Citation: U 102/02 18.10.2002 E. A

Der 1961 geborene V.________ arbeitete seit Januar 1997 als Kranführer und Bauarbeiter bei der Firma E.________ AG und war somit bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfälle versichert. Am 22. Januar 1998 zog er sich bei einem Sturz auf Glatteis Prellungen am Rücken und am linken Handgelenk sowie eine Distorsion des linken Sprunggelenks zu. Die SUVA übernahm die Heilungskosten und richtete Taggelder aus. In der Folge traten persistierende Schmerzen im ganzen linken Bein auf, für welche keine organische Ursache gefunden wurde. Mit Verfügung vom 7. Juli 1998 teilte die SUVA dem Versicherten mit, sie stelle ihre Leistungen ab 15. Mai 1998 ein, da die geklagten Beschwerden in keinem ursächlichen Zusammenhang mit dem Unfall mehr stünden. Am 7. Juli 1998 stürzte V.________ auf der Haustreppe und erlitt dabei eine Galeazzifraktur links, welche noch gleichentags im Spital X.________ operativ versorgt wurde. Nach einem Aufenthalt in der Klinik Y.________ vom 9. bis 24. Dezember 1998 sowie nach abschliessenden Untersuchungen durch das Spital X.________ und durch Kreisarzt Dr. L.________ teilte die SUVA dem Versicherten mit Verfügung vom 4. Juni 1999 mit, sie werde ihre mit diesem Unfall im Zusammenhang stehenden Leistungen per 19. April 1999 einstellen. Auf die erfolgten Einsprachen hin zog sie ein zwischenzeitlich von der Invalidenversicherung bei der MEDAS Basel veranlasstes Gutachten vom 6. Dezember 1999 bei und wies darauf mit Entscheid vom 10. Juli 2000 die Einsprache ab mit der Begründung, es lägen keine organischen Unfallrestfolgen vor und das psychische Beschwerdebild stehe in keinem adäquaten Kausalzusammenhang zum Unfall.