Citation: 9C_572/2007 01.10.2007 E. 3

3.1 Die Vorinstanz hat in pflichtgemässer Würdigung der gesamten Aktenlage - insbesondere unter Berücksichtigung des Kurzaustrittsberichts des Universitätsspitals W.________, Rheumaklinik und Institut für Physikalische Medizin, vom 18. Juli 2006, worin ein lumbospondylogenes Schmerzsyndrom sowie ein intermittierendes zervikoradikuläres Reizsyndrom links C6 und rechts C7 diagnostiziert wurde - mit nachvollziehbarer Begründung erkannt, es seien weitere sachverhaltliche Abklärungen notwendig, weil Hinweise auf eine bis zum Einspracheentscheid vom 20. März 2006 eingetretene und darin unberücksichtigt gebliebene Verschlechterung des Gesundheitszustands bestünden. Zu dieser Auffassung gelangte sie namentlich aufgrund eines Vergleichs zwischen Röntgenaufnahmen der Halswirbelsäule vom 28. Januar 2003, auf die das Gutachten der Medizinischen Abklärungsstation (MEDAS) des Spitals Y.________ vom 16. Juni 2005 abstellte, und vom 11. Juli 2006. Danach ist "bei Status nach ventraler Halswirbelsäulen-Spondylodese eine deutlich gelockerte Schraube im Segement C7 [ersichtlich], welche um eine halbe Wirbelkörperbreite in die ventral gelegenen Weichteile hervor ragt" (vgl. den Kurzaustrittsbericht des Universitätsspitals W.________). 3.2 Auch wenn es auf den ersten Blick als widersprüchlich erscheinen mag, die Beschwerdeführerin zur näheren Abklärung des Verlaufs der Arbeitsfähigkeit anzuhalten, obwohl sich der Zeitpunkt der Schraubenlockerung nach eigener vorinstanzlicher Feststellung nicht eruieren lässt, ist darin mit dem kantonalen Gericht ein neuer objektiver Befund zu erblicken, welcher die Beurteilung im Zeitpunkt des Einspracheentscheides vom 20. März 2006 verändern könnte, handelt es sich doch dabei um das Ergebnis eines krankhaften Prozesses, das erfahrungsgemäss nicht von einem Tag auf den andern eintritt, sondern sich über längere Zeit hin anbahnt. Die medizinischen Weiterungen sollen deshalb insbesondere Aufschluss darüber geben, ob seit dem Gutachten der MEDAS (gestellte Diagnose: chronisches zervikospondylogenes Syndrom beidseits), worauf die Verwaltung den Einspracheentscheid massgeblich stützte, eine (allenfalls durch die gelockerte Schraube verursachte) gesundheitliche Verschlechterung eingetreten ist, und ob diese gegebenenfalls Auswirkungen auf die medizinisch-theoretische Arbeits(un)fähigkeit zeitigt. Inwiefern die Vorinstanz mit dieser Betrachtungsweise Bundesrecht verletzt, ist nicht ersichtlich. 3.3 Ebenfalls dringt die Beschwerdeführerin mit ihrer Kritik nicht durch, wonach es das kantonale Gericht fälschlicherweise unterlassen habe, zur strittigen Statusfrage Stellung zu nehmen. Denn es liegt, zumindest wenn das Gericht nicht abschliessend über die Sache urteilt, sondern einen Zwischenentscheid erlässt, in seinem Ermessen, nur über Teilaspekte des Streitgegenstandes zu befinden, wobei klar gemacht werden muss, worüber entschieden wurde und worüber nicht. Im Gesamtzusammenhang betrachtet und verstanden nach seinem wirklichen rechtlichen Gehalt, auf den es praxisgemäss ankommt (Urteil I 708/03 des Eidg. Versicherungsgerichts vom 3. Januar 2005, E. 2.2.2 mit Hinweisen auf die publizierte Rechtsprechung), kann nicht zweifelhaft sein, dass das angefochtene Erkenntnis die Statusfrage offenlässt, was, wie gesagt, rechtlich nicht zu beanstanden ist.