Citation: U 501/05 19.07.2006 E. 1

Nach den medizinischen Akten, insbesondere gemäss polydisziplinärer Expertise des Zentrums für Medizinische Begutachtung in (ZMB-Gutachten vom 2. September 2004), ist davon auszugehen, dass die Versicherte nach dem Unfall ein multifaktorielles Fibromyalgiesyndrom mit Spannungskopfschmerzen entwickelte. Ob diese über den 31. August 2004 hinaus geklagten gesundheitlichen Beschwerden in einem für die Leistungspflicht des Unfallversicherers zunächst vorausgesetzten natürlichen Kausalzusammenhang (BGE 119 V 337 Erw. 1, 118 V 289 Erw. 1b je mit Hinweisen) mit dem Unfall stehen, kann hier offen bleiben. Streitig ist einzig die Adäquanz des Kausalzusammenhanges zwischen dem Unfallereignis einerseits sowie den ab 1. September 2004 persistierenden Gesundheitsstörungen und der darauf zurückzuführenden Behandlungsbedürftigkeit sowie Arbeits- und Erwerbsunfähigkeit andererseits. Die zur Beurteilung dieser Frage rechtsprechungsgemäss erforderlichen Grundsätze hat das kantonale Gericht in allen Teilen zutreffend dargelegt. Es betrifft dies die Adäquanzprüfungen bei psychogenen Unfallfolgen (BGE 115 V 133) sowie bei Folgen von Distorsionsverletzungen der Halswirbelsäule (HWS; BGE 117 V 359), insbesondere bei Beschwerdebildern, in denen die psychische Seite klar im Vordergrund steht (BGE 123 V 99 Erw. 2a). Darauf wird verwiesen.