Citation: 8C_351/2021 E. A

Der 1953 geborene A.________ ist Inhaber einer gleichnamigen Autowerkstatt und bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert. Am 11. August 2015 rutschte er beim Herausheben eines Getriebes ab, sodass sein linker Arm mit der gesamten Last nach unten gerissen wurde. Die ärztliche Erstuntersuchung ergab Partialrupturen der Spinatus- und Supraspinatussehne. Nach zunächst konservativer Behandlung wurde A.________ Ende März 2016 in der Klinik B.________ an der betroffenen linken Schulter operiert. Im Oktober 2017 folgte eine zweite Operation. Die Suva erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung, Taggeld) und nahm medizinische sowie erwerbliche Abklärungen vor. Mit Verfügung vom 29. November 2019 sprach sie A.________ eine Integritätsentschädigung von 20 % zu, verneinte jedoch einen Rentenanspruch, da in einer den Unfallrestfolgen angepassten Tätigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt eine 100%ige Arbeitsfähigkeit bestehe. Demgegenüber könne beim 50 %-Pensum, das A.________ gegenwärtig im eigenen Betrieb ausübe, nicht von einer der Schadenminderungspflicht genügenden Eingliederung ausgegangen werden. Daran hielt die Suva mit Einspracheentscheid vom 28. April 2020 fest.