Citation: 1P.569/2002 25.11.2002 E. D

Am 15. August 2002 stellte X.________ ein weiteres Haftentlassungsgesuch. Der Untersuchungsrichter beantragte die Abweisung des Gesuchs. Die Situation sei gegenüber dem Entscheid vom 19. Juli 2002 unverändert. Das Haftgericht wies das Gesuch mit Entscheid vom 22. August 2002 ab. Was die Untauglichkeit der möglichen Ersatzmassnahmen betreffe, habe sich seit dem Entscheid vom 3. Juli 2002 nichts geändert. Gegen den Entscheid des Haftgerichts erhob X.________ mit Eingabe vom 4. September 2002 Rekurs bei der Anklagekammer des Obergerichts des Kantons Bern. Untersuchungsrichter und Staatsanwaltschaft schlossen mit Stellungnahmen vom 12. September 2002 bzw. vom 16. September 2002 auf Abweisung der Beschwerde. Die Staatsanwaltschaft führte aus, es sei zwar bedauerlich, dass sich der Abschluss dieser Voruntersuchung bzw. die Überweisung an das urteilende Gericht auch aufgrund weiterer zwischenzeitlich eingelangter Haftfälle verzögern könne, ändere aber nichts an der nach wie vor gegebenen Verhältnismässigkeit der Haftdauer. Mit Beschluss vom 25. September 2002 wies die Anklagekammer den Rekurs ab. Sie stellte namentlich fest, eine mildere Massnahme sei nicht ersichtlich.