Citation: 2C_456/2018 E. 2.2

2.2. Hinsichtlich der Aufsichtsbeschwerde hat die angefochtene Verfügung das Verfahren nicht beendet. Die Vorinstanz hat erwogen, ob es sich bei der Aufsichtsbeschwerde (auch) um eine solche im Sinne des § 111 Abs. 1 des Zürcher Steuergesetzes vom 8. Juni 1997 (StG/ZH) handle, müsse durch die kantonale Finanzdirektion überprüft werden. Die Vorinstanz hat somit in diesem Punkt nicht definitiv über ihre Zuständigkeit entschieden und die Überweisung der betreffenden Akten an die kantonale Finanzdirektion zur weiteren Prüfung angeordnet. In diesem Umfang stellt die angefochtene Verfügung einen selbstständig eröffneten Zwischenentscheid über die Zuständigkeit dar, gegen die grundsätzlich die Beschwerde an das Bundesgericht zulässig ist (Art. 92 BGG; FELIX UHLMANN, in: Basler Kommentar zum Bundesgerichtsgesetz, 2. Aufl. 2011, N. 8a zu Art. 92 BGG). Die Anfechtung eines Zwischenentscheids setzt allerdings die Anfechtbarkeit des materiellen Entscheids in der Hauptsache voraus. Zu berücksichtigen dabei ist die Doppelnatur der in § 111 StG/ZH geregelten Beschwerde: Soweit sie die Geltendmachung von Rechtsverweigerung und Rechtsverzögerung ermöglicht, ist sie als eigentliches (ausserordentliches) Rechtsmittel zu qualifizieren, hinsichtlich der Disziplinierung und Sanktionierung von Beamten gilt sie jedoch als reine Aufsichtsbeschwerde (siehe Urteil 2C_155/2015 vom 21. Februar 2015 E. 2.2, mit zahlreichen Hinweisen). Konsequenterweise verfügt ein Anzeiger in dem Umfang, wie er eine Rechtsverweigerung oder -verzögerung geltend macht, über ein eigenes Rechtsschutzinteresse; in dem Umfang jedoch, wie mit der Aufsichtsanzeige nur öffentliche Interessen - wie etwa die Disziplinierung und Sanktionierung von öffentlichen Angestellten und Beamten - verfolgt werden, fehlt es dem Anzeiger an einem eigenen schutzwürdigen, praktischen und aktuellen Interesse an der Überprüfung eines vorinstanzlichen Entscheids durch das Bundesgericht (Art. 89 Abs. 1 lit. c BGG; Urteil 2C_155/2015 vom 21. Februar 2015 E. 2.2, mit zahlreichen Hinweisen). Dass der Beschwerdeführer im vorinstanzlichen Verfahren nicht nur "Verwaltungs-Amtsmissbräuche" beanstandet, sondern eine eigentliche Rechtsverweigerungs- oder Rechtsverzögerungsbeschwerde eingereicht hätte und somit über ein eigenes schutzwürdiges Interesse (Art. 89 Abs. 1 lit. c BGG) an der Überprüfung des materiellen Entscheids in der Hauptsache verfügen würde, macht er in seiner dem Bundesgericht eingereichten Beschwerdeschrift nicht ansatzweise geltend. Er legt nicht dar, welchen eigenen praktischen Nutzen er aus einer Eröffnung eines Verfahrens betreffend "Verwaltungs-Amtsmissbräuche" ziehen würde. Angesichts dessen, dass der Beschwerdeführer den ihm obliegenden Nachweis der Legitimationsvoraussetzung des schutzwürdigen Interesses (Art. 89 Abs. 1 lit. c BGG; BERNHARD WALDMANN, in: Basler Kommentar zum Bundesgerichtsgesetz, 2. Aufl. 2011, NN. 3, 12 zu Art. 89 BGG) an der Beschwerdeführung nicht erbracht hat, ist davon auszugehen, dass ihm ein solches schutzwürdiges Interesse an der Überprüfung der angefochtenen vorinstanzlichen Verfügung fehlt. Der Beschwerdeführer ist diesbezüglich nicht zur Beschwerdeführung legitimiert. Auf die in diesem Punkt offensichtlich unzulässige Beschwerde (Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG) ist mit Entscheid des Einzelrichters im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.