Citation: 2C_717/2020 E. 1.2

1.2. Gemäss Art. 93 Abs. 1 BGG ist gegen andere selbständig eröffnete Vor- und Zwischenentscheide die Beschwerde zulässig, wenn sie einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken können (lit. a) oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde (lit. b). Mit dem angefochtenen Zwischenentscheid wird der Beschwerde die vormals erteilte aufschiebende Wirkung wieder entzogen. Ohne die aufschiebende Wirkung ist es der Vergabebehörde möglich, mit der Zuschlagsempfängerin den Vertrag über die Winterdienstleistungen für die Jahre 2020 bis 2030 abzuschliessen. Die Beschwerdeführerin könnte in der Folge den Auftrag für die Ausführung der Winterdienstleistungen des Loses 28 nicht mehr erhalten, womit ihr voraussichtlich nur noch die Feststellung der Rechtswidrigkeit und die Geltendmachung von Schadenersatzansprüchen offenstünde (vgl. Art. 9 Abs. 3 des Bundesgesetzes vom 6. Oktober 1995 über den Binnenmarkt [Binnenmarktgesetz, BGBM; SR 943.02]; Urteil 2C_698/2019 vom 24. April 2020 E. 1.3.2). Rechtsprechungsgemäss liegt damit ein nicht wieder gutzumachender Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG vor (vgl. BGE 134 II 192 E. 1.4 S. 196; Urteil 2C_951/2019 vom 16. Juli 2020 E. 1.2).