Citation: 1C_645/2018 E. 7.1

7.1. Wird daher während der Hängigkeit des Änderungsgesuchs ein Planungsverfahren (hier: Strassenplanung) mit Rodungsgesuch für die streitige Waldfläche eingeleitet, kann es sich rechtfertigen, mit der Anpassung der Waldgrenze bis zum Abschluss dieser Verfahren zuzuwarten, um zu verhindern, dass die Waldgrenze geändert und kurz danach wiederhergestellt werden muss. Insofern unterscheidet sich der vorliegende Fall von den üblichen Waldfeststellungsverfahren, in denen das Bundesgericht praxisgemäss auf die Verhältnisse im Zeitpunkt des erstinstanzlichen Entscheids abstellt (vgl. zuletzt Urteil 1C_118/2019 vom 19. Juli 2019 E. 6.3 mit Hinweisen).