Citation: 5F_12/2024 E. 1

Der Gesuchsteller und die Gesuchsgegnerin sind die Eltern von C.________ (geb. 2018). Mit Entscheid vom 25. Juli 2023 stellte die KESB Hochdorf C.________ vorsorglich unter die alternierende Obhut der Parteien, regelte die Betreuungs- und Ferienanteile und setzte weitere Bedingungen fest. Dagegen erhob der Gesuchsteller am 26. Juli 2023 Verwaltungsgerichtsbeschwerde. In der Folge kam es zu mehreren Verfahren vor Bundesgericht (Urteile 5A_654/2023 vom 29. Februar 2024; 5A_162/2024 vom 8. März 2024; 5F_9/2024 vom 20. März 2024; 5F_11/2024 vom 11. April 2024). Am 6. November 2023 (Schlichtungsgesuch) bzw. 5. Februar 2024 machte der Gesuchsteller beim Bezirksgericht Willisau eine Unterhaltsklage anhängig. Nach entsprechendem Antrag der Gesuchsgegnerin änderte das Bezirksgericht mit superprovisorischer Verfügung vom 23. Februar 2024 den Entscheid der KESB vom 25. Juli 2023 und stellte C.________ unter die alleinige Obhut der Gesuchsgegnerin und regelte das Kontakt- und Besuchsrecht. Mit superprovisorischer Verfügung vom 1. März 2024 regelte das Bezirksgericht das Kontaktrecht neu und verbot dem Gesuchsteller, sich C.________ im Umkreis von 100 Metern zu nähern. Am 12. März 2024 ersuchte der Gesuchsteller das Kantonsgericht um superprovisorische Anordnung, dass C.________ nicht bei seiner Grossmutter mütterlicherseits übernachten dürfe. Mit Verfügung vom 25. März 2024 trat das Kantonsgericht auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde und das Gesuch vom 12. März 2024 nicht ein. Gegen diese Verfügung erhob der Gesuchsteller am 11. April 2024 Beschwerde an das Bundesgericht. Mit Urteil 5A_232/2024 vom 12. April 2024 trat Bundesrichter Herrmann (Abteilungspräsident) auf die Beschwerde gestützt auf Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht ein. Am 17. April 2024 hat der Gesuchsteller ein Erläuterungsgesuch gestellt. Mit Schreiben vom 18. April 2024 hat ihm der Abteilungspräsident mitgeteilt, dass die Begründung eines bundesgerichtlichen Urteils der Erläuterung (Art. 129 BGG) nicht zugänglich ist. Am 22. April 2024 ist der Gesuchsteller mit einer weiteren Eingabe an das Bundesgericht gelangt.