Citation: 8C_108/2015 E. 4.4.1

4.4.1. Das kantonale Gericht hat zutreffend auf die Rechtsprechung hingewiesen, wonach einfache Auffahrkollisionen in der Regel als mittelschwere Unfälle im Grenzbereich zu den leichten Ereignissen zu qualifizieren sind (RKUV 2005 Nr. U 549 S. 236 E. 5.1.2, U 380/04), während einem als mittelschwer im Grenzbereich zu den schweren Ereignissen zu qualifizierenden Unfall ein weit gravierenderer Geschehensablauf zugrunde liegt (vgl. dazu ALEXANDRA RUMO-JUNGO/ANDRÉ PIERRE HOLZER, Bundesgesetz über die Unfallversicherung, 4. Aufl. 2012, S. 67). Es hat erkannt, dass vorliegend das Ereignis vom November 2004, bei welchem die Versicherte auf die Wiese geschleudert wurde, als ein Motorradfahrer eine Fussgängerinnengruppe übersah und mit rund 30 km/h von hinten mit dieser kollidierte, als mittelschwer im eigentlichen mittleren Bereich einzustufen sei. Diese Qualifikation des Unfallereignisses wird von der Beschwerdeführerin nicht beanstandet.