Citation: 8C_696/2020 E. 3.2.1

3.2.1. Weiter hat das kantonale Gericht erwogen, das Gutachten des Dr. med. C.________ sei voll beweiskräftig. Entgegen den Einwänden des Beschwerdeführers erörtere es plausibel, dass das paranoide Zustandsbild allein den Umgang mit der (überstandenen) Krebserkrankung betreffe, nicht aber den Rest seiner Persönlichkeit. Der Beschwerdeführer sei in keiner Weise im Alltag eingeschränkt. Vielmehr pflege er eine gute Beziehung zu seiner Ehefrau und den gemeinsamen Kindern, er könne sich ausser Haus bewegen und Auto fahren, gehe einkaufen, habe regelmässig soziale Kontakte mit zahlreichen Verwandten, die er auch immer wieder in seinem Herkunftsland besuche. Wegen der paranoiden Verarbeitung der Krebserkrankung könne eine um 20 % verminderte Arbeitsfähigkeit sowohl im angestammten Beruf als auch in einer vergleichbaren Erwerbstätigkeit angenommen werden.