Citation: 6B_853/2016 E. 3.3

3.3. Die Vorinstanz hat in Ausübung ihrer Prüfungskompetenz unter Berücksichtigung sämtlicher Sachverhaltsfeststellungen den Anklagesachverhalt rechtlich neu zu beurteilen. Dass die Vorinstanz gemäss Art. 82 Abs. 4 StPO aus Gründen der Prozessökonomie auf "die umfassende Würdigung aller relevanten Beweismittel" durch das Bezirksgericht verweist und den (äusseren) Anklagesachverhalt für erwiesen erachtet, ist vorliegend nachvollziehbar und nicht zu beanstanden. Die Beweiswürdigung des Bezirksgerichts ist umfassend und in sich stringend. Es setzt sich mit den einzelnen Beweismitteln, insbesondere den zahlreichen Aussagen der Beschwerdegegnerin und der Zeugen detailliert auseinander, legt Widersprüche und Ungereimtheiten offen und berücksichtigt diese nachvollziehbar bei der Würdigung unter Einbezug der eingeholten Gutachten und übrigen Ermittlungsergebnisse. Mit Art. 82 Abs. 4 StPO ist hingegen nicht vereinbar, dass die Vorinstanz im Rahmen ihrer rechtlichen Würdigung vom übernommenen Beweisergebnis des Bezirksgerichts in einzelnen Punkten ohne weitere Begründung abweicht.