Citation: 8C_996/2009 19.03.2010 E. 3.2

3.2.1 Die in der Beschwerde erhobenen Einwendungen vermögen zu keinem anderen Resultat zu führen. Insbesondere wurde im angefochtenen Entscheid unter hinreichender Befassung mit den beschwerdeführerischen Argumenten (und deren Entkräftung) einlässlich dargelegt, weshalb der auf rheumatologischen, psychiatrischen, neurologischen sowie orthopädischen Untersuchungen beruhenden Expertise der MEDAS vom 18. August 2006 jedenfalls in Bezug auf die Beurteilung der Unfallfolgen uneingeschränkte Beweiskraft im Sinne der bundesgerichtlich definierten Kriterien (vgl. BGE 125 V 351 E. 3a S. 352 mit Hinweis) zuzugestehen ist. Weder im Gutachten des Spitals A.________ vom 6. Februar 2007 noch in den Ausführungen des Instituts C.________ vom 18. Februar 2007 werden Aspekte benannt, die im Rahmen der MEDAS-Exploration unerkannt oder ungewürdigt geblieben wären (Urteil I 514/06 vom 25. Mai 2007 E. 2.2.1 mit Hinweisen, in: SVR 2008 IV Nr. 15 S. 43). Soweit der Beschwerdeführer sich zur Untermauerung seines Standpunktes auf die vermeintlich differierenden Angaben namentlich in Bezug auf die verbliebene Leistungsfähigkeit anlässlich der erstmaligen Begutachtung der MEDAS (Expertise vom 14. Mai 2004) beruft, ist ihm vorab entgegenzuhalten, dass diesbezügliche Divergenzen, welche auf nicht unfallursächlichen gesundheitlichen Störungen basieren, den Ausgang des vorliegenden Verfahrens ohnehin nicht zu beeinflussen vermöchten. Zu beachten gilt es ferner, dass im ersten MEDAS-Gutachten die vom Versicherten beklagten tief lumbalen Schmerzen auf Grund der erhobenen Befunde zwar als nachvollziehbar bezeichnet wurden, die völlige Therapieresistenz und das Schmerzausmass mit weitgehender Invalidisierung aber ebenfalls nicht erklärt werden konnten. Die Ärzte führten in diesem Sinne aus,dass die Diskushernie L4/5 mit möglicher Reizung der L4-Wurzel rechts klinisch keine objektivierbaren radikulären Reiz- oder Ausfallserscheinungen bewirke; die fehlenden Muskeleigenreflexe an den unteren Extremitäten wiesen, wie auch die angegebene Hypästhesie an den Fusssohlen, auf eine periphere Polyneuropathie hin, deren Ursache am ehesten der anamnestische Alkoholabusus darstellen dürfte. Auf Grund der körperlichen und psychisch-geistigen Einschränkungen wurde eine um insgesamt 40 bis 50 % verminderte Leistungsfähigkeit bescheinigt. In den gutachtlichen Darlegungen der MEDAS vom 18. August 2006 beschrieben die beigezogenen Ärzte die Fraktur der Grundplatte von LKW 4 als ausgeheilt; sie verneinten eine sich aus den chronisch rezidivierenden Beschwerden der Lendenwirbelsäule (LWS) ergebende Einschränkung der Arbeitsfähigkeit, hingegen sei, wie bereits bei der im Mai 2004 durchgeführten Exploration, das Eignungsprofil entsprechend anzupassen, indem schmerzbedingt und wegen Positionswechseln von einer Reduktion des Leistungsvermögens um 10 bis 15 % auszugehen sei. Im Rahmen der Alkoholabhängigkeitbeschieden sie dem Beschwerdeführer demgegenüber eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit. Im Lichte dieser Einschätzungen kann, zumindest was die Auswirkungen der unfallkausalen Schädigungen anbelangt, keine Widersprüchlichkeit der Aussagen festgestellt werden (auch wenn die - von der Vorinstanz im Wesentlichen übernommene - Formulierung auf S. 25 unten f. des MEDAS-Gutachtens vom 18. August 2006 in diesem Punkt zugestandenermassen verwirrlich anmutet). Vielmehr bejahten die involvierten ärztlichen Fachspezialisten hinsichtlich der angestammten beruflichen Beschäftigung zwar eine durch die lumbalen Beschwerden in einem gewissen Masse verringerte Belastbarkeit (Erfordernis des Positionswechsels etc.), schrieben eine darüber hinausgehende Leistungsverminderung aber übereinstimmend unfallfremden Faktoren zu. Eine abweichende Betrachtungsweise drängt sich sodann auch vor dem Hintergrund der hausärztlichen Angaben des Dr. med. T.