Citation: 7B_73/2022 E. 3.2

3.2. Diesen Grundsätzen schenkt der Beschwerdeführer nicht die gebührende Beachtung. Vielmehr handelt es sich bei seiner Kritik an der ausführlichen vorinstanzlichen Beweiswürdigung um Ausführungen, die einem Plädoyer vor einer Berufungsinstanz entnommen sein könnten. Obwohl der Beschwerdeführer darin immer wieder "Willkür" anruft, setzt er der Beweiswürdigung der Vorinstanz in der Sache lediglich eine eigene, für ihn günstige Würdigung der Aussagen des Privatklägers E.________ und der Zeugin F.________ entgegen. Dabei übergeht er, dass die Vorinstanz seine Einwände abhandelt und setzt an diesen Erwägungen infolgedessen nicht an. Anstatt Willkür aufzuzeigen, begnügt er sich etwa damit, das Aussageverhalten des Privatklägers als "in der Gesamtschau ambivalent" zu bezeichnen und dessen Aussagen als "in der Gesamtbetrachtung unglaubwürdig" oder "von Übertreibungen geprägt" abzutun. Insgesamt habe sich die Vorinstanz "über die objektiven Beweismittel hinweggesetzt" und "den Sachverhalt mithin falsch dargestellt". Der angefochtene Entscheid sei daher "aufgrund falscher Sachverhaltsermittlung aufzuheben und der Beschwerdeführer freizusprechen". Mit derlei appellatorischer Kritik ist der Beschwerdeführer aber vor Bundesgericht nicht zu hören: Statt eine geradezu ins Auge springende Unhaltbarkeit der vorinstanzlichen Erwägungen darzutun, beruht seine Argumentation auf dem Bemühen, die erhobenen Beweise durch selektives Ausblenden belastender Elemente in einem für ihn möglichst günstigen Licht erscheinen zu lassen. Damit gelingt es ihm aber nicht, Willkür aufzuzeigen, sondern bestenfalls eine alternative Beweiswürdigung. Der Beschwerdeführer übersieht, dass das Bundesgericht keine dritte Tatsacheninstanz ist, sondern eine letzte Instanz, die sich grundsätzlich nur mit Rechtsfragen befasst. Für Sachverhaltsrügen, wie sie der Beschwerdeführer in seiner Beschwerde an das Bundesgericht vorbringt, sind die kantonalen Tatsachengerichte zuständig.