Citation: 8C_384/2021 E. 4.2

4.2. Der Beschwerdeführer rügt, das kantonale Gericht habe den Sachverhalt unvollständig sowie offensichtlich unrichtig festgestellt und bei der Festsetzung des Valideneinkommens Art. 16 ATSG verletzt. Die vorinstanzliche Feststellung, wonach der berufliche Wechsel ausschliesslich aus gesundheitlichen Gründen erfolgte und nicht, weil ohnehin eine berufliche Umorientierung beabsichtigt gewesen wäre, und das Abstellen auf das Einkommen als Metzger verletzten Art. 16 ATSG. Die Invalidenkarriere sei unter anderem aus den Einträgen des AHV-beitragspflichtigen Erwerbseinkommens als selbstständigerwerbender Wirt gemäss Auszug aus dem individuellen Konto (IK-Auszug) ersichtlich. Die exemplarisch dargestellten, in den Jahren 1996 bis 2010 erfassten hohen AHV-beitragspflichtigen Erwerbseinkommen aus der selbstständigen Erwerbstätigkeit als Wirt rechtfertigten, das Valideneinkommen basierend auf dem als Sales Manager bis 2016 tatsächlich erzielten Verdienst zu bestimmen. Gerichtsnotorisch würden nur wenige Menschen ein ganzes Erwerbsleben lang denselben, einst erlernten Beruf ausüben. Der Beschwerdeführer habe den Beweis dafür, dass er willens und fähig sei, beruflich vorwärts zu kommen und über Jahre hinweg namhafte Erwerbseinkommen zu realisieren, erbracht. Die entsprechende, mutmasslich als Gesunder verwirklichte Erwerbskarriere sei bei willkürfreier Beweiswürdigung durch das Abstellen auf das oberste Kompetenzniveau 4 als Metzger zu berücksichtigen.