Citation: 1A.189/2004 03.12.2004 E. B

Gegen den Gemeindebeschluss erhoben der Verkehrs-Club der Schweiz (VCS), verschiedene Anwohner und Anwohnervereinigungen sowie eine Stiftung Planungsrekurs beim Regierungsrat des Kantons Zürich. Dieser hiess den Rekurs des VCS sowie den gemeinsam von der "Interessengemeinschaft Hardturmquartier", von der "Bau- und Wohngenossenschaft Kraftwerk 1" und von 17 Anwohnern erhobenen Rekurs mit Urteil vom 21. April 2004 im Sinne der Erwägungen teilweise gut. Im Übrigen wurden die Rekurse abgewiesen, soweit darauf einzutreten war und sie nicht gegenstandslos waren. Gutgeheissen wurden die Rekurse insofern, als sie sich gegen das Parkplatzregime und die Fahrtenlimiten richteten. Der Regierungsrat erwog hierzu im Wesentlichen, die in den Gestaltungsplan-Vorschriften vorgesehene Anzahl Parkplätze liege nur geringfügig über der Zahl von Pflichtparkplätzen, die gemäss der Verordnung über die Fahrzeugabstellplätze der Stadt Zürich vom 11. Dezember 1996 (Parkplatzverordnung, PPV) zu erstellen wäre, und sei daher nicht zu beanstanden. Hingegen müssten gemäss der Parkplatzverordnung die Parkplätze für die Besucher oder Kunden einerseits und für die Angestellten und Beschäftigten andererseits ausgeschieden werden. Zudem müssten 334 Parkplätze an den Tagen, an denen keine Grossveranstaltungen im Stadion stattfänden, für Besucher, Kunden und Beschäftigte unzugänglich bleiben. Was die in den Gestaltungsplan-Vorschriften festgelegte höchstzulässige Zahl von jährlichen Fahrten im Gesamtareal betreffe, so sei diese mit Blick auf den Zweck der Fahrtenlimitierung, nämlich die Begrenzung des motorisierten Individualverkehrs, immer noch zu hoch. Es erscheine als sachgerecht, die Fahrtenlimite für die erste Betriebsphase - ausgehend von 816 Parkplätzen, 305 Betriebstagen sowie einem spezifischen Verkehrspotenzial (SVP) von 12,5 für die Besucherparkplätze und von 2,5 für die Beschäftigtenparkplätze - auf 2,7 Mio. Fahrten für die beiden Teilgebiete festzulegen. Die Limiten für die folgenden Jahre seien dementsprechend auf 2,544 Mio. Fahrten für die 2. Stufe, auf 2,385 Mio. Fahrten für die 3. Stufe sowie auf 2,2 Mio. Fahrten für die 4. Stufe herabzusetzen. Die Limitierung auf diese Fahrtenzahlen sei unter den gegebenen Verhältnissen als verschärfte Emissionsbegrenzung im Sinne von Art. 11 Abs. 3 des Umweltschutzgesetzes zu betrachten.