Citation: 6P.17/2007 20.04.2007 E. A

Das Bezirksgericht Bülach verurteilte X.________ am 8. November 2005 wegen Betrugs (Art. 146 Abs. 1 StGB) und Urkundenfälschung (Art. 251 Ziff. 1 Abs. 1 und 3 StGB) sowie Widerhandlung gegen Art. 23 Abs. 4 ANAG zu 20 Monaten Gefängnis und 800 Franken Busse. Vom Vorwurf der Förderung der Prostitution sprach es ihn frei. Auf Berufung des X.________ hin bestätigte das Obergericht des Kantons Zürich die erstinstanzliche Verurteilung am 17. Oktober 2006 im Schuld- wie im Strafpunkt. In Bezug auf die Verurteilung wegen Betrugs und Urkundenfälschung hält es folgenden Anklagesachverhalt für erwiesen: "Der Angeklagte X.________ soll im Oktober 1999 dem Mitangeklagten C.________ einen gefälschten Check über DM 2,5 Mio. übergeben haben mit dem Auftrag, ihn unter Benützung seiner (des C.________) Kontakte im Finanzsektor bei einem noch nicht bestimmten Finanzinstitut einzulösen. Den Check übergab C.________ alsdann mit der entsprechenden Anweisung D.________, der ihn abredegemäss seinerseits E.________ übergab, worauf dieser den Check dessen Bekannten F.________, einem Organ der B.________-AG weiterleitete. Dieser präsentierte den Check der Hausbank der B.________-AG, der Geschädigten A.________ AG in Zürich, welche die Checksumme der B.________-AG gutschrieb bzw. weisungsgemäss das Geld auf ein Konto der G.________ in Vaduz (Liechtenstein) zu Handen von H.________ überwies. Auf Anweisung C.________s liess sich D._________ die Checksumme abzüglich der von den Beteiligten beanspruchten Provisionen auszahlen und übergab ihm das Geld in zwei Malen in einem Plasticsack auf einem Parkplatz in Bäch/SZ. C.________ wiederum überreichte die beiden Pakete gemäss Anweisung des Angeklagten X.________ kurze Zeit später auf einem Parkplatz in Zürich einem oder mehreren Unbekannten" (angefochtenes Urteil E. 1 S. 5 f.).