Citation: C 284/01 07.02.2002 E. A

A.- Der 1948 geborene G.________ war bis zum 30. April 1997 als Generaldirektor der Schweizer V.________ AG tätig und arbeitete vom 1. Mai 1997 bis zum 30. September 1998 als Verwaltungsratspräsident bei der L.________ AG. Ab dem 1. Oktober 1998 erhielt er für die von dieser Gesellschaft übernommenen Buchhandlung W.________ AG einen Beratervertrag und trat ab 1. Januar 1999 als Direktor in die Geschäftsleitung der L.________ AG ein. Nachdem über die Arbeitgeberin am 10. Januar 2001 der Konkurs eröffnet worden war, meldete sich G.________ am 15. Februar 2001 bei der Arbeitslosenkasse der Gewerkschaft Bau und Industrie (GBI) als arbeitslos und beanspruchte Arbeitslosenentschädigung. Wegen ungenügender persönlicher Arbeitsbemühungen stellte das Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Zürich (AWA) G.________ ab 9. Februar 2001 für die Dauer von fünf Tagen in der Anspruchsberechtigung ein (Verfügung vom 13. März 2001). Am 15. März 2001 ersuchte die Arbeitslosenkasse das AWA, die Vermittlungsfähigkeit des Versicherten zu überprüfen. Mit Verfügung vom 29. Mai 2001 verneinte das AWA den Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung ab dem 9. Februar 2001 wegen fehlender Vermittlungsfähigkeit.