Citation: 6B_85/2017 E. A

A.a. Am 24. Juli 1980 gründete C.________ zusammen mit seiner Ehefrau und einer weiteren Person die Stiftung A.________ mit Sitz in U.________ mit dem Zweck, einen Fonds für kulturelle und soziale Zwecke sowie für Sozialforschung im Bezugsrahmen Mensch - Gesellschaft - Umwelt einzurichten. Bis am 30. April 1999 waren C.________ und seine Ehefrau für die Stiftung A.________ zeichnungsberechtigte Stiftungsräte. Am 30. April 1999 wurden X.________, der bei der Bank J.________ als Kundenbetreuer für die Stiftung amtete, und am 19. Mai 2001 D.________, der als Privatsekretär des Ehepaares C.________ auch bei der Stiftung angestellt wurde, in den Stiftungsrat gewählt. Am 18. Januar 2002 bzw. am 2. Juli 2003 verstarben C.________ und seine Ehefrau. Nach dem Tod von C.________ verblieben X.________ und D.________ als Stiftungsräte. Der aus diesen beiden Personen bestehende amtierende Stiftungsrat wählte kurz danach E.________, welcher direkter Vorgesetzter von X.________ bei der Bank J.________ war, in den Stiftungsrat. Die Stiftung A.________ wurde mit dem Kapital der am 16. Juli 1981 in V.________ gegründeten Stiftung B.________ gespiesen. Diese war die Hauptstiftung von C.________ und verfügte über Vermögenswerte von rund CHF 100 Millionen. Als Stiftungsräte der Stiftung B.________ fungierten die Eheleute C.________ und die vom Stifter eingesetzten liechtensteinischen Rechtsanwälte F.________ und G.________. Nach dem Tod von C.________ trat F.________ als Stiftungsrat zurück und nahmen X.________ und E.________ Einsitz im Stiftungsrat. Im Nachgang dazu wurden die Statuten geändert, die Geldflüsse über neu eröffnete Nummernkonti abgewickelt und die Stiftung H.________ gegründet. Am 24. Juli 2006 gründeten X.________ und E.________ zudem die Gesellschaft I.________ mit Sitz in W.________. Am 20. Dezember 2007 erhob die Bank J.________ Strafanzeige gegen Unbekannt wegen Verdachts auf Veruntreuung von Stiftungsvermögen und ungetreue Geschäftsbesorgung. Am 23. September 2008 setzte die Zentralschweizer BVG- und Stiftungsaufsicht (nachfolgend: ZBSA) die amtierenden Stiftungsräte ab und setzte eine kommissarische Verwaltung ein. D.________ und E.________ begingen im Laufe des Verfahrens Suizid. A.b. X.________ wird vorgeworfen, er habe nach dem Tod des Stifters C.________ vom 2. Juli 2003, vermutlich am 8. Juli 2003, zusammen mit D.________ ein auf den 10. Juni 2003 zurückdatiertes Protokoll einer Stiftungsratssitzung erstellt und unterzeichnet, wonach E.________ zum Stiftungsrat der Stiftung A.________ ernannt worden sei. Mit der Rückdatierung sei der Anschein erweckt worden, die Wahl sei noch zu Lebzeiten des Stifters erfolgt. Denn nach den damals gültigen Statuten sei das Recht zur Bestellung von Stiftungsräten nach dem Ausscheiden des Stifters auf die Bank L.________ und die Bank M.________ übertragen worden. Durch die Anmeldung der statutenwidrigen Wahl seien anschliessend das Handelsregisteramt und schliesslich die ZBSA getäuscht worden (Anklageziffer I). Im Weiteren wird X.________ zur Last gelegt, er habe am 3. September 2004 zusammen mit E.________ für die Stiftung A.________ ein Konto bei der Bank K.________ eröffnet, auf welches diese von der Stiftung B.________ CHF 500'000.-- hätten überweisen lassen. In der Zeit vom 12. November 2004 bis 3. Juli 2008 habe er zusammen mit E.________ von diesem Konto in 17 Barbezügen Beträge von insgesamt CHF 227'308.20 bezogen, welche teilweise nicht mit dem Stiftungszweck der Stiftung A.________ vereinbar gewesen seien, sondern der persönlichen Bereicherung der beiden gedient hätten. Hierunter seien namentlich u.a. Reisespesen für auswärtige Stiftungsratssitzungen gefallen, bei welchen sich die beiden teilweise von ihren Familien bzw. Lebenspartnern hätten begleiten lassen. In der Buchhaltung der Stiftung seien weder die laufenden Bezüge erfasst noch die Vermögenswerte in den Jahresrechnungen 2004 bis 2006 ausgewiesen worden (Anklageziffer II). X.________ wird ferner beschuldigt, er habe sich und den beiden anderen Stiftungsräten der Stiftung A.________ im Zeitraum vom 5. November 2003 bis 6. März 2006 für seine angeblich ehrenamtlich geleistete Tätigkeit als Stiftungsrat vom Konto der Stiftung B.________ bei der Bank K.________ überhöhte Sitzungsgelder und Honorare auszahlen lassen. Dabei hätten die drei Stiftungsräte in 35 Bargeldbezügen insgesamt CHF 518'750.-- erhalten, wobei CHF 164'000.-- an X.________, CHF 142'000.-- an E.________ und CHF 212'750.-- an D.________ geflossen seien. Diese Beträge seien in der Buchhaltung der Stiftung A.________ nicht erfasst worden (Anklageziffer III). Schliesslich wird X.________ vorgeworfen, er habe in der Zeit vom 5. November 2003 bis 28. August 2008 gemeinsam mit E.________ als Stiftungsräte der Stiftung B.________ in 32 Barbezügen insg. CHF 1'746'700.-- für Sitzungsgelder, Boni, Honorare und Entschädigungen vom Konto der Stiftung B.________ bei der Bank K.________ abgezogen und weitere CHF 490'000.-- an die Gesellschaft I.________ überwiesen, insgesamt mithin CHF 2'236'700.--. Von diesem Betrag seien CHF 651'300.-- an X.________, CHF 697'400.-- an E.________ und CHF 398'000.-- an den weiteren Stiftungsrat G.________ gegangen. Zur Vertuschung und Anonymisierung dieser Bezüge seien nachträglich Rechnungen der Gesellschaft I.________ für Dienstleistungen des Jahres 2007 und der ersten Hälfte 2008 erstellt worden, denen keine erkennbaren realen Leistungen gegenüber gestanden hätten (Anklageziffer IV).