Citation: 6B_206/2020 E. 3

Die Vorinstanz legt im angefochtenen Entscheid ausführlich dar, weshalb sie von der Täterschaft des Beschwerdeführers ausgeht. Sie stellt hierfür auf dessen Haltereigenschaft und das Radarfoto ab, das Ähnlichkeiten mit den Gesichtszügen des Beschwerdeführers aufweise, auch wenn diese durch den Fahrtwind geglättet würden. Die Vorinstanz begründet zudem, weshalb eine Täterschaft der Kinder des Beschwerdeführers ausgeschlossen werden kann und das von diesem geltend gemachte Alibi nicht zu überzeugen vermag. Dass die Tochter des Beschwerdeführers das Motorrad einer Drittperson ausgeliehen haben könnte, erachtet die Vorinstanz nicht als glaubhaft. Die Argumentation des Beschwerdeführers, jemand könnte den Motorradschlüssel vorübergehend aus seiner Wohnung entwendet haben oder er habe diesen möglicherweise aus Versehen am Fahrzeug stecken lassen, wertet die Vorinstanz als Schutzbehauptungen.