Citation: 6B_92/2015 E. 1.3.2

1.3.2. Gestützt darauf bejaht die Vorinstanz in objektiver Hinsicht zu Recht eine grobe Verkehrsregelverletzung. Bei einem Abstand von weniger als 0,6 Sekunden, wie er vorliegend zu beurteilen ist, liegt bei hohen Geschwindigkeiten regelmässig eine Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer vor. Das vom Beschwerdeführer geschilderte Linksfahren vermag diese Gefahr nicht zu kompensieren. Fraglich ist einerseits, ob dieser damit das Geschehen vor dem vor ihm fahrenden Fahrzeug wirklich frei überblicken konnte. Andererseits kommt es auch nicht ausschliesslich darauf an. Der Fahrzeugführer muss vor allem auch auf das Bremsverhalten des vorausfahrenden Fahrzeugs (Aufleuchten der Bremslichter) reagieren können.