Citation: 2C_121/2023 E. C

Mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 22. Februar 2023 beantragt die BKW Energie AG, das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 18. Januar 2023 und ausserdem die Verfügung der VK STENFO vom 10. März 2021 mit Ausnahme der Fondsbeiträge für die Jahre 2017 bis 2019 aufzuheben. Die Angelegenheit sei an die VK STENFO mit der Anweisung zurückzuweisen, die voraussichtliche Höhe der Stilllegungskosten ebenso wie der Entsorgungskosten ab 2016 für alle Kernanlagen (als Grundlage für die Veranlagung der Beiträge 2020 und 2021) gemäss ihrem "Beschluss" vom 7. bzw. 15. Dezember 2017 auf höchstens Fr. 3'733 Mio. bzw. Fr. 14'161 Mio. (anstatt gemäss Verfügung vom 10. März 2021 auf Fr. 3'779 Mio. bzw. Fr. 14'487 Mio.) festzulegen. Eventualiter beantragt die Beschwerdeführerin der Sache nach, das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 18. Januar 2023 gänzlich aufzuheben, mit Ausnahme der teilweisen Gutheissung und Rückweisung. Ebenso sei die "Zwischenverfügung der Fonds vom 25. November 2014 zur Festlegung der Vorgaben für die KS 16, soweit die Parameter 'grüne Wiese' und 'Kombilager' betreffend" und die Verfügung der VK STENFO vom 10. März 2021 aufzuheben. Die Angelegenheit sei an die VK STENFO zurückzuweisen mit der Anweisung, die voraussichtliche Höhe der Stilllegungskosten für die Veranlagung der Beiträge 2017 - 2021 gesamthaft auf höchstens Fr. 3'549 Mio. (anstatt Fr. 3'779 Mio.) und die Höhe der künftigen Entsorgungskosten für die Veranlagung der Beiträge 2017 bis 2021 gesamthaft auf höchstens Fr. 13'672 Mio. (anstatt Fr. 14'487 Mio.) festzulegen. Die Abteilungspräsidentin hat der Beschwerde am 22. März 2023 antragsgemäss aufschiebende Wirkung zuerkannt. Während das UVEK und das Bundesverwaltungsgericht, letzteres unter Verweis auf die Erwägungen im angefochtenen Entscheid, auf eine Stellungnahme zur Beschwerde verzichtet haben, schliesst der Beschwerdegegner auf Abweisung der Beschwerde. Im zweiten Schriftenwechsel haben die Verfahrensbeteiligten an ihren Anträgen festgehalten. Auch in einer zusätzlichen Stellungnahme vom 22. September 2023 hat die Beschwerdeführerin an ihren mit der Beschwerde gestellten Anträgen festgehalten. Mit Eingabe vom 22. November 2024 hat die Beschwerdeführerin eine Medienmitteilung des Bundesrates vom 19. November 2024 ins Recht gelegt, wonach die Nagra (Nationale Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle) beim BFE (Bundesamt für Energie) ein Rahmenbewilligungsgesuch für ein Kombilager eingereicht hat. Der Beschwerdegegner hat dazu mit Eingabe vom 2. Dezember 2024 Stellung genommen.