Citation: 5A_304/2024 E. 3.1.1

3.1.1. Die Vorinstanz äussert sich zuerst zur Rüge des Beschwerdeführers, das Bezirksgericht habe sein Recht auf Beweis (Art. 8 ZGB) verletzt und den Sachverhalt unvollständig festgestellt, indem es D.________, seine Mutter, nicht als Zeugin einvernahm. Das Obergericht erklärt, dass die Beweisabnahme einen hinreichend substanziierten Sachvortrag voraussetze. Es verweist auf seinen Beschluss vom 22. Juli 2022, mit dem es ein entsprechendes Gesuch des Beschwerdeführers um vorsorgliche Beweisabnahme abwies. Der Standpunkt des Beschwerdeführers, wonach es sich beim erwähnten Betrag um einen Erbvorbezug und damit um Eigengut gehandelt habe, sei von der Beschwerdegegnerin mit dem Vorbringen bestritten worden, dass ihr Schwiegervater diese Summe beiden Parteien als zinsloses Darlehen gewährt habe. Angesichts dessen habe sich der Beschwerdeführer nicht mit der Erklärung begnügen dürfen, dass seine Mutter betreffend das Darlehen wichtige Angaben hätte machen bzw. darüber Auskunft hätte geben können, was man damals in Bezug auf das Darlehen besprochen habe und ob die Beschwerdegegnerin überhaupt in diese Gespräche involviert gewesen sei. Damit sei noch kein Beweisthema im Sinne eines hinreichend substanziierten Sachvortrags umrissen, zu dem Beweis abgenommen werden könne. Der Beschwerdeführer führe keine Tatsachen an, die durch die Zeugeneinvernahmen bewiesen werden sollen; vielmehr wolle er den relevanten Sachverhalt durch die Zeugenaussage seiner Mutter selbst zutage fördern, um den mutmasslichen Parteiwillen zu eruieren, was nicht zulässig sei.