Citation: 8C_1022/2008 30.07.2009 E. A

R.________, geboren am 21. August 1947, war seit 1. Februar 2002 als Schadeninspektor tätig und bei der AXA Versicherungen AG (nachfolgend: AXA) obligatorisch gegen Unfallfolgen versichert. Am 3. Juli 2004 wurde er von einem Fussball am Kopf getroffen, als er am Rande eines Liegestuhls am Strand in L.________ auf der Insel Z.________ sass. Der am 6. Juli 2004 aufgesuchte Dr. med. E.________, Allgemeine Medizin FMH, diagnostizierte am 19. Juli 2004 ein therapieresistentes, pseudoradikuläres oberes und unteres HWS-Syndrom rechts. Vom 10. Januar bis 15. Februar 2005 hielt sich R.________ in der Rehabilitationsklinik X.________ auf, wobei beim Austritt eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit zunächst für 14 Tage bescheinigt wurde. Im Rahmen einer dort durchgeführten neuropsychologischen Abklärung wurden unspezifische Auffälligkeiten der kognitiven Leistungsfähigkeit und des Verhaltens festgestellt, die einerseits mit der suboptimalen Leistungsbereitschaft und andererseits mit der regelmässigen Einnahme von Tramal und Alkohol in Zusammenhang stehen würden (Austrittsbericht vom 15. Februar 2005). Im Bericht vom 14. Juni 2005 führte Dr. phil. T.________, Fachpsychologe für Klinische Psychologie und Psychotherapie FSP, visiert von Dr. med. K.________, Leitender Arzt FMH Psychiatrie und Psychotherapie, Rehabilitationsklinik X.________, aus, dass trotz der Beteiligung von unfallfremden Faktoren in Form einer erhöhten Vulnerabilität und von psychosozialen Belastungsfaktoren die natürliche Kausalität der psychischen Beschwerden zum überwiegenden Teil dem Unfallereignis vom 3. Juli 2004 zuzuschreiben seien. Mit Verfügung vom 10. November 2005 stellte die AXA ihre Leistungen per 30. November 2005 ein. Im Einspracheverfahren erteilte die AXA der Rahabilitationsklinik Y.________ den Auftrag zur Erstellung eines Gutachtens, welches am 25. Januar 2007 durch Dr. med. G.________, Leitender Arzt der Rahabilitationsklinik Y.________, Fachklinik für Rehabilitation, Rheumatologie und Osteoporose, erstattet wurde. Mit Entscheid vom 21. Mai 2007 wies die AXA die Einsprache ab.