Citation: 1C_288/2021 E. 3.2

3.2. Hauptsächlicher Streitgegenstand vor dem Verwaltungsgericht bildete das Gesuch für einen Neubau. Das Verwaltungsgericht hat sich jedoch, namentlich in E. 8.1 des angefochtenen Urteils, ebenfalls zur Abbruchbewilligung geäussert und damit darüber mitentschieden. Es hat denn auch die Streitsache, wie bereits erwähnt, integral an die Gemeinde zurückgewiesen. Die Beschwerdeführerin stellt dies nicht in Frage, sondern erklärt sich mit der integralen Rückweisung ausdrücklich einverstanden. Da ein Abbruch des alten Gebäudes, unabhängig davon, ob er bereits erfolgt ist oder nicht, so oder so Voraussetzung für die Erstellung des geplanten Neubaus bildet, hängen die beiden Bewilligungen inhaltlich eng miteinander zusammen. Das Verwaltungsgericht ist den Anliegen der Beschwerdeführerin insoweit nachgekommen, als diese den vor der Vorinstanz hängigen Streitgegenstand betrafen. Dazu zählt die Frage der Rechtmässigkeit des Abbruchentscheides. Im Ergebnis ist daher auch die Abbruchbewilligung noch nicht rechtskräftig. Diese bildet in diesem Sinne bloss einen Zwischenschritt auf dem Weg zur Baubewilligung für den geplanten Neubau (vgl. das Urteil des Bundesgerichts 1C_498/2020 vom 3. November 2021 E. 1.3). Mit der integralen Rückweisung der Streitsache wird die Gemeinde über das Bauprojekt unter Einschluss der Rechtmässigkeit der Abbruchbewilligung gemäss dem vorinstanzlichen Rückweisungsentscheid erneut zu befinden haben. Wohl erfolgt die Rückweisung lediglich im Sinne der Erwägungen. Dennoch wird die Gemeinde weiterhin über einen massgeblichen Entscheidungsspielraum verfügen. Die Rückweisung an sich ficht die Beschwerdeführerin ausdrücklich nicht an, und sie wäre insoweit, wie bereits dargelegt, auch nicht materiell beschwert. Sie beantragt jedoch darüber hinaus für die aus ihrer Sicht noch offenen Punkte ebenfalls die Rückweisung. Gemeint sind damit die Fragen der Rechtmässigkeit des bereits vollzogenen Abbruches selbst sowie möglicher Rechtsfolgen einer allfälligen Widerrechtlichkeit dieses Vorgangs. Diese beiden Fragen bildeten jedoch weder Gegenstand des Gemeindeentscheides noch Streitobjekt des verwaltungsgerichtlichen Verfahrens. Vielmehr hängen sie vom noch offenen Ausgang des vorliegenden Verfahrens ab, und es wird im gegebenen Zeitpunkt darüber zu entscheiden sein. Da das Abbruch- und Baubewilligungsverfahren bei der Gemeinde fortzusetzen ist, wird die Beschwerdeführerin bei Bedarf nach Rechtskraft des entsprechenden Entscheides die Frage der Widerrechtlichkeit des bereits erfolgten Abbruchvollzuges sowie der allfälligen Rechtsfolgen in einem geeigneten Verfahren prüfen lassen können. Sie erleidet daher durch den angefochtenen Entscheid keinen irreversiblen Nachteil, und die Gutheissung der Beschwerde würde auch nicht einen sofortigen Endentscheid herbeiführen.