Citation: 9C_331/2019 E. 5.2

5.2. Die Versicherte gab während der Exploration an, ständig Schmerzen in der Lendenwirbelsäule, in der Halswirbelsäule sowie im rechten Fuss zu haben. Sie leide an Wetterfühligkeit und Kälte könne sie nur schlecht tolerieren. Auch in beiden Illiosakralgelenken seien Schmerzen vorhanden. Im Nacken würden häufig Verspannungen auftreten. Teilweise verspüre sie "Kribbelgefühle" in beiden Händen und könne nicht mehr reisen oder Fahrrad fahren. Mit Blick auf die sich aus der Untersuchung ergebenden Resultate erscheint die Schlussfolgerung von Dr. med. E.________, unter Würdigung der vorgelegten Befunde und der Bildgebung hinsichtlich des Bewegungsapparates seien die subjektiv geklagten Beschwerden mit dem organischen Befund nicht vollständig in Übereinstimmung zu bringen, nachvollziehbar. Denn die Gutachterin berichtete unter anderem, im Rahmen der Wirbelsäulenuntersuchung habe sie keinen muskulären Hartspann ausmachen können. Die Beweglichkeit der Halswirbelsäule liege in allen Ebenen innerhalb der Norm und die Beschwerdeführerin habe keinen endgradigen Bewegungsschmerz angegeben. Die Beweglichkeit der Brust- und Lendenwirbelsäule sei bei der Seitneigung und Drehung im Sitzen frei. Beim Wiederaufrichten habe die Versicherte über keinen Schmerz in den Illiosakralgelenken geklagt. Ebenfalls hätten sich, so Dr. med. E.________, weder bei den Illiosakralgelenken noch an der gesamten Wirbelsäule Blockaden nachweisen lassen. Die Expertin berücksichtigte jedoch beim Belastungsprofil sowie bei der Arbeitsfähigkeitsschätzung durchaus, dass noch leichte Beeinträchtigungen bei rückenbelastenden Tätigkeiten bestehen würden. Davon, dass die Versicherte etwas "vorgaukelte", ist keine Rede.