Citation: 6B_1440/2022 E. 1

Das Obergericht des Kantons Zug stellte am 26. Oktober 2022 die Rechtskraft des erstinstanzlichen Urteils des Strafgerichts vom 17. Mai 2022 bezüglich diverser Punkte fest und hiess die Berufungen sowohl des Beschwerdeführers als auch der Staatsanwaltschaft teilweise gut. Es sprach den Beschwerdeführer vom Vorwurf der vorsätzlichen Widerhandlung gegen das Waffengesetz frei, erklärte ihn aber der Tätlichkeit, der mehrfachen Beschimpfung, der versuchten Drohung und der Drohung schuldig. Es widerrief den vom Bezirksgericht Bremgarten mit Urteil vom 28. März 2018 gewährten bedingten Vollzug für eine Geldstrafe von 60 Tagessätzen, nicht aber den mit Strafbefehl vom 25. Juni 2015 der Staatsanwaltschaft Muri-Bremgarten gewährten bedingten Vollzug einer Geldstrafe von 20 Tagessätzen. Unter Einbezug der widerrufenen Strafe verurteilte es den Beschwerdeführer zu einer Geldstrafe von 100 Tagessätzen als Gesamtstrafe (unter Anrechnung der erstandenen Untersuchungshaft und der Freiheitsbeschränkung durch Ersatzmassnahmen von insgesamt 60 Tagen) und zu einer Busse von Fr. 50.-- (Ersatzfreiheitsstrafe 1 Tag). Zudem regelte es die Übergabe von beschlagnahmten Gegenständen an die Zuger Polizei zwecks Prüfung allfälliger Massnahmen nach Art. 31 des Waffengesetzes und regelte die Kosten- und Entschädigungsfolgen. Mit Beschwerde in Strafsachen an das Bundesgericht wendet sich der Beschwerdeführer gegen die Schuldsprüche, den Widerruf, die Strafe, die Übergabe des Morgensterns an die Polizei sowie gegen die Kosten- und Entschädigungsregelung.