Citation: 4P.47/2005 01.04.2005 E. A

Y.________ (Beschwerdegegner) war gemäss Arbeitsvertrag vom 22. Oktober 2001 vom 1. Januar 2002 an für die X.________ gmbh (Beschwerdeführerin) tätig. Im Arbeitsvertrag verpflichtete sich der Beschwerdegegner unter anderem, während zwei Jahren nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses keine Aufträge von Kunden der Beschwerdeführerin anzunehmen, wobei vereinbart wurde, dass der Beschwerdegegner im Falle der Zuwiderhandlung gegen das "Abwerbeverbot" eine Konventionalstrafe in der Höhe des abgeworbenen Auftragsvolumens zu bezahlen hat. Mit Schreiben vom 1. April 2003 kündigte die Beschwerdeführerin das Arbeitsverhältnis des Beschwerdegegners per Ende 2003. Im Kündigungsschreiben wurden keine Kündigungsgründe genannt. Im Zusammenhang mit der Auflösung des Arbeitsverhältnisses entstand Streit über die von der Beschwerdeführerin geschuldete Entschädigung für die Benutzung des Privatfahrzeuges des Beschwerdegegners zu geschäftlichen Zwecken sowie über eine von der Beschwerdeführerin verrechnungshalber geltend gemachte Forderung aus Verletzung des "Abwerbeverbotes".