Citation: 8C_8/2020 E. 4.2

4.2. Den MEDAS-Gutachtern war aufgrund der vorhandenen medizinischen Akten bekannt, welchen multiplen therapeutischen Interventionen an der Wirbelsäule sich der Beschwerdeführer aufgrund des im November 2007 erlittenen Autounfalls unterziehen musste. Der Beschwerdeführer legt nicht dar, inwiefern den MEDAS-Gutachtern diesbezüglich entscheidwesentliche medizinische Erkenntnisse gefehlt oder sie gesundheitliche Beschwerden übersehen hätten. In diesem Lichte ist es somit nicht zu beanstanden, dass die MEDAS-Gutachter auf den Beizug der Akten betreffend den Unfall im Jahre 2007 verzichteten. Im Übrigen kamen die MEDAS-Gutachter aufgrund der klinischen und bildgebenden Befunde nachvollziehbar zum Schluss, dass bezüglich der Wirbelsäulenbeschwerden der Status quo sine ein halbes Jahr nach dem Unfall vom 29. Oktober 2012 erreicht gewesen sei. Hiergegen erhebt der Beschwerdeführer keine substanziierten Einwände.