Citation: 8C_368/2020 E. 6.2.3

6.2.3. Dem Urteil 8C_477/2007 vom 10. September 2008 lag sodann folgender Sachverhalt zu Grunde: In der Nähe des Arbeitsplatzes der versicherten Person wurde in ca. drei Meter Entfernung eine neue Alarmglocke montiert und getestet, woraufhin die versicherte Person über starkes Ohrenpfeifen und eine Hörbehinderung klagte. Eine spätere Messung des Sirenentones vor Ort ergab einen mittleren Pegel des Alarmtones am Arbeitsplatz der versicherten Person von 83 dB (A). Der Schallexpositionspegel in Ohrhöhe entsprach 90 dB (A) SEL. Gemäss dem zuständigen ORL- und Arbeitsmediziner der Suva lag der Grenzwert für kurz dauernde, akute Schallereignisse für Spitzenpegel bei 140 dB (C) und für den Schallexpositionspegel bei 125 dB (A) SEL. Die Testergebnisse würden die beiden Grenzwerte weit unterschreiten. Ein Lärmtrauma habe nicht stattgefunden. Darauf stellte das Bundesgericht ab.