Citation: 5A_5/2022 E. 2

Der vorliegend angefochtene Entscheid betrifft indes eine ärztliche fürsorgerische Unterbringung, welche längstens für 6 Wochen möglich ist (Art. 429 Abs. 1 BGG). Diese Frist war bei Einreichung der Beschwerde bereits abgelaufen. Gemäss den Sachverhaltsfeststellungen im angefochtenen Entscheid besteht die fürsorgerische Unterbringung denn auch nicht mehr. Vielmehr befindet sich der Beschwerdeführer (bzw. befand er sich zur Zeit der obergerichtlichen Abklärungen am 17. Dezember 2021) einzig noch deshalb in der Klinik, weil eine Anschlusslösung gesucht werden musste und der Beschwerdeführer nicht wusste, wo er übernachten könnte. Ergänzend hielt das Obergericht fest, dass der bezirksgerichtliche Entscheid im Übrigen nicht zu beanstanden wäre.