Citation: M 3/98 05.10.2000 E. A

A.- Der 1935 geborene H.________ erlitt am 30. September 1990, zwei Wochen nach Beendigung des Ergänzungskurses (EK) als Kommandant a i Füs Kp 498, einen akuten anteroseptalen Myokardinfarkt. Mit Verfügung vom 9. August 1991 lehnte das Bundesamt für Militärversicherung (BAMV) eine Bundeshaftung mangels eines Kausalzusammenhanges zwischen Herzaffektion und Dienst ab, was das Verwaltungsgericht des Kantons Bern mit Entscheid vom 14. Juni 1993 bestätigte. Die hiegegen erhobene Verwaltungsgerichtsbeschwerde hiess das Eidgenössische Versicherungsgericht mit Urteil vom 24. Dezember 1993 in dem Sinne gut, dass es die Sache zu weiterer Abklärung im Sinne der Erwägungen (u.a Einholung einer fachärztlichen Expertise) und neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückwies. Nach Einholung von Berichten des Truppenarztes und des Hausarztes sowie eines Gutachtens des Kardiologen PD Dr. med. G.________, Spital X.________, vom 5. April 1995 samt Zusatzbericht, wozu die Parteien Stellung nahmen, wies das kantonale Verwaltungsgericht die Beschwerde mit Entscheid vom 18. Dezember 1995 erneut ab. Die dagegen eingereichte Verwaltungsgerichtsbeschwerde hiess das Eidgenössische Versicherungsgericht mit Urteil vom 28. August 1996 in dem Sinne gut, dass es die Sache an die Vorinstanz zurückwies, damit diese aufgrund "eines Ergänzungsgutachtens zu den noch offenen Fragen, allenfalls mit einer persönlichen Befragung des Beschwerdeführers durch den/die Experten, über die Haftungsfrage neu entscheide" (M 2/96 Erw. 9).