Citation: 6B_1265/2021 E. 6.4

6.4. Der vom Beschwerdeführer vorgebrachte Einwand, wonach es an einer widerrechtlichen Handlung gemäss Art. 41 OR fehle, ist nicht zu hören. Die für die Zusprechung von Schadenersatz erforderliche Widerrechtlichkeit der Schadenszufügung ergibt sich ohne Weiteres aus dem genannten Schuldspruch. Die Vorinstanz hat den vom Beschwerdeführer gestohlenen Betrag in Würdigung der vorhandenen Beweismittel gestützt auf die Aussagen von D.________ und C.________ im Strafverfahren auf Fr. 210.-- festgesetzt. Dass sie bei der Beurteilung der Zivilforderung auf diese Erkenntnis abstellt, ist nach der oben genannten Rechtsprechung (vgl. E. 6.3 hiervor) nicht zu beanstanden. Aus ihrem Verweis auf die Ausführungen im erstinstanzlichen Urteil geht zudem mit erforderlicher Deutlichkeit hervor, dass sie hinsichtlich der Schadenshöhe von den Erwägungen der ersten Instanz abweicht und sich diese nicht zu eigen macht. Eine Gehörsverletzung ist nicht ersichtlich. Ebensowenig ist eine willkürliche Beweiswürdigung auszumachen. Der Beschwerdeführer begnügt sich mit der pauschalen Behauptung, dass die Aussagen von D.________ und C.________ widersprüchlich seien, ohne diese angebliche Widersprüchlichkeit aber im einzelnen aufzuzeigen. Sein Vorbringen erweist sich als appellatorisch und genügt den qualifizierten Anforderungen an eine Willkürrüge nicht. Die Zusprechung von Schadenersatz in der Höhe von Fr. 210.-- ist bundesrechtskonform.