Citation: 8C_450/2009 20.08.2009 E. 5.2

5.2.1 Was die leidensbedingte Behinderung der im Haushalt anfallenden Verrichtungen anbelangt, gilt es zu beachten, dass die auf einen den entsprechenden Anforderungen genügenden Abklärungsbericht an Ort und Stelle (Art. 69 Abs. 2 IVV; BGE 130 V 61 E. 6.2 S. 62 f.) gestützten Feststellungen einer gerichtlichen Vorinstanz bezüglich der Einschränkung im Haushalt tatsächlicher Natur sind, welche vom Bundesgericht - analog zur Feststellung der Arbeitsunfähigkeit im erwerblichen Bereich (BGE 132 V 393 E. 3.2 S. 397 ff.) - nur in den genannten Schranken (E. 1 hievor) überprüft werden (Urteil I 693/06 vom 20. Dezember 2006 E. 6.3). 5.2.2 In grundsätzlicher Hinsicht sind vorliegend keine Hinweise ersichtlich - und werden letztinstanzlich auch nicht dargetan -, welche an der Kompetenz der zuständigen Mitarbeiterin der IV-Stelle zweifeln liessen. Ihr Bericht vom 23. September 2008 genügt insbesondere den Erfordernissen hinsichtlich Plausibilität, Begründetheit und Detailliertheit in allen Punkten (Urteil I 246/05 vom 30. Oktober 2007 E. 5.2.1 mit Hinweisen, nicht publ. in: BGE 134 V 9, aber in: SVR 2008 IV Nr. 34 S. 111). Die im Haushaltsbericht enthaltene Umschreibung der Tätigkeitsfelder entspricht ferner den Vorgaben der Randziffern 3086 ff. des Kreisschreibens des BSV über Invalidität und Hilflosigkeit in der Invalidenversicherung (KSIH) und auch die Gewichtung der einzelnen Haushaltsaufgaben hält sich innerhalb der dort angegebenen Bandbreiten und ist in Anbetracht der konkreten Umstände nicht zu beanstanden. Auch wenn die Einschränkung insgesamt, da um über 40 % von der im Erwerbsbereich festgestellten Arbeitsunfähigkeit abweichend, als an der unteren Grenze liegend anmutet, zumal der im Rahmen der Schadenminderungspflicht zu erwartenden - erweiterten (vgl. BGE 133 V 504 E. 4.2 S. 509 f.; 130 V 97 E. 3.3.3 S. 101, je mit Hinweisen) - Mithilfe des Ehemannes der Beschwerdeführerin infolge seiner eigenen gesundheitlichen Probleme Grenzen gesetzt sind (vgl. dazu Abklärungsbericht Haushalt vom 23. September 2008, S. 4), ist die von der Verwaltung ermittelte Behinderung von 8,5 % namentlich vor dem Hintergrund der nur unter eingeschränktem Blickwinkel zulässigen Überprüfbarkeit nicht zu bemängeln. Beachtung zu schenken ist dabei auch dem Umstand, dass der durch die Gesundheitsschädigung verursachte erhöhte zeitliche Aufwand bei der Bewältigung der häuslichen Tätigkeiten zumindest teilweise mit der 35 %igen Reduktion des Erwerbspensums abgegolten wird. Selbst wenn im Übrigen allfälligen Wechselwirkungen zwischen Erwerbs- und Haushaltsbereich im Umfang des Maximalansatzes von 15 ungewichteten Prozentpunkten Rechnung getragen würde (BGE 134 V 9 E. 7 S. 10 ff.; entsprechende Anhaltspunkte hierfür finden sich in den Eingaben der Beschwerdeführerin zuhanden der IV-Stelle vom 22. Mai 2007 und 14. Oktober 2008 sowie im Bericht des Dr. med. A.________ vom 11. März 2008), ergäbe sich, wie die nachstehende Erwägung zeigt, kein rentenbegründender Invaliditätsgrad. 5.3 Die Invalidität beläuft sich nach dem Gesagten gesamthaft auf 31 % ([0,85 x 35,34 %] + [0,15 x 8,5 %]; zu den Rundungsregeln: BGE 130 V 121) bzw. - in Berücksichtigung allfälliger Wechselwirkungen - 34 % ([0,85 x 35,34 %] + [0,15 x 23,5 %]). Die bisher ausgerichtete Viertelsrente wurde nach Massgabe des Art. 88bis Abs. 2 lit. a IVV mit Verfügung vom 14. November 2008 mithin zu Recht auf Ende Dezember 2008 eingestellt (vgl. auch BGE 8C_763/2008 vom 19. Juni 2009). Im Hinblick auf eine künftige Rente bleibt anzumerken, dass der Versicherten, sollte sich ihr Gesundheitszustand insbesondere bedingt durch ihre MS-Erkrankung verschlechtern und die Leistungsfähigkeit in beiden Tätigkeitsbereichen dadurch in vermehrtem Ausmass beeinträchtigt werden, jederzeit der Weg der Neuanmeldung gemäss Art. 87 Abs. 4 in Verbindung mit Abs. 3 IVV offen steht.