Citation: 4A_23/2024 E. C

Am 18. Oktober 2021 gelangte der Kläger erneut an das Handelsgericht des Kantons Zürich. Er verlangte die Versicherungsleistung aus dem zwischen ihm und der Beklagten abgeschlossenen Versicherungsvertrag sowie den Ersatz der Einstellkosten für das beschädigte Fahrzeug. Im Hauptbegehren verlangte er, die Beklagte sei unter Nachklagevorbehalt zu verpflichten, ihm einen noch zu beziffernden Betrag von mindestens Fr. 65'301.55 zuzüglich Verzugszins und Schadenszins zu zahlen. Eventualiter beantragte er unter anderem die Verpflichtung der Beklagten zur Zahlung von Fr. 65'301.55, und subeventualiter zu Fr. 95'753.--, jeweils zuzüglich Verzugs- und Schadenszins. Mit Urteil und Beschluss vom 23. November 2023 trat das Handelsgericht auf die unbezifferte Forderungsklage gemäss Hauptrechtsbegehren nicht ein und wies verschiedene prozessuale Anträge des Klägers ab, soweit sie nicht gegenstandslos geworden waren. In der Sache kam das Handelsgericht zum Schluss, dass der Kläger den Versicherungsfall nach dem Beweismass der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen habe. Da der Beklagten die Widerlegung der klägerischen Darstellung des Versicherungsfalls nicht gelungen sei, sei auch keine vorsätzliche Herbeiführung des Versicherungsfalls nachgewiesen. Entsprechend verpflichtete das Handelsgericht die Beklagte, dem Kläger Fr. 55'700.-- zuzüglich Zins zu bezahlen und wies die Klage im Mehrbetrag ab, soweit es darauf eintrat.