Citation: U 16/03 22.02.2006 E. 4

Strittig ist, ob zwischen dem Gesundheitsschaden und dem Unfallereignis ein natürlicher und ein adäquater Kausalzusammenhang bestehen. Die Vorinstanz verneinte bereits einen natürlichen Kausalzusammenhang aufgrund der mangelnden Schwere des Unfallereignisses. Diese Auffassung steht in Widerspruch zu den Würdigungen der Gutachter. Dr. med. Z.________ (Gutachten vom 19. Oktober 1999 S. 8 unten) hielt fest, dass bei dem geschilderten Unfall eine Diskushernie entstehen könne, doch sei die Wahrscheinlichkeit bei einer gesunden Wirbelsäule mit gesunden Bandscheiben sehr gering (möglich). Bei einer vorgeschädigten Bandscheibe könnte eine Diskushernie im Sinne einer Teilkausalität mit vorübergehender Verschlechterung bis zum Erreichen des Status quo ante/sine entstehen (wahrscheinlich). Prof. Dr. med. P.________ fasste seine Beurteilung der Kausalitätsfrage in dem Sinne zusammen, dass der Unfallhergang sicher geeignet gewesen sei, "eine (L4/L5) oder mehrere (zusätzlich L1/L2) Diskushernien zu verursachen und zwar auch ohne wesentlich vorbestehende degenerative Veränderungen" (Gutachten vom 28. Februar 2000 S. 7 unten).