Citation: I 176/03 29.08.2003 E. 2

In Bezug auf die Arbeitsfähigkeit der Versicherten hat die Vorinstanz vollumfänglich auf den Arztbericht von Dr. med. A.________ vom 26. Juni 2001 abgestellt. An der Schlüssigkeit dieses Berichtes ergeben sich indessen gestützt auf die weiteren ärztlichen Berichte Zweifel, und dies aus mehreren Gründen: 2.1 Dr. med. A.________ selber geht in seinem Bericht nicht von einer gesicherten Diagnose aus. So führt er aus, es gebe "gewisse Punkte, welche diese Diagnose in Frage stellen". Insbesondere sieht er differentialdiagnostisch noch andere mögliche Gründe für die Leiden der Versicherten. 2.2 Bezüglich der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit weichen die aktenkundigen Arztberichte teilweise erheblich voneinander ab. So lag die Arbeitsunfähigkeit gemäss Arztbericht von Dr. med. B.________ vom 11. Dezember 2000 bei 100 %. Dr. med. C.________ sprach in seinem Bericht vom 8. Januar 2001 unter Hinweis auf entsprechende Literatur ebenfalls von einer 100 %igen Arbeitsunfähigkeit. Dr. med. D._______ von der Klinik K.________ äusserte sich nicht klar, sprach indessen von einer Arbeitsunfähigkeit von 30-50 % für alle Arbeiten. Dr. med. E.________ schliesslich meint in ihrem Arztbericht vom 27. Juli 2002, welcher allerdings rund neun Monate nach der angefochtenen Verfügung ergangen ist, es liege eine 100 %ige Arbeitsunfähigkeit auch für leichte Arbeiten vor. 2.3 Es fällt ferner auf, dass sich verschiedene Ärzte in ihren Berichten bezüglich der Diagnose und ihrer Auswirkungen unsicher zeigten oder sich gar nicht zur Arbeitsfähigkeit äusserten. Dies betrifft die Berichte des Spitals S.________, von Dr. med. C.________, von Dr. med. F.________ (11. Juni 2001) und von Dr. med. D.________. Dasselbe gilt, wie bereits erwähnt, für den Bericht von Dr. med. A.________, auf den die Vorinstanz abgestellt hat. 2.4 Angesichts dieser nicht übereinstimmenden ärztlichen Aussagen erheben sich namhafte Zweifel an der Schlussfolgerung von Dr. med. A.________, wonach die Versicherte für leichte Arbeiten voll arbeitsfähig ist. Die Verwaltung wird daher eine polydisziplinäre Begutachtung (MEDAS) durchzuführen haben. Dabei wird zu berücksichtigen sein, dass die Beschwerdeführerin neben chronischen Bauchschmerzen auch an rheumatologischen und psychischen Beschwerden leidet.