Citation: 9C_271/2014 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer wendet ein, die Vorinstanz gehe zu Unrecht von einem Dauerdelikt aus. Die einzelnen Vergehen könnten nicht zu einer rechtlichen Handlungseinheit verschmolzen werden. Zwischen den strafrechtlichen Vergehen hätten stets längere Zeiträume gelegen; deshalb scheide ein Dauerdelikt aus. Es treffe nicht zu, dass er infolge der sich über fast acht Jahre erstreckenden Beschäftigung der Weissrussen ohne Beitragsabrechnung über den ganzen Zeitraum ein strafbares Verhalten an den Tag gelegt hat. Die Weissrussen seien jedes Jahr aufs Neue zwecks Instruktionen und Schulungen für einen bestimmten Zeitraum und bestimmte Projekte eingereist und hätten die Schweiz danach wieder verlassen. Die Verjährungsfrist sei für jeden Arbeitseinsatz der Weissrussen gesondert zu berechnen. Die mit den unregelmässigen Arbeitseinsätzen zusammenhängende Nichtabrechnung der AHV-Beiträge sei nicht mit einem Dauerdelikt vergleichbar, bei welchem der rechtswidrige Zustand über eine gewisse Zeit durch den Täter aufrecht erhalten bleibt.