Citation: I 108/00 19.02.2001 E. 3

3.- Zu prüfen bleibt der Anspruch auf eine Invalidenrente. In den Akten der IV-Stelle finden sich bereits im Dezember 1996 erste Anzeichen einer Depression (Aktennotiz vom 9. Dezember 1996, Bericht des Dr. med. B.________, Facharzt für Psychiatrie und Physiotherapie, vom 18. Dezember 1996). Auch Dr. phil. K.________, Neuropsychologe, und Dr. med. E.________, Facharzt für Neurologie, Klinik V.________, halten in ihren Berichten vom 11. Juni 1997 und vom 10. Juli 1997 eine depressive Entwicklung für wahrscheinlich. Dr. med. F.________, Facharzt für Allgemeine Medizin, bestätigt eine depressive Symptomatik mit Beginn im August 1995 (Berichte vom 20. Januar 1998 und vom 11. August 1998). Dr. med. S.________, Kantonale Psychiatrische Dienste - Klinik Y.________, attestiert einen seit mindestens Ende 1996 andauernden chronischen Erschöpfungszustand mit chronischer Schmerzstörung und eine Arbeitsunfähigkeit aus psychiatrischer Sicht von 50 % (Schreiben vom 2. September 1998). Die der Bemessung des Invaliditätsgrades zugrunde gelegte Arbeitsfähigkeit von 100 % für einfache Büroarbeiten scheint somit auf Grund der obgenannten ärztlichen Aussagen zumindest als fraglich, weshalb die von der IV-Stelle beantragte umfassende medizinische Untersuchung des Beschwerdeführers angebracht ist. Die IV-Stelle wird nach Einholung eines polydiszplinären Gutachtens über den Rentenanspruch neu verfügen.