Citation: I 725/05 30.05.2006 E. 3

Es steht nach Lage der medizinischen Akten fest und ist unbestritten, dass die Beschwerdeführerin aufgrund der - letztlich rentenbegründenden - psychischen Problematik ab 19. Juni 2000 und wieder ab 1. November 2001 voll arbeitsunfähig war. Die ab Juni 2000 bestandene Arbeitsunfähigkeit erreichte demzufolge den für die Eröffnung der Wartezeit nach Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG erforderlichen Mindestwert von 20 %. Uneins sind sich die Verfahrensbeteiligten in der Beantwortung der Frage, ob diese Arbeitsunfähigkeit während des dem 19. Juni 2000 folgenden Jahres im Sinne von Art. 29ter IVV unterbrochen wurde und die Wartezeit somit später neu zu laufen begann. Vorinstanz und Beschwerdegegnerin schliessen auf einen solchen Unterbruch und darauf, dass die Wartezeit für den Rentenanspruch - gemäss kantonalem Gericht erst und gemäss Vorsorgeeinrichtung frühestens - am 1. November 2001 eröffnet wurde. Begründet wird dies in erster Linie mit dem Umstand, dass die Beschwerdeführerin ab September 2000 während gut eines Jahres Arbeitslosenentschädigung auf der Grundlage einer ärztlich bestätigten vollen Arbeitsfähigkeit bezogen habe und daneben einer Teilzeittätigkeit nachging.