Citation: 2C_203/2018 E. 3.3.1

3.3.1. Die meisten ihrer Vorbringen beschränken sich darauf, dem Kantonsgericht mit bloss appellatorischen Argumenten abweichende Fakten und Umstände entgegenzuhalten, was keineswegs genügt, um dessen Sachverhaltsermittlung bzw. Beweiswürdigung als offensichtlich unrichtig oder unvollständig erscheinen zu lassen, wie das erforderlich wäre (vgl. oben E. 2.2). Ziemlich ungehalten äussern sie sich zu verschiedenen Aspekten der Sachverhaltsermittlung und Beweiswürdigung im angefochtenen Urteil: Die Aktiengesellschaft pauschal als "schlecht gehende und überschuldete Firma" zu bezeichnen, wie die Vorinstanz dies salopp praktiziere, sei schlechter Stil (Ziff. 8 S. 10). Es werde unterstellt, die Beschwerdeführer hätten die Aktien ihrer Gesellschaft quasi berechnend einem mittellosen Käufer übertragen und sich gleichzeitig ihrer bestehenden Schuld gegenüber der Gesellschaft elegant entledigt (Ziff. 4 S. 6). Es werde der plakative und polemische Eindruck vermittelt, die Beschwerdeführer hätten sich grob ungebührlich verhalten. Insbesondere vergreife sich die Vorinstanz im Ton, wenn sie wider besseres Wissen salopp von "Machenschaften" spreche. (Ziff. 2 S. 5). Was sie zur Person des Käufers vortrage, sei im Ergebnis ehrenrührig und ein unzulässiger Versuch, die Kontraktionsfreiheit auszuhebeln (Ziff. 16 S. 16). Nun ist aber nicht nachvollzierbar, wie es unangemessen oder unzutreffend sein könnte - und noch viel weniger offensichtlich unrichtig -, wenn das Kantonsgericht gestützt auf einschlägige zahlenmässige Belege Feststellungen zum schlechten Geschäftsgang und zur Überschuldung einer Gesellschaft gemacht hat, über die nur kurze Zeit danach der Konkurs eröffnet wurde. Dasselbe gilt für die - ebenfalls ziffernmässig untermauerte - vorinstanzliche Beweiswürdigung hinsichtlich der finanziellen Situation der Beschwerdeführer oder die für das Bundesgericht verbindlich festgestellte Mittellosigkeit des Käufers. Ebenso wenig kann es zu Vorwürfen Anlass geben, wenn die Vorinstanz von Machenschaften, um sich der bestehenden Darlehensschuld zu entledigen, gesprochen hat. Das erscheint umso mehr als statthaft und zutreffend, wenn noch die Feststellung des Kantonsgerichts berücksichtigt wird, dass der mittellose Käufer im Zeitpunkt der Vereinbarung bereits Aktionär und Verwaltungsratsmitglied von fünf weiteren Gesellschaften war, die sich allesamt in Liquidation befinden (vgl. E. 4.2 in fine des angefochtenen Urteils).