Citation: 5P.420/1999 27.01.2000 E. 6

6.-Aus diesen Gründen ergibt sich, dass die Auffassung des Obergerichtes, sowohl der Entmündigungsgrund der Fremdgefährdung als auch jener der Unfähigkeit, die eigenen Angelegenheiten zu besorgen, seien erfüllt, auf offensichtlich unvollständigen und willkürlichen Feststellungen beruht. Die staatsrechtliche Beschwerde ist daher gutzuheissen und das angefochtene Urteil aufzuheben. Da die unterliegende Beschwerdegegnerin im vorliegenden Fall in ihrem amtlichen Wirkungskreis tätig ist und ohne Vermögensinteressen handelt, können ihr keine Gerichtsgebühren auferlegt werden (Art. 156 Abs. 2 OG). Hingegen hat sie dem Beschwerdeführer für das Verfahren vor Bundesgericht eine angemessene Entschädigung zu bezahlen (Art. 159 Abs. 2 OG).