Citation: 4A_338/2020 E. 3.2

3.2. Die Beschwerdeführerin beruft sich für ihre Argumentation auf BGE 141 III 241. Entgegen dem, was die Beschwerdeführerin unterstellt, führte das Bundesgericht in diesem Entscheid nicht aus, dass die Versicherung die Beweislast für den Eintritt des Versicherungsfalls tragen würde, oder dass die Versicherung nachweisen müsste, dass sich die "Umstände geändert hätten". In BGE 141 III 241 wurde im Gegenteil erwogen, dass der Eintritt des Versicherungsfalls von der anspruchsberechtigten Versicherten zu beweisen ist. Ebenso wurde ausdrücklich festgehalten, dass daran nichts ändere, dass die Versicherung die Leistung von Taggeldern eingestellt habe, nachdem sie solche zunächst ausbezahlte. Vielmehr habe auch in diesem Fall die Versicherte nachzuweisen, dass sie (weiterhin) einen Anspruch auf Taggelder habe (BGE 141 III 241 E. 3.1). Aus BGE 141 III 241 kann die Beschwerdeführerin damit nichts zu ihren Gunsten ableiten. Aus diesem Entscheid ergibt sich richtig gesehen, dass es an der Beschwerdeführerin als Versicherte ist, den Versicherungsfall zu beweisen. Es ist mithin an ihr nachzuweisen, dass sie über den 28. Februar 2018 hinaus weiterhin arbeitsunfähigkeit gewesen war und damit Anspruch auf Taggelder hat, wie dies auch die Vorinstanz zu Recht erwog (angefochtener Entscheid, E. 3.2 S. 3 f.). Die Rüge der bundesrechtswidrigen Beweislastverteilung erweist sich somit als unbegründet.