Citation: U 251/03 12.05.2004 E. 3

Das kantonale Gericht hat erwogen, auf Grund der medizinischen Unterlagen sei der natürliche Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall vom 10. Juni 1997 und den gesundheitlichen Beeinträchtigungen (ängstliche Depression, schmerz- und psychisch-bedingte kognitive Funktionseinschränkung) im Sinne einer Teilursächlichkeit zu bejahen. Insbesondere sprächen keine Argumente im Sinne überwiegender Wahrscheinlichkeit dafür, dass der jetzige Zustand auch ohne jenes Ereignis eingetreten wäre (status quo sine). Im Weitern gehe aus den medizinischen Akten hervor, dass die psychische Fehlentwicklung (depressive Episode; somatoforme autonome Funktionsstörung; Anpassungsstörung im Zusammenhang mit einem Distorsionstrauma) unzweifelhaft im Vordergrund stehe. Nach der Rechtsprechung habe somit die Adäquanzbeurteilung unter dem Gesichtspunkt einer psychischen Fehlentwicklung nach Unfall zu erfolgen (vgl. BGE 123 V 99 Erw. 2a). Dabei sei von einem Unfall im unter(st)en Bereich der mittleren Fälle auszugehen. Die Vorinstanz hat die massgebenden Kriterien geprüft und keines als gegeben erachtet. Demzufolge hat sie die Adäquanz und damit eine Leistungspflicht der Winterthur ab 1. Februar 2002 verneint.