Citation: 5A_525/2022 E. A

Die Beschwerdeführer sind die verheirateten Eltern des 2021 geborenen C.________. Die Mutter hat eine weitere, im Jahr 2004 geborene Tochter namens E.________, welche fremdplatziert ist. Bereits am 13. August 2020 hatte die KESB Münchwilen aufgrund einer Gefährdungsmeldung der Kantonspolizei Zürich für die Mutter ein Verfahren zur Prüfung von Erwachsenenschutzmassnahmen eröffnet, dieses aber am 12. Oktober 2020 wieder eingestellt. Nachdem die KESB von der Geburt von C.________ erfahren hatte, eröffnete sie für ihn ein Verfahren zur Prüfung von Kindesschutzmassnahmen. Nach einer Anhörung der Eltern eröffnete sie diesen, dass sie die Erstellung eines Erziehungsfähigkeitsgutachtens beabsichtige, womit diese nicht einverstanden waren. Am 1. Februar eröffnete die KESB den Eltern, dass sie Dr. D.________, Fachstelle Gutachten und Jugendforensik des Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienstes Thurgau, mit der Erstellung des Gutachtens beauftragen werde, und gewährte ihnen die Möglichkeit, Einwände gegen den Gutachter zu erheben und Ergänzungsfragen zu stellen.