Citation: 6B_602/2017 E. 1.2.1

1.2.1. Die Vorinstanz stellt in tatsächlicher Hinsicht fest, der Beschwerdeführer habe aufgrund der Gewichtsbilanz der Herstellerfirma davon ausgehen müssen, dass das Infomobil bei Hinzurechnung des vorgeschriebenen Beifahrers um rund 150 kg zu schwer sein würde. Die Gewichtsbilanz habe nicht nur als vorläufige, kalkulierte Angabe verstanden werden können. So habe sie keinerlei Hinweis darauf enthalten, dass das Gewicht nur hätte berechnet gewesen sein können. Vielmehr seien unter dem Titel "Leergewicht" mit dem Vermerk "alle Möbel eingebaut" die bereits vorhandenen Teile aufgelistet und das daraus resultierende Gewicht präzise mit 3.427,7 kg bzw. unter Hinzurechnung des Fahrers und des Gewichts für den Diesel bei 90% Tankvolumen mit 3'575,3 kg angegeben. Schon allein diese präzise Gewichtsangabe spreche gegen eine blosse Kalkulation. Zudem impliziere der im E-Mail des Beschwerdeführers vom 13. Dezember 2013 an F.________ ausgedrückte angebliche Wunsch, das Fahrzeug in Basel "erneut" zu wägen, dass jener von einer bereits erfolgten Wägung durch die Herstellerfirma ausgegangen sei. Im Übrigen hätte der Beschwerdeführer, wenn er denn tatsächlich von einer unzuverlässigen Gewichtsbilanz ausgegangen wäre, allen Anlass gehabt, vor dem Vorführen bei der MFK eine Wägung zur Ermittlung des tatsächlichen Gewichts durchzuführen, zumal ihm dies ermöglicht hätte, beim Lieferanten darauf zu drängen, das Fahrzeug noch rechtzeitig dauerhaft abzulasten. In Wirklichkeit habe der Beschwerdeführer in Basel aber keine Nachwägung verlangt. Dass er auch keine dauerhafte Gewichtsreduktion beabsichtigt habe, ergebe sich aus dem am 5. Dezember 2013 an den Garagisten I.________ in H.________ versandte E-Mail. Danach hätten die ausgebauten Teile spätestens bei der auf den 16. Dezember 2013 anberaumten Pressekonferenz wieder eingebaut sein müssen. Dass er nicht gewusst habe, dass I.________ die ausgebauten Teile wieder eingebaut habe, sei nicht nachvollziehbar. Der Vermerk auf der Rechnung der Garage, wonach der Aus- und Einbau von diversen Teilen im Innenraum ohne Wissen des Kunden erfolgt sei, führe zu keinem anderen Ergebnis. Dieser sei derart unüblich und auffällig, dass er geradezu für das Gegenteil spreche (angefochtenes Urteil S. 13 ff.).