Citation: 1P.55/2004 17.02.2004 E. A

X.________ erhob im Zusammenhang mit der Erbschaft ihrer verstorbenen Schwester Strafanzeige. Sie machte u.a. geltend, mögliche strafrechtliche Aspekte ergäben sich im Zusammenhang mit einem zweiten Testament ihrer verstorbenen Schwester und mit einem Darlehen. Sie äusserte insbesondere den Verdacht, die Unterschrift ihrer Schwester im Darlehensvertrag sei gefälscht. In der Folge stellte der zuständige Untersuchungsrichter des Untersuchungsrichteramtes des Kantons Schaffhausen am 7. Februar 2001 das Ermittlungsverfahren gegen unbekannte Täterschaft wegen Urkundenfälschung ein, da die polizeiliche Befragung des Darlehensgebers keine Hinweise auf eine Urkundenfälschung ergeben hätte. Auf Einsprache hin hob die Staatsanwaltschaft des Kantons Schaffhausen mit Entscheid vom 28. Februar 2002 die Einstellungsverfügung vom 7. Februar 2001 auf und wies die Akten zur Ergänzung der Untersuchung an das Untersuchungsrichteramt zurück.