Citation: 8C_597/2019 E. 7.2.1

7.2.1. Der Beschwerdeführer rügt insbesondere die psychiatrische Begutachtung als mangelhaft. Die Vorinstanz erwog diesbezüglich, dass sich die vom Beschwerdeführer angegebenen Defizite in der Untersuchungssituation (auch) aus psychiatrischer Sicht nicht hätten objektivieren lassen beziehungsweise dass sich eine Psychopathologie nicht habe ausmachen lassen. Diesbezüglich habe der Gutachter ausdrücklich auch auf die Einschätzung der seit 2012 behandelnden Psychiaterin verwiesen, welche ebenfalls keine entsprechenden Befunde erhoben habe. Sie habe ein psychoorganisches Syndrom diagnostiziert, was jedoch die von den Gutachtern nicht bestätigte Hirnverletzung voraussetzte. Inwiefern diese Feststellungen offensichtlich unrichtig wären, wird beschwerdeweise nicht näher dargetan und ist nicht erkennbar. Insbesondere verfängt der Einwand nicht, dass angesichts des fehlenden Nachweises einer Hirnschädigung eine psychiatrische Erklärung für die neuropsychologischen Defizite hätte gefunden werden müssen. Es lässt sich daraus keine unzureichende Schlüssigkeit des psychiatrischen Gutachtens ableiten.