Citation: I 815/06 12.04.2007 E. 4

4.1 Gestützt auf die medizinischen Akten (insbesondere das Gutachten der Medizinischen Abklärungsstelle [MEDAS] X.________ vom 30. August 2004 und die Berichte des Hausarztes Dr. med. B.________, FMH Allgemeine Medizin, vom 12. Februar 2003 und des Dr. med. K.________, Facharzt FMH für Rheumatologie und Rehabilitation, vom 5. Januar 2005 sowie des Psychiaters Dr. med. R.________ vom 28. November 2002) gelangte die Vorinstanz zum Ergebnis, der Versicherten sei aufgrund der diagnostizierten leichten bis mittelgradigen depressiven Episode ohne somatische Symptome und der anhaltenden somatoformen Schmerzstörung sowohl eine Arbeit im angestammten Tätigkeitsfeld, als auch jede andere körperlich leichte bis mittelschwere Tätigkeit im Umfang von 70 % zumutbar. 4.2 In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird nichts vorgebracht, was die Sachverhaltsfeststellung des kantonalen Gerichts als offensichtlich unrichtig erscheinen liesse. Die beschwerdeführerische Kritik, die Vorinstanz habe die in den Berichten der Dres. med. K.________ (vom 5. Januar 2005) und B.________ (vom 12. Februar 2003) erwähnte Fibromyalgie zu Unrecht in Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes unberücksichtigt gelassen, ist unbegründet. Das kantonale Gericht hat beide Berichte in seinem Entscheid erwähnt und die ärztlichen Schlussfolgerungen in die Beweiswürdigung mit einbezogen. Sodann wurde eine Fibromyalgie auch im MEDAS-Gutachten im Rahmen der medizinischen Beurteilung erwähnt, jedoch als Diagnose verworfen, wobei es schlussendlich nicht entscheidend ist, ob ein psychisches Leiden im Sinne einer Somatisierungsstörung und/oder eine zum Formenkreis der rheumatologischen Erkrankungen gehörende Fibromyalgie vorliegt, da die rechtsprechungsgemäss entwickelten Prinzipien zur Klärung der Frage, ob eine somatoforme Schmerzstörung invalidisierenden Charakter hat, bei einer Fibromyalgie analog anzuwenden sind (BGE 132 V 65). Die Expertise der MEDAS erfüllt die von der Rechtsprechung an ärztliche Berichte und Gutachten gestellten Anforderungen (BGE 125 V 352 E. 3a). Da sie für die streitigen Belange umfassend ist, die von der Versicherten geklagten Beschwerden berücksichtigt und begründete Schlussfolgerungen enthält, konnte die Vorinstanz entscheidwesentlich darauf abstellen. Der Bericht des Dr. med. A.________, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 29. Juli 2005 ist nicht zu berücksichtigen, da für die Feststellung des medizinischen Sachverhalts die Verhältnisse im Zeitpunkt des Einspracheentscheids massgebend sind. Die Vorinstanz hat weiter in einleuchtender und nachvollziehbarer Weise dargelegt, weshalb die übrigen bei den Akten liegenden Berichte nicht geeignet sind, die Beweiskraft des MEDAS-Gutachtens umzustossen. Ebenso wenig ist die Sachverhaltsfeststellung im angefochtenen Entscheid unvollständig. Namentlich geht aus den Erwägungen der Vorinstanz hervor, dass der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin sowohl in somatischer als auch psychischer Hinsicht genügend abgeklärt wurde und die entsprechenden Ergebnisse berücksichtigt wurden. Bei der gegebenen Aktenlage konnte das kantonale Gericht zulässigerweise in antizipierter Beweiswürdigung (BGE 124 V 94 E. 4b, 122 V 162 E. 1d; SVR 2005 MV Nr. 1 S. 2 E. 2.3, M 1/02; vgl. auch BGE 131 I 157 E. 3) von weiteren medizinischen Beweismassnahmen absehen. Aus demselben Grund ist auch im letztinstanzlichen Verfahren von der eventualiter beantragten Anordnung eines weiteren medizinischen Gutachtens abzusehen.