Citation: 1C_21/2023 E. 2.2

2.2. Die Beschwerdeführer rügen eine Verletzung des Rechtsgleichheitsgebots (Art. 8 Abs. 1 BV). Sie werfen dem Amt für Städtebau vor, nur die Bildschirme der Beschwerdeführerin der Bewilligungspflicht zu unterstellen und verweisen zum Beleg auf ihre Beschwerde ans Verwaltungsgericht und auf eine im Rekursverfahren eingereichte Dokumentation. Insbesondere wenn öffentlich-rechtliche Institutionen Schaukästen mit Bildschirmen erstellten, lege das Amt deutlich geringere Massstäbe an die Einordnung an. So habe es kürzlich eine Vitrine mit Bildschirm an der Fraumünsterkirche ohne Weiteres bewilligt. Zudem hätten sie zum Beweis die Edition der Schreiben des Amts an die Vertragsparteien der Beschwerdeführerin beantragt. Das Verwaltungsgericht habe diesem Beweisantrag nicht entsprochen und damit den Anspruch auf Beweisführung vereitelt.