Citation: 6B_1327/2018 E. 5.1

5.1. Der Beschwerdeführer wendet sich im Weiteren gegen den Schuldspruch wegen ungetreuer Geschäftsbesorgung. Er rügt zunächst auch in diesem Zusammenhang eine Verletzung des Anklagegrundsatzes. Die Anklageschrift äussere sich nicht dazu, worin der Vermögensschaden liege, sondern erwähne lediglich den späteren Konkurs der S.________ GmbH. Eine Pflichtverletzung als Geschäftsführer, welche in kausaler Weise zu einem Vermögensschaden geführt hätte, werfe sie ihm nicht vor. Darüber hinaus sei die Vorinstanz in Willkür verfallen. Nach dem klaren Wortlaut des Kaufvertrages vom 2. November 2012 habe sich der Strafkläger durch den Erwerb von neun Stammanteilen zum Preis von CHF 100'000.-- in die Gesellschaft eingekauft. Dieser Kaufpreis habe vollumfänglich privaten Kapitalgewinn dargestellt, über den er (sc. der Beschwerdeführer) frei habe verfügen dürfen. Soweit der Verkaufserlös für die Stammanteile auf das Geschäftskonto der Gesellschaft einbezahlt worden sei, handle es sich um eine Privateinlage seinerseits. Der vorübergehende Rückzug des Stammkapitals im Frühjahr 2012 sei zudem nicht kausal für die Konkurseröffnung gewesen, da er nachfolgend mehrfach Privateinlagen in die Gesellschaft von weit über CHF 20'000.-- eingebracht habe, so dass der Rückzug mehr als neutralisiert worden sei (Beschwerde S. 39 ff.). In Bezug auf die angebliche Verletzung des Konkurrenzverbots macht der Beschwerdeführer geltend, eine faktische Konkurrenzsituation zwischen den beiden Gesellschaften S.________ GmbH und der F.________ GmbH habe gar nie bestanden, zumal die eine Gesellschaft mit Erwachsenenmode und die andere mit Kinderkleidern gehandelt habe. Die F.________ GmbH habe zudem gar nie eine aktive Geschäftstätigkeit ausgewiesen, so dass ein schädigendes Verhalten nicht möglich gewesen sei (Beschwerde S. 42 f.).