Citation: 5A_891/2020 E. 2

Die Gehörsrüge wird damit begründet, dass das Kantonsgericht vorgängig zur Gewährung der aufschiebenden Wirkung keinerlei Abklärungen getroffen habe. Die Rüge geht fehl: Beide Seiten haben sich zur Frage der aufschiebenden Wirkung äussern können und im Übrigen legt der Beschwerdeführer nicht dar, welche Beweise zu erheben gewesen wären, und noch weniger, dass er solche beantragt hätte. Der Sachverhalt ist denn auch nicht umstritten. Es geht um die Frage, ob während des Rechtsmittelverfahrens vorerst die alternierende Obhut weitergeführt und welchen Kindergarten C.________ während dieser Zeit besucht; sodann liegen alle Argumente auf dem Tisch, wobei naturgemäss beide Eltern davon ausgehen, dass die je angestrebte Variante im wohlverstandenen Kindeswohl liege. Vor diesem Hintergrund ist die Sache wie gesagt auch im bundesgerichtlichen Verfahren ohne Weiteres spruchreif.