Citation: U 69/06 02.08.2006 E. 3.1

3.1.1 Die vorinstanzlich bestätigte Leistungseinstellung auf Ende März 2004 stützt sich hauptsächlich auf den kreisärztlichen Untersuchungsbericht des Dr. med. E.________ vom 7. Juli 2004. Danach ist das im Untersuchungszeitpunkt (6. Juli 2004) festgestellte Beschwerdebild - ein tief lumboradikuläres Syndrom L5/S1 rechts mit Verspannung der Wirbelsäulenmuskulatur und ausstrahlenden Schmerzen im Gesäss, Oberschenkel bis lateralem Unterschenkel und an Sensibilitätsstörungen in den Dermatomen L5/S1 (bei asymmetrischem Gangbild und Belastungsintoleranz - mangels nachgewiesener posttraumatischer Veränderungen nicht mehr auf das Unfallereignis vom 10. Februar 2004 zurückzuführen. Der Hausarzt habe bereits auf den 1. März 2004 die Kontusion der lumbalen Region rechtsseitig als abgeheilt betrachtet und entsprechend eine volle Arbeitsfähigkeit attestiert. Nach einem Rückfall der Symptomatik habe anschliessend während des Aufenthalts in der Rheumaklinik des Universitätsspitals W.________ vom 3. bis 27. März 2004 eine eindeutige Besserung der Symptomatik erzielt werden können (gemäss Austrittsbericht vom 25. März 2004), sodass bei Austritt nur noch unspezifische, minimale lumbale Beschwerden vorhanden gewesen seien. Es müsse daher spätestens ab 27. März 2004 vom Erreichen des Vorzustands (degenerative Veränderungen der Wirbelsäule L5/S1; Stellungsveränderungen L5/S1 mit Spondylose L5/S1 mit Anterolisthesis L5/S1 bei leichtgradiger Einengung der Intervertebralforamina) und aus Sicht der Unfallfolgen von einer (wiederum) 100%igen Arbeitsfähigkeit ausgegangen werden. Die aktuell weiterhin volle Arbeitsfähigkeit sei aufgrund der Symptomatik wohl krankheitsbedingt, nicht aber aus Sicht der Unfallfolgen nachvollziehbar. 3.1.2 Der Beschwerdeführer stellt sich demgegenüber auf den Standpunkt, in Würdigung der gesamten Aktenlage sowie im Lichte medizinischer Erfahrungstatsachen im Zusammenhang mit vorübergehenden, unfallbedingten Verschlimmerungen eines Vorzustands sei das von der SUVA gestützt auf die kreisärztlichen Einschätzungen angenommene Erreichen des status quo ante per 31. März 2004 nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad erstellt; der Vorzustand sei im Übrigen von der Beschwerdegegnerin gar nie eingehender abgeklärt worden, weshalb der Eintritt des status quo ante (vel sine) mangels hinreichender Sachverhaltsgrundlagen gar nicht verlässlich zu beurteilen gewesen sei.