Citation: 1C_248/2013 E. 3.2.3

3.2.3. Im Eheschutzverfahren, welches die Ehefrau des Beschwerdeführers am 26. Januar 2005 eingeleitet hatte, begründete sie ihre Klage mit der Gefährdung ihrer Gesundheit und ihrer finanziellen Verhältnisse. Sie seien beide überschuldet, und der Beschwerdeführer gebe ihr keine genaue Auskunft über seine finanziellen Verhältnisse. Sie hätten sich auseinandergelebt und bildeten keine Familie mehr; jeder gehe seine eigenen Wege. An der Hauptverhandlung des Scheidungsverfahrens vom 29. Juni 2006 bestätigte die Ehefrau, sie stehe seit 5 Jahren regelmässig in ärztlicher Behandlung. Wie das Bundesverwaltungsgericht zu Recht feststellt, steht diese Darstellung vom Scheitern der Ehe im Eheschutz- und Scheidungsverfahren mit den Angaben im Verfahren auf Nichtigerklärung der erleichterten Einbürgerung in wesentlichen Punkten nicht im Einklang.