Citation: 8C_95/2024 E. A

Der 1981 geborene A.________ war am 17. Juli 2020 in die Schweiz eingereist. Ab 1. April 2021 war er befristet bis 31. August 2021 für die B.________ GmbH als Chauffeur tätig und in dieser Eigenschaft bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten versichert. Am 3. Juli 2021 verstauchte er sich beim Auffangen eines Pakets bei der Arbeit die rechte Hand. Dabei zog er sich gemäss Austrittsbericht des Spitals C.________ vom 30. Juli 2021 eine distale Bicepssehnenruptur zu, die durch Reinsertion der distalen Bicepssehne mittels Bicepsbutton operativ versorgt wurde. Die Suva übernahm die Heilbehandlung und richtete Taggelder aus. Die Invalidenversicherung lehnte mit Verfügung vom 14. Juli 2022 einen Rentenanspruch ab und wies zur Begründung auf die nicht erfüllten versicherungsmässigen Voraussetzungen hin. Bei protrahiertem Verlauf veranlasste die Suva eine versicherungsinterne Untersuchung (Bericht der Dr. med. D.________, Fachärztin für Chirurgie, Suva-Versicherungsmedizin Ost und Süd, vom 8. November 2022). Am 22. November 2022 teilte sie A.________ mit, es sei keine weitere Behandlung mehr nötig, weshalb sie die Heilkosten- und Taggeldleistungen per 31. Dezember 2022 einstellen werde. Mit Verfügung vom 23. Dezember 2022 verneinte sie einen Anspruch auf Invalidenrente und Integritätsentschädigung. Daran hielt sie auf Einsprache hin fest (Einspracheentscheid vom 30. August 2023).