Citation: 6B_881/2024 E. 2.4.6

2.4.6. Indem die Beschwerdeführerin sodann die Beweiskraft der bei ihr sichergestellten Fotos, der Aussagen von Zeugen und Auskunftspersonen aus ihrem Umfeld und der Observationsergebnisse in Frage stellt, begnügt sie sich damit, der diesbezüglichen Beurteilung durch die Vorinstanz ihre eigene Würdigung dieser Beweismittel entgegenzusetzen. Damit vermag sie jedoch nicht darzulegen, dass der Schluss der Vorinstanz auf ein bewusstes Simulieren insgesamt schlechterdings unhaltbar sein soll. Dies würde selbst dann gelten, wenn die Vorinstanz - wie die Beschwerdeführerin behauptet - einzelne belastende Indizien tatsächlich willkürlich gewürdigt oder entlastende Umstände willkürlich ausser Acht gelassen hätte. Gemäss konstanter bundesgerichtlicher Rechtsprechung führt dies nicht zwingend zur Aufhebung des angefochtenen Urteils durch das Bundesgericht. Die Beschwerde ist nur gutzuheissen, wenn der Entscheid auch bei objektiver Würdigung des gesamten Beweisergebnisses offensichtlich unhaltbar und damit willkürlich ist. Der Beschwerdeführer, der vor Bundesgericht eine willkürliche Beweiswürdigung rügt, darf sich daher nicht darauf beschränken aufzuzeigen, wie einzelne Indizien willkürfrei zu würdigen gewesen wären. Er muss sich vielmehr mit der gesamten Beweislage befassen und darlegen, inwiefern aus seiner Sicht auch der aus der Gesamtheit der verschiedenen Indizien gezogene Schluss geradezu willkürlich ist (Urteile 6B_527/2024 vom 20. Februar 2025 E. 2.3; 6B_382/2024 vom 6. Februar 2025 E. 3.3; je mit Hinweisen). Dies gelingt der Beschwerdeführerin mit ihren Darlegungen nicht.