Citation: 6B_1183/2020 E. 2.1

2.1. Die Vorinstanz erwägt, B.________ und E.________ hätten durch ihr Verhalten den Tatbestand der qualifizierten Veruntreuung von Vermögenswerten nach Art. 138 Ziff. 1 Abs. 2 i.V.m. Ziff. 2 StGB insgesamt 17 Mal erfüllt. Dass ihr Verhalten durch einen Rechtfertigungsgrund gedeckt gewesen wäre, sei nicht ersichtlich. Folglich liege jeweils eine tatbestandsmässige und rechtswidrige Haupttat vor. Sie stelle ein Verbrechen dar, weshalb die Gehilfenschaft dazu strafbar sei. Indem der Beschwerdeführer einen Teil des der F.________ GmbH von B.________ und E.________ überwiesenen Geldes auf das Konto des Ersteren überwiesen habe, habe er dazu beigetragen, den tatbestandsmässigen Erfolg zu verwirklichen. Der Beschwerdeführer habe gewusst, dass die ihm übertragenen Vermögenswerte unrechtmässig, d.h. nicht zu Gunsten der Patienten aus U.________, verwendet werden könnten. Trotzdem habe er die erwähnten Überweisungen getätigt und damit willentlich die Haupttaten gefördert. Folglich sei sowohl der objektive als auch der subjektive Tatbestand der mehrfachen Gehilfenschaft erfüllt (Urteil S. 28 E. 3).