Citation: 4A_185/2017 E. 5.3

5.3. Die Vorinstanz erwog unter Verweis auf einen Entscheid des Einzelgerichts des Handelsgerichts des Kantons Zürich vom 11. Mai 2012 (publ. in ZR 111 [2012], Nr. 65, S. 185 ff., E. 3) die Anwendung einer Vertragsklausel könne im Einzelfall klar sein. Im Verfahren nach Art. 257 ZPO dürften Verträge aber weder ausgelegt noch ergänzt oder angepasst werden, denn dabei müsste der Richter auf den Grundsatz von Treu und Glauben zurückgreifen und die Interessen der Parteien berücksichtigen und damit letztlich von einem Ermessen Gebrauch machen, wofür im Verfahren nach Art. 257 ZPO kein Raum bestehe.