Citation: 4A_696/2015 E. 9.2.1

9.2.1. Die Vorinstanz erwog, nach den Feststellungen des Bezirksgerichts wäre es der Aktiengesellschaft spätestens anfangs 1997 möglich gewesen, die Konsortialabrechnung und damit die letzte Abrechnung im Sinne von Ziffer 6.2 des Gesellschaftsvertrags zu erstellen. Zwar setze die Gewinnherausgabe das Treffen der notwendigen Rückstellungen für Baugarantiefälle voraus. Das Bezirksgericht habe aber ausgeführt, solche Rückstellungen wären gering gewesen, da der Aktiengesellschaft bei allfälligen Mängeln Gewährleistungsansprüche gegenüber den Subunternehmern zugestanden hätten. Da sich der Beschwerdeführer weder mit dieser Überlegung auseinandersetze noch sich auf einen konkreten Rückstellungsbedarf berufe, vermögen bloss potentielle Baugarantiefälle die Verteilung des Gewinns nicht zu hindern.