Citation: 6B_1167/2023 E. 1.4.3

1.4.3. Die vorinstanzlichen Erwägungen sind auch mit Blick auf die Einbringlichkeit der Ersatzforderung nicht zu beanstanden. So führt die Vorinstanz im Zusammenhang mit der Erwerbstätigkeit des Beschwerdeführers zu Recht aus, es erscheine nicht ausgeschlossen, dass der Beschwerdeführer das Geschäft über die Pensionierung hinaus weiterführe. Dem hält der Beschwerdeführer erneut lediglich entgegen, er habe kein eigenes Geschäft; inwieweit die vorinstanzliche Einschätzung dadurch falsch sein soll, ergibt sich aus seiner Beschwerde nicht. Im Übrigen setzt sich die Vorinstanz durchaus kritisch mit der Frage der Einbringlichkeit auseinander und erachtet es als fraglich, ob der Beschwerdeführer die Ersatzforderung vollständig wird abbezahlen können. Allerdings erwägt sie nachvollziehbar auch, der Umstand, dass die Einbringlichkeit der Ersatzforderung nicht gesichert erscheine, stehe der Auferlegung einer solchen nicht gemeinhin entgegen. Zutreffend führt sie aus, es bestehe keine Pflicht, von einer Ersatzforderung abzusehen. Erneut belässt es der Beschwerdeführer auch in diesem Punkt dabei, seine eigene Sicht der Dinge darzutun, eigene Berechnungen vorzunehmen und sich auf den Standpunkt zu stellen, die Massnahme würde bloss Kosten verursachen. Damit ist er nicht zu hören. Inwieweit die Ausfällung der Ersatzforderung in seinem Fall - wie von ihm geltend gemacht - "das Vollstreckungssubstrat des konkursiten Einziehungsbetroffenen zulasten von dessen Privatgläubigern schmälern würde", bzw. inwieweit dies die Vorinstanz verpflichten würde, von einer Ersatzforderung abzusehen, ist weder begründet dargetan noch ersichtlich. Zu berücksichtigen gilt auch, dass die Vorinstanz - wie bereits die erste Instanz - die Ersatzforderung von Fr. 730'000.-- (Höhe der unrechtmässig angeeigneten Vermögenswerte) auf Fr. 500'000.-- reduziert. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers ist nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz auf das Verschlechterungsverbot hinweist. Sie war nicht gehalten, hypothetisch zu begründen, wie hoch die von ihr für angemessen erachtete Ersatzforderung ausgefallen wäre. Was der Beschwerdeführer für sich daraus ableiten will, wenn er geltend macht, die Vorinstanz hätte eine höhere Ersatzforderung anordnen wollen, ist nicht ersichtlich. Es wäre seine Aufgabe gewesen, begründet zu rügen, inwieweit die Vorinstanz die Höhe der Ersatzforderung von Fr. 500'000.-- in Verletzung ihres Ermessensspielraums festsetze. Zu betonen bleibt, dass die Frage einer allfälligen Reduktion der Ersatzforderung später im Vollzugsverfahren, wenn die Verhältnisse besser beurteilt werden können, erneut geprüft und nötigenfalls im Sinne eines weiteren Entgegenkommens entschieden werden kann (vgl. BGE 106 IV 9 E. 2; Urteile 6B_989/2023 vom 22. April 2024 E. 4.3; 6B_676/2022 vom 27. Dezember 2022 E. 3.5.2; je mit Hinweisen).