Citation: 6B_710/2022 E. 1.3.4

1.3.4. Die Vorinstanz hält fest, der Beschwerdeführer habe keine Angaben über den Verbleib des Restbetrags von Fr. 630'000.-- gemacht. Nachdem feststehe, dass er Fr. 1'330'000.-- in Empfang genommen und davon nur Fr. 700'000.-- weitergeleitet habe, sei naheliegend, dass er den Restbetrag für eigene Zwecke verwendet habe. Dies ergebe sich auch aus den Kontoauszügen der vom Beschwerdeführer beherrschten Gesellschaften und seinen privaten Kontoauszügen. Die Übersicht über die Geldflüsse zeige, dass zwischen dem 26. März 2013 und dem 30. Juni 2014 rund Fr. 1'200'000.-- Bareinzahlungen erfolgt seien. Dieser Betrag weiche nur unwesentlich vom erhaltenen Betrag von Fr. 1'330'000.-- ab. Gemäss Vorinstanz fällt auf, dass einige Gesellschaften sehr tiefe Kontostände aufwiesen, wohl keiner operativen Tätigkeit nachgingen und daher lediglich der Parkierung von Geld dienten. Die Angestellten der Gesellschaften des Beschwerdeführers hätten ausgesagt, sie kämen grundsätzlich nicht in Kontakt mit Bargeld. Ausser ihnen sei nur der Beschwerdeführer zu Geldüberweisungen berechtigt gewesen. Daraus schliesst die Vorinstanz, dass die auffälligen Bargeldeinzahlungen und die Überweisungen vom Beschwerdeführer getätigt worden seien. Weiter entnimmt die Vorinstanz den Steuerunterlagen des Beschwerdeführers, dass er nicht jederzeit in der Lage gewesen wäre, Fr. 630'000.-- aus seinem Privatvermögen an den Beschwerdegegner zurückzuzahlen.