Citation: 6B_923/2022 E. 2.2

2.2. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Beschwerdeführer in den Anklagepunkten 7 und 8 vor, am 23. August 2017 bei einem Volksfest mit einer Gruppe von sieben bis acht Personen an einer anderen Gruppe mit sieben Personen vorbeigekommen zu sein. Nach einer verbalen Auseinandersetzung hätten der Beschwerdeführer und einer seiner Begleiter zwei Personen der anderen Gruppe eine Ohrfeige verpasst. Das Opfer des Beschwerdeführers habe wegen der Ohrfeige eine Trommelfellperforation erlitten. Eine Person, welche die Opfer habe verteidigen wollen, sei vom Beschwerdeführer und einigen seiner Begleiter mit Faustschlägen und Tritten versetzt worden. Diese Person sei wegen Prellungen und Kontusionen für fünf Tage zu 100 % krankgeschrieben worden. Der Beschwerdeführer bestreitet nicht mehr, sich an der Schlägerei beteiligt und dem Opfer eine Ohrfeige verpasst zu haben. Er hält aber daran fest, dass die Ohrfeige durch den Tatbestand des Raufhandels konsumiert werde.