Citation: 6B_1074/2023 E. 2.2

2.2. Der Beschwerdeführer beanstandet zwar die rechtliche Würdigung, begründet dies aber neuerlich mit dem seines Erachtens nicht erbrachten Tatbeweis. Er bezeichnet das Beweisergebnis wiederum als willkürlich und gegen die Unschuldsvermutung verstossend. Darauf ist nicht einzugehen. Entgegen seinem Einwand ist rechtsgenüglich bewiesen, dass er eine sexuelle Handlung an der Beschwerdegegnerin 2 vorgenommen hat, während diese an einer schweren Migräne litt. Auf die rechtliche Würdigung der Vorinstanz braucht mangels substanziierter Rechtsrügen des Beschwerdeführers nicht eingegangen zu werden. Die Vorinstanz verletzt kein Bundesrecht, wenn sie zum Schluss gelangt, dass die Beschwerdegegnerin 2 aufgrund der schweren, dem Beschwerdeführer bekannten Migräne zum Widerstand gegen den sexuellen Übergriff unfähig war, soweit sie diesen mitbekam. Sie bejaht den Tatbestand der Schändung objektiv und subjektiv zu Recht.