Citation: 1C_778/2021 E. 5.1

5.1. Die Beschwerdeführenden rügen weiter mehrfach eine "Rechtsverweigerung". Im Zentrum steht dabei der Vorwurf, obschon die Baubewilligungsbehörde die gute Gesamtwirkung nicht geprüft habe, habe das Departement die Beschwerde in diesem Punkt nicht gutgeheissen, sondern die fragliche Prüfung selber vorgenommen und in der Folge der Beschwerde auch insoweit nicht stattgegeben, was die Vorinstanz geschützt habe. Dadurch sei ihnen das Recht verweigert worden, in diesem Punkt mit der Beschwerde vor dem Departement zu obsiegen. Dasselbe gelte hinsichtlich der ebenfalls erst vom Departement geprüften Frage, ob ein historischer Garten vorliege, der entsprechend geschützt werden müsse. Verweigert worden sei ihnen sodann das Recht, dass wirkungsvolle Massnahmen zum Schutz ihres Gartens abgeklärt und in Erwägung gezogen würden. Indem die Vorinstanz nicht auf ihr Vorbringen eingegangen sei, wonach die Anzahl Verfahrensfehler das Recht auf ein korrektes Verfahren verletze, habe sie ihnen weiter auch dieses Recht verweigert. Da sie das Erfordernis einer Prüfung der guten Gesamtwirkung im Einzelfall im angefochtenen Urteil nicht thematisiert habe, habe sie ferner das Fehlen einer solchen Prüfung unterstützt, was letztlich ebenfalls eine Rechtsverweigerung darstelle.