Citation: 2C_165/2021 E. 6.1

6.1. Als nicht unproblematisch erweist sich der Umstand, dass die Vorinstanz zur Begründung des öffentlichen Interesses im Rahmen ihrer Interessenabwägung darauf Bezug genommen hat, dass der Beschwerdeführer "namentlich eine Parallelbeziehung verschleiert" habe. Das Bundesgericht hielt diesbezüglich im Urteil vom 1. Mai 2019 fest (E. 6.4) : "In deren Rahmen [Interessenabwägung nach Art. 8 Ziff. 2 EMRK] wird die Vorinstanz dem Beschwerdeführer das Verheimlichen der Beziehung zu B.________ nicht vorwerfen können, denn dass der Beschwerdeführer mit B.________ über mindestens drei gemeinsame Kinder verfügt, war den Behörden seit dem 30. November 2007, anlässlich der Umwandlung seiner Aufenthaltsbewilligung in eine Niederlassungsbewilligung, bekannt".