Citation: 6P.85/2004 11.08.2004 E. 1

Der Beschwerdeführer ist der Vater des verunfallten B. X.________ und als solcher gemäss Art. 2 Abs. 2 lit. b OHG dem Opfer bei der Geltendmachung von Verfahrensrechten und Zivilansprüchen gleichgestellt. Das Opfer ist zur Erhebung einer staatsrechtlichen Beschwerde wie auch einer Nichtigkeitsbeschwerde legitimiert, wenn es sich bereits vorher am Verfahren beteiligt hat und soweit der Entscheid seine Zivilansprüche betrifft oder sich auf deren Beurteilung auswirken kann (Art. 8 Abs. 1 lit. c OHG; Art. 270 lit. e Ziff. 1 BStP; vgl. BGE 128 I 218 E. 1.1 S. 220; 127 IV 185 E. 1a S. 186 f.). Der Beschwerdeführer hat sich bei der Erweiterung der Strafanzeige vom 24. Februar 2002 als Privatkläger konstituiert. Er hat allerdings nicht näher darlegt, welche Zivilansprüche er geltend machen will. Es erscheint auch sehr fraglich, ob ihm angesichts der heute vorherrschenden primären Staatshaftung für Amtshandlungen gegenüber allen in der Strafanzeige genannten Personen privatrechtliche Ansprüche zustehen (vgl. BGE 127 IV 289 E. 2b S. 191). Ausserdem ist die Klage auf Genugtuung, die der Beschwerdeführer gegen den Yachtclub Spiez erhoben hatte, vom Appellationshof des Kantons Bern bereits am 28. Februar 2002 rechtskräftig abgewiesen worden. Allerdings ist nicht auszuschliessen, dass die nachträgliche Strafuntersuchung einen Einfluss auf die Beurteilung dieses Zivilanspruchs haben könnte, da eine allfällige Entdeckung neuer Tatsachen einen Grund zur Revision des bereits ergangenen Urteils bilden würde (vgl. Art. 368 Ziff. 1 und 2 der bernischen Zivilprozessordnung vom 7. Juli 1918). Die Legitimation des Beschwerdeführers zu den eingereichten Rechtsmitteln ist daher zu bejahen.