Citation: 2C_448/2023 E. 1.6.3

1.6.3. In diesem Zusammenhang bringt der Beschwerdeführer vor, er würde aufgrund seiner psychosozialen Ausgrenzung in Serbien in eine Situation geraten, die - wenn er nicht vorher Suizid begehe - seine Lebenssituation im Vergleich zur sonstigen Bevölkerung in Serbien derart verschlechtern würde, dass dies einer Verletzung von Art. 3 EMRK und allenfalls Art. 3 Antifolterkonvention gleichkäme. Er würde auf der Strasse landen und müsste ein Leben führen, das in keiner Art und Weise lebenswert sei. Zudem könne das Risiko eines "Re-Trafficking" nicht ausgeschlossen werden und halte sich Serbien nicht an die Mindeststandards der entsprechenden internationalen Vereinbarungen (vgl. Beschwerde Ziff. 36 f.).