Citation: 6B_1306/2022 E. 1.2.3

1.2.3. Der Beschwerdeführer erhebt den Vorwurf, während seines Aufenthaltes im Spital C.________ soll der Beschwerdegegner 2, als er (der Beschwerdeführer) unter dem Einfluss von Medikamenten gestanden habe und aufgrund seines Gesundheitszustandes völlig kraftlos gewesen sei, gegen seinen Willen vier bis fünf Mal sexuelle Handlungen vorgenommen haben. Namentlich soll der Beschwerdeführer geschlafen haben und erwacht sein, weil der Beschwerdegegner 2 am Penis des Beschwerdeführers manipuliert habe. Ein anderes Mal soll der Beschwerdegegner 2 den Beschwerdeführer in der Dusche missbraucht haben, indem der Beschwerdegegner 2 sich blitzartig entkleidet habe, vor ihm auf die Knie gefallen sei, den Penis des Beschwerdeführers in den Mund genommen und während drei Minuten daran gelutscht habe. Die vorgeworfenen Handlungen stellen einen Eingriff in die Persönlichkeitsrechte sowie die Intimsphäre dar (vgl. Art. 28 ZGB) und erreichen vorliegend unter Berücksichtigung der gesamten Umstände das geforderte Mindestmass an Schwere. Damit ist der Beschwerdeführer gestützt auf die verfassungs- und konventionsrechtlichen Rechtsschutzgarantien zur Beschwerde in Strafsachen berechtigt.