Citation: 5A_344/2017 E. 5

Bei diesem Ausgang des Verfahrens obsiegt die Beschwerdeführerin und der angefochtene Entscheid ist im beantragten Umfang aufzuheben. Dem Kanton sind keine Gerichtskosten aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 4 BGG). Er wird aber entschädigungspflichtig (Art. 68 Abs. 1 BGG). Im Hinblick auf die aktenkundige Bedürftigkeit der Beschwerdeführerin ist die Entschädigung direkt dem Rechtsvertreter auszurichten. Im Übrigen ist das Gesuch der Beschwerdeführerin um unentgeltliche Rechtspflege für das bundesgerichtliche Verfahren (Art. 64 BGG) als gegenstandslos abzuschreiben.