Citation: U 607/06 23.10.2007 E. 3

Das kantonale Gericht ist in Würdigung der im Recht liegenden Arztberichte und Auseinandersetzung mit den Parteivorbringen zur Auffassung gelangt, die zum Zeitpunkt der Leistungseinstellung vom 5. März 2006 vorhandenen Beschwerden könnten nicht mehr mit dem eine LWS- und Gesässkontusion bewirkenden Treppensturz vom 24. März 2005 in Verbindung gebracht werden. 3.1 Dabei erwog es, die bildgebende Untersuchung vom 12. (recte 11.) Mai 2006 habe im primären Kontusionsbereich des Kreuzbeins keine pathologischen Veränderungen aufgezeigt, statt dessen eine degenerativ bedingte Diskushernie L3/4 sowie ebenfalls nicht durch den Unfall versursachte Osteochondrosen L2/3 und L4/5 ergeben. Was die Weichteilschmerzen im Bereich des Nackens, der Beine und des Beckens anbelangt, stellte das Gericht auf die diesbezüglichen Ausführungen des Kreisarztes Dr. med. M.________ vom 22. Februar 2006 ab, welcher die Versicherte verschiedentlich untersucht hatte (25. August 2005, 12. Dezember 2005 und 22. Februar 2006). Danach verursachten Steissbeinkontusionen in der Regel bei adäquater Therapie nicht länger als sechs bis acht Monate Schmerzen; vorliegend habe die Versicherte indessen auf die Therapie nicht angesprochen, hätten sich die Beschwerden gegenteils verschlechtert und schliesslich zu einer Symptomausweitung geführt, ohne dass hiefür eine medizinische Ursache greifbar sei; dieser Gesamtverlauf spreche mit überwiegender Wahrscheinlich für ein Krankheitsgeschehen und nicht (mehr) für Unfallfolgen. 3.2 Die Vorinstanz schloss gestützt darauf und auf den Umstand, dass die Leistungseinstellung erst rund zwölf Monate nach dem Unfall erfolgt ist, auf das Fehlen einer Ursächlichkeit des Unfalls für die noch vorhandenen Beschwerden.