Citation: 4A_294/2020 E. 3.3.1

3.3.1. Die Vorinstanz habe den Mandatsvertrag offensichtlich unrichtig gewürdigt, wenn sie davon ausgegangen sei, dass die Instruktionen von A.E.________ an der Beschwerdegegnerin 3 vorbei direkt und alleine an den Beschwerdegegner 1 erfolgt seien. Tatsächlich habe A.E.________ stets die Beschwerdegegnerin 3 instruiert, welche ihrerseits den Beschwerdegegner 1 instruiert habe. Gemäss dem Mandatsvertrag habe die Beschwerdegegnerin 3 das Mandat ausgeübt und dabei ausschliesslich nach den Instruktionen des Alleinaktionärs zu handeln gehabt. Erst auf der nächsten internen Stufe hätte die Beschwerdegegnerin 3 darum besorgt zu sein, dass der Beschwerdegegner 1 sich entsprechend den Instruktionen verhalten habe. Der vorinstanzlichen Urteilsbegründung lässt sich nichts Derartiges entnehmen. Die Vorinstanz äusserte sich in der von der Beschwerdeführerin erwähnten und in ihrer Beschwerdeschrift zitierten Passage lediglich dahingehend, dass " [d]er Beklagte 1 [...] ausschliesslich nach Instruktion von A.E.________ handeln [sollte] ". Wie die Instruktion an ihn erfolgen sollte (via Beschwerdegegnerin 3 oder direkt an den Beschwerdegegner 1) und tatsächlich erfolgte, führte sie nicht aus. Wenn die Beschwerdeführerin vor Bundesgericht behauptet, A.E.________ habe stets die Beschwerdegegnerin 3 instruiert, welche ihrerseits den Beschwerdegegner 1 instruiert habe, ergänzt sie den Sachverhalt, ohne jedoch eine entsprechende Sachverhaltsrüge zu erheben, weshalb auf ihr Vorbringen nicht einzugehen ist (vgl. E 1.2.1 hiervor). Dass die Vorinstanz den Mandatsvertrag anderweitig willkürlich gewürdigt hätte (vgl. E. 1.3 hiervor), legt die Beschwerdeführerin nicht dar.