Citation: 2C_732/2022 E. 5.6.1

5.6.1. Zunächst ist festzuhalten, dass sich die Ausführungen des Beschwerdeführers zum Vorwurf der Scheinehe mit seiner tschechischen Ehefrau im Wesentlichen darauf beschränken, die vorinstanzlich ermittelten Indizien lediglich zu relativieren bzw. deren Relevanz zu bestreiten. So führt er namentlich aus, der Umstand, dass sich in der Wohnung nur wenige Sachen befunden hätten, sei auf die einfachen Verhältnisse der Eheleute zurückzuführen. Zudem sei das Fehlen einer gemeinsamen Sprache bei praktisch allen binationalen Paaren ein Problem. Schliesslich sei das Kennen der Verwandten des Ehepartners bei älteren Eheleuten, die ihre Eltern nicht mehr um Erlaubnis für die Heirat fragen müssten, von geringer Relevanz.