Citation: U 164/03 17.06.2004 E. 1

In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird geltend gemacht, Unfallversicherer und Vorinstanz hätten Verfahrensrechte des Beschwerdeführers verletzt. Darauf ist vorab einzugehen. 1.1 In Bezug auf das Abklärungsverfahren des Leistungsträgers erneuert der Versicherte seinen vorinstanzlichen Einwand, wonach im Zusammenhang mit der Erteilung der Gutachteraufträge und der Möglichkeit, zu den erstatteten Expertisen Stellung zu nehmen, sein Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt worden sei. Was die gehörige Eröffnung der begutachtenden Fachärzte betrifft, hat es mit der Feststellung sein Bewenden, dass der Versicherte von deren Namen, Fachrichtung und beruflichen Stellung spätestens bei der Begutachtung Kenntnis erhielt. Einwendungen formellrechtlicher Art hätte er umgehend anbringen müssen. Dies hat er nicht getan, sondern damit bis zum Beschwerdeverfahren zugewartet. Einen Verfahrensfehler, welcher gegebenenfalls die formelle Zulässigkeit der Gutachten in Frage stellen könnte, hat das kantonale Gericht unter diesen Umständen zu Recht verneint. Dasselbe gilt in Bezug auf das Vorgehen des Unfallversicherers nach Eingang der Expertisen. Es kann hiezu auf die im Wesentlichen zutreffende Begründung im angefochtenen Entscheid verwiesen werden. Auch wenn schliesslich im Vorgehen des Unfallversicherers eine - geringfügige - Gehörsverletzung gesehen werden könnte, ist diese als im kantonalen Verfahren geheilt zu betrachten. 1.2 Der Beschwerdeführer beanstandet weiter, das kantonale Gericht habe ihn über das vom obligatorischen Krankenversicherer eingeleitete, parallel durchgeführte kantonale Rechtsmittelverfahren erst mit dem vorinstanzlichen Endentscheid, in welchem beide Verfahren vereinigt und die Beschwerden abgewiesen wurden, in Kenntnis gesetzt. Dies trifft nach Lage der Akten zu. Der Einwand ist berechtigt. Beide Beschwerden richteten sich gegen ein und denselben Einspracheentscheid der SUVA, welcher die Frage der Leistungsberechtigung des Versicherten beschlägt. Dessen rechtliche und tatsächliche Betroffenheit durch das andere Rechtsmittelverfahren und den darin zu treffenden Gerichtsentscheid ist evident. Dem Beschwerdeführer hätte daher durch Beiladung die Möglichkeit gegeben werden müssen, in diesem anderen kantonalen Verfahren Parteirechte (insbesondere durch Einblick in die Rechtsschriften und aufgelegten Akten) auszuüben. Auf eine Rückweisung kann indessen verzichtet werden. Der Beschwerdeführer macht einzig geltend, die im kantonalen Verfahren von der CSS erhobenen Einwendungen seien bei der Beurteilung mit zu berücksichtigen. Dies geschieht im Rahmen des hier geltenden Untersuchungsgrundsatzes (BGE 125 V 195 Erw. 2) ohnehin. 1.3 Zur Anordnung eines zweiten Schriftenwechsels besteht aufgrund des vernehmlassungsweise Vorgebrachten kein Anlass (Art. 110 Abs. 4 OG; BGE 119 V 323 Erw. 1).