Citation: 2C_419/2024 E. 2.3

2.3. Vorliegend hat die Vorinstanz zunächst erwogen, dass der Beschwerdeführer sich auf kein aktuelles und praktisches Interesse an der Behandlung seiner Beschwerde berufen könne, da zwischenzeitlich seine Ehefrau die streitbetroffene Liegenschaft zu Alleineigentum erworben habe. Sodann hat das Verwaltungsgericht die Voraussetzungen dargelegt, unter welchen ausnahmsweise vom Erfordernis des aktuellen und praktischen Interesses abgewichen werden könne, d.h. wenn sich die aufgeworfenen Fragen unter gleichen oder ähnlichen Umständen jederzeit wieder stellen könnten, eine rechtzeitige Überprüfung im Einzelfall kaum je möglich wäre und die Beantwortung wegen deren grundsätzlicher Bedeutung im öffentlichen Interesse liege (vgl. Art. 64 i.V.m. Art. 45 des kantonalen Gesetzes vom 16. Mai 1965 über die Verwaltungsrechtspflege [VRP/SG; sGS 951.1]; vgl. auch BGE 149 V 49 E. 5.1; 147 I 478 E. 2.2; je mit Hinweisen). Mit Bezug auf den Beschwerdeführer hat die Vorinstanz im Wesentlichen erwogen, dass diese Voraussetzungen nicht erfüllt seien, so insbesondere weil die von ihm aufgeworfenen Rechtsfragen ohne Weiteres in einem (künftigen) konkreten Anwendungsfall geklärt werden könnten. In der Folge ist sie auf die bei ihr erhobene Beschwerde nicht eingetreten.