Citation: 8C_620/2019 E. 6.2

6.2. Die Vorinstanz prüfte die Adäquanz der nach dem 2. März 2017 noch anhaltenden Beschwerden gesondert unter der Annahme, dass zu diesem Zeitpunkt keine organisch objektiv ausgewiesenen Unfallfolgen vorgelegen hätten. Inwiefern letztere Feststellung unrichtig wäre, ist nicht erkennbar. Das kantonale Gericht stützte sich diesbezüglich auf das von der Suva eingeholte versicherungsexterne Gutachten der Frau Dr. med. K.________ vom 26. Juni 2016, das es als voll beweiskräftig erachtete. Die von der Gutachterin umschriebenen muskulären Verspannungen im Bereich der Kau- und Nackenmuskulatur, die zu den geklagten Ohrenschmerzen führen (myofasziale Problematik), sind nicht als organisch objektiv ausgewiesene Unfallfolgen zu qualifizieren (vgl. SVR 2012 UV Nr. 5 S. 17, 8C_310/2011 E. 4.1; Urteile 8C_154/2015 vom 29. Mai 2015 E. 3.2; 8C_749/2010 vom 6. Januar 2011 E. 4.1). Daran ändert nichts, dass die Gutachterin diese Ohrenschmerzen, ebenso wie auch die Lärmüberempfindlichkeit, auch als Anpassungsstörung bezeichnet. Bei der Untersuchung durch Frau Dr. med. K.________ war das Trommelfell unauffällig, insbesondere bestanden auch keine Narben. Es ist gestützt darauf mit dem kantonalen Gericht davon auszugehen, dass zum Zeitpunkt des Fallabschlusses auch insoweit keine organisch objektiv ausgewiesenen Unfallfolgen bestanden. Das Schreiben der Frau Dr. med. N.________, Fachärztin für Hals-, Nasen-, Ohrenkrankheiten FMH und Phoniatrie FMH, vom 11. November 2019, in dem lediglich anamnestisch eine Trommelfellperforation rechts erwähnt wird, bleibt letztinstanzlich unbeachtlich (unzulässiges Novum, Art. 99 Abs. 1 BGG). Praxisgemäss ist schliesslich der von der Gutachterin diagnostizierte Tinnitus nicht als körperliches Leiden zu betrachten, sofern er nicht einer organischen Ursache zuzuordnen ist (BGE 138 V 248 E. 5.10 S. 257 f.; SVR 2015 MV Nr. 2 S. 3, 8C_96/2015 E. 3.4). Dafür bestehen hier jedoch keine Anhaltspunkte. Der Beschwerdeführer scheint anzunehmen, dass der Tinnitus seinerseits durch eine Perforation des Trommelfells verursacht worden sei. Diese Schlussfolgerung findet im Gutachten keine Stütze.