Citation: 9C_75/2023 E. 4.7

4.7. Die Beschwerdeführer erkennen keinen sachlichen Grund für die Differenzierung zwischen den beiden Sektoren, welche die Gemeinde vorgenommen hat. Die Umfrageergebnisse zeigen jedoch, dass Ferienwohnungen im Sektor 1 insgesamt tendenziell intensiver genutzt werden als solche im Sektor 2. Die Ungleichbehandlung der beiden Gebiete ist angesichts dieses Unterschieds sachlich begründet. Fragen kann sich nur, ob der Unterschied in der Nutzungsintensität gross genug ist, um die Diskrepanz zwischen den beiden Pauschalansätzen zu rechtfertigen. Aufgrund des Spielraums, den das Bundesgericht den Gemeinden in solchen Fragen regelmässig gewährt (vgl. oben E. 4.1), erscheint die Differenzierung aber auch hinsichtlich ihres Umfangs als gerade noch verfassungskonform.