Citation: 9C_466/2018 E. 4.1

4.1. Die Beschwerdeführerin macht vorab geltend, das kantonale Gericht hätte für die Beurteilung der Frage, ob sich ihr Gesundheitszustand anspruchserheblich verändert hat, auf den Zeitpunkt der rentenerhöhenden Verfügung von 2007 und nicht auf die rentenbestätigende Mitteilung vom 21. Mai 2010 als Vergleichsbasis abstellen müssen. Denn die Verwaltung habe im Jahr 2010 lediglich zwei Arztberichte beigezogen, diese dem Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) nicht zur Stellungnahme unterbreitet, keine weitere Prüfung vorgenommen und die Versicherte schliesslich ohne Begründung in einer Standardmitteilung darüber informiert, dass die bisherige Rente weiterhin ausgerichtet werde.