Citation: 6B_625/2018 E. 1.3

1.3. Die Vorinstanz erwägt, dass die Bargeldbezüge nach der Darstellung des Beschwerdeführers immer gleich abgelaufen seien. Er habe das von ihm abgehobene Geld A.________ nach Hause gebracht. Diese habe dort einen Safe gehabt. In der Folge habe sie oder er selbst das Geld in den Safe gelegt. Im Weiteren sei in diesem Zusammenhang zu berücksichtigen, dass der Beschwerdeführer von A.________ entsprechend deren öffentlich beurkundeten Erklärung vom 9. Mai 2007 bis zu diesem Zeitpunkt keine Schenkungen erhalten hatte. Dies gelte nach den Aussagen des Beschwerdeführers auch für die Zeit nach dem 9. Mai 2007, habe er doch am 16. Juli 2015 gegenüber dem Kantonsgericht Zug erklärt, dass, mit Ausnahme einer Überweisung in der Höhe von Fr. 55'000.--, A.________ ihm keine weiteren Beträge habe schenken wollen. Vor diesem Hintergrund ziele das Hauptargument der Verteidigung, es sei zu berücksichtigen, dass A.________ alle Transaktionen des Beschuldigten genehmigt bzw. dass der Beschwerdeführer alle Bargelder stets gemäss ausdrücklicher Anweisung von A.________ verwendet habe, an der Sache vorbei. Denn der Beschwerdeführer habe nie behauptet, Bargeld von A.________ als Geschenk erhalten zu haben. Ferner sei zu betonen, dass er auch nie behauptet habe, Bargeld als Darlehen oder mit einer Anweisung erhalten zu haben, es in einer bestimmter Weise zu verwenden. Vielmehr trage der Beschuldigte zu seiner Entlastung einzig vor, alle abgehobenen Gelder der Berechtigten abgeliefert zu haben. Insoweit habe es gar nichts zu genehmigen gegeben (Urteil, S. 52 f.). Der Beschwerdeführer stellt nicht in Abrede, im kantonalen Verfahren nie behauptet zu haben, Bargeld als Geschenk oder mit einer Anweisung, es in einer bestimmten Weise zu verwenden, erhalten zu haben. Mit einer Argumentation, die auf der Annahme beruht, A.________ habe ihm die Gelder überlassen, mit der Anweisung, nach seinem Gutdünken darüber zu verfügen, vermag der Beschwerdeführer keine Willkür an der vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellung darzutun. Ob der Beschwerdeführer darüber hinaus ausdrücklich verneint hat, von A.________ Schenkungen erhalten zu haben, ist unerheblich. Entsprechend kann offenbleiben, ob seine diesbezügliche in einem Zivilverfahren gemachte Aussage im Strafverfahren verwertbar ist. Die Rüge ist unbegründet.