Citation: 8C_648/2020 E. 6.1

6.1. Die Beschwerdeführerin macht im Wesentlichen geltend, die D.________ GmbH habe der Suva die Verordnung des Dr. med. E.________ vom 23. Mai 2017 zukommen lassen und ihr mitgeteilt, dass sie für den Versicherten Pflegeleistungen erbringen und ihr entsprechend Rechnung stellen würde. Auch die Verordnung des Dr. med. C.________ vom 8. Dezember 2017 sei von der D.________ GmbH mit der Referenz der Suva versehen und dieser am 11. Dezember 2017 zugestellt worden. Im Zeitpunkt der Zustellung der Verordnungen und der Bezahlung der verordneten Pflegeleistungen habe die Suva gewusst, dass sie für die gleiche Zeit Geldleistungen für die medizinische Pflege zu Hause entrichtet habe. Vor dem Hintergrund dieser Tatsachen hätte die Suva das Bestehen der Voraussetzungen für die von ihr geltend gemachten Rückforderung im Mai 2017, spätestens jedoch im Dezember 2017 erkennen können. Die Frist nach Art. 25 Abs. 2 ATSG habe daher nicht erst am 18. Juli 2018, sondern bereits im Mai bzw. im Dezember 2017 zu laufen begonnen. Der Rückforderungsanspruch der Suva sei im Zeitpunkt des Verfügungserlasses am 7. März 2019 bereits seit mehreren Monaten verwirkt gewesen.