Citation: 5A_737/2014 E. 3.2

3.2. Auf die zutreffenden Ausführungen des Obergerichts (E. II/5 S. 12 ff.) und des Bezirksgerichts (E. 6.2 S. 11 ff.) zur Frage der Zuständigkeit kann grundsätzlich verwiesen werden. In seinem Urteil betreffend die Meliorationsgenossenschaft Greifensee hat das Bundesgericht festgehalten, dass die Meliorationsgenossenschaft entscheidet, ob im Einzelfall die Einräumung oder Aufhebung einer Dienstbarkeit für die Erfüllung des Meliorationszweckes notwendig ist. Trifft die Meliorationsgenossenschaft in dieser Sache einen Entscheid, so kommt das verwaltungsgerichtliche Verfahren zum Zuge. Es ist also auf dem Verwaltungsweg zu prüfen, ob für ein in die Melioration einbezogenes Grundstück das Bedürfnis nach Errichtung einer Servitut besteht oder ob eine existierende Dienstbarkeit aufzuheben ist. Der Ablösung von Dienstbarkeiten im Rahmen eines öffentlich-rechtlichen Parzellarordnungsverfahrens kommt demnach neben der privatrechtlichen Ablösung gemäss Art. 736 ZGB ein eigenständiger Charakter zu (Urteil 1P.152/2002 vom 4. Juli 2002 E. 3.4, in: ZBGR 84/2003 S. 94 f., mit Hinweisen).