Citation: 1B_17/2017 E. 1

Bei der Regionalen Staatsanwaltschaft Emmental-Oberaargau ist eine Strafuntersuchung wegen Drohung, Nötigung, falscher Anschuldigung etc. gegen B.________, C.________ und die D.________ AG hängig. Mit Verfügung vom 1. September 2016 stellte die zuständige Staatsanwältin die Einstellung des Verfahrens in Aussicht und setzte den Verfahrensbeteiligten Frist zur Einreichung weiterer Beweisanträge. Am 17. September 2016 verlangte der Privatkläger A.________ u.a. eine Parteianhörung unter Gewährung des Partei- und Fragerechts und die Herausgabe der Akten in Bezug auf die Gesundheitsprüfungen des beschuldigten C.________. Ferner beantragte er die Einsetzung einer unabhängigen ausserkantonalen Untersuchungsbehörde, da die "massive Befangenheit" der Staatsanwaltschaft Emmental-Oberaargau zu gross sei. Die Staatsanwaltschaft leitete das Schreiben des Privatklägers am 8. November 2016, nachdem sie dessen Beweisanträge am 7. November 2016 abgelehnt hatte, an die Beschwerdekammer in Strafsachen des Obergerichts des Kantons Bern weiter. Der Privatkläger hielt in seiner Eingabe vom 28. November 2016 an seinem Antrag auf Einsetzung einer unabhängigen ausserkantonalen Staatsanwaltschaft fest, führte aber gleichzeitig aus, kein Ausstandsgesuch gestellt zu haben. Die Beschwerdekammer in Strafsachen des Obergerichts des Kantons Bern wies mit Beschluss vom 9. Dezember 2016 das Ausstandsgesuch ab, soweit sie darauf eintrat. Zur Begründung führte sie zusammenfassend aus, dass der Privatkläger unmissverständlich die Staatsanwaltschaft der Region Emmental-Oberaargau abgelehnt und die Einsetzung einer unabhängigen ausserkantonalen Untersuchungsbehörde verlangt habe. Die Einsetzung einer ausserkantonalen Untersuchungsbehörde bedürfe der vorgängigen Feststellung der Befangenheit der eigentlich zuständigen Behörde. Seine Eingabe sei deshalb, trotz seinen Ausführungen in seiner Eingabe vom 28. November 2016, als Ausstandsgesuch entgegenzunehmen. Die Ausführungen des Privatklägers könnten indessen keinen Ausstandsgrund begründen. Es seien keine Verfahrensfehler erkennbar, die den Anschein der Befangenheit oder ein Misstrauen in die Unvoreingenommenheit in objektiver Weise begründen würden.