Citation: I 639/03 27.02.2004 E. A

Der 1960 geborene B.________ war seit 1990 bei der Firma R.________ AG, Unterendingen, als angelernter Dachdecker angestellt. Ab 1999 traten vermehrt Rückenbeschwerden auf, weshalb er als Bauspengler eingesetzt wurde. Nach drei mehrwöchigen krankheits- und unfallbedingten Arbeitsunterbrüchen stellte B.________ die Arbeit im März 2001 ein. Am 9. November 2001 meldete er sich bei der Invalidenversicherung zum Bezug von Leistungen an und beantragte insbesondere die Umschulung auf eine neue Tätigkeit. Durch den behandelnden Arzt Dr. med. U.________, Spezialarzt FMH für Allgemeine Innere Medizin, reichte er Arztberichte der Neurochirurgischen Klinik des Spitals X.________ (vom 29. August 2001, 19. Oktober 2001 und 25. Oktober 2001) und der Rheuma- und Rehabilitationsklinik Y.________ (vom 11. Juli 2001) ein. Dr. med. U.________ erstattete der IV-Stelle des Kantons Aargau am 23. November 2001 und 29. April 2002 ebenfalls Bericht. Übereinstimmend wurden therapieresistente Rückenbeschwerden, die in der angestammten Tätigkeit zu einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit führten, diagnostiziert. Dr. med. U.________ gab an, es müsse durch die Invalidenversicherung abgeklärt werden, ob dem Versicherten eine andere Tätigkeit zumutbar sei. Bei einer Beschäftigung (während acht Stunden) sei besonders zu beachten der Wechsel von sitzender und stehender Tätigkeit und das Vermeiden von Heben von Gewichten über 20 Kilo (Bericht vom 23. November 2001). Im Hinblick auf eine Berufserprobung meldete die IV-Berufsberatung den Versicherten zu einer Vorstellung in der Rehaklinik Q.________ an. Nach dem Bericht des IV-Berufsberaters vom 26. März 2002 soll die Klinik die Aufnahme auf Grund des gewonnenen Eindrucks über die Eingliederungsbereitschaft von B.________ abgelehnt haben. Im Verlaufsbericht vom 29. April 2002 gab Dr. med. U.________ an, es müsse in einem Arbeitsversuch ausgetestet werden, in welchem Grad dem Versicherten eine leichte wechselbelastende Tätigkeit zumutbar sei. Da die Schmerzen sich in ihrem Ausmass veränderten, sehe eine Eingliederung wenig Erfolg versprechend aus. Mit Verfügung vom 11. November 2002 verneinte die IV-Stelle den Anspruch auf eine Invalidenrente, da bei einer geeigneten Tätigkeit aus medizinischer Sicht keine Einschränkung bestehe und bei einer Erwerbseinbusse von 21 % der erforderliche Invaliditätsgrad nicht erreicht werde. Am 10. Dezember 2002 verfügte sie zudem die Ablehnung des Gesuches um berufliche Massnahmen (wogegen der Versicherte keine Beschwerde erhob).