Citation: 8C_170/2015 E. 5.1.3

5.1.3. Die Rehaklinik E.________ diagnostizierte am 19. April 2009 eine Kopfprellung mit RQW frontal ohne Hinweise auf ein MTBI, eine stabile ventrale Kompressionsfraktur LWK 1, Vorder-/Oberkantenabsprengung BKW 3, Deckplattenimpressionen BWK4/5, Thorax- und Schulterkontusion rechts, Status nach contusio labyrinthi links, eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode bei somatoformer Schmerzstörung mit multilokulären Missempfindungen, eine arterielle Hypertonie sowie beidseitige Inguinalhernien. Es hätten keine Hinweise für eine traumatische Hirnverletzung auch nur milder Ausprägung gefunden werden können; das Schädel-MRI sei unauffällig gewesen. Die angestammte Tätigkeit als Vermessungstechniker sei halbtags zumutbar, eine mittelschwere Arbeit (unter Berücksichtigung der Inguinalhernien eine leichte bis mittelschwere Arbeit) sei vorerst halbtags zumutbar und schrittweise auf ganztags zu steigern, wobei aktuell kein übermässiger Zeitdruck verlangt werden könne. Die beobachteten Leistungsschwankungen seien der psychischen Verfassung zuzuordnen.