Citation: 6S.245/1999 27.04.2000 E. 4

4.- Der Beschwerdeführer wendet sich sodann gegen die Strafzumessung (Beschwerde, S. 8 f.). a) Soweit er bemängelt, es bleibe "völlig im Dunkeln", von welcher Einsatzstrafe die Vorinstanz ausgegangen sei, verkennt er, dass der Sachrichter nicht verpflichtet ist, im Urteil eine "Einsatzstrafe" zu beziffern oder in absoluten Zahlen oder in Prozenten anzugeben, inwieweit er bestimmte zumessungsrelevante Umstände sanktionserhöhend oder -mindernd berücksichtigt hat (vgl. Hans Wiprächtiger, Strafzumessung und bedingter Strafvollzug - eine Herausforderung für die Strafbehörden, ZStrR 114/1996, 425 f. mit Hinweisen). b) Im Übrigen hat die Vorinstanz die für die Strafzumessung massgeblichen Gesichtspunkte berücksichtigt und sie differenziert gewürdigt (angefochtenes Urteil, S. 15-20). Auf die plausiblen und nachvollziehbaren Erwägungen im angefochtenen Urteil kann grundsätzlich verwiesen werden (Art. 36a Abs. 3 OG). Ergänzend sei angemerkt, dass von einer zu starken Gewichtung des Deliktsbetrags keine Rede sein kann. Die ausgesprochene Strafe von 3 1/2 Jahren Zuchthaus ist angesichts der objektiven Schwere der beurteilten Straftaten und der im angefochtenen Entscheid berücksichtigten Zumessungsmerkmale (wie etwa die erneute Delinquenz während der Probezeit für eine einschlägige Vorstrafe, die Tatmehrheit, der hohe Deliktsbetrag sowie die Intensität der strafbaren Handlungen auf der einen Seite und das Geständnis, die bekundete Einsicht und Reue, die Spielproblematik und die soziale Stabilisierung seit Eröffnung der Strafuntersuchung auf der anderen Seite) nicht auffallend hoch. Eine Strafe von 3 1/2 Jahren liegt jedenfalls noch innerhalb des Ermessensspielraums der Vorinstanz.