Citation: 1C_620/2023 E. 6.2

6.2. Die Vorinstanz qualifizierte das streitgegenständliche Gebäude als Terrassenhaus im Sinne des kantonalen und kommunalen Rechts. Nach den einschlägigen Bestimmungen müsse ein Gebäude nur - aber immerhin - die folgenden Voraussetzungen erfüllen, um als Terrassenhaus zu gelten: Es müsse am Hang gelegen sein (1), bergseitig dürfe maximal ein Vollgeschoss in Erscheinung treten (2), die Geschosse müssten um mindestens 3 m horizontal versetzt sein (3) und kein Gebäudeteil dürfe über die Linie hinausragen, die in der Gebäudeachse 8,50 m über dem gewachsenen Boden verlaufe (4). Dass die beiden ersten Voraussetzungen erfüllt seien, sei unbestritten. Hinsichtlich des dritten Kriteriums hält die Vorinstanz fest, den Grundrissplänen sei zu entnehmen, dass das Obergeschoss gegenüber dem Erdgeschoss um 3,01 m und das Dachgeschoss gegenüber dem Obergeschoss um 3,00 m horizontal versetzt seien. Dies entspreche der Vorgabe von § 24 aV PBG/ZG. Auch die vierte Voraussetzung, wonach kein Gebäudeteil über die Linie hinausragen dürfe, die in der Gebäudeachse 8,50 m über dem gewachsenen Boden verlaufe, sei eingehalten.