Citation: 1A.313/2000 08.03.2001 E. 4

4.-Der Beschwerdeführer macht geltend, er sei schon deshalb selbst von den Rechtshilfemassnahmen "direkt betroffen", weil "die Herausgabe von Dokumenten und Information über die" Firmen B.________ und P.________ "seine wirtschaftliche Berechtigung an diesen Gesellschaften offenbaren würde". Diese wirtschaftliche Berechtigung sei ihm "nach ukrainischen fiskalrechtlichen Bestimmungen verboten", weshalb "die übermittelten Unterlagen zur Eröffnung eines Strafverfahrens gegen den Beschwerdeführer" führen würden. "Damit aber" leiste die Schweiz "Rechtshilfe für ein Fiskaldelikt (...), was ihr nach Art. 3 Abs. 3 IRSG verboten" sei. Der blosse Umstand, wonach der Beschwerdeführer in den Kontenunterlagen als wirtschaftlich Berechtigter genannt werde, führt nach ständiger Praxis des Bundesgerichtes nicht zur Anerkennung eines selbstständigen Beschwerderechtes (BGE 123 II 153 E. 2b S. 157, 161 E. 1d S. 164; 122 II 130 E. 2b S. 132 f.). An dieser Rechtsprechung ist festzuhalten, zumal eine allfällige weitere Verwendung der erhobenen Dokumente im vorliegenden Fall ohnehin dem schweizerischen Spezialitätsvorbehalt zu Lasten rein fiskalischer Bestimmungen unterläge (vgl. Vorbehalt der Schweiz zu Art. 2 EUeR, Art. 67 Abs. 1 IRSG; BGE 122 II 134 E. 7c/aa S. 138 mit Hinweisen). Das Dispositiv der hier streitigen Schlussverfügung enthält denn auch einen ausdrücklichen Spezialitätsvermerk. Im Übrigen ermittelt der ersuchende Staat gegen die Verfolgten nicht wegen Fiskaldelikten, sondern wegen Beteiligung an passiver Bestechung. Der Beschwerdeführer bezeichnet sich als an dem betreffenden Strafverfahren "völlig unbeteiligt".