Citation: 6B_429/2023 E. 4.7

4.7. Mit der Vorinstanz liegt kein direkter Beweis der Täterschaft der Beschwerdeführerin vor. Wie die Vorinstanz zutreffend ausführt, sind wesentliche Indizien für die Täterschaft der Beschwerdeführerin nebst den anlässlich der Hausdurchsuchung bei ihr vorgefundenen und ihrer Arbeitgeberin abhanden gekommenen Lose, die Tatsache, dass mehrheitlich während der Schichten, an denen sie arbeitete, Mehrfachaktivierungen der Lose stattfanden, ihr Bezug zu den Verkaufsstellen, bei denen die Lose eingelöst wurden, die Aufnahmen der Videoüberwachung der Tankstelle E.________ vom Tag der Einlösung eines gestohlenen Loses und ihre eigenen widersprüchlichen Aussagen. Die einzelnen Indizien, die für den angeklagten Handlungsablauf sprechen, verdichten sich derart, dass bei einer Gesamtbetrachtung keine ernst zu nehmenden Zweifel mehr daran bestehen, dass sich das Geschehen ereignete, wie in der Anklageschrift festgehalten. Bei objektiver Würdigung des Beweisergebnisses und in Gesamtbetrachtung aller Indizien ergibt sich ein schlüssiges und in sich stimmiges Bild, sodass keine ernst zu nehmenden Zweifel an der Täterschaft der Beschwerdeführerin verbleiben. Weder dargetan noch ersichtlich ist, dass sich die Vorinstanz von unmassgebenden Gesichtspunkten leiten lässt. Die einzelnen Indizien verknüpft sie willkürfrei und mit eingehender Begründung zu einer schlüssigen Indizienkette.