Citation: 5A_62/2024 E. 6

Die Beschwerdeführerin rügt sodann eine Verletzung von Art. 8 BV. Sie sei aufgefordert worden, ihre Eingabe zu ändern, obschon diese weder ungebührlich noch weitschweifig gewesen sei. Der Gläubiger sei vom Gericht bevorzugt worden, da er ein Mann sei, und sie benachteiligt, da sie eine Frau sei. Der Gläubiger habe sich mehrfach persönlichkeitsverletzend, ehrverletzend, ungebührlich und weitschweifig über sie geäussert, doch sei er nie gemahnt worden. Jeder Richter scheine eine andere Messlatte zu haben, was man vor Gericht sagen dürfe und was nicht. Die Ausführungen der Beschwerdeführerin scheinen sich auf das bezirksgerichtliche Verfahren zu beziehen, in dem eine Eingabe der Beschwerdeführerin als über weite Teile ungebührlich und weitschweifig beurteilt wurde. Eine Auseinandersetzung mit den entsprechenden obergerichtlichen Erwägungen fehlt. Soweit sie dem Bezirksgericht vorwirft, ihre Eingaben beanstandet zu haben, um seinen Pflichten nicht nachkommen zu müssen, handelt es sich um eine blosse Unterstellung. Soweit sie sich darauf beruft, Laiin und nicht deutscher Muttersprache zu sein, legt sie nicht konkret dar, inwieweit dies an der Beurteilung der beanstandeten Eingabe etwas hätte ändern müssen, zumal sie äusserst gerichtserfahren ist und sich hinreichend auf Deutsch auszudrücken weiss. Soweit die Beschwerdeführerin geltend macht, auch der Gläubiger habe sich ungebührlich etc. geäussert, sei dafür aber nicht gemahnt worden, legt sie nicht dar, auf welche konkreten Äusserungen sie sich bezieht.