Citation: 9C_84/2019 E. 6.2

6.2. In der Beschwerde wird vorgebracht, verschiedene Pläne könnten zwar zu unterschiedlichen Sparbeiträgen führen, aber nicht zu Differenzen in der Verzinsung. Das BVG enthalte zwar kein explizites Verbot der Ungleichbehandlung von aktiven Versicherten bei der Verzinsung, doch ergebe sich ein solches aus dem allgemeinen Rechtsgleichheitsgebot. In einer tabellarischen Übersicht legen die Beschwerdeführer dar, wie sich der technische Zins im Leistungsprimat und die tatsächliche Verzinsung des Altersguthabens im Beitragsprimat (Aktive) in den Jahren 2005 bis 2014 entwickelt haben. Sie sehen sich insofern benachteiligt, als ihre Altersguthaben im Beitragsprimat - im Vergleich zum technischen Zins im Leistungsprimat - stets (mit Ausnahme des Jahres 2014) 0.5 bis 1.5 % tiefer verzinst worden seien.