Citation: 8C_33/2008 20.08.2008 E. 4

Streitig und zu prüfen ist die Frage, ob die SUVA ihre Leistungen für die Folgen des Unfalls vom 13. August 2004 zu Recht auf den 31. Januar 2006 eingestellt hat. 4.1 Hinsichtlich der natürlichen Kausalität sieht die präzisierte Schleudertraumapraxis vor, dass eine eingehende medizinische Abklärung (im Sinne eines polydisziplinären/interdisziplinären Gutachtens) bereits in einer ersten Phase nach dem Unfallereignis vorzunehmen ist, sofern und sobald Anhaltspunkte für ein längeres Andauern oder gar eine Chronifizierung der Beschwerden bestehen (BGE 134 V 109 E. 9.4 f. S. 124 f.). 4.2 Da der Unfall der Versicherten bereits mehrere Jahre zurückliegt, kann eine solche Abklärung vorliegend nicht mehr nachgeholt werden. Indessen ist Folgendes festzuhalten: Gemäss den ärztlichen Unterlagen erlitt die Versicherte beim Auffahrunfall vom 13. August 2004 eine HWS-Distorsion (Berichte des erstbehandelnden Spitals W.________ vom 13. August 2004, des Neurologen Dr. med. V.________ vom 24. September 2004, des Hausarztes Dr. med. S.________ vom 22. Oktober 2004, der Klinik Z.________ AG, Neurorehabilitation, vom 28. Januar 2005, des Kreisarztes Dr. med. E.________ vom 8. Juli 2005, des Dr. med. H.________ vom 19. September 2006 und des medizinischen Zentrums G.________ vom 25. Januar 2007). Dies hat die SUVA im Einspracheentscheid vom 2. März 2006 denn auch nicht in Frage gestellt, was nicht zu beanstanden ist.