Citation: 1C_241/2015 E. A

Vom 8. April bis zum 9. Mai 2011 legte der Stadtrat von Zürich das Strassenbauprojekt Forchstrasse, eine Hauptstrasse mit überkommunaler Bedeutung, Abschnitt Burgwies bis Friedhof Enzenbühl, öffentlich auf. Geplant war dabei die Ersetzung der beinahe 30-jährigen Tramgeleise, der behindertengerechte Ausbau der Haltestellen Balgrist und Burgwies, die Schaffung einer Begegnungszone bei der Haltestelle Burgwies, die Verbreiterung der Autofahrspuren, die Umsetzung einer Radroute sowie die Sanierung der Kanalisation und von Werkleitungen. Dagegen erhob die Swisscom (Schweiz) AG Einsprache. Sie beantragte hauptsächlich, die Stadt Zürich bzw. ihr Werk Entsorgung + Recycling Zürich (ERZ) sei zu verpflichten, die Swisscom für sämtliche kanalbaubedingten Umlegungen und entsprechenden Anpassungen der Telekommunikationsinfrastruktur im Betrag von voraussichtlich Fr. 132'000.-- zu entschädigen; sodann seien die Stadt bzw. ihre konzessionierten Transportunternehmungen (Verkehrsbetriebe Zürich [VBZ] sowie Forchbahn AG) zu verpflichten, die Swisscom für sämtliche bahn- bzw. gleisbaubedingten Umlegungen sowie entsprechenden Anpassungen der Telekommunikationsinfrastruktur im Betrag von voraussichtlich Fr. 16'000.-- zu entschädigen. Am 16. Mai 2012 beschloss der Stadtrat von Zürich die Realisierung des Projekts, wies die Einsprache der Swisscom ab und verpflichtete diese im Wesentlichen, ihre Leitungsanlagen und weitere damit verbundene bauliche Massnahmen dem Strassen- und Kanalbauprojekt anzupassen und die dadurch hervorgerufenen Mehr- und Folgekosten selbst zu tragen. Mit Entscheid vom 15. Januar 2014 wies der Regierungsrat des Kantons Zürich einen dagegen von der Swisscom (Schweiz) AG erhobenen Rekurs ab.