Citation: 4A_533/2013 E. 3.4.1

3.4.1. Die Vorinstanz erachtete es für erwiesen, dass es sich bei der vom Beschwerdeführer angeblich entwickelten Alpha-Solarzelle auf der Basis des Wirkstoffes Pyrit mit einem Wirkungsgrad von über 50 % "um einen Schwindel" handelte und der Beschwerdeführer durch eine Vielzahl unwahrer Angaben zu dem von ihm propagierten Alpha-Solarzellen-Projekt wie auch zu seiner eigenen Person ein eigentliches hochstaplerisches Konzept aufgebaut hatte. Sie befand, dass der Beschwerdeführer kein akademisches Physik-Studium absolviert habe und die von ihm geführten akademischen Titel offenbar gekauft bzw. gefälscht gewesen seien. Ferner stehe fest, dass der Leistungsgrad der Alpha-Solarzelle nie wissenschaftlich erprobt worden sei und Nachmessungen heute nicht (mehr) möglich seien, weil der Beschwerdeführer den letzten verfügbaren Prototypen schon im Jahr 1999 oder 2000 angeblich aus Sicherheitsgründen zerstört habe. Im Weiteren seien Dr. I.________ und PD Dr. J.________ vom Laboratorium für Festkörperphysik an der ETH Zürich zum Schluss gelangt, dass die Publikationen des Beschwerdeführers keinerlei wissenschaftliche Bedeutung hätten und von einer Fachperson auf dem Gebiet der Solarzellen nicht ernst genommen werden könnten. Sie würden keine klaren Beweise oder Erklärungen für die beschriebenen Wirkungen liefern. Zu ähnlichen Ergebnissen sei auch Dr. K.________ von der Frei Patentanwaltsbüro AG gekommen, der feststellt habe, dass in der Anmeldeschrift keine Lehre erkennbar sei, die bei eingehender Prüfung den Anforderungen an Neuheit und erfinderische Tätigkeit genüge. Es könne zwar nicht ausgeschlossen werden, dass ein Patentprüfer "davon" überzeugt werden könnte. Ein so entstandenes Patent hätte aber nur dann Bestand, wenn der Patentinhaber - durch entsprechende Messresultate und Literaturstellen - nachweisen könnte, dass die Verwendung der Dotierungselemente Brom und Phosphor für die Pyrit-Solarzelle erstens überraschend sei und zweitens unerwartete Effekte mit sich bringe. Weiter könne zwar nicht ausgeschlossen werden, dass ein besonders günstiger Wirkungsgrad existiere. Es sei aber ungewöhnlich, dass weder in der Patentanmeldung selbst, im anschliessenden Patenterteilungsverfahren noch, soweit ersichtlich, anderswo konkrete Messergebnisse vorgezeigt würden oder zumindest detailliertere quantitative Angaben zum angeblichen Effekt hätten gemacht werden können. Es erscheine daher unsinnig, den Schutzrechten einen wirtschaftlichen Wert zuzuordnen. Die Vorinstanz stellte fest, dass der Beschwerdeführer die Klägerin mit seinem hochstaplerischen Solarzellen-Projekt absichtlich zu täuschen gesucht habe. Zu diesem Schluss gelangte sie in Mitberücksichtigung der entsprechenden detaillierten, vom Bundesgericht zumindest nicht als willkürlich taxierten Tatsachenfeststellungen in den Entscheiden vom 10. März 2010 und vom 31. August 2011, sodann in Bestätigung der für überzeugend erachteten Erwägungen des Kantonsgerichts, auf welche die Vorinstanz verwies, und schliesslich in Auseinandersetzung mit den Einwänden des Beschwerdeführers und eigener Würdigung der vorhandenen Beweise und Unterlagen.