Citation: 1C_581/2023 E. 4.5.3

4.5.3. Zudem erfolgte vorliegend der Bauabschlag mit Blick auf eine künftige Regelung, bevor bekannt ist, ob der neue Plan überhaupt geltendes Recht wird - was er zumindest im Zeitpunkt des Entscheids der Vorinstanz nicht war. Dies kommt einer belastenden positiven Vorwirkung gleich, welche das Legalitätsprinzip verletzt und grundsätzlich unzulässig ist, selbst wenn sie in einem Gesetz vorgesehen ist (BGE 136 I 142 E. 3.2; 125 II 278 E. 3c; TSCHANNEN/MÜLLER/KERN, a.a.O., Rz. 568; HÄFELIN/MÜLLER/UHLMANN; a.a.O., Rz. 299).