Citation: 4C.115/2001 06.07.2001 E. A

A.- Im Frühling/Sommer 1993 schlossen A.________, B.________ und C.________ (Kläger 1, 2 und 3) mit der Y.________ AG je einzeln einen Vermögensverwaltungsvertrag. Darin wurde die Y.________ AG von den Klägern mit der Anlage und Verwaltung ihrer investierten Gelder beauftragt. Zu diesem Zweck sollte bei der Bank X.________ (Beklagte) für jeden der Kläger ein persönliches Anlagekonto und Wertpapierdepot eingerichtet werden. Auf Veranlassung der Y.________ AG eröffnete die Beklagte für die Kläger je ein Kontokorrent, worauf diese Einzahlungen in der Höhe von Fr. 150'000.-- (Klägerin 1), Fr. 110'000.-- (Kläger 2) bzw. Fr. 100'000.-- (Kläger 3) tätigten. Die Y.________ AG verwendete diese Beträge praktisch vollumfänglich zum Kauf von US-Dollars, die sie auf ein auf ihren Namen lautendes Konto bei der Beklagten übertragen liess. Die Kläger erhielten schliesslich zunächst von der Y.________ AG, dann von der Z.________ AG Depot- bzw. Kontoauszüge, welche Wertschriften in USD auswiesen. Über die Z.________ AG und die Y.________ AG wurde am 14. bzw. 15. November 1996 der Konkurs eröffnet; beide Verfahren wurden im Januar 1997 mangels Aktiven wieder eingestellt.