Citation: 9C_732/2019 E. 3

Die Vorinstanz hat zum Beginn des Fristenlaufes gemäss Art. 25 Abs. 2 ATSG erwogen, es habe sich erst Ende Jahr 2016 gezeigt, dass die Voraussetzungen für die Weiterausrichtung der Kinderrente nicht mehr bestanden hätten, da das von B.________ erzielte Bruttoeinkommen relativ knapp über der maximalen jährlichen vollen Altersrente der AHV von Fr. 28'200.- (12 x Fr. 2350.-) gelegen habe; vor dem Zeitpunkt der Realisierung der höheren Monatslöhne im dritten Lehrjahr sei nicht sicher gewesen, ob dieser Grenzwert übertroffen werde. Jedenfalls sei die Ausrichtung der Kinderrente im Jahr 2016 als ursprünglich unrichtiges Handeln zu qualifizieren. Ihren Irrtum habe die Beschwerdegegnerin bei der internen Überprüfung vom 25. Juli 2017 bemerkt. Demzufolge sei die einjährige Verwirkungsfrist mit dem Erlass der Rückerstattungsverfügung vom 18. August 2017 gewahrt. Die Rückforderung von Fr. 17'860.- sei ausgewiesen und in diesem Umfang nicht verwirkt.