Citation: 1A.183/2001 18.09.2002 E. 1

1.1 Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist unter Vorbehalt der Ausnahmen gemäss Art. 99-102 OG zulässig gegen kantonal letztinstanzliche Verfügungen, die sich auf öffentliches Recht des Bundes stützen oder richtigerweise stützen sollten (Art. 97 und Art. 98 lit. g OG in Verbindung mit Art. 5 VwVG). Dasselbe gilt, wenn sich der Entscheid auf eine kantonale Ausführungsvorschrift zu Bundesrecht stützt, dieser kantonalen Norm aber keine selbständige Bedeutung zukommt, oder wenn die auf kantonalem Recht beruhenden Anordnungen einen hinreichend engen Sachzusammenhang mit einer Frage des Bundesverwaltungsrechts aufweisen. Soweit hingegen dem angefochtenen Entscheid selbständiges kantonales Recht ohne den geforderten Sachzusammenhang mit dem Bundesverwaltungsrecht zugrunde liegt, steht ausschliesslich die staatsrechtliche Beschwerde zur Verfügung (BGE 128 II 259 E. 1.2 S. 262 f., 126 II 171 E. 1a, 124 II 409 E. 1d/dd S. 414, mit Hinweisen). 1.2 Die Beschwerdeführer rügen eine Verletzung verschiedener bundesumweltrechtlicher Vorschriften, bezüglich derer die Verwaltungsgerichtsbeschwerde zulässig ist (Lärmschutz, Waldrecht, Natur- und Heimatschutz, Art. 24 des Bundesgesetzes vom 22. Juni 1979 über die Raumplanung [Raumplanungsgesetz, RPG; SR 700]). Sodann rügen sie die Verletzung der Koordinationspflicht (Art. 25a RPG). Diese Rüge kann dann mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde vorgebracht werden, wenn beanstandet wird, eine Bewilligung, bezüglich derer die Verwaltungsgerichtsbeschwerde zulässig wäre, sei nicht in die Koordination einbezogen worden (vgl. BGE 127 II 238 E. 3b/bb, 273 E. 3, 123 II 88 E. 2d). Dies ist vorliegend der Fall, da die Beschwerdeführer kritisieren, es seien Aspekte des eidgenössischen Militärrechts nicht in die Koordination einbezogen worden. Daneben rügen sie die Verletzung kommunaler und kantonaler Landschaftsschutzvorschriften. Diese stellen selbständiges kantonales Recht dar, haben aber vorliegend einen engen Sachzusammenhang mit den bundesverwaltungsrechtlichen Fragen. Es rechtfertigt sich daher, die ganze Angelegenheit im Rahmen der Verwaltungsgerichtsbeschwerde zu beurteilen (vgl. BGE 123 II 88 E. 1a/cc, 119 Ib 439 nicht publ. E. 2b), wobei sich aber bezüglich des selbständigen kantonalen bzw. kommunalen Rechts die Kognition des Bundesgerichts nach den für die staatsrechtliche Beschwerde geltenden Grundsätzen richtet (BGE 128 II 259 E. 1.5 S. 264 f., 121 II 235 E. 1). 1.3 Die Beschwerdeführer sind als Nachbarn der geplanten Anlage zur Verwaltungsgerichtsbeschwerde legitimiert (Art. 103 lit. a OG). Auf die frist- und formgerecht erhobene Beschwerde ist daher grundsätzlich einzutreten. Zulässig ist die vorliegende Verwaltungsgerichtsbeschwerde allerdings nur gegen das am 4. September 2001 ergangene Urteil des Verwaltungsgerichts, denn nur bei ihm handelt es sich um einen Entscheid einer letztinstanzlichen kantonalen Behörde (gemäss Art. 97 ff. OG), nicht aber bei den von den Beschwerdeführern mitangefochtenen Entscheiden der Regierung und der kantonalen Ämter bzw. der kommunalen Behörden (Beschwerdebegehren Ziff. 2). Falls das Urteil des Verwaltungsgerichts gemäss den von den Beschwerdeführern gestellten Begehren aufzuheben und die in Frage stehende Schiessanlage entsprechend nicht als bewilligungsfähig zu erachten wäre, würden dadurch auch die von ihnen mitangefochtenen unterinstanzlichen Entscheide hinfällig. Demgemäss ist auf die Beschwerde nicht einzutreten, soweit mit ihr auch die Aufhebung dieser unterinstanzlichen Entscheide verlangt wird (vgl. BGE 113 Ib 257 E. 3 S. 265, 112 Ib 39 E. 1e S. 44). Sodann vermag die Beschwerde in einzelnen Punkten den gesetzlichen Begründungserfordernissen nach Art. 108 Abs. 2 OG (vgl. dazu BGE 118 Ib 134 E. 2, 113 Ib 287 f.) nicht zu genügen, wie sich aus den nachfolgenden Erwägungen ergibt. Auch insoweit ist daher auf die Beschwerde nicht einzutreten. 1.4 Das Bundesgericht überprüft den angefochtenen Entscheid des Verwaltungsgerichts auf Verletzung von Bundesrecht mit Einschluss der Überschreitung oder des Missbrauchs des Ermessens sowie auf unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts (Art. 104 OG). Nachdem als Vorinstanz eine richterliche Behörde entschieden hat, ist das Bundesgericht an die Feststellung des Sachverhalts gebunden, soweit dieser nicht offensichtlich unrichtig, unvollständig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen festgestellt wurde (Art. 105 Abs. 2 OG). 1.5 Der Sachverhalt ergibt sich, soweit er rechtserheblich ist und der Überprüfung durch das Bundesgericht unterliegt, mit hinreichender Klarheit aus den Akten. Auf den von den Beschwerdeführern beantragten Augenschein kann somit verzichtet werden.