Citation: U 189/06 26.02.2007 E. A

Die 1961 geborene T.________ war seit 1. November 1985 als Cellistin bei der X.________ AG angestellt und bei der "Zürich" Versicherungs-Gesellschaft (nachfolgend: Zürich) gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten versichert. Am 24. Mai 2002 meldete die Arbeitgeberin der Zürich, T.________ habe am 23. Mai 2002 den Orchestergraben wegen zu grosser Lärmbelastung mit Schweissausbrüchen und Zittern verlassen müssen. Der am folgenden Tag aufgesuchte Dr. med. U.________, Facharzt für Kardiologie und Innere Medizin, habe sie wegen chronischer Lärmbelastung und Tinnitus sowie einer psychischen Belastung für grosse Opern arbeitsunfähig geschrieben. Die Zürich klärte in der Folge den medizinischen Sachverhalt ab und holte insbesondere die Berichte der Klinik für Ohren-, Nasen-, Hals- und Gesichtschirurgie vom 6. September 2002 und von Frau Dr. med. W.________, Leiterin des Tinnitus-Zentrums, vom 30. Oktober 2002 ein. Zudem liess sie die Versicherte durch Dr. med. M.________, Facharzt für Ohren-, Nasen-, und Halskrankheiten, Hals- und Gesichtschirurgie und Arbeitsmedizin der Abteilung Arbeitsmedizin beurteilen (Berichte vom 11. Dezember 2002 und 20. Januar 2003). Gestützt darauf teilte sie T.________ am 31. Januar 2003 verfügungsweise mit, eine Leistungspflicht entfalle, da keine Berufskrankheit vorliege. Nach Beizug einer weiteren Stellungnahme des Dr. med. M.________ vom 20. Juni 2003 und des Gutachtens des Prof. Dr. med. P.________ von der Universitätsklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten, Hals- und Gesichtschirurgie, vom 30. September 2004 verneinte sie mit Einspracheentscheid vom 4. Februar 2005 das Vorliegen eines Unfalls oder einer Berufskrankheit.