Citation: 2C_258/2015 E. 2.2

2.2. Vorliegend ist Ausgangspunkt des Verfahrens der Widerruf einer Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA, deren Gültigkeitsdauer noch nicht abgelaufen ist. Die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist vorliegend schon aus diesem Grunde zulässig (vgl. BGE 135 II 1 E. 1.2.1; Urteile 2C_748/2014 vom 12 Januar 2015 E. 1.2; 2C_100/2013 vom 20. Juli 2014 E. 1.1; 2C_401/2012 vom 18. September 2012 E. 1.3). Ohnehin aber hat der Beschwerdeführer als (immer noch) mit einer EU-Bürgerin verheirateter Ausländer einen (wenn auch bloss potenziellen; s. dazu nachfolgend E. 2.3) Anspruch auf eine ausländerrechtliche Bewilligung gestützt auf das Freizügigkeitsabkommen (FZA); zudem beruft er sich - im Grundsatz anspruchsbegründend - auf Art. 50 in Verbindung mit Art. 43 AuG (dazu E. 2.4).