Citation: 6B_1217/2018 E. 9.3

9.3. Die Beschwerdeführerin rügt, die von der Vorinstanz zitierte Rechtsprechung beziehe sich auf Präzedenzfälle, bei welchen Hämatome durch massive Schläge des Täters entstanden seien. Der Vergleich dieser Fälle mit dem vorliegend zu beurteilenden Sachverhalt sei willkürlich. Sie habe zwar in suizidaler Absicht versucht, die Dienstwaffe zu behändigen, ohne dabei aber H.________ verletzen zu wollen, auch nicht im Sinne eines Eventualvorsatzes. Sie habe die Geschädigte nicht einmal berührt; die Hämatome seien allenfalls entstanden, als beide unglücklich zu Boden gefallen seien. Bereits durch das Verursachen eines Hämatoms ist der Tatbestand der einfachen Körperverletzung gemäss Art. 123 StGB in objektiver Hinsicht nach der von der Vorinstanz korrekt zitierten Rechtsprechung (BGE 119 IV 25 E. 2a S. 27; Urteil 6B_245/2013 vom 6. Februar 2014 E. 2.2) erfüllt. Dabei kommt es nicht darauf an, wie diese entstehen. Im Übrigen weicht die Beschwerdeführerin in unzulässiger Weise von den verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz ab, indem sie geltend macht, sie habe H.________ überhaupt nicht berührt. Die Vorinstanz stellt fest, dass sich ein Gerangel gebildet habe, was ein Berühren voraussetzt. Inwiefern dies nicht zutreffen und willkürlich sein soll, legt die Beschwerdeführerin nicht dar. Die Rüge ist unbegründet, soweit darauf überhaupt eingetreten werden kann.