Citation: 1B_31/2023 E. 5.3

5.3. Der Beschwerdeführer beanstandet weiter, dass die Vorinstanz ihn nicht unter Anordnung von Ersatzmassnahmen aus der Haft entlassen hat. Ersatzmassnahmen für Haft (siehe Art. 237 Abs. 1 StPO) können geeignet sein, einer gewissen Fluchtneigung ausreichend Rechnung zu tragen. Zu denken ist etwa an eine Pass- und Schriftensperre, eine Meldepflicht oder einen elektronisch überwachten Hausarrest (vgl. Art. 237 Abs. 2 SPO). Besteht dagegen eine ausgeprägte Fluchtgefahr, erweisen sich Ersatzmassnahmen regelmässig als nicht ausreichend (vgl. BGE 145 IV 503 E. 3.3; Urteil 1B_495/2022 vom 20. Oktober 2022 E. 6.1.2). Im Urteil 1B_177/2021 vom 22. April 2022 hat das Bundesgericht mit Bezug auf den Beschwerdeführer erwogen, die Fluchtgefahr sei ausgeprägt (a.a.O., E. 5.2). Dies gilt nach wie vor (vgl. E. 4.2 f. hiervor). Mildere Massnahmen nach Art. 237 StPO, welche die Fluchtgefahr hinreichend bannen könnten, sind unter den gegebenen Umständen nicht erkennbar.