Citation: 9C_527/2022 E. A

Die 1983 geborene A.________ war ab dem 1. März 2015 bei der B.________ AG angestellt und in dieser Eigenschaft bei der Pensionskasse der PricewaterhouseCoopers (nachfolgend: Pensionskasse) berufsvorsorgeversichert. Mit Verfügung vom 9. April 2020 sprach ihr die IV-Stelle des Kantons Aargau rückwirkend ab Oktober 2017 eine ganze Invalidenrente (Invaliditätsgrad 100 %) sowie zwei Kinderrenten zu. Diese - auch der Pensionskasse zugestellte - Verfügung erwuchs unangefochten in Rechtskraft. Am 5. Mai 2020 teilte die Pensionskasse A.________ mit, den überobligatorischen Vorsorgevertrag per sofort zu kündigen, weil diese die Fragen 3 und 4 der Gesundheitserklärung vom 25. März 2015 unvollständig bzw. falsch beantwortet habe; damit habe A.________ ihre Anzeigepflicht verletzt. Folglich anerkannte die Pensionskasse einen Rentenanspruch ab Ende Oktober 2018 (Ende der Taggeldzahlungen) explizit nur im Umfang der Mindestleistungen nach BVG.