Citation: 8C_64/2019 E. 6.1

6.1. Im Zusammenhang mit der Ermittlung des Valideneinkommens kam die Vorinstanz in Würdigung der Akten zum Ergebnis, dass die Kündigung des Arbeitsverhältnisses per 31. Januar 2015 aus gesundheitlichen Gründen erfolgt sei. Daher sei auf das zuletzt erzielte Einkommen abzustellen (Fr. 164'232.-). Die Beschwerdeführerin will die Kündigung stattdessen dem eigenwilligen und negativen Verhalten des Versicherten sowohl gegenüber der Arbeitgeberin als auch im Aufbautraining zuschreiben. Immerhin gilt es aber zu beachten, dass sich das unkooperative Betragen und die Eigenwilligkeit des Beschwerdegegners mindestens teilweise mit der unfallbedingten Verhaltensstörung erklären lassen: So wiesen die Gutachter der Gutachterstelle E.________ darauf hin, dass sich bei ihm aufgrund des organischen Psychosyndroms u.a. Symptome eines leichten Dysexekutivsyndroms mit einer gewissen Enthemmung/Propulsivität zeigten. Auch die bei der Arbeitgeberin vorgesehene Umstrukturierung hätte, wie das kantonale Gericht unwidersprochen festhält, nicht zur Kündigung geführt, weil keine Anhaltspunkte dafür erkennbar gewesen seien, dass der Versicherte ohne die Unfallfolgen den sich daraus ergebenden Anforderungen nicht gewachsen gewesen wäre. Die Berechnung des Valideneinkommens wird von der Beschwerdeführerin nicht gerügt, so dass es damit sein Bewenden hat.