Citation: 1C_155/2021 E. 3.5

3.5. In tatsächlicher Hinsicht ergibt sich aus dem angefochtenen Entscheid in wesentlicher Übereinstimmung mit den Akten, dass der Gemeinderat Teufen am 26. März 2020 eine Medienmitteilung veröffentlichte, wonach er die sog. "Volksinitiative Doppelspur" der Interessengemeinschaft (Beschwerdeführerin 1) für ungültig erklärt habe. Die Medienmitteilung wurde der Interessengemeinschaft am gleichen Tag vorab per Mail zugestellt, worauf die Beschwerdeführerin 1 ebenfalls gleichentags eine eigene Medienmitteilung publizierte. Am 27. März 2020 erschien in der Appenzeller Zeitung ein auf der Medienmitteilung des Gemeinderats Teufen beruhender Artikel über die Ungültigerklärung der "Doppelspur-Initiative". Mit vorab per Mail am 30. März 2020 zugestelltem Schreiben vom gleichen Tag teilte der Gemeinderat der Beschwerdeführerin 1 mit, seiner Bekanntgabepflicht nachgekommen zu sein; eine weitere Information gemäss einem Gesuch der Interessengemeinschaft vom 26. März 2020 um formelle Eröffnung des Entscheids über die Ungültigerklärung finde nicht statt. Am 2. April 2020 erhoben die Beschwerdeführer Beschwerde beim Regierungsrat. Dieser beurteilte die gesetzliche Dreitagesfrist als verpasst, was das Obergericht auf Beschwerde hin bestätigte. Die Beschwerdeführer rügen zwar auch, der Sachverhalt sei vom Obergericht offensichtlich unrichtig erhoben worden. Das ist aber im Hinblick auf die massgeblichen Sachverhaltselemente nicht nachvollziehbar, womit sich die diesbezüglichen tatsächlichen Feststellungen im angefochtenen Urteil für das Bundesgericht als verbindlich erweisen.