Citation: 1A.236/2005 18.04.2006 E. B

Bereits am 2. September 1996 hatten die betroffenen Grundeigentümer gegenüber der Stadt Zürich Entschädigungsforderungen aus materieller Enteignung angemeldet; in der Folge wurde das Schätzungsverfahren durchgeführt. Dabei reduzierten die Grundeigentümer das Begehren auf 2/3 des Verkehrswertes, um dem Zugrecht der Stadt Zürich gemäss § 43a Abs. 1 des kantonalzürcherischen Planungs- und Baugesetzes vom 7. September 1975 (PBG/ZH; LS 700.1) zu entgehen. Mit Beschluss vom 21. Januar 2003 stellte die Schätzungskommission I des Kantons Zürich fest, dass die Zuteilung der drei Grundstücke zur Freihaltezone eine materielle Enteignung bewirke. Sie sprach A.________ eine Entschädigung von Fr. 2'582'100.-- für 3'450 m2 von Kat.Nr. 7982 und von Fr. 4'531'534.-- für 5'257 m2 von Kat.Nr. 7987 zu; zu Gunsten der Erbengemeinschaft B.________ verpflichtete sie die Stadt Zürich zu einer Entschädigung von Fr. 5'591'333.-- für 11'095 m2 von Kat.Nr. 4688. Die Beträge seien ab 11. Oktober 1997 zu verzinsen.