Citation: 6B_908/2015 E. 4.2.2

4.2.2. Die Vorinstanz erwägt hinsichtlich der Strafzumessung, dass der Beschwerdeführer sich nicht unwesentlich geständig zeigte und seine Verantwortung stets anerkannte. Nach Berücksichtigung der Täterkomponenten erscheine eine Freiheitsstrafe von sechs Jahren und drei Monaten als angemessen. Obwohl der Beschwedeführer sich in der Zwischenzeit einer groben Verletzung der Verkehrsregeln schuldig gemacht habe, müsse die seit der Begehung der Tat verstrichene Zeit im Umfang von acht Monaten strafmindernd berücksichtigt werden. Eine weitere Reduktion von 15 Monaten erfolgte aufgrund einer nicht unerheblichen Verletzung des Beschleunigungsgebotes. Dabei hielt die Vorinstanz fest, dass das Verfahren während vier Jahren still stand und insgesamt neun Jahre dauerte. Die Vorinstanz berücksichtigt im Rahmen der Strafzumessung sämtliche relevanten Aspekte, ohne das ihr zustehende Ermessen zu sprengen. Daraus, dass der Beschwerdeführer 59 Jahre alt ist und die Verbüssung einer Freiheitsstrafe schwere Folgen nach sich ziehen würde, folgt keine besondere Strafempfindlichkeit, welche zu beachten wäre. Soweit der Beschwerdeführer vorbringt, er habe sich nicht persönlich bereichert, entfernt er sich von den verbindlichen Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz, ohne darzulegen, dass und inwiefern diese willkürlich sind.