Citation: 9C_960/2008 06.03.2009 E. 3

Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz habe den rechtserheblichen Sachverhalt offensichtlich unrichtig und unvollständig festgestellt, was eine Verletzung von Bundesrecht darstelle (Art. 95 lit. a und 97 Abs. 1 BGG; Urteil 9C_442/2008 vom 28. November 2008 E. 1.1 mit Hinweis). In somatischer Hinsicht habe sich der Sachverhalt seit der Rentenzusprechung im Mai 2003 nicht verändert. Es liege diesbezüglich lediglich eine Neueinschätzung der Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit bei unveränderten Diagnosen vor, was für eine Rentenrevision nicht genüge. Zudem sei die vorinstanzliche Feststellung, die IV-Stelle sei von einer langfristig betrachtet rein rheumatologisch nicht eingeschränkten Arbeitsfähigkeit ausgegangen, aktenwidrig. In psychiatrischer Hinsicht genüge die damalige Datengrundlage nicht, um eine Sachverhaltsänderung mit überwiegender Wahrscheinlichkeit zu beweisen. Die auch von der Vorinstanz als rudimentär bezeichneten medizinischen Unterlagen enthielten insbesondere keine psychiatrische Befunderhebung. Das ZMB-Gutachten sei in diesem Punkt widersprüchlich und darauf könne nicht abgestellt werden. Die Annahme liege nahe, dass die Gutachter einen mehr oder weniger unveränderten psychischen Zustand mit Bezug auf die Diagnosegebung lediglich strenger beurteilten als der Hausarzt, die Klinik X.________ und Dr. med. K.________. Der Sachverhalt sei zudem unvollständig abgeklärt, da die Schulterbeschwerden und die massiven neuropsychologischen Defizite und deren Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit nicht beurteilt worden seien. Dies gelte ebenfalls in Bezug auf die Annahme, der Versicherte sei im angestammten Beruf voll arbeitsfähig. Es fehle ein Belastungsprofil.