Citation: 8C_342/2009 11.12.2009 E. 5

Vorweg ist klarzustellen, dass der Wortlaut von Art. 18 Abs. 1 UVG für die Argumentation der Versicherten hinsichtlich ihres Eventualantrages praxisgemäss keinen Interpretationsspielraum offen lässt. Zu dem seit 1. Juli 2001 auf Gesetzesstufe festgeschriebenen generellen Ausschluss der Gewährung von Renten bei einem unter 10 % liegenden Invaliditätsgrad gehört die Übergangsbestimmung von Art. 118 Abs. 5 UVG, wonach die Invalidenrenten, deren Anspruch vor dem In-Kraft-Treten der Änderung vom 15. Dezember 2000 entstanden ist, nach dem bisherigen Recht gewährt werden (BGE 131 V 84 E. 1 S. 85). Mit Blick auf Art. 19 Abs. 1 UVG entstand hier ein allfälliger Rentenanspruch in jedem Falle erst nach Abschluss der an den operativen Eingriff am linken Knie vom 15. Dezember 2003 anschliessenden Nachbehandlung. Sind in zeitlicher Hinsicht grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 130 V 445 E. 1.2.1 S. 447, 127 V 466 E. 1 S. 467; SVR 2008 AHV Nr. 15 S. 45, H 114/05 E. 3.2), gelangt die nach Art. 18 Abs. 1 UVG seit 1. Juli 2001 geltende Massgeblichkeitsgrenze von 10 % auf einen allfälligen, nach diesem Zeitpunkt entstehenden Rentenanspruch zur Anwendung (vgl. BGE 131 V 84 E. 4.2 S. 90). Was die Beschwerdeführerin hiegegen vorbringt, ist offensichtlich unbegründet.