Citation: 2C_534/2018 E. 3.4

3.4. Die Beschwerdeführer machen unter dem Titel "Vermögensverwaltungskosten" einen Betrag von Fr. 4'000.-- geltend. Dabei handelt es sich um Kosten, welche den Beschwerdeführern in kantonalen Gerichtsverfahren auferlegt wurden. Nach der Darstellung im angefochtenen Entscheid betrafen diese Gerichtsverfahren im Wesentlichen die Abzugsfähigkeit von Anwalts- und Gerichtskosten sowie die Abzugsfähigkeit von Verlusten aus selbständiger Erwerbstätigkeit bei der Staats- und der direkten Bundessteuer 2009 (E. 5.5 des angefochtenen Entscheids 810 17 238). Die Vorinstanz führte im angefochtenen Entscheid 810 17 238aus, der vorliegend streitbetroffene Abzug falle insoweit, als die Gerichtskosten (im Umfang von Fr. 1'200.--) tatsächlich bereits im Steuerjahr 2011 angefallen und bezahlt worden seien, schon mangels zeitlichen Zusammenhanges zwischen den Kosten und dem im Steuerjahr 2012 erzielten Einkommen ausser Betracht. Unabhängig davon seien die gesamten geltend gemachten Gerichtskosten von Fr. 4'000.-- nicht abzugsfähig, selbst wenn sie ausschliesslich im Steuerjahr 2012 angefallen wären. Weil die Gerichtsverfahren statt zur Ertragserzielung dazu angestrengt worden seien, die steuerliche Belastung möglichst tief zu halten, handle es sich bei den fraglichen Gerichtskosten nämlich nicht um Aufwendungen, welche unmittelbar zur Erzielung der Einkünfte getätigt worden seien und in einem ursächlichen Zusammenhang zu diesen stehen würden. Es möge zwar zutreffen, dass die Gerichtsverfahren der Bewahrung der Vermögenssubstanz der Beschwerdeführer gedient hätten. Doch werde der Begriff der Vermögensverwaltung nicht derart weit ausgelegt, dass solche Aufwendungen darunter fallen würden. Dem Standpunkt der Beschwerdeführer zu folgen würde bedeuten, dass praktisch jeder Rechtsstreit um finanzielle Ansprüche als Akt der Vermögensverwaltung betrachtet werden müsste (vgl. zum Ganzen E. 5.5 des angefochtenen Urteils 810 17 238).