Citation: 6B_382/2024 E. 5.1

5.1. Zu recht weist der Beschwerdeführer darauf hin, dass einige der von der Vorinstanz hinsichtlich der Hauptanklage als belastend qualifizierten Indizien, für sich alleine betrachtet, mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit auch für die Eventualanklage sprechen, resp. sich auch mit dem zugegebenen illegalen Handel mit Marihuana und Haschisch vereinbaren lassen. So spricht etwa der Umstand, dass er in dem von ihm als Untermieter gemieteten Raum, teils Einweghandschuhe tragend und Behältnisse in der Hand haltend ein und aus ging (E. 3.2.1.1 des vorinstanzlichen Urteils), sowohl für die Eventualanklage wie auch für die Hauptanklage. Unbestrittenermassen ging er ungefähr seit Beginn des Jahres 2021 dem illegalen Handel mit Marihuana und Haschisch nach und lagerte diese Drogen in besagtem Kellerraum. Dies relativiert auch das von der Vorinstanz erwähnte Indiz (E. 3.2.1.3 des vorinstanzlichen Urteils), er wäre - vor dem Hintergrund seiner Vorstrafen und seiner Mittel aus dem CBD-Handel - kaum das Risiko mit seinen zwei nachgewiesenen Kokainverkäufen eingegangen, hätte es sich um singuläre Geschäfte gehandelt. Wie die Vorinstanz festhält (E. 3.2.5 des vorinstanzlichen Urteils), begann der Beschwerdeführer mit seinem illegalen Marihuana- und Haschischhandel, nachdem die Einnahmen aus seinem legalen CBD-Handel eingebrochen waren. Auch mit diesem illegalen Marihuana- und Haschischhandel ging er ein Risiko ein, welches sich jedoch durch den Einbruch seines legalen CBD-Handels erklären lässt. Unzutreffend ist jedoch der Einwand des Beschwerdeführers, die Vorinstanz mache einen Zirkelschluss, wenn sie von seinem alleinigen Nutzungsrecht am besagten Kellerraum ausgehe. Die Vorinstanz bezieht dieses alleinige Nutzungsrecht offensichtlich und lediglich allgemein auf seine Stellung als alleiniger (Unter) mieter. In diesem Sinn setzt auch ein gemäss Eventualanklage beschriebenes "zur Verfügung stellen" das vorgängige Bestehen eines alleinigen Nutzungsrechts voraus.