Citation: 6P.251/2006 07.02.2007 E. 3

3.1 Mit der eidgenössischen Nichtigkeitsbeschwerde macht der Beschwerdeführer im Wesentlichen eine unrichtige Anwendung von Erfahrungsgrundsätzen geltend bzw. legt er dar, wie die Beweise in Bezug auf die Verurteilung wegen einfacher Körperverletzung und Drohung zum Nachteil von A.________ nach der allgemeinen Lebenserfahrung richtigerweise zu würdigen gewesen wären. Im Rahmen des Schuldspruchs wegen Drohung und Gewalt gegen Behörden und Beamte bestreitet er, vorsätzlich gehandelt zu haben. Ausgehend vom Sachverhalt könne nicht darauf geschlossen werden, er habe den Polizeibeamten tatsächlich bedrohen oder tätlich angreifen wollen. 3.2 Die eidgenössische Nichtigkeitsbeschwerde, mit welcher nur die Verletzung von eidgenössischem Recht gerügt werden kann (Art. 269 Abs. 1 BStP), muss eine Begründung enthalten. Darin ist kurz darzulegen, welche Bundesrechtssätze und inwiefern sie durch den angefochtenen Entscheid verletzt sein sollten (Art. 273 Abs.1 lit. b BStP). Die Beschwerdebegründung hat sich dabei mit den wesentlichen Erwägungen des angefochtenen Entscheids auseinanderzusetzen (BGE 129 IV 6 E. 5.1 mit weiteren Hinweisen). Der Kassationshof ist im Verfahren der eidgenössischen Nichtigkeitsbeschwerde an die tatsächlichen Feststellungen der kantonalen Behörde gebunden (Art. 277bis Abs. 1 BStP). Ausführungen, die sich gegen die tatsächlichen Feststellungen des Entscheids richten, sind unzulässig (Art. 273 Abs. 1 lit. b BStP). 3.3 Die Vorinstanz hat sich bei ihrem Entscheid nicht losgelöst von den konkreten Umständen des Falles auf allgemeine Erfahrungsgrundsätze gestützt, sondern den rechtsrelevanten Sachverhalt in Bezug auf die Schuldsprüche wegen einfacher Körperverletzung und Drohung zum Nachteil von A.________ aufgrund einer eingehenden Beweiswürdigung ermittelt, die im Verfahren der Nichtigkeitsbeschwerde nicht mehr zur Diskussion gestellt werden kann. Dass und inwiefern die Erwägungen der Vorinstanz bundesrechtswidrig sein könnten, legt der Beschwerdeführer in seiner Beschwerdeeingabe nicht ansatzweise dar, und solches ist auch nicht ersichtlich. Da die Beschwerde keine ausreichend substantiierten Rügen der Verletzung von Bundesrecht enthält und sich insofern auch mit den Erwägungen im angefochtenen Entscheid nicht auseinandersetzt, kann auf die eidgenössische Nichtigkeitsbeschwerde in diesem Punkt nicht eingetreten werden. 3.4 Die Frage, ob der Beschwerdeführer den Polizisten habe bedrohen oder tätlich angreifen wollen, fällt in den Bereich des Tatsächlichen, der auf Nichtigkeitsbeschwerde hin durch das Bundesgericht nicht überprüft werden kann (Art. 273 Abs. 1 lit. b, Art. 277bis Abs. 1 BStP). Auf den erhobenen Einwand des Beschwerdeführers, der nicht etwa behauptet, das Obergericht sei von einem bundesrechtswidrigen Begriff des Vorsatzes ausgegangen, kann daher ebenfalls nicht eingetreten werden.