Citation: 8C_266/2022 E. 5.2

5.2. Von Relevanz sind ferner die Angaben der Stiftung G.________ betreffend das am 1. November 2021 begonnene Arbeitstraining. Demnach arbeite die Beschwerdeführerin speditiv, selbständig, motiviert und kundenorientiert. Erfreulich seien insbesondere ihr Durchhaltevermögen und die Ausdauer in stressigen Situationen mit hoher Gästefrequenz. Ebenso wenig hätten sich spontane Umplanungen vom Buffet in den Service oder umgekehrt als problematisch erwiesen. Vielmehr habe die Beschwerdeführerin eine hohe Flexibilität gezeigt. Eigeninitiative und Ausdauer im Arbeitsalltag seien vorhanden. Auch in den übrigen Ausbildungsbereichen (Fachkompetenz, interne Schule, Methodenkompetenz, Sozial- und Selbstkompetenz, Präsenz/Absenzen/Gesundheit) erfülle sie die Anforderungen vollends. Ihre Einsatzbereitschaft, Motivation und Fähigkeit im Beruf seien als hoch einzuschätzen. Die EFZ-Ausbildung zur Restaurationsfachfrau werde daher klar empfohlen. Ausschlaggebend sei jedoch, dass die Beschwerdeführerin ihre bisherigen Leistungen mittel- und langfristig beibehalten könne, was sich erst nach einer Eingewöhnungsphase von ca. 3-6 Monaten zeige. Falls der Verlauf über einen längeren Zeitraum so stabil bleibe wie bisher, könne sie schrittweise (z.B. mit wochenweisen Aussenpraktika) an den ersten Arbeitsmarkt herangeführt und eingegliedert werden (vgl. Bericht vom 19. Januar 2022).