Citation: 5A_626/2022 E. 5.2.5

5.2.5. Auf der Basis der vorigen Erwägungen ergibt sich Folgendes: Beträgt im Einzugsgebiet V.________, wie es von der DS Lawa definiert wurde, die statistisch relevante übliche Fahrdistanz 1,36 km und weisen bloss 5 % der Nutzflächen, die von den Landwirtschaftsbetrieben in diesem Einzugsgebiet bewirtschaftet werden, eine Fahrdistanz von mehr als 5,9 km auf, so drängt sich unweigerlich der Schluss auf, dass eine Bewirtschaftungsdistanz von 5,9 km im fraglichen Einzugsgebiet nicht ortsüblich ist. Besondere, für den konkreten Einzelfall zu berücksichtigende Umstände, die eine Abweichung von den oben dargelegten Grundsätzen zu rechtfertigen vermöchten, machen die Beschwerdeführer nicht geltend. Das Kantonsgericht gelangt aus analogen Erwägungen zum gleichen Ergebnis: Die Fahrstrecke über die W.________ebene liege knapp unter der im Kanton Luzern geltenden Regeldistanz von 6 km, was dafür spreche, dass der ortsübliche Bewirtschaftungsbereich gewahrt sei; die ortsübliche Bewirtschaftungsdistanz in V.________ sei jedoch wesentlich tiefer bei weniger als 1,5 km, was eine Unterschreitung des Regelwerts rechtfertige. Unter Berücksichtigung der ortsüblichen Verhältnisse, einer Fahrdistanz von leicht unter 6 km und einer Fahrstrecke, auf der erhebliche Höhenunterschiede überwunden werden müssten, sei der ortsübliche Bewirtschaftungsbereich nicht mehr gewahrt (vgl. oben E. 4.1). Damit hält der angefochtene Entscheid vor Bundesrecht stand.