Citation: 8C_188/2024 E. 5.5

5.5. Auch anderweitig vermag die Beschwerdeführerin weder (substanziiert) aufzuzeigen noch ist zu erkennen, dass das kantonale Gericht die medizinischen Akten rechtsfehlerhaft gewürdigt und eine höhergradige Erwerbsunfähigkeit aus neuropsychologischen und/oder somatischen (orthopädisch-neurologischen) Gründen übersehen haben soll. Da somit von weiteren medizinischen Abklärungen, insbesondere der (eventualiter) beantragten Einholung eines Obergutachtens keine entscheidrelevanten (neuen) Erkenntnisse zu erwarten sind, durfte die Vorinstanz darauf verzichten. Dies verstösst entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin weder gegen den Untersuchungsgrundsatz (Art. 61 lit. c ATSG) noch gegen den Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV; antizipierte Beweiswürdigung; BGE 144 V 361 E. 5; 136 I 229 E. 5.3). Die Beweiswürdigung des kantonalen Gerichts hält somit vor Bundesrecht stand.