Citation: 2C_216/2020 E. B

Die Steuerverwaltung des Kantons Bern (KSTV/BE; nachfolgend: die Veranlagungsbehörde) veranlagte die Steuerpflichtige mit Veranlagungsverfügungen vom 11. April 2017 für die direkte Bundessteuer bzw. die Staats- und Gemeindesteuern des Kantons Bern, Steuerperiode 2008. Dabei nahm sie gegenüber der Steuererklärung verschiedene Aufrechnungen vor. Diese fanden ihren Grund hauptsächlich darin, dass die Veranlagungsbehörde den geltend gemachten Unterstützungsabzug (zugunsten der Lebenspartnerin) verweigerte und die von der Steuerpflichtigen allein getragenen Unterhalts-, Betriebs- und Verwaltungskosten für die Liegenschaft, welche die Steuerpflichtige als Unterhaltsbeiträge an die Lebenspartnerin erachtet hatte, vom Abzug ausnahm. Ferner veranlagte die Veranlagungsbehörde die Steuerpflichtige nach dem Ledigentarif. Die Steuerpflichtige hatte den Einelterntarif (Stufe Bund) bzw. Verheiratetentarif (Stufe Kanton und Gemeinde) beantragt. Die dagegen gerichteten Einsprachen wies die Veranlagungsbehörde mit Einspracheentscheiden vom 10. Oktober 2017 ab.