Citation: 9C_694/2022 E. 4

Der Beschwerdeführer beruft sich weiter auf Art. 2 lit. a der Verfassung des Kantons Uri vom 28. Oktober 1984 (KV/UR; SR. 131.214), wonach der Kanton und die Gemeinden anstreben, eine gerechte Ordnung für das friedliche Zusammenleben der Menschen zu schaffen. Der Beschwerdeführer leitet hieraus das Äquivalenzprinzip ab, das seiner Ansicht nach ein vernünftiges Verhältnis zwischen der Abgabenhöhe und dem Wert der Gegenleistung vorschreibt. Auch dieses Vorbringen ist offensichtlich unbegründet. Abgesehen davon, dass Art. 2 KV/UR angesichts der Marginalie "Staatsziele" sowie seines Wortlauts offensichtlich nur programmatische Bedeutung hat und dem Beschwerdeführer keine justiziablen Rechte im Sinne von Art. 95 lit. c BGG einräumt, sind Kostenanlastungssteuern wie die streitbetroffene Beherbergungsgebühr im Unterschied zu Kausalabgaben der Höhe nach gerade nicht auf den effektiven Wert oder den Nutzen beschränkt, den die abgabepflichtige Person aus den Leistungen des abgabeerhebenden Gemeinwesens zieht (BGE 124 I 289 E. 3b; Urteil 2C_198/2020 vom 23. Dezember 2021 E. 4.3). Das Äquivalenzprinzip, wie es das Bundesgericht aus dem Verhältnismässigkeitsgebot (Art. 5 Abs. 2 BV) und dem Willkürverbot (Art. 9 BV) für Kausalabgaben entwickelt hat (vgl. BGE 145 I 52 E. 5.2.3; 141 I 105 E. 3.3.2), greift also schon deshalb nicht.