Citation: H 251/02 17.09.2003 E. A

Gestützt auf eine Meldung der kantonalen Steuerverwaltung, Abteilung Direkte Bundessteuer, vom 23. September 1992, wonach K.________ (geb. 1923) am 31. Dezember 1990 einen Liquidationsgewinn von Fr. 1'000'000.- erzielt habe, erhob die Ausgleichskasse des Kantons Thurgau mit Verfügung vom 13. Oktober 1992 einen AHV/IV/EO-Sonderbeitrag von Fr. 93'632.40 (zuzüglich Verwaltungskosten). Wiedererwägungsweise kam sie am 10. November 1992 auf ihre Verfügung vom 13. Oktober 1992 zurück und ersetzte diese durch eine neue, in welcher sie festhielt, dass das Jahr 1990 beitragsfrei sei. Nachdem das Bundesgericht mit Urteil vom 15. Juni 1998 den von der Steuerverwaltung für das Jahr 1990 ermittelten Liquidationsgewinn von Fr. 1'000'000.- bestätigt hatte, verpflichtete die Ausgleichskasse K.________ mit Verfügung vom 14. April 1999 - ausgehend von denselben Grundlagen wie in der Verfügung vom 13. Oktober 1992 - zur Bezahlung eines AHV/IV/EO-Sonderbeitrages von Fr. 93'632.40 (zuzüglich Verwaltungskosten). Die von K.________ hiegegen erhobene Beschwerde wies die AHV/IV-Rekurskommission des Kantons Thurgau mit Entscheid vom 29. Oktober 1999 ab. Das Eidgenössische Versicherungsgericht hiess die von K.________ daraufhin eingereichte Verwaltungsgerichtsbeschwerde in dem Sinne teilweise gut, dass es den vorinstanzlichen Entscheid vom 29. Oktober 1999 und die Kassenverfügung vom 14. April 1999 aufhob und die Sache an die Verwaltung zurückwies, damit sie, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, über den für das Jahr 1990 geschuldeten Sonderbeitrag neu verfüge (Urteil vom 5. September 2001, H 413/99). Gestützt hierauf erliess die Ausgleichskasse am 17. Dezember 2001 eine weitere Beitragsverfügung, mit welcher sie K.________ zur Entrichtung eines Beitrages in der Höhe von Fr. 93'622.80 (zuzüglich Verwaltungskosten) verpflichtete.