Citation: 2C_870/2016 E. 6.1.1

6.1.1. Der Beschwerdeführer ist in der Schweiz schwer straffällig geworden. Das Strafgericht des Kantons Basel-Stadt verurteilte ihn am 15. März 2012 wegen versuchter vorsätzlicher Tötung und versuchter schwerer Körperverletzung in Notwehrexzess zu einer Freiheitsstrafe von 4 ½ Jahren. Es bezeichnete sein Verschulden dabei als schwer. Der Beschwerdeführer habe mit voller Wucht und ohne Vorwarnung mit einem Bierglas auf den Wirt eingeschlagen und ihm dabei nur durch Zufall keine lebensgefährlichen Verletzungen zugefügt. Beim Schlagen mit dem zerbrochenen Glas gegen den Kopf der Serviertochter habe er deren Tötung eventualvorsätzlich in Kauf genommen; dass diese mit dem Leben davon gekommen sei und auch sonst keine grösseren Schäden mit Langzeitfolgen davongetragen habe, sei wiederum nur dem Zufall zu verdanken. Der Beschwerdeführer habe von weiteren Schlägen erst abgesehen, als ihn ein Kollege gestoppt habe; in der Folge habe er den Tatort verlassen, ohne sich um das Opfer weiter zu kümmern oder sich dessen Verletzungen anzunehmen.