Citation: 6B_1327/2018 E. 6.2

6.2. Die Vorinstanz gelangt in diesem Punkt zum Schluss, dass der Beschwerdeführer den Mitangeklagten Y.________, den er im Übrigen zum Zeitpunkt der angeblichen Geldübergabe im Jahr 2009 noch gar nicht näher gekannt habe, im Nachhinein und unter dem Druck des Aberkennungsprozesses zu einer Falschaussage vor dem Zivilgericht überredet habe. Im Einzelnen nimmt sie an, Y.________ habe den Vorwurf anerkannt, dass er am 23. August 2012 in dem vom Beschwerdeführer gegen seine Mutter geführten Zivilverfahren betreffend Aberkennungsklage wider besseres Wissen wahrheitswidrig ausgesagt habe, er sei anwesend gewesen, als der Beschwerdeführer seiner Mutter zwecks Tilgung eines Darlehens den Betrag von CHF 100'000.-- in bar übergeben habe. Der entsprechende Schuldspruch der ersten Instanz sei in Rechtskraft erwachsen. Der Mitangeklagte Y.________ habe in der erstinstanzlichen Hauptverhandlung eingeräumt, dass er lediglich auf Betreiben des Beschwerdeführers falsch ausgesagt habe. Damit habe dieser den Tatbestand des falschen Zeugnisses erfüllt. Dafür, dass der Mitangeklagte Y.________ von sich aus auf die Idee gekommen sein könnte, als Zeuge im Aberkennungsprozess falsch auszusagen, lägen keinerlei Anhaltspunkte vor. Ein solches, gleichsam intrinsisches Handeln des Mitangeklagten anzunehmen, wäre zudem schlicht realitätsfremd und sei daher auszuschliessen (angefochtenes Urteil S. 52 f.).