Citation: 1C_549/2008 04.12.2008 E. 2

Gegen diesen Entscheid erhoben die Erbengemeinschaft A.X.________ und die Stockwerkeigentümergemeinschaft Gebrüder Y.________ am 30. Juni 2008 Beschwerde bei der Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion des Kantons Bern. Diese führte den Schriftenwechsel durch und gab den Parteianwälten anschliessend Gelegenheit, ihre Kostennoten einzureichen. Im Anschluss daran reichten die Beschwerdeführer diverse baupolizeiliche Anzeigen, die sie zwischen dem 31. Juli und 2. September 2008 wegen Immissionen aus dem Betrieb der Mühle bei der Gemeinde deponiert hatten, als Beweismittel bei der Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion ein, beantragten den Beizug der entsprechenden Baupolizeiakten und die Sistierung des Beschwerdeverfahrens bis zum Abschluss dieser "aufsichtsrechtlichen Verfahren". Die Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion wies mit Verfügung vom 24. September 2008 namentlich den Antrag auf Sistierung des Verfahrens ab. Gegen diese Verfügung erhoben die Erbengemeinschaft A.X.________ und die Stockwerkeigentümergemeinschaft Gebrüder Y.________ am 6. Oktober 2008 Verwaltungsgerichtsbeschwerde und beantragten, die Ziffern 2 (Sistierung) und 4 (Verfahrenskosten) der angefochtenen Verfügung seien aufzuheben. Dabei sei die Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion anzuweisen, "das Baubewilligungsverfahren gemäss dem hier massgebenden Gesuch zu sistieren". Das Verwaltungsgericht des Kantons Bern trat mit Urteil der Einzelrichterin vom 28. Oktober 2008 auf die Beschwerde nicht ein. Zur Begründung führte sie zusammenfassend aus, dass eine Sistierungsverfügung als Zwischenverfügung selbständig nur anfechtbar sei, wenn sie einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken könne. Mit der Fortführung des Baubeschwerdeverfahrens würden die Beschwerdeführer keinen nicht wiedergutzumachenden Nachteil erleiden.