Citation: 5A_768/2021 E. 3.2.1

3.2.1. Der Beschwerdeführer führt im Wesentlichen aus, die Vorinstanz habe das Willkürverbot gemäss Art. 9 BV verletzt, weil sie schweizerisches anstatt kroatisches Recht angewandt habe. Art. 8 Abs. 1 des HUÜ sei offensichtlich falsch angewandt worden. Aus der bundesgerichtlichen Rechtsprechung lasse sich die "teleologische Reduktion" von Art. 8 Abs. 1 HUÜ nicht ableiten, dies sei willkürlich. Auch das HUÜ sei aufgrund der falschen Anwendung von Art. 8 Abs. 1 HUÜ verletzt. Der Verweis auf das HUP sei ferner nicht relevant, weil die Schweiz kein Vertragsstaat sei. Von einer uneinheitlichen oder sinn- und zweckentleerten Anwendung des HUÜ könne keine Rede sein, da Kroatien gar kein Mitgliedstaat sei. Schliesslich habe die Vorinstanz das Willkürverbot auch mit der unbegründeten Behauptung verletzt, die Parteien hätten keine Rechtswahl getroffen, da sie weder die Akten des kroatischen Verfahrens ediert noch den dort gemeinsam beauftragten Rechtsanwalt als Zeugen befragt habe. Angesichts der Tatsache, dass beide Parteien Wohnsitz in der Schweiz gehabt und dennoch in Kroatien die Scheidung eingereicht hätten, scheine es sehr naheliegend, dass eine schriftliche Rechtswahl getroffen worden, sofern eine solche nach kroatischem Recht notwendig gewesen, sei.