Citation: 1B_205/2014 E. A

Die Staatsanwaltschaft II des Kantons Zürich führt gegen B.________ eine Strafuntersuchung wegen Betrugs etc. Er soll zwischen 1996 und 2010 von einer Vielzahl von Anlegern, denen er eine thesaurierende Rendite von 4 - 4,5 % versprochen habe, Gelder in zweistelliger Millionenhöhe entgegengenommen, sie dann aber nicht angelegt, sondern jedenfalls zum Teil verabredungswidrig für persönliche Zwecke verbraucht haben. Zudem habe er Verluste und Rückzahlungsforderungen von Altkunden mit neu eingeflossenen Anlagegeldern gedeckt. Im Rahmen dieses Strafverfahrens führte die Staatsanwaltschaft am 26. November 2013 in der Kanzlei von Rechtsanwalt Dr. A.________ eine Hausdurchsuchung durch. Dabei wurden verschiedene Unterlagen mit Bezug zu B.________ bzw. zu von diesem kontrollierten Unternehmen sichergestellt und auf Antrag von Rechtsanwalt A.________ versiegelt. Gestützt auf ein Entsiegelungsgesuch der Staatsanwaltschaft verfügte das Obergericht des Kantons Zürich als Zwangsmassnahmengericht am 2. Mai 2014 im Sinne eines Teilentscheids: "1. Das Entsiegelungsgesuch wird gutgeheissen. Die Entsiegelung und Durchsuchung der beschlagnahmten Unterlagen wird durch das Gericht vorgenommen und auf das Vorhandensein von Unterlagen, welche durch das Anwaltsgeheimnis des Gesuchsgegners geschützt sind, gesichtet. Vorhandene Unterlagen, welche durch das Anwaltsgeheimnis des Gesuchsgegners geschützt sind, werden diesem ausgehändigt. Die übrigen Unterlagen werden der Staatsanwaltschaft II des Kantons Zürich zur Durchsuchung überlassen.