Citation: 2C_304/2021 E. 3.5

3.5. Gemäss dem angefochtenen Urteil und den Akten hatten die Beschwerdeführer im vorinstanzlichen Verfahren in materieller Hinsicht beantragt, der Beschluss des Regierungsrates vom 17. März 2020 sei vollumfänglich aufzuheben und der Beschwerdeführerin 2 sei die Einreisebewilligung zu erteilen bzw. dem Beschwerdeführer 1 sei der Familiennachzug seiner Ehefrau (der Beschwerdeführerin 2) zu gewähren. Dem Dispositiv des angefochtenen Urteils kann entnommen werden, dass die Beschwerde gutgeheissen und das Migrationsamt angewiesen wurde, der Beschwerdeführerin 2 eine Einreisebewilligung im Rahmen des Familiennachzugs zu erteilen (Dispositiv-Ziff. 1). Die Verfahrenskosten des vorinstanzlichen Verfahrens wurden dem Regierungsrat auferlegt (Dispositiv-Ziff. 2) und den Beschwerdeführern wurde eine reduzierte Parteientschädigung für das Verfahren vor dem Kantonsgericht zugesprochen (Dispositiv-Ziff. 3). Sowohl das Dispositiv als auch die Erwägungen im angefochtenen Urteil lassen darauf schliessen, dass die Beschwerdeführer mit ihren materiellen Rechtsbegehren vollständig durchgedrungen sind und somit ganz obsiegt haben.