Citation: 4A_578/2016 E. B

Mit Urteil vom 1. September 2016 wies das Obergericht des Kantons Zug die Klage ab, soweit es darauf eintrat. Es erwog, dass mit Bezug auf die geltend gemachten lauterkeitsrechtlichen Ansprüche nach Art. 136 Abs. 2 IPRG das Recht des amerikanischen Bundesstaats Colorado zur Anwendung gelange; nach diesem seien die Ansprüche verjährt. Selbst wenn aber der Auffassung der Kläger zu folgen wäre, wonach das schweizerische Recht zur Anwendung gelange, wäre die auf das UWG gestützte Klage gleichwohl abzuweisen, soweit an den betreffenden Anträgen überhaupt ein Rechtsschutzinteresse bestehe; dies insbesondere mangels Aktiv- und Passivlegitimation sowie wegen fehlenden Nachweises eines Kausalzusammenhangs zwischen dem angeblichen Verhalten der Beklagten und der unsubstanziiert behaupteten Beeinträchtigung der wirtschaftlichen Interessen der Kläger. Hinsichtlich der eventualiter geltend gemachten Ansprüche aus ungerechtfertigter Bereicherung erwog das Obergericht, aufgrund der Sachverhaltsdarstellung der Kläger sei gestützt auf Art. 128 Abs. 2 IPRG schweizerisches Recht anwendbar. Soweit sich die Klage auf Bereicherungsrecht stütze, wären die geltend gemachten Ansprüche nach Art. 67 OR verjährt.