Citation: 9C_381/2021 E. 6.2

6.2. Der Versicherte hält eine Verschlimmerung der Schulterbeschwerden ab Juni 2018 für aktenmässig erstellt und verweist dazu auf die Einschätzungen des Spitals I.________ vom 19. September, 5. Oktober und 12. Dezember 2018 sowie des Dr. med. D.________ vom 27. März 2019. Indessen zeigen die von ihm angerufenen Berichte lediglich auf, dass die zweimalige operative Versorgung zu keinem erfreulichen Ergebnis führte (deutlich persistierende Bewegungseinschränkung des rechten Schultergelenks und deutliche Kraftminderung) und dass auch die am Spital I.________ erfolgten Infiltrationen des Nervus suprascapularis keinen therapeutischen Erfolg brachten. Es ist nicht offensichtlich unrichtig, dass die Vorinstanz diese Ausführungen der Ärzte in Übereinstimmung mit dem RAD als gegenüber dem Referenzzeitpunkt unveränderte Verhältnisse würdigte, zeigen sie doch nicht etwa eine richtunggebende Verschlimmerung aufgrund neu erhobener Befunde auf, sondern lediglich das Scheitern therapeutischer Versuche zur Linderung der fortbestehenden (bereits im Rahmen der Verfügung vom 12. April 2018 berücksichtigten) Schulterschmerzen.