Citation: 2C_834/2021 E. A

A.a. A.________ (geboren 1990), kosovarischer Staatsangehöriger, heiratete am 30. September 2011 die in der Schweiz niederlassungsberechtigte, kosovarische Staatsangehörige B.________ (geboren 1989). Am 11. November 2011 reiste er im Rahmen des Familiennachzugs in die Schweiz ein und erhielt eine Aufenthaltsbewilligung. Das Ehepaar hat zwei gemeinsame, in der Schweiz geborene und niederlassungsberechtigte Kinder (Jahrgang 2012 und 2013). A.b. Die Aufenthaltsbewilligung von A.________ wurde wiederholt verlängert, bereits in den Jahren 2014 und 2017 unter der Bedingung, dass A.________ seine aufgelaufenen Schulden tilge und seine finanziellen Verpflichtungen erfülle. Am 8. Januar 2018 ersuchte A.________ erneut um Verlängerung seiner Aufenthaltsbewilligung. Sein Arbeitsverhältnis mit der C.________ GmbH wurde am 28. März 2018 vom Arbeitgeber gekündigt, worüber er das Migrationsamt des Kantons Thurgau (Migrationsamt) nicht informierte. Letzteres verlängerte am 28. Mai 2018 die Aufenthaltsbewilligung von A.________. Nachdem diesem vorgängig das rechtliche Gehör gewährt worden war, verwarnte das Migrationsamt A.________ mit Verfügung vom 6. September 2018 ausländerrechtlich (Art. 96 Abs. 2 AIG), und zwar im Wesentlichen, weil er weiterhin Schulden in grossem Ausmass anhäufe; für den Fall der weiteren negativen Entwicklung drohte das Migrationsamt A.________ den Widerruf der Aufenthaltsbewilligung an. Per 5. September 2018 waren zu seinen Lasten Verlustscheine im Betrag von Fr. 96'895.95 und offene Betreibungen im Umfang von Fr. 11'687.45 verzeichnet. Ausserdem hat der Beschwerdeführer mehrere Delikte im Bereich des Strassenverkehrs begangen, wobei vorinstanzlich nicht festgestellt wurde, um welche Tatbestände es sich handelt und wann welche Sanktionen ausgefällt wurden.