Citation: 6F_18/2016 E. 2.3

2.3. Das Bundesgericht trat auf die Beschwerde mangels selbständig anfechtbaren Zwischenentscheids nicht ein. Der Gesuchsteller meint, es sei zur Prozessentschädigung weder ein Nichteintretensentscheid noch ein Entscheid in der Sache ergangen. Diese Ansicht kann nicht richtig sein. Wesen eines Nichteintretensentscheids ist die Nichtbehandlung von Anträgen und Vorbringen. Das heisst nichts anderes, als dass kein Sachentscheid ergehen kann. Endet das Verfahren mit einem Nichteintreten, liegt kein Anwendungsfall von Art. 121 lit. c BGG vor (Urteil 8F_6/2016 vom 7. April 2016 E. 2.2 mit Hinweis auf die Urteile 2F_11/2014 vom 4. Juli 2014 E. 3.2 und 2F_13/2013 vom 31. Juli 2013 E. 2; Urteile 6F_11/2016 vom 19. April 2016 E. 2.4 mit Hinweis; 6F_32/2015 vom 16. Februar 2016 E. 1). An der Qualifikation des Beschlusses vom 23. März 2016 als Zwischenentscheid ändert sich im Übrigen nichts durch den Umstand, dass er die oberinstanzlichen Kosten- und Entschädigungsfolgen regelt. Nach der Rechtsprechung ist der in einem Zwischenentscheid enthaltene Richterspruch über die Kosten- und Entschädigungsfolgen nicht geeignet, einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG zu bewirken (BGE 135 III 329 E. 1.2 S. 331 ff.; Urteil 8C_855/2014 vom 25. Februar 2015 E. 3.3.1; je mit Hinweisen). Das Revisionsgesuch ist offensichtlich unbegründet.