Citation: 2D_28/2023 E. 3.3.2

3.3.2. Gegen ein weitergehendes Akteneinsichtsrecht sprechen einerseits die privaten Interessen der übrigen Mitwerber, zumal nicht ausgeschlossen werden kann, dass die von ihnen eingereichten Unterlagen vertrauliche Informationen enthalten könnten. Die Beschwerdeführerin stellt sich zwar auf den Standpunkt, dass dies nicht der Fall sei, doch begründet sie ihre Behauptungen nicht weiter. Andererseits ergibt sich aus dem angefochtenen Urteil, dass vorliegend 180 Bewerbungen eingereicht wurden. Vor diesem Hintergrund ist mit der Vorinstanz davon auszugehen, dass die Gewährung eines umfassenden Akteneinsichtsrechts in sämtliche eingegangenen Dossiers zu einem kaum zu bewältigenden Aufwand sowie zu Verfahrensverzögerungen führen und sich somit im Ergebnis als wenig praktikabel erweisen würde. Sodann bringt die Beschwerdeführerin keine konkreten Anhalts- oder Verdachtspunkte vor, die auf eine rechtsungleiche Behandlung schliessen liessen und ausnahmsweise die Einsicht in die Unterlagen der anderen Bewerber rechtfertigen könnten. Vielmehr führt sie aus, sie benötige die geforderte Akteneinsicht, um überhaupt den Nachweis erbringen zu können, für welche "Absurditäten" die anderen Bewerber Punkte erhalten hätten und dass die Vergabebehörde Punkte verteilt habe, die auf die Ausschreibung für einen Limousine-, nicht aber für einen Taxiservice passen würden. Soweit sie geltend zu machen scheint, dass Mitbewerber - im Gegensatz zu ihr - nicht alle eingelösten und eingesetzten Fahrzeuge aufgeführt hätten, um bei Ausstattung und Energieffizienz eine höhere Punktezahl zu erhalten, belegt sie dies nicht. Es handelt sich um blosse nicht weiter substanziierte Mutmassungen.