Citation: 8C_395/2018 E. 6.4.2

6.4.2. Der Beschwerdeführer macht geltend, sein Gesