Citation: 6B_976/2013 E. 1.3

1.3. Nach der ersten Strafanzeige am 5. Januar 2009 betreffend die hier zu beurteilende Drohung reichte die Ehefrau des Beschwerdeführers (nachfolgend: Geschädigte) am 12. November 2009 bei der Staatsanwaltschaft des Kantons Aargau eine weitere Strafanzeige gegen den Beschwerdeführer unter anderem wegen Urkundenfälschung ein. Sie schilderte darin, dass sie vom Beschwerdeführer gestützt auf einen Eheschutzentscheid diverse Gegenstände, abgepackt in Plastiksäcken, ausgehändigt erhalten habe. Anlässlich der Übergabe in einer Tiefgarage habe ihr der Beschwerdeführer ein Übergabeprotokoll zur Unterschrift vorgehalten. Dieses habe sie mit folgendem Text ergänzt: "in Tüten abgefüllt und konnte nicht kontrolliert werden". Der Beschwerdeführer habe rund zwei Wochen später das besagte Schreiben, abgeändert in "in Tüten abgefüllt und ok", als Beilage einer Beschwerdeantwort dem Bezirksgericht Bremgarten eingereicht (act. 3/7). Das Untersuchungsverfahren gegen den Beschwerdeführer wurde eingestellt. Das Strafverfahren gegen die Ehefrau wegen falscher Anschuldigung endete mit einem Freispruch.