Citation: 1B_629/2021 E. 6.3

6.3. Der Beschwerdeführer begnügt sich somit im Wesentlichen damit, seinen eigenen Standpunkt vorzutragen. Es erscheint daher auch im vorliegenden Zusammenhang fraglich, ob die Beschwerde den Begründungsanforderungen genügt. Weder aus den Vorbringen des Beschwerdeführers noch den von ihm angeführten, teilweise nach dem angefochtenen Entscheid entstandenen Spitalberichten geht sodann hervor, dass die auf das erwähnte Gutachten gestützten Feststellungen der Vorinstanz zu seiner Gesundheitsgefährdung durch den Freiheitsentzug offensichtlich unrichtig wären (vgl. vorne E. 2.2). Ebenso wenig ergibt sich daraus oder ist sonst ersichtlich, dass die Beurteilung der Hafterstehungsfähigkeit des Beschwerdeführers durch die Vorinstanz, insbesondere deren Interessen- bzw. Rechtsgüterabwägung, gegen die massgebliche bundesgerichtliche Rechtsprechung verstossen würde bzw. im vom Beschwerdeführer geltend gemachten Sinn oder sonst bundesrechts- oder EMRK-widrig wäre (vgl. BGE 108 Ia 69 E. 2 f.; 116 Ia 420 E. 3; 136 IV 97 E. 5; Urteil 1B_149/2011 vom 4. Mai 2011 E. 5.1, nicht publ. in BGE 137 IV 186). Insbesondere ist nicht zu erkennen, dass die Haft unter den von der Vorinstanz festgestellten Umständen, welche für das Bundesgericht nach dem Gesagten massgeblich sind (vgl. Art. 105 Abs. 1 BGG), unverhältnismässig wäre. Hervorzuheben ist dabei, dass der Beschwerdeführer gemäss der Darstellung der Vorinstanz im derzeitigen Vollzugsregime dauerhaft überwacht wird und ihm die nötige medizinische Versorgung zukommt, mithin im Bedarfsfall rasch reagiert werden kann. Die Beschwerde erweist sich somit auch in Bezug auf die Frage der Hafterstehungsfähigkeit als unbegründet, soweit sie überhaupt den Begründungsanforderungen genügt.