Citation: 2C_86/2015 E. 2.2.2

2.2.2. Der Beschwerdeführer hat sich im Massnahmenvollzug wenig einsichtig gezeigt. Im psychiatrischen Gutachten, wird darauf hingewiesen, dass sich seine dissozialen Erlebens- und Verhaltensmuster womöglich eher verfestigt hätten; er scheine von einer wirklichen Verantwortungsübernahme weit entfernt; auch wenn er eine gewisse Einsicht mündlich zum Ausdruck gebracht habe, sei angesichts seines Verhaltens zu befürchten, dass seine Erklärungen eher ein sozial erwünschtes Verhalten ausdrückten als ein echtes Problembewusstsein. Die Annahme der Vorinstanz, dass der Beschwerdeführer sich im Rahmen des Massnahmenvollzugs "weitestgehend" als therapieresistent und nicht bzw. bloss schwer (re) sozialisierbar erwies und deshalb das Risiko neuer schwerwiegender Delikte bestehe, ist nicht zu beanstanden. Der Beschwerdeführer floh wiederholt aus dem Massnahmenvollzug und wurde erneut strafbar, was dagegen spricht, dass er tatsächlich eingesehen hat, dass er sein Verhalten ändern muss. Bei der Hinderung einer Amtshandlung versuchte er, sich mit seinen Mittätern in einem entwendeten Auto einer Polizeikontrolle zu entziehen; sie mussten in der Folge durch mehrere Schüsse auf die Räder gestoppt werden.