Citation: 1B_43/2023 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz erwägt im angefochtenen Entscheid, der Beschwerdeführer habe keine konkreten Geheimhaltungsinteressen, wie etwa schützenswerte Geschäftsgeheimnisse, dargetan. Auch bestünden weder Anhaltspunkte für eine missbräuchliche Ausübungen des Akteneinsichtsrechts seitens der Beschwerdegegnerinnen oder ihres Rechtsbeistandes noch für eine "irgendwie geartete Gefährdung des Verfahrenszwecks". Es liessen sich insbesondere keine Hinweise dafür finden, dass die Privatklägerschaft oder ihr Rechtsbeistand unbeteiligten Drittpersonen Einblick in die Akten des Strafverfahrens gewährt hätte. Der Beschwerdeführer habe keinen Anspruch auf Schutz vor weiteren Strafanzeigen. Das Strafverfahren verfolge den Zweck, Straftaten aufzudecken und geschädigten Personen mit dem Instrument der Adhäsionsklage die Geltendmachung ihrer zivilrechtlichen Ansprüche zu erleichtern. Die Auferlegung einer Schweigepflicht nach Art. 73 Abs. 2 StPO würde diesem Ziel zuwiderlaufen. Der Beschwerdeführer habe dabei hinzunehmen, dass ehemalige Kunden, die seinem Freundes- und Bekanntenkreis angehörten, vom laufenden Strafverfahren Kenntnis erlangten.