Citation: 8C_101/2020 E. A

A.________, geboren 1974, war als Bauarbeiter der B.________ GmbH, bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert, als er während der Ferien im Ausland am 17. Oktober 2015 einen Unfall erlitt. Er wich als Lenker eines Autos bei einer Geschwindigkeit von 60 bis 70 km/h einem Tier aus und prallte frontal in einen Baum. Die mitfahrende Ehefrau wurde wegen leichter Verletzungen in einem nahe gelegenen Spital behandelt. A.________ begab sich erst nach der Rückkehr in die Schweiz wegen Rückenschmerzen in ärztliche Behandlung und wurde am 20. Oktober 2015 wegen des Bruchs eines Lendenwirbels operiert (Wirbelsäulenversteifung Th12-L2 und Einsatz eines Wirbelkörperersatzes). Die Suva anerkannte ihre Leistungspflicht für die Folgen des Ereignisses und erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung und Taggeld). Mit Verfügung vom 3. März 2017 sprach sie dem Versicherten aufgrund der somatischen Restbeschwerden im Bereich der Brust- und Lendenwirbelsäule ab dem 1. März 2017 eine Invalidenrente basierend auf einem Invaliditätsgrad von 13 % sowie eine Integritätsentschädigung für eine Integritätseinbusse von 15 % zu. Einen adäquaten Kausalzusammenhang zwischen den verbleibenden psychischen Beschwerden (chronische Schmerzstörung und depressive Episode) und dem Unfallereignis verneinte sie. Daran hielt die Suva im Einspracheentscheid vom 6. Juli 2017 fest.