Citation: 7B_200/2022 E. 3.3.3

3.3.3. Bei der Würdigung der Täterkomponente hält die Vorinstanz fest, der Beschwerdeführer habe nur eingestanden, der Beschwerdegegnerin 2 auf den Brustkorb gesessen zu sein und ihr den Mund verschlossen zu haben; indessen habe er bestritten, dass er die Beschwerdegegnerin 2 gewürgt oder in den Schwitzkasten genommen habe. Seine Aussagen hätten damit die Untersuchung nicht erheblich erleichtert. Die Vorinstanz berücksichtigt leicht strafmindernd, dass der Beschwerdeführer sein Handeln zu bereuen scheine, sich bei der Beschwerdegegnerin 2 entschuldigt und am 21. Januar 2020 freiwillig eine Drogenentzugsbehandlung angetreten habe, was auf eine gewisse Einsicht und Reue schliessen lasse, auch wenn er den eigentlichen Würgevorgang bestritten habe. Sein Bedauern betreffe allerdings in wesentlichem Umfang die ihn nun treffenden Folgen. Die blosse Tatfolgenreue könne nicht strafmindernd berücksichtigt werden. Nach der Vorinstanz kommt eine erhebliche Strafmilderung, wie sie bei einem von Anfang an und vollständig geständigen, einsichtigen und reuigen Täter möglich sei, nicht in Frage (angefochtenes Urteil S. 20). Wenn der Beschwerdeführer diesbezüglich einwendet, er habe sich von Anfang an und vollständig geständig gezeigt und die Arbeit der Strafverfolgungsbehörden "enorm erleichtert", zumal angesichts der neusten Aussagen der Beschwerdegegnerin 2 erstellt sei, dass kein Würgen vorgelegen habe (Beschwerde S. 15), ist er nach dem Gesagten (vgl. oben E. 2.3) nicht zu hören. Denn das Bundesgericht legt auch bei der Strafzumessung unter Vorbehalt der Normierung von Art. 97 Abs. 1 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG; Urteile 6B_103/2022 vom 30. November 2022 E. 4.3.3; 6B_85/2022 vom 25. August 2022 E. 2.2.2). Eine qualifizierte Anfechtung findet sich in der Beschwerde nicht, sodass darauf nicht weiter einzugehen ist.