Citation: 5A_588/2023 E. 3.3

3.3. Ferner trifft der Vorwurf, dass das Obergericht die Aufsichtsbeschwerde nicht behandelt habe, offensichtlich nicht zu. Soweit die Beschwerdeführerin dem Obergericht - gleichsam widersprüchlich - vorwirft, zu Unrecht von einer Aufsichtsbeschwerde im Sinn von § 16 Ziff. 1 ZSRV ausgegangen zu sein, legt sie nicht dar, inwiefern ihr daraus ein Rechtsnachteil erwachsen sein könnte bzw. welche der im oberinstanzlichen Verfahren angeführten Beanstandungen unbehandelt geblieben sein sollen. Im Übrigen ist die fehlerhafte Anwendung des kantonalen Rechts - von den hier nicht einschlägigen Ausnahmen von Art. 95 Bst. c-e BGG abgesehen - kein Beschwerdegrund, der vor Bundesgericht angerufen werden könnte, und legt die Beschwerdeführerin nicht substanziiert dar, inwiefern die Anwendung von § 16 Abs. 1 ZSRV zu einer Rechtsverletzung nach Art. 95 Bst. a oder b BGG, namentlich einem Verstoss gegen das Willkürverbot oder einer Verletzung anderer verfassungsmässiger Rechte (vgl. BGE 142 II 369 E. 2.1 mit Hinweisen; 137 V 143 E. 1.2), geführt haben könnte. Die Beschwerdeführerin beschränkt sich darauf, rein appellatorisch und pauschal Bestimmungen aufzuzählen (Art. 450 ff. ZGB; Art. 319 Bst. c ZPO, § 11c Abs. 2 EG ZGB [RB 210.1], § 16 Abs. 1 ZSRV; Art. 8 f. und Art. 29 Abs. 2 BV), die sie als verletzt erachtet, ohne auch nur ansatzweise einen konkreten Zusammenhang zu den vorinstanzlichen Erwägungen herzustellen. Damit genügt ihre Beschwerde den Anforderungen an die Begründungspflicht von vornherein nicht. Darauf kann nicht eingetreten werden.