Citation: 5A_351/2018 E. 10.2

10.2. Unter Berücksichtigung der grossen Bedeutung, die ihr im Leben des Sohnes zukomme, ist nach Ansicht der Beschwerdeführerin sodann die Ausgestaltung des persönlichen Verkehrs durch das Kantonsgericht willkürlich. Ein bloss zweiwöchentliches Besuchsrecht stehe mit dem geltenden Recht in krassem Widerspruch. Es lasse sich entgegen dem Kantonsgericht nicht mit dem Hinweis darauf rechtfertigen, dass das Kind auch an Wochenenden die Gelegenheit haben solle, Freunde an seinem Wohnort zu treffen. Kinder bis zum 12. Lebensjahr seien personen- und nicht umgebungsbezogen, sodass der Kontakt zu Freunden dem wöchentlichen Kontakt zur Mutter nicht vorgehe, zumal das Kind nicht den Wunsch geäussert habe, am Wochenende Freunde treffen zu können. Das Urteil der Vorinstanz lasse sich auch nicht auf das Gutachten abstützen, welches nicht verwertbar sei. Vorab ist die Beschwerdeführerin auch hier mit der Rüge der Unverwertbarkeit des Gutachtens nicht zu hören (vgl. vorne E. 2.2 und 4.2). Was sodann die konkrete Ausgestaltung des persönlichen Verkehrs betrifft (vgl. Art. 273 ZGB), so begnügt die Beschwerdeführerin sich damit, ihre Sicht der Dinge darzulegen und die gegenteilige Lösung der Vorinstanz als willkürlich zu bezeichnen. Die Beschwerde erfüllt insoweit die Begründungserfordernisse folglich nicht (vgl. vorne E. 1.2).