Citation: 8C_3/2019 E. 5.1

5.1. Unbestritten ist, dass der Untersuchungsbericht des RAD-Arztes mit Blick auf die Befunde und Diagnosen beweiskräftig ist, wonach die Versicherte an einer Panikstörung (ICD-10 F41.01) mit Agoraphobie bei akzentuierten Persönlichkeitszügen mit abhängigen und histrionischen Zügen (ICD-10 Z73.1) leidet. Uneinigkeit besteht bezüglich der sich hieraus ergebenden funktionellen Einschränkungen und ihres Einflusses auf die Arbeitsfähigkeit. Die Beschwerdeführerin wendet gegen die vorinstanzlich verneinte Arbeitsunfähigkeit insbesondere ein, die Indikatorenprüfung basiere auf einem willkürlich festgestellten Sachverhalt. Das Sozialversicherungsgericht habe die Aussagen des dipl. med. D.________ einseitig (um) interpretiert und eine unzulässige juristische Parallelprüfung vorgenommen. Der vorinstanzliche Entscheid verletze Art. 6 und 7 ATSG. Eine korrekte Beurteilung der rechtserheblichen Indikatoren führe vielmehr zum Schluss, dass die auf versicherungsmedizinischen Überlegungen basierende Arbeitsunfähigkeitsschätzung des RAD-Arztes korrekt sei. Der Untersuchungsbericht sei insgesamt beweiskräftig; es könne vorliegend auf ein strukturiertes Beweisverfahren verzichtet werden. Sollte das Bundesgericht anderer Auffassung sein, sei ein Gutachten einzuholen, das den beweisrechtlichen Vorgaben gemäss BGE 141 V 281 entspreche.