Citation: 6B_415/2021 E. 3.4.2

3.4.2. Der Beschwerdeführer vermag zudem mit seinem Hinweis, auf die Aussagen von E.________ könne wegen dessen Ressentiments gegen ihn, aufgrund welcher er ihn bewusst oder unbewusst zu Unrecht bzw. zu stark belastet habe, nicht abgestellt werden (Beschwerde S. 5 f.), das vorinstanzliche Beweisergebnis nicht in Frage zu stellen. Mit den einlässlichen Erwägungen der Vorinstanz zu diesem Einwand befasst er sich nicht hinreichend und setzt sich damit nicht auseinander. Das genügt nicht. Es ist auch im Lichte aller Vorbringen des Beschwerdeführers nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz zum Schluss gelangt, die Aussagen von E.________ seien glaubhaft. Überzeugend legt die Vorinstanz dar, er schildere anschaulich, wie er den Beschwerdeführer mehrere Faustschläge habe boxen sehen. Es sei plausibel, dass der Zeuge das Geschehen und das Verhalten des Beschwerdeführers aus einer Distanz von wenigen Metern gut habe beobachten können, da es zwar Nacht gewesen sei, es jedoch einen Barbetrieb mit entsprechender Beleuchtung gegeben habe. Auch sei nachvollziehbar, dass E.________ als Unbeteiligter aus der Distanz einen guten Überblick auf das Gesamtgeschehen gehabt habe, einen besseren jedenfalls als die direkt in die Schlägerei involvierten Personen. Ausführlich setzt sich die Vorinstanz sodann mit dem Einwand der Verteidigung bezüglich Ressentiments des Zeugen gegen den Beschwerdeführer auseinander und schliesst solche überzeugend im Wesentlichen mit der Begründung aus, der Zeuge habe vor der ersten Instanz offen über die frühere verbale Auseinandersetzung anlässlich eines "Cherusballs" berichtet, eine Verwechslung des Beschwerdeführers mit seinem Bruder sei wenig wahrscheinlich, da der Zeuge offenbar beide Brüder kenne und bei den Vorfällen anlässlich der "H.________"-Party unbestrittenermassen der Beschwerdeführer und nicht dessen Bruder anwesend gewesen sei (Urteil S. 18). Der Beschwerdeführer setzt sich mit dieser detaillierten Beweiswürdigung nicht auseinander. Dass die Schlussfolgerungen der Vorinstanz geradezu unhaltbar oder unvertretbar wären, ist im Übrigen nicht ersichtlich.