Citation: 6B_1005/2023 E. 1.1

1.1. Der Beschwerdeführer beanstandet zunächst die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz. Zusammengefasst bringt er vor, die Lasergeschwindigkeitsmessung der Kantonspolizei Zürich sei unverwertbar, weil das Gerät ohne die vom Hersteller im Rahmen der Prüfung der Visiereinrichtung vorgesehene Justierung des Fadenkreuzes eingesetzt worden sei. Das auf dem Messvideo sichtbare Fadenkreuz sei nicht auf das Fahrzeug, sondern auf den Boden gerichtet gewesen. Zwar sei die Rubrik "Gerätetest" im Messprotokoll angekreuzt worden; man wisse aber weder, wer das Kreuz gesetzt habe, noch, ob es standardgemäss auf dem Formular vorhanden sei. Jedenfalls beziehe es sich offenbar nicht auf alle Tests gemäss Bedienungsanleitung. Vor diesem Hintergrund stelle die Abweisung seines Antrags, den Messbeamten als Zeugen zu befragen, einen Fehler dar. Der Sachverhalt sei nicht ausreichend abgeklärt worden.