Citation: 6P.140/2004 15.12.2004 E. 10

Ohne Grund wendet sich der Beschwerdeführer zuletzt gegen die Aussprechung einer Landesverweisung im Sinne von Art. 55 Abs. 1 Satz 1 StGB. Die kantonalen Instanzen haben auch in diesem Punkt ihr pflichtgemässes Ermessen nicht verletzt. Sie haben namentlich dem schweren Verschulden des Täters Rechnung getragen und auch die übrigen Zumessungsfaktoren angemessen berücksichtigt. Dass sie von rechtlich nicht massgebenden Gesichtspunkten ausgegangen oder wesentliche Gesichtspunkte ausser Acht gelassen bzw. falsch gewichtet hätten, ist auch hier nicht ersichtlich (vgl. BGE 123 IV 107 E. 1). Es kann hiefür ohne weiters auf das angefochtene Urteil verwiesen werden.