Citation: 2A.307/2004 28.05.2004 E. 2

Seine Eingabe erweist sich aufgrund der eingeholten Akten als offensichtlich unbegründet bzw. unzulässig und kann mit summarischer Begründung im vereinfachten Verfahren nach Art. 36a OG erledigt werden: Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde muss sich sachbezogen mit dem angefochtenen Entscheid auseinandersetzen (Art. 108 OG; BGE 118 Ib 134 ff.). Soweit der Beschwerdeführer die Asylpraxis zur Diskussion stellt (vgl. Art. 100 Abs. 1 lit. b Ziff. 2 OG), sich allgemein über seinen Status beklagt oder geltend macht, zu Unrecht des Ladendiebstahls beschuldigt worden zu sein, ist auf seine Ausführungen nicht weiter einzugehen. Soweit sachbezogen und überhaupt verständlich, erweist sich seine Kritik im Übrigen als unbegründet: Nach der Verordnung vom 11. August 1999 über die Abgabe von Reisepapieren an ausländische Personen (RPAV; SR 143.5) kann das Bundesamt für Flüchtlinge ausländischen Personen unter gewissen Voraussetzungen einen Identitätsausweis abgeben (Art. 4 RPAV) oder ein Reiseersatzdokument (Art. 5 RPAV) ausstellen. Es tut dies nach Art. 11 lit. e RPAV nicht, falls die ausländische Person der öffentlichen Fürsorge fortgesetzt und in erheblichem Masse zur Last fällt, sofern sie keinen Anspruch auf Ausstellung oder Verlängerung hat oder nicht definitiv aus der Schweiz ausreisen will. Wenn das Bundesamt dem hier - zugestandenermassen - fürsorgeabhängigen Beschwerdeführer für eine Reise nach Ungarn zum Zwecke der Zahnbehandlung ein entsprechendes Papier verweigert und in seinem Reisezweck keinen triftigen Grund im Sinne von Art. 4 Abs. 2 RPAV erblickt hat, ist dies nicht zu beanstanden. Die Beschwerde hiergegen durfte vom Departement als zum Vornherein aussichtslos im Sinne von Art. 65 VwVG (SR 172.021) gewertet und das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ohne Verletzung von Bundesrecht wegen Aussichtslosigkeit abgewiesen werden. Eine allenfalls unumgängliche minimale zahnärztliche Betreuung ist in der Schweiz möglich und sichergestellt; die Verweigerung erfolgte, entgegen den Einwänden des Beschwerdeführers nicht, weil den Angaben zu seiner Person kein Glaube geschenkt worden wäre, sondern weil kein triftiger Reisegrund vorlag. Die vom Beschwerdeführer als Kostenvorschuss erhobenen Fr. 900.-- halten sich ihrerseits im gesetzlich vorgesehenen Rahmen (vgl. Art. 2 Abs. 2 der Verordnung vom 10. September 1969 über Kosten und Entschädigungen im Verwaltungsverfahren; SR 172.041.0).