Citation: 2C_77/2017 E. 6.4

6.4. Auf kantonaler Stufe ist die Bewertung von Wertpapieren für die Vermögenssteuer in § 50 Abs.1 StG/AG geregelt. Danach sind Wertpapiere wo vorhanden nach ihrem Kurswert, andernfalls nach ihrem inneren Wert zu bewerten. Den Begriff des inneren Werts haben die Vorinstanz und die übrigen mit dem Fall befassten kantonalen Behörden wiederum konkretisiert, indem sie das Kreisschreiben Nr. 28 der SSK zu Rate gezogen haben. Weder die Regelungen dieses Kreisschreibens an sich, noch ihre Anwendung durch die Vorinstanz im konkreten Fall überschreiten den kantonalen Gestaltungsspielraum gemäss Art. 14 Abs. 1 StHG. Wie bereits in Bezug auf die Einkommenssteuer erläutert, verfiel die Vorinstanz auch nicht in Willkür, indem sie den zwischen dem Beschwerdeführer 1 und C.________ vereinbarten Preis nicht als inneren Wert im Sinne von § 50 Abs. 1 StG/AG anerkannte. Die Aufrechnung bei der Vermögenssteuer, welche die Steuerkommission Bünzen per 31. Dezember 2005 vorgenommen hatte und welche die Vorinstanz schützte, hat deshalb auch vor Bundesgericht Bestand.