Citation: 1C_100/2015 E. 2.1

2.1. Die Beschwerdeführerin bestreitet, dass die beantragte Verschiebung zu Mehrkosten oder zu einer unerwünschten Verzögerung führen würde. Aus Sicht des Lärmschutzes sei die Lösung vorzugswürdig: Gemäss der von Kanton und Gemeinde in Auftrag gegebenen Lärmabklärung der ewp AG Effretikon vom 9. September 2011 führe die Verschiebung in südwestliche Richtung zu einer Halbierung der Planungswertüberschreitung und einer akustisch wahrnehmbaren Lärmreduktion von 1 dB (A) an ihrem Wohnhaus, ohne dass der Planungswert bei den Häusern Alte Obfelderstrasse 44 (Bauten Vers.-Nrn. 1693 und 1695) überschritten würde. Die Lärmbelastung des gegenüberliegenden unüberbauten Grundstücks Nr. 2921 bleibe gleich: Da künftig an die Baulinie gebaut werden müsse, käme die Baute - mit oder ohne Verschiebung - in einem Abstand von 6 m zur Strasse zu stehen. Ohnehin werde es sich aufgrund der Zonierung (Gewerbezone) um eine weniger lärmempfindliche Gewerbebaute handeln; zudem bestehe bei einem Neubau ein Gestaltungsspielraum für die Anordnung der lärmempfindlichen Räume.