Citation: 5A_810/2016 E. 2

Die Kosten sind mit summarischer Begründung auf Grund der Sachlage vor Eintritt des Erledigungsgrundes zu verteilen (Art. 66 Abs. 1 und Art. 71 BGG i.V.m. Art. 72 BZP). Eine Beschwerde hat eine Begründung zu enthalten, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt (Art. 42 Abs. 2 BGG), was eine Auseinandersetzung mit der Begründung des angefochtenen Entscheides erfordert (BGE 140 III 115 E. 2 S. 116). Das Obergericht ist im Wesentlichen auf die kantonale Beschwerde nicht eingetreten, weil die Beschwerdeführerin sich mit den Erwägungen der Erstinstanz in keiner Weise auseinandergesetzt habe. Die Beschwerdeführerin geht auf diese Kernerwägung im angefochtenen Entscheid nicht ansatzweise ein und zeigt nicht auf, dass sie entgegen der Ansicht des Obergerichts im vorinstanzlichen Verfahren ihrer Begründungspflicht nachgekommen wäre. Die summarische Prüfung ergibt mithin, dass auf die Beschwerde nicht einzutreten gewesen wäre. Die Gerichtskosten sind folglich der Beschwerdeführerin aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Dem Beschwerdegegner ist kein entschädigungspflichtiger Aufwand entstanden.