Citation: 4C.402/2006 27.02.2007 E. 8

Die Vorinstanz sprach der Klägerin rund Fr. 152'000.-- zu (Schadenersatz von Fr. 142'121.60 und Genugtuung von Fr. 10'000.-- nebst Zins). Die Klägerin verlangte Fr. 300'000.--, die Beklagte die Klagabweisung. Die Berufung ist teilweise gutzuheissen, allerdings nur im Umfang von Fr. 19'000.--, sodass der Klägerin Fr. 171'121.60 zuzusprechen sind. Die Anschlussberufung ist abzuweisen. Bezogen auf die insgesamt streitigen Fr. 300'000.-- obsiegt die Klägerin somit zu rund 57 %. Die auf die Berufung und die Anschlussberufung entfallende Gerichtsgebühr von Fr. 11'000.-- ist demnach im Umfang von Fr. 4'730.-- (43 %) der Klägerin und im Umfang von Fr. 6'270.-- (57 %) der Beklagten aufzuerlegen (Art. 156 Abs. 1 und 3 OG). Im gleichen Verhältnis sind die Parteikosten aufzuteilen (Art. 159 Abs. 3 OG). Bei gegenseitiger Kompensation resultiert eine Parteientschädigung zugunsten der Klägerin von Fr. 1'820.--. Nachdem das Bundesgericht den angefochtenen Entscheid nur in verhältnismässig geringem Umfang abändert, ist keine Änderung der von der Vorinstanz getroffenen Kosten- und Entschädigungsregelung für die kantonalen Verfahren angezeigt (Art. 157 und Art. 159 Abs. 6 OG; BGE 114 II 144 E. 4). Dem entsprechenden Rückweisungsantrag der Klägerin ist daher nicht stattzugeben.