Citation: 4A_258/2018 E. 2.2

2.2. Die Beschwerdeführerin rügt, die Vorinstanz habe mit keinem Wort begründet, weshalb die von der Erstinstanz sorgfältig begründeten Erwägungen betreffend einen Weiterverkaufspreis von Fr. 65'000.-- nicht haltbar seien bzw. eine Verletzung von Art. 8 ZGB darstellen sollten. Ebensowenig habe sie sich mit den diesbezüglichen detaillierten Vorbringen der Beschwerdeführerin auseinandergesetzt. Damit habe die Vorinstanz ihre aus Art. 29 Abs. 2 BV fliessende Begründungspflicht verletzt. Zudem sei der Entscheid der Vorinstanz, wonach von einem Weiterverkaufspreis von Fr. 50'000.-- auszugehen sei, nicht haltbar und stelle eine Verletzung von Art. 8 ZGB dar. Es sei offenkundig, dass zwischen den Parteien ein Mindestweiterverkaufspreis von Fr. 65'000.-- vereinbart worden sei bzw. der Beschwerdegegnerin hätte bewusst sein müssen, dass die Beschwerdeführerin mit einem tieferen Weiterverkaufspreis nicht einverstanden gewesen sei.