Citation: I 163/98 09.03.2000 E. 5

5.- Nicht gefolgt werden kann den Überlegungen der Vorinstanz, die zur revisionsweisen Aufhebung der halben Rente per 1. Juni 1995 führten, hat sie doch insbesondere den Berichten der Klinik Y.______ ungenügend Rechnung getragen. Diese sind zwar nach dem für die Beurteilung einer Rentenrevision massgebenden Zeitpunkt entstanden (11. April 1997, 23. und 27. Mai 1997), haben dem kantonalen Gericht aber vorgelegen und enthalten auch Aussagen, die für den massgebenden Zeitpunkt des Verfügungserlasses Gültigkeit haben. Nach dem Bericht vom 27. Mai 1997 hat sich der Gesundheitszustand des Versicherten seit 28. März 1994 nicht wesentlich verändert (Antwort auf Frage 1.1.), dieser ist vielmehr stationär bis leicht schlechter als 1994 (Antwort auf Frage 1.4). Die Arbeitsfähigkeit bei leichten Tätigkeiten in nicht unebenem Gelände wird halbtägig als gegeben bejaht (Antwort auf Frage 1.5). Dass der Zustand des Versicherten von 1993-1997 etwa gleich geblieben ist, ergibt sich weiter aus dem Bericht des Dr. med. E.______ vom 16. Mai 1997. Im Übrigen tut auch das Gutachten der Medizinischen Begutachtungsstelle der Medizinischen Begutachtungsstelle X.______ vom 6. Juni 1995, auf welches die Vorinstanz vollumfänglich abstellt, nicht dar, inwiefern sich der Gesundheitszustand des Versicherten gebessert haben soll. Die Bejahung der 100 %igen Arbeitsfähigkeit als Hilfsarbeiter für leichtere bis mittelschwere Arbeit in wechselnder Körperposition stellt eine andere ärztliche Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei unverändert gebliebenem Gesundheitszustand und damit rechtsprechungsgemäss keine revisionsbegründende Änderung im Sinne von Art. 41 IVG dar (vgl. dazu BGE 112 V 372 Erw. 2b; SVR 1996 IV Nr. 70 S. 204 Erw. 3a; Meyer-Blaser, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum IVG, S. 259 mit Hinweisen). Die revisionsweise Aufhebung der rückwirkend zugesprochenen halben Rente lässt sich nach dem Gesagten nicht bestätigen.