Citation: 2C_795/2014 E. 5.2.1

5.2.1. An dieser Einschätzung ändert die Beziehung zu seinen beiden Kindern nichts. Auch wenn der entsprechende Aspekt im Rahmen von Art. 50 Abs. 1 lit. b AuG und der Interessenabwägung nach Art. 8 Ziff. 2 EMRK eine wichtige Rolle spielt, erfüllt der Beschwerdeführer die Voraussetzungen für ein entsprechendes Anwesenheitsrecht nicht: Zwar macht er geltend, die Kinder regelmässig unter der Woche und insbesondere auch an jenen Wochenenden zu betreuen, an denen die Mutter arbeitet; er belegt diese Behauptung indessen nicht weiter; immerhin geht aber auch die Vorinstanz davon aus, dass tatsächlich eine enge affektive Beziehung zu diesen besteht und eine Ausreise des Vaters insbesondere für die ältere Tochter nicht leicht zu verarbeiten sein dürfte. Trotz dieser Ausgangslage durfte die Vorinstanz ein Anwesenheitsrecht im Rahmen einer konventionskonformen Auslegung von Art. 50 AuG verneinen.