Citation: 8C_672/2022 E. 4.1

4.1. In formeller Hinsicht wird vorab eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör bzw. der Begründungspflicht moniert, da sich die Vorinstanz nur ungenügend mit den in der Beschwerde gerügten Sachverhaltsumständen auseinandergesetzt habe. Dem ist entgegen zu halten, dass die aus Art. 29 Abs. 2 BV fliessende Pflicht der Behörde, ihren Entscheid zu begründen, nicht bedeutet, diese müsse sich mit jeder tatbeständlichen Behauptung und jedem rechtlichen Einwand auseinandersetzen. Vielmehr genügt es unter dem Blickwinkel der Begründungsdichte und hinsichtlich der Wahrung des rechtlichen Gehörs der Parteien, wenn im Urteil auf die wesentlichen Argumente der Beschwerde eingegangen wird und eine sachgerechte Anfechtung möglich war (vgl. BGE 142 III 433 E. 4.3.2 mit Hinweisen). Davon ist vorliegend ohne Zweifel auszugehen.