Citation: 2C_650/2020 E. 2.2

2.2. Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Es kann die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz von Amtes wegen berichtigen oder ergänzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Art. 105 Abs. 2 BGG). Die vom EJPD im Zusammenhang mit den vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen erhobenen Rügen (falsches Verständnis der Begriffe "Abrufverfahren" und "angemessene Entschädigung" sowie die unrichtige Ansicht, dass sich die Kostenlosigkeit bloss auf das Abrufverfahren beschränke) betreffen die materielle Rechtsanwendung. Es ist somit auf den von der Vorinstanz festgestellten Sachverhalt abzustellen.