Citation: 6B_985/2023 E. B

Mit Urteil vom 6. Mai 2020 sprach das Regionalgericht Oberland (Einzelgericht) H.________ der fahrlässigen Tötung schuldig und bestrafte ihn mit einer Geldstrafe von 90 Tagessätzen zu Fr. 130.--, unter Gewährung des bedingten Strafvollzugs bei einer Probezeit von zwei Jahren. H.________ wurde weiter verurteilt zur Bezahlung von Fr. 9'417.40 Schadenersatz an den Straf- und Zivilkläger B.A.________, soweit weitergehend wurde die Schadenersatzforderung auf den Zivilweg verwiesen. Sodann wurde H.________ verurteilt zur Bezahlung von je Fr. 25'000.- Genugtuung an die Straf- und Zivilkläger A.A.________ und B.A.________ sowie von je Fr. 8'000.-- an die Straf- und Zivilklägerinnen D.A.________ und C.A.________, jeweils zuzüglich 5 % Zins seit dem 26. Februar 2015. Den (damaligen) Straf- und Zivilklägern F.F.________ und G.F.________ wurde keine Genugtuung zugesprochen. Die gegen das Urteil vom 6. Mai 2020 von H.________ erhobene Berufung hiess das Obergericht des Kantons Bern mit Urteil vom 27. Dezember 2021 gut und sprach H.________ vom Vorwurf der fahrlässigen Tötung frei und regelte die Kosten- und Entschädigungsfolgen des erst- und zweitinstanzlichen Verfahrens. Die Schadenersatzforderung von B.A.________ in der Höhe von Fr. 9'417.40 wies das Obergericht ab, wobei es diese - soweit weitergehend - auf den Zivilweg verwies. Die Genugtuungsforderungen von B.A.________, A.A.________, D.A.________ sowie C.A.________ wurden abgewiesen.