Citation: 4D_10/2014 E. 4.1

4.1. Die Beschwerdeführerin hat im vorinstanzlichen Verfahren nur noch die Berücksichtigung der Position 10 der Schlussabrechnung (Wände neu im EG/1. OG/2. OG und DG [gemäss Offerte]) im Betrag von Fr. 27'240.-- beanstandet. Dabei hielt die Vorinstanz fest, es handle sich um eine neue Tatsachenbehauptung der Beschwerdeführerin, wenn sie erst im Berufungsverfahren vorbringe, die Wände gemäss Position 10 der Schlussrechnung seien gar nicht durch die Beschwerdegegnerin erstellt worden. Im erstinstanzlichen Verfahren habe die Beschwerdeführerin nämlich nur behauptet, die Beschwerdegegnerin habe (im Treppenhaus) weniger Wände erstellt als ursprünglich offeriert. Soweit die Beschwerdeführerin somit geltend mache, die Wände gemäss Position 10 seien durch die Firma C.________ AG ausgeführt worden, weshalb sie der Beschwerdegegnerin nur noch Fr. 10'483.80 (Fr. 37'723.80 abzüglich Fr. 27'240.--) schulde, handle es sich um ein unzulässiges neues Vorbringen (Art. 317 ZPO). Sei aber nicht auf die neue Behauptung der Beschwerdeführerin abzustellen, wären die Feststellungen des Bezirksgerichts, wonach die Beschwerdegegnerin entsprechend den eingereichten Plänen gemauerte Wände im Treppenhaus erstellt habe, nicht zu beanstanden. Daran würden auch die erst im Berufungsverfahren und damit verspätet eingereichten Belege der Firma C.________ AG nichts zu ändern vermögen, da diesen nicht entnommen werden könne, dass diese Firma einerseits Wände in Mauerwerk und andererseits Wände im Treppenhaus erstellt hätte. Damit erweise sich die Kritik der Beschwerdeführerin, das Bezirksgericht habe die Ausführungen von Wandarbeiten durch die Beschwerdegegnerin oder die Vergütungspflicht für nicht ausgeführte Arbeiten angenommen (auch abgesehen vom Novenrechtlichen) als verfehlt. Dass die gemauerten Wände nicht die offerierten Fr. 27'240.-- wert gewesen seien, werde von der Beschwerdeführerin im Berufungsverfahren nicht mehr substanziiert vorgebracht.