Citation: 1P.210/2004 13.07.2004 E. 1

1.1 Der angefochtene Entscheid über die Leistung eines Kostenvorschusses im Appellationsverfahren schliesst das Verfahren gegen den Beschwerdeführer nicht ab. Es handelt sich um einen selbständig eröffneten Zwischenentscheid im Sinne von Art. 87 Abs. 2 OG. Dagegen ist die staatsrechtliche Beschwerde zulässig, sofern der Entscheid einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil bewirken kann. Ein nicht wiedergutzumachender Nachteil wird nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichts bei Zwischenentscheiden, welche die unentgeltliche Rechtspflege und Verteidigung verweigern, bejaht (BGE 121 I 321 E. 1 mit Hinweisen). 1.2 Die staatsrechtliche Beschwerde ist grundsätzlich kassatorischer Natur, d.h. sie kann nur zur Aufhebung des angefochtenen Entscheids führen. Bei staatsrechtlichen Beschwerden gegen die Verweigerung der unentgeltlichen Rechtspflege und Verbeiständung gilt keine Ausnahme von der kassatorischen Natur der Beschwerde (vgl. BGE 129 I 129 E. 1.2). Auf die vorliegende Beschwerde ist daher nicht einzutreten, soweit der Beschwerdeführer verlangt, das Bundesgericht habe das Appellationsgericht anzuweisen, ihm die unentgeltliche Rechtspflege und die Offizialverteidigung zu gewähren. 1.3 Das Appellationsgericht hat über das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Verteidigung noch nicht entschieden. Aus der Verweigerung der Befreiung von der Kostenvorschusspflicht droht dem Beschwerdeführer in Bezug auf die unentgeltliche Verteidigung kein nicht wiedergutzumachender Nachteil im Sinne von Art. 87 Abs. 2 OG. Er hat dementsprechend kein schutzwürdiges Interesse daran, diesen Punkt vor dem Ergehen eines entsprechenden selbständig eröffneten Zwischenentscheides im Sinne von Art. 87 Abs. 2 OG oder des Endentscheides in der Sache überprüfen zu lassen. Auf die Beschwerde ist daher nur insoweit einzutreten, als mit ihr die Verweigerung der Befreiung von der Kostenvorschusspflicht gerügt wird. 1.4 Die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen geben zu keinen Bemerkungen Anlass, sodass auf die Beschwerde einzutreten ist.