Citation: 6B_1113/2023 E. 4.2.3

4.2.3. Hinsichtlich der vom Beschwerdeführer vorgebrachten allfällig schwereren Alkoholintoxikation und dem Einfluss von anderen Substanzen ist festzuhalten, dass die Vorinstanz erwogen hat, es lägen keine Anzeichen dafür vor, dass der Beschwerdeführer im Tatzeitpunkt schwer berauscht gewesen sei. Sofern der Beschwerdeführer vom von der Vorinstanz festgestellten Sachverhalt abweicht, ohne Willkür darzulegen, ist auf seine Ausführungen nicht einzugehen: Es ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz unter Berücksichtigung des psychiatrischen Gutachtens von Prof. Dr. med. I.________ vom 20. Januar 2021 von der vollen Schuldfähigkeit des Beschwerdeführers ausging. Keine Ermessensüberschreitung ist zu erkennen, wenn die Vorinstanz bei der objektiven Tatschwere zugunsten des Beschwerdeführers berücksichtigt, dass die Tat nicht geplant, sondern aus einer Kurzschlussreaktion resultiert sei und unter Berücksichtigung des äusserst rücksichtslosen, impulsiven Handelns, bei dem der Beschwerdeführer zwei Mal die Gelegenheit hatte, eine Vollbremsung zu machen, von einem insgesamt erheblichen Tatverschulden ausgeht und die hypothetische Einsatzstrafe im mittleren Bereich des Strafrahmens bei zwölf Jahren festsetzt. Ferner verletzt die Vorinstanz entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers das ihr zustehende Ermessen nicht, wenn sie die für die objektiven und subjektiven Tatkomponenten festgelegte Gesamtstrafe von 16 Jahren und drei Monaten aufgrund seiner dissozialen Persönlichkeitsstörung mit impulsiven Zügen, seiner Cannabisabhängigkeit, seinem ADHS, seinem jungen Alter sowie einer gewissen gegenüber C.________ gezeigten Reue und seinem teilweisen Geständnis auf insgesamt 14 Jahre reduziert.