Citation: 6B_902/2024 E. 2.2

2.2. Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz habe den geltend gemachten Aufwand für die Nachbesprechung von 6,7 Stunden um 5,7 Stunden gekürzt, ohne dies nachvollziehbar zu begründen. Sie beschränke sich auf die Aussage, dass hierfür eine Stunde angemessen erscheine. Im Übrigen erweise sich die vorinstanzliche Angabe, wonach er für die Nachbesprechung einen Aufwand von 6,7 Stunden geltend gemacht habe, als unzutreffend, ja sogar als aktenwidrig, denn er habe für die Besprechung des Dispositivs (neun Seiten) eine halbe Stunde und für die Durchsicht des Dispositivs 0,2 Stunden geltend gemacht. Im Weiteren habe er die Besprechung der vorinstanzlichen Urteilsbegründung (173 Seiten) mit zwei Stunden und deren Durchsicht mit vier Stunden veranschlagt. Der resultierende Aufwand von total 6,7 Stunden sei unbedingt notwendig und angemessen gewesen. Gleiches gelte für den Aufwand von 58,8 Stunden für das Aktenstudium und die Ausarbeitung des vorinstanzlichen Plädoyers. Die Vorinstanz kürze diese Positionen um 28,8 Stunden und führe dazu lediglich aus, dies gehe weit über eine angemessene Vorbereitung hinaus; sie erachte hierfür einen Aufwand von insgesamt 30 Stunden als angemessen. Er habe indessen zum Zeitpunkt der Übernahme des amtlichen Mandats rund 5'500 Aktenseiten, davon mehr als 1'000 Seiten Aussageprotokolle, das Protokoll der erstinstanzlichen Hauptverhandlung und die erstinstanzliche Urteilsbegründung von 229 Seiten zur Kenntnis nehmen und das Plädoyer erstellen müssen. Allein für die Sichtung der Akten hätten 30 Stunden bei weitem nicht gereicht. Die Kürzung um 28,8 Stunden habe demnach eine sorgfältige und gewissenhafte Verteidigung verunmöglicht und erweise sich als willkürlich. Die Reduktion des Honorars um insgesamt 34,5 Stunden zu Fr. 200.-- sei aufzuheben und die Vorinstanz anzuweisen, die Entschädigung auf Fr. 6'500.-- [recte wohl: Fr. 6'900.--], zuzüglich 8,1 % Mehrwertsteuer (Fr. 558.90), zu erhöhen.