Citation: 6B_38/2018 E. 3.1

3.1. Unter dem Abschnitt "Sachverhalt betr. Deliktszeitraum vom 1. Januar 2016 bis 14. März 2016" rügt die Beschwerdeführerin ebenfalls, die Vorinstanz lasse ausser Acht, dass der Beschwerdegegner ab Januar 2016 bis zum 14. März 2016 insgesamt 21 Mal in der Frühschicht eingeteilt gewesen sei und entsprechend auch für 21 Taten innerhalb dieses Zeitraums angeklagt worden sei. Der Beschwerdegegner habe in Bezug auf die Anzahl Tage, an welchen er Briefe entwendet habe, widersprüchliche Aussagen gemacht. Dass es 16 Mal gewesen sein könnten, habe er erst eingeräumt, nachdem ihm mitgeteilt worden sei, dass in Bezug auf diese Tathandlungen Videoaufzeichnungen bestehen würden. Die Vorinstanz gehe auf diese Widersprüche nicht ein und stufe das Geständnis des Beschwerdegegners, wonach dieser 16 Diebstähle begangen haben soll, zu Unrecht als glaubhaft ein. Die Beweiswürdigung sei deshalb willkürlich. Die Beschwerdeführerin rügt weiter, dass die Vorinstanz, ungeachtet des Umstands, dass für den Zeitraum von Januar 2016 bis zum 14. März 2016 insgesamt 21 Taten angeklagt worden seien, für das Jahr 2016 nur jene 16 Taten behandle, für welche eine Videoüberwachung bestand. Eine richterliche Überprüfung der weiteren fünf angeklagten Handlungen im Jahr 2016 habe folglich nicht stattgefunden.