Citation: 8C_654/2023 E. 8

Damit scheidet auch eine Haftung der Beschwerdegegnerin aufgrund von Art. 6 Abs. 3 UVG aus. Denn gestützt auf diese Bestimmung hat der Unfallversicherer nur für Schädigungen aufzukommen, die in einem natürlichen und adäquat kausalen Zusammenhang mit den durch den versicherten Unfall erfolgten Heilbehandlungen und medizinischen Abklärungsuntersuchungen stehen (BGE 128 V 169 E. 1c mit Hinweisen). Da die Schulterbeschwerden links seit dem 1. November 2017 nicht mehr auf den Unfall vom 25. April 2017 zurückzuführen sind, stellt der operative Eingriff vom 26. März 2018 keine Heilbehandlung im Sinne von Art. 10 UVG dar. Insgesamt erweist sich die Beschwerde als unbegründet.