Citation: 5A_435/2021 E. 1.3

1.3. Von vornherein unbeachtlich ist die "2. Ausfertigung" der Beschwerde. Diese wurde der Post erst am 25. Mai 2021 übergeben und ist damit verspätet. Was die am nämlichen Tag eingereichten weiteren Beilagen angeht, gilt Folgendes: Soweit die Beschwerdeführerin damit im Rahmen ihres Gesuchs um unentgeltliche Rechtspflege für das bundesgerichtliche Beschwerdeverfahren ihre Bedürftigkeit belegt, können diese berücksichtigt werden. Bei weiteren Beilagen handelt es sich um solche, die auch Teil der vom Bundesgericht von Amtes wegen beigezogenen Akten sind. Schliesslich reicht die Beschwerdeführerin die Kopie einer Strafanzeige vom 9. März 2016 gegen den Willensvollstrecker im Nachlass von B.________ ein. Diese Urkunde stammt aus der Zeit vor dem Datum des angefochtenen Entscheids, ohne dass die Beschwerdeführerin eine Begründung dafür liefert, weshalb sie das Dokument nicht bereits der Vorinstanz vorlegte (Art. 99 Abs. 1 BGG). Es ist schon deshalb unbeachtlich.