Citation: 8C_604/2017 E. 5.2.1

5.2.1. Diese geänderte Rechtsprechung ist vorliegend anwendbar (vgl. statt vieler Urteil 9C_700/2015 vom 18. Juli 2016 E. 3.2). Daraus folgt, dass sich das kantonale Gericht namentlich bei seiner Beurteilung der depressiven Erkrankung von Grundsätzen leiten liess, die vor Bundesrecht nicht mehr standhalten. Insofern erübrigt sich eine weitere Auseinandersetzung mit der beschwerdeweise geübten Kritik an der mittlerweile überholten Rechtsprechung. Was das im Einzelnen für das Ergebnis der strittigen Folgenabschätzung bedeutet, bleibt nachstehend zu prüfen. Dabei kommt dem Bundesgericht die Befugnis zu, bei Bedarf von sich aus ergänzende Feststellungen zum Sachverhalt zu treffen (vgl. E. 1.2 sowie Art. 105 Abs. 2 BGG).