Citation: C 25/01 20.12.2002 E. A

Mit zwei Verfügungen vom 19. Juni 1997 lehnte das Kantonale Amt für Industrie, Gewerbe und Arbeit, Zürich (seit 1. April 1998: Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Zürich, nachfolgend: AWA), die Gesuche des 1963 geborenen J.________ um Zustimmung zum Besuch eines Jahresintensivkurses an der Academy of Contemporary Music, Zürich (nachfolgend: ACM), vom 20. Oktober 1997 bis 2. Oktober 1998 sowie um Ausbildungszuschüsse ab. Die dagegen erhobene Beschwerde, mit welcher sinngemäss die Übernahme der Kurskosten in der Höhe von ungefähr Fr. 10'020.- beantragt wurde, wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich ab (Entscheid vom 16. Juni 1999). Auf Verwaltungsgerichtsbeschwerde hin erwog das Eidgenössische Versicherungsgericht, anhand der vorhandenen Akten lasse sich nicht abschliessend beurteilen, ob sich die Anforderungen an die Gitarrenlehrkräfte in der Weise gewandelt hätten, dass sich die Beschränkung ihrer Kenntnisse auf die klassische Harmonielehre nunmehr als Lücke in der Ausbildung erweise, zufolge welcher die Vermittlungsfähigkeit auf dem heutigen Arbeitsmarkt unmöglich oder stark erschwert seien. Mit Urteil vom 26. Mai 2000 hiess es die Verwaltungsgerichtsbeschwerde in dem Sinne gut, dass es den vorinstanzlichen Entscheid vom 16. Juni 1999 und die beiden Verfügungen vom 19. Juni 1997 aufhob und die Sache an das AWA zurückwies, damit es nach erfolgten Abklärungen im Sinne der Erwägungen neu verfüge. In Nachachtung des letztinstanzlichen Urteils holte das AWA bei der Musik-Hochschule Winterthur/Zürich (nachfolgend: Musik-Hochschule) und beim Schweizerischen Musikpädagogischen Verband, Bassersdorf (nachfolgend: SMPV), sowie bei J.________ zusätzliche Auskünfte ein. Gestützt darauf lehnte es mit Verfügung vom 5. September 2000 das Gesuch um Zustimmung zum Besuch des Jahresintensivkurses an der ACM erneut ab.