Citation: 2P.145/2000 08.01.2001 E. 2

2.- Gemäss Art. 22 Abs. 2 PG (in der Fassung vom 8. Mai 1995) kann die Ernennungsbehörde das Angestelltenverhältnis mit Verfügung jederzeit auf Ende eines Monats beenden; bei einer Dienstdauer von weniger als drei Jahren ist eine Frist von drei Monaten (lit. a) und bei einer längeren Dienstdauer eine solche von sechs Monaten (lit. b) zu wahren. Art. 22 Abs. 3 PG verlangt, dass die Behörde triftige Gründe für die Auflösung des Anstellungsverhältnisses angibt. Solche liegen insbesondere vor, wenn die angestellte Person ungenügende Leistungen erbringt und eine gehaltsmässige Rückstufung nicht zweckmässig erscheint (lit. a), Weisungen der Vorgesetzten wiederholt missachtet hat (lit. b), durch ihr Verhalten während der Arbeitszeit das Arbeitsklima in der betroffenen Dienststelle nachhaltig stört (lit. c) oder andere Angestellte sexuell belästigt (lit. d). Das Dienstverhältnis wird überdies aufgelöst, wenn die Stelle aufgehoben wird und der Angestellte nicht innerhalb der Verwaltung versetzt werden kann (Art. 22 a PG, in der Fassung vom 19. November 1998).