Citation: 1C_567/2018 E. 5.2

5.2. Die Beschwerdeführerin hat demnach gemäss eigener Darstellung - wie die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid festgestellt hat - keine eigenen Fahrzeuge, beschäftigt keine Angestellten, bezahlt keine Löhne, stellt keine Rechnungen aus und führt keine ordentliche Buchhaltung. Sie legt zudem weder dar noch belegt sie, dass und in welchem jährlichen Umfang sie Reparaturarbeiten durchführt, die Probe- oder Überführungsfahrten notwendig machen. Damit erfüllt sie die für die Erteilung eines Kollektiv-Fahrzeugausweises an Reparaturwerkstätten für leichte Motorwagen und ähnliche Fahrzeuge gemäss Ziff. 4 Anhang 4 VVV und an Betriebe mit grossem Fahrzeugpark gemäss Ziff. 18 Anhang 4 VVV geltenden, erwähnten Mindestanforderungen an den Betriebsumfang dem Wortlaut nach klar nicht. Sie beruft sich denn auch trotz ihrer Selbstbeschreibung als "interner Garagenbetrieb für die B.________ Gruppe" nicht auf Ziff. 4 Anhang 4 VVV. Hingegen erachtet sie die Voraussetzungen gemäss Art. 23 Abs. 1 in Verbindung mit Ziff. 18 Anhang 4 VVV trotz des Fehlens eigener Fahrzeuge auch hinsichtlich des Mindestbetriebsumfangs als erfüllt. Da sie zu einer Unternehmensgruppe gehöre, die von einer Person vollständig beherrscht werde, sei bei der Auslegung des Betriebsbegriffs eine wirtschaftliche Betrachtungsweise erforderlich und auf die grössere "Wirtschaftseinheit" bzw. die Unternehmensgruppe abzustellen. Für die Erfüllung des Mindestbetriebsumfangs gemäss Ziff. 18.21 Anhang 4 VVV genüge es daher, dass die Fahrzeuge des von ihr betreuten Fahrzeugparks anderen Gesellschaften der Unternehmensgruppe oder dem Unternehmensinhaber zugeordnet seien.