Citation: 5A_258/2017 E. 2

Das Obergericht hat im angefochtenen Entscheid die rechtlichen Voraussetzungen für den Entzug des Aufenthaltsbestimmungsrechtes ausführlich dargelegt, insbesondere auch die Kriterien der Verhältnismässigkeit und Subsidiarität, und ist aufgrund der von ihm getroffenen Sachverhaltsfeststellungen (insbesondere den von den Kindern übereinstimmend geschilderten und auch im Gutachten ausführlich dargestellten Gewalterfahrungen sowie dem Vertrauensverlust nach dem Tod der Mutter und der geäusserten Ängste und Ablehnung des Vaters, wobei das Gutachten von einer Traumatisierung der Kinder und einem ausgeprägten Bedürfnis nach Stabilität und Halt spricht und festhält, dass die Kinder in der mütterlichen Familie einen verlässlichen und emotional warmen Rückhalt fänden) davon ausgegangen, dass der Gefährdung des Kindeswohles nicht anders begegnet werden kann als durch Fortführung der eingespielten Platzierung der Kinder bei den Grosseltern, welche gut für diese sorgten. Eine erzwungene Rückkehr zum Vater würde bei den Kindern zu einer Dekompensation des psychischen Zustandes und damit zu einer ernsthaften Gefährdung des Kindeswohls führen. Angesichts der väterlichen Kritik am Gutachten hat sich das Obergericht im Übrigen auch zu dessen Erstellung (sechs Gespräche mit D.________ und acht Gespräche und Tests mit E.________ sowie zahlreiche Gespräche mit den Grosseltern und weiteren Familienangehörigen; Einholung von Arztberichten) geäussert und dieses als fachkundig und sorgfältig erstellt betrachtet, so dass keine Veranlassung bestehe, von der darin abgegebenen Empfehlung auf Fortführung der Platzierung bei den Grosseltern abzuweichen.