Citation: 9C_250/2019 E. 4.3.3

4.3.3. Was die "Planung/Organisation des Helfernetzes/der Assistenz" (Ziff. 2.1.1 FAKT2) und "andere Verwaltungsarbeiten" (Ziff. 2.1.2 FAKT2) anbelangt, so entspricht Stufe 1 gemäss FAKT2 etwa der Begründung, dass die versicherte Person am PC mit Sprachausgabe arbeitet und Schriftliches (teils) vorgelesen/umschrieben werden muss. Der Beschwerdeführer legt nicht substanziiert dar, weshalb sein Hilfebedarf anstatt der Stufe 1 der Stufe 2 zugeordnet werden müsste. Vielmehr hält er die der Stufe 1 entsprechenden Zeiten von je einer Minute pro Tag für "eindeutig zu tief". Indessen beruhen die einzelnen - abgestuften - zeitlichen Vorgaben in FAKT2 auf einem wissenschaftlich begleiteten Pilotversuch und geben den durchschnittlichen Aufwand für die entsprechenden Hilfeleistungen wieder (BGE 140 V 543 E. 3.2.2.3 S. 549), wobei offensichtlich auch sehbehinderte Personen berücksichtigt wurden. Die solchermassen standardisierte Ermittlung des Hilfebedarfs dient der Gewährleistung einer rechtsgleichen Gesetzesanwendung (BGE 140 V 543 E. 3.2.2.1 S. 548). Dass im Einzelfall der pauschale Wert vom Umfang der tatsächlich geleisteten Hilfe abweichen kann, liegt in der Natur der Sache. Es besteht dennoch kein Anlass, vom Standardwert der Stufe 1 abzuweichen (BGE 140 V 543 E. 3.2.2.3 S. 548). Im Übrigen legt der Beschwerdeführer nicht dar, dass er nicht nur punktuell, sondern regelmässig Hilfe für "Updates und technische Anpassungen im IT-Bereich" benötigt (vgl. BGE 140 V 543 E. 3.2.2.3 S. 549).