Citation: 6B_18/2022 E. 2.8.2

2.8.2. Der Beschwerdeführer beruft sich auf das Urteil 6B_466/2013 vom 25. Juli 2012. Dort verzichtete die Vorinstanz auf eine Gesamtbetrachtung der Strafen der verschiedenen Mittäter. Anders verhält es sich hier. Die Vorinstanz vergleicht die Strafe des Beschwerdeführers mit der rechtskräftigen Strafe des Mittäters. Sie erwägt, der Mittäter sei wegen 34 Einbrüchen mit einer Deliktssumme von rund Fr. 460'000.-- verurteilt worden. Dafür habe das Bezirksgericht Baden eine Einsatzstrafe von 2 Jahren festgesetzt. Der Vorinstanz kann beigepflichtet werden, wenn ihr diese Einsatzstrafe als zu mild erscheint. Dass der Mittäter angeblich aus Geldnot gehandelt habe, hätte gemäss Vorinstanz nur in untergeordnetem Umfang berücksichtigt werden dürfen, weil der Mittäter erhebliche Entscheidungsfreiheit gehabt habe. Hingegen wäre gemäss Vorinstanz zu berücksichtigen gewesen, dass der Mittäter im Gegensatz zum Beschwerdeführer auch Taten ohne erdrückende Beweislage gestanden habe. Zudem hätten die Vorstrafen des Mittäters weniger schwer gewogen als jene des Beschwerdeführers.