Citation: 6B_1390/2021 E. 1.4.1

1.4.1. Es ist unbestritten, dass der Beschwerdeführer zum Tatzeitpunkt an einer schweren psychischen Störung im Sinne von Art. 63 Abs. 1 StGB (Persönlichkeitsstörung vom impulsiven Typ [IDC-10: F60.30] und [gemäss den vorinstanzlichen Feststellungen] Suchterkrankung) litt und weiterhin leidet, mit der die von ihm begangenen Taten in Zusammenhang stehen. Erstellt ist zudem, dass der Beschwerdeführer sowohl therapiebedürftig als auch therapiefähig ist und von ihm in unbehandeltem Zustand eine erhöhte Gefahr für weitere ähnliche Delikte (Drohung, Tätlichkeiten und Sachbeschädigungen) ausgeht. Umstritten ist demgegenüber die Geeignetheit der ambulanten Massnahme mit einleitender stationärer Behandlung bzw. die Frage, ob sich dadurch der Gefahr weiterer mit der schweren psychischen Störung in Zusammenhang stehender Taten grundsätzlich begegnen lässt.