Citation: 2C_480/2014 E. 5.2.1

5.2.1. Entgegen der Behauptung der Beschwerdeführerin beweisen die nicht beglaubigten, undatierten, ohne ärztliches Zeugnis vorgelegten Fotos eines verletzten Rückens nicht, dass D.________ gegen B.________ gewalttätig geworden wäre. Weil die Identität der auf den Fotos abgebildeten Person unklar ist, kann daraus nichts abgeleitet werden. Auch der Bericht der Dres. med. G.________ und H.________, Kinder- und Jugendpsychiatrischer Dienst des Kantons Zürich, vom 21. Februar 2011, enthält keine Hinweise auf Gewaltanwendung von D.________ gegenüber seinem Stiefsohn. Die Untersuchung wurde auf Initiative von D.________ vorgenommen, der Motivationsstörungen und Konzentrationsprobleme beim damals 17-jährigen B.________ abklären lassen wollte. Im Bericht wird festgehalten, es gebe zwar Konflikte in der Familie, indessen werde niemand verbal ausfällig oder handgreiflich. Wegen der unterschiedlichen Vorstellungen der Eltern betreffend die berufliche Laufbahn des Sohnes wird die räumliche Trennung von Stiefvater und Stiefsohn empfohlen. Es ist nicht willkürlich, wenn die Vorinstanz aufgrund dieser Umstände eine Gewaltanwendung gegen B.________ durch D.________ ausgeschlossen hat.