Citation: 5A_429/2014 E. 1

Ihr Ausstandsbegehren begründen die Beschwerdeführer damit, dass Bundesrichter von Werdt und Gerichtsschreiber Füllemann in der genau gleichen Sache mit Urteilen 5A_886/2013 vom 20. Dezember 2013 und 5A_72/2014 vom 30. Januar 2014 tätig gewesen seien. Sie berufen sich auf die Ausstandsgründe gemäss Art. 34 Abs. 1 lit. b und lit. e BGG. Die Mitwirkung in einem früheren Verfahren bildet für sich allein kraft ausdrücklicher Gesetzesvorschrift keinen Ausstandsgrund (Art. 34 Abs. 2 BGG). Inwiefern ein Ausstandsgrund gleichwohl vorliegen könnte, wird von den Beschwerdeführern weder dargetan noch in tatsächlicher Hinsicht glaubhaft gemacht (Art. 36 Abs. 1 BGG; vgl. BGE 105 Ib 301 E. 1c S. 304). Diese Feststellung, dass keine nach Massgabe des Gesetzes geeigneten Ausstandsgründe geltend gemacht werden und dass damit die Eintretensvoraussetzung für ein Ausstandsverfahren fehlt, darf die in der Sache zuständige Abteilung unter Mitwirkung auch der Gerichtspersonen treffen, gegen die sich das unzulässige Ausstandsbegehren richtet (vgl. BGE 105 Ib 301 E. 1c S. 304). Auf das Ausstandsbegehren ist nicht einzutreten. Der Spruchkörper kann durch das Informatikprogramm CompCour gebildet werden (vgl. Geschäftsbericht des Bundesgerichts 2013 S. 12).