Citation: 1C_543/2021 E. 9.1

9.1. Die Vorinstanz hat im angefochtenen Urteil ausgeführt, Art. 12.3 Abs. 2 BZO erscheine zwar als nicht unerheblicher Eingriff in die Wirtschaftsfreiheit betroffener Unternehmen. Angesichts der mit der Bestimmung einhergehenden erheblichen raumplanungs- und umweltrechtlichen Interessen an einer regionalen Planung und Koordination sei sie aber zweifellos verhältnismässig. Dies gelte umso mehr, als eine realistische Möglichkeit bestehe, dass die regionale Planung an die Hand genommen werde. Die Beschwerdegegnerin habe (im vorinstanzlichen Verfahren) verlauten lassen, dass sie inzwischen zusammen mit der Zürcher Planungsgruppe Glattal (ZPG) die Positivplanung für die Festlegung allenfalls geeigneter Valet-Parking-Standorte im Regionalen Richtplan Glattal aufgenommen habe. Von einem schweren Eingriff in die Eigentumsgarantie sei im Weiteren nicht auszugehen.