Citation: 6B_389/2023 E. 2.4

2.4. Mit ihren Darlegungen betreffend einer willkürlichen Sachverhaltsfeststellung vermag die Beschwerdeführerin nicht aufzuzeigen, dass die Vorinstanz zu Unrecht Willkür verneint hätte. Diese begründet zwar knapp, aber dennoch genügend sorgfältig und nachvollziehbar, weshalb auf die tatsächlichen Feststellungen der ersten Instanz abgestellt werden kann. Jene erachte es in Würdigung der Aussagen der Beschwerdeführerin als erwiesen, dass es ihr bewusst gewesen sei, dass es sich bei der Person, die von ihr die Vorweisung des Attests verlangt habe, um einen Sicherheitsangestellten der Bahn gehandelt habe. Obwohl die Beschwerdeführerin in ihrer Berufung eine unrichtige Feststellung des Sachverhalts rüge, lege sie nicht dar, inwiefern der erstinstanzlich festgestellte Sachverhalt in tatsächlicher Hinsicht unrichtig sein soll. Insbesondere bezeichne sie die Person, die sie im Zug kontrolliert habe, selbst als "B.________" und mache nicht geltend, diese sei nicht als Sicherheitspersonal der Bahn erkennbar gewesen (Urteil S. 6 f. E. III.2 f.). Diese Würdigung ist nicht zu beanstanden. Der Hinweis der Beschwerdeführerin, wonach der Sicherheitsangestellte der Bahn einen Kantonspolizisten und nicht die Transportpolizei avisiert habe (Beschwerde S. 3; Urteil S. 9 E. 2.3), ist unbehelflich, zumal er offensichtlich keinen Einfluss auf den Ausgang des vorliegenden Verfahrens hat.