Citation: 7B_987/2024 E. 3

Die Vorinstanz führt betreffend das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung aus, die Beschwerde sei von vornherein aussichtslos gewesen. Denn die Voraussetzungen für eine bedingte Entlassung seien aktuell offensichtlich noch nicht erfüllt. Zwar gäbe es hinsichtlich der Prognose über das künftige Wohlverhalten positive Faktoren (namentlich das Wohlverhalten im Strafvollzug und gewisse Entwicklungsschritte in der Persönlichkeit), allerdings überwögen die negativen Faktoren (insbesondere die antisoziale Persönlichkeitsstörung mit psychopathischen Persönlichkeitsanteilen, das impulsive Verhalten in Konfliktsituationen, die Vorstrafen sowie das "massive Delinquieren" nach der letzten bedingten Entlassung). Zur Senkung des Rückfallrisikos sei daher eine schrittweise Heranführung an die Freiheit im Rahmen von Vollzugsöffnungen und eine sorgfältig geplante Arbeitsintegration im Rahmen eines Arbeitsexternats mit entsprechender Begleitung bzw. Kontrolle zwingend, wie dies bereits das Sicherheits- und Justizdepartement des Kantons St. Gallen zu Recht erkannt habe. Betreffend das Gesuch um unentgeltliche Vertretung komme hinzu, dass nach Ablauf der zehntägigen Beschwerdefrist ein unentgeltlicher Rechtsvertreter keine Beschwerdeergänzung mehr hätte einreichen können, weil dies zu einer unzulässigen Erstreckung der gesetzlichen Beschwerdefrist von zehn Tagen geführt hätte. Ein unentgeltlicher Rechtsvertreter hätte demnach die Interessen des Beschwerdeführers im Verfahren aus prozessualen Gründen wenn überhaupt nur noch marginal wahrnehmen können. Der Beschwerdeführer setzt sich nicht mit diesen vorinstanzlichen Erwägungen auseinander, sondern moniert lediglich in allgemeiner Weise, dass sein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege trotz anerkannter Mittellosigkeit erst mit dem Entscheid abgewiesen worden sei. Er führt alsdann verschiedene Bestimmungen der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 (BV; SR 101) und der Schweizerischen Strafprozessordnung vom 5. Oktober 2007 (StPO; SR 312.0) sowie Rechtsprechung, auch des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte, an. Inwiefern dies mit dem angefochtenen Entscheid bzw. seinen Begehren in Verbindung stehen soll, lässt der Beschwerdeführer offen. Im Zusammenhang mit den angeführten Beanstandungen muss dies als Versuch des Beschwerdeführers gewertet werden, dem Bundesgericht darzulegen, wie sich die Rechtslage aus seiner Sicht präsentiert und wie die Vorinstanz daher zu entscheiden gehabt hätte. Damit erschöpft sich die Beschwerde in unzulässiger appellatorischer Kritik, mit welcher der Beschwerdeführer nicht zu hören ist. Insgesamt ist die Beschwerde offensichtlich nicht hinreichend begründet.