Citation: 1C_112/2017 E. A

A.________ (nachstehend: Bauherr) ist Eigentümer der Parzellen Nr. 599 und Nr. 605, an der X.________strasse "..." in der Wohnzone W3 der Gemeinde Niedergesteln (nachstehend: Gemeinde). Die Parzelle Nr. 599 ist mit einem Wohnhaus überbaut, an das im Nordosten ein gedeckter Unterstand angebaut ist. Am 7. Mai 2014 stellte der Bauherr das Gesuch, auf der Parzelle Nr. 605 die Umnutzung des Unterstands in einen geschlossenen Velo- und Geräteraum und auf der Parzelle Nr. 559 die Errichtung einer Schallschutzmauer zu bewilligen. Die Eigentümer des südlich an die Parzelle Nr. 559 angrenzenden Grundstücks, B. und C. D.________ (nachstehend: Nachbarn), erhoben gegen das Baugesuch Einsprache. Mit Bauentscheid vom 12. September 2014 bewilligte die Gemeinde das Baugesuch des Bauherrn mit den Auflagen / besonderen Hinweisen: • Der Anschluss der Zufahrt an die Gemeindestrasse muss dem Art. 214 des Strassengesetzes vom 3. September 1965 (SGS/VS 725.1; StrG) und den VSS Normen 640 090 b und 640 273 entsprechen. [...] • Es darf kein Garagentor, sondern nur eine max. 1.80 m breite Türe montiert werden, da es sich nicht um eine Garage im rechtlichen Sinne, sondern um einen Unterstand handelt. Diese Baubewilligung wurde innerhalb der Rechtsmittelfrist nicht angefochten.