Citation: 1C_690/2021 E. 3.3.2

3.3.2. Die Vorinstanz hat sich im angefochtenen Urteil einlässlich mit den Einwänden der Beschwerdeführenden gegen die geotechnische Stellungnahme der E.________ AG vom 18. April 2018 befasst, auf welche sich das ALU bei der Erteilung der gewässerschutzrechtlichen Ausnahmebewilligung stützte. Sie ist dabei zum Schluss gekommen, das hydrologische Gutachten erscheine nachvollziehbar und begründet. Anzeichen, dass es auf falschen oder ungenauen Tatsachen beruhen würde, seien nicht ersichtlich. Ebenso wenig seien andere Gründe erkennbar, weshalb das Privatgutachten nicht geeignet sein sollte, die fraglichen hydrologischen Tatsachen hinreichend zu beweisen. Die Beschwerdeführenden bemängelten denn auch zwar insbesondere die teilweise Bezeichnung der Stellungnahme als Gutachten; sie stellten jedoch weder die Fachkompetenz der beauftragten Gutachter in Frage noch reichten sie ein Gegengutachten ein, das an den hydrologischen Feststellungen Zweifel aufkommen liesse.