Citation: 8C_181/2017 E. 4.1

4.1. Dass ein Verwaltungsakt die Umsetzung eines zuvor ergangenen Gerichtsentscheids zum Inhalt hat, steht dem Verfügungscharakter grundsätzlich nicht entgegen. Oftmals bedürfen rechtsgestaltende oder -feststellende Gerichtsentscheide den Erlass einer weiteren Verfügung (SVR 2011 IV Nr. 28 S. 80, 9C_641/2010 E. 3.1). Hier kommt dem Verwaltungsakt vom 21. Mai 2015 die Eigenschaft einer Verfügung im Rechtssinne (Art. 5 VwVG) aber nicht zu. Darin ist eine reine Umsetzung des gerichtlich Angeordneten im Sinne eines Vollzugs des Bundesgerichtsurteils zu sehen, denn einer Konkretisierung - beispielsweise in zeitlicher oder masslicher Hinsicht - bedurfte es nicht mehr. Die Berufung des Beschwerdeführers auf sein Vertrauen in die Rechtsmittelbelehrung des Verwaltungsaktes vom 21. Mai 2015 geht daher fehl.