Citation: 5D_106/2007 14.11.2007 E. B

Der Weiterzug der Sache an das Obergericht des Kantons Aargau hatte keinen Erfolg. Mit Entscheid vom 25. Juli 2007 wies die 4. Kammer des Zivilgerichts das Rechtsmittel ab. Als Begründung wurde in der Hauptsache angeführt, Art. 286 Abs. 2 ZGB setze eine Veränderung der Verhältnisse voraus und die Vorschrift könne nur dahingehend verstanden werden, dass diese Veränderungen der Verhältnisse im Scheidungsurteil nicht mehr hätten berücksichtigt werden können, weil sie erst nach Erlass des Scheidungsurteils eingetreten seien.