Citation: 6B_1104/2022 E. 1.3.4

1.3.4. Wenn der Beschwerdeführer sodann vorbringt, die Vorinstanz gehe mit dem Erstgericht davon aus, dass die Software D.________ per Ende 2012 fertiggestellt gewesen sei, weshalb sie die Bilanzierbarkeit und die Sanierungaussichten falsch beurteilt habe, kann ihm nicht gefolgt werden. Die Vorinstanz hält explizit fest, dass eine Bilanzierung der Entwicklungskosten für die Software höchstens zu Veräusserungswerten hätte erfolgen dürfen und dass die Software nach Wegfall der Vertriebsgesellschaft infolge des Konkurses der Gesellschaft E.________ im August 2012 nicht mehr vermarktbar war. Sie stützt sich dabei im Übrigen auf die Feststellungen des Beschwerdeführers selbst, wonach der einzige Hoffnungsschimmer - die Software - damals noch nicht verkäuflich war. Es ist daher auch nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz die Rekapitalisierungschancen für 2013 als nicht mehr gegeben beurteilt. Der Beschwerdeführer bringt nichts vor, was diese Einschätzung als willkürlich erscheinen liesse. Er macht insbesondere weder geltend noch begründet er, dass 2013, anders als während der Suche ab Frühjahr 2012, konkret Investoren in Sicht gewesen wären. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers beurteilt die Vorinstanz auch die frühere Investorensuche ohne Willkür als erfolglos. Dies namentlich trotz der gelungenen Zwischenfinanzierung über Fr. 300'000.-- und der Kapitalerhöhung um Fr. 125'000.--. im November 2012. Nach Angaben des Beschwerdeführers selbst hätte mindestens 1 Mio. Fr. kurzfristig beschafft werden müssen. Zudem waren die Einlagen aufgrund der bestehenden Verbindlichkeiten praktisch umgehend auf die Hälfte geschrumpft. Es kann auf das zur definitiven Überschuldung per Ende 2012 bereits Gesagte sowie die zutreffenden Erwägungen der Vorinstanz verwiesen werden. Darin liegt keine Verletzung der Unschuldsvermutung. Soweit der Beschwerdeführer nunmehr von Kapitalbeschaffungsbemühungen erst ab November 2012 spricht, geht er von einem nicht massgebenden Sachverhalt aus, ohne Willkür darzutun. Im Übrigen lässt er ausser Acht, dass der damit betraute spätere Privatkläger nach seiner eigenen Darstellung bereits im Juni/Juli 2012 das Handtuch warf.