Citation: 8C_414/2018 E. 3.1.1

3.1.1. Die Vorinstanz hat erwogen, die Beschwerdeführerin habe bei der Ermittlung des hypothetischen Valideneinkommens auf den von der Invalidenversicherung im Jahr 2012 bestimmten Betrag abgestellt und diesen im Umfang der Nominallohnentwicklung an das Jahr 2015 angepasst (Fr. 78'540.-). In Bezug auf die Festlegung des hypothetischen Invalideneinkommens habe sie die Angaben des gegenwärtigen Arbeitgebers herangezogen (Fr. 106'772.-). Ihre Feststellung, wonach es im Unfallzeitpunkt wenig konkrete Hinweise auf eine Weiterbildung gegeben habe, treffe an sich zu. Jedoch sei zu beachten, dass im Rentenrevisionsverfahren insoweit ein Unterschied zur erstmaligen Rentenfestsetzung bestehe, als der zwischenzeitlich tatsächlich durchlaufene berufliche Werdegang der invalid gewordenen Person bekannt sei. Der Versicherte habe trotz der unfallbedingten Paraplegie nie eine eigentliche von einer Versicherung gewährte Umschulung durchlaufen, sondern er habe sich im Wesentlichen gestützt auf seinen universitären Abschluss in Telekommunikation und Informatik sowie gestützt auf seine nach dem Unfall weiter erworbene Erfahrung im angestammten Berufsbereich fortgebildet. Seine berufliche Invalidenkarriere verdanke er seiner ehrgeizigen und beflissenen Arbeitshaltung. Insgesamt sei festzuhalten, dass der Versicherte auch im Gesundheitsfall einen mit der Invalidenkarriere vergleichbaren Werdegang in der IT-Branche realisiert hätte. Daher rechtfertige sich, unter Berücksichtigung der konkreten persönlichen und beruflichen Umstände, als Bemessungsgrundlage sowohl des hypothetischen Validen- als auch Invalideneinkommens das auf ein Vollzeitpensum hochgerechnete Gehalt als Teamleiter IT beim C.________ einzusetzen. Nachdem dem Versicherten ein Pensum von 70 % zumutbar sei, resultiere infolge des unter den gegebenen Umständen vorzunehmenden Prozentvergleichs ab 1. April 2016 antragsgemäss ein Invaliditätsgrad von 30 %.