Citation: 5A_544/2024 E. 3.5.3

3.5.3. Die Vorinstanz hat lediglich festgestellt, dass der Beschwerdeführer mit einer erwachsenen Person bereits seit mehr als einem Jahr zusammengelebt hat. Hingegen hat die Vorinstanz keine konkreten Feststellungen zur Frage getroffen, ob der Beschwerdeführer mit seiner (Wohn-) Partnerin im Zeitpunkt des Pfändungsvollzugs in einer blossen Wohngemeinschaft oder in einem Konkubinat im Sinne einer dauernden Hausgemeinschaft partnerschaftlicher Natur gelebt hat. Zwar könnte eine Aufteilung und weitgehende räumliche Trennung der benutzten Zimmer, wie sie vom Beschwerdeführer geltend gemacht wird, durchaus ein Indiz für das Vorliegen einer blossen Wohngemeinschaft darstellen. Die Frage, in welcher Form das Zusammenleben zwischen dem Beschwerdeführer und seiner (Wohn-) Partnerin stattgefunden hat und wie dieses zu qualifizieren ist, kann vorliegend aber offenbleiben. Der Beschwerdeführer hat nämlich nicht rechtsgenüglich dargelegt, inwiefern die verfügte Lohnpfändung ihn in eine absolut unhaltbare Lage gebracht hätte und demnach nicht bloss Anfechtbarkeit, sondern sogar Nichtigkeit der Pfändung angenommen werden müsste. Dass dies nicht der Fall war, hat der Beschwerdeführer in seiner Replik vor Bundesgericht denn auch gleich selbst eingeräumt. Gemäss seinen dortigen Ausführungen ist eine unhaltbare Lage erst dadurch entstanden, dass der mit E-Mail vom 24. Juni 2024 verlangte rückwirkende Ausgleich seines Existenzminimums betreffend den Monat Mai 2024 nicht sofort erfolgt ist (s. dazu vorne E. 2). Bis zu diesem Zeitpunkt habe eine unhaltbare Lage nicht bestanden.