Citation: 6B_160/2022 E. B

Gegen das Urteil vom 6. Mai 2020 erhob H.________ Berufung. Er beantragte, er sei vom Vorwurf der fahrlässigen Tötung freizusprechen und die Zivilklagen seien, soweit sie erstinstanzlich nicht bereits rechtskräftig abgewiesen wurden, allesamt abzuweisen. Die Staatsanwaltschaft beantragte die Bestätigung des erstinstanzlichen Urteils. Der Rechtsvertreter der Straf- und Zivilkläger stellte Antrag auf vollumfängliche Abweisung der Berufung, unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten von H.________. Mit Urteil vom 27. Dezember 2021 stellte das Obergericht des Kantons Bern zunächst fest, dass das Urteil des Regionalgerichts Oberland vom 6. Mai 2020 in Bezug auf Urteilsdispositiv Ziff. II.6 (weitergehende Abweisung der Genugtuungsforderungen) und Ziff. II.7 (keine Kostenausscheidung für die Beurteilung der Zivilklage) in Rechtskraft erwachsen sei. Sodann sprach es H.________ vom Vorwurf der fahrlässigen Tötung frei. Es regelte die Kosten- und Entschädigungsfolgen des erst- und zweitinstanzlichen Verfahrens. Weiter wies es die Schadenersatzforderung von B.A.________ in Höhe von Fr. 9'417.40 ab, wobei es diese - soweit weitergehend - auf den Zivilweg verwies. Die Genugtuungsforderungen von B.A.________, A.A.________, D.A.________ sowie C.A.________ wies das Obergericht des Kantons Bern ebenfalls ab.