Citation: 2P.264/2004 09.02.2005 E. A

Der Zweckverband für Abfallverwertung im Bezirk Y.________ eröffnete mit Ausschreibung vom 28. November 2003 ein Vergabeverfahren für die Entsorgung von Rauchgasreinigungsrückständen der Kehrichtverbrennungsanlage Y.________. Gemäss den abgegebenen Ausschreibungsunterlagen werden in dieser Kehrichtverbrennungsanlage pro Jahr rund 60'000 Tonnen Abfall verbrannt. Aus dem Verbrennungs- und Rauchgasreinigungsprozess fallen im selben Zeitraum ca. 1'800 Tonnen Rauchgasreinigungsrückstände zur Entsorgung an. Diese teilen sich in 1'500 Tonnen Flugasche und 300 Tonnen Rückstände aus der Abwasserbehandlung (Schlamm) auf. Der ausgeschriebene Auftrag umfasste sowohl den Abtransport der Flugasche bzw. des Schlamms als auch die "Behandlung und/oder Deponierung" der betreffenden Rauchgasreinigungsrückstände; dies für die Dauer von zwei Jahren. Innert Frist gingen fünf Offerten ein, darunter diejenigen der X.________AG, und der Z.________AG, zum exakt gleichen Preis von Fr. 1'065'000.--. Diese Angebote erwiesen sich auch als die beiden günstigsten. Sie unterschieden sich aber in der Art und Weise, wie der Entsorgungsauftrag erfüllt werden sollte: Die X.________AG beabsichtigte, die Rückstände in einem Zement-Wasser-Gemisch zu binden und sie anschliessend auf die Deponie Tännlimoos (Baar [ZG]) zu bringen, wo sie endgelagert werden sollten. Die Z.________AG sah demgegenüber vor, die Rückstände in grosse Pakete ("Big Bags") abzufüllen und diese danach der Endlagerung in der Untertagdeponie Herfa-Neurode (Teil eines Kali-Salz-Bergwerks in Deutschland) zuzuführen. Am 26. Februar 2004 beschloss die Betriebskommission des Zweckverbands, den Auftrag an die Z.________AG zu vergeben. Diesen Entscheid eröffnete sie den Beteiligten am 27. Februar 2004.