Citation: I 359/99 02.03.2000 E. 1

1.- Die Beschwerdeführerin beantragt die persönliche Vorladung zur Verhandlung vor dem Eidgenössischen Versiche- rungsgericht. Sofern dieses Begehren als Antrag auf Durch- führung einer öffentlichen Verhandlung verstanden werden muss, gilt Folgendes: Nach der Rechtsprechung (BGE 122 V 54 Erw. 3 mit Hinweisen) ist die von Art. 6 Ziff. 1 EMRK ge- forderte Öffentlichkeit der Verhandlung - in Übereinstim- mung mit der Praxis der Konventionsorgane - primär im erst- instanzlichen Beschwerdeverfahren zu gewährleisten. Wie in BGE 122 V 55 Erw. 3a weiter dargelegt wurde, setzt die Durchführung einer öffentlichen Verhandlung im Sozialver- sicherungsprozess grundsätzlich einen - im erstinstanzli- chen Verfahren zu stellenden - Parteiantrag voraus. Ver- säumt eine Partei die rechtzeitige Geltendmachung des An- spruchs auf öffentliche Verhandlung, hat dieser grundsätz- lich als verwirkt zu gelten (BGE 122 V 56 Erw. 3b/bb). Im vorinstanzlichen Verfahren hat die Beschwerdefüh- rerin keinen Antrag auf öffentliche Verhandlung gestellt. Ein entsprechendes Begehren findet sich - wenn überhaupt - erstmals in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde, weshalb der Anspruch verspätet geltend gemacht wurde und damit verwirkt ist. Von der Durchführung einer öffentlichen Verhandlung vor dem Eidgenössischen Versicherungsgericht ist daher abzusehen.