Citation: 6B_1254/2021 E. 4.2

4.2. Nachdem der Beschwerdeführer sowohl von der teilweisen Auflage der vorinstanzlichen Gerichtsgebühr als auch von der Festsetzung des ihm als amtlicher Verteidiger für das vorinstanzliche Verfahren zustehenden Honorars persönlich betroffen ist (vgl. zu Letzterem BGE 140 IV 213 E. 1.4) und die diesbezüglichen Erwägungen der Vorinstanz in der Beschwerde kritisiert werden, kommen (einzig) diese Punkte als möglicher Gegenstand des vorliegenden Verfahrens in Betracht. Der Beschwerde lässt sich dazu entnehmen, der Beschwerdeführer habe im Zusammenhang mit der Entschädigung für seine Bemühungen als amtlicher Verteidiger vor der Vorinstanz aufforderungsgemäss seine Honorarnote eingereicht, jedoch nie einen bezifferten Antrag auf Entschädigung in bestimmter Höhe gestellt oder die Erstattung der vollen Höhe der Aufwendungen verlangt. Es sei daher nicht nachvollziehbar, wie sich die Auferlegung der vorinstanzlichen Gerichtsgebühr (auch) in Bezug auf seine Person rechtfertige. Die Vorinstanz begründe mit keinem Wort, warum er rechtlich zur Kostentragung herangezogen werden dürfe. Mangels Antrags könne er nicht unterliegen, vielmehr habe ein willkürfreier Ermessensentscheid über die Höhe seiner Entschädigung zu ergehen. Mit diesen Ausführungen scheint der Beschwerdeführer zu übersehen, dass die Vorinstanz ihre Gerichtsgebühr ihm nicht deshalb teilweise auferlegt, weil er zu der ihn persönlich betreffenden Frage der Höhe seiner amtlichen Entschädigung einen Antrag gestellt hätte, dem nicht stattgegeben worden wäre. Vielmehr auferlegte die Vorinstanz die Gerichtsgebühr teilweise auch ihm, weil ein Teil der vorinstanzlichen Rechtsbegehren, d.h. die Anträge betreffend das Vorgehen bei Löschung des DNA-Profils und der Antrag um Erhöhung der B.________ zustehenden Entschädigung, offensichtlich aussichtslos gewesen seien und letztgenannter Antrag zudem mit nachgerade treuwidriger Begründung gestellt worden sei. Gemäss den vorinstanzlichen Erwägungen hätte dem Beschwerdeführer als Rechtsanwalt klar sein müssen, dass auf die fraglichen Rechtsbegehren nicht eingetreten werde bzw. diese abgewiesen würden, hätte er die entsprechenden Prozessaussichten auch nur einigermassen sorgfältig abgeschätzt. Er habe insoweit mit seiner kantonalen Beschwerde unnötige Kosten verursacht, weshalb sich eine teilweise Kostenauflage gestützt auf Art. 417 StPO rechtfertige, wonach bei Säumnis und anderen fehlerhaften Verfahrenshandlungen die Verfahrenskosten ungeachtet des Verfahrensausgangs jener verfahrensbeteiligten Person auferlegt werden könnten, die sie verursacht habe (vgl. angefochtener Entscheid E. V.2 S. 23 ff.). Mit dieser Begründung der Vorinstanz setzt sich der Beschwerdeführer nicht rechtsgenüglich auseinander. Weshalb die teilweise Kostenauflage unrechtmässig sein soll, lässt sich vor dem Hintergrund seiner im Sinne der Eingabe vom 18. November 2021 aufrechterhaltenen Rüge nicht erschliessen. Solches liesse sich allenfalls höchstens implizit aus den Ausführungen in der Beschwerde folgern, mit denen einerseits das vorinstanzliche Nichteintreten auf die DNA-Anträge kritisiert und andererseits die beantragte Erhöhung der Entschädigung von B.________ begründet wird. Die diesbezüglichen, in materieller Hinsicht B.________ betreffenden Begehren zog dieser indes zurück und es ergibt sich nicht, dass der Beschwerdeführer an den entsprechenden Rügen in eigenem Namen festgehalten hätte (vgl. act. 7). Sofern sich die aufrechterhaltene Beschwerde des Beschwerdeführers auf die ihn betreffende teilweise Kostenauflage beziehen sollte, vermöchte sie demgemäss den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG nicht zu genügen. Ob der Beschwerdeführer daneben mit seiner aufrechterhaltenen Beschwerde, wie in der ursprünglichen Beschwerdeschrift beantragt, weiterhin eine Neufestsetzung der ihm für seine Bemühungen als amtlicher Verteidiger im kantonalen Rechtsmittelverfahren ausgerichteten Entschädigung verlangt, geht aus seiner Eingabe vom 18. November 2021 alsdann nicht hinreichend hervor. Unklar bliebe in diesem Zusammenhang auch, ob eine entsprechende Neufestsetzung allein als Folge der weiteren Begehren gefordert würde, welchenfalls zu beachten wäre, dass wegen des Rückzugs der Beschwerde durch B.________ die dort gerügten, ihn betreffenden (materiellen) Punkte (Vorgehen bei Löschung des DNA-Profils, Höhe der B.________ zuerkannten Entschädigung) nicht mehr zu überprüfen sind und daher auch nicht Grund für eine allfällige Neufestsetzung der amtlichen Entschädigung bilden könnten. Die Begründung der Beschwerde erweist sich ebenso unter diesem Aspekt als unklar und wird den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG nicht gerecht. Soweit die Höhe der im kantonalen Rechtsmittelverfahren der amtlichen Verteidigung zugesprochenen Entschädigung als solche Beschwerdegegenstand bilden sollte, wäre im Weiteren zu beachten, dass nicht das Bundesgericht, sondern das Bundesstrafgericht für eine diesbezügliche Beurteilung zuständig wäre (vgl. Art. 135 Abs. 3 lit. b StPO; BGE 140 IV 213 E. 1.7; vgl. auch Urteil 6B_1124/2020 vom 21. Juni 2021 E. 1.4.3). Nachdem unklar ist, ob der Beschwerdeführer die Honorarfestsetzung als solche anficht, und nachdem es dem Bundesgericht insoweit an der Zuständigkeit fehlt, wird die Beschwerde in Anwendung von Art. 30 Abs. 2 BGG an das Bundesstrafgericht überwiesen zur Prüfung, ob ein entsprechendes Begehren (hinreichend begründet) gestellt ist, und gegebenenfalls zur Beurteilung desselben in der Sache.