Citation: 6B_1219/2015 E. 1.2

1.2. Der Beschwerdeführer macht im Wesentlichen geltend, die Freiheitsstrafe von 4 Jahren sei im Verhältnis zu den gegen die Mittäter ausgesprochenen Strafen unverhältnismässig hoch. Es sei nicht nachvollziehbar, weshalb der Mittäter X.________, der den Brand eigenhändig gelegt habe, nicht schwerer bestraft werde als er. Besonders stossend sei, dass die Vorinstanz gänzlich unberücksichtigt gelassen habe, dass er überhaupt keinen Einfluss darauf gehabt habe, wie und in welchem Ausmass es in den Büroräumen habe brennen sollen, zumal er weder das Benzin beschafft noch dieses verteilt und den Brand gelegt habe. Die Tatbeiträge der Mittäter wögen weitaus schwerer als sein eigener. Im Weiteren rügt der Beschwerdeführer, die Vorinstanz begründe nach wie vor nicht, weshalb sie vom Antrag der Staatsanwaltschaft auf eine Freiheitsstrafe von 3 1/2 Jahren abweiche. Sie lasse auch völlig unberücksichtigt, dass er der erste der drei Mittäter gewesen sei, der ein Geständnis abgelegt und damit wesentlich zur Klärung der Sache beigetragen habe. Ferner unterlasse es die Vorinstanz, die Auswirkungen der unbedingten Strafe auf sein Leben zu berücksichtigen. Sie hätte prüfen müssen, ob eine Freiheitsstrafe im Bereich des teilbedingten Strafvollzuges noch vertretbar sei. Die Voraussetzungen für das Fehlen einer ungünstigen Prognose seien eindeutig erfüllt. Er weise keine Vorstrafen auf und habe sich trotz mehrmonatigen Freiheitsentzuges erfolgreich wieder in die Gesellschaft integriert. Er sei seinen Pflichten nachgekommen und zeige Reue und Einsicht. Er sei zwar wegen eines am 13. Januar 2012 erlittenen schweren Arbeitsunfalls arbeitsunfähig, könne aber seit dem 18. August 2014 an einem geschützten Arbeitsplatz beschäftigt werden. Entscheidend komme hinzu, dass er bis heute stark an den Tatfolgen zu leiden habe. So sei seine Ehe gescheitert und hätten sich Freunde von ihm abgewandt. Am meisten bedrücke ihn, dass er sich wegen seiner Tat nicht habe von seiner sterbenden Mutter verabschieden können. Die Gesamtheit der Belastungen habe zu einem psychischen Zusammenbruch geführt, der zwei Aufenthalte in einer psychiatrischen Klinik notwendig gemacht habe. Seither stehe er in ständiger Behandlung. Die positive Entwicklung durch die Therapien würden durch eine mehrjährige Freiheitsstrafe gefährdet. Angesichts der einschneidenden Konsequenzen eines unbedingten Vollzuges und der günstigen Prognose sei eine teilbedingte Strafe auszusprechen (Beschwerde S. 5 ff.).