Citation: 1B_238/2013 E. 5.3

5.3. Der Beschwerdeführer bringt weiter vor, der amtliche Verteidiger habe krass gegen seine Interessen gehandelt, indem er im Strafverfahren geltend gemacht habe, ein Ferienhaus in Frankreich sei aus deliktisch erlangtem Geld finanziert worden, indem er nicht berücksichtigt habe, dass die Ehefrau des Beschwerdeführers aus Güterrecht Ansprüche am Ferienhaus habe, und indem er einen Antrag auf Auszahlung der Pensionskassengelder gestellt habe. Wie der amtliche Verteidiger und im angefochtenen Entscheid die Vorinstanz überzeugend dargelegt haben, hat der Beschwerdeführer im Strafverfahren früh offengelegt, dass die Liegenschaft in Frankreich zum Teil aus deliktisch erworbenem Geld finanziert worden ist. Nicht ersichtlich ist, inwiefern dem Beschwerdeführer ein Nachteil daraus entstanden sein sollte oder entstehen könnte, dass es während des Strafverfahrens hinsichtlich des Ausmasses von für den Liegenschaftskauf eingesetztem deliktisch erworbenem Vermögen offenbar zu einem Missverständnis zwischen dem amtlichen Verteidiger und ihm gekommen ist. Es besteht sodann kein Anlass, an den Ausführungen des amtlichen Verteidigers zu zweifeln, wonach der Beschwerdeführer und in einer ersten Phase auch seine Ehefrau damit einverstanden waren, die Liegenschaft in Frankreich im Auftrag der Staatsanwaltschaft zu verkaufen und damit Kooperationsbereitschaft und Willen zur Schadensminderung zu zeigen. Dass der amtliche Verteidiger in diesem Zusammenhang im Widerspruch zu den Interessen des Beschwerdeführers gehandelt hätte, ist nicht ersichtlich. Was den Antrag auf Auszahlung von Pensionskassengeldern angeht, ist zu bedenken, dass dieser auf Wunsch des Beschwerdeführers hin gestellt worden ist und letztlich keine Pensionskassengelder bezogen worden sind. Auch diesbezüglich ist nicht einzusehen, inwiefern das Vorgehen des amtlichen Verteidigers den Interessen des Beschwerdeführers hätte zuwiderlaufen sollen.