Citation: 9C_15/2022 E. A

Der 1976 geborene A.________, gelernter Elektroinstallateur, meldete sich Ende 2019 unter Hinweis auf verschiedene Beschwerden (Bandscheibenvorfälle, Belastungsschmerzen in beiden Knien, Muskelverkrampfungen, Kälteempfindlichkeit, schwankendes Übergewicht) bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle Luzern führte medizinische und erwerbliche Abklärungen durch. Nach Beizug der Akten der Unfall- und Krankenpflegeversicherung sowie Einholung einer Stellungnahme des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) stellte sie A.________ die Abweisung des Leistungsbegehrens hinsichtlich beruflicher Massnahmen in Aussicht. Auf dessen Einsprache hin holte die Verwaltung weitere medizinische Akten ein, unter anderem ein im Auftrag der Krankenpflegeversicherung erstattetes rheumatologisches Gutachten vom 10. März 2020. Mit Verfügung vom 5. Januar 2021 wies sie das Leistungsbegehren ab, da aufgrund des ermittelten Invaliditätsgrades von (gerundet) 12 % insbesondere keine Umschulung gewährt werden könne.