Citation: 8C_155/2022 E. 3.2.1

3.2.1. Zu den Vorbringen des Beschwerdeführers im letztinstanzlichen Verfahren, die im Wesentlichen in einer Wiederholung der im kantonalen Prozess vorgebrachten Einwände gegen die Beweistauglichkeit der bidisziplinären Expertise des PD Dr. med. C.________ und des Dr. med. D.________ bestehen, hat die Vorinstanz zunächst Folgendes erwogen: Der psychiatrische Sachverständige habe sämtliche subjektiv angegebenen Beschwerden erfragt und abgehandelt. Namentlich sei er auf die Schlafstörungen und die damit einhergehende Tagesmüdigkeit eingegangen. Diese habe sich jedoch nicht mit dem Aktivitätsniveau im Alltag sowie den bestehenden Ressourcen in Einklang bringen lassen. Vor diesem Hintergrund sei nicht davon auszugehen, dass der psychiatrische Experte eine allfällige Dissimulation (absichtliches Verbergen vorhandener körperlicher oder psychischer Krankheitssymptome oder Beeinträchtigungen [im Gegensatz zu Aggravation]; vgl. Pschyrembel, Klinisches Wörterbuch, 268. Aufl., Berlin/Boston 2020, S. 384) übersehen habe. Namentlich habe der Beschwerdeführer angegeben, er treffe sich regelmässig mit Kollegen, pflege Kontakt zu seiner Ursprungsfamilie und beschreibe die Beziehung zur Ehefrau und den gemeinsamen Kindern als gut. Der Gutachter habe zudem festgehalten, dass die qualitativen Funktionsfähigkeiten, die mit den ICF-Kriterien (International Classification of Functioning) abgebildet werden könnten (Fähigkeit zur Anpassung an Regeln und Routinen; Fähigkeit zur Planung und Strukturierung von Aufgaben; Flexibilität und Umstellungsfähigkeit; Fachliche Kompetenz; Entscheidungs- und Urteilsfähigkeit; Durchhaltefähigkeit; Selbstbehauptungsfähigkeit; Kontaktfähigkeit zu Dritten), nicht beeinträchtigt gewesen seien.