Citation: 2A.34/2002 22.05.2002 E. 5

Die festgestellten Tatsachen rechtfertigen insgesamt den Schluss, dass der Beschwerdeführer das Aufenthaltsrecht für seine Kinder durch planmässige Vorkehren und falsche Angaben gegenüber den Behörden rechtswidrig erschlichen hat (vgl. E. 3) und in rechtsmissbräuchlicher Weise ein Aufenthaltsrecht für seine wiedergeheiratete erste Ehefrau geltend macht (vgl. E. 4). Gemäss Art. 7 Abs. 2 ANAG entfällt damit der Anspruch auf Erteilung einer Anwesenheitsbewilligung für die Ehefrau, und der Beschwerdeführer kann sich mangels echter ehelicher Beziehung auch nicht auf Art. 8 EMRK berufen. Der Widerruf bzw. die Verweigerung der Aufenthaltsbewilligung verstösst daher weder gegen Bundesrecht noch gegen die fragliche Konventionsnorm.