Citation: 1P.689/2004 15.12.2004 E. 1

X.________ erstattete am 27. September 2001 Strafanzeige gegen unbekannte Polizisten wegen fahrlässiger Körperverletzung, Hausfriedensbruchs, Freiheitsberaubung und Gefährdung des Lebens. Der Untersuchungsrichter des Untersuchungsrichteramtes des Kantons Solothurn gab der Strafanzeige mit Verfügung vom 18. Februar 2003 keine Folge. Die dagegen von X.________ erhobene Beschwerde hiess die Anklagekammer des Obergerichts des Kantons Solothurn bezüglich des Verdachts der einfachen Körperverletzung mit Urteil vom 5. Juni 2003 gut; im Übrigen wies sie die Beschwerde ab. Nach Einholung eines Gutachtens, eines Ergänzungsgutachtens und eines Ergänzungsberichts des Instituts für Rechtsmedizin der Universität Bern stellte der Untersuchungsrichter das gegen Unbekannt geführte Strafverfahren mit Verfügung vom 1. Juni 2004 ein. Dagegen erhob X.________ Beschwerde bei der Anklagekammer des Obergerichts des Kantons Solothurn, welche mit Urteil vom 5. Oktober 2004 die Beschwerde abwies. Die Anklagekammer führte zusammenfassend aus, dass sich aus heutiger Sicht nicht mehr eruieren lasse, ob die Operation an der Diskushernie auf das Verhalten der Polizei anlässlich der Verhaftung des Beschwerdeführers zurückzuführen sei. Vielmehr sei eine Operation vom Hausarzt des Beschwerdeführers schon vor der Verhaftung als möglicherweise notwendig erachtet worden. Der Untersuchungsrichter habe deshalb das Verfahren zu Recht wegen mangelnder Beweisbarkeit des strafbaren Verhaltens eingestellt.