Citation: 9C_203/2020 E. A

A.a. Die 1958 geborene A.________ schloss mit der Swiss Life AG (nachfolgend: Swiss Life) eine "Lebensversicherung Swiss Life Crescendo, gebundene Vorsorge Säule 3a" mit Vertragsbeginn am 29. Juni 2006 (Police Nr....) ab. Garantierte Leistungen waren ein Erlebensfallkapital von Fr. 21'604.20 per 29. Januar 2022, ein jährlich von anfänglich Fr. 2592.- auf maximal Fr. 21'604.- ansteigendes Todesfallkapital sowie insbesondere eine Rente bei Erwerbsunfähigkeit infolge Krankheit oder Unfall von jährlich Fr. 24'000.- inkl. Prämienbefreiung (Wartefrist 24 bzw. drei Monate). A.b. Am 16. September 2009 beantragte A.________ Leistungen wegen Erwerbsunfähigkeit (Arbeitsunfähigkeit 50 % ab 16. Februar 2009 bzw. 100 % ab 25. Mai 2009). Die Swiss Life holte in der Folge verschiedene medizinische Unterlagen ein und teilte am 29. Oktober 2009 mit, sie kündige den Versicherungsvertrag Nr.... wegen Verletzung der Anzeigepflicht. Nach weiterer Korrespondenz und Eingang ergänzender medizinischer Akten hielt sie unter Hinweis auf zusätzliche ärztliche Behandlungen und Kontrollen, welche die Versicherte verschwiegen habe, sowie einer im Juni 2006 durchgeführten, ebenfalls nicht angegebenen medikamentösen Therapie an ihrem Standpunkt fest. A.c. Mit Verfügung vom 23. März 2012 sprach die IV-Stelle des Kantons Zürich A.________ gestützt auf eine bidisziplinäre Expertise des Medizinischen Gutachtenzentrums St. Gallen (nachfolgend: MGSG) vom 14. Juni 2011 ab 1. September 2010 eine ganze Invalidenrente zu (Invaliditätsgrad: 79 %). Der Rentenanspruch wurde im April 2014 revisionsweise bestätigt.