Citation: 9C_834/2014 E. 3

Das kantonale Gericht erwog, mit Bezug auf den Entscheid vom 26. April 2013 fehle es an einem Revisionsgrund. Dem erst nachträglich erhältlich gewesenen Protokoll der Generalversammlung der C.________ AG vom 16. Mai 2011 komme bereits deshalb keine revisionsrechtliche Relevanz zu, weil die Ausschüttungen schon am ... 2010 beschlossen und die betreffenden Beträge effektiv ausbezahlt worden seien. Weiter stellte es fest, der Beschwerdeführer habe in der Anmeldung vom ... 2010 wahrheitswidrig den Besitz von Aktien verneint. Dass dies irrtümlich geschehen sei, vermöge nicht zu überzeugen. Die Beschwerdegegnerin habe zwar gleichwohl Kenntnis von der Beteiligung des Beschwerdeführers an einer Aktiengesellschaft erhalten und allfällige Ansprüche vorerst ohne Berücksichtigung der damals noch unvollständig dokumentiert gewesenen Vermögensverhältnisse provisorisch berechnet. Auch einem Adressaten mit geringeren intellektuellen Ressourcen als der akademisch gebildete Beschwerdeführer wäre fraglos klar gewesen, dass, je nach Ausgang der weiteren Abklärungen, mit einer Rückforderung habe gerechnet werden müssen. Mangels Gutgläubigkeit sei ein Erlass ausgeschlossen. Zu Recht habe die Beschwerdegegnerin einen Vermögensverzicht bejaht. Unterhaltsleistungen seien selbstredend unzumutbar, wenn ein Elternteil dafür Mittel aufwende, deren Fehlen ihn dazu veranlassten, Zusatzleistungen zu beanspruchen.