Citation: 9C_287/2018 E. 3.2

3.2. Die Beschwerdeführerin rügt eine willkürliche Beweiswürdigung, weil die Vorinstanz einzelne neue Diagnosen nicht in ihre Würdigung miteinbezogen habe. So sei wegen der verschlechterten Befundlage neu nicht nur eine Persönlichkeitsstörung, sondern auch eine phobische Störung mit Panikattacken diagnostiziert worden. Weiter habe das kantonale Gericht die regionalärztlichen Stellungnahmen vom 18. März 2016 und vom 5. April 2017, welche eindeutig eine Verschlechterung des Gesundheitszustands postulierten, unvollständig zitiert. Im angefochtenen Entscheid würden auch die einzelnen Episoden mit gesundheitlichen Verbesserungen und (massiven) Verschlechterungen (inklusive verschiedener Hospitalisationen) nicht auseinandergehalten. Weiter verkenne die Vorinstanz, dass die Gutachter des ABI eine depressive Episode, jene der asim aber eine rezidivierende Depression diagnostiziert hätten. Bezüglich der in diesem Zusammenhang genannten verminderten Copingstrategien beschränke sich der angefochtene Entscheid zudem auf den Tod des bereits 2004 verstorbenen Ehemannes, ohne den übrigen im Gutachten genannten Faktoren (Alter und verschiedene Schicksalsschläge) Rechnung zu tragen. Das kantonale Gericht verfalle auch in Willkür, wenn es betreffend die beiden Vergleichszeitpunkte dieselbe Lebenssituation postuliere, ohne die Veränderungen in der sozialen, partnerschaftlichen, therapeutischen und finanziellen Situation der Beschwerdeführerin zu berücksichtigen. Schliesslich rügt diese auch die Auffassung des kantonalen Gerichts betreffend den Status und macht geltend, sie würde, wäre sie gesund, eine Vollzeittätigkeit ausüben.