Citation: 5A_126/2024 E. 3.2

3.2. Die Beschwerdeführerin möchte den Nachnamen ihres Vaters annehmen. Als Gründe dafür führt sie an, die Namensänderung würde ihre persönliche Beziehung zu ihrem Vater und ihrer Familie in Serbien bzw. zu ihrer dortigen Herkunft weiter stärken. Sodann sei der Name "C.________" in Serbien ein Name mit höchstem gesellschaftlichem Ansehen. Vor diesem Hintergrund würde die Führung dieses Namens der Beschwerdeführerin ihr wirtschaftliches, gesellschaftliches und anderweitiges Fortkommen erleichtern, und zwar insbesondere in Serbien. Andererseits würde die Namensänderung es der Beschwerdeführerin ermöglichen, sich ihrem zweiten Heimatland Serbien, wo sie ihre Zukunft plane, näher verbunden zu fühlen. Die Beschwerdeführerin sei verwandt mit D.C.________. Der Name "C.________" gehöre zu ihrer persönlichen Geschichte und sei Teil ihrer Identität, wobei sie diesen Namen auch bereits seit vielen Jahren verwende. Die Namensänderung würde ihre weitere persönliche Entwicklung fördern und ihr Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen erhöhen. Schliesslich wäre die Führung des Familiennamens "A.________" vor allem in Serbien auch mit Nachteilen verbunden.