Citation: 2C_515/2020 E. 1.2

1.2. Das Verwaltungsgericht des Kantons St. Gallen hielt am 24. Juni 2020 fest, es habe aufgrund der Akten als ausgewiesen zu gelten, dass bei C.A.________ ein besonderer Förderbedarf bestehe. Die Zuweisung in die Kleinklasse sei nach den übereinstimmenden, schlüssig und überzeugend begründeten Beurteilungen der beteiligten Lehrpersonen, des Schulpsychologen, der Schulischen Heilpädagogin sowie des vorinstanzlichen Experten sachlich gerechtfertigt und geboten. Ein milderes Mittel scheide "offenkundig" aus, nachdem die verschiedenen Massnahmen der Regelschule (Einschulungsjahr, Unterstützung durch die Schulische Heilpädagogin, DAZ-Unterricht, Logopädie Therapie, Anordnung der Psychomotorik Therapie) nicht den gewünschten Erfolg gezeitigt hätten. Weil C.A.________ wegen der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde die Schule in der (normalen) dritten Klasse besuchen konnte, wies das Verwaltungsgericht die Sache zum Entscheid (Neuverfügung) über die genaue Zuteilung (dritte oder vierte Kleinklasse) an den Schulrat Gossau zurück.