Citation: 6A.15/2001 21.03.2001 E. 3

3.-Der Beschwerdeführer erhebt gegen den Entscheid der Vorinstanz verschiedene Einwendungen, so unter anderem auch gegen die Anordnung eines Gutachtens. Es bestünden nicht vernachlässigbare Zweifel an deren Angemessenheit. Die Aktenlage reiche vollends aus, um die bedingte Entlassung zu gewähren beziehungsweise darüber zu urteilen. Sodann könne es nicht angehen, dem Beschwerdeführer die Versäumnisse der Anstaltsleitung anzulasten. Diese prüfe die bedingte Entlassung von Amtes wegen. Wolle sie glaubhaft sein, so habe sie sich doch im Klaren darüber befinden müssen, dass sich der Beschwerdeführer einer weiteren Begutachtung zu unterziehen habe. Sie kenne das diesbezügliche Verfahren und dessen Dauer. Es komme einer Rechtsverweigerung gleich, wenn sie die ihr obliegenden amtlichen Pflichten nicht wahrnehme. Diese Säumnis könne und dürfe nicht den Beschwerdeführer in seinen Rechten in Mitleidenschaft ziehen. Bereits dieses Vorgehen stelle eine Überschreitung respektive einen Missbrauch des Ermessens sowohl des SVD als auch der Vorinstanz dar (Beschwerdeschrift S. 11).