Citation: 8C_656/2023 E. 4

Der Beschwerdeführer wendet ein, entgegen der Vorinstanz habe die Diagnose der Fraktur des Processus transversus LWK5 bei der Leistungsbeurteilung eine Rolle gespielt. Sie sei bei der Analyse vom 22. Dezember 2020 und bei der medizinischen Beurteilung des Integritätsschadens durch Dr. med. G.________ vom 9. Mai 2022 berücksichtigt worden. Dieser habe festgestellt, dass die Fraktur unter konservativer Therapie verheilt sei und gemäss MRI vom 25. Mai 2021 keine unfallbedingten strukturellen Veränderungen mehr nachweisbar seien. Seine Diskushernie sei - so der Beschwerdeführer weiter - nicht als unmittelbare, sondern als mittelbare Unfallfolge anzuerkennen. Die von der Vorinstanz zitierte Rechtsprechung betreffend Diskushernien sei somit nicht einschlägig. Seine Rückenbeschwerden seien an "der (durch den Unfall und vorbestehend) vorgeschädigten Wirbelsäule" im Mai 2021 aufgrund der Fehlbelastung nach der unfallbedingten Operation vom 7. Mai 2021 zumindest als Teilursache des Unfalls vom 8. März 2020 entstanden. Die Latenzzeit der Rückenbeschwerden im November 2022 habe rund eineinhalb Jahre betragen, was bei Fehlbelastungen praxisgemäss nicht ungewöhnlich sei. Seine vorbestehenden Rückenbeschwerden seien insbesondere in den Jahren 2013 bis 2017 behandelt worden. Seither sei keine Diskushernie mehr diagnostiziert worden. Dr. med. G.________ habe sich nicht mit der Frage befasst, ob ein Kausalzusammenhang zwischen der fortdauernden Fehlhaltung/-belastung aufgrund der Fussverletzung und den neu aufgetretenen Rückenbeschwerden bestehe. Er habe bloss geäussert, sie seien allein schon aufgrund der Latenz von mehr als einem Jahr nicht mehr unfallkausal. Er habe somit ausschliesslich beurteilt, ob die Rückenbeschwerden eine unmittelbare Unfallfolge seien. Weiter habe er sich nicht mit den diesbezüglichen Arztberichten des Dr. med. E.________ auseinandergesetzt. Indem die Vorinstanz einzig auf den Arztbericht des Dr. med. G.________ abgestellt und die Prüfung der mittelbaren Unfallfolgen unterlassen habe, habe sie Bundesrecht verletzt.