Citation: 1C_244/2019 E. 3.4.3

3.4.3. Das kantonale Amt für Raum und Verkehr hält der Beurteilung des BAFU in seiner zweiten Stellungnahme vom 4. Oktober 2019 im vorliegenden Verfahren entgegen, das Amt für Umwelt prüfe im Rahmen der Baubewilligungsverfahren jeweils detailliert, ob weitere Massnahmen nach Art. 31 Abs. 1 lit. a oder b LSV möglich seien, auch wenn nicht jede einzelne Massnahme dokumentiert werde. Bei überschrittenen Immissionsgrenzwerten fordere es weiter gehende Massnahmen ein. Im Rahmen des Baubewilligungsverfahrens für das strittige Bauvorhaben habe es ähnliche Massnahmen wie die vom BAFU genannten geprüft und als unverhältnismässig verworfen. Die vom BAFU erwähnten Handlungsoptionen seien denkbar, hätten jedoch aus Sicht des Amts für Umwelt entweder kaum einen spürbaren lärmreduzierenden Nutzen oder sonstige Nachteile. Zusammenfassend sei das Amt für Umwelt der Ansicht, es seien alle verhältnismässigen Massnahmen getroffen worden.