Citation: 8C_154/2014 E. 4.3

4.3. Art. 23 Abs. 3 UVV soll einen Ausgleich schaffen, wenn im konkreten Arbeitsverhältnis die Kriterien der unregelmässigen Erwerbstätigkeit und der starken Lohnschwankungen erfüllt sind. Abzustellen ist auf den letzten vor dem Unfall bezogenen Lohn im konkret ausgeübten Arbeitsverhältnis (Art. 15 Abs. 2 Halbsatz 1 UVG; Art. 22 Abs. 3 UVV), allenfalls auf einen angemessenen Durchschnittslohn pro Tag (Art. 23 Abs. 3 UVV; zum Ganzen BGE 139 V 464). Bezieht die versicherte Person wegen Unfall oder Krankheit keinen oder einen verminderten Lohn, so wird der Verdienst berücksichtigt, den sie ohne Unfall oder Krankheit erzielt hätte (Art. 23 Abs. 1 UVV).