Citation: 2C_501/2018 E. 3.1

3.1. Auf der in die Beschwerdeschrift kopierten Fotoaufnahme sieht man, dass auf einem an das Verwaltungsgericht adressierten Briefumschlag die Aufschrift "Briefkasten Einwurf 20.3.18 12.00" angebracht ist. Die Aufnahme lässt, ausgehend vom Schriftbild, zweifelsfrei erkennen, dass es sich beim Briefumschlag um denjenigen handelt, der im Verfahrensdossier des Verwaltungsgerichts liegt. Ausschlaggebend für den Ausgang des Verfahrens ist indessen nicht die Frage, ob, sondern wann der Einwurf erfolgte. Die Beweislast dafür trägt die Beschwerdeführerin, wobei die Rechtzeitigkeit der Handlung mit hinreichender Gewissheit feststehen muss und es nicht genügt, bloss deren überwiegende Wahrscheinlichkeit darzutun. Der Nachweis der Rechtzeitigkeit des Einwurfs einer Sendung in einen Postbriefkasten kann namentlich durch den Vermerk auf dem Briefumschlag erbracht werden, die Sendung sei vor Fristablauf in Anwesenheit von Zeugen in einen Briefkasten gelegt worden, bzw. richtig: würde gleich in den Briefkasten gelegt (BGE 142 V 389 E. 2.2 und Urteil 8C_237/2017 vom 4. Oktober 2017 E. 5; mit zahlreichen Hinweisen). Vorliegend geht es nicht um den Einwurf einer Sendung in einen Postbriefkasten, sondern direkt in den Briefkasten des Verwaltungsgerichts. Die Vorbringen der Beschwerdeführerin sind indessen doch - sinngemäss - im Lichte der erwähnten Rechtsprechung über die Rechtzeitigkeit eines Postbriefkasteneinwurfs zu würdigen.