Citation: 8C_349/2023 E. 3.3

3.3. Das kantonale Gericht trug der festgestellten Gehörsverletzung infolge Zustellung des Aktengutachtens erst mit dem Einspracheentscheid rechtsgenüglich Rechnung, ohne dass der Beschwerdeführer aufzuzeigen vermag oder ersichtlich wäre, inwiefern die Vorinstanz Bundesrecht verletzte, indem sie von einer Rückweisung zwecks Vermeidung eines formalistischen Leerlaufs absah (vgl. BGE 142 II 218 E. 2.8.1; 137 I 195 E. 2.3.2). Weiter hat das kantonale Gericht nach in allen Teilen zutreffender Beweiswürdigung, worauf verwiesen wird (Art. 109 Abs. 3 BGG), schlüssig und überzeugend dargelegt, weshalb keine auch nur geringen Zweifel gegen die Beweiskraft der Aktenbeurteilung des sachkundigen Aktengutachters sprächen. Die Vorinstanz verzichtete daher - ohne dadurch das rechtliche Gehör des Beschwerdeführers zu verletzen (vgl. BGE 134 I 140 E. 5.3 mit Hinweis) - in praxisgemäss zulässiger antizipierter Beweiswürdigung auf ergänzende Beweismassnahmen. Die vom Beschwerdeführer bereits mit Einsprache vom 24. August 2021 in das Verfahren eingebrachten Publikationen zu Studien im Zusammenhang mit der Entstehung des genannten Tumorleidens hat nicht nur der Gutachter in seiner Aktenbeurteilung berücksichtigt, sondern auch das kantonale Gericht bundesrechtskonform gewürdigt. Soweit sich der Beschwerdeführer hiergegen vor Bundesgericht auf "konkrete Beurteilungen verschiedener Ärzte" beruft, legt er nicht ansatzweise dar und ist nicht ersichtlich, inwiefern diese Arztberichte mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit für die Unfallkausalität des epitheloiden Hämangioms und folglich der tumorbedingten Amputation des linken Unterschenkels sprechen würden.