Citation: 5C.171/2000 06.10.2000 E. 8

8.- Bleibt die Berufung somit erfolglos, wird die unterliegende Beklagte kostenpflichtig (Art. 156 Abs. 1 OG); eine Parteientschädigung schuldet sie jedoch nicht, weil keine Berufungsantwort eingeholt worden ist und der Klägerin somit auch keine Kosten entstanden sind (Art. 159 Abs. 2 OG). Ohne Kostenfolgen bleibt der Umstand, dass mit Verfügung vom 10. August 2000 zuerst versehentlich von der Klägerin ein Kostenvorschuss verlangt worden ist, worauf diese dem Bundesgericht ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege eingereicht hat: Zum einen hätte der klägerische Anwalt ohne weiteres (Art. 150 Abs. 1 OG) feststellen können, dass ein Kostenvorschuss nur von der Beklagten erhoben werden darf. Zum anderen hatte die Klägerin schon dem Kantonsgericht ein weitgehend identisches Gesuch eingereicht, weshalb ihr keine nennenswerten Kosten entstanden sind. Das Gesuch um Verfahrenshilfe wird entsprechend dem Ausgang des Verfahrens obsolet.