Citation: 2C_31/2019 E. 2.2

2.2. Zum Kriterium der (fehlenden) Aussichtslosigkeit der Beschwerde als Voraussetzung der Erteilung der unentgeltlichen Rechtspflege (Art. 29 Abs. 3 BV) hat die Vorinstanz im angefochtenen Zwischenentscheid erwogen, selbst wenn dem Beschwerdeführer für sein Engagement als Statist die (freizügigkeitsrechtliche) Arbeitnehmereigenschaft zuerkannt werden könnte, wäre erstellt, dass er diese für weniger als ein Jahr innegehabt bzw. nach weniger als einem Jahr bereits wieder verloren habe, weshalb kein Anspruch auf die beantragte Bewilligung bestehe und der Rekurs als aussichtslos zu betrachten sei. Er lege auch nicht dar, dass die behauptete Arbeitnehmereigenschaft bis zur Einreichung seines Gesuchs vom 5. November 2014 bzw. vor Erreichen des Rentenalters wieder aufgelebt sei; er bringe auch nicht vor, dass er nach seinem Engagement als Statist einer Beschäftigung im zweiten Arbeitsmarkt nachgegangen sei, die eine echte und wirtschaftliche Tätigkeit darstelle. Der Beschwerdeführer stellt vor Bundesgericht mit seinen Vorbringen, er sei gemäss Lohnausweisen vom 1. September 2010 bis 30. Juni 2011 bei der Theatergesellschaft angestellt gewesen, und die fehlende Einplanung für die kommende Spielzeit sei ihm erst am 26. September 2011 (nach Ablauf der Jahresfrist) mitgeteilt worden, die rechtserheblichen tatsächlichen Feststellungen in der angefochtenen Verfügung nicht ansatzweise in Frage, wobei das Bundesgericht neue Tatsachen und erstmals ins Recht gelegte Beweismittel nicht abnehmen kann (Art. 99 Abs. 1 BGG). Selbst wenn ein überjähriges Arbeitsverhältnis vorliegen sollte, setzt sich der Beschwerdeführer nicht mit der entscheiderheblichen Argumentation der Vorinstanz auseinander, wonach im Zeitpunkt des Bewilligungsgesuchs bzw. rechtzeitig vor Erreichen des Rentenalters keine Arbeitnehmereigenschaft bestanden habe. Die übrigen Ausführungen zur Arbeitnehmereigenschaft und zur Lohnhöhe zielen an der tragenden Begründung des angefochtenen Zwischenentscheids vorbei.