Citation: 1B_363/2021 E. 2.3

2.3. Das Wirtschaftsstrafgericht stützt den Rückweisungsbeschluss auf Art. 20 Abs. 1 VStrR. Danach ist für die Untersuchung die beteiligte Verwaltung zuständig. Mit der Durchführung von Einvernahmen, Augenscheinen und Zwangsmassnahmen sind besonders ausgebildete Beamte zu betrauen. Das Wirtschaftsstrafgericht befand, bei Hans Mathys und Pierre Cornu handle es sich offensichtlich um keine Beamten. Der Beschwerdeführer bringt vor, dies stelle eine Grundsatzfrage dar. Wie das neue Untersuchungsverfahren verlaufen werde, sei offen. Komme es zu einer Einstellung oder einem akzeptierten Strafbefehl, könne die Grundsatzfrage zweitinstanzlich nicht mehr überprüft werden. Dasselbe gelte, falls das Wirtschaftsstrafgericht die Beschuldigten aufgrund der neuen Untersuchung im Sinne der Anklage verurteile, womit die Anklagebehörde diesen Entscheid mangels Beschwer nicht weiterziehen könne. In der allfälligen Unmöglichkeit, die Grundsatzfrage dem Berufungs- und in der Folge dem Bundesgericht zu unterbreiten, liege für den Beschwerdeführer ein nicht wieder gutzumachender Nachteil. Dem kann nicht gefolgt werden. Die Strafuntersuchung muss aufgrund des Rückweisungsbeschlusses des Wirtschaftsstrafgerichts in erheblichen Teilen wiederholt werden. Dies führt zu einer Verlängerung und Verteuerung des Verfahrens, was nach der dargelegten Rechtsprechung lediglich einen tatsächlichen Nachteil darstellt. Zwar ist denkbar, dass sich für den Beschwerdeführer nach der neuen Untersuchung ein schwächeres Beweisfundament ergibt. Dies zwingt ihn jedoch nicht zur Einstellung oder zum Erlass lediglich von Strafbefehlen. Vielmehr kann er, da er Aussicht hat, die Verwertbarkeit der von Hans Mathys und Pierre Cornu erhobenen Beweise im weiteren gerichtlichen Verfahren noch zu erlangen, in jedem Fall Anklage erheben. Sollte das aufgrund der neuen Untersuchung erarbeitete Beweisfundament für eine Verurteilung nicht ausreichen, könnte der Beschwerdeführer den Entscheid des Wirtschaftsstrafgerichts an das Berufungsgericht weiterziehen und gleichzeitig den Rückweisungsbeschluss vom 18. Dezember 2020 anfechten (Art. 65 Abs. 1 StPO). Erachtete dann das Berufungsgericht die von Hans Mathys und Pierre Cornu erhobenen Beweise als verwertbar, wäre für den Beschwerdeführer jeder Rechtsnachteil behoben. Verurteilte das Wirtschaftsstrafgericht die Angeklagten nach der neuen Untersuchung im Sinne der Anklage, könnte der Beschwerdeführer das Urteil mangels Beschwer zwar nicht an das Berufungsgericht weiterziehen. Er hätte dann aber auch kein rechtlich geschütztes Interesse mehr an der Behandlung der Frage, ob die Betrauung von Hans Mathys und Pierre Cornu mit der Untersuchung rechtmässig war. Hat der Beschwerdeführer demnach, soweit er ein Rechtsschutzinteresse hat, die Möglichkeit, den Rückweisungsbeschluss des Wirtschaftsstrafgerichts im späteren Verlauf des Verfahrens anzufechten, droht ihm durch das Nichteintreten der Vorinstanz insoweit kein nicht wieder gutzumachender Nachteil rechtlicher Natur. Der Nachteil, der dem Beschwerdeführer entsteht, erschöpft sich vielmehr in der Verlängerung und Verteuerung des Verfahrens. Die Beschwerde erweist sich deshalb im vorliegenden Punkt als unbegründet.