Citation: 6P.209/1999 06.04.2000 E. B

B.- Die Gerichtskommission Wil verurteilte X.________ am 24. März 1998 wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung sowie wegen einer SVG-ÜbertretungzueinerbedingtenGefängnisstrafevoneinerWoche(ProbezeitzweiJahre)undzueinerBussevonFr. 1'000. --. Die von der Beifahrerin geltend gemachte Zivilforderung wurde dem Grundsatze nach "anerkannt", mangels Liquidität aber auf den Weg des Zivilprozesses verwiesen. Der Mutter der getöteten C.________ wurde eine Genugtuung von Fr. 15'000. -- zugesprochen. Gegen dieses Urteil erhob X.________ Berufung. Die Mutter von C.________ beantragte mittels Anschlussberufung eine Erhöhung der Genugtuung auf Fr. 30'000. --. Mit Urteil vom 30. August 1999 sprach das Kantonsgericht St. Gallen X.________ frei vom Vorwurf der SVG-Übertretung und bestätigte im Übrigen das erstinstanzliche Urteil in Bezug auf Schuld und Strafe. Es erhöhte die der Mutter der Getöteten zu bezahlende Genugtuung auf Fr. 20'000. --.