Citation: 2C_10/2022 E. 2.3

2.3. Neue Tatsachen und Beweismittel dürfen im bundesgerichtlichen Verfahren nur so weit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG), was in der Beschwerde näher darzulegen ist. Der vorinstanzliche Verfahrensausgang allein bildet noch keinen hinreichenden Anlass im Sinne von Art. 99 Abs. 1 BGG. Echte Noven, d.h. Tatsachen und Beweismittel, die erst nach dem angefochtenen Urteil entstanden sind, sind vor Bundesgericht grundsätzlich unzulässig (unter Vorbehalt von hier nicht einschlägigen Ausnahmen, z. B. bei administrativer Haft, vgl. Urteile 2C_955/2020 vom 10. Dezember 2020 E. 2.3; 2C_768/2020 vom 21. Oktober 2020 E. 2.2). Unzulässig sind sodann Tatsachenbehauptungen und Beweise, die bereits im vorinstanzlichen Verfahren ohne Weiteres hätten vorgebracht werden können (sog. unechte Noven; BGE 143 V 19 E. 1.2). Mit Schreiben vom 21. Juni 2022 hat der Beschwerdeführer 1 dem Bundesgericht eine Beurteilung der Schule U.________ in Bezug auf die soziale und schulische Integration des Beschwerdeführers 3 vom 7. Juni 2022 zukommen lassen. Dieses Beweismittel ist erst nach dem angefochtenen Urteil entstanden und deshalb vor Bundesgericht (als echtes Novum) unzulässig.