Citation: 6B_627/2017 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer bringt ferner vor, es sei anzumerken, die Vorinstanz habe ihn trotz der Feststellung eines monatlichen Nettoeinkommens von ca. Fr. 3'000.-- zu einem Tagessatz von Fr. 50.-- verurteilt. Die Berechnung berücksichtige seine Ansicht nicht, dass der Ausweisentzug zu Unrecht erfolgt sei. Begründet werde der vorinstanzliche Entscheid nicht, womit sein rechtliches Gehör verletzt sei. Für die Anwendung des Minimalsatzes von Fr. 10.-- spreche, dass er lediglich wenige Meter auf Schweizer Boden gefahren sei, und die Vorinstanz stelle fest, er habe sich seit zwei Jahren nichts mehr zuschulden kommen lassen. Er habe sich mit therapeutischer Hilfe deutlich verbessert. Die Probezeit sei zu Unrecht auf das Maximum von 5 Jahren festgesetzt worden; eine gesetzliche Grundlage führe die Vorinstanz nicht an. Aufgrund seiner Ausführungen sei offensichtlich, dass das fehlende Strafbedürfnis zu einer Strafbefreiung gemäss Art. 52 StGB führe. Der Beschwerdeführer fuhr nicht "lediglich wenige Meter", sondern aus Deutschland in die Schweiz sowie in der Stadt Basel. Die Vorinstanz verweist auf die erstinstanzliche Strafzumessung. Sie führt aus, dass mehrere frühere Verwarnungen und Vorstrafen ihn nicht davon abhielten, sich erneut ohne Führerausweis hinter das Steuer zu setzen (Urteil S. 5). Zutreffend erhöht sie die Strafe gestützt auf Art. 49 Abs. 1 StGB und berechnet den Tagessatz auf der Grundlage des "Nettoeinkommens" (BGE 134 IV 60 E. 5.4). Sie beurteilt den bedingten Strafvollzug sowie die Widerrufsfrage nach der einschlägigen Rechtsprechung von BGE 134 IV 140. Bei der ohne Ermessensverletzung festgesetzten Probezeit berücksichtigt sie richtigerweise die drei früheren Ausweisentzüge; die gesetzliche Bestimmung findet sich in Art. 44 Abs. 1 StGB. Die Ansicht, ihn gemäss Art. 52 StGB von Strafe zu befreien (dazu BGE 135 IV 130 E. 5), ist als abwegig zu bezeichnen.