Citation: 6B_447/2021 E. 6.2.2

6.2.2. Mit Blick auf die konkrete Strafzumessung bringt die Beschwerdeführerin ebenfalls nichts vor, was Anlass gäbe, hierin einzugreifen. Soweit sie die ihrer Auffassung nach zu hohe Strafe mit den diversen Freisprüchen begründet, ist sie nach dem Gesagten nicht zu hören. Der Einwand, wonach die Körperverletzung lediglich ein Fahrlässigkeitsdelikt darstelle, geht an der Sache vorbei und vermag keine besondere Strafminderung zu begründen. Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin liegen sowohl die Einsatzstrafe von 10 Monaten für den Pfändungsbetrug als auch die Straferhöhung um 4 Monate aufgrund der mehrfachen Urkundenfälschung klar innerhalb des vorinstanzlichen Ermessens und werden angesichts einer Maximalstrafdrohung von je fünf Jahren Freiheitsstrafe (Art. 163 und Art. 251 StGB) dem als leicht beurteilten Verschulden gerecht. An der Angemessenheit der Strafe ändert nichts, dass die Beschwerdeführerin durch die Urkundenfälschungen keine zusätzliche Leistung erhalten hat, schützen doch die Urkundentatbestände ein anderes Rechtsgut als die Tatbestände des Konkursrechts. Nicht zu beanstanden ist schliesslich, dass die Vorinstanz dem Umstand, dass die Beschwerdeführerin vor März 2020 in erheblichem Umfang Schulden zurückbezahlt hat, nicht strafmindernd Rechnung trägt. Wie sie zutreffend erwägt, liegt dies auch im Interesse der Beschwerdeführerin selbst und kann - gleich wie grundsätzliches Wohlverhalten - erwartet werden. Ebenso wenig müssen der Stellenverlust aufgrund des Strafverfahrens oder das (ansonsten) positive Arbeitszeugnis strafmindernd berücksichtigt werden. Auch eine echte Einsicht oder Reue verneint die Vorinstanz schlüssig, hatte doch die Beschwerdeführerin schon im früheren Verfahren Reue demonstriert und Besserung gelobt. Ohnehin liegt die Gesamtfreiheitsstrafe von 15 Monaten klar innerhalb des vorinstanzlichen Ermessens.