Citation: I 436/06 05.01.2007 E. 3

3.1 Nach umfassender Würdigung der vorhandenen Akten, insbesondere der Angaben der Versicherten gemäss Abklärungsbericht Haushalt vom 3. Juni 2002, sind Verwaltung und Vorinstanz mit überzeugender Begründung zur Auffassung gelangt, dass die Beschwerdeführerin, welche zuletzt vom 1. Oktober 1999 bis 31. März 2001 (letzter Arbeitstag: 31. August 2000) teilzeitlich bei der Firma G.________ als Reinigungshilfe gearbeitet hatte, ohne gesundheitliche Beeinträchtigungen im Umfang von 4 ¾ Stunden täglich (Pensum von 56,55 %) erwerbstätig wäre. Konkrete Anhaltspunkte, dass dieser Beschäftigungsgrad im Gesundheitsfall - jedenfalls bis zum für die gerichtliche Beurteilung in zeitlicher Hinsicht massgeblichen Erlass des Einspracheentscheides vom 9. Juni 2005 (vgl. BGE 130 V 446 Erw. 1.2 mit Hinweisen) - erweitert worden wäre, bestehen entgegen den Ausführungen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde nicht. Dem Argument, eine Erhöhung hätte bereits aus finanziellen Gründen erfolgen müssen, da der Ehemann infolge eines Unfalles seit September 1999 vollständig arbeitsunfähig sei, ist mit dem kantonalen Gericht entgegenzuhalten, dass die Versicherte, obgleich ihr Ehemann in der Lage gewesen wäre, die Kinderbetreuung zu übernehmen, und ihr Leistungsvermögen erst durch die Folgen des im Juni 2000 erlittenen Sturzes dauerhaft eingeschränkt wurde, anlässlich der auf 1. Oktober 1999 angetretenen Anstellung lediglich ein Teilpensum aufgenommen hatte. Der Umstand, dass die jüngste Tochter offenbar ab August 2000 den Kindergarten besucht und die elterliche Betreuungssituation dadurch zusätzlich eine Entlastung erfahren hat, ändert daran nichts. Im Übrigen hat die Beschwerdeführerin - zu ihrer bisherigen täglichen Arbeitszeit als Reinigungsmitarbeiterin befragt - stets nur ein Pensum von drei bis vier Stunden angegeben (vgl. Gutachten des Dr. med. W.________, Spezialarzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom 23. Januar 2001 [S. 2 oben: drei Stunden], Bericht des Dr. med. F.________, Rheumatologie FMH, vom 4. August 2001 [S. 1 unten: vier Stunden], Abklärungsbericht Haushalt vom 3. Juni 2002 [S. 2 unten: drei bis vier Stunden], Expertise der Medizinischen Abklärungsstelle [MEDAS] vom 16. Juli 2003 [S. 4: drei Stunden]), weshalb die Annahme einer in gutem gesundheitlichem Zustand "weiterhin" während 4 ¾ Stunden pro Tag ausgeübten Erwerbstätigkeit faktisch bereits eine Steigerung des bisherigen Pensums darstellen dürfte. Die im Bericht der ehemaligen Arbeitgeberin vom 13. September 2001 enthaltene Angabe, wonach die Arbeitszeit durchschnittlich fünf bis sechs Stunden pro Tag, d.h. zwischen 60 und 70 % eines Vollpensums, betragen habe, entbehrt vor diesem Hintergrund wie auch in Anbetracht des für die Anstellungsdauer ausgewiesenen - doch eher geringen - Verdienstes einer stichhaltigen Grundlage. 3.2 Für das im Rahmen des Einkommensvergleichs zu ermittelnde Valideneinkommen ist auf den zuletzt bei der Firma G.________ erzielten Verdienst abzustellen. Dieser betrug gemäss Auskünften der Arbeitgeberin vom 13. September 2001 vor dem anfangs Juni 2000 erlittenen Unfall während der Monate Januar bis Mai 2000 insgesamt Fr. 7703.55 oder, auf ein Jahr umgerechnet, Fr. 18'488.50. Zugunsten der Beschwerdeführerin davon ausgehend, dass es sich hierbei um eine Entschädigung für ein Arbeitspensum von lediglich drei Stunden pro Tag handelte, was einem Pensum von 35,71 % entspricht, resultiert ein Validenkommen für eine im Gesundheitsfall zu 56,55 % ausgeübte Beschäftigung als Reinigungshilfe - in Berücksichtigung der Lohnentwicklung 2000/2001 im Bereich persönliche Dienstleistungen von 2,1 % (Die Volkswirtschaft, 12/2006, Tabelle B10.2, S. 83, Noga-Abschnitt M, N, O) - von Fr. 29'893.-. Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist auf die vom Bundesamt für Statistik herausgegebene Schweizerische Lohnstrukturerhebung (LSE) 2000 zurückzugreifen (vgl. BGE 129 V 475 Erw. 4.2.1 mit Hinweisen). Nach dieser belief sich der Zentralwert für einfache und repetitive Tätigkeiten verrichtende (Anforderungsniveau 4) Frauen branchenunabhängig auf Fr. 3658.- monatlich (Tabelle TA1, S. 31) oder Fr. 43'896.- jährlich. Auf das Jahr 2001 hochgerechnet (Nominallohnentwicklung total von 2,4 % [Die Volkswirtschaft, a.a.O., Tabelle B10.3, S. 83, Frauen; BGE 129 V 408]) und unter Beachtung einer durchschnittlichen wöchentlichen Arbeitszeit von 41,7 Stunden (Die Volkswirtschaft, a.a.O., Tabelle B9.2, S. 82, 2001, Total) ergibt sich daraus ein Jahreseinkommen von Fr. 46'859.85 bzw. - bei einem zumutbaren erwerblichen Leistungsvermögen von 75 % (gemäss den nachvollziehbaren Schlussfolgerungen der MEDAS-Experten vom 16. Juli 2003 wie auch der Einschätzung des Dr. med. W.________ in dessen Gutachten vom 23. Januar 2001) - von Fr. 35'144.90. Selbst wenn dieser Tabellenwert noch um 25 % gekürzt würde (vgl. BGE 126 V 79 f. Erw. 5b/aa-cc; AHI 2002 S. 62 ff. [Urteil D. vom 27. November 2001, I 82/01]), wäre in Gegenüberstellung zum Valideneinkommen eine Erwerbseinbusse von nur 11,82 % ausgewiesen. Sofern das Invalideneinkommen - der Beurteilung des Dr. med. K.________, Facharzt für Allgemeine Medizin, vom 19. März 2004 folgend - auf der Basis einer Arbeitsfähigkeit von lediglich 60 % erhoben würde, welches sich diesfalls, ohne dass ein zusätzlicher Abzug gerechtfertigt wäre, auf Fr. 28'115.90 beliefe, resultierte eine Einbusse von knapp 6 %. Eine rentenbegründende Gesamtinvalidität ist demnach zu verneinen, da es hierfür einer - vorliegend ohne weiteres auszuschliessenden - Einschränkung im Haushalt von mindestens 64,1 % bedürfte ([0,5655 x 11,82 %] + [0,4345 x 64,1 %]; zu den Rundungsregeln: BGE 130 V 121). Die Voraussetzungen für die Zusprechung beruflicher Eingliederungsmassnahmen sind sodann, wie die Vorinstanz richtig erkannt hat und auf deren Erwägungen verwiesen werden kann, ebenfalls nicht gegeben.