Citation: 6B_678/2013 E. 4.1.1

4.1.1. Die Vorbringen des Beschwerdeführers sind nicht geeignet, die vorinstanzliche Würdigung schlechterdings unhaltbar erscheinen zu lassen. Zwar ist die von ihm aufgezeigte Argumentation teilweise möglich und nachvollziehbar, was jedoch für die Annahme von Willkür nicht ausreicht. Die vorinstanzlichen Ausführungen sind mit der Beweislage und der Fotodokumentation vereinbar. Es ist nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz annimmt, in einem Spital würden die Abfallsäcke täglich ausgewechselt. Aus dem Umstand, dass der Abfallsack am 17. März 2009 bei der Erstellung der Fotografien nur wenig Müll beinhaltete, die gleichentags abtransportierten Säcke jedoch prallgefüllt waren, kann der Beschwerdeführer nichts ableiten. Die Zeitangaben im Polizeibericht vom 18. März 2009 (kantonale Akten, act. 18/1) deuten darauf hin, dass der Müllsack am Morgen fotografiert wurde. Es ist davon auszugehen, dass sich dieser bis am Abend noch füllte. Aus der Fotodokumentation ergibt sich nicht, dass die Patronen in einem aufgeplatzen Sack waren, hinausfielen, wegrollten und übersehen wurden. Die Säcke wurden erst in der Pressmulde zusammengepresst und allenfalls beschädigt. Die Patronen hätten höchstens in der Mulde oder bei deren Entleerung hinausfallen können. Diesfalls wären sie bei der Durchsuchung gefunden worden. Der Umstand, dass es allenfalls tauglichere Mittel für die Suche nach den Patronen im Müll gegeben hätte, führt nicht dazu, dass die verwendeten Werkzeuge (Gartenhäckelchen, Reisbesen und Schaufeln) nicht geeignet waren. Mit der Behauptung, es widerspreche jeglicher Lebenserfahrung, dass es möglich sein soll, mit 16 Personen in drei Stunden in sechs Tonnen Abfall vier Patronen aufzuspüren, vermag der Beschwerdeführer nicht darzulegen, dass die gegenteilige vorinstanzliche Annahme willkürlich ist.