Citation: 2C_631/2014 E. 4.3

4.3. Negativ ins Gewicht fällt insbesondere das deliktische Verhalten des Beschwerdeführers. Er hat sich zwischen Juni und August 2007 während rund drei Wochen aus rein finanziellen Motiven am Drogenhandel beteiligt; im August 2007 beförderte er zudem 4.5 kg Heroin. Für diese Delikte wurde der Beschwerdeführer im Jahr 2011 zu zwei Jahren und zwei Monaten Freiheitsstrafe verurteilt. Das Bundesgericht stuft - in Übereinstimmung mit der in Europa vorherrschenden Auffassung - das öffentliche Interesse an der Wegweisung und Fernhaltung eines Drogenhändlers als hoch ein (BGE 139 I 31 E. 2.3.2 S. 34, mit zahlreichen Hinweisen). Sein Verhalten kann nicht als tadellos im Sinne der bundesgerichtlichen Rechtsprechung gewertet werden (BGE 140 I 145 E. 4.3 S. 151 f.; Urteil 2C_387/2014 vom 3. März 2015 E. 4.3.3, E. 4.4.1).