Citation: 1C_490/2017 E. 3.2

3.2. Nicht einzutreten ist allerdings auf diejenigen Rügen, die eine Verletzung der Konzession der Argessa AG und damit allfällig verbundene vermögensrechtliche Konsequenzen für die Gemeinde betreffen. Die Gemeinde ist insoweit nur indirekt, als Mitaktionärin der Argessa AG, betroffen, was praxisgemäss nicht genügt, um die Beschwerdebefugnis nach Art. 89 Abs. 1 BGG zu begründen (vgl. Urteil 2C_872/2015 vom 1. August 2016 E. 3.3.3). Art. 12 NHG berechtigt die Gemeinde nur zur Beschwerdeführung im Interesse von Natur- und Heimatschutz. Die Beschwerdeführerin kann sich insoweit auch nicht auf eine Verletzung ihrer Autonomie berufen, da der Vollzug der Sanierungsvorschriften nach Art. 80 ff. GSchG ausschliesslich kantonalen Behörden obliegt (vgl. Art. 38 kGSchG für die Restwassersanierung und Art. 43 f. kGSchG für die Sanierung von Schwall/Sunk und des Geschiebehaushalts).