Citation: 9C_455/2017 E. 2.3

2.3. Von der von der Gesellschaft gewählten Aufteilung zwischen Lohn und Dividende weicht die Steuerbehörde nur ab, wenn ein offensichtliches Missverhältnis zwischen Arbeitsleistung und Lohn bzw. zwischen eingesetztem Vermögen und Dividende besteht. Laut BGE 141 V 634 E. 2.2.2 S. 637 werden deklariertes AHV-Einkommen und branchenübliches Gehalt einerseits, Dividendenzahlung und Aktienwert anderseits zu einander in Beziehung gesetzt, um zu prüfen, ob ein solches Missverhältnis besteht und zu bestimmen, ob ein Teil der ausgeschütteten Dividende als beitragspflichtiges Einkommen aufzurechnen ist. Dabei wird die Angemessenheit des Vermögensertrags nicht in Relation zum Nennwert (Nominalwert), sondern zum effektiven wirtschaftlichen Wert der Aktien oder sonstigen Anteile (Eigenkapital einschliesslich offener und stiller Reserven) gesetzt.