Citation: U 466/05 02.08.2006 E. 3.2

3.2.1 Für die Bestimmung des trotz Gesundheitsschädigung zumutbarerweise realisierbaren Einkommens (Invalideneinkommen) ist primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Weil der Beschwerdeführer nach erfolgreich absolvierter Umschulung zum Technischen Kaufmann bisher noch keine ihm zumutbare vollzeitliche Anstellung gefunden hat, können rechtsprechungsgemäss Tabellenlöhne beigezogen werden (BGE 126 V 76 f. Erw. 3b/aa und bb mit Hinweisen). Ausgehend davon, dass der Beschwerdeführer über einen Fähigkeitsausweis als Elektromonteur verfügt und er im Rahmen der invalidenversicherungsrechtlichen Umschulung zum Technischen Kaufmann im Herbst 2003 eine zweijährige Ausbildung an der Höheren Handelsschule X.________ erfolgreich absolvierte, er mithin über Berufs- und Fachkenntnisse verfügt und ihm nicht bloss einfache und repetitive Tätigkeiten zumutbar sind, resultiert dabei ein hypothetischer Verdienst im Jahre 2004 von Fr. 69'264.- (vgl. Die Schweizerische Lohnstrukturerhebung [LSE] 2004, Tabelle TA1, S. 53, Anforderungsniveau 3 "Berufs- und Fachkenntnisse vorausgesetzt" für Männer [Fr. 5550.-], umgerechnet auf 41,6 Wochenstunden [vgl. Volkswirtschaft 2006, Heft 6, S. 86 Tabelle B9.2] sowie hochgerechnet vom Monats- auf den Jahreslohn). Unter Berücksichtigung der lohnrelevanten persönlichen und beruflichen Umstände - der Beschwerdeführer stammt aus dem ehemaligen Jugoslawien, lebt nach Lage der Akten seit 1992 in der Schweiz und absolvierte hier nach zwei Schuljahren eine Lehre sowie die bereits erwähnte Umschulung - ist äusserst fraglich, ob ein Abzug vom Tabellenlohn gerechtfertigt ist (vgl. hiezu: BGE 126 V 79 f. Erw. 5b/aa-cc). Dieser ist im für den Versicherten günstigsten Fall auf 5 % bis maximal 10 % zu schätzen, womit sich ein Invalideneinkommen im Jahr 2004 von mindestens Fr. 62'337.60 ergibt. Aus dem Umstand, dass eine Anstellung als Technischer Kaufmann oder in einem ähnlich gelagerten Beruf, in welchem Wissen und Können technischer und kaufmännischer Art erforderlich sind, bisher nicht zu Stande kam, kann demgegenüber nichts zu Gunsten des Beschwerdeführers abgeleitet werden. Wie bereits die Vorinstanz zutreffend erwog, sind die Gründe hiefür konjunktureller Natur und als solche invaliditätsrechtlich nicht massgebend (AHI 1998 S. 287 Erw. 3b mit Hinweisen [I 198/97]). 3.3 Aus der Gegenüberstellung der Vergleichseinkommen (Valideneinkommen: Fr. 57'426.-, Invalideneinkommen: Fr. 62'337.60) resultiert, dass der Beschwerdeführer ein rentenausschliessendes Einkommen zu erzielen vermag, weshalb der vorinstanzliche Entscheid rechtens ist.