Citation: 1P.369/2006 22.10.2007 E. 1

1.1 Am 1. Januar 2007 ist das Bundesgesetz über das Bundesgericht vom 17. Juni 2005 (BGG; SR 173.110) in Kraft getreten. Der angefochtene Entscheid ist am 16. Mai 2006 ergangen, mithin noch unter der Geltung des Bundesrechtspflegegesetzes vom 16. Dezember 1943 (OG). Gemäss Art. 132 Abs. 1 BGG richten sich die Beschwerdeverfahren nach den Bestimmungen des OG. 1.2 Der angefochtene Beschwerdeentscheid der Direktion ist kantonal letztinstanzlich (vgl. Art. 61a des Berner Baugesetzes vom 9. Juni 1985 [BauG/BE; BSG 721.0] und Art. 77 Abs. 1 lit. d des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege vom 23. Mai 1989 [VRPG/BE; BSG 155.21]). Er betrifft die Ortsplanungsrevision der Gemeinde Hindelbank und damit einen Nutzungsplan im Sinne von Art. 14 ff. RPG, gegen den grundsätzlich nur die staatsrechtliche Beschwerde ans Bundesgericht zur Verfügung steht (Art. 34 Abs. 3 des Bundesgesetzes vom 22. Juni 1979 über die Raumplanung [Raumplanungsgesetz, RPG; SR 700]). Die Beschwerde richtet sich nicht gegen die Festsetzung der lärmschutzrechtlichen Empfindlichkeitsstufen, sondern ausschliesslich gegen die Nutzungsplanung. 1.3 Die Beschwerdeführer wenden sich als Eigentümer der im Bereich der Planungsmassnahme liegenden Grundstücke Gbbl. Nrn. 114 und 517 gegen die Belassung ihrer Parzellen in der Wohn- und Gewerbezone. Die Ortsplanungsrevision enthält konkrete nutzungsplanerische Festsetzungen, die verbindlich in die Rechtsstellung der Grundeigentümer eingreifen. Diese sind daher in ihren rechtlich geschützten Interessen betroffen und befugt, die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten zu rügen (Art. 84 Abs. 1 und Art. 88 OG). Auf die Beschwerde ist daher grundsätzlich einzutreten. 1.4 Nach Art. 90 Abs. 1 lit. b OG muss eine staatsrechtliche Beschwerde die wesentlichen Tatsachen und eine kurz gefasste Darlegung darüber enthalten, welche verfassungsmässigen Rechte bzw. welche Rechtssätze und inwiefern sie durch den angefochtenen Erlass oder Entscheid verletzt worden sind. Im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde prüft das Bundesgericht nur klar und detailliert erhobene und, soweit möglich, belegte Rügen. Auf ungenügend begründete Rügen und bloss allgemein gehaltene, rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt das Bundesgericht nicht ein (BGE 130 I 258 E. 1.3 S. 262; 129 I 113 E. 2.1 S. 120).