Citation: 1C_39/2017 E. 3.3.3

3.3.3. Dasselbe gilt mit Blick auf den von den Beschwerdeführern bevorzugten Standort "Werkhof" auf dem Grundstück Nr. 447, Grundbuch Zwingen. Zunächst ist festzuhalten, dass diese Parzelle nachweislich als belasteter Standort mit Untersuchungsbedarf gilt (vgl. Kataster der belasteten Standorte des Kantons Basel-Landschaft, abrufbar unter <geoview.bl.ch>), weshalb das abzutragende Material hätte entsorgt werden müssen und nicht zur Überdeckung der Mischwasseranlage verwendet werden können. Sodann betreibt der Kanton darauf einen Werkhof mit Lagerplatz. Er nutzt dieses Areal somit zu öffentlichen Zwecken und das Bauvorhaben hätte gemäss der Standortstudie des Ingenieurbüros D.________ - soweit ersichtlich - insbesondere das Materiallager tangiert. Diese Umstände sprechen neben der bloss mangelhaften Erschliessung gegen eine (auch parallele) Realisierung des Mischwasserbeckens am Standort "Werkhof". Insofern erscheint der gewählte Standort auf der Parzelle Nr. 2642 in Zwingen als vorteilhafter. Daran ändert nichts, dass ein Projektverantwortlicher der C.________ AG am Augenschein von der Machbarkeit des Bauvorhabens am Standort "Werkhof" ausgegangen sein soll. Da dieser ebenfalls ausserhalb der Bauzone liegt, greift das Argument der Beschwerdeführer nicht, wonach bei der Prüfung der Standortgebundenheit ein strenger Massstab anzulegen sei. Dieses basiert auf dem Prinzip der Trennung von Bau- und Nichtbaugebiet und ist grundsätzlich auf Situationen zugeschnitten, in denen der Ersatzstandort im Gegensatz zum gewählten Standort in der Bauzone liegt (vgl. Urteile 1C_188/2016 vom 20. Oktober 2016 E. 4.1; 1C_268/2015 vom 9. Februar 2016 E. 4.1). Überdies zielt der Einwand zur zonenwidrigen Nutzung des Werkhofs in der Landwirtschaftszone am Streitgegenstand vorbei.