Citation: C 295/00 26.04.2002 E. A

A.- Die 1961 geborene B.________ war seit 1. Mai 1997 als Assistentin des Unternehmensleiters bei der Firma X.________ AG tätig. Am 3. Juni 1997 wurde sie auf Ende Juli 1997 entlassen und mit sofortiger Wirkung freigestellt. Mit Schreiben vom 9. Juni 1997 teilte die Arbeitgeberin B.________ mit, das Arbeitsverhältnis werde bereits am 15. Juni 1997 beendet. Am 16. Juni 1997 machte B.________ beim Arbeitsgericht Zürich gegen die Firma X.________ AG klageweise offene Lohnforderungen (Monate Mai bis Juli 1997, Anteil 13. Monatslohn, Ferienlohn sowie Sozialabgaben) im Gesamtbetrag von Fr. 25'428. 55 geltend. Ab diesem Datum bezog sie Taggelder der Arbeitslosenversicherung. Am 4. August 1997 stellte B.________ beim Betreibungsamt Y.________ ein Betreibungsbegehren gegen die ehemalige Arbeitgeberin mit einer Forderungssumme von Fr. 23'199. 80 und am 1. September 1997 beantragte sie Insolvenzentschädigung für offene Lohnforderungen in der Höhe von Fr. 11'498. 95. Mit Abrechnungen vom 27. Oktober und 15. Dezember 1997 richtete die Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich Insolvenzentschädigungen für die Zeit vom 1. Mai bis 3. Juni 1997 aus. Mit Abrechnung vom 13. Mai und Schreiben vom 14. Mai 1998 anerkannte die Kasse zudem einen Anspruch auf Insolvenzentschädigung für die Zeit bis 15. Juni 1997.