Citation: 2C_503/2014 E. 3.2

3.2. Ein Familienleben zwischen dem Beschwerdeführer, der Kindsmutter und der Tochter im Sinne von Art. 8 Ziff. 1 EMRK liegt vor. Anders als in Konstellationen, in denen es sich nur um eine partnerschaftliche Beziehung handelt, ist von einer familiären Beziehung im Sinne von Art. 8 EMRK der Kinder zu ihren Eltern bereits auf Grund deren Geburt auszugehen; diese Beziehung kann nur unter aussergewöhnlichen Umständen als nicht mehr existent bezeichnet werden (zur Eröffnung des Schutzbereichs von Art. 8 EMRK in dieser Konstellation BGE 133 II 6 E. 6.2.1 S. 25, unter Verweis auf das Urteil des EGMR Sen gegen Niederlande vom 21. Dezember 2001 § 28; GRABENWARTER, Commentary to the European Convention on Human Rights, 2014, N. 20 zu Art. 8 EMRK). Solche aussergewöhnlichen Umstände sind vorliegend nicht ersichtlich, zumal die Kindsmutter und die Tochter den Beschwerdeführer gemäss der vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellung in Gambia besucht haben. Auf die diesbezüglichen Rügen, die Vorinstanz hätte die Dauer und Häufigkeit der Besuche in Anwendung der Untersuchungsmaxime (Art. 12 VwVG) von Amtes wegen feststellen müssen, ist bereits mangels Rechtserheblichkeit (Art. 97 Abs. 1 BGG) für die Eröffnung des Schutzbereichs von Art. 8 EMRK nicht weiter einzugehen.