Citation: 5C.43/2002 28.05.2002 E. 3

Da mithin keine erhebliche Veränderung der massgebenden Verhältnisse vorliegt, ist für eine Abänderung der Unterhaltsrente für die Klägerin kein Raum. Die Berufung ist deshalb gutzuheissen, soweit darauf einzutreten ist, das Urteil des Obergerichts bezüglich der Unterhaltsrente für die Klägerin persönlich aufzuheben und die Klage in diesem Punkt abzuweisen. Die Klägerin hat die bundesgerichtlichen Kosten zu tragen (Art. 156 Abs. 1 OG). Eine Parteientschädigung schuldet sie jedoch nicht, da der Beklagte sich nicht durch einen Anwalt vertreten liess. Für die Regelung der Kosten- und Entschädigungsfolgen des kantonalen Verfahrens ist die Sache an das Obergericht des Kantons Zürich zurückzuweisen.