Citation: 8C_538/2019 E. A

Mit Schadenmeldung vom 15. März 2016 teilte die B.________ GmbH der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) mit, der bei ihr vom 15. Januar bis 31. März 2016 als Bau-Facharbeiter angestellte A.________, geboren 1970, sei am 29. Februar 2016 gestürzt und habe sich am Oberarm verletzt. Die Suva erbrachte in der Folge die gesetzlichen Leistungen in Form von Taggeld und Heilbehandlung. Am 30. September und am 12. Dezember 2016 forderte sie A.________ dazu auf, diverse Unterlagen zum Arbeitsverhältnis einzureichen (Arbeitsrapporte, Bankauszug der Lohnzahlungen, Auszug aus dem Individuellen Konto [IK-Auszug]). Mit Schreiben vom 26. Januar 2017 stellte sie ihre Leistungen ein. Gleichentags forderte sie von der Arbeitgeberin weitere Unterlagen ein. Am 24. März 2017 verlangte sie von A.________ zusätzliche Dokumente, die die geltend gemachte Anstellung belegen könnten. Mit Verfügung vom 6. Juli 2017 zog die Suva ihre Leistungszusprache in Revision und forderte die bereits ausgerichteten Taggelder in der Höhe von Fr. 62'343.50 zurück. Die dagegen erhobene Einsprache hiess sie in dem Sinne teilweise gut, als sie ihre Pflicht zur Übernahme von Heilbehandlungskosten im Zusammenhang mit dem Unfallereignis vom 29. Februar 2016 anerkannte und die Einsprache ansonsten abwies (Einspracheentscheid vom 7. Dezember 2017).