Citation: 2C_376/2021 E. 2.3.3

2.3.3. Die Beschwerdeführerin hat ihr Gesuch um Akteneinsicht am 21. April 2021 und somit nach dem angefochtenen Entscheid vom 24. Februar 2021 gestellt. Eine allfällige Verletzung des Anspruchs auf Akteneinsicht würde daher nicht zu einem Mangel des im betreffenden Zeitpunkt bereits gefällten Entscheids führen und vermöchte daher auch dessen Aufhebung nicht zu begründen. Im Übrigen hat die Vorinstanz in ihrer Stellungnahme ausgeführt, dass sämtliche Aktenstücke dem Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin zugestellt und alle angeblich fehlenden Schriftstücke bei der Rücksendung vorhanden gewesen seien. Es könne sich bei der beanstandeten Vorenthaltung von Beweismitteln nur um ein Versehen des Rechtsvertreters handeln, der die Nummerierung der einzelnen Schriftstücke aus den verschiedenen vorangegangenen Verfahren missverstanden habe. Nur die Akten des Verwaltungsgerichts Nr. 24 (Empfangsbestätigung der Post betreffend Zustellung der Gerichtsurkunde an den Rechtsvertreter) sowie Nr. 25 (Akteneinsichtsgesuch des Rechtsvertreters vom 21. April 2021) seien an diesen tatsächlich nicht zugestellt worden. Wie die Vorinstanz zutreffend ausführt, ist dabei nicht ersichtlich, inwiefern das rechtliche Gehör verletzt worden sein könnte. Die Gerichtsurkunde hat der Rechtsvertreter unbestritten in Empfang genommen und das Gesuch um Akteneinsicht hat er selber verfasst, womit ihm dessen Inhalt bereits bekannt war.