Citation: 8C_254/2020 E. 4.1.2

4.1.2. Nachdem sich aus den medizinischen Akten keine Hinweise für eine über das Datum der Leistungseinstellung hinaus bestehende Unfallkausalität der persistierenden somatischen Beschwerden am rechten Handgelenk ergeben, waren mit der Vorinstanz keine weiteren Abklärungen in handchirurgischer Hinsicht angezeigt. Eine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes liegt nicht vor. Der Kreisarzt schloss nachvollziehbar und schlüssig eine namhafte Besserung der (natürlich) unfallkausalen Beschwerden somatischer Natur durch weitere ärztliche Behandlungsmassnahmen aus. Er ging von einer beim gemeldeten Ereignis vom 24. Mai 2017 bereits bestehenden beginnenden Handgelenksarthrose mit Synovitis als Vorzustand aus, der sich vorübergehend verschlimmert hatte. Dementsprechend ist ein im September/Oktober 2016 stattgehabtes Initialtrauma des rechten Handgelenks (Sturz auf die dorsal extendierte Hand) aktenmässig dokumentiert was unbestritten ist. Damit übereinstimmend wies ein CT des rechten Handgelenks vom 4. Juli 2017 zwei kleine Ossikel bei Status nach alter Verletzung aus. Dr. med. F.________ hielt anlässlich seiner ersten Untersuchung am 16. August 2017 weiter fest, die im CT beschriebenen knöchernen Fragmente seien suggestiv für eine stattgehabte perilunäre Verletzung, klinisch sei aktuell jedoch keine carpale Instabilität fassbar. Am ehesten liege eine symptomatische Pseudoarthrose durch das scapholunäre Fragment dorsal vor (Bericht vom 23. August 2017). Was die somatischen Unfallfolgen betrifft, durfte das kantonale Gericht demnach in beweisrechtlicher Hinsicht zur Beurteilung der Leistungspflicht des Unfallversicherers nach dem 15. Dezember 2018 auf die Darlegungen des Kreisarztes Dr. med. D.________ abstellen. Unfallkausale strukturelle Läsionen, welche über die Leistungsterminierung hinaus Anspruch auf Leistungen der Suva begründeten, hat es bundesrechtskonform verneint. Dass eine von Dr. med. F.________ wegen der weiterhin geklagten Schmerzen durchgeführte (Probe-) Infiltration im Sinne einer Handgelenksdenervation für einige Tage eine Besserung der Beschwerden brachte, ändert an der überzeugenden Kausalitätsbeurteilung in somatischer Hinsicht nichts (Berichte des Spitals G.________ vom 8. und 27. August 2019).