Citation: 5A_556/2021 E. 6.2.2

6.2.2. Der Beschwerdeführer wendet dagegen ein, die Vorinstanz hätte es als willkürlich erachten müssen, dass die Erstinstanz die Darlehenszinsen bei der Darstellung der Vermögenssituation der D.________ GmbH bzw. des Beschwerdeführers berücksichtigte. Es sei offensichtlich unrichtig, wenn die Erstinstanz in ihrem Entscheid betreffend die provisorische Nachlassstundung von ihren eigenen Erkenntnissen aus dem Rechtsöffnungsverfahren abweicht und zu Ungunsten des Beschwerdeführers annimmt, die Zinsen seien zu berücksichtigen. Neben erfolgten Tilgungszahlungen würde aus der (rechtlichen) Begründung des Rechtsöffnungsentscheids klar hervorgehen, dass der gesetzliche Verzugszins den vertraglich geschuldeten Zins nach Fälligkeit abgelöst habe und es unzulässig gewesen sei, vor Anhebung der Betreibung Verzugszins auch auf verfallene vertragliche Zinsforderungen zu erheben. Würde auf die Erkenntnisse des Rechtsöffnungsverfahrens abgestellt, so seien die Zinspositionen im Umfang von Fr. 337'500.-- und Fr. 270'185.-- nicht zu berücksichtigen und die offene Zinsschuld beliefe sich lediglich auf Fr. 27'019.--. Unter Berücksichtigung eines Verkaufserlöses für die Liegenschaft von Fr. 2'000'000.-- bzw. Fr. 2'135'000.-- könnten die Schulden des Beschwerdeführers von Fr. 692'000.-- weitestgehend bzw. vollumfänglich gedeckt werden.