Citation: 2C_126/2017 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer begründet die vorgebrachte Gehörsverletzung mit der Länge der Erwägungen zu seiner individuellen Situation: Die Vorinstanz habe sich nur auf eineinhalb Seiten mit seiner sozialen und wirtschaftlichen Integration und der mit einer Wegweisung verbundenen Härte auseinandergesetzt. Dieser Argumentation kann nicht gefolgt werden. Die Frage, ob die Begründung den rechtlichen Anforderungen genügt, beurteilt sich nicht anhand ihrer Länge, sondern anhand ihrer Qualität. Die vorliegende Urteilsbegründung enthält die wesentlichen Überlegungen, auf die sich der Entscheid stützt. Das Verwaltungsgericht setzte sich in seinen Erwägungen sowohl mit den rechtlichen Grundlagen als auch mit der individuellen Situation des Beschwerdeführers auseinander, was diesem zweifellos eine sachgerechte Anfechtung des Entscheides ermöglichte. Eine Verletzung der Begründungspflicht liegt nicht vor.