Citation: 2C_27/2019 E. 2.1

2.1. Ausgangspunkt der vorinstanzlichen Erwägungen bildete § 189 Abs. 2 des Steuergesetzes (des Kantons Aargau) vom 15. Dezember 1998 (StG/AG; SAR 651.100), der folgendermassen lautet: "Der obsiegenden steuerpflichtigen Person wird [im Rekurs- und Beschwerdeverfahren] für die Vertretung durch eine Anwältin oder einen Anwalt, eine Notarin oder einen Notar oder durch eine Steuerberaterin oder einen Steuerberater eine angemessene Entschädigung zugesprochen." Das Gesetz spricht von einer "angemessenen" Parteientschädigung. Zu ersetzen ist daher nicht jeder, sondern nur der aufgrund der Verhältnisse notwendige Rechtsverfolgungsschaden (so MARTIN SCHADE, in: Marianne Klöti-Weber/Dave Siegrist/Dieter Weber [Hrsg.], Kommentar zum Aargauer Steuergesetz, 4. Aufl. 2015, N. 21 zu § 189 StG/AG).