Citation: 7B_873/2023 E. 4.3

4.3. Der Beschwerdeführer legt nicht nachvollziehbar dar, inwiefern der angefochtene Entscheid auf unhaltbaren Tatsachenfeststellungen beruhen würde (vgl. Art. 97 Abs. 1 i.V.m. Art. 105 Abs. 1 BGG). Er bestreitet die Feststellungen der Vorinstanz nicht substanziiert und räumt in diesem Zusammenhang auch ein, dass er sich prozessual ungeschickt verhalten habe. Dabei scheint er nach wie vor zu übersehen, dass er seiner Obliegenheit, die gesetzlichen Voraussetzungen für die von ihm beantragte privilegierte Vollzugsform glaubhaft zu machen, auch als Alleineigentümer bzw. wirtschaftlicher Berechtigter einer Gesellschaft nachzukommen hatte. Diese prozessuale Obliegenheit traf ihn umso mehr, als er für die entscheiderhebliche Frage seines Arbeitspensums unbestrittenermassen auf förmlichen Arbeitsverträgen zwischen ihm und seiner Gesellschaft "beharrt" hatte. Die Auffassung der Vorinstanz, der Beschwerdeführer habe trotz mehrmaliger und sachlich zumutbarer Aufforderungen durch die zuständigen kantonalen Behörden nicht ausreichend belegt, dass er einer geregelten Arbeit, Ausbildung oder Beschäftigung von mindestens 20 Stunden pro Woche nachgeht (Art. 77b Abs. 1 lit. b StGB), und die gesetzlichen Voraussetzungen eines Strafvollzuges in Halbgefangenschaft seien hier nicht erfüllt, hält vor dem Bundesrecht stand. Seiner Ansicht, das erfolglose Durchlaufen diverser Rekurs- und Beschwerdeverfahren erbringe - quasi schon per se - einen hinreichenden Beweis für seine "ausserordentliche Motivation, die Voraussetzungen für die Halbgefangenschaft zu erfüllen", ist nicht zu folgen. Ebenso wenig sieht das Gesetz vor, dass er die Voraussetzungen einer Halbgefangenschaft erst während des privilegierten Vollzuges unter Beweis stellen und entsprechende prozessuale Versäumnisse auf diese Weise "nachholen" könnte. Soweit der Strafvollzug die gesetzliche Folge der bereits rechtskräftig ausgefällten Freiheitsstrafen darstellt, ist auch die Berufung auf den Grundsatz der Verhältnismässigkleit bzw. auf die allgemeinen Nachteile des Normalvollzuges unbehelflich (vgl. BGE 146 IV 267 E. 3.2.2). Auf unzulässige Noven ist nicht einzutreten (Art. 99 Abs. 1 BGG). Auch die verfahrensrechtliche Rüge der Verletzung des rechtlichen Gehörs (Art. 29 Abs. 2 BV) erweist sich als unbegründet. Zwar macht der Beschwerdeführer geltend, die Vorinstanz habe seine Argumentation nicht angemessen "gewürdigt". Den Erwägungen des angefochtenen Entscheides lassen sich jedoch die Gründe entnehmen, weshalb das Verwaltungsgericht die gesetzlichen Voraussetzungen eines Vollzuges in Halbgefangenschaft als nicht erfüllt erachtet (vgl. dazu oben, E. 4.1-4.2). Dass die Vorinstanz der Argumentation des Beschwerdeführers inhaltlich nicht gefolgt ist, verletzt seinen Anspruch auf rechtliches Gehör nicht.