Citation: 5A_85/2018 E. 1

Das Obergericht hat seinen Nichteintretensentscheid damit begründet, dass kein zulässiges reformatorisches Begehren gestellt, sondern lediglich eine neutrale, unabhängige, gleichwertige und gerechte Überprüfung verlangt werde und dass es sich bei den weitschweifigen Ausführungen im Wesentlichen um eine Wiederholung der erstinstanzlichen Vorbringen, nicht aber um eine eigentliche Auseinandersetzung mit den ausführlichen Erwägungen des erstinstanzlichen Entscheides handle. Ferner hat das Obergericht erwogen, dass inzwischen eine neue Beiständin im Amt sei und die Regelung des Besuchsrechts wie auch die übrigen Beistandschaftssachen seither in deren Zuständigkeitsbereich fielen; die Handlungen und/oder Unterlassungen der ehemaligen Beiständin könnten ohnehin nicht mehr korrigiert werden, weshalb es insofern auch an einem aktuellen Interesse an der Behandlung der Beschwerde fehle.