Citation: 6B_10/2024 E. 3.1

3.1. Wie bereits erwähnt, sprach das Regionalgericht den Beschwerdegegner 2 vom Vorwurf der fahrlässigen Verursachung einer Feuersbrunst frei Die Zivilforderungen der Privatklägerschaft verwies es auf den Zivilweg. Zur Begründung führte es insofern aus, es liege keine bezifferte und begründete Zivilklage vor, die beurteilt werden könnte. Damit erweise sich die Zivilklage als im Strafverfahren nicht spruchreif (Art. 126 Abs. 2 lit. d StPO). Die Verweisung der Zivilforderugen auf den Zivilvweg sei auch im Sinne der Privatklägerschaft, die ihre zivilrechtlichen Ansprüche, wie an der Hauptverhandlung geltend gemacht, auf dem Zivilweg beurteilt haben wolle (vgl. kantonale Akten, act. 19, regionalgerichtliches Urteil, S. 17 f. sowie S. 20, Dispositivziffer 2). Das Kantonsgericht bestätigte den Freispruch des Beschwerdegegners 2. Auf die Berufungen der Staatsanwaltschaft und der Privatklägerschaft, also des Beschwerdeführers, trat es nicht ein, soweit diese die Aufhebung von Dispositivziffer 2 des erstinstanzlichen Urteils verlangten, weil die Privatklägerschaft vor dem Regionalgericht keine Zivilforderungen gestellt und und die Staatsanwaltschaft im Zivilpunkt nicht zur Berufung legitimiert sei. Das Gericht kam daher zum Schluss, das erstinstanzliche Urteil sei in Bezug auf Dispositivziffer 2 rechtskräftig (Urteil S. 3 und S. 11, Dispositivziffer 1.2).