Citation: U 117/03 19.12.2003 E. 2

2.1 Streitig und zu prüfen ist, ob die im Verfügungszeitpunkt vom 6. August 2001 bestehenden Rückenbeschwerden und psychischen Beeinträchtigungen des Beschwerdegegners auf den am 27. Januar 2000 erlittenen Unfall zurückzuführen sind. Den Arztberichten lässt sich entnehmen, dass der Versicherte beim Unfall eine commotio cerebri, eine HWS-Distorsion, eine LWS-Kontusion sowie eine Schulter-Kontusion rechts, welche sich später als Armplexusläsion erwies, erlitten hat und sich in der Folge ein cervicocephales Schmerzsyndrom sowie eine schwere Depression entwickelten. 2.2 Entgegen der Auffassung der SUVA ging die Vorinstanz zu Recht vom typischen Beschwerdebild eines Schleudertraumas oder eines äquivalenten Unfallmechanismus bzw. eines Schädel-Hirntraumas aus. Bereits im Kantonsspital Luzern wurde eine HWS-Distorsion diagnostiziert. Es wurde festgestellt, dass der Patient den Kopf an der Windschutzscheibe angeschlagen habe und anschliessend kurz bewusstlos gewesen sei. Nach dem Bericht des einweisenden Arztes wurde der Verunfallte bereits am Unfallort mit einer Halskrause versorgt. Der Hausarzt diagnostizierte am 9. März 2000 zerviko-cephale Beschwerden, aber auch posttraumatische Belastungsstörungen und nächtliche Angstträume. Der SUVA-Arzt diagnostizierte anlässlich der kreisärztlichen Untersuchung vom 17. April 2000 ebenfalls eine HWS-Distorsion mit Kopfschmerzen, Nackenbeschwer-den, Steifigkeitsgefühl und Ausstrahlung von Schmerzen in den rechten Arm. Auch während des Aufenthalts in der Rehaklinik X.________ wurden typische Symptome eines Schleudertraumas wie Affektlabilität, depressive Stimmung sowie Schlafstörungen diagnostiziert. Der natürliche Kausalzusammenhang zwischen Unfall und Unfallfolgen ist daher zu Recht bejaht worden.