Citation: 6P.17/2005 18.05.2005 E. 3

Der Beschwerdeführer macht eine Verletzung von Art. 63 StGB geltend. 3.1 Gemäss Art. 63 StGB misst der Richter die Strafe nach dem Verschulden des Täters zu und berücksichtigt die Beweggründe, das Vorleben und die persönlichen Verhältnisse des Schuldigen. Nach der Praxis des Bundesgerichts bezieht sich der Begriff des Verschuldens im Sinne von Art. 63 StGB auf den gesamten Unrechts- und Schuldgehalt der konkreten Straftat. Im Rahmen der Tatkomponenten sind insbesondere folgende Faktoren zu beachten: Das Ausmass des verschuldeten Unrechts, die Art und Weise der Deliktsbegehung, die Willensrichtung, mit der der Täter gehandelt hat, und seine Beweggründe. Die Täterkomponenten umfassen das Vorleben, die persönlichen Verhältnisse sowie das Verhalten nach der Tat und im Strafverfahren. Einerseits hat sich der Strafrichter an diese gesetzlichen Vorgaben zu halten, anderseits steht ihm bei der Gewichtung der einzelnen Strafzumessungskomponenten innerhalb des jeweiligen Strafrahmens ein erheblicher Ermessensspielraum zu. Das Bundesgericht greift auf Nichtigkeitsbeschwerde hin in das Ermessen des Sachrichters nur ein, wenn dieser den gesetzlichen Strafrahmen über- oder unterschritten hat, wenn er von gesetzlich nicht massgebenden Kriterien ausgegangen ist oder wenn er wesentliche Gesichtspunkte ausser Acht gelassen bzw. in Über-schreitung oder Missbrauch seines Ermessens falsch gewichtet hat (BGE 129 IV 6 E. 6.1 S. 20 ff. mit Hinweisen; Urteil 6S.186/2003 vom 22. Januar 2004 E. 9.2). 3.2 Die Vorinstanz hat die Strafe sorgfältig zugemessen und dabei kein Bundesrecht verletzt. Es kann auf ihre Ausführungen verwiesen werden (Art. 36a Abs. 3 OG; angefochtenes Urteil S. 22/23). Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz habe ihm unterschwellig seine Verstocktheit vorgeworfen und diese eben doch berücksichtigt. Diese Behauptung widerspricht der tatsächlichen Feststellung der Vorin-stanz, dass der Beschwerdeführer zwar uneinsichtig sei, was aber nicht straferhöhend berücksichtigt werden dürfe (angefochtenes Urteil S. 23). Andere kulturelle Vorstellungen (Beschwerdeschrift S. 4) können nicht strafmindernd berücksichtigt werden (BGE 117 IV 7). Dass der Beschwerdeführer mit seiner Situation "völlig überfordert" gewesen sei und aufgrund des nur unregelmässigen Einkommens sich in einer "finanziell stark angespannten Lage" befunden habe (Be-schwerdeschrift S. 4), ist den tatsächlichen Feststellungen der Vorin-stanz nicht zu entnehmen. Hingegen hat diese zugunsten des Be-schwerdeführers festgehalten, dass er seit dem 8. Februar 2004 getrennt von der Beschwerdegegnerin lebt, bis Ende 2003 arbeitslos war und ab dem 1. Dezember 2003 temporär bei der C.________ arbeitet. Seine Strafempfindlichkeit sei in Anbetracht der fehlenden familiären Bande sowie der fehlenden beruflichen Integration als durchschnittlich bis leicht unterdurchschnittlich einzustufen (angefochtenes Urteil S. 23). Die Nichtigkeitsbeschwerde erweist sich als unbegründet und ist abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.