Citation: 5A_393/2020 E. 4.1

4.1. Im kantonsgerichtlichen Verfahren machte die Beschwerdeführerin geltend, Dr. F.________ sei befangen, denn sie und D.________ prägten eine berufliche Vergangenheit. So hätten die beiden zusammen mit anderen Autoren einen Leitfaden zur Erstellung psychologisch-psychiatrischer Gutachten bei Fragen zum Kindeswohl publiziert. Die beiden würden sich sicherlich sehr gut kennen und eine gemeinsame berufliche Vergangenheit haben. Es bestehe deshalb eine ernsthafte Gefahr, dass die Thesen und Feststellungen von D.________ zu wenig hinterfragt und überprüft würden. Es sei auch nicht verwunderlich, wenn D.________ der KESB empfohlen habe, Dr. F.________ für die neue Begutachtung ins Boot zu holen. Sodann brachte die Beschwerdeführerin vor, D.________ und Dr. F.________ teilten nebst einer beruflichen Vergangenheit auch eine berufliche Zukunft. So würden sie zusammen den Kongress in Y.________ zum Thema "xxx" moderieren. Auch das lasse den Schluss zu, dass sie die gleichen Ansichten und Meinungen teilten (E. 4.3.3 des angefochtenen Entscheids).