Citation: 2C_29/2024 E. A

A.a. Der nordmazedonische Staatsangehörige A.________ (geb. 1981) heiratete am 28. März 2008 eine Schweizer Bürgerin desselben Jahrgangs, worauf er am 2. April 2008 eine Aufenthaltsbewilligung erhielt, welche regelmässig verlängert wurde. In der Folge arbeitete er in der Gastronomie. Nach Erhalt eines anonymen Schreibens im Februar 2012 tätigten die Einwohnerdienste, Migration und Fremdenpolizei der Stadt Bern (EMF) diverse Abklärungen betreffend den Verdacht einer Scheinehe. Daraus ergaben sich keine hinreichenden Beweise für eine bloss zum Schein geschlossene oder aufrechterhaltene Ehe, weshalb die Aufenthaltsbewilligung von A.________ am 7. Juni 2013 verlängert wurde. Schliesslich wurde die kinderlose Ehe am 22. Oktober 2013 geschieden. Am 9. März 2018 wurde A.________ die Niederlassungsbewilligung erteilt. A.b. Am 2. Mai 2018 stellte die nordmazedonische Staatsangehörige B.________ (geb. 1983) für sich und die aus der Beziehung mit A.________ stammende, im April 2013 geborene Tochter C.________ bei der Schweizer Botschaft in Pristina, Kosovo, Gesuche um Erteilung von Visa für den Aufenthalt zwecks Vorbereitung der Eheschliessung mit A.________ und Familiennachzugs. Die beiden reisten am 4. August 2018 in die Schweiz ein. Das Nachzugsverfahren wurde am 30. August 2018 formlos sistiert. Am 18. Oktober 2018 wurde die Ehe zwischen A.________ und B.________ geschlossen; am 30. Oktober 2018 reiste letztere mit der gemeinsamen Tochter wieder aus.