Citation: 9C_511/2008 04.08.2008 E. 3

Streitig und zu prüfen ist, ob die Vorinstanz die revisionsweise Rentenaufhebung (gemäss Verfügung der IV-Stelle vom 13. Juni 2007) zu Recht bestätigt hat. 3.1 Ausser Frage stehen letztinstanzlich der revisionsrechtlich massgebende Vergleichszeitraum (16. Dezember 1996 [ursprüngliche Rentenverfügung] bis 13. Juni 2007 [Revisionsverfügung]) und die anwendbare Invaliditätsbemessungsmethode (damals wie heute: gemischte Methode gemäss Art. 28 Abs. 2ter IVG in der ab 1. Januar 2004 bis Ende 2007 gültig gewesenen Fassung; bis Ende 2003: Art. 28 Abs. 3 IVG in Verbindung mit Art. 27bis Abs. 1 und 2 IVV [ab Januar 2003 in Verbindung mit Art. 8 Abs. 3 und Art. 16 ATSG]; BGE 134 V 9; 133 V 504; 131 V 51; 130 V 97; 130 V 393). Ebenfalls - und unter dem Blickwinkel von Art. 105 Abs. 2 BGG zu Recht - unbestritten sind die vorinstanzlichen Tatsachenfeststellungen (vgl. Urteil I 693/06 vom 20. Dezember 2006, E. 4.1 und 6.3; BGE 132 V 393 E. 3.3 S. 399), wonach die prozentuale Aufteilung Erwerbstätigkeit/Haushaltstätigkeit heute neu auf 50 %/50 % (1996: 71 %/29 %) festzulegen ist, die Einschränkung im Haushalt gemäss Abklärungsbericht vom 30. Oktober 2006 aktuell nur noch (ungewichtet) 2 % beträgt, wogegen sie im Jahre 1996 noch bei ungewichtet 20 % lag (ursprüngliche Rentenverfügung vom 16. Dezember 1996; Abklärungsbericht Haushalt vom 30. Mai 1996), und schliesslich das im erwerblichen Bereich realisierbare Einkommen ohne Gesundheitsschaden (Valideneinkommen) bei unterstellter 50 %-Erwerbstätigkeit neu Fr. 39'964.- betragen würde (1996: Fr. 50'000.- [71 %-Erwerbstätigkeit]). 3.2 Umstritten sind einzig die vorinstanzlichen Feststellungen zum Gesundheitszustand, zur Arbeitsfähigkeit im erwerblichen Bereich und zum trotz Gesundheitsschadens erzielbaren Einkommen (Invalideneinkommen) im Revisionszeitpunkt (2007): Hinsichtlich dieser Tatsachen (BGE 132 V 393 E. 3.2 S. 397 f.; Urteil I 693/06 vom 20. Dezember 2006, E.6.3; Urteil 9C_587/2007 vom 20. März 2008, E. 2.1) hat das kantonale Gericht gegenüber dem Zeitpunkt der ursprünglichen - im Wesentlichen gestützt auf das Gutachten des Prof. Dr. med. B.________ und des Dr. med. L.________, Psychiatrische Universitätspoliklinik X.________, vom 30. Oktober 1995 erlassenen - Rentenverfügung vom 16. Dezember 1996 eine erhebliche Verbesserung konstatiert: So sei im Jahre 1996 ärztlicherseits festgehalten worden, die Versicherte könne aufgrund eines endokrinen Psychosyndroms mit dafür typischer Antriebsschwäche und gedrückt-gereizter Stimmung (praktisch) keiner Arbeit mehr nachgehen (Arbeitsunfähigkeit 75 %); demgegenüber liege heute gemäss dem - als voll beweiskräftig und ausschlaggebend eingestuften - rheumatologisch-psychiatrischen Gutachten der Dres. med. E.________ und S.________ vom 9. Mai 2007 keine psychiatrische Diagnose mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit mehr vor und sei die Versicherte aus rheumatologischer Sicht aufgrund einer festgestellten Retropatellararthrose lediglich insoweit eingeschränkt, als rein gehende und ausschliesslich auf unebenem Boden oder Treppen steigend zu verrichtende Tätigkeiten nicht zumutbar sind; die frühere Arbeit als Hausangestellte, die seit Jahren ausgeübte Abwartstätigkeit und die seit einiger Zeit zusätzlich verrichtete Heimarbeit für die Firma M.________ AG dagegen seien heute ohne Einschränkung möglich. Bei dieser Sachlage seien der Versicherten die in der Hauswartstätigkeit und in der Heimarbeit effektiv erzielten Einkünfte vollumfänglich als Invalideneinkommen anzurechnen, was für die Jahre 2003-2005 einem Durchschnittseinkommen von Fr. 31'110.- entspreche. Aus dem Vergleich mit dem unbestrittenen Valideneinkommen von Fr. 39'964.- resultiere damit im erwerblichen Bereich ein Invaliditätsgrad von gewichtet 11 % und, zusammen mit der Einschränkung im Haushalt von gewichtet 1 %, neu ein rentenausschliessender Gesamtinvalidtätsgrad von 12 %. 3.3 Die Beschwerdeführerin rügt die unter E. 3.2 hievor dargelegten Tatsachenfeststellungen zum Gesundheitszustand und zur Restarbeitsfähigkeit nicht als offensichtlich unrichtig (Art. 105 Abs. 2 BGG) oder - qualifiziert - als Ergebnis willkürlicher, mithin verfassungswidriger Beweiswürdigung (Art. 9 BV; Art. 106 Abs. 2 BV). Sie macht lediglich geltend, entgegen dem - ihres Erachtens mit erheblichen Mängeln behafteten, vorinstanzlich zu Unrecht als ausschlaggebend erachteten - Gutachten der Dres. med. E.________ und S.________ bestünden nach wie vor "IV-relevante psychische Probleme" mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit, wie aus dem Bericht der behandelnden Ärzte Dr. med. R.________, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, und Dr. med. A.________, Psychoanalyse, vom 15. Oktober 2007 (Diagnose: neurotische [Erschöpfungs-] Depression und Angst, sekundär Konversionsstörungen; mögliche Suizidalität) sowie derselben vom 18. Juni 2008 (Diagnose: chronifizierte "Erschöpfungsdepression, die sich äussert in Konversionsstörungen einer [bestehenden] Hysterie") klar hervorgehe; zudem zeige der letztinstanzlich ins Recht gelegte Bericht des Dr. med. H.________, Facharzt FMH für Neurologie, vom 16. Juni 2008, dass aktuell Knieprobleme sowie kardiologische Probleme (als Grund für die Ohnmachtsanfälle der Versicherten) bestünden, welche ihrerseits die Arbeitsfähigkeit beeinflussten.