Citation: 7B_259/2022 E. 2.1

2.1. Die Beschwerdeführerin rügt zunächst eine Verletzung ihres rechtlichen Gehörs. Sie habe in ihrem Plädoyer vor der Berufungsinstanz ausgeführt, dass mangels rechtsgenügender Konfrontation sämtliche Aussagen der beiden Mitbeschuldigten nicht zu ihrem Nachteil verwertet werden dürften, andernfalls eine Verletzung des Konfrontationsanspruchs im Sinne von Art. 6 Ziff. 3 lit. d EMRK vorliegen würde. Im angefochtenen Urteil habe sich die Vorinstanz mit keinem einzigen Wort mit diesen Ausführungen beschäftigt. Damit habe sie den Anspruch der Beschwerdeführerin auf rechtliches Gehör verletzt.