Citation: 2C_835/2019 E. 5

Schliesslich rügt der Beschwerdeführer eine willkürliche Anwendung von Art. 70 der Verordnung über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit vom 24. Oktober 2007 (VZAE; SR 142.201). Das Bundesgericht hat sich im Urteil 2C_144/2018 vom 21. September 2018 eingehend mit Art. 70 VZAE befasst und das Verwaltungsgericht hat sich im vorliegenden Fall auf dieses Präjudiz berufen. Mit der pauschalen Kritik an der bundesgerichtlichen Rechtsprechung und dem Verweis auf die damalige Stellungnahme des Staatssekretariats für Migration wird Willkür nicht einmal im Ansatz dargetan. Denn willkürlich ist ein Entscheid nicht schon dann, wenn eine andere Lösung ebenfalls vertretbar erscheint oder gar vorzuziehen wäre, sondern erst, wenn er offensichtlich unhaltbar ist, zur tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft (BGE 135 V 2 E. 1.3 S. 4 f.).