Citation: 9C_114/2017 E. 6.2.2

6.2.2. Die Vorinstanz legte die rechtserhebliche medizinische Aktenlage dar und würdigte diese einlässlich. Sie erwog, das MEDAS-Gutachten sei als beweiskräftig einzustufen und begründete, weshalb die Berichte der behandelnden Ärzten zu keinen ernsthaften Zweifeln an den dortigen Schlussfolgerungen Anlass gäben. Sie diskutierte ausführlich, weshalb die von den Behandlern gestellte Diagnose einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) bzw. einer andauernden Persönlichkeitsveränderung nach Extrembelastung ohne fachärztlich objektivierte Anhaltspunkte von vornherein nicht nachvollziehbar und nicht geeignet seien, die fundierten gutachterlichen Einschätzungen in Zweifel zu ziehen. Auch in dieser Hinsicht ist nicht von einer Gehörsverletzung auszugehen. Denn es nicht erforderlich, dass sich das kantonale Gericht mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt. Vielmehr kann es sich auf die für den Entscheid wesentlichen Punkte beschränken, was im vorliegenden Fall nach dem Gesagten zutrifft (BGE 134 I 83 E. 4.1 S. 88; 133 III 439 E. 3.3 S. 445; 124 V 180 E. 1a S. 181).