Citation: 5A_902/2022 E. 1

Mit Entscheid vom 25. März 2022 genehmigte die KESB Münchwilen den Bericht der Beiständin der Kinder der Parteien, trat aber auf das Begehren um Aufhebung der Beistandschaft (mangels sachlicher Zuständigkeit zufolge des inzwischen hängigen Scheidungsverfahrens) nicht ein und sistierte das Verfahren betreffend Wechsel der Beistandsperson. Die Beschwerde des Vaters, der sinngemäss Bedenken bezüglich der Arbeit der Beiständin, der Vollständigkeit des Berichts und der Sinnhaftigkeit der Massnahmen geäussert hatte, wies das Obergericht des Kantons Thurgau mit Entscheid vom 20. Juni 2022 ab, soweit es darauf eintrat. Dieser Entscheid wurde dem Vater am 25. August 2022 zugestellt. Am 16. November 2022 überbrachte der Vater dem Obergericht ein Schreiben, in welchem er festhielt, am 27. Oktober 2022 und sodann am 9. November 2022 den Entscheid nicht anerkannt zu haben. Mithin liege sein "Schreiben vom 27. November" im Recht und der Entscheid des Obergerichts liege "schon seit dem 28. November im Recht". Mit diesem Schreiben, mit welchem die Frist von 30 Tagen eingehalten werde, erachte er die Angelegenheit als erledigt. Am 23. November 2022 übermachte das Obergericht dieses Schreiben im Sinn einer Beschwerde an das Bundesgericht.