Citation: 8C_680/2016 E. 3.2.1

3.2.1. Die Vorinstanz hat erkannt, dass zur Beurteilung des Streitgegenstandes auf das in allen Teilen beweiskräftige polydisziplinäre Gutachten der MEDAS vom 23. Juni 2014 abzustellen war. Danach war der Versicherte aus orthopädischer Sicht wegen der ausgeprägten degenerativen lumbosacralen Veränderungen (Diskopathie) mit reduzierter Belastbarkeit des Rückens wie auch wegen der reduzierten Belastbarkeit der rechten Hüfte und des rechten Beines (Coxarthrose) in den angestammten Berufen als Hauswart und Bauarbeiter unverändert nicht mehr einsetzbar. Darüber hinaus war nach wie vor weder aus dem rheumatologischen, neurologischen, internistischen noch psychiatrischen Fachgebiet betrachtet eine Arbeitsunfähigkeit zu begründen. Was namentlich den psychiatrischen Gesundheitszustand betraf, hielten die medizinischen Sachverständigen fest, dass aufgrund der Anamnese und der aktuell klinisch erhobenen Befunde mehrere negative Prädiktoren (z.B.: Alter; in Anbetracht der objektiven Befunde subjektiv deutlich zu niedrig angegebene Selbsteinschätzung der Arbeitsfähigkeit; Erhalt der Krankenrolle im Rahmen der familiären Unterstützung; langjähriger Rechtsstreit mit den Sozialversicherungen) festzustellen waren, die bei der Einschätzung der medizinisch relevanten Arbeitsfähigkeit nicht zu berücksichtigen waren. Zusammenfassend war dem Versicherten retrospektiv auch aus psychiatrischer Sicht ab dem Jahr 2012 weiterhin zumutbar, eine den körperlich unverändert gebliebenen Beeinträchtigungen angepasste Erwerbstätigkeit uneingeschränkt auszuüben.