Citation: 4C.178/2003 13.11.2003 E. A

Am 30. Dezember 1998 erwarb die Gesellschaft bürgerlichen (deutschen) Rechts unter der Bezeichnung der D.________, bestehend aus A.________ und der B.________ AG (den Klägern), von der in Deutschland domizilierten C.________ GmbH (Beklagte) im Rahmen eines Bauträgervertrags nach deutschem Recht einen Miteigentumsanteil an einer Liegenschaft in Dresden (Deutschland) für DM 233'940.--. Im Dezember 2000 erklärten die Kläger den Vertragsrücktritt mit der Begründung, die Beklagte habe die ihr obliegenden Erneuerungsarbeiten weder rechtzeitig noch mängelfrei beendet. Am 24. Januar 2001 schlossen die Parteien eine Vereinbarung, in welcher sie die Zahlungsfristen regelten und insbesondere feststellten, die Kaufsache sei rechtzeitig und mängelfrei übergeben worden, und es bestünden auch aus keinem anderen Rechtsgrund Einwendungen gegen den Kaufpreiseinspruch der Verkäuferin. Am 21. Mai 2001 setzten die Kläger der Beklagten eine Frist bis zum 30. Juni 2001, um eine im Grundbuch eingetragene Vormerkung zur Sicherung der Eintragung einer Bauhandwerkersicherungshypothek zu beseitigen. Als die Beklagte dieser Aufforderung nicht nachkam, traten die Kläger am 2. Juli 2001 erneut vom Vertrag zurück und verlangten Schadenersatz im Betrage von DM 23'700.40.