Citation: 8C_503/2018 E. 5.3

5.3. Inwiefern die vorinstanzlichen Feststellungen bezüglich der noch zumutbaren Arbeitsfähigkeit offensichtlich unrichtig wären, vermag die Beschwerdeführerin nicht darzutun. Das kantonale Gericht hat das Leistungsvermögen in psychischer Hinsicht (Diagnose: Anpassungsstörung beziehungsweise längere depressive Reaktion, ICD-10 F43.21) praxisgemäss zulässigerweise eigenständig nach den normativen Vorgaben gemäss BGE 141 V 281 beurteilt, nachdem das Gutachten seinerseits noch nicht darauf ausgerichtet war (BGE 144 V 50 E. 4.3 S. 53 f.; Urteile 8C_635/2018 vom 21. Dezember 2018 E. 6.1; 8C_154/2018 vom 13. Dezember 2018 E. 4.2.3). Eine Anmassung medizinischer Fachkompetenz geht damit nicht einher, handelt es sich dabei doch um eine Überprüfung in rechtlicher Hinsicht. Eine diesbezügliche offensichtlich unrichtige Tatsachenfeststellung wird nicht dargetan und ist - genauso wie eine anderweitige Bundesrechtsverletzung - nicht erkennbar. Inwiefern Wechselwirkungen mit den somatischen Nacken-Schulter-Arm-Schmerzen, bedingt durch eine Nervenläsion sowie ein Karpaltunnelsyndrom, zu Unrecht unberücksichtigt geblieben wären, lässt sich nicht ersehen. Das kantonale Gericht hat für das Bundesgericht verbindlich, da nicht offensichtlich unrichtig, festgestellt, dass die Beschwerdeführerin allein aus somatischer Sicht in einer leidensangepassten Tätigkeit voll arbeitsfähig sei. Soweit schliesslich geltend gemacht wird, dass nur berufliche Eingliederungsmassnahmen Rückschlüsse auf die Arbeitsfähigkeit (vor allem aus psychiatrischer Sicht) zuliessen, wird beschwerdeweise nicht weiter ausgeführt, inwiefern es dem Gutachten diesbezüglich an Schlüssigkeit und der Vorinstanz an einer zuverlässige Grundlage für die Beurteilung gefehlt hätte.