Citation: 6A.6/2003 02.05.2003 E. 2

Nach dem Gesagten wäre ein Führerausweisentzug nur aufgrund von anderen besonderen Umständen gerechtfertigt. Da die Vorinstanz keine solchen Umstände festgestellt hat, erweist sich die Beschwerde als begründet. Hebt das Bundesgericht den angefochtenen Entscheid auf, so entscheidet es in der Sache selbst oder weist diese zur neuen Beurteilung an die Vorinstanz zurück (Art. 114 Abs. 2 OG). Die für den Entscheid wesentlichen Elemente liegen vor. Damit kann das Bundesgericht selbst den Entscheid treffen, dass gegen die Beschwerdeführerin eine Verwarnung auszusprechen ist.