Citation: 8C_217/2017 E. 3

Die Vorinstanz würdigte die medizinischen Akten und erwog, angesichts der von Dr. med. B.________ beschriebenen Befunde sei es nachvollziehbar, dass der Gutachter, Dr. med. C.________, retrospektiv auf die Angaben der behandelnden Psychiaterin abgestellt und mit ihr für die Zeit ab dem 5. Februar 2013 von einer schweren Depression und vom Fehlen einer Arbeitsfähigkeit ausgegangen war. Nach dem 6. Februar 2014 sei es zu einer erheblichen Verbesserung des Gesundheitszustandes gekommen. Im Zeitpunkt der Begutachtung, somit ab dem 26. Juni 2014, habe Dr. med. C.________ die Depressivität noch als mittelgradig eingestuft. Die Beeinträchtigung depressiver Art mittlerer Intensität sei nicht mehr invalidisierend, nachdem der Beschwerdeführerin noch therapeutische Optionen offen stünden. Das kantonale Gericht folgerte aus diesen Feststellungen, die Versicherte habe in der Zeit vom 1. Februar 2014 bis zum 30. September 2014 einen befristeten Anspruch auf eine Invalidenrente.