Citation: 8C_586/2016 E. 4.2

4.2. Demgegenüber vertritt der Beschwerdeführer die Auffassung, er leide weiterhin an zumindest teilweise organisch objektiv ausgewiesenen Unfallfolgen in Form von Schmerzen. Die Vorinstanz habe diesbezüglich das Gutachten des Dr. med. E.________ vom 1. September 2014 unrichtig gewürdigt. Dessen Ausführungen seien nicht widersprüchlich und es sei nicht ersichtlich, weshalb ihnen weniger Glauben geschenkt werden soll als denjenigen der Gutachter der SUVA. Selbst wenn davon ausgegangen würde, dass die Schmerzen nicht hinreichend objektivierbar wären, dürfe die Adäquanzprüfung nicht nach der sogenannten "Psychopraxis" gemäss BGE 115 V 130 vorgenommen werden, da er nicht an psychischen Unfallfolgen leide. Seine Schmerzen seien belastungsabhängig und reproduzierbar. Die Adäquanzbeurteilung müsse daher nach der allgemeinen Formel erfolgen, wonach ein Ereignis als adäquate Ursache eines Erfolges gilt, wenn es nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und der allgemeinen Lebenserfahrung geeignet ist, einen Erfolg in der Art des eingetretenen herbeizuführen. Das sei vorliegend der Fall. Schliesslich sei die Vorinstanz bei der Invaliditätsbemessung von einem zu niedrigen Valideneinkommen ausgegangen und habe beim hypothetischen Invalideneinkommen einen zu kleinen Abzug von den statistischen Werten vorgenommen.