Citation: 6B_635/2016 E. 1.3.6

1.3.6. Schliesslich beanstandet der Beschwerdeführer die Würdigung seiner eigenen Aussagen. Diese seien konsistent und glaubhaft. Er habe von Anfang an bestritten, das fragliche Fahrzeug gelenkt zu haben. Selbst die Vorinstanz sei der Ansicht, dass seine Aussagen nicht abwegig seien. Zudem hätte berücksichtigt werden müssen, dass er betrunken gewesen sei und sich womöglich deshalb zu gewissen Aussagen habe hinreissen lassen. Weiter könne er damals keinesfalls ein Fahrzeug gelenkt haben, da er an der Schulter verletzt gewesen sei und sich aufgrund dessen kaum habe bewegen können. Damit stellt der Beschwerdeführer der vorinstanzlichen Beweiswürdigung wiederum lediglich seine eigene Sicht der Dinge gegenüber. Insbesondere kann aus der konsequenten Bestreitung der Tat nicht geschlossen werden, dass seine Aussagen wahr sind. Inwiefern sein Verhalten anders zu würdigen wäre, da er im Tatzeitpunkt angetrunken war, ist weder ersichtlich noch äussert sich der Beschwerdeführer zu dieser Frage. Bezüglich der Argumentation der Schulterverletzung kann auf die Ausführungen in E. 1.3.1 verwiesen werden.