Citation: 5A_36/2022 E. 3.3.1

3.3.1. Die Vorinstanz stützte sich hinsichtlich der Zulässigkeit von neuen Tatsachenbehauptungen und Beweismitteln auf eine analoge Anwendung von Art. 174 Abs. 1 SchKG und erwog, dass Noven im vorliegenden Beschwerdeverfahren nur zu berücksichtigen seien, soweit sie innerhalb der Beschwerde- bzw. Beschwerdeantwortfrist vorgebracht werden. Die neuen Tatsachenbehauptungen und die neu eingereichten Beweismittel gemäss den Stellungnahmen der Beschwerdeführerin vom 30. September 2021 und vom 2. November 2021 seien unbeachtlich, soweit sie nicht bereits aufgrund von Noven in der ursprünglichen Beschwerdeantwort vorgebracht wurden. Die Duplik aus dem Verfahren vor Handelsgericht Bern sei nicht zusammen mit der Beschwerdeantwort ins Recht gelegt worden. Zum anderen habe sich die Beschwerdeführerin in der Stellungnahme vom 2. November 2021 auf unzulässige Noven gestützt, indem sie ausführte, erst durch Dokumente aus der Durchführung eines (weiteren) Verfahrens in den USA Kenntnis von den anspruchsbegründenden Tatsachen erhalten zu haben.