Citation: 6B_921/2022 E. 4.3.1

4.3.1. Zunächst beanstandet der Beschwerdeführer die vorinstanzliche Feststellung, wonach sein Lieblingsbruder für 10 Jahre des Landes verwiesen worden sei. Die Vorinstanz verweist dabei auf ein Urteil des Obergerichts des Kantons Aargau vom 20. September 2021. Es ist nicht ersichtlich, inwiefern die Vorinstanz mit dieser Feststellung in Willkür verfallen sein sollte. Der Beschwerdeführer rügt, dass ihn die Vorinstanz vor der Urteilsfällung hätte darauf aufmerksam machen müssen, dass gegen seinen Bruder eine rechtskräftige Landesverweisung ausgesprochen wurde. Ob die Vorinstanz durch diese angebliche Unterlassung das rechtliche Gehör des Beschwerdeführers verletzt hat, kann dahingestellt bleiben. Denn ob der Bruder ebenfalls des Landes verwiesen wurde, ist für den Ausgang des Verfahrens nicht entscheidend (Art. 97 Abs. 1 BGG). Der Beschwerdeführer legt nämlich nicht dar, dass er zu seinem Bruder ein derart enges Verhältnis pflegen würde, dass es der Landesverweisung entgegenstünde. Dies ist ohnehin zweifelhaft. Denn wäre das Verhältnis tatsächlich so innig, müsste der Beschwerdeführer von der Landesverweisung seines Bruders wissen.