Citation: 1C_248/2019 E. 5.5

5.5. Im angefochtenen Entscheid wird erwähnt, dass der Gemeinderat mit Vorbescheid vom 16. Februar 2017 ein Gesuch für eine neue Zufahrt über Parzelle Nr. 62A zur Parzelle Nr. 63A und für drei neue Parkplätze auf der zuletzt genannten Parzelle entlang der Hinteren Schwendistrasse abgelehnt hatte. Die Vorinstanz durfte jedoch ohne weitere Erwähnung ebenfalls berücksichtigen, dass die Eigentümer von Parzelle Nr. 63A vor ihr eingeräumt hatten, es werde ihnen ein Parkplatz in der Nähe freundnachbarschaftlich auf Zusehen hin zur Verfügung gestellt. In der Beschwerdeschrift an das Bundesgericht wird auf diese Abstellgelegenheit nicht eingegangen. Vielmehr wird in allgemeiner Weise behauptet, es gebe in der Nähe keine öffentlichen Parkplätze, und solche könnten auch nicht erstellt werden. Allerdings haben die Beschwerdeführer vor Bundesgericht der Darstellung der Beschwerdegegner, welche an diesen nahe gelegenen Parkplatz erinnern, nicht widersprochen. Bei dieser Sachlage hatte die Gemeinde aus öffentlicher Sicht keinen begründeten Anlass für die Durchsetzung der Durchfahrtsmöglichkeit über Parzelle Nr. 60A zur Sicherung der bestehenden Parkplätze auf Parzelle Nr. 63A. Statt dessen ist es für die privaten Beschwerdeführer zumutbar, auch in dieser Hinsicht bis zur Klärung der Bauzonenredimensionierung im Gebiet mit einem Gesuch um Öffentlicherklärung der Zufahrt zuwarten zu müssen (vgl. oben E. 4.3).