Citation: 9C_669/2018 E. 4.2.2

4.2.2. Wie die Vorinstanz gestützt auf den RAD-Bericht vom 3. März 2017 verbindlich festgestellt hat, wird die Arbeitsfähigkeit des Versicherten allein durch die (chronifizierte) Zervikozephalgie (bei multiplen mehrsegmentalen Degenerationen und psychosomatischer Überlagerung) beeinträchtigt. Im Rahmen seiner Untersuchung war Dr. med. B.________ zum Ergebnis gelangt, die von den behandelnden Ärzten für die angestammte Tätigkeit als Kaufmann, der häufig und lange mit dem Auto unterwegs ist, attestierte Arbeitsunfähigkeit von 40 % könne übernommen werden. Damit bezog er sich implizit auf den Bericht des Dr. med. C.________, Facharzt FMH für Orthopädische Chirurgie, Wirbelsäulenzentrum D.________, vom 15. Dezember 2016, wonach der Versicherte in seiner Tätigkeit als Kaufmann vor allem eingeschränkt ist, weil er sehr viel mobil sein muss und lange Autofahrten zu seiner Arbeit gehören, so dass insgesamt (unter Mitberücksichtigung der Beeinträchtigung der Konzentrations- und Leistungsfähigkeit durch die Nackenschmerzen) eine Leistungseinbusse von 40 % resultiert. Da sich Dr. med. B.________ der Beurteilung des Dr. med. C.________ mithin vollumfänglich anschloss, kann nicht nachvollzogen werden, inwiefern ein Widerspruch zwischen den beiden bestehen soll. Im Weitern fällt eine Differenz zwischen den zwei Ärzten hinsichtlich der Schätzung der Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten (d.h. der HWS-Problematik Rechnung tragenden) Erwerbsarbeit von vornherein ausser Betracht, weil sich Dr. med. C.________ dazu (anders als Dr. med. B.________) gar nicht äusserte. Inwiefern die Beurteilung des RAD-Arztes, wonach der Versicherte eine leidensangepasste Tätigkeit zumutbarerweise vollumfänglich ausüben könnte, schliesslich in sich widersprüchlich sein soll, wie in der Beschwerde geltend gemacht wird, ist nicht ersichtlich. Es leuchtet ohne weiteres ein, dass der Versicherte durch die (ihn in seiner Arbeitsfähigkeit allein beeinträchtigende) Wirbelsäulenproblematik in seinem früheren Beruf als Kaufmann, der häufig lange Autofahrten unternehmen muss, wesentlich eingeschränkt ist, während er eine diesem Leiden angepasste Tätigkeit - mangels anderer gesundheitlicher Einschränkungen - zumutbarerweise voll ausüben könnte. Bei dieser Sachlage verletzt es kein Bundesrecht, dass das kantonale Gericht den RAD-Bericht vom 3. März 2017 für nachvollziehbar sowie schlüssig hielt und darauf abstellte.