Citation: 2P.263/2001 05.11.2001 E. 1

1.-a) Am 17. September 2001 stellte R.________ dem Obergericht des Kantons Schaffhausen ein Gesuch um Normenkontrolle, wobei er insbesondere beantragte, Ziffer 8e der Schaffhauser Wegleitung zur Steuererklärung 2001 A (betreffend Lidlohnbesteuerung) sei aufzuheben und es seien die erforderlichen Anordnungen für eine gesetzmässige Besteuerung zu treffen. In verfahrensrechtlicher Hinsicht stellte er das Gesuch, im Interesse eines wirksamen Rechtsschutzes sei dem Normenkontrollbegehren aufschiebende Wirkung zu erteilen bzw. der Ziffer 8e der Schaffhauser Wegleitung zur Steuererklärung 2001 A faktisch suspendierende Wirkung zuzuerkennen. Der Vizepräsident des Obergerichts des Kantons Schaffhausen wies R.________ am 19. September 2001 darauf hin, dass das Obergericht auf das Normenkontrollgesuch kaum werde eintreten können, und er räumte ihm, um ihm unnötige Kosten zu ersparen, Gelegenheit ein, das Gesuch bis spätestens 17. Oktober 2001 zurückzuziehen. Für den Fall, dass R.________ am Gesuch festhalten sollte, wurde er aufgefordert, bis spätestens 17. Oktober 2001 einen Vorschuss für die Staatsgebühr von Fr. 800.-- zu leisten. R.________ zahlte den Vorschuss-Betrag von Fr. 800.-- am 24. September 2001 bei der Post zu Handen des Obergerichts ein. b) Am 8. Oktober 2001 gelangte R.________ mit staatsrechtlicher Beschwerde wegen Rechtsverweigerung bzw. Rechtsverzögerung an das Bundesgericht, mit dem Antrag, das Obergericht sei anzuweisen, die in der Eingabe vom 17. September 2001 beantragte vorsorgliche Massnahme, innerhalb einer richterlich zu setzenden Frist, zu erlassen. c) Am 22. Oktober 2001 wies der Präsident des Obergerichts des Kantons Schaffhausen das Gesuch um aufschiebende Wirkung bzw. um vorsorgliche Massnahmen ab. Zur Begründung führte er, unter Hinweis auf das Schreiben vom 19. September 2001, aus, dass es aufgrund einer summarischen Prüfung sehr fraglich sei, ob das Obergericht überhaupt auf das Normenkontrollgesuch eintreten könne, sodass die - im Verfahren der abstrakten Normenkontrolle strengen - Voraussetzungen für die Gewährung der aufschiebenden Wirkung gemäss Art. 55 Abs. 1 des Schaffhauser Gesetzes über den Rechtsschutz in Verwaltungssachen vom 20. September 1971 (Verwaltungsrechtspflegegesetz; VRG/SH) nicht erfüllt seien. Mit Schreiben vom 25. Oktober 2001 setzte der Präsident der II. öffentlichrechtlichen Abteilung des Bundesgerichts R.________ unter Hinweis auf die Verfügung des Obergerichtspräsidenten vom 22. Oktober 2001 Frist bis 2. November 2001, um die staatsrechtliche Beschwerde zurückzuziehen bzw. sich zur Gegenstandslosigkeit und zur Kostenfolge zu äussern. Ergänzend wurde darauf hingewiesen, dass die Beschwerde - wegen der spezifischen Natur des beim Obergericht eingeleiteten Verfahrens - wohl kaum Aussicht auf Erfolg gehabt hätte. d) Am 30. Oktober 2001 reichte R.________ eine Ergänzung zur staatsrechtlichen Beschwerde vom 8. Oktober 2001 mit folgenden Anträgen ein: "1. Aufhebung der Verfügung vom 22. Oktober 2001 des Obergerichts (als Verwaltungsgericht) des Kantons Schaffhausen.