Citation: 8C_108/2015 E. 3

Die Vorinstanz ging davon aus, dass hinsichtlich des Unfalls vom 6. August 1993 keine weiteren Ansprüche zu beurteilen seien, da bezüglich dieses Ereignisses weder ein Rückfall noch Spätfolgen vorlägen. Die Beschwerdeführerin wendet ein, gemäss dem von der AXA eingeholten Gutachten der Begutachtungsstelle G.________ vom 22. März 2010 seien die unfallkausalen Beschwerden zu einem Drittel dem Unfall aus dem Jahr 1993 zuzuordnen. Dem werde mit der damals zugesprochenen Rente von 5 Prozent nicht genügend Rechnung getragen. Zudem sei mit der Integritätsentschädigung von 30 Prozent ein bleibender Schaden anerkannt worden. Dazu ist festzuhalten, dass die Angelegenheit damals vergleichsweise erledigt worden war. Für die Fallerledigung waren somit nicht nur rein medizinische Aspekte ausschlaggebend, weshalb aus der Höhe der ausgerichteten Entschädigungen nicht unbesehen auf eine dauerhafte und erhebliche unfallkausale Schädigung der HWS geschlossen werden kann. Eine solche ist denn auch nicht ausgewiesen, konnte doch die Versicherte nach diesem Unfallereignis ihren Beruf als Ärztin wieder vollzeitlich ausüben. Es ist daher nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz nicht weiter auf den obigen Unfall eingegangen ist.