Citation: 4A_85/2017 E. 2.2.2

2.2.2. Darauf, dass Parteigutachten keine Beweisqualität zukommt, geht die Vorinstanz nicht ein. Sie hat aber nicht allein auf die als Parteibehauptung anzusehenden Ausführungen des beratenden Arztes E.________ abgestellt, sondern zudem die Berichte der behandelnden Ärzte, auf die sich der Beschwerdeführer stützt, und die Reisetätigkeit des Beschwerdeführers berücksichtigt. Es wäre an sich mit Art. 168 ZPO vereinbar, aufgrund der als Parteibehauptungen einzuschätzenden Stellungnahmen des beratenden Arztes zusammen mit durch Beweismittel nachgewiesenen Indizien den Beweis für die festgestellten Tatsachen als erbracht anzusehen (BGE 141 III 433 E. 2.6 S. 438). Insoweit könnte sich nur die Frage stellen, ob de Vorinstanz die Indizien korrekt gewürdigt hat, was eine Frage der Beweiswürdigung ist. Denkbar ist aber auch, dass die Vorinstanz nicht berücksichtigt hat, dass es sich bei Parteigutachten um blosse Parteibehauptungen handelt, und die Stellungnahmen entgegen der bundesgerichtlichen Rechtsprechung als gewöhnliche Beweismittel gewürdigt hat. Dafür spricht nicht nur die fehlende Bezugnahme auf die Unterscheidung zwischen Behauptungen und Beweismitteln, sondern auch die Tatsache, dass die Vorinstanz in ihrer Argumentation zum Teil ausschliesslich auf die Einschätzung von Dr. E.________ abstellt und beispielsweise allein gestützt auf ihn festhält, eine Klaustrophobie mit Krankheitswert würde gerade in einem Flugzeug sehr manifest werden.