Citation: 1B_291/2010 24.09.2010 E. 2

2.1 Der Beschwerdeführer rügt, der angefochtene Entscheid verletze seinen Anspruch auf rechtliches Gehör. Die Vorinstanz habe ihre Pflicht zur Begründung des Entscheids verletzt. Sie habe die Haftvoraussetzungen nicht begründet und sich darauf beschränkt, die Argumente des Beschwerdeführers zu widerlegen. 2.2 Aus der Garantie des rechtlichen Gehörs nach Art. 29 Abs. 2 BV ergibt sich die behördliche Begründungspflicht. Der Bürger soll wissen, warum die Behörde entgegen seinem Antrag entschieden hat. Es müssen wenigstens kurz die Überlegungen genannt werden, von denen sich die Behörde hat leiten lassen und auf die sich ihr Entscheid stützt. Dabei kann sie sich auf die für den Entscheid wesentlichen Gesichtspunkte beschränken (BGE 129 I 232 E. 3.2 S. 236; 126 I 97 E. 2b S. 102; 124 II 146 E. 2a S. 149; 112 Ia 107 E. 2b S. 109; je mit Hinweisen). 2.3 Die Vorinstanz führt aus, es sei nicht auszuschliessen, dass der Beschwerdeführer angesichts der ehemals engen persönlichen Beziehung zur Zeugin versuchen werde, diese zu beeinflussen, sodass sie vor Gericht von ihren bisherigen Aussagen abrücken werde. Aufgrund der zu erwartenden Sanktion sei die Motivation gross, die Belastungszeugen zu beeinflussen. Zur Verhinderung der Kollusionsgefahr reiche eine Ersatzmassnahme nicht, da der Beschwerdeführer diese voraussichtlich missachten werde. 2.4 Aus diesen Ausführungen geht mit hinreichender Klarheit hervor, weshalb die Vorinstanz die Kollusionsgefahr bejaht. Der Beschwerdeführer war demnach ohne Weiteres in der Lage, den vorinstanzlichen Entscheid sachgerecht anzufechten. Eine Verletzung der Begründungspflicht ist damit zu verneinen. Ob die Vorinstanz die Kollusionsgefahr zu Recht bejaht hat, ist eine Frage der materiellen Beurteilung.