Citation: 8C_753/2013 E. 5.2.1

5.2.1. Die IV-Stelle hat für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers auf das Gutachten der medizinischen Abklärungsstelle Y.________ abgestellt, welches aus psychiatrischer Sicht infolge einer generalisierten Angststörung (ICD-10:F41.1) eine Arbeitsunfähigkeit von 30 Prozent attestiert hat und in somatischer Hinsicht von einer vollen Arbeitsfähigkeit ausging. Die Vorinstanz hat das Gutachten der medizinischen Abklärungsstelle Y.________ nicht in seine Beweiswürdigung miteinbezogen mit der Begründung, der Versicherte habe deutlich zum Ausdruck gebracht, dass seines Erachtens in psychiatrischer Hinsicht nicht darauf abgestellt werden könne. Gegen den Austrittsbericht der psychiatrischen Begutachtungsstelle Z.________ habe er hingegen keine Einwände erhoben. Damit fehlt es an einer umfassenden, sorgfältigen, objektiven und inhaltsbezogenen Würdigung der medizinischen Unterlagen unter Angabe der Gründe, warum auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abgestellt werden kann. Zur Vornahme einer solchen Beweiswürdigung wäre das kantonale Gericht gemäss der Verfahrensvorschrift von Art. 61 lit. c ATSG indessen verpflichtet gewesen (E. 2.3 hievor). Eine gegen wesentliche Verfahrensvorschriften verstossende Beweiswürdigung stellt eine vom Bundesgericht zu korrigierende Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 lit. a BGG dar ( ULRICH MEYER/JOHANNA DORMANN, in: Basler Kommentar, Bundesgerichtsgesetz, 2. Aufl. 2011, N. 60 zu Art. 105 BGG). Folglich kann das Bundesgericht die Sachverhaltsfeststellung von Amtes wegen ergänzen (Art. 105 Abs. 2 BGG). Zudem ist die Begründung der Vorinstanz widersprüchlich und kaum nachvollziehbar. So vermag nicht ohne weiteres einzuleuchten, weshalb für die Beurteilung der psychisch bedingten Beeinträchtigungen auf einen nicht näher begründeten Kurzbericht der psychiatrischen Begutachtungsstelle Z.________ abzustellen ist und nicht auf das Gutachten der medizinischen Abklärungsstelle Y.________. Unklar bleibt aufgrund der vorinstanzlichen Erwägungen auch, weshalb in somatischer Hinsicht auf das Gutachten des versicherungsmedizinischen Instituts X.________ und nicht auf jenes der medizinischen Abklärungsstelle Y.________ abzustellen sei. Wie nachstehend dargelegt wird, drängt sich auf, anstatt das Gutachten des versicherungsmedizinischen Instituts X.________ und den Austrittsbericht der psychiatrischen Begutachtungsstelle Z.________ das Gutachten der medizinischen Abklärungsstelle Y.________ für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers heranzuziehen.