Citation: 8C_285/2022 E. 5.2.1

5.2.1. Die Vorinstanz zog in Erwägung, Hinweise darauf, dass die Pensumsreduktion auf 80 % im Jahr 2014 aus gesundheitlichen Gründen erfolgt wäre, fänden sich in den Unterlagen nicht. Regelmässige psychologische Behandlungen fänden erst seit Januar 2018 statt. Gemäss den behandelnden Psychologinnen hätten die Probleme erst vor ein bis zwei Jahren angefangen und sich im Dezember 2017 zugespitzt. Wegen der Clusterkopfschmerzen befinde sich der Beschwerdeführer seit dem Jahr 2016 in Behandlung. Vor diesem Hintergrund sei nicht plausibel, dass das Pensum aus gesundheitlichen Gründen reduziert worden sei. Laut IK-Auszug habe der Beschwerdeführer bei der im Jahr 2014 angetretenen neuen Stelle gleich viel verdient wie bei seiner vorherigen Arbeitgeberin mit einem 100%-Pensum. Es rechtfertige sich daher der Schluss, dass der Beschwerdeführer deshalb sein Pensum habe reduzieren können. Zudem habe der Beschwerdeführer beim Standortgespräch am 27. Juni 2018 angegeben, er sei als zu 80 % erwerbstätig zu qualifizieren.