Citation: 4A_412/2019 E. 6.1.6

6.1.6. Auch mit Blick auf das Bodengefälle bei der Eingangstüre und an der Fassade habe die Beschwerdeführerin es aus Sicht der Vorinstanz unterlassen, in genügender Weise zu behaupten, dass die Beschwerdegegnerin bei der Planung Fehler gemacht habe. Ihre diesbezüglichen Ausführungen seien auf die Leitplanung und nicht die Planung der Beschwerdegegnerin bezogen gewesen. Zudem habe sie die Behauptung der Beschwerdegegnerin, die verbindliche Vorgabe der Beschwerdeführerin für das Gefälle habe bei 2.1 % gelegen, nicht substanziiert bestritten. Sie äussere sich zudem nur hinsichtlich des (angeblich) ausgeführten Gefälles und schliesse daraus direkt auf die Planung. Auch ihre Vorbringen zur angeblich fehlerhaften Bauleitung seien unsubstanziiert, habe sie doch nicht ausgeführt, wo der angebliche Fehler bei der Filiale R.________ vorliege. Im Übrigen würden die Überwachungspflichten der Beschwerdegegnerin nicht so weit gehen, dass diese das Gefälle auf dem ganzen Grundstück flächendeckend nachmessen müsse.