Citation: U 566/06 08.05.2007 E. 3

3.1 Die Revision eines Entscheides des Eidgenössischen Versicherungsgerichts ist unter anderem dann zulässig, wenn das Gericht in den Akten liegende erhebliche Tatsachen aus Versehen nicht berücksichtigt hat (Art. 136 lit. d in Verbindung mit Art. 135 OG). Der Gesuchsteller lässt diesbezüglich vorbringen (Revisionsgesuch vom 25. November 2006), das Eidgenössische Versicherungsgericht habe den im seinerzeitigen Verfahren geltend gemachten wirbelsäulen-orthopädischen Erfahrungssatz unberücksichtigt gelassen, wonach selbst blosse Kontusionsfolgen bei degenerativem Vorzustand im Zeitraum von sechs bis neun Monaten plausibel unfallbezogen erklärbar seien. Die Gültigkeit dieses Erfahrungssatzes sei im Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts vom 12. Februar 2004 (U 185/03), E. 3.2, anerkannt worden. 3.2 Der Revisionsgrund des Art. 136 lit. d OG verlangt die versehentliche Nichtberücksichtigung erheblicher Tatsachen durch das Gericht. Er ist nicht gegeben, wenn der Gesuchsteller die Beurteilung von Rechtsfragen beanstandet. Folgerungen, welche aus der allgemeinen Lebenserfahrung gezogen werden, sind dem Bereich der Rechtsfragen zuzuordnen. Dies gilt auch dann, wenn sie sich auf die medizinische Empirie stützen (BGE 132 V 393 E. 3.2 am Ende und 3.3, S. 398 f.). Der mit dem Revisionsgesuch vom 25. November 2006 geltend gemachte Erfahrungssatz - als eine verallgemeinernde medizinische Schlussfolgerung aus Feststellungen in Einzelfällen - beschlägt somit keine Tatsache im Sinne von Art. 136 lit. d OG. Er ist deshalb nicht geeignet, eine Revision des Urteils des Eidgenössischen Versicherungsgerichts vom 19. September 2006 zu begründen. Damit erübrigt sich eine Prüfung der weiteren Revisionsvoraussetzungen.