Citation: 7B.13/2006 29.03.2006 E. A

Am 4. April 2005 wurde über Z.________, S.________, der Konkurs eröffnet. In der Konkursmasse befinden sich die Grundstücke Nr. xxxx und Nr. yyyy. Die beiden Liegenschaften bildeten ursprünglich ein Grundstück (Nr. zzzz). Mit Verfügung des kantonalen Landwirtschaftsamtes vom 22. Juni 2005 wurde die Aufteilung in die beiden genannten Liegenschaften bewilligt. Beim Grundstück Nr. xxxx handelt es sich um ein Zweifamilienhaus mit Scheune und Garten etc., beim Grundstück Nr. yyyy um eine Wiese mit einer Grösse von 3'833 m2. Die öffentliche Steigerung fand am 24. November 2005 statt. Das Grundstück Nr. xxxx wurde rechtskräftig X.________ zugeschlagen. Beim Grundstück Nr. yyyy erfolgte mit Fr. 31'000.-- das höchste Angebot ebenfalls durch X.________. In der Folge wurde der Pächter Y.________ gemäss Art. 47 BGBB (Bundesgesetz über das bäuerliche Bodenrecht; SR 211.412.11) gefragt, ob er das Vorkaufsrecht zum Preis von Fr. 31'000.-- ausüben wolle. Der Pächter bejahte, leistete die erforderliche Anzahlung und erhielt am 24. November 2005 den Zuschlag. Gegen diesen Zuschlag erhob X.________ fristgemäss Beschwerde beim Kantonsgericht St. Gallen, kantonale Aufsichtsbehörde für Konkurs. Mit Entscheid vom 5. Januar 2006 wurde das Rechtsmittel abgewiesen.