Citation: 6B_326/2024 E. 1

Das Kantonsgericht Wallis hielt mit Urteil vom 22. März 2024 fest, dass das Strafurteil des Bezirksgerichts Visp vom 27. Juni 2023 in Bezug auf die Dispositivziffern 2 (Freispruch), 8 (Parteientschädigung Privatklägerin), 9 (Übersetzungskosten) und 10 (Entschädigung amtliche Verteidigung) in Rechtskraft erwachsen sei. Es sprach den Beschuldigten in Gutheissung seiner Berufung und in Abweisung der Berufung der Beschwerdeführerin vom Vorwurf der mehrfachen Drohung, der mehrfachen sexuellen Nötigung und der mehrfachen Nötigung frei. Betreffend die Vorwürfe wegen einfacher Körperverletzung erkannte das Kantonsgericht, dass es, soweit der angeklagte Sachverhalt überhaupt als erstellt angesehen werden könne, um Tätlichkeiten gehe, die im Zeitpunkt des erstinstanzlichen Urteils bereits verjährt gewesen seien. Sodann regelte es die Kosten- und die Entschädigungsfolgen. Die Beschwerdeführerin wendet sich an das Bundesgericht. Sie strebt eine Verurteilung des Beschuldigten wegen mehrfacher Drohung, mehrfacher Nötigung und mehrfacher sexueller Nötigung an und spricht sich gegen eine Verfahrenseinstellung wegen Verjährung aus, weil es sich bei den angeklagten Vorfällen um Körperverletzungen gehandelt haben soll.