Citation: 9C_298/2016 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer rügt in rechtlicher Hinsicht, das kantonale Gericht habe ihm in Verletzung von Treu und Glauben - überspitzt formalistisch - keine Frist zur Einreichung eines Arztberichtes bezüglich des erlittenen Herzinfarktes eingeräumt, obwohl er in seiner vorinstanzlichen Beschwerde einen entsprechenden Hausarztbericht als Beweismittel angeführt habe. Sinngemäss macht er weiter geltend, das kantonale Gericht habe zu Unrecht das Vorgehen der Beschwerdegegnerin geschützt, welche trotz hausärztlich bestätigter Verschlimmerung des Rücken- und Nackenleidens auf eine umfassende medizinische Untersuchung verzichtet und gestützt auf die Berichte des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) vom 14. April und 1. Oktober 2015 eine Verschlechterung verneint hatte.