Citation: 5A_894/2013 E. B

Mit Gesuch um Erlass vorsorglicher bzw. superprovisorischer Massnahmen vom 10. Dezember 2012 verlangte X.________ beim Bezirksgericht F.________ die Anweisung des Grundbuchkreises G.________, auf der betreffenden Parzelle gemäss Art. 960 Abs. 1 Ziff. 3 i.V.m. Art. 460 Abs. 2 ZGB zu seinen Gunsten die Nacherbschaft einzutragen, sowie die Anordnung, bezüglich der betreffenden Parzelle ein Inventar gemäss Art. 490 Abs. 1 i.V.m. Art. 553 ZGB aufzunehmen. Mit superprovisorischer Verfügung vom 12. Dezember 2012 ordnete das Bezirksgericht die Vormerkung der Nacherbschaft an. Mit Entscheid vom 25. Februar 2013 wies das Bezirksgericht das Gesuch um Vormerkung der Nacherbschaft ab und setzte X.________ eine Frist von 30 Tagen zur definitiven Klärung der materiell-rechtlichen Fragen der Gültigkeit der Aufhebungsvereinbarung und der Nacherbeneinsetzung, wobei die Vormerkung bei unbenutztem Fristablauf dahinfalle. Dagegen erhoben beide Parteien Berufung. Während B.________ die Anweisung zur Löschung der Vormerkung verlangte, begehrte X.________ die Anweisung des Grundbuchamtes zur Vormerkung der Nacherbschaft und die Anordnung der Inventaraufnahme. Mit Urteil vom 22. Oktober 2013 ordnete das Kantonsgericht Graubünden in Gutheissung der Berufung von B.________ die Löschung der Verfügungsbeschränkung an, während es die Berufung von X.________ abwies.