Citation: 9C_471/2023 E. 5.1.1

5.1.1. Die Vorinstanz stellte verbindlich fest, dass die IV-Stelle am 2. Juni 2010 - nach Erhalt des sie zu weiteren Abklärungen und einem neuen Entscheid betreffend die Rentenrevision verpflichtenden bundesgerichtlichen Urteils 9C_122/2010 (am 25. Mai 2010) - an die Ausgleichskasse gelangte mit der Bitte um Verfügungsausfertigung auf der Grundlage eines Invaliditätsgrades von 100 %, worauf am 6. August 2010 die nicht weiter begründete Verfügung betreffend die Weitergewährung der ganzen Rente ab 1. November 2009 erging. Dazwischen (am 2. Juli 2010) hatte sich der Regionale Ärztliche Dienst zwar zur Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit im Rahmen der erstmaligen Rentenzusprache geäussert, hingegen nicht zur Frage nach dem Vorliegen eines Revisionsgrundes.