Citation: 5A_253/2022 E. 6.1

6.1. Sie führte aus, die Parteien hätten sich zur Ermittlung des relevanten Verkehrswertes der Aktien im Zusammenhang mit der Übernahme des Aktienpakets des Bruders des Beschwerdeführers im erstinstanzlichen Verfahren auf den Bewertungsstichtag 1. Januar 1991 geeinigt. Ausserdem seien sie überein gekommen, die Schätzung des Verkehrswertes mittels der Substanzwertmethode vornehmen zu lassen. Sie hätten folglich eine Prozessvereinbarung über den Bewertungsstichtag sowie die Bewertungsmethode abgeschlossen. Diese Vereinbarung sei verbindlich. Der Antrag auf Ergänzung des Gutachtens sei abzuweisen. Der Beschwerdeführer bemängle diesbezüglich die Anwendung der Substanzwertmethode, die aber verbindlich vereinbart worden sei. Ob sich gestützt auf eine andere Methode allenfalls ein höherer Unternehmenswert begründen lasse, müsse nicht geprüft werden. Es sei daher gestützt auf das Gutachten von einem Verkehrswert sämtlicher Aktien der C.________ AG per 1. Januar 1991 von Fr. 4'200'000.-- auszugehen.