Citation: 5A_17/2017 E. 2.3.1

2.3.1. Die Beschwerdeführerin setzt sich mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheides nur unzureichend auseinander und zeigt nicht auf, inwiefern die von der Vorinstanz angeordnete vorläufige Betreuungsregelung angesichts der Tatsache, dass die Kinder seit der Trennung der Parteien, und sogar vor ihrer Trennung, von beiden Elternteilen betreut worden sind, im Ergebnis offensichtlich unbillig wäre und sich als in stossender Weise ungerecht erweisen würde. Ihre Vorbringen erschöpfen sich im Wesentlichen in appellatorischer Kritik, indem sie der Gewichtung der einzelnen Kriterien durch die Vorinstanz ihre Gewichtung dieser Kriterien entgegensetzt und dem Beschwerdegegner wegen einer von ihr vermuteten psychischen Erkrankung die Erziehungsfähigkeit gänzlich abspricht.