Citation: 2P.68/2005 18.02.2005 E. A

Der türkische Staatsangehörige X.________ und seine Familie werden seit Dezember 2002 von den Sozialen Diensten Nidau/BE finanziell unterstützt. Seit Dezember 2003 lebt er getrennt von seiner Frau und den zwei gemeinsamen Kindern. Nachdem X.________ verschiedentlich Weisungen der Sozialen Dienste sowie ihm auferlegte Verpflichtungen nicht befolgt und sozialhilferechtliche Auflagen nicht erfüllt hatte, wurden ihm am 29. Juni 2004 die Sozialleistungen für drei Monate gekürzt und verschiedene Weisungen und Auflagen erteilt. Weil er auch diese nicht befolgte, verfügten die Sozialen Dienste Nidau am 30. September 2004 die vollständige Einstellung der Sozialhilfeleistungen ab Oktober 2004. Dagegen wandte er sich an den Regierungsstatthalter von Nidau. Während des Beschwerdeverfahrens erliessen die Sozialen Dienste Nidau am 30. November 2004 eine neue Verfügung, mit welcher sie die Kürzungen der Sozialhilfeleistungen an X.________ rückwirkend ab 1. Oktober 2004 vollständig aufhoben; die entsprechenden Beiträge wurden ihm ausbezahlt. Die Verfügung enthielt neue Weisungen und Auflagen. Am 6. Dezember 2004 schrieb der Regierungsstatthalter von Nidau das Beschwerdeverfahren als erledigt ab. Gegen diesen Abschreibungsbeschluss gelangte X.________ am 8./9. Dezember 2004 an das Verwaltungsgericht des Kantons Bern, welches am 24. Januar 2005 seine Beschwerde abwies, soweit es darauf eintrat.