Citation: 5A_586/2019 E. 3

Die Beschwerde hat eine Begründung zu enthalten, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt (Art. 42 Abs. 2 BGG), was eine Auseinandersetzung mit der Begründung des angefochtenen Entscheides erfordert (BGE 140 III 115 E. 2 S. 116). Sodann ist zu beachten, dass das Bundesgericht seinem Urteil den von der Vorinstanz festgestellten Sachverhalt zugrunde legt (Art. 105 Abs. 1 BGG). In diesem Bereich kann nur eine offensichtlich unrichtige - d.h. willkürliche, in Verletzung von Art. 9 BV ergangene (BGE 140 III 115 E. 2 S. 117; 143 I 310 E. 2.2 S. 313) - Sachverhaltsfeststellung gerügt werden, wobei hierfür das strenge Rügeprinzip gilt (Art. 97 Abs. 1 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 140 III 264 E. 2.3 S. 266; 141 IV 369 E. 6.3 S. 375). Das bedeutet, dass das Bundesgericht nur klar und detailliert erhobene und belegte Rügen prüft, während es auf ungenügend substanziierte Rügen und rein appellatorische Kritik am Sachverhalt nicht eintritt (BGE 140 III 264 E. 2.3 S. 266; 141 IV 249 E. 1.3.1 S. 253). Die Ausführungen zur Sache sind kaum nachvollziehbar. Ohne erkennbares System werden Sachverhaltsbehauptungen aus eigener Sicht sowie Episoden aus den Gerichtsverhandlungen aneinandergereiht und mit zahlreichen Vorhalten und strafrechtlichen Vorwürfen gegenüber den Gerichtspersonen beider Instanzen, den Rechtsanwälten und dem Beschwerdegegner durchmischt. Die Ausführungen erfolgen rein appellatorisch; Willkürrügen in Bezug auf die Sachverhaltsdarstellung sind mit bestem Willen nicht auszumachen. Ebenso fehlt es in rechtlicher Hinsicht an einer erkennbaren Darlegung, inwiefern das Obergericht Recht verletzt haben soll, insbesondere im Zusammenhang mit der obergerichtlichen Erwägung, für die im Miteigentum stehende Liegenschaft sei die öffentliche Versteigerung anzuordnen, weil offensichtlich keine Seite finanziell in der Lage sei, diese unter Auskauf der Gegenseite zu übernehmen. Auch in Bezug auf die Kostenregelung fehlt es an einer nachvollziehbaren Darlegung, inwiefern diese rechtswidrig sein soll; es wird einzig festgehalten, es stünden keine Mittel zur Verfügung, um diese zu begleichen (S. 7 der Beschwerde), bzw. die Beschwerdeführerin sei zufolge des "umfassenden Fehlverhaltens der Gegenseite von der Kostenseite freizusprechen" (S. 10 und 16 der Beschwerde).