Citation: 9C_597/2016 E. 6.2.2

6.2.2. Soweit die Beschwerdeführerin sich in diesem Zusammenhang auf die protokollarisch festgehaltenen Aussagen von G.________, Verwaltungsratspräsident der D.________ AG, anlässlich dessen Einvernahme durch die Staatsanwaltschaft beruft, kann darauf nicht näher eingegangen werden. Das betreffende, vom 28. Mai 2015 - und damit geraume Zeit vor Erlass des angefochtenen Entscheids vom 21. Juli 2016 - datierende Protokoll stellt ein sog. unechtes Novum dar, welches vor Bundesgericht grundsätzlich unbeachtlich zu bleiben hat. Gründe, die eine ausnahmsweise Berücksichtigung dieses Aktenstücks im Sinne von Art. 99 Abs. 1 BGG erlauben würden, werden weder angeführt, noch sind sie ersichtlich. Überdies verkennt die Beschwerdeführerin, indem sie sich in ihrer Argumentation schwergewichtig auf den Bedeutungsgehalt der Äusserungen von G.________ im strafrechtlichen Verfahren beruft, dass dieses Begründungselement nur eines von mehreren der Vorinstanz war. Anzumerken ist schliesslich, dass zwar auch diejenige Person eine Verrechnung geltend machen kann, deren Gegenforderung, wie hier, bestritten wird (Art. 120 Abs. 2 OR; vgl. etwa Urteil 9C_941/2009 vom 15. Dezember 2009 E. 5.1 mit Hinweis, in: SVR 2010 EL Nr. 9 S. 25). Damit die Verrechnungswirkung eintritt, müssen aber der tatsächliche Bestand und die Durchsetzbarkeit der fraglichen Forderung bewiesen oder zumindest glaubhaft gemacht werden. Dies hat im Bestreitungsfall betreibungsrechtlich oder mittels gerichtlichen Prozesses zu geschehen. Dass derartige rechtliche Schritte eingeleitet worden wären, wird von der Beschwerdeführerin nicht behauptet und ergibt sich auch nicht, wie die vorstehenden Ausführungen zeigen, aus den anderweitig angehobenen Gerichtsverfahren. Aktenkundig belegt ist einzig, dass die entsprechende - arbeitsrechtliche - (Verrechnungs-) Forderung, welche die D.________ AG der Beschwerdeführerin mit Vereinbarung vom 17. April 2015 abgetreten hat, erstmals im Rahmen der vorinstanzlichen Klageantwort vom 4. Mai 2015 angerufen wurde. Der Einwand der Beschwerdeführerin, das kantonale Gericht wäre gehalten gewesen, ihr seine sachliche Unzuständigkeit bezüglich der Beurteilung einer Forderung aus Arbeitsvertrag in einem Zwischenentscheid mitzuteilen, damit sie "die Forderung hätte einklagen können" mit der Folge, dass das aktuelle Verfahren bis zum "Vorliegen eines materiellen Entscheids über die Verrechnungsforderung" hätte sistiert werden müssen, geht offenkundig fehl. Eine Verrechnung der von der Beschwerdeführerin geltend gemachten arbeitsrechtlichen Forderung mit derjenigen des Beschwerdegegners auf Austrittsleistung fällt somit ausser Betracht. Die Frage nach der grundsätzlichen Zulässigkeit einer solchen Verrechnung kann mit der Vorinstanz offenbleiben.