Citation: 5A_228/2024 E. C

Mit Eingabe vom 13. Dezember 2023 beantragte die zwischenzeitlich anwaltlich vertretene Mutter, es sei ihr superprovisorisch, eventualiter provisorisch (gemeint: vorsorglich) zu bewilligen, ihren Aufenthalt (gemeint: den Aufenthalt ihrer Tochter) nach V.________, Deutschland (gemeint: Österreich), zu verlegen. Mit Schreiben vom 18. Dezember 2023 bzw. Verfügung vom 27. Dezember 2023 wies die KESB den Antrag auf superprovisorische Massnahmen ab. Mit Eingabe vom 18. Dezember 2023 forderte der nun seinerseits anwaltlich vertretene Vater u.a., die Tochter sei unter seine Obhut zu stellen und es sei eine Beistandschaft zu errichten. Im Rahmen eines vom Vater in Österreich eingeleiteten Kindesrückführungsverfahren verpflichtete sich die Mutter mit gerichtlichem Vergleich vom 26. Januar 2024, mit der Tochter bis am 12. Februar 2024 in die Schweiz zurückzukehren. Am 20. Februar 2024 wurden die Parteien von der KESB angehört. Der Vater konnte sich eine Mediation vorstellen, die Mutter nicht. Den Parteien wurde ein vorsorglicher Entscheid mit alternierender Obhut sowie die Vornahme vertiefter Abklärungen in Aussicht gestellt. Mit Entscheid vom 13. März 2024 setzte die KESB einen Kinderanwalt ein und beauftragte diesen, einen Bericht mit Anträgen in Bezug auf die elterlichen Sorge, die Obhut, die Zustimmung zum Wegzug der Mutter mit dem Kind nach Österreich sowie das Besuchsrechts des Vaters einzureichen.