Citation: 2A.224/2004 26.10.2004 E. A

X.________ wohnt in Solothurn, schloss im Juni 2000 sein Studium mit dem juristischen Lizenziat ab und arbeitet seit dem 1. August 2000 bei der A.________ AG in Bern. In der Steuererklärung 2001B für die Steuer- und Bemessungsperiode 2001 machte er Fr. 20'871.-- als Berufsauslagen geltend. Das Kantonale Steueramt Solothurn (nachfolgend: Steueramt) kürzte mit Einspracheverfügung vom 11. Dezember 2002 (Versand am 12. Dezember 2002) diesen Abzug sowohl bei der Staatssteuer wie bei der direkten Bundessteuer auf Fr. 7'986.--, unter anderem weil die Mehrkosten von Fr. 10'800.-- für auswärtigen Wochenaufenthalt (ein Zimmer in Bern sowie Mehrkosten der Verpflegung) aufgrund der geringen Distanz zwischen Bern und Solothurn nicht berufsnotwendig seien. Die tägliche Rückkehr an den Wohnort sei aus beruflichen Gründen möglich und zumutbar.