Citation: 2A.720/2005 13.01.2006 E. 3

3.1 Die Vorinstanz hat den für die Beurteilung der Regressforderung massgebenden Begriff der Grobfahrlässigkeit im Sinne von Art. 138 und 139 Abs. 1 MG zutreffend dargelegt (vgl. dazu etwa Urteil 2A.585/ 2004 vom 11. Januar 2005 E. 2.3). Der Beschwerdeführer macht denn auch insoweit mit gutem Grund keine Verletzung von Bundesrecht geltend. 3.2 Die Vorinstanz hat einlässlich dargelegt, aus welchen Gründen dem Beschwerdegegner keine grobe Fahrlässigkeit vorgeworfen werden kann. Gestützt auf diese schlüssigen Ausführungen, auf die vollumfänglich verwiesen werden kann, durfte sie ohne Bundesrechtsverletzung annehmen, dem Beschwerdegegner sei als Fahrer des Militärfahrzeuges kein grobfahrlässiges Verhalten im Sinne von Art. 138 und 139 Abs. 1 MG zur Last zu legen. Sie hat dabei alle wesentlichen Umstände des konkreten Falles in vertretbarer Weise gewürdigt. Ihr Entscheid hält sich klarerweise noch innerhalb des Beurteilungsspielraumes, welcher der Vorinstanz in einer Angelegenheit der vorliegenden Art einzuräumen ist. Der Fall wirft auch keine neuen Grundsatzfragen auf, welche einer näheren Erörterung durch das Bundesgericht bedürften.