Citation: I 522/99 04.05.2000 E. 4

4.- a) Der Beschwerdeführer ist bei der AHV-Aus- gleichskasse des Kantons St. Gallen für das Jahr 1996 als Nichterwerbstätiger erfasst. In der Verwaltungsgerichts- beschwerde behauptet er demgegenüber, vor dem Unfallereig- nis vom 20. November 1996 als Selbstständigerwerbender sämtliche Transportaufträge im Unternehmen seiner Ehefrau ausgeübt zu haben. Im vorinstanzlichen Verfahren brachte er vor, es sei vom Bestehen eines stillschweigenden Arbeits- verhältnisses gemäss Art. 320 OR auszugehen. Überdies habe ein Ehegatte, der im Gewerbe des anderen erheblich mehr mitarbeite als sein Beitrag an den Unterhalt der Familie verlange, gemäss Art. 165 ZGB Anspruch auf angemessene Entschädigung. Der Beschwerdeführer hat es allerdings unterlassen, zuverlässige Unterlagen beizubringen oder glaubhafte Angaben zu machen, woraus ersichtlich gewesen wäre, dass und allenfalls in welchem Ausmass er im rele- vanten Zeitraum Arbeiten für das Transportunternehmen aus- geführt hatte. Somit steht nicht mit der erforderlichen überwiegenden Wahrscheinlichkeit fest, dass er im Sinne von Art. 34 Abs. 1 IVG unmittelbar vor Eintritt der Arbeitsun- fähigkeit erwerbstätig gewesen ist. Die Möglichkeit einer Gleichstellung mit erwerbstätigen Personen entfällt, weil er im Jahr 1996 keine Leistungen im Sinne von Art. 30 IVV bezogen hat. Unter diesen Umständen verneinte die Vorin- stanz den Anspruch auf eine Zusatzrente für die Ehefrau des Beschwerdeführers zu Recht. b) Was der Versicherte dagegen vorbringt, vermag zu keiner anderen Beurteilung zu führen. Nachdem nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden kann, dass er unmittelbar vor Eintritt der Arbeitsunfähig- keit eine Erwerbstätigkeit ausgeübt hat und auch im letzt- instanzlichen Verfahren nichts zur beweismässigen Unter- mauerung seiner Behauptungen vorgebracht wird, ist insbe- sondere unerheblich, ob er sich als Selbstständig- oder Unselbstständigerwerbender einstuft und ob er der Ansicht ist, er habe einen ausserordentlichen Beitrag an den Unter- halt der Familie im Sinne von Art. 165 Abs. 1 ZGB geleis- tet. Schliesslich kann er aus dem von ihm gegen die SWICA Gesundheitsorganisation vor dem Eidgenössischen Versiche- rungsgericht eingeleiteten und mit Urteil vom 31. März 1999 abgeschlossenen Verfahren betreffend Taggeldleistungen der Krankenversicherung nichts zu seinen Gunsten ableiten. Denn in Erw. 2 des genannten Urteils, auf welche er sich in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde stützt, wird lediglich wiedergegeben, was er in jenem Prozess beanspruchte: " (...) Taggeldleistungen für den Erwerbsausfall aus seiner selbst- ständigen Erwerbstätigkeit, welche er seit dem 20. November 1996 nicht mehr ausüben kann". Damit wurde entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers nichts darüber gesagt, ob er unmittelbar vor Eintritt der Arbeitsunfähigkeit tatsäch- lich einer Erwerbstätigkeit nachgegangen war. Dies musste gar nicht abschliessend beurteilt werden, weil ein Erwerbs- ausfall nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit dargetan werden konnte und schon aus diesem Grund ein Anspruch auf die in jenem Prozess geforderten Krankentaggeldleistungen verneint werden musste.