Citation: 9C_640/2023 E. 5.2.2

5.2.2. Die Vorinstanz hielt im angefochtenen Entscheid - nicht offensichtlich unrichtig und deshalb für das Bundesgericht verbindlich (vgl. vorne E. 1) - fest, die B.________ GmbH habe ab Anfang 2015 keine Sozialversicherungsabgaben mehr bezahlt. Der Beschwerdeführer als Geschäftsführer habe, insbesondere bei der Grösse des Unternehmens von weniger als zehn Mitarbeitern, den Überblick über alle wesentlichen Belange haben müssen. Es sei grobfahrlässig, Löhne zu bezahlen, wenn die darauf ausfallenden Sozialversicherungsbeiträge nicht gedeckt seien. Mit dieser Begründung setzt sich der Beschwerdeführer nicht auseinander. Er gibt auch keine Gründe an, weshalb er als Geschäftsführer die Zahlung der Abgaben nicht veranlasst hat. Soweit er sich auf die AHVeasy-Auszüge beruft, auf die er gutgläubig habe vertrauen dürfen, kann ihm nicht gefolgt werden. Als Geschäftsführer musste ihm bewusst sein, dass seit Anfang 2015 keine Sozialversicherungsbeiträge mehr bezahlt wurden und die AHVeasy-Auszüge, welche lediglich geringe Ausstände (respektive gar keine Ausstände in den Jahren 2015 bis 2017) zeigen, entsprechend nicht vollständig sein konnten. Zudem datieren diese Auszüge von April 2020, einem Zeitpunkt, in dem der Schaden bereits entstanden und mittels Verfügung eingefordert worden war. Die Vorinstanz hat demnach kein Bundesrecht verletzt, indem sie von einem grobfahrlässigen Verhalten des Beschwerdeführers ausgegangen ist.