Citation: 6B_194/2017 E. 1.2

1.2. Die Beschwerdeführerin macht geltend, sie und ihre Tochter seien am Abend des 30. Dezember 2014 bis zum Vormittag des Folgetages von den Beschuldigten gegen ihren Willen in deren Haus in Kamerun festgehalten worden. Als sie versucht habe, das Haus zu verlassen, sei sie von der Beschuldigten gewaltsam zurückgestossen und an den Armen und am Hals verletzt worden. Die Verletzungen hätten ärztlich behandelt werden müssen. Zudem habe sie psychotherapeutische Hilfe beansprucht. Die Beschwerdeführerin leitet aus dem vorgenannten Ereignis Zivilansprüche gegen die Beschuldigten ab. Hinsichtlich der Arztkosten ergibt sich ein Schadenersatzanspruch unschwer aus der beanzeigten Körperverletzung. Inwiefern der Beschwerdeführerin daraus ein Anspruch auf Psychotherapiekosten und Genugtuung erwachsen sein könnte, zeigt sie demgegenüber nicht auf und leuchtet angesichts der nicht besonderen Schwere der behaupteten Verletzungen nicht ohne Weiteres ein. Dies gilt ebenso für allfällige Ansprüche aufgrund der Drohung sowie der Freiheitsberaubung, eventuell Nötigung. Namentlich Genugtuungsforderungen bestehen nur, wenn es die Schwere der Verletzung rechtfertigt (Urteil 6B_1014/2016 vom 24. März 2017 E. 1.2 mit Hinweisen), was hier nicht offensichtlich ist. Der blosse Hinweis, eine Genugtuung geltend machen zu wollen, genügt als Begründung nicht. Die Beschwerdeführerin ist daher mit Bezug auf die Tatbestände der Drohung und der Freiheitsberaubung nicht zur Beschwerde legitimiert, zumal sie keine formellen Rügen erhebt, zu deren Geltendmachung sie unbesehen der Legitimation in der Sache befugt wäre (sog. "Star-Praxis"; vgl. BGE 141 IV 1 E. 1.1 mit Hinweisen). Ihre diesbezüglichen Rügen sind nicht zu hören. Hinsichtlich der Drohung beanstandet sie die Verfahrenseinstellung ohnehin nicht. Auf die Beschwerde ist hingegen einzutreten, soweit sie den Vorwurf der einfachen Körperverletzung betrifft.