Citation: 9C_532/2015 E. 3.2.2

3.2.2. Die Beschwerdeführerin macht weder geltend, sie hätte bei vorgängiger Orientierung Gegenvorschläge für die Wahl der sachverständigen Person machen wollen, noch stellt sie die fachlichen Qualifikationen des Dr. med. B.________ in Frage (wozu sie im Übrigen bereits anlässlich der ersten Begutachtung Gelegenheit gehabt hätte). Auch sonst sind keinerlei Anhaltspunkte für Ausstands- oder Ablehnungsgründe ersichtlich. Damit ist festzuhalten, dass das Vorgehen der Beschwerdegegnerin bei der Durchführung des Begutachtungsauftrages zwar nicht regelkonform war. Da die Beschwerdeführerin indes zu keinem Zeitpunkt gesetzliche Ausstands- und/oder Ablehnungsgründe geltend gemacht hat, war die Gehörsverletzung einer Heilung im kantonalen Beschwerdeverfahren zugänglich (z.B. Urteil 8C_854/2010 vom 15. September 2010 E. 4.1.2). Die Vorinstanz hat zu Recht einen der Verwertbarkeit des Gutachtens vom 18. Juni 2013 und der darauf basierenden Konsensbesprechung entgegen stehenden formellen Grund verneint (vgl. auch Urteil 8C_596/2013 vom 24. Januar 2014 E. 6.1.2 f.).