Citation: 2C_12/2009 27.08.2009 E. 2

2.1 Nach den Feststellungen im angefochtenen Entscheid wurde den Beschwerdeführern am 4. November 2008 eine Frist von 10 Tagen angesetzt, um einen Gerichtskostenvorschuss von Fr. 2'000.-- zu bezahlen. Zugleich wurde ihnen angedroht, dass eine Nichtleistung des Vorschusses innert Frist als Verzicht auf die Beschwerde gelte. Die Post sandte am 14. November 2008 den eingeschriebenen Brief mit der genannten Verfügung mit dem Vermerk "nicht abgeholt" an die Vorinstanz zurück, da die bis am 13. November 2008 dauernde postalische Frist zur Abholung unbenutzt verstrichen war. Die Vorinstanz teilte am 19. November 2008 den Beschwerdeführern mit nicht eingeschriebenem A-Post-Brief mit, dass die Verfügung mit der Aufforderung zur Leistung eines Kostenvorschusses als am letzten Tag der siebentägigen Abholfrist, d.h. am 13. November 2008, zugestellt gelte. Bis am 24. November 2008 ging beim Gericht kein Kostenvorschuss der Beschwerdeführer ein. 2.2 Gestützt auf diese Feststellungen geht die Vorinstanz davon aus, dass die Frist zur Bezahlung des Kostenvorschusses gemäss § 32 der kantonalen Verwaltungsrechtspflegeverordnung vom 8. Februar 1985 (VRPV/NW) am 13. November 2008 zu laufen begann und am 24. November 2008 endete. Da innert Frist kein Vorschuss beim Gericht einging, ist sie am 8. Dezember 2008 in Anwendung von § 8 der kantonalen Prozesskostenverordnung vom 8. Januar 1977 in Verbindung mit §§ 75 und 116 Abs. 2 VRPV/NW sowie Art. 188 des kantonalen Steuergesetzes auf das Rechtsmittel nicht eingetreten.