Citation: 8C_249/2024 E. 5.1

5.1. Der Beschwerdeführer weist letztinstanzlich zunächst darauf hin, dass er keine Altersdiskriminerung geltend gemacht habe. Inakzeptabel sei jedoch, dass nicht alle 60-jährigen Ausgesteuerten in den Genuss von Überbrückungsleistungen kommen würden. Er verlange nicht, dass er als über 60-Jähriger gleich behandelt werde wie eine jüngere oder ältere Person. Vielmehr fordere er eine Gleichbehandlung mit Personen seines Alters. Folglich erfolge die Diskriminierung nicht aufgrund des Alters, sondern wegen der diskriminierenden Voraussetzung, dass die Aussteuerung frühestens im Monat, in dem das 60. Altersjahr vollendet werde, erfolgt sein dürfe. Das diskriminierende Merkmal betreffe damit seine Stellung als Langzeitarbeitsloser, der bereits vor dem 60. Altersjahr ausgesteuert worden sei, im Vergleich zu einem gleichaltrigen Kurzzeitarbeitslosen.