Citation: 5A_907/2019 E. 4.1.3

4.1.3. Zusammenfassend hielt das Kantonsgericht fest, der Beschwerdeführer bestreite die Höhe der Forderung der Beschwerdegegnerin von Fr. 300'000.-- nicht und die Vereinbarung der Parteien vom 12. Februar 2009 entspreche dem freien Willen der Parteien, diese sei klar, vollständig und - was die Forderung von Fr. 300'000.-- betreffe - nicht offensichtlich unangemessen. Daher könne der Schiedsspruch vom 5. März 2010 in Bezug auf die Forderung von Fr. 300'000.-- gestützt auf Art. 279 Abs. 1 ZPO genehmigt werden. Hingegen erscheine ein Zinssatz von 12 % angesichts des heutigen Zinsniveaus im Vergleich zum Zeitpunkt der Fällung des Arbitration Awards offensichtlich unangemessen, weshalb diesem die richterliche Genehmigung zu verwehren sei. Der Beschwerdegegnerin sei ein Zins zu 5 % seit dem 5. März 2010 zuzusprechen. Da der Beschwerdeführer gegen die Kostenverlegung im Schiedsspruch keine Einwände erhebe, habe er der Beschwerdegegnerin unter diesem Titel den Betrag von USD 1'650.-- zu bezahlen.