Citation: 2C_672/2014 E. 2.1

2.1. In formeller Hinsicht rügt die Beschwerdeführerin eine Verletzung des Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) : Die Vorinstanz hätte zu Unrecht auf den beantragten Augenschein verzichtet und ihre Entscheidung über die Beitragspflicht für das betreffende Grundstück einzig aufgrund von Gefahrenkarten gefällt. Ein Augenschein hätte demgegenüber erkennen lassen, dass das streitbetroffene Grundstück aufgrund seiner topografischen Lage bei einem Naturereignis nicht oder nur minimal betroffen wäre. Die Rüge ist unbegründet: Wie der Gemeinderat A.________ in seiner Vernehmlassung nachvollziehbar ausführt, wurden die als Grundlage und Massstab der Beitragspflicht beigezogenen Gefahrenkarten basierend auf naturwissenschaftlichen Überlegungen von einer Arbeitsgemeinschaft aus drei unabhängigen Fachbüros erstellt. Die angewandte Methodik basiere auf Ereignissen in der Vergangenheit, Beobachtungen im Gelände sowie computerunterstützten Modellierungen. Die Beschwerdeführerin legt nicht in substantiierter Weise dar, weshalb und in welchen Punkten diese Gefahrenkarten fehlerhaft sein sollen, sondern sie beschränkt sich diesbezüglich auf pauschale Behauptungen. Sodann ist dem Gemeinderat zuzustimmen, dass die Naturereignisse, vor welchen die erstellten Schutzbauten schützen sollen, keine alltäglichen Vorkommen sind, weshalb eine Momentaufnahme bei Durchführung eines Augenscheins auf dem gegenwärtig unbeschädigten Grundstück ohnehin keine entscheidwesentlichen Erkenntnisse verspricht.