Citation: 8C_360/2018 E. 7.4

7.4. Im Übrigen bringt der Versicherte vor, er sei durch die falschen Fachärzte untersucht worden; statt einer orthopädischen hätte eine pulmologische und lymphologische Beurteilung stattfinden müssen. Dieser Einwand ist unbehelflich. Denn einerseits ist es Sache der Gutachter zu beurteilen, welche fachärztlichen Abklärungen vorzunehmen sind, und es kommt ihnen auch bei der Wahl der anzuwendenden Methoden ein grosses Ermessen zu (vgl. etwa Urteile 8C_55/2018 vom 30. Mai 2018 E. 6.4.1 und 8C_820/2016 vom 27. September 2017 E. 5.5, je mit Hinweisen). Andererseits hat der behandelnde Onkologe, Dr. med. H.________, am 5. Juli 2015 bezüglich des Non-Hodgkin-Lyphoms eine Vollremission und keine diesbezügliche Einschränkung der Arbeitsfähigkeit attestiert, so dass nicht zu beanstanden ist, dass die Experten dazu keine weiteren Abklärungen tätigten. Der Einwand des Versicherten, es liege ein "Sekretariatsgutachten" vor, ist unzutreffend. In den Akten finden sich keinerlei Anhaltspunkte dafür. Auch spricht schon alleine der Umstand, dass er durch die beteiligten Fachärzte unbestrittenermassen untersucht wurde, dagegen, dass das polydisziplinäre Gutachten angeblich rein "durch paramedizinisches Personal" vorgefertigt worden wäre. Daher ist es nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz im Rahmen der grundsätzlich zulässigen antizipierten Beweiswürdigung (BGE 136 I 229 E. 5.3 S. 236; 124 V 90 E. 4b S. 94) die diesbezüglich beantragten Beweise nicht abgenommen hat. Die Rüge des Versicherten bezüglich der genauen Definition seiner angestammten Tätigkeit ist unerheblich. Denn für die Beurteilung der unter Berücksichtigung der gesundheitlichen Situation noch zumutbaren Arbeitsfähigkeit ist die Beschreibung des angestammten Berufes als Chauffeur und Betriebsmitarbeiter ausreichend und es braucht keine detaillierte Schilderung aller damit verbundenen Handreichungen; massgebend ist vielmehr eine möglichst genaue Umschreibung der noch zumutbaren Tätigkeiten. Diesem Anspruch genügt die Beurteilung im PMEDA-Gutachten vom 10. Mai 2016 ohne Weiteres, so dass offen bleiben kann, ob die zuletzt ausgeübte Arbeit noch zumutbar ist. Soweit der Versicherte den fehlenden Einbezug des kreisärztlichen Berichts vom 5. Juli 2012 im PMEDA-Gutachten rügt, ist dies unbehelflich. Wie sich aus dem Gutachten ergibt, war dieser Bericht den Experten bekannt. Da er keine von den Gutachtern abweichende Einschätzung enthält (vgl. dazu die Verfügung der Suva vom 17. Juli 2012, die gestützt auf die Beurteilung durch Dr. med. C.________ von einer zumutbaren Arbeitsfähigkeit von 100 % ausgeht) und bereits vier Jahre zurücklag, bestand für diese kein Anlass, sich damit einlässlich auseinanderzusetzen. Was weiter das beanstandete Nichtabstützen auf die Beurteilungen durch Dr. med. F.________ und Frau Dr. med. G.________ betrifft, vermögen die Ausführungen des Versicherten die vorinstanzliche Begründung in ihrer E. 5.3 und 5.4 nicht als bundesrechtswidrig erscheinen lassen. Abschliessend ist festzuhalten, dass entgegen der Ansicht des Versicherten die Verfügung vom 18. Januar 2017 und der kantonale Entscheid vom 28. Februar 2018 keine Missachtung des vorinstanzlichen Entscheids vom 12. November 2014 darstellen. Die in letzterem angeordnete Abklärung des medizinischen Sachverhalts wurde durchgeführt und ein allfälliger Leistungsanspruch nach den gesetzlichen Vorgaben geprüft. Dass dabei (erneut) kein Anspruch auf eine Invalidenrente resultiert, ändert nichts daran. Denn eine Rückweisung zu (weiteren) medizinischen Abklärungen stellt keine Anerkennung eines Leistungsanspruchs dar.