Citation: 8C_481/2021 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz mass dem bidisziplinären SMAB-Gutachten vollen Beweiswert bei. Sie stellte fest, dass die Beschwerdeführerin seit Dezember 2015 in ihrer angestammten Tätigkeit vollständig arbeitsunfähig sei aber seit September 2017 eine 100%ige Arbeitsfähigkeit in einer leidensadaptierten Tätigkeit bestehe. Die Vorinstanz übernahm die unbestritten gebliebene Qualifikation der Beschwerdeführerin als im Gesundheitsfall Teilerwerbstätige (58 % Erwerb, 42 % Haushalt). Sodann errechnete sie im Rahmen der Invaliditätsbemessung gestützt auf die Angaben der Arbeitgeberin ein hypothetisches Valideneinkommen von Fr. 52'542.- (aufgerechnet auf ein 100%-Pensum). Das angenommene Invalideneinkommen von Fr. 54'581.- ermittelte sie auf der Grundlage eines Tabellenlohnes der Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik (LSE) des Jahres 2016 (Tabelle TA1, Kompetenzniveau 1, Frauen Total; Anhang 2 der IV-Ausgabe der Informationsstelle AHV/IV, Ausgabe 2019). Sie bestätigte die von der IV-Stelle vorgenommene Anpassung des Invalideneinkommens an das leicht unterdurchschnittliche Valideneinkommen. Bei somit betraglich identischem Validen- und Invalideneinkommen und unter der Annahme des höchstmöglichen Abzugs vom Tabellenlohn von 25 % ergab sich ein Teilinvaliditätsgrad im Erwerb von 14 % sowie im Haushalt von 15 %. Somit verneinte die Vorinstanz einen Rentenanspruch ab Mai 2017, wobei sie auch im retrospektiven Verlauf von Mai bis Ende Juni 2017 eine (psychisch bedingte) Arbeitsunfähigkeit von höchstens 20 % feststellte, die zu einem ungewichteten erwerblichen Teilinvaliditätsgrad von rund 23 % führte.