Citation: 6B_1208/2020 E. 6.10.1

6.10.1. Zuletzt macht der Beschwerdeführer in verfahrensmässiger Hinsicht eine Verletzung des Anklagegrundsatzes geltend. Die Vorinstanz sei in Bezug auf die Aktionärsstellung von G.________ und den Zeitpunkt der Übertragung der Aktien vom Sachverhalt, wie er in der Anklageschrift geschildert werde, abgewichen. Sie habe auch zu Unrecht eine Vermögensfürsorge- und Treuepflicht des Verwaltungsrats angenommen. Nicht angeklagt worden seien überdies die strafrechtliche Verletzung eines permanenten Herausgabeanspruchs und die Verletzung wirtschaftlichen Eigentums. Aufgrund der schwammigen Umschreibung der ihm vorgeworfenen Unterlassung sei er nicht in der Lage gewesen, sich adäquat zu verteidigen. Ausserdem hätten die kantonalen Instanzen nicht eine Unterlassung angenommen, sondern ihn wegen einer Handlung schuldig gesprochen. Sodann umschreibe die Anklageschrift den Anklagepunkt des Steuerbetruges ungenau. Sie lege namentlich nicht dar, welche gefälschten Urkunden eingebracht worden seien und inwiefern eine Hinterziehungsabsicht bestanden habe. Schliesslich werde auch nicht ansatzweise ausgeführt, in welcher Höhe Steuern hinterzogen worden seien und welche Art Steuern davon betroffen worden sei (Beschwerde S. 108 ff., 116 ff.).