Citation: U 99/06 25.04.2007 E. 5

5.1 Der Versicherte rügt, weder die SUVA noch das kantonale Gericht hätten sich mit der biomechanischen Kurzbeurteilung vom 7. Juni 2004 auseinandergesetzt. Zum Beweis der natürlichen Kausalität anhand der biomechanischen Ergebnisse ist festzuhalten, dass eine solche Analyse zwar nicht bedeutungslos ist, aber doch keine hinreichende Grundlage für die Beurteilung des Kausalzusammenhangs bildet (HAVE 2005 S. 351 mit Hinweisen). Gemäss der biomechanischen Kurzbeurteilung vom 7. Juni 2004 sind die nach dem Unfall festgestellten, von der Halswirbelsäule ausgehenden Beschwerden und Befunde durch die Kollisionseinwirkung "im Normalfall" erklärbar. Das allein reicht jedoch nicht, um das Vorliegen eines Schleudertraumas der Halswirbelsäule im Sinne der Rechtsprechung zu bejahen oder den adäquaten Kausalzusammenhang anders zu beurteilen, als es die Vorinstanz getan hat. 5.2 Es ist aktenmässig ausgewiesen, dass der Versicherte an psychischen Störungen der Gesundheit leidet. Es liegt zwar kein pathologischer Befund vor, es wird jedoch ein massives abnormes, demonstrativ wirkendes Krankheitsverhalten mit starker Schmerzpräsentation und Schonhaltung beschrieben (Bericht der Rehaklinik X.________ vom 25. Juni 2004). Im Gutachten des Dr. med. W.________ vom 15. Januar 2006 werden in psychischer Hinsicht mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit die Entwicklung körperlicher Symptome aus psychischen Gründen (ICD-10 F 68.0) und eine Schmerzfehlverarbeitung nach einem Auffahrunfall festgehalten. Gestützt auf diese fachärztlichen Einschätzungen hat das kantonale Gericht einen natürlichen Kausalzusammenhang zwischen dem Auffahrunfall und den diagnostizierten Störungen auch im Sinne der Teilursächlichkeit verneint. Wie es sich damit verhält, kann offen bleiben, da - wie nachfolgend gezeigt wird - der adäquate Kausalzusammenhang jedenfalls zu verneinen ist.