Citation: 8C_76/2013 E. 3.2

3.2. Die beschwerdeweise geäusserte Kritik am Gutachten des Centers Y.________, insbesondere der Einwand, es seien die divergierenden Meinungen bezüglich der Hüftproblematik nicht genügend eruiert worden, geht fehl. Die Zweitmeinung des Dr. med. E.________, Chefarzt Orthopädie, Spital F.________, vom 15. Juli 2010 steht zu den gutachterlichen Schlussfolgerungen insofern nicht in Widerspruch, als sie ebenfalls von unfallbedingten - allerdings geringgradigen - Hüftfunktionseinbussen rechts bei stattgehabter Labrumpartialruptur ausgingen. Der Bericht des Dr. med. E.________ lag den Gutachtern vor und es bedurfte keiner vertieften Auseinandersetzung damit, zumal Dr. med. E.________ nicht über die aktuellsten bildgebenden Befunde (MRI vom 24. Oktober 2010) verfügte. Sodann ist mit der Beschwerdeführerin festzustellen, dass gestützt auf das Gutachten des Centers Y.________ die Hüftfunktionseinbussen unfallkausal sind. Ob der Unfallversicherer die Leistungen für eine mögliche Operation zu übernehmen hat, ist vorliegend nicht zu entscheiden. Aktuell steht gestützt auf die medizinischen Akten einzig fest, dass zum jetzigen Zeitpunkt von einer Operation abzusehen ist. Damit erübrigen sich auch die von der Beschwerdeführerin beantragten medizinischen Abklärungen.