Citation: 5A_85/2021 E. 7.1.2

7.1.2. Dem Ehemann rechnete das Regionalgericht ein hypothetisches Einkommen von Fr. 7'000.-- im Monat an. Mit den entsprechenden Erwägungen der Erstinstanz setzte der Beschwerdeführer sich nach Dafürhalten des Kantonsgerichts kaum auseinander. Jedenfalls könne er aber unbestritten keine Nachweise für ernsthafte Suchbemühungen vorweisen. Auch im Berufungsverfahren mache der Beschwerdeführer nicht geltend, sich erfolglos um eine Arbeitsstelle bemüht zu haben. Seine Tätigkeiten für die Parlamentarische Untersuchungskommission (PUK) und bei verschiedenen Untersuchungen erfolge auf freiwilliger Basis, womit der damit verbundene Aufwand nicht beachtlich sei. Unbestritten sei der Ehemann ausgebildeter Maurer und Polier und habe er das Technikum in X.________ besucht. Ihm könne daher ein Durchschnittslohn als Polier mit Fachhochschulabschluss angerechnet werden. Der Beschwerdeführer sei nicht mehr an die Region Y.________ gebunden, weshalb es ihm möglich sei, eine entsprechende Anstellung zu finden, zumal mit Blick auf die ihm gewährte grosszügige Übergangsfrist. Damit könne ihm ab 1. Juli 2019 das vorgenannte Einkommen angerechnet werden.