Citation: 4F_4/2024 E. 6

Die Gesuchstellerin macht sodann geltend, die Revisionsgründe nach Art. 121 lit. b-d BGG seien gegeben, weil die Einzelrichterin der Gesuchsgegnerin "mit ihrem Nichteintreten auf die fristgerechte Beschwerde vom 2. November 2023" mehr oder, ohne dass es das Gesetz erlaube, anderes zugesprochen habe, als diese verlangt habe, weil "alle Anträge der fristgerechten Beschwerde vom 2. November 2023 unbeurteilt geblieben" seien und weil das Gericht in den Akten liegende, für die materielle Beurteilung der Streitsache erhebliche Tatsachen nicht berücksichtigt habe. Dem kann nicht gefolgt werden. Die Einzelrichterin trat auf die Beschwerde der Gesuchstellerin im Verfahren 4A_538/2023 aufgrund ihrer formellrechtlichen Beurteilung nicht ein. Damit behandelte sie alle in der Beschwerde gestellten Anträge durch Nichteintreten und musste sie, da sie sich mit der Streitsache materiell nicht zu befassen hatte, auch keine die materielle Beurteilung der Streitsache betreffenden, in den Akten liegende erhebliche Tatsachen berücksichtigen. Sodann ist es nicht verständlich, weshalb sie der Gesuchsgegnerin mit ihrem Nichteintretensentscheid im Sinne von Art. 121 lit. b BGG mehr zugesprochen haben soll, als diese verlangt hat.