Citation: 1C_92/2024 E. 3.4.2

3.4.2. Die Vorinstanz hat im angefochtenen Entscheid Sinn und Zweck des Ermächtigungserfordernisses sowie die Voraussetzungen für die Erteilung der Ermächtigung erläutert. Sie hat weiter dargelegt, wieso im Ergebnis jegliche Anhaltspunkte für ein strafbares Verhalten des Gesuchsgegners fehlten und die Strafanzeige offensichtlich unbegründet erscheine. Sie hat dabei namentlich festgehalten, die fürsorgerische Unterbringung sei von den zuständigen Personen im dafür vorgesehenen Verfahren angeordnet worden, weshalb von einem unrechtmässigen Festhalten oder Gefangenhalten von C.________ durch den Gesuchsgegner und die weiteren behandelnden Ärzte keine Rede sein könne. Gegen die C.________ betreffenden behördlichen Verfügungen seien die entsprechenden Rechtsmittel zur Verfügung gestanden, wovon er teilweise Gebrauch gemacht habe. Die Beschwerdeführerin habe gegen die ärztliche Anordnung der fürsorgerischen Unterbringung vom 20. März 2023 Beschwerde beim Bezirksgericht Zürich erhoben, welches wegen verspäteter Einreichung auf das Rechtsmittel nicht eingetreten sei. Aktenkundig sei sodann, dass das Verhalten von C.________ gegenüber den behandelnden Ärzten und Pflegenden mehrfach eine notfallmässige Medikation und Fixierung erforderlich gemacht habe, um der offenbar bestehenden Fremdgefährdung zu begegnen. Konkrete Anhaltspunkte für eine übermässige Gewaltanwendung durch das beanstandete Fixieren der Füsse von C.________ oder anderweitige strafrechtliche Handlungen der Beteiligten seien nicht ersichtlich. Ebenso fehlten Anhaltspunkte für die behauptete Ausübung psychischer Gewalt. Die hinsichtlich der medikamentösen Behandlung von C.________ in der D.________Klinik aufgeworfenen Fragen bzw. Beanstandungen seien grundsätzlich verwaltungsrechtlich zu überprüfen. Dass diese Behandlung nicht indiziert, geradezu schädlich oder nicht angebracht gewesen wäre, mache C.________ nicht geltend und ergebe sich nicht aus den Akten.