Citation: 4A_228/2018 E. B

B.a. Mit Klage vom 9. Dezember 2010 bzw. verbesserter Klage vom 31. Januar 2011 beantragte die Klägerin beim Regionalgericht Emmental-Oberaargau im Wesentlichen, die Vereinbarung sei aufzuheben und die Beklagte sei zur Bezahlung eines Betrages von Fr. 2'000'000.-- nebst Zins zu verpflichten. Im Rahmen ihres zweiten Parteivortrags erhöhte die Klägerin ihre Forderung auf Fr. 2'800'000.--. Die Beklagte beantragte ihrerseits, die Klage kostenfällig abzuweisen. Anlässlich der Instruktionsverhandlung vom 24. August 2011 beschränkte das Regionalgericht das Verfahren auf die Frage der Anfechtbarkeit der Vereinbarung sowie die Frage, ob nach Abschluss der Vereinbarung eine neue Situation eingetreten sei, die durch die Vereinbarung noch nicht habe abgehandelt werden können. Es holte hierfür ein Gutachten aus dem Fachgebiet der Neuropsychiatrie/ Psychiatrie ein. Mit Entscheid vom 7. August 2017 wies die Vorinstanz die Klage ab und auferlegte der Klägerin die Gerichts- und Parteikosten. Die Höhe der Parteientschädigung der Beklagten legte sie nach Eingang der Kostennote mit separater Verfügung vom 22. August 2017 fest. B.b. Am 14. September 2017 erhob die Klägerin Berufung beim Obergericht des Kantons Bern und beantragte im Wesentlichen, es sei das Urteil des Regionalgerichts aufzuheben und die Sache in Aufhebung respektive Ungültigkeitserklärung der Vereinbarung zur weiteren Entscheidung über die Sache zurückzuweisen. Weiter sei eine neue, unvorhersehbare und mit der Vereinbarung nicht erfasste Situation festzustellen und die Sache zur weiteren Entscheidung über den Schadenersatz an das Regionalgericht zurückzuweisen. Zudem beantragte sie, die Beklagte sei zu verpflichten, ihr eine Schlussentschädigung von Fr. 2'8000'000.-- zu vergüten. Mit Urteil vom 28. Februar 2018 wies das Obergericht die Berufung ab, soweit es darauf eintrat. Die Gerichtskosten auferlegte es der Klägerin und verpflichtete diese, der Beklagten eine Parteientschädigung von Fr. 12'690.-- zu bezahlen.