Citation: 6B_434/2017 E. A

X.________ wird in der Anklageschrift vom 20. August 2015 vorgeworfen, A.________ am Samstag, 16. August 2014, in der von ihm bewohnten Aussenwohnung des Massnahmezentrums B.________ in C.________ mit einem Messer bedroht und gegen ihren Willen mit ihr den Geschlechts- sowie Oralverkehr vollzogen zu haben. Daneben wird ihm vorgeworfen, gegen das Betäubungsmittelgesetz verstossen zu haben. Das Bezirksgericht Frauenfeld sprach X.________ am 10. Dezember 2015 der qualifizierten sexuellen Nötigung, der qualifizierten Vergewaltigung sowie der Übertretung des Betäubungsmittelgesetzes schuldig und verurteilte ihn zu einer Freiheitsstrafe von fünf Jahren, unter Anrechnung der erstandenen Untersuchungs- und Sicherheitshaft, sowie zu einer Busse von Fr. 500.00. Das Gericht schob den Vollzug der Freiheitsstrafe zugunsten einer stationären therapeutischen Massnahme auf.