerichtet worden sei und es zudem auf den Baustellen viel Arbeit gegeben habe.