Citation: 5A_945/2014 E. 6.3

6.3. Die Beschwerdeführerin bestreitet somit die tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz nicht. Keine Stütze im angefochtenen Urteil findet allerdings ihre Behauptung, sie habe seit Geburt der Kinder nicht mehr Vollzeit gearbeitet. Was die Zumutbarkeit der Wiederaufnahme einer Erwerbstätigkeit betrifft, so zielt ihre Argumentation an der Sachlage vorbei: Sie macht geltend, die Wiederaufnahme einer Erwerbstätigkeit sei nach dem 50. Lebensjahr nicht mehr zumutbar, wenn die betreffende Partei während der Ehe die Erwerbstätigkeit ganz aufgegeben habe. Nach den verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz, die von ihr insofern nicht bestritten werden, hat sie jedoch während der Ehe weitgehend gearbeitet und offenbar erst seit 2011 (in welchem Jahr sie 47-jährig geworden ist) keine Stelle mehr innegehabt. Ihre Ausführungen sind demnach nicht geeignet, Willkür darzutun.