Citation: 9C_859/2016 E. 5

In Bezug auf das als zu tief gerügte Valideneinkommen hat die Vorinstanz zu Recht darauf hingewiesen, dass für dessen Ermittlung in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft werde, da erfahrungsgemäss die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Richtig ist auch, dass Ausnahmen von diesem Erfahrungssatz mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein müssten (vgl. zum Ganzen BGE 129 V 222 E. 4.3.1 S. 224 mit Hinweisen). Das kantonale Gericht führte weiter aus, eine solche Ausnahme liege vor, weil der Konkurs über die B.________ AG am 5. Januar 2004 nicht infolge von gesundheitlichen Gründen des Versicherten eröffnet worden sei. Diese Feststellung sowie der Schluss, es sei deshalb nicht überwiegend wahrscheinlich, dass der Beschwerdeführer die B.________ AG ohne Gesundheitsschaden immer noch betreiben würde, sind nicht bundesrechtswidrig. Dies gilt umso weniger, als der Beschwerdeführer explizit einräumt, seine ehemalige Arbeitgeberin sei wegen einer Mehrwertsteuerforderung per 2004 in Konkurs geraten. Damit erübrigen sich zum Vornherein jegliche Weiterungen zum Einwand, die Vorinstanz hätte zur Ermittlung des Valideneinkommens nicht auf Tabellenlöhne der LSE abstellen dürfen und stattdessen die konkreten Durchschnittseinkommen aus den Jahren 1997 bis 2001 heranziehen müssen. Unbehelflich ist die Rüge, die Schwankungen der konkret aus den LSE herangezogenen Zahlen im Zeitraum zwischen 2006 und 2013 seien "komisch" und "mehr als zweifelhaft". Der Beschwerdeführer setzt sich nicht ansatzweise mit den diesbezüglich massgebenden Ausführungen in Erwägung 4.3 des angefochtenen Entscheids auseinander, womit er seiner Begründungspflicht nicht nachkommt (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG). Es erübrigen sich Weiterungen dazu.