Citation: 6B_1153/2021 E. 2.5

2.5. Die Vorinstanz legt damit nicht (rechtsgenüglich) dar, gestützt auf welche tatsächlichen Feststellungen und rechtlichen Überlegungen sie eine Freiheitsstrafe anstelle einer Geldstrafe ausspricht. Das angefochtene Urteil genügt den Anforderungen von Art. 112 Abs. 1 lit. b BGG insofern nicht. Die Vorinstanz wird ihren Entscheid entsprechend zu begründen haben (vgl. Art. 112 Abs. 3 BGG). Überdies wird sie auch über die weiteren Straffolgen erneut zu entscheiden haben. Damit erübrigt es sich, auf die weiteren Rügen die ausgefällte, unbedingte Strafe sowie den Widerruf betreffend einzugehen. Gleiches gilt hinsichtlich der "Entschädigung und Genugtuung" gemäss Art. 431 Abs. 1 StPO, begründet die Vorinstanz deren Höhe doch u.a. damit, dass die erstandene (rechtswidrige) Haft an die Freiheitsstrafe angerechnet werde.