Citation: I 405/04 14.02.2005 E. 5

Was den Zeitpunkt des Rentenbeginns anbelangt, ist mit der Beschwerdeführerin festzustellen, dass im Gerichtsgutachten keine konkreten zeitlichen Angaben bezüglich des Beginns der eingeschränkten Arbeitsfähigkeit zu finden sind. Auch aufgrund der gesamten medizinischen Aktenlage lässt sich dieser Zeitpunkt nicht zuverlässig bestimmen. Indem das kantonale Gericht diesbezüglich auf das Datum des Berichts des Psychiatrischen Zentrums Y.________ vom 23. Mai 2000 abstellte, kann ihm nicht gefolgt werden. Es ist in keiner Weise ersichtlich, inwiefern dieses Datum massgebend sein sollte, zumal die Beschwerdeführerin seit 8. Juli 1999 dort in Behandlung stand. Zudem wurde eben dieser Bericht hinsichtlich der Bewertung der Arbeitsfähigkeit mangels Begründung im angefochtenen Entscheid zu Recht als nicht nachvollziehbar beurteilt, womit auch bezüglich der hier strittigen Frage nicht darauf abgestellt werden kann. Im Übrigen gilt festzustellen, dass bei einer Annahme der relevanten Arbeitsunfähigkeit ab 23. Mai 2000 der Beginn des Rentenanspruchs mit der Verwaltung nach Ablauf der einjährigen Wartefrist auf den 1. Mai 2001 hätte festgesetzt werden müssen. Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin ist jedoch auch das Datum der Anmeldung zum Leistungsbezug vom November 1998 nicht ohne weiteres relevant. Vielmehr gilt es bei dieser Ausgangslage die Sache an die Vorinstanz zurückzuweisen, damit sie nach ergänzenden Abklärungen über den Beginn des Rentenanspruchs neu befinde.