Citation: 9C_747/2018 E. 1.1

1.1. Nach Art. 9 Abs. 1 ELG (SR 831.30) entspricht die jährliche Ergänzungsleistung dem Betrag, um den die anerkannten Ausgaben (vgl. Art. 10 ELG) die anrechenbaren Einnahmen (vgl. Art. 11 ELG) übersteigen. Laut Art. 25 Abs. 1 lit. c ELV (SR 831.301; vgl. auch Art. 17 Abs. 2 ATSG [SR 830.1] i.V.m. Art. 1 Abs. 1 ELG) ist die jährliche Ergänzungsleistung insbesondere bei Eintritt einer voraussichtlich längere Zeit dauernden Verminderung der vom ELG anerkannten Ausgaben herabzusetzen. In diesem Fall ist die jährliche Ergänzungsleistung spätestens auf den Beginn des Monats, der auf die neue Verfügung folgt, neu zu verfügen; vorbehalten bleibt die Rückforderung bei Verletzung der Meldepflicht (Art. 25 Abs. 2 lit. c ELV). Die auf Art. 25 Abs. 2 lit. c ELV gestützte Aufhebung oder Herabsetzung der jährlichen Ergänzungsleistung erfolgt, falls keine Meldepflichtverletzung vorliegt, vom Beginn des Monats an, der dem Erlass der entsprechenden Verfügung unmittelbar folgt (Urteile 9C_305/2012 vom 6. August 2012 E. 4.4.3; P 63/02 vom 8. Mai 2003 E. 6.2.4; vgl. auch Rz. 3643.01 der vom BSV herausgegebenen Wegleitung über die Ergänzungsleistungen zur AHV und IV [WEL], welche Praxis durch die Rechtsprechung als verordnungskonform bezeichnet wurde [Urteil P 48/96 vom 5. Dezember 1997 E. 5b]; MARGIT MOSER-SZELESS, in: Commentaire romand, Loi sur la partie générale des assurances sociales, 2018, N. 45 zu Art. 17 ATSG; SYLVIE PÉTREMAND, in: Commentaire romand, Loi sur la partie générale des assurances sociales, 2018, N. 151 zu Art. 25 ATSG).