Citation: 5C.221/2000 14.11.2000 E. 2

2. Aufl. , Basel 1998, Rz 4.84). Wird einzig die Rückweisung beantragt, obwohl das Bundesgericht gegebenenfalls selber in der Sache befinden könnte, ist nur ein unzulässiges Begehren vorhanden und auf die Berufung nicht einzutreten. b) Die Klägerin wirft dem Kantonsgericht zunächst vor, es habe im Zusammenhang mit der Festsetzung der Rentenhöhe ihrem Gesundheitszustand und ihrer sozialen Stellung nicht genügend Rechnung getragen und zu Unrecht ihre Eigenversorgungskapazität bejaht (Aufrechnung eines hypothetischen Einkommens), worin ein Verstoss gegen Art. 125 Abs. 2 ZGB liege. Ausserdem habe die Vorinstanz das Gleichstellungsprinzip verletzt, weil es von einer Mangellage hätte ausgehen und unter Ausschöpfung des finanziellen Spielraums bis zur Grenze des erweiterten Existenzminimums des Beklagten einen höheren Unterhaltsbeitrag hätte festsetzen müssen. Auch insofern liege ein Verstoss gegen Art. 125 ZGB vor. Eine Verletzung von Art. 126 ZGB erblickt die Klägerin darin, dass das Kantonsgericht davon absah, ihr gestützt auf Abs. 3 dieser Vorschrift einen um Fr. 200.-- erhöhten Unterhaltsbeitrag zuzusprechen für den Fall, dass der Beklagte nach Spanien zurückkehre. Schliesslich habe die Vorinstanz auch Art. 129 ZGB missachtet, indem sie den gebührenden Unterhalt zu niedrig festgesetzt und als gedeckt erachtet habe, bei korrekter Bemessung aber auf eine Unterdeckung hätte schliessen und dies im Urteil festhalten müssen. In allen diesen Punkten könnte das Bundesgericht in der Sache selber korrigierend eingreifen, soweit nicht tatsächliche Feststellungen der Vorinstanz (etwa zum Gesundheitszustand der Klägerin oder zu ihrem hypothetischen Einkommen) in Frage gestellt werden, wozu die Berufung ohnehin nicht zur Verfügung steht (vgl. Art. 63 Abs. 2 OG): Die erkennende Abteilung könnte gegebenenfalls die Rentenhöhe - auch mit Rücksicht auf Gleichstellungsgrundsätze - anders bemessen, den Unterhaltsbeitrag von einer Bedingung abhängig machen oder im Urteil festhalten, dass keine den gebührenden Unterhalt deckende Rente habe festgesetzt werden können. Mithin wäre es im Falle der Begründetheit der Rügen nicht unumgänglich, die Angelegenheit zu ergänzenden Feststellungen an die Vorinstanz zurückzuweisen. Bezeichnenderweise nennt die Klägerin denn auch keinerlei Abklärungen, die zur richtigen Anwendung von Bundesrecht zusätzlich getroffen werden müssten (vgl. Art. 64 Abs. 1 OG). Unter diesen Umständen genügt der Rückweisungsantrag den in Art. 55 Abs. 1 lit. b OG umschriebenen Anforderungen nicht. Auf die Berufung ist daher nicht einzutreten.