Citation: I 315/00 11.02.2003 E. A

Der 1963 geborene H.________ arbeitete seit 1982 als Saisonnier beim Revierforstamt X.________. Ab 8. Dezember 1993 war er fest angestellt (Aufenthaltsbewilligung B). Im Winter war er am Skilift im Einsatz. Wegen rezidivierenden Rückenbeschwerden (Lumbalgien) war H.________ seit Dezember 1992 zeitweilig nicht arbeitsfähig. Aufgrund zunehmender Schmerzen arbeitete er ab 9. Februar 1995 nicht mehr. Ein Arbeitsversuch im Juli 1995 im Anschluss an die Rehabilitationsbehandlung in der Klinik Y.________ vom 7. Juni bis 5. Juli 1995 scheiterte. Im März 1995 ersuchte H.________ die Invalidenversicherung um berufliche Massnahmen, u.a. Umschulung. Nach dem vorzeitigen Abbruch der BEFAS-Abklärung Anfang Juni 1996 in Absprache mit dem Hausarzt (Dr. med. S.________, Innere Medizin FMH) wurde er am 10. Juli 1996 neurochirurgisch untersucht. Auf Vorschlag ihrer Ärztin (Frau Dr. med. L.________) ordnete die IV-Stelle des Kantons Graubünden im August 1997 eine medizinische Abklärung im Zentrum für Medizinische Begutachtung (ZMB) an. Dort wurde H.________ vom 6. bis 10. Juli 1998 polydisziplinär untersucht und begutachtet. Nach Durchführung des Vorbescheidverfahrens sprach die IV-Stelle mit zwei separaten Verfügungen vom 11. Juni 1999 H.________ für die Zeit vom 1. Februar 1996 bis 31. Juli 1998 eine ganze und ab 1. August 1998 eine halbe Invalidenrente samt Zusatzrente für die Ehefrau und zwei Kinderrenten zu. Das Begehren um Zusprechung von Verzugszinsen lehnte die Verwaltung ab.