Citation: 1C_97/2021 E. 7.3.2

7.3.2. Gemäss den Feststellungen im angefochtenen Urteil wurde die Mauer erst im Rahmen der Abänderungspläne vorgesehen. In den Stammbaubewilligungsplänen war stattdessen gemäss den Feststellungen der Vorinstanz eine Böschung verzeichnet. Dass in diesen Plänen am nördlichen Ende der Westseite eine Treppe und auf der Nordseite hinter dieser Treppe eine Naturstein-Böschung vorgesehen waren (vgl. dazu Akten Vorinstanz, act. 9/13.3 und act. 9/13.3.5), ändert daran nichts. Der Beschwerdeführerin kann somit nicht gefolgt werden, soweit sie behauptet, ein Teil der Mauer sei nach Treu und Glauben bereits mit der Stammbaubewilligung bewilligt worden. Da die streitbetroffene Mauer erst mit den Bauplänen vom 5. Februar 2020 erstmals projektiert worden ist, kann die Beschwerdeführerin sodann aus dem Umstand, dass diese Mauer bzw. die Westseite im Dispositiv der 1. Abänderungsbewilligung nicht ausdrücklich erwähnt wurde, nichts ableiten. Insbesondere konnte sie aufgrund dieser Bewilligung, welche vom 16. Januar 2020 datiert, nicht berechtigterweise darauf vertrauen, dass die Mauer als genehmigt gilt. Soweit die Beschwerdeführerin gestützt auf die Stammbaubewilligung und/oder die 1. Abänderungsbewilligung vom 16. Januar 2020 sinngemäss einen Anspruch auf Vertrauensschutz (Art. 9 BV) ableiten will, stösst sie vor diesem Hintergrund ins Leere.