Citation: 6B_299/2020 E. 1.1

1.1. Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung von Art. 329 und 333 StPO. Er stellt sich unter Bezugnahme auf eine im Jahr 2019 erschienene Publikation (vgl. NIKLAUS RUCKSTUHL, Art. 329 Abs. 2 und Art. 333 Abs. 1 StPO: Kombination von [verbindlicher] Rückweisung der Anklage und Einladung zur [fakultativen] Änderung?, forumpoenale 1/2019, S. 65 ff.) auf den Standpunkt, die Rückweisung einer Anklage könne nicht mit einer Anklageänderung kombiniert werden. Art. 333 StPO lasse eine Rückweisung der Anklage an die Staatsanwaltschaft nicht zu. Bei einer Änderung oder Erweiterung der Anklage im Sinne von Art. 333 StPO bleibe die Verfahrenshoheit beim Gericht. Im Verfahren nach Art. 333 StPO seien Beweisergänzungen durch die Staatsanwaltschaft weder möglich noch zulässig. Art. 333 Abs. 3 StPO gelange nur bei einer Erweiterung der Anklage zur Anwendung, wenn es darum gehe, zusätzlich zu den bereits angeklagten Taten weitere Lebenssachverhalte anzuklagen. Gestützt auf den Zirkulationsbeschluss des Strafgerichts Basel-Stadt vom 23. September 2013 hätte es daher gar nie zu einer Anklageerhebung gegen ihn kommen dürfen.