Citation: 4A_87/2014 E. 2.4.4

2.4.4. Es kann somit offenbleiben, ob die von der Beschwerdeführerin behauptete Vereinbarung des Erfüllungsorts V.________ überhaupt zulässig gewesen wäre. Dies wäre angesichts der vorinstanzlichen Feststellung, wonach der Beschwerdegegner seine Dienstleistungen überwiegend in U.________ (Kanton Bern) und in Bern erbracht habe (dazu sogleich E. 3), zu prüfen gewesen. Denn Erfüllungsortsvereinbarungen sind nur gerichtsstandsrelevant, wenn sie einen Bezug zur Vertragswirklichkeit haben, d.h. die Leistung auch tatsächlich an dem vereinbarten Ort stattfindet (BGE 140 III 170 E. 2.2.2 S. 172).