Citation: 2C_115/2021 E. 7.4

7.4. Der mit der Maskenpflicht verbundene Eingriff in das Kindeswohl bzw. in die Kindesentwicklung ist gestützt auf das Dargelegte mit den vorgesehenen Ausnahmen verhältnismässig und mit dem Bundesverfassungsrecht (Art. 10 und 11 BV) sowie Art. 3 KRK vereinbar (vgl. auch das Urteil 2C_429/2021 vom 16. Dezember 2021 E. 5.7). Er beruht auf einer korrekten Interessenabwägung. Sollten neue Erkenntnisse zu einer hiervon abweichenden Beurteilung Anlass geben, hätten die kantonalen Behörden dem künftig Rechnung zu tragen, wie sie dies im Hinblick auf die Empfehlungen des Marie Meierhofer Instituts für das Kind und von "kibesuisse" bereits getan haben.