Citation: 1B_431/2017 E. 4.3

4.3. Der Beschwerdeführer bestreitet den dringenden Tatverdacht auf mehrfachen, eventuell gewerbsmässigen Betrug (Art. 146 Abs. 1 und evtl. Abs. 2 i.V.m. Art. 10 Abs. 2 StGB). Die Vorinstanz führt dazu aus, der Beschwerdeführer habe es systematisch und planmässig darauf angelegt, sich bzw. die B.________ AG unrechtmässig zu bereichern. Unter Vortäuschung einer falschen Identität ("C.________"; dieser Name sei auch auf der Webseite der B.________ AG angegeben worden) und durch arglistige Irreführung (indem er den Verkäufern selber damals noch blanke Auszüge aus dem Betreibungsregister übergeben und seinen Zahlungswillen vorgetäuscht habe) habe er mit Vertretern zahlreicher Firmen ab Herbst 2016 Kaufverträge abgeschlossen. Die daraufhin gelieferten Waren seien in der Folge nicht bezahlt worden. Es sei zu Mahnungen und Betreibungen von insgesamt rund Fr. 600'000.-- gegen die B.________ AG gekommen. Deren einziges Mitglied des Verwaltungsrats und einzige zeichnungsberechtigte Person sei am 24. Februar 2017 im Handelsregister gelöscht worden (zu weiteren Einzelheiten vgl. E. 4.1.3, S. 9, des angefochtenen Entscheids). Angesichts der hohen, in kurzer Zeit angehäuften Schulden und der Handlungsunfähigkeit der B.________ AG sowie mit Blick auf die Zahlungsunfähigkeit des Beschwerdeführers erscheine es höchst unwahrscheinlich, dass die Forderungen tatsächlich noch hätten beglichen werden können. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers ist nicht ersichtlich, inwiefern die Vorinstanz mit diesen Ausführungen "die Wahrheit entstellt" haben soll. Seine Beteuerungen, er habe die Firma nicht geschädigt und sich auch nicht bereichert, sind nicht nachvollziehbar und auch nicht glaubwürdig. Vielmehr ist den kantonalen Behörden beizupflichten, dass ein dringender Tatverdacht auf mehrfachen, eventuell gewerbsmässigen Betrug besteht, und dies erscheint im Rahmen der eingeschränkten Überprüfung der Sachlage im Hauptverfahren unabhängig davon, ob es sich bei den in Flurlingen (ZH) sichergestellten, auf Antrag des Beschwerdeführers gesiegelten Gegenständen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 1B_229/2017 vom 14. August 2017) tatsächlich um Deliktsgut handelt. Die weiteren dagegen vom Beschwerdeführer vorgebrachten Rügen sind, da nicht relevant (vgl. E. 1.2 hiervor), als offensichtlich unbegründet abzuweisen.