Citation: I 918/05 23.03.2006 E. A

Die 1966 geborene B.________ meldete sich am 4. November 2004 zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung an. Die IV-Stelle Luzern zog verschiedene Unterlagen zur Abklärung des medizinischen und erwerblichen Sachverhalts bei. Am 5. September 2005 teilte sie der Versicherten mit, es sei eine medizinische Untersuchung durch Dr. med. U.________ notwendig. Mit Schreiben vom 6. September 2005 liess B.________ einwenden, sie lehne den Gutachter ab, da für die Beurteilung der Folgen eines Distorsionstraumas der Halswirbelsäule eine neurologische und nicht eine psychiatrische Expertise erforderlich sei. Zudem unterbreitete sie Gegenvorschläge von möglichen Gutachterstellen. Am 9. September 2005 gelangte der Rechtsvertreter der Versicherten erneut an die IV-Stelle und gab ihr bekannt, dass er die Untersuchung bis zum rechtskräftigen Entscheid über die Begutachtung habe sistieren lassen. Im Übrigen verfüge Dr. med. U.________ nicht über einen FMH-Facharzttitel in Psychiatrie, was einen weiteren Ablehnungsgrund darstelle. Mit Verfügung vom 20. September 2005 hielt die IV-Stelle an der Abklärung durch Dr. med. U.________ am 3. Oktober 2005 fest, da keine triftigen Gründe vorlägen, die diese nicht als zumutbar erscheinen liessen. Auf die dagegen erhobene Beschwerde trat das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern mit Zwischenverfügung vom 26. September 2005 nicht ein, soweit die aufschiebende Wirkung und die Verschiebung des Untersuchungsdatums beantragt wurden. Das Eidgenössische Versicherungsgericht schrieb mit Urteil vom 20. Oktober 2005 die Verwaltungsgerichtsbeschwerde der B.________ als gegenstandslos geworden vom Geschäftsverzeichnis ab, soweit es darauf eintrat.