Citation: I 237/02 17.07.2002 E. 3.1.2

Im Bericht an den Hausarzt vom 11. Oktober 2001 stellte das Spital Z.________ weitgehend die gleiche Diagnose wie Dr. med. H.________. Weiter wurde ausgeführt, die Versicherte leide an vermehrter Ermüdbarkeit und Dyspnoe bei grossen Anstrengungen. Sie vergesse öfters Dinge, z.B. Medikamente im Zug. Sie sei oft müde, fühle sich antriebslos und beschreibe sich im Moment als depressiv und besorgt über die Zukunft. Es scheine, dass sie das Ereignis noch nicht ganz verarbeitet habe. Sie hätten sie auf die Möglichkeit einer psychologischen Hilfe angesprochen, was vom Hausarzt mit ihr aufzugreifen sei. Möglicherweise wäre bei den geschilderten Beschwerden wie Zerstreutheit auch eine neuropsychologische Abklärung indiziert. Im Bericht vom 22. April 2002 gab das Spitals Z.________ an, auf Grund der Herz-Kreislauferkrankung seien der Versicherten mittelschwere bis schwere Arbeiten unzumutbar. Solche Arbeiten müsse sie vermeiden, insbesondere das Tragen von Lasten. Für leichte bzw. sitzende Arbeiten sei sie aus kardialer Sicht zu 50 % arbeitsfähig. Auf Grund der Medikation (Betablocker) sei sie wahrscheinlich auch rascher ermüdbar. Zusammenfassend sei sie aus kardialer Sicht für leichte Arbeiten zu 50 % arbeitsfähig.