Citation: 5A_463/2013 E. 6.5.3

6.5.3. Bezüglich Verzicht auf zusätzliche Anhörungen kann auf vorstehende Erwägungen verwiesen werden. Die Sachverhaltsfeststellungen bezüglich der (positiven) Entwicklung der Kinder seit sie im Kinderheim F.________ untergebracht sind, beanstandet die Beschwerdeführerin per se nicht. Die Gutachter hatten im Hinblick auf eine gewisse Stabilität empfohlen, im Falle eines Abbruchs des Rückplatzierungsversuchs die Kinder für mindestens zwei Jahre zu platzieren. Die Kinder bräuchten Stabilität und Konstanz. Die von der Vorinstanz eingeholten Verlaufsberichte bestätigen diese Einschätzung. Sie zeigen zwar das Bild von zwei Jungen, welche nach wie vor unter der Trennung der Mutter leiden, die sich aber in Heim und Schule eingelebt haben und seit der Unterbringung auch Fortschritte machen und sich entwickeln. Auf der Seite der Beschwerdeführerin ist gleichzeitig Vieles in Bewegung. Wie sie vor der Vorinstanz mehrfach darlegte, ist sie weiterhin daran, mit psychiatrischer Hilfe und der Unterstützung einer Familienbegleiterin an sich zu arbeiten. Sie hat einen neuen Partner. Zudem wurde sie Mutter eines dritten Kindes und darf sich in diese neue Situation einleben. Wie auch die Vorinstanzen ausformulierten, ist das Ziel, dass die Beschwerdeführerin B.________ und A.________ wieder zu sich nehmen kann. Angesichts der extremen Spannungen und den vielen Veränderungen, welche die Jungen in den vergangenen Jahren erlebten, ist indes der Empfehlung der Gutachter zu folgen, den Obhutsentzug für zwei Jahre aufrecht zu erhalten und die Kinder nicht jetzt aus den eingeleiteten Stabilisierungsprozessen herauszureissen. Die Beschwerde ist damit abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann.