Citation: 2E_1/2019 E. A

A.a. Die Centralschweizerische Kraftwerke AG (CKW) betreibt ein Verteilnetz, über welches Abnehmer mit Elektrizität beliefert werden. Die A.________ AG ist als Endverbraucherin an dieses Verteilnetz angeschlossen. Bis Ende 2013 war sie marktzugangsberechtigte Endverbraucherin, die auf den Netzzugang verzichtete; sie war also bis dahin eine Endverbraucherin im Bereich der Grundversorgung (Art. 6 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 23. März 2007 über die Stromversorgung [StromVG; SR 734.71) und bezog Strom von der CKW. Auf Anfang 2014 machte sie von ihrem Recht auf Netzzugang Gebrauch (Art. 13 Abs. 1 StromVG). Seither bezieht sie ihre Elektrizität nicht mehr von der CKW, sondern von einer anderen Lieferantin. A.b. Das Netzanschlussverhältnis zwischen der CKW und der A.________ AG wurde seit 1967 durch sich ablösende Netzanschlussverträge geregelt, zuletzt durch den Netzanschlussvertrag vom 6. März 2007. In diesem belief sich die bezugsberechtigte Leistung, die zuvor sukzessive erhöht worden war und wofür die A.________ AG jeweils ein Entgelt entrichtet hatte, auf 1 '850 Kilovoltampere (kVA). In Ziffer 7 dieses Vertrags ist festgehalten, dass Änderungen vertragsrelevanter Daten, insbesondere der bezugsberechtigten Leistung, eine Anpassung des Vertrags erfordern. Die A.________ AG bezog später eine grössere Leistung als die 1'850 kVA, die im vorerwähnten Netzanschlussvertrag als bezugsberechtigte Leistung vorgesehen waren. Mit Schreiben vom 29. Mai 2012 forderte die CKW die A.________ AG deshalb unter dem Titel "Anschlusserhöhung/Netzanschlussvertrag" auf, den beigelegten "Netzanschlussvertrag Mittelspannung" zu unterzeichnen. Sie errechnete darin unter dem Titel "Verstärken der Anschlussleistung von 1'850 Kilovoltampere (kVA) auf 3'100 kVA entsprechend 1'250 kVA" einen einmaligen "Netzkostenbeitrag" von Fr. 135'000.--. Die A.________ AG unterzeichnete weder diesen Vertrag noch leistete sie den geforderten Betrag. In der von der CKW daraufhin angestrengten Betreibung erhob sie Rechtsvorschlag und teilte der CKW in mehreren Schreiben mit, ihr diesen Betrag mangels Rechtsgrundlage nicht zu schulden.