Citation: 2C_390/2020 E.

Mit Eingabe vom 18. Mai 2020 erheben die Steuerpflichtigen beim Bundesgericht Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten. Sie beantragen, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und der in der Steuerperiode 2010 eingetretene Liquidationsgewinn von Fr. 7'439.90 sei privilegiert zu besteuern. Sie wiederholen, dass sie die Privatentnahme zum Verkehrswert vorgenommen, verbucht und in den nachfolgenden Steuererklärungen deklariert hätten. Entsprechend finde sich in der Steuererklärung 2012 kein Geschäftsvermögen mehr. Im Verkauf des beweglichen und unbeweglichen Geschäftsvermögens in den Jahren 2010 und 2011 komme die definitive Aufgabe der selbständigen Erwerbstätigkeit zum Ausdruck. Gleichzeitig hätten die drei einbehaltenen Grundstücke ihre bisherige landwirtschaftliche Funktion als Bauernhaus verloren. Deren Verkauf im Jahr 2012 stelle sich keineswegs als zwingenden Teil der Liquidation dar. Die Kosten der Veräusserung hätten sie konsequenterweise als Privataufwand behandelt. Die Steuerrekurskommission des Kantons Thurgau verzichtet auf eine Stellungnahme. Das Verwaltungsgericht schliesst auf Abweisung der Beschwerde und führt aus, weshalb der Verschrieb in der Jahreszahl ("2010 und 2011" statt richtigerweise "2010") am Prüfungsgegenstand und den Schlussfolgerungen nichts ändere. Die Eidgenössische Steuerverwaltung beantragt, die Beschwerde sei abzuweisen. Die Veranlagungsbehörde lässt sich nicht vernehmen.