Citation: B 50/06 19.01.2007 E. 4

Einziger Streitpunkt bildet im letztinstanzlichen Verfahren die Frage, ob sich die ab 1. Juni 2000 unbestrittenermassen invalidisierenden Beschwerden bereits während eines früheren Vorsorgeverhältnisses in einer Weise manifestiert haben, dass deswegen schon damals eine erhebliche Arbeitsunfähigkeit resultierte. Dies ist mit der Vorinstanz ohne weiteres zu verneinen. Sie legt in sorgfältiger Prüfung der Aktenlage überzeugend dar, dass der Beschwerdegegner 1 nach dem Schlaganfall vom 17. Februar 1990 während nahezu 10 Jahren vollständig arbeitsfähig war und in dieser Zeit ein Einkommen erwirtschaftete, welches der erwarteten vollen Arbeitsfähigkeit entsprach. Damit ist erstellt, dass sich die aktenkundigen gesundheitlichen Beeinträchtigungen nicht negativ auf das Leistungsvermögen auswirkten. Die Beschwerdeführerin bringt in ihrer Verwaltungsgerichtsbeschwerde nichts vor, was an der Richtigkeit der vorinstanzlichen Ausführungen zweifeln lässt. Insbesondere ändert der Hinweis auf die Aussage des Beschwerdegegners 1, seine gesundheitlichen Probleme hätten mit dem Schlaganfall begonnen, nichts an der Tatsache, dass er während den folgenden rund 10 Jahren in seiner Arbeitsfähigkeit nicht eingeschränkt war. Nach dem Gesagten hat die Vorinstanz die Leistungspflicht der Beschwerdeführerin für die Invalidität des Beschwerdegegners 1 dem Grundsatze nach zu Recht bejaht.