Citation: 1C_350/2018 E. 2

Das Strassenverkehrsamt entzog dem Beschwerdeführer am 23. Mai 1996 den Führerausweis vorsorglich bis zur Abklärung von Ausschlussgründen und legte fest, die Abklärung habe "im Rahmen einer amtsärztlichen Untersuchung" zu erfolgen. Aus dieser nach wie vor rechtsgültigen Verfügung ergibt sich unzweideutig, dass der Beschwerdeführer den vorsorglich eingezogenen Führerausweis nur nach einer positiv verlaufenen Untersuchung seiner Fahreignung zurückerhalten kann. Sein Gesuch vom 23. März 2016, mit dem er den Führerausweis zurückverlangte, ohne eine amtsärztliche Bescheinigung seiner Fahreignung vorzulegen, hatte damit keine Aussicht auf Erfolg und wurde vom Strassenverkehrsamt zu Recht abgewiesen. Dementsprechend hatte auch sein Rekurs dagegen keine Erfolgsaussichten; die Sicherheitsdirektion konnte daher das darin gestellte Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege mit der zutreffenden Begründung abweisen, bei aussichtslosen Rechtsmitteln könne nach § 16 Abs. 1 Verwaltungsrechtspflegegesetz keine unentgeltliche Rechtspflege gewährt werden. Die umstrittene Erhebung eines Kostenvorschusses war damit rechtens, wie das Verwaltungsgericht im angefochtenen Entscheid zu Recht festgestellt hat.