Citation: 6B_910/2024 E. 1.3.4

1.3.4. Ferner kann dem Beschwerdeführer nicht gefolgt werden, wenn er im Weiteren geltend macht, die Vorinstanz beachte zu Unrecht nicht, dass er nach der Entlassung aus der Haft die Zeit der Familienplanung gänzlich verpasst haben wird (Beschwerde S. 13). Sind Straftaten mittels einer langjährigen Freiheitsstrafe zu verbüssen, kann dies als gewöhnliche Folge der langen Dauer einer zu vollstreckenden Strafe dazu führen, dass eine eigene Familie nicht oder nur noch erschwert gegründet werden kann. Mit diesem Vorbringen vermag der Beschwerdeführer die sinngemäss geltend gemachte erhöhte Strafempfindlichkeit nicht hinlänglich darzutun. Denn die Verbüssung einer Freiheitsstrafe ist für jede beruflich und sozial integrierte Person mit einer gewissen Härte verbunden. Eine erhöhte Strafempfindlichkeit ist nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung daher nur bei aussergewöhnlichen Umständen zu bejahen (vgl. Urteile 6B_481/2024 vom 23. Oktober 2024 E. 2.4.2; 6B_1354/2021 vom 22. März 2023 E. 2.4.3; je mit Hinweisen). Solche liegen auch im Lichte der Ausführungen des Beschwerdeführers nicht vor.