Citation: U 286/00 26.07.2002 E. 5

5.- a) Da der rechtserhebliche Sachverhalt für die Beurteilung der Unfallkausalität der vorhandenen Beschwerden in medizinischer Hinsicht hinreichend dokumentiert ist, liegt es an der Vorinstanz, über das Ausmass der - unfallbedingten - Beeinträchtigung des Leistungsvermögens zu befinden. In diesem Zusammenhang fällt ihr auch die Aufgabe zu, zu entscheiden, inwiefern allenfalls die Arbeitsfähigkeit einschränkende psychische Faktoren mit zu berücksichtigen sind. Die SUVA selbst scheint in ihrer Verwaltungsgerichtsbeschwerde deren natürliche Unfallkausalität - zumindest teilweise - gelten zu lassen, verneint jedoch deren Adäquanz. Diese Rechtsfrage wird von der Vorinstanz - sofern sie auf Grund der aktuellen Aktenlage nicht schon die natürliche Kausalität verneint - noch zu klären sein. b) Nach erfolgter Festsetzung der rein unfallbedingten Herabsetzung des zumutbaren Arbeitseinsatzes wird das kantonale Gericht deren erwerbliche Auswirkungen zu prüfen und mittels Einkommensvergleichs den für die Unfallversicherung massgebenden Invaliditätsgrad zu ermitteln haben. Dabei wird es sich auch mit den Vorbringen der Parteien zur Bestimmung der im Rahmen der Invaliditätsbemessung zu berücksichtigenden Vergleichseinkommen auseinander setzen müssen. Der eher beiläufigen und nicht weiter begründeten Feststellung im angefochtenen Entscheid, wonach "das Vorgehen der SUVA bei der Erhebung des Invaliden- wie auch des Valideneinkommens im Übrigen nicht zu beanstanden" sei, kann dabei schon deshalb keine Bedeutung beigemessen werden, weil die Vorinstanz angesichts der noch als erforderlich erachteten zusätzlichen Sachverhaltsabklärungen seinerzeit gar nicht abschliessend zur erwerblichen Situation Stellung nehmen musste. c) Soweit sich die Verwaltungsgerichtsbeschwerde des Versicherten auch gegen die erwähnte vorinstanzliche Feststellung zu den für die Invaliditätsbemessung wesentlichen Vergleichseinkommen richtet, ist auf BGE 113 V 159 Erw. 1c hinzuweisen, wonach die Anfechtung der Motive eines Rückweisungsentscheides nur insoweit zulässig ist, als darauf im Dispositiv verwiesen wird. Der Verweis auf die Erwägungen in Dispositiv-Ziffer 1 des angefochtenen Entscheids beschränkt sich seinem Wortlaut nach auf die Ausführungen über die noch geforderte ergänzende Sachverhaltsabklärung. Bezüglich Validen- und Invalideneinkommen liegt keine Beurteilung vor, welche bei Nichtanfechtung des kantonalen Entscheids verbindliche Wirkungen hätte zeitigen können und deshalb einer späteren Beschwerdeerhebung nicht mehr zugänglich gewesen wäre. In diesem Punkt ist deshalb auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde des Versicherten nicht einzutreten.