Citation: 4C.407/2004 07.01.2005 E. A

Seit dem 1. Januar 2001 arbeitete A.________ (Kläger) als Maschinist für die X.________ AG mit Sitz in Flums (Beklagte). Am 9. Mai 2003 löste die Beklagte das Arbeitsverhältnis "nach tätlichem Angriff gegen Vorgesetzte" fristlos auf. Der Kläger akzeptierte die Kündigung nicht. Er reichte beim Arbeitsgericht Werdenberg Sargans Klage ein und verlangte im Wesentlichen Fr. 25'697.95 brutto nebst Zins als Lohnersatz, Entschädigung für nicht bezogene Ferien, Überstundenzuschläge sowie als Entschädigung gemäss Art. 337c Abs. 3 OR. Im Verlaufe des kantonalen Verfahrens reduzierte er seine Forderung auf Fr. 20'634.45. Während das Arbeitsgericht die Klage abwies, verpflichtete das Kantonsgericht St. Gallen die Beklagte zur Zahlung von Fr. 15'786.30 (Fr. 9'557.90 Lohnersatz, Fr. 2'000.-- Entschädigung gemäss Art. 337c Abs. 3 OR, Fr. 2'095.10 Überstundenentschädigung und Fr. 2'133.30 Ferienentschädigung) brutto nebst Zins und wies die Begehren des Klägers im Übrigen ab.