Citation: I 561/99 27.09.2000 E. 2

2.- Mit den Parteien ist gestützt auf das Gutachten der Medizinischen Abklärungsstelle (MEDAS) des Spitals X.________ vom 31. Januar 1997 davon auszugehen, dass die Beschwerdegegnerin wegen ihrer Cervicobrachialgie und wegen der anhaltenden somatoformen Schmerzstörung bei chronischem cervicobrachialem Schmerzsyndrom, anscheinend ursprünglich somatisch initiiert, verbunden mit gemischten dissoziativen Symptomen in der früher ausgeübten Tätigkeit als Textilkontrolleurin zu 60 % und für die früher ebenfalls durchgeführte Putzfrauentätigkeit zu 70 % in der Arbeitsfähigkeit eingeschränkt ist. Daraus ist zu schliessen, dass die Beschwerdegegnerin bei einer leidensangepassten Tätigkeit noch über eine Restarbeitsfähigkeit von rund 40 % verfügt. Dabei kommen beispielsweise Kabelkonfektionierungs-, Kleingerätemontage- oder Kontrollarbeiten in Frage (Bericht des Berufsberaters vom 15. Mai 1997).