Citation: 8C_281/2022 E. 4.2.1

4.2.1. Mit Verfügung vom 11. August 2020 hatte die Suva dem Beschwerdeführer für die anerkannte Berufskrankheit und den Sturz vom 5. September 2015 eine Invalidenrente basierend auf einem Invaliditätsgrad von 28 % ab 1. Juni 2020 sowie eine Integritätsentschädigung auf der Basis einer Integritätseinbusse von 40 % (je 20 % für Knie- und Schulterbeschwerden) zugesprochen. Der Beschwerdeführer liess einspracheweise um Ausrichtung einer 47%-igen Invalidenrente ersuchen. In der Begründung führte er einleitend aus, die Höhe der zugesprochenen Integritätsentschädigung sei auf den ersten Blick nicht zu beanstanden; er behalte sich aber vor, im Rahmen eines allfälligen Beschwerdeverfahrens auf diesen Punkt zurückzukommen. Die Suva hielt daraufhin im Einspracheentscheid vom 12. Februar 2021 fest, unbestritten seien der Zeitpunkt der Rentenprüfung, das kreisärztlich formulierte Zumutbarkeitsprofil sowie die Höhe der gewährten Integritätsentschädigung, und bestätigte die verfügungsweise zugesprochene Invalidenrente von 28 %. Vor Vorinstanz liess der Beschwerdeführer beantragen, der Einspracheentscheid sei betreffend Höhe der Invalidenrente und Integritätsentschädigung aufzuheben; die Suva habe ihm eine Invalidenrente bei einem Invaliditätsgrad von 49 % sowie, nebst der bereits zuerkannten Integritätsentschädigung von je 20 % für Schulter und Knie, eine solche von 10 % für die latente Nebenniereninsuffizienz zuzusprechen.