Citation: 8C_163/2023 E. 6.2

6.2. Was sodann den beantragten höheren leidensbedingten Abzug vom Invalideneinkommen von mindestens 15 % statt der gewährten 5 % anbelangt, ist darauf hinzuweisen, dass die Frage nach der Höhe des im konkreten Fall grundsätzlich angezeigten leidensbedingten Abzugs vom Tabellenlohn eine Ermessensfrage ist. Deren Beantwortung ist letztinstanzlicher Korrektur nur zugänglich, wo das kantonale Gericht das Ermessen rechtsfehlerhaft ausgeübt hat, also bei Ermessensüberschreitung, -missbrauch oder -unterschreitung (BGE 146 V 16 E. 4.2 mit Hinweisen). Der Abzug ist unter Würdigung der Umstände im Einzelfall nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen und darf 25 % nicht übersteigen (BGE 148 V 174 E. 6.3 mit Hinweisen). Soweit der Beschwerdeführer ohne weitere Begründung rügt, der vom kantonalen Gericht bestätigte Tabellenlohnabzug von 5 % sei zu gering, dieser sollte mindestens 15 % betragen, zeigt er keine rechtsfehlerhafte Ermessensausübung auf. Eine solche ist auch nicht ersichtlich.