Citation: U 380/05 25.04.2006 E. 2

Das kantonale Gericht hat in seinem Entscheid die massgebenden ärztlichen Berichte und Gutachten wiedergegeben und mit zutreffender Begründung, auf welche verwiesen wird (Art. 36a OG), dargelegt, weshalb den Berichten des Dr. med. I.________, Orthopädische Praxis, vom 5. November 2004 und der Universitätsklinik B.________, Abteilung Orthopädie, vom 28. Februar und 24. März 2005 nur insofern gefolgt werden kann, als dass sich diese mit dem Gesundheitszustand des Versicherten vor Erlass des Einspracheentscheids am 21. September 2004 befassen. Dasselbe gilt für die vor dem Eidgenössischen Versicherungsgericht aufgelegten Berichte des Dr. med. S._______, Facharzt für Innere Medizin, speziell Lungenkrankheiten, vom 23. September 2005 sowie des Dr. med. C._______, Facharzt für Allgemeine Medizin, vom 26. September 2005. Zu Recht hat die Vorinstanz die Beurteilung des adäquaten Kausalzusammenhangs im Rahmen der psychischen Fehlverarbeitung nach Unfällen vorgenommen: Dr. med. N.________, Klinik T.________, hat in seinem Bericht vom 1. April 2003 eine somatische Ursache für die geklagten Beschwerden ausgeschlossen. Nach dem Bericht der Klinik L.________ vom 7. Juli 2003 geht hervor, dass die demonstrierte Behinderung durch strukturelle Befunde nicht hinreichend erklärbar ist; aus funktionell-somatischer Sicht sei eine leichte bis (selten) mittelschwere wechselbelastende Tätigkeit ohne rückenbelastende Zwangsstellungen theoretisch ganztags möglich, doch sei die Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit aus psychischen Gründen und Selbstlimitierung eingeschränkt. Gemäss diesen Berichten hat das psychische Leiden schon kurz nach dem Unfall vom 21. Mai 2002 die somatischen Beschwerden in den Hintergrund gedrängt; dies verstärkte sich noch nach dem Unfall vom 31. Dezember 2002. Bei diesem Ergebnis kann offen gelassen werden, ob das von der Rechtsprechung verlangte bunte Beschwerdebild nach einem Schleudertrauma der Halswirbelsäule überhaupt zu bejahen ist. Daran ändern auch die Berichte des Dr. med. C._______ nichts, da auch dieser in seinen überaus kurzen und kaum eine Begründung enthaltenden Berichten (BGE 125 V 352 Erw. 3a mit Hinweis) für die geklagten Schmerzen keine überzeugende somatische Erklärung angibt. Bezüglich der Beurteilung der massgebenden Kriterien im Sinne von BGE 115 V 138 Erw. 6 kann ebenfalls vollumfänglich auf die Ausführung des kantonalen Gerichts verwiesen werden (Art. 36a OG), denen das Eidgenössische Versicherungsgericht nichts beizufügen hat.