Citation: 1C_529/2014 E. B

Am 3. August 2012 reichten A.________ und B.________ bei der GVG gegen die ihnen mitgeteilte feuerpolizeiliche Genehmigung vom 3. Juli 2012 eine Einsprache mit dem Antrag ein, diese Genehmigung aufzuheben und für die gemeinsame Brandschutzmauer der Gebäude Vers.-Nrn. 139 und 139A auf den Parzellen Nrn. 16 und 3388 ein neues Bewilligungsverfahren durchzuführen. Ebenfalls am 3. August 2012 erhoben A.________ und B.________ beim Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden eine Beschwerde mit dem Antrag, die Baubewilligung der Gemeinde vom 30. April 2012 aufzuheben und diese anzuweisen, das nachträgliche Baugesuch im ordentlichen Baubewilligungsverfahren zu prüfen. Nachdem die Gemeinde erklärt hatte, diesem Begehren zu entsprechen, wurde dieses Verfahren gegenstandslos. Am 27. September 2012 publizierte die Gemeinde die Pläne bezüglich der ausgeführten Projektänderungen, worauf A.________ und B.________ am 17. Oktober 2012 bei der Gemeinde Einsprache gegen das Bauvorhaben erhoben und beantragten, auf das Baugesuch (Änderungspläne vom 30. Januar 2012 bzw. 19. März 2012) sei nicht einzutreten. Eventuell sei das Baugesuch abzuweisen und die Gesuchstellerin anzuweisen, den Zustand der Baute gemäss der ursprünglichen Baubewilligung wiederherzustellen. Die Gemeinde Ardez wies mit Bau- und Einspracheentscheid vom 23. April 2013 die Einsprache ab und erteilte die nachträgliche Genehmigung für die an den Gebäuden mit den Vers.-Nrn. 139 und 139A vorgenommenen baulichen Vorkehren. Die GVG wies mit Entscheid vom 21. Juni 2013 die gegen ihre feuerpolizeiliche Genehmigung vom 3. Juli 2012 erhobene Einsprache von A.________ und B.________ ab. Diese reichten dagegen beim Verwaltungsgericht am 5. Juli 2013 eine Beschwerde ein, mit der sie beantragten, den angefochtenen Entscheid aufzuheben und festzustellen, dass die in der Ostfassade des Wohnhauses Vers.-Nr. 139A eingebauten Fenster die brandschutzrechtlichen Anforderungen nicht erfüllten. Am gleichen Tag erhoben A.________ und B.________ auch gegen den Bau- und Einspracheentscheid der Gemeinde vom 23. April 2013 beim Verwaltungsgericht eine Beschwerde, mit der sie beantragten, auf das Gesuch der einfachen Gesellschaft C.________ vom 30. Januar 2012/19. März 2012 um nachträgliche Bewilligung des Einbaus von Fenstern in der Brandmauer an der Ostfassade des Gebäudes Vers.-Nr. 139A nicht einzutreten oder eventuell dieses Gesuch abzuweisen. Das Verwaltungsgericht legte die beiden Beschwerdeverfahren zusammen, führte am 12. Mai 2014 einen Augenschein durch und wies mit Urteil vom 30. September 2014 die Beschwerden ab.