Citation: 2C_454/2023 E. 3.5

3.5. Aufgrund des Gesagten bestand kein Anlass für die Vorinstanz, den Sohn der Beschwerdeführerin bezüglich des Nachzugs der Beschwerdeführerin zu befragen oder die Sache zu diesem Zweck an das Migrationsamt oder die Sicherheitsdirektion zurückzuweisen. Vielmehr durfte die Vorinstanz aufgrund willkürfreier, antizipierter Beweiswürdigung sowie der Gleichläufigkeit der Interessen von Mutter und Sohn darauf verzichten. Weder Art. 29 Abs. 2 BV noch Art. 12 KRK wurden vorliegend verletzt. Das angefochtene Urteil erweist sich diesbezüglich als bundes- und völkerrechtskonform und die entsprechende Rüge als unbegründet.