Citation: 4A_587/2017 E. 2

Mit Beschwerde in Zivilsachen können Rechtsverletzungen nach Art. 95 und 96 BGG gerügt werden. Der Beschwerdeführer hebt zu Recht hervor, dass auf das vorliegende Verfahren vor dem Versicherungsgericht die Bestimmungen der Schweizerischen Zivilprozessordnung Anwendung finden (siehe Urteil 4A_110/2017 vom 27. Juli 2017 E. 3 mit Hinweisen). Indessen vermag er keine vom Bundesgericht überprüfbare Verletzung derselben darzutun: Er rügt, das Versicherungsgericht habe die Parteien am 10. Juli 2017 auf den 26. September 2017 zu einer "Beweisverhandlung mit Zeugenbefragung" vorgeladen. Dies entspreche dem früheren aargauischen Zivilprozessrecht, sei aber unter der Schweizerischen Zivilprozessordnung nicht mehr vorgesehen. Indessen ist ihm durch diesen Fehler kein Nachteil entstanden, räumt er doch selber ein, dass ihm auf telefonische Nachfrage seiner Rechtsvertreterin hin zur Auskunft gegeben worden sei, es werde eine Hauptverhandlung durchgeführt. Er beanstandet weiter dem Sinn nach eine Verletzung seines Rechts auf Beweis gemäss Art. 152 ZPO, da die "in den Rechtsschriften" als Beweismittel beantragte, unabdingbare Parteibefragung mit ihm nicht durchgeführt worden sei und somit eine unvollständige Beweisabnahme stattgefunden habe. Da keine Beweisverfügung erlassen worden sei, sei unklar, ob eine Parteibefragung an der Verhandlung vom 26. September 2017 vorgesehen gewesen sei. Indessen hat es sich der Beschwerdeführer selber zuzuschreiben, dass er zu dieser Verhandlung nicht persönlich erschienen ist. Daran vermag auch nichts zu ändern, wenn ihm auf Anfrage hin vorgängig mitgeteilt wurde, es bestehe keine Pflicht, persönlich zu erscheinen. Dem Beschwerdeführer stand es jedenfalls ohne weiteres offen, auch ohne Pflicht zum persönlichen Erscheinen (siehe Art. 68 Abs. 4 ZPO) an der Verhandlung teilzunehmen und seine Parteibefragung anzubieten, zumal ihm angesichts der Vorladung bekannt war, dass das Gericht zur Beweisabnahme schreiten würde. Jedenfalls hätte seine Rechtsvertreterin anlässlich der Verhandlung verlangen können, dass der Beschwerdeführer als Partei zu befragen sei. Dass sie dies getan hätte, macht der Beschwerdeführer nicht geltend und ergibt sich auch nicht aus dem Verhandlungsprotokoll. Demgegenüber verstösst es gegen die Pflicht zum Handeln nach Treu und Glauben gemäss Art. 52 ZPO, zuerst den Endentscheid abzuwarten und derartige Beanstandungen erst im Rahmen des Rechtsmittelverfahrens gegen diesen vorzubringen (vgl. BGE 138 III 374 E. 4.3.2 mit Hinweisen).