Citation: 4A_35/2024 E. 5.3

5.3. Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz sei zu Unrecht von einer Obliegenheitsverletzung ausgegangen. Weder hätten sein Hausarzt (Dr. D.________) oder die Beschwerdegegnerin ihn je zu einer fachärztlichen Behandlung aufgefordert, noch habe er sich einer fachärztlichen Behandlung widersetzt. Zudem habe er gemäss Art. 16 Ziff. 2 lit. c AVB bloss bei Anspruch auf Taggeld innert drei Monaten eine fachärztliche Konsultation durchführen lassen müssen. Bis zum 8. August 2022 sei der Taggeldanspruch durch die Beschwerdegegnerin nicht geprüft worden, weshalb auch unklar gewesen sei, ob er einen Anspruch habe. Folglich habe er sich bis zu diesem Zeitpunkt auch keiner fachärztlichen Konsultation unterziehen müssen.