Citation: 6B_1061/2020 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz erwägt, dass es sich beim tierpornografischen Video um einen Zufallsfund im Sinn von Art. 243 Abs. 1 StPO handle, der ohne Weiteres verwertet werden könne. Die Hausdurchsuchung vom 21. Mai 2015 und die anlässlich dieser erfolgte Beschlagnahme des Mobiltelefons des Beschwerdeführers seien rechtmässig. Dieser sei zu jenem Zeitpunkt gestützt auf zahlreiche Indizien dringend verdächtigt worden, sich am Vorfall vom zz.zz.zzzz im Sportcenter D.________ in X.________ als Täter beteiligt zu haben (Kernfall "Dojo"). Der nachträgliche Freispruch des Beschuldigten von diesem Hauptvorwurf vermöge an diesem Umstand nichts zu ändern.