Citation: 6B_1155/2017 E. 2.8

2.8. Der Beschwerdeführer bringt schliesslich vor, er sei im Jahre 2007 vom offenen Massnahmenvollzug in das absolut geschlossene Setting zurückversetzt worden und befinde sich seither im geschlossenen Normalvollzug unter dem Titel der Verwahrung. Er selbst habe sich nichts zu Schulden kommen lassen (Beschwerde S. 5, 7). Letztendlich werde seine Freiheit in einer Dezennien länger als die ausgesprochene Strafe andauernden Massnahme zugunsten einer höchst fraglichen und nur potentiell vorliegenden Gefährdung der Allgemeinheit geopfert. Wenn die Vorinstanz ausführe, dass eine ambulante Massnahme nicht erst vom Privatgutachter, sondern bereits von den Gutachtern vorgeschlagen worden sei, und sie in der Folge ausführe, anscheinend habe sich dies nicht realisieren lassen, könne nur noch von Zynismus gesprochen werden (Beschwerde S. 6). Die Vorinstanz hält fest, der Beschwerdeführer habe sich bereit erklärt, sich bei einem nicht dem PPD angehörigen Therapeuten in Therapie zu begeben. So habe er sich bei den Gutachtern geäussert, aber gleichzeitig festgehalten, er fühle sich genügend therapiert. Die Therapiemotivation bleibe daher fraglich. Die Gutachter hätten einen Kompromiss mit einer Therapie durch einen ausserhalb des PPD stehenden Psychotherapeuten vorgeschlagen. Anscheinend habe sich diese Möglichkeit bis anhin jedoch nicht realisieren lassen (Urteil S. 9).