Citation: 6B_678/2013 E. 3

Der Beschwerdeführer bestreitet, dass er dem Opfer wissentlich und willentlich eine geladene und schussbereite Waffe an den Hals setzte und abdrückte. Die vorinstanzliche Beweisführung verletze sein rechtliches Gehör, das Fairnessprinzip sowie den Grundsatz "in dubio pro reo" und beruhe auf einer willkürlichen Beweiswürdigung (Art. 9, 29 Abs. 1 und 2, Art. 32 Abs. 1 BV sowie Art. 6 Ziff. 1 und 2 EMRK). Zahlreiche Indizien sprächen nicht nur nicht für die Anklagethese, sondern stützten seine Darstellung. Bei einer Gesamtwürdigung drängten sich nicht nur theoretische, sondern ganz erhebliche, nicht unterdrückbare Zweifel an der Anklagethese auf, er habe vorsätzlich gehandelt.