Citation: 1C_204/2019 E. 2.5

2.5. Die Vorbringen des Beschwerdeführers lassen die Beweiswürdigung der Vorinstanz nicht als offensichtlich unrichtig bzw. willkürlich erscheinen (vgl. dazu BGE 144 II 281 E. 3.6.2 S. 287; 144 V 50 E. 4.2 S. 53; je mit Hinweisen). Weder ist ersichtlich, dass diese seine Aussagen offensichtlich verkannt, noch, dass sie wichtige und entscheidwesentliche Beweismittel ohne sachlichen Grund unberücksichtigt gelassen hätte; ebenso wenig ist erkennbar, dass sie auf der Grundlage der festgestellten Tatsachen unhaltbare Schlussfolgerungen gezogen hätte. Ihre Beweiswürdigung erscheint im Gegenteil nachvollziehbar und grundsätzlich überzeugend. Angesichts der neu eingebauten tragenden Innenkonstruktion kommt es nicht entscheidend darauf an, inwiefern der Beschwerdeführer Wände bzw. Wandteile des gestrickten Stallstocks entfernt hat. Ausserdem ist es nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz auch den vorbestehenden Aussenwänden aus Holz, die nicht in Strickbauweise erstellt worden waren, grundsätzlich eine Eigenschaft als tragende Elemente zugebilligt hat. Der teilweise Ersatz der Aussenwände auf der Nord-, West- und Südseite sowie die damit verbundene neue Abstützung der westlichen Firstkonstruktion gehen über die blosse Erneuerung von Verschleissteilen hinaus; vielmehr betreffen sie offensichtlich dauerhafte Teile des Holzbaus. Auch im Mittelteil bei der Zwischenwand zwischen Stallteil und Lagerraum stützt sich der Dachstuhl auf neue tragende Bauteile ab. Unter den konkreten Umständen durfte die Vorinstanz willkürfrei annehmen, dass der Ersatz tragender Strukturen nicht wegen der bewilligten Umgestaltung des Weidstalls zum Bienenhaus, sondern wegen der bei den Arbeiten zutage getretenen mangelhaften Bausubstanz realisiert worden ist. Die aktenkundigen Gebäudeschätzungen und Fotografien des Gebäudes vor dem Umbau vermögen die Haltbarkeit dieser Schlussfolgerung nicht zu entkräften, weil aus den fraglichen Unterlagen lediglich abgeleitet werden kann, dass die Baute keinen offenkundig baufälligen Eindruck erweckte. Dies haben die kantonalen Instanzen jedoch bereits berücksichtigt. Ebenso wenig ist erkennbar, dass die Vorinstanz mit der Annahme, weitere Abklärungen versprächen keinen zusätzlichen Erkenntnisgewinn, in Willkür verfallen wäre oder den Anspruch des Beschwerdeführers auf rechtliches Gehör verletzt hätte (vgl. dazu BGE 144 II 427 E. 3.1.3 S. 435; 144 V 361 E. 6.5 S. 368 f.; je mit Hinweisen). Wegen der vom Beschwerdeführer eigenmächtig veranlassten Baumassnahmen besteht keine Möglichkeit mehr, den damaligen Zustand der tragenden Strukturen des Weidstalls direkt zu untersuchen oder zu dokumentieren. Die Vorinstanz durfte daher in zulässiger antizipierter Beweiswürdigung davon ausgehen, dass ein Gutachten, eine Zeugenbefragung der am Bau beteiligten Unternehmer und Handwerker, eine Parteibefragung und Beweisaussage des Beschwerdeführers oder allfällige sonstige Beweiserhebungen keine Erkenntnisse brächten, die ihre auf der erwähnten Grundlage gewonnene Überzeugung in Frage zu stellen vermöchten. Aus denselben Gründen ist den entsprechenden Beweisbegehren des Beschwerdeführers im bundesgerichtlichen Verfahren nicht zu entsprechen. Im Übrigen besteht auch kein Anlass für einen bundesgerichtlichen Augenschein.