Citation: 6B_599/2018 E. 3.3.6

3.3.6. D.________ überwies die Hälfte der ihm ausbezahlten Einbringungscourtage an den Beschwerdegegner (Fr. 76'954.--). Die Vorinstanz hält hierzu fest, die diesbezüglichen Aussagen des Beschwerdegegners würden mit denjenigen von D.________ korrespondieren und stünden zudem in Einklang mit der bei den Akten liegenden Provisionsvereinbarung vom 1. November 2012. Das Beweisergebnis widerlege eindeutig die Darstellung des Beschwerdeführers, D.________ sei vom Beschwerdegegner zur hälftigen Teilung der Provision gezwungen worden. Vielmehr sei erstellt, dass es gerade D.________ gewesen sei, welcher der Ansicht gewesen sei, der Beschwerdegegner komme zu kurz und die hälftige Teilung des Gewinns vorgeschlagen habe. In der Beschwerde wird diese Sachverhaltsfeststellung durch die Vorinstanz (die zu einem früheren Zeitpunkt vereinbarte Teilung der erzielten Provisionen zwischen D.________ und dem Beschwerdegegner) als irrelevant bezeichnet - und zwar sowohl in Bezug auf den Betrugsvorwurf als auch auf den Vorwurf der ungetreuen Geschäftsbesorgung - und nicht gerügt. Massgebend sei gemäss der Argumentation des Beschwerdeführers allein der der Zahlung von Fr. 154'513.85 durch die B.________ an D.________ zugrundeliegende Sachverhalt. Die Vorinstanz stellt fest, die Überweisung von D.________ an den Beschwerdegegner betreffe ein anderes Rechtsgeschäft und es sei nicht ersichtlich, inwiefern das Wissen des Beschwerdeführers darüber, was D.________ mit seiner Provision mache, von Relevanz sein solle. Was der Beschwerdeführer einwendet, lässt die vorinstanzliche Würdigung nicht als unhaltbar erscheinen. Insbesondere führt er nicht aus, weshalb diese zu einem früheren Zeitpunkt zwischen D.________ und dem Beschwerdegegner abgeschlossene Vereinbarung in Bezug auf die angeklagten Delikte von Bedeutung sein solle.