Citation: 1C_590/2014 E. 1

Im Oktober 2013 stellten B.________ und C.________ zu Handen des Gemeinderats Luthern das Gesuch, es sei ihnen der Neubau eines Fressplatzes für Zuchttiere auf der Nordwestseite des Gebäudes Nr. 66b auf ihrem Grundstück Nr. 188, GB Luthern, zu bewilligen. Das Gesuch lag vom 25. November bis 16. Dezember 2013 öffentlich auf. Innert Frist erhob A.________ Einsprache gegen das Vorhaben. Mit Entscheid Nr. 979 vom 16. April 2014 erteilte der Gemeinderat Luthern die nachgesuchte Baubewilligung. Gleichzeitig eröffnete er den genannten Personen den am 7. April 2014 betreffend Bewilligung für eine Baute ausserhalb der Bauzone (und für Veränderungen an bestehenden Bauten und Anlagen im Unterabstand zu einem Gewässer) ergangenen Entscheid der Dienststelle Raum und Wirtschaft (rawi). Sowohl der Gemeinderat Luthern als auch die Dienststelle rawi verneinten die Einsprachebefugnis von C.________ und traten auf dessen Einsprache nicht ein. Hiergegen gelangte C.________ mit einer Beschwerde ans Kantonsgericht Luzern. Dessen 4. Abteilung hat die Beschwerde mit Urteil vom 3. November 2014 abgewiesen und damit bestätigt, dass C.________, zumal er bloss als Mieter auf der Nachbarparzelle Nr. 186 wohnhaft und das Bauvorhaben ohnehin mehr als 300 m entfernt sei, nicht einsprachebefugt sei.