Citation: 8C_524/2023 E. A

A.________, geboren 1976, war bei der Klinik B.________ als Psychiaterin mit der Funktion einer Oberärztin beschäftigt und dadurch bei der Helsana Unfall AG (nachfolgend: Helsana) gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen sowie Berufskrankheiten versichert. Am 30. März 2020 meldete die Arbeitgeberin, dass sich A.________ in der Klinik bei einem Patienten mit dem Covid-19-Virus angesteckt habe. Sie war am 26. März 2020 positiv getestet worden und anschliessend bis 12. April 2020 arbeitsunfähig. Die Helsana erbrachte die gesetzlichen Leistungen. Im Januar 2021 meldete A.________ einen Rückfall. Gemäss den Berichten der Hausärztin Dr. med. C.________, Allgemeine Innere Medizin FMH, vom 11. Januar 2021 sowie des Spitals D.________ vom 28. Januar, 12. März, 29. April und 17. November 2021 klagte sie über kardiologische, pneumologische und kognitive Beschwerden sowie eine Fatigue-Symptomatik. Mit Verfügung vom 24. August 2021 und Einspracheentscheid vom 7. Juni 2022 lehnte die Helsana eine Leistungspflicht für die geltend gemachte Long-Covid-Erkrankung ab.