Citation: 8C_572/2014 E. 5.1

5.1. Gemäss angefochtenem Entscheid ist der Beizug eines Rechtsvertreters für die Dauer der Wiederaufnahme des Verwaltungsverfahrens ab März 2014 nicht erforderlich. Dies ungeachtet der Tatsache, dass die Vorinstanz bereits im ersten Rechtsgang die Beschwerde des anwaltlich vertretenen Versicherten mangels rechtsgenüglicher Abklärung des massgebenden Sachverhalts bezüglich des Gesundheitszustandes sowohl in somatischer wie auch psychischer Hinsicht gutgeheissen und die Sache zur weiteren Abklärung (vgl. E. 2.4.3 hievor) an die IV-Stelle zurückgewiesen hatte. Das kantonale Gericht vertrat die Auffassung, eine Rückweisung zur weiteren Abklärung alleine genüge nicht für die Bejahung der Erforderlichkeit eines unentgeltlichen Rechtsbeistandes im Sinne von Art. 37 Abs. 4 ATSG. Aus der Stärkung der Parteirechte gemäss BGE 137 V 210 folge kein genereller Anspruch auf unentgeltliche Verbeiständung. Da es sich hier um einen Neuanmeldungsfall handle, drohe kein besonders schwerer Eingriff in die Rechtsstellung des Beschwerdeführers. Die laut kantonalem Rückweisungsentscheid von der Verwaltung nachzuholende Beurteilung des Gesundheitszustandes (vgl. E. 2.4.3 hievor) umfasse keine rechtlich oder tatsächlich schwierige Fragen. Andernfalls müsste in praktisch allen Fällen mit medizinischen Begutachtungen ein Anspruch auf unentgeltliche Verbeiständung bejaht werden. Es sprächen auch keine Sprach- und Rechtsunkundigkeit oder krankheitsbedingte Einschränkungen für die Bejahung dieses Anspruchs. Der Versicherte sei mit Unterstützung von Fach- und Vertrauensleuten sozialer Institutionen in der Lage, seinen Standpunkt ohne anwaltliche Vertretung wirksam ins Verfahren einzubringen.