Citation: 6B_1219/2021 E. 2.1

2.1. Gemäss Anklageschrift wird dem Beschwerdeführer vorgeworfen, Stoffe, die das Wasser verunreinigen können, widerrechtlich ausserhalb eines Gewässers abgelagert und ausgebracht und dadurch die Gefahr einer Verunreinigung des Bodens und des Grundwassers geschaffen zu haben. Die Vorinstanz erachtet den Anklagesachverhalt als erstellt. In diesem Sinne geht sie konkret davon aus, der Beschwerdeführer habe in der Zeit vom 6. August 2018 bis 11. Juni 2019 insgesamt neun Mal den Mist aus seinem Kuhstall auf seiner Parzelle in U.________ auf unbefestigtem Boden gelagert. Die praktizierte Lagerung von Mist auf dem in einem Gewässerschutzbereich liegenden Grundstück sei nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge konkret geeignet, das Grundwasser zu verunreinigen, zumal es in U.________ regelmässig regne, wodurch die Schadstoffe durch das Versickern ins Grundwasser gelangen könnten.