Citation: 5A_393/2022 E. A

A.a. A.________ wohnt in Thailand. Sein Heimatort liegt im Kanton Glarus. Vor seinem Wegzug nach Thailand lebte er im Kanton St. Gallen. Am 31. Juli 2018 errichtete A.________ einen Vorsorgeauftrag, in welchem er seine Tochter, B.________, als Vorsorgebeauftragte bezeichnete. Diese gelangte am 12. Februar 2021 an die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde des Kantons Glarus (KESB Glarus) und beantragte die Validierung des Vorsorgeauftrags. Am 23. Februar 2021 begehrte sie ausserdem die Anordnung von vorsorglichen Massnahmen. Die KESB Glarus trat am 25. Februar 2021 auf die Gesuche nicht ein mit der Begründung, sie sei örtlich nicht zuständig. Sie überwies die Sache an die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Region St. Gallen (KESB St. Gallen), die ihrerseits befand, dass sie örtlich nicht zuständig sei (Verfügung vom 16. März 2021), und die Sache an die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Wil-Uzwil (KESB Wil-Uzwil) weiter verwies. Diese wiederum retournierte die Akten an die KESB St. Gallen mit dem Hinweis, dass Letztere sich zwecks einer abschliessenden Klärung der örtlichen Zuständigkeit an die KESB Glarus zu wenden habe. A.b. B.________ erhob am 29. März 2021 Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Glarus (VG.2021.00026) und verlangte, es sei die KESB Glarus anzuweisen, den Antrag auf Validierung des Vorsorgeauftrags materiell zu behandeln und die anbegehrten superprovisorischen Massnahmen zu erlassen. Das Verwaltungsgericht sistierte das Verfahren bis zum rechtskräftigen Entscheid der Verwaltungsrekurskommission des Kantons St. Gallen über die bei dieser anhängig gemachte Beschwerde. Diese hob die Verfügung der KESB St. Gallen vom 16. März 2021 auf und wies die Sache zur Durchführung eines Meinungsaustauschverfahrens mit der KESB Glarus an die KESB St. Gallen zurück. In der Folge nahm das Verwaltungsgericht des Kantons Glarus das bei ihm anhängige Verfahren wieder auf. Es hiess die Beschwerde am 13. Januar 2022 gut und wies die Sache zur Durchführung eines Meinungsaustauschverfahrens mit der KESB St. Gallen zurück. Das Meinungsaustauschverfahren blieb erfolglos.