Citation: 6B_456/2018 E. 2.1

2.1. Die Beschwerdeführerin rügt eine willkürliche Feststellung des Sachverhalts. Der dem Grundsatz "in dubio pro reo" folgende Freispruch durch die Vorinstanz beruhe auf einer offensichtlich unhaltbaren Beweiswürdigung. Zur Begründung gibt die Beschwerdeführerin im Wesentlichen vorinstanzliche Erwägungen wieder. Sie bringt mit Verweisen auf das angefochtene Urteil u.a. vor, A.________ und B.________ hätten deren übereinstimmenden, glaubhaften Aussagen folgend den Beschwerdegegner und dessen Penis gesehen. Die Zeugin C.________ habe wahrgenommen, wie er am 14. November 2016 noch vor dem Eintreffen von A.________ drei- bis viermal nackt das Fenster geöffnet und in die Richtung, aus welchem Letztere später gekommen sei, geschaut sowie sich dieser mit entblösstem Körper gezeigt habe. A.________ habe am folgenden Tag beim Frühstück von sich aus erzählt, sie habe den nackten Mann gesehen und dabei Handbewegungen vor ihrem Genitalbereich gemacht, welche laut ihrer Mutter wie Onanierbewegungen ausgesehen hätten. Auch an der Videobefragung vom 13. Dezember 2016 (recte: 8. Dezember 2016) habe A.________ entsprechende Handbewegungen vor dem Genitalbereich gezeigt und erklärt, der Mann habe dies vielleicht gemacht, weil er kalt gehabt habe. Die Aussagen des Beschwerdegegners seien pauschal und detailarm ausgefallen, wirkten aufgrund ihrer Stereotypie nicht lebensnah und seien insgesamt wenig glaubhaft. Zu den vorinstanzlichen Erwägungen hinzu komme dessen widersprüchliche Aussage, bereits vor dem Duschen das Badezimmerfenster geöffnet zu haben, um den Wasserdampf abziehen zu lassen.