Citation: 5A_796/2013 E. 4.1

4.1. Das Bundesgericht hat bestätigt, dass nicht nur ein dingliches Recht, sondern auch ein persönliches Recht, über fremde Grundstücke zu einer öffentlichen Strasse zu gelangen, eine Wegenot im Sinne von Art. 694 ZGB ausschliesst. Den Unsicherheiten, die mit einer bloss persönlichen Berechtigung verbunden sind, trägt die Rechtsprechung insofern Rechnung, als eine Änderung der Verhältnisse zur Entstehung eines bisher nicht vorhandenen Notwegrechts Anlass geben kann, sofern sie auf objektiven Gründen und nicht einfach auf persönlichen Wünschen oder Liebhabereien des Eigentümers beruht (BGE 136 III 130 E. 5.3 S. 138 f.; Urteil 5A_550/2011 vom 24. Oktober 2011 E. 5.1, in: ZBGR 94/2013 S. 23).