Citation: U 82/06 07.06.2006 E. 3

Die Vorinstanz hat die massgebenden bundesrechtlichen (Art. 60 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 38 Abs. 4 und Art. 82 Abs. 2 ATSG sowie Art. 106 UVG) und kantonalrechtlichen Bestimmungen (§ 4 Abs. 1 der Verordnung über die Verwaltungsrechtspflege des Kantons Schwyz [VRP] in Verbindung mit § 94 Abs. 1 und 2 der Gerichtsordnung des Kantons Schwyz [GO]) über die Beschwerdefrist und den Fristenstillstand sowie die Rechtsprechung, laut welcher der Fristenstillstand nach Art. 60 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 38 Abs. 4 ATSG auch bei mehrmonatigen Beschwerdefristen zu beachten ist, diese Regelung jedoch während der fünfjährigen Übergangszeit gemäss Art. 82 Abs. 2 ATSG keine Anwendung findet, wenn das kantonale Recht für die nach Monaten berechneten Fristen (noch) keinen Fristenstillstand vorsieht (BGE 131 V 314 und 325), zutreffend dargelegt. Darauf kann verwiesen werden. Gestützt auf diese Rechtsprechung hat die Vorinstanz zutreffend erkannt, dass für den Fristenstillstand das kantonale Recht massgebend ist, welches eine Art. 38 Abs. 4 lit. b ATSG entsprechende Regelung - einen Stillstand der Fristen vom 15. Juli bis 15. August - für das verwaltungsgerichtliche Verfahren ausdrücklich ausschliesst, weshalb die am 7. November 2005 eingereichte Beschwerde gegen den Einspracheentscheid vom 6. Juli 2005 verspätet war. Die vom Beschwerdeführer an der Rechtsprechung geübte Kritik kann nicht dazu führen, die geltende Praxis einer Überprüfung zu unterziehen. Da namentlich die Voraussetzungen für eine Änderung der Rechtsprechung offensichtlich nicht erfüllt sind, erübrigt sich eine Auseinandersetzung mit den in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vorgetragenen Argumenten.