Citation: 6B_674/2022 E. 4

Die Beschwerde erfüllt die Begründungsanforderungen nicht. Der Beschwerdeführer befasst sich nicht mit den einschlägigen Erwägungen im angefochtenen Entscheid. Stattdessen macht er Behörden und Gerichte für den Umstand der fehlenden Zustelladresse verantwortlich bzw. mitverantwortlich und begnügt sich damit, zu behaupten, es sei unmöglich, eine Zustelladresse in der Schweiz zu bezeichnen. Damit zeigt er nicht in einer den Formerfordernissen genügenden Weise auf, inwiefern der angefochtene Beschluss bundesrechtswidrig sein könnte. Soweit er zudem geltend macht, das Problem hätte sich "mit einem Rechtsbeistand (Art. 29 Abs. 3 BV, Art. 130 ff. und Art. 136 ff. StPO) " lösen lassen, und es sei ihm unmöglich, irgendwelche Kosten vorzuschiessen, belegt er nicht und zeigt er auch nicht auf, dass, wann und wo er ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung im kantonalen Beschwerdeverfahren gestellt hätte. Weshalb der Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege verletzt sein soll, begründet er folglich ebenfalls nicht rechtsgenügend. Seine Anträge und Ausführungen zur materiellen Seite der Angelegenheit sind schliesslich unzulässig, da nicht zum Verfahrensgegenstand gehörend. Mit seiner Kritik vermag der Beschwerdeführer eine Rechtswidrigkeit des angefochtenen Beschlusses nicht darzutun. Der Begründungsmangel ist offensichtlich. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.