Citation: 8C_693/2023 E. 3.4

3.4. Dem Beschwerdeführer ist jedenfalls im Ergebnis beizupflichten. In einer prozessleitenden Verfügung im Rahmen eines Verfahrens, das dem bundesrechtlichen Erfordernis der Einfachheit zu genügen hat (vgl. Art. 61 lit. a ATSG), ist entsprechend einfach, klar und verständlich mitzuteilen, was die folgenden prozessualen Schritte sein werden. Dem genügt die Verfügung des kantonalen Gerichts vom 15. September 2023 offenkundig nicht. Abgesehen davon, dass es darin die Eingabe des Beschwerdeführers vom 30. August 2023 seinerseits bereits ausdrücklich als Beschwerde bezeichnete und offenbar auch den Vorbescheid vom 12. Juni 2023 einer Verfügung gleichsetzte (Ziff. 2), trägt zudem vor allem die folgende Anordnung eher zur Verwirrung denn zur Klarheit bei. So wird vom Beschwerdeführer keine (positive) Bekräftigung seines Beschwerdewillens verlangt, sondern für den gegenteiligen Fall eine entsprechende (negative) Erklärung (Ziff. 3); danach wird auf die Kosten (vorschuss) pflicht hingewiesen, verbunden mit der Nichteintretensfolge, falls dieser nicht geleistet werde (Ziff. 4). Zu Recht macht der Beschwerdeführer geltend, dass ihm die Tragweite von Ziff. 3 in Bezug auf den künftigen Verfahrensverlauf aufgrund der gesamten Umstände nicht ohne Weiteres erkennbar war. Daran vermag auch der Hinweis auf die Kostenpflicht (Ziff. 4) nichts zu ändern. Dies alles zeigt sich denn auch im betreffenden Antwortschreiben vom 19. September 2023. Darin bezieht sich der Beschwerdeführer - unter Hinweis auf Ziff. 3 der Verfügung vom 15. September 2023 - zwar explizit auf den "Vorentscheid" (richtig: Vorbescheid). Hingegen lässt sich daraus nicht schliessen, dass mit dieser umständlich gehaltenen Erklärung der mit der fraglichen Eingabe manifestierte Widerstand gegen den nachmaligen Verfügungsgehalt und insofern zumindest anklingende Beschwerdewille bereits entkräftet wären. Soweit das kantonale Gericht auf Gegenteiliges schliesst, verletzt es Art. 9 sowie Art. 29 Abs. 1 und 2 BV. In Gutheissung der Beschwerde ist der kantonale Beschluss aufzuheben und die Sache an die Vorinstanz zurückzuweisen, damit sie auf die Eingaben des Beschwerdeführers vom 30. August und 19. September 2023, allenfalls nach Gewährung einer Nachfrist (vgl. Art. 61 lit. a ATSG), eintrete und die Angelegenheit materiell beurteile.