Citation: 5A_614/2022 E. A

A.a. A.________ wurde in einem Scheidungsverfahren vor dem Bezirksgericht Zürich als unentgeltliche Rechtsvertreterin des beklagten Ehemannes bestellt. In ihrer Honorarnote machte sie eine Entschädigung von Fr. 24'338.10 geltend, basierend auf einem geltend gemachten Zeitaufwand von 99.13 Stunden, Barauslagen von Fr. 526.80 und 7.7 % Mehrwertsteuerzuschlag. Das Bezirksgericht setzte die Entschädigung mit Verfügung vom 6. Mai 2021 auf Fr. 16'183.90 (inklusive Mehrwertsteuer) fest. A.b. Auf Beschwerde hob das Obergericht des Kantons Zürich mit Entscheid vom 30. Juni 2021 die Verfügung vom 6. Mai 2021 auf und wies die Sache zu neuer Entscheidung im Sinne der Erwägungen (insbesondere, um der unentgeltlichen Rechtsvertreterin die Möglichkeit einzuräumen, den geltend gemachten Aufwand zu begründen) an das Bezirksgericht zurück. Das Obergericht legte die Gerichtskosten des Beschwerdeverfahrens auf Fr. 950.-- fest, behielt den Entscheid über eine allfällige Parteientschädigung sowie die Verteilung der Prozesskosten aber dem neuen Entscheid des Bezirksgerichts vor. A.c. Nachdem A.________ zur Höhe des geltend gemachten Aufwands Stellung genommen hatte, legte das Bezirksgericht die Entschädigung mit Verfügung vom 11. Februar 2022 auf Fr. 16'752.40 (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) fest. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr auferlegte es der unentgeltlichen Rechtsvertreterin im Umfang von Fr. 855.-- und nahm sie im Übrigen auf die Staatskasse. Umtriebs-/Parteientschädigungen sprach es ihr weder für das zweitinstanzliche noch für das erstinstanzliche Verfahren zu.