Citation: 5A_664/2014 E. 2.4.2

2.4.2. Aus den Darlegungen des Beschwerdeführers geht nicht hervor, dass die Vorinstanz entscheidrelevant von sachlich nicht massgebenden Kriterien ausgegangen wäre oder dass sie diese nicht nach pflichtgemässem Ermessen gewichtet hätte. Der Beschwerdeführer bestreitet denn auch in erster Linie die der Interessenabwägung zugrunde liegenden tatsächlichen Feststellungen. Seine diesbezüglichen Sachverhaltsrügen erweisen sich indes als unbegründet. So schildert er den Sachverhalt in Bezug auf die Betreuungskompetenzen der Beschwerdegegnerin sowie ihre Möglichkeit zur Erschliessung neuer Einnahmequellen lediglich aus eigener Sicht. Gleiches gilt hinsichtlich seines Vorbringens, die Beschwerdegegnerin habe in Tat und Wahrheit gar nicht die Absicht, in der Liegenschaft Nr. zzz wohnen zu bleiben, sondern wolle diese umgehend weiterverkaufen. Der Beschwerdeführer legt dazu insbesondere dar, wie sich die Beschwerdegegnerin verhalten hatte, bevor die vom Bezirksgericht in Auftrag gegebene Schätzung einen Verkehrswert von Fr. 655'000.-- ergab. Eine willkürliche Annahme einer dauerhaften Verbleibensabsicht in der Liegenschaft Nr. zzz lässt sich daraus jedoch nicht ableiten. Einerseits hat die Vorinstanz die anfängliche Sprunghaftigkeit der Beschwerdegegnerin damit erklärt, dass sie vor Vorliegen der Schätzung noch von einem wesentlich höheren Verkehrswert ausgegangen sei und daher rein finanziell keine Möglichkeit gesehen habe die Liegenschaft zu übernehmen und den Beschwerdeführer auszuzahlen. Andererseits sind gemäss Feststellung der Vorinstanz keine Anhaltspunkte ersichtlich, dass der objektive Wert der Liegenschaft nicht dem Schätzwert entspricht, was ebenfalls gegen die Darstellung des Beschwerdeführers spricht, die Beschwerdegegnerin beabsichtige die Liegenschaft umgehend (zu einem höheren Preis) wieder zu verkaufen. Ist somit ausschliesslich auf den vorinstanzlich festgestellten Sachverhalt abzustellen, so gibt die Schlussfolgerung der Vorinstanz, das Interesse der Beschwerdegegnerin in der Liegenschaft Nr. zzz wohnen zu bleiben und allenfalls dort zu arbeiten sei höher zu gewichten als das Interesse des Beschwerdeführers, dort seinen Hobbys nachzugehen, keinen Anlass in das Ermessen der Vorinstanz einzugreifen, mögen ihm diese Hobbys (u.a. Hühnerhaltung, Nudelherstellung und Renovationsarbeiten) auch sehr viel Freude bereiten. Insbesondere greift das isoliert unter dem Aspekt der Altersvorsorge vorgetragene Argument des Beschwerdeführers zu kurz, die Beschwerdegegnerin könne mit der güterrechtlichen Ausgleichszahlung von diesfalls knapp Fr. 600'000.-- eine andere Liegenschaft mit ebenfalls niedriger Hypothekarbelastung und weniger Unterhaltsbedarf erwerben, lässt es doch das konkret festgestellte Interesse der Beschwerdegegnerin an der Beibehaltung der aktuellen Wohnsituation in vertrauter Umgebung völlig ausser Acht. Ist die vorinstanzliche Zuteilung der Liegenschaft Nr. zzz an die Beschwerdegegnerin nicht zu beanstanden, so hat mangels dagegen erhobener Rügen auch die Höhe der güterrechtlichen Ausgleichszahlung von Fr. 79'195.15 Bestand.