Citation: 1C_777/2021 E. 2

Da C.________ zu Lebzeiten keine Angaben zu der von ihm bevorzugten Bestattungsart gemacht hatte und sich die Eltern darüber nicht einigen konnten, ordnete der Sicherheits- und Gesundheitsvorstand der Stadt Dietikon mit Verfügung vom 18. Mai 2021 die Kremation von C.________ an. Sodann verpflichtete er die Eltern solidarisch, die über einen Betrag von Fr. 1'400.-- hinausgehenden Kosten für die spezielle Kühlung des Verstorbenen zu übernehmen. Einen von A.________ dagegen erhobenen "Rekurs" nahm der Stadtrat Dietikon als Neubeurteilungsbegehren entgegen und wies es mit Beschluss vom 7. Juni 2021 ab. Auf die Anträge von A.________, ein Strafverfahren hinsichtlich der von ihr geltend gemachten Tötung ihres Sohnes einzuleiten und dessen Obduktion anzuordnen, trat er nicht ein. Der Stadtrat ordnete die Kremation von C.________ an. Bis zum Zeitpunkt des Neubeurteilungsentscheids übernehme die Stadt Dietikon die für die Überführung und spezielle Kühlung des Verstorbenen anfallenden Kosten. Anderweitige oder erst nach dem Zeitpunkt des Neubeurteilungsentscheids anfallende Kosten seien von der verursachenden Partei zu bezahlen. A.________ erhob am 3. Juli 2021 Rekurs gegen den Stadtratsbeschluss. Mit Beschluss vom 9. September 2021 wies der Bezirksrat den Rekurs ab. Dagegen erhob A.________ am 26. September 2021 Beschwerde, welche das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich mit Urteil vom 15. November 2021 abwies. Zur Begründung führte es zusammenfassend aus, dass ausschliesslich die Bestattungsart des Verstorbenen Verfahrensgegenstand sei. Es kam zum Schluss, dass die Vorinstanzen überzeugend dargelegt hätten, weshalb der Kremation gegenüber der Erdbestattung der Vorzug zu geben sei. Daran vermöge die von der Beschwerdeführerin eingereichte Vollmacht ihres Sohnes, die sich nicht zur Frage der Bestattung äussere, nichts zu ändern. Wie sich der Nichtanhandnahmeverfü-gung der Staatsanwaltschaft entnehmen lasse, bestanden weder ihrerseits noch seitens des IRM Zweifel daran, dass sich C.________ selbst das Leben nahm. Auch eine Anfechtung der Nichtanhandnahmeverfügung beim Obergericht rechtfertige nicht, das "Verfahren betreffend der Bestattungsart von C.________ auszusetzen". Gleiches gelte für das anhängig gemachte "Zivilverfahren betreffend Schadenersatz und Genugtuungsansprüchen".