Citation: 4A_294/2020 E. 9.1

9.1. Die Vorinstanz erwog, die Beschwerdeführerin behaupteerstens an verschiedenen Daten eine Überschuldung der F.________ AG. Allerdings gehe aus ihren Rechtsschriften nicht hervor, in welchem Zeitpunkt die Beschwerdegegner den Konkurs der F.________ AG hätten herbeiführen müssen. Teilweise verweise sie pauschal auf das Jahr 2006 oder das Frühjahr, spätestens Sommer 2006. An anderen Stellen werde als Zeitpunkt jener der Erstellung des Zwischenabschlusses am 30. Juni 2006 erwähnt Soweit die Beschwerdeführerin vortrage, der Konkurs hätte im Jahr 2006 erfolgen sollen, seien die Angaben zu ungenau, um eine konkrete Vermögenslage und damit eine Überschuldung der F.________ AG schätzen zu können. Obgleich zu sämtlichen von der Beschwerdeführerin behaupteten hypothetischen Konkurszeitpunkten keine Liquidationswerte vorlagen, weshalb ein strikter Nachweis des Vermögensstands nicht möglich gewesen sei, wäre es ihr zweitens zumindest möglich gewesen, den Wert des am 21. April 2006 erworbenen strukturierten Produkts zu behaupten und darzulegen, unter welchen Bedingungen eine Verwertung hätte erfolgen können. Überdies wäre es ihr möglich gewesen, dem Gericht die genaue Höhe der Darlehenssumme (inklusive aufgelaufener Zinsen) zu den behaupteten hypothetischen Konkurszeitpunkten vorzutragen. Damit habe sie es - trotz Möglichkeit - unterlassen, dem Gericht die Rahmenbedingungen für eine Schadensschätzung darzulegen. Drittens trage die Beschwerdeführerin den Vermögensstand der F.________ AG im tatsächlichen Konkurszeitpunkt nicht vor und tätige entsprechend keine Schadensberechnung zu Liquidationswerten.