Citation: 6B_1084/2023 E. B

Das Obergericht des Kantons Solothurn bestätigte am 12. Juli 2023 die erstinstanzlichen Schuldsprüche sowie die Landesverweisung und deren Ausschreibung im SIS. Es bestrafte A.________ mit einer Freiheitsstrafe von 13 Jahren. Dem Urteil liegt folgender Sachverhalt zugrunde: A.________ brach in der Nacht vom 21. Juli 2019, kurz vor Mitternacht, mit einem mitgeführten Schraubenzieher die Lieferantentür des Mehrfamilienhauses an der U.________strasse in V.________ auf und schüttete im ehemaligen Tearoom und Verkaufsraum im Erdgeschoss drei bereits im Vorfeld der Tat von ihm oder einem Dritten am Tatort deponierte Kanister mit insgesamt ca. 30 Litern Benzin aus, welches er daraufhin anzündete. Durch die Vermischung der Benzindämpfe mit der Luft kam es bei der Entzündung zu einer explosionsartigen Verpuffung mit entsprechender Hitze- und Druckenergie. Dadurch entzündeten sich auch die benzingetränkten Socken von A.________, die er vor der Tat über seine Schuhe gezogen hatte. In der Folge verliess A.________ den Tatort fluchtartig, ohne den Brand gelöscht zu haben oder die Rettungskräfte zu alarmieren. Der durch den Brand am Gebäude verursachte Schaden belief sich auf ca. Fr. 570'000.--. Hitze-, Rauch- und Russschäden entstanden im ganzen Parterre der Liegenschaft, im ganzen Treppenhaus sowie in sämtlichen Wohnungen des Mehrfamilienhauses. Zwei Hausbewohner mussten wegen des Verdachts einer Rauchvergiftung das Spital aufsuchen, konnten dieses aber noch in derselben Nacht wieder verlassen.