Citation: 4A_50/2024 E. 3.2.2

3.2.2. Das Angebot der Beschwerdegegnerin 1 sei auch nicht ungültig, so die Vorinstanz weiter. Sie habe anordnungsgemäss die unmissverständliche Erklärung abgegeben, die Aktien des Beschwerdeführers zu den in der Verfügung vom 23. Oktober 2023 genannten Bedingungen zu kaufen. Dass sie hinsichtlich des Vollzugs des Erwerbsgeschäfts Vollstreckungsmassnahmen beantragt habe, sei nicht zu beanstanden und ändere an der Kauferklärung der Beschwerdegegnerin 1 nichts. Sie habe den Kauf denn auch nicht von der Anordnung von Vollstreckungsmassnahmen abhängig gemacht. Das Eventualbegehren des Beschwerdeführers, wonach seine Darlehensforderung durch die Beschwerdegegnerin 1 sicherzustellen sei, gehe über den Vollzug des Erwerbsgeschäfts hinaus. Er verlange damit vielmehr die Anordnung einer zusätzlichen materiellen Verpflichtung hinsichtlich der Aktionärsdarlehen. Diese seien aber, wie bereits dargelegt, nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens. Überdies würde die verlangte Sicherstellungspflicht nichts zur Behebung der Pattsituation im Aktionariat der Beschwerdegegnerin 2 beitragen. Daher sei auch das Eventualbegehren abzuweisen.