Citation: 6B_31/2022 E. 1.4.5

1.4.5. Nachdem die Vorinstanz zutreffend festhält, aufgrund des anonymen Schreibens seien die Ermittlungen gegenüber dem Beschwerdeführer wegen Verdachts auf eine Scheinehe (wieder) aufgenommen worden, erschliesst sich nicht, inwieweit sie in ihrer Beweiswürdigung zu Unrecht auf die Beilagen des Schreibens sowie die Aussagen des Beschwerdeführers eingehe. Aus welchen Gründen die Polizei den Auszug des Instagram-Profils nicht hätte in die Beweiswürdigung miteinfliessen lassen dürfen, ist weder ersichtlich noch vom Beschwerdeführer rechtsgenüglich dargetan. Dies, zumal es sich bei dem Auszug des Instagram-Profils von C.A.________ um ein objektives Beweismittel handelt und der Beschwerdeführer nicht darlegt, weshalb dieses nicht verwertbar sein soll. Soweit er dies einzig damit begründet, die das Schreiben verfassende Person hätte identifiziert, einvernommen und konfrontiert werden müssen, so verfängt dies nicht. Gleiches gilt auch mit Bezug auf die Aussagen des Beschwerdeführers anlässlich seiner Einvernahme vom 25. Juli 2019. Soweit er seine Begründung, seine Aussagen seien unverwertbar, ebenfalls lediglich darauf stützt, es habe keine Konfrontation mit der das Schreiben verfassenden Person stattgefunden, ist darauf nach den obigen Ausführungen nicht näher einzugehen. Aus welchen Gründen ihm das anonyme Schreiben und dessen Beilagen - abgesehen von der vorgebrachten fehlenden Konfrontation - nicht hätten vorgehalten werden dürfen und inwieweit die Vorinstanz in ihrer Beweiswürdigung diesbezüglich in Willkür verfallen sei, zeigt er nicht auf. So bringt er zu Recht auch nicht vor, er sei anlässlich der Hafteinvernahme vom 25. Juni 2019 nicht korrekt belehrt worden. Inwieweit seine Verfahrens- bzw. Verteidigungsrechte sonst eingeschränkt worden seien, ist nicht ersichtlich. Nachdem die Vorinstanz ohne in Willkür zu verfallen darauf verzichtet hat, die das anonyme Schreiben verfassende Person zu identifizieren und einzuvernehmen, braucht denn auch nicht auf das Vorbringen des Beschwerdeführers eingegangen zu werden, wonach seine Aussagen sowie die weiteren Erkenntnisse aufgrund der Fernwirkung i.S.v. Art. 141 Abs. 4 StPO unverwertbar seien. Dasselbe gilt mit Bezug auf die ausführliche Darlegung des Beschwerdeführers zu seinem Konfrontationsrecht. Nicht zu behandeln ist schliesslich auch das Vorbringen des Beschwerdeführers, wonach sich der Sachverhalt ohne das anonyme Schreiben, die Beilagen und die Folgebeweise nicht erstellen liesse und dieser auf einer Verletzung von Bundesrecht basiere.