Citation: 4A_316/2007 21.11.2007 E. 2

Die Beschwerdeführerin hält auch im Verfahren vor Bundesgericht daran fest, dass es sich bei der vom Beschwerdegegner unterschriftlich eingegangenen Verpflichtung um eine kumulative Schuldübernahme handelt. Unumstritten bleibt, dass die Vereinbarung ungültig wäre, sollte es sich um eine Bürgschaft handeln, denn die zwingenden Formerfordernisse sind nicht erfüllt. 2.1 Die Vorinstanz stellt fest, es habe offensichtlich kein wirklicher (subjektiver) gemeinsamer Wille der Parteien bestanden, sei doch die Beschwerdeführerin von einer kumulativen Schuldübernahme, der Beschwerdegegner hingegen lediglich davon ausgegangen, er habe sich verpflichtet, aus dem Vermögen des Vaters die Zahlungen zu leisten. Soweit die Beschwerdeführerin dem entgegenhält, die Parteien hätten sich diesbezüglich richtig verstanden und tatsächlich übereinstimmend geeinigt, ist darauf mangels hinreichend substanziierter Sachverhaltsrüge nicht einzutreten. Dasselbe gilt für die Behauptung der Beschwerdeführerin, der Beschwerdegegner habe realisiert, dass er eine eigene Zahlungspflicht übernehme. 2.2 Die Beschwerdeführerin führt schliesslich aus, die anlässlich der mündlichen Urteilsberatung vorgetragene Minderheitsmeinung eines Kantonsrichters werde im schriftlichen Urteil nicht wiedergegeben. Welche Bestimmung des kantonalen Verfahrensrechts damit willkürlich angewandt worden sein soll, zeigt sie indessen nicht auf, weshalb auf ihr Vorbringen nicht weiter einzugehen ist.