Citation: 6B_1159/2017 E. 3.3.2

3.3.2. Der Beschwerdeführer beanstandet, die Vorinstanz prüfe nicht, ob eine Differenz zwischen der Menge der an den C.________ retournierten und von ihm abgeholter Waren bestehe. Somit stelle sie einen Teil des relevanten Sachverhaltes nicht fest (Beschwerde S. 10 und S. 13 f.). Für die strafrechtliche Beurteilung sei relevant, ob die Menge der am 4. März 2014 retournierten Ware mit der von ihm am 17. April 2014 abgeholten Waren identisch sei. Die Lieferscheine, seine Aussagen und der Skype-Chatverlauf zwischen ihm und G.________ belegten die Warendifferenz. Entgegen der Rüge des Beschwerdeführers stellt die Vorinstanz in Erwägung II./7.1a des angefochtenen Beschlusses nicht fest, sämtliche Ware sei vom Beschwerdeführer am 17. April 2014 abgeholt worden (Beschwerde S. 14). Die Vorinstanz zitiert an besagter Stelle lediglich die Argumente der Parteien. Sie erachtet die Frage, ob die gesamte Ware vom Beschwerdeführer abgeholt worden oder ob ein Teil der Ware beim Beschwerdegegner verblieben sei, als irrelevant (Beschluss S. 12 f.) und weist dementsprechend die Beweisanträge des Beschwerdeführers ab. Zur Begründung führt sie aus, die Strafantragsfrist für Sachentziehung sei unbenutzt abgelaufen. Ein Anvertrauen im Sinne von Art. 138 Ziff. 1 StGB liege nicht vor, da der Beschwerdegegner die Ware nicht mit der Verpflichtung empfangen habe, diese aufzubewahren und dem Beschwerdeführer abzuliefern (Beschluss S. 11 f.). Die vorinstanzliche Feststellung, die genaue Warenmenge, die vom Beschwerdeführer am 17. April 2014 beim Beschwerdegegner abgeholt worden sei, sei bedeutungslos, ist in Bezug auf sämtliche in Frage kommenden Tatbestände haltbar.