Citation: 5A_722/2020 E. 3.3.2

3.3.2. Keine dieser Beanstandungen vermag den angefochtenen Entscheid zu erschüttern. Was die Ausführungen der Kindesvertreterinnen angeht, versäumt es der Beschwerdeführer schon aufzuzeigen, inwiefern die Aussagen der gegenwärtig eingesetzten Vertreterin für den vorinstanzlichen Obhutsentscheid massgebend oder wenigstens von wesentlicher Bedeutung waren. Vor allem aber lässt die Beschwerde eine Erklärung vermissen, weshalb die Vorinstanz zur Beurteilung der Kooperations- und Kommunikationsfähigkeit der Eltern überhaupt auf die Angaben einer Kindesvertretung angewiesen war, die sich dadurch auszeichnet, dass sie das Kind über einen längeren Zeitraum wiederholt getroffen und dabei (angeblich) profunde Eindrücke von dessen Position und Wünschen gewonnen hat. Die vage Behauptung, dank der Vielzahl von Treffen mit der früheren Vertreterin seien C.________s Anliegen "auf einer breit abgestützten Grundlage" in das erstinstanzliche Verfahren eingeflossen, genügt nicht. Soweit der Beschwerdeführer der Beschwerdegegnerin 1 des Weitern unterstellt, die Kommunikation und Kooperation zwischen den Eltern im Anschluss an den erstinstanzlichen Entscheid mit Blick auf das Berufungsverfahren mutwillig untergraben zu haben, gibt er sich damit zufrieden, dem angefochtenen Entscheid seine eigene Sicht der Dinge gegenüber zu stellen. Mit den vorinstanzlichen Schilderungen über die Entwicklungen seit Dezember 2019 setzt er sich nicht auseinander. Auf diese Weise lassen sich die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung und Beweiswürdigung nicht als offensichtlich unrichtig, das heisst als willkürlich ausweisen (vgl. E. 2.3). Ins Leere läuft auch der Vorwurf, dass sich die Vorinstanz in Widersprüche verstricke. Entgegen der Darstellung des Beschwerdeführers verneint der angefochtene Entscheid die Möglichkeit einer alternierenden Obhut nicht einzig und allein wegen der spannungsgeladenen Wechsel des Kindes vom einen Elternteil zum andern. Das Appellationsgericht legt ausführlich dar, weshalb die von ihm getroffene Regelung des persönlichen Verkehrs einem paritätischen Modell mit wochenweisen Wechseln vorzuziehen ist. So betont es etwa den Umstand, dass die Hauptbetreuungszeit während der Schulzeit weiterhin auf die Mutter entfalle, was die elterlichen Probleme bei der Kommunikation und Kooperation gegenüber der erstinstanzlichen Betreuungsregelung signifikant entschärfe (vgl. E. 3.2.3). Abermals versäumt es der Beschwerdeführer, auf den angefochtenen Entscheid einzugehen. Soweit er dem angefochtenen Entscheid schliesslich entnommen haben will, dass eine alternierende Obhut für C.________ einen ihrem Wohl abträglichen Schulwechsel bedeuten würde, täuscht sich der Beschwerdeführer. Solcherlei stellt das Appellationsgericht nicht fest.