Citation: 9C_618/2022 E. 3.4

3.4. Die Vorinstanz hat zusammengefasst erwogen, dass das Abgabesubjekt und das Abgabeobjekt in einem formellen Gesetz hinreichend bestimmt geregelt seien, und sich dabei insbesondere auf § 13 Ziff. 107ter Verwaltungsgebührentarif/ZG berufen (vgl. angefochtenes Urteil E. 4.2.1 und 4.2.2). Nach dieser Bestimmung ist zur Zahlung der Gebühren verpflichtet, wer eine Amtshandlung veranlasst hat. Der Begriff der Amtshandlung in dieser Bestimmung sei zwar sehr weit, doch dürfe das Legalitätsprinzip nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung auch nicht in einer Weise überspannt werden, dass es mit der Rechtswirklichkeit und dem Erfordernis der Praktikabilität in einen unlösbaren Widerspruch gerate (vgl. BGE 143 II 283 E. 3.5; 143 I 227 E. 4.2.1). Unter Berücksichtigung von Art. 13 Abs. 1 SVG sowie Art. 29 Abs. 1 und Art. 30 Abs. 1 lit. a der Verordnung vom 19. Juni 1995 über die technischen Anforderungen an Strassenfahrzeuge (VTS; SR 741.41) war die Vorinstanz der Ansicht, dass eine formell-gesetzliche Grundlage das Objekt der streitbetroffenen Gebühr hinreichend bestimme. Unter Hinweis auf bundesgerichtliche Urteile zu ähnlichen Bestimmungen anderer kantonaler Gebührenerlasse (vgl. Urteil 2C_992/2020 vom 23. September 2021 E. 5.4; 2C_1014/2016 vom 7. Juni 2017 E. 5.4) hielt die Vorinstanz auch das Abgabesubjekt für hinreichend bestimmt durch § 13 Ziff. 107ter Verwaltungsgebührentarif/ZG.