Citation: 9C_83/2016 E. 4.1

4.1. In Bezug auf den Bereich der weitergehenden beruflichen Vorsorge hat das kantonale Gericht erkannt, dass sich der Invaliditätsbegriff gemäss Art. 5 Abs. 1 Satz 1 des Vorsorgereglements der Beschwerdeführerin zwar insoweit - zugunsten der versicherten Person - von demjenigen der Invalidenversicherung unterscheidet, als Invalidität vorliegt, wenn sich die versicherte Person u.a. infolge Krankheit ganz oder teilweise ausserstande sieht, ihren Beruf oder eine andere Erwerbstätigkeit auszuüben, die ihrer bisherigen Lebensstellung sowie ihren Kenntnissen und Fähigkeiten angemessen ist. Die reglementarische Abweichung führt bei der konkreten Ermittlung des Invaliditätsgrades jedoch unstreitig zu keinem anderen Ergebnis, d.h. dieser beläuft sich auch hier auf 79 %. Da ferner das in Art. 5 Abs. 1 Satz 2 des Vorsorgereglements definierte versicherte Risiko dem in Art. 23 lit. a BVG statuierten entspricht ("Voraussetzung für den Anspruch ist, dass der Versicherte bei Eintritt der Arbeitsunfähigkeit, deren Ursache zur Invalidität geführt hat, bei der Stiftung versichert war"), braucht mit der Vorinstanz nicht abschliessend beurteilt zu werden, ob Art. 23 BVG einschliesslich der hierzu ergangenen Rechtsprechung (Bindungswirkung der Feststellungen der IV-Organe für die Vorsorgeeinrichtung [E. 2.1 am Ende hiervor]) im überobligatorischen Bereich direkt Anwendung findet (vgl. E. 2.2 hiervor). Vielmehr ergibt, worauf hiervor bereits hingewiesen wurde (vgl. E. 3.2.1), auch eine freie Prüfung der entsprechenden Grundsätze, dass die Arbeitsunfähigkeit, welche letztlich die Invalidität des Beschwerdegegners begründet hat, erst während der Dauer des Vorsorgeverhältnisses bei der Beschwerdeführerin eingetreten ist.