Citation: 1C_546/2017 E. 4.1

4.1. Aus dem angefochtenen Entscheid ergibt sich, dass geplant ist, das Baugrundstück zu parzellieren. Dies mache einen Nutzungstransfer erforderlich, damit mit Bezug auf die vom Bauvorhaben in Anspruch genommene Fläche die Ausnützungsziffer eingehalten werden könne. Die Beschwerdeführer beanstandeten im vorinstanzlichen Verfahren, dass die Baubehörde von den Baugesuchstellerinnen keine exakten Angaben zur Ausnützung verlangt hatten und machten geltend, der erforderliche Nutzungstransfer sei nicht möglich. Das Verwaltungsgericht hält dazu fest, auch wenn die Gemeinde die geplante Abparzellierung bereits berücksichtigt habe, müsse für die Beurteilung, ob die Ausnützungsziffer eingehalten sei, grundsätzlich auf die aktuellen Verhältnisse abgestellt werden. Die zulässige Ausnützungsziffer sei damit ohne Weiteres eingehalten, wobei im Übrigen auch die Voraussetzungen für einen Nutzungstransfer erfüllt würden.