Citation: 5A_346/2024 E. 4.2.1

4.2.1. Unter dem Titel " Sachverhaltskomplex 1: Schwere Verwahrlosung" trägt der Beschwerdeführer vor, die Vorinstanz verkenne, dass der ursprüngliche Grund für die fürsorgerische Unterbringung in der Diagnose paranoide Schizophrenie mit wahnhafter Störung, verbaler Aggressivität und Suizidgefährdung gelegen habe. Indem sie nunmehr (auch) auf eine Verwahrlosungstendenz abstelle, stelle sie den Sachverhalt falsch und willkürlich fest. Damit spricht der Beschwerdeführer von vornherein nicht die Feststellung der tatsächlichen Verhältnisse an, sondern die Rechtsfrage, ob eine Unterbringung aus einem anderen Grund verfügt werden darf, als demjenigen, aus dem sie ursprünglich angeordnet wurde. Hierin liegt folglich von vornherein keine willkürliche Feststellung des Sachverhalts. Eine Bundesrechtsverletzung kann im Übrigen ebenfalls nicht festgestellt werden (vgl. GEISER/ETZENSBERGER, Basler Kommentar, Zivilgesetzbuch I, 7. Aufl. 2022, N. 45 zu Art. 426 ZGB; GASSMANN/BRIDLER, in: Fountoulakis et al. [Hrsg.], Fachhandbuch Kindes- und Erwachsenenschutzrecht, 2016, Rz. 9.103 S. 371).