Citation: 4P.108/2003 31.07.2003 E. 2

Streitig ist die Tragweite einer gemäss Art. 6 Abs. 1 des Konkordates über die Schiedsgerichtsbarkeit vom 27. März 1969 (KSG, SR 279) getroffenen Schiedsabrede. Die Anwendung von Konkordatsrecht prüft das Bundesgericht auf staatsrechtliche Beschwerde gemäss Art. 84 Abs. 1 lit. b OG hin frei (BGE 116 Ia 56 E. 3a). Die Beweiswürdigung des Obergerichts dagegen wird nur auf Willkür hin überprüft. Im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde prüft das Bundesgericht in konstanter Rechtsprechung zu Art. 90 Abs. 1 lit. b OG nur klar und detailliert erhobene und, soweit möglich, belegte Rügen. Dies gilt auch bezüglich der Rüge der Verletzung des Willkürverbots. Wird Willkür in der Ermittlung des Sachverhalts geltend gemacht, so ist zu beachten, dass dem Sachrichter in der Beweiswürdigung ein Ermessensspielraum zusteht. In der Beschwerde ist daher darzulegen, inwiefern der kantonale Richter sein Ermessen überschritten hat, indem er zum Beispiel offensichtlich unhaltbare Schlüsse gezogen hat (118 Ia 28 E. 1b S. 30). Es genügt nicht, dem Bundesgericht lediglich die eigene abweichende Auffassung zu unterbreiten. Auf ungenügend begründete Rügen und rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt das Bundesgericht nicht ein (BGE 125 I 71 E. 1c S. 76, mit Hinweisen).