Citation: 4A_339/2021 E. A

A.________ (Kläger, Beschwerdeführer) war ab 1. April 2011 als Vertriebsleiter und Geschäftsführer der C.________ GmbH angestellt. Zwischen der C.________ GmbH und der B.________ AG (Beklagte, Beschwerdegegnerin) bestand ein Kollektivkrankentaggeldvertrag vom 1. September 2010. Der Kläger wurde als Inhaber der C.________ GmbH mit einer fixen Lohnsumme von Fr. 90'000.-- pro Jahr für 730 Tage abzüglich Wartefrist von 14 Tagen versichert. Am 1. Juli 2011 meldete die C.________ GmbH der Beklagten eine Arbeitsunfähigkeit des Klägers von 100 % wegen Krankheit ab 4. Mai 2011. Per 1. Mai 2012 kündigte die C.________ GmbH das Arbeitsverhältnis. Gemäss dem von Seiten der C.________ GmbH von D.________ sowie vom Kläger unterzeichneten Kündigungsschreiben vom 1. Februar 2012 kündigte die C.________ GmbH das Arbeitsverhältnis zum Kläger " aus wirtschaftlichen und gesundheitlichen Gründen " per 1. Mai 2012. Die Beklagte verneinte einen Anspruch des Klägers auf Taggeldleistungen mit der Begründung, er habe um die bereits im Jahr 2009 diagnostizierte Pancolitis Ulcerosa (chronische Darmerkrankung) gewusst. Der Versicherungsvertrag sei gemäss Art. 9 VVG (SR 221.229.1) nichtig. Zudem habe zu Beginn der Arbeitsunfähigkeit ein Deckungsunterbruch bestanden. Weiter machte sie geltend, ein allfälliger Ansprüche sei verjährt.