Citation: 6B_1305/2023 E. 6.4.2

6.4.2. Soweit die Vorbringen des Beschwerdeführers den qualifizierten Begründungsanforderungen knapp genügen, sind sie nicht geeignet, Willkür in der vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellung und Beweiswürdigung darzulegen. Eine unrichtige Sachverhaltsfeststellung bzw. eine willkürliche Beweiswürdigung durch die Vorinstanz erkennt der Beschwerdeführer insbesondere im Zusammenhang mit der (fehlenden) Erkennbarkeit der zivilen Polizeibeamten. Er argumentiert, die Polizisten seien in ihrem Auftritt und Verhalten nicht als solche erkennbar gewesen (keine Uniform, kurze Hosen, T-Shirt, Sonnenbrille, kein Blaulicht, keine Sirene, undeutliche Artikulierung der allfälligen Zurufe, vermutlich kaputte oder nicht richtig eingeschaltete Matrix [bei gleissendem Sonnenlicht sowieso nicht erkennbar], keine professionelle Präsentation des Polizeiausweises, sondern In-die-Luft-Schleudern eines Gegenstandes an einem Plastikbändel). Vielmehr sei der Eindruck von Leuten mit unlauteren Absichten entstanden. Den Polizeiausweis habe er überdies aufgrund seiner angelaufenen Sonnenbrille nicht als solchen erkennen können. Die Vorinstanz führt aus, soweit der Beschwerdeführer vorbringe, dass er aufgrund der kurzen Hosen der Polizisten Zweifel daran gehabt habe, ob es sich um richtige Polizisten gehandelt habe, so könne ihm nicht gefolgt werden. Aufgrund der äusseren Umstände (wissentliches Missachten des Allgemeinen Fahrverbots; Vorhalt des Polizeiausweises; Verfolgung mit dem zivilen Polizeifahrzeug und mit eingeschalteter Matrix "Stopp Polizei"; erneute Aufforderung anzuhalten) sei die Polizei (auch beim Tragen einer angelaufenen Sonnenbrille) ohne Weiteres als solche erkennbar gewesen (vgl. Urteil S. 10). Die Ausführungen der Vorinstanz sind schlüssig. Mit der gegenteiligen Behauptung vermag der Beschwerdeführer keine Willkür in der vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellung und Beweiswürdigung darzulegen.