Citation: 8C_175/2024 E. 6.2

6.2. Daran vermögen die in der forensisch-psychiatrischen Expertise vom 9. Dezember 2020 wiedergegebenen Selbstberichte der Beschwerdeführerin zur von ihr angeblich zweimal wöchentlich wahrgenommenen Betreuung ihrer Kinder ab 2016 nichts zu ändern. Einerseits ist damit keine Funktionsfähigkeit im Haushalt bzw. Arbeitsfähigkeit von über 60 % nachgewiesen. Andererseits entsprach dies offenkundig nicht den tatsächlichen Verhältnissen: Laut dem an gleicher Stelle zitierten Entscheid der KESB vom 21. Februar 2019 habe zwischen Mutter und Kindern kein regelmässiger Kontakt stattgefunden; insbesondere seit sich der psychische Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin vor vier Jahren erheblich verschlechtert habe. Seither komme sie meistens abends und unangemeldet zu Besuch. Im Übrigen lässt sich nicht beanstanden, dass das kantonale Gericht die Auswirkungen der Sucht bei der Festlegung der Arbeitsfähigkeit mitberücksichtigt hat, beeinflusste diese doch den Wirkungsgrad der Folgen des psychischen Gesundheitsschadens (vgl. Urteil 9C_856/2012 vom 19. August 2013 E. 2.2.2 mit Hinweis). Zu den Auswirkungen der Suchtmittelproblematik auf den psychischen Gesundheitsschaden wird auf das forensisch-psychiatrische Gutachten vom 9. Dezember 2020 der Dr. med. G.________ S. 57 f. verwiesen. Schliesslich liegt entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin keine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör vor, wenn sich das kantonale Gericht darauf beschränkte, die wesentlichen Überlegungen zu nennen, von denen es sich beim Entscheid leiten liess (BGE 147 IV 409 E. 5.3.4 mit Hinweisen).