Citation: 1B_359/2020 E. 2.2.2

2.2.2. Der Beschwerdeführer macht geltend, ihm sei am 23. Januar 2013 Asyl gewährt worden. Er habe dann auf den Flüchtlingsstatus verzichtet, um seine kranke Mutter in der Türkei zu besuchen. Dort drohe ihm aber die Verhaftung, weshalb eine Flucht dahin ausgeschlossen sei. Nicht möglich wäre zudem der Vollzug einer allfälligen Landesverweisung, da ein solcher gegen das Prinzip des non refoulement verstossen würde. In Zypern drohe ihm ebenfalls eine Verhaftung und Auslieferung an die Türkei. Seit April 2018 sei er zudem Geschäftsführer der G.________ GmbH in Zürich, welche 2019 einen Umsatz von Fr. 440'000.- und einen Bruttoertrag von Fr. 80'000.- erwirtschaftet habe. Er habe die Firma auch aus dem Gefängnis heraus geführt. Sie betreibe eine Schneiderei und seit dem 1. Februar 2020 auch ein Coiffeurgeschäft in Zürich, in das er viel Geld investiert habe. Das hätte er sicher nicht getan, wenn eine Flucht ins Ausland beabsichtigen würde. Insgesamt seien daher die Voraussetzungen für die Annahme von Fluchtgefahr nicht erfüllt.