Citation: 9D_2/2015 E. 4.2

4.2. Hinsichtlich der unbezahlt gebliebenen Beitragsforderung für das Jahr 2013 (Fr. 21'633.20) beruft sich der Beschwerdeführer auf das Willkürverbot (Art. 9 BV) resp. auf das Verbot der (materiellen) Rechtsverweigerung (Art. 29 Abs. 1 BV). Er bringt vor, das kantonale Gericht habe aktenwidrig angenommen, dass es sich beim fraglichen Betrag nicht bloss um die Differenz zwischen den monatlich in Rechnung gestellten - und vollständig bezahlten - Akonto-Beiträgen und den tatsächlich geschuldeten Beiträgen handle. Entgegen der vorinstanzlichen Auffassung sei die Gesellschaft auch nicht verpflichtet gewesen, über die Löhne resp. die Beiträge monatlich abzurechnen. Die Abrechnungsperiode umfasse das gesamte Kalenderjahr (Art. 36 Abs. 3 Satz 1 AHVV [SR 831.101]). Die Abrechnung und die Ausgleichszahlung für das Jahr 2013 seien erst nach der Konkurseröffnung, d.h. als er gar nicht mehr für die Gesellschaft disponieren konnte, fällig geworden (Art. 36 Abs. 2 und Abs. 4 Satz 2 AHVV). Damit stellt er die Widerrechtlichkeit und sein Verschulden als Voraussetzungen für eine Haftung nach Art. 52 AHVG in Abrede. Hingegen bestreitet er nicht, dass die Beiträge für das Jahr 2013 (samt Verwaltungs- und Betreibungskosten, Mahngebühren und Verzugszinsen) insgesamt Fr. 35'544.60 ausmachten und - nach Berücksichtigung von Zahlungen und Gutschriften in Höhe von Fr. 13'911.40 - der entsprechende Schaden Fr. 21'633.20 beträgt.