Citation: 8C_471/2020 E. 4.5.3

4.5.3. Was die Beschwerdeführerin dagegen vorbringt, vermag die vorinstanzliche Würdigung nicht bundesrechtswidrig erscheinen zu lassen. Für die Annahme von Unzumutbarkeit der zugewiesenen Massnahme genügt es nicht, dass die Versicherte in der angeordneten Bildungsmassnahme keinen oder nur wenig Sinn zu erblicken vermochte (Urteil C 127/06 vom 14. September 2006 E. 4.1). Sodann macht die Beschwerdeführerin nicht geltend - und solches ist auch nicht ersichtlich -, dass sie den Versuch unternommen hätte, mit der Leitung der Praxisfirma zu klären, ob ihr allenfalls anspruchsvollere Arbeiten übertragen oder sonstwie mehr Wissen vermittelt werden könnte. Soweit sie mit Verweis auf das von ihr selbst erstellte Protokoll über die arbeitsmarktliche Massnahme ihre eigene Sicht der Dinge darlegt, genügt dies für den Nachweis einer willkürlichen Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz nicht (BGE 138 I 171 E. 1.4 S. 176; 137 II 353 E. 5.1 S. 356; Urteil 8C_349/2020 vom 3. August 2020 E. 1.2 und E. 4.3). Erstellt ist hingegen, dass die Versicherte ihr Desinteresse an der arbeitsmarktlichen Massnahme und den Wunsch, das Programm schnellstmöglich wieder zu verlassen, mehrfach und von Anfang klar zum Ausdruck brachte. Bereits nach sieben absolvierten Tagen brach sie schliesslich die Bildungsmassnahme von sich aus - und in Kenntnis der möglichen Sanktionen - ab. Die Vorinstanz hat richtig erkannt, dass hierfür kein entschuldbarer Grund erkennbar ist.