Citation: 5A_839/2021 E. 3.1

3.1. Was den Interessenkonflikt anbelangt, so bestreitet die Beschwerdeführerin weder die Zahlungen an eine ihrem Sohn gehörende Gesellschaft, ihre (ehemalige) Tätigkeit als Stiftungsrätin und die (aktuelle) Tätigkeit des Sohnes als Stiftungsrat noch das Vorliegen des Interessenkonflikts an sich. Ebenfalls unbestritten bleiben die Ausführungen der Vorinstanz zur Unfähigkeit der Verbeiständeten, Bedeutung und Tragweite von Auftragsgeschäften im Sinne von Art. 394 OR erkennen zu können. Stattdessen beruft sich die Beschwerdeführerin im Wesentlichen auf die nicht eingeschränkte Handlungsfähigkeit der Verbeiständeten, die die Transaktionen (mindestens teilweise) selbst vorgenommen und jedenfalls gewollt habe, die angebliche Genehmigung durch die KESB sowie die Unentgeltlichkeit des ihr (von der Verbeiständeten) erteilten Auftrags. Der Vorinstanz wirft sie vor, den Sachverhalt willkürlich verkürzt, unvollständig und einseitig festgestellt und in willkürlicher Weise entscheidwesentliche Tatsachen ausgeblendet zu haben, obschon sie gehalten gewesen sei, den Sachverhalt zu erforschen (Art. 446 Abs. 1 ZGB). Ausserdem habe sie Art. 416 und Art. 423 ZGB verletzt.