Citation: I 678/06 26.06.2007 E. A

A.a R.________, geboren 1974, verfügt über eine abgeschlossene Berufsausbildung als Bäcker-Konditor. Am 6. Oktober 1998 meldete er sich unter Hinweis auf ein Bäckerasthma bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug (Berufsberatung, Umschulung auf eine neue Tätigkeit) an; die Schweizerische Unfallversicherung (SUVA) erliess wegen des Bäckerasthmas am 11. November 1998 eine Nichteignungsverfügung. Die IV-Stelle des Kantons Luzern führte erwerbliche Abklärungen durch und zog die Akten der Unfallversicherung Visana Versicherungen AG bei. Vom 1. September bis 30. November 1999 fand eine berufliche Abklärung im Regionalen Pflegeheim S.________ statt. Mit Verfügung vom 29. Januar 2001 schrieb die IV-Stelle das Gesuch des R.________ - nachdem sie ihn mehrfach vergeblich zur Mitwirkung aufgefordert hatte - als erledigt von ihrer Kontrolle ab. A.b Vom 23. März bis 21. Dezember 2001 sowie vom 4. bis 21. Juni 2002 war R.________ als Hilfskraft bei der Firma E.________ tätig. Am 13. April 2004 meldete er sich unter Hinweis auf eine Mehlstauballergie seit 1998 und Depression "seit längerem" erneut bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug (Berufsberatung, Umschulung auf eine neue Tätigkeit, Rente) an. Die IV-Stelle führte wiederum erwerbliche Abklärungen durch und holte Berichte der Dres. med. U.________ und M.________, Psychiatriezentrum L.________, vom 18. Mai, 17. August und 23. September 2004, sowie des Drogentherapeutischen Ambulatoriums X.________ (Dr. med. B.________) vom 13. Juli 2004 ein und veranlasste eine Stellungnahme ihres Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) vom 25. August 2004. Am 29. November 2004 verfügte sie die Abweisung des Leistungsbegehrens. Auf Einsprache des R.________ hin, im Rahmen welcher er Schreiben des Dr. med. B.________ vom 5. Januar 2005 und seines Hausarztes Dr. med. R.________ vom 18. Februar 2005, zu den Akten reichen liess, bestätigte die IV-Stelle ihre Verfügung mit Einspracheentscheid vom 17. März 2005.