Citation: 9C_144/2022 E. 3.2

3.2. Das kantonale Gericht hat in seinem "Teil-Urteil" über gewisse Fragen in grundsätzlicher Weise entschieden. Die betragsmässige Festsetzung der Leistungspflicht harrt jedoch noch der Erledigung. Wie die vorinstanzlichen Erwägungen zudem zeigen, besteht zwischen dem nun vorinstanzlich bereits beurteilten Feststellungsbegehren und den noch offenen Leistungsbegehren ein Zusammenhang. Mit dem Feststellungsentscheid sind verschiedene materiellrechtliche (Vor-) Fragen des Leistungsanspruchs geklärt. Das von der Vorinstanz beurteilte Feststellungsbegehren ist somit kein von den Leistungsbegehren unabhängiger Antrag im Sinne einer objektiven Klagenhäufung. Vielmehr stellt das vorinstanzliche Urteil ein Entscheid auf dem Weg zum Endentscheid dar, wobei über die mit dem Feststellungsbegehren aufgeworfenen und von der Vorinstanz in ihrem "Teil-Urteil" beurteilten Fragen sich auch inzident zusammen mit dem Leistungsanspruch befinden liesse. Das vorinstanzliche "Teil-Urteil" stellt somit keinen Teilentscheid im Sinne von Art. 91 BGG, sondern einen Zwischenentscheid gemäss Art. 93 BGG dar.