Citation: 1P.337/2003 16.06.2003 E. A

Mit Verfügung vom 30. April 3002 schloss die Wirtschaftsabteilung des Untersuchungsrichteramts des Kantons Zug die Strafuntersuchung gegen X.________ ab und überwies sie wegen gewerbsmässigem Betrug und weiteren Delikten an die Staatsanwaltschaft des Kantons Zug. Dagegen erhob X.________ am 12. Mai 2003 Beschwerde bei der Justizkommission des Obergerichts des Kantons Zug mit dem Antrag, die Überweisungsverfügung vom 30. April 2003 sei aufzuheben und die Strafuntersuchung gegen ihn sei an das Untersuchungsrichteramt zur rechtmässigen Durchführung zurückzuweisen. Er machte im Wesentlichen gelten, das Schlussverhör habe aus gesundheitlichen Gründen nicht zu Ende geführt werden können und er habe keine Möglichkeit gehabt, die Akten einzusehen und in Absprache mit dem amtlichen Verteidiger Ergänzungsfragen zu stellen. Das Untersuchungsrichteramt habe in Missachtung der §§ 31 und 32 der kantonalen Strafprozessordnung vom 3. Oktober 1940 (StPO) die Strafuntersuchung gegen ihn abgeschlossen und die Akten zur Anklageerhebung an die Staatsanwaltschaft überwiesen. Die Justizkommission des Obergerichts trat auf die Beschwerde mit Beschluss vom 16. Mai 2003 nicht ein, weil nach der am 1. Januar 2003 in Kraft getretenen Revision der Strafprozessordnung gegen die Überweisungsverfügung kein Rechtsmittel mehr gegeben sei.