Citation: 7B_120/2022 E. 1.3.2

1.3.2. Der Beschwerdeführer führt in seiner Beschwerde unter anderem aus, er sei zwischen Dezember 2018 und Sommer 2020 von einer ihm unbekannten Täterschaft "massiv bedroht und um USD 5'000'000.00 zu erpressen versucht" worden, zunächst wiederholt per SMS von dem unbekannten Absender "Russia" und später durch Anrufe mit unterdrückten Rufnummern. Der Erpresser habe ihn wissen lassen, er wisse, wo er (der Beschwerdeführer) wohne, dass er zwei erwachsene Kinder habe sowie dass er über einen Arbeitsplatz in U.________ verfüge. Er habe ihm mit der Angabe der Mobiltelefonnummern der Kinder zu verstehen gegeben, ihm seien diese Rufnummern bekannt. Nach der Aufforderung zur Bezahlung des genannten Betrags habe der Erpresser - in ihrer Heftigkeit zunehmende - ernsthafte Nachteile angedroht. Aufgrund der Schwere der psychischen Beeinträchtigung und der Beeinträchtigung seines Sicherheitsgefühls sei eine Genugtuung geschuldet. Durch die "pervertierten", immer ernst zu nehmenderen Drohungen könne nicht mehr von einer geringfügigen PersönIichkeitsverIetzung ausgegangen werden. Er sei richtiggehend terrorisiert worden. Damit belegt der Beschwerdeführer hinreichend, dass sich der angefochtene Entscheid - in der vorliegenden Konstellation eines drohenden Beweisverlusts - auf Genugtuungsansprüche auswirken kann. Auf die Beschwerde ist grundsätzlich einzutreten.