Citation: I 310/02 25.09.2002 E. 2

2.1 In einlässlicher und sorgfältiger Würdigung der medizinischen Unterlagen zog das kantonale Gericht mit überzeugender Begründung, auf die verwiesen werden kann, den Schluss, dass dem Versicherten die Aufnahme einer behinderungsangepassten Tätigkeit im Umfang von 70 % möglich und zumutbar wäre. Dabei ist nicht zu beanstanden, dass im angefochtenen Entscheid wesentlich auf das Gutachten von Dr. med. V.________ vom 6. Juni 2000 abgestellt wird. Die darin enthaltenen Ausführungen sind umfassend und leuchten ein, zumal sie in Kenntnis der Vorakten ergangen sind, die geklagten Beschwerden berücksichtigen und sich mit ihnen auseinandersetzen. Der Gutachter begründet ausführlich, weshalb beim Versicherten, entgegen der Annahme der behandelnden Ärzte, keine posttraumatische Belastungsstörung vorliegt. Demgegenüber kann auf die Berichte des Dr. med. W.________ und von Frau Dr. med. S.________ nicht abgestellt werden. Beide haben sich im Vorbescheidverfahren für den Versicherten besonders eingesetzt, weshalb die Tatsache, dass Hausärzte mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen (AHI 2001 S. 114 Erw. 3b/cc), besondere Beachtung verdient. Entgegen den Ausführungen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist sodann den neu eingereichten Unterlagen zu entnehmen, dass der Arbeitsversuch, den der Beschwerdeführer gegenwärtig beim früheren Arbeitgeber unternimmt, nicht auf 30 %, sondern auf 70 % angelegt ist und demzufolge ebenfalls die vorinstanzliche Annahme einer 70 %igen Arbeitsfähigkeit stützt. 2.2 Nachdem der Sachverhalt in medizinischer Hinsicht genügend abgeklärt ist, kann von weiteren Beweisvorkehren abgesehen werden (antizipierte Beweiswürdigung; BGE 124 V 94 Erw. 4b, 122 V 162 Erw. 1d mit Hinweis; SVR 2001 IV Nr. 10 S. 28 Erw. 4b).