Citation: 6B_341/2024 E. 1.2

1.2. Die Vorinstanz erachtet den zur Anklage erhobenen Sachverhalt als erstellt und damit, dass der Beschwerdeführer mit seinem Fahrzeug kurz nach dem rechtsseitigen Schneepflugwendeplatz oberhalb U.________ in V.________ die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor und auf der Strasse auf der rechten Fahrspur in Richtung W.________ stehen blieb. Dabei verweist sie auf die Erwägungen der Erstinstanz, gemäss welchen die Aussagen der Polizisten B.________ und C.________ bezüglich der fraglichen Örtlichkeit übereinstimmten und gleichbleibend seien, während sich die Aussagen des Beschwerdeführers fortlaufend geändert hätten. Unter diesen Umständen sei die Erstinstanz der Beurteilung der beteiligten Polizisten und der Beschreibung des Abschleppdienstes gefolgt, wonach der Beschwerdeführer nicht auf dem Schneepflugwendeplatz, sondern kurz danach auf der rechtsseitigen Strasse zum Stehen gekommen sei. Mithin lasse sich der "etwas verstreuten" Begründung der Erstinstanz entnehmen, dass sie sich bei der Erstellung des Anklagesachverhalts auf den Abschleppbericht vom 30. November 2020 gestützt habe, wonach das Fahrzeug des Beschwerdeführers gegen die Stützmauer gerutscht sei und sie die Sachverhaltsdarstellung des Beschwerdeführers u.a. deshalb als unglaubhaft bewerte, weil beim Schneepflugwendeplatz (wo der Beschwerdeführer behaupte, mit seinem Fahrzeug stehen geblieben zu sein) keine solche Stützmauer existiere, entlang der rechtsseitigen Fahrspur (wo das Fahrzeug gemäss Anklagesachverhalt stehen geblieben sei) hingegen schon. Die Fotoaufnahmen in den Akten zeigten indes, dass der Beschwerdeführer zu Recht vorbringe, dass auch beim Schneepflugwendeplatz eine Stützmauer existiere. Damit gehe die erste Instanz von einer Tatsache aus, die mit der tatsächlichen Situation in Widerspruch stehe. Indes sei deren Sachverhaltsfeststellung nicht auch im Ergebnis unhaltbar. Da der Beschwerdeführer nicht behaupte, mit seinem Fahrzeug auf dem Schneepflugwendeplatz auf Höhe der Stützmauer stehen geblieben zu sein, sei es einzig die Sachverhaltsvariante des Stehenbleibens auf der Fahrspur, die sich mit dem im Abschleppbericht beschriebenen Abrutschen gegen eine Stützmauer decke. Bei dieser Beweislage erscheine die Sachverhaltsdarstellung des Beschwerdeführers als nicht glaubhaft und bestünden bei objektiver Betrachtung keine Zweifel daran, dass sich der zur Anklage erhobene Sachverhalt verwirklicht habe.