Citation: 7B_790/2024 E. B

Am 8. Februar 2024 ersuchte A.________ um Dauerbesuchs- und Videotelefoniebewilligungen für seine Schwester, seine Tante und weitere Personen. Zudem beantragte er eine Dauerbewilligung für Besuche seiner Partnerin ohne Trennscheibe. Mit Beschluss vom 9. Februar 2024 hiess das Bezirksgericht sein Gesuch um Ausstellung der beantragten Dauerbesuchs- und Videotelefonbewilligungen gut (Dispositiv-Ziffern 1, 2, 3 und 5) und wies seinen Antrag auf Dauerbewilligung für Besuche seiner Partnerin ohne Trennscheibe ab (Dispositiv-Ziffer 4). Dagegen erhob A.________ am 26. Februar 2024 Beschwerde bei der III. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Zürich. Er beantragte, den Entscheid vom 9. Februar 2024 aufzuheben und Besuche seiner Partnerin ohne Trennscheibe zu genehmigen. Mit Eingabe vom 27. Juni 2024 ersuchte er das Obergericht, festzustellen, dass das Beschleunigungsgebot verletzt worden sei. Zudem sei ihm vorsorglich zu erlauben, Besuche im Bezirksgefängnis Horgen ohne Trennscheibe zu erhalten. Das Obergericht erwog mit Beschluss vom 15. Juli 2024, das Bezirksgericht sei für den Entscheid über die Modalitäten der Besuche seiner Partnerin unzuständig gewesen, weshalb der Entscheid insoweit nichtig sei. Aus diesem Grund trat es auf die Beschwerde nicht ein (Dispositiv-Ziffer 1), und wies das Bezirksgericht an, das Gesuch von A.________ um Durchführung von Besuchen seiner Partnerin ohne Trennscheibe an die zuständige Stelle weiterzuleiten (Dispositiv-Ziffer 2).