Citation: 2A.481/2006 25.08.2006 E. 2

Die Ausschaffungshaft dient der Sicherstellung des Vollzugs der im Asylverfahren verfügten Wegweisung und damit einem vom Gesetz vorgesehenen Zweck (Art. 13b Abs. 1 ANAG). Wie sich aus dem angefochtenen Urteil und aus der Haftverfügung, worauf verwiesen werden kann (Art. 36a Abs. 3 OG), ergibt, sind die weiteren gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt. So liegen zumindest die Haftgründe von Art. 13b Abs. 1 lit. c und lit. d ANAG klarerweise vor (vgl. angefochtenes Urteil E. 4 und 5). Die Behörden haben die notwendigen Schritte zur Vollstreckung der Wegweisung umgehend in die Wege geleitet und das Beschleunigungsgebot (Art. 13b Abs. 3 ANAG) eingehalten. Sodann sind keine Gründe ersichtlich, die gegen die Vollziehbarkeit der Wegweisung in absehbarer Zeit sprechen würden und die Haft insofern im Sinne von Art. 13c Abs. 5 lit. a ANAG als unzulässig erscheinen liessen. Schliesslich hat das Verwaltungsgericht in E. 10 seines Urteils zutreffend dargelegt, warum keine Verpflichtung bestand, dem Gesuch des Beschwerdeführers um Beigabe eines unentgeltlichen Rechtsanwalts zu entsprechen. Das angefochtene Urteil verletzt damit in keinerlei Hinsicht Bundesrecht. Die Verwaltungsgerichtbeschwerde ist offensichtlich unbegründet und abzuweisen. Bei diesem Verfahrensausgang würde der Beschwerdeführer grundsätzlich kostenpflichtig (Art. 156 Abs. 1 OG). In Fällen der vorliegenden Art rechtfertigt es sich jedoch, von der Erhebung einer Gerichtsgebühr abzusehen (Art. 154 und 153a OG). Das Amt für Migration des Kantons Luzern wird ersucht, dafür besorgt zu sein, dass das vorliegende Urteil dem Beschwerdeführer korrekt eröffnet und nötigenfalls verständlich gemacht wird.