Citation: 4A_44/2015 E. B

B.a. Am 5. Oktober 2010 reichte die A.________ AG beim Kantonsgericht Zug Klage ein und beantragte, die B.________ SA sei zur Zahlung von EUR 773'500.-- nebst Zins zu verurteilen. Die Klägerin machte geltend, die Parteien hätten bei Treffen am 22. und 23. Juni 2009 im Rahmen des FIFA Confederations Cup in Südafrika vereinbart, dass die Zusammenführung der Beklagten mit dem Management des COCAN 2010 eine provisionspflichtige Leistung im Sinne eines Vermittlungsgeschäfts für den Fall einer Beauftragung der Beklagten für den Africa Cup of Nations 2010 darstelle. Mit Entscheid vom 27. Juni 2013 hiess das Kantonsgericht die Klage gut und verpflichtete die Beklagte zur Zahlung von EUR 773'500.-- nebst Zins. B.b. Gegen diesen Entscheid erhob die Beklagte am 2. September 2013 Berufung an das Obergericht des Kantons Zug. Mit Verfügung vom 13. September 2013 erstreckte der Abteilungspräsident der Beklagten die Frist zur Leistung des Kostenvorschusses einmalig bis zum 7. Oktober 2013. Am 19. September 2013 nahm der Abteilungspräsident auf entsprechendes Begehren der Klägerin die am 5. September 2013 angesetzte 30-tägige Frist zur Einreichung der Berufungsantwort sowie einer allfälligen Anschlussberufung ab und teilte mit, diese Frist werde nach Eingang des Kostenvorschusses allenfalls neu angesetzt. Mit Eingabe vom 25. September 2013 beantragte die Beklagte, es sei festzustellen, dass die Verfügung vom 19. September 2013 nichtig und das Verfahren nicht sistiert worden sei, eventualiter sei die Verfügung umgehend aufzuheben und das Verfahren unverzüglich wieder aufzunehmen. Das Obergericht nahm die Eingabe der Beklagten als Wiedererwägungsgesuch entgegen und wies dieses mit Verfügung vom 30. September 2013 ab, soweit es darauf eintrat. Es setzte der Klägerin zur Einreichung der Berufungsantwort und einer allfälligen Anschlussberufung je nicht erstreckbare Fristen von 14 Tagen an. B.c. Gegen die Verfügung vom 30. September 2013 erhob die Beklagte Beschwerde in Zivilsachen beim Bundesgericht und beantragte, die Verfügung sei aufzuheben und das Obergericht sei anzuweisen, die (inzwischen eingegangene) Berufungsantwort vom 15. Oktober 2013 als verspätet aus dem Recht zu weisen. Mit Urteil 4A_542/2013 vom 13. Januar 2014 trat das Bundesgericht auf die Beschwerde nicht ein. B.d. Mit Urteil vom 2. Dezember 2014 hiess das Obergericht des Kantons Zug die Berufung gut und wies die Klage ab.