Citation: 1C_543/2021 E. 8.7.1

8.7.1. Wie erwähnt, handelt es sich bei den bezüglich des Flughafenareals geltenden emissionsbegrenzenden Massnahmen namentlich um den in Festlegung 11 des SIL-Objektblatts "Flughafen Zürich" und in Ziff. 4.5.2 des kantonalen Richtplans enthaltenen Zielwert für den Modalsplit, wonach der Anteil jener Personenwege im Ziel- und Quellverkehr zu den Flughafen- und Nebenanlagen, der mit öffentlichen Verkehrsmitteln erfolgt, erhöht werden soll. Diese Zielvorgabe könnte unterlaufen werden, wenn Off-Airport-Parkierungsanlagen nicht in eine raumplanerische Gesamtbetrachtung der Parkierungsanlagen für Flughafenbenützerinnen und -benützer in der Region einbezogen werden. Dies ergibt sich bereits daraus, dass bei jenen Anlagen entweder ein enger räumlicher und funktionaler Zusammenhang mit dem Betrieb des Flughafens oder zumindest ein gewisser funktionaler Zusammenhang mit diesem gegeben ist (vgl. BGE 146 II 36 E. 5.1 und 5.2; vorne E. 8.6.2). Es bedarf daher keiner detaillierter Kenntnisse über Off-Airport-Parkierungsanlagen und weitere im Zusammenhang damit stehende Gegebenheiten, wie sie die Beschwerdeführerin im Hinblick auf den Nachweis eines (für das Vorliegen eines öffentlichen Interesses als erforderlich beurteilten) "Missstands" für unentbehrlich hält. Dasselbe gilt bezüglich der weiteren, im Urteil 1C_290/2017 vom 15. Januar 2018 E 7.4 genannten emissionsbegrenzenden Massnahmen (Parkplatzbeschränkung und -bewirtschaftung). Soweit die Beschwerdeführerin der Vorinstanz vorwirft, sie habe dieses Urteil zwar zitiert, die emissionsbegrenzenden Massnahmen, die angeblich unterwandert würden, aber nicht im Ansatz dargetan, ist dies daher unbehelflich. Insbesondere erschliesst sich nicht, wieso eine Unterwanderung der Parkplatzkontingente ausgeschlossen sein sollte, wie die Beschwerdeführerin geltend macht.