Citation: U 550/06 14.12.2007 E. 3

Mit der Vorinstanz steht aufgrund der umfassenden medizinischen Aktenlage fest und ist unbestritten, dass im vorliegenden Fall der für die Leistungspflicht des Unfallversicherers zunächst vorausgesetzte natürliche Kausalzusammenhang zwischen dem am 4. Mai 2004 erlittenen Unfall und den über den 13. Juni 2005 hinaus geklagten Beschwerden der Versicherten mit überwiegender Wahrscheinlichkeit zumindest im Sinne einer Teilkausalität gegeben ist (zum Genügen einer Teilursächlichkeit für die Leistungspflicht des Unfallversicherers: BGE 123 V 43 E. 2b S. 45 mit Hinweis, 121 V 326 E. 2 S. 329 mit Hinweisen). Streitig und zu prüfen bleibt mithin die Adäquanz des Kausalzusammenhangs und damit die Frage, ob deren Beurteilung nach der für Schleudertrauma oder schleudertraumaähnliche Verletzungen der HWS geltenden Rechtsprechung (BGE 117 V 359) zu erfolgen hat, wie dies von beschwerdeführerischer Seite gefordert wird, oder ob die für Unfälle mit psychischen Folgeschäden aufgestellten Regeln (BGE 115 V 133) zur Anwendung gelangen.