Citation: 2C_94/2024 E. 5.4

5.4. Soweit die FINMA sinngemäss vorbringt, die von der Beschwerdeführerin geltend gemachte Verletzung der Art. 8, 9 und 16 ff. VAG liege ausserhalb des Streitgegenstands, kann ihr nicht gefolgt werden. Hätte die Vorinstanz nämlich die Art. 8, 9, 16 und 17-19 VAG im Sinne der Beschwerdeführerin ausgelegt, wäre die Beschwerdeführerin ihrer Pflicht zur Mitwirkung an der Sachverhaltsfeststellung wohl - zumindest weitestgehend - bereits nachgekommen. Der Umfang der Mitwirkungspflicht bei der vom Untersuchungsgrundsatz beherrschten Ermittlung der tatsächlichen Grundlagen für die Beurteilung, ob die von der Beschwerdeführerin beantragten Dividendenausschüttungen zu genehmigen sind oder nicht, hängt folglich davon ab, welchen Sachverhaltselementen Rechtserheblichkeit zukommt, was wiederum davon abhängt, welche Rechtsnormen auf den vorliegenden Fall anwendbar sind (vgl. Urteile 7B_611/2024 vom 13. November 2024 E. 4.2.1; 2C_940/2020 vom 9. August 2021 E. 2.1; 2C_117/2019 vom 7. Juni 2019 E. 2.2.1; KRAUSKOPF / WYSSLING, in: Praxiskommentar VwVG, 3. Aufl. 2023, N. 17 zu Art. 12 VwVG).