Citation: 5D_213/2015 E. 2.3

2.3. Ist die Prüfungsbefugnis des Bundesgerichts aber ohnehin im beschriebenen Sinne eingeschränkt, so gälten auch dann, wenn das Bundesgericht die Eingabe als Beschwerde in Zivilsachen entgegennehmen könnte, die gleichen prozessualen Vorgaben wie für die subsidiäre Verfassungsbeschwerde, mit der ausschliesslich die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden kann (Art. 113 ff., insbesondere Art. 116 und 118 BGG). Im Rahmen beider Beschwerdearten prüft das Bundesgericht die Verletzung verfassungsmässiger Rechte nur insofern, als eine entsprechende Rüge in der Beschwerde präzise vorgebracht und begründet worden ist (strenges Rügeprinzip nach Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 135 III 397 E. 1.4 S. 400; 134 I 83 E. 3.2 S. 88). Unter Vorbehalt einer hinreichenden Begründung ist auf die rechtzeitig (Art. 100 BGG) eingereichte Beschwerde einzutreten