Citation: 9C_315/2013 E. 4.6

4.6. Zusammenfassend bestehen mit Blick auf die medizinischen Unterlagen, die beruflichen Umstände sowie die Aussagen der Angehörigen zwar verschiedene Indizien dafür, dass der vormalig während langen Jahren beruflich äusserst erfolgreich gewesene Beschwerdeführer während der Dauer des Vorsorgeverhältnisses mit der Beschwerdegegnerin eine gesundheitlich bedingte Einbusse an Leistungsvermögen erlitten haben könnte. Mit dem notwendigen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit lässt sich dies jedoch nicht belegen. Dass das kantonale Gericht unter diesen Umständen zum Schluss kam, die Feststellungen der IV-Stelle seien nicht offensichtlich unhaltbar, ist weder willkürlich noch sonstwie bundesrechtswidrig. Weil die Bindungswirkung folglich zum Tragen kommt, durfte die Vorinstanz auf weitere Beweismassnahmen, namentlich das beantragte neuropsychiatrische Gutachten, verzichten, ohne den Untersuchungsgrundsatz zu verletzen. Von einer (weiteren) retrospektiven medizinischen Beurteilung wäre ohnehin kein massgeblicher Erkenntnisgewinn zu erwarten, zumal einer erst nach Jahren festgelegten medizinisch-theoretischen Arbeitsunfähigkeit kaum Beweiswert zukommt (Urteil 9C_368/2008 vom 11. September 2008 E. 2 mit Hinweisen). Auch weitere Rückfragen bei der ehemaligen Arbeitgeberin wären nicht erfolgsversprechend gewesen, nachdem der Beschwerdeführer im Einwand gegen den Vorbescheid der IV-Stelle vom 21. Juni 2010 ausführen liess, gemäss telefonischer Nachfrage bei der ehemaligen Arbeitgeberin sei dort niemand mehr beschäftigt, der damals mit ihm zusammengearbeitet habe und nähere Angaben zu den Ereignissen machen könnte (Ziff. 23 der Eingabe). Die Beschwerde ist unbegründet.