Citation: I 182/06 03.10.2006 E. A

Die 1958 geborene W.________, verheiratet und Mutter dreier 1984, 1986 und 1988 geborener Kinder, wurde am 9. April 2001 auf einem Fussgängerstreifen von einem Personenwagen erfasst und zu Boden geschleudert, wodurch sie eine Commotio cerebri und eine Rissquetschwunde im Stirnbereich sowie hinter dem Ohr rechts erlitt. Am 12. April 2001 wurde sie aus dem Spital X.________, in welches sie nach dem Unfall eingeliefert worden war, entlassen. Nachdem sich keine Besserung der Beschwerden eingestellt hatte, meldete sie sich am 3. Mai 2002 unter Hinweis auf ein postcommotionelles Syndrom bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug (Berufsberatung, Umschulung, Wiedereinschulung, Rente) an. Die IV-Stelle Bern holte in der Folge u.a. einen Bericht der Rehaklinik Y.________ vom 17. Dezember 2002 (über einen vom 31. Oktober bis 12. Dezember 2002 dauernden Aufenthalt der Versicherten) sowie eine im Auftrag des zuständigen Unfallversicherers, der Visana Versicherungen AG (nachfolgend: Visana), erstellte polydisziplinäre Expertise des Zentrums für Medizinische Begutachtung (ZMB), Basel, vom 26. Juni 2003 ein. Ferner liess sie die Verhältnisse im Haushalt abklären (Bericht vom 18. September 2003). Gestützt darauf wies die Verwaltung das Leistungsbegehren sowohl hinsichtlich beruflicher Massnahmen wie auch einer Rente mit Verfügung vom 25. September 2003 - ausgehend von einer Aufteilung der Aufgabenbereiche Erwerbstätigkeit/Haushalt im Gesundheitsfall von 48 %/52 % - mangels anspruchsbegründender Invalidität ab. Auf Einsprache hin zog die IV-Stelle ergänzende Stellungnahmen des ZMB vom 27. Februar und 22. Juni 2004 bei. Mit Einspracheentscheid vom 3. August 2004 hielt sie an ihrer Ablehnung fest.