Citation: 8C_207/2020 E. A

A.a. Der 1985 geborene A.________ meldete sich am 8. März 2016 wegen einer Depression und einer HIV-Infektion bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Bei einer seit Geburt bestehenden Gehörlosigkeit hatte er bei der Firma B.________ eine Lehre als Bodenleger absolviert und im Anschluss bei der Lehrfirma eine Stelle angetreten. Nach einem Unfall wurde er in kaufmännischer Hinsicht umgeschult und weiter bei diesem Betrieb als Hilfsbauschreiber beschäftigt, bis das Arbeitsverhältnis infolge langandauernder Krankheit per 30. Juli 2015 aufgelöst wurde. Nach erwerblichen und medizinischen Abklärungen, unter anderem durch Beizug eines Berichts über eine fachärztliche Untersuchung des vertauensärztlichen Dienstes der zuständigen Taggeldversicherung (Bericht des Dr. med. C.________, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom 11. September 2015) und einer Stellungnahme des regionalen ärztlichen Dienstes der Invalidenversicherung (RAD) vom 3. Oktober 2016 wies die IV-Stelle des Kantons Aargau den Anspruch auf eine Invalidenrente mit Verfügung vom 13. Dezember 2016 ab. Diese erwuchs in Rechtskraft. A.b. Am 17. Oktober 2017 meldete sich A.________ erneut wegen Gehörlosigkeit, Depression und einer HIV-Infektion bei der Invalidenversicherung an. Die IV-Stelle holte Berichte der behandelnden Ärztin, Dr. med. D.________, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom 5. März 2018 sowie vom 8. Dezember 2018 ein und traf Abklärungen in erwerblicher Hinsicht. Mit Verfügung vom 1. April 2019 wies sie das Leistungsbegehren wiederum ab. Sie begründete dies damit, es sei anzunehmen, dass sich der Gesundheitszustand seit der rechtskräftigen Verfügung vom 13. Dezember 2016 nicht wesentlich geändert habe.