Citation: 2C_30/2023 E. 2.3

2.3. Neue Tatsachen und Beweismittel dürfen vor Bundesgericht nur soweit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG; unechte Noven), was in der Beschwerde näher darzulegen ist (Art. 42 Abs. 2 BGG; BGE 143 I 344 E. 3). Der vorinstanzliche Verfahrensausgang allein bildet noch keinen hinreichenden Anlass im Sinne von Art. 99 Abs. 1 BGG für die Zulässigkeit von unechten Noven, die bereits im kantonalen Verfahren ohne Weiteres hätten vorgebracht werden können (Urteil 8C_250/2021 vom 31. März 2022 E. 1.3). Echte Noven sind dagegen in jedem Fall unzulässig. Folglich bleiben Tatsachen und Beweismittel unberücksichtigt, die erst nach dem angefochtenen Urteil entstanden sind und somit nicht durch dieses veranlasst worden sein können (vgl. BGE 148 V 174 E. 2.2; 143 V 19 E. 1.2.). Die Beschwerdeführenden reichen vor Bundesgericht weitgehend undatierte und unsortierte Auszüge aus WhatsApp-Chatverläufen ein, um den Kontakt zwischen ihnen zu belegen. Sie legen indes nicht dar, inwiefern erst das Urteil der Vorinstanz dazu Anlass gegeben haben soll, diese beizubringen. Die Vorinstanz erachtete das Verhältnis der Kinder zu den Eltern in der Schweiz als nicht besonders eng. Der Kontakt war somit bereits im vorinstanzlichen Verfahren Thema. So ist nicht erst der Entscheid der Vorinstanz Anlass dazu, die Chatverläufe in das Verfahren einzubringen (Art. 99 Abs. 1 BGG; vgl. BGE 148 IV 362 E. 1.8.2). Vielmehr hätten die Beschwerdeführenden die Korrespondenz bereits bei der Vorinstanz einreichen können. Die Erklärung der Cousine vom 9. Januar 2023 ist erst nach dem vorinstanzlichen Urteil entstanden. Als echtes Novum ist dieses Dokument im bundesgerichtlichen Verfahren nicht zulässig. Die neu eingebrachten Beweismittel müssen daher unberücksichtigt bleiben.