Citation: 9C_288/2024 E. A

A.a. A.________, wohnhaft in U.________/SG, war in den Jahren 2010 bis 2014 als Angestellter der B.________ AG mit Sitz in V.________/SG tätig. Gemäss eigenen Angaben in den jeweiligen Wertschriftenverzeichnissen war er in den Jahren 2010 bis 2013 ausserdem Inhaber sämtlicher Aktien der B.________ AG. Zudem war er an der C.________ AG mit Sitz in V.________/SG beteiligt. Im Jahr 2014 wurden die beiden Firmen in die von A.________ gehaltene D.________ AG mit Sitz in W.________/SZ eingebracht. Des Weiteren war A.________ in den Jahren 2010 und 2011 Inhaber sämtlicher Aktien der E.________ AG mit Sitz in V.________/SG, die im Jahr 2012 in die B.________ AG eingebracht wurden. Das Kantonale Steueramt St. Gallen (Steueramt) nahm in den Steuerveranlagungen der B.________ AG, der E.________ AG und der C.________ AG der Jahre 2010 bis 2016 Aufrechnungen beim steuerbaren Gewinn vor. Die Abteilung Juristische Personen des Steueramtes teilte der für die Veranlagung von A.________ zuständigen Steuerkommissärin im September 2019 mit, im Umfang der bei den juristischen Personen vorgenommenen Aufrechnungen seien geldwerte Leistungen an A.________ festgestellt worden. Am 28. April 2020 forderte die Steuerkommissärin A.________ auf, weitere Unterlagen zur Überprüfung der geldwerten Leistungen in den Jahren 2010 bis 2016 der B.________ AG und der E.________ AG sowie Belege zu den Liegenschaftsunterhaltskosten und Schuldzinsen einzureichen. A.________ beantragte daraufhin, die Veranlagungen der Jahre 2010 bis 2016 seien gemäss den eingereichten Steuererklärungen vorzunehmen. Er bestritt das Vorliegen geldwerter Leistungen und reichte einen Datenträger mit den Jahresabschlüssen und den deutschen Steuerbescheiden der F.________ GmbH ein. Das Steueramt forderte den Steuerpflichtigen mit Schreiben vom 15. September 2020 nochmals auf, die Unterlagen gemäss Aufforderung vom 28. April 2020 einzureichen. Für den Fall, dass die Ergänzungen nicht fristgerecht eingereicht würden, wurden Ermessensveranlagungen angedroht. Am 22. Oktober 2020 nahm A.________ durch seinen Rechtsvertreter Stellung, ohne weitere Unterlagen einzureichen. A.b. Am 10. November 2020 wurde A.________ für die Jahre 2010 bis 2014 ermessensweise unter Aufrechnung diverser geldwerter Leistungen der drei Aktiengesellschaften veranlagt. Gegen diese Veranlagungsverfügungen erhob A.________ am 14. Dezember 2020 Einsprache mit dem sinngemässen Antrag auf Aufhebung der Veranlagungen der Kantons- und Gemeindesteuern sowie der direkten Bundessteuer 2010 bis 2014 und Veranlagung gemäss seinen Deklarationen. Das Steueramt trat mit Entscheid vom 9. Juni 2021 nicht auf die Einsprache ein und begründete sein Nichteintreten damit, dass die offensichtliche Unrichtigkeit der Ermessensveranlagungen nicht nachgewiesen worden sei. Den dagegen erhobenen Rekurs (Kantons- und Gemeindesteuern) und die Beschwerde (direkte Bundessteuer) wies die Verwaltungsrekurskommission des Kantons St. Gallen mit Entscheid vom 3. April 2023 ab, soweit sie darauf eintrat.