Citation: 8C_52/2009 16.06.2009 E. 4

4.1 Die Vorinstanz hat die Unfalladäquanz nach der Schleudertrauma-Praxis (vgl. E. 2.1 hievor) geprüft. Unbestritten ist, dass die Heck-Auffahrkollision vom 30. Juni 2006 aufgrund des augenfälligen Geschehensablaufs als mittelschwer im Grenzbereich zu den leichten Unfällen (auch in Berücksichtigung der Ergebnisse der biomechanischen Kurzbeurteilung [Triage] der Arbeitsgruppe für Unfallmechanik, Zürich, vom 5. Dezember 2006) zu qualifizieren ist und die daher weiter erforderlichen unfallbezogenen Kriterien jedenfalls hinsichtlich der besonders dramatischen Begleitumstände oder besonderen Eindrücklichkeit, der ärztlichen Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmerte, sowie des schwierigen Heilungsverlaufs und der erheblichen Komplikationen (vgl. BGE 134 V 109 E. 10.3 S. 130 mit Hinweisen) nicht gegeben sind.