Citation: 5C.125/2005 01.07.2005 E. A

Die Ehegatten E.________, verstorben im September 1996, und F.________, verstorben im April 1995, waren die Eltern von B.________, C.________, D.________ und G.________. E.________ war Eigentümer verschiedener Liegenschaften in Z.________, die er in den Jahren 1991 und 1993 teilweise seinem Sohn und zwei seiner Töchter übertrug. Am 16. Juli 1992 schloss E.________ zudem mit seiner Ehefrau und den gemeinsamen Nachkommen einen Ehe- und Erbvertrag ab, in welchem auf die vorangehenden Eigentumsübertragungen Bezug genommen wurde. Im Juni 1996 verstarb G.________. Er hinterliess als Witwe A.________. Diese schloss am 13. Oktober 1997 mit ihren drei Schwägerinnen einen Erbteilungsvertrag über den Nachlass ihres Ehemannes G.________ ab. Darin wurde vereinbart, dass verschiedene Liegenschaften in den Nachlass von E.________ zurückfallen, eine Grundpfandschuld an diesen zurückübertragen und im Gegenzug die sogenannte Kaufpreisschuld von Fr. 1'128'300.-- gestrichen werden sollte. Der gesamte übrige Nachlass gehe mit Aktiven und Passiven an A.________. Mit Erklärung vom 16. Januar 2001 machte A.________ gegenüber ihren Schwägerinnen die Unverbindlichkeit dieses Erbteilungsvertrages geltend.