Citation: 9C_37/2023 E. 3.5.5

3.5.5. Das von der Vorinstanz bevorzugte Modell vermag vor dem Hintergrund von Art. 58 Abs. 3 DBG nicht zu bestehen: Das handelsrechtliche Eigenkapital erreichte, wie aus den Geschäftsberichten hervorgeht, in den drei Steuerperioden Fr. 59'890'000.-, Fr. 59'400'000.- bzw. Fr. 59'535'000.- (Sachverhalt, lit. A.d). Dem ist das Sicherheitseigenkapital gegenüberzusetzen, wie die Vorinstanz es ermittelte (Fr. 2'674'000.- [2009], Fr. 2'030'000 [2010] und Fr. 2'087'000.- [2011]; Sachverhalt, lit. C.g). Das Sicherheitseigenkapital bildet damit einen geringfügigen Ausschnitt, was daher rührt, dass das Sicherheitskapital begrifflich dem Teil des in der Schweiz steuerbaren Eigenkapitals [...] entspricht, der das für die Geschäftstätigkeit langfristig benötigte Eigenkapital übersteigt (Art. 25a bis Abs. 2 Satz 1 StHG). Der Fokus liegt damit auf dem überschiessenden Eigenkapital, während das hier hauptsächlich interessierende betriebsnotwendige Eigenkapital von vornherein ausser Acht gelassen wird. Für die Zwecke von Art. 58 Abs. 3 DBG liefert dies keine hinreichende Bemessungsgrundlage.