Citation: 2C_1032/2016 E. 3.2

3.2. Das Kantonsgericht hat sich bei der Beurteilung der Situation des Beschwerdeführers vertieft mit den Akten auseinandergesetzt und keine wesentlichen Umstände ausser Acht gelassen. Die ihm vorliegenden Informationen zur persönlichen und familiären Situation des Beschwerdeführers sind umfassend genug und geeignet, um seine Feststellungen zu untermauern. Der Beschwerdeführer hatte darüber hinaus im gesamten kantonalen Verfahren die Möglichkeit, Stellung zu nehmen. Er legt nicht dar, welche neuen entscheidwesentlichen Informationen, die er nicht hätte schriftlich einbringen können, sich aus seiner Befragung ergeben könnten. Ebenso wenig ist ersichtlich, warum eine Befragung des Sohnes und der Kindsmutter nötig wäre, um - wie der Beschwerdeführer geltend macht - den "genauen Umfang der Betreuung durch den Beschwerdeführer" und "die Wichtigkeit der Fortsetzung des persönlichen Kontakts mit dem Sohn" zu klären, konnten doch solche Informationen schriftlich eingebracht werden. Im Übrigen hat die Vorinstanz ohnehin nicht in Abrede gestellt, dass der Beschwerdeführer eine intakte und gelebte Beziehung zu seinem minderjährigen Sohn unterhält. Insgesamt hat das Kantonsgericht keine willkürliche antizipierte Beweiswürdigung vorgenommen, indem es auf eine persönliche Anhörung des Beschwerdeführers, seines Sohnes und der Kindsmutter verzichtet hat. Auch vor Bundesgericht besteht hierzu kein Anlass, weshalb der entsprechende Antrag (S. 19 der Beschwerdeschrift) abzuweisen ist. Damit ist weder eine Gehörsverletzung noch eine unvollständige Feststellung des Sachverhalts ersichtlich. Ebenso wenig liegt eine Verletzung des Rechts auf eine wirksame Beschwerde im Sinne von Art. 13 EMRK vor.