Citation: 9C_902/2014 E. 4.3

4.3. Die entsprechende vorinstanzliche Erwägung trägt einzig der von Rechtsanwalt B.________ verfassten Rechtsschrift vom 1. Oktober 2014 Rechnung und lässt die von der Beschwerdeführerin persönlich eingereichte Klageantwort selben Datums, welche eine Zusammenstellung der den streitigen Zeitraum betreffenden Zahlungen enthält, ausser acht. Denn das kantonale Sozialversicherungsgericht vertritt, wie sich aus seiner Verfügung vom 15. Oktober 2014 ergibt, den Standpunkt, die Beschwerdeführerin habe ihre Prozessführungsbefugnis mit Vollmacht vom 18. September 2014 auf den Vertreter übertragen, wofür es sich auf die Bestimmung des Art. 68 ZPO (vgl. § 28 GSVGer.) beruft. Entgegen dem kantonalen Entscheid ist indessen nicht einzusehen, weshalb die Beauftragung eines Rechtsvertreters etwas an der Befugnis der Partei, in eigenem Namen Prozesshandlungen vorzunehmen, ändern sollte. Aus dem Wortlaut von Art. 68 ZPO kann nicht abgeleitet werden, dass Handlungen des Vertretenen neben seinem Vertreter ausgeschlossen wären (vgl. Tanja Domej, in: Kurzkommentar ZPO, Oberhammer und andere, 2. Aufl. 2014, N. 7 zu Art. 68 ZPO; François Bohnet, in: Code de procédure civile commenté, Bohnet und andere [Hrsg.], 2011, N. 30 zu Art. 68 ZPO). Dieser Punkt braucht indessen aufgrund des nachfolgend Dargelegten nicht näher geprüft zu werden.