Citation: 6B_1214/2019 E. 1.1

1.1. Der Beschwerdeführer rügt zunächst, die Vorinstanz stütze sich für ihren Entscheid massgeblich auf unverwertbare Beweismittel, ohne welche der Schuldspruch nicht begründbar gewesen wäre. Dazu gehörten namentlich seine Aussagen anlässlich der Einvernahme vom 20. November 2012, in welcher er erstmals als beschuldigte Person befragt worden sei. In dieser Einvernahme sei ihm nicht in genügender Weise vorgehalten worden, welche Straftaten Gegenstand des Verfahrens bildeten. Die Vorinstanz hätte daher die Frage der Verwertbarkeit dieser Einvernahme nicht offenlassen dürfen, sondern hätte deren Unverwertbarkeit feststellen müssen. Ob er schon aufgrund der ersten Einvernahme vom 10. Oktober 2011, in welcher er als Auskunftsperson befragt worden sei, gewusst habe, welche Vorwürfe im Raum gestanden hätten, sei ohne Bedeutung, da diese Einvernahme von der Vorinstanz zu Recht als unverwertbar erachtet worden sei. Ausserdem sei auch bei dieser Befragung kein genügender Vorhalt erfolgt. Zu Unrecht abgestützt habe sich die Vorinstanz für die Begründung des Schuldspruchs zudem auf die Antworten auf verschiedene Fragen in der Einvernahme vom 6. Mai 2015. Die Antworten dürften aufgrund der Fernwirkung der von der Vorinstanz anerkannten Unverwertbarkeit der Einvernahme vom 10. Oktober 2011 sowie der wegen der Unverwertbarkeit der Vernehmung vom 20. November 2012 ebenfalls nicht verwertet werden. Schliesslich macht der Beschwerdeführer geltend, infolge Verletzung des Teilnahmerechts seien auch die Aussagen des Mitbeschuldigten I.________ vom 10. Dezember 2014 nicht zu seinen Ungunsten verwertbar. Bei materieller Betrachtung seien die Strafuntersuchungen gegen alle drei Täter trotz unterschiedlicher Verfahrensnummern in einem einheitlichen Verfahren geführt worden. Damit hätte ihm in Bezug auf die genannte Einvernahme des Mitbeschuldigten I.________ ein Teilnahmerecht zugestanden. Die Wahrnehmung dieses Rechts sei ihm indes verwehrt worden, weil er über die Einvernahme nicht informiert worden sei (Beschwerde S. 7 ff.).