Citation: 2C_190/2024 E. 4.6

4.6. Ein anderweitiger Bewilligungsanspruch ist nicht ersichtlich und wird von der Beschwerdeführerin auch nicht geltend gemacht. Insbesondere behauptet sie nicht, dass in ihrem Fall wichtige persönliche Gründe vorliegen würden, die einen Bewilligungsanspruch gestützt auf Art. 50 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 AIG begründen könnten. Zudem könnte die Beschwerdeführerin, die sich erst seit September 2019 rechtmässig in der Schweiz aufhält, aus BGE 144 I 266 und der darin aufgestellten Vermutung, dass eine ausländische Person nach einem zehnjährigen rechtmässigen Aufenthalt als integriert gelten könne (vgl. dort E. 3.9), keinen Anspruch auf Verlängerung ihrer Aufenthaltsbewilligung gestützt auf den Schutz des Privatlebens (Art. 8 Ziff. 1 EMRK und Art. 13 Abs. 1 BV) ableiten. Eine besonders ausgeprägte Integration, welche die Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung gestützt auf den Schutz des Privatlebens - trotz kürzerer Aufenthaltsdauer - rechtfertigen könnte (vgl. hierzu BGE 149 I 207 E. 5.3), macht sie nicht geltend.