Citation: 4D_14/2023 E. 3.2

3.2. Dagegen macht der Beschwerdeführer geltend, er anerkenne zwar, dass sein Berufungsantrag formell mangelhaft gewesen sei, da er keinen konkret bezifferten Antrag gestellt habe. Aus der Berufungsbegründung Rz. 86 ergebe sich jedoch klar, dass er lediglich die erstinstanzliche Anwendung des Zuschlages zur Grundgebühr nach § 4 Abs. 2 der zürcherischen Verordnung über die Anwaltsgebühren (AnwGebV/ZH; LS 215.3) beanstandet habe und nicht die Grundgebühr als solche. Aus dem erstinstanzlichen Urteil gehe klar hervor, wie hoch der Grundbetrag der Parteientschädigung gewesen sei und auf welchen Gesamtbetrag diese erhöht worden sei. Eine Auslegung nach Treu und Glauben im Lichte der Begründung ergebe daher eindeutig, dass er im vorinstanzlichen Verfahren eine Reduktion der erstinstanzlichen Parteientschädigung auf Fr. 2'908.-- (inkl. MwSt) verlangt habe. Die Vorinstanz habe einen überspitzten Formalismus begangen, indem sie auf das Begehren nicht eingetreten sei.