Citation: 8C_12/2021 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer macht geltend, er sei in seinem Betrieb überwiegend (zu 90 %) als Gipser tätig gewesen. Die Büroarbeiten seien von seiner Ehefrau erledigt worden, die Buchhaltung durch eine Treuhandfirma. Er sei nicht in der Lage, auf Deutsch zu korrespondieren. Eine Ausbildung, die ihn als Geschäftsführer qualifizieren würde, habe er nicht absolviert. Die Vorinstanz habe fälschlicherweise angenommen, dass die Vergleichseinkommen auf derselben Grundlage beruhten. Es sei ein korrekter Einkommensvergleich durchzuführen, wobei für die Bestimmung des Valideneinkommens ein betriebswirtschaftliches Gutachten einzuholen sei. Falls eine Bemessung seines Valideneinkommens als Selbstständigerwerbender nicht möglich sei, seien Tabellenlöhne gemäss LSE heranzuziehen. Schliesslich sei sein versicherter Verdienst auf den orts- und branchenüblichen Lohn von Fr. 102'000.- festzusetzen.