Citation: 2C_562/2020 E. 10.5.2

10.5.2. Ebenso wenig kann sich die Beschwerdeführerin auf Art. 21 Abs. 2 Ziff. 19 lit. d MWSTG berufen. Abgesehen davon, dass diese Bestimmung nicht einschlägig ist, da es vorliegend nicht um die Vermittlung von gesetzlichen Zahlungsmitteln geht, setzt auch diese Norm auf der Ebene des Sachverhalts voraus, dass die Vermittlungstätigkeit den Zweck verfolgt, kausal auf den Abschluss des zugrunde liegenden Vertrages hinzuwirken (vgl. E. 10.3.2 in fine oben), wovon vorliegend gerade nicht auszugehen ist.