Citation: K 32/99 12.10.2000 E. A

A.- Die 1951 geborene S.________ war bei der Krankenkasse Sanitas obligatorisch für Krankenpflege versichert und hatte überdies im Rahmen eines Kollektivvertrages ihrer Arbeitgeberfirma bei derselben Kasse mehrere Zusatzversicherungen abgeschlossen, unter anderem die "Basic 1" für "Vertragsärzte ganze Schweiz, nichtpflichtige Medikamente und Alternativmedizin" sowie die "Hospital Royal Plus" für "volle Deckung der Kosten der privaten Abteilung 1er-Zimmer aller Spitäler der Schweiz, Variante 'First'". Am 29. Dezember 1995 beantragte ihr Hausarzt Dr. med. X.________, Kostengutsprache für eine wegen des Diabetesleidens der Versicherten sowie reaktiver Depressionen bei physischem wie auch psychischem Erschöpfungszustand in Betracht gezogene Einweisung in die Klinik A.________. Diesem Begehren entsprach die Sanitas mit Schreiben vom 5. Januar 1996, indem sie der Versicherten volle Kostendeckung in der Privatabteilung ("couverture intégrale en division privée") zusicherte. Mit Schreiben vom 9. Januar 1996 präzisierte sie ihre Leistungszusage dahingehend, dass sie auch für die Kosten wissenschaftlich anerkannter Vorkehren im Biologischen Medizinalbereich aufkommen werde ("couverture intégrale en division privée y compris les frais de médecine biologique scientifiquement reconnus"). Vom 11. Januar bis 10. Februar 1996 hielt sich S.________ in der Folge in der Klinik A.________ auf. Mit Schreiben vom 18. Januar 1996 teilte die Sanitas ihrer Versicherten mit, die Deckung der Kosten des Aufenthaltes in der Klinik A.________ sei auf die ersten 15 Tage beschränkt, wobei nur die in den Art. 25 bis 31 KVG erwähnten medizinisch notwendigen Therapiekosten übernommen würden. Nach Prüfung eines Berichts des Dr. med. G.________ von der Klinik A.________ vom 23. Januar 1996 gab der Vertrauensarzt der Sanitas der Klinik am 26. Januar 1996 bekannt, dass unter Verweigerung jeglicher Verlängerung des Aufenthaltes der Versicherten eine sofortige Überweisung in ein Universitätsspital gefordert werde. Von den von der Klinik A.________ schliesslich für den Aufenthalt vom 11. Januar bis 10. Februar 1996 in Rechnung gestellten Gesamtkosten in Höhe von Fr. 27'584. 65 übernahm die Sanitas zunächst nur den auf die ersten 15 Tage entfallenden Anteil von Fr. 13'234. 05. Mit Verfügung vom 18. Juli 1996 erklärte sie sich bereit, zusätzlich 70 % der restlichen Kosten, mithin weitere Fr. 10'045. 45 zu vergüten. Mit Einspracheentscheid vom 19. November 1996 hielt die Sanitas an ihrer Weigerung, für den noch verbleibenden Betrag von Fr. 4'305. 15 aufzukommen, fest.