Citation: 5A_219/2017 E. B

Mit Urteil vom 20. Februar 2012 (berichtigt am 11. Dezember 2012) schied das Regionalgericht Bern-Mittelland die Ehe der Parteien und regelte die Nebenfolgen. Dagegen erhoben beide Parteien Berufung an das Obergericht des Kantons Bern. Das Obergericht vereinigte die Verfahren und trat mit einem Teilentscheid vom 23. Oktober 2013 auf verschiedene Begehren der Beschwerdegegnerin nicht ein. Mit Entscheid vom 28. April 2015 verurteilte das Obergericht den Beschwerdeführer dazu, der Beschwerdegegnerin das Aktienzertifikat Nr. 3 der C.________ Holding AG über 1'800 Namenaktien (Nr. xxx bis yyy) innert neunzig Tagen nach Rechtskraft dieses Urteils zu übergeben (Ziff. 3). Die Beschwerdegegnerin wurde verpflichtet, dem Beschwerdeführer aus Güterrecht Fr. 1'107'702.-- zu bezahlen (Ziff. 4). Die erstinstanzlichen Gerichtskosten von Fr. 81'725.60 wurden den Parteien je hälftig auferlegt (Ziff. 7) und die erstinstanzlichen Parteikosten wettgeschlagen (Ziff. 8). Die Gerichtskosten des Berufungsverfahrens von Fr. 100'000.-- wurden im Umfang von Fr. 33'333.-- der Beschwerdegegnerin und im Umfang von Fr. 66'667.-- dem Beschwerdeführer auferlegt (Ziff. 9). Zudem wurde der Beschwerdeführer zur Zahlung einer Parteientschädigung von Fr. 49'023.-- an die Beschwerdegegnerin verpflichtet (Ziff. 10). Gegen dieses Urteil erhob der Beschwerdeführer am 1. Juni 2015 Beschwerde in Zivilsachen an das Bundesgericht. Mit Urteil 5A_454/2015 vom 5. Februar 2016 hiess das Bundesgericht die Beschwerde gut, soweit es darauf eintrat. Es hob die Ziff. 3 und 4 sowie 7 bis 10 des obergerichtlichen Entscheids vom 28. April 2015 auf und wies die Angelegenheit zu neuer Beurteilung an das Obergericht zurück. Mit Verfügung vom 22. August 2016 gab das Obergericht den Parteien Gelegenheit, sich zum Urteil des Bundesgerichts zu äussern. Der Beschwerdeführer beantragte am 14. November 2016, die Beschwerdegegnerin sei zu verurteilen, ihm die gemäss Aktienbuch auf ihren Namen lautenden Namenaktien der C.________ Holding AG zu übertragen und ihm die in ihren Händen sich befindlichen Titel auf seinen Namen indossiert herauszugeben. Die Beschwerdegegnerin sei ausserdem zu verurteilen, ihm aus den von ihr seit Klageeinreichung bis zur rechtskräftigen Erledigung des Ehescheidungsverfahrens bzw. bis zur Herausgabe der Aktien vereinnahmten Erträgnissen (Dividenden, Kapitalherabsetzung, Gewinnanteile, Erfolgsbeteiligungen etc.) aus den Aktien der C.________ Holding AG sowie aufgrund der von ihr vorgenommenen Entäusserungen (Zahlung an C1.________ AG von Fr. 1,7 Mio. sowie Übertragung von hundert Aktien der C.________ Holding AG an die M.________ SA) einen Betrag in noch zu beziffernder Höhe zu bezahlen, eventuell gemäss richterlicher Bestimmung. Die übrigen Nebenfolgen der Scheidung seien gerichtlich zu regeln. Die Prozesskosten des Verfahrens bis zum obergerichtlichen Entscheid vom 28. April 2015 seien der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. Die Beschwerdegegnerin beantragte am 14. November 2016 die Bestätigung des Urteils des Obergerichts vom 28. April 2015, wobei inzwischen erfolgte Zahlungen berücksichtigt werden müssten. In einem zweiten Schriftenwechsel hielten die Parteien an ihren Anträgen fest. Mit Entscheid vom 10. Februar 2017 stellte das Obergericht fest, dass die Ziff. 1, 2, 5 und 6 seines Entscheids vom 28. April 2015 in Rechtskraft erwachsen sind (Ziff. 1). Es verurteilte den Beschwerdeführer dazu, der Beschwerdegegnerin das Aktienzertifikat Nr. 3 der C.________ Holding AG über 1'800 Namenaktien (Nr. xxx bis yyy) innert neunzig Tagen nach Rechtskraft dieses Urteils zu übergeben (Ziff. 2). Die Beschwerdegegnerin schulde dem Beschwerdeführer aus Güterrecht Fr. 1'107'702.--, wobei dieser Betrag bereits bezahlt sei (Ziff. 3). Die erstinstanzlichen Gerichtskosten von Fr. 81'725.60 wurden den Parteien je hälftig auferlegt (Ziff. 4) und die erstinstanzlichen Parteikosten wettgeschlagen (Ziff. 5). Die Gerichtskosten des Berufungsverfahrens von Fr. 100'000.-- wurden im Umfang von Fr. 33'333.-- der Beschwerdegegnerin und im Umfang von Fr. 66'667.-- dem Beschwerdeführer auferlegt (Ziff. 6). Zudem wurde der Beschwerdeführer zur Zahlung einer Parteientschädigung von Fr. 54'395.40 an die Beschwerdegegnerin verpflichtet, wobei hievon Fr. 49'023.-- schon bezahlt seien (Ziff. 7).