Citation: 1C_332/2019 E. A

A.a. Die D.________ AG ist Eigentümerin der Liegenschaft Nr. 3455, GB Ermatingen, und reichte am 3. März 2017 ein Baugesuch für den Bau eines Einfamilienhauses bei der politischen Gemeinde Ermatingen ein. Diese lehnte das Baugesuch nach Einholung einer Beurteilung des sia-Gestaltungsbeirats und der Stellungnahme des Amts für Denkmalpflege am 4. September 2017 ab. Das in der Folge von der D.________ AG angehobene Rekursverfahren ist pendent. A.b. Am 31. Oktober 2017 stellte die D.________ AG ein neues Baugesuch für ein überarbeitetes Projekt. Dagegen erhoben unter anderen A.________ sowie B.________ und C.________ Einsprache. Nachdem das Amt für Denkmalpflege keine Einwände gegen das Projekt mehr hatte, bewilligte die politische Gemeinde Ermatingen das Baugesuch unter Auflagen und Bedingungen am 22. Januar 2018 und wies die Einsprachen ab. Den dagegen unter anderen von A.________ sowie B.________ und C.________ erhobenen Rekurs wies das Departement für Bau und Umwelt des Kantons Thurgau (DBU) mit Entscheid vom 11. September 2018 ab. Diesen Entscheid fochten A.________ sowie B.________ und C.________ beim Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau an, welches die Beschwerde mit Entscheid vom 17. April 2019 abwies. Eine privatrechtliche Klage auf Unterlassung des Bauvorhabens wegen übermässiger Emissionen sei innert 30 Tagen ab Zustellung des Entscheids beim Friedensrichteramt Kreuzlingen anhängig zu machen (Dispositiv-Ziffer 4).