Citation: I 164/01 31.07.2001 E. 3

3.- Gemäss Austrittsbericht der Rehabilitationsklinik vom 8. August 1999 liegen beim Beschwerdeführer ein schmerzbedingter verminderter Hand- und Armeinsatz rechts sowie eine eingeschränkte Gehfähigkeit vor, welche klinisch nicht somatisch erklärbar sind. Diese Beurteilung wird durch den Versicherten nicht in Frage gestellt. Streitig ist dagegen, ob ein psychosomatisches Leiden mit invalidisierender Wirkung vorliegt. Der Beschwerdeführer wurde insgesamt dreimal einer psychosomatischen Beurteilung unterzogen: a) In der Rehabilitationsklinik fanden am 7., 12. und 26. April 1999 psychosomatische Konsilien statt. Die psychiatrische Untersuchung ergab dabei keinen Hinweis auf intrapsychische Konflikte, keine weiteren dissoziativen Symptome und keine ähnlichen "Krankheitsmodelle" in der Familie. Die Rehabilitationsklinik nahm eine Arbeitsfähigkeit von 100% als Sägereihilfsarbeiter ab dem 1. Juli 1999 an. b) Dr. med. F.________, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, hatte den Beschwerdeführer zuhanden des Hausarztes Dr. med. S.________ am 12. Juni 1999 einmalig untersucht. Seine Beurteilung deckte sich dabei vollständig mit den Schlussfolgerungen des psychosomatischen Konsiliums der Rehabilitationsklinik vom 21. April 1999. c) Im Auftrag der Betriebskrankenkasse des ehemaligen Arbeitgebers des Beschwerdeführers erstellte Dr. med. H.________ am 9. März 2000 ein Gutachten. Er kam dabei zum Schluss, dass eine Krankheit (Konversionsstörung) nicht festgestellt werden könne und dass aus psychiatrischer Sicht die Arbeitsfähigkeit nicht beeinträchtigt sei.