Citation: 5C.19/2007 09.02.2007 E. 4

Laut dem angefochtenen Urteil leidet die Beschwerdeführerin gemäss Gutachten vom 22. April 2005 an einer emotional instabilen Persönlichkeitsstörung vom impulsiven Typ (ICD-10; F60.30) sowie an einem chronischen Substanzabusus von Opiaten. Zusammenfassend hält die Rekurskommission dafür, die Beschwerdeführerin sei seit 2004 mehr oder weniger ständig mit einer stationären FFE-Massnahme in den UPD Bern oder in anderen Anstalten hospitalisiert gewesen. In der Klinik sei sie immer wieder massiv fremdgefährdend und eine Drogenabstinenz habe jeweils nur durch wochenweise Isolation der Beschwerdeführerin erreicht werden können. Sie mache in ihrer Eingabe gegen die Verfügung vom 13. Dezember 2006 nicht geltend, es lägen veränderte Verhältnisse vor. Solche seien denn auch nicht ersichtlich. Dass die Beschwerdeführerin in ihrem Schreiben vom 20. Dezember 2006 behaupte, bei ihrer Mutter leben zu können, reiche als ambulante Massnahme nicht aus, sei doch die Beschwerdeführerin jeweils kurz nach den Entlassungen wieder auf dem Wege der fürsorgerischen Freiheitsentziehung eingewiesen worden. Um eine wirklich tragfähige ambulante Massnahme schaffen zu können, müsste sie motiviert sein, etwas an ihrer Situation zu ändern, und insbesondere versuchen, ohne Drogen zu leben, wozu sie - wie sich immer wieder gezeigt habe - nicht bereit sei. Anderseits fehle es aufgrund des Verhaltens der Beschwerdeführerin an einem sozialen, beruflichen und medizinischen Netz. Gestützt auf diese Ausführungen ist die Rekurskommission auf die seit dem 7. Dezember 2006 eingereichten Gesuche um Entlassung nicht eingetreten. Abschliessend bemerkte sie, sollte die Beschwerdeführerin in nächster Zeit wieder Entlassungsgesuche stellen, ohne dass sich die Situation wesentlich verändert habe, sei die Regierungsstatthalterin berechtigt, auf die Gesuche ohne weiteres nicht einzutreten (act. 3 S. 2 f.).