Citation: 4A_420/2023 E. A

Der Kanton Glarus (Beklagter, Beschwerdegegner) verpachtete mehrere landwirtschaftliche Grundstücke, Grundbuch U.________, Gemeinde V.________, an A.________ (Kläger, Beschwerdeführer). Am 15. Oktober 2018 kündigte der Beklagte den Pachtvertrag vom 1. Oktober 1971 über die Parzelle Nr. www (Siedlung "W.________") sowie den Pachtvertrag vom 12. Juli bzw. 16. August 2018 über die Parzellen Nrn. xxx, yyy und zzz unter Einhaltung der vertraglichen Kündigungsfrist von einem Jahr auf den 30. April 2021. Zur Begründung führte er an, dass andere Landwirtschaftsbetriebe aufgrund diverser anstehender Projekte im Umweltbereich (Bau Wildtierübergang X.________ und Gewässerrevitalisierungen) sowie bevorstehender Strassenbauprojekte (Umfahrung Y.________, Querspange Z.________) landwirtschaftliche Flächen verlören. Um diesen Flächenverlust für die betroffenen Landwirtschaftsbetriebe tragbarer zu machen, möchte er diesen eigene Landflächen in einem Ausgleichspool anbieten.