Citation: 4C.98/2006 03.07.2006 E. 1

Nach den Erwägungen der Vorinstanz ist die Kaufpreisforderung entgegen der vertraglichen Vereinbarung nicht teilweise durch Verrechnung mit der Forderung A getilgt worden, da die Heer und Co. AG zu keinem Zeitpunkt Gläubigerin der Forderung A geworden sei. Den Nachweis, einer Heinrich J. Heer seitens der Heer und Co. AG gemachten Zusage der konzernmässigen Saldierung der Forderung A bei Verkauf der Epos habe Heinrich J. Heer nicht erbringen können. Damit besteht für die Vorinstanz kein Anlass, den von Heinrich J. Heer befürworteten Durchgriff vorzunehmen. Der Vertrag über die Zession der Forderung stehe der Behauptung einer konzernmässigen Saldierung entgegen. Die Tatsache, dass unklar bleibe, weshalb die Zession an die Bank erfolgt sei, bedeute entgegen den Behauptungen Heinrich J. Heers nicht, dass ein Scheingeschäft vorliege. Durch die Abtretung der Forderung an die Bank sei die Forderung nicht erloschen.