Citation: C 95/05 07.06.2005 E. A

Am 29. Januar 2004 reichte die gemäss Handelsregisterauszug im Metallbau- und Schlossereibereich tätige Firma A.________ AG, die Voranmeldung von Kurzarbeit für vier Angestellte während eines unbestimmten Zeitraums ab 9. Februar 2004 ein. Dagegen erhob das Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Aargau (AWA) am 18. Februar 2004 teilweise Einspruch mit der Begründung, gestützt auf diese Voranmeldung sei die Ausrichtung von Kurzarbeitsentschädigung bis längstens 30. April 2004 möglich. Zudem erklärte das Amt unter dem Titel "Vorbehalt Saisonalität", nicht entschädigungsberechtigt seien Arbeitsausfälle, die auf saisonal übliche Beschäftigungsschwankungen zurückzuführen seien. Der Betrieb habe anlässlich der Geltendmachung des Anspruchs gegenüber der Arbeitslosenkasse eine Aufteilung der saisonalen Ausfallstunden (entsprechend den diesbezüglichen Formularen) vorzunehmen. Am 5. März 2004 beantragte die Firma A.________ AG Kurzarbeitsentschädigung für die Abrechnungsperiode vom 26. Januar bis 25. Februar 2004, am 29. März 2004 ausserdem für die Abrechnungsperiode vom 26. Februar bis 25. März 2004. Mit zwei separaten Verfügungen vom 27. April 2004 lehnte die Öffentliche Arbeitslosenkasse des Kantons Aargau einen Anspruch für die erste der beiden Perioden vollumfänglich ab und bejahte ihn mit Bezug auf die zweite lediglich im Umfang von 51.02 Stunden. Zur Begründung wurde erklärt, der übrige Arbeitsausfall entfalle auf saisonale Ausfallstunden. An dieser Beurteilung hielt die Kasse auf Einsprache der Firma hin mit zwei separaten Entscheiden vom 10. Mai 2004 fest.