Citation: 2C_103/2015 E. 2

Wie die nachfolgenden Erwägungen zeigen, erweist sich die Beschwerde als offensichtlich unbegründet, weshalb sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 109 BGG mit summarischer Begründung und Verweis auf die vorinstanzlichen Erwägungen zu beurteilen ist. Gemäss Art. 43 Abs. 1 AuG haben ausländische Ehegatten von Personen mit Niederlassungsbewilligung Anspruch auf Erteilung der Aufenthaltsbewilligung, wenn sie mit diesen zusammenwohnen. Vorliegend wohnt der Beschwerdeführer unbestrittenermassen nicht mehr mit seiner Gattin zusammen. Er beruft sich daher auf Art. 50 Abs. 1 lit. a und lit. b AuG, wonach der Bewilligungsanspruch des Ehegatten nach Auflösung der Ehe oder Familiengemeinschaft fortbesteht, wenn (lit. a) "die Ehegemeinschaft mindestens drei Jahre bestanden hat und eine erfolgreiche Integration besteht" oder (lit. b) "wichtige persönliche Gründe einen weiteren Aufenthalt in der Schweiz erforderlich machen". Die Voraussetzungen der genannten Bestimmungen sind jedoch entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers nicht erfüllt: Wie bereits ausgeführt, reiste seine Gattin am 17. Dezember 2012 ins Ausland und kehrte seither nicht wieder in die Schweiz zurück. Somit hatte das seit dem 22. Januar 2010 bestehende eheliche Zusammenleben bei Auflösung der Haushaltsgemeinschaft keine drei Jahre gedauert. Das vom Beschwerdeführer behauptete Vorliegen von wichtigen Gründe für getrennte Wohnsitze gemäss Art. 49 AuG scheidet von vornherein aus, da diese Bestimmung das Fortbestehen der Familiengemeinschaft voraussetzt, was hier in Anbetracht des Abbruchs jeglicher Kontakte gerade nicht der Fall ist. Ebenso wenig sind wichtige persönliche Gründe für einen weiteren Aufenthalt in der Schweiz ersichtlich: Die vom Beschwerdeführer geltend gemachte gute Integration genügt hierfür nicht (Urteil 2C_873/2013 vom 25. März 2014 E. 4.6, nicht publ. in: BGE 140 II 289). Gleiches gilt für den Umstand, dass die wirtschaftlichen Aussichten im Kosovo weniger gut sein mögen als in der Schweiz; von der Wirtschaftslage im Kosovo sind sämtliche dort lebenden Einwohner in gleicher Weise betroffen (Urteil 2C_870/2014 vom 24. April 2015 E. 2.3). Inwiefern dem knapp 27-jährigen, gesunden Beschwerdeführer, der den grössten Teil seines Lebens im Kosovo verbracht hat, eine Rückkehr in sein Heimatland unzumutbar sein sollte, ist umso weniger ersichtlich, als er sogleich nach dem Verschwinden seiner Ehefrau gemeinsam mit deren angestammter Familie im Kosovo Ferien verbrachte.