Citation: 8C_66/2008 04.07.2008 E. 5

5.1 Die Beschwerdeführerin macht schliesslich eine Verletzung des rechtlichen Gehörs geltend, indem sie sich vor Erlass der Verfügung vom 21. November 2005 nicht zur Stellungnahme des Dr. med. W.________ habe äussern können und ihr auch keine Gelegenheit eingeräumt worden sei, weitere ärztliche Berichte, insbesondere das Gutachten des Dr. med. H.________, einzureichen. Überdies verlangt sie die Einholung eines weiteren Gutachtens. 5.2 Gemäss Art. 29 Abs. 2 BV haben die Parteien Anspruch auf rechtliches Gehör. Das rechtliche Gehör dient einerseits der Sachaufklärung, andererseits stellt es ein persönlichkeitsbezogenes Mitwirkungsrecht beim Erlass eines Entscheids dar, welcher in die Rechtsstellung einer Person eingreift. Dazu gehört insbesondere deren Recht, sich vor Erlass des in ihre Rechtsstellung eingreifenden Entscheids zur Sache zu äussern, erhebliche Beweise beizubringen, Einsicht in die Akten zu nehmen, mit erheblichen Beweisanträgen gehört zu werden und an der Erhebung wesentlicher Beweise entweder mitzuwirken oder sich zumindest zum Beweisergebnis zu äussern, wenn dieses geeignet ist, den Entscheid zu beeinflussen (BGE 132 V 368 E. 3.1 S. 370 mit Hinweisen). Nach der Rechtsprechung kann eine - nicht besonders schwerwiegende - Verletzung des rechtlichen Gehörs ausnahmsweise als geheilt gelten, wenn die betroffene Person die Möglichkeit erhält, sich vor einer Beschwerdeinstanz zu äussern, die sowohl den Sachverhalt wie die Rechtslage frei überprüfen kann (BGE 127 V 431 E. 3d/aa S. 437). Von einer Rückweisung der Sache an die Verwaltung ist selbst bei einer schwerwiegenden Verletzung des rechtlichen Gehörs dann abzusehen, wenn und soweit die Rückweisung zu einem formalistischen Leerlauf und damit zu unnötigen Verzögerungen führen würde, die mit dem (der Anhörung gleichgestellten) Interesse der betroffenen Partei an einer beförderlichen Beurteilung der Sache nicht zu vereinbaren wären (BGE 132 V 387 E. 5.1 S. 390 mit Hinweis). 5.3 Es trifft zu, dass die SUVA der Beschwerdeführerin vor Erlass der leistungsablehnenden Verfügung vom 21. November 2005 keine Gelegenheit eingeräumt hat, zur ärztlichen Beurteilung ihres Kreisarztes Stellung zu nehmen oder weitere Arztberichte einzureichen. Die Frage nach der natürlichen Kausalität ist jedoch, wie oben gezeigt (E. 3.3), nicht entscheidrelevant. Vielmehr ist die Leistungspflicht mangels adäquaten Kausalzusammenhangs zwischen dem Unfall und den geklagten Beschwerden nicht erstellt. Die Rückweisung der Sache zur Gewährung des rechtlichen Gehörs entspräche daher einem formalistischen Leerlauf, der im Interesse einer beförderlichen Beurteilung der Sache zu unterbleiben hat. 5.4 Aus demselben Grund kann auch davon abgesehen werden, ein weiteres Gutachten einzuholen.