Citation: 8C_327/2013 E. 3.3

3.3. Daran ändern auch die Einwände des Versicherten nichts. Er legt nicht dar, inwiefern die erstinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen offensichtlich unrichtig seien oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruhten. Soweit er vorbringt, gemäss Gutachten vom 14. Juli 2011 könne er nicht sofort in einem Pensum von 50 % arbeiten, sondern mit einem solchen von 20 %, maximal 40 % beginnen und dieses allmählich steigern, weshalb er zumindest vorübergehend Anspruch auf eine ganze Invalidenrente habe, kann ihm nicht gefolgt werden. Im genannten Gutachten wird ausgeführt, die Arbeitsfähigkeit sei aufgrund einer Kombination von Symptomen und Störungen um 50 % eingeschränkt; ein direkter Einstieg mit 50 % erscheine aus der klinischen Erfahrung heraus nach langer Arbeitsabstinenz eher unwahrscheinlich. Ein Einstieg mit 20 oder höchstens 40 % bringe in der Regel nachhaltigeren Erfolg. Sollte ein solcher Wiedereinstieg gelingen, wäre auch eine weitere Steigerung nicht ausgeschlossen. Damit bestätigen die Gutachter, dass es dem Versicherten zumutbar ist, - weiterhin - in einer seinen orthopädischen Beschwerden angepassten Tätigkeit zu 50 % zu arbeiten. Diese Beurteilung lag schon der Verfügung vom 22. September 2008 zugrunde, weshalb die Vorinstanz zu Recht feststellte, eine die Arbeitsfähigkeit massgeblich weiter einschränkende Verschlechterung des Gesundheitszustandes sei nicht ausgewiesen. Auch wenn die diagnostizierte psychische Gesundheitsschädigung erst nach Erlass der ursprünglichen Rentenverfügung hinzugekommen wäre, ist die entsprechende Arbeitsunfähigkeit von 50 % nicht additiv zu den orthopädisch begründeten Einschränkungen, weshalb die Vorinstanz die Frage, ob der Versicherte bereits im Zeitpunkt des Rentenbeginns an einer solchen litt, offen lassen durfte. Bei der Beurteilung der Frage, ob ein Revisionsgrund vorliegt, ist auch die Empfehlung des psychiatrischen Gutachters für einen allmählichen Wiedereinstieg ins Berufsleben nicht von Belang, ist doch die Tatsache, dass der Beschwerdeführer überhaupt keiner Erwerbstätigkeit nachgeht und daher wieder eingegliedert werden muss, invaliditätsfremd. Schliesslich ist auf das Argument, die der rentenzusprechenden Verfügung zu Grunde liegende Einschätzung des Invaliditätsgrades beruhe auf einem zu tiefen Valideneinkommen, nicht weiter einzugehen. Diese Verfügung ist längst in Rechtskraft erwachsen. Es wird zu Recht auch nicht vorgebracht, die Verhältnisse hätten sich in erwerblicher Hinsicht seither wesentlich verändert. Auch diesbezüglich liegt kein Revisionsgrund vor.