Citation: 1B_334/2021 E. 2.5

2.5. Verfahrensleitende Beschlüsse betreffend Rückweisung der Anklage zur weiteren Untersuchung oder Sistierung des Verfahrens begründen in der Regel keinen solchen Rechtsnachteil. Ausnahmen können vorliegen, wenn die rechtsuchende Partei das Risiko einer Verjährung der Strafverfolgung oder eine Verfahrensverzögerung geltend macht, welche einer formellen Rechtsverweigerung gleichkäme (BGE 143 IV 175 E. 2.3; 138 IV 258 E. 1.1; 134 IV 43 E. 2.2-2.4; zit. Urteile 1B_362/2021 E. 3.1; 1B_63/2018 E. 3). Kein nicht wieder gutzumachender Rechtsnachteil droht nach der Praxis des Bundesgerichtes in der Regel auch, wenn vor der Hauptverhandlung Anträge auf Übersetzung von Strafakten (oder Änderung der Verfahrenssprache) abgewiesen werden (zit. Urteil 1B_421/2019 E. 3.3; s.a. Urteile 1B_70/2008 vom 7. April 2009 E. 2.5; 1P.76/2002 vom 14. Februar 2002).