Citation: 2A.318/1999 08.03.2000 E. 1

1.- a) Am 1. Januar 1998 sind die bisherigen PTT- Betriebe aufgeteilt worden: Neben der schweizerischen Post (Art. 2 Abs. 2 des Postgesetzes vom 30. April 1997 [PG; SR 783. 0]) wurde die Swisscom AG gegründet (vgl. Art. 1 des Bundesgesetzes vom 30. April 1997 über die Organisation der Telekommunikationsunternehmung des Bundes [TUG; SR 784. 11]). Diese Aktiengesellschaft des öffentlichen Rechts ist grundsätzlich dem Obligationenrecht unterstellt (Art. 4 TUG); Streitigkeiten zwischen ihr und der Kundschaft fallen dementsprechend unter die Zivilgerichtsbarkeit (Art. 19 Abs. 1 TUG). Die Swisscom AG übernimmt die Rechte und Pflichten der PTT-Betriebe aus den Verwaltungsrechtsverhältnissen, die gestützt auf die Fernmelde- und Rundfunkgesetzgebung begründet worden sind, und regelt diese neu durch privatrechtliche Verträge (Art. 24 Abs. 1 TUG). Auf Verfügungen, die vor dem 1. Januar 1998 erlassen worden sind, und Beschwerdeverfahren, welche zu diesem Zeitpunkt noch hängig sind, ist das bisherige Recht anwendbar (Art. 24 Abs. 3 TUG). Gemäss diesem haben die Organe der Telecom PTT (bzw. übergangsrechtlich der Swisscom AG als deren Rechtsnachfolgerin) Verfügungskompetenz (vgl. insb. Art. 15 Abs. 2 der Verordnung vom 22. Juni 1970 zum PTT-Organisationsgesetz [VPTT-OG] in der Fassung vom 12. Mai 1993). b) Der angefochtene Entscheid ist von der letzten Instanz einer autonomen eidgenössischen Anstalt (bzw. der hier übergangsrechtlich als solche auftretenden Swisscom AG) gefällt worden und stützt sich auf öffentliches Recht des Bundes (Art. 97 Abs. 1 OG in Verbindung mit Art. 5 Abs. 1 VwVG, Art. 98 lit. d OG und Art. 60 des Fernmeldegesetzes vom 21. Juni 1991 [aFMG]); er unterliegt keinem der Ausschlussgründe der Art. 99 ff. OG, weshalb die Verwaltungsgerichtsbeschwerde zulässig ist. Auf die frist- und formgerechte Eingabe des gemäss Art. 103 lit. a OG legitimierten Beschwerdeführers ist einzutreten. c) Mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht, einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens, sowie die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gerügt werden (Art. 104 lit. a und b OG). Das Bundesgericht prüft von Amtes wegen und frei, ob Bundesrecht verletzt wurde; eine gewisse Zurückhaltung drängt sich jedoch in technischen Fragen auf, in welchen die vorinstanzlichen Behörden über die besseren Kenntnisse verfügen (BGE 117 Ib 406 E. 1b S. 409, mit Hinweis).