Citation: 5A_857/2024 E. 2.2.1

2.2.1. Was den Sachverhalt angeht, legt das Bundesgericht seinem Urteil die vorinstanzlichen Feststellungen zugrunde (Art. 105 Abs. 1 BGG). Diesbezüglich kann die rechtsuchende Partei nur vorbringen, die vorinstanzlichen Feststellungen seien offensichtlich unrichtig, das heisst willkürlich (Art. 9 BV; BGE 147 I 73 E. 2.2 mit Hinweis), oder würden auf einer anderen Bundesrechtsverletzung im Sinn von Art. 95 BGG (z.B. Verletzung von Art. 29 Abs. 2 BV oder Art. 8 ZGB) beruhen. In der Beschwerde ist überdies darzutun, inwiefern die Behebung der gerügten Mängel für den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG; BGE 137 III 226 E. 4.2; 135 I 19 E. 2.2.2). Für die Rüge der offensichtlich unrichtigen Sachverhaltsfeststellung gilt ebenfalls das strenge Rügeprinzip nach Art. 106 Abs. 2 BGG (BGE 144 V 50 E. 4.1). Neue Tatsachen und Beweismittel dürfen nur so weit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG). In der Beschwerde ist darzutun, inwiefern die Voraussetzungen für eine nachträgliche Einreichung erfüllt sein sollen (BGE 143 I 344 E. 3). 2.2.2 Die Beschwerdeführerin hält sich nicht an die von der Vorinstanz festgestellten Tatsachen, sondern legt ihren rechtlichen Ausführungen letztlich einen frei aus ihrer Sicht geschilderten Sachverhalt zugrunde. Sie erhebt jedoch keinerlei Sachverhaltsrügen, weshalb auf ihre Ausführungen vor Bundesgericht nicht abgestellt werden kann. Es bleibt insofern bei den vorinstanzlichen Feststellungen. Des Weiteren reicht die Beschwerdeführerin dem Bundesgericht einen Ausschnitt einer E-Mail-Korrespondenz zwischen ihrem Bruder und der KESB vom Februar 2024 ein. Dabei handelt es sich um ein unechtes Novum. Weshalb dessen Einreichung vorliegend zulässig sein sollte, erläutert die Beschwerdeführerin jedoch nicht, weshalb es für das Bundesgericht unbeachtlich zu bleiben hat.