Citation: 2C_555/2019 E. 3.1

3.1. In tatsächlicher Hinsicht stellt die Vorinstanz fest, das Amt für Migration habe der Mutter und Ehefrau der Beschwerdeführer nach ihrem Umzug in den Kanton Luzern vom 1. August 2011 nicht eine eigenständige Niederlassungsbewilligung erteilt, sondern die durch den Kanton Fribourg erteilte Niederlassungsbewilligung unter einer neu auf den Kanton Luzern lautenden Referenznummer registriert. Die laufende Kontrollfrist sei übernommen worden. Im Kanton Fribourg habe die Mutter und Ehefrau der Beschwerdeführer nie ein Gesuch um Familiennachzug gestellt (vgl. 3.4 des angefochtenen Urteils). Am 10. Juli 2016 sei für den beschwerdeführenden Sohn und am 8. März 2017 für den beschwerdeführenden Ehemann ein Familiennachzugsgesuch beim Amt für Migration eingereicht worden (vgl. E. 3.5 des angefochtenen Urteils).