Citation: 6B_445/2024 E. 3.1

3.1. Sie wendet sich zuerst der objektiven Tatschwere zu und würdigt dabei das Ausmass des verschuldeten Erfolgs (angefochtenes Urteil S. 29 E. IV. 14.1.2) und die Verwerflichkeit des Handelns (angefochtenes Urteil S. 29-32 E. IV. 14.1.3). Dabei gelangt sie zum Schluss, die vom Beschwerdeführer gezeigte Skrupellosigkeit liege "deutlich über dem für die Erfüllung des Mordtatbestandes notwendigen Mindestmass". Sie verweist beispielhaft auf die analytische Planung von langer Hand, die Wahl des besonders grausamen Gifts Colchicin, das heimtückische Servieren des vergifteten Kaffees, die konsequente Verfolgung des Plans trotz zahlreicher Möglichkeiten zum Rücktritt und das konsequente Schweigen nach der Vergiftung. Insgesamt wertet die Vorinstanz die objektiven Tatkomponenten als schwer und veranschlagt dafür eine Freiheitsstrafe von 16 Jahren (angefochtenes Urteil S. 32 E. IV. 14.1.4).