Citation: 1B_606/2020 E. 5.2

5.2. Die Vorinstanz hat die Kollusionsgefahr im angefochtenen Entscheid mit Blick auf weitere einfache Körperverletzungen und Tätlichkeiten begründet, die der Beschwerdeführer im Verlauf von mehreren Jahren gegen den Stiefsohn C.________ begangen haben könnte und bezüglich welcher ebenfalls von einem dringenden Tatverdacht auszugehen sei. Weitere mögliche Straftaten bilden indes, wie aus dem Haftverlängerungsentscheid des Zwangsmassnahmengerichts wie auch dem Haftverlängerungsantrag der Staatsanwaltschaft vom 17. November 2020 hervorgeht, nicht Gegenstand der laufenden Strafuntersuchung. Das Zwangsmassnahmengericht hat im Haftverlängerungsentscheid dementsprechend nur insoweit auf den Entscheid der Vorinstanz verwiesen, als diese mehrere konkrete Indizien erwähnt habe, die für das Bestehen von Kollusionsgefahr sprächen, insbesondere die persönlichen Merkmale des Beschwerdeführers sowie die persönlichen Beziehungen zwischen ihm und den ihn belastenden Personen. Es hat zudem - neben dem Verweis auf seine früheren Haftverfügungen in der Sache - auf die Rechtsprechung des Bundesgerichts hingewiesen, wonach auch nach erfolgten staatsanwaltschaftlichen Einvernahmen aufgrund der Möglichkeit der erneuten Einvernahme der Geschädigten durch das Sachgericht weiterhin Kollusionsgefahr vorliegen könne, sofern - wie im vorliegenden Fall - Aussagen von Belastungszeugen die zentralen Beweismittel seien.