Citation: 8C_491/2015 E. 2

Streitig und zu prüfen ist, ob die seit Januar 2002 ausgerichtete Invalidenrente zu Recht in Anwendung von lit. a Abs. 1 SchlBest. aufgehoben wurde. Die Vorinstanz hat die Bestimmungen zu den Begriffen Invalidität und Erwerbsunfähigkeit sowie zur Bemessung der Invalidität von erwerbstätigen Versicherten mittels Einkommensvergleich zutreffend dargelegt. Gleiches gilt für die gesetzliche Regelung der (ordentlichen) Revision der Invalidenrente nach Art. 17 Abs. 1 ATSG und der Revision nach lit. a SchlBest. in Verbindung mit Art. 7 ATSG. Richtig dargestellt ist auch die Rechtsprechung zur invalidisierenden Wirkung anhaltender somatoformer Schmerzstörungen und vergleichbarer psychosomatischer Leiden im Sinne der sog. Überwindbarkeitsrechtsprechung (BGE 130 V 352; 131 V 49; vgl. auch BGE 139 V 547) sowie zur Aufgabe von Arzt oder Ärztin bei der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit, zu den Anforderungen an beweiswertige ärztliche Berichte und Gutachten und zum Grundsatz der freien Beweiswürdigung. Darauf wird verwiesen. Zu erwähnen bleibt, dass das Bundesgericht zwischenzeitlich zur invalidisierenden Wirkung psychosomatischer Leiden das Grundsatzurteil 9C_492/2014 vom 3. Juni 2015 (BGE 141 V 281) erlassen hat.