Citation: 7B_264/2022 E. 5.1

5.1. Er begründet dies damit, dass von der ursprünglich per Strafbefehl ausgesprochenen bedingten Geldstrafe von Fr. 6'000.-- und der Busse von Fr. 1'700.-- im Berufungsverfahren nur noch eine Busse von Fr. 220.-- übriggeblieben sei. Es widerspreche jeglicher Logik und dem gesunden Menschenverstand, dass er dennoch Fr. 2'780.-- Verfahrenskosten sowie Anwaltskosten von Fr. 5'067.60 bezahlen müsse. Warum die Vorinstanz bei der Verlegung der Kosten- und Entschädigungsfolgen Recht verletzen sollte, ist mit diesen Ausführungen nicht dargetan. Die Vorinstanz stützt sich auf die einschlägigen strafprozessualen Bestimmungen (namentlich Art. 426 Abs. 1 und Art. 436 Abs. 1 StPO) sowie die hierzu ergangene Rechtsprechung, wobei vom Gesetz klar vorgesehen ist, dass die beschuldigte Person auch bei einem Teilfreispruch (bzw. teilweisem Obsiegen, vgl. Art. 428 Abs. 1 StPO) kostenpflichtig wird. Dass die Verfahrenskosten mit der ausgesprochenen Strafe (Geldstrafe oder Busse) in ein Missverhältnis treten können, ist hinzunehmen: Wie in anderen Kantonen auch, richtet sich die Bemessung der Gebühren in Strafrechtssachen gemäss der Justiz-Kostenverordnung des Kantons Luzern vom 26. März 2013 (JusKV; SRL Nr. 265) prinzipiell nach dem Aufwand (vgl. § 15 ff. JusKV) - und nicht etwa, wie im Zivilprozess, nach dem Streitwert (§ 3 ff. JusKV). Die vorinstanzliche Kostenfestsetzung und -verteilung gibt somit zu keinerlei Beanstandungen Anlass.