Citation: 1P.550/2001 09.01.2002 E. A

Das Statthalteramt Pfäffikon verurteilte R.________ am 29. Juni 1999 wegen Nachtruhestörung, Durchführung einer Tanzveranstaltung an einem hohen Feiertag, Abgabe von Speisen und Getränken zum Genuss an Ort und Stelle ohne Patent sowie Missachtung der gesetzlichen Schliessungszeiten zu einer Busse von 5'000 Franken. Ausserdem verfügte es den Einzug des unrechtmässig erlangten Vermögensvorteils von 15'000 Franken. Es warf ihm vor, als Verantwortlicher des Vereins "M.________" über Pfingsten 1999 am B.________ in W.________ eine Techno-Party veranstaltet zu haben. Am 20. Januar 2000 verurteilte der Einzelrichter des Bezirksgerichts Pfäffikon R.________ wegen Übertretung des Straf- und Vollzugsgesetzes, des Ruhetagsgesetzes und des Gastgewerbegesetzes zu zwei Monaten Haft unbedingt und zur Ablieferung des unrechtmässig erlangten Deliktsvorteils in der Höhe von 10'000 Franken. Auf dessen Berufung hin sprach das Obergericht des Kantons Zürich R.________ am 18. September 2000 vom Vorwurf der Übertretung des Gastgewerbegesetzes frei. Es verurteilte ihn wegen Widerhandlung gegen das Straf- und Vollzugsgesetz sowie das Ruhetagsgesetz zu 2'000 Franken Busse. Von einer Einziehung des unrechtmässig erlangten Vermögensvorteils sah es ab. Das Kassationsgericht des Kantons Zürich wies die Nichtigkeitsbeschwerde von R.________ am 13. Juni 2001 ab.