Citation: U 120/03 28.05.2004 E. 3

3.1 Die SUVA macht geltend, die Würdigung der Beweise sei elementare Aufgabe des Gerichts. Wenn es sich keine abschliessende Meinung über einen umfassend abgeklärten Sachverhalt bilden könne, müsse es selber eine Expertise anordnen, ansonsten eine Verletzung des gerichtlichen Rechtsschutzes vorliege. 3.2 Bei festgestellter Abklärungsbedürftigkeit verletzt die Rückweisung der Sache an die Verwaltung als solche weder den Untersuchungsgrundsatz noch das Gebot eines einfachen und raschen Verfahrens (Art. 108 Abs. 1 lit. a UVG). Anders verhält es sich nur dann, wenn die Rückweisung an die Verwaltung einer Verweigerung des gerichtlichen Rechtsschutzes gleichkäme (beispielsweise dann, wenn auf Grund besonderer Gegebenheiten nur ein Gerichtsgutachten oder andere gerichtliche Beweismassnahmen geeignet wären, zur Abklärung des Sachverhaltes beizutragen) oder wenn die Rückweisung nach den Umständen als unverhältnismässig bezeichnet werden müsste (BGE 122 V 163 Erw. 1d mit Hinweisen). Das Eidgenössische Versicherungsgericht hat überdies entschieden, dass eine Rückweisung an die Verwaltung gerechtfertigt ist, wenn eine medizinische Expertise notwendig erscheint, weil der Grundsatz der Kostenlosigkeit des versicherungsgerichtlichen Beschwerdeverfahrens (Art. 108 Abs. 1 lit. a UVG) nicht dazu missbraucht werden darf, dass die Unfallversicherer sich von den oftmals beträchtlichen Kosten derartiger Gutachten zu Lasten der kantonalen Staatskasse befreien (RKUV 1999 Nr. U 342 S. 410 f.). 3.3 Vorliegend kommt die Rückweisung an die SUVA weder einer Verweigerung des gerichtlichen Rechtsschutzes gleich noch erweist sie sich als unverhältnismässig, zumal diese keine Expertise durchführen liess. Die Vorinstanz hat die Sache demnach zu Recht an die SUVA zurückgewiesen, damit diese nach Einholung eines medizinischen Gutachtens bezüglich der Handgelenksbeschwerden rechts über den Leistungsanspruch des Versicherten neu befinde.