Citation: 6A.85/2003 11.02.2004 E. 2

Für die Vorinstanz ist es schlichtweg kaum vorstellbar, wie der Beschwerdeführer mehrmals die Aussage hat machen können, er habe eine Geschwindigkeitsüberschreitung um 61 km/h auf einer Ausserortsstrecke nicht bemerkt. Dies sei entweder klares Indiz für eine unangemessene Bagatellisierung seines erneut massiven Fehlverhaltens in Kombination mit einer fortbestehenden Uneinsichtigkeit bzw. einer fehlenden Kritikfähigkeit oder das fehlende Erinnerungsvermögen spreche dafür, dass der Beschwerdeführer den Geschwindigkeitslimiten nach wie vor zu wenig Aufmerksamkeit schenke und als Fahrzeuglenker regelmässig zu schnell unterwegs sei. Sein Verhalten und seine Aussagen gegenüber der Polizei und dem Gutachter liessen einzig die Prognose zu, er sei aufgrund charakterlicher Mängel nicht gewillt oder in der Lage, auf künftige Verstösse gegen elementare Verkehrsregeln zu verzichten. Deshalb sei zu Recht ein Sicherungsentzug angeordnet worden. Inwiefern die Vorinstanz mit dieser Beurteilung Bundesrecht verletzt haben soll, zeigt der Beschwerdeführer nicht auf und ist auch nicht ersichtlich. Seine Vorbringen betreffend die gutachterliche Testanordnung und seine Aussage, "um Getränke auszuliefern, da muss man schon Gas geben", gehen an der Sache vorbei. Denn die Vorinstanz hat ausdrücklich festgehalten, dass sie die Schwierigkeiten des Beschwerdeführers bei zwei Testanordnungen und die zitierte Aussage bei der Beurteilung als absolut nebensächlich einstufte. Damit ist auch die Rüge unbegründet, die Vorinstanz habe sich mit den Einwänden des Beschwerdeführers in keiner Art und Weise auseinander gesetzt. Schliesslich hat sie auch kein Bundesrecht verletzt, als sie den Antrag des Beschwerdeführers auf Einholung eines Obergutachtens ablehnte.