Citation: 5D_191/2023 E. 4

Das Obergericht ist auf die Beschwerden mangels genügender Begründung nicht eingetreten. Die erstinstanzlichen Stellungnahmen des Beschwerdeführers zu den Rechtsöffnungsgesuchen seien verspätet gewesen, was er in seinen Beschwerden nicht bestritten habe. Seine Tatsachenbehauptungen im Beschwerdeverfahren seien deshalb neu und folglich nicht zu berücksichtigen (Art. 326 Abs. 1 ZPO). Hinsichtlich der Erteilung der Rechtsöffnungen hat das Obergericht sodann in einer Eventualerwägung festgehalten, dass die Beschwerden abgewiesen werden müssten, wenn auf sie eingetreten werden könnte. Die Gesuche um unentgeltliche Rechtspflege für die Beschwerdeverfahren hat das Obergericht infolge Aussichtslosigkeit der Beschwerden abgewiesen.