Citation: 5A_86/2025 E. 1.1

1.1. Die Beschwerde hat ein Rechtsbegehren zu enthalten (Art. 42 Abs. 1 BGG). Da die Beschwerde an das Bundesgericht ein reformatorisches Rechtsmittel ist (Art. 107 Abs. 2 BGG), darf sich die beschwerdeführende Partei grundsätzlich nicht darauf beschränken, die Aufhebung des angefochtenen Entscheids zu beantragen, sondern muss einen Antrag in der Sache stellen (BGE 134 III 379 E. 1.3; 133 III 489 E. 3.1). Die Beschwerdeführerin verlangt die Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheids, der das Arrestbegehren und die Kostenfolgen zum Gegenstand hatte, stellt vor Bundesgericht allerdings einzig zu den Kostenfolgen einen reformatorischen Antrag. Aus der Begründung der Beschwerde, die zur Auslegung der gestellten Begehren beizuziehen ist (BGE 137 II 313 E. 1.3), ergibt sich nicht, dass die Beschwerdeführerin auch bezüglich des Arrestbegehrens einen Antrag in der Sache stellt. Die Beschwerde ist daher als einzig gegen die Kostenfolgen gerichtet entgegenzunehmen (vgl. auch die Eingabe der Beschwerdeführerin vom 3. Februar 2025). Der Beschwerdeführerin würde es im Übrigen bezüglich des Arrestbegehrens am sowohl für die Beschwerde in Zivilsachen (Art. 76 Abs. 1 Bst. b BGG) als auch für die subsidiäre Verfassungsbeschwerde (Art. 115 Bst. b BGG) erforderlichen aktuellen und praktischen Interesse fehlen (vgl. BGE 143 III 578 E. 3.2.2.2; 140 III 92 E. 1.1; Urteil 8D_6/2019 vom 4. Februar 2020 E. 1.3). So führt die Beschwerdeführerin in der Beschwerdebegründung aus, sie habe am 22. Januar 2025 beim Bezirksgericht ein neues (identisches) Gesuch um Arrestlegung eingereicht, das am 23. Januar 2025 bewilligt worden sei. Es ist daher nicht ersichtlich, inwiefern die Beschwerdeführerin noch ein aktuelles und praktisches Interesse daran hätte, dass eine Beschwerde gegen die Abweisung ihres Arrestgesuchs vom 4. November 2024 gutgeheissen würde. Die Beschwerdeführerin führt weiter aus, sie habe ein schutzwürdiges Interesse an der bundesgerichtlichen Klärung der Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung, ob ein Gläubiger unter Angabe des Kontos und der Bank das Bestehen von arrestierbaren Vermögenswerten des Schuldners glaubhaft machen könne. Das Bundesgericht verzichtet zwar ausnahmsweise auf das Erfordernis des aktuellen praktischen Interesses, wenn die gerügte Rechtsverletzung sich jederzeit wiederholen könnte und eine rechtzeitige gerichtliche Überprüfung im Einzelfall kaum je möglich wäre (sog. virtuelles Interesse; BGE 140 III 92 E. 1.1; 136 III 497 E. 1.1). Ein solcher Fall liegt hier jedoch nicht vor. Wie verschiedene Entscheide des Bundesgerichts zeigen, ist eine rechtzeitige gerichtliche Überprüfung der Frage, ob und unter welchen Voraussetzungen die Arrestvoraussetzungen glaubhaft gemacht wurden, ohne weiteres möglich (vgl. BGE 138 III 232 E. 4.1.1; Urteil 5A_797/2023 vom 7. Juni 2024 E. 4.4.1).