Citation: 5D_121/2022 E. 2

Die Beschwerde besteht aus sich über mehrere Seiten hinziehenden Feststellungs- und Anweisungsbegehren, welche allerdings mit begründenden Textteilen durchmischt sind und in welchen auch mehrere Male das Wort "Willkür" oder "willkürlich" erscheint; dies reicht allerdings nicht zur Substanziierung von Willkürrügen. Die Ausführungen bleiben von der Sache her durchwegs appellatorisch. Es wäre aufzuzeigen, inwiefern die Feststellung, es sei im Zusammenhang mit der Ausgangsverfügung eine Abholungseinladung in den Briefkasten gelegt, aber die Sendung nicht abgeholt worden, im Einzelnen gegen verfassungsmässige Rechte verstossen soll, wozu die wiederholte Behauptung, auf der Post gehe es chaotisch zu, nicht ausreicht, zumal die Beschwerdeführerin die Abholungsfrist nachweislich verlängern liess und damit die Abholungseinladung offensichtlich erhalten hatte. Ebenso wenig liegen substanziierte Verfassungsrügen vor im Zusammenhang mit der vorinstanzlichen Erwägung, angesichts der bezogenen Kurzarbeitsentschädigungen für die Monate April und Mai 2020 sei mit Verfügungen seitens der Arbeitslosenkasse zu rechnen gewesen, wenn die Beschwerdeführerin offenkundig falsch behauptet, sie sei nie mit der Kasse in Verbindung gestanden.