Citation: 4G_1/2019 E. A

B.________ (Klägerin, Gesuchsgegnerin) beantragte mit Klage vom 17. Juni 2016 beim Bezirksgericht Plessur, die A.________ AG (Beklagte, Gesuchstellerin) sei zu verpflichten, die Zustimmung zur Übertragung von 963 (einzeln bezeichneten) Namenaktien (der Beklagten) von der C.________ AG auf sie zu erteilen und sie als Aktionärin ins Aktienbuch einzutragen. Weiter seien die genannten, bei der Beklagten hinterlegten Aktien an sie herauszugeben. Mit Entscheid vom 17. Mai 2017 schützte das Regionalgericht (ehemals Bezirksgericht) Plessur die Klage. Die von der Beklagten gegen diesen Entscheid erhobene Berufung wies das Kantonsgericht Graubünden mit Urteil vom 11. Oktober 2018 ab. Das Bundesgericht hiess mit Urteil 4A_623/2018 vom 31. Juli 2019 (teilweise publ. in: BGE 145 III 351) eine von der Beklagten gegen dieses Urteil erhobene Beschwerde in Zivilsachen gut. Es hob das Urteil des Kantonsgerichts Graubünden vom 11. Oktober 2018 auf und wies die Klage ab (Dispositiv Ziff. 1). Weiter auferlegte es die Gerichtskosten von Fr. 17'000.-- der Klägerin (Dispositiv Ziff. 2) und verpflichtete diese, die Beklagte für das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 19'000.-- zu entschädigen (Dispositiv Ziff. 3).