Citation: 5A_538/2016 E. 5.1

5.1. Zwar ist die Vorinstanz zum Ergebnis gelangt, dass die Vorbringen der Beschwerdeführerin hinsichtlich ihrer Beschwerdeberechtigung neu und damit unzulässig seien. Gleichwohl hat sie für den konkreten Fall dargelegt, unter welchen Voraussetzungen ein Mieter infolge der Zwangsverwertung einen Nachteil erleiden kann und damit zur Beschwerde berechtigt ist. Ferner hat sie darauf hingewiesen, dass das (blosse faktische) wirtschaftliche Interesse des Gläubigers an einem hohen Verwertungserlös ihm keine Legitimation verschafft, um sich gegen die öffentliche Versteigerung zu wehren. Schliesslich hat die Vorinstanz auch in der Sache Stellung genommen, obwohl sie den Verfügungscharakter des betreibungsamtlichen Schreibens vom 25. April 2016 offen gelassen und die Beschwerdeberechtigung der Beschwerdeführerin verneint hatte. Nach Ansicht der Vorinstanz erweist sich der Vorwurf, die Zwangversteigerung verstosse gegen das Verhältnismässigkeitsprinzip angesichts der offenen Verpflichtungen der Betreibungsschuldnerin von über Fr. 300'000.-- als von vornherein unbegründet. Auch zum Zeitpunkt des Steigerungstermins hat sie Stellung genommen und die Beschwerdeführerin darauf hingewiesen, dass der Beschwerde gegen das Schreiben des Betreibungsamtes nur auf besondere Anordnung hin aufschiebende Wirkung zukomme.