Citation: 2C_596/2019 E. 6.1

6.1. Die Beschwerdeführerinnen sind der Auffassung, dass - unabhängig davon, ob der Tatbestand nach Art. 7 KG und die Rechtsfolge nach Art. 49a KG erfüllt sind - die ganze Sache bereits verjährt sei, weshalb das Verfahren einzustellen sei. Sie gehen von einer Verjährungsfrist von drei bzw. vier Jahren aus und stellen im Wesentlichen auf Regelungen des VStrR (SR 313.0) oder des StGB (SR 311.0) ab. Die Vorinstanz ist davon ausgegangen, dass die Verjährung gestützt auf eine analoge Anwendung des Zivilrechts noch nicht eingetreten sei.