Citation: 6B_510/2019 E. 3.6

3.6. Bei der umstrittenen Frage, ob der Beschwerdeführer um die Höchstgeschwindigkeit wusste, handelt es sich um eine Tatfrage. Die diesbezüglichen Feststellungen der Vorinstanz sind für das Bundesgericht verbindlich (Art. 105 Abs. 1 BGG). Die Feststellung der Vorinstanz, es handle sich um eine offensichtliche Schutzbehauptung, wenn der Beschwerdeführer vorbringe, sich auf einer Autostrasse mit Höchstgeschwindigkeit 100 km/h gewähnt zu haben, ist weder offensichtlich unhaltbar noch willkürlich. Dass ein anderes Ergebnis ebenfalls vertretbar erscheint und wie hier durch die erste Instanz noch vertreten wurde, führt nicht zu einer Qualifikation der entsprechenden Sachverhaltsfeststellung als willkürlich. Hat der Beschwerdeführer um die Höchstgeschwindigkeit 80 km/h gewusst, wovon mangels willkürlicher Sachverhaltsfeststellung auszugehen ist, hat er bewusst die Geschwindigkeit um 40 km/h ausserorts überschritten. Die Vorinstanz durfte im Lichte der ständigen Rechtsprechung zu derart hohen Geschwindigkeitsüberschreitungen ohne Rechtsverletzung annehmen, dass der Beschwerdeführer dadurch eine schwere Gefährdung der anderen Verkehrsteilnehmer im Sinne von Art. 90 Abs. 2 SVG in Kauf genommen hat. Die Vorinstanz verletzt kein Bundesrecht, indem sie den Tatbestand von Art. 90 Abs. 2 SVG in subjektiver Hinsicht als durch Eventualvorsatz erfüllt erachtet.