Citation: 5D_185/2023 E. 3

Wenn der Beschwerdeführer eine willkürliche Feststellung des Sachverhaltes dahingehend rügt, dass er die Verfügung vom 16. Mai 2023 nie erhalten habe und das Kantonsgericht die Zustellung nicht belegen könne, wobei er wegen Datenverlusts über keine Belege verfüge, so gehen seine Ausführungen an der Sache vorbei: Die obergerichtlichen Erwägungen gehen vielmehr dahin, dass nach Abschluss des erstinstanzlichen Verfahrens kein Rechtsschutzinteresse an der Einreichung einer Vernehmlassung bestehe und im Übrigen mit einer Rechtsverweigerungsbeschwerde keine Verfahrensfehler, sondern einzig das unrechtmässige Verweigern einer Verfügung oder eines Entscheides gerügt werden könne. Wenn der Beschwerdeführer behauptet, ihm sei die Verfügung vom 16. Mai 2023 nie zugegangen, so bestreitet er nicht, dass das Kantonsgericht an sich tätig geworden ist. Vor diesem Hintergrund ist nicht ersichtlich und schon gar nicht dargetan, gegen welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern die Erwägungen des angefochtenen Entscheides gegen solche verstossen sollen.