Citation: 5A_177/2017 E. A

A.________ (kasachische Staatsangehörige, wohnhaft in U.________, Kasachstan) ist Mitglied des Verwaltungsrats und Mehrheitsaktionärin der B.________ AG. Am 15. Februar 2013 wurde über die B.________ AG der Konkurs (Nr. uuu) eröffnet. Am 27. Mai 2013 gab A.________ in diesem Konkurs eine Forderung von total Fr. 8'636'800.-- ein. Gemäss Kollokationsplan vom 9. Dezember 2013 bzw. gemäss Kollokationsverfügung vom 6. Januar 2014 kollozierte das Konkursamt ihre Darlehensforderung über Fr. 7,13 Mio. in der 3. Klasse den anderen Forderungen im Range nachgehend. Forderungen von Fr. 337'000.-- (Einlagen in die B.________ AG ab 2008 bis zum Nachlassverfahren) und Fr. 150'000.-- (Einlagen während des Nachlassverfahrens) wies das Konkursamt als nicht belegt ab. Eine Forderung über Fr. 510'000.-- für Time Share-Rechte wies es ebenfalls ab. Den Nennwert der Aktien der B.________ AG kollozierte es in der 3. Klasse den anderen Forderungen im Range nachgehend. Am 29. Januar 2014 erhob A.________ gegen ihre Kollokation gemäss Kollokationsplan bzw. gemäss Kollokationsverfügung Kollokationsklage an das Regionalgericht Oberland. Sie verlangte, einen Teilbetrag der Darlehensforderung von Fr. 7,13 Mio., nämlich Fr. 6,65 Mio., als pfandgesichert zu kollozieren. Der Rest der Darlehensforderung (Fr. 480'000.--) sei in der 3. Klasse zu kollozieren, ebenso die Forderungen von Fr. 337'000.-- (Einlagen ab 2008 bis zum Nachlassverfahren), Fr. 150'000.-- (Zahlungen während des Nachlassverfahrens) und Fr. 510'000.-- (Time Share-Rechte). Schliesslich seien die geltend gemachten Verantwortlichkeitansprüche zu kollozieren. Mit Entscheid vom 15. April 2015 stellte das Regionalgericht fest, dass A.________ ihr Rechtsbegehren betreffend Verantwortlichkeitsansprüche zurückgezogen hatte (Dispositiv-Ziff. 1). Das Konkursamt Oberland wurde angewiesen, die unter der Ordnungsnummer 55 im Kollokationsplan im Konkurs Nr. uuu über die B.________ AG in Liquidation abgewiesene Forderung von A.________ (Einlagen bis zum und während des Nachlassverfahrens) im Umfang von Fr. 229'386.70 (Fr. 159'000.-- und Fr. 70'386.70) in der 3. Klasse im Range nachgehend zu kollozieren (Dispositiv-Ziff. 2). Ebenso wurde das Konkursamt angewiesen, die Forderung von A.________ betreffend Time Share-Rechte im Umfang von Fr. 510'000.-- in der 3. Klasse zu kollozieren (Dispositiv-Ziff. 3). Soweit weitergehend wies das Regionalgericht die Klage ab (Dispositiv-Ziff. 4). Die Gerichtskosten von Fr. 6'500.-- wurden A.________ auferlegt (Dispositiv-Ziff. 5) und sie wurde verpflichtet, der Konkursmasse der B.________ AG in Liquidation eine Parteientschädigung zu bezahlen, deren Höhe separat nach Eingang der Honorarnote ihres Rechtsvertreters zu bestimmen sei (Dispositiv-Ziff. 6). Mit separatem Entscheid vom 30. Juni 2015 verpflichtete das Regionalgericht A.________ zur Bezahlung einer Parteientschädigung von Fr. 21'139.90.