Citation: 1C_251/2021 E. 7.3

7.3. Im Übrigen haben sich die Beschwerdeführenden auch nicht selbst um alternative Standorte für das neue, redimensionierte Bauprojekt bemüht, was aufgrund der geringeren Ausmasse des Vorhabens gegenüber dem ursprünglichen Aussiedlungsprojekt nicht als von vornherein aussichtslos erscheint. Sie machen im Wesentlichen nur geltend, dass die Baute bereits erstellt sei. Dies kann jedoch nicht zu ihren Gunsten berücksichtigt werden, wurde sie doch während dem hängigen Rechtsmittelverfahren bewusst auf eigenes Risiko erstellt. Das Bundesgericht hatte zuvor das Gesuch von Pro Natura um Gewährung der aufschiebenden Wirkung abgelehnt, weil die damaligen Beschwerdegegner versichert hatten, sie könnten bereits ausgeführte Bauarbeiten im Fall des Unterliegens wieder rückgängig machen (Verfügung 1C_17/2015 vom 18. Februar 2015).