Citation: 6B_223/2022 E. 3

Im Kanton Solothurn haftet der Staat, u.a. die Gemeinden, für den Schaden, den ein Beamter in Ausübung seiner amtlichen Tätigkeit Dritten widerrechtlich mit oder ohne Verschulden zufügt (§ 2 Abs. 1 i.V.m. § 1 Abs. 1 und 3 des Verantwortlichkeitsgesetzes des Kantons Solothurn vom 26. Juni 1966 [BGS 124.21]. Der Geschädigte kann Beamte nicht unmittelbar belangen (§ 2 Abs. 2 des Verantwortlichkeitsgesetzes; Urteil 6B_845/2018 vom 19. September 2018 E. 2). Dem Beschwerdeführer stehen gegen den beschuldigten Intenventurbeamten folglich keine Zivilansprüche im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG zu. Soweit er daher geltend macht, die Vorinstanz habe zu Unrecht ein strafbares Verhalten des fraglichen Beamten verneint und das Verfahren unzulässig nicht an die Hand genommen, fehlt es ihm daher an der Beschwerdelegitimation in der Sache.