Citation: U 72/02 04.09.2002 E. A

Die geborene S.________ war vom 1. Mai 1993 bis 18. November 1994 und erneut vom 1. Mai 1996 bis 14. Februar 1997 bei der Firma M.________SA, angestellt und damit bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen die Folgen von Unfall und Berufskrankheit versichert. Am 25. Juni 1996 erlitt sie einen Unfall, als sie eine Kellertreppe hinunter stieg, wobei eine morsche Stufe brach und die Versicherte stürzte. Dabei zog sich diese gemäss Bericht des Spital W.________, wo sie gleichentags sowie nochmals am 27. Juni 1996 untersucht wurde, und Arztzeugnis UVG des Dr. K.________, vom 20. August 1996 eine Luxation der linken Schulter zu. Eine Untersuchung in der Klinik für Orthopädische Chirurgie des Spital T.________ vom 4. September 1996 ergab die Wahrscheinlichkeit eines ossären Ausrisses der Supraspinatussehne. Es folgten drei operative Eingriffe im Bereich der linken Schulter (Refixation der Supraspinatussehne links am 19. September 1996; Schultergelenks-Arthroskopie links und arthroskopische Abtragung des Acromionspornes am 13. Januar 1997; Arthroskopie der linken Schulter, Mobilisation in Narkose, Raffung des Musculus deltoideus am 27. Oktober 1997). Die Versicherte hielt sich mehrmals in der Klinik Y.________ (Rehabilitationsaufenthalte vom 28. Mai bis 24. Juni 1997, 14. Januar bis 11. März 1998 und 29. September bis 11. Oktober 1999; Evaluation der Schmerzsymptomatik aus algesiologischer Sicht am 30. Juni 1999) sowie vom 17. April bis 8. Mai 2000 im Medizinischen Zentrum X.________, auf. Die SUVA holte unter anderem Auskünfte und Berichte des Dr. K.________, der Klinik für Orthopädische Chirurgie des Spital T.________ sowie des Dr. A.________, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, ein, zog eine vom Beschwerdeführer eingereichte Stellungnahme der Klinik Y.________ vom 14. April 1998 bei und liess die Versicherte zweimal durch den Kreisarzt Dr. C.________ untersuchen. Ausserdem holte sie spezialärztliche Gutachten der Klinik Y.________, (vom 29. Dezember 1998), sowie von Dr. F.________, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, St. Gallen (vom 20. Februar 2000), ein. Mit Verfügung vom 3. Juli 2000 sprach die Anstalt der Versicherten für die Zeit ab 1. Juli 2000 eine Invalidenrente auf Grund einer Erwerbsunfähigkeit von 100 % sowie eine Integritätsentschädigung Fr. 14'580.-, entsprechend einer Integritätseinbusse von 15 %, zu. Daran hielt sie auf Einsprache der Versicherten hin, welche eine höhere Integritätsentschädigung verlangt hatte, mit Einspracheentscheid vom 30. November 2000 fest.