Citation: 5A_730/2020 E. B

B.a. Beide Ehegatten gelangten berufungsweise an das Kantonsgericht St. Gallen, das die Verfahren vereinigte und die Rechtsmittel teilweise guthiess. In Abänderung von Ziff. 3 des Entscheids vom 13. November 2018 betreue A.A.________ die Kinder C.A.________, D.A.________ und E.A.________ an Weihnachten während vier Tagen (drei Übernachtungen) sowie in den Schulferien während fünf Wochen, wovon am Stück längstens einmal zwei Wochen bei Ferien ausserhalb von U.________, und erfolgen die Übergaben dann, wenn ein Elternteil die Wegstrecke mit dem Zug zurücklegt, im Bahnhof Y.________. Das Kantonsgericht änderte die Bedarfsrechnungen sowie die Überschussanteile ab und verpflichtete A.A.________, im Ergebnis folgende Unterhaltsbeiträge zu bezahlen: für die Zeit ab Mai 2018 bis 19. Juli 2019 für C.A.________ und D.A.________ je Fr. 2'855.--, für E.A.________ Fr. 2'700.-- und für B.A.________ persönlich Fr. 900.--; ab 20. Juli 2019 für C.A.________ und D.A.________ je Fr. 3'075.--, für E.A.________ Fr. 2'920.-- und für B.A.________ persönlich Fr. 1'340.--. Im Übrigen wies es die Berufungen und das Gesuch von B.A.________ um Verpflichtung von A.A.________ zur Bezahlung eines Prozesskostenvorschusses von Fr. 10'000.-- ab, soweit es darauf eintrat (Entscheid vom 4. August 2020). B.b. Auf Gesuch von A.A.________ erläuterte das Kantonsgericht Ziff. 4 seines Entscheids und formulierte die streitgegenständliche Ziffer neu wie folgt: "In Abänderung von Ziff. 4 des Entscheids des Familienrichters des Kreisgerichtes St. Gallen vom 13. November 2018 betreut A.A.________ die Kinder C.A.________, D.A.________ und E.A.________ in Jahren mit ungerader Jahreszahl an Weihnachten ohne Anrechnung an die Ferien während vier Tagen (drei Übernachtungen) sowie in den Schulferien während fünf Wochen, wovon am Stück längstens einmal zwei Wochen bei Ferien ausserhalb von U.________, und erfolgen die Übergaben dann, wenn ein Elternteil die Wegstrecke mit dem Zug zurücklegt, im Bahnhof Y.________." (Her vorhebungen im Original) Im Übrigen wies das Kantonsgericht das Erläuterungsgesuch ab und auferlegte A.A.________ die auf das Erläuterungsverfahren entfallenden Gerichtskosten von Fr. 400.--.