Citation: 4A_512/2009 26.01.2010 E. A

Am 11. September 2002 schloss die X.________ AG (Beschwerdeführerin) mit den Ehegatten A.________ und B.________ und deren Tochter C.________ (Beschwerdegegner) einen Werkvertrag betreffend die Holzarbeiten eines Zweifamilien-Systemhauses in Minergiestandard ab. Als Vergütung vereinbarten die Parteien Fr. 310'000.-- inkl. 7.6 % Mehrwertsteuer pauschal "nach Massgabe dieses Vertrages zu den Preisen und Mengen des Leistungsverzeichnisses vom 31.07.2002". Dieses Angebot umfasste folgende Leistungen: Element-Systembau/Tragkonstruktion (Fr. 205'670.--), Dachschalung und -eindeckung samt Gesimsen und Verkleidung (Fr. 40'500.--), Baumeisterarbeiten (Fr. 37'500.--), Gerüstearbeiten (Fr. 6'000--), was einschliesslich Mehrwertsteuer von Fr. 22'014.90 Fr. 311'684.90 ergab, die auf Fr. 310'000.-- abgerundet wurden. Nicht darin enthalten war die Position "Überzug mit Kunststofffasern + KS Rapid = 70 mm m² = 42.-- / inkl. MwSt". Die Parteien erklärten ferner die Eingabepläne vom 28. August 2002 sowie die SIA-Norm 118, allgemeine Bedingungen für Bauarbeiten (1977), zum Vertragsbestandteil, wobei aber für Mängelrügen und Mängelbehebungsrechte die Vorschriften des Obligationenrechts gelten sollten. Gemäss Vertrag sollten die Arbeiten bis zum 30. November 2002 ausgeführt sein. Die Beschwerdegegner leisteten Akontozahlungen von insgesamt Fr. 278'550.--. Wegen nicht behobener Mängel, Verspätung und Minderwert des Werks verweigerten sie Mehrleistungen.