Citation: 5A_606/2014 E. 5.2.1

5.2.1. Die Beschwerdeführerin wirft dem Obergericht vor, es habe im Zusammenhang mit dem Darlehen über Fr. 22'710.90 zu Unrecht einen strikten Nachweis gefordert, dass der Beschwerdeführerin die zugesicherten Gelder auch tatsächlich zur Verfügung stünden, indem es zusätzlich eine Rangrücktrittserklärung gefordert habe. Zwar bringt die Beschwerdeführerin diesbezüglich vor, die Vorinstanz habe ein falsches Beweismass angewendet, jedoch betrifft ihr Einwand einzig die Beweiswürdigung. Die Beschwerdeführerin beruft sich in diesem Zusammenhang zu Unrecht auf E. 4 des Urteils 5A_786/2012 vom 18. Dezember 2012, wo das Bundesgericht eine Verletzung des Beweismasses darin erblickt hat, dass die kantonale Rechtsmittelinstanz, trotz der verhältnismässig tiefen in Frage stehenden Beträge, im Sinne eines allgemeinen Grundsatzes den Nachweis der Zahlungsfähigkeit der Darlehensgeber verlangt hat, damit diejenige des Schuldners als glaubhaft gelten könne. Bereits im Ausgangspunkt unterscheidet sich der vorliegende Sachverhalt grundsätzlich von demjenigen, der dem genannten Urteil zu Grunde lag, weshalb die Beschwerdeführerin aus dem genannten Entscheid nichts zu ihren Gunsten ableiten kann. Dass die Gelder der Beschwerdeführerin tatsächlich zur Verfügung gestellt worden sind, hat das Obergericht vorliegend gar nicht in Abrede gestellt. Es hat dem fehlenden Nachweis einer Rangrücktrittserklärung einzig deshalb Bedeutung beigemessen, weil die Beschwerdeführerin diese Darlehensschuld (langfristig) wird abtragen müssen und sie daher insbesondere bei der Ermittlung der Höhe einer eventuellen Überschuldung zu berücksichtigen ist. Wenn die Vorinstanz die Darlehensvaluta von Fr. 22'710.90 vor diesem Hintergrund zu den übrigen abzutragenden Schulden hinzugerechnet hat (vgl. vorne E. 5.1), ist dies unter Willkürgesichtspunkten nicht zu beanstanden.