Citation: 5A_52/2019 E. 3.3.4

3.3.4. Nach Auffassung der Beschwerdeführerin liegen im konkreten Fall Umstände vor, die selbst dann eine neue Schätzung erfordern, wenn dies nur ausnahmsweise möglich sein sollte. Sie weist darauf hin, dass das Gutachten bereits unzählige fehlerhafte Angaben enthalte und sich die Verhältnisse in Bezug auf die beiden Grundstücke während der ausserordentlich langen Verfahrensdauer entscheidend verändert hätten, weshalb eine Neuschätzung unbedingt erforderlich sei. Nur so könne die Zielsetzung einer Schätzung erreicht und ein unerwünschter Ankereffekt verhindert werden.