Citation: 5A_582/2021 E. 3

Die Beschwerdeführerin bemängelt, dass die angefochtene Verfügung keine ausdrücklichen tatsächlichen Feststellungen enthalte; korrekterweise hätte das Obergericht feststellen müssen, dass sie seit der Trennung der Parteien im August 2016 die alleinige Obhut über C.________ ausübe, dass das Kind gut entwickelt und sie eine gute Mutter sei und dass die Therapeutin darauf hinweise, dass ein Wechsel des gesamten Umfeldes die Entwicklung von C.________ gefährden könnte. Dass eine Verfügung über die aufschiebende Wirkung den Sachverhalt nicht umfassend wiedergeben kann, sondern diesbezüglich auf den angefochtenen Entscheid verweist oder diesen sinngemäss als bekannt voraussetzt, versteht sich von selbst. Die Mutter erhebt diesbezüglich denn auch nicht spezifisch eine Rüge, sondern sie stört sich daran, dass das Obergericht von einer Obhutszuteilung statt einer Obhutsumteilung ausgegangen ist (dazu E. 4).