Citation: 2C_191/2024 E. A

A.a. Der kosovarische Staatsangehörige A.________ (geb. 1973) heiratete anfangs 2006 im Kosovo eine Schweizerin. Nachdem er am 12. Juli 2006 in die Schweiz eingereist war, erhielt er zuerst eine Aufenthaltsbewilligung und am 27. Juli 2011 eine Niederlassungsbewilligung im Kanton Bern. Die Ehegatten trennten sich am 1. Februar 2012; ihre Ehe wurde im Jahr 2016 geschieden. A.________ hat im Kosovo eine Tochter (geb. 2016) aus einer Beziehung mit einer Landsfrau. Im Jahr 2021 heiratete er im Kosovo die Landsfrau B.________. A.b. Während seines Aufenthalts in der Schweiz ist A.________ mehrmals strafrechtlich in Erscheinung getreten. So erwirkte er vom 17. Juni 2015 bis zum 26. Oktober 2017 in vier Straferkenntnissen Geldstrafen von insgesamt 56 Tagessätzen und Bussen von total Fr. 900.--. Ausserdem waren gegen ihn am 14. Dezember 2017 35 nicht getilgte Verlustscheine im Gesamtbetrag von Fr. 54'616.31 verzeichnet. A.c. A.________ zog am 11. Januar 2018 vom Kanton Bern in den Kanton Zürich, wo ihm das Migrationsamt des Kantons Zürich (nachfolgend: Migrationsamt) am 5. September 2018 eine Niederlassungsbewilligung für den Kanton Zürich erteilte. Mit Verfügung vom 21. November 2018 verwarnte das Migrationsamt A.________ wegen mutwilliger Schuldenwirtschaft und drohte ihm den Widerruf seiner Niederlassungsbewilligung an. A.d. Am 11. September 2020 erlitt A.________ einen Unfall. In der Folge war er zu 100% arbeitsunfähig und bezog Taggelder der Unfallversicherung in der Höhe von Fr. 4'914.75 netto pro Monat. Am 2. bzw. 3. November 2020 lagen gegen A.________ total 71 offene Verlustscheine im Gesamtbetrag von Fr. 129'292.52 vor. A.e. Aufgrund mutwilliger Schuldenwirtschaft und mangelhafter Integration widerrief das Migrationsamt mit Verfügung vom 16. November 2020 die Niederlassungsbewilligung von A.________ (Rückstufung) und hielt fest, dass diesem nach Eintritt der Rechtskraft der Verfügung eine auf ein Jahr befristete Aufenthaltsbewilligung erteilt werde. An die Erteilung der Aufenthaltsbewilligung knüpfte das Migrationsamt folgende Bedingungen: lückenlose Erfüllung der finanziellen Verpflichtungen, Sanierung der bestehenden Schulden, Nachgehen einer existenzsichernden Erwerbstätigkeit mit einem Vollzeitpensum, strafloses Verhalten sowie Nachkommen der Mitwirkungspflicht. Am 26. Januar 2021 wurde A.________ eine bis am 14. November 2021 befristete Aufenthaltsbewilligung erteilt. A.f. Das Bezirksgericht Uster eröffnete mit Urteil vom 4. Mai 2021 den Konkurs über A.________. Er beantragte am 20. September 2021 die Verlängerung seiner Aufenthaltsbewilligung. A.g. Mit Urteil des Regionalgerichts Berner Jura-Seeland vom 4. November 2021 wurde A.________ wegen mehrfachen Diebstahls, begangen am 20. Oktober 2018 und am 23. Juni 2019 (Art. 105 Abs. 2 BGG), zu einer bedingten Freiheitsstrafe von sieben Monaten bei einer Probezeit von fünf Jahren verurteilt. Am 13. bzw. 14. Oktober 2022 bestanden gegen A.________ insgesamt 75 nicht getilgte Verlustscheine in der Höhe von gesamthaft Fr. 134'076.22. Seit der Rückstufungsverfügung vom 16. November 2020 hat sich seine Gesamtverschuldung nicht weiter erhöht. Von da an bis zum 30. September 2023 bezahlte er Schulden in der Höhe von insgesamt Fr. 9'638.90 ab. A.h. Die Unfallversicherung stellte die Taggeld- und Heilkostenleistungen per 31. März 2023 ein. Einen Monat später nahm er eine Arbeitstätigkeit im Stundenlohn bei der C.________ GmbH auf. Per 1. Juli 2023 trat er eine Anstellung bei der D.________ GmbH als Schaler auf Abruf an, wo er ein monatliches Nettoeinkommen von Fr. 5'234.-- erzielte.