Citation: I 41/02 05.08.2002 E. 2

2.- a) Unbestritten ist, dass der Beschwerdeführer in seiner angestammten Tätigkeit als Maurer vollständig arbeitsunfähig ist. Während Verwaltung und Vorinstanz gestützt auf die ärztlichen Berichte eine leidensangepasste Tätigkeit zu 50 % als zumutbar erachteten, macht der Versicherte geltend, die medizinische Einschätzung der Arbeitsfähigkeit sei nicht schlüssig. b) Die Ärzte der Klinik Y.________ und der von der IV-Stelle zur Begutachtung beauftragte Dr. med. M.________ legten die Arbeitsfähigkeit bei wechselbelastender und leichter körperlicher Arbeit übereinstimmend mit 50 % fest (Austrittsbericht der Klinik Y.________ vom 19. März 1998 und Gutachten des Dr. med. M.________ vom 9. September 1998). Eine Erwerbstätigkeit in diesem Umfang ist dem Versicherten gemäss Bericht des Dr. med. S.________ vom 2. Oktober 1998 auch mit Rücksicht auf das depressive Syndrom (Schmerzverarbeitungsstörung) zumutbar. Der rechtserhebliche medizinische Sachverhalt ist mit diesen Berichten umfassend und hinreichend abgeklärt und insbesondere wurden bei der Einschätzung der Arbeitsfähigkeit auch die psychisch bedingten Einschränkungen berücksichtigt. IV-Stelle und Vorinstanz haben sich daher zu Recht auf sie gestützt und ebenfalls eine 50 %ige Arbeitsfähigkeit angenommen. Bezüglich der abweichenden Beurteilung der Arbeitsfähigkeit durch den Hausarzt Dr. med. H.________ (Bericht vom 8. Juni 1998) wird auf die zutreffenden Erwägungen des kantonalen Gerichts verwiesen. c) Die Einwendungen des Beschwerdeführers vermögen an diesem Ergebnis nichts zu ändern. Aus der Rechtsprechung zur Bedeutung der psychosozialen und soziokulturellen Faktoren für die Invalidität (BGE 127 V 294 ff., insbesondere 298 Erw. 4c und 299 Erw. 5) vermag er nichts zu seinen Gunsten abzuleiten, da der Psychiater Dr. med. S.________ die dadurch bedingte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in der Schätzung auf 50 % bereits einbezogen hat (Bericht vom 2. Oktober 1998). Die Einholung des beantragten Obergutachtens und ein Arbeitsversuch erübrigen sich daher.