Citation: 2C_48/2024 E. 4.4.2

4.4.2. Die Beschwerdeführerin scheint davon auszugehen, dass ihre eigene Situation bei wirtschaftlicher Betrachtungsweise mit jener eines Rechtsformwechsels nach dem 1. Oktober 2020 vergleichbar und infolgedessen auch gleich wie ein solcher zu behandeln sei. Zu Recht anerkennt sie damit (zumindest implizit), dass es sich bei der "Übernahme" der Kommanditgesellschaft C.________ & Co. per Anfang Januar 2021 nicht um einen blossen Rechtsformwechsel handelte. Neben der Änderung der Gesellschaftsform fand vorliegend nämlich auch ein Eigentümerwechsel statt, Aktiven wurden übertragen, ein neuer Mietvertrag wurde abgeschlossen und die beiden Gesellschaften existierten während fast zwei Jahren parallel (vgl. A.a hiervor). Dass die Vorinstanz diese Unterschiede als wesentlich erachtete, erscheint angesichts der Fülle der zu beurteilenden Unterstützungsgesuche, welche eine gewisse Schematisierung legitimiert (vgl. Urteil 2C_652/2023 vom 14. Juni 2024 E. 6.3), und der Tatsache, dass weder das Bundes- noch das bernische Recht einen Anspruch auf Sofortunterstützung vermittelten, zulässig. Entsprechend ist auch die unterschiedliche Behandlung der beiden Fälle nicht zu beanstanden. Da die Beschwerdeführerin nicht geltend macht, dass Unternehmen, welche sich in der (effektiv) gleichen Situation wie sie selbst befanden, anders behandelt worden wären, wurde das Gebot der rechtsgleichen Behandlung im angefochtenen Urteil nicht verletzt.