Citation: 9C_133/2023 E. 3.4

3.4. Die Beschwerdeführerin beanstandet die Würdigung der Vorinstanz in verschiedener Hinsicht. Sie macht geltend, dass ihre Räumlichkeiten in U.________ den fünf Mitarbeitern (und Aktionären) genügend Platz geboten hätten und die dafür bezahlte Miete zwar tief gewesen sei, in U.________ Domiziladressen jedoch bereits ab Fr. 49.- angeboten würden. Der telefonische Kundensupport, den die Beschwerdeführerin an die E.________ Services GmbH ausgelagert habe, erfolge nicht durch die vier Aktionäre der Beschwerdeführerin, die bei der E.________ Services GmbH Kaderfunktionen innehätten. Vielmehr beschäftige die E.________ Services GmbH dafür ein Support-Team. Die Umstände, dass mit B.________ und C.________ zwei von drei Verwaltungsratsmitgliedern in U.________ gewohnt hätten und D.________ monatlich zweimal nach U.________ gekommen sei, müssten so gewürdigt werden, dass die massgebenden Entscheide der Geschäftsleitung in U.________ getroffen würden.Zudem habe die Vorinstanz die Tätigkeiten von B.________ nicht richtig bewertet. Diese hätten nämlich den Aufbau der Self-Service Plattform, also der Internet-Vertriebsplattform und damit des Herzstücks der Beschwerdeführerin, umfasst, was wie die Unterzeichnung und Verhandlung von Verträgen eine operative und geschäftsführende Tätigkeit darstelle. Schliesslich dürfe der Beschwerdeführerin auch nicht zum Nachteil gereichen, dass nur wenige schriftliche Unterlagen vorhanden seien, da dies für internetbasierte Unternehmen typisch sei.