Citation: 6B_385/2022 E. 5

Die Verfahrensleitung der Vorinstanz hiess den Antrag des Beschwerdeführers auf Einsicht in die paginierten Akten der Staatsanwaltschaft mit prozessleitender Verfügung vom 14. Juli 2021 gut (angefochtener Beschluss S. 3). Soweit der Beschwerdeführer der Vorinstanz vor Bundesgericht vorwirft, sich nicht mit seiner Rüge zur angeblich durch die Staatsanwaltschaft nicht rechtmässig gewährten Akteneinsicht befasst zu haben, zeigt er nicht in einer den Formerfordernissen genügenden Weise auf, dass er die fragliche Rüge frist- und formgerecht vor Vorinstanz erhoben hätte (Art. 42 Abs. 2 BGG). Im Übrigen wäre der Rüge selbst dann kein Erfolg beschieden, wenn darauf eingetreten werden könnte. Dass der Beschwerdeführer die Akten der Staatsanwaltschaft eingesehen hat, ist nicht streitig. Inwiefern ihm ein Nachteil dadurch entstanden sein soll, dass er trotz Gutheissung seines Antrags angeblich keine Einsicht in die paginierten Akten der Staatsanwaltschaft nehmen konnte, legt der Beschwerdeführer in seiner Beschwerde indessen nicht dar; solches ist auch nicht ersichtlich. Er verkennt, dass der Anspruch auf rechtliches Gehör trotz seiner formellen Natur nicht Selbstzweck ist und dessen Verletzung nur gerügt werden kann, solange damit ein rechtlich geschütztes Interesse einhergeht (vgl. Urteile 4A_148/2020 vom 20. Mai 2020 E. 3.2 mit Hinweisen; 6B_803/2016 vom 20. Juli 2017 E. 2.1; 6B_206/2012 vom 5. Juli 2012 E. 1.2.2; 6B_76/2011 vom 31. Mai 2011 E. 2). Insgesamt genügt die Beschwerde den Begründungsanforderungen (Art. 42 Abs. 2 BGG und Art. 106 Abs. 2 BGG) nicht.