Citation: 1P.67/2007 08.05.2007 E. 2

2.1 Die Beschwerdeführer machen sinngemäss geltend, aus zwei Schreiben ihrer Beiständin gehe hervor, dass die Beschwerdegegnerin die Tochter mit dem Knie unsanft weggestossen habe und ihr etwa einmal pro Monat "die Hand ausrutsche". Dies bestätige im Kerngehalt den Bericht des Vaters, wonach die Beschwerdegegnerin der Tochter einen Fusstritt verpasst habe. Im einen Schreiben beklage die Beiständin, sie werde unglaubwürdig, wenn sie die Beschwerdegegnerin verteidige und behaupte, diese würde die Kinder nicht schlagen, wenn die Mutter das dann doch tue. Aufgrund der Akten sei der Schluss des Einzelrichters, wonach ausser einer nicht opportunen Befragung der Kinder keine weiteren Hinweise auf konkrete strafbare Handlungen vorlägen, völlig unhaltbar. Vielmehr sei davon auszugehen, dass die Beschwerdegegnerin die Kinder monatlich schlage, was klar als strafbare Handlung zu bezeichnen sei. Mit dem Rekurs an den Einzelrichter sei u.a. gefordert worden, die Beschwerdeführer zu befragen. Es gehe nicht an, dass die Untersuchungsbehörde darüber entscheide, ob die Kinder von ihrem Zeugnisverweigerungsrecht Gebrauch machen sollten oder nicht. Damit habe der Einzelrichter den Anspruch der Beschwerdeführer auf rechtliches Gehör verletzt. 2.2 Aus dem Gebot der Gewährung des rechtlichen Gehörs im Sinne von Art. 29 Abs. 2 BV folgt der Anspruch der Parteien, mit rechtzeitig und formgültig angebotenen Beweisanträgen und Vorbringen gehört zu werden, soweit diese erhebliche Tatsachen betreffen und nicht offensichtlich beweisuntauglich sind (BGE 120 Ib 379 E. 3b S. 383; 106 la 161 E. 2b S. 162, je mit Hinweisen). Keine Verletzung des rechtlichen Gehörs liegt vor, wenn eine Behörde auf die Abnahme beantragter Beweismittel verzichtet, weil sie auf Grund der bereits abgenommenen Beweise ihre Überzeugung gebildet hat und ohne Willkür in vorweggenommener Beweiswürdigung annehmen kann, dass ihre Überzeugung durch weitere Beweiserhebungen nicht geändert würde (BGE 124 I 208 E. 4a S. 211; 122 II 464 E. 4a S. 469, je mit Hinweisen). Zu prüfen ist nachfolgend, ob die kantonalen Behörden zu Recht in antizipierter Würdigung der Beweislage von einer Einvernahme der Beschwerdeführer abgesehen haben.