Citation: 4A_605/2023 E. 5.3

5.3. Soweit die Beschwerdeführerin verschiedentlich vorbringt, es hätte anstatt einer Klageabweisung ein Nichteintretensentscheid erfolgen müssen, gehen ihre Ausführungen an der Sache vorbei. Abgesehen davon, dass sie vor Bundesgericht selber die Gutheissung ihrer Klage beantragt und keiner ihrer Beschwerdeanträge darauf lautet, auf die Klage sei nicht einzutreten, verkennt sie, dass die Vorinstanz die Klagebegehren wegen fehlender Substanziierung der geltend gemachten Schadenspositionen abwies. Das Erfordernis der Bezifferung der Klagebegehren thematisierte die Vorinstanz ausdrücklich und wies darauf hin, dass bei unterbliebener nachträglicher Bezifferung auf die Klage wohl nicht einzutreten gewesen wäre, wenn die Beschwerdeführerin zu Beginn des Verfahrens ausschliesslich einen zunächst unbezifferten Anspruch auf Gewinnherausgabe und Kondiktion eingeklagt hätte. Sie erwog jedoch, dass dies im zu beurteilenden Fall nicht entschieden werden müsse, weil die Beschwerdeführerin ebenso einen bezifferten Schadenersatzanspruch geltend gemacht und daran auch in der Replik noch ausdrücklich festgehalten habe. Auf diese besondere Konstellation, geschweige denn die eingehenden Erwägungen der Vorinstanz zu dieser Frage, geht die Beschwerdeführerin nicht hinreichend ein. Sie bringt an anderer Stelle lediglich vor, der angefochtene Entscheid gehe zu Unrecht von einem geltend gemachten Schadenersatzanspruch über Fr. 9'405'904.-- aus, zeigt jedoch nicht rechtsgenüglich auf, inwiefern die Vorinstanz die ins Feld geführten Bestimmungen (Art. 152 Abs. 1 ZPO, Art. 8 ZGB sowie Art. 9 und Art. 29 BV) verletzt haben soll. Die Rüge erweist sich auch in dieser Hinsicht als haltlos.