Citation: 4A_481/2019 E. 4.4.1

4.4.1. Es trifft zwar zu, dass die Beschwerdegegner in ihrer Klageantwort ausführten, als Ausgangspunkt für die Berechnung des Haushaltschadens könne auf die SAKE-Tabelle 2 abgestellt werden; gleichzeitig haben sie aber auch ausgeführt - worauf im Übrigen die Beschwerdeführerin selber hinweist -, dass die Angaben der SAKE-Tabellen wesentlich höher lägen, als der tatsächliche Zeitaufwand einer erwerbstätigen Frau in einem Zweipersonenhaushalt. Daraus ergibt sich aber, dass die Beschwerdegegner die Stundenzahl von 116 Stunden pro Monat bloss als Ausgangspunkt zur Bestimmung des zeitlichen Haushaltsaufwandes der Beschwerdeführerin verstanden wissen wollten. Dies lässt sich auch daraus ableiten, dass die Beschwerdegegner, wie die Beschwerdeführerin selbst ausführt, "Abstriche und Abweichungen von den SAKE-Tabellen vornehmen wollten". Von einer Einigung ist im Übrigen auch bereits die Erstinstanz nicht ausgegangen, hat diese doch (zugunsten der Beschwerdeführerin) einen monatlichen Haushaltsaufwand von 146 Stunden angenommen. Gegen eine solche Einigung spricht schliesslich auch die vorinstanzliche Feststellung, wonach die Beschwerdegegner in der Berufung ausgeführt hätten, für die Zeit nach dem Umzug der Beschwerdeführerin nach Kroatien sei ein Rückgriff auf die SAKE-Tabellen jedenfalls nicht mehr angängig, weil diese auf eine Befragung von Schweizer Haushalten beruhen würden und keinen Bezug zum Haushaltsführungsaufwand in Kroatien hätten. Es verletzt daher jedenfalls kein Bundesrecht, wenn die Vorinstanz nicht von einer Einigung auf 116 Stunden pro Monat ausgegangen ist.