Citation: 8C_488/2023 E. 4.2

4.2. Die Beschwerdeführerin macht geltend, die vorinstanzliche Rechtsauffassung sei mit dem bundesrechtlichen Heimbegriff im Sinne von Art. 10 Abs. 2 lit. a ELG und Art. 25a ELV nicht vereinbar. Auch wenn die Kantone praxisgemäss nur für einfache und zweckmässige Heimaufenthalte aufzukommen hätten, sei nach Art. 25a ELV einzig das formale Kriterium der kantonalen Heimanerkennung vorausgesetzt. Eine subjektive Heimbedürftigkeit werde im Übrigen auch bei Personen im Altersheim nicht hinterfragt. Ohnehin wäre diese indessen gestützt auf die Angaben der KESB zur Gewährleistung des Kindeswohls gegeben.