Citation: 2C_269/2023 E. 5.2

5.2. Der Beschwerdeführer hat sich zwar seit der Entlassung aus dem Strafvollzug im Oktober 2020 nichts mehr zu Schulden kommen lassen - was nota bene von der Vorinstanz anerkannt wird (vgl. E. 3.2) -, doch ist seinem deliktischen Vorleben mit Blick auf die wiederholte Delinquenz über einen Zeitraum von ca. 15 Jahren ein erhebliches Gewicht zuzumessen. Im Verhältnis dazu erscheint die deliktsfreie Zeit von (im Zeitpunkt des vorinstanzlichen Urteils) rund zweieinhalb Jahren zu kurz, um von einer nachhaltigen Bewährung auszugehen. Hinzu kommt, dass er während dieser Zeit unter dem Druck des hängigen ausländerrechtlichen Widerrufs- und Wegweisungsverfahrens stand. Seinem Wohlverhalten kommt unter diesen Umständen praxisgemäss nur untergeordnete Bedeutung zu (Urteile 2C_159/2023 vom 6. Februar 2024 E. 5.3 mit Hinweisen; 2C_4/2022 vom 11. August 2022 E. 6.3; 2C_658/2021 vom 3. März 2022 E. 4.2.5).