Citation: C 197/03 11.10.2004 E. 3

Der Beschwerdeführer beruft sich im Wesentlichen darauf, er habe auf die Auskunft einer Mitarbeiterin des RAV vertraut. Sie habe ihm mitgeteilt, er hätte mit keinen Sanktionen zu rechnen, falls er die befristete Stelle nicht annehmen würde. Ob dies zutrifft oder nicht, lässt sich den Akten nicht entnehmen. Die betreffende Beraterin gibt dazu in einer internen Aktennotiz vom 4. Dezember 2002 nur an: "Vielleicht habe ich es ihm (d.h. dem Beschwerdeführer) nicht richtig erklärt." Wie es sich damit verhält, kann offen bleiben. Wesentlich ist die unbestrittene Tatsache, dass der Versicherte seine - effektiv angetretene - Arbeitsstelle am 3. Oktober 2002 verlassen hat und ab dem 4. Oktober 2002 dort nicht mehr erschienen ist. Damit hat er das eben begonnene Arbeitsverhältnis faktisch beendet, auch wenn keine Kündigung im Sinne von Art. 335 ff. OR ausgesprochen worden ist. Darauf ist nach der Rechtsprechung abzustellen; denn für den Eintritt der Arbeitslosigkeit ist die tatsächliche definitive Arbeitsbeendigung massgebend, und nicht die rechtliche Beendigung des Arbeitsverhältnisses (BGE 119 V 157 Erw. 2a mit Hinweisen). Der Beschwerdeführer hat demnach seine Arbeitslosigkeit selber herbeigeführt, ohne dass es dafür einen Grund gibt, der arbeitslosenversicherungsrechtlich - oder vertrauensschutzrechtlich - von Bedeutung wäre. Wie das kantonale Gericht insbesondere richtig erwogen hat, begründete der Umstand, dass am ersten Arbeitstag noch kein schriftlicher Arbeitsvertrag vorlag, keine Unzumutbarkeit, am Arbeitsplatz zu verbleiben. Das tiefere Einkommen hat die Arbeitslosenkasse als Zwischenverdienst angerechnet.