Citation: 2C_216/2019 E. 5.2.3

5.2.3. Die Beschwerdeführerin stellt sich demgegenüber auf den Standpunkt, es ergebe sich bereits aus Art. 23 Abs. 4 StHG i.V.m. Art. 10 Abs. 1 lit. c StHG, dass vorliegend eine interkantonale Verlustverrechnung bei gewinnsteuerbefreiten juristischen Personen zulässig sei. Zudem verstösst die Verweigerung der Verlustanrechnung ihrer Ansicht nach gegen das aufgrund von Art. 127 Abs. 3 BV geltende Schlechterstellungsverbot. Die Beschwerdeführer erklärt, sie verfüge anders als nach der Darstellung im angefochtenen Urteil über Spezialsteuerdomizile in verschiedenen Kantonen und es liege damit ein interkantonaler Sachverhalt vor. Mit dem angefochtenen Urteil werde bei der Beschwerdeführerin bzw. beim Fonds B.________ für das Jahr 2010 eine höhere Grundstückgewinnsteuer im Kanton Bern erhoben, wie wenn alle Grundstücke in diesem Kanton gelegen hätten. Folglich sei mit dem angefochtenen Urteil eine unzulässige Schlechterstellung im Vergleich zu einem rein innerkantonalen Steuerpflichtigen gegeben.