Citation: 6B_441/2019 E. A

Die Staatsanwaltschaft des Kantons Solothurn wirft X.________ vor, am 21. Mai 2015 beim Parkieren eine Streifkollision mit dem nebenstehenden Fahrzeug verursacht zu haben. Anschliessend habe er die Unfallstelle verlassen, ohne die Geschädigte oder die Polizei zu informieren. Schliesslich habe er gegen den polizeilich angeordneten Atemalkoholtest Widerstand geleistet, sodass zur Feststellung der Fahrunfähigkeit eine Blutentnahme habe erfolgen müssen. Mit Strafbefehl vom 21. Januar 2016 verurteilte die Staatsanwaltschaft X.________ wegen Nichtbeherrschens des Fahrzeugs, pflichtwidrigen Verhaltens bei Unfall und versuchter Vereitelung von Massnahmen zur Feststellung der Fahrunfähigkeit zu 10 Tagessätzen à Fr. 60.-- Geldstrafe bedingt sowie zu Fr. 600.-- Busse. Auf seine Einsprache hin sprach ihn das Amtsgericht Bucheggberg-Wasseramt am 10. Januar 2018 vom Vorwurf der Vereitelung von Massnahmen zur Feststellung der Fahrunfähigkeit frei. Es verurteilte ihn wegen Verletzung der Verkehrsregeln und pflichtwidrigen Verhaltens bei einem Unfall zu Fr. 800.-- Busse. Das von der Staatsanwaltschaft angerufene Obergericht des Kantons Solothurn stellte am 1. März 2019 den Eintritt der Rechtskraft der erstinstanzlichen Schuldsprüche fest und sprach X.________ ausserdem der Vereitelung von Massnahmen zur Feststellung der Fahrunfähigkeit schuldig. Es verurteilte ihn zu 25 Tagessätzen à Fr. 50.-- Geldstrafe bedingt sowie Fr. 550.-- Busse. Ferner auferlegte es ihm sämtliche Verfahrenskosten.