Citation: 6B_515/2021 E. 1.2

1.2. Der Beschwerdeführer weist darauf hin, er fühle sich durch die Rechtsprechung des Kantons St. Gallen tief verletzt. Damit legt er nicht hinreichend dar, aus welchen Gründen sich der angefochtene Entscheid inwiefern auf welche Zivilforderung auswirken kann. Dass er eine genugtuungsbegründende Persönlichkeitsverletzung erlitten hat, zeigt der Beschwerdeführer nicht auf und ist angesichts des angezeigten Sachverhalts auch nicht ohne Weiteres ersichtlich. Ferner äussert sich der Beschwerdeführer nicht dazu, dass und weshalb allfällige Ansprüche gegen den beschuldigten Sachverständigen zivilrechtlicher Natur sein sollen. Der beschuldigte Sachverständige wurde bei seiner Tätigkeit als Ersteller des von der kantonalen IV-Stelle in Auftrag gegebenen medizinischen Gutachtens mit einer öffentlich-rechtlichen Aufgabe betraut und hatte damit eine beamtenähnliche Stellung inne (vgl. BGE 135 IV 198 E. 3.3; Urteile 6B_151/2020 vom 23. April 2020 E. 5; 1C_614/2015 vom 5. Februar 2016 E. 3.1; je mit Hinweisen; siehe auch Urteil 1C_506/2019 vom 28. Februar 2020 E. 2). Privatrechtliche Auswirkungen aufgrund des Vorwurfs und des Adressaten der Strafanzeige ergeben sich insofern nicht ohne Weiteres aus den Akten und der Beschwerdeführer äussert sich nicht dazu, inwiefern von einer zivil- und nicht öffentlich-rechtlichen Natur allfälliger Ansprüche auszugehen wäre. Auf die Beschwerde kann mangels hinreichender Begründung der Legitimation nicht eingetreten werden.