Citation: 6B_1261/2022 E. 1.3.1

1.3.1. Hinsichtlich der versuchten Befreiung eines Gefangenen erwägt die Vorinstanz, es sei aufgrund der Aussagen von zwei Mitarbeitern des Gefängnisses U.________ sowie des Beschwerdeführers erstellt, dass der Beschwerdeführer bei seinen Anrufen am 5. März 2021 den Gefängnismitarbeitern gegenüber äusserte, dass er eine Bombe am bzw. im Gefängnis U.________ hochgehen lassen und alle umbringen werde, wenn ein Insasse, gemeint D.________, nicht freigelassen werde. Die getätigte Aussage lasse keinen anderen Schluss zu, als dass der Beschwerdeführer gewillt war, seine Gesprächspartner in Angst zu versetzen und dadurch die Freilassung zu erreichen.