Citation: I 557/00 13.05.2002 E. 1

1.- Die Vorinstanz, welche die zur Beurteilung der Streitsache massgeblichen Gesetzes- und Verordnungsbestimmungen, insbesondere Art. 27bis Abs. 1 IVV in der bis 31. Dezember 2000 gültig gewesenen Fassung, zutreffend dargetan hat, begründet den Anspruch auf eine halbe Rente der Invalidenversicherung ab 1. März 1999 zusammengefasst mit folgender Begründung: Die Anwendung der gemischten Methode mit einem Anteil der Erwerbstätigkeit von 90 % (recte: 0,9 [90 %/100 %]) und einer Einschränkung im Erwerbsbereich von 50 % sowie der Rentenbeginn ab 1. März 1999 seien unbestritten und nicht zu beanstanden. Was die (einzig streitige) Behinderung in der Haushaltführung anbetreffe, sei aufgrund der Schadenminderungspflicht bei deren Ermittlung die Mithilfe von Familienangehörigen im üblichen Umfang zu berücksichtigen. Der Mehraufwand sei für die Invaliditätsbemessung nur relevant, wenn die versicherte Person während einer zumutbaren Normalarbeitszeit im Haushalt nicht mehr alle Arbeiten bewältigen könne und daher in wesentlichem Masse auf Fremdhilfe angewiesen sei. In diesem Sinne könne die Mithilfe der nicht mehr im gleichen Haushalt wohnenden Tochter nicht unter dem Titel Schadenminderungspflicht berücksichtigt werden. Hingegen sei dem Ehemann zuzumuten, seiner behinderten Ehefrau in gewissen Situationen zu helfen. Bei der Bestimmung des Ausmasses dieser Mitarbeit im Haushalt sei sinngemäss in Rechnung zu stellen, dass der Ehegatte (voll) erwerbstätig sei. So verhalte es sich in Bezug auf das Einkaufen und das (Vor-)Kochen am Wochenende anders als unter der Woche, wo diese Arbeiten wenn überhaupt lediglich in beschränktem Masse zumutbar seien. Wie weit die zumutbare Mithilfe des Ehegatten in einem einzelnen Teilbereich, insbesondere bei der gründlichen Reinigung von Küche und Wohnung, gehe, hänge im Übrigen davon ab, inwiefern sie bereits in den anderen Bereichen in Anschlag gebracht worden sei. Unter Berücksichtigung der leidensbedingten funktionellen Einschränkungen (u.a. verminderte Feinmotorik und Kraft in den Händen sowie fehlender Faustschluss der Finger der rechten Hand) sowie der Teilerwerbstätigkeit im Bereich Betreuung Uniformwesen bei der Firma Y.________ AG ermittelte die Vorinstanz eine Behinderung in der Haushaltführung von insgesamt 58,75 %, somit deutlich mehr als die Abklärung vor Ort vom 14. Oktober 1999 ergab. Daraus resultiert ein Invaliditätsgrad von knapp 51 % (0,9 x 50 % + 0,1 x 58,75 %), was Anspruch auf eine halbe Invalidenrente bedeutet (Art. 28 Abs. 1 IVG).