Citation: U 141/04 07.04.2005 E. 3

3.1 Das kantonale Gericht befand, die Beschwerdeführerin sei - was keine der begutachtenden Personen hinreichend erwogen und gewürdigt habe - an ihrer aktuellen Stelle in der Sportanlage E.________ AG bereits seit dem 12. Januar 1998 beruflich wieder eingegliedert und die dortige Arbeit entspreche optimal dem ärztlicherseits festgelegten zumutbaren Profil; fraglich sei jedoch, ob sie dabei ihre Arbeitskraft voll ausschöpfen könne; als "höchst unklar" und daher noch abklärungsbedürftig bezeichnete es die Frage, ob eine - medizinisch begründete - begrenzte Leistungsfähigkeit, versicherungsrechtliche Überlegungen oder aber wirtschaftliche Gegebenheiten im Betrieb ihr Pensum bestimmten. Das Gericht hielt es für die Ermittlung des Invaliditätsgrades als unabdingbar, die Ärzte zur Arbeitsfähigkeit an diesem konkreten Arbeitsplatz Stellung nehmen zu lassen, wozu es die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückwies. Weiter erwog es, nur wenn die Versicherte ihre Arbeitsfähigkeit in der Sportanlage E.________ AG nicht in zumutbarer Weise verwerten könne, sei ein abstrakter Vergleich unter Bezugnahme auf hypothetisch mögliche Tätigkeiten anzustellen. Gegebenenfalls seien aber die Ärzte nochmals zum konkreten Pensum zu befragen, da die vorhandenen Arbeitsunfähigkeitsschätzungen mit einer Spannweite von 15 bis 30 % für eine abschliessende Klärung der Rentenfrage für die Unfallversicherung zu ungenau seien. Was die Koordination der Invaliditätsbemessung der Unfallversicherung mit der für die Invalidenversicherung bereits rechtskräftig abgeschlossenen anbelangt, führte das kantonale Gericht aus, die IV-Stelle habe keine auf den konkreten Arbeitsplatz bezogene Abklärung durchgeführt und statt dessen auf hypothetische Verhältnisse abgestellt; dabei habe sie sich vorwiegend auf die Begutachtung durch Prof. Dr. phil. P.________, abgestützt, dessen Einschätzung jedoch nicht massgebend sein könne, da sie speziell auf die Fragestellungen des Rechtsvertreters der Versicherten ausgerichtet gewesen sei und überdies Gründe angeführt würden, die nicht das Fachgebiet dieses Spezialisten beträfen. Im Übrigen bestätigte das kantonale Gericht die Rechtmässigkeit der Taggeldeinstellung per 31. Oktober 1998. Was die Heilbehandlung anbelangt, hielt es fest, es sei noch nicht darüber befunden worden, ob die Unfallversicherung nach Festsetzung der Invalidenrente gleichwohl für die Kosten der von den Ärzten empfohlenen medikamentösen Therapie aufzukommen habe. 3.2 Nach der Rechtsprechung des Eidgenössischen Versicherungsgerichts stellt der Rückweisungsentscheid einer kantonalen Beschwerdeinstanz eine im Sinne von Art. 128 in Verbindung mit Art. 97 Abs. 1 OG und Art. 5 VwVG mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Eidgenössische Versicherungsgericht anfechtbare Endverfügung dar. Anfechtbar ist grundsätzlich nur das Dispositiv, nicht aber die Begründung eines Entscheids. Verweist indessen das Dispositiv eines Rückweisungsentscheids ausdrücklich auf die Erwägungen, werden diese zu dessen Bestandteil und haben, soweit sie zum Streitgegenstand gehören, an der formellen Rechtskraft teil. Dementsprechend sind die Motive, auf die das Dispositiv verweist, für die Behörde, an die die Sache zurückgewiesen wird, bei Nichtanfechtung verbindlich. Beziehen sich diese Erwägungen auf den Streitgegenstand, ist somit auch deren Anfechtbarkeit zu bejahen (BGE 120 V 237 Erw. 1a mit Hinweis sowie Urteil R. vom 31. August 2001 [U 3/00], Erw. 1a). Dem Antrag der Beschwerdegegnerin auf Nichteintreten kann daher nicht gefolgt werden, weil es bei einem Rückweisungsentscheid zulässig ist, die diesem zu Grunde liegenden Erwägungen mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde anzufechten. 3.3 Die Beschwerdeführerin will die Frage der höchstrichterlichen Beurteilung vorlegen, ob eine Bindungswirkung des Entscheids der Invalidenversicherung für das Verfahren bei der Unfallversicherung gegeben ist. Diese Frage ist schon aus verfahrensökonomischen Gründen im jetzigen Zeitpunkt zu prüfen, da es keinen Sinn macht, eine solche erst nach Vorliegen eines erneuten Entscheids der Beschwerdegegnerin - und nachfolgend der Vorinstanz - einer Überprüfung im Rahmen eines weitern Verwaltungsgerichtsbeschwerdeverfahrens zugänglich zu machen. Je nach Ergebnis kann letztlich unnötiger Aufwand vermieden werden.