Citation: 1D_5/2022 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz ging davon aus, dass der Beschwerdeführer den Nachweis, am Wirtschaftsleben teilgenommen zu haben, zum Zeitpunkt der Gesuchseinreichung (am 12. März 2018) bis zur Beendigung des der Kindsmutter gesetzlich zustehenden Mutterschaftsurlaubs (Anfang Juni 2018) nicht habe erbringen können. Während diesen ca. zwölf Wochen sei die Betreuung des Kindes durch die Mutter gewährleistet gewesen. Deshalb könne die Nichtteilnahme am Wirtschaftsleben nicht damit begründet werden, er habe Betreuungsaufgaben wahrnehmen müssen. Ebenso wenig könne er seine gesundheitliche Beeinträchtigung als Ausnahmegrund anführen, da er lediglich zu 50 % arbeitsunfähig gewesen sei.