Citation: 1C_628/2023 E. 1.2

1.2. Zur Begründung des nicht wieder gutzumachenden Nachteils bringen die Beschwerdeführenden vor, die Tiere in der bestehenden Scheune auf dem Grundstück Nr. 778 seien aufgrund einer im Jahr 1998 vorgenommenen Erhöhung der Netzspannung der über das Grundstück führenden Hochspannungsleitung einer starken Belastung durch Elektrosmog ausgesetzt. Auch sie selbst würden durch die langen Aufenthalte in der Scheune in ihrer Gesundheit beeinträchtigt. Bis die neue Scheune realisiert sei, blieben die Beschwerdeführenden und ihre Tiere den gesundheitlichen Beeinträchtigungen durch die Hochspannungsleitung ausgesetzt. Jede weitere Verzögerung der Bauausführung habe eine Verschlechterung der Gesundheit von Mensch und Tier zur Folge. Diese Nachteile liessen sich nicht wiedergutmachen.