Citation: 5A_544/2024 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz hat erwogen, von einem kostensenkenden Konkubinat könne in der Regel nach einem einjährigen Zusammenleben ausgegangen werden. Der Beschwerdeführer bestreite nicht, bereits seit mehr als einem Jahr in einer Wohngemeinschaft mit einer anderen erwachsenen Person, die ebenfalls über ein Einkommen verfüge, zu leben. Das Betreibungsamt habe für den Grundnotbedarf des Beschwerdeführers daher zu Recht den hälftigen Ehegatten-Grundbetrag eingesetzt. Dies scheine angebracht, da in wirtschaftlicher Hinsicht die Kosten der im Grundbetrag enthaltenen Aufwendungen für die allgemeine Lebenshaltung für zwei in einer Hausgemeinschaft von gewisser Dauer lebende erwachsene Personen mit denjenigen vergleichbar seien, die einem Ehepaar entstünden. Ein krasser Eingriff ins Existenzminimum des Beschwerdeführers sei weder dargetan noch ersichtlich.