Citation: 2C_15/2017 E. 3.4

3.4. Der rechtliche Schluss der Vorinstanz von diesen Indizien auf eine Rechtsmissbräuchlichkeit der ersten Ehe des Beschwerdeführers 1 mit der schweizerischen Staatsangehörigen D.________ wird in der Beschwerdeschrift nicht thematisiert und ist nicht zu beanstanden. Wegen des Rechtsmissbrauchsverbots ist es dem Beschwerdeführer verwehrt, sich zwecks Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung auf seine erste, inhaltslose Ehe zu berufen (Art. 51 AuG). Dem Beschwerdeführer 1 steht gestützt auf Art. 50 Abs. 1 AuG zum Vornherein keine Aufenthaltsbewilligung zu.