Citation: 5A_511/2020 E. 1.2

1.2. Mit ihren Rechtsbegehren Ziff. 2 (Berechtigung zum Getrenntleben) und 3 (Wohnungszuweisung) verlangt die Beschwerdeführerin, was die Vorinstanz ihr bereits zugesprochen hat. Insoweit fehlt es ihr am rechtlich geschützten Interesse an der Beschwerdeführung (Art. 76 Abs. 1 BGG; Urteile 5A_467/2020 vom 7. September 2020 E. 1.2 mit Hinweis; 8C_521/2018 vom 20. September 2018 E. 2; 5A_749/2009 vom 15. Januar 2010 E. 3), sodass darauf nicht einzutreten ist. Das Rechtsbegehren Ziff. 4 (Unterhaltsbeiträge) formuliert die Beschwerdeführerin als Feststellungsbegehren, doch ergibt sich aus der Beschwerdebegründung, dass sie ein Leistungsbegehren beabsichtigt; ihr Antrag wird in diesem Sinne ausgelegt (vgl. BGE 136 V 131 E. 1.2). Mangels (funktioneller) Zuständigkeit ist sodann auf das Rechtsbegehren Ziff. 8 nicht einzutreten, da das damit gestellte Gesuch um Prozesskostenbeitrag vielmehr bei dem für Massnahmen zum Schutz der ehelichen Gemeinschaft zuständigen Gericht hätte eingereicht werden müssen (Urteil 5A_467/2020 vom 7. September 2020 E. 1.3 mit Hinweisen).