Citation: 8C_163/2024 E. 5.3

5.3. Der vorliegende Sachverhalt ist mit jenen Fällen nicht vergleichbar. Hier geht es einzig um die Frage, ob und bejahendenfalls ab wann die Beschwerdeführerin bei gebotener Aufmerksamkeit die seit Juni 2016 eingetretene Verbesserung des Gesundheitszustands ihres Ehemanns hätte bemerken müssen und damit hinsichtlich der Rechtmässigkeit seines Rentenanspruchs nicht mehr gutgläubig war (vgl. 4.2 hiervor). In diesem Zusammenhang spielt es - auch entgegen der vorinstanzlichen Auffassung - rechtlich keine Rolle, ob bzw. ab wann sie vom Rentenrevisionsverfahren Kenntnis hatte.