Citation: 4A_624/2014 E. C

Mit Beschwerde in Zivilsachen beantragt die Klägerin dem Bundesgericht, es sei der angefochtene Entscheid aufzuheben und festzustellen, dass sie an dem hinterlegten Betrag berechtigt sei; eventuell sei ihr dieser Betrag herauszugeben, subeventualiter die Beschwerdegegnerin zu verurteilen, eine entsprechende Willenserklärung abzugeben (Ziffer 1a-c). Ausserdem sei die Obergerichtskasse anzuweisen, ihr den hinterlegten Betrag herauszugeben (Ziffer 2) und eventualiter sei die Angelegenheit zu neuer Beurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen (Ziffer 3). Subeventualiter seien Gerichtsgebühr und Parteientschädigung auf den Betrag von je höchstens Fr. 400'000.-- zu reduzieren. Die Klägerin rügt, die Vorinstanz habe den Zweck des Facility Agreements willkürlich festgestellt und deshalb zu Unrecht Art. 20 OR und Art. 2 Abs. 2 ZGB als schweizerische Eingriffsnorm nicht angewendet und auch das ausländische Recht in Bezug auf den Vertragszweck nicht ermittelt bzw. das englische Recht willkürlich angewendet. Sie hält daran fest, dass die Beschwerdegegnerin um den Darlehenszweck gewusst habe, was zur Nichtigkeit des Facility Agreements führe und dass sich die D.________ übermässig gebunden habe. Sie rügt weiter eine Verletzung von Art. 16 IPRG, weil die Vorinstanz das englische Recht in verschiedener Hinsicht nicht ermittelt habe. In Bezug auf die Gerichtskosten rügt sie die Verletzung des Äquivalenzprinzips und des Verhältnismässigkeitsprinzips in Bezug auf die Höhe der Parteientschädigung. In einer abschliessenden Bemerkung hält die Beschwerdeführerin dafür, bei einer Gesamtbetrachtung erscheine stossend, den Standpunkt der Beschwerdegegnerin zu schützen, weil diese bei der Täuschung der indonesischen Aufsichtsbehörde mitgewirkt habe. Die Beschwerdegegnerin beantragt in ihrer Antwort die Abweisung der Beschwerde, eventuell die Aufhebung des angefochtenen Urteils und die Rückweisung der Sache an die Vorinstanz. Die Parteien haben eine Replik bzw. Duplik eingereicht.