Citation: 8C_287/2015 E. 3.2

3.2. Die dagegen gerichteten Einwände i n der Beschwerdeschrift vermögen daran nichts zu ändern. Zutreffen mag zwar, dass vorbestehende degenerative Veränderungen im Schulterbereich die Bejahung einer unfallkausalen Verletzung nicht von vornherein ausschliessen. Zuverlässige Aufschlüsse darüber, wie es sich tatsächlich verhalten hat, können daraus indessen nicht gewonnen werden. Auch dass degenerative Veränderungen der Supraspinatussehne selbst nicht ausgewiesen sein sollen, spricht für sich allein noch nicht zwingend dafür, dass das bestehende Leidensbild auf eine unfallmässige Verursachung zurückzuführen wäre. Ebenso wenig belegt die behauptete generelle Eignung eines Anpralls der Schulter, eine Rotatorenmanschettenfraktur zu bewirken, dass ein solcher im konkret geprüften Fall tatsächlich Auslöser einer entsprechenden Verletzung war. Was das Verhalten des Beschwerdeführers nach seinem Sturz vom 16. Februar 2012 anbelangt, ist festzuhalten, dass die Schwere der Schädigung und ihre Auswirkungen auf die beruflich/erwerblichen Möglichkeiten nichts über deren - hier allein interessierende - Ursache aussagen. Für die Beantwortung der streitigen Kausalitätsfrage spielt es daher von vornherein kein Rolle, welche konkreten Tätigkeiten nach dem Sturz vom 16. Februar 2012 noch ausgeübt werden konnten. Damit, dass genauere diesbezügliche Abklärungen unterblieben sind, lässt sich deshalb die der Vorinstanz vorgeworfene Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes nicht begründen. Ein enger zeitlicher Konnex zwischen dem Ereignis vom 16. Februar 2012 und der angeblich darauf zurückzuführenden Beschwerden kann keinesfalls als erstellt gelten, nachdem erst nach siebzehn Monaten ärztliche Betreuung beansprucht und deshalb am 11. Juli 2013 der Hausarzt Dr. med. Baldi, Entlebuch, aufgesucht worden ist. Dass das kantonale Gericht der Auffassung des Dr. med. B.________ eher zu folgen bereit war und sich von der abweichenden Betrachtungsweise der Frau Dr. med. C.________ nicht überzeugen liess, ist unter diesen Umständen nicht zu beanstanden. Soweit rechtserheblich, ist die Vorinstanz auch ihrer Verpflichtung zu umfassender Sachverhaltsermittlung in jeder Hinsicht nachgekommen. Namentlich gilt dies bezüglich der medizinischen Sachlage, welche ausreichend dokumentiert worden ist. Weil davon keine neuen Erkenntnisse zu erwarten sind, kann - in antizipierter Beweiswürdigung (BGE 136 I 229 E. 5.3 S. 236 f. mit Hinweisen) - von der eventualiter beantragten Rückweisung zur Einholung eines weiteren Gutachtens abgesehen werden. Bezüglich der Rechtfertigung des Abstellens auf das Gutachten des Dr. med. B.________ vom 20. August 2014 wird auf die vorinstanzlichen Ausführungen verwiesen, welchen das Bundesgericht nichts weiteres beizufügen hat.