Citation: U 320/04 09.05.2006 E. A

Der 1956 geborene S.________ arbeitete seit Februar 1989 in der Firma Y.________ als Standbau-Monteur und war dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Wegen eines Sturzes am 21. April 1995 von einem rund vier Meter hohen Messegerüst auf den Betonboden zog er sich eine distale, rechtsseitige Unterschenkeltrümmerfraktur zu. Die von Kreisarzt Dr. med. L.________, FMH für Chirurgie, SUVA , am 26. Oktober 1995 festgestellte eingeschränkte Dorsalextension sowie Schwellungen und Belastungsschmerzen am rechten Sprunggelenk bestanden auch nach der chirurgischen Entfernung des Osteosynthesematerials am 10. Mai 1996 und trotz beständig durchgeführter Physiotherapie fort (vgl. Berichte des Dr. med. J.________, Spezialarzt FMH für Chirurgie, SUVA, vom 5. September 1996, 17. Februar 1997 und 31. Juli 1998). Mit Verfügung vom 14. März 1997 sprach die SUVA dem Versicherten eine Integritätsentschädigung gestützt auf eine Integritätseinbusse von 10 % zu. Seit dem Unfall vom 21. April 1995 ist S.________ im zuletzt ausgeübten Beruf als Standbau-Monteur nicht mehr arbeitsfähig. Die Firma Y.________ beschäftigte ihn ab 1. Januar 1996 bis Ende Oktober 1997 (Kündigung aus strukturellen Gründen) in einer vorwiegend sitzend zu verrichtenden Tätigkeit weiter (Bereitstellen von benötigtem Material an Hand von Planauszügen). Eine im Rahmen beruflicher Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung am 17. August 1998 begonnene kaufmännische Ausbildung brach er aus gesundheitlichen Gründen ab (psychische Probleme, Exzision eines Ossikels im rechten Oberschenkelgelenk am 4. November 1998; vgl. Bericht der IV-Stelle des Kantons Zürich vom 1. September 1999). Am 26. Januar 1998 teilte der Hausarzt Dr. med. K.________, Arzt für Allgemeine Medizin FMH, der SUVA mit, wegen einer im Laufe des Jahres 1997 eingetretenen Depression (Beeinträchtigung des Selbstwertgefühls, Ängste, Appetitabnahme und Gewichtsverlust, Müdigkeit, Antriebslosigkeit, zunehmende Isolation und suizidale Gedanken) sei eine Psychotherapie indiziert. Die SUVA lehnte diesbezüglich zu erbringende Leistungen ab, weil "die adäquate Kausalität zwischen den Depressionen von Herrn Sharsing und dem Unfallereignis vom 21. April 1995" fehle (Schreiben vom 20. Februar 1998). Mit Beginn ab 1. Juni 2001 sprach die IV-Stelle Zürich dem Versicherten eine ganze Invalidenrente auf Grund eines Invaliditätsgrades von 70 % zu (Verfügung vom 21. Mai 2001). Nachdem die SUVA zunächst einen Anspruch auf Invalidenrente verneint hatte (Verfügung vom 9. November 2001), sprach sie dem Versicherten wegen der körperlichen Unfallfolgen ab 1. Oktober 1999 eine Rente gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 15 % zu (Verfügung vom 29. Juli 2002). Eine Einsprache, mit welcher auch psychische Beschwerden geltend gemacht wurden, wies sie ab, soweit sie darauf eintrat (Einspracheentscheid vom 21. März 2003).