Citation: 8C_188/2024 E. 5.3.1

5.3.1. Ausgehend von den erwähnten medizinischen Akten begründete das kantonale Gericht rechtsfehlerfrei, weshalb das Gutachten der D.________ GmbH vom 26. Mai 2020 in den relevanten Punkten überzeugt. Es setzte sich insbesondere mit der neuropsychologischen Exploration auseinander, wobei deren Dauer, die durchgeführten Tests sowie die daraus gezogenen Schlussfolgerungen des Gutachters Berücksichtigung fanden. Wenn die Beschwerdeführerin dem erneut entgegenhält, die neuropsychologische Untersuchung habe bloss 1,5 Stunden gedauert, wohingegen eine "übliche lege artis erfolgende neuropsychologische Testung" mindestens 3 Stunden Zeit benötige, kann in weiten Teilen auf das im angefochtenen Urteil Dargelegte verwiesen werden (vgl. vorinstanzliche Erwägung 6.3.2). Insbesondere lässt die Beschwerdeführerin ausser Acht, dass Dauer und Wahl der durchgeführten Testungen grundsätzlich der Fachkenntnis und dem Ermessensspielraum des oder der medizinischen Sachverständigen obliegen. Nach konstanter Rechtsprechung kommt der für die Begutachtung benötigten Zeit allein keine entscheidende Bedeutung zu. Relevant ist vielmehr, ob der Bericht (bzw. das Gutachten) inhaltlich vollständig und im Ergebnis schlüssig ist (statt vieler: Urteil 8C_96/2024 vom 25. November 2024 E. 5.3 mit Hinweisen). Gegenteiliges zeigt die Beschwerdeführerin nicht (substanziiert) auf. Insbesondere legt sie auch letztinstanzlich nicht konkret dar, inwiefern eine längere neuropsychologische Begutachtung unabdingbar gewesen wäre. Die pauschal verlangte Dauer einer neuropsychologischen Exploration von mindestens 3 Stunden ist, wie im angefochtenen Urteil zutreffend erkannt, in keiner Weise belegt. Abgesehen davon ging der eigentlichen neuropsychologischen Begutachtung vorliegend ein Erstgespräch der Beschwerdeführerin mit dem fallführenden (und neuropsychologischen) Sachverständigen Dr. phil. E.________ voraus. Dieses dauerte bereits rund 13 /4 Stunden. Damit konnte sich der neuropsychologische Sachverständige ein erstes Bild über den Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin machen, was den Zeitaufwand für das abschliessende neuropsychologische Fachgutachten entsprechend verringert haben dürfte. Deren absolute Dauer ist folglich im konkreten Fall noch weniger aussagekräftig.