Citation: 8C_332/2018 E. 3.1.1

3.1.1. Die Vorinstanz hat hinsichtlich des Vorbringens des Versicherten, das hypothetische Invalideneinkommen sei anhand des branchenspezifischen Monatslohnes im Gastgewerbe zu bestimmen, erwogen, das festgestellte Anforderungsprofil erlaube sämtliche körperlich leicht belastende Tätigkeiten mit der Möglichkeit, kurze Pausen einzulegen. Daher ständen dem Versicherten auch Arbeitsgelegenheiten ausserhalb der Gastronomie offen. Obwohl der Versicherte über keine Ausbildung und ausserhalb der Gastronomie über keine Berufserfahrung verfüge, sei seinem Argument nicht zu folgen. Hilfstätigkeiten könne er nach einer kurzen Einarbeitungszeit ausüben, da ihm mit Jahrgang 1971 genügend Zeit verbleibe, um sich beruflich neu zu orientieren. Auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt sei auch für ihn mit einer Restarbeitsfähigkeit von 50 % und mit dem verbleibenden Belastbarkeitsprofil eine Stelle vorhanden (zum Beispiel Kontroll- oder Überwachungsaufgaben). Unter diesen Umständen sei das hypothetische Invalideneinkommen gestützt auf das Total der standardisierten Bruttolöhne der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) 2012, Tabelle TA1, Kompetenzniveau 1, Männer, bezogen auf das Jahr 2013 zu bestimmen, obwohl dieses höher sei als der vor Eintritt des Gesundheitsschadens in der Gastronomie erzielte Verdienst, in welcher Branche die Löhne statistisch gesehen erheblich unter dem Gesamtdurchschnitt ständen (mit Hinweis auf das Urteil 8C_176/2012 vom 3. September 2012 E. 7).