Citation: 8C_377/2023 E. 8.1

8.1. Die Vorinstanz erachtet die vom Gutachter angenommene Verschlechterung des Gesundheitszustands nach Abschluss der Eingliederungsmassnahmen im April 2019 als nicht erstellt. Es sei vielmehr davon auszugehen, dass der Beschwerdeführerin nach Abschluss der Eingliederungsmassnahmen im April 2019 die Aufnahme einer Tätigkeit bei einer wohlwollenden Arbeitgeberin im angestammten kaufmännischen Bereich zu mindestens 70 % zumutbar gewesen wäre. Mithin habe durch die Eingliederungsmassnahmen eine Steigerung der Arbeitsfähigkeit um mindestens 20 % erreicht werden können. Sie bestätigte damit die Auffassung der IV-Stelle, welche sich ihrerseits auf eine RAD-Aktenbeurteilung vom 6. Februar 2020 stützt.