Citation: 4A_593/2024 E. 6.3.1

6.3.1. Was die Ergänzung des Sachverhalts betrifft, begründet die Beschwerdeführerin nicht hinreichend, inwiefern die verspätete Meldung für die Frage der vorliegend strittigen Obliegenheitsverletzung der fehlenden Zustimmung eine rechtserhebliche Tatsache darstellt. Die Beschwerdeführerin stützt sich im Kern darauf, dass ihre Arbeitsunfähigkeit ab dem 12. März 2022 bis zum 3. Juli 2022 unstrittig sei. Dies wurde von der Vorinstanz auch festgestellt. Daraus leitet die Beschwerdeführerin ab, dass sich die angesehenen Gründe für eine Verweigerung der Zustimmung nicht ausgewirkt hätten. Inwiefern die verspätete Meldung dabei von Relevanz sein soll, erschliesst sich aus der Begründung nicht hinreichend.