Citation: I 86/99 14.07.2000 E. 3

3.- Die Einwendungen des Beschwerdeführers gegen die Argumentation des kantonalen Gerichts sind nicht stichhaltig. Dies betrifft insbesondere die im Gutachten des Dr. med. F.________ vom 19. Januar 1997 erwähnte Persönlichkeitsveränderung. Abgesehen davon, dass diese Beobachtung bei der unfallversicherungsrechtlichen Kausalitätsbeurteilung lediglich eine untergeordnete Rolle spielte, wie insoweit zu Recht auch in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde ausgeführt wird, ist aufgrund der Akten nicht (mit überwiegender Wahrscheinlichkeit) anzunehmen, dass im massgebenden Vergleichszeitraum eine anfänglich noch bestandene rentenrelevante Arbeitsfähigkeit aufgrund einer solchen Veränderung wesentlich (noch mehr) beeinträchtigt wurde. Gegen diese Annahme spricht auch, dass nach den Feststellungen im Urteil vom 1. Februar 1999 das - weitgehend dem häufig nach einem Unfall mit Schleudertrauma der Halswirbelsäule entsprechende - Beschwerdebild (Kopfschmerzen, Sehstörungen, Schwindel, Konzentrationsstörungen, Antriebsarmut und Reizbarkeit) schon bald nach dem Unfall vom 3. Mai 1993 auftrat, und weiter, dass der Beschwerdeführer nach dem Unfallereignis offensichtlich nie mehr in seinem angestammten Bereich als angelernter Eisenleger eingesetzt werden konnte und ab Ende 1993 überhaupt nicht mehr arbeitete. Schliesslich kann in Bezug auf das von Dr. med. F.________ beschriebene postcontusionelle zerebrale Syndrom mit psychoorganischen Störungen und schwerer Persönlichkeitsveränderung (Antriebsarmut, Reizbarkeit), Anosmie, Augenbewegungsstörungen, Kopfschmerzen und Schwindel sowie (teils reaktiver) Depression entgegen den sinngemässen Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde nicht von einem "ganz offensichtlich" anderen medizinischen Zustandsbild in prozessual revisionsrechtlichem Sinne gesprochen werden. Denn die betreffenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen waren im Wesentlichen bereits vor Erlass der ersten Ablehnungsverfügung vom 30. Dezember 1994 aktenkundig (vgl. Berichte Spital Y.________ vom 12. Mai 1993 und Dr. med. Q.________ vom 3. Juni und 14. Oktober 1993).