Citation: 1B_149/2008 03.07.2008 E. 2

Gemäss dem angefochtenen Beschluss des Verfahrensgerichts besteht aufgrund der Untersuchungsergebnisse und des Geständnisses des Beschwerdeführers ein genügender Verdacht, dass der Beschwerdeführer mit einem Pfeil auf das vor seiner Liegenschaft vorbeifahrende Auto schoss, währenddem dort viele Kinder auf der Rasenfläche spielten. Er habe damit Leib und Leben der Kinder und des Fahrers gefährdet. Es bestehe zudem Fortsetzungsgefahr, da der Beschwerdeführer die Rechtswidrigkeit seiner Handlung nicht einsehe, da bei einer Hausdurchsuchung in seiner Wohnung mehrere Messer, Pfeffersprays und eine Signalpistole sichergestellt worden seien und da befürchtet werden müsse, der Beschwerdeführer könne durch seine Krankheit wieder eine imaginäre Bedrohungssituation erleben und Selbstverteidigungs- bzw. Abwehrhandlungen vornehmen, welche Leib und Leben der Anwesenden erheblich gefährden könnten. Bevor eine gegenteilige spezialärztliche Stellungnahme vorliege, könne eine erhebliche Fortsetzungsgefahr nicht von der Hand gewiesen werden. Ohne Vorliegen eines psychiatrischen Gutachtens lasse sich derzeit nicht beurteilen, ob Ersatzmassnahmen wie eine ambulante Behandlung verantwortet werden können.