Citation: 6B_449/2023 E. 2.1.3

2.1.3. Die Vorinstanz erwägt alsdann zu Recht, dass die wirtschaftliche und berufliche Integration des Beschwerdeführers nach seiner abgeschlossenen Ausbildung während langer Zeit nicht gewährleistet war, was gemäss deren weiteren Feststellungen mit der Notwendigkeit staatlicher Unterstützung und mit über 20 strafrechtlichen Verurteilungen einherging. Sie erwägt weiter, dass er in den Jahren 2015 bis 2018 in der Hotellerie gearbeitet hat. Eine gewisse Stabilisierung sei erst seit dem Jahr 2018 "auszumachen", konkret mit seiner Anstellung bei einem Call Center der C.________ AG und einer in Angriff genommenen Weiterbildung zum Versicherungsberater, womit er seinen Tätigkeitsbereich gefunden zu haben und eine langfristige Anstellung anzustreben scheine. Mit diesen Erwägungen setzt sich der Beschwerdeführer nicht in einer den Anforderungen genügenden Weise auseinander (Art. 42 Abs. 2 BGG), wenn er lediglich geltend macht, seine berufliche Situation hätte sich in der Zeit nach 2009 respektive in den letzten 8 Jahren "in einem viel bedeutenderen Umfang" stabilisiert als im Urteil ausgeführt. Damit legt er lediglich seine Sicht der Dinge dar, ohne sich mit den vorinstanzlichen Ausführungen auseinanderzusetzen. Darauf ist nicht weiter einzugehen. Im Übrigen trifft nicht zu, dass die Vorinstanz die positive berufliche Entwicklung samt der damit in Angriff genommenen Weiterbildung zu wenig beachtet, respektive die Zeit vor der beruflichen Neuausrichtung zu Unrecht viel stärker gewichtet als jene zuvor und ein "verzerrtes Bild seines [beruflichen] Lebens" zeichnet. Trotz der zweifelsohne positiv zu bewertenden, sich aber erst seit dem 44. Lebensjahr eingestellten und bis zum Urteilszeitpunkt rund viereinhalb Jahre andauernden Entwicklung, kann angesichts des vorherigen beruflichen Werdegangs (noch) nicht von einer gelungenen wirtschaftlichen und beruflichen Integration gesprochen werden; dies umso weniger, als der Beschwerdeführer diese durch seine erneute und massive Delinquenz Ende 2018 bereits wieder aufs Spiel gesetzt hat.