Citation: 2C_113/2021 E. 6.3.3

6.3.3. Die Vorinstanz hat bezüglich der vom Beschwerdeführer mit seiner Beschwerde an dieselbe eingereichten Fotos (welche von den Fotos gemäss E. 6.1.2 oben zu unterscheiden sind und die Fertigstellung des Anbaus zu knapp 100 % belegen sollen) im Wesentlichen erwogen (E. 5.4.3 angefochtenes Urteil), diese liessen keine Rückschlüsse auf den Aufnahmezeitpunkt und die betroffenen Räumlichkeiten zu; es sei ohne Weiteres möglich, dass sie erst nach dem Brand erstellt worden seien. Aufgrund der schlechten Qualität der Fotos lasse sich ohnehin nicht viel erkennen. Die Vorinstanz hat diese Fotos somit als Beweismittel gewürdigt, wenn auch nicht im Sinne des Beschwerdeführers. Dadurch ist weder der Untersuchungsgrundsatz noch Art. 8 ZGB verletzt worden. Eine wie vorliegend willkürfreie Würdigung führt jedenfalls nicht zu einer Änderung der Beweislastverteilung. Auch lässt sich daraus keine willkürliche Anwendung (E. 2.1 oben) von Art. 60 Abs. 1 AVaKGVG FR ableiten, denn die Verpflichtung des Beschwerdeführers, der KGV alle sachdienlichen Unterlagen zu liefern bzw. die entsprechende Mitwirkungspflicht bedeutet umgekehrt nicht, dass die Vorinstanz diese Unterlagen im Sinne des Beschwerdeführers würdigen muss. Die entsprechende Rüge erweist sich damit als unbegründet. Auf die Ablehnung der vom Beschwerdeführer angebotenen Zeugeneinvernahmen wird zurückzukommen sein (vgl. E. 6.5 unten).