Citation: 8C_644/2015 E. 6.3

6.3. Soweit sich die Beschwerdeführerin hinsichtlich der von der Vorinstanz im Einzelnen vollständig geprüften und allesamt verneinten Adäquanzkriterien überhaupt in sachbezüglicher Weise mit dem angefochtenen Entscheid auseinander setzt (Art. 42 Abs. 2 BGG), begnügt sie sich im Wesentlichen mit der Behauptung, diese seien erfüllt. Dabei unterlässt es die Versicherte, insbesondere in Bezug auf die Kriterien der körperlichen Dauerschmerzen und der physisch bedingten Arbeitsunfähigkeit (BGE 115 V 133 E. 6c/aa S. 140), dem grundlegenden Element der Psycho-Praxis Rechnung zu tragen, wonach bei der Prüfung der Unfalladäquanz von psychischen Fehlentwicklungen nach Unfällen einzig die physischen Komponenten unter Ausschluss psychischer Aspekte zu berücksichtigen sind (BGE 140 V 356 E. 3.2 i.f. S. 359; 134 V 109 E. 6.1 S. 116; 115 V 133). Was die Beschwerdeführerin gegen die von der Vorinstanz verneinte Unfalladäquanz vorbringt, ist unbegründet.