Citation: 4A_605/2023 E. 3.2

3.2. Die Beschwerdeführerin erblickt eine Gehörsverletzung darin, dass die Vorinstanz die Eingabe der Beschwerdegegnerin vom 20. März 2023 samt Beilagen an diese retournierte, ohne sie der Beschwerdeführerin zur Kenntnis zuzuleiten. Zunächst ist darauf hinzuweisen, dass die Beschwerdeführerin sich nicht auf eine allfällige Beeinträchtigung von Verfahrensrechten der Beschwerdegegnerin berufen kann, deren Eingabe von der Vorinstanz samt Beilagen an diese zurückgeschickt und damit unbeachtet blieb. Zur Möglichkeit der Beschwerdeführerin, zur Eingabe der Gegenpartei vom 20. März 2023 Stellung zu nehmen, führte die Vorinstanz nachvollziehbar aus, die fragliche Eingabe sei ihr mit Schreiben des Rechtsvertreters der Beschwerdegegnerin vom 23. März 2023 zugestellt worden, womit es ihr möglich gewesen wäre, sich dazu zu äussern. Die Beschwerdeführerin moniert in diesem Zusammenhang zu Unrecht eine Missachtung prozessualer Beweislastregeln. Sie verkennt, dass es die Vorinstanz aufgrund einer Würdigung verschiedener Beweisstücke als erwiesen erachtete, die Beschwerdeführerin habe entgegen ihrer Behauptung tatsächlich Kenntnis von der fraglichen Eingabe erhalten. Damit war die Beweislastverteilung gegenstandslos geworden (vgl. BGE 141 III 241 E. 3.2 mit Hinweisen). Im Übrigen bezeichnet die Beschwerdeführerin die vorinstanzliche Feststellung lediglich als falsch und stellt dieser ihre eigene Ansicht gegenüber, ohne jedoch Willkür (Art. 9 BV) aufzuzeigen. Die Rüge erweist sich als unbegründet. Bleibt es damit bei der vorinstanzlichen Feststellung, dass der Beschwerdeführerin die Eingabe vom 20. März 2023 samt Beilagen vorlag, zielen auch die weiteren auf die gegenteilige Behauptung gestützten Vorbringen in der Beschwerde ins Leere.