Citation: 8C_450/2010 04.10.2010 E. A

Die 1967 geborene, zuletzt bis zur gesundheitsbedingten Kündigung des Arbeitsverhältnisses mit einer Lohnfortzahlung bis Ende Juli 2009 in verschiedenen administrativen Funktionen beim Staatssekretariat für Wirtschaft (seco) tätig gewesene B.________ meldete sich am 3. Mai 2006 mit Hinweis auf Schmerzen an der Brustwirbelsäule bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle Bern klärte in der Folge die beruflichen Verhältnisse ab und holte zahlreiche medizinische Unterlagen ein, darunter das von ihr veranlasste interdisziplinäre Gutachten der Medizinischen Abklärungsstelle (MEDAS), vom 16. Februar 2007 und eine Nachbegutachtung bei der MEDAS vom 28. Januar 2009. Gestützt hierauf und auf eine Stellungnahme ihres Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) vom 14. Mai 2009, verneinte sie aufgrund eines Invaliditätsgrades von 20 % einen Rentenanspruch (Verfügung vom 19. Mai 2009).