Citation: 4A_233/2024 E. 7.5

7.5. Eventualiter rügt die Beschwerdeführerin eine offensichtlich unrichtige Sachverhaltsfeststellung. Sie listet Indizien auf, die gemäss ihrer Ansicht gegen einen tatsächlichen Konsens sprechen, die aber von der Vorinstanz nicht (hinreichend) gewürdigt worden seien. Damit hält sie der vorinstanzlichen Beweiswürdigung lediglich ihre eigene Ansicht entgegen, weshalb kein tatsächlicher Konsens für eine konkludente Übertragung angenommen werden könne; sie zeigt aber nicht auf, dass und inwiefern der gegenteilige Schluss der Vorinstanz geradezu unhaltbar ist. Dass eine andere Sicht allenfalls auch vertretbar wäre, belegt noch keine Willkür (siehe E. 2.1). Die Vorinstanz hat zudem die Einwände der Beschwerdeführerin im Einzelnen geprüft und demnach mit in Betracht gezogen, was allenfalls gegen eine konkludente Übertragung sprechen könnte. Dass sie den Einwänden der Beschwerdeführerin nicht folgte, bedeutet keine Willkür. Ebenso wenig leidet das angefochtene Urteil an einem Widerspruch. Das Bundesgericht pflichtet der Auffassung der Vorinstanz vielmehr bei, dass es widersprüchlich und mit Blick auf die Interessenlage der Beteiligten nicht nachvollziehbar wäre, dass die Bb.________ Company der Bc.________ Company die Prioritätsunterlagen zur Verfügung gestellt hat im Wissen darum, dass diese sie benötigt, um die Priorität der Erstanmeldung US www zu beanspruchen, und dieser Verwendung zugestimmt hat, wenn sie ihr damit nicht auch gleichzeitig das Recht, die Priorität zu beanspruchen, hätte übertragen wollen.