Citation: 4A_23/2024 E. 3.4

3.4. Die Beschwerdeführerin rügt schliesslich eine "krasse Verletzung" von Art. 8 ZGB, weil die Vorinstanz den von ihr anerbotenen Zeugenbefragungen der Schadenexperten nicht gefolgt sei. Weshalb den Zeugen die Beweiseignung abgehe, begründe die Vorinstanz nicht. Sie verletze auch hier das Willkürverbot und handle überspitzt formalistisch. Diese Rügen gehen fehl. Es ist nicht korrekt, wenn die Beschwerdeführerin behauptet, die Vorinstanz habe die Ablehnung der Zeugen nicht begründet. Vielmehr legte die Vorinstanz auch hier dar, aus welchen Gründen sie auf die Einvernahme der genannten Zeugen verzichtete. Sie führte aus, dass die Frage der Vereinbarkeit eines Schadensbilds mit einer Unfallschilderung ohne Weiteres zum Gegenstand eines gerichtlichen Gutachtens gemacht werden könne und die Einvernahme eines privaten Sachverständigen als Zeugen zum Nachweis nicht geeignet sei (angefochtener Entscheid E. 2.3.1 S. 21). Mit diesen Erwägungen setzt sich die Beschwerdeführerin vor Bundesgericht nicht rechtsgenüglich auseinander. Sie zeigt zudem nicht nachvollziehbar auf, inwiefern diesbezüglich Art. 8 ZGB verletzt oder dieser Entscheid der Vorinstanz offensichtlich unrichtig, geschweige denn überspitzt formalistisch sein soll.