Citation: 8C_36/2018 E. 3

Streitig und zu prüfen ist, ob das kantonale Gericht Bundesrecht verletzt hat, indem es die von der Beschwerdegegnerin verfügte Zusprechung einer Dreiviertelsrente ab 1. April 2016 bestätigte. Im Zentrum der Beurteilung steht die Frage, ob der Versicherte seine Restarbeitsfähigkeit mit Blick auf sein vorgerücktes Alter auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt noch erwerblich verwerten kann. Damit liegt die Bemessung des Invaliditätsgrades im Streit. Nicht bestritten sind die Restarbeitsfähigkeit von 50% als Arzt, der Rentenbeginn (1. April 2016) und das Valideneinkommen für das Jahr 2016 von Fr. 184'189.80. Ebenfalls nicht mehr bestritten ist sodann die Verneinung des Anspruchs auf Umschulungsmassnahmen, macht doch der Beschwerdeführer diesbezüglich lediglich geltend, ihm sei damit auch die letzte Möglichkeit zur Integration ins Berufsleben versagt, weshalb er Anspruch auf eine ganze Invalidenrente habe. Die massgeblichen Rechtsgrundlagen sind im angefochtenen Entscheid zutreffend dargelegt worden. Dies betrifft namentlich die Bestimmungen und Grundsätze zu den Begriffen der Invalidität (Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 Abs. 1 ATSG) und Erwerbsunfähigkeit (Art. 7 ATSG), zum Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 28 IVG) sowie zur Ermittlung des Invaliditätsgrades bei Erwerbstätigen nach der Einkommensvergleichsmethode (Art. 16 ATSG). Richtig sind auch die Ausführungen zum Beweiswert und zur Beweiswürdigung medizinischer Berichte und Gutachten (BGE 137 V 210 E. 6.2.2 S. 269; 134 V 231 E. 5.1 S. 232; 125 V 351 E. 3 S. 352 mit Hinweisen). Darauf wird verwiesen.