Citation: 2C_691/2014 E. 4.3

4.3. Der Beschwerdeführer wurde 2011 zu einer 30-monatigen teilbedingten Freiheitsstrafe wegen Betäubungsmitteldelikten verurteilt. Er hatte unter anderem 105 Portionen Kokain mit einem Bruttogesamtgewicht von 1'320 Gramm zum Zwecke des Betäubungsmittelhandels an seinem Wohnort gelagert. Dabei handelte es sich um die dritte strafrechtliche Verurteilung des Beschwerdeführers innerhalb von fünf Jahren, war er doch bereits im Jahr 2006, d.h. nur kurze Zeit nach seiner Einreise, wegen Hinderung einer Amtshandlung bzw. Vergehen gegen das Betäubungsmittelgesetz strafrechtlich sanktioniert worden. Der Beschwerdeführer liess sich weder durch die früheren Verurteilungen noch durch eine ausländerrechtliche Verwarnung beeindrucken und wurde erneut im Betäubungsmittelbereich straffällig, wobei zudem eine deutliche Steigerung des deliktischen Verhaltens ersichtlich ist. Angesichts der Art und Schwere der begangenen Straftat sowie der früheren Straffälligkeit des Beschwerdeführers durfte die Vorinstanz von einer hinreichend schweren und auch gegenwärtigen Gefährdung der öffentlichen Sicherheit und einem nicht unerheblichen Rückfallrisiko ausgehen. Aus dem Umstand, dass sich der Beschwerdeführer seit der Tatbegehung nichts mehr hat zu Schulden kommen lassen, kann er entgegen seiner Auffassung nichts zu seinen Gunsten ableiten. Einerseits wurde er erst im März 2012 aus dem Strafvollzug entlassen; andererseits läuft die vierjährige Probezeit erst Ende 2015 ab. Insgesamt erweist sich die Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung mit Art. 5 Anhang I FZA vereinbar.