Citation: 1P.627/2006 09.11.2006 E. 4

Nach dem Gesagten ist die staatsrechtliche Beschwerde gutzuheissen und der angefochtene Kostenentscheid ist aufzuheben. Das Obergericht wird deshalb erneut über die Kosten des ersten Berufungsverfahrens entscheiden müssen. Nachdem die angefochtene Kostenverlegung im Zusammenhang mit der fehlerhaften Besetzung des Landgerichts Uri im erstinstanzlichen Verfahren steht, erscheint es nicht gerechtfertigt, dem privaten Beschwerdegegner Kosten aufzuerlegen. Der Kanton Uri hat daher den Beschwerdeführer für die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens zu entschädigen (Art. 159 OG). Dagegen sind dem Kanton keine Gerichtskosten aufzuerlegen (Art. 156 Abs. 2 OG).