Citation: 1B_455/2020 E. 2

In verfahrensrechtlicher Hinsicht wiederholt der Beschwerdeführer seine vorinstanzlichen Beanstandungen, wonach die Staatsanwaltschaft ihre Beschlagnahmeverfügung (Kontosperrre) vom 9. Mai 2019 nicht ausreichend begründet und dadurch sein rechtliches Gehör verletzt habe. Die Vorinstanz erwog dazu im Wesentlichen Folgendes: Es könne offen bleiben, ob die Begründung der Beschlagnahmeverfügung das rechtliche Gehör des Beschwerdeführers verletzt habe. Selbst wenn dies zuträfe, könne ein solcher Prozessfehler im Verfahren vor der kantonalen Beschwerdeinstanz "geheilt" werden. Das Obergericht entscheide über die vorgebrachten Rügen mit voller Kognition. Dem Beschwerdeführer sei Gelegenheit gegeben worden, sich zu den massgeblichen Beschlagnahmevoraussetzungen zu äussern. In ihrer vorinstanzlichen Stellungnahme vom 19. August 2019 habe die Staatsanwaltschaft ihre Begründung ergänzt. Was die untersuchten fünf Sachverhaltskomplexe betrifft, verwies das Obergericht ergänzend auf die sachkonnexen Entsiegelungsgesuche der Staatsanwaltschaft vom 23. bzw. 27. Mai 2019, die ebenfalls bei den Akten lägen. Damit sei die Staatsanwaltschaft ihrer Begründungspflicht spätestens im vorinstanzlichen Verfahren nachgekommen, und der Beschwerdeführer habe sich dazu in seiner Replik vom 20. September 2019 auch äussern können. Folglich sei eine allfällige unzureichende Begründung der Beschlagnahmeverfügung im Sinne der einschlägigen Bundesgerichtspraxis als "geheilt" anzusehen und von einer Rückweisung der Beschlagnahmesache an die Staatsanwaltschaft abzusehen. Der Beschwerdeführer setzt sich mit diesen Erwägungen des Obergerichtes nicht nachvollziehbar auseinander. Ebenso wenig legt er dar, inwiefern eine solche "Heilung" einer allfälligen Gehörsverletzung bundesrechtswidrig wäre bzw. inwiefern die Vorinstanz dabei Art. 29 Abs. 2 BV verletzt hätte. Auf die betreffende Rüge ist nicht einzutreten (Art. 42 Abs. 2 Satz 1 BGG).