Citation: 8C_165/2015 E. 5

Fest steht und unbestritten ist, dass der Versicherte am Samstagabend, den 23. Juni 2012, unter seinem Twitter-Pseudonym "b.________" anlässlich einer Diskussion über extremen Islamismus im sozialen Netzwerk Twitter den Tweet absetzte: "Vielleicht brauchen wir wieder eine Kristallnacht...diesmal für Moscheen". Daraufhin publizierte eine Journalistin am Sonntagnachmittag, den 24. Juni 2012, im Tages-Anzeiger online einen Beitrag mit dem Titel "Tweet von Partei-Mitglied fordert 'Kristallnacht für Muslime'" samt vollständigem Vor- und Nachnamen und Bild des Beschwerdeführers. Tags darauf, am Montag, den 25. Juni 2012, kündigte die Arbeitgeberin das Arbeitsverhältnis und stellte den Versicherten per sofort von der Arbeitsleistung frei.