Citation: 9C_4/2024 E. 3.5.2

3.5.2. Vor diesem Hintergrund spielt es keine Rolle, ob der Substanzwert der D.________ mit Fr. 869'365.- (gemäss Bilanz) oder mit Fr. 4'369'365.- (gemäss Beschwerdeführerin unter Berücksichtigung von stillen Reserven im Betrag von Fr. 3'500'000.-) bewertet wird. Denn selbst im letzteren Fall würde sich der Wert der D.________ - da der Ertragswert Fr. 0.- beträgt - gemäss der Praktikermethode auf Fr. 1'456'455.- belaufen (doppelte Gewichtung des Ertragswerts und einfache Gewichtung des Substanzwerts; vgl. vorne E. 3.3). Damit würde der Anteil der Beschwerdeführerin bei einer Beteiligung von 88,16 % rund Fr. 1'284'000.- ausmachen, womit sich die Aktivierung ihrer Beteiligung in ihrer Bilanz mit Fr. 2'071'216.- im Umfang von über Fr. 700'000.- als übersetzt erweist und die in der Steuerperiode vorgenommene Wertberichtigung von Fr. 500'000.- so oder anders nicht geschäftsmässig begründet war. Insofern muss auf die Berechnung des Substanzwerts der D.________ nicht vertieft eingegangen werden. Anzufügen ist aber, dass die behaupteten stillen Reserven bei der D.________ von Fr. 3'500'000.- nicht nachvollziehbar sind. Die Beschwerdeführerin verweist diesbezüglich auf ihre eigene Umsatzsteigerung zwischen 2013 und 2017 um rund Fr. 10,5 Mio., wobei der "geschätzte Anteil dieser Umsatzsteigerung [...] direkt oder indirekt im Umfang von 51.64 % bzw. CHF 5'421'257 auf die Holzfasstechnologie" zurückzuführen sei, was bei einem Faktor von 0.7 einen Wert von Fr. 3'794'880.- ergebe. Indessen wird mit dem Hinweis auf diverse Konten in ihrer Buchhaltung nicht nachgewiesen, dass sämtliche Umsätze dieser Konten ausschliesslich auf die Holzfasstechnologie der D.________ zurückzuführen sind. Auch der pauschale Verweis auf die "Beilagen zur Unternehmensbewertung" ist unbehelflich, weil es nicht Aufgabe des Bundesgerichts ist, in den Akten nach einer Plausibilisierung der behaupteten stillen Reserven zu suchen. Schliesslich ist ganz grundsätzlich nicht ersichtlich, inwieweit von einer Umsatzsteigerung der Beschwerdeführerin auf entsprechende stille Reserven bei der D.________ geschlossen werden könnte. Es wirkt zudem beliebig, für die Berechnung der stillen Reserven bei der D.________ auf das Umsatzwachstum der Beschwerdeführerin in den Jahren 2013 bis 2017 abzustellen, wobei auch zu berücksichtigen ist, dass es um die Bewertung der Beteiligung per Ende 2013 geht. Insoweit ist es jedenfalls nicht willkürlich, wenn die Vorinstanz von einer ungenügenden Substanziierung der stillen Reserven ausgegangen ist und diese nicht beim Substanzwert der D.________ berücksichtigt hat.