Citation: 5A_791/2014 E. 2.2.5

2.2.5. Was schliesslich den behaupteten Verzehr von Fr. 50'000.-- für den Lebensunterhalt betrifft, setzt sich der Beschwerdeführer nicht detailliert mit den Ausführungen der Vorinstanz auseinander. Er bestreitet zwar, dass er in Tunesien mit monatlich Fr. 200.-- auskommen könne, die Lebenskosten betrügen etwa Fr. 1'200.--. Dabei muss er selbst einräumen, dass er bei Annahme dieses Betrages bei Gesuchseinreichung noch über rund Fr. 20'000.-- verfügt hätte. Nicht Fr. 50'000.--, sondern maximal Fr. 30'000.-- könnten gemäss seinen eigenen Angaben somit als Lebensunterhaltskosten verzehrt worden sein. Hinzu kommt, dass der Beschwerdeführer nicht ansatzweise auflistet, worin seine Lebenshaltungskosten bestehen. Auch bei fehlenden Belegen könnte und müsste er aber zumindest angeben, welche Posten in welcher Höhe zum behaupteten monatlichen Lebensunterhalt führen. Damit kam der Beschwerdeführer auch hier der Obliegenheit, seine behaupteten Auslagen zu substanziieren und sich konkret mit den vorinstanzlichen Erwägungen auseinanderzusetzen, nicht nach.