Citation: 8C_571/2018 E. 3

Das kantonale Gericht hat die massgebenden Bestimmungen über die betragsmässige Festsetzung der Invalidenrente (Art. 36 Abs. 2 IVG in Verbindung mit Art. 29bis AHVG; Art. 32 Abs. 1 IVV in Verbindung mit Art. 50 ff. AHVV), namentlich in Bezug auf die Ermittlung des durchschnittlichen Einkommens (Art. 51 ff. AHVV) sowie das Splitting (Art. 29quinquies Abs. 3 und 4 AHVG; Art. 50b AHVV), zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen. Anzufügen bleibt, dass sich Verwaltungsweisungen grundsätzlich nur an die Durchführungsstellen richten und für das Sozialversicherungsgericht nicht verbindlich sind. Indes berücksichtigt das Gericht die Kreisschreiben insbesondere dann und weicht nicht ohne triftigen Grund davon ab, wenn sie eine dem Einzelfall angepasste und gerecht werdende Auslegung der anwendbaren gesetzlichen Bestimmungen zulassen und eine überzeugende Konkretisierung der rechtlichen Vorgaben enthalten. Dadurch trägt es dem Bestreben der Verwaltung Rechnung, durch interne Weisungen eine rechtsgleiche Gesetzesanwendung zu gewährleisten. Auf dem Wege von Verwaltungsweisungen dürfen keine über Gesetz und Verordnung hinausgehenden Einschränkungen eines materiellen Rechtsanspruchs eingeführt werden (BGE 142 V 442 E. 5.2 S. 445 f. mit Hinweisen).