Citation: 8C_616/2021 E. A

D.________, geboren 1939, amerikanische Staatsangehörige und wohnhaft in Kosovo, hielt sich über Weihnachten 2018 bei ihrer Tochter A.________ auf. Am 25. Dezember 2018 wurde sie wegen eines akuten Schlaganfalls notfallmässig im Spital E.________ hospitalisiert, wo sie am 3. Januar 2019 verstarb. Mit Schreiben vom 8. Januar 2019 informierte die Spital C.________ AG als Rechtsträgerin des Spitals E.________ den Sozialdienst der Einwohnergemeinde Villmergen über den medizinischen Notfall. In der Beilage übermittelte sie dem Sozialdienst u.a. ein Gesuch um materielle Hilfe im Sinne einer Übernahme der Behandlungskosten, welches am 28. Dezember 2018 durch A.________ "in Vertretung" der D.________ unterzeichnet worden war. Nachdem der Sozialdienst eine Kostenübernahme mit Schreiben vom 10. Januar und 4. März 2019 mit der Begründung abgelehnt hatte, dass Nothilfe nur an lebende Personen gewährt werden könne, ersuchte die Spital C.________ AG am 16. Mai 2019 erneut um Übernahme der Behandlungskosten im nun bezifferten Betrag von Fr. 33'984.-. Der Sozialdienst wies das Gesuch mit Verwaltungsentscheid vom 7. Juni 2019 ab, was der Gemeinderat der Einwohnergemeinde Villmergen bestätigte (Entscheid vom 15. Juli 2019). Die dagegen erhobene Beschwerde der A.________ und der Spital C.________ AG hiess das Departement Gesundheit und Soziales des Kantons Aargau, Kantonaler Sozialdienst, Beschwerdestelle SPG (nachfolgend: Beschwerdestelle SPG) mit Entscheid vom 6. August 2020 insoweit gut, als es die Sache zur weiteren Abklärung und erneuten Beurteilung des Gesuchs an den Gemeinderat der Einwohnergemeinde Villmergen zurückwies.