Citation: 4A_273/2007 31.10.2007 E. C

Mit Urteil vom 24. Mai 2007 hiess das Obergericht des Kantons Aargau die Anschlussappellation des Beklagten teilweise gut, hob das erstinstanzliche Urteil auf und verpflichtete den Beklagten, dem Kläger Fr. 243'250.40 nebst 5 % Zins seit 1. Januar 2006 zu bezahlen. Das Obergericht gelangte im Unterschied zum Bezirksgericht zum Schluss, dass die dem Kläger verbleibende restliche Arbeitsfähigkeit von 50 % wirtschaftlich verwertbar sei und dem Kläger insbesondere möglich gewesen wäre, seine frühere Tätigkeit mit einer Pensumreduktion weiterhin zu versehen; er habe nicht nachgewiesen, dass er seine Arbeitsstelle mit einer Pensumreduktion nicht hätte behalten können. Das Obergericht schützte sodann die erstinstanzliche Abweisung der Schadenersatzforderung für entgangene Kapitalvermehrung bei der Mitarbeiter-Gewinnbeteiligungsstiftung, für Umzugskosten, aus Haushaltschaden sowie für Hilfsmittel. Eine Erhöhung der Genugtuung lehnte das Gericht ab.