Citation: 2C_746/2020 E. 1.3

1.3. Insoweit der Beschwerdeführer beantragt, ihm sei eine neue Ausreisefrist von sechs Monaten anzusetzen, richtet sich das Rechtsmittel gegen seine Wegweisung. Dagegen ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht zulässig (Art. 83 lit. c Ziff. 4 BGG), wobei grundsätzlich die subsidiäre Verfassungsbeschwerde offen stünde (vgl. Art. 113 BGG). Allerdings ist die dem Beschwerdeführer angesetzte Ausreisefrist bereits abgelaufen und ist kein schutzwürdiges Interesse an der Überprüfung dieser Frist ersichtlich. Was die im Falle der Bestätigung der Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung anzusetzende neue Ausreisefrist betrifft, ist darauf hinzuweisen, dass im Beschwerdeverfahren grundsätzlich nur Rechtsverhältnisse zu überprüfen und beurteilen sind, zu denen die zuständige Verwaltungsbehörde vorgängig verbindlich Stellung genommen hat (vgl. BGE 131 V 164 E. 2.1). Die Vorinstanz hat darauf verzichtet, eine neue Ausreisefrist für den Fall anzusetzen, dass die Ausreisefrist bis zum 30. September 2020 während eines gegen das Urteil vom 6. August 2020 eingeleiteten Beschwerdeverfahrens abläuft (vgl. auch E. 6.3 des angefochtenen Urteils). Demzufolge liegt bis anhin kein letztinstanzlicher kantonaler Entscheid betreffend die Ausreisefrist vor, zu welchem sich das Bundesgericht äussern könnte (vgl. Art. 86 Abs. 1 lit. d BGG). Dem Beschwerdeführer ist es aber unbenommen, nach Ansetzung einer neuen Ausreisefrist durch die kantonalen Behörden bzw. den Migrationsdienst gegebenenfalls den dafür vorgesehenen ordentlichen Rechtsweg zu beschreiten (vgl. Urteil 2C_169/2017 vom 6. November 2017 E. 4.6).