Citation: 8C_219/2022 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz erwog im Wesentlichen, es sei weder ersichtlich noch dargetan, inwiefern bei Fallabschluss per 31. Oktober 2019 von weiteren somatischen Behandlungen eine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers zu erwarten gewesen wäre. Im Bericht vom 17. September 2020 betreffend die Untersuchung vom 9. September 2020 habe der Kreisarzt Dr. med. univ. C.________ ausgeführt, von weiteren medizinischen Massnahmen sei bezüglich der Arbeitsfähigkeit keine wesentliche Besserung zu erwarten. Es könne an dem von ihm am 3. Mai 2018 ohnehin äusserst niederschwellig festgelegten Arbeitsplatzprofil festgehalten werden. Eine Verbesserung in dem Sinne, dass dadurch eine besser verwertbare Arbeitsfähigkeit resultieren könnte, könne ausgeschlossen werden, insbesondere aufgrund der aktuellen Angaben des Beschwerdeführers und der radiologischen Befunde. In diesem Zusammenhang nicht von Belang sei - so die Vorinstanz weiter - die dem Beschwerdeführer aufgrund ärztlicher Verordnung gewährte Kostengutsprache für orthopädische Schuhzurichtungen vom 1. und 8. Oktober sowie 5. November 2020, da dies keine ärztliche Behandlung im Sinne von Art. 19 Abs. 1 UVG sei.