Citation: 2C_246/2023 E. 4

4. Übertragung des Wärmekollektivs Bremgarten 'zu NULL' an einen Konzessionär spätestens 2025." Gegen den Beschluss vom 3. Juni 2019 erhoben die Eheleute A.________, B.________, die Eheleute C.________, die Eheleute D.________ sowie die E.________ AG am 3. Juli 2019 gemeinsam Beschwerde beim Regierungsstatthalteramt Bern-Mittelland. B.a. Mit Entscheid vom 12. November 2021 wies der Regierungsstatthalter die Beschwerde ab, soweit er darauf eintrat. Gegen den Entscheid vom 12. November 2021 gelangten die Eheleute A.________, B.________, die Eheleute C.________, die Eheleute D.________ sowie die E.________ AG mit Beschwerde vom 15. Dezember 2021 an das Verwaltungsgericht. Sie verlangten im Wesentlichen die Aufhebung des Entscheids vom 12. November 2021, des Beschlusses der Gemeindeversammlung vom 3. Juni 2019 betreffend die Fernwärmeanlage sowie des beschlossenen Wärmeverbundreglements. B.b. Mit Urteil vom 9. März 2023 wies das Verwaltungsgericht die Beschwerde ab, soweit es darauf eintrat. Es erwog in formeller Hinsicht, der Antrag um Aufhebung des Beschlusses der Gemeindeversammlung vom 3. Juni 2019 betreffe eine Beschwerde in kommunalen Wahl- und Abstimmungssachen, auf die bereits das Regierungsstatthalteramt nicht eingetreten sei. Weshalb dieser Nichteintretensentscheid unzulässig sein sollte, werde in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde nicht begründet, weshalb auf diesen Antrag nicht einzutreten sei. In materieller Hinsicht erwog das Verwaltungsgericht im Wesentlichen, soweit die Beschwerde die Aufhebung des Wärmeverbundreglements verlange, liege eine Beschwerde betreffend kommunale Erlasse vor. Im Rahmen der abstrakten Normenkontrolle kam es zum Schluss, der Eingriff in die Eigentumsgarantie basiere auf einer gesetzlichen Grundlage, liege im öffentlichen Interesse und sei verhältnismässig. Ausserdem fänden auf die Übertragung des Wärmekollektivs Bremgarten an einen Konzessionär die Regeln des öffentlichen Beschaffungsrechts Anwendung. Die Voraussetzungen, damit der Gemeinderat die Übertragung mittels Konzession freihändig vornehmen dürfe, seien mangels angemessener Alternativen erfüllt.