Citation: 6B_1148/2023 E. 2.5

2.5. Der Beschwerdeführer setzt sich damit nicht hinreichend auseinander. Er behauptet auch vor Bundesgericht lediglich pauschal, die lange Verfahrensdauer sei für ihn als Treuhänder und Revisor sehr belastend gewesen. Dass er in dieser Tätigkeit aufgrund des hängigen Strafverfahrens konkrete Einschränkungen hinnehmen musste, legt er nicht dar. Ebenso wenig vermag er mit seiner nicht substanziierten Bestreitung die von ihm bzw. seinem Verteidiger gemäss der Vorinstanz mitzuverantwortende Verfahrensverzögerung im Berufungsverfahren zu widerlegen. Dass das Verfahren für ihn psychisch belastend war, ist ohne Weiteres nachvollziehbar. Dies schliesst nicht aus, dass er selbst bzw. sein Verteidiger - wie von der Vorinstanz festgestellt - ebenfalls zur Verlängerung des Berufungsverfahrens beitrug. Der Beschwerdeführer zeigt auch nicht konkret auf, weshalb die lange Dauer des Strafverfahrens, insbesondere die lange Dauer zwischen der Berufungsverhandlung vom 26. März 2021 und der Urteilsfällung am 24. Juni 2022, der Wahrheitsfindung abträglich gewesen wäre oder eine sachgerechte Beurteilung erschwert oder beeinträchtigt hätte. Die Protokollierung der Berufungsverhandlung erlaubt auch nachträglich eine einwandfreie Würdigung der wesentlichen Beteiligtenaussagen (vgl. Urteil 6B_499/2017 vom 6. November 2017 E. 1.3.4). Ohnehin ergibt sich aus dem angefochtenen Entscheid, dass sich der Beschwerdeführer anlässlich der Berufungsverhandlung weitgehend auf sein Aussageverweigerungsrecht berief (vgl. angefochtenes Urteil E. 4.1 S. 81). Dieser legt im Übrigen nicht dar, weshalb der unmittelbare Eindruck seiner Aussagen und seines Aussageverhaltens an der Berufungsverhandlung von entscheidender Bedeutung gewesen sein soll. Dies ist angesichts der angeklagten Delikte und der von der Vorinstanz angerufenen Beweise auch nicht ersichtlich. Allfällige Noven hätte der Beschwerdeführer zudem spontan ins Berufungsverfahren einbringen können. Dass ihn die Vorinstanz trotz der langen Dauer zwischen Berufungsverhandlung und Urteilsfällung nicht explizit aufforderte, seine persönlichen Verhältnisse zu aktualisieren, rechtfertigt keine Aufhebung des angefochtenen Entscheids, zumal der Beschwerdeführer nicht behauptet, seine persönlichen Verhältnisse hätten sich in der Zeit seit der Berufungsverhandlung geändert.