Citation: 9C_554/2015 E. A

Der 1966 geborene A.________, gelernter Metallbau-Schlosser, arbeitete zuletzt vom 21. Mai 2003 bis 30. Juni 2005 als Servicemonteur Kundendienst bei der B.________ AG. Im April 2005 meldete er sich unter Hinweis auf Rückenbeschwerden (akut seit September 2000) bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug (berufliche Massnahmen) an. Die IV-Stelle des Kantons Solothurn veranlasste unter anderem eine berufliche Abklärung (11. Juli bis 5./7. August 2005 durch die BEFAS, Berufliche Abklärungsstelle, Spital C.________) und holte bei der Medizinischen Klinik, Spital D.________, ein Gutachten ein (erstattet am 10. April 2006). Sie erteilte Kostengutsprache für den Vorkurs zur Umschulung zum Technischen Kaufmann an der Schule E.________ vom 21. August 2006 bis 6. Juli 2007 (Mitteilung vom 28. Juni 2006). Im Juli 2007 erwarb A.________ das Bürofachdiplom des Verbands Schweizerischer Handelsschulen (VSH). Vom 1. Dezember 2007 bis 31. März 2008 war er im Rahmen einer befristeten Anstellung als Mitarbeiter in der Abteilung Materialausleihe beim Erziehungsdepartement des Kantons Basel-Stadt, Ressort Sport, und anschliessend über das Regionale Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) in der F.________ tätig. In der Folge schloss die IV-Stelle die Stellenvermittlung ab (Abschlussbericht vom 19. Juni 2008). Nach Durchführung des Vorbescheidverfahrens verneinte sie einen Anspruch auf weitere berufliche Eingliederungsmassnahmen und auf eine Invalidenrente (ermittelter Invaliditätsgrad: 1 %; Verfügung vom 1. Oktober 2008). Diese Verfügung erwuchs unangefochten in Rechtskraft. Aufgrund psychischer Beschwerden liess sich A.________ ab Anfang Oktober 2008 ambulant behandeln, bevor er ab 10. November 2008 die Klinik G.________ besuchte. Am 31. Januar 2009 stellten er und die Psychiatrischen Dienste ein Gesuch um wiedererwägungsweise Aufhebung der Verfügung vom 1. Oktober 2008; zur Begründung führten sie im Wesentlichen an, die Verfügung sei insofern offensichtlich unrichtig, als er die Handelsschule lediglich mit dem Bürofachdiplom VSH abgeschlossen habe und nicht zum Technischen Kaufmann umgeschult worden sei; er benötige weiterhin berufliche Massnahmen. Die IV-Stelle nahm das Wiedererwägungsgesuch als Neuanmeldung entgegen, trat darauf ein und übernahm die Kosten für ein Belastbarkeitstraining im Bürobereich in der F.________ vom 2. April bis 3. Juli 2009 (Mitteilung vom 6. April 2009), welches indessen abgebrochen werden musste. Sie sprach dem Versicherten ein Belastbarkeitstraining vom 21. Juni bis 19. September 2010 und vom 20. September bis 24. Dezember 2010 sowie eine Beschäftigungsmassnahme (zur Zeitüberbrückung) vom 20. Dezember 2010 bis längstens 18. Februar 2011 in der H.________ GmbH zu (Verfügung und Mitteilungen vom 14. Juni, 22. September und 21. Dezember 2010); die Beschäftigungsmassnahme wurde mit Wirkung auf den 7. Januar 2011 beendet. Die IV-Stelle schloss die berufliche Eingliederung ab, wobei sie den Versicherten für nicht eingliederbar erklärte (Abschlussbericht vom 6. Januar 2011). Nach Rücksprache mit dem Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD; Stellungnahme vom 23. November 2011) veranlasste die IV-Stelle eine versicherungspsychiatrische Begutachtung durch Dr. med. I.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH (Gutachten vom 26. März 2012). Mit Vorbescheid vom 25. Juni 2012 stellte die IV-Stelle die Verneinung des Anspruchs auf weitere berufliche Massnahmen und auf eine Rente in Aussicht. Auf die Einwände des Versicherten hin ersuchte sie Dr. med. I.________ um eine Stellungnahme (erstattet am 16. Januar 2013). Nach erneuter Rücksprache mit dem RAD (Stellungnahme vom 6. Februar 2013) erliess die IV-Stelle am 19. Februar 2013 die rentenablehnende Verfügung (ermittelter Invaliditätsgrad: 26 %); gleichzeitig wies sie den Versicherten darauf hin, dass sie ihm bei der Suche nach einer geeigneten Arbeitsstelle behilflich sein könne.