Citation: 6B_1149/2020 E. 2.4.2

2.4.2. Die Vorinstanz erwägt zusammengefasst, mit der an C.________ gerichteten Androhung der Ausübung von schwerer Gewalt und der Zerstörung seines Lebens sowie das seiner Familienmitglieder liege ohne Weiteres eine Androhung ernstlicher Nachteile im Sinne des Grundtatbestands der Erpressung vor. Die Erfüllung des qualifizierten Tatbestands der räuberischen Erpressung verneinte sie hingegen. Auch die weiteren objektiven Tatbestandsvoraussetzungen der Erpressung, nämlich eine durch das tatbestandsmässige Verhalten bestimmte Vermögensdisposition und ein Vermögensschaden, seien zu bejahen, nachdem C.________ aufgrund der Drohungen insgesamt Fr. 90'000.-- von seinem Bankkonto abgehoben und F.________ zwecks Weiterleitung übergeben habe. Weil C.________ unter Androhung der ernstlichen Nachteile überdies zur Einreichung eines Rückzugsschreibens und zur Aussagenverweigerung angehalten worden und diesen Forderungen ebenfalls nachgekommen sei, bejaht die Vorinstanz zugleich den objektiven Tatbestand der Nötigung. Die betreffenden Erpressungs- und Nötigungshandlungen rechnet sie dem Beschwerdeführer über die Regeln der Mittäterschaft zu, da A.________ und E.________ im Auftrag des Beschwerdeführers gehandelt hätten. Die Vorinstanz bejaht im Weiteren ein vorsätzliches Handeln des Beschwerdeführers, eine bei ihm hinsichtlich der Erpressung bestandene Absicht unrechtmässiger Bereicherung sowie die Rechtswidrigkeit der Nötigung. Rechtfertigungs- und Schuldausschlussgründe verneint sie (vgl. angefochtener Entscheid E. 3.5.1 ff. S. 27 ff., E. 4.3.3 S. 33).