Citation: 4A_264/2015 E. B

Mit Klage vom 21. März 2013 beantragten die Kläger dem Regionalgericht Oberland, die Beklagte sei zur Zahlung folgender Beträge zu verpflichten: - der Klägerin 1 Fr. 365'742.-- - der Klägerin 2 Fr. 60'596.-- - dem Kläger 3 Fr. 65'892.-- - der Klägerin 4 Fr. 93'718.--. An der Hauptverhandlung änderten sie diese Beträge wie folgt: - der Klägerin 1 Fr. 362'937.-- - der Klägerin 2 Fr. 61'464.-- - dem Kläger 3 Fr. 67'046.-- - der Klägerin 4 Fr. 95'970.--. Die Beklagte verlangte die Klageabweisung soweit einen gerichtlich zu bestimmenden, Fr. 50'000.-- nicht erreichenden Betrag übersteigend (gesamthaft für alle Kläger). Das Regionalgericht beschränkte das Verfahren vorerst auf die geltend gemachten Ersatzansprüche für Todesfallkosten, vorprozessuale Anwaltskosten und Genugtuungen. Mit Teilentscheid vom 1. Juli 2014 (berichtigt am 2. Juli 2014) verpflichtete es die Beklagte, den Klägern "im Zusammenhang mit dem Schadenersatz für Bestattungs- und weiteren Kosten sowie als Genugtuung" Fr. 132'563.-- nebst Zins zu 5 % seit 1. Februar 2010 sowie Fr. 3'247.25 (Zins zu 5 % ab 16. August 2009 bis 31. Januar 2010) zu bezahlen. Sodann sprach es den Klägern für vorprozessuale Anwaltskosten den Betrag von Fr. 36'648.60 nebst Zins zu 5 % seit 27. Dezember 2010 zu. Soweit weitergehend wies es die Klage auf Schadenersatz für Bestattungs- und weitere Kosten, für Genugtuung und vorprozessuale Anwaltskosten ab. Mit Zwischenentscheid vom 1. Juli 2014 hielt das Regionalgericht fest, es werde für die noch vorzunehmende Berechnung des Versorgerschadens nicht das Omni- bzw. Polykongruenzprinzip anwenden. Somit seien den Klägern nur Leistungen der Sozialversicherungen anzurechnen bzw. von ihrem Gesamtschaden abzuziehen, die personell, ereignisbezogen, sachlich und zeitlich kongruent seien und für welche daher auch Subrogations- und Regressansprüche in Frage kämen. Die Beklagte focht sowohl den Teil- als auch den Zwischenentscheid beim Obergericht des Kantons Bern an. In ihrer Berufung gegen den Teilentscheid beantragte sie, die Forderung für vorprozessuale Anwaltskosten, Genugtuung und Kosten im Zusammenhang mit dem Todesfall sei, soweit Fr. 37'521.-- übersteigend, abzuweisen. Am 26. März 2015 entschied das Obergericht wie folgt: "I. Berufung gegen den Teilentscheid des Regionalgerichts Oberland vom 1. Juli 2014 (ZK 14 477)