Citation: U 175/00 10.11.2000 E. 2

2.- Die Vorinstanz hat die Frage, ob es sich bei der psychischen Gesundheitsstörung um eine natürliche Folge des versicherten Unfalles (vgl. BGE 119 V 337 Erw. 1, 118 V 289 Erw. 1b, je mit Hinweisen) handelt, offen gelassen. In der Tat kann diese Frage gestützt auf die zur Verfügung stehenden medizinischen Akten nicht mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit beantwortet werden. Eine Rückweisung der Sache zwecks Einholung eines Gutachtens erübrigt sich aber; selbst wenn aufgrund zusätzlicher Abklärungen der natürliche Kausalzusammenhang zu bejahen wäre, fehlt es - wie die nachstehenden Erwägungen zeigen - an der Adäquanz des Kausalzusammenhangs, die nach Massgabe von BGE 115 V 133 zu beurteilen ist.