Citation: 5A_407/2023 E. 6.1

6.1. Die Erstinstanz hat mit Verfügung vom 22. Februar 2023 den Beschwerdegegner für die Dauer des Verfahrens für berechtigt erklärt, Dr. F.________, Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, als künftigen Kinderarzt der Tochter zu beauftragen sowie die für diese im Rahmen der ordentlichen Gesundheitsversorgung beizuziehenden Ärzte zu organisieren und zu beauftragen (Bst. B.c). Die Vorinstanz hat diese Einschränkung der elterlichen Sorge der Beschwerdeführerin bestätigt im Wesentlichen mit der Begründung, dass den Eltern in Bezug auf die Wahl der Ärzte der Tochter die Kommunikationsfähigkeit fehle, sie mit anderen Worten nicht in der Lage seien, sich auf Ärzte für die Tochter zu einigen, da beide Ärzte an ihrem eigenen Wohnort bevorzugten.