Citation: 1C_317/2023 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz erwog, der Beschwerdegegnerin 1 werfe der Beschwerdeführer vor, der Staatsanwaltschaft ein Schreiben zugesandt zu haben, das eine Lüge sowie eine Verleumdung beinhaltet habe. Der Beschwerdeführer habe diesbezüglich bereits am 5. April 2022 Strafanzeige gegen die Beschwerdegegnerin 1 erstattet, wobei er die Formulierung "Die Schädigung der Mutter ist für den Vater wichtiger als die Interessen, die Bedürfnisse und das Erleben der Kinder. Deren Wohl ist dadurch gefährdet!" als ehrverletzend erachtet habe. Eine Ermächtigung zur Strafverfolgung sei am 1. Juli 2022 verweigert worden, worauf nicht zurückzukommen sei. Weiter mache der Beschwerdeführer geltend, die Aussage der Beschwerdegegnerin 1, wonach bei der KESB kein Verfahren hängig sei, habe nicht der Wahrheit entsprochen. Diese Aussage sei jedoch korrekt gewesen, wenn auch nicht ganz vollständig. Dass die Beschwerdegegnerin 1 das hängige Beschwerdeverfahren betreffend den Antrag des Beschwerdeführers nicht von sich aus erwähnt habe, sei nicht von strafrechtlicher Relevanz. Der Beschwerdegegnerin 2 lege der Beschwerdeführer den Erlass einer Nichtanhandnahmeverfügung zur Last. Diesbezüglich habe er erfolglos den Rechtsmittelweg beschritten und ausgeschöpft. Der Beschwerdegegnerschaft 3 werfe der Beschwerdeführer vor, seine beiden Strafanzeigen nicht entgegengenommen zu haben, weshalb er sich an die Kantonspolizei Solothurn habe wenden müssen. Diesbezüglich habe er bereits am 22. April 2022 Beschwerde betreffend Rechtsverweigerung erhoben, auf die am 22. Juli 2022 mangels Rechtsschutzinteresses nicht eingetreten worden sei, weil die Anzeigen in jenem Zeitpunkt bereits von den Strafverfolgungsbehörden geprüft worden seien und darüber entschieden worden sei. Auch gegen diesen Entscheid habe der Beschwerdeführer erfolglos Beschwerde geführt und den Rechtsmittelweg ausgeschöpft. Demnach lägen keinerlei Hinweise für ein strafrechtlich relevantes Verhalten der Beschwerdegegnerinnen und Beschwerdegegner vor, weshalb die Ermächtigung zur Strafverfolgung nicht zu erteilen sei.