Citation: 6B_1214/2019 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz gelangt zum Schluss, der Beschwerdeführer habe um die Verschleierung der ertrogenen Gelder gewusst und sich bewusst und gewollt daran beteiligt. Sie stützt sich hiefür zunächst auf den Umstand, dass die vom Beschwerdeführer dem Mitbeschuldigten I.________ zur Verfügung gestellte H.________ AG während mehrerer Jahre inaktiv gewesen sei und über kein relevantes Vermögen verfügt habe. Dasselbe gelte für die Gesellschaften G.________ AG und F.________ AG. Dass der Beschwerdeführer diese Gesellschaften dem Mitbeschuldigten I.________ ohne näheres Wissen um die Art der von jenem betriebenen Geschäfte zur Verfügung gestellt hätte, sei nicht glaubhaft. So habe jener anlässlich seiner Befragung im Rahmen der Berufungsverhandlung namentlich nicht angeben können, warum die G.________ AG "zwischengeschaltet" worden sei. Die einzig plausible Erklärung hierfür liege jedoch darin, dass die über diese Gesellschaft weitergeleiteten Gelder einen derart hohen Betrag erreicht hätten, dass die Beteiligten befürchtet hätten, die involvierten Banken könnten Verdacht schöpfen. Sodann habe der Beschwerdeführer, bevor er Zahlungen im Betrag von mehreren hunderttausend Franken auf das Privatkonto des Mitbeschuldigten I.________ ausgelöst habe, es unterlassen, zuerst den zugrundeliegenden Vertrag und die Rechnungen einzufordern. Er habe vor den Überweisungen auch weder den Abschluss eines schriftlichen Darlehensvertrages verlangt, obwohl er die Zahlungen als Darlehen verbucht habe, noch sich über den Hintergrund der beabsichtigten Zahlungen erkundigt. Der Umstand, dass er die Gelder in der Regel am selben Tag weitertransferiert habe, an dem sie auf seinem Konto gutgeschrieben worden seien, deute stark auf sogenannte "Durchlauftransaktionen" hin. Darüber hinaus habe der Beschwerdeführer die Zahlungen gestückelt und zeitlich gestaffelt, um bei den Banken nicht mit hohen Beträgen aufzufallen. Seine hiefür gebotenen Erklärungen seien ungereimt und widersprüchlich. Schliesslich hätten die Beteiligten offenbar nie in adäquater Form geregelt, worin konkret die Leistungen des Beschwerdeführers und seiner Treuhandgesellschaft hätten bestehen und wie darüber hätte abgerechnet werden sollen. Der Beschwerdeführer habe mithin während zweier Jahre seine Gesellschaften zur Verfügung gestellt, ohne für die Leistungen Rechnung zu stellen. Dieses Geschäftsgebaren sei umso ungewöhnlicher, als der Beschwerdeführer den Mitbeschuldigten I.________ zuvor nicht gekannt habe und als Finanzintermediär in einem äusserst exponierten Geschäft tätig gewesen sei. Zuletzt wäre der Beschwerdeführer, wenn er denn tatsächlich das unwissende Werkzeug der Mitbeschuldigten gewesen wäre, mit Sicherheit nicht in die "konspirative" E-Mail-Korrespondenz zwischen den Haupttätern miteinbezogen und über die deliktischen Vorgänge laufend informiert worden (angefochtenes Urteil S. 91 ff., 94). Abgesehen von diesen Umständen stützt sich die Vorinstanz auch auf die Aussagen des Mitbeschuldigten I.________, die sie in Bezug auf den Mitbeschuldigten A.________ als glaubhaft und mit den objektiven Indizien als übereinstimmend erachtet. Sie nimmt an, es sei nicht ersichtlich, warum jener den Mitbeschuldigten A.________ zu Recht, den Beschwerdeführer aber zu Unrecht hätte belasten sollen (angefochtenes Urteil S. 91).