Citation: 4P.213/2002 24.01.2003 E. 3

Die Beschwerdeführerin hat das Rechtsmittel der staatsrechtlichen Beschwerde unter ausdrücklicher Erwähnung von Art. 84 Abs. 2 OG eingereicht für den Fall, dass intertemporalrechtlich Art. 6 GestG auf den vorliegenden Fall noch keine Anwendung finden sollte, und die Frage daher nach § 62 ZPO ZG und Art. 59 aBV bzw. Art. 30 Abs. 2 BV zu beurteilen wäre. Die kantonalen Gericht haben Art. 6 GestG auf den vorliegenden Fall intertemporalrechtlich zutreffend für anwendbar gehalten, wie in der Berufung näher darzulegen sein wird. Dass die Beschwerde ausdrücklich nur eventualiter eingereicht wurde, ändert nichts daran, dass sie dem Gericht und der Gegenpartei Aufwand verursachte. Daher sind Gerichtskosten zu erheben, und die Beschwerdeführerin hat der Beschwerdegegnerin deren Parteikosten zu ersetzen (Art. 156 Abs. 1 und Art. 159 Abs. 1 und 2 OG). Angesichts des relativ bescheidenen Aufwandes ist praxisgemäss die nach Streitwert bemessene Gerichtsgebühr und die Parteientschädigung an der untersten Grenze zu bemessen.