Citation: 2F_16/2021 E. 4.3.2

4.3.2. Weiter hat das Bundesgericht erwogen, dass der Beschluss der Anwaltsprüfungskommission vom 10. März 2020 mit einer Rechtsmittelbelehrung versehen worden sei, die das Verwaltungsgericht als Rechtsmittelinstanz angegeben habe. Es sei unbestritten, dass die Gesuchstellerin den Beschluss nicht angefochten habe (vgl. Urteil 2C_70/2021 vom 14. April 2021 E. 3.2 f.). Die Gesuchstellerin rügt, das Bundesgericht habe hierbei die Tatsache übersehen, dass sie in der Eingabe vom 11. Mai 2020 an die Verwaltungskommission des Obergerichts ausgeführt habe, sie reiche diese Eingabe sicherheitshalber ein, weil die Beschwerdefrist bald verstrichen sei (S. 18 Rz. 53 f. des Gesuchs). Die Ausführungen des Bundesgerichts bezogen sich indessen darauf, dass die Gesuchstellerin den Beschluss vom 10. März 2020 nicht bei der zuständigen Rechtsmittelinstanz - dem Verwaltungsgericht - angefochten habe, was sie nicht bestreitet. Insoweit liegt keine Tatsache vor, die das Bundesgericht versehentlich übersehen hat.