Citation: 5P.50/2006 23.06.2006 E. 4

Weiter wendet sich die Beschwerdeführerin gegen die Berechnung des Invalideneinkommens. Sie führt aus, das Obergericht sei bei der Bemessung von einer Tätigkeit als angestellte Zahnärztin ausgegangen. Dabei habe es aber zu hohe Sozialabgaben berücksichtigt. Für eine angestellte Zahnärztin würden diese nur 6.05 % betragen und nicht 9 %, wie das Obergericht angerechnet habe. Auch für die berufliche Vorsorge sei nur ein Abzug von 7.5 % zu berücksichtigen statt ein solcher von 10 %. Zwar ist das Obergericht zum Schluss gelangt, dass der Beschwerdegegnerin eine Rückkehr in die Selbstständigkeit nicht mehr zuzumuten sei. Indes hat es diese Frage für die Höhe des Invalideneinkommens nicht als entscheidwesentlich erachtet: Es hat erwogen, "so oder anders" werde ein Einkommen von Fr. 60'000.-- nicht wesentlich unterschritten. Dabei ist es von einem Einkommen ausgegangen, welches eine Zahnärztin mit eigener Praxis erzielen kann. Inwiefern es unter diesen Umständen geradezu willkürlich sein soll, wenn das Obergericht nicht nur die tieferen Sozialversicherungsabzüge einer unselbstständig Erwerbenden berücksichtigt hat, legt die Beschwerdeführerin nicht substantiiert dar (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG). Folglich kann auch in diesem Punkt nicht auf die Beschwerde eingetreten werden.