Citation: 9C_67/2019 E. A

A.a. Mit Verfügung vom 10. Juni 1999 sprach die IV-Stelle des Kantons St. Gallen A.________ unter anderem gestützt auf das Gutachten des ZMB vom 30. März 1999 rückwirkend ab 1. Mai 1998 eine ganze Rente der Invalidenversicherung zu. Der Anspruch wurde zweimal bestätigt (Mitteilungen vom 19. Juli 2001 und 13. September 2006). A.b. Im November 2011 leitete die IV-Stelle ein weiteres Revisions-verfahren ein. Nach Abklärungen hob sie mit Verfügung vom 15. Januar 2013 die ganze Rente auf. Mit Entscheid vom 17. April 2014 hob das Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen diesen Verwaltungsakt auf und wies die Sache zur weiteren Abklärung an die IV-Stelle zurück. Es verpflichtete zudem die Verwaltung zur Weiterausrichtung der Rente während des Abklärungsverfahrens. A.c. Nach einer medizinischen Begutachtung (Expertise MEDAS Zentralschweiz vom 29. April 2015) sowie einer Observierung des Versicherten verfügte die IV-Stelle am 2. Juni 2016 die vorsorgliche Einstellung der Rente mit sofortiger Wirkung. Am 27. Januar, 3. Februar und 10. März 2017 wurde A.________ psychiatrisch abgeklärt (Gutachten Dr. med. B.________, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 17. März 2017). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren hob die IV-Stelle mit Verfügung vom 30. Juni 2017 die ganze Rente rückwirkend auf den 31. Mai 2016 auf.