Citation: 6B_719/2024 E. 2.4.2

2.4.2. Die Vorinstanz qualifiziert die Täuschung betreffend den Erfüllungswillen zutreffend als arglistig. Sie hält fest, dass die Arglist aus der mangelnden Überprüfbarkeit des Erfüllungswillens des Beschwerdeführers folge. Eine Leichtfertigkeit der Privatkläger verneint sie überzeugend. Nachforschungen über die finanzielle Situation des Beschwerdeführers seien den Privatklägern nicht zumutbar gewesen. Zumindest die Privatklägerin habe ihn wie einen eigenen Sohn angesehen. Die Vorinstanz verwirft das Argument der Verteidigung, wonach die Privatkläger zur Überprüfung der Verträge anwaltlichen Rat hätten beiziehen müssen. Sie verweist darauf, dass der Beschwerdeführer anfängliche Zweifel der Privatkläger mit Hilfe deren Tochter habe beseitigen können. Insbesondere hätten die Privatkläger nicht auf die Kreditunwürdigkeit des Beschwerdeführers schliessen müssen, nur weil er den Kredit nicht selbst aufgenommen habe. Sie seien über die finanziellen Verhältnisse des Beschwerdeführers nicht im Bild gewesen. Die Vorinstanz hat keine Zweifel, dass die Privatkläger dem Beschwerdeführer das Geld nur übergaben, weil sie erwarteten, dass er es vollständig und rechtzeitig zurückzahlen werde. Die Vorinstanz übersieht nicht, dass die Privatkläger dem Beschwerdeführer das Geld im Wissen übergaben, dass der Kredit doppelt so hoch ausgefallen sei wie anfänglich besprochen. Der Beschwerdeführer habe die Zweifel der Privatkläger allerdings zerstreut, indem er erklärt habe, er habe mehr Geld erhalten, weil er bei der D.________ AG Leute kenne. Schliesslich erwägt die Vorinstanz schlüssig, aufgrund der falschen Vorstellung der Privatkläger über die Zahlungsfähigkeit und Zahlungswilligkeit des Beschwerdeführers habe die Privatklägerin und mit deren Einverständnis die Tochter dem Beschwerdeführer das Geld übergeben. Der Beschwerdeführer habe damals keine hinreichende Gewähr für die Rückzahlung geboten, weshalb die Forderung von Beginn an erheblich gefährdet und in ihrem Wert wesentlich herabgesetzt gewesen sei. Die Vorinstanz hält zutreffend fest, dass die spätere Teilrückzahlung an dieser ursprünglichen Vermögensminderung nichts ändert.