Citation: 5A_1072/2020 E. C

Mit Beschwerde in Zivilsachen vom 28. Dezember 2020 wendet sich A.________ (Beschwerdeführerin) an das Bundesgericht. Sie beantragt, den angefochtenen Entscheid in den Ziffern 1.3, 1.4, 1.5, 1.6, 1.8, 1.9 sowie Ziffer 2 wie folgt neu zu fassen, wobei Ziffer 2 ersatzlos gestrichen werden soll: "1.3 B.________ bezahlt A.________ einen monatlichen Ehegattenunterhalt wie folgt: März 2019 bis Dezember 2019 CHF 89.00 Januar 2020 bis April 2020 CHF 199.00 B.________ bezahlt A.________ einen monatlichen Betreuungsunterhalt wie folgt: Januar 2020 bis April 2020 CHF 246.75 Die Unterhaltsbeiträge sind zahlbar monatlich im Voraus jeweils auf den Ersten eines jeden Monats. A.________ hat B.________ jeweils im Monat nach Auszahlung ½ der Erfolgsbeteiligung weiterzuleiten. B.________ seinerseits zahlt A.________ ½ der Treueprämie im Betrag von CHF 1'500.00 nach Rechtskraft dieses Entscheides. 1.4 B.________ bezahlt E.________ einen monatlichen Kindesunterhalt wie folgt: - Von März 2019 bis und mit April 2019 CHF 1'191.80 - Von Mai bis und mit Juli 2019 CHF 922.40 - Von August bis und mit Dezember 2019 CHF 1'029.50 - Von Januar bis und mit April 2020 CHF 993.70 - Von Mai bis und mit Juni 2020 CHF 1'692.55 - Juli 2020 CHF 1'210.65 - Ab August 2020 CHF 1'214.20 Die Kinder- und Ausbildungszulage ist, soweit sie von B.________ bezogen wird, zusätzlich geschuldet. Sobald E.________ einen Lehrlingslohn erzielt, reduzieren sich die Unterhaltsbeiträge um einen Drittel des Netto-Lehrlingslohns. Die Unterhaltsbeiträge sind an A.________ zahlbar, und zwar monatlich im Voraus jeweils auf den Ersten eines jeden Monats. Die Zahlungsmodalitäten gelten über die Volljährigkeit hinaus, solange E.________ im Haushalt der Mutter lebt und keine eigenen Ansprüche gegenüber dem Vater stellt bzw. keinen anderen Zahlungsempfänger bezeichnet. 1.5 B.________ bezahlt F.________ einen monatlichen Kindesunterhalt wie folgt: - Von März 2019 bis und mit April 2019 CHF 1'191.80 - Von Mai bis und mit Juli 2019 CHF 922.40 - Von August bis und mit Dezember 2019 CHF 904.50 - Von Januar bis und mit April 2020 CHF 868.70 - Von Mai bis und mit Juni 2020 CHF 1'567.55 - Juli 2020 CHF 1'085.65 - Ab August 2020 CHF 1'259.55 Die Kinder- und Ausbildungszulage ist, soweit sie von B.________ bezogen wird, zusätzlich geschuldet. Sobald F.________ einen Lehrlingslohn erzielt, reduzieren sich die Unterhaltsbeiträge um einen Drittel des Netto-Lehrlingslohns. Die Unterhaltsbeiträge sind an A.________ zahlbar, und zwar monatlich im Voraus jeweils auf den Ersten eines jeden Monats. Die Zahlungsmodalitäten gelten über die Volljährigkeit hinaus, solange F.________ im Haushalt der Mutter lebt und keine eigenen Ansprüche gegenüber dem Vater stellt bzw. keinen anderen Zahlungsempfänger bezeichnet. 1.6 B.________ bezahlt D.________ einen monatlichen Kindesunterhalt wie folgt: - Von März 2019 bis und mit April 2019 CHF 1'294.80 - Von Mai bis und mit Juli 2019 CHF 1'025.40 - Von August bis und mit Dezember 2019 CHF 1'007.50 - Von Januar bis und mit April 2020 CHF 971.70 Die Kinder- und Ausbildungszulage ist, soweit sie von B.________ bezogen wird, zusätzlich geschuldet. Die Unterhaltsbeiträge sind an A.________ zahlbar, und zwar monatlich im Voraus jeweils auf den Ersten eines jeden Monats. 1.8 Bei der Festlegung des Unterhaltsbeitrages gemäss vorstehender Dispositiv-Ziffer 1.3-1.6 wird von folgenden finanziellen Einkommensverhältnissen der Parteien ausgegangen: B.________ CHF 9'274.00 als OS-Lehrer und Katechet (inkl. Entschädigung Mittagsstudium) CHF 84.00 Vermögensertrag A.________ CHF 1'684.00 25% bei der G.________ AG (bis Ende Dezember 2019) CHF 1'433.25 25% bei der G.________ AG (Januar bis Juni 2020) CHF 3'221.00 60% bei der H.________ AG (ab Mai 2020) CHF 680.00 aus selbständigem Nebenerwerb D.________ CHF 425.00 Ausbildungszulage E.________ [recte: F.________] CHF 375.00 Kinderzulage (bis Juli 2020) CHF 525.00 Ausbildungszulage (ab August 2020) E.________ CHF 375.00 Kinderzulage (bis Juli 2020) CHF 525.00 Ausbildungszulage (ab August 2020) " Subsidiär beantragt die Beschwerdeführerin, den Entscheid in den angefochtenen Punkten aufzuheben und die Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückzuweisen. Am 18. Januar 2021 wendet sich die Beschwerdeführerin erneut ans Bundesgericht. Sie macht geltend, dass die in der Begründung der Beschwerde vom 28. Dezember 2020 errechneten Unterhaltsbeiträge "offensichtlich unrichtig" in die Rechtsbegehren übertragen worden seien. Betroffen sei der Ehegattenunterhalt in der Zeit von Januar bis April 2020 sowie ab August 2020. Der Betreuungsunterhalt stehe wirtschaftlich der Beschwerdeführerin zu, jedoch rechtlich den Kindern, weshalb er den minderjährigen Kindern zuzuteilen sei. Gestützt darauf verlangt die Beschwerdeführerin, Ziffer 1.3 des angefochtenen Entscheids neu wie folgt zu fassen: "B.________ bezahlt A.________ einen monatlichen Ehegattenunterhalt wie folgt: März 2019 bis Dezember 2019 CHF 89.00 Januar 2020 bis April 2020 CHF 199.00 Ab August 2020 CHF 392.30 Die Unterhaltsbeiträge sind zahlbar monatlich im Voraus jeweils auf den Ersten eines Monats. A.________ hat B.________ jeweils im Monat nach Auszahlung ½ der Erfolgsbeteiligung weiterzuleiten. B.________ seinerseits zahlt A.________ ½ der Treueprämie im Betrag von CHF 1'500.00 nach Rechtskraft dieses Entscheides." In seiner Vernehmlassung vom 28. Mai 2021 beantragt B.________ (Beschwerdegegner), die Beschwerde abzuweisen, sofern darauf überhaupt einzutreten sei. Auf den Inhalt der Vernehmlassung des Beschwerdegegners wird im Sachzusammenhang eingegangen. Das Kantonsgericht verzichtet unter Hinweis auf den angefochtenen Entscheid auf eine Vernehmlassung (Schreiben vom 17. Mai 2021). Die Vernehmlassungsantworten wurden der Beschwerdeführerin zur Wahrung des rechtlichen Gehörs zur Kenntnis gebracht.