Citation: 4D_103/2024 E. 3.4.2

3.4.2. Im Übrigen ist die Beschwerdeführerin darauf hinzuweisen, dass die Bemessung der Pönale nach Art. 337c Abs. 3 OR ein Ermessensentscheid ist, bei dessen Überprüfung sich das Bundesgericht zurückhält (Urteil 4A_546/2023 vom 13. Mai 2024 E. 5.8). Vorliegend kommt hinzu, dass gegen das angefochtene Urteil nur die subsidiäre Verfassungsbeschwerde gegeben ist. Die Beschwerdeführerin müsste also darlegen, dass bei der vorinstanzlichen Bemessung verfassungsmässige Rechte wie beispielsweise das Willkürverbot verletzt worden sind. Dafür genügt es nicht, wenn sie bloss behauptet, die Bemessung der Pönale sei willkürlich. Vielmehr müsste sie klar und detailliert anhand der vorinstanzlichen Erwägungen aufzeigen, dass die Bemessung der Pönale offensichtlich unhaltbar ist, mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft. Dies gelingt der Beschwerdeführerin nicht. Stattdessen plädiert sie über weite Strecken, als ob ihre Eingabe als Beschwerde in Zivilsachen zu behandeln wäre. Darauf ist nicht einzutreten.