Citation: 8C_896/2014 E. A

Die 1963 geborene A.________ war seit 1. Mai 1981 beim Spital B.________ als Pflegeassistentin angestellt und damit bei der AXA Versicherungen AG (nachfolgend AXA) obligatorisch unfallversichert. Am 19. Januar 2011 wurde sie von einer Frau aus einem Bus gezerrt, worauf sie zu Boden stürzte. Hierbei zog sie sich eine intraligamentäre Patellaquerfraktur am rechten Knie und eine Kontusion am linken Knie zu. Am 3. April 2012 wurde sie von Dr. med. C.________, Orthopädische Chirurgie FMH, Zürich, am rechten Knie operiert (arthroskopische mediale Teilmeniskektomie Vorderhorn, Resektion Plica mediopatellaris sowie Plica infrapatellaris, Infiltration 20 ml Naropin 0,2 % und Kenacort 40 mg). Die AXA kam für die Heilbehandlung und das Taggeld auf. Sie holte diverse Arztberichte und ein Gutachten der Frau Dr. med. D.________, Innere Medizin FMH spez. Rheumaerkrankungen vom 28. Juli 2012 ein. Mit Verfügung vom 3. September 2012 stellte die AXA fest, die heute geltend gemachten Kniebeschwerden rechts stünden nicht mehr überwiegend wahrscheinlich in Kausalzusammenhang mit dem Unfall vom 19. Januar 2011; die Leistungen würden rückwirkend per 31. Juli 2012 eingestellt; mangels natürlichen Kausalzusammenhangs zwischen dem Schmerzsyndrom bzw. dem nicht bestätigten komplexen regionalen Schmerzsyndrom (CRPS) und dem Unfall könnten die verordneten Medikamente nicht übernommen werden. Dagegen erhoben die Versicherte und ihr Krankenversicherer Einsprache; Letzterer zog sie in der Folge zurück. Mit Entscheid vom 4. Juni 2013 wies die AXA die Einsprache der Versicherten ab.