Citation: 8C_59/2019 E. A

A.a. Mit Verfügung vom 4. April 2002 sprach die IV-Stelle des Kantons Thurgau A.________, geboren 1966, ab 1. Oktober 2001 eine ganze Invalidenrente zu. Mit Schreiben vom 14. März 2005 und vom 15. Juli 2010 teilte die IV-Stelle mit, die Rente werde bestätigt. A.b. Im Rahmen der von Amtes wegen eingeleiteten Revision attestierte der Hausarzt, Dr. med. B.________, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, am 20. November 2015 eine Arbeitsfähigkeit von 50 % in der bisherigen wie auch in einer adaptierten Tätigkeit. In der Folge holte die IV-Stelle bei der medizinischen Abklärungsstelle C.________ ein bidisziplinäres Gutachten (psychiatrisch, orthopädisch) vom 21. April 2016 ein. Nachdem A.________ gegen den Vorbescheid vom 5. August 2016, mit welchem ihr die Reduzierung der ganzen Rente auf eine Viertelsrente in Aussicht gestellt worden war, Einwände erhoben hatte, lud die IV-Stelle sie zu einem Standortgespräch ein. A.________ liess mitteilen, sie werde daran nicht teilnehmen. Daraufhin forderte sie die IV-Stelle im Rahmen eines Mahn- und Bedenkzeitverfahrens mit Schreiben vom 12. Dezember 2017 auf, am 8. Januar 2018 an einem Gespräch teilzunehmen, und drohte ihr für den Fall des Nichterscheinens an, auf Grund der Akten zu entscheiden und das Gesuch um berufliche Massnahmen abzuweisen. Am 19. März 2018 setzte die IV-Stelle die Rente auf eine Viertelsrente herab und verneinte am 23. März 2018 den Anspruch auf berufliche Massnahmen.