Citation: 6B_19/2021 E. 4.2.2

4.2.2. Der Beschwerdeführer bringt nichts vor, was Anlass böte, die in jeder Hinsicht zutreffende vorinstanzliche Einschätzung zur Landesverweisung zu beanstanden. Die inkriminierten Taten ziehen, wie dargelegt, grundsätzlich von Verfassungs wegen eine Landesverweisung nach sich. Soweit er neuerlich die rechtliche Würdigung als versuchte schwere Körperverletzungen in Frage stellt, ist der Beschwerdeführer nicht zu hören. Entgegen seiner Auffassung kann von einem schweren persönlichen Härtefall angesichts der äusserst kurzen Anwesenheit in der Schweiz einerseits und der kulturellen und sprachlichen Verwurzelung im Kosovo sowie des eine geeignete Anstellung in der Heimat ermöglichenden Bildungsgrades andererseits keine Rede sein. Daran ändert nichts, dass sich der Beschwerdeführer beruflich zum leitenden Kundengärtner hochgearbeitet hat, was ihm die Vorinstanz im Übrigen zugute hält. Soweit er geltend macht, sein ganzes persönliches Umfeld befinde sich in der Schweiz, trifft dies zudem offensichtlich nicht zu, zumal mit seiner Mutter und einem jüngeren Bruder nächste Angehörige noch im Kosovo leben. Der Beschwerdeführer legt nicht ansatzweise dar, dass ihm oder seiner Ehefrau eine (Re) -integration in der Heimat unzumutbar wäre. Hierzu genügt namentlich nicht, dass seine ihn seine dortigen Verwandten nicht finanziell unterstützen könnten. Mit Blick auf die vorinstanzliche Interessenabwägung legt der Beschwerdeführer ebenfalls nicht dar, dass diese gegen Bundes- oder Völkerrecht verstiesse. Trotz der bis dato erstmaligen Verfehlung wiegen die ihm zur Last gelegten Straftaten gegen die körperliche Unversehrtheit schwer, zumal er zu einer teilbedingten Freiheitsstrafe von 32 Monaten verurteilt wurde. Vor diesem Hintergrund muss auch eine geringe Rückfallgefahr nicht in Kauf genommen werden (Urteil 6B_736/2019 vom 3. April 2020 E. 1.2.2 mit Hinweis). Im Übrigen kann selbst unter der Geltung des FZA eine einmalige Straftat für eine Landesverweisung genügen, wenn die Rechtsgutverletzung, wie vorliegend, schwer wiegt (BGE 145 IV 364 E. 3.5.2 in fine). Dies muss für Drittstaatenangehörige gleichermassen gelten. Die Dauer von 7 Jahren rügt der Beschwerdeführer nicht; sie ist nachvollziehbar.