Citation: 2C_848/2022 E. 6.5.2

6.5.2. Es ist nicht willkürlich, dass die Vorinstanz den Begriff der "erfolgreichen Auslieferung" (auch angesichts der gravierenden drohenden Konsequenz des Verfahrensausschlusses) als intransparent und deshalb problematisch beurteilte. Da Willkür insbesondere auch nicht alleine deshalb vorliegt, weil eine andere Lösung auch möglich wäre (vgl. vorne E. 5.2), ist der Entscheid diesbezüglich nicht zu beanstanden. Ebensowenig willkürlich ist, dass die Vorinstanz das Verhalten der Beschwerdeführerin im Rahmen des freihändigen und des nachfolgenden offenen Verfahrens als widersprüchlich beurteilte. Die Vorinstanz durfte die Möglichkeit, Referenzen getrennt für Chassis und Aufbau beizubringen, angesichts der Fallumstände als Hinweis auf ein auf die ursprüngliche Anbieterin zugeschnittenes Eignungskriterium verstehen; es ist keineswegs unhaltbar, dass sie in ihrer Beurteilung der besonderen Fallkonstellation Rechnung trug. Das Argument, die nachgesuchte Erfahrung habe sich auf die Auslieferung von Elektrolastwagen im kommunalen Dienst und nicht von Grosskehrmaschinen bezogen, weil die besonderen Anforderungen im Bereich der Elektrifizierung des Lastwagens bestünden, geht am Kern der Begründung der Vorinstanz vorbei. Insgesamt lassen die Beschwerdevorbringen die Würdigung der verschiedenen Sachverhaltselemente durch die Vorinstanz nicht als willkürlich erscheinen.