Citation: 8C_209/2022 E. 4.2

4.2. Hiergegen rügt die Beschwerdeführerin, entgegen der Vorinstanz und der IV-Stelle sei die anhaltende gesundheitsbedingte Einschränkung der Leistungsfähigkeit im unbestritten massgebenden Revisionszeitpunkt 2019 nicht (allein) in einem unklaren Beschwerdebild (vgl. E. 3.2 hiervor) begründet, weshalb kein Revisionsgrund gemäss SchlBest. IVG vorliege. Eventualiter verletze der bisherige Verzicht auf eine pharmakologische Begutachtung den Untersuchungsgrundsatz, weshalb die Angelegenheit zur Einholung eines entsprechenden Gerichtsgutachtens und anschliessenden Neuentscheidung über die Beschwerde an die Vorinstanz zurückzuweisen sei. Das ABI-Gutachten genüge den Anforderungen gemäss BGE 141 V 281 nicht, beruhe auf willkürlichen Sachverhaltsfeststellungen und habe folglich keine Beweiskraft.