Citation: P 80/01 07.02.2003 E. 2

2.1 Die Vorinstanz hat die rechtlichen Grundlagen des strittigen Anspruchs auf Ergänzungsleistungen (Art. 2 Abs. 1 ELG in der hier anwendbaren, bis zum 31. Dezember 2002 [In-Kraft-Treten des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG, am 1. Januar 2003; vgl. BGE 127 V 467 Erw. 1, 121 V 366 Erw. 1b] gültig gewesenen Fassung und Art. 2b ELG), insbesondere die Regeln betreffend anerkannte Ausgaben (Art. 3b ELG) und anrechenbare Einnahmen (Art. 3c ELG), einschliesslich die Anrechenbarkeit von Einkünften und Vermögenswerten, auf die verzichtet worden ist (Art. 3c Abs. 1 lit. g ELG; BGE 121 V 205 f. Erw. 4 mit Hinweisen; SVR 2003 EL Nr. 1 S. 1 Erw. 1a; AHI 2001 S. 133 Erw. 1b), zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen. 2.2 Zu ergänzen ist, dass der Bundesrat gestützt auf Art. 3a Abs. 7 lit. b ELG in Art. 17 ELV nähere Bestimmungen zur Vermögensbewertung erlassen hat. Nach Abs. 5 in der ab 1. Januar 1999 gültigen Fassung der Bestimmung (Verordnungsänderung vom 16. September 1998; AS 1998 2582) ist bei der entgeltlichen oder unentgeltlichen Veräusserung eines Grundstücks für die Prüfung, ob ein Vermögensverzicht im Sinne von Art. 3c Abs. 1 lit. g ELG vorliegt, der Verkehrswert massgebend, wobei auf die Verhältnisse, wie sie im Zeitpunkt der Entäusserung bestanden haben, abzustellen ist (vgl. BGE 120 V 184 Erw. 4b). Der Verkehrswert gelangt nicht zur Anwendung, wenn von Gesetzes wegen ein Rechtsanspruch auf den Erwerb zu einem tieferen Wert besteht. Gemäss dem mit der Verordnungsänderung vom 16. September 1998 eingefügten Abs. 6 der Bestimmung können die Kantone anstelle des Verkehrswertes einheitlich den für die interkantonale Steuerausscheidung massgebenden Repartitionswert anwenden (SVR 2003 EL Nr 1 S. 2 Erw. 1b; Urteile S. vom 20. September 2002 [P 23/02] Erw. 1.2, S. vom 8. Februar 2001 [P 50/00] Erw. 2a), R. und E. vom 16. Februar 2001 [P 80/99] Erw. 2b). Analog zur Bewertung einer entäusserten Liegenschaft nach dem Verkehrswert ist bei der Bewertung des Wohnrechts (Gegenleistung) vom Marktmietwert - und nicht vom (steuerlichen) Eigenmiet-wert - auszugehen (BGE 122 V 398 Erw. 3a; SVR 2003 EL Nr. 1, S. 1 f. Erw. 1b). Zu berücksichtigen ist ferner Art. 17a ELV, wonach der anzurechnende Be-trag von Vermögenswerten, auf die verzichtet worden ist (Art. 3c Abs. 1 Bst. g ELG), auf den 1. Januar des Jahres, das auf den Verzicht folgt, unverändert zu übertragen, dann aber jeweils um Fr. 10'000.- jährlich zu vermindern ist.