Citation: B 82/03 26.11.2004 E. 2

2.1 Die Vorsorgeeinrichtungen sind im Bereich der weitergehenden Vorsorge bei der Festsetzung der Leistungen im Rahmen von Art. 49 Abs. 2 BVG und der verfassungsmässigen Schranken (wie Rechtsgleichheit, Willkürverbot und Verhältnismässigkeit) hinsichtlich der Vertragsgestaltung grundsätzlich frei (BGE 130 V 369 mit Hinweisen). Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers beschlägt die vorliegende Frage der Kürzung der Altersrente zugunsten einer höheren anwartschaftlichen Ehegattenrente die weitergehende Vorsorge (vgl. Art. 21 BVG). Die gekürzte jährliche Altersrente beträgt Fr. 45'840.- oder Fr. 3820.- pro Monat. Damit liegt sie in betraglicher Hinsicht über dem Obligatorium, zumal der Beschwerdeführer seit 1. Mai 1964 vorsorgeversichert war, das BVG jedoch erst seit 1. Januar 1985 in Kraft steht. Mit der Kürzung wurde als Gegenleistung der anwartschaftliche Anspruch auf Ehegattenrente von 60 % auf 90 % erhöht. Angesichts dieser Leistungen und Anwartschaften handelt es sich - wie das kantonale Gericht zu Recht festgestellt hat - um Leistungen der weitergehenden beruflichen Vorsorge. Mit seinem Hinweis, sein versicherter Verdienst von Fr. 74'290.- im Jahre 1999 sei nur unwesentlich höher als der Höchstbetrag des koordinierten Lohnes gemäss BVG, übersieht der Beschwerdeführer, dass lediglich der sogenannte koordinierte Lohn im Obligatorium zu versichern und der Koordinationsabzug nicht ausser Acht zu lassen ist (Art. 7 Abs. 1 und Art. 8 Abs. 1 BVG; Fr. 72'360.- minus Fr. 24'120.- = Fr. . 48'240.- zu versichernder Jahreslohn im Jahr 2000). 2.2 Nach Ziff. 12.4 des Pensionskassenreglements beträgt die Ehegattenrente beim Tod der versicherten Person vor Erreichen des Schlussalters 60 % der Invalidenrente, zahlbar, bis die verstorbene Person das Schlussalter erreicht hätte; danach beträgt sie 60 % der fiktiven Altersrente. Die mit der Reglementsänderung vom 26. August 1999, in Kraft seit 1. Januar 2000, neu geschaffene Ziff. 12.6 sieht vor, dass Versicherte im Zeitpunkt des Altersrücktritts bzw. beim Bezug der Altersrente die Möglichkeit haben, die anwartschaftliche Ehegattenrente zu erhöhen. Die (eigene) Altersrente wird dadurch auf Grund der technischen Grundlagen der Stiftung lebenslänglich gekürzt. Dabei darf jedoch die erhöhte Ehegattenrente nicht höher sein als die gekürzte Altersrente. Zudem betrifft diese Kürzung nur die Altersrente und wird auch beibehalten, wenn der Ehegatte vor dem Altersrentner stirbt.