Citation: 7B_984/2023 E. B

B.a. Am 30. August 2023 erhob die Staatsanwaltschaft beim Bezirksgericht Winterthur Anklage gegen A.________ und beantragte einen Schuldspruch sowie die Bestrafung für einen Teil der eingeklagten Sachverhalte. Die Anklageschrift enthielt ebenso den Antrag auf Feststellung, dass A.________ gewisse Tatbestände im Zustand der nicht selbstverschuldeten Schuldunfähigkeit erfüllt habe, sowie den Antrag auf Anordnung einer stationären therapeutischen Massnahme im Sinne von Art. 59 Abs. 1 StGB. Gleichzeitig verlangte die Staatsanwaltschaft die Anordnung von Sicherheitshaft. Das Zwangsmassnahmengericht des Bezirks Winterthur eröffnete aufgrund dessen das Haftverfahren GH230167-K. Am 12. September 2023 zog die Staatsanwaltschaft - gestützt auf den Vorschlag des Bezirksgerichts Winterthur - die Anklage vom 30. August 2023 samt Antrag auf Anordnung von Sicherheitshaft zurück. Gleichentags reichte sie beim Bezirksgericht Winterthur eine neue Anklage ein. Zudem beantragte die Staatsanwaltschaft am 12. September 2023 die selbständige Anordnung einer Massnahme für eine schuldunfähige Person im Sinne von Art. 374 f. StPO bezüglich der mehrfachen Drohung, Sachbeschädigung und des mehrfachen, teilweise versuchten Hausfriedensbruchs. Im Rahmen dieses Antrags verlangte die Staatsanwaltschaft die Anordnung von Sicherheitshaft wegen Wiederholungsgefahr, wobei sie auf die Verlängerung der Untersuchungshaft vom 7. Juli [recte: Juni] 2023 und den Beschwerdeentscheid des Obergerichts Zürich vom 13. Juli 2023 verwies. B.b. Das Zwangsmassnahmengericht des Bezirks Winterthur versetzte A.________ zunächst gestützt auf den Antrag der Staatsanwaltschaft vom 30. August 2023 (wohl in Unkenntnis von dessen Rückzug und des Eingangs des neuen Antrags vom 12. September 2023 [Beschluss Obergericht des Kantons Zürich UB230148-O vom 12. Oktober 2023 E. 4]) mit Verfügung GH230167-K vom 13. September 2023 in Sicherheitshaft und befristete diese bis zum 6. Dezember 2023, längstens aber bis zum Abschluss der Hauptverhandlung bzw. der Urteilseröffnung. Am 3. Oktober 2023 eröffnete das Zwangsmassnahmengericht wegen dem neuen Haftantrag der Staatsanwaltschaft vom 12. September 2023 das Haftverfahren GH230196-K und verfügte die Fortdauer der Untersuchungshaft bis zu seinem Entscheid über die beantragte Sicherheitshaft. B.c. Gegen die Verfügung vom 13. September 2023 führte A.________ Beschwerde, welche das Obergericht des Kantons Zürich mit Beschluss UB230148-O vom 12. Oktober 2023 guthiess, weil durch den Rückzug der Anklage vom 30. August 2023 sowohl der Antrag auf Sicherheitshaft als auch die Grundlage für deren Anordnung überhaupt entfiel. Es hob die Verfügung des Zwangsmassnahmengerichts im Haftverfahren GH230167-K auf und stellte fest, dass sich A.________ vom 15. September 2023 bis und mit 2. Oktober 2023 ohne formellen Hafttitel in Haft befunden hatte. Zudem ordnete das Obergericht am 12. Oktober 2023 an, dass A.________ bis zum Entscheid des Zwangsmassnahmengerichts über den Antrag der Staatsanwaltschaft vom 12. September 2023 auf Anordnung von Sicherheitshaft in Haft verbleibe. B.d. Ebenso am 12. Oktober 2023 ordnete das Zwangsmassnahmengericht des Bezirks Winterthur im Verfahren GH230196-K die Fortdauer der strafprozessualen Haft in Form von Sicherheitshaft bis zum 12. April 2024 an, längstens aber bis zum erstinstanzlichen Urteil. Dagegen führte A.________ Beschwerde, welche das Obergericht mit Beschluss UB230163-O vom 8. November 2023 abwies.