Citation: 4A_259/2008 09.09.2008 E. 2

2.1 Die Vorinstanz ging davon aus, der Beschwerdegegner habe den Kaufpreis gemäss Vertrag vom 30. Oktober 1997 für den Stockwerkeigentumsanteil 000/b vollumfänglich beglichen. Die vom Beschwerdeführer erst anlässlich der Schlussverhandlung vorgebrachte Behauptung, der Kaufpreis sei im Umfang von Fr. 360'000.-- nicht bezahlt, erachtete die Vorinstanz als verspätet. Ferner hielt sie fest, der Beschwerdeführer habe den für die Rückübertragung dieses Stockwerkeigentumsanteils am 19. Februar 1998 vereinbarten Kaufpreis vollumfänglich bezahlt. Demgegenüber steht mit Bezug auf den Stockwerkeigentumsanteil 000/a nach Auffassung der Vorinstanz fest, dass der Beschwerdegegner dem Beschwerdeführer dafür aus dem Kaufvertrag vom 30. Oktober 1997 Fr. 400'000.-- schuldig blieb und dass auch die Rückübereignung dieses Grundstücks nicht stattfinden konnte. Diesem Teil der Vereinbarung hätten die Parteien nicht nachgelebt. 2.2 Die Vorinstanz erwog, die Parteien hätten einen Vergleich geschlossen, gemäss welchem der Beschwerdeführer dem Beschwerdegegner bis zum 27. Februar 1998 den Betrag von Fr. 400'000.-- zu bezahlen hatte (Ziff. 3 des Vergleiches). Danach prüfte die Vorinstanz, ob sich der Vorbehalt des Endvollzugs des Vertrages gemäss Ziff. 2 des Vergleichs ausschliesslich auf diese Ziffer oder auch auf den nach Ziff. 3 des Vergleichs für bisherige Architekturleistungen zu zahlenden Betrag von Fr. 400'000.-- bezieht, was sie verneinte. Zum einen stützte sie sich dabei auf den Wortlaut des Vergleichs (Anerkennung, dass der Beschwerdegegner bis dato seine vertraglichen Leistungen erbracht hatte), zum anderen auf den kurzfristig anberaumten Verfalltag für die Zahlung des Betrages von Fr. 400'000.-- sowie auf den Umstand, dass sich diese Summe - im Gegensatz zu Ziff. 2 des Vergleichs - nicht ausschliesslich auf Architekturleistungen bezog. Demgemäss habe der Beschwerdegegner für seine bereits erbrachten Architekturleistungen Fr. 400'000.-- zugute, die er mit der ihm gegenüber bestehenden Forderung des Beschwerdeführers in gleicher Höhe zu verrechnen berechtigt sei. 2.3 Nach Auffassung des Beschwerdeführers kann sich der Beschwerdegegner mit Bezug auf den Architekturvertrag nicht auf den Vergleich berufen, da er den Vertrag nicht bis zum Ende vollzogen habe. Die Architekturleistungen seien deshalb auf der Basis der Vereinbarung vom 5. März 1997 und - mit Ausnahme der Nebenkosten, die gänzlich bestritten würden - gemäss Expertise abzurechnen. Der Beschwerdeführer unterlässt indessen jegliche Auseinandersetzung mit der Begründung des angefochtenen Urteils, und er stützt sich in seinen Berechnungen, ohne substanziierte Sachverhaltsrügen zu erheben, auf Tatsachenelemente, die aus dem Urteil der Vorinstanz nicht hervorgehen. Insoweit ist auf die Beschwerde nicht einzutreten (vgl. E. 1 hiervor). 2.4 Weiter rügt der Beschwerdeführer eine Nichtanwendung von Art. 151 Abs. 1 und 154 Abs. 1 OR. Seinen Ausführungen lässt sich jedoch nicht entnehmen, inwiefern er der Vorinstanz diesbezüglich eine Rechtsverletzung vorwerfen will und wie sich diese gegebenenfalls auf seine Rechtsposition ausgewirkt habe soll. Auch diesbezüglich verfehlt der Beschwerdeführer die Begründungsanforderungen. 2.5 Nicht viel klarer sind die Vorbringen des Beschwerdeführers unter dem Titel "Schuldbekenntnis als Klagegrund". Ein Bezug zu den Erwägungen der Vorinstanz ist nicht erkennbar. Dass auf die Berechnungen des Beschwerdeführers, soweit sie nicht mit jenen der Vorinstanz übereinstimmen, nicht abzustellen ist, wurde bereits erläutert (E. 2.3 hiervor). 2.6 Schliesslich wirft der Beschwerdeführer der Vorinstanz eine falsche Anwendung des Verrechnungsrechts vor. Zur Begründung beruft er sich auf eine Darlehensforderung für den Bodenkauf, welche - da zediert - vom Beschwerdegegner nicht zweimal verrechnet werden könne, sowie auf die mangelnde Fälligkeit weiterer Darlehensforderungen. Die Vorinstanz hat indessen lediglich die Tilgung der Forderung von Fr. 400'000.-- aus der Kaufpreisrestanz durch Verrechnung mit der Forderung über Fr. 400'000.-- gemäss Ziff. 3 des abgeschlossenen Vergleiches zugelassen. Mit der Verrechenbarkeit dieser Forderungen setzt sich der Beschwerdeführer in seinen Vorbringen nicht auseinander. Auch insoweit ist mangels Entscheidrelevanz nicht auf die Beschwerde einzutreten.