Citation: 4A_244/2021 E. A

A.________ (Kläger, Beschwerdeführer) verfügt bei der B.________ AG (Beklagte, Beschwerdegegnerin) über verschiedene Zusatzversicherungen, so unter anderem über eine Spitalkostenzusatzversicherung. Zunächst war er über die Spitalkostenzusatzversicherung "X.________", später über die "Y.________" und seit dem 1. Januar 2019 über die "Z.________" versichert. Nachdem sich der Kläger in den Jahren 2016 und 2018 in verschiedenen Kliniken stationären akutpsychiatrischen Behandlungen unterzogen hatte, teilte ihm die Beklagte anlässlich einer erneuten stationären akutpsychiatrischen Behandlung in der Privatklinik C.________ AG mit, bei stationären Akutbehandlungen würden die Kosten während gesamthaft 180 Tagen bezahlt. Ab dem 181. Tag würden die Behandlungskosten sowie Fr. 100.-- pro Tag an die Aufenthalts- und Pflegekosten bezahlt, wohingegen die weiteren Kosten im Rahmen der Selbstkostenbeteiligung vom Versicherten selbst zu übernehmen seien. Am 9. und am 10. April 2020 erteilte die Beklagte entsprechend zwei Kostengutsprachen für eine erneute stationäre akutpsychiatrische Behandlung und hielt darin fest, dass ab dem elften Tag nur noch die Behandlungskosten sowie Fr. 100.-- pro Tag an die Aufenthalts- und Pflegekosten bezahlt würden.