Citation: 4A_476/2012 E. 3.3

3.3. Abgesehen davon, dass sich die Beschwerdeführerin zur Begründung ihrer Rüge der vorschriftswidrigen Ernennung der Einzelschiedsrichterin (Art. 190 Abs. 2 lit. a IPRG) in unzulässiger Weise auf Tatsachenbehauptungen stützt, die sich den verbindlichen Sachverhaltsfeststellungen im angefochtenen Entscheid (Art. 105 Abs. 1 BGG) nicht entnehmen lassen, wäre ihre nunmehr vor Bundesgericht erhobene Behauptung, die Parteien hätten sich auf ein Dreierschiedsgericht geeinigt, ohnehin als neu zu beurteilen und damit unbeachtlich (Art. 99 Abs. 1 BGG). Selbst aus ihrer eigenen Darstellung ihrer Vorbringen vor der Ernennung der Einzelschiedsrichterin ergibt sich nicht, dass sie eine solche Einigung behauptet hätte. Das mit dem angeblichen Abschluss einer Schiedsvereinbarung zugunsten eines Dreierschiedsgerichts begründete Vorbringen, die Ernennung der Einzelschiedsrichterin sei in Verletzung von R50 TAS-Code und damit vorschriftswidrig erfolgt, würde damit auch aus diesem Grund ins Leere stossen.