Citation: 8C_603/2023 E. 4.1.2

4.1.2. Die Vorinstanz erwog im Wesentlichen, der Beschwerdeführer habe die selbständige Erwerbstätigkeit hauptberuflich am 1. März 2017 aufgenommen und somit im Unfallzeitpunkt am 2. Juli 2017 noch nicht lange betrieben. Damit könne aber nicht auf einen während einer längeren Zeitspanne erzielten Durchschnittsverdienst als Selbstständigerwerbender im Gesundheitsfall abgestellt werden. Sein Verweis auf die Umsatzzahlen seiner Werkstatt in den Jahren 2015 und 2016 ändere hieran nichts. Zum einen habe es sich damals um einen Nebenerwerb gehandelt und zum andern könne für den massgeblichen Lohn nicht auf Umsatzzahlen abgestellt werden. Entgegen dem Beschwerdeführer sei für die Ermittlung des Validenlohns auch nicht auf eine Betriebsprüfung abzustellen. Geprüft würde nämlich eine Autowerkstatt, wie sie aktuell betrieben werde, d.h. mit dem gesundheitlich eingeschränkten Beschwerdeführer und Angestellten bzw. Beauftragten. Es handle sich hierbei nicht um eine seinen Beschwerden angepasste Tätigkeit, und aus der so geführten Werkstatt könne auch nichts für den Gesundheitsfall abgeleitet werden. Es könne auch nicht angenommen werden, dass die aktuellen Zahlen, auf ein 100%iges Pensum hochgerechnet, dem ohne Unfall verdienten Lohn entsprächen. Hinzu komme, dass in Berücksichtigung der Pandemie und des Unfalls noch keine längere Zeitspanne zur Ermittlung eines massgeblichen Durchschnittsverdiensts vorläge. Somit habe die Suva zur Ermittlung des Validenlohns zu Recht auf die LSE abgestellt. Dessen konkrete Ermittlung, die Fr. 68'552.- ergeben habe, sei unbestritten und nicht zu beanstanden.