Citation: 5A_307/2022 E. 3

Die Vorinstanz hat erwogen, der Umstand, dass der Beschwerdeführer seinen Rechtsvorschlag nicht direkt gegenüber dem Betreibungsamt erklärt, sondern mittels "Beschwerde" bei der Aufsichtsbehörde eingereicht habe, ändere nichts an der Rechtzeitigkeit seines Handelns, da von einem rechtsmissbräuchlichen Handeln des Beschwerdeführers vorliegend nicht auszugehen und der fristgerecht erhobene Rechtsvorschlag daher an das zuständige Betreibungsamt weiterzuleiten sei. Weil sich für den Beschwerdeführer aus einer erneuten Zustellung des Zahlungsbefehls keine zusätzlichen Kenntnisse über die angehobene Betreibung ergeben würden und er die ihm zustehenden Rechte habe wahren können, bestehe weder ein Rechtsschutzinteresse an einer erneuten Zustellung noch an einer Überprüfung der Rechtmässigkeit der erfolgten Zustellung.