Citation: 6B_1087/2010 24.01.2011 E. 2

Die Beschwerde richtet sich dagegen, dass eine Strafuntersuchung gegen den Beschwerdegegner 2 wegen Veruntreuung eingestellt und im angefochtenen Entscheid eine dagegen gerichtete Beschwerde abgewiesen wurden. Da die Staatsanwaltschaft am kantonalen Verfahren beteiligt war (s. angefochtenen Entscheid S. 4 Ziff. 4), ist der Beschwerdeführer indessen nicht Privatstrafkläger im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 4 BGG. Da er durch die angezeigte Veruntreuung in seiner körperlichen, psychischen oder sexuellen Integrität nicht unmittelbar beeinträchtigt wurde, ist er auch nicht Opfer im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 OHG. Als Geschädigter, der nicht Opfer ist, war er nach dem alten Recht zur vorliegenden Beschwerde grundsätzlich nicht legitimiert (BGE 136 IV 29). Der Geschädigte konnte nur die Verletzung von Rechten rügen, die ihm als am Verfahren beteiligte Partei nach dem massgebenden Prozessrecht oder unmittelbar aufgrund der Verfassung zustehen. Zulässig waren Rügen, die formeller Natur sind und von der Prüfung der Sache selber getrennt werden können. Denn auf eine solche Prüfung in der Sache haben nicht Legitimierte keinen Anspruch (BGE 136 IV 29, 120 Ia 101 E. 3b, 119 Ib 205 E. 3). Der Beschwerdeführer rügt eine willkürliche Anwendung von § 74 Abs. 1 der Strafprozessordnung des Kantons Thurgau. Die kantonalen Behörden hätten nicht alle sachlichen und persönlichen Umstände abgeklärt, welche für eine Anklageerhebung von Bedeutung sein könnten. Aus diesem Grund seien sie zu Unrecht zum Schluss gekommen, dass zureichende Gründe für eine weitere Strafverfolgung fehlten (Beschwerde S. 2/3). Die Beurteilung dieses Vorwurfs bedürfte einer Prüfung der Sache selber. Darauf hatte der Beschwerdeführer nach dem alten Recht keinen Anspruch. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.