Citation: 1C_279/2020 E. 4.4

4.4. Die Vorinstanz hat ihre Einzelfallbeurteilung anhand der erwähnten Grundsätze (vgl. oben E. 4.1) nachvollziehbar begründet. So hat die Vorinstanz nicht verkannt, dass das bestehende Hanggelände auf Parzelle Nr. 1994 gegen Norden und Westen hin nicht gleichmässig abfällt, sondern terrassenähnliche Ausbuchtungen aufweist. Der Beschwerdeführer nimmt insoweit Aufschüttungen an. Er entkräftet indessen nicht die Feststellung der Vorinstanz, dass das Terrain auf Parzelle Nr. 1994 ortstypisch im Hanggefälle verläuft. Bei dieser Sachlage erweist sich die Würdigung der Vorinstanz, dass eine allfällige Abweichung zwischen dem bestehenden und dem ursprünglichen Terrain auf Parzelle Nr. 1994 nicht deutlich erkennbar sei, als haltbar. Im Hinblick auf die baupolizeilichen Auswirkungen eines Abstellens auf das bestehende Terrain betont der Beschwerdeführer den Aussichtsverlust und die Werteinbusse bei seiner Liegenschaft. Aus den Verfahrensakten ergibt sich, dass das geplante Attikageschoss auf der Parzelle Nr. 1994 ungefähr auf die gleiche Höhe wie das bestehende Erdgeschoss auf Parzelle Nr. 1844 zu liegen kommt. Dabei erstreckt sich das Attikageschoss auf Parzelle Nr. 1994 westlich vor dem Sitzplatz beim Erdgeschoss auf Parzelle Nr. 1844. Das Erdgeschoss und die vorgelagerte Umgebung reichen jedoch auf Parzelle Nr. 1994 erheblich weiter nach Süden als dieses Attikageschoss. Nur schon deswegen kann dem Beschwerdeführer nicht gefolgt werden, wenn er behauptet, er erleide einen gänzlichen Aussichtsverlust. Er legt im Übrigen vor Bundesgericht nicht substanziiert dar, inwiefern es darauf ankommt, ob die Mehrhöhe infolge einer allfälligen Abweichung des bestehenden Terrains vom ursprünglichen Verlauf mindestens 1.10 m ausmacht, wie er behauptet, oder rund 1 m gemäss Vorinstanz beträgt. Unter den gegebenen Umständen ist es nicht unhaltbar, wenn die Vorinstanz von einer hinnehmbaren Einschränkung der Aussicht ausgegangen ist. Auch die rechtlichen Schlussfolgerungen der Vorinstanz zur Festlegung des gewachsenen Terrains auf der Bauparzelle erweisen sich als vertretbar. Sie durfte eine erhebliche Beeinträchtigung bei der Parzelle Nr. 1844 für den Fall verneinen, dass bei der Bauparzelle Nr. 1994 auf das bestehende Terrain abgestellt wird. Die Vorinstanz ist nicht in Willkür verfallen, wenn sie vorliegend § 8 Abs. 1 lit. b RBV # als massgeblich betrachtet hat.