Citation: 5A_61/2024 E. 3.3.3

3.3.3. Die vor Bundesgericht erhobenen Beanstandungen des Beschwerdeführers beruhen im Wesentlichen auf der Argumentation, er habe mit dem Beschluss des Fürstlichen Landgerichts vom 17. Februar 2023 bzw. mit den darin enthaltenen Angaben zum liechtensteinischen Strafverfahren ohne Weiteres auch glaubhaft gemacht, dass die Beschwerdegegnerin demnächst ihren Miteigentumsanteil an der Liegenschaft Nr. yy, Grundbuch U.________ (TG), veräussern oder verschenken könnte. Bei all seinen weitschweifigen Erörterungen täuscht sich der Beschwerdeführer aber, wenn er meint, die Glaubhaftmachung des Arrestgrundes betreffend die erwähnte Liegenschaft einfach mit der Glaubhaftmachung eines dringenden Tatverdachts betreffend andere Vermögenswerte gleichsetzen oder für die Zwecke des vorliegenden Arrestverfahrens einen angeblichen "modus operandi" der Beschwerdegegnerin im Zusammenhang mit anderen Vermögenswerten zu behaupten bzw. als wahr unterstellen zu können. Die Vorbringen des Beschwerdeführers laufen letztlich darauf hinaus, dass er einen blossen Gefährdungs- oder Verdachtsarrest durchsetzen will. Ein solcher ist dem schweizerischen Zwangsvollstreckungsrecht jedoch fremd. In der Folge versäumt es der Beschwerdeführer denn auch, sich mit den entscheidwesentlichen Erwägungen des Obergerichts auseinanderzusetzen. Dies gilt namentlich für die vorinstanzliche Erkenntnis, wonach zur Glaubhaftmachung des Beiseiteschaffens nicht schon der blosse Verdacht der Begehung eines Vermögensdelikts durch den Schuldner noch allein die Tatsache einer strafrechtlichen Verurteilung genüge, die mit dem Arrestgrund nichts zu tun hat. Auch auf die Erwägung des Obergerichts, dass das ausländische Verfahren angebliche Vermögensdelikte aus den Jahren 2009 bis 2020 betreffe, will der Beschwerdeführer nicht eingehen. Dasselbe gilt für die Feststellung im angefochtenen Entscheid, dass aufgrund des liechtensteinischen Beschlusses nicht einmal die Beteiligungen an den vorgeworfenen Taten klar seien und somit keine Klarheit darüber bestehe, wer Vermögenswerte verteilt haben solle. Um den angefochtenen Entscheid als willkürlich auszuweisen, genügt es jedoch nicht, den vorinstanzlichen Erwägungen die eigene Sicht der Sach- und Rechtslage gegenüberzustellen oder nur punktuell gewisse Elemente aufzugreifen und andere Punkte unangefochten stehen zu lassen. Die Rüge, dass das Obergericht die Anforderungen an die Glaubhaftmachung des Arrestgrundes des böswilligen Beiseiteschaffens von Vermögenswerten (Art 271 Abs. 1 Ziff. 2 SchKG) in Verletzung von Art. 9 BV überspannt habe, erweist sich damit als unbegründet.