Citation: 2C_905/2022 E. 5.2

5.2. Schliesslich bringen die Beschwerdeführer vor, im Ergebnis würden sie durch den angefochtenen Entscheid gezwungen, gegen ihren Willen einen privatrechtlichen Vertrag mit Rechtssubjekten abzuschliessen, die sie unter der Herrschaft der Vertragsfreiheit nie und nimmer als Vertragspartner gewählt hätten; ein solcher Zwang, ihr Eigentum Personen und einer Gesellschaft zur Verfügung zu stellen, die über Jahre hinweg ihre vollständige Unzuverlässigkeit bewiesen hätten und nicht ihr Vertrauen genössen, stelle eine Verletzung der Wirtschaftsfreiheit gemäss Art. 27 BV dar. Dieses Vorbringen erweist sich zum vornherein als verfehlt. Bei genauem Hinsehen wird die Vertragsfreiheit (vgl. zu deren verfassungsrechtlicher Einordnung das Urteil 2C_717/2017 vom 25. November 2019 E. 6.3. und 6.4 sowie Felix Uhlmann, in: Basler Kommentar, Bundesverfassung, 2015, N 10 ff. zu Art. 27 BV, mit weiteren Hinweisen auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung) der Beschwerdeführer nämlich nicht etwa durch den von der Vorinstanz bestätigten Genehmigungsentscheid des Grundbuchinspektorats beschränkt. Dass der Mietvertrag sowie der Bewirtschaftungsvertrag mit der N.________ als neuer Betreiberin abgeschlossen wurden, ist vielmehr Ausfluss der in der Versammlung der Stockwerkeigentümer des Hotel K.________ gefassten Beschlüsse. Ob diese Beschlüsse den dafür erforderlichen zivilrechtlichen Anforderungen genügen, bestimmt sich allein nach den entsprechenden Normen des Zivilgesetzbuchs (vgl. Art. 712m Abs. 2, Art. 712m - 712p und Art. 66 ff. ZGB) sowie allfälligen zusätzlichen von den Stockwerkeigentümern beschlossenen Bestimmungen (vgl. Art. 712g Abs. 2 und 3 ZGB). Etwaige Mängel der Beschlüsse der Versammlung sind dementsprechend mittels Anfechtung dieser Beschlüsse zu beanstanden (vgl. Art. 712m ZGB); allein auf diesem Weg hätten die Beschwerdeführer daher auch geltend zu machen, sie seien durch die Beschlüsse der Stockwerkeigentümerversammlung unberechtigterweise dazu gezwungen worden, den Mietvertrag und den Bewirtschaftungsvertrag einzugehen. Eine Verletzung der Wirtschaftsfreiheit der Beschwerdeführer liegt im Genehmigungsentscheid des Grundbuchinspektorats offensichtlich nicht.