Citation: 8C_497/2021 E. 3.3

3.3. Aus den Formulierungen der Beschwerdeführerin erhellt, dass es dieser darum geht, jederzeit und in jedem Verfahrensstadium einen Anwalt oder eine Anwältin beiziehen zu können, wenn es die Komplexität des Falles erfordern sollte. Bisher sah sie sich aber offenbar nicht veranlasst, anwaltliche Hilfe anzufordern. Weder aus der Beschwerde an den Regierungsrat noch aus derjenigen an das Kantonsgericht geht mit hinreichender Deutlichkeit hervor, dass sie für das laufende Verfahren einen Anwalt zuziehen wolle. Es kann somit entgegen der Beschwerdeführerin nicht gesagt werden, die Vorinstanz habe ihre Rechtsbegehren willkürlich ausgelegt. Wie die Vorinstanz sodann richtig erwog, kann die unentgeltliche Rechtspflege nicht für ein unbestimmtes oder zukünftiges Verfahren im Sinne einer generellen Kostengutsprache gewährt werden. Die Beurteilung des Anspruchs hängt vielmehr jeweils davon ab, ob in einem bestimmten Verfahren eine bedürftige Person im Hinblick auf die Tragweite des zu fällenden Entscheides und die Schwierigkeiten der damit verbundenen Fragen auf einen Rechtsbeistand angewiesen ist. Dabei können sich die konkreten Verhältnisse und Fragestellungen von Verfahren zu Verfahren verändern, sodass jeweils ein neues Gesuch um unentgeltliche Rechtsverbeiständung zu stellen ist. Vor diesem Hintergrund ist nicht erkennbar, inwiefern das vorinstanzliche Urteil gegen Art. 29 Abs. 3 BV verstossen soll. Desgleichen ist eine Gehörsverletzung (Art. 29 Abs. 2 BV) zu verneinen. Die Beschwerdeführerin zeigt auch nicht auf, inwiefern ihr die EMRK oder die Verfassung des Kantons Basel-Landschaft im Vergleich zur Bundesverfassung einen weitergehenden Anspruch einräumen sollen. Auf die Rüge der Verletzung der EMRK und der Kantonsverfassung ist deshalb nicht weiter einzugehen.