Citation: 6B_704/2008 26.01.2009 E. 2

2.1 Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz habe den Sachverhalt offensichtlich unrichtig bzw. willkürlich festgestellt. Die Unfallfahrzeuge seien nicht 10 m, sondern 13.8 m vor ihrer Endlage gleichauf gewesen. Zudem sei die Vorinstanz von zu grossen Breiten der Fahrzeuge ausgegangen. Diese würden ohne die Seitenspiegel zusammen eine Breite von ca. 3.4 m aufweisen. Die Vorinstanz ging in Übereinstimmung mit dem Gutachter und den Ausführungen des Beschwerdeführers davon aus, die Unfallfahrzeuge seien 10 m vor ihrer Endlage parallel gefahren (angefochtener Entscheid S. 4 f., lit. b/aa). Als Breite der beiden Fahrzeuge nahm sie 3.55 m an (a.a.O., S. 5), während der Beschwerdeführer diese gar mit 3.60 m angegeben hatte (Nichtigkeitsbeschwerde an das Kantonsgericht Schwyz, S. 7). 2.2 Neue Tatsachen und Beweismittel dürfen nur soweit vorgebracht werden, als der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG). Tatsachen und Beweismittel, welche bereits anlässlich des vorinstanzlichen Entscheides Bestand hatten und nicht vorgebracht wurden, dürfen vor Bundesgericht nicht mehr geltend gemacht werden. Werden neue Tatsachen oder Beweismittel vorgebracht, ist in der Beschwerde darzutun, inwiefern erst der angefochtene Entscheid dazu Anlass gegeben hat. Der vorinstanzliche Verfahrensausgang allein bildet noch keinen hinreichenden Anlass im Sinne von Art. 99 Abs. 1 BGG für die Zulässigkeit von unechten Noven, die bereits im kantonalen Verfahren ohne weiteres hätten vorgebracht werden können. Dies ergibt sich zwingend aus der Bindung des Bundesgerichts an die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung (BGE 134 V 223 E. 2.2.1 S. 226 mit Hinweisen). 2.3 Um zu belegen, dass der Beschwerdeführer bei einer Strassenbreite von 5.35 m regelkonform hätte überholen können, legt er seinen Berechnungen teilweise neue Behauptungen zugrunde. Er macht geltend, die Unfallfahrzeuge seien 13.8 m vor ihrer Endlage gleichauf gewesen und würden eine Breite von 3.4 m aufweisen. Er legt aber nicht dar, inwiefern erst der angefochtene Entscheid zu diesen neuen Behauptungen Anlass gegeben hätte. Diese stehen zudem mit seinen eigenen Angaben anlässlich des kantonalen Verfahrens in Widerspruch. Deshalb sind die entsprechenden Rügen und die Tafeln, mit denen er seine neuen Vorbringen illustriert, neue Tatsachen, für die der Entscheid der Vorinstanz keinen Anlass gab. Sie sind gemäss Art. 99 Abs. 1 BGG unzulässig. Im Übrigen sind für die Berechnung der Breite der beiden Fahrzeuge die Seitenspiegel miteinzubeziehen. 2.4 Der Beschwerdeführer bringt vor, er hätte seine Geschwindigkeit beim Überholen von 50 km/h noch weiter bis auf 67 bzw. 71 km/h beschleunigt. Die Vorinstanz habe den Sachverhalt willkürlich festgestellt, indem sie eine konstante anstatt eine beschleunigte Geschwindigkeit angenommen habe. Auch die Hypothese einer beschleunigenden Geschwindigkeit über 50 km/h hinaus ist neu. Im vorinstanzlichen Verfahren argumentierte der Beschwerdeführer ausschliesslich mit einer Geschwindigkeit von 50 km/h. Da er auch nicht darlegt, inwiefern erst der angefochtene Entscheid Anlass zum Novum geboten hätte, ist auf die Rüge nicht einzutreten.