Citation: 1C_401/2008 26.03.2009 E. B

Gegen den kommunalen Beschluss rekurrierte X.________, Eigentümer der dem Baugrundstück benachbarten Grundstücke Kat.-Nr. 4906 und 2486, bei der Baurekurskommission des Kantons Zürich. Er beantragte im Wesentlichen, das Baugrundstück müsse an die öffentliche Kanalisation oder an eine Kleinkläranlage angeschlossen werden, die Anschlussgebühren seien entsprechend anzupassen und die auf dem Baugrundstück befindliche Quelle, an der er ein Quellenrecht habe, sei wirksam vor Abwässern und Gülle zu schützen. Die Baurekurskommission wies den Rekurs ab. In der Folge erhob X.________ Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Zürich. Er beantragte den Anschluss des Baugrundstücks an die öffentliche Kanalisation; menschliche Fäkalien und Exkremente sowie andere häusliche Abwässer dürften nicht in eine Jauchegrube geleitet werden. Mit Entscheid vom 12. August 2008 wies das Verwaltungsgericht die Beschwerde ab. Es erwog, die Voraussetzungen von Art. 12 Abs. 4 in Verbindung mit Art. 14 des Bundesgesetzes vom 24. Januar 1991 über den Schutz der Gewässer (Gewässerschutzgesetz, GschG; SR 814.20) für einen Güllengrubenanschluss seien vorliegendenfalls erfüllt. Damit hätten die privaten Beschwerdegegner einen Anspruch auf Ableitung der häuslichen Abwässer der geplanten Wohnung in die bestehende Jauchegrube. Ob darüber hinaus ein Kanalisationsanschluss problemlos möglich wäre, was strittig sei, spiele keine Rolle.