Citation: 9C_393/2014 E. 3.2

3.2. Die vorinstanzliche Feststellung der Arbeitsfähigkeit ab Juli 2011 beruht auf dem Bericht des SUVA-Kreisarztes Dr. med. B.________ vom 25. Juli 2011, den das kantonale Gericht für nachvollziehbar begründet gehalten hat. Der Kreisarzt habe u.a. explizit festgehalten, die unfallfremden Rückenbeschwerden führten nicht zu wesentlichen zusätzlichen Beeinträchtigungen. Seine Einschätzung stimme mit jener der behandelnden Ärzte von der Klinik C.________ überein, die nach einer Untersuchung der Wirbelsäule eine uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit für leichte Tätigkeiten attestierten (Bericht vom 4. Mai 2011). Im Bericht der Rheumaklinik des Spitals D.________ vom 22. März 2012, der eine um 25 % eingeschränkte Arbeitsfähigkeit ausweist, seien keine neuen relevanten Befunde ersichtlich. Indessen sei darin festgehalten worden, bei optimaler Kooperations- und Leistungsbereitschaft sei längerfristig eine volle Arbeitsfähigkeit erreichbar; zudem beziehe sich die attestierte Einschränkung auf leichte bis mittelschwere Tätigkeiten, während der Kreisarzt lediglich körperlich leichte Arbeiten für vollumfänglich zumutbar erachtet habe. Dr. med. E.________, Facharzt für Neurologie, habe im Bericht vom 14. August 2012 in Bezug auf die Unfallfolgen eine Einschränkung von 50 % attestiert, indessen fehle eine Begründung für diese von der bisherigen Aktenlage abweichende Auffassung. Was psychische Beeinträchtigungen anbelangt, so sei in den Berichten der Rheumaklinik des Spitals D.________ vom 22. März und 25. Juli 2012 eine mittelgradige depressive Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10: F32.11) und im Bericht der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Spitals D.________ vom 17. September 2012 eine leichte depressive Episode (ICD-10: F32.0) diagnostiziert worden. Bei einer depressiven Episode handle es sich definitionsgemäss um ein vorübergehendes Leiden, das nicht geeignet sei, eine leistungsspezifische Invalidität zu begründen. Mit Blick auf die fehlende Behandlung und die aktive Freizeitgestaltung des Beschwerdeführers sei eine invalidenversicherungsrechtlich relevante Einschränkung der Arbeitsfähigkeit nicht überwiegend wahrscheinlich und bestehe auch keine Veranlassung zu weiteren Abklärungen.