Citation: 8C_439/2008 10.12.2008 E. 3

Nach der Rechtsprechung können nähere Abklärungen und weitere Beweisvorkehren zur Frage des natürlichen Kausalzusammenhangs unterbleiben, wenn die Adäquanz des Kausalzusammenhangs ohnehin zu verneinen ist (SVR 1995 UV Nr. 23 S. 67 E. 3c; Urteil 8C_42/2007 vom 14. April 2008 E. 2). 3.1 Über den Hergang des Unfalls vom 18. März 2000 ist den Akten zu entnehmen, dass der Versicherte sein Auto hinter einer Kolonne von vier Fahrzeugen zum Stillstand brachte, wobei er stark abbremsen musste. Der direkt dahinter fahrende Personenwagen vermochte rechtzeitig anzuhalten, wurde aber vom nachfolgenden Fahrzeug am Heck erfasst und in das Auto des Beschwerdeführers geschoben. Im Rahmen der für die Belange der Adäquanzprüfung vorzunehmenden Einteilung ist dieses Ereignis den mittelschweren Unfällen im Grenzbereich zu den leichten zuzuordnen (vgl. RKUV 2005 Nr. U 549 S. 237 E. 5.1.2 mit Hinweisen; SVR 2007 UV Nr. 25 S. 81 E. 7.2, U 479/05). Die Adäquanz des Kausalzusammenhangs ist dementsprechend zu bejahen, wenn die massgebenden Kriterien (dazu BGE 134 V 109 E. 10.3 S. 130) in gehäufter oder ausgeprägter Form vorliegen.