Citation: 8C_715/2022 E. 7.2.1

7.2.1. Der bidisziplinären Gesamtbeurteilung der SMAB-Gutachter vom 1. April 2020 lässt sich entnehmen, dass sich die Einschränkungen der Beschwerdeführerin im Sinne einer 80%igen Arbeitsfähigkeit in einer optimal adaptierten Tätigkeit durch die psychiatrische und rheumatologische Symptomatik begründeten. Diese Teil-Arbeitsunfähigkeiten addierten sich dabei nicht. Das Belastungsprofil wurde wie folgt definiert: Die Beschwerdeführerin sei in der Lage, leichte körperliche Arbeiten mit Vermeiden von Heben und Tragen von Lasten über 7 kg auszuüben. Arbeiten in chronischer Vorneigehaltung, in kniender und kauernder Körperposition oder in rein statischer Belastung des Achsenskeletts im Sitzen und Stehen ohne die Möglichkeit zu Wechselpositionen seien zu vermeiden. Dabei könne sie lediglich Arbeiten einfacher bis durchschnittlicher geistiger Art und einfacher bis durchschnittlicher Verantwortung ohne besonderen Zeitdruck ausüben.