Citation: 9C_710/2024 E. B

B.a. Zwischen Juni 2019 und April 2020 führte die ESTV eine Kontrolle für die Steuerperioden 2014 bis 2017 bei der "B.________ AG" durch und stellte dabei fest, dass Einnahmen aus kulturellen Veranstaltungen nicht versteuert worden waren. Die ESTV schloss die Kontrolle mit Einschätzungsmitteilung vom 9. Juli 2020 ab und machte eine Steuernachforderung von Fr. 304'715.- (samt Zins) geltend. Am 27. März 2021 teilte die "B.________ AG" der ESTV mit, dass sie ihre Aktivitäten per 31. Dezember 2019 vollständig eingestellt habe. Sie wurde in der Folge per 30. Juni 2020 aus dem Mehrwertsteuerregister gelöscht. B.b. Mit Verfügung vom 14. April 2022 hielt die ESTV fest, dass sie die "A.________ AG" als Steuernachfolgerin der "B.________ AG" betrachte, und forderte von ihr für die Steuerperioden 2014 bis 2017 Steuern in Höhe von Fr. 304'715.- (samt Zins) nach. Dies bestätigte sie mit Einspracheentscheid vom 5. April 2024. Die dagegen erhobene Beschwerde wies das Bundesverwaltungsgericht mit Urteil vom 8. November 2024 ab.