Citation: 5A_514/2018 E. 4.2.2

4.2.2. Weiter bezeichnet sie die Annahme einer weiterhin gefestigten Vater-Kind-Beziehung als willkürlich. Es sei nicht erkennbar, wie die Vorinstanz zu dieser Annahme komme. Es könne nicht mehr von einer gefestigten Vaterbeziehung ausgegangen werden. Die Vorinstanz widerspreche sich im Übrigen selber, weil sie gleichzeitig anführe, die Besuchskontakte zum Kindsvater seien derzeit "verunmöglicht". Die Beschwerdeführerin verpasst es auch hier, ihre Rüge rechtsgenüglich zu begründen. Sie müsste aufzeigen, dass effektiv die Beziehung abgebrochen ist. Sie belässt es aber bei der blossen Behauptung, es gebe keine gefestigte Beziehung mehr. So lässt sich keine Willkür dartun. Auch die im selben Kontext erhobene Rüge, ihr rechtliches Gehör sei verletzt worden, weil die Ausführungen des Beschwerdegegners übernommen, ihre Ausführungen aber ignoriert worden seien, geht ins Leere, da sie nur appellatorische Kritik erhebt (vgl. E. 3).