Citation: 4A_696/2014 E. 2.2.1

2.2.1. Sie meint, sie könne die "offensichtlich nicht gegebene Passivlegitimation" mit dem Endentscheid nicht mehr anfechten, womit ihr ein nicht wieder gutzumachender Nachteil entstehe. Diese Argumentation beruht auf einem Missverständnis hinsichtlich der Bedeutung der Passivlegitimation. Diese bildet entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin keine Prozessvoraussetzung im Sinne von Art. 59 ZPO, von deren Vorliegen das Eintreten auf eine Klage abhängt. Die Sachlegitimation betrifft vielmehr das materielle Recht (vgl. BGE 139 III 504 E. 1.2 S. 507; 133 III 180 E. 3.4 S. 184). Fehlt sie, wird die Klage als unbegründet abgewiesen (BGE 138 III 737 E. 2). Dementsprechend wurde im Rahmen des hier angefochtenen Zwischenentscheids, der auf das Vorliegen der Prozessvoraussetzungen beschränkt war und einzig den Antrag auf Nichteintreten auf die Klage zum Gegenstand hatte, noch nicht über die Frage der Passivlegitimation der Beschwerdeführerin entschieden. Diese Frage wird vielmehr im Rahmen des zu fällenden Endentscheids zu beurteilen sein. Wenn die Beschwerdeführerin dannzumal mit der entsprechenden Beurteilung nicht einverstanden sein sollte, wird sie dies mit der Anfechtung des Endentscheids geltend machen können. Der behauptete rechtliche Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG besteht mithin nicht.