Citation: 4D_56/2020 E. 1

Die A.________ GmbH (Verkäuferin, Beschwerdeführerin) und "C.________" (dessen vollständiger Name offenbar nicht bekannt ist; Käufer) schlossen im Jahr 2012 einen mündlichen Kaufvertrag über ein Occasionauto "Renault Clio 1.4 16V 26.09.2001". B.________ (Beschwerdegegner) versprach, dass er für den Kaufpreis von Fr. 3'900.-- aufkomme, falls "C.________" nicht bezahle. Am 25. Juni 2015 leitete die A.________ GmbH gegen B.________ eine Betreibung über Fr. 3'950.-- (davon Fr. 50.-- für "Spesen und Umtriebe") nebst Zins ein. B.________ erhob zunächst Rechtsvorschlag und - nachdem das Gesuch um provisorische Rechtsöffnung abgewiesen worden war - am 4. März 2019 negative Feststellungsklage beim Regionalgericht Plessur. Mit Entscheid vom 9. Mai 2019 wies das Regionalgericht die Klage zu grossen Teilen ab. Das Kantonsgericht von Graubünden hiess die von B.________ dagegen erhobene Beschwerde mit Urteil vom 3. September 2020 gut. Es qualifizierte das Versprechen von B.________ als Bürgschaft, die mangels Einhaltung der Formvorschriften (vgl. Art. 493 Abs. 2 OR) ungültig sei, und stellte fest, dass B.________ der A.________ GmbH den Betrag von Fr. 3'950.-- nebst Zins nicht schulde. Die A.________ GmbH hat dieses Urteil mit subsidiärer Verfassungsbeschwerde beim Bundesgericht angefochten und um Erteilung der aufschiebenden Wirkung ersucht. Mit Präsidialverfügung vom 13. Oktober 2020 wurde das Gesuch um Erteilung der aufschiebenden Wirkung mangels Begründung des Gesuchs und zufolge Aussichtslosigkeit der Beschwerde abgewiesen. Es wurden keine Vernehmlassungen eingeholt.