Citation: 1P.485/2006 30.11.2006 E. B

Die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft, A.________, B.________ sowie X.________ erhoben gegen dieses Urteil des Strafgerichts je selbständig Appellation, wobei B.________ das Rechtsmittel in der Folge zurückzog. X.________ beantragte unter anderem den Beizug eines vom Gericht zu bezeichnenden Experten zur Frage der Auswirkungen einer bei D.Y.________ möglicherweise bestehenden Borderline-Erkrankung. Das Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Zivil- und Strafrecht, folgte dem Antrag und setzte mit Verfügung vom 16. Februar 2006 Frau Dr. E.________ als Sachverständige ein. An der Hauptverhandlung vom 21. März 2006 liess X.________ ein Ausstandsbegehren gegen die Expertin stellen mit der Begründung, dass diese seinerzeit im Jugendstrafverfahren gegen D.Y.________ und C.Y.________ als Gutachterin gewirkt und D.Y.________ zudem auch als Patientin behandelt habe, so dass sie nicht mehr hinreichend unabgängig sei. Das Kantonsgericht verwarf diesen Antrag sowie weitere Beweisanträge von X.________ und wies mit Urteil vom 21. März 2006 die Appellation von X.________ ab.