Citation: 6B_401/2007 08.11.2007 E. 14

14.1 Die Verfügung des Präsidenten der Vorinstanz betreffend die Entlassung des Beschwerdeführers 2 aus der Haft, d.h. aus dem vorzeitigen Strafvollzug, ist ein Entscheid über vorsorgliche Massnahmen. Mit der Beschwerde gegen solche Entscheide kann nur die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden (Art. 98 BGG). Dazu gehört auch das Willkürverbot. Dessen Verletzung kann im Rahmen einer Beschwerde in Strafsachen auch von der Staatsanwaltschaft gerügt werden. 14.2 Ob die Beschwerdeführerin 1 mit ihren Einwänden gegen das Strafmass hinreichend substantiiert geltend macht, dass und inwiefern die angefochtene Verfügung willkürlich sei, und ob somit auf ihre Beschwerde überhaupt einzutreten ist, kann offen bleiben. Es kann hier auch dahingestellt bleiben, ob die Beschwerde gegen die Haftentlassungsverfügung überhaupt noch zu behandeln ist, nachdem die Beschwerden gegen das Urteil der Vorinstanz abgewiesen worden sind. Die Beschwerde gegen die Haftentlassungsverfügung ist jedenfalls unbegründet. Die von der Vorinstanz ausgefällte Freiheitsstrafe von 5 ¼ Jahren ist aus den vorstehend dargestellten Gründen entgegen den Einwänden der Beschwerdeführerin 1 nicht unhaltbar mild, und die Auffassung des Präsidenten der Vorinstanz, dass diese Freiheitsstrafe der zu erwartenden Strafe entspreche, ist deshalb nicht willkürlich