Citation: 9C_542/2022 E. 3.1

3.1. Das kantonale Gericht hat im hier angefochtenen Urteil erwogen, im Anschluss an sein Rückweisungsurteil vom 20. Januar 2020 habe die IV-Stelle der Beschwerdeführerin mit Schreiben vom 29. Juli 2020 explizit mitgeteilt, dass der Verlauf der Arbeitsfähigkeit ab dem 2. Februar 2012 abgeklärt werde. Die erst im Beschwerdeverfahren vorgebrachte Rüge, wonach es sich bei der SMAB-Expertise resp. bei den psychiatrischen und onkologischen SMAB-Teilgutachten um unzulässige "second opinions" handle, sei somit klar verspätet. Sodann hat es der SMAB-Expertise Beweiskraft beigemessen und gestützt darauf die Arbeitsunfähigkeit wie folgt festgestellt: 100 % von Januar bis Juli 2012, 25 % von Juli 2012 bis zum 25. April 2017, 100 % vom 25. April bis zum 30. Juni 2017, 50 % vom 1. Juli bis zum 22. August 2017, 70 % vom 23. August bis zum 30. Oktober 2017, 25 % ab dem 1. November 2017. Weiter hat es erwogen, in concreto entspreche die Arbeitsunfähigkeit dem Invaliditätsgrad. Somit habe die Einschränkung im Zeitpunkt des frühest möglichen Rentenbeginns (vgl. Art. 28 Abs. 1 lit. b und c sowie Art. 29 Abs. 1 IVG) am 1. Juli 2013 keinen Rentenanspruch begründet. Im Zusammenhang mit der am 25. April 2017 eingetretenen gesundheitlichen Verschlechterung habe die Versicherte das Wartejahr erneut durchlaufen müssen. Bei dessen Ablauf habe die Einschränkung wiederum lediglich 25 % betragen.