Citation: 9C_495/2023 E. A

Der 1965 geborene A.________ meldete sich am 31. Mai 2014 unter Hinweis auf einem am 4. September 2013 erlittenen Unfall bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle des Kantons Zürich tätige medizinische und berufliche Abklärungen, insbesondere holte sie bei der MEDAS Interlaken Unterseen GmbH eine polydisziplinäre Expertise ein (Gutachten vom 18. Mai 2020). In der Folge verneinte sie mit Verfügung vom 19. Oktober 2020 bei einem Invaliditätsgrad von 28 % einen Rentenanspruch des Versicherten. Dessen hiergegen erhobene Beschwerde hiess das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich mit Urteil vom 24. März 2021 teilweise gut und wies die Sache zwecks vorgängiger Prüfung beruflicher Massnahmen an die IV-Stelle zurück. In der Folge dieses Urteils tätigte die IV-Stelle erneute Abklärungen und holte unter anderem beim Ärztlichen Begutachtungsinstitut (ABI) eine neue polydisziplinäre Expertise ein (Gutachten vom 6. Juni 2022). Daraufhin sprach die IV-Stelle dem Versicherten mit Verfügung vom 21. Dezember 2022 ab 1. Februar 2021 bei einem Invaliditätsgrad von 100 % eine ganze Rente der Invalidenversicherung zu. Für die Zeit davor verneinte sie gleichzeitig bei einem Invaliditätsgrad von 28 % einen Rentenanspruch.