Citation: 2A.241/2005 15.07.2005 E. A

AX.________ (geb. 1963), seine Ehefrau BX.________ (geb. 1963) und die gemeinsame Tochter GX.________ (geb. 1989), von Serbien-Montenegro, ersuchten im Jahre 1990 in der Schweiz erfolglos um Asyl. Am 20. Mai 1994 wies die Schweizerische Asylrekurskommission eine gegen die abschlägigen Entscheide gerichtete Beschwerde ab. Der Vollzug der Wegweisung war indessen während Jahren nicht möglich. Mit Verfügung des Bundesamtes für Flüchtlinge vom 30. Juni 1999 wurde die Familie X.________ kollektiv vorläufig aufgenommen. Inzwischen waren die Kinder CX.________ (geb. 1991) und DX.________ (geb. 1994) zur Welt gekommen. Am 11. August 1999 hob der Bundesrat die kollektive vorläufige Aufnahme von Kriegsvertriebenen aus dem Kosovo auf, und das Bundesamt setzte der Familie X.________ erneut Frist zum Verlassen der Schweiz. Mit Verfügung des Bundesamtes vom 17. April 2000 wurde die Familie dann aber im Rahmen der "humanitären Aktion 2000" vorläufig aufgenommen. Sie lebt seither im Kanton Zürich und hat mit den Kindern EX.________ (geb. 2000) und FX.________ (geb. 2002) weiteren Zuwachs erhalten.