Citation: 8C_312/2023 E. 5.1.2

5.1.2. In Bezug auf den von der Beschwerdeführerin im vorinstanzlichen Beschwerdeverfahren eingereichten Austrittsbericht der Klinik E.________ vom 20. Juli 2022 hielt das kantonale Gericht fest, daraus könnten keine Anhaltspunkte für eine erhebliche Veränderung des Gesundheitszustandes nach der Begutachtung durch Prof. Dr. med. B.________ entnommen werden. Aus dem geäusserten Verdacht auf eine paranoide Schizophrenie (ICD-10 F20.0) könne die Beschwerdeführerin nichts zu ihren Gunsten ableiten, da ein entsprechendes Leiden mit einer blossen Verdachtsdiagnose nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt sei. Soweit die Fachärzte der Klinik E.________ wiederum eine PTBS diagnostiziert hätten, fehle es einerseits an einer nachvollziehbaren Herleitung hinsichtlich des auslösenden Traumas und dessen Schwere, andererseits könne in diesem Zusammenhang auf die überzeugenden Ausführungen von Prof. Dr. med. B.________ verwiesen werden. Insgesamt vermöge der Bericht der Klinik E.________, aus welchem im Übrigen auch keine Beurteilung der Arbeitsfähigkeit hervorgehe, das Gutachten nicht in Zweifel zu ziehen. Dies gelte umso mehr, als das Gutachten den Ärzten der Klinik E.________ wohl gar nicht bekannt gewesen sei und sie daher auch nicht aufgezeigt hätten, inwiefern es nicht beweiswertig sein solle.