Citation: 9C_498/2017 E. 4.2

4.2. Die Beschwerdeführerin macht dagegen einzig geltend, die IV-Stelle habe den Anspruch auf eine ganze Invalidenrente in den Jahren 2005 und 2008 jeweils bestätigt. Von einer zweifellosen Unrichtigkeit könne daher keine Rede sein. Der Wiedererwägung steht nicht entgegen, dass die IV-Stelle anlässlich der Revisionen in den Jahren 2005 und 2008 einen unveränderten Rentenanspruch feststellte. Die zwischenzeitlichen Bestätigungen der Rente sind wiedererwägungsrechtlich unerheblich, weil ihnen keine materielle Prüfung des Rentenanspruchs zugrunde lag (Umkehrschluss aus BGE 140 V 514 E. 5.2 am Anfang S. 520; Urteile 9C_566/2016 vom 19. April 2017 E. 3.4; 9C_633/2015 vom 3. November 2015 E. 3.2 in fine). Soweit die Versicherte darüber hinaus vage geltend macht, es seien "mehrmals in der Vergangenheit medizinische Gutachten angefordert worden" und diese hätten Eingang "in die IV-Akten gefunden", vermag sie damit nicht darzutun, dass die Feststellungen der Vorinstanz (E. 4.1 hiervor) offensichtlich unrichtig oder sonst wie bundesrechtswidrig sein sollten (E. 1 hiervor). Damit bleiben diese für das Bundesgericht verbindlich.