Citation: 9C_638/2013 E. 3.1.1

3.1.1. Die Beschwerdeführerin macht geltend, die Übergangsbestimmung zur Reglementsänderung sei unverhältnismässig und willkürlich. Sie verletze zudem das Gebot, Destinatäre gleichzubehandeln (Art. 1f BVV 2; BGE 132 V 149 E. 5.2.5 S. 154). Die versicherte Person muss die Möglichkeit haben, im Rahmen ihrer gesetzlichen und reglementarischen Gestaltungsbefugnisse auf veränderte Rahmenbedingungen zu reagieren. Konnte die versicherte Person nicht mit einer für sie nachteiligen Änderung rechnen, so ist deshalb nach Mitteilung der Reglementsänderung (hier: vom 5. Juli 2011) eine angemessene Frist bis zu deren Wirksamwerden vorzusehen (vgl. BGE 133 V 279 E. 3.3 S. 286). Vorliegend wurde die alte Regelung nur noch auf bis zum 31. Dezember 2011 erfolgende Auszahlungen angewendet, die zudem vor dem 1. Juli 2011 beantragt worden sein mussten. Angesichts dieser zweiten Anforderung hatte die Beschwerdeführerin, wie sie insoweit zu Recht geltend macht, keine Möglichkeit, die veränderten reglementarischen Rahmenbedingungen in ihren Kaufentscheid einzubeziehen (Vertrag vom 5. Juli 2011). Für eine solchermassen restriktive Übergangsordnung ist keine Rechtfertigung ersichtlich. Insofern deutet einiges darauf hin, dass die Ablösung der bisherigen reglementarischen Ordnung unverhältnismässig ausgestaltet wurde.