Citation: 6P.82/2000 22.01.2001 E. 21

21.- Der Beschwerdeführer rügt, das Kantonsgericht habe in antizipierter Beweiswürdigung die Einvernahme des Treuhänders C.________ willkürlich abgelehnt. Gerade dieser Zeuge, der bis 1991 die Buchhaltung geführt und betreut habe, hätte bestätigen können, dass sich der Beschwerdeführer in jenem Zeitraum und aufgrund der Komplexität der Buchhaltung eben gerade nicht "einen klaren Überblick über die finanzielle Situation des Betriebes" hätte verschaffen können. Der Zeuge hätte überdies die Aufstellung der pfändbaren Quote und die Beweggründe und Gegebenheiten bezüglich "Sea Gypsy" erläutern können (Beschwerdeschrift S. 94 Ziff. 1). Zunächst kann auf Erwägung 13a hievor verwiesen werden, wonach der anbegehrte Zeuge den Beschwerdeführer bereits am 10. Oktober 1989 auf das ungünstige Finanzierungs- und Investitionsverhältnis der Hotel AG ausdrücklich aufmerksam gemacht hatte, welches Liquiditätsprobleme mit sich bringen müsse. Hinsichtlich der "Aufstellung der pfändbaren Quote" genügt ein Hinweis auf Erwägung 14 hievor. Auch bezüglich der "Sea Gypsy" hätten die Aussagen des anbegehrten Zeugen keinen wesentlich anderen Sachverhalt ans Licht gebracht. Es trifft zwar zu, dass im Bericht von einer sinnvollen Ergänzung und Diversifikation der Tätigkeitsgebiete die Rede ist. Dabei wird die Beteiligung an der "Sea Gypsy" jedoch nur unter anderen Aktivitäten (Restaurant R.________ AG, Hotel-Beratungs- und Planungsabteilung, Wellness AG, Kutscherei, Sportclub) erwähnt und bloss festgehalten, dass es sich bei dieser Beteiligung um eine Investition in eine Chartersegeljacht handle, welche im Mittelmeer eingesetzt werden solle (Ordner I, act. 464 und 479). In den Kontrollstellenberichten vom 10. Juni 1991 und 3. Oktober 1991 hält derselbe Treuhänder jedoch unter anderem fest, die Zunahme der Position "Sea Gypsy" im Geschäftsjahr 1989/1990 um Fr. 279'986. 45 gebe zu Besorgnis Anlass, nachdem dafür keine Sicherheiten vorlägen, beziehungsweise die Zunahme der Position "Sea Gypsy" im Geschäftsjahr 1990/1991 um Fr. 651'579. 14 gebe zu Besorgnis Anlass, nachdem dafür nur teilweise Sicherheiten vorlägen und die akute Illiquidität der Gesellschaft dadurch noch verschärft werde (Ordner II, act. 294 und 297). Unter diesen Umständen durfte das Kantonsgericht die Einvernahme des Treuhänders C.________ ablehnen, ohne verfassungsmässige Rechte des Beschwerdeführers zu verletzen.