Citation: 6B_653/2022 E. 5.1

5.1. Dass und inwiefern die Vorinstanz mit ihrem Entscheid in Willkür verfallen sein soll oder sonstwie schweizerisches Recht im Sinne von Art. 95 BGG verletzt haben könnte, vermag der Beschwerdeführer nicht aufzuzeigen. Eine substanziierte Auseinandersetzung mit den vorinstanzlichen Erwägungen lässt sich der Beschwerdeeingabe nicht entnehmen. Der Beschwerdeführer macht geltend, dass "das Verbrechen vom 12. Juli 2017" darauf ausgerichtet gewesen sei, den Taterfolg i.S.v. Art. 8 StGB in der Schweiz eintreten zu lassen, bzw., dass dieser Erfolg am 25. Oktober 2017 im Kanton Zürich eingetreten sei. Die "österreichische Täterschaft" habe seit Oktober 2016 gewusst, dass sein fester Wohnsitz und sein Arbeitsort in Luzern gewesen seien; damit sei arglistig und wider besseres Wissen "- ohne mir jemals eine Ladung in Luzern zugestellt zu haben -", die Lüge seines "unbekannten Aufenthaltes" aufgestellt worden bzw. dass er sich "weiterhin verborgen" halte. Diese erwiesene qualifizierte Lüge und das darauf aufbauende arglistig errichtete Lügengebäude sei "denklogisch" im Sinne von Art. 8 StGB darauf ausgerichtet gewesen, ihn in der Schweiz unter Vortäuschung falscher Tatsachen der Freiheit zu berauben. Dass mit der Straftat vom 12. Juli 2017 eine Täuschungshandlung verneint werde, deute darauf hin, dass sich die "Zürcher Behörden" von der österreichischen Täterschaft hätten arglistig täuschen lassen und nun versuchten, Aufklärung und Wahrheitsfindung zu behindern. Damit wiederholt der Beschwerdeführer nur, was er bereits erfolglos vor Vorinstanz vorgebracht hat (vgl. angefochtener Beschluss S. 8), ohne indessen substanziiert darzutun, inwiefern deren Erwägungen im angefochtenen Entscheid offensichtlich unrichtig im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG oder bundesrechtswidrig sein könnten. Er setzt sich - vorbehältlich einer anderen Argumentation, dazu nachfolgend - mit keinem Wort mit deren Begründung auseinander, dass keine gegenüber den schweizerischen Behörden begangene Täuschungshandlung ersichtlich sei; ebenso wenig damit, dass er seine Vorbringen mit Rechtsmitteln gegen den von den schweizerischen Behörden erlassenen Auslieferungshaftbefehl und im gegen ihn in Österreich geführten Strafverfahren bzw. in entsprechenden Rechtsmittelverfahren - namentlich gegen den von der ausländischen Behörde erlassenen Haftbefehl - hätte geltend machen müssen. Nicht nachvollziehbar ist, inwiefern sich die Vorinstanz auf ein Auslieferungsbegehren vom 7. August 2017 "als Ursache des Verbrechens" beziehen bzw. konsequent verkennen soll, dass die (angebliche) Straftat am 12. Juli 2017 erfolgte. Sie nimmt in ihren Erwägungen explizit auf den Haftbefehl vom 12. Juli 2017 bzw. darauf Bezug, dass der Beschwerdeführer dessen Inhalt dahingehend kritisiert, dass er nicht unbekannten Aufenthaltes gewesen sei und die österreichischen Behörden trotz Kenntnis seines Wohnortes nicht versucht hätten, ihn vorzuladen (angefochtener Beschluss S. 8). Demgegenüber schliesst die Vorinstanz aus dem Schreiben vom 7. August 2017, dass die schweizerischen Behörden entgegen den Vorbringen des Beschwerdeführers nicht getäuscht worden sind, konkret, dass die schweizerischen Behörden um den Wohnsitz des Beschwerdeführers in der Schweiz wussten (angefochtener Beschluss S. 9). Mit diesen Erwägungen setzt sich der Beschwerdeführer indes, wie hiervor aufgezeigt, nicht ansatzweise auseinander. Mithin genügt die Beschwerde nicht den Begründungsanforderungen gemäss Art. 42 Abs. 2 BGG. Insoweit der Beschwerdeführer an anderer Stelle in seiner Beschwerde vorbringt, dass es keine Rolle spiele, ob sich Schweizer Behörden "aus Österreich arglistig [hätten] täuschen" lassen, da die "ausländische Täterschaft" einfach mal drauf los gelogen" habe, "um ihn unter Vortäuschung falscher Tatsachen arglistig in der Schweiz der Freiheit für mehr als zehn Tage zu berauben", setzt er sich wiederum nicht substanziiert mit den Erwägungen der Vorinstanz auseinander, gemäss welcher eine in der Schweiz (gestützt auf einen ausländischen Haftbefehl) erfolgte bzw. vollzogene Verhaftung, mithin ein solcher "Erfolg" (vgl. angefochtener Beschluss S. 9) keine schweizerische Gerichtsbarkeit für die strafrechtliche Beurteilung bzw. die Beurteilung der Rechtmässigkeit des ausländischen hoheitlichen Aktes begründet. Die Beschwerde genügt wiederum nicht den Begründungsanforderungen gemäss Art. 42 Abs. 2 BGG.