Citation: 6P.47/2004 06.10.2004 E. 3

Der Beschwerdeführer ist ferner der Ansicht, der Grundsatz "in dubio pro reo" sei verletzt, und es liege Willkür in der Beweiswürdigung vor. Das Obergericht habe sowohl seine Aussagen als auch diejenigen von A.________ und B.________ in einer Art und Weise gewürdigt, die vor der Unschuldsvermutung gemäss Art. 32 Abs. 1 BV nicht standhalte. Im Weiteren habe es dem Kurzbericht des Psychiatriezentrums Schaffhausen vom 22. Oktober 2002 in Verletzung von Art. 9 BV einen Beweiswert eingeräumt, der diesem nicht zukomme, und aus den ärztlichen Angaben Schlüsse gezogen, die nicht (mehr) zuträfen. 3.1 Gemäss der in Art. 32 Abs. 1 BV und Art. 6 Ziff. 2 EMRK verankerten Unschuldsvermutung ist bis zum gesetzlichen Nachweis seiner Schuld zu vermuten, dass der wegen einer strafbaren Handlung Angeklagte unschuldig ist. Als Beweiswürdigungsregel besagt die daraus abgeleitete Maxime "in dubio pro reo", dass sich der Richter nicht von der Existenz eines für den Angeklagten ungünstigen Sachverhalts überzeugt erklären darf, wenn bei objektiver Betrachtung Zweifel bestehen, ob sich der Sachverhalt so verwirklicht hat. Willkür in der Beweiswürdigung gemäss Art. 9 BV liegt vor, wenn die Behörde in ihrem Entscheid von Tatsachen ausgeht, die mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch stehen, auf einem offenkundigen Fehler beruhen oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderlaufen (BGE 127 I 38 E. 2a mit Hinweisen). 3.2 Das Obergericht hat die Aussagen des Beschwerdeführers als auch diejenigen von A.________ und B.________ einer eingehenden Würdigung unterzogen. Es hat schlüssig und widerspruchsfrei dargelegt, dass und weshalb es seinem Entscheid nicht die Sachverhaltsvariante des Beschwerdeführers zugrunde legte. Ebenso hat es erörtert, warum es die Angaben von A.________ und B.________ zum Tatgeschehen für nicht glaubhaft hielt. Statt sich mit der sorgfältigen gerichtlichen Begründung inhaltlich auseinanderzusetzen, hat sich der Beschwerdeführer mit einer pauschalen Kritik am Beweisergebnis begnügt. Nicht anders verhält es sich mit seinem Einwand, das Obergericht habe den ärztlichen Bericht des Psychiatriezentrums Schaffhausen beweismässig und inhaltlich unzulänglich gewürdigt. Auch dieser Rüge geht jegliche Auseinandersetzung mit den Erwägungen im angefochtenen Entscheid ab. Da die Beschwerdeeingabe insoweit die Substantiierungsanforderungen von Art. 90 Abs. 1 lit. b OG nicht erfüllt, kann auf das Rechtsmittel in diesem Umfang nicht eingetreten werden.