Citation: 1P.414/2000 05.07.2000 E. 2

2.- Art. 40 OG in Verbindung mit Art. 72 BZP bestimmt, dass bei diesem Verfahrensausgang über die Prozesskosten mit summarischer Begründung auf Grund der Sachlage vor Eintritt des Erledigungsgrundes zu entscheiden ist. Bei der Beurteilung der Kosten- und Entschädigungsfolgen ist somit in erster Linie auf den mutmasslichen Ausgang des Prozesses abzustellen. Der angefochtene Entscheid beruht auf zwei voneinander unabhängigen Begründungen: die Einsetzung eines amtlichen Verteidigers sei zeitlich unmöglich, bzw. das Gesuch um Einsetzung eines solchen sei rechtsmissbräuchlich. In einem solchen Fall tritt das Bundesgericht auf eine staatsrechtliche Beschwerde nur ein, wenn der Beschwerdeführer beide Begründungen als verfassungswidrig rügt (BGE 119 Ia 13 E. 2; 107 Ib 264 E. 3b). Da sich der Beschwerdeführer nur mit der zweiten Begründung auseinander setzt und die erste nicht angreift, wäre voraussichtlich auf die Beschwerde nicht einzutreten, wenn das aktuelle Rechtsschutzinteresse noch bestünde. Die Kosten des Verfahrens sind demzufolge dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 156 Abs. 1 OG). Demnach beschliesst das Bundesgericht im Verfahren nach Art. 72 BZP i.V.m. Art. 40 OG: