Citation: 5P.130/2004 23.04.2004 E. 1

Gegenstand des Verfahrens vor Bundesgericht ist die Anordnung der fürsorgerischen Freiheitsentziehung gegenüber dem Beschwerdeführer und dessen Einweisung in eine (geschlossene) Anstalt. Angefochten ist die kantonal letztinstanzliche Verfügung, mit der die Rekurskommission eine Entlassung des Beschwerdeführers aus der fürsorgerischen Freiheitsentziehung abgelehnt hat (Art. 86 OG). Nach Angaben des Beschwerdeführers ist gleichzeitig ein weiteres Verfahren hängig. Am 6. Februar 2004 soll die Einwohnergemeinde W.________ angeordnet haben, dass der Beschwerdeführer sein bisheriges Domizil bei seinen Eltern sofort zu verlassen habe. In diesem Zusammenhang stehen die Versuche, den Beschwerdeführer vorübergehend im Passantenheim der Heilsarmee Thun bzw. im Gasthof Bären in Steffisburg unterzubringen. Die Verfügung der Einwohnergemeinde will der Beschwerdeführer vor dem Regierungsstatthalter angefochten haben, wobei das Beschwerdeverfahren noch hängig sein soll (S. 6 ff. der Beschwerdeschrift). Dieses Verfahren auf Wegweisung aus dem elterlichen Domizil bildet nicht Gegenstand der heute angefochtenen Verfügung. Die auf das Wegweisungsverfahren bezogenen Rügen - mehrfache Verweigerung des rechtlichen Gehörs in allen Teilgehalten (Anhörung, Akteneinsicht und Beweisabnahme), treuwidrige Behandlung durch Behörden, Beschränkung der Verteidigungsrechte u.a.m. - sind im vorliegenden Verfahren unzulässig und zunächst den kantonalen Beschwerdeinstanzen zu unterbreiten (vgl. E. 3 hiernach). Mit dem erwähnten Vorbehalt kann auf die staatsrechtliche Beschwerde grundsätzlich eingetreten werden. Sie ist vor der gleichzeitig gegen die nämliche Verfügung eingelegten Berufung zu behandeln, die die staatsrechtliche Beschwerde wegen Verletzung verfassungsmässiger Rechte der Bürger ausdrücklich vorbehält (Art. 43 Abs. 1, letzter Satz, und Art. 57 Abs. 5 OG).