Citation: 6B_988/2023 E. 1.7.4

1.7.4. Mit Bezug auf die Integration des Beschwerdeführers in seinem Heimatland hält die Vorinstanz fest, er sei der tamilischen Sprache mächtig und mit der Kultur vertraut. Im Übrigen habe sich der Beschwerdeführer selbst mehrfach gegenüber anderen Personen drohend als Tamile identifiziert und den Polizisten "scheiss Schweizer" genannt, wohingegen er im Hinblick auf die Landesverweisung seine Zugehörigkeit zu Sri Lanka kleinrede. Die Vorinstanz erachtet die Integration in seinem Heimatland als nicht unmöglich. Mit der Vorinstanz spricht allerdings der Umstand, dass sich in seinem Heimatland Sri Lanka keine Bezugspersonen befinden, er dort nie gelebt hat und und lange nicht mehr im Land war, für einen schweren persönlichen Härtefall. Aus dem Einwand des Beschwerdeführers, dies sei "eindeutig", kann er nichts für sich ableiten.