Citation: 1C_579/2018 E. 2

Mit Eingabe vom 20. September 2018 beantragte A.________, es sei von Amtes wegen die Nichtigkeit des Urteils des Bundesgerichts 1C_415/2015 vom 27. April 2016 festzustellen, und es seien die erforderlichen Anordnungen für die Durchsetzung dieses Feststellungsentscheids zu treffen. Zur Begründung führte der Gesuchsteller aus, die als abgeschlossen bezeichnete bestehende Gebietsplanung, die dem Beschluss des Kantonsrats des Kantons Zürich über die Teilrevision des kantonalen Richtplans vom 29. Juni 2015 zugrunde liege, existiere nicht und die Festsetzung sei daher gegenstandslos. Das Urteil des Bundesgerichts 1C_415/2015 vom 27. April 2016 beziehe sich auf diesen nichtigen Kantonsratsbeschluss. Mit Urteil 1C_495/2018 vom 1. Oktober 2018 erwog das Bundesgericht, der Gesuchsteller sei im Verfahren 1C_415/2015 nicht Partei gewesen und er sei auch nicht Vorstandsmitglied des damals beschwerdeführenden Vereins. Auf das Gesuch sei deshalb mangels Legitimation des Gesuchstellers nicht einzutreten (E. 3). Weiter führte das Bundesgericht aus, selbst wenn jedoch die Beschwerdeberechtigung des Gesuchstellers bejaht würde, könnte auf das Gesuch nicht eingetreten werden. Das Bundesgericht könne seine Urteile nicht nichtig erklären. Und selbst wenn die Eingabe des Gesuchstellers sinngemäss als Revisionsgesuch entgegengenommen würde, würde dies am Ergebnis nichts ändern, da offensichtlich kein Revisionsgrund vorliege. Mit Urteil 1C_415/2015 vom 27. April 2016 habe das Bundesgericht einzig entschieden, dass Kantonsratsbeschlüsse über Richtplanänderungen im Kanton Zürich nicht dem Referendum unterstünden. Mit dem konkreten Inhalt der Richtplanänderung respektive des Kantonsratsbeschlusses vom 29. Juni 2015 und damit mit der diesem Beschluss zugrunde liegenden Gebietsplanung habe sich das Bundesgericht nicht auseinandersetzen müssen. Die Vorbringen des Gesuchstellers gingen deshalb an der Sache vorbei (E. 4).