Citation: 8C_94/2019 E. 4.2.1

4.2.1. Der Beschwerdeführer rügt im Wesentlichen, gegen die leistungseinstellende Verfügung der Suva vom 4. März 2011 hätten er und sein Krankenversicherer rechtzeitig Einsprachen erhoben. Im Einspracheverfahren habe die Suva psychiatrische Abklärungen vorgenommen und ihm weitere elf Taggelder gewährt. Statt eines Einspracheentscheides, auf den er Anspruch gehabt habe, habe sie das leistungseinstellende Schreiben vom 24. Juli 2012 erlassen. Über seine Einsprache habe sie gar nicht entschieden. Da das Einspracheverfahren somit noch rechtshängig gewesen sei, habe er nach dem letztgenannten Schreiben gar keine anfechtbare Verfügung verlangen können. Anders gesagt sei das Einspracheverfahren erst mit Einspracheentscheid vom 23. April 2018 abgeschlossen worden, den er rechtzeitig angefochten habe. Somit sei sein Leistungsbegehren uneingeschränkt zu überprüfen. Indem die Vorinstanz dies bloss im Lichte der Revisions- und Wiedererwägungvoraussetzungen getan habe, habe sie eine Ermessensunterschreitung und eine formelle Rechtsverweigerung begangen und gegen Art. 6 Ziff. 1 EMRK, Art. 14 Abs. 3 litt. c UNO Pakt II und Art. 29 BV verstossen.