Citation: H 363/00 02.05.2001 E. 3

3.- a) Die rechtlichen Grundlagen (Art. 52 AHVG, Art. 14 Abs. 1 AHVG in Verbindung mit Art. 34 ff. AHVV) und die zur subsidiären Haftbarkeit der Organe (vgl. statt vieler BGE 123 V 15 Erw. 5b) sowie zur Haftungsvoraussetzung des zumindest grobfahrlässigen Verschuldens (BGE 108 V 186 Erw. 1b, 193 Erw. 2b; ZAK 1985 S. 576 Erw. 2, 619 Erw. 3a) ergangene Rechtsprechung finden sich im kantonalen Entscheid zutreffend wiedergegeben. Darauf kann verwiesen werden. b) Wie das kantonale Gericht verbindlich festgestellt hat (vgl. Erw. 2 hievor), entrichtete die konkursite Firma die Pauschalzahlungen für Oktober 1996 bis Ende Februar 1997 nicht mehr und beglich auch die Schlussrechnung für 1996 im Betrag von Fr. 9059. 95 nicht. Damit verstiess sie gegen die Beitragszahlungs- und Abrechnungspflicht und missachtete dadurch Vorschriften im Sinne von Art. 52 AHVG. Dieses Verschulden der Arbeitgeberin hat die Vorinstanz zu Recht den beiden Beschwerdeführenden als grobfahrlässiges Verhalten angerechnet, da diese nach der verbindlichen Feststellung der Vorinstanz mit der Nichtablieferung der Beiträge bewusst in Kauf genommen haben, dass die Beiträge mangels Sicherstellung nicht bezahlt werden könnten. Dadurch ist der Beschwerdegegnerin ein Schaden in Höhe von Fr. 21'922. 65 entstanden, der durch den Konkursverlustschein vom 3. März 1998 ausgewiesen ist. Im Übrigen kann auf die einlässlichen Erwägungen des kantonalen Gerichts verwiesen werden (Art. 36a Abs. 3 OG). In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird nichts vorgebracht, was die tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz als mangelhaft im Sinne von Art. 105 Abs. 2 OG oder die rechtliche Würdigung als bundesrechtswidrig erscheinen liesse. Namentlich unbehelflich ist der Einwand, die Beschwerdeführenden hätten erstmals mit der Zustellung des angefochtenen Entscheides von der eingereichten Klage Kenntnis erhalten und das kantonale Gericht habe zu Unrecht ein Vertretungsverhältnis durch die Treuhandgesellschaft Y.________ AG angenommen. Die Aufforderung zur Klageantwort ist an die beiden Beschwerdeführenden persönlich ergangen, in der Folge haben sie jedoch nicht selbst reagiert, sondern durch die sich als Vertreterin bezeichnende Treuhandgesellschaft innert angesetzter Frist für die Klageantwort ein Fristerstreckungsbegehren stellen lassen. In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, dass die erstinstanzliche Rekursbehörde nach der Rechtsprechung (BGE 119 V 266 Erw. 2b mit Hinweisen) im Rahmen von Art. 85 Abs. 2 lit. f AHVG befugt, jedoch nicht verpflichtet ist, vom Parteivertreter eine schriftliche Vollmacht zu verlangen.