Citation: I 479/06 25.01.2007 E. 6

In erwerblicher Hinsicht wird die Höhe des von der Verwaltung gestützt auf die Salärempfehlungen des Kaufmännischen Verbandes Schweiz ermittelten Invalideneinkommens gerügt. Die Vorinstanz hat indessen einlässlich begründet, weshalb das mittlere Salär der Funktionsstufe C heranzuziehen ist und weshalb es sich nicht rechtfertigt, vom Minimum auszugehen. Des Weiteren hat sie zum Vergleich die Tabellenlöhne gemäss der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Lohnstrukturerhebung (LSE) 2004 beigezogen. Demnach beliefen sich die Frauenlöhne im Kredit- und Versicherungsgewerbe, Anforderungsniveau 3 (Berufs- und Fachkenntnisse vorausgesetzt), auf Fr. 5753.-, was umgerechnet auf die betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit von 41,5 Stunden (Die Volkswirtschaft, 2005 Heft 12, S. 94, Tabelle B 9.2, Kredit- und Versicherungsgewerbe) ein Jahreseinkommen von Fr. 71'625.- für ein Vollpensum, für ein 80%-Pensum Fr. 57'300.- ergibt. Selbst wenn man diesen Tabellenlohn wie beantragt um einen leidensbedingten Abzug von 15 % reduziert (dazu BGE 126 V 79 f. Erw. 5b), resultiert aus dem Vergleich des entsprechenden Invalideneinkommens von Fr. 48'705.- mit dem unbestrittenen Validenlohn von Fr. 77'778.- ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 37 %.