Citation: 8C_63/2014 E. 7.2

7.2. Die auf Rückweisung durch das Bundesgericht hin vorgenommene Bemessung des Honorars durch die Vorinstanz ist nachvollziehbar und schenkt der vom Beschwerdeführer geäusserten Kritik insofern Beachtung, als der Abzug von der Grundpauschale infolge Nichtdurchführung einer Verhandlung von 15 auf 10 % und derjenige wegen späten Beitritts in das Verfahren von 50 auf 25 % gesenkt wurde. Die zugesprochene Grundentschädigung von knapp Fr. 1'690.- deckt unter Annahme eines Mindeststundenansatzes für unentgeltliche anwaltliche Vertretung von Fr. 180.- denn auch rund zehn Honorarstunden ab, was einem gegenüber der erstmaligen Bemessung um vier Stunden erhöhten Ansatz entspricht. Die Wertung des kantonalen Gerichts, es handle sich um einen IV-Rentenprozess mittelschweren Grades, welcher eine mittlere Grundpauschale indiziere, ist nicht zu beanstanden, auf jeden Fall aber nicht geradezu willkürlich. Es ist nicht ersichtlich, inwiefern das konkrete Verfahren - auch vor dem Hintergrund der mit gerichtlichem Beschluss vom 6. März 2012 angedrohten reformatio in peius - eine vergleichsweise überdurchschnittliche zeitliche Belastung mit sich gebracht hätte. Die vorhandene Aktenlage weist einen für derartige Verfahren üblichen Umfang auf und strittig war einzig die Ermittlung der Rente. An diesem Ergebnis vermag der Umstand, dass der Beschwerdeführer auf Grund des von ihm errechneten Zeitaufwands ein weit höheres Honorar fordert, nichts zu ändern. Massgebend sind nicht die faktischen, sondern die objektiv notwendigen Aufwendungen. Wie die Vorinstanz zutreffend festgehalten hat, wurde der Beschwerdeführer erst nach Abschluss des Schriftenwechsels als unentgeltlicher Rechtsbeistand eingesetzt und hatte sich daher lediglich zu der angekündigten Schlechterstellung vernehmen zu lassen. Er konnte seine Stellungnahme mithin auf die Frage beschränken, ob an der Beschwerde festgehalten werde oder nicht. Dass seine Ausführungen vom 21. Juni 2012 geeignet waren, die drohende reformatio in peius abzuwenden, rechtfertigt allein noch keine 14-seitige Eingabe. Nach dem Gesagten erweisen sich die Erwägungen im angefochtenen Entscheid als bundesrechtskonform und sind zu schützen.