Citation: 5A_26/2009 E. 2.2

2.2. Der Beschwerdeführer macht geltend, die Beschwerdegegnerin habe in ihrer Berufungserklärung vom 7. April 2008 nicht darauf hingewiesen, dass sie auch neue Tatsachen geltend mache; erst in der am 20. August 2008 eingereichten Bedarfsberechnung habe sie den höheren Lebensunterhalt von Fr. 9'834.80 geltend gemacht. Indem die Vorinstanz auf diesen erhöhten Lebensunterhalt abgestellt habe, habe sie auf neue Tatsachen abgestellt, welche nicht rechtzeitig behauptet worden seien, und habe damit willkürlich gegen das beschränkte Novenrecht gemäss Art. 5d Abs. 2 EGzZGB/GR verstossen.