Citation: 4A_526/2018 E. B

Mit Eingabe vom 15. Januar 2016 beim Kantonsgericht Zug beantragte die Klägerin (unter Vorbehalt des Nachklagerechts), die Beklagte sei zu verpflichten, ihr EUR 51'060.-- nebst Zins zu bezahlen. Mit Entscheid vom 18. Mai 2017 wies das Kantonsgericht die Klage ab. Es führte im Wesentlichen aus, für die klägerische Schadenersatzforderung bestehe weder eine vertragliche noch eine ausservertragliche Anspruchsgrundlage. Es bestehe zwischen den Parteien insbesondere auch keine einfache Gesellschaft. Mit Entscheid vom 20. August 2018 wies das Obergericht des Kantons Zug die von der Klägerin erhobene Berufung ab. Es hielt mit der Erstinstanz fest, es sei zwischen den Parteien keine einfache Gesellschaft zustandegekommen und es bestehe daher kein Schadenersatzanspruch der Klägerin aus Gesellschaftsvertrag.