Citation: 4A_501/2021 E. 11

Nach dem Gesagten ist die Beschwerde teilweise gutzuheissen, soweit darauf einzutreten ist. Ziff. 1, 3, 4 und 5 des vorinstanzlichen Urteils werden aufgehoben. Die Beklagte wird verpflichtet, der Klägerin EUR 357'001.50 nebst Zins zu 5 % seit 4. März 2016, GBP 210'598.80 nebst Zins zu 5 % seit dem 12. Juli 2021 und EUR 5'354.50 nebst Zins zu 5 % seit dem 12. Juli 2021 zu bezahlen. Im Mehrbetrag wird die Klage abgewiesen. Die Beklagte obsiegt einzig im Zusammenhang mit den vorprozessualen Anwaltskosten, die der Klägerin nicht zuzusprechen sind (vgl. hievor E. 9). Bei diesem Ergebnis sind die Gerichtkosten zu 1/20 der Klägerin und zu 19/20 der Beklagten aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Die Beklagte schuldet der Klägerin für das bundesgerichtliche Verfahren entsprechend eine Parteientschädigung im Betrag von Fr. 9'000.-- (Art. 68 Abs. 1 und 2 BGG). Die Vorinstanz wird die Kosten- und Entschädigungsfolgen des kantonalen Verfahrens neu zu regeln haben (Art. 67 und Art. 68 Abs. 5 BGG).