Citation: U 167/06 31.01.2007 E. A

Der 1962 geborene portugiesische Staatsangehörige D.________ war seit dem 1. Juli 1988 bei der Firma S.________ als Maschinenführer angestellt und bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) für die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen sowie Berufskrankheiten versichert. Am 11. März 2000 erlitt er bei einem Auffahrunfall eine Distorsion der Halswirbelsäule (HWS). Nachdem er die Arbeit am 22. März 2000 wieder voll aufgenommen hatte, schloss die SUVA den Fall ab. Am 30. Mai 2002 kam es erneut zu einer Auffahrkollision, als D.________ nach links abbiegen wollte und ein nachfolgendes Fahrzeug in seinen Personenwagen stiess. Wegen Nacken- und Rückenschmerzen wurde er ambulant im Spital X.________ untersucht, wo ein HWS-Schleudertrauma Grad I diagnostiziert wurde. Ab dem 12. August 2002 arbeitete er wieder zu 50 % und ab dem 16. Oktober 2002 zu 80 %. Nach einem Arbeitsunterbruch vom 10. Dezember 2002 bis 19. Januar 2003 nahm er die Arbeit wieder zu 80 % auf. Auf Veranlassung des behandelnden Arztes Dr. med. C.________, Facharzt für Innere Medizin FMH, hielt er sich vom 4. Juni bis 2. Juli 2003 in der Rehaklinik Y.________ auf, wo ein Status nach HWS-Distorsion mit zervikozephalem Symptomenkomplex, neuropsychologischen Funktionsstörungen und einer Anpassungsstörung mit längerer depressiver Reaktion (ICD-10 F43.21) diagnostiziert und die Arbeitsfähigkeit auf 50 % bei angepasster Tätigkeit (mit Steigerungsmöglichkeit bei stabilen Verhältnissen) geschätzt wurde (Bericht vom 22. Juli 2003). Auf den 31. Januar 2004 wurde dem Versicherten das Arbeitsverhältnis gekündigt. Vom 25. Februar bis 31. März 2004 hielt er sich zur stationären Rehabilitation und Abklärung in der Rehaklinik W.________ auf. Im Austrittsbericht dieser Klinik vom 6. April 2004 wurden die Diagnosen eines chronischen zervikobrachialen Schmerzsyndroms rechtsbetont und eines depressiven Syndroms (major depression, mittelgradig) gestellt. Die vom behandelnden Arzt bescheinigte volle Arbeitsunfähigkeit wurde bestätigt. Kreisarzt Dr. med. A.________ gelangte in einem Bericht vom 26. August 2004 sowie einer Stellungnahme vom 4. November 2004 zum Schluss, die bestehenden Beschwerden seien höchstens zu einem geringen Teil organischer Natur und überwiegend auf die depressive Entwicklung zurückzuführen. Mit Verfügung vom 8. November 2004 stellte die SUVA die bisherigen Leistungen (Heilbehandlung, Taggeld) auf den 31. Dezember 2004 ein und lehnte die Ausrichtung einer Rente sowie einer Integritätsentschädigung ab. Die vom Versicherten erhobene Einsprache wies sie mit der Begründung ab, dass für die geltend gemachten Beschwerden kein objektivierbares organisches Substrat bestehe und die psychisch bedingte Ausweitung des Beschwerdebildes nicht adäquat unfallkausal sei (Einspracheentscheid vom 16. März 2005).