Citation: 5A_43/2022 E. 2.3.3

2.3.3. Zudem kritisiert der Beschwerdeführer, dass die Vorinstanz seine Anträge als offensichtlich unbegründet qualifiziert und daher in Anwendung von Art. 322 Abs. 1 ZPO keinen Schriftenwechsel durchgeführt habe. Ist der Ausgang des Verfahrens offensichtlich, so erwächst der Gegenpartei kein Nachteil, wenn sie nicht zur Stellungnahme eingeladen wird. Dies ist der Fall, wenn es der Beschwerde an einer tauglichen Begründung oder jeder stichhaltigen Argumentation fehlt (STERCHI, in: Berner Kommentar, Schweizerischen Zivilprozessordnung, 2012, N. 3 zu Art. 322; VERDA CHIOCCHETTI, in: Commentario pratico al CPC, 2. Aufl. 2017, N. 1 zu Art. 322, N. 2 zu Art. 312). Soweit der Beschwerdeführer hier eine Verletzung seines rechtlichen Gehörs erblickt, verkennt er, dass es bei der genannten Bestimmung einzig um das rechtliche Gehör der Gegenpartei geht und er kein schützenswertes Interesse hat, sich über dessen Verletzung zu beschweren (Urteil 5A_214/2018 vom 26. April 2019 E. 3.1). Auf diese Rüge ist nicht einzutreten.