Citation: 1C_651/2021 E. 8.3

8.3. Der Beschwerdeführer macht geltend, es sprächen keine überwiegenden öffentlichen Interessen gegen die weitere Nutzung des Schopfs als Ökonomiegebäude. Entgegen der Auffassung der Vorinstanz eigne sich dieser aufgrund seines Standorts und des niedrigen Baustandards (Fehlen von Strom, fliessendem Wasser, Isolation, Küche und Sanitäranlagen) nicht als Wochenend- und Ferienhaus. Im Übrigen würden mildere Massnahmen genügen, um eine solche Nutzung auszuschliessen (z.B. Verbot des Einbaus eines Holzofens). Dem ist entgegenzuhalten, dass sich der gemauerte Bau mit Isolationsglasfenstern und Tiba-Ofen zumindest für kurzfristige Aufenthalte eignet und zu weiteren Ausbaumassnahmen verleiten kann. Nutzungs- und Einbauverbote könnten von der Gemeinde im abgelegenen Gebiet kaum wirksam kontrolliert werden. Im Übrigen stellt bereits der massive Bau für sich allein (auch ohne Ferienhausnutzung) eine nicht leicht wiegende Abweichung vom Gebot der Trennung von Bau- und Nichtbauzone dar. Zudem gilt es zu verhindern, dass ein Präzedenzfall geschaffen wird, auf den sich anschliessend weitere Grundeigentümer berufen könnten, zumal es sich um ein naturschutzrechtlich besonders empfindliches Gebiet (Auerhahnbiotop) handelt. Weshalb die Rückbaukosten unzumutbar seien, wird weder substanziiert dargelegt, noch ist dies ersichtlich. Der Verlust des eingebauten Materials ist die Konsequenz des eigenmächtigen Vorgehens des Beschwerdeführers und lässt den Rückbau nicht als unverhältnismässig erscheinen.