Citation: 5P.40/2003 27.05.2003 E. 5

Der Beschwerdeführer macht abschliessend eine Verletzung der Kunstfreiheit und der Eigentumsgarantie im Zusammenhang mit der Konfiskation und Herausgabe der Bilder an die Beschwerdegegner geltend. Das Kantonsgericht hat sich bei der Anordnung der Herausgabe der beiden Porträts auf Art. 28a Abs. 1 Ziff. 2 ZGB gestützt und diesbezüglich festgehalten, angesichts der bereits eingetretenen und der durch weitere Ausstellungen drohenden Persönlichkeitsverletzung lasse sich der Beseitigungsanspruch der Beschwerdegegner nur durch Vernichtung oder Herausgabe der Bilder wirksam wahren. Ob sich die umstrittene Herausgabe auf den Beseitigungsanspruch gemäss Art. 28a Abs. 1 Ziff. 2 ZGB zu stützen vermag, ist eine Frage des Bundesprivatrechts, die im Berufungsverfahren zu thematisieren ist. Im Weiteren wird der Schutz des Eigentums im Verhältnis zwischen Subjekten des Privatrechts durch die einschlägigen Normen des ZGB verwirklicht. Deren allfällige Verletzung wäre mit Berufung zu rügen, während die staatsrechtliche Beschwerde auch diesbezüglich nicht zur Verfügung steht.