Citation: 6B_329/2022 E. 3.2

3.2. Gemäss Vorinstanz geht die Anklage davon aus, dass der Beschwerdeführer von September 2016 bis 21. Juli 2018 regelmässig Kokain konsumierte, insbesondere vom 15. bis 21. Juli 2018 täglich 5 bis 6 Gramm. Von September 2016 bis 21. Juli 2018 habe er mindestens zehnmal Kokain zum Preis von Fr. 80.-- bis Fr. 90.-- pro Gramm an ungefähr fünf verschiedene Abnehmer verkauft. Einer Person habe er 10 Gramm für Fr. 900.-- verkauft. Total habe er 19 Gramm Kokaingemisch mit einem Reinheitsgehalt von ungefähr 55 % verkauft und dabei einen Gewinn von ungefähr Fr. 100.-- erzielt. Ausserdem habe er seiner Ehefrau in der gemeinsamen Wohnung von September 2016 bis 14. Juli 2018 ungefähr viermal 4 bis 5 Gramm Kokaingemisch für deren Eigenkonsum unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Diese rund 18 Gramm Kokaingemisch mit einem Reinheitsgehalt von 55 % habe seine Ehefrau im genannten Zeitraum konsumiert. Vom 15. bis 21. Juli 2018 habe er ihr rund 14 Gramm Kokaingemisch mit einem Reinheitsgehalt von 85 % unentgeltlich für den Eigenkonsum zur Verfügung gestellt. Weiter habe er am 21. Juli 2018 in seiner Wohnung 0,6 Gramm Kokaingemisch offen auf einer CD-Hülle zwecks Eigenkonsum durch ihn und seine Ehefrau aufbewahrt. Er habe 63,6 Gramm Kokaingemisch mit einem Reinheitsgehalt von 85 % aufbewahrt. Hiervon habe er die Hälfte selbst konsumieren wollen. Die andere Hälfte sei primär für den Eigenkonsum der Ehefrau bestimmt gewesen. Maximal 10 Gramm habe er an seine Abnehmer verkaufen wollen. Bei der Tochter seiner Ehefrau, die mit dem Beschwerdeführer und seiner Ehefrau zusammengelebt habe, sei am 22. Juli 2018 im Urin ein Abbauprodukt von Kokain festgestellt worden. Diesen Sachverhalt anerkennt der Beschwerdeführer ausdrücklich. Er ergänzt nur, er habe stets bestritten, dass er weitere 10 Gramm an seine Abnehmer habe verkaufen wollen.