Citation: 6B_143/2016 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz erachtet unter spezialpräventiven Gesichtspunkten eine Freiheitsstrafe als zweckmässigste Sanktion. Der Beschwerdeführer weise einschlägige Vorstrafen auf und habe sich in der Vergangenheit weder von Strafverfahren noch Verurteilungen zu Geldstrafen abschrecken lassen. Er habe hohe Schulden und verfüge aktuell und voraussichtlich auch in naher Zukunft nicht über genügend Einkünfte, die den Vollzug der Geldstrafe gewährleisten könnten. Die Vorinstanz setzt die Einsatzstrafe für den Schuldspruch wegen betrügerischen Konkurses bei Annahme eines leichten Verschuldens auf 12 Monate fest. Diese Einsatzstrafe erhöht die Vorinstanz wegen des Schuldspruchs der Unterlassung der Buchführung auf 15 Monate. Aufgrund der Täterkomponenten, insbesondere den vielen, teils einschlägigen Vorstrafen erhöhte sie die Strafe um weitere drei Monate auf eine Freiheitsstrafe von 18 Monaten. Aufgrund des Verschlechterungsverbots gewährt sie dem Beschwerdeführer den teilbedingten Vollzug. Den Bedenken hinsichtlich des künftigen Wohlverhaltens trägt sie dadurch Rechnung, dass sie den zu vollziehenden Teil der Strafe auf die maximal zulässige Dauer, d.h. auf die Hälfte der ausgesprochenen Strafe und die Probezeit für den bedingt vollziehbaren Teil auf 5 Jahre festsetzt. Für die Widerhandlung gegen das AHVG nimmt die Vorinstanz ebenfalls ein leichtes Verschulden an und setzt die Geldstrafe auf 28 Tagessätze zu CHF 40.-- als Zusatzstrafe zum Urteil des Regionalgerichts Bern-Mittelland vom 16. Mai 2011 und zum Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland vom 5. September 2012 fest. Mangels günstiger Prognose spricht sie die Geldstrafe unbedingt aus (angefochtenes Urteil S. 23 ff.).