Citation: 5A_90/2023 E. 1.1

1.1. Die Beschwerdeschrift hat ein Begehren zu enthalten (Art. 42 Abs. 1 BGG). Da die Beschwerde in Zivilsachen ein reformatorisches Rechtsmittel ist (vgl. Art. 107 Abs. 2 BGG), muss dieses Begehren grundsätzlich reformatorisch gestellt werden. Die rechtsuchende Partei hat daher einen Antrag in der Sache zu stellen, d.h. anzugeben, welche Punkte des kantonalen Entscheids sie anficht und inwiefern das Bundesgericht den angefochtenen Entscheid abändern soll (BGE 133 III 489 E. 3.1; Urteil 5A_980/2018 vom 5. Juni 2019 E. 1.2). Der Beschwerdeführer beantragt neben der Neuregelung der Verfahrenskosten vor Bundesgericht einzig, es sei "die Beschwerde [...] vom 30. März 2022 [...] gutzuheissen". Hierin liegt kein hinreichendes Rechtsbegehren. Indes lässt sich dem angefochtenen Urteil entnehmen, welche Anträge der Beschwerdeführer im Verfahren vor dem Obergericht gestellt hat. Dort ersuchte er darum, den Sohn in seine alleinige Obhut zu geben und das Besuchsrecht der Mutter zu regeln. Eventuell sei der Sohn unter der Schulwoche wieder in der Sprachheilschule einzugliedern und die (restliche) Betreuung durch die Eltern zu regeln (vgl. vorne Bst. B). Die Beschwerde ist entsprechend entgegenzunehmen (vgl. BGE 143 III 111 E. 1.2).