Citation: 6B_557/2021 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer macht geltend, die Voraussetzungen für seine bedingte Entlassung seien erfüllt. Die Vorinstanz berücksichtige nicht, dass er sich in den letzten Jahren weiterentwickelt habe. Er konsumiere - auch wegen seines schlechten Gesundheitszustands - keine Drogen mehr, sei in seiner Persönlichkeit gereift und weder körperlich noch verbal aggressiv. Soweit die Vorinstanz seine angeblich negative Einstellung gegenüber einer Therapie bei der Bewertung der Legalprognose als negativen Faktor berücksichtige, verkenne sie, dass ihm nie eine Therapie in spanischer Sprache angeboten worden sei. Hierzu wäre er bereit gewesen und hätte sich mit seiner Tat auseinandergesetzt. Zudem seien gemäss dem forensisch-psychiatrischen Gutachten vom 23. Juni 2014 andere Gegebenheiten in seinem Heimatland wichtiger und würden die Rückfallgefahr für zukünftige Gewalttaten eher senken als eine Therapie, was die Vorinstanz aktenwidrig nicht einbeziehe. Insgesamt ergäben sich weder aus dem Gutachten noch der Beurteilung der Konkordatlichen Fachkommission zur Beurteilung der Gemeingefährlichkeit von Straftätern (KoFako) vom 4. Februar 2015 oder dem Vollzugsbericht vom 6. November 2020 für die Legalprognose negative Tatsachen, die eine bedingte Entlassung und Ausschaffung unter Berücksichtigung des Sicherheitsinteresses der Allgemeinheit als nicht verantwortbar erscheinen liessen.