Citation: 9C_763/2016 E. 3

Die Vorinstanz hat erwogen, nach allgemeiner Regel habe der Beschwerdeführer zu beweisen, dass er kein Grundeigentum im Tessin habe. Gemäss den Akten der Suva habe er sich mehrfach in dem Sinne geäussert, dort ein eigenes (Ferien-) Haus zu besitzen, welches er daran sei umzubauen, bzw. einen Bauernbetrieb, den er verpachtet habe. Die Abklärungen der Beschwerdegegnerin hätten ergeben, dass er nicht namentlich als Eigentümer oder Miteigentümer einer Liegenschaft im Tessin eingetragen sei. Allfälliges Miteigentum als Mitglied einer Erbengemeinschaft könne laut behördlicher Auskunft nicht abschliessend beurteilt werden. Bei dieser Sachlage sei die Verwaltung zur abschliessenden Klärung des Sachverhalts zwingend auf seine Mitwirkung angewiesen gewesen. Dieser Pflicht sei der Beschwerdeführer in unentschuldbarer Weise nicht nachgekommen. Er habe es unterlassen, die notwendigen Angaben beizubringen. Die Auskunft zu seinem konkreten Aufenthaltsort im Tessin bzw. in welcher Liegenschaft er sich dort jeweils aufhalte, habe er unter Hinweis auf seine Privatsphäre verweigert. Die Beschwerdegegnerin habe daher nach Einräumen einer angemessenen Mahn- und Bedenkzeit und nach Darlegung der nachteiligen Rechtsfolgen für den Säumnisfall auf das EL-Gesuch nicht eintreten dürfen. Die im Beschwerdeverfahren eingereichten Beweismittel (Bestätigungen von Tessiner Grundbuchkreisen, Korrespondenz mit der Steuerbehörde der Stadt Lugano) datierten nach dem massgebenden Zeitpunkt des Einspracheentscheids vom 14. April 2016 und könnten daher nicht berücksichtigt werden.