Citation: 4A_256/2017 E. 4

Die Beschwerdeführerin beruft sich weiter darauf, das angefochtene Urteil verletze Art. 40 VVG. Diese Bestimmung enthalte zwei Tatbestandsvarianten; einerseits wahrheitswidrige Angaben zu anspruchsbegründenden (bzw. -mindernden) Tatsachen und andererseits zu späte oder unterlassene Mitteilungen gemäss Art. 39 VVG, d.h. Mitteilungen über solche Tatsachen, die zur Ermittlung der Umstände, unter denen das befürchtete Ereignis eingetreten ist, oder zur Feststellung der Folgen des Ereignisses dienlich sind. Vorliegend seien beide Varianten erfüllt.