Citation: 2C_859/2014 E. 3.1

3.1. Soweit seine Ausführungen den gesetzlichen Begründungsanforderungen genügen, erweist sich die vorinstanzliche Beweiswürdigung nicht als offensichtlich unhaltbar; auch ist keine andere Verletzung von Bundesrecht erkennbar (vgl. zum Familiennachzug: THOMAS HUGI YAR, Von Trennungen, Härtefällen und Delikten - Ausländerrechtliches rund um die Ehe- und Familiengemeinschaft, in: Achermann et al. [Hrsg.], Jahrbuch für Migrationsrecht 2012/2013, Bern 2013, S. 31 ff, dort S. 42 ff.; Urteil 2C_888/2011 vom 20. Juni 2012 E. 2 u. 3; BGE 137 II 393 ff.) : Der Beschwerdeführer hat am 12. August 2013 um den Nachzug seiner beiden Söhne aus erster Ehe ersucht; da das Familienverhältnis bereits vor Inkrafttreten des Ausländergesetzes bestand, hätte der Nachzug innert einem Jahr ab dem 1. Januar 2008 erfolgen müssen (Art. 126 Abs. 3 AuG). Ab dem 4. März 2009 verfügte der Beschwerdeführer über die Niederlassungsbewilligung, dennoch ersuchte er erst am 12. August 2013 und damit deutlich über einem Jahr nach Erhalt dieser Bewilligung darum, seine Kinder in die Schweiz nachziehen zu können; im Übrigen besass er bereits seit seiner Heirat mit einer niederlassungsberechtigten Landsfrau im Jahr 2004 ein gesichertes Anwesenheitsrecht, welches ihm einen Nachzug ermöglicht hätte.