Citation: 5A_984/2021 E. 1.1

1.1. Streitig ist die Anordnung der Teilungsbehörde, zwei zum Nachlass gehörende Liegenschaften öffentlich zu versteigern (Art. 612 Abs. 3 ZGB). Der kantonal letztinstanzliche Entscheid (Art. 75 BGG) darüber betrifft eine vermögensrechtliche Zivilsache (Art. 72 BGG), deren Streitwert den gesetzlichen Mindestbetrag von Fr. 30'000.-- erreicht (Art. 74 Abs. 1 Bst. b BGG). Der Entscheid, der die Versteigerung von Vermögenswerten eines Nachlasses anordnet, gilt als Zwischenentscheid im Sinn von Art. 93 Abs. 1 Bst. a BGG (Urteil 5A_725/2015 vom 24. November 2015 E. 1.2). Die Beschwerde an das Bundesgericht ist daher nur zulässig, wenn der Entscheid einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil bewirken kann. Der drohende nicht wiedergutzumachende Nachteil muss rechtlicher Natur sein. Das setzt voraus, dass er sich auch mit einem späteren günstigen Endentscheid nicht oder nicht gänzlich beseitigen lässt. Die blosse Möglichkeit eines nicht wiedergutzumachenden Nachteils rechtlicher Natur genügt. Dagegen reichen rein tatsächliche Nachteile wie die Verfahrensverlängerung oder -verteuerung nicht aus (BGE 141 III 395 E. 2.5; 138 III 190 E. 6 mit Hinweisen; 137 III 380 E. 1.2.1 mit Hinweisen). Nach der Rechtsprechung obliegt es der beschwerdeführenden Partei darzutun, dass diese Voraussetzung erfüllt ist, es sei denn, deren Vorliegen springe geradezu in die Augen (BGE 141 III 395 E. 2.5; 137 III 324 E. 1.1; 134 III 426 E. 1.2 in fine mit Hinweisen). Die Beschwerdeführerin befasst sich nicht mit der Thematik. Indes springt der nicht wiedergutzumachende Nachteil vorliegend geradezu in die Augen, denn würden die beiden Liegenschaften im Rahmen der durchzuführenden öffentlichen Versteigerung an Dritte veräussert, könnten sie selbst bei einem für die Beschwerdeführerin günstigen Endentscheid (mit welchem ihr Antrag auf Versteigerung unter den Erben gutgeheissen würde) nicht mehr in den Nachlass "zurückgeholt" werden. Auf die innert Frist (Art. 100 Abs. 1 i.V.m. Art. 45 Abs. 1 BGG) erhobene Beschwerde kann unter Vorbehalt der nachfolgenden Ausführungen eingetreten werden.