Citation: 6B_120/2024 E. 3.4.3

3.4.3. Ebenso nicht zu hören ist der Beschwerdeführer mit seinem Verweis auf das Gutachten von F.________, welches aufgrund einer Schizophrenie eine mittelgradige Einschränkung der Schuldfähigkeit festgestellt habe, weswegen das Tatbestandsmerkmal der Skrupellosigkeit entfalle. Auch ein nur teilweise schuldfähiger Täter kann skrupellos handeln. Die Beurteilung der Skrupellosigkeit erfolgt nach ethischen Gesichtspunkten. Leidet ein Täter namentlich an einer Persönlichkeitsstörung, aufgrund welcher sein Verhalten aus medizinischer, nicht jedoch aus ethischer Sicht nachvollziehbar ist, handelt er dennoch skrupellos. Die verminderte Zurechnungsfähigkeit ist im Rahmen der Strafzumessung zu berücksichtigen (vgl. zum Ganzen Urteile 6B_694/2007 vom 14. April 2008 E. 2.6; 6P.58/2004 vom 25. Oktober 2004 E. 5.2.2; 6S.334/2004 vom 30. November 2004 E. 3.2). Aus welchen konkreten Gründen vorliegend die aus objektiver Sicht zu bejahende Skrupellosigkeit angesichts der geistigen Störung in den Hintergrund zu treten hätte, mithin sein Verhalten aus ethischer Sicht nachvollziehbar erscheinen könnte, wird vom Beschwerdeführer nicht rechtsgenügend dargetan. Hierfür genügt der (medizinische) Hinweis, dass er "krankheitsbedingt nur eingeschränkt Rücksicht nehmen konnte", nicht. Darauf ist nicht weiter einzugehen.