Citation: 6P.157/2003 27.02.2004 E. 6

6.1 Das Obergericht hält fest, dass es am 2. Juli 1990 auf dem obersten Plateau des Steinbruchs neben der Bohrmaschine lediglich zwei Haufen Bohrstaub gehabt habe. Diese seien nach dem Vorfall noch intakt gewesen. Die Darstellung des Beschwerdeführers, er habe wegen des vielen Bohrstaubs, der bei der Annäherung an die Bodenfläche aufgewirbelt und durch die offene Tür in das Cockpit des Helikopters gelangt sei, nichts mehr gesehen und sei deshalb verunfallt, sei daher als Schutzbehauptung zu werten. Das Obergericht stützt seine Feststellung, es habe an der fraglichen Stelle lediglich zwei Haufen Bohrstaub gehabt, unter anderem auf die Aussagen von R.________ (angefochtenes Urteil S. 75), I.________ (S. 76) und H.________ (S. 76) sowie auf Fotos (S. 77). Das Obergericht hält im Weiteren fest, selbst wenn es am 2. Juli 1990 an der fraglichen Stelle Bohrstaub in grösseren Mengen gehabt haben und dieser, entsprechend der Darstellung des Beschwerdeführers, bei der Annäherung des Helikopters an die Bodenfläche aufgewirbelt worden und in das Cockpit gelangt sein sollte, könnte der Beschwerdeführer daraus nichts zu seinen Gunsten ableiten. Der Beschwerdeführer habe allfällige grössere Mengen Bohrstaub und daraus resultierende Komplikationen in Kauf genommen. Das Obergericht lässt letztlich offen, wie sich der Absturz genau ereignet hat. Auch der vom Beschwerdeführer geschilderte Verlauf sei möglich. 6.2 Damit ist es aus der Sicht des Obergerichts unerheblich, wie viel Bohrstaub im massgebenden Zeitpunkt an der fraglichen Stelle vorhanden war. Die Kritik des Beschwerdeführers an der im angefochtenen Urteil (S. 75 ff., S. 80) vorgenommenen Würdigung der diesbezüglichen Aussagen von R.________ (Beschwerde S. 48), des Rapports des Polizeibeamten S.________ und der Aussagen des sachverständigen Zeugen T.________ (Beschwerde S. 50) geht daher an der Sache vorbei.