Citation: 2C_721/2019 E. 3.5.1

3.5.1. Der Beschwerdeführer habe sich aufgrund der begangenen versuchten vorsätzlichen Tötung eines schweren Gewaltverbrechens schuldig gemacht. Bereits aufgrund der Tatschwere sei deshalb von einem erheblichen migrationsrechtlichen Verschulden auszugehen, weshalb ein öffentliches Interesse an der Wegweisung des Beschwerdeführers bestehe. Daran vermöge auch die behauptete gute Legalprognose, das Wohlverhalten seit der Tatbegehung sowie der Umstand, dass er die Anlasstat als Minderjähriger begangen habe, nichts zu ändern, da der Beschwerdeführer als Drittstaatsangehöriger auch aus generalpräventiven Motiven weggewiesen werden könne (zum Ganzen E. 3.1.1 des angefochtenen Entscheids).