Citation: BGE 150 II 547 E. 3

Stufe Halbanschluss. Mit Blick auf die widersprüchlichen Angaben zur Dimensionierung der geplanten Lärmschutzwand in den verschiedenen Projektplänen und Berichten ist unklar, ob die prognostizierten Lärmimmissionen nach Inbetriebnahme des Halbanschlusses mit oder ohne Erhöhung der Lärmschutzwand von 2,3 auf 2,6 m auch auf den ersten 47 m berechnet wurden. Unklar bleibt damit auch, ob die von der Vorinstanz übernommene Einschätzung des BAFU gemäss Fachbericht vom 20. August 2021 richtig ist, wonach es plausibel erscheine, dass eine Erhöhung der ersten 47 m der Lärmschutzwand sich nicht auf die Lärmbelastung im Gemeindegebiet der Beschwerdeführerin auswirken würde. Damit die Frage beantwortet werden kann, ob die von der Beschwerdeführerin verlangte Erhöhung der bestehenden Lärmschutzwand auch auf den ersten 47 m - wie vom UVEK und von der Vorinstanz angenommen - im Sinne von Art. 7 Abs. 1 LSV i.V.m. Art. 11 Abs. 1 und Abs. 2 und Art. 1 Abs. 2 USG unverhältnismässig sei, sind die dafür anfallenden Kosten und der mit der Massnahme verbundene Nutzen hinsichtlich des auf die betroffenen Liegenschaften einwirkenden Lärms möglichst zuverlässig zu eruieren. Dies ist vorliegend nicht geschehen und muss nachgeholt werden.