Citation: 9C_963/2012 E. 2.2

2.2. Gerügt wird im Wesentlichen eine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes. Die Beschwerdeführerin macht geltend, ihre Arbeitsunfähigkeit sei nicht rechtskonform festgestellt worden, insbesondere sei im zweiten polydisziplinären Gutachten der Medizinischen Abklärungsstelle X.________ (2011) entgegen der Empfehlung der RAD-Ärztin und der Auftragserteilung der Invalidenversicherung keine weitere neurologische Abklärung erfolgt. Es liege ein unauflösbarer Widerspruch zum ersten Gutachten der Medizinischen Abklärungsstelle X.________ (2009) vor, weil damals aus neurologischer Sicht eine Arbeitsunfähigkeit von 20 % festgestellt worden war. Im übrigen sei das Valideneinkommen falsch berechnet worden. Dieses sei auf der Basis des letzten Lohnes vor Eintritt des Gesundheitsschadens (Auffahrunfall 2002) zu berechnen.