Citation: 8C_486/2023 E. A

A.a. Der 1979 geborene A.________ war in verschiedenen Führungspositionen bei der im Januar 2012 gegründeten Stiftung B.________ tätig. Er fungierte unter anderem vom 1. März 2014 bis 30. November 2019 als deren Geschäftsleiter. Am 21. November 2019 stellte er bei der Arbeitslosenversicherung Antrag auf Arbeitslosenentschädigung ab 1. Dezember 2019. Zwischen Dezember 2019 und April 2020 bezog er Taggelder der Arbeitslosenversicherung bei einem versicherten Verdienst von Fr. 1'527.-. Seit 23. April 2020 ist er als Stiftungsratspräsident der Stiftung B.________ im Handelsregister eingetragen. Nachdem A.________ am 27. Februar 2020 die Höhe des versicherten Verdienstes beanstandet hatte, verneinte das Amt für Arbeitslosenversicherung (AVA) des Kantons Bern mit Verfügung vom 8. Mai 2020 einen Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung ab 2. Dezember 2019 und forderte ausbezahlte Taggeldleistungen in der Höhe von Fr. 6'816.15 zurück. Die dagegen erhobene Einsprache wies es mit Einspracheentscheid vom 15. Juli 2020 ab. Das Verwaltungsgericht des Kantons Bern hiess die dagegen geführte Beschwerde, soweit es darauf eintrat, in dem Sinne teilweise gut, als es den Einspracheentscheid vom 15. Juli 2020 betreffend die Verhältnisse vom 2. Dezember 2019 bis 22. April 2020 aufhob. Die Sache wies es zur Neuberechnung der Rückforderung an die Arbeitslosenkasse des Kantons Bern zurück (Urteil vom 8. März 2021). Diese forderte zwischen dem 23. und 30. April 2020 zu Unrecht bezogene Arbeitslosenentschädigung im Umfang von Fr. 500.20 zurück, was das AVA auf Einsprache hin bestätigte (Verfügung vom 24. März 2021 und Einspracheentscheid vom 27. Juli 2021). Die dagegen geführte Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Bern mit Urteil vom 29. August 2022 ab, soweit es darauf eintrat. A.b. A.________ forderte die Arbeitslosenkasse daraufhin mehrmals auf, den versicherten Verdienst auf Fr. 5'070.- festzulegen. Die Arbeitslosenkasse setzte diesen mit Verfügung vom 19. Oktober 2022 auf Fr. 2'556.- fest, woran das AVA auf Einsprache hin festhielt (Einspracheentscheid vom 22. Dezember 2022).