Citation: 2C_413/2021 E. 2.3.3

2.3.3. Im Übrigen entspricht die kantonale Regelung, wonach dem Anzeiger keine Parteirechte zukommen (Art. 101 Abs. 2 VRPG/BE), der bundesgerichtlichen Rechtsprechung zur Aufsichtsbeschwerde (BGE 139 II 279 E. 2.3; 135 II 145 E. 6.1; 133 II 468 E. 2). Dass die Beschwerdeführerin durch das Aufsichtsverfahren besonders berührt bzw. stärker als die Allgemeinheit betroffen ist, genügt für sich allein nicht, um ihr eine Parteistellung zu verschaffen (vgl. BGE 139 II 279 E. 2.3). Wie die Vorinstanz zutreffend erwogen hat, stehen der Beschwerdeführerin zivil- und strafrechtliche Möglichkeiten offen, um gegen die von ihr behauptete Persönlichkeitsverletzung, Verleumdung etc. vorzugehen. Zudem kann sie bei Streitigkeiten mit den Schulbehörden oder anderen Verwaltungsbehörden im Einzelfall eine anfechtbare Verfügung verlangen. Sie kann folglich die von ihr gerügten Grundrechtsverletzungen - u.a. Verletzung der Menschenwürde, des Anspruchs der Kinder auf besonderen Schutz, des Schutzes vor Willkür und des Anspruchs, von den Behörden nach Treu- und Glauben behandelt zu werden, - auch ohne Aufsichtsverfahren einer (gerichtlichen) Klärung zuführen (vgl. auch BGE 132 II 250 E. 4.4). Dass die Beschwerdeführerin diese Verfahren als nicht zielführend betrachtet oder bereits erfolglos beschritten hat, ändert nichts daran.