Citation: 4P.30/2002 10.06.2002 E. 3

Der Beschwerdeführer rügt weiter, das Obergericht sei auch insofern willkürlicher Beweiswürdigung verfallen, als es angenommen habe, B.________ habe einen Kreditbetrag ausbezahlt erhalten, der den von ihm bestätigten Betrag von Fr. 9'818.-- übersteige. Das Obergericht habe nach seinem Belieben zusammenhangslose Aussagen dazu verwendet, dieses Beweisergebnis zu begründen. Auch dieser Vorwurf erweist sich als unbegründet, soweit darauf eingetreten werden kann. Das Obergericht legte mit wörtlichen Zitaten der Aussagen des Zeugen B.________ und des Beschwerdeführers schlüssig dar, weshalb es zum gerügten Beweisergebnis gelangte. Die wiedergegebenen Aussagen von B.________ deuten klar darauf hin, dass er erheblich mehr erhielt als nur den unbestrittenen Betrag von Fr. 9'818.--. Der Beschwerdeführer gab zu Protokoll, es sei möglich, dass B.________ kein Geld erhalten habe, es sei auch möglich, dass er Fr. 21'400.-- erhalten habe. Er wisse nicht, ob überhaupt Geld geflossen sei. Diese Aussage verstärkt den Eindruck, dass er und B.________ ganz bewusst zu verschleiern versuchten, dass dieser einen weit grösseren Betrag erhalten hatte als sie zugeben wollten. Der Beschwerdeführer setzt sich mit den dazu angestellten Erwägungen des Obergerichts nicht rechtsgenügend auseinander. Er legt nicht dar und es ist auch nicht ersichtlich, inwiefern es damit in Willkür verfallen sein soll.