Citation: 9C_722/2019 E. 5.1

5.1. Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, die Verwendung des Observationsergebnisses sei unzulässig gewesen, weil es an einem Anfangsverdacht gefehlt habe, ist ihm nicht zu folgen. Wie die Vorinstanz anführte, hat Dr. C.________ in seinem psychiatrischen Gutachten vom 11. September 2012 auf Inkonsistenzen hingewiesen. Überdies richtete das kantonale Gericht sein Augenmerk zu Recht auf die Anfang 2015 erfolgte Anmeldung zum zusätzlichen Bezug einer Hilflosenentschädigung. Darin gab der Beschwerdeführer an, er sähe sich ausserstande, sich selber zu waschen, sich nach Verrichten der Notdurft selber zu reinigen und die Kleider zu ordnen, die Nahrung, die ans Bett gebracht werden müsse, selber zu verkleinern oder sich alleine im Freien zu bewegen oder gesellschaftliche Kontakte zu pflegen. Davon rückte er indessen implizite postwendend ab, als ihm mitgeteilt wurde, der Anspruch auf Hilflosenentschädigung müsse bei ihm zu Hause abgeklärt werden. Mit Blick auf diese Umstände sowie die einschlägige Rechtsprechung ist der Vorinstanz ohne weiteres darin zuzustimmen, dass konkrete Anhaltspunkte für ernsthafte Zweifel am rechtmässigen Bezug der Invalidenrente gegeben waren (BGE 143 I 377 E. 5.1.2 S. 386; 137 I 327 E. 5.4.2.1 S. 332; SVR 2017 IV Nr. 89 S. 277, 8C_69/2017 E. 5.1; Urteil 9C_294/2018 vom 28. November 2018 E. 3.3). Anderweitige Einwendungen gegen die Verwertung des Observationsergebnisses und der entsprechenden Bezugnahme im Gutachten Dr. D.________ werden zu Recht nicht erhoben.