Citation: 6B_339/2024 E. 4.2

4.2. Der Beschwerdeführer bringt dagegen im Wesentlichen vor, das Vorantreiben einer Geschäftsidee und die Umsetzung eines in Entwicklung stehenden Geschäftsmodelles (gemäss Anklageschrift) könne von vornherein keine Werterhaltungspflicht begründen. Die Darlehen seien eine Investition in ein risikobehaftetes Start-up gewesen, die in der Hoffnung gewährt worden seien, letztendlich an dessen potenziellem Erfolg zu partizipieren. Die Darlehensgeber hätten zu keinem Zeitpunkt darauf vertrauen können, dass ihre mittels Darlehen getätigten Investitionen bei einem Weiterverkauf der Gesellschaften durch den Beschwerdeführer wieder erhältlich gemacht werden könnten. Die Investition in ein sich im Aufbau befindendes Geschäftsmodell sei nicht geeignet, das Risiko eines Verlustes zu mindern. Aufgrund der Darlehensverträge hafte einzig und allein der Beschwerdeführer. Hätte dieser die Darlehen vollumfänglich für seine Gesellschaften bzw. sein Geschäftsmodell verwendet, wäre sein Vermögen vor und nach den ihm gewährten Darlehen genau gleich gross gewesen. Es wäre mithin auch dann kein aus dem Darlehen resultierender Vermögenswert vorhanden gewesen, der weiterverkauft hätte werden können, um die Darlehenssumme wieder erhältlich zu machen.