Citation: 8C_581/2017 E. A

Der 1954 geboren A.________ arbeitete seit dem 1. März 1989 für das Spital B.________ als Chauffeur bei Wäsche- und Mahlzeitentransporten. Am 21. Januar 1991 wurde er am linken Fuss von einem herabfallenden Container getroffen. Nach primär konservativer Behandlung einer Lisfranc-Luxations-Fraktur war eine Dystrophie aufgetreten. Zudem bestand eine lokale Arthrose in einzelnen Gelenkabschnitten. Die Elvia Schweizerische Versicherungs-Gesellschaft (nachstehend: Elvia) gewährte Taggelder und kam für Heilbehandlungskosten auf. Mit Verfügung vom 6. Januar 1998 bestätigte die Elvia einen Vergleich und sprach dem Versicherten für die Zeit ab 1. Oktober 1997 eine Invalidenrente aufgrund eines Invaliditätsgrades von 45 % zu. Als Ergebnis eines Rentenrevisionsverfahrens hob die Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft AG (nachstehend Allianz) als Rechtsnachfolgerin der Elvia die bisher gewährte Invalidenrente mit Verfügung vom 15. Januar 2015 rückwirkend auf den 31. Mai 2009 hin auf, wobei sie auf eine Rückforderung zu Unrecht bereits ausgerichteter Zahlungen ausdrücklich verzichtete. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 2. Oktober 2015 fest.