Citation: 1C_165/2016 E. 3.5.2

3.5.2. Der Beschwerdeführer bringt vor, es sei nicht einzusehen, weshalb die Bewirtschaftung am Alternativstandort schwieriger sein sollte, zumal der Stall auch dort dem Hang entlang gebaut werden könne und zumal ohnehin nur die notwendigen Betriebsbedürfnisse und nicht einfach alle Wünsche berücksichtigt werden könnten. Die Erschliessung lasse sich über den Herrenweg realisieren, was keineswegs betrieblich ungünstig sei. Optisch sei diese Lösung besser, da dadurch lediglich zwei bestehende Gebäudegruppen miteinander verbunden würden, während beim Projektstandort ein Riegel in ein noch unverbautes Gebiet geschoben werde. Die Futtersilos seien zudem an beiden Standorten gleichermassen silhouettenbildend. Nicht erstellt sei, dass am Standort a2 mehr Boden beansprucht würde. Die Kantonale Siedlungskommission habe insofern lediglich eine Vermutung angestellt, was im Übrigen auch für die angebliche Störung der Wasserzufuhr gelte. Schliesslich habe das Verwaltungsgericht der unterschiedlichen Bodenqualität zu wenig Gewicht beigemessen, zumal offenbar bereits jetzt eine Erweiterung der Stallbaute in Betracht gezogen werde.