Citation: 4A_194/2024 E. 6

Nach dem Gesagten obsiegt die Beschwerdeführerin hinsichtlich der Abweisung der Klage im Umfang der zu Unrecht zugesprochenen Entschädigung für Überstunden von Fr. 12'450.--. Sie unterliegt dagegen hinsichtlich des angefochtenen Entgelts für nicht bezogene Ferien im Umfang von Fr. 4'006.80. Bei diesem Ergebnis rechtfertigt es sich, die Kosten zu einem Viertel der Beschwerdeführerin und zu drei Vierteln dem Beschwerdegegner aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Nach Verrechnung der gegenseitig geschuldeten Parteientschädigungen resultiert für die Beschwerdeführerin eine Parteientschädigung von Fr. 1'250.-- zulasten des Beschwerdegegners. Die Parteientschädigung wird nach dem praxisgemässen Tarif des Bundesgerichts pauschal festgesetzt und nicht nach der eingereichten Honorarnote der Beschwerdeführerin. Die Sache ist zur Neuregelung der Kosten- und Entschädigungsfolgen des kantonalen Verfahrens an die Vorinstanz zurückzuweisen (Art. 67 und 68 Abs. 5 BGG).