Citation: 6B_1395/2021 E. 8.4

8.4. Das angefochtene Urteil ist betreffend die Frage des Aktenbeizugs nicht zu beanstanden. Hinweise dafür, dass die Staatsanwaltschaft lediglich "selektiv" Akten aus dem im Kanton Freiburg gegen den Beschwerdeführer geführten Verfahren beigezogen hätte, welche die Anklagehypothese gestützt hätten (vgl. Beschwerde Ziff. 28 S. 15 f.), liegen keine vor. Mangels konkreter Anhaltspunkte fehlt diesem Vorwurf die substanzielle Basis und handelt es sich letztendlich um eine blosse Mutmassung. Insofern der Beschwerdeführer ausführt, die Vorinstanz hätte die Frage der Verwertbarkeit des im Kanton Freiburg mittels geheimen Zwangsmassnahmen erhobenen Zufallsfundes beantworten müssen (vgl. Beschwerde Ziff. 28 S. 15), kann ihm nicht gefolgt werden. Mit Entscheid des Zwangsmassnahmengerichts Basel-Landschaft vom 9. Mai 2017 wurde die Bewilligung der Verwertung der Erkenntnisse aus der in der Untersuchung gegen E.________ angeordneten akustischen Überwachung des Personenwagens G.________ im Strafverfahren gegen den Beschwerdeführer erteilt. Die Beschwerde des Beschwerdeführers gegen die Bewilligung der Verwertung des fraglichen Zufallsfundes wurde vom Kantonsgericht Basel-Landschaft mit Beschluss vom 9. Juli 2018 rechtskräftig abgewiesen. Bei Entscheiden über die Verwertbarkeit von Zufallsfunden (Art. 278 StPO) handelt es sich grundsätzlich um Zwischenentscheide mit nicht wieder gutzumachendem Nachteil i.S.v. Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG. Nach Eintritt der Rechtskraft dieser im StPO-Beschwerdeverfahren zu prüfenden Entscheide können die betreffenden Fragen vor dem Sachrichter nicht nochmals aufgeworfen werden (BGE 140 IV 40 E. 1.1 S. 42 f.). Dass dem Beschwerdeführer die Anfechtung des Beschlusses des Kantonsgerichts Basel-Landschaft vom 9. Juli 2018 vor Bundesgericht nicht möglich gewesen sein soll, macht er in seiner Beschwerde nicht geltend. Im vorliegenden Verfahren ist daher nicht mehr zu prüfen, ob die Verwertung des Zufallsfundes zu Recht bewilligt wurde (vgl. Urteil 6B_1362/2020 vom 20. Juni 2022 E. 8.3). Auf die entsprechende Rüge ist daher nicht einzutreten.