Citation: 4A_348/2024 E. 2.7.1

2.7.1. In der Klage Ziff. 4 führte die Beschwerdeführerin Folgendes aus: "Nach deren Zuzug in die Schweiz wurde der Agenturvertrag durch die Klägerin übernommen und weitergeführt. Dies wurde der damaligen Ansprechperson der Beklagten, Frau D.________, entsprechend mitgeteilt. Beweismittel : E-mail an Frau D.________ vom 16.03.2005 Beilage 7Frau D.________, V.________strasse, W.________ als Zeuge ". Im Zusammenhang ergibt sich daraus, dass die Mitteilung erfolgte, die als Urkunde beigelegt wird und dass die angerufene Zeugin dies bezeugen soll. Als Adressatin ist sie offensichtlich in der Lage, darüber Auskunft zu geben, ob sie die entsprechende Mitteilung tatsächlich empfangen beziehungsweise die Antwort gesendet hat - insoweit erübrigen sich weitere Ausführungen und, da der Austausch der Mitteilungen unbestritten blieb, eine Einvernahme der Zeugin. Dass diese gemäss ihrem inneren Willen die Mitteilung anders verstanden haben könnte, als in dem Sinn, in dem diese nach dem Vertrauensprinzip verstanden werden muss, oder unabhängig von der Mitteilung von einer Vertragsübernahme ausging, ergibt sich daraus nicht. Sollte die Beschwerdeführerin das Beweisangebot in diesem Sinne verstanden haben, wäre es (wie auch die zugrundeliegende Behauptung) in der Tat nicht hinreichend substanziiert, da die Vorinstanz und die Gegenpartei der zitierten Passage nicht eine derartige Tragweite beimessen mussten. Damit war die Vorinstanz auch nicht gehalten, die Zeugin zu deren inneren Willen zu befragen. Die Beschwerdeführerin zeigt nicht hinreichend auf, dass sie in für den Prozess wesentlichen Punkten einen über die eingereichten Dokumente hinausgehenden inneren Willen der Zeugin behauptet hätte.