Citation: 2C_499/2019 E. 2.3.3

2.3.3. Bei dieser Sachlage hätte es am Beschwerdeführer gelegen, in der Beschwerde aufzuzeigen, inwieweit er einen eigenständigen Rechtsanspruch auf eine Aufenthaltsbewilligung besitzt. Infrage käme etwa ein Anspruch nach Art. 50 Abs. 1 lit. a AIG (SR 142.20). Die Anwendung von Art. 50 AIG setzt grundsätzlich voraus, dass der Ehegatte, von dem sich die Bewilligung ableitete, das Schweizer Bürgerrecht oder die Niederlassungsbewilligung besass (BGE 144 II 1 E. 4.3 S. 7 f.), was für die Ehefrau des Beschwerdeführers nicht zutrifft. Ist der Ehegatte EU-Angehöriger, genügt allerdings nach der Rechtsprechung aufgrund von Art. 2 FZA eine Aufenthaltsbewilligung, jedoch nur, solange der Ehegatte in der Schweiz aufenthaltsberechtigt ist (BGE 144 II 1 E. 4.7 S. 10 f.), was hier nicht mehr der Fall ist (vorne E. 2.3.2). Art. 50 AIG ist deshalb nicht anwendbar.