Citation: 2C_562/2019 E. 5.8.3

5.8.3. Anders als die Beschwerdeführerin dies annimmt, hat die Vorinstanz somit keinesfalls leichtfertig oder willkürlich auf das Vorliegen einer Scheinehe geschlossen. Vielmehr ist sie gestützt auf eine fundierte Gesamtwürdigung aller Sachverhaltsumstände (vorne E. 5.7.1 ff.) zum Ergebnis gekommen, dass es vorliegend einerseits an einer hinreichenden Basis für die Annahme einer ehelichen Gemeinschaft fehlt (vorne E. 5.4) und andererseits mit überwiegender Wahrscheinlichkeit eine Parallelbeziehung verschwiegen wurde (vorne E. 5.3). Die Ehe sei deshalb einzig für ausländerrechtliche Zwecke geschlossen worden. Diese Schlussfolgerung ist aufgrund der umfassenden vorinstanzlichen Beweiswürdigung ohne Weiteres nachvollziehbar und infolgedessen verfassungsrechtlich haltbar.