Citation: 8C_197/2007 26.09.2007 E. 6

Schliesslich wird beantragt, es sei der Beschwerdeführerin für das letztinstanzliche Verfahren die unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung zu bewilligen. 6.1 Die unentgeltliche Rechtspflege kann nur gewährt werden, wenn die Rechtsvorkehr nicht aussichtslos ist und die betroffene Partei nicht über die erforderlichen Mittel verfügt (Art. 64 Abs. 1 BGG). Als aussichtslos sind nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung Prozessbegehren anzusehen, bei denen die Gewinnaussichten (ex ante betrachtet; BGE 124 I 304 E. 2c S. 307) beträchtlich geringer sind als die Verlustgefahren und die deshalb kaum als ernsthaft bezeichnet werden können. Dagegen gilt ein Begehren nicht als aussichtslos, wenn sich Gewinnaussichten und Verlustgefahren ungefähr die Waage halten oder jene nur wenig geringer sind als diese. Massgebend ist, ob eine Partei, die über die nötigen finanziellen Mittel verfügt, sich bei vernünftiger Überlegung zu einem Prozess entschliessen würde; eine Partei soll einen Prozess, den sie auf eigene Rechnung und Gefahr nicht führen würde, nicht deshalb anstrengen können, weil er sie nichts kostet (BGE 129 I 129 E. 2.3.1 S. 135; 128 I 225 E. 2.5.3 S. 235). Bedürftig im Sinne von Art. 64 BGG ist eine Person, wenn sie ohne Beeinträchtigung des für sie und ihre Familie nötigen Lebensunterhaltes nicht in der Lage ist, die Prozesskosten zu bestreiten (BGE 128 I 225 E. 2.5.1 S. 232). Massgebend sind die wirtschaftlichen Verhältnisse im Zeitpunkt der Entscheidung über das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege (BGE 108 V 265 E. 4 S. 269; vgl. Art. 64 Abs. 4 BGG). Bei der Beurteilung der Bedürftigkeit ist das Einkommen beider Ehegatten zu berücksichtigen (BGE 115 Ia 193 E. 3a S. 195; 108 Ia 9 E. 3 S. 10). 6.2 Auf Grund der dem Gericht eingereichten Unterlagen steht fest, dass die Beschwerdeführerin seit Einstellung der Taggeldleistungen durch die Unfallversicherung nur noch über geringe Einnahmen verfügt. Hingegen deklariert sie selber ein Vermögen von Fr. 56'788.-; in der Steuererklärung wird es am 31. Dezember 2006 sogar mit Fr. 73'243.- beziffert. Zwar besteht dieses grösstenteils im Rückkaufwert einer Lebensversicherung. Dazu besitzt die Beschwerdeführerin aber auch noch einen Personenwagen, dessen Wert sie mit Fr. 15'000.- angibt. Angesichts dieser Vermögensverhältnisse kann ihr die unentgeltliche Rechtspflege nicht gewährt werden, weshalb das Gesuch abzuweisen ist.