Citation: H 202/04 16.12.2004 E. 3

Der Gesuchsteller beruft sich zum einen auf den Revisionsgrund von Art. 136 lit. b OG. Er sieht eine Verletzung dieser Bestimmung darin, dass die Vorinstanz der Ausgleichskasse mit Entscheid vom 29. August 2003 mehr zugesprochen habe, als diese selbst beantragt habe. Er missversteht den Anwendungsbereich von Art. 136 lit. b OG. Dieser beschränkt sich auf Verfahrensfehler des Bundesgerichts oder Eidgenössischen Versicherungsgerichts. Allfällig durch die Vorinstanz begangene prozessuale Unzulänglichkeiten hätten im Rahmen des ordentlichen Verwaltungsgerichtsbeschwerdeverfahrens vorgebracht werden müssen. Jedenfalls erlaubte Art. 85 Abs. 2 lit. d AHVG in der bis Ende 2002 gültig gewesenen, hier anwendbaren Fassung es dem kantonalen Gericht, über die Anträge der Parteien hinauszugehen. Ohnehin hielt sich die Vorinstanz beim Entscheid vom 29. August 2003 an den von den Parteien gesetzten Rahmen, folgte sie doch den von der Verwaltung mit der lite pendente erlassenen Verfügung vom 13. Mai 2002 geänderten Anträgen. Soweit der Gesuchsteller die Art und Weise der Beitragsfestsetzung bemängelt, ist darin ebenso wenig ein Revisionsgrund im Sinne von Art. 136 lit. b OG zu erblicken.