Citation: 5A_726/2022 E. 2

Das Obergericht hat festgehalten, der Beschwerdeführer begründe sein Ausstandsgesuch ausschliesslich damit, dass die Verfügungen (einzig) von der Gerichtsschreiberin unterzeichnet seien. Abgesehen davon, dass allfällige Verfahrensfehler grundsätzlich mit den betreffenden Rechtsmitteln geltend zu machen wären und in der Regel keinen Ausstand begründen würden, sei vorliegend die alternative Unterzeichnung entweder durch den Bezirksrichter oder durch die Gerichtsschreiberin vom kantonalen Recht in § 136 GOG/ZH so vorgesehen und gemäss konstanter bundesgerichtlicher Rechtsprechung sei dies bundesrechtskonform. Bei Einhaltung der formalen Vorgaben könne von vornherein kein Ausstandsgrund gegen den mitwirkenden Bezirksrichter und die mitwirkende Gerichtsschreiberin bestehen.