Citation: 9C_590/2017 E. 4.1

4.1. Die Beschwerdeführerin macht geltend, die Vorinstanz habe, als sie von einer mittelschweren Depression ausging, ihrer Beurteilung bundesrechtswidrig "eine eigene medizinische Diagnose" zugrunde gelegt und damit ihren "fachlichen und rechtlichen Kompetenzbereich" verlassen. Dieser Vorwurf ist unberechtigt: Das kantonale Gericht beschränkte sich auf eine Würdigung der medizinischen Akten. Dabei gelangte es zum Ergebnis, dass auf den RAD-Bericht vom 14. Dezember 2016 abzustellen sei und zwar auf die von der RAD-Ärztin verwendete, einem mittleren Schweregrad entsprechende ICD-Kodierung (ICD-10 F32.11) und nicht auf ihre gleichzeitige, dieser ersten Angabe widersprechende Qualifikation als "mittelschwer bis schwer". Im angefochtenen Entscheid wird diese Auffassung, namentlich auch ihre Vereinbarkeit mit den übrigen ärztlichen Einschätzungen, nachvollziehbar begründet, so dass das Vorgehen des kantonalen Gerichts insoweit nicht zu beanstanden ist.