Citation: 8C_98/2023 E. 5.1

5.1. Die Vorinstanz ermittelte den Invaliditätsgrad mittels Einkommensvergleichs. Sie erwog, der Beschwerdeführer habe als einzelzeichnungsberechtigter Gesellschafter und Vorsitzender der Geschäftsführung der inzwischen aufgelösten B.________GmbH über das Gesellschaftskapital verfügen und sämtliche Entscheidungen der GmbH allein treffen können, weshalb er, obwohl formellrechtlich Arbeitnehmer, unfallversicherungsrechtlich einem Selbstständigerwerbenden gleichzustellen sei. Sie prüfte sodann, ob für die Berechnung des Valideneinkommens auf den während einer längeren Zeitspanne erzielten Durchschnittsverdienst abgestellt werden könne. Sie verneinte dies und bestimmte das Valideneinkommen stattdessen anhand der Tabellenlöhne der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung 2016 des Bundesamtes für Statistik (LSE), was unter Berücksichtigung der betriebsüblichen Arbeitszeit von 41,4 Stunden pro Woche für das Jahr 2016 einen Validenlohn von Fr. 78'457.- ergab. Das Invalideneinkommen ermittelte sie anhand der Tabelle TA1, Total, Kompetenzniveau 1, Männer, was bei einer betriebsüblichen Arbeitszeit von 41,7 Stunden pro Woche ein Einkommen von Fr. 66'803.- bedeutete. Davon gewährte sie in Bestätigung des Einspracheentscheids der Suva einen Abzug von 5 %, woraus ein Invalideneinkommen von Fr. 63'463.- resultierte. Die Gegenüberstellung der beiden Vergleichseinkommen ergab einen Invaliditätsgrad von gerundet 19 %.