Citation: 9C_114/2017 E. 7.4.1

7.4.1. Der Versicherte absolvierte vom 3. Mai bis 29. Oktober 2010 ein Arbeitstraining bei der Stiftung G.________ (Bericht vom 29. Oktober 2010). Die Vorinstanz stellte diese Auswertung dem MEDAS-Gutachten vom 23. Dezember 2013 gegenüber. Zum Bericht betreffend Arbeitstraining erwog sie, dieser vermöge keine Zweifel an der Arbeitsfähigkeitseinschätzung des bidisziplinären Gutachtens zu erwecken. Diese Beweiswürdigung ist nicht offensichtlich unrichtig und somit verbindlich (vgl. E. 1). Insbesondere legte das kantonale Gericht nachvollziehbar dar, dass sich die gezeigte verminderte Leistungsfähigkeit im Arbeitstraining bei der Stiftung G.________ mit der im kardiologischen Teilgutachten nicht somatisch begründeten Dekonditionierung erklären lasse; hinzu komme, dass der psychiatrische Gutachter wiederholt auf die vom Beschwerdeführer vorgetragene Aggravation bzw. bewusste Simulation von Leistungsversagen hingewiesen habe. Soweit der Versicherte vorbringt, diese vorinstanzliche Feststellung hinsichtlich Aggravation und Simulation sei offensichtlich unrichtig, kann ihm nicht gefolgt werden. Denn die entsprechende Aussage ist dem versicherungspsychiatrischen Teilgutachten vom 28. November 2013 auf Seite 27 und 34 zu entnehmen.