Citation: 8C_330/2017 E. 4.1

4.1. Nach eingehender Würdigung der umfangreichen medizinischen Aktenlage hat die Vorinstanz zutreffend erkannt, dass die Suva-MV aus hinreichenden Gründen erst ab Juli 2014 auf den Eintritt einer definitiv anhaltenden Verschlechterung des Gesundheitszustandes ohne Verbesserungsmöglichkeiten schliessen musste. Erst gegen Ende Mai 2014 erstattete Dr. med. C.________ das letzte, von der Beschwerdegegnerin veranlasste Gutachten, worin der explorierende Orthopäde auch zu Fragen nach allfälligen weiteren Behandlungsmöglichkeiten sowie zu Ausmass und Dauerhaftigkeit der Arbeitsunfähigkeit Stellung zu nehmen hatte. Zu Recht hat das kantonale Gericht auch nicht beanstandet, dass die Suva-MV die Gutachten abschliessend noch zur Prüfung der medizinischen Nachvollziehbarkeit dem kreisärztlichen Dienst vorlegte, bevor sie mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181; SVR 2008 MV Nr. 2 S. 6, M 2/06 E. 4.1 mit Hinweis) darauf schloss, dass nunmehr von weiteren Heilbehandlungsmassnahmen keine namhafte Verbesserung des Gesundheitszustandes mehr zu erwarten und daher von stabilen Verhältnissen auszugehen war.