Citation: 4A_432/2023 E. 2.1

2.1. Neue Tatsachen und Beweismittel dürfen vor Bundesgericht nur so weit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG; BGE 143 V 19 E. 1.2; 133 III 393 E. 3). Durch diese Ausnahme werden die Tatsachen anvisiert, die erstmals durch den angefochtenen Entscheid rechtlich erheblich geworden sind. So kann die Rüge der Verletzung von Verfahrensrecht durch die Vorinstanz (zum Beispiel eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör) mit Tatsachen untermauert werden, die bei dieser Instanz nicht vorgebracht worden sind. Im gleichen Sinne können die Parteien vor Bundesgericht neue Tatsachen vorbringen, die aufzeigen, dass die Argumentation der Vorinstanz rechtswidrig ist, wenn der vorinstanzliche Entscheid auf einem neuen rechtlichen Argument beruht, zu dem sie vorher nicht Stellung nehmen konnten (BGE 136 III 123 E. 4.4.3). Vor Bundesgericht können dagegen keine Tatsachen vorgebracht werden, die vor den kantonalen Behörden vorzubringen der Beschwerdeführer versäumt hat und die demzufolge von der unteren Instanz nicht geprüft werden konnten. Der Beschwerdeführer kann mithin nicht durch neue Tatsachenbehauptungen nachweisen, dass der von der unteren Behörde angenommene Sachverhalt offensichtlich unrichtig ist oder auf einer willkürlichen Beweiswürdigung beruht, wenn er dies schon früher hätte tun können (BGE 136 III 123 E. 4.4.3). In der Beschwerde ist darzutun, inwiefern die erwähnten Voraussetzungen für eine nachträgliche Einreichung von Beweismitteln erfüllt sein sollen (BGE 143 V 19 E. 1.2; 133 III 393 E. 3).