Citation: 2C_272/2024 E. 5.4.2

5.4.2. Mit dem angefochtenen Entscheid wird der Beschwerdeführerin nicht eine bestimmte Tätigkeit verboten, sondern für den Standort in U.________ die weitere Anwendung eines Arbeitszeitmodells untersagt. Das spricht für einen leichten Eingriff in die Wirtschaftsfreiheit. Eine abschliessende Beurteilung der Auswirkungen der Bewilligungsverweigerung auf den Standort in U.________ kann jedoch unterbleiben. Wie bereits dargelegt, statuiert das Arbeitsgesetz eine individuelle Höchstarbeitszeit von neun Stunden bei Nachtarbeit; diese Vorgabe ist auch im ununterbrochenen Betrieb einzuhalten (E. 4.1. und E. 4.9 hiervor). Das Arbeitszeitmodell der Beschwerdeführerin ist u.a. deshalb nicht bewilligungsfähig, weil es diese individuelle Höchstarbeitszeit nicht respektiert. Insoweit findet sich die Grundlage für die Bewilligungsverweigerung bereits auf Gesetzesstufe.