Citation: 1C_30/2016 E. 3.3

3.3. Die Beschwerdeführer wenden ein, die Ausnahme vom Übertragungsverbot lasse sich nicht mit § 11 aPBV begründen. Nach Abs. 1 dieser Bestimmung gelte als anrechenbare Landfläche die Fläche der vom Baugesuch erfassten, baulich noch nicht ausgenützten Grundstücke oder Grundstücksteile der Bauzonen, im vorliegenden Fall also die in der Wohnzone W2 liegende Teilfläche der Bauparzelle. Gemäss § 11 Abs. 2 Ziff. 1 aPBV könnten zur anrechenbaren Landfläche noch nicht ausgenützte Flächen von in enger örtlicher Beziehung liegenden Grundstücken hinzugenommen werden, sofern der Transfer im Grundbuch angemerkt wird und keine öffentlichen Interessen entgegenstehen. Aus dem Wortlaut von § 11 Abs. 2 Ziff. aPBV könne nicht auf eine zulässige Nutzungsübertragung zwischen Zonen mit abweichenden Nutzungsvorschriften geschlossen werden, da hier der Begriff "der Bauzonen" fehle, wie er im Abs. 1 enthalten sei. Damit fehle die vom Bundesgericht verlangte ausdrückliche Gesetzesbestimmung für eine interzonale Nutzungsübertragung.