Citation: 2C_702/2016 E. 4.3

4.3. Der Beschwerdeführer rügt weiter die Unverhältnismässigkeit der angeordneten Entfernungsmassnahme. Er beruft sich dabei auf seine lange Aufenthaltsdauer in der Schweiz, sein hier vorhandenes Beziehungsnetz sowie die fehlenden sozialen und sprachlichen Verbindungen zum Heimatland Slowenien. Besonderes Gewicht misst der Beschwerdeführer im Hinblick auf Art. 8 Ziff. 2 EMRK der Beziehung zu seinem Sohn bei, zu dem er ein sehr enges Verhältnis pflege. Zudem macht er geltend, dass er eine Lehre als Lagerist abgeschlossen habe, beruflich integriert sei und sich um die Rückzahlung seiner Schulden bemühe. Weiter sei zu berücksichtigen, dass er bislang nie ausländerrechtlich verwarnt worden sei.