Citation: 6B_645/2023 E. 1.3

1.3. Die Vorinstanz erachtet zusammengefasst als erstellt, dass der Beschwerdeführer den Privatkläger am Abend des 19. April 2019 auf Höhe des Schulhauses U.________ angegriffen habe. Er habe mit einem Taschenmesser mit einer Klingenlänge von 7 cm mehrmals in Richtung Bauch, Arme und Rücken des Privatklägers gestochen. Der Privatkläger habe sich mit seinen Händen und Füssen gewehrt. Schliesslich habe er den rechten Arm des Beschwerdeführers zwischen seinem Arm und seinem Oberkörper einklemmen können. Daraufhin sei es zu einem seitlichen Sturz gekommen, bei dem sich der Beschwerdeführer den rechten Arm gebrochen habe. Die Vorinstanz erwägt, der Beschwerdeführer habe dem Privatkläger mehrere Schnitt- und Stichverletzungen zugefügt, darunter eine 5 cm tiefe Stichverletzung am Rücken. Keine der Verletzungen sei lebensbedrohlich gewesen. Der Stich in den Rücken hätte die Lunge des Privatklägers lebensbedrohlich verletzt, wäre er etwas tiefer erfolgt. Die Vorinstanz hält sodann fest, der Beschwerdeführer habe keine direkte Tötungsabsicht gehabt. Er habe jedoch beabsichtigt, den Privatkläger mit dem Messer im Oberkörperbereich zu treffen.