Citation: 4A_260/2014 E. 7

Schliesslich wird der Kapitalisierungszinssatz von 3.5 % beanstandet. Seit dem Grundsatzentscheid BGE 125 III 312 hätten sich die wirtschaftlichen Verhältnisse in einer nie gesehenen Art und Weise geändert. Soweit sich die Beschwerdeführerin vor Bundesgericht auf Studien und Einschätzungen beruft, auf die sie sich vor der Vorinstanz noch nicht gestützt hatte, ist auf die Beschwerde wie dargelegt (vgl. E. 2.3.3 hiervor) nicht einzutreten. In der Beschwerde wird aber mit Aktenhinweis aufgezeigt, dass sich die Beschwerdeführerin vor der Vorinstanz auf die Senkung des technischen Zinses durch das Bundesamt für Gesundheit berufen hat, auf den Zinssatz zu dem die Beschwerdegegnerin selbst Festzinshypotheken anbietet und auf die im Jahr 2010 von der Beschwerdegegnerin erwirtschaftete nominale Anlagerendite, sowie auf die markante Herabsetzung des BVG Mindestzinssatzes und die Tatsache, dass die FINMA als Aufsichtsbehörde über Versicherungsgesellschaften einen maximalen Zinssatz von 1.5 % vorgeschrieben habe.