Citation: 6B_1032/2023 E. 2.3.4

2.3.4. Die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung ist frei von Willkür. Diese durfte davon ausgehen, dass der Beschwerdeführer zwei Schüsse in einen Korridor abfeuerte, der die Zugänge zu mehreren zum Tatzeitpunkt noch bevölkerten Clubs beherbergte (wobei er vorsätzlich sehr tief zielte). Die Vorinstanz durfte aus diesem äusseren Umstand ebenfalls darauf schliessen, dass der Beschwerdeführer zumindest in Kauf nahm, eine unbeteiligte Person könnte spontan in das Schussfeld geraten oder von einem Projektilsplitter getroffen werden und sich dadurch erhebliche Verletzungen zuziehen. Dass der Beschwerdeführer erwiesenermassen nicht auf die vor dem Club stehenden Geschädigten zielte, ändert daran nichts.