Citation: H 50/04 26.07.2004 E. 5

Streitig und zu prüfen ist aufgrund der vom Beitragspflichtigen eingereichten Verwaltungsgerichtsbeschwerde sodann die Höhe der den Beitragsverfügungen zugrunde liegenden Einkommen. 5.1 S.________ macht geltend, in den von der Steuerbehörde gemeldeten Einkommen seien von der P.________ AG entrichtete Entgelte (1997: Fr. 12'000.-; 1998: Fr. 36'000.-; 1999: Fr. 24'000.-; 2000: Fr. 24'000.-) enthalten, welche von der Ausgleichskasse nachträglich als Einkommen aus unselbstständiger Erwerbstätigkeit erfasst worden seien. Dieser Einwand ist indessen nicht geeignet, die tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz als mangelhaft im Sinne von Art. 105 Abs. 2 OG erscheinen zu lassen. Vielmehr hätte der Beitragspflichtige ihn bereits im kantonalen Verfahren vorbringen können und im Rahmen der ihm obliegenden Mitwirkungspflichten auch müssen. Ein Grund, weshalb dies nicht möglich gewesen wäre, ist nicht ersichtlich. Es handelt sich daher um unzulässige Noven (vgl. Erw. 2.2 hiervor), welche nicht berücksichtigt werden können. 5.2 Wie bereits im kantonalen Verfahren macht S.________ sodann geltend, in den von der Steuerbehörde gemeldeten Einkommen seien unzutreffenderweise Aufrechnungen für ein Geschäftsauto bzw. Reisespesen von Fr. 13'000.- (im Jahr 1996) bzw. Fr. 12'000.- (in den Jahren 1997 und 1998) enthalten, welche nicht mit seiner selbstständigen Erwerbstätigkeit, sondern vielmehr mit seiner unselbstständigen Tätigkeit für die A._________ AG im Zusammenhang ständen. Die Vorinstanz schloss aus dem Umstand, dass die streitigen Privatanteile auf den Lohnausweisen der A._________ AG der Jahre 1997-2000 nicht aufgeführt worden sind und S.________ diese in den Steuererklärungen jeweils unter "übrige Einkünfte" aufgeführt hat, dass es sich dabei nicht um Einkommen aus unselbstständiger Erwerbstätigkeit, sondern nur um solches aus selbstständiger Erwerbstätigkeit handeln könne. Dieser Argumentation ist entgegenzuhalten, dass die Rubrik "übrige Einkünfte" keinerlei Schluss über die Herkunft des Einkommens zulässt und die Aufrechnungen durch die Steuerbehörde erst nach Ausstellen der Lohnausweise veranlasst worden sind. Dass die Aufrechnung von Fr. 13'000.- bzw. Fr. 12'000.- für ein Geschäftsauto bzw. Reisespesen beim Einkommen aus selbstständiger Erwerbstätigkeit einer genaueren Prüfung nicht standhält, ergibt sich aus der in den Akten liegenden Buchhaltung der W.________ Co., aus welcher ersichtlich ist, dass die W.________ Co. überhaupt keine Geschäftsautos hielt. Damit stimmt überein, dass gemäss den von S.________ im letztinstanzlichen Verfahren eingereichten Unterlagen die Rechnungen für Verkehrssteuern und Reparaturen des fraglichen Geschäftsautos nicht an die W.________ Co., sondern an die A.________ AG gingen. Bei dieser Sachlage ist erstellt, dass die streitigen Privatanteile mit der von S.________ bei der A.________ AG in unselbstständiger Stellung ausgeübten Tätigkeit zusammenhängen und nicht dem Einkommen aus selbstständiger Erwerbstätigkeit zugeschlagen werden dürfen, weshalb das von der Steuerbehörde gemeldete (reine) Einkommen aus selbstständiger Erwerbstätigkeit 1996 um Fr. 13'000.- und in den Jahren 1997 und 1998 um Fr. 12'000.- zu hoch ausgefallen ist. Da diesbezüglich in den Steuermeldungen ein klar ausgewiesener Irrtum vorliegt, sind die Verfügungen aufzuheben und ist die Sache an die Ausgleichskasse zurückzuweisen, damit sie unter Zugrundelegung eines reinen Einkommens aus selbstständiger Erwerbstätigkeit von Fr. 2'102'296.- (Fr. 2'115'296.- - Fr. 13'000.-) im Jahre 1996 (März-Dezember), von Fr. 871'123 (Fr. 883'123.- - Fr. 12'000.-) im Jahre 1997 und von Fr. 827'298 (Fr. 839'298 - Fr. 12'000.-) im Jahre 1998 die in den Jahren 1996 bis 2000 geschuldeten Beiträge erneut verfüge.