Citation: 8C_191/2023 E. A

Der 1964 geborene A.________ meldete sich am 30. November 2005 wegen einer Kopfschmerzproblematik mit häufigen und massiven Exazerbationen bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Nachdem die IV-Stelle Luzern einen Leistungsanspruch mit Verfügungen vom 21. März 2007 und 14. Oktober 2009 verneint hatte, welche vom damaligen Verwaltungsgericht Luzern (heute: Kantonsgericht) jedoch wieder aufgehoben wurden (Urteile vom 17. September 2008 und 18. März 2011), sprach sie A.________ mit Verfügungen vom 23. Oktober und 13. November 2012 schliesslich eine halbe Invalidenrente zu, dies mit Wirkung ab 1. Dezember 2004. Auch diese Verfügungen hob das Kantonsgericht auf und sprach dem Versicherten ab 1. Dezember 2004 eine ganze Rente zu (Urteil vom 23. Dezember 2013). Im Februar 2016 leitete die IV-Stelle ein Revisionsverfahren ein und liess A.________ wegen eines Verdachts auf Versicherungsmissbrauch in der Zeit von Januar bis März 2017 an vier Tagen observieren. Zudem veranlasste sie eine polydisziplinäre medizinische Begutachtung durch die SMAB AG Bern (Expertise vom 31. Juli 2018). Mit Verfügung vom 9. Dezember 2021 hob die IV-Stelle die Rente rückwirkend per 30. April 2018 auf; am 6. Januar 2022 verfügte sie die Rückerstattung der vom 1. Mai 2018 bis 31. Dezember 2021 ausgerichteten Rentenleistungen im Betrag von Fr. 128'588.-.