Citation: 8C_193/2024 E. A

Der 1983 geborene A.________ kollidierte am 20. März 2008 als Lenker eines Personenwagens frontal links mit einem anderen Verkehrsteilnehmer und zog sich dabei verschiedene Verletzungen zu. Am 15. Mai 2008 meldete er sich bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Mit Verfügung vom 20. Juli 2011 sprach ihm die IV-Stelle Luzern rückwirkend vom 1. März bis 31. Oktober 2009 sowie ab 1. Januar 2011 eine ganze Invalidenrente basierend auf einem Invaliditätsgrad von 100 % zu. Anlässlich eines im August 2012 von Amtes wegen eingeleiteten Revisionsverfahrens bestätigte sie diesen Rentenanspruch auf der Grundlage eines neu ermittelten Invaliditätsgrads von 89 % (Mitteilung vom 5. November 2013). Im Rahmen eines weiteren Revisionsverfahrens gab die IV-Stelle im Juni 2015 bei der PMEDA AG Polydisziplinäre Medizinische Abklärungen ein psychiatrisch-neuropsychologisches Gutachten in Auftrag, welches am 31. Dezember 2015 erstattet wurde. Nachdem A.________ Einwendungen gegen das Gutachten erhoben hatte, veranlasste die IV-Stelle eine polydisziplinäre Abklärung durch die ABI Aerztliches Begutachtungsinstitut GmbH (fortan: ABI). Gestützt auf das Gutachten vom 20. Dezember 2016 und ein ebenfalls bei der ABI eingeholtes Verlaufsgutachten vom 18. Mai 2021 hob die IV-Stelle die Rente von A.________ aufgrund eines neu bestimmten Invaliditätsgrads von 0 % auf (Verfügung vom 16. November 2022).