Citation: 4A_507/2023 E. 5.1

5.1. Der Beschwerdeführer macht sodann eine Verletzung von Art. 6 OR und Art. 2 ZGB geltend. Selbst wenn der Sachverhalt betreffend Genehmigung erwiesen wäre, fehle es an drei Voraussetzungen für eine rechtsgültige Genehmigung. So liege keine "informierte" Genehmigung vor, werde doch nicht festgestellt, dass der Beschwerdeführer über die Vertragsverletzung aufgeklärt worden sei. Sodann habe das Beweisverfahren ergeben, dass die Beschwerdegegnerin selbst stets davon ausgegangen sei, den Vertrag einzuhalten. Entsprechend habe sie dem Beschwerdeführer weder eine Genehmigung offerieren noch nach Treu und Glauben davon ausgehen können, er habe die vertragsverletzende Anlagestrategie oder konkrete Vermögensanlagen genehmigt.