Citation: 1C_529/2014 E. 2.6

2.6. Sodann ist die Rüge zu prüfen, die vorinstanzliche Anwendung der KRVO verletze das Willkürverbot gemäss Art. 9 BV (vgl. E. 1.2 hiervor). Nach der Praxis des Bundesgerichts verstösst ein Entscheid gegen dieses Verbot, wenn er offensichtlich unhaltbar ist, weil er zum Beispiel eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt. Dass eine andere Lösung ebenfalls als vertretbar erscheint, genügt nicht (BGE 137 I 1 E. 2.4 S. 5; 138 I 49 E. 7.1; je mit Hinweisen).