Citation: 5A_455/2023 E. 3

Die Verfügung vom 9. Juni 2023 verpflichtet die Beschwerdeführerin zu nichts. Insbesondere hat das Obergericht über ihre Beschwerde vom 8. Juni 2023 noch nicht entschieden. Die Beschwerdeführerin ist durch die angefochtene Verfügung nicht beschwert und sie hat in der Folge kein schutzwürdiges Interesse an ihrer Anfechtung. Die Beschwerdeführerin ist damit nicht zur Beschwerde gegen die genannte Verfügung berechtigt (Art. 76 Abs. 1 lit. b BGG). Die Beschwerdeführerin beruft sich allerdings auch auf Rechtsverzögerung. Sie zeigt jedoch nicht auf, inwiefern das Obergericht das Verfahren verzögert haben soll, nachdem es auf den Eingang der Beschwerde vom 8. Juni 2023 unmittelbar mit der Verfügung vom 9. Juni 2023 reagiert hat. Zudem wirft die Beschwerdeführerin dem Obergericht vor, eine vertiefte Überprüfung der Situation, wie sie sie in ihrer Beschwerde vom 8. Juni 2023 verlangt habe, zu verweigern. Sie zeigt nicht auf, inwiefern das Obergericht solches in der angefochtenen Verfügung ausgedrückt haben soll. Soweit sich die Beschwerdeführerin gegen den Entscheid unterer Instanzen (Regionalgericht, KESB) wendet, ist die Beschwerde ebenfalls unzulässig. Vor Bundesgericht können nur Entscheide bestimmter Vorinstanzen, insbesondere letzter kantonaler Instanzen, angefochten werden (Art. 75 Abs. 1 BGG). Die Beschwerde ist damit offensichtlich unzulässig und sie enthält offensichtlich keine hinreichende Begründung. Das präsidierende Mitglied der Abteilung tritt auf sie im vereinfachten Verfahren nicht ein (Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG).