Citation: 7B.7/2001 30.01.2001 E. 2

2.- Den für die erkennende Kammer verbindlichen tatsächlichen Feststellungen des Kantonsgerichtsausschusses ist zu entnehmen, dass mit Ausnahme des Schmucks im Schätzungswert von etwas über 300'000 Franken die arrestierten bzw. gepfändeten Vermögenswerte verwertet worden sind. Soweit das Herausgabebegehren der Beschwerdeführerin mehr erfasst als den erwähnten Schmuck, ist eine Anweisung an das Konkursamt Oberengadin im Sinne von Art. 21 SchKG von vornherein nicht mehr möglich und auf die Beschwerde daher schon aus diesem Grund nicht einzutreten. Sollte die Verwertung der arrestierten bzw. gepfändeten Vermögenswerte - von der die Beschwerdeführerin übrigens nicht behauptet, keine Kenntnis erhalten zu haben (vgl. dazu Art. 120 SchKG) - wegen der vorgebrachten Nichteinhaltung der Frist zur Einreichung des Fortsetzungsbegehrens in der Arrestprosequierungsbetreibung (Art. 279 Abs. 3 SchKG) gesetzwidrig gewesen sein, wäre der Beschwerdeführerin unter Umständen ein Anspruch aus ungerechtfertigter Bereicherung (Art. 62 ff. OR) erwachsen. Ein solcher wäre klageweise - gegen die Konkursmasse - geltend zu machen.