Citation: 6B_194/2023 E. 5.2

5.2. Die vorstehend zusammengefassten Erwägungen der Vorinstanz sind schlüssig. Die Einwände der Beschwerdeführerin gehen, soweit sie überhaupt nachvollziehbar sind, nicht über eine appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid hinaus. Dies ist der Fall, indem sie sich weiter auf den Standpunkt zu stellen scheint, die Schenkung sei von Anfang an an sie persönlich erfolgt. Wenn die Beschwerdeführerin zum Nachweis ihres Standpunkts auf "Beleg 3" (KG bp.Bel.14) verweist, ohne aber dessen Inhalt zu erwähnen, genügt sie zudem ihrer Begründungspflicht nach Art. 42 BGG nicht. Sofern die Staatsanwaltschaft den Anklagesachverhalt mit Betrugselementen begründet haben sollte, kann die Beschwerdeführerin auch daraus nichts für sich ableiten. Sie verkennt, dass das Gericht zwar an den angeklagten Sachverhalt, aber nicht an die rechtliche Würdigung der Staatsanwaltschaft gebunden ist (Art. 350 Abs. 1 StPO; vgl. auch oben E. 1.1). Ebenso ist ohne Belang, dass die Staatsanwaltschaft von einer Schenkung ausging. Entscheidend ist, dass diese nach der schlüssigen Auffassung sämtlicher Vorinstanzen an die Stiftung D.________ gerichtet war. Gegenteiliges legt die Beschwerdeführerin nicht nachvollziehbar dar. Dies gilt auch, wenn sie auf zwei Zeugen (J.________ und K.________) verweist, welche die ursprüngliche Schenkung an sie bezeugen könnten und die die Vorinstanz nicht einvernommen habe. Selbst wenn diese Personen die Darstellung der Beschwerdeführerin stützen sollten, wäre die vorinstanzliche Würdigung deshalb nicht willkürlich. Dies gilt umso mehr, als die Vorinstanz erwägt, dass die Aussagen mit grosser Zurückhaltung zu würdigen wären, zumal es um Personen aus dem Umfeld der Beschwerdeführerin geht, die in einem ähnlichen Abhängigkeitsverhältnis zu dieser standen. Zudem erhellt aus den Ausführungen der Beschwerdeführerin, dass die Personen, deren Befragung sie beantragt hatte, erst und eigens zur Absegnung der schriftlichen Verträge in den Stiftungsrat berufen worden waren. Es ist daher, entgegen ihrer Auffassung, nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz in antizipierter Beweiswürdigung (oben E. 4.3.2 in fine) auf die Befragung der Zeugen verzichtet. Die Beschwerdeführerin behauptet zwar, die vorinstanzlichen Feststellungen zu den erwähnten Zeugen, etwa hinsichtlich deren Abhängigkeit von ihr, seien willkürlich resp. aktenwidrig. Sie belegt dies jedoch nicht.