Citation: 9C_761/2016 E. 3.3

3.3. Was die Beschwerdeführerin gegen die Beweiskraft des MEDAS-Gutachtens vorbringt, hält nicht stand: Eine abweichende Einschätzung der behandelnden Ärzte spricht nicht zwingend dagegen (BGE 125 V 351 E. 3b/bb und cc S. 353). Weiter ist nicht ersichtlich, dass die Experten die somatischen Beschwerden sowie die Angaben der Versicherten ungenügend berücksichtigt haben sollen. Sodann ist die von den Gutachtern festgestellte "starke Verdeutlichungstendenz, eventuell Aggravation" auch ohne explizite "Grenzziehung" zwischen diesen Begriffen nachvollziehbar und zu Recht bei der Einschätzung der medizinischen Situation und der Arbeitsfähigkeit berücksichtigt worden. Schliesslich hat die Vorinstanz ausführlich und einleuchtend dargelegt, weshalb auch mit Blick auf die Indikatoren gemäss BGE 141 V 281 auf das MEDAS-Gutachten abgestellt werden kann.