Citation: 2C_643/2023 E. 5.4

5.4. Mit seinen pauschalen Vorbringen macht der Beschwerdeführer keine konkreten, erheblichen Konsequenzen für sein Privat- und Familienleben im Sinne der Rechtsprechung geltend. Er ist erst im Alter von 22 Jahren in die Schweiz eingereist und hat davor sein ganzes Leben in Nordmazedonien verbracht, während er sich in der Schweiz erst seit wenigen Jahren aufhält. Er dürfte sich deshalb ohne Probleme wieder in seinem Heimatland zurechtfinden. Ausserdem kann er seine in der Schweiz gewonnene berufliche Erfahrung in Nordmazedonien einbringen. Dass es für den Beschwerdeführer aufgrund der konkreten Umstände einfacher wäre, in der Schweiz zu verbleiben, begründet praxisgemäss keinen nachehelichen Härtefall. Weitere, konkrete Gründe, welche für eine starke Gefährdung der sozialen Wiedereingliederung des Beschwerdeführers in sein Heimatland sprechen würden, werden nicht vorgebracht und sind auch nicht ersichtlich. Dem Beschwerdeführer ist es demnach zumutbar, in sein Heimatland zurückzukehren. Aufgrund der Ausgangslage erweist sich die Verweigerung der Aufenthaltsbewilligung vorliegend auch als verhältnismässig (Art. 96 AIG). Das vorinstanzliche Urteil ist demzufolge auch unter dem Titel des nachehelichen Härtefalls im Sinne einer starken Gefährdung der sozialen Wiedereingliederung bundesrechtskonform.