Citation: 5A_808/2019 E. 3.2

3.2. Das Appellationsgericht hat erwogen, die untere Aufsichtsbehörde habe die Beschwerde zu Recht einzig insofern als Gesuch um vorsorgliche Massnahmen aufgefasst, als der Beschwerdeführer umgehend die Zustellung einer Betreibungsauskunft ohne Einträge verlangte. Er habe nämlich behauptet, in Kürze umziehen zu wollen. Dass die Beantwortung der weiteren Fragen bzw. die Erbringung der Nachweise dringlich sei, sei nicht behauptet und erscheine ausgeschlossen. Die untere Aufsichtsbehörde habe die Abweisung des Gesuchs damit begründet, es sei nicht ersichtlich, dass eine Verletzung eines Anspruchs des Beschwerdeführers vorliege oder drohe. Damit setze sich der Beschwerdeführer vor Appellationsgericht nicht auseinander, weshalb eine genügende Beschwerdebegründung fehle. Im Übrigen seien die Erwägungen der unteren Aufsichtsbehörde zutreffend, so dass die Beschwerde abzuweisen wäre. Soweit der Beschwerdeführer beanstandete, dass das Betreibungsamt und die untere Aufsichtsbehörde seine Fragen nicht beantwortet und die Nachweise nicht erbracht hätten, hat das Appellationsgericht die Eingabe als Rechtsverweigerungs- bzw. -verzögerungsbeschwerde entgegengenommen. Es sei jedoch nicht zu beanstanden, dass die untere Aufsichtsbehörde noch nicht über diese Punkte entschieden habe.