Citation: 8C_376/2009 23.10.2009 E. 3

Streitig ist, ob das kantonale Gericht dem Versicherten zu Recht mit angefochtenem Entscheid für die Dauer vom 1. Mai 2005 bis vorläufig 30. November 2007 eine ganze Invalidenrente zugesprochen hat. 3.1 Gemäss vorinstanzlicher Sachverhaltsfeststellung war der Beschwerdegegner in seiner angestammten Tätigkeit als Staplerfahrer vom 6. Mai bis 1. August 2004 zu 100%, vom 2. August 2004 bis 3. April 2005 zu 50% und ab 4. April 2005 bis auf weiteres zu 100% arbeitsunfähig. Dies wird vom Beschwerde führenden BSV nicht bestritten. Das kantonale Gericht schloss gestützt auf den Verlauf der Arbeitsunfähigkeit, dass die einjährige Wartezeit von Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG in der hier anwendbaren (vgl. BGE 132 V 215 E. 3.1.1 S. 220), bis Ende 2007 gültig gewesenen Fassung (nachfolgende Gesetzesangaben beziehen sich ohne abweichende Hinweise stets auf diese Fassung) anfangs Mai 2005 abgelaufen war. Weiter hielt es fest, zwar sei dem Versicherten ab Begutachtung durch Dr. med. N.________ am 1. Dezember 2006 klar gewesen, dass er bei einer 50%-igen Arbeitsfähigkeit in Bezug auf die angestammte Tätigkeit im Rahmen seiner Schadenminderungspflicht wieder eine entsprechende Teilzeitstelle hätte suchen und annehmen müssen, doch sei er von der IV-Stelle erst mit Verfügung vom 29. August 2007 dazu abgemahnt worden. Auf Grund der vollen Arbeitsunfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit habe er folglich mit Blick auf Art. 88bis IVV ab Mai 2005 vorläufig bis Ende November 2007 Anspruch auf eine ganze Invalidenrente. 3.2 Hiegegen rügt das BSV, die mit angefochtenem Entscheid verfügte Zusprechung der strittigen Invalidenrente für die Dauer vom 1. Mai 2005 bis vorläufig 30. November 2007 verletze Bundesrecht und stehe im Widerspruch zur eigenen Feststellung der Vorinstanz, wonach der Sachverhalt in Bezug auf die trotz Gesundheitsstörungen zumutbarerweise verbleibende Restarbeitsfähigkeit ungenügend abgeklärt sei.