Citation: U 301/01 13.05.2002 E. 2

2.- Die Vorinstanz hat in einlässlicher Würdigung der medizinischen Akten zu Recht auf die massgebenden, in sich schlüssigen Arztberichte und Untersuchungen sowie auf die ärztlichen Beurteilungen von Dr. med. F.________ abgestellt und daraus zutreffend gefolgert, dass der Beschwerdeführer durch den Unfall vom 6. April 1996 keine rechtserhebliche Schädigung der körperlichen Integrität erlitten hatte. Denn im massgeblichen Zeitpunkt konnte beim Versicherten lediglich eine Sicca-Problematik als auf den Unfall zurückzuführenden Gesundheitsschaden festgestellt werden, welcher nicht als erheblich im Sinne von Art. 24 Abs. 1 UVG zu betrachten war. Hingegen hatte der natürliche Kausalzusammenhang zwischen dem Unfallereignis und einer vom Beschwerdeführer geltend gemachten Visusverminderung am linken Auge nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen werden können. Daran vermögen die - grösstenteils bereits im vorinstanzlichen Verfahren vorgebrachten - Einwände in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde nichts zu ändern. Insbesondere die Berufung auf die Arztzeugnisse des Augenarztes Dr. med. S.________ sind nicht geeignet, Zweifel an den überzeugenden Ergebnissen der abschliessenden ärztlichen Beurteilung von Dr. med. F.________ vom 25. April 2000, welche in Kenntnis der Vorakten abgegeben wurde, aufkommen zu lassen. Dabei wurde zutreffend festgestellt, dass Dr. med. S.________ selbst in seinem Bericht vom 23. Januar 2001 festgehalten hatte, dass das linke Auge am 12. April 1996 bereits wieder reizfrei geworden war. Zudem wurde in den verschiedenen medizinischen Begutachtungen wiederholt darauf hingewiesen, dass die Visusstörungen am linken Auge medizinisch unerklärlich seien und die Vermutung einer Aggravation nicht ausgeschlossen werden konnte. Schliesslich vermag auch der erwähnte Untersuchungsbericht von Dr. med. V.________ vom 3. Juli 2000, auf den sich der Beschwerdeführer beruft und welcher Dr. med. F.________ nicht berücksichtigt habe, zu keinem anderen Ergebnis zu führen, zumal darin lediglich bestätigt wird, eine Erklärung für die schlechte Sehschärfe links habe nicht eruiert werden können, die Funktionsstörung links habe auch durch die schlechte Kooperation bedingt sein können und die Frage einer Simulation oder Aggravation lasse sich nicht definitiv beantworten. Unter diesen Umständen besteht auch kein Anlass dazu, die Abklärung des bereits vollumfänglich erörterten Sachverhaltes durch Einholung eines neuen Gutachtens zu ergänzen.