Citation: 1C_510/2016 E. 3.2

3.2. Nach dieser Bestimmung hat jede Person, die nicht über die erforderlichen Mittel verfügt, Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege, wenn ihr Rechtsbegehren nicht aussichtslos erscheint. Soweit es zur Wahrung ihrer Rechte notwendig ist, hat sie ausserdem Anspruch auf unentgeltlichen Rechtsbeistand. Für die Beurteilung der Frage, ob eine unentgeltliche Rechtsverbeiständung sachlich notwendig ist, sind die konkreten Umstände massgeblich. Zu berücksichtigen sind insbesondere die Schwere der Betroffenheit in grundlegenden Interessen, die tatsächlichen und rechtlichen Schwierigkeiten des Falles sowie die Fähigkeit des Betroffenen, sich im Verfahren zurechtzufinden (BGE 139 I 206 E. 3.3.1 S. 214; 128 I 225 E. 2.5.2 S. 232 f.; je mit Hinweisen; GEROLD STEINMANN, in: Die Schweizerische Bundesverfassung, St. Galler Kommentar, 3. Aufl. 2014, N. 70 zu Art. 29 BV).