Citation: 8C_738/2010 05.01.2011 E. 6

Zu prüfen bleibt die kritisierte Invaliditätsbemessung. Der Beschwerdeführer bemängelt, die von der SUVA ausgewählten DAP (Dokumentation von Arbeitsplätzen) würden nicht den von den Ärzten gemachten Vorgaben bezüglich der Zumutbarkeit entsprechen. Insbesondere sei nur das regelmässige Heben von Gewichten von 2 bis 3 kg möglich, während die angeführten Arbeitsplätze solche bis 5 kg vorsähen. Dem ist entgegenzuhalten, dass die genauen Arbeitsplatzbeschreibungen (Seite 4 der jeweiligen Dokumentationen) zeigen, dass - wenn überhaupt - nur ganz selten Gewichte gehoben werden müssen und diese gegebenenfalls auch mit dem unverletzten linken Arm bewegt werden könnten. Darüber hinaus würde auch die Invaliditätsbemessung mittels statistischer Durchschnittswerte zu keinem höheren Resultat führen. Gemäss der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung 2008 (LSE) verdiente ein männlicher Arbeitnehmer in einer Tätigkeit auf Anforderungsniveau 4 durchschnittlich Fr. 4'935.- pro Monat bei 40 Stunden pro Woche, was einem Jahreslohn von Fr. 61'589.- entspricht (4'935 : 40 x 41.6 x 12). Unter Berücksichtigung der durchschnittlich für das Jahr 2009 erhobenen Lohnentwicklung (2008: 104.9; 2009: 107.1) ergibt sich für 2009 ein Lohn von Fr. 62'880.-. Auch mit einem maximal gerechtfertigten behinderungsbedingten Abzug von 15 % würde das dermassen ermittelte Invalideneinkommen noch Fr. 53'448.- betragen und damit über demjenigen liegen, welches die SUVA ihrer Verfügung zu Grunde gelegt hat. Der Invaliditätsgrad von 14 % ist damit nicht zu beanstanden.