Citation: 1C_37/2013 E. 6.8

6.8. Die Beschwerdeführerin hat nach eigenen Angaben erkannt, dass die Baubewilligung vom 28. Juli 2006, welche für das Aufstellen eines Wohnwagens erteilt wurde, weder erwähnte, dass eine "Erschliessung" mit Strom vorliegt noch dass der Wagen über eine Heizung verfügen darf. Demnach durfte sie aus dieser Bewilligung nicht ableiten, ein solcher Anschluss oder die Einrichtung einer Heizung sei bewilligt, zumal im Baugesuch die Frage, ob ein Umbau von unbeheizten zu beheizten Räumen erfolgt, verneint wurde. Daran vermag auch der Umstand nichts zu ändern, dass der Gemeindeschreiber das Projekt einer Stromleitung kannte, da er auch um das Projekt einer Wasserleitung wusste, welche von der Bewilligung vom 28. Juli 2006 ausdrücklich ausgeschlossen wurde. Die Beschwerdeführerin konnte somit nicht darauf vertrauen, diese Bewilligung entspreche ihrem dem Gemeindeschreiber mit Schreiben vom 14. Juni 2006 mitgeteilten Projekt. Vielmehr hätte die Beschwerdeführerin auch bezüglich des Anschlusses an das Stromnetz und der Beheizung zumindest Zweifel haben und sich bei der zuständigen Baudirektion erkundigen müssen. Da sie dies unterliess, kann sie sich gestützt auf die Baubewilligung auch hinsichtlich der Stromanschlüsse und der Beheizung des Wohnwagens nicht auf ihren guten Glauben berufen (vgl. BGE 132 II 21 E. 6.1 S. 35 f.).