Citation: 9C_493/2023 E. 3

Der Beschwerdeführer wirft der Vorinstanz vor, sie habe sich mit der Art und Weise, wie sie sich mit seinen Anträgen auf Erlass von vorsorglichen Massnahmen auseinandergesetzt habe, ihrerseits rechtsverweigernd verhalten und die Rechtsweggarantie (Art. 29a BV) verletzt. Dazu gilt Folgendes: Gegen das unrechtmässige Verweigern oder Verzögern eines anfechtbaren Entscheids kann Beschwerde geführt werden (Art. 94 und Art. 100 Abs. 7 BGG). Eine Beschwerde wegen Rechtsverweigerung oder Rechtsverzögerung nach Art. 94 BGG untersteht als solche zwar nicht den Regeln für Beschwerden gegen Zwischenentscheide. Jedoch ist darauf unter denjenigen Voraussetzungen einzutreten, wie sie auch für eine Anfechtung des verweigerten oder verzögerten kantonalen Beschwerdeentscheids gelten (würden) (zur amtlichen Publikation vorgesehenes Urteil 1C_648/2022 vom 10. Mai 2023 E. 1.2.1 mit Hinweisen). Der Entscheid über vorsorgliche Massnahmen vom 6. Juli 2023 ist ein Zwischenentscheid (oben E. 2.2). Wie eine Beschwerde in der Sache selbst ist mithin auch die Rechtsverweigerungsbeschwerde nur unter den Vorgaben von Art. 93 Abs. 1 BGG zulässig. Ein irreparabler Nachteil (Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG) fehlt aus den gleichen Gründen wie im Zusammenhang mit der Beschwerde gegen den Entscheid über vorsorgliche Massnahmen (oben E. 2.3). Demnach kann auch auf die Rechtsverweigerungsbeschwerde nicht eingetreten werden.