Citation: 9C_332/2020 E. 5.4

5.4. Soweit auf das Urteil 9C_644/2019 vom 20. Januar 2020 verwiesen wird, ist darauf hinzuweisen, dass die Versicherte im genannten Fall deutlich über 59 Jahre alt war, als die Verwertbarkeit der Teilerwerbsfähigkeit feststand. Damit hatte sie im Gegensatz zum Beschwerdeführer nicht einmal mehr fünf Jahre bis zum Erreichen des AHV-Pensionsalters. Sodann lag dort insbesondere eine ausgeprägte arbeitsmarktliche Desintegration vor. Die Versicherte hatte während über 20 Jahren ausschliesslich in der eigenen Kosmetik- und Therapiepraxis gearbeitet und ihre Berufserfahrung ausserhalb dieses Bereichs lag Jahrzehnte zurück. Sie verfügte über keinerlei Kompetenzen, von denen sie in einer ihr zumutbaren leidensangepassten Tätigkeit hätte profitieren können (E. 4.3 des Urteils). Dagegen kann der Beschwerdeführer neben seiner selbständigen Tätigkeit als Mechaniker auf eine jahrelange Erfahrung als stellvertretender Geschäftsführer zurückgreifen (vgl. E. 5.2.2 hievor). Die beiden Konstellationen sind somit nicht vergleichbar.