Citation: 2C_83/2023 E. 4.3

4.3. Die Vorinstanz begründete die Nichtdurchführung einer öffentlichen Verhandlung damit, dass der Beschwerdeführer nach der entsprechenden Terminansetzung auf die Durchführung der Verhandlung ausdrücklich und vorbehaltlos verzichtet habe, da mit dem eingereichten schriftlichen "Plädoyer" alles gesagt sei und kein weiterer Erklärungs- und Äusserungsbedarf bestehe. In tatsächlicher Hinsicht rügt der Beschwerdeführer diese Feststellung nicht als willkürlich, weshalb sie für das Bundesgericht verbindlich ist (Art. 105 Abs. 1 BGG). Der Beschwerdeführer wendet ein, er habe nur deshalb um Terminabnahme ersucht, weil die Vorinstanz eine öffentliche Verhandlung von vornherein verweigert gehabt habe; verzichtet habe er lediglich auf die Verlesung seines Plädoyers, nicht aber auf die Durchführung einer öffentlichen Verhandlung. Dieser Einwand hilft dem Beschwerdeführer nicht, weil er gegenüber der Vorinstanz erklärt hat, er verzichte auf die Verhandlung, da bereits alles gesagt sei. Es ist von einem vorbehaltlosen Verzicht auf eine öffentliche Verhandlung auszugehen. Darüber hinaus legt der Beschwerdeführer nicht dar, inwiefern die Vorinstanz verfassungs- oder konventionsrechtliche Garantien verletzt haben soll.