Citation: 7B_39/2023 E. A

A.a. Am 11. August 2017, 27. September 2017 und 4. Juli 2019 reichte A.________ Strafanzeigen ein gegen drei Vorstandsmitglieder (Präsidentin, Vizepräsidentin und Kassier) eines privaten Vereins wegen des Vorwurfes der Sachbeschädigung, des Diebstahls, des Hausfriedensbruches, der Veruntreuung und der Urkundenfälschung. A.b. Die Staatsanwaltschaft Baden erhob am 9. Dezember 2020 separate Anklagen gegen die drei Vorstandsmitglieder des Vereins wegen Veruntreuung, Diebstahl, Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch. Die drei Beschuldigten wurden mit Urteilen des Bezirksgerichts Baden vom 3. Dezember 2021 von sämtlichen Vorwürfen freigesprochen. A.c. Am 18. November 2019 erhob der Kassier des Vereins gegen A.________ und allfällige Mitbeteiligte Strafanzeige wegen falscher Anschuldigung. Die von der Staatsanwaltschaft Baden gegen A.________ eröffnete Strafuntersuchung wegen falscher Anschuldigung wurde am 23. Januar 2020 auf Rechtsanwalt Stephan Stulz ausgeweitet. A.d. Am 29. September 2021 reichte A.________ bei der Regionalpolizei Zurzibiet Strafanzeige ein gegen seine Ehefrau und deren Onkel wegen einfacher Körperverletzung, Drohung, Nötigung und Tätlichkeiten. Seine Ehefrau reichte ihrerseits am 29. Dezember 2022 bei der Staatsanwaltschaft Brugg-Zurzach Strafanzeige gegen A.________ wegen des betreffenden Vorfalls ein. Die Staatsanwaltschaft Brugg-Zurzach ersuchte die Staatsanwaltschaft Baden am 20. Januar 2023 um Verfahrensübernahme. Mit Verfügung vom 15. Februar 2023 übernahm die Staatsanwaltschaft Baden das Verfahren betreffend Körperverletzung usw. A.e. Eine Disziplinaranzeige des Bezirksgerichtes Baden gegen Rechtsanwalt Stephan Stulz wegen des Verdachtes einer Verletzung der Berufsregeln wurde von der Anwaltskommission des Kantons Aargau mit Entscheid vom 9. Januar 2023 geprüft. Die Anwaltskommission verneinte eine Verletzung von Berufspflichten (im Sinne von Art. 12 lit. c BGFA).