Citation: 5A_191/2022 E. 2

Der Beschwerdeführer stellt zwar formal 18 Rechtsbegehren. Dabei handelt es sich aber zu einem grossen Teil nicht um Rechtsbegehren, sondern um Statements. Soweit sich sinngemäss von Rechtsbegehren sprechen lässt, sind sie kassatorisch und damit unzulässig (Ziff. 2), beziehen sie sich auf einen früheren und vorliegend nicht mehr anfechtbaren Entscheid (Ziff. 3), gehen sie am Anfechtungsgegenstand vorbei (Ziff. 4, 6, 11, 15 und 16) oder sind sie gegenstandslos (Ziff. 17), weil bei sofortiger Spruchreife keine Vernehmlassungen einzuholen sind und deshalb das Replikrecht obsolet ist. Mithin scheitert die Beschwerde bereits daran, dass im Zusammenhang mit der beanstandeten Obhutszuteilung und der Unterhaltsfest setzung keine reformatorischen und im Zusammenhang mit dem Unterhalt überdies auch keine bezifferten Rechtsbegehren gestellt werden. Es bleibt das Begehren um unentgeltliche Rechtspflege, auf welches zurückzukommen sein wird (vgl. E. 5).