Citation: 8C_487/2017 E. 3.2

3.2. Die Beschwerdeführerin bringt vor, die Basler habe ihre Leistungspflicht im Zusammenhang mit dem am 27. November 2012 geltend gemachten Rückfall sowohl hinsichtlich der Fuss- als auch der Rückenschmerzen anerkannt. Nach der Rechtsprechung gelte, dass die einmal anerkannte Leistungspflicht des Unfallversicherers erst entfalle, wenn dieser jede kausale Bedeutung von unfallbedingten Ursachen nachgewiesen habe. Dabei genüge die blosse Möglichkeit nunmehr gänzlich fehlender ursächlicher Auswirkungen des Unfalls nicht. Dieser Beweis könne gestützt auf das Gutachten der ZMB nicht erbracht werden. So seien die Sachverständigen zum Ergebnis gelangt, die geklagten Bursitiden, die Tendinitis sowie die Talusschublade im Bereich des linken Fusses könnten möglicherweise weiterhin auf den Unfall vom 2. Dezember 2011 zurückgeführt werden. Weiter hätten sie einen Status quo sine vel ante spätestens sechs Monate danach postuliert, was in Widerspruch zum Umstand stehe, dass die Basler gestützt auf den gemeldeten Rückfall ab Ende Oktober 2012 erneut Versicherungsleistungen erbracht habe. Sei demnach nicht nachgewiesen, dass die geltend gemachten Fussbeschwerden nach der Rückfallmeldung nicht mehr unfallkausal seien, müsse dies weiterhin auch für das durch die Fehlhaltung des Fusses entstandene lumbospondylogene Schmerzsyndrom gelten.