Citation: 4A_605/2021 E. A

Die B.________ AG (Klägerin, Beschwerdegegnerin) ist namentlich in der Unternehmensberatung tätig. Die A.________ AG (Beklagte, Beschwerdeführerin) betreibt ein Schlachthaus und handelt mit Fleisch- und Wurstwaren. Die Beklagte befand sich 2013-2015 in finanziellen Schwierigkeiten, weshalb ihr Geschäftsführer (C.________) den Geschäftsführer der Klägerin (D.________) am 4. Februar 2016 um Erarbeitung eines Konzepts bat. Die Klägerin erstellte das Konzept "Unternehmensanalyse, Vorgehenskonzept und Angebot" vom 12. Februar 2016. Darin beschrieb sie die beabsichtigten Schritte und offerierte ein Beratungshonorar. Am 4. April 2016 unterzeichnete C.________ die Auftragsbestätigung für den ersten Schritt des Projekts, der abgeschlossen und nicht mehr Verfahrensgegenstand ist. Mit Schreiben vom 15. Juni 2016 stellte die Klägerin der Beklagten die Auftragsbestätigung für die Schritte 2-4 zu, die von der Beklagten (undatiert) unterschrieben wurde. In der Folge waren sich die Parteien uneinig über den Inhalt der Schritte 2-4 des Projekts.