Citation: 9C_210/2024 E. 2.1

2.1. Entsprechend den vom Beschwerdeführer formulierten Rügen bedarf einer genaueren Betrachtung, ob die Vorinstanz ihm im Entscheid vom 5. Mai 2021 trotz Obsiegens unter Berufung auf das Verursacherprinzip die Gerichtskosten auferlegen und die Zusprechung einer Parteientschädigung verweigern durfte. Das kantonale Gericht begründete seine Auffassung damit, dass es dem Beschwerdeführer ohne Weiteres möglich und zumutbar gewesen wäre, der Beschwerdegegnerin den Bericht des Spitals D.________ vom 4. Juni 2020, welcher - neben den psychiatrischen Ausführungen der Dr. med. E.________ vom 11. August 2020 - die Rückweisung der Angelegenheit zwecks Vornahme weiterer medizinischer Abklärungen bewirkt habe, vor Erlass der Verfügung vom 11. Juni 2020 einzureichen. Ebenso habe der Beschwerdeführer zu keinem Zeitpunkt während des Verwaltungsverfahrens erwähnt, insbesondere auch nicht im Rahmen seiner Einwendungen vom 13. Mai 2020 auf die Vorbescheide vom 19. März 2020 hin, dass er in psychiatrischer Behandlung stehe resp. die Aufnahme einer solchen beabsichtige. Dass das kantonale Beschwerdeverfahren habe geführt werden müssen - so die Vorinstanz abschliessend -, sei somit auf die Verletzung der Mitwirkungspflicht des Beschwerdeführers zurückzuführen. Er habe deshalb die Verfahrenskosten zu tragen und eine Parteientschädigung stehe ihm nicht zu.