Citation: 2C_358/2022 E. 3

Neue Tatsachen und Beweismittel dürfen im bundesgerichtlichen Verfahren nur so weit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG). Nur weil die Vorinstanz nicht der rechtlichen Auffassung der beschwerdeführenden Person gefolgt ist, gibt das angefochtene Urteil noch keinen Anlass, neue Beweismittel zuzulassen. Dazu müsste die Vorinstanz materielles Recht derart angewendet haben, dass bestimmte Sachumstände neu und erstmals rechtserheblich würden (vgl. Urteile 2C_26/2021 vom 20. August 2021 E. 3; 2C_582/2020 vom 10. Dezember 2020 E. 3). Echte Noven sind dagegen in jedem Fall unzulässig. Folglich bleiben Tatsachen und Beweismittel unberücksichtigt, die erst nach dem angefochtenen Urteil entstanden sind und somit nicht durch dieses veranlasst worden sein können (vgl. BGE 143 V 19 E. 1.2; 133 IV 342 E. 2.1). Mit Eingabe vom 27. Juni 2022 reichte die Beschwerdeführerin im bundesgerichtlichen Verfahren fünf neue Beweismittel ein. Soweit diese Beweismittel nach der vorinstanzlichen Verfügung vom 22. März 2022 entstanden sind, handelt es sich um echte Noven, die im bundesgerichtlichen Verfahren von vornherein unzulässig sind. Mit Blick auf die unechten Noven ist weder ersichtlich noch wird schlüssig dargelegt, weshalb der Entscheid der Vorinstanz zu deren Einreichung Anlass gegeben hätte. Auch diese Beweismittel sind nicht zu berücksichtigen.