Citation: 5A_560/2007 07.01.2008 E. 4

4.1 Schliesslich macht die Beschwerdeführerin geltend, sie habe gegenüber dem Beschwerdegegner am 19. Juni 2004 Schadenersatz im Betrage von EUR 458'000.-- nebst Zins wegen Nichterfüllung seiner vertraglichen Pflichten verlangt. Die Vorinstanz habe verkannt, dass (sinngemäss) mit der Abtretung der Forderung das Recht auf Inkasso gegenüber dem Beschwerdegegner nicht aufgehoben worden sei. 4.2 Im angefochtenen Urteil wurde dazu erwogen, was den Antrag Ziff. 4 (vor Bundesgericht Ziff. 5) der Beschwerdeführerin (Gegenforderung in der Höhe von EUR 458'000.--) betreffe, könne darauf ebenfalls nicht eingetreten werden. Wie bereits das Kantonsgericht einlässlich dargelegt habe, könne ein solcher Anspruch im vorliegenden Verfahren nicht mit Widerklage geltend gemacht werden. Dasselbe gelte im Übrigen für den Antrag Ziff. 6 (vor Bundesgericht Ziff. 7; Verurteilung des Beschwerdegegners zur Übernahme des Schadens infolge der ungerechtfertigten Forderung). Hinzu komme im Falle des Antrags Ziff. 4 (vor Bundesgericht Ziff. 5), dass die Forderung gemäss eigener Darstellung der Beschwerdeführerin der S.________ AG abgetreten worden sei und ihr somit gar nicht zustehe. Weiter sei festzuhalten, dass eine Verurteilung wegen Betrugs im Sinne von Art. 146 StGB selbstverständlich nur im Rahmen eines Strafverfahrens erfolgen könne. Auch auf den Antrag Ziff. 5 (vor Bundesgericht Ziff. 6) könne demnach nicht eingetreten werden. Die Beschwerdeführerin setzt sich mit dem Argument der Vorinstanz, ein Schadenersatz könne im vorliegenden Verfahren nicht mit Widerklage geltend gemacht werden, überhaupt nicht auseinander. Mit Bezug auf den bezifferten Schadenersatzanspruch hat die Vorinstanz eine Doppelbegründung angeführt. Da sich die Beschwerdeführerin nur zur Abtretungsfrage, nicht jedoch zur Unzulässigkeit der Erhebung einer Widerklage äussert, kann auf den Vorwurf insgesamt nicht eingetreten werden (Art. 42 Abs. 2 BG; BGE 133 IV 119). Da die Beschwerdeführerin nicht hinreichend begründet, inwiefern die Nichteintretensentscheide betreffend den Antrag Ziff. 6 (vor Bundesgericht Ziff. 7) und Ziff. 5 (vor Bundesgericht Ziff. 6) bundesrechtswidrig sein sollen, können sie auch im vorliegenden Verfahren nicht gehört werden.