Citation: I 695/05 01.02.2006 E. 3

Gemäss MEDAS-Gutachten vom 6. Januar 2004 ist die Arbeitsfähigkeit aus rheumatologischer Sicht durch ein funktionell-mechanisches spondylogenes Syndrom ohne Hinweise auf Neurokompression (bei Multietagendegeneration der Hals- und Lumbalwirbelsäule, Diskusprotrusion Segment C5/6, Arthrose C4/5 und C3/4; Status nach Operation einer lumbalen Diskushernie) und psychisch durch eine rezidivierende depressive Störung, derzeit mittelschwere depressive Episode, eingeschränkt. Nach Auffassung der Gutachter ist die zuletzt ausgeübte Tätigkeit einer Serviceangestellten deshalb ungeeignet. Hingegen ist eine rückenschonende, wechselbelastende Tätigkeit mit bestimmten Einschränkungen an 4 Stunden im Tag zumutbar, wobei eine leichte Leistungseinschränkung aus psychischen Gründen besteht. Die MEDAS-Expertise erfüllt die an einen beweiswertigen Arztbericht zu stellenden Anforderungen (BGE 125 V 352 Erw. 3a mit Hinweis), weshalb mit Vorinstanz und Verwaltung darauf abzustellen ist. Auch die Versicherte stellt die fachärztlichen Aussagen nicht grundsätzlich in Frage. Vielmehr macht sie wie schon im kantonalen Verfahren eine seit der MEDAS-Begutachtung eingetretene gesundheitliche Verschlechterung geltend. Dass sich eine solche Entwicklung im zu beurteilenden Zeitraum bis zum Erlass des Einspracheentscheides vom 15. Februar 2005 (vgl. Erw. 1.1 hievor) ergeben hat, schliesst die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid aus. Dies ist nicht zu beanstanden, zumal die Aussagen im Bericht des behandelnden Psychiaters vom 20. September 2004 zur Restarbeitsfähigkeit im Wesentlichen mit denjenigen der MEDAS-Gutachter übereinstimmen und gemäss dem letztinstanzlich aufgelegten Attest des Hausarztes vom 29. September 2005 die Arbeitsunfähigkeit seit 29. Oktober 2001 auf 50 % anzusetzen ist.