Citation: 1B_265/2016 E. 1

In einer von A.________ gegen B.________ angestrengten Strafuntersuchung wegen übler Nachrede, Drohung, Nötigung und Urkundenfälschung erachtet der Straf- und Zivilkläger A.________ namentlich Staatsanwalt C.________ und auch Oberrichterin D.________ als befangen. Mit Schreiben vom 3. Juni 2016 wandte sich A.________ im Zusammenhang mit der Untersuchung an das Verwaltungsgericht des Kantons Bern. Dieses überwies die Eingabe zuständigkeitshalber ans Obergericht des Kantons Bern. Da die Verfahrensleitung der Beschwerdekammer in Strafsachen des Obergerichts der Eingabe vom 3. Juni 2016 keinen klaren Rechtsmittelwillen entnehmen konnte, forderte sie A.________ am 14. Juni 2016 auf, innert fünf Tagen mitzuteilen, ob seine Ausstandsgesuche betreffend Staatsanwalt C.________ bzw. "Oberrichterin D.________ und Co." durch die nach Art. 59 Abs. 1 StPO zuständige Behörde zu behandeln seien. Dabei wies sie darauf hin, dass ohne Rückmeldung von seiner Seite die Eingabe ohne Kostenerhebung ad acta gelegt werde. Der Beschwerdeführer hat sich innert Frist nicht vernehmen lassen, so dass die Beschwerdekammer die Eingabe nicht als Ausstandsgesuch behandelt, sondern ohne Erhebung von Kosten mit Verfügung vom 30. Juni 2016 androhungsgemäss ad acta gelegt hat.