Citation: C 344/01 09.09.2002 E. 1

1.- In formeller Hinsicht rügt der Beschwerdeführer, dass X.________ als Mitglied der Sozialversicherungsrechtlichen Abteilung des kantonalen Verwaltungsgerichtes befangen sei, da es sich bei ihm um einen langjährigen Mitarbeiter seines früheren Arbeitgebers handle. Nach der materiell unverändert von Art. 58 aBV in Art. 30 Abs. 1 BV überführten, ebenfalls in Art. 6 Ziff. 1 EMRK enthaltenen Garantie des verfassungsmässigen Richters hat der Einzelne Anspruch darauf, dass seine Sache von einem unparteiischen, unvoreingenommenen und unbefangenen Richter ohne Einwirken sachfremder Umstände entschieden wird. Liegen bei objektiver Betrachtungsweise Gegebenheiten vor, die den Anschein der Befangenheit und die Gefahr der Voreingenommenheit zu begründen vermögen, so ist die Garantie verletzt (BGE 128 V 84 Erw. 2a, 127 I 198 Erw. 2b mit Hinweisen). Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers vermag die Tatsache allein, dass der Richter X.________ früher beim selben Arbeitgeber angestellt war, nicht schon auf mangelnde Objektivität und Befangenheit schliessen. Denn es ist nicht ersichtlich, inwiefern das vergangene Arbeitsverhältnis die Entscheidfindung hätte beeinflussen können. Eine Verletzung von Art. 30 Abs. 1 BV oder Art. 6 Ziff. 1 EMRK ist mangels besonderer Umstände, welche das Misstrauen in die Unparteilichkeit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen liessen, nicht gegeben.