Citation: 2E_1/2019 E. 4.3

4.3. Aus diesen Darlegungen ergibt sich, dass die geltend gemachte Forderung einem Beitrag entspricht, den die angeschlossenen Leistungsbezüger bei einem neuen oder erweiterten Leistungsbezug zu leisten haben. Er ist vergleichbar den Anschlussbeiträgen, wie sie bei anderen Erschliessungsanlagen (Wasser, Abwasser) üblich sind und bei Erstellung oder Erweiterung einer Anlage nach Massgabe der erforderlichen Kapazität berechnet werden (vorne E. 3.7.1). Zwar ist der Beitrag in dem Sinne nicht unbedingt einmalig, als - immer nach der Darstellung der CKW - auch bei einer Erhöhung der Leistung ein Betrag geschuldet ist; insoweit ist er vom Verhalten des Endbezügers abhängig. Auch in dieser Beziehung gleicht er aber den herkömmlichen Anschlussbeiträgen bei Erschliessungsanlagen. Er wird entgegen der Auffassung der A.________ AG nicht für den effektiven Bezug bzw. Mehrverbrauch von elektrischer Energie, d.h. elektrischer Arbeit (kWh), sondern für die installierte bzw. beanspruchte Leistung (kVA) erhoben und ist als Netzkostenbeitrag im Sinne der zitierten VSE-Richtlinien (vorne E. 3.7.1) zu qualifizieren.