Citation: 9C_521/2022 E. 4.3.3

4.3.3. Wie die Beschwerdeführerin zutreffend geltend macht, vermag somit eine allfällige nicht ausgeschöpfte Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit während der Dauer der Berufsinvalidenrente den zeitlichen Konnex zwischen dem Gesundheitsschaden und der späteren Erwerbsunfähigkeit nicht per se zu unterbrechen. Somit braucht die Frage, ob die Vorinstanz willkürfrei von einer vollen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit in der Zeit von Herbst 2010 bis Ende Juli 2011 ausgehen durfte, nicht näher geprüft zu werden. Keine Feststellungen finden sich im vorinstanzlichen Urteil demgegenüber zur entscheidrelevanten Frage, ob der zeitliche Konnex nach Ende der Berufsinvalidenrente, mithin nach Ende März 2012, unterbrochen wurde. Entsprechend ist die Beschwerde in dem Sinne gutzuheissen, als die Sache unter Aufhebung des angefochtenen Urteils, soweit dieses einen Anspruch auf weitergehende Invalidenleistungen verneint, an die Vorinstanz zurückzuweisen ist, damit diese die notwendigen Sachverhaltsfeststellungen nachholt und hernach über die Klage neu entscheidet. Dabei wird sie zu berücksichtigen haben, dass eine Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit nur dann den zeitlichen Konnex zu unterbrechen vermag, wenn die betroffene Person in dieser angepassten Tätigkeit in der Lage ist, ein - bezogen auf die angestammte Tätigkeit - rentenausschliessendes Einkommen zu erzielen (vgl. Urteil 9C_518/2021 vom 4. Februar 2022 E. 2.2; BGE 134 V 20 E. 5.3). Im Weiteren wird die Vorinstanz über die Rückerstattung der Freizügigkeitsleistung neu zu entscheiden haben.