Citation: 2C_648/2018 E. A

A.________ verkaufte am 1. Oktober 2012 eine ausschliesslich von ihm selbst bewohnte Liegenschaft in W.________/TG. Die Besteuerung des dabei angefallenen Rohgewinns in Höhe von Fr. 212'041.-- wurde aufgeschoben, da A.________ am 27. September 2012 eine Ersatzliegenschaft in U.________/SG erworben hatte und diese ebenfalls ausschliesslich selbst bewohnte. Am 25. Juni 2013 übertrug A.________ einen Miteigentumsanteil von einem Fünftel am Grundstück in U.________/SG an seine damalige Lebenspartnerin sowie heutige Ehefrau. A.________ kaufte sodann am 15. Mai 2014 vier Fünftel der Miteigentumsanteile an einer 4.5-Zimmerwohnung mit Keller in V.________/SZ. Den übrigen Miteigentumsanteil von einem Fünftel kaufte seine damalige Partnerin und heutige Ehefrau. Der Erwerbspreis (inkl. Preis für zwei zugleich erworbene Autoabstellplätze in V.________/SZ) lag bei insgesamt Fr. 849'000.--. Der Grundbucheintrag erfolgte am 17. Juni 2014. Mit öffentlich beurkundetem Kaufvertrag vom 22. April 2016 veräusserte das A.________ das Grundstück in U.________/SG und die zugehörigen Autoeinstellplätze zum Preis von Fr. 865'000.--. Die Eigentumsübertragung wurde dabei am 2. Mai 2016 im Grundbuch eingetragen. Das Kantonale Steueramt St. Gallen veranlagte A.________ für die Veräusserung der Miteigentumsanteile von vier Fünfteln am Grundstück in U.________/SG mit einem steuerbaren Grundstückgewinn von Fr. 93'942.--, woraus eine Steuerforderung von Fr. 23'148.-- resultierte (Verfügung vom 9. November 2016).