Citation: 2C_483/2018 E. 4.1

4.1. Der Beschwerdeführer ist Vater eines in der Schweiz geborenen und hier niederlassungsberechtigten minderjährigen Sohnes. Nach den Feststellungen der Vorinstanz lebt er mit diesem Sohn und der Ex-Frau in einem gemeinsamen Haushalt. Der Widerruf der Niederlassungsbewilligung und die damit verbundene Wegweisung des Beschwerdeführers sind geeignet, zu einer Trennung der Familiengemeinschaft zwischen dem Beschwerdeführer und seinem Sohn zu führen; der Widerruf greift insofern in den Anspruch auf Achtung des Familienlebens (Art. 8 Ziff. 1 EMRK, Art. 13 Abs. 1 BV) ein (BGE 144 II 1 E. 6.1; 139 I 330 E. 2.1 S. 335 f.; 135 I 153 E. 2.1 S. 154 f.). Tangiert ist mit Blick auf die knapp 30-jährige Anwesenheit des Beschwerdeführers in der Schweiz darüber hinausgehend auch der Anspruch auf Achtung des Privatlebens (Art. 8 Ziff. 1 EMRK, Art. 13 Abs. 1 BV; BGE 144 I 266 E. 3.9 S. 277 ff.).