Citation: 1C_170/2022 E. 6.1.2

6.1.2. Das Bundesgericht hat bereits im Urteil 1C_635/2018 vom 31. März 2020 E. 3.4.2 (mit Verweis auf FRITZSCHE/BÖSCH/WIPF/KUNZ, Zürcher Planungs- und Baurecht, Band 2, 6. Auflage 2019, S. 826) bestätigt, dass es nicht willkürlich ist, für die Wahrnehmung des inventarisierten Objekts auf Drittstandorte abzustellen und nicht auf die Perspektive vom Schutzobjekt aus. Vorliegend bestreitet die Beschwerdeführerin nicht substanziiert, dass die Sicht auf die Inventarobjekte einzig bei einer Standortwahl unmittelbar talwärts des bestehenden Zwischenraums zwischen den Gebäuden Spyristrasse 32 und 34 durch die Neubauten eingeschränkt (aber nicht völlig verbaut) wird; erst recht legt sie nicht dar, inwiefern die (vom Verwaltungsgericht übernommenen) Feststellungen des Baurekursgerichts offensichtlich unrichtig sind. Dass dem talseitigen Blick vom Privatgrundstück Kat.-Nr. FL1821 aus über die bestehenden Garagen hinweg besondere Bedeutung für die Wahrnehmung der Inventarobjekte zukomme, ist weder dargelegt noch ersichtlich. Die Beschwerdeführerin setzt sich auch mit der Heterogenität der Umgebung nicht auseinander und legt nicht dar, inwiefern die Praxis des Verwaltungsgerichts zum Volumenverzicht oder dessen Anwendung im vorliegenden Fall willkürlich sei. Der Entscheid der Vorinstanz ist weder offensichtlich unhaltbar, noch steht er im klaren Widerspruch zur tatsächlichen Situation.