Citation: 8C_215/2016 E. 4.3

4.3. Hat sich der Gesundheitszustand der Versicherten im massgebenden Zeitraum wesentlich verbessert, so durfte die Unfallversicherung in Anwendung von Art. 17 Abs. 1 ATSG die rentenzusprechende Verfügung revidieren und die gesundheitlichen Auswirkungen des Unfalls vom 22. Juni 2002 für die Zukunft neu prüfen. Eine Neuprüfung des Anspruchs unter Abstellen auf das Gutachten des ABI führt, bei unbestrittener Invaliditätsbemessung, zu einer Rentenaufhebung. Entfallen ab 1. April 2014 die Rentenleistungen, so besteht ab diesem Datum auch kein Anspruch auf Heilbehandlung nach Art. 21 Abs. 1 lit. c UVG mehr (vgl. SVR 2012 UV Nr. 6 S. 21, 8C_191/2011 E. 5). Diese Folge ergibt sich aus dem angefochtenen Entscheid zumindest sinngemäss. Ein Begründungsmangel, der die sachgerechte Anfechtung verunmöglicht hätte, liegt daher nicht vor.