Citation: U 407/05 06.06.2006 E. A

Der 1954 geborene R.________ war seit 4. Dezember 1978 bei der Firma X.________ AG angestellt und in dieser Eigenschaft bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen Unfälle und Berufskrankheiten versichert. Am 22. Februar 2002 erlitt er auf der Autobahn einen Unfall, bei welchem sein (auf der Normalspur fahrender) Personenwagen mit einem beim Überholen auf seine Fahrspur geratenen Personenwagen kollidierte. Die Ärzte des von ihm am nächsten Tag aufgesuchten Spital Y.________ diagnostizierten ein Schleudertrauma der Halswirbelsäule (HWS). Nach einer anfänglichen vollständigen Arbeitsunfähigkeit nahm R.________ seine Tätigkeit anfangs April 2002 wieder zu 50 % auf. Per 3. Juni 2002 war die vollständige Wiederaufnahme der Arbeit vorgesehen, wobei der Versicherte gemäss Unfallschein ab 29. August 2002 100 %, ab 9. September 2002 50 % und ab 18. Oktober 2002 wiederum 100 % arbeitsunfähig geschrieben war. Zwecks Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit und Beurteilung der Belastbarkeit hielt sich R.________ auf Veranlassung der SUVA ab 11. Dezember 2002 in der Rehaklinik Z.________ auf, wo er am 29. Januar 2003 bei einer Arbeitsunfähigkeit von 50 % ab 3. Februar 2003 entlassen werden konnte (Austrittsbericht der Rehaklinik Z.________ vom 30. Januar 2003). Ab 3. Februar 2003 arbeitete der Versicherte wieder halbtags bei verminderter Leistung (30 %) im Betrieb, wobei er immer wieder 100 % arbeitsunfähig geschrieben wurde. Nach Durchführung einer Untersuchung attestierte der Kreisarzt der SUVA, Dr. med. B.________, Chirurgie FMH, dem Versicherten eine Arbeitsfähigkeit von 75 % ab 1. Juli 2003 und hielt fest, dass der Versicherte nunmehr ganztägig eingesetzt werden könne (Bericht vom 30. Juni 2003). Ab 4. Juli 2003 wurde R.________ von seinem Hausarzt, Dr. med. H.________, Allgemeine Medizin FMH, wieder zu 100 % arbeitsunfähig geschrieben. Nach Durchführung weiterer kreisärztlicher Untersuchungen (Berichte vom 10. Oktober 2003 und 4. August 2004) stellte die SUVA die Versicherungsleistungen per 1. September 2004 ein mit der Begründung, es lägen keine behandlungsbedürftigen Unfallfolgen mehr vor, und verneinte den Anspruch auf eine Invalidenrente und eine Integritätsentschädigung (Verfügung vom 9. September 2004). Daran hielt sie auf Einsprache des Versicherten hin fest (Entscheid vom 26. November 2004).