Citation: 4F_15/2013 E. 3.4

3.4. Somit hätte der Gesuchsteller darzutun, dass er das neue Beweismittel im früheren Verfahren nicht beibringen konnte. Soweit er seine Revision auf das Gutachten der Psychiatrischen Klinik Z.________ vom 17. Juli 2013 stützt, ist jedoch nicht ersichtlich, weshalb er während des Hauptverfahrens nicht in der Lage gewesen sein sollte, ein entsprechendes privates Gutachten zu veranlassen bzw. einzureichen. Damit ist nicht dargetan, dass die sich aus dem neuen Gutachten ergebenden Tatsachen trotz hinreichender Sorgfalt im früheren Verfahren nicht in Erfahrung gebracht werden konnten. Mit dem neuen Gutachten versucht der Gesuchsteller nichts anderes, als seine im früheren Verfahren bereits aufgestellten Behauptungen zu beweisen. So bringt er denn auch selber vor, vom Gutachten der Y.________ nicht "überzeugt" gewesen zu sein, weshalb er um ein neues Gutachten ersucht habe. Insoweit ist kein Revisionsgrund nach Art. 123 Abs. 2 lit. a BGG dargetan.