Citation: 6B_1368/2020 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer beanstandet die Strafzumessung (Art. 47 ff. StGB). Die Vorinstanz habe ihr Ermessen bei der Festsetzung der Strafe missbraucht und so das Willkürverbot verletzt. Ausserdem sei sie ihrer Begründungspflicht nicht nachgekommen (Art. 81 Abs. 3 StPO und Art. 50 StGB). Im Einzelnen rügt der Beschwerdeführer, die von der Vorinstanz angewandte Einsatzstrafe von 3 ¾ Jahren sei willkürlich und viel zu hoch. Die Einsatzstrafe berücksichtige zu wenig, dass es beim Versuch geblieben sei und die Beschwerdegegnerin 2 nur geringe Verletzungen davongetragen habe. Er habe unter grosser seelischer Belastung gestanden und sei alkoholisiert gewesen. Ausserdem sei die Strafminderung wegen teilweiser Anerkennung des Sachverhalts von 3 Monaten zu gering. Er sei bezüglich des "richtigen" Sachverhalts geständig gewesen, weshalb er Anrecht auf einen Strafrabatt von einem Drittel der Einsatzstrafe habe.