Citation: 4D_55/2024 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz erklärt in ihrer Vernehmlassung, die Beschwerdeführerin sei bereits mit begründeter Verfügung vom 15. Februar 2024 auf die Aussichtslosigkeit ihrer Berufung hingewiesen worden. Deshalb sei ihr ermöglicht worden, die Berufung ohne Kostenfolge zurückzuziehen. Da die Beschwerdeführerin an der Berufung festgehalten habe, sei ihr mit Verfügung vom 5. März 2024 eine Nachfrist zur Zahlung des Kostenvorschusses gewährt worden. Im angefochtenen Entscheid erwog die Vorinstanz, der Beschwerdeführerin sei angedroht worden, dass auf die Berufung nicht eingetreten werde, falls der Kostenvorschuss nicht rechtzeitig geleistet werde. Die Verfügung sei mit eingeschriebener Post an die Beschwerdeführerin versandt worden und gemäss Sendungsnachverfolgung am 11. März 2024 zugestellt worden, sodass die 10-tägige Nachfrist am 21. März 2024 geendet habe. Der Kostenvorschuss sei aber erst mit Valuta 22. März 2024 und somit verspätet geleistet worden. Daher sei auf die Berufung nicht einzutreten.