Citation: 9C_391/2020 E. 3

Die Vorinstanz hat die am 4. und 19. Juli 2005 verfügte (und am 9. September 2005 bestätigte) Zusprache einer Viertelsrente für zweifellos unrichtig gehalten und deren Wiedererwägung im Sinne des Art. 53 Abs. 2 ATSG folglich als zulässig erachtet. Sodann hat sie der polydisziplinären Expertise der MEDAS Interlaken vom 9. Januar 2019 Beweiskraft beigemessen, wonach die Beschwerdeführerin in angepasster Tätigkeit zu 80 % im Rahmen eines Vollzeitpensums arbeitsfähig ist. Gestützt darauf hat das kantonale Gericht anhand der gemischten Methode einen maximalen Invaliditätsgrad von 8 % ermittelt und die wiedererwägungsweise Aufhebung der bisherigen Viertelsrente bestätigt.