Citation: 1C_227/2016 E. A

Am 26. Januar 1976 genehmigte der Regierungsrat des Kantons Schwyz für die damals bereits in Betrieb stehende Kiesgrube Girendorf in Tuggen den Landschaftsplan (Abbau-, Sanierungs- und Rekultivierungsplan). Im Rahmen der Gesamtrevision der Nutzungsplanung der Gemeinde Tuggen Mitte der 90er-Jahre wurde das bewilligte Abbaugebiet der Sonderzone für Abbau und Deponie (SAD) zugeteilt. Am 28. November 2002 erteilte der Gemeinderat Tuggen der Rechtsvorgängerin der G.________ AG die Baubewilligung für die Endgestaltung des Kiesabbaugebiets Girendorf (Parzellen Nrn. 341, 342, 352, 353, 354, 358, 607, 626, 1003, 1005 und 1079). Integrierenden Bestandteil dieser Bewilligung bildete unter anderem die Verfügung des kantonalen Amts für Umweltschutz (AfU) vom 8. November 2002. Am 11. November 2013 beantragten A., B., C., D. und E. F.________ beim Gemeinderat Tuggen im Wesentlichen die Anordnung eines sofortigen Baustopps. Mit Beschluss vom 16. Januar 2014 wies der Gemeinderat Tuggen die gestellten Rechtsbegehren ab, soweit er darauf eintrat, und verpflichtete gleichzeitig die G.________ AG, in genauer bezeichneten kritischen Bereichen einen Tieferabbau der Sohle zu unterlassen. Am 18. Februar 2014 erhoben A., B., C. und E. F.________ Verwaltungsbeschwerde beim Regierungsrat des Kantons Schwyz mit dem Hauptantrag, einen sofortigen Baustopp zu verfügen. Mit Zwischenentscheid vom 22. April 2014 verweigerte das federführende Sicherheitdepartement des Kantons Schwyz die Anordnung eines vorläufigen Baustopps. Eine dagegen erhobene Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz blieb erfolglos. Am 24. Juni 2014 wies der Regierungsrat die Beschwerde auch in der Sache ab. A., B., C. und E. F.________ erhoben dagegen am 18. Juli 2014 Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz. Sie beantragten in erster Linie, der Regierungsratsbeschluss sei aufzuheben und das Verwaltungsgericht habe den effektiven Sachverhalt betreffend die Einhaltung der Konzessionsvorschriften und der Vorgaben für die Endgestaltung des Kiesabbaugebiets Girendorf festzustellen. Gleichzeitig ersuchten sie das Gericht, einen vorsorglichen Baustopp zu verfügen. Mit Zwischenentscheid vom 29. Oktober 2014 wies das Verwaltungsgericht das Gesuch um Erlass eines vorläufigen Baustopps ab. Mit Eingabe vom 6. November 2014 ersuchten A., B., C. und E. F.________ das Verwaltungsgericht mit dem Hinweis auf Bohrungen für eine oder mehrere Grundwasser-Messstellen in der Kiesgrube, die G.________ AG superprovisorisch anzuweisen, die Bauarbeiten sofort einzustellen. Auf dieses Gesuch trat das Verwaltungsgericht mit Zwischenentscheid vom 27. November 2014 nicht ein. Gegen die beiden Zwischenentscheide erhoben A., B., C. und E. F.________ Beschwerde beim Bundesgericht. Dieses vereinigte die beiden Verfahren und trat auf die Beschwerden mit Urteil vom 2. März 2015 nicht ein (Verfahren 1C_572/2014 und 1C_632/2014). Mit Eingabe vom 20. Februar 2015 teilten A., B., C. und E. F.________ dem Verwaltungsgericht mit, sie hätten beim Regierungsrat Beschwerde erhoben gegen einen Beschluss des Gemeinderats Tuggen vom 28. Januar 2015, mit welchem ihr erneutes Gesuch um Erlass eines Baustopps abgewiesen worden sei. Mit Entscheid vom 30. März 2016 wies das Verwaltungsgericht die Beschwerde vom 18. Juli 2014 ab, soweit es darauf eintrat.