Citation: 6B_887/2014 E. 2.5.2

2.5.2. Die Vorinstanz erkennt, die Beurteilung der Tatkomponente, im Besonderen der objektiven Tatschwere, gemäss ihrem Urteil vom 16. August 2012 werde durch den bundesgerichtlichen Rückweisungsentscheid vom 17. September 2013 relativiert, allerdings nicht in dem vom Beschwerdeführer behaupteten Ausmass. Der Beschwerdeführer habe über einen längeren Zeitraum zahlreiche betrügerische Handlungen zulasten immerhin diverser, nämlich vier Geschädigter begangen. Die Deliktssumme belaufe sich insgesamt und anerkanntermassen auf rund EUR 2,5 Mio. und sei nach wie vor sehr hoch. Die als Folge des bundesgerichtlichen Rückweisungsentscheids zu ergehenden Freisprüche änderten nichts daran, dass der Beschwerdeführer überlegt, gezielt und systematisch vorgegangen sei und als Alleinverantwortlicher eigenmächtig und selbstherrlich gehandelt habe. Die Einschätzung, der Beschwerdeführer habe die - verbliebenen - Geschädigten in optima forma durch Täuschungen zu Investitionen verleitet, welche diese niemals eingegangen wären, wenn sie den von ihm verheimlichten Verwendungszweck des Geldes gekannt hätten, bleibe bestehen. Die Geschädigten müssten sich den Vorwurf des leichtfertigen Verhaltens nicht gefallen lassen. Auch bei nun reduziertem Deliktsbetrag und einer überschaubaren Zahl von vier Geschädigten habe der Beschwerdeführer eine beträchtliche kriminelle Energie aufgewendet (angefochtener Entscheid S. 26 f.). Zur subjektiven Tatschwere hält die Vorinstanz fest, der Beschwerdeführer habe die ertrogenen Gelder zwar nicht in seine eigene Tasche gesteckt und zur eigenen, unmittelbaren Bereicherung verwendet, sondern zur Bereinigung finanzieller Altlasten aus früheren geschäftlichen Unternehmungen eingesetzt. Gleichwohl sei sein Tatmotiv ein egoistisches gewesen, sei es ihm doch darum gegangen, das von ihm verbreitete Image eines versierten und erfolgreichen Geschäftsmannes aufrechtzuerhalten (angefochtener Entscheid S. 27 f.). Eine Freiheitsstrafe von höchstens 24 Monaten, bei welcher objektiv noch der vollbedingte Vollzug möglich wäre, sei in Anbetracht der konkreten Tat- und Täterkomponente, insbesondere aufgrund der hohen Deliktssumme, des längeren Zeitraums der Delinquenz und der durch den Beschwerdeführer gezeigten erheblichen kriminellen Energie, nicht mehr dem Verschulden angemessen (angefochtenes Urteil S. 31). Die Vorinstanz fällt daher eine Freiheitsstrafe von 27 Monaten aus, wobei sie der vom Beschwerdeführer nicht angefochtenen Verurteilung wegen mehrfacher Urkundenfälschung durch Ausstellung von unwahren Partizipationsscheinen im Tatkomplex C.________ im Umfang von sechs Monaten straferhöhend Rechnung trägt.