Citation: I 601/99 02.11.2001 E. A

A.- E.________ (geboren 1960) war infolge eines psychischen Zusammenbruchs im Winter 1990/91 hospitalisiert. In der Folge arbeitete sie an verschiedenen Stellen im Service und an der Bar, zuletzt im Cabaret X.________ Im November 1996 begab sie sich erneut in psychiatrische Behandlung. Mit Schreiben vom 24. Februar 1997 wurde E.________ auf Ende März 1997 gekündigt, weil sie den Anforderungen nicht mehr gewachsen sei. Ab 1. März 1997 war sie zu 100 % arbeitsunfähig (Arztzeugnis vom 3. März 1997). Nachdem sie im Juli und August 1997 in einer Bar tätig gewesen war, nahm sie am 8. September 1997 die Arbeit im Umfang eines halben Pensums im Frühstücksservice im Hotel B. auf. Am 20. April 1998 ersuchte sie um Leistungen der Invalidenversicherung. Frau Dr. med. A.________, Ärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, diagnostizierte eine agitierte depressive Reaktion mit Anpassungsstörungen in Gefühl und Sozialverhalten bei labiler impulsiver Persönlichkeit (Bericht vom 4. Mai 1998). Dr. med. G.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, schloss in seinem Gutachten vom 7. Oktober 1998 auf eine reaktiv depressive Symptomatik im Sinne einer Anpassungsstörung mit längerer depressiver Reaktion (ICD-10:F 43.21) auf der Grundlage einer emotional instabilen, impulsiven Persönlichkeit (ICD-10:F 60.30) sowie auf eine Entwurzelungsproblematik; das Leiden weise Krankheitswert auf und E.________ sei deshalb in ihrer bisherigen Tätigkeit im Service wie auch bei anderen Hilfsarbeiten zu 50 % arbeitsunfähig. Mit Verfügung vom 18. Dezember 1998 lehnte die IV-Stelle des Kantons Bern jegliche Leistungen ab.