Citation: 1B_604/2021 E. 3

Die Vorinstanz unterscheidet zwischen den bei der Bank eingeholten schriftlichen Auskünften und den edierten zwei Bankunterlagen. Sie vertritt die Ansicht, bei der Einholung von Auskünften handle es sich nicht um eine Zwangsmassnahme, die betreffenden Unterlagen seien nicht siegelungsfähig, und die Bestimmungen über die Siegelung (Art. 50 VStrR) seien diesbezüglich nicht anwendbar. Wie sich aus den weiteren Erwägungen ergibt, kann im vorliegenden Fall offen bleiben, ob diese Ansicht zutrifft. Was die edierten zwei Bankunterlagen betrifft, erwägt die Vorinstanz Folgendes: Dem EFD sei darin zuzustimmen, dass eine Siegelungsberechtigung des Beschwerdeführers, der nicht Inhaber der Bankunterlagen sei, nur dann ausnahmsweise in Frage käme, wenn er eigene gesetzlich geschützte Geheimnisgründe glaubhaft macht. Weder habe er solche schutzwürdigen Geheimnisinteressen im vorinstanzlichen Beschwerdeverfahren dargelegt, noch verfingen seine Einwände gegen eine entsprechende Substanziierungsobliegenheit.