Citation: 5A_637/2022 E. D

Mit Beschwerde vom 24. August 2022 wendet sich A.________ (Beschwerdeführerin) an das Bundesgericht. Sie beantragt, ihr die Obhut über C.________ zuzuteilen, ihr den Wegzug mit C.________ nach Deutschland zu bewilligen und B.________ (Beschwerdegegner) zu berechtigen, C.________ jedes zweite Wochenende im Monat in Deutschland zu besuchen. Der von ihr für die Zeit vom 1. Juli 2021 bis zu C.________s Wegzug nach Deutschland geschuldete Unterhalt sei auf Fr. 500.-- pro Monat zu bestimmen; für die weitere Dauer des Getrenntlebens sei der Beschwerdegegner zu verurteilen, Kinderalimente von monatlich EUR 975.-- (ohne Kinderzulagen) zu bezahlen. Eventualiter (für den Fall von C.________s Verbleib beim Vater) verlangt die Beschwerdeführerin, die von ihr ab 1. Januar 2023 geschuldeten Kinderalimente auf monatlich Fr. 500.-- (ohne Kinderzulagen) zu bestimmen. Diesfalls sei für die Festsetzung dieses Kindesunterhalts ab 1. Januar 2023 von einem monatlichen Bedarf von Fr. 4'236.-- (Beschwerdeführerin), Fr. 6'001.-- (Beschwerdegegner) und Fr. 2'230.-- (C.________) auszugehen. Das Bundesgericht hat sich die kantonalen Akten überweisen lassen, jedoch keinen Schriftenwechsel angeordnet.