Citation: 5A_521/2021 E. 3.4

3.4. Soweit die Beschwerdeführerin vor Bundesgericht geltend macht, sie habe nie vollständigen Einblick in die gesamten Verfahrensakten erhalten und daher keine Möglichkeit gehabt, die 700'000 Seiten umfassenden Akten des Bundesstrafverfahrens ausreichend zu konsultieren, weicht sie ohne die notwendigen Rügen vom vorinstanzlich festgestellten Sachverhalt ab. Im Lichte der für das Bundesgericht verbindlichen vorinstanzlichen Feststellungen (Art. 105 Abs. 1 BGG; vorne E. 2.2 und 2.3) hat die Vorinstanz kein Bundesrecht verletzt, wenn sie das Vorliegen unechter Noven, die einen Anspruch auf Wiedererwägung des Entscheids betreffend unentgeltliche Rechtspflege begründen könnten, verneint hat. Inwiefern der Beschwerdeführerin die Beibringung der neu eingereichten Beweismittel zum Zeitpunkt des ersten Gesuchs um unentgeltliche Rechtspflege im Unterschied zum Zeitpunkt des Wiedererwägungsgesuchs vom 15. Dezember 2020 nicht möglich gewesen sein soll, hat die Beschwerdeführerin in ihrem Wiedererwägungsgesuch mit ihrem Hinweis auf die Beschlagnahmung sämtlicher Unterlagen nicht schlüssig dargelegt. Nach den unbestritten gebliebenen vorinstanzlichen Feststellungen hat sie im kantonalen Verfahren nicht einmal behauptet, dass sie im Vorfeld ihres ersten Gesuchs um unentgeltliche Rechtspflege überhaupt versucht hätte, Einsicht in die beschlagnahmten Dokumente zu nehmen. Soweit die Beschwerdeführerin die damals unterlassene Beschaffung der neu eingereichten Dokumente vor Bundesgericht sodann erneut damit zu erklären versucht, dass sie sich als postulationsunfähig bezeichnet, ist dieses Vorbringen rein appellatorischer Natur. Die Vorinstanz hat es als gerichtsnotorisch erachtet, dass dem nicht so ist, und die Beschwerdeführerin bringt nichts vor, was diese Beurteilung in Frage stellen könnte.