Citation: 6B_359/2021 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz verletze das Willkürverbot und die Begründungspflicht. Im Wesentlichen bringt er vor, die Beweiswürdigung der Vorinstanz sei einseitig und teilweise gar aktenwidrig. Ohne sachlich nachvollziehbare Gründe stelle die Vorinstanz auf sein angebliches Geständnis anlässlich des ersten Teils der Einvernahme vom 25. August 2018 ab, obwohl er noch innerhalb der gleichen Befragung seine Aussagen klargestellt bzw. revidiert habe. Weiter rügt der Beschwerdeführer eine Verletzung des Grundsatzes "in dubio pro reo" und macht insbesondere geltend, gestützt auf Art. 160 StPO müssten die Staatsanwaltschaft und die Gerichte bei einem Geständnis dessen Glaubwürdigkeit überprüfen. Vorliegend gebe es überhaupt keine Hinweise, dass er seine Aussagen gegenüber der Polizei ernst gemeint habe. In seinem Heimatland sei es üblich, sich im Streit gegenseitig den Tod anzudrohen. Aus den Akten ergebe sich deutlich, dass seine anfänglichen Aussagen nicht der Wahrheit entsprechen würden. Offensichtlich unhaltbar und mit der tatsächlichen Situation im Widerspruch sei sodann die Feststellung, dass er im Zeitpunkt des Flaschenschlags ein Messer auf sich getragen habe (Beschwerde S. 4 und S. 9 ff.).