Citation: 5A_486/2022 E. 5.1.4

5.1.4. Eine "Rechtsverweigerung", Verletzung des rechtlichen Gehörs und seines Beweisanspruchs hält der Beschwerdeführer der Vorinstanz auch vor, da sie auf seine Beschwerde und auf die Stellungnahme vom 1. Mai 2022 sowie die dort gestellten Anträge und Beweisanträge nicht bzw. nur am Rand eingetreten sei, obwohl er seine schriftlichen Eingaben nicht zurückgezogen habe. Die Vorinstanz erwog hierzu, in Anbetracht des Beschwerdegegenstands erwiesen sich sowohl die am 14. März 2022 eingereichte Beschwerdeschrift als auch die am 2. Mai 2022 erstattete Stellungnahme zum Gutachten als übermässig weitschweifig. Von einer Rückweisung zur Verbesserung (vgl. § 135 des kantonalen Gesetzes vom 3. Juli 1972 über die Verwaltungsrechtspflege [VRG; SRL Nr. 40]) sei indessen abgesehen worden, da sich der (inzwischen) anwaltlich vertretene Beschwerdeführer anlässlich der Verhandlung zum Beschwerdegegenstand habe äussern können. Sein Rechtsbeistand habe die ursprünglichen Beschwerdeanträge an der Verhandlung im Übrigen umformuliert und umfassend begründet. Darauf sei abzustellen. Soweit der Beschwerdeführer mit seiner Gehörsrüge sinngemäss eine Verletzung der Begründungspflicht beanstandet, ist seine Rüge unbegründet. Die Vorinstanz war nicht gehalten, sich mit all seinen Standpunkten einlässlich auseinanderzusetzen. Aus der Begründung im angefochtenen Entscheid geht hervor, von welchen wesentlichen Überlegungen sich die Vorinstanz hat leiten lassen und auf die sie ihren Entscheid stützte (vgl. BGE 142 III 433 E. 4.3.2 mit Hinweisen). Hinsichtlich der nicht behandelten Anträge beschränkt sich der Beschwerdeführer darauf, auf seine kantonalen Rechtsschriften zu verweisen, was nicht genügt (BGE 140 III 115 E. 2 mit Hinweis). Um seine Rüge genügend zu substanziieren, hätte er die fraglichen Anträge in der Beschwerdeschrift selbst benennen müssen.