Citation: 5D_119/2015 E. 6

Der Beschwerdeführer bezeichnet den Gerichtsentscheid als willkürlich, da sowohl der Beschwerdegegnerin als auch der Vorinstanz "unmissverständlich bekannt" sei, dass er weder über neues Vermögen noch über Einkommen verfügt. Auch die Alimenteninkassostelle des Kantons Aargau sei über diese Situation im Bilde. Weil das ihm angerechnete fiktive Einkommen und die verfügte Anpassung an die Teuerung nie im Einklang mit den effektiven Verhältnissen gestanden hätten, habe er beim Bezirksgericht V.________ rückwirkend per 1. März 2007 auch eine Anpassung beantragt. Nach der Rechtsprechung müsse er von seinem Einkommen nur abgeben, was über seinem Existenzminimum liegt. Dass er in den letzten Jahren über keine solchen Überschüsse verfügen konnte, sei aus den Bestätigungen der Ausgleichskasse und des Steueramts des Kantons Bern ersichtlich, weshalb der Entscheid des Regionalgerichts vom 1. Mai 2015 "willkürlich und nichtig" sei. Wiederum will der Beschwerdeführer den erstinstanzlichen Entscheid nicht gelten lassen, ohne sich zum Entscheid des Obergerichts zu äussern, der allein vor Bundesgericht angefochten ist. Darauf ist nicht einzutreten (E. 5). Im Übrigen steht den Vorbringen des Beschwerdeführers die vorinstanzliche Erkenntnis gegenüber, wonach im Rahmen der definitiven Rechtsöffnung die finanziellen Möglichkeiten des Schuldners nicht zu prüfen sind und erst im weiteren Verfahren, insbesondere im Rahmen der Pfändung abzuklären sein wird, ob zur Deckung der Schuld genügend Vermögenswerte vorhanden sind. Mit dieser Einschätzung der Rechtslage setzt sich der Beschwerdeführer nicht auseinander. Inwiefern das Obergericht das Schuldbetreibungsrecht in verfassungswidriger Weise angewendet hat, tut er nicht dar und ist auch nicht ersichtlich: Im Verfahren der Rechtsöffnung befindet der Richter lediglich über die Beseitigung des Rechtsvorschlags (s. Randtitel zu Art. 79 SchKG; vgl. Urteil 5D_72/2015 vom 13. August 2015 E. 3).