Citation: 1P.553/2006 30.04.2007 E. 4

Der Beschwerdeführer wirft dem Obergericht unter verschiedenen Gesichtspunkten willkürliche bzw. gegen die Unschuldsvermutung verstossende Beweiswürdigung vor. So seien seine Aussagen auf ein Missverständnis wegen mangelnder Deutschkenntnisse zurückzuführen und nicht ohne Willkür als Geständnis zu würdigen. Willkürlich sei die Würdigung der Aussagen der Polizeibeamten über die Verfolgung des Wagens des Beschwerdeführers und die Vorgänge auf dem Hausvorplatz sowie die Einschätzung der entlastenden Aussage von D.________ als Gefälligkeitsaussage. Weitere Willkürrügen erhebt der Beschwerdeführer im Zusammenhang mit der Annahme des Obergerichts, es sei nicht glaubhaft, dass D.________ sich an Schranken der Erstinstanz nicht mehr erinnerte, wann die Freunde aus Mailand weggingen, und angab, am Abend ferngesehen zu haben. Schliesslich erachtet der Beschwerdeführer die Schlussfolgerungen des Obergerichts aus der Aussage des Polizeibeamten A.________ als spekulativ, wonach die Haustüre geschlossen gewesen sein müsse, als der Beschwerdeführer das Haus habe betreten wollen. Die Art des Türschlosses sei nicht abgeklärt worden, so dass solche Schlussfolgerungen willkürlich seien.