Citation: 9C_881/2015 E. 2.1

2.1. Ein "triftiger Ablehnungsgrund" im Sinne von Art. 44 ATSG gegen Dr. med. D.________ ist in keiner Weise ersichtlich. Sämtliche von ihm in seinem Gutachten vom 16. April 2014 abschliessend gemachten und beschwerdeweise beanstandeten Äusserungen erklären sich ohne Weiteres durch den Umstand, dass der Versicherte sich ganz aussergewöhnlich verhalten hatte, indem er jeden Untersuchungsschritt unter Angabe der abgelaufenen Zeit notierte. Dass der Rheumatologe gegenüber dem Beschwerdeführer unvoreingenommen war, zeigt sich im Gegenteil allein schon daran, dass er dessen Verhalten ausdrücklich guthiess ("absolut in Ordnung") und ihm ferner eine gute Kooperation bei der Exploration attestierte, weshalb diese zügig und mit konklusivem Resultat erfolgen konnte (Gutachten S. 40 f.). Zu dieser besonderen Situation trug im Übrigen der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers insofern bei, als er im Vorfeld der Begutachtung Dr. med. D.________ am 3. März 2014 mitteilte, "dass gemäss ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichts die Anwesenheit von Drittpersonen (inkl. Angehörige einer versicherten Person) nicht zulässig" sei, was den Arzt, der seit "mittlerweile 20 Jahren (...) rheumatologische Gutachten auf Wunsch auch mit Angehörigen (Tochter, Sohn, Ehepartner) " verfasst hatte, was "nie beanstandet" worden sei, zu einer Rückfrage vom 6. März 2014 an die Beschwerdegegnerin veranlasste. Richtig ist vielmehr, dass der Versicherte keinen Rechtsanspruch auf Anwesenheit Dritter während der Untersuchung hat (BGE 132 V 443 E. 3 S. 444 ff.; Urteil I 991/06 vom 7. August 2007 E. 3.2). Das schliesst selbstverständlich die konsensuale Anwesenheit von Personen des Vertrauens bei der Untersuchung der versicherten Person nicht aus, sofern der jeweilige medizinische Sachverständige damit einverstanden ist. Von einer "Unzulässigkeit" kann keine Rede sein.