Citation: 8C_864/2008 25.05.2009 E. 2

Nach Darlegung der für die Beurteilung des streitigen Leistungsanspruches massgebenden gesetzlichen und von der Rechtsprechung weiter konkretisierten Grundlagen gelangte das kantonale Gericht nach einlässlicher Auseinandersetzung mit den vorhandenen medizinischen Unterlagen zum Schluss, dass der Beschwerdeführer anlässlich des Vorfalles in einem italienischen Autobahntunnel zwar eine Distorsion der Halswirbelsäule erlitten haben dürfte, dieses Ereignis aber lediglich eine vorübergehende gesundheitliche Beeinträchtigung zur Folge hatte und der gesundheitliche Zustand, wie er sich ohne diesen Unfall präsentieren würde (status quo ante), spätestens im Sommer 2002 wieder erreicht war. Namentlich hielt es fest, dass der Unfall vom 30. April 2000 - verglichen mit der ebenfalls unfallbedingten Vorschädigung - weder eine dauerhafte Zunahme der Arbeitsunfähigkeit noch eine Erhöhung der Integritätseinbusse bewirkte, weshalb die Leistungseinstellung mit Verweigerung einer Rentenzusprache und/oder einer zusätzlichen Integritätsentschädigung rechtens sei. Ergänzend hielt die Vorinstanz fest, nachdem kein organisch objektivierbarer Befund vorliege, wäre die Adäquanz allenfalls noch vorhandener Schädigungen mangels Auftretens des so genannt typischen Beschwerdebildes nach Schleudertraumen der Halswirbelsäule nach den bei psychischen Unfallfolgen massgebenden, in BGE 115 V 133 umschriebenen Kriterien zu prüfen. Ausgehend von einem höchstens als mittelschwer zu qualifizierenden Unfall erachtete es schliesslich von den sieben massgebenden Adäquanzkriterien (BGE 115 V 133 E. 6c/aa S. 140) lediglich dasjenige der Dauerbeschwerden (vgl. BGE 115 V 133 E. 11b S. 144 f.) als knapp, jedenfalls aber nicht als in ausgeprägter Weise erfüllt und verneinte daher mangels adäquaten Kausalzusammenhangs zwischen Unfall und noch vorhandenen Schäden jegliche weitergehende Leistungspflicht des Unfallversicherers.