Citation: 2C_35/2019 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz hat eine konkrete Gefahr der Fürsorgeabhängigkeit bejaht. Sie errechnete einen monatlichen Bedarf von Fr. 5'040.-- und Einnahmen von Fr. 3'420.--, woraus ein Defizit von Fr. 1'620.-- resultierte. Bei den Ausgaben berechnete sie für drei Personen einen Grundbedarf (Fr. 1'884.--) und einen Ergänzungsbedarf (Fr. 609.--), Mietzins (inkl. Nebenkosten) von Fr. 990.--, Krankenkassenprämien von Fr. 687.-- sowie die Kinderalimente an den Sohn aus erster Ehe (Fr. 650.--). Für den Ergänzungsbedarf stützte sie sich auf Art. 4 der kantonalen Verordnung vom 29. Mai 2007 über den Finanzbedarf bei Familiennachzügen von Personen aus Drittstaaten (BRB 618.120). Bei den Einnahmen berücksichtigte sie das Einkommen des Ehemannes (nach Abzug einer Lohnpfändung von Fr. 400.--), nicht aber ein Einkommen der Ehefrau.