Citation: 2C_1050/2016 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer macht geltend, die kantonalen Behörden hätten seinen Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt (Art. 29 BV); sie seien ihren Prüfungs- und Begründungspflichten im Zusammenhang mit der Anwendung von Art. 50 AuG (Bewilligung nach Auflösung der Familiengemeinschaft) nicht nachgekommen. Die Kritik ist unberechtigt: Die kantonalen Instanzen liessen die Frage offen, ob der Beschwerdeführer sich auf Art. 50 AuG berufen kann, nachdem diese Bestimmung erst am 1. Januar 2008, d.h. fast vier Jahre nach der Trennung der Ehegemeinschaft, in Kraft getreten ist. Sie verneinten nicht die Anwendbarkeit der Norm als solcher, sondern den Umstand, dass der Beschwerdeführer die entsprechenden materiellen Voraussetzungen erfüllt. Dies geht klar sowohl aus dem Entscheid der Rekursabteilung der Sicherheitsdirektion (dort E. 4: Auslegung von Art. 50 AuG im Lichte von Art. 13 BV und Art. 8 EMRK) wie jenem des Verwaltungsgerichts (dort E. 3) hervor; die kantonalen Behörden befanden, dass der Beschwerdeführer nicht als erfolgreich integriert im Sinne von Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG gelten könne. Auch wenn sie die entsprechenden Aspekte (berufliche, soziale, sprachliche Integration usw.) jeweils gleichzeitig mit der Frage der Zulässigkeit der aufenthaltsbeendenden Massnahme als Eingriff in sein Privat- und Familienleben geprüft haben, legten sie doch unzweideutig dar, dass und weshalb sie die Integration des Beschwerdeführers nicht als "erfolgreich" im Sinne von Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG beurteilten (Fürsorgeabhängigkeit, Strafbarkeit, unregelmässige punktuelle berufliche Aktivitäten, schwankende Intensität der affektiven Beziehungen zum Sohn; ausstehende Unterhaltsbeiträge usw.). Ob sie dies zu Recht taten, ist keine Frage der Feststellung des Sachverhalts, sondern eine solche von dessen rechtlicher Würdigung.