Citation: 5A_163/2024 E. 3

Das Obergericht hat im angefochtenen Entscheid ausgeführt, dass die KESB den gutachterlichen Empfehlungen gefolgt ist. Die Beschwerdeführerin habe den Kindern wiederholt deutlich signalisiert, dass sie die Abläufe und Entscheidungen im väterlichen Haushalt missbillige, und sie vermittle ihnen den Eindruck, sie würden unter der Obhut des Vaters schlecht behandelt und vernachlässigt. Sie dränge ihnen ihre subjektive, tendenziöse Sichtweise als Wahrheit auf. Ohne Begleitung der Besuche wären die Kinder durch die Abwertung zu stark belastet und einem unzumutbaren Loyalitätskonflikt ausgesetzt. Ferner sei zu erwarten, dass sie der Sichtweise der Mutter mit zunehmendem Alter widersprechen würden; die daraus resultierende dysfunktionale Dynamik zeige sich beim ältesten Sohn, indem die Mutter auf dessen Distanzierung sehr gekränkt bis trotzig reagiert und geäussert habe, dieser habe ihre mütterliche Zuwendung nicht mehr verdient. Sie reagiere auf Ansichten, die nicht mit ihren Auffassungen kongruent seien, rigide ablehnend und abwertend und stehe sich mit ihrer Persönlichkeitsproblematik selber im Weg. Ohne fachliche Begleitung der Kontakte werde es ihr nicht gelingen, diese in kindeswohldienlicher Weise wahrzunehmen. Was die Dauer der Kontakte anbelange, sei ebenfalls dem schlüssigen Gutachten zu folgen. Die Mutter habe über längere Zeit keinen Kontakt mit den Kindern gehabt und ein regelmässiger Kontakt sei erst wieder anzubahnen bzw. aufzubauen. Ferner könnte die in Aussicht gestellte Neuregelung ab Sommer 2024 für die Mutter auch Anreiz bieten, ihr Verhalten zu überdenken und positiv zum Wohl der Kinder zu ändern.