Citation: 8C_179/2020 E. 6.4

6.4. Das kantonale Gericht hat sich eingehend mit der geltend gemachten geschlechterspezifischen Benachteiligung im Sinne der Lohndiskriminierung auseinandergesetzt. Es hat bundesrechtskonform mit der Feststellung, dass B.________ mit der zusätzlichen Aufgabe als stellvertretender Leiter der Durchgangsstation eine unterschiedliche Position (Führungsfunktion) eingenommen habe, sein Pflichtenheft in wesentlichen Punkten nicht vergleichbar gewesen sei sowie eine unterschiedliche Anzahl Dienstjahre aufweise, sachliche Gründe für die Lohndifferenz genannt. Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin und des EBG liegt keine Bundesrechtswidrigkeit vor, wenn die Vorinstanz zusammenfassend erkannte, dass die Lohndifferenz sachlich gerechtfertigt sei. Sie hat dabei die beiden Tätigkeiten von B.________ und der Beschwerdeführerin willkür- und diskriminierungsfrei bewertet.