Citation: 1C_439/2015 E. A

Am 5. Dezember 2014 entzog das Strassenverkehrsamt des Kantons Aargau A.________ den Führerausweis vorsorglich und ordnete eine verkehrsmedizinische Abklärung in Bezug auf eine allfällige Betäubungsmittelabhängigkeit an. Am 13. März 2015 wies das Departement Volkswirtschaft und Inneres (DVI) die Beschwerde von A.________ gegen die Verfügung des Strassenverkehrsamts ab und entzog einer allfälligen Beschwerde die aufschiebende Wirkung. Am 1. Juli 2015 gab A.________ eine Beschwerde ans Verwaltungsgericht des Kantons Aargau gegen den ihm am 1. Juni 2015 zugestellten Entscheid des DVI bei der Post auf. Am 6. Juli 2015 setzte der Instruktionsrichter des Verwaltungsgerichts A.________ eine Frist von 10 Tagen ab Zustellung der Verfügung an, um eine im Sinne der Erwägungen verbesserte Beschwerde einzureichen. Der Beschwerde fehle die vorgeschriebene Unterschrift, und es werde fälschlicherweise die Aufhebung der durch den Entscheid des DVI ersetzten Verfügung des Strassenverkehrsamts beantragt. Werde der Mangel nicht fristgerecht behoben, werde auf die Beschwerde nicht eingetreten. Am 7. Juli 2015 wurde A.________ die Instruktionsverfügung vom 6. Juli 2015 zugestellt. Am 18. Juli 2015 gab A.________ eine verbesserte Beschwerde bei der Post auf. Am 20. Juli 2015 erwog das Verwaltungsgericht, die verbesserte Beschwerde sei nach Ablauf der 10-tägigen Frist und damit verspätet der Post übergeben worden, und trat auf die Beschwerde nicht ein. In seiner Rechtsmittelbelehrung führte es an, sein Entscheid könne innert 30 Tagen ab Zustellung beim Bundesgericht angefochten werden; diese Frist stehe u.a. vom 15. Juli bis zum 15. August still.