Citation: 1C_28/2021 E. 1.2

1.2. Zwar stellen sich die Beschwerdegegner auf den Standpunkt, die fragliche Bewilligung könne schon deshalb nicht erteilt werden, weil die Beschwerdeführerin einzig die Bewilligung der obersten L-Elemente, nicht aber eine Genehmigung des unterliegenden Böschungsstandfusses bzw. einer früher vorgenommenen Terrainaufschüttung beantragt habe. In diesem Punkt kann den Beschwerdegegnern aber nicht gefolgt werden: Zu beurteilen ist einzig die Frage, ob der Beschwerdeführerin mit dem angefochtenen Urteil in bundesrechtskonformer Weise die nachträgliche Bewilligung zur Erstellung der angewinkelten Stützmauer auf ihrer Parzelle entlang der Grenze zur Parzelle Nr. 2306 (im Norden) verweigert worden ist. Zwar kann und muss in diesem Zusammenhang die früher vorgenommene Terrainaufschüttung mitberücksichtigt werden. Doch geht es vorliegend nicht um die Frage, ob die Aufschüttung bewilligungspflichtig war und ohne Bewilligung erstellt worden ist. Diese Frage war nicht Gegenstand des angefochtenen Urteils und hätte es auch nicht sein müssen. Dementsprechend kann diese Frage auch keinen Gegenstand des vorliegenden Verfahrens bilden.