Citation: B 41/06 23.05.2007 E. 5.1

5.1.1 Dr. D.________ führt in seiner ärztlichen Stellungnahme aus, er habe den Ehemann der Gesuchstellerin "in den Jahren 1993 bis 1996 immer wieder (...) in psychiatrischer Behandlung gehabt" und "schon mehrmals bestätigt, dass es sich bei Herrn X.________ um eine psychopathische Persönlichkeit mit schwerer Persönlichkeitsstörung gehandelt" habe. Sein Denken und Handeln sei von diesen Krankheitsbildern bestimmt gewesen, auch wenn er "nach aussen zeitweise normal (habe) auftreten" können. Die erwähnten Krankheitsbilder hätten bereits in den Jahren 1992 und 1993 "zu Arbeitsunfähigkeit geführt". 5.1.2 Das zwölf und mehr Jahre nach dem hier relevanten Zeitraum (Ablauf der Nachdeckungszeit: Ende Januar 1994) verfasste Arztzeugnis von Dr. D.________ enthält insofern keine neuen Elemente, als der ab 1993 behandelnde Psychiater bereits am 16. Februar 2004 und 20. Mai 2005 ärztliche Stellungnahmen (ohne Beurteilung der Arbeitsunfähigkeit) abgegeben hatte, welche ins Hauptverfahren eingebracht wurden. Das Eidgenössische Versicherungsgericht mass ihnen für die Beantwortung der relevanten Rechtsfrage, ob sich die (in der Folge unbestrittenermassen invalidisierende) psychische Gesundheitsstörung noch während des Vorsorgeverhältnisses mit der Pensionskasse M.________ in Form einer erheblichen und ohne wesentlichen Unterbruch andauernden Leistungseinbusse als Versicherungsberater manifestiert hatte, keine Aussagekraft zu, weil es sie - wie andere bei den Akten liegende ärztliche Feststellungen - als zu unbestimmt und daher als wenig überzeugend wertete. Dieselben Schlussfolgerungen müssen für das nunmehr aufgelegte Arztzeugnis von Dr. D.________ gezogen werden, in welchem dieser (soweit ersichtlich erstmals) zur Leistungseinbusse Stellung nimmt: Die pauschale Bestätigung, wonach das psychische Krankheitsbild in den Jahren 1992 und 1993 "zu Arbeitsunfähigkeit geführt" habe, lässt keinerlei Rückschlüsse auf Beginn, Ausmass und Dauer der spezifischen beruflichen Leistungsbeeinträchtigung zu (nur diese ist hier von Belang). Soweit der Psychiater im jüngsten Arztbericht auf eine "telefonische konsiliarische Besprechung" mit dem seinerzeit ebenfalls behandelnden Internisten Dr. U.________ verweist, gilt es zweierlei festzuhalten. Zum einen verfügt Letzterer gemäss den Angaben von Dr. D.________ in dessen Arztzeugnis vom 28. Februar 2006 "leider (über) keine Unterlagen zu Herrn X.________ mehr". Zum andern fällt auf, dass Dr. U.________ in seinem (im Hauptverfahren aufliegenden) ärztlichen Zeugnis vom 22. Juni 2004 (ohne nähere Begründung) "wegen relevanten gesundheitlichen Problemen" für drei längere Perioden des Jahres 1993 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit attestierte (nämlich vom 28. Februar bis 5. April, 18. Mai bis 31. Juli sowie vom 12. August bis 5. Oktober 1993). Diese rückwirkende Bescheinigung von Dr. U.________ steht indessen im Widerspruch zu den diversen 1993 vom selben Arzt ("echtzeitlich") zuhanden der Arbeitgeberfirma ausgestellten Arztzeugnissen, in denen (ebenfalls ohne nähere Angaben über das jeweilige Leiden) fünf kürzer dauernde Zeitabschnitte 100%iger Arbeitsunfähigkeit ausgewiesen wurden, welche sich mit den Angaben vom 22. Juni 2004 nur zum Teil decken (vom 22. Februar bis 10. März, 19. April bis 1. Mai, 7. bis 15. Juni, 5. bis 18. Juli sowie vom 20. bis 24. September 1993). Das Eidgenössische Versicherungsgericht hat denn auch der rückwirkenden ärztlichen Stellungnahme von Dr. U.________ vom 22. Juni 2004 (wie auch seinem Arztzeugnis vom 26. August 2003) keinen Beweiswert beigemessen. Nach dem Gesagten ist das neu vorgelegte ärztliche Zeugnis von Dr. D.________ vom 28. Februar 2006 nicht geeignet, die tatbeständlichen Entscheidungsgrundlagen des angefochtenen Urteils als objektiv mangelhaft erscheinen zu lassen.