Citation: 8C_359/2024 E. 4.2

4.2. Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin betonte die Vorinstanz, dass nicht nur Tätigkeiten im kaufmännischen Bereich, sondern sämtliche leichten Tätigkeiten unter Berücksichtigung des Zumutbarkeitsprofils ausübbar seien, worunter auch ausbildungsadäquate Bürotätigkeiten unter Anwendung von Kompensationsstrategien. Die Vorinstanz hielt weiter zutreffend fest, dass die Beschwerdeführerin ihre rechte (dominante) Hand mit Blick auf die unfallkausalen Beschwerden durchaus zu Hilfe nehmen könne. Dr. med. D.________ habe eine vollständige Gebrauchsunfähigkeit als nicht plausibel erachtet. Die Beschwerdeführerin verkennt, dass lediglich die unfallkausalen Restbeschwerden bei der Beurteilung der zumutbaren Tätigkeiten zu berücksichtigen und die geklagten Beschwerden hinsichtlich der Intensität und des neuroanatomischen Verteilungsmusters nicht vollständig durch die beschriebenen Nervenläsionen zu erklären sind, wie Dr. med. D.________ schlüssig darlegte. Wie die Vorinstanz weiter zutreffend erkannte, sind, was die objektivierbare Schädigung angeht, in der Befundlage keine aktenkundigen Widersprüche auszumachen. Es steht mithin ärztlicherseits fest, dass nicht objektivierbare Schmerzbeschwerden vorliegen. Hiervon ging auch der behandelnde Dr. med. E.________ in seiner Stellungnahme vom 20. September 2022 aus, indem er auf nicht objektiv messbare Schmerzbeschwerden hinwies und eine erneute Ermittlung der Funktionalität anhand "subjektiver Fragebogen" anregte, wie die Vorinstanz in nicht zu beanstandender Weise bereist festhielt. Der vorinstanzliche Verzicht auf weitere medizinische Abklärungen verletzt daher kein Bundesrecht. Dr. med. D.________ anerkannte die unfallkausale Pathologie als Grundlage für die neuropatischen Schmerzen durchaus und trug dieser Schmerzkomponente mit einem erhöhten Pausenbedarf im Rahmen des Zumutbarkeitsprofils nachvollziehbar Rechnung. Die darüber hinaus bestehenden Schmerzbeschwerden waren jedoch aufgrund der fehlenden Unfallkausalität anlässlich der Umschreibung der noch ausübbaren Tätigkeiten ausser Acht zu lassen. Die Vorinstanz durfte daher das von Dr. med. D.________ umschriebene Tätigkeitsprofil, ohne Bundesrecht zu verletzen, als schlüssig erachten. Die gerügte Verletzung der Begründungspflicht durch die Vorinstanz ist in diesem Zusammenhang nicht auszumachen.