Citation: 9C_714/2022 E. 5.1.1

5.1.1. Mit Bezug auf die Einhaltung des Äquivalenzprinzips durch die von der Beschwerdegegnerin den Beschwerdeführerinnen auferlegten Gebühren ist die Vorinstanz zum Ergebnis gelangt, da den Beschwerdeführerinnen im Fall des Verlegens eigener Leitungen schätzungsweise die umstrittenen Gebühren übersteigende Kosten anfallen würden, sei keine Verletzung des Äquivalenzprinzips erkennbar. Ob dem Äquivalenzprinzip im vorliegenden Zusammenhang überhaupt eine eigenständige Bedeutung gegenüber Art. 78 Abs. 2 FDV zukomme, bedürfe vor diesem Hintergrund keiner Vertiefung (angefochtener Entscheid E. 7.4).