Citation: 6B_912/2018 E. 1.4.5

1.4.5. Schliesslich kann entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers auch nicht gesagt werden, dass die Vorinstanz das Handeln des Geschädigten ausgeblendet hätte. So hält diese - wie auch der Beschwerdeführer anerkennt - in ihren Sachverhaltsfeststellungen fest, es sei nicht ausgeschlossen, dass der Geschädigte dem Beschwerdeführer anlässlich der ersten Auseinandersetzung vor dem Pub U.________ eine Ohrfeige verpasst habe (vgl. angefochtenes Urteil Ziff. 3.2.2 S. 12). Sodann erachtet sie es als erstellt, dass der Geschädigte dem Beschwerdeführer auf dem Weg zum Schwamendingerplatz Beleidigungen hinterhergeschrien habe (vgl. angefochtenes Urteil Ziff. 4.3 S. 31) und, als er am Platz ankam, auf diesen losgegangen sei (vgl. angefochtenes Urteil Ziff. 3.2.5 S. 18). Die Vorinstanz hat die vor dem eigentlichen Zuschlagen mit der Flasche stattfindende Interaktion der beiden Männer daher augenscheinlich nicht unberücksichtigt gelassen. Dass sie aufgrund des Verhaltens des Geschädigten aber zu anderen Sachverhaltsfeststellungen als den Getroffenen hätte kommen müssen, ist nicht ersichtlich. Indem der Beschwerdeführer hier wiederum lediglich festhält, dass der vorinstanzliche Schluss, wonach er eine Flasche gesucht, gefunden, abgebrochen und diese hinter seinem Rücken versteckt habe um hernach den Geschädigten abzupassen, unter Berücksichtigung des Handelns des Geschädigten nicht haltbar sei, vermag er keine Willkür darzutun. Die Sachverhaltsrügen des Beschwerdeführers erweisen sich damit insgesamt als unbegründet, soweit sie den Begründungsanforderungen überhaupt genügen (Art. 106 Abs. 2 BGG).