Citation: 9C_431/2022 E. A

Die 1951 geborene A.________ bezog Ergänzungsleistungen und (kantonalrechtliche) Beihilfen zur Rente der Invaliden- resp. Alters- und Hinterlassenenversicherung (nachfolgend: EL). Im September 2017 leitete die Stadt Zürich, Amt für Zusatzleistungen zur AHV/IV (nachfolgend: Durchführungsstelle) eine Überprüfung des EL-Anspruchs ein. Am 19. Oktober 2017 stellte sie ihre Auszahlungen einstweilen ein. Im Verlauf der Abklärungen erhielt sie insbesondere Kenntnis von einem Vertrag vom 1. resp. 22. Oktober 2010 betreffend den Kauf einer in Marokko gelegenen Wohnung durch A.________ und von einem Vertrag vom 18. resp. 20. November 2017 betreffend die Schenkung dieser Wohnung durch A.________ an eine ihrer Töchter. Die Durchführungsstelle veranschlagte deswegen ab dem 1. Februar 2013 ein zusätzliches Vermögen von Fr. 100'000.- und darauf entfallende anrechenbare Einnahmen. Mit Verfügung vom 29. Januar 2018 hob sie den EL-Anspruch auf den 1. Februar 2013 auf; gleichzeitig verpflichtete sie A.________, ihr die vom 1. Februar 2013 bis zum 31. Oktober 2017 zu Unrecht ausgerichteten EL im Gesamtbetrag von Fr. 54'248.70 (bestehend aus Fr. 25'862.- jährliche Ergänzungsleistungen, Fr. 8'946.70 Vergütungen von Krankheits- und Behinderungskosten, Fr. 1'176.- Beihilfen, Fr. 17'064.- Gemeindezuschüsse, Fr. 1'200.- Einmalzulagen) zurückzuerstatten. Am 13. Juni 2018 erstattete sie Strafanzeige gegen die Versicherte. Das Bezirksgericht Zürich sprach A.________ mit Urteil vom 13. Mai 2019 vom Vorwurf des Betrugs zu Lasten der Durchführungsstelle frei. Diese bestätigte ihre Verfügung vom 29. Januar 2018 mit Einspracheentscheid vom 26. Juli 2021.