Citation: 5A_488/2022 E. 3.3

3.3. Die Beschwerdeführerin ist der Auffassung, die Begründung des Verwaltungsgerichts sei sowohl sachlich wie auch rechtlich unhaltbar. Indes bestreitet sie die Eigenschaft des Beschwerdegegners als Enkel und damit Nachkomme des Stifters nicht und bestätigt die Tatsache, dass dieser bis zum Datum des Ausspruchs des "Betretungsverbots" - und mit den Worten der Beschwerdeführerin seinem damit verbundenen Ausschluss aus der "Gemeinde" (S. 27 Ziff. 9 der Beschwerde) - Destinatär der Beschwerdeführerin gewesen ist. Sodann ergibt sich aus den Rechtsbegehren des Beschwerdegegners und den Ausführungen der Beschwerdeführerin (wonach bspw. der Beschwerdegegner und "eine Gruppe von 150 Leuten" gesonderte Versammlungen durchführen), dass der Beschwerdegegner offensichtlich der Meinung ist, die Stiftung unterstütze eine "Gemeinde", welche von den Zielen und Werten des Stifters abweiche und insofern ihre Mittel nicht stiftungskonform einsetze. Diese Feststellungen genügen, um die Legitimation des Beschwerdegegners zur Stiftungsaufsichtsbeschwerde zu bejahen. Ob dessen Vorwürfe zutreffen, ist nicht im Kontext der Legitimationsfrage zu prüfen. Daher zielen alle anderen Einwendungen der Beschwerdeführerin (einschliesslich die Sachverhaltsrügen), welche nach deren Dafürhalten gegen die Legitimation des Beschwerdegegners zur Stiftungsaufsichtsbeschwerde sprächen, ins Leere; darauf ist nicht einzugehen. Das gilt auch für den Vorwurf, der Beschwerdegegner habe "sich selber aus der 'Gemeinde' entfernt" bzw. sich "aus eigenem Entschluss von der 'Gemeinde' abgespaltet" und sich "seit 10 Jahren nie um eine Wiederannäherung an die 'Gemeinde' A.________" bemüht, weshalb sein Verhalten rechtsmissbräuchlich sei, denn es kann ihm nicht vorgeworfen werden, nicht zu einer "Gemeinde" gehören zu wollen, die seiner Auffassung nach die Werte des Stifters nicht (mehr) vertritt. Soweit die Beschwerdeführerin mindestens sinngemäss eine Verletzung der Begründungspflicht rügt (Art. 29 Abs. 2 BV), so ist diese Rüge ebenfalls unbegründet.