Citation: 2C_683/2022 E. 3.3

3.3. Neue Tatsachen und Beweismittel dürfen nur so weit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gab (Art. 99 Abs. 1 BGG), was in der Beschwerde näher darzulegen ist. Der vorinstanzliche Verfahrensausgang allein bildet noch keinen hinreichenden Anlass im Sinne von Art. 99 Abs. 1 BGG, unechte Noven zuzulassen, die bereits im vorinstanzlichen Verfahren ohne Weiteres hätten vorgebracht werden können (BGE 143 V 19 E. 1.2 mit Hinweisen). Die Beschwerdeführerin reicht vor Bundesgericht als Beweismittel neu ein Buch zum Patientenrecht ein. Soweit sie mit diesem Buch Tatsachen beweisen will, legt sie jedoch nicht dar, warum sie diese Tatsachen nicht bereits im vorinstanzlichen Verfahren hätte vorbringen und das Buch als Beweismittel dafür einreichen können. Das neu eingereichte Beweismittel hat daher unberücksichtigt zu bleiben. Weiter offeriert die Beschwerdeführerin, ein Dokument aus der zwischenzeitlich ihrem Rechtsvertreter offen gelegten Krankengeschichte einzureichen, das belegen soll, dass das Spital bereits bei der Behandlung von F.________ um die Vertretungsbefugnis der nächsten Angehörigen gemäss Art. 378 ZGB gewusst hat. Die Beschwerdeführerin legt jedoch nicht dar, dass sie bereits im vorinstanzlichen Verfahren vorgebracht hat, die tatsächlichen Voraussetzungen für eine Vertretungsbefugnis der nächsten Angehörigen gemäss Art. 378 ZGB seien erfüllt gewesen, bzw. warum sie dies im vorinstanzlichen Verfahren nicht hätte vorbringen können. Dementsprechend ist auch das für dieses Vorbringen im bundesgerichtlichen Verfahren neu eingereichte Beweismittel novenrechtlich unzulässig.