Citation: 1P.643/2001 17.12.2001 E. 2

2.- a) Die Beschwerde ist somit in der Sache gegenstandslos geworden, weshalb die Verlegung der Prozesskosten insoweit nach dem Ausgang zu erfolgen hat, wie er ohne Eintritt des Erledigungsgrundes mutmasslich eingetreten wäre (Art. 40 OG i.V.m. Art. 72 BZP; BGE 118 Ia 488 E. 4a). Auf Grund einer summarischen Prüfung lässt sich dazu festhalten, dass die Beschwerde gewisse Erfolgsaussichten hatte, da der angefochtene kantonale Entscheid im Ergebnis keineswegs zu befriedigen vermag, hat er doch dazu geführt, dass der Beschwerdeführer nach einer langjährigen Freiheitsstrafe entlassen wird, ohne dass er durch die Gewährung von Urlauben auf das Leben in Freiheit vorbereitet worden wäre. Ob der angefochtene Entscheid deswegen bereits als verfassungswidrig einzustufen wäre, lässt sich bei einer bloss summarischen Prüfung indessen nicht beurteilen. In der Frage der unentgeltlichen Verbeiständung (der in der Beschwerde allerdings fast ebenso viel Bedeutung eingeräumt wird wie der Hauptsache) ist die Beschwerde dagegen offensichtlich unbegründet. b) Unter Würdigung all dieser Umstände rechtfertigt es sich, auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten und das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege für das an die Prozessführung weit höhere, fachliche Kenntnisse voraussetzende Anforderungen stellende bundesgerichtliche Verfahren teilweise gutzuheissen. Rechtsanwalt Tschurr wird daher als unentgeltlicher Verteidiger eingesetzt, und es wird ihm eine reduzierte Parteientschädigung zugesprochen.