Citation: 9C_810/2018 E. 5.3

5.3. Die Vorinstanz würdigte diese aus dem Jahr 2015 (Arbeitsverhältnis vom 1. März bis 31. Dezember 2015) oder von Anfang 2016 stammenden Unterlagen sowie das am 23. August 2016 vor dem Friedensrichteramt X.________ bereinigte Arbeitszeugnis dahingehend, dass ein Fehlverhalten der Versicherten, welches ein Verschulden an der Kündigung begründen könnte, nicht ausgewiesen sei. Inwiefern die vom kantonalen Gericht aufgrund der Akten getroffenen tatsächlichen Feststellungen und die von ihm daraus gezogenen Schlüsse offensichtlich unrichtig sein sollen (vgl. E. 1.2), vermag der Beschwerdeführer nicht darzutun. Es ist nicht unhaltbar, dass das kantonale Gericht die konkreten, positiven Angaben zu Arbeit und Verhalten der Versicherten in der Probezeitbeurteilung (als einziger Mitarbeiterbeurteilung) und im ausgehandelten Arbeitszeugnis stärker gewichtete als die erstmals am 27. August 2015 im Zusammenhang mit der Kündigung schriftlich festgehaltenen unbestimmten Vorwürfe und die im vorinstanzlichen Verfahren geäusserten konkreteren Vorhaltungen (Stellungnahme des Vereins vom 3. Februar 2017).