Citation: 5A_423/2019 E. 3

Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Beschwerdebegründung in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt. Die beschwerdeführende Partei hat in gezielter Auseinandersetzung mit den für das Ergebnis des angefochtenen Entscheides massgeblichen Erwägungen plausibel aufzuzeigen, welche Rechte bzw. Rechtsnormen die Vorinstanz verletzt haben soll (BGE 140 III 86 E. 2 S. 88 f.; 140 III 115 E. 2 S. 116). Der Beschwerdeführer setzt sich in seiner Eingabe vom 22. Mai 2019 nicht mit dem angefochtenen Beschluss auseinander. Er geht nicht darauf ein, dass ihm das Obergericht hinsichtlich der Pfändung mangelnde Begründung und unzulässige neue Anträge vorgeworfen hatte. Stattdessen äussert er sich vor allem zu seinem Antrag um Bestellung eines Anwalts, den er damit begründet, nicht so gut Deutsch zu können und rechtliche Sachen nicht gut zu kennen. Soweit dies als Kritik am obergerichtlichen Beschluss aufzufassen sein sollte, setzt er sich nicht damit auseinander, dass das Obergericht seine Beschwerde als aussichtslos erachtet hat. Soweit sich seine Ausführungen auf das bundesgerichtliche Verfahren beziehen, so ist keine komplette Unfähigkeit zur Prozessführung ersichtlich, wie sie nach der Ausnahmebestimmung von Art. 41 BGG gegeben sein müsste, damit ihm von Amtes wegen ein Anwalt zu bestellen wäre.