Citation: 9C_361/2014 E. 5

Dem Antrag des Beschwerdeführers auf Übernahme der Rechnung des Psychiaters Dr. med. E.________ vom 19. Februar 2011 über Fr. 1223.- für den am 18. Januar 2011 erstatteten Bericht ist nicht zu entsprechen. Die Kosten für Abklärungsmassnahmen, die nicht vom Versicherungsträger angeordnet wurden, werden laut Art. 45 Abs. 1 ATSG nur durch diesen übernommen, wenn die Massnahmen für die Beurteilung des Anspruchs unerlässlich waren oder Bestandteil nachträglich zugesprochener Leistungen bilden. Dies trifft hier nicht zu, ist doch nicht ersichtlich, inwiefern die Stellungnahme des behandelnden Psychiaters für die Beurteilung des Invalidenrentenanspruchs des Versicherten unabdingbar war. Ebensowenig in Frage kommt eine Vergütung der Arztkosten unter dem Titel Parteientschädigung (vgl. BGE 135 V 473, 115 V 62; SVR 2011 IV Nr. 13 S. 35, 9C_178/2010); dem Beschwerdeführer, der im vorliegenden Verfahren unterliegt, steht keine Parteientschädigung zu (vgl. Art. 68 Abs. 1 und 2 BGG).