Citation: 1B_389/2019 E. 6

Als willkürlich rügt die Beschwerdeführerin schliesslich noch, dass die Vorinstanz den Gegenstand des Entsiegelungsverfahrens auf die drei gesiegelten Mobiltelefone beschränkt hat. Sowohl das Entsiegelungsgesuch vom 13. Juni 2019 als auch der angefochtene Entscheid beschränken sich auf die gesiegelten drei Mobiltelefone. Das ZMG erwägt, weitere sichergestellte Gegenstände und Unterlagen seien nicht gesiegelt worden und lägen ausserhalb des Verfahrensgegenstandes. Gegen die seitens der Staatsanwaltschaft erfolgte Beschränkung der Siegelungen auf die Mobiltelefone habe die Beschuldigte kein Rechtsmittel erhoben (vgl. Art. 393 Abs. 1 lit. a StPO). Soweit sie im Entsiegelungsverfahren Anträge zu nicht gesiegelten Objekten gestellt habe, sei darauf nicht einzutreten (vgl. angefochtener Entscheid, S. 3 E. 3.4). In diesem Zusammenhang ist kein willkürliches prozessuales Vorgehen des kantonalen Entsiegelungsrichters dargetan. Soweit in der Beschwerdeschrift diesbezüglich neue Rechtsbegehren gestellt werden, ist im Übrigen darauf nicht einzutreten (vgl. Art. 99 Abs. 2 BGG).