Citation: 8C_91/2013 E. 3

Strittig ist das Einkommen, das die Versicherte 2009 trotz der ihr verbleibenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen zumutbarerweise hätte verdienen können (Invalideneinkommen). Dabei ist einzig zu prüfen, ob das kantonale Gericht bei Ermittlung des Invalideneinkommens anhand der Durchschnittslöhne gemäss Tabelle TA1 (monatlicher Bruttolohn [Zentralwert] nach Wirtschaftsabteilungen, Anforderungsniveau des Arbeitsplatzes und Geschlecht - Privater Sektor) der vom Bundesamt für Statistik (BFS) alle zwei Jahre erstellten Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) durch Erhöhung des leidensbedingten Abzugs (BGE 126 V 75) von 10% auf 25% Bundesrecht verletzt hat. Während bei dem von der IV-Stelle anerkannten Leidensabzug von 10% ein klar rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 28% resultierte, führt der vom kantonalen Gericht auf den Maximalwert von 25% erhöhte Abzug zu einem Invaliditätsgrad von 40,4%, welcher der Versicherten einen Anspruch auf eine Viertelsrente der Invalidenversicherung vermitteln würde. Unbestritten ist demgegenüber, dass die Beschwerdegegnerin ohne Gesundheitsschaden 2009 als Vollerwerbstätige einen Jahreslohn von Fr. 49'507.- (Valideneinkommen) verdient hätte.