Citation: 6B_989/2008 13.01.2009 E. 3

Hiegegen erhebt der Beschwerdeführer verschiedene Einwände. 3.1 Er macht zunächst geltend, die Erstklassforderungen (Lohnforderungen seiner Ehefrau und seiner selbst sowie Versicherungsbeiträge an die berufliche Vorsorge) seien grösser als die im freien Verkauf zu erzielenden Erlöse aus den Aktiven gewesen. Wie die Vorinstanz indessen zu Recht annimmt, hindert dieser Umstand einen Schuldspruch wegen Gläubigerbevorzugung nicht. Denn dem Beschwerdeführer war nach den Ausführungen im angefochtenen Urteil bekannt, dass die noch verbliebenen Aktiven der Y.________ AG nicht ausreichen würden, um die vorhandenen Erstklassforderungen, geschweige denn sämtliche angemeldeten Forderungen zu befriedigen. Er musste sich mithin darüber im Klaren sein, dass andere Gläubiger zu Schaden kommen würden, wenn er die Aktiven der Gesellschaft durch den Verkauf der DVDs und des Zubehörs etc. an die Z.________ GmbH in erheblichem Umfang verringerte, da die Verteilquote im Konkurs unter diesen Umständen offensichtlich geringer ausfallen würde (angefochtenes Urteil S. 14). Die Beschwerde erweist sich in diesem Punkt, soweit sich der Beschwerdeführer überhaupt hinreichend mit dem angefochtenen Urteil auseinandersetzt und insofern auf die Beschwerde eingetreten werden kann (vgl. Art. 42 Abs. 2 BGG; BGE 134 IV 244 E. 2.1), als unbegründet. 3.2 Im Weiteren bringt der Beschwerdeführer vor, die Z.________ GmbH habe während der Sanierungsphase finanzielle Vorleistungen erbracht, indem sie offene Kreditoren bezahlt habe, um die Warenlieferungen sicherzustellen. Daher könne von einer Gläubigerbevorzugung nicht die Rede sein. Zu diesem Einwand hat die Vorinstanz ausführlich Stellung genommen. Sie hat unter anderem ausgeführt, unbesehen der Frage, wann genau die Sanierungsphase beendet worden sei, könne der Verkauf eines grossen Teils der Aktiven der Y.________ AG an die Z.________ GmbH nicht zu den Sanierungsbemühungen gezählt werden. Mit dem Verkauf seien der Y.________ AG nämlich nicht nur bedeutende Aktiven entzogen, sondern es sei insbesondere auch ihr Tagesgeschäft ganz massiv eingeschränkt worden. Dieser Entzug von Aktiven und die damit verbundene erhebliche Einschränkung der Möglichkeit, überhaupt einen Erlös zu erwirtschaften, habe nicht zu einer Sanierung der Y.________ AG beitragen können, auch wenn die Passiven der Gesellschaft in geringem Umfang verringert worden seien (angefochtenes Urteil S. 14 f.). Zu diesen Erwägungen äussert sich der Beschwerdeführer nicht, so dass in diesem Punkt auf seine Beschwerde nicht eingetreten werden kann. 3.3 Schliesslich kritisiert der Beschwerdeführer den Umstand, dass ein Konkursbeamter den grössten Aktivposten der Y.________ AG von ca. Fr. 30'000.-- im freien Verkauf für Fr. 1'500.-- verschleudert habe, während im Gegenzug eine marktgerechte Vergütung von gebrauchten DVDs der Z.________ GmbH angeprangert werde. Diese Rüge hat der Beschwerdeführer schon im Untersuchungsverfahren vorgebracht (vgl. etwa Schreiben vom 28. Juli 2005 an die Kantonspolizei Graubünden). Er macht aber selber nicht geltend, dass er eine Verfügung des Konkursamtes oder gar den Konkursentscheid des Bezirksgerichtspräsidiums B.________ vom 29. April 2005 gerichtlich angefochten hätte. Auf dieses Vorbringen kann somit ebenfalls nicht eingetreten werden.