Citation: 2C_255/2009 03.06.2009 E. 4

4.1 Die Beschwerde erweist sich als unbegründet und ist abzuweisen. 4.2 Der Beschwerdeführer stellt ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung. Nach Art. 64 AuG wird dies bei Bedürftigkeit gewährt, sofern die Rechtsbegehren nicht aussichtslos erscheinen. Gemäss der bundesgerichtlichen Rechtsprechung darf einem bedürftigen Häftling im Haftverlängerungsverfahren nach drei Monaten der unentgeltliche Rechtsbeistand grundsätzlich nicht verweigert werden (BGE 134 I 92 E. 3.2 S. 99 ff.; 122 I 275 E. 3b S. 276 ff.; Hugi Yar, a.a.O., Rz. 10.41). Diese Rechtsprechung gilt allerdings für die haftrichterliche Überprüfung des Haftentscheids und setzt an sich ein entsprechendes Gesuch des Häftlings vor dem Haftrichter voraus. Sie gilt nicht ohne weiteres auch für eine richterliche Rechtsmittelinstanz, namentlich für das Bundesgericht. Im vorliegenden Fall hat der Beschwerdeführer vor dem Haftrichter kein Gesuch um unentgeltliche Verbeiständung gestellt, und er war damals auch nicht anwaltlich vertreten. Selbst wenn nicht von einem vorbehaltlosen Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege auszugehen ist, rechtfertigt dies doch eher die Gewährung der unentgeltlichen Rechtsprechung und Verbeiständung, als wenn bereits vor dem Haftrichter ein unentgeltlich eingesetzter Anwalt tätig war. In diesem Sinne sind für das bundesgerichtliche Verfahren keine Kosten zu erheben, und der Rechtsvertreter des bedürftigen Beschwerdeführers ist angemessen aus der Bundesgerichtskasse zu entschädigen.