Citation: 1P.116/2007 27.07.2007 E. 1

Nach der Praxis des Bundesgerichts ist der durch eine angeblich strafbare Handlung Geschädigte grundsätzlich nicht legitimiert, gegen die Einstellung eines Strafverfahrens staatsrechtliche Beschwerde zu erheben. Der Geschädigte hat an der Verfolgung und Bestrafung des Täters nur ein tatsächliches und mittelbares Interesse, indes kein rechtlich geschütztes Interesse im Sinne von Art. 88 OG. Etwas anderes gilt für das Opfer gemäss dem Bundesgesetz über die Hilfe an Opfer von Straftaten (OHG). Gemäss Art. 8 Abs. 1 lit. b OHG kann das Opfer den Entscheid eines Gerichts verlangen, wenn das Verfahren eingestellt wird. Es kann ferner den betreffenden Gerichtsentscheid nach Art. 8 Abs. 1 lit. c OHG mit den gleichen Rechtsmitteln anfechten wie der Beschuldigte, wenn es sich bereits vorher am Verfahren beteiligt hat und soweit der Entscheid seine Zivilansprüche betrifft oder sich auf deren Beurteilung auswirken kann. Art. 8 Abs. 1 lit. c OHG geht insoweit als "lex specialis" Art. 88 OG vor. Die Legitimation des Opfers zur staatsrechtlichen Beschwerde ist insoweit auf materiellrechtliche Fragen erweitert (BGE 128 I 218 E. 1.1, mit Hinweisen). Nach Art. 2 Abs. 2 OHG werden die Eltern des Opfers dem Opfer gleichgestellt. Der angefochtene Entscheid kann sich auf die Beurteilung von Zivilansprüchen auswirken. Bei dieser Sachlage ist der Beschwerdeführer als Vater des tödlich verunfallten B.X.________ zur Rüge wegen willkürlicher Beweiswürdigung und willkürlicher antizipierter Beweiswürdigung legitimiert. Die gegen den Entscheid des Einzelrichters vom 28. Dezember 2006 gerichtete Beschwerde beurteilt sich nach dem Bundesgesetz über die Organisation der Bundesrechtspflege (Art. 132 Abs. 1 BGG). Auf die staatsrechtliche Beschwerde ist einzutreten.