Citation: 1B_676/2021 E. 5.2

5.2. Der Beschwerdeführer bringt zwar grundsätzlich - und insoweit zutreffend - vor, die Dauer der gegen ihn angeordneten strafprozessualen Haft sei im vorstehend dargelegten Sinn zu prüfen. Er legt indessen nicht dar, inwiefern die Haftdauer von insgesamt knapp fünf Monaten, die sich durch die strittige Haftanordnung ergäbe, gestützt auf eine derartige Prüfung als übermässig bzw. unverhältnismässig zu beurteilen wäre. Vielmehr beschränkt er sich im Wesentlichen darauf, die Verlängerung der Haft um drei Monate als unverhältnismässig zu rügen, ohne dies weiter zu begründen. Aus seinen Vorbringen ergibt sich daher nicht, dass die erwähnte vorinstanzliche Beurteilung der Haftdauer gegen die vorstehend dargelegten Grundsätze verstossen würde bzw. bundes- oder EMRK-widrig wäre. Insbesondere geht daraus nicht hervor, dass die Vorinstanz angesichts der vorliegenden Akten bzw. der konkreten Verhältnisse des Falls im Rahmen der Haftprüfung nicht im Wesentlichen von einer in Aussicht stehenden Freiheitsstrafe in der von der Staatsanwaltschaft beantragten Höhe hätte ausgehen dürfen. Solches ist auch sonst nicht ersichtlich. Namentlich sind verschiedene, allerdings weiter zurückliegende einschlägige Vorstrafen des Beschwerdeführers in Deutschland belegt und deuten bei den Akten liegende Dokumente auf aktuelle (re) und jedenfalls teilweise einschlägige Vorstrafen des Beschwerdeführers in seinem Heimatland Bosnien und Herzegowina hin. Zumindest ein Teil dieser Vorstrafen dürfte bei einem Schuldspruch bei der Strafzumessung zu berücksichtigen sein (BGE 105 IV 225 E. 2; Urteile 6B_258/2015 vom 26. Oktober 2015 E. 1.2.1, 1B_88/2015 vom 7. April 2015 E. 2.2.1 [betreffend Art. 369 StGB). Weder aus den Vorbringen des Beschwerdeführers noch sonst ergibt sich weiter, dass die Vorinstanz nicht darauf hätten schliessen dürfen, die Haftdauer von insgesamt knapp fünf Monaten, die sich durch die strittige Haftanordnung ergäbe, begründe angesichts der im Wesentlichen zu erwartenden Freiheitsstrafe von zehn Monaten unter den gegebenen Umständen keine Überhaft und sei verhältnismässig. Daran ändert auch nichts, dass eine entsprechende Freiheitsstrafe bedingt ausgesprochen werden kann. Für die Vorinstanz bestand kein Anlass, diese Möglichkeit bei der Prüfung der Zulässigkeit der Haftdauer ausnahmsweise zu berücksichtigen. Soweit die Beschwerde hinsichtlich der Frage der Überhaft bzw. der Verhältnismässigkeit der Haftdauer überhaupt den Begründungsanforderungen genügt, erweist sie sich somit ebenfalls als unbegründet.