Citation: 2A.587/2006 18.01.2007 E. A

X.________ (geb. 1974), türkischer Staatsangehöriger, reiste Ende 2003 in die Schweiz ein und heiratete am 11. Mai 2004 in Basel die Landsmännin Y.________ (geb. 1967), welche über die Niederlassungsbewilligung verfügt. Die Ehefrau ersuchte darauf um Familiennachzug des Ehemanns; zuerst stellte sie in Basel ein entsprechendes Gesuch und in der Folge am 27. April 2005 beim Ausländeramt des Kantons St. Gallen. Während der Antrag in Basel aufgrund ihrer Abmeldung aus dem Kanton abgeschrieben wurde, wies die St. Galler Behörde das dortige Gesuch am 30. Januar 2006 ab und setzte X.________ eine Frist, die Schweiz zu verlassen. Zur Begründung wurde u.a. angeführt, es bestehe der Verdacht, dass die Ehe nicht gelebt werde, suche der Ehemann doch in Basel eine Stelle und habe er den Mietvertrag der Wohnung in St. Gallen nicht unterzeichnet. Gegen diese Verfügung rekurrierte Y.________ am 13. Februar 2006 beim Justiz- und Polizeidepartement des Kantons St. Gallen. Mit Eingabe vom 28. Februar 2006 bezog sich X.________ auf diesen Rekurs und ersuchte das Departement, seinen Aufenthalt während des Verfahrens im Sinne einer vorsorglichen Massnahme zu bewilligen. Am 7. April 2006 wies das Departement den Rekurs von Y.________ ab. In den Erwägungen hielt es u.a. fest, mit seinem Entscheid sei das Gesuch von X.________ gegenstandslos geworden; ob darauf einzutreten gewesen wäre, obwohl dieser nicht rekurriert habe, könne daher offen bleiben.