Citation: 5A_906/2022 E. 4

Die Beschwerdeführerin geht - irrig (vgl. E. 3) - davon aus, dass das Anfechtungsobjekt ein Endentscheid ist. Jedoch äussert sie sich für den Fall, dass von einem Zwischenentscheid auszugehen wäre, kurz zum nicht wieder gutzumachenden Nachteil. Was den angefochtenen Entscheid anbelangt, äussert sie sich ausschliesslich zur Sache selbst; zum einen führt sie aus, inwiefern ein nicht leicht wieder gutzumachender Nachteil im Sinn von Art. 319 lit. b Ziff. 2 ZPO vorgelegen habe, zum anderen wirft sie beiden kantonalen Instanzen eine Verletzung des rechtlichen Gehörs und des Willkürverbotes dahingehend vor, dass sie nicht auf das Vorbringen eingegangen seien, ohne Kindesvertretung liege bei der Mutter eine unzulässige Interessenkollision vor. Der den Nichteintretensentscheid tragende Vorwurf des Obergerichtes bestand aber darin, dass die Beschwerdeführerin den nicht leicht wieder gutzumachenden Nachteil im kantonalen Rechtsmittelverfahren nicht dargelegt habe. Inwiefern es sich anders verhalten hätte, tut die Beschwerdeführerin nicht dar, und es hilft ihr nicht, wenn sie dieszüglich im bundesgerichtlichen Verfahren eine Begründung nachschiebt, denn damit hat sie den Instanzenzug materiell nicht ausgeschöpft (Art. 75 Abs. 1 BGG; BGE 143 III 290 E. 1.1). Werden aber keine Verfassungsverletzungen im Zusammenhang mit dem Nichteintreten aufgezeigt, stossen die mit dem Umstand, dass ihre Vorbringen nicht materiell geprüft worden seien, begründeten Gehörs- und Willkürrügen - und erst recht die sich anschliessenden appellatorischen Ausführungen in der Sache selbst - ins Leere.