Citation: 5P.14/2002 11.06.2002 E. 2

2.- Die Vereinigung von staatsrechtlicher Beschwerde und eidgenössischer Berufung in einer einzigen Eingabe ist zulässig, soweit die beiden Rechtsmittel klar getrennt begründet werden und den jeweiligen formellen Anforderungen genügen. Praxisgemäss ausgeschlossen ist hingegen die Erledigung dieser beiden Rechtsmittel im gleichen Entscheid, weshalb der prozessuale Antrag, die Verfahren vor Bundesgericht zu vereinigen, abgewiesen werden muss (vgl. Messmer/Imboden, Die eidgenössischen Rechtsmittel in Zivilsachen, Zürich 1992, N. 24 S. 30 f. bei/in Anm. 15 und 16). Von der Regel gemäss Art. 57 Abs. 5 OG abzuweichen und ausnahmsweise über die Berufung vor der staatsrechtlichen Beschwerde zu entscheiden (vgl. BGE 122 I 81 E. 1 S. 83), besteht kein Anlass, zumal der Beschwerdeführer Willkür in den Tatsachenfeststellungen rügt, die im Berufungsverfahren - von äusserst begrenzt zulässigen Sachverhaltsrügen abgesehen - verbindlich sein werden (Art. 63 Abs. 2 und Art. 64 OG), und eine Verletzung verfassungsmässiger Verfahrensrechte behauptet, derentwegen die staatsrechtliche Beschwerde ausdrücklich vorbehalten ist (Art. 43 Abs. 1 OG, Satz 2). Die staatsrechtliche Beschwerde ist vorweg zu beurteilen.