Citation: 6B_553/2022 E. 3.3.1

3.3.1. Die Beschwerdeführer erhoben bereits vor der Vorinstanz den Vorwurf, die Staatsanwaltschaft habe sich mit dem von ihnen eingereichten Nachtrag vom 17. Februar 2020 gar nicht auseinandergesetzt. Sie berufen sich in der Beschwerde durchgehend auf diesen Nachtrag (vgl. Beschwerde S. 9, 13 f., 15, 17, 19, 25, 33, 37, 41, 43). Sie hätten im Detail dargelegt, welche weiteren Beweiserhebungen warum erfolgversprechend seien und hätten ausdrücklich weitere Beweiserhebungen beantragt, insbesondere die Befragung der Beschuldigten zu den rechtshilfeweise erhaltenen Bankunterlagen. Da die Vorinstanz aufgrund ihrer offensichtlich unrichtigen Sachverhaltsfeststellung keine weitere Beweiserhebung angeordnet habe, sei die unrichtige Sachverhaltsfeststellung kausal für die Einstellung gewesen; somit sei der Beschluss aufzuheben (Beschwerde S. 37). Sie hätten die rechtshilfeweisen Bankauszüge selber ausgewertet und mit diesem Nachtrag eindeutige Verdachtshinweise präsentiert. Dennoch hätten die kantonalen Behörden an ihrer Einstellung festgehalten (Beschwerde S. 41). Die Staatsanwaltschaft vertrat vor der Vorinstanz die Ansicht, sie habe sich mit dem Nachtrag hinreichend auseinandergesetzt; dieser sei weit über die Stellung von blossen Beweisanträgen hinausgegangen (Beschluss S. 17). Nach der Vorinstanz zeigten die Beschwerdeführer nicht auf, auf welche Vorbringen die Staatsanwaltschaft nicht eingegangen oder welche Beweisanträge sie ohne Begründung abgewiesen habe. Nur weil diese die Ansichten der Beschwerdeführer nicht teile, liege kein Verletzung des rechtlichen Gehörs vor (Beschluss S. 26).