Citation: 6B_1151/2023 E. 1.4.2

1.4.2. Im Übrigen ist nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz das Revisionsgesuch des Beschwerdeführers mangels Erheblichkeit der Noven bzw. des Novums abweist. Die Vorinstanz geht detailliert auf die diversen Einwände des Beschwerdeführers ein und führt schlüssig aus, die im eingereichten Schreiben von B.________ enthaltene Behauptung, beim "Glatzkopf" handle es sich nicht um den Beschwerdeführer, sei allein nicht geeignet, das bisherige Beweisergebnis im revisionsbegründenden Ausmass zu erschüttern. Die Berufungsinstanz habe sich in ihrem Urteil bereits intensiv mit diesem Einwand auseinandergesetzt. Wie die Vorinstanz zutreffend hervorhebt, hat sich die Berufungsinstanz dabei auch eingehend mit der Frage betreffend eine andere Täterschaft befasst. Ebenso ausführlich setzt sich die Vorinstanz mit der Stellung von B.________ im Verfahren auseinander. Gemäss verbindlicher Sachverhaltsfeststellung ist erstellt, dass B.________ vom Ausland aus unter anderem an G.________ Anweisungen zu Drogengeschäften gegeben, selber sich aber nie persönlich mit dem "Glatzkopf" bzw. dem Beschwerdeführer getroffen hat. Wie die Vorinstanz zutreffend ausführt, geht auch aus dem mutmasslich von B.________ verfassten Schreiben nichts anderes hervor. Die Vorinstanz berücksichtigt zu Recht, dass B.________ gar nicht bei allen in Anklageziffer 3 erwähnten Vorgängen beteiligt war und sich damit zu einigen gar nicht äussern konnte bzw. könnte. Ebenso nachvollziehbar erwägt sie, es sei gar nicht belegt, dass es sich beim Aussteller des Schreibens auch tatsächlich um B.________ handle, weshalb die Beweiskraft schwach sei. Da darin auch keine ausdrückliche Aussagebereitschaft von B.________ bekanntgegeben wird und er gemäss den vorinstanzlichen Feststellungen offenbar nach wie vor flüchtig zu sein scheint, erachtet die Vorinstanz die Erklärung von B.________ wie auch eine allfällige dieser Erklärung entsprechende Aussage von ihm insgesamt allerhöchstens als Indiz für das Vorbringen des Beschwerdeführers. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers durfte die Vorinstanz in antizipierter Beweiswürdigung annehmen, dass sich das Beweisergebnis auch bei Vorliegen des Schreibens von B.________ bzw. seiner Aussage zum Zeitpunkt des Berufungsverfahrens nicht geändert hätte.