Citation: 8C_528/2022 E. 7.4

7.4. Abgesehen davon, dass das Vorliegen eines CRPS nicht erstellt ist (vgl. E. 6 hiervor), gilt bei der Beurteilung der Rechtmässigkeit des Fallabschlusses - wie gesagt - die prospektive Betrachtungsweise (siehe E. 7.1 hiervor). Folglich sind die vom Beschwerdeführer ins Feld geführten, nach dem Fallabschluss per Ende Februar 2020 erstellten Berichte des Dr. med. E.________ vom 12. April und 6. September 2021 sowie der Dr. I.________ vom 6. Mai 2021 nicht rechtsrelevant (vgl. auch Urteil 8C_299/2022 vom 5. September 2022 E. 5.1 mit Hinweisen). Der Kreisarzt Dr. med. F.________ zeigte in der Aktenbeurteilung vom 16. Dezember 2019 schlüssig auf, weshalb von weiteren therapeutischen Massnahmen keine namhafte Besserung des unfallbedingten Gesundheitszustands des Beschwerdeführers mehr zu erwarten gewesen sei. Er hatte hierbei Kenntnis der wesentlichen Vorakten. Der Beschwerdeführer bringt keine Einwände vor, die auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit dieser Stellungnahme aufkommen liessen (vgl. E. 5 hiervor). Folglich ist es nicht bundesrechtswidrig, wenn die Vorinstanz den Fallabschluss der Suva per Ende Februar 2020 bestätigte.