Citation: 5C.143/2000 09.11.2000 E. B

B.- Mit Klage vom 21. Dezember 1992 beantragte B.________ dem Kantonsgericht Nidwalden die Ehescheidung. Das Kantonsgericht hiess mit Urteil vom 9. April 1996 die Klage im Scheidungspunkt gut, stellte die Kinder unter die elterliche Gewalt der Klägerin, regelte das Besuchs- und Ferienrecht des Beklagten und verpflichtete diesen, der Klägerin an den Unterhalt der Kinder monatliche Beiträge von je Fr. 600.-- und ihr selbst gemäss Art. 151 Abs. 1 ZGB eine unbefristete monatliche Rente von Fr. 1'350.-- zu bezahlen; die Unterhaltsbeiträge wurden auf Basis des Schweizerischen Landesindexes der Konsumentenpreise indexiert. Zudem ordnete das Kantonsgericht an, vom Freizügigkeitskonto des Beklagten seien in Anrechnung an die scheidungsrechtlichen Ansprüche, welche die Vorsorge sicherstellten, Fr. 22'995.-- auf das Freizügigkeitskonto der Klägerin zu übertragen. In güterrechtlicher Hinsicht wurde Vormerk genommen, dass die Klägerin aus der Errungenschaft des Beklagten Tisch und Eckbank zu Fr. 3'000.-- übernehme; die Klägerin wurde zur Bezahlung von Fr. 29'250.-- an den Beklagten verurteilt. Gegen dieses Urteil appellierten beide Parteien an das Obergericht Nidwalden. Dieses setzte die an den Unterhalt der Klägerin zu bezahlende Rente auf Fr. 350.-- fest und passte die Indexierungsformel dem aktuellen Stand des Landesindexes an. Die Appellation der Klägerin wies es ab.