Citation: 8C_111/2008 08.07.2008 E. A

A.________, geboren 1962, ist deutscher Staatsangehöriger, verheiratet und Vater von zwei Töchtern. Er arbeitete als Metzger für die Firma W.________ AG und war in dieser Eigenschaft bei der Metzger-Versicherungen (heute: Branchen Versicherung; nachfolgend: Branchen Versicherung) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. An seinem Wohnort in X.________ zog er sich am späten Abend des 6. Mai 2005 gemäss Unfallmeldung vom 16. Juni 2005 anlässlich einer Auseinandersetzung mit Nachbarn bei Schlägen auf seinen Kopf eine Contusio cerebri mit Kalottenfraktur occipito-parietal links zu. Laut Beschluss vom 5. Oktober 2006 stellte das Amtsgericht Y.________ das Strafverfahren gegen zwei beteiligte Nachbarn wegen gefährlicher Körperverletzung nach Bezahlung eines Schmerzensgeldbetrages von 5'000 Euro an A.________ ein. Mit Verfügung vom 25. Oktober 2006 kürzte die Branchen Versicherung sämtliche Geldleistungen wegen Beteiligung an einer Rauferei und Schlägerei um 50 %, woran sie mit Einspracheentscheid vom 22. Januar 2007 festhielt.