Citation: 1C_418/2018 E. 3

In der Sache begründet der Beschwerdeführer, weshalb es nach seiner Auffassung Bundesrecht und kantonales Verfasssungsrecht verletzen soll, dass das Verwaltungsgericht seinem behaupteten Anspruch auf Herausgabe der (anonymisierten) Gutachten keine Folge geleistet habe. Dies ist aber nicht wesentlich, nachdem das Verwaltungsgericht, ohne dadurch überspitzt formalistisch gehandelt zu haben, davon ausgegangen ist, es müsse darüber aus prozessualen Gründen nicht entscheiden. Die Vorinstanz prüfte nur, ob der von ihm einzig als massgeblich anerkannte ursprüngliche und noch in der Beschwerdeschrift an das Verwaltungsgericht gestellte Antrag des Beschwerdeführers zu befolgen ist, es sei ihm ein Dokument mit Informationen herauszugeben, die auf einer Auswertung der fraglichen Gutachten beruhen. Das Verwaltungsgericht führte dazu aus, aus dem Bundesrecht und dem kantonalen Recht ergebe sich kein Anspruch auf Erstellung und Herausgabe eines noch nicht existierenden Dokuments. Es legte dabei das einschlägige kantonale Recht unter Rückgriff auf das Bundesrecht aus. Danach gilt als dem Öffentlichkeitsgesetz unterstehendes Dokument jede Information, die auf einem beliebigen Informationsträger aufgezeichnet ist, sich im Besitz einer Behörde befindet, von der sie stammt oder der sie mitgeteilt worden ist, und die Erfüllung einer öffentlichen Aufgabe betrifft, wobei Informationen gleichgestellt sind, die durch einen einfachen elektronischen Vorgang ("auf Knopfdruck") aus aufgezeichneten Informationen erstellt werden können (vgl. Art. 5 Abs. 1 und 2 BGÖ; BGE 144 I 170 E. 8.3 S. 178; Urteil des Bundesgerichts 1C_406/2016 vom 15. Februar 2017 E. 3.1, in: StR 72/2017 S. 304, ASA 85 S. 680). Der Beschwerdeführer stellt diese rechtlichen Erwägungen vor Bundesgericht nicht in Frage bzw. setzt sich damit nicht in einer den Begründungsanforderungen genügenden Weise auseinander (vgl. vorne E. 1.5). Er zeigt nicht auf, dass bzw. inwiefern der angefochtene Entscheid diesbezüglich Recht verletzt. Vielmehr begnügt er sich mit der insoweit unwesentlichen Begründung, weshalb ihm die Gutachten in anonymisierter Form herauszugeben seien. Er argumentiert in diesem Sinne an der einzig relevanten Streitfrage vorbei. Zum vom Verwaltungsgericht ausschliesslich geprüften Streitpunkt der Herausgabe eines Dokuments, das die fraglichen Gutachten gemäss den Anträgen des Beschwerdeführers auswertet, äussert er sich nicht. Er setzt sich insbesondere nicht ausreichend mit dem Argument auseinander, das von ihm verlangte Dokument existiere nicht und er habe keinen Anspruch auf Erstellung eines solchen Dokuments. Darauf ist daher nicht einzugehen.