Citation: 6B_755/2017 E. 1.2

1.2. Die Vorinstanz stellt die massgebenden bundesrechtlichen Voraussetzungen der Entscheidung ausführlich dar. Darauf ist gemäss Art. 109 Abs. 3 BGG zu verweisen (vgl. ferner Urteil 6B_147/2017 vom 18. Mai 2017 E. 3 mit Hinweisen). Die Vorinstanz äussert sich insbesonders zutreffend zur Aktualität des Gutachtens. Zur Beantwortung der Frage, ob ein früheres Gutachten hinreichend aktuell ist, ist nicht primär auf das formale Kriterium des Alters des Gutachtens abzustellen. Massgebend ist vielmehr die materielle Frage, ob Gewähr dafür besteht, dass sich die Ausgangslage seit der Erstellung des Gutachtens nicht gewandelt hat. Soweit ein früheres Gutachten mit Ablauf der Zeit und zufolge veränderter Verhältnisse an Aktualität eingebüsst hat, sind neue Abklärungen unabdingbar (BGE 134 IV 246 E. 4.3; Urteile 6B_1312/2016 vom 22. Juni 2017 E. 3.3.3 und 6B_147/2017 vom 18. Mai 2017 E. 5.1 mit Hinweisen). Die Vorinstanz prüft vertieft, ob die Begutachtung aus dem Jahre 2012 mutmasslich noch immer zutrifft oder ob aufgrund der seitherigen Entwicklung eine neuerliche Begutachtung anzuordnen wäre (Urteil S. 5). Sie kommt zum Ergebnis, zurzeit seien keine prognoserelevanten Veränderungen erkennbar, welche auf eine Bewährung in Freiheit im Sinne von Art. 64a Abs. 1 StGB schliessen liessen (Urteil S. 9). Der Beschwerdeführer legt nicht dar, inwiefern das Gutachten nicht mehr aktuell sein sollte bzw. welche massgebenden Tatsachen eine neue Begutachtung aufgedrängt hätten oder inwiefern die vorinstanzliche tatsächliche Würdigung unhaltbar sein sollte.