Citation: I 561/01 06.08.2002 E. 2.1

Während die IV-Stelle die Auffassung vertrat, bis Februar 1998 sei von einem noch nicht chronifizierten, sondern verbesserungsfähigen Gesundheitszustand auszugehen gewesen, weshalb der Rentenanspruch nicht vor diesem Datum habe entstehen können, hält die Beschwerdeführerin dafür, infolge ihres Gesundheitsschadens sei sie ab 1. Dezember 1993 (die Synkope trat nach dem abgeschlossenen Arbeitstag des 30. Novembers 1993 ein) aus medizinischen Gründen ununterbrochen zu 100% arbeitsunfähig geblieben. Die Vorinstanz schloss sich den Ausführungen der Verwaltung mit der Begründung an, ein psychischer Gesundheitsschaden vermöge "nur dann eine Invalidität zu begründen, wenn die psychische Beeinträchtigung der Gesundheit nicht mehr therapierbar und somit chronifiziert und fixiert" sei.