Citation: 6B_429/2016 E. 1.4

1.4. Die Rügen des Beschwerdeführers gehen an der Sache vorbei, soweit sie überhaupt den Begründungsanforderungen gemäss Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG genügen. Unzutreffend ist, dass die Vorinstanz aktenkundige Sachbeweise, namentlich die vom Beschwerdeführer am Tatort zurückgelassenen Spuren, nicht berücksichtigt. Diese waren neben den Aussagen der Privatklägerin bei der Rekonstruktion des äusseren Tatgeschehens und dem Nachweis der objektiven Tatbestandsmerkmale entscheidend. Auch hinsichtlich des subjektiven Tatbestandes, ob der Beschwerdeführer beabsichtigte, die Privatklägerin zu vergewaltigen, stützt sich die Vorinstanz neben den Zeugenaussagen auf die aktenkundigen Sachbeweise ab. Sie berücksichtigt namentlich die Vorgehensweise bei der Kontaktaufnahme, sein Verhalten in der Wohnung der Privatklägerin sowie Art und Menge der von ihm verwendeten Droge. Inwieweit die von ihm in der Wohnung hinterlassenen zahlreichen Tatortspuren und sonstigen Indizien entlastend und eine sexuelle Motivation der Tat widerlegen sollen, zeigt der Beschwerdeführer nicht auf und ist auch nicht ersichtlich. Eine unvorsichtige oder dilettantische Tatausführung spricht für sich nicht (zwangsläufig) gegen die vorsätzliche Begehung einer Straftat und lässt die vorinstanzliche Beweiswürdigung nicht als willkürlich erscheinen. Der gerügten Verletzung des rechtlichen Gehörs kommt vorliegend keine über die erhobene Willkürrüge hinausgehende Bedeutung zu. Nicht zutreffend ist, die Vorinstanz verstosse gegen die Unschuldsvermutung respektive den Grundsatz in dubio pro reo als Beweislastregel. Die Vorinstanz setzt sich mit der Einlassung des Beschwerdeführers, er habe lediglich die Wirkung von GBL/GHB testen wollen, eingehend auseinander, hält diese aber aufgrund der übrigen Beweise und Indizien als nicht überzeugend. Dies ist insbesondere vor dem Hintergrund, dass der Beschwerdeführer die Wirkung der Droge aufgrund des (regelmässigen) Konsums durch einen Kollegen kannte, nicht zu beanstanden. Die Schlussfolgerung der Vorinstanz, der Beschwerdeführer habe aus sexuellen Motiven gehandelt, erweist sich weder als willkürlich noch bundesrechtswidrig.