Citation: 9C_552/2020 E. 2.2

2.2. Die Beschwerdeführerin vertritt im Wesentlichen den Standpunkt, sie sei nach ständiger Rechtsprechung auch bei teilzeitlich erwerbstätigen Versicherten und der in der beruflichen Vorsorge diesbezüglich geltenden eigenständigen Bestimmung des Invaliditätsgrads an die von der Invalidenversicherung im Rahmen des Einkommensvergleichs festgesetzten Parameter - so auch die Vergleichseinkommen - gebunden. Da der Anspruch auf eine berufvorsorgerechtliche Invalidenrente in casu je nach Höhe des Invalidenverdienstes unterschiedlich ausfalle, beeinflussten die im Rahmen der invalidenversicherungsrechtlichen Rentenbemessung zugrunde gelegten Einkommen Ersteren in erheblichem Mass. Es bestehe daher, entgegen der Betrachtungsweise der Vorinstanz, ein schutzwürdiges Interesse an der Feststellung des zutreffenden Invalideneinkommens, zumal sich dadurch Streitfragen für den berufsvorsorgerechtlichen Prozess vermeiden liessen.