Citation: 9C_314/2018 E. 3

Der psychiatrische Gutachter diagnostizierte eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1) sowie eine generalisierte Angststör ung (ICD-10 F41.1) und attestierte der Beschwerdeführerin ab 16. April 2014 in der bisherigen und in einer leidensadaptierten Tätigkeit eine vollständige Arbeitsunfähigkeit. Als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit stellte er einen missbräuchlichen Gebrauch von Benzodiazepinen, gegenwärtig abstinent (ICD-10 F13.1) fest. Aus orthopädisch-traumatologischer Sicht wurde keine Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit gestellt. Das kantonale Versicherungsgericht würdigte die Aktenlage hinsichtlich der psychischen Erkrankungen im Lichte der Grundsätze zum strukturierten Beweisverfahren gemäss BGE 141 V 281 (vorinstanzliche Erwägungen 5.3.2-5.3.5) und kam zum Schluss, dass "aufgrund des eindeutigen Ergebnisses und des klaren Gesamtbilds aus rechtlicher Sicht insgesamt vom Fehlen eines invalidisierenden Gesundheitsschadens auszugehen" sei.