Citation: 7B_75/2022 E. 3.3

3.3. Der Beschwerdeführer geht, anders als die Vorinstanz, davon aus, er habe um den wahren Sachverhalt, die Geschwindigkeitsbegrenzung an der Messstelle auf 50 km/h, nicht gewusst bzw. sich über die geltende Höchstgeschwindigkeit geirrt. Dabei entfernt er sich von den vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen, denn die Vorinstanz attestiert dem Beschwerdeführer, er sei im Wissen um die zulässige Geschwindigkeit von 50 km/h zu schnell gefahren. Diese willkürfreie vorinstanzliche Würdigung des massgebenden Sachverhalts (vgl. oben E. 2) schliesst einen Sachverhaltsirrtum nach Art. 13 Abs. 1 und Abs. 2 StGB aus.