Citation: I 290/06 22.01.2007 E. 4

4.1 Wie die Vorinstanz in sorgfältiger Würdigung der Aktenlage festgestellt hat, stimmen die medizinischen Berichte bezüglich der gestellten Diagnose im Wesentlichen überein. So ist als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit von einer somatoformen Schmerzstörung im Rahmen einer depressiven Symptomatik, als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit von einem Tinnitus, einem leichten essentiellen Tremor, einer Osteopenie, einer Weisskittelhypertonie sowie einer Penicillinallergie auszugehen. Es liegen somit keine somatischen Beschwerden mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit vor. Einig sind sich die beigezogenen Ärztinnen und Ärzte sodann darin, dass die Beschwerdeführerin aufgrund ihrer psychischen Beeinträchtigung in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Bürogehilfin zu 50 % arbeitsunfähig ist. Uneinigkeit besteht einzig in der Frage der Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit. Der behandelnde Rheumatologe Dr. med. Meier, Baden, hatte der Beschwerdeführerin im Bericht vom 12. Juli 2004 für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit ab 20. Oktober 2003 bis 30. Juni 2004 eine 100%ige, ab 1. Juli 2004 bis auf weiteres eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert und hielt auch eine behinderungsangepasste Tätigkeit für halbtags zumutbar. Dr. med. Y.________ bezeichnete am 13. Juli 2004 die bisherige Berufstätigkeit ab 3. Dezember 2003 als halbtags, eine behinderungsangepasste Tätigkeit als ganztags zumutbar. Zur selben Auffassung gelangte Frau Dr. med. K.________ am 6. Oktober 2004. Sie führte ergänzend aus, ihrer Meinung nach bestünden keine internistischen Vorbehalte gegenüber der Ausübung einer geeigneten Arbeit; sie schliesse sich aber auf Grund der depressiven Symptomatik der Meinung des Rheumatologen und der Psychiaterin an und würde ebenfalls eine halbe IV-Rente als sinnvoll erachten. Die behandelnde Psychiaterin Frau Dr. med. L.________ attestierte der Beschwerdeführerin im Bericht vom 13. Dezember 2004 für die bisherige Tätigkeit als Bürogehilfin seit Oktober 2003 bis auf weiteres eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit. In ihrer Stellungnahme vom 16. März 2006 ergänzte sie, das psychische Zustandsbild der Patientin habe sich seit dem Bericht vom 13. Dezember 2004 kontinuierlich verschlechtert. Die Depression sei inzwischen als mittelschwer bis schwer einzustufen. Die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Bürogehilfin entspreche einer behinderungsangepassten Tätigkeit und sei mehr oder weniger als ideal einzustufen, weshalb auch die Arbeitsunfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit mit 50 % zu beziffern sei.