Citation: 6B_521/2015 E. 1.4

1.4. Soweit die Sachverhaltsrüge des Beschwerdeführers überhaupt den Begründungsanforderungen gemäss Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG genügt, verfängt sie nicht. Der Beschwerdeführer vermag nicht darzulegen, inwiefern die vorinstanzliche Feststellung, er habe seine Generaleinfuhrbewilligung und sein Kontingent für die fraglichen Einfuhren zur Verfügung gestellt, geradezu willkürlich sein soll. Der Beschwerdeführer bestreitet nicht, gegenüber dem Spediteur jeweils bestätigt zu haben, über genügend Kontingent für die Einfuhr der fraglichen Waren zum Kontingentszollansatz zu verfügen. Er räumt auch ein, jeweils die Rechnungen für Zoll und Transport bezahlt und seine Auslagen von D.________ rückvergütet erhalten zu haben. Der Beschwerdeführer sagte sodann selbst aus, es könne sein, dass er die Nummer seiner Generaleinfuhrbewilligung D.________ mündlich mitgeteilt habe (act. 109, S. 26). Aus den Akten ergibt sich weiter, dass er jedenfalls bei früheren Importen nebst der Bestätigung, über genügend Kontingent zu verfügen, dem Spediteur auch die Nummer seiner Generaleinfuhrbewilligung mitgeteilt hatte (act. A3, 000473-000475). Nicht willkürlich ist sodann der vorinstanzliche Schluss, wonach die Vorgehensweise bei der Wareneinfuhr von D.________ und dem Beschwerdeführer gemeinsam bestimmt worden ist. Selbst wenn ein von der B.________ GmbH bereits zuvor angewandtes System weitergeführt worden wäre, erklärte er sich damit laut eigenen Aussagen ausdrücklich einverstanden (vgl. act. 91 S. 11 f.). Ob der Beschwerdeführer durch sein Verhalten eine Zollwiderhandlung begangen hat beziehungsweise an einer solchen mitgewirkt hat, betrifft nicht den Sachverhalt, sondern stellt eine Rechtsfrage dar (vgl. nachfolgend E. 2).