Citation: 8C_472/2022 E. A

Der 1955 geborene A.________ war bei der B.________ AG, als Produktionsleiter angestellt und in dieser Eigenschaft bei der Branchen Versicherung Genossenschaft obligatorisch gegen Unfälle versichert. Am 14. Dezember 2018 stürzte er von einem Pferd und verletzte sich am Rücken. Die Branchen Versicherung kam für die Kosten der Heilbehandlung auf. In der Folge tätigte sie verschiedene Abklärungen in medizinischer Hinsicht. Insbesondere holte sie mehrere Stellungnahmen ihres Vertrauensarztes Dr. med. C.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, ein. Gestützt auf dessen Beurteilung vom 18. März 2020 schloss die Branchen Versicherung den Fall mit Verfügung vom 25. Mai 2020 ab und stellte die Leistungen - mit Ausnahme der Kostenübernahme für die jährlichen Verlaufskontrollen - per Verfügungsdatum ein. Gleichzeitig sprach sie A.________ eine Integritätsentschädigung für eine Integritätseinbusse von 5 % zu. Nachdem dieser dagegen Einsprache hatte erheben lassen, kündigte die Branchen Versicherung an, ein orthopädisches Gutachten bei Dr. med. D.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie, einzuholen. Trotz der vom Versicherten gegen den vorgesehenen Gutachter erhobenen Einwände hielt die Branchen Versicherung mit Zwischenverfügung vom 28. Oktober 2020 an der Begutachtung durch Dr. med. D.________ fest. Dieser erstattete seine Expertise am 28. April 2021. A.________ reichte seinerseits eine chirurgisch-versicherungsmedizinische Beurteilung der Dr. med. E.________, Fachärztin für Chirurgie, vom 5. Oktober 2020 ein. Mit Verfügung vom 16. August 2021 verneinte die Branchen Versicherung einen Anspruch des A.________ auf Taggeldleistungen sowie auf eine Invalidenrente. Die gegen die Verfügungen vom 25. Mai 2020 und vom 16. August 2021 erhobenen Einsprachen - auch betreffend Integritätsentschädigung - wies sie mit Einspracheentscheid vom 25. Oktober 2021 ab.