Citation: 5A_878/2019 E. 3.2.1

3.2.1. Dieser Sichtweise ist entgegenzuhalten, dass die Beschwerdeführerin nur aufgrund einer besonderen Betroffenheit am Konkursverfahren Rechte wahrnehmen kann. Dass der Gemeinschuldner ihr Ehemann ist, spielt in diesem Zusammenhang keine Rolle. Hinzu kommt, dass der Gemeinschuldner seine Interessen unabhängig von der Beschwerdeführerin wahrnehmen kann, was er mit seinen jeweiligen Beschwerden denn auch tut. Damit ist auf die Vorbringen der Beschwerdeführerin nicht einzutreten, soweit sie nicht im Zusammenhang mit der Kollokation ihrer eigenen Forderungen stehen. Sämtliche Ausführungen zu dessen Ansprüchen gegenüber Dritten bleiben daher unberücksichtigt. Insbesondere ist auch auf das wiederholte Begehren der Beschwerdeführerin, den Konkurs über den Ehemann nichtig zu erklären, nicht einzugehen. Daran ändert auch ihre Behauptung nichts, der Konkurs beruhe auf betrügerischen Machenschaften verschiedener Schuldner ihres Ehemannes. Entgegen der Darstellung der Beschwerdeführerin musste die Vorinstanz ihre diesbezüglichen Vorbringen im kantonalen Verfahren nicht berücksichtigen. Eine Verletzung des rechtlichen Gehörs liegt nicht vor.