Citation: 5A_603/2021 E. 2.4.2

2.4.2. Die Rügen gehen an der Sache vorbei. Ausschlaggebend war für das Obergericht die Feststellung, der Beschwerdeführer habe in seiner Berufung nicht geltend gemacht, dass er sich schon in seinem Ratenzahlungsgesuch vom 12. April 2021 auf (gegenüber dem Beschluss vom 11. März 2021) veränderte Verhältnisse berief (E. 2.2.2). Diese Erkenntnis darüber, was der Beschwerdeführer im erstinstanzlichen Verfahren vorzubringen unterlassen hat, ist eine Feststellung über den Prozesssachverhalt, die für das Bundesgericht genauso verbindlich ist wie die vorinstanzlichen Feststellungen über den Lebenssachverhalt (Art. 105 Abs. 1 BGG; BGE 140 III 16 E. 1.3.1; Urteil 4A_247/2013 vom 14. Oktober 2013 E. 1.1). Diesbezüglich kann der Beschwerdeführer nur vorbringen, die fragliche Feststellung sei offensichtlich unrichtig (Art. 97 Abs. 1 BGG), das heisst willkürlich (vgl. BGE 147 I 1 E. 3.5; 140 III 264 E. 2.3; 135 III 127 E. 1.5 mit Hinweis), oder beruhe auf einer anderen Rechtsverletzung im Sinn von Art. 95 BGG (z.B. Art. 29 Abs. 2 BV oder Art. 8 ZGB; Urteil 5A_374/2010 vom 9. Juli 2010 E. 1). In der Beschwerde ist auch darzutun, inwiefern die Behebung der gerügten Mängel für den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG). Es gilt das strenge Rügeprinzip nach Art. 106 Abs. 2 BGG. Das Bundesgericht prüft nur klar und detailliert erhobene und, soweit möglich, belegte Rügen, während es auf ungenügend substanziierte Rügen und rein appellatorische Kritik am Sachverhalt nicht eintritt (BGE 147 IV 73 E. 4.1.2; 146 IV 114 E. 2.1; 141 IV 249 E. 1.3.1, 317 E. 5.4; 140 III 264 E. 2.3). Der Beschwerdeführer behauptet vor Bundesgericht nicht, dass er in seiner Berufung geltend gemacht habe, sich im Verfahren vor dem Bezirksgericht auf veränderte Verhältnisse berufen und damit das Bezirksgericht zu einer erneuten Prüfung seiner Mittellosigkeit veranlasst zu haben. Er besteht lediglich darauf, sowohl vor Bezirksgericht als auch vor Obergericht geltend gemacht zu haben, dass er den Kostenvorschuss aufgrund der Weigerung der Banken, ihm für die Finanzierung des Gerichtskostenvorschusses Kredit zu gewähren, im Sinne einer anfänglichen Leistungsunmöglichkeit nicht bezahlen könne. Auch wenn für den Beschwerdeführer damit "unmissverständlich" feststeht, dass veränderte Verhältnisse vorlagen, ist mit diesen Vorbringen noch nichts zur erwähnten, hier entscheidenden Frage gesagt, ob der Beschwerdeführer vor Obergericht auch den Vorwurf erhob, dass sich das Bezirksgericht auf unzulässige Weise über von ihm geltend gemachte veränderte Verhältnisse hinweggesetzt habe. Dass der Ausgang des Verfahrens allein von diesem - vom Beschwerdeführer übersehenen - Punkt abhängt, ist auch dadurch belegt, dass das Obergericht gerade nicht auf die Frage eingeht, ob die vom Beschwerdeführer geltend gemachte "anfängliche Leistungsunmöglichkeit" eine Wiedererwägung des Beschlusses vom 11. März 2021 wegen veränderter Verhältnisse begründen könnte.