Citation: 9C_445/2020 E. 4.2.3

4.2.3. Zur Frage, ob sich der psychische Gesundheitszustand verschlechtert habe, legte die Vorinstanz dar, dass einzig neue objektive Befunde, die sich auf die Rollstuhlbedürftigkeit auswirkten, massgebend seien. So stellte sie nach Würdigung der medizinischen Akten fest, unter revisionsrechtlichem Gesichtswinkel lägen nur unerhebliche unterschiedliche Beurteilungen desselben Sachverhaltes vor. Lediglich mit dem Hinweis auf eine depressive Episode mittleren bis schweren Grades sowie auf eine komplexe posttraumatische Belastungsstörung mit monatelangen Aufenthalten in psychosomatischen Kliniken vermag der Versicherte nicht (substanziiert) aufzuzeigen, dass sich der Gesundheitszustand entgegen den vorinstanzlichen Feststellungen in Bezug auf die Rollstuhlbedürftigkeit geändert haben soll.