Citation: 8C_581/2022 E. 5.3

5.3. Soweit der Beschwerdeführer den fraglichen Unfall als mittelschweres Ereignis im Grenzbereich zu den schweren Unfällen qualifizieren will, ist ihm mit der Vorinstanz entgegenzuhalten, dass das Bundesgericht Frontalkollisionen in der Regel dem eigentlich mittleren Bereich zuordnet (statt vieler: SVR 2015 UV Nr. 3 S. 8, 8C_494/2014 E. 4.1 mit Hinweisen, nicht publ. in: BGE 141 V 1; 2012 UV Nr. 2 S. 3, 8C_100/2011 E. 3.4.1, nicht publ. in: BGE 137 V 199; ebenso: Urteil 8C_611/2016 vom 16. Dezember 2016 E. 3.3). Inwieweit hier eine Ausnahme vorliegen soll, ist im Lichte der Vorbringen in der Beschwerde nicht nachvollziehbar. Dass der Unfallverursacher, wie geltend gemacht, nachweislich unter Medikamenteneinfluss stand (vgl. forensisch-toxikologischer Abschlussbericht und Gutachten vom 11. August 2017), ändert daran nichts, handelt es sich doch dabei offenkundig um einen für die Einstufung irrelevanten Begleitumstand (vgl. E. 5.2 hievor). Beruft sich der Beschwerdeführer sodann erneut auf die Plötzlichkeit und Unvorhersehbarkeit des Unfallhergangs, so kann ohne Weiteres auf die Ausführungen im angefochtenen Urteil verwiesen werden, wonach solches jedem Unfall immanent und daher nicht gesondert zu berücksichtigen ist. Auch aus dem beschwerdeweise abermals thematisierten Urteil 8C_129/2009 vom 15. September 2009 kann der Beschwerdeführer nichts zu seinen Gunsten ableiten. Diesbezüglich hat das kantonale Gericht zu Recht darauf verwiesen, dass es am 27. Juni 2017 nicht zu einem seitlichen Zusammenprall, sondern zu einer Frontalkollision kam. Schon aus diesem Grund können aus dem erwähnten Urteil keine Rückschlüsse hinsichtlich der hier strittigen Unfallqualifikation gezogen werden (vgl. vorinstanzliche Erwägung 7.1). Nachdem auch anderweitig keine Rechtsverletzung zu ersehen ist, bleibt es bei der Einstufung des Unfallereignisses als mittelschwer im engeren Sinne. Die Adäquanz eines Kausalzusammenhanges wäre somit nur dann zu bejahen, wenn mindestens drei der sieben Adäquanzkriterien erfüllt sind oder aber eines besonders ausgeprägt vorliegt (SVR 2019 UV Nr. 41 S. 155, 8C_632/2018 E. 8.3; 2013 UV Nr. 3 S. 7, 8C_398/2012 E. 6 Ingress).