Citation: 1C_413/2020 E. 7.2

7.2. Diese Rügen gehen fehl. In Übereinstimmung mit den Ausführungen des BAFU ist festzuhalten, dass der Gewässerraum im vorliegenden Projektperimeter durch den Kanton Schwyz noch nicht ausgeschieden wurde, weshalb ein übergangsrechtlicher Gewässerraum von 20 m gilt (Abs. 2 lit. c der Übergangsbestimmung vom 4. Mai 2011 zur Gewässerschutzverordnung vom 28. Oktober 1998 (GSchV; SR 814.201). Nach den für das Bundesgericht verbindlichen und unbestrittenen Feststellungen der Vorinstanz betrifft das Bauvorhaben nur den südlichen Teil des bestehenden Werftgebäudes, welcher vollständig in der kommunalen Gewerbezone 2 (Art. 41 BauR/Altendorf) liegt und einen Gewässerabstand von 26.47 m (Werftgebäude) bzw. 23.43 m (Autoliftanlage) aufweist. Entgegen der Behauptung der Beschwerdeführenden unterschreitet der Neubau damit den übergangsrechtlichen Gewässerabstand von 20 m nicht und erweist sich insoweit als bundesrechtskonform. Die Anlageteile der Werft, welche den Gewässerabstand teilweise deutlich unterschreiten (Untergeschoss der Werft inkl. darüberliegendem Gebäudeteil; bestehende Zufahrtswege zum Werftgebäude und den geplanten Autoliftanlagen), werden gemäss den verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz durch das Bauvorhaben nicht tangiert und bleiben unverändert. Wie die Vorinstanz und auch das BAFU zutreffend ausführten, geniessen sie damit Bestandesschutz im Sinne von Art. 41c Abs. 2 GSchV.