Citation: 1C_608/2017 E. 3.4

3.4. Die vorinstanzlichen Ausführungen verletzen kein Bundesrecht. Gestützt auf den willkürfrei erstellten Sachverhalt hat die Vorinstanz zu Recht geschlossen, die Signalisation sei hinreichend und genüge den gesetzlichen Anforderungen. Art. 24 Abs. 4 SSV (vgl. E. 3.2.3 hiervor) wird entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers nicht verletzt. Daran ändert - wie von der Vorinstanz zutreffend ausgeführt - nichts, dass die Verkehrsregelung namentlich mit einer Wiederholung des Signals "Kreisverkehrsplatz" (2.41.1) oder einem zusätzlichen Signal "Fahrtrichtung rechts" (2.32; vgl. Art. 24 Abs. 1 lit. a SSV) auf der Mittelinsel noch verdeutlicht werden könnte. Art. 24 Abs. 4 SSV stellt insoweit eine Kann-Bestimmung dar ("kann auf der Mittelinsel wiederholt werden"). Ausgehend von der gesetzmässigen Signalisation des Kreisverkehrs hätte der Beschwerdeführer bei der gebotenen Aufmerksamkeit die Widerhandlung verhindern können. Ihn trifft zumindest ein leichtes Verschulden. Der Vorinstanz ist weiter zuzustimmen, dass die vom Beschwerdeführer geschaffene objektive Gefährdungslage nicht als besonders gering eingestuft werden kann. Durch das Befahren des Kreisels in die entgegengesetzte Richtung hat er vorliegend zumindest eine erhöht abstrakte Gefahr geschaffen. Insbesondere musste damit gerechnet werden, dass von der Bahnhofstrasse her ein anderer Verkehrsteilnehmer in den Kreisel einfährt, was zu einer Gefahrensituation oder sogar zu einer Kollision hätte führen können. Damit lag jedenfalls die Möglichkeit einer konkreten Gefährdung nahe.