Citation: 8C_270/2008 20.05.2008 E. 3

Streitig und zu prüfen ist die Höhe des Taggeldanspruchs ab 1. Juli 2006. 3.1 Das kantonale Gericht hat zunächst festgehalten, dass der Beschwerdeführer in seiner erlernten Tätigkeit als Maschinenbaumeister unbestrittenermassen 100 % arbeitsunfähig ist. In pflichtgemässer Würdigung der Aktenlage hat es sodann überzeugend erwogen, dass die zuletzt ausgeübte Tätigkeit bei der Firma X.________ GmbH administrativer Natur und der Versicherte im massgebenden Zeitpunkt des Einspracheentscheids für eine wechselbelastende, vornehmlich sitzende Tätigkeit zu 50 % arbeitsfähig war, sodass die Reduktion des Taggeldes per 1. Juli 2006 zu Recht erfolgt sei. Die Vorinstanz stützte sich dabei namentlich auf den SUVA-Bericht vom 30. September 2004, auf das Arbeitszeugnis vom 31. Oktober 2004, auf die kreisärztlichen Beurteilungen vom 31. Juli und 23. Oktober 2006 sowie auf die Atteste des behandelnden Arztes Dr. med. E.________ vom 12. Dezember 2006, 22. Januar und 10. Februar 2007. Die nach Erlass des Einspracheentscheids verfassten Berichte, namentlich des Dr. med. E.________ vom 12. April 2007, der Klinik Y.________ vom 14. und 22. Juni 2007 sowie des Vertrauensarztes der Rentenversicherung Z.________ vom 27. Juni 2007 seien - so die Vorinstanz - für das vorliegende Verfahren nicht relevant. Diesen Erwägungen kann vollumfänglich beigepflichtet werden. 3.2 Daran vermögen die Einwendungen des Beschwerdeführers nichts zu ändern. Soweit er sich auf ungenügende medizinische Abklärungen bzw. die Notwendigkeit eines weiteren Gutachtens beruft, ist festzustellen, dass in Anbetracht der umfassenden und schlüssigen Aktenlage für den massgebenden Zeitpunkt des Einspracheentscheids in antizipierter Beweiswürdigung (BGE 131 I 153 E. 3 S. 157, 124 V 90 E. 4b S. 94; SVR 2005 MV Nr. 1 S. 1 E. 2.3, M 1/02) von ergänzenden Abklärungen abgesehen werden kann. Sowohl der SUVA-Kreisarzt wie auch der behandelnde Arzt gehen in den oben erwähnten Berichten, welche die rechtsprechungsgemässen Anforderungen erfüllen, von der Zumutbarkeit einer wechselbelastenden, vornehmlich sitzenden Tätigkeit von vier Stunden pro Tag aus. Anhaltspunkte dafür, dass die vor dem Unfall ausgeübte Tätigkeit bei der Firma X.________ GmbH entgegen den bisherigen Aussagen des Versicherten diesen Kriterien nicht entspricht, fehlen. Zudem stünden dem Beschwerdeführer auf dem massgebenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt verschiedene Tätigkeiten offen, welche die Anforderungen gemäss ärztlicher Zumutbarkeitsbeschreibung erfüllen. Der vorinstanzliche Entscheid ist somit nicht zu beanstanden.