Citation: 9C_476/2018 E. 1.1

1.1. Gemäss Art. 21 Abs. 2 ELG bezeichnen die Kantone die Organe, die für die Entgegennahme der Gesuche und für die Festsetzung und die Auszahlung der Ergänzungsleistungen zuständig sind. Das Zürcher Gesetz vom 7. Februar 1971 über die Zusatzleistungen zur eidgenössischen AHV/IV (Zusatzleistungsgesetz, ZLG/ZH; ZH-Lex 831.3) legt diese Aufgaben in die Zuständigkeit der politischen Gemeinden, die sie ihrerseits mittels Anschlussvereinbarung der SVA übertragen können (§§ 2 und 7a ZLG/ZH; BGE 142 V 67 E. 3.1 i.f. S. 71 f.). Die Gemeinde Laufen-Uhwiesen hat die Durchführung der Zusatzleistungen per 1. Januar 2018 auf die SVA übertragen. Zu deren Aufgaben gehören seither insbesondere die Prüfung der Anspruchsberechtigung, der Erlass von Verfügungen über die Gutheissung oder Ablehnung von Gesuchen, die Durchführung von Neuberechnungen, die Auszahlung der Zusatzleistungen sowie das Verfassen von Stellungnahmen an die Gerichte im Rechtsmittelverfahren (inkl. Entscheid über den Verlauf des Rechtsmittelverfahrens; Art. 2 lit. d-g der Anschlussvereinbarung vom 13. November 2017). In zeitlicher Hinsicht hat die Gemeinde auch die Zuständigkeit zur Bearbeitung bereits vor Inkrafttreten der Anschlussvereinbarung entstandener Dossiers übertragen (Art. 2 lit. i der Anschlussvereinbarung). Damit steht fest, dass die SVA seit dem 1. Januar 2018 Durchführungsstelle für die Ergänzungsleistungen ist. Als solche ist sie gestützt auf Art. 89 Abs. 2 lit. d BGG i.V.m. Art. 62 Abs. 1bis ATSG und Art. 38 Abs. 1 ELV berechtigt, gegen Entscheide des kantonalen Sozialversicherungsgerichts bezüglich der (bundesrechtlichen) Ergänzungsleistungen Beschwerde beim Bundesgericht zu erheben (vgl. ausführlich BGE 134 V 53 E. 2.2.2 S. 56 f. mit zahlreichen Hinweisen). Dem kantonalen Gericht wurde die - pendente lite erfolgte - Zuständigkeitsübertragung offenkundig nicht angezeigt. Es wies folglich die Sache zu neuer Berechnung und Verfügung des Anspruchs auf Zusatzleistungen ab Januar 2017 nicht an die seit 1. Januar 2018 zuständige SVA, sondern an die im Entscheidzeitpunkt bereits nicht mehr zuständige Gemeinde zurück. Der SVA ist hieraus für das vorliegende Verfahren kein Nachteil erwachsen, hat sie doch nach eigener Darstellung den angefochtenen Entscheid am 31. Mai 2018, mithin am Tag nach dessen Versand, erhalten und fristgerecht anfechten können. Der vorinstanzliche Rückweisungsentscheid ist demnach materiell zu prüfen; die formelle Bereinigung (Rückweisung an die SVA statt an die Gemeinde) kann - entsprechend dem Verfahrensausgang - im vorliegenden Rechtsspruch erfolgen.