Citation: 9C_436/2018 E. 3.1

3.1. Das kantonale Gericht erwog, das im späteren Verlauf der medizinischen Behandlung entdeckte Aneurysma der Carotis-Endstrecke links sei zwar kontrollbedürftig, aufgrund der fehlenden Symptome wirke es sich jedoch nicht auf die Arbeitsfähigkeit aus. Aus somatischer Sicht bestehe demnach eine 100%ige Arbeitsfähigkeit. Auf weitere Abklärungen könne diesbezüglich in antizipierter Beweiswürdigung verzichtet werden. Betreffend der psychiatrischen Erkrankungen erachtete die Vorinstanz das Gutachten des Dr. med. C.________ vom 22. Mai 2015 als beweiskräftig. Dieser habe sich insbesondere mit sämtlichen wesentlichen Vorakten befasst. Alsdann wird im angefochtenen Entscheid anhand der Standardindikatoren geprüft, ob auf die vom Gutachter attestierte Arbeitsfähigkeitsschätzung abgestellt werden kann. Dies verneinte die Vorinstanz mit Blick auf die nicht schwer ausgeprägten diagnoserelevanten Befunde, die Behandelbarkeit depressiver Syndrome, fehlende Komorbiditäten, die Persönlichkeitsstruktu r und die psychosozialen und sozialen Faktoren sowie die durchgeführte Konsistenzprüfung. Entsprechend ging sie von einer uneingeschränkten Arbeitsfähigkeit aus.