Citation: 6B_1222/2016 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz sprach den Beschwerdeführer wegen unwahrer Angaben über kaufmännische Gewerbe nach Art. 152 StGB schuldig, weil er sich im Zeitpunkt der Gründung der E.________ AG bewusst gewesen sei, dass tatsächlich kein Gründungskapital hinterlegt worden sei, über welches die neue AG frei habe verfügen können. Mit diesen falschen Angaben über die Höhe und die Liberierung des Aktienkapitals gegenüber dem Handelsregisteramt habe er den Handelsregistereintrag und somit die öffentliche Bekanntmachung wahrheitswidriger Angaben im Handelsregister veranlasst. Diese Angaben seien auch als wesentlich im Sinne von Art. 152 StGB zu qualifizieren, welche geeignet seien, einen anderen zu einer schädigenden Vermögensverfügung zu veranlassen. Zwischen dem Tatbestand der unwahren Angaben über kaufmännische Gewerbe und jenem des Erschleichens einer Falschbeurkundung bestehe echte Konkurrenz.