Citation: 2C_911/2022 E. 3

Letztinstanzlich ist strittig, ob der Beschwerdeführer zum Lernvikariat zuzulassen ist. Die Vorinstanz begründete die Nichtzulassung zum einen damit, dass der in Deutschland wohnhafte Beschwerdeführer keinen Wohnsitz im Konkordatsgebiet habe. Seine Adresse in U.________ sei lediglich eine Zustelladresse. Dass er trotzdem als Mitglied der Kirchgemeinde U.________ und damit der Landeskirche beider Appenzell geführt werde, sei darauf zurückzuführen, dass Kirchgemeinde und Landeskirche anscheinend aufgrund seiner Adresse in U.________ irrtümlich davon ausgegangen seien, er habe in ihrem Gebiet Wohnsitz. Zum anderen sprach die Vorinstanz dem Beschwerdeführer die für das Lernvikariat erforderlichen persönlichen Voraussetzungen ab. Dazu führte sie aus, die von der Konkordatskonferenz angeführten Gründe, dass der Beschwerdeführer die Mitgliedschaft und Empfehlung der Landeskirche beider Appenzell gestützt auf einen fiktiven Wohnsitz erlangt habe und dass er die beteiligten Kirchgemeinden beim Abschluss einer Vereinbarung über das Lernvikariat zumindest eventualvorsätzlich getäuscht habe, würden seine Vertrauenswürdigkeit und Integrität in Frage stellen.