Citation: 1P.668/2000 10.01.2001 E. 4

4.- a) Für die staatsrechtliche Beschwerde gilt das Rügeprinzip. Das Bundesgericht prüft nur klar und detailliert erhobene und, soweit möglich, belegte Rügen. Dabei hat der Beschwerdeführer die wesentlichen Tatsachen zu nennen und darzulegen, welche verfassungsmässigen Rechte bzw. welche Rechtssätze und inwiefern sie durch den angefochtenen Entscheid verletzt sind (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG). Bei der Rüge der willkürlichen Rechtsanwendung muss der Beschwerdeführer die betreffende Norm wenigstens sinngemäss bezeichnen und anhand der angefochtenen Subsumtion im Einzelnen zeigen, inwiefern der Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, mit der tatsächlichen Situation in klarem und offensichtlichem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft (BGE 122 I 70 E. 1c; 117 Ia 395 E. c; 110 Ia 3 E. 2a). Der Beschwerdeführer rügt zunächst, die angefochtene Verfügung sei mangelhaft eröffnet worden, weil sie ein unvollständiges Rubrum enthalte. Der Beschwerdeführer verweist in diesem Zusammenhang auf Art. 35 Abs. 1 VwVG. Bei dieser Gesetzesbestimmung handelt es sich um keine Bestimmung der Bundesverfassung. Ein verfassungsmässiges Recht, das durch die angeblich fehlerhafte Eröffnung verletzt worden wäre, nennt der Beschwerdeführer nicht. Im Übrigen konnte der Beschwerdeführer dem Staatskalender entnehmen, wer Vorsteher der Direktion der Justiz und des Innern des Kantons Zürich ist. Mangels rechtsgenügender Begründung ist auf diesen Teil der Beschwerde nicht einzutreten. Dasselbe gilt mit Ausnahme der im Folgenden behandelten auch für alle übrigen Rügen, die der Beschwerdeführer erhebt. Insbesondere handelt es sich bei Art. 9 ZGB um keine Bestimmung der Bundesverfassung, deren Verletzung mit staatsrechtlicher Beschwerde gerügt werden könnte. Im Übrigen ist die staatsrechtliche Beschwerde kassatorischer Natur, weshalb Antrag 5, wonach die Strafuntersuchung Bezirksanwalt Thomas Leins zu entziehen und einem andern Untersuchungsrichter zuzuteilen sei, unzulässig ist. b) Der Beschwerdeführer rügt, die Justizdirektion habe ihm das rechtliche Gehör insofern verweigert, als sie ihm die Vernehmlassung der Staatsanwaltschaft nicht zur Einsichtnahme zugestellt habe. Es trifft zwar zu, dass die Justizdirektion von sich aus dem Beschwerdeführer keine Einsicht in diese Vernehmlassung gewährt hatte. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts hat der Beschwerdeführer jedoch nur dann einen Anspruch darauf, dass ihm die Behörde vor der Fällung des Entscheids eine von der Gegenpartei eingereichte Vernehmlassung unaufgefordert zur Einsicht zustellt, wenn ein zweiter Schriftenwechsel angeordnet wird oder angeordnet werden müsste (Urteil des Bundesgerichts vom 29. August 1995 i.S. G., RDAT 1996 I 11 36, E. 2e). Der Beschwerdeführer macht nicht geltend, die Vernehmlassung der Staatsanwaltschaft habe neue Gesichtspunkte enthalten, weshalb ein zweiter Schriftenwechsel hätte durchgeführt werden müssen. Die Rüge einer Verweigerung des rechtlichen Gehörs ist offensichtlich unbegründet. c) Die staatsrechtliche Beschwerde ist aus diesen Gründen im vereinfachten Verfahren mit bloss summarischer Begründung abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist (Art. 36a Abs. 1 lit. a und b OG).