Citation: 2C_213/2023 E. 2.3.1

2.3.1. Zunächst rügt der Beschwerdeführer den Umstand, dass die Vorinstanz auf Sachverhaltselemente aus der Zeit von 2015 bis 2019 abstellte. Diese dürften, so der Beschwerdeführer, nicht mehr berücksichtigt werden, weil sie bereits als Grundlage für ausländerrechtliche Massnahmen geeignet gewesen seien. Damit macht der Beschwerdeführer sinngemäss geltend, die Vorinstanz habe den Vertrauensgrundsatz verletzt, indem sie auf Tatsachen abstellte, die vor der letztmaligen Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung eingetreten sind. Daraus folge, so die sinngemässe Stossrichtung des beschwerdeführerischen Einwands, eine rechtswidrige Sachverhaltsfeststellung durch die Vorinstanz. Soweit dieser Einwand überhaupt hinreichend begründet ist (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG), kann ihm nicht gefolgt werden: Auch wenn eine Behörde über den Sachverhalt richtig und vollständig orientiert worden ist und in Kenntnis aller Umstände eine Bewilligung erteilt, begründet dies für sich allein kein schutzwürdiges Vertrauen in die Erneuerung derselben (BGE 126 II 377 E. 3b; Urteile 2C_40/2023 vom 31. Juli 2023 E. 6; 2C_69/2019 vom 4. November 2019 E. 5; 2C_184/2014 vom 4. Dezember 2014 E. 4.3). Andernfalls müssten die zuständigen Behörden bereits beim geringsten Fehlverhalten eine Bewilligung verweigern, was namentlich dem Verhältnismässigkeitsprinzip (Art. 96 AIG) zuwiderlaufen würde. Soweit die Vorinstanz auf Tatsachen abstellte, die vor der letztmaligen Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung eingetreten sind, beruht ihre Sachverhaltsfeststellung folglich nicht auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG.