Citation: 4C.276/2000 08.02.2001 E. 6

6.- Schliesslich bringen die Beklagten an mehreren Stellen ihrer Berufungsschrift vor, das Kantonsgericht habe sinngemäss ihre Einrede des nichterfüllten Vertrages gemäss Art. 82 OR bei der Rückabwicklung übergangen und damit Bundesrecht verletzt. Der Kläger sei nur dann klageberechtigt, wenn er seinen Verpflichtungen nachgekommen sei bzw. die entsprechenden Leistungen angeboten habe, wovon vorliegend keine Rede sein könne. Die Beklagten legen nicht dar, dass sie diese Einrede rechtzeitig und prozesskonform im kantonalen Verfahren erhoben haben. Ohne diesen Nachweis genügt die Berufung der Beklagten den Begründungsanforderungen gemäss Art. 55 Abs. 1 lit. c OG nicht, denn die Einrede des nichterfüllten Vertrages nach Art. 82 OR ist nicht von Amtes wegen zu berücksichtigen (BGE 123 III 16 E. 2b; 111 II 463 E. 3). Auf die Berufung ist folglich auch in diesem Punkt nicht einzutreten.