Citation: 8C_141/2020 E. 5.2.3

5.2.3. Demgegenüber stellte Dr. med. D.________ nicht auf den widersprüchlichen Bericht des Dr. med. G.________ vom 2. Februar 2017 ab. Vielmehr zeigte sie in der Aktenstellungnahme vom 7. Februar 2018 einlässlich und nachvollziehbar auf, dass die von Dr. med. F.________ am 6. Februar 2014 und von den Gutachtern der medizinischen Abklärungsstelle C.________ am 7. Juli 2017 erstellten Zumutbarkeitsprofile in Bezug auf die einzig unfallbedingte Problematik am linken Fuss bzw. Sprunggelenk übereinstimmten. Folglich schloss Dr. med. D.________ zu Recht, dass die damalige Einschätzung des Dr. med. F.________, wonach der Beschwerdeführer in einer leidensangepassten Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig sei, weiterhin Gültigkeit habe. Entgegen dem Beschwerdeführer ging Dr. med. D.________ auf die im Gutachten der medizinischen Abklärungsstelle C.________ vom 7. Juli 2017 angeführten Einschränkungen des erhöhten Pausenbedarfs und der reduzierten Arbeitsschnelligkeit ein. In der Aktenbeurteilung vom 7. Februar 2018 stellte sie nämlich fest, dass die in diesem Gutachten angegebene 40%ige Arbeitsunfähigkeit, die sich aus der reduzierten Belastbarkeit und Durchhaltefähigkeit mit vermehrten Pausen und reduzierter Arbeitsschnelligkeit ergebe, nicht allein auf der unfallbedingten Beeinträchtigung des linken oberen Sprunggelenks/Fusses, sondern auch auf der unfallfremden Knie- und Wirbelsäulenproblematik beruhe. Dieser Einschätzung der Dr. med. D.________ ist aufgrund der Ausführungen im Gutachten der medizinischen Abklärungsstelle C.________ vom 7. Juli 2017 beizupflichten. In diesem Lichte überzeugt es auch nicht, dass der orthopädische Gutachter der medizinischen Abklärungsstelle C.________, Dr. med. E.________, in der Gutachtens-Ergänzung vom 24. August 2017 ohne nähere plausible Begründung die Auffassung vertrat, die Einschränkung der Leistungsfähigkeit gründe massgeblich auf der posttraumatischen Arthrose des oberen Sprunggelenks mit sekundärer Talusnekrose.