Citation: 9C_281/2015 E. 3

Im Weitern rügt der Beschwerdeführer, die Vorinstanz habe im Einkommensvergleich ein zu tiefes Valideneinkommen berücksichtigt. Nach der Rechtsprechung ist bei der Ermittlung des Valideneinkommens entscheidend, was der Versicherte im massgebenden Zeitpunkt aufgrund seiner beruflichen Fähigkeiten und seiner persönlichen Umstände nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit ohne Gesundheitsschaden tatsächlich verdient hätte. Der Anknüpfungspunkt ist grundsätzlich der letzte vor Eintritt der Gesundheitsschädigung erzielte, nötigenfalls der statistisch ausgewiesenen Einkommensentwicklung angepasste Verdienst (BGE 134 V 322 E. 4.1 S. 325 f.). Die Vorinstanz hat das nach dem Auszug aus dem individuellen Konto (IK) im Jahr 2003 in der angestammten Tätigkeit erzielte Einkommen (Fr. 140'000.-) an die Nominallohnentwicklung angepasst. Sie hat damit nicht verkannt, dass der Beschwerdeführer seit 1992 eine 25-prozentige UVG-Rente bezog. Nachdem reine Unfallfolgen vorliegen, hatte die IV ihre (ursprüngliche) Rentenverfügung mit der SUVA koordiniert. Diese erhöhte die Rente am 4. Januar 2006 rückwirkend per 1. August 2002 auf 40 %. Die IV richtete - wegen der abzuwartenden Wartezeit - erst ab 1. Juli 2004 eine Viertelsrente aus. Dabei erhellt aus dem IK-Auszug ab dem Jahr 2004, dass das Einkommen ab diesem Zeitpunkt deutlich gesunken ist (2004-2006: Fr. 106'800.-). Der Beschwerdeführer macht nicht geltend, dieser Minderverdienst basiere auf invaliditätsfremden (wirtschaftlichen) Gründen. Wenn der Beschwerdeführer also bereits im Jahr 2003 zu 40 % erwerbsunfähig gewesen ist und in den Folgejahren sich das Einkommen - ohne erkennbaren Grund - nochmals verringert hat, erweist sich die vorinstanzliche Festsetzung des Valideneinkommens auf Fr. 140'000.- im Ergebnis nicht als offensichtlich unrichtig resp. will kürlich.