Citation: 9C_267/2023 E. 4.1

4.1. Dagegen macht der Beschwerdeführer vor Bundesgericht (wie in allen kantonalen Verfahrensstadien) geltend, dass die von der Steuerverwaltung behauptete wesentliche Veränderung der Umstände nicht eingetreten sei, auch nicht mit/nach dem Tod des Darlehensschuldners. Nach dem Tod des Vaters sei das Darlehen nicht mehr einbringlich gewesen und seien damit Betriebsmittel definitiv weggefallen. Entsprechend hätten die Fr. 550'000.- (abzüglich des Postens "Kreditor B.________" im Betrag von Fr. 43'784.36) erfolgswirksam ausgebucht werden müssen. Diese Abschreibung des Darlehens sei geschäftsmässig begründet gewesen, da eine solche Abschreibung von Aktiven zu den abzugsfähigen Aufwendungen der selbständigen Erwerbstätigkeit gehöre. Durch die Anerkennung der Abschreibung resultiere in der Steuerperiode 2015 anstelle eines steuerbaren Einkommens von Fr. 159'585.- ein Verlust. Für die Steuerperioden 2016 und 2017 sei der so resultierende Verlustvortrag zu berücksichtigen.