Citation: 5C.120/2006 08.09.2006 E. B

Die Bank Z.________ reichte am 13. Dezember 2001 beim Bezirksgericht B.________ gegen V.________ und X.________ Klage ein und verlangte, es sei festzustellen, dass von den Grundstücken, die X.________ von ihrem Ehemann und dieser von seinem Vater gekauft habe, soviel der von ihr gegen Y.________ eingeleiteten Zwangsvollstreckung unterliege, als zur Deckung der Forderung von Fr. 155'002.15 notwendig sei. Die Beklagten beantragten, es sei auf die Klage nicht einzutreten, soweit sie gegen V.________ gerichtet sei, und im Übrigen sei sie abzuweisen. Über V.________ wurde am 6. Dezember 2002 der Konkurs eröffnet. Durch Verfügung des Gerichtspräsidenten von Laufenburg vom 18. Juni 2003 wurde das Verfahren aufgeteilt, und am gleichen Tag beschloss das Bezirksgericht, dass das Verfahren gegen V.________ (als gegenstandslos geworden) von der Kontrolle abgeschrieben werde. Das Bezirksgericht hiess die Klage gegen X.________ am 4. Mai 2005 gut und stellte fest, dass in der von der Klägerin gegen Y.________ eingeleiteten Betreibung Nr. 1 des Betreibungsamtes A.________ die sieben zum landwirtschaftlichen Gewerbe gehörenden Grundstücke mit Pfändungsbeschlag belegt werden könnten, soweit es zur Deckung der klägerischen (Verlustscheins-)Forderung von Fr. 155'002.15 notwendig sei. Die von der Beklagten erhobene Appellation wies das Obergericht (Zivilgericht, 1. Kammer) des Kantons Aargau am 21. Februar 2006 ab.