Citation: 1C_136/2023 E. 5.5.1

5.5.1. Mit Bezug auf die Verhältnismässigkeit der verfügten Unterschutzstellung ist unbestritten, dass diese zur Zielerreichung grundsätzlich geeignet und erforderlich ist. Der Beschwerdeführer erachtet die Massnahme indes als nicht zumutbar. Die Unterschutzstellung sei mit einer äusserst hohen Einschränkung der Nutzbarkeit und hohen Kosten verbunden, die eine zeitgemässe Sanierung der Villa unter Berücksichtigung der denkmalpflegerischen Einschränkungen mit sich bringen würde. Aufgrund der Unterschutzstellung könne faktisch keine zusätzliche Wohnfläche auf dem Grundstück realisiert werden und dürften für die substanzerhaltenden Sanierungsmassnahmen hohe Kosten anfallen. Komme hinzu, dass der verfügte Schutzumfang eine zeitgemässe energetische Sanierung oder eine Unterteilung in mehrere Wohneinheiten verunmögliche. Im Falle einer Unterschutzstellung könne das streitgegenständliche Wohnhaus - als Museum für ein im Heimatstil erbautes Landhaus - nur noch als Liebhaberobjekt bewohnt werden.