Citation: 6B_642/2014 E. 1

Der Ehemann der Beschwerdeführerin verstarb im Jahre 2011. Als Willensvollstrecker hatte er die Beschwerdegegner 2 und 3 eingesetzt. In der Folge entstand ein zivilrechtlicher Streit zwischen der Beschwerdeführerin und den Willensvollstreckern. Am 18. April 2013 reichte die Beschwerdeführerin eine Strafanzeige gegen die Willensvollstrecker ein wegen Verleumdung und übler Nachrede. Sie wirft ihnen vor, sich in Stellungnahmen zuhanden des Bezirksgerichts ehrverletzend über sie geäussert zu haben. Die Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl nahm das Verfahren am 28. September 2013 nicht an die Hand. Eine dagegen gerichtete Beschwerde wies das Obergericht des Kantons Zürich am 26. Mai 2014 ab. Die Beschwerdeführerin wendet sich ans Bundesgericht und beantragt, der Beschluss des Obergerichts vom 26. Mai 2014 und die Verfügung der Staatsanwaltschaft vom 26. September 2014 seien aufzuheben. Die Staatsanwaltschaft sei anzuweisen, den Sachverhalt rechtsgenügend abzuklären und eine Strafuntersuchung im Sinne der Strafanzeige vom 18. April 2013 zu eröffnen.