Citation: 7B_537/2023 E. B

Gegen dieses Urteil erhob A.________ Berufung. Daraufhin erkannte das Obergericht des Kantons Aargau am 6. Dezember 2022, dass das erstinstanzliche Urteil insoweit in Rechtskraft erwachsen war, als das Verfahren hinsichtlich einzelner Anklagevorwürfe zufolge Verjährung eingestellt worden war. Weiter sprach es sie in Bezug auf einzelne Sachverhalte von den Anklagevorwürfen frei. Dagegen erklärte es A.________ der mehrfachen Tierquälerei (Unterlassen der Befreiung des verfangenen Ziegenbocks im Flexi-Netz), der mehrfachen Widerhandlung gegen das TSchG (Halten von Tieren in nicht entweichungssicherem Gehege, Halten von Tieren in Gehegen mit Gegenständen, welche Verletzungsgefahr darstellen sowie mehrfacher Verstoss gegen eine Verfügung des Veterinäramtes) und der mehrfachen Widerhandlung gegen das WaG (unzulässige nachteilige Nutzung des Waldes) schuldig. Es verurteilte A.________, ebenfalls in Bildung einer Zusatzstrafe zum Urteil des Obergerichts aus dem Jahr 2019, zu einer bedingten Geldstrafe von 40 Tagessätzen zu je Fr. 80.-- (total Fr. 3'200.--) bei einer Probezeit von drei Jahren und zu einer Busse von Fr. 2'800.--, ersatzweise 35 Tage Freiheitsstrafe.