Citation: I 5/05 12.05.2005 E. 3

3.1 Es steht fest, dass der Versicherte aufgrund seiner gesundheitlichen Beeinträchtigung Anspruch auf eine Rente der Invalidenversicherung hat. Umstritten und zu prüfen ist nebst der Rentenhöhe zunächst der Zeitpunkt der Entstehung des Leistungsanspruchs, wobei die Verwaltung in ihrer Verfügung vom 25. Juni 2003 davon ausging, dass der Beschwerdeführer ab April 2000 - was dem Beginn des Wartejahres entspreche - vollständig arbeitsunfähig gewesen sei, wobei ab 22. April 2001 für eine leichte, sitzende Tätigkeit als Sachbearbeiter ein Arbeitspensum von 50 % zumutbar wäre. 3.2 Den vorliegenden Berichten ist mit der Vorinstanz zu entnehmen, dass die seit Kindheit bestehenden multiplen Arthrosebeschwerden erstmals im März 2000 zu einer Arbeitsunfähigkeit führten, sodass im April 2000 eine erste Ellenbogenoperation durchgeführt worden ist. Ab 6. April bis 18. September 2000 bestand denn auch gemäss den Angaben des Dr. med. S.________, Oberarzt an der Klinik C.________ vom 19. Juni 2002 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Wie das kantonale Gericht in einlässlicher Würdigung der Aktenlage zutreffend festhielt, können aber - entgegen der beschwerdeführerischen Ansicht - die medizinischen Berichte keinen lückenlosen Aufschluss über die seit März 2000 bestehende Arbeitsunfähigkeit bezüglich des zu erfüllenden Wartejahres geben, wobei insbesondere für die Zeit vom 19. September 2000 bis 21. April 2001 zuverlässige Angaben über den Grad einer allfälligen Arbeitsunfähigkeit fehlen, nachdem der Versicherte gemäss Bericht des Spitals A.________, Rheumaklinik und Institut für physikalische Medizin, vom 28. März 2002 rückwirkend ab 22. April 2001 bei einer leidensangepassten Tätigkeit im Umfang von 50 % arbeitsfähig ist. Das nicht näher begründete und ungenaue Zeugnis des ehemaligen Hausarztes Dr. med. D.________ vom 20. August 2001 reicht hiezu nicht aus. Es ist jedoch nicht auszuschliessen, dass Dr. med. D.________ anhand seiner echtzeitlichen Aufzeichnungen (Krankengeschichte) substantiierte Angaben über den Gesundheitszustand des Versicherten in der fraglichen Zeit machen kann, die eine genauere Beurteilung der damaligen Arbeitsunfähigkeit ermöglichen. Obwohl der Beschwerdeführer am 2. Juli 2002 angab, Dr. med. D.________ habe altershalber Ende 2001 seine Praxis aufgegeben und sei wahrscheinlich in sein Heimatland gezogen, ist dennoch möglich, dass die Patientenakten einsichtig sind, zumal sich Dr. med. D.________ laut aktuellem Telefonbucheintrag immer noch unter gleicher Adresse in der Schweiz befindet.