Citation: 4C.324/2000 22.01.2001 E. A

A.- Mit Gesellschaftsvertrag vom 21. Januar 1994 gründeten die Schönenberger + Knüsel AG, die P & W Immobilien AG und die Feldmann-Immobilien AG die einfache Gesellschaft Baukonsortium Husmatt, an der die drei Unternehmungen je zu einem Drittel beteiligt waren. Das Konsortium bezweckte den Bau eines Doppeleinfamilienhauses. Ein Einfamilienhaus wurde am 10. November 1994 für Fr. 545'000.-- verkauft. In diesem Kaufpreis waren verschiedene Arbeiten und Lieferungen nicht enthalten, welche die Käuferschaft auf eigene Rechnung zu übernehmen hatte. Zu diesem Zweck schlossen die Käufer mit der P & P Generalbau GmbH einen Generalunternehmervertrag über Fr. 150'000.--. Franz Knüsel (Kläger) war Aktionär und Verwaltungsrat der Schönenberger + Knüsel AG. Gemäss Vereinbarung vom 20. Oktober 1995 schied er per 30. September 1995 aus der Gesellschaft aus. Seine 50 Namenaktien verkaufte er Jörg Schönenberger. Zur Abgeltung aller Ansprüche verpflichteten sich Jörg Schönenberger bzw. die Gesellschaft einerseits zu Sachleistungen und anderseits zur Zahlung von Fr. 225'000.--. Ferner wurde vereinbart: "Herr Franz Knüsel übernimmt mit allen Rechten und Pflichten die 1/3-Beteiligung der Gesellschaft am Baukonsortium Husmatt unter vollständiger Entlastung von Herrn Jörg Schönenberger bzw. der Gesellschaft.. " Mit Statutenänderung vom 11. Dezember 1995 wurde die Schönenberger + Knüsel AG in Schönenberger Bau AG (Beklagte) geändert. Im Zusammenhang mit der Übernahme der Beteiligung am Baukonsortium Husmatt kam es zwischen den Parteien zum Streit. Das Konsortium wurde am 18. Oktober 1995 aufgelöst. Die gleichdatierte Schlussabrechnung, die dem Kläger erst am 17. Juli 1996 unterbreitet wurde, wies einen Verlust von Fr. 5'870.-- aus. Dieser Verlust war nach Darstellung des Klägers fingiert. Die Rechnung enthalte auf der Aufwandseite Positionen, die in Wirklichkeit Gegenstand des Vertrages der Käufer mit der P & P Generalbau GmbH bildeten. Zudem seien der Rechnung des Konsortiums Scheingeschäfte belastet worden. So habe für die Schönenberger + Knüsel AG, heute Schönenberger Bau AG, in Wirklichkeit nicht ein Verlust, sondern ein Fr. 58'056. 80 ausmachender Gewinnanteil resultiert.