Citation: 6B_468/2021 E. 3

Die Beschwerdeführerin führt zur Legitimation aus, sie habe als Privatklägerin offensichtlich ein schutzwürdiges Interesse an der Aufhebung des Urteils des Obergerichts des Kantons Zürich und sei zur Beschwerde in Strafsachen berechtigt. Sie habe am 8. September 2016 bei der Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich Strafantrag gegen den Beschwerdegegner 2 wegen Ehrverletzung erhoben, sei Partei im Ermächtigungsverfahren bis vor Bundesgericht gewesen und habe Beschwerde gegen die anschliessend erlassene Nichtanhandnahmeverfügung ergriffen und zudem am Verfahren vor dem Bezirksgericht Zürich teilgenommen. In der Folge habe sie gegen dessen Urteil vom 9. September 2019 Berufung eingereicht und am Verfahren vor dem Obergericht des Kantons Zürich partizipiert. Sie sei durch die ehrverletzenden Aussagen des Beschwerdegegners 2 und dessen Freispruch besonders betroffen und berührt, weil durch das Urteil die gerichtliche Durchsetzung der strafrechtlichen Verantwortlichkeit des Beschwerdegegners 2 für seine ehrverletzenden Aussagen unzulässig verweigert werde. Sie habe als Privatklägerin folglich ein schutzwürdiges Interesse an der Aufhebung bzw. Korrektur dieses Urteils (Beschwerde S. 3 f.).