Citation: 8C_857/2014 E. 5.1

5.1. Die Vorinstanz erwog, es könne nicht ohne weiteres davon ausgegangen werden, dass von einer Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des unfallbedingt beeinträchtigten Gesundheitszustandes mehr zu erwarten gewesen wäre. Dr. med. C.________ habe im Bericht vom 30. August 2012 darauf hingewiesen, dass sich der Gesundheitszustand der Versicherten etwas gebessert hätte, und er habe keine 100%ige Arbeitsunfähigkeit mehr bescheinigt. Weiter sei den Berichten der Klinik G.________ vom 27. März und 16. Mai 2013 zu entnehmen, dass sich ihr Gesundheitszustand längerfristig verbessern könnte. Unter diesen Umständen erscheine es fraglich, ob die AXA den Fall per 31. Dezember 2012 habe abschliessen dürfen. Diese Frage könne aber offen bleiben. Die AXA macht geltend, obwohl die Vorinstanz den Endzustand noch nicht als eingetreten erachtet habe, habe sie den adäquaten Kausalzusammenhang geprüft. Dies sei rechtswidrig, da die Adäquanzprüfung erst nach Vorliegen des Endzustands beurteilt werden dürfe.