Citation: 8C_909/2017 E. 5.2

5.2. Gestützt auf den Grundsatz von Treu und Glauben und das Verbot des Rechtsmissbrauchs (Art. 5 Abs. 3 BV) sind verfahrensrechtliche Einwendungen so früh wie möglich, d.h. nach Kenntnis eines Mangels bei erster Gelegenheit, vorzubringen. Wer sich auf das Verfahren einlässt, ohne einen Verfahrensmangel bei erster Gelegenheit vorzubringen, verwirkt in der Regel den Anspruch auf spätere Anrufung der vermeintlich verletzten Verfahrensvorschrift (BGE 143 V 66 E. 4.3 S. 69; Urteil 9C_549/2017 vom 13. Februar 2018 E. 3.2). Dr. med. C.________ erstattete sein Gutachten am 28. November 2016. Am 9. Dezember 2016 teilte der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin der IV-Stelle mit, er vertrete bekanntlich ihre Interessen. Erst in der Stellungnahme vom 22. Mai 2017 gegen den Vorbescheid der IV-Stelle vom 20. April 2017 erhob die Beschwerdeführerin die Einwände gemäss E. 5.1 hiervor. Dies war somit verspätet, weshalb darauf nicht einzugehen ist.