Citation: H 371/00 13.06.2001 E. 1

1.- a) Es steht fest, dass die Beschwerde führende Firma die mit der Nachzahlungsverfügung erfassten Entgelte, soweit streitig, an Personen ausgerichtet hat, welche im Ausland Wohnsitz haben, jedoch im Rahmen des Reedereibetriebes für Arbeiten eingesetzt und dafür entschädigt wurden. Die Rekurskommission hat in ihrem Entscheid zutreffend dargelegt, dass die Beschwerdeführerin für diese Entgelte als Arbeitgeberin gestützt auf Art. 11 Ziff. 2 des Übereinkommens vom 30. November 1979 über die Soziale Sicherheit der Rheinschiffer (SR 0.831. 107) paritätisch beitragspflichtig ist und dass der Tatbestand betreffend der Hilfskräfte nach Ziff. 4 jener Staatsvertragsbestimmung nicht zur Anwendung gelangt. Es wird vollumfänglich auf den kantonalen Entscheid verwiesen. b) Was die Beschwerdeführerin dagegen vorbringt, hält nicht stand: Wenn die Ausgleichskasse - nach baselstädtischem Recht Einreichungsstelle für Beschwerden an die AHV/IV-Rekurskommission (§ 4 Abs. 2 erster Satz des Reglementes der Kantonalen Rekurskommission für die Ausgleichskassen und die IV-Stellen vom 22. November 1994; SG BS 831. 100) - die Beschwerde zusammen mit ihrer Vernehmlassung nach Ablauf der im kantonalen Recht dafür vorgesehenen Frist an die Rechtsmittelinstanz übermittelte (spätestens innert zwei Monaten; vgl. § 4 Abs. 4 erster Satz des erwähnten Reglementes), liegt hierin - selbst wenn es sich nicht nur um eine Ordnungsfrist handeln sollte - keine Verletzung von Bundesrecht (Art. 104 lit. a OG), welche Rüge mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde einzig vorgetragen werden kann. Sodann kann von einer Verletzung des rechtlichen Gehörs der Personen, welche die streitigen Entgelte ausbezahlt erhielten, keine Rede sein, hat doch die Vorinstanz zutreffend dargetan, dass die Voraussetzungen nach der Rechtsprechung (BGE 113 V 1) für eine Eröffnung der Nachzahlungsverfügung oder für eine nachträgliche Beiladung in den Prozess nicht gegeben sind. Bezüglich der Anwendung der Ziffern 2 und 4 von Art. 11 des Rheinschifferübereinkommens vom vorinstanzlichen Entscheid abzugehen, besteht kein Anlass, nachdem es die Beschwerdeführerin - woran sie auf Grund ihrer Mitwirkungspflicht gehalten gewesen wäre - im Administrativ- wie in den nachfolgenden gerichtlichen Verfahren unterliess, jene Umstände und betrieblichen Gegebenheiten in schlüssiger und nachvollziehbarer Weise darzulegen, aus denen sich auf die Beschäftigung von Hilfskräften im Sinne von Art. 11 Ziff. 4 des Rheinschifferübereinkommens schliessen liesse. Ferner geht auch die Berufung auf den Befreiungstatbestand des Art. 2 Abs. 1 lit. b AHVV (Erfüllung der versicherungsmässigen Voraussetzungen während kurzer Zeit) fehl, weil diese innerstaatliche Bestimmung vor den Normen des Rheinschifferübereinkommens zurückweicht (BGE 119 V 174 ff. Erw. 3 und 4, 114 V 132 Erw. 4a, 110 V 76 Erw. 2b mit Hinweisen).