Citation: 2C_393/2021 E. 5.3.1

5.3.1. Der Beschwerdeführer macht geltend, seine Phase der (intensiven) Delinquenz habe sich auf die Zeitspanne zwischen 2012 und 2014 beschränkt, in der er als junger Erwachsener sein Leben nicht im Griff gehabt habe. Seither habe er sich, mit Ausnahme von der illegalen Einreise nach Norwegen im Oktober 2016, nichts mehr zu Schulden kommen lassen. Die Vorinstanz habe die Verurteilung vom 16. Januar 2017 wegen Verstosses gegen das norwegische Ausländerrecht zu stark und willkürlich gewichtet. Aus ausländerrechtlicher Sicht sei bei diesem Delikt von einem leichten Verschulden auszugehen; in der Schweiz wäre er hierfür milder bestraft worden als in Norwegen. Insgesamt wirft der Beschwerdeführer der Vorinstanz vor, sie habe im Rahmen der Risikobeurteilung gestützt auf generalpräventive Überlegungen zu Unrecht eine aktuelle und hinreichend konkretisierte Rückfallgefahr bejaht.