Citation: U 225/03 25.06.2004 E. 2

Die Beschwerdeführerin leidet an einer Berufskrankheit nach Art. 9 UVG, was ihr die Ausübung der letzten Tätigkeiten in der Werkzeugreinigung und im Hausdienst nicht mehr erlaubt. Hingegen ist sie nach dem Stand der medizinischen Akten bei Befolgung der Nichteignungsverfügungen der SUVA vom 26. November 1991 und 25. Mai 2001 aus somatischer und allergologischer Sicht voll arbeitsfähig, sofern sie keine Tätigkeiten im Kontakt mit Mineralölen oder Nässe und Feuchtigkeit ausübt. Seit März 2001 bezieht sie auf Grund einer vollständigen Invalidität wegen eines psychischen Leidens eine ganze Rente der Invalidenversicherung. Es ist zu prüfen, ob dieses Leiden auch einen Leistungsanspruch gegenüber der Unfallversicherung begründet.