Citation: 1C_203/2014 E. 3

Das Verwaltungsgericht untersuchte zunächst die Entstehungsgeschichte. Grund für die Quartierplanrevision 2007 sei gewesen, dass die Gemeinde anhand von Baugesuchen im Jahre 2000 die faktische Änderung der Plangrundlagen des betreffenden Quartierplangebiets festgestellt habe. Dieser Missstand habe mit der Quartierplanrevision 2007 behoben werden sollen. Konkret sei es um die Anpassung an die Grundbuchvermessung und an tatsächliche Gegebenheiten, die Gewährleistung einer genügenden Anzahl Garagenausgänge aus den Tiefgaragen sowie die Revision der Quartierplanvorschriften, insbesondere der Gestaltungsvorschriften und der Vorschriften zu Garagenausstiegen, gegangen. Dagegen seien keine inhaltlichen Anpassungen geplant gewesen, wie namentlich die Änderung der Berechnungsweise der Gebäudehöhe. Die Behauptung der Beschwerdeführer, mit der Quartierplanrevision habe auch einer Erhöhung der Rechtssicherheit erzielt werden sollen, u.a. durch eine einheitliche Regelung der Bemessung der Gebäudehöhen im ganzen Gemeindegebiet, finde nirgends eine Stütze. Vielmehr gebe es sachlich gute und gerechtfertigte Gründe für die Beibehaltung der ursprünglichen Messweise (vgl. dazu unten E. 4 und 5). Es sei daher von einer versehentlichen Streichung des Kommentars zur Gestaltungsplanlegende auszugehen.