Citation: 9C_28/2022 E. 4.2.4

4.2.4. Unter Berücksichtigung des Umstandes, dass die Symptomatik bis im November 2013 zugenommen hatte (E. 4.2.2 hiervor), ist zumindest überwiegend wahrscheinlich, dass die per Oktober 2013 erfolgte Pensumsreduktion von 100 % auf 50 % inklusive des Funktionswechsels von der Geschäftsführerin zur Verkäuferin objektiv betrachtet aus gesundheitlichen Gründen erfolgt ist. Von weiteren medizinischen Abklärungen kann bei dieser Beweislage abgesehen werden. An der Schlussfolgerung vermögen auch sämtliche Vorbringen der Beschwerdegegnerin, auf die soweit entscheidrelevant eingegangen wurde, nichts zu ändern. Damit ist eine arbeitsrechtlich in Erscheinung getretene (sinnfällige) Leistungseinbusse während der Versicherungsdeckung durch die Beschwerdegegnerin zu bejahen.