Citation: 5A_796/2013 E. 6.3

6.3. Das Kantonsgericht hat entgegen der Darstellung der Beschwerdeführer (S. 14 Rz. 27) das erstinstanzlich eingeholte Gerichtsgutachten nicht schlechthin als unbrauchbar bezeichnet und vielmehr einzelne gutachterliche Erhebungen wie z.B. die Bodenpreise ausdrücklich berücksichtigt. Es hat auf das Gutachten nur insoweit nicht abstellt, als die Vorgehensweise des Experten bei der Festlegung der Entschädigung in Lehre und Rechtsprechung keine Stütze finde und insgesamt nicht überzeuge (E. III/5c S. 23 des angefochtenen Entscheids). Das Kantonsgericht ist von der bundesgerichtlichen Rechtsprechung ausgegangen, wonach die Entschädigung für einen Notweg, der wie hier über eine bereits bestehende Zufahrt führt, so berechnet werden darf, dass sich der Berechtigte am Verkehrswert der vom Notweg konkret beanspruchten Fläche angemessen beteiligt (BGE 120 II 423 E. 7a).