Citation: 8C_199/2024 E. 3

In Würdigung der medizinischen Aktenlage stellte die Vorinstanz zunächst fest, dass von einer Veränderung des Gesundheitszustands des Beschwerdeführers im Vergleich zur Ausgangslage im Zeitpunkt der Verfügung vom 31. Mai 2017 auszugehen und der Leistungsanspruch daher allseitig neu zu prüfen sei. Das kantonale Gericht qualifizierte das Orthopädisch-Traumatologische Fachgutachten des Dr. med. C.________ vom 5. April 2023 sowie dessen ergänzende Stellungnahme vom 26. August 2023 als vollumfänglich beweiswertig. Es verneinte Indizien, die Zweifel daran zu begründen vermöchten oder - namentlich auch in formeller Hinsicht - gegen die Beweistauglichkeit sprächen, und verzichtete auf weitere Abklärungen. Gestützt auf das Gutachten und die Stellungnahme des Dr. med. C.________ ging die Vorinstanz in der angestammten Tätigkeit des Beschwerdeführers als Coiffeur von einer Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von 80 % aus, die jedoch nach Umsetzung der empfohlenen Therapiemassnahmen sowie in Anwendung der geeigneten Hilfsmittel auf 50 % reduziert werden könne; in einer körperlich leichten, wechselbelastenden Verweistätigkeit stellte sie eine 100%ige Arbeitsfähigkeit fest. Das kantonale Gericht zeigte sodann auf, dass aus dem zur Bestimmung des Invaliditätsgrads durchzuführenden Einkommensvergleich ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 0 % resultiere, weshalb es einen Rentenanspruch verneinte.