Citation: 5A_746/2018 E. 3.7

3.7. Hauptsächlich macht der Beschwerdeführer geltend, die Vorinstanz habe willkürlich und unter Verletzung des rechtlichen Gehörs nicht alle vorgebrachten Umstände gewürdigt und damit auch den Sachverhalt offensichtlich falsch und in Verletzung von Rechtsvorschriften festgestellt, wobei die Behebung des Mangels für den Ausgang des Verfahrens entscheidend sei. Die Vorinstanz übersehe insbesondere, dass der Beschwerdeführer nicht primär die Abgabe von Blankounterschriften glaubhaft machen müsse, sondern den Umstand, dass er den Verlustausgleich nicht unterzeichnet hat. Es gehe somit nicht an, vom einen (angebliche Nichtglaubhaftmachung der Abgabe von Blankounterschriften) auf das andere (angebliche Nichtglaubhaftmachung des Umstands, dass er den "Verlustausgleich" nicht unterzeichnet hat) zu schliessen, ohne irgendwelche weiteren Umstände zu würdigen. Dem ist entgegenzuhalten, dass es sich bei der Theorie der Blankettfälschung um die vom Beschwerdeführer nach Einstellung des Strafverfahrens einzig noch aufgestellte Hypothese über die Entstehung der fraglichen Unterschrift gehandelt hat. Das Obergericht hat die wesentlichen Tatsachenvorbringen bei seiner Beurteilung der Wahrscheinlichkeit des vom Beschwerdeführer behaupteten Geschehensablaufs berücksichtigt. Die Vorbringen einer Gehörsverletzung betreffen die Bewertung der vom Beschwerdeführer vorgelegten Beweismittel und laufen vorliegend auf die Rüge der Willkür in der Beweiswürdigung hinaus. Eine willkürliche Sachverhaltsfeststellung liegt nur vor, wenn das Gericht Sinn und Tragweite eines Beweismittels offensichtlich verkannt hat, wenn es ohne sachlichen Grund ein wichtiges und entscheidwesentliches Beweismittel unberücksichtigt gelassen oder wenn es auf der Grundlage der festgestellten Tatsachen unhaltbare Schlussfolgerungen gezogen hat. Dass die von Sachgerichten gezogenen Schlüsse nicht mit der eigenen Darstellung der rechtsuchenden Partei übereinstimmen, belegt keine Willkür (BGE 142 II 433 E. 4.4; 140 III 264 E. 2.3 mit Hinweisen). Vorliegend haben die Vorinstanzen Einsicht ins Original der strittigen Vereinbarung "Verlustausgleich" genommen und es liegt zur Frage der Echtheit der Unterschrift sogar schon ein ausführliches schriftliches Gutachten vor. Bereits das Bezirksgericht hat die vom Beschwerdeführer als Reaktion auf dieses Gutachten vertretene Theorie der Blankettfälschung nicht als glaubhaft erachtet und das Obergericht haterkannt, dass dem Bezirksgericht in diesem Zusammenhang keine offensichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhalts (Art. 320 lit. b ZPO) vorgeworfen werden könne. Der Beschwerdeführer gibt sich vor Bundesgericht damit zufrieden, unter Verweis auf verschiedenste Akten des kantonalen Verfahrens zu behaupten, er habe die Nichtunterzeichnung der Vereinbarung vom 27. Mai 2015 hinreichend glaubhaft gemacht. Er legt jedoch nicht dar, weshalb die zum gegenteiligen Schluss gelangende Beweiswürdigung der Vorinstanzen nicht nur aus seiner Sicht falsch, sondern aus objektiven Gründen offensichtlich unrichtig sein soll. Eine willkürliche Sachverhaltsfeststellung vermag der Beschwerdeführer mit seinen Ausführungen nicht auszuweisen.