Citation: U 304/04 23.05.2006 E. 3

Haben Versicherer und Vorinstanz nach dem Gesagten zu Recht auf einen rechtsgültigen Einspracheverzicht geschlossen, ist auf das materielle Rechtsbegehren auf Zusprechung einer Invalidenrente nicht einzutreten (Erw. 1.2 hievor). Zu prüfen bleibt die Auferlegung von Verfahrenskosten durch die Vorinstanz. Das Verfahren vor dem kantonalen Versicherungsgericht muss für die Parteien kostenlos sein; einer Partei, die sich mutwillig oder leichtsinnig verhält, können jedoch eine Spruchgebühr und die Verfahrenskosten auferlegt werden (Art. 61 lit. a ATSG). Die Vorinstanz sieht in der Beschwerdeerhebung trotz klaren Einspracheverzichtes ein mutwilliges oder leichtsinniges Verhalten. Diese Beurteilung kann im Rahmen der beschränkten Überprüfungsbefugnis (Erw. 1.2 hievor) unter Berücksichtigung der von der Rechtsprechung entwickelten Grundsätze (SVR 2004 EL Nr. 2 S. 6 Erw. 3 mit Hinweis [Urteil M. vom 4. September 2003, P 23/03]) bestätigt werden, zumal der Versicherte nichts vorbringt, was in grundsätzlicher oder masslicher Hinsicht eine andere Betrachtungsweise zu begründen vermöchte.