Citation: 2C_4/2022 E. 6.6

6.6. Im Ergebnis durfte die Vorinstanz aufgrund der wiederholten und teilweise schweren Delinquenz des Beschwerdeführers 1 sowie seiner persönlichen und finanziellen Verhältnisse im Zusammenhang mit seinem bisherigen Verhalten von einem aktuellen und erheblichen Rückfallrisiko ausgehen. Die positiven Entwicklungen im Strafvollzug und das Nachtatverhalten reichen demgegenüber nicht aus, um von einer Verminderung dieses erheblichen Rückfallrisikos auszugehen. Damit erweist sich die Rüge einer Verletzung von Art. 5 Anhang I FZA als unbegründet.