Citation: I 361/00 06.07.2001 E. 1

1.- Im Rahmen des durch die Verwaltungsgerichtsbeschwerde bestimmten Streitgegenstandes ist vorliegend einzig zu prüfen, ob die Vorinstanz die ablehnende Erlassverfügung vom 24. November 1999 zu Recht aufgehoben hat, indem sie das Vorliegen des guten Glaubens bejahte. Soweit der Beschwerdegegner geltend macht, bei der Beurteilung der durch die Beschwerde aufgeworfenen Frage, ob dem Beschwerdegegner eine schuldhafte grobfahrlässige Meldepflichtverletzung vorgeworfen werden könne, müsse zumindest vorfrageweise auch geprüft werden, ob der Rentenaufhebungsentscheid vom 20. bzw. 29. Oktober 1999 auf einem korrekt ermittelten Sachverhalt beruht habe bzw. ob er überhaupt rückerstattungspflichtig wäre, wenn er die Verfügung rechtzeitig angefochten hätte, ist darauf nicht einzugehen. Die Vorinstanz ist auf die Beschwerde, soweit sie die Verfügungen vom 20. und 29. Oktober 1999 betraf, nicht eingetreten, da sie bei der ihr zugestellten Eingabe von einem Erlassgesuch und nicht von einer Beschwerde gegen die Rentenablehnungs- und Rückerstattungsverfügung ausging. Der Beschwerdegegner hat hiegegen nicht selber Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhoben, weshalb er in der Vernehmlassung kein selbstständiges Begehren im Sinne eines Antrages mehr stellen kann, der über den durch die Verwaltungsgerichtsbeschwerde bestimmten Streitgegenstand (BGE 124 V 155 Erw. 1, 122 V 244 Erw. 2a, 117 V 295 Erw. 2a, 112 V 99 Erw. 1a, 110 V 51 Erw. 3c mit Hinweisen; vgl. auch BGE 122 V 36 Erw. 2a) hinausgeht. Die Verfügungen vom 20. und 29. Oktober 1999 betreffend Rentenrevision und Rückerstattung sind somit in Rechtskraft erwachsen.