Citation: 8C_402/2007 23.04.2008 E. 4

4.1 Das kantonale Gericht hat in einlässlicher Wiedergabe und Würdigung der relevanten medizinischen Akten dargelegt, dass sämtliche Untersuchungen jeglicher Fachrichtung ein organisches Korrelat für die vom Versicherten weiterhin geklagten Beschwerden (Kopf- und Nackenschmerzen, Tinnitus) vermissen lassen, diese also keiner fassbaren gesundheitlichen Beeinträchtigung zugeordnet werden können. 4.2 Im Weiteren schloss die Vorinstanz ein HWS-Distorsionstrauma als auslösenden Faktor aus, wohingegen sie es letztlich offen liess, ob der Versicherte anlässlich seines Sturzes vom 20. November 2003 eine leichte traumatische Hirnverletzung erlitten hat oder zur Hauptsache psychische Fehlentwicklungen für die noch bestehenden Einschränkungen verantwortlich zeichnen. 4.2.1 Den Akten ist zu entnehmen, dass erstmals Dr. med. I.________ in seinem Bericht vom 30. März 2004 - und damit über vier Monate nach dem Unfallereignis - eine "Distorsion HWS und Hinterkopfkontusion" erwähnte. Frau Dr. med. T.________ sprach am 11. Mai 2004 sodann von einem "Schleudertrauma ähnlichen Geschehen" und Dr. med. H.________ führte die Gesundheitsstörungen in seinen gutachtlichen Erörterungen vom 26. Juli 2005 u.a. ebenfalls auf eine Rücken-HWS-Kopfkontusion zurück. Angesichts dieser doch eher dürftigen und teilweise diffus anmutenden diagnostischen Hinweise kann mit dem kantonalen Gericht - und entgegen den Vorbringen des Beschwerdeführers - wohl nicht als erstellt angesehen werden, dass es beim fraglichen Sturz auf der Treppe zu einem HWS-Distorsionstrauma gekommen ist. Die entsprechende Diagnosestellung dürfte im Übrigen nicht den mit BGE U 394/06 verschärften Anforderungen an die Feststellung einer derartigen Verletzung (Dokumentation des Unfallhergangs; medizinische Erstabklärung) genügen (E. 9.1-9.5 des Urteils). Wie es sich damit verhält, braucht indessen, wie nachstehend noch darzulegen ist, nicht abschliessend beurteilt zu werden. 4.2.2 Was die Annahme einer leichten traumatischen Hirnverletzung anbelangt, äusserten bereits der erstbehandelnde Arzt Dr. med. V.________ in seinem Bericht vom 28. Januar 2004 ("wahrscheinlich Commotio cerebri") wie auch das von diesem vorab konsultierte Zentrum für medizinische Radiologie, Röntgeninstitut Schwyz, mit Bericht vom 4. Dezember 2003 einen entsprechenden Verdacht. Diesen Befund bestätigten im Folgenden sowohl Dr. med. B.________ im Rahmen seiner kreisärztlichen Untersuchung vom 17. März 2004, indem er zum Ergebnis gelangt war, dass eine leichte Kontusion, allenfalls eine Commotio cerebri stattgefunden habe (Bericht vom 18. März 2004), wie auch Dr. med. Z.________, welcher in seinem - zusammen mit Dr. phil. C.________ erstellten - Bericht vom 5. August 2004 den Verdacht auf eine leichte traumatische Hirnverletzung nannte und am 24. August 2004 wiederholte, dass hier definitionsgemäss wohl eine leichte traumatische Hirnverletzung durchgemacht worden sei. Sodann führten Frau Dr. med. T.________ am 11. Mai 2004 eine "Commotio" und Dr. med. O.________, Facharzt für Allgemeine Medizin FMH, am 14. April 2005 ein "Schädel-Hirntrauma" an. Dr. med. H.________ sprach sich in seinem Gutachten vom 26. Juli 2005 schliesslich ebenfalls für ein Verletzungsbild dieser Art aus ("Commotio cerebri"). In Anbetracht der diesbezüglich übereinstimmenden Aussagen verdichten sich die Anzeichen dafür, dass sich der Beschwerdeführer anlässlich seines Sturzes vom 20. November 2003 ein leichtes Schädel-Hirntrauma zugezogen hat, zumal Anhaltspunkte für eine nach dem Vorfall eingetretene kurze Bewusstlosigkeit bzw. Bewusstseinsstörung (Benommenheitsgefühl, Desorientierung) bestehen (vgl. Berichte der Medizinischen Klinik des Spitals Y.________ vom 29. Dezember 2003 und des Dr. med. Z.________ vom 24. August 2004, S. 1, sowie Gutachten des Dr. med. H.________ vom 26. Juli 2005, S. 7; Urteil U 197/04 vom 29. März 2006, E. 3.1). Dass das auch für diese Verletzung charakteristische "bunte Beschwerdebild" (Häufung von Beschwerden wie diffuse Kopfschmerzen, Schwindel, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, Übelkeit, rasche Ermüdbarkeit, Visusstörung, Reizbarkeit, Affektlabilität, Depression, Wesensveränderung usw.; BGE 117 V 359 E. 4b S. 360, 369 E. 4b S. 382) vorliegend nur teilweise dokumentiert ist bzw. sich mit zunehmender zeitlicher Distanz vom Unfallereignis verflüchtigt, wie von der Vorinstanz dargelegt, und zudem auch unfallfremde, das gesundheitliche Geschehen (mit-)beeinflussende Gründe (degenerative Veränderungen der Wirbelsäule; ehemals berufliche Tätigkeit auf Schiessplätzen; unsichere berufliche Zukunft etc.; vgl. angefochtener Entscheid, E. 3.2.2, 3.2.3, 3.3 und 3.7.3) ausgewiesen sind, ändert nichts daran, dass der Sturz zumindest eine - rechtsprechungsgemäss für die Bejahung der natürlichen Kausalität genügende (BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181 und 402 E. 4.3.1 S. 406, je mit Hinweisen) - Teilursache für die noch vorhandenen Einschränkungen darstellt (vgl. dazu auch Urteil U 147/05 vom 8. Juni 2006).