Citation: 2C_644/2018 E. 2.3.2

2.3.2. Der betreffende Kanton darf das ausserkantonale Grundeigentum mithin nur, aber immerhin, satzbestimmend berücksichtigen. Dabei ist von den Gesamtfaktoren auszugehen, wobei jeder Kanton berechtigt ist, die Gesamtfaktoren nach den Vorschriften seines eigenen kantonalen Rechts zu ermitteln (Urteil 2C_772/2012 vom 21. August 2012 E. 5.2; PETER LOCHER, Einführung in das interkantonale Steuerrecht, 4. Aufl. 2015, S. 121; DANIEL DE VRIES REILINGH, La double imposition intercantonale, 2. Aufl. 2013, N. 760). Infolgedessen kann es vorkommen, dass die in den steuerberechtigten Kantonen für die Bestimmung des Steuersatzes massgebenden Gesamtvermögen und/oder Gesamteinkommen voneinander abweichen. Hauptursache hierfür sind unterschiedliche Abzüge (PETER MÄUSLI-ALLENSPACH, in: Martin Zweifel/Michael Beusch/Peter Mäusli Allenspach [Hrsg.], Interkantonales Steuerrecht, 2011, § 4 N. 13), so wie dies auf den vorliegenden Fall zutrifft. Die steuerpflichtige Person hat dies aufgrund der bundesgerichtlichen Praxis hinzunehmen.