Citation: 8C_860/2015 E. 5.3

5.3. Nachdem die Verfügung vom 23. September 2008 zwecks weiterer medizinischer Abklärungen mit vorinstanzlichem Entscheid vom 10. Juni 2011 aufgehoben worden war, bedeutet dies nicht, dass die damals unbeanstandet gebliebene Methode des Einkommensvergleichs zur Ermittlung des Invaliditätsgrads in Rechtskraft erwuchs. Vielmehr liegen zu diesem Element der streitigen Rentenhöhe keinerlei materiellen Vorgaben im kantonalen Rückweisungsentscheid vor. Entgegen der in der Beschwerde geäusserten Ansicht besteht keine Bindung der SUVA an die der aufgehobenen Leistungszusprechung zugrunde gelegte Wahl der Bemessungsmethode, wobei der Prozentvergleich (nur) eine zulässige Variante des Einkommensvergleichs darstellt (SVR 2014 UV Nr. 1 S. 1, 8C_211/2013 E. 4.1; vgl. BGE 114 V 310 E. 3a S. 312 f.). Das kantonale Gericht beanstandete damit zu Recht nicht, dass die SUVA den Invaliditätsgrad neu anhand des Prozentvergleichs ermittelte. Der Beschwerdeführer bestreitet weiter nicht, dass das Arbeitsverhältnis bei der Firma B.________ aus medizinischen Gründen beendet wurde. Wenn die Vorinstanz aufgrund des im ZMB-Gutachten umschriebenen Anforderungsprofils) - unter Ausklammerung der mit 30 % bezifferten Einschränkung der Arbeitsfähigkeit aufgrund der psychosomatischen Beschwerden - von einer somatisch bedingten 80%igen Restarbeitsfähigkeit im bisherigen Beruf ausging, wogegen in der Beschwerde nichts eingewendet wird, erübrigt sich unter diesen Umständen ein ziffernmässiger Einkommensvergleich. Es kann ohne Weiteres davon ausgegangen werden, dass der Invaliditätsgrad damit 20 % beträgt (Urteil 9C_109/2013 vom 9. April 2013 E. 4). Ein willkürliches oder gegen Treu und Glauben verstossendes Vorgehen kann darin nicht erblickt werden. Die Beschwerde ist unbegründet.