Citation: 8C_42/2022 E. 5.2

5.2. Der Beschwerdeführer macht geltend, insbesondere durch eine Fatigue eingeschränkt zu sein. Diese sei im estimed-Gutachten unberücksichtigt geblieben oder zumindest nicht hinreichend gewürdigt worden. Sie lasse auch eine Verwertung seiner Restarbeitsfähigkeit in der angestammten anspruchsvollen Tätigkeit nicht zu. Sein Versuch, diese im 50 %-Pensum weiterzuführen, sei gescheitert und es sei ihm gekündigt worden. Zudem könne jedenfalls nicht von einer lediglich um 30 % eingeschränkten Arbeitsfähigkeit bereits ab Oktober 2018 ausgegangen werden, sondern es müsste diesbezüglich auf die in den echtzeitlichen Berichten bescheinigten Arbeitsunfähigkeiten abgestellt werden. Da eine Wiederaufnahme der angestammten Tätigkeit ausgeschlossen sei, hätte die Vorinstanz zudem auf einen Einkommensvergleich nicht verzichten dürfen.