Citation: 7B_1214/2024 E. A

A.a. Am 5. Oktober 2021 meldete sich A.________ bei der kantonalen Notrufzentrale in U.________ und teilte mit, sie sei von ihrem Freund B.________ massiv bedroht worden. Gleichentags eröffnete die Staatsanwaltschaft Bischofszell (nachfolgend: Staatsanwaltschaft) eine Strafuntersuchung (Verfahren xxx) gegen B.________ wegen mehrfacher versuchter schwerer Körperverletzung, einfacher Körperverletzung, Drohung sowie Beschimpfung. Am 22. Oktober 2021 reichte A.________ eine weitere Anzeige gegen B.________ ein. Anlässlich der gleichentags durchgeführten Einvernahme beschrieb sie ungewollte sexuelle Handlungen ab September 2017. A.b. Mit Teil-Nichtanhandnahmeverfügung vom 13. April 2022 nahm die Staatsanwaltschaft die Strafuntersuchung betreffend mehrfache sexuelle Nötigung gemäss den in der Einvernahme vom 22. Oktober 2021 beschriebenen Handlungen nicht an Hand. Mit Entscheid vom 6. Oktober 2022 hiess das Obergericht des Kantons Thurgau die von A.________ am 28. April 2022 gegen die Teil-Nichtanhandnahmeverfügung vom 13. April 2022 erhobene Beschwerde gut, hob diese auf und wies die Sache zur Eröffnung und Durchführung einer Strafuntersuchung wegen der angezeigten Sexualdelikte an die Staatsanwaltschaft zurück.