Citation: 6B_962/2022 E. 1

Mit Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau vom 21. Dezember 2020 wurde der Beschwerdeführer wegen Widerhandlungen gegen das Waffengesetz mit einer bedingt ausgesprochenen Geldstrafe von 30 Tagessätzen zu Fr. 50.-- und einer Busse von Fr. 300.--, ersatzweise 6 Tage Freiheitsstrafe, bestraft. Die Probezeit für die bedingt ausgefällte Geldstrafe wurde auf 2 Jahre festgesetzt. Der Beschwerdeführer erhob Einsprache. Mit Verfügung vom 15. Februar 2021 schrieb der Präsident des Bezirksgerichts Aarau das Verfahren infolge Rückzugs der Einsprache ab. Eine dagegen erhobene Beschwerde wurde von der Beschwerdekammer des Obergerichts des Kantons Aargau abgewiesen. Auf ein daraufhin vom Beschwerdeführer am 28. Juni 2022 gestelltes (sinngemässes) Revisionsbegehren trat das Obergericht des Kantons Aargau, 1. Kammer, mit Beschluss vom 4. Juli 2022 nicht ein. Der Beschwerdeführer wendet sich mit Beschwerde vom 22. August 2022 an das Bundesgericht. Er beantragt, der Beschluss vom 4. Juli 2022 sei aufzuheben. Er ersucht um "Revision oder Anerkennung seiner Unschuld" und Löschung des Strafregistereintrages, unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten des Staates. Mit Eingabe vom 1. September 2022 stellt er ein Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege.