Citation: 1C_546/2022 E. 5.4

5.4. Wie erwähnt (vgl. vorne E. 3), gelten für Gebäude, die im Kernzonenplan der Gemeinde Mönchaltorf als erhaltenswert markiert sind, gemäss Art. 6 lit. a BZO besondere Vorgaben. Sie dürfen nur unter Beibehaltung der Stellung, der äusseren Abmessung, des Hauptdaches und der prägenden Fassadenelemente umgebaut oder ersetzt werden. Eine Unterschutzstellung ist gemäss Art. 6 lit. c BZO jedoch explizit vorbehalten und für die streitbetroffenen Gebäude nicht vorgesehen. Inwiefern dennoch allein aus dem Umstand, dass diese Gebäude als erhaltenswert im Sinne der kommunalen Bau- und Zonenordnung gelten, auf ihre Schutzwürdigkeit nach kantonalem Planungs- und Baugesetz zu schliessen wäre, legt die Beschwerdeführerin nicht näher dar und erschliesst sich nicht. Dasselbe gilt, soweit die Beschwerdeführerin einen konkreten Anhaltspunkt für die Schutzwürdigkeit der fraglichen Bauten darin erblickt, dass die Gemeinde Mönchaltorf deren Schutzwürdigkeit im Rahmen der Bereinigung des Kommunalen Inventars der Kulturobjekte hat prüfen lassen. Mit einer solchen Prüfung soll ermittelt werden, ob eine Baute schutzwürdig ist und hat vorliegend gerade ergeben, dass dies nicht der Fall ist. Ein Anhaltspunkt für die Schutzwürdigkeit dieser Gebäude kann in dieser Prüfung daher ohne Willkür verneint werden. Auch sonst ergibt sich aus den Vorbringen der Beschwerdeführerin nicht, dass die Vorinstanz mit ihrer Auffassung, die Beschwerdeführerin habe keine konkreten Anhaltspunkte für die Schutzwürdigkeit der fraglichen Bauten aufgezeigt, in Willkür verfallen wäre. Soweit die entsprechende Rüge der Beschwerdeführerin überhaupt den Begründungsanforderungen genügt (vgl. vorne E. 2.1), erweist sie sich demnach als unbegründet. Damit liegt auch keine materielle Rechtsverweigerung vor, wie die Beschwerdeführerin im vorliegenden Zusammenhang zusätzlich rügt.