Citation: 2C_76/2020 E. 5

Der Beschwerdeführer macht vergeblich geltend, dass ihm zweimal die Bewilligung verlängert worden sei, obwohl die zuständigen Behörden über die Vorkommnisse in Spanien informiert gewesen seien. Er kann diesbezüglich keinen Vertrauensschutz geltend machen: Die Bewilligung wurde dem Beschwerdeführer zwar im Dezember 2016 und im Dezember 2017 jeweils noch verlängert, doch geschah dies nur auf Zusehen hin. Das ihm angezeigte Widerrufsverfahren und die entsprechenden Abklärungen gingen weiter, wessen sich der Beschwerdeführer bewusst sein musste. Es wurde ihm nie mitgeteilt, dass das Verfahren zu seinen Gunsten abgeschlossen worden wäre; die Verlängerung erfolgte in erster Linie, um ihm zu erlauben, während des hängigen Verfahrens weiter arbeiten oder zumindest nach einer Arbeit suchen zu können.