Citation: 2C_372/2023 E. 9.5

9.5. Insgesamt liegen auf der Seite der privaten Interessen keine aussergewöhnlich schwerwiegenden Umstände vor, die gegen eine Wegweisung sprechen. Weder der Beschwerdeführerin noch ihrer Tochter ist eine Rückkehr nach Nigeria aus gesundheitlichen oder sonstigen Gründen unzumutbar. Das öffentliche Interesse an der Fernhaltung ist aufgrund der Schwere der begangenen Straftat - ungeachtet der konkreten Rückfallgefahr - nach wie vor sehr gewichtig und überwiegt die privaten Interessen an der Erteilung der Aufenthaltsbewilligung. Die Vorinstanz hat somit durch ihre Interessenabwägung weder Bundes- noch Völkerrecht verletzt.