Citation: 2C_742/2022 E. 3.3.2

3.3.2. Die Vorinstanz geht der Auffassung des Bildungsdepartements folgend sinngemäss davon aus, dass die Beschwerdeführer im Rekursverfahren für die Frage der Kostenverlegung als obsiegend zu betrachten seien, da der Primarschulrat durch den Widerruf seiner Verfügung vom 17. November 2021 am 13. Dezember 2021 die Gegenstandslosigkeit des Rekursverfahrens verursacht habe (vgl. auch E. 2.2 des angefochtenen Entscheids). Trotz ihres Obsiegens hätten die Beschwerdeführer jedoch keinen Anspruch auf eine ausseramtliche Entschädigung, da im Rekursverfahren ausseramtliche Kosten nur entschädigt würden, soweit sie aufgrund der Sach- oder Rechtslage notwendig und angemessen erschienen (vgl. Art. 98 Abs. 2 VRP/SG). Für die Frage, ob die Rechtsvertretung im kantonalen Rekursverfahren notwendig erscheint, verwendet die Vorinstanz die gleichen Grundsätze, die das Bundesgericht zur Beurteilung der Notwendigkeit der unentgeltlichen Verbeiständung entwickelt hat (vgl. E. 2.3 des angefochtenen Entscheids).