Citation: 4C.85/2005 02.06.2005 E. 3

Die Vorinstanz hat zu Unrecht nicht abschliessend geprüft, ob der Saldovergleich vom 3. März 1995 zwischen der E.________ AG und dem Kläger die abgetretene Teilforderung mitumfasste. Sollte dies zutreffen, wäre der Kläger mit der Einrede zuzulassen, dass die mit der Zweckänderung der Zession vereinbarte Inkassozession einzig bezweckte, den zuvor im März 1995 vereinbarten Verzicht der E.________ AG zu umgehen. Der angefochtene Entscheid ist aus diesem Grund aufzuheben und die Streitsache gestützt auf Art. 64 OG zur neuen Beurteilung der inhaltlichen Tragweite des Saldo-Vergleichs vom März 1995 an die Vorinstanz zurückzuweisen. Anschliessend wird die Vorinstanz erneut über die Klage entscheiden müssen. Da damit der Ausgang des Rechtsstreits noch offen ist, rechtfertigt es sich, die Gerichtsgebühr den Parteien je hälftig zu auferlegen und die Parteikosten für das bundesgerichtliche Verfahren wettzuschlagen (Art. 156 Abs. 1, 3 und Art. 159 Abs. 3 OG).