Citation: 9C_390/2017 E. 5.1

5.1. Das kantonale Gericht habe, dem RAD folgend, insbesondere auf den Bericht der Dermatologischen Klinik des Spitals C.________ vom 18. September 2014 abgestellt. Mit ihrer Kritik, wonach dieser aufgrund nochmaligen Scheiterns einer darin vorgeschlagenen Toctino-Therapie überholt sei, habe es sich nicht auseinandergesetzt. Dem kann nicht gefolgt werden: Die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit durch die Ärzte des Spitals C.________ wird nicht vom Erfolg der Toctino-Therapie (oder einer anderen Behandlung) abhängig gemacht, und aus ihrem Scheitern lässt sich nicht ableiten, dass die Ekzeme nicht therapierbar wären. So hält auch der Bericht der Dermatologischen Klinik des Spitals C.________ vom 20. Februar 2015 fest, dass sich die Einschränkungen durch konsequente Rückfettung, intermittierend topische Kortikosteroide sowie Systemtherapie mit Alitretinoin vermindern liessen, wobei sich diese Massnahmen sehr gut auf die Arbeitsfähigkeit auswirken würden. Dringend empfohlen wird ausserdem die Behandlung mit PUVA (Psoralene plus UV-A). Mit der Vorinstanz erübrigten sich deshalb weitere Abklärungen bezüglich des Ekzems an den Händen, war dieses doch samt seinen Auswirkungen bereits hinreichend abgeklärt und lediglich die Behandlungsoptionen noch nicht ausgeschöpft.