Citation: 4A_555/2017 E. 4.3

4.3. Mit seinen Vorbringen legt der Beschwerdeführer nicht dar, inwiefern das Beweisverfahren einen besonders grossen Aufwand an Zeit oder Kosten im Sinn der zitierten Rechtsprechung verursachen soll. Es ist zu berücksichtigen, dass sich der gerichtliche Gutachter bereits mit der Materie befasste. Die Vorinstanz ging denn auch davon aus, diesem könnten allenfalls Ergänzungsfragen gestellt werden. Der Beschwerdeführer begründet nicht, weshalb ein neues Gutachten nötig sein könnte. Vielmehr spricht er selber auch von einem Ergänzungsgutachten. Insofern unterscheidet sich die heute zu beurteilende Situation auch von derjenigen im Verfahren 4A_307/2011, wo noch die gesamte Begutachtung des Unternehmenswerts zur Diskussion stand. Dass sich die Edition der Unterlagen schwierig gestalten kann bzw. allenfalls unmöglich sein wird, nimmt die Vorinstanz selber an. Es ist aber nicht ersichtlich und auch der Beschwerdeführer legt nicht weiter dar, dass die Beschaffung der Unterlagen zeitlich oder kostenmässig besonders aufwendig sein soll. Sollten die Unterlagen nicht beschafft und gestützt darauf die tatsächlichen Herstellungskosten bestimmt werden können, hat die Vorinstanz wie bereits erwähnt in Erwägung gezogen, dass der Gutachter die von ihm ermittelte Bruttogewinnmarge von 20 % im Hinblick auf deren Branchenüblichkeit diskutiert. Auch diesbezüglich ist weder ersichtlich noch begründet der Beschwerdeführer, dass diese allfällige Gutachtensergänzung besonders aufwendig sein sollte. Die Kritik des Beschwerdeführers an den angeordneten Beweismassnahmen geht im Kern dahin, dass - auch wenn die tatsächlichen Kosten für das Werk in U.________ ermittelt werden könnten - diese nicht aussagekräftig wären im Hinblick auf die Bestimmung der Herstellungskosten künftiger Werke, weil beim ersten Werk immer ein "Lehrgeld" zu bezahlen ist. Damit kritisiert er die inhaltliche Richtigkeit der angeordneten Beweismassnahmen; er begründet damit aber nicht deren besondere Aufwändigkeit.