Citation: B 3/01 23.01.2003 E. 1

Das kantonale Gericht hat die vorliegend massgebenden Bestimmungen über die Möglichkeit einer Barauszahlung von Austrittsleistungen bei endgültigem Verlassen der Schweiz (Art. 5 Abs. 1 lit. a FZG, Ziff. 13.3 Abs. 3 lit. a des Reglements der Vorsorgeeinrichtung, Ausgabe vom 1. Januar 1989) zutreffend dargelegt, worauf verwiesen wird. Richtig ist auch, dass die Barauszahlung nach der Rechtsprechung ein entsprechendes Gesuch des Versicherten voraussetzt (BGE 121 III 34 Erw. 2c). Wie das BSV in seiner Vernehmlassung vom 21. Juni 2001 ausführt, verlangt das Gesetz für ein solches Barauszahlungsgesuch keine besondere Form. Auch wenn angesichts der Tragweite solcher Begehren für den künftigen Vorsorgeschutz zwecks Vermeidung von Missverständnissen Schriftlichkeit wünschbar wäre und in den Reglementen zahlreicher Vorsorgeeinrichtungen denn auch vorgesehen ist, steht es einer Vorsorgeeinrichtung grundsätzlich frei, bloss mündliche Barauszahlungsgesuche als hinreichend entgegenzunehmen. Auch auf der Stufe der Rechtsprechung gibt es keine zwingenden Gründe, Schriftlichkeit als formelle Voraussetzung für ein rechtsgenügliches Barauszahlungsgesuch zu fordern.