Citation: 2A.506/2001 10.12.2001 E. 4

4.- Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die angefochtene Haftverlängerung vor Bundesrecht standhält. Was die Haftbedingungen betrifft, stellen sich freilich mehrere heikle Fragen. Im vorliegenden Fall kann noch davon ausgegangen werden, sie verletzten Bundesrecht nicht. Einerseits vermag der Beschwerdeführer nämlich nicht in genügendem Masse aufzuzeigen, dass er konkret von massgeblichen Mängeln betroffen ist; andererseits handelt es sich bei den festgestellten Unzulänglichkeiten ausschliesslich um organisatorische Mängel, welche sich ohne Verzug korrigieren lassen. Die zuständigen kantonalen Behörden werden im Sinne der Erwägungen mehrere Gesichtspunkte des Haftregimes im Vorbereitungs- und Ausschaffungsgefängnis Davos zu überprüfen und allenfalls unverzüglich anzupassen haben. Es kann davon ausgegangen werden, dass die Behörden dies auch tun werden. Damit wäre der Beschwerdeführer selbst dann, wenn konkret eine Verletzung von Bundesrecht anzunehmen wäre, nicht aus der Haft zu entlassen (vgl. BGE 122 II 299 E. 8 S. 313 f.). Bei einer allfälligen nächsten Haftverlängerung oder bei der Behandlung eines Haftentlassungsgesuchs des Beschwerdeführers, allenfalls auch im Zusammenhang mit der Haft einer anderen Person, werden die Haftbedingungen vom Haftrichter, gegebenenfalls vom Bundesgericht, freilich erneut zu kontrollieren sein.