Citation: 9C_145/2023 E. 4.1

4.1. Das Äquivalenzprinzip konkretisiert im Bereich der (Kausal-) Abgaben einerseits das Verhältnismässigkeitsprinzip (Art. 5 Abs. 2 BV), anderseits das Willkürverbot (Art. 9 BV). Es verlangt, dass eine Gebühr nicht in einem offensichtlichen Missverhältnis zum objektiven Wert der bezogenen Leistung stehen darf und sich in vernünftigen Grenzen bewegen muss (BGE 143 I 227 E. 4.2.2; 141 I 105 E. 3.3.2; 140 I 176 E. 5.2; 139 III 334 E. 3.2.4; je mit Hinweisen; Urteile 2C_533/2022 vom 12. Dezember 2022 E. 4.1; 2C_1027/2020 vom 4. Mai 2022 E. 7.1 m.w.H.; 2C_161/2016 vom 26. September 2016 E. 3.4).