Citation: 6B_569/2018 E. 1.4.2

1.4.2. Auch mit ihrer Kritik an der vorinstanzlichen Würdigung der vom Privatkläger 1 zu Protokoll gegebenen Aussagen dringt die Beschwerdeführerin nicht durch. Dass dieser nicht alle Äusserungen der Beschwerdeführerin spontan wiedergeben konnte und teilweise bloss auf die Akten verwies, hat die Vorinstanz berücksichtigt (vgl. angefochtenes Urteil Ziff. 4.4.2 S. 13). Wenn sie in der fehlenden Erinnerung des Privatklägers 1 zum genauen Wortlaut der Anschuldigungen kein Kriterium für eine Falschaussage sieht, ist dies nicht schlechterdings unhaltbar. Die in diesem Zusammenhang vorgebrachten Einwände der Beschwerdeführerin ergehen in einer unzulässigen appellatorischen Kritik am vorinstanzlichen Urteil, auf welche das Bundesgericht nicht eintritt. Dass die Beschwerdeführerin das Aussageverhalten des Privatklägers 1 anders bewertet, vermag keine Willkür in der vorinstanzlichen Beweiswürdigung zu begründen.