Citation: 6B_970/2021 E. 1.5.3

1.5.3. Der Beschwerdeführer macht geltend, die Vorinstanz lasse ausser Acht, dass die Trennung von der Frau und den Kindern im Jahr 2015 eine Depression ausgelöst habe. Die Vorinstanz berücksichtigt, dass der Beschwerdeführer in den Jahren 2015 und 2016 zweimal in der stationären Psychiatrie hospitalisiert war. Sie entnimmt den ärztlichen Berichten, dass er an Depressionen litt, die durch die Ehekrise, die finanziellen Probleme und die schwierige Situation am Arbeitsplatz ausgelöst worden waren. Welche Ursache zum Verlust der langjährigen Arbeitsstelle führte, ist nicht klar. Fest steht, dass sich der Beschwerdeführer damals in einer ausserordentlich schwierigen Situation befand. Dies lässt die Vorinstanz aber in ihre Härtefallprüfung einfliessen.