Citation: 9C_69/2023 E. 5.1

5.1. Das kantonale Gericht hat in Würdigung der medizinischen Akten den Bericht der RAD-Ärztin, insbesondere jedoch gestützt auf die Stellungnahmen der Dr. med. B.________, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, vom 16. März und vom 10. November 2020 für das Bundesgericht grundsätzlich verbindlich festgestellt, dass der Versicherte nicht an einem anspruchserheblichen Gesundheitsschaden litt. Vielmehr war die gut behandelbare Symptomatik deutlich psychosozial überlagert. Keine entscheiderhebliche Bedeutung mass die Vorinstanz demgegenüber dem Bericht des Dr. med. C.________, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, vom 22. Juni 2021 zu; die von diesem Arzt gestellte Diagnose einer kombinierten Persönlichkeitsstörung sei von Dr. med. B.________ bereits im "Gutachten" vom 16. März 2020 diskutiert und ausgeschlossen worden.