Citation: 4A_73/2020 E. 3.6.2

3.6.2. Dagegen bringt die Beschwerdeführerin vor, sie sei den Begründungsanforderungen vor der Vorinstanz nachgekommen. Sie habe die antizipierte Beweiswürdigung der Erstinstanz in ihrer vorinstanzlichen Berufungsschrift "hinreichend substantiiert" beanstandet. Dem kann nicht gefolgt werden: In den von der Beschwerdeführerin referenzierten Randziffern ihrer Berufungsschrift vom 15. Oktober 2018 schildert sie bloss, dass die Erstinstanz "offensichtlich die Funktion eines Zeugen" verkenne und F.________ und G.________ "in die ganze Angelegenheit sehr involviert" gewesen seien. Wenn sie als Zeugen vorgeladen worden wären, hätten sie "garantiert etwas zu sagen gehabt". Diese Vorbringen in der vorinstanzlichen Berufungsschrift beachtete die Vorinstanz und verwies ausdrücklich darauf (angefochtenes Urteil Erwägung 11.2 S. 22). Die Vorinstanz kam dabei zu Recht zum Schluss, dass sich die Beschwerdeführerin mit dem pauschalen Vorbringen, die Zeugen hätten etwas zu sagen gehabt, nicht rechtsgenüglich mit der erstinstanzlichen antizipierten Beweiswürdigung auseinandersetzte. Eine Verletzung von Art. 311 Abs. 1 ZPO liegt nicht vor. Damit trägt bereits die Begründung der Vorinstanz, dass es an einer rechtsgenüglichen Berufungsbegründung mangelt. Es braucht daher nicht auf die von der Beschwerdeführerin gegen die vorinstanzliche Eventualbegründung vorgetragenen Rügen eingegangen zu werden (BGE 138 III 728 E. 3.4).