Citation: 6B_1332/2016 E. 5.2

5.2. Der Beschwerdeführer beanstandet die Einstellung des Verfahrens gegen den Beschwerdegegner 3. Die Frist für die Verfolgung eines Unterlassungsdelikts beginne mit dem Tag, an welchem der Täter hätte handeln sollen oder - wenn sich die Pflicht zum Handeln über eine bestimmte Zeitspanne erstrecke - bis zu welchem der Täter hätte handeln sollen. Dauere die Garantenpflicht bei einem unechten Unterlassungsdelikt unbestimmte Zeit, beginne die Verjährung mit dem Eintritt des Erfolgs. Der Beschwerdegegner 3 sei sich bewusst gewesen, dass die von ihm gepflanzten Gebüsche und Bäume sich ständig ändern würden. Bei einem Besuch im Jahre 2006/2007 habe der Beschwerdegegner 3 gesehen, dass sich die Situation zwischen den Abschlägen Nr. 7 und 9 verschlechtert habe, dennoch habe er bis zum Unfall nicht gehandelt. Die Verpflichtung zum Handeln falle erst weg, wenn die Gefahr beseitigt worden sei. Da der Beschwerdegegner 3 bisher nichts unternommen habe, könne die Verjährung nicht begonnen haben. Auch beim Abstellen auf den Zeitpunkt des Unfalls wäre das Verhalten des Beschwerdegegners 3 nicht verjährt (Beschwerde S. 50 ff.).