Citation: 6B_64/2014 E. 2.2

2.2. Der Beschwerdeführer wendet ein, er habe bereits zum Tatzeitpunkt Kenntnis vom damaligen Wortlaut von Art. 97 Abs. 1 lit. a SVG gehabt. Die Polizei habe seine Aussagen nicht protokolliert und habe ihm erklärt, das Mitführen des Anhängers mit der Nummer eines anderen Anhängers sei auf jeden Fall strafbar. Die Staatsanwaltschaft erwähne in den Strafbefehlen vom 4. Juni und vom 15. August 2012 die zum Tatzeitpunkt nicht mehr in Kraft stehende Fassung von "Art. 97 Abs. 1 SVG". Er habe den unzutreffenden Belehrungen der Polizei und der Staatsanwaltschaft geglaubt. Als er am 31. August 2012 die Einsprache gegen den zweiten Strafbefehl verfasst habe, sei sein "Kenntnisstand nach der Verwendung des Kontrollschildes des Anhängers suggestiv verfälscht" gewesen (Beschwerde S. 7). Ausserdem habe er zu keinem Zeitpunkt das Bewusstsein oder auch nur ein unbestimmtes Empfinden gehabt, etwas Unrechtes zu tun (Beschwerde, S. 4). Dies treffe nur bezüglich des Umstandes zu, dass er bewusst einen nicht immatrikulierten Anhänger transportierte (Beschwerde, S. 10).