Citation: 1C_568/2021 E. 10.1

10.1. Im Fachbericht Immissionsschutz wurde festgelegt, dass die Geruchseinheiten mit der Methode der Olfaktometrie zu ermitteln seien; die Geruchsemissionen der WKK-Anlage auf der Reingasseite der Abluftreinigungsanlage dürften 500 GE/m3 nicht überschreiten. Die Einsprechenden hatten diese Emissionsbegrenzung kritisiert, weil das Verwaltungsgericht mit Urteil vom 14. Juli 2005 eine Emissionsbegrenzung von 300 GE/m3 festgelegt hatte. Im Gesamtbauentscheid (Rz. 6) wurde darauf hingewiesen, letzterer Wert habe sich auf die Biofilter der C.________-Anlage bezogen, die sich wenige Meter über dem Boden befinden; vorliegend gehe es dagegen um die Emissionsbegrenzung für den Wirbelschichtofen, der bei der Kaminmündung des Ofens eingehalten werden müsse. Der festgesetzte Wert entspreche der Geruchsempfehlung des BAFU (Vollzugshilfe Tabelle 7 Kapitel A 4.6). Der hohe Kamin (35 m) und die hohe Abgastemperatur bewirkten eine zusätzliche Überhöhung der Abgasfahne und führten zu einer besseren Durchmischung mit der Umgebungsluft, weshalb davon auszugehen sei, dass keine übermässigen Geruchsimmissionen entstehen würden.