Citation: 8C_261/2017 E. A

A.________, geboren 1972, war seit dem 25. April 1994 als Bauarbeiter bei der B.________ AG beschäftigt. Am 17. Januar 1997 verletzte er sich am Arbeitsplatz durch einen mit Beton gefüllten Schlauch im Gesicht. Der Betonpumpschlauch war verstopft und sollte mit einer Erhöhung des Drucks gelöst werden. Wie ein Geschoss trat der verstopfte Beton aus dem Schlauch aus, dessen Ende A.________ in den Händen hielt. Dieses schlug ihm mit grosser Wucht ins Gesicht. Er zog sich eine Unterkieferfraktur sowie eine Commotio cerebri (Gehirnerschütterung) zu und wurde im Spital C.________ operiert. Eine Störung des Gleichgewichtsfunktionssystems oder eine otologische Läsion wurden ausgeschlossen. A.________ klagte in der Folge über anhaltende Kopf- und Nackenschmerzen sowie Schwindel. Die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva) sprach ihm ab dem 1. März 2001 eine Invalidenrente bei einer Erwerbsunfähigkeit von 100 Prozent zu (Verfügung vom 19. Oktober 2001). Am 27. April 1999 meldete sich A.________ bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle Schwyz sprach ihm ab dem 1. April 1998 eine ganze Invalidenrente zu (Verfügung vom 17. Januar 2002). Am 3. Dezember 2004 und am 30. Januar 2008 bestätigte sie den Anspruch. Im Zuge einer von Amtes wegen eingeleiteten Revision ordnete die IV-Stelle eine Observation an. Mit Verfügung vom 22. Mai 2015 sistierte sie die Invalidenrente. Das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz wies die dagegen erhobene Beschwerde mit Entscheid vom 9. September 2015 ab, soweit es darauf eintrat. Die IV-Stelle holte ein polydisziplinäres Gutachten der Medexperts AG, St. Gallen, vom 23. Dezember 2015 ein. Mit Verfügung vom 20. April 2016 hob sie die Invalidenrente auf.