Citation: C 265/04 19.04.2005 E. 3

3.1 Die Verwaltung hat sich im Einspracheentscheid vom 21. Juni 2004 auf den Standpunkt gestellt, dass der fragliche Abendkurs zwar unstreitig sehr informativ gestaltet sei, eine rasche und dauerhafte Wiedereingliederung der Beschwerdeführerin dadurch aber mangels tatsächlicher und erheblicher Förderung der Vermittlungsfähigkeit nicht gewährleistet sei. Da die Versicherte im Übrigen bereits über ein breit gefächertes Berufsprofil im kaufmännischen - in der Regel auf Geschäftsleitungsebene angesiedelten - Bereich samt diversen Weiterbildungsanstrengungen verfüge, sei zudem nicht einsehbar, inwiefern sich ihre Chancen auf eine Reintegration in den Arbeitsmarkt, ausschliesslich basierend auf den im besagten Kurs vermittelten Kenntnissen auf dem Gebiet des Personalwesens, massgeblich verbessern würden. Im Vordergrund stehe eine bildungsmässige Optimierung der beruflichen Kompetenzen im Sinne einer beruflichen Weiterbildung durch das Gewinnen eines Überblicks über weit gehaltene Personalfachfragen, wohingegen sich der Abschluss des Kurses kaum eigenständig arbeitsmarktlich verwerten lasse. Die erforderliche Notwendigkeit und Geeignetheit der Förderung der Vermittelbarkeit der Leistungsansprecherin sei mithin nicht erkennbar. Das kantonale Gericht führte darüber hinaus an, dass es sich beim in Frage stehenden Kurs um eine intensive Einführung, nicht aber um eine eigentliche Ausbildung im Personalwesen handle. Da es somit kaum vorstellbar sei, dass sich die Beschwerdeführerin im Rahmen der von ihr angestrebten Stellen im Personalbereich gegen ausgebildete Personalsachbearbeiter- und bearbeiterinnen tatsächlich werde durchsetzen können und ihr daraus auch kein erkennbarer Wettbewerbsvorteil in ihrem angestammten Berufssektor des Chefsekretariats erwachse, sei der Fachkurs "Personalwesen intensiv" - selbst unter der grundsätzlichen Annahme einer diesbezüglichen arbeitsmarktlichen Indikation - aus arbeitslosenversicherungsrechtlicher Sicht nicht indiziert.