Citation: 6B_1167/2020 E. 4.6

4.6. Die weiteren Einwände des Beschwerdeführers erweisen sich ebenfalls als unbegründet, soweit er diese überhaupt hinreichend begründet. So macht er geltend, es habe sich lediglich um einen straflosen Versuch gehandelt. Der Beschwerdeführer scheint dabei davon auszugehen, da das erstinstanzliche Gericht das arbeitsgerichtliche Verfahren nicht vollständig durchgeführt, sondern die Sache zunächst an den Friedensrichter zurückgewiesen hat, habe die Tat lediglich das Versuchsstadium erreicht. Dem Beschwerdeführer kann nicht gefolgt werden. Es steht fest und wird vom Beschwerdeführer nicht bestritten, dass er sowohl im Schlichtungsverfahren als auch im erstinstanzlichen Hauptverfahren namens und im Auftrag von B.B.________ eine Klage eingereicht hat. Indem die Vorinstanz dabei nicht lediglich einen Versuch annimmt und davon ausgeht, damit sei der Tatbestand von § 40 AnwG/ZH bereits erfüllt, verletzt sie kein Bundesrecht. Soweit der Beschwerdeführer die vorinstanzlichen Erwägungen zum subjektiven Tatbestand beanstandet, beschränkt er sich darauf, diesen zu bestreiten und geltend zu machen, da der Tatbestand in objektiver Hinsicht nicht erfüllt sei, sei er auch subjektiv nicht erfüllt. Auch damit ist eine Bundesrechtsverletzung nicht hinreichend dargetan. Die Vorinstanz geht von eventualvorsätzlichem Handeln aus und begründet ihre Auffassung eingehend. Weitere Ausführungen hierzu erübrigen sich. Weiter macht der Beschwerdeführer geltend, die Behörden müssten beweisen, dass eine Schädigung vorliege. Eine Schädigung stellt kein Tatbestandsmerkmal von § 40 AnwG/ZH dar. Insofern stösst die Kritik ins Leere.