Citation: 1C_183/2017 E. 1

Gegen den kantonal letztinstanzlichen Endentscheid des Kantonsgerichts steht grundsätzlich die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ans Bundesgericht offen (Art. 82 lit. a, 86 Abs. 1 lit. d und 90 BGG). Die Gemeinde bestreitet das aktuelle Rechtsschutzinteresse der Beschwerdeführerinnen: Deren Konzession sei bereits auf den 31. Dezember 2007 gekündigt und seither nicht verlängert oder erneuert worden. Auch die Baurechtsverträge seien am 31. März 2017 abgelaufen, d.h. die Beschwerdeführerinnen müssten ohnehin den Betrieb des Kies- und Betonwerks aufgeben und die Anlagen abbauen. Sie hätten denn auch keinen Antrag auf aufschiebende Wirkung vor Bundesgericht gestellt. Es gehe ihnen mit ihrer Beschwerde nur darum, sich eine bessere Ausgangssituation für ihre Entschädigungsansprüche zu verschaffen; dies grenze an Rechtsmissbrauch. Wie schon das Kantonsgericht festgestellt hat, ist zwischen den Parteien streitig, ob die Baurechtsverträge abgelaufen oder mangels rechtzeitiger Kündigung um 10 Jahre verlängert worden sind. Die Frage kann jedoch offenbleiben: Für die Beschwerdebefugnis genügt es, dass die A.________ AG Eigentümerin der vom Hochwasserschutzprojekt betroffenen Parzelle Nr. 1753 (Eggerberg) ist, auf der sich Anlagen der B.________ AG (als Pächterin) befinden. Diese Parzelle soll teilweise enteignet werden. Die Beschwerdeführerinnen sind somit durch den angefochtenen Entscheid besonders berührt und haben ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung oder Änderung, auch wenn sie keinen Antrag auf Gewährung der aufschiebenden Wirkung gestellt haben. Auf die rechtzeitig erhobene Beschwerde (Art. 100 Abs. 1 BGG) ist daher einzutreten.