Citation: 8C_406/2021 E. 7.1

7.1. Was zunächst die neuropsychologischen Einschränkungen betrifft, beruft sich der Beschwerdeführer auf die erstmals bereits in der Klinik D.________ im August 2013 festgestellten, dort anlässlich einer Reevaluation im Februar 2014 und ebenso anlässlich der neuerlichen Untersuchung im Spital C.________ im April 2018 bestätigten neuropsychologischen Defizite. Sie seien gemäss Suva-Tabelle 8 (Integritätsschaden bei Hirnfunktionsstörungen nach Hirnverletzung) entschädigungspflichtig. Gemäss Bericht über die letztgenannten Abklärungen vom 11. April 2018 fanden sich zwar gewisse Auffälligkeiten bei der Aufmerksamkeitsaktivierung und hielt die in der Klinik D.________ erhobene leichte Verminderung der Leistung im verbal-episodischen Neugedächtnis, passend zur erlittenen linkstemporalen Gehirnverletzung und zu den im März 2018 bildgebend gezeigten Befunden (postkontusionelle Defekte, Hämosiderinablagerungen), weiter an. Gemäss Einschätzung der von der Suva beauftragten Expertinnen würden diese jedoch kompensiert durch überdurchschnittliche non-verbale Gedächtnisleistungen, und zudem lägen auch alle anderen kognitiven Funktionen im oberen Durchschnittsbereich oder seien gar überdurchschnittlich. Inwiefern die Vorinstanz bei diesen Gegebenheiten, sich diesbezüglich ihrerseits auf die Suva-ärztliche Stellungnahme vom 21. August 2018 stützend, unter unrichtiger Sachverhaltsfeststellung oder Verletzung von Bundesrecht nicht auf eine dauerhafte und nachhaltige, jedenfalls über eine gemäss Suva-Tabelle 8.4 nicht entschädigungsberechtigte minimale Störung hinausgehende Gesundheitsschädigung erkannt haben sollte, vermag der Beschwerdeführer damit nicht darzutun. Insbesondere findet auch seine Argumentation, es bestehe wegen der genannten Defizite ein vermehrter Erholungsbedarf in der Freizeit, in den Akten keine Stütze. Daran kann nichts ändern, dass er gemäss seinen Angaben gegenüber den Ärzten des Spitals C.________ aufgrund des zwischenzeitlich nach Absolvierung der Maturität aufgenommenen fordernden Studiums erholsame Tätigkeiten in der Freizeit etwas vernachlässigen müsse. Zudem bestehen keinerlei Hinweise für die von ihm geltend gemachte psychische (Affekt-) Störung, die allenfalls im Rahmen des Schweregrades der Hirnfunktionstörung gemäss Suva-Tabelle 8.3 zusätzlich zu berücksichtigen wäre.