Citation: 1C_571/2021 E. B

Mit Eingaben vom 15. und 26. Februar 2019 ersuchte N.________ (nachstehend: Bauherrin) den Stadtrat Kriens darum, auf dem Grundstück Nr. 782 (nachstehend: Baugrundstück) den Abbruch des bestehenden Wohnhauses und den Neubau eines Mehrfamilienhauses mit fünf Vollgeschossen zu bewilligen. Am gleichen Tag reichte sie ein Gesuch um Änderung des GP Brunnenhöfli ein. Gegen die beiden Gesuche gingen mehrere Einsprachen ein. Mit Schreiben vom 9. Januar 2020 teilte der Abteilungsleiter der Planungs- und Baudienste der Stadt Kriens dem Architekten der Bauherrin namentlich mit, der GP Brunnenhöfli sehe für das heutige Baugrundstück keinen Baubereich und keine maximale Gebäudehöhe vor. Unter diesen Umständen sei grundsätzlich die Gebäudehöhe der bestehenden Baute auf diesem Grundstück massgeblich. Allenfalls sei im Sinne einer Lückenfüllung von einer Geschossigkeit gemäss der sich im Zeitpunkt des Erlasses des erwähnten Gestaltungsplans in Revision befindlichen Bau- und Zonenreglements auszugehen. Am 7. April 2020 zog die Bauherrin ihr Gesuch um Änderung des GP Brunnenhöfli zurück und reichte ein abgeändertes Baugesuch ein, das auf dem Baugrundstück den Neubau eines Mehrfamilienhauses mit vier Vollgeschossen und einem Attikageschoss vorsah. Gegen dieses Baugesuch erhoben namentlich A.________, B.________, C.________, D.________ und E.________, F.________ und G.________, H.________ und I.________, sowie J.________ und K.________ (nachstehend: Einsprecher) Einsprache. Mit Entscheid vom 16. September 2020 wies der Stadtrat Kriens die Einsprachen betreffend die öffentlich-rechtlichen Rügen ab und verwies die Einsprecher für die privatrechtlichen Rügen an den Zivilrichter. Zudem bewilligte der Stadtrat den von der Bauherrin beantragten Abbruch des Wohnhauses und den Neubau eines Mehrfamilienhauses gemäss Projektänderung unter Bedingungen und Auflagen. Gegen den Entscheid des Stadtrats vom 16. September 2020 reichten namentlich die Einsprecher beim Kantonsgericht Luzern eine Beschwerde ein. Mit Kaufvertrag vom 20. Mai 2021 ging das Baugrundstück auf die L.________ AG über, die an Stelle der Bauherrin in das hängige Beschwerdeverfahren eintrat. Das Kantonsgericht wies mit Urteil vom 18. August 2021 die Beschwerde der Einsprecher ab.