Citation: 9C_32/2024 E. 4.4.2

4.4.2. Zwar lässt sich der von den Beschwerdeführern angerufenen Literaturstelle (MÜLLER/LIPP/PLÜSS, Der Verwaltungsrat, Ein Handbuch für die Praxis, 3. Aufl. 2007, S. 327) entnehmen, dass mit der Vereinbarung eines Aufschubs der Zahlungspflicht die Arbeitgeber- resp. Organhaftung entfallen soll. Diese nicht näher differenzierte Aussage ist allerdings zu pauschal. Aus der zur Untermauerung erwähnten Rechtsprechung (BGE 124 V 253 E. 3b; Urteile H 135/01 vom 28. November 2002 E. 4.2.2; H 297/01 vom 16. Mai 2002 E. 4c) ergibt sich lediglich, dass eine Zahlungsvereinbarung bei der Beurteilung der Widerrechtlichkeit resp. des Verschuldens soweit mitzuberücksichtigen ist, als dem Beitragspflichtigen damit ein Abweichen von den ordentlichen Zahlungsterminen zugestanden wurde. Inwiefern die Vorinstanz gegen diese Vorgabe verstossen haben soll, ist nicht ersichtlich und wird auch nicht dargelegt.