Citation: I 262/05 20.07.2005 E. 2

Unbestritten ist zunächst, dass der Beschwerdeführerin die angestammte Tätigkeit als Handelsreisende ab Februar 1998 weiterhin zumutbar war, jedoch nur noch im Umfang von 50 %. Nach Angaben des Hausarztes war dieser Beruf im Stehen und Gehen auszuüben und daher als ideal zu bezeichnen. Die schweren Koffer, in denen ihre Musterkollektionen untergebracht waren, konnte die Versicherte durch Taschen ersetzen. Zwar führten längere Autofahrten zu einer Verstärkung der lumbalen Schmerzen. Der Hausarzt berichtete jedoch, dass eine allgemeine Ermüdung nach vier Stunden Arbeit ohnehin auftrete. Er war deshalb der Auffassung, dass eine Verbesserung des Gesundheitszustandes und Steigerung der Arbeitsfähigkeit in einer anderen Tätigkeit nicht erwartet werden könne (Berichte vom 13. März, 5. April und 17. November 2000). Frau Dr. med. L.________ bestätigte im Gutachten vom 16. August 2003, dass die Versicherte als Handelsreisende noch zu 50 % arbeitsfähig wäre. Nach Lage der Akten galt dies auch zum Zeitpunkt des Erlasses der Verfügung vom 8. November 2001, welcher für die richterliche Überprüfungsbefugnis massgebend ist (BGE 129 V 4 Erw. 1.2 mit Hinweis).