Citation: 8C_43/2022 E. 5.2

5.2. Der Beschwerdeführer beruft sich insbesondere auf den vom behandelnden Arzt erwähnten Verfettungsgrad (I), der für ein traumatisches Geschehen spreche. Gemäss Dr. med. F.________ ist daraus aber hinsichtlich der Genese der Läsion nichts Schlüssiges abzuleiten. Der Verfettungsgrad lasse Hinweise hinsichtlich der zeitlichen Komponente zu, also Rückschlüsse auf den Zeitpunkt der Verletzung. Die zwischen dem geltend gemachten Unfallereignis vom 16. Juli 2020 und der Untersuchung vom 24. Juli 2020 liegenden acht Tage genügten aber jedenfalls nicht für die Entwicklung einer Verfettung wie der damals bildgebend gezeigten. Auch aus diesem Grund schloss der beratende Arzt den Vorfall als Ursache der Läsion aus. Weitere Gründe für die vom behandelnden Arzt vertretene traumatische Genese der Rotatorenmanschettenläsion werden in seinen Stellungnahmen nicht genannt. Inwiefern das kantonale Gericht zu Unrecht davon ausgegangen wäre, es liessen sich damit keine hinreichenden Zweifel an der Schlüssigkeit der vertrauensärztlichen Stellungnahmen begründen, und damit die zu beachtenden Beweiswürdigungsregeln verletzt haben sollte, ist nicht erkennbar. Daran kann im Übrigen weder etwas ändern, dass der beratende Arzt zunächst vorab aufgrund des Alters des Beschwerdeführers auf eine degenerative Ursache schloss, noch der Umstand, dass der Einwand des behandelnden Arztes die Beschwerdegegnerin zur erneuten Konsultation des Dr. med. F.________ veranlasste.