Citation: 1P.12/2000 02.02.2000 E. 1

1.- a) Der Beschwerdeführer beruft sich auf verschiedene Grund- und Verfahrensrechte, die von der am 1. Januar 2000 in Kraft getretenen Bundesverfassung garantiert werden, so auf Art. 9 BV (Willkürverbot), Art. 10 BV (persönliche Freiheit), Art. 29 BV (Verfahrensrechte) sowie Art. 31 BV (Freiheitsentzug). In der Sache erschöpfen sich die vom Beschwerdeführer erhobenen Rügen allerdings in der Anrufung des bisher ungeschriebenen Grundrechts der persönlichen Freiheit. Mit der Aufnahme dieses Grundrechtes in den Grundrechtekatalog der neuen Bundesverfassung und den Verfahrensgarantien in Art. 31 BV hat sich die Rechtslage jedenfalls in Bezug auf die Beurteilung von Haftentlassungsgesuchen materiell nicht geändert. Es kann daher offen bleiben, ob die vom Beschwerdeführer angerufenen Bestimmungen der neuen Bundesverfassung auf das vorliegende Verfahren überhaupt Anwendung finden, obwohl der angefochtene Entscheid noch unter der Herrschaft der (alten) Bundesverfassung vom 29. Mai 1874 (aBV) erging. b) Der Beschwerdeführer ist als von der Untersuchungshaft Betroffener befugt, sich auf die persönliche Freiheit zu berufen (Art. 88 OG). Die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen sind erfüllt, sodass auf die Beschwerde, unter dem Vorbehalt gehörig begründeter Rügen (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG; BGE 122 I 70 E. 1c; 121 I 334 E. 1c; 118 Ia 184 E. 2), einzutreten ist. c) Mit einer staatsrechtlichen Beschwerde gegen die Anordnung von Untersuchungshaft kann, ausser der Aufhebung des angefochtenen Entscheids, auch die sofortige Entlassung aus der Haft verlangt werden (BGE 115 Ia 293 E. 1a). Der entsprechende Antrag des Beschwerdeführers ist daher zulässig. d) Bei staatsrechtlichen Beschwerden, die gestützt auf das verfassungsmässige Recht der persönlichen Freiheit gegen die Haftanordnung erhoben werden, prüft das Bundesgericht die Auslegung und Anwendung des kantonalen Rechts grundsätzlich frei (BGE 117 Ia 72 E. 1; 114 Ia 281 E. 3).