Citation: 8C_128/2024 E. A

A.a. A.________, geboren 1979, meldete sich Anfang Dezember 2016 unter Hinweis auf Aufmerksamkeitsdefizite, Konzentrations-störungen sowie eine depressive Episode erstmals bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle des Kantons Aargau führte medizinische sowie erwerbliche Abklärungen durch und holte bei Dr. med. C.________ ein psychiatrisches Gutachten vom 3. Juli 2018 ein. Gestützt darauf wies sie das Rentenbegehren am 24. Januar 2019 ab. A.b. In der Folge gewährte die IV-Stelle berufliche Massnahmen in Form eines Jobcoachings (Arbeitstraining). Ein entsprechender Arbeitsversuch wurde vorzeitig abgebrochen, nachdem A.________ im Zuge eines operativen Eingriffs nicht in den Einsatzbetrieb zurückgekehrt war. A.c. Im Juli 2020 reichte A.________ eine Neuanmeldung samt medizinischer Unterlage ein und machte eine Verschlechterung ihres Gesundheitszustands geltend. Nach Konsultation des Regionalen Ärztlichen Dienstes (nachfolgend: RAD) trat die IV-Stelle mit Verfügung vom 10. Mai 2023 auf das erneute Gesuch nicht ein.