Citation: 8C_765/2020 E. A

Der 1985 geborene A.________ war seit 1. September 2011 als Bauingenieur bei der Firma B.________ tätig und in dieser Eigenschaft bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten versichert. Am 12. Februar 2017 stürzte er beim Skifahren und begab sich gleichentags in die Notfallstation des Spitals C.________, wo eine Kontusion der Lendenwirbelsäule (LWS) diagnostiziert wurde. Die Suva richtete Taggelder aus und kam für die Heilbehandlung auf. Mit Schreiben vom 21. März 2018 teilte sie A.________ mit, sie schliesse den Fall per 26. März 2018 ab und verneine den Anspruch auf weitere Versicherungsleistungen. Nachdem sich A.________ damit nicht einverstanden erklärt hatte, veranlasste die Suva eine Untersuchung bei Kreisarzt med. pract. D.________, Facharzt für Chirurgie, vom 3. Mai 2018 sowie bei Dr. med. E.________, Facharzt FMH für Orthopädie und Traumatologie des Bewegungsapparates, Wirbelsäulenchirurgie, vom 5./7. Juni 2018 und holte die kreisärztliche Beurteilung vom 28. Juni 2018 ein. Mit Verfügung vom 2. Juli 2018 schloss die Suva den Fall per 20. Juni 2018 ab, stellte die bisherigen Versicherungsleistungen auf diesen Zeitpunkt ein und verneinte den Anspruch auf weitere Versicherungsleistungen. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 15. Januar 2019 fest, da der Skiunfall vom 12. Februar 2017 nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit zu einer strukturellen Läsion im Bereich des Rückens geführt habe. Wenn überhaupt, sei es lediglich zu einer vorübergehenden Verschlimmerung vorbestehender Veränderungen an der LWS gekommen und sei im Zeitpunkt des Fallabschlusses bereits seit längerem der Zustand erreicht gewesen, der sich auch ohne das Unfallereignis eingestellt hätte.