Citation: I 5/05 12.05.2005 E. 4

4.1 Mit Blick auf die Invaliditätsbemessung ist die Verwaltung zu Recht bei der Festsetzung des Invalideneinkommens vom mit der Behinderung tatsächlich erzielten Verdienst des Beschwerdeführers als Kundenberater ausgegangen, sind doch die entsprechenden Voraussetzungen (BGE 129 V 475 Erw. 4.2.1) erfüllt. Dabei hat sie zu Gunsten des Beschwerdeführers angenommen, dass er mit dem faktisch ausgeübten Arbeitspensum von 40 % (trotz höherer medizinischer Einschätzung der zumutbaren Restarbeitsfähigkeit) voll eingegliedert ist. Dies ist nicht zu beanstanden. Betreffend das Jahr 2003 ist daher aufgrund der entsprechenden Angaben des Arbeitgebers (vom 6. April 2004) von einem Invalideneinkommen von Fr. 24'000.- jährlich auszugehen, welches allerdings auf die massgebenden Verhältnisse im Jahr 2001 (BGE 129 V 222) anzupassen sein wird. 4.2 Bezüglich des Valideneinkommens ist zu beachten, dass dieses hypothetisch auf Grund der beim Rentenbeginn bestehenden Verhältnisse festzusetzen ist, wobei allfällige rentenwirksame Änderungen der Vergleichseinkommen bis zum Einspracheentscheid zu berücksichtigen sind (BGE 129 V 222). Entscheidend ist daher nicht, was der Beschwerdeführer in den Jahren bis 2001 verdient hat, sondern das Einkommen, welches er als Gesunder im Jahre 2001 (allfälliger Rentenbeginn) erzielt hätte. Das Valideneinkommen ist nicht eine vergangene, sondern eine hypothetische Grösse. Da die Einkommensermittlung so konkret wie möglich zu erfolgen hat und somit die individuellen, persönlichen und beruflichen Verhältnisse massgebend sind, rechtfertigt es sich anzunehmen, der Versicherte würde als Gesunder weiterhin bei der Bank X.________ tätig sein, sodass grundsätzlich dieser Verdienst heranzuziehen sein wird. Der Vorinstanz ist insofern beizupflichten, dass verlässliche Angaben der Bank X.________ hiezu aber fehlen, zumal sie sich im Schreiben vom 6. November 2002 nicht zum mutmasslichen Lohn im massgeblichen Jahr des allfälligen Rentenbeginns äussert. Ebenso wenig ist ersichtlich, wie hoch der eigentliche Bruttoverdienst war und ob die Bonuszahlungen jährlich in gleicher Höhe ausbezahlt werden sowie ob überhaupt ein genereller Anspruch auf Boni bestand.