Citation: 4C.115/2001 06.07.2001 E. 2

2.- Wie die Beklagte zutreffend ausführt, verlangt das Bundesgericht bei der Berufung in ständiger Praxis grundsätzlich die Bezifferung der Geldsumme, zu deren Zahlung die Gegenpartei verpflichtet werden soll. Dies wird aus Art. 55 Abs. 1 lit. b OG abgeleitet, wonach in der Berufungsschrift u.a. genau anzugeben ist, welche Punkte des Entscheides angefochten und welche Abänderungen beantragt werden. Dabei genügt es allerdings, dass sich aus der Berufungsbegründung, allenfalls in Verbindung mit dem angefochtenen Entscheid, ohne weiteres ergibt, welchen Geldbetrag der Berufungskläger von der Gegenpartei verlangt (BGE 125 III 412 E. 1b S. 414 mit Hinweisen). Nachdem die von den Klägern geforderten Geldsummen aus dem angefochtenen Entscheid hervorgehen, ist der Antrag auf Gutheissung der Klage ausreichend.