Citation: 8C_239/2023 E. A

A.a. Die 1960 geborene A.________ meldete sich Mitte November 1993 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Nach Bejahung eines wirtschaftlichen Härtefalles sprach ihr die IV-Stelle des Kantons St. Gallen ab 1. April 1993 eine halbe Invalidenrente zu. Diese wurde ab 1. März 2005 auf eine ganze Invalidenrente erhöht (Verfügung vom 20. April 2006). A.b. Im Jahr 2018 überprüfte die IV-Stelle die Rentenberechnung, da der seit 1. März 2014 ebenfalls eine Invalidenrente beziehende Ehemann der A.________ um vorzeitige Ausrichtung seiner ordentlichen Altersrente ersuchte. Dabei stellte sie fest, dass die von März 1977 bis April 1984 dauernde Erwerbstätigkeit der A.________ im Fürstentum Liechtenstein fälschlicherweise als Beitragszeit berücksichtigt worden war, was zu hohe Rentenbeträge zur Folge hatte. Daraufhin nahm die IV-Stelle eine Neuberechnung vor und forderte die seit November 2015 zu viel ausgerichteten Leistungen zurück. Die betreffenden Verfügungen vom 28./30. Oktober 2020 wurden mit versicherungsgerichtlichem Entscheid vom 16. Dezember 2021 infolge des unterbliebenen Vorbescheidverfahrens aufgehoben. A.c. Im Zuge der Rückweisung stellte die IV-Stelle erneut die bereits verfügte betragliche Rentenanpassung sowie die Rückforderung der seit November 2015 unrechtmässig ausgerichteten Rentenleistungen von Fr. 33'068.-, abzüglich bereits verrechneter Nachzahlungen zu Gunsten des Ehemannes (Fr. 1'948.-), in Aussicht. Daran hielt sie mit Verfügung vom 9. August 2022 fest.