Citation: 1C_646/2018 E. 2.3

2.3. Die Beschwerdeführer erachten es als offensichtlich unrichtig, dass die Vorinstanz annimmt, die Absenkung der Quartierstrasse sei bislang noch nicht öffentlich aufgelegt worden. Dieser Umstand wirkt sich nach den Beschwerdeführern auf die Beurteilung in der Sache aus. Sie begründen ihre Sachdarstellung damit, dass beim Einleitungsbeschluss als ein Ziel der Quartierplanänderung auch eine Terrainanpassung und Absenkung der Quartierstrasse im letzten Bereich öffentlich bekannt gegeben worden sei. Im angefochtenen Urteil wird nicht verkannt, dass im Einleitungsverfahren für die Quartierplanänderung über eine Absenkung der Quartierstrasse zur Behebung der ungünstigen Anbindung der Parzelle Nr. 1647 an die Quartierstrasse diskutiert wurde. Die Vorinstanz legt aber dem Einleitungsbeschluss in dieser Hinsicht keine Bindungswirkung bei. Die Bindungswirkung sei vielmehr beschränkt auf die Zulässigkeit der Einleitung des Verfahrens an sich sowie die Plangebietsabgrenzung (vgl. Art. 16 Abs. 2 der Raumplanungsverordnung für den Kanton Graubünden vom 24. Mai 2005 [KRVO; BR 801.110]). Davon zu trennen sei die Auflage des nach Rechtskraft des Einleitungsbeschlusses ausgearbeiteten Quartierplanentwurfs (vgl. Art. 18 KRVO). Die Beschwerdeführer zeigen nicht substanziiert auf, dass diese Anwendung des kantonalen Rechts willkürlich oder anderweitig bundesrechtswidrig sein soll. Sie behaupten auch nicht, dass eine Absenkung der Quartierstrasse Gegenstand der erfolgten Auflage nach Art. 18 KRVO gewesen sein soll. Da der Auflage im vorangehenden Einleitungsverfahren für die vorliegend umstrittene Sachfrage keine Bindungswirkung zukommt, sind die in diesem Zusammenhang erhobenen Rügen unbehelflich.