Citation: 10Y.1/2003 05.11.2003 E. 4

Die Nichtigkeitsbeschwerde an den ausserordentlichen Kassationshof steht dem Bundesanwalt, dem Angeklagten, dem Verurteilten und dem Geschädigten zu, diesem allerdings nur, wenn er sich bereits vorher am Verfahren beteiligt hat, und soweit das Urteil seine privatrechtlichen Ansprüche betrifft oder sich auf deren Beurteilung auswirken kann (Art. 221 Abs. 1 und 1bis BStP). Die Revision eines Urteils des Bundesstrafgerichts können dem ausserordentlichen Kassationshof beantragen: der Bundesanwalt, der Verurteilte oder - nach seinem Ableben - seine nächsten Verwandten und Verschwägerten sowie der Geschädigte unter den an dessen Nichtigkeitsbeschwerde gesetzten Voraussetzungen (Art. 231 Abs. 1 BStP). Die Legitimation zum Rechtsmittel steht damit dem Gesuchsteller weder im einen noch im anderen Fall zu. Gleiches würde auch für den Verein Y.________ gelten, soweit der Gesuchsteller vorliegend auch namens dieses Vereins handeln wollte.