Citation: 7B_696/2023 E. 2.4.1

2.4.1. Im Ausführungsbericht vom 6. Oktober 2022 hielt die Kantonspolizei u.a. fest, ein Spurenabgleich habe ergeben, dass es sich bei der fragwürdigen DNA-Spur H1 um das DNA-Profil eines Kriminaltechnikers handle. Am 19. Oktober 2022 teilte die Vorinstanz den Parteien unter Beilage dieses Ausführungsberichts mit, dass die auf der Eisenstange gefundene DNA-Spur einem Polizisten zugeordnet werde. Damit liessen sich weder neue be- noch entlastende Erkenntnisse feststellen. Mit einem Urteil sei demnächst zu rechnen. Mit anschliessender "umfassender" Stellungnahme vom 26. Oktober 2022 tat der (damalige) Verteidiger des Beschwerdeführers u.a. kund, dass sich auf der angeblichen Tatwaffe einzig Fingerabdrücke des untersuchenden Forensikers finden würden, was das Beweisergebnis und die dem Beschwerdeführer entgegengehaltenen DNA-Spuren insgesamt "vor einem zweifelhaften Licht erscheinen" liessen. Die an der PET-Flasche sichergestellte DNA-Spur weise kein vollständiges Profil auf und es könne nicht ausgeschlossen werden, dass diese Spur von einem Familienmitglied stamme. Des Weiteren sei die von der Vorinstanz mit Beschluss vom 29. September 2022 aufgeworfene Frage bezüglich Aluminiumbüchse kommentarlos nie beantwortet worden. Abschliessend hielt der Verteidiger fest, das Gericht werde "diesen ergänzten Beweisergebnissen in seinem Urteil angemessen Rechnung zu tragen haben". Damit konnte sich der Beschwerdeführer - wenn auch unaufgefordert - in geeigneter Form zu den von der Vorinstanz veranlassten Beweisergänzungen äussern. Dass sein Gehörsanspruch sonstwie verletzt worden wäre, ist nicht ersichtlich und macht er auch nicht näher geltend. Im Übrigen hatten die Beteiligten zuvor, am Schluss der Berufungsverhandlung vom 26. August 2022, auf ein mündlich verkündetes Urteil verzichtet. Sodann ist unter Willkürgesichtspunkten nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz offenbar darauf verzichtete, auswerten zu lassen, ob die andere Spur H3 mit der DNA von D.________ übereinstimmt, obgleich sie in ihrem Beschluss vom 29. September 2022 u.a. solches angeordnet hatte. Der Beschwerdeführer bringt mit Blick auf das Beweisergebnis (vgl. E. 2.7 hiernach) denn auch nicht vor, inwiefern diese antizipierte Beweiswürdigung durch die Vorinstanz den erwähnten bundesgerichtlichen Vorgaben zuwiderlaufen sollte. Eine Verletzung von Art. 6 StPO ist insoweit ebenso wenig auszumachen. Die Rügen erweisen sich als unbegründet.