Citation: 6B_63/2020 E. 2.3.1

2.3.1. Die Einwände des Beschwerdeführers sind unbegründet. Die Anklageschrift vom 14. November 2014 (kant. Akten pag. 676 ff.) umschreibt den wesentlichen Lebenssachverhalt und nennt den Straftatbestand, nämlich Art. 117 StGB, welchen der Beschwerdeführer durch sein Verhalten erfüllt haben soll. Sie schildert den Ablauf der Behandlung, weist auf die immer wieder auftretenden abdominellen Schmerzen des Patienten hin, führt die örtlichen und zeitlichen Hinweise an und bezeichnet sowohl die Handlungen wie auch das Unterlassen des Beschwerdeführers. Die tatsächlichen Umstände, aus denen sich die Pflichtwidrigkeit des vorgeworfenen Verhaltens respektive Unterlassens, die Garantenstellung, die Voraussehbarkeit und die Vermeidbarkeit des eingetretenen Erfolgs ergeben, sind in der Anklage enthalten.