Citation: 1B_446/2019 E. 4.3

4.3. Das als "Beschlagnahmebefehl" bzw. "sequestro di immobili/blocco al registro fondiario" bezeichnete Schreiben vom 4. März 2019 stellt auf den ersten Blick, wie von der Beschwerdeführerin vorgebracht, durchweg einen Beschlagnahmebefehl gemäss Art. 263 StPO dar und erfüllt die Voraussetzungen an dessen Inhalt. Es zeigt konkret auf, dass die Bedingungen einer Beschlagnahme grundsätzlich erfüllt wären, sofern sich das Grundstück in der Schweiz befände. Einzig aufgrund der Bezeichnung des Schreibens und dessen Inhalts kann allerdings nicht ohne weiteres gefolgert werden, es handle sich um einen nach schweizerischem Recht anfechtbaren Beschlagnahmebefehl. Denn das Schreiben vom 4. März 2019 enthält neben dem Sachverhalt und der Begründung für das Ersuchen zusätzlich den ausdrücklichen Hinweis, dass der Beschlagnahmebefehl in Absprache mit der Procura della Repubblica presso il Tribunale Ordinario di Firenze als Ergänzung zum Rechtshilfeersuchen an Italien vom 27. August 2018 erfolge, um den Anforderungen nach italienischem Recht Genüge zu tun.