Citation: 5A_488/2021 E. B

Mit Klage vom 26. Juli 2018 ersuchte A.________ das Regionalgericht Emmental-Oberaargau um Abänderung der Unterhaltsvereinbarung. Er forderte die alternierende Obhut über C.________ und eine entsprechende Anpassung des Unterhaltes. Im Zusammenhang mit dem Unterhalt verwies A.________ auf die erlittene Einkommensreduktion. Seine wirtschaftliche Situation habe sich erheblich und dauernd verschlechtert. Da er das Kind seit 2018 auch unter der Woche betreue, sei ihm ein nebenberuflicher Zusatzverdienst nicht mehr zuzumuten. Am 12. September 2018 ernannte die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Oberaargau eine Prozessbeiständin für das Kind, wobei das Amt infolge Pensionierung der Prozessbeiständin heute von einem Prozessbeistand ausgeübt wird. Mit Entscheid vom 11. Dezember 2020 wies das Regionalgericht die Klage ab und legte die Betreuungszeiten des Vaters gerichtlich fest (jedes zweite Wochenende Freitag 19.00 Uhr bis Sonntag 19.00 Uhr; einen Nachmittag unter der Woche von 13.00 Uhr bis 19.00 Uhr, solange das Kind zwei Nachmittage schulfrei hat; drei Wochen Ferien).