Citation: 7B_149/2023 E. 3.1

3.1. Weiter macht der Beschwerdeführer zusammengefasst geltend, die Strafbehörden hätten (insbesondere am 4. Mai 2022) sog. Randdaten ediert, ohne die dafür erforderliche Genehmigung des Zwangsmassnahmengerichts einzuholen. Dies führe gemäss Art. 277 StPO zur Unverwertbarkeit der edierten Randdaten, die sofort zu vernichten seien. Da die Hausdurchsuchung vom 9. Mai 2022 einzig aufgrund dieser Randdatenerhebung durchgeführt worden sei, müssten folglich nach der "fruit of the poisonous tree"-Regel auch die bei der Hausdurchsuchung beschlagnahmten Beweismittel als sog. Folgebeweise sofort aus den Strafakten entfernt werden. Unverwertbare Beweise seien eigentlich von Amtes wegen aus den Strafakten zu entfernen. Indem die Staatsanwaltschaft trotz seines Antrags, die fraglichen Beweismittel aus den Akten zu entfernen, untätig geblieben sei, habe sie sein Recht auf wirksame innerstaatliche Beschwerde verletzt. Die Vorinstanz habe dies verkannt und damit Bundesrecht verletzt.