Citation: 8C_446/2018 E. 2

In den von der Vorinstanz dem Bundesgericht zur Verfügung gestellten Verfahrensakten fehlt die MEDAS-Rechnung vom 9. Dezember 2016. Eine Kopie dieser Rechnung liegt indessen der Beschwerdeschrift bei und wurde nach übereinstimmender Aussage der Parteien diesen nach der Eröffnung des Endentscheids zugestellt. Damit fällt dieses Schriftstück nicht unter das Novenverbot (e contrario Art. 99 Abs. 1 BGG). Werden die vorinstanzlichen Verfahrensakten mit diesem Dokument ergänzt, ergibt sich bezüglich des Begutachtungstermins vom 5. Dezember 2016 in tatsächlicher Hinsicht Folgendes: Mit Verfügung vom 2. November 2016 wies das Gericht die Versicherte darauf hin, zum Begutachtungstermin zu erscheinen und sich der Untersuchung zu unterziehen; bei triftigen Hinderungsgründen habe sie sich rechtzeitig und mit den erforderlichen Belegen abzumelden; im Unterlassungsfall könne das Gericht aufgrund der Akten entscheiden, wobei es die Verletzung der Mitwirkungspflicht bei der Beweiswürdigung und der Verteilung der Beweislast berücksichtige; das Auferlegen von Kosten, die durch ein unentschuldigtes Nichterscheinen entstünden, bliebe vorbehalten.