Citation: 9C_441/2023 E. 5.2

5.2. Zusammenfassend ergibt sich, dass die Vorinstanz kein Bundesrecht verletzte, indem sie erkannte, dass der für die Anerkennung der lebenspraktischen Begleitung erforderliche Mehraufwand von zwei Stunden pro Woche nicht erreicht wurde und die Beschwerdeführerin damit im massgebenden Zeitpunkt des Verfügungserlasses nicht in anspruchsrelevanter Weise hilflos war. Zu keinen Beanstandungen gibt auch Anlass, dass von zusätzlichen Abklärungsmassnahmen abgesehen wurde, denn davon waren nach willkürfreier Einschätzung keine neuen entscheidwesentlichen Aufschlüsse zu erwarten (antizipierte Beweiswürdigung; BGE 144 V 361 E. 6.5 mit weiteren Hinweisen).