Citation: 9C_55/2007 18.10.2007 E. 4

Der Versicherte rügt eine willkürliche und «klar» unrichtige Würdigung der Akten durch das kantonale Gericht. Insbesondere habe die Vorinstanz die Verschlechterung des körperlichen und psychischen Gesundheitszustandes seit der Abklärung vom 2. März bis 3. April 1998 in der BEFAS nicht berücksichtigt. Auf die Ergebnisse dieser Abklärung könne nicht mehr ohne weiteres abgestellt werden. Eine Verwertung der verbliebenen Arbeitsfähigkeit von 70 % gemäss Gutachten des Prof. Dr. med. G.________ vom 23. Dezember 2003 erscheine aufgrund der körperlichen Beeinträchtigungen sowie weiterer Faktoren (Alter, berufliche und intellektuelle Fähigkeiten etc.) aus objektiver Sicht als sehr unwahrscheinlich. Es könne nicht in guten Treuen von realistischen Möglichkeiten der beruflichen Wiedereingliederung gesprochen werden. Im Übrigen sei nicht einzusehen, dass der Invaliditätsgrad gleich oder sogar geringer sein solle als die vom Unfallversicherer angenommenen 50 % Erwerbsunfähigkeit. Diese Invaliditätsschätzung beruhe zwar auf einem Vergleich. Es seien indessen sämtliche im damaligen Zeitpunkt verfügbaren Unterlagen und medizinischen Gutachten berücksichtigt worden. Sodann seien lediglich die unfallkausalen Beschwerden im linken Schultergelenk beurteilt worden. Unfallfremde Faktoren, namentlich Einschränkungen der Funktionalität der rechten Schulter und allfällige psychische Aspekte seien ausser Acht gelassen worden. Die IV-Stelle beanstandet einzig die Höhe des Abzugs vom Tabellenlohn von 30 %. Maximal zulässig seien nach der Rechtsprechung 25 %.