Citation: 8C_947/2008 20.02.2009 E. 3

3.1 Das kantonale Gericht hat in Würdigung der gesamten Akten - insbesondere gestützt auf das interdisziplinäre Gutachten der MEDAS vom 5. September 2006 - für das Bundesgericht grundsätzlich verbindlich festgestellt, dass der Versicherte seit September 2006 aus medizinischer Sicht wieder uneingeschränkt in der Lage ist, seiner bisherigen Arbeit nachzugehen. Der Beschwerdeführer behauptet nicht länger, durch somatische Gründe in seiner Arbeitsfähigkeit eingeschränkt zu sein, rügt jedoch eine offensichtlich unrichtige Feststellung seines psychischen Gesundheitszustandes. 3.2 Der Versicherte bringt vor, auf das Gutachten der MEDAS könne aus psychischer Sicht nicht abgestellt werden, da die psychiatrische Gutachterin, Dr. med. T.________, keine ausgewiesene Spezialistin auf dem Gebiet der posttraumatischen Belastungsstörungen sei. Ob Letzteres zutrifft, kann offenbleiben, verfügte doch die Ärztin - wie die Vorinstanz für das Bundesgericht grundsätzlich verbindlich festgestellt hat und auch vom Beschwerdeführer nicht in Abrede gestellt wird - im Zeitpunkt der Begutachtung über einen Facharzttitel der FMH für Psychiatrie und Psychotherapie. Damit war sie hinlänglich ausgebildet, um psychiatrische Gutachten zu erstellen (vgl. Urteil 9C_270/2008 vom 12. August 2008 E. 3.3). Das kantonale Gericht hat dem MEDAS-Gutachten zu Recht vollen Beweiswert zuerkannt. 3.3 Der Beschwerdeführer macht weiter geltend, auch dem medizinischen Gutachten der Frau Dr. med. P.________ vom 30. April 2005 sei voller Beweiswert zuzuerkennen. Aus diesem folge, dass er aufgrund seiner posttraumatischen Belastungsstörung zu 100 % arbeitsunfähig sei; die dem widersprechenden vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen seien offensichtlich unrichtig. Dem kann nicht gefolgt werden. Zwar trifft es zu, dass Frau Dr. med. P.________ dem Versicherten eine volle Arbeitsunfähigkeit attestiert; allerdings begründet die Ärztin diese nicht mit der posttraumatischen Belastungsstörung. Vielmehr legt sie dar, die Leistungsfähigkeit sei nach der mehr als ein Jahr dauernden vollkommenen Inaktivität deutlich eingeschränkt. Die bisherige Hilfsarbeitertätigkeit sei für den Versicherten, der sich selber als Intellektuellen sehe, nur aufgrund einer speziellen Beziehung zum damaligen Chef befriedigend gewesen, für eine andere Hilfsarbeit werde der Beschwerdeführer nicht zu motivieren sein. In therapeutischer Hinsicht sei eine neue Tagesstruktur mit einer regelmässigen Beschäftigung zu empfehlen; am besten wäre es, der Versicherte könnte eine Berufsausbildung nachholen. Diese Schilderungen belegen, dass die Arbeitsfähigkeit aus invaliditätsfremden Gründen eingeschränkt ist. Das kantonale Gericht konnte somit willkürfrei annehmen, es habe nach September 2006 kein invalidisierender Gesundheitsschaden vorgelegen, da der Beschwerdeführer aus rein medizinischer Sicht vollzeitig arbeitsfähig wäre. Ob die Zusprache einer befristeten Rente für die Zeit vor der Begutachtung durch die MEDAS rechtens war, ist im vorliegenden Verfahren nicht zu überprüfen (Art. 107 Abs. 1 BGG). Die Beschwerde des Versicherten ist abzuweisen.