Citation: 4A_270/2023 E. 3.4

3.4. Die Ausschöpfung des kantonalen Instanzenzugs ist im Übrigen unerlässliche Voraussetzung für die Zulässigkeit der Beschwerde an das Bundesgericht (Art. 75 BGG). Der kantonale Instanzenzug soll demnach nicht nur formell durchlaufen werden. Vielmehr müssen die Rügen, die dem Bundesgericht unterbreitet werden, soweit möglich schon vor der Vorinstanz vorgebracht werden (BGE 143 III 290 E. 1.1). Auf die Beschwerde kann demnach nicht eingetreten werden, soweit die Beschwerdeführerin dem Bundesgericht, zumal unter Ergänzung des im angefochtenen Urteil festgestellten Sachverhalts und ohne substanziierte Sachverhaltsrügen zu erheben, Rügen und Argumentationen vorträgt, die sie im kantonalen Verfahren, nach den vorinstanzlichen Feststellungen zu schliessen, nicht erhoben hat. Dies ist namentlich der Fall, soweit die Beschwerdeführerin rügt, der Vorsitzende der Schlichtungsbehörde und das Regionalgericht hätten den Anforderungen an einen unparteiischen, unvoreingenommenen und unbefangenen Richter nicht entsprochen, da sie ihr gegenüber voreingenommen gewesen seien bzw. sie als Vermieterin vorverurteilt hätten, und sie hätten den Anspruch auf ein faires Verfahren nach Art. 6 EMRK verletzt. Dass sie Entsprechendes bereits vor der Vorinstanz gerügt hätte, lässt sich dem angefochtenen Urteil nicht entnehmen. Auch insoweit kann auf die Beschwerde nicht eingetreten werden (Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG). Unabhängig davon kann festgehalten werden, dass die entsprechenden Rügen ohnehin den vorstehend erwähnten Begründungsanforderungen offensichtlich nicht genügen würden, weshalb auch aus diesem Grund darauf nicht einzutreten wäre.