Citation: 9C_512/2016 E. 2.2

2.2. Der Beschwerdeführer rügt eine unkorrekte Sachverhaltsermittlung sowie eine Verletzung von Bundesrecht und von Art. 6 EMRK. Das kantonale Gericht habe zu Unrecht und willkürlich auf die bidisziplinäre Expertise abgestellt, obwohl sowohl das rheumatologische Teilgutachten wie auch die psychiatrische Beurteilung zahlreiche, im Einzelnen gerügte Mängel (dazu nachfolgende E. 3) enthielten. Nachdem eine Schmerzstörung ausgewiesen sei, habe die Vorinstanz bundesrechtswidrig auf eine Prüfung anhand der Indikatoren von BGE 141 V 281 verzichtet. Die Akten liessen eine abschliessende Beurteilung anhand der neuen Standardindikatoren ohnehin gar nicht zu, weshalb die IV-Stelle zu weiteren diesbezüglichen Abklärungen zu verpflichten sei. Die unterlassene Anspruchsprüfung und der fehlende Einbezug behandelnder Spezialisten (Dr. med. H.________ sowie der Ärzte der psychiatrischen Klinik K.________) verletzten zugleich Art. 6 EMRK.