Citation: 2C_50/2018 E. 5.3.2

5.3.2. Der Führungsbericht des Amts für Justizvollzug im Rahmen der letzten Halbgefangenschaft attestiert dem Beschwerdeführer im Vergleich zu früher ein grösseres Pflichtbewusstsein. Dies äussere sich in Gesprächen zur Arbeit und zur Familie; der Beschwerdeführer trage heute mehr Verantwortung für seinen Berufsalltag und scheine auch bemüht, "in der Familie die Verantwortung zu übernehmen, welche ihm zugedacht" sei. Eine andere Mitarbeiterin des Amts für Justizvollzug hält in ihrem Bericht fest, dass der Beschwerdeführer heute durch sein "humorvolles und kommunikatives Wesen positiv" auffalle. Er besuche zu seiner Stabilisierung und Unterstützung im Leben regelmässig Therapiesitzungen. Bei einer unangekündigten Arbeitsplatzprüfung habe sein "freundliches und kundenorientiertes Verhalten" die Freude an seiner Arbeit bestätigt. Der Beschwerdeführer werde von ihr als freundlicher, sensibler und hilfsbereiter Mensch wahrgenommen, der bereit sei, an sich zu arbeiten und sein Leben in konventionelle Formen zu leiten.