Citation: 2P.54/2003 01.12.2003 E. 2

2.1 Bei den angefochtenen Urteilen handelt es sich um kantonale Endentscheide, die sich auf kantonales Recht stützen und gegen die, da auf Bundesebene kein anderes Rechtsmittel zur Verfügung steht, die staatsrechtliche Beschwerde zulässig ist (Art. 84 Abs. 1, Art. 86 und Art. 87 OG). 2.2 Nach Art. 88 OG steht das Recht zur Beschwerdeführung Bürgern (Privaten) und Korporationen bezüglich Rechtsverletzungen zu, die sie durch allgemein verbindliche oder sie persönlich treffende Erlasse oder Verfügungen erlitten haben. Es kann dabei die Beeinträchtigung in rechtlich geschützten eigenen Interessen geltend gemacht werden; die Verfolgung tatsächlicher oder bloss allgemeiner öffentlicher Anliegen ist dagegen ausgeschlossen (BGE 121 I 267 E. 2, mit Hinweisen). Das allgemeine Willkürverbot nach Art. 9 BV (bzw. Art. 4 aBV) verschafft dem Betroffenen für sich allein keine geschützte Rechtsstellung; eine solche besteht nur, wenn das Gesetzesrecht, dessen willkürliche Anwendung gerügt wird, seinerseits dem Beschwerdeführer einen Rechtsanspruch einräumt oder gerade den Schutz seiner beeinträchtigten Interessen bezweckt (BGE 126 II 377 E. 4 S. 388; 126 I 81 E. 4-6 S. 87 ff.). 2.3 Die Beschwerdeführer führen in eigenem Namen staatsrechtliche Beschwerde in der Annahme, dass auch sie durch den Ausschluss ihres Sohnes bzw. ihrer Tochter von den ausserschulischen Aktivitäten in gleicher Weise mitbetroffen seien. Das lag ohne weiteres auf der Hand, was die - jetzt nicht mehr streitige - Schulgeldpflicht anbelangte. Ob die Nichtzulassung der Kinder zu den betreffenden Freizeitbeschäftigungen direkt auch die Rechtsstellung der Eltern berührt, erscheint eher fraglich, kann aber offen bleiben, da die Beschwerden ohne Zwang als auch im Namen der Kinder erhoben entgegenzunehmen wären. Im Übrigen ist die Legitimation nach Art. 88 OG zu bejahen. Zwar richten sich die staatsrechtlichen Beschwerden gegen einen Akt der Rechtsanwendung, womit die Rüge der Willkür oder der rechtsungleichen Behandlung, soweit sie sich auf die Gesetzesauslegung bezieht, nur zulässig ist, wenn die betreffende Vorschrift dem Beschwerdeführer einen Rechtsanspruch oder ein rechtlich geschütztes Interesse einräumt (vgl. E. 2.2). Vorliegend wird aber nicht die Rechtsanwendung als solche, sondern in Wirklichkeit - vorfrageweise - der Inhalt der zur Anwendung gebrachten Schulreglemente bzw. der durch die Praxis der Schulbehörden geschaffene Rechtszustand als gleichheitswidrig beanstandet, wozu sich die Legitimation unmittelbar aus Art. 8 BV ergibt (vgl. Walter Kälin, Das Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde, 2. Auflage, Bern 1994, S. 238 und S. 241). 2.4 Die staatsrechtliche Beschwerde ist, von hier nicht zutreffenden Ausnahmen abgesehen, rein kassatorischer Natur (BGE 126 II 377 E. 8c S. 395, mit Hinweisen). Soweit die Beschwerdeführer mehr verlangen als die Aufhebung der angefochtenen Entscheide, kann auf die Beschwerden nicht eingetreten werden. 2.5 Nach Art. 90 Abs. 1 lit. b OG muss die Beschwerdeschrift die wesentlichen Tatsachen und eine kurz gefasste Darlegung darüber enthalten, welche verfassungsmässigen Rechte bzw. welche Rechtssätze inwiefern durch den angefochtenen Erlass oder Entscheid verletzt worden sind. Das Bundesgericht prüft im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde nur klar und detailliert erhobene und, soweit möglich, belegte Rügen (BGE 110 Ia 1 E. 2 S. 3 f.). Auf rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt es nicht ein (BGE 107 Ia 186 E. b). Die Begründung der staatsrechtlichen Beschwerde muss sodann in der Beschwerdeschrift selber enthalten sein (BGE 115 Ia 27 E. 4a S. 30); der Verweis auf kantonale Rechtsschriften (vgl. S. 4 der Beschwerden) ist unbeachtlich.