Citation: 4A_49/2016 E. 4.5.2

4.5.2. Der Beschwerdeführer rügt als stossend, wenn die Vorinstanz wegen der Art des Kennenlernens Zweifel am Willen für eine Lebensgemeinschaft hege, wobei sie ausserdem willkürlich unterschlage, dass sich die Eheleute bereits 1999/2000 in der Schweiz kennengelernt hätten. Die Vorinstanz legte im Einzelnen dar, weshalb gerade auch aufgrund der sprachlichen Barriere zwischen den Ehegatten fraglich sei, wie gut sich diese vor der Eheschliessung kannten, zumal abgesehen vom Kennenlernen im Dezember 1999 und Januar 2000 in der Schweiz bloss telefonischer Kontakt zwischen ihnen bestanden habe. Dies werfe erste Zweifel hinsichtlich der hinter der Heirat stehenden Motivation auf. Inwiefern diese Beweiswürdigung willkürlich sein soll, legt der Beschwerdeführer nicht dar und ist auch nicht ersichtlich. Dass die Umstände des Kennenlernens Indizien für eine Scheinehe sein können, ergibt sich aus der bundesgerichtlichen Rechtsprechung (vgl. nur Urteil 2C_740/2015 vom 10. Februar 2016 E. 3.2 mit Hinweis); dasselbe gilt für Schwierigkeiten in der Kommunikation (Urteil 5A_30/2014 vom 15. April 2014 E. 3.3).