Citation: 6B_460/2020 E. 10.4.2

10.4.2. In Bezug auf die Entschädigung an die Erben des Privatklägers J.I.________ für die angemessene Ausübung ihrer Verfahrensrechte kann offenbleiben, ob das angefochtene Urteil in diesem Punkt vor Bundesrecht standhält. Der Privatkläger ist mit seinen Anträgen vor erster Instanz zwar vollumfänglich durchgedrungen (erstinstanzliches Urteil S. 15, 431), so dass die Parteientschädigung für seinen Rechtsvertreter im vollen Umfang zugesprochen wurde (erstinstanzliches Urteil S. 435). Im Berufungsverfahren wurden der Beschwerdeführer und der Mitangeklagte B.________ im Sachverhaltskomplex "H.________ AG" bezüglich des Kaufs der H.________ AG (Teilkomplex A) allerdings von der Anklage des Betruges zum Nachteil von J.I.________ freigesprochen (angefochtenes Urteil S. 153 ff., 289, 291). Die hiegegen gerichtete Beschwerde der Staatsanwaltschaft wird vom Bundesgericht mit Entscheid vom heutigen Datum indes gutgeheissen (Parallelverfahren 6B_511/2020), so dass sich an der Zusprechung der vollen Entschädigung nichts ändern wird. Die Beschwerde ist in diesem Punkt somit in Bezug auf die zweitinstanzlichen Kosten teilweise begründet. Da die Rückweisung an die Vorinstanz in diesem Punkt die Beurteilung in der Sache nicht präjudiziert, kann auf die Einholung von Vernehmlassungen verzichtet werden.