Citation: 1B_342/2020 E. 2.4

2.4. Gestützt auf diese und die weiteren Ausführungen im angefochtenen Entscheid, mit denen sich der Beschwerdeführer kaum auseinandersetzt, bejahte das Kantonsgericht den Haftgrund der Wiederholungsgefahr zu Recht. Es berücksichtigte insbesondere auch den vom Beschwerdeführer hervorgehobenen Umstand, dass er nicht vorbestraft ist, mass diesem aber richtigerweise keine ausschlaggebende Bedeutung zu. Dass es am 11. Februar 2019 nicht zur Brandstiftung kam, sondern bei Vorbereitungshandlungen blieb, ist zudem ebenfalls nicht entscheidend, da es sich dabei ebenfalls um ein Verbrechen handelt (Art. 260bis Abs. 1 lit. g und Art. 10 Abs. 2 StGB). Die Ergebnisse der psychiatrischen Begutachtung und der Therapiebericht lassen zudem den Schluss zu, dass eine Freilassung mit erheblichen konkreten Risiken für die öffentliche Sicherheit verbunden wäre. Gemäss dem Gutachten ist von einem stark erhöhten Risiko für schwerwiegende Gewaltdelikte auszugehen. Weshalb der Beschwerdeführer mit der ihm gestellten Diagnose nicht einverstanden ist, legt er nicht dar (Art. 42 Abs. 2 BGG), weshalb darauf nicht weiter einzugehen ist. Die Wiederholungsgefahr ist somit auch bei der erforderlichen restriktiven Handhabung zu bejahen und die betreffende Rüge des Beschwerdeführers, soweit sie überhaupt hinreichend substanziiert wurde, erweist sich als unbegründet.