Citation: 6B_226/2021 E. 2.2.3

2.2.3. Was der Beschwerdeführer gegen diese auf Indizien gestützte Beweiswürdigung vorbringt, vermag sie - soweit sich seine Ausführungen nicht auf eine zum Vornherein unbeachtliche rein appellatorische Darlegung der eigenen Sichtweise beschränken - nicht als willkürlich oder sonstwie bundesrechtswidrig erscheinen lassen. So mag es zwar - wie der Beschwerdeführer vorbringt - zutreffen, dass er B.________ vertraute und von ihm nicht nur finanziell, sondern auch "psychisch abhängig" war; solches schliesst indessen ein Wissen um den wahren Charakter des "Bilderverkaufs" nicht aus. Auch aus der Aussage von B.________, er habe den Beschwerdeführer nicht "über alles informiert", kann nicht abgeleitet werden, dass dieser nicht zumindest über die zentralen Punkte Bescheid wusste. Ebenfalls nichts zu seinen Gunsten vermag der Beschwerdeführer daraus abzuleiten, dass er die Darlehen vollumfänglich an B.________ weiterleitete, war er doch zur Aufrechterhaltung des betrügerischen Lügengebäudes auf diesen angewiesen. Hätte er nicht länger mit diesem zusammengearbeitet, so hätte er auch gegenüber den Darlehensgebern nicht länger behaupten könne, die Darlehen seien zur Finanzierung des Bildergeschäfts notwendig. Der Einwand, er hätte bei betrügerischen Absichten die Darlehen einfach für sich behalten können, zielt demnach ins Leere. Zudem steht fest, dass B.________ ihn zumindest zeitweise finanziell unterstützte, er also aus der Tat durchaus einen indirekten finanziellen Vorteil zog. Dass der Beschwerdeführer im Weiteren nach eigenen Angaben Skizzen anfertigte, wie ein Verkauf eines wertvollen (echten) Bildes legalerweise ablaufen würde und finanziert werden könnte, beweist nicht, dass er von der Echtheit des Rembrandts ausgegangen ist. Diese Skizzen können vielmehr dazu gedient haben, den Geschädigten den fingierten Handel überzeugender präsentieren zu können. Die Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz sind somit nicht willkürlich und erfüllen zugleich den subjektiven Tatbestand.