Citation: 9C_191/2017 E. 8.2.3

8.2.3. Die Versicherte bezog lediglich während vier Monaten eine ganze Invalidenrente, nämlich vom 1. Mai bis 31. August 2010 (Invaliditätsgrad: 75 %). Ab 1. Juni 2010 war sie gemäss verbindlicher (E. 1) Sachverhaltsfeststellung des kantonalen Gerichts zu 50 % arbeitsfähig (Invaliditätsgrad: 50 %), was ab 1. September 2010 zu berücksichtigen ist (vorinstanzliche Erwägung 3.11 in fine). Die 50%ige Arbeitsfähigkeit hielt in der Folge - abgesehen von hier nicht interessierenden Unterbrüchen (Operationen 2009 und 2012, vgl. ABI-Gutachten, S. 18 f. Ziff. 4.2.3) - durchgehend bis April 2014 an (E. 5.1). Trotzdem hat die Beschwerdeführerin weder Anstrengungen unternommen, eine Teilzeitstelle zu finden, noch hat sie bei der IV-Stelle um Eingliederungsmassnahmen ersucht. Dass die Versicherte das Zumutbarkeitsprofil nicht gekannt hätte, bringt sie nicht vor (vgl. dazu Urteil 9C_128/2013 vom 4. November 2013 E. 4.2.2). Muss folglich mit der Vorinstanz (E. 8.1 in fine) davon ausgegangen werden, dass die langjährige Absenz vom Arbeitsmarkt nicht invaliditätsbedingt war, so besteht kein Anspruch auf Durchführung beruflicher Massnahmen vor der Rentenaufhebung (statt vieler: Urteil 8C_393/2016 vom 25. August 2016 E. 3.7). Zudem verfügt die Beschwerdeführerin über eine weitgehend (ab April 2014 zu 70 %) erhaltene Arbeitsfähigkeit. Diese kann sie nach wie vor in der angestammten Bürotätigkeit verwerten. All diese Gründe sprechen für eine zumutbare Selbsteingliederung. Bei dieser Ausgangslage kann dahingestellt bleiben, ob die Beschwerdeführerin subjektiv eingliederungsfähig ist. Das Vorgehen des kantonalen Gerichts ist bundesrechtskonform (E. 1). Die Beschwerde ist unbegründet.