Citation: 6B_657/2017 E. 3.1

3.1. Nach Ansicht der Vorinstanz scheidet der Tatbestand der üblen Nachrede gemäss Art. 173 StGB aus. In Bezug auf den Tatbestand der Beschimpfung erachtet die Vorinstanz den Strafbefreiungsgrund nach Art. 177 Abs. 2 StGB als gegeben. Sowohl in Bezug auf die üble Nachrede als auch die Beschimpfung wäre nach den Erwägungen der Vorinstanz zudem die Strafverfolgung gemäss Art. 178 Abs. 1 StGB verjährt. Den Tatbestand der Nötigung nach Art. 181 StGB erachtet die Vorinstanz ebenso wenig als erfüllt. Gegen all dies bringt der Beschwerdeführer nichts vor. Die Vorinstanz kommt zum Schluss, auch der Tatbestand der Drohung gemäss Art. 180 Abs. 1 StGB scheide aus. Es fehle an einer schweren Drohung, welche den Beschwerdeführer in Schrecken oder Angst versetzt habe. Der Beschwerdeführer wendet ein, die Vorinstanz würdige insoweit einzig die Drohung des Beschwerdegegners, ihn ins Gebüsch zu werfen. Dieser habe jedoch zusätzlich eine Schnittgeste am Hals gemacht, was die Vorinstanz ausser Acht lasse. Damit würdige die Vorinstanz die Akten willkürlich (Art. 389 Abs. 3 StPO i.V.m. Art. 9 BV) und stelle sie den Sachverhalt unvollständig fest (Art. 393 Abs. 2 lit. b StPO). Überdies verletze sie Art. 180 StGB, wenn sie die Schnittgeste am Hals nicht in die Beurteilung der Drohung miteinbeziehe. Darin liege auch ein Begründungsmangel (Beschwerde Ziff. 12 S. 14 ff.).