Citation: 6B_1079/2020 E. 2.5.1

2.5.1. Vorliegend kannte der Beschwerdeführer unbestrittenermassen die "Täter", hatte aber im Zeitpunkt der Akteneinsicht vom 30. Juli 2018, als er vom Schreiben des damaligen Rechtsvertreters der Beschwerdegegner 2 vom 20. Februar 2018 erfuhr, nach eigenem Bekunden keine Kenntnis von der Tat bzw. den subjektiven Aspekten des Sachverhalts (vgl. CHRISTOF RIEDO, in: Basler Kommentar, Strafrecht, Bd. I, 4. Aufl. 2019, N. 18 zu Art. 31 StGB). Kenntnis von der Tat bedeutet in der vorliegend zu beurteilenden Konstellation, Kenntnis vom Vorwurf unehrenhaften Verhaltens, d.h. vorliegend vom Vorwurf der falschen Anschuldigung, und von der Tatsache, dass dieser Vorwurf wider besseres Wissen erfolgte, sprich die Beschwerdegegner 2 wussten, dass der Beschwerdeführer sie nicht fälschlicherweise der Verstösse gegen das PBG beschuldigte.