Citation: 4A_103/2024 E. 6.1

6.1. In den Erwägungen des vorinstanzlichen Urteils, auf die sich der Beschwerdeführer bezieht, hielt die Vorinstanz mit einlässlicher Begründung fest, die Erstinstanz habe kein Recht verletzt, indem sie dem Beschwerdeführer keinen (unentgeltlichen) Rechtsvertreter bestellt habe; es obliege - auch im Rahmen der unentgeltlichen Rechtspflege - nicht dem Gericht, dem Beschwerdeführer einen Rechtsanwalt zuzuteilen, sondern der Beschwerdeführer hätte selber einen Anwalt zu mandatieren gehabt. Dies gelte auch für das Berufungsverfahren, weshalb der Antrag des Beschwerdeführers, ihm für dieses einen Rechtsanwalt zuzuteilen, abzuweisen sei. Dem Beschwerdeführer, der es versäumt habe, selber rechtzeitig einen Anwalt beizuziehen, sei kein "Recht auf angemessene Vorbereitung und fachliche Unterstützung" verwehrt worden. Sodann wies die Vorinstanz die Anträge des Beschwerdeführers ab, wonach ihm für das Berufungsverfahren ein adäquater Übersetzer zuzuteilen und eine Anhörung zu ermöglichen sei, zumal kein Anlass bestehe, eine Berufungsverhandlung durchzuführen, und aufgrund der Akten zu entscheiden sei. Es sei sodann nicht ersichtlich, dass der Beschwerdeführer an der Verhandlung im erstinstanzlichen Verfahren, für die ihm eine Bosnisch-Dolmetscherin zur Seite gestellt worden sei, wegen sprachlicher Schwierigkeiten aufgrund des Umstands, dass Gerichtsdienstleister nicht zwingend über eine Ausbildung in Simultanübersetzung verfügten, nicht habe angemessen auf die Argumente der Beschwerdegegnerin eingehen können; im Rahmen seiner Replik habe sich der Beschwerdeführer offensichtlich hinreichend zur Sache zu äussern vermocht, indem er durchaus umfassend auf die Vorbringen der Gegenseite einzugehen in der Lage gewesen sei. Die Vorinstanz verneinte insgesamt eine Verletzung des Anspruchs des Beschwerdeführers auf ein faires Verfahren im Sinne von Art. 6 Ziff. 1 EMRK im erstinstanzlichen Verfahren, nachdem sie die diesbezüglichen Rügen des Beschwerdeführers verworfen hatte. Insbesondere treffe es nicht zu, dass ihm an der erstinstanzlichen Verhandlung keine angemessene Gelegenheit zur Replik gegeben worden sei. Auch sei keine Verletzung des Anspruchs auf Beweisabnahme ersichtlich.