Citation: 1C_633/2012 E. 4.5

4.5. Weniger ausführlich sind die Erwägungen der Vorinstanz zur Dokumentation des Amts für Städtebau aus dem Jahre 2009. Ergänzend zum Inventarauszug finden sich darin immerhin die Projektstudie der beauftragten Architekten mit Plänen, Bestandes- und Auftragsanalyse sowie Lösungsansätzen. Umfangreicher sind dann wiederum die vorinstanzlichen Ausführungen zum Ergebnis des Augenscheins und der Sitzung der Denkmalpflegekommission vom 26. Januar 2009. Insbesondere würdigt das Verwaltungsgericht deren Erkenntnisse. Daraus geht hervor, dass sich schon die Denkmalpflegekommission mit der gesamten Bedeutung des Schutzobjekts vertieft auseinandergesetzt und sich dabei auch mit der Frage der neuen Nutzung des Hofraumes befasst hatte. Wie das Verwaltungsgericht zutreffend erkannt hat und wie die Stadt Zürich in ihrer Vernehmlassung an das Bundesgericht ergänzend erläutert, verfügte die Denkmalpflegekommission über Spezialwissen ausgewiesener Fachleute. So war insbesondere dieselbe Person, die 1993 den Inventarbeitrag zum "Roten Block" verfasst hatte, im Jahre 2009 Fachstellenleiter von Archäologie und Denkmalpflege im Amt für Städtebau der Stadt Zürich, und überdies handelte es sich bei einem Mitglied der Denkmalpflegekommission an der Sitzung vom 26. Januar 2009 um die Professorin für Denkmalpflege und Bauforschung an der ETH Zürich.