Citation: P 66/00 15.02.2001 E. 1

1.- a) Der Beschwerdeführer hat den angefochtenen Entscheid am 9. Oktober 2000 in Empfang genommen. Eine erste, ebenfalls eingeschriebene Postsendung vom 19. September 2000 hatte er nicht abgeholt, worauf diese an das kantonale Gericht als Absender retourniert worden war. Ungeachtet des zweiten Versandes und der späteren Entgegennahme des Entscheides gilt dieser nach den Grundsätzen über den Zeitpunkt der Zustellung einer eingeschriebenen Postsendung (BGE 123 III 493, 119 II 149 Erw. 2, 119 V 94 Erw. 4b/aa, je mit Hinweisen) als am letzten Tag der ungenutzt verstrichenen Abholfrist der ersten Sendung zugestellt. Durch die erneute Zustellung des Entscheides vom 22. August 2000, welcher eine vorbehaltlose Rechtsmittelbelehrung enthielt, hat sich die Rechtsmittelfrist indes gestützt auf den verfassungsmässigen Anspruch auf Vertrauensschutz bis 8. November 2000 verlängert (BGE 115 Ia 20 Erw. 4c; vgl. auch BGE 118 V 190). Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist somit innert der 30tägigen Frist gemäss Art. 106 OG eingereicht worden. b) Die Begründung einer Verwaltungsgerichtsbeschwerde muss stets innert der in Art. 106 OG umschriebenen, gemäss Art. 33 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 135 OG nicht erstreckbaren Frist vollständig ausgearbeitet werden. Eine Art. 53 VwVG entsprechende Vorschrift, wonach die ordnungsgemäss eingereichte Verwaltungsbeschwerde auf Gesuch hin ergänzt werden darf, kennt das OG nicht.