Citation: 1C_429/2008 17.04.2009 E. 1

1.1 Das angefochtene, kantonal letztinstanzliche Urteil des Verwaltungsgerichts betrifft die Abweisung eines Gesuchs um eine Gehaltserhöhung im Rahmen eines öffentlich-rechtlichen Dienstverhältnisses, d.h. eine öffentlich-rechtliche Angelegenheit im Sinne von Art. 82 lit. a BGG. Da die Streitwertgrenze erreicht ist, steht die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten grundsätzlich offen (Art. 82 lit. a, Art. 83 lit. g, Art. 85 Abs. 1 lit. b BGG). Als unzulässig erweist sich aber der Antrag, auch den erstinstanzlichen Entscheid der Finanzdirektion aufzuheben. Dieser ist durch jenen des Verwaltungsgerichts ersetzt worden (Devolutiveffekt) und gilt als mitangefochten; seine selbständige Beanstandung ist ausgeschlossen (BGE 129 II 438 E. 1 S. 441). 1.2 Neue Tatsachen und Beweismittel dürfen nur soweit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 2 BGG). Der Beschwerdeführer trägt vor Bundesgericht vor, sein Anfangsgehalt bei der Kantonalen Steuerverwaltung sei nicht anhand der gesetzlichen Bestimmungen ermittelt worden, sondern habe sich an seinem vorherigen Gehalt bei der Eidgenössischen Steuerverwaltung ausgerichtet. Erst im Beschwerdeverfahren hätten die Behörden versucht, das Anfangsgehalt anhand der gesetzlichen Bestimmungen rechnerisch zu begründen. Dieses - im Übrigen rein spekulative - Vorbringen trug der Beschwerdeführer im kantonalen Verfahren nicht vor. Es ist neu und damit unzulässig. 1.3 Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Die Feststellung des Sachverhalts kann nur gerügt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels für den Verfahrensausgang entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG). "Offensichtlich unrichtig" bedeutet dabei willkürlich (BGE 133 II 249 E. 1.2.2 S. 252). An die Begründung der Beschwerde werden bei Sachverhaltsrügen strenge Anforderungen gestellt. In der Beschwerdeschrift ist detailliert darzulegen, inwiefern die Feststellungen willkürlich bzw. unter Verletzung einer verfahrensrechtlichen Verfassungsvorschrift zustande gekommen sind (BGE 133 II 249 E. 1.4.3 S. 255). Der Beschwerdeführer macht geltend, die Vorinstanz habe sein Anfangsgehalt bei der Steuerverwaltung falsch berechnet, weil sie von falschen tatsächlichen Annahmen ausgegangen sei. Das Verwaltungsgericht legte dar, dass der Anfangslohn nach Massgabe der gesammelten Berufserfahrung festgesetzt werde und die Anstellungsbehörde dabei im Übrigen über einen grossen Ermessensspielraum verfüge. Der Beschwerdeführer behauptet, er habe nicht 199, sondern 202 Monate als Sozialarbeiter beim Jugendamt Bern gearbeitet und sei nicht nur bis April 2001, sondern bis Juli 2001 bei der Eidgenössischen Steuerverwaltung tätig gewesen. Jedoch ging auch das Verwaltungsgericht davon aus, dass der Beschwerdeführer bis Juli 2001 bei der Eidgenössichen Steuerverwaltung direkt dienliche Berufserfahrung sammeln konnte. Inwiefern die blosse Behauptung des Beschwerdeführers, er habe 202 und nicht 199 Monate als Sozialarbeiter beim Jugendamt gearbeitet, den Sachverhalt als offensichtlich falsch erscheinen lässt und inwiefern diese Behauptung in Anbetracht des ohnehin grossen Ermessensspielraums der Anstellungsbehörde bei der Festsetzung des Anfangsgehalts auf das Entscheidergebnis einen Einfluss haben könnte, legt der Beschwerdeführer nicht dar und ist auch nicht ersichtlich. In diesem Punkt ist die Beschwerde ebenfalls unzulässig. 1.4 Eine qualifizierte Rügepflicht gilt hinsichtlich der Verletzung von Grundrechten (einschliesslich der willkürlichen Anwendung von kantonalem Recht und Willkür bei der Sachverhaltsfeststellung - BGE 133 II 249 E. 1.4.2 S. 254). Dies prüft das Bundesgericht nicht von Amtes wegen, sondern nur insoweit, als eine solche Rüge in der Beschwerde vorgebracht und begründet worden ist (Art. 106 Abs. 2 BGG). Für derartige Rügen gelten die gleichen Begründungsanforderungen, wie sie gestützt auf Art. 90 Abs. 1 lit. b OG für die staatsrechtliche Beschwerde gegolten haben (BGE 133 II 249 E. 1.4.2 S. 254 mit Hinweisen). Die Beschwerdeschrift muss die wesentlichen Tatsachen und eine kurz gefasste Darlegung darüber enthalten, welche verfassungsmässigen Rechte bzw. welche Rechtssätze inwiefern durch den angefochtenen Erlass oder Entscheid verletzt worden sind. Das Bundesgericht prüft nur klar und detailliert erhobene und, soweit möglich, belegte Rügen; auf rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt es nicht ein (BGE 134 II 244 E. 2.2 S. 246 mit Hinweisen). Ob diese Anforderungen im vorliegenden Fall erfüllt sind, wird im Zusammenhang mit den einzelnen Rügen geprüft.