Citation: 1C_119/2020 E. 7.2

7.2. Diese Rügen sind unbegründet. Dem Beschwerdeführer wurde seinerzeit gestattet, einen offenen Carport im Abstand von lediglich 1 m zur U.________strasse zu erstellen, gemessen ab der äussersten Dachkante. Im Baubewilligungsentscheid wurde dazu festgehalten, ein späteres Anbringen von Wänden könne wegen des Unterabstands und der damit zusammenhängenden Sichtbehinderung nicht bewilligt werden. Zu einem späteren Zeitpunkt wurde festgestellt, dass selbst der deutlich unter der gesetzlichen Vorgabe liegende bewilligte Abstand von 1 m nicht eingehalten war. Der Beschwerdeführer wurde deshalb verpflichtet, den Carport entsprechend zurückzusetzen. Diese Anordnung stand somit nicht im Zusammenhang mit dem baugesetzlich vorgeschriebenen Mindestabstand zur U.________strasse. Aus dem Umstand, dass der Gemeinderat mit Blick auf den Abstand des Carports von lediglich 1 m zu dieser Strasse das Anbringen von Wänden und damit von Bauteilen im Sichtbereich des Fahrzeuglenkers untersagte, ergibt sich ausserdem nichts für die Frage, ob er den Beschwerdegegnern gestatten durfte, den Grenzzaun im Abstand von 3 m zu dieser Strasse bzw. mit einem Unterabstand von 1,5 m zu erstellen. Soweit der Beschwerdeführer aus dem Baubewilligungsentscheid für den Carport und der späteren Anordnung, diesen zurückzusetzen, folgert, die Bewilligung des Unterabstands des Grenzzauns verletze das Gleichbehandlungsgebot, erweist sich dies deshalb ohne Weiteres als unzutreffend. Seine weiteren Vorbringen im vorliegenden Zusammenhang ändern daran nichts. Indem die Vorinstanz die Ausnahmebewilligung für den Unterabstand des Grenzzauns geschützt hat, hat sie im Ergebnis somit nicht gegen Art. 8 Abs. 1 BV verstossen. Ebenso wenig hat sie sich widersprüchlich verhalten oder ist sie in Willkür verfallen.