Citation: 5A_292/2023 E. 6.4.2

6.4.2. Die Beschwerdegegnerin hält dem Beschwerdeführer vor, seine Rüge im vorinstanzlichen Verfahren nicht erhoben zu haben. Der Beschwerdeführer weist indessen darauf hin, dass die Beschwerdegegnerin im Rückweisungsverfahren keine Fremdbetreuungskosten mehr geltend gemacht habe, seitdem beide Kinder die Oberstufe besuchten. Dem entgegnet die Beschwerdegegnerin, selbstredend fielen für die zwischenzeitlich 17- und 15-jährigen Söhne keine Fremdbetreuungskosten mehr an. An deren Stelle seien andere Auslagen wie Schulgebühren, Kosten für den öffentlichen Verkehr und die auswärtige Verpflegung getreten. Die Kosten für auswärtige Verpflegung, Freizeitgestaltung und kleinere Ausgaben der beiden Söhne beliefen sich auf monatlich rund Fr. 900.--. Die Söhne verpflegten sich an mittlerweile fünf Tagen in der Woche [selbständig] in der Mensa der Kantonsschule oder einem nahegelegenen Restaurant/Take Away, gingen an mehreren Abenden pro Woche ihren Hobbys nach und kämen zwischen Schule und Hobby nicht nach Hause, sodass sie sich auch an ein bis zwei Abenden pro Woche auswärts verpflegen müssten.