Citation: 8C_453/2021 E. 4.1.2

4.1.2. Ferner hat die Vorinstanz in sachverhaltlicher Hinsicht willkürfrei dargelegt, nachdem der Beschwerdeführer im Februar 2007 bei einer Besprechung mit der Beschwerdegegnerin erklärt habe, er könne an der aktuellen Stelle als Koch lediglich zu 50 % arbeiten, habe der Arbeitgeber auf Nachfrage hin ausgeführt, dieses Pensum gehe sehr gut; mehr sei aber kritisch und gehe nicht, obschon eine Erhöhung des Pensums im Betrieb theoretisch möglich wäre. Im April 2007 habe die Beschwerdegegnerin zudem einen Verlaufsbericht beim Hausarzt des Beschwerdeführers, Dr. med. G.________ eingeholt, welcher ebenfalls von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit ausgegangen sei. Im RAD-Bericht vom 17. April 2007 sei Dr. med. F.________ unter Berücksichtigung dieser zusätzlichen Unterlagen und nach Rücksprache mit dem Berufsberater zu folgendem Schluss gelangt: "Obwohl medizin.-theoretisch eine 80%ige AF vorliegt, sind sich alle, die mit der Eingliederung der vP direkt beschäftigt sind, einig, dass aktuell 'nur' eine 50 % AF wirtschaftlich umsetzbar ist. Versuche mit höherer Beschäftigung sind gescheitert. M.E. ist die 50%ige AF zu akzeptieren - die Einschränkung ist auch durch das psych. Leiden mitbedingt (psych. Überlagerung, Narzissmus) ". Der Beschwerdeführer habe ausserdem ein Gutachten des Neurologen Dr. med. E.________ vom 25. April 2007 einreichen lassen, in welchem dieser ausgeführt habe, bei seinem Patienten seien wiederholt neurologische, neuropsychologische und neuroradiologische Befunde dokumentiert, welche das Beschwerdebild erklärten; die langfristige Lösung sei "anhand der bisherigen Entwicklung, die Beibehaltung von 50 % Arbeitsfähigkeit, welche sich als den Beschwerden angepasst erwies. Eine weitere Besserung ist nicht zu erwarten".