Citation: 6B_1325/2017 E. 1.3.2

1.3.2. Weiter macht der Beschwerdeführer geltend, die Vorinstanz weise auf seine massive Alkoholisierung hin und halte ihm gleichzeitig entgegen, er habe keine glaubhaften Aussagen gemacht. Es sei unzulässig, von einer Person, der eine Bierflasche über den Kopf geschlagen worden sei, zu verlangen, sie müsse trotzdem verlässliche, konstante und genaue Angaben zum Ablauf machen. Die Vorinstanz verlangt vom Beschwerdeführer keine verlässlichen, konstanten und genauen Angaben. Sie legt lediglich dar, dass seine Angaben nicht verlässlich, nicht konstant und ungenau sind. Ob dies auf die Alkoholisierung des Beschwerdeführers, den Schlag mit der Bierflasche oder auf andere Gründe zurückzuführen ist, bleibt ohne Belang. Entscheidend ist, dass die unglaubhaften Aussagen des Beschwerdeführers den glaubhaften Aussagen der Strafklägerin gegenüberstehen.