Citation: B 40/02 08.07.2003 E. 3

3.1 Nach Art. 2 FZG haben Versicherte, welche die Vorsorgeeinrichtung verlassen, bevor ein Vorsorgefall eintritt (Freizügigkeitsfall), Anspruch auf eine Austrittsleistung (Abs. 1). Die Vorsorgeeinrichtung bestimmt in ihrem Reglement die Höhe der Austrittsleistung; diese muss mindestens so hoch sein wie die nach den Bestimmungen des vierten Abschnitts berechnete Austrittsleistung (Abs. 2). Bei Spareinrichtungen entsprechen die Ansprüche der Versicherten im Beitragsprimat gemäss Art. 15 Abs. 1 FZG dem Sparguthaben, bei versicherungsmässig geführten Beitragsprimatkassen dem Deckungskapital. Nach Art. 16 Abs. 1 FZG entsprechen die Ansprüche der Versicherten bei Vorsorgeeinrichtungen im Leistungsprimat dem Barwert der erworbenen Leistungen. Bei Austritt aus der Vorsorgeeinrichtung hat laut Art. 17 Abs. 1 FZG die versicherte Person zumindest Anspruch auf die eingebrachten Eintrittsleistungen samt Zinsen sowie auf die von ihr während der Beitragsdauer geleisteten Beiträge samt einem Zuschlag von 4 % pro Altersjahr ab dem 20. Altersjahr, höchstens aber von 100 %. Registrierte Vorsorgeeinrichtungen haben den austretenden Versicherten gemäss Art. 18 FZG jedoch mindestens das Altersguthaben nach Art. 15 BVG mitzugeben. Gemäss Art. 27 Abs. 1 FZG berechnen sich die Eintritts- und die Austrittsleistung nach dem Recht, das zum Zeitpunkt des Eintritts in eine Vorsorgeeinrichtung beziehungsweise des Austritts aus einer solchen gilt. 3.2 Nach § 38 Abs. 2 (in der Fassung gemäss Änderung vom 24. Oktober 1994) der Statuten der Kantonalen Pensionskasse Solothurn vom 3. Juni 1992 entspricht die Freizügigkeitsleistung dem Altersguthaben (Art. 15 FZG). Der Anspruch nach Art. 17 FZG und das Altersguthaben nach BVG sind gewährleistet . Nach Abs. 3 umfasst der Mindestbetrag nach Art. 17 FZG: a. Die eingebrachten Eintrittszahlungen, Freizügigkeitsleistungen und die Zahlungen bei Reallohnerhöhungen, alles samt Zinsen; b. die während der Beitragsdauer von der versicherten Person geleisteten Beiträge ohne Zinsen samt einem Zuschlag von 4 % pro Altersjahr über dem massgebenden Alter 20, höchstens aber von 100 %. Hat die versicherte Person während einer gewissen Zeit nur Risikobeiträge geleistet, fallen diese ausser Betracht.