Citation: B 51/01 25.01.2002 E. 3

3.- a) Der Beschwerdeführer war während der Dauer des interessierenden Arbeitsverhältnisses erwerbstätig. Ab 19. Oktober 1991 war er zu 100 % arbeitsunfähig. Der Grund dafür lag jedoch in einer Verletzung der rechten Hand, die mit der später eingetretenen Invalidität in keinem Zusammenhang steht. Ab 23. Dezember 1991 arbeitete der Versicherte wieder zu 50 %. Es bestehen keine ausreichenden Hinweise darauf, dass die bereits damals bestehenden Alkoholprobleme ihrerseits zu einer erheblichen Arbeitsunfähigkeit geführt hätten. Die Invalidenversicherung, deren Feststellungen für die Einrichtungen der beruflichen Vorsorge im Obligatoriumsbereich sowohl in Bezug auf die Festlegung des Invaliditätsgrades (Art. 28 Abs. 1 und 2 IVG) als auch für die Frage nach dem Eintritt der invalidisierenden Arbeitsunfähigkeit (Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG) grundsätzlich verbindlich sind (BGE 120 V 109 Erw. 3c; SZS 43/1999 S. 130 Erw. 1, S. 149 Erw. 3, 41/1997 S. 68 Erw. 2b, je mit Hinweisen), soweit sie für den IV-Entscheid von Bedeutung waren (Urteil M. vom 14. August 2000, B 50/99) und nicht offensichtlich unhaltbar sind (BGE 120 V 109 Erw. 3c), setzte die Eröffnung der einjährigen Wartezeit (Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG) auf 16. September 1996 fest. Dieser Zeitpunkt und damit auch die entsprechenden tatsächlichen Feststellungen waren für den Entscheid der IV-Stelle relevant, da auf Grund der am 14. Mai 1998 erfolgten Anmeldung zum Leistungsbezug bereits die Zusprechung einer Rente für die Zeit ab Mai 1997 in Frage gekommen wäre (Art. 48 Abs. 2 IVG). Der Versicherte hatte in der Anmeldung angegeben, die Behinderung bestehe "seit ca. 1994". Bei dieser Sachlage ist, wie die Vorinstanz zu Recht erkannt hat, nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 125 V 195 Erw. 2, 121 V 47 Erw. 2a, 208 Erw. 6b mit Hinweis) erstellt, dass während der Dauer des Versicherungsverhältnisses bei der Beschwerdegegnerin eine erhebliche Arbeitsunfähigkeit eingetreten ist, deren Ursache schliesslich zur Invalidität führte. b) Die in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhobenen Einwände sind nicht stichhaltig. Insbesondere vermögen die beiden Zeugnisse des Dr. med. Z.________, Allgemeine Medizin FMH, vom 14. Oktober 1999 und 28. Mai 2000 nicht zu einer abweichenden Beurteilung zu führen. Es trifft zwar zu, dass Dr. med. Z.________ dem Versicherten, den er während der Zeit vom 19. Oktober 1991 bis 28. Juni 1995 ambulant behandelte, bereits für die Zeit ab Oktober 1991 eine durch das Krankheitsbild "chronischer Aethylismus" verursachte Arbeitsunfähigkeit von 100 % attestiert. Unmittelbare Ursache der damaligen Arbeitsunfähigkeit war jedoch der Unfall vom 19. Oktober 1991 (Explodieren einer Getränkeflasche) und die daraus resultierende Schnittverletzung an der rechten Hand. Dieser Vorfall bot denn auch den Anlass für den Beginn der Behandlung bei Dr. med. Z.________. Der Arzt begründet nicht näher, warum das Krankheitsbild "chronischer Aethylismus" ab demselben Monat ebenfalls - unabhängig vom erwähnten Unfall - zu einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit geführt haben sollte. Unter diesen Umständen besteht kein Anlass, seinen Aussagen höhere Aussagekraft beizumessen als dem Bericht des Dr. med. W.________, Allgemeine Medizin FMH, vom 14. Juli 1998, wonach die zur Invalidität führende Arbeitsunfähigkeit ab 16. September 1996 gegeben war. Dr. med. W.________ standen für seine Beurteilung Vorakten zur Verfügung, sodass er in der Lage war, sich auch über die Zeit vor dem persönlichen Kontakt mit dem Beschwerdeführer ein Urteil zu bilden. Er gelangte offenkundig zum Ergebnis, eine Alkoholproblematik habe zwar bereits seit 1985 vorgelegen, jedoch erst ab 16. September 1996 eine erhebliche Arbeitsunfähigkeit bewirkt. Die Behauptung, er habe den Beschwerdeführer erst ab September 1996 behandelt, dürfte nicht zutreffen, ist doch bereits der Bericht des Spitals Y.________ vom 21. Mai 1996 über einen stationären Aufenthalt vom 25. April bis 5. Mai 1996 an Dr. med. W.________ gerichtet. Die Vorinstanz hat unter diesen Umständen zu Recht, der grundsätzlich verbindlichen (Erw. 3a hievor) Beurteilung der Organe der Invalidenversicherung folgend, die Stellungnahme des Dr. med. W.________ als massgebend erachtet und den Eintritt der relevanten Arbeitsunfähigkeit auf den 16. September 1996 festgelegt. Den Aussagen des Dr. med. Z.________ ist auch nicht deshalb der Vorrang einzuräumen, weil sie vom Hausarzt des Beschwerdeführers stammen, denn rechtsprechungsgemäss kommt hausärztlichen Stellungnahmen keine erhöhte Beweiskraft zu; vielmehr ist ihnen mit Vorsicht zu begegnen, da Hausärzte mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen (BGE 125 V 353 Erw. 3b/cc mit Hinweisen). c) Aus BGE 102 V 167 kann der Versicherte nichts zu seinen Gunsten ableiten, denn im vorliegenden Fall geht es nicht um die Zumutbarkeit einer Erwerbsaufnahme; vielmehr stand der Beschwerdeführer im fraglichen Zeitpunkt in einem Arbeitsverhältnis. d) Durch die vorliegenden Unterlagen, insbesondere die Akten der Invalidenversicherung und den darin enthaltenen Bericht des Dr. med. W.________ vom 14. Juli 1998, ist der relevante Sachverhalt hinreichend geklärt. Auf weitere Abklärungen kann verzichtet werden, da davon keine zusätzlichen Erkenntnisse zu erwarten sind (antizipierte Beweiswürdigung, vgl. BGE 124 V 94 Erw. 4b, 122 V 162 Erw. 1d mit Hinweis).