Citation: 2P.142/2002 09.12.2003 E. 6

6.1 Die Beschwerdeführerin rügt schliesslich eine Verletzung von Art. 29 Abs. 3 BV. Diese erblickt sie darin, dass das Verwaltungsgericht ihre Beschwerde als offensichtlich aussichtslos im Sinne von § 70 in Verbindung mit § 16 Abs. 1 lit. f VRG/ZH bezeichnet und ihr die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege verweigert habe. Zur Begründung führt sie unter anderem an, der Fall sei von einer gewissen Komplexität. Das Argument ist unbehelflich, denn die Beschwerdeführerin hat insbesondere verkannt, dass das Verwaltungsgericht die grundlegende Frage der Schul- bzw. Klasseneinteilung ihrer Tochter - die Hauptgegenstand ihrer Beschwerde ans Verwaltungsgericht bildete - gar nicht zu überprüfen hatte. Im Lichte des daher erheblich beschränkten Prozessthemas ist die Beurteilung des Verwaltungsgerichts, die Beschwerde erscheine als aussichtslos, nicht zu beanstanden.