Citation: 7B_764/2024 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer legt in seiner Beschwerdeschrift insbesondere unter dem Titel "Materielles" den Sachverhalt aus seiner eigenen Sicht dar, rügt aber keine unvollständige oder willkürliche Sachverhaltsfeststellung durch die Vorinstanz. Es ist daher vom Sachverhalt auszugehen, den die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid festgestellt hat: Aus der Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz geht hervor, dass der Beschwerdeführer erstmals am 2. Oktober 2023 durch die Polizei in Gegenwart von Rechtsanwältin Rickenbach einvernommen wurde. Bei dieser Einvernahme habe er - so die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid - der Polizei mitgeteilt, dass er mitten in seiner zweiten Ausbildung sei, diese ihm viel bedeute, und er diese auf jeden Fall fortführen und abschliessen wolle. Deshalb wolle er kooperieren und stehe für alles zur Verfügung, was die Strafverfolgungsbehörden bräuchten. Er sehe ein, dass er einen Fehler gemacht habe und dafür einstehen müsse. Er wisse, dass er alles preisgegeben habe. Er habe nie "darüber verhandelt". Die Vorinstanz hält im angefochtenen Entscheid auch fest, der Beschwerdeführer habe der Staatsanwaltschaft sein Mobiltelefon zur Verfügung gestellt, damit die Ermittlungen so schnell wie möglich vorwärts gingen. Aus dem angefochtenen Entscheid geht weiter hervor, dass an der zweiten und dritten staatsanwaltschaftlichen Einvernahme vom 20. und 24. Oktober 2023 Anwaltssubstitutin C.________ als Vertreterin von Rechtsanwältin Rickenbach teilgenommen hat. Der Beschwerdeführer habe auf Frage hin jeweils ausdrücklich erklärt, dass er damit einverstanden sei. An der Einvernahme durch die Staatsanwaltschaft vom 30. Oktober 2023 und der polizeilichen Einvernahme vom 28. November 2023 habe Rechtsanwältin Rickenbach wieder selbst teilgenommen. Erst eingangs einer weiteren polizeilichen Einvernahme vom 24. Januar 2024 habe der Beschwerdeführer erklärt, dass das Vertrauensverhältnis zwischen ihm und Rechtsanwältin Rickenbach "nicht gegeben" sei, da er "fehlleitende Informationen bekommen" habe. Rechtsanwältin Rickenbach habe ihm gesagt, er solle so viel wie möglich zugeben "und noch mehr", sodass er so schnell wie möglich aus der Haft entlassen werde.