Citation: I 1056/06 13.02.2007 E. 5

Unbestrittenermassen ist der Beschwerdegegner zwar während aktiven Entzündungsphasen der diagnostizierten ankylosierenden Spondylitis (vgl. etwa das Gutachten der Ärzte des Spitals X.________ vom 7. Juni/25. August 2005) zu 100 % arbeitsunfähig; zwischen solchen entzündlichen Schüben besteht aber eine 100%ige Arbeitsfähigkeit (mit einer Leistungsfähigkeit von 80 %) (vgl. Untersuchungsbericht von PD Dr. H.________, regionalärztlicher Dienst, vom 25. Februar 2006). Hingegen geht die Vorinstanz davon aus, der Sachverhalt sei zur Beurteilung des Anspruchs auf eine Invalidenrente durch eine weitere Begutachtung in Bezug auf Häufigkeit und Dauer der Krankheitsschübe ergänzend abzuklären. Diese Feststellung fehlender Spruchreife ist tatsächlicher Natur und für das Bundesgericht grundsätzlich verbindlich. Wenn die Ärzte des Spitals X.________ festhalten, prognostisch sei "nach Etablierung einer Basistherapie mit suffizienter Behandlung der Entzündungsaktivität von einem moderaten Verlauf der Krankheit in den meisten Fällen auszugehen", was der weitere Krankheitsverlauf zeigen werde, stützt dies, entgegen der Beschwerde führenden IV-Stelle und dem regionalärztlichen Dienst, die vorinstanzliche Schlussfolgerung eher als dass sie in Zweifel zu ziehen ist. Offensichtlich unrichtig ist die Auffassung des kantonalen Gerichts, es sei eine weitere Begutachtung erforderlich, jedenfalls nicht (Erw. 2.1).