Citation: 1D_9/2023 E. 1.6.1

1.6.1. Nachdem der Beschwerdeführer erfolglos um Wiedererwägung des Entscheids vom 16. August 2005 ersucht hatte, vertritt er nun die Auffassung, der genannte Entscheid sei nichtig. Eine rechtswidrige Verfügung ist im Allgemeinen anfechtbar (BGE 139 II 243 E. 11.2). Von der Anfechtbarkeit zu unterscheiden ist die Nichtigkeit. Nichtigen Verfügungen geht jede Verbindlichkeit und Rechtswirksamkeit ab. Die Nichtigkeit ist jederzeit und von sämtlichen staatlichen Instanzen von Amtes wegen zu beachten. Als Nichtigkeitsgrund fallen hauptsächlich funktionelle und sachliche Unzuständigkeit einer Behörde sowie schwerwiegende Verfahrensfehler in Betracht (BGE 147 III 226 E. 3.1.2; 139 II 243 E. 11.2; 132 II 21 E. 3.1 f.; je mit Hinweisen; HÄFELIN/MÜLLER/UHLMANN, Allgemeines Verwaltungsrecht, 8. Aufl. 2020, Rz. 1096).