Citation: 9C_760/2023 E. 6.5.2

6.5.2. Nach dem Gesagten verletzte das kantonale Gericht Bundesrecht, als es einen Tabellenlohnabzug verneinte. Angesichts der erwähnten (zusätzlichen) Einschränkungen drängt sich vorliegend eine 10%ige Herabsetzung des verwendeten LSE-Tabellenlohns auf, der hauptsächlich auf statistisch erhobenen Löhnen von gesunden Personen beruht (vgl. Urteil 9C_752/2023 vom 18. Juni 2024 E. 4.5.2 mit Hinweis). Mit einem Abzug von 10 % reduziert sich das Invalideneinkommen auf Fr. 33'906.22 (Fr. 37'673.58 x 0.9), woraus sich in Gegenüberstellung mit dem Valideneinkommen von Fr. 116'860.48 ein Invaliditätsgrad von gerundet 71 % ergibt. Bei einem Invaliditätsgrad von 71 % hat die Beschwerdeführerin auch über den 31. Dezember 2021 hinaus Anspruch auf eine ganze Invalidenrente (Art. 28b Abs. 3 IVG). Die von der Vorinstanz festgestellte Veränderung des Gesundheitszustandes erweist sich damit als nicht erheblich im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG.