Citation: 1B_551/2019 E. 5.2

5.2. Als Befangenheitsgrund nennt die Beschwerdeführerin sodann eine angeblich negative (bzw. übertrieben kritische) "Einstellung" des Sachverständigen gegenüber Geburtshäusern im Allgemeinen. Im Jahre 2018 sei im Berner Inselspital ein anderes neugeborenes Kind verstorben, nachdem es von einem Berner Geburtshaus dorthin verlegt worden war. Auch damals sei (im Kanton Bern) eine staatsanwaltliche Untersuchung des ausserordentlichen Todesfalls erfolgt. Eine Strafuntersuchung gegen Verantwortliche des betroffenen Geburtshauses sei nicht eröffnet worden. Der Sachverständige habe in einem Brief an das bernische kantonale Spitalamt aber Vorwürfe gegen die medizinisch Verantwortlichen gerichtet, indem er dem Geburtshaus eine schlechte Zusammenarbeit unterstellt und behauptet habe, das Kind sei (nach einer Fehlbehandlung) zu spät ins Spital eingewiesen worden und deshalb gestorben.