Citation: 2C_254/2022 E. 5.3

5.3. Zugunsten eines Wohnsitzes in W.________ wertete die Vorinstanz, dass die Beschwerdeführerin sich bei der Stadt W.________ nie abgemeldet und sich in U.________ nie angemeldet habe und dass sie sodann in W.________ jährlich die Steuererklärung (als kraft Wohnsitzes unbeschränkt Steuerpflichtige) eingereicht habe, während sie aufgrund der Liegenschaften in Y.________ und in U.________ in Graubünden lediglich beschränkt steuerpflichtig sei. Des Weiteren stellte das Verwaltungsgericht aufgrund von Bargeldbezügen an Bancomaten und Bankkartenabrechnungen der UBS, der Graubündner Kantonalbank und der Zürcher Kantonalbank aus den Jahren 2011-2019 insgesamt mehr Aufenthalte in W.________ (total 932 Karten-Transaktionen) als in U.________ (total 526 Transaktionen) fest. Neben der überwiegenden Anzahl Kontobezüge im Kanton W.________ spreche trotz des Konkubinatsverhältnisses auch die familiäre Situation in W.________ mit der Pflege der Mutter (bis zu deren Tod im Jahr 2017), dem Wohnsitz der beiden Töchter und der Beistandschaft für den Neffen im Sinne einer Gesamtbetrachtung für einen Lebensmittelpunkt in W.________.