Citation: 8C_750/2008 27.03.2009 E. 4.2

4.2.1 Die IV-Stelle bringt zu Recht vor, dass die vorinstanzliche Bestimmung des Invalideneinkommens einzig auf den Angaben des Versicherten laut Protokoll zur mündlichen Einsprache vom 6. Januar 2005 und Bericht über die Berufsberatung vom 27. Oktober 2003 beruht. Danach erledigte er im Auftrag eines Unternehmens namens Y.________ nicht näher spezifizierte Arbeiten, wobei mit einer jährlichen Entlöhnung von Fr. 20'000.- zu rechnen war. Eine Überprüfung dieser Angaben fand nicht statt. Unter diesen Umständen hat das kantonale Gericht bei der Bestimmung des Invalideneinkommens offensichtlich den ihm obliegenden Untersuchungsgrundsatz (Art. 61 lit. c ATSG) verletzt. Daher kann das Bundesgericht die von der IV-Stelle im letztinstanzlichen Verfahren eingereichten Unterlagen berücksichtigen (vgl. E. 1 hievor). 4.2.2 Gemäss Steuerveranlagungsanzeigen des Kantons Freiburg vom 22. Juni 2006 und 16. August 2007 erzielte der Versicherte in den Jahren 2005 und 2006 Einkommen aus selbstständiger Erwerbstätigkeit von Fr. 35'092.- (zuzüglich Lohn aus Nebenerwerb von Fr. 1'477.-) und Fr. 40'093.- (zuzüglich Lohn aus Nebenerwerb von Fr. 5'035.-). Der Bildschirmteilauszug aus dem Individuellen Konto vom 4. September 2008 weist u.a. für die Jahre 2004 bis 2006 AHV-beitragspflichtige Einkommen von Fr. 44'039.-, Fr. 38'300.- und 42'600.- aus. Diese Unterlagen belegen, wie die IV-Stelle zu Recht vorbringt, dass der Beschwerdegegner Einkünfte (mehrheitlich aus selbstständiger, teils aus unselbstständiger Erwerbstätigkeit) erzielte, die dem vorinstanzlich gestützt auf die durchschnittlichen Tabellenlöhne der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik festgelegten hypothetischen Valideneinkommen von Fr. 52'967.- gegenüber gestellt einen rentenbegründenden Invaliditätsgrad ausschliessen. Die sich stellende Frage, ob diese Einkommen bei der Y.________ erzielt worden sind, welche Arbeit gemäss vorinstanzlichem Entscheid jedenfalls teilzeitlich zumutbar sein muss, kann aufgrund der Akten nicht schlüssig geprüft werden. Aus den letztinstanzlich eingereichten Unterlagen ergibt sich nur, dass der Beschwerdeführer, der laut Anmeldung zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung die selbstständige Erwerbstätigkeit im November 1998 aufnahm, anfänglich geringfügige Einnahmen erzielte, die er trotz der seinen Angaben gemäss nach einem halben Jahr aufgetretenen multiplen Beschwerden in den Jahren 2004 bis 2006 deutlich zu steigern vermochte. Dazu bringt er in der Vernehmlassung zur Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vor, diese Einkünfte seien "trotz grösster gesundheitlicher Probleme" und wegen des drohenden "Gangs zum Sozialdienst" zustande gekommen. Unter diesen Umständen sind weitere Abklärungen zur Bestimmung des der Invaliditätsbemessung zu Grunde zu legenden Invaliditätseinkommens unumgänglich, weshalb die Sache gemäss Eventualantrag in der Beschwerde an die IV-Stelle zurückzuweisen ist.