Citation: 8C_496/2023 E. 6.2.2

6.2.2. Die Beschwerdeführerin beruft sich auf die vier Kriterien der Schwere oder besonderen Art der erlittenen Verletzungen (es liege bei ihr nicht nur eine "einfache HWS-Distorsion" vor), der fortgesetzt spezifischen, belastenden ärztlichen Behandlung (Physio- und Cranialatherapie, psychiatrische Behandlung), der erheblichen Beschwerden (Schwindel) und der erheblichen Arbeitsunfähigkeit trotz ausgewiesener Anstrengungen (sie habe jegliche Therapien absolviert und grosse Anstrengungen unternommen, um wieder arbeiten zu können; es liege auch ein gescheiterter Arbeitsversuch vor). Die Beschwerdeführerin setzt sich indessen mit den vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen und schlüssigen Erwägungen zu den einzelnen Adäquanzkriterien nicht substanziiert auseinander. Sie belegt ihre Behauptungen, soweit sie den vorinstanzlichen Darlegungen widerprechen, auch nicht konkret. Insgesamt wird beschwerdeweise nicht aufgezeigt und ist auch nicht ersichtlich, inwiefern die vorinstanzliche Adäquanzbeurteilung im Ergebnis gegen Bundesrecht verstossen soll. Auch diesbezüglich erübrigen sich weitere Abklärungen (vgl. E. 4.2.4 hiervor). Somit hat es bei der Verneinung des adäquaten Kausalzusammenhangs zwischen dem Unfall vom 12. Juni 2020 und den seit 16. Dezember 2021 weiterhin geltend gemachten Beschwerden sein Bewenden.