Citation: 5A_377/2018 E. 3.1

3.1. Gegenstand der güterrechtlichen Auseinandersetzung im Scheidungsverfahren der Parteien bildeten unter anderem sechs Aktien der C.________ AG (heute: D.________ AG), welche der Beschwerdegegner im April 1997 mit Mitteln der Errungenschaft von seinem Vater zu einem Kaufpreis von Fr. 500.-- je Aktie bzw. insgesamt Fr. 3'000.-- erwarb. Wesentliches Aktivum der C.________ AG war eine landwirtschaftlich genutzte Parzelle in U.________ (Nr. xxx) mit einer Fläche von 47'930 m2, welche sich im Verkaufszeitpunkt in der zweiten Bauetappe befand. Gemäss dem von der Erstinstanz eingeholten Gutachten hatten die Aktien im Zeitpunkt des Verkaufs im April 1997 einen Wert von insgesamt Fr. 510'943.--, im Zeitpunkt des (Weiter-) Verkaufs im Jahr 2015 wurde der Wert der sechs Aktien auf Fr. 867'876.-- geschätzt. Die Vorinstanz qualifizierte das Rechtsgeschäft des Beschwerdegegners mit seinem Vater als gemischte Schenkung und bestätigte die erstinstanzliche Zuweisung der Aktien ins Eigengut des Beschwerdegegners sowie deren Berechnung der Ersatzforderung seiner Errungenschaft von Fr. 5'141.60.