Citation: 6B_444/2021 E. 4.5.2

4.5.2. Der Beschwerdeführer räumt ein, dass diese Aussagen suggerierten, die Befugnis zur Erteilung von Unterricht sei durch die Direktion für Bildung und Kultur des Kantons Zug erteilt worden. Soweit der Beschwerdeführer aber meint, diese Aussage stehe im Widerspruch zu den Angaben gemäss Tathandlung 1, kann ihm - wie aufgezeigt - nicht gefolgt werden. Entsprechend zielt der Einwand ins Leere, diese Unstimmigkeit hätte auffallen müssen. Der Beschwerdeführer legt im Übrigen nicht dar, inwiefern die vorinstanzlichen Ausführungen zum Verständnis der Begriffe "authorized", "licenced" und "allowed" unzutreffend sein sollen. Er kann daher - wie die Vorinstanz zutreffend erwägt - nichts zu seinen Gunsten ableiten, sofern die Begriffe in gewissen nicht zu den Adressaten gehörenden Kreisen anders verwendet werden. Denn dies ändert nichts daran, wie die Ausdrücke vom Durchschnittsadressaten - dem ausländischen Studieninteressierten - verstanden werden und bei ihm zu einer falschen Vorstellung über die Realität führt. Unbehelflich ist auch der Hinweis des Beschwerdeführers auf eine E-Mail seines Rechtsanwalts betreffend eine Auskunft des Generalsekretärs der Direktion für Bildung und Kultur des Kantons Zug. Der Beschwerdeführer setzt sich diesbezüglich in Verletzung der ihm obliegenden Begründungspflichten mit der vorinstanzlichen Erwägung nicht auseinander, wonach mangels Kontroll- oder Aufsichtsfunktion nicht einzusehen sei, dass der Generalsekretär der Direktion für Bildung und Kultur des Kantons Zug Anlass oder Befugnis gehabt habe, Einfluss auf die Gestaltung der Homepage einer Gesellschaft zu nehmen. Vor diesem Hintergrund besteht kein Anlass, auf dieses Vorbringen des Beschwerdeführers weiter einzugehen. Im Übrigen vermag der Beschwerdeführer damit auch nicht zu widerlegen, dass die Angaben der B.________ GmbH bei den angesprochenen Adressaten die Gefahr eines Irrtums bewirken.