Citation: 2C_412/2021 E. 2.3.5

2.3.5. Schliesslich rügt der Beschwerdeführer ganz allgemein die Verhältnismässigkeit der Wegweisung, ohne sich mit der umfassenden Interessenabwägung der Vorinstanz auseinanderzusetzen. Das Verwaltungsgericht hat ausdrücklich berücksichtigt, dass die Tochter von der Wegweisung stark betroffen sei, aber die Entfernungsmassnahme mit eingehender Begründung dennoch als verhältnismässig erachtet, worauf der Beschwerdeführer nicht weiter eingeht. Namentlich unterlässt er es, die "psychische Behinderung" der Tochter näher zu substanziieren (so schon E. 5.3 des angefochtenen Urteils). Insoweit ist die behauptete Kindeswohlgefährdung bzw. die Verletzung des Rechts auf Leben und Entwicklung der Tochter im Falle der Wegweisung des Beschwerdeführers nicht einmal ansatzweise dargetan.