Citation: 8C_111/2019 E. 5.2.3

5.2.3. Dieser Beurteilung der Vorinstanz kann nicht gefolgt werden. Es mag zwar zutreffen, dass die IV-Stelle vor Erlass der Verfügung vom 13. Februar 2014 verschiedene Abklärungen getätigt hatte. Wie die Verwaltung aber richtig erkannte, liessen die damals vorhandenen Akten nicht den Schluss zu, bereits im Zeitpunkt der Einreise in die Schweiz im Juli 2002 habe eine Invalidität bestanden. Aus den eingeholten medizinischen Berichten ging zwar hervor, dass der Beschwerdeführer schon vor seiner Einreise an diversen gesundheitlichen Beschwerden litt, wie das kantonale Gericht verbindlich feststellte (vgl. E. 1 hiervor). Für die Belange der Invalidenversicherung sind aber nicht die Diagnosen massgebend, sondern die Auswirkungen des fachärztlich festgestellten Leidens auf die Arbeitsfähigkeit (Urteil 9C_184/2019 vom 23. April 2019 E. 4.2). Entscheidend ist demnach, ob die Gesundheitsstörung bereits bei der Einreise in die Schweiz in anspruchsrelevanter Weise bestanden hat, mithin die Invalidität schon eingetreten war. Diesbezüglich ergibt sich aus den im Zeitpunkt der Verfügung vom 13. Februar 2014 vorhandenen Akten Folgendes (zur Zulässigkeit sachverhaltlicher Ergänzungen, soweit sie sich ohne Weiteres aus den Akten ergeben, vgl. BGE 136 V 362 E. 4.1 S. 366) :