Citation: 8C_777/2013 E. 2.3

2.3. Was die Berichte von Dr. med. R.________ anbelangt, hielt das kantonale Gericht fest, daraus liessen sich keine Anhaltspunkte für einen seit dem Referenzzeitpunkt vom 26. Mai 2009 veränderten Gesundheitszustand entnehmen; gegenteils sei insbesondere im ersten Bericht vom 23. Juni 2010 ausdrücklich von einem seit dem 13. April 2006 unverändert gebliebenen Status mit ausgeprägtem cervico-cephalen Beschwerdebild ohne neurologische Ausfälle die Rede. Bezogen auf die im Bericht vom 18. Oktober 2010 von Dr. med. O.________ getätigte Aussage, wonach sich der Gesundheitszustand des Versicherten direkt im Anschluss an den Tramunfall vom 26. Juni 2009 konstant verschlechtert haben soll, führte das kantonale Gericht aus, diese stütze sich einzig auf die anamnestischen Angaben des von Dr. med. O.________ erstmals am 10. Juli 2009 untersuchten Versicherten, weshalb der Beschwerdeführer daraus auch nichts zu seinen Gunsten ableiten könne. Dem Umstand, dass der Arzt den Versicherten nicht bereits aus der vor dem 26. Juni 2009 liegenden Zeit persönlich kannte, es mithin an eigenen objektiven Vergleichsbefunden fehlte, mass das kantonale Gericht dabei besonderes Gewicht bei. Schliesslich konnte das kantonale Gericht auch dem Bericht des medizinischen Zentrums X.________ vom 26. Januar 2011 nichts Substanzielles zu einer Verschlechterung des Gesundheitszustandes seit Mai 2009 abgewinnen, da die darin berichtenden Ärzte sich im Wesentlichen auf den Unfall vom 13. April 2006 beziehen und dabei mehrfach betonen würden, die Beschwerden bestünden seit diesem Unfall; einzig aus "psychosomatischer Sicht" werde eine erhebliche Zustandsverschlechterung seit dem 26. Juni 2009 erwähnt, ohne indessen im Vergleich zur Begutachtung der MEDAS vom 15. Januar 2009 neu hinzugekommene symptomatische Beschwerden zu nennen; letztlich beruhe die abgegebene "objektive" Arbeitsfähigkeitsbeurteilung allein auf der subjektiven Einschätzung des Beschwerdeführers selber, ohne dass von ärztlicher Seite zwischen medizinisch objektivierbarem Leiden und invalidenversicherungsrechtlich grundsätzlich nicht relevanten subjektiv empfundenen Beeinträchtigungen unterschieden worden wäre.