Citation: 1P.683/1999 24.02.2000 E. 5

5.-Schliesslich wird (sinngemäss) noch vorgebracht, die kantonalen Instanzen seien in tatsächlicher Hinsicht willkürlich und aktenwidrig davon ausgegangen, das Strafurteil des Einzelrichters des Bezirksgerichtes Horgen datiere vom 10. März 1999. Demgegenüber müsse befürchtet werden, dass das Urteil "infolge zwischenzeitlicher Verjährung einfach massiv rückdatiert" und in Wahrheit erst im Juli 1999 ausgefällt worden sei. Den Akten lassen sich keine Hinweise darauf entnehmen, dass der Einzelrichter das Urteil "rückdatiert" hätte, um (angeblich) die Verjährung unterlaufen zu können. Der blosse Umstand, dass zwischen der Urteilsausfällung und dem Versand des schriftlich begründeten Urteils gut vier Monate vergangen sind, rechtfertigt diese Annahme nicht. Für die betreffende Unterstellung des Beschwerdeführers würde es im Übrigen auch aus materiellrechtlicher Sicht an sachlichen Anhaltspunkten fehlen. Wie im angefochtenen Entscheid des Obergerichtes ausführlich dargelegt wird, ruhte nämlich die absolute Verfolgungsverjährung während der Behandlung der kantonalen Nichtigkeitsbeschwerde (d.h. zwischen der Ausfällung des ursprünglichen Strafurteils vom 20. Juli 1998 und dem neuen einzelrichterlichen Strafurteil). Somit wäre die absolute Verfolgungsverjährung selbst bei einer Ausfällung des Strafurteils im Juli 1999 noch nicht eingetreten (vgl. angefochtener Entscheid, S. 8 f., E. 4). Die Rüge willkürlicher bzw. aktenwidriger Tatsachenfeststellungen erweist sich als unbegründet, soweit sie überhaupt ausreichend substanziert erscheint. Auf die Rüge, die Verjährungsbestimmungen des Bundesstrafrechts seien verletzt, ist nicht einzutreten (vgl. E. 1b).