Citation: H 19/04 21.04.2005 E. A

F.________ war bis 13. April 1999 Verwaltungsratspräsident und R.________ bis zum selben Datum Delegierter des Verwaltungsrats der seit ..... im Handelsregister eingetragenen Firma W.________ AG. Mit Verfügung des Präsidenten des Bezirksgerichtes Z.________ vom 29. März 1999 wurde der Firma W.________ AG eine Nachlassstundung von sechs Monaten gewährt. Nach der Gläubigerversammlung vom 29. November 1999 wurde den Gläubigern mit Schreiben vom 30. November 1999 mitgeteilt, das Gericht habe einer weiteren Nachlassstundung von sechs Monaten, d.h. bis 29. März 2000, zugestimmt, und es sei ein Nachlassvertrag mit Vermögensabtretung vorgesehen. Auf ihre Anfrage vom 18. Januar 2000 teilte die Sachwalterin der Firma W.________ AG, die Firma A.________ AG, der Ausgleichskasse Textil (deren Rechte und Pflichten seit der Liquidation per 31. Dezember 2000 von der Ausgleichskasse Zürcher Arbeitgeber wahrgenommen werden) mit, dass mit einer Dividende von 5,13 % zu rechnen sei. Daraufhin machte die Ausgleichskasse mit Verfügung vom 15. Februar 2000 gegenüber F.________ und R.________ eine Schadenersatzforderung in der Höhe von Fr. 340'096.65 geltend (entsprechend den ausstehenden AHV/IV/EO- und ALV-Beiträgen sowie den Beiträgen an die Familienausgleichskasse für die Zeit von November 1998 bis März 1999 zuzüglich Kosten und Verzugszinsen). Hiegegen erhoben sowohl F.________ als auch R.________ Einspruch.