Citation: 8C_199/2023 E. 4.2.4

4.2.4. Wenn die Vorinstanz zum Schluss gelangt ist, weder die Berichte des Dr. med. D.________ vom 9. Juni 2020 und 21. Dezember 2020 noch diejenigen des Dr. med. E.________ vermöchten auch nur geringe Zweifel an der Beurteilung des RAD-Arztes Dr. med. B.________ zu begründen (zur Aufgabe des RAD, die funktionelle Leistungsfähigkeit der versicherten Person zu beurteilen vgl. Art. 59 Abs. 2 und 2bis IVG; Art. 49 IVV; BGE 137 V 210 E. 1.2.1; 135 V 254 E. 3.3.2), so hat sie damit nach dem Gesagten weder Beweise willkürlich (vgl. E. 1.2 hiervor) gewürdigt noch sonstwie Bundesrecht verletzt. Soweit sich die Beschwerdeführerin ferner auf einen weiteren Bericht des Dr. med. D.________ vom 20. Dezember 2021 beruft, ist Folgendes festzuhalten: Es handelt sich dabei um ein unechtes Novum, dessen Einbringung vor Bundesgericht nur im Rahmen von Art. 99 Abs. 1 BGG zulässig ist. Der vorinstanzliche Verfahrensausgang allein bildet noch keinen hinreichenden Anlass für die Zulässigkeit unechter Noven, die bereits im kantonalen Verfahren ohne Weiteres hätten vorgebracht werden können (BGE 143 V 19 E. 1.2). Die Beschwerdeführerin legt nicht dar, dass ihr die Einreichung dieses Berichts bei der Vorinstanz trotz hinreichender Sorgfalt prozessual unmöglich und objektiv unzumutbar gewesen wäre. Er ist somit unbeachtlich (vgl. Urteile 8C_73/2023 vom 28. Juni 2023 E. 8.2.1; 8C_643/2021 vom 26. April 2022 E. 4.1).