Citation: 8C_325/2014 E. 4.2.2

4.2.2. Ob besonders dramatische Begleitumstände oder eine besondere Eindrücklichkeit des Unfalls vorliegen, beurteilt sich objektiv und nicht aufgrund des subjektiven Empfindens bzw. Angstgefühls der versicherten Person. Zu beachten ist, dass jedem mindestens mittelschweren Unfall eine gewisse Eindrücklichkeit eigen ist, welche somit noch nicht für eine Bejahung des Kriteriums ausreichen kann (SVR 2013 UV Nr. 3 E. 6.1 Ingress mit Hinweis). Entgegen der in der Beschwerde vertretenen Auffassung liegen keine organisch objektiv ausgewiesenen Beschwerden vor, welche das Kriterium als verzichtbar erscheinen liessen. Der Versicherten kann auch nicht gefolgt werden, soweit sie zumindest sinngemäss argumentiert, das Kriterium komme ohnehin nur bei psychischen Fehlentwicklungen nach Unfall, nicht aber im Rahmen der Schleudertrauma-Praxis zur Anwendung (statt vieler: BGE 134 V 109 E. 10.1 S. 130). Der vorliegende Unfall war sodann weder eindrücklicher noch von dramatischeren Begleitumständen geprägt als die in den erwähnten Urteilen 8C_744/2009, U 369/05, 8C_53/2011, U 264/97 und U 63/07 beurteilten Skiunfälle, bei welchen das Kriterium jeweils verneint worden ist. Dass die Vorinstanz hier gleich entschieden hat, ist daher nicht zu beanstanden. Daran ändert auch der Hinweis der Versicherten auf den Unfall eines Skirennfahrers nichts. Auf den im Weiteren diskutierten Umstand, wie viel die Versicherte vom Unfallgeschehen wahrgenommen hat, braucht nicht eingegangen zu werden, da das Kriterium unabhängig davon zu verneinen ist.