Citation: 9C_464/2022 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer macht im Wesentlichen geltend, der Abklärungsbericht sei insoweit nicht beweiskräftig, als die Abklärungsperson für die notwendigen Hilfeleistungen zeitliche Werte angenommen habe, die vollkommen unrealistisch seien und sich nicht aus Erfahrungswerten ergäben. Die Werte seien insbesondere im Lichte der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Tabelle T 03.06.02.01 (2016) der Schweizerischen Arbeitskräfteerhebung (SAKE), die den durchschnittlichen Zeitaufwand für Haus- und Familienarbeit wiedergeben, nicht plausibel. Das kantonale Gericht habe einen übertriebenen Massstab angewandt, indem es die Situation einzig unter dem Aspekt einer schweren Verwahrlosung geprüft habe, zumal die lebenspraktische Begleitung auch eine Heim- oder Klinikeinweisung verhindern sollte. Zudem dürften Leistungen seiner Gäste (wie jene seiner Eltern) nicht als schadenmindernd angerechnet werden. Die vorinstanzliche Beweiswürdigung und die auf dem Abklärungsbericht beruhenden Sachverhaltsfeststellungen seien unhaltbar.