Citation: I 290/05 27.07.2005 E. 1

Die Frist zur Einreichung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde endete am 28. April 2005. Vorerst ist zu prüfen, ob die mit Eingaben vom 3. und 12. Mai 2005 eingegangenen Arztberichte in die Beurteilung miteinzubeziehen sind. 1.1 In BGE 127 V 353 hat das Eidgenössische Versicherungsgericht erkannt, dass es auch in Verfahren, in welchen es nicht an die vorinstanzliche Feststellung des Sachverhalts gebunden ist (Art. 132 lit. b OG), im Lichte von Art. 108 Abs. 2 OG grundsätzlich unzulässig ist, nach Ablauf der Beschwerdefrist neue Beweismittel beizubringen, es sei denn, dass ausnahmsweise ein zweiter Schriftenwechsel (Art. 110 Abs. 4 OG) angeordnet wurde. Zu berücksichtigen sind in der Regel nur solche Eingaben, die dem Gericht innert der gesetzlichen Frist (Art. 106 Abs. 1 OG) vorliegen. Anders verhält es sich lediglich dann, wenn die nach Ablauf der Beschwerdefrist oder nach Abschluss eines zweiten Schriftenwechsels unaufgefordert eingereichten Schriftstücke neue erhebliche Tatsachen oder schlüssige Beweismittel enthalten, welche eine Revision im Sinne von Art. 137 lit. b OG zu rechtfertigen vermöchten. Nach Art. 137 lit. b in Verbindung mit Art. 135 OG ist die Revision eines Urteils des Eidgenössischen Versicherungsgerichts u.a. zulässig, wenn der Gesuchsteller nachträglich neue erhebliche Tatsachen erfährt oder entscheidende Beweismittel auffindet, die er im früheren Verfahren nicht beibringen konnte. 1.2 Eine Sichtung der Arztberichte vom 6. April und vom 3. Mai 2005 zeigt, dass diese nicht geeignet sind, einen Revisionstatbestand (BGE 127 V 358 Erw. 5b) zu bilden. Auch die Spezialisten für Schmerztherapie diagnostizieren ein chronisches Schmerzsyndrom mit/bei chronischen vertikalen und lumbalen Rückenschmerzen und einer generalisierten Polyarthralgie unklarer Ätiologie, eine Somatoforme Schmerzstörung und den Verdacht auf ein Karpaltunnelsyndrom. Da am Spital X.________ keine radikuläre Symptomatik festgestellt wurde, sah man keine Indikation für eine weitergehende Bildgebung in diesem Bereich in Form eines MRI der LWS. Diese wurde offenbar trotzdem durchgeführt, ohne dass der Befund zu neuen Erkenntnissen führt. Die nach Ablauf der Beschwerdefrist eingereichten Berichte sind nicht geeignet, die Beurteilung, welche auf die Verhältnisse bis zum Erlass des Einspracheentscheides vom 1. November 2004 beschränkt ist, zu revidieren, womit sie nicht in Betracht zu ziehen sind.