Citation: 2C_243/2022 E. 3.4

3.4. Nach dem Gesagten erscheint die Beendigung des Aufenthalts des Beschwerdeführers als verhältnismässige Massnahme. Aufgrund des Gewichts der auf dem Spiel stehenden öffentlichen Interessen genügt es nicht, den Beschwerdeführer lediglich ausländerrechtlich zu verwarnen. Ohnehin war der Beschwerdeführer bereits 2011 verwarnt worden, ohne dass diese mildere Massnahme von künftigem Fehlverhalten abgehalten hätte. Es ist daher nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz in der Beendigung des Aufenthalts des Beschwerdeführers in der Schweiz keine Verletzung von Art. 8 EMRK gesehen hat.