Citation: 5A_409/2022 E. 3

Der Beschwerdeführer macht eine Verletzung von § 65 und 66 EG KESR/ZH geltend und bringt vor, das Obergericht dürfe nicht auf die Einholung einer schriftlichen Stellungnahme verzichten, wenn sich die Beschwerde weder als unzulässig noch als unbegründet erweise und keine mündliche Verhandlung durchgeführt werde. Eine solche habe er deshalb verlangt, weil er als Laie dem juristisch verschulten Gericht seine Beschwerdegründe mündlich besser darlegen könne, zumal die richterliche Fragepflicht bestehe und er dann weitere zielführende Ausführungen gemacht hätte. Der Beschwerdeführer macht in diesem Zusammenhang keine Verfassungsverletzungen geltend; insbesondere rügt er keine willkürliche Anwendung von § 65 und 66 EG KESR/ZH. Vielmehr erwähnt er diese beiden Bestimmungen sowie ferner § 67 und 68 EG KESR/ZH bloss im Rahmen rein appellatorisch bleibender Ausführungen, was im Zusammenhang mit der Anwendung kantonalen Rechts ungenügend ist (vgl. E. 1). Insofern bleibt die Beschwerde unbegründet.