Citation: 4A_626/2014 E. 3.3

3.3. Diese Erwägungen sind bundesrechtlich nicht zu beanstanden. Die fragliche Klausel auf dem Lieferschein ist nach Treu und Glauben ohne weiteres so zu verstehen, dass Streitigkeiten aus dem Rechtsverhältnis, das den Lieferungen zugrunde liegt, einem Schiedsgericht zur Beurteilung vorgelegt werden sollen. Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin sind nach der vertrauenstheoretisch ausgelegten Schiedsklausel keineswegs "irgendwelche Streitigkeiten" zwischen den Parteien erfasst, sondern durchaus hinreichend bestimmte, nämlich solche betreffend die am 11. August 2008 erfolgte Lieferung. Die Rüge, die Vorinstanz habe Art. 357 Abs. 1 ZPO verletzt, ist unbegründet.