Citation: 8C_274/2023 E. A

A.a. A.________, geboren 1963, bezog ab 1. Februar 2002 zunächst eine bis 28. Februar 2003 befristete ganze, ab 1. März 2003 unter Berücksichtigung eines wirtschaftlichen Härtefalls eine halbe und ab 1. Januar 2004 eine Viertelsrente der Invalidenversicherung (Verfügungen der IV-Stelle des Kantons Graubünden vom 1. Oktober 2003 und vom 9. Januar 2004). Der Anspruch auf eine Viertelsrente wurde mit Verfügung der IV-Stelle des Kantons Graubünden vom 28. November 2007 nach Einholung eines Gutachtens des Zentrums für Medizinische Begutachtung ZMB, Basel, vom 29. August 2007 mit Bescheinigung einer 70%igen Arbeitsfähigkeit in Verweistätigkeiten bestätigt. A.b. Im Zuge eines weiteren Revisionsverfahrens hob die nunmehr nach einem Wohnortswechsel zuständige IV-Stelle des Kantons St. Gallen den Anspruch auf eine Invalidenrente mit Verfügung vom 28. Mai 2013 auf. Die dagegen von A.________ erhobene Beschwerde hiess das Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen mit Entscheid vom 16. Januar 2013 gut und wies die Sache zu weiteren Abklärungen an die IV-Stelle zurück. Diese holte ein Gutachten der Medizinischen Abklärungsstelle MEDAS Bern ZVMB vom 30. August 2016 ein. Gestützt darauf verfügte sie am 30. August 2017 erneut die Aufhebung der Rente. Die dagegen von A.________ erhobene Beschwerde wies das Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen mit Entscheid vom 24. Oktober 2019 ab. A.c. Im Dezember 2019 liess A.________ eine Neuanmeldung einreichen. Die IV-Stelle des Kantons St. Gallen lehnte einen Anspruch auf Invalidenrente zunächst mit Verfügung vom 12. Juni 2020 ab. Nachdem A.________ dagegen Beschwerde erhoben hatte, widerrief sie die Verfügung und holte ein Gutachten der Medizinischen Abklärungsstelle MEDAS estimed, Zug, vom 6. Dezember 2021 ein. Mit Verfügung vom 13. April 2022 lehnte sie den Anspruch auf eine Invalidenrente ab.