Citation: 9C_532/2023 E. 5.2

5.2. Auch wenn die Beschwerdeführerin vor Bundesverwaltungsgericht formell lediglich die Einführung einer Limitierung gemäss Dispositiv-Ziffer 2 der Verfügung vom 7. Dezember 2018 angefochten hat, gibt zu keinen Beanstandungen Anlass, dass das Bundesverwaltungsgericht auch die Eignung von Zyclara als Vergleichsarzneimittel prüfte. Denn weil sich die Limitierung von Aldara auf den Beizug von Zyclara als Vergleichsarzneimittel stützt, sind die beiden Fragen so eng miteinander verknüpft, dass sie sich nicht unabhängig voneinander beantworten lassen. So machte das BAG von Anfang an deutlich, dass es die Limitierung von Aldara als "conditio sine qua non" für einen Vergleich mit Zyclara betrachtet. Weiter fiele eine (mögliche) Grundlage für die verfügte Limitierung von Aldara dahin, wenn Zyclara nicht als Vergleichsarzneimittel beigezogen würde. Die Beschwerdeführerin musste sich dieses offensichtlichen und unter den Parteien bereits im Vorfeld der Verfügung vom 7. Dezember 2018 ausführlich diskutierten (vgl. Sachverhalt Bst. A.d-A.j) Zusammenhanges bewusst sein. Im Übrigen äusserte sie sich in ihrer vorinstanzlichen Replik selber zum (von beiden Seiten grundsätzlich - abgesehen von der Frage der Limitierung, über welche seit jeher Uneinigkeit bestand - befürworteten) Beizug von Zyclara als Vergleichsarzneimittel und in diesem Kontext auch zur Frage, ob ein TQV mit Arzneimitteln unterschiedlicher Therapielinien durchgeführt werden kann (vgl. dazu auch E. 6). Bei dieser Sachlage ist nicht erkennbar, wozu ihr die Vorinstanz noch Gelegenheit zur Stellungnahme hätte einräumen sollen. Eine Verletzung des rechtlichen Gehörs (Art. 29 Abs. 2 BV) liegt nicht vor.