Citation: 1P.726/2004 07.01.2005 E. 1

1.1 Der angefochtene Entscheid über die Abweisung des Ablehnungsbegehrens und die Überweisungsverfügung des Untersuchungsrichters schliesst das Strafverfahren nicht ab, sondern lässt im Gegenteil dessen Fortführung zu. In Bezug auf die Ausstandsfrage handelt es sich um einen Zwischenentscheid im Sinne von Art. 87 Abs. 1 OG, gegen den die staatsrechtliche Beschwerde zulässig ist. Die Beschwerdeführerin ist nach Art. 88 OG befugt, sich gegen die Abweisung ihrer Ausstandsrüge - somit gegen Ziff. 1 des Urteils vom 8. November 2004 - zur Wehr zu setzen. Da die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen erfüllt sind, ist auf die Ausstandsrüge grundsätzlich einzutreten. 1.2 Nicht einzutreten ist auf die Beschwerde, soweit die Aufhebung des gesamten Entscheides vom 8. November 2004 verlangt wird. Es ist nicht ersichtlich, inwiefern die Beschwerdeführerin durch den Umstand, dass das Strafverfahren an das Bezirksgericht überwiesen wird, einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil rechtlicher Natur erleiden soll (Art. 87 Abs. 2 OG). Der Nachteil ist nur dann rechtlicher Art, wenn er auch durch einen für die Beschwerdeführerin günstigen Endentscheid nicht mehr behoben werden könnte. Mit der Weiterführung des Strafverfahrens wird der Beurteilung der Schuldfrage nicht vorgegriffen, und der Beschuldigten bleiben sämtliche Verteidigungsrechte gewahrt (vgl. BGE 115 Ia 311 E. 2c S. 315). Auf den Antrag, das gesamte Urteil vom 8. November 2004 sei aufzuheben, ist darum nicht einzutreten. 1.3 Nach Art. 90 Abs. 1 lit. b OG muss eine staatsrechtliche Beschwerde überdies die wesentlichen Tatsachen und eine kurz gefasste Darlegung darüber enthalten, welche verfassungsmässigen Rechte inwiefern durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sind. Im staatsrechtlichen Beschwerdeverfahren prüft das Bundesgericht nur klar und detailliert erhobene und, soweit möglich, belegte Rügen (BGE 130 I 258 E. 1.3 S. 262; 125 I 71 E. 1c S. 76; 122 I 70 E. 1c S. 73 mit Hinweisen). Auf rein appellatorische Kritik am angefochtenen Urteil tritt es nicht ein (BGE 130 I 258 E. 1.3 S. 262). Die Beschwerde vermag diesen Anforderungen - wie nachfolgend zu zeigen sein wird - über weite Strecken nicht zu genügen.