Citation: 5A_267/2021 E. 5

Anlass zur Beschwerde gibt auch der vorinstanzliche Entscheid über die erstinstanzlichen Kosten. Das Obergericht hält fest, dass das Ausstandsgesuch entgegen der Beurteilung des Regionalgerichts nicht als mutwillig bezeichnet werden könne, da in gewissem Masse nachvollziehbar sei, dass der Beschwerdeführer nach Erhalt der rechtsfehlerhaften Abschreibungsverfügungen vom 2. Juni 2020 (vgl. E. 3.2.1) erneut ein Ausstandsbegehren gegen den Beschwerdegegner stellte. Dies allein mache die Auferlegung der auf Fr. 500.-- bestimmten erstinstanzlichen Kosten an den Beschwerdeführer jedoch nicht rechtswidrig. Auch wenn das Regionalgericht in Ausstandsverfahren abgesehen von Fällen der Bös- oder Mutwilligkeit praxisgemäss keine Gerichtskosten erhebe, sei das Zwischenverfahren über den Ausstand grundsätzlich kostenpflichtig, weshalb dem Beschwerdeführer die erstinstanzlichen Kosten zu Recht auferlegt worden seien. Der Beschwerdeführer wirft dem Obergericht vor, ihm einerseits Verständnis für das Ausstandsbegehren entgegenzubringen und anderseits dem Regionalgericht beizupflichten, dem zufolge er zur Begründung seines Gesuchs keine wesentlichen bzw. neuen Argumente eingebracht habe. Gestützt auf zahlreiche Gesetzes- und Verfassungsnormen argumentiert er, durch Verkennung der Begründetheit des Ausstandsgesuchs habe das Obergericht das Bundes- und Konventionsrecht verletzt. Er behauptet aber nicht, dass der erstinstanzliche Kostenentscheid auch dann nicht rechtens sei, wenn es - wie dies nun zutrifft - in der Sache mit dem angefochtenen Entscheid sein Bewenden hat.