Citation: 8C_828/2018 E. A

A.________, geboren 1992, absolvierte eine kaufmännische Lehre bei der B.________ AG. Eine Woche nach dem Abschluss der Prüfungen erlitt er 2013 einen Autounfall. Er war als Beifahrer mit einem Kollegen unterwegs, als es auf einem Bahnübergang zu einer Kollision mit einem von rechts herannahenden Zug kam. Er erlitt dabei ein stumpfes Thoraxtrauma mit Rippenfrakturen, Pneumothorax und einer Scapulablattfraktur. Er zog sich zudem eine milde traumatische Hirnverletzung und eine beidseitige Trochlearisparese zu, die zum Sehen von Doppelbildern führte und am 4. September 2014 operiert wurde. Im Februar 2014 meldete er sich bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle des Kantons Aargau erteilte Kostengutsprache für eine Abklärung der Einsatzmöglichkeiten im kaufmännischen Bereich vom 17. Februar bis 13. Mai 2015 sowie ein anschliessendes Arbeitstraining bis zum 16. August 2015 im Zentrum für berufliche Abklärung C.________ (Berichte vom 11. Mai und vom 20. August 2015). Ein weiteres Arbeitstraining im Hinblick auf einen Arbeitsversuch erfolgte vom 24. August bis zum 15. November 2016 durch die von der IV-Stelle beauftragte Arbeitsintegrationsstelle D.________, die ihn auch bei der Stellensuche unterstützte. Nach einem dreimonatigen Arbeitsversuch ab dem 13. Februar 2017 bei der Firma E.________ erhielt er dort ab dem 15. Mai 2017 einen bis zum 15. Dezember 2017 befristeten Arbeitsvertrag als Agent Dienstleistungscenter im 50%-Pensum, der in der Folge jedoch nicht verlängert wurde. Die IV-Stelle zog des Weiteren ein Gutachten des Universitätsspitals Basel, asim, vom 8. Juli 2016 zuhanden des Unfallversicherers bei. Die Experten diagnostizierten als Folge des 2013 erlittenen Polytraumas ein organisches Psychosyndrom, eine depressive Anpassungsstörung, eine mittelschwere neuropsychologische Störung sowie eine nach einer Operation der bilateralen Trochlearisparese am 4. September 2014 verbleibende Rest-Diplopie und Asthenopie. Mit Verfügung vom 7. Februar 2018 sprach sie A.________ ab 1. August 2014 bis 28. Februar 2015 sowie vom 1. bis 31. August 2015 eine ganze und ab dem 1. September 2015 eine halbe Invalidenrente zu.