Citation: 2C_301/2019 E. 2.4.1

2.4.1. Bei der Berechnung der Dreijahresfrist ist im Wesentlichen auf die Dauer der nach aussen wahrnehmbaren eheliche Wohngemeinschaft abzustellen. Aber auch innere Tatsachen wie das Erlöschen des Ehewillens sind dem Beweis zugänglich. Tatsächliche Feststellungen prüft das Bundesgericht nur auf offensichtliche Unrichtigkeit oder Rechtsverletzungen (Art. 97 Abs. 1 BGG; BGE 128 II 145 E. 2.3 S. 152). Zu den tatsächlichen Feststellungen zählt auch die Beweiswürdigung. Darin greift es nur ein, wenn diese willkürlich ist und in der Beschwerde explizit vorgebracht und substantiiert begründet worden ist; auf blosse appellatorische Kritik am angefochtenen Urteil tritt das Bundesgericht nicht ein (BGE 141 IV 433 E. 4.4. S. 444 mit Hinweisen).