Citation: 1C_265/2022 E.

Die D.________ AG (Beschwerdegegnerin) beantragt, auf die Beschwerde sei nicht einzutreten, eventualiter sei sie abzuweisen. Das Verwaltungsgericht sowie das Bau- und Umweltdepartement des Kantons St. Gallen schliessen auf Abweisung der Beschwerde. Das Bundesamt für Umwelt (BAFU) äussert sich zur gewässerschutzrechtlichen Bewilligungspflicht, ohne einen Antrag zu stellen. Das Bundesamt für Kultur (BAK) kommt zum Ergebnis, die Auseinandersetzung mit dem Ortsbildschutz sei unvollständig gewesen; insbesondere hätten die Auswirkungen des Abrisses des Einfamilienhauses auf die Baugruppe 0.4 und die Bedeutung der Verbauung der U-Ri IV auf das Ortsbild von nationaler Bedeutung, vor allem die Fernwirkung beim Blick vom Ortszentrum aus, analysiert werden müssen. Die Parteien äussern sich im weiteren Schriftenwechsel zu den Stellungnahmen der Bundesämter und halten an ihren Anträgen fest. Die kantonale Denkmalpflege äussert sich zur Vernehmlassung des BAK. Die Beschwerdeführenden teilen mit, im Februar 2023 sei eine Schutzvereinbarung zwischen ihnen, dem Kanton St. Gallen und der Gemeinde Walenstadt abgeschlossen worden, wonach es sich beim Gebäude "Schlössli" sowie der Gartenanlage auf dem Grundstück Nr. 659 um einen Schutzgegenstand von kantonaler Bedeutung handle. Die Beschwerdegegnerin hält dies für ein unzulässiges echtes Novum und weist darauf hin, dass sie Rekurs gegen die Schutzvereinbarung erhoben habe.