Citation: 5P.119/2000 24.07.2000 E. 5

5.- Am Ausgang des Beschwerdeverfahrens vermag auch der Hinweis des Verwaltungsgerichts nichts zu ändern, dass die Beschwerdeführerin Verfügungen der amtlichen Verwalter mit Rechtsmitteln des SchKG hätte anfechten sollen und das Ver- säumte nicht im Staatshaftungsverfahren nachholen kann. Denn Verwaltungshandlungen, die sich nicht an die Adresse der Be- schwerdeführerin als Eigentümerin der zwangsverwalteten Lie- genschaft richten, sind nicht Verfügungen und somit nicht Gegenstand des Rekurses nach Art. 17 ff. SchKG (Cometta, in: Kommentar zum Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs, Bd. I, N 22 lemma 2 zu Art. 17 SchKG; Amonn/Gasser, a.a.O. § 6 Rz 7 S. 36). Daher ist z. B. auch nur die an die Be- schwerdeführerin gerichtete Rechnungslegung rekursfähig (Art. 21 Abs. 2 VZG), und das Fehlen einer Abrechnung würde nicht erlauben, von der Ermittlung des Schadens abzusehen, wenn der Beschwerdegegner haftpflichtig wäre.