Citation: U 6/07 11.10.2007 E. 4

Das Spital X.________ berichtete am 16. April 2005 über den Verlauf des Ereignisses, die Versicherte habe etwas Schweres getragen (6 bis 7 kg), das ihr aus der Hand gefallen sei. Dabei habe sie einen Schmerz im distalen Oberarm verspürt. In der Unfallmeldung vom 18. April 2005 gab die Versicherte an, sie habe sich die Verletzung beim Dislozieren eines Laminiergerätes von einem Tisch zum andern zugezogen. Die Universitätsklinik für Orthopädische Chirurgie, Spital Y.________, hielt am 26. April 2005 den Verdacht auf eine pathologische Humerusschaftfraktur rechts bei Mammakarzinom beidseits und Status nach mehrmaligen chirurgischen Eingriffen und Rezidiven fest. Das Spital X.________ diagnostizierte im Bericht vom 27. April 2005 eine Oberarmschaftfraktur rechts bei Verdacht auf eine pathologische Fraktur und Status nach Mammakarzinom links. Auf Nachfrage der Winterthur hin präzisierte die Versicherte am 4. Mai 2005 den Hergang dahingehend, dass sie ihr Laminiergerät (ca. 8 kg) von einem Tisch auf einen anderen tragen wollte; dabei sei ihr das Gerät entglitten und sie habe versucht, mit der rechten Hand nachzufassen, wobei sie sich den Arm verdrehte und ihn brach. Der Hausarzt der Versicherten, Dr. med. K.________, Facharzt für Allgemeine Medizin, hielt am 4. Januar 2006 eine pathologische instabile Spiralfraktur des Humerus bei metastasierendem Mammakarzinom nach leichtem Belastungstrauma fest. Dr. med. P.________, beratender Arzt der Winterthur, verneinte am 1. Februar 2006 eine unfallähnliche Körperschädigung. Es handle sich um eine rein krankhafte, sogenannt pathologische Fraktur bei einer Metastase des Mammakarzinoms. Dr. med. H.________, ebenfalls beratender Arzt der Winterthur, hielt am 30. März 2006 fest, das Ereignis vom 16. April 2005 sei nicht geeignet, eine Oberarmfraktur zu verursachen. Der Operationsbericht des Prof. Dr. med. E.________, Spital Z.________, gebe exaten Aufschluss über die Art der Fraktur; es handle sich um eine pathologische Fraktur, die nicht von der obligatorischen Unfallversicherung zu übernehmen sei.