Citation: 8C_315/2020 E. 4.1

4.1. Vorinstanz und Verwaltung haben das Invalideneinkommen des Versicherten aufgrund von DAP-Löhnen bestimmt. Die Suva ermittelte insgesamt 83 dokumentierte DAP-Arbeitsplätze, die dem medizinischen Zumutbarkeitsprofil entsprechen. Der sich daraus ergebende Durchschnittslohn beläuft sich auf Fr. 69'249.-. Davon wurden für die Berechnung des Invalideneinkommens fünf Arbeitsplätze aus dem Industriebereich ausgewählt, deren Einkommensdurchschnitt Fr. 70'662.80 beträgt. Die Vorinstanz erachtete diese fünf ausgewählten Profile unter dem Aspekt, dass sie weder eine eigentliche berufliche Ausbildung noch vertiefte Kenntnisse der deutschen Sprache voraussetzen, als zumutbar. Immerhin sei der Beschwerdeführer im Verwaltungsverfahren - unter anderem auch anlässlich der kreisärztlichen Untersuchung vom 5. Juli 2017 - in der Lage gewesen, sich zu verständigen und nicht auf einen Übersetzer angewiesen gewesen. Nach der Vorinstanz erweist sich das von der Suva ermittelte Invalideneinkommen zudem nicht als unangemessen hoch, da es nur geringfügig über dem Durchschnittslohn aller 83 den Suchkriterien entsprechenden Arbeitsplätze liege. Des Weiteren sei nicht zu bemängeln, dass bei der Berechnung des Durchschnitts der Durchschnittslöhne nicht nur das oberste, sondern auch das unterste Dezil ausser Acht gelassen werde. Gesamthaft bestehe somit kein Grund, das Invalideneinkommen abweichend von der Versicherung festzulegen.