Citation: 5A_157/2021 E. 6.3.1

6.3.1. Zunächst hält er dem Kantonsgericht vor, seinen Berechnungen ein zu tiefes Einkommen seitens der Beschwerdegegnerin zugrunde gelegt zu haben (Ziff. III/C/6.3 S. 54 ff. der Beschwerde). Wie vorstehend in E. 6.1 ausgeführt, hat der Beschwerdeführer für den Barunterhalt der Kinder aufzukommen, nachdem die Beschwerdegegnerin ihren Unterhaltsbeitrag bereits vollständig in natura leistet, indem sie den Kindern Pflege und Erziehung erweist (sog. Naturalunterhalt). Freilich kann und muss von diesem Grundsatz abgewichen werden, wenn die Leistungsfähigkeit des hauptbetreuenden Elternteils signifikant höher ist als jene des nicht betreuenden Elternteils. Das Kantonsgericht hat von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht und den Beschwerdeführer zur Leistung von reduzierten Unterhaltsbeiträgen verpflichtet. Inwiefern die kantonsgerichtliche Regelung unter Willkürgesichtspunkten anders aussehen müsste, wenn seitens der Beschwerdegegnerin von einem höheren Einkommen auszugehen wäre, legt der Beschwerdeführer nicht dar. Darauf ist nicht weiter einzugehen.