Citation: 8C_705/2022 E. 4.1.2

4.1.2. Mit der am 10. März 2015 durchgeführten Arthrodese am linken Fuss, so die Vorinstanz weiter, habe sich eine erhebliche Verschlechterung des Gesundheitszustands und der Arbeitsfähigkeit ergeben, so dass dem Beschwerdeführer keine Beschäftigung mehr möglich gewesen sei. Eine Wiedereingliederung in den angestammten Beruf als Bauarbeiter sei misslungen. Laut Austrittsbericht der Rehaklinik G.________ vom 6. Januar 2017 sei der Beschwerdeführer in einer körperlich weniger anspruchsvollen, leicht bis mittelschwer belastenden Tätigkeit jedoch ganztags einsetzbar. Zu beachten seien folgende Einschränkungen: wechselbelastend; kein Gehen in unebenem Gelände; keine Einnahme von Zwangshaltungen wie Knien, Kauern, Hocken; kein Ersteigen von Leitern. Diesem Anforderungsprofil habe sich der RAD in seiner Stellungnahme vom 15. August 2017 angeschlossen, mit der Ergänzung, dass keine Lasten über 15 kg zu tragen seien. Der Beginn sei auf Juni 2016 anzusetzen. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers sei das damit übereinstimmende Gutachten der PMEDA vom 29. Dezember 2017 vollständig beweiskräftig. Die Beeinträchtigungen an der rechten Schulter seien berücksichtigt worden und die Anamnese sowie die klinische Prüfung der Wirbelsäule hätten keine funktionellen Einschränkungen ergeben. Insgesamt sei ab Juni 2016 von einer deutlichen und dauerhaften Verbesserung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit auszugehen (mit Hinweis auf Art. 88a Abs. 1 IVV).