Citation: 8C_131/2021 E. 6.2.1

6.2.1. Die Vorinstanz hielt gestützt auf die Akten fest, der Beschwerdeführer sei mit seinem Lieferwagen auf der Hauptstrasse mit signalisierter Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h frontal mit einem entgegenkommenden Personenwagen kollidiert, welcher auf die Fahrbahn des Beschwerdeführers geraten war. Beide Fahrzeuge hätten einen Totalschaden erlitten, und der Beschwerdeführer habe durch die Feuerwehr aus seinem Fahrzeug geborgen werden müssen. Den Unfallakten lasse sich das genaue Tempo der beiden Fahrzeuge nicht entnehmen. Der Beschwerdeführer habe gegenüber der Polizei ausgesagt, vor der fraglichen Kurve heruntergeschaltet und gebremst zu haben, während er im Spital D.________ seine Geschwindigkeit auf ca. 60 km/h geschätzt habe. Die Unfallverursacherin ihrerseits schätzte, mit 60-70 km/h unterwegs gewesen zu sein, wobei sie glaube, zuvor vom vierten in den dritten Gang geschaltet zu haben. Die aktenmässig dokumentierte Kollision sei sicherlich als wuchtig einzustufen. Mit Bezugnahme auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung qualifizierte die Vorinstanz den Unfall sodann als mittelschwer.