Citation: 9C_546/2018 E. 4.2

4.2. Das kantonale Gericht ging davon aus, der Versicherte leide an einem psychischen Gesundheitsschaden. Es hat nicht dargelegt, welcher dies sein soll, führte jedoch aus, der KJPD und Dr. med. D.________ hätten unterschiedliche Diagnosen gestellt: Dr. med. D.________ erhob im Bericht vom 17. August 2016 eine hyperkinetische Störung des Sozialverhaltens (F90.1), wohingegen der KJPD eine reaktive Bindungsstörung des Kindesalters (F94.1) diagnostizierte. Indem die Vorinstanz bei dieser unklaren Aktenlage eine psychische Erkrankung als ausgewiesen erachtete, verletzte sie Bundesrecht (vgl. E. 2.2 hiervor).