Citation: 5A_302/2013 E. 3.2.2

3.2.2. Mit ihren Vorbringen stellen die Beschwerdeführer bloss ihre eigene Beweiswürdigung an die Stelle der Würdigung des Kantonsgerichts. Dass die von Sachgerichten gezogenen Schlüsse nicht mit der eigenen Darstellung der Beschwerdeführer übereinstimmen, belegt jedoch keine Willkür (BGE 137 III 226 E. 4.2 S. 234; 136 III 552 E. 4.2 S. 560). Unbehelflich ist beispielsweise die Rüge, die Vorinstanz habe sich hinsichtlich der Aussagen des Kinder- und Jugendpsychiaters wohl auf ein Schreiben der Kinder- und Jugendpsychiatrie Graubünden vom 21. März 2011 abgestützt, dem aber nichts zur Glaubwürdigkeit von C.________ entnommen werden könne. Dass sich die Vorinstanz gar nicht auf dieses Schreiben, sondern auf ein solches vom 11. Dezember 2008 abgestützt hat, ergibt sich aus dem angefochtenen Urteil. An der Sache vorbei geht auch die Rüge, dass A.X.________ gegenüber der Polizei in der Einvernahme vom 23. März 2011 nicht zugegeben habe, seine Tochter kürzlich geschlagen zu haben, sondern nur, dies früher getan zu haben. Die Vorinstanz hat gar nicht festgestellt, dass er damals (zum Zeitpunkt des Beschlusses der Vormundschaftsbehörde) kürzlich zurückliegende Schläge zugegeben hätte. Die Vorinstanz hat aus seiner Aussage (und weiteren Umständen) bloss geschlossen, dass die damaligen Äusserungen von C.________ über weitere, kürzlich erfolgte Schläge glaubwürdig erschienen. Dass sich C.________ geweigert habe, in die Kinderklinik zu gehen, findet im angefochtenen Urteil keine Stütze, ebenso wenig wie die angebliche Äusserung der Schulleitung K.________ über die beiden Mädchen X.________. Die Beschwerdeführer legen nicht dar, worauf sie sich für diese Behauptungen stützen und inwiefern die Vorinstanz in dieser Beziehung den Sachverhalt in willkürlicher Weise lückenhaft festgestellt haben soll. Auf die Rüge der willkürlichen Beweiswürdigung ist somit insgesamt nicht einzutreten.