Citation: 6B_69/2014 E. 1.1

1.1. Der Beschwerdeführer rügt zunächst eine offensichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhalts. Er macht geltend, die Vorinstanz habe nicht näher abgeklärt, wer der Hauptinitiant der Brandstiftung gewesen sei. Die Frage, wer in welchem Ausmass an den Straftaten beteiligt gewesen sei und diese initiiert habe, sei indes im Rahmen der Strafzumessung von Bedeutung. Ihm selbst sei innerhalb der Tatbeteiligten nur eine untergeordnete Stellung zugekommen. Auch die Staatsanwaltschaft habe im Berufungsverfahren die Auffassung vertreten, er sei nicht die treibende Kraft gewesen. Namentlich sei er nicht in die Planung und Entschlussfassung involviert gewesen. Die Idee zur Brandstiftung habe vom Mitangeklagten Y.________ hergerührt. Dieser habe das Vorhaben mit dem Mitangeklagten X.________ besprochen, welcher den Brand habe legen sollen. Er selbst habe sich dem ursprünglichen Plan, die Tat während ihrer Ferienabwesenheiten auszuführen, zwar angeschlossen, deren Verwirklichung aber dadurch verhindert, dass er den Zugang zur Liegenschaft mit einer Palette versperrt habe. Nach ihrer Rückkehr aus den Ferien sei die Brandstiftung erneut nur zwischen den Mitangeklagten Y.________ und X.________ besprochen und neu geplant worden. Auch der Versicherungsbetrug habe allein auf der Idee und der Planung des Mitangeklagten Y.________ beruht. Er selbst sei über den beabsichtigten Ablauf nicht informiert gewesen. Seine untergeordnete Stellung ergebe sich auch daraus, dass ihm vom Erlös aus dem Versicherungsbetrug lediglich ein Anteil von Fr. 15'000.-- versprochen worden sei (Beschwerde S. 5 ff.). Der Beschwerdeführer rügt ferner eine willkürliche Feststellung der Schadenshöhe. Die Vorinstanz nehme an, durch den Brand sei Sachschaden von Fr. 425'339.-- entstanden. Nach dem angefochtenen Urteil habe die Gebäudeversicherung den Sachschaden aber lediglich auf Fr. 379'503.-- beziffert. Der Rest der Forderung von rund Fr. 47'000.-- betreffe Räumungskosten. Wie hoch der Sachschaden tatsächlich gewesen sei, lasse sich den Akten nicht entnehmen. In Wirklichkeit dürfte der Schaden jedenfalls weit tiefer liegen. Die Räumungskosten hätten maximal Fr. 15'000.-- betragen und ein Sachschaden von mehr als Fr. 200'000.-- sei nicht ersichtlich (Beschwerde S. 8). Im Weiteren beanstandet der Beschwerdeführer die Feststellungen zu seinen Beweggründen. Die Vorinstanz habe seine im kantonalen Verfahren stets vorgebrachte Darstellung, wonach er sich in einem Loyalitäts- und Interessenkonflikt befunden habe, nicht beachtet. Ausserdem habe sie willkürlich angenommen, seine finanziellen Motive hätten sich auf die erwarteten Versicherungsleistungen im Umfang von Fr. 700'000.-- gerichtet. Damit verletze die Vorinstanz auch den Anklagegrundsatz, denn es werde ihm in der Anklageschrift nur vorgeworfen, dass er für seine Mitwirkung einen Betrag von Fr. 15'000.-- hätte erhalten sollen. Unhaltbar sei auch die implizite Annahme der Vorinstanz, die Versicherung hätte überhaupt im Umfang von Fr. 700'000.-- geschädigt werden können. Aufgrund der für die Feuer/Elementar-Versicherung und die Betriebsausfallversicherung massgeblichen Bilanz (Lagerbestand und Büroeinrichtung) und Erfolgsrechnung der Kollektivgesellschaft A.________ wäre lediglich Ersatz für Sachwerte von maximal je Fr. 50'000.-- geleistet worden. Aus den Bilanzen ergebe sich zudem, dass von den Versicherungsleistungen in erster Linie der Mitangeklagte Y.________ hätte profitieren sollen, da ihm die Kollektivgesellschaft A.________, deren alleiniger Geschäftsführer er gewesen und an der er zu 91 % beteiligt gewesen sei, einen Betrag von Fr. 92'594.-- geschuldet habe und dieser nach seinen Aussagen mit den Versicherungsleistungen vorab die Schulden dieser und einer anderen Gesellschaft habe begleichen wollen (Beschwerde S. 9 ff.). Schliesslich bringt der Beschwerdeführer vor, offensichtlich unrichtig seien auch die Feststellungen der Vorinstanz zu seinem Geständnis. Es treffe nicht zu, dass er erst nach Konfrontation mit den Ermittlungsergebnissen geständig gewesen sei. Er habe bereits am 8. September 2010 ein umfassendes Geständnis abgelegt. Dem Einvernahmeprotokoll lasse sich nicht entnehmen, dass ihm dabei irgendwelche Ermittlungsergebnisse vorgehalten worden seien. Die Ermittlungen hätten zu diesem Zeitpunkt erst im Anfangsstadium gestanden (Beschwerde S. 12 f.).