Citation: 2C_450/2020 E. 4.4.3

4.4.3. Die Beschwerdeführer stossen mit ihrem Vorbringen ins Leere: Hätten sie beim Erwerb der Liegenschaft versucht, das rechtswidrig erstellte Ponyhaus unter Hinweis auf die Unzulässigkeit des Rückbaus bewilligen zu lassen, wären die dabei entstanden Kosten ohne Weiteres als Anschaffungskosten der Liegenschaft angefallen. Die Vorinstanz führt daher zu Recht aus, dass die (nachträglichen) Baubewilligungskosten für eine Neu- oder Anbaute nicht als Unterhaltskosten abziehbar seien, da sie mit dem Erwerb und der Erstellung einer Liegenschaft zusammenhängen. Der Umstand, dass die Errichtung des Ponyhauses nicht bewilligungsfähig ist, indes auf die Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands verzichtet wird, ändert nichts daran, dass die Kosten im Zusammenhang mit dem Erwerb oder der Errichtung des Ponyhauses Anschaffungskosten sind. Es liegen folglich keine Unterhaltskosten im Sinne von Art. 32 Abs. 2 Satz 1 DBG vor.