Citation: 1C_428/2020 E. 2.3

2.3. Die Vorbringen der Beschwerdeführerin, sie sei "über diese Triage vorgängig nicht orientiert" worden und habe "keine Möglichkeit" gehabt, daran "persönlich teilzunehmen", findet in den Akten keine Stütze. Wie die Vorinstanz darlegt, hat die Staatsanwaltschaft von der ursprünglich in Aussicht genommenen parteiöffentlichen mündlichen Triage-Verhandlung (in Anwesenheit der Beschwerdeführerin bzw. ihrer Anwältin) abgesehen, nachdem die Rechtsvertreterin den ersten Terminvorschlag wegen Ferienabwesenheit (vom 7. bis 13. Oktober 2019) zurückgewiesen und auf den zweiten schriftlichen Terminvorschlag (für die Woche ab dem 14. Oktober 2019) nicht reagiert hatte. Vor dem Erlass der Schlussverfügung wurde der Beschwerdeführerin dann auch noch die Möglichkeit eingeräumt, sich schriftlich zur Zulässigkeit bzw. zum Umfang der rechtshilfeweise herauszugebenden Aufzeichnungen und Unterlagen zu äussern. Nach den Feststellungen der Vorinstanz forderte die Staatsanwaltschaft die Beschwerdeführerin mit Schreiben vom 22. Oktober 2019 auf, "innert nicht erstreckbarer Frist bis zum 31. Oktober 2019 Unterlagen zu bezeichnen, die ihrer Ansicht nach nicht an die ersuchende Behörde herauszugeben seien". Am 31. Oktober 2019 beantragte die Beschwerdeführerin die "Abnahme" dieser Frist und die Durchführung einer parteiöffentlichen Triage-Verhandlung; eine Stellungnahme in der Sache reichte sie nicht ein.