Citation: 8C_372/2023 E. 4.2

4.2. Die Verfahrensrechte der Beschwerdeführerin seien sodann gewahrt worden. Namentlich liege weder bezüglich der Verwarnung/ Dienstanweisung vom 28. Oktober 2020 noch bezüglich der am 7. Dezember 2020 verfügten vorsorglichen Einstellung im Amt oder der ohne vorgängige Ansetzung einer Bewährungsfrist und ausserordentliche Mitarbeiterbeurteilung erlassenen Kündigungsverfügung vom 18. Januar 2021 eine Verletzung des rechtlichen Gehörs vor. Der Regierungsrat habe den Beschwerdegegner daher zu Unrecht zur Leistung einer Entschädigung verpflichtet, was jedoch aufgrund des Verbots der reformatio in peius nicht korrigiert werden könne.