Citation: 2A.499/1999 02.05.2000 E. 1.-

a) Der angefochtene Entscheid der Rekurskommission, durch welchen der Kanton Bern zur teilweisen Rückerstattung des Bundesbeitrags verpflichtet wird, stützt sich auf öf- fentliches Bundesrecht und unterliegt, da die Voraussetzun- gen gemäss Art. 97 ff. OG erfüllt sind, der Verwaltungsge- richtsbeschwerde. Aufgrund von Art. 103 lit. a OG ist der Kanton Bern zur Beschwerde legitimiert. b) Mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht, einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens, sowie die unrichtige oder un- vollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gerügt werden (Art. 104 lit. a und b OG). Hingegen ist das Bundesgericht nicht befugt, die Angemessenheit der angefoch- tenen Anordnung zu überprüfen (vgl. Art. 104 lit. c OG). Da vorliegend eine richterliche Behörde als Vorinstanz ent- schieden hat, ist das Bundesgericht zudem an die im ange- fochtenen Entscheid enthaltene Feststellung des Sachverhal- tes gebunden, soweit dieser nicht offensichtlich unrichtig, unvollständig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrens- bestimmungen ermittelt worden ist (Art. 105 Abs. 2 OG). Dies schliesst das Vorbringen von neuen tatsächlichen Behauptun- gen und Beweismitteln weitgehend aus (BGE 125 II 217 E. 3a S. 221; 114 Ib 27 E. 8b S. 33; Fritz Gygi, Bundesverwal- tungsrechtspflege, 2. Auflage, Bern 1983, S. 286 f.). Ins- besondere können nachträgliche Veränderungen des Sachver- halts in der Regel nicht mehr berücksichtigt werden, denn einer Behörde ist nicht vorzuwerfen, sie habe den Sachver- halt im Sinne von Art. 105 Abs. 2 OG fehlerhaft festge- stellt, wenn sich dieser nach ihrem Entscheid verändert hat (BGE 125 II 217 E. 3a S. 221; 121 II 97 E. 1c S. 99 f.).