Citation: 6B_642/2015 E. 1.1.1

1.1.1. Der Beschwerdeführer begründet seine Beschwerdelegitimation damit, dass er am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenommen und "als Privatkläger zudem ein rechtlich geschütztes Interesse an der Aufhebung des angefochtenen Entscheids (vgl. Art. 81 Abs. 1 lit. a und lit. b Ziff. 4 BGG) " habe. Der Beschwerdeführer scheint davon auszugehen, dass er als Privatkläger eo ipsoein rechtlich geschütztes Interesse habe. Er verweist auf Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 4BGG. Er übersieht offenbar, dass diese Bestimmung durch Anhang 1 Ziff. II 3 der Strafprozessordnung vom 5. Oktober 2007 mit Wirkung seit 1. Januar 2011 aufgehoben wurde. Nach Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 4 BGG, der bis Ende 2010 Bestand hatte, war die Privatstrafklägerschaft zur Beschwerde berechtigt, wenn sie nach dem kantonalen Recht die Anklage ohne Beteiligung des öffentlichen Anklägers vertreten hatte. Diese Bestimmung wurde mit der eidgenössischen Strafprozessordnung aufgehoben, da diese das sog. Privatstrafklageverfahren nicht kennt (siehe die Botschaft des Bundesrates vom 21. Dezember 2005 zur Vereinheitlichung des Strafprozessrechts, BBl 2006 1085 ff., 1336). Nach Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG in der Fassung gemäss Strafprozessordnung sollte zur Beschwerde in Strafsachen legitimiert sein "die Privatklägerschaft, soweit sie nach der Strafprozessordnung zur Ergreifung von Rechtsmitteln legitimiert ist". Diese Bestimmung trat jedoch nie in Kraft. Sie wurde vielmehr durch das Strafbehördenorganisationsgesetz geändert (siehe die Botschaft des Bundesrates vom 10. September 2008 zum Bundesgesetz über die Organisation der Strafbehörden des Bundes, BBl 2008 8125 ff., 8182 f.), und zwar in dem Sinne, dass die Privatklägerschaft nicht schon dann zur Beschwerde in Strafsachen berechtigt ist, wenn sie nach der Strafprozessordnung zur Ergreifung von Rechtsmitteln legitimiert ist, sondern nur dann, wenn der angefochtene Entscheid sich auf die Beurteilung ihrer Zivilansprüche auswirken kann (AS 2010 3267 ff., 3294). Massgebend für die Beschwerdelegitimation ist im vorliegenden Fall somit Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG in der Fassung gemäss Anhang Ziff. II 5 des Strafbehördenorganisationsgesetzes vom 19. März 2010, in Kraft seit 1. Januar 2011, wonach zur Beschwerde in Strafsachen die Privatklägerschaft berechtigt ist, wenn der angefochtene Entscheid sich auf die Beurteilung ihrer Zivilansprüche auswirken kann.