Citation: 6B_1241/2017 E. 6.4.1

6.4.1. Vorab ist festzuhalten, dass die Rüge des Beschwerdeführers, die Vorinstanz habe ihm einen Versicherungsbetrug und mit anderen Worten eine weitere Straftat vorgeworfen, aktenwidrig ist. Die Vorinstanz geht indessen davon aus, der Beschwerdeführer habe in den "Genuss der Versicherungsleistungen" kommen wollen und "egoistische, finanzielle Beweggründe" gehabt (vgl. E. 6.2 hiervor). Diese Feststellung erscheint angesichts der Umstände entgegen der Behauptung des Beschwerdeführers nicht offensichtlich unrichtig. Andere als finanzielle Gründe macht der Beschwerdeführer nicht geltend und solche sind auch für seine Anstiftung zur Brandstiftung nicht ersichtlich. Soweit er vorbringt, die Annahme finanzieller Beweggründe stünde nicht mit der Anklage im Einklang, ist einerseits darauf hinzuweisen, dass diese in der Anklage entgegen seiner Ansicht zum Ausdruck kommen (vgl. kant. Akten, act. 10002). Andererseits können die Beweggründe des Beschwerdeführers zwar Einfluss auf die Strafzumessung haben, sind für die Strafbarkeit nach Art. 221 StGB indessen nicht von Belang und müssen sich aus der Anklageschrift nicht ergeben (vgl. Art. 325 StPO). Die Vorinstanz verfällt deshalb nicht in Willkür und verletzt kein Bundesrecht, wenn sie anlässlich ihrer Strafzumessung von einer finanziell motivierten Tat ausgeht.