Citation: U 253/05 23.01.2006 E. 3

Zu beurteilen sind im weiteren die erwerblichen Auswirkungen der festgestellten Einschränkung in der Arbeitsfähigkeit. Im vorliegenden Verfahren nicht mehr bestritten ist das gestützt auf die Angaben der letzten Arbeitgeberin vom 12. Juni 2003 festgesetzte Valideneinkommen von Fr. 62'400.- (Fr. 5200.- x 12), streitig und zu prüfen sind jedoch die Höhe des Invalideneinkommens und des leidensbedingten Abzuges. 3.1 Die SUVA hat das Invalideneinkommen anhand der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) des Bundesamtes für Statistik ermittelt. Sie hat dazu den monatlichen Bruttolohn für Männer in einfachen und repetitiven Arbeiten gemäss Tabelle TA 1 der LSE 2002 von Fr. 4557.- unter Berücksichtigung der durchschnittlichen wöchentlichen Arbeitszeit im Jahr 2003 von 41,7 Stunden pro Woche und der Nominallohnerhöhung von 1,4 % per 2003 auf ein Jahreseinkommen von Fr. 57'806.- umgerechnet und dieses Einkommen angesichts der Einschränkungen aufgrund der Unfallrestfolgen an der rechten Schulter um 20 % gekürzt, was ein Invalideneinkommen von Fr. 46'245.- ergab. Aus der Gegenüberstellung mit dem Valideneinkommen von Fr. 62'400.- ermittelte die Unfallversicherung einen Invaliditätsgrad von 26 %. 3.2 Dieses Vorgehen ist mit der Vorinstanz zu bestätigen. Wenn der Beschwerdeführer unter Hinweis auf seine faktische Einhändigkeit geltend macht, es müsse der tiefere Tabellenlohn im Dienstleistungssektor herangezogen werden, ist ihm entgegenzuhalten, dass sich für die behauptete faktische Einhändigkeit - wie unter Erw. 2 dargelegt - für den massgebenden Beurteilungszeitpunkt keine Anhaltspunkte finden. Der Einschränkung im Gebrauch des rechten Armes ist sodann mit einem leidensbedingten Abzug von 20 % angemessen Rechnung getragen worden. Ein weiterer Abzug vom Invalideneinkommen des 1967 geborenen, seit 1985 in der Schweiz wohnhaften und arbeitenden Beschwerdeführers rechtfertigt sich weder aufgrund seines Alters oder seiner Nationalität/Aufenthaltskategorie noch aufgrund allfälliger Lohnnachteile zufolge Teilzeitarbeit. Zu Recht hat demzufolge die SUVA dem Beschwerdeführer ab 1. Januar 2004 eine Invalidenrente auf der Grundlage eines Invaliditätsgrades von 26 % zugesprochen.