Citation: 2A.664/2005 13.12.2005 E. 3

Die Beschwerdeführerin macht geltend, die Einspracheverfügungen der Steuerverwaltung vom 21. Oktober 2004 für die direkte Bundessteuer 1999 und 2000 seien nichtig, weil sie falsch bezeichnet seien; es handle sich um einen besonders schweren Mangel. Diese Rüge ist unbegründet. Es ist richtig, dass das Bundesgesetz über die direkte Bundessteuer (Art. 135 DBG) den Akt, mit welchem die Behörde über die Einsprache entscheidet, als "Entscheid", nicht als "Verfügung" bezeichnet. Gleichwohl werden die Begriffe Verfügung und Entscheid häufig synonym verwendet. Die Beschwerdeführerin erkannte im Übrigen selbst, dass es sich bei der "Einspracheverfügung" um den Einspracheentscheid im Sinne von Art. 135 DBG handelt, zumal Sie in der Beschwerde auf die Vorschrift verweist.