Citation: 2C_513/2021 E. 4

Die Beschwerdeführerin macht weiter geltend, ihr Vater sei nie über die Nachzugsfristen informiert worden. Die Behörden seien damit ihrer Informationspflicht gemäss Art. 57 AIG nicht nachgekommen und ihr Vater sei im Vergleich mit Flüchtlingen und vorläufig aufgenommenen Ausländern in verfassungswidriger Weise (Art. 8 Abs. 1 BV) ungleich behandelt worden. Zudem habe die Vorinstanz ihren Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) verletzt, weil sie die Ungleichbehandlung nicht sachlich begründet habe. Auch diese Vorbringen sind unbegründet.