Citation: 4A_80/2009 05.06.2009 E. D

Nachdem der Betrug im Oktober 2004 aufgeflogen war, bemühte sich der Kläger, den von D.________ verursachten Schaden zu ermitteln und die von diesem hinterlassenen Pendenzen einer Erledigung zuzuführen. Hierfür zog er einen Steuerberater und ein Anwaltsbüro bei. Am 23. Mai 2005 gab er sein Mandat an die Beklagte zurück. Am 8. Juni 2005 stellte er der Beklagten Rechnung über Fr. 124'863.50 für seine Bemühungen vom 1. November 2002 bis zum 23. Mai 2005. Die Abrechnung ist in vier Zeiträume aufgeteilt (1. November 2002 bis 30. September 2003, 1. Oktober 2003 bis 30. September 2004, 1. Oktober bis 31. Dezember 2004 und 1. Januar 2005 bis 23. Mai 2005). Für die zweite Periode stellte der Kläger mit Ausnahme eines separat ausgewiesenen Arbeitsbesuchs keinen Aufwand in Rechnung. Nachdem die Beklagte eine Auftragserteilung bestritten hatte, erhöhte der Kläger die Rechnung auf Fr. 160'618.45 und verlangte von der Beklagten schliesslich vor dem Bezirksgericht Prättigau/Davos diesen Betrag nebst Zins, wobei er die Forderung in der Widerklageduplik auf Fr. 154'359.95 reduzierte, sowie die Erteilung der Rechtsöffnung in der von ihm angestrengten Betreibung. Die Beklagte bestritt die Forderung und verlangte widerklageweise Fr. 143'513.-- nebst Zins.