Citation: 8C_848/2013 E. A

A.________ meldete sich am 5. Mai 2004 bei der IV-Stelle Bern wegen einer Depression zum Leistungsbezug an. Es folgten verschiedene Abklärungen und ein längerer Streit über im Rahmen der Schadenminderungspflicht durchzuführende Therapien. Dieser endete mit der Aufhebung der entsprechenden Verfügungen durch die IV-Stelle selbst. Nach gewährten beruflichen Massnahmen veranlasste die IV-Stelle eine interdisziplinäre Begutachtung durch die Dres. med. B.________, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, und C.________, Facharzt FMH für Physikalische Medizin und Rehabilitation, welche am 15. Februar und 4. April 2010 Bericht erstatteten. Zu von Seiten der behandelnden D.________, Fachärztin FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, zusammen mit Frau E.________, Fachpsychologin für Psychotherapie FSP, am 10. Mai 2010 dagegen eingebrachten Einwänden nahm Dr. med. B.________ am 25. Juni 2010 Stellung. Unter Annahme eines Status von 100% Erwerbstätigkeit bis Mai 2007 und ab Obhutsübernahme des Sohnes im Juni 2007 von neu 80 % mit 20 % Tätigkeit im Haushalt errechnete die IV-Stelle für die Zeit bis Ende Mai 2007 einen Invaliditätsgrad von 37 % und für die Zeit danach von 17 %. Gestützt darauf verweigerte sie mit Verfügung vom 15. Juni 2011 die Ausrichtung einer Invalidenrente.