Citation: 5A_918/2018 E. B

Mit Klage vom 15. Juli 2015 beantragte der Ehemann die Scheidung der Ehe nach Art. 114 ZGB. Gleichzeitig reichte er ein Gesuch um Anordnung vorsorglicher Massnahmen nach Art. 276 ZPO ein. Mit Entscheid vom 13. November 2015 genehmigte das Bezirksgericht Hochdorf im Verfahren nach Art. 276 ZPO die Vereinbarung der Parteien vom 21. Oktober 2015. Mit Urteil vom 29. Januar 2018 schied das Bezirksgericht Hochdorf die Ehe der Parteien und verpflichtete den Ehemann unter anderem zur Bezahlung monatlicher Unterhaltsbeträge für die vier Kinder. Bezüglich des nachehelichen Unterhalts stellte es fest, dass der Ehemann mangels finanzieller Leistungsfähigkeit bis Juli 2023 nicht in der Lage sei, Unterhaltszahlungen zu erbringen. Für die Zeit ab August 2023 setzte es nacheheliche Unterhaltsbeiträge von Fr. 412.-- und für die Zeit von November 2025 bis 31. Juli 2030 solche von Fr. 860.-- fest. Auf Berufung des Ehemannes hin änderte das Kantonsgericht Luzern mit Urteil vom 27. September 2018 die Regelung des Kinderunterhalts in einem Nebenpunkt ab, bestätigte jedoch das Urteil in den übrigen Punkten.