Citation: 6B_157/2018 E. 1.6.3

1.6.3. Mit dem Vorhalt, die Vorinstanz setze sich nicht auseinander mit der Aussage von C.________, wonach dieser den Beschwerdegegner nicht zum Einkaufszentrum, sondern direkt nach F.________ gefahren habe, vermag der Beschwerdeführer ebenfalls keine Willkür zu belegen. Die Vorinstanz würdigt die Aussagen von C.________ indem sie festhält, dieser bestätige die Angaben des Beschwerdeführers zwar teilweise. So wolle er gesehen haben, dass Letzterer am Treffen vom 5. August 2014 Geld gezählt habe. Die eigentliche Geldübergabe habe er hingegen zugegebenermassen nicht beobachtet. Auch sonst wichen seine Aussagen in nicht unwesentlichen Bereichen von denjenigen des Beschwerdeführers ab. Insgesamt gelangt die Vorinstanz zum Schluss, dass die Aussagen von C.________ die Glaubhaftigkeit jener des Beschwerdegegners nicht zu erschüttern vermöchten. Wenn sie später bezüglich der Fahrt ins Einkaufszentrum zur Sachverhaltsfeststellung nicht die Aussage von C.________, sondern die Schilderung des Beschwerdegegners heranzieht, ist dies folgerichtig und bedeutet kein willkürliches Ausserachtlassen der betreffenden Aussagen. Auch lässt sie die Aussage von C.________ "nicht einfach deshalb unberücksichtigt, weil der Beschwerdeführer und C.________ Kollegen sind", wie der Beschwerdeführer geltend macht. Wohl hält die Vorinstanz in Bezug auf C.________ fest, ohnehin bestehe aufgrund der Freundschaft zum Beschwerdeführer eine vergleichsweise hohe Gefahr der Befangenheit. Allerdings ist dies nur einer von mehreren Aspekten, die sie alle in ihre Aussagewürdigung miteinbezieht.