Citation: 4C.385/2002 04.12.2003 E. A

Die B.________ AG war bei der in Deutschland domizilierten X.________ Versicherung Aktiengesellschaft (Klägerin) für Transportschäden versichert. Sie hatte bei der C.________ GmbH eine von dieser hergestellte, 3,5 Tonnen wiegende CNC-Laserbohrmaschine bestellt, welche sie durch die D.________ GmbH & Co. KG auf ihr Werkgelände anliefern liess. Für das Umladen der Maschine vom Camion der Spediteurin auf ihre Laderampe zog sie die A.________ AG (Beklagte) bei, welche diese Aufgabe mit Hilfe eines Kran-LKW und eines Lufttransportsystems (LFPA) erledigen sollte. Die Laserbohrmaschine traf am 15. April 1999 unbeschadet auf dem Werkgelände der B.________ AG ein. Hierauf machte sich die Beklagte ans Abladen der Maschine, wofür sie sich ihres Kran-LKWs sowie einer von der C.________ GmbH mitgelieferten Lasttraverse bediente, welche lediglich über einen einzigen zentralen Aufhängepunkt verfügte. Die Beklagte versuchte zunächst dreimal vergeblich, durch Hochheben den Schwerpunkt der Maschine zu ermitteln. Beim vierten Versuch gelang es ihr, die Maschine waagrecht in die Höhe zu heben. Beim Abschwenken geriet die Maschine jedoch aus dem Gleichgewicht, kippte ab und wurde beschädigt. Die Klägerin als Sachversicherin ersetzte der B.________ AG den entstandenen Schaden und liess sich die vertraglichen und ausservertraglichen Ansprüche gegenüber der Beklagten abtreten.