Citation: 8C_356/2019 E. A

Der 1970 geborene A.________ war seit 1990 als Hilfsarbeiter in einer Textilfabrik angestellt, als er sich am 11. August 2016 - erneut - wegen Schwerhörigkeit und einem Tinnitus bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug anmeldete. Die IV-Stelle des Kantons Thurgau traf erwerbliche und medizinische Abklärungen. Insbesondere liess sie den Versicherten durch das Swiss Medical Assessment- und Business-Center (SMAB) psychiatrisch und otorhinolaryngologisch untersuchen. Gemäss Gutachten vom 14. Dezember 2017 leidet A.________ an einer hochgradigen sensorineuralen Schwerhörigkeit beidseits (mit Hörgeräten versorgt), gemischt hereditär beziehungsweise berufsbedingt, und einem chronischen dekompensierten Tinnitus aurium beidseits. Dadurch sei seine Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit zu 40% eingeschränkt. In einer adaptierten Stelle in ruhiger Umgebung, ohne Schichtwechsel, mit regelmässigen Pausen bestehe eine 80%ige Arbeitsfähigkeit. Mit Verfügung vom 24. August 2018 verneinte die IV-Stelle deshalb den Anspruch auf eine Invalidenrente.