Citation: 4C.95/2004 28.06.2004 E. A.b

Die geschilderten Ereignisse spielten sich vor dem folgenden Hintergrund ab: W.X.________ sen. gründete 1985 die X.________-Stiftung mit dem Hauptzweck, den X.________-Konzern als Familienunternehmen zu erhalten und zu fördern. 1986 wurden 92 % der Aktien der X.________ Holding Ltd. in diese Stiftung eingebracht. Schon bald nach der Errichtung der Stiftung kam es zu Problemen zwischen dem Stiftungsrat und der Stiftungsaufsicht. In diesem Zusammenhang veräusserte der Stiftungsrat am 3. März 1995 82 von den insgesamt 87 Aktien der Holding an die X.________ International S.A. mit Sitz in L.________. Zudem wurde beschlossen, die bisherigen Aktien der Holding zu vernichten und anschliessend neue Aktien auszugeben. Am 4. Juli 1995 verfügte der Regierungsrat des Kantons Zug als Stiftungsaufsichtsbehörde die Amtsenthebung der Stiftungsräte (darunter T.X.________ und C.________) und die Einsetzung einer kommissarischen Vertretung, bestehend aus den Rechtsanwälten D.________ und E.________. Sodann wurde festgehalten, dass die alten Aktien der Holding weiterhin gültig und die neu ausgegebenen Aktien als ungültig zu betrachten seien. Bis zum Entscheid der zuständigen Gerichte über die Frage der Rechtmässigkeit des Ersatzes der bisherigen durch neue Aktien und deren Veräusserung gelte die X.________-Stiftung weiterhin als Hauptaktionärin mit 92 % des Aktienkapitals der X.________ Holding Ltd. Eine gegen diesen Beschluss erhobene Verwaltungsgerichtsbeschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Zug am 23. Mai 1996 ab. Am 22. Juni 1996 fand die Wahl des Verwaltungsrates der X.________ Holding Ltd. statt. Entgegen den erwähnten stiftungsrechtlichen Entscheiden wurde die X.________ International S.A. als eingetragene Aktionärin mit 82 % der Stimmen und die X.________-Stiftung mit 10 % der Stimmen gezählt. Gemäss dem Protokoll der Generalversammlung wurden T.X.________ mit 82 % der Stimmen und C.________ einstimmig als Verwaltungsräte wieder gewählt. Die Neuwahl von G.X.________ und D.________ wurde dagegen mit 82 % der Stimmen abgelehnt. G.X.________ und D.________ wandten sich an A.________ und forderten ihn am 3. Juli 1996 auf, einen schriftlichen Bericht betreffend die Massnahmen zu verfassen, welche der Verwaltungsrat der X.________ International S.A. durchgeführt, geplant oder diskutiert hatte, um der X.________-Stiftung Vermögen zu entziehen. A.________ verfasste am 4. Juli 1996 einen solchen Bericht (genannt "Aushöhlungsbericht") und stellte ihn am nächsten Tag G.X.________ und D.________ zur Verfügung.