Citation: 6B_1294/2022 E. 1.4.2

1.4.2. Die Beschwerdeführerin vermag nicht aufzuzeigen, inwieweit die einzelnen Deliktsbeträge und der Gesamtdeliktsbetrag offensichtlich falsch seien. Die Vorinstanz stützt sich bei der Feststellung des Gesamtdeliktsbetrages nicht einzig auf das Geständnis der Beschwerdeführerin, sondern auch auf die Einschätzungen der Geschädigten sowie auf Quittungen bzw. die Beschaffenheit der Schmuckstücke. Auf die Vorbringen der Beschwerdeführerin ist nicht einzugehen, soweit sie den vorinstanzlichen Feststellungen lediglich ihre eigene Sicht der Dinge gegenüberstellt, ohne dabei darzutun, inwieweit die Ausführungen der Vorinstanz auch im Ergebnis willkürlich erscheinen (Art. 42 Abs. 2, 106 Abs. 2 BGG). Dies ist beispielsweise der Fall, soweit sie einwendet, die Schmuckstücke hätten einen hohen emotionalen Wert, und dabei nicht begründet geltend macht, inwieweit vorliegend die Geschädigten konkret den jeweiligen Betrag der Schmuckstücke höher als den tatsächlichen Wert geschätzt hätten und die Vorinstanz gestützt auf deren Angaben willkürliche Feststellungen getroffen haben soll. Entsprechend kann die Beschwerdeführerin auch nichts für sich daraus ableiten, wenn sie geltend macht, es würden Einvernahmeprotokolle fehlen, weshalb es unmöglich sei, die Aussagen der Geschädigten zu würdigen. Ebenfalls nicht einzugehen ist auf das Vorbringen der Beschwerdeführerin, wonach die Geschädigte B.________ zwar eine Quittung aus dem Jahr 1988 zu den Akten gegeben habe, jedoch könnte dieser Beleg auch zu einem anderen Schmuckstück als dem entwendeten gehören. Mit diesem Einwand ist die Beschwerdeführerin nicht zu hören (Art. 42 Abs. 2 BGG). Sie beschränkt sich darauf, pauschal eine eigene abweichende Würdigung vorzunehmen, ohne dabei aufzuzeigen, inwieweit der vorinstanzliche Entscheid auch bei objektiver Würdigung des gesamten Beweisergebnisses offensichtlich unhaltbar sein soll. In diesem Zusammenhang erweist sich auch das Vorbringen der Beschwerdeführerin als appellatorisch, wonach die Echtheitsprüfungen nichts über den tatsächlichen Wert der Stücke aussagen würden. Die Vorinstanz bezieht in ihre Würdigung die Beschaffenheit der Schmuckstücke, insbesondere das Material (Gold, teilweise 18 Karat, oder Diamanten), mit ein. Dies ist unter Willkürgesichtspunkten nicht zu beanstanden. Die Beschwerdeführerin legt auch vor Bundesgericht nicht konkret dar, aufgrund welcher Umstände an dem vorinstanzlich festgestellten Betrag zu zweifeln wäre. Soweit sie lediglich vorbringt, es befinde sich in den Akten kein Beleg über den Reinheitsgehalt, ist darauf nicht einzugehen. Die Vorinstanz berücksichtigt bei der Erstellung des Deliktsbetrages zudem, dass einzelne Schmuckstücke nicht mehr sichergestellt werden konnten, weil die Beschwerdeführerin diese verkaufte (goldenes Armband mit Goldvreneli-Anhänger von C.________) oder wegwarf (mit Diamanten besetzer Ring von D.________). Weder damit, noch mit dem Hinweis der Vorinstanz, wonach der Sachwert des Rings von E.________ unbekannt und damit unberücksichtigt geblieben sei, setzt sich die Beschwerdeführerin auseinander (Art. 42 Abs. 2, Art. 106 Abs. 2 BGG). Schliesslich erweist sich auch die Schlussfolgerung der Beschwerdeführerin, es sei ein Deliktsbetrag von beispielsweise Fr. 300.-- anzunehmen, als rein appellatorisch und in keiner Weise begründet. Insgesamt ist nicht ersichtlich, inwieweit die Vorinstanz in Willkür verfallen sein soll, indem sie von einem Gesamtdeliktsbetrag von Fr. 7'745.-- ausgeht.