Citation: 4A_506/2024 E. A

A.a. B.________ (Kläger, Beschwerdegegner) war Aktionär und Präsident des Verwaltungsrats der C.________ AG mit Sitz in U.________. Diese bezweckte namentlich die Erbringung von Dienstleistungen im baulichen Brandschutz. Mit Entscheid vom 9. Mai 2017 eröffnete der Konkursrichter am Bezirksgericht Winterthur über die C.________ AG den Konkurs. Am 10. Januar 2018 wurde die Gesellschaft im Handelsregister gelöscht. A.________ (Beklagter, Beschwerdeführer) war alleiniger Geschäftsführer sowie - nebst seiner Ehefrau - Aktionär und Mitglied des Verwaltungsrats der D.________ AG (vormals: E.________ AG) mit Sitz in V.________. Diese bezweckte die Führung, Betreuung und Leitung von Bauten und Anlagen. Sie beschäftigte keine Angestellten. Mit Entscheid vom 6. Februar 2019 eröffnete der Einzelrichter am Kantonsgericht Zug über die D.________ AG den Konkurs. Am 15. Dezember 2021 wurde die Gesellschaft im Handelsregister gelöscht. A.b. Die C.________ AG wurde im Jahr 2012 im Rahmen des Bauprojekts F.________ der G.________ AG mit der Anbringung der Brandschutz- und Foamglasplatten im Brandschutzkanal beauftragt. Hierzu zog sie Subunternehmer bei. Zudem beauftragte sie am 21. Mai 2012 die D.________ AG per Juli 2012 mit der "Bauleitung/Bauführung" des Projekts, insbesondere mit der Bauleitung, Organisation der Logistik, Personalführung, Kontrolle der Qualität und Quantität der Arbeiten sowie der Arbeitssicherheit. Im Weiteren wurde in der Auftragsbestätigung vom 21. Mai 2012 Folgendes festgehalten: "Der Auftragnehmer garantiert für eine vorschriftsgemässe Ausführung des Auftrags. Ausgeschlossen ist die Haftung für [unsachgemässe] Vertragserfüllung Dritter, insbesondere der Subunternehmer des Auftraggebers." Nachdem die Arbeiten ausgeführt worden waren und die D.________ AG den Vertrag vom 21. Mai 2012 mit Schreiben vom 26. September 2013 fristgerecht auf den 30. November 2013 gekündigt hatte, lösten sich im Oktober/November 2013 einige Foamglasplatten von den Wänden und Decken. Es stellte sich heraus, dass der von der C.________ AG engagierte Subunternehmer, H.________, und dessen Arbeitnehmer die Platten nicht fachgerecht befestigt hatten. Die festgestellten Mängel mussten in der Folge auf Kosten der C.________ AG behoben werden. Nach deren Angaben entstand ihr dabei ein Schaden von mindestens Fr. 1'521'642.87. Diesen machte sie gegenüber der D.________ AG geltend, mit der Begründung, der Schaden sei auf die mangelhafte Bauleitung zurückzuführen. A.c. Am 29. März 2016 trat die C.________ AG ihre Forderungen gegen die D.________ AG an den Kläger ab. Dieser verzichtete seinerseits gegenüber der C.________ AG auf eine ihm gemäss dem Aktionärskontokorrent zustehende Forderung im Umfang von Fr. 550'000.--. A.d. In der Folge erhob der Kläger am 24. April 2018 beim Handelsgericht Zürich gegen die D.________ AG eine Klage auf Zahlung von Fr. 171'692.15 (Nettobeträge von vier Rechnungen der I.________ AG) nebst Zins. Nachdem die D.________ AG keine Klageantwort erstattet hatte, wurde sie mit Entscheid des Handelsgerichts des Kantons Zürich HG180070-O vom 5. Oktober 2018 verpflichtet, dem Kläger Fr. 171'692.15 nebst Zins zu bezahlen. Zudem wurden ihr die Gerichtsgebühr von Fr. 9'000.-- und eine Parteientschädigung zugunsten des Klägers von Fr. 16'000.-- auferlegt. Dieser Entscheid erwuchs in Rechtskraft. A.e. Nach der Konkurseröffnung über die D.________ AG wurden die Forderungen des Klägers im Umfang von Fr. 1'553'519.78 in der 3. Klasse kolloziert. Am 31. März 2020 trat die Konkursverwaltung gemäss Art. 260 SchKG die Verantwortlichkeitsansprüche der Konkursmasse gegen die Gründer, Organe etc. der D.________ AG an den Kläger ab.