Citation: 6B_685/2022 E. 1

Mit Strafbefehl des Statthalteramtes Bezirk Zürich vom 15. Dezember 2021 wurde der Beschwerdeführer wegen diverser Übertretungen im Strassenverkehr mit einer Busse in Höhe von Fr. 600.-- bestraft. Der Strafbefehl wurde ihm am 19. Dezember 2021 zugestellt. Mit Eingabe vom 9. Januar 2022 erhob der Beschwerdeführer Einsprache und ersuchte sinngemäss um Wiederherstellung der Rechtsmittelfrist. Mit Verfügung vom 20. Januar 2022 wies das Statthalteramt das Fristwiederherstellungsgesuch ab. Auf ein daraufhin vom Beschwerdeführer eingereichtes Revisionsbegehren trat das Obergericht des Kantons Zürich, I. Strafkammer, mit Beschluss vom 4. März 2022 nicht ein. Der Beschwerdeführer wendet sich mit Beschwerde vom 20. Mai 2022 an das Bundesgericht. Er beantragt im Wesentlichen, dass der Beschluss vom 4. März 2022 aufzuheben bzw. auf das Revisionsbegehren einzutreten und die Gerichtsgebühr abzuschreiben sei. Gleichzeitig ersucht er um aufschiebende Wirkung "für den Weiterzug des vorliegenden Verfahrens an den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte". Mit Eingabe vom 11. Juni 2022 ersucht er um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege.