Citation: 5A_24/2016 E. 3.1.1

3.1.1. Das Obergericht kommt zum Schluss, die Methode des betreibungsrechtlichen Existenzminimums mit Überschussverteilung ("zweistufige Methode") erweise sich unter den gegebenen Einkommensverhältnissen als "überzeugend". Den Gesamtbedarf der Parteien setzt die Vorinstanz bei Fr. 12'530.-- an (Fr. 7'020.-- für den Beschwerdeführer + Fr. 5'510.-- für die Beschwerdegegnerin). Das monatliche Gesamteinkommen der Parteien beläuft sich laut Vorinstanz auf Fr. 18'700.--, wovon Fr. 15'000.-- auf den Beschwerdeführer und Fr. 3'700.-- auf die Beschwerdegegnerin entfallen. Dem Beschwerdeführer rechnet das Obergericht eine Sparquote von Fr. 550.-- an. Den verbleibenden Überschuss von Fr. 5'620.-- (Fr. 18'700.--./. Fr. 12'530.--./. Fr. 550.--) teilt es hälftig unter den Parteien auf. Auf diese Weise ermittelt es als nachehelichen Unterhaltsanspruch, welcher der Beschwerdegegnerin zur Deckung des gebührenden Unterhalts im Sinne des Verbrauchsunterhalts zusteht, den Betrag von Fr. 4'620.-- (Fr. 5'510.-- Grundbedarf + Fr. 2'810.-- hälftiger Überschussanteil./. Fr. 3'700.-- Eigenversorgungskapazität). Zu diesem Betrag addiert das Obergericht für die Beschwerdegegnerin einen monatlichen Vorsorgeunterhalt von Fr. 1'240.--. Daraus ergibt sich ein monatlicher Unterhaltsanspruch von insgesamt Fr. 5'860.-- (Fr. 4'620.-- Verbrauchsunterhalt + Fr. 1'240.-- Vorsorgeunterhalt).