Citation: 9C_184/2022 E. A

A.a. Dem 1970 geborenen A.________ wurde mit Verfügungen der IV-Stelle des Kantons St. Gallen vom 28. März und 20. Juni 2002 rückwirkend ab 1. Oktober 2001 eine ganze Invalidenrente zugesprochen. Anlässlich eines im Oktober 2010 eingeleiteten Revisionsverfahrens veranlasste die IV-Stelle polydisziplinäre gutachtliche Abklärungen bei der Medizinischen Begutachtungsstelle Medizinisches Zentrum Römerhof (MZR), Zürich. Gestützt auf deren Expertise vom 19. Juli 2012 wurden die Rentenleistungen per 31. März 2013 aufgehoben (Verfügung der IV-Stelle vom 12. Februar 2013, Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 5. Mai 2015, Urteil des Bundesgerichts 9C_423/2015 vom 22. September 2015). Auf die Anfang September 2017 erfolgte Neuanmeldung trat die IV-Stelle mangels glaubhaft gemachter veränderter Verhältnisse seit der letzten Rentenablehnung nicht ein (Verfügung vom 24. November 2017). Mit Verfügung vom 16. März 2018 forderte die IV-Stelle von A.________ im Zeitraum vom 1. April 2013 bis 31. Mai 2017 zu Unrecht ausbezahlte Rentenbetreffnisse im Betrag von insgesamt Fr. 191'814.- zurück. Die dagegen eingereichte Beschwerde hiess das Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen teilweise gut, hob die angefochtene Verfügung auf und reduzierte den Betrag der Rückforderung infolge Verwirkung der übrigen Ausstände auf Fr. 15'372.- (Entscheid vom 27. August 2019, bestätigt durch BGE 146 V 217). Im April 2019 wurde A.________ erneut bei der IV-Behörde vorstellig. Auch auf diesen Antrag ("Berufliche Integration/Rente") wurde nicht eingetreten, da nicht glaubhaft dargelegt worden sei, dass sich die gesundheitliche Situation massgeblich verschlechtert habe (Verfügung vom 21. Oktober 2019). Die hierauf eingelegte Beschwerde hiess das Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen mit Entscheid vom 17. März 2020 gut, hob die Verfügung auf und wies die IV-Stelle an, auf die Anmeldung betreffend berufliche Eingliederungsmassnahmen einzutreten und die Sache materiell zu beurteilen. Auf die von der Verwaltung geführte Beschwerde trat das Bundesgericht mit Urteil 9C_287/2020 vom 22. September 2020 nicht ein. A.b. Basierend auf neuerlichen medizinischen Abklärungen gelangte die IV-Stelle in der Folge zum Schluss, A.________ sei in der Lage, leidensangepasste Tätigkeiten (leichte bis mittelschwere Verrichtungen ohne Zwangshaltungen und ohne Heben und Tragen von Lasten) im Vollpensum auszuüben; es bestünde daher kein Anspruch auf berufliche Eingliederungsvorkehren (Vorbescheid vom 8. Juni 2021, Verfügung vom 6. August 2021).