Citation: 1C_98/2007 13.09.2007 E. A

X.________ besitzt den Führerausweis der Kategorie B (Motorwagen) seit dem 19. Oktober 1972. Am 19. September 2002 verfügte das Strassenverkehrsamt des Kantons Aargau den Entzug dieses Führerausweises für die Dauer von vier Monaten wegen Führens eines Motorfahrzeuges in angetrunkenem Zustand (bei einer Blutalkoholkonzentration von mindestens 2.2 ‰). Diese Massnahme endete am 26. November 2002. Am 8. Mai 2003 erfolgte der vorsorgliche Sicherungsentzug des Führerausweises wegen Führens eines Motorfahrzeugs in angetrunkenem Zustand. Diesmal hatte die Kontrolle am frühen Morgen des 13. März 2003 eine Blutalkoholkonzentration von mindestens 1.95 ‰ ergeben. Die damals angeordnete fachärztliche Begutachtung ergab, dass bei X.________ keine Trunksucht vorlag. Hierauf verfügte das Strassenverkehrsamt am 8. Januar 2004 den Entzug des Führerausweises für die Dauer von 16 Monaten. Unter Anrechnung des bereits vollzogenen Entzuges vom 14. März 2003 bis 3. Juli 2003, wurde der Restvollzug für die Zeitspanne vom 16. April 2004 bis 19. April 2005 festgesetzt. Gleichzeitig ordnete das Strassenverkehrsamt den Besuch des eintägigen Verkehrsunterrichts "Alkohol und Strassenverkehr" an. Unter der Auflage "0.0 Promille am Steuer eines Motorfahrzeuges" verfügte das Strassenverkehrsamt am 9. Dezember 2004 die bedingte Wiedererteilung des Führerausweises mit Wirkung ab 20. Dezember 2004. Gegen diese Auflage verstiess X.________ jedoch am 15. Februar 2005: Gemäss Atemlufttest war er mit einer Blutalkoholkonzentration von 0.63 ‰ gefahren. Das Bezirksamt Aarau verurteilte ihn deswegen mit Strafbefehl vom 21. März 2006 gestützt auf Art. 31 Abs. 2, Art. 91 Ziff. 1 Abs. 1 des Strassenverkehrsgesetzes vom 19. Dezember 1958 (SVG; SR 741.01) und Art. 2 Abs. 1 der Verkehrsregelnverordnung vom 13. November 1962 (VRV; SR 741.11) zu 10 Tagen Haft und einer Busse von Fr. 700.--. Dieser Strafbefehl ist in Rechtskraft erwachsen. Daraufhin entzog das Strassenverkehrsamt X.________ am 20. Juli 2006 den Führerausweis wegen Führens eines Personenwagens in angetrunkenem Zustand gestützt auf Art. 16a Abs. 1 lit. b SVG und wegen Missachtung einer Auflage gestützt auf Art. 16 Abs. 1 SVG, dies für fünf Monate.