Citation: 5A_131/2018 E. 3.1

3.1. Als Ausnahmeklausel muss der Vorbehalt des Ordre public restriktiv ausgelegt werden (BGE 143 III 404 E. 5.2.3 S. 409 f.). Ein Ordre public-Verstoss kann vorliegen, wenn das Ergebnis aus der vollstreckbaren öffentlichen Urkunde den Wertvorstellungen der schweizerischen Rechtsordnung krass widerspricht (Urteil 5A_935/2015 vom 21. September 2016 E. 3.5.1; GEORG NAEGELI, in: Kommentar zum Lugano-Übereinkommen, Dasser/Oberhammer [Hrsg.], 2008, N. 62 zu Art. 50 LugÜ). Von diesen Grundsätzen ist zu Recht auch die Vorinstanz ausgegangen.