Citation: 8C_806/2007 07.08.2008 E. 6.1

6.1.1 In der Verfügung vom 13. Februar 2004 hielt die SUVA fest, gestützt auf die medizinischen Unterlagen und die ihr inzwischen bekannt gewordene sportliche Aktivität des Versicherten stelle sie ihre Taggeldleistungen per 29. Februar 2004 ein; ab 1. März 2004 betrachte sie den Versicherten wieder als voll arbeitsfähig. Für medizinisch notwendige Behandlungen, die im Zusammenhang mit diesem Unfall stünden, komme sie auf Zusehen weiterhin auf. 6.1.2 Mit Verfügung vom 7. März 2005 stellte die SUVA fest, die jetzt noch geklagten Beschwerden seien organisch als Folge des Unfalls vom 23. August 2002 nicht mehr erklärbar. Es lägen keine behandlungsbedürftigen Unfallfolgen mehr vor. Die Auswirkungen des Unfalls stünden mit diesem nicht in einem rechtserheblichen Zusammenhang. Der Unfall hinterlasse keine Folgen, welche die Erwerbsfähigkeit messbar beeinträchtigen könnten. Ebenso resultiere keine unfallbedingte bleibende Schädigung der körperlichen oder geistigen Integrität. Somit seien die Voraussetzungen für weitere Geldleistungen der SUVA (Invalidenrente/Integritätsentschädigung) nicht erfüllt. Bei dieser Sachlage müsse der Fall, was die Unfallfolgen anbelange, abgeschlossen werden und die Versicherungsleistungen würden mit dem heutigen Datum gänzlich eingestellt. Auf ein Erläuterungsgesuch des Versicherten vom 10. März 2005 hin führte die SUVA im Schreiben vom 21. März 2005 aus, bei der Beurteilung ihrer Leistungspflicht stütze sie sich auf BGE 117 V 359; die darin formulierten Anforderungen für die Anerkennung eines adäquaten Kausalzusammenhangs betreffend den Unfall vom 23. August 2002 seien nicht erfüllt, weshalb sie die Leistungen eingestellt habe. 6.1.3 Mit Einspracheentscheid vom 7. Juni 2005 hielt die SUVA an diesen Verfügungen fest, was von der Vorinstanz bestätigt wurde. 6.2 Nach dem Gesagten ist einerseits zu prüfen, ob die SUVA die Taggelder für die Zeit vom 1. März 2004 bis 7. März 2005 zu Recht mangels Arbeitsunfähigkeit des Versicherten eingestellt hat (E. 9 hienach). Weiter ist zu beurteilen, ob die Leistungspflicht der SUVA für die Zeit ab 8. März 2005 mangels adäquater Kausalität zwischen dem Unfall vom 23. August 2002 und den anhaltenden Beschwerden des Versicherten gänzlich zu verneinen ist (E. 10 f. hienach). 6.3 Ein Widerspruch zwischen den SUVA-Verfügungen vom 13. Februar 2004 und 7. März 2005 liegt entgegen der Auffassung des Versicherten nicht vor. 6.4 Soweit der Versicherte beantragt, die SUVA habe ab 29. Februar 2004 bis 7. März 2005 (Zeitpunkt der gänzlichen Leistungseinstellung; E. 10 hienach) die medizinischen Behandlungskosten zu übernehmen, ist festzuhalten, dass sie in der Verfügung vom 13. Februar 2004 zugestanden hat, für diesen Zeitraum die notwendigen Behandlungen im Zusammenhang mit dem Unfall vom 23. August 2002 noch zu tragen. In diesem Punkt ist auf die Beschwerde mangels Rechtsschutzinteresses nicht einzutreten.