Citation: 4C.108/2004 29.08.2005 E. C

Die Liegenschaften in O.________, die Gegenstand der "Vorgangshypothek" bildeten, wurden bis Ende 2000 nicht verkauft. Darauf machte die Klägerin in einem Schreiben vom 8. Februar 2001 gegenüber der Z.________ AG (Beklagte) geltend, dass deren Verwertungsrecht Ende 2000 abgelaufen sei, und lud diese ein, die auf den Grundstücken lastenden Hypotheken zu löschen. Die Beklagte widersetzte sich diesem Begehren und stellte sich auf den Standpunkt, dass weder sie noch eine andere Konsortialbank auf ihre Forderungen gegen die Klägerin verzichtet hätten. Mit am 10. September 2001 beim Handelsgericht des Kantons St. Gallen eingereichter Klage stellte die Klägerin folgende Rechtsbegehren: "1. Es sei festzustellen, dass die Klägerin der Beklagten aus dem Hypothekarvertrag vom 19. Dezember 1994 (Nr. 829.560.90J "002"/0254) und dem Hypothekarvertrag vom 8. Dezember 1994 (Nr. 829.560.H1X "0000"/0254) nichts schuldig ist.