Citation: 6B_188/2017 E. B

Das Obergericht des Kantons Zürich verurteilte X.________ mit Urteil vom 13. Dezember 2016 wegen Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte im Sinne von Art. 285 Ziff. 1 StGB zu einer bedingten Geldstrafe von 20 Tagessätzen zu Fr. 200.--. Dem Urteil des Obergerichts liegt folgender Sachverhalt zugrunde: Der Polizeibeamte B.________ nahm auf dem Internetportal "www.gayromeo.com", auf welchem X.________ unter einem Pseudonymein Profil unterhielt, Kontakt mit diesem auf, um herauszufinden, ob er einer in Bezug auf seinen Aufenthaltsstatus unrechtmässigen selbstständigen Erwerbstätigkeit nachging. X.________ bot dem Polizeibeamten im Rahmen des Chatverlaufs die käufliche Liebe für Fr. 150.-- an. In der Folge wurde ein Treffen am 18. September 2013 um ca. 19 Uhr in Zürich vereinbart. Als sich X.________ an jenem Abend zum Ort des vereinbarten Treffens begab, kamen der Polizeibeamte B.________ und die Polizeibeamtin A.________ in Zivil auf ihn zu. B.________ zeigte X.________ seinen Polizeiausweis, teilte ihm mündlich in englischer Sprache mit, dass er Polizist sei und es sich um eine Polizeikontrolle handle, und forderte ihn auf, seinen Pass und seine Aufenthaltsbewilligung zu zeigen. X.________ händigte B.________ die Ausweispapiere aus. Als die Polizeibeamten X.________ aufforderten, mit auf den Polizeiposten zu kommen, versuchte dieser, sich seiner Ausweispapiere wieder zu behändigen und zu flüchten. X.________ schlug mit Händen und Füssen um sich, als die Polizeibeamten ihn infolge des Fluchtversuchs festhalten wollten. Er wehrte sich auch noch, als nach kurzer Zeit ein Kastenwagen der Polizei mit einer uniformierten Polizistin am Tatort eintraf, welche B.________ und A.________ half, ihn in das Fahrzeug zu bringen. A.________ erlitt aufgrund des Verhaltens von X.________ während dieses Vorfalls Hämatome und Schürfungen an den Beinen sowie eine Verstauchung und eine Schnittwunde am kleinen Finger.