Citation: 6B_4/2019 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz erwägt, es sei nicht ersichtlich, dass die Staatsanwaltschaft für Verfahrensverzögerungen oder gar unverhältnismässig lange Verfahrensunterbrüche verantwortlich sei. Vielmehr habe der Beschwerdeführer prozessuale Handlungen vorgenommen, die das Verfahren verzögert hätten. Er habe wiederholt den Anwalt gewechselt, gegen verschiedene Entscheide der Strafbehörden Rechtsmittel eingelegt, diverse Ausstandsbegehren gestellt und Strafanzeigen gegen die Strafverfolgungsbehörden sowie verschiedene Personen eingereicht. Des Weiteren habe er zahlreiche Termine verschoben, Fristen verlängert und sich geweigert, an verschiedenen Einvernahmen teilzunehmen. Durch sein Verhalten habe er Einvernahmen veranlasst und verlängert. Ferner habe die Verteidigung unaufgefordert Eingaben verfasst, die teilweise ohne Belang und in diesem Ausmass unnötig gewesen seien. Dieses Verhalten habe den Eintritt der Verjährung verursacht. Zwar sei das Verfahren nicht umgehend nach Eintritt der Verjährung, sondern erst drei Jahre später eingestellt worden. Dies könne der Staatsanwaltschaft jedoch nicht vorgeworfen werden, da mehrere vom Beschwerdeführer geführte Beschwerden pendent gewesen seien und die Staatsanwaltschaft die Entscheide der angerufenen Instanzen habe abwarten müssen. Es liege somit kein Verstoss gegen das Beschleunigungsgebot im Sinne von Art. 5 StPO vor (Beschluss S. 5 ff.).