Citation: 1P.817/2006 01.06.2007 E. 2.2

2.2. Das Kreisgericht erachtete es als erwiesen, dass der Beschwerdeführer von September 1991 bis November 2002 rund Fr. 51 Mio. von seiner Arbeitgeberin, der Bank, durch Täuschung von Vorgesetzten und Mitarbeitern ertrogen habe. Das Geld soll er teils selber verbraucht (Fr. 1,4 Mio.), teils dem Fussballklub (Fr. 11,2 Mio.) sowie verschiedenen Unternehmen (Fr. 38,2 Mio.) zugewendet haben. Zunächst habe er mit den deliktischen Handlungen zusätzliche Mittel beschafft, welche er hauptsächlich in Nachtklubs ausgegeben habe. Später habe er auch Dritten Gelder zukommen lassen (z.B. Fussballklub A.________, B.________ und dessen Firmengruppe). Mit diesen Geldüberweisungen habe er gleichzeitig die früheren Delikte vertuscht. In über 70 Fällen habe er Geldbeträge in bar bezogen und dabei jeweils die Unterschriften von erfundenen Kontoinhabern gefälscht. Zudem habe er ein Zahlungsversprechen der Bank C.________, die Bilanz einer Kundin sowie die Unterschrift eines Kunden gefälscht. Nach Ansicht des Kantonsgerichts sind einzelne Handlungen in der Zwischenzeit verjährt. Es sprach den Beschwerdeführer daher vom Vorwurf der mehrfachen Urkundenfälschung und des gewerbsmässigen Betrugs (Deliktssumme ca. Fr. 67'000.--) für den Tatzeitraum vor dem 15. November 2002 frei. Diese Freisprüche hätten aber bloss marginale Auswirkungen; die vom Kreisgericht ausgesprochene Zuchthausstrafe von fünf Jahren sei daher als angemessen zu bestätigen. Die Verurteilung des Beschwerdeführers stützt sich auf sein Geständnis, auf Zeugenaussagen, Bank- und Buchhaltungsunterlagen und - eingeschränkt auf die Frage der Zurechnungsfähigkeit und der Strafzumessung - auf das psychiatrische Gutachten.