Citation: I 737/05 24.03.2006 E. 3

Entgegen dem Antrag in der Eingabe vom 7. Dezember 2005 ist mit der Beurteilung der Streitsache nicht zuzuwarten, bis ein in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde angekündigter neuer Bericht des Hausarztes vorliegt. Ausserhalb der Rechtsmittelfrist und nicht im Rahmen eines zweiten Schriftenwechsels - welcher hier nicht angeordnet worden war - aufgelegte Aktenstücke werden, ungeachtetet dessen, ob ihre spätere Einreichung in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde angekündigt wurde, nur berücksichtigt, wenn sie neue erhebliche Tatsachen oder entscheidende Beweismittel im Sinne von Art. 137 lit. b OG darstellen und als solche eine Revision des Gerichtsurteils rechtfertigen könnten (BGE 127 V 353 ff. insbesondere 356 Erw. 3b in fine und 357 Erw. 4). Derartige Erkenntnisse sind von einem aktuellen Bericht des Hausarztes nicht zu erwarten, zumal in diesem Verfahren nur der Sachverhalt massgebend und zu prüfen ist, wie er sich bis zum Erlass des Einspracheentscheides vom 12. Oktober 2004 entwickelt hat (vgl. BGE 129 V 4 Erw. 1.2 mit Hinweis).