Citation: U 26/02 29.12.2003 E. 2

Was zunächst den Gesundheitszustand und die zumutbare Arbeitsfähigkeit im Zeitpunkt des Erlasses des Einspracheentscheids (vgl. BGE 122 V 422 Erw. 4a, 121 V 366 Erw. 1b, je mit Hinweisen) anbelangt, ist aus den Akten ersichtlich und unbestritten, dass die Beschwerdeführerin an einer Berufskrankheit nach Art. 9 Abs. 1 UVG in Form einer Sensibilisierung auf Isocyanate leidet und aus diesem Grund in der bisherigen Tätigkeit nicht mehr arbeitsfähig ist. Ebenfalls unbestritten ist, dass die Versicherte aus somatischen Gründen in einer Tätigkeit, welche nicht mit der Exposition zu Isocyanaten verbunden ist, voll arbeitsfähig ist. Während im vorinstanzlichen Verfahren noch eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit aus psychischen Gründen geltend gemacht wurde, wird im vorliegenden Verfahren nicht mehr bestritten, dass die psychischen Beschwerden nicht in einem adäquaten Kausalzusammenhang zur Berufskrankheit stehen und deshalb bei der Prüfung der Leistungspflicht der Unfallversicherung - im Gegensatz zur Invalidenversicherung - keine Berücksichtigung finden. Mit Verwaltung und Vorinstanz ist somit von einer vollen Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit auszugehen.