Citation: 6B_1233/2015 E. 1.2

1.2. Der Beschwerdeführer macht zunächst geltend, die Vorinstanz begründe nicht hinreichend, aus welchen Gründen sie bei der Strafzumessung deutlich über den Antrag der Staatsanwaltschaft hinausgegangen sei, zumal beide im Ergebnis ein mittelschweres Verschulden annähmen. Unter Berücksichtigung der Täterkomponenten, welche die Vorinstanz leicht bis mittelgradig strafmindernd berücksichtige, hätte vielmehr eine deutlich unter dem Antrag der Staatsanwaltschaft liegende Strafe ausgesprochen werden müssen. Selbst wenn man von einem mittelschweren Verschulden ausgehen wollte, sei das festgesetzte Strafmass nicht plausibel (Beschwerde S. 4 f.). Im Weiteren rügt der Beschwerdeführer, die Strafe sei auch im Verhältnis zu den gegen die Mittäter ausgesprochenen Strafen nicht angemessen. Der Mitangeklagte Y.________, von welchem die Idee zur Tat stammte und welcher der Hauptbeteiligte an der Kollektivgesellschaft gewesen sei, sowie der Mitangeklagte X.________, welcher den Brand letztendlich gelegt habe, seien je zu einer Freiheitsstrafe von 4 Jahren verurteilt worden. Sein eigener Tatbeitrag habe lediglich darin bestanden, auf Geheiss des Mitangeklagten Y.________ den Benzinkanister zu beschaffen und in den Büroräumlichkeiten zu deponieren. Er sei mithin nicht die treibende Kraft gewesen, sondern habe im Gegenteil zunächst sogar versucht, die Tat zu verhindern. Sein Tatbeitrag und damit sein Tatverschulden seien daher wesentlich geringer als jenes des Mitangeklagten Y.________. Aufgrund dieser Umstände müsse die gegen ihn auszusprechende Strafe mindestens um ein Viertel unter derjenigen des Mitangeklagten Y.________ liegen. Indem die Vorinstanz es unterlassen habe, seine untergeordnete Stellung bei den Straftaten angemessen zu berücksichtigen, verletze sie Bundesrecht (Beschwerde S. 5 f.). Ferner beanstandet der Beschwerdeführer, die Vorinstanz habe bei den Tatkomponenten einseitig nur die Höhe des entstandenen Schadens berücksichtigt und weitere Gesichtspunkte ausser Acht gelassen. Völlig unbeachtet lasse die Vorinstanz zudem, dass er Massnahmen getroffen habe, um den Brand einzugrenzen. Unter Berücksichtigung aller Strafzumessungsfaktoren resultiere somit in Bezug auf den Tatbestand der Brandstiftung ein lediglich leichtes Verschulden (Beschwerde S. 7 f.). In Bezug auf die Tatkomponenten hinsichtlich des versuchten Betruges bringt der Beschwerdeführer vor, die Vorinstanz berücksichtige nicht, dass ihm nicht bekannt gewesen sei, in welcher Höhe Versicherungsleistungen hätten erlangt werden sollen. Der Anteil, der ihm versprochen worden sei, habe sich auf Fr. 15'000.-- belaufen. Die Höhe des Deliktsbetrages könne bei ihm daher nicht ein schweres Tatverschulden begründen. Auch beim versuchten Betrug sei er ungleich weniger stark involviert gewesen, als die Mittäter, was sich auch hier strafmindernd auswirken müsse. Zudem widerspreche die Gewichtung der Art und Weise des Tatvorgehens durch die Vorinstanz als leicht verschuldenserhöhend dem Rückweisungsentscheid des Bundesgerichts. Ferner müsse sich erheblich strafmindernd auswirken, dass die Tat im Versuchsstadium stecken geblieben sei, zumal die Versicherung wegen des unbeholfenen Vorgehens beim Vortäuschen von Einbruchspuren und der Offensichtlichkeit der Brandstiftung keine eigenen Schritte eingeleitet und sich ihr Schadensinspektor nicht einmal vor Ort begeben habe. Es habe daher zu keiner Zeit eine Rechtsgutsgefährdung bestanden. Die Annahme eines mittelschweren Verschuldens und die Erhöhung der Einsatzstrafe um 8 Monate seien daher unhaltbar. Das Verschulden sei auch in diesem Kontext als leicht einzustufen (Beschwerde S. 8 ff.). Schliesslich rügt der Beschwerdeführer, die Vorinstanz habe es unterlassen, im Rahmen der Täterkomponenten die Auswirkungen der Strafe auf sein Leben zu berücksichtigen. Die von der Vorinstanz als angemessen erachtete Strafe bewege sich im Grenzbereich zum teilbedingten Strafvollzug. Indem die Vorinstanz unterlassen habe zu prüfen, ob eine Strafe von 36 Monaten noch angemessen sei, verletze sie ebenfalls Bundesrecht. Zudem seien seit der Tat nunmehr 5 Jahre vergangen und hätten sich seine Lebensumstände verändert. Er habe seit dem 1. Juni 2014 eine Festanstellung als IT-Servicetechniker, sei verheiratet und mittlerweile Vater eines Sohnes geworden. Durch das gesicherte berufliche Fortkommen seien die für die Tat ausschlaggebenden finanziellen Probleme beseitigt. Durch den Strafvollzug würde er aus einer gefestigten beruflichen Stellung und günstigen Familienverhältnissen herausgerissen, was zu einer Entsozialisierung führen würde. Unter diesen Umstände sei in jedem Fall eine Strafe auszusprechen, welche die Grenze von 36 Monaten nicht überschreite (Beschwerde S. 10 f.).