Citation: 1C_129/2021 E. 4.3

4.3. Auszugehen ist von der Situation, dass sich eine ausschliessliche Erschliessung von Grundstück Nr. 4800 über die Eggastrasse wegen Lawinengefahr nicht bewerkstelligen lässt (vgl. oben E. 3.6). Dieses Grundstück ist deshalb auf einen wintersicheren Zugang ab dem im Hanggelände unterhalb gelegenen Anfangsabschnitt der Palüdastrasse angewiesen. Das Grundstück Nr. 1421 grenzt an diese Strasse, während das im Hang oberhalb gelegene Grundstück Nr. 4800 an Nr. 1421 anschliesst. Im angefochtenen Urteil wird dargelegt, dass auch das Grundstück Nr. 872 nur über die Parkierungsanlage auf Nr. 1421 und den Tunnel mit Schräglift hinreichend erschlossen sei. Das angefochtene Urteil lässt sich nicht anders verstehen, als dass die Vorinstanz insoweit vergleichbare Verhältnisse beim Grundstück Nr. 4800 im Hinblick auf einen Fussgängerzugang ab der Palüdastrasse angenommen hat. Die Beschwerdeschrift ans Bundesgericht geht weder auf die Erschliessung von Grundstück Nr. 872 noch auf die Vergleichbarkeit der beiden Grundstücke in dieser Hinsicht ein (vgl. dazu auch unten E. 7.4). Es ist daher nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz für den hinreichenden Zugang zum Grundstück Nr. 4800 ebenso angenommen hat, dieser würde eine Mitbenützung des Tunnels mit Schräglift erfordern.