Citation: 4A_260/2014 E. 3.4.1

3.4.1. In der Beschwerde werden die beruflichen Werdegänge der Eltern und Geschwister der Beschwerdeführerin thematisiert, die unbestritten geblieben sind. Zudem wird auf die Schuljahresberichte aus einem Schulheim und ein Standortgespräch aus einem anderen Schulheim verwiesen, und aus diesen Beweismitteln abgeleitet, die Beschwerdeführerin hätte einen Beruf im sozialen Milieu einer kaufmännischen Tätigkeit vorgezogen. Nachdem bereits eine ältere Schwester eine Ausbildung zur Pflegefachfrau durchlaufen und zusätzlich das Diplom der Pflegefachfrau HF erworben habe, sei unter Berücksichtigung dieses konkreten Umstands für die Schadenschätzung auf die in diesem Beruf erzielbaren Einkommen abzustellen. Im Wesentlichen wird in der Beschwerde aber auf die Ausführungen im kantonalen Verfahren verwiesen und nicht im Einzelnen dargetan, inwiefern die angerufenen Beweismittel zwingend auf eine entsprechende Berufswahl der Beschwerdeführerin schliessen liessen. Dies genügt nicht, um insoweit Willkür in der Beweiswürdigung oder eine unvollständige Feststellung des Sachverhalts aufzuzeigen, zumal der blosse Verweis auf die Akten keine hinreichende Beschwerdebegründung darstellt (BGE 140 III 115 E. 2 S. 116; 133 II 396 E. 3.1 S. 399 f.; je mit Hinweisen).