Citation: 4A_210/2020 E. 2.3

2.3. Soweit die Beschwerdeführer diese Anforderungen nicht beachten, ist auf die Beschwerde nicht einzutreten. Dies gilt namentlich hinsichtlich ihrer Rüge, wonach die Vorinstanz bei der Beschreibung des strittigen Finanzinstruments eine unzutreffende Terminologie verwendet habe. Es mag zutreffen, dass die Vorinstanz teilweise nicht die korrekte Fachterminologie verwendet hat bzw. der Vergleich mit an einer Börse gehandelten Wertpapieren hier nur beschränkt einschlägig ist. Entgegen den Beschwerdeführern lässt sich daraus aber nicht pauschal ableiten, dass die Vorinstanz grundsätzlich Verständnisprobleme mit dem Schreiben (Verkauf) von Put-Optionen gehabt hätte. Auch die Sachverhaltsrügen im Zusammenhang mit dem Wechselkursrisiko genügen den Anforderungen nicht: Wenn die Vorinstanz mit Verweis auf das erstinstanzliche Urteil ausführte, die Beschwerdeführer seien von einem Totalverlust des Investments ausgegangen, meinte sie damit offensichtlich nicht, die Beschwerdeführer hätten mit einem Totalverlust gerechnet, sondern vielmehr, dass sie bei der Darstellung des potentiellen Risikos bzw. des möglichen Verlusts von einem Totalverlust (faktische Wertlosigkeit des Euros) ausgegangen seien. Auch die Rügen hinsichtlich "Risiko 0 %" und "Risikobereitschaft" genügen den Anforderungen an eine Sachverhaltsrüge nicht. Die Beschwerdeführer zeigen nicht hinreichend auf, inwiefern die Behebung der angeblichen Mängel für den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein könnte.