Citation: 7B_985/2024 E. 2.3.2

2.3.2. Die damit einhergehende Frage der Zulässigkeit einer antizipierten Beweiswürdigung prüft das Bundesgericht nach Art. 97 Abs. 1 BGG nur unter dem Aspekt der Willkür (Urteil 1B_178/2019 vom 15. Mai 2019 E. 4.1; ferner BGE 147 IV 534 E. 2.5.1; 146 III 73 E. 5.2.2; je mit Hinweisen). Für die Willkürrüge gelten erhöhte Begründungsanforderungen (Art. 106 Abs. 2 BGG). Es genügt nicht, einen von den tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz abweichenden Sachverhalt zu behaupten oder die eigene Beweiswürdigung zu erläutern (BGE 148 V 366 E. 3.3 mit Hinweis). Vielmehr muss sich die Partei, die Willkür geltend macht, mit der Beweiswürdigung der Vorinstanz auseinandersetzen (vgl. BGE 146 IV 297 E. 1.2 mit Hinweis). Auf ungenügend begründete Rügen oder allgemeine appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt das Bundesgericht nicht ein (BGE 148 V 366 E. 3.3; 205 E. 2.6; je mit Hinweisen).