Citation: 4P.32/2005 24.06.2005 E. 4

Die Beschwerdeführer werfen dem Kantonsgericht eine Verletzung des rechtlichen Gehörs vor, weil es gewisse, von ihnen behauptete Tatsachen nicht in den Sachverhalt aufgenommen habe und auf einzelne ihrer Ausführungen nicht eingegangen sei. Der Anspruch auf rechtliches Gehör nach Art. 29 Abs. 2 BV verlangt, dass die Behörde bzw. das Gericht die Vorbringen der Parteien auch tatsächlich hört, sorgfältig und ernsthaft prüft und in der Entscheidfindung berücksichtigt, soweit sie rechtserheblich sind. Daraus folgt die grundsätzliche Pflicht zur Begründung eines Entscheids. Die Begründung muss so abgefasst sein, dass der Betroffene den Entscheid gegebenenfalls sachgerecht anfechten kann. Das bedeutet jedoch nicht, dass sich das Gericht ausdrücklich mit jeder tatsächlichen Behauptung und jedem rechtlichen Einwand auseinandersetzen muss. Vielmehr kann es sich auf die für den Entscheid wesentlichen Gesichtspunkte beschränken, wobei es diejenigen Argumente aufzuführen hat, die tatsächlich seinem Entscheid zugrunde liegen (BGE 129 I 232 E. 3.2; 127 I 54 E. 2b; 126 I 97 E. 2b S. 102 f., je mit Hinweisen). Die Beschwerdeführer legen nicht dar, inwiefern ihre Vorbringen zum Verhalten von Z.________ im Oktober 1995 wesentliche Aspekte betreffen, deren Berücksichtigung den Entscheid massgebend beeinflusst hätte. Ebenso wenig zeigen sie auf, weshalb der genaue Zeitpunkt der vorzeitigen vertragswidrigen Auflösung des Mietverhältnisses entscheidrelevant sein soll. Solches ist auch nicht ersichtlich. Dem Kantonsgericht kann daher nicht eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör vorgeworfen werden, wenn es sich zu diesen Tatsachenbehauptungen, die sich im Übrigen als blosses Beharren auf der eigenen Sachverhaltsdarstellung ausnehmen, nicht explizit äusserte.