Citation: 5A_722/2020 E. 5.1

5.1. Im Ergebnis ist die Beschwerde teilweise gutzuheissen. Das angefochtene Urteil ist aufzuheben. Die Beschwerdegegnerin 2 ist (bei unveränderter Betreuungsregelung) unter die alternierende Obhut ihrer Eltern zu stellen, wobei der Wohnsitz des Kindes bei der Mutter festzulegen ist (E. 3.4.2). Weiter ist die Erziehungsgutschrift gestützt auf Art. 52f bis Abs. 2 Satz 2 AHVV hälftig aufzuteilen. Das Appellationsgericht wird über die Kosten des Berufungsverfahrens neu zu befinden haben (Art. 67 BGG e contrario; Art. 68 Abs. 5 BGG). Bei diesem Verfahrensausgang rechtfertigt es sich, die Gerichtskosten, welche die Kosten der Kindesvertreterin einschliessen (Urteil 5A_637/2018 vom 22. Mai 2019 E. 9.1), zu zwei Dritteln dem Beschwerdeführer und zu einem Drittel der Beschwerdegegnerin 1 aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG). Der Beschwerdegegnerin 2 werden keine Gerichtskosten auferlegt (Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG). Damit wird ihr (lediglich eventualiter gestelltes) Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege für das bundesgerichtliche Verfahren gegenstandslos. Dem Verfahrensausgang entsprechend hat der Beschwerdeführer die Beschwerdegegnerin 1 für das bundesgerichtliche Verfahren auch zu entschädigen (Art. 68 Abs. 1 und 2 BGG).