Citation: 6B_117/2024 E. 5.2.5

5.2.5. Die Vorinstanz fasst zusammen, der Beschwerdeführer lebe seit 31 Jahren in der Schweiz. Doch seine Integration sei höchstens durchschnittlich. Er sei zwar erwerbstätig gewesen und habe den Unterhalt für sich und seine Familie überwiegend selbst bestreiten können. Doch sei in sprachlicher, kultureller und sozialer Hinsicht kaum eine Integration auszumachen. Die Wiedereingliederung in Sri Lanka sei möglich, zumal er die prägende Kindheit und Jugend dort verbracht habe. Es könne im Rahmen der Härtefallprüfung nicht ausgeblendet werden, dass die familiäre Beziehung wegen Verfehlungen des Beschwerdeführers während langer Zeit stark belastet worden sei. Seine Ex-Frau und die gemeinsamen Kinder hätten zwischenzeitlich bei Verwandten unterkommen und ein gerichtliches Annäherungs-, Kontakt- und Rayonverbot gegen ihn erwirken müssen. Auch die Anlasstat gehe auf die familiären Konflikte zurück. Die Vorinstanz übersieht nicht, dass sich die Beziehung zwischen dem Beschwerdeführer und seiner Ex-Frau normalisiert hat und dass er sein Besuchsrecht zu den gemeinsamen Kindern nach längerer Zeit wieder wahrnimmt. Sie gelangt jedoch zum Schluss, dass keine nahe, echte und tatsächlich gelebte familiäre Beziehung im Sinne von Art. 13 BV und Art. 8 EMRK besteht und verneint einen schweren persönlichen Härtefall.