Citation: 2C_558/2019 E. 2.3.1

2.3.1. Die Vorinstanz hat im angefochtenen Urteil (E. 6.5) erwogen, aus dem Gesellschaftszweck der Beschwerdeführerin 1 lasse sich keine operative Tätigkeit nachweisen. Das Geschäftsmodell der Beschwerdeführerin 1, welche seit ihrer Gründung einzig als Holding figuriere, sei gerade darauf ausgerichtet, sich durch Aktienkäufe zu finanzieren; sie verfüge über keinerlei Büroeinrichtungen oder Mitarbeiter. Als einziges Beispiel für eine operative Tätigkeit sei ein Motorentest aus dem Jahr 2014 eingereicht werden; Belege für ein Forschungszentrum in Holland oder eine Zusammenarbeit mit einer Ingenieurfirma in Deutschland seien ungeachtet einer entsprechenden Aufforderung der Untersuchungsbeauftragten keine eingereicht worden. Das Angebot zu einer Teilnahme an einer Präsentation in Holland habe die Untersuchungsbeauftragte zu Recht abgelehnt, sei doch daraus nicht ersichtlich, inwieweit diesbezüglich Informationen zu allfälligen operativen Tätigkeiten der Beschwerdeführerin 1 hätten gewonnen werden können. Hätte die Beschwerdeführerin 1 in Holland oder Deutschland tatsächlich Forschung und Entwicklung betrieben, wäre es für sie ein Leichtes gewesen, dies mit Verträgen, Korrespondenzen, Aussagen von Partnern oder anderen Beweismitteln nachzuweisen. Insgesamt sei davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin 1 hauptsächlich im Finanzbereich tätig sei.