Citation: 6B_256/2022 E. 2.3

2.3. Dagegen bringt der Beschwerdeführer vor, er habe seine Beschwerde bei der ungarischen Post als Express-Sendung aufgegeben. Solche Sendungen von Ungarn in die Schweiz seien normalerweise innert zwei bis drei Tagen vor Ort. Bedingt durch die Weihnachtstage und das Corona-Virus habe die Post grosse Verzögerungen gehabt, es sei das Faktum "Höhere Gewalt" gegeben. Den vom Obergericht verlangten Nachweis der Rechtzeitigkeit für die Übergabe der Sendung an die Schweizerische Post könne er nicht erbringen, da die Express-Sendung über keine Tracking-Nummer verfüge. Ausserdem sei Art. 91 StPO nicht anwendbar, da er die Sendung nicht an die "Strafbehörde Zug", sondern an das "Obergericht Zug" geschickt habe.