Citation: U 250/99 05.02.2001 E. 4

4.- Zu prüfen bleibt, wie es sich mit der beim Versicherten eingetretenen psychischen Fehlentwicklung verhält. Ob es sich bei dieser Gesundheitsstörung um eine natürliche Folge des Unfalles handelt, wofür hinreichend ist, dass der Unfall zumindest eine Teilursache darstellt (BGE 119 V 338 Erw. 1, 118 V 289 Erw. 1b, je mit Hinweisen), braucht, wie die SUVA bereits in ihrem Einspracheentscheid zutreffend ausgeführt hat, nicht abschliessend geprüft zu werden. Denn es fehlt, wovon auch die Vorinstanz zu Recht ausgegangen ist, jedenfalls an der Adäquanz des Kausalzusammenhangs (BGE 123 III 112 Erw. 3a, 122 V 416 Erw. 2a, 121 V 49 Erw. 3a mit Hinweisen), die sich nach Massgabe der in BGE 115 V 133 umschriebenen Kriterien beurteilt (vgl. Erw. 1). Da es sich dabei um eine nicht vom Arzt, sondern vom Gericht zu entscheidende Rechtsfrage handelt, erübrigt sich die vom Beschwerdeführer beantragte Einholung eines medizinischen Gutachtens zur Frage der psychischen Unfallfolgen. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers besteht sodann auch kein Anlass, von der Rechtsprechung abzuweichen, wonach bei psychischen Unfallfolgen für die Bejahung des Kausalzusammenhangs verlangt wird, dass dem Unfall für die Entstehung der Arbeits- bzw. Erwerbsunfähigkeit eine massgebende Bedeutung zukommt, was zutrifft, wenn er objektiv eine gewisse Schwere aufweist oder mit anderen Worten ernsthaft ins Gewicht fällt (BGE 117 V 366 Erw. 6a, 115 V 141 Erw. 7 mit Hinweisen). Das kantonale Gericht hat den hier zu beurteilenden Unfall - ausgehend vom Geschehensablauf und den erlittenen Verletzungen - zu Recht dem mittelschweren Bereich zugeordnet, ohne dass ein Grenzfall zu den schweren Fällen gegeben wäre (vgl. hiezu RKUV 1999 Nr. U 330 S. 122 mit einer Übersicht über die Fälle, die seit BGE 115 V 135 den schwereren im mittleren Bereich zugerechnet worden sind). Ebenso zutreffend hat es das Vorliegen zusätzlicher Kriterien im Sinne der Rechtsprechung verneint. Diesen Erwägungen hat das Eidgenössische Versicherungsgericht nichts beizufügen.