Citation: 5A_945/2014 E. D

Am 28. November 2014 hat die Beschwerdeführerin Beschwerde in Zivilsachen an das Bundesgericht erhoben. Sie verlangt die Aufhebung des obergerichtlichen Urteils und beantragt, ihr die eheliche Wohnung zuzuteilen und eventuell (bei Zuweisung an den Beschwerdegegner) eine Auszugsfrist von sechs Monaten anzusetzen. Der Beschwerdegegner habe ihr ab 1. März 2014 unbefristet einen monatlichen Unterhaltsbeitrag von Fr. 4'500.-- zu bezahlen. Die Kinder B.________ und C.________ seien unter ihre alleinige Obhut zu stellen und dem Beschwerdegegner sei folgendes Besuchs- und Ferienrecht einzuräumen: jedes zweite Wochenende von Freitag (Schulschluss) bis Sonntagabend, 20.00 Uhr; in geraden Jahren über Ostern, in ungeraden über Pfingsten; jeweils am zweiten Tag der Doppelfeiertage Weihnachten und Neujahr und drei Wochen Ferien pro Jahr. Falls die Obhut über B.________ und C.________ dem Beschwerdegegner zugeteilt werde, solle ihr ein entsprechendes Besuchsrecht und ein Ferienrecht von sechs bis acht Wochen pro Jahr eingeräumt werden. Die Erziehungsbeistandschaft für B.________ sei aufzuheben. Der Beschwerdegegner sei zu verpflichten, für B.________ monatlich Fr. 950.-- und für C.________ Fr. 1'000.-- (je zuzüglich Zulagen) zu bezahlen. Die Gütertrennung sei nicht anzuordnen. Die Kosten des erstinstanzlichen Verfahrens seien dem Beschwerdegegner aufzuerlegen. Auch die Kosten des obergerichtlichen Verfahrens seien dem Beschwerdegegner aufzuerlegen und er sei zu verpflichten, ihr für das Berufungsverfahren eine Parteientschädigung von Fr. 2'295.-- zu bezahlen. Schliesslich sei der Beschwerde die aufschiebende Wirkung hinsichtlich der Wohnungszuteilung (bzw. der verlängerten Auszugsfrist) und der Obhut über die Kinder zu gewähren. Das Obergericht hat auf Stellungnahme zum Gesuch um aufschiebende Wirkung verzichtet; der Beschwerdegegner hat sich dem Gesuch widersetzt. Mit Präsidialverfügung vom 9. Dezember 2014 hat das Bundesgericht der Beschwerde im beantragten Umfang aufschiebende Wirkung zuerkannt. In der Sache hat das Obergericht auf Stellungnahme verzichtet. Der Beschwerdegegner schliesst in seiner Vernehmlassung vom 30. April 2015 auf Abweisung der Beschwerde. Die Beschwerdeführerin hat sich dazu am 13. Mai 2015 nochmals vernehmen lassen. Der Beschwerdegegner hat darauf nicht mehr reagiert.