Citation: 6B_523/2024 E. 1.1

1.1. Der Beschwerdeführer wendet sich gegen die (nachträgliche) Anordnung der Verwahrung und argumentiert zusammengefasst, die Vorinstanz verletze Art. 3, 6 und 189 StPO, Art. 56 Abs. 3 sowie Art. 59 StGB und Art. 29 Abs. 3 [recte: Abs. 2] BV und verfalle in Willkür, indem sie sich bei ihrem Entscheid auf das gänzlich unverwertbare forensisch-psychiatrische Gutachten von PD Dr. med. B.________ vom 27. Dezember 2023 (nachfolgend: Gutachten B.________) stütze. Dieses Gutachten genüge als Entscheidgrundlage in gewichtigen Teilen sowohl unter psychiatrischen wie auch rechtlichen Gesichtspunkten nicht, da wichtige Fragen überhaupt nicht oder nur teilweise beantwortet würden und die Erkenntnisse verschiedentlich nicht nachvollziehbar seien. Ferner sei mit einer Diagnose, die nicht in kausalem Zusammenhang mit der Delinquenz stehe, sondern als während der Haft entstandenes Phänomen zu begreifen sei, Art. 5 EMRK nicht Genüge getan.