Citation: 7B_829/2023 E. 3.2

3.2. Diese Rechtsprechung bringt die Vorinstanz zur Anwendung. Dazu führt sie aus, die amtliche Verteidigung sei angeordnet worden, weil der Beschwerdeführer selbst keine Wahlverteidigung bestellt habe (Art. 132 Abs. 1 lit. a Ziff. 1 i.V.m. Art. 130 lit. b StPO). Seine finanzielle Situation präsentiere sich als günstig. Insbesondere generiere er Miet- und Pachteinnahmen von rund Fr. 14'000.-- pro Monat. Auch nach Deckung der Verfahrenskosten und der Ersatzforderung verbleibe ihm ein Vermögen von über Fr. 3 Mio. Nebst dem seien sämtliche sichergestellten Vermögenswerte, welche auf die D.________ AG, die E.________ AG und die F.________ AG lauten würden, dem Beschwerdeführer zuzurechnen. Es sei sodann zu berücksichtigen, dass beschlagnahmte Barschaften in der Höhe von Fr. 529'632.70 zur Deckung der Verfahrenskosten herangezogen werden könnten (Art. 442 Abs. 4 StPO). Auch sei ein Teil der beschlagnahmten Vermögenswerte und Konten des Beschwerdeführers von der Erstinstanz rechtskräftig freigegeben worden. Damit seien genügend liquide Mittel vorhanden, um die Verfahrenskosten inkl. Kosten der amtlichen Verteidigung zu decken.