Citation: 4A_260/2014 E. 5.3.2

5.3.2. Damit braucht auf die Rüge, mit der Reduktion des Beschäftigungsgrades auf den Durchschnittswert und der Kapitalisierung auf die Aktivitätsdauer würden bestimmte Risiken doppelt zu Ungunsten der Beschwerdeführerin berücksichtigt, nicht eingegangen zu werden. Gegenstandslos wird auch die Rüge, da die IV (im Gegensatz zur Vorinstanz) zu Recht von einer vollschichtigen Erwerbstätigkeit ausgegangen sei, könne mangels sachlicher Kongruenz keine volle Anrechnung der Invaliditätsrenten erfolgen, sondern bloss nach Massgabe des der Schadensberechnung zugrunde gelegten Erwerbsgrades. Im Übrigen sind die diesbezüglichen Ausführungen der Beschwerdeführerin nicht nachvollziehbar. Dass Invalidenrenten beziehungsweise Ersatz für Erwerbsunfähigkeit gleichwertig sind, wird nunmehr in Art. 74 Abs. 2 lit. c ATSG (SR 830.1) ausdrücklich festgehalten und ergibt sich auch aus BGE 134 III 489 E. 4.5.2.2 S. 495, auf den sich die Beschwerdeführerin wohl beruft. Die Beschwerdegegnerin weist in diesem Zusammenhang zu Recht darauf hin, dass das Bundesgericht im Urteil 1P.459/1991 vom 26. März 1992 E. 3b festgehalten hat, sachliche Kongruenz fehle nicht schon dann, wenn der Bemessung des haftpflichtrechtlichen Invaliditätsschadens ein tieferer Invaliditätsgrad zugrunde liege als den Leistungen der Sozialversicherung.