Citation: 6B_544/2017 E. 2.1

2.1. Die Vorinstanz gibt für den Freispruch eine Haupt- und verschiedene Hilfsbegründungen. Sie erwägt zunächst, die Anklageschrift bezeichne als getäuschte und geschädigte Person in sämtlichen acht Anklagepunkten die asiatischen Wettanbieter C.________.com und D.________.com, wobei bei jedem Anklagepunkt "namentlich C.________.com oder D.________.com" angegeben werde. Das Wort "namentlich" lasse auf weitere potentielle Geschädigte schliessen. "Namentlich" sei jedoch keine bzw. keine hinreichend genaue Beschreibung der geschädigten Person und stelle in diesem Zusammenhang deshalb lediglich eine Leerformel dar. Beim Beschwerdegegner dürften angesichts der Anklageschrift keine Zweifel darüber bestehen, dass es sich nach der Anklage bei der geschädigten Person jeweils entweder um C.________.com oder D.________.com handle. Aufgrund des Anklageprinzips gemäss Art. 9 StPO könnten damit lediglich diese beiden als geschädigte Personen Grundlage für eine Verurteilung sein (angefochtener Entscheid E. 2.3.1 S. 10). Die Vorinstanz kommt sodann in Würdigung der Beweise zum Schluss, die Behauptung in der Anklageschrift, die hier relevanten Wetten (mit Einsätzen zwischen 7'000 und 80'000 Euro) seien bei C.________.com oder D.________.com platziert worden, finde in den Akten keinerlei Stütze (angefochtener Entscheid E. 2.3.3.1 S. 13). Dass diese Beweiswürdigung offensichtlich unrichtig und damit geradezu willkürlich sei (BGE 143 IV 241 E. 2.3.1 S. 244), legt die Beschwerdeführerin - wozu sie gemäss Art. 97 Abs. 1 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG verpflichtet gewesen wäre (BGE 141 IV 369 E. 6.3 S. 375) - nicht substanziiert dar und ist nicht erkennbar. Die Sachverhaltsannahme der Vorinstanz ist für das Bundesgericht daher verbindlich (Art. 105 Abs. 1 f. BGG). Damit ist der zur Anklage gebrachte Sachverhalt nicht erwiesen. Die Vorinstanz lehnt es mit Blick auf den Anklagegrundsatz gemäss Art. 9 StPO ab, die Täuschung bzw. Schädigung irgendwelcher unbestimmter asiatischer oder sonstiger Wettanbieter genügen zu lassen. Inwiefern die Vorinstanz damit Art. 9 StPO verletzt habe, legt die Beschwerdeführerin nicht dar. Diese setzt sich mit Art. 9 StPO nicht auseinander. Das Bundesgericht könnte damit nur eingreifen, wenn eine Verletzung dieser Bestimmung offensichtlich wäre (BGE 143 V 208 E. 2 S. 209; 140 III 115 E. 2 S. 116; je mit Hinweisen). Dies trifft nicht zu. Gemäss Art. 9 Abs. 1 StPO kann eine Straftat nur gerichtlich beurteilt werden, wenn die Staatsanwaltschaft gegen eine bestimmte Person wegen eines genau umschriebenen Sachverhalts beim zuständigen Gericht Anklage erhoben hat. Es verletzt diese Bestimmung jedenfalls nicht offensichtlich, wenn die Vorinstanz von einem in der Anklage genau umschriebenen Sachverhalt nur in Bezug auf die Wettanbieter C.________.com und D.________.com ausgeht; dies umso weniger, als nach Art. 325 Abs. 1 lit. e StPO die Anklageschrift die geschädigte Person zu bezeichnen hat. Ist der zur Anklage gebrachte Sachverhalt nicht erwiesen (dass also der Beschwerdegegner C.________.com oder D.________.com getäuscht und diese geschädigt bzw. dazu Gehilfenschaft geleistet haben soll), verletzt der Freispruch schon aus diesem Grund kein Bundesrecht.