Citation: 5A_484/2022 E. 3.3

3.3. Die Beschwerdeführerin schildert ihre ganze Krankheitsgeschichte aus ihrer Sicht, beurteilt die somatischen wie auch die psychiatrischen Diagnosen sowie den Verlauf der diesbezüglichen Krankheiten, nimmt Stellung zur Situation seit der polizeilichen Abholung, zur Beurteilung der Notfallstation Psychiatrie am Inselspital, zur Notaufnahme Klinik E.________, zur stationären Zwangstherapie inklusive Isolation, Medikation und fürsorgerischen Unterbringung für 6 Wochen, und bewertet die psychiatrische wie auch die somatische Therapie in der Klinik E.________. Schliesslich macht sie Vorschläge für das weitere Vorgehen. Sie meint, als Patientin und als ihre eigne Hausärztin in Personalunion (!) kenne sie sich am besten von allen Fallbeteiligten. Diese Behauptung genügt freilich nicht, um die Feststellungen des Obergerichts als willkürlich erscheinen zu lassen. Aus all ihren Ausführungen ergibt sich zwar, dass die Beschwerdeführerin mit den Tatsachenfeststellungen (einschliesslich der medizinischen Diagnosen) des Obergerichts nicht einverstanden ist. Obwohl sie zu Beginn ihrer Beschwerdebegründung ankündigt, in der Folge darzulegen, weshalb sie mit den Behördenberichten und dem Gutachten nicht einverstanden sei, finden sich diesbezüglich keine Ausführungen, welche die an eine Sachverhaltsrüge gestellten Anforderungen erfüllen. Darauf ist nicht weiter einzugehen.