Citation: 9C_5/2021 E. A

Der 1984 geborene A.________ war zuletzt als Küchenhilfskraft erwerbstätig gewesen, als er sich im Dezember 2012 unter Hinweis auf chronische Rückenschmerzen sowie eine Adipositas bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug anmeldete. Die IV-Stelle Bern lehnte einen Rentenanspruch des Versicherten nach medizinischen und beruflichen Abklärungen mit Verfügung vom 17. September 2015 bei einem Invaliditätsgrad von 31 % ab. Im Mai 2017 meldete sich der Versicherte erneut bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an und machte eine Verschlechterung seines Gesundheitszustandes geltend. Die IV-Stelle Bern trat auf dieses Neuanmeldegesuch ein und tätigte medizinische Abklärungen, insbesondere holte sie beim Zentrum für Medizinische Begutachtung (ZMB) eine polydisziplinäre (Allgemeine Innere Medizin, Orthopädie, Psychiatrie und Psychotherapie sowie Neuropsychologie) Expertise ein (Gutachten vom 4. April 2019 und Stellungnahme zu Zusatzfragen vom 28. Mai 2019). Daraufhin sprach sie dem Versicherten mit Verfügung vom 28. Februar 2020 bei einem Invaliditätsgrad von 67 % ab 1. November 2017 eine Dreiviertelsrente der Invalidenversicherung zu.