Citation: 5F_13/2020 E. 1

A.________ hat es sich zur Gewohnheit gemacht, während der Gottesdienste in der Kathedrale U.________ plötzlich aufzustehen, langsam und demonstrativ im Mittelgang der Kirche Richtung Altar zu schreiten und den weiteren Ablauf des Gottesdienstes entweder im Mittelgang der Kirche oder im Altarraum zu verfolgen. In Gutheissung eines entsprechenden Antrages der rubrizierten Gesuchsgegnerin verbot das Kreisgericht St. Gallen A.________ mit vorsorglicher Massnahme vom 19. September 2019 unter Androhung der Ungehorsamsstrafe, sich während der Dauer von Gottesdiensten sowie anderen religiösen Feiern in der Kathedrale U.________ (Liegenschaft Nr. xxx, Klosterhof) - vorbehältlich des regulären Gangs zur Kommunion - im Altarraum (Raum zwischen dem Chorgitter und der vordersten Sitzreihe links und rechts) sowie im Mittelgang der Kathedrale aufzuhalten, dies bis auf anderslautende Anordnung in der Hauptsache und längstens bis zum Abschluss des Prozesses in der Hauptsache. Die hiergegen erhobene Berufung von A.________ wies das Kantonsgericht St. Gallen mit Entscheid vom 4. Februar 2020 ab. Auf die gegen den Berufungsentscheid eingereichte subsidiäre Verfassungsbeschwerde trat das Bundesgericht mit Entscheid 5D_56/2020 vom 19. März 2020 nicht ein. Mit Gesuch vom 16. April 2020 verlangt A.________ die Revision des bundesgerichtlichen Urteils. Er stellt die Begehren, das Urteil 5D_56/2020 sei für gegenstandslos zu erklären und der Entscheid des Kantonsgerichts vom 4. Februar 2020 sei aufgrund einer Gehörsverletzung ersatzlos zu streichen, eventualiter sei die Sache zur inhaltlichen Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen. Ferner wird "nötigenfalls" die unentgeltliche Rechtspflege verlangt.