Citation: 2C_484/2007 03.10.2007 E. 2

2.1 Um die Durchführung eines Wegweisungsverfahrens sicherzustellen, kann die zuständige kantonale Behörde einen Ausländer, der keine Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilligung besitzt, während der Vorbereitung des Entscheids über seine Aufenthaltsberechtigung unter anderem dann für höchstens sechs Monate in Haft nehmen, wenn er sich rechtswidrig in der Schweiz aufhält, ein Asylgesuch einreicht und damit offensichtlich bezweckt, den drohenden Vollzug einer Weg- oder Ausweisung zu vermeiden (Art. 13a lit. f ANAG [SR 42.20]). 2.2 Nach den für das Bundesgericht verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz (vgl. Art. 105 Abs. 1 bzw. Art. 105 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 97 Abs. 1 BGG) hat der Beschwerdeführer nach eigenen Angaben Palästina vor sieben Jahren verlassen und darauf sechs Jahre in der Türkei als Kellner gearbeitet. Vor vier Monaten hat er sich illegal nach Italien begeben. Da er in Mailand keine Arbeit fand, hat er beschlossen, mit einem gefälschten Ausweis nach Deutschland zu reisen. Es sei ihm geraten worden, nach Deutschland oder in die Schweiz zu gehen, weil dort die Chancen, Arbeit zu finden, grösser seien als in Italien. Der Beschwerdeführer kam somit nicht in die Schweiz in der Absicht, hier um Asyl oder Schutz nachzusuchen. Erst als er nach seiner Festnahme und strafrechtlichen Verurteilung der Fremdenpolizei überführt worden war, hat er ein Asylgesuch eingereicht, das offensichtlich nur dazu dient, die drohende Wegweisung zu verzögern oder zu verhindern. Damit ist der Haftgrund von Art.13a lit. f ANAG gegeben. Aufgrund seines bisherigen Verhaltens kann im Übrigen nicht davon ausgegangen werden, dass er bereit wäre, sich im Fall seiner Freilassung für die Durchführung eines Wegweisungsverfahrens zur Verfügung zu halten. Unter den vorliegenden Umständen kann damit gerechnet werden, dass das Asylverfahren in absehbarer Zeit abgeschlossen wird. Die für die Dauer von drei Monaten genehmigte Vorbereitungshaft erweist sich insofern auch als verhältnismässig. Der Beschwerdeführer bringt nichts vor, was die Vorbereitungshaft als bundesrechtswidrig erscheinen lassen könnte. Für alles Weitere wird auf die Ausführungen im angefochtenen Urteil verwiesen (Art. 109 Abs. 3 BGG) 2.3 Soweit der Beschwerdeführer in seiner Eingabe an das Bundesgericht um Asylgewährung ersucht, kann darauf nicht eingetreten werden, da das Asylgesuch nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens ist.