Citation: 5A_681/2018 E. 5.2.11

5.2.11. Mit dem Betrag von Fr. 800.-- für "diverse Konsumgüter" sollen laut der ersten Instanz aktenkundige Ausgaben bei Amazon oder im Baumarkt Hornbach sowie für CD-Käufe und Geschenke abgegolten werden, die grösstenteils dem Bedarf des Beschwerdegegners zuzurechnen und auch vorwiegend mit dessen Kreditkarte bezahlt worden seien. Das Obergericht widerspricht der Kritik der Beschwerdeführerin, wonach diese Auslagen "durch nichts" substanziiert und schon in anderen Positionen berücksichtigt seien und nicht abgegrenzt werden könne, ob es sich um Anschaffungen für den laufenden Bedarf handle. Da dem Beschwerdegegner kein Grundbetrag angerechnet werde, der solche Konsumgüter enthält, müssten diese Ausgaben separat veranschlagt werden. Die Pauschale von Fr. 800.-- sei aufgrund der Belege angemessen, zumal auch nicht in den täglichen Bedarf gehörende einmalige Anschaffungen getätigt worden sein dürften. Die Rügen der Beschwerdeführerin - eine angebliche Verletzung der Begründungspflicht (Art. 318 Abs. 2 ZPO i.V.m. Art. 9 BV), des Gleichbehandlungsgrundsatzes und der Regeln über die Beweislastverteilung (Art. 8 ZPO [recte: ZGB] i.V.m. Art. 9 BV) - kreisen im Wesentlichen um den Vorwurf, dass die Vorinstanz unter dem Titel "Konsumgüter" einen Betrag einsetze, ohne dass der Beschwerdegegner seine Bedarfspositionen substanziiert behauptet und belegt hätte. Auf die ausschlaggebenden Elemente der vorinstanzlichen Begründung geht die Beschwerdeführerin jedoch nicht ein. Insbesondere stellt sie nicht in Abrede, dass die Parteien während des Zusammenlebens für Einkäufe der besagten Art monatlich rund Fr. 1'000.-- ausgaben und dass zu deren Bezahlung vorwiegend die Kreditkarte des Beschwerdegegners verwendet wurde. Ebenso wenig liefert sie eine Erklärung, inwiefern das Obergericht gegen ihre verfassungsmässigen Rechte verstösst, wenn es diese Ausgaben unter den gegebenen wirtschaftlichen Verhältnissen in der Bedarfsrechnung des Beschwerdegegners separat berücksichtigt. Bloss zu behaupten, die Begründung des angefochtenen Entscheids sei "krass zugunsten des Klägers ausgerichtet", genügt nicht.