Citation: 6B_393/2024 E. 1.4.2

1.4.2. Soweit die Beschwerdeführerin im Übrigen eine Verletzung von Art. 66a StGB geltend macht, ist auf die Beschwerde nicht einzutreten. In der Härtefallprüfung i.S.v. Art. 66a Abs. 2 StGB sind abgesehen vom Gesundheitszustand namentlich der Grad der (persönlichen und wirtschaftlichen) Integration, zu der die Beachtung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung, die Respektierung der Werte der Bundesverfassung, die Sprachkompetenzen, die Teilnahme am Wirtschaftsleben oder am Erwerb von Bildung zählen (Art. 58a Bundesgesetz vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer und über die Integration [AIG; SR 142.20]), die familiären Bindungen des Ausländers in der Schweiz bzw. in der Heimat, die Aufenthaltsdauer und die Resozialisierungschancen zu berücksichtigen (BGE 144 IV 332 E. 3.3.2; Urteil 6B_270/2024 vom 6. Mai 2024 E. 6.2 mit Hinweisen). Die Beschwerdeführerin belässt es dabei, die vorinstanzlichen Erwägungen zum Gesundheitszustand des Beschwerdegegners und damit einhergehend seiner Wiedereingliederung in seinem Heimatland zu beanstanden. Nach den obigen Ausführungen erweisen sich diese nicht als willkürlich und die Beschwerdeführerin vermag weder darzutun noch ist ersichtlich, inwieweit alleine gestützt darauf von einer Verletzung von Art. 66a Abs. 2 StGB auszugehen wäre. Mit der vorinstanzlichen Argumentation im Zusammenhang mit den übrigen Härtefallkriterien setzt sich die Beschwerdeführerin mit keinem Wort - und damit nicht in einer den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG genügenden Weise - auseinander. Auf die Beschwerde kann diesbezüglich nicht eingetreten werden.