Citation: 4C.309/2003 26.02.2004 E. 4

Schliesslich macht die Klägerin geltend, dass der Sachverhalt lückenhaft festgestellt (Art. 64 OG) und das Recht auf Beweisführung verletzt worden sei (Art. 8 ZGB). Zur Begründung wird geltend gemacht, das Schreiben der Beklagten an die Klägerin (recte: die C.________ AG) vom 2. Mai 2001 und das Urteil (recte: die Verfügung) des Handelsgerichtes seien nicht berücksichtigt worden. Nach der Rechtsprechung verletzt eine begrenzte Beweisabnahme Art. 8 ZGB dann nicht, wenn der Richter schon aufgrund der abgenommenen Beweise von der Sachdarstellung einer Partei überzeugt ist und anders lautende Behauptungen der Gegenpartei für unbewiesen hält (BGE 114 II 289 E. 2 S. 291 m.w.H.). Da die Vorinstanz aus den berücksichtigten Beweisen tatsächliche Schlüsse gezogen hat, besteht für die Rüge der Verletzung von Art. 8 ZGB kein Raum, weshalb diesbezüglich auf die Berufung nicht einzutreten ist. Im Übrigen ist nicht klar, inwiefern mit dem Hinweis, die A.________ AG sei keine Tochtergesellschaft der C.________ AG und die Eingaben der phasenweise nicht bevollmächtigten Vertreterin der Beklagten seien unbeachtlich, eine Bundesrechtsverletzung gerügt wird. Insoweit ist auf die Berufung nicht einzutreten (Art. 43 Abs. 1 OG und Art. 55 Abs. 1 lit. c OG).