Citation: 7B_368/2023 E. 2.2

2.2. Im Rahmen seiner Sachverhaltskritik macht der Beschwerdeführer zunächst eine Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) geltend. Zur Begründung führt er aus, der Privatgutachter komme, ausschliesslich gestützt auf eine objektive Bild-für-Bild-Analyse des Polizeivideos, zu völlig anderen Befunden als der Gerichtssachverständige D.________. Ungeachtet dessen sei der Gerichtssachverständige weder befragt worden, noch habe er zu den Gutachten von C.________ Stellung genommen. Inhaltlich bringt der Beschwerdeführer vor, die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung sei unvollständig, unrichtig und willkürlich. Entgegen der Auffassung der Vorinstanz stütze sich der Privatgutachter nicht nur auf die Aussagen des Beschwerdeführers, sondern auch auf eine objektiven Analyse des Polizeivideos. Laut Einschätzung des Privatgutachters werde die Version der Zeugin aus technischer Sicht eindeutig widerlegt, während seine Version technisch fundiert sei. Davon abgesehen zeige die Videoaufnahme das starke Verkehrsaufkommen, die ständigen Bewegungen auf der Überholspur und die schwierigen Witterungsbedingungen (Dunkelheit und Regen) zum Zeitpunkt des Vorfalls. Es sei deshalb nicht restlos klar, dass das Auto hinter dem Polizeifahrzeug immer seines gewesen sei. Unter den konkreten Bedingungen sei es der Zeugin unmöglich gewesen, den Abstand zum nachfolgenden Fahrzeug abzuschätzen. Die Angaben der Zeugin seien nicht überzeugend, habe diese doch ihre Version mehrmals geändert und ihrer Aussage im Laufe der Zeit weitere Details hinzugefügt. Die Vorinstanz verfalle in Willkür, wenn sie diese Widersprüche sowie die objektiven Schlussfolgerungen des Privatgutachters unberücksichtigt lasse. Dem Grundsatz "in dubio pro reo" folgend könne kein Schuldspruch ergehen.