Citation: I 447/01 17.04.2002 E. 4

4.- Zu prüfen bleibt, wie sich die festgestellte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in erwerblicher Hinsicht auswirkt. a) Gestützt auf Auskünfte des Hotels B.________ vom 4. März 1998, wonach der Beschwerdegegner ohne Invalidität im Jahre 1998 Fr. 40'300.- (Fr. 3'100.- x 13) verdient hätte, ist der ohne gesundheitliche Beeinträchtigung mutmasslich erzielte Verdienst (Valideneinkommen) unter Berücksichtigung der allgemeinen Nominallohnentwicklung im Jahre 1999 von 0,3 % (vgl. Die Volkswirtschaft 2001, Heft 10, S. 101, Tabelle B 10.2) auf Fr. 40'420. 90 festzulegen. b) Für die Bestimmung des hypothetischen Einkommens nach Eintritt der Invalidität (Invalideneinkommen) ist auf Grund des Umstands, dass der Beschwerdegegner keiner Erwerbstätigkeit mehr nachgeht (vgl. BGE 126 V 76 f. Erw. 3b/bb mit Hinweisen), auf die vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Tabellenlöhne (Schweizerische Lohnstrukturerhebung [LSE]) abzustellen. Ausgehend von einem tabellarischen jährlichen Einkommen von Fr. 53'649.- (LSE 1998 S. 25, Anforderungsniveau 4, Männer, aufgerechnet auf 41,9 Wochenstunden) beläuft sich das massgebliche Invalideneinkommen in Nachachtung der Nominallohnentwicklung bis 1999 auf Fr. 53'810.-, woraus in Gegenüberstellung mit dem Valideneinkommen (Fr. 40'420. 90) keine rentenbegründende Invalidität resultiert. Selbst wenn im Übrigen in Berücksichtigung aller einkommensbeeinflussenden Merkmale ein höchstzulässiger behinderungsbedingter Abzug vom statistischen Tabellenlohn von 25 % vorgenommen würde (vgl. BGE 126 V 78 f. Erw. 5a und b, bestätigt im Urteil D. vom 27. November 2001, I 82/01), ergäbe sich keine relevante Erwerbsunfähigkeit.