Citation: 6B_819/2017 E. 2.4

2.4. Die Vorinstanz bejaht zu Recht das Tatbestandsmerkmal der Arglist. Der Beschwerdeführer untermauerte seine falschen Angaben mit einem vermeintlichen Attest einer Drittperson. Er wirkte zudem bewusst vertrauensfördernd und war bemüht, das Bild eines seriösen Occasionshändlers zu vermitteln, da er auf einige kleinere Defekte sowie die Möglichkeit einer Prüfung der Fahrzeuge bei einer Fachstelle (TCS) hinwies und gemäss Attest eine Garantie von 36 Monaten gewährt wurde (vgl. angefochtenes Urteil S. 2.4.2 S. 6 f.). Darin, dass die Käufer vor dem Kauf keine Prüfung des Fahrzeugs durch eine Fachstelle wie den TCS durchführen liessen, kann unter diesen Umständen keine Verletzung grundlegendster Vorsichtsmassnahmen gesehen werden, zumal der Beschwerdeführer den Käufern bereits ein angebliches Attest einer anderen Zertifizierungsstelle aushändigte, worin zudem von einer dreijährigen Garantie die Rede war. Die Vorinstanz erwägt weiter willkürfrei, eine Überprüfung von Motor und Getriebe sei nicht oder jedenfalls nur mit besonderer Mühe möglich. Selbst für eine Fachperson sei es nicht leicht, die Zusicherungen des Beschwerdeführers zu überprüfen (angefochtenes Urteil E. 2.4.4 S. 7). Nicht gefolgt werden kann dem Beschwerdeführer, wenn er die Arglist mit der Begründung verneint, die Käufer hätten mit einem kurzen Blick in den Motorraum bzw. von unten auf das Fahrzeug erkennen können, dass Motor und Getriebe in Wirklichkeit nicht ausgetauscht bzw. revidiert wurden.