Citation: 9C_334/2019 E. A

Der 1970 geborene, zuletzt bis 2011 als Informatik-Berater tätig gewesene A.________ meldete sich im April 2012 unter Verweis auf rezidivierende Depression, Persönlichkeitsstörung, Angstzustände sowie Alkoholabhängigkeit bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle des Kantons Zürich (fortan: IV-Stelle) traf erwerbliche und medizinische Abklärungen. Insbesondere holte sie psychiatrische Gutachten des Dr. med. B.________, (Expertise vom 17. Januar 2014) sowie des Prof. Dr. med. C.________, (Expertise vom 26. Mai 2015), ein und nahm Berichte über die zahlreichen stationären Klinikaufenthalte des Versicherten zu den Akten. Mit Schreiben vom 17. August 2015 forderte sie diesen zur Entwöhnungsbehandlung sowie zur kompletten Suchtmittelabstinenz für mindestens sechs Monate auf, da der Gesundheitszustand dadurch wesentlich verbessert werden könne und sich vor Durchführung der Massnahme nicht beurteilen lasse, ob die Einschränkung der Erwerbsfähigkeit bleibend oder längere Zeit andauernd sei. Der Beschwerdeführer unterzog sich vom 6. November bis 2. Dezember 2015 in der Clienia Schlössli AG, einer stationären Entzugsbehandlung mit anschliessendem Aufenthalt auf der Spezialstation für Emotionsregulationsstörungen vom 11. Dezember 2015 bis 4. Februar 2016 (unter Alkoholabstinenz). Hernach liess er seine Laborwerte durch die Hausärztin med. prakt. E.________ überwachen, die immer längere abstinente Phasen attestierte (Bericht vom 1. September 2016). Vom 18. Oktober bis 15. November 2016 hielt er sich erneut (abstinent) in der Clienia Schlössli auf der Station für Depressionserkrankungen auf. Nach Einholen von Berichten der Clienia Schlössli über die dort (seit 2014) durchgeführte ambulante Behandlung verfügte die Verwaltung am 2. November 2017 die Abweisung des Leistungsbegehrens, da die Arbeitsunfähigkeit vor allem durch das Abhängigkeitsverhalten begründet und die auferlegte Schadenminderungspflicht (dauernde, totale Abstinenz) nicht umgesetzt worden sei.