Citation: 8C_625/2015 E. 4.2

4.2. Was die Beschwerdeführerin hiegegen vorbringt, ist offensichtlich unbegründet. Inwiefern das kantonale Gericht Bundesrecht verletzt haben soll, indem es auf das bidisziplinäre Gutachten abstellte und gestützt darauf eine erhebliche Verbesserung des Gesundheitszustandes im Vergleich zum Zeitpunkt bei Rentenzusprache feststellte, ist nicht ersichtlich. Der Befund zur MRI-Untersuchung der Lendenwirbelsäule (LWS) vom 19. August 1999 zeigte unter anderem eine sehr grosse Diskushernie L5/S1 mit erheblicher Kompression der Wurzeltasche S1 links. Entgegen der Versicherten war dieser Befund Bestandteil der medizinischen Grundlage, auf welcher ihr die IV-Stelle am 12. April 2002 mit Wirkung ab 1. März 2000 eine halbe Invalidenrente zusprach. Wiederholt beriefen sich die behandelnden Ärzte bei der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit auch in den Jahren 2000 und 2001 unter anderem auf diesen Befund und attestierten der Beschwerdeführerin gestützt darauf bezogen auf eine leidensangepasste Tätigkeit eine Arbeitsunfähigkeit im Umfang von mindestens 50 %. Ausdrücklich mit Blick auf diese Untersuchungsergebnisse vom 19. August 1999 hat die Gutachterin Dr. med. B.________ in Bezug auf die neue MRI-Untersuchung der LWS vom 28. Mai 2013 nachvollziehbar, überzeugend und schlüssig dargelegt, inwiefern sich seit Rentenzusprache nicht nur die Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit, sondern auch der zugrunde liegende röntgenologische Befund verbessert haben. Die Versicherte bestreitet zu Recht nicht, dass die jeweils explorierenden Fachärzte 1999 und 2013 ihre jeweiligen, im Abstand von rund vierzehn Jahren erhobenen Befunde hinsichtlich einer Nervenwurzelbeeinträchtigung auf Höhe des Rückenwirbels S1 unterschiedlich beurteilten. Inwiefern die Tatsachenfeststellung eines verbesserten Gesundheitszustandes und damit die Bejahung eines Revisionsgrundes im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG gemäss angefochtenem Entscheid als willkürlich oder sonst wie bundesrechtswidrig zu beanstanden wäre, ist nicht ersichtlich und legt die Beschwerdeführerin nicht dar. Basierend auf der gutachterlichen Feststellung einer nunmehr vollen Arbeitsfähigkeit in Bezug auf eine leidensangepasste Tätigkeit bejahte das kantonale Gericht nach zutreffender Berücksichtigung der ausschlaggebenden Kriterien (vgl. BGE 141 V 5 E. 4.2.1 f. S. 7 f.) die Zumutbarkeit der Selbsteingliederung. Soweit die Versicherte diese Auffassung als unhaltbar bezeichnet und daraus auf eine Verletzung von Art. 16 ATSG schliesst, findet sich - entgegen der Beschwerdeführerin - auch diesbezüglich keine Veranlassung, von der bundesrechtskonformen vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellung und Beweiswürdigung abzuweichen.