Citation: 1C_75/2022 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz sei in willkürlicher Weise davon ausgegangen, dass die Erschliessung des Nachbargrundstücks Nr. yyy, V.________ über die Parzelle der Beschwerdeführerin erfolgen soll. Vielmehr sei es so, dass die U.________ strasse bereits an der östlichen Grenze des Nachbargrundstücks (Parzelle Nr. zzz) ende und auf der Parzelle der Beschwerdeführerin nicht weitergeführt werde. Die asphaltierte Fläche, auf welcher die Parkplätze liegen, stelle einen Teil ihres Vorhofs dar, welcher nicht als Fortführung der U.________ strasse zu qualifizieren sei, so die Beschwerdeführerin weiter. Das ergebe sich auch daraus, dass zwischen dem Ende des Vorhofs und der Grundstückgrenze ihrer Parzelle noch ein Wiesenstück zu liegen käme. Dies sei sowohl der Vorinstanz als auch dem Regierungsrat entgangen, obschon dieser Umstand ohne Weiteres aus dem Grundbuchplan ersichtlich sei. Die offensichtlich falsche Sachverhaltsfeststellung durch die Vorinstanz habe in der Folge zu einer willkürlichen Interessenabwägung und Verhältnismässigkeitsprüfung geführt.