Citation: 6B_520/2020 E. 11.3.1

11.3.1. Die Vorinstanz stellt in Bezug auf den Anlagevertrag der Fürsorgestiftung der H.________ AG in tatsächlicher Hinsicht fest, der Beschwerdeführer und der Mitangeklagte A.________ hätten, nachdem sie kaum zwei Wochen als Stiftungsräte im Amt gewesen seien, Wertschriften aus einem Anlagefonds der Bank Q.________ AG in Höhe von Fr. 515'576.85 aufgelöst. Die Bank Q.________ AG habe der Fürsorgekasse H.________ AG per 31. März 2006 den Betrag von Fr. 544'943.-- gutgeschrieben. Davon habe diese am 3. April 2006 einen Betrag von Fr. 500'000.-- an die E.________ Holding AG überwiesen. Grundlage habe gemäss Anlagevertrag vom 31. März 2006 der Verkauf von Aktien der R.________ AG zu einem Mindestpreis von Fr. 500'000.-- durch die E.________ Holding AG an die Fürsorgekasse gebildet. Eine Lieferung der Aktien sei indes nie erfolgt. Diese hätten auch gar nicht im Eigentum der E.________ Holding AG gestanden. Der geltend gemachte Verrechnungsanspruch aufgrund des Verkaufs der Marke "H.________" an die H.________ AG habe aufgrund der Nichtigkeit des Vertrages auch nicht Grundlage für die Überführung der R.________-Aktien in den Bestand der E.________ Holding AG bilden können (angefochtenes Urteil S. 212 f.). In Bezug auf die BVG-Stiftung H.________ AG stellt die Vorinstanz fest, die Stiftung habe am 1. Mai 2006 mit der H.________ Immobilien AG eine als Anlagevertrag bezeichnete Vereinbarung über eine Geldzahlung der Stiftung von Fr. 500'000.-- an die H.________ Immobilien AG getroffen. Der Zahlung sei dabei der Charakter eines Darlehens zugekommen. Dieses sei auf 15 Jahre gewährt worden und mit einem Inhaberschuldbrief, lastend auf dem Grundstück Nr. z GB U.________ gesichert gewesen. Damit sei dieses Darlehen der BVG-Stiftung H.________ AG mit demselben Grundstück abgesichert worden, welches am 28. April 2006 von ebendieser Stiftung zu einem Preis von Fr. 2 Mio. an die H.________ Immobilien AG verkauft worden sei. Die Sicherung sei indes erst einige Wochen nach Vertragsschluss erfolgt. Zu diesem Zeitpunkt hätten auf dem Grundstück Nr. z GB U.________, bereits vorgehende Grundpfandrechte von Fr. 2 Mio. gelastet. Das Darlehen sei umgehend an die E.________ Holding AG weitergeleitet und von dort bis am 20. Juni 2006 und damit noch vor der Darlehensabsicherung vom Beschwerdeführer und dem Mitangeklagten A.________ vollständig verbraucht worden (angefochtenes Urteil S. 214 f.; vgl. auch erstinstanzliches Urteil S. 381 f.).