Citation: 2C_382/2020 E. 4

In Bezug auf das persönliche Interesse des Beschwerdeführers am Verbleib in der Schweiz ist zunächst festzuhalten, dass der Beschwerdeführer hier trotz seiner langen Anwesenheitsdauer nicht erfolgreich integriert ist. Er hat zwischen Februar 2015 und März 2018 Sozialhilfeleistungen von knapp Fr. 80 000.- bezogen und seine Familie muss immer noch von der Sozialhilfe unterstützt werden. Wie die Vorinstanz zutreffend feststellt, ist es fraglich, ob er nach seiner Entlassung aus dem Strafvollzug wieder eine Arbeitsstelle finden kann. Was die familiären Beziehungen des Beschwerdeführers betrifft, hat die Vorinstanz nicht verkannt, dass ihn der Widerruf der Bewilligung hart trifft, sollten seine Ehefrau und die Kinder hier in der Schweiz verbleiben. Er hat sich die familiären Konsequenzen selber zuzuschreiben und kann diesfalls die Beziehungen mittels der heute üblichen Kommunikationsmittel in beschränktem Rahmen (Telefon, Skype etc.) pflegen. Schliesslich ist auch ihm selber eine Rückkehr in den Kosovo zumutbar. Er hat sich für familiäre Aufenthalte dort aufgehalten. Zu einigen seine acht Geschwister hat er ebenfalls noch Kontakt. Der Widerruf der Niederlassungsbewilligung und die Wegweisung aus der Schweiz ist demnach auch im Lichte von Art. 8 EMRK verhältnismässig.