Citation: 5A_308/2022 E. 2.4.1

2.4.1. Vorab wirft der Beschwerdeführer der Vorinstanz vor, auf seine Argumentation betreffend die Auflösung der einfachen Gesellschaft erst gar nicht eingetreten zu sein. Er habe im kantonalen Verfahren klar ausgeführt, dass mit Rechtskraft des Scheidungsurteils auch die einfache Gesellschaft aufgelöst sei, womit sich eine weitere Klage erübrige. Soweit der Beschwerdeführer hier sein rechtliches Gehör verletzt sieht, kann ihm nicht gefolgt werden. Die Behörde ist zwar verpflichtet, ihren Entscheid zu begründen. Dabei muss sie sich nicht mit jedem einzelnen Parteivorbringen auseinandersetzen. Vielmehr kann sie sich auf die für den Entscheid wesentlichen Punkte beschränken. Die Begründung muss so abgefasst sein, dass sich die betroffene Person über die Tragweite des Entscheides Rechenschaft geben und ihn in voller Kenntnis der Sache anfechten kann (BGE 148 III 30 E. 3.1). Diesen Anforderungen genügt der angefochtene Entscheid durchaus. Es lässt sich daraus ohne weiteres erkennen, aus welchen Gründen das Betreibungsamt nicht verpflichtet werden könne, den (hälftigen) Überschuss aus der Zwangsversteigerung vom 22. November 2016 dem zuständigen Betreibungsamt zu überweisen. Der Umstand, dass die Vorinstanz den Argumenten des Beschwerdeführers in diesem Zusammenhang nicht gefolgt ist, beschlägt zudem nicht die Begründungspflicht, sondern die Rechtsanwendung.