Citation: 6B_880/2009 30.03.2010 E. 2

2.1 Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Die Feststellung des Sachverhalts kann nur gerügt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels für den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG, vgl. auch Art. 105 Abs. 2 BGG). Offensichtlich unrichtig im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG ist die Sachverhaltsfeststellung, wenn sie willkürlich ist (BGE 134 IV 36 E. 1.4.1 S. 39; zur Willkür vgl. oben E. 1.3). Der Beschwerdeführer muss in der Beschwerdeschrift anhand der angefochtenen Subsumtion im Einzelnen klar und detailliert darlegen, inwiefern der Entscheid an einem qualifizierten und offensichtlichen Mangel leidet (vgl. Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 134 II 244 E. 2.2 S. 246). Aus der in Art. 32 Abs. 1 BV und Art. 6 Ziff. 2 EMRK verankerten Unschuldsvermutung wird die Rechtsregel "in dubio pro reo" abgeleitet. In seiner Funktion als Beweiswürdigungsregel besagt dieser Grundsatz, dass sich der Strafrichter nicht von einem für den Angeklagten ungünstigen Sachverhalt überzeugt erklären darf, wenn bei objektiver Betrachtung erhebliche und nicht zu unterdrückende Zweifel bestehen, ob sich der Sachverhalt so verwirklicht hat. Inwiefern dieser Grundsatz als Beweiswürdigungsregel verletzt ist, prüft das Bundesgericht unter dem Gesichtspunkt der Willkür (BGE 127 I 38 E. 2a und 2c S. 40 ff. mit Hinweisen). 2.2 Der Beschwerdeführer macht geltend, die Vorinstanz habe hinsichtlich des Vorwurfs der qualifizierten ungetreuen Geschäftsbesorgung im Zusammenhang mit der Karibik-Reise den Grundsatz "in dubio pro reo" verletzt. Es gehe weder aus dem erst- noch aus dem vorinstanzlichen Urteil hervor, wie sich der Betrag von Fr. 80'000.-- zusammensetze, und der Betrag sei nicht erwiesen. Somit könnten auch die Anteile der einzelnen Personen an den Reisekosten nicht bestimmt werden. Zudem sei die Aussage von D.________, die Reise habe insgesamt Fr. 130'000.-- gekostet, nicht verwertbar. Es sei ihm im vorliegenden Verfahren nie möglich gewesen, Fragen an diese Belastungszeugin zu stellen. Somit liege eine Verletzung von Art. 32 Abs. 2 BV bzw. Art. 6 Ziff. 3 lit. d EMRK vor. Es verletze zudem seinen Anspruch auf rechtliches Gehör nach Art. 29 Abs. 2 BV, wenn er als Angeschuldigter von Beweiserhebungen ausgeschlossen werde (Beschwerde S. 14 ff.). 2.3 Die Vorinstanz legt - wie vom Beschwerdeführer geltend gemacht - nicht dar, wie sich der Betrag von Fr. 80'000.-- für die Karibik-Reise (exklusive Bootsmiete von Fr. 4'600.--) zusammensetzt (angefochtenes Urteil E. 3.1.1 ff. S. 8 ff.). Die Beschwerde ist nur gegen Entscheide letzter kantonaler Instanzen zulässig (Art. 80 Abs. 1 BGG). Für Rügen, die den Sachverhalt betreffen, ist die Ausschöpfung des kantonalen Instanzenzugs erforderlich (Urteil des Bundesgerichts vom 10. Oktober 2008 6B_366/2008 E. 1.2). Der Beschwerdeführer rügte im vorinstanzlichen Verfahren die Höhe der Beträge bzw. deren Aufteilung auf die Reiseteilnehmer gemäss den Feststellungen im erstinstanzlichen Urteil nicht, obgleich ihm diese Zahlen bekannt waren. Auf diesen Einwand ist daher mangels Ausschöpfung des kantonalen Instanzenzugs nicht einzutreten. 2.4 Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts untersteht das Recht, Belastungs- und Entlastungszeugen zu befragen, dem (kantonalen) Verfahrensrecht. Der Beschuldigte hat einen Antrag auf Befragung eines Zeugen den Behörden rechtzeitig und formgerecht einzureichen. Er kann den Behörden grundsätzlich keinen Vorwurf machen, gewisse Zeugen nicht vorgeladen zu haben, wenn er es unterlässt, rechtzeitig und formgerecht die entsprechenden Beweisanträge zu stellen (BGE 125 I 127 E. 6c/bb S. 134 mit Hinweisen). Ob ein Antrag auf Befragung von Belastungszeugen unter dem Aspekt von Treu und Glauben rechtzeitig vorgebracht wurde, hängt von den konkreten Umständen des Einzelfalles ab. Der Beschwerdeführer macht erst im bundesgerichtlichen Verfahren geltend, die Aussagen von D.________ seien nicht verwertbar. Etwas anderes behauptet er jedenfalls auch selbst nicht. Seine Berufung auf die Verletzung des Rechts, ihr als Belastungszeugin Fragen zu stellen, verstösst gegen Treu und Glauben. Darauf ist nicht einzutreten.