Citation: 5P.150/2001 10.07.2001 E. 3

3.- Die Beschwerdegegnerin ist im Rahmen von Art. 40 VVG beweispflichtig dafür, dass die Beschwerdeführerin objektiv unrichtige Angaben zu den Schadensumständen gemacht und mit Täuschungsabsicht gehandelt hat (unveröffentlichtes Urteil des Bundesgerichts vom 15. Februar 2001 i.S. C., E. 2a [5C. 146/2001]). Entsprechende Feststellungen sind somit tatsächlicher Art und können nur mit staatsrechtlicher Beschwerde in Frage gestellt werden (Art. 55 Abs. 1 lit. c, Art. 63 Abs. 2 und Art. 84 Abs. 1 lit. a und Abs. 2 OG). Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung zu Art. 4 aBV, auf die bei der Anwendung von Art. 9 BV abgestellt werden darf (Botschaft des Bundesrates, BBl. 1997 I S. 144 f. zu EArt. 8), liegt willkürliche Beweiswürdigung nur vor, wenn der Richter seinen grossen Ermessensspielraum bei der Würdigung der Beweise offensichtlich missbraucht hat, wenn das Beweisergebnis geradezu unhaltbar ist oder wenn es auf einem offenkundigen Versehen beruht. Der Richter muss z. B. die Beweise krass einseitig zu Gunsten einer Partei gewürdigt oder wichtige Beweise völlig ausser Acht gelassen haben (BGE 120 Ia 31 E. 4b S. 40; 118 Ia 28 E. 1b S. 30). In der Beschwerdeschrift muss unter Auseinandersetzung mit der Begründung des angefochtenen Entscheids aufgezeigt werden, inwiefern Beweise geradezu unhaltbar oder der tatsächlichen Situation offensichtlich zuwiderlaufend gewürdigt worden sind (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG; BGE 125 I 492 E. 1b S. 495; 120 Ia 369 E. 3a S. 373).