Citation: 2C_950/2019 E. 4.3

4.3. Was die vorinstanzliche Beweiswürdigung angeht, setzt sich die Beschwerdeführerin in ihrer Beschwerdeschrift mit den fundierten und nachvollziehbaren Erwägungen der Vorinstanz nicht rechtsgenüglich auseinander (Art. 106 Abs. 2 BGG). Namentlich zeigt sie nicht auf, dass sie ihren Mitwirkungspflichten nachgekommen wäre, und Beweise vorgebracht hätte, die ihren Ehewillen zumindest hätten glaubhaft machen können; angesichts der zahlreichen von der Vorinstanz erwähnten Indizien, welche den Fortbestand einer intakten Ehe mehr als nur in Frage stellten, wäre sie dazu indes verpflichtet gewesen (vgl. E. 3.2 hiervor). Hinzu kommt, dass die Vorinstanz ihre Argumentation auf ein ganzes Netz von Indizien abstützte. Soweit die Beschwerdeführerin einzelne dieser Indizien anders interpretiert, mag ihre Lesart isoliert betrachtet nachvollziehbar sein; die überzeugende Gesamtwürdigung der Vorinstanz vermag sie mit ihren Vorbringen jedoch nicht in Frage zu stellen, zumal sie sich mit verschiedenen Indizien - insbesondere den Zeugenaussagen - inhaltlich nicht einmal ansatzweise auseinandersetzt. Für das Bundesgericht besteht damit kein Anlass, den von der Vorinstanz festgestellten Sachverhalt zu korrigieren. Mit der Vorinstanz ist davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin ihre Ehe mit B.A.________ spätestens im September 2017 aufgegeben hat und seither kein Ehewille mehr bestand.