Citation: I 411/01 28.04.2003 E. 2

2.1 Streitig ist, ob dem Beschwerdeführer eine Entschädigung für Hauspflege aufgrund eines geringen oder eines sehr hohen Betreuungsaufwandes zusteht und ob er für die Zeit von November 1998 bis Februar 2000 Anspruch auf einen Pflegebeitrag für hilflose Minderjährige bei einer Hilflosigkeit mittleren Grades oder (wie ab März 2000) bei einer Hilflosigkeit schweren Grades hat. 2.2 Der Vater des Versicherten ersuchte die IV-Stelle im Oktober 1998 nicht nur um Verlängerung der Entschädigung für Hauspflege und des Pflegebeitrags für hilflose Minderjährige über den 31. Oktober 1998 hinaus, sondern zugleich - unter Hinweis auf die sich laufend verschärfende Pflege- und Überwachungssituation und ohne diesbezüglich ein Datum zu nennen - um Erhöhung dieser Leistungen. Damit hat er im Oktober 1998 ein Revisionsgesuch gestellt. Nach Art. 88a Abs. 2 IVV ist bei einer Verschlechterung der Erwerbsfähigkeit oder Verschlimmerung der Hilflosigkeit die anspruchsbeeinflussende Änderung zu berücksichtigen, sobald sie ohne wesentliche Unterbrechung drei Monate angedauert hat. Ferner erfolgt nach Art. 88bis Abs. 1 lit. a IVV die Erhöhung der Renten und Hilflosenentschädigungen, sofern die versicherte Person die Revision verlangt, frühestens von dem Monat an, in dem das Revisionsbegehren gestellt wurde. Diese Bestimmungen sind sinngemäss auf die vorliegend streitigen Leistungen anwendbar (BGE 113 V 21 Erw. c; AHI 2000 S. 161 Erw. 1 und S. 233 Erw. 1). Diese können demnach, soweit die Voraussetzungen dafür in diesem Zeitpunkt erfüllt waren, insbesondere die Verschlimmerung damals seit drei Monaten bestand, über das beschwerdeführerische Rechtsbegehren hinaus (Art. 132 lit. c OG) schon ab 1. Oktober 1998 statt ab 1. November 1998 erhöht werden.