Citation: 7B_639/2023 E. 2.3

2.3. Mit dieser knappen Begründung zum Beschwerderecht soll offenbar aufgezeigt werden, der angefochtene Entscheid könne sich auf Zivilansprüche der Beschwerdeführerin auswirken, weshalb ihr ein rechtlich geschütztes Interesse an einem Entscheid im Sinne ihrer Anträge zukomme. Diese Begründung ist unzureichend, um im vorliegenden Verfahren eine Sachlegitimation zu begründen. Die Beschwerdeführerin wäre gehalten gewesen, ihren behaupteten zivilrechtlichen Anspruch näher zu begründen. Angesichts des von der Beschwerdeführerin zur Anzeige gebrachten Delikts (Art. 179quater Abs. 1 StGB) dürfte ein möglicher zivilrechtlicher Genugtuungsanspruch im Vordergrund stehen. Dabei stellte sich jedoch die Frage, durch welche der mutmasslichen konkrete (n) Einzelhandlung (en) die Beschwerdeführerin eine rechtlich erhebliche seelische Unbill erlitten haben soll. Denn Genugtuungsansprüche bestehen nur, wenn es die Schwere der Verletzung rechtfertigt; der Eingriff muss aussergewöhnlich schwer wiegen und in seinen Auswirkungen das Mass einer Aufregung oder einer alltäglichen Sorge deutlich übersteigen. Die Beschwerdeführerin äussert sich nicht dazu und setzt sich auch sonst nicht mit der einschlägigen bundesgerichtlichen Rechtsprechung zur Beschwerdelegitimation nach Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG auseinander. Die Beschwerde vermag damit bereits in diesem Punkt den Begründungsanforderungen nicht zu genügen.