Citation: 2F_31/2022 E. 2.4

2.4. Das vorliegende Revisionsgesuch wurde gemäss Formular Sendeverfolgung Nr. 98.40.287861.70004801 am 9. September 2022 der Schweizerischen Post übergeben; die Aufgabe der Gesuchsergänzung erfolgte gemäss Poststempel auf dem Umschlag am 28. September 2022. Somit sind beide Eingaben mit Blick auf den geltend gemachten Revisionsgrund von Art. 121 lit. d BGG verspätet. Festzuhalten ist, dass das Bundesgericht dem Rechtsvertreter der Gesuchstellerin - entgegen ihren Behauptungen in der Eingabe vom 28. September 2022 - keine Frist zur Begründung des Revisionsgesuchs angesetzt hat. In seinem Schreiben vom 14. September 2022 hat das Bundesgericht den Rechtsvertreter der Gesuchstellerin lediglich darüber orientiert, dass die um Revision ersuchende, anwaltlich vertretene Partei, einen Revisionsgrund (Art. 121 ff. BGG) zu nennen und ihr Gesuch entsprechend zu begründen habe. Weiter hat das Bundesgericht dem Rechtsvertreter - unter Hinweis auf Art. 124 und 47 Abs. 1 BGG - mitgeteilt, dass es ihm frei stehe, das Revisionsgesuch innerhalb der gesetzlichen, nicht erstreckbaren Fristen zu ergänzen, die - wie eingangs dargelegt (vgl. E. 1.4 hiervor) - vom Revisionsgrund abhängen. Daraus kann in keiner Weise abgeleitet werden, dass das Bundesgericht der Gesuchstellerin eine von den gesetzlichen Vorschriften abweichende Frist für die Begründung bzw. Ergänzung ihres Revisionsgesuchs angesetzt habe.