Citation: U 195/06 18.04.2007 E. 2.4

2.4.1 Der Versicherte beruft sich auf Art. 147a UVV. Diese Norm ist die Übergangsbestimmung zur Änderung der UVV vom 15. Dezember 1997 (in Kraft seit 1. Januar 1998) und statuiert, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor Inkrafttreten dieser Änderung ereignet haben, und Berufskrankheiten, die vor diesen Zeitpunkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden. Der Beschwerdeführer macht geltend, wenn Art. 147a UVV nur das regeln würde, was gemäss Art. 118 Abs. 1 UVG ohnehin gelte, wäre er an und für sich obsolet. Art. 147a UVV sei aber so zu interpretieren, dass er nicht obsolet werde. Das sei nur möglich, wenn man das bisherige Übergangsrecht in dem Sinne verstehe, dass im UVV-Anwendungsbereich in Abweichung von Art. 118 Abs. 1 UVG vom Grundsatz auszugehen sei, dass die betreffenden UVV-Bestimmungen auch auf Fälle anzuwenden seien, die sich bereits vor ihrem Inkrafttreten ereignet hätten. Der Bundesrat als in diesem Bereich gesetzgebungskompetentes Organ habe mit dem Erlass von Art. 147a UVV implizit auch die Anwendbarkeit von Art. 24 Abs. 2 UVV deutlich gemacht. 2.4.2 Art. 147a UVV gibt den anerkannten Grundsatz der Unfallversicherung wieder, dass Unfälle nach dem zur Zeit ihres Eintritts geltenden Recht entschädigt werden (Erläuterungen zur Änderung der UVV vom 15. Dezember 1997, in: RKUV 1998 S. 102; vgl. auch RKUV 2005 Nr. U 556 S. 328 E. 1 am Ende, U 396/04). Mit dieser Bestimmung wollte der Bundesrat mithin bewusst das bekräftigen, was bereits Inhalt von Art. 118 Abs. 1 UVG ist (vgl. E. 2.2.1 hievor). In diesem Lichte kann der Versicherte aus Art. 147a UVV nichts zu seinen Gunsten ableiten, wie auch die Vorinstanz richtig erkannt hat.