Citation: 8C_197/2021 E. 7.2

7.2. Die vom kantonalen Gericht für die Positionen Eingabe vom 22. Oktober 2020, Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege, Aktenstudium und Instruktion sowie für das Rückzugsschreiben betreffend des Ausstandsgesuchs als anrechenbar anerkannten 11,5 Arbeitsstunden erscheinen gesamthaft gesehen ohne Weiteres als angemessen. So rechnete das kantonale Gericht der Beschwerdeführerin eine Stunde für die keine besondere Komplexität aufweisende halbseitige, erst noch freiwillige Eingabe vom 22. Oktober 2020 an, was als eher wohlwollend zu betrachten ist, da nur notwendige Arbeiten entschädigt werden müssen (vgl. E. 6.2 hievor). Aus letzterem Grund erscheint der gewährte Aufwand von vier Stunden für das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ebenfalls als eher wohlwollend bemessen. Denn die meisten der für das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege erforderlichen Akten hätten vom Vertretenen ungeachtet seines von der Rechtsanwältin für schwierig erachteten Charakters selber besorgt werden können. Die von der Vorinstanz für das Aktenstudium und die Instruktion gewährten sechs Stunden erweisen sich selbst in Berücksichtigung des Umfangs der Akten und der nicht immer einfachen Zusammenarbeit mit dem Klienten zumindest nicht als willkürlich tief festgesetzt.