Citation: 9C_435/2020 E. 3.2

3.2. In Bezug auf die angefochtenen EL-Berechnungsgrundlagen gilt es zunächst darauf hinzuweisen, dass diese bereits als Basis der Verfügungen des Beschwerdegegners vom 11./12. November 2008 respektive des Einspracheentscheids vom 10. September 2009 dienten. Darin äusserte sich der Beschwerdegegner zu den EL-Ansprüchen der Beschwerdeführerin für den Zeitraum von 2003 bis 2008. Der betreffende Einspracheentscheid wurde in der Folge keiner materiellen gerichtlichen Überprüfung unterzogen, da auf die dagegen erhobene Beschwerde infolge Verspätung nicht eingetreten wurde (Entscheid der Vorinstanz vom 24. November 2009). Auch wenn die jährliche Neufestsetzung der Ergänzungsleistungen - hier für das Jahr 2019 - grundsätzlich ohne Bindung an die früher verwendeten Berechnungsgrundlagen erfolgt und diese von der EL-Ansprecherin dementsprechend auch angefochten werden können, ist zu berücksichtigen, dass Verwaltung und Vorinstanz bei der Beweiswürdigung im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes dem Umstand der seinerzeit gerichtlich materiell unbeurteilt gebliebenen Berechnungsgrundlagen Rechnung tragen durften (Urteile 8C_94/2007 vom 15. April 2008 E. 4.3 mit Hinweis und [des Eidg. Versicherungsgerichts] P 4/03 vom 17. November 2003 E. 2.2; vgl. auch Urteil 9C_52/2015 vom 3. Juli 2015 E. 2.2, in: SZS 2016 S. 387).