Citation: 6B_279/2024 E. B

Das Strafgericht des Sensebezirks sprach D.B.________ und E.________ am 22. April 2022 von den Vorwürfen der schweren Körperverletzung zum Nachteil von A.B.________ und der fahrlässigen schweren Körperverletzung zum Nachteil deren Schwester, F.________, jeweils gemeinsam begangen, frei. Es sprach D.B.________ und E.________ wegen mehrfacher sexueller Handlungen mit Kindern, (teilweise) gemeinsam begangen, und wegen mehrfacher sexueller Nötigung, gemeinsam begangen, jeweils zum Nachteil von A.B.________, schuldig. E.________ sprach es zudem wegen mehrfacher Pornografie zum Nachteil von A.B.________ schuldig. Unter Einbezug weiterer, vorliegend nicht interessierender Schuldsprüche bestrafte es D.B.________ mit einer Freiheitsstrafe von viereinhalb Jahren und E.________ mit einer Freiheitsstrafe von vier Jahren, jeweils unter Anrechnung der bereits verbüssten Haft. Ausserdem ordnete es für beide Verurteilte eine vollzugsbegleitende ambulante therapeutische Massnahme an. Das Strafgericht stellte weiter fest, dass D.B.________ und E.________ den von A.B.________ geltend gemachten Schadenersatz von Fr. 3'086.-- unter gegenseitiger solidarischer Haftung anerkannt haben, und verpflichtete die zwei Vorgenannten überdies unter solidarischer Haftung zur Zahlung einer Genugtuung von Fr. 50'000.-- an A.B.________. Es wies ferner die Zivilklage von F.________ ab, befand über die Einziehung beschlagnahmter Gegenstände und auferlegte D.B.________ und E.________ je ein lebenslängliches Verbot von beruflichen und organisierten ausserberuflichen Tätigkeiten mit regelmässigem Kontakt zu Minderjährigen. D.B.________ und E.________ fochten das Urteil im Straf- und Zivilpunkt, A.B.________ und F.________ im Schuldpunkt in Bezug auf die Freisprüche sowie im Zivilpunkt an.