Citation: 4C.292/2005 23.11.2005 E. 1

Gemäss Art. 49 Abs. 1 OG ist die Berufung gegen selbständige Vor- und Zwischenentscheide der in Art. 48 Abs. 1 und 2 bezeichneten Instanzen über die Zuständigkeit zulässig wegen Verletzung bundesrechtlicher Vorschriften über die sachliche, örtliche oder internationale Zuständigkeit. Die Berufung richtet sich gegen den Entscheid des Handelsgerichts, mit dem die Unzuständigkeitseinrede der Beklagten abgewiesen und sinngemäss die Zuständigkeit des Handelsgerichts bejaht worden ist. Dabei handelt es sich um einen selbständigen Vorentscheid über die örtliche Zuständigkeit. Die Berufung ist in der vorliegenden Zivilrechtsstreitigkeit zulässig, da das Handelsgericht als obere kantonale Instanz letztinstanzlich entschieden hat (Art. 48 Abs. 1 OG) und der Streitwert Fr. 8000.-- übersteigt (Art. 46 OG). Die Beklagte rügt, die Vorinstanz habe ihre Zuständigkeit bundesrechtswidrig bejaht, da sie eine gültige Gerichtsstandsvereinbarung falsch ausgelegt und diese entgegen Art. 9 GestG nicht beachtet habe.