Citation: U 475/05 05.07.2006 E. 4

Der als leicht zu taxierende Unfall (Sturz auf die linke Körperseite) war nicht geeignet, eine Bandscheibenschädigung herbeizuführen (vgl. dazu oben Erw. 1.3). Die entsprechenden Leiden der Beschwerdeführerin sind primär auf ein degeneratives Geschehen zurückzuführen. Dr. med. B.________ erwähnte in seinem Bericht vom 6. April 2004 denn auch unfallfremde Verschleissveränderungen, die zu etwa 30 % für die Beschwerden verantwortlich seien. Der "Unfall vom Oktober 2002" sei etwa zu 70 % dafür verantwortlich. Ob - bei vorbestehenden degenerativen Bandscheibenveränderungen - die Diskushernie durch den nicht perfekten Ansprechschwung ausgelöst worden ist - was vom Arzt im medizinischen Zusammenhang durchaus als Unfallgeschehen interpretiert worden sein könnte - kann hier offen bleiben, da es sich hier nicht um einen Unfall im Rechtssinn gehandelt hat. Deshalb ist die Beschwerdegegnerin über den Einstellungszeitpunkt hinaus nicht zu Leistungen verpflichtet. Nach dem Gesagten sind auch keine zusätzlichen Sachverhaltsabklärungen zum Hergang des Geschehens oder eine Begutachtung aus sportmedizinischer Sicht erforderlich. Daran vermögen auch die mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingelegten Fax- und E-Mail-Auskünfte von Golfklubs und Golflehrern nichts zu ändern; den entsprechenden Anträgen der Beschwerdeführerin ist damit nicht Folge zu geben.