Citation: 5A_345/2022 E. 2.3

2.3. Die Beschwerdeführerin erwähnt in ihrer Eingabe an das Bundesgericht allerdings die Verhandlung vom 17. Februar 2022 und die Verfügung vom 23. Februar 2022. Zudem bittet sie darum, ihr Schreiben vom 7. April 2022 nochmals zu lesen. Es ist demnach zu prüfen, ob die Eingabe vom 7. April 2022 eine Beschwerde gegen das Urteil vom 18. März 2022 darstellt, die vom Obergericht an das Bundesgericht hätte weitergeleitet werden müssen, statt abgelegt zu werden (Art. 48 Abs. 3 BGG). Das Obergericht hat in seinem Schreiben vom 14. April 2022 denn auch festgehalten, dass die Beschwerdeführerin sich wahrscheinlich auf das bezirksgerichtliche Beschwerdeverfahren FF220030 beziehe. Dieses Beschwerdeverfahren liegt dem obergerichtlichen Urteil vom 18. März 2022 zugrunde. In ihrem Schreiben vom 7. April 2022 bittet die Beschwerdeführerin darum, ihren Fall zu untersuchen. Sie erhebt Vorwürfe gegen Rechtsanwältin B.________, erwähnt die Hauptverhandlung vom 17. Februar 2022 und die Verfügung vom 23. Februar 2022 und sie schildert verschiedene Vorkommnisse, die teils schon längere Zeit zurückzuliegen scheinen. Ein klarer Wille, das Urteil vom 18. März 2022 anzufechten, geht daraus nicht hervor. Wenn das Obergericht diese Eingabe trotz der Erwähnung der Hauptverhandlung und der Verfügung nicht als Beschwerde gegen seinen eigenen Entscheid erachtet und weitergeleitet hat, ist dies nicht zu beanstanden. Hätte es dies getan, wäre das Bundesgericht auf die Eingabe entweder mangels klaren Beschwerdewillens nicht eingetreten oder - falls es sie als Beschwerde entgegengenommen hätte - hätte es darauf mangels genügender Begründung, d.h. mangels Auseinandersetzung mit dem obergerichtlichen Urteil vom 18. März 2022, nicht eintreten können (Art. 42 Abs. 2 BGG).