Citation: 4A_579/2018 E. B

B.a. Mit Klage vom 14. Juni 2010 beantragte die Baumeisterin beim Bezirksgericht Leuk im Wesentlichen die definitive Eintragung des Bauhandwerkerpfandrechts über den Betrag von Fr. 871'192.-- nebst Zins. Die Verkäuferin kam der Aufforderung nach, sich am einstweilen sistierten Prozess zu beteiligen und beantragte unter anderem, die Käuferin sei zur Zahlung von Fr. 1'120'891.-- nebst Zins zu verpflichten. Die Käuferin widersetzte sich der Klage und erhob Widerklage. Mit Urteil vom 31. März 2017 wies das Bezirksgericht Leuk die definitive Eintragung des Bauhandwerkerpfandrechts ab und verpflichtete die Käuferin, der Verkäuferin den Restkaufpreis von Fr. 800'000.-- sowie zufolge ihrer Änderungswünsche erwachsene Mehrkosten von Fr. 97'508.--, jeweils nebst Zins, zu bezahlen. Das Bezirksgericht Leuk hiess auch die Widerklage teilweise gut, verzichtete jedoch auf die Verrechnung der Ansprüche und verpflichtete die Verkäuferin, der Käuferin Fr. 134'545.55 zu bezahlen. B.b. Mit Urteil vom 27. September 2018 wies das Kantonsgericht Wallis die Berufung der Käuferin und die Anschlussberufung der Verkäuferin mehrheitlich ab und verpflichtete einerseits die Käuferin zur Zahlung des Restkaufpreises von Fr. 800'000.-- sowie der Mehrkosten von Fr. 97'508.--, jeweils nebst Zins und andererseits die Verkäuferin zur Zahlung von Fr. 133'360.55. Das Kantonsgericht stellte im Dispositiv ausserdem fest, dass die Verfügungsbeschränkung zufolge Arrest im gesamten Umfang von Fr. 1'120'891.08 nebst Zins und Kosten bestehen bleibe.