Citation: 4A_497/2024 E. 4.3.1

4.3.1. Der Beschwerdeführer macht geltend, der Einzelrichter habe seine mittels Kopien der Original-Aktienzertifikate nachgewiesene Aktionärsstellung stets bejaht. Er sei über die Aktionärseigenschaft und die Aktienzertifikate informiert gewesen. Dass er diese nicht als gerichtsnotorisch in die Entscheidfindung einbezogen habe, verletze Art. 151 ZPO. Daher hätten die Kopien der Original-Aktienzertifikate auch im Berufungsverfahren berücksichtigt werden müssen. Zudem unterstehe die freiwillige Gerichtsbarkeit der Untersuchungsmaxime nach Art. 255 lit. b ZPO. Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung von 29 Abs. 2 BV mit Blick auf die gerichtliche Fragepflicht. Im Rahmen des uneingeschränkten Untersuchungsgrundsatzes hätte ihn das Regionalgericht auffordern müssen, weitere Beweise, insbesondere die Aktientitel, beizubringen. Die Verneinung seiner Aktionärsstellung sei zudem für ihn überraschend gekommen, weshalb neue Beweismittel zulässig seien.