Citation: 2D_65/2008 03.07.2008 E. 1

Die bosnische Staatsangehörige X.________, geboren 1962, reiste 1991 im Familiennachzug zu ihrem Ehemann (einem Landsmann) in die Schweiz ein und erhielt eine Aufenthaltsbewilligung zwecks Verbleibs bei diesem. Am 16. Dezember 2000 wurde die Ehe geschieden; der Ehemann wohnt heute in Bosnien. Die Aufenthaltsbewilligung wurde in der Folge dennoch mehrmals erneuert, nun zum Zweck der Erwerbstätigkeit bzw. zur Stellensuche im Kanton Thurgau. Nach einem 2001 erlittenen zweiten Unfall war X.________ nicht mehr erwerbstätig. Das in der Folge eingereichte Gesuch um eine Ausrichtung einer Invalidenrente wegen angeblich weitgehend fehlender Erwerbsfähigkeit wurde abgewiesen (vgl. Urteil I 476/06 der II. sozialversicherungsrechtlichen Abteilung des Bundesgerichts vom 10. Juli 2007); ein erstes IV-Gesuch war bereits 1998 erfolglos gestellt worden. Am 16. Mai 2006 wies das Migrationsamt des Kantons Thurgau das Gesuch um eine weitere Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung ab; es ordnete die Wegweisung an. Das Departement für Justiz und Sicherheit des Kantons Thurgau wies den dagegen erhobenen Rekurs ab. Mit Entscheid vom 16. April 2008 wies das Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau die gegen den Rekursentscheid des Departements erhobene Beschwerde ab. Mit Rechtsschrift vom 23. Juni 2008 beantragt X.________ dem Bundesgericht, der Entscheid des Verwaltungsgerichts und die diesem vorausgehenden Entscheidungen seien aufzuheben und es sei ihr der Aufenthalt im Kanton Thurgau in Form der Erteilung einer Jahresaufenthaltsbewilligung zu gewähren. Sie macht eine Verletzung des Verhältnismässigkeitsprinzips sowie von Art. 8 EMRK bzw. Art. 13 BV, ferner von Art. 4 und 9 ANAG geltend. Es ist weder ein Schriftenwechsel noch sind andere Instruktionsmassnahmen angeordnet worden.