Citation: 4A_648/2023 E. 2.2.3

2.2.3. Der Beschwerdeführer stützt sich für die Begründung eines erlittenen Nachteils auf Umstände, die von den Feststellungen der Vorinstanz abweichen oder darüber hinausgehen. Er schildert dabei einzig seine eigene Sicht der Dinge hinsichtlich eines zweiten Zustellungsversuchs an seinen (ehemaligen) Rechtsvertreter, der Unsicherheiten über den Fristenlauf bis zum 13. Februar 2023 und einer Beeinträchtigung in der Ausarbeitung der Beschwerde. Er formuliert aber keine rechtsgenüglichen Sachverhaltsrügen (vgl. E. 1.5). Er begründet nicht hinreichend, inwiefern die Feststellungen der Vorinstanz auf einer Verletzung verfassungsmässiger Rechte beruhen sollen. Soweit er den Sachverhalt ergänzt, bringt er keine präzisen Aktenverweise an, die es dem Bundesgericht erlauben würden, den Sachverhalt hinsichtlich der behaupteten Nachteile zu ergänzen. Damit sind die tatsächlichen Vorbringen zu den Nachteilen unzulässig und unbeachtlich, womit der Gehörsrüge die Grundlage entzogen ist. Ohnehin sind die Vorbringen des Beschwerdeführers auch inhaltlich weder schlüssig noch nachvollziehbar. Wäre die Kenntnisnahme der zweiten Zustellung des Rechtsöffnungsentscheids am 3. Februar 2023 als Auslöser der Verwirrung über den Fristenlauf anzusehen, so hätte dies die Ausarbeitung der Beschwerde entgegen der Behauptung des Beschwerdeführers kaum beeinflussen können, da er die Beschwerde bereits tags darauf bei der Vorinstanz einreichte. Gleichzeitig behauptet der Beschwerdeführer auch, ein Begleitschreiben der Erstinstanz mit einem klärenden Hinweis zum Fristenlauf nicht zusammen mit der zweiten Zustellung am 3. Februar 2023 erhalten zu haben. Er reichte das genannte Begleitschreiben aber ebenfalls tags darauf als Teil der Beschwerdebeilage 2 bei der Vorinstanz ein. Soweit sich der Beschwerdeführer also hinsichtlich des angeblichen Zwangs, die Beschwerde bereits am 4. bzw. 6. Februar 2023 einreichen zu müssen, auf einen von der Erstinstanz hervorgerufenen Irrtum über den Fristenlauf stützt, verhält er sich selbst widersprüchlich. Nicht schlüssig erscheint vor diesem Hintergrund auch die Behauptung des Beschwerdeführers, er hätte vorinstanzlich eine inhaltlich bessere Begründung einreichen können, hätte er mehr als die zehntägige Beschwerdefrist für die Ausarbeitung zur Verfügung gehabt. Wie diese Begründung hätte lauten sollen, lässt er dabei offen. Der Beschwerdeführer begründet auch nicht, inwiefern er durch die Zustellungen einen Nachteil erlitten haben soll, sondern führt aus, inwiefern es für ihn im Nachhinein vorteilhafter gewesen wäre, die Beschwerde erst später einzureichen. Dass sich der Beschwerdeführer dabei gerade nicht auf den Hinweis der Erstinstanz zum Fristenlauf verlassen hat, indem er etwa bis zum 13. Februar 2023 eine "bessere" Begründung nachreichte, ist ihm selbst anzulasten.