Citation: 9C_442/2023 E. 2.2

2.2. Nicht stichhaltig ist der Einwand, die Vorinstanz hätte noch gar nicht zur Urteilsfindung schreiten dürfen, weil sie gemäss § 28 lit. a des Gesetzes des Kantons Zürich vom 7. März 1993 über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer/ZH; LS 212.81) i.V.m. Art. 223 Abs. 1 ZPO (SR 272) verpflichtet gewesen wäre, dem Beschwerdegegner (damaliger Beklagter) eine kurze Nachfrist zur Einreichung einer Klageantwort zu gewähren. Unstreitig räumte die Vorinstanz diesem mit Verfügungen vom 5. April (erfolgloser erster Zustellungsversuch) und vom 17. April 2023 (Zustellung an neue Adresse) Gelegenheit zur Einreichung einer Klageantwort ein. Gleichzeitig wies sie ihn auch auf die Folgen eines Verzichts hin. Sie stellte insbesondere in Aussicht, der Entscheid werde gegebenenfalls aufgrund der von der Klägerin eingereichten Akten gefällt. Ob das kantonale Gericht in der Folge noch eine kurze Nachfrist zur Einreichung einer Klageantwort hätte ansetzen müssen, braucht hier nicht geklärt zu werden. So oder anders tangierte ein allfälliges Versäumnis in dieser Hinsicht einzig den Gehörsanspruch des Beschwerdegegners (damaliger Beklagter). Inwiefern auch die (im vorinstanzlichen Verfahren) klägerische Vorsorgeeinrichtung daraus etwas zu ihren Gunsten sollte ableiten können, erhellt nicht. Namentlich ist ihr insoweit nicht zu folgen, als sie die behauptete Abzahlungsvereinbarung einzig mit der soeben dargelegten Begründung (verfrühter Erlass des Urteils) als unechtes Novum im Sinne von Art. 99 Abs. 1 BGG verstanden haben will.