Citation: 8C_533/2016 E. 4

Der Beschwerdeführer rügt, der Invaliditätsgrad sei zu Unrecht nach der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs ermittelt worden. Richtigerweise sei es ihm nicht zumutbar, seine langjährige selbstständige Erwerbstätigkeit aufzugeben. Die Invalidität hätte mittels dem ausserordentlichen Bemessungsverfahren nach Massgabe eines Betätigungsvergleichs bestimmt werden sollen. Der Verzicht auf die beantragte Einvernahme von Zeugen, welche über die Art und den Umfang der verschiedenen Tätigkeiten im Betrieb hätten Auskunft geben können, stelle eine Verletzung des rechtlichen Gehörs dar. Selbst wenn das Invalideneinkommen auf Grund von Tabellenlöhnen bestimmt würde, sei der Vorinstanz nicht zu folgen. Da er lediglich über Berufserfahrung im Bereich von olfaktiven (Geruchsreize betreffenden) Tätigkeiten verfüge, welche nun nicht mehr möglich seien, hätte das hypothetische Einkommen mit den Werten gemäss Kompetenzniveau 1 der LSE bestimmt werden müssen. Zudem sei ihm ein sogenannter "Leidensabzug" von 20 % zu gewähren.