Citation: 2C_637/2018 E. 1

A.________, 1974 geborener Marokkaner, wuchs in seiner Heimat bei einer Pflegemutter auf. 1992 reiste er mit einem Besuchervisum in die Schweiz ein und hielt sich zunächst zu Ausbildungszwecken hier auf. Am 12. Oktober 1994 wurde er von einem deutschen Staatsangehörigen adoptiert; die deutsche Staatsbürgerschaft erwarb er nie. Am 9. März 1995 wurde ihm im Rahmen der Härtefallbestimmungen eine Aufenthaltsbewilligung erteilt, die seither regelmässig, zuletzt bis zum 18. März 2016, verlängert wurde. Er war vom Dezember 1997 bis zum Januar 2003 mit einer Schweizerin verheiratet; aus dieser Ehe stammt ein 1998 geborener, heute volljähriger Sohn. A.________ ist erheblich verschuldet (in der Grössenordnung von Fr. 100'000.--). Bislang hat er Sozialhilfe von rund Fr. 170'000.-- bezogen. Er erwirkte mehrere Strafen: Im August 1999 eine Gefängnisstrafe von 3 ½ Monaten wegen Raufhandels und Nötigung; im Juni 2005 eine Gefängnisstrafe von 14 Tagen und eine Busse wegen Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte; im Oktober 2005 eine Gefängnisstrafe von zwei Monaten wegen grober Verletzung der Verkehrsregeln; am 9. Oktober 2012 eine Geldstrafe von 30 Tagessätzen sowie eine Busse wegen grober Verletzung der Verkehrsregeln; am 1. Oktober 2015 eine Geldstrafe von 180 Tagessätzen wegen mehrfachen Diebstahls, einfacher Körperverletzung, Sachbeschädigung und Vergehens gegen das Waffengesetz; zuletzt wurde er mit Urteil vom 17. November 2016 zu einer Freiheitsstrafe von 22 Monaten wegen versuchter schwerer Körperverletzung (Tatzeitpunkt 22. Juni 2016) verurteilt. Die Entlassung aus dem Strafvollzug erfolgte im August 2017. Ausländerrechtliche Verwarnungen wegen Delinquenz und Sozialhilfeabhängigkeit wurden am 10. November 1999, am 13. Dezember 2005 und am 15. September 2015 ausgesprochen. Mit Verfügung vom 25. Juli 2016 lehnte das Migrationsamt des Kantons Zürich eine weitere Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung ab, unter gleichzeitiger Anordnung der Wegweisung, was die Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich auf Rekurs hin bestätigte. Die gegen den Rekursentscheid vom 11. April 2018 erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich mit Urteil vom 20. Juni 2018 ab, ebenso das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege. Mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 31. Juli 2018 beantragt A.________ dem Bundesgericht die Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung im Sinne einer Härtefallprüfung oder um Verlängerung der Ausreisefrist um sechs Monate. Es ist weder ein Schriftenwechsel noch sind andere Instruktionsmassnahmen angeordnet worden.