Citation: 4A_48/2019 E. 2.3.1

2.3.1. Vor diesem Hintergrund erscheint die Noveneingabe vom 24. Juni 2019 zulässig, soweit darin das Ableben des Klägers 2 thematsiert wird, weil dies die Frage betrifft, wer vor Bundesgericht im Urteilszeitpunkt Partei ist. Darum ging es dem Beschwerdeführer in seiner Eingabe allerdings nicht. Weshalb er dem Bundesgericht die Verjährungsverzichtserklärungen einreicht, bleibt unklar. Geht man davon aus, die Verjährung könne während des bundesgerichtlichen Verfahrens eintreten und die leistungspflichtige Partei könne sich darauf berufen (vgl. BGE 123 III 213 E. 5c S. 219), muss es zwar auch der Gegenpartei gestattet sein, sich auf Verjährungsverzichtserklärungen zu berufen, die echte Noven darstellen. Allfällige Rückforderungen des Beschwerdeführers bilden aber nicht Gegenstand dieses Verfahrens, und es wurde auch keine Einrede der Verjährung erhoben. Insoweit ist auf die Noveneingabe nicht einzutreten.