Citation: 2C_356/2021 E. 5.1

5.1. Er bringt vor, die Aufsichtskommission habe in ihrem Beschluss vom 11. Juni 2020 unter Hinweis auf einen "geheimen" Grundsatzentscheid argumentiert, zwischen Erben und Willensvollstrecker bestehe de facto ein Anwalt-Klienten-Verhältnis, welches auf den Vermächtnisnehmer ausgedehnt werden könne. Die Vorinstanz habe indessen nicht mehr mit einem solchen Anwalt-Klienten-Verhältnis argumentiert, sondern mit einer angeblich zivilrechtlich erlaubten, aber standesrechtlich verpönten Nötigung und folglich mit einem völlig neuen Lebensvorgang. Zu dieser neuen Begründung habe sich der Beschwerdeführer jedoch nicht äussern können. Zudem enthalte das angefochtene Urteil zahlreiche falsche Sachverhaltsfeststellungen, zu welchen er ebenfalls nicht habe Stellung beziehen können.