Citation: 2C_292/2022 E. 1.2.2

1.2.2. Das Bundesgericht prüft die Anwendung von Art. 30 Abs. 1 lit. b AIG durch die kantonalen Behörden nur im Rahmen der subsidiären Verfassungsbeschwerde (Art. 113 ff. BGG; vgl. Urteil 2C_803/2010 vom 14. Juni 2011 E. 3). Dabei kann nur die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten gerügt werden (Art. 116 BGG). Dazu gehört primär die Rüge der Verletzung von Parteirechten, deren Missachtung einer formellen Rechtsverweigerung gleichkommt (sog. "Star"-Praxis; BGE 137 II 305 E. 2). Zur Verfassungsbeschwerde legitimiert ist, wer unter anderem ein rechtlich geschütztes Interesse an der Aufhebung oder Änderung des angefochtenen Entscheids hat (Art. 115 lit. b BGG). Das erforderliche rechtlich geschützte Interesse ergibt sich dabei nicht bereits aus dem verfassungsrechtlichen Willkürverbot (vgl. BGE 137 II 305 E. 2; 134 I 153 E. 4; Urteil 2D_23/2020 vom 21. August 2020 E. 1.3.3). Da die Beschwerdeführerin im Zusammenhang mit Art. 30 Abs. 1 lit. b AIG keine eigenständige (formelle) Rüge der Verletzung von Parteirechten vorträgt ("Star"-Praxis), sondern lediglich die gleichen materiellen (Verfassungs-) Rügen vorbringt wie mit Blick auf die Anwendung von Art. 50 Abs. 1 lit. b AIG und diese im Übrigen nicht hinreichend begründet (vgl. E. 4.4 hiernach), ist auf die subsidiäre Verfassungsbeschwerde nicht einzutreten.