Citation: U 459/00 18.02.2002 E. 5

5.- Mit der Anerkennung des Kausalzusammenhangs ist noch nichts über das Ausmass der Arbeits- und Erwerbsunfähigkeit ausgesagt. Vielmehr wird es Aufgabe der SUVA sein, an welche die Sache zurückzuweisen ist, dies zu prüfen. Dabei wird sie neben dem zervikozephalen Syndrom auch die bereits vor dem Unfall vom 5. Mai 1995 bestehenden, danach verstärkt aufgetretenen, fortdauernden lumbalen Schmerzen berücksichtigen; vorausgesetzt ist allerdings, dass diese ebenfalls über den 6. August 1997 (Datum der Leistungseinstellung) hinaus unfallursächlich sind (vgl. RKUV 1994 Nr. U 206 S. 328 Erw. 3b mit Hinweisen; Urteil O. vom 31. August 2001, U 285/00, Erw. 4b). Während die Einschätzung des Dr. D.________ vom 27. Oktober 2000 angesichts der bereits dargelegten Mängel (vgl. Erw. 3a und b hievor) wenig überzeugt, haben sich die übrigen Ärzte zu diesem Punkt nicht abschliessend geäussert, weshalb diesbezüglich zusätzliche Abklärungen angezeigt sind. Gestützt auf die gewonnenen Erkenntnisse wird die Anstalt über den Anspruch auf Versicherungsleistungen neu verfügen.