Citation: 8C_635/2023 E. 5.2.3

5.2.3. Wie das kantonale Gericht zutreffend festhielt, hatte vor Prof. Dr. med. B.________ bereits der behandelnde Dr. med. D.________ eingehende und differenzierte Überlegungen zur möglichen Ursache der linksseitigen Fussbeschwerden getätigt, wenn auch ohne letztlich eine Antwort finden zu können. Aus seinem diesbezüglichen Bericht vom 27. Februar 2021 ergeben sich dabei keine Anhaltspunkte dafür, dass er die rechtsseitigen Kniebeschwerden als Ursache auch nur in Betracht gezogen hätte; vielmehr diskutierte er ausschliesslich Vorgänge bzw. Zusammenhänge (wie u.a. eine Überbelastung und Überforderung) im Bereich des linken Fusses bzw. Unterschenkels. In einem ersten Bericht vom 4. März 2021 erwähnte Dr. med. C.________ sodann eine "Fehlbelastung bei nicht regulärem Gangbild". Auch hier gibt es jedoch keine Hinweise dafür, dass er die Problematik auf die - in seinem Bericht nicht erwähnten - rechtsseitigen Kniebeschwerden zurückgeführt hätte. Dass er schliesslich am 5. November 2021 - d.h. nachdem die Zürich mit Verfügung vom 25. Oktober 2021 eine Leistungspflicht für die linksseitigen Fussbeschwerden verneint hatte - pauschal vermerkte, es liege eine "Spätunfallfolge" vor, weil die Beschwerdeführerin die rechte Seite habe entlasten müssen und dafür die linke Seite deutlich stärker belastet habe, vermag vor diesem Hintergrund nicht zu überzeugen. Inwiefern die Schlussfolgerung des kantonalen Gerichts, der Bericht vom 5. November 2021 begründe keine auch nur geringen Zweifel an der Zuverlässigkeit der versicherungsmedizinischen Beurteilung des Prof. Dr. med. B.________, vor diesem Hintergrund gegen Bundesrecht verstossen soll, ist nicht ersichtlich. Eine unzulässige fachfremde Interpretation der medizinischen Fragen durch die Vorinstanz, welche die Grenzen der zulässigen freien Beweiswürdigung überschritten hätte, ist insofern ebenfalls nicht auszumachen ( für eine solche Konstellation vgl. etwa Urteil 8C_84/2022 vom 19. Mai 2022 E. 6.2.1 mit Hinweis).