Citation: 2C_219/2019 E. 11.2

11.2. Es liegt in der Natur der Solidarhaftung, dass die EZV als Gläubigerin der Nachsteuerschuld jeden der in Frage kommenden Schuldner in Anspruch nehmen konnte (vgl. Urteil 2C_415/2013 vom 2. Februar 2014 E. 5.2); der Beschwerdeführer legt nicht dar, dass sie das ihr dabei zustehende Ermessen rechtsungleich oder willkürlich gehandhabt hätte. Es entsprach unter dem Aspekt der Einbringlichkeit der Abgabeforderung (vgl. BGE 107 Ib 205 E. 2a S. 207) durchaus sachlichen Überlegungen, dass die EZV zunächst den in der Schweiz residierenden, für die Einfuhren unmittelbar verantwortlichen Beschwerdeführer in Anspruch nahm, und die ebenfalls als Zollschuldnerinnen in Frage kommende Galerie B.________ bzw. die vom Beschwerdeführer kontrollierten Auslandsgesellschaften nur subsidiär belangen wollte. Unter diesem Gesichtspunkt ist auch nicht zu beanstanden, dass die Oberzolldirektion offenbar bei ihr hängige Rechtsmittel dieser Gesellschaften noch nicht entschieden hat.