Citation: I 386/00 23.08.2000 E. 3

3.- In Bezug auf das Schreiben vom 9. September 1999 wies das BSV die Rechtsverweigerungsbeschwerde mit der Begründung ab, dabei handle es sich um eine blosse Mitteilung, dass der Beschwerdeführer die Vordiplomprüfung nicht bestanden habe. Tatsächlich kann dem genannten Schreiben nicht der geringste Hinweis entnommen werden, wonach der Beschwerdeführer die Beantwortung desselben erwarten würde. Wenn die IV-Stelle diesen Brief vorerst unbeantwortet liess, ist dies nach dem Gesagten entgegen der Ansicht des Versicherten nicht zu beanstanden. Daran ändert sein Einwand gegen die vorinstanzliche Feststellung nichts, es entziehe sich seiner Kenntnis, dass die IV-Stelle trotzdem versucht habe, sich mit ihm in Verbindung zu setzen, was aber anscheinend nicht gelungen sei. Wie es sich damit verhält, kann offen bleiben, steht doch jedenfalls fest, dass die IV-Stelle am 16. Mai 2000 in dieser Sache wiederum tätig geworden ist und dem Beschwerdeführer eine Beratung durch die Abteilung berufliche Eingliederung anerboten hat. Unter diesen Umständen kann von einer Rechtsverzögerung oder gar Rechtsverweigerung nicht die Rede sein. Soweit der Beschwerdeführer in diesem Punkt im Übrigen um Erläuterung des angefochtenen Entscheids ersucht, ist auf dieses Begehren nicht einzutreten, ist doch das Eidgenössische Versicherungsgericht nur zur Erläuterung eigener, d.h. bundesgerichtlicher Entscheide zuständig (vgl. Art. 145 Abs. 1 OG).