Citation: U 362/99 10.02.2000 E. 3

3.- In Würdigung der im Administrativ- und Einspracheverfahren eingeholten ärztlichen Unterlagen (Bericht des Kreisarztes Dr. med. S.________ vom 5. Juli 1996, Befund des Dr. med. B.________ vom 5. Juli 1996, Austrittsbericht der Dres. med. E.________ und R.________ vom 13. August 1996, Aerztliche Beurteilung des Dr. med. P.________, SUVA Aerzteteam Unfallmedizin, vom 8. November 1996) und des Zeugnisses des Dr. med. K.________ (vom 9. Juli 1996) ist davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer im vorliegend massgeblichen Zeitpunkt des Erlasses des Einspracheentscheides nicht mehr an somatischen Unfallfolgen litt. Es kann hiefür auf die einlässlichen und überzeugenden Darlegungen der Vorinstanz verwiesen werden, welche einzig dahingehend zu berichtigen sind, als auf den Zeitpunkt der Leistungseinstellung Bezug genommen wurde (vgl. Erw. 1 in fine). Dem kantonalen Gericht ist weiter zuzustimmen, dass es, abermals bezogen auf den massgebenden Zeitpunkt des Einspracheentscheides, an Anhaltspunkten für das Vorliegen eines geistigen Gesundheitsschadens mit Krankheitswert fehlte. Der von den Aerzten attestierte mangelnde Genesungswille des 1994, belegt mit einer Einreisesperre, des Landes verwiesenen Beschwerdeführers vermag für sich keine relevante - psychisch bedingte - Arbeitsunfähigkeit zu begründen (BGE 115 V 133 Erw. 2). Weder die Vorbringen des Beschwerdeführers noch die mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde aufgelegten Unterlagen vermögen zu einem anderen Schluss zu führen. Soweit der Beschwerdeführer die vorinstanzliche Beweiswürdigung beanstandet, ist dies unbegründet. Nachdem der Sachverhalt in medizinischer Hinsicht umfassend abgeklärt wurde, bestand sodann kein Anlass zu diesbezüglichen Weiterungen. Die mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingereichten Arztberichte sind bereits mit Blick auf die zeitlichen Verhältnisse nicht zum Beweis dafür geeignet, dass der Beschwerdeführer bei Erlass des Einspracheentscheides an einer unfallkausalen physisch oder psychisch bedingten Arbeitsunfähigkeit litt. Sie stammen aus dem Oktober 1999 und lassen keine konkreten Schlüsse auf die Verhältnisse im Dezember 1996 zu. Inwieweit ihnen Beweiswert zukommt (BGE 125 V 351 Erw. 3), braucht damit nicht erörtert zu werden. Nach dem Gesagten ist die vorinstanzlich bestätigte Einstellung der Leistungen rechtens.