Citation: U 159/03 11.12.2003 E. 3

3.1 Gemäss den Schilderungen des Versicherten hatte er sich beim Treppensteigen eine Blockade des Knies zugezogen; etwas Besonderes wie Ausgleiten oder einen Sturz verneinte er (Unfallmeldung vom 2. Mai 2002; ergänzende Angaben zum Unfallhergang vom 27. Mai 2002). In der Folge konnte er mit dem betroffenen Bein fast nicht mehr stehen und war auf Stöcke angewiesen. Zwei Tage nach dem Vorfall, am 29. April 2002, suchte der Versicherte erstmals einen Arzt auf; die nachfolgenden Abklärungen ergaben einen Korbhenkelriss des lateralen Meniskus (Bericht des Dr. med. Z.________ vom 27. Juni 2002; Bericht des Dr. med. W.________, Spezialarzt für orthopädische Chirurgie, vom 17. Mai und 16. August 2002). 3.2 Unbestrittenermassen erlitt der Versicherte eine der in Art. 9 Abs. 2 lit. a-h UVV abschliessend aufgezählten körperlichen Schädigungen. Das von ihm geschilderte Treppensteigen ist jedoch nicht als unfallähnliches Ereignis zu werten. Denn als alltägliche Lebensverrichtung und physiologische Beanspruchung des Körpers ohne erhöhtes Gefährdungspotenzial genügt es nicht den Anforderungen an den äusseren schädigenden Faktor im Sinne der Rechtsprechung (oben Erw. 3). Vorinstanz und Verwaltung haben demnach zu Recht den Anspruch auf Leistungen der Unfallversicherung verneint.