Citation: 5A_499/2013 E. 3.3

3.3. Entscheide der Erwachsenenschutzbehörde können gerichtlich angefochten werden. Die Kantone regeln das Verfahren, soweit es nicht bereits vom Bundesgesetzgeber festgelegt worden ist (vgl. Art. 450 ff. ZGB). Sehen sie keine Regelung vor, so sind die Bestimmungen der ZPO anwendbar (Art. 450f ZGB). Gemäss EG zum ZGB des Kantons Aargau ist auf alle im Kindes- und Erwachsenenschutzrecht zu entscheidenden Fälle das summarische Verfahren gemäss Art. 248 ff. ZPO anwendbar und wird das Obergericht als Rechtsmittelinstanz bezeichnet (Art. 60c, Art. 65d EGZGB/AG). Der Kanton hat weiter eine Verordnung über das Kindes- und Erwachsenenschutzrecht (vom 30. Mai 2012) erlassen hat, die sich jedoch zum Beschwerdeverfahren nicht äussert. Demnach ist die ZPO massgebend. Das Obergericht gründet denn auch seinen Entscheid auf die Bestimmungen der ZPO.