Citation: 5A_812/2013 E. A

Am 23. Dezember 2009 erhob X.________ gegen Y.________ beim Landgericht Duisburg (DE) eine Forderungsklage. Gemäss Zustellungszeugnis des Bezirksgerichts Laufenburg (CH) wurden die verfahrenseinleitenden Schriftstücke (Klage vom 23. Dezember 2009, prozessleitende Verfügung vom 5. Februar 2010 sowie Schreiben vom 5. Februar 2010) Y.________ an seinem Arbeitsort bei der Hundeschule von A.________ in B.________ rechtshilfeweise zugestellt. Mit Schreiben vom 25. März 2010 teilte Y.________ dem Landgericht Duisburg mit, dass es sich bei der Zustellung um einen Irrtum handle; sein Name sei Y.________ und er sei Mitarbeiter der Hundeschule A.________, er kenne weder einen X.________ noch habe er Wohnsitz in B.________. Mit vorläufig vollstreckbarem Versäumnisurteil vom 27. September 2010 verpflichtete das Landgericht Duisburg Y.________ zur Bezahlung von EUR 15'000.-- nebst Zins und voraussichtlichen Rechtsanwaltsgebühren. Das Urteil wurde Y.________ am 6. Dezember 2010 durch das Bezirksgericht Laufenburg rechtshilfeweise in B.________ zugestellt. Mit Schreiben vom 6. Dezember 2010 teilte Y.________ dem Landgericht wiederum mit, dass es sich um eine Verwechslung handle, da er den Kläger nicht kenne und sein gesetzlicher Wohnsitz sich nicht in B.________ befinde. Am 29. März 2011 erstellte das Landgericht sein Versäumnisurteil vom 27. September 2010 als vollstreckbare Ausfertigung.