Citation: 4A_273/2014 E. 2.3

2.3. Im kantonalen Verfahren ist die Frage zu beurteilen, ob der Beschwerdeführer als Mieter und der Beschwerdegegner als Vermieter das Mietverhältnis, auf das der Beschwerdegegner die streitgegenständliche Forderung stützt, einvernehmlich aufgelöst haben. Der Beschwerdeführer macht geltend, er habe sich mit dem Beschwerdegegner bei einem persönlichen Gespräch am 11. April 2012 auf die Auflösung des Mietvertrages per Ende April 2012 geeinigt. Der Beschwerdegegner bestreitet diese Darstellung. Die Erstinstanz erachtete den Beweis für eine einvernehmliche Auflösung als nicht erbracht und bejahte demzufolge die Pflicht des Beschwerdeführers zur Leistung der Mietzinsen bis Ende August 2012. Die Berufungsinstanz stellte daraufhin mit Verfügung vom 9. Februar 2014 fest, dass die Erstinstanz "die Frage der Nichtigkeit der [vom Beschwerdeführer] geltend gemachten einvernehmlichen Auflösung des Mietverhältnisses zufolge Verletzung von Art. 169 ZGB nicht thematisiert und damit auch nicht geprüft" habe, und räumte den Parteien Gelegenheit ein, zu diesem Aspekt Stellung zu nehmen. Im angefochtenen Entscheid vom 28. März 2014 befand sie die Berufung sodann mit der Begründung für aussichtslos, der Beschwerdeführer habe "weder behauptet noch nachgewiesen, dass seine Ehefrau vor dem behaupteten einvernehmlichen Auflösungstermin gegenüber [dem Beschwerdegegner] ausdrücklich ihre Zustimmung zu der behaupteten einvernehmlichen Auflösung des Mietvertrages erklärt" habe. Die Erklärung der Ehefrau nur gegenüber dem Beschwerdeführer selber - so die Vorinstanz - sei nicht ausreichend. Sei aber innert Frist keine ausdrückliche Zustimmung erfolgt, erweise sich die einvernehmliche Auflösung, selbst wenn sie nachgewiesen werden könnte, als nichtig. Angesichts dessen wies die Vorinstanz das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ab, ohne die Bedürftigkeit des Beschwerdeführers zu beurteilen.