Citation: U 284/06 13.11.2006 E. 1

In verfahrensrechtlicher Hinsicht macht der Beschwerdeführer geltend, die Vorinstanz habe seinen Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt, indem sie die von ihm in der Ergänzung zur Beschwerde beantragte Zusatzexpertise nicht durchgeführt habe. Diese Rüge ist unbegründet. Das kantonale Gericht hat diesen Beweisantrag in antizipierter Beweiswürdigung abgewiesen, da es hievon keine verwertbaren Erkenntnisse erwartet hat. Dazu war es befugt, und in diesem Vorgehen ist keine Verletzung des rechtlich geschützten Gehörsanspruchs zu erblicken (BGE 124 V 94 Erw. 4b, 122 V 162 Erw. 1d). Gleiches gilt für den Verzicht auf Beizug der für die Unfallkausalität belanglosen Akten der Invalidenversicherung. Entgegen der Behauptung des Versicherten war die Vorinstanz auch nicht verpflichtet, über den Beweisantrag mittels Zwischenverfügung zu befinden.