Citation: U 41/06 02.02.2007 E. 7.1

7.1.1 Die im Spital Y.________ nach dem Unfall vom 16. Januar 2003 gleichentags und am 17. Januar 2003 durchgeführten Röntgenuntersuchungen von Schulter links, Unterschenkel, Thorax Becken und Kieferköpfchen ergaben keine objektivierbaren organischen Unfallfolgen, insbesondere keine ossären Läsionen (Berichte vom 21. Januar und 5. Februar 2003). 7.1.2 Gleiches gilt für die Schädel-Computertomographie bei Dr. med. A.________, Spezialarzt FMH für Röntgendiagnostik, vom 21. Januar 2003. In deren Rahmen wurde temporal linksseitig basal eine mässig grosse arachnoidale Zystenbildung festgestellt, was Dr. med. A.________ aber als Normvariante bezeichnete. Weiter wurde eine kleine DVA links cerebellär eruiert, die jedoch ebenfalls als belangloser Befund qualifiziert wurde. Ansonsten beschrieb Dr. med. A.________ eine normale Schädel-Computertomographie, insbesondere ohne Hinweise für eine parenchymatöse oder meningeale Blutung. Es liege keine Raumforderung oder Liquorzirkulationsstörung vor. Ossär bestehe keine Pathologie, insbesondere auch occipital kein Frakturhinweis. Ein Hinweis auf eine subarachnoidale Blutung sei nicht gegeben, und das Parenchym sei normal dargestellt. 7.1.3 Die Untersuchung im Spital Z.________ vom 2. Juni 2004 ergab keine objektivierbaren neurologischen Ausfälle (Bericht vom 8. Juni 2004). 7.1.4 Die von Dr. med. I.________ vorgenommene MRI-Untersuchung der HWS zeigte ausser einer leichten Streckhaltung keine relevanten pathologischen Veränderungen. Das Elektroenzephalogramm lag im Normbereich. Die von ihm als Beschwerdenursache umschriebenen diffusen Weichteilverletzungen sind organisch nicht nachgewiesen. Die festgestellte Einschränkung der HWS-Beweglichkeit sowie die beschriebenen Muskel-Verspannungen im HWS-Schultergürtel-Bereich können für sich allein nicht als organisch objektivierbare Unfallfolgen qualifiziert werden (vgl. Urteile N. vom 21. August 2006 Erw. 3.4, U 360/05, M. vom 8. Juni 2006 Erw. 4.2, U 147/05). Gleiches gilt für die HWS-Streckhaltung, zumal sie nur leicht ist und ihr im Rahmen des Beschwerdebildes keine erhebliche Bedeutung zukommt (vgl. auch Urteile A. vom 23. Mai 2006 Erw. 2.1 und 3.1, U 88/05, D. vom 24. Juni 2005 Erw. 3.2, U 290/04, und B. vom 7. Juli 2004 Erw. 3.2, U 348/03). 7.2 Nach dem Gesagten sind die Beschwerden und Schmerzen des Versicherten nicht als klar ausgewiesene organische Folgen der Ereignisse vom 16. Januar und 2. Juli 2003 zu interpretieren, bei welchen sich der natürliche und der adäquate Kausalzusammenhang im praktischen Ergebnis weitgehend decken würden (Erw. 2.4 hievor).