Citation: 6B_366/2014 E. 1.3.1

1.3.1. Es mag zutreffen, dass der Beschwerdeführer heftiger hätte zuschlagen können und nicht den Willen hatte, dem Opfer eine schwere Körperverletzung zuzufügen. Das ist indessen unerheblich. Die Vorinstanz wirft dem Beschwerdeführer nicht direkten Vorsatz vor, sondern sie legt ihm zur Last, dass er eine schwere Körperverletzung für den Fall ihres Eintritts in Kauf nahm und insoweit eventualvorsätzlich handelte. Der Beschwerdeführer stellt zu Recht nicht in Abrede, dass Eventualdolus genügt. Entscheidend ist insoweit, wie er sich tatsächlich verhielt. Der Beschwerdeführer schlug das 87-jährige Opfer völlig unerwartet mehrfach mit der linken Faust gegen den Kopf bzw. den Gesichtsbereich. Die Schläge waren darauf ausgerichtet, das Opfer zu verletzen. Von der Heftigkeit der Gewalthandlungen zeugen - abgesehen vom Verletzungsbild - insbesondere die Aussagen des Augenzeugen A.________, aus welchen sich im Wesentlichen ergibt, dass der Beschwerdeführer mit der linken Faust mit voller Wucht gegen das Gesicht der Frau geschlagen hat. Dieser habe zwei bis vier Mal zugeschlagen (Entscheid, S. 13 f.). Es bestehen keine Anhaltspunkte, dass der Zeuge, oder auch das Opfer, die Heftigkeit der Schläge überinterpretiert haben. Der Beschwerdeführer verliert sich mit seinen diesbezüglichen Ausführungen in Spekulationen. Der vorinstanzliche Schluss, wonach die Faustschläge mit erheblicher Wucht ausgeführt wurden bzw. heftig waren, ist nicht zu beanstanden. Von Willkür oder einer Rechtsverletzung kann insofern keine Rede sein.