Citation: 1C_238/2019 E. A

Mit Schreiben vom 2. und 19. Oktober 2017 reichte B.________ bei der Einwohnergemeinde Rüdtligen-Alchenflüh ein Baugesuch ein für das Erstellen eines Carports (mit Veloraum), vier Parkfelder, eine Fassadenänderung des bestehenden Einfamilienhauses und die Gestaltung der Umgebung. Baugrundstück ist die Parzelle Nr. 405. Gegen das Vorhaben erhob A.________, Mieter der Liegenschaft auf der Nachbarparzelle Nr. 663, am 17. November 2017 Einsprache. Mit Verfügung vom 19. März 2018 erteilte die Einwohnergemeinde die Bewilligung und wies die Einsprache ab, soweit sie darauf eintrat. Dagegen erhob A.________ am 9. April 2018 Beschwerde bei der Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion des Kantons Bern (BVE). Diese hiess die Beschwerde mit Entscheid vom 20. August 2018 teilweise gut und hob die Baubewilligung in Bezug auf das Nebengebäude (Carport und Veloraum) sowie die Parkfelder Nrn. 1 und 2 auf. Die von B.________ dagegen erhobene Verwaltungsgerichtsbeschwerde hiess das Verwaltungsgericht des Kantons Bern mit Urteil vom 3. April 2019 gut. Es bestätigte die kommunale Baubewilligung, wobei es diese mit der Auflage ergänzte, dass im Veloraum keine (gewerblichen) Arbeitsprozesse ausgeführt werden dürfen, dass der Veloraum nicht beheizt werden und darin kein Wasseranschluss installiert werden darf.