Citation: H 96/06 06.03.2007 E. 4

4.1 Die Ausgleichskasse des Kantons Zürich setzte das im Betrieb eingesetzte eigene Kapital am 1. Januar 1999 auf Grund des von der kantonalen Steuerverwaltung X.________ am 27. November 2002 gemeldeten Passivenüberschusses von Fr. 546'267.- auf Fr. 0.- fest. Nach Auffassung der Vorinstanz bestehen keine Anhaltspunkte für ernsthafte Zweifel an der Richtigkeit der Steuermeldung. Den Einwand in der Beschwerde, bei der Berechnung des im Betrieb investierten Eigenkapitals sei von einem Marktwert der (vermieteten) Appartementhausliegenschaft von Fr. 8'000'000.- und nicht lediglich Fr. 6'000'000.- auszugehen, erachtete sie nicht als stichhaltig. Einerseits seien für die entrichteten Schuldzinsen Abzüge vorgenommen worden, anderseits sei gemäss der Auskunft der Steuerbehörde vom 22. September 2004 der Mietaufwand an den Beitragspflichtigen selbst gutgeschrieben worden. 4.2 In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird geltend gemacht, der Wert der Wohnliegenschaft an der Strasse Y.________ in Zürich werde ohne jede weitere Begründung entgegen den einschlägigen Normen des Bundessteuerrechts einheitlich auf Fr. 6'000'000.- festgesetzt. Gemäss gefestigter Schätzungspraxis bildeten die rohen Mieterträge Ausgangspunkt für die Bestimmung des massgebenden Ertragswertes. Als Ertragswert gelte der kapitalisierte Rohertrag. Der Kapitalisierungssatz betrage gemäss Art. 7 Abs. 1 der Verordnung des Eidgenössischen Finanzdepartementes vom 31. Juli 1986 über die Bewertung der Grundstücke bei der direkten Bundessteuer sechs bis sieben Prozent. Im Kanton Zürich habe dieser Satz für die Steuerperiode 1999 sogar 7,05 Prozent betragen. Bei Mieterträgen von Fr. 491'755.- (1997) und Fr. 612'550.- (1998) ergebe sich ein Ertragswert von Fr. 7'025'000.- am 1. Januar 1998 und Fr. 8'750'000.- am 1. Januar 1999. Im Hinblick auf die sozialversicherungsrechtlich erhebliche Verzinsung des investierten Eigenkapitals erwiesen sich die von der Steuerbehörde geschätzten Fr. 6'000'000.- als klar irrtümlich. Gemäss BGE 98 V 91 f. habe das Sozialversicherungsgericht den darauf beruhenden Kassenentscheid als gesetzwidrig aufzuheben. Bei einem Wert der Appartementhausliegenschaft an der Strasse Y.________ in Zürich von Fr. 8'000'000.- ergebe sich ein investiertes Eigenkapital von Fr. 1'243'463.- am 1. Januar 1998 und Fr. 1'453'733.- am 1. Januar 1999. Gemäss dem in diesem Verfahren eingereichten Berechnungsblatt «Schuldzinsübernahme durch Kanton Zürich» wurde das in den Betrieb (Appartmenthausliegenschaft an der Strasse Y.________ in Zürich) investierte Eigenkapital wie folgt ermittelt: 1.1.98 1.1.99 Immobilien 6'000'000 6'000'000 Rest gemäss Bilanz 300'222 296'684 Mobilien 200'000 Total Aktiven 6'300'222 6'496'684 ./. Passiven gemäss Bilanz - 56'759 - 42'951 Hypothek - 7'000'000 - 7'000'000 Investiertes Eigenkapital - 756'537 - 546'267 4.3 Aus den Akten geht nicht hervor, wie die Schätzung der Appartementhausliegenschaft an der Strasse Y.________ in Zürich von Fr. 6'000'000.- zu Stande gekommen ist, welche Bewertungsgrundsätze dabei angewendet wurden. Dies kann jedoch offen bleiben. Im «Veranlagungsprotokoll für Staats- und Gemeindesteuern 1999/2000» des Kantons X.________ vom 15. Oktober 2002 wurde für die betreffende Liegenschaft derselbe Wert von Fr. 6'000'000.- eingesetzt. Der Beschwerdeführer legt nicht dar, inwiefern es sich dabei um einen steuerrechtlich belanglosen, sozialversicherungsrechtlich jedoch bedeutsamen Umstand handelt. Damit ist aber auch dem Einwand, die Schätzung der Steuerbehörde verstosse gegen einschlägige bundesrechtliche Bewertungsnormen, der Boden entzogen. Selbst wenn es sich nämlich so verhielte, wäre darin kein klar ausgewiesener Irrtum zu erblicken, der vom Sozialversicherungsgericht ohne weiteres richtig gestellt werden könnte (E. 3.1). Die gegenteilige Auffassung stiesse sich am Grundsatz, wonach die Selbständigerwerbenden ihre Rechte, auch im Hinblick auf die Beitragspflicht in der AHV, in erster Linie im Steuerjustizverfahren zu wahren haben (BGE 110 V 369 E. 2a S. 371). Soweit sich BGE 98 V 91 E. 1 und dem Urteil H 52/94 vom 18. März 1996 etwas anderes entnehmen lässt, kann daran nicht festgehalten werden. Der angefochtene Entscheid ist somit rechtens.