Citation: 5D_198/2017 E. 3

Die Beschwerdeführerin verlangt, der Staat habe die Steuern zu übernehmen oder zu erlassen. Dies geht über den Gegenstand des bundesgerichtlichen Verfahrens hinaus. Vor Bundesgericht ist nur zu prüfen, ob das Kantonsgericht zu Recht auf die kantonale Beschwerde nicht eingetreten ist. Hinsichtlich der Fristen beruft sich die Beschwerdeführerin auf Grundlagenirrtum: Sie sei als Laie davon ausgegangen, "dass die Frist normal läuft, infolge Rechtsstillstandes während der Sommerferienzeit". Damit kann sie jedoch nicht darlegen, dass das Kantonsgericht das Fristenrecht verfassungswidrig angewandt hätte. Soweit sie mit ihrer Berufung auf Irrtum sinngemäss um Wiederherstellung der Frist ersucht (Art. 148 ZPO), hat sie sich an das Kantonsgericht zu wenden, das ausdrücklich auf diese Möglichkeit hingewiesen hat. Das Bundesgericht ist zur Behandlung eines solchen Gesuchs nicht zuständig. Soweit sich die Beschwerdeführerin schliesslich auf ihre angebliche Bedürftigkeit beruft, legt sie nicht dar, dass sie vor Kantonsgericht ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege gestellt hätte, das übergangen worden wäre. Die Verfassungsbeschwerde erweist sich somit als offensichtlich ungenügend begründet. Auf sie ist im vereinfachten Verfahren gemäss Art. 117 i.V.m. Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG durch das präsidierende Mitglied der Abteilung nicht einzutreten.