Citation: U 415/05 26.04.2006 E. 2

2.1 Nach Auffassung des kantonalen Gerichts sind die geklagten Wirbelsäulenbeschwerden auf degenerative Veränderungen zurückzuführen. Leidensangepasste Tätigkeiten seien zu 100 % zumutbar. Zur Begründung verweist die Vorinstanz auf die interne Stellungnahme des Kreisarztes Dr. med. W.________ vom 19. Dezember 2002 sowie das im IV-Verfahren eingeholte orthopädische Gutachten des Dr. med. R.________ vom 10. Juni 2004. Der Experte stellte u.a. die Diagnosen eines chronischen Schmerzzustandes Fusswurzel rechts sowie chronische Dorsalgien mit/bei beginnender Unkovertebralarthrose C5-C7 und multiplen Spondylophyten. Die Einschränkung der Beweglichkeit thoracolumbal konnte laut Gutachter auf die degenerativen Veränderungen zurückgeführt werden. Eine gewisse Beschwerdesymptomatik liess sich durch die Befunde erklären, eine Invalidisierung jedoch nicht. Sämtliche Tätigkeiten mit leichten körperlichen Belastungen, vorwiegend sitzend mit der Möglichkeit zu regelmässigem Positionswechsel mit kurzen Phasen gehend oder stehend erachtete Dr. med. R.________ als zu 100 % zumutbar. 2.2 Der Beschwerdeführer verweist zur Begründung seiner Begehren auf die in diesem Verfahren eingereichte Stellungnahme seines Hausarztes Dr. med. H.________ vom 7. Oktober 2005. Danach habe sich seit dem Unfall vom 8. Januar 2001 langsam zunehmend ein Schonhinken entwickelt. Dies habe in den letzten Jahren zu Verspannungen im Bereich des Musculus longissimus dorsi, rechts mehr als links geführt. Auch wenn ein gewisser Anteil der Beschwerden im Rücken auf Abnützungen zurückgeführt werden könne, bestehe nach Dr. med. H.________ ein eindeutiger Zusammenhang der Rückenschmerzen mit dem Schonhinken, welches direkt auf den Unfall zurückzuführen sei. Im gleichen Sinne hatte sich der Hausarzt schon in seinen Berichten vom 13. Juni 2003 und 28. Juli 2004 geäussert.