Citation: 5A_801/2021 E. 3

Vor Obergericht hat der Beschwerdeführer geltend gemacht, der Verfahrensbeistand habe sein Mandat nicht erfüllt und seine Pflichten verletzt, weswegen ihm ein Schaden von Fr. 50 Mio. entstanden sei. Das Obergericht hat dazu erwogen, aus den Akten seien keine Umstände ersichtlich - und würden im Übrigen vom Beschwerdeführer auch nicht substantiiert vorgebracht -, inwiefern der Verfahrensbeistand den Interessen des Beschwerdeführers zuwider oder in Überschreitung seines Mandats gehandelt haben soll. Auch seine Beanstandung, der Verfahrensbeistand habe den Entscheid vom 2. Juni 2021 bereits am 7. Juni 2021 abgeholt statt wie abgemacht erst am 11. Juni 2021, sei im Hinblick auf sein Schreiben an den Verfahrensbeistand vom 4. Juni 2021, wonach er diesen auffordert, den Gerichtsentscheid sofort entgegenzunehmen, widersprüchlich. Im Übrigen hat das Obergericht dem Beschwerdeführer vorgehalten, sich mit den erstinstanzlichen Erwägungen zur Bemessung des Aufwands des Verfahrensbeistands nicht auseinandergesetzt und die Beschwerde mangelhaft begründet zu haben. Die erstinstanzliche Berechnung der Entschädigung hat es geschützt, wobei ein Rechenfehler sich nur minimal und zugunsten des Beschwerdeführers ausgewirkt habe.