Citation: 9C_626/2023 E. 5.2.3

5.2.3. Auch nichts zu ihren Gunsten vermag die Beschwerdeführerin sodann aus dem Vorbringen abzuleiten, es sei bei der Beurteilung des ihr verbliebenen Leistungsvermögens ihren somatischen Beeinträchtigungen resp. den Wechselwirkungen zwischen diesen und ihren psychischen Beschwerden zu wenig Rechnung getragen worden. Vielmehr wurde, wie sich aus dem angefochtenen Urteil widerspruchsfrei ergibt, aus orthopädisch-gutachtlicher Sicht konstatiert, dass der Versicherten körperlich regelmässig mittelschwer oder schwer belastende Tätigkeiten nicht mehr zumutbar sind, sie hingegen körperlich sehr leichte bis selten leichte Verrichtungen unter Wechselbelastung unter Berücksichtigung der Einschränkungen an der linken Schulter noch auszuführen in der Lage ist. Die entsprechenden somatischen Leiden fanden demnach durchaus - im Sinne einer qualitativen Schärfung des Leistungsprofils - Eingang in die Einschätzung der ABI-Gutachter. Ebenso liegen keine Anzeichen dafür vor, dass die bisherige Beschäftigung als Reinigungskraft in Privathaushalten, zu der die Beschwerdeführerin anlässlich der orthopädischen Begutachtung explizit befragt worden war, nicht zum Spektrum noch möglicher Betätigungen zu zählen ist. In diesem Sinne hatten sich denn auch bereits die Fachpersonen der C.________ in ihrem Bericht vom 21. August 2017 geäussert, indem sie erkannten, die aktuelle, selbstständig ausgeübte Tätigkeit der Versicherten im Reinigungssektor stelle nur geringe Anforderungen an die Patientin.