Citation: 8C_421/2018 E. A

Der 2006 geborene A.________ leidet nach einer Frühgeburt u.a. an einer diskreten cerebralen Bewegungsstörung und einer Teilleistungsschwäche im Bereich Visuokonstruktion. Er bezog deshalb Leistungen der Invalidenversicherung (Ergo- und Physiotherapie; medizinische Massnahmen zur Behandlung der Geburtsgebrechen Ziff. 247, 494, 497, 390 und 395 vgl. Mitteilungen der IV-Stelle Appenzell Ausserrhoden vom 25., 28., 29. und 30. August 2006, 9. Februar 2007 sowie 4. November 2015). Am 25. Januar 2017 liess die Physiotherapeutin von A.________ um Kostenübernahme einer weiteren ambulanten Physiotherapie durch die IV-Stelle ersuchen. Gestützt auf die Einschätzung des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD; Beurteilungen des Dr. med. D.________ vom 1. und 15. Februar 2017), wonach die beantragte Physiotherapie für die Kreuzbandläsion am rechten Knie rezeptiert worden und die dezente cerebrale Störung nur als Nebendiagnose aufgeführt sei, lehnte die IV-Stelle die Kostenübernahme hierfür ab (Verfügung vom 8. März 2017).