Citation: 2C_140/2009 13.10.2009 E. 2

Der Beschwerdeführer rügt, er sei unzureichend auf die Möglichkeit einer mündlichen öffentlichen Verhandlung hingewiesen worden. Das Bundesverwaltungsgericht wäre verpflichtet gewesen, ihn - den Beschwerdeführer - anzufragen, ob er eine solche Verhandlung wünsche oder darauf verzichten wolle. Die Rüge ist unbegründet: Zwar handelt es sich vorliegend um eine zivilrechtliche Streitigkeit im Sinne von Art. 6 EMRK und hätte der Beschwerdeführer damit an sich Anspruch auf Durchführung einer öffentlichen Verhandlung gehabt (vgl. BGE 134 I 331 E. 2.1 S. 332 f.). Die Parteien können aber - auch stillschweigend - auf diesen Anspruch verzichten (dazu BGE 134 I 331 E 2.3 S. 333 mit weiteren Hinweisen). Sodann findet gemäss Art. 40 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesverwaltungsgericht (VGG; SR 173.32) in den genannten Fällen eine öffentliche Verhandlung vor diesem Gericht nur statt, wenn eine Partei dies verlangt (lit. a) oder gewichtige öffentliche Interessen es rechtfertigen (lit. b). Daher durfte die Vorinstanz - mangels eines entsprechenden Antrages - zulässigerweise annehmen, der Beschwerdeführer verzichte auf die Durchführung einer mündlichen öffentlichen Verhandlung.