Citation: I 630/04 05.01.2005 E. 4

4.1 Das Einkommen ohne Gesundheitsschaden (Valideneinkommen) haben Verwaltung und Vorinstanz gestützt auf die Auskunft der ehemaligen Arbeitgeberfirma vom 17. Juli 2003 auf Fr. 53'408.- im Jahr 2003 festgesetzt. Dies ist nicht streitig und lässt sich auch nicht beanstanden. 4.2 Nach der Rechtsprechung sind für den Einkommensvergleich die Verhältnisse im Zeitpunkt des allfälligen Beginns des Rentenanspruchs massgebend. Validen- und Invalideneinkommen sind in jedem Fall auf den gleichen Zeitpunkt hin zu erheben, und allfällige rentenwirksame Änderungen des Vergleichseinkommens sind bis zum Einspracheentscheid zu berücksichtigen (BGE 129 V 223 Erw. 4.1 und 4.2). 4.3 Mangels Ausübung einer Erwerbstätigkeit durch den Beschwerdeführer ermittelten Verwaltung und Vorinstanz das Invalideneinkommen zu Recht aufgrund der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung in Anwendung der Tabelle, die den monatlichen Bruttolohn (Zentralwert) nach Wirtschaftszweigen, Anforderungsniveau des Arbeitsplatzes und Geschlecht im privaten Sektor angibt, unter Zugrundelegung des vierten (niedrigsten) Anforderungsniveaus (einfache und repetitive Tätigkeiten) und Umrechnung des Monats- in das Jahreseinkommen mit dem Faktor 12, wobei der Betrag zusätzlich von einer 40-Stundenwoche auf eine betriebsübliche durchschnittliche Arbeitszeit von 41.7 Wochenstunden (Die Volkswirtschaft 2004, Heft 1, S. 94 Tabelle B9.2) aufzurechnen ist. Geht man von der Erhebung 2002 aus, belief sich der monatliche Bruttolohn (Zentralwert) für die mit einfachen und repetitiven Tätigkeiten (TA1, Anforderungsniveau 4) beschäftigten Männer im privaten Sektor bei einer wöchentlichen Arbeitszeit von 40 Stunden im Jahre 2002 auf Fr. 4557.-, was bei Annahme einer durchschnittlichen betriebsüblichen wöchentlichen Arbeitszeit von 41.7 Stunden ein Gehalt von monatlich Fr. 4750.- und jährlich Fr. 57'008.- ergibt. Unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung von 1.4 % (Die Volkswirtschaft, a.a.O., S. 95 Tabelle B10.2) entspricht dies für 2003 Fr. 57'806.-. Da der Versicherte nur zu 80 % arbeitsfähig ist, ist dieser Betrag entsprechend zu kürzen, was zu einem Jahreseinkommen von Fr. 46'244.- führt. 4.4 Was den leidensbedingten Abzug betrifft, ist darauf hinzuweisen, dass gemäss Rechtsprechung persönliche und berufliche Merkmale des Versicherten wie Alter, Dauer der Betriebszugehörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können (BGE 126 V 78 Erw. 5a/cc). Der deswegen bei der Bemessung des Invalideneinkommens vom Tabellenlohn vorzunehmende behinderungsbedingte Abzug beträgt jedoch nicht generell und in jedem Fall 25 %. Es ist vielmehr anhand der gesamten Umstände des konkreten Einzelfalls zu prüfen, ob und in welchem Mass das hypothetische Invalideneinkommen gekürzt werden kann (BGE 126 V 79 Erw. 5b). Dieser gesamthaft vorzunehmende Abzug stellt eine Schätzung dar. Bei der Überprüfung kann es nicht darum gehen, dass die richterliche Behörde ihr Ermessen an die Stelle der Vorinstanz setzt. Bei der Unangemessenheit gemäss Art. 132 lit. a OG geht es um die Frage, ob der zu überprüfende Entscheid, den die Behörde nach dem ihr zustehenden Ermessen im Einklang mit den allgemeinen Rechtsprinzipien in einem konkreten Fall getroffen hat, nicht zweckmässigerweise anders hätte ausfallen sollen. Allerdings darf das Sozialversicherungsgericht sein Ermessen nicht ohne triftigen Grund an die Stelle desjenigen der Verwaltung setzen; es muss sich somit auf Gegebenheiten abstützen können, welche seine abweichende Ermessensausübung als näher liegend erscheinen lassen (BGE 126 V 81 Erw. 6). Mit dem von Verwaltung und kantonalem Gericht auf 15 % festgesetzten leidensbedingten Abzug wurden die massgebenden Faktoren genügend berücksichtigt. Für eine Erhöhung des Abzuges liegen keine triftigen Gründe vor. Damit beträgt das Invalideneinkommen Fr. 39'307.- (Fr. 46'244.- x 85 %). 4.5 Aus der Gegenüberstellung dieses Invalideneinkommens auf der einen und des Valideneinkommens von Fr. 53'408.- auf der andern Seite resultiert ein Invaliditätsgrad von 26 % (zur Rundung vgl. BGE 130 V 121). IV-Stelle und kantonales Gericht haben demnach einen Rentenanspruch des Beschwerdeführers zu Recht verneint.