Citation: 9C_662/2022 E. 2.2

2.2. Das Bundesverwaltungsgericht hat festgestellt, in den Jahren 2007 bis 2009 habe die A.________ AG verschiedene geldwerte Leistungen ausgerichtet, insbesondere 2007 eine solche im Betrag von Fr. 1'023'686.10 an C.________, deren Verbuchung über das Aufwandkonto xxx "Fremdleistungen C.________" erfolgt sei. Dasselbe gelte für die geldwerten Leistungen an C.________ in den Jahren 2008 und 2009 sowie für die geldwerten Leistungen betreffend die "Kosten Projekt D.________" (Verbuchung über das Aufwandkonto yyy "Kosten Projekt D.________", vgl. E. II./6.1 und II./6.2 des angefochtenen Urteils). Gestützt darauf ist die Vorinstanz für die Jahre 2007 bis 2009 und die beiden Aufwandkonten jeweils von einer einzigen geldwerten Leistung ausgegangen, die erst mit der Genehmigung der betreffenden Jahresrechnung fällig geworden sei, so dass die zugehörige Verrechnungssteuerforderung nicht vor jenem Zeitpunkt entstanden sei und der Verzugszins erst am 31. Tag nach Genehmigung der Jahresrechnung zu laufen begonnen habe.