Citation: 9C_269/2024 E. 3.3.3

3.3.3. Der Beschwerdeführer macht eine Sachverhaltsveränderung in erwerblicher Hinsicht geltend: Er habe das von der IV-Stelle in der Verfügung vom 4. August 2015 auf Fr. 35'000.- festgelegte Invalideneinkommen nach der Rentenherabsetzung zu keinem Zeitpunkt auch nur ansatzweise erreichen können. So habe sein Einkommen 2015 (ab August) Fr. 6'071.-, 2016 Fr. 10'331.-, 2017 Fr. 14'951.-, 2018 Fr. 5'700.- und 2019 Fr. 1'089.- betragen, bevor er ab 2020 gar kein relevantes Einkommen mehr erzielt habe. Beim Erlass der Verfügung vom 4. August 2015 stand Folgendes fest: Der Beschwerdeführer hatte zwischen (spätestens) Januar 2009 und November 2014 unregelmässige und schwankende Einkommen erzielt. Sein letzter Arbeitstag (vor dem massgeblichen Vergleichszeitpunkt vom 4. August 2015) war bereits am 28. November 2014 gewesen, und die Eingliederungsberaterin der IV-Stelle hatte im Februar 2015 "eine berufliche Integration im ersten Arbeitsmarkt (für) aktuell nicht umsetzbar" gehalten. Bei diesen Gegebenheiten stellt der Umstand, dass der Versicherte (auch) nach dem 4. August 2015 tatsächlich kein durchschnittliches Jahreseinkommen von Fr. 35'000.- erzielen konnte, keine erhebliche Sachverhaltsveränderung dar. Dass die teilweise (Wieder-) Aufnahme einer Erwerbstätigkeit - bei isolierter Betrachtung - zur Berücksichtigung eines entsprechenden Invalideneinkommens hätte führen müssen (vgl. zu dessen Festsetzung BGE 148 V 174 E. 6.2; 143 V 295 E. 2.2; 135 V 297 E. 5.2) und insofern anspruchsrelevant gewesen sein soll, ist zu bezweifeln. Solches macht der Beschwerdeführer auch nicht geltend, weshalb sich diesbezügliche Weiterungen erübrigen.