Citation: 9C_286/2017 E. 5.3

5.3. Da der Versicherte letztmals Jahrzehnte vor Eintritt der gesundheitlichen Beeinträchtigung ein stabiles Arbeitsverhältnis innehatte und seither kurzzeitig verschiedenste Tätigkeiten ausübte, verneinte die Vorinstanz zu Recht Gegebenheiten, welche eine Ermittlung des Validenlohnes anhand des zuletzt konkret erzielten Einkommens als Gesunder erlaubt hätten, und stellte auf Tabellenlöhne ab (vgl. dazu BGE 135 V 58 E. 3.1 S. 59). Dass sie dabei den Durchschnittswert aller Wirtschaftszweige als massgebend betrachtete, ist angesichts der beruflichen Laufbahn des Versicherten nicht zu beanstanden: Entgegen der in der Beschwerde vertretenen Auffassung rechtfertigt es sich nicht, den Lohn eines Konstruktionsschlossers oder eines Rechtsberaters/Wirtschaftsprüfers beizuziehen. Ersteren Beruf hat der Versicherte bereits 1984 und damit lange vor Eintritt der gesundheitlichen Beeinträchtigung aufgegeben. Eine Tätigkeit als Jurist ist nicht überwiegend wahrscheinlich aufgrund des vom Beschwerdeführer bereits 2005 und damit lange vor Eintritt des Gesundheitsschadens aufgenommenen und im Jahr 2011 ohne Zusammenhang mit den gesundheitlichen Beeinträchtigungen wieder abgebrochenen Studiums, welches sich im Übrigen nach den verbindlichen vorinstanzlichen Feststellungen auf den Besuch diverser Module zur Erlangung eines Bachelor of Law beschränkte. Eine Korrektur des Valideneinkommens drängt sich hingegen insofern auf, als die Vorinstanz es - anders als beim Invalideneinkommen - unterlassen hat, den sich aus der Tabelle für das Jahr 2012 ergebenden Wert auf die durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit von 41.7 Stunden im Jahr 2014 umzurechnen und die allgemeine Lohnentwicklung (0.7 und 0.8 %) zu berücksichtigen. Daraus resultiert ein höheres Valideneinkommen (Fr. 45'191.-), ohne dass sich allerdings am Ergebnis etwas ändern würde.