Citation: 8C_882/2014 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz hat vor diesem Hintergrund zur Bestimmung des Validenverdienstes zu Recht - und von keiner Seite in Frage gestellt - auf den durch die Beschwerdegegnerin zuletzt im Wohnheim B.________ als Lingerie-Mitarbeiterin erzielten Stundenlohn abgestellt. Die Beschwerdeführerin macht jedoch richtigerweise geltend, dass sich der betreffende Stundenansatz gemäss den Angaben des Arbeitgebers vom 31. August 2010 rechnerisch korrekt gesamthaft auf Fr. 28.35 (und nicht, wie im angefochtenen Entscheid veranschlagt, Fr. 28.40) beläuft und sich wie folgt zusammensetzt: Grundlohn/Stunde: Fr. 23.25, Ferienentschädigung: Fr. 1.94, Feiertagsentschädigung: Fr. 0.98, 13. Monatslohn/Gratifikation: Fr. 2.18. Zu berücksichtigen ist ferner, dass nicht entscheidend ist, ob die Invaliditätsbemessung mit Stunden-, Monats- oder Jahreswerten durchgeführt wird. Bei allen drei Vorgehensweisen ist indessen dem Anspruch auf Ferien oder Ferien- und Feiertagsentschädigung Rechnung zu tragen (Urteile [des Eidg. Versicherungsgerichts] I 585/03 vom 8. März 2004 E. 3.1.2 und U 103/97 vom 28. Mai 1998 E. 2b, in: RKUV 1998 Nr. U 314 S. 572). Sind im Lohn Ferien- und Feiertagsentschädigungen enthalten, müssen die entsprechenden Zeiten für Ferien und Feiertage von der vereinbarten Jahresarbeitszeit abgezogen werden, um das massgebende Erwerbseinkommen ermitteln zu können (Urteil 8C_749/2013 vom 6. März 2014 E. 3.3.2 mit Hinweisen). Der bei einer Wochenarbeitszeit von 42 Stunden errechnete Wochenlohn von Fr. 1'190.70 (Fr. 28.35 x 42 Stunden) ist daher, da er bereits Ferien- und Feiertagsentschädigungen sowie den Anteil 13. Monatslohn umfasst, mit 48 und nicht 52 Wochen zu multiplizieren. Daraus ergibt sich mit der Beschwerdeführerin ein Jahresverdienst von Fr. 57'153.60. Die Beschwerdegegnerin weist in ihrer letztinstanzlichen Vernehmlassung ebenfalls jedoch zu Recht darauf hin, dass sie während ihrer Anstellung im Wohnheim B.________ zusätzlich regelmässig Zulagen für Wochenenddienste erhalten hat (vgl. Lohnblätter des Arbeitgebers für die Zeit vom 1. Juni 2008 bis 31. August 2010). Diese haben sich im Zeitraum von Dezember 2008 bis Februar 2010 auf Fr. 710.55 belaufen, woraus ein diesbezügliches Jahresgehalt von Fr. 568.45 resultiert. Der entsprechende Betrag stimmt seinerseits - in Berücksichtigung der massgeblichen Nominallohnentwicklung - mit den Auskünften des Arbeitgebers vom 9. März 2012 überein, wonach der Versicherten im Jahr 2011 Zulagen für Sonn- und Feiertagszulagen in der Höhe von Fr. 580.42 ausgerichtet worden wären. Das Valideneinkommen für das Vergleichsjahr 2012 beträgt auf dieser Grundlage teuerungsbereinigt (vgl. vorinstanzlicher Entscheid, E. 5.2 am Ende) Fr. 58'321.45 ([Fr. 57'163.60 + Fr. 580.42] : 100 x 101]). Da das Valideneinkommen, wie hievor dargelegt, so konkret wie möglich zu ermitteln ist, hat das kantonale Gericht den zuletzt von der Beschwerdegegnerin erzielten Verdienst korrekterweise gestützt auf den Nominallohnindex Frauen im Berufssektor Gesundheits- und Sozialwesen angepasst (vgl. etwa Urteil 8C_298/2013 vom 20. Dezember 2013 E. 5.2.3, nicht publ. in: BGE 140 V 41, aber in: SVR 2014 UV Nr. 10 S. 32).