Citation: 2C_255/2019 E. 2.3.1

2.3.1. Die Vorinstanz verwirft den Eintritt einer Überführung hauptsächlich aufgrund dessen, dass der Erwerb des landwirtschaftlichen Gewerbes in V.________/TG teils mit einem Darlehen von Fr. 1'200'000.-- finanziert worden sei, das der Steuerpflichtige im Gegenzug zur Einräumung eines Kaufsrechts an den ausserkantonalen Grundstücken erhalten habe. Ohne dieses Darlehen durch die spätere Käuferin einer Teilparzelle wäre es dem Steuerpflichtigen, so die Vorinstanz, nicht möglich gewesen, das landwirtschaftliche Gewerbe im Kanton Thurgau zu erwerben. Er habe das ungesicherte zinslose Darlehen in seiner Buchhaltung passiviert, womit dieses Geschäftsvermögen gebildet habe. Der Verkaufserlös habe es ihm erlaubt, das Darlehen umgehend zu amortisieren und auszubuchen. Die kaufrechtsbelasteten Grundstücke hätten bis zuletzt einem geschäftlichen Zweck gedient. Der Steuerpflichtige habe diese bis zum Verkauf "als Geschäftsvermögen behandeln wollen und müssen". Ausser der Behandlung in der Eröffnungsbilanz zum Geschäftsjahr 2011, die der Steuerpflichtige im Frühling 2013 vorgelegt habe, deute nichts auf eine Überführung hin. Insbesondere seien aus der Zeit vor der Einzonung keinerlei Bemühungen zum Verkauf an eine Drittperson ersichtlich, wie der Steuerpflichtige auch insgesamt "völlig inaktiv" geblieben sei, was alles darauf hindeute, dass die Grundstücke bis zur Veräusserung Geschäftsvermögen gebildet hätten. Eine "objektivierte Willensäusserung", die auf eine Privatentnahme schliessen lasse, fehle.