Citation: 4P.189/2005 18.11.2005 E. 4

Diesen Begründungsanforderungen wird die Beschwerdeführerin nicht gerecht. Sie breitet in ihrer Beschwerdeschrift die eigene Darstellung des Sachverhalts aus (vgl. dazu BGE 118 Ia 20 E. 5a) und übt appellatorische Kritik am angefochtenen Urteil. Dabei setzt sie sich nicht in rechtsgenüglicher Weise mit den Erwägungen des Appellationsgerichts auseinander und zeigt die den Willkürvorwurf begründenden Elemente nicht auf. Mit der blossen Behauptung, das Appellationsgericht verletze Art. 9 BV, weil es in willkürlicher Weise das mietvertragliche Rechtsbegehren in ein arbeitsrechtliches Rechtsanliegen uminterpretiert habe, verfehlt sie die Begründungsanforderungen an eine Willkürrüge. Inwiefern die kantonalen Bestimmungen über die sachliche Zuständigkeit willkürlich angewendet wurden, wird nicht aufgezeigt. Ebenso wenig hilft der Beschwerdeführerin der Hinweis auf Art. 84 Abs. 1 lit. d OG weiter, zumal vorliegend nicht die Verletzung einer bundesrechtlichen Vorschrift über die Abgrenzung der sachlichen Zuständigkeit in Frage steht, wie im Urteil über die in gleicher Sache erhobene Berufung darzulegen sein wird. Ohnehin ist der Anwendungsbereich der Zuständigkeitsbeschwerde nach Art. 84 Abs. 1 lit. d OG wegen der absoluten Subsidiarität der staatsrechtlichen Beschwerde (Art. 84 Abs. 2 OG) eingeschränkt (Rhinow/Koller/Kiss, Öffentliches Prozessrecht und Justizverfassungsrecht des Bundes, Basel 1996, Rz. 1835). In Zivilsachen ist die Verletzung bundesrechtlicher Zuständigkeitsvorschriften mit Berufung bzw. mit zivilrechtlicher Nichtigkeitsbeschwerde geltend zu machen (Art. 43 Abs. 1, 49, 68 Abs. 1 lit. e OG).