Citation: U 111/03 25.02.2004 E. 3.1

3.1.1 Das mit dem Einspracheentscheid festgesetzte Taggeld von Fr. 92.90 basiert auf einem Jahresverdienst von Fr. 42'381.60. Dieser wurde ermittelt auf Grund des im Juli 2000 erzielten, auf einen Monat hochgerechneten Lohns (Fr. 1814.40 zuzüglich Provision Fr. 1717.40, ergebend pro Monat Fr. 3531.80). 3.1.2 Die Vorinstanz erwog, aus den vorhandenen Angaben über die geleisteten Arbeitsstunden (65.5 Stunden an acht oder neun Arbeitstagen im Juli; 36.5 Stunden an sechs Arbeitstagen im August) liessen sich angesichts der kurzen Dauer des Arbeitsverhältnisses vor dem Unfall keine zuverlässigen Aussagen zum Pensum des Beschwerdeführers ableiten. Da ausserdem der vereinbarte Lohn einen beachtlichen Provisionsanteil enthalte und deshalb stark schwanken könne, erscheine es als sachgerecht, in Anwendung von Art. 23 Abs. 3 UVV auf einen Durchschnittslohn abzustellen. Für dessen Ermittlung sei bezüglich des Pensums innerhalb der im Arbeitsvertrag genannten Bandbreite von 20 bis 30 wöchentlichen Arbeitsstunden auf den Mittelwert von 25 Stunden abzustellen. Der Stundenansatz sei entsprechend dem durchschnittlichen Verdienst im Betrieb von Fr. 34.60 (einschliesslich Ferienentschädigung, vgl. die Auskunft der Arbeitgeberin an die Vorinstanz vom 23. März 2003) festzusetzen. Das Taggeld belaufe sich somit auf Fr. 91.- (Fr. 34.60 x 25 Wochenstunden x 48 Arbeitswochen : 365 x 80 %), sodass der durch die Beschwerdegegnerin festgesetzte Betrag von Fr. 92.20 nicht zu beanstanden sei. 3.1.3 Der Beschwerdeführer macht demgegenüber geltend, es sei gestützt auf die Angaben in der Unfallmeldung UVG vom 24. August 2000 sowie die tatsächlich geleistete Arbeitszeit von 30 Arbeitsstunden pro Woche auszugehen, während der Stundenlohn von Fr. 34.60 korrekt ermittelt worden sei. Damit resultiere ein Taggeldanspruch von Fr. 109.20 (Fr. 34.60 x 30 Wochenstunden x 48 Arbeitswochen : 365 x 80 %).