Citation: 5A_963/2022 E. 3

3. Eventualiter zu Antrag Ziff. 2: a) sei festzustellen, dass Ziff. 4 des Erbvertrages vom 9. April 2008 und die sich darauf beziehenden Vertragspassagen unverbindlich sind. b) sei der Nachlass des am 1. Juni 2016 verstorbenen H.________ festzustellen, wobei aktuelle Werte des Portfolios bei der U.________-Bank zu berücksichtigen seien, die Nachlasspassiven nur einfach zu berücksichtigen seien und von der Liegenschaft in U.________ keine latente Grundstückgewinnsteuer abzuziehen sei. c) sei festzustellen, dass der Pflichtteil der Beschwerdeführer an diesem Nachlass je 1/16, mithin gesamthaft 1/4 (einen Viertel) beträgt, was einem Pflichtteilsanspruch von mindestens je CHF 246'700.00, mithin gesamthaft mindestens CHF 986'800.00 entspricht. d) sei der Nachlass des am 1. Juni 2016 verstorbenen H.________ zu teilen. e) zu diesem Zweck sei der Teilungswert des Gesamtnachlasses unter Hinzurechnung der ausgleichungspflichtigen oder der Herabsetzung unterliegenden lebzeitigen Zuwendungen festzustellen, soweit erforderlich durch Einholung von Bewertungsgutachten, wobei die Aktien der K.________ AG und der L.________ AG unberücksichtigt zu bleiben haben, die vor Abschluss des Erbvertrages vom 9. April 2008 erfolgten lebzeitigen Zuwendungen nicht zu berücksichtigen seien und bei der Festlegung des Hinzurechnungswertes für die Liegenschaft in V.________ ein Schenkungsanteil von mindestens 59.04 % zu berücksichtigen sei, von einem Verkehrswert der Liegenschaft von mindestens CHF 1'440'000.00 auszugehen sei und davon eine latente Grundstückgewinnsteuer von maximal CHF 22'937.00 in Abzug zu bringen sei. f) seien dazu 16 (sechzehn) gleichwertige Lose zu bilden. g) sei das Verfahren nach erfolgter Losbildung für eine (auf gemeinsames Begehren erstreckbare) Frist von 6 Monaten zu sistieren, um den Parteien Gelegenheit für eine partielle oder umfassende Einigung mit allfällig abweichender Losbildung und/oder definitiver Zuteilung von Nachlassobjekten zu gewähren. h) seien die vom Gericht gebildeten (bzw. von den Parteien gemäss Rechtsbegehren Nr. 3g hiervor allenfalls angepassten) Lose nach Ablauf dieser Frist durch Zufall (bzw. gemäss Wünschen der Parteien gemäss Rechtsbegehren Nr. 3g hiervor) zu ziehen und durch gerichtliches Urteil den Parteien zuzuweisen. i) sei eventualiter zu den Rechtsbegehren Nrn. 3f-h hiervor die Versteigerung der Erbschaftssachen unter den Parteien, subeventualiter die öffentliche Versteigerung, anzuordnen, und seien der Steigerungserlös und die Erbschaftspassiven zwischen den Parteien gemäss den ihnen zustehenden Erbquoten aufzuteilen. j) sei subeventualiter zu den Rechtsbegehren Nrn. 3f-i hiervor die Teilung nach Ermessen des Gerichts vorzunehmen.