Citation: 6B_600/2017 E. 5.3

5.3. Welcher Sinn einer Äusserung zukommt, ist eine Rechtsfrage (BGE 143 IV 193 E. 1 S. 198). Mit den E-Mails vom 23. April 2013 wendete sich die Beschwerdeführerin an eine Behörde sowie an zwei namentlich erwähnte Polizeibeamten und damit an Träger der Amtsgewalt. Der Beschwerdeführerin kann deshalb nicht gefolgt werden, wonach die hypothetische Gefahr sich nur gegen unbekannt gerichtet habe (Beschwerde S. 42). Zudem waren die Drohungen entgegen ihrem Dafürhalten (Beschwerde S. 39 und 41) massiv genug, um eine verständige Person in der Lage der Betroffenen gefügig zu machen. Es kann im Übrigen keine Rede davon sein, dass die Vorinstanz den fraglichen Äusserungen einen verfälschten Sinn beigelegt hätte (vgl. etwa Beschwerde S. 14, 15, 33, 37, 42 und 48). Die Vorinstanz verletzt kein Bundesrecht. Auf ihre zutreffenden Erwägungen kann verwiesen werden (Entscheid S. 34 ff.).