Citation: 8C_154/2023 E. 7.7.1

7.7.1. Die streitgegenständliche Nichtberücksichtigung des Beschwerdeführers gründet darin, dass nach Auffassung der Berufungskommission die Leistungsausweise anderer Kandidatinnen und Kandidaten besser auf das Profil der ausgeschriebenen Stelle passen würden. Wie das Bundesgericht bereits im Urteil 8C_596/2017 vom 1. März 2018 E. 6.2 unter Bezugnahme auf die Urteile 8C_353/2013 vom 28. August 2013 und 8C_199/2014 vom 5. September 2014 erwog, ist mit der Feststellung einer Verletzung von Verfahrensrechten im Bewerbungsverfahren noch nichts gewonnen, wenn - wie hier - der Beschluss über die Besetzung der ausgeschriebenen Stelle längst gefällt und die gewählte Person bereits in ihrer neuen Funktion tätig ist (vgl. Urteil 8C_596/2017 vom 1. März 2018 E. 6.2.2.1 mit Hinweis). Denn selbst im Falle einer schweren Verletzung von Verfahrensrechten bestünde keine Grundlage für die Aufhebung eines Wahlbeschlusses (Urteil 8C_596/2017 vom 1. März 2018 E. 6.2.2.3 mit Hinweis).