Citation: 4A_612/2015 E. 3.4.2

3.4.2. Den massgebenden Kaufpreis eines Parkplatzes in U.________ veranschlagte die Vorinstanz mit Fr. 10'000.-- bis Fr. 15'000.--, da dieser Preis der übereinstimmenden Auffassung der Parteien entspreche. Diese Sachverhaltsfeststellung ist nach Ansicht der Beschwerdeführerin willkürlich; sie habe lediglich die von der Beschwerdegegnerin genannten Zahlen in einem Satz wiederholt, ohne diese anzuerkennen. Die Vorinstanz hat festgestellt, die Beschwerdeführerin habe ausgeführt, "als Preisminderung für nicht vorhandene Parkplätze [könne] nicht einfach der übliche Kaufpreis für einen Abstellplatz von Fr. 10'000.-- bis 15'000.-- veranschlagt werden". Aus diesem Wortlaut durfte die Vorinstanz entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin ohne Willkür schliessen, auch die Beschwerdeführerin gehe davon aus, ein Kaufpreis von Fr. 10'000.-- bis Fr. 15'000.-- sei üblich. Da die Kosten für den Kauf eines Parkplatzes in U.________ somit nach den verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz zwischen den Parteien unbestritten sind, war dafür keine weitere Begutachtung notwendig. Die Vorinstanz durfte mithin für die ermessensweise Festlegung des Minderwertabzugs Kosten von Fr. 10'000.-- bis Fr. 15'000.-- für den Kauf eines Parkplatzes heranziehen. Ob die Vorinstanz der Berechnung der Eventualvariante "Miete" korrekte monatliche Mietkosten zugrunde gelegt hat, kann vor diesem Hintergrund offenbleiben.