Citation: H 316/00 28.11.2000 E. 3

3.- Diese Ausführungen bestätigen die durch Akten gestützte und insoweit unbestrittene Feststellung des kantonalen Gerichts, dass sich an der beitragspflichtigen Tätigkeit insofern nichts geändert hat, als der Beschwerdeführer nach wie vor auf Mandatsbasis Dienstleistungen der Beratung im Gesundheitswesen, insbesondere im Spitalbereich, erbringt. Dass der Kreis der (potenziellen) Auftraggeber kleiner geworden ist und die Mandate der zwei erwähnten Organisationen gemäss Vereinbarung für mehrere Jahre bestehen sollen, ist nicht von Belang, ebenso nicht die Höhe des Honorars. Fragen kann sich daher einzig, ob die Tatsache, dass der Beschwerdeführer auch in geschäftsführender Funktion tätig ist, eine wesentliche strukturelle Änderung der Einkommensgrundlagen im Sinne von Art. 25 Abs. 1 AHVV darstellt und demzufolge Anlass für eine Neueinschätzung bietet. Dies setzte voraus, dass die Geschäftsführung die beraterische Tätigkeit im engeren Sinne derart in den Hintergrund drängte, dass sie nicht mehr ernstlich ins Gewicht fiele. Solches wird indessen nicht geltend gemacht und es fehlen auch entsprechende Hinweise in den Akten. Im Gegenteil zeigen die in diesem Verfahren eingereichten Unterlagen, insbesondere das Protokoll der konstituierenden Versammlung (des Vereins K.________) vom 1. Oktober 1999, dass Beratung und Geschäftsführung, in welchen beiden Bereichen der Beschwerdeführer über eine hohe Kompetenz verfügt, untrennbar miteinander verbunden sind. Nichts zugunsten des Beschwerdeführers ergibt sich schliesslich aus dem Umstand, dass ab 2001 die persönlichen Beiträge im Verfahren der Gegenwartsbemessung festgesetzt werden. Abs. 1 der Übergangsbestimmungen der einschlägigen Verordnungsnovelle vom 1. März 2000 hält klar und unmissverständlich fest, dass sich die persönlichen Beiträge für Kalenderjahre vor dem Inkrafttreten dieser Änderung (am 1. Januar 2001) nach bisherigem Recht richten (vgl. AHI 2000 S. 97 ff., 134). Von dieser Regelung abzuweichen, verbietet im Übrigen schon das Rechtsgleichheitsgebot. Kantonales Steuerrecht vermag daran nichts zu ändern. Der angefochtene Entscheid, welcher in masslicher Hinsicht nicht bestritten ist, ist somit rechtens.