Citation: 8C_378/2017 E. 5.2

5.2. Die Beschwerdegegnerin äussert sich nicht mehr zur Zumutbarkeit, sondern erinnert in der Beschwerdeantwort lediglich daran, dass sie die ausgewählten DAP-Profile bereits im Einspracheverfahren als unzumutbar bemängelt habe. Dort hatte sie geltend gemacht, in der Auswahl der Profile sei nicht beachtet worden, dass sie ihren linken Arm bzw. ihre linke Hand aufgrund der zahlreichen, nicht mehr zumutbaren Bewegungen praktisch nur noch als Hilfshand einsetzen könne. Aus dem von der Vorinstanz bestätigten medizinischen Zumutbarkeitsprofil ergibt sich jedoch (wie die Suva schon im Einspracheentscheid ausführte), dass es der Versicherten aufgrund der unwidersprochenen ärztlichen Beurteilungen des Kreisarztes und der Klinik B.________ mit gewissen Einschränkungen für die linke obere Extremität durchaus zuzumuten ist, beidhändig zu arbeiten, auch wenn sie sich subjektiv nicht mehr dazu in der Lage fühlt (vgl. BGE 130 V 396 E. 5.3.2 S. 399). Mithin ist davon auszugehen, dass die ausgewählten DAP-Arbeitsplätze der Versicherten zumutbar sind.