Citation: 5A_6/2025 E. 1

Die Parteien sind die nicht miteinander verheirateten und getrennt lebenden Eltern der 2019 geborenen C.________, für welche sie die alternierende Obhut vereinbart haben und für welche eine Beistandschaft nach Art. 308 Abs. 1 und 2 ZGB besteht. Am 24. Juni 2024 teilte die KESB Bern die Obhut superprovisorisch der Mutter zu. Mit vorsorglichem Massnahmeentscheid vom 19. September 2024 bestätigte sie die superprovisorisch verfügte Obhuts- und Besuchsrechtsregelung und ordnete ein Fachgutachten an; sie sah vor, zuerst ein erwachsenenpsychiatrisches Gutachten über den Vater und anschliessend ein Erziehungsfähigkeitsgutachten für beide Eltern erstellen zu lassen. Dagegen erhob der Vater beim Obergericht des Kantons Bern eine Beschwerde. Im Verlauf des Beschwerdeverfahrens zog die KESB ihren Entscheid am 23. Oktober 2024 in Wiedererwägung und stimmte dem Vater insoweit zu, als primär die Erziehungsfähigkeit der Eltern zur Debatte stehe und deshalb in einem ersten Schritt ein Erziehungsfähigkeitsgutachten zu erstellen sei; nur wenn sich daraus die Notwendigkeit der Begutachtung des Vaters ergäbe, wäre ein solches Gutachten in Auftrag zu geben. In der Folge beantragte der Beschwerdeführer, das Beschwerdeverfahren sei infolge Gegenstandslosigkeit abzuschreiben; die Mutter erklärte sich mit der Verfahrensabschreibung einverstanden. Darauf schrieb das Obergericht das Verfahren mit Verfügung vom 10. Dezember 2024 als gegenstandslos ab und verpflichtete den Kanton zur Tragung der Parteikosten des Vaters. Mit Beschwerde vom 30. Dezember 2024 wendet sich dieser an das Bundesgericht.