Citation: 6F_17/2017 E. 1.2

1.2. Die Gesuchstellerin macht geltend, das Bundesgericht habe in den Akten liegende erhebliche Tatsachen aus Versehen nicht berücksichtigt. Sie erblickt dies darin, dass das Gericht hinsichtlich des Vorwurfs der Freiheitsberaubung, eventuell Nötigung zu Unrecht auf ihre Beschwerde nicht eingetreten sei, weil sie nicht aufgezeigt habe, inwiefern ihr in diesem Zusammenhang ein Anspruch erwachsen sein könnte. Tatsächlich habe sie dargelegt, dass die Beschuldigten einen ungerechtfertigten Betrag in lokaler Währung von XAF 90'000.-- verlangt hätten, welchen sie beglichen habe, "um für ihre Tochter und sich die Freiheit zu erkaufen". Sie habe diese Straftat zudem vor Ort in Kamerun angezeigt. Der Gesuchstellerin kann nicht gefolgt werden. Wie aus der Erwägung 1.2, zweiter Absatz, des strittigen Entscheids (6B_194/2017 vom 25. August 2017) erhellt, hat das Bundesgericht die Ansprüche im Zusammenhang mit dem Vorwurf der Freiheitsberaubung, eventuell Nötigung insgesamt für nicht hinreichend begründet erachtet. Es hat erwogen, die Gesuchstellerin zeige nicht auf und es sei angesichts der geringen Schwere der Vorwürfe nicht ohne Weiteres ersichtlich, inwiefern ihr aus den beanzeigten Straftaten ein Anspruch auf Psychotherapiekosten und Genugtuung erwachsen sein könnte. Dies gelte ebenso für allfällige Ansprüche aufgrund der Drohung sowie der Freiheitsberaubung, eventuell Nötigung namentlich solche auf Genugtuung. Aus der Tatsache, dass sich das Bundesgericht in diesem Zusammenhang explizit nur zu den Genugtuungsansprüchen äusserte, kann nicht geschlossen werden, es hätte diesbezügliche Schadenersatzansprüche aus Versehen nicht berücksichtigt. Dass es dies tat, ergibt sich vielmehr sowohl aus der Formulierung "allfällige Ansprüche" aufgrund der Freiheitsberaubung, eventuell Nötigung als auch dem Wort "namentlich". Wie die Gesuchstellerin selber ausführt, hat das Bundesgericht sein Nichteintreten ferner damit begründet, dass der blosse Hinweis, eine Genugtuung geltend machen zu wollen, als Begründung nicht genüge. Dies gilt im vorstehend dargestellten Kontext auch für die Schadenersatzansprüche, welche sich die Gesuchstellerin im Übrigen weiterhin lediglich vorbehält, deren konkrete Geltendmachung gegenüber den Beanzeigten sie aber nicht behauptet. Ob die Auffassung des Bundesgerichts in der Sache zutrifft, mithin die Beschwerde ungenügend begründet wurde, ist hingegen im Revisionsverfahren nicht zu prüfen (oben E. 1.1).