Citation: 9C_317/2024 E. 3.2

3.2. Soweit die Anträge eines Beschwerdeführers zulässig sind, definieren sie den Streitgegenstand des bundesgerichtlichen Beschwerdeverfahrens (vgl. BGE 125 V 413 E. 2a; Urteil 9C_47/2024 / 9C_48/2024 vom 23. September 2024 E. 1.3.1; vgl. auch BGE 144 II 359 E. 4.3; 134 V 418 E. 5.2.1). Von den Anträgen ist grundsätzlich ihre Begründung zu unterscheiden. Diese kann zwar zur Auslegung der Anträge herangezogen werden (vgl. oben E. 1.2), begrenzt den Streitgegenstand aber grundsätzlich nicht. Das Bundesgericht ist denn auch weder an die Begründung im angefochtenen Entscheid noch an jene in der Beschwerde gebunden. Es kann, dort, wo die Rechtsanwendung von Amtes wegen erfolt (E. 2.2), eine Beschwerde mit einer von der Argumentation der Vorinstanz abweichenden Begründung abweisen oder sie aus anderen als den in der Beschwerde angerufenen Gründen gutheissen (Motivsubstitution; BGE 148 II 73 E. 8.3.1; 148 V 366 E. 3.1).