Citation: 6B_991/2023 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer bringt zusammengefasst vor, im Gegensatz zur ersten Instanz ordne die Vorinstanz keine stationäre therapeutische Massnahme an. Folglich seien lediglich 315 Tage seines insgesamt 789 Tage dauernden Freiheitsentzugs begründet gewesen. Für die restlichen Tage habe er eine unzulässige Überhaft erlitten, wofür ihm eine Genugtuung auszurichten sei. Indem ihm die Vorinstanz keine zuspreche, verletze sie Art. 431 Abs. 2 StPO und Art. 5 Ziff. 5 EMRK. Zudem verstosse sie gegen das Willkürverbot, da sie sich nicht zur Dauer seines Freiheitsentzugs äussere. Schliesslich verletze sie seinen Anspruch auf rechtliches Gehör bzw. ihre Begründungspflicht nach Art. 29 Abs. 2 BV sowie Art. 6 Ziff. 1 EMRK und ebenso Art. 112 Abs. 1 lit. b BGG, weil sie nicht bzw. nicht hinreichend begründe, weshalb ihm trotz Überhaft von 474 Tagen keine Genugtuung zustehe.