Citation: 9C_337/2014 E. 6.2

6.2. Weiter bemängelt die Beschwerdeführerin, der Gerichtsgutachter lege nicht nachvollziehbar dar, weshalb er die Frage, ob es Simulation oder Aggravation gegeben habe, verneine. Dabei handle es sich um einen bedeutsamen Punkt namentlich bei pathogenetisch-ätiologisch unklaren syndromalen Beschwerdebildern ohne nachweisbare organische Grundlage, wozu auch die PTBS gehöre. Indes besteht kein Anlass zu Zweifeln an der gutachterlichen Verneinung von Simulation oder Aggravation, und zwar umso weniger, als nach verbindlicher, im Übrigen unbestrittener Feststellung der Vorinstanz (Art. 105 Abs. 1 und 2 BGG) der Psychiater des regionalen ärztlichen Dienstes (RAD) die Beschreibung der psychopathologischen Befunde als ausführlich und nachvollziehbar bezeichnete. Das ist im Hinblick auf die Frage einer gesundheitlich bedingten invalidisierenden Arbeitsunfähigkeit letztlich entscheidend (vgl. Urteil I 705/06 vom 16. August 2007 E. 3.3.2).