Citation: 8C_682/2021 E. 8.1

8.1. Die Vorinstanz erwog, als angepasste Tätigkeit habe die Rehaklinik D.________ am 25. Mai 2019 eine mittelschwere Tätigkeit (definiert als Hantieren mit Lasten von 15 bis 25 kg), aktuell ohne Tätigkeit mit vollem oder repetitivem Krafteinsatz der linken Hand und ohne Exposition derselben gegenüber Schlägen, Erschütterungen oder Vibrationen genannt. Da der Zustand nachfolgend im Wesentlichen unverändert geblieben sei, könne angenommen werden, dass die Rehaklinik D.________ dieses Anforderungsprofil bis Ende 2019 aufrecht erhalten hätte. Die Ergänzung der Dr. med. C.________ vom 12. September 2019, wonach Gewichte zwischen 15 und 25 kg nur bis Gürtelhöhe gehoben und getragen werden sollten und repetitives Heben und Tragen dieser Gewichte nicht erforderlich sein sollte, relativiere die Einschätzung der Rehaklinik D.________. Diese Relativierung sei plausibel, zumal Dr. med. F.________, Chirurgie und Handchirurgie FMH, im Bericht vom 22. Januar 2021 mittelschwere Verrichtungen mit der linken Hand ebenfalls als unzumutbar erachtet und Dr. med. E.________ im Bericht vom 22. Februar 2020 sogar nur leichte Arbeiten als zumutbar angesehen habe. Immerhin stehe fest, dass der Beschwerdeführer die (adominante) linke Hand über den Gebrauch als Hilfshand hinaus habe einsetzen können. Denn Dr. med. F.________ habe am 22. Januar 2021 eine leichte Atrophie der linken Vorderarmmuskulatur konstatiert, jedoch eine kräftige Beschwielung der linken Hand beschrieben. Auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt sei eine genügend breite Palette von Stellen selbst für leichtere Tätigkeiten als diejenigen gemäss dem Zumutbarkeitsprofil der Rehaklinik D.________ und der Dr. med. C.________ vorhanden.