Citation: K 57/04 24.08.2004 E. 4

Die Krankenkasse, an welche die Vorinstanz die Sache zurückgewiesen hat, wird über den Taggeldanspruch des Beschwerdeführers ab 23. Dezember 1999 neu verfügen. Dabei hat sie davon auszugehen, dass der Versicherte ab dem erwähnten Datum grundsätzlich Anspruch auf 90 Taggelder zu Fr. 150.- hat, wobei sie mangels Angaben in den Akten zur wirtschaftlichen Situation abzuklären hat, ob eine Überentschädigung im Sinne von Art. 122 KVV vorliegt. Diesfalls hätte die ÖKK die Taggelder entsprechend zu kürzen. Eine Kürzung wäre jedoch nur möglich, wenn die Voraussetzungen für eine Rückforderung erfüllt sind, da die Taggelder teilweise (13 x Fr. 150.- bis 31. Januar 2000) und Fr. 33.- (ab 1. Februar 2000) bereits ausgerichtet worden sind.