Citation: H 116/01 02.07.2002 E. A

A.- Nachdem die Firma X.________ AG (nachfolgend: Gesellschaft oder Arbeitgeberin) 1996 einen Reingewinn von Fr. 815. 40 erwirtschaftet hatte, wies sie 1997 einen Reinverlust von mehr als 1,4 Millionen Franken aus, wonach der Kantonsgerichtspräsident am 18. Mai 1998 zufolge Bilanzhinterlegung die Konkurseröffnung über die Gesellschaft verfügte. Die Ausgleichskasse des Kantons Glarus (nachfolgend: Kasse) machte mit Eingabe vom 14. August 1998 an das Betreibungs- und Konkursamt des Kantons Y.________ eine Forderung von insgesamt Fr. 99'483. 30 an ausstehenden AHV-, IV-, EO-, FAK- und ALV-Lohnbeiträgen aus den Jahren 1993 und 1994 sowie 1997 und 1998 (einschliesslich Verwaltungs- und Betreibungskosten, Mahngebühren sowie aufgelaufene Verzugszinsen) geltend und verpflichtete mit separaten Verfügungen vom 16. Februar 1999 die drei einzelzeichnungsberechtigten Verwaltungsräte der Gesellschaft, E.________ (Präsident), H.________ (Vizepräsident) und S.________ je zur Bezahlung von Schadenersatz für die entgangenen Sozialversicherungsbeiträge in der Höhe von Fr. 99'483. 30.