Citation: 6B_72/2018 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz führt aus, der Beschwerdeführer habe im Verfahren vor der POM keine Belege über die angeblich unmittelbar bevorstehenden Gesundheitskosten eingereicht und sei seiner Mitwirkungspflicht nicht nachgekommen. Die Folgen seiner mangelhaften Mitwirkung habe er zu tragen. Die POM habe die Einkommens- und Bedarfsverhältnisse gestützt auf die ihr vorliegenden und belegten Angaben ermitteln dürfen. Schon deshalb dringe der Beschwerdeführer nicht durch, wenn er der Bedarfsermittlung der POM die erst vor Vorinstanz eingereichten Bestätigungen über selbst getragene Krankheitskosten entgegenhalte. Selbst wenn man diese berücksichtigen würde, wäre es dem Beschwerdeführer aber noch immer möglich, die (reduzierten) Verfahrenskosten innert Jahresfrist zu begleichen. Die Ermittlung und Berechnung von Einkommen und Bedarf durch die POM sei auch sonst grundsätzlich nicht zu beanstanden. Sie habe zum Schluss kommen dürfen, dass der Beschwerdeführer über die erforderlichen Mittel verfüge, um die Verfahrenskosten zu bezahlen.