Citation: 6S.356/2000 27.09.2000 E. 3

3.- Schliesslich wendet sich der Beschwerdeführer gegen seine Verurteilung wegen Sachbeschädigung. Seine Verurteilung würde voraussetzen, dass zumindest die Mittäter die Sachbeschädigung vorsätzlich begangen hätten. Das könne jedoch mit Sicherheit ausgeschlossen werden, da es nicht ihre Absicht gewesen sei, die Goldkette zu zerreissen, sondern sie dem Opfer wegzunehmen (Beschwerdeschrift S. 8 Ziff. 3). Eine Sachbeschädigung kann auch eventualvorsätzlich verübt werden. Eventualvorsatz setzt kein absichtliches Handeln voraus. Damit erweist sich aber die Argumentation des Beschwerdeführers, es sei nicht die Absicht der Mittäter gewesen, die Goldkette zu beschädigen, als nicht stichhaltig. Im Übrigen kann auf die Ausführungen im angefochtenen Entscheid (S. 7 f. Ziff. 2) verwiesen werden (Art. 36a Abs. 3 OG).