Citation: 9C_653/2007 13.11.2007 E. 2

2.1 Die Vorinstanz hat in pflichtgemässer Würdigung der gesamten Aktenlage - namentlich gestützt auf das Gutachten der Medizinischen Abklärungsstelle (MEDAS), vom 20. Mai 2005, worin mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine Zervikalgie linksbetont mit intermittierender Zervikobrachialgie links sowie rezidivierende Lumbalgien diagnostiziert wurden - mit einlässlicher und nachvollziehbarer Begründung erkannt, dass der Versicherte in einer adaptierten Tätigkeit (kein Tragen schwerer Lasten, kein Vibrationsstress, keine monotonen Arbeiten mit anhaltender Extension in der Halswirbelsäule oder mit lang dauernder starker Kopfprotraktion ohne Bewegungswechsel) voll arbeitsfähig ist. 2.2 Gegen diese Betrachtungsweise wendet sich der Beschwerdeführer, wobei er insbesondere auf die psychiatrischen (Kurz-)Berichte des Dr. med. P.________, vom 26. Januar und 28. Juni 2005 abstellt, der eine anhaltende mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.2), eine Anpassungsstörung (ICD-10 F43.2) sowie eine nichtorganische Insomnie (ICD-10 F50.0) feststellte und vor diesem Hintergrund eine vollständige Leistungsunfähigkeit annahm. Mit Blick auf die Diagnose der Insomnie hielt der Psychiater Dr. med. F.________ in seinem für die MEDAS angefertigten Teilgutachten vom 18. März 2005 fest, Dr. med. P.________ stütze sich lediglich auf die subjektiv geklagten Schlafprobleme des Versicherten, was nicht genüge. Vielmehr sei hierzu eine Abklärung im Schlaflabor erforderlich. Der Versicherte macht geltend, weil eine solche Abklärung nicht erfolgt sei, sei der ermittelte Sachverhalt unvollständig, weshalb entsprechende Weiterungen zu veranlassen seien. Ferner weist er darauf hin, Dr. med. M.________, Facharzt für Neurologie, habe in seinem - im Rahmen des MEDAS-Gutachtens verfassten - Bericht vom 16. März 2005 die Diagnose einer somatoformen Schmerzstörung gestellt, die schliesslich aber nicht in die Gesamtbeurteilung des MEDAS-Gutachtens eingeflossen sei. 2.3 Die sich im Wesentlichen gegen die vorinstanzliche Arbeits(un)fähigkeitsbemessung richtenden und somit Tatsächliches beschlagenden Vorbringen in der Beschwerde vermögen an der Betrachtungsweise des kantonalen Gerichts indessen nichts zu ändern. So erübrigt sich eine Abklärung in einem Schlaflabor bereits deshalb, weil dieses bloss das Vorliegen einer Insomnie bestätigen könnte, die für sich alleine noch keine invalidisierende Arbeitsunfähigkeit zur Folge hätte (vgl. Urteil I 602/06 vom 31. Mai 2007, E. 4). Zudem betrachtete der behandelnde Psychiater Dr. med. P.________ die Insomnie im Rahmen der Depression, die aufgrund des Gutachtens der MEDAS nicht als invalidisierend anzusehen ist. Schliesslich vermöchte im Lichte der Rechtsprechung hinsichtlich der grundsätzlich fehlenden invalidisierenden Wirkung aetiologisch-pathogenetisch unerklärlicher syndromaler Leidenszustände (BGE 132 V 65, 131 V 49, 130 V 352 und 396) auch die Diagnose einer somatoformen Schmerzstörung keine Beeinträchtigung des Leistungsvermögens des Versicherten zu rechtfertigen, zumal, wie bereits die Ausführungen des kantonalen Gerichts hinreichend belegen, die Morbiditätskriterien nicht erfüllt sind.