Citation: 2A.526/2005 17.02.2006 E. 1.2

1.2.1 Mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde kann vorliegend die Verletzung von Bundesrecht, einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens, sowie die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts (Art. 104 lit. a und b OG), nicht jedoch die Unangemessenheit des angefochtenen Entscheids (vgl. Art. 104 lit. c OG) gerügt werden. Hat - wie hier - eine richterliche Behörde als Vorinstanz entschieden, ist das Bundesgericht an deren Sachverhaltsfeststellung gebunden, sofern diese nicht offensichtlich unrichtig, unvollständig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen erfolgt ist (Art. 105 Abs. 2 OG). Damit wird die Möglichkeit, vor Bundesgericht neue Tatsachen vorzubringen und neue Beweismittel einzureichen, weitgehend eingeschränkt. Das Bundesgericht lässt diesfalls nur solche neuen Tatsachen und Beweismittel zu, welche die Vorinstanz von Amtes wegen hätte berücksichtigen müssen und deren Nichtbeachtung eine Verletzung wesentlicher Verfahrensvorschriften darstellt (BGE 128 II 145 E. 1.2.1 S. 150 mit Hinweisen). Nachträgliche Veränderungen des Sachverhalts (sog. "echte" Noven) können in der Regel nicht mehr berücksichtigt werden, denn einer Behörde ist nicht vorzuwerfen, sie habe den Sachverhalt im Sinne von Art. 105 Abs. 2 OG fehlerhaft festgestellt, wenn sich dieser nach ihrem Entscheid verändert hat (BGE 128 II 145 E. 1.2.1 S. 150 mit Hinweisen). 1.2.2 Der Beschwerdeführer beruft sich vor Bundesgericht neu darauf, dass er am 18. Mai 2005 - d.h. während des Verfahrens vor dem Verwaltungsgericht - die bisher in Deutschland lebende türkischstämmige Mutter seines unehelichen Sohnes geheiratet habe, welche (auch) deutsche Staatsangehörige sei. Die Familie wohne in A.________, wo das 2001 geborene Kind den Kindergarten besuche. Inwieweit dieser Umstand die Rechtslage oder die Interessenlage beeinflussen könnte, braucht hier nicht weiter untersucht zu werden. Der Beschwerdeführer hat es unterlassen, die erwähnte Änderung der Sachlage dem Verwaltungsgericht rechtzeitig zur Kenntnis zu bringen. Dem Verwaltungsgericht kann hinsichtlich der Sachverhaltsermittlung kein Fehler vorgeworfen werden. Das Bundesgericht bleibt damit - nach dem oben Ausgeführten (E. 1.2.1) - an den im angefochtenen Entscheid festgestellten Sachverhalt gebunden; die neu vorgebrachten Sachumstände sind nicht zu hören. Das Rechtsmittel der Verwaltungsgerichtsbeschwerde kann nicht dazu dienen, von der Vorinstanz - wegen unterlassener Geltendmachung - zulässigerweise nicht berücksichtigte Sachverhaltsänderungen dem Bundesgericht zur Beurteilung zu unterbreiten (Urteil 2A.271/2005 vom 12. August 2005, E. 2.5). 1.3 Das Bundesgericht wendet im Verfahren der Verwaltungsgerichtsbeschwerde das Bundesrecht von Amtes wegen an; es ist gemäss Art. 114 Abs. 1 OG an die von den Parteien vorgebrachten Begründungen nicht gebunden und kann die Beschwerde auch aus anderen als den geltend gemachten Gründen gutheissen oder abweisen (BGE 129 II 183 E. 3.4 S. 188; 128 II 145 E. 1.2.2 S. 150 f., je mit Hinweisen).