Citation: 2C_620/2020 E. 5.1

5.1. Die Beschwerdeführer berufen sich sodann auf verschiedene, in den angefochtenen Urteilen nicht festgestellte und damit neue Tatsachen. Namentlich ist neu und ergibt sich entgegen ihrer Darstellung nicht aus den angefochtenen Urteilen, dass die kantonale Steuerverwaltung im Jahr 2009 die selbständige Erwerbstätigkeit des Beschwerdeführers für Steuerjahre nach dem Steuerjahr 2007 als hinreichend nachgewiesen qualifiziert hat bzw. die kantonale Steuerverwaltung für die Steuerjahre 2007 bis und mit 2012 ausnahmslos von einer selbständigen Erwerbstätigkeit des Beschwerdeführers ausgegangen ist (vgl. Beschwerde, S. 2 und 4) : Aus der Prozessgeschichte der angefochtenen Urteile ergibt sich lediglich, dass die kantonale Steuerverwaltung im Dezember 2009 eine selbständige Erwerbstätigkeit des Beschwerdeführers für das Steuerjahr 2007 als hinreichend nachgewiesen erachtet hat und in die Veranlagungen des Ehepaares in der Steuerperiode 2009 ein Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit von Fr. 66'463.--, in der Steuerperiode 2010 ein Einkommen aus selbständiger Nebenerwerbstätigkeit von Fr. 39'060.-- sowie in der Steuerperiode 2011 ein Verlust aus selbständigem Nebenerwerb von Fr. 5'690.-- Eingang gefunden haben. In Bezug auf das Steuerjahr 2008 ist den angefochtenen Urteilen hingegen nichts zu entnehmen. Auch wurde in den angefochtenen Urteilen nicht festgestellt, dass die kantonale Steuerverwaltung hinsichtlich des Steuerjahres 2012 die selbständige Erwerbstätigkeit des Beschwerdeführers bejaht, aber den geltend gemachten Verlust aus anderen Gründen nicht zum Abzug zugelassen hätte, bzw. die Beschwerdeführer - wie von ihnen behauptet (Beschwerde, S. 6) - im Glauben gelassen haben soll, dass sie den Beschwerdeführer in der Steuerperiode 2012 weiterhin als Selbständigerwerbenden betrachtet. Neu angerufen werden von den Beschwerdeführern sodann konkrete Beträge von Gewinnen und Verlusten, welche der Beschwerdeführer im Rahmen seiner angeblichen selbständigen Erwerbstätigkeit in den Steuerperioden 2013-2016 erzielt haben soll. Ferner machen die Beschwerdeführer neu geltend, der Beschwerdeführer habe in den Jahren 2009 bis 2011 Mehrwertsteuern entrichtet (namentlich einen Betrag von Fr. 1'263.-- für das Jahr 2011). Die hiervor genannten neuen Tatsachen und die zur Untermauerung dieser Tatsachen vor dem Bundesgericht eingereichten Beweismittel (wie namentlich vom Beschwerdeführer ausgefüllte Fragebogen für Selbständigerwerbende ohne kaufmännische Buchhaltung für die Steuerjahre 2009, 2011 und 2012 sowie Mehrwertsteuerabrechnungen) sind im Folgenden nicht zu berücksichtigen. Denn die Beschwerdeführer zeigen nicht wie geboten (vgl. E. 2.4 hiervor) auf, dass erst die angefochtenen Urteile Anlass zur Geltendmachung dieser Tatsachen gegeben haben sollen. Auch die weiteren, beim Bundesgericht eingereichten und in den angefochtenen Urteilen nicht erwähnten Beweismittel der Beschwerdeführer (wie beispielsweise die vorgelegte Beilage zu einer Veranlagungsverfügung vom 24. September 2015) sind nicht in die hier vorzunehmende Beurteilung mit einzubeziehen, da gleichermassen nicht dargetan ist, dass erst die angefochtene Urteile dazu Anlass gaben, sich auf diese Beweismittel zu berufen.