Citation: 8C_55/2022 E. 6.2

6.2. Die Vorinstanz erwog, das vom Beschwerdeführer hypothetisch realisierbare Invalideneinkommen sei gestützt auf die LSE zu bestimmen. Abzustellen sei dabei auf auf den Lohn für einfache Tätigkeiten im privaten Sektor, der im Jahr 2018 für Männer bei 40 Arbeitsstunden pro Woche Fr. 5417.- monatlich betragen habe (LSE 2018, TA1_tirage_skill_level, Kompetenzniveau 1). Unter Berücksichtigung einer betriebsüblichen Arbeitszeit von 41.7 Stunden pro Woche (Bundesamt für Statistik, Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen, T01.03.02.01.04.01) und angepasst an die Nominallohnentwicklung (Entwicklung der Nominallöhne, der Konsumentenpreise und der Reallöhne, T39) ergebe dies ein Jahreseinkommen von Fr. 68'906.10. Die Gewährung eines 10 %igen Abzugs sei angesichts des Belastungsprofils des Beschwerdeführers nicht unangemessen und daher nicht zu beanstanden. Folglich resultiere ein Invalideneinkommen von Fr. 62'015.50. Auch mit Blick auf das statistische Gutachten des Büros für arbeits- und sozialpolitische Studien BASS AG "Nutzung Tabellenmedianlöhne LSE zur Bestimmung der Vergleichslöhne bei der IV-Rentenbemessung" vom 8. Januar 2021 bestehe kein Grund, von der bundesgerichtlichen Rechtsprechung abzuweichen, wonach auf den LSE-Medianlohn abzustellen sei. Der Vergleich des Invalideneinkommens von Fr. 62'015.50 mit dem Valideneinkommen von Fr. 86'000.- ergebe einen Invaliditätsgrad von gerundet 28 %.