Citation: I 324/01 05.11.2002 E. 5

Die Sache geht daher an die Verwaltung zurück, damit sie, allenfalls nach ergänzender Abklärung der medizinischen und beruflich-erwerblichen Verhältnisse, über den Rentenanspruch des Beschwerdeführers neu verfüge. Im Hinblick auf den weiteren Verfahrensgang ist festzuhalten, dass für die Berechnung der ordentlichen Invalidenrenten - vorbehältlich des so genannten Karrierezuschlags für jüngere Versicherte gemäss Art. 36 Abs. 3 IVG - die Bestimmungen des AHVG sinngemäss anwendbar sind; der Bundesrat kann er gänzende Vorschriften erlassen (Art. 36 Abs. 2 IVG in der seit 1. Januar 1997 geltenden Fassung). Auf Grund dieser Verweisungsnorm bleibt im Bereich des IVG - unter dem Vorbehalt gesetzlich vorgesehener Ausnahmen wie des erwähnten Art. 36 Abs. 3 IVG - kein Raum für eigenständige, von der Ermittlung der Altersrente abweichende Rentenberechnungsregeln (BGE 124 V 164 Erw. 4b mit Hinweis auf das nicht veröffentlichte Urteil F. vom 29. Dezember 1992, I 355/92). Die angeführte Rechtsprechung erging zu den bis Ende 1996 gültig gewesenen Vorschriften von IVG und AHVG; sie ist indessen auf die im Zusammenhang mit der 10. AHV-Revision auf den 1. Januar 1997 in Kraft gesetzten Bestimmungen gleichermassen anwendbar (Urteil B. vom 14. Juli 2002, I 78/00).