Citation: 9C_640/2023 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer macht zunächst eine willkürliche Sachverhaltsfeststellung durch das kantonale Gericht geltend. Dieses habe zu Unrecht festgestellt, dass ein Schaden in der Höhe von Fr. 318'132.50 entstanden sei. Im Grunde habe nicht das Gericht, sondern die Beschwerdegegnerin den Sachverhalt festgestellt, indem die Vorinstanz ausschliesslich gestützt auf die unvollständigen und widersprüchlichen Kassenakten geurteilt und dabei die von ihm eingereichten selbstdeklarierten Formulare (sogenannte AHVeasy Auszüge) ignoriert habe. Damit habe das Sozialversicherungsgericht auch sein rechtliches Gehör verletzt. Ebenso ignoriere die Vorinstanz den Umstand, dass über die B.________ GmbH am 6. Januar 2020 der Konkurs eröffnet worden sei. Dass im Verfügungszeitpunkt vom 14. Januar 2020 für einen Betrag von Fr. 315'379.30 Verlustscheine vorgelegen hätten, entziehe sich der Kenntnis sowohl der B.________ GmbH als auch des Beschwerdeführers.