Citation: 2C_676/2019 E. 4.2

4.2. Auch die übrigen Vorbringen der Beschwerdeführerinnen, wonach die Familie durch die Führung von zwei Haushalten auf zwei Kontinenten mit finanziellen Schwierigkeiten konfrontiert worden sei, es dem Ehemann bzw. Vater der Beschwerdeführerinnen nicht möglich sei, die Kinder in der Schweiz allein zu betreuen, die Beschwerdeführerin 2 unter der Trennung von ihren Geschwistern und ihrem Vater leide und die Beschwerdeführerin 2 intensive Sprachförderungskurse besuche, stellen keinen neuen erheblichen Umstände im Sinne der zitierten Rechtsprechung (vgl. E. 4 hiervor) dar. So war namentlich der Umstand, dass die Familie im Falle einer Abweisung des Nachzugsgesuchs allenfalls getrennt leben müsste, bereits im ersten Verfahren bekannt und ist somit nicht neu. Indem die Beschwerdeführerinnen im Übrigen - trotz rechtskräftiger Abweisung des ersten Nachzugsgesuchs - eine Zukunft in der Schweiz planen und versuchen, diesbezüglich neue vollendete Tatsachen zu schaffen, können sie nicht erwirken, dass auf ein neues Familiennachzugsgesuch eingetreten wird (vgl. auch E. 3.4 des angefochtenen Urteils).