Citation: 4D_32/2023 E. B

Mit Klage beim Kantonsgerichtspräsidium I Obwalden vom 11. April 2019 beantragte die Klägerin, die Beklagten seien in solidarischer Haftung zu verpflichten, ihr Fr. 11'200.80 zuzüglich Zins zu 5% seit 21. April 2018 zu bezahlen. In diesem Umfang sei der Rechtsvorschlag in den Betreibungen Nr. xxx und Nr. yyy des Betreibungsamts Obwalden aufzuheben. Die Beklagten trugen auf Abweisung der Klage an und erhoben Widerklage auf Schadenersatz von Fr. 3'000.--, unter Vorbehalt der Anpassung dieses Betrags nach Vorliegen des Beweisergebnisses. Die Klägerin begehrte die Abweisung der Widerklage. In der Hauptverhandlung stellte sie ein Eventualbegehren auf Leistung von Fr. 11'200.80 nebst Zins zu 5% seit dem 12. Mai 2018. Mit Entscheid vom 29. Juli 2022 hiess das Kantonsgerichtspräsidium I die Klage teilweise gut und verpflichtete die Beklagten, der Klägerin unter solidarischer Haftung den Betrag von Fr. 11'200.80 nebst Zins zu 5% seit dem 13. Mai 2018 zu bezahlen. In diesem Umfang hob es die Rechtsvorschläge auf und erteilte der Klägerin die definitive Rechtsöffnung. Die Widerklage wies es vollumfänglich ab. Dagegen erhoben die Beklagten Berufung an das Obergericht des Kantons Obwalden. Sie begehrten, die Klage sei abzuweisen, die Widerklage im Grundsatz gutzuheissen und zur Ermittlung des entstandenen Schadens an das Kantonsgerichtspräsidium I zurückzuweisen. Mit Entscheid vom 25. April 2023 trat das Obergericht auf die Berufung betreffend den Antrag auf Gutheissung der Widerklage im Grundsatz sowie Rückweisung der Sache an das Kantonsgerichtspräsidium I zur Ermittlung des entstandenen Schadens nicht ein (Dispositiv-Ziffer 1). Im Übrigen hiess es die Berufung gut und wies die Klage der A.________ GmbH ab (Dispositiv-Ziffern 2 und 3).