Citation: 8C_710/2018 E. 3

Das kantonale Gericht erkannte, dass das Gutachten des Dr. med. C.________ vom 18. November 2014 die Anforderungen an eine beweiskräftige Expertise erfülle. Danach sei der Beschwerdeführerin ein Vollzeitpensum als Primarlehrerin zumutbar, sofern die Arbeit ihren Einschränkungen Rechnung trage. Weiter habe der Gutachter die aktuell für die Schulgemeinde ausgeübten Tätigkeiten als optimal angepasst erachtet. Die Annahme der Zumutbarkeit eines zeitlichen Vollpensums in adaptierter Tätigkeit decke sich sodann mit der im Gutachten festgehaltenen subjektiven Einschätzung der Versicherten, wonach ihre Arbeitsfähigkeit in der aktuellen Tätigkeit bei 100 % liege. Nach der allgemeinen Lebenserfahrung sei sodann davon auszugehen, dass der ausgeglichene Arbeitsmarkt Tätigkeiten für Primarlehrerinnen bereithalte, bei welchen den vorhandenen Einschränkungen im Bereich der Motorik und insbesondere beim Tragen von schweren Lasten sowie bei Arbeiten über Brust- und Kopfhöhe Rechnung getragen werden könne. Damit sei bei der Bemessung des zumutbaren Invalideneinkommens eine uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit als Primarlehrerin zu Grunde zu legen. Eine rentenrelevante Erwerbseinbusse sei nicht ersichtlich. Mangels eines Rentenanspruchs verneinte das kantonale Gericht schliesslich einen Anspruch auf Heilbehandlung nach Rentenbeginn im Sinne von Art. 21 Abs. 1 lit. c UVG.