Citation: 4A_35/2021 E. 6.13.2

6.13.2. In Bezug auf die Leistungen der XY9________ AG weist die Beschwerdeführerin darauf hin, die Klägerin habe geltend gemacht, die Leistungen seien zumindest teilweise im Globalpreis für Planerleistungen von Fr 2.2 Mio. enthalten. Die Vorinstanz warf der Klägerin vor, sie unterlasse es gänzlich aufzuzeigen, welche Leistungen ihrer Ansicht nach unter den Globalpreis fallen sollten. Soweit die Beschwerdeführerin diesbezüglich eine Verletzung der Beweislastregeln rügt, verkennt sie, dass diejenige Partei, die etwas daraus ableitet, den Pauschalpreis zu behaupten und zu beweisen hat (vgl. E. 3.3 hiervor). Die Rüge, die Vorinstanz habe nicht geprüft, ob die Kosten vom Circa-Preis erfasst seien, ist an sich zwar berechtigt, jedoch insgesamt in sich widersprüchlich begründet (E. 4.3 hiervor). Sie ist nicht zu hören. Wenn die Beschwerdeführerin sodann rügt, insgesamt sei nicht nachvollziehbar, welchen Werkleistungen die Honorare von XY9________ AG zuzuordnen seien, oder generell den Vorwurf der mangelnden Substanziierung ihrer Rügen damit kontert, sie sei dazu nicht in der Lage gewesen, weil die Beschwerdegegnerin keine substanziierten Behauptungen aufgestellt habe, hätte sie den Sachvortrag bereits im kantonalen Verfahren als nicht hinreichend substanziiert beanstanden müssen. Dass sie dies getan hätte, zeigt sie nicht rechtsgenüglich auf.