Citation: 1C_204/2019 E. 3.2

3.2. In der erwähnten Aktennotiz werden andere Massnahmen als eine Mauer für eine dauerhafte Stabilisierung des abschüssigen Wieslands, so eine Ableitung des Hangwassers, empfohlen. Es erweist sich deshalb nicht als offensichtlich unrichtig, wenn die Vorinstanz aus den bisher offenbar eingetretenen Hangrutschungen nicht auf eine technische Notwendigkeit der Steinmauer geschlossen hat. Der Beschwerdeführer zeigt vor Bundesgericht nicht auf, dass diese Mauer unabhängig von einem Weiterbestand des Weidstalls unentbehrlich sein soll. Im Übrigen ist der Sachverhalt auch im Hinblick auf die Mauer ausreichend erstellt. Die Beweisanträge des Beschwerdeführers sind nicht geeignet, die diesbezüglichen Feststellungen und Schlussfolgerungen der Vorinstanz zu entkräften. So kann ihr weder Willkür noch eine Gehörsverletzung vorgeworfen werden, wenn sie davon abgesehen hat, ein Gutachten zur technischen Notwendigkeit der Mauer einzuholen. Ebenso wenig ist ersichtlich, inwiefern der Sachverhalt in dieser Hinsicht ohne Befragung bzw. Beweisaussage des Beschwerdeführers unvollständig abgeklärt sein soll.