Citation: 8C_565/2021 E. A

Der 1958 geborene A.________, Gesellschafter und Vorsitzender der Geschäftsführung der B.________ GmbH, bezog wegen der Folgen eines erlittenen Schleudertraumas der Halswirbelsäule ab 1. April 2003 Rentenleistungen der Unfall- und der Invalidenversicherung (Verfügung vom 25. April 2003). Im Rahmen einer Rentenrevision von Amtes wegen im Jahre 2008 klärte die IV-Stelle des Kantons Zürich aufgrund eines Hinweises der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) die medizinische und berufliche Situation vertieft ab und ordnete im März 2009 eine Observation von A.________ an. Dies führte zur Sistierung der Invalidenrente am 19. November 2009 und zur Einreichung einer Strafanzeige gegen A.________ am 5. Januar 2010. Gestützt auf das überdies veranlasste Gutachten des Medizinischen Zentrums Römerhof (MZR) vom 9. Mai 2011 sprach ihm die IV-Stelle in Aufhebung der bisherigen Rentenleistungen unter dem Titel der prozessualen Revision vom 1. Februar bis 31. Dezember 1997, vom 1. September 1999 bis 31. Mai 2000 und vom 27. Februar bis 7. April 2001 eine halbe Rente zu. Ferner hob sie die bisher vom 1. Januar 1998 bis 1. September 1999, vom 1. Juni 2000 bis 27. Februar 2001 und ab 7. April 2001 zugesprochenen Renten auf (Verfügung vom 9. September 2011). Sie forderte zudem verfügungsweise am 16. November 2011 zu viel ausgerichtete Rentenbetreffnisse in der Höhe von Fr. 596'283.- zurück. Die gegen beide Verfügungen erhobenen Beschwerden hiess das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich nach Vereinigung der Verfahren teilweise gut, indem es in Abänderung der Verfügung vom 9. September 2011 die Rentenleistungen rückwirkend per 1. Juni 2001 aufhob und in Abänderung der Verfügung vom 16. November 2011 den Rückerstattungsanspruch auf Fr. 524'713.- festsetzte. Im Übrigen wies es die Beschwerden ab (Urteil vom 30. Mai 2014). Das Bundesgericht wies die hiergegen geführte Beschwerde mit Urteil 8C_626/2014 vom 6. Januar 2015 a b. Mit Verfügung vom 28. Juli 2011 hatte die Suva ihrerseits zuvor die bisher ausgerichtete Invalidenrente rückwirkend auf den 1. August 2006 aufgehoben, verbunden mit einer Rückforderung von Fr. 108'702.30. In der Folge nahm die Suva das zwischenzeitlich sistierte Einspracheverfahren wieder auf und hielt an der Rückforderung mit Einspracheentscheid vom 19. März 2020 fest.