Citation: K 129/99 25.05.2000 E. 1

1.- a) Das Eidgenössische Versicherungsgericht hat im ersten in dieser Sache ergangenen Urteil vom 9. September 1998 festgestellt, die in der Klageschrift mit dem Zusatz ' (gemäss Beilage 1) ' versehene Parteibezeichnung "Alle Krankenkassen des Verbandes Zürcher Krankenversicherer" sei in dem Sinne nicht bundesrechtskonform, dass im Falle der gemeinsamen Geltendmachung von Rückforderungsansprüchen die einzelnen Krankenversicherer unter Angabe eines allfälligen Vertretungsverhältnisses in der Klage und im Rubrum des Sachentscheides und auch allfälliger Zwischenentscheide aufzuführen sind. Es genüge grundsätzlich nicht, wenn mit der Klageschrift ein im Zeitpunkt der Klageerhebung gül- tiges Verzeichnis der Mitglieder eingereicht und darauf verwiesen werde (vgl. auch Erw. 7 des auszugsweise in SZIER 1999 S. 550 wiedergegebenen Urteils Z. vom 29. Oktober 1998 [K 123/98]). Wenn die Vorinstanz in Beachtung dieser Erwägungen im Rubrum des angefochtenen Beschlusses die in der Beilage 1 zur Klageschrift aufgezählten Krankenkassen aufführt, stellt dies entgegen den Vorbringen in der Verwaltungs- gerichtsbeschwerde keinen unzulässigen Parteiwechsel dar. Es liegt eine blosse Berichtigung der Parteibezeichnung vor, wie auch im angefochtenen Beschluss zutreffend fest- gehalten wird. Eine andere, im Hauptverfahren zu prüfende Frage ist, ob der Verband Zürcher Krankenversicherer trotz der Bezeichnung als Vertreter "Alle (r) Krankenkassen des Verbandes Zürcher Krankenversicherer" in eigenem Namen Klage erhob oder erheben wollte, wozu er nicht legiti- miert wäre (BGE 111 V 348 oben, 110 V 347 sowie RKUV 1984 Nr. K 583 S. 141 Erw. II/1; vgl. BGE 110 V 349 Erw. 2) b) Insoweit als im Zusammenhang mit der Berichtigung des Rubrums die Sachlegitimation der einzelnen Krankenver- sicherer bestritten wird, ist darauf nicht einzutreten. Diese Frage hat, wie bereits im Urteil vom 9. September 1998 festgestellt, zunächst das Schiedsgericht zu entschei- den. Von Bundesrechts wegen ist sodann nicht zu beanstan- den, dass das kantonale Gericht auf die Rügen im Zusammen- hang mit der kantonalen Regelung des Wahlverfahrens für das Schiedsgericht im Allgemeinen und der Ernennung von Schiedsrichtern mit ausserkantonalem Wohnsitz im Besonderen nicht eingetreten ist und den Kläger damit ins ordentliche Verfahren verwiesen hat. Dass die Vorinstanz bei diesem Entscheid kantonales Recht, nach welchem sich das schieds- gerichtliche Verfahren richtet (Art. 89 Abs. 5 KVG sowie BGE 97 V 21 unten und Eugster, Krankenversicherung: in: Schweizerisches Bundesverwaltungsrecht [SBVR], S. 231 ff., S. 235 Rz 419), willkürlich angewendet oder sich sonst wie von sachfremden Überlegungen hat leiten lassen, wird zu Recht nicht geltend gemacht. Ebenso ist nicht ersichtlich und vermag der Beschwerdeführer auch nicht darzutun, inwie- fern die gerügten Umstände, insbesondere das als ungenügend geregelt bezeichnete Wahlverfahren für die Frage der Befan- genheit der vier abgelehnten Schiedsrichter von Bedeutung sein könnten.