Citation: 5A_614/2022 E. 3.2

3.2. Ausserdem kritisiert die Beschwerdeführerin die Verteilung der Prozesskosten für das Rückweisungsverfahren nach Obsiegen bzw. Unterliegen in der Sache, wobei sie die Argumentation der Vorinstanz entweder verkennt oder aber absichtlich verdreht. Diese hatte erwogen, die Erstinstanz habe die Kosten zutreffend entsprechend dem Obsiegen (in der Sache, nämlich der Entschädigungshöhe) gemäss Art. 106 ZPO verteilt. Willkür in der Anwendung von Art. 106 ZPO ist weder dargetan noch ersichtlich. Dies betrifft in gleichem Masse den angeblichen Anspruch auf Entschädigung für die - nach der Rückweisung - eingereichte Stellungnahme vom 28. Januar 2022, denn hier erwog die Vorinstanz, aufgrund des marginalen Obsiegens der Beschwerdeführerin von weniger als 7 % hätte es sich bereits gerechtfertigt, von einer Parteientschädigung abzusehen. Die Beschwerdeführerin setzt sich mit diesen Erwägungen nicht auseinander, sondern kritisiert einzig die Eventualbegründung der Vorinstanz, wonach die Voraussetzungen für eine Umtriebsentschädigung wegen des geringen Streitwerts nicht erfüllt seien.