Citation: 6B_347/2019 E. 1.2

1.2. Die Vorinstanz hat den vorfrageweise gestellten Antrag, auf die Berufung des Beschwerdegegners sei nicht einzutreten, abgewiesen. Sie erwog, die Anklage werfe der Beschwerdeführerin vor, sie habe als (Mit-) Geschäftsführerin des Treuhandbüros C.________ zulasten des Kontokorrentkontos Nr. xxx.xxx.xx bei der E.________, lautend auf die C.________, an welchem der Beschwerdegegner wirtschaftlich berechtigt gewesen sei, im eigenen Interesse Zahlungen vorgenommen, die der mit dem Beschwerdegegner vereinbarten Vermögensverwaltung und -vermehrung widersprochen hätten, und habe damit anvertraute Vermögenswerte zweckentfremdet. Dem Anklagesachverhalt liege mithin die Annahme zugrunde, dass der Beschwerdegegner direkt an seinem Vermögen geschädigt worden sei. Danach komme ihm im Strafverfahren Geschädigtenstellung zu (angefochtenes Urteil S. 11 f.).