Citation: 4A_64/2014 E. 1

Nach den vorinstanzlichen Feststellungen belief sich der Streitwert im vorinstanzlichen Verfahren auf Fr. 10'200.-- und es ist unbestritten, dass die Streitwertgrenze von Fr. 15'000.-- für die Zulässigkeit der Beschwerde in Zivilsachen nach Art. 74 Abs. 1 lit. a BGG nicht erreicht ist. Die Beschwerdeführerin macht allerdings geltend, die Beschwerde in Zivilsachen sei zulässig, weil sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG stelle. Der Begriff der Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG ist sehr restriktiv auszulegen (BGE 137 III 580 E. 1.1 S. 582; 135 III 397 E. 1.2 S. 399; 133 III 493 E. 1.1). Das Vorliegen einer Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung setzt voraus, dass ein allgemeines und dringendes Interesse besteht, dass eine umstrittene Frage höchstrichterlich geklärt wird, um eine einheitliche Anwendung und Auslegung des Bundesrechts herbeizuführen und damit eine erhebliche Rechtsunsicherheit auszuräumen (BGE 139 III 182 E. 1.2 S. 185, 209 E. 1.2 S. 210; 138 I 232 E. 2.3; 135 III 1 E. 1.3 S. 4, 397 E. 1.2; 133 III 645 E. 2.4 S. 649 f.). Es ist erforderlich, dass die Frage von allgemeiner Tragweite ist (BGE 139 II 340 E. 4 S. 343; 134 III 267 E. 1.2). Ist eine Beschwerde nur unter der Voraussetzung zulässig, dass sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung stellt, ist in der Beschwerdeschrift auszuführen, warum diese Voraussetzung erfüllt ist (Art. 42 Abs. 2 BGG), ansonsten die Beschwerde in Zivilsachen unzulässig und nicht darauf einzutreten ist (BGE 139 II 340 E. 4 S. 342; 133 III 439 E. 2.2.2.1, 645 E. 2.4). Die Beschwerdeführerin wirft die Frage auf, "ob ein Erbe, der eine Erbschaft unter öffentlichem Inventar angenommen hat, denjenigen Erbgangsgläubigern, die nicht im öffentlichen Inventar aufgezeichnet sind, unbeschränkt haftet". Sie legt indessen nicht hinreichend dar (und es ist auch nicht erkennbar), weshalb die genannten Voraussetzungen für die Qualifikation dieser Frage als eine solche von grundsätzlicher Bedeutung erfüllt sein sollen, indem sie zum einen geltend macht, die Vorinstanz stütze sich bei deren Bejahung einzig auf die Rechtsmeinung von Kurt Wissmann (in: Basler Kommentar, Zivilgesetzbuch, 4. Aufl. 2011, N. 4 zu Art. 589 ZGB), und zum anderen vorbringt, es liege hier eine in der Praxis seltene Sachverhaltskonstellation vor und das Bundesgericht sollte die Gelegenheit zur Klärung der Frage wahrnehmen. Ist somit nicht dargetan, dass sich vorliegend eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG stellt, ist auf die Beschwerde in Zivilsachen nicht einzutreten. Damit erweist sich zugleich die subsidiäre Verfassungsbeschwerde als grundsätzlich zulässig (Art. 113 BGG).