Citation: 5P.102/2003 06.06.2003 E. 7

Der Beschwerdeführer beantragt die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege. Dieses Gesuch wird insoweit gegenstandslos, als ihm keine Gerichtsgebühr auferlegt wird. Was die ihm zu Lasten der Beschwerdegegnerin zugesprochene Parteientschädigung anbelangt, ist deren Einbringlichkeit ungewiss. Insoweit kann indes dem Gesuch nicht entsprochen werden: Zum einen gilt es zu berücksichtigen, dass das Existenzminimum des Beschwerdeführers nunmehr infolge des anerkannten Mietzinses Fr. 3'486.-- (Fr. 3'096.-- + Fr. 390.--; Urteil S. 15 kk) beträgt. Wird ferner in Betracht gezogen, dass ihm zusätzlich zu seinem Lohn von Fr. 9'360.-- 1/3 des Überschusses von Fr. 885.-- (Fr. 9'900.-- - Fr. 9'015.--) mithin Fr. 295.-- zusteht, beläuft sich sein Einkommen auf Fr. 9'655.--. Nach Abzug seines Existenzminimums von Fr. 3'486.-- und des gesamten Anspruchs der Beschwerdegegnerin von Fr. 5'579.-- (Fr. 5'529.-- [errechneter Gesamtunterhaltsanspruch Beschwerdegegnerin] + Fr. 590.-- [2/3 Überschuss von Fr. 885.-- ] - Fr. 540.-- [Eigeneinkommen der Beschwerdegegnerin], verbleiben ihm Fr. 590.--, womit er in der Lage ist, für die eigenen Parteikosten des Beschwerdeverfahrens innert einigen Monaten aufzukommen, falls die unterliegende Beschwerdegegnerin nicht in der Lage sein sollte, ihm die Parteientschädigung zu entrichten. Damit gilt der Beschwerdeführer nicht als bedürftig im Sinne von Art. 152 Abs. 1 OG.