Citation: 8C_519/2024 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz setzte sich mit diesen Vorbringen auseinander und stellte fest, auf dem massgebenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt bestünden durchaus Stellen, die der Beeinträchtigung des Beschwerdeführers Rechnung trügen. Zu denken sei etwa an einfache Überwachungs-, Prüf- und Kontrolltätigkeiten sowie an die Bedienung und Überwachung von (halb-) automatischen Maschinen oder Produktionseinheiten, die keinen Einsatz von rechtem Arm und rechter Hand voraussetzten. Solche Tätigkeiten seien in der Regel ohne lange Arbeitseinführung zu bewältigen und ohne Deutschkenntnisse möglich. Einer Verwertung der Restarbeitsfähigkeit stehe auch nicht entgegen, dass der Beschwerdeführer vor Eintritt des Gesundheitsschadens grobmotorische Arbeiten ausgeführt habe. Denn zum einen seien feinmotorische Fertigkeiten für die ihm noch zumutbaren Tätigkeiten nur beschränkt notwendig und zum anderen leide er auch nicht unter feinmotorischen Einschränkungen. Bezüglich der geltend gemachten langen Abwesenheit vom Arbeitsmarkt hielt das kantonale Gericht sodann fest, der Beschwerdeführer sei zwischen September 2018 und Februar 2020 in leidensangepasster Tätigkeit wieder vollständig arbeitsfähig gewesen und erst ab Februar 2020 erneut arbeitsunfähig geworden. Es kam zum Schluss, dass der Beschwerdeführer seine Restarbeitsfähigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt noch verwerten könne.