Citation: 2C_867/2021 E. 5.2.3

5.2.3. Vor dem Hintergrund dieser verbindlichen Sachverhaltsfeststellungen muss davon ausgegangen werden, dass der Beschwerdeführer Kenntnisse des Inhalts des Mandats "S.________" besitzt (vgl. BGE 145 IV 218 E. 2.3; Urteil 5A_967/2014 vom 27. März 2015 E. 3.3.3) und aufgrund seiner tatsächlichen Arbeit auf dem Mandat insbesondere relevante Informationen zu Sachverhalt, Taktik und Strategie erfahren konnte (vgl. Urteile 1B_582/2019 vom 20. März 2020 E. 5.2; 1B_209/2019 und 1B_212/2019 vom 19. September 2019 E. 4.2). Dem Beschwerdeführer wird damit nicht bloss aufgrund seiner Kanzleizugehörigkeit zugängliches Wissen, sondern Wissen im Zusammenhang mit der tatsächlichen Bearbeitung des Mandats zugerechnet. Jedenfalls im Ergebnis ist seine Rüge daher unbegründet.