Citation: 7B_20/2023 E. 2.1

2.1. Die Beschwerdeführerin macht geltend, die Vorinstanz verletze den Grundsatz in dubio pro duriore. Sie stelle den Sachverhalt offensichtlich unrichtig, d.h. willkürlich, fest, nehme in unzulässiger Weise eine antizipierte Beweiswürdigung vor und greife in die einem Gericht vorbehaltene Beweiswürdigung ein. Dies betreffe die Frage, ob die Beschwerdeführerin die Entgegennahme von Bargeld gegenüber Mitarbeitenden stets quittiert bzw. die Beschwerdegegnerin 2 ihren Vorgesetzten die Übergabe von Bargeld jeweils per WhatsApp-Nachricht und Foto mit dem Hinterlegungsort im Büro gemeldet habe. Es gebe Anhaltspunkte in den Akten (Aussagen und Belege), wonach immer Quittungen für die Übergabe von Bargeld ausgestellt worden seien. Die Vorinstanz lasse dies unberücksichtigt. Sie schliesse sodann bei den Aussagen von C.________ willkürlich darauf, dass diese namentlich mit Blick auf das bestehende Arbeitsverhältnis zur Beschwerdeführerin nicht aussagekräftig seien.