Citation: 5A_938/2023 E. 5.2.2

5.2.2. Abgesehen davon, dass der Beschwerdeführer seine Argumentation auf einen Sachverhalt abstellt, der im angefochtenen Entscheid keine Grundlage findet und daher vor Bundesgericht unberücksichtigt zu bleiben hat (oben E. 2.2), übersieht er, dass die Entschädigung für die Kindesvertretung anderen Regeln folgt. Im Interesse einer sachgerechten und wirksamen Vertretung des Kindeswohls ist nämlich der effektive Zeitaufwand Bemessungsgrundlage für die Entschädigung der Kindesvertretung, soweit er den Umständen angemessen erscheint (BGE 142 III 153 E. 2.5). In Bezug auf das Honorar des unentgeltlichen Rechtsbeistands sind Pauschalen hingegen zulässig, wobei der effektive Zeitaufwand lediglich im Rahmen eines allenfalls anwendbaren Tarifansatzes berücksichtigt wird (siehe E. 5.1.2). Aus der unterschiedlichen Handhabung der Entschädigung für den Kindesvertreter und den Beschwerdeführer kann Letzterer daher nichts zu seinen Gunsten ableiten, eine Verletzung von Art. 5 Abs. 3 BV ist auch in diesem Zusammenhang nicht dargetan.