Citation: 2C_256/2007 06.06.2007 E. 3

3.1 Der Haftrichter hat auf Grund der konkreten Umstände (zweitinstanzlicher Wegweisungsentscheid; illegaler Aufenthalt in der Schweiz seit 31. Januar 2007; Strafbefehl vom 19. Mai 2007: Freiheitsstrafe von von 90 Tagen wegen Widerhandlung gegen ausländerrechtliche Massnahmen und Widerruf der am 7. Februar 2005 vom Bezirksgericht Zürich ausgesprochenen, bedingten Gefängnisstrafe von vier Monaten wegen Körperverletzung; Strafbefehl vom 31. März 2006: Busse von Fr. 300.-- wegen mehrfacher Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz; teilweise gefälschter jamaikanischer Reisepass; kein Wohnsitz in der Schweiz) erkannt, dass beim Beschwerdeführer im Sinne von Art. 13b Abs. 1 lit. cbis ANAG die Gefahr besteht, dass er sich nicht an die behördlichen Anordnungen halten würde und sich vielmehr der drohenden Ausschaffung durch Untertauchen entziehen könnte. 3.2 Der Beschwerdeführer setzt sich mit der Begründung des angefochtenen Entscheides, auf welche verwiesen werden kann, nicht hinreichend sachbezogen auseinander (vgl. Art. 42 Abs. 2 BGG). Was er im Übrigen vorbringt, lässt den Haftgrund von Art. 13b Abs. 1 lit. cbis (bzw. wohl zutreffender: Art. 13b Abs. 1 lit. c) ANAG nicht entfallen. Daran ändert auch nichts, dass ihn die Staatsanwaltschaft des Kantons Zürich am 19. Mai 2007 angewiesen haben soll, die Schweiz innert sechs Wochen zu verlassen. Mit seinem Einwand, er sei unschuldig, übersieht der Beschwerdeführer zudem, dass die Ausschaffungshaft keine Strafe, sondern eine administrative Massnahme zur Sicherung des Vollzuges der Wegweisung darstellt, der durch sein bisheriges Verhalten als gefährdet erscheint. Auch sein eingeleitetes Beschwerdeverfahren vor Bundesverwaltungsgericht gegen die Ausdehnung der kantonalen Wegweisung setzte nicht voraus, dessen Ausgang in der Schweiz abzuwarten.