Citation: 6B_634/2016 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz bildet für die Straftatbestände der fahrlässigen Tötung und der groben Verletzung der Verkehrsregeln eine Gesamtstrafe. Im Rahmen der Tatkomponente berücksichtigt sie zu Lasten des Beschwerdeführers, dass dieser zufolge Alkoholkonsums fahrunfähig sowie übermüdet gewesen sei und es in grober Weise versäumt habe, seine Fahrtauglichkeit richtig einzuschätzen. Insgesamt geht die Vorinstanz von einem mittelschweren Verschulden aus und setzt die Einsatzstrafe für die fahrlässige Tötung auf 270 Tagessätze fest. Bei der groben Verkehrsregelverletzung geht die Vorinstanz ebenfalls von einem mittelschweren Verschulden im unteren Bereich aus. Dabei berücksichtigt sie wiederum die Alkoholisierung des Beschwerdeführers im Tatzeitpunkt. Darüber hinaus habe er bereits vor der fatalen Kollision mit B.________ eine andere Radfahrerin massiv konkret gefährdet, wobei es nur dem Zufall zu verdanken sei, dass es nicht schon bei diesem Vorfall zu einem Unfall gekommen sei. Im Rahmen der Täterkomponente berücksichtigt die Vorinstanz die einschlägige Vorstrafe wegen grober Verletzung der Verkehrsregeln erheblich straferhöhend. Allerdings werde die Vorstrafe durch das Nachtatverhalten, insbesondere die Anstrengungen des Beschwerdeführers, die Unfallursache zu klären, sein Geständnis sowie seine Einsicht aufgewogen. Die Vorinstanz setzt die Gesamtstrafe auf 360 Tagessätze fest.