Citation: 6B_1306/2022 E. 2.4

2.4. Die Rüge ist unberechtigt. Zwar sind die vorinstanzlichen Erwägungen nicht in jeglicher Hinsicht kongruent. Jedoch ist die Begründung so abgefasst, dass sie insgesamt verständlich ist und über die Tragweite des Entscheids Rechenschaft gibt. Die Vorinstanz führt aus, der Beschwerdeführer habe zweimal detailreich (womöglich übermässig) und im Wesentlichen widerspruchsfrei das mehrfache Manipulieren seines Geschlechtsteils sowie den Vorfall in der Dusche beschrieben. Wiederum erachtet sie den aktuellen Tatverdacht bei Weitem nicht hinreichend für eine Verurteilung und mithin für eine Anklage. Aus den Darstellungen des Beschwerdeführers ergäben sich Zweifel. Im Gegensatz dazu stuft sie die Aussagen des Beschwerdegegners 2 als nicht unglaubhaft ein. Die Vorinstanz nimmt eine ausführliche Würdigung vor. Neben den Aussagen des Beschwerdeführers berücksichtigt sie die Aussagen des Beschwerdegegners 2, diejenigen von Dr. med. D.________ sowie Prof. Dr. med. E.________, das Konsilium vom 15. sowie 30. Mai 2017 und eine Fotodokumentation der Brustbehaarung des Beschwerdegegners 2. In Bezug auf den Beschwerdeführer befasst sich die Vorinstanz namentlich mit seiner Sprache wie auch seinem Verhalten und dem Inhalt sowie der Glaubhaftigkeit seiner Aussagen. Die Vorinstanz schliesst nachvollziehbar auf ein widersprüchliches Aussageverhalten des Beschwerdeführers. Zudem legt sie detailliert und schlüssig dar, weshalb kein (hinreichender) Tatverdacht vorliegen soll. Es erweist sich weder der Schluss der Vorinstanz, wonach die Aussagen des Beschwerdeführers weniger glaubhaft sind als jene des Beschwerdegegners 2, noch die von ihr zugrunde gelegte Beweislage als willkürlich. Zu keinem anderen Ergebnis führt, dass die Vorinstanz die Vorwürfe des Beschwerdeführers nicht mit Sicherheit als nicht zutreffend einstuft, zumal dies nicht erforderlich ist (vgl. oben E. 2.2). Zusammengefasst liegt keine Verletzung von Bundesrecht vor.