Citation: 4A_260/2014 E. 5.3.1

5.3.1. Dass die Beschwerdegegnerin substanziiert behauptet hätte, die Beschwerdeführerin hätte bei dem für sie berechneten Einkommen aufgrund der dadurch anzunehmenden Vermögensverhältnisse wahrscheinlich auch ohne Heirat und den entsprechenden Beitrag des Ehegatten an den Unterhalt die ursprünglich ausgeübte 100 % Tätigkeit reduziert oder aber bei einer Heirat auch unter Berücksichtigung dieses Beitrags eine Einbusse in der Lebensführung im Vergleich zu ihrer Situation als 100 % Arbeitstätige in Kauf nehmen müssen, zeigt die Beschwerdegegnerin nicht rechtsgenüglich auf und ist nicht festgestellt. Die geltend gemachte Reduktion ist damit nicht zu berücksichtigen. Für die Schadensberechnung ist daher anzunehmen, die Beschwerdeführerin hätte zu 100 % gearbeitet.