Citation: 2C_889/2016 E. 1.1

1.1. Das vorliegende Verfahren betrifft die Entscheidung der Korporation D.________, mit den drei Beschwerdeführern kein Pachtverhältnis bis zum 31. Dezember 2031 eingehen zu wollen. Selbst wenn die Pachtverträge privatrechtliche Verträge im Sinne von Art. 275 ff. OR und des Bundesgesetzes vom 4. Oktober 1985 über die landwirtschaftliche Pacht (LPG; SR 221.213.2) darstellen, so ist der Entscheid, mit dem ein Gemeinwesen über die Benützung von öffentlichen Sachen befindet, öffentlich-rechtlicher Natur (Urteil 2C_314/2013 vom 19. März 2014 E. 1.1.1 m.w.H.). Dies gilt hier auch ungeachtet der Frage, ob das betreffende Pachtland dem Finanzvermögen der Korporationsgemeinde zuzuordnen ist, denn in Bezug auf die kantonalrechtlichen Körperschaften (Art. 59 Abs. 1 oder Abs. 3 ZGB) beurteilt sich die Frage ihrer Rechtsnatur in erster Linie nach der kantonalen Gesetzeslage und nur subsidiär nach den allgemeinen Grundsätzen zur Abgrenzung von privatem und öffentlichem Recht (Urteil 2C_314/2013 vom 19. März 2014 E. 1.1.3; BGE 132 I 270 E. 4.3 S. 273). Betreffend die Korporationsgemeinden des Kantons Zug hat das Bundesgericht bereits in BGE 117 Ia 107 E. 5c S. 112 f. festgehalten, dass diese durch das kantonale Recht öffentlich-rechtlich ausgestaltet sind und die Verwaltung des Korporationsgutes eine öffentlich-rechtliche Aufgabe darstellt.