Citation: 2C_113/2017 E. 10.2

10.2. Das Bundesgericht ist auf eine Zwischenverfügung eingetreten, obwohl die entsprechenden Verwaltungssanktionen noch nicht verfügt worden sind. Die Verfügung der entsprechenden Verwaltungssanktionen ist nunmehr durch die WEKO nachzuholen. Dabei ist zu beachten, dass für Art. 7 Abs. 2 lit. f KG Sanktionen nach Art. 49a KG zu verfügen sind. Die vorliegende Wettbewerbsabrede nach Art. 5 Abs. 1 und 2 KG ist demgegenüber vom Anwendungsbereich der direkten Sanktionen ausgenommen, da die unzulässige Verhaltensweise keine Preis-, Mengen- oder Gebietsabreden zum Gegenstand haben (BGE 143 II 297 E. 9.4.6 S. 342). Diesbezüglich hat die WEKO zu prüfen, inwiefern eine Verwaltungsmassnahme (Art. 30 KG) zu verfügen ist, welche dann Art. 50 KG unterliegen kann. Da die WEKO sich ohnehin mit der ganzen Angelegenheit zu beschäftigen hat, hat sie auch den noch offenen Sachverhalt rasch abzuklären und dementsprechend zu verfügen (vgl. Urteil 2C_1016/2014 vom 9. Oktober 2017 E. 2.2).