Citation: 9C_613/2022 E. 5.3.2

5.3.2. Die Ausführungen der Pflichtigen hierzu vermögen die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen nicht zu erschüttern. Es wird nicht in einer den entsprechenden Anforderungen genügenden Weise (E. 2.3) aufgezeigt, inwiefern genau die Vorinstanz den Sachverhalt offensichtlich unrichtig festgestellt haben sollte. Auch kommt nach ständiger Praxis des Bundesgerichts einer Veranlagung bei periodischen Steuern nur für die betreffende Periode Rechtskraft zu; die tatsächlichen und rechtlichen Verhältnisse können daher in einer späteren Periode abweichend beurteilt werden (allgemein zur Bindungswirkung rechtskräftiger Veranlagungen vgl. BGE 140 I 114 E. 2.4.3 in ASA 84 627; Urteile 2C_827/2021 / 2C_850/2021 vom 28. September 2022 E. 5.4). So kann aus dem Umstand, dass die Abzugsfähigkeit von Zuwendungen an die Stiftung in vorangegangenen Perioden (vor dem Jahr 2017) durch die Steuerverwaltung des Kantons Zürichs gewährt wurden, keine Bindungswirkung für nachfolgende Perioden abgeleitet werden.