Citation: 5A_993/2014 E. 2.1

2.1. Die Vorinstanz verneinte die Legitimation des Beschwerdeführers, den erstinstanzlichen Beschluss anzufechten, da zwar ein Gläubiger, nicht aber er selber am vorangegangenen Verfahren teilgenommen habe. Sie verwies in diesem Zusammenhang auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung (BGE 129 III 595 E. 3 S. 597). Insbesondere nahm sie aber Bezug auf die Lehre ( LORANDI, Betreibungsrechtliche Beschwerde und Nichtigkeit, 2000, N. 47 f. zu Art. 18, mit Hinweisen auf die Rechtsprechung), wonach zum Weiterzug des erstinstanzlichen Entscheides nur berechtigt ist, wer bereits die Verfügung des Vollstreckungsorgans angefochten habe oder dadurch nunmehr zusätzlich tangiert werde. Dass Letzteres der Fall wäre, sei nicht ersichtlich und werde vom Beschwerdeführer auch nicht dargetan. Zudem könnte auf die Beschwerde nicht eingetreten werden, da es im Wesentlichen an einem Beschwerdeobjekt fehlte, was die Erstinstanz bereits festgestellt habe. Soweit der Beschwerdeführer im Vorgehen des Konkursamtes eine Rechtsverweigerung oder -verzögerung erblicke, hätte er sich an die untere Aufsichtsbehörde wenden müssen. Der hier pauschal geäusserte Vorwurf entbehre überdies jeder Begründung. Die Vorinstanz trat auf die Beschwerde nicht ein und schrieb das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ab.