Citation: U 483/05 30.06.2006 E. 4

Auf Grund der klaren Aussagen des Dr. med. A.________ sowie der kreisärztlichen Einschätzungen lagen im massgebenden Zeitpunkt des Einspracheentscheids (BGE 129 V 4 Erw. 1.2 mit Hinweis [= Urteil H. + E.F. vom 10. Januar 2003, H 167/03]) aus somatischer Sicht keine Beschwerden mehr vor, die auf den Unfall zurückzuführen sind und gleichzeitig die Arbeitsfähigkeit der Versicherten einschränken. Daran ändern auch die Ausführungen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde nichts. Insbesondere sind die Gelenkschmerzen nicht als unfallbedingt anzusehen, ungeachtet davon, ob die Ärzte in der Lage sind, diese einer bestimmten Krankheit zuzuordnen. Massgebend ist vielmehr, dass die ab Herbst 2002 aufgetretenen massiven Gelenkschmerzen nach ärztlicher Ansicht in keinem Zusammenhang mit dem Unfall vom 2. August 2002 stehen. So kann denn auch der Ansicht der Beschwerdeführerin, wonach Autoimmunkrankheiten als Folgen von Autounfällen mit HWS- Distorsionstrauma auftreten könnten und ihre entsprechenden Gelenkbeschwerden unfallbedingt seien, nicht gefolgt werden. Denn sowohl Dr. med. A.________ als auch der Kreisarzt haben in Kenntnis des Unfalls einen Zusammenhang mit diesem explizit ausgeschlossen (Berichte vom 23. September 2003 und vom 9. Februar 2004), und es wird nicht überzeugend dargelegt, weshalb diese fachärztliche Einschätzung unzutreffend sein soll. Somit erübrigen sich auch weitere Abklärungen in dieser Hinsicht (antizipierte Beweiswürdigung; BGE 124 V 94 Erw. 4b, 122 V 162 Erw. 1d; SVR 2001 IV Nr. 10 S. 28 Erw. 4b mit Hinweisen).