Citation: 9C_109/2023 E. 2

Die Beschwerde richtet sich gegen einen Endentscheid einer oberen kantonalen Instanz in einer öffentlich-rechtlichen Angelegenheit (Art. 82, 86 Abs. 1 lit. d und Abs. 2 sowie Art. 90 BGG). Nach Art. 89 Abs. 1 lit. c BGG ist zur Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten berechtigt, wer ein schutzwürdiges Interesse an der Aufhebung oder Änderung des angefochtenen Entscheids hat. Da die Steuerverwaltung infolge Verrechnung von Vorjahresverlusten gar keine direkte Bundessteuer ("Nullveranlagung") und bei den Staats- und Gemeindesteuern nur die gesetzlich vorgesehene Mindeststeuer erhoben hat, verfügt die Beschwerdeführerin offensichtlich über kein schutzwürdiges Interesse an der Beschwerdeführung (vgl. auch angefochtenes Urteil E. 1.4; BGE 140 I 114 E. 2.4.1; Urteil 2C_987/2020 vom 22. Juni 2021 E. 1.3). Auf die Beschwerde ist demnach nicht einzutreten, soweit die direkte Bundessteuer betroffen ist. Bezüglich die Staats- und Gemeindesteuer sieht Art. 73 Abs. 2 StHG (SR 642.14) ein spezialgesetzliches Beschwerderecht im Sinne von Art. 89 Abs. 2 lit. d BGG für die Steuerpflichtigen vor, soweit gemäss Art. 73 Abs. 1 StHG eine harmonisierte Materie betroffen ist. Für das analoge Beschwerderecht der nach kantonalem Recht zuständigen Behörde hat das Bundesgericht entschieden, dass bereits ein formaler Bezug zum Steuerharmonisierungsrecht genügt (BGE 134 I 303 E. 1.2). Ob dasselbe auch gilt, wenn die steuerpflichtige Person ohne schutzwürdiges Interesse Beschwerde führt, oder von ihr in diesem Fall zumindest verlangt werden kann, dass sie die Verletzung harmonisierten Steuerrechts rügt, kann hier offen bleiben, weil sich die Beschwerde ohnehin als offensichtlich unbegründet erweist.