Citation: 6B_699/2018 E. 5.1

5.1. Eventualiter wendet sich der Beschwerdeführer gegen die Strafzumessung. Er macht zunächst geltend, die Vorinstanz bemesse die objektive Tatschwere unrichtig, indem sie ihm einen viel zu hohen Sachschaden zurechne. Zudem erscheine im Vergleich zur beurteilten Mittäterin Y.________ auch die Einsatzstrafe für die qualifizierte Sachbeschädigung als deutlich zu hoch. Ferner habe die Vorinstanz bei ihm im Gegensatz zu jener die lange Verfahrensdauer nicht strafmindernd berücksichtigt. Als deutlich zu hoch erweise sich auch die hypothetische Freiheitsstrafe von 6 Monaten für den Rempler im Anklagepunkt I.2. Mit Blick darauf, dass auch die Vorinstanz das Tatverschulden als gering einschätze, hätte diese klarerweise tiefer angesetzt werden müssen. Schliesslich habe die Vorinstanz nicht nachvollziehbar dargelegt, weshalb sie in diesem Anklagepunkt nicht eine Geldstrafe ausgesprochen habe (Beschwerde S. 17 ff.). Darüber hinaus beanstandet der Beschwerdeführer die Verweigerung des bedingten Strafvollzuges. Seit der ihm vorgeworfenen Sachbeschädigungen seien nunmehr über acht Jahre vergangen. Zum Zeitpunkt der Kundgebung habe er keine Vorstrafen aufgewiesen, so dass kein Rückfall vorliege. Bei der am 22. Oktober 2012 erfolgten Verurteilung wegen Sachbeschädigung handle es sich angesichts der ausgesprochenen Geldstrafe von 20 Tagessätzen offensichtlich um eine Bagatelle. Er habe sich in den letzten acht Jahren keine einzige Sachbeschädigung mehr zu Schulden kommen lassen. Soweit die Vorinstanz auf ein hängiges Verfahren verweise, verletze sie die Unschuldsvermutung. Insgesamt erscheine der unbedingte Vollzug einer Freiheitsstrafe für eine 30-jährige Person, welche für eine rund zehn Jahre zurückliegende Tat ausgesprochen wurde, als übertrieben hart. Daran ändere der Schuldspruch wegen des Vorfalls vom 14. September 2013 nichts. Aufgrund des diesem Urteil zugrunde liegenden Remplers lasse sich keine grundsätzlich negative Legalprognose begründen. Zudem seien nunmehr auch wieder fünf Jahre verstrichen. Der Vorfall könne sich mithin nicht stark auf die Bewährungsaussichten auswirken. Zudem hätten sich seine Verhältnisse mittlerweile stabilisiert. Er lebe bei seinem Vater, arbeite im Stundenlohn und habe über die IV eine Umschulung in Angriff genommen. Auch in diesem Punkt sei auf das Urteil der Mittäterin Y.________ zu verweisen, bei welcher trotz mehrfacher einschlägiger Vorstrafen die Strafe bedingt aufgeschoben worden sei (Beschwerde S. 17 ff.).