Citation: 5D_213/2015 E. 4.2

4.2. Wenn die Vorinstanz davon ausgehe, dass sich die Parteien im Hinblick auf das Güterrecht bald einmal einig geworden seien, werde dem Sachverhalt nicht genügend Rechnung getragen. Erst das Kantonsgericht stelle klar, dass es von einer Rückgängigmachung der im Ausland getätigten Transakationen ausgehe. Diese Feststellung sei im Hinblick auf die Vollstreckungsbehörden im Ausland wesentlich. Mithin treffe es nicht zu, dass das Güterrecht auf Seiten ihres Klienten keinen Mehraufwand bedeutet habe. In diesem Zusammenhang seien mehrere Unterlagen eingereicht worden wie die Schätzung des Liegenschaftswertes und potentieller Mieteinnahmen.