Citation: 2C_999/2020 E. 5.2.2

5.2.2. Die Vorinstanz hat festgehalten, dass der Beschwerdeführer durch die Doppelvertretung, die in mehreren Verfahren erstellt und vom Beschwerdeführer nicht bestritten oder deren Bestreitung nun widerlegt worden sei, ein konkretes Risiko eines Interessenkonflikts geschaffen habe. Die Auslegung des Beschwerdeführers würde zudem im Widerspruch zu Art. 12 lit. a BGFA stehen. Wenn Anwälte Personen mit gegensätzlichen Interessen grundsätzlich vertreten dürften, sofern sie alle Handlungen, welche tatsächlich einen Interessenkonflikt begründeten, unterliessen, so wäre ihnen diese umfassende Vertretung nicht mehr möglich.