Citation: 2C_86/2021 E. 3.5.1

3.5.1. Die Vorinstanz erwog, die Höhe des Mietzinses von Fr. 2'350.-- pro Monat für die 2.5-Zimmer-Wohnung in U.________ könne als lndiz dafür betrachtet werden, dass der Beschwerdeführer seinen Wohnsitz ernsthaft nach U.________ habe verlegen wollen. Für eine Wohnsitzverlegung nach U.________ sprächen auch die geltend gemachten akuten Beziehungsprobleme, wobei mit der Wohnung in U.________ bezweckt worden sei, vorübergehend Abstand zu gewinnen. Dafür dass der Beschwerdeführer tatsächlich in U.________ nächtigte, so die Vorinstanz weiter, vermöchte er indes keine Beweise zu erbringen. Aus den umfangreichen Bankkonto- und Kreditkartenunterlagen ergäben sich kaum Auslagen, welche auf eine örtliche Anwesenheit des Beschwerdeführers in U.________ schliessen liessen: Bei einer Vielzahl von Restaurantbesuchen habe er lediglich zweimal in U.________ das Abendessen eingenommen und zweimal am Bancomat Bargeld bezogen. Neben den im Kanton Schwyz angefallenen Steuern und Elektrizitätskosten seien aus den Unterlagen keine weiteren Auslagen ersichtlich, welche auf eine physische Anwesenheit des Beschwerdeführers in U.________ hindeuten würden. Ein anderes Bild ergibt sich nach Auffassung der Vorinstanz für die Stadt Zürich: Dort hätten zahlreiche Restaurantbesuche stattgefunden. Gleiches gelte für die Einkäufe in Bekleidungsgeschäften und Bargeldbezüge in der Stadt Zürich. Ausserdem seien aus den Kreditkartenabrechnungen keinerlei Auslagen für den täglichen Bedarf in U.________ ersichtlich. Wo der Beschwerdeführer für sich persönlich Lebensmittel und anderes eingekauft habe, habe er im Dunkeln gelassen (vgl. E. 3.2 S. 7 des angefochtenen Urteils).