Citation: 1B_363/2021 E. 2.4

2.4. Der Beschwerdeführer bringt vor, es sei zu befürchten, dass die neue Strafuntersuchung für ihn zu einem schlechteren Beweisergebnis führen werde. Dies gelte insbesondere deshalb, weil die Beschuldigten inzwischen Akteneinsicht gehabt hätten und im Gegensatz zu ihrer ersten Befragung daher wüssten, was die anderen zu Protokoll gegeben hätten. Die Beschuldigten könnten damit ihre Aussagen anpassen. Zu rechnen sei auch neu mit einer zumindest teilweisen Aussageverweigerung der Beschuldigten und Auskunftspersonen, was zu einem Beweisverlust führen könnte. Erachtet die kantonale Behörde ein Beweismittel als unverwertbar und ordnet sie seine Entfernung aus den Akten an, droht der Staatsanwaltschaft nach der Rechtsprechung dann ein nicht wieder gutzumachender Nachteil rechtlicher Natur, wenn die Entfernung des Beweismittels die Weiterführung des Strafverfahrens verunmöglicht oder zumindest stark erschwert. Dies trifft nicht zu, wenn der Staatsanwaltschaft andere Untersuchungsmassnahmen zur Weiterführung des Strafverfahrens und gegebenenfalls Anklageerhebung zur Verfügung stehen (BGE 141 IV 289 E. 1.4 mit Hinweis). Die Vorinstanz verneint im Lichte dieser Rechtsprechung, auf welche zurückzukommen kein Anlass besteht, einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil rechtlicher Natur. Dies ist nicht zu beanstanden. In der von Hans Mathys und Pierre Cornu geführten Untersuchung liess die Direktorin des Beschwerdeführers eine grosse Menge Daten sicherstellen. Diese stehen der neuen Verfahrensleitung weiterhin zur Verfügung. Zudem kann diese die Beschuldigten, Auskunftspersonen und Zeugen, die in der von Hans Mathys und Pierre Cornu geführten Untersuchung befragt worden sind, erneut einvernehmen. Auch die Beschuldigten, Auskunftspersonen und Zeugen stehen nach wie vor zur Verfügung. Zwar kann nicht ausgeschlossen werden, dass diese ihre Aussagen, nachdem sie von jenen der anderen Kenntnis genommen haben, anpassen oder die Aussage verweigern werden. Daraus kann sich für den Beschwerdeführer allenfalls ein schlechteres Beweisfundament ergeben. Diese Möglichkeit kann für die Bejahung des nicht wieder gutzumachenden Nachteils rechtlicher Natur jedoch nicht genügen, da sie bei jeder Entfernung eines Beweismittels aus den Akten besteht. Die dargelegte Rechtsprechung ist restriktiv. Der Rückweisungsbeschluss des Wirtschaftsstrafgerichts verunmöglicht dem Beschwerdeführer die Weiterführung des Verfahrens offensichtlich nicht. Ebenso wenig führt er zu einer starken Erschwerung der Strafuntersuchung. Die Annahme einer derartigen Erschwerung käme gegebenenfalls in Betracht, wenn wesentliche Beweisurkunden nicht mehr vorhanden oder die Beschuldigten und wichtige Auskunftspersonen oder Zeugen nicht mehr auffindbar wären. Dass es sich hier so verhalte, legt der Beschwerdeführer nicht dar und ist nicht ersichtlich. Bei dieser Sachlage kann im Lichte der Rechtsprechung auch insoweit kein nicht wieder gutzumachender Nachteil rechtlicher Natur angenommen werden. Aus dem Urteil 1B_418/2018 vom 6. Dezember 2018, auf das sich der Beschwerdeführer beruft, kann er nichts zu seinen Gunsten herleiten. Dort warf die Staatsanwaltschaft dem Beschuldigten Sachbeschädigung (Sprayereien) vor. Ein Gericht erachtete die Aussagen des Beschuldigten mangels notwendiger Verteidigung bei seiner Einvernahme, in der er Sprayereien zugegeben hatte, als unverwertbar. Die Staatsanwaltschaft brachte insbesondere vor, da sich der Beschuldigte mit Nachdruck für die Entfernung des Einvernahmeprotokolls aus den Akten eingesetzt habe, sei nicht anzunehmen, dass er seine Aussagen wiederholen werde. Dem folgte das Bundesgericht. Es erwog, zwar erscheine nicht völlig ausgeschlossen, dass die Staatsanwaltschaft mit anderen Untersuchungsmassnahmen die Delikte ebenfalls aufklären könnte, doch seien solche nicht konkret erkennbar. Der Verlust der belastenden Aussagen würde die Weiterführung des Strafverfahrens daher stark erschweren (E. 1.4). Der hier zu beurteilende Fall liegt anders. Zum einen spricht wenig dafür, dass sämtliche Beschuldigten ihre Aussage in der neuen Strafuntersuchung verweigern werden. Zudem stehen Auskunftspersonen und Zeugen zur Verfügung, die wesentliche Angaben zur Sache machen können. Überdies bleibt eine grosse Menge Daten sichergestellt, aus denen sich für die Untersuchung wichtige Hinweise ergeben können. Im Gegensatz zum Fall, der dem Urteil 1B_418/2018 vom 6. Dezember 2018 zugrunde lag, sind demnach konkrete Untersuchungsmassnahmen erkennbar, mit denen sich die den Beschwerdegegnern vorgeworfenen Straftaten klären lassen.