Citation: 6B_999/2021 E. 3.6.2

3.6.2. Die Vorinstanz legt dar, dass es sich beim IRM um ein zertifiziertes Institut handle, das auf Analysen wie die vorgenommenen spezialisiert sei. Die angeordneten Laboruntersuchungen betreffen standardisierte Expertisen, welche aufgrund allgemein anerkannter Methoden in weitgehend technisch vorgegebener Weise erstellt worden seien. Es gibt somit keine Zweifel, dass die Auswertung des THC-Gehalts der analysierten Proben durch das IRM korrekt erfolgte. Daran ändert der Hinweis im Auftrag an das IRM, dass es sich um Proben eines (Drogen-) Händlers, anstatt Proben von einem Hanffeld handelt, nichts. Im Übrigen kann betreffend die Analyseergebnisse des IRM auf die Zusammenstellung im vorinstanzlichen Urteil sowie die vorinstanzlichen Erwägungen verwiesen werden. Danach hätten die Proben vom Hanffeld und aus der Scheune mehrheitlich einen THC-Wert von über 1 % aufgewiesen. Gleiches habe sich hinsichtlich der am Wohnort des Beschwerdeführers verarbeiteten und bei der Hausdurchsuchung sichergestellten Hanfpflanzen gezeigt, welche eingestandermassen von der "diesjährigen" Ernte des fraglichen Hanffelds stammten. Aus den vorinstanzlichen Erwägungen geht hervor, dass eine grosse Anzahl von entnommenen Proben bestand. In solchen Situationen ist es nicht unüblich, dass nicht das gesamte Beweismaterial ausgewertet wird. Der Beschwerdeführer legt nicht dar, weshalb hier die Auswertung weiterer Proben notwendig gewesen sein soll. Aufgrund der vorgenommenen Untersuchungen präsentiert sich ein schlüssiges Bild, dass Hanf angepflanzt wurde, der regelmässig einen THC-Gehalt von mehr als 1 % aufwies. Vor diesem Hintergrund verletzt die Vorinstanz kein Bundesrecht, wenn sie aufgrund der Gesamtumstände auch ohne wissenschaftliche Auswertung von weiteren Proben vom Erwerb, der Herstellung und der Verarbeitung von Cannabis betreffend das Hanffeld ausging (vgl. BGE 141 IV 273 E. 3).