Citation: 1C_348/2021 E. 5.3.1

5.3.1. Zwar kritisiert die Beschwerdeführerin die vorinstanzliche Beurteilung des Aspekts der Erschliessung in der dargelegten Weise in verschiedener Hinsicht. Sie setzt sich jedoch mit der zentralen, entscheidwesentlichen Erwägung der Vorinstanz nicht auseinander, wonach aufgrund der örtlichen Verhältnisse die Gefahr einer Beeinträchtigung der Groberschliessung durch den Feinerschliessungsverkehr bestehe und es der Beschwerdegegnerin mit Blick darauf nicht verwehrt sei, zusätzlich nötige Feinerschliessungsflächen (gestaltungs-) planerisch sicherzustellen. Sie zeigt entsprechend nicht auf, dass diese Beurteilung auf einer offensichtlich unrichtigen Sachverhaltsfeststellung beruhen würde oder sonst unhaltbar wäre. Solches ergibt sich auch sonst nicht aus ihren Vorbringen. In Berücksichtigung auch der Ausführungen der Beschwerdegegnerin vor Bundesgericht erscheint vielmehr vertretbar, dass die Vorinstanz ungeachtet des erwähnten, nunmehr rechtskräftig bewilligten, aber weiterhin bloss projektierten Bauvorhabens der Beschwerdeführerin zum Schluss gekommen ist, in Anbetracht der örtlichen und weiteren Verhältnisse bestehe ein qualifiziertes öffentliches Interesse, die Erschliessung mit (gestaltungs-) planerischen Mitteln und nicht lediglich mit den gemäss den Bestimmungen für die Regelbauweise im Rahmen eines Baubewilligungsverfahrens zur Verfügung stehenden Möglichkeiten sicherzustellen. Indem die Vorinstanz unter dem Gesichtspunkt der Erschliessung ein wesentliches öffentliches Interesse im Sinne von § 48 Abs. 3 PBG/ZH bejaht hat, hat sie diese Bestimmung demnach nicht willkürlich ausgelegt oder angewandt, zumal Willkür, wie erwähnt, nicht schon dann vorliegt, wenn eine andere Beurteilung ebenfalls denkbar wäre. Insbesondere hat die Vorinstanz der Beschwerdegegnerin hinsichtlich des unbestimmten Rechtsbegriffs des wesentlichen öffentlichen Interesses keinen unhaltbar grossen Beurteilungs- und Ermessensspielraum eingeräumt. Auch sonst ist sie nicht in Willkür verfallen. Daran ändert auch nichts, dass § 48 Abs. 3 PBG/ZH die Erschliessung eines Areals in der beispielhaften Aufzählung möglicher öffentlicher Interessen nicht aufführt. Die Vorinstanz hat im angefochtenen Entscheid festgehalten, gestützt auf § 83 Abs. 3 PBG/ZH könnten auch Aspekte der Erschliessung Gegenstand eines Gestaltungsplans bilden (vgl. auch vorne E. 3.2). Inwiefern dies vorliegend willkürlich wäre, obwohl der Gestaltungsplan gemäss Art. 4 Abs. 11 BZO nebst Aspekten der Erschliessung auch gestalterische Anliegen sicherstellen soll, legt die Beschwerdeführerin weder dar noch ergibt es sich sonst aus ihren Ausführungen.