Citation: 6B_305/2022 E. 5.4.3

5.4.3. Nachdem sich die Vorinstanz eingehend mit den persönlichen Verhältnissen des Beschwerdeführers auseinandersetzt, wägt sie seine Interessen an einem Verbleib in der Schweiz gegen die öffentlichen Interessen an einer Landesverweisung ab. Die vorinstanzliche Interessenabwägung ist dabei nicht zu beanstanden (z.B. Beschwerde S. 50 und S. 55). Soweit die diesbezüglichen Rügen des Beschwerdeführers auf tatsächliche Feststellungen beruhen, die von denjenigen der Vorinstanz abweichen oder diese ergänzen, ist darauf nicht weiter einzugehen (E. 2 hiervor). Dies gilt etwa in Bezug auf seine Behauptung, er habe C.________ nicht verletzt, oder wenn er erneut geltend macht, er habe mit seiner Beteiligung am Raufhandel keine Drittpersonen gefährdet und ausserdem hätten ihn die Geschädigten zuerst attackiert, bevor er sich zu den inkriminierten Handlungen habe hinreissen lassen (Beschwerde S. 50). Entgegen seiner Behauptung legt die Vorinstanz auch rechtsgenüglich dar (Beschwerde S. 50 und S. 51), gestützt auf welche Erwägungen sie von einem erheblichen Rückfallrisiko ausgeht. An der Sache vorbei geht im Weiteren der Hinweis des Beschwerdeführers auf das Urteil des Bundesgerichts 6B_627/2018 vom 22. März 2019, denn die dortigen Taten beging der Täter im jugendlichen Alter. Hingegen war der Beschwerdeführer im Tatzeitpunkt bereits über 30 Jahre alt. Überdies erfolgte die Anlasstat im vorerwähnten Fall in deutlich verminderter Schuldfähigkeit, während beim Beschwerdeführer trotz seiner Alkoholisierung keine verminderte Schuldfähigkeit vorlag (Urteil S. 24 E. III. 3.2.2 und S. 27 E. III. 3.3.2).