Citation: 9C_170/2024 E. 5.4

5.4. Wie der Beschwerdeführer korrekt anmerkt, hat das Eidgenössische Versicherungsgericht bereits mehrmals Mahngebühren in der Höhe von weniger als 10 % der Ausstände als grenzwertig bezeichnet (z.B. Urteile K 112/05 vom 2. Februar 2006; K 76/03 vom 9. August 2005). Bei lediglich geringfügigen Ausständen hat das Bundesgericht allerdings auch eine wesentlich kleine Differenz zwischen Ausstand einerseits und Mahn- sowie Verwaltungskosten anderseits nicht beanstandet (Urteil K 24/06 vom 3. Juli 2005 E. 3.2 [Mahnspesen von Fr. 20.-, zuzüglich Bearbeitungsgebühren von Fr. 30.-, bei einer ausstehenden Kostenbeteiligung von Fr. 62.50]). Im Urteil 9C_870/2015 vom 4. Februar 2016 E. 4.2.3, auf welches sich der Beschwerdeführer ausdrücklich beruft, hat das Bundesgericht Mahngebühren von Fr. 120.- bei Ausständen von Fr. 549.95 (rund 22 %) und Fr. 735.60 (rund 16 %), respektive Fr. 240.- bei einem Ausstand von Fr. 1'025.25 (rund 23 %) zwar als im Vergleich zu den Ausständen hoch bezeichnet, ein Missverhältnis jedoch ausdrücklich verneint. Das Verhältnis zwischen Mahngebühren und Ausständen ist im vorliegend zu prüfenden Fall vergleichbar, entsprechend ist ein Missverhältnis im Hinblick auf die Rechtsprechung zu verneinen. Der Beschwerdeführer macht nichts geltend, was zu einer anderen Ansicht führen würde.