Citation: 6B_1257/2018 E. 5

Aus diesen Ausführungen ergibt sich einzig die Selbstverständlichkeit, dass aus Ehrverletzungsdelikten prinzipiell Zivilforderungen abgeleitet werden können. Indessen lässt sich damit die Beschwerdelegitimation im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG nicht begründen. Der Beschwerdeführer zeigt nicht auf, welche Schadenersatzforderungen ihm aus Persönlichkeitsverletzung konkret zustehen könnten. Auch Genugtuungsansprüche bestehen nur, wenn es die Schwere der Verletzung rechtfertigt; der Eingriff muss aussergewöhnlich schwer sein und in seinen Auswirkungen das Mass einer Aufregung oder einer alltäglichen Sorge klar übersteigen (Urteile 6B_469/2018 vom 12. Juli 2018 E. 3.2; 6B_1014/2016 vom 24. März 2017 E. 1.2; je mit Hinweisen). Der Beschwerdeführer beanstandet die Aussage, es sei allgemein bekannt, dass er und seine Frau nie zuhause seien und ihren Aufsichtspflichten gegenüber ihren Kindern nicht nachkommen würden. Weshalb darin eine genugtuungsbegründende Persönlichkeitsverletzung erblickt werden muss, ist indes weder klar ersichtlich noch hinreichend dargetan. Entgegen den Vorbringen in der Beschwerde (S. 8) kann insbesondere nicht gesagt werden, dass eine derartige blosse Behauptung für sich alleine zu einer Kindesschutzmassnahme führen könnte. Der Beschwerdeführer ist folglich in der Sache nicht zur Beschwerde in Strafsachen legitimiert. Formelle Rügen zu deren Geltendmachung der Beschwerdeführer unbesehen seiner fehlenden Legitimation in der Sache berechtigt wäre (BGE 141 IV 1 E. 1.1), erhebt er nicht. Seine Vorbringen ("Willkürverbot nach Art. 9 BV sowie falsche Anwendung von Art. 310 StPO und Art. 14 StGB") zielen allesamt auf die Überprüfung der Sache selbst ab.