Citation: 6B_748/2024 E. 7.2

7.2. Die Vorinstanz nimmt eine eingehende und sorgfältige Beweiswürdigung vor. Sie setzt sich ausgiebig mit den örtlichen Gegebenheiten des Tatorts auseinander und prüft in diesem Zug namentlich, inwiefern die Zeugin C.________ den von ihr wiedergegebenen Ablauf von ihrem Küchenfenster aus tatsächlich beobachten konnte. Sodann nimmt sie eine eingehende Analyse ihrer Aussagen vor, wobei sie sowohl Widersprüche (namentlich in der Zeitangabe), wie auch den Umstand, dass zwischen der Zeugin und dem Beschwerdeführer ein Zivilverfahren laufe, berücksichtigt. Sie legt nach eingehender Würdigung schliesslich überzeugend dar, weshalb sie die Schilderungen der Zeugin für glaubhaft hält. Sodann widmet sich die Vorinstanz mit derselben Gründlichkeit den Depositionen des Beschwerdeführers. Sie kommt überzeugend zum Schluss, dass seine Behauptung, wonach er sich nicht an den fraglichen Abend erinnern könne, unglaubhaft sei und sein in mehrerlei Hinsicht anpassendes Aussageverhalten die glaubhaften Schilderungen der Zeugin C.________ nicht in Zweifel zu ziehen vermöge. Schliesslich erstellt die Vorinstanz im Rahmen einer stichhaltigen Gesamtwürdigung aller Beweismittel den rechtserheblichen Sachverhalt einleuchtend und nachvollziehbar. Sie setzt sich dabei auch mit den Einwänden der Verteidigung auseinander und entkräftet diese schlüssig.