Citation: 4A_388/2021 E. 5.2.2

5.2.2. Gemäss den Ausführungen der Vorinstanz zum Prozesssachverhalt, wurden die Akten der ALV und die Akten der Invalidenversicherung (nachfolgend: IV) beigezogen und den Parteien die Möglichkeit zur Stellungnahme eröffnet. Diese Gelegenheit nahmen sie mit Eingaben vom 17. Dezember 2020 (Beschwerdeführerin), 8. März 2021 (Beschwerdegegnerin) und 30. März 2021 (erneut Beschwerdeführerin) wahr. Die Beschwerdeführerin legt nicht dar, dass diese vorinstanzliche Sachverhaltsdarstellung unzutreffend, geschweige denn willkürlich wäre. Damit steht fest, dass der Beschwerdeführerin offenstand, sich zu den Angaben in den AVP, die Teil der Akten der ALV bilden, zu äussern. Die anwaltlich vertretene Beschwerdeführerin musste wissen, dass sich die AVP in den edierten Akten befanden und ihr war - zumal die darin gemachten Angaben von ihr selbst stammen - deren Inhalt bekannt. In Anbetracht dessen musste sie damit rechnen, dass die Vorinstanz bei der Durchsicht der Akten auf die AVP stossen und sie diese ihrer Urteilsfindung zugrundelegen könnte. Die Vorinstanz war nicht gehalten, die Beschwerdeführerin explizit auf diesen Umstand aufmerksam zu machen und ihr die Gelegenheit einzuräumen, sich spezifisch zu diesen Angaben zu äussern, ihr mithin ein zweites Mal das rechtliche Gehör zu gewähren. Die Rüge einer Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör ist unbegründet.