Citation: 7B_79/2025 E. 3.2.2

3.2.2. Das forensisch-psychiatrische Gutachten vom 7. November 2024 von PD Dr. med. D.________ fasst die Vorinstanz wie folgt zusammen: Beim Beschwerdeführer bestehe ein hohes Risiko für künftige Straftaten, die den Anlassdelikten ähnlichen seien, einschliesslich (Einbruch-) Diebstahl, Sachbeschädigung, Cyberkriminalität, Erpressung, Brandstiftung und Sabotageakte. In Bezug auf kinderpornografische Delikte (hands off) werde ein moderates Rückfallrisiko konstatiert. Für eine Gefahr der Deliktzunahme hin zu schweren Gewalt- oder Sexualstraftaten bestünden demgegenüber keine Anhaltspunkte. Ohne extensiv kontrollierende und therapeutische Intervention sei angesichts des Gesamtverlaufs aktuell eine negative Prognose zu stellen, und ohne geeignete Rahmenbedingungen sei damit zu rechnen, dass der Beschwerdeführer nach einer möglichen Haftentlassung schleichend wieder in alte Verhaltensmuster abgleite, in ein prokriminelles Gruppengefüge gerate, nach Geltung und Spannung strebe und so erneut ähnlich gelagerte Straftaten begehe.