Citation: 6B_33/2022 E. 2.4.1

2.4.1. Der Kritik des Beschwerdeführers kann nicht gefolgt werden, wonach der subjektive Tatbestand nicht erfüllt sei. Die Vorinstanz stellt schlüssig und überzeugend fest, die Chatnachrichten des Beschwerdeführers seien eindeutig sexuell konnotiert. Damit setzt sich der Beschwerdeführer nicht auseinander (vgl. Art. 42 Abs. 2 BGG). Vielmehr bringt er vor, die Erstinstanz habe zutreffend ausgeführt, er habe viele Aktivitäten aufgezählt, welchen er und "D.________" bei einem Treffen hätten nachgehen können. Dies deute darauf hin, dass es ihm primär um ein Kennenlernen gegangen und die Vornahme sexueller Handlungen nicht im Vordergrund gestanden sei. Durch diese Argumentation gesteht er letztere Absicht selbst ein. Hinzu kommt, dass der Beschwerdeführer sowohl vorschlug, Sex gegen Entgelt zu haben, als auch in unmittelbarem Zusammenhang mit dieser Verabredung, zu ihm oder zu "D.________" zu gehen. Da ss nicht ausgeschlossen werden kann, der Beschwerdeführer sei zum Zeitpunkt der eingeklagten Tat auch auf der Suche nach einer Frau gewesen, die seiner Frau die deutsche Sprache beibringen würde, steht weder zu den vorinstanzlichen Erwägungen noch seiner Absicht, "D.________" zu küssen und/oder mit ihr Sex zu haben, im Widerspruch. Der Vorinstanz ist beizupflichten, dass während des ganzen Kontakts von einem Sprachunterricht für seine Frau nie die Rede war und der Beschwerdeführer dies nicht ansatzweise andeutete. Auch steht dem subjektiven Tatbestand nicht entgegen, dass der Beschwerdeführer unterwegs war, als das Treffen vereinbart wurde, dieses somit unerwartet und spontan geschah. Vielmehr ist hervorzuheben, dass er gemäss seinen eigenen Angaben Brot holen wollte und für das vereinbarte Treffen am Zürcher Hauptbahnhof einen weiteren Weg auf sich nahm. Wie bereits ausgeführt, kannte der Beschwerdeführer das Alter von "D.________" und war er sich der Tragweite des Schutzalters bewusst (vgl. oben E. 1.4.3). Der Schluss der Vorinstanz, der Beschwerdeführer habe von dem gemäss seiner Vorstellung 14-jährigen Mädchen "D.________" zweifelsfrei Küsse und Sex wollen, ist nicht willkürlich. Durch die in den Chatnachrichten enthaltenen Inhalte Kuss und Sex sind die allfälligen sexuellen Handlungen vorliegend ausreichend spezifiziert und kommt diesen sexuellen Charakter zu. Dies gilt insbesondere auch mit Bezug auf Kuss, zumal im Tatzeitpunkt "D.________" 14-jährig, der Beschwerdeführer 42 Jahre alt und das minderjährige Mädchen dem Beschwerdeführer völlig unbekannt war, somit der beabsichtigte Kuss und Sex über das Übliche, wie es in Familien- und Freundschaftskreisen gepflegt werden mag, hinausging.