Citation: 1C_168/2020 E. 5.1

5.1. Die Vorinstanz qualifizierte den verfügten Rückbau des Teichs bzw. Biotops als verhältnismässig. Zur Begründung führte sie zusammengefasst aus, der künstlich und unter Verwendung naturfremder Materialien angelegte Teich stelle in der Landwirtschaftszone, die der Freihaltung von Kulturflächen diene, einen unerwünschten Fremdkörper dar. Daran ändere nichts, dass der Beschwerdeführer annehme, der Teich werte seine als Garten genutzte Parzelle ästhetisch auf und eine agrarische Nutzung belaste die Natur möglicherweise stärker als der Teich. Das Wohnhaus weise aufgrund der Distanz von rund 32 m keinen unmittelbaren räumlichen Bezug zum Teich auf. Da dieser nicht naturnah gestaltet sei, habe auch er keinen besonderen ökologischen Wert. Das öffentliche Interesse an der Durchsetzung des Trennungsgrundsatzes wiege daher schwer. Die finanziellen Interessen des Beschwerdeführers am Erhalt des Teichs seien weniger gewichtig, zumal er für die behaupteten Investitionskosten in der Gesamthöhe von Fr. 30'000.- keinerlei Belege eingereicht habe und er nicht darlege, inwieweit die Kostenschätzung des Baurekursgerichts - das annahm, die Teichfolie sei im Handel für Fr. 6'600.-- erhältlich - falsch gewesen wäre.