Citation: 6B_51/2009 28.05.2009 E. 4.4

4.4.1 Dem Beschwerdeführer 1 wird im angefochtenen Urteil vorgeworfen, er selbst, oder Dritte in seinem Auftrag, hätten Geld aus Drogengeschäften zu A.________ nach Albanien verbracht. Diesbezüglich stellte die Vorinstanz beispielsweise fest, der Beschwerdeführer 1 habe G.________ im November 2005 beauftragt, Fr. 34'000.- Drogengeld, welches er vom Beschwerdeführer 2 erhalten habe, A.________ nach Albanien zu überbringen (ad. Anklagepunkt 4.17). Der Beschwerdeführer 2 habe A.________ am 18. November 2005 informiert, dass er dem Neffen "10 Meter vor 15 Tagen und 25 gestern Abend" gegeben habe. Anlässlich eines Telefongesprächs vom 22. November 2005 habe er diesem zudem erklärt, dass 35'000 Quadratmeter Parkett beim Neffen seien. Damit sei gemeint gewesen, dass er dem Beschwerdeführer 1 Fr. 35'000.- übergeben habe. Bestätigt werde diese Annahme durch die, anlässlich einer Hausdurchsuchung beim Beschwerdeführer 1 beschlagnahmte Aufstellung von Dezember 2005. Aus dieser, mit "Für den Neffen" betitelten Rechnung gehe hervor, dass der Beschwerdeführer 1 vom Beschwerdeführer 2 "74 + 46 + 18 + 9 + 20 + 5 + 16 + 13 + 35 + 17.250 = Summe = 254.250 Lek" erhalten habe. Mit Lek seien dabei Franken gemeint gewesen. Daraus folge, dass Tausender und damit nicht Fr. 35, sondern Fr. 35'000.- addiert worden seien. Bevor G.________ die angekündigte Reise nach Albanien angetreten habe, habe er sich zum Beschwerdeführer 1 begeben. Aus den aufgezeichneten Telefonkontrollen folge, dass G.________ Fr. 34'000.- für den Beschwerdeführer 1 nach Albanien transportiert habe. Der Beschwerdeführer 1 habe vor der Vorinstanz geltend gemacht, es hätte sich dabei um Geld aus einem Verkaufsgeschäft bzw. dessen Rückabwicklung gehandelt. Die genauen Umstände des behaupteten Geschäfts bzw. der Rückabwicklung lege er jedoch nicht einmal ansatzweise dar. Auch habe er keine Belege wie etwa Verkaufsabrechnungen, Zolldokumente von eingeführten Waren oder Quittungen, die den Erhalt des Geldes aus Albanien belegen könnten, eingereicht. 4.4.2 Der Beschwerdeführer 1 hält dem entgegen, die Behauptung, mit 35'000 m² Parkett seien Fr. 35'000.- gemeint gewesen, und die Umdeutung der albanischen Währung Lek in Franken würde auf reinen Vermutungen basieren. Die Vorinstanz habe die Unschuldsvermutung verletzt, da es nicht an ihm sei, den lückenlosen Nachweis für sein Verkaufsgeschäft zu erbringen. Von einem Heroinhandel über Fr. 35'000.- bzw. von einer Überweisung von Fr. 34'000.- könne nicht ansatzweise die Rede sein. Damit vermag der Beschwerdeführer 1 keine Willkür zu begründen. Dieser beanstandet zwar die Umrechnung "m² Parkett" und Lek in Franken, bestreitet jedoch nicht, dass G.________ für ihn eine grössere Geldsumme zu A.________ nach Albanien transportiert hat, da er geltend macht, der überbrachte Betrag würde aus einem Verkaufsgeschäft bzw. dessen Rückabwicklung herrühren. Die Beschwerdeführer haben grössere Beträge verschoben, was vorliegend insbesondere auch aufgrund der beim Beschwerdeführer 1 vorgefundenen Auflistung "Für den Neffen" nachgewiesen ist. Hinweise, dass die Beschwerdeführer auch an legalen Geschäften beteiligt waren, die derartige Geldflüsse bewirkt haben könnten, liegen nicht vor. Auch die Beschwerdeführer haben dafür keine plausiblen Erklärungen. Das Kantonsgericht konnte daher ohne Willkür davon ausgehen, dass die verdeckt verschobenen Beträge mit Drogengeschäften erwirtschaftet wurden.