Citation: 4A_590/2015 E. 1

Dem angefochtenen Entscheid ist nicht zu entnehmen, dass der Beschwerdegegner seinen vor Bundesgericht als Feststellungsbegehren formulierten Antrag so bereits im kantonalen Verfahren gestellt hätte. Als eigentliches Feststellungsbegehren wäre der Antrag daher neu und damit unzulässig (Art. 99 BGG). Selbst wenn der Beschwerdegegner mit seinem Antrag entgegen dem Wortlaut keine eigentliche Feststellung anstreben sollte, sondern lediglich wie bereits vor der Vorinstanz die solidarische Verpflichtung der Beschwerdeführer, wäre auf das Begehren nicht einzutreten. Soweit der Beschwerdegegner eine Abänderung des angefochtenen Entscheides zu seinen Gunsten hätte erreichen wollen, hätte er selbst rechtzeitig Beschwerde erheben müssen. Im Zeitpunkt der Beschwerdeantwort war die Beschwerdefrist (Art. 100 BGG) abgelaufen. Die Möglichkeit, im Rahmen der Beschwerdeantwort in Sinne einer "Anschlussbeschwerde" eine Abänderung des angefochtenen Entscheides zu Ungunsten der beschwerdeführenden Partei zu verlangen, ist im Gesetz nicht vorgesehen (vgl. Botschaft vom 28. Februar 2001 zur Totalrevision der Bundesrechtspflege, BBl 2001 4342 Ziff. 4.1.4.5 zu Art. 96 E-BGG).