Citation: 8C_422/2019 E. 6.2

6.2. Nachdem das im Verfügungszeitpunkt bestehende Arbeitsverhältnis als Privatköchin, welches die Beschwerdeführerin mit einem zweijährigen Unterbruch seit dem Jahr 2012 innehat, als leidensadaptiert gilt und somit beide Vergleichseinkommen auf derselben Bemessungsgrundlage fussen, entspricht der Invaliditätsgrad dem Grad der Arbeitsunfähigkeit. Weil das kantonale Gericht das tatsächlich erzielte Invalideneinkommen heranziehen durfte, fällt die Gewährung eines Abzugs vom Tabellenlohn ausser Betracht (BGE 126 V 75; 135 V 297 E. 5.2 S. 301; vgl. auch SVR 2017 IV Nr. 71 S. 219, 9C_675/2016 E. 3.2.1). Nicht zu beanstanden sind schliesslich die Ausführungen der Vorinstanz, dass selbst wenn auf Tabellenlöhne gemäss der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) abgestellt würde, kein rentenbegründender Invaliditätsgrad resultierte, da sich kein Abzug vom Tabellenlohn rechtfertigte. Dies weil die leidensbedingten Einschränkungen bereits mit der reduzierten Leistungsfähigkeit von 50 % berücksichtigt worden seien. Damit hat es beim vorinstanzlichen Entscheid sein Bewenden.