Citation: 7B.60/2002 11.06.2002 E. 6

In verfahrensrechtlicher Hinsicht wirft der Beschwerdeführer dem Obergericht eine Missachtung der Art. 14 und 26 UNO-Pakt II vor. Wie ihm die erkennende Kammer im Urteil vom 16. April 2002 (7B.12/2002) dargelegt hat, sind Verstösse gegen diese Vereinbarung mit staatsrechtlicher Beschwerde zu rügen. Das Gleiche gilt für die vom Beschwerdeführer - im Zusammenhang mit der Verweigerung der Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsbeistands - geltend gemachte Verletzung von Art. 29 Abs. 3 BV. Auf diese Rügen ist hier daher von vornherein nicht einzutreten. Dass sich ein Anspruch auf unentgeltliche Rechtsverbeiständung im kantonalen Beschwerdeverfahren aus dem Bundesrecht ergebe, bringt der Beschwerdeführer zu Recht nicht vor.