Citation: 5D_182/2017 E. 3.3

3.3. Schliesslich sieht der Beschwerdeführer sein rechtliches Gehör dadurch verletzt, dass die Vorinstanz eine durch die Erstinstanz begangene Gehörsverletzung nicht geheilt habe. Die Erstinstanz ging in ihrem Entscheid auf die Eingabe des Beschwerdeführers vom 7. Oktober 2016 in der Sache nicht ein, nachdem sie sie in der Prozessgeschichte noch erwähnt hatte. Die Vorinstanz erwog, soweit mit der Nichtbeachtung der Eingabe der Anspruch des Beschwerdeführers auf rechtliches Gehör verletzt worden sei, könne der Mangel im kantonalen Beschwerdeverfahren geheilt werden. Jedoch führe auch die rechtliche Beurteilung der in der Eingabe vom 7. Oktober 2016 vorgebrachten tatsächlichen Behauptungen zu keiner vom vorinstanzlichen Ergebnis abweichenden Beurteilung der Klage. Der Beschwerdeführer bringt vor, hätte die Vorinstanz die Eingabe tatsächlich berücksichtigt, so hätte sie die Beschwerde gutheissen müssen. Hier missversteht er den Vorgang der Heilung einer Gehörsverletzung. Letztere bedeutet nicht, dass materiell zugunsten jener Partei entschieden werden muss, deren Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt wurde. Sie soll vielmehr formell in die Situation zurückversetzt werden, in der sie sich befände, wenn ihr Anspruch gewahrt worden wäre. Mit anderen Worten soll ihr die rechtliche Beurteilung mit freier Kognition ihrer zuvor unbeachtet gebliebenen Vorbringen ermöglicht werden (BGE 142 II 218 E. 2.8.1 S. 226 mit Hinweisen). Dem ist die Vorinstanz gerecht geworden, indem sie auf die in der Eingabe vom 7. Oktober 2016 geltend gemachten Tatsachen einging und diese einer rechtlichen Würdigung unterzog. Auch hier erweist sich die Rüge des Beschwerdeführers als unbegründet.