Citation: 4P.225/2002 03.02.2003 E. 3

Im kantonalen Verfahren stellte sich die Beschwerdeführerin auch auf den Standpunkt, dass es sich beim jährlich zu bezahlenden Betrag von Fr. 71'000.-- nur zum Teil um eine Mietzinsschuld gehandelt habe. Im Umfang von Fr. 25'000.-- sei eine Schuld aus einem Aktienkaufvertrag getilgt worden. 3.1 Zu diesem Argument hat das Kantonsgericht im angefochtenen Urteil ausgeführt, dass sich für die Glaubwürdigkeit der von der Beschwerdeführerin vertretenen Ansicht in den Akten keine Anhaltspunkte fänden. Im Gegenteil ergebe sich aus mehreren Dokumenten, dass die Rate von Fr. 25'000.-- aus dem Aktienkauf zusätzlich zur Jahresmiete von Fr. 71'000.-- habe bezahlt werden müssen. Die Beschwerdeführerin stellt sich demgegenüber auf den Standpunkt, dass sich aus dem Schreiben des Rechtsvertreters von C.________ an den Anwalt der Beschwerdeführerin und deren Tochter D.________ vom 7. Juni 1999 ergebe, dass im Betrag von Fr. 71'000.-- die Rate von Fr. 25'000.-- aus dem Aktienkauf enthalten sei. Dieses Schreiben sei ein klares Parteizugeständnis, weshalb die Nichtberücksichtigung offensichtlich unhaltbar und damit willkürlich sei. 3.2 Auf diese Rüge ist nicht einzutreten, weil sich die Beschwerdeführerin mit wesentlichen Argumenten des Kantonsgerichtes nicht auseinander setzt. So geht sie mit keinem Wort auf die vom Kantonsgericht vertretene Auffassung ein, dass ihre These schon aus zeitlichen Gründen ausgeschlossen sei, weil der Mietvertrag (vom 21. Dezember 1989) schon lange vor dem Aktienkauf (vom 17. Februar 1994) abgeschlossen und ein Mietzins von ursprünglich Fr. 60'000.-- vereinbart worden sei, so dass im zuletzt geschuldeten Betrag von Fr. 71'000.-- unmöglich eine Tilgung von anderen Ansprüchen in der Höhe von Fr. 25'000.-- enthalten sein könne. Ebenso wenig setzt sich die Beschwerdeführerin mit verschiedenen vom Kantonsgericht namhaft gemachten Schreiben auseinander, die ebenfalls gegen ihre These sprechen, dass im Betrag von Fr. 71'000.-- eine Abzahlungsrate von Fr. 25'000.-- aus dem Aktienkauf enthalten sein soll. Wenn es die Beschwerdeführerin unterlässt, sich mit der Begründung des angefochtenen Entscheides auseinander zu setzen, und sich statt dessen auf ein in ganz anderem Zusammenhang verfasstes Schreiben beruft, erschöpft sich ihre Beschwerde in appellatorischer Kritik, auf die nicht einzutreten ist (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG).