Citation: 2C_691/2023 E. A

A.a. A.________ ist Staatsangehörige des Kosovo. Sie reiste 2010 im Rahmen des Familiennachzugs zu ihrem damals niedergelassenen Ehemann in die Schweiz ein und erhielt eine Aufenthaltsbewilligung für den Kanton Aargau. Die Eheleute haben zwei gemeinsame Kinder. Die Niederlassungsbewilligung des Ehemannes wurde im März 2021 rechtskräftig widerrufen (Urteil 2C_710/2020 vom 11. März 2021) und er verliess im Juni 2021 die Schweiz. A.b. Das Migrationsamt des Kantons Aargau verlängerte die Aufenthaltsbewilligung von A.________ in der Folge am 19. November 2021 nicht mehr, da der Aufenthaltszweck dahin gefallen sei und sie keinen originären Aufenthaltsanspruch habe. Zu diesem Zeitpunkt waren im Betreibungsregister Schulden von rund Fr. 70'000.-- gegen A.________ verzeichnet. Ferner hatte sie einen Steuerausstand von rund Fr. 16'800.-- und ist 11 Mal wegen Übertretungen im Strassenverkehr und Ungehorsams im Betreibungs- und Konkursverfahren gebüsst und einmal zu einer bedingten Geldstrafe von 10 Tagessätzen à Fr. 30.-- im Zusammenhang mit einem Strassenverkehrsdelikt verurteilt worden. Zuvor war sie zweimal ausländerrechtlich verwarnt worden. Die Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung wurde vom Bundesgericht mit Urteil 2C_1057/2022 vom 31. Mai 2023 bestätigt.