Citation: 5A_88/2021 E. 1

Das angefochtene Urteil wurde der Beschwerdeführerin nach eigener Darstellung in der Beschwerde sowie gemäss dem beigelegten Auszug "Track & Trace" am 24. Dezember 2020 zugestellt. Die 30-tägige Beschwerdefrist (Art. 100 Abs. 1 BGG) begann somit am 25. Dezember 2020 zu laufen (Art. 44 Abs. 1 BGG) und endete am 23. Januar 2021. Weil dies ein Samstag war, verlängerte sich die Frist auf Montag, 25. Januar 2021. Die erst am 1. Februar 2021 der Post übergebene Beschwerde erweist sich folglich als verspätet. Zwar beruft sich die Beschwerdeführerin auf die Gerichtsferien gemäss Art. 46 Abs. 1 lit. c BGG. Indes gelten diese nicht für vorsorgliche Massnahmen (Art. 46 Abs. 2 BGG). Bei Eheschutzentscheiden handelt es sich um vorsorgliche Massnahmen im Sinn von Art. 98 BGG (BGE 133 III 393 E. 5.1 S. 397; Urteile 5A_381/2019 vom 10. Mai 2019 E. 1; 5A_896/2019 13. November 2019 E. 1; 5A_1037/2019 vom 22. April 2020 E. 1.3; 5A_598/2020 vom 24. August 2020 E. 1; 5A_659/2020 vom 7. September 2020 E. 1) und die Begrifflichkeit von Art. 46 Abs. 2 und Art. 98 BGG ist identisch (BGE 134 III 667 E. 1.3 S. 668; Urteile 5A_177/2007 vom 1. Juni 2007 E. 1.3; 5A_376/2017 vom 23. Mai 2017 E. 2; 5A_414/2018 vom 17. Mai 2018 E. 3; 5A_613/2018 vom 24. Juli 2018 E. 1).