Citation: 8C_252/2007 16.05.2008 E. 5.1

5.1.1 SUVA und Vorinstanz verneinten die adäquate Kausalität in Anwendung der Rechtsprechung zu den psychogenen Unfallfolgen. Gemäss der vorinstanzlichen Auffassung ist keines der entsprechenden Adäquanzkriterien (BGE 115 V 133 E. 6c/aa S. 140) erfüllt. 5.1.2 Die Versicherte vertritt die Auffassung, die Adäquanz sei nach Massgabe der Schleudertrauma-Praxis (BGE 117 V 359 ff.) - mithin ohne Differenzierung zwischen physischen und psychischen Komponenten - zu beurteilen, was zu deren Bejahung führe. In der Beschwerde beruft sie sich einzig auf das Adäquanz-Kriterium der weiterhin bestehenden 100%ige Arbeitsunfähigkeit. In der ergänzenden Eingabe vom 21. April 2008 macht sie geltend, die Kriterien gemäss dem Urteil BGE U 394/06 seien zumindest teilweise erfüllt. Die von ihr erlittenen Verletzungen seien als erheblich zu bezeichnen. Die ärztliche Behandlung dauere nach wie vor an und sei zweifellos sehr belastend. Sie habe wiederholt versucht, eine Erwerbstätigkeit wieder aufzunehmen, sei allerdings immer wieder gescheitert, weil die gesundheitlichen Beschwerden zu gross gewesen seien. die von ihr geklagten Beschwerden seien mithin adäquat unfallkausal. 5.2 Ob die Adäquanz-Prüfung nach BGE 115 V 133 zu erfolgen hat, kann indessen dahingestellt bleiben. Denn auch unter Anwendung der in BGE 117 V 359 ff. und 369 ff. dargelegten, mit BGE U 394/06 (E. 10) modifizierten Grundsätze ist die adäquate Kausalität zu verneinen, wie die folgenden Erwägungen zeigen.