Citation: 5A_968/2016 E. 1

Die Beschwerdeführerin wehrt sich gegen vorsorgliche Massnahmen, die für die Dauer des Scheidungsprozesses angeordnet wurden (Art. 276 Abs. 1 ZPO). Streitig ist demnach eine Zivilsache (Art. 72 Abs. 1 BGG). Im Übrigen sind solche Massnahmeentscheide Endentscheide im Sinne von Art. 90 BGG (BGE 134 III 426 E. 2.2. S. 431 mit Hinweisen). Das Kantonsgericht ist ein oberes Gericht, das als letzte kantonale Instanz auf Rechtsmittel hin entschieden hat (Art. 75 BGG). Streitig ist vor Bundesgericht zur Hauptsache die Obhut über die minderjährige Tochter und - davon abhängig - die Pflicht des Vaters zur Leistung von Unterhaltsbeiträgen. Für den Fall, dass es beim angefochtenen Entscheid bleibt, steht auch der persönliche Verkehr zwischen Mutter und Kind zur Beurteilung. Insgesamt ist die Angelegenheit also nicht vermögensrechtlicher Natur (Urteil 5A_667/2011 vom 23. Januar 2012 E. 1.1 mit Hinweis). Die rechtzeitig (Art. 100 i.V.m. Art. 45 Abs. 1 BGG) eingereichte Beschwerde ist zulässig.