Citation: 5A_659/2020 E. 2.3

2.3. Schliesslich beantragt der Beschwerdeführer, dass ihm infolge ehelicher, häuslicher und psychischer Gewalt und rücksichtslosen Verhaltens der Ehefrau auf unbestimmte Zeit ein Wohnrecht im Sinn von Art. 776 ZGB an der ehelichen Wohnung einzuräumen sei. Dieser Antrag ist neu und damit unzulässig (Art. 99 Abs. 2 BGG). Ohnehin wäre er aber bereits im erstinstanzlichen Verfahren unzulässig gewesen, weil im Rahmen des Eheschutzverfahrens nur die einstweilige Benützung der ehelichen Wohnung geregelt (Art. 176 Abs. 1 Ziff. 2 ZGB), nicht aber sachenrechtlich ein Wohnrecht eingeräumt werden kann.