Citation: 6B_1008/2021 E. A

Mit Strafbefehl vom 2. März 2020 sprach die Staatsanwaltschaft II des Kantons Zürich A.________ der Nötigung, des Hausfriedensbruchs, der Veruntreuung und der Widerhandlung gegen das AHVG schuldig. Sie bestrafte ihn mit einer Geldstrafe von 180 Tagessätzen zu je Fr. 80.-- unter Anrechnung von 61 Tagen Untersuchungshaft mit bedingtem Strafvollzug bei einer Probezeit von drei Jahren, sowie zu einer Busse von Fr. 3000.--, respektive 30 Tagen Ersatzfreiheitsstrafe bei schuldhafter Nichtbezahlung der Busse. Sie verfügte zudem die Verwendung der im Verfahren sichergestellten Vermögenswerte in Höhe von Fr. 79'305.-- zur Deckung der Verfahrenskosten und die Herausgabe des Restbetrages an A.________ nach Eintritt der Rechtskraft. Die Staatsanwaltschaft stellte, soweit vorliegend relevant, fest, A.________ habe am 20. Juni 2014 die elektronischen Schlüssel des von ihm vermieteten Restaurants B.________ in Zürich umprogrammieren lassen, wodurch sein Untermieter C.________ die Lokalität nicht mehr habe betreten und vertragsgemäss nutzen können. Er habe C.________ zwischen dem 20. Juni und 31. August 2014 bewusst in Verletzung seiner vertraglichen Pflicht eigenmächtig das Mietobjekt und dessen Nutzung entzogen. Dadurch habe er C.________ dazu veranlasst, seine Geschäftstätigkeit im Restaurant zu unterlassen und ihm den weiteren Betrieb des Lokals verunmöglicht. Weiter habe A.________ von C.________ eine Mietzinskaution in Höhe von Fr. 54'000.-- in bar entgegengenommen. Diese habe er nicht, wie vereinbart, auf ein Mietzinsdepot einbezahlt, sondern zunächst in seinem Tresor aufbewahrt und später auf sein eigenes Konto einbezahlt.