Citation: U 130/00 03.04.2001 E. 4

4.- Der nach Ablauf der Beschwerdefrist für die Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingereichte Bericht des Dr. med. R.________ vom 23. Juni 2000 und das Konsilium des Dr. med. V.________ vom 9. Juni 2000, auf welches in einer nach Abschluss des Schriftenwechsels zu den Akten gereichten Eingabe lediglich verwiesen wird, sind nicht geeignet, die Beurteilung im Zeitpunkt des Erlasses des Einspracheentscheides (6. August 1999) zu beeinflussen (BGE 116 V 248 Erw. 1a mit Hinweisen), und damit vorliegend irrelevant. Es kann deshalb offen bleiben, ob diese neuen Beweismittel überhaupt berücksichtigt werden könnten, nachdem die eine ärztliche Stellungnahme nach Ablauf der Beschwerdefrist, und ohne dass ein zweiter Schriftenwechsel angeordnet worden ist (BGE 109 Ib 249 Erw. 3c; ferner nicht veröffentlichtes Urteil des Bundesgerichts vom 10. Oktober 1997, 2A.616/1996), aufgelegt und der Einbezug des anderen ärztlichen Berichtes aus dem Verfahren mit der Invalidenversicherung gar erst nach Abschluss des Schriftenwechsels und ohne dass der Versicherte eine Kopie des Schriftstückes zu den Akten gereicht hätte, gefordert worden ist.