Citation: 1C_627/2023 E. A

Die deutsche Staatsanwaltschaft Waldshut-Tiengen führt gegen A.________ ein Strafverfahren wegen Vergewaltigung. Mit Rechtshilfeersuchen vom 17. Mai 2022 ersuchte sie die Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich unter anderem um Entnahme eines Mundhöhlenabstrichs und die Übermittlung des gewonnenen Materials. Wenige Tage zuvor hatte Interpol Bern den deutschen Behörden mitgeteilt, dass der Abgleich der von ihnen übermittelten Daktyspur einen Treffer auf A.________ ergeben habe. Dieser sei im März 2022 im Kanton Zürich wegen Betrugs erkennungsdienstlich behandelt worden. Im Anhang ihres Schreibens an die deutschen Behörden hatte Interpol Bern die Fingerabdrücke und das Foto von A.________ mitgesandt. Die Staatsanwaltschaft III trat auf das Rechtshilfeersuchen ein und zog eine Kopie der Unterlagen der erkennungsdienstlichen Erfassung aus dem schweizerischen Strafverfahren bei. Diese Unterlagen beinhalteten auch einen Wangenschleimhautabstrich (WSA). Mit Schlussverfügung ordnete sie insbesondere dessen Herausgabe an Deutschland an. Eine von A.________ dagegen erhobene Beschwerde wies das Bundesstrafgericht mit Entscheid vom 7. November 2023 ab.