Citation: 7B_835/2023 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz verletze das Verschlechterungsverbot (Art. 391 Abs. 2 Satz 1 StPO). Er sei im Berufungsverfahren wegen eines Verstosses gegen das Tierseuchengesetz verurteilt worden, obwohl ihm dies mit der Anklage nicht zur Last gelegt werde und die Beschwerdegegnerin eine entsprechende Verurteilung nicht verlangt habe. Durch die Berufungserklärung sei der Gegenstand des Verfahrens fixiert worden. Eine spätere Ausdehnung der Berufung sei ausgeschlossen und verstosse gegen die "Dispositionsmaxime". Hingegen beanstandet er nicht, dass sich die für ihn geltende Deklarationspflicht auf das TSG und die TSV (statt wie von der ersten Instanz angenommen, auf das TSchG bzw. die TSchV) stützt.