Citation: 6B_693/2024 E. 2.8.2

2.8.2. Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz stütze ihre Feststellung, wonach das sichergestellte Bargeld aus dem Kokainhandel stamme, auf seine Aussage vom 23. Februar 2022. Allerdings sei diese Aussage gemäss Art. 362 Abs. 4 StPO nicht verwertbar, weil er sie im Hinblick auf das abgekürzte Verfahren abgegeben habe. Auch dieser Rüge ist kein Erfolg beschieden. Wie erwähnt, stellt die Vorinstanz fest, dass das beim Beschwerdeführer sichergestellte Bargeld im Umfang von Fr. 11'551.30 aus dem Kokainhandel stammt. Zu dieser Feststellung gelangt sie aber nicht nur gestützt auf die Aussage des Beschwerdeführers vom 23. Februar 2022. Zwar erwähnt die Vorinstanz diese Aussage und hält fest, dass sie verwertbar sei. Doch aus der gesamten Beweiswürdigung erhellt ohne Weiteres, dass diese Aussage für das Beweisfundament nicht entscheidend ist. Im Gegenteil drängt sich der Vorinstanz bereits auf der Grundlage der anderen Beweismittel der Schluss auf, dass der Beschwerdeführer einen gewerbsmässigen Kokainhandel betrieb. Dabei stehen die Angaben des verdeckten Fahnders im Vordergrund. Das beim Beschwerdeführer aufgefundene Bargeld führt die Vorinstanz nur als weiteres Argument für die Gewerbsmässigkeit an. Zudem spielt die Aussage des Beschwerdeführers vom 23. Februar 2022 praktisch keine Rolle in der Argumentationslinie, welche die Vorinstanz zur Feststellung führt, dass Fr. 11'551.30 aus dem Kokainhandel stammen. Vielmehr widerlegt sie die Behauptung des Beschwerdeführers, dass ein Teil des Geldes vom Vater stammt, indem sie aufzeigt, dass die diesbezüglichen Aussagen des Beschwerdeführers und dessen Vaters widersprüchlich sind. Ebenso überzeugend widerlegt die Vorinstanz die Behauptung des Beschwerdeführers, wonach ein grosser Teil des gefundenen Bargeldes aus Erspartem stammt.