Citation: 6B_273/2010 11.05.2010 E. 2

2.1 Der Beschwerdeführer rügt eine willkürliche Beweiswürdigung und einen Verstoss gegen den Grundsatz "in dubio pro reo". 2.2 Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Feststellungen zum Sachverhalt prüft es nur unter dem Gesichtspunkt der Willkür (Art. 97 Abs. 1 BGG). Es hat die Voraussetzungen an die Begründungspflicht einer Willkürrüge und wann Willkür vorliegt, bereits mehrfach dargelegt. Darauf kann verwiesen werden (BGE 134 II 244 E. 2.1 und 2.2; 132 I 175 E. 1.2). Gleiches gilt in Bezug auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung zum Grundsatz "in dubio pro reo" (BGE 127 I 38 E. 2a). Mit seinen Ausführungen stellt der Beschwerdeführer der vorinstanzlichen Begründung über weite Strecken einzig seine eigene Sicht der Dinge gegenüber, indem er darlegt, wie die Beweise seiner Meinung nach zu würdigen gewesen wären. Hierdurch vermag er jedoch nicht aufzuzeigen, dass bzw. inwiefern die Vorinstanz im Ergebnis in Willkür verfallen wäre oder den Grundsatz "in dubio pro reo" verletzt hätte. Dies gilt insbesondere für seine Schilderung des Erhalts bzw. des Lesens eines SMS und der darauffolgenden Auseinandersetzung mit der Beschwerdegegnerin 1 während des gemeinsamen Abendessens im Hotel in Torquay am Vorabend des (mutmasslichen) Vorfalls und für seinen Hinweis auf die Einladung zu einem Konzertbesuch durch die Beschwerdegegnerin 2 kurze Zeit nach den (angeblichen) Delikten. Die Vorinstanz würdigt die Aussagen der Beschwerdegegnerinnen 1 und 2 wie auch jene des Beschwerdeführers eingehend. Sie hält unter Bezugnahme auf die erstinstanzliche Urteilsbegründung namentlich fest, der Umstand, dass die Beschwerdegegnerin 1 am Tag, nachdem sie vom Beschwerdeführer (angeblich) brutal zusammengeschlagen worden sei, mit diesem Geschlechtsverkehr gehabt habe, spreche nicht gegen die Glaubhaftigkeit ihrer Anschuldigungen. Angesichts der erlittenen Traumatisierung und der von ihr geschilderten Angst, Scham und Ohnmacht sei ihr Verhalten vielmehr begreiflich, wagten es doch Opfer von Gewaltdelikten häufig aus Furcht vor erneuter Gewalt oder aus Scham nicht, sich dem vom Täter gewollten Geschlechtsverkehr zu widersetzen. Weiter erwägt die Vorinstanz, die Tatsache, dass die Beschwerdegegnerin 2 irrtümlich angegeben habe, der Beschwerdeführer habe die Haustüre seiner Wohnung von innen per Schlüssel abgeschlossen, obwohl die Haustüre über gar kein Schloss verfüge, vermöge die Glaubhaftigkeit ihrer im Kerngehalt (Hindern am Verlassen der Wohnung) gleichbleibenden Aussagen nicht zu erschüttern, sei es doch nachvollziehbar, dass die Erinnerung an ein solches Detail rund fünf Jahre nach dem Vorfall verblasst sei. Weshalb diese Ausführungen der Vorinstanz geradezu unhaltbar sein sollten, zeigt der Beschwerdeführer nicht substanziiert auf. Nicht willkürlich ist ferner die Erwägung im angefochtenen Urteil, ein Komplott zwischen den Beschwerdegegnerinnen 1 und 2 sei auszuschliessen, da sich diese nie begegnet und ihre Aussagen zu individuell seien, als dass sie auf einer Absprache basieren könnten.