Citation: 2C_4/2016 E. 2.3

2.3. Da der angefochtene Zwischenentscheid seinem Inhalt nach nicht unter Art. 92 BGG fällt, ist die dagegen gerichtete Beschwerde nur dann zulässig, wenn er einen nicht wieder gutzumachenden, d.h. auch durch seine Mitanfechtung zusammen mit dem späteren Endentscheid nicht behebbaren (vgl. Art. 93 Abs. 3 BGG) Nachteil bewirken kann (Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG) oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde (Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG). Es lässt sich nicht erkennen, inwiefern der angefochtene Zwischenentscheid für die Beschwerdeführerin einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil bewirken könnte. Hingegen würde wohl die Gutheissung der Beschwerde (wegen Bejahung der absoluten Verjährung für sämtliche streitigen Steuerperioden) zu einer sofortigen Erledigung des Rechtsstreits führen. Jedoch erscheint nicht evident, dass dadurch ein mit bedeutendem Aufwand an Zeit oder Kosten verbundenes weitläufiges Beweisverfahren (als zweites kumulatives Erfordernis von Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG) vermieden werden könnte: Nach den Erwägungen des Bundesverwaltungsgerichts dürfte im strittigen Bereich eine Ermessenstaxation erfolgen müssen, und es wird zu klären sein, ob der Vorsteuerabzug rechtzeitig geltend gemacht wurde. Angesichts der unzureichenden Buchhaltungsunterlagen ist nicht mit einem besonderen Aufwand verursachenden Beweisverfahren zu rechnen. Unter diesen Umständen hätte die Beschwerdeführerin nach Art. 42 Abs. 2 BGG darlegen müssen, dass die zweite kumulative Voraussetzung von Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG erfüllt sei. Sie äussert sich indessen zur Zwischenentscheid-Problematik nicht.