Citation: 8C_330/2020 E. 5

Dass die Vorinstanz den Sachverhalt offensichtlich unrichtig festgestellt hätte, ist nicht erkennbar. Dies gilt insbesondere insoweit, als sie einen falschen Zustellvermerk durch die Post als nicht ausgewiesen erachtete. Dass sie in den Angaben des Beschwerdeführers - auch wenn sie glaubhaft sein mögen - keine konkreten, über blosse Hypothesen hinausgehenden Anhaltspunkte für einen Fehler bei der Postzustellung erkannte, ist nicht zu beanstanden. Es liegt darin auch keine Missachtung der im Zusammenhang mit der Zustellung praxisgemäss massgeblichen Beweisregeln. Unter der für das Bundesgericht verbindlichen Annahme einer korrekten Postzustellung durfte das kantonale Gericht zudem auf die rechtsgültige Eröffnung der Suva-Verfügung schliessen, ohne Bundesrecht zu verletzen. Insbesondere liegt auch keine Verletzung der Ansprüche auf ein faires Verfahren und auf rechtliches Gehör (im Sinne einer Rechtsverweigerung) vor.