Citation: 6B_231/2010 22.07.2010 E. 1.4

1.4.1 Soweit die Beschwerdeführerin die Verletzung der aus dem Grundsatz "in dubio pro reo" abgeleiteten Beweislastregel rügt und Art. 6 Ziff. 2 EMRK sowie Art. 32 BV verletzt sieht (Beschwerde S. 5 und 11 f.), ist ihr Vorbringen unbegründet. Die Vorinstanz gelangt gestützt auf verschiedene Beweismittel zur Überzeugung, dass deren inkriminierte Äusserungen unwahr seien. Ergänzend bemerkt sie, dass die Beschwerdeführerin Gegenteiliges nicht habe beweisen können. Damit hält die Vorinstanz im Ergebnis fest, dass die Beschwerdeführerin zu den für sie ungünstigen Beweisergebnissen keine plausiblen entlastenden Umstände vorzubringen vermag. Dies ist verfassungs- und konventionsrechtlich nicht zu beanstanden. Die Vorinstanz stützt den Schuldspruch nicht auf den Vorwurf, die Beschwerdeführerin habe ihre Unschuld nicht nachgewiesen. Auch geht sie nicht davon aus, die Beschwerdeführerin habe ihre Unschuld zu beweisen. Mithin überbindet sie ihr offenkundig nicht die Beweislast. 1.4.2 Die von der Beschwerdeführerin gegen die vorinstanzliche Beweiswürdigung erhobenen Einwände (Beschwerde S. 8 ff.) haben appellatorischen Charakter, stellt sie doch der Würdigung der Vorinstanz lediglich ihre eigene Sicht der Dinge gegenüber, ohne zu erörtern, inwiefern der angefochtene Entscheid (auch) im Ergebnis verfassungswidrig sein sollte. Die Beschwerdeführerin bringt beispielsweise vor, die Vorinstanz lege nicht dar, weshalb die erste Einschätzung der Ärzte unbeachtlich sei (Beschwerde S. 8). Diese Rüge ist zum einen unbegründet (vgl. den vorinstanzlichen Entscheid S. 5 und das erstinstanzliche Urteil S. 8). Zum anderen erörtert die Beschwerdeführerin einzig, wie die ärztliche Beurteilung ihrer Meinung nach richtigerweise zu würdigen gewesen wäre. Dieses appellatorische Vorbringen vermag keine Willkür respektive keine Verletzung der Unschuldsvermutung darzutun (vgl. dazu BGE 135 V 2 E. 1.3 S. 4 f.; 127 I 38 E. 2a S. 41; je mit Hinweisen). Soweit die Beschwerdeführerin in diesem Zusammenhang das Arztgeheimnis als verletzt rügt, ist ihr Vorbringen ungenügend substanziiert. Ebenso wenig zeigt sie eine Verfassungsverletzung auf, indem sie ausführt, wie ihre Aussagen sowie die Zeugenaussagen ihrer Mutter und von D.________ zu berücksichtigen gewesen wären (Beschwerde S. 9 ff.). Die Beschwerdeführerin beanstandet zu Unrecht, die Vorinstanz berücksichtige den in einem Schlussbericht zur Besuchsbegleitung beschriebenen Widerstand von C.X.________ gegenüber seinem Vater nicht (Beschwerde S. 10). Die Vorinstanz lässt dieses Verhalten von C.X.________ ausdrücklich in ihre Beweiswürdigung einfliessen (angefochtenes Urteil S. 7). Entgegen dem Dafürhalten der Beschwerdeführerin (Beschwerde S. 9) verfällt die Vorinstanz auf jeden Fall nicht allein deshalb in Willkür, wenn sie ein Beweismittel einzig zu ihren Ungunsten würdigt. Insgesamt zeigt die Beschwerdeführerin nicht auf, dass und inwiefern das vorinstanzliche Beweisergebnis schlechterdings nicht mehr vertretbar sein sollte, und eine Verletzung der Unschuldsvermutung ist nicht ersichtlich. 1.4.3 Soweit die Beschwerdeführerin geltend macht, die Vorinstanz habe in Verletzung ihres rechtlichen Gehörs die Einvernahme mehrerer Zeugen unterlassen, ist ihre Rüge unbegründet. Eine Verletzung des rechtlichen Gehörs liegt nicht vor, wenn eine Behörde auf die Abnahme beantragter Beweismittel verzichtet, weil sie aufgrund der bereits abgenommenen Beweise ihre Überzeugung gebildet hat und ohne Willkür in vorweggenommener Beweiswürdigung annehmen kann, dass ihre Überzeugung durch weitere Beweiserhebungen nicht geändert würde (BGE 134 I 140 E. 5.3 S. 148 mit Hinweisen). Die Vorinstanz legt eingehend dar, weshalb sie die Einvernahme zusätzlicher Personen unterlässt (angefochtenes Urteil S. 9 f.). Beispielsweise hält sie zutreffend fest, dass die behaupteten Tätlichkeiten in der Zeit vom 24. Dezember 2005 bis zum 17. Januar 2006 erfolgt sein müssten. Da die Zeugin F.________ erstmals am 30. Juni 2007 Kontakt zu C.X.________ und seinen Eltern gehabt habe, könne sie über keine eigenen Wahrnehmungen aus der fraglichen Zeit berichten. Was die Beschwerdeführerin vorbringt (Beschwerde S. 5 ff.), überzeugt nicht und vermag die vorinstanzliche antizipierte Beweiswürdigung nicht zu erschüttern. Ob der Beschwerdegegner, wie die Beschwerdeführerin behauptet, tatsächlich am 22. Oktober 2005 sein 14-tägliches Besuchsrecht (im Rahmen dessen es zu Übergriffen gekommen sein soll) ausübte, nachdem ihm gemäss eheschutzrichterlicher Verfügung am 15. und 29. Oktober 2005 ein Nachmittag mit seinem Sohn zustand (vorinstanzliche Akten act. 6/1/4, vgl. auch act. 6/1/5), kann deshalb offengelassen werden, scheint aber zumindest fraglich zu sein.