Citation: 8C_414/2018 E. 3.3

3.3. Die Vorinstanz hat den Vorbringen der Beschwerdeführerin in der kantonalen Beschwerdeantwort insoweit beigepflichtet, dass gestützt auf die Akten wenig Anhaltspunkte zu eruieren seien, der Beschwerdegegner habe bis zum Zeitpunkt des Unfalls konkrete Schritte unternommen, sich beruflich neu zu orientieren. So ergibt sich aus dem Schreiben der B.________ SA vom 30. August 2001 an die IV-Stelle klar, dass der Versicherte wegen seiner Behinderung gezwungen war, innerhalb der Unternehmung die Abteilung zu wechseln. Dabei musste er sich für die neuen Aufgaben im Bereich des Netzwerk- und Datenschutzes umschulen lassen, weil er bisher in einem anderen Fachgebiet spezialisiert gewesen war. Die IV-Stelle sprach dem Versicherten mit Verfügung vom 24. Mai 2002 berufliche Massnahmen vom 1. November 2001 bis 31. März 2003 (Umschulung zum Netzwerk- und Datenschutzspezialisten) zu. Unter diesen Umständen ist die vorinstanzliche Argumentation, der Beschwerdegegner hätte sich, wie aus der Invalidenkarriere hervorgehe, auch im Gesundheitsfall entschlossen, sich zum Netzwerk- und Datenschutzspezialisten weiterzubilden, nicht schlüssig. Aus dem von ihm im vorinstanzlichen Verfahren eingereichten, im angefochtenen Entscheid erwähnten Bericht des Jacques Garinet, Enseignant à l' IUT de Colmar, vom 17. Oktober 2017 ergibt sich, dass die vom kantonalen Gericht als "universitär" bezeichnete, insgesamt zwei Jahre dauernde Ausbildung dem Ziel diente, die lernenden Personen allgemein darauf vorzubereiten, sich in der IT-Branche, die ein weites Feld darstelle, spezialisieren zu können, was denn auch vom Beschwerdegegner im bundesgerichtlichen Verfahren ausdrücklich bestätigt wird. Insgesamt betrachtet ist in Gutheissung der Beschwerde der Beschwerdeführerin festzustellen, dass aktenkundig keine Anhaltspunkte dafür bestehen, der Beschwerdegegner hätte ohne den Unfall und dessen gesundheitlichen Folgen die Invalidenkarriere realisiert.