Citation: 8C_340/2023 E. A

A.________, geboren 1977, war seit Februar 2009 mit einem Pensum von 64 % als Betriebsmitarbeiterin Office in der B.________ AG tätig und in dieser Eigenschaft bei der Generali Allgemeine Versicherungen AG (fortan: Generali oder Beschwerdegegnerin) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten versichert. Sie ist Mutter von zwei Kindern (geboren 1999 und 2000). Am 10. November 2018 erlitt sie als Beifahrerin in dem von ihrem Mann gelenkten Audi Q7 3.0 TDI ein stumpfes Thoraxtrauma, als auf der Hardbrücke in Zürich ein entgegenkommender VW Golf 5 auf die Gegenfahrbahn geriet und halbseitig frontal mit dem Audi kollidierte. A.________ war damals zum dritten Mal schwanger, und zwar in der siebten Woche. Die kollisionsbedingte Geschwindigkeitsänderung (Delta-v) im Audi betrug laut unfallanalytischem Gutachten der AXA vom 11. Januar 2022 (fortan: unfallanalytisches Gutachten) zwischen 26 und 31 km/h. Der Rettungsdienst fuhr A.________ von der Unfallstelle in die Klinik für Traumatologie des Spitals C.________ (fortan: Traumaklinik), wo sie bis zum 13. November 2018 hospitalisiert blieb und über starke Thoraxschmerzen, Luftnot und Kopfschmerzen klagte. Auf eine bildgebende Untersuchung wurde verzichtet. Weitere Hospitalisationen folgten vom 16. bis 20. November 2018 sowie vom 7. bis 9. Januar 2019. Unter anderem gestützt auf die Aktenbeurteilung des Vertrauensarztes der Generali, Dr. med. D.________, vom 10. Februar 2019 verfügte die Generali am 16. Mai 2019 den folgenlosen Fallabschluss per 1. April 2019 und hielt - nach umfangreichen weiteren Abklärungen - mit Einspracheentscheid vom 3. Februar 2022 daran fest.