Citation: 6B_981/2017 E. A

Am 5. August 2015 verursachte X.________ einen Verkehrsunfall, bei welchem A.________ verletzt wurde. Mit Strafbefehl vom 15. Januar 2016 verurteilte die Staatsanwaltschaft des Kantons Luzern X.________ wegen fahrlässiger Körperverletzung zu einer bedingten Geldstrafe sowie einer Busse und auferlegte ihr die Verfahrenskosten. Sie verpflichtete X.________, A.________ eine Parteientschädigung von pauschal Fr. 800.-- (inklusive Auslagen und Mehrwertsteuer) zu bezahlen (Dispositiv-Ziffer 5) und verwies dessen Gengtuungsforderung in der Höhe von Fr. 500.-- zuzüglich 5% Schadenszins auf den Zivilweg (Dispositiv-Ziffer 4). A.________ erhob gegen die Ziffern 4 (Verweisung der Zivilforderung auf den Zivilweg) und 5 (Höhe der Parteientschädigung) des Strafbefehls Einsprache. Er beantragte, es sei X.________ seine Genugtuungsforderung zur Genehmigung oder Verweigerung zu unterbreiten und sie sei zu verpflichten, ihm für das Strafbefehlsverfahren eine Parteientschädigung von Fr. 1'618.20 zu bezahlen. Die Staatsanwaltschaft hielt am Strafbefehl fest.