Citation: C 123/01 30.07.2001 E. 1

1.- Gemäss den zutreffenden Feststellungen der Vorinstanz hat der Beschwerdeführer innert der - nach seinen eigenen Angaben bis 20. Juni 1999 laufenden - Rechtsmittelfrist keine Beschwerde gegen die Verfügung der Arbeitslosenkasse vom 21. Mai 1999 erhoben. Sowohl mit Bezug auf die Eingabe vom 31. Mai 1999 wie auch mit jener vom 11. Juni 1999 mangelt es an einem Beschwerdewillen. Keines der Schriftstücke ist als Beschwerde bezeichnet oder an die zuständige Beschwerdeinstanz gerichtet. Sie enthalten weder einen Antrag auf Aufhebung der Verfügung noch eine darauf ausgerichtete Begründung. Am 31. Mai 1999 hielt der Beschwerdeführer zudem einleitend fest, vorgängig einer Beschwerde lege er wie abgemacht nochmals den Ablauf der Dinge für die Zeit vom 15. Mai 1998 bis 28. Februar 1999 fest. Abschliessend ersuchte er sodann die Verwaltung, ihm noch vor Ablauf der Beschwerdefrist mitzuteilen, ob sie für den geschilderten Ablauf Verständnis habe. Mit Eingabe vom 11. Juni 1999 verlangte er von der Kasse eine Bestätigung der Hinfälligkeit ihrer Verfügung, was nur unter dem Titel der Wiedererwägung möglich gewesen wäre. Vor Ablauf der Beschwerdefrist liess nichts darauf schliessen, dass er gegen ihre Verfügung bei einer höheren Instanz Beschwerde führen wollte. Auch wenn an Laienbeschwerden keine allzu hohen Anforderungen gestellt werden dürfen, stellt es keine Rechtsverweigerung dar, wenn eine Eingabe nur dann als Beschwerde behandelt wird, wenn sie die deutliche Absicht zeigt, dass die Überprüfung eines Entscheids oder einer Verfügung durch eine übergeordnete Instanz verlangt wird (BGE 117 Ia 133 Erw. 5d, 116 V 356 Erw. 2b).