Citation: 9C_747/2018 E. 2.1

2.1. Das kantonale Gericht hat erwogen, die Neuberechnungen des Anspruchs auf jährliche Ergänzungsleistung infolge niedrigerer Tagestaxen ab dem 5. Oktober 2017 seien nachvollziehbar. Sodann sei "der Verfügungszeitpunkt über die Änderung des EL-Anspruchs" nicht zu beanstanden, da die Ausgleichskasse erst am 13. November 2017 Kenntnis von den neuen Heimkosten gehabt habe. Die Versicherte bestreite die "Frage bezüglich des Anspruchs auf die zu viel ausgerichteten Ergänzungsleistungen und deren Höhe" nicht. Deshalb habe die Ausgleichskasse zu Recht die zu viel ausbezahlten Ergänzungsleistungen von Fr. 11'138.- zurückgefordert. Weiter hat die Vorinstanz "im Interesse der Prozessökonomie" den Streitgegenstand ausgeweitet. Sie hat "trotz Wahrung der Meldepflicht" den guten Glauben der Versicherten beim Leistungsbezug und damit auch einen Anspruch auf Erlass der Rückerstattung verneint.