Citation: 6B_376/2022 E. 4

Die Vorinstanz begründet ihren Entscheid mit einer Haupt- und einer Eventualbegründung. Enthält ein Entscheid mehrere Begründungen, die je für sich den Ausgang der Sache besiegeln, müssen für die Gutheissung einer Beschwerde alle Begründungen das Recht verletzen (BGE 139 II 233 E. 3.2; 133 IV 119 E. 6.3). Zur Anfechtung der Eventualbegründung, mit welcher die Vorinstanz die Verfahrenseinstellung durch die Staatsanwaltschaft geschützt und die kantonale Beschwerde als unbegründet abgewiesen hat, ist der Beschwerdeführer in der Sache aus den dargelegten Gründen nicht legitimiert (vgl. vorstehend E. 3), sodass darauf nicht einzutreten ist. Weil die Eventualbegründung folglich bestehen bleibt, muss nicht geprüft werden, ob die vorinstanzliche Hauptbegründung, mit welcher dem Beschwerdeführer die Geschädigtenstellung abgesprochen wurde, im Einklang mit Bundesrecht steht. Zwar könnte der Beschwerdeführer die Frage nach der Geschädigtenstellung unbesehen seiner Legitimation in der Sache selbst rügen (vgl. sog. "Star-Praxis"; BGE 141 IV 1 E. 1.1). Selbst wenn das Bundesgericht zum Schluss gelangen würde, die Vorinstanz habe die Geschädigtenstellung zu Unrecht verneint, käme es einem prozessualen Leerlauf gleich, wenn die Sache an diese zurückgewiesen würde, zumal der Beschwerdeführer vor Bundesgericht mangels Beschwerdelegitimation so oder anders mit Ausführungen zur Sache nicht zu hören wäre (vgl. Urteil 6B_21/2014 vom 8. August 2014 E. 1.2).