Citation: 7B.153/2001 09.10.2001 E. 3

3.- a) In Bezug auf Betreibungshandlungen, die das Betreibungsamt nach der angefochtenen Steigerungspublikation, zugestellt am 3. März 2001, erliess, hat die obere Aufsichtsbehörde weiter festgehalten, dass das Betreibungsamt im Hinblick auf die Versteigerung nochmals eine Forderungseingabe verlangt und am 24. April 2001 dem Beschwerdeführer das neu erstellte Lastenverzeichnis unter Hinweis der Bestreitungsmöglichkeit mitgeteilt habe. Der Beschwerdeführer habe gemäss Vernehmlassung des Betreibungsamtes bis zum 2. Mai 2001 - bei dannzumal noch laufender Bestreitungsfrist - noch keine Bestreitung eingereicht; etwas anderes werde vom Beschwerdeführer weder behauptet noch belegt. Der Beschwerdeführer bringt im Wesentlichen sinngemäss vor, er habe in seiner Beschwerde vom 22. April 2001 an die Vorinstanz noch gar nicht belegen können, dass er das am 24. April 2001 mitgeteilte (neu erstellte) Lastenverzeichnis rechtzeitig am 4. Mai 2001 bestritten habe. Dieser Einwand ist völlig berechtigt. Indessen ist der Beschwerdeführer durch die Ausführungen der oberen Aufsichtsbehörde zu Betreibungshandlungen, die nach der tatsächlich angefochtenen Ver-fügung des Betreibungsamtes (Steigerungspublikation, zugestellt am 3. März 2001, sowie frühere, angeblich zu Unrecht verweigerte Amtshandlungen) ergangen sind (Art. 17 Abs. 1 u. 3 SchKG), in keiner Weise beschwert. Dem Beschwerdeführer steht die Beschwerde gemäss Art. 17 SchKG gegen nach dem 3. März 2001 ergangene Verfügungen des Betreibungsamtes ohne weiteres offen. b) Das Betreibungsamt hält in seiner Vernehmlassung vom 9. Juli 2001 an das Bundesgericht fest, es habe dem Beschwerdeführer Frist zur Klage an den Richter eröffnet; sodann habe der Beschwerdeführer innert Frist Klage beim Friedensrichter eingereicht. Aus den vom Amt gleichzeitig eingereichten Akten geht hervor, dass es dem Beschwerdeführer mit Formular VZG 11a am 9. Mai 2001 eine Frist von 20 Tagen angesetzt hat, innert der er unter anderem gegen die Beschwerdegegnerin zu klagen habe. Diese Vorbringen können im vorliegenden Verfahren indessen nicht berücksichtigt werden, da sie aus dem angefochtenen Entscheid und den darin von der Vorinstanz - für die erkennende Kammer verbindlich (Art. 63 Abs. 2 i.V.m. Art. 81 OG) - getroffenen Sachverhaltsfeststellungen nicht hervorgehen und auch das Betreibungsamt im Beschwerdeverfahren gemäss Art. 19 SchKG keine neuen Tatsachen vorbringen kann (Art. 79 Abs. 1 OG; BGE 111 III 5 E. 2). c) Schliesslich legt der Beschwerdeführer nicht hinreichend dar, inwiefern die obere Aufsichtsbehörde ihr Ermessen überschritten oder missbraucht habe (Art. 19 Abs. 1 SchKG), wenn sie ihm zufolge mutwilliger Beschwerdeführung die Verfahrenskosten auferlegt hat.