Citation: 4A_212/2014 E. 6.1

6.1. Die Vorinstanz stellte fest, die Beschwerdegegner hätten das IMA vom 7. März 2007 zwar erst auf den 31. Dezember 2009 gekündigt. Sie machten allerdings lediglich Ansprüche aus den ersten beiden Investitionsjahren vom 1. März 2007 bis 29. Februar 2008 sowie vom 1. März 2008 bis 28. Februar 2009 geltend. Entsprechend berechnete die Vorinstanz die geschuldete Rendite wie folgt: Am massgeblichen 28. Februar 2007 hätten sich EUR 29'771'526.29 auf den Konten befunden. Diese Summe sei gemäss Ziffer 5.1 des IMA für das erste Jahr mit 7,57 % zu verzinsen. Neben dem zu erhaltenden "initial investment" von EUR 29'771'526.29 schulde die Beschwerdeführerin den Beschwerdegegnern aus dem ersten Investitionsjahr somit EUR 2'253'704.54 (29'771'526.29 x 0,0757). Mithin wäre damals auf dem Konto ein Saldo von EUR 32'025'230.83 gutzuschreiben gewesen. Die Gutschrift hätte gemäss Ziffer 5.3 des IMA spätestens per 1. September 2008 erfolgen müssen. Für das zweite Jahr sei dieser Endsaldo des ersten Jahres von EUR 32'025'230.83 mit dem unbestrittenen Zinssatz von 8,02 % zu multiplizieren, was EUR 2'568'423.51 (32'025'230.83 x 0,0802) ergebe, so dass spätestens per 1. September 2009 eine Gutschrift von EUR 34'593'654.34 hätte erfolgen müssen. Weiter führte die Vorinstanz aus, die Beschwerdegegner hätten ursprünglich für die jeweiligen Investitionsjahre per 1. September 2008 bzw. 2009 die Gutschrift der investierten Beträge zuzüglich der garantierten Rendite auf ihr Konto bei der Beschwerdeführerin verlangt. Faktisch hätten sie damit lediglich die Differenz zwischen diesem Vermögensstand und jenem verlangt, der resultiert hätte, wenn das "initial investment" zwei Jahre lang mit dem jeweils vorgesehenen Prozentsatz verzinst worden wäre. Nach der Saldierung und Schliessung des Kontos per 11. März 2011 verlangten sie nun mit Klageänderung vom 16. Juni 2011 (act. 108) die Differenz zwischen dem tatsächlichen Vermögensstand per 1. September 2008 bzw. 1. September 2009 und dem Vermögensstand unter Berücksichtigung der "performance guarantee". Die Beschwerdeführerin ihrerseits bemängelte nach den Feststellungen der Vorinstanz die Berechnung, da bei den Differenzbeträgen per 1. September 2008 bzw. 1. September 2009 die "Management Fees" nicht abgezogen worden seien. Ausserdem wies sie darauf hin, dass sie nach der von der Beschwerdegegnerin 2 am 24. Dezember 2009 erteilten Anweisung zur Übertragung sämtlicher Positionen des Portfolios Nr. yyy "C.________ Foundation" Werte im Betrag von insgesamt EUR 23'647'217.60 an die Beschwerdegegner übertragen habe, womit diesen keine Ansprüche aus der Kontobeziehung mehr zustünden. Dazu erwog die Vorinstanz, die anlässlich der Saldierung des Kontos an die Beschwerdegegner zurückgeflossenen Vermögenswerte seien für die Frage, welchen Betrag die Beschwerdeführerin diesen per 1. September 2009 aufgrund der im IMA enthaltenen "performance guarantee" schulde, nicht relevant; zurückgeflossen seien die deponierten Vermögenswerte ohne Berücksichtigung des Betrags, der aufgrund der "performance guarantee" resultiert hätte. Im vorliegenden Verfahren gehe es aber gerade um diesen Betrag. Die Beschwerdeführerin verlange zudem zu Unrecht den Abzug der "Management Fees" bei der Berechnung des Sollzustands, da sie diese bereits abgezogen bzw. dem Konto belastet habe. Damit seien die "Management Fees" bereits beim Istzustand berücksichtigt worden, der sonst höher ausgefallen wäre. Die Forderung der Beschwerdegegner entspreche der Differenz zwischen dem Istbetrag per 31. August bzw. 1. September 2009 von EUR 23'609'827.90 und dem Sollbetrag von EUR 34'593'654.34, somit EUR 10'983'826.44.