Citation: 2C_311/2021 E. 4.4.1

4.4.1. Die Beschwerdeführerin ist im Alter von 18 Jahren im Rahmen des Familiennachzugs eingereist und lebt mittlerweile seit 20 Jahren ununterbrochen in der Schweiz. Ihre Deutschkenntnisse müssen vor diesem Hintergrund als ungenügend bezeichnet werden und auch ihre wirtschaftliche Integration ist, wie bereits gesehen, mangelhaft. Neben der Sozialhilfeabhängigkeit bestehen aus zehn Verlustscheinen noch Schulden in der Höhe von Fr. 18'035.--. Ihre sozialen Kontakte beschränken sich gemäss ihren Angaben primär auf Freundinnen aus ihrem Kulturkreis; die Freizeit verbringt sie mit ihrer Familie und geht keinen Hobbys nach. Weitergehende Bemühungen zur Integration werden nicht vorgebracht. Bis ins Erwachsenenalter hat sie in ihrem Heimatland gelebt und ist mit der Kultur und Lebensweise ihrer Heimat vertraut. Zusammen mit Ehemann und Kindern pflegt sie regelmässig Kontakt zu den in Nordmazedonien lebenden Angehörigen. Die bereits erwähnte Vorstrafe wegen missbräuchlichen Sozialhilfebezugs liegt bereits längere Zeit zurück und es ist ihr in der Interessenabwägung kein besonderes Gewicht beizumessen. Dennoch liegt aufgrund des Ausgeführten keine gelungene Integration vor.