Citation: 6B_713/2009 03.12.2009 E. 2

Die Beschwerdeführer rügen die Feststellung der Vorinstanz, die Höhe der Sicherheitsleistung von Fr. 15'000.-- sei nicht beanstandet worden, als aktenwidrig. Mit dem Bestreiten der Sicherheitsleistung sei nach dem Grundsatz "in maiore minus" auch deren Höhe bestritten. Zudem hätten sie im erstinstanzlichen Verfahren eventualiter beantragt, die Höhe der Sicherheitsleistung sei auf Fr. 5'000.-- festzusetzen. Die Rüge geht an der Sache vorbei. In diesem Zusammenhang stellt sich vielmehr die Frage, wie eine Berufung abgefasst sein und welche Anträge sie enthalten muss. Dies ist in Art. 142 Abs. 1 des Bündner Gesetzes über die Strafrechtspflege geregelt. Inwiefern die Vorinstanz diese Bestimmung willkürlich angewandt haben sollte, legen die Beschwerdeführer nicht dar. Im Übrigen ist es anstelle einer Begründung in der Berufungsschrift nicht zulässig, auf früher vorgebrachte Argumente bloss zu verweisen (WILLY PADRUTT, Kommentar zur Strafprozessordnung des Kantons Graubünden, 2. Aufl., N. 2 zu Art. 142). Was für die Begründung gilt, würde wohl erst recht für die Anträge Gültigkeit haben.