Citation: 8C_57/2019 E. 6.4

6.4. Der Vorinstanz kann darin beigepflichtet werden, dass sich insbesondere aus den Akten der Arbeitslosenkasse, die am 16. Februar 2016 bei der Suva eingegangen sind, Zweifel an der Arbeitnehmereigenschaft des Beschwerdeführers ergaben. Daraus war ersichtlich, dass die Arbeitslosenkasse eine Anspruchsberechtigung des Beschwerdeführers verneinte, da dieser keinen Lohnfluss habe nachweisen können (Verfügung der Arbeitslosenkasse vom 3. Februar 2016). Damit bestand indessen - entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers - noch keine hinreichende Kenntnis des Rückforderungsanspruchs. Vielmehr sah sich die Suva zu Recht veranlasst, weitere Abklärungen betreffend die Arbeitnehmereigenschaft des Beschwerdeführers zu tätigen. Am 16. Februar 2016 holte die Suva einen IK-Auszug ein und nahm den Revisionsbericht vom 4. Dezember 2015 zu den Akten. Gleichentags forderte sie den Beschwerdeführer und C.________ dazu auf, bis zum 16. März 2016 weitere Unterlagen (u.a. Arbeitsvertrag, Einsatzrapporte, Lohnabrechnungen, Kopie der BVG-Anmeldung, Nachweis von Aufträgen des Unternehmens) einzureichen. Weder der Beschwerdeführer noch C.________ kamen der Aufforderung zur Beibringung der eingeforderten Dokumente nach. Nach den nicht offensichtlich unrichtigen und damit verbindlichen (vgl. E. 1.2 hiervor) Feststellungen der Vorinstanz hätten die Unterlagen bei einer Sendung via B-Post noch bis am 21. März 2016 (fristgerecht) bei der Suva eingehen können. Frühestens ab diesem Zeitpunkt musste der Suva klar sein, dass der Beschwerdeführer seiner Mitwirkungspflicht bei der Sachverhaltsabklärung nicht nachkommen und keine weiteren Unterlagen einreichen würde, welche das Bestehen der Arbeitnehmereigenschaft hätten nachweisen können. Damit ist es jedenfalls nicht bundesrechtswidrig, wenn das kantonale Gericht den (fristauslösenden) Zeitpunkt der Kenntnis des Rückforderungsanspruches nicht vor dem 21. März 2016 festlegte. Folglich erging die Verfügung vom 20. März 2017, mit der die Suva die bisher ausgerichteten Leistungen zurückforderte, innerhalb der einjährigen Verwirkungsfrist.