Citation: 6B_1390/2021 E. A

Das Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt stellte am 15. September 2021 fest, dass das Urteil des Strafdreiergerichts des Kantons Basel-Stadt vom 4. Februar 2019 teilweise in Rechtskraft erwachsen ist. Es sprach A.________ der einfachen Körperverletzung sowie der mehrfachen Drohung schuldig und verurteilte ihn in Berücksichtigung des rechtskräftigen erstinstanzlichen Schuldspruchs wegen mehrfacher Übertretung des Betäubungsmittelgesetzes zu einer unbedingten Freiheitsstrafe von sieben Monaten und einer Busse von Fr. 300.--. Es ordnete eine ambulante psychiatrische Massnahme mit einleitender stationärer Behandlung an, die auch der Problematik des Konsums von psychotroper Substanzen Rechnung trägt, und schob den Vollzug der ausgesprochenen Freiheitsstrafe auf. Ferner regelte es die Kosten- und Entschädigungsfolgen. Hinsichtlich der Schuldsprüche wegen einfacher Körperverletzung und mehrfacher Drohung erachtet das Appellationsgericht zusammengefasst folgenden Sachverhalt als erstellt: Am 20. August 2018 um ca. 22.40 Uhr beleidigte der leicht alkoholisierte A.________ im Aussenbereich einer Bar zunächst einen Gast sowie mehrere Passanten lautstark und sprühte danach der Kellnerin der Bar Pfefferspray aus kurzer Distanz in das Gesicht, was bei dieser heftige Augenschmerzen verursachte. Hierauf entfernte sich A.________. Als er nach kurzer Zeit wieder zurückkehrte, kam es zu einem Gerangel mit der Kellnerin und einem Gast einer anderen Bar, in dessen Verlauf A.________ eine Glastür aus den Angeln hob, woraufhin diese herunterfiel. Später machte er mit einem Teppichmesser mit ausgefahrener Klinge Stichbewegungen in die Richtung der Kellnerin und eines Passanten.