Citation: 9C_578/2024 E. B

B.a. Mit Beschwerde vom 12. Juni 2023 gelangte die A.________ AG an das Bundesverwaltungsgericht und beantragte, den Einspracheentscheid vom 10. Mai 2023 aufzuheben; die Steuerforderung für die Steuerperioden 2015 bis 2019 sei um Fr. 1'202'272.05 zu reduzieren. Bei den von ihr erbrachten Managementleistungen handle es sich um Dienstleistungen gemäss Art. 8 Abs. 1 MWSTG, welche an eine im Ausland liegende Leistungsempfängerin - die Firma B.________ Ltd. - erbracht worden seien und somit nicht der Inlandsteuer unterstünden. Die Firma B.________ Ltd. habe ihren statuarischen Sitz auf U.________ und führe ihre wirtschaftliche Tätigkeit in V.________ aus; sie sei somit keine passive Investmentgesellschaft, sondern eine aktive Gesellschaft. B.b. Mit Urteil vom 6. September 2024 wies das Bundesverwaltungsgericht die Beschwerde ab.