Citation: 5A_468/2019 E. 3

Das Obergericht hat erwogen, das Bezirksgericht habe dem Beschwerdeführer die Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsbeistands zu Recht verweigert. Wie die Eingabe des Beschwerdeführers zeige, sei er als akademisch gebildeter Unternehmensberater in der Lage, seine Interessen im Beschwerdeverfahren vor Bezirksgericht selber zu vertreten. Zu Recht habe das Bezirksgericht sodann den Anspruch auf unentgeltliche Prozessführung nicht geprüft. Das Verfahren vor den kantonalen Aufsichtsbehörden sei - bös- oder mutwillige Prozessführung vorbehalten - kostenlos (Art. 20a Abs. 2 Ziff. 5 SchKG). Der Beschwerdeführer habe kein schützenswertes Interesse an der Prüfung der Voraussetzungen, unter welchen der bedürftigen Partei in kostenpflichtigen Verfahren die unentgeltliche Prozessführung zu gewähren sei. Der Beschwerdeführer habe sich zudem über die "trölerische Arbeitsweise" des Bezirksgerichts beklagt. Die Rechtsverzögerungsbeschwerde sei jedoch unbegründet: Angesichts des Ablaufs des Verfahrens (vgl. oben E. 1, 2. Absatz) könne von einer ungehörigen Verschleppung nicht die Rede sein. Das Obergericht hat schliesslich das Gesuch um unentgeltliche Prozessführung für das obergerichtliche Verfahren als gegenstandslos erachtet, da keine Kosten zu erheben und keine Parteientschädigungen zuzusprechen seien. Das Gesuch um einen unentgeltlichen Rechtsbeistand hat es abgewiesen, da die Beschwerde aussichtslos gewesen sei und zudem keine Notwendigkeit für eine anwaltliche Vertretung bestanden habe.