Citation: 9C_148/2014 E. 2.3

2.3. Die Beschwerdeführerin erklärt, die Beschwerdegegnerin sei in der Verfügung vom 9. April 2009 bei der Bemessung des Invalideneinkommens von einer Arbeitsfähigkeit von 70 % in einer angepassten Tätigkeit ausgegangen, habe indes das auf der Basis der LSE ermittelte Invalideneinkommen um einen "statistischen Abzug", gemeint sei damit offenkundig ein sogenannter leidensbedingter Abzug, von 20 % gekürzt, und zwar mit der Begründung, aus gesundheitlichen Gründen sei das Tätigkeitsfeld eingeschränkt. Die gestufte Berechnungsweise - (a) reduzierte Arbeitsfähigkeit in leidensangepasster Tätigkeit und (b) leidensbedingter Abzug gemäss einschlägiger Rechtsprechung - sei der Vorinstanz in ihren Erwägungen entgangen. Es erweise sich, dass die von der Rechtsprechung geforderten hohen Anforderungen an den Nachweis einer zweifellosen Unrichtigkeit in casu nicht erfüllt seien. Die Annahme einer Restarbeitsfähigkeit von 70 % aufgrund der langjährigen Leidensgeschichte und der klar ausgewiesenen organischen Schäden an der zwei Mal operierten Wirbelsäule sei entgegen der Vorinstanz nicht zweifellos unrichtig im Sinne der höchstrichterlichen Rechtsprechung. Auch der weder von der Vorinstanz noch von der Beschwerdegegnerin kritisierte leidensbedingte Abzug von 20 % erscheine vertretbar.