Citation: 4A_431/2014 E. 4

Die Vorinstanz hielt im Einklang mit den Erwägungen des Arbeitsgerichts fest, dass eine fristlose Kündigung umgehend zu erklären sei, sobald der Grund zur sicheren und möglichst vollständigen Kenntnis gelangt sei. Die fristlose Kündigung der Beschwerdeführerin sei jedoch zu spät erfolgt. Es sei erwiesen, dass der Kündigungsentschluss vom 15. Juli 2011 datiere, womit die Postaufgabe des Kündigungsschreibens am 24. August 2011 klarerweise zu spät bzw. die fristlose Kündigung unberechtigt erfolgt sei. In diesem Sinne wäre auch eine Kündigung am 25. Juli 2011 wie dies von der Beschwerdeführerin behauptet werde, zu spät erfolgt. Damit könne offen gelassen werden, ob überhaupt ein wichtiger Grund zur fristlosen Kündigung bestanden habe. Die Beschwerdeführerin macht geltend, diese Feststellung sei falsch. Entgegen der Ansicht der Vorinstanz sei der Kündigungsentschluss nicht am 15. Juli sondern am 25. Juli 2011 gefasst worden. Dabei bringt sie im Wesentlichen vor, sowohl im Schreiben vom 15. Juli 2011 als auch im Schreiben vom 20. Februar 2012, sei irrtümlicherweise der 15. Juli 2011 genannt worden. Dabei handle es sich jedoch um ein "Missverständnis", denn gemeint sei der 25. Juli 2011. Mit diesen blossen Behauptungen vermag die Beschwerdeführerin jedoch keineswegs, die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung als willkürlich auszuweisen. Ihre Argumentation ist zudem nur sehr schwer nachvollziehbar, hat sie selber doch in den kantonalen Verfahren vorgebracht, dem Beschwerdegegner sei bereits am 15. Juli 2011 gekündigt worden. Ihre Vorbringen verstricken sich zudem in Widersprüchen, bringt sie an anderer Stelle in ihrer Beschwerdeschrift denn auch vor, die Kündigung datiere vom 22. August 2011. Damit erübrigt es sich auf die weiteren - ohnehin grösstenteils appellatorischen - Vorbringen der Beschwerdeführerin einzugehen.