Citation: 2C_20/2022 E. 6.1

6.1. In der Hauptsache rügt der Beschwerdeführer eine Verletzung des Rechts auf Achtung des Privatlebens gemäss Art. 8 EMRK und von Art. 36 Abs. 3 BV (wonach Einschränkungen von Grundrechten verhältnismässig sein müssen). Er macht im Wesentlichen geltend, er halte sich nun seit bald 17 Jahren rechtmässig in der Schweiz auf. Seine Verschuldung sei entgegen der Vorinstanz nicht mutwillig erfolgt und er sei in der Schweiz gut integriert, weshalb es an einer rechtlichen Grundlage für einen Eingriff in das Recht auf Privatleben fehle. In der Interessenabwägung überwiege sein privates Interesse am Verbleib in der Schweiz das öffentliche Interesse an seiner Wegweisung nach Pakistan, weshalb der Eingriff in Art. 8 EMRK unverhältnismässig sei.