Citation: 4A_100/2014 E. 2.3

2.3. Mit ihren Ausführungen zur Normhypothese bezieht sich die Beschwerdeführerin wohl auf die Rechtsprechung des Bundesgerichts, wonach Feststellungen oder Schlüsse, die nicht auf der beweismässigen Würdigung von vorgebrachten Umständen oder konkreten Anhaltspunkten beruhen, sondern ausschliesslich aufgrund von Erfahrungssätzen getroffen wurden, die sich aus der allgemeinen Lebenserfahrung ableiten, im Rahmen der Beschwerde in Zivilsachen frei überprüft werden können, sofern sie allgemein für gleich gelagerte Fälle Geltung beanspruchen und gleichsam die Funktion von Normen übernehmen (BGE 140 III 115 E. 2 S. 117 mit Hinweisen). Da sich der zu beurteilende Anspruch auf kantonales Recht stützt, ist die Kognition des Bundesgerichts allerdings auch bezüglich von Gesetzesnormen auf Willkür beschränkt. Die Vorinstanz hat zudem darauf abgestellt, dass die Beschwerdeführerin auf eine rasche Vornahme der Operation gedrängt hat. Damit hat sie die konkreten Umstände des Einzelfalles vor dem Hintergrund der allgemeinen Lebenserfahrung gewürdigt und eine Beweiswürdigung im Einzelfall vorgenommen.