Citation: 9C_196/2023 E. 2.3

2.3. Die Bemessung der geldwerten Leistungen und damit der Verrechnungssteuer lässt die Gesellschaft unbestritten. Im Eventualstandpunkt wendet sie sich immerhin gegen die Erhebung von Verzugszinsen. Damit wirft sie eine bundesrechtliche Fragestellung auf. Bei aller Rechtsanwendung von Amtes wegen (Art. 106 Abs. 1 BGG) geht das Bundesgericht, unter Berücksichtigung der allgemeinen Begründungspflicht der Beschwerde (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG), auch im bundesgesetzlichen Bereich nur den geltend gemachten Rügen nach, es sei denn, die rechtlichen Mängel lägen geradezu auf der Hand (BGE 148 V 366 E. 3.1). Die Gesellschaft erklärt, der Verzugszins werde angefochten, da dieser durch die "jahrelange Verzögerung durch die ESTV massiv erhöht" worden sei. Das Verfahren vor der ESTV habe vier Jahre und drei Monate, jenes vor dem Bundesverwaltungsgericht weitere zwei Jahre gedauert. Abgesehen vom Hinweis auf die ihres Erachtens zu lange Verfahrensdauer lassen sich der Beschwerdeschrift keinerlei Ausführungen zum Verzugszins entnehmen. Dies ist offensichtlich unzureichend, um das Bundesgericht zu einer Prüfung zu veranlassen, welche Bestand und Höhe des Verzugszinses zum Gegenstand haben könnte.