Citation: 2C_442/2016 E. 2.1

2.1. Die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist gemäss Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG unzulässig gegen Entscheide auf dem Gebiet des Ausländerrechts betreffend Bewilligungen, auf die weder das Bundesrecht noch das Völkerrecht einen Anspruch einräumt. Die Zulässigkeit der vorliegend erhobenen Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten hängt mithin davon ab, ob der Beschwerdeführer in vertretbarer Weise einen Bewilligungsanspruch geltend macht (BGE 139 I 330 E. 1.1 S. 332; 136 II 177 E. 1.1 S. 179 f.; 136 II 497 E. 3.3 S. 500 f.). Gemäss dem für das Bundesgericht von der Vorinstanz grundsätzlich verbindlich (Art. 105 Abs. 1 BGG) festgestellten Sachverhalt, welcher nur auf begründete Sachverhaltsrüge hin (Art. 97, Art. 99 Abs. 1, Art. 105 Abs. 2 BGG; BGE 137 I 58 E. 4.1.2 S. 62) abgeändert werden kann, machte der volljährige Beschwerdeführer im vorinstanzlichen Verfahren geltend, er leide an psychischen Beschwerden, weshalb er auf die Betreuung durch seinen in der Schweiz lebenden Stiefvater angewiesen sei. Die Vorinstanz erwog, aus den eingereichten Behandlungsbestätigungen der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich gehe eine deutliche Verbesserung seines "psychischen Zustandsbildes" hervor, und eine bisherige "engmaschige Betreuung" durch den berufstätigen Stiefvater sei nicht substanziiert dargetan. Der Beschwerdeführer zeigt in seiner Beschwerdeschrift nicht auf, inwiefern die Vorinstanz den rechtserheblichen Sachverhalt unrichtig oder unvollständig erstellt hätte; hinsichtlich der tatsächlichen Grundlagen zum geltend gemachten Abhängigkeitsverhältnis mit seinem Stiefvater macht er auch vor Bundesgericht nur geltend, er sei seit seiner (gemäss Aktenlage im Januar 2016 erfolgten) stationären Behandlung in der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich auf dessen Betreuung angewiesen. Diese Sachverhaltselemente lassen nicht auf ein besonderes, dem Schutzbereich von Art. 8 EMRK unterstehendes Abhängigkeitsverhältnis zwischen dem volljährigen Beschwerdeführer und seinem Stiefvater schliessen (BGE 139 II 393 E. 5.1 S. 402; 137 I 154 E. 3.4.2 S. 159; Urteil 2C_151/2015 vom 10. Februar 2016 E. 4.2.2). Fällt die Beziehung zwischen dem volljährigen Beschwerdeführer und seinem Stiefvater nicht in den Anwendungsbereich von Art. 8 EMRK, erscheint die Rüge, eine Verweigerung einer Aufenthaltsbewilligung komme einem Eingriff in das Familienleben des Beschwerdeführers gleich, weshalb er einen Anspruch auf deren Erteilung habe (BGE 142 II 35 E. 6.1 S. 46; 139 I 330 E. 2 S. 335 ff.; 135 I 143 E. 1.3.1 S. 145, 135 I 153 E. 2.1 S. 154 f.), als nicht vertretbar. Einer Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten steht somit bereits die Ausnahme von Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG entgegen, weshalb auf sie ohne Prüfung der weiteren Voraussetzungen von Art. 93 und Art. 98 BGG (vgl. dazu Urteile 2C_472/2016 vom 3. Juni 2016 E. 1; 2C_195/2012 vom 2. Januar 2013 E. 1.1; 2C_581/2014 vom 12. August 2014 E. 1.1) nicht einzutreten ist.