Citation: I 431/99 15.02.2000 E. 1

1.- a) Das kantonale Gericht hat die vorliegend massgebenden Bestimmungen und Grundsätze über den Begriff der Invalidität (Art. 4 Abs. 1 IVG), den Anspruch auf berufliche Massnahmen als Eingliederungsmassnahmen (Art. 8 Abs. 1 und Abs. 3 lit. b IVG; Art. 10 Abs. 1 Satz 1 IVG) sowie zur Beweiswürdigung einander widersprechender medizinischer Berichte und Gutachten (vgl. ergänzend BGE 122 V 160 Erw. 1c mit Hinweisen) zutreffend dargelegt. Darauf kann verwiesen werden. Beizufügen ist, dass sich aus Art. 4 Abs. 2 IVG ergibt, dass der Eintritt der Invalidität für die einzelnen Leistungen der Invalidenversicherung autonom zu bestimmen ist (sogenannte leistungsspezifische Invalidität). Dabei sind die rechtlichen Vorgaben zu berücksichtigen, die sich aus Art. 4 Abs. 1 IVG ergeben. Während Art. 10 Abs. 1 Satz 1 IVG entsprechend die Entstehung des Anspruchs auf Eingliederungsmassnahmen regelt, genügt für die Anspruchsbegründung nach Art. 18 IVG (Arbeitsvermittlung) praxisgemäss bereits ein relativ geringes Mass an gesundheitlich bedingten Schwierigkeiten bei der Suche einer neuen Arbeitsstelle (BGE 116 V 81 Erw. 6a). Der Anspruch auf Leistungen nach Art. 15 IVG (Berufsberatung) setzt seinerseits voraus, dass die versicherte Person an sich zur Berufswahl oder zur beruflichen Neuorientierung fähig ist, infolge ihres Gesundheitszustandes aber darin behindert ist, weil die Kenntnisse über Neigungen, berufliche Fähigkeiten und Möglichkeiten nicht ausreichen, um einen der Behinderung angepassten Beruf wählen zu können (ZAK 1977 189 Erw. 2). Der Anspruch auf eine Rente schliesslich bedingt, dass ein Versicherter zu mindestens 40 % invalid ist (Art. 28 Abs. 1 IVG). b) Streitig und zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer auf Grund seines Gesundheitszustandes in dem für die Beurteilung relevanten Zeitpunkt des Erlasses des Verwaltungsaktes vom 8. Juli 1997 (BGE 121 V 366 Erw. 1b mit Hinweisen) in einem für die geltend gemachten Leistungen der Invalidenversicherung relevanten Mass in der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit beeinträchtigt war.