Citation: 2D_54/2018 E. 2.4

2.4. Das Steuerrecht des Kantons Solothurn kennt keinen Rechtsanspruch auf Steuererlass; § 182 Abs. 1 des Gesetzes (des Kantons Solothurn) vom 1. Dezember 1985 über die Staats- und Gemeindesteuern (StG/SO; BGS 614.11) ist weder anspruchsverleihend noch individualschützend ausgestaltet. Dies schliesst die blosse Willkürrüge im Rahmen der subsidiären Verfassungsbeschwerde von vornherein aus. Es müssen daher andere verfassungsmässige Individualrechte als verletzt angerufen werden (Urteil 2D_50/2017 vom 20. Dezember 2017 E. 3.3 mit Hinweisen). Auch unter Berücksichtigung, dass die Beschwerdeführerin eine Laienbeschwerde eingereicht hat und die formellen Hürden daher praxisgemäss niedriger anzusetzen sind (Urteil 2D_42/2017 vom 28. November 2017 E. 2.4), lässt sich der Eingabe nicht ansatzweise entnehmen, welches verfassungsmässige Individualrecht durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sein soll. Die Beschwerdeführerin rügt lediglich die Verletzung von § 182 Abs. 1 StG/SO und damit eine willkürliche Anwendung des kantonalen Rechts, was, wie erwähnt, nicht zulässig ist. Damit fehlt es offensichtlich an einer hinreichenden Begründung, weshalb auf die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist.