Citation: 1C_114/2014 E. 4.3.1

4.3.1. Das Bauprojekt sieht vor, das anfallende Regenabwasser der Dachflächen in einer Sickermulde mit vorgeschaltetem Absatzbecken aufzufangen und dort mit einer Versickerungsleistung von 5 l/min und m² versickern zu lassen. Da es sich beim Dachabwasser um nicht verschmutztes Abwasser handelt, widerspricht dessen Versickerung in der dafür vorgesehenen Sickermulde dem Bundesrecht nicht. Das Verwaltungsgericht durfte dabei davon ausgehen, dass die geplante Versickerungsleistung nach den Erfahrungswerten der Gemeinde und des Amts für Wasser und Abfall des Kantons Bern ausreichend ist. Der Beschwerdeführer bringt jedenfalls keine überzeugenden Gründe dafür vor, weshalb diese Einschätzung bundesrechtswidrig sein sollte. Dies muss umso mehr gelten, als der Beschwerdegegnerin die Auflage gemacht wurde, zur Sicherstellung einer fachgerechten Versickerung eine hydrogeologisch geschulte Fachperson beizuziehen.