Citation: 4A_379/2024 E. 2.1

2.1. Die Vorinstanz qualifizierte die im Aktionärsbindungsvertrag vorgesehene Mitteilungspflicht als Vorhandrecht. Sie erwog, die Aktionäre G.________, F.________ und E.________ hätten den Beschwerdeführer "Cc" in ihren Mailverkehr mit der Beschwerdegegnerin aufgenommen. Folglich habe der Beschwerdeführer die Kaufabsichten seiner drei Mitaktionäre gekannt. Es sei nicht ersichtlich, welchen Zusatznutzen der Beschwerdeführer aus einer separaten schriftlichen Mitteilung durch die Beschwerdegegnerin erlangt hätte. Vielmehr hätte er ihr mitteilen können, dass er ebenfalls an einem Erwerb ihrer Aktien interessiert sei. Sein Beharren auf der fehlenden schriftlichen Mitteilung sei treuwidrig und nicht schützenswert. Da die Beschwerdegegnerin den Aktionärsbindungsvertrag nicht verletzt habe, schulde sie ihm keine Konventionalstrafe.