Citation: 8C_914/2017 E. 3

Das kantonale Gericht hat die Bestimmungen und Grundsätze über den für die Taggelder und Renten massgeblichen versicherten Verdienst nach der Grundregel von Art. 15 Abs. 2 UVG sowie in Sonderfällen gemäss Art. 23 Abs. 1 und Art. 24 Abs. 1 UVV und die dazu ergangene Rechtsprechung (BGE 122 V 100; 139 V 473) zutreffend dargelegt. Danach gilt als versicherter Verdienst für die Bemessung der Taggelder der letzte vor dem Unfall bezogene Lohn, für die Bemessung der Renten der innerhalb eines Jahres vor dem Unfall bezogene Lohn. Diese Grundregel (und nicht die Sonderregeln über eine weitergehende Lohnanrechnung) gelangt rechtsprechungsgemäss insbesondere dann zur Anwendung, wenn eine invaliditätsbedingte Erwerbseinbusse die Hauptursache für ein reduziertes Einkommen war.