Citation: I 176/04 20.09.2004 E. 4

4.1 Für die Bestimmung des trotz Gesundheitsschädigung zumutbarerweise noch realisierbaren Einkommens (Invalideneinkommen) ist von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher der Versicherte konkret steht, nachdem er nach wie vor bei der gleichen Arbeitgeberin tätig ist und seine Restarbeitsfähigkeit dort in zumutbarer Weise verwertet (BGE 126 V 76 Erw. 3b/aa). Der Beschwerdeführer ist heute im Stundenlohn angestellt und verdiente im Jahr 2001 Fr. 27.-. Dabei handelt es sich nach Angaben der Arbeitgeberin vom 22. Oktober 2001 um einen Soziallohn, während der Versicherte mit seiner effektiven Leistung lediglich Fr. 21.60 verdienen würde. Es besteht angesichts des langjährigen Arbeitsverhältnisses kein Grund, an der Richtigkeit dieser Aussage zu zweifeln. Verwaltung und Vorinstanz haben daher zu Recht auf den tieferen Wert abgestellt, welcher 80 % des tatsächlichen Verdienstes ausmacht, gehören doch Lohnbestandteile, für die der Arbeitnehmer nachgewiesenermassen wegen beschränkter Arbeitsfähigkeit keine Gegenleistung erbringen kann, nach Art. 25 Abs. 1 lit. b IVV nicht zu dem für die Invaliditätsbemessung massgebenden Erwerbseinkommen (vgl. BGE 117 V 18, 110 V 277, 104 V 93; ZAK 1980 S. 345 Erw. 2b). 4.2 Massgebend sind die Zahlen im Zeitpunkt des Rentenbeginns im Jahr 2000. Aus den Fragebögen zu den Einkommensverhältnissen vom 28. April 2000 und vom 10. September 2001 ergibt sich ein Jahresverdienst von Fr. 31'864.-. Darin enthalten ist ein 13. Monatslohn von Fr. 4'795.-, der einem Lohn im Gesundheitsfall entspricht. Reduziert man diesen entsprechend der effektiven Leistung um 70 % (vgl. Erw. 2), und berücksichtigt man beim verbleibenden Jahreseinkommen von Fr. 28'508.- den Soziallohncharakter, sodass eine Kürzung um 20 % vorzunehmen ist (vgl. Erw. 4.1), gelangt man zu einem Invalideneinkommen von Fr. 22'806.-. 4.3 Verglichen mit dem Valideneinkommen resultiert daraus ein Invaliditätsgrad von 63 % (vgl. zur Rundung des Invaliditätsgrades BGE 130 V 121).