Citation: 5A_753/2017 E. B

B.a. Der "Verein C.________" und D.________ reichten am 23. Februar 2012 Klage wegen Persönlichkeitsverletzung beim Landgericht Uri gegen F.________, E.________, A.________ und B.________ ein. B.b. Mit Urteil vom 25. August 2016 hiess das Landgericht die Klage gegen F.________ und E.________ gut. Nebst der Feststellung der Widerrechtlichkeit von Persönlichkeitsverletzungen wurden diese zu (näher bezeichneten) Unterlassungen, Beseitigungen bzw. Berichtigungen sowie zu Genugtuungszahlungen verpflichtet. Die Klage gegen A.________ und B.________ wies das Landgericht hingegen ab (Dispositiv-Ziff. 5). B.c. Gegen den Entscheid reichten der "Verein C.________" und D.________ Berufung beim Obergericht des Kantons Uri ein. Sie beantragten die Aufhebung der erstinstanzlichen Klageabweisung (Dispositiv-Ziff. 5) und die Gutheissung ihrer Ansprüche aus Persönlichkeitsverletzung auch gegen A.________ und B.________. B.d. Das Obergericht hiess die Berufung mit Entscheid vom 26. Juni 2017 gut und änderte den erstinstanzlichen Entscheid (Dispositiv-Ziff. 5) wie folgt ab: "[5.a] Den Beklagten [A.________ und B.________] wird unter Androhung der Bestrafung mit Busse gemäss Art. 292 StGB mit sofortiger Wirkung verboten, gegenüber Mitgliedern des Vereins C.________ und/oder gegenüber Drittpersonen zu behaupten, die [Kläger] begingen 'intensive finanzielle und rechtliche Erpressung' ['intensive financial and legal blackmail'], 'Terroristenangriffe' ['terrorist attack'] und/oder sonstige Delikte gegen das Vermögen, und/oder die [Kläger] seien 'Kriminelle' ['crooks'], sowie derartige Behauptungen zu unterstützen und/oder weiterzuverbreiten. [5.b] Die Beklagten [A.________ und B.________] werden unter Androhung der Bestrafung mit Busse gegenüber Art. 292 StGB verpflichtet, binnen fünfzehn Tagen nach Eintritt des Urteils, sämtlichen Empfängern ihrer E-Mail vom 3. November 2011, mit denen sie die E-Mails des Beklagten [F.________] und des Beklagten [E.________] vom 1. November 2011 weitergeleitet haben, den schriftlichen Widerruf des Beklagten [F.________] und die schriftliche Distanzierungserklärung des Beklagten [E.________] schriftlich mitzuteilen und sich ihrerseits von den ehrverletzenden Aussagen des Beklagten [F.________] ausdrücklich zu distanzieren." Weiter traf das Obergericht (als Dispositiv-Ziff. 5.c) die Feststellung, dass die Weiterleitung der durch die Beklagten (A.________ und B.________) versandten E-Mail vom 1. November 2011 mit den (in Dispositiv-Ziff. 5.a) erwähnten Vorwürfen eine Persönlichkeitsverletzung darstellt.