Citation: 8C_313/2018 E. 4.1

4.1. Das kantonale Gericht erwog zunächst, die Ergebnisse der durch den Haftpflichtversicherer des Unfallverursachers veranlassten Observation seien in der unfallversicherungsrechtlichen Streitsache verwertbar. Es mass sodann dem psychiatrischen Teilgutachten des Prof. Dr. med. C.________, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie sowie Neurologie, vom 14. April 2014 Beweiskraft bei und stellte gestützt darauf fest, dass keine psychisch bedingte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit bestehe. Der Beurteilung des PD Dr. med. D.________ und der Dr. med. E.________, Spital F.________, im orthopädischen Teilgutachten vom 18. September 2013 folgte es hingegen nicht, da die Schlussfolgerung einer 50%igen Arbeitsfähigkeit nicht nachvollziehbar sei. So hätten die Gutachter auch die subjektiven Einschränkungen des Versicherten berücksichtigt, was vor dem Hintergrund der Observationsergebnisse problematisch sei. Mit diesen hätten sie sich im Übrigen nicht auseinandergesetzt. Desgleichen hätten sich die Experten nicht in erkennbarer Weise mit den abweichenden Arbeitsfähigkeitsschätzungen in den Vorakten befasst. Die Vorinstanz erachtete indessen das von der IV-Stelle veranlasste rheumatologische Teilgutachten des Dr. med. G.________, Facharzt FMH für Rheumatologie, vom 18. Januar 2010 mit Ergänzung vom 31. März 2010 als beweiskräftig. Dieser habe die Arbeitsunfähigkeit nachvollziehbar mit 20-30 % sowohl in Bezug auf die Tätigkeit als Taxifahrer als auch für andere leichte Tätigkeiten ohne besondere Belastung des Nackens und Schultergürtels eingeschätzt. Demnach sei seit der Begutachtung durch Dr. med. G.________ vom 23. Dezember 2009 von einer Arbeitsunfähigkeit von 25 % (Durchschnitt von 20-30 %) in der angestammten wie auch in einer adaptierten Tätigkeit auszugehen. Eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes bis zum Rentenbeginn am 1. Mai 2015 bzw. dem Einspracheentscheid vom 29. August 2017 sei nicht ausgewiesen. In Bezug auf die erwerblichen Auswirkungen führte das Versicherungsgericht schliesslich aus, zur Festlegung sowohl des Invaliden- als auch des Valideneinkommens sei auf dieselben Werte abzustellen, da dem Beschwerdeführer seine angestammte Tätigkeit weiterhin zumutbar sei. Daraus resultiere ein rentenbegründender Invaliditätsgrad von 25 %. Dieser sogenannte Prozentvergleich bilde die veränderte Erwerbssituation des Beschwerdeführers besser ab als der von der Suva in ihrer Beschwerdeantwort vorgenommene Einkommensvergleich.