Citation: 5P.337/2001 20.12.2001 E. B

B.-Am 4. Mai 2001 ersuchten die Ehegatten X.________ und Y.________ die Gemeinde A._________, ihnen die Erstellung einer Zufahrt zu ihren Grundstücken zu bewilligen. Insbesondere war auf dem Grundstück Nr. ... eine Verbreiterung des Fahrweges, ein Ausweichplatz, eine Stützmauer und eine Lichtsignalanlage geplant. Gegen dieses Bauvorhaben erhob die Stockwerkeigentümergemeinschaft Z.________ Einsprache beim Kreispräsident A.________. Dieser verbot den Ehegatten X.________ und Y.________ mit Verfügung vom 20. Juni 2001 amtlich und unter Hinweis auf die Strafandrohung des Art. 292 StGB, den Ausstellplatz samt Stützmauer an der vorgesehenen Stelle zu realisieren. Die weiteren Begehren der Einsprecher wurden abgewiesen mit der Begründung, die Lichtsignalanlage stelle eine sinnvolle bauliche Erweiterung dar und sei unter dem Gesichtspunkt der schonenden Ausübung der Dienstbarkeit eine angemessene Lösung für die aktuelle Verkehrssituation auf der Zufahrtstrasse. Die von der Stockwerkeigentümergemeinschaft Z.________ dagegen erhobene Beschwerde wurde vom Kantonsgerichtspräsidium von Graubünden mit Urteil vom 14. August 2001 abgewiesen.