Citation: 1C_460/2012 E. 4.2

4.2. Der Beschwerdeführer rügt zunächst, die Sachverhaltsfeststellung des Verwaltungsgerichts beruhe auf zwei qualitativ zweifelhaften Luftbildaufnahmen aus dem Jahr 1979 und 1966, die das Alter und die Qualität der Bestockungen nicht erkennen liessen. Ohnehin handle es sich um Momentaufnahmen, auf denen sich Wald und Einwuchsflächen nicht unterscheiden liessen. Das Verwaltungsgericht setzte sich jedoch mit diesen Einwänden auseinander. Zwar sei die stereoskopische Betrachtung nicht für alle Bildjahrgänge möglich gewesen, wohl aber für die relevanten Jahrgänge (insbes. 1979). Aufgrund der relativ ebenen Geländesituation und dem damit i.d.R. einhergehenden geraden Wuchs der Bäume sei diese Methode vertretbar, um der Stockgrenzendefinition möglichst nahe zu kommen. Diese Ausführungen sind aus verfassungsrechtlicher Sicht nicht zu beanstanden. Dem Beschwerdeführer ist dagegen einzuräumen, dass sich das Gutachten nicht zum genauen Alter der Bestockungen im Jahr 1979 äussert. Das Verwaltungsgericht hielt diese Frage jedoch nicht für entscheiderheblich. Ob dies zutrifft, ist keine Frage der Sachverhaltsfeststellung, sondern der Rechtsanwendung (vgl. unten, E. 5).