Citation: U 441/06 04.07.2007 E. 4

4.1 Dr. med. L.________ hielt am 24. August 2006 eine mässiggradige Spondylosis C3/C4 mit leichter osteophytärer Reaktion und begleitender Unkarthosis auf dieser Höhe sowie mit im Übrigen nur leichter Dehydration der Bandscheiben C3 bis C7 mit leichten Spondylarthrosen bzw. initialen degenerativen Veränderungen der Intervertebralgelenke ohne Nachweis einer Nervenwurzelkompression oder -irritation und mit normaler Darstellung auch der Foramina intervertebralia im gesamten HWS-Bereich fest. 4.2 Dieser Arztbericht bezieht sich einerseits nicht auf den Sachverhalt im massgebenden Zeitpunkt (1. Februar 2005; BGE 131 V 242 E. 2.1 S. 243 mit Hinweisen), sondern hält den Zustand anderthalb Jahre danach fest. Andererseits ist die diagnostizierte Spondylosis C3/C4 zwar neu, doch handelt es sich dabei um ein degenerativ bedingtes Leiden (vgl. etwa Pschyrembel, Klinisches Wörterbuch, 260. Aufl., Berlin/New York 2004, S. 1715 f., Lexikon der Krankheiten und Untersuchungen, Stuttgart 2006, S. 1014, Springer, Klinisches Wörterbuch, Heidelberg 2007, S. 1737), und es ist nicht ersichtlich, inwiefern dieses als Folge des Unfalles vom 27. Juni 2001 zu werten wäre. Auch im Vergleich mit dem Bericht der Klinik S.________ vom 8. März 2002 lässt sich nichts zu Gunsten der Versicherten daraus ableiten. Zudem ist weder ersichtlich noch dargetan, weshalb der Umstand, dass die Spondylosis nur den Bereich C3/C4, nicht aber den gesamten HWS-Bereich betrifft, für eine unfallkausale Bedeutung sprechen sollte. Nach dem Gesagten ist der Bericht des Dr. med. L.________ vom 24. August 2006 für die Beurteilung der Leistungseinstellung per 31. Januar 2004 ohne Bedeutung.