Citation: 2C_1084/2016 E. 1.1

1.1. A.________ wohnt in U.________/TG und ist Eigentümer der in der Politischen Gemeinde V.________/TG gelegenen Parzelle Nr. xxx. Das Grundstück weist einen Halt von 6'795 m2 auf. Davon liegen 1'699 m2 in der Bauzone (Dorfzone). Auf das Wohnhaus mit Stöckli entfallen 274 m2, auf den eingezonten Umschwung 1'425 m2. In Anwendung der kommunalen Beitrags- und Gebührenordnung vom 24. Mai/3. August 2011 stellte die Belegenheitsgemeinde dem Abgabepflichtigen am 17. Juli 2015 für das erste Halbjahr 2015 die Abwassergebühren in Rechnung. Diese setzten sich aus einer Grundgebühr von Fr. 110.16 und einer Verbrauchsgebühr für den Bezug von 93 m3 Wasser von Fr. 288.-- zusammen. Die Grundgebühr ergab sich aus der Multiplikation der in der Bauzone gelegenen Fläche von 1'699 m2 mit dem für die Dorfzone geltenden Abflussbeiwert von 0,4, dem Ansatz von Fr. 0.30 pro m2 Abwasser und dem Faktor 0,5 für ein halbes Jahr. Der Gemeinderat der Belegenheitsgemeinde bestätigte dies mit Einspracheentscheid vom 2./4. September 2015. In der Folge hob das Departement für Bau und Umwelt des Kantons Thurgau den Rekurs des Abgabepflichtigen mit Entscheid vom 21. Oktober 2015 gut, wobei es von einer an die Kanalisation angeschlossenen und mithin entwässerten Fläche von 1'000 m2 ausging.