Citation: 9C_1058/2008 19.02.2009 E. 5

5.1 Bei den vorinstanzlichen Feststellungen zur Arbeitsunfähigkeit geht es um den Entscheid über eine Tatfrage (BGE 132 V 393 E. 3.2 S. 397 f.). Sie können entgegen der beschwerdeführerischen Argumentation keinesfalls als offensichtlich unrichtig und unvollständig beurteilt werden, denn das Erforderliche zur Abwägung und Würdigung divergierender Aussagen zur Arbeitsfähigkeit ist korrekt festgestellt und gewürdigt worden (s. angefochtener Entscheid E. 4.2.4). Aus dem IV-Arztbericht der Klinik Z.________ kann im Übrigen nicht herausgelesen werden, die medizinischen Vorakten seien den behandelnden Klinikärzten "bestens bekannt gewesen", als sie zu den vom Gutachten des medizinischen Zentrums E.________ abweichenden Schlüssen gelangten. Vielmehr ist bei der gewählten Formulierung ("soweit wir aufgrund der kurzen Aufenthaltsdauer in unserer Klinik unter bekannter Vorgeschichte abschätzen können") gerade vom Gegenteil auszugehen. Wie durch die Vorinstanz dargelegt, stellten sie bei Fehlen von objektiven Befunden weitgehend auf die Angaben der Patientin ab. Die Zumutbarkeit einer Beschäftigung ist jedoch nicht aus der subjektiven Sicht einer gesundheitlich Eingeschränkten zu beurteilen, sondern hat auf objektiver ärztlicher Einschätzung der Arbeitsfähigkeit in einer Verweisungstätigkeit zu beruhen, wie dies im Rahmen der Begutachtung des medizinischen Zentrums E.________ erfolgt ist. 5.2 Schliesslich trifft es auch nicht zu, dass ausser den Gutachtern alle Medizinalpersonen festgehalten hätten, die Versicherte sei zu 100 % arbeitsunfähig. In den zur Stützung dieser Argumentation eingereichten Verlautbarungen wird dazu entweder nicht Stellung genommen (Dr. med. I.________, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 10. September 2008; Spital D.________, vom 11. September 2008) oder die eingenommene Position ist in sich widersprüchlich, so wenn Dr. med. L.________ ihr eine "unter idealen Umständen höchstens 30-prozentige Arbeitsfähigkeit für ausserhäusliche Tätigkeiten" attestiert, ihr aber paradoxerweise zugleich die Fähigkeit abspricht, "die häuslichen Arbeiten" zu machen (Zeugnis vom 2. Dezember 2008). 5.3 Die Beschwerdeführerin verkennt zudem, dass es sich bei diesen Stellungnahmen um Meinungsäusserungen behandelnder Ärzte handelt, denen nach der Rechtsprechung auf Grund der Verschiedenheit von Expertise- und Therapieauftrag (statt vieler Urteil 9C_705/2007 vom 18. August 2008 E. 4.1.1 mit Hinweisen) die Aufgabe der medizinischen Begutachtung als eines speziellen Wissenszweiges nicht zufallen kann.