Citation: 2C_979/2016 E. 3.3

3.3. Der Beschwerdeführer wurde vom Obergericht des Kantons Zürich mit einer unbedingten Freiheitsstrafe von 32 Monaten bestraft. Dieses hat gegenüber der ersten Instanz das Strafmass trotz Berücksichtigung von Notwehr und des positiven Nachtatverhaltens um acht Monate erhöht. Insofern indiziert dieses Strafmass - wie die Vorinstanz zu Recht ausgeführt hat - ein erhebliches migrationsrechtliches Verschulden. Dies bestätigt insbesondere auch der Tathergang wie sich aus dem obergerichtlichen Urteil ergibt: Der Beschwerdeführer hat mit einem zwar nicht besonders grossen Messer seinem Kontrahenten in den Bauch gestossen. Dieser wurde nicht lebensbedrohlich verletzt, was allerdings nur dem Zufall zu verdanken gewesen sei. Das Verschulden des Beschwerdeführers wurde dabei als erheblich bezeichnet, denn dessen Verhalten zeuge von "einer Hemmungs- und Rücksichtslosigkeit und einer Gleichgültigkeit gegenüber der körperlichen Unversehrtheit des Verletzten". Zu berücksichtigen ist zudem, dass der Beschwerdeführer bereits früher wegen mehrfachen Angriffs und einfacher Körperverletzung verurteilt wurde. Trotz Verurteilungen und ausländerrechtlichen Ermahnungen hat sich der Beschwerdeführer nicht gebessert, sondern ist gewalttätiger geworden. Wie die Vorinstanz diesbezüglich korrekt ausgeführt hat, ist das öffentliche Interesse an der Wegweisung des Beschwerdeführers sehr gewichtig.