Citation: 6B_543/2016 E. A

X.________ bemerkte am 1. Juni 2010 nach der Rückkehr in seine Wohnung, dass in seiner Abwesenheit eingebrochen worden war. In den folgenden Tagen erstellte er zusammen mit seiner Freundin eine Liste der gestohlenen Gegenstände. Am 12. Juli 2010 reichte er seiner Hausratsversicherung eine Schadensmeldung ein, welche 76 Positionen umfasste. Am 22. August 2010 ergänzte er die Liste um weitere 16 Positionen. In seinen Schadensmeldungen waren namentlich aufgeführt eine Fotoausrüstung der Marke Nikon im Gesamtwert von ca. CHF 23'900.- (Fotoapparat Nikon D3, cromos senzor infx-Format, Preis: ca. CHF 7'600.-; Objektiv, PC-E Micro-Nikkor, 85mm, 1:2.8 D, Preis: ca. CHF 3'800.-; Teleobjektiv, Nikon AF-S, 400m/m, 2.8 VR ED, Preis: ca. CHF 12'500.-) sowie drei Flaschen Whisky "Malargan fein (recte: Macallan), Jahrgang 1926", deren Wert die Versicherung nach Recherchen auf CHF 117'858.90 bezifferte. Insgesamt belief sich die Schadenssumme gemäss der Schadensaufstellung auf rund CHF 385'000.--. Die Versicherung war aufgrund der Umstände des Falles misstrauisch geworden und nahm vorerst keine Auszahlung vor. Aufgrund ihrer Abklärungen ermittelte sie einen um rund CHF 140'000.-- geringeren Schadensbetrag. X.________ wird vorgeworfen, er habe die die Fotoausrüstung und den Whisky nie besessen und diese Gegenstände der Versicherung in betrügerischer Weise als gestohlen gemeldet. Ferner wird ihm ein Vergehen gegen das Waffengesetz (Erwerb eines bewilligungspflichtigen Schalldämpfers) vorgeworfen.