Citation: 5A_209/2014 E. 5.3.3

5.3.3. Der Beschwerdeführer beruft sich sodann auf das Verhalten der Witwe B.Z.________, die nach dem Tod ihres Ehemannes A.Z.________ auf eine Zuteilung des Hausrats gemäss Art. 219 Abs. 2 ZGB zu Eigentum deshalb verzichtet habe, weil sie genau gewusst habe, dass der gesamte Hausrat gemäss Ehe- und Erbvertrag im Eigentum von A.Z.________ gestanden sei (S. 32 Rz. 74 i.V.m. S. 21 Rz. 35 der Beschwerdeschrift). Aus dem Ehe- und Erbvertrag ergibt sich zu den Eigentumsverhältnissen am Hausrat der Ehegatten indessen nichts. Naheliegend ist vielmehr, dass B.Z.________ die Zuteilung des Eigentums am Hausrat gemäss Art. 219 Abs. 2 bzw. Art. 612a Abs. 1 ZGB nicht verlangt hat, weil sie den Hausrat als ihr Eigentum betrachtet oder an den Ehe- und Erbvertrag gedacht hat, in dem die Ehegatten gegenseitig auf jegliche güter- und erbrechtlichen Ansprüche und damit auch auf eine Zuweisung des Hausrats auf "Anrechnung" an diese Ansprüche verzichtet hatten (zur Zulässigkeit des Verzichts: HAUSHEER/REUSSER/GEISER, Berner Kommentar, 1992, N. 20 und N. 73 ff. zu Art. 219 ZGB).