Citation: 4P.152/2005 10.08.2005 E. 1

1.1 Das Bundesgericht prüft von Amtes wegen und mit freier Kognition, ob und inwieweit auf eine staatsrechtliche Beschwerde einzutreten ist (BGE 131 I 145 E. 2 S. 147; 129 I 302 E. 1 S. 305). 1.2 Die staatsrechtliche Beschwerde ist nur gegen letztinstanzliche kantonale Entscheide zulässig (Art. 86 Abs. 1 OG). Der angefochtene Entscheid kann nicht mit Nichtigkeitsbeschwerde an das Kassationsgericht des Kantons St. Gallen angefochten werden, weil er nicht im summarischen Verfahren ergangen ist (vgl. Art. 21 Abs. 1 lit. c ZPO/SG Leuenberger/Uffer-Tobler, Kommentar zur Zivilprozessordnung des Kantons St. Gallen, N. 4 zu Art. 21). Da kein anderes kantonales Rechtsmittel offen steht, ist die Voraussetzung der Letztinstanzlichkeit gegeben. 1.3 Der angefochtene Entscheid schliesst das Verfahren nicht ab und ist deshalb ein Zwischenentscheid, der nur direkt mit staatsrechtlicher Beschwerde angefochten werden kann, wenn er einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil zur Folge hat (Art. 87 Abs. 2 OG). Ein solcher Nachteil ist in der Regel bei Zwischenentscheiden zu bejahen, mit denen die unentgeltliche Rechtspflege verweigert wird (BGE 129 I 129 E. 1.1). Da ein solcher Fall vorliegt, ist die Voraussetzung des nicht wieder gutzumachenden Nachteils gegeben. 1.4 Die übrigen Eintretensvoraussetzungen sind ebenfalls erfüllt, weshalb auf die form- und fristgerechte Beschwerde grundsätzlich einzutreten ist, soweit sie den Begründungsanforderungen gemäss Art. 90 Abs. 1 lit. b OG genügt (vgl. dazu BGE 110 Ia 1 E. 2a S. 3 f.; 127 I 38 E. 3c und 4 S. 43; 125 I 71 E. 1c S. 76, 492 E. 1b S. 495).