Citation: 5D_213/2015 E. 4.8

4.8. Dass der Aufwand exorbitant sei, gemessen an einem Unterliegen von nur Fr. 400.-- pro Monat, sei im Zusammenhang zu sehen: Es sei nicht nur um diese Fr. 400.-- gegangen, sondern auch um die entgangenen Erträge im Ausland auf dem Miteigentumsanteil des Klienten, die Übertragung des Eigentums und die Lügereien der Frau. Immerhin habe die Gegenanwältin einen Antrag auf Frauenunterhaltsbeiträge bis zum Erreichen des AHV-Alters gestellt. Vor diesem Hintergrund erscheine der Einsatz der Beschwerdeführerin nicht übertrieben. Es sei letztlich beidseitig mit gleichem Kaliber gekämpft worden.