Citation: 6B_457/2019 E. 2.2

2.2. Zweitens, so weiter die Beschwerdeführerin, habe die Vorinstanz den Schweregrad des Tatverschuldens zwar zunächst nach einer vierstufigen Skala (leicht, mittelschwer, schwer und sehr schwer) festgelegt. In der Beurteilung des Tatverschuldens sei sie dieser Abstufung aber nicht gefolgt; stattdessen habe sie das Tatverschulden als "nicht mehr leicht bis mittelschwer" taxiert und damit gleichsam eine neue Kategorie geschaffen. Auch unter diesem Aspekt ist das vorinstanzliche Vorgehen nicht bundesrechtswidrig. Die Vorinstanz hat sich durchaus an den eigenen Vorgaben orientiert. Ausgehend von den entsprechenden Verschuldensgraden hat sie die gutachtlich festgestellte leichte Verminderung der Schuldfähigkeit mit dem Grad "nicht mehr leicht bis mittelschwer" (d.h. wohl im unteren Bereich eines mittelschweren Verschuldens liegend) nachvollziehbar präzisiert, um gestützt darauf die Einsatzstrafe festzulegen (angefochtenes Urteil, S. 96).