Citation: 8C_119/2007 10.03.2008 E. 3

Nach Würdigung der medizinischen Aktenlage ist die Vorinstanz gestützt auf das MEDAS-Gutachten vom 5. Juli 2005 zum Schluss gelangt, dass die Beschwerdeführerin heute in ihrer angestammten Tätigkeit im Hotelfachgewerbe zu 50 % arbeitsfähig ist. Im Rahmen dieser Tätigkeit seien ihr aber keine dauernden Gehstrecken zumutbar, die ausschliessliche Tätigkeit als Kellnerin/Serviererin sei beispielsweise insbesondere wegen der OSG-Problematik ungünstig. Die von der Beschwerdeführerin geklagten Erschöpfungssymptome und Schmerzen führten zu einem verminderten Rendement, so dass die 50%ige Arbeitsfähigkeit im Sinne einer höheren Präsenz bei leicht vermindertem Rendement zu sehen sei. Diese aufgrund medizinischer Untersuchungen gerichtlich festgestellte Arbeitsunfähigkeit ist für das Bundesgericht grundsätzlich verbindlich (BGE 132 V 393 E. 3.2 S. 397). Sie wird im vorliegenden Verfahren denn auch nicht mehr beanstandet.