Citation: 4A_100/2014 E. 2.1

2.1. Sie berücksichtigte dabei, dass die Beschwerdeführerin von ihrem Hausarzt an das Spital C.________ überwiesen wurde und anlässlich der Besprechung der Operation am 5. Oktober 2009 auf eine rasche Vornahme drängte. Das Risiko, bei der Entfernung der Gallenblase an den Gallengängen verletzt zu werden, betrage lediglich 0.4 bis 0.6 % und sei als äusserst gering zu bezeichnen. Dass sich die Beschwerdeführerin für eine Operation an der offenen Bauchdecke entschieden hätte, bei der das Risiko der Verletzung der Gallengänge noch minimer sei, erachtete die Vorinstanz als unwahrscheinlich, da dort wesentlich grössere Narben entstünden und jede Operation mit Risiken verbunden sei.