Citation: 8C_126/2017 E. 3.3.2

3.3.2. Hilfsmittel können Teil der Heilbehandlung sein (vgl. Art. 10 Abs. 1 lit. e UVG) oder dem Ausgleich von körperlichen Schädigungen oder Funktionsausfällen (vgl. Art. 11 Abs. 1 Satz 1 UVG) und insofern als Ergänzung der Heilbehandlung dienen (BGE 141 V 30 E. 3.2.5 S. 36; FRÉSARD/MOSER-SZELESS, a.a.O., S. 971 Rz. 203). Hier liegt die zweite Konstellation vor, da die Gesundheitsschuhe die Schädigung am rechten Fuss ausgleichen sollen. Dadurch kann die Arbeitsfähigkeit aufrechterhalten werden, ohne dass es dazu auch noch einer zusätzlichen Heilbehandlung bedürfte. Richtigerweise haben damit die Beschwerdeführerin (E. 2.1 hiervor) in ihrem Einspracheentscheid vom 29. Oktober 2014 - anders als noch in der Verfügung vom 10. April 2014 - und das kantonale Gericht (E. 2.2 hiervor) die Kostenübernahme für Schuheinlagen dem Hilfsmittelanspruch im Sinne der in Art. 11 UVG und Art. 6 HVUV umschriebenen Ausgestaltung (E. 3.3.1 hiervor) zugeordnet.