Citation: 6B_741/2016 E. 3.2

3.2. Wie die Vorinstanz ausführt, konnten die beantragten Beweisabnahmen an diesem Sachverhalt nichts ändern (Urteil S. 10), auch nicht etwa die Einvernahme des Chauffeurs oder die Durchführung eines Augenscheins mit Fahrversuchen (Beschwerde Ziff. 46, 47, 55). Die Abweisung der Beweisbegehren in antizipierter Beweiswürdigung ist nicht zu beanstanden, da die von der Polizei vorgefundene Situation massgebend ist. Diese Situation ist rechtsgenüglich erwiesen (Art. 139 Abs. 2 StPO; vgl. dazu Urteile 6B_488/2016 vom 5. September 2016 E. 3.4.2 und 6B_1067/2015 vom 1. Juni 2016 E. 6.1). Nicht anders verhält es sich mit der Rüge einer Verletzung von Art. 6 StPO (vgl. BGE 140 I 285 E. 6.3.1; Urteile 6B_503/2015 vom 24. Mai 2016 E. 7.1 und 6B_288/2015 vom 12. Oktober 2015 E. 1.3.2). Der Beschwerdeführer macht u.a. geltend, mit einer Expertise durch entsprechende Fahrversuche liesse sich ein objektiv unfehlbarer Nachweis erbringen, dass die Zufahrt möglich war und für die vom Transporteur damals eingesetzten Kleinlastwagen auch tatsächlich jederzeit möglich gewesen sei (Beschwerde S. 24, Ziff. 6). Wie die Privatklägerin an der Berufungsverhandlung ausführte, hatte der Beschwerdeführer den Traktor ein wenig weiter nach unten gestellt, nachdem die Polizei gekommen war, sodass der Milchlastwagen am nächsten Tag durchfahren konnte (oben E. 3.1). Es ist klar, dass die Durchfahrt möglich war, wenn die Maschinen entsprechend abgestellt wurden. Dazu bedurfte es keiner Expertise.