Citation: 9C_928/2015 E. 2.2

2.2. Die Beschwerdeführerin macht geltend, sie leide an einer psychischen Krankheit und einem chronifizierten Schmerzzustand; deswegen sei sie in einer angepassten Tätigkeit nur noch zu 60 % arbeitsfähig. Sodann sei bei der Festlegung des Valideneinkommens nicht vom statistischen Lohn im Bereich "Beherbergung" auszugehen. Sie habe seit 1994 verschiedenste Tätigkeiten ausgeführt, so als Küchenhilfe, in der Reinigung, im Gastgewerbe und anderweitig als Hilfskraft. Daher müsse auf die LSE-Tabelle TA1, Total, Niveau 4, Frauen, abgestellt werden. Das Valideneinkommen betrage für das Jahr 2012 somit Fr. 53'911.-. Bei einer Arbeitsfähigkeit von 60 % und dem seitens der Vorinstanz zugestandenen behinderungsbedingten Abzug von 5 % resultiere im Vergleich dazu ein Invalideneinkommen von Fr. 30'730.-, sodass der Invaliditätsgrad 43 % betrage. Der Anspruch auf eine Viertelsrente sei damit ausgewiesen.