Citation: 6B_525/2019 E. 3.3

3.3. Die Ähnlichkeit des Beschwerdeführers mit der Person auf dem Radarfoto stellt die Vorinstanz aufgrund von zwei Fotos aus amtlichen Ausweisen fest. Diese stammen aus den Jahren 2010 und 2017, mithin aus der Zeit vor und nach der dem Beschwerdeführer vorgeworfenen Geschwindigkeitsüberschreitung, die am 9. Dezember 2014 stattfand. Zwischen den beiden Fotos bestehen keine erkennbaren Unterschiede. Zudem trägt der Beschwerdeführer - wie auch die Person auf dem Radarbild - auf beiden Aufnahmen einen Bart. Unter diesen Umständen musste die Vorinstanz keine weiteren Bilder des Beschwerdeführers einholen. Ebenso wenig musste sie zusätzliche Bilder der im Ausland wohnhaften Brüder des Beschwerdeführers einholen, zumal keine konkreten Anhaltspunkte dafür bestehen, dass einer von diesen das Fahrzeug gelenkt haben könnte. Der blosse Hinweis, dass das Fahrzeug eigentlich der Lebensgefährtin des Beschwerdeführers gehöre, vermag daran nichts zu ändern. Bereits aufgrund der Haltereigenschaft des Beschwerdeführers, seiner Ähnlichkeit mit der Person auf dem Radarbild und seinem Bezug zur Schweiz durfte die Vorinstanz auf die Täterschaft des Beschwerdeführers schliessen, ohne dabei in Willkür zu verfallen. Ob sie zusätzlich das Aussageverhalten des Beschwerdeführers würdigen durfte, kann offenbleiben, weil dies für die Feststellung des Sachverhalts nicht erforderlich war. Entsprechend mussten diesbezüglich auch keine Beweise erhoben werden.