Citation: 9C_51/2023 E. 4.2.1

4.2.1. Der in Art. 5 Abs. 2 BV verankerte Grundsatz der Verhältnismässigkeit ist zwar kein verfassungsmässiges Recht, kann aber im Rahmen der Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten - als Bundesrecht im Sinn von Art. 95 lit. a BGG - angerufen werden. Richtet sich die Beschwerde gegen einen dem kantonalen Recht entspringenden Akt, prüft das Bundesgericht die Verhältnismässigkeit des angefochtenen Entscheids ausserhalb des Schutzbereichs von Grundrechten nur unter dem Blickwinkel des Willkürverbots (BGE 134 I 153 E. 4.2.1 in fine; Urteil 2C_148/2019 vom 27. Mai 2019 E. 3.2).