Citation: P 66/02 25.02.2003 E. 5

Verwaltung und Vorinstanz gehen nach dem Gesagten unrichtigerweise davon aus, es liege ein Fall von selbstbewohntem Eigentum vor. Vielmehr ist der vertraglich vereinbarte Mietzins von Fr. 900.-, zuzüglich Nebenkostenpauschale von Fr. 100.-, grundsätzlich und unter Vorbehalt der Angemessenheit, als Ausgabe anrechenbar. Voraussetzung hiefür ist allerdings, dass ein Mietzins überhaupt bezahlt wird, was vorliegend streitig ist. 5.1 Aus verschiedenen Aktennotizen im Verwaltungsverfahren ergibt sich Widersprüchliches. Die Verwaltung hielt insbesondere fest, dass der Beschwerdeführer keine Miete für die Wohnung an der S.________ bezahle, hingegen die Hälfte der Miete der Wohnung der getrennt lebenden Ehefrau (K.________) trage (3. Oktober 2000) und dass sein Sohn, der Arzt sei, für die Mietkosten seiner Wohnung aufkomme (13. Oktober 2000). Doch in der vorinstanzlichen Beschwerde vom 30. Mai 2001 erklärte der Beschwerdeführer, dass er seine Wohnung "in Untermiete bei der Firma G.________ GmbH, welche Miete bezahlt", bewohne. Der Mietvertrag für die Wohnung seiner Frau laute zwar auf seinen Namen; doch "bezahlen kann ich seit langem nicht mehr". Seinen eigenen Mietzins habe er an die G.________ GmbH bezahlt. Gemäss einer Aktennotiz über ein Telefongespräch mit dem zuständigen Konkursamt vom 7. November 2000 soll der Beschwerdeführer für seine Wohnung keine Miete bezahlen, da er Eigentümer der Liegenschaft sei. 5.2 Anhand der Akten lässt sich eine Bezahlung in irgendeiner Form (eigene Bezahlung, Verrechnung durch die G.________ GmbH oder Drittzahlung [durch den Sohn; vgl. diesbezüglich Rz 3024 der Wegleitung über die Ergänzungsleistungen zur AHV und IV [WEL] , in der Fassung von Januar 1998]) nicht überprüfen. Die anrechenbaren Auslagen zu belegen trifft in erster Linie den Gesuchsteller (Mitwirkungspflicht). Die einschlägigen Dokumente sind dem Beschwerdeführer ohne Weiteres zugänglich, sei dies bei den eigenen Unterlagen oder bei der G.________ GmbH. Wenn er der vorinstanzlichen Aufforderung vom 17. April 2002 nicht nachgekommen ist und damit seine Mitwirkungspflicht verletzt hat, muss er die Folgen der Beweislosigkeit für seine Darstellung tragen.