________ nicht auf, ist doch bezogen auf seine Äusserungen ebenfalls vor Augen zu halten, dass im hier zu prüfenden Kontext einzig die Folgen der unfallbedingten Rückenprobleme (chronisch rezidivierende Beschwerden der LWS bei grundsätzlich ausgeheilter Fraktur der Grundplatte LWK 4 [MEDAS-Gutachten vom 18. August 2006, S. 24]), nicht aber diejenigen der Alkoholabhängigkeit (Polyneuropathie; dazu das neurologische MEDAS-Zusatzgutachten des Dr. med. D.________, Facharzt für Neurologie und Psychiatrie, vom 15. August 2006), der degenerativen Veränderungen der LWS (vgl. diesbezüglich das orthopädische MEDAS-Teilgutachten der Frau Dr. med. H.________, Ärztin für Orthopädie, Sozialmedizin, vom 25. Juli 2006, S. 6) sowie - mangels des dafür erforderlichen adäquanzrechtlichen Zusammenhangs (BGE 115 V 133 E. 6 S. 138 ff.) - allfälliger psychischer Beeinträchtigungen beachtlich sind. Soweit der Beschwerdeführer sich auf den mittels einer funktionellen Magnetresonanztomographie (fMRT [functional magnetic resonance imaging, fmri]) Ende November 2006 erhobenen Befund beruft, welcher die Ursachen der chronischen Lendenwirbelbeschwerden objektiviere (vgl. Bericht des Dr. med. N.________, Facharzt für Radiologie, vom 4. Dezember 2006), ist ihm entgegenzuhalten, dass sich daraus allein noch keine Rückschlüsse auf die Intensität des Beschwerdebildes bzw. dessen Beeinflussung der Arbeitsfähigkeit ziehen lassen (vgl. zur geschmälerten Aussagekraft der betreffenden Untersuchungsmethode für die Beurteilung der Unfallkausalität von Beschwerden: BGE 134 V 231; Urteil 8C_401/2009 vom 10. September 2009 E. 3.2). Weiterungen zu diesem Punkt erübrigen sich daher. 3.2.2 Auch im Zusammenhang mit den geltend gemachten Ereignissen vom 14. Oktober und 17. November 2007 enthält der vorinstanzliche Entscheid eine detaillierte Wiedergabe der relevanten medizinischen Akten. Namentlich gestützt auf die - als vollumfänglich beweistauglich zu qualifizierenden - Berichte des Hausarztes Dr. med. T.________ vom 11. Dezember 2007, des konsiliarisch beigezogenen PD Dr. med. B.________, Spezialarzt für Neurochirurgie FMH, vom 17. Juni 2008 sowie des Dr. med. E.________ vom 9. Juli 2008 hat das kantonale Gericht in allen Teilen zutreffend erkannt, dass beide Vorfälle den Gesundheitszustand des Versicherten höchstens vorübergehend beeinträchtigt haben und diesbezüglich nunmehr von einer folgenlosen Rekonvaleszenz ausgegangen werden kann. Insbesondere die beiden letztgenannten ärztlichen Stellungnahmen berücksichtigen auch den vom Beschwerdeführer vor dem Bundesgericht erneut angerufenen Bericht des Dr. med. R.________, Chefarzt Chirurgie, Spital F.________, vom 31. März 2008 sowie die am 3. April und 13. Mai 2008 erhobenen MRI-Befunde und stellen daher hinsichtlich der Beurteilung, ob die beiden fraglichen Ereignisse eine weitergehende Behandlungsbedürftigkeit nach sich ziehen bzw. dauerhafte gesundheitliche Schädigungen bewirkt haben, die massgebenden Entscheidgrundlagen dar. Von weiteren spezialärztlichen Erhebungen sind keine entscheidrelevanten neuen Aufschlüsse zu erwarten, weshalb der Verzicht der Vorinstanz auf ergänzende Beweismassnahmen nicht zu beanstanden ist (antizipierte Beweiswürdigung; BGE 131 I 153 E. 3 S. 157; 124 V 90 E. 4b S. 94; Urteil I 9/07 vom 9. Februar 2007 E. 4, in: SVR 2007 IV Nr. 45 S. 149). 3.2.3 Was schliesslich die vom Beschwerdeführer gegen die anhand eines Prozentvergleichs ermittelte Erwerbsunfähigkeit und die darauf basierende Festsetzung der Invalidenrente auf der Grundlage eines Invaliditätsgrades von 10 % erhobenen Einwände anbelangt, beruhen diese zur Hauptsache auf der - abweichenden - Einschätzung der verbliebenen Restarbeitsfähigkeit im Rahmen der Expertise des Spitals A.________ vom 6. Februar 2007. Da dem MEDAS-Gutachten vom 18. August 2006 nach den überzeugenden Feststellungen des kantonalen Gerichts jedoch auch in Bezug auf die Beurteilung des trotz Unfallfolgen noch vorhandenen erwerblichen Leistungsvermögens uneingeschränkte Beweiskraft zuzubilligen ist, hat es in diesem Punkt ebenfalls beim vorinstanzlichen Entscheid sein Bewenden.