Citation: 1B_134/2018 E. 2.3

2.3. Einerseits wirft der Beschwerdeführer der Staatsanwaltschaft eine "fishing expedition" vor, was bedeuten würde, dass sie ohne nähere Hinweise darauf, was sie eigentlich sucht ("auf's Geratewohl"), eine Hausdurchsuchung durchgeführt hätte. Anderseits bringt er vor, die angeblich geschädigte Gesellschaft und Strafanzeigerin habe der Staatsanwaltschaft eine "ziemlich genaue Liste mit Dokumenten zugestellt", welche untersuchungsrelevant und zu beschaffen seien. Entgegen seiner Ansicht werden mit präzisen Angaben zu den gesuchten Dokumenten entsprechende Zwangsmassnahmen nicht "sehr breit" definiert, sondern möglichst restriktiv. Im Durchsuchungs- und Beschlagnahmebefehl vom 6. Juli 2017 werden die zu durchsuchenden Räumlichkeiten, der Zweck der Hausdurchsuchung und die mit der Durchführung betrauten Polizeiorgane übersichtlich und sachdienlich dargelegt. Auch die Gründe, welche die Zwangsmassnahme auslösten, werden kurz genannt. Über diese Angaben hinaus konnte die Staatsanwaltschaft noch nicht zum Vornherein wissen, was sie anlässlich der Hausdurchsuchung konkret vorfinden würde. Nach deren Vollzug wurde im Entsiegelungsgesuch bzw. in der Replik des Entsiegelungsverfahrens nochmals weiter spezifiziert, welche Aufzeichnungen und Gegenstände untersuchungsrelevant erscheinen. In diesem Zusammenhang ist keine falsche oder gar "willkürliche" Anwendung von Art. 241 StPO ersichtlich. Die Untersuchungsrelevanz der im angefochtenen Entscheid entsiegelten Asservate 32-34 wird vom Beschwerdeführer nicht substanziiert bestritten.