Citation: 8C_539/2022 E. A

A.________, geboren 1993, war ab 1. November 2015 als Informatiker bei der B.________ AG angestellt und dadurch bei der Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft (nachfolgend: Allianz) gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen sowie Berufskrankheiten versichert. Im Oktober 2019 liess er der Allianz melden, dass er sich am 21. Oktober 2018 anlässlich eines Konzerts einen Tinnitus zugezogen habe. Die Allianz klärte den Sachverhalt mittels Fragebogen weiter ab und holte Berichte der behandelnden Ärzte vom 12. November 2019 (Dr. med. C.________, Facharzt FMH für ORL) sowie vom 21. Januar 2020 (Spital D.________) ein. Mit Verfügung vom 8. Juli 2021 und Einspracheentscheid vom 2. November 2021 lehnte sie ihre Leistungspflicht ab mit der Begründung, dass es sich beim gemeldeten Ereignis nicht um einen Unfall im Rechtssinne handle und zudem auch keine Leistungspflicht aus unfallähnlicher Körperschädigung abzuleiten sei.