Citation: 6B_484/2022 E. 4

Diese Ausführungen genügen zur Begründung der Legitimation als Privatklägerin im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG von vornherein nicht (Art. 42 Abs. 2 BGG). Entscheidend ist jedoch ohnehin, dass der Beschwerdeführerin keine Zivilansprüche zustehen, die sie adhäsionsweise im Strafverfahren geltend machen könnte. Der von ihr erhobene Vorwurf richtet sich gegen den damaligen Präsidenten der Gemeinde U.________ sowie gegen Mitarbeitende der kommunalen Bauverwaltung und damit gegen Personen, welche die angeblich strafbaren Handlungen in ihrer öffentlichen Funktion als Vertreter der Gemeinde bzw. in ihrer dienstlichen Tätigkeit begangen haben sollen. Im Kanton Basel-Landschaft haften gemäss § 13 Abs. 1 KV/BL (SR 131.222.2) Kanton und Gemeinden für den Schaden, den ihre Organe rechtswidrig verursacht haben (vgl. auch § 3 Abs. 1 i.V.m. § 1 Abs. 2 lit. a des Gesetzes des Kantons Basel-Landschaft vom 24. April 2008 über die Haftung des Kantons und der Gemeinden [Haftungsgesetz; SGS 105]). Gegenüber den fehlbaren Mitarbeitenden steht der geschädigten Person kein Anspruch zu (vgl. § 3 Abs. 2 Haftungsgesetz). Allfällige Schadenersatz- und Genugtuungsansprüche der Beschwerdeführerin beurteilen sich demnach nach dem kantonalen Haftungsgesetz und sind öffentlich-rechtlicher Natur. Die von ihr erhobenen strafrechtlichen Vorwürfe können sich daher allenfalls auf öffentlich-rechtliche (Staatshaftungs-) Ansprüche auswirken, nicht aber auf Zivilansprüche im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG. Dass die Gemeinde U.________ den Kauf- und Pachtvertrag selbst als "Subjekt des Privatrechts" abgeschlossen hat, ist unerheblich. Die Beschwerdeführerin unterlässt es, darzulegen, inwiefern ihr trotz der aufgezeigten Sach- und Rechtslage irgendwelche Zivilansprüche zustehen könnten. Sie ist in der Sache folglich nicht zur Beschwerde befugt.