Citation: 5A_481/2022 E. 1

Die Parteien heirateten am 29. März 2019 und trennten sich bald darauf wieder. Mit Eheschutzentscheid bewilligte das Bezirksgericht Kriens die Aufhebung des gemeinsamen Haushaltes per 30. Juni 2019 (wobei es in den Erwägungen feststellte, dass die Parteien gar nie einen gemeinsamen Haushalt führten) und genehmigte die zwischen den Parteien geschlossene Trennungsvereinbarung. Die hiergegen ergriffenen Rechtsmittel blieben ohne Erfolg (vgl. Urteile 5A_573/2021 und 5F_22/2021). Mit Urteil vom 4. November 2021 schied das Bezirksgericht Luzern die Ehe der Parteien, wobei weder nacheheliche Unterhaltsbeiträge noch güterrechtliche Ausgleichszahlungen festgesetzt wurden und auch auf die Teilung der beruflichen Vorsorge verzichtet wurde. Die hiergegen erhobene Berufung wies das Kantonsgericht Luzern mit Urteil vom 12. Mai 2022 ab, soweit es darauf eintrat. Mit Beschwerde vom 15. Juni 2022 wendet sich der Ehemann erneut an das Bundesgericht mit den Anträgen um Aussetzung der Wirkungen des Scheidungsurteils, um Sistierung des Scheidungsverfahrens, um Aufhebung der Kosten, um Festsetzung nachehelichen Unterhalts von Fr. 1'000.--, um hälftige Beteiligung am Rentenfonds der Ehefrau und um persönliche Anhörung.