Citation: 8C_106/2020 E. 4.2

4.2. Im Weiteren hat das kantonale Gericht die Frage nach dem Bestand des natürlichen Kausalzusammenhanges zwischen dem Ereignis vom 9. Januar 2014 und den über den 31. Oktober 2017 hinaus geklagten, organisch nicht hinreichend nachweisbaren Beschwerden offengelassen, da es in seinen weiteren Erwägungen zum Schluss kam, dass ein allfälliger natürlicher Kausalzusammenhang nicht adäquat und damit nicht rechtsgenüglich wäre. Auch diese Vorgehensweise ist praxisgemäss nicht zu beanstanden (vgl. BGE 135 V 465 E. 5.1 S. 472). Entgegen den Vorbringen des Beschwerdeführers verpflichten weder der Untersuchungsgrundsatz noch Art. 6 Ziff. 1 EMRK die Gerichte, über Tatsachen Beweise zu erheben, welche für den Ausgang des Verfahrens nicht erheblich sind. Der Beschwerdeführer legt nicht dar, inwiefern die vorinstanzliche Verneinung der Adäquanz gestützt auf eine spezielle Adäquanzprüfung nach BGE 115 V 133 fehlerhaft gewesen sein sollte. Damit durfte die Vorinstanz - ohne dass sie verpflichtet gewesen wäre, den Sachverhalt medizinisch weiter abzuklären - die Leistungseinstellung der Suva bestätigen; die Beschwerde des Versicherten ist abzuweisen.