Citation: 8C_467/2022 E. A

Der 1970 geborene A.________ war ab 1. Oktober 2016 vollzeitlich bei der B.________ GmbH als Mitarbeiter in der Küche und im Service angestellt und dadurch bei der Schweizerischen Mobiliar Versicherungsgesellschaft AG (im Folgenden: Mobiliar) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 22. Dezember 2017 stürzte er rücklings von einem Hoverboard und schlug den Hinterkopf am Boden auf. Der gleichentags aufgesuchte Dott. C.________, Spec. in Ortopedia e Traumatologia, diagnostizierte ein Kontusions-/Distorsionstrauma der Halswirbelsäule (HWS) und verordnete für zwei Wochen einen Halskragen sowie Muskelrelaxantien und Analgetika. Am 26. Februar 2020 ging bei der Mobiliar eine undatierte Schadenmeldung UVG ein. Sie klärte den Sachverhalt in beruflicher sowie medizinischer Hinsicht ab. Gemäss Beurteilung des beratenden Dr. med. D.________, Orthopädische Chirurgie, bestanden massive krankheitsbedingte Veränderungen an der HWS, die auch ohne den Unfall vom Dezember 2017 symptomatisch geworden wären. Eine richtunggebende Verschlimmerung durch dieses Ereignis sei nicht ersichtlich. Der Status quo sine sei am 7. September 2018 eingetreten (Berichte vom 18. März und 16. Juni 2020). Gestützt auf diese Auskünte lehnte die Mobiliar einen über den 7. September 2018 hinausgehenden Anspruch auf Versicherungsleistungen ab (Verfügung vom 18. Juni 2020). Im Einspracheverfahren holte die Verwaltung zu den vom Versicherten vorgelegten medizinischen Berichten die vertrauensärztlichen Stellungnahmen des Dr. med. E.________, Facharzt für Chirurgie, vom 18. Februar, 30. April und 16. Juli 2021 ein. Mit Entscheid vom 10. November 2021 wies sie die Einsprache ab.