Citation: 8C_196/2018 E. 3.1

3.1. Das kantonale Gericht hat die ärztlichen Unterlagen, insbesondere das polydisziplinäre Gutachten medaffairs vom 15. Februar 2017, umfassend und mit eingehender Begründung gewürdigt. Dabei hat es geschlossen, das Gerichtsgutachten erfülle die von der Rechtsprechung an den Beweiswert eines Gutachtens gestellten Anforderung, sodass darauf abzustellen sei. In tatsächlicher Hinsicht hat die Vorinstanz unter anderem festgehalten, entgegen den Einwänden in der Beschwerde könne von Widersprüchen im neurologischen Teilgutachten keine Rede sein. Vielmehr fehle es diesbezüglich an einer gesundheitlich bedingten erheblichen und evidenten, dauerhaften sowie objektivierbaren Beeinträchtigung. Es sei von der gutachterlich unter anderem wegen einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10: F45.41) sowie einer Dysthymia (ICD-10: F34.1) attestierten Arbeitsunfähigkeit von 20 % in einer den somatischen Beschwerden an den beiden Schultern angepassten Tätigkeit auszugehen. Im medizinisch verordneten Zumutbarkeitsprofil, mit einer gut strukturierten Tätigkeit ohne schweres Heben und Tragen sowie ohne Überkopfarbeiten, bestehe ein weites Betätigungsfeld. Die Restarbeitsfähigkeit sei damit verwertbar. Schliesslich sei invalidenversicherungsrechtlich auch in der Zeit zwischen dem frühestmöglichen Rentenbeginn im Juli 2013 und dem Gutachtensdatum vom 15. Februar 2017 von einer entsprechenden 20%igen Arbeitsunfähigkeit auszugehen. Es bestehe kein Anspruch auf eine Rente.