Citation: 5A_709/2023 E. A

A.a. Die C.________ AG ist Eigentümerin der Grundstücke U.________-Gbbl. Nrn. vv, ww und xx. Am 25. September 2015 und 22. Dezember 2017 schloss sie mit der A.________ AG zwei Kaufrechtsverträge für die genannten Grundstücke. Dasselbe tat sie am 24. März 2022 mit der B.________ AG. Die Kaufrechtsberechtigten, beide Tochtergesellschaften der D.________ AG, haben ihre jeweiligen Kaufsrechte nicht innert Frist ausgeübt. In der Folge fanden weitere Besprechungen statt, ohne dass weitere Kaufrechtsverträge oder ein Kaufvertrag abgeschlossen worden wären. Mit Schreiben vom 10. Februar 2023 teilte die C.________ AG der B.________ AG und der D.________ AG mit, dass sie mit weiteren Kaufinteressenten in Kontakt treten werde. Am 13. März 2023 orientierte sie ihre bisherigen Gesprächspartnerinnen über den Eingang eines Kaufangebots. Mit Schreiben vom 24. März 2023 teilte die C.________ AG der D.________ AG mit, sie sei bereit, ein Kaufangebot unter Vorlage eines unwiderruflichen Zahlungsversprechens einer Schweizer Bank zu prüfen. Mit Kaufvertrag vom 14. April 2023 veräusserte die C.________ AG die streitgegenständlichen Grundstücke an einen Dritten, worüber sie die D.________ AG am 8. Mai 2023 informierte. A.b. Mit auf den 15. Juni 2023 datiertem Gesuch gelangten die A.________ AG und die B.________ AG an das Handelsgericht des Kantons Bern (Eingang am 19. Juni 2023). Sie beantragten: "1. In Anwendung von Art. 262 lit. c ZPO i.V.m. Art. 56 Abs. 1 lit. b GBV sei das Grundbuchamt Oberland, Dienststelle Interlaken, Schloss 2, 3800 Interlaken anzuweisen, die Grundstücke Gbbl. U.________ Nr. vv.________, Nr. xx und Nr. ww (im alleinigen Eigentum der Beklagten) mit einer Grundbuchsperre zu belegen und damit jegliche Verfügungen über vorgenannte Grundstücke zu unterbinden, bis zum Abschluss eines verbindlichen Kaufvertrages über die vorgenannten Grundstücke zwischen der A.________ AG (eventualiter der B.________ AG) und der C.________ AG.