Citation: 2C_412/2023 E. 4.4

4.4. Insofern sich der Beschwerdeführer vor Bundesgericht auf einen Entscheid des Amts für Justizvollzug vom 28. Februar 2022 beruft, worin dieses von einem (gestützt auf damalige Angaben des Beschwerdeführers errechneten) Defizit von Fr. 181.44 ausgeht, ist ihm nicht zu folgen. Für die Beurteilung der prozessualen Bedürftigkeit sind die tatsächlichen Einkommensverhältnisse im Gesuchszeitpunkt ausschlaggebend. Wie dargelegt (vorne E 4.1) liegt das Einkommen des Beschwerdeführers - die diesbezüglichen Schlüsse der Vorinstanz stützen auf die vom Beschwerdeführer eingereichten Belege und sind vor Bundesgericht unbestritten geblieben - effektiv deutlich höher. Ebenfalls nicht zu folgen ist dem Beschwerdeführer, insofern er (sinngemäss) zu strenge Anforderungen der Vorinstanz an die Mitwirkungspflicht beanstandet und sich insbesondere darauf beruft, die Mittellosigkeit sei nur "so gut als möglich" zu belegen, wobei die Vorinstanz es unterlassen habe, nach der Eingabe vom 13. Juni 2023 (weitere) Belege von ihm zu verlangen, bevor sie das Gesuch aufgrund fehlender Unterlagen hätte abweisen dürfen. Im Unterschied zu unbeholfenen Personen - auf welche sich die vom Beschwerdeführer in seiner Eingabe zitierte Rechtsprechung grundsätzlich bezieht (vgl. vorne E. 3.2.2) - war der Beschwerdeführer auch im Verfahren vor der Vorinstanz bereits vertreten. Zudem hat die Vorinstanz ihm (unter Hinweis auf die von ihm erwarteten Auskünfte und Belege) mit Schreiben vom 24. Mai 2023 Gelegenheit gegeben, zur Frage seiner Mittellosigkeit Stellung zu nehmen und entsprechende Belege einzureichen. Er hat diese Gelegenheit wahrgenommen und kann vor diesem Hintergrund nicht beanstanden, dass die Vorinstanz seine finanzielle Situation gestützt auf die von ihm vorgelegten Informationen beurteilt hat.