Citation: 6B_59/2015 E. 2.3

2.3. Die Vorinstanz setzt sich unter Verweis auf die Ausführungen des erstinstanzlichen Gerichts eingehend mit den Aussagen von A.________ und des Beschwerdeführers auseinander und würdigt diese sorgfältig. Sie hält fest, A.________ habe während des gesamten Verfahrens detaillierte, im Wesentlichen gleichlautende Aussagen gemacht und den Beschwerdeführer nicht unnötig belastet, sondern teilweise sogar in Schutz genommen, was für deren Glaubhaftigkeit spreche. Anzeichen dafür, dass es sich bei der Anzeige gegen den Beschwerdeführer um eine Retourkutsche für ein von diesem angestrengtes Strafverfahren wegen Sachbeschädigung gegen den Bruder von A.________ handeln könnte, sieht sie nicht. Grund für die Anzeige sei gewesen, dass es beim letzten Vorfall gemäss den Aussagen von A.________ nicht bei Beschimpfungen des Beschwerdeführers ihm gegenüber geblieben sei, sondern dieser ihn zusätzlich mit dem Auto verfolgt habe. Das habe ihn verängstigt und dazu gebracht, zur Polizei zu gehen. Dass sich A.________ anlässlich der Anzeigeerstattung wenige Tage später nicht mehr an das genaue Datum dieses letzten Vorfalls erinnern konnte, spreche nicht gegen die Glaubhaftigkeit seiner Aussagen. Zwar sei grundsätzlich davon auszugehen, dass sich die geschädigte Person noch an das genaue Datum der Tat erinnern könne. A.________ habe den Tatzeitraum allerdings eng eingrenzen können. Es habe sich beim letzten Vorfall zudem nicht um den ersten Zwischenfall mit dem Beschwerdeführer gehandelt, sondern um einen unter mehreren gleich gelagerten.