Citation: 9C_313/2020 E. 6.2.2

6.2.2. Das Urteil 9C_341/2017 vom 27. September 2017 führt zu keinem anderen Ergebnis. Diesbezüglich ist vorab festzuhalten, dass B.________ gegen die ihm wie auch der früheren Ehefrau separat zugestellte EL-Rückforderungsverfügung vom 4. Mai 2015 (bzw. den Einspracheentscheid vom 7. September 2015) kein Rechtsmittel ergriff. Ebenso wenig focht er (oder seine Ehefrau) die Rentennachzahlungsverfügung der IV-Stelle vom 2. April 2014 an, welche die Verrechnung mit der EL-Rückforderung zum Inhalt hatte (Verrechnungserklärung der IV-Stelle). Davon zu unterscheiden ist die gegen die Ehefrau gerichtete Rückforderung unrechtmässig bezogener Ergänzungsleistungen, welche alleiniger Gegenstand des oberwähnten Urteils war. In dessen Erwägung 5.2.2 erkannte das Bundesgericht, dass die rückwirkende Zusprache der Invalidenrente ab 1. Mai 2007 durch die Verfügung vom 2. April 2014 die Ehefrau nicht zur Rückerstattungspflichtigen im Sinne von Art. 2 Abs. 1 lit. a ATSV hinsichtlich der Ergänzungsleistungen ihres früheren Ehemannes macht. Mit anderen Worten fehlte es an einer ergänzungsleistungsrechtlichen (Rück-) Forderung der Durchführungsstelle gegen die Ehefrau, welche mit der Rentennachzahlung verrechnet werden könnte. Nur (aber immerhin) insoweiterfolgte die Verrechnung der Rückforderungssumme (Fr. 71'785.-) durch die IV-Stelle mit der Rentennachzahlung, wie das Bundesgericht in Erwägung 5.3 weiter erwog, zu Unrecht, sodass eine Tilgung auf diesem Weg entfiel. Indessen besteht, was die Vorinstanz übersehen hat, nach wie vor ein EL-Rückerstattungsanspruch, allerdings einzig (noch) gegenüber B.________, welcher Bezüger der Ergänzungsleistung und seinerseits Adressat der unangefochten gebliebenen Rückforderung ist und bleibt. Die Verrechnung dieser (Rück-) Forderung mit der Rentennachzahlung der IV-Stelle zu Gunsten der Beschwerdegegnerin ist jedenfalls zulässig, da ein enger versicherungsrechtlicher Konnex - wie er nach dem Gesagten hier vorliegt - genügt; dass sie letztlich offenbar unterblieb (vgl. vorinstanzliche Sachverhaltserwägung Ziffer 1.2 in fine), ändert nichts am Ergebnis.