Citation: 2C_548/2023 E. 6.4.3

6.4.3. Die Botschaft des Bundesrates zum HFKG sah in Bezug auf Art. 23 HFKG ausdrücklich vor, dass die geltenden Regelungen über die Anerkennung von Berufsmaturitätsausweisen in Verbindung mit Ausweisen über Ergänzungsprüfungen für die Zulassung zu den universitären Hochschulen (sog. "Dubs-Passerelle") weitergeführt werden sollten, wobei sie an dieser Stelle auf die diesbezügliche Verordnung des Bundesrates vom 19. Dezember 2003 über die Anerkennung von Berufsmaturitätsausweisen für die Zulassung zu den universitären Hochschulen verwies (SR 413.14; vgl. Botschaft HFKG BBl 2009 4645 Ziff. 3 zu Art. 23 HFKG). Diese Verordnung wurde mittlerweile durch die Verordnung vom 2. Februar 2011 über die Ergänzungsprüfung für die Zulassung von Inhaberinnen und Inhabern eines eidgenössischen Berufsmaturitätszeugnisses oder eines gesamtschweizerisch anerkannten Fachmaturitätszeugnisses zu den universitären Hochschulen ersetzt (SR 413.14; nachfolgend: "Ergänzungsprüfungs-VO"), die auch heute noch in Kraft ist (vgl. Art. 14 Ergänzungsprüfungs-VO). Seit dem 1. Januar 2017 steht die Ergänzungsprüfung auch den Inhaberinnen und Inhabern von gesamtschweizerisch anerkannten Fachmaturitätszeugnissen offen (vgl. die Änderung der Ergänzungsprüfungs-VO vom 9. November 2016, AS 2016 4153). Die Schweizerische Konferenz der Erziehungsdirektoren hat mit dem Reglement der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren [EDK] vom 17. März 2011 über die Ergänzungsprüfung für die Zulassung von Inhaberinnen und Inhabern eines eidgenössischen Berufsmaturitätszeugnisses oder eines gesamtschweizerisch anerkannten Fachmaturitätszeugnisses zu den universitären Hochschulen (Rechtssammlung EDK 4.2.1.3; Stand: 1. Januar 2017) im Wesentlichen gleichlautende Bestimmungen erlassen.