Citation: 2C_935/2017 E. B

Am 21. Dezember 2016 reiste A.C.________ in die Schweiz ein. Am 8. Februar 2017 ersuchte er erneut darum, ihm eine Aufenthaltsbewilligung im Familiennachzug zu erteilen. Das Amt für Migration des Kantons Zürich lehnte dies am 10. März 2017 ab. Es ging davon aus, dass das sicherheitspolizeilich begründete öffentliche Interesse an der Bewilligungsverweigerung wegen der begangenen Straftaten derzeit das private Interesse an einem gemeinsamen Verbleib des Ehepaars bzw. der Familie in der Schweiz noch überwiege. Die Rekursabteilung der Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich teilte diese Ansicht am 8. Juni 2017. Die hiergegen eingereichte Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich am 20. September 2017 ab. Es hielt fest, dass A.C.________ sich ohne wesentliche Änderung der Sachlage "während den nächsten zwei Jahren weiterhin im Rahmen von bewilligungsfreien Kurzaufenthalten in der Schweiz zu bewähren" habe, bevor die Erteilung der Aufenthaltsbewilligung wieder definitiv ins Auge gefasst werden könne. A.C.________ verliess das Land, nachdem der Präsident des Verwaltungsgerichts am 12. Juli 2017 sein Gesuch abgewiesen hatte, den Ausgang des Bewilligungsverfahrens in der Schweiz abwarten zu dürfen.