Citation: 1P.589/2003 12.01.2004 E. 4

4.1 Das Obergericht hat im angefochtenen Entscheid die Einziehung des beim Beschwerdeführer sichergestellten Bargeldbetrages von Fr. 19'900.-- zur Deckung der Verfahrenskosten nach § 119 der Strafprozessordnung des Kantons Luzern vom 3. Juni 1957 (StPO) und zur Einziehung des Restbetrages nach Art. 59 Ziff. 1 StGB angeordnet. Der Beschwerdeführer macht geltend, dies sei willkürlich. § 119 StPO lasse die Beschlagnahme von Vermögenswerten nur zu, wenn die Gefahr bestehe, dass der Angeschuldigte fliehe oder Vermögenswerte verschwinden lasse. Beides sei nicht der Fall. Das Geld gehöre zudem nicht ihm, er müsse es dem rechtmässigen Eigentümer zurückgeben; das Obergericht habe in willkürlicher Weise angenommen, es handle sich um "Verbrechenslohn", der der Einziehung unterliege. 4.2 Strittig ist vorliegend die Einziehung des beschlagnahmten Geldes, nicht dessen strafprozessuale Beschlagnahme zu Sicherungszwecken, die schon längst erfolgte und gegen die der Beschwerdeführer nach § 119 Abs. 3 StPO bei der Kriminal- und Anklagekommission hätte rekurrieren können. Es ist daher nicht zu prüfen, ob die Voraussetzungen für die Beschlagnahme nach § 119 StPO gegeben waren oder nicht; insoweit der Beschwerdeführer rügt, diese seien nicht erfüllt, geht seine Beschwerde an der Sache vorbei. Nicht ersichtlich und vom Beschwerdeführer nicht dargetan ist unter diesen Umständen, inwiefern es verfassungswidrig sein sollte, das beschlagnahmte Geld zur Deckung der Gerichtskosten einzuziehen. Das Obergericht hat sodann im angefochtenen Entscheid S. 10 f. eingehend dargelegt, weshalb es die beschlagnahmte Summe als "Verbrechenslohn" ansieht; der Beschwerdeführer behauptet einfach, dies sei willkürlich, ohne sich mit dieser Begründung im Einzelnen auseinanderzusetzen; darauf ist nicht einzutreten (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG). Ob schliesslich der Restbetrag als "Verbrechenslohn" eingezogen werden kann, beurteilt sich nach Art. 59 StGB, dessen Verletzung mit staatsrechtlicher Beschwerde nicht geltend gemacht werden kann (vgl. oben E. 3.4).