Citation: 9C_523/2017 E. 4.3

4.3. Mit Bezug auf die Rückenproblematik wirft der Beschwerdeführer der Vorinstanz eine Verletzung ihrer Pflicht zur umfassenden Beweiswürdigung vor, habe diese sich doch nicht mit den von ihm eingereichten Berichten der behandelnden Ärzte auseinandergesetzt, welche das ZVMB-Gutachten widerlegen bzw. in Zweifel ziehen würden. Insbesondere habe PD Dr. med. G.________, Facharzt für Anästhesiologie und Leitender Arzt an der Klinik für Anästhesiologie und Schmerztherapie am Spital F.________, in seinem Bericht vom 23. Januar 2017 (über eine Konsultation vom 17. Januar 2017) eine multiple Schmerzproblematik sowie eine chronische Schmerzerkrankung diagnostiziert, was sich auch mit dem Gutachten des MZR decke. Die Berichte des Schmerzzentrums des Spitals F.________ vom 23. Januar, 20. März, 7. April und 18. April 2017vermögen - soweit sie überhaupt Rückschlüsse auf den Gesundheitszustand im hier interessierenden Zeitpunkt bis zum Erlass der angefochtenen Verfügung zulassen (vgl. dazu BGE 132 V 215 E. 3.1.1 S. 215; Urteil 8C_35/2017 vom 4. August 2017 E. 2.1) - das ZVMB-Gutachten nicht zu entkräften. Zum einen handelt es sich um bloss kursorische Einschätzungen. Zum andern gründen diese hauptsächlich auf subjektiven Schmerzklagen des Beschwerdeführers, welche im ZVMB-Gutachten vom 12. Oktober 2016 nicht ausser Acht gelassen wurden. Es kommt hinzu, dass die vom Gutachten des ZVMB abweichende Auffassung in keinem der vier Berichte begründet wird. Die Vorinstanz würdigte die medizinischen Unterlagen ausführlich und stellte, mit Verweis auf das ZVMB-Gutachten, fest, dass sich objektiv die Befundlage im Zusammenhang mit dem Rücken "normalisiert" habe. Während die Lumbalwirbelsäule anlässlich der rheumatologisch-orthopädischen Begutachtung am MZR im Jahre 2006 massiv schmerzhaft und praktisch vollständig blockiert gewesen sei, seien bei der Exploration durch die Gutachter des ZVMB im Jahre 2016 sämtliche Abschnitte der Wirbelsäule frei beweglich und eine Blockierung oder eine anderweitige akute Pathologie nicht mehr auszumachen gewesen. Diese Feststellung ist für das Bundesgericht verbindlich (E. 1.1 vorne).