Citation: 9C_371/2021 E. A

Der 1975 geborene A.________ bezog nach einem Autounfall im Jahre 2003 ab 1. Juni 2006 eine Invalidenrente der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) gestützt auf eine Erwerbsunfähigkeit von 100 % und infolge einer Anmeldung bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung (IV) vom Februar 2005 rückwirkend ab 1. Dezember 2004 eine ganze Invalidenrente der IV basierend auf einen Invaliditätsgrad von 82 % (Verfügungen der IV-Stelle Basel-Stadt vom 11. Juni und 13. August 2010; Grundlage: Gutachten der Ärztlichen Begutachtungsinstitut GmbH, Basel [ABI], vom 15. Dezember 2009, S. 19 f.: 100%ige Arbeitsunfähigkeit angestammt und leidensangepasst aus psychiatrischer Sicht). Nach Kenntnisnahme von einer Observation des Versicherten in den Jahren 2012 und 2013 sistierten sowohl die Suva als auch die IV-Stelle ihre Rentenleistungen (Verfügung der IV-Stelle vom 19. Juni 2014). Im Sommer 2016 erstatteten die Psychiatrischen Dienste des Spitals B.________ ein Gutachten. Während die Suva ihre Rente daraufhin weiter ausrichtete, hob die IV-Stelle die bisherige ganze Invalidenrente mit Verfügung vom 14. Februar 2018 rückwirkend ab 1. September 2012 auf. Die hiergegen erhobene Beschwerde hiess das Sozialversicherungsgericht des Kantons Basel-Stadt mit Urteil vom 8. Oktober 2018 gut. Es hob die angefochtene Verfügung auf und wies die Sache zur Vornahme weiterer (medizinischer) Abklärungen an die IV-Stelle zurück. Daraufhin erstatteten Dr. med. C.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, und Dr. phil. D.________, Fachpsychologin für Neuropsychologie und Psychotherapie FSP, am 20. März 2020 eine bidisziplinäre Expertise (Gutachten C.________/D.________). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren hob die IV-Stelle die bisherige Invalidenrente des Versicherten mit Verfügung vom 24. August 2020 erneut rückwirkend ab 1. September 2012 auf.