Citation: 8C_680/2014 E. 5.1

5.1. Eine Aufhebung oder Herabsetzung des bisherigen Rentenanspruchs auf dem Weg einer Wiedererwägung setzt voraus, dass bis zum betreffenden Zeitpunkt keine Invalidität eingetreten ist (Urteile 8C_473/2014 vom 7. Oktober 2014 E. 4 sowie [des Eidg. Versicherungsgerichts] I 859/05 vom 10. Mai 2006 E. 2.3 und I 222/02 vom 19. Dezember 2002 E. 5.1). Dies ist anhand des (beweiswertigen; BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232 mit Hinweis) Gutachtens der medizinischen Abklärungsstelle D.________ AG vom 26. Juli 2013, bestätigt durch die RAD-Stellungnahme vom 12. August 2013, auszuschliessen. Danach ist die Beschwerdeführerin nicht mehr in der Lage, ihrer bisherigen Tätigkeit als Lager-Mitarbeiterin nachzugehen. Eine ihren Leiden angepasste Beschäftigung kann sie aus polydisziplinärer Sicht indessen noch zu 100 % ausführen. Als zumutbar werden rückenadaptierte, leichte und wechselbelastende Verrichtungen bezeichnet, welche keine Zwangshaltungen für die Wirbelsäule und den Rumpf beinhalten, wie etwa vornüber gebeugt stehend, kniend, hockend, kauernd und einhergehend mit repetitiven Bewegungsanforderungen. Das Heben, Tragen und Bewegen von Lasten ist auf zehn Kilogramm limitier t.