Citation: 4D_48/2022 E. 2

Der Beschwerdeführer verkennt diese Grundsätze durchwegs. Er wirft der Vorinstanz willkürliche Rechtsanwendung und Sachverhaltsermittlung vor. Was er jedoch zur Begründung der Willkürvorwürfe vorbringt, erschöpft sich in appellatorischer Kritik. Er unterbreitet dem Bundesgericht in frei gehaltenen Ausführungen bloss seine eigene Sicht der Dinge, ohne sich hinreichend mit den vorinstanzlichen Erwägungen auseinanderzusetzen und im Einzelnen deren offensichtliche Unhaltbarkeit bzw. Verfassungswidrigkeit aufzuzeigen. Er belegt keine Willkür, indem er die vorinstanzlichen Feststellungen als "willkürlich", "unhaltbar" bzw. "widersprüchlich" bezeichnet, in der Begründung dann aber lediglich auf seinem im kantonalen Verfahren eingenommenen Standpunkt beharrt, ohne darzulegen, weshalb die abweichende Beurteilung der Vorinstanz geradezu unhaltbar sein soll. Dabei ergänzt er den vorinstanzlich festgestellten Sachverhalt in beliebiger Weise und verkennt durchwegs, dass eine Feststellung nicht schon deshalb willkürlich oder aktenwidrig ist, weil sie vom Vortrag des Beschwerdeführers abweicht. Eine solche Beschwerdeführung ist unzulässig, ist das Bundesgericht doch keine Appellationsinstanz, die den Rechtsstreit frei prüfen könnte. Vielmehr ist die bundesgerichtliche Kognition im Verfahren der subsidiären Verfassungsbeschwerde strikte auf die Verletzung verfassungsmässiger Rechte beschränkt. Entsprechend ist die strenge Rügepflicht nach Art. 106 Abs. 2 BGG zu beachten, was dem Beschwerdeführer misslingt. Das gilt sowohl hinsichtlich der angeblichen Mangelhaftigkeit der Vertäuung des Bootes, als auch hinsichtlich der Reparaturkosten im Zusammenhang mit der Bootsreparatur sowie der Forderung aus Retention: Die Schadenersatzforderung aufgrund der angeblich mangelhaften Vertäuung des Bootes scheiterte gemäss Vorinstanz daran, dass es dem Beschwerdeführer nicht gelungen sei, einen Werkmangel nachzuweisen. Diese Schlussfolgerung wird durch den Beschwerdeführer nicht hinreichend als willkürlich gerügt. Er beschränkt sich im Wesentlichen auf eine Wiedergabe seiner eigenen Sicht der Dinge. Soweit er die aufgrund antizipierter Beweiswürdigung nicht vorgenommene Einvernahme von D.________ als willkürlich beanstandet, zeigt er bereits nicht hinreichend auf, zu welchen konkreten Tatsachenbehauptungen er den Zeugen prozesskonform angeboten hat. Entsprechend ist in diesen vorinstanzlichen Erwägungen keine willkürliche Rechtsanwendung ersichtlich. Da bereits die Voraussetzung des Werkmangels nicht dargetan war, durfte die Vorinstanz die diesbezügliche Schadenersatzforderung abweisen, ohne die weiteren Voraussetzungen der Mängelhaftung zu prüfen. Mit diesem Vorgehen hat sie keine verfassungsmässigen Rechte verletzt. Gleiches gilt bezüglich der beanstandeten Reparaturkosten. Der Beschwerdeführer stützte sich vor der Vorinstanz darauf, dass die Beschwerdegegnerin lediglich Reparaturarbeiten im Wert von Fr. 2'685.25.-- erbracht habe, weshalb die von ihr am 27. Juni 2019 in Rechnung gestellte Werklohnforderung von Fr. 6'102.40.-- zu hoch sei. Die Vorinstanz folgte den erstinstanzlichen Erwägungen, dass die Rechnung der Beschwerdegegnerin für die Bergungskosten durch E.________, Experte der F.________ AG, kontrolliert und visiert und in der Folge durch die Versicherung des Beschwerdeführers bezahlt worden sei. Die Vorinstanz stellte darauf ab und erachtete mit der Erstinstanz die Aufwendungen der Beschwerdegegnerin für berechtigt, nachdem der Beschwerdeführer seine Berufung insofern nicht rechtsgenüglich begründet hatte (Art. 310 ZPO). Vor Bundesgericht kann er dies nicht nachholen, und auf die diesbezüglichen Ausführungen ist nicht weiter einzugehen. Ebenso wenig weist der Beschwerdeführer die weitere entscheidrelevante Feststellung der Vorinstanz als willkürlich aus, der Beschwerdeführer habe seine Behauptung nicht bewiesen, dass die Beschwerdegegnerin die in Rechnung gestellten Reparaturarbeiten von Fr. 6'102.40 nicht erbracht habe. War es ihm aber nicht gelungen, die fehlende Vornahme der in Rechnung gestellten Reparaturarbeiten zu beweisen, ist die Abweisung der auf diese unbewiesene Behauptung gestützten Forderung folgerichtig und nicht willkürlich. Die Forderung im Zusammenhang mit der Retention des Bootes scheiterte gemäss der Vorinstanz bereits daran, dass der Beschwerdeführer einen während der Dauer der Retention entstandenen Schaden nicht genügend substantiiert beziffert und bewiesen habe. Auch dieser Beurteilung setzt der Beschwerdeführer lediglich seine abweichende eigene Sicht entgegen, ohne im Einzelnen aufzuzeigen, dass die vorinstanzliche Würdigung geradezu unhaltbar wäre. Er verkennt, dass er dafür behauptungs- und beweispflichtig ist, in welchem betragsmässigen Umfang der geltend gemachte Schaden am Boot während der Retention entstanden sein soll. Nachdem er diesen Schaden aber nicht substantiiert behauptet hatte, entfielen Weiterungen zum Schaden.