Citation: 2C_450/2018 E. 5.3.3

5.3.3. Offensichtlich unzutreffend ist das Vorbringen der Beschwerdeführerin, das Urteil des Bundesverwaltungsgericht sei (teilweise) geradezu nichtig. Fehlerhafte Verwaltungsakte sind in aller Regel nicht nichtig, sondern bloss anfechtbar, und sie erwachsen dementsprechend durch Nichtanfechtung in Rechtskraft. Nichtigkeit der Verfügung oder des Entscheids tritt nach ständiger bundesgerichtlicher Rechtsprechung ein, wenn: (a) der ihnen anhaftende Mangel besonders schwer ist, (b) er offensichtlich oder zumindest leicht erkennbar ist und (c) zudem die Rechtssicherheit durch die Annahme der Nichtigkeit nicht ernsthaft gefährdet wird. Als Nichtigkeitsgründe fallen vorab funktionelle und sachliche Unzuständigkeit der entscheidenden Behörde sowie krasse Verfahrensfehler in Betracht (vgl. u.a. BGE 138 II 501 E. 3.1 S. 503 f. m.w.H.). Die Beschwerdeführerin bemüht sich, hier mit einer solchen funktionellen Unzuständigkeit zu argumentieren, indem sie behauptet, das Bundesverwaltungsgericht habe seine Zuständigkeit massiv überschritten und eine Sachverhaltsermittlung vorgenommen, die von derjenigen der Eidgenössischen Steuerverwaltung im erstinstanzlichen Verfahren auf krsss rechtswidrige Weise abgewichen sei (vgl. dazu schon oben E. 3.1.2). Die Argumentation vermag jedoch in keiner Weise zu überzeugen. Es ist nicht ersichtlich, wie die strengen Nichtigkeitsvoraussetzungen gemäss der Rechtsprechung erfüllt sein könnten.