Citation: 5P.508/2006 01.05.2007 E. 1

1.1 Auf das vorliegende Verfahren gelangen die Vorschriften des Bundesrechtspflegegesetzes (OG) zur Anwendung, da der angefochtene Entscheid vor Inkrafttreten des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) am 1. Januar 2007 ergangen ist (Art. 132 Abs. 1 BGG). 1.2 Beim angefochtenen Entscheid handelt es sich um einen letztinstanzlichen kantonalen Entscheid (Art. 86 Abs. 1 OG). Die Beschwerdeführerin, welche sich mit ihrer Klage gegen einen Angriff auf die in ihrem Besitz stehende Liegenschaft wehrt, ist zur Beschwerde legitimiert (Art. 88 OG). Die Beschwerde ist grundsätzlich zulässig. 1.3 Gegenstand der von der Beschwerdeführerin eingereichten staatsrechtlichen Beschwerde ist u.a. die Rüge, das Obergericht habe kantonales Recht (insbesondere § 61 EGzZGB/SZ) willkürlich angewendet. Mit der Nichtigkeitsbeschwerde wird im Wesentlichen geltend gemacht, das Kantonsgericht habe statt Bundesrecht (Art. 695 ZGB) kantonales Recht (§ 61 EGzZGB/SZ) angewendet. Bevor geprüft wird, ob kantonales Privatrecht verfassungskonform angewendet worden sei, ist grundsätzlich abzuklären, ob statt des massgebenden Bundesrechts kantonales Recht angewendet worden ist. Indessen besteht vorliegend kein Anlass, die Nichtigkeitsbeschwerde ausnahmsweise, d.h. in Abweichung von der in Art. 57 Abs. 5 i.V.m. Art. 74 OG aufgestellten Regel (vgl. BGE 118 II 521 E. 1b S. 523) vorweg zu behandeln, da - wie sich im Folgenden ergibt - auf die Rüge einer willkürlichen Anwendung kantonalen Privatrechts nicht eingetreten werden kann.