Citation: 6S.235/2005 05.07.2005 E. 1

X.________ deponierte am 11. Juli 2001 beim Kanzleivorstand der III. Zivilkammer des Obergerichts des Kantons Zürich, den er fälschlich als Richter betrachtete, eine Nichtigkeitsbeschwerde mit der Aufforderung, man müsse ihm bis am 1. August 2001 sein Fahrzeug, seine Eigentumswohnung und das ihm zustehende Geld zurückgeben. Wenn das nicht geschehe, werde es "knallen". Er könne problemlos eine Mine herstellen und damit ein Haus in die Luft sprengen. Unter Hinweis auf einen früheren Vorfall, bei dem die Polizei beigezogen worden war, erklärte er, er würde nicht zögern, sich dieses Mal auf eine Schiesserei mit der Polizei einzulassen. Dann müsse man aber mit Toten rechnen. Seine Geduld sei am Ende. Seine Ziele könne er mit Gewalt immer erreichen. Der Kanzleivorstand informierte die Polizei und den Obergerichtspräsidenten. Dieser gab die Vermögenswerte nicht frei und reichte eine Strafanzeige ein. Das Obergericht des Kantons Zürich, I. Strafkammer, sprach X.________ im Berufungsverfahren mit Urteil und Beschluss vom 20. April 2005 des Nötigungsversuchs im Sinne von Art. 181 StGB in Verbindung mit Art. 22 Abs. 1 StGB schuldig und bestrafte ihn mit einem Monat Gefängnis, wovon 29 Tage durch Untersuchungshaft erstanden sind. Der Vollzug der Strafe wurde aufgeschoben und die Probezeit auf zwei Jahre festgesetzt. Die mit Verfügung der Bezirksanwaltschaft Zürich vom 10. April 2002 beschlagnahmten Waffen samt zugehöriger Munition wurden zur Abklärung der Voraussetzungen für einen fortdauernden Besitz dem Büro für Waffenbelange der Stadtpolizei Zürich zur Verfügung gestellt. Die mit Verfügung der Bezirksanwaltschaft vom 14. August 2001 beschlagnahmten Fr. 7'000.-- wurden zur Deckung der Untersuchungs- und Gerichts-kosten herangezogen. Ein allfälliger Restbetrag wird dem Angeklagten herausgegeben. X.________ wendet sich mit eidgenössischer Nichtigkeitsbeschwerde ans Bundesgericht und beantragt sinngemäss, das Urteil des Obergerichts sei aufzuheben.