Citation: 9C_470/2015 E. 4.1

4.1. Die Rüge, die Vorinstanz habe es unterlassen, die Überwindbarkeit des psychischen Leiden zu prüfen, geht fehl. Der hier relevante Gesundheitsschaden, eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode mit somatischem Syndrom (F33.11), ist kein psychosomatisches Leiden, welches von der inzwischen aufgegebenen Überwindbarkeitsvermutung (BGE 131 V 49 E. 1.2 S. 50) erfasst wurde (Urteil 8C_251/2013 vom 14. Februar 2014 E. 4.2.3, in: SVR 2014 IV Nr. 12 S. 47). Folglich ist auch der damit zusammenhängende Einwand unbehelflich, die vorhandenen Akten liessen eine Prüfung der Überwindbarkeit nicht zu, weshalb weitere medizinische Abklärungen durchzuführen seien.