Citation: 6B_821/2009 17.11.2009 E. 1

1.1 Die Vorinstanz erwägt in der Begründung ihres Nichteintretensentscheids, der Antrag des Beschwerdeführers auf Aktenergänzung sei abzuweisen, da der Beizug der Originale der Pos. 8-10 des Beschlagnahmeverzeichnisses vom 4. Juli 2003 nicht geeignet sei, den Entscheid betreffend Kostenauferlegung zu beeinflussen. Es sei insbesondere nicht ersichtlich, was die Originale der Briefe (Pos. 9) gegenüber den Kopien belegen sollten. Bei Pos. 10 handle es sich lediglich um eine Zusammenstellung von ausgedruckten E-Mail-Nachrichten, welche sich bereits einzeln in den Akten befänden. Die Audio-Kassette (Pos. 8) stelle ein Indiz dar, das für die Beurteilung des strafprozessual vorwerfbaren Verhaltens irrelevant sei. Das mit dem Beweisantrag verbundene Begehren um Gewährung einer erneuten Begründungsfrist sei ebenso abzulehnen. Somit sei auf den Rekurs mangels der erforderlichen Begründung nicht einzutreten. 1.2 Der Beschwerdeführer macht geltend, die Vorinstanz habe durch die Abweisung seines Aktenergänzungsbegehrens sein Recht auf Akteneinsicht und seinen Anspruch auf Teilnahme am Beweisverfahren als Teilgehalte des verfassungsmässigen Anspruchs auf rechtliches Gehör verletzt. Diesen Anspruch habe die Vorinstanz zudem dadurch missachtet, dass sie ihren Entscheid nur äusserst knapp begründet habe. Die vorinstanzliche Begründung sei ausserdem willkürlich. Insbesondere die Auffassung der Vorinstanz, dass der Inhalt der Audio-Kassette für die Beurteilung des strafprozessual vorwerfbaren Verhaltens ohne Relevanz sei, sei unhaltbar. Zudem hätte die Vorinstanz ihm nach Abweisung des Aktenergänzungsbegehrens eine kurze Nachfrist zur Einreichung der Rekursbegründung gewähren müssen. Dass sie ohne Einräumung einer solchen Nachfrist auf den Rekurs mangels Begründung nicht eingetreten sei, komme einer formellen Rechtsverweigerung gleich. Selbst wenn aber die Ansicht der Vorinstanz zutreffen sollte, dass weder das Aktenergänzungsbegehren gutzuheissen noch eine Nachfrist für die Begründung des Rekurses einzuräumen sei, verletze das Nichteintreten auf den Rekurs mangels Begründung das Willkürverbot und den Anspruch auf rechtliches Gehör. Die Vorinstanz verkenne, dass der Rekurs bereits in den von ihm bis zum Nichteintretensentscheid eingereichten Schriftstücken vom 19. Februar 2009, 31. März 2009 und 7. August 2009 summarisch und damit im Sinne von § 169 Abs. 2 StPO/BS "kurz" begründet worden sei.