Citation: 1C_60/2023 E. 4.2

4.2. Der Beschwerdeführer wendet dagegen ein, dass etwas, das nicht landschaftsprägend sei, auch nicht im Schutzziel der Landschaftsschutzzone sein könne. Die Interessenabwägung der Vorinstanz sei willkürlich. Die Schutzzonen seien zur Verwirklichung der Natur- und Heimatschutzgesetzgebung erlassen worden. Mit der vorinstanzlichen Auslegung würden diese Schutzzonen nun weitergehende Einschränkungen bringen, als es die Behörde für notwendig erachte, die mit dem Vollzug der Natur- und Heimatschutzgesetzgebung betraut ist. Bei der Entwicklung der Kriterien für die Steinentfernung zur Erreichung der Schutzziele, das heisse dem Erhalt des Landschaftsbildes, verlange diese nämlich weniger weitgehende Einschränkungen.