Citation: 6B_918/2021 E. B

Das Kreisgericht Toggenburg sprach A.________ am 19. März 2020 vom Vorwurf der mehrfachen Nötigung frei. Das Strafverfahren gegen ihn wegen Sachbeschädigung stellte es ein. Dagegen erklärte es ihn schuldig des Mordes, des versuchten Raubes, der mehrfachen falschen Anschuldigung, der Widerhandlung gegen das Bundesgesetz vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer und über die Integration (AIG; SR 142.20), des Vergehens gegen das Bundesgesetz über Waffen, Waffenzubehör und Munition vom 20. Juni 1997 (Waffengesetz, WG; SR 514.54), des mehrfachen Fahrens ohne Berechtigung sowie des Missbrauchs von Ausweisen und Schildern. Das Kreisgericht verurteilte A.________ zu einer Freiheitsstrafe von 19 Jahren unter Anrechnung der Untersuchungshaft und des vorzeitigen Strafvollzugs. Auf Berufungen von A.________ und der Staatsanwaltschaft sowie Anschlussberufung des Privatklägers E.________ hin hob das Kantonsgericht St. Gallen am 1. April 2021 den Entscheid des Kreisgerichts auf (Dispositiv-Ziff. I/1). Es sprach A.________ von den Vorwürfen der mehrfachen Nötigung sowie der falschen Anschuldigung (Letzteren teilweise) frei (Dispositiv-Ziff. I/2) und stellte das gegen ihn geführte Strafverfahren wegen Sachbeschädigung ein (Dispositiv-Ziff. I/3). Die weiteren erstinstanzlichen Schuldsprüche bestätigte das Kantonsgericht (Dispositiv-Ziff. I/4). Es belegte A.________ mit einer Freiheitsstrafe von 19 Jahren unter Anrechnung der Untersuchungshaft und der Dauer des vorzeitigen Strafvollzugs (Dispositiv-Ziff. I/5). Das Kantonsgericht stellte weiter eine Verletzung des Beschleunigungsgebots fest (Dispositiv-Ziff. I/6) und wies das Haftentschädigungsbegehren von A.________ ab (Dispositiv-Ziff. I/7). Ferner entschied es, dass diverse beschlagnahmte Gegenstände verwertet werden, der Erlös zur Deckung der Verfahrenskosten verwendet wird (Dispositiv-Ziff. I/8d) und A.________ - unter solidarischer Haftbarkeit mit dem wegen Gehilfenschaft zur vorsätzlichen Tötung von B.________ mit angeklagten E.________ - der Privatklägerin C.________ eine Genugtuung von Fr. 40'000.-- sowie Schadenersatz von Fr. 11'909.40 zu bezahlen hat (Dispositiv-Ziff. I/9a). Schliesslich überband es A.________ je 9/10 der Kosten der Untersuchung sowie der erst- und zweitinstanzlichen Gerichtsverfahren (Dispositiv-Ziff. I/10 und I/14). Im selben Entscheid sprach es E.________ diverser Delikte, u.a. der Gehilfenschaft zur vorsätzlichen Tötung von B.________, schuldig (Dispositiv-Ziff. II/2) und verurteilte ihn - unter solidarischer Haftbarkeit mit A.________ -, C.________ eine Genugtuung von Fr. 40'000.-- sowie Schadenersatz von Fr. 11'909.40 zu bezahlen, wovon Ersterer im internen Verhältnis 1/5 zu tragen hat (Dispositiv-Ziff. II/6).