Citation: C 136/00 28.08.2001 E. 2

2.- Streitig und zu prüfen bleibt der Anspruch auf Pendlerkosten- und Wochenaufenthalterbeiträge für die Zeit ab 1. Oktober 1997 bis 31. Dezember 1997. a) Die Vorinstanz hat die gesetzlichen Bestimmungen über die Höhe des Pendlerkosten- (Art. 69 AVIG und Art. 92 AVIV) und Wochenaufenthalterbeitrags (Art. 70 AVIG) sowie die Frist zur Einreichung des Gesuchs (Art. 95 Abs. 1 AVIV in Verbindung mit Art. 81 Abs. 3 AVIV) zutreffend dargelegt. Richtig sind auch die Ausführungen über das im Leistungsbereich der Arbeitslosenversicherung grundsätzlich geltende Verbot des Leistungsexports (Nussbaumer, Arbeitslosenversicherung, in: Schweizerisches Bundesverwaltungsrecht [SBVR], Bd. Soziale Sicherheit, Rz 138; Breining, Arbeitslosenversicherung und Ausländerrecht, Diss. Zürich 1990, S. 166 ff.). Zu ergänzen ist, dass Arbeitnehmern, denen in ihrer Wohnortsregion keine zumutbare Arbeit vermittelt werden konnte und die zur Vermeidung von Arbeitslosigkeit Arbeit ausserhalb ihrer Wohnortsregion angenommen haben, Pendlerkostenbeiträge und Beiträge an Wochenaufenthalter zugesprochen werden können (Art. 68 Abs. 1 AVIG). Pendler und Wochenaufenthalter können innerhalb der Rahmenfrist Beiträge insgesamt während längstens sechs Monaten erhalten (Art. 71 Abs. 1 AVIG). Die Frist von sechs Monaten beginnt mit dem Zeitpunkt der Aufnahme der auswärtigen Arbeit (ARV 1987 Nr. 3 S. 44; Nussbaumer, a.a.O., Rz 658). Der Versicherte muss ein Gesuch um Leistungen nach Art. 68 AVIG der kantonalen Amtsstelle einreichen, bevor er auswärts Arbeit annimmt oder umzieht (Art. 71 Abs. 3 Satz 1 AVIG). Die Leistungen werden nicht ausgerichtet, wenn sie der Versicherte nicht spätestens drei Monate nach Ablauf des Monats, in dem die betreffenden Kosten angefallen sind, geltend macht (Art. 95 Abs. 5 Satz 1 AVIV). b) Das ursprüngliche, an das Arbeitsamt gerichtete Gesuch des Beschwerdeführers datiert vom 5. April 1996 und betraf die auswärtige Tätigkeit ab 6. April 1996. Der Beschwerdeführer hat dieses Gesuch am 10. Dezember 1999 erneut beim Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum eingereicht, da das Arbeitsamt im Jahre 1996 dessen Entgegennahme und Beurteilung verweigert habe. Ob das Arbeitsamt das Gesuch vom 5. April 1996 zu Unrecht nicht behandelt hat bzw. ob für die sechs Monate ab 6. April 1996 Ansprüche auf Pendlerkosten- und Wochenaufenthalterbeiträge bestanden, kann offen bleiben. Denn vorliegend sind einzig noch die Beiträge ab 1. Oktober 1997 bis 31. Dezember 1997 streitig. Für diesen Zeitraum ist das notwendige Gesuch ebenfalls erst am 10. Dezember 1999 und nach dem Gesagten offensichtlich verspätet eingereicht worden. Entschuldbare Gründe für diese Verspätung liegen nicht vor, weshalb der Versicherte keinen Anspruch auf die geltend gemachten Beiträge hat. Er bringt keine Einwendungen vor, die zu einer anderen Beurteilung führen könnten.