Citation: 8C_682/2015 E. A

Der 1967 geborene A.________ war seit März 2012 als Eisenbieger bei der B.________ AG angestellt und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen die Folgen von Unfällen obligatorisch versichert. Am 8. Oktober 2012 blieb er beim Abräumen der Rollbahn mit dem linken Fuss im Netz hängen und stürzte nach hinten (Schadenmeldung UVG vom 18. Oktober 2012). Dr. med. C.________ bescheinigte eine vollständige Arbeitsunfähigkeit vom 10. bis 13. Oktober 2012 (Schreiben vom 10. Oktober 2012). Der Versicherte nahm die Arbeit am 15. Oktober 2012 wieder auf. Im November 2013 meldete die Lebenspartnerin des Versicherten der SUVA, die Schadenmeldung UVG sei falsch ausgefüllt worden; er habe sich beim Unfall vom 8. Oktober 2012 auch am Rücken und am Bein verletzt; er habe immer noch sich verschlimmernde Rückenschmerzen (Telefonnotizen der SUVA vom 6. und 14. November 2013). Laut Bericht des SUVA-Aussendienstes vom 2. Dezember 2013 legte der Versicherte dar, er sei von einem an einem Kran aufgehängten, pendelnden Netz aus Armierungseisen an der linken Hüfte getroffen worden und habe sofort einen brennenden und stechenden Schmerz im Bereich des unteren Rückens sowie im linken Fuss verspürt. Die SUVA holte verschiedene Arztberichte ein, die sie med. pract. D.________, Fachärztin für Chirurgie FMH, Kreisärztin, unterbreitete. Gemäss ihrer ärztlichen Beurteilung vom 17. Januar 2014 waren die im Vordergrund stehenden lumbalen Schmerzen nicht auf den Unfall vom 8. Oktober 2012 zurückzuführen, zumal keine medizinischen Dokumente vorlagen, wonach sich der Versicherte unmittelbar im Anschluss an den Unfall über Schmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule beklagte. In Bestätigung der Verfügung vom 14. Februar 2014 stellte die SUVA auf Einsprache hin fest, dass ein Kausalzusammenhang zwischen den Rückenbeschwerden und dem Unfallereignis nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen war (Einspracheentscheid vom 2. Juni 2014).