Citation: 1C_170/2023 E. 4.1

4.1. In sachverhaltlicher Hinsicht hielt die Vorinstanz fest, das Strafgericht habe umfassende Abklärungen vorgenommen und sowohl den Beschwerdeführer als auch einen Zeugen befragt. Dabei habe der Beschwerdeführer unter anderem ausgeführt, dass er "irgendein Geschrei gehört" habe, das er aber nicht einem Unfall zugeordnet habe, und dass er im rechten Rückspiegel ein Velorad gesehen habe, was er vor Verwaltungsgericht nicht mehr habe bestätigen können. Das Strafgericht habe daraus auf ein fahrlässiges und nicht auf ein schuldloses Verhalten geschlossen, was bedeute, dass auch wenn der Beschwerdeführer den Unfall nicht erkannt habe, er ihn aufgrund der Anhaltspunkte des Geschreis und des Velorads bei pflichtgemässer Vorsicht doch hätte erkennen können. Der Beschwerdeführer habe sodann selber festgehalten, das Strafgericht sei davon ausgegangen, dass er den Unfall nicht bemerkt habe, "bei pflichtgemässer Vorsicht [aber hätte] erkennen können". Das Strafgericht habe den Straftatbestand der Führerflucht daher sowohl in objektiver als auch in subjektiver Hinsicht als erfüllt erachtet.