Citation: 8C_31/2023 E. 4.2.1

4.2.1. Zunächst bringt er vor, die Beurteilung der Hilflosigkeit könne nicht allein gestützt auf einen einzigen Besuch bei ihm zu Hause beurteilt werden. Er sei in solchen Situation gestresst und könne sich nicht wehren oder seine Bedürfnisse äussern. Dem ist entgegenzuhalten, dass der Abklärungsbericht rechtsprechungsgemäss ein geeignetes Beweismittel für die Bemessung der Hilflosigkeit der betroffenen Person darstellt (vgl. E. 3.3 hiervor). Der Beschwerdeführer behauptet zwar, die Abklärungspersonen verfügten über keine besonderen Fachkenntnisse. Er begründet dies aber mit keinem Wort, weshalb darauf nicht weiter einzugehen ist. Ebenso wenig macht er geltend, dass die Erhebungen vor Ort den ärztlichen Einschätzungen widersprächen. Ausserdem ist darauf hinzuweisen, dass die Ergebnisse der Abklärung vor Ort von einer Ärztin des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) visiert wurden. Es ist deshalb davon auszugehen, dass die gesundheitlichen Einschränkungen des Beschwerdeführers bei der Beurteilung der Hilflosigkeit hinreichend berücksichtigt wurden.