Citation: I 692/99 03.11.2000 E. 3

3.- a) Das kantonale Gericht hat sowohl das Haupt- als auch das Eventualbegehren des Beschwerdeführers mit eingehender und zutreffender Begründung abgewiesen. Sämtliche Einwendungen, welche der Beschwerdeführer hiegegen vorbringt, sind, soweit erheblich, nicht stichhaltig. b) Das Eidgenössische Versicherungsgericht hat im Urteil vom 26. Mai 1997 festgestellt, Voraussetzung für einen Anspruch auf Umschulung bilde u.a., dass die Ausübung der bisherigen Erwerbstätigkeit dem Versicherten ganz oder teilweise unzumutbar sei. Ob dies in Bezug auf die Tätigkeit des Beschwerdeführers als Tiefbauzeichner der Fall sei, könne auf Grund der vorhandenen Unterlagen nicht entschieden werden. Deshalb wurde die IV-Stelle angewiesen, ein medizinisches Gutachten einzuholen, welches zur Frage der Zumutbarkeit Stellung nimmt. Diesem Auftrag ist die IV-Stelle nachgekommen und hat bei der Augenklinik des Spitals Y.________ das Gutachten vom 29. Juni 1998 eingeholt. Das Gutachten beruht auf der in der Augenklinik vorhandenen Krankengeschichte, auf den Akten der IV-Stelle sowie auf einer Untersuchung vom 24. September 1997. Das Gutachten gelangt zum Schluss, dem Versicherten sei die Tätigkeit als Tiefbauzeichner grundsätzlich zumutbar. Zwar sei angesichts der Akkomodationsschwierigkeiten des linken Auges des Beschwerdeführers der Beruf als Tiefbauzeichner ungünstig. Gezielte Massnahmen (Einlegen von Pausen, Tragen einer Nahbrille) ermöglichten indessen, dass der Beschwerdeführer trotz der Akkomodationsschwierigkeiten als Tiefbauzeichner arbeiten könne. Es hätte keine in absehbarer Zeit eintretende Invalidität gedroht, wenn der Beschwerdeführer den Beruf des Tiefbauzeichners weitergeführt hätte. Angesichts dieser klaren, einlässlich begründeten Schlussfolgerungen im Gutachten der Augenklinik des Spitals Y.________ hat es die Vorinstanz zu Recht abgelehnt, eine weitere Begutachtung anzuordnen. Die Einwendungen des Beschwerdeführers gegen das Gutachten der Augenklinik hat sie mit zutreffenden Erwägungen widerlegt. Zudem ist anzumerken, dass auch nach dem Zeugnis von Dr. med. E.________, Augenarzt FMH, vom 23. Februar 2000, welches der Beschwerdeführer zu den Akten gegeben hat, das linke Auge eine volle korrigierte Sehschärfe aufweist. Andere ärztliche Stellungnahmen zur Frage der Zumutbarkeit der Tätigkeit als Tiefbauzeichner sind nicht bei den Akten, und die von berufsberatischer Seite verfassten Stellungnahmen sind diesbezüglich keineswegs eindeutig, wie die Vorinstanz richtig dargelegt hat. Das Hauptbegehren des Beschwerdeführers ist deshalb abzuweisen. c) Aus dem hievor Dargelegten folgt auch, dass das Eventualbegehren auf Anerkennung der Umschulung zum Bauzeichner als Eingliederungsmassnahme der Invalidenversicherung nicht geschützt werden kann. Auf Grund des Gutachtens vom 29. Juni 1998 steht fest, dass dem Beschwerdeführer die Weiterführung der Arbeit als Tiefbauzeichner über das Jahr 1995 hinaus zumutbar war.