Citation: 4A_497/2024 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz hätte zu seinen Gunsten berücksichtigen müssen, dass am 1. Mai 2021 Inhaberaktien von Gesetzes wegen in Namenaktien umgewandelt worden seien. Damit verbunden gewesen sei eine zweijährige Frist für die Inhaberaktionäre, ihrer Meldepflicht nach aArt. 697i OR nachzukommen und sich so auf eine vereinfachte Art und Weise im Aktienbuch als Namensaktionäre einzutragen. Der Aktionär hätte lediglich den Besitz der Inhaberaktie gemäss aArt. 689a Abs. 2 OR nachweisen müssen, ohne weitere Dokumente vorzulegen. Nach Ablauf der zweijährigen Frist sollte dem Aktionär nur noch ein umständliches Gerichtsverfahren zur Verfügung stehen. Dem Beschwerdeführer sei aufgrund der verfügten Wiedereintragung der Gesellschaft im Jahr 2022 und der zeitlichen Abfolge faktisch nur noch der "umständliche" gerichtliche Weg offengestanden. Der in aArt. 697i Abs. 2 OR erwähnten Meldepflicht hätte er durch Vorweisen der 37 Original-Aktientitel durch Beibringung der Original-Aktienzertifikate vollends nachkommen können. Diese Eintragungsmöglichkeit sei ihm ab initio nicht (mehr) offengestanden.