Citation: 5A_107/2023 E. 2.2.2

2.2.2. Neue Tatsachen und Beweismittel dürfen vor Bundesgericht nur so weit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG). Soweit sie zu einem Zeitpunkt entstanden sind, als vor Vorinstanz keine neuen Tatsachen und Beweismittel mehr vorgetragen werden konnten, sind sie als echte Noven zum vornherein unzulässig (BGE 139 III 120 E. 3.1.2; Urteil 5A_121/2022 vom 26. Oktober 2022 E. 2.3). In der Beschwerde ist darzutun, inwiefern die Voraussetzungen für eine nachträgliche Einreichung von Tatsachen und Beweismitteln erfüllt sein sollen (BGE 143 I 344 E. 3). In ihrer Replik verweist die Beschwerdeführerin auf eine Verhandlung betreffend vorsorglicher Massnahmen vom 22. Juni 2023 vor dem Bezirksgericht Uster. Im Rahmen dieses Verfahrens habe H.________ die Unterhaltsansprüche der Kinder F.________ und G.________ beziffert und belegt. Eine Einigung sei gescheitert. Dieses (echte) Novum kann nach dem Gesagten nicht berücksichtigt werden. Ebenso wenig ist der vom Beschwerdegegner eingereichte Schluss-Rapport der Detektei I.________ GmbH vom 15. Juli 2023 betreffend Feststellung des Lebensmittelpunktes der Beschwerdeführerin zu berücksichtigen. Auch hierbei handelt es sich um ein echtes Novum.