Citation: 8C_247/2024 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz mass dem psychiatrisch-neurologischen Gutachten des Dr. med. B.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie sowie Facharzt für Neurologie, samt neuropsychologischem Teilgutachten der Dr. sc. hum. dipl. psych. C.________ vom 7. Dezember 2022 vollen Beweiswert zu. Diagnostiziert wurde darin mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine undifferenzierte Somatisierungsstörung (ICD-10: F45.1) mit im Vordergrund stehenden diffusen Beschwerden im Bereich der linken Körperhälfte sowie im Subjektiven liegendem Erschöpfungssyndrom. Gestützt darauf erachtete die Vorinstanz die Beschwerdeführerin sowohl in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Fachfrau Aktivierung als auch in einer Verweisungstätigkeit ab 15. Februar 2023 im Umfang von 80 % arbeitsfähig. Die 20%ige Einschränkung ergab sich aus dem erhöhten Pausenbedarf aufgrund der undifferenzierten Somatisierungsstörung. Die Vorinstanz nahm weiter an, dass die Beschwerdeführerin als Gesunde eine Teilzeitarbeit im Umfang von 90 % ausüben würde, weshalb sie die gemischte Methode der Invaliditätsbemessung (90 % Erwerb und 10 % Haushalt) anwendete. Selbst unter Berücksichtigung einer von Dr. med. B.________ für eine kurze Zeitspanne attestierten 60%igen Arbeitsfähigkeit resultiere kein rentenbegründender Invaliditätsgrad.