Citation: 8C_627/2019 E. A

Der 1992 geborene A.________ arbeitete als Informatiker bei der B.________ AG. Er war in dieser Eigenschaft bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) unter anderem gegen die Folgen von Unfällen versichert. Gemäss Schadenmeldung vom 11. September 2012 war er am 7. September 2012 auf seinem Motorrad unterwegs, als eine Autofahrerin vorerst einen Bus touchierte, dadurch auf die Gegenfahrbahn geriet und frontal mit A.________ kollidierte. Dieser erlitt eine drittgradig offene dislozierte mehrfragmentäre distale Femurfraktur links, eine drittgradig offene dislozierte mehrfragmentäre Unterschenkelfraktur links, eine Commotio cerebri, eine Tripodfraktur (komplexe Brüche des Gesichtsschädels, die alle auf der gleichen Gesichtshälfte liegen) links mit linksseitigem leichtgradigem Exophthalmus (Vorwölbung des Augapfels), Haematosinus (Einblutung nach Mittelgesichtsfraktur) und ausgedehntem Galeahämatom (Blutansammlung unter der Schädeldecke) frontal links mit einer Rissquetschwunde, einer Rissquetschwunde an der linken Schulter und eine Kontusion des rechten Handgelenks. Gemäss Austrittsbericht der Klinik für orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates des Spitals C.________ vom 19. Oktober 2012 musste er sich bis am 2. Oktober 2012 vier Operationen unterziehen. Die Suva erbrachte Heilbehandlung und entrichtete Taggeld. Nachdem sie in der Folge medizinische und erwerbliche Abklärungen getätigt hatte, stellte sie die bis dahin übernommenen vorübergehenden Leistungen per 31. August 2016 ein (Mitteilung vom 25. August 2016). Mit Verfügung vom 9. September 2016 entschied die Unfallversicherung, dass es A.________ aufgrund seiner unfallbedingten Einschränkungen zumutbar sei, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen. In Bezug auf allfällige psychische Beschwerden stellte die Suva fest, diese stünden nicht in einem adäquat-kausalen Zusammenhang mit dem Unfall. Er habe Anspruch auf eine Entschädigung für eine Integritätseinbusse von gesamthaft 30 % im Betrage von Fr. 37'800.-. Die dagegen erhobene Einsprache wies die Unfallversicherung mit Entscheid vom 28. Juni 2017 ab.