Citation: 8C_802/2019 E. A

A.a. Die 1970 geborene A.________ arbeitete zuletzt bei der B.________ AG, wo sie im Büro und im Weinlager eingesetzt wurde. Aufgrund dieser Tätigkeit war sie bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 26. Januar 1998 verlor sie beim Herunterholen einer Weinkiste das Gleichgewicht und verletzte sich beim darauf folgenden Sturz am Rücken. Da sie anschliessend die bisherige Tätigkeit nur noch teilweise ausüben konnte, kündigte die Arbeitgeberin das Anstellungsverhältnis auf Ende Januar 1999. Die Suva richtete Taggelder aus und kam für die Heilbehandlung auf. Mit Verfügung vom 6. April 2000 stellte sie ihre Leistungen per 1. Juni 2000 ein. A.b. Am 19. Juni 2002 stolperte A.________ bei ihrer Tätigkeit im Service mit einem Tablett in der Hand auf einer Treppe und verdrehte sich dabei den Oberkörper. Daraufhin klagte sie über akute Rückenschmerzen. Zu jenem Zeitpunkt war sie aufgrund ihrer damaligen Anstellung bei der Schweizerischen Mobiliar Versicherungsgesellschaft AG (nachfolgend: Mobiliar) unfallversichert. Diese erbrachte die gesetzlichen Leistungen. Mit Verfügung vom 3. Oktober 2003 stellte sie ihre Leistungen ein. Nachdem die Suva vorsorglich Einsprache erhoben hatte, teilte die Mobiliar dieser am 12. November 2003 mit, sie werde auf die Einsprache nicht eintreten. Die Einsprachen der Versicherten und der Swica Krankenversicherungen AG wies die Mobiliar mit Einspracheentscheid vom 11. Februar 2004 ab. Die von A.________ und der Swica dagegen erhobene Beschwerde hiess das Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen - nach zwischenzeitlicher Sistierung des Verfahrens - mit Entscheid vom 15. Oktober 2008 gut. Es hob den Einspracheentscheid vom 11. Februar 2004 auf und wies die Sache zur Abklärung und Festlegung der weiteren Leistungen aufgrund des Unfalls vom 26. Januar 1998 an die Mobiliar zurück. Auf die von der Suva dagegen erhobene Beschwerde trat das Bundesgericht mit Urteil vom 2. März 2009 nicht ein (8C_969/2008). A.c. Die Mobiliar liess im Zentrum C.________ AG eine funktionsorientierte medizinische Abklärung (FOMA) durchführen. Gestützt auf das Gutachten vom 17. August 2010 verneinte die Mobiliar mit Verfügung vom 15. März 2012 einen Anspruch auf Invalidenrente. Gleichzeitig sprach sie der Versicherten eine Integritätsentschädigung entsprechend einer Integritätseinbusse von 25 % und ein Unfalltaggeld von 30 % für die Zeit vom 17. November 2009 bis 5. Dezember 2011 und von 100 % vom 6. Dezember 2011 bis 29. Februar 2012 zu. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 28. Mai 2013 fest. Die von A.________ dagegen erhobene Beschwerde wies das Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen mit Entscheid vom 23. Dezember 2014 ab, was das Bundesgericht mit Urteil 8C_123/2015 vom 29. April 2015 bestätigte. A.d. Zwischenzeitlich reichte eine damalige Arbeitgeberin der Versicherten, die D.________ AG, der Suva am 26. September 2011 eine Schadenmeldung ein. Es sei am 17. November 2009 zu einem Rückfall gekommen, als die Versicherte im Keller gestürzt sei. Die Suva verneinte mit Schreiben vom 27. September 2011 eine Leistungspflicht, da es sich um Folgen einer nicht bei ihr versicherten Gesundheitsschädigung handle. A.e. Mit Rückfallmeldung vom 23. Juli 2015 machte A.________ bei der Mobiliar eine Verschlechterung seit März 2012 geltend. Die Mobiliar leitete die Meldung an die Suva weiter. Diese holte eine medizinische Beurteilung der Dr. med. E.________, Fachärztin für Chirurgie, Kompetenzzentrum für Versicherungsmedizin der Suva, ein (Bericht vom 21. Februar 2017). Gestützt darauf verneinte die Suva mit Verfügung vom 8. März 2017 ihre Leistungspflicht für die Folgen der am 23. Juli 2015 gemeldeten Verschlechterung, da kein sicherer oder wahrscheinlicher Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall vom 26. Januar 1998 und der gemeldeten Verschlechterung bestehe. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 3. August 2017 fest.