Citation: 2C_330/2017 E. 3.4.2

3.4.2. Hier geht es indessen nicht in erster Linie um die Frage, ob der aktuelle Verkehrswert des Landes im Rahmen von ordentlichen Abschreibungen bei gemeinsamer Bilanzierung von Land und Gebäude unterschritten werden darf. Die geltend gemachte Abschreibung von Fr. 100'950.-- (anstatt Fr. 20'950.--) sprengt den Rahmen einer Korrektur des Normalsatzes und kommt einer ausserordentlichen Abschreibung gleich. Entscheidend ist somit, ob eine entsprechende Wertverminderung tatsächlich eingetreten ist (vgl. E. 2.4 und 2.5). Das Mehrfamilienhaus war bis Ende September 2015 vermietet, woraus sich ergibt, dass die Liegenschaft im Jahr 2013 regulär genutzt wurde. Daraus, dass das Gebäude (offenbar vor Ablauf der "natürlichen" Lebenszeit) abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden sollte, kann - jedenfalls was die Steuerperiode 2013 betrifft - keine über das gewöhnliche Mass hinausgehende Wertverminderung der Liegenschaft abgeleitet werden. Auch hier ist zu beachten, dass Land und Gebäude gemeinsam bilanziert wurden mit der Folge, dass keine separate (Total-) Abschreibung des Gebäudes möglich ist. Von einem Wertverlust, der sicher und endgültig oder zumindest von Dauer erscheint (vgl. E. 2.4), kann nicht die Rede sein. Nach den Angaben der Beschwerdeführerin zu schliessen war im Jahr 2013 nicht einmal mit einer dauerhaften Entwertung der Liegenschaft zu rechnen, geschweige denn war eine solche eingetreten (vgl. auch E. 2.9). Inwiefern bei dieser Sachlage die Verweigerung eines derart hohen Abschreibungssatzes (7.2 % statt 1.5 % des Buchwerts) unrichtig sein soll, ist nicht ersichtlich.