Citation: 2C_139/2017 E. 2.3.1

2.3.1. Wie aus dem angefochtenen Urteil unter Verweis auf das Strafurteil hervorgeht, ist der Beschwerdeführer im August und September 2010 als Haupttäter in der Koordination und organisatorischen Begleitung eines Transports von rund 5.8 kg Kokaingemisch von Peru in die Schweiz aufgetreten; dieser Transport scheiterte einzig daran, dass die in einem Koffer versteckten Betäubungsmittel am Flughafen in Lima entdeckt worden sind. Im Juni 2012 wurden in der Wohnung des Beschwerdeführers insgesamt 221.6 g Kokaingemisch bzw. 109.3 g reines Kokain entdeckt, welches der Beschwerdeführer - samt Streckmittel - gegen Erlass einer Schuld zur Aufbewahrung übernommen hatte. Am 16. Februar 2013 schliesslich lenkte der Beschwerdeführer einen Personenwagen ohne notwendige Versicherungsdeckung und mit nicht zu diesem Fahrzeug gehörenden Kontrollschilder, wobei seine Blutalkoholkonzentration mindestens 2.17 Gewichtspromille betrug. In seinem strafrechtlichen Urteil qualifizierte das Bezirksgericht das Verschulden des Beschwerdeführers betreffend die begangenen Betäubungsmitteldelikte als erheblich und betreffend die Strassenverkehrsdelikte als nicht mehr leicht und kam zum Schluss, die persönlichen Verhältnisse des Beschwerdeführers und seine Biografie würden sich weder straferhöhend noch strafmildernd auswirken. Ausgehend von der strafrechtlichen Verurteilung zu 24 Monaten Freiheitsstrafe und 720 Stunden gemeinnütziger Arbeit (was gemäss Art. 39 Abs. 2 des Schweizerischen Strafgesetzbuches vom 21. Dezember 1937 [StGB; SR 311.0] weiteren sechs Monaten Freiheitsstrafe entspreche) erwog die Vorinstanz, das ausländerrechtliche Verschulden des Beschwerdeführers wiege schwer, woran auch ein unbelegter Hinweis auf eine angebliche Betäubungsmittelabhängigkeit im Ergebnis nichts zu ändern vermöge. Diese Würdigung steht in Übereinstimmung mit der bundesgerichtlichen Rechtsprechung (oben, E. 2.2), und die Rüge, die Vorinstanz habe es in Verletzung des Gehörsanspruchs des Beschwerdeführers (Art. 29 Abs. 2 BV) bzw. in willkürlicher (Art. 9 BV) Sachverhaltsfeststellung unterlassen, die Strafakten beizuziehen, erweist sich als haltlos. Die Vorinstanz konnte zulässigerweise von einem gewichtigen öffentlichen Interesse an der Ausreise des Beschwerdeführers ausgehen.