Citation: 1C_70/2023 E. 1

Am 11. Juni 2022 erstattete der Zürcher Kantonsrat B.________ Strafanzeige gegen unbekannt bzw. unbekannte Mitarbeiter des A.________. Er machte geltend, vom A.________ seien in den Jahren 2018 bis 2021 über 140 Aufträge in den Bereichen Lieferungen, Dienstleistungen, Bauneben- und Bauhauptgewerbe freihändig vergeben worden, obwohl sie wegen der Höhe der Auftragssumme grundsätzlich öffentlich hätten ausgeschrieben werden müssen. Am 30. August 2022 überwies die Staatsanwaltschaft die Akten ans Obergericht des Kantons Zürich mit dem Antrag, über die Erteilung bzw. Nichterteilung der Ermächtigung zur Durchführung einer Strafuntersuchung zu entscheiden. Sie führte aus, bei summarischer Prüfung ergebe sich kein deliktsrelevanter Tatverdacht, der die Eröffnung einer Strafuntersuchung rechtfertige. Mit Beschluss vom 19. Oktober 2022 erteilte das Obergericht der Staatsanwaltschaft die Ermächtigung zur Eröffnung eines Strafverfahrens nicht. Mit Beschwerde vom 13. Februar 2022 beantragt B.________, diesen Entscheid aufzuheben und der Staatsanwaltschaft die Ermächtigung zur Eröffnung eines Strafverfahrens gegen unbekannt zu erteilen. Vernehmlassungen wurden keine eingeholt.