Citation: I 398/05 07.12.2005 E. 3

Gestützt auf diesen medizinischen Sachverhalt haben Verwaltung und Vorinstanz mittels Einkommensvergleich den - zu Eingliederungsmassnahmen subsidiären - Anspruch auf eine Invalidenrente geprüft und wegen zu geringen Invaliditätsgrades verneint. 3.1 Der - für den Zeitpunkt der Invaliditätsbemessung relevante (BGE 129 V 222) - Beginn einer allfälligen Rente würde ins Jahr 2003 (ein Jahr nach Eintritt der Arbeitsunfähigkeit gemäss Art. 29 Abs. 1 lit b IVG) fallen. Für das Einkommen, welches der Versicherte in diesem Jahr ohne invalidisierende Gesundheitsschädigung mutmasslich erzielt hätte (Valideneinkommen), ist auf die Angaben der Arbeitgeberin, bei der er zuletzt tätig war, abzustellen. Danach hätte sich der Bruttolohn im Jahr 2003 auf Fr. 67'600.- (einschliesslich 13. Monatslohn, zuzüglich Schichtzulagen) belaufen. Das trotz gesundheitlicher Beeinträchtigung zumutbarerweise noch erzielbare Einkommen (Invalideneinkommen) ist unstreitig anhand der statistischen Durchschnittslöhne gemäss der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) zu bestimmen (BGE 126 V 76 f. Erw. 3b/bb). Auszugehen ist vom monatlichen Bruttolohn (Zentralwert bei einer standardisierten Arbeitszeit von 40 Wochenstunden) der mit einfachen und repetitiven Arbeiten (Anforderungsniveau 4) im gesamten privaten Sektor beschäftigten Männer im Jahr 2002 von Fr. 4557.- (LSE 2002, S. 43 Tabelle TA1). Die Umrechnung auf die betriebsübliche Arbeitszeit von 41.7 Stunden (Die Volkswirtschaft, Heft 11/2005, S. 86 Tabelle B9.2) und Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung 2002/2003 von 1.4 % (Die Volkswirtschaft, a.a.O., S. 87 Tabelle B10.2) führt (x 12) zu einem Jahresverdienst von Fr. 57'806.-. Hievon ist aufgrund der auf leidensangepasste Arbeiten eingeschränkten Einsatzmöglichkeiten ein Abzug vorzunehmen (vgl. BGE 126 V 75). Die Vorinstanz hat diesen auf 15 % angesetzt. Die Gegenüberstellung des Invalideneinkommens von demnach Fr. 49'135.- (85 % von Fr. 57'806.-) mit dem Valideneinkommen von Fr. 67'600.- ergibt eine gesundheitsbedingte Erwerbseinbusse von 18'465.-, entsprechend einem - nicht rentenbegründenden - Invaliditätsgrad von 27 %. 3.2 Im angefochtenen Entscheid wird von einem höheren Invaliditätsgrad von 33 % ausgegangen. Dies liegt im Wesentlichen darin begründet, dass die Vorinstanz beim Valideneinkommen Zulagen angerechnet hat, welche der Versicherte vor Eintritt der einschränkenden Gesundheitsschädigung für zeitweilig geleistete Schichtarbeit bezogen hatte. Dieses Vorgehen des kantonalen Gerichts ist grundsätzlich nicht zu beanstanden (AHI 2002 S. 157 Erw. 3b [Urteil S vom 17. Dezember 2001, I 357/01]; Urteil A. vom 9. Mai 2005, U 268/04, Erw. 3.1, auch zum Folgenden). Die Schichtzulagen wären aber nicht nur beim Valideneinkommen sondern auch beim Invalideneinkommen zu berücksichtigen, wenn feststeht, dass die versicherte Person aufgrund ihres Gesundheitszustandes in der Lage ist, Arbeiten zu verrichten, die zu solchen Zuschlägen führen. Weiterungen dazu erübrigen sich indessen, da unabhängig von der Berücksichtigung von Schichtarbeitszuschlägen bei einem oder beiden der Vergleichseinkommen der für eine Rente mindestens vorausgesetzte Invaliditätsgrad von 40 % nicht erreicht wird. Was die vom Beschwerdeführer für den Gesundheitsfall geltend gemachte Beförderung zum Gruppenleiter betrifft, ist festzustellen, dass sich für einen solchen, gegebenenfalls mit höherem Lohn verbundenen hypothetischen Aufstieg im Beruf keine Anhaltspunkte ergeben. Hätte der Versicherte tatsächlich die für eine Vorgesetztenfunktion erforderlichen Fähigkeiten, wäre dies im Übrigen auch beim Invalideneinkommen als gegebenenfalls lohnsteigernd zu berücksichtigen. Der Beschwerdeführer macht weiter einen höheren leidensbedingten Abzug vom Invalideneinkommen geltend, führt zur Begründung aber einzig an, dass er gesundheitsbedingt nur noch Teilzeitarbeiten verrichten könne. Dies trifft indessen nicht zu, bestehen doch für leidensangepasste Arbeiten keine zeitlichen Einschränkungen. Andere Gesichtspunkte, welche einen höheren Abzug rechtfertigen könnten, liegen ebenfalls nicht vor. Verwaltung und Vorinstanz, auf deren Erwägungen im Übrigen vollumfänglich verwiesen werden kann, haben einen Rentenspruch somit zu Recht verneint.