Citation: 4A_477/2023 E. B

Am 18. März 2022 reichte die Klägerin beim Kantonsgericht Zug Klage ein und verlangte, die Beklagte sei zu verpflichten, ihr Fr. 56'111.70 nebst Zins zu bezahlen. Weiter sei der Rechtsvorschlag in der Betreibung Nr. xxx des Betreibungsamtes X.________ in diesem Umfang zu beseitigen. Mit Entscheid vom 13. April 2023 wies das Kantonsgericht die Klage ab. Es erwog, die Klägerin habe lediglich eine nicht näher begründete Anzahl von Fahrzeugverkäufen beschrieben, wobei in vier Fällen eine Gewinnmarge von (weit) weniger als 8 % und in vier (bestrittenen) Fällen eine solche von mehr als 8 % erzielt worden sein soll. Damit sei eine übliche Gewinnmarge von 8 % nicht hinreichend dargetan. Eine dagegen gerichtete Berufung der Klägerin wies das Obergericht des Kantons Zug mit Urteil vom 12. September 2023 ab, soweit es darauf eintrat. Es erachtete die von der Klägerin geltend gemachte Gewinnmarge von 8 % ebenfalls als nicht hinreichend substanziiert.