Citation: P 37/05 13.02.2006 E. 5

5. Dem Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und Verbeiständung kann entsprochen werden, da die hiefür nach Gesetz (Art. 152 in Verbindung mit Art. 135 OG) und Rechtsprechung (BGE 125 V 202 Erw. 4a und 372 Erw. 5b, je mit Hinweisen) erforderlichen Voraussetzungen erfüllt sind. Mit Blick auf die Bedürftigkeit ändert daran auch der Umstand nichts, dass als Vermögen nebst zwei (wertlosen) Personenwagen ein Liegenschaftswert von Fr. 489'000.- deklariert wird (vgl. BGE 119 Ia 11 ff.), stehen dem doch Hypothekarschulden von Fr. 385'700.- gegenüber, womit bei der angegebenen wirtschaftlichen Situation des Beschwerdegegners nicht mit der Gewährung weiterer Kredite gerechnet werden kann. Es wird indessen ausdrücklich auf Art. 152 Abs. 3 OG aufmerksam gemacht, wonach die begünstigte Partei der Gerichtskasse Ersatz zu leisten haben wird, wenn sie später dazu im Stande ist. Bei diesem Ausgang des letztinstanzlichen Prozesses wird die Vorinstanz zu prüfen haben, ob dem Versicherten für das kantonale Verfahren die unentgeltliche Verbeiständung zu gewähren ist. Diese hatte ein entsprechendes Gesuch eingereicht, welches damals zufolge Obsiegens gegenstandslos geworden war.