Citation: 1C_481/2022 E. 4.2

4.2. Das Verwaltungsgericht erwog, es sei, gleich wie bei konventionellen Antennen, nicht erforderlich, dass die momentane Sendeleistung von adaptiven Antennen permanent an die Steuerzentrale übermittelt werde bzw. dass ein "ununterbrochener Datenfluss" bestehe. Vielmehr genüge es, wenn sichergestellt sei, dass die höchstmögliche Sendeleistung erfasst und kontrolliert werde. Auch sei nicht entscheidend, dass adaptive Antennen die Richtung wechseln könnten, seien doch alle diese Richtungen im Standortdatenblatt erfasst, in den umhüllenden Antennendiagrammen abgebildet und könne in eine Richtung nicht mehr gestrahlt werden, als die maximale Sendeleistung zulasse. Jedenfalls wenn adaptive Antennen gleich behandelt würden wie konventionelle Antennen, sei ihr Betrieb in den bestehenden QS-Systemen der Mobilfunkbetreiberinnen und der Datenbank des Bundesamts für Kommunikation (BAKOM) korrekt dargestellt. Entsprechend lege die Beschwerdegegnerin nachvollziehbar dar, dass der Antenne als Ganzes die maximal zulässige, bewilligte Sendeleistung zur Verfügung stehe. Die Sendeleistung könne zwar in eine Richtung fokussiert oder in verschiedene Richtungen aufgeteilt, nicht aber überschritten werden. Die bewilligte Gesamtleistung sei im QS-System hinterlegt und ihre Einhaltung werde vom QS-System geprüft bzw. sichergestellt.