Citation: 2C_27/2019 E. 2.3

2.3. Die Vorinstanz hatte rein kantonales Recht auszulegen und anzuwenden. Anders als im Bereich der direkten Bundessteuer (Art. 144 und Art. 145 Abs. 2 DBG; Urteil 2C_172/2016 vom 16. August 2016 E. 4.2) lässt das harmonisierte Steuerrecht von Kantonen und Gemeinden den Kosten- und Entschädigungspunkt ungeregelt. Entsprechend herrscht im bundesgerichtlichen Verfahren die qualifizierte Rüge- und Begründungsobliegenheit (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 144 II 313 E. 5.1 S. 319). Die Steuerpflichtigen halten den Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) und das allgemeine Willkürverbot (Art. 9 BV) für verletzt, ohne in der Beschwerde aber klar und detailliert anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids darzulegen, dass und inwiefern verfassungsmässige Individualrechte verletzt worden sein sollen. Die Steuerpflichtigen kritisieren den angefochtenen Entscheid lediglich in allgemeiner, rein appellatorischer Weise, ohne aufzuzeigen, inwiefern die Vorinstanz das kantonale Recht willkürlich angewendet habe. So setzten sie sich zwar insofern mit dem Entschädigungspunkt auseinander, als sie der zugesprochenen Entschädigung von Fr. 1'000.-- (inkl. Kosten und Mehrwertsteuer) ihre eigene Kostenübersicht entgegensetzen. Dies reicht nicht, um qualifizierte Unrichtigkeit (Willkür) nachzuweisen. Die appellatorische Kritik greift zu kurz.