Citation: 1C_253/2022 E. 2.3

2.3. Neue Tatsachen und Beweismittel dürfen nur soweit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG), was in der Beschwerde näher darzulegen ist. Der vorinstanzliche Verfahrensausgang allein bildet noch keinen hinreichenden Anlass im Sinne von Art. 99 Abs. 1 BGG für die Zulässigkeit von unechten Noven, die bereits im kantonalen Verfahren ohne Weiteres hätten vorgebracht werden können (BGE 143 V 19 E. 1.2 mit Hinweisen). Tatsachen oder Beweismittel, welche sich auf das vorinstanzliche Prozessthema beziehen, jedoch erst nach dem angefochtenen Entscheid eingetreten oder entstanden sind (sog. echte Noven), können nicht durch den vorinstanzlichen Entscheid veranlasst worden sein und sind im bundesgerichtlichen Verfahren unzulässig (BGE 147 I 194 E. 4.1.4; 144 V 35 E. 5.2.4; 142 V 590 E. 7.2; je mit Hinweisen; vgl. Urteil 1C_325/2021 vom 25. Oktober 2021 E. 2.2). Die Beschwerdeführenden haben in ihrer Replik vor Bundesgericht Fotoaufnahmen beigelegt, die einerseits die Mauer entlang des Dorfbachs und andererseits die Hochwassersituation vom 20. Juli 2022 darstellen. Diese Beweismittel sind erst nach dem angefochtenen Entscheid entstanden, weshalb es sich dabei um echte Noven handelt, die im bundesgerichtlichen Verfahren nicht berücksichtigt werden können. Dasselbe gilt für die vorgebrachte Tatsache, es sei beim Grundstück der Beschwerdeführenden am 4. Juli 2022, 20. Juli 2022 und 26. August 2022 zu einer gefährlichen Hochwassersituation gekommen.