Citation: 1C_517/2008 15.07.2009 E. A

Die Bürgergemeinde Laupersdorf betreibt seit 1979 im Gebiet Steffensrain eine Abbaustelle für kalkhaltigen Gehängeschutt (Juramergel, Grien). Das abgebaute Material wird u.a. für Anlagen in der Gemeinde, insbesondere für Wegunterhalt eingesetzt. Die bestehende Anlage liegt gemäss Zonenplan (Gesamtplan vom 29. Juni 1998) im Gebiet Kleinabbaustelle mit Auffüllungs- und Rekultivierungsbedarf und gleichzeitig im kommunalen Vorranggebiet Natur- und Landschaft. Im Mai 2007 legte die Einwohnergemeinde Laupersdorf den Teilzonen- und Gestaltungsplan "Kleinabbaustelle Steffensrain" für die Erweiterung der Abbaustelle öffentlich auf. Innerhalb der Auflagefrist erhoben die Eheleute X.________, Eigentümer der Grundstücke GB Laupersdorf Nrn. 836 und 1372, Einsprache. Die beiden Grundstücke liegen in der Nähe der geplanten Erweiterung der Kleinabbaustelle; der Lastwagenverkehr von und zur Abbaustelle ist auf den Grundstücken hörbar. Die Eheleute X.________ verlangten im Wesentlichen, der Teilzonen- und Gestaltungsplan "Kleinabbaustelle Steffensrain" sei nicht zu genehmigen und auf eine Erweiterung der Kleinabbaustelle sei zu verzichten. Der Gemeinderat wies die Einsprache ab und hielt an der Planung fest. Gegen diesen Entscheid des Gemeinderats reichten die Einsprecher beim Regierungsrat des Kantons Solothurn Beschwerde ein. Gleichzeitig unterbreitete die Einwohnergemeinde Laupersdorf dem Regierungsrat den Teilzonen- und Gestaltungsplan, den Phasenplan sowie den Endgestaltungsplan "Kleinabbaustelle Steffensrain" zur Genehmigung. Mit Regierungsratsbeschluss vom 26. Februar 2008 wurde die Genehmigung erteilt. Gleichzeitig wies der Regierungsrat die Beschwerde der Eheleute X.________ ab, soweit er darauf eintrat. Die Eheleute X.________ zogen den Regierungsratsentscheid an das Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn weiter, welches ihre Beschwerde mit Urteil vom 26. September 2008 abwies.