Citation: 5A.32/2002 06.02.2003 E. 3

3.1 Im angefochtenen Entscheid wird festgestellt, aus den Scheidungsakten des Obergerichts des Kantons Zürich gehe hervor, dass die Ex-Ehefrau am 14. Juli 1995 vor Bezirksgericht Zürich die Scheidung beantragt habe. Zu diesem Zeitpunkt sei das Einbürgerungsverfahren bereits hängig gewesen. Die Ehe des Beschwerdeführers sei am 16. November 1995 durch das Bezirksgericht Zürich geschieden worden. Der Beschwerdeführer habe am 19. Januar 1996 die Wiederherstellung der Begründungsfrist und gleichzeitig das Gesuch um Begründung des Urteils vom 16. November 1995 gestellt. Am 29. März 1996 habe er beim Obergericht des Kantons Zürich die Berufung gegen das Scheidungsurteil eingereicht. Anlässlich der Referentenaudienz vom 20. Mai 1997 habe der Beschwerdeführer ausgesagt, er habe im Dezember 1995 erstmals von der Scheidungsklage erfahren, nachdem ihm seine Ehefrau das Urteil des Bezirksgerichts ausgehändigt habe. Er sei im Juli oder August 1995 aus der ehelichen Wohnung ausgezogen. Vom 21. Juli 1995 bis 4. September 1995 habe er bei einem Freund an der Badenerstrasse 295 gewohnt und hernach an der Bachtobelstrasse eine eigene Wohnung gemietet. Er sei mit der Scheidung einverstanden, wenn eine Lösung bezüglich der Verfahrenskosten gefunden werden könne. Die Vorinstanz fährt fort, im Anschluss an die erwähnte Referentenaudienz hätten die Ehegatten unter Mitwirkung des Obergerichts eine Scheidungsvereinbarung abgeschlossen, worauf ihre Ehe am 22. Mai 1997 durch das Obergericht des Kantons Zürich rechtskräftig geschieden worden sei. 3.2 Vorab ist festzuhalten, dass die Ausführungen des Beschwerdeführers zur Bekanntschaft (1986-1989) mit seiner Ex-Ehefrau nicht von Belang sind; denn mit Blick auf Art. 27 in Verbindung mit Art. 41 BüG ist einzig die Zeit nach der Eheschliessung vom 8. Juli 1991 mit B.________ massgebend. Der Beschwerdeführer hat Kopien von Belegen (Krankenversicherung und Steuererklärung 1997/1998) eingereicht, ohne dazu in der Beschwerdeschrift nähere Ausführungen zu machen. Diese Unterlagen können nicht entgegengenommen werden, denn die Begründung muss in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde selbst enthalten sein (Art. 108 Abs. 2 OG; BGE 123 V 335 E. 1a und b S. 336/337, mit Hinweisen). 3.3 Der Beschwerdeführer trägt ferner vor, am 18. April 1997 habe seine Ex-Ehefrau ein Schreiben ans Obergericht des Kantons Zürich geschickt, in dem sie den Rückzug der Scheidungsklage beantragt habe. Der Inhalt des Briefes belege, dass sie in einer gut funktionierenden Ehegemeinschaft gelebt hätten. Die Einwände gehen fehl. Denn das EJPD führt dazu aus, den Scheidungsakten des Obergerichts des Kantons Zürich könne entnommen werden, dass die Ehefrau am 25. April 1997 der Berufungsinstanz telefonisch mitgeteilt habe, sie habe den Brief vom 18. April 1997 auf Wunsch ihres Ehemannes unterschrieben, den Inhalt jedoch nicht verstanden, da sie nicht Deutsch lesen könne. Ihr Ehemann habe den Brief verfasst und ihr erklärt, es gehe inhaltlich um die Regelung der Scheidungskosten. Sie habe nie die Absicht gehabt, die Scheidungsklage zurückzuziehen. Anlässlich der Referentenaudienz vom 20. Mai 1997 habe sie bestätigt, sie habe das von ihr unterzeichnete Schreiben gar nicht verstanden. Dagegen wird vom Beschwerdeführer lediglich eingewendet, seine Ex-Ehefrau hätte sicher nicht unterschrieben, wenn sie den Inhalt dieses Briefes nicht verstanden hätte. Dass dieser Einwand haltlos ist, geht aus dem Protokoll des Obergerichts vom 20. Mai 1997 hervor, gemäss welchem der Obergerichtspräsident wegen der fehlenden Deutschkenntnisse der Klägerin die Fragen auf Französisch gestellt hat. Der im Weiteren nicht begründete Antrag des Beschwerdeführers, Frau B.________ hierzu zu befragen, entbehrt somit jeder Grundlage.