Citation: 1C_14/2021 E. A

B.________ und A.________ sind Eigentümer der Parzelle Nr. 85 in Widen. Am 10. August 2017 stellten sie ein Baugesuch für eine Wärmepumpe sowie eine Einfriedung (Sichtschutz) entlang der Grenze zur Nachbarsparzelle Nr. 998. Am 28. November 2017 bewilligte der Gemeinderat Widen das Baugesuch. In der Folge beschwerten sich die Nachbarn darüber, die Ausführung der Einfriedung entspreche nicht den Vorgaben der Baubewilligung. Anlässlich der Bauabnahme vom 22. Januar und 4. Februar 2020 stellte die Abteilung Bau und Planung der Gemeinde Widen fest, dass der Sichtschutz teilweise die zulässige Höhe von 1.80 m und die Parzellengrenze um ca. 7 cm überschreite und dass die Höhe nicht der Staffelung von 2:3 ab tiefer gelegenem Terrain entspreche. Nachdem innert mehrfach verlängerter Frist keine Mängelbehebung erfolgt war, gewährte der Gemeinderat Widen mit Beschluss vom 7. September 2020 eine letzte Nachfrist zur Beseitigung der Sichtschutzwand von 30 Tagen nach Rechtskraft dieses Entscheids. Gleichzeitig drohte er die Ersatzvornahme auf Kosten der Bauherrschaft und eine Busse wegen Ungehorsams gegen amtliche Verfügungen (Art. 292 StGB) an. Eine von B.________ und A.________ gegen den Gemeinderatsbeschluss erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Aargau mit Urteil vom 6. Januar 2021 ab.