Citation: 6B_591/2016 E. 1.4.1

1.4.1. Die Vorinstanz würdigt die Aussagen der Beteiligten ausführlich und sorgfältig. Sie legt nachvollziehbar dar, weshalb sie die Angaben der Geschädigten als glaubhafter beurteilt als diejenigen des Beschwerdeführers. Dabei setzt sie sich mit seinen Einwänden und den behaupteten Widersprüchen in den Aussagen der Geschädigten auseinander. Dies gilt namentlich für den Einwand zum Zeitpunkt, in welchem die Geschädigte in der Küche eingesperrt gewesen sein soll, sowie zur Frage, ob der Beschwerdeführer mit ihr in der Küche war. Damit ist er nicht zu hören. Die Vorinstanz begründet auch überzeugend, dass die Geschädigte den Handlungsablauf im Kerngehalt gleichbleibend, detailliert aber nicht stereotyp schildert. Es ist nicht unhaltbar, wenn die Vorinstanz erwägt, ihre Einlassungen seien insgesamt plausibel und in sich stimmig. Sie enthielten "innere Momente", die sich mit aktenkundigen Tatsachen oder mit Aussagen Dritter verknüpfen liessen. Dies gelte etwa für die inkriminierte Drohung mit dem Messer, das der Beschwerdeführer von der Ablage neben der Spüle genommen haben soll und welches er im Rahmen der Auseinandersetzung ebenfalls erwähne. Auffällig sei in diesem Zusammenhang auch die Formulierung der Geschädigten, wonach der Beschwerdeführer gedroht habe, sie umzubringen oder im Gesicht zu entstellen, damit kein anderer Mann sie mehr anschaue. Es ist unbestritten, dass die Mutter der Geschädigten dasselbe Detail in der polizeilichen Einvernahme erwähnte. Es ist daher nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz diesen Umstand als Indiz für tatsächlich Erlebtes interpretiert. Die Drohung, die Geschädigte für andere Männer unattraktiv zu machen, erscheint zudem vor dem Hintergrund vorgeworfener Untreue glaubhaft. Wie die Vorinstanz zu Recht ausführt, gilt dies ebenso für die Tatsache, dass die Geschädigte noch am Tatabend gegenüber ihrer Mutter und später per SMS an den Beschwerdeführer sowie Tags darauf gegenüber dem behandelnden Arzt von der Drohung berichtet hat. Die Mutter beschrieb ihre Tochter am Tatabend als "völlig aufgelöst und zitternd". Dies ist, gerade angesichts der Tatsache, dass es gemäss Aussagen der Geschädigten erstmals in der Beziehung mit dem Beschwerdeführer zu sexueller Gewalt gekommen war, und dass sie befürchtet hatte, "dieses Mal" bringe er sie um, plausibel. Die Vorinstanz begründet auch überzeugend, dass das von der Geschädigten beschriebene wiederholte Prallen gegen den Fensterhebel, jedesmal, wenn der Beschwerdeführer sie mit der flachen Hand geschlagen habe, während sie auf dem Schüttstein gesessen habe, eine schlüssige Erklärung für die Striemen auf ihrem Rücken bilde. Demgegenüber vermöge der vom Beschwerdeführer als Grund genannte, heftige Geschlechtsverkehr, während dessen die Geschädigte an der Wand gelehnt habe, die Striemen kaum zu erklären. Der Vorinstanz ist zuzustimmen, dass es den Beweiswert ihrer Aussage nicht schmälert, dass die Geschädigte nicht genau sagen konnte, wie oft der Beschwerdeführer sie geschlagen hatte und wie lange der Geschlechtsverkehr dauerte. Dies überrascht angesichts der Dauer der Auseinandersetzung von mehreren Stunden nicht. Hinsichtlich des Vergewaltigungsvorwurfs fällt zudem auf, dass die Geschädigte die Vorkommnisse in direkter Rede schildert. Sie führt aus, hierzu sei es gekommen, nachdem sie die Küche verlassen und der Beschwerdeführer gesagt habe, sie habe "einen geilen Arsch". Diese Äusserung ist als Anlass für den Geschlechtsverkehr glaubhaft. Sie wirkt zudem von der Wortwahl her authentisch. Gleiches gilt für die Erklärung der Geschädigten, dass sie sich nicht gewehrt, sondern "nur" geweint habe, weil sie Angst gehabt habe, der Beschwerdeführer würde sie wieder schlagen. Die Furcht vor weiteren Misshandlungen ist nach dem Erlebten ebenso nachvollziehbar, wie die fehlende Lust auf Geschlechtsverkehr. Die Vorinstanz betrachtet diese Aussagen willkürfrei als glaubhaft.