Citation: 5A_346/2009 12.08.2009 E. A

A.a X.________ und Y.________ heirateten im Jahre 1959. Ihre gemeinsamen Kinder sind bereits mündig und wirtschaftlich selbständig. Sie reichten dem Präsidenten 2 des Gerichtskreises I in A.________ am 28./30. August 2006 ein gemeinsames Scheidungsbegehren samt einer Konvention über die Nebenfolgen der Scheidung ein. A.b Am 13. November 2006 wurde über das Vermögen von X.________ der Konkurs ausgesprochen. Die grundbuchliche Anmerkung auf seinen Grundstücken erfolgte tags darauf. Der Konkurs wurde vom Obergericht des Kantons Bern am 11. Dezember 2006 bestätigt. A.c Mit Urteil vom 17. Januar 2007 wurde die Ehe von X.________ und Y.________ geschieden und ihre Scheidungskonvention genehmigt. Demnach soll insbesondere das Eigentum von X.________ am Grundstück Nr. ... und sein Anteil als Gesamteigentümer des Grundstückes Nr. ..., beide gelegen auf dem Gebiet der Gemeinde B.________, an Y.________ übertragen werden. Die Erwerberin verpflichtet sich zur alleinigen Übernahme der auf beiden Grundstücken lastenden Grundpfandschulden. Das Scheidungsurteil ist am 29. Januar 2007 in Rechtskraft erwachsen. A.d Am 5. Februar 2007 gelangte der Präsident 2 an das Kreisgrundbuchamt A.________ zur Vornahme der Eigentumsübertragung gemäss gerichtlich genehmigter Konvention. Das Gesuch wurde mit Verfügung vom 12. Februar 2007 abgewiesen, da über das Vermögen von X.________ zwischenzeitlich der Konkurs eröffnet worden sei.