Citation: 1C_465/2017 E. 3.1.5

3.1.5. Der Beschwerdeführer stellte beim Spezialverwaltungsgericht ein Auskunftsgesuch, dessen Gehalt nicht klar war. Da das Spezialverwaltungsgericht nicht zuständig ist, ausserhalb von bei ihm hängigen Rechtsmitteln über Rechtsfragen Auskunft zu erteilen, versuchte es den Antrag des Beschwerdeführers im Rahmen seiner Kompetenzen sinnvoll zu interpretieren und ging davon aus, es handle sich um ein Gesuch um nachträgliche formelle Enteignung. Dementsprechend gab es dem Beschwerdeführer Gelegenheit, seine Eingabe zu verbessern. In seinem Antwortschreiben bestätigte der Beschwerdeführer grundsätzlich den Sachzusammenhang, hielt aber fest, noch kein Enteignungsbegehren angemeldet zu haben, sondern sich mit dem Auskunftsgesuch lediglich die Grundlagen beschaffen zu wollen, um über die eventuelle Einreichung eines Enteignungsbegehrens entscheiden zu können. Auf dieser Grundlage ergingen in der Folge die beiden Entscheide der Vorinstanzen. Der vom Beschwerdeführer behauptete Sachverhaltsfehler ist nicht ersichtlich. Damit geht auch der Vorwurf der Rechtsverweigerung fehl. Lag noch gar kein Enteignungsbegehren vor und vermochte der Beschwerdeführer nicht nachvollziehbar darzutun, welche ihm zustehenden Informationen er verlangte, durfte sein Auskunftsgesuch angesichts der auf Rechtsmittelverfahren beschränkten Zuständigkeit des Spezialverwaltungsgerichts als gegenstandslos abgeschrieben werden, soweit darauf überhaupt einzutreten war. Der angefochtene Entscheid ist insofern auch nicht willkürlich, zumal der Beschwerdeführer nicht dartut, welche insbesondere kantonale Norm diesbezüglich qualifiziert falsch angewendet worden sein sollte.