Citation: 1C_164/2025 E. A

Das Nationale Antikorruptionsbüro der Ukraine führt gegen B.________ ein Strafverfahren wegen der Beschaffung eines ungerechtfertigten Vorteils in besonders grossem Ausmass. In diesem Zusammenhang gelangten die ukrainischen Behörden mit ergänzendem Rechtshilfeersuchen vom 1. März 2019 an die Schweiz. Sie baten unter anderem um die Übermittlung von Bankunterlagen zu den auf die C.________ Ltd lautenden Bankbeziehungen bei der D.________ und der Bank E.________ AG. In der Folge eröffnete die Bundesanwaltschaft (BA) das Rechtshilfeverfahren RH.19.0073, trat am 5. August 2021 auf das Rechtshilfeersuchen vom 1. März 2019 ein und erhob bei den beiden erwähnten Banken die verlangten Unterlagen. Zwei die Interessen der C.________ Ltd vertretende Rechtsanwältinnen erhielten auf Gesuch hin Akteneinsicht und reichten in der Folge Stellungnahmen ein. Mit Teilschlussverfügungen I und II vom 25. Juli 2024 entsprach die BA dem Rechtshilfeersuchen und ordnete die Übermittlung der Bankunterlagen an die ersuchende Behörde an. Dagegen erhoben zwei Rechtsanwältinnen im Namen der C.________ Ltd beim Bundesstrafgericht Beschwerde. Das Bundesstrafgericht forderte sie auf, eine aktuell datierte Vollmacht sowie diverse Unterlagen einzureichen, um über die Unterschriftberechtigung Aufschluss zu geben und die Existenz der Gesellschaft zum Zeitpunkt der Beschwerdeeinreichung nachzuweisen. Nachdem sie in einem Fristerstreckungsgesuch ausgeführt hatten, die beiden Direktoren der C.________ Ltd seien von ihren Ämtern bereits per 22. Februar 2024 zurückgetreten und die Gesellschaft sei handlungsunfähig, trat das Bundesstrafgericht auf die Beschwerde mit Entscheid vom 9. Oktober 2024 nicht ein. Mit Schreiben vom 18. Oktober 2024 ersuchte A.________ (je nach Schreibweise auch F.________) die BA um Einsicht in die Akten des Rechtshilfeverfahrens RH.19.0073, um Gelegenheit zur Stellungnahme und um Eröffnung allfälliger (Teil-) Schlussverfügungen. Er machte geltend, an den von den Rechtshilfemassnahmen betroffenen Konten der C.________ Ltd wirtschaftlich berechtigt zu sein. Die BA verweigerte ihm die Parteistellung, worauf er beim Bundesstrafgericht Beschwerde erhob. Das Bundesstrafgericht wies die BA daraufhin an, die Bankunterlagen bis zum Abschluss des Beschwerdeverfahrens nicht an die ukrainischen Behörden herauszugeben. Mit Entscheid vom 5. März 2025 wies es die Beschwerde ab.