Citation: I 646/03 11.02.2004 E. 2

2.1 Streitig und zu prüfen ist einzig die Höhe des ohne Behinderung erzielbaren hypothetischen Einkommens (Valideneinkommen). 2.2 Nach seinen eigenen Angaben war der Beschwerdeführer bis zu seinem Unfall vom 16. November 1992 vollständig arbeitsfähig. Zur Bestimmung des Valideneinkommens ist daher von den bis Ende 1991 erzielten Einkünften auszugehen. Anhaltspunkte dafür, dass nach 1991 im Gesundheitsfall eine ausserordentliche Steigerung der Einkünfte stattgefunden hätte, liegen keine vor und werden mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde auch nicht geltend gemacht. Die Vorinstanz legte ihrer Berechnung die in der Beitragsverfügung der Ausgleichskasse Luzern vom 7. Februar 1996 enthaltenen Zahlen zu Grunde, bezifferte das für die Jahre 1991/1992 beitragspflichtige Einkommen auf Fr. 59'700.- (zum Vorgehen vgl. SVR 1999 IV Nr. 24 S. 71 Erw. 4b), passte diesen Betrag der Teuerung sowie der realen Einkommensentwicklung an und errechnete ausgehend vom so ermittelten Valideneinkommen von Fr. 66'614.10 und dem - unbestritten gebliebenen - Invalideneinkommen von Fr. 23'357.- einen Invaliditätsgrad von 64,93 %. 2.3 Nichts anderes ergibt sich aus den Einträgen im Individuellen Konto (IK), auf welche abgestellt werden kann, da nichts darauf hindeutet, dass die darin enthaltenen Einkünfte nicht den tatsächlichen Werten entsprächen (vgl. Urteil Z. vom 29. Januar 2003, I 305/02, Erw. 2.2.1.). Die bis Ende 1991 erzielten Einkünfte ergeben sich aus den IK-Einträgen vor 1994 (vgl. Art. 22 AHVV in der bis 31. Dezember 1994 sowie in der vom 1. Januar 1995 bis 31. Dezember 2000 gültig gewesenen Fassung; ordentliches System der Vergangenheitsbemessung). Aus diesen geht hervor, dass in den Jahren 1992/1993 ein jährliches Einkommen von Fr. 45'600.-, 1990/1991 ein solches von Fr. 52'500.- und 1988/1989 von Fr. 73'500.- verabgabt wurde, woraus sich ein durchschnittliches Jahreseinkommen von Fr. 57'200.- ergibt. Soweit der Beschwerdeführer vorbringen lässt, es sei von einem höheren Valideneinkommen auszugehen, weil er unfallbedingt bestimmte Arbeiten habe auslagern und die lukrativen Stückgut- und Rundholztransporte habe aufgeben müssen, kann ihm nicht gefolgt werden. Wie sich den mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingereichten Schreiben ehemaliger Auftraggeber entnehmen lässt, führte der Versicherte während Jahren Rundholztransporte durch, bis er diese aus gesundheitlichen Gründen 1991/1992 aufgeben musste. Die daraus erzielten Einnahmen sind somit in den massgeblichen IK-Einträgen enthalten, welche die Einkommenssituation vor Eintritt des Gesundheitsschadens - somit auch vor den unfallbedingt notwendig gewordenen Umstrukturierungen (Auslagerung diverser Arbeiten wie Reparaturen an Fahrzeugen etc.) - widerspiegeln. Passt man das sich aus den IK-Auszügen ergebende durchschnittliche Jahreseinkommen an die seit 1991 bis zum Rentenbeginn (BGE 129 V 222 Erw. 4.1 und 4.2 mit Hinweisen) eingetretene Nominallohnentwicklung an (1992: + 4,7 %; 1993: + 2,6 %; 1994: + 1,5 %; 1995/1996: je + 1,3 %; 1997: 0,5 %; 1998: + 0,7 %; 1999: + 0,3 %; Die Volkswirtschaft, 12/1997, S. 28, und 12/2002, S. 89, jeweils T B10.2), ergibt sich ein Einkommen von Fr. 64'963.80. Im Vergleich mit dem Invalideneinkommen von Fr. 23'357.- resultiert ein Invaliditätsgrad von 64,05 %. Der vorinstanzliche Entscheid ist somit nicht zu beanstanden.