Citation: 2C_691/2023 E. 1.2

1.2. Auf dem Gebiet des Ausländerrechts ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen Entscheide betreffend ausländerrechtliche Bewilligungen nur zulässig, wenn das Bundesrecht oder das Völkerrecht einen Anspruch auf die Bewilligung einräumt (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG e contrario). Die Beschwerdeführerin ersucht wiedererwägungsweise um die Erteilung einer Härtefallbewilligung nach Art. 30 Abs. 1 lit. b AIG. Bei der Härtefallbewilligung nach Art. 30 Abs. 1 lit. b AIG handelt es sich nicht um eine Anspruchs-, sondern um eine Ermessensbewilligung. Ob die kantonalen Behörden der Beschwerdeführerin gestützt auf Art. 30 Abs. 1 lit. b AIG wiedererwägungsweise eine Bewilligung hätten erteilen müssen, kann das Bundesgericht nicht prüfen, da seine Zuständigkeit auf Anspruchsbewilligungen beschränkt ist (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG; BGE BGE 149 I 66 E. 4.9; 137 II 345 E. 3.2.1; Urteile 2C_291/2023 vom 8. Mai 2024 E. 1.2; 2C_1004/2022 vom 18. Oktober 2023 E. 1.3 und bereits 2C_1057/2022 vom 31. Mai 2023 E. 1.3). Die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist somit unzulässig.