Citation: 8C_326/2021 E. 3.1

3.1. Das kantonale Gericht hat nach einlässlicher Darstellung der medizinischen Akten erwogen, der Auffassung des Beschwerdeführers könne nicht beigepflichtet werden, die Beurteilung des Dr. med. F.________ vom 15. November 2019 sei nicht beweiswertig, weil sie nicht auf einer eigenen persönlichen Untersuchung beruhe, sondern allein auf den medizinischen Akten. Es lägen unstreitig klinisch und radiologisch übereinstimmende Befunde vor. Aus medizinischer Sicht sei lediglich fraglich, ob die Osteochondrosis dissecans vorbestehend gewesen oder durch den Unfall verursacht worden sei. Diese Frage könne bei deckungsgleichen Befunden ohne weitere Abklärungen aktenbasiert beurteilt werden. Daher sei gerichtlich kein Gutachten einzuholen. Dies gelte umso mehr, als der von Dr. med. D.________ am 24. Juli 2019 arthroskopisch vorgenommene Eingriff gemäss dessen Bericht vom 30. Juli 2020 erfolgreich verlaufen sei. Daher seien auch aus diesem Grund von weiteren Untersuchungen für die Zeit nach dem 30. November 2019 keine neuen Erkenntnisse zur Frage der Unfallkausalität zu erwarten. Weiter hat die Vorinstanz ausgeführt, die kreisärztliche Beurteilung decke sich mit derjenigen des Dr. med. G.________, Facharzt für orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, vom 27. März 2019. Danach sei in der osteochondralen Läsion im Bereich des Talus eine kongenitale Erscheinung zu erblicken, die nichts mit dem Unfall zu tun habe. Es sei lediglich eine Distorsion des OSG aufgetreten mit Bandverletzung lateral, die inzwischen abgeheilt sei. Schliesslich hat das kantonale Gericht erkannt, Dr. med. D.________ äussere sich im Bericht vom 17. Juni 2019 nicht zur Unfallkausalität. In der Stellungnahme an den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers vom 17. Januar 2020 halte er ohne Begründung fest, die im MRI dargestellten Veränderungen am Talus seien als unfallbedingt anzusehen. Mit der ihm bekannt gewesenen Auffassung des Kreisarztes, der gerade gestützt auf diesen bildgebenden Befund eine traumatische Ursache ausgeschlossen habe, setze er sich nicht auseinander. Daher vermöge der Bericht des Dr. med. D.________ vom 17. Januar 2020 keine auch nur geringen Zweifel an der kreisärztlichen Beurteilung zu wecken. Dem sei anzufügen, dass er die Symptomatik nur möglicherweise, mithin nicht überwiegend wahrscheinlich auf den Unfall zurückführe. Zusammenfassend hat die Vorinstanz festgehalten, es lägen keine medizinischen Berichte vor, die auch nur geringe Zweifel an der Aktenbeurteilung des Kreisarztes zu wecken vermöchten. Daher habe die Suva zu Recht darauf abgestellt und einen Kausalzusammenhang zwischen den unmittelbaren Folgen des Unfalls vom 4. Februar 2019 und den über den 30. November 2019 hinausgehend geltend gemachten gesundheitlichen Beschwerden verneint.