Citation: 1B_352/2014 E. 3.3

3.3. Massgeblich ist hier einzig der auf die Ausstandsfrage bezogene Sachverhalt, was der Beschwerdeführer an sich nicht verkennt. Da er allerdings den Ausstandsgrund der Befangenheit im Wesentlichen aus angeblichen Verfahrensfehlern des verfahrensleitenden Staatsanwaltes ableitet, greift er verschiedentlich zur Begründung der offensichtlich unrichtigen Sachverhaltsfeststellung auf die Umstände des bisherigen Verfahrensverlaufs zurück. Dabei ist zu berücksichtigen, dass er allfällige prozessuale Mängel im Strafverfahren selbst geltend machen kann. Für die Ausstandsfrage sind solche, wie dargelegt, nur dann bedeutsam, wenn sie besonders krass sind und wiederholt auftreten und sich einseitig auswirken. Der Beschwerdeführer macht im Wesentlichen geltend, die Vorinstanz habe die von ihm behaupteten Verfahrensmängel gar nicht wirklich abgeklärt, sondern sich darauf beschränkt, diese als zu wenig schwerwiegend zu bewerten. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers ist es allerdings nicht unzulässig, von der Abklärung behaupteter prozessualer Fehler abzusehen, wenn unter der hypothetischen Annahme, dass die Vorwürfe zutreffend seien, davon ausgegangen werden kann, sie reichten nicht aus, um den Anschein der Befangenheit und damit einen Ausstandsgrund zu begründen. Die folgenden Erwägungen zu den gerügten Sachverhaltsfeststellungen stehen mithin unter der Prämisse, dass sie in diesem Sinne überhaupt wesentlich sind.