Citation: 8C_620/2017 E. 3

Die Vorinstanz hat die Bestimmungen und Grundsätze über den Anspruch auf Heilbehandlung (Art. 10 Abs. 1 UVG) sowie auf Taggeld (Art. 16 Abs. 1 und 2 sowie Art. 17 Abs. 1 UVG), die allgemeinen Leistungsvoraussetzungen des natürlichen Kausalzusammenhangs (BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181 mit Hinweisen), namentlich bei krankhaften Vorzuständen (RKUV 1992 Nr. U 142 S. 75 E. 4b) und bei Dahinfallen der kausalen Bedeutung einer unfallbedingten Ursache (RKUV 2000 Nr. U 363 S. 45; 1994 Nr. U 206 S. 326 E. 3b; vgl. auch Urteil 8C_419/2014 vom 23. September 2014 E. 3.2), sowie die allgemeinen beweisrechtlichen Anforderungen an einen ärztlichen Bericht (BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232; 125 V 351 E. 3a S. 352), insbesondere bei begutachtenden unabhängigen Fachärzten und bei Hausärzten (BGE 135 V 465 E. 4.4 S. 469 und E. 4.5 S. 470), zutreffend dargelegt. Dasselbe gilt für die antizipierte Beweiswürdigung (BGE 141 I 60 E. 3.3 S. 64; 124 V 90 E. 3b S. 94). Darauf wird verwiesen. Anzufügen bleibt, dass die Vorinstanz zwar zu Recht die bis 31. Dezember 2016 in Kraft gestandenen Fassungen des UVG angewandt hat, dies allerdings nicht gestützt auf Art. 118 Abs. 1 UVG, sondern auf Abs. 1 der Übergangsbestimmungen zur Änderung des UVG vom 25. September 2015 (AS 2016 4375, 4387).