Citation: 2C_967/2021 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer macht nicht geltend, dass er selbst zu Unrecht nicht persönlich befragt worden sei. Was die persönliche Befragung seiner Kinder zu den familiären Beziehungen sowie zur Situation der Blutrache in der Heimat des Beschwerdeführers betrifft, bestand für den Beschwerdeführer bzw. die Kinder ausreichend Gelegenheit, ihre Sicht der Dinge umfassend schriftlich ins Verfahren einzubringen, was zumindest die Tochter auch getan hat. Im Weiteren ist nicht ersichtlich - und legt der Beschwerdeführer auch nicht substanziiert dar (vorne E. 2.1) - welche neuen Erkenntnisse aus der persönlichen Befragung der Kinder gewonnen werden könnten. Weder die Vorinstanz noch die vorgelagerten Behörden haben eine willkürliche antizipierte Beweiswürdigung vorgenommen, indem sie auf eine persönliche Anhörung der Kinder verzichteten.