Citation: 8C_791/2023 E. 5.2.1

5.2.1. Gestützt auf die Kurzbeurteilung des Psychiaters Dr. med. P.________, vom 14. Juli 2022, welcher von einer in Schüben verlaufenden paranoiden Schizophrenie ausging, liess die Beschwerdegegnerin schon im Einspracheverfahren beantragen, eventualiter sei eine umfassende psychiatrische Begutachtung zu veranlassen. Der Kurzbericht des die Helvetia beratenden Psychiaters Dr. med. O.________ habe wesentliche Fakten unberücksichtigt gelassen und sein Bericht sei weder schlüssig noch vollständig. Nach Austritt aus der Klinik H.________ sei der psychische Zustand instabil gewesen und habe sich bis zum Arztbesuch vom 26. Februar 2021 erneut deutlich verschlechtert. Diese Einwände gegen die Beweiskraft der Aktenbeurteilung des Dr. med. O.________ unterstützte Prof. Dr. med. N.________. Die ausführlich, nachvollziehbar und widerspruchsfrei begründeten Einschätzungen gemäss psychiatrischem Gutachten blieben aus medizinischer Sicht unwidersprochen, zumal die Beschwerdeführerin im Rahmen des vorinstanzlichen Schriftenwechsels ihre mit Duplik vom 27. April 2023 gegen das psychiatrische Gutachten erhobene Kritik nicht auf eine fachärztlich begründete Beurteilung abzustützen vermochte.