Citation: 2A.139/2004 26.03.2004 E. 1

Die Vorinstanz hat die im vorliegenden Fall anwendbaren Bestimmungen des Zollgesetzes vom 1. Oktober 1925 (ZG; SR 631.0) - insb. Art. 31 Abs. 1 und 3 ZG - und der Verordnung vom 10. Juli 1926 zum Zollgesetz (ZV; SR 631.01) zutreffend ausgelegt und angewandt. Es kann auf ihre Ausführungen verwiesen werden (angefochtener Entscheid E. IV). Sie hat gestützt auf die in der Untersuchung der Zollverwaltung protokollierten Aussagen des Beschwerdeführers erkannt, dieser habe auf den per Fax erhaltenen Rechnungen die Unterschriften abgedeckt, die Rechnungen alsdann kopiert und mit einer Fantasieunterschrift ergänzt. Auf Rechnungen ohne Rechnungserklärung habe er einen entsprechenden Stempel mit dem Wortlaut der Rechnungserklärung angebracht. Im Weiteren habe er auf Rechnungen mit fehlender Rechnungserklärung, die jedoch mit einer Unterschrift versehen waren, in der Nähe der Unterschrift den Stempel verwendet. Zudem habe er Rechnungserklärungen insbesondere durch Aufkopieren von Vorlagen (Kopien von formell korrekten Rechnungserklärungen verschiedener Firmen) ergänzt. Mit diesem Vorgehen habe er in zahlreichen Fällen, d.h. mehrfach und in grosser Anzahl, Ursprungsnachweise verändert und damit nicht das von der Zollgesetzgebung insbesondere für die provisorische Zollabfertigung vorgeschriebene Verfahren eingehalten. Der Beschwerdeführer erfülle damit mangels entsprechender Eignung und eines guten Leumunds nicht mehr die Voraussetzungen für das gewerbsmässige Ausstellen von Zolldeklarationen. Dieses könne ihm daher auch ohne strafrechtliche Verurteilung untersagt werden. Die Vorinstanz hat ferner dargelegt, inwiefern im Sinne von Art. 36 Abs. 1 BV die gesetzliche Grundlage für diesen Eingriff in die Berufsausübungsfreiheit (Art. 27 Abs. 1 BV) gegeben ist, und weshalb die Massnahme im öffentlichen Interesse liegt und sich schliesslich als verhältnismässig erweist. Auf ihre zutreffenden Ausführungen kann verwiesen werden (Art. 36a Abs. 3 OG).