Citation: 2P.211/2003 13.08.2003 E. 3

Streitgegenstand vor Verwaltungsgericht bildete einzig die kommunale Gebühr für die Wandergewerbebewilligung (vgl. § 13 Abs. 2 des Zürcher Gesetzes vom 18. Februar 1979 über die Märkte und Wandergewerbe), welche gemäss dem einschlägigen Gebührentarif offenbar einen Viertel der kantonalen Gebühr beträgt. Gemäss der bis Ende 2002 geltenden und für das vorliegende Verfahren noch Anwendung findenden Verordnung vom 21. Oktober 1981 zum Märkte und Wandergewerbegesetz ist die Höhe der kantonalen Gebühr abhängig vom "Verkaufswert" der angebotenen Waren: Für Warenlager mit einem Wert zwischen 0,8 und 1,5 Mio. Franken ist eine Gebühr von Fr. 600.-- pro Tag geschuldet (§ 4 Ziff. 6 lit. e), womit die kommunale Gebühr für die entsprechenden Waren Fr. 150.-- pro Tag (bzw. Fr. 450.-- für 3 Tage) ausmacht. In seiner Eingabe wendet sich der Beschwerdeführer einzig gegen die Sachverhaltsfeststellung im Zusammenhang mit dem Wert der Waren, welche an der Messe zum Verkauf angeboten wurden. Mithin kann hier nur eine Verletzung des Willkürverbots (Art. 9 BV) in Frage stehen. Ein Verstoss gegen dieses verfassungsmässige Recht liegt vor, wenn eine Behörde ihrem Entscheid Tatsachenfeststellungen zugrunde legt, die mit den Akten in klarem Widerspruch stehen, oder wenn die Beweiswürdigung offensichtlich unhaltbar ist, mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht, auf einem offensichtlichen Versehen beruht oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft (vgl. BGE 118 Ia 28 E. 1b S. 30, mit Hinweisen). Sachverhaltsfeststellung bzw. Beweiswürdigung sind nicht schon dann willkürlich, wenn der Sachrichter Tatsachen annimmt oder Schlüsse zieht, die nicht mit der Darstellung des Beschwerdeführers übereinstimmen (vgl. BGE 116 Ia 85 E. 2b S. 88).