Citation: 1C_607/2016 E. A

Die Bundesanwaltschaft führt eine Reihe von Strafuntersuchungen betreffend mögliche Bestechungen rund um die brasilianische Unternehmung B.________. Am 2. Juli 2015 eröffnete sie in diesem Zusammenhang die Strafuntersuchung Nr. SV.15.0775 und am 16. Juli 2015 stellte sie ein erstes internationales Rechtshilfeersuchen in Strafsachen an Brasilien, worin sie die Befragung verschiedener Personen beantragte. Dem Ersuchen waren unter anderem in der Schweiz erhobene Bankunterlagen beigelegt. Das Bundesstrafgericht hiess die dagegen von Inhabern dieser Konten erhobenen Beschwerden mit Entscheid vom 18. März 2016 teilweise gut. Es hielt fest, die Herausgabe der Bankunterlagen sei unzulässig gewesen, und wies die Bundesanwaltschaft an, ein nachträgliches Rechtshilfeverfahren durchzuführen, um die Voraussetzungen der Rechtshilfe zu prüfen. Am 26. Januar 2016 erfolgte eine Ausdehnung der Untersuchung auf A.________. Mit ergänzendem Rechtshilfeersuchen vom 29. Februar 2016 bat die Bundesanwaltschaft die brasilianischen Behörden unter anderem um die Durchsuchung der Büroräumlichkeiten und des Privatdomizils von A.________ und um dessen Einvernahme als beschuldigte Person. Am 8. April 2016 informierte ihn die Bundesanwaltschaft, dass die Durchführung eines Teils der rechtshilfeweise beantragten Untersuchungsmassnahmen, insbesondere die Befragung, in der Woche ab 9. Mai 2016 in Brasilien vorgesehen sei. Dagegen sowie gegen die beiden vorangehenden Rechtshilfeersuchen erhob A.________ am 3. Mai 2016 Beschwerde. Mit Entscheid vom 13. Dezember 2016 trat das Bundesstrafgericht auf das Rechtsmittel nicht ein.