Citation: 2C_589/2024 E. 3.4

3.4. Der Beschwerdeführer wirft der Vorinstanz zunächst vor, sie habe den Sachverhalt willkürlich festgestellt, indem sie zum Schluss gelangt sei, dass keine Anhaltspunkte ersichtlich seien, die eheliche Gewalt in der von der Rechtsprechung geforderten Intensität belegen würden. Zur Begründung führt er einzig aus, dass seine Anschuldigungen "keineswegs vage, sondern im Gegenteil sehr konkret" gewesen seien. Mit diesen blossen Behauptungen vermag er indessen nicht substanziiert darzutun (Art. 106 Abs. 2 BGG), dass die Vorinstanz die vorgelegten Beweise und Indizien betreffend die geltend gemachte eheliche Gewalt willkürlich gewürdigt habe. Insbesondere legt er nicht dar, dass das Verwaltungsgericht entscheidende Beweismittel ausser Acht gelassen oder aus den vorhandenen Beweismitteln unhaltbare Schlüsse gezogen habe. Es ist somit auf die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen abzustellen (Art. 105 Abs. 1 BGG). Vor diesem Hintergrund gelingt es dem Beschwerdeführer nicht, rechtsgenüglich darzutun, dass das Verwaltungsgericht Bundesrecht verletzt habe, indem es das Vorliegen ehelicher Gewalt i.S.v. Art. 50 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 AIG verneint hat.