Citation: 8C_602/2015 E. A

A.________ bezog ab August 2006 Sozialhilfe. Die Einwohnergemeinde Thun (nachfolgend: Gemeinde) forderte ihn mit Weisung vom 10. März 2014 auf, verschiedene Unterlagen zu den über 40 Autos, welche seit Beginn des Sozialhilfebezugs auf seinen Namen eingelöst worden seien, einzureichen. A.________ liess der Gemeinde einen Kontoauszug seiner Bank sowie ein Schreiben seines Bruders zukommen. Mit Verfügung vom 2. April 2014 verneinte die IV-Stelle des Kantons Bern mangels ausgewiesener Arbeitsunfähigkeit einen Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung. Die Gemeinde erliess am 24. Juni 2014 erneut eine Weisung zur Einreichung weiterer Unterlagen zur Klärung seiner finanziellen Situation, da weitere Autos eingelöst worden seien. Weil A.________ diese Aufforderung nicht befolgte, wurde er am 16. Juli 2014 zum Einreichen dieser Unterlagen bis Ende Juli 2014 ermahnt. In der Folge gab er verschiedene Unterlagen zu den Akten. Am 7. August 2014 (Postaufgabe: 13. August 2014) stellte die Gemeinde die Sozialhilfeleistungen wegen Verletzung der Mitwirkungspflicht und Zweifeln an der Bedürftigkeit per 31. Juli 2014 ein. Das Regierungsstatthalteramt Thun bestätigte dies mit Entscheid vom 12. November 2014.