Citation: 2P.293/2006 27.02.2007 E. 3

Der angefochtene Entscheid stützt sich auf Art. 6 Ziff. 12 des erwähnten kommunalen Reglements. Diese Bestimmung lautet: "Für den Anschluss neuer Objekte wird ausser den Erstellungskosten für die Anschlussleitung eine Anschlussgebühr verrechnet, welche auf Antrag der EW-Kommission durch den Gemeinderat festgelegt wird. Bei der Verstärkung der Anschlussleistung oder Abbruch und Neuerstellung einer Anschlussleitung dient als Berechnungsgrundlage der Anschlussgebühr die Differenz zwischen alter und neuer Anschlussleistung. Eine Revision dieser Taxe erfolgt auf Antrag der EW-Kommission durch den Gemeinderat, sofern sich die Preise wesentlich ändern." Das Verwaltungsgericht legt diese Norm so aus, dass bei einem Abbruch und einer Neuerstellung einer Anschlussleitung eine Verrechnung von deren Leistungen nur mit Blick auf das betroffene Grundstück möglich sei. Dagegen komme eine Verrechnung über die Grundstücksgrenzen hinaus nicht in Frage. Die Beschwerdeführerin macht zu Unrecht geltend, für eine solche objektbezogene Auslegung biete die zitierte Norm keine Anhaltspunkte, sieht doch Satz 1 der genannten Bestimmung die Erhebung einer Gebühr ausdrücklich für den Anschluss neuer Objekte vor. Zwar ergibt sich aus der fraglichen Norm nicht, ob unter einem Objekt das angeschlossene Grundstück oder das angeschlossene Gebäude zu verstehen ist. Das Verwaltungsgericht erachtet die Parzelle als massgebendes Kriterium, wobei die Beschwerdeführerin nicht geltend macht, dass diese Auslegung willkürlich sei (vgl. Art. 90 Abs. 1 lit. b OG und E. 1.2 hiervor). Es kann im Übrigen offen bleiben, ob eine parzellenbezogene Betrachtung in allen Fällen zu haltbaren Ergebnissen führt.