Citation: 8C_292/2022 E. 4

Das kantonale Gericht hat insbesondere der psychiatrischen SMAB-Expertise des Dr. med. C.________ vom 8. Januar 2021 Beweiskraft zuerkannt. Demnach hätten sich im durchgeführten Beschwerdevalidierungsverfahren hochauffällige Ergebnisse gezeigt. Laut Testmanual müsse bei der Beschwerdeführerin vom zielgerichteten Vortäuschen einer nicht vorhandenen Symptomatik ausgegangen werden, sodass keine psychiatrische Diagnose vergeben werden könne. Aus polydisziplinärer Sicht hielten die medizinischen Sachverständigen fest, es liege ein chronifiziertes generalisiertes Weichteilschmerzsyndrom vor, welches die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin als Küchenangestellte ab April 2018 um 50 % und in einer angepassten Tätigkeit um maximal 20 % einschränke. Zuvor habe die Arbeitsfähigkeit 80 % (als Küchenangestellte) respektive 100 % (in adaptierter Tätigkeit) betragen. Die Statusfrage hat die Vorinstanz in Anbetracht dieser Einschätzung offengelassen, da selbst anhand eines Einkommensvergleichs (Art. 16 ATSG) kein anspruchsbegründender Invaliditätsgrad resultiere (0 % ab April 2017; maximal 16 % per April 2018). Gestützt darauf hat sie die am 7. Oktober 2021 verfügte Leistungsabweisung bestätigt.