Citation: 2C_573/2018 E. 4.1

4.1. Die Beschwerdeführerin lebt seit ihrem siebten Lebensjahr und somit seit rund 20 Jahren in der Schweiz. Die Dauer ihres Aufenthalts fällt bei der Verhältnismässigkeitsprüfung deutlich zu ihren Gunsten ins Gewicht (vgl. Urteil 2C_779/2017 vom 26. Oktober 2018 E. 4.1). Nach Abschluss der Schule begann sie im Spital eine Pflegeausbildung, die sie nach sechs Monaten abbrach. In der Folge arbeitete sie - meist nur wenige Monate - als Hilfskraft. Es gelang ihr nicht, eine Berufsausbildung zu absolvieren. Entgegen ihrer Behauptung fehlt es an einer erfolgreichen Integration in den ersten Arbeitsmarkt. Vertiefte soziale Beziehungen ausserhalb der Familie hat die Beschwerdeführerin im kantonalen Verfahren nicht geltend gemacht.