Citation: 8C_13/2016 E. 4.2

4.2. Demgegenüber beruft sich die Beschwerdeführerin auf ihren behandelnden Chirurgen Dr. med. D.________, welcher die Unfallkausalität der Beeinträchtigungen am linken Handgelenk bejahe. Dr. med. E.________ nahm am 26. Januar 2015 im Auftrag der Beschwerdegegnerin Stellung zu dem von der Versicherten veranlassten Bericht des Dr. med. D.________ vom 8. Dezember 2014. Das kantonale Gericht stellte in tatsächlicher Hinsicht insbesondere gestützt auf die Beurteilung des Dr. med. D.________ fest, dass die Verhältnisse an dem vom Unfall betroffenen linken Handgelenk in Übereinstimmung mit der Einschätzung des Dr. med. E.________ bland und für die geklagten Beschwerden nicht ursächlich seien. Inwiefern diese vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung unrichtig oder unvollständig sein soll, legt die Beschwerdeführerin nicht dar und ist nicht ersichtlich. Gemäss angefochtenem Entscheid hat Dr. med. D.________ die Unfallkausalität im Wesentlichen damit begründet, die aktuell geklagten Beschwerden müssten auf das Unfallereignis zurückgeführt werden, weil die Versicherte vor dem Unfall am linken Handgelenk beschwerdefrei gewesen sei. Rechtsprechungsgemäss ist jedoch eine solche Argumentation nach der Formel "post hoc ergo propter hoc" beweisrechtlich wertlos (BGE 119 V 335 S. 2b/bb S. 341; SVR 2010 UV Nr. 10 S. 40, 8C_626/2009 E. 3.2; Urteil 8C_178/2010 vom 22. Juni 2010 E. 4.1 i.f.).