Citation: 1C_195/2007 17.12.2007 E. 2

Gemäss Art. 83 lit. g BGG ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen Entscheide auf dem Gebiet der öffentlich-rechtlichen Arbeitsverhältnisse unzulässig, wenn sie eine nicht vermögensrechtliche Angelegenheit, nicht aber die Gleichstellung der Geschlechter betreffen. Mit dieser Bestimmung wird die Beschwerde grundsätzlich auf vermögensrechtliche Arbeitsstreitigkeiten beschränkt. Es ist in Auslegung von Art. 83 lit. g BGG zu entscheiden, ob ein Streit um ein Arbeitszeugnis aus öffentlichem Personalrecht als "vermögensrechtliche Angelegenheit" im Sinne dieser Bestimmung zu betrachten ist. Gemäss der Rechtsprechung zur altrechtlichen zivilrechtlichen Berufung (Art. 46 OG) ist der Streit um die Ausstellung oder Formulierung eines Arbeitszeugnisses aus Zivilrecht vermögensrechtlicher Natur, denn das Arbeitszeugnis kann dem Beurteilten das wirtschaftliche Fortkommen erleichtern (BGE 116 II 379 E. 2b S. 380; 74 II 43 S. 44). Art. 83 lit. g BGG ist in Anlehnung an diese Rechtsprechung auszulegen und das Arbeitszeugnis aus öffentlichem Personalrecht analog zu beurteilen. Im Hinblick auf die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten handelt es sich bei einer Streitigkeit um ein Arbeitszeugnis demnach um eine vermögensrechtliche Angelegenheit im Sinne von Art. 83 lit. g BGG.