Citation: 8C_603/2022 E. 5.1

5.1. Gemäss kantonalem Gericht ist das ZIMB-Gutachten vom 8. März 2021 voll beweiskräftig, woran insbesondere auch die im vorinstanzlichen Verfahren eingereichten jüngsten Berichte der behandelnden Psychiaterin vom 9. August 2021 und vom 5. Juli 2022 nichts ändern könnten. Gestützt darauf sei die Arbeitsfähigkeit aus psychiatrischer Hinsicht nicht eingeschränkt. Aus somatischer Sicht bestehe in der angestammten Tätigkeit im Fassaden- beziehungsweise Fensterbau eine lediglich 50%ige Arbeitsfähigkeit; körperlich leichte bis intermittierend mittelschwere Verweistätigkeiten unter Wechselbelastung und Vermeidung von wiederholtem Heben und Tragen von Lasten über 15 kg sowie des Einsatzes der oberen Extremitäten oberhalb des Brustniveaus seien dem Beschwerdeführer jedoch vollschichtig zumutbar. In erwerblicher Hinsicht ermittelte das kantonale Gericht bei einem hypothetisch im Gesundheitsfall erzielbaren (Validen-) Einkommen von Fr. 76'417.- und einem auf statistischer Basis berechneten zumutbaren Verdienst nach Eintritt der Gesundheitsschädigung (Invalideneinkommen) von Fr. 68'367.- einen rentenausschliessenden Invaliditätsgrad von 11 %. Ob ein leidensbedingter Abzug zu gewähren sei, liess es bei diesem Ergebnis offen.