Citation: 8C_909/2013 E. 3.1

3.1. Richtigerweise hat die Vorinstanz die gesundheitliche Situation im Zeitpunkt der erstmaligen Rentenzusprache per 1. November 1998 resp. der Erhöhung des Anspruches auf eine ganze Rente per 1. Februar 1999 verglichen mit derjenigen zur Zeit der revisionsweisen Rentenaufhebung per 1. Juli 2013, kam es während der dazwischenliegenden Revisionsverfahren doch nie zu einer umfassenden materiellen Überprüfung des Leistungsanspruches (vgl. E. 2 hievor). In eingehender Würdigung der medizinischen Aktenlage ist das kantonale Gericht zum Schluss gelangt, dass aufgrund des Gutachtens des Instituts D.________ vom 20. Dezember 2012 - das die von der Rechtsprechung verlangten Anforderungen an eine beweiskräftige Entscheidungsgrundlage erfüllt (BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232, 125 V 351 E. 3a S. 352 und E. 3b/dd S. 353) - eine erhebliche Verbesserung des Gesundheitszustandes seit dem Rentenbeginn im Jahre 1998 und der Rentenerhöhung 1999 ausgewiesen ist, welche grundsätzlich eine Rentenherabsetzung auf dem Revisionsweg nach Art. 17 Abs. 1 ATSG zu begründen vermag (vgl. nachstehende E. 3.2). So hat die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid festgehalten, es seien namentlich die im MEDAS-Gutachten vom 21. Juli 2000 noch diagnostizierte Anpassungsstörung und die undifferenzierte Somatisierungsstörung nicht mehr vorhanden, womit keine psychisch begründete Arbeitsunfähigkeit mehr attestiert werden könne. Gegen eine noch vorhandene psychische Erkrankung, namentlich gegen eine Anpassungsstörung mit depressiver Symptomatik und Angstsymptomen spricht nach Ansicht des kantonalen Gerichts auch die Tatsache, dass seit Jahren keine psychiatrische Behandlung mehr notwendig geworden ist und keine Psychopharmaka eingenommen wurden. Nicht mehr feststellbar sei zudem das frühere Tumorleiden. Aus somatisch-rheumatologischer Sicht sei zwar im Rahmen der Wirbelsäulenfehlhaltung und -fehlform sowie der muskulären Dekonditionierung ein panvertebrales Schmerzsyndrom zu diagnostizieren, was insgesamt - unter Mitberücksichtigung eines Fibromyalgiesyndroms und des Verdachts auf ein beidseitiges Karpaltunnelsyndrom - zu einer um 20 % verminderten Leistungsfähigkeit in einer leidensangepassten leichten beruflichen Tätigkeit führe. Der Wirbelsäulenstatus insgesamt habe jedoch nur sehr diskrete endphasige Bewegungseinschränkungen ergeben, welche mehrheitlich einerseits altersentsprechend, andererseits als muskulär bedingt interpretiert werden könnten, während klinische Hinweise für eine relevante diskogene oder ossäre Pathologie im Bereich der Wirbelsäule nicht hätten erhoben werden können. Ebenso hätten sich neurologische Befunde erheben lassen, die zu einem leichten Karpaltunnelsyndrom passen. Mit Blick auf die im kantonalen Entscheid zuvor zitierte Rechtsprechung mass die Vorinstanz der diagnostizierten Fibromyalgie keine invalidisierende Auswirkung bei (vgl. BGE 132 V 65 E. 4 S. 70 ff.).