Citation: 8C_389/2024 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz erwog im Wesentlichen, laut Schreiben der B.________ GmbH vom 2. September 2013 habe der Beschwerdegegner im Juni und Juli 2013 nicht bei ihr gearbeitet. Im Mai 2013 habe er gemäss ihrer Lohnabrechnung 25.5 Stunden und im August 2013 bis zum Unfall vom 23. August 2013 70 Stunden jeweils im Stundenlohn gearbeitet. Im Juni 2013 habe er bei der C.________ AG, 107.69 Stunden im Stundenlohn geleistet. Im Juni und Juli 2013 habe er zusätzlich ein Unfalltaggeld von Fr. 4'398.- bzw. Fr. 5'131.- erhalten. In den Monaten davor habe er folgende Löhne bei der C.________ AG erzielt: Fr. 7'146.65 (Januar 2013), Fr. 9'501.80 (inkl. Fr. 2'151.80 Unfalltaggelder, Februar 2013), Fr. 8'699.- (März 2013), Fr. 8'855.- (April 2013) und Fr. 5'348.- (Mai 2013). Im Juli und August 2012 habe der Beschwerdegegner im Baugeschäft D.________ im Stundenlohn gearbeitet. Am 6. September 2013 habe er der Suva angegeben, er arbeite normalerweise ab Herbst bis Frühling bei der C.________ AG im Messebau als Plattenleger. Den Sommer durch arbeite er zu 100 % bei der B.________ GmbH. Im Jahr 2013 habe er bis April bei der C.________ AG gearbeitet, dann im Mai bei der B.________ GmbH und im Juni und Juli nochmals bei der C.________ AG. Im August 2013 sei er dann wieder bei der B.________ GmbH tätig gewesen. Er habe am 4. Juni 2013 noch einen Unfall gehabt und sei bis zum 13. August 2013 voll arbeitsunfähig gewesen. Laut der Auskunft der B.________ GmbH vom 2. Juni 2020 habe er vom 10. August 2013 bis zum Unfall vom 23. August 2013 bei ihr als Hilfsarbeiter gearbeitet bei einer wöchentlichen Arbeitszeit von 40 Stunden und einem Stundenlohn von Fr. 40.- (inkl. 13. Gehalt, Ferienzulagen). Am 11. August 2022 habe die B.________ GmbH der Suva mitgeteilt, wäre der Beschwerdegegner heute ohne Unfall mit einem 100%igen Pensum bei ihr tätig, würde er einen Jahreslohn von Fr. 60'000.- bis Fr. 65'000.- erzielen. Er sei - so die Vorinstanz weiter - im Unfallzeitpunkt bereits während einer längeren Zeitspanne wieder im angestammten Beruf beschäftigt gewesen. Es habe sich daher weder um eine Ausnahme gehandelt noch sei der erzielte Verdienst überdurchschnittlich hoch ausgefallen. Dass er in den Jahren 2007-2009 umgeschult worden sei, sei daher für die Bestimmung des Validenlohns irrelevant. Es sei daher der tatsächliche Lohn des Beschwerdegegners heranzuziehen und kein Grund ersichtlich, nicht auf den von der Suva am 30. August 2020 ermittelten, von ihm während eines Jahres vor dem Unfall erzielten Verdienst von Fr. 78'267.- abzustellen. Dieser beziehe sich auf die tatsächlich geleisteten Arbeitsstunden bzw. den Lohnersatz als Folge eines vorangehenden Unfalls.