Citation: I 441/03 15.12.2003 E. C

A.________ lässt Verwaltungsgerichtsbeschwerde führen und die Rechtsbegehren stellen, unter Kosten- und Entschädigungsfolgen sei ihm in Aufhebung des kantonalen Entscheides spätestens ab 1. April 2001 eine ganze, eventuell eine halbe Rente zuzusprechen. Eventualiter sei die Angelegenheit zur weiteren Abklärung an die Vorinstanz zurückzuweisen. Zur Begründung wird einerseits ausgeführt, in den zwölf Monaten seit Erlass des Einspracheentscheides der SUVA vom 18. April 2002 seien relevante Tatsachen aufgetreten, die im angefochtenen Entscheid nicht berücksichtigt worden seien, obwohl bereits unter Hinweis auf die seit Abschluss der Umschulung verstärkt aufgetretenen Beschwerden zusätzliche medizinische Abklärungen beantragt worden waren. Am 17. Dezember 2002 sei im Rahmen einer Arthro-MRI-Untersuchung festgestellt worden, dass der Unfall vom 25. November 1996 zusätzlich zu den bekannten Befunden auch eine Verletzung der Schulter (posttraumatische, komplette Ruptur der Subscapularissehne) zur Folge gehabt habe. Nach diesem Befund, welcher sich auf zahlreiche, zwischen dem 11. November 2002 und dem 4. April 2003 erstellte ärztliche Berichte abstützt, sei davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer im Zeitpunkt des Entscheides der IV-Stelle bzw. der SUVA zu Unrecht als arbeitsfähig erachtet worden sei. Die SUVA prüfe zurzeit denn auch die Frage einer Anpassung der Rente sowie einer Erhöhung der Integritätsentschädigung. Andererseits macht der Beschwerdeführer geltend, die Ergebnisse aus der durchgeführten MRI-Untersuchung seien nie an das Versicherungsgericht gelangt. Deshalb seien sie im angefochtenen Entscheid auch nicht berücksichtigt worden. Die IV-Stelle sei zwar darüber informiert worden. Aus nicht bekannten Gründen seien die neuen Befunde jedoch nicht weitergeleitet worden, wobei der damalige Rechtsvertreter des Beschwerdeführers davon ausgegangen sei, das kantonale Gericht würde sie von der SUVA erhalten. Im Beschwerdeverfahren seien die neuen medizinischen Abklärungen deshalb zu berücksichtigen. In seiner Stellungnahme vom 7. Juli 2003 weist das kantonale Gericht darauf hin, dass den Parteien die Aufhebung der Sistierung mit Verfügung vom 14. April 2003 mitgeteilt wurde. In Beachtung ihrer Mitwirkungspflicht hätten demzufolge allfällige neue medizinische Erkenntnisse vom Beschwerdeführer und allenfalls auch von der IV-Stelle, soweit diese davon Kenntnis hatte, geltend gemacht werden müssen. Diese Erkenntnisse beträfen allerdings den Zeitraum nach Erlass der angefochtenen Verfügung und seien für das vorliegende Verfahren nach ausgebliebener Geltendmachung im kantonalen Beschwerdeverfahren nicht relevant. Auf die Formulierung eines konkreten Antrages hat die Vorinstanz verzichtet. Die IV-Stelle führt in ihrer Vernehmlassung aus, es erübrige sich, zu den umfangreichen nachgereichten ärztlichen Unterlagen Stellung zu nehmen. Diese seien zwar für das nun laufende Verwaltungsverfahren massgebend, habe sich doch der Versicherte am 14. Juli 2003 bei der IV-Stelle neu anmelden lassen. Die angefochtene Verfügung vom 23. Mai 2001 sei im Zeitpunkt ihres Erlasses jedoch zu Recht erfolgt, da sie auf Grund von schlüssigen medizinischen Unterlagen ergangen sei. Nachträglich geltend gemachte Tatsachen und Beweismittel, welche die Verwaltung nicht von Amtes wegen erheben müsse, seien nicht geeignet, die Invaliditätsbemessung als offensichtlich unhaltbar erscheinen zu lassen. Das Bundesamt für Sozialversicherung verzichtet darauf, sich vernehmen zu lassen.