Citation: 2D_50/2021 E. 2.1

2.1. Die Wohnsitzgemeinde hat eine Verfügung getroffen, die einerseits das Gesuch um Erlass der Staats- und Gemeindesteuern des Kantons Aargau (§ 230 des Steuergesetzes [des Kantons Aargau] vom 15. Dezember 1998 [StG/AG; SAR 651.100]), Steuerperioden 2016 bis 2019, und anderseits die administrative Abschreibung dieser Steuern (§ 231 Abs. 4 StG/AG in Verbindung mit § 87 der Verordnung [des Kantons Aargau] vom 11. September 2000 zum Steuergesetz [StGV/AG; SAR 651.111]) zum Inhalt hatte. Die Vorinstanz hat hierzu festgehalten, dass bei der administrativen Abschreibung lediglich von weiteren Bezugshandlungen abgesehen werde. Als bloss verwaltungsinterne Massnahme könne sie bei nachgewiesener Uneinbringlichkeit der Steuerforderung angeordnet werden, wobei der Bestand der Steuerforderung unangetastet bleibe, so dass die Forderung bis zum Eintritt der Verjährung jederzeit geltend gemacht werden könne. Im Unterschied dazu gehe die Steuerforderung im Umfang des Steuererlasses unwiderruflich unter (angefochtener Entscheid E. 8). Vor diesem Hintergrund zeigt sich, dass die administrative Abschreibung in ihren rechtlichen Auswirkungen weniger weit reicht als Steuererlass. Wenn dieser aber in den Anwendungsbereich von Art. 83 lit. m BGG fällt (hinten E. 2.2), so muss dies umso mehr auch für die administrative Abschreibung gelten.