Citation: 6B_929/2019 E. 7.1

7.1. Bezüglich der Geldstrafe sei die Vorinstanz von einem Tagessatz von Fr. 90.-- ausgegangen, obwohl sie mittlerweile prozessual bedürftig sei. Das Gericht bestimmt die Höhe des Tagessatzes nach den persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnissen des Täters im Zeitpunkt des Urteils, namentlich nach Einkommen und Vermögen, Lebensaufwand, allfälligen Familien- und Unterstützungspflichten sowie nach dem Existenzminimum (Art. 34 Abs. 2 dritter Satz StGB). Das Einkommen des Täters bildet lediglich den Ausgangspunkt für die Bemessung der Höhe des Tagessatzes (vgl. BGE 134 IV 60 E. 6.1 ff.). Die wirtschaftliche Situation der Beschwerdeführerin zeigt keine Bedürftigkeit an: Nach der Verfügung des Bundesgerichts vom 12. September 2019 betreffend unentgeltliche Rechtspflege besteht nach Verrechnung von Einnahmen und Ausgaben ein Überschuss von etwa Fr. 1'880.-- resp., unter Berücksichtigung von weiteren, nicht durchwegs belegten Auslagen, ein solcher von Fr. 900.-- bis 1'000.-- monatlich. Zu weiteren Kriterien äussert sich die Beschwerdeführerin nicht (vgl. BGE 144 IV 198 E. 5.4.2 S. 201). Eine bundesrechtswidrige Bemessung des Taggeldansatzes ist nicht ersichtlich.