Citation: 4G_1/2016 E. 1.2.1

1.2.1. Das Bundesgericht hat im angefochtenen Entscheid zunächst die dem Gesuchsteller für das zweite kantonsgerichtliche Verfahren zugesprochenen Entschädigung geprüft, eine Verletzung des rechtlichen Gehörs verneint (E. 3) und entschieden, dem Kantonsgericht könne keine Willkür vorgeworfen werden, wenn es das geltend gemachte Honorar von Fr. 12'000.-- auf Fr. 8'000.-- gekürzt hat (E. 4). Danach hat das Bundesgericht geprüft, ob die Voraussetzungen für ein aufsichtsrechtliches Einschreiten gegeben waren und das Kantonsgericht die erstinstanzlich zugesprochene Entschädigung von Amtes wegen aufheben durfte (E. 5.2). Dabei hat es zuerst geprüft, ob der Entscheid des Bezirksgerichts bezüglich der Zusprechung der Parteientschädigung an einem Mangel leidet. Diese Frage hat es bejaht, weil das Bezirksgericht nicht befugt war, über die unentgeltliche Rechtspflege für das Rechtsmittelverfahren zu entscheiden (E. 5.2.1). Anschliessend hat es die Frage behandelt, ob das Kantonsgericht befugt war, auf diesen Mangel von Amtes wegen zu reagieren. Dies hat es verneint, weil der für die Berufung zuständigen Abteilung des Kantonsgerichts keine aufsichtsrechtlichen Befugnisse gegenüber dem Bezirksgericht zustanden (E. 5.2.2). Gestützt auf diese Erwägungen hat das Bundesgericht die Beschwerde des Gesuchstellers teilweise gutgeheissen und Ziffer 3 Abs. 2 Satz zwei und drei des Urteils des Kantonsgerichts vom 19. Mai 2015 aufgehoben (Dispositiv-Ziff. 2).