Citation: 8C_609/2020 E. 3

3. Die Vorinstanz hat weiter erwogen, sei das Unfallgeschehen vom 11. Juli 2016 höchstens als mittelschwer im engeren Sinne zu qualifizieren, müssten für die Bejahung des adäquaten Kausalzusammenhangs nach der Rechtsprechung mindestens drei Adäquanzkriterien oder eines davon in besonders ausgeprägter Weise erfüllt sein. Die Beschwerdeführerin bestreite nicht, dass letztes nicht gegeben sei. Sie halte einzig an ihrer Auffassung fest, die Kriterien der besonderen Eindrücklichkeit des Unfalls sowie der Schwere oder besonderen Art der erlittenen Verletzungen hätten zu dem medizinisch nicht objektivierbaren Schulter-Arm-Syndrom geführt. Daher sei der adäquate Kausalzusammenhang des geltend gemachten Schulter-Arm-Syndroms links und die damit einhergehenden Beschwerden mit dem Unfall ohne Weiteres zu verneinen, ohne dass zu prüfen sei, ob ein natürlicher Kausalzusammenhang bestehe.