Citation: 1C_342/2024 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz hat sich im angefochtenen Entscheid zu den Voraussetzungen für die Erteilung der Ermächtigung sowie der dem Beschwerdegegner vom Beschwerdeführer vorgeworfenen, unter den Ermächtigungsvorbehalt fallenden Straftatbestände des Amtsmissbrauchs (Art. 312 StGB), der ungetreuen Amtsführung (Art. 314 StGB) und der unbefugten Beschaffung von Personendaten (Art. 179 novies StGB) geäussert. In der Folge hat sie einlässlich dargelegt, wieso sich nicht die geringsten Anhaltspunkte für ein strafbares Verhalten des Beschwerdegegners ergäben. Sie hat dabei namentlich auf die in Bezug auf Kinderbelange in familienrechtlichen Angelegenheiten geltende Untersuchungs- und Offizialmaxime hingewiesen. Zudem hat sie erläutert, wieso die Frage des Wohnorts im Klageverfahren betreffend Abänderung des Scheidungsurteils nicht bedeutungslos sei, auch wenn der Beschwerdeführer und die fraglichen Unternehmen an diesem Verfahren nicht beteiligt seien. Sie hat weiter ausgeführt, wieso die gestützt auf ein spanisches ärztliches Zeugnis erfolgte Dispensierung von D.A.________ von der Einigungsverhandlung zu keiner anderen Beurteilung führe. Ferner hat sie festgehalten, der Beschwerdegegner habe aufgrund des Gehörsanspruchs der Parteien im gerichtlichen Verfahren die Abklärungsergebnisse C.________ bzw. dessen Rechtsanwalt zur Kenntnis bringen dürfen und müssen.