Citation: 6B_1315/2019 E. 1.2.1

1.2.1. Wie die Beschwerdeführerin zutreffend rügt, scheint die Vorinstanz tatsächlich davon auszugehen, dass ausschliesslich Übertretungen Gegenstand des erstinstanzlichen Verfahrens bildeten. Indes ist schleierhaft, wie sie angesichts des Vorwurfs einer Falschbeurkundung und der Strafandrohung einer Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe (Art. 251 Ziff. 1 Abs. 2 StGB) zu diesem Schluss gelangt. Übertretungen sind Taten, die mit Busse bedroht werden (Art. 103 StGB). Davon kann vorliegend keine Rede sein. Es bleibt indes zu prüfen, ob die vorinstanzliche Begründung in der Sache eine freie Beweiswürdigung darstellt, oder ob die Vorinstanz tatsächlich bloss eine Willkürprüfung vornimmt, womit sie ihre Kognition unzulässig beschränken würde.