Citation: 7B_112/2023 E. 2.4.1

2.4.1. Zunächst kann der Beschwerdeführer nichts zu seinen Gunsten aus dem erstinstanzlichen Urteil und der dortigen Einsatzstrafe für die versuchte eventualvorsätzliche Tötung ableiten. Die Vorinstanz fällt als Berufungsgericht ein neues Urteil, welches dasjenige der ersten Instanz ersetzt. Dabei ist sie nicht an die Einschätzung des erstinstanzlichen Gerichts gebunden, sondern nimmt grundsätzlich eine eigene Strafzumessung vor (Urteil 7B_829/2023 vom 19. September 2024 E. 2.3.4 mit Hinweis).