Citation: 4A_465/2018 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer macht geltend, er habe in seiner Eingabe vom 3. Oktober 2016 die aufschiebende Bedingung behauptet. Als Beweis dafür habe er unter anderem die Klageantwort vom 31. August 2016 und die Stellungnahme der Zessionarin vom 22. September 2016 an das Bezirksgericht ins Recht gelegt (betreffend das Verfahren zwischen der Zessionarin und der Beschwerdegegnerin). Die Beschwerdegegnerin ihrerseits habe dem Arbeitsgericht eine Stellungnahme der Zessionarin vom 14. Dezember 2016 an das Bezirksgericht eingereicht, wonach nach dem übereinstimmenden Parteiwillen die Forderung erst mit Eintritt der Rechtskraft des Urteils des Arbeitsgerichts auf die Zessionarin übergehen und gegen die Beschwerdegegnerin zur Verrechnung gebracht werden solle. Auch aus dem Verhandlungsprotokoll des Bezirksgerichts vom 2. Dezember 2016 sei der Wille der Zessionarin klar ersichtlich. Der Beschwerdeführer in seiner Eingabe vom 3. Oktober 2016 und die Zessionarin in ihrer Stellungnahme vom 14. Dezember 2016 hätten die aufschiebende Bedingung schriftlich verurkundet. Eine Zession könne wie jeder Vertrag an eine aufschiebende Bedingung geknüpft werden. In BGE 84 II 355 ff. halte das Bundesgericht ausdrücklich fest, eine Zession könne später durch einen vom Zessionar mitunterzeichneten Nachtrag an eine aufschiebende Bedingung geknüpft werden. Die Eingabe vom 3. Oktober 2016 enthalte schriftlich diese festgehaltene aufschiebende Bedingung des Beschwerdeführers und der Zessionarin. Die Eingabe vom 3. Oktober 2016 bilde zusammen mit den dazugehörigen Belegen (kl. Bel. 29 - 33) ein in sich zusammengesetztes Gesamtgefüge. Sie sei von dem dazu beiderseits (einerseits aufgrund der Anwaltsvollmacht für den Beschwerdeführer, andererseits durch das Handelsregister für die Zessionarin) berechtigten Rechtsvertreter des Beschwerdeführers unterzeichnet worden in der von Art. 165 Abs. 1 OR vorgeschriebenen Form. Sowohl der Beschwerdeführer als auch die Zessionarin hätten sich diese unterschriftlich zum Ausdruck gebrachten Willenserklärungen des Rechtsvertreters des Beschwerdeführers anrechnen zu lassen. Die Vorinstanz habe sich mit der Eingabe vom 3. Oktober 2016 samt Beilagen sowie der Stellungnahme vom 14. Dezember 2016 und dem Verhandlungsprotokoll des Bezirksgerichts vom 2. Dezember 2016 nicht befasst.