Citation: 1C_348/2023 E. 4.2.1

4.2.1. Die Beschwerdeführerin moniert, die Vorinstanz gehe ohne Abklärung der genauen Sichtverhältnisse davon aus, die Sicht sei in beide Fahrtrichtungen ab einer Beobachtungsdistanz von 0.5 m "absolut frei", was den tatsächlichen Gegebenheiten offensichtlich widerspreche. Bei einer Beobachtungsdistanz von mehr als 0.5 m werde der Sichtbereich der Zufahrt gegen Norden von den abgestellten Fahrzeugen verstellt. Die Vorinstanz gab dabei die Ausführungen des Baurekursgerichts wieder, die sie als nachvollziehbar bezeichnete; sie seien nicht zu beanstanden und es könne darauf abgestellt werden. Des Weiteren hatte das Baurekursgericht gemäss angefochtenem Urteil festgehalten, die Situation sei mit Blick auf die Verkehrserschliessungsverordnung des Kantons Zürich vom 17. April 2019 (VErV/ZH; LS 700.4) insofern nicht ganz regelkonform, als (erst) bei einer Sicht- bzw. Beobachtungsdistanz von 1.5 m (statt 2.5 m) die Sichtverhältnisse gegen Norden bis 20 m frei seien. Spätestens ab einer Beobachtungsdistanz von 0.5 m sei die Sicht in beide Fahrtrichtungen absolut frei. Daraus ergibt sich, dass das Baurekursgericht und mit ihm die Vorinstanz davon ausging, dass die Sicht ab einer Distanz von maximal 0.5 m - und nicht minimal, wie die Beschwerdeführerin meint, - frei sei. Mit ihrem Vorbringen vermag die Beschwerdeführerin somit keine unrichtige Sachverhaltsfeststellung im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG darzutun. Daran ändert nichts, dass sie (bloss) festhält, trotz eines entsprechenden Antrags sei keine Ausmessung der Sichtbereiche durch einen Geometer erfolgt.