Citation: 9C_161/2023 E. B

Mit Veranlagungsentscheiden vom 28. September 2021 betreffend die direkte Bundessteuer und die Staats- und Gemeindesteuern 2017 liess die Steuerverwaltung des Kantons Thurgau für den Hausteil Strasse yy Unterhaltskosten in der Höhe von Fr. 50'455.- zum Abzug zu. Für den Hausteil Strasse xx wurden keine Unterhaltskosten zum Abzug zugelassen. Die dagegen erhobene Einsprache hiess die Steuerverwaltung mit Entscheid vom 24. November 2021 teilweise gut und liess Unterhaltskosten in der Höhe von insgesamt Fr. 60'455.- zum Abzug zu. Rechtsmittel hiergegen hiess die Steuerrekurskommission mit Entscheid vom 16. Mai 2022 insoweit gut, als die Steuerverwaltung in Bezug auf Unterhaltskosten im Umfang von Fr. 5'129.- nicht begründet hatte, weshalb der Abzug verweigert wurde. In diesem Umfang wies sie die Sache an die Steuerverwaltung zurück. Im Übrigen wies sie die Rechtsmittel ab. Eine Beschwerde hiergegen wies das Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau mit Entscheid vom 14. Dezember 2022 ab.