Citation: 9C_191/2017 E. 6.3.2

6.3.2. Was den Verlauf und Ausgang von Therapien als wichtige Schweregradindikatoren (Urteil 8C_841/2016 vom 30. November 2017 E. 4.5.2; BGE 141 V 281 E. 4.3.1 S. 298 ff.) sowie die Inanspruchnahme therapeutischer Optionen betrifft, so ergibt sich aus der psychiatrischen ABI-Expertise, dass bei der Beschwerdeführerin eine psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung mit antidepressiver Medikation besteht (ABI-Gutachten, S. 13 Ziff. 4.1.5). Die Versicherte führte gegenüber dem psychiatrischen Gutachter Dr. med. C.________ aus, sie sei seit August 2013 bei Dr. med. E.________ in ambulanter Behandlung, wo sie "einmal pro Woche oder alle zwei Wochen bei der Psychologin sei" (ABI-Gutachten, S. 10 Ziff. 4.1.1.2). Die regelmässige, relativ engmaschige Therapie spricht für einen gewissen Leidensdruck, was im Hinblick auf den beweisrechtlich entscheidenden Aspekt der Konsistenz bedeutsam ist (BGE 141 V 281 E. 4.4 S. 303 f.).