Citation: 8C_561/2016 E. 3.2.3

3.2.3. Ein weiteres Vorbringen geht dahin, die IV-Stelle habe in der Verfügung vom 8. Dezember 2014 mit der Behandelbarkeit/Therapierbarkeit und fehlenden Chronifizierung einer psychischen Störung argumentiert. Die Verwaltung habe diesbezüglich angedeutet, der Versicherte habe die Therapiemöglichkeiten nicht ausgeschöpft. Sie halte ihm so eine Verletzung der Mitwirkungspflicht im Sinne von Art. 21 Abs. 4 ATSG vor. Ein Mahn- und Bedenkzeitverfahren gemäss dieser Bestimmung sei aber nicht durchgeführt worden. Damit sei die Verweigerung einer Rente unzulässig. Dieser Einwand geht an der Sache vorbei. Das kantonale Gericht hat die Rente nicht wegen einer Verletzung der Mitwirkungspflicht verweigert. Massgeblich war vielmehr, dass es eine relevante gesundheitliche Veränderung für nicht ausgewiesen erachtete. Das ergab sich unabhängig von der Frage einer allfälligen Therapierbarkeit und ist nach dem zuvor Gesagten rechtmässig. Gleiches gilt für die Folgerung, dass demnach die Voraussetzungen nicht erfüllt sind, um auf die Neuanmeldung hin eine Invalidenrente zuzusprechen. Die Beschwerde ist daher abzuweisen.