Citation: 2C_670/2021 E. 3.4

3.4. Auf Grundlage der für das Bundesgericht massgeblichen Feststellungen (vgl. E. 3.2 und 3.3 hiervor) sind die vorinstanzlichen Erwägungen zu Art. 50 Abs. 1 lit. a AIG nicht zu beanstanden: Der Umstand, dass der Beschwerdeführer zwischen 2016 und 2019 13 Strafbefehle erwirkt hat (vgl. Bst. A.c und A.e hiervor), spricht klar gegen eine gelungene Integration (vgl. auch Urteil 2C_125/2021 vom 17. August 2021 E. 4.3.1). Dem Beschwerdeführer mag beizupflichten sein, dass diese Straftaten für sich genommen nicht besonders schwer wiegen. Allerdings zeugen die wiederholten Verurteilungen von einer nicht hinzunehmenden Gleichgültigkeit des Beschwerdeführers gegenüber der hiesigen Rechtsordnung; dies gilt in besonderer Weise für jene Delikte, die der Beschwerdeführer nach der ausländerrechtlichen Verwarnung vom 7. Dezember 2018 begangen hat (vgl. Bst. A.h hiervor). Mit Blick auf die wirtschaftliche Integration fällt ins Gewicht, dass es dem Beschwerdeführer über die letzten Jahren offensichtlich nie gelungen ist, den Verpflichtungen gegenüber seinen Gläubigern nachzukommen. Die in Betreibung gesetzten Schulden des Beschwerdeführers haben sich zwischen dem 1. März 2018 und Anfang Oktober 2020 von Fr. 39'745.40 auf Fr. 124'160.85 rund verdreifacht. Angesichts des Umstands, dass der Beschwerdeführer vom Verwaltungsgericht im Urteil vom 7. Dezember 2018 ausdrücklich angehalten worden ist, keine weiteren Schulden anzuhäufen (vgl. I.11. des angefochtenen Urteils), muss diese Schuldenwirtschaft als mutwillig bezeichnet werden. Nicht zu vernachlässigen ist in diesem Zusammenhang auch, dass der Beschwerdeführer wegen Ungehorsams im Pfändungs- und Konkursverfahren bestraft werden musste (vgl. Strafbefehl der Staatsanwaltschaft des Kantons Solothurn vom 8. Januar 2018), was an seinem guten Willen zur Befriedigung der Gläubiger zweifeln lässt (vgl. Urteile 2C_81/2018 vom 14. November 2018 E. 4.3.2; 2C_375/2008 vom 5. November 2008 E. 3.3). Ins Gewicht fällt schliesslich, dass der Beschwerdeführer - trotz anderslautender Zusicherungen gegenüber dem Verwaltungsgericht im Jahr 2018 - bis heute keine Unterhaltsbeiträge an seinen Sohn D.________ geleistet hat. Im Rahmen der gebotenen Gesamtbetrachtung kann der Beschwerdeführer vor dem Hintergrund seiner wiederholten Verstösse gegen die öffentliche Ordnung und der fehlenden wirtschaftlichen Integration trotz seiner unbestrittenen Deutschkenntnisse und allfälliger sozialer Kontakte nicht als integriert gelten. Damit fehlt es an einer der kumulativen Voraussetzungen von Art. 50 Abs. 1 lit. a AIG.