Citation: I 637/01 15.04.2003 E. 3

Vorinstanz und Verwaltung verneinen dies mit der Begründung, dem Versicherten würden lediglich Leistungen zugesprochen, auf welche dieser ohne irgendwelche Nachteile verzichten könne. 3.1 Dies trifft nicht zu. Richtig ist zwar, dass der Beschwerdeführer auch bei fehlender Inanspruchnahme der rechtskräftig zugesprochenen Leistungen weiterhin Anspruch auf berufliche Eingliederungsmassnahmen hat: Eine generelle Leistungsverweigerung ist erst nach durchgeführtem Mahn- und Bedenkzeitverfahren im Sinne von Art. 10 Abs. 1 IVG zulässig (BGE 122 V 218). Einem neuen Gesuch stünden indessen die (rechtskräftigen) Verfügungen vom 24., 25., und 26. Oktober 2000 insoweit entgegen, als darauf erst beim Vorliegen einer revisionsbegründenden Tatsachenänderung analog Art. 41 IVG eingetreten werden dürfte (BGE 109 V 122 Erw. 3 mit Hinweisen; SVR 1999 Nr. IV 21 S. 63). Der Versicherte müsste sich mit anderen Worten die Verfügungen vom 24., 25., und 26. Oktober 2000 solange entgegen halten lassen, als die tatsächlichen Verhältnisse unverändert blieben. Dies haben Vorinstanz und Verwaltung übersehen. 3.2 Damit ist ein schutzwürdiges Interesse an der materiellen Beurteilung der gegen die Verfügungen erhobenen Beschwerde ausgewiesen. Ob dem Versicherten darüber hinaus weitere Nachteile durch die Rechtskraft der im Streit liegenden Verfügungen entstehen könnten, wie vom Beschwerdeführer behauptet und von Vorinstanz und Verwaltung in Abrede gestellt, braucht an dieser Stelle nicht geprüft zu werden.