Citation: 6B_18/2024 E. 2

Als unbegründet erweist sich seine Kritik, soweit er auch vor Bundesgericht eine nicht formell korrekte bzw. nicht ordnungsgemässe Zustellung der Vorladung rügt. Gemäss Art. IIIA des zuvor referenzierten Vertrags zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Bundesrepublik Deutschland dürfen die zuständigen Stellen eines Vertragsstaates im Rahmen der Verfolgung von Straftaten und Ordnungswidrigkeiten nämlich gerichtliche und andere behördliche Schriftstücke unmittelbar durch die Post an Personen übersenden, die sich im Hoheitsgebiet des anderen Vertragsstaates aufhalten. Unter die erwähnten Schriftstücke fallen auch Vorladungen (siehe Urteile 6B_1456/2021 vom 7. November 2022 E. 2.2.3 und 6B_33/2013 vom 1. Februar 2013 E. 4). Die Zulässigkeit der Zustellung von Vorladungen ergibt sich im Übrigen auch aus Art. 12 des Schweizerisch-deutschen Polizeivertrags vom 27. April 1999 (SR 0.360.136.1; siehe dazu Urteil 6B_390/2013 vom 6. Februar 2014 E. 2.3.2).