Citation: 2C_753/2015 E. 4.3.4

4.3.4. Die Ehefrau des Beschwerdeführers stammt ebenfalls aus Mazedonien. Dem vorinstanzlichen Urteil zufolge ist unklar, ob sie in Mazedonien oder in der Schweiz aufgewachsen ist. Der Beschwerdeführer macht geltend, sie sei in der Schweiz aufgewachsen, allerdings ohne dies in irgendeiner Weise zu belegen. Selbst wenn sie vor der Einreise in die Schweiz einige Kindheits- und Jugendjahre in Mazedonien verbracht haben sollte, ist nachvollziehbar, dass ihr eine Rückkehr schwer fallen wird. Gemäss Beschwerdeschrift verfügt sie jedoch immerhin noch über einen - wenn auch geringen - Bezug in ihr Herkunftsland. Zudem wird nicht geltend gemacht, dass sie nicht mit Sprache, Sitten und Gebräuchen in Mazedonien vertraut wäre. Was die Kinder betrifft, befindet sich das Jüngere mit zweieinhalb Jahren im Zeitpunkt des angefochtenen Urteils fraglos in einem anpassungsfähigen Alter. Dagegen dürfte dem älteren, 11-jährigen, ebenfalls in der Schweiz geborenen und bisher hier aufgewachsenen Sohn eine Ausreise nach Mazedonien wesentlich schwerer fallen. Dennoch ist es ihm nicht unzumutbar, mit seiner Familie nach Mazedonien zurückzukehren. Den vorinstanzlichen Feststellungen, dass er der Sprache mächtig sei, das Land aus Ferienaufenthalten kenne und durch seine Eltern mit der Kultur vertraut sei, wird nicht widersprochen. Da er zudem mit seiner Familie zurückreisen würde, kann davon ausgegangen werden, dass ihn die Eingliederung in Mazedonien nicht vor unüberwindbare Hindernisse stellen wird. Im Übrigen werden die Niederlassungsbewilligungen der Ehefrau und der Kinder durch den angefochtenen Entscheid nicht berührt. Ihnen bleibt es unbenommen, weiter in der Schweiz zu verbleiben. Diesfalls könnte der Kontakt zum Beschwerdeführer mittels Besuchen und modernen Kommunikationsmitteln aufrecht erhalten werden (vgl. etwa 2C_685/2014 vom 13. Februar 2015 E. 6.2.2).