Citation: 9C_390/2020 E. 3.2.1

3.2.1. Insbesondere wurde im angefochtenen Entscheid einlässlich erwogen, dass der Krankenversicherer, nachdem die Rückabwicklung der Kosten respektive die finale Finanzierung des zweimonatigen Therapieversuchs mit der Zulassungsinhaberin geklärt war, allein der Vorfinanzierung der entsprechenden Behandlungsphase zugestimmt hat. Dass er sich im damaligen Zeitpunkt auch bereits mit einer Verlängerung der Kostengutsprache und Weiterführung nach Abschluss des Therapieversuchs einverstanden erklärt hätte, kann namentlich seinem Schreiben vom 7. Februar 2018 nicht entnommen werden. Ebenso wenig geht sodann aus der übrigen, vorinstanzlich detailliert wiedergegebenen Korrespondenz eine vorbehaltlose Zusicherung einer Kostenübernahme für den Fall hervor, dass der Therapieversuch beim Beschwerdeführer die angestrebte Wirkung zeitigen und in diesem Sinne erfolgreich verlaufen würde. Aussagen, welche geeignet wären, Grundlage für den monierten Vertrauensschutz zu bilden, sind somit entgegen der Sichtweise des Beschwerdeführers nicht auszumachen (zu den entsprechenden Erfordernissen vgl. etwa BGE 143 V 95 E. 3.6.2 S. 103 mit Hinweisen).