Citation: 6B_767/2019 E. 1.1

1.1. Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung des Anklagegrundsatzes. Er macht geltend, die Anklageschrift müsse umschreiben, wer, wem, zu welchem Zeitpunkt den jeweiligen Betrag übergab und wer anlässlich der konkreten Geldübergabe anwesend war. Die klare und eindeutige Umschreibung des Vorgefallenen sei erforderlich, damit jede einzelne Geldübergabe im Rahmen der Beurteilung der Arglist und insbesondere der Opfermitverantwortung analysiert werden könne. Nur mit genauen Zeitangaben sei es dem Beschwerdeführer möglich, anhand seiner Arbeitsrapporte oder seiner Krankenakte eine anderweitige Beschäftigung und somit seine Unschuld zu beweisen. Überdies würden seine eigenen Aussagen hinsichtlich seiner Anwesenheit bei den angeblichen Geldübergaben von denjenigen von B.A.________ abweichen, weshalb die diesbezüglichen Angaben von B.________ in der Anklageschrift hätten erwähnt werden müssen. Hinsichtlich der Arglist enthalte die Anklageschrift nur vage Angaben, und zeige nicht auf, wie viel Geld pro Übergabe geflossen sein soll, noch gestützt auf welches Lügengebäude die einzelnen Zahlungen erfolgt sein sollen. Schliesslich erkläre die Anklage nicht, weshalb die angeblichen betrügerischen Handlungen als gewerbsmässig zu qualifizieren seien.