Citation: 4A_137/2009 19.05.2009 E. 1

1.1 Das Kantonsgericht wies die Klage namentlich deshalb ab, weil es annahm, der Beschwerdeführer habe nicht nachweisen können, dass der Wassereinbruch im Frühjahr 2000 zur Beschädigung der Fotoausrüstung geführt habe. Der Beschwerdeführer habe es versäumt, nach dem Wassereintritt im Frühjahr 2000 "zeitechte" Beweise zu sichern. Vielmehr habe er mit seinem Antrag auf beweissichernde Massnahmen bis am 10. Dezember 2004 zugewartet. Die Beweisschwierigkeiten des Beschwerdeführers seien daher in seiner mehrjährigen Untätigkeit begründet, weshalb sich eine Herabsetzung der Beweisanforderungen nicht rechtfertige. Zwar genüge für den Nachweis des Kausalzusammenhanges zwischen Schaden und schädigendem Ereignis das Beweismass der überwiegenden Wahrscheinlichkeit. Es sei jedoch gleichermassen möglich, dass die Fotoausrüstung bereits vor oder erst nach dem Wassereinbruch im Frühjahr 2000 beschädigt worden sei, weshalb die Sachverhaltsdarstellung des Beschwerdeführers nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit zutreffe. 1.2 Der Beschwerdeführer bringt vor, es sei weltfremd anzunehmen, dass er seine eigenen teuren Apparate beschädigt habe, die er doch viel sicherer via Internet hätte verkaufen können. Höchst unwahrscheinlich sei auch, dass ihn das unglaubliche Pech ereilt habe, vor oder nach dem Schadenereignis im Frühjahr 2000 von einem weiteren Wasserschaden betroffen gewesen zu sein. Die kantonalen Instanzen hätten ihm dies zwar nicht unterstellt, jedoch von ihm zu Unrecht den strikten Beweis gefordert. Da er diesen auch unmittelbar nach dem Schadenereignis nicht hätte erbringen können, hätte die überwiegende Wahrscheinlichkeit, dass der Schaden an der Fotoausrüstung durch den Wassereinbruch im Lagerraum im Frühjahr 2000 verursacht worden sei, genügen müssen. 1.3 Da das Kantonsgericht die Sachverhaltsdarstellung des Beschwerdeführers auch nicht als überwiegend wahrscheinlich erachtete, ist auf die Rüge betreffend das Beweismass mangels Entscheiderheblichkeit nicht einzutreten. Dass das Kantonsgericht im Rahmen der Beweiswürdigung bei der Verneinung der überwiegenden Wahrscheinlichkeit in Willkür verfiel, macht der Beschwerdeführer nicht bzw. zumindest nicht rechtsgenüglich begründet geltend (vgl. BGE 133 II 249 E. 1.4.3; 133 III 350 E. 1.3, 393 E. 7.1, 462 E. 2.4).