Citation: 9C_116/2019 E. 4.2.6

4.2.6. Im Rahmen der Konsistenzprüfung stellte die Vorinstanz nicht offensichtlich unrichtig und damit verbindlich fest, dass der Beschwerdeführer gemäss dem von ihm gegenüber med. pract. E.________ geschilderten, im angefochtenen Entscheid wiedergegebenen Tagesablauf über ein gewisses Aktivitätsniveau verfügt. Daran vermag nichts zu ändern, dass er sich, wie er einwendet, ausserhalb der Familie deutlich zurückgezogen und seine Hobbys aufgegeben habe. Dass er in diesem Zusammenhang hervorhebt, der Gutachter habe zu Recht "alle Kardinalsymptome einer depressiven Störung" als gegeben erachtet, ist unbehelflich (vgl. dazu E. 4.2.1), weil es unter dem Aspekt der Konsistenz nicht darum geht, die gestellte Diagnose (an welcher im Übrigen keine Zweifel bestehen) zu prüfen, sondern Gesichtspunkte des Verhaltens zu beurteilen sind (vgl. dazu BGE 141 V 281 E. 4.4.1 S. 303 f.). Sodann ist es nicht willkürlich, dass im angefochtenen Entscheid auch ein behandlungsanamnestisch ausgewiesener Leidensdruck verneint wurde unter Hinweis auf die vom Versicherten im Rahmen der Begutachtung durch med. pract. E.________ gemachten Äusserungen, wonach er eine ambulante Psychotherapie ablehne und auch eine stationäre Behandlung für ihn nicht in Frage komme. Ebenso hat die Vorinstanz bundesrechtskonform erkannt, dass die erst im laufenden Versicherungsverfahren aufgenommene stationäre Therapie (ab 6. Juli 2017; Bericht der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich vom 28. Juli 2017) nicht geeignet ist, einen tatsächlichen Leidensdruck zu erstellen (vgl. dazu auch BGE 141 V 281 E. 4.4.2; SVR 2016 IV Nr. 56 S. 185, 9C_296/2016 E. 4.1.2).