Citation: 5A_571/2022 E. 2.3

2.3. Weiter wirft der Beschwerdeführer der Beschwerdegegnerin vor, sie habe sich als Gläubigerin treuwidrig und widersprüchlich verhalten. Diese habe ihren Standpunkt mehrfach gewechselt und sich nicht an bereits getroffene Abmachungen gehalten. Damit ist nach Ansicht des Beschwerdeführers sein berechtigtes Vertrauen in eine behördliche Zusicherung nicht geschützt worden. Ein solches Verhalten stelle eine Verletzung von Treu und Glauben (Art. 5 Abs. 3 BV) und des Grundsatzes des Vertrauensschutzes (Art. 9 BV) dar. Es verdiene keinen Schutz und hätte die Vorinstanz zu einer Sistierung des Betreibungsverfahrens veranlassen sollen.