Citation: 5P.414/2000 07.12.2000 E. 1

1.- Die vorliegende Beschwerde richtet sich sowohl gegen das Urteil des Zivilgerichts als auch das Urteil des Appellationsgerichts. Mit staatsrechtlicher Beschwerde kann, von hier nicht in Betracht fallenden Ausnahmen abgesehen, nur ein letztinstanzlicher kantonaler Entscheid angefochten werden (Art. 86 Abs. 1 OG). Der Entscheid einer unteren Instanz kann nur mitangefochten werden, soweit die letzte kantonale Rechtsmittelinstanz nicht alle Fragen, die Gegenstand der staatsrechtlichen Beschwerde bilden, mit gleicher Überprüfungsbefugnis wie das Bundesgericht beurteilen konnte (BGE 117 Ia 393 E. 1b S. 394f. , m.H.). a) Der Beschwerdeführer rügt, das Zivilgericht habe sein Armenanwaltshonorar willkürlich gekürzt. Das Appellationsgericht hat die Anwendung kantonalen Rechts auf Willkür hin überprüft und damit mit der gleichen Kognition, wie sie dem Bundesgericht im vorliegenden Verfahren zusteht. Weiter rügt der Beschwerdeführer, das Zivilgericht habe die Kürzung des Honorars entgegen Art. 29 Abs. 2 BV ohne jede Möglichkeit zur Stellungnahme erlassen. Entgegen der Darstellung des Beschwerdeführers hat das Appellationsgericht eine derartige Rüge überhaupt nicht überprüft, weil sie nicht vorgebracht wurde; es hätte indessen eine tatsächlich erhobene Rüge der Gehörsverletzung im Beschwerdeverfahren mit freier Kognition überprüfen können (§ 242 Abs. 1 Ziff. 1 ZPO/BS; Staehelin/Sutter, Zivilprozessrecht, § 21 Rz 67, 84, 85). Auf das Begehren, das Urteil des Zivilgerichts aufzuheben, kann daher mangels Letztinstanzlichkeit nicht eingetreten werden. b) Beim angefochtenen Entscheid des Appellationsgerichts handelt es sich um einen letztinstanzlichen kantonalen Endentscheid; die frist- und formgerechte Beschwerde ist daher insoweit zulässig.