Citation: 2C_434/2019 E. C

Am 9. Mai 2019 erhoben die Schweizerischen Bundesbahnen und die BLS Netz AG gemeinsam Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht. Sie beantragen, das Gesetz über die Finanzierung der 3. Rhonekorrektion sei vollumfänglich aufzuheben. Eventualiter beantragen sie die Aufhebung folgender Teile des Gesetzes: - Passus "sowie bei den Eisenbahnkonzessionären" in Art. 2 Abs. 3 GFinR3, - Art. 5, Art. 7 Abs. 1 lit. c, Art. 9 Abs. 2 und 3 GFinR3, - Passus "und die Eisenbahnkonzessionäre" in Art. 11 Abs. 1 GFinR3, - Art. 11 Abs. 2 und Art. 15-20 GFinR3. Mit Präsidialverfügung vom 20. Mai 2019 wies das Bundesgericht ein mit der Beschwerde gestelltes Gesuch um Erteilung der aufschiebenden Wirkung ab. Der Staatsrat, der nach einem Schreiben des Grossen Rates vom 13. Juni 2019 im vorliegenden Verfahren auch den Grossen Rat vertritt, beantragt mit innert erstreckter Frist eingereichter Beschwerdeantwort, die Beschwerde sei vollumfänglich abzuweisen. Mit ebenfalls innert erstreckter Frist eingereichter Replik halten die Beschwerdeführerinnen an ihren in der Sache gestellten Begehren fest. Mit Eingabe vom 1. November 2019 ersuchen die Beschwerdeführerinnen um den Ausstand von Bundesrichter Yves Donzallaz. Der Staatsrat hält mit Duplik vom 28. Februar 2020 an seinem Begehren um vollumfängliche Abweisung der Beschwerde fest. Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) stellt in seiner Vernehmlassung vom 20. April 2020 keine Anträge. Die Beschwerdeführerinnen erklären mit Schlussbemerkungen vom 26. Juni 2020 erneut, an ihren in der Sache gestellten Begehren festzuhalten. Der Staatsrat bekräftigt mit Stellungnahme vom 10. Juli 2020 seinen Antrag auf Abweisung der Beschwerde.