Citation: I 945/06 11.07.2007 E. 4

4.1 Die Vorinstanz hat mit Entscheid vom 27. Oktober 2003 die gegen den Einspracheentscheid vom 23. Mai 2003 erhobene Beschwerde in dem Sinne gutgeheissen, dass sie diesen aufhob und die Sache an die Verwaltung zurückwies, damit sie "nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen" neu verfüge (Dispositiv-Ziffer 1). Dort hatte sie gestützt auf das Gutachten des Dr. med. M.________, Spezialarzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 26. März 2002 befunden, die psychiatrische Diagnose stehe fest und die Arbeitsfähigkeit sei ausreichend psychiatrisch beurteilt. Zur somatischen Seite stellte sie fest, es resultiere aus den verfügbaren medizinischen Beurteilungen "eine Ungereimtheit, welche näherer spezialärztlicher Abklärung namentlich unter Einbezug aktueller Röntgenaufnahmen (bezogen auf den massgebenden Zeitpunkt des Erlasses des Einspracheentscheides vom 23. Mai 2003)" bedürfe. Die vom Versicherten beantragte rheumatologische Begutachtung sei namentlich wegen des Fehlens von aktuellen Röntgenbildern indiziert und unerlässlich (Entscheid vom 27. Oktober 2003, E. 3). 4.2 Der beschwerdeführerische Einwand, es sei im Dispositiv des erwähnten Entscheides nicht festgehalten worden, dass im neuen Einspracheentscheid (recte: der neuen Verfügung) die Verhältnisse per 23. Mai 2003 zu berücksichtigen seien, erweist sich damit als nicht stichhaltig. Verweist das Dispositiv eines Rückweisungsentscheides ausdrücklich auf die Erwägungen, werden diese zu dessen Bestandteil und haben, soweit sie zum Streitgegenstand gehören, an der formellen Rechtskraft teil. Dementsprechend sind die Motive, auf die das Dispositiv verweist, für die Behörde, an welche die Sache zurückgewiesen wird, bei Nichtanfechtung verbindlich (BGE 113 V 159 E. 1c mit Hinweisen). Wird der neue Entscheid der unteren Instanz wiederum weitergezogen, ist auch das Gericht an die Erwägungen gebunden, mit denen es die Rückweisung begründet hat (RKUV 1999 Nr. U 331 S. 127 E. 2 mit Hinweisen). Die Vorinstanz setzte damit im Rückweisungsentscheid vom 27. Oktober 2003 den zeitlichen Endpunkt für den in der vorliegenden Streitsache zu berücksichtigenden Sachverhalt. Gleichzeitig präzisierte sie, dass dieser lediglich aus rheumatologischer Sicht zusätzlich abzuklären war. Es konnte in der Folge nur noch um eine auf den 23. Mai 2003 bezogene rheumatologische Begutachtung des Beschwerdeführers unter Einbezug aktueller Röntgenaufnahmen gehen. Entgegen der Darstellung in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde geht aus dem Gutachten des Dr. med. S.________ klar hervor, dass sich die Beurteilung effektiv auf den Zeitpunkt 23. Mai 2003 bezieht, ist doch dort ausdrücklich festgehalten, die aktuelle Einschätzung der Arbeitsfähigkeit in einer zumutbaren Tätigkeit gelte auch "für den Zeitpunkt vom 23. Mai 2003". Die in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vertretene Position, es sei der Gesundheitszustand zum Zeitpunkt des zweiten Einspracheentscheides am 10. August 2005 massgebend, ist nach dem Dargelegten nicht zu halten.