Citation: 8C_161/2024 E. 4.2

4.2. Die Beschwerdeführerin rügt, die gutachterliche Verneinung einer Persönlichkeitsstörung und einer Einschränkung in der Arbeitsfähigkeit beruhten als entscheidwesentliche Tatsachen auf einer ungenügenden Beweisgrundlage. Da weder die IV-Stelle noch das kantonale Gericht weitere Abklärungen getätigt hätten, liege eine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes nach Art. 43 Abs. 2 bzw. Art. 61 lit. c ATSG und der Beweiswürdigungsregeln vor. Die Schlussfolgerung der Vorinstanz, wonach das PMEDA-Gutachten die notwendigen Kriterien erfülle und vollen Beweiswert habe, sei daher rechtsfehlerhaft. Nebst der unklaren psychiatrischen PMEDA-Beurteilung sei auch die Statusfrage ungenügend abgeklärt worden.