Citation: 6B_196/2021 E. 2.3.2

2.3.2. Gemäss den unbestritten gebliebenen und damit für das Bundesgericht verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz (Art. 105 Abs. 1 BGG) ist von folgendem Sachverhalt auszugehen: Nachdem der Beschwerdeführer 1 und der Beschwerdeführer 3 zum Club "E.________" zurückgekehrt waren, richtete ersterer die schussbereite Waffe zunächst gezielt gegen das Gesicht des Beschwerdegegners 2. Dies in einem "deutlich geringeren Abstand" als gemäss den Darstellungen des Beschwerdeführers 1, der die Waffe "lediglich" aus ein paar Metern Abstand bzw. während der Annäherung schwankend und zwecks Platzverschaffung gegen den Beschwerdegegner 2 gerichtet haben will. In der Folge wandte er sich dem Beschwerdegegner 3 zu. Er richtete den Revolver mit einem Abstand von wenigen Zentimetern gezielt gegen dessen Stirn, bevor er ihm mit dem Kolben der Waffe zwei Schläge gegen den Kopf versetzte. Die Vorinstanz geht zusammenfassend davon aus, dass der Beschwerdeführer 1 die unbestrittenermassen schussbereite Waffe aus "vergleichsweiser kurzer" bzw. sehr kurzer Distanz gegen die Beschwerdegegner 2 und 3 gerichtet hat. Anhand der bundesgerichtlichen Rechtsprechung lässt sie offen, ob er den Finger am Abzug hielt und bejaht das Vorliegen einer konkreten, unmittelbaren Lebensgefahr (angefochtenes Urteil S. 69 f. und 71).