Citation: 9C_366/2017 E. 3.2

3.2. Die IV-Stelle bestreitet diese Auffassung. Sie vertritt die Ansicht, aufgrund der Indikatoren gemäss BGE 141 V 281 sei eine medizinische Anspruchsgrundlage, die zur Anerkennung einer Invalidität führen könnte, nicht nachgewiesen. Die Migräne sei nicht bewiesen; die Diagnose beruhe auf den subjektiven Angaben des Versicherten. Sodann fänden sich zu den Komplexen "Persönlichkeit" und "sozialer Kontext" keine Besonderheiten. Es sei insbesondere kein sozialer Rückzug des Versicherten erkennbar. Das Migräne-Leiden habe er erstmals bei der Begutachtung erwähnt. Er habe ferner die Medikamente unregelmässig eingenommen.