Citation: 1C_590/2017 E. B

B.a. Am 9. Mai 2011 erteilte der Gemeinderat von Saas-Balen dem Bauherrn die Bewilligung, auf der Bauparzelle einen Parkplatz zu erstellen, dazu eine Stützmauer mit 20 cm Breite und einer Höhe zwischen 1,2 m und 1,5 m zu errichten und dahinter das abfallende Terrain eben aufzufüllen und zu teeren. Auf die gegen dieses Baugesuch gerichtete Einsprache der Nachbarn, die sich auf die Bauverbotsdienstbarkeit beriefen, trat der Gemeinderat nicht ein. Die Nachbarn reichten dagegen eine Beschwerde beim Staatsrat ein, der das Beschwerdeverfahren bis zum Abschluss des von den Nachbarn zusätzlich eingeleiteten Zivilverfahrens sistierte. In diesem Verfahren ging das Bezirksgericht Visp im Urteil vom 3. Dezember 2012 davon aus, die von den Nachbarn angerufene Bauverbotsdienstbarkeit lasse die Erstellung des geplanten Parkplatzes zu. Dagegen kam das Kantonsgericht des Kantons Wallis im Urteil vom 14. April 2014 zum Ergebnis, die Bauverbotsdienstbarkeit schliesse die Errichtung des geplanten Parkplatzes aus, was das Bundesgericht im Urteil 5A_599/2013 vom 14. April 2014 bestätigte. In der Folge hob der Staatsrat am 13. August 2014 den Bauentscheid der Gemeinde in Gutheissung der Beschwerde der Nachbarn auf. B.b. Am 8. Juni 2015 ersuchte der Bauherr die Gemeinde Saas-Balen darum, auf der Bauparzelle das Erstellen von Parkplätzen ohne Stützmauern und auf der (ebenfalls in seinem Eigentum stehende) Parzelle Nr. 1840 die Errichtung einer Rampe zu bewilligen. Gemäss den Baugesuchsunterlagen soll zur Errichtung der Parkplätze der natürlich gewachsene Boden abgetragen, nivelliert und asphaltiert werden. Auch gegen dieses Baugesuch erhoben die Nachbarn Einsprache, welche die Gemeinde mit Bauentscheid vom 30. September 2015 abwies und die Baubewilligung erteilte. Die Nachbarn fochten diesen Bauentscheid mit Beschwerde an, die der Staatsrat des Kantons Wallis mit Entscheid vom 22. Februar 2017 insoweit guthiess, als er die Bewilligung von Parkplätzen auf dem Baugrundstück aufhob. Die dagegen eingereichte Beschwerde des Bauherrn wies das Verwaltungsgericht des Kantons Wallis mit Urteil vom 22. September 2017 ab.