Citation: I 52/07 16.02.2007 E. 4

Streitig und zu prüfen sind die in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde als unvollständig und "unrichtig" ermittelt gerügten Elemente der Invaliditätsbemessung, d.h. die Feststellung der gesundheitlichen Beeinträchtigung, ihrer Auswirkungen auf die noch verbleibende, im Lichte der Rechtsprechung (BGE 130 V 352) zumutbare Arbeitsfähigkeit und die Höhe des leidensbedingten Abzugs seitens des Invalideneinkommens. 4.1 In kognitionsrechtlicher Hinsicht verkennt die Beschwerde, dass Tatsachen- und Ermessensfragen nur noch beschränkt überprüfbar sind (vgl. BGE 132 V 393 E. 3.2 S. 397 und 3.3 S. 399) und ihre Beantwortung durch die Vorinstanz das Bundesgericht grundsätzlich bindet, ausser bei unvollständiger, offensichtlich unrichtiger oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensvorschriften zustande gekommener Tatsachenfeststellung. Die Vorinstanz geht gestützt auf das polydisziplinäre Gutachten der MEDAS vom 17. Februar 2005 von den darin angegebenen Beeinträchtigungen (Somatisierungsstörung und begleitende Dysthymia sowie beginnende Gonarthrose links und Segmentdegeneration C5-7) aus. Sie begründet dabei in nachvollziehbarer Weise, weshalb sie bezüglich Befunden und Diagnosen auf das Gutachten der MEDAS und nicht auf die Berichte des Psychiaters Dr. R.________ vom 17. September 2003 und 13. Mai 2005 sowie des Dr. H.________, Psychiatrisch-Psychologische Gemeinschaftspraxis X.________, vom 29. März 2006 abgestellt hat. Nach den Feststellungen des kantonalen Gerichts enthalten diese Berichte keine von der MEDAS nicht auch berücksichtigten Befunde, sondern Diagnosen (schwere Depression und deutliche kognitive Störung), die weitgehend auf subjektiven Angaben des Beschwerdeführers beruhen. Weiter verneinte das kantonale Gericht insbesondere aufgrund der von der MEDAS attestierten offensichtlichen Aggravation eine rentenbegründende Invalidität, was mit der Rechtsprechung (BGE 131 V 49) übereinstimmt. 4.2 Inwiefern die Vorinstanz damit eine offensichtlich unrichtige oder unvollständige Sachverhaltsfeststellung begangen oder sonst wie Bundesrecht verletzt hätte, ist nicht ersichtlich. Die Vorbringen des Beschwerdeführers in Bezug auf die Morbiditätskriterien (namentlich der geltend gemachte soziale Rückzug) sind unbehelflich, weil bei offensichtlicher Aggravation die Annahme einer rentenbegründenden Invalidität ausscheidet. Daher ist die vorinstanzliche Annahme einer 100%igen Arbeitsfähigkeit in körperlich leichten Tätigkeiten bundesrechtskonform. Der Rüge schliesslich, die Vorinstanz habe den leidensbedingten Abzug mit 15 % zu tief angesetzt, weil laut MEDAS nur noch "eine leichte körperliche Arbeit mit einer 100%igen Präsenzzeit und 50 % Leistung" zumutbar sei, kann nach dem eben Gesagten nicht beigepflichtet werden. Davon abgesehen betrifft die Festlegung der Höhe des Leidensabzugs eine Ermessensfrage, welche die Vorinstanz keinesfalls rechtsfehlerhaft beantwortet hat. 4.3 Insgesamt lässt sich die vorinstanzliche Betrachtungsweise, wonach sich der Invaliditätsgrad seit der letzten rechtskräftigen Rentenablehnung bis zum Einspracheentscheid vom 4. Oktober 2005 nicht in einer für den Rentenanspruch erheblichen Weise verändert hat, nicht beanstanden. Damit erübrigen sich Weiterungen.