Citation: I 835/05 29.08.2006 E. 4.2

4.2.1 Bei der Feststellung des für den Einkommensvergleich (BGE 130 V 348 Erw. 3.4, 128 V 30 Erw. 1, 104 V 136 Erw. 2a und b) relevanten, ohne Invalidität erzielbaren Einkommens (Validenein-kommen) ging die Vorinstanz angesichts der unzureichend ausgewie-senen Eckdaten zu dessen Bestimmung von statistischen Werten gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) aus, was nicht zu beanstanden ist. Angesichts des ermittelten Invaliditätsgrades (Erw. 4.2.2 hernach) kann dabei offen bleiben, ob es sich bei der fehlenden Ausbildung und dem beruflichen Werdegang des Versicherten tatsächlich rechtfertigt, gemäss Tabelle TA1 für das Jahr 2002 vom monatlichen Bruttolohn für die im privaten Sektor des Gastgewerbes im "Anforderungsniveau 1 + 2" (Verrichtung höchst anspruchsvoller und schwierigster oder selbstständiger und qualifizierter Arbeiten) beschäftigten Männer von monatlich brutto Fr. 5333.- (inkl. 13. Monatslohn und umgerechnet auf die betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit von 42,2 Stunden [Die Volkswirtschaft, 6/2005, S. 82 Tabelle B9.2, Gastgewerbe]) oder jährlich Fr. 63'996.- auszugehen. 4.2.2 Für die Bestimmung des trotz gesundheitlicher Beeinträchtigung des Leistungsvermögens bei zumutbarem Einsatz auf dem allge-meinen Arbeitsmarkt noch erzielbaren Verdienstes (Invalidenein-kommen) zog die Vorinstanz im Hinblick darauf, dass der Beschwer-deführer keiner Erwerbstätigkeit mehr nachgeht, zu Recht die Ergeb-nisse der vom Bundesamt für Statistik für das Jahr 2002 durch-geführten Lohnstrukturerhebung (LSE 2002) bei, wobei insbesondere die Kritik in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde an der fehlenden Repräsentativität der Tabellenlöhne fehl geht. Die Lohnstruktur-erhebung wird seit 1994 alle zwei Jahre im Oktober mittels schriftlicher Direkterhebung bei Unternehmen und Betrieben durchgeführt. Sie erlaubt eine regelmässige Beschreibung der schweizerischen Lohn-struktur auf der Basis repräsentativer Daten für sämtliche Wirtschafts-zweige (mit Ausnahme der Landwirtschaft) (BGE 129 V 475 Erw. 4.2.1, 126 V 76 Erw. 3b/bb mit Hinweis). Der vom kantonalen Gericht durchgeführte Einkommensvergleich bedarf aber insofern einer Korrektur, als auf den Durchschnittslohn von Männern für einfache und repetitive Tätigkeiten im Sektor "Baugewerbe" abgestellt wurde. Dem Beschwerdeführer stehen grundsätzlich verschiedene Hilfsarbeiterstellen auf dem gesamten Arbeitsmarkt offen, weshalb der Totalwert und nicht eine branchenspezifische Zahl relevant ist. Gemäss Tabelle TA1 der LSE 2002 (frühestmöglicher Rentenbeginn) beträgt dieser für im privaten Sektor einfache und repetitive Tätigkeiten (Anforderungsniveau 4) verrichtende Männer bei einer wöchentlichen Arbeitszeit von 40 Stunden Fr. 4557.- monatlich oder Fr. 54'684.- jährlich. Aufgerechnet auf die im Jahre 2002 durch-schnittliche Wochenarbeitszeit von 41,7 Stunden (Die Volkswirtschaft, 6/2005, S. 82, Tabelle B9.2, Total) resultiert daraus ein Einkommen von Fr. 57'008.-. Die Vorinstanz trug den gesundheitlichen Beein-trächtigungen somatischer Natur mit einem Abzug vom Tabellenlohn im Umfang von 5 % Rechnung, was im Rahmen der richterlichen Angemessenheitskontrolle nicht zu beanstanden ist (vgl. Art. 132 lit. a OG; BGE 123 V 152 Erw. 2). Das Invalideneinkommen beträgt somit Fr. 54'158.-. Aus der Gegenüber-stellung von Validen- und Invaliden-einkommen ergibt sich ein Invaliditätsgrad von 15 %, womit es beim vorinstanzlichen Entscheid sein Bewenden hat.