Citation: 9C_347/2021 E. 3.1

3.1. Das kantonale Gericht erwog, die Beschwerdeführerin habe von 2008 bis 2016 Verluste erzielt und von 2017 bis 2019 einen geringen Verdienst angegeben. Spätestens ab dem fraglichen Beitragsjahr 2015 habe sie aufgrund einer Erbschaft im Dezember 2014 über einen hohen Liegenschaftsertrag verfügt, so dass sie auf eine Erwerbstätigkeit nicht angewiesen gewesen sei. Weiter stellte die Vorinstanz fest, die Beschwerdeführerin sei in den Jahren 2015 und 2016 lediglich bei zwei innerfamiliären Projekten tätig gewesen, habe aber ihre Dienstleistungen als Grafikerin oder Illustratorin nicht öffentlich angeboten, habe als Portraitmalerin bisher kein Bild verkaufen können und habe ausweislich der Akten auch keine Einkünfte mit Malkursen oder Firmenworkshops erzielt. Deshalb handle es sich spätestens ab Beginn des Jahres 2015 bei der Tätigkeit der Beschwerdeführerin nicht mehr um eine Erwerbstätigkeit.