Citation: 2C_736/2020 E. 1.2

1.2. Soweit der Beschwerdeführer sich sinngemäss gegen die Wegweisung wendet und geltend macht, es bestehe bei ihm ein allgemeiner ausländerrechtlicher Härtefall (vgl. Art. 30 Abs. 1 lit. b AuG [seit 1. Januar 2019 AIG, SR 142.20; zur intertemporalrechtlichen Massgeblichkeit des AuG vgl. Art. 126 Abs. 1 AIG]), ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten unzulässig (vgl. Art. 83 lit. c Ziff. 4 BGG). Der Antrag, auf eine Wegweisung zu verzichten, kann auch nicht als subsidiäre Verfassungsbeschwerde entgegengenommen werden. Dazu müsste die weggewiesene Person qualifiziert darlegen, welches besondere verfassungsmässige Recht durch die Wegweisung verletzt worden ist (BGE 137 II 305 E. 1.1 S. 307; Urteil 2C_434/2020 vom 7. Oktober 2020 E. 1.2). Zwar macht der Beschwerdeführer geltend, eine Wegweisung nach Honduras sei aufgrund seines Gesundheitszustandes (Diabetes Mellitus Typ 2) unzulässig und beruft sich auf Art. 2 und 3 EMRK. Er unterlässt es indessen, eine Verletzung des konventionsrechtlich garantierten Rechts auf Leben (Art. 2 EMRK) oder des Verbots der Folter oder unmenschlicher oder erniedrigender Strafe oder Behandlung (Art. 3 EMRK) zu substantiieren. Dem gesundheitlichen Aspekt wird im Rahmen der Verhältnismässigkeitsprüfung des Bewilligungswiderrufs Rechnung getragen werden können.