Citation: 8C_38/2021 E. 4.3

4.3. Diesen Vorbringen kann nicht beigepflichtet werden. Bei dem testpsychologischen Verfahren nach der MADRS handelt es sich, wie Dr. med. G.________ mit Hinweisen auf die medizinische Literatur festgehalten hat, um ein allgemein anerkanntes Fremdbeurteilungsverfahren zur psychometrischen Einschätzung depressiver Symptome. Damit allein könne eine depressive Episode gemäss ICD-10 F32/F33 nicht begründet werden. Die Vorinstanz ist daher auf die geltend gemachte Selbsteinschätzung der Beschwerdeführerin, sie sei aufgrund der Traurigkeit, der Schlaflosigkeit, des Appetitverlusts und der Konzentrationsschwierigkeiten schwerwiegend eingeschränkt gewesen, zu Recht nicht näher eingegangen. Dem ist zur Verdeutlichung anzufügen, dass Dr. med. H.________ in der von der Beschwerdeführerin eingeholten Stellungnahme vom 16. April 2020 festgehalten hat, aus psychometrischen Tests ergäben sich in der Regel keine objektiven Daten, da sie in vielen Bereichen auf Selbstauskünften oder auf Einschätzungen des Untersuchers beruhten. Insoweit sei der Test nur in sich selber wirklich konsistent. Dessen Ergebnis diene allenfalls unterstützend bei der Beurteilung der gesamten klinisch erhobenen Befunde, weshalb es im Rahmen einer psychiatrischen Begutachtung allenfalls einen Randfaktor darstellen könne. Keinesfalls dürfe sich die Gesamtbeurteilung in den wesentlichen Aspekten darauf stützen. Der ins Zentrum gestellten Argumentation der Beschwerdeführerin, die Vorinstanz hätte näher auf die testpsychologische Beurteilung des Dr. med. G.________ (MADRS) eingehen sollen, ist damit der Boden entzogen. Eine offensichtlich unrichtige oder willkürliche Beweiswürdigung des kantonalen Gerichts ist nicht ersichtlich. Die Beschwerde ist damit auch in diesem Punkt bezüglich der beanstandeten Sachverhaltsfeststellung abzuweisen.