Citation: 9C_37/2023 E. 1.1

1.1. Die allgemeinen Voraussetzungen der Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten liegen grundsätzlich vor (Art. 82 lit. a, Art. 83 e contrario, Art. 86 Abs. 1 lit. d und Abs. 2, Art. 90 und Art. 100 Abs. 1 BGG [SR 173.110]). Die erforderliche Legitimation der KSTV/GR geht für die Zwecke der direkten Bundessteuer aus Art. 89 Abs. 2 lit. d BGG in Verbindung mit Art. 146 Satz 2 des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 über die direkte Bundessteuer (DBG; SR 642.11) hervor. Im Kanton Graubünden wirkt die Steuerverwaltung als "Kantonale Verwaltung für die direkte Bundessteuer im Sinne des Bundessteuergesetzes" (so Art. 166 Abs. 1 des Steuergesetzes [des Kantons Graubündens] vom 8. Juni 1986 [StG/GR; BR 720.000]). Eine ausdrückliche Ermächtigung der Steuerverwaltung zum Ergreifen der Beschwerde an das Bundesgericht lässt sich dem kantonalen Recht nicht entnehmen, was nicht schadet. Rechtsprechungsgemäss gilt die zur Veranlagung der direkten Bundessteuer berechtigte und verpflichtete Behörde als zur Beschwerde an das Bundesgericht legitimiert (Urteil 9C_682/2022 / 9C_683/2022 vom 23. Juni 2023 E. 1.2, nicht publ. in: BGE 149 II 400, mit Hinweisen). Was die harmonisierten Staats- und Gemeindesteuern angeht, ergibt sich aus Art. 73 Abs. 2 des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 über die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden (StHG; SR 642.14), dass auch die "nach kantonalem Recht zuständige Behörde" zur Beschwerde an das Bundesgericht befugt ist (BGE 142 II 293 E. 1.1; 134 I 303 E. 1.2; 134 II 124 E. 2.6.3; 134 II 186 E. 1.4), allerdings nur, soweit der angefochtene Entscheid - zumindest formal - eine in den Titeln 2 bis 5 und 6 Kapitel 1 geregelte Materie betrifft (Art. 73 Abs. 1 StHG). Dies ist hier der Fall, ist doch die Frage der Gewinnbemessung zu klären. Die sich stellende Rechtsfrage findet ihre Grundlage in Art. 24 StHG, der sich seinerseits im Titel 3 des Gesetzes befindet. Gemäss dem hier interessierenden Recht des Kantons Graubünden liegt der Vollzug der Staats- und Gemeindesteuern in den Händen der Kantonalen Steuerverwaltung (Art. 165 Abs. 1 StG/GR). Die Veranlagungsbehörde ist mithin in allen Teilen zur vorliegenden Beschwerde legitimiert. Auf ihre Beschwerde ist einzutreten.