Citation: 7B_338/2023 E. 4

Weiter bestreitet der Beschwerdeführer in seiner Eingabe vom 12. Juli 2023 sinngemäss das Vorliegen von Fluchtgefahr im Sinne von Art. 221 Abs. 1 lit. a StPO. Für einen angeblichen Fluchtversuch im Mai 2023 (Manipulation des Zauns) gebe es keinerlei Beweise und es sei willkürlich, ihn hierfür verantwortlich zu machen. Inwiefern der Beschwerdeführer mit diesen Ausführungen den Begründungsanforderungen betreffend Sachverhaltsrügen vor Bundesgericht (vgl. Art. 97 Abs. 1 i.V.m. Art. 105 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG) hinreichend nachkommt, kann dahingestellt bleiben. Er bestreitet jedenfalls nicht, bereits im September 2020 aus dem vorzeitigen Strafvollzug geflüchtet zu sein. Nach den für das Bundesgericht verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz konnte er damals erst nach zwei Tagen infolge einer erfolgreichen Öffentlichkeitsfahndung durch die Polizei festgenommen werden. Bereits unter Berücksichtigung dieses Vorfalls und der von ihr festgestellten schweren psychischen Erkrankung des Beschwerdeführers ohne Krankheitseinsicht durfte die Vorinstanz das Vorliegen von Fluchtgefahr im Sinne von Art. 221 Abs. 1 lit. a StPO bejahen. Zudem hat sie auch das Vorliegen des besonderen Haftgrunds der Wiederholungsgefahr bejaht, worauf der Beschwerdeführer auch in seiner Eingabe vom 12. Juli 2023 nicht eingeht.