Citation: 5A_920/2023 E. 2.1.3

2.1.3. Das Bundesgericht hatte hierzu erwogen, die sinngemässe Überlegung der Vorinstanz, die Überschussanteile könnten betragsmässig auf die vor dem Getrenntleben gelebte Lebenshaltung beschränkt bzw. gekürzt werden, stehe im Einklang mit Bundesrecht, jedenfalls soweit die Leistungsfähigkeit des Unterhaltsschuldners seit der Trennung - wie vorliegend - unverändert geblieben sei. Die Beschwerdeführer bestritten dies denn auch nicht. Vielmehr machten sie geltend, mit den zugesprochenen Unterhaltsbeiträgen die vor dem Getrenntleben gelebte Lebenshaltung nicht erreichen zu können. Zutreffend rügten die Beschwerdeführer zudem, dass die Vorinstanz keinerlei Feststellungen zur vor dem Getrenntleben gelebten Lebenshaltung getroffen habe. Folglich fehle das Tatsachenfundament, anhand dessen die Bundesrechtskonformität des Ergebnisses des angefochtenen Entscheids überprüft werden könnte. Daher sei der angefochtene Entscheid auch in diesem Punkt aufzuheben und die Sache zur Ergänzung des Sachverhalts und zu neuem Entscheid an die Vorinstanz zurückzuweisen (Urteil 5A_816/2019 vom 25. Juni 2021 E. 5.2).