Citation: 6B_104/2023 E. 3.1

3.1. Die Beschwerdeführerin wendet sich gegen die Strafzumessung und rügt, die Vorinstanz habe Art. 50 StGB verletzt, weil ihren Erwägungen nicht entnommen werden könne, weshalb in allen vorliegend zu beurteilenden Einzelfällen eine Geldstrafe auszusprechen sei. Ferner macht sie mit Hinweis darauf, dass es sich bei den mehrfachen Widerhandlungen gegen Art. 197 Abs. 5 Satz 2 StGB in ihrer Gesamtheit um viel zu gravierende Vergehen handle, als dass eine Geldstrafe der Schwere jeder Einzelstraftat gerecht werden könnte, eine Verletzung von Art. 41 StGB geltend. Der Beschwerdegegner habe zwischen August 2017 und August 2020 unter besonderen Sicherheitsvorkehrungen im Darknet insgesamt mehr als 2500 Dateien, die teilweise schwerste Formen von Kindesmissbrauch zeigten, konsumiert. Dabei sei zu berücksichtigen, dass hinter jeder einzelnen Aufnahme ein tatsächlicher Kindesmissbrauch stehe, der durch die Nachfrage nach derartigem Material auch aktiv gefördert werde.