Citation: 2C_466/2021 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer bringt vor, das Obergericht habe zu Unrecht das Vorliegen eines Rechtsschutzinteresses verneint. Er wirft der Vorinstanz eine willkürliche Anwendung des massgebenden kantonalen Rechts (Art. 9 BV) sowie eine Verletzung der Rechtsweggarantie (Art. 29a BV) vor. Zur Begründung führt er zunächst aus, das Veterinäramt beabsichtige, ihm gestützt auf die Verfügungen vom 14. August 2017 und die angefochtenen Rekursentscheide des Departements die Kosten für den Vollzug des Tierhalteverbots aufzuerlegen. Zudem bildeten die Verfügungen vom 14. August 2017 sowie die nachfolgenden Rekursentscheide die rechtliche Grundlage für die seiner Auffassung nach widerrechtliche und damit entschädigungspflichtige Androhung der Beschlagnahme der Tiere, die er am 6. Februar 2017 rückwirkend per 1. Februar 2017 von B.B.________ gekauft habe. Als Kostenpflichtiger sei er vom Vollzug des Tierhalteverbots betroffen, er handle im eigenen Interesse und ziehe aus der Behandlung seiner Beschwerde einen praktischen Nutzen. Sodann ist er der Auffassung, dass vorliegend vom Erfordernis eines aktuellen und praktischen Rechtsschutzinteresses abzusehen sei, da es sich um grundsätzliche Fragen handle und eine rechtzeitige Kontrolle solcher Beschlagnahmeverfügungen praktisch nie möglich sei, weil das Veterinäramt in der Regel die aufschiebende Wirkung entziehe.