Citation: 9C_582/2017 E. 4

Der Beschwerdeführer wirft der Vorinstanz vor, in Willkür und Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes erkannt zu haben, dass zwischen dem 6. Februar 2013 (Datum der letzten rentenabweisenden Verfügung) und dem 8. Juni 2016 (Datum der angefochtenen rentenabweisenden Verfügung; vgl. zur zeitlichen Vergleichsbasis BGE 130 V 71 E. 3.2.3 S. 75 ff.; Urteil 9C_367/2016 vom 10. August 2016 E. 2) keine massgebliche Veränderung seines Gesundheitszustands eingetreten sei. So habe das kantonale Gericht zwar eine Verschlechterung der Psoriasis festgestellt, indessen trotz der mit der besagten Diagnose einhergehenden und ärztlich attestierten rheumatischen Beschwerden (intensive Schmerzen an beiden Füssen mit erheblich eingeschränkter Gehstrecke) jegliche Verminderung seiner Arbeitsfähigkeit als Autohändler ohne weitere Abklärungen verneint. Die Vorinstanz stellte in Würdigung der Beweislage fest, der Versicherte sei (vollumfänglich) fähig "Auto zu fahren und seiner bisherigen Tätigkeit als Autohändler nachzugehen". Dieser Schluss ist weder unhaltbar noch sonstwie bundesrechtswidrig (E. 2) : Bereits im Erhebungsbogen der Invalidenversicherung (bei der IV-Stelle eingegangen am 7. September 2015) gab der Beschwerdeführer an, er könne alle Tätigkeiten als Autohändler noch ausführen, bloss zu weniger Stunden pro Tag. Anlässlich der Situationsabklärung durch die SWICA im Mai 2015 gab der Versicherte an, im Rahmen seiner Tätigkeit "manchmal", d.h. je während einer halben Stunde bis drei Stunden täglich, Auto fahren und kurze Strecken bis 50 Meter gehen zu müssen, wobei es während der Arbeit "oft", d.h. während drei bis sechs Stunden am Tag, Erholungspausen gebe. Gehstrecken von mehr als 50 Metern seien "selten" zu bewältigen. Dass der Beschwerdeführer bei seiner angestammten Tätigkeit als Autohändler "ständig unterwegs" wäre, wie er dies nun behauptet, ist - soweit als neues Vorbringen überhaupt zulässig (vgl. E. 1 vorne) - durch die Akten somit nicht belegt. Demgegenüber ergibt sich daraus das Bild eines agilen Versicherten. So gab der Beschwerdeführer am 6. Mai 2016 beim Dermatologen Dr. med. Das an, er fahre Velo und betreibe Fitness, was der Arzt mit Hinweis auf den altersentsprechend exzellenten muskulären Habitus bestätigte. Ähnliche Angaben machte der Beschwerdeführer auch gegenüber dem behandelnden Psychiater Dr. med. D.________, bei dem er bis zum 31. März 2014 in Behandlung war (Bericht vom 26. Januar 2016, gemäss dem der Patient regelmässig ins Fitness und joggen gehe). An dieser Sachlage vermag der vom Beschwerdeführer angerufene Bericht der behandelnden Rheumatologin Dr. med. B.________ vom 28. April 2016 nichts zu ändern. Diese hatte in einer isolierten Betrachtung aufgrund der geklagten Fussschmerzen eine volle Arbeitsunfähigkeit attestiert, ohne Bezugnahme auf das genaue Anforderungsprofil der Tätigkeit des Beschwerdeführers. Abgesehen davon klagte dieser schon gegenüber Dr. med. Das über (gleiche) Fussschmerzen, die ihn jedoch nicht daran hindern, verschiedene sportliche Aktivitäten, die dem beruflichen Aktivitätsniveau in nichts nachstehen, auszuüben. Es ist daher nicht ersichtlich, inwiefern weitere (medizinische) Abklärungen geeignet wären, zu einem anderen Beweisergebnis zu führen. Das kantonale Gericht durfte deshalb in antizipierter Beweiswürdigung (vgl. hierzu BGE 136 I 229 E. 5.3 S. 236 f.; 124 V 90 E. 4b S. 94; Urteil 8C_352/2017 vom 9. Oktober 2017 E. 6.3), und ohne den Untersuchungsgrundsatz zu verletzen, darauf verzichten. Steht demnach fest, dass aus der Psoriasis-Erkrankung des Beschwerdeführers keine massgeblichen funktionellen Einschränkungen resultieren, erübrigen sich Weiterungen zur Behandelbarkeit.