Citation: 4A_48/2019 E. 4

Im 2. Rückweisungsentscheid prüfte das Bundesgericht die Annahme der Vorinstanz, d ie Leistung der Aktiengesellschaft im Hinblick auf die Art der Arbeiten sei trotz der nachträglichen Modifizierung der Projektrealisierung nicht anders ausgefallen als wenn die Aktiengesellschaft als Generalunternehmerin des Konsortiums gehandelt hätte (zit. Urteil 4A_696/2015 E. 6.2.2). Es kam zum Schluss, die Aktiengesellschaft trage zufolge der Änderung der Projekterstellung im Hinblick auf den Pauschalpreis und die von ihr gegenüber dem Besteller vorerst übernommene Gewährleistungshaftung ein erhöhtes Risiko. Diesbezüglich liege eine Vertragslücke vor, die zu schliessen sei. Der Beschwerdeführer habe eine Expertise zum praxisüblichen TU-Honorarzuschlag beantragt. Die Vorinstanz werde über das Honorar zu befinden haben, das die Parteien vereinbart hätten, und dabei gegebenenfalls eine Expertise einholen müssen, welche auf die genannten Risikofaktoren abstelle. Sodann werde sie nach pflichtgemässem Ermessen festlegen müssen, um wieviel der Zuschlag zu kürzen sei, weil die Aktiengesellschaft - anders als eine gewöhnliche Generalunternehmerin - anschliessend die Möglichkeit gehabt hätte, ihre Kosten gegenüber den einfachen Gesellschaftern geltend zu machen (zit. Urteil 4A_696/2015 E. 6.2.3.4).