Citation: 4A_511/2023 E. 3.3.2

3.3.2. Die Beschwerdeführerin anerkennt, dass sich die in den Plänen der D.________ AG erwähnten Bolzen (Stahlbolzen Fischer rostfrei) nicht auf die streitgegenständlichen Gewindebolzen beziehen. Indes kann ihr nicht gefolgt werden, dass die Vorinstanz daraus hätte schliessen müssen, die Vorgabe "rostfrei" würde sich auch auf auf die streitgegenständlichen Gewindebolzen beziehen. Die gegenteilige Annahme ist nicht willkürlich. Mit Blick auf den Vertragsinhalt tatsächlich nicht entscheidend ist, ob auch die C.________ AG verkupferte Gewindebolzen empfohlen hat. Da es sich dabei indes um eine Eventualbegründung der Vorinstanz handelt, muss auf diese Vorbringen der Beschwerdeführerin nicht eingegangen werden. Nicht zu beanstanden ist demgegenüber die Begründung der Vorinstanz, wonach das Material der Gewindebolzen nicht anhand eines Musters bestimmt worden sei, da dieses einzig dem Zweck gedient habe, das Gegenstück des Bolzens auszuprobieren. Auf die diesbezüglichen Ausführungen kann verwiesen werden (oben E. 3.2.3). Gleichfalls schlüssig ist die Erwägung der Vorinstanz, es sei nicht überzeugend, dass die Beschwerdeführerin nur einmal, anlässlich der Besprechung vom 11. Februar 2022, die Korrosionsbeständigkeit der Gewindebolzen verlangt hätte, wenn es sich dabei um eine derart zentrale Eigenschaft handelte, wie sie geltend macht. Ebenso wenig lag die Verantwortung der Materialwahl nach dem Gesagten bei der Beschwerdegegnerin (vgl. oben E. 3.3.1). Inwiefern sich eine entsprechende Pflicht aus dem Gesetz ergeben soll, wie die Beschwerdeführerin argumentiert, erschliesst sich nicht.