Citation: 5A_466/2015 E. 4.2.3

4.2.3. Der Beschwerdeführer kritisiert weiter, die Vorinstanz habe beim Lohn ab Juli 2014 einen willkürlichen Krankheitsabzug gemacht und so sein Einkommen um ca. Fr. 300.-- zu hoch bewertet. Es müsse der tatsächliche Krankheitsabzug massgebend sein. Die Vorinstanz stellte fest, dass der Beschwerdeführer in der ersten Jahreshälfte 2014 zum Teil längere Zeit krank gewesen war (bis 117 Stunden pro Monat. Davon ausgehend sei damit zu rechnen, dass der Beschwerdeführer auch zukünftig gelegentlich krank sein werde. Sie ging daher für den Lohn ab Juli 2014 vom Durchschnittslohn der drei Monate des ersten Halbjahres aus, in denen der Beschwerdeführer nicht krank gewesen war, nahm aber einen Pauschalabzug wegen Krankheit von knapp Fr. 100.-- vor (vgl. E. 3.1). Der Beschwerdeführer moniert zwar, es müsse vom tatsächlichen Krankheitsabzug ausgegangen werden. Er behauptet aber nicht, dass er ab Juli 2014 so viele Fehlzeiten infolge Krankheit gehabt hätte, dass monatlich grössere Einbussen als die Fr. 100.-- resultiert hätten. Die Rüge läuft damit ins Leere.