Citation: 5D_13/2013 E. 3.3.1

3.3.1. Soweit sie sich mit dem Hinweis auf den Wortlaut von Art. 250 Abs. 2 SchKG begnügt, fehlt es an einer Auseinandersetzung mit dem angefochtenen Urteil. Die Vorinstanz hat der Beschwerdeführerin die Bedeutung und das Verhältnis der in Art. 250 SchKG geregelten Kollokationsklagen erläutert. Insbesondere hat sie auf die Tragweite des von der S.________ Stiftung gegen die Konkursmasse des X.________ erwirkten Urteils Bezug genommen. Demgegenüber besteht die Beschwerdeführerin darauf, gestützt auf Art. 77 ZPO eine eigenständige Kollokationsklage einreichen zu können. Ihre in diesem Zusammenhang gemachten Ausführungen sind nur teilweise nachvollziehbar. Insbesondere übergeht die Beschwerdeführerin, dass die Vorinstanz gerade offen gelassen hat, ob und in welcher Weise sie in dem von der S.________ Stiftung angestrengten Verfahren ein rechtliches Interesse nach Art. 74 ZPO hätte geltend machen und ein (erfolgreiches) Interventionsgesuch hätte stellen können. Es bleibe dabei - so die Vorinstanz - dass Art. 250 Abs. 2 SchKG der Beschwerdeführerin keine Klagemöglichkeit einräume. Auf diese Erwägungen im angefochtenen Urteil geht die Beschwerdeführerin nicht ein. Damit fallen die verschiedenen Vorwürfe gegenüber dem Konkursamt ins Leere.