Citation: 6B_702/2009 08.01.2010 E. 6

Der Beschwerdeführer ficht sodann den Schuldspruch der teils versuchten, teils vollendeten sexuellen Handlung mit einem Kind zum Nachteil von E.________ an. 6.1 Die Anklageschrift legt dem Beschwerdeführer zur Last, er habe den Geschädigten E.________ an einem nicht mehr bestimmbaren Tag Ende 2005 am ganzen Körper ausgegriffen, bis er von jenem zurückgewiesen worden sei. Ausserdem habe er dem Geschädigten Geld angeboten, wenn er vor ihm onanieren würde. Von einem zweiten, in diesem Punkt angeklagten Sachverhalt sprach die Vorinstanz den Beschwerdeführer in Anwendung des Grundsatzes "in dubio pro reo" frei (Anklageschrift J, ND 10 S. 6; angefochtenes Urteil S. 66 mit Hinweis auf das erstinstanzliche Urteil S. 56 f.). 6.2 Der Beschwerdeführer macht geltend, es sei nicht erstellt, ob die Tathandlungen vor dem 16. Altersjahr des Geschädigten E.________ stattgefunden hätten. Die Aussagen des Geschädigten vom 14. August und 31. Oktober 2006 seien nicht verwertbar, worüber sich die Vorinstanz hinwegsetze. Auch in der korrekt durchgeführten Zeugeneinvernahme habe der Geschädigte E.________ sodann keine verlässlichen Angaben machen können (Beschwerde S. 20 ff.). 6.3 Die Vorinstanz nimmt gestützt auf die Aussagen des Geschädigten E.________ vom 14. August 2006 und vom 8. Dezember 2008 sowie gestützt auf die Aussagen des Geschädigten G.________ an, es sei nachgewiesen, dass die Handlungen des ersten Anklagesachverhalts vor dem 16. Geburtstag des Geschädigten E.________ stattgefunden hätten (angefochtenes Urteil S. 72 f.). 6.4 Der Beschwerdeführer bestreitet den dem Schuldspruch zugrunde liegenden Sachverhalt nicht. Er macht lediglich geltend, der Geschädigte sei bei den Vorfällen bereits 16 Jahre alt gewesen. Die Vorinstanz stützt sich in diesem Punkt neben den Aussagen des Geschädigten E.________ u.a. auch auf die Aussagen des Geschädigten G.________. Gegen diese erhebt der Beschwerdeführer keine Einwendungen. Wie die Vorinstanz zutreffend ausführt, anerkennt er damit auch die Richtigkeit dessen Aussagen (angefochtenes Urteil S. 73). Damit ist das angefochtene Urteil jedenfalls nicht schlechterdings unhaltbar. Denn für die Begründung von Willkür genügt praxisgemäss nicht, dass eine andere Lösung oder Würdigung vertretbar erscheint oder gar vorzuziehen ist, sondern nur, wenn der angefochtene Entscheid auf einer schlechterdings unhaltbaren oder widersprüchlichen Beweiswürdigung beruht bzw. offensichtlich unhaltbar ist (BGE 134 I 140 E. 5.4). Bei diesem Ergebnis kann offen bleiben, ob die Aussagen des Geschädigten E.________ anlässlich der Zeugeneinvernahme durch die Polizei vom 14. August 2006, bei denen der Beschwerdeführer keine Gelegenheit zur Stellung von Ergänzungsfragen erhalten hatte, verwertbar sind, weil der Geschädigte in einem späteren Zeitpunkt als Zeuge die Richtigkeit der ersten Aussagen bestätigte, und dem Beschwerdeführer die Mitwirkungsrechte eingeräumt wurden (angefochtenes Urteil S. 66 ff.). Die Beschwerde erweist sich in diesem Punkt als unbegründet.