Citation: 1C_225/2015 E. 3

Nach Abklärungen bei der Kantonspolizei Aargau und nach einem erfolglosen Versuch, A.________ zu ergänzenden Angaben zu den vom ihm geltend gemachten Straftaten zu veranlassen, schlug der Kantonale Sozialdienst A.________ mit Schreiben vom 6. Januar 2015 vor, das Dossier einstweilen formlos zu schliessen. Daraufhin reichte A.________ am 27. Februar 2015 beim Verwaltungsgericht des Kantons Aargau eine Rechtsverweigerungsbeschwerde ein. In der Folge wies der Kantonale Sozialdienst mit Verfügung vom 31. März 2015 das Gesuch vom 18. Juni 2014 um Ausrichtung opferhilferechtlicher Leistungen ab. Mit Verfügung vom 15. April 2015 schrieb das Verwaltungsgericht des Kantons Aargau die Beschwerde als gegenstandslos von der Geschäftskontrolle ab. Zur Begründung führte es zusammenfassend aus, dass mit dem Erlass der Verfügung vom 31. März 2015 das Rechtsschutzinteresse an der Rechtsverweigerungsbeschwerde dahingefallen sei. Gegen die Weigerung des Kantonalen Sozialdienstes, opferhilferechtliche Leistungen zu erbringen, könne sich der Beschwerdeführer mit der Anfechtung der Verfügung vom 31. März 2015 zur Wehr setzen.