Citation: 8C_115/2022 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz erwog, im (in Rechtskraft erwachsenen) Einspracheentscheid vom 14. September 2018 sei unter Berücksichtigung der Computertomografie vom 22. Oktober 2012, der Magnetresonanztomografien vom 29. Januar 2013 und 5. September 2014, welche keine strukturellen Unfallfolgen gezeigt hätten, von organisch nicht hinreichend nachweisbaren Beeinträchtigungen ausgegangen worden. Die Beschwerdegegnerin habe in Anwendung der einschlägigen Adäquanzkriterien einen Kausalzusammenhang verneint. Demgegenüber werde in den neu eingereichten Berichten ein hirnorganisches Psychosyndrom nach Schädelhirntrauma genannt, wobei keine neuen bildgebenden Befunde erhoben worden seien. Entsprechend sei lediglich von einer anderen Würdigung des bekannten Sachverhalts auszugehen. Aus den neuen Berichten ergäben sich keine neuen Befunde, welche im ursprünglichen Verfahren zwingend zu einer anderen Ermessensausübung hätten führen müssen. Es fehle an erheblichen neuen Tatsachen oder Beweismitteln. Ein Revisionsgrund im Sinne von Art. 53 Abs. 1 ATSG sei nicht gegeben.