Citation: 9C_494/2017 E. 3

Die Vorinstanz hat dem rheumatologischen Konsilium vom 21. März 2016 Beweiskraft beigemessen, wonach bei der Versicherten eine mindestens 80%ige Arbeitsfähigkeit für angepasste Tätigkeiten besteht. Gestützt darauf hat sie in antizipierender Beweiswürdigung (BGE 136 I 229 E. 5.3 S. 236; 134 I 140 E. 5.3 S. 148; 124 V 90 E. 4b S. 94) auf weitere Abklärungen verzichtet. Das kantonale Gericht hat überdies festgestellt, aus der ergänzenden Stellungnahme des Dr. med. B.________ vom 9. Mai 2016 gehe hervor, dass sich die glaubhaften Beschwerden der Beschwerdeführerin und die vorhandenen (mässigen) Wirbelsäulenveränderungen namentlich in der angestammten Tätigkeit als Reinigungsangestellte einschränkend auswirkten. Die Beschwerdeführerin bringt nichts vor, was diese für das Bundesgericht verbindliche Sachverhaltsfeststellung (E. 1) als offensichtlich unrichtig oder sonstwie bundesrechtswidrig erscheinen liesse. Das kantonale Gericht hat sich insbesondere mit der abweichenden Einschätzung des med. pract. C.________ auseinandergesetzt und beweiswürdigend dessen fehlende fachärztliche Qualifikation berücksichtigt (vorinstanzliche Erwägung 3.6). Dem ist nichts beizufügen. Soweit die Versicherte die Beweiskraft des rheumatologischen Konsiliums anzweifelt, übersieht sie, dass kein Widerspruch zur übrigen Aktenlage besteht, welche sich durch eine weitgehend erhaltene Arbeitsfähigkeit für angepasste Tätigkeiten charakterisiert (vgl. Bericht des Spitals D._________ vom 8. Oktober 2015; RAD-Stellungnahme vom 2. August 2016). Dass - wie die Beschwerdeführerin weiter rügt - im Rahmen der Abklärung durch Dr. med. B.________ keine körperliche Untersuchung durchgeführt worden wäre, trifft nicht zu (vgl. rheumatologisches Konsilium vom 21. März 2016, S. 4 ["3. Klinische Befunde"]). Auch im Übrigen vermag die Beschwerdeführerin nicht darzutun, inwieweit auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen des Dr. med. B.________ vom 21. März bzw. 9. Mai 2016 gerechtfertigt sein sollten (vgl. BGE 139 V 225 E. 5.2 S. 229; 135 V 465 E. 4.4 S. 469 f; 125 V 351 E. 3b/ee S. 353 f.). Solche sind denn auch nicht ersichtlich. Die vorweggenommene Beweiswürdigung des kantonalen Gerichts ist folglich nicht willkürlich (zum Begriff der Willkür: BGE 140 III 16 E. 2.1 S. 18 f. mit Hinweisen). Anlass für weitere Abklärungen besteht nicht.