Citation: 4A_327/2013 E. A

A. und B. X.________ (Kläger, Beschwerdeführer) waren über viele Jahre Bankkunden bei der Bank Y.________ (Beklagte, Beschwerdegegnerin), bei der sie ein Schrankfach (Safe) gemietet und ein Kontokorrent-Konto eröffnet hatten. Im Jahre 2006 beabsichtigten A. und B. X.________, bei der Bank Y.________ auch ein Nummernkonto zu errichten, wozu ihnen D.________ behilflich sein sollte. D.________ seinerseits kannte C.________ (Nebenintervenient), der im Private Banking der Bank Y.________ als Kundenberater arbeitete. In der Folge wurden A. und B. X.________ - im Beisein von D.________ - mindestens zweimal von C.________ an seinem Arbeitsplatz, in den Räumlichkeiten der Bank Y.________, empfangen. C.________ erklärte A. und B. X.________, dass für die Errichtung eines Nummernkontos ein Mindestbetrag von Fr. 1 Mio. erforderlich sei, aber bis zum Erreichen des Mindestbetrags eine Zwischenlösung gefunden werden könne. C.________ verfasste in den Räumlichkeiten der Bank Y.________ die Vereinbarungen vom 28. April 2006 und vom 2. Juni 2006. In diesen zwischen A. und B. X.________ einerseits und D.________ andererseits abgeschlossenen Vereinbarungen wurde festgehalten, dass das Geld zunächst D.________ anvertraut und bei Erreichen des Mindestbetrags sodann auf das gewünschte Nummernkonto einbezahlt werde. In der Folge überreichten A. und B. X.________ D.________ gesamthaft Fr. 870'000.-- in bar, die er anderweitig verwendete. D.________ wurde später für sein Verhalten zum Nachteil von A. und B. X.________ wegen Betrugs, C.________ wegen Gehilfenschaft zu Betrug verurteilt.