Citation: 2C_1016/2017 E. 2.4

2.4. Die Beschwerdeführerin hat am 23. Januar 2019 ein (neues) Gesuch um Aufenthaltsbewilligung beim Migrationsamt eingereicht, welches auf neuen Tatsachen beruht, welche erst nach dem vorinstanzlichen Urteil entstanden sind. Neue Tatsachen und Beweismittel dürfen im bundesgerichtlichen Verfahren nur so weit vorgebracht werden, als der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG). Tatsachen oder Beweismittel, die auf das vorinstanzliche Prozessthema Bezug nehmen, sich aber erst nach dem angefochtenen Urteil ereignet haben oder entstanden sind, können nicht durch das angefochtene Urteil veranlasst worden sein. Diese sog. "echten Noven" sind im bundesgerichtlichen Verfahren von vornherein unzulässig (BGE 139 III 120 E. 3.1.2 S. 123; 133 IV 342 E. 2.1 S. 343 f.; Urteil 2C_98/2018 vom 7. November 2018 E. 2.3.1). Das genannte Gesuch bzw. die neuen Tatsachen, auf welchen es beruht, können deshalb im vorliegenden Verfahren nicht berücksichtigt werden. Es ist Sache der kantonalen Behörden, dieses Gesuch zu prüfen.