Citation: 2C_924/2021 E. 3.3

3.3. Vorliegend lässt sich der Beschwerdeschrift entnehmen, dass der Beschwerdeführer am 9. Juni 2020 beim Migrationsamt um Akteneinsicht ersucht hatte. Dieses stellte ihm bzw. seiner Rechtsvertreterin die Akten des Dossiers am 15. Juni 2020 zu. Die vom Beschwerdeführer erwähnte E-Mail vom 19. Juni 2020 erging somit nach der Gewährung der Akteneinsicht. Aus seinem aktenkundigen Entscheid vom 15. Dezember 2020 ergibt sich indessen, dass sich bereits der Regierungsrat auf diese E-Mail gestützt hatte. Selbst wenn es zutreffen sollte, dass der Beschwerdeführer, wie er behauptet, über diese E-Mail nicht orientiert wurde, wäre es ihm bzw. seiner Rechtsvertreterin möglich gewesen, im Anschluss an den Entscheid des Regierungsrates Einsicht in die strittige E-Mail zu verlangen, wenn er diese als relevant erachtet hätte.