Citation: 2C_334/2017 E. 1.3

1.3. Die Rechtsbegehren sind unter Berücksichtigung der Beschwerdebegründung nach dem Vertrauensprinzip auszulegen (BGE 136 V 131 E. 1.2 S. 136). Die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist ein reformatorisches Rechtsmittel, weshalb das Bundesgericht nach Möglichkeit in der Sache selbst entscheidet (vgl. Art. 107 Abs. 2 BGG). Der als Eventualbegehren formulierte Antrag auf Aufhebung des angefochtenen Entscheids und Belassen der Niederlassungsbewilligung ist ein reformatorischer Antrag, weil durch die Aufhebung dieser belastenden Verfügung der vom Beschwerdeführer angestrebte Rechtszustand direkt eintreten würde. Er ist somit als Hauptbegehren entgegenzunehmen, in dessen Rahmen auch die formellen Rügen zu behandeln sind; deren allfällige Begründetheit würde zur Aufhebung des angefochtenen Entscheids und zur Rückweisung der Sache an die Vorinstanz führen (BGE 142 I 188 E. 3 S. 190; 138 I 232 E. 5.1 S. 237). Sofern sich die Rüge der unhaltbaren Sachverhaltsfeststellung als begründet erweist, wäre das angefochtene Urteil allenfalls aufzuheben und gestützt auf Art. 107 Abs. 2 BGG zur weiteren Abklärung und neuem Entscheid an die Vorinstanz zurückzuweisen.