Citation: 1C_75/2022 E. 3.3

3.3. Wie auch bereits der Regierungsrat verweist die Vorinstanz (E. 6.2 des angefochtenen Entscheids) auf dessen Beschluss Nr. 172 vom 11. November 2014, in dem sich dieser ausführlich mit der Erschliessung des Grundstücks auseinandergesetzt hat. Grundsätzlich ist zur Wahrung des Anspruchs auf rechtliches Gehör auch ein Verweis auf die Begründung in einem anderen Entscheid zulässig, wenn dessen Begründung ausreichend ist und durch das Gericht keine neuen rechtlichen und tatsächlichen Vorbringen zu beurteilen sind (vgl. BGE 142 II 20 E. 4.1). Die Beschwerdeführerin war im Verfahren auf welches die Vorinstanz sowie der Regierungsrat verweisen, selber beschwerdeführende Partei, weshalb ihr die dort vorgebrachten Argumente bekannt waren und sie auch Einblick in die Akten hatte. Die Vorinstanz verweist sowohl mit präziser Nennung der fraglichen Erwägung auf die Ausführungen des Regierungsrates als auch auf den Beschluss Nr. 172 vom 11. November 2014. Ob sie sich dabei nicht mit der von der Beschwerdeführerin gewünschten Intensität mit ihren Argumenten bezüglich der faktischen Erschliessungssituation auseinandergesetzt hat, sondern sich auf die rechtliche Seite konzentriert hat, ist nicht ausschlaggebend. Es war der Beschwerdeführerin in der Folge auch so ohne Weiteres möglich, den Entscheid der Vorinstanz sachgerecht anzufechten, weshalb keine Verletzung ihres Anspruchs auf rechtliches Gehör vorliegt. Welche Aspekte der faktischen Erschliessung dabei ausser Acht gelassen sein sollen, nennt die Beschwerdeführerin nicht weiter. Die tatsächliche Situation auf ihrem Grundstück und insb. die Platzierung ihrer Parkplätze wurde jedenfalls ausführlich mit Plänen und Bildern belegt und die Vorinstanz hat in E. 5.3.2 die Vorbringen der Beschwerdeführerin betreffend die tatsächlichen Gegebenheiten auf ihrem Grundstück ausführlich wiedergegeben. Nur hat sie diesen Aspekten nicht das gleiche Gewicht beigemessen wie die Beschwerdeführerin und gelangte zur Erkenntnis, dass aufgrund des bestehenden Fuss- und Fahrwegrechts auf der Parzelle der Beschwerdeführerin die Erschliessung des Nachbargrundstücks über dieses erfolgen soll. In diesem Vorgehen der Vorinstanz kann keine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör erblickt werden. Der Beschwerdeführerin war es im Folgenden ohne Weiteres möglich, den Entscheid der Vorinstanz sachgerecht anzufechten. Im Übrigen bedeutet die aus Art. 29 Abs. 2 BV fliessende grundsätzliche Pflicht der Behörde, ihren Entscheid zu begründen, ohnehin nicht, dass sie sich mit jeder tatbeständlichen Behauptung und jedem rechtlichen Einwand auseinandersetzen muss. Vielmehr kann sie sich auf die für den Entscheid wesentlichen Punkte beschränken (BGE 141 III 28 E. 3.2.4 S. 41 mit Hinweisen). Dies trifft u.a. auf die angebliche Bauabnahme zu, von welcher die Vorinstanz annimmt, sie habe nicht stattgefunden. Der Beschwerdeführerin ist es möglich, diesen Umstand als willkürliche Sachverhaltsfeststellung zu rügen, worauf im Folgenden einzugehen ist.