Citation: 2C_298/2014 E. 7

Zu prüfen bleibt, ob die Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung verhältnismässig ist (BGE 135 II 377 E. 4.3 S. 381). Der Beschwerdeführer lebte im Zeitpunkt des angefochtenen Urteils seit gut zehn Jahren in der Schweiz. Nach der Rechtsprechung kommt der Zeit des illegalen Aufenthalts (hier vom 15. Oktober 2008 bis zur Heirat am 9. Januar 2009) sowie des Aufenthalts, welcher aus der aufschiebenden Wirkung eines Rechtsmittels resultiert (hier die Zeit vom 31. Oktober 2012 bis 17. Februar 2014), nur untergeordnete Bedeutung zu (BGE 137 II 1 E. 4.3 S. 8). Für die Verhältnismässigkeit sind somit ungefähr achteinhalb Jahre "voll" anzurechnen; die eineinviertel Jahre bis zum angefochtenen Urteil fallen weniger stark ins Gewicht. Die Dauer der Anwesenheit kann zwar nicht als kurz bezeichnet werden. Indessen war der Beschwerdeführer bereits 29 Jahre alt, als er in die Schweiz kam, so dass eine Wiedereingliederung in Bangladesch problemlos möglich ist. Die Rückkehr dorthin ist dem Beschwerdeführer, welcher in der Schweiz keine familiären Anknüpfungspunkte hat und sowohl beruflich als auch wirtschaftlich mangelhaft integriert ist, ohne weiteres zumutbar.