Citation: 6B_257/2013 E. 1.2.3

1.2.3. Die Aussagen der Beschwerdeführerin schätzt die Vorinstanz als detailarm und wenig glaubhaft ein. Die behaupteten sexuellen Übergriffe in der Schweiz habe sie erst in späteren Einvernahmen zur Sprache gebracht und damit ihre Schilderungen nachträglich erheblich ausgeweitet. In vielen Punkten habe sich die Beschwerdeführerin vage ausgedrückt respektive nicht konkreter äussern wollen. Ihre Antworten seien teilweise ausweichend und schwammig, ergäben kein stimmiges Gesamtbild und erlaubten keine Rückschlüsse, dass der Beschwerdegegner Gewalt angewendet oder sie mit anderen Nötigungsmitteln gezwungen hat. Weiter geht die Vorinstanz auf verschiedene Widersprüche in den Aussagen der Beschwerdeführerin zu zentralen Punkten näher ein (Entscheid S. 12 ff.).