Citation: 4A_496/2019 E. 5

Die Beschwerdeführerin macht schliesslich geltend, die getroffenen Vereinbarungen und Vollzugsgeschäfte seien formungültig. Sie hätten nach Art. 119 Abs. 3 IPRG zwingend von einem Notar in Graubünden beurkundet werden müssen. Sie hält die Auffassung der Vorinstanz, die Bevollmächtigung des Insolvenzvertreters und die Abtretung des Verkaufserlöses stellten keine Verträge über Grundstücke dar, für unzutreffend. Die Frage braucht indessen nicht abschliessend behandelt zu werden, da die Voraussetzungen, unter denen die Beschwerdeführerin aus einem allfälligen Formmangel etwas ableiten könnte, ohnehin nicht gegeben sind: