Citation: 5A_498/2016 E. 2.2

2.2. Die Beschwerdeführerin beruft sich auf das aus Art. 29 Abs. 2 BV und Art. 6 Ziff. 1 EMRK abgeleitete Replikrecht, welches den Parteien einen Anspruch gibt, zu den Eingaben der Gegenpartei Stellung zu nehmen, falls sie dies wünschen, und zwar unabhängig von der Wesentlichkeit oder Neuheit der Vorbringen, weshalb ihnen die eingegangenen Vernehmlassungen der Beteiligten vor Erlass des Entscheides zuzustellen sind (BGE 133 I 100 E. 4.3-4.7 S. 102 ff.; 137 I 195 E. 2.3.1 S. 197; 138 I 154 E. 2.3.3 S. 157; 138 I 484 E. 2.1 S. 485; 139 I 189 E. 3.2 S. 191 f.).