Citation: 9C_435/2020 E. 3.1

3.1. Das kantonale Gericht hat gestützt auf die beiden Einspracheentscheide vom 10. September 2009 und 11. November 2019 festgestellt, dass der Beschwerdegegner die EL-Berechnung der Beschwerdeführerin für die Zeit ab 2003 unter Aufrechnung eines Vermögensverzichts von insgesamt Fr. 553'600.- (abzüglich der jährlichen Reduktion von Fr. 10'000.- gemäss Art. 17a Abs. 1 ELV) vorgenommen und einen Anspruch abgelehnt hat. Dieser Betrag setzt sich aus zwei Teilbeträgen zusammen, welche aus zwei unterschiedlichen - grundsätzlich ebenfalls nicht strittigen - Vorgängen herrühren. Dem einen Teilbetrag von Fr. 327'600.- liegt der Sachverhalt zugrunde, dass der Beschwerdeführerin im Mai 2003 aus dem Nachlass ihres Vaters eine Summe von total Fr. 329'464.- gutgeschrieben wurde, die sich bis Ende Dezember 2003 auf einen Betrag von noch Fr. 1408.50 verminderte. Erwiesenermassen flossen dem Ehemann der Beschwerdeführerin in der Zeit vom 18. Juni bis 22. Dezember 2003 Fr. 246'500.- zu (vgl. "Darlehen aus dem Jahr 2003 respektive Schuldanerkennung/Schuldschein" vom 22. Februar 2012). Basierend darauf nahm der Beschwerdegegner im Rahmen der EL-Bemessung - bestätigt durch die Vorinstanz - eine anrechenbare Verzichtshandlung im Umfang von rund Fr. 327'600.- an (Fr. 329'464.- abzüglich Fr. 1408.50), da dem Vermögensverbrauch keine adäquate Gegenleistung gegenüberstehe bzw. realistischerweise von Beginn weg nicht mit einer Rückzahlung des Geldes durch den Ehemann habe gerechnet werden können. Den anderen Teilverzichtsbetrag im Umfang von Fr. 226'000.- führte der Beschwerdegegner sodann darauf zurück, dass die Beschwerdeführerin 2003 zwar insgesamt die erwähnten Fr. 329'464.- aus dem väterlichen Nachlass ausbezahlt erhalten habe, sich ihr Erbanspruch unter Berücksichtigung des Verkehrswertes (und nicht des Steuerwertes) einer im Nachlass befindlichen Liegenschaft jedoch auf rund Fr. 555'000.- belaufen hätte. Die Differenz von Fr. 226'000.- - so der Beschwerdegegner weiter - sei als EL-rechtlich massgeblicher Vermögensverzicht anzurechnen, da die Beschwerdeführerin im Rahmen der ihr obliegenden allgemeinen Schadenminderungspflicht gehalten gewesen wäre, das Recht auf die ihr am Nachlass zustehenden Vermögenswerte vollumfänglich durchzusetzen. Auch diese Beurteilung wurde vorinstanzlich geschützt.