Citation: 6B_867/2022 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer sieht seinen Anspruch auf wirksame Verteidigung verletzt. Er macht zusammengefasst geltend, die amtliche Verteidigung habe gegenüber der ersten Instanz wahrheitswidrige Angaben zu seinem Verbleib getätigt. Auch habe sie den erst- und vorinstanzlichen Entscheid nicht rechtzeitig an ihn weitergeleitet. Proaktives Handeln seitens seiner amtlichen Verteidigung im Hinblick auf seine Einreise von Bosnien-Herzegowina, nach der er am Zürcher Flughafen verhaftet worden sei, sei unterblieben. Im Plädoyer vor der ersten Instanz habe seine amtliche Verteidigung interessenwidrig die Landesverweisung mitgetragen, was der Beschwerdeführer auf mangelnden Kontakt und fehlenden Informationsaustausch zwischen ihm und seiner amtlichen Verteidigung zurückführt. Basierend auf diese Vorbringen ficht er das Honorar der amtlichen Verteidigung als zu hoch an.