Citation: 8C_336/2021 E. 5.2.2

5.2.2. In der Beschwerde wird zudem gerügt, die mittelschwere depressive Störung gemäss SMAB-Gutachten habe sich mit Blick auf die Angaben des Dr. med. F.________ nun zu einer mittelschweren bis schweren depressiven Störung verschlechtert, weshalb klar ein Revisionsgrund vorliege. Auch die dreimonatige Massnahme bei der Stiftung C.________ habe bewiesen, dass die Beschwerdeführerin im ersten Arbeitsmarkt nicht mehr bestehen könne. Mit dieser Argumentation wird übersehen, dass Dr. med. F.________ in seinem Bericht vom 23. Juli 2019 ausdrücklich angibt, seine Patientin leide seit vielen Jahren unter einer chronifizierten mittelgradigen bis schweren depressiven Störung mit ausgeprägter Antriebsstörung und Fatigue. Er erörtert zwar, die depressive Symptomatik habe sich seit dem Verlust der Rente "hartnäckig gehalten bzw. eher verstärkt", beschreibt aber im Wesentlichen dasselbe Beschwerdebild, das auch der Einschätzung im SMAB-Teilgutachten Psychiatrie vom 10. April 2015 zugrunde liegt.