Citation: 1C_616/2014 E. 3.1

3.1. Betreffend die Frage der Notwendigkeit eines Detailnutzungsplans hat die Vorinstanz eingangs auf die massgeblichen kantonalen und kommunalen Rechtsgrundlagen hingewiesen. Gemäss Art. 11 des kantonalen Ausführungsgesetzes zum Bundesgesetz über die Raumplanung vom 23. Januar 1987 (kRPG/VS; SGS/VS 701.1) erstellen die Gemeinden für das gesamte Gemeindegebiet einen Zonennutzungsplan, der mindestens die Bauzonen (Art. 15 RPG), die Landwirtschaftszonen (Art. 16 RPG) und die Schutzzonen (Art. 17 RPG) festlegt (Abs. 1). Bei Bedarf, und soweit es das Bundesgesetz (Art. 18 RPG) zulässt, bestimmen die Gemeinden weitere Zonen insbesondere solche für Abbau und Deponien (vgl. Abs. 2). Nach Art. 12 Abs. 1 kRPG/VS können die Gemeinden bei Bedarf Sondernutzungspläne, namentlich Detailnutzungspläne und Quartierpläne, erstellen oder verlangen. Art. 26 Abs. 1 kRPG/VS hält fest, dass Zonen für Abbau und Deponien Gebiete umfassen, die für diese Nutzung geeignet und vorgesehen sind. Auf kommunaler Ebene bestimmt Art. 74 BZR/Visperterminen insbesondere, dass Abbaustellen und Deponien im Rahmen der Nutzungsplanung festgelegt werden und durch den Staatsrat zu homologieren sind (vgl. lit. a). In der Abbauzone Sefinot SNP wird die zukünftige Nutzung im Rahmen eines Sondernutzungsplans festgelegt (vgl. lit. b).