Citation: 1C_22/2018 E. 2

Mit Beschluss vom 22. September 2009 erteilte der Gemeinderat Wildberg den Beschwerdeführern die baurechtliche Bewilligung, das in der zweigeschossigen Wohnzone W2/30 gelegene Grundstück Kat.-Nr. 290 in Wildberg mit einem Mehr-Generationen-Haus, bestehend aus zwei miteinander verbundenen Rundbauten (Haupt- und Nebengebäude) mit Kegeldach und einer freistehenden Doppel-Garage zu überbauen. Für die Überschreitung der Gebäudehöhe um 1 m wurde eine Ausnahmebewilligung erteilt. Diese Bewilligung erwuchs unangefochten in Rechtskraft. Gemäss Art. 12 Abs. 1 der geltenden Bau- und Zonenordnung der Gemeinde Wildberg beträgt die maximal zulässige Gebäudehöhe 7,5 m. Aufgrund der mit der Baubewilligung vom 22. September 2009 erteilten Ausnahmebewilligung darf die Gebäudehöhe im vorliegenden Fall somit maximal 8,5 m betragen. Anlässlich der Rohbaukontrolle am 26. November 2015 stellte der Gemeinderat Wildberg verschiedene Abweichungen von den bewilligten Plänen fest, insbesondere eine Überschreitung der Gebäudehöhe des Hauptgebäudes um 64 cm und des Nebengebäudes um 36 cm. Der Gemeinderat Wildberg verweigerte daraufhin die Erteilung der nachträglichen baurechtlichen Bewilligung für die Überschreitung der zulässigen Gebäudehöhe, verzichtete jedoch auf die Anordnung der Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands. Das Baurekursgericht führte am 27. September 2016 einen Augenschein durch. Mit Entscheid vom 23. November 2016 ordnete es die Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands an. Mit Urteil vom 16. November 2017 bestätigte die Vorinstanz diesen Entscheid.