Citation: 1C_106/2018 E. 2

Die Bes chwerdeführer rügen eine Verletzung ihres Anspruchs auf rechtliches Gehör gemäss Art. 29 Abs. 2 BV. Die öffentliche Planauflage ist die institutionalisierte Form des Akteneinsichtsrechts im Baubewilligungsverfahren. Bei der baurechtlichen Einsprache handelt es sich um eine formalisierte Mitwirkung, welche vor dem Entscheid über die Baubewilligung erfolgt. Wie von der Vorinstanz dargelegt (angefochtenes Urteil E. 3g), konnten sich die Beschwerdeführer vorliegend in Kenntnis aller massgeblichen Unterlagen zu sämtlichen Gesichtspunkten des Baugesuchs einspracheweise äussern. Eine Verletzung des rechtlichen Gehörs ist insoweit zu verneinen. Des Weiteren hat sich die Vorinstanz im angefochtenen Urteil eingehend mit sämtlichen entscheiderheblichen Vorbringen der Beschwerdeführer auseinandergesetzt und ist damit entgegen der Behauptung der Beschwerdeführer ihrer Begründungspflicht nachgekommen.