Citation: 5A_909/2021 E. 2

Die Kosten des vorliegenden Beschwerdeverfahrens sind mit summarischer Begründung aufgrund der Sachlage vor Eintritt des Erledigungsgrundes zu verteilen (Art. 71 BGG i.V.m. Art. 72 BZP). Die kantonalen Instanzen haben in erster Linie auf das Erziehungsfähigkeitsgutachten abgestellt, nach welchem die elterlichen Kompetenzen bei der Beschwerdeführerin in jenem Zeitpunkt nicht ausreichend vorhanden waren, und es wurde im Zusammenhang mit der nicht als gegeben erachteten Erziehungsfähigkeit auch stark auf die Herabwertung des Vaters abgestellt, welche bis zum Eintritt des Erledigungsgrundes bestand. Diesbezüglich erfolgt in der Beschwerde entgegen den Begründungsanforderungen nach Art. 42 Abs. 2 BGG (dazu namentlich BGE 140 III 115 E. 2; 142 III 364 E. 2.4) kaum eine Auseinandersetzung mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheides; es bleibt in erster Linie bei einem Verweis auf die kantonale Beschwerde, was ungenügend ist (vgl. BGE 133 II 396 E. 3.1; 140 III 115 E. 2). Auch bezüglich des Besuchsrechts erfolgt kaum eine konkrete Bezugnahme auf die ausführlichen Erwägungen des angefochtenen Entscheides, sondern wird primär auf die kantonale Rechtsmitteleingabe verwiesen und nur in abstrakter Weise die Verletzung verfassungsmässiger Rechte angerufen (Art. 8, Art. 10 Abs. 2, Art. 14 und 29 BV). Die Beschwerde bleibt demnach weitgehend unbegründet und sie wäre abzuweisen gewesen, soweit auf sie hätte eingetreten werden können. Die Beschwerdeführerin ist damit kosten- und für die Stellungnahme zur Frage der Gegenstandslosigkeit des Verfahrens gegenüber dem Rechtsanwalt der Gegenpartei entschädigungspflichtig (Art. 66 Abs. 1 und Art. 68 Abs. 2 BGG).