Citation: 5A_47/2017 E. 3.1

3.1. In diesem Zusammenhang rügt der Beschwerdeführer die Verletzung der aus dem rechtlichen Gehör fliessenden Begründungspflicht (Art. 29 Abs. 2 BV). Die Begründungspflicht verlangt, dass im Entscheid wenigstens kurz die Überlegungen genannt werden müssen, von denen sich das Gericht hat leiten lassen und auf welche sich der Entscheid stützt (BGE 139 V 496 E. 5.1 S. 503 f.; 141 III 28 E. 3.2.4 S. 41; 141 IV 249 E. 1.3.1 S. 253). Das Obergericht hat in Zitierung von BGE 142 III 481 E. 2.5 und 2.6 S. 488 ff. sowie BGE 142 III 502 E. 2.5 S. 511 festgehalten, dass die Wegzugsfreiheit des Elternteils zu respektieren sei und die Motive für den Wegzug nicht zur Debatte stünden, zumal sie kaum justiziabel seien; die entscheidende Frage sei einzig, wo die Kinder unter der Hypothese des Wegzuges besser aufgehoben seien (angefochtener Entscheid, S. 12). Dies stellt eine den erwähnten Anforderungen genügende Begründung dar, wieso keine - bzw. nur indirekt im Zusammenhang mit den Besuchsrechtsmodalitäten (angefochtener Entscheid, S. 20) - Sachverhaltsfeststellungen betreffend die Wegzugsmotive getroffen wurden. Ob sie inhaltlich Bestand haben kann, wenn die Mutter selbst festhielt, dass sie sich ein Leben mit den Kindern allein vorstelle und nur deshalb in den Tessin gezogen sei (vgl. E. 3.2), so dass die Wegzugsmotive gar nicht umstritten und zu erforschen waren, ist eine Frage, die mit entsprechend begründeten Willkürrügen anzugehen ist (dazu sogleich).