Citation: 8C_550/2024 E. 4.3.2

4.3.2. Die Vorinstanz beurteilte die Adäquanzkriterien einlässlich unter Berücksichtigung der entsprechenden Bundesgerichtspraxis und legte gestützt auf ihre Sachverhaltsfeststellungen schlüssig dar, weshalb keines erfüllt sei. Der Beschwerdeführer macht geltend, beim Sturz von 84 Paletten auf ihn seien die dramatischen Begleitumstände sicher gegeben. Dies gelte auch für die Dauerschmerzen, die bereits im Zusammenhang mit der Metallentfernung diskutiert worden seien, und die ärztliche Fehlbehandlung, weil er zu spät in die psychiatrische Behandlung eingewiesen worden sei. Deshalb habe die Vorinstanz willkürlich und gesetzeswidrig gehandelt, indem sie die adäquate Unfallkausalität seiner psychischen Leiden nicht anerkannt habe. Der Beschwerdeführer setzt sich indessen mit der vorinstanzlichen Beurteilung der Kriterien, auf welche verwiesen wird, nicht substanziiert auseinander, sondern stellt ihr eine eigene Adäquanzprüfung entgegen. Mit seinen Ausführungen zeigt er nicht auf und es ist nicht ersichtlich, inwiefern die vorinstanzliche Kriterienbeurteilung gegen die Bundesgerichtspraxis verstossen oder anderweitig bundesrechtswidrig sein soll. Somit ist die vorinstanzliche Verneinung des adäquaten Kausalzusammenhangs zwischen dem Unfall vom 15. Oktober 2021 und dem psychischen Leiden des Beschwerdeführers nicht zu beanstanden.