Citation: 4A_494/2007 26.02.2008 E. 1

Die Beschwerdeführerin erhebt zunächst Beschwerde in Zivilsachen. 1.1 In vermögensrechtlichen Angelegenheiten ist die Beschwerde in Zivilsachen grundsätzlich nur zulässig, wenn der Streitwert mindestens Fr. 30'000.-- beträgt (Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG). Erreicht der Streitwert den massgebenden Betrag nicht, ist die Beschwerde in Zivilsachen dennoch zulässig, wenn sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung stellt (Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG); in diesem Fall ist gemäss Art. 42 Abs. 2 BGG in der Beschwerdeschrift auszuführen, warum diese Voraussetzung erfüllt ist (BGE 133 III 439 E. 2.2.2.1 S. 442, 645 E. 2.4 S. 648). Es kann nicht Aufgabe des Bundesgerichts sein, selber nach den Gründen zu suchen (Botschaft zum BGG, BBl 2001 4295). Soll eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung gegeben sein, weil eine widersprüchliche Rechtsprechung der Vorinstanzen in einer vom Bundesgericht noch nicht entschiedenen Rechtsfrage nicht hingenommen werden könne, sind insbesondere Belege für die widersprüchliche Praxis kantonaler Gerichte anzugeben sowie Argumente anzuführen, warum diese nicht hingenommen werden könne; nicht ausreichend ist, wenn bloss im konkreten Verfahren die verschiedenen Instanzen unterschiedlich entschieden haben (Rudin, Basler Kommentar zum BGG, N. 41 und N. 54 zu Art. 74 BGG). Der Begriff der Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung ist sehr restriktiv auszulegen; geht es lediglich um die Anwendung von Grundsätzen der Rechtsprechung auf einen bestimmten Fall, handelt es sich nicht um eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung (BGE 133 III 493). Schliesslich muss die zu beurteilende Frage von allgemeiner Tragweite sein; dass der Beschwerdeführer in seinen persönlichen Interessen betroffen ist, genügt nicht (Urteil 5A_125/2007 vom 20. September 2007 E. 2.2.2). 1.2 Die Beschwerdeführerin beruft sich auf Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG und bringt vor, das Bundesgericht habe noch nicht über die Frage entschieden, ob Art. 49 Abs. 4 und 5 des allgemein verbindlich erklärten GAV für das Schreinergewerbe eine genügende Rechtsgrundlage dafür sei, ein Einzelunternehmen zum Einreichen eines Arbeitnehmerverzeichnisses zu verpflichten und im Widerhandlungsfall mit einer Sanktion zu belegen. Da die Vorinstanzen zu unterschiedlichen Schlüssen gekommen seien, müsse diese Rechtsfrage höchstrichterlich geklärt werden. Damit genügt die Beschwerdeführerin den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG nicht. Schon aus diesem Grund kann auf die Beschwerde in Zivilsachen nicht eingetreten werden. Darüber hinaus rügt die Beschwerdeführerin, die Vorinstanz habe sich auf eine rein wörtliche Auslegung von Art. 49 Abs. 4 des GAV beschränkt, statt die Bestimmung im Sinn des auch vom Bundesgericht praktizierten Methodenpluralismus systematisch, historisch und teleologisch auszulegen. Normative Bestimmungen eines GAV sind nach den für Gesetze geltenden Grundsätzen auszulegen (BGE 127 III 318 E. 2a S. 322). Zur Frage der Auslegung von Gesetzen besteht eine reichhaltige bundesgerichtliche Rechtsprechung, auf die sich im Übrigen auch die Beschwerdeführerin bezieht. Vorliegend geht es lediglich um die Anwendung der Grundsätze dieser Rechtsprechung auf den konkreten Fall. Dass der Entscheid des Obergerichts die Tätigkeit der Beschwerdeführerin massiv erschwert, wie in der Beschwerde geltend gemacht wird, betrifft ausschliesslich die persönlichen Interessen der Beschwerdeführerin und macht die zu beurteilende Rechtsfrage nicht zu einer solchen von allgemeiner Tragweite. Die Beschwerde in Zivilsachen ist unzulässig.