Citation: U 82/05 13.03.2006 E. A

Die 1945 geborene C.________ verletzte sich am 18. November 1998 bei einem Berufsunfall. Für die verbleibende Beeinträchtigung sprach ihr die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA) mit Wirkung ab 1. Dezember 2002 eine Invalidenrente (als Komplementärrente zu der seit 1. Juli 2001 bezogenen Rente der Invalidenversicherung) bei einem Invaliditätsgrad von 100 % und eine Integritätsentschädigung bei einer Integritätseinbusse von 20 % zu (Verfügung vom 1. Oktober 2003 und Einspracheentscheid vom 1. Oktober 2004). In Bezug auf die Integritätsentschädigung erhob die Versicherte Beschwerde. Bis zum Rentenbeginn hatte die SUVA Taggelder ausgerichtet, welchen sie teilweise eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % und vom 21. Dezember 1998 bis 30. Juni 2001 eine solche von 50 % zugrunde legte. Mit Schreiben vom 5. November 2004 teilte der Unfallversicherer C.________ mit, dass deren wiederholt geäussertem Begehren, wonach das Taggeld auch für die Zeit bis 30. Juni 2001 auf der Grundlage einer vollen Arbeitsunfähigkeit zu berechnen sei, entsprochen werde. Bei der zugleich vorgenommenen Überentschädigungsberechnung berücksichtigte die SUVA einen Eigenverdienst von 30 %. Hiegegen opponierte C.________ mit Schreiben vom 15. November 2004. Zudem verlangte sie Verzugszins auf dem ausstehenden Taggeld. Sie forderte die SUVA auf, bis spätestens 1. Dezember 2004 die berichtigte Taggeldabrechnung einschliesslich der Verzugszinsen zuzustellen und den entsprechenden Betrag zu überweisen. Mit Schreiben vom 2. Dezember 2004 teilte die SUVA der Versicherten mit, sie verzichte auf die Berücksichtigung eines Eigenverdienstes bei der Überverdienstberechnung; zugleich setzte sie den Verzugszins fest und wies darauf hin, dass die Zahlung des der Versicherten gesamthaft noch zustehenden Betrages gleichentags ausgelöst worden sei.