Citation: 8C_26/2020 E. 7.3

7.3. Im Übrigen wird bereits im Gutachten dargelegt, dass - wie schon erwähnt - die später, im Jahr 2014, konsultierten Fachärzte die CRPS-Diagnose nicht bestätigten. Die Beschwerden waren gemäss dem CRPS-Spezialisten PD Dr. med. J.________ (Klinik I.________) nicht als CRPS, sondern als chronisches Schmerzsyndrom zu klassifizieren. Nach Frau Dr. med. K.________ fehlten nunmehr die dafür typischen Zeichen. Die Gutachter gingen daher davon aus, dass auch gemäss den behandelnden Ärzten jedenfalls seit November 2014 kein CRPS mehr vorgelegen habe. Die Beschwerdeführerin beruft sich darauf, dass die gutachtliche Einschätzung anhand der Berichte des PD Dr. med. J.________ nicht gestützt werde. Seine E-Mail-Nachricht zuhanden der Versicherten vom 29. Januar 2015 lässt indessen nicht daran zweifeln, dass er selber keine Anhaltspunkte für ein CRPS zu erkennen vermochte. Auch gemäss den eigenen Untersuchungen der Gutachter bestanden keine Hinweise für ein CRPS. Aktuell lasse sich die geklagte Funktionseinschränkung organisch-strukturell nicht objektivieren. Vielmehr stehe eine allgemeine Lethargie und Adynamie im Vordergrund, die den hochgradig reduzierten Allgemeinzustand bestimme.