Citation: I 99/06 08.09.2006 E. 4

4.1 Zusammenfassend haben Vorinstanz und IV-Stelle Bundesrecht verletzt, indem sie trotz der unter den gegebenen Umständen missverständlichen Formulierung des Schreibens vom 30. August 2004 nicht auf die Einsprache des Beschwerdeführers eingetreten sind. 4.2 Nach dem Gesagten sind der vorinstanzliche Entscheid vom 5. Dezember 2005 und der Einspracheentscheid vom 13. Oktober 2004 aufzuheben und die Sache wäre zwecks Ansetzen einer Nachfrist zur Ergänzung der Einsprache vom 26. August 2004 durch ein Rechtsbegehren und eine Begründung unter Androhung des Nichteintretens im Versäumnisfall an die IV-Stelle zurückzuweisen. Da aber der Versicherte bereits am 30. September 2004 durch seine Rechtsvertreterin eine formgerechte Einspracheergänzung einreichen liess, liefe das Ansetzen einer Nachfrist auf einen Verfahrensleerlauf hinaus. Es ist deshalb davon abzusehen und die Sache zur materiellen Beurteilung der Einspracheergänzung vom 30. September 2004 an die IV-Stelle zurückzuweisen.