Citation: 5D_261/2017 E. 3

Das Obergericht hat erwogen, die Beschwerdeführerin berufe sich in ihrer kantonalen Beschwerde auf Sachverhaltselemente, die im angefochtenen erstinstanzlichen Entscheid keine Grundlage hätten. Mangels genügender Sachverhaltsrügen sei sie damit nicht zu hören. Erst recht sei sie mit neuen Tatsachenbehauptungen und Beweisofferten nicht zu hören. Entgegen ihrer Auffassung bestehe kein Anspruch auf Durchführung einer öffentlichen Parteiverhandlung (mit Hinweis auf BGE 141 I 97). Mit ihren Einwänden gegen den Rechtsöffnungstitel sei sie im Rechtsöffnungsverfahren ebenfalls nicht zu hören, zumal sie keine Nichtigkeitsgründe vorbringe. Soweit sie sinngemäss vorzubringen scheine, für sie bestehe im Kanton Bern weder ein Betreibungsort noch ein Gerichtsstand, setze sie sich nicht ansatzweise mit den diesbezüglichen Erwägungen des Regionalgerichts auseinander. Auch sonst ziele die Beschwerde am Thema des angefochtenen Entscheids vorbei und genüge den Begründungsanforderungen nicht. Statt sich mit diesen Erwägungen im Einzelnen auseinanderzusetzen und aufzuzeigen, inwiefern das Obergericht gegen verfassungsmässige Rechte verstossen haben soll, begnügt sich die Beschwerdeführerin im Wesentlichen mit der Bestreitung des erstinstanzlichen Entscheids und offensichtlich haltlosen und mutwilligen Vorwürfen gegen den erstinstanzlichen Richter, dem sie unter anderem fehlende Rechtskenntnisse, Amtsmissbrauch und Prozessbetrug vorwirft. Die wahllose Aufzählung von verfassungsmässigen Rechten, die angeblich verletzt sein sollen, stellt keine genügende Auseinandersetzung mit dem angefochtenen Entscheid dar, ebenso wenig wie die offensichtlich haltlosen Vorwürfe, sie und A.________ seien politisch verfolgt, Opfer von Verbrechen gegen die Menschlichkeit, von Staatswillkür und Justizmord. Eine Auseinandersetzung mit den obergerichtlichen Erwägungen zum Umstand, dass auf die als Rechtsöffnungstitel dienenden Entscheide nicht zurückzukommen ist, fehlt. Darüber hilft die dauernde Wiederholung des Vorwurfs des Prozessbetrugs nicht hinweg. Dass kein rechtskräftiger Entscheid vorliege und fristgerecht Berufung an das Obergericht des Kantons Aargau erhoben worden sei, ist eine unbelegte Behauptung. Demnach fehlt auch dem Antrag um Sistierung die Grundlage, welcher - soweit nachvollziehbar - mit angeblichen Strafverfahren gegen Personen begründet wird, die in das Verfahren verwickelt gewesen sollen, das zum nunmehr zu vollstreckenden Rechtsöffnungstitel geführt hat. Nicht ersichtlich ist die Relevanz von Einwendungen im Zusammenhang mit der Umfirmierung der C.________ AG in D.________ AG, denn diese ist nicht Partei im vorliegenden Rechtsöffnungsverfahren. Nicht einzugehen ist ferner auf den mehrmals wiederholten Einwand, dass A.________ im Kanton Bern keinen Wohnsitz habe, denn er ist nicht Partei im vorliegenden Verfahren. Auf Anträge, die über den Gegenstand des Rechtsöffnungsverfahrens hinausgehen (Löschung von Betreibungen, Genugtuung) ist nicht einzutreten. Soweit die Beschwerdeführerin eine Parteiverhandlung verlangt, fehlt ebenfalls jegliche Auseinandersetzung mit den entsprechenden Erwägungen des Obergerichts. Falls sich ihr Antrag auf das bundesgerichtliche Verfahren beziehen sollte, ist er abzuweisen. Auf eine Parteiverhandlung besteht vor Bundesgericht kein Anspruch und die Beschwerde kann ohne weiteres anhand der Akten behandelt werden (Art. 57 BGG). Die Beschwerdeführerin zeigt demnach nicht ansatzweise auf, inwiefern das Obergericht verfassungsmässige Rechte verletzt haben soll. Die Beschwerde enthält offensichtlich keine hinreichende Begründung. Zudem erweist sie sich als rechtsmissbräuchlich. Auf sie ist im vereinfachten Verfahren gemäss Art. 117 i.V.m. Art. 108 Abs. 1 lit. b und c BGG durch den Abteilungspräsidenten nicht einzutreten. Das Gesuch um aufschiebende Wirkung wird damit gegenstandslos.