Citation: 1P.156/2002 03.06.2002 E. C

Mit Gesuch um Selbstablehnung vom 24. Januar 2002 gelangten die Kreisgerichtspräsidenten B.________ und F.________, die Richterinnen H.________ und I.________ sowie Richter J.________ an die Anklagekammer des Obergerichts des Kantons Bern und beantragten nebst der Gutheissung ihres Gesuches, das Strafverfahren in Sachen A.________ (und Erbengemeinschaft des D.________) sei einem anderen Kreisgericht zuzuweisen. Zur Begründung führten die Gesuchsteller insbesondere an, das Resultat einer neuerlichen Hauptverhandlung vor dem Kreisgericht K.________ sei absehbar. Der Angeschuldigte habe Anspruch auf ein unvoreingenommenes Gericht und nicht auf eines, welches das Gefühl habe, das Urteil vom 15. Juni 2001 sei schon richtig gewesen und es gelte nun einzig, eine "prozessuale Ehrenrunde" zu drehen. Daraufhin erging am 6. Februar 2002 folgender Beschluss der Anklagekammer: "1. Das Selbstablehnungsgesuch des bzw. der - Gerichtspräsidenten 2, F.________ - Kreisrichterinnen H.________ und I.________ - Kreisrichters J.________ wird gutgeheissen.