Citation: 1E.17/1999 25.04.2001 E. 4.-

Für die von der Beschwerdeführerin ebenfalls bean- standeten Emissionsberechnungen und Immissionsprognosen gel- ten die angestellten Überlegungen sinngemäss, da sich die Beschwerdeführerin auch in diesem Zusammenhang vorab auf den ihrer Meinung nach zu niedrigen Schwerverkehrs-Anteil be- ruft. Ob sich die im Umweltverträglichkeitsbericht für das Jahr 2015 angestellte Immissionsprognose als zutreffend er- weisen wird oder zu hoch oder zu tief ausgefallen ist, lässt sich heute noch nicht sagen. Immerhin kann nunmehr der be- reits erwähnte BUWAL-Nachtragsbericht 2000 beigezogen wer- den. Nach diesem haben sich seit der Veröffentlichung des BUWAL-Berichtes 1995 eine Reihe von Rahmenbedingungen ge- ändert und haben die seinerzeitigen Berechnungen auf den neusten Stand gebracht werden müssen. Insbesondere seien neue Abgasgrenzwerte für Personen- und Lieferwagen beschlos- sen worden, nämlich ab 2000 die Emissionsstufe EURO 3 und ab 2005 die Stufe EURO 4. Im November 1999 habe das EU-Parla- ment analoge Regelungen für die schweren Motorwagen (Last- wagen, Busse) gutgeheissen und gälten demnach für diese Fahrzeuge ab 2000 die Emissionsstufe EURO 3, ab 2005 EURO 4 und ab 2008 EURO 5. Neben diesen Änderungen seien im Nach- trags-Bericht verschiedenen neuen technischen Gegebenheiten