Citation: 1A.320/2005 23.01.2006 E. 1

1.1 Der Auslieferungsentscheid des Bundesamts kann mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Bundesgericht angefochten werden (Art. 55 Abs. 3 i.V.m. Art. 25 Abs. 1 IRSG). Er ging dem Beschwerdeführer am 11. November 2005 zu; die Beschwerdefrist lief am 12. Dezember 2005 ab (Art. 106 Abs. 1 OG). Die gleichentags der Post übergebene Beschwerde ist rechtzeitig; die Eingabe des Beschwerdeführers vom 19. Dezember 2005 hingegen verspätet, weshalb letztere aus dem Recht zu weisen ist. Die Beschwerde gegen den Auslieferungsentscheid hat von Gesetzes wegen aufschiebende Wirkung (Art. 21 Abs. 4 lit. a, Art. 56 Abs. 1 lit. b IRSG), weshalb das entsprechende Gesuch des Beschwerdeführers hinfällig wird. Die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen von Art. 97-114 OG sind erfüllt. Auf die Beschwerde ist einzutreten. 1.2 Die Beurteilung des Auslieferungsersuchens richtet sich nach dem Europäischen Auslieferungsübereinkommen vom 13. Dezember 1957 (EAUe, SR 0.353.1) sowie dem Ersten und Zweiten Zusatzprotokoll zum EAUe vom 15. Oktober 1975 bzw. 17. März 1978 (SR 0.353.11/ 0.353.12), denen Moldawien und die Schweiz beigetreten sind. Soweit die genannten Staatsverträge bestimmte Fragen nicht abschliessend regeln, ist das schweizerische Landesrecht anwendbar, namentlich das Bundesgesetz über internationale Rechtshilfe in Strafsachen vom 20. März 1981 (IRSG, SR 351.1) und die dazugehörende Verordnung vom 24. Februar 1982 (IRSV, SR 351.11; vgl. Art. 1 Abs. 1 lit. a IRSG; BGE 130 II 337 E. 1 S. 339). Zulässige Beschwerdegründe sind sowohl die Verletzung von Bundesrecht, inklusive Staatsvertragsrecht (einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens), als auch die Rüge der unrichtigen oder unvollständigen Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts; der Vorbehalt von Art. 105 Abs. 2 OG trifft hier nicht zu (Art. 104 lit. a-b OG). Soweit die Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegeben (und die staatsrechtliche Beschwerde daher ausgeschlossen) ist, kann auch die Verletzung verfassungsmässiger Individualrechte bzw. der EMRK mitgerügt werden (BGE 124 II 132 E. 2a S. 137). Das Bundesgericht ist an die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 25 Abs. 6 IRSG).