Citation: 6B_329/2017 E. 3

Selbst ohne Legitimation in der Sache kann die Beschwerdeführerin ihre Verfahrensrechte als Partei geltend machen, die eine formelle Rechtsverweigerung bewirken, solange sie nicht auf eine materielle Überprüfung des angefochtenen Entscheides hinauslaufen (BGE 141 IV 1 E. 1.1; 136 IV 41 E. 1.4). Gegenstand der Strafanzeige der Beschwerdeführerin bildete das angeblich menschenverachtende und strafbare Verhalten der Angestellten Y.________ und Z.________ vom Sozialzentrum A.________. Sie wurden anzeigegemäss als Beschuldigte erfasst. Nicht ersichtlich ist, weshalb (auch) die Leiterin des Sozialzentrums als Beschuldigte hätte erfasst werden müssen. Von einem Formfehler oder einer Verletzung des rechtlichen Gehörs kann mithin keine Rede sein. Im Übrigen ergibt sich aus dem angefochtenen Entscheid nicht, dass die Beschwerdeführerin diesen Einwand bereits im kantonalen Verfahren vorgetragen hätte. Auf die erstmals vor Bundesgericht erhobene Rüge kann daher auch mangels Ausschöpfung des kantonalen Instanzenzugs nicht eingetreten werden.