Citation: I 479/01 30.09.2003 E. A

Der 1956 geborene, als Magaziner für die Firma X.________, arbeitende W.________ litt unter beidseitiger Katarakt, links mehr als rechts. Am 2. Februar 1990 meldete er sich deshalb bei der IV-Stelle Bern zum Leistungsbezug an. Daraufhin übernahm die Invalidenversicherung die Kataraktoperation links vom Januar 1990 (Verfügung vom 6. März 1990) sowie die Nachstarentfernung links vom Januar 1991 (Verfügung vom 18. Dezember 1990) und sodann, nach erneutem Leistungsgesuch vom 14. August 1997, die Kataraktoperation am rechten Auge vom 12. September 1997 einschliesslich Nachbehandlung (Verfügung vom 7. November 1997) als medizinische Eingliederungsmassnahmen. Auf ein weiteres Leistungsgesuch vom 26. Januar 2001 hin lehnte die IV-Stelle die Übernahme der am 25. Januar 2001 durchgeführten Nachstarentfernung rechts mit Verfügung vom 8. März 2001 ohne erwerbliche oder medizinische Abklärungen ab, weil das Entfernen des Nachstars seit 1. November 2000 als eigenständige medizinische Eingliederungsmassnahme gälte und der Versicherte für die Ausübung seiner Erwerbstätigkeit nicht auf Binokularsehen angewiesen sei.