Citation: 5A_666/2014 E. 2.1

2.1. Im summarischen Konkursverfahren führt das Konkursamt die Verwertung durch, sobald die Eingabefrist für Forderungen und Ansprüche abgelaufen ist. Dabei wahrt es die Interessen der Gläubiger bestmöglich. Grundstücke dürfen erst verwertet werden, wenn das Lastenverzeichnis erstellt ist (Art. 231 Abs. 3 Ziff. 2 SchKG). Der für das ordentliche Konkursverfahren geltende Verwertungsmodus hinsichtlich verpfändeter Vermögenswerte, solcher mit bedeutendem Wert oder Grundstücken sowie Anfechtungsansprüchen ist zu beachten (Art. 256 Abs. 2-4 SchKG). Davon abgesehen legt das Konkursamt die Verwertung fest und im Hinblick auf den Freihandverkauf ist ein Gläubigerbeschluss nicht nötig (vgl. BGE 131 III 280 E. 2.1 S. 284; LUSTENBERGER, in: Basler Kommentar, Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs, 2. Aufl. 2010, N. 36 zu Art. 231; FOËX, in: Commentaire romand, Poursuite et faillite, 2005, N. 11 zu Art. 256).