Citation: 1C_116/2018 E. 2.4

2.4. Nach der allgemeinen Lebenserfahrung wird die Höhe einer Fassade optisch nicht nur im Verhältnis zum Terrain direkt vor, sondern auch neben ihr wahrgenommen. Die Vorinstanz durfte daher in vertretbarer Weise davon ausgehen, die nachträgliche Anhebung des Terrains unmittelbar neben der Garageneinfahrt führe dazu, dass die entsprechende Hausfassade weniger hoch in Erscheinung trete. Daran vermag nichts zu ändern, dass die teilweise Wiederauffüllung des Terrains in Betontrögen vorgenommen werden soll, weil diese dem Haus vorgelagert sind und daher willkürfrei angenommen werden kann, diese würden als Stützmauern für das dahinter aufgeschüttete und bepflanzte Terrain und nicht als Teil der Fassade des Hauses wahrgenommen. Demnach erweist sich die Rüge der willkürlichen Missachtung des Zwecks von Art. 132 Abs. 4 Anhang BR als unbegründet.