Citation: 8C_697/2013 E. A

Die 1987 geborene V.________ war seit März 2009 bei der Stiftung X.________ als Fachangestellte Gesundheit mit einem Pensum von 80 Prozent tätig und dadurch bei der AXA Versicherungen AG (nachfolgend: AXA) obligatorisch gegen Berufs- und Nichtberufsunfälle versichert. Am 23. November 2009 prallte bei einer Auffahrkollision ein von hinten kommendes Fahrzeug in ihren stehenden Personenwagen. Dabei schlug sie den Kopf an der Nackenstütze des Fahrzeugs an. Laut erstbehandelndem Arzt klagte die Versicherte anschliessend über Nacken- und starke Kopfschmerzen, Schwindel und Übelkeit. Diagnostiziert wurden ein Distorisionstrauma der Halswirbelsäule (HWS) und eine occipitale Konstusion. Die Magnetresonanztomographie (MRI) des Schädels vom 18. Dezember 2009 zeigte unauffällige Befunde. Der MRI-Befund der HWS vom 14. Mai 2010 wies diskrete degenerative Veränderungen ohne Nachweis von Traumafolgen aus. Ab 24. November 2009 wurde V.________ von ärztlicher Seite eine volle Arbeitsunfähigkeit attestiert. Nachdem ab 2. Januar 2010 wieder eine volle Arbeitsfähigkeit bescheinigt worden war und die Versicherte einen Monat unbezahlten Urlaub bezogen hatte, nahm sie die berufliche Tätigkeit im Februar 2010 wieder auf. Ab Ende März 2010 kam es jedoch erneut zu einer vollen Arbeitsunfähigkeit. Zur Abklärung des Gesundheitszustandes holte die AXA Berichte verschiedener Fachärzte ein und gab beim Zentrum Y.________ ein Gutachten neurologischer, psychiatrischer und orthopädischer Fachrichtung in Auftrag, das am 15. Juni 2011 erstellt wurde. Mit Verfügung vom 17. Februar 2012 stellte die AXA die bislang erbrachten gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung, Taggeld) mit Wirkung ab 23. Mai 2010 ein mit der Begründung, es mangle an einem natürlichen Kausalzusammenhang zwischen dem Unfallereignis vom 23. November 2009 und den geltend gemachten Beschwerden. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 23. August 2012 fest.