Citation: 9C_296/2022 E. A

Die 1962 geborene A.________ meldete sich im März 2018 unter Hinweis auf eine Burnout-Erschöpfungsdepression bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle Bern klärte die medizinischen und die erwerblichen Verhältnisse ab. Sie sprach der Versicherten Arbeitsvermittlung und ein Belastbarkeitstraining zu. Weiter beauftragte sie das Swiss Medical Assessment- und Business Center (SMAB) mit einer Begutachtung im Fachbereich Psychiatrie sowie einer neuropsychologischen Untersuchung mit Beschwerdevalidierung (psychiatrisches Gutachten vom 4. Januar 2021 einschliesslich neuropsychologisches Teilgutachten vom 25. November 2020). Vorbescheidweise stellte sie am 1. Juni 2021 die Verneinung eines Rentenanspruches in Aussicht. Auf den Einwand der Versicherten ersuchte die Verwaltung die Gutachterstelle um die Beantwortung verschiedener Zusatzfragen (Stellungnahme vom 18. Oktober 2021). Nach erneuter Durchführung des Vorbescheidverfahrens erliess sie am 22. Dezember 2021 aufgrund eines (anhand der gemischten Methode ermittelten) Invaliditätsgrades von 21 % eine rentenablehnende Verfügung.