Citation: I 144/01 16.05.2002 E. A

A.- S.________, geboren 1946, ist Hochbauzeichner und Bauleiter und führte von 1993 bis 1996 als Selbstständigerwerbender ein Architekturbüro. Am 9. Mai 1997 meldete er sich bei der IV wegen einer psychischen Erkrankung zum Leistungsbezug (Berufsberatung, Umschulung und Arbeitsvermittlung) an. Die IV-Stelle Bern holte in der Folge einen Bericht des behandelnden Arztes, Dr. med. W.________, Spezialarzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom 5. Juni 1997 ein. Weiter gab sie bei Dr. med. H.________, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, Psychiatrische Klinik A.________, ein Gutachten in Auftrag, welches am 16. Dezember 1997 erstattet wurde. Dr. med. W.________ lieferte am 14. November 1998 und am 20. Mai 1999 je einen ärztlichen Zwischenbericht. Gestützt auf diese Abklärungen stellte die IV-Stelle S.________ mit Vorbescheid vom 4. August 1999 die Ablehnung seines Leistungsersuchens in Aussicht. Nachdem der Versicherte und die Sozialarbeiterin T.________ vom Sozialdienst der Psychiatrischen Klinik A.________ am 11. bzw. 13. August 1999 dazu Stellung bezogen und dabei auf eine infolge einer vertieften Depressivität notwendig gewordene Einweisung in die genannte Klinik aufmerksam gemacht hatte, holte die IV-Stelle einen Bericht der Klinik vom 10. November 1999 und ein zweites Gutachten von Dr. med. H.________ vom 15. Mai 2000 ein. Mit Verfügung vom 6. Juni 2000 wies sie das Leistungsbegehren ab.