Citation: 6B_782/2018 E. 1.4

1.4. Der Beschwerdeführer macht geltend, nicht jeder Beissattacke würden klare Anzeichen vorausgehen. Zur Untermauerung dieses Einwandes reicht der Beschwerdeführer diverse Unterlagen ein. Anhand des Beitrags aus dem Schweizer Hundemagazin, welchen der Beschwerdeführer bereits im vorinstanzlichen Verfahren eingereicht hatte, lässt sich seine Argumentation allerdings nicht verifizieren. Vielmehr handelt der genannte Beitrag vom Fressverhalten des Retrievers im Allgemeinen. Der Beschwerdeführer verweist in diesem Zusammenhang auf weitere Unterlagen, welche er allerdings erst im bundesgerichtlichen Verfahren eingereicht hat. Dabei handelt es sich um unzulässige und daher nicht zu berücksichtigende Noven (Art. 99 Abs. 1 BGG). Gleiches gilt für die weiteren, vor Bundesgericht in diesem oder anderem Zusammenhang eingereichten Unterlagen. Der Einwand des Beschwerdeführers ist aber ohnehin unbegründet. Die vorinstanzlichen Erwägungen können nicht dahingehend verstanden werden, dass ihrer Ansicht nach einer Beissattacke in jedem Fall klare Anzeichen vorausgehen müssen. Vielmehr erwägt die Vorinstanz, der Beschwerdeführer sei während der Untersuchung ausführlich zu den Anzeichen eines drohenden Angriffs befragt worden. Es sei davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer als erfahrener Hundehalter sämtliche Anzeichen eines bevorstehenden Angriffs - worunter auch fehlende Anzeichen einer freundlichen Begegnung zu verstehen sind - bereits zu einem früheren Zeitpunkt des Verfahrens erwähnt hätte. Diesbezüglich führt der Beschwerdeführer aus, in der staatsanwaltschaftlichen Einvernahme vom 18. April 2016 habe er, mit der Aussage von A.________ konfrontiert, wonach der Hund "B.________" mit dem Schwanz gewedelt und die beiden nur habe begrüssen wollen, geantwortet, dass dies jeder Hundehalter sage. Der Beschwerdeführer ist der Ansicht, damit habe er klar verneint, dass der Hund "B.________" mit dem Schwanz gewedelt habe. Somit sei die vorinstanzliche Feststellung, er habe das fehlende freudige Schwanzwedeln erst an der Berufungsverhandlung vorgebracht, widerlegt. Dem Beschwerdeführer kann nicht gefolgt werden. Mit seinen Ausführungen bestätigt er im Grunde, dass er das fehlende Schwanzwedeln als Zeichen einer freundlichen Begegnung vor dem Berufungsverfahren nie von sich aus erwähnt hatte. Inhaltlich hatte der Beschwerdeführer in der damaligen Einvernahme die Aussage von A.________ zudem nicht einmal widerlegt. Seine Vorbringen sind somit nicht geeignet, die vorinstanzlichen Erwägungen als willkürlich erscheinen zu lassen. Damit ist auch der Einwand widerlegt, die Vorinstanz stelle in willkürlicher Weise nur vereinzelt auf die Aussagen des Beschwerdeführers ab. Denn die Vorinstanz legt überzeugend dar, in welchen Punkten und weshalb sie nicht auf die Aussagen des Beschwerdeführers abstellt und diese als Schutzbehauptungen einstuft.