Citation: H 230/01 10.01.2003 E. A

K.________, geb. am 10. August 1917, wurde ab 28. Juli 1969 durch die Eidgenössische Invalidenversicherung mit einem monauralen Hörgerät ausgestattet. Wegen des progredienten Verlaufs der Behinderung - bereits der Bericht des Spitals X.________ vom 8. Dezember 1988 weist für das linke Ohr Taubheit und für das rechte Ohr eine hochgradige Schwerhörigkeit aus - wurde die Hilfsmittelversorgung wiederholt angepasst. Die Hörmittelabgaben vom 12. Juni 1991 und 14. Oktober 1994 erfolgten mit dem Hinweis, die Leistungszusprechung geschehe nunmehr in Anwendung des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG) gestützt auf die Besitzstandsgarantie. Mit Verfügung vom 3. März 1999 lehnte es die IV-Stelle des Kantons St. Gallen ab, der nunmehr beidseitig gehörlosen, seit Januar 1999 verwitweten Versicherten für die Herstellung des Kontakts mit der Umwelt Kostenbeiträge an eine Signalanlage und zwei Faxgeräte zuzusprechen. Sie begründete dies damit, diese seien nicht in der Liste der Hilfsmittel der Verordnung über die Abgabe von Hilfsmitteln durch die Altersversicherung (HVA) aufgeführt.