Citation: 2C_614/2020 E. 4.4.3

4.4.3. Seine Verwurzelung in der Schweiz ist - wie die Vorinstanz willkürfrei annehmen durfte - nicht besonders tief und seine soziale Wiedereingliederung in Serbien nicht wesentlich gefährdet. Vor diesem Hintergrund überwiegt gesamthaft gesehen das öffentliche Interesse an der Steuerung der Zuwanderung (BGE 144 I 266 E. 3.7 S. 276 f.; 135 I 153 E. 2.2.1 S. 156) das private Interesse des Beschwerdeführers, nach Auflösung seiner Ehegemeinschaft im Land verbleiben zu können. Der blosse Umstand, dass die Sicherheits- bzw. Wirtschaftslage in der Schweiz besser ist als in der Heimat, bildet im Rahmen der erforderlichen Gesamtbeurteilung keinen wichtigen persönlichen Grund im Sinne von Art. 50 Abs. 1 lit. b AIG, auch wenn der Betroffene in der Schweiz integriert erscheint, eine Landessprache mehr oder weniger gut spricht, eine Arbeitsstelle hat und nicht straffällig geworden ist (Urteile 2C_578/2011 vom 1. Dezember 2011 E. 3.3 und 2C_467/2012 vom 25. Januar 2013 E. 2.3; BGE 139 II 393 E. 6 S. 403).