Citation: C 222/03 29.06.2004 E. 2

Das kantonale Gericht hat die bis 30. Juni 2003 gültig gewesenen, hier intertemporalrechtlich anwendbaren Bestimmungen über Beschäftigungsprogramme (Art. 72 Abs. 1 AVIG) und die Zumutbarkeitskriterien bei der Zuweisung von Versicherten in solche Programme (Art. 72a Abs. 2 AVIG in Verbindung mit Art. 16 Abs. 2 AVIG) zutreffend dargelegt. Korrekt sind sodann die Hinweise auf die Pflichten der versicherten Person, alles Zumutbare unternehmen zu müssen, um Arbeitslosigkeit zu vermeiden oder zu verkürzen, und ihre entsprechenden Bemühungen nachweisen können zu müssen (Art. 17 Abs. 1 AVIG), die Auskunfts- und Meldepflicht des Leistungsempfängers (Art. 96 Abs. 1 und 2 AVIG) sowie den Taggeldanspruch bei Krankheit (Art. 28 Abs. 1 AVIG in Verbindung mit Art. 42 Abs. 1 AVIV) und die Verwirkungsfolgen bei nicht rechtzeitiger Meldung der Arbeitsunfähigkeit (Art. 42 Abs. 2 AVIV). Richtig sind auch die Ausführungen zu den Gründen für eine Einstellung in der Anspruchsberechtigung (Art. 30 Abs. 1 AVIG) sowie die verschuldensabhängige Dauer der Einstellung (Art. 30 Abs. 3 AVIG in Verbindung mit Art. 45 Abs. 2 AVIV). Darauf wird verwiesen. Das am 1. Januar 2003 in Kraft getretene Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 ist mit der Vorinstanz nicht anwendbar, da nach dem Zeitpunkt des Erlasses der strittigen Verwaltungsverfügungen vom 26. August und 9. September 2002 eingetretene Rechts- und Sachverhaltsänderungen vom Sozialversicherungsgericht nicht berücksichtigt werden (BGE 129 V 4 Erw. 1.2 mit Hinweisen).