Citation: 2P.232/2003 23.09.2003 E. 1

1.1 Die mazedonische Staatsangehörige A.________, geboren 1978, reiste 1984 im Alter von sechs Jahren mit ihren Eltern in die Schweiz ein und wuchs in B.________, Kanton Thurgau, auf. Im Laufe der Zeit wurde ihr die Niederlassungsbewilligung erteilt. Am 25. März 2000 reiste sie mit ihrem aus Kosovo stammenden Verlobten, von welchem sie schwanger war, nach Pristina. Im August 2000 gebar sie eine Tochter. Ende August 2000 deponierte ihr Vater bei der Einwohnerkontrolle B.________ ein Schreiben, worin die mittlerweile verheiratete A.________ auf mit der Geburt verbundene gesundheitliche Probleme und auf die dadurch bedingte vorläufige Unmöglichkeit der Rückreise in die Schweiz hinwies. Als A.________ (offenbar im März 2001) in die Schweiz zurückreisen wollte, wurde ihr bedeutet, dass die Niederlassungsbewilligung wegen einer mehr als sechs Monate dauernden Landesabwesenheit erloschen sei. Am 26. April 2001 ersuchte sie formell um erneute Ausstellung der Niederlassungsbewilligung. Das Ausländeramt des Kantons Thurgau lehnte das Gesuch am 22. Mai 2001 ab; ebenso wies das Departement für Justiz- und Sicherheit des Kantons Thurgau den gegen diese Verfügung erhobenen Rekurs am 6. März 2002 ab. Das Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau hiess die gegen den Departementsentscheid erhobene Beschwerde am 19. Juni 2002 teilweise gut und wies die Sache zu neuem Entscheid an das Ausländeramt zurück. Dabei hielt es fest, dass das Schreiben von A.________ von Ende August 2000 als Gesuch um Verlängerung der Niederlassungsbewilligung i.S. von Art. 9 Abs. 3 lit. c ANAG zu betrachten sei; das Ausländeramt müsse nun im Hinblick auf eine allfällige Verlängerung bzw. eine Aufrechterhaltung der Niederlassungsbewilligung prüfen, ob der Lebensmittelpunkt in den Kosovo verlegt worden sei. Das Ausländeramt wies das Gesuch um Wiedererteilung der Niederlassungsbewilligung am 18. Oktober 2002 ab. Am 8. November 2002 erhob A.________ dagegen Rekurs an das Departement für Justiz und Sicherheit. Am 12. Februar 2003 erkundigte sie sich beim Departement danach, wann mit einem Rekursentscheid gerechnet werden könne. Am 7. März 2003 stellte sie dem Departement den Antrag, den Verbleib in der Schweiz pendente lite zu ermöglichen, welchen das Departement unter Hinweis auf eine bis 20. April 2003 befristete Bewilligung für den Kanton Zürich am 10. März 2003 ablehnte. Am 11. April 2003 erhob A.________, welche am 20. März 2003 im Kanton Thurgau eine zweite Tochter geboren hatte, beim Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau eine (Aufsichts-)beschwerde gegen das Departement wegen Rechtsverweigerung und Rechtsverzögerung. Das Verwaltungsgericht überwies die Sache zuständigkeitshalber an den Regierungsrat des Kantons Thurgau. Dieser wies die Aufsichtsbeschwerde am 1. Juli 2003 ab, soweit er darauf eintrat. 1.2 Mit staatsrechtlicher Beschwerde vom 3. September 2003 beantragt A.________ dem Bundesgericht, den Entscheid des Regierungsrats aufzuheben und die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen. Sie rügt eine Verletzung von Art. 29 Abs. 1 BV und von Art. 6 Ziff. 1 EMRK. Am 5. September 2003 hat das Departement für Justiz und Sicherheit den Rekurs vom 11. November 2002 abgewiesen; eine Ausfertigung des Rekursentscheids hat es dem Bundesgericht zukommen lassen. Die Beschwerdeführerin hat sich mit Eingabe vom 9. September 2003 zu diesem Entscheid geäussert, der ihrer Auffassung nach das Rechtsschutzinteresse an der Beurteilung des Rechtsverzögerungsvorwurfs nicht dahinfallen lasse. Im Übrigen ist weder ein Schriftenwechsel durchgeführt, noch sind andere Instruktionsmassnahmen angeordnet worden. Das Urteil ergeht im vereinfachten Verfahren nach Art. 36a OG.