Citation: 4A_635/2023 E. 6.4

6.4. Die Vorinstanz erwog, die Erstinstanz habe die provisorische Rechtsöffnung erteilt, weil für den Betrag von Fr. 300'000.-- ein provisorischer Rechtsöffnungstitel vorliege und der Beschwerdeführer mangels Beteiligung am erstinstanzlichen Verfahren keine Einwendungen glaubhaft gemacht habe, welche die Schuldanerkennung entkräften würden. Mit den erstinstanzlichen Erwägungen habe sich der Beschwerdeführer nicht auseinandergesetzt. Er weise nur darauf hin, dass die Beschwerdegegnerin infolge Konkurses liquidiert werde. Dazu hielt die Vorinstanz fest, der Konkurs über die Beschwerdegegnerin sei mit Urteil der Einzelrichterin am Kantonsgericht Appenzell Ausserrhoden am 26. April 2023 eröffnet worden. Der dagegen gerichteten Beschwerde der Beschwerdegegnerin vom 28. April 2023 habe der Einzelrichter am Obergericht Appenzell Ausserrhoden am 4. Mai 2023 die aufschiebende Wirkung erteilt, womit sowohl die Vollstreckung als auch der Eintritt der Konkurswirkungen gehemmt worden seien. Die Wirkungen der Konkurseröffnung würden mit der aufschiebenden Wirkung rückwirkend aufgehoben. Den Umstand der Konkurseröffnung hätte der Beschwerdeführer bereits im erstinstanzlichen Verfahren vorbringen müssen. Mit Blick auf das Novenverbot erfolge dies im Beschwerdeverfahren nun verspätet und habe unbeachtet zu bleiben.