Citation: 7B_181/2022 E. 3.3

3.3. Was der Beschwerdeführer vorbringt, verfängt nicht. Gemäss der bundesgerichtlichen Rechtsprechung darf das Gericht dem Verschulden bei der Festsetzung des unbedingten Strafteils Rechnung tragen. Die Vorinstanz attestiert dem Beschwerdeführer ein mittelschweres Verschulden am unteren Rand dieses Bereichs. Dabei hat der Beschwerdeführer mehrfach, intensiv und aus rein finanziellen Motiven im Betäubungsmittelbereich delinquiert. Die Vorinstanz übersieht nicht, dass sich der vorstrafenlose Beschwerdeführer seit der Tat wohl verhalten hat. Angesichts des Tatverschuldens, welches diese grundsätzlich positiven Aspekte aufwiegt, durfte sie den vollziehbaren Strafteil in ermessenskonformer Weise auf das von ihr festgesetzte Mass erhöhen.