Citation: 9C_704/2022 E. 3.3

3.3. Wie erwähnt bildet für die Abgrenzung zwischen Werterhaltung und Wertvermehrung nicht der Wert des Grundstücks der Vergleichsmassstab, sondern derjenige der konkret instand gehaltenen oder ersetzten Installation (vgl. vorne E. 3.1). Die Vorinstanz hat deshalb dem Umstand, dass die Gebäudeversicherung den Wert des Grundstücks nach Erstellung des Wintergartens um Fr. 40'000.- höher beziffert hat, zu Recht keine Bedeutung zugemessen; daraus kann nicht abgeleitet werden, dass die übrigen Kosten von Fr. 107'950.- werterhaltend seien. Inwiefern der neue Wintergarten im Vergleich zur alten Pergola eine werterhaltende Investition darstellen soll, machen die Beschwerdeführer nicht substanziiert geltend, obwohl sie hierfür letzten Endes beweisbelastet sind, da es sich um eine steuermindernde Tatsache handelt (vgl. BGE 148 II 285 E. 3.1.3 mit Hinweis). Damit haben die Vorinstanzen die entsprechenden Kosten zu Recht auch nicht teilweise zum Abzug zugelassen.