Citation: 8C_640/2017 E. A

A.________, geboren 1960, war seit 1. Januar 1990 beim Unternehmen B.________ als Rohrnetzmonteur angestellt und in dieser Eigenschaft bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (nachfolgend: Suva) gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 5. Mai 2016 bremste er seinen Wagen ab, um eine Fussgängerin die Strasse überqueren zu lassen, worauf ein anderes Auto auf seines auffuhr; es wurden Polizei und Krankenwagen aufgeboten, A.________ begab sich jedoch gemäss Unfallmeldung selbständig in seine Wohnung und suchte infolge mittlerweile aufgetretener Schmerzen am 9. Mai 2016 einen Arzt auf. Am 18. Mai 2016 diagnostizierte Dr. med. C.________, Radiologie D.________, eine grössere transtendinöse Ruptur der ventralen Supraspinatussehne. Die Suva erbrachte die gesetzlichen Leistungen. Nach anfänglich voller Arbeitsunfähigkeit nahm A.________ am 6. Juni 2016 seine Arbeit zu 50 % auf. Wegen persistierender Schmerzen erfolgten weitere Abklärungen. Gestützt auf den Bericht des Dr. med. E.________, Klinik F.________, Radiologie, Klinik für Orthopädie und Chirurgie, vom 12. Juni 2016 diagnostizierte Dr. med. G.________, Facharzt für orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, am 13. Juni 2016 eine vollständige Ruptur der Supraspinatussehne und large Bizepssehne Schulter rechts. Gemäss Telefon vom 13. Juni 2016 informierte die Suva A.________, die Unfallkausalität der Operation werde geprüft. Am 16. Juni 2016 teilte sie der Klinik F.________ schriftlich mit, sie könne im Moment noch nicht Stellung nehmen zum geplanten Eintritt vom 4. Juli 2016. Am 4. Juli 2016 liess A.________ durch Dr. med. G.________ den Eingriff vornehmen. Mit Verfügung vom 8. Juli 2016 lehnte die Suva die Übernahme der Operation vom 4. Juli 2016 sowie weiterer Kosten ab dem Operationsdatum ab. Auf Einsprache von A.________ und seiner Krankenkasse hin bestätigte sie dies mit Einspracheentscheid vom 4. Januar 2017.