Citation: 8C_346/2021 E. 7.3.3

7.3.3. Hinsichtlich der massgeblichen Kriterien macht der Beschwerdeführer geltend, das Merkmal der ungewöhnlichen Dauer der ärztlichen Behandlung sei nicht nur in einfacher, sondern in ausgeprägter Weise erfüllt. Er beruft sich dabei namentlich auf die im Einspracheverfahren erneut aufgenommenen Arztkonsultationen. Dabei ging es aber zunächst vorab um die weitere diagnostische Abklärung der Kniebeschwerden. Inwiefern sich die geltend gemachte besondere Ausprägung des Kriteriums mit besonders intensiven Therapiemassnahmen begründen liesse, wird nicht dargetan und ist nicht zu ersehen. Bezüglich des von der Vorinstanz verneinten Kriteriums der Dauerschmerzen beruft sich der Beschwerdeführer auf die (zusätzliche) psychische Beeinträchtigung, die bei der Beurteilung der psychischen Unfallfolgen indessen unberücksichtigt bleiben muss. Des Weiteren liess die Vorinstanz nicht ausser Acht, dass die Knieschmerzen auch weiterhin anhielten. Dass diese ständig beziehungsweise andauernd von besonderer Intensität vorhanden wären, schloss sie indessen aufgrund des Aktivitätsniveaus des Beschwerdeführers aus, um das Kriterium aus diesem Grund zu verneinen. Inwiefern das kantonale Gericht dabei unzutreffende Annahmen getroffen hätte, wird beschwerdeweise nicht dargetan und ist nicht erkennbar. Der Umstand schliesslich, dass der Beschwerdeführer seine angestammte Tätigkeit nicht mehr ausüben kann, zieht diesbezüglich kein anderes Ergebnis nach sich. Gleiches gilt insoweit, als sich der Beschwerdeführer mit der gleichen Begründung auf den schwierigen Heilverlauf beruft. Das kantonale Gericht erachtete dieses letztere Kriterium als erfüllt. Der Beschwerdeführer macht darüber hinaus geltend, es sei wegen der langen Dauer der ärztlichen Behandlung entgegen der vorinstanzlichen Auffassung in ausgeprägter Weise gegeben. Damit vermag er indessen nicht durchzudringen. Schliesslich ist es nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz das Kriterium der Dauer der Arbeitsunfähigkeit offen liess. Eine besondere Ausprägung fällt ausser Betracht, zumal gemäss den vorinstanzlichen Feststellungen seit langem auch eine psychische Überlagerung bestand, die unbeachtlich bleiben muss. Dass die Suva während rund sechseinhalb Jahren Taggelder unter Annahme einer vollen Arbeitsunfähigkeit entrichtete, kann daran nichts ändern. Die vorinstanzliche Beurteilung der Adäquanz ist insgesamt nach dem Gesagten nicht zu beanstanden. Gleiches gilt bei diesem Ergebnis insoweit, als sie auf weitere Abklärungen zur natürlichen Kausalität der psychischen Beschwerden verzichtete (oben E. 3).