Citation: 4A_469/2021 E. 2.3

2.3. Im Weiteren legte die Vorinstanz bezüglich der Hauptargumentation der Beschwerdeführerin, wonach die Beschwerdegegnerin zu Recht nicht zur Generalversammlung vom 31. August 2016 zugelassen worden sei, ausführlich dar, dass die Beschwerdeführerin die Beschwerdegegnerin nach Treu und Glauben in das Verzeichnis nach Art. 697l OR hätte aufnehmen und zur Generalversammlung vom 31. August 2016 zulassen müssen. Das treuwidrige Verhalten der Beschwerdeführerin, die sich wider besseres Wissen erst nachträglich im Prozess auf das Fehlen der Aktionärsstellung der Beschwerdegegnerin berufe, weil diese die Originalinhaberaktien nicht habe vorweisen können, habe die Erstinstanz richtigerweise als rechtsmissbräuchlich qualifiziert. Mit diesen zentralen Erwägungen der Vorinstanz setzt sich die Beschwerdeführerin vor Bundesgericht nicht hinreichend auseinander noch legt sie rechtsgenüglich dar, dass die Vorinstanz diesbezüglich Bundesrecht verletzt haben soll (Erwägung 1.1).