Citation: 8C_476/2019 E. 6.3

6.3. Weiter rügt der Versicherte hinsichtlich der Berichte der Psychiatrie D.________ vom 24. Dezember 2014 und der Klinik E.________ vom 16. Juli 2015 eine Verletzung im Sinne von Art. 105 Abs. 2 BGG durch die Vorinstanz. Im Bericht der Psychiatrie D.________ vom 24. Dezember 2014 wird festgehalten, der Streit um die Invalidenrente scheine eine Verbesserung der Symptomatik und eine intensivere Auseinandersetzung mit seinem psychischen Erleben oder möglichen Alternativen zu behindern. Gemäss Anamnese im Bericht der Klinik E.________ vom 16. Juli 2015 (wie auch bereits im Bericht der Psychiatrie D.________) gibt der Versicherte als möglichen Auslöser für die Verschlechterung den aus seiner Sicht ungerechten Verlauf des IV-Verfahrens an. Diese Passagen vermögen keine invalidenversicherungsrechtlich massgebende Verschlechterung auch nur glaubhaft zu machen (BGE 127 V 294 E. 5a S. 299). Ebenfalls zutreffend ist die vorinstanzliche Feststellung, mittels der beiden Berichte lasse sich keine andauernde Verschlechterung des Gesundheitszustandes glaubhaft machen, da beide Klinken eine deutliche Verbesserung während des Aufenthaltes attestierten. Zudem ist dem kantonalen Gericht nicht vorzuwerfen, es habe zu Unrecht die Angststörung ausser Acht gelassen, da diesbezüglich keinem der Berichte eine Verschlechterung im Vergleich zum Gutachten vom 16. Juli 2014 zu entnehmen ist. Weiter ist keine andauernde Verschlechterung der Arbeitsfähigkeit durch die beiden Berichte glaubhaft gemacht, sind sie doch nur wenige Monate nach der Attestierung einer vollen zumutbaren Arbeitsfähigkeit im angestammten Beruf (allerdings ohne Führungsfunktion) durch Dr. med. C.________ ergangen, so dass erhöhte Anforderungen an die Glaubhaftmachung gelten (BGE 109 V 262 E. 3 S. 264). Es ist jedoch weder ersichtlich noch in den beiden Berichten dargelegt, inwiefern sich in dieser kurzen Zeit das Zumutbarkeitsprofil auf Dauer derart drastisch geändert haben soll. Zudem hat die Vorinstanz zu Recht konstatiert, gemäss den Berichten handle es sich bei der Einschätzung der Arbeitsfähigkeit um eine Momentaufnahme (vgl. namentlich den Bericht der Klinik E.________, der explizit festhält, eine abschliessende Beurteilung der Arbeitsfähigkeit habe im späteren Verlauf zu erfolgen). Schliesslich fehlt es in beiden Berichten an einer Gegenüberstellung des von ihnen festgehaltenen Gesundheitszustandes mit jenem, wie er sich anlässlich der Begutachtung durch Dr. med. C.________ präsentierte. So nehmen beide Kliniken in ihrer Beurteilung keinen Bezug auf das Gerichtsgutachten vom 16. Juli 2014. Der Versicherte vermag nach dem Gesagten nicht darzutun, dass die Feststellungen der Vorinstanz willkürlich oder anderweitig bundesrechtswidrig sind (E. 1.2 und 1.3).