Citation: 8C_995/2008 02.06.2009 E. 5

5.1 Zu Recht unbeanstandet blieb das vorinstanzlich zugesprochene Stundenhonorar von Fr. 195.50 (zuzüglich Mehrwertsteuer), welches sich mit Blick auf die bundesgerichtliche Praxis nicht als bundesrechtswidrig erweist (vgl. BGE 132 I 201, 131 V 153 E. 7 S. 159 f.; Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts [heute: Bundesgericht] I 254/06 vom 7. September 2006 E. 5 ). 5.2 Der Beschwerdeführer legt nicht dar, inwiefern die massliche Festsetzung der mit angefochtenem Entscheid zugesprochenen Entschädigung seines Aufwandes im Rahmen der bewilligten unentgeltlichen Verbeiständung für das vorinstanzliche Verfahren konkret kantonales Recht oder Bundesrecht verletzt. Er behauptet auch nicht, das kantonale Gericht habe seine Entschädigung willkürlich auf total Fr. 2'619.20 (inklusive Auslagen und Mehrwertsteuer) bemessen. Er kritisiert lediglich, für die Anfechtung des Einspracheentscheides vom 13. Mai 2005 sei ein Zeitaufwand von insgesamt 15,2 Stunden ausgewiesen. Weil zwischen der Zustellung des Einspracheentscheides und der Beschwerdeerhebung mehrere Monate gelegen seien, habe er das ganze Aktendossier neu aufarbeiten müssen. Die Besprechung der Erfolgsaussichten und Kostenfolgen mit der Klientschaft, die Niederschrift der Beschwerde und das umfassende Aktenstudium rechtfertigten diesen Zeitaufwand. Im Hinblick auf die annähernd zwei Jahre später durchgeführte öffentliche Verhandlung habe er sich "erneut in den Prozessstoff einarbeiten" müssen. Ein neuer Entscheid (Urteil des Bundesgerichts U 364/06 vom 13. August 2007) sei zu verarbeiten gewesen. Das zehnseitige Plädoyer und die Verhandlung hätten vorbereitet werden müssen. Hinzu komme der Aufwand für die Teilnahme an der Verhandlung. Dafür sei ein zusätzlicher Zeitaufwand von neun Stunden ausgewiesen. 5.3 Die Vorinstanz hat nachvollziehbar begründet, weshalb sie den Zeitaufwand für die Beschwerdeerhebung von 15,2 auf 7 Stunden und denjenigen für die öffentliche Verhandlung von 9 auf 5 Stunden kürzte. Der Beschwerdeführer bringt nichts vor, was diese Kürzung seines Aufwandes auf das notwendige Mass der anwaltlichen Bemühungen als in krasser Weise gegen das Gerechtigkeitsgefühl verstossend erscheinen liesse. Die zu studierende Aktenlage war nicht besonders umfangreich, die Anfechtung des Einspracheentscheides innert der gesetzlichen Beschwerdefrist rechtfertigte nicht eine vollständig neue Aufarbeitung des gesamten Aktendossiers, ein Mehraufwand für einen allfälligen zweiten Schriftenwechsel blieb den Parteien im vorinstanzlichen Verfahren erspart und die schon mit Beschwerde vom 23. Mai 2005 beantragte Durchführung einer öffentlichen Verhandlung verursachte keinen konkret ausgewiesenen, zusätzlich notwendigen Zeitaufwand von mehr als fünf Stunden. Eine offensichtlich unrichtige Sachverhaltsfeststellung wird weder behauptet noch substantiiert gerügt. 5.4 Eine Verletzung von Grundrechten oder von kantonalem Recht ist nicht ausdrücklich geltend gemacht und jedenfalls nicht in rechtsgenüglicher Weise gerügt worden (Art. 106 Abs. 2 BGG; Ulrich Meyer, Basler Kommentar zum Bundesgerichtsgesetz, Basel 2008, N. 15 und 19 zu Art. 106 BGG). Eine Verletzung von Bundesrecht ist nicht erkennbar und wird vom Beschwerdeführer auch nicht behauptet. Inwieweit auf die Beschwerde mit Blick auf Art. 42 Abs. 1 BGG überhaupt einzutreten ist, braucht nicht weiter geprüft zu werden, da sie nach dem Gesagten ohnehin offensichtlich unbegründet ist.