Citation: 5A_153/2010 09.04.2010 E. 3

3.1 Die Vorinstanz befasste sich eingehend mit den Belangen des Kindes S.________ und bestätigte die von der Erstinstanz getroffene Regelung des Sorgerechts, des Besuchsrechts und des Unterhaltsbeitrages. Insoweit stellt die Beschwerdeführerin das angefochtene Urteil nicht in Frage. Im Weiteren hat ihr die Vorinstanz bereits dargelegt, dass die Frage, ob der Beschwerdegegner den vollen Unterhaltsbeitrag zahle, zu dem er verpflichtet sei, offen gelassen werden könne. Gleichwohl äussert sich die Beschwerdeführerin auch vor Bundesgericht erneut zu diesem Thema, obwohl es nicht Gegenstand der Appellation darstellte. Auf ihre diesbezüglichen Vorbringen ist nicht einzutreten. Auch nimmt das Bundesgericht keine Strafanträge entgegen. 3.2 Zwar stellt die Beschwerdeführerin (wie bereits im kantonalen Verfahren) keine Anträge zur Höhe des Unterhaltsbeitrages für sich und für die Tochter T.________. Sinngemäss verlangt sie wohl die Beibehaltung der vom Scheidungsrichter seinerzeit festgelegten Ansätze. Ob sie damit den Anforderungen an einen rechtsgenüglichen Antrag gemäss Art. 42 Abs. 1 BGG nachkommt, kann indes offen bleiben. Auf die Beschwerde kann aufgrund der mangelhaften Begründung ohnehin nicht eingetreten werden (vgl. Art. 42 Abs. 2, Art. 106 Abs. 2 BGG). Die Vorinstanz legte den Unterhaltsbeitrag für das Kind S.________ auf Fr. 500.-- fest und beliess den Unterhaltsanspruch der Beschwerdeführerin und der Tochter T.________ unverändert. Dagegen bringt die Beschwerdeführerin einzig vor, sie könne das ihr zugemutete hypothetische Einkommen weder in der Schweiz noch in Ungarn erzielen. Darin ist keine Auseinandersetzung mit den vorinstanzlichen Ausführungen zu erblicken und es wird weder ein willkürlich festgestellter Sachverhalt noch eine Verletzung von Bundesrecht auch nur ansatzweise dargetan. 3.3 Auf die Beschwerde kann daher insgesamt nicht eingetreten werden. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist infolge Aussichtslosigkeit nicht zu bewilligen (Art. 64 Abs. 1 BGG). Die Gerichtsgebühr wird der Beschwerdeführerin auferlegt, wobei bei deren Bemessung auf ihre finanzielle Lage Rücksicht genommen wird (Art. 66 Abs. 1 und Art. 65 Abs. 2 BGG).