Citation: 5A_657/2023 E. 3

Bereits das Obergericht hat der Ehefrau vorgehalten, die Berufung nur teilweise zu begründen. Vor Bundesgericht beschränkt sie sich darauf zu behaupten, die hälftige Teilung der Vorsorgeguthaben sei der Grundsatz und sie habe während der Ehe auf eine Erwerbsarbeit verzichtet, um Care-Arbeit im Sinn von Kinderbetreuung zu leisten; demgegenüber habe der Ehemann immer voll gearbeitet und deshalb im Unterschied zu ihr keine Vorsorgelücken. Sodann ergebe sich auch keine Unbilligkeit aus der güterrechtlichen Auseinandersetzung, weil die Liegenschaften ihr Eigengut seien und somit im Zusammenhang mit der Vorsorgeteilung nicht berücksichtigt werden dürften.