Citation: 2P.220/2002 03.10.2002 E. 7

Schliesslich kann auch in der Nichtansetzung einer neuen (längeren) Ausreisefrist unter den gegebenen Umständen keine Verfassungsverletzung erblickt werden. Die Beschwerdeführer mussten sich aufgrund des Ausgangs der bisherigen Rechtsmittelverfahren auf eine Ausreise einrichten und haben keinen Anspruch darauf, hiefür nochmals eine längere Frist angesetzt zu erhalten. Durch die seitens der Direktion nach Kenntnis des abschlägigen Bundesgerichtsentscheides vom 23. Mai 2002 abgegebene Zusage, dass bis zum Ende der Sommerschulferien (16. August 2002) keine Zwangsmassnahmen erfolgen würden, blieb der für eine geordnete Ausreise minimal erforderliche Zeitraum gewahrt. Für die Tochter C.________ wurde die Möglichkeit einer Sonderregelung vorbehalten.