Citation: 8C_385/2023 E. 7.3

7.3. Schliesslich geht es mit der Beschwerdeführerin nicht an, im Rahmen der umfassenden Neuprüfung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades ohne Bindung an frühere Beurteilungen (vgl. hiervor E. 5.1 f.) eine relevante Verschlechterung der gesundheitlichen Verhältnisse mit der Begründung zu verneinen, die bei Neuanmeldung gemäss beweiskräftigem Asim-Gutachten nunmehr massgebenden medizinischen Tatsachen entsprächen in weiten Teilen Befunden der behandelnden Ärzte im Vergleichszeitpunkt, als der Leistungsanspruch letztmals umfassend geprüft und verneint worden sei. Wie erwähnt steht fest (E. 5.3) und ist unbestritten, dass sich die Beschwerdegegnerin mit ursprünglich am 22. Mai 2017 verfügter Verneinung eines Rentenanspruchs ausdrücklich nicht auf die abweichenden medizinischen Beurteilungen der behandelnden Ärzte, sondern auf die medizinischen Tatsachenfeststellungen gemäss ZIMB-Gutachten abstützte.