Citation: 6B_890/2023 E. 1.3.1

1.3.1. Hinsichtlich der Vergewaltigung und der sexuellen Nötigung erachtet es die Vorinstanz gestützt auf die als glaubhaft gewürdigten Aussagen von B.A.________, die zum Zeitpunkt der dem Beschwerdeführer vorgeworfenen Taten mit dem Beschwerdeführer verheiratet war und mit ihm zusammenlebte, als erstellt, dass der Beschwerdeführer B.A.________ an einem Samstag im März oder April 2018 gegen ihren Willen mit seinem Penis vier- oder fünfmal vaginal penetriert habe, indem er auf sie gestiegen sei, ihre Beine auseinandergedrückt und sie mit seinem Unterarm quer über ihren Brustkorb fixiert habe. Danach habe er sie im Badezimmer gegen ihren Willen bis zum Samenerguss mit seinem Penis anal penetriert. Unter Anwendung dieser Gewalt habe er sich über den verbal sowie durch versuchtes Wegstossen geäusserten Willen von B.A.________ hinweggesetzt, um den Vaginal- und danach den Analverkehr zu vollziehen. In der Nacht vom 29. auf den 30. März 2019 habe der Beschwerdeführer B.A.________ festgehalten, trotz körperlicher Gegenwehr ausgezogen und ihre Beine gespreizt, sich auf sie gelegt und sie am Hals sowie unterhalb des Halses mit seinem Körpergewicht nach unten gedrückt und sei dann mit seinem Penis vaginal mehrmals in sie eingedrungen. In der Nacht vom 8. auf den 9. November 2019 habe sich der Beschwerdeführer mit seiner Körperkraft über den verbal sowie durch körperliche Gegenwehr von B.A.________ geäusserten Willen, keine weiteren sexuellen Handlungen mehr zu wollen, hinweggesetzt und habe versucht, mit seinem Penis anal in sie einzudringen und sei danach vaginal in sie eingedrungen. Aufgrund der glaubhaften Aussagen von B.A.________ sei zudem erstellt, dass sich der Beschwerdeführer am Morgen des 9. November 2019 erneut mit seiner Körperkraft über ihren verbal sowie durch versuchtes Wegstossen geäusserten Willen hinweggesetzt habe, um den Geschlechtsverkehr zu vollziehen.