Citation: 9C_540/2007 28.12.2007 E. 4

4.1 Die Vorinstanz hat in einlässlicher Würdigung des Abklärungsberichtes für Hilflosenentschädigung vom 21. April 2006 und unter Berücksichtigung des in den wesentlichen Punkten damit übereinstimmenden Erhebungsbogens der Spitex vom 22. Dezember 2005 festgestellt, dass der Beschwerdeführer höchstens noch in einer der sechs relevanten Lebensverrichtungen, nämlich der Körperpflege, hilflos ist, wobei die Eigenständigkeit auch in diesem Bereich durch die Abgabe eines Duschsitzes als Hilfsmittel erhalten werden könnte. Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringen lässt, dringt nicht durch: 4.1.1 Soweit er im Verfahren vor dem Bundesgericht die bereits vom kantonalen Gericht entkräfteten Einwendungen - fast wörtlich - wiederholt, kann wiederum auf die in allen Teilen zutreffenden Erwägungen im angefochtenen Entscheid verwiesen werden, zumal er sich mit diesen nicht auseinandersetzt. Dies trifft insbesondere auch auf die ausführliche Stellungnahme der Vorinstanz zur Kritik an den einzelnen Positionen des Abklärungsberichtes zu. Da die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nur wegen Rechtsverletzung gemäss Art. 95 und Art. 96 BGG erhoben werden kann und gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG die Beschwerde die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, d.h. in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt, liesse sich fragen, ob auf die Beschwerde vom 22. August 2007, die in der Begründung abgesehen von der Vorgeschichte und Ziff. B 6 wortwörtlich der Eingabe bei der Vorinstanz entspricht, überhaupt eingetreten werden kann (siehe Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG). Allein, da sie ohnehin offensichtlich unbegründet ist, kann diese Frage offen bleiben. 4.1.2 Ergänzend zu den Erwägungen des kantonalen Gerichts ist darauf hinzuweisen, dass die insgesamt als rein appellatorisch zu bezeichnende Kritik am Abklärungsbericht jeglicher Grundlage entbehrt. Die Einschätzungen der Abklärungsperson decken sich nicht nur mit denjenigen der Spitex, sondern im Ergebnis auch mit denjenigen des behandelnden Arztes im Verlaufsbericht vom 31. Januar 2006, wonach der Beschwerdeführer noch knapp selbstständig den Haushalt machen könne, jedoch enorm Mühe habe und enormen Zeitaufwand brauche, um sich einigermassen zu pflegen und den Haushalt zu erledigen. Schliesslich hat der Beschwerdeführer am 10. Januar 2006 im Revisionsfragebogen selbst angekreuzt, bei keiner der relevanten Lebensverrichtungen auf die Hilfe von Drittpersonen angewiesen zu sein. Im detaillierteren Formular gab er nur an, bei der Körperpflege (Baden/Duschen und Haare waschen) auf Dritthilfe angewiesen zu sein. Zwar kreuzte er hier auch eine solche bei der speziellen Nahrung und der unüblichen Verrichtung der Notdurft an, was indessen die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid zutreffend entkräftet hat. 4.1.3 Soweit der Beschwerdeführer schliesslich auf die neue Wohnsituation hinweist, übersieht er, dass der Umzug ins Tessin nach dem Einspracheentscheid vom 11. Oktober 2006 erfolgte und damit ausserhalb des für die Beurteilung zeitlich massgebenden Sachverhalts liegt (vgl. dazu BGE 121 V 362 E. 1b S. 366 mit Hinweisen). 4.2 Die vorinstanzliche Feststellung, der Beschwerdeführer sei noch in höchstens einer der sechs relevanten Lebensverrichtungen hilfbedürftig, ist als Entscheidung über eine Tatfrage (BGE 132 V 393) nach dem Gesagten weder offensichtlich unrichtig, noch unvollständig noch unter Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen getroffen worden, und daher für das Bundesgericht verbindlich (vgl. E. 1). Damit steht fest, dass jeglicher Anspruch auf Hilflosenentschädigung, welcher selbst bei leichten Grades eine regelmässige erhebliche Dritthilfe in mindestens zwei Lebensverrichtungen voraussetzt (Art. 37 Abs. 3 lit. a IVV), weggefallen ist.