Citation: 9C_447/2022 E. 4.1

4.1. Die Beschwerdeführerin macht weiter geltend, die von der Vorinstanz zugesprochene Parteientschädigung sei willkürlich zu tief und verstosse gegen Art. 61 lit. g ATSG. Das kantonale Gericht erachtete den von der Rechtsanwältin der Beschwerdeführerin geltend gemachte Aufwand von 42,8 Stunden als unangemessen hoch. Insbesondere rechtfertige sich der Aufwand von 20 Stunden im Zusammenhang mit der Replikschrift nicht, nachdem darin nichts wesentlich Neues vorgebracht werde. Zudem erscheine auch der Aufwand für die Klageschrift als unangemessen, da weder ein ausserordentlich umfangreicher Sachverhalt zu würdigen noch komplexe Rechtsfragen zu beantworten waren. Als angemessen erachtete die Vorinstanz eine Entschädigung entsprechend einem Aufwand von insgesamt rund 29 Stunden.