Citation: U 447/05 25.07.2006 E. 5

Gemäss Art. 134 OG sind im Verfahren vor dem Eidgenössischen Versicherungsgericht über die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen "in der Regel" keine Verfahrenskosten zu erheben. Eine Ausnahme von der Regel rechtfertigt sich insbesondere dann, wenn leichtsinnig oder mutwillig Beschwerde geführt wird (SZS 1999 S. 64; RSKV 1981 Nr. 441 S. 62). Nachdem der Beschwerdeführer seine Untersuchungspflicht als Sozialversicherer krass verletzt und die Vorinstanz dies klar festgestellt hat, grenzt es an Mutwilligkeit, dass er unter Aufrechterhaltung seines gegenteiligen Standpunktes noch Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhoben hat. Es kann deshalb nur mit Bedenken auf Kostenfreiheit erkannt werden. Dem Ausgang des letztinstanzlichen Prozesses entsprechend steht der Beschwerdegegnerin eine Parteientschädigung zu (Art. 135 in Verbindung mit Art. 159 Abs. 1 OG).