Citation: U 10/03 03.04.2003 E. A

Die 1958 geborene K.________ war als Primarlehrerin in B.________ tätig und damit bei der Visana Versicherungen AG (nachfolgend Visana) unfallversichert. Am 25. Juni 1999 fiel ihr am Vormittag während Vorbereitungsarbeiten für ein am Abend stattfindendes Schülerfest ein ca. 40 kg schwerer Scheinwerfer beim Verstellen am Stativ aus rund 50 cm Höhe auf den Kopf. Sie erlitt Kopf- und Rückenverletzungen, nahm aber dennoch am abendlichen Schülerfest teil. Die Klinik S.________, stellte in den Berichten vom 2. Juli 1999 eine Muskelverspannung mit konsekutiver Streckhaltung der HWS und LWS fest; sie verneinte das Vorliegen posttraumatischer ossärer Läsionen, einer Schädelfraktur und posttraumatischer Veränderungen der ISG. Die Visana erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung und Taggeld). Zur Abklärung der Verhältnisse zog sie verschiedene ärztliche Berichte sowie ein Gutachten der Medizinischen Abklärungsstelle (MEDAS) vom 30. August 2001 mit Ergänzung vom 22. November 2001 bei. Gestützt auf diese Unterlagen stellte die Visana die Versicherungsleistungen mit Verfügung vom 28. Februar 2002 per sofort ein und verneinte den Anspruch auf weitere Leistungen. Zur Begründung wurde ausgeführt, zwischen den vorhandenen psychischen Beschwerden und dem Unfall bestehe kein adäquater Kausalzusammenhang. Die dagegen erhobene Einsprache wies die Visana mit Entscheid vom 12. April 2002 ab.