Citation: 6B_1118/2023 E. 2.12.3

2.12.3. Die Beschwerde erweist sich in diesem Punkt ebenfalls als unbegründet, soweit darauf überhaupt eingetreten werden kann. Was der Beschwerdeführer beim subjektiven Tatbestand gegen die vorinstanzliche Beweiswürdigung vorbringt, geht nicht über eine appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid hinaus, auf die das Bundesgericht nicht eintritt. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn er erklärt, er habe daran geglaubt, mit seiner Handelsstrategie und intensiven Handelstätigkeit sowohl mit seinem Vermögen als auch mit demjenigen seiner Kunden Gewinne erzielen zu können (Beschwerde S. 24 f. N. 89 ff.). Auf die zutreffenden Erwägungen der Vorinstanz zum subjektiven Tatbestand kann vollumfänglich verwiesen werden (Urteil S. 71 ff. E. 13), insbesondere auch weil der Beschwerdeführer seine Ansicht mit vom vorinstanzlich festgestellten Sachverhalt abweichenden tatsächlichen Feststellungen begründet. So etwa, wenn er behauptet, aufgrund der früher bei gleichen Parametern erzielten Erfolge habe er nicht erkennen müssen, dass die Courtagen einen Gewinn verunmöglichten (Beschwerde S. 26 N. 96 und S. 27 N. 99). Betreffend dem geltend gemachten Eigenhandel ist mit der Vorinstanz letztendlich festzuhalten, dass dieser nur vordergründig gegen das Vorliegen des subjektiven Tatbestands spricht. Selbst wenn der Beschwerdeführer bei jeder Transaktion mit seinem eigenen Vermögen ("brutto") die gleichen Gebühren wie seine Kunden zu tragen hatte, konnte er davon aber, im Gegensatz zu diesen, den ihm von der Bank rückvergüteten Gebührenanteil (Retrozession) in Abzug bringen. Damit entsprachen seine ("netto") Transaktionskosten keineswegs denjenigen seiner Kunden. Insofern kann die Interessenlage beim Eigenhandel des Beschwerdeführers, bei dem zwar Gebühren aber keine Retrozessionen zu seinen Lasten anfielen, nicht mit der Handelstätigkeit für die Kunden verglichen werden. Zweifellos ging es dem Beschwerdeführer bei seiner Strategie auch darum, möglichst gute Handelsergebnisse, d.h. Handelsgewinne zu erzielen. Was jedoch nur bedeuten kann, dass ihm der tatbestandsmässige Erfolg - die eingetretenen Verluste der Kunden aufgrund der Provisionen - unerwünscht war (Urteil S. 75 E. 13.6).