Citation: 6B_760/2015 E. 1.2

1.2. Die Vorinstanz hat in Bestätigung des erstinstanzlichen Entscheids zwei stationäre Massnahmen angeordnet, nämlich eine stationäre Psychotherapie gemäss Art. 59 Abs. 1 und Abs. 3 StGB und eine stationäre alkoholspezifische Behandlung gemäss Art. 60 StGB. Das ist rechtlich möglich, wie sich aus Art. 56a StGB ergibt: Sind mehrere Massnahmen notwendig, so kann das Gericht diese zusammen anordnen. Der Beschwerdeführer scheint zu übersehen, dass zwei Massnahmen angeordnet worden sind. Er beantragt in seiner Beschwerde, dass von der angeordneten Massnahme abzusehen sei, und er kritisiert in der Beschwerdebegründung einzig die vorinstanzlichen Ausführungen zur Frage der Alkoholabhängigkeit beziehungsweise Alkoholgewöhnung, was allein die Rechtmässigkeit der stationären alkoholspezifischen Behandlung gemäss Art. 60 StGB berührt. Es ist somit im vorliegenden Verfahren davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer die Anordnung einer stationären Psychotherapie gemäss Art. 59 StGB nicht anficht; jedenfalls fehlt es insoweit an einer Beschwerdebegründung.