Citation: 2C_832/2021 E. 7.2.3

7.2.3. Dementsprechend unterliegt die Einschätzung, ob ein Gefangener in das Arbeitsexternat überführt werden kann (vgl. Art. 77a StGB), nicht den gleichen Massstäben wie die Beurteilung eines Widerrufs im Ausländerrecht. Wie bei einer bedingten Entlassung lässt der Umstand, dass einem Straftäter das Arbeitsexternat bewilligt wird, nicht den Schluss zu, dass keine Gefahr mehr von ihm ausgeht (vgl. BGE 130 II 176 E. 4.3.3; Urteil 2C_724/2017 vom 18. Juli 2018 E. 4.3.2). Auch kommt dem Wohlverhalten im Strafvollzug eine geringere Bedeutung zu als einem solchen in (voller) Freiheit (BGE 139 II 121 E. 5.5.2). Überdies steht der Beschwerdeführer unter Druck des ausländerrechtlichen Verfahrens, weshalb die vorgebrachte straffreie Zeit auch aus diesem Grund zu relativieren ist (Urteile 2C_998/2020 vom 3. Juni 2021 E. 4.4; 2C_782/2019 vom 10. Februar 2020 E. 3.3.2). Zudem weist der Beschwerdeführer, wie die Vorinstanz festhält, gemäss dem Vollzugsbericht vom 29. Juli 2021 die Verantwortung für die Tat weiterhin von sich. Die Vorinstanz hat dem Umstand, dass das Vollzugsverhalten des Beschwerdeführers bisher tadellos war, daher zu Recht ein untergeordnetes Gewicht beigemessen.