Citation: U 66/04 14.10.2004 E. 7

Die Beschwerdeführerin rügt, das kantonale Gericht habe nicht berücksichtigt, dass sie vor dem Unfallereignis vom 13. März 2000 während über zehn Jahren vollständig arbeits- und erwerbsfähig gewesen sei. Darin liege eine Verletzung von Art. 36 UVG. 7.1 Gemäss Art. 36 Abs. 1 UVG werden Pflegeleistungen und Kostenvergütungen sowie Taggelder und Hilflosenentschädigungen nicht gekürzt, wenn die Gesundheitsschädigung nur teilweise Folge eines Unfalles ist. Nach Abs. 2 dieser Bestimmung werden die Invalidenrenten, Integritätsentschädigungen und Hinterlassenenrenten angemessen gekürzt, wenn die Gesundheitsschädigung oder der Tod nur teilweise die Folge eines Unfalles ist (Satz 1). Gesundheitsschädigungen vor dem Unfall, die zu keiner Verminderung der Erwerbsfähigkeit geführt haben, werden dabei nicht berücksichtigt (Satz 2).