Citation: 1C_274/2021 E. 5.2

5.2. Ausgehend von diesen Grundlagen und unter Verweis auf die Begründung des Baurekursgerichts erwog die Vorinstanz, dass besondere Gebäude, sofern die kommunale BZO nicht anderes bestimme, praxisgemäss auch an Hauptgebäude angebaut werden dürften. Dies stehe einer entsprechenden Einstufung als besonderes Gebäude nach § 273 Abs. 1 PBG grundsätzlich nicht entgegen. Damit ein Gebäude oder demgemäss auch ein Gebäudeteil als besonderes Gebäude qualifiziert werden könne, müsse es jedoch eine gewisse konstruktive und architektonische Selbstständigkeit aufweisen. Dies sei vorliegend der Fall. Die Tiefgarage bzw. die entlang des nordwestlichen und südwestlichen Grundstücksbereich aus dem Erdreich ragenden Teile davon befänden sich ausserhalb des Grundrisses des Hauptgebäudes. Dieser vorgelagerte Teil der Tiefgarage sei zudem weniger hoch als das Hauptgebäude und hebe sich damit in architektonischer Hinsicht insgesamt genügend von diesem ab. Zudem werde durch die Tiefgarage offenkundig kein Raum für den dauernden Raum von Menschen geschaffen.