Citation: 9C_248/2016 E. 2.2

2.2. Die Beschwerdeführerin macht geltend, die Vorinstanz hätte die Frage nach der Pathologie nicht offenlassen dürfen, da die zweite Voraussetzung eines qualifizierten Krankheitswerts erfüllt sei. Der Durchbruch des Zahns sei nur mittels einer Anschlingung zu bewirken, die als aufwendiger operativer Eingriff nicht zu den "einfachen Massnahmen" gehöre. Zudem ergebe sich aus den Akten, dass bei ihr eine massgebliche Pathologie vorliege: Mit grosser Wahrscheinlichkeit führe die Tatsache, dass die Zähne nicht durchbrechen, zu einer erheblichen Beeinträchtigung des Kausystems.