Citation: 6B_142/2007 05.09.2007 E. A

X.________ wurde am 4. Mai 2006 von der Staatsanwaltschaft Schwyz wegen mehrfacher sexueller Nötigung (Art. 189 Abs. 1 StGB) und mehrfacher Vergewaltigung (Art. 190 Abs. 1 StGB) angeklagt. In der Anklageschrift wird X.________ Folgendes zur Last gelegt: A.________ versuchte am Freitag, 13. Januar 2006, den ganzen Tag vergeblich, ihren Freund B.________ anzurufen. Deshalb wartete sie nach dem Abendessen im Aufenthaltsraum des Durchgangszentrums Morschach auf dessen Telefonanruf. X.________ sah sie weinen. Er sprach mit ihr und lud sie in den Ausgang ins Dorf ein. Im Swiss Holiday Park kauften sie sich eine Flasche Gin und tranken davon. Zufällig trafen sie die beiden Asylbewerber C.________ und D.________. Um ca. 22.30 Uhr kehrten alle vier zusammen zum Durchgangszentrum zurück. X.________ lud auf dem Heimweg A.________ auf sein Zimmer ein. Dort angekommen fragte A.________, wo die beiden anderen Begleiter seien. X.________ antwortete, dies sei nicht wichtig, und schloss die Türe ab. A.________ bekam langsam Angst und wollte das Zimmer verlassen. X.________ packte sie daraufhin an den Schultern und warf sie auf das Bett, so dass sie auf dem Bauch zu liegen kam. Er drückte sie am Kopf und an den Schultern in die Matratze und zog ihr die Hose aus. A.________ widersetzte sich der Aufforderung, sich umzudrehen. X.________ drückte sie weiterhin aufs Bett und vollzog gegen ihren Willen Analverkehr. Er verletzte sie an den Lippen ihres Mundes, als er ihren Kopf auf die Seite drehte, um sie küssen zu können. Er hielt sie weiterhin auf dem Bett fest und vollzog mehrmals mit ihr anal und vaginal den Verkehr. Weil sich A.________ nicht aus ihrer Lage befreien konnte, bat sie X.________ um einen Tee. Dieser holte bei D.________ den Tee, schloss aber dabei die Türe von aussen mit einem Schlüssel ab. A.________ klopfte an die Türe, doch niemand hörte sie. Als X.________ zurück in seinem Zimmer beide Teetassen auf den Tisch stellte, gelangte A.________ an ihm vorbei zur Tür. X.________ erwischte sie an den Haaren und zog sie zurück ins Zimmer aufs Bett. Er riss ihr dabei ganze Haarbüschel aus. In der Folge vollzog er erneut gegen ihren Willen Analverkehr. Als A.________ im Gerangel auf den Rücken zu liegen kam, nutzte X.________ die Gelegenheit zu vaginalem Geschlechtsverkehr. Hernach zwang er sie, seinen Penis in den Mund zu nehmen. Von seinem Vorhaben liess er ab, als sich A.________ fast übergeben musste. Erst gegen 05.00 Uhr am Morgen liess X.________ sein Opfer gehen.