Citation: 1C_489/2017 E. 3.7

3.7. Aus dem Urteil 1C_178/2014 vom 2. Mai 2016, auf welches die Beschwerdeführerin in ihrer Beschwerde Bezug nimmt, kann sie nichts zu ihren Gunsten ableiten. Dort kam das Bundesgericht zusammenfassend zum Schluss, aus einer möglichen ungenügenden Erschliessung künftiger Bauprojekte in noch unüberbauten Gebieten einer Industriezone könne nicht auf eine ungenügende Erschliessung des zu beurteilenden Bauprojekts (Einkaufszentrum) geschlossen werden, welches im Beurteilungszeitpunkt hinreichend erschlossen sei (Urteil 1C_178/2014 vom 2. Mai 2016 E. 4.5). Der östliche Teil der Hergishalten erschliesst demgegenüber einzig bereits überbaute Grundstücke einer Wohnzone im Dorfzentrum und nicht unüberbaute Gebiete einer Industriezone. Das Urteil 1C_178/ 2014 vom 2. Mai 2016 lässt sich bereits aus diesem Grund nicht mit dem zu beurteilenden Fall vergleichen. Indes steht der Entscheid aber auch nicht in Widerspruch zu den Erwägungen im Urteil 1C_257/2011 vom 3. Oktober 2011. Wenn die Beschwerdeführerin in diesem Zusammenhang eine Verletzung des Rechtsgleichheitsgebots von Art. 8 BV behaupten will, ist ihr Vorbringen nicht stichhaltig, soweit es überhaupt den Begründungsanforderungen genügt (vgl. E. 1 hiervor). Entgegen ihrer Auffassung ist die Vorinstanz mit dem angefochtenen Entscheid nicht von einer langjährigen Praxis abgewichen.