Citation: 5A_649/2014 E. 3.2

3.2. Mit der angefochtenen Verfügung vom 25. Juni 2014 wurde die bestehende Einkommenspfändung von Amtes wegen im Sinne einer Revision berichtigt, weil das Betreibungsamt Fehler bei der Berechnung des Existenzminimums und der pfändbaren Quote gemacht hat (vgl. zur Zulässigkeit des Zurückkommens auf die Pfändungsverfügung in diesem Fall VONDER MÜHLL, a.a.O., N. 54 zu Art. 93 SchKG ). Die strittige Mitteilung an den Arbeitgeber des Beschwerdeführers stellt dabei lediglich eine Sicherungsmassnahme nach Art. 99 SchKG dar, die keinen Einfluss auf die Gültigkeit der Pfändung bzw. auf die Revision der Pfändung hat (BGE 109 III 11 E. 2 S. 13; Urteil 5A_564/2012 vom 21. November 2012 E. 2.5.3). Entscheidend für die Wirksamkeit der Lohnpfändung bzw. Revision der Lohnpfändung ist nicht die Mitteilung an den Arbeitgeber, sondern diejenige an den Schuldner. Unstrittig ist die Revision der Lohnpfändung dem Beschwerdeführer noch vor Ende des Monats eröffnet worden und damit die Pfändungswirkung für die pfändbare Quote von Fr. 805.-- diesem gegenüber eingetreten. Der Beschwerdeführer hat mithin im Juni 2014 von seinem Arbeitgeber rund Fr. 33.-- über seinem (revidierten) Existenzminimum ausbezahlt erhalten. Daher ist es im Ergebnis nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz einen Rückerstattungsanspruch des Beschwerdeführers verneint hat.