Citation: 6B_662/2009 29.10.2009 E. 3

3.1 Der Beschwerdeführer macht geltend, die Aussagen von A.________ zum Vorfall vom 29. April 2005 seien widersprüchlich. Der Sachverhalt habe sich nicht so zugetragen, wie sie schildere. Er bestreitet, dass er sich auf ihren Bauch gesetzt, sich darauf fallen lassen oder sie gewürgt habe. Die Vorinstanz stütze sich alleine auf die Aussagen des Opfers. A.________ habe angegeben, er sei auf ihren Bauch gesessen und habe sich darauf fallen lassen. In der polizeilichen Einvernahme habe sie hingegen ausgesagt, sie habe Bauchschmerzen gehabt, weil er sie getreten habe. Anlässlich der Einvernahme vom 11. Juli 2005 habe sie zu Protokoll gegeben, sie habe Brechreiz gehabt, es sei ihr "sauer aufgestossen". Die Aussagen des Opfers seien zudem nicht glaubhaft, weil es ihn fälschlicherweise der Vergewaltigung und des unerlaubten Waffenbesitzes beschuldigt habe. 3.2 Die Vorinstanz verweist zum Tatablauf betreffend den Vorfall vom 29. April 2005 auf die Begründung der ersten Instanz. Soweit der Beschwerdeführer im Appellationsverfahren neu bestreitet, er habe das Opfer gewürgt, hält ihm die Vorinstanz seine Aussagen vor der Polizei, vor Untersuchungsrichter und vor der ersten Instanz entgegen. Darin hat er unmissverständlich und detailliert zu Protokoll gegeben, er habe das Opfer mit der rechten Hand gewürgt, aber nicht so fest. Er habe die Hand beim Würgen ein bisschen zugehalten. Das Ganze habe nur kurz gedauert, vielleicht fünf Minuten. Er habe von sich aus wieder aufgehört. Die erste Instanz erwog, bezüglich der Intensität bagatellisiere der Beschwerdeführer die Tat. Entgegen seiner Auffassung sei die Bitte des Opfers, zu ihm zurückzukommen, nicht aussagekräftig über das Ausmass der gewalttätigen Auseinandersetzung. Das Opfer habe sich ambivalent verhalten und den Beschwerdeführer geliebt, obwohl er keine Rücksicht genommen habe. Dem Opfer sei es peinlich gewesen, den Hausarzt aufzusuchen, es habe den Beschwerdeführer nicht anzeigen wollen. Schliesslich sei es der Hausarzt gewesen, der die Polizei informiert und das Opfer bis zu deren Eintreffen in der Praxis zurückgehalten habe. Der Beschwerdeführer zeige wenig Unrechtsbewusstsein. Aus seinen Aussagen ergebe sich, dass er der Ansicht sei, seine Freundin müsse seine ständige Abwesenheit und intime Beziehungen zu anderen Frauen akzeptieren, während er ihr mit dem Tod drohen dürfe, falls sie fremdgehe. Ebenso scheine er zu glauben, dass er seiner Freundin Ohrfeigen und Faustschläge austeilen dürfe, wenn sie von ihm Auskunft über seine Liebesbeziehungen fordere. 3.3 Die Behauptung des Beschwerdeführers, die Vorinstanz setze sich nicht mit seinen Aussagen zum Sachverhaltsablauf auseinander, ist rein appellatorisch. Darauf ist nicht einzutreten. Mit seinen übrigen Ausführungen vermag der Beschwerdeführer keine Willkür darzutun. Insbesondere ist nach den Feststellungen der Vorinstanz davon auszugehen, dass er das Opfer am Hals gewürgt hat. Der Arzt stellte fest, dass Hals und Kehlkopf äusserlich geschwollen waren, die Rachenschleimhaut gerötet war und das Opfer im Bereich von Brustbein, Rücken, Rippen und Unterbauch Druckschmerz verspürte und verängstigt war. Die vom Opfer beschriebene Handlung (Würgen) und die ärztlich festgestellten Verletzungen im Halsbereich stimmen überein. Zudem hat der Beschwerdeführer bis und mit vor erster Instanz mehrmals eingeräumt, er habe das Opfer gewürgt. Unter diesen Umständen ist es nicht willkürlich, den Aussagen des Opfers zu glauben. Beizupflichten ist der ersten Instanz, dass die Aussagen des Opfers in Bezug auf den Übergriff unter anderem glaubhaft sind, weil die Strafanzeige auf die Initiative des Hausarztes erstattet wurde. Nichts an der Glaubhaftigkeit ändern die Verfahrenseinstellungen im Zusammenhang mit dem Waffenbesitz und der Vergewaltigung. Aus dem Umstand, dass ein Tatbestand nicht rechtsgenügend nachgewiesen werden kann, lässt sich nichts herleiten. Im Gegensatz zu den Anschuldigungen betreffend Waffenbesitz und Vergewaltigung bestehen im Bezug auf den Vorfall vom 29. April 2005 objektiv feststellbare Indizien hinsichtlich des vom Opfer angegebenen Tatablaufs. Die Rüge des Beschwerdeführers erweist sich als unbegründet, soweit darauf einzutreten ist.