Citation: 2A.309/2002 28.06.2002 E. 2

Die Beschwerde erweist sich, soweit darauf einzutreten ist, als offensichtlich unbegründet und kann im vereinfachten Verfahren nach Art. 36a OG erledigt werden: 2.1 Gegenstand des Haftprüfungsverfahrens bildet ausschliesslich die Rechtmässigkeit der Ausschaffungshaft, nicht auch die Asyl- oder Wegweisungsfrage (vgl. BGE 125 II 217 E. 2 S. 220, mit Hinweis). Soweit der Beschwerdeführer darum ersucht, ihm den weiteren Aufenthalt in der Schweiz zu ermöglichen, ist auf seine Eingabe deshalb nicht einzutreten. Ob er mit seinen Ausführungen den Haftentscheid als solchen ansonsten rechtsgenügend, d.h. sachbezogen (vgl. Art. 108 Abs. 2 OG; BGE 118 Ib 134 ff.), anficht, kann dahin gestellt bleiben, da dieser so oder anders kein Bundesrecht verletzt. 2.2 Der Beschwerdeführer hielt sich vom 30. September 2000 bis zu seinem gescheiterten Studienabschluss mit einer bis zum 12. März 2001 gültigen Aufenthaltsbewilligung im Kanton Obwalden auf; ab dem 19. März 2001 galt er als verschwunden. Am 18. April 2001 reichte er in der Empfangsstelle Basel als Y.________ (geb. 3. Juni 1975, Indien) ein Asylgesuch ein, auf welches das Bundesamt für Flüchtlinge am 15. Mai 2001 unter sofortiger Wegweisung des Betroffenen nicht eintrat. Hiergegen gelangte der Beschwerdeführer erfolglos an die Asylrekurskommission. Mit Entscheid vom 20. Juli 2001 trat das Bundesamt auf ein Wiedererwägungsgesuch nicht ein. Erst im Rahmen des Ausschaffungsversuchs legte der Beschwerdeführer in der Folge seine wahre Identität wieder offen. 2.3 Gestützt hierauf besteht bei ihm - wie der Haftrichter zu Recht festgestellt hat - "Untertauchensgefahr," und durfte der Vollzug seiner Wegweisung deshalb mit Ausschaffungshaft sichergestellt werden (vgl. Art. 13b Abs. 1 lit. c ANAG [SR 142.20]; BGE 125 II 369 E. 3b/aa S. 375; 122 II 49 E. 2a S. 51): Der Beschwerdeführer ist nach seinem gescheiterten Studienabschluss in der Schweiz bereits einmal untergetaucht und hat im Rahmen eines missbräuchlichen Asylverfahrens unter Verwendung falscher Angaben alles versucht, um hier bleiben zu können. Er hat dabei nicht gezögert, die Behörden über seine Identität bewusst zu täuschen. Sein Einwand, er sei dabei nicht zurechnungsfähig gewesen, ist mit Blick auf sein planmässiges Vorgehen offensichtlich unglaubwürdig. Vor dem Haftrichter hat er zudem erneut erklärt, grundsätzlich nicht nach Pakistan zurückkehren zu wollen; "man" habe ihm gesagt, dass er eine bessere Chance habe, etwas länger hier bleiben zu können, wenn er im Asylverfahren eine falsche Identität verwende. Einen auf den 13. Juni 2002 geplanten Rückflug hat er zum gleichen Zweck vereitelt. Damit bietet er offensichtlich keine Gewähr dafür, dass er sich ohne Haft zu gegebener Zeit bei Vorliegen der erforderlichen Reisepapiere nunmehr den Behörden für den Vollzug der Ausschaffung zur Verfügungen halten wird. Wie er ohne gültige Papiere rechtmässig nach Spanien gelangen könnte, ist nicht ersichtlich. Da auch alle übrigen Haftvoraussetzungen erfüllt sind, wurde die Ausschaffungshaft zu Recht genehmigt. Es kann im Übrigen auf die zutreffenden Ausführungen im angefochtenen Entscheid und in der Vernehmlassung des Migrationsdienstes verwiesen werden (Art. 36a Abs. 3 OG).