Citation: 8C_720/2007 03.09.2008 E. 3

Der Psychiater Dr. med. T.________, bei dem der Versicherte seit Dezember 2003 bis 29. März 2004 in psychotherapeutischer Behandlung war, diagnostizierte im Bericht vom 13. Juli 2004 eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10: F45.4; DD: Schmerzen, die vom Unfall her stammen, rein somatisch und anhaltend sind). Die Rehaklinik Y.________ diagnostizierte im Austrittsbericht vom 7. Februar 2005 in psychischer Hinsicht eine posttraumatische Belastungsstörung (ICD-10: F43.1). Dr. med. F.________, bei dem der Versicherte im Rahmen eines Ferienaufenthaltes vom 8. bis 27. Juli 2005 fünf psychotherapeutische Sitzungen absolvierte, ging im Bericht vom 26. Juli 2005 von einer Anpassungsstörung (ICD-10: F43.2) aus. Die psychiatrische Poliklinik, Universitätsspital H.________, diagnostizierte im Bericht vom 29. Juli 2005 eine posttraumatische Belastungsstörung (ICD-10: F43.1), eine leichte depressive Episode (ICD-10: F32.0) und den Verdacht auf eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10: F45.4). Dr. med. K.________, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, Leitender Arzt, Rehaklinik Y.________, legte im Bericht vom 19. April 2006 dar, man habe diagnostisch den Eindruck, das Zustandbild habe sich ein Stück weit verlagert; es liege eine weniger deutliche Ausprägung der eigentlichen psychotraumatologischen Symptomatik im Sinne der posttraumatischen Belastungsstörung, sondern ein Stück weit eine Verschiebung hin zur Verstärkung von somatoformer Symptomatik (deren Entwicklung häufig durch psychotraumatologische Störungen angestossen werde), das Ganze erheblich angetrieben durch eine subjektiv massive Kränkung durch den Fallabschluss. Frau Dr. med. A.________, Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie FMH, bei welcher der Versicherte seit 16. November 2005 in Behandlung war, diagnostizierte im Bericht zu Handen der IV-Stelle des Kantons St. Gallen vom 20. November 2006 in psychischer Hinsicht eine schwere posttraumatische Belastungsstörung seit September 2002 nach Arbeitsunfall; ausgeprägte Dissoziation; Depression, latente Suizidalität; Angstzustände, Panikattacken; diffuse anhaltende somatoforme Schmerzstörung. Der Versicherte sei seit 26. September 2002 bis auf Weiteres zu 100 % arbeitsunfähig. Die Klinik I.________ stellte im Bericht vom 10. Mai 2007 betreffend die Hospitalisation des Versicherten vom 7. Februar bis 18. April 2007 folgende Diagnose: Komplexe posttraumatische Belastungsstörung (ICD-10: F43.1) auf dem Boden einer akzentuierten Persönlichkeit mit ausgeprägten narzisstischen Anteilen; anhaltend somatoforme Schmerzstörung (ICD-10: F45.4).