Citation: 5A_187/2021 E. 6.4.2

6.4.2. Das Abstellen auf ein nicht schlüssiges Gutachten kann gegen Art. 9 BV verstossen (BGE 146 IV 114 E. 2.1; 138 III 193 E. 4.3.1). Die Beschwerdeführer vermögen nun aber keine Willkür darzutun, indem sie auf ihre Privatgutachten verweisen, die ohne nähere Begründung einen tieferen Wert als der gerichtlich bestellte Gutachter annehmen. Der Makler N.________ bestätigt schriftlich, was die Beschwerdeführer behauptet haben und erstattet damit kein Privatgutachten (Beilage 2 der Eingabe der Beschwerdeführer vom 29. August 2016). Der Bericht des Maklers O.________ enthält immerhin Ausführungen zum "richtigen" Preis und andere wichtige Überlegungen. In der Bewertung der einzelnen Objekte aber fehlt die Angabe von inhaltlich nachvollziehbaren Gründen, weshalb die vom Gerichtsgutachter eingesetzten Kubikmeterpreise jeweilen "sehr hoch" oder "zu hoch" und die geschätzten Marktpreise gegenüber den gutachterlichen allesamt tiefer sein sollen (Beilage 1 der Eingabe der Beschwerdeführer vom 29. August 2016). Die auf Privatgutachten gestützte Darstellung der Beschwerdeführer stimmt insoweit mit den von den Sachgerichten gezogenen Schlüssen nicht überein, doch belegt allein dieser Umstand keine Willkür (BGE 140 III 264 E. 2.3; 144 III 264 E. 6.2.3).