Citation: U 383/99 17.01.2001 E. 4

4.- a) Das vom Versicherten trotz des Gesundheitsschadens erzielbare Einkommen (Invalideneinkommen) wurde von der Vorinstanz in Bestätigung des Einspracheentscheides auf Fr. 71'050.- festgesetzt. Zum Lohn, den er bei seiner jetzigen Arbeit bei der Firma I.________ AG als Hauswart erzielt (Fr. 60'000.-), hat sie für das ihrer Auffassung nach nicht ausgeschöpfte Pensum von 25 % einen statistisch erhobenen Wert von Fr. 11'050.- dazugezählt. Dieses Vorgehen vermag nicht zu überzeugen. b) Zunächst ist zu bemerken, dass sich die Höhe des Beschäftigungsgrades bei der Firma anhand der widersprüchlichen Akten nicht feststellen lässt. Gemäss den Ausführungen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist indessen davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer jedenfalls keiner vollzeitlichen Beschäftigung nachgeht. Zwar hat das kantonale Gericht zu Recht festgestellt, dass der als Hauswart tatsächlich erzielte Verdienst - obwohl eine leidensangepasste Tätigkeit uneingeschränkt zumutbar wäre - nicht einfach auf ein Vollpensum umgerechnet werden kann. Mit der Vorinstanz und der SUVA ist nämlich dem Umstand Rechnung zu tragen, dass ein Hauswart zum Teil auch Arbeiten verrichten müsste, die dem Beschwerdeführer nicht mehr zumutbar sind, was aber - wie das Beispiel des Beschwerdeführers zeigt - die Übernahme einer Hauswartstelle nicht verunmöglicht. Naheliegend wäre daher gewesen, vom für einen Abwart bei einer vollen Beschäftigung erzielbaren Einkommen einen Abzug vorzunehmen. Ob stattdessen zum tatsächlich erzielten Verdienst für das nicht ausgeschöpfte Pensum ein für eine einfache und repetitive Tätigkeit statistisch erhobener Wert dazugezählt werden kann, muss bereits angesichts fraglicher Zumutbarkeit zweier gleichzeitig auszuübender Erwerbstätigkeiten bezweifelt, aber nicht entschieden werden. Der als Hauswart erzielbare Verdienst basiert nämlich einzig auf den Angaben des jetzigen Arbeitgebers. Ob dieses Entgelt den in dieser Branche üblichen Ansätzen entspricht, lässt sich mangels Vergleichszahlen nicht beantworten. Daran ändert nichts, dass die IV-Stelle des Kantons Zürich bei ihrer Invaliditätsbemessung einen Bruttolohn von Fr. 71'500.- annimmt, da dieser nicht nachvollziehbar ist. Wie und in welchem Umfang der Beschwerdeführer angesichts seines Gesundheitsschadens zumutbarerweise tätig sein kann, wird zudem an einer einzigen Beschäftigungsmöglichkeit gemessen, nämlich an jener eines Hauswartes. Diese Verweisungstätigkeit ist zu eng, als dass sie allein zur Bestimmung der beruflichen Möglichkeiten des Beschwerdeführers verwendet werden kann (zur Notwendigkeit, Löhne verschiedener Betriebe beizuziehen, siehe RKUV 1999 Nr. U 343 S. 412 Erw. 4b/aa). c) Da sich nach dem Gesagten das Invalideneinkommen aufgrund der vorliegenden Akten nicht ermitteln lässt, ist die Sache an die SUVA zurückzuweisen, damit sie die dafür erforderlichen Abklärungen vornehme.