Citation: 9C_116/2018 E. 3.2.1

3.2.1. Die Beschwerdeführerin wendet dagegen zum einen ein, soweit die Vorinstanz, gestützt auf die Ausführungen des Dr. med. Dr. rer. nat. B.________ (vom 22. Mai 2014) vom Bestehen einer schwergradigen depressiven Symptomatik ausgehe, habe sie den Sachverhalt offensichtlich unrichtig festgestellt. Dem ist entgegenzuhalten, dass im Rahmen der gutachtlichen Fragenbeantwortung - im Sinne einer Konklusion - ausdrücklich die Diagnosen einer sich seit der Kündigung der langjährigen Arbeitsstelle des Beschwerdegegners im Dezember 2011 entwickelten reaktiven schwergradigen Depression (ICD-10: F32.2) sowie einer chronischen Schmerzerkrankung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD 10: F45.41) bestätigt wurden. Ebenso haben die Ärzte der Klinik D.________ in ihren Berichten vom 22. September 2015 und 11. August 2016 eine schwere depressive Episode ohne psychotische Symptome (ICD 10: F32.2) seit 7. Juni 2012 diagnostiziert. Der Allgemeinarzt Dr. med. C.________ kam am 21. Oktober 2015 zum Schluss, es liege u.a. eine mittelgradige bis schwere Depression vor. Vor diesem Hintergrund ergibt sich ohne Weiteres, dass dem kantonalen Gericht mit seiner Annahme, der Beschwerdegegner leide an einer schwergradigen depressiven Symptomatik, keine willkürliche, Bundesrecht verletzende Feststellung des Sachverhalts vorgeworfen werden kann. Daran vermag die zu gegenteiligen Ergebnissen gelangende Stellungnahme des RAD vom 4. Juni 2014, zumal von einer Allgemeininternistin verfasst, nichts zu ändern.