Citation: 7B_137/2025 E. 4.3

4.3. Die Ausführungen der Vorinstanz geben zu keiner Kritik Anlass. Der Beschwerdeführer bestreitet nicht, dass ihn die Anordnung verschiedener Ersatzmassnahmen und die konkret drohende Haft in der Vergangenheit nicht davon abhalten konnten, in gleicher Weise weiter zu delinquieren. Sodann ist unbestritten, dass es trotz einer Beziehungspause von mehreren Monaten und räumlicher Trennung zu weiteren sexuellen Handlungen zwischen dem Beschwerdeführer und B.________ gekommen war. Der vorinstanzliche Schluss, wonach die Beteuerung des Beschwerdeführers, mit B.________ abgeschlossen zu haben, und der Umstand, dass jene gemäss eigenen Angaben einen neuen Freund habe und sich vom Beschwerdeführer fernhalten wolle, keine ausreichend starken Indizien gegen erneute sexuelle Kontakte zwischen den beiden darstellen würden, erscheint vor diesem Hintergrund nachvollziehbar und überzeugend. Soweit der Beschwerdeführer vorbringt, er habe mit B.________ nicht unter dem Druck der Untersuchungshaft abgeschlossen, und die diesbezügliche Erwägung der Vorinstanz als absolut haltlos bezeichnet, ist er nicht zu hören. Seine diesbezüglichen Ausführungen erschöpfen sich in einer appellatorischen Kritik am angefochtenen Entscheid, auf welche das Bundesgericht praxisgemäss nicht eintritt (BGE 148 IV 356 E. 2.1; 39 E. 2.6; je mit Hinweisen). Aus der geltend gemachten geschlossenen Unterbringung des mutmasslichen Opfers vermag der Beschwerdeführer ebenfalls nichts zu seinen Gunsten ableiten. Laut den unbestritten gebliebenen und damit für das Bundesgericht verbindlichen Erwägungen im angefochtenen Beschluss (Art. 105 Abs. 1 BGG) hat B.________ die fragliche Einrichtung bereits einmal verlassen. Zudem ist unklar, wie lange die geschlossene Unterbringung dauern wird, und es ist möglich, dass sie die Institution auch ohne Begleitung verlassen kann. Bei dieser Sachlage ist mit der Vorinstanz nicht einzusehen, inwiefern die derzeitige Unterbringung von B.________ eine hinreichende räumliche Trennung gewährleisten sollte, die namentlich mit Blick auf die Vorgeschichte geeignet wäre, weitere Sexualkontakte mit dem Beschwerdeführer zu verhindern. Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers kann demzufolge nicht von einer massgeblichen Veränderung der Verhältnisse ausgegangen werden. Damit besteht zum jetzigen Zeitpunkt kein Anlass für die Annahme, dass die gutachterliche Beurteilung der Rückfallgefahr unter Berücksichtigung der aktuellen Trennung und der derzeitigen Unterbringung des mutmasslichen Opfers anders ausfallen würde. Dass sich die beim Beschwerdeführer vorliegende chronische psychische Störung, die defizitären sozialen Kompetenzen sowie sein Konfliktverhalten ebenfalls ungünstig auf seine Legalprognose auswirken, ergibt sich im Weiteren aus dem forensisch psychiatrischen Gutachten vom 28. November 2024. Darauf durfte die Vorinstanz abstellen. Mit dem pauschalen Vorwurf, diese Einschätzung sei unrechtmässig und unzutreffend, vermag der Beschwerdeführer jedenfalls weder Willkür noch sonst eine Bundesrechtsverletzung aufzuzeigen. Inwiefern das Gutachten in dieser Hinsicht an Aktualität eingebüsst hätte, ist zudem weder dargetan noch ersichtlich. Insgesamt durfte die Vorinstanz von einer hohen (ernsthaften und unmittelbaren) Wahrscheinlichkeit für neue sexuelle Handlungen mit Kindern zum Nachteil von B.________ ausgehen. Die Annahme der Vorinstanz, es liege eine qualifizierte Wiederholungsgefahr im Sinne von Art. 221 Abs. 1bis lit. b StPO vor, ist nicht zu beanstanden.