Citation: 2C_20/2025 E. 2.4

2.4. Die Vorinstanz hat zunächst erwogen, dass es sich beim Wohnrecht bzw. Wohnsitz um eine zivilrechtliche Frage handle (Art. 776 ff., Art. 23 ZGB [SR 210]), die nicht Gegenstand des vor dem Departement hängigen Rechtsmittelverfahrens bilde. Bei diesem gehe es um den Bestand oder Nichtbestand eines öffentlich-rechtlichen Anwesenheitsrechts des Beschwerdeführers in der Schweiz, etwa in Form einer Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilligung. Zudem bestehe weder eine Rechtsgrundlage noch eine Veranlassung für eine Mitteilung an eine Gemeindebehörde durch das Departement betreffend den Bestand oder Nichtbestand eines entsprechenden Wohnrechts. Daher sei das Departement zu Recht auf den Verfahrensantrag nicht eingetreten. Sodann hat die Vorinstanz erwogen, dass selbst wenn der vor dem Departement gestellte Antrag dahingehend ausgelegt würde, es sei ihm - etwa in Form einer vorsorglichen Massnahme - für die Dauer des Verfahrens vor dem Departement eine Aufenthaltsberechtigung zu erteilen, oder es sei festzustellen, dass ihm bis zum Endentscheid eine Aufenthaltsberechtigung zukomme, das Begehren abzuweisen wäre. Denn der Beschwerdeführer verfüge nicht mehr über ein Anwesenheitsrecht in der Schweiz und sei angesichts des rechtskräftigen Entscheids des Migrationsamts vom 22. November 2022 betreffend den Widerruf seiner Niederlassungsbewilligung verpflichtet gewesen, die Schweiz zu verlassen. Unter den gegebenen Umständen habe für das Departement keine Veranlassung bestanden, dem Beschwerdeführer den Aufenthalt in der Schweiz zu bewilligen und entsprechende Massnahmen zu erlassen.