Citation: 4A_506/2024 E. 9.1

9.1. Der Beschwerdeführer rügt, der von der Vorinstanz bejahte Gesellschaftsschaden infolge der unterbliebenen Prozessführung im Verfahren vor dem Handelsgericht Zürich sei vom Beschwerdegegner nie behauptet worden. Dessen Ausführungen würden sich einzig den Nachbesserungskosten widmen, die der C.________ AG behaupteterweise infolge der Schlechterfüllung des Bauleitungsvertrags durch die D.________ AG entstanden sein sollen. Der Beschwerdegegner führte in Rz. 117 seiner Replik folgendes aus: "Der Kläger macht den Schaden der D.________ AG geltend. Diese wurde mit Urteil des Handelsgerichts des Kantons Zürich vom 5. Oktober 2018 dazu verpflichtet, CHF 171'692.15 zuzüglich Verzugszins von 5 % seit 24. April 2018 sowie Entschädigungen von CHF 9'000.00 und CHF 16'000.00 zu bezahlen [...]. Der Schaden ist ausgewiesen, weitere Ausführungen dazu erübrigen sich an dieser Stelle." Zutreffend verweist die Vorinstanz in ihrer Stellungnahme zudem auf act. 1 (Klage) Rz. 5 und 14. In act. 1 Rz. 5 führte der Beschwerdeführer namentlich aus: -..] Das Handelsgericht des Kantons Zürich verpflichtete die D.________ AG mit rechtskräftigem Urteil vom 5. Oktober 2018 gestützt auf eine Teilklage des Klägers dazu, dem Kläger CHF 171'692.15 zuzüglich Verzugszins zu 5% seit 24. April 2018, eine Prozessentschädigung von CHF 16'000.00 sowie die vom Kläger vorgeschossenen Gerichtskosten in der Höhe von CHF 9'000.00 zu bezahlen. Der D.________ AG ist ein umittelbarer Vermögensschaden erwachsen [...]." Es verletzt kein Bundesrecht, wenn die Vorinstanz aufgrund der obigen Passagen zum Ergebnis gelangt, der Beschwerdegegner habe den geltend gemachten Schaden infolge der unterlassenen Prozessführung im handelsgerichtlichen Verfahren vorliegend hinreichend substanziiert behauptet.