Citation: 8C_556/2021 E. A

A.a. Der 1963 geborene A.________ meldete sich im Juli 2009 unter Hinweis auf ein Rückenleiden, eine psychische Beeinträchtigung und eine langjährige Drogensucht erstmals bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Mit Verfügung vom 10. Juni 2010 verneinte die IV-Stelle Solothurn einen Leistungsanspruch und hielt fest, die Arbeitsunfähigkeit sei vor allem durch das Abhängigkeitsverhalten begründet, weshalb keine Invalidität im Sinne des Gesetzes vorliege. A.________ zog die dagegen beim Versicherungsgericht des Kantons Solothurn erhobene Beschwerde in der Folge wieder zurück. A.b. Am 5. März 2020 meldete sich A.________ erneut zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung an und machte geltend, er leide unter Hepatitis C, Schlafstörungen, Magenproblemen und einem Leberschaden. Vorbescheidweise kündigte die IV-Stelle am 17. März 2020 an, sie werde auf das Gesuch nicht eintreten, falls keine neuen Beweismittel eingereicht und der Eintretenstatbestand nicht glaubhaft gemacht würden. Daraufhin holte sie die medizinischen Berichte des Dr. med. B.________, Facharzt FMH Allgemeinmedizin, vom 15. Juni 2020 und der Klinik C.________ vom 26. August 2020 ein. In der Folge trat sie auf die Neuanmeldung nicht ein (Verfügung vom 11. Dezember 2020).