Citation: 1C_17/2021 E. 4.2

4.2. Der Beschwerdeführer bringt vor, wegen unterbliebener Anhörung des BAFU seien vor der Projektgenehmigung wesentliche Aspekte ungeklärt geblieben. Er macht zudem geltend, der Regierungsrat habe am 25. Mai 2020 insgesamt 18 Beilagen neu eingereicht und am Projekt seien nachträglich verschiedene Änderungen vorgenommen worden. Damit rügt er sinngemäss, der UVB sei in unzulässiger Weise nachträglich ergänzt worden. Ferner erklärt er, das BAFU habe in seiner Stellungnahme vom 23. Januar 2020 in Bezug auf sechs Punkte verlangt, bestimmten Vorgaben vor der Plangenehmigung Rechnung zu tragen. Indem die Vorinstanz darüber hinweggesehen und auf eine Rückweisung der Angelegenheit zur Fortsetzung des Verfahrens an den Regierungsrat verzichtet habe, sei sie in Willkür verfallen. Rechtsprechungsgemäss könnten die im erstinstanzlichen Verfahren begangenen Verfahrensfehler nicht ohne erneute Genehmigung des Projekts durch den Regierungsrat geheilt werden. Dies gelte umso mehr, als durch die unterbliebene Neuauflage von wesentlichen Projektbestandteilen die Rechte von Umweltschutzverbänden verletzt worden seien.