Citation: 6B_1034/2016 E. 4.4.2

4.4.2. Mit ihrer Argumentation berücksichtigen die Beschwerdeführer lediglich einen Teil der vorinstanzlichen Urteilsbegründung. Die Vorinstanz bejaht eine absichtliche Täuschung insbesondere mittels der betreffenden E-Mail nämlich nicht allein infolge einer Vorspiegelung falscher Tatsachen, sondern ebenso aufgrund des Verschweigens von Tatsachen, über welche die Beschwerdegegnerin 2 hätte aufgeklärt werden müssen. Beruht der angefochtene Entscheid auf mehreren selbstständigen Alternativbegründungen, so ist für jede einzelne darzutun, weshalb sie Recht verletzt. Soweit nicht beanstandete Begründungen das angefochtene Urteil selbstständig stützen, fehlt das Rechtsschutzinteresse an der Beurteilung der gehörig begründeten Rügen. Ficht der Beschwerdeführer nur eine von zwei selbstständigen Begründungen an, bleibt der angefochtene Entscheid gestützt auf die unangefochtene Begründung im Ergebnis auch bestehen, wenn die in der Beschwerde erhobenen Einwände begründet sind. Die Beschwerde läuft in diesem Fall auf einen blossen Streit über Entscheidungsgründe hinaus, die für sich allein keine Beschwer bedeuten (BGE 133 IV 119 E. 6.3; 121 IV 96 E. 1b; Urteil 6B_130/2012 vom 22. Oktober 2012 E. 4.3, nicht publ. in: BGE 138 IV 209).