Citation: 6B_1372/2021 E. 2.2.6

2.2.6. Die Vorinstanz erklärt, dass die Landesverweisung nicht zwingend zu einer familiären Trennung führt. Denn die Kernfamilie könne den Beschwerdeführer in das Heimatland begleiten. Die Ehefrau stamme aus dem gleichen Dorf wie er und habe dort Verwandte. Sie habe in Nigeria ein Wirtschaftsstudium absolviert. Daran anknüpfend und in Kombination mit ihren beruflichen Erfahrungen aus der Schweizer Gastronomie könne sie auch in Nigeria zum Familienunterhalt beitragen. Die beiden Kinder seien nigerianische Staatsangehörige. Sie seien in der Schweiz zur Welt gekommen, sprächen neben Deutsch aber auch Englisch, eine der Amtssprachen Nigerias. Eine Rückkehr der gesamten Familie nach Nigeria sei somit zumutbar.