Citation: 1B_245/2019 E. 2.2

2.2. Die Beschwerdeführerin verlangt den Ausstand des Vorsitzenden Präsidenten der Strafrechtlichen Abteilung am Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt. Dass dieser bereits am vom Bundesgericht aufgehobenen Entscheid vom 8. November 2017 mitgewirkt hatte, begründet indessen nach der aufgeführten Rechtsprechung keinen Ausstandsgrund. Auch was die Beschwerdeführerin sonst vorbringt, belegt keine Voreingenommenheit. Krasse oder wiederholte Verfahrensfehler, die dafür massgeblich sein könnten, vermag sie nicht darzutun. Dafür genügt weder, dass der Abteilungspräsident als Verfahrensleiter ein Zirkulationsverfahren noch, nach Einreichung des Ausstandsgesuchs, eine Befragung als Beweisabnahme anordnete. Selbst wenn darin Verfahrensmängel liegen sollten, würden diese nicht derart schwer wiegen, dass sie auf Voreingenommenheit schliessen liessen. Es wird der Beschwerdeführerin im Übrigen, mit zurzeit offenem Ausgang, frei stehen, die behaupteten Verfahrensmängel als solche im Hauptverfahren geltend zu machen.