Citation: I 407/05 29.08.2005 E. 2

Die Beschwerdeführerin lässt durch ihren behandelnden Arzt ausführen, sie leide unter anderem an Diabetes mellitus, Adipositas sowie an einem Lumbovertebralsyndrom. Der Vertreter verweist unter anderem auf seine im kantonalen Beschwerdeverfahren abgegebene Einschätzung, wonach im Haushalt eine Arbeitsunfähigkeit von 50 bis 65 Prozent bestehe (Zeugnis vom 24. Januar 2005). Die Hinweise auf das medizinische Dossier ändern nichts an der Richtigkeit der vorinstanzlichen Erwägungen. Zwar berichtete der Internist Dr. S.________ am 7. Juni 2002, seit der letzten Verfügung der Invalidenversicherung sei zusätzlich ein Diabetes mellitus aufgetreten und die degenerativen skelettalen Veränderungen hätten zugenommen. Die Adipositas permagna aufgrund einer Polyphagie sei auf eine schwere Persönlichkeitsstörung zurückzuführen. In der Tätigkeit als Hausfrau bestehe eine ungefähr hälftige Arbeitsunfähigkeit. Der Allgemeinmediziner Dr. D.________ bescheinigte am 16. September 2002 - unter dem Vorbehalt einer Besserung des gesundheitlichen Zustandes bei erfolgreichem Verlauf eines noch aufzustellenden Therapieplans - eine noch weitergehende Einschränkung. Aus dem Gutachten des ABI vom 19. April 2004, das auf internistischen, rheumatologischen und psychiatrischen Teilexpertisen beruht und, wie die Vorinstanz bereits gezeigt hat, vollen Beweiswert besitzt, ergibt sich jedoch, dass für jede leichte und wechselbelastende Tätigkeit eine volle medizinisch-theoretische Arbeitsfähigkeit besteht. Im - vorliegend allein interessierenden - Aufgabenbereich Haushalt sei die Leistungsfähigkeit (aus rheumatologischen Gründen) zu 20 Prozent eingeschränkt. Nicht mehr zumutbar seien namentlich das Heben von schwereren Gewichten sowie gewisse Überkopftätigkeiten und bestimmte Putzarbeiten. Beeinträchtigend wirkten sich ein chronisches lumbovertebrales Schmerzsyndrom, eine Arthrose des linken Kniegelenks, eine Adipositas permagna sowie ein Diabetes mellitus Typ II aus. Die Rücken- und Kniebeschwerden seien im Vergleich mit den zehn Jahre zuvor erfolgten Abklärungen neu. Die vorstehend zitierten gutachtlichen Feststellungen zeigen, dass die Verwaltung zu Recht auf die Neuanmeldung eingetreten ist (vgl. Art. 87 Abs. 4 IVV). Die angesprochenen orthopädischen Leiden erreichen aber kein leistungserhebliches Ausmass. Die Einschätzung der medizinischen Sachverständigen wird auf Grund der praktischen Erhebung vor Ort durch den Abklärungsdienst der IV-Stelle bestätigt, welche eine Behinderung im Haushalt im Umfang von 17 Prozent ergab (Bericht vom 14. September 2004). Eine Invalidenrente ist indes erst ab einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent auszurichten (Art. 28 Abs. 1 IVG).