Citation: 2A.84/2005 24.02.2005 E. 2

Gemäss § 32 lit. a des Zürcher Steuergesetzes vom 8. Juni 1997 (StG) können von den Einkünften die Krankheits-, Unfall- und Invaliditätskosten abgezogen werden, sofern der Steuerpflichtige die Kosten selbst trägt und diese 5 % des um die Aufwendungen gemäss §§ 26-31 verminderten steuerbaren Einkommens übersteigen. Damit umschreibt das kantonale Recht die Voraussetzungen gleich wie Art. 33 Abs. 1 lit. h des Gesetzes über die direkte Bundessteuer (DBG, SR 642.11). Das Steuerharmonisierungsgesetz bestimmt, dass die vom Steuerpflichtigen selbst getragenen Krankheits-, Unfall- und Invaliditätskosten von den steuerbaren Einkünften abgezogen werden können, sofern diese einen vom kantonalen Recht zu bestimmenden Selbstbehalt übersteigen (Art. 9 Abs. 2 StHG). Die zürcherische Regelung stimmt mit diesen harmonisierungsrechtlichen Vorgaben (vgl. BGE 130 II 65 E. 5.2) offensichtlich überein. Zu prüfen bleibt, ob es sich bei den vom Beschwerdeführer geltend gemachten Kosten um Krankheitskosten im Sinne dieser Vorschriften handelt.