Citation: 5A_515/2007 14.01.2008 E. 2.2

2.2.1 Der Beschwerdeführer wendet dagegen ein, das Obergericht habe die Rechtsöffnung mit einer vom Beschwerdegegner neu aufgelegten Schuldanerkennung begründet. Dabei habe sie das rechtliche Gehör des Beschwerdeführers verletzt, da dieser zu keinem Moment aufgefordert worden sei, zu der neu eingereichten Urkunde Stellung zu nehmen. Nach Art. 84 Abs. 2 SchKG müsse der Richter sofort nach Eingang des Rechtsöffnungsgesuches dem Betriebenen Gelegenheit zur Stellungnahme geben, was nicht befolgt worden sei. Das Obergericht habe sodann Art. 82 Abs. 2 SchKG missachtet, weil dem Beschwerdeführer die Möglichkeit genommen worden sei, Einwendungen glaubhaft zu machen. Der Beschwerdegegner hat in seinem Gesuch vom 30. März 2007 die Rechtsöffnung gestützt auf den Verlustschein verlangt, aber auch die Schuldanerkennung (vom 24. September 2001) erwähnt. Der Beschwerdeführer liess sich im Rechtsöffnungsverfahren nicht vernehmen. Ob die Rüge der Gehörsverletzung bereits daran scheitert, kann offen bleiben. In der Rekursantwort an das Obergericht führte der Beschwerdegegner nämlich unter anderem aus, das Klagebegehren stütze sich auch auf die bereits in der Klageschrift erwähnte Schuldanerkennung, die als Grundlage für die provisorische Rechtsöffnung genüge (Kantonale Akten, amtl. Beleg S. 5). Die Rechtsantwort wurde dem Beschwerdeführer zugestellt (Vermerk der Obergerichtskanzlei auf S. 1), ohne dass dieser, inzwischen anwaltlich vertreten, sich dazu vernehmen liess. Wenn nicht bereits im Rechtsöffnungsverfahren, so hätte der Beschwerdeführer jedenfalls bei dieser Gelegenheit Anlass gehabt zu reagieren. Dieser behauptet nicht etwa, dass dazu keine Möglichkeit bestanden habe. Unter diesen Umständen kann er sich nicht über eine Gehörsverletzung beschweren und ebensowenig über eine Missachtung von Art. 82 und 84 SchKG. 2.2.2 Als Nächstes bringt der Beschwerdeführer vor, das Obergericht habe übersehen, dass er weder des Schreibens noch des Lesens kundig und überhaupt in jeder Hinsicht unbeholfen sei. Auf diese unzulässigen Noven kann nicht eingetreten werden, denn es wird nicht dargelegt, dass erst der Entscheid der Vorinstanz Anlass zu diesen Vorbringen gegeben hat (E. 1.3 hiervor). 2.2.3 Ferner wirft der Beschwerdeführer dem Obergericht eine Aktenwidrigkeit vor, weil dieses mit Bezug auf das Argument, er habe sich nicht einmal gegen die Lohnpfändung zur Wehr gesetzt, die Tatsache ausser Acht gelassen habe, dass der Beschwerdeführer noch im Jahre 2003 die Eröffnung des Konkurses beantragt habe. Ob es Sinn gemacht hätte, sich gegen die Lohnpfändung zu wehren oder nicht, ist irrelevant, geht es doch hier um die Schuldanerkennung entkräftende und glaubhaft zu machende Einwände. 2.2.4 Der Beschwerdeführer bringt als Einwendungen, welche eine Schuldanerkennung im Sinne von Art. 82 Abs. 2 SchKG entkräften sollen, vor, er habe dem Beschwerdegegner ein Schriftstück unterschrieben, weil ihn dieser darum gebeten habe. Er habe niemals Geld vom Beschwerdegegner erhalten und schulde ihm nichts. Er sei der Meinung gewesen, dem Beschwerdegegner einen Gefallen zu tun, doch sei er von diesem absichtlich getäuscht worden. All diese Argumente können nicht entgegengenommen werden, denn der Beschwerdeführer legt auch hier nicht dar, dass erst der Entscheid der Vorinstanz Anlass zu diesen Noven gegeben hat (Art. 99 BGG).