Citation: 4A_73/2020 E. 3.3.1

3.3.1. Die Beschwerdeführerin beanstandet, dass die Vorinstanz keine Wohnsitzbestätigung des Beschwerdegegners eingeholt habe. Es sei ihrem Rechtsanwalt, der Schlichtungsbehörde und ihrem verstorbenen Ehemann nicht möglich gewesen, den Beschwerdegegner zu "erreichen". Keine der Faxnummern habe funktioniert; auf dem Handy des Beschwerdegegners habe niemand geantwortet. Es müsse daher "mit Fug und Recht" in Frage gestellt werden, ob die Adressangaben des Beschwerdegegners überhaupt noch Gültigkeit hätten. Die Adresse des Beschwerdegegners sei daher nicht bekannt respektive sei sie nicht amtlich festgestellt. Die Vorinstanz hätte daher eine Wohnsitzbestätigung einholen sollen.