Citation: 8C_154/2016 E. 4.2.2

4.2.2. Die Beschwerdeführerin macht geltend, die Vorinstanz habe hinsichtlich des Fallabschlusses per 31. August 2012 keine Feststellungen getroffen. Aus den Erwägungen des angefochtenen Entscheids geht hervor, dass die Versicherte diese Frage nicht beanstandete, weshalb das kantonale Gericht darauf nicht näher eingegangen ist. Gemäss Art. 19 Abs. 1 UVG sind die Leistungen einzustellen, wenn von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes mehr erwartet werden kann. Diese Frage beurteilt sich namentlich nach Massgabe der zu erwartenden Steigerung oder Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit; dabei verdeutlicht die Verwendung des Begriffs "namhaft", dass die durch weitere Heilbehandlung zu erwartende Besserung ins Gewicht fallen muss (BGE 134 V 109 E. 4.3 S. 115). Nachdem die Beschwerdeführerin, wie in E. 4.1.2 hievor festgehalten, gemäss den Gutachten der Dr. med. E.________ und des ZMB ab 1. September 2012 wieder vollständig arbeitsfähig war, ist ohne Weiteres anzunehmen, dass die erwähnten Voraussetzungen, den Fall abzuschliessen, per 31. August 2012 erfüllt waren. Zu ergänzen ist, dass zu diesem Zeitpunkt Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung nicht zur Diskussion standen (vgl. Art. 19 Abs. 1 UVG).