Citation: 6B_336/2017 E. 1.6

1.6. Die Vorinstanz nimmt in einer Eventualbegründung eine Rechtsgüterabwägung vor und kommt zum Schluss, dass selbst bei einer beträchtlichen Wahrscheinlichkeit einer Lebensgefährdung das öffentliche Interesse am Strafvollzug überwiegt. Beruht der angefochtene Entscheid auf einer Haupt- und einer Eventualbegründung, die je für sich den Ausgang der Sache besiegeln, hat der Beschwerdeführer darzulegen, dass jede von ihnen Recht verletzt. Andernfalls kann auf die Beschwerde nicht eingetreten werden (BGE 142 III 364 E. 2.4 S. 368 mit Hinweisen). Der Beschwerdeführer setzt sich mit der Eventualbegründung nicht auseinander. Ob seine Beschwerde den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG genügt, ist zweifelhaft, kann aber angesichts des Ausgangs des Verfahrens offenbleiben.