Citation: 8C_322/2021 E. 2.1

2.1. In formeller Hinsicht macht der Beschwerdeführer zunächst geltend, die Vorinstanz habe seinen Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt (zur Begründungspflicht als Ausfluss des Anspruchs auf rechtliches Gehör gemäss Art. 29 Abs. 2 BV vgl. BGE 145 IV 99 E. 3.1 mit Hinweisen). Soweit er diesbezüglich vorbringt, das kantonale Gericht hätte den Stellungnahmen der Dres. med. E.________ und D.________ den Beweiswert absprechen müssen, beschlägt dies jedoch die (materielle) Frage der Beweiswürdigung und nicht des Gehörsanspruchs. Sodann legte die Vorinstanz anhand der Aktenbeurteilung des beratenden Dr. med. F.________ vom 1. August 2020 dar, weshalb die Schulterbeschwerden entgegen Dr. med. G.________ nicht auf das Unfallereignis zurückzuführen seien. In Auseinandersetzung mit verschiedenen Vorbringen des Beschwerdeführers zeigte sie weiter auf, weshalb sie der Stellungnahme des Dr. med. F.________ vollen Beweiswert zuerkannte. Dass sie dabei nicht ausdrücklich auf sämtliche Vorbringen (u.a. hinsichtlich der Stellungnahmen der Dres. med. E.________ und D.________) einging, ist vor diesem Hintergrund nicht zu beanstanden: Im Rahmen der Begründungspflicht ist es nicht erforderlich, dass sich die Behörde mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt. Vielmehr kann sie sich auf die für den Entscheid wesentlichen Punkte beschränken. Die Begründung muss so abgefasst sein, dass sich die betroffene Person über die Tragweite des Entscheids Rechenschaft geben und ihn in voller Kenntnis der Sache an die höhere Instanz weiter ziehen kann. In diesem Sinne müssen wenigstens kurz die Überlegungen genannt werden, von denen sich die Behörde hat leiten lassen und auf die sich ihr Entscheid stützt (BGE 143 III 65 E. 5.2). Diesen Anforderungen genügen die vorinstanzlichen Ausführungen. Bei der Bemessung der ausnahmsweise zugesprochenen Parteientschädigung berücksichtigte das kantonale Gericht mit der Durchführung eines doppelten Schriftenwechsels und der Stellungnahme des Beschwerdeführers vom 4. Dezember 2020 schliesslich auch den beschwerdeweise geltend gemachten Zusatzaufwand. Insgesamt ist damit nicht ersichtlich, dass das ange fochtene Urteil die verfassungsmässigen Anforderungen an die Prüfungs- und Begründungspflicht nicht erfüllt.