Citation: 4A_608/2017 E. B

Mit Klage vom 16. Oktober 2012 beantragten die Kläger beim Bezirksgericht Bülach im Wesentlichen, der Vater des Beklagten, der Beklagte sowie sein Freund seien unter solidarischer Haftbarkeit zu verpflichten, den Klägern eine angemessene Genugtuungssumme, mindestens aber jeder klagenden Partei Fr. 40'000.-- nebst Zins zu 5% seit dem 31. Dezember 2006, zu bezahlen. Das Bezirksgericht Bülach wies mit Urteil vom 20. Januar 2016 die Klage gegen den Freund ab, verpflichtete indessen den Beklagten und seinen Vater, den Klägern je Fr. 20'000.-- nebst Zins zu 5% seit dem 31. Dezember 2006 zu bezahlen. Es kam zum Schluss, die eingetretene Gefahr sei zwar nicht für den Freund, doch sowohl für den Beklagten als auch seinen Vater erkennbar gewesen und bejahte deren Verschulden. Auf Berufung des Beklagten sowie Anschlussberufung der Kläger hin wies das Obergericht des Kantons Zürich mit Urteil vom 12. Oktober 2017 die erhobene Klage ab. Zur Begründung führte es an, die Erkennbarkeit der Gefährdung sei aus der konkreten Situation des Beklagten zu verneinen, womit ihm auch kein Verschulden am Schadensfall vorgeworfen werden könne.