Citation: 9C_381/2021 E. 7.4

7.4. Nicht zu beanstanden ist, dass die Vorinstanz auch aufgrund des im Einwandverfahren beigebrachten Kurzberichtes vom 16. Juni 2020 keinen Anlass für weitere Abklärungen sah. Die darin neu aufgestellte Behauptung, die gesicherte Diagnose einer depressiven Störung habe bereits im Bericht vom 17. September 2019 gestellt werden können, ist unzutreffend, wurde doch damals lediglich eine entsprechende Verdachtsdiagnose aufgeführt. Hinzu kommt, dass sich die Verdachtsdiagnose allein auf die vom Beschwerdeführer subjektiv angegebenen Beeinträchtigungen stützte (wie Schlafstörungen, starke Tagesmüdigkeit, Einschränkung der Konzentration und Aufmerksamkeit etc.). Objektive Befunde, die Anlass zu weiteren Abklärungen geben könnten, wurden weder im Bericht vom 17. September 2019 noch in jenem vom 16. Juni 2020 erhoben.