Citation: 8C_72/2024 E. 7

Gemäss angefochtenem Urteil gingen Verwaltung und Vorinstanz davon aus, die Beschwerdeführerin wäre ohne Gesundheitsschaden bis 30. März 2021 mit einem Pensum von 65% und ab April 2021 - nach der Trennung von ihrem Ehemann - mit einem Pensum von 85% erwerbstätig gewesen. Die restlichen 35% bzw. 15% hätte sie sich mit Aufgaben im Haushalt beschäftigt. Hiergegen rügt die Beschwerdeführerin eine Verletzung des Willkürverbots. Das kantonale Gericht und die IV-Stelle hätten den Sachverhalt offensichtlich unrichtig festgestellt. Dies folge nicht nur aus den Angaben der Beschwerdeführerin gegenüber der Haushaltabklärungsperson, wonach sie ohne Gesundheitsschaden während sieben Stunden pro Arbeitstag erwerbstätig wäre. Dass sie sich ausweislich der Akten nicht um eine Erhöhung ihres angestammten haupterwerblichen Teilzeitpensums von 65% als Reinigungsmitarbeiterin bemüht habe, sei aktenwidrig. So sei der "Arbeitsversuch" im Jahre 2016 mit einem zusätzlichen 20%-Pensum in der Praxis ihres Hausarztes Dr. med. B.________ aktenkundig belegt. Wie es sich damit verhält, braucht nicht abschliessend geprüft zu werden. Denn auch wenn mit der Beschwerdeführerin davon auszugehen wäre, dass sie nicht erst seit der Trennung von ihrem Ehemann mit dem von ihr für den hypothetischen Gesundheitsfall behaupteten Pensum von 85%, statt bloss 65% erwerbstätig gewesen wäre, würde sich dadurch nichts an dem mit angefochtenem Urteil modifizierten Rentenanspruch ändern. Dass diese Pensumserhöhung nach der hier unbestritten anwendbaren gemischten Methode der Invaliditätsbemessung - basierend auf den im Übrigen korrekt ermittelten Parametern (vgl. dazu hiervor E. 5 f.) - im Vergleich zur vorinstanzlich angepassten, abgestuften und befristeten Invalidenrente zu einer Änderung des Rentenanspruchs führen würde, wird nicht geltend gemacht und ist nicht ersichtlich.