Citation: 4A_49/2016 E. 5.2

5.2. Die Schadensschätzung gestützt auf Art. 42 Abs. 2 OR beruht - von der ausnahmsweisen Berücksichtigung abstrakter Erfahrungssätze abgesehen - auf Tatbestandsermessen. Damit gehört sie zur Sachverhaltsfeststellung und ist vom Bundesgericht nur auf Willkür überprüfbar (BGE 131 III 360 E. 5.1 S. 364 mit Hinweis). Die appellatorische Kritik des Beschwerdeführers, wonach die Anzahl angenommener Verwandtenbesuche ebenso wie die Höhe der Fahrkosten übersetzt seien, vermag den Anforderungen an eine Willkürrüge nicht zu genügen. Selbst wenn, wäre damit nicht dargetan, dass die kantonalen Gerichte ihr Tatbestandsermessen offensichtlich unrichtig ausgeübt hätten, zumal bei einer Schadensschätzung nach Art. 42 Abs. 2 OR ohnehin eine gewisse Schematisierung zulässig ist (vgl. zit. Urteil 4A_364/2013 E. 10.1).