Citation: 4A_210/2023 E. 1.2

1.2. Der Beschwerdeführer erblickt die Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung darin, dass höchstrichterlich ungeklärt sei, ob Fälle denkbar seien, in denen auch Vollkaskoversicherte den Beschwerdegegner direkt in Anspruch nehmen könnten. Dieser selbst schliesse solches nicht aus. Gerade bei Leasing-Fahrzeugen und kleineren Schadenssummen in Höhe des üblichen Selbstbehalts werde die Streitwertgrenze gemäss Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG grundsätzlich nicht erreicht. Dem Beschwerdeführer kann nicht gefolgt werden. Entgegen seiner Auffassung kann sich die grundsätzliche Frage, ob eine Haftung des Beschwerdegegners auch gegenüber vollkaskoversicherten Motorfahrzeugführern in Betracht fallen kann, ohne Weiteres auch in Fällen stellen, bei denen der Streitwert von Fr. 30'000.-- erreicht wird. Hingegen ist nicht ersichtlich, weshalb in diesem Zusammenhang ebenso die Frage geklärt werden müsste, ob eine Haftung des Beschwerdegegners auch bei "Kleinstschäden" von Vollkaskoversicherten bestehen kann. Der Beschwerdeführer legt nicht dar, dass daran ein gesondertes, allgemeines und dringendes Interesse bestünde. Er zeigt nicht auf, dass sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG stellt. Demnach steht die Beschwerde in Zivilsachen nicht offen.