Citation: 6B_47/2007 20.03.2007 E. 3

Den nicht immer leicht verständlichen Ausführungen des Beschwerdeführers ist zu entnehmen, dass er die Feststellung des Sachverhalts durch die Vorinstanz als unrichtig rügen will und überdies geltend macht, es seien seine Verfahrensrechte verletzt worden. Die Feststellung des Sachverhalts kann gemäss Art. 97 Abs. 1 BGG nur gerügt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Verletzung von schweizerischem Recht im Sinne von Art. 95 BGG beruht. Der Begriff "offensichtlich unrichtig" ist gleichzusetzen mit "willkürlich" im Sinne von Art. 9 BV (Botschaft des Bundesrates vom 28. Februar 2001 zur Totalrevision der Bundesrechtspflege, BBl 2001 S. 4338). Für die Rüge der offensichtlich unrichtigen, d.h. willkürlichen Feststellung des Sachverhalts gilt Art. 106 Abs. 2 BGG. Danach prüft das Bundesgericht die Verletzung von Grundrechten nur insofern, als eine solche Rüge in der Beschwerde vorgebracht und begründet worden ist. Insoweit gelten die gleichen strengen Begründungsanforderungen wie bisher nach Art. 90 Abs. 1 lit. b OG bei der staatsrechtlichen Beschwerde. Auf appellatorische Kritik tritt das Bundesgericht nicht ein. Die Beschwerde enthält zur Hauptsache appellatorische Kritik. So macht der Beschwerdeführer z.B. unter III/1/a geltend, die Vorinstanz habe sich nur auf die Aussagen von B.________ gestützt, ohne dass er ausführt, welche dieser Aussagen und weshalb sie offensichtlich unrichtig sein sollen. Unter III/1/b macht er geltend, die Vorinstanz habe "nicht nach Fakten" gesucht, ohne dass er sagt, nach welchen Fakten sie hätte suchen müssen. Unter III/1/c macht er geltend, die Vorinstanz habe seine finanzielle Lage nicht berücksichtigt, ohne dass er ausführt, in welchem Zusammenhang seine finanzielle Lage hätte von Bedeutung sein sollen. Soweit sich die Beschwerde in derartigen Vorbringen erschöpft, ist darauf nicht einzutreten. Der Beschwerdeführer macht geltend, gemäss Art. 6 EMRK habe er als Angeschuldigter das Recht, sich selber zu verteidigen (vor III/1/e). Darauf ist nicht einzutreten, denn im vorliegenden Verfahren geht es, wie oben in E. 2 gesagt, nicht um die Anklageerhebung gegen den Beschwerdeführer. Er rügt als Verletzung von Art. 6 EMRK, dass er an einer Befragung von A.________ nicht habe teilnehmen können (III/1/f/1). Diese Rüge ist unbegründet, weil es im vorliegenden Verfahren nur um die Einstellung des Verfahrens gegen A.________ als Angeschuldigte geht. Das aus der EMRK abgeleitete Recht auf Teilnahme an einer Einvernahme eines Zeugen gilt jedoch nur für den Angeschuldigten und nicht für den Anzeigeerstatter. In diesem Punkt ist die Beschwerde als offensichtlich unbegründet abzuweisen. Der Beschwerdeführer macht als Verletzung der BV und der EMRK geltend, es hätten im kantonalen Verfahren ungerechte und nicht zuständige Richter entschieden (III/4). Inwieweit jedoch unzulässige Freundschaften, andere Abhängigkeiten oder eine ungesetzliche Besetzung der Richterbank vorgelegen haben könnten, ergibt sich aus der Beschwerde nicht. Mangels hinreichender Begründung im Sinne von Art. 106 Abs. 2 BGG kann in diesem Punkt darauf nicht eingetreten werden.