Citation: 4A_583/2024 E. A

C.B.________ und D.B.________ (Kläger 1 und 2, Beschwerdegegner 1 und 2) sind die Eigentümer zweier Grundstücke in der Gemeinde U.________ (LU). Sie beabsichtigten, darauf Mehrfamilienhäuser zu errichten. Zu diesem Zweck schlossen sie mit der A.________ GmbH (Beklagte, Beschwerdeführerin) einen Vertrag über Architekturleistungen ab. Die Parteien unterstellten diese Vereinbarung der Ordnung für Leistungen und Honorare der Architektinnen und Architekten des Schweizerischen Ingenieur- und Architektenvereins in der Ausgabe 2003 (SIA-Norm 102 [2003]). In der Folge erstellte die Beklagte für das Bauprojekt einen ersten Gestaltungsplan, den die Gemeinde U.________ nicht genehmigte. Die dagegen erhobene Verwaltungsgerichtsbeschwerde wies das Kantonsgericht Luzern mit Urteil vom 12. August 2015 rechtskräftig ab. Anschliessend erarbeitete die Beklagte einen zweiten Gestaltungsplan, zu dem sich die Gemeinde U.________ am 21. Juni 2016 erneut abschlägig äusserte. Parallel zu diesem Plangenehmigungsverfahren führte die Beklagte für die Kläger diverse weitere Arbeiten aus. Unter anderem zeichnete sie Pläne für die Baueingabe, initiierte Dienstbarkeitsverträge und nahm Fachplanerausschreibungen vor. Nachdem es zwischen den Parteien zu Unstimmigkeiten gekommen war, kündigte die Beklagte den Vertrag am 23. Juni 2016 mit sofortiger Wirkung. Mit Schreiben vom 16. August 2016 stellte die Beklagte den Klägern verschiedene Forderungen in Rechnung und betrieb mit Zahlungsbefehl vom 29. September 2016 den Kläger 1.