Citation: 1C_380/2023 E. 3.3

3.3. Mit diesen Vorbringen vermag die Beschwerdeführerin die vorinstanzlichen Erwägungen nicht in Zweifel zu ziehen. Sie bestreitet zwar "ausdrücklich", dass die natürlichen Personen (gemeint wohl C.________und D.________) für die juristische Person hätten handeln können. Jedoch fehlt eine diesbezügliche Begründung. Nachdem die Beschwerdeführerin die vorinstanzlichen Ausführungen nicht bemängelt, wonach C.________und D.________ seit Jahren ihre einzigen und je einzelzeichnungsberechtigten Verwaltungsräte seien, liegt dies auch nicht auf der Hand. Es ist daher nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz festhielt, C.________ als Präsident des Verwaltungsrats und D.________ als Mitglied des Verwaltungsrats sei es zuzumuten gewesen, als Vertreter und im Namen der Beschwerdeführerin ihre Anliegen und Einwände im Entsiegelungsverfahren einzubringen, zumal sich die Beschwerdeführerin das Wissen ihrer Verwaltungsräte anrechnen lassen muss (vgl. Urteil 1C_402/2016 vom 31. Januar 2018 E. 9.2). Ein Verstoss gegen den Grundsatz von Treu und Glauben liegt damit nicht vor. Zudem folgerte die Vorinstanz vor diesem Hintergrund zu Recht, dass der Entscheid des Zwangsmassnahmengerichts vom 26. Januar 2021 in Rechtskraft erwachsen sei (vgl. Urteil 1B_303/2022 vom 19. Dezember 2022 E. 1).