Citation: 5D_114/2007 20.03.2008 E. 3

Die Beschwerdeführerin wendet sich nicht gegen die für das Bundesgericht verbindliche (vgl. Art. 97 Abs. 1 BGG) obergerichtliche Sachverhaltsfeststellung, wonach die elterlichen Darlehen in einen Erbvorbezug umgewandelt worden sind. Mit der allgemeinen Bemerkung, es bestünden erhebliche Darlehensschulden, ist jedenfalls keine willkürliche Sachverhaltsfeststellung dargetan, umso weniger, als die Bemerkung allgemein ist und die Umwandlung in einen Erbvorbezug mit keinem Wort bestritten oder auch nur erwähnt wird. Sind aber die Darlehen zufolge der für das Bundesgericht verbindlich festgestellten Umwandlung in einen Erbvorbezug untergegangen, verfügten die Eltern über keine Ansprüche gegenüber der Beschwerdeführerin mehr und hat sie den ihr aus dem Sperrkonto zustehenden Betrag von Fr. 41'461.75 ohne Rechtsgrund - bzw. offensichtlich zur Parkierung bei Drittpersonen zwecks unrechtmässiger Begründung eines Anspruchs auf unentgeltliche Rechtspflege - auf ein elterliches Konto überwiesen. Ihr steht folglich gegenüber den Eltern ein Anspruch aus ungerechtfertigter Bereicherung in einem Umfang von Fr. 41'461.75 zu. Ausgehend von dieser Sachverhaltsbasis ist den rechtlichen Ausführungen der Beschwerdeführerin von vornherein jeder Boden entzogen. Einzig das Argument, die Voraussetzungen der unentgeltlichen Rechtspflege müssten bei Gesuchseinreichung gegeben sein, zu welcher Zeit sie noch gar nicht über das Sperrkonto habe verfügen können, besteht unabhängig von der genannten Sachverhaltsfeststellung und ist deshalb nachfolgend zu prüfen.