Citation: 5A_600/2016 E. 1.3

1.3. Vor Bundesgericht sind neue Begehren unzulässig (Art. 99 Abs. 2 BGG). Vor Obergericht hat die Beschwerdeführerin für ihre Forderung aus Güterrecht kein beziffertes Begehren gestellt. Das Obergericht hat jedoch aus der Berufungsschrift eine Forderung von Fr. 1'940'506.-- abgeleitet. Vor Bundesgericht stellt die Beschwerdeführerin eine Forderung aus Güterrecht im Betrag von 4,5 Mio. Franken. Damit verlangt sie mehr als vor Obergericht; im entsprechenden Umfang gilt das Begehren als neu und ist damit unzulässig. Soweit den Betrag von Fr. 1'940'506.-- übersteigend, ist auf die Beschwerde nicht einzutreten. Das gilt auch für den nach den Feststellungen der Vorinstanz bereits rechtskräftig erledigten Vorsorgeausgleich (Genehmigung Teilvereinbarung), zu dem die Beschwerdeführerin neue Begehren stellt. Die in Form von Rechtsbegehren erhobenen Tatsachenbehauptungen (das Vermögen der Ehegatten habe am 31. Dezember 2005 4,8 Mio. Franken betragen; Darlehensforderung gegenüber G.________ und Rechtsbehauptungen (die Steuerschulden für die Jahre 2003-2005 seien dem Eigengut des Beschwerdegegners zuzuweisen), sind als solche zu behandeln. Als Rechtsbegehren haben sie keine eigenständige Bedeutung.