Citation: 6S.451/2004 02.03.2006 E. 6

Der Beschwerdeführer wendet sich auch gegen die vorinstanzliche Gewichtung einzelner Strafzumessungsfaktoren. Er macht geltend, die Vorinstanz beurteile sein Verschulden im Vergleich zum erstinstanzlichen Urteil als weniger schwer, was zur Ausfällung einer deutlich milderen Strafe hätte führen müssen. Tatsächlich wird im angefochtenen Entscheid das Verhalten des Beschwerdeführers differenzierter gewürdigt als im Urteil des Bezirksgerichts und namentlich festgehalten, dass er selber von seinen umfangreichen deliktischen Machenschaften nur in vergleichsweise geringem Masse profitiert habe, was sein Verschulden etwas mindere. Aus den übrigen Erwägungen der Vorinstanz geht jedoch hervor, dass sie sein Verschulden insgesamt nicht als geringer einstuft, sondern gleich wie die erste Instanz als schwer beurteilt. Sie verweist darauf, dass er eine Vielzahl von Menschen um ihre Ersparnisse gebracht und eine erhebliche kriminelle Energie an den Tag gelegt habe. Sie verletzt zudem ihr Ermessen nicht, wenn sie das vom Bezirksgericht festgesetzte Strafmass mit Blick auf das schwere Verschulden als zu milde bezeichnet. Die Vorinstanz berücksichtigt bei der Strafzumessung die persönlichen Verhältnisse des Beschwerdeführers und die Auswirkungen des Vollzugs einer Freiheitsstrafe. Es wird in der Beschwerde nicht dargetan und ist nicht ersichtlich, dass sie dabei ihr Ermessen überschritten hat. Dem Umstand, dass die lange Verfahrensdauer für den Beschwerdeführer belastend gewesen ist, trägt die Vorinstanz bereits durch die erhebliche Strafmilderung gemäss Art. 64 zweitletzter Absatz StGB und aufgrund der Verletzung des Beschleunigungsgebots Rechnung. Ein Anlass für eine weitere Strafreduktion besteht nicht. Die von der Vorinstanz ausgesprochene Strafe bewegt sich im Rahmen des dieser zustehenden Ermessens. Eine Bundesrechtsverletzung liegt daher nicht vor.