Citation: 6B_1164/2023 E. 5.3.1

5.3.1. Hinsichtlich des Überholmanövers in U.________ vom 29. Mai 2021 wertete die Vorinstanz das objektive Tatverschulden aufgrund der Ortskenntnisse, der überhöhten Geschwindigkeit, der dargelegten Verkehrsführung, insbesondere des in entgegengesetzter Richtung regelmässig fahrenden Busses, der Möglichkeit von Fussgängern und Velofahrern sowie dem Verkehrsaufkommen und dem Ziel des Beschwerdeführers, vor dem von E.________ gefahrenen Fahrzeug einspuren zu können, als erheblich. Die Einsatzstrafe von 30 Monaten liegt angesichts des nach Art. 90 Abs. 3 SVG vorgesehenen Strafrahmens von einer Freiheitsstrafe von einem bis zu vier Jahren im Rahmen des sachrichterlichen Ermessens. Dass die Vorinstanz die Ortskenntnisse des Beschwerdeführers bei der Beurteilung des Verschuldens aufführte, ist entgegen seiner Kritik nicht zu beanstanden. Sofern der Beschwerdeführer seiner Kritik an der Strafzumessung dem von der Vorinstanz willkürfrei festgestellten Sachverhalt eigene abweichende Tatsachen zugrunde legt bzw. sich nicht mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheids auseinandersetzt, ist darauf nicht einzugehen.