Citation: 8C_622/2018 E. 4.2.2

4.2.2. 4.2.2.1. Allerdings hat das kantonale Gericht entgegen den Vorbringen der Beschwerdeführerin nicht abweichend vom Gutachten der ABI eine eingeschränkte Arbeitsfähigkeit für Erwerbstätigkeiten angenommen, die den körperlichen Beeinträchtigungen angepasst waren. Vielmehr ergibt sich aus den hievor zitierten Erwägungen des angefochtenen Entscheids in Übereinstimmung mit dem Gutachten der ABI klar, dass der Versicherten die bei Erlass der Verfügung vom 11. Dezember 2017 im zeitlichen Umfang von 30 % ausgeübte Tätigkeit als Reinigungskraft bei der C.________ AG weiterhin zumutbar war. Fraglich ist nur gewesen, ob dies auch für die vor Eintritt des Gesundheitsschaden zusätzlich zu einem Pensum von 70 % ausgeübte Arbeitstätigkeit beim Kinderhuus D.________ gegolten habe. Die Beurteilung dieser Frage hat das kantonale Gericht letztlich offen gelassen, da die Versicherte gemäss Gutachten der ABI jedenfalls in einer den körperlichen Einschränkungen angepassten Arbeitstätigkeit in zeitlicher Hinsicht vollständig arbeitsfähig gewesen war. Unter diesen Umständen ist nicht ersichtlich, dass die Vorinstanz in Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes von der medizinischen Beurteilung des Gesundheitsschadens und der Arbeitsfähigkeit vom Gutachten der ABI abgewichen ist. 4.2.2.2. Nach dem Gesagten ist weiter das Vorbringen der Beschwerdeführerin zu prüfen, die Vorinstanz habe in Verletzung von Bundesrecht keinen Abzug gemäss BGE 126 V 75 von dem von ihr anhand statistischer Löhne festgestelltem hypothetischem Invalideneinkommen gewährt. Dazu ist festzuhalten, dass der vom kantonalen Gericht ermittelte Invalidenlohn von Fr. 38'162.- auf der offensichtlich unrichtigen Annahme beruht hat, die Beschwerdeführerin vermöchte nur zu 70 % erwerbstätig zu sein (vgl. E. 4.1 Abs. 2 in Verbindung mit E. 4.2.2.1 hievor), weshalb dieser Betrag auf ein Pensum von 100 % hochzurechnen ist (Fr. 38'162 x 10 : 7 = 54'517.10). Wenn davon der höchstmögliche Abzug gemäss BGE 126 V 75 von 25 % gewährt werden würde, ergäbe sich ein hypothetisches Invalideneinkommen von Fr. 40'887.90, was verglichen mit dem Validenlohn von Fr. 55'496.- zu einem Invaliditätsgrad von 26.60 % und damit zu keinem den Schwellenwert von 40 % erreichenden und damit rentenbegründenden Invaliditätsgrad führte. Die Beschwerde ist in allen Teilen abzuweisen.