Citation: 1C_182/2009 30.10.2009 E. 2

2.1 Der Beschwerdeführer rügt eine willkürliche Anwendung von Art. 24 des Parkplatzreglements. Nach Abs. 2 dieser Bestimmung kann der Pflichtige in Ausnahmefällen, sofern die Gemeinde in der entsprechenden Fraktion über die nötigen Parkplätze verfügt, pro fehlenden Parkplatz, höchstens jedoch 20 % der geforderten Pflichtparkplätze, mittels Ersatzabgabe von Fr. 7'000.-- je Parkplatz abgelten. Das Verwaltungsgericht hielt fest, es sei unstreitig, dass für das Bauvorhaben 17 Pflichtparkplätze erforderlich seien. 20 % ergäben damit 3.4 Parkplätze. Dass die Gemeinde diese Zahl aufgerundet und eine Abgeltung für 4 Pflichtparkplätze erlaubt habe, sei zulässig, zumal in der näheren Umgebung des Restaurants zahlreiche öffentliche Parkplätze zur Verfügung stünden. Der Beschwerdeführer hält diesen Entscheid aus zwei Gründen für unhaltbar. Zum einen liege aus arithmetischen Überlegungen eine Abrundung auf 3 Parkplätze näher. Zum andern entsprächen 4 Parkplätze einer Abgeltung im Umfange von 24 %, womit die Höchstgrenze von 20 % überschritten werde. 2.2 Nach der ständigen Praxis des Bundesgerichts liegt Willkür in der Rechtsanwendung vor, wenn der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft. Das Bundesgericht hebt einen Entscheid jedoch nur auf, wenn nicht bloss die Begründung, sondern auch das Ergebnis unhaltbar ist. Dass eine andere Lösung ebenfalls als vertretbar oder gar zutreffender erscheint, genügt nicht (BGE 133 I 149 E. 3.1 S. 153; 131 I 467 E. 3.1 S. 473 f.; je mit Hinweisen). 2.3 Dem Beschwerdeführer ist darin beizupflichten, dass mathematisch gesehen 3.4 auf 3 abzurunden wäre. Die Vorinstanz hielt jedoch einen strikt mathematischen Ansatz nicht für zwingend und schützte den Entscheid der Gemeinde. Darin liegt keine Willkür. Zu bedenken ist, dass es hier lediglich um die Frage geht, ob ein Pflichtparkplatz mehr oder weniger mit einer Ersatzabgabe abgegolten werden kann. Zudem knüpft Art. 24 Abs. 2 des Parkplatzreglements die Möglichkeit der Abgeltung generell an die Voraussetzung, dass die Gemeinde in der betroffenen Fraktion über die nötigen Parkplätze verfügt, was gemäss angefochtenem Entscheid klar zutrifft. Schliesslich wies die Gemeinde im Bau- und Einspracheentscheid darauf hin, dass sie auch bei der Ermittlung der Anzahl Pflichtparkplätze (vorliegend 17) immer aufrunde. Zu Recht argumentierte sie, dass sich das gleiche Vorgehen auch rechtfertige, wenn es um die Frage gehe, wie viele Pflichtparkplätze mittels Ersatzabgabe abgegolten werden dürfen. Insgesamt erweist sich die Rüge der Willkür deshalb als unbegründet.