Citation: 4D_10/2014 E. 4.2

4.2. Die Beschwerdeführerin macht geltend, entgegen den Feststellungen im angefochtenen Entscheid, habe sie im vorinstanzlichen Verfahren nicht geltend gemacht, die Beschwerdegegnerin hätte keine Wände erstellt resp. sämtliche Wände seien von der Firma C.________ AG erstellt worden, sondern, die Beschwerdegegnerin habe die Arbeiten gemäss Position 10 nur zu einem Fünftel (und die Firma C.________ AG zu vier Fünfteln) geleistet. Entsprechend habe die Vorinstanz auch nicht von einem neuen tatsächlichen Vorbringen ausgehen dürfen. Diese Ausführungen erschöpfen sich weitgehend in appellatorischer Kritik am angefochtenen Entscheid (vgl. E. 2). Es ist unbestritten, dass die Beschwerdeführerin im vorinstanzlichen Verfahren beantragt hat, die Klage der Beschwerdegegnerin sei insoweit abzuweisen, als sie den Betrag von Fr. 10'483.80 übersteige. Dieser Betrag entspricht dem Substraktionsergebnis von den mit Urteil des Bezirksgerichts Höfe vom 18. Juni 2012 gutgeheissenen Fr. 37'750.80 bzw. Fr. 37'723.80 entsprechend der falschen Berechnung der Beschwerdeführerin in ihrer Berufung abzüglich den in Position 10 der Schlussrechnung geltend gemachten Fr. 27'240.-- für die Erstellung der Wände gemäss Offerte. Die Beschwerdeführerin hat damit unmissverständlich die Gesamtheit der in Position 10 ausgeführten Arbeiten bestritten, wie dies die Vorinstanz in ihrem Entscheid festgestellt hat. Soweit die Beschwerdeführerin nun im bundesgerichtlichen Verfahren vorbringt, sie habe entgegen der Auffassung der Vorinstanz nicht die Gesamtheit der in Position 10 ausgeführten Arbeiten bestritten, sondern nur einen Teil davon, weshalb die vorinstanzliche Feststellung falsch sei, kann ihr nicht gefolgt werden. So führt sie in ihrer Beschwerdeschrift denn auch selbst aus, im vorinstanzlichen Verfahren "zugegebenermassen missverständlich" ausgeführt zu haben, sie halte auch im Berufungsverfahren daran fest, dass die Beschwerdegegnerin die Arbeiten gemäss Position 10 nicht geleistet habe. Inwiefern die Vorinstanz trotz der beantragten Abweisung der Klage im Umfang der Position 10 und der "missverständlichen" Redaktion der Beschwerdeführerin in ihrer Berufungsschrift hätte feststellen sollen, dass sie die Position 10 nur teilweise bestreite, legt die Beschwerdeführerin nicht dar. Die Vorinstanz hat damit willkürfrei festgestellt, dass sich die Beschwerdeführerin im Berufungsverfahren auf eine neue Tatsachenbehauptung gestützt hat, welche aufgrund des Novenverbots nicht mehr beachtet werden konnte. Inwiefern die Vorinstanz Art. 317 ZPO willkürlich angewendet hätte, legt die Beschwerdeführerin nicht dar.