Citation: 5P.157/2006 12.07.2006 E. 4

Unter Willkürgesichtspunkten hat sich das Bundesgericht in seinem Beschwerdeurteil mit den Feststellungen des Appellationsgerichts befasst, der Gesuchsteller habe mit Bereicherungsabsicht gehandelt (E. 5.2 S. 12 f.), diese Absicht sei der Erblasserin verborgen geblieben (E. 5.3 S. 14) und der Gesuchsteller habe seine Einflussmöglichkeiten und die Bindung der Erblasserin, die in dieser Intensität zu keiner anderen Person als ihm bestanden habe, sicherstellen und nicht von Seiten Dritter stören lassen wollen (E. 6.3 S. 15 f. des Beschwerdeurteils). Der Gesuchsteller zitiert aus Vorbringen im kantonalen Verfahren und aus Protokollen über eigene Aussagen und Zeugenaussagen (Ziff. 3.2 S. 9 ff.) und schliesst daraus, dass er keine Bereicherungsabsicht gehabt habe (Ziff. 4.2 S. 14 ff.) und dass die Erblasserin über seine Absichten genau im Bild (Ziff. 4.3 S. 16) und eine starke, nicht beeinflussbare Persönlichkeit gewesen sei (Ziff. 4.4 S. 17 des Revisionsgesuchs). Die Revision betrifft ausschliesslich die Beweiswürdigung (vgl. das "Fazit" auf S. 17 f. des Revisionsgesuchs), deren Unrichtigkeit kein Revisionsgrund im Sinne von Art. 136 lit. d OG ist. Der Gesuchsteller greift wiederum einzelne Ausschnitte aus einem Gesamtbild seines Verhaltens heraus, dessen Beurteilung das Bundesgericht nicht als im Ergebnis willkürlich hat bezeichnen können (vgl. E. 2 Abs. 2 S. 5 des Beschwerdeurteils). Es kommt hinzu, dass der Gesuchsteller im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde die heute aufgegriffenen Punkte nicht oder nur unter einem unzutreffenden Blickwinkel gerügt hat (vgl. E. 5.2 Abs. 2 S. 13, E. 5.3 S. 14 und E. 6.3 Abs. 3 S. 16 des Beschwerdeurteils). Insbesondere gegenüber der heute wiederholten Rz. 61 der Beschwerdeschrift (S. 10 Punkt 4 des Revisionsgesuchs) hat das Bundesgericht darauf hingewiesen (E. 5.2 Abs. 2 S. 13 des Beschwerdeurteils). Im Beschwerdeverfahren Versäumtes kann mittels Revision nicht nachgeholt werden.