Citation: 2C_379/2015 E. 2.5.3

2.5.3. In der hier interessierenden Frage nach dem Erfordernis einer ausländischen Geschäftstätigkeit (vorne E. 2.1) qualifiziert die streitbetroffene kantonale Norm (Art. 79 Abs. 1 StG/SH) als "rein kantonales Recht" (vorne E. 1.3.4 und insb. 2.4), was unterschiedliche kantonale Praxen erlaubt (vorne E. 2.5.2). Wird im konkreten Einzelfall geltend gemacht, der kantonale Erlass verletze Bundesrecht (vorfrageweise Normenkontrolle) oder der kantonale Erlass sei rechtswidrig ausgelegt bzw. angewendet worden, so macht die steuerpflichtige Person damit die Verletzung von Grundrechten geltend (Art. 106 Abs. 2 BGG). Dementsprechend herrscht eine qualifizierte Rüge- und Begründungspflicht (vorne E. 1.3.7).