Citation: 5A_839/2023 E. 2

Auch Rechtsverzögerungsbeschwerden unterliegen freilich den allgemeinen Begründungsvoraussetzungen von Art. 42 Abs. 2 BGG. Der Beschwerdeführer tut indes nicht konkret dar, inwieweit das Obergericht das momentan hängige Berufungsverfahren verzögern soll, und solches ist aus den beigezogenen Akten auch nicht ersichtlich. Vielmehr beklagt er sich in allgemeiner Weise über eine Verletzung von Art. 8 und 9 BV. Ansatzweise konkretisierende Vorwürfe betreffend angeblicher Verfahrensverschleppung erhebt der Beschwerdeführer einzig in Bezug auf das Bezirksgericht; dabei geht es allerdings nicht um ein kantonal letztinstanzliches Verfahren (Art. 75 Abs. 1 BGG); hier hätte zuerst eine Rechtsverzögerungsbeschwerde beim Obergericht erhoben werden müssen.