Citation: 9C_710/2018 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz erachtete das Gutachten der Medas Zentralschweiz vom 9. November 2016, in welchem beim Versicherten eine mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1), eine chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41) sowie eine Periarthropathia humeroscapularis tendinotica linksbetont diagnostiziert und der dringende Verdacht auf eine Femoropatellararthrose sowie eine Periarthrosis genu links geäussert worden war, als beweiskräftig. Nach einer Prüfung der Standardindikatoren (BGE 143 V 409; 141 V 281) ging das kantonale Gericht beim Versicherten indessen aus psychiatrischer Sicht von einer vollen Arbeitsfähigkeit - und nicht von der gutachterlich attestierten von 60 % - aus. Eine rechtlich relevante Einschränkung der Leistungsfähigkeit hielt es allein aus rheumatologischen Gründen für gegeben, gestützt auf das entsprechende Teilgutachten im Umfang von 20 bis 30 %. Es gelangte deshalb zum Ergebnis, dass der Versicherte, weil er nicht während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens 40 % arbeitsunfähig gewesen sei, die Voraussetzungen für die Zusprache einer Invalidenrente nicht erfülle.