Citation: 5A_676/2022 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer ist der Meinung, dass im vorliegenden Fall "jedenfalls" die Voraussetzung von Art. 93 Abs. 1 Bst. b BGG erfüllt sei, "da bei Gutheissung der vorliegenden Beschwerde die Zumutbarkeit der Volljährigenunterhalts verneint würde und somit die Klage unmittelbar abzuweisen wäre." Der Beschwerdeführer übersieht, dass dies allein nicht genügt, damit das Bundesgericht auf die Beschwerde eintritt. Art. 93 Abs. 1 Bst. b BGG verlangt kumulativ nämlich, dass mit dem gewünschten Urteil des Bundesgerichts ein weitläufiges Beweisverfahren erspart werden kann. Ratio legis dieser Anordnung ist der Wunsch nach Entlastung des Bundesgerichts: Dieses soll sich, wenn immer möglich und sinnvoll, nur einmal mit einer Angelegenheit befassen müssen (BGE 148 IV 155 E. 1.1). Dieses Ziel würde verfehlt, wenn das Bundesgericht auf sämtliche Beschwerden in Zivilsachen eintreten müsste, die im Fall ihrer Gutheissung zu einem Endentscheid führen würden (vgl. BGE 143 III 290 E. 1.4). Der Beschwerde ist nicht zu entnehmen, wie aufwendig das Beweisverfahren ist, wenn der Prozess vor erster Instanz weitergeführt werden muss. Dass dieser Aufwand besonders gross ist und deutlich überdurchschnittlich ausfallen würde (vgl. Urteile 1C_572/2021 vom 6. Januar 2022 E. 2.2; 1C_655/2020 vom 3. November 2021 E. 2.3), springt auch nicht in die Augen. Vor diesem Hintergrund kann das Bundesgericht nicht auf die Beschwerde eintreten. Dies gilt auch für das Begehren, neu über die Kosten des kantonalen Verfahrens zu befinden bzw. die Sache diesbezüglich eventualiter an die Vorinstanz zurückzuweisen. Ein Rechtsverlust droht dem Beschwerdeführer nicht, kann er sich doch gegen den späteren Endentscheid zur Wehr setzen (Art. 93 Abs. 3 BGG).