Citation: 2C_576/2023 E. 6.3

6.3. Es ist nachvollziehbar, wenn die Vorinstanz in ihrer diesbezüglichen Verfügung vom 6. September 2023 darlegt, die Vorakten und die Stellungnahme des verfahrensbeteiligten Amtes seien für die Beurteilung des Gesuchs um Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung angesichts der Bedeutung für die Beschwerdeführerin aber auch die betroffenen öffentlichen Interessen - namentlich die öffentliche Gesundheit - unentbehrlich gewesen. Vor diesem Hintergrund fällt zudem ins Gewicht, dass sich das verspätete Erstreckungsgesuch auf eine richterliche Frist bezog, die im Vergleich zu einer gesetzlichen Frist grundsätzlich weniger strengen Regeln untersteht. Ebenfalls ist zu berücksichtigen, dass der kantonale Richter vor dem Entscheid auch noch eine Referentenaudienz hätte anordnen können. Zudem handelte das Verwaltungsgericht sofort, als sich abzeichnete, dass keine Stellungnahme eingehen würde (Fristablauf: Freitag, 1. September 2023; Nachfrage und Ansetzen der "Notfrist": Mittwoch, 6. September 2023), und beschränkte es die "Notfrist" auf wenige Tage (Eingang der Stellungnahme bis zum Dienstag, 12. September 2023). Die Vorinstanz trug so insbesondere auch den Beschleunigungsinteressen der Beschwerdeführerin Rechnung. Indem die Vorinstanz so vorgegangen ist, hat sie das kantonale Verfahrensrecht nicht willkürlich angewendet; sie durfte für die Stellungnahme und die Akten des Amts eine kurze "Notfrist" ansetzen.