Citation: 1C_487/2021 E. 2

Mit einem Verkehrsüberwachungsgerät stellte die Kantonspolizei Bern fest, dass am 15. März 2020 mit dem auf den Namen von A.________ eingelösten Personenwagen die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h, nach Abzug der Sicherheitsmarge von 5 km/h, um 25 km/h überschritten wurde. Von der Polizei aufgefordert, die Personalien des verantwortlichen Lenkers anzugeben, erklärte sich A.________ mit Schreiben vom 6. April 2020 für die Widerhandlung verantwortlich. Das Strassenverkehrs- und Schifffahrtsamt des Kantons Bern annullierte mit Verfügung vom 24. Juni 2020 den Führerausweis auf Probe von A.________ und untersagte ihm mit sofortiger Wirkung das Führen von Motorfahrzeugen aller Kategorien und Unterkategorien. Ein neuer Lernfahrausweis könne frühestens ein Jahr ab Erhalt der Verfügung und nur aufgrund eines verkehrspsychologischen Gutachtens erteilt werden. A.________ erhob gegen diese Verfügung am 20. Juli 2020 Beschwerde, welche die Rekurskommission des Kantons Bern für Massnahmen gegenüber Fahrzeugführerinnen und Fahrzeugführern mit Urteil vom 28. April 2021 abwies. Zur Begründung führte die Rekurskommission zusammenfassend aus, es sei davon auszugehen, dass A.________ die zulässige Höchstgeschwindigkeit ausserorts um 25 km/h überschritten habe. Dies sei als leichte Widerhandlung zu qualifizieren. Da A.________ der Führerausweis weniger als zwei Jahre zuvor bereits entzogen worden war, müsste ihm dieser erneut für mindestens einen Monat entzogen werden. Bei einer zweiten Widerhandlung, die zum Entzug des Führerausweis führe, verfalle jedoch der Führerausweis auf Probe.