Citation: 8C_197/2020 E. 4.4

4.4. Was die Beschwerdeführerin hiegegen vorbringt, ist unbegründet. Zwar trifft zu, dass die Erklärungen von C.________ und D.________ vom 8. Mai 2019 als echte Noven im Hauptverfahren 8C_297/2019 ausser Acht zu lassen waren. Doch handelt es sich dabei - mit der Vorinstanz - ebenfalls nicht um erhebliche neue Tatsachen, weil sich diese Erklärungen in Bezug auf den Lohnfluss inhaltlich nicht wesentlich von früheren Aussagen dieser beiden Personen unterscheiden, die bereits im Hauptverfahren mitzuberücksichtigen waren. Die Beschwerdeführerin legt nicht dar, inwiefern die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung offensichtlich unrichtig oder sonstwie rechtsfehlerhaft sei. Insbesondere begründet sie mit keinem Wort, weshalb sie gemäss angefochtenem Entscheid nach dem 6. September 2018 die Beschwerdegegnerin nicht mehr über den weiteren Verlauf des Verfahrens betreffend Nachzahlung von Sozialversicherungsbeiträgen informierte. Dies, obwohl die seit 6. Juli 2018 anwaltlich vertretene Beschwerdeführerin schon seit Empfang der Verfügung vom 27. Juni 2018 Kenntnis davon hatte, dass die gegenüber der Ausgleichskasse nicht deklarierten und daher nicht verzeichneten Lohnzahlungen auf dem IK-Auszug vom 28. Mai 2018 (vgl. E. 4.1 i.f.) ein wichtiges Indiz für die Nichterfüllung der Beitragszeit und damit die nachträgliche Verneinung des Anspruchs auf Arbeitslosenentschädigung waren (vgl. auch das Schreiben der Beschwerdeführerin an die Beschwerdegegnerin vom 13. Juni 2018). Zwar beanstandete die Beschwerdeführerin gegenüber der Ausgleichskasse am 4. Juli 2018 die Vollständigkeit des IK-Auszuges vom 28. Mai 2018. Gleichzeitig forderte sie die Nachzahlung der fehlenden Sozialversicherungsbeiträge von der B.________ GmbH. Doch war ihr Ehegatte D.________ schon seit 7. Dezember 2017 als einzelzeichnungsberechtigter Gesellschafter und Geschäftsführer der B.________ GmbH im Handelsregister eingetragen. Warum die anwaltlich vertretene Beschwerdeführerin nach dem erneuten Vorstoss bei der Ausgleichskasse vom 6. September 2018 die Beschwerdegegnerin gemäss angefochtenem Entscheid nicht über den weiteren Verlauf des Nachzahlungsverfahrens informierte und sämtliche Lohnzahlungen aus den Jahren 2015 bis 2017 erst am 17. September 2019 - mithin rund eine Woche nach Zustellung des Urteils 8C_297/2019 vom 29. August 2019 - gegenüber der Ausgleichskasse deklariert wurden, ist nicht nachvollziehbar.