Citation: 1C_365/2014 E. 2

Am 27. März 2014 stellte A.________ bei der Direktion der Justiz des Kantons Zürich ein Gesuch um Soforthilfe im Sinne der Übernahme von Anwaltskosten im Betrag von Fr. 10'000.-- sowie um Schadenersatz im Betrag von Fr. 1'000'000.-- und um Genugtuung im Betrag von Fr. 1'000'000.--. Die kantonale Opferhilfestelle wies die Gesuche mit Verfügung vom 4. April 2014 ab. Dagegen erhob A.________ Beschwerde, welche das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich mit Urteil vom 19. Juni 2014 abwies. Zur Begründung führte das Sozialversicherungsgericht zusammenfassend aus, dass sich Ansprüche auf Entschädigung und Genugtuung für Straftaten, welche in der Zeit vom 1. Januar 2006 bzw. vom 30. April 2005 bis 31. Dezember 2008 verübt wurden, nach den Bestimmungen des Bundesgesetzes über die Hilfe an Opfer von Straftaten vom 4. Oktober 1991 (aOHG) richten würden. Für spätere Straftaten gelte das neue Recht des OHG. Für die am 27. März 2014 erstmals beantragte Soforthilfe im Sinne einer Übernahme von Anwaltskosten komme das neue Recht zur Anwendung. Für Straftaten, die nach dem Inkrafttreten des OHG am 1. Januar 2009 im Ausland begangen wurden, bestehe kein Anspruch auf Entschädigung oder Genugtuung. Mangels Wohnsitz in der Schweiz während der Zeit vom 30. April 2005 bis 31. Dezember 2008 seien die Ansprüche auf Entschädigung und Genugtuung auch für die während dieses Zeitraums begangenen Straftaten zu verneinen. Ebenfalls sei mangels Wohnsitz in der Schweiz der Anspruch auf Soforthilfe zu verneinen.