Citation: 6B_408/2020 E. 8.1

8.1. In Bezug auf den Schuldspruch wegen Misswirtschaft beanstandet der Beschwerdeführer, die Vorinstanz sei auf die von ihm gerügte Ungültigkeit der Anklage (Dossier 3) zu Unrecht nicht eingegangen. Die Ungültigkeit der Anklage begründet der Beschwerdeführer damit, dass in der Anklageschrift sachlich falsch von Betreibungen auf eine Überschuldung geschlossen werde und Angaben zur Überschuldung fehlen würden. Die Anklage sei daher unvollständig und verletze Art. 9 und 352 StPO, da daraus nicht hervorgehe, worin genau die Misswirtschaft bestanden haben soll. Der Beschwerdeführer wendet sich zudem gegen die vorinstanzliche Beweiswürdigung und rügt, eine Überschuldung der C.________ AG sei nicht bewiesen. Die Vorinstanz habe seine Aussagen falsch gewürdigt. Die C.________ AG habe einen Kundenstamm und angefangene Arbeiten gehabt, was im Konkurs nicht berücksichtigt worden sei.