Citation: 4A_530/2016 E. A

Auf dem Grundstück Nr. www des Grundbuchs der Gemeinde U.________ steht ein Mehrfamilienhaus mit den Adressen V.________-Strasse Nr. xxx, yyy und zzz. Es besteht Stockwerkeigentum. Die C.________ AG mit Sitz in T.________ (früher: D.________ AG mit Sitz in S.________) (Klägerin, Beschwerdegegnerin) ist als Eigentümerin zweier Stockwerkeigentumseinheiten mit den Adressen V.________-Strasse Nr. yyy und zzz und einer Wertquote von insgesamt 691/1000 (6 1/2-Zimmerhaus Nr. nnn und 2 1/2-Zimmerhaus Nr. ooo) im Grundbuch eingetragen. Auch gehören ihr zwei Miteigentumsanteile zu je 1/46 am Stockwerkeigentum Nr. rrr, bei dem es sich um eine zur Liegenschaft V.________-Strasse Nr. qqq (Grundstück Nr. ppp) gehörende Garage mit 46 Autoabstellplätze handelt. A.A.________ und B.A.________ (Beklagte 1 und 2; Beschwerdeführer 1 und 2) bewohnen die Liegenschaft mit der Adresse V.________-Strasse Nr. zzz, in U.________ (nachfolgend: die Liegenschaft). Die D.________ AG hatte die Liegenschaft mit öffentlich beurkundetem Kaufvertrag vom 23. Juni 2005 vom Beklagten 1 zum Preis von Fr. 1'275'000.-- gekauft, der durch die Übernahme von Grundpfandschulden getilgt wurde. Zuvor, nämlich am 14. Juni 2005, hatten die Beklagten mit der E.________ GmbH einen öffentlich beurkundeten Kreditvertrag (nachfolgend: Kreditvertrag) geschlossen. Darin wurde festgehalten, dass die E.________ GmbH gegenüber verschiedenen Firmen des Beklagten 1 offene Kredite von Fr. 1'788'916.63 habe, welcher Betrag von den Beklagten als Solidarschuldner übernommen und von der E.________ GmbH wie folgt gewährt werde: a) Hypothekardarlehen auf Liegenschaft U.________ Fr. 400'000.--; Festdarlehen Fr. 500'000.--; Kontokorrentdarlehen Fr. 880'000.--. Gleichzeitig wurde in diesem Kreditvertrag festgehalten, der Beklagte 1 verkaufe die Liegenschaft V.________-Strasse zum Preis von Fr. 1,2 Mio. an die D.________ AG. Der Kaufpreis werde durch Übernahme der bestehenden Hypotheken von insgesamt Fr. 875'000.--, vermindert um bisherige Amortisationen von Fr. 74'971.--, sowie durch Übernahme des erwähnten Hypothekardarlehens von Fr. 400'000.-- getilgt. Einzelheiten dieses Liegenschaftenverkaufs seien in einem separaten Vertrag zwischen der E.________ GmbH, der D.________ AG und den Beklagten geregelt (Ziff. 1.8 des Kreditvertrages). Am 8./14. Juni 2005 wurde diese in Ziffer 1.8 des Kreditvertrages erwähnte Vereinbarung unterzeichnet. Darin wurde unter dem Titel "1. Ausgangslage" auf die mit dem Kreditvertrag vorgenommene Umschuldung hingewiesen und festgehalten: "Im Rahmen dieser Umschuldung sind die Parteien übereingekommen, dass der heutige alleinige Eigentümer des privaten Wohnhauses "V.________-Strasse, in U.________" dieses per Stichtag 1. Juni 2005 an die D.________ AG (im folgenden D.________ genannt) verkauft. Eine grundbuchamtliche Übertragung ist bis 30. Juni 2005 vorgesehen. Es ist die heutige Absicht aller Parteien, dass dieses Haus wieder in das Eigentum von A.A.________ und/oder B.A.________ überführt wird, sofern ihre finanzielle Lage dies innert angemessener Frist zulässt und A.A.________ und B.A.________ dies dannzumal noch wollen. In Ergänzung zu diesem Grundbuchgeschäft und zum Kreditvertrag vom 8. Juni 2005 treffen die Parteien vor diesem Hintergrund heute die folgende