Citation: U 109/03 16.08.2004 E. 5

5.1 Der Beschwerdeführer macht sodann geltend, das kantonale Gericht habe sich bei der Berechnung des Invalideneinkommens nicht mit dem Umstand auseinandergesetzt, dass ihm von der SUVA eine Übergangsrente ausgerichtet worden sei, bis die Invalidenversicherung über die Frage der Umschulungsmassnahmen entschieden hätte. Dabei könne nicht einfach auf die DAP-Blätter abgestellt werden, sondern es müsse vom Einkommen ausgegangen werden, welches er in Anbetracht der Warteposition, in welcher er sich befand und der Tatsache, dass er relativ kurzfristig für berufliche Massnahmen der Invalidenversicherung verfügbar sein musste, erzielen konnte. Das Invalideneinkommen sei dementsprechend tiefer anzusetzen. Die Vorinstanz beziehe sich auf die von der Beschwerdegegnerin eingereichten fünf Verweisungstätigkeiten aus der Dokumentation über die Arbeitsplätze, nämlich die DAP-Blätter Nr. 1015, 1242, 1934, 2601 und 2996. Ihm seien seitens der SUVA allerdings stets die DAP-Blätter Nr. 1291, 1411, 2556, und 27 vorgelegt worden. In der Einsprache und im kantonalen Beschwerdeverfahren habe er dazu Bedenken angebracht, was die Beschwerdegegnerin offenbar zum Anlass genommen habe, neue DAP-Blätter einzureichen. Schon weil ihm diese Dokumentation nie zur Kenntnis gebracht worden sei, weshalb er sich dazu auch nicht habe äussern können, sei der angefochtene Entscheid aufzuheben und an die Vorinstanz zurückzuweisen. 5.2 Die in den DAP-Blättern Nr. 1015, 1242, 1934, 2601 und 2996 genannten zumutbaren Arbeitsplätze lagen bereits der angefochtenen Verfügung vom 19. April 2001 zu Grunde. Nachdem in der Einsprache geltend gemacht wurde, bei der Berechnung des Invalideneinkommens sei die SUVA von willkürlich herausgegriffenen DAP-Zahlen ausgegangen, wurde im Einspracheentscheid dargelegt, das Invalideneinkommen sei anhand der fünf erwähnten Verweisungstätigkeiten festgelegt worden. Dabei könne als unerheblich gelten, ob die Rente als Invalidenrente gemäss Art. 18 UVG oder als Übergangsrente nach Art. 30 UVV berechnet werde, denn in beiden Fällen werde der Invaliditätsgrad nach der Einkommensvergleichsmethode bestimmt. Aus dem Gesagten geht hervor, dass sich der Beschwerdeführer bereits im Rahmen des Einspracheverfahrens zu den herangezogenen DAP-Blättern geäussert hatte. Damit ist auch davon auszugehen, dass ihm diese Dokumentation tatsächlich zur Kenntnis gebracht worden war. Des Weiteren ist gegen die von der SUVA im Einspracheentscheid vom 30. Oktober 2001 dargelegte und vom kantonalen Gericht bestätigte Begründung der Zusprechung einer Invaliden- oder einer Übergangsrente (vgl. BGE 129 V 283 ff. Erw. 4, 116 V 252 Erw. 3a) nichts einzuwenden.