Citation: 6B_913/2019 E. 2.2.3

2.2.3. Die Vorinstanz erwägt sodann auch in Bezug auf die hinsichtlich Beschwerdegegner 3 [C.________] zusätzlich vorgebrachten Umstände und Verhaltensweisen, aus welchen sich eine eventualvorsätzliche arglistige Täuschung ergeben soll, die Einvernahmen von H.________ könnten mangels Konfrontationseinvernahme nicht zu Lasten des Beschuldigten herangezogen werden. Doch verweist die Vorinstanz in diesem Punkt auch auf die Erwägungen zur Beschwerdegegnerin 1 [A.________] (angefochtenes Urteil S. 45). In diesem Kontext hat die Vorinstanz die Aussagen von H.________ explizit gewürdigt und ist zum Schluss gelangt, dieser habe in seiner letzten Einvernahme nicht mehr genau angeben können, wer mit ihm über die österreichische Investorenwarnung gesprochen habe. Indessen habe der Beschwerdegegner 3 [C.________] anlässlich der Hauptverhandlung klargestellt, dass er sich gegenüber H.________ zur Warnung der österreichischen Finanzmarktaufsicht geäussert und ihm mitgeteilt habe, dass D.________ für Österreich keine Konzession gehabt habe (angefochtenes Urteil S. 32). Diese Aussage, welche insofern mit den Aussagen des zunächst als Beschuldigter und später als Auskunftsperson einvernommenen H.________ übereinstimmt (Untersuchungsakten BA 12 66 0010 und 0076), erachtet die Vorinstanz als glaubhaft (angefochtenes Urteil S. 47). Auch hieraus ergibt sich in klarer Weise, dass die Vorinstanz die Aussagen tatsächlich verwertet hat. Im Übrigen nimmt sie nicht an, die Aussagen von H.________ seien in jedem Fall unverwertbar, sondern erachtet die Verwertbarkeit lediglich als fraglich (angefochtenes Urteil S. 48).