Citation: 1B_676/2021 E. 3

Gemäss Art. 221 Abs. 1 StPO ist Sicherheitshaft namentlich zulässig, wenn die beschuldigte Person eines Verbrechens oder Vergehens dringend verdächtig (allgemeiner Haftgrund) und ernsthaft zu befürchten ist, sie entziehe sich durch Flucht dem Strafverfahren oder der zu erwartenden Sanktion (lit. a; besonderer Haftgrund der Fluchtgefahr). Anstelle der Haft sind eine oder mehrere mildere Massnahmen anzuordnen, wenn diese den gleichen Zweck erfüllen (Art. 237 Abs. 1 StPO). Auch sonst muss die Haft verhältnismässig sein. Der Beschwerdeführer bestreitet weder den dringenden Tatverdacht bezüglich der ihm vorgeworfenen Delikte (versuchter Diebstahl, Sachbeschädigung, Hausfriedensbruch) noch das Bestehen von Fluchtgefahr. Ebenso wenig bringt er vor, es kämen Ersatzmassnahmen in Betracht. Er rügt jedoch, die Verlängerung der strafprozessualen Haft um drei Monate durch die strittige Haftanordnung sei unverhältnismässig (vgl. hinten E. 5). Zudem macht er geltend, die Vorinstanz habe ihre gegenteilige Auffassung nicht begründet und damit auch seinen Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt (vgl. nachfolgend E. 4).