Citation: 1C_400/2022 E. 6.4.2

6.4.2. Zu dieser Rüge der Beschwerdeführenden führte die Vorinstanz in VB.2016.00676 E. 4.3 aus, dass das PBG/ZH eine quantitative Begrenzung für Ausnützungsübertragungen innerhalb der nämlichen Bauzone nicht kenne und sich auch aus § 238 Abs. 1 PBG eine solche Grenze nicht herleiten lasse. Solange das Baupolizeirecht keine Regelung zur maximal übertragbaren Fläche enthalte, finde diese ihre Grenze primär an der Einhaltung der übrigen Baupolizei- und Zonenvorschriften (s.a. FRITZSCHE/BÖSCH/WIPF/KUNZ, a.a.O., S. 931 f.). Um jedoch den Vorgaben von § 238 Abs. 1 PBG/ZH, wonach Bauten "im ganzen und in ihren einzelnen Teilen" so zu gestalten seien, dass sie sich befriedigend in ihre bauliche und landschaftliche Umgebung einordnen, gerecht zu werden, sei im Einzelfall zu prüfen, ob die Ausnützungsübertragung zu Baukörpern führe, welche den Rahmen der zonengemässen, durch Bauvorschriften und Parzellenanordnung geprägten Überbauungsstruktur sprengten und sich deshalb nicht mehr befriedigend in die bauliche Umgebung einordnen (FRITZSCHE/BÖSCH/WIPF/KUNZ, a.a.O., S. 822).