Citation: 1C_490/2023 E. A

Am 28. Juni 2020 ersuchten A.________ und B.________ die Gemeinde Stäfa um die nachträgliche Bewilligung für den Neubau eines Sitzplatzes mit Jacuzzi und Sandsteinmauer sowie einer Slipanlage (für das Zu-Wasser-Lassen von Booten) auf der Parzelle Nr. 8162 an der Seestrasse 100 in Stäfa. Das Grundstück liegt in der Wohnzone und stösst an den Zürichsee; die ohne Bewilligung erstellten Anlagen befinden sich direkt am Ufer. Mit Verfügung vom 29. März 2021 verweigerte die Baudirektion des Kantons Zürich die wasserrechtliche Konzession, die Baubewilligung aufgrund des Baubewilligungsvorbehalts gemäss Landanlagekonzession, die wasserbaupolizeiliche Ausnahmebewilligung und die gewässerschutzrechtliche Ausnahmebewilligung. Sie ordnete an, dass die Slipanlage innerhalb von sechs Monaten nach Eintritt der Rechtskraft der Verfügung zu entfernen und der ursprüngliche Zustand wiederherzustellen sei. Mit gleichzeitig eröffnetem Beschluss vom 11. Mai 2021 verweigerte auch der Hochbauausschuss von Stäfa die baurechtliche Bewilligung und ordnete die Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands für den Jacuzzi und den Sitzplatz inklusive Stützmauer innert sechs Monaten ab Rechtskraft des Beschlusses an. Hiergegen gelangten A.________ und B.________ an das Baurekursgericht des Kantons Zürich. Dieses wies ihren Rekurs mit Entscheid vom 6. April 2022 ab. Eine von ihnen dagegen eingelegte Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich mit Urteil vom 13. Juni 2023 ebenfalls ab.