Citation: 4A_580/2013 E. 2.1

2.1. Die Vorinstanz verwies vollumfänglich auf die Erwägungen des Landgerichts. Dieses führte aus, dass die Beklagte 1 (Beschwerdegegnerin 1) in ihrer Klageantwort vom 29. Januar 2010 und auch im weiteren Verfahrensverlauf stets beantragt habe, es sei auf die Klage betreffend arbeitsrechtliche Auseinandersetzung nicht einzutreten. Zu den persönlichkeitsrechtlichen Ansprüchen gemäss Art. 28 ff. ZGB habe sie jedoch materiell Stellung genommen und sich damit im Sinne des Gesetzes darauf eingelassen. Dies habe sie freilich in der Annahme getan, dass das Landgericht Uri gestützt auf Art. 12 lit. a aGestG für die Beurteilung der auf Art. 28 ff. ZGB basierenden Ansprüche zuständig sei. Das Bundesgericht habe nun aber in seinem Rückweisungsentscheid 4A_220/2011 vom 5. September 2011 klar festgehalten, dass die vom Kläger (Beschwerdeführer) geltend gemachten Ansprüche entgegen der Annahme beider Parteien nicht persönlichkeitsrechtlicher (Art. 28 ff. ZGB), sondern arbeitsrechtlicher Natur seien. Das Rechtsgebiet, auf welches sich die Beklagte 1 in ihrer Klageantwort eingelassen habe - nämlich Persönlichkeitsschutz nach Art. 28 ff. ZGB - sei somit im vorliegenden Fall gar nicht relevant. Es liege eine rein arbeitsvertragliche Klage vor und die Beklagte 1 habe von allem Anfang an unmissverständlich zum Ausdruck gebracht, dass sie sich vor dem Landgericht Uri auf keinerlei arbeitsrechtliche Ansprüche einlassen wolle, und sie habe entsprechend beantragt, auf sämtliche arbeitsrechtlichen Ansprüche des Klägers sei vor Landgericht Uri nicht einzutreten. Aufgrund der stets klaren Haltung der Beklagten 1 in Bezug auf die örtliche Unzuständigkeit des Landgerichts Uri zur Beurteilung arbeitsrechtlicher Ansprüche könne keinesfalls davon ausgegangen werden, dass sie sich aufgrund ihrer Einlassung auf die persönlichkeitsrechtlichen Ansprüche gemäss Art. 28 ff. ZGB auch vorbehaltlos auf allfällige arbeitsrechtliche Ansprüche gemäss Art. 328 Abs. 1 OR einlassen wollte. Vielmehr habe sie von Anfang an den Vorbehalt angebracht, dass das Landgericht Uri für die Beurteilung von sämtlichen arbeitsrechtlichen Ansprüchen des Klägers nicht zuständig sei. Eine Einlassung der Beklagten 1 auf die arbeitsrechtlichen Rechtsbegehren Nr. 1 - 6 der Klage vom 12. Oktober 2009 und das ebenfalls arbeitsrechtliche Rechtsbegehren Nr. 2 der Klageergänzung vom 14. Dezember 2009 liege deshalb nicht vor.