Citation: 5A_1031/2021 E. 2.4.2

2.4.2. Inwieweit die Vorinstanz sich bei der Beurteilung des Konkursbegehrens mit den Konflikten der Parteien befassen musste, beschlägt ausschliesslich die Rechtsanwendung und nicht die Begründungspflicht. Die Aspekte, welche für die Beurteilung eines Rechtsmissbrauchs entscheidrelevant sind, werden aufgrund der konkreten Rügen zu prüfen sein. Der Beschwerdeführer war durchaus in der Lage, sich ein Bild zu machen, weshalb das Konkursbegehren von der Vorinstanz als nicht rechtsmissbräuchlich bewertet wurde. Damit liegt keine Verletzung seines rechtlichen Gehörs vor.