Citation: 2C_324/2018 E. 5.2

5.2. Die Mittellosigkeit der Beschwerdeführerin ist unbestritten. Dass für das vorinstanzliche Verfahren an sich eine Rechtsverbeiständung erforderlich ist, wurde von der Vorinstanz nicht in Abrede gestellt und ist auch für das bundesgerichtliche Verfahren nicht von der Hand zu weisen. Im Weiteren ist, auch wenn sich die Beschwerdeführerin in der Schweiz nie wirtschaftlich integriert hat, aufgrund der Anwesenheitsdauer von über 16 Jahren und der Tatsache, dass die Beschwerdeführerin über fünf in der Schweiz anwesenheitsberechtigte Kinder verfügt, nicht von einer völlig aussichtslosen Beschwerde auszugehen. Demnach hat die Beschwerdeführerin für das kantonale Rechtsmittelverfahren (Rekurs- und Vorinstanz) Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege. Ziff. 3 des Dispositivs des vorinstanzlichen Urteils ist deshalb aufzuheben und die Sache zur Neuregelung der Kosten und Bemessung der Entschädigung der unentgeltlichen Rechtsvertretung an die Vorinstanz zurück zuweisen.