Citation: 5A_114/2007 27.06.2007 E. 2

Die Beschwerdeführer rügen die Verletzung des rechtlichen Gehörs (Art. 29 Abs. 2 BV). Sie machen geltend, die Vorinstanz habe eine ganze Reihe ihrer Vorbringen übergangen und sich vor allem die Ansichten der Gegenpartei zu eigen gemacht. 2.1 Da die Beschwerdeführer sich nicht auf kantonales Recht berufen, ist die Begründungspflicht einzig aufgrund von Art. 29 Abs. 2 BV zu prüfen. Nach ständiger Praxis des Bundesgerichts genügt es, wenn aus dem Entscheid hervorgeht, weshalb die Behörde nicht im Sinne des Betroffenen entschieden hat. Er muss sich über die Tragweite des Entscheides ein Bild machen können, um ihn auch sachgerecht anfechten zu können. In diesem Sinn sind wenigstens kurz die Überlegungen anzuführen, von denen sich die Behörde leiten liess und auf welche sich ihr Entscheid stützt (BGE 129 I 232 E. 3.2 mit Hinweisen). 2.2 Entgegen den Behauptungen der Beschwerdeführer hat sich die Vorinstanz sehr wohl mit ihren Vorbringen in der kantonalen Beschwerde auseinander gesetzt. So geht aus der angefochtenen Verfügung hervor, unter welchen Voraussetzungen die Auslegung einer Dienstbarkeit im Befehlsverfahren bzw. im ordentlichen Verfahren vor dem Zivilrichter vorgenommen werden kann. Ebenso findet sich darin eine Begründung zur analogen Anwendbarkeit des Mietrechts. Im Weiteren weist die Vorinstanz auf die Beschwerdeführer als Urheber der am 8./9. Juli 2006 vorgenommenen Entfernung der Schlösser und der Schliessanlagen an den Garagentoren der Beschwerdegegner hin. Zugleich zeigt sie auf, dass die anderen Schäden an den Garagentoren durch diese Veränderungen entstanden sind, womit sie auch die Urheber und den Zeitpunkt fest hält. Insgesamt wird die Rüge der ungenügenden Begründung im Sinne einer Gehörsverletzung damit wider besseres Wissen erhoben.