Citation: I 610/01 02.06.2003 E. 6

Da Kinder während der ersten Lebensjahre beim Baden entgegen der in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vertretenen Auffassung wegen der Ertrinkungsgefahr generell nicht unbeaufsichtigt sein sollten, ist in diesem Bereich kein invaliditätsbedingter Mehraufwand auszumachen. Einen dabei möglicherweise auftretenden Stuhlgang und die damit zusammenhängenden Aufwändungen hat die Vorinstanz bereits dem Bereich "Verrichten der Notdurft" zugerechnet und mit eineinhalb respektive zwei Minuten täglich in angemessenem Umfang berücksichtigt, zumal nicht behauptet wird, dass der Versicherte beim Baden regelmässig Stuhlgang hat. Er wird lediglich zweimal wöchentlich gebadet.