Citation: 2C_37/2024 E. 5.2

5.2. Die Vorinstanz ging zunächst zutreffend davon aus, dass der dargestellte gedrängte chronologische Ablauf des virtuellen Kennenlernens, der ersten persönlichen Begegnung und der kurz darauf erfolgten Verlobung sowie generell die kurze Dauer der Bekanntschaft, die nur über Distanz gepflegt wurde, auf eine Scheinehe hindeuten. Wie die Vorinstanz sodann zu Recht berücksichtigt, hat der Beschwerdeführer seine Verlobte seit der Verlobung in Ägypten kein weiteres Mal besucht, obwohl die Verlobung im Zeitpunkt des vorinstanzlichen Urteils bereits seit einem Jahr vergangen war. Ferner erwägt die Vorinstanz nachvollziehbar, es sei ungewöhnlich, dass die Verlobte ihren minderjährigen Sohn vorerst in Ägypten lasse. Diese Indizien fügen sich nahtlos zusammen. Die Vorinstanz durfte auf dieser Grundlage ohne Bundesrechtsverletzung auf eine Ausländerrechtsehe schliessen.