Citation: 6B_149/2022 E. 5.4.2

5.4.2. Erstens ist festzustellen, dass sich nach den vorangehenden Erwägungen die Kritiken betreffend Übersetzungen sowie die Identifikation des Beschwerdeführers als unbegründet erwiesen. Zweitens ist festzustellen, dass die Verteidigung über die Kürzel sämtlicher Dolmetscher in Kenntnis gesetzt wurde, sodass auch diesem Rügenkomplex die sachliche Grundlage entzogen ist und sich als unbegründet erweist. Drittens waren der Vorinstanz die Unzulänglichkeiten bekannt. Novenrechtlich wesentlich ist viertens, dass nicht dargelegt ist, dass die dem Beschwerdeführer nach eigenen Angaben "unbekannte" Aktion K.________ vom Beschwerdeführer vor der Vorinstanz vorgetragen oder thematisiert worden ist. Diese Eintretensvoraussetzung ist auch hinsichtlich der weiteren vorangehend zitierten Vorwürfe nicht dargelegt und fraglich, kann aber hier offen bleiben (Art. 80 Abs. 1 BGG; Art. 331 Abs. 3 StPO; vgl. Urteil 6B_762/2021 vom 8. Juni 2022 E. 1.3 f.). Der Beschwerdeführer verkennt, dass das Bundesgericht nicht wie ein Sachgericht das Strafverfahren integral aufarbeitet und überprüft, sondern lediglich im Rahmen einer bundesrechtskonformen Befassung durch eine topische Auseinandersetzung mit der angefochtenen vorinstanzlichen Erwägung auf Beschwerdevorbringen eintritt (oben E. 1.1, 1.2, 1.4). Verfahrensrechtliche Einwände, die im kantonalen Verfahren hätten geltend gemacht werden können, können nach dem Grundsatz der materiellen Ausschöpfung des kantonalen Instanzenzugs vor Bundesgericht nicht mehr vorgebracht werden (BGE 135 I 91 E. 2.1; Urteil 6B_637/2021 vom 21. Januar 2022 E. 3.2 mit Hinweisen). So lässt sich aus einem "mündlichen Auftragsverhältnis" nicht schliessen, Fakt sei, dass die entsprechenden Dolmetscher für die ihnen zugewiesenen Übersetzungsarbeiten keine zwingend notwendige Rechtsbelehrung erhielten, was zur Unverwertbarkeit der entsprechenden Übersetzungen führen müsse (Beschwerde Ziff. 56). Ein mündliches Auftragsverhältnis ist eine mündliche Instruktion der Dolmetscher. Mangels konkreter Anhaltspunkte fehlt diesen Vorwürfen an die Adresse der Untersuchungsbehörden und Gerichte die substanzielle Basis und handelt es sich letztendlich um blosse Mutmassungen. Die rechtliche Relevanz der einzelnen Umstände bleibt offen.