Citation: 8C_895/2013 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz hat die medizinische Aktenlage umfassend wiedergegeben und einlässlich gewürdigt. Sie hat dabei insbesondere gestützt auf das MEDAS-Gutachten vom 30. März 2010, namentlich auf das psychiatrische Teilgutachten des pract. med. H.________ vom 4. Februar 2010, welchem sie die Erfüllung der rechtsprechungsgemässen Kriterien beweiskräftiger medizinischer Gutachten (BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232; 125 V 351 E. 3 S. 352 ff.) zuerkannte, festgestellt, dass die Beschwerdegegnerin aufgrund der diagnostizierten psychischen Beschwerden (schwere depressive Episode [ICD 10 F 32.2], anhaltende somatoforme Schmerzstörung [ICD 10 45.40] und schädlicher Gebrauch von Opiaten [ICD 10 F 11.1]) in jeder Tätigkeit zunächst zu 80% und ab der psychiatrischen Untersuchung durch pract. med. H.________ vom 8. Januar 2010 zu 100% arbeitsunfähig war. In Bezug auf die somatoforme Schmerzstörung hat das kantonale Gericht erwogen, dass aufgrund der schweren Depression eine - bei der unzumutbaren willentlichen Überwindung der Schmerzbewältigung im Vordergrund stehende - relevante psychische Komorbidität gegeben sei. Auch eine Chronifizierung sei mittlerweile anzunehmen und es sei davon auszugehen, dass die andern rechtsprechungsgemäss geforderten Kriterien ausreichend erfüllt seien, um die somatoforme Schmerzstörung als gegeben zu werten. Bei ihrer Beweiswürdigung hat die Vorinstanz einlässlich dargelegt, weshalb der Beweiswert des MEDAS-Gutachtens durch den namentlich bezüglich Arbeitsunfähigkeit aufgrund psychischer Beschwerden zu einer andern Schlussfolgerung gelangenden psychiatrischen Untersuchungsbericht RAD vom 16. November 2010 nicht beeinträchtigt werde und auch diesbezüglich auf das MEDAS-Gutachten vom 30. März 2010 abgestellt werden könne.