Citation: K 90/99 03.11.2000 E. 2

2.- Parteien und Vorinstanz stimmen zu Recht darin überein, dass die Beschwerdeführerin ab 1. April 1995 arbeitslos war und dass sie - nachdem ihr für die Zeit vor ihrer krankheitsbedingten Vermittlungsunfähigkeit Arbeitslosentaggelder zuerkannt worden sind - ab 28. September 1995 Anspruch auf Taggelder der Visana hatte. Streitig ist aber zunächst, wie die Taggeldhöhe zu bemessen ist. Die Vorinstanz hat die Visana im Rückweisungsentscheid angewiesen, bezüglich Anspruch auf Arbeitslosentaggelder, hypothetisches Erwerbseinkommen, Überversicherung (Berücksichtigung von Leistungen der Invalidenversicherung und anderer Taggeldversicherer) sowie nicht gedeckter, krankheitsbedingter Kosten ergänzende Abklärungen zu treffen und anschliessend neu zu verfügen. Diese Erwägungen des kantonalen Gerichts stehen sowohl hinsichtlich des unter dem KUVG als auch des unter dem KVG geltenden Rechts in Übereinstimmung mit der Rechtsprechung (SVR 1998 Nr. KV 4 S. 9 sowie RKUV 1998 Nr. KV 43 S. 420), weshalb darauf verwiesen wird. In Anwendung dieser Rechtsprechung hat die Vorinstanz auch die massgebenden Bestimmungen des Statutarrechts der Visana richtig ausgelegt. Was die Beschwerdeführerin gegen die Erwägungen der Vorinstanz, soweit sich diese auf die Berechnung der Taggeldhöhe beziehen, vorbringt, ist nicht stichhaltig. Die hievor angeführte Rechtsprechung des Eidgenössischen Versicherungsgerichts wird nicht konkret bemängelt; vielmehr erschöpft sich die Kritik in Erörterungen gesetzgebungspolitischer Natur, indem im Ergebnis dargelegt wird, dass die Taggeldversicherung nicht als Schaden-, sondern als Summenversicherung ausgestaltet werden sollte. Die vorinstanzliche Rückweisung ist unter diesen Umständen zu bestätigen.