Citation: 5A_711/2019 E. 4

Gleichermassen appellatorisch (mit Ausnahme der in diesem Zusammenhang ebenfalls erhobenen Rüge der Verletzung des rechtlichen Gehörs) ist die Kritik, obwohl es angeblich um ein summarisches Verfahren gegangen sei, habe das erstinstanzliche Gericht eine mündliche Verhandlung durchgeführt und damit überraschenderweise nach den Regeln des ordentlichen Verfahrens gehandelt. Der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin scheint zu übersehen, dass die ZPO in Eheschutzverfahren und bei vorsorglichen Massnahmen im Rahmen des Ehescheidungsverfahrens - obwohl es sich um summarische Verfahren handelt - zwingend die Durchführung einer mündlichen Verhandlung vorsieht (vgl. Art. 273 Abs. 1 i.V.m. Art. 276 Abs. 1 und Art. 278 ZPO). Eine Gehörsverletzung ist im Übrigen nicht auszumachen.