Citation: 5P.442/2004 10.12.2004 E. 3.2

3.2.1 Anders verhält es sich mit Bezug auf die Verletzung der Begründungspflicht (Art. 29 Abs. 2 BV). Unabhängig von der Legitimation in der Sache selbst kann mit der staatsrechtlichen Beschwerde die Verletzung von Verfahrensgarantien gerügt werden, deren Missachtung eine formelle Rechtsverweigerung darstellt, wie das auf die Verletzung des rechtlichen Gehörs zutrifft. Diesfalls ergibt sich das rechtlich geschützte Interesse aus der durch das kantonale Recht eingeräumten Stellung als Verfahrenspartei (BGE 126 I 81 E. 3b S. 86; Urteil 5P.62/2001 vom 4. März 2002, E. 3a). 3.2.2 Soweit der Beschwerdeführer Neues vorbringt, indem er namentlich Anzahlungsbelege vorlegt und auf die Steuererklärung 2004 verweist, ist auf die staatsrechtliche Beschwerde nicht einzutreten. Der Beschwerdeführer legt nicht substanziiert durch klaren Hinweis auf die Akten dar, dass er diese Vorbringen bereits im kantonalen Verfahren vorgebracht hat oder dass Ausnahmen vorliegen, die eine Berücksichtigung dieser Noven auch mangels rechtsgenüglicher Geltendmachung als zulässig erscheinen lassen (vgl. etwa: BGE 107 Ia 187 E. 2b S. 191). Soweit die Beschwerde mit Bezug auf den Vorwurf der Verletzung des rechtlichen Gehörs überhaupt den Anforderungen von Art. 90 Abs. 1 lit. b OG entspricht, erweist sie sich als unbegründet. Das Verwaltungsgericht hat hervorgehoben, dass die erwähnten Abzahlungsverpflichtungen ausser Acht zu bleiben hätten, zumal alle Gläubiger gleich zu behandeln seien und hat damit begründet, weshalb die Abzahlungen, aber auch die Amortisation für die Hypothek unberücksichtigt geblieben sind. Im angefochtenen Entscheid ist sodann erläutert worden, dass in der vorliegenden Berechnung nur die Prämie für die Grundversicherung aufgenommen werden könne. Damit aber sind die Vorbringen des Beschwerdeführers im angefochtenen Entscheid berücksichtigt und - wenn auch nicht im Sinn des Beschwerdeführers - behandelt worden, womit die Begründung den Anforderungen von Art. 29 Abs. 2 BV genügt (zu den Anforderungen: BGE 126 I 97 E. 2b S. 102 f.).