Citation: 8C_378/2018 E. 6.3

6.3. Schliesslich zielen auch die Einwände gegen die vorinstanzlichen Ausführungen zur Indikatorenprüfung ins Leere. Denn ob und in welchem Umfang die ärztlichen Feststellungen anhand der rechtserheblichen Indikatoren auf Arbeitsunfähigkeit schliessen lassen, ist als Rechtsfrage frei überprüfbar (BGE 141 V 281 E. 7 S. 308 f.). Aus den Akten schloss das kantonale Gericht, die diagnoserelevanten Befunde und Symptome seien nicht stark ausgeprägt. Die Beschwerdeführerin beschreibe sich selbst als durchsetzungsfähig. Nebst guten beruflichen und schulischen Ressourcen werde ihr auch eine gute Intelligenz attestiert. Ein sozialer Rückzug lasse sich nicht feststellen. Sie sei vielmehr gut vernetzt und verfüge über mobilisierbare Ressourcen. Einige therapeutische Optionen nehme sie zwar wahr, aber eine stationäre Behandlung lehne sie grundlos ab. Die funktionellen Auswirkungen der diagnostizierten Gesundheitsstörungen seien unter dem Blickwinkel der Standardindikatoren nicht überwiegend wahrscheinlich nachgewiesen. Entscheidend bleibt letztlich immer die Frage der funktionellen Auswirkungen einer Störung, welche im Rahmen des Sozialversicherungsrechts abschliessend nur aus juristischer Sicht beantwortet werden kann (E. 4.2 hievor). Was die Versicherte hiegegen vorbringt, ist nicht geeignet, entgegen dem angefochtenen Entscheid auf die Rechtserheblichkeit der attestierten Arbeitsunfähigkeit von 30% in leidensangepasster Tätigkeit zu schliessen, welche laut asim-Gutachten im Wesentlichen auf der psychiatrischen Diagnose einer Persönlichkeitsakzentuierung beruht.