Citation: 2C_644/2007 26.02.2008 E. 3

3.1 Das Verwaltungsgericht hat im Wesentlichen erwogen, insgesamt müsse von einem "von Anfang an erheblichen bis schweren Verschulden" des Beschwerdeführers ausgegangen werden. Dieser habe die öffentliche Sicherheit mehrfach und in gravierender Weise gefährdet. Bezüglich der schwersten Delikte habe er sogar selber in der "Anführerrolle" gestanden. Der Umstand, dass er bedingt aus dem Strafvollzug entlassen worden sei, trete angesichts der Tatsache, dass er mehrfach während noch laufender Probezeit erneut straffällig geworden sei, in den Hintergrund. Zwar bestehe ein erhebliches privates Interesse des Beschwerdeführers und seiner Familie am Verbleib in der Schweiz. Weder geordnete Wohnverhältnisse noch die Geburt seiner drei Kinder hätten diesen jedoch davon abgehalten, noch im Sommer 2004 die schwersten Delikte zu begehen. Zwar arbeite er immer wieder, jedoch mit mehrjährigen Unterbrüchen und nie in länger dauernden Arbeitsverhältnissen. Andererseits könne "auf eine noch immer enge Beziehung zu seiner Heimat" geschlossen werden, da er mit der Familie regelmässig Ferien in Mazedonien verbracht habe und etwa 60 weitere Verwandte noch in seinem Heimatland leben würden. Eine Rückkehr der Familie entweder in den Kosovo, wo die Verwandtschaft der Ehefrau lebe, oder nach Mazedonien sei deshalb zumutbar. 3.2 Diese tatsächlichen Feststellungen des Verwaltungsgerichts und die von ihm daraus gezogenen rechtlichen Schlussfolgerungen lassen sich nicht beanstanden: Der Beschwerdeführer hat sich als unbelehrbarer Krimineller erwiesen, der immer wieder rückfällig geworden und zuletzt zu vier Jahren Zuchthaus verurteilt worden ist. Auch die vorher ausgesprochenen bedingten Gefängnisstrafen und mehrere fremdenpolizeiliche Verwarnungen haben ihn nicht von fortwährender Delinquenz abgehalten; die Rückfallsgefahr ist daher erheblich. Es besteht ein gewichtiges öffentliches Interesse, ihn von der Schweiz fernzuhalten. Zwar weilt er schon recht lange in der Schweiz, doch ist er erst als junger Erwachsener hierher gekommen; er vermochte sich hier auch beruflich nicht zu integrieren. Die unaufgefordert eingereichten Arbeitsbestätigungen und - verträge für (nach dem Urteil des Verwaltungsgerichts angetretene) neue Teilzeitstellen ändern hieran nichts, soweit diese Unterlagen nicht ohnehin als unzulässige Noven im Sinne von Art. 99 BGG unberücksichtigt bleiben müssen. Zwar fallen die gegenläufigen Interessen seiner hier ebenfalls niederlassungsberechtigten Ehefrau und seiner Kinder ins Gewicht, doch lässt die Schwere der hier begangenen Delikte und die Unbelehrbarkeit des Beschwerdeführers eine besondere Rücksichtnahme nicht zu. Diesem selbst sowie seiner Ehefrau - welche bis 1998 im Kosovo gelebt hat - ist die allfällige Rückkehr in ein albanisch sprechendes Land (Mazedonien oder Kosovo) zumutbar, ebenso seinen drei Kindern, die sich alle noch in einem anpassungsfähigen Alter befinden (vgl. vorne "A."). Die für zehn Jahre verfügte Ausweisung des Beschwerdeführers erweist sich nicht als unverhältnismässig und hält auch vor Art. 8 EMRK stand.