Citation: 5A_13/2018 E. 2.1

2.1. Das Obergericht hat festgehalten, dass die Gutheissung einer Anfechtungsklage gemäss Art. 285 ff. SchKG die Wiederherstellung des Zustandes, in welchem sich das zur Befriedigung der Gläubiger dienende Vermögen des Schuldners ohne die angefochtene Rechtshandlung befunden hätte, ermöglichen soll. Die Anfechtung entfalte nur zwangsvollstreckungsrechtliche Wirkung mit Bezug auf und innerhalb eines bestimmten Vollstreckungsverfahrens. Das Obergericht hat erörtert, ob und in welcher von drei Betreibungen, welche der Beschwerdeführer gegen den Schuldner B.A.________ eingeleitet hatte, das Vollstreckungssubstrat durch Anfechtungsklage überhaupt wiederhergestellt werden kann oder soll. Dabei hat sich die Vorinstanz zur Betreibung Nr. xxx (Verlustschein Nr. yyy vom 11. Juni 2013; Betreibungsamt Sirnach), zur Betreibung Nr. zzz (Pfändungsurkunde vom 28. Oktober 2014; Betreibungsamt Sirnach) sowie zur im Januar 2017 eingeleiteten Betreibung Nr. www (Betreibungsamt Münchwilen) geäussert. Das Obergericht ist zum Ergebnis gelangt, dass keine der in Frage stehenden Betreibungen erlaube, die Anfechtungsklage zu erheben, weshalb diese abgewiesen werden müsse.