Citation: U 295/06 01.02.2007 E. A

Z.________, geboren 1957, ist seit August 1996 in der Schulgemeinde X.________ teilzeitlich als Lehrerin für textiles Werken tätig und bei den Winterthur Versicherungen (nachfolgend: Winterthur) obligatorisch gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert. Am 30. Januar 1998 erlitt sie bei einer Auffahrkollision ein Beschleunigungstrauma der Halswirbelsäule (HWS) ohne Kopfanprall (Zeugnis des Dr. med. L.________, FMH für Innere Medizin, vom 24. November 1999). In der Folge klagte sie über belastungsabhängige, vorwiegend in die linke Schulter und in den Hinterkopf ausstrahlende Nackenschmerzen. Auf "Bagatell-Unfallmeldung" vom 30. Juni 1999 hin anerkannte die Winterthur ihre Leistungspflicht und kam für die Kosten der Heilbehandlung auf. Sie holte Berichte des Dr. med. L.________ (vom 24. November 1999, 3. Juni und 17. November 2000, 10. Mai und 25. Oktober 2001, 16. Juni 2002 und 17. Februar 2003) sowie des Facharztes U.________, FMH für Akupunktur-TCM (Traditionelle Chinesische Medizin), R.________ (vom 25. Januar und 11. April 2000, 30. Mai 2001 und 20. Juni 2002), ein. Vom 2. bis 12. April 2001 war Z.________ in der Klinik H.________ in stationärer Behandlung (Austrittsbericht vom 28. April 2001). Die Winterthur veranlasste ein unfallanalytisches Gutachten vom 14. März 2003 und eine Exploration im Zentrum für medizinische Begutachtung (ZMB) vom 2. Dezember 2003. Letztere unterbreitete sie ihrem beratenden Arzt Dr. med. I.________, Facharzt für orthopädische Chirurgie und beratendender Traumatologe, zu Stellungnahmen vom 8. Januar und 2. Februar 2004. Am 13. Mai 2004 verfügte die Winterthur, mangels unfallbedingter Arbeitsunfähigkeit sei der Rentenanspruch zu verneinen. Ebenfalls fehle es an einem unfallbedingten Integritätsschaden. Die Heilbehandlungskosten übernehme sie bis längstens 31. Juli 2004. Mit Einspracheentscheid vom 8. Oktober 2004 bestätigte die Winterthur ihre Verfügung, nachdem das ZMB am 7. September 2004 weitere Fragen beantwortet und der die Winterthur beratende Dr. med. A.________ am 14. September 2004 Stellung genommen hatte.