Citation: 9C_766/2020 E. 4.1.1

4.1.1. Er macht geltend, Prof. Dr. med. B.________ habe eine wesentliche invalidisierende Persönlichkeitsstörung anerkannt, jedoch die daraus resultierende Arbeitsunfähigkeit aus Gründen, die in der schwer gestörten Persönlichkeit des Beschwerdeführers liegen würden, wieder relativiert. Hierzu ist festzuhalten, dass Dr. phil. C.________ im Rahmen der neuropsychologischen Untersuchung nur leichte kognitive Einschränkungen und eine durchaus durchschnittliche Konzentrationsfähigkeit feststellen konnte. Prof. Dr. med. B.________ führte mit Blick darauf aus, die wesentliche Einschränkung der Leistungsfähigkeit basiere wohl auf den Persönlichkeitseigenschaften des Beschwerdeführers und berichtete, dass die Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit, die aufgrund der Persönlichkeitseigenschaften ein familiäres, wohlwollendes Umfeld voraussetze, 80 % betrage. Weshalb diese begründeten Ausführungen des Prof. Dr. med. B.________, der den Persönlichkeitseigenschaften des Versicherten Rechnung trug, nicht einleuchten sollen, vermag der Beschwerdeführer nicht aufzuzeigen und ist auch nicht ersichtlich.