Citation: 2C_606/2021 E. 3.3.2

3.3.2. Andererseits rügt die Beschwerdeführerin pauschal, die Vorinstanz habe ihr das rechtliche Gehör verweigert, ohne die angebliche Gehörsverletzung näher zu substanziieren. Eine solche ist auch nicht erkennbar. Die Beschwerdeführerin konnte ihren Standpunkt mit ihrer Beschwerdeschrift einbringen; wenn sie dort ihr "Recht der Aussageverweigerung in Anspruch" genommen und nicht alles vorgebracht haben will, ist das ihr prozessuales Versäumnis. Nachdem die Vorinstanz keinen Schriftenwechsel angeordnet hat, war sie jedenfalls nicht verpflichtet, der Beschwerdeführerin noch einmal Gelegenheit zu geben, sich zu äussern. Was die Verletzung des Akteneinsichtsrechts betrifft, geht weder aus dem angefochtenen Entscheid noch aus der Beschwerde hervor, dass die Beschwerdeführerin überhaupt ein entsprechendes Gesuch im vorinstanzlichen Verfahren gestellt hat. Soweit die Beschwerdeführerin schliesslich rügt, das angefochtene Urteil sei nicht an ihr Domizil versandt worden, ist darauf hinzuweisen, dass die Beschwerdeführerin im vorinstanzlichen Verfahren vertreten war und Zustellungen grundsätzlich an den Vertreter erfolgen.