Citation: 1A.222/2003 10.03.2004 E. A

Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth, Deutschland, ersuchte mit Schreiben vom 14. Juni 2000 die schweizerischen Behörden um Rechtshilfe in einer Strafuntersuchung, die sie gegen X.________ wegen Verdachts von Steuerdelikten führt. Sie wirft dem Angeschuldigten vor, er habe als Inhaber einer im Handelsregister eingetragenen Firma über Jahre hinweg Umsätze und Gewinne in erheblichem Umfang nicht versteuert, indem er durch falsche und unvollständige Rechnungsstellung umfangreiche Warenlieferungen an seine Kunden nicht als Einnahmen versteuert habe. Die Staatsanwaltschaft führte im Ersuchen aus, es bestehe der Verdacht, dass der grösste Teil der durch diese Manipulationen erwirtschafteten Gelder mit Hilfe von Y.________ in die Schweiz auf Konten bei der Bank Z.________ transferiert worden sei. Sie ersuchte die schweizerischen Behörden, die Geschäftsräume der Bank Z.________ in Basel sowie Wohnung und Geschäftsräume von Y.________ in ... zu durchsuchen und einschlägige Unterlagen zu beschlagnahmen. Das Bundesamt für Justiz bestimmte am 15. August 2000 den Kanton Basel-Landschaft zum Leitkanton in dieser Rechtshilfesache. Am 28. Februar 2003 erliess die Präsidentin des Verfahrensgerichts in Strafsachen des Kantons Basel-Landschaft die Schlussverfügung, in welcher sie festhielt, dass dem Rechtshilfeersuchen im Sinne der Erwägungen entsprochen worden sei und nach Rechtskraft der Verfügung folgende Rechtshilfeakten an die ersuchende Behörde herausgegeben würden: Das Schreiben der Bank Z.________ vom 22. Juli 2002 sowie die von dieser Bank edierten Akten gemäss Aufstellung des Statthalteramtes Arlesheim vom 5. August 2002 (1 blauer Bundesordner: S. 1-565). X.________ erhob gegen die Schlussverfügung Beschwerde beim Kantonsgericht Basel-Landschaft. Mit Beschluss vom 26. August 2003 wies das Kantonsgericht die Beschwerde ab, soweit es darauf eintrat.