Citation: 2C_84/2023 E. 6.3

6.3. Die Vorinstanz ging zwar nicht auf das zerrüttete Vertrauensverhältnis und den bereits durch den Mandanten erfolgten Weiterzug des Strafurteils an das Bundesgericht ein. Selbst unter Berücksichtigung dieser Sachverhaltselemente erweist sich die durch die kantonalen Instanzen ausgesprochene Sanktion jedoch als bundesrechtskonform. Im Rahmen der beschränkten Kognition des Bundesgerichts ist nicht zu beanstanden, dass die kantonalen Instanzen ein nicht mehr leichtes Verschulden bejahten. Sie bezogen ausserdem zu Recht eine frühere Disziplinierung in die Beurteilung mit ein. Die Vorinstanz hat diese nach ihren Ausführungen nur geringfügig erschwerend berücksichtigt. Entgegen dem Beschwerdeführer lässt sich auch nicht aus der Bussenhöhe von Fr. 2'000.-- schliessen, dass die frühere Sanktion in erheblichem Masse berücksichtigt worden wäre. Diese Busse erscheint auch ohne Berücksichtigung früheren Fehlverhaltens nicht als klar unverhältnismässig und geradezu willkürlich. Eine Ermessensüberschreitung liegt demnach - auch unter Berücksichtigung des vom Beschwerdeführer angerufenen Gesamtkontextes des Anwalt-Klienten-Verhältnisses - nicht vor.