Citation: 5A_461/2013 E. 2.1

2.1. Das Obergericht hat in tatsächlicher Hinsicht festgestellt, MLaw Z.________ habe am 27. März 2013 (per E-Mail) als Rechtsvertreterin des Beschwerdegegners 2 und damit für diesen ein Angebot von Fr. 57'000.-- eingereicht (Zahlung von Fr. 52'000.-- und Anrechnung des geleisteten Vorschusses von Fr. 5'000.--). Daran ändere nichts, dass gemäss der Zahlungsanweisung, die dieser E-Mail angehängt war, die Zahlung von Fr. 52'000.-- durch die Beschwerdegegnerin 1 erfolgt sei und MLaw Z.________ mit Schreiben vom 27. März 2013 an das Konkursamt auch über ihre Rechtsvertretung für die Beschwerdegegnerin 1 orientiert habe. Hätte die Beschwerdegegnerin 1 mit der Zahlung von Fr. 52'000.-- ein eigenes Angebot machen wollen, wäre dieses tiefer als das damalige Höchstgebot der Beschwerdeführerin von Fr. 55'000.-- gewesen, was keinen Sinn gemacht hätte. Denn nur der Beschwerdegegner 2 habe einen Kostenvorschuss von Fr. 5'000.-- geleistet, weshalb dieser nur seinem Angebot angerechnet werden könne. Das Obergericht folgerte, die Beschwerdegegnerin 1 habe die Zahlung von Fr. 52'000.-- als Vertreterin des Beschwerdegegners 2 getätigt und demnach handle es sich im Ergebnis um ein Angebot des Beschwerdegegners 2. Habe demnach die Beschwerdegegnerin 1 am Steigerungsverfahren gar nicht teilgenommen, sei sie zur Beschwerde nicht legitimiert und sei darauf nicht einzutreten.