Citation: 4A_142/2018 E. 3.2

3.2. Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers wird durch dieses Ergebnis auch nicht der Arbeitnehmerschutz umgangen und der Scheinselbständigkeit Tür und Toren geöffnet. Diese Behauptung beruht auf der sich als unbegründet erwiesenen Prämisse, dass aus dem "transfer letter" auf eine (konkludente) Auflösung des zur schwedischen Konzerngesellschaft bestehenden Arbeitsverhältnisses geschlossen werden könne. Der Beschwerdeführer beanstandet schliesslich die rechtliche Qualifizierung des "transfer letter" als Entsendevertrag. Der Vertrag sei mit der empfangenden und nicht der entsendenden Gesellschaft abgeschlossen worden. Es ist indessen irrelevant, ob es sich beim "transfer letter" um einen Entsende- oder - zugegebenermassen wohl zutreffender - um einen Empfangs- respektive Transfervertrag handelt. Es ist einzig rechtserheblich, dass der "transfer letter" keinen Arbeitsvertrag darstellt und das Arbeitsverhältnis auch nicht später durch konkludentes Verhalten überging. Demnach schloss die Vorinstanz zutreffend, die Beschwerdegegnerin sei für die geltend gemachte Forderung aus Arbeitsvertrag nicht passivlegitimiert.