Citation: 7B.59/2005 08.08.2005 E. A

A.a In der Betreibung auf Grundpfandverwertung Nr. 1 von X.________ gegen Y.________ stellte X.________ für ihre im 1. Rang pfandgesicherte Forderung im Juli 2004 das Verwertungsbegehren betreffend Grundstück GB A.________, Gebäudeplatz und Garten, Einfamilienhaus mit Gartenhalle und Garage. In der Folge erstellte das Betreibungsamt A.________ das Lastenverzeichnis und die Steigerungsbedingungen für die zu verwertende Liegenschaft. Das Betreibungsamt teilte diese den Beteiligten am 6. Dezember 2004 mit und setzte die Versteigerung auf den 28. Januar 2005 an. Bereits am 11. Juli 2001 hatte die Bank Z.________ einen Arrest auf das Grundstück erwirkt und am 1. November 2002 selber die Verwertung der Liegenschaft verlangt. Die auf den 15. Oktober 2003 anberaumte Versteigerung ist vom Betreibungsamt A.________ wieder abgesetzt worden, nachdem die Bank Z.________ fristgerecht Aberkennungsklage gegen die von W.________ eingegebene, im 3. Rang grundpfandrechtlich gesicherte, Forderung von Fr. 650'000.-- erhoben hatte. A.b Mit Eingabe vom 7. Dezember 2004 bestritt die Bank Z.________ erneut die im 3. Rang grundpfändlich gesicherte Forderung über Fr. 650'000.-- von W.________, worauf ihr das Betreibungsamt A.________ am 15. Dezember 2004 Frist zur Aberkennungsklage ansetzte. Am 21. Dezember 2004 reichte die Bank Z.________ innert Frist Aberkennungsklage beim Bezirksgericht Baden ein. A.c Gegen das Lastenverzeichnis und die Steigerungsbedingungen erhob die Bank Z.________ als Pfändungs- und Arrestgläubigerin mit Eingabe vom 17. Dezember 2004 Beschwerde an das Gerichtspräsidium Baden als untere betreibungsrechtliche Aufsichtsbehörde. Sie beantragte, die Verwertung der Liegenschaft aufzuschieben, bis die bereits laufenden und noch anzustrengenden gerichtlichen Verfahren bezüglich der Lastenbereinigung rechtskräftig seien. Mit Entscheid vom 28. Dezember 2004 hiess das Gerichtspräsidium 1 Baden die Beschwerde teilweise gut und schob die Verwertung der Liegenschaft bis zur rechtskräftigen Erledigung des in der Betreibung Nr. ... hängigen Lastenbereinigungsverfahrens auf. Das Betreibungsamt A.________ wurde angewiesen, die im Grundpfandbetreibungsverfahren Nr. 1 auf den 28. Januar 2005 anberaumte Versteigerung abzusetzen. Zur Begründung wurde ausgeführt, die von der Bank Z.________ vorgebrachten Argumente rechtfertigten eine Aussetzung der Betreibung nicht. Der Streit um den Bestand der im 3. Rang pfandgesicherten Forderung von W.________ beeinflusse weder den Zuschlagspreis noch die berechtigten Interessen der Bank.________, denn er habe letztlich einzig Einfluss auf die Verteilung. Der Prozessausgang sei daher im Verteilungsstadium zu berücksichtigen. Insofern wäre die Beschwerde abzuweisen. Die Bank Z.________ habe aber am 11. Juli 2001 einen Arrest auf das nun zu verwertende Grundstück erwirkt. Im Zuge der Arrestbetreibung habe sie am 1. November 2002 selber die Verwertung der fraglichen Liegenschaft verlangt. Die auf den 15. Oktober 2003 anberaumte Versteigerung sei vom Betreibungsamt A.________ wieder abgesetzt worden, nachdem die Bank Z.________ fristgerecht Aberkennungsklage gegen die von W.________ grundpfandrechtlich gesicherte Forderung von Fr. 650'000.-- erhoben habe. Mit Urteil vom 26. Oktober 2004 habe das Bezirksgericht Baden die Klage der Bank Z.________ gutgeheissen und die Forderung von W.________ aberkannt, worauf dieser ein begründetes Urteil verlangt habe. Dieses stehe derzeit noch aus. Im vorliegenden Verfahren auf Grundpfandverwertung habe W.________ die bestrittene Forderung erneut eingegeben. Bei der anschliessenden Prüfung der Frage, ob der in der Pfändungsbetreibung der Bank Z.________ erstinstanzlich entschiedene, aber noch nicht rechtskräftige Lastenbereinigungsprozess allenfalls Auswirkungen auf die Grundpfandverwertung in der Betreibung der X.________ habe, kam die Vorinstanz in Anlehnung an BGE 64 III 204 ff. zum Schluss, die Verwertung in der von X.________ gegen Y.________ eingeleiteten Betreibung auf Grundpfandverwertung müsse bis zum rechtskräftigen Entscheid des Lastenbereinigungsprozesses in der vorgängig von der Bank Z.________ gegen ihn angehobenen Betreibung auf Pfändung eingestellt bleiben. A.d Die von X.________ dagegen eingereichte Beschwerde wurde vom Obergericht des Kantons Aargau, Schuldbetreibungs- und Konkurskommission, als obere Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen am 9. März 2005 abgewiesen.