Citation: I 243/06 19.12.2006 E. 3

3.1 Das kantonale Gericht gelangte zum Ergebnis, der Beschwerdeführer könne die bisher ausgeübte Arbeit als Bus-Chauffeur nicht mehr ausüben. In Bezug auf körperlich nicht belastende Tätigkeiten ohne Bedienung gefährlicher Maschinen sei dagegen von einer Arbeitsfähigkeit von 66 % auszugehen. Die Vorinstanz stützte sich bei dieser Beurteilung insbesondere auf die Berichte des Spitals Y.________, wo am 17. und 22. September 2003 die operativen Eingriffe vorgenommen worden waren, vom 20. August 2004 und der Klinik Z.________ vom 16. September 2004, aus welchen sie mit ausführlicher Begründung den erwähnten Wert von 66 % ableitete. Die Stellungnahme des Dr. med. P.________, welcher den Gesundheitszustand und die Leistungsfähigkeit ungünstiger beurteilte, erachtete sie als nicht beweiskräftig. 3.2 Die in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen diese Beurteilung des kantonalen Gerichts erhobenen Einwände vermögen nicht zu überzeugen: Das Spital Y.________ erklärte im Bericht vom 8. März 2004, der Versicherte sei aktuell im Alltag mit einer leichten Anstrengungsdyspnoe oligosymptomatisch. Die Bericht erstattenden Ärzte erachteten demnach auf Grund ihrer Untersuchungen eine Reduktion der Belastbarkeit durchaus als gegeben, und es kann davon ausgegangen werden, dass sie diesem Umstand im Rahmen ihrer Stellungnahme zur Zumutbarkeit Rechnung trugen. Die Klinik Z.________ führte Belastungstests durch, wobei der Beschwerdeführer den Anforderungen der drittstärksten von insgesamt sechs Belastungsgruppen gewachsen war (Bericht vom 7. November 2003). Die Stellungnahme zur Arbeitsfähigkeit konnte sich somit auf spezifische Abklärungen stützen. Im Bericht vom 16. September 2004 erachtet die Klinik die Ausübung einer leichten Tätigkeit ganztags mit reduzierter Leistung ("jedoch wahrscheinlich nur 2/3") für möglich und zumutbar. Die Behauptung, es werde darüber hinaus eine zusätzliche Verminderung der Leistungsfähigkeit attestiert, ist unzutreffend, bezieht sich doch der entsprechende Vermerk auf den Ausschluss schwerer körperlicher Arbeiten, welchem jedoch bereits durch die Umschreibung der geeigneten Tätigkeit Rechnung getragen werden kann. Dr. med. P.________, der im März 2005 eine kardiologische Nachkontrolle durchführte, hielt am 4. April 2005 fest, die linksventrikuläre Funktion habe sich gegenüber der Vorkontrolle leicht verbessert. Allerdings sei der Versicherte in seiner Leistungsfähigkeit deutlich eingeschränkt (bei der Laufband-Ergonometrie sei eine schwere Anstrengungsdyspnoe aufgetreten). Dieser Befund ist jedoch nicht geeignet, die Zuverlässigkeit der Aussagen der Klinik Z.________ in Zweifel zu ziehen. Vielmehr stimmt er mit den Erkenntnissen des Spitals Y.________ überein, welches ebenfalls auf eine Anstrengungsdyspnoe hingewiesen und deshalb die Zumutbarkeit der Verrichtung körperlicher Arbeit verneint hatte. Warum es dem Beschwerdeführer nicht möglich sein sollte, eine Tätigkeit ohne körperliche und emotionale Anstrengung auszuüben, wird aus der Stellungnahme des Dr. med. P.________ nicht deutlich. Auch der letztinstanzlich nachgereichte Bericht vom 9. März 2006, der nur insoweit in die Beweiswürdigung einbezogen werden kann, als er geeignet sein könnte, eine Revision des auf der Grundlage der übrigen Akten ergangenen Gerichtsurteils zu rechtfertigen (BGE 127 V 353 ff.), bringt diesbezüglich keine Klärung. Wenn das kantonale Gericht unter diesen Umständen gestützt auf die Stellungnahmen der Klinik Z.________ und des Spitals Y.________ eine Arbeitsfähigkeit von 66 % in einer geeigneten Erwerbstätigkeit als hinreichend nachgewiesen erachtet hat, lässt sich dies - auch unter Berücksichtigung der Stellungnahme des RAD vom 8. Februar 2005 - nicht beanstanden. Weitere Beweismassnahmen erscheinen in diesem Zusammenhang als nicht erforderlich.