Citation: 2A.484/2002 14.11.2003 E. 1

1.1 Gegen Entscheide der Eidgenössischen Steuerrekurskommission über die Warenumsatzsteuer ist die Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht zulässig (Art. 6 Abs. 4 WUStB in der Fassung vom 4. Oktober 1991, AS 1992 S. 320 f.). 1.2 Mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde können nach Art. 104 lit. a und b OG die Verletzung von Bundesrecht, einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens, sowie die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gerügt werden. Im Verfahren der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wendet das Bundesgericht das Bundesrecht von Amtes wegen an, ohne an die Begründung der Parteibegehren gebunden zu sein (vgl. Art. 114 Abs. 1 OG). An die Sachverhaltsfeststellungen ist das Bundesgericht gebunden, wenn - wie hier- eine richterliche Behörde als Vorinstanz entschieden und den Sachverhalt nicht offensichtlich unrichtig, unvollständig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen festgestellt hat (Art. 105 Abs. 2 OG). 1.3 Die Beschwerdeführerinnen verlangen einen zweiten Schriftenwechsel, weil auf Grund des bisherigen, unbefriedigenden Verlaufs des Verfahrens zu befürchten sei, dass wieder ein Entscheid auf unzureichenden Grundlagen getroffen werde. Ein zweiter Schriftenwechsel findet nur ausnahmsweise statt (Art. 110 Abs. 4 OG). Er ist nach konstanter Rechtsprechung dann zu gewähren, wenn in der Vernehmlassung der Gegenpartei neue tatsächliche Behauptungen aufgestellt werden, deren Richtigkeit nicht ohne weiteres aktenkundig ist und die für die Entscheidung von wesentlicher Bedeutung sind. Rechtliche Neuerungen rechtfertigen einen zweiten Schriftenwechsel allenfalls dann, wenn diese erstmals vorgebracht werden und sie gegebenenfalls dazu führen, dass der angefochtene Entscheid mit der bisherigen Begründung nicht haltbar ist, jedoch mit der erstmals in der Vernehmlassung vorgetragenen, zu der die Gegenpartei nicht Stellung nehmen konnte (BGE 119 V 317 E. 1 S. 323 mit Hinweisen). In der Vernehmlassung der Eidgenössischen Steuerverwaltung vom 22. November 2002 werden weder tatsächliche noch rechtliche Noven vorgebracht, die für die Beurteilung des vorliegenden Verfahrens von Bedeutung wären. Unter diesen Umständen drängt sich ein zweiter Schriftenwechsel nicht auf; der Antrag der Beschwerdeführerinnen ist demnach abzuweisen.