Citation: 2C_499/2023 E. B

B.a. Am 24. Oktober 2022 teilte die Migrationsbehörde des Kantons Waadt A.________ mit, dass sie nicht beabsichtige, ihm eine Aufenthaltsbewilligung zu erteilen. Am 23. November 2022 ersuchte er das Amt für Bevölkerung und Migration (BMA) des Kantons Freiburg um eine Auskunftserklärung und eine Aufenthaltsbewilligung für aus dem Ausland oder aus einem anderen Kanton einreisende ausländische Staatsangehörige. Seinem Gesuch legte er einen mit der Firma C.________ AG am 31. Januar 2022 abgeschlossenen Arbeitsvertrag sowie den gemeinsamen Mietvertrag (mit seiner Ehefrau) bei. B.b. Mit Entscheid vom 20. April 2023 verweigerte das BMA A.________ die Aufenthaltsbewilligung und wies ihn an, die Schweiz innert 30 Tagen zu verlassen. Das BMA hielt fest, dass er in Deutschland mehrfach vorbestraft sei, insbesondere am 18. Juli 2015 zu acht Jahren Freiheitsstrafe verurteilt worden sei. Das BMA schloss daraus, dass A.________ ein Wiederholungstäter sei und damit eine (anhaltende) Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung darstelle. B.c. Die dagegen erhobene Beschwerde beim Kantonsgericht des Staats Freiburg wurde am 11. August 2023 abgewiesen. Das Kantonsgericht bestätigte die Einschätzung des BMA, wonach von A.________ nach wie vor eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung ausgehe, bei ihm also ein Rückfallrisiko bestehe. Es erachtete zudem eine Wegweisung aus der Schweiz als mit Art. 8 EMRK vereinbar.