Citation: 2C_1047/2015 E. 2.4

2.4. Der Beschwerdeführer macht geltend, aus dem Anspruch auf rechtliches Gehör und aus dem Verbot der formellen Rechtsverweigerung bestehe ausnahmsweise ein Anspruch auf Wiedererwägung in jenen Fällen, in denen sich die Umstände seit dem ersten Entscheid wesentlich verändert haben. Gemäss § 40 Abs. 1 lit. a des Verwaltungsverfahrensgesetzes des Kantons Basel-Landschaft vom 13. Juni 1988 (VwVG BL) tritt die erstinstanzlich zuständige Behörde auf ein Wiedererwägungsgesuch ein, wenn die der ursprünglichen Verfügung zugrundeliegende Sach- oder Rechtslage sich nachträglich zugunsten einer Partei wesentlich geändert hat. Der Beschwerdeführer versucht aufzuzeigen, dass und inwiefern sich die massgeblichen tatsächlichen Verhältnisse seit der ersten Verfügung des Amtes für Migration vom 9. Januar 2014 geändert hätten. Abgesehen davon, dass dabei den Erwägungen des Kantonsgerichts im Wesentlichen appellatorische eigene Wertungen entgegengesetzt werden, zielen diese Rügen im Ergebnis auf eine materielle Beurteilung der Bewilligungsfrage ab, wozu dem Beschwerdeführer die Legitimation gemäss Art. 115 lit. b BGG fehlt, weshalb er damit auch in einem Wiedererwägungsverfahren nicht zu hören ist (vgl. Urteile 2D_11/2015 vom 15. Februar 2015 E. 2.4.3 und 2D_51/2010 vom 30. September 2010 E. 5). Das Rechtsmittel ist auch als Verfassungsbeschwerde unzulässig.