Citation: 9C_810/2015 E. 4.1

4.1. Nach den Feststellungen der Vorinstanz, die auf der Würdigung der Gutachten der MEDAS Zentralschweiz (vom 5. April 2007) und des BEGAZ (vom 28. November 2013) beruhen, lag beim Versicherten zum Zeitpunkt der Rentenzusprechung ein pathogenetisch-ätiologisch unklares syndromales Beschwerdebild ohne nachweisbare organische Grundlage vor. Damals habe keine vom syndromalen Zustand unabhängige organische oder psychische Gesundheitsschädigung vorgelegen, welche selbstständig zur Begründung des Rentenanspruchs hätte beitragen können. Inwiefern diese auf zahlreichen fachärztlichen Stellungnahmen basierende Beweiswürdigung der Vorinstanz offensichtlich unrichtig und damit willkürlich sein soll (E. 1 hievor), vermag der Beschwerdeführer nicht zu begründen. Seine eigene Würdigung der medizinischen Akten an die Stelle der Einschätzung des kantonalen Gerichts zu setzen, genügt jedenfalls nicht. Ebenso wenig ausreichend ist es, die Schwerpunkte aus den umfangreichen medizinischen Expertisen und sonstigen Unterlagen anders als die Vorinstanz auszuwählen, um dadurch eine in Tat und Wahrheit fehlende organische Grundlage für das psychosomatische Beschwerdebild zu schaffen. Dass durchaus vereinzelt auch Hinweise auf ein ursprünglich somatisch begründbares Leiden deuten, stellt auch die Vorinstanz nicht in Abrede, weshalb sie festgehalten hat, die Invalidenrente sei im Wesentlichen aufgrund eines unklaren syndromalen Beschwerdebildes zugesprochen worden. Dies schliesst nicht aus, dass peripher auch organische Befunde erhoben wurden.