Citation: 4C.137/2006 17.01.2008 E. A

A.C.________ (Kläger 1) und seine Ehefrau, B.C.________ (Klägerin 2), sind brasilianische Staatsangehörige mit Wohnsitz in Portugal. Sie sind wirtschaftlich an der D.________ Ltd. mit Sitz auf den Bahamas (Klägerin 3) berechtigt. Im April 1998 schlossen die Klägerin 3 (rückdatiert auf den 15. Dezember 1997) einerseits als Verkäuferin und die F.________ Inc. sowie die G.________ Inc. andererseits als Käufer ein Share Purchase and Sale Agreement (nachfolgend: "SPA"), das nach Darstellung der Kläger die Aktien der H.________ zum Gegenstand gehabt haben soll. Die F.________ Inc. ist wirtschaftlich I.________ zuzuordnen, die G.________ Inc. K.________. Bei I.________ und K.________ handelt es sich um ehemalige Geschäftspartner des Klägers 1. Die Kläger verlangen von der E.________ mit Sitz in Zürich (Beklagte 1) und der E.________ Ltd. mit Sitz auf den Channel Islands (Beklagte 2) die Bezahlung des sich aus dem SPA ergebenden (Rest)Kaufpreises für den Verkauf der H.________-Aktien. Sie halten sich mit ihrer Forderung an die Beklagten, weil die Käuferin F.________ Inc. bzw. deren Tochtergesellschaft und Garantin aus dem SPA, die L.________, die Aktien bisher nicht vollständig bezahlt hätten und dies mangels Zahlungsfähigkeit auch nicht könnten. Sie stützen sich dabei auf ein zwischen den Klägern 1 und 2 einerseits und den Beklagten andererseits bis September 1999 bestehendes Vertragsverhältnis, über dessen Inhalt sich die Parteien allerdings nicht einig sind und in dem die Beklagte 2 angeblich die "Rolle des Mitbeauftragten" übernommen habe; sie halten dafür, die Beklagten hätten im Rahmen dieses Vertragsverhältnisses verschiedene Sorgfaltspflichtverletzungen begangen und seien daher schadenersatzpflichtig. Eine weitere Anspruchsgrundlage erblicken die Kläger in der Haftung der Beklagten 1 als angebliches faktisches Organ der Klägerin 3.