Citation: 2C_213/2024 E. 3.1

3.1. Gemäss § 11 Abs. 2 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes des Kantons Zürich vom 24. Mai 1959 (VRG/ZH; LS 175.2) müssen schriftliche Eingaben spätestens am letzten Tag der Frist bei der Behörde eintreffen oder zu deren Handen der schweizerischen Post übergeben sein oder bei einer schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Vertretung eintreffen. Diese Bestimmung entspricht inhaltlich Art. 48 Abs. 1 BGG, weshalb grundsätzlich auf die hierzu ergangene Rechtsprechung abgestellt werden kann (vgl. auch Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich VB.2023.00625 vom 29. Februar 2024 E. 3.2). Die rechtsuchende Person trägt gemäss Art. 8 ZGB die Beweislast für die Rechtzeitigkeit der Beschwerdeerhebung, die mit Gewissheit feststehen und nicht bloss überwiegend wahrscheinlich sein muss (BGE 142 V 389 E. 2.2). Der Absenderin bzw. dem Absender obliegt somit der Nachweis, dass die Eingabe bis um 24 Uhr des letzten Tages der laufenden Frist der Post übergeben wurde (BGE 147 IV 526 E. 3.1; 142 V 389 E. 2.2). Die Aufgabe am Postschalter, der Einwurf in den Postbriefkasten sowie die Ablage in einem "My Post 24"-Automaten sind einander gleichgestellt (vgl. BGE 142 V 389 E. 2.2; Urteil 5A_972/2018 vom 5. Februar 2019 E. 4.2). Es wird vermutet, dass das Datum des Poststempels mit demjenigen der Übergabe an die Post übereinstimmt. Wer behauptet, einen Brief schon am Vortag seiner Abstempelung in einen Postbriefkasten eingeworfen zu haben, hat das Recht, die sich aus dem Poststempel ergebende Vermutung verspäteter Postaufgabe mit allen tauglichen Beweismitteln zu widerlegen (BGE 147 IV 526 E. 3.1; 142 V 389 E. 2.2). Der Zeitpunkt der Postaufgabe kann unter anderem mit einem Zeugenbeweis, einem Videobeweis oder einer Quittung eines "My Post 24"-Automaten nachgewiesen werden (vgl. BGE 147 IV 526 E. 3.5; 142 V 389 E. 2.2; Urteil 4A_466/2022 vom 10. Februar 2023 E. 2).