Citation: 8C_522/2017 E. 3.1

3.1. Die letzte materielle Beurteilung des Rentenanspruchs erfolgte durch das kantonale Gericht mit Entscheid vom 29. Oktober 2013 für den für die richterliche Überprüfungsbefugnis massgeblichen Zeitpunkt der Verfügung vom 4. März 2013 (BGE 129 V 167 E. 1 S. 169). Es stellte fest, dass der Beschwerdeführer bereits bei der ursprünglichen Rentenzusprechung und auch aktuell in einer seinem körperlichen Leiden angepassten Tätigkeit zu 100 Prozent arbeitsfähig (gewesen) sei. Ob die diagnostizierte Persönlichkeitsänderung eine Arbeitsunfähigkeit bewirke, prüfte das kantonale Gericht nach der Rechtsprechung zu den somatoformen Schmerzstörungen und erachtete sie als überwindbar. Als Gesunder hätte der Versicherte als Betriebsmitarbeiter bei der vormaligen Arbeitgeberin und aus der zusätzlich ausgeübten Nebenerwerbstätigkeit als Hauswart insgesamt 85'776 Franken verdienen können. Als Invalideneinkommen rechnete ihm das kantonale Gericht mit Blick auf die noch zumutbare einfache, serielle Tätigkeit mit überwiegend sitzender Arbeit, aber auch Intervallen leichter Belastung, den Tabellenlohn gemäss der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Lohnstrukturerhebung (LSE) für einfache und repetitive Tätigkeiten (Anforderungsniveau 4) an. Unter Berücksichtigung eines leidensbedingten Abzuges von 10 Prozent ermittelte es ein Invalideneinkommen von 56'173 Franken. Aus dem Vergleich ergab sich ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 35 Prozent. Es hob daher die seit dem 1. April 1999 gewährte Rente per 30. April 2013 auf. Das Bundesgericht schützte den Entscheid mit Urteil 8C_867/2013 vom 7. März 2014.