Citation: 8C_692/2020 E. 3.3.2

3.3.2. Diese Vorbringen gehen in weiten Teilen an der Sache vorbei. Wie in E. 3.2.2 hievor festgehalten, ist im revisionsrechtlich massgeblichen Vergleichszeitraum seit Erlass der Rentenverfügung vom 12. August (bzw. 2. September) 2016 bis zur Rentenaufhebung am 6. Dezember 2019 ein Revisionstatbestand eingetreten. Daher ist das kantonale Gericht verpflichtet gewesen, den Sachverhalt ex nunc et pro futuro ab Februar 2020 (Renteneinstellung per 31. Januar 2020) neu zu beurteilen. Ob und inwieweit sich die Vorinstanz hätte mit der Frage beschäftigen müssen, die Gutachter der SMAB AG seien nicht oder zu wenig auf die Schlussfolgerungen der Experten des ZMB eingegangen, ist damit zur Beurteilung des Streitgegenstands nicht entscheidend. Sodann ist darauf hinzuweisen, dass der orthopädische Sachverständige detailliert und nachvollziehbar begründet dargelegt hat, welche Arbeitsverrichtungen der Beschwerdeführerin zumutbar seien (vgl. Sachverhalt A hievor). Dies - was am Rande angemerkt sei - im Unterschied zu den Gutachtern des ZMB, die ihre Schätzung der verbliebenen Arbeitsfähigkeit von 50 % im Wesentlichen auf die angestammte Tätigkeit bezogen hatten, ohne ein alternatives und besser angepasstes Anforderungsprofil zu benennen. Insofern lässt sich nach dem Gesagten aus bundesrechtlicher Sicht nicht beanstanden, wenn das kantonale Gericht dem Gutachten der SMAB AG in Bezug auf die zu entscheidende Frage Beweiswert zuerkannt hat.