Citation: U 169/02 03.12.2002 E. 3.2

Wie die Vorinstanz zutreffend erkannt hat, ist die Taggeldbemessung durch die SUVA nicht zu beanstanden. Laut dem Austrittsbericht der Bäderklinik S.________ vom 7. Juni 1999 ist der Versicherte für die Zeit ab 25. Juni 1999 als Maurer zu 50 % arbeitsfähig, dies unter Beschränkung auf leichte bis maximal mittelschwere und die rechte Hüfte wechselbelastende Tätigkeiten ohne repetitives Heben oder Tragen von Gewichten über 25kg und ohne ununterbrochenes Stehen, Gehen oder Treppensteigen. Der Beschwerdeführer war im Rahmen der allgemeinen Schadenminderungspflicht gehalten, diese Arbeitsfähigkeit zu verwerten. Gemäss der Auskunft des bisherigen Betriebs vom 30. Juni 1999 wäre eine den genannten Anforderungen entsprechende ganztägige Beschäftigung möglich gewesen. Selbst wenn dies jedoch nicht zutreffen sollte, kann die Arbeitsfähigkeit gemäss Rechtsprechung nach einer angemessenen Übergangsfrist mit Bezug auf eine leidensangepasste Tätigkeit bestimmt werden (BGE 114 V 283 Erw. 1d für die Krankenversicherung; RKUV 2000 Nr. U 366 S. 92 f.; nicht veröffentlichtes Urteil K. vom 30. Mai 1996, U 223/95). Bis zum 5. Juli 1999 waren seit dem Unfall rund neun Monate vergangen, sodass vom Beschwerdeführer verlangt werden konnte, seine verbleibende Arbeitsfähigkeit nötigenfalls in einer angepassten Tätigkeit zu verwerten.