Citation: 6B_679/2024 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz erachtete es als erwiesen, dass der Beschwerdeführer nach seinem Einzug am 19. November 2017 in die Wohnung der Beschwerdegegnerin 2 und deren Mutter (mit welcher er in der Folge eine Beziehung unterhielt) erstmals ca. anfangs Juli 2018 die Beschwerdegegnerin 2 (geboren am xx.yy.2008) im Schlafzimmer von deren Mutter zu vaginalem Geschlechtsverkehr genötigt hat. In der Folge sei es bis ca. anfangs Dezember 2018 in der Wohnung der Mutter der Beschwerdegegnerin 2 wiederholt zu weiteren Nötigungen zu vaginalem Geschlechtsverkehr gekommen. Des Weiteren sei es in demselben Zeitraum je einmal im Keller der Wohnung, im Auto sowie in einem Hotel (mutmasslich im Hotel D.________ in U.________) zu vaginalem Geschlechtsverkehr gekommen, wozu der Beschwerdeführer die Beschwerdegegnerin 2 genötigt habe. Die Vorinstanz wies zahlreiche Beweisanträge des Beschwerdeführers ab. Hinsichtlich der Auswertung seines Mobiltelefones führte sie aus, es sei nicht ersichtlich, inwiefern diese neue Erkenntnisse liefern sollte. So sei es unbestritten, dass sich der Beschwerdeführer regelmässig in der Wohnung der Beschwerdegegnerin 2 aufgehalten habe. Die Tatzeiten der mutmasslichen Delikte, welche sich über ein halbes Jahr, meist an den Abenden ereignet haben sollen, hätten nicht exakt ausgemacht werden können, so dass eine Auswertung des Mobiltelefones des Beschwerdeführers keine neuen entlastenden Erkenntnisse liefern würde. Dass sich der Beschwerdeführer im September 2018 in Portugal in den Ferien befunden habe, sei im Übrigen bereits von der Beschwerdegegnerin 2 bestätigt worden. Ebenso sei bereits erwiesen, dass der Beschwerdeführer im Juli 2018 während einer Zeitspanne von zwei Wochen polizeilich aus der Wohnung weggewiesen worden sei. Weiter sei auch nicht ersichtlich, dass Chatverläufe weitere entlastende Erkenntnisse liefern würden. Weder der Beschwerdeführer noch die Beschwerdegegnerin 2 hätten geltend gemacht, Chatnachrichten ausgetauscht zu haben. Auch fehlende kinderpornographische Bilder im Mobiltelefon des Beschwerdeführers würden die vom Gutachter gestellte Diagnose einer pädophilen Störung vom nicht ausschliesslichen Typ nicht ausschliessen. Dass der Beschwerdeführer nach der Trennung von der Mutter mit der Beschwerdegegnerin 2 anfangs Dezember 2018 im Hotel D.________ in U.________ übernachtet habe, habe dieser im Übrigen bereits eingeräumt und auch die Mutter der Beschwerdegegnerin 2 habe dies bestätigt. Schliesslich sei auch die Befragung des Vaters des Beschwerdeführers nicht angezeigt. Es sei auszuschliessen, dass dieser glaubhaft bezeugen könne, dass der Beschwerdeführer mit der Beschwerdegegnerin 2 während des gesamten Zeitraums nie alleine gewesen sei, zumal dies den Aussagen der weiteren Zeugen klar widersprechen würde und nicht glaubhaft sei, dass sich der Vater des Beschwerdeführers jeden Abend durchgehend in der Wohnung aufgehalten habe.