Citation: 2C_125/2021 E. 4.3.2

4.3.2. Zur wirtschaftlichen Integration berücksichtigte die Vorinstanz die Erwerbstätigkeit des Beschwerdeführers im Rahmen einer Temporärstelle während der Dauer eines Monats im August 2014. Ab Mai 2017 bis Juli 2017 sei der Beschwerdeführer ebenfalls temporär angestellt gewesen (vgl. E. 3.5 S. 7 des angefochtenen Entscheids). Der Beschwerdeführer ging demnach während seines über siebenjährigen Aufenthalts in der Schweiz - ausser kurzen temporären Arbeitseinsätzen - keiner geregelten Erwerbstätigkeit nach. Dass er sich um eine Erwerbstätigkeit bemüht hätte, zeigt der Beschwerdeführer weder im vorinstanzlichen noch im bundesgerichtlichen Verfahren hinreichend auf. Die von ihm geltend gemachten psychischen Probleme werden nach den Feststellungen der Vorinstanz weder durch medizinische Berichte bestätigt noch durch anderweitige Hinweise glaubhaft gemacht (vgl. E. 3.5 S. 7 des angefochtenen Entscheids). Im Zusammenhang mit seiner psychischen Gesundheit stehende, hinreichend begründete Sachverhaltsrügen bringt der Beschwerdeführer vor Bundesgericht sodann nicht vor (vgl. Art. 97 Abs. 1 BGG i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG). Andere gesundheitliche Probleme sind nicht aktenkundig. Es ist von einer uneingeschränkten Erwerbsfähigkeit auszugehen. Daran ändert entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers auch die konfliktreiche Ehe nichts, zumal dieser Umstand nicht erklärt, weshalb keine Erwerbstätigkeit ausgeübt werden kann. Die fehlende Erwerbstätigkeit kann dem Beschwerdeführer - entgegen seiner Auffassung - daher angelastet werden. Vor diesem Hintergrund erweist sich auch die Sozialhilfeabhängigkeit des Beschwerdeführers als selbstverschuldet. Der Umfang des Sozialhilfebezugs von insgesamt knapp Fr. 80'000.-- ist sodann erheblich (vgl. Bst. A.c hiervor; Urteile 2C_813/2019 vom 5. Februar 2020 E. 2.3; 2C_263/2016 vom 10. November 2016 E. 3.1.3; vgl. auch E. 3.5 S. 8 des angefochtenen Entscheids).