Citation: 6B_501/2013 E. 3.3

3.3. Gestützt auf die glaubhaften Aussagen der Ehefrau des Beschwerdeführers erachtet die Vorinstanz als erstellt, dass er an einem Sonntagabend im November 2009 in ihr Zimmer kam und mit ihr gegen ihren Willen den Beischlaf vollzog. Die Ehefrau habe ihm gesagt, dass sie nicht mehr mit ihm zusammen sei und keinen Geschlechtsverkehr mit ihm haben wolle. Aufgrund dieser unmissverständlichen verbalen Ablehnung könne nicht gesagt werden, der Beschwerdeführer habe nicht erkennen können, dass seine Ehefrau mit dem Geschlechtsverkehr nicht einverstanden sei. Auch die äusseren Umstände sprächen dafür. So habe sie zwar noch im gemeinsamen Haus gewohnt, jedoch die meiste Zeit mit ihrem Freund verbracht. Da sie gerade von einem Wochenende mit diesem zurückgekehrt sei, leuchte ein, dass der offensichtlich eifersüchtige Beschwerdeführer gegen ihren Willen gehandelt habe (Urteil S. 12 ff.). Der Beschwerdeführer bezeichnet die Schilderungen seiner Ehefrau als detailarm und unterstellt ihr, teilweise gelogen zu haben. Im September 2009 hätten sie noch regelmässig Geschlechtsverkehr gehabt, am 13. September 2013 (recte: 2009) sogar mit einer dritten Person. Die Auffassung der Vorinstanz, wonach er habe erkennen können, dass seine Ehefrau den Geschlechtsverkehr im November 2009 nicht gewollt habe, sei deshalb unlogisch und willkürlich. Der Beschwerdeführer beschränkt sich darauf, seine Sicht der Dinge darzulegen, ohne sich mit der vorinstanzlichen Begründung auseinanderzusetzen. Soweit seine Ausführungen den Begründungsanforderungen von Art. 106 Abs. 2 BGG genügen, zeigt er nicht auf, dass und inwiefern das Beweisergebnis der Vorinstanz im Ergebnis nicht vertretbar und willkürlich sein soll.