Citation: 1C_502/2023 E. 5.1.3

5.1.3. Soweit sich der Beschwerdeführer mit diesen vorinstanzlichen Erwägungen überhaupt rechtsgenüglich auseinandersetzt (zu den qualifizierten Rüge- und Begründungsanforderungen vgl. E. 2.1 hiervor), erweisen sich seine Vorbringen als unbegründet. Er macht im Wesentlichen nur geltend, der Johannisweg 10-18 diene dem Gemeingebrauch und erschliesse Besucherparkplätze, weshalb diese Stichstrasse eine Verkehrsanlage der Feinerschliessung und keine Hauszufahrt darstelle. Wie die Vorinstanz zutreffend ausführt, kann die Unterscheidung zwischen Hauszufahrt und Feinerschliessung schwierig sein, insbesondere wenn eine Hauszufahrt über ein Grundstück führt, welches im Eigentum eines Dritten steht. Vorliegend unterscheidet sich die Situation jedoch von anderen Fällen, da der Johannisweg 10-18 für die strassenmässige Erschliessung der Liegenschaften der Arealüberbauung nicht erforderlich ist, sondern in erster Linie eine alternative Zufahrt zu den bereits erschlossenen Parzellen bietet. Ihm kommt keine bzw. aufgrund der Besucherparkplätze höchstens eine untergeordnete Erschliessungsfunktion zu. Die vorinstanzliche Rechtsanwendung bzw. Qualifikation des Johanniswegs 10-18 als Hauszufahrt erweist sich damit nicht als offensichtlich unhaltbar. Die Vorinstanz durfte gemäss § 32 Abs. 4 BauV/AG die betreffende Wegfläche bei der anrechenbaren Grundstücksfläche berücksichtigen, ohne in Willkür zu verfallen.