Citation: 2C_571/2022 E. 2.2

2.2. Die Beschwerdeführer rügen zunächst eine offensichtlich unrichtige Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz. Sie machen unter diesem Titel im Wesentlichen allgemeine Ausführungen zur Impfpflicht und zur epidemiololgischen Lage Im Herbst 2021. Weder zeigen sie auf, inwiefern die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung offensichtlich unhaltbar sein soll noch betreffen ihre Ausführungen entscheidwesentliche Punkte (zu den Anforderungen an eine Sachverhaltsrüge vgl. Art. 97 Abs. 1 BGG und BGE 142 I 135 E. 1.6; 140 III 264 E. 2.3; 139 II 404 E. 10.1). Die Sachverhaltsrüge ist deshalb mutmasslich unbegründet. Bezüglich der innerkantonalen Zuständigkeit der Universität Basel für den Erlass der inkriminierten Reglementsbestimmungen ist darauf hinzuweisen, dass Art. 19a Abs. 1 der Covid-19-Verordnung besondere Lage 2021 (in der ab 13. September 2021 gültigen Fassung, vgl. Bst. A.a oben) die "Institution des Hochschulbereichs" neben dem Kanton als eigenständige Körperschaft erwähnt, welche den Zutritt (zur Universität) mittels Zertifikatspflicht beschränken kann. Ausserdem verfügt die Universität Basel gemäss § 1 Abs. 2 des Vertrages zwischen den Trägerkantonen (vgl. E. 1.2 oben) als bikantonale öffentlich-rechtliche Anstalt mit eigener Rechtspersönlichkeit über das "Recht auf Selbstverwaltung". Auch bezüglich der Rüge, wonach die Universität Basel bzw. dessen Rektorat für den Erlass der genannten Reglementsbestimmungen nicht zuständig war, wären die Beschwerdeführer deshalb mutmasslich unterlegen. Dasselbe gilt angesichts der vorliegenden, sachverhaltsmässigen Ausgangslage und der bundesgerichtlichen Rechtsprechung zur Zertifikats- und Testpflicht (vgl. E. 1.3.3.1 oben) bezüglich der Rüge der Verletzung von Art. 10 Abs. 2 BV.