Citation: 8C_633/2015 E. 3

Die Vorinstanz stellt in umfassender Würdigung der medizinischen Unterlagen, insbesondere aber gestützt auf das ZMB-Gutachten vom 11. Februar 2014 für das Bundesgericht grundsätzlich verbindlich (vgl. E. 1 hiervor) fest, dass die Beschwerdeführerin seit 28. November 2013 (Datum der ZMB-Konsensbesprechung nach Untersuchungen vom 25. bis 28. November 2013) in der Lage sei, eine ihrem Leiden angepasste Tätigkeit zu 80 % auszuüben. Ausgehend vom Abklärungsbericht Haushalt vom 11. April 2014 wird im angefochtenen Gerichtsentscheid eine Einschränkung im Haushalt von 95 % in der Zeit vom 1. Juni 2012 (Ablauf der Wartezeit) bis 31. August 2012 und von 14,5 % ab 1. September 2012 angenommen. Aufgrund der gesamten Umstände müsse angenommen werden, dass die Versicherte ohne gesundheitliche Einschränkungen weiterhin eine 60%ige Erwerbstätigkeit ausgeübt hätte. Ausgehend von einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit im Erwerb und einer 95%igen Einschränkung im Haushalt nach der Magenoperation am 29. Juni 2012 bestätigt das kantonale Gericht die ganze Rente ab 1. Juni 2012. Gestützt auf einen 66%igen Invaliditätsgrad ab September 2012 infolge einer höheren Leistungsfähigkeit im Haushalt geht es in Abweichung von der IV-Stelle von einem Anspruch auf eine Dreiviertelsrente vom 1. Dezember 2012 bis 28. Februar 2014 aus. Für die Zeit ab März 2014 lehnt es einen Rentenanspruch unter Hinweis auf einen Invaliditätsgrad von 26 % ab.