Citation: 2C_1017/2022 E. 4.1

4.1. Aus dem Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) folgt unter anderem die Verpflichtung der Behörde, ihren Entscheid zu begründen. Dabei ist es nicht erforderlich, dass sie sich mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt. Vielmehr kann sie sich auf die für den Entscheid wesentlichen Punkte beschränken (BGE 150 III 1 E. 4.5; 148 III 30 E. 3.1; 146 II 335 E. 5.1). Erfüllt ein Entscheid diese Anforderung nicht und setzt er sich mit rechtsgenüglich vorgebrachten Rügen gar nicht auseinander, liegt eine Rechtsverweigerung vor (BGE 141 V 557 E. 3.2.1; Urteil 2C_608/2017 vom 24. August 2018 E. 5.2).