Citation: 4P.201/2001 19.12.2001 E. 2

2.- Das Kantonsgericht ist zum Ergebnis gekommen, dass eine Konventionalstrafe von Fr. 16'000.-- geschuldet sei. Im Zusammenhang mit dieser Frage hat es in rechtlicher Hinsicht erwogen, unter der Ablieferung eines Werkes im Sinne von Art. 372 OR sei die Übergabe des vollendeten, dem Vertrag in allen Teilen entsprechenden Werkes zu verstehen. Es schloss sodann aus dem Schreiben des Rechtsanwalts der Beklagten vom 17. März 1998, dass in diesem Zeitpunkt kein in allen Teilen vertragskonformes Werk vorgelegen habe. Die Beschwerdeführerin wirft dem Kantonsgericht vor, den Sachverhalt willkürlich festgestellt zu haben. Sie will durch Aktenhinweise belegen, dass die Arbeit bereits am 17. November 1997 beendet und die Halle im Dezember 1997 bezugsbereit gewesen sei. Diese Ausführungen fallen ins Leere, hat sich doch das Kantonsgericht nicht zum Zeitpunkt der Beendigung der Arbeit geäussert, sondern zur Frage, ob das Werk am 17. März 1998 mängelfrei war. In dieser Hinsicht rügt die Beschwerdeführerin keine Willkür. Sie kritisiert vielmehr die Rechtsauffassung des Kantonsgerichts über die Anforderungen an eine Ablieferung im Sinne von Art. 372 OR. Damit ist sie im vorliegenden Verfahren nicht zu hören (E. 1b/aa hievor).