Citation: 8C_54/2018 E. 4.2

4.2. Indem der Beschwerdeführer vorbringt, das kantonale Gericht hätte anstatt auf die RAD-Stellungnahme auf die Berichte seiner behandelnden Ärzte abstellen müssen, beanstandet er die konkrete Beweiswürdigung der Vorinstanz. Dabei vermag er indessen nicht aufzuzeigen, inwiefern ihre diesbezüglichen Feststellungen offensichtlich unrichtig oder anderweitig bundesrechtswidrig sein sollten (vgl. E. 2.3 und 5.1 hiervor). Seine Vorbringen beschränken sich in weiten Teilen auf die Darlegung seiner eigenen, von der Vorinstanz abweichenden Beweiswürdigung und Darstellung seiner gesundheitlichen Verhältnisse. Diese appellatorische Kritik ist nicht zu hören (vgl. E. 2.3). Soweit er vorträgt, er erbringe im aktuell ausgeübten 70 %-Pensum im Vergleich zu einer gesunden Person lediglich eine verminderte Leistung, widerspricht dies im Übrigen den Akten (vgl. Coachingbericht vom 19. Dezember 2016). Sodann übersieht der Beschwerdeführer, dass die Annahme einer weiteren Steigerung der Arbeitsfähigkeit nicht vom RAD-Arzt stammt, sondern von seinem behandelnden Psychiater (vgl. Bericht vom 27. Februar 2017, Ziff. 9 und 13). Schliesslich macht er nicht geltend, das kantonale Gericht hätte mangels Beweiskraft der RAD-Stellungnahme (zu den Anforderungen an einen beweiskräftigen medizinischen Bericht vgl. BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232; 125 V 351 E. 3a S. 352) nicht darauf abstellen dürfen. Derlei ist auch nicht offensichtlich, womit sich Weiterungen hierzu erübrigen (vgl. E. 2.1); gleiches gilt für die Frage, ob im vorliegenden Fall nicht ein strukturiertes Beweisverfahren durchzuführen gewesen wäre (vgl. BGE 143 V 409).