Citation: 9C_642/2015 E. 3

Die Vorinstanz erwog unter Hinweis auf seinen Rückweisungsentscheid vom 21. Mai 2014, die ursprüngliche Zusprechung einer ganzen Rente wie auch deren Bestätigung zwei Jahre später seien zweifellos unrichtig gewesen, weil sowohl die Verfügung vom 4. November 1998 wie auch die Mitteilung vom 9. November 2000 in offenkundiger Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes und - zumindest was die Bestätigung des Rentenanspruchs betreffe - in unrichtiger Anwendung der für die konkrete Invaliditätsbemessung einschlägigen Rechtsregeln ergangen seien. Deren Berichtigung sei zudem von erheblicher Bedeutung. Die Vorinstanz stellte weiter fest, der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers habe sich seit dem Rückweisungsentscheid vom 21. Mai 2014, worin gestützt auf das Gutachten des Dr. med. B.________ vom 7. Mai 2012 von einer uneingeschränkten Arbeitsfähigkeit in angestammter wie angepasster Tätigkeit ausgegangen worden war, nicht verändert. Schliesslich erwog die Vorinstanz, in Anbetracht des fehlenden Eingliederungswillens trotz voller Arbeitsfähigkeit sei die IV-Stelle nicht länger verpflichtet, dem Beschwerdeführer Eingliederungsmassnahmen zu gewähren.