Citation: 8C_393/2021 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz stellte hinsichtlich des Pflegebedarfs des Beschwerdegegners und der Hilfe in den alltäglichen Lebensverrichtungen auf die Erkenntnisse der Abklärung vor Ort vom 8. Juli 2020 ab. Demgegenüber anerkannte sie dem Abklärungsbericht in Bezug auf die Notwendigkeit einer dauernden persönlichen Überwachung keinen Beweiswert zu, weil er den Eindruck erwecke, dass darin relativ pauschal die im KSIH genannte Altersgrenze herangezogen worden sei. Das kantonale Gericht stellte alsdann insbesondere unter Berücksichtigung des Berichts des behandelnden Kindersarztes Dr. med. C.________ vom 2. September 2020 bei einer latenten Erstickungsgefahr sowie epileptischen Anfällen fest, der Beschwerdegegner müsse seit dem Spitalaustritt am 19. Dezember 2019 dauernd persönlich überwacht werden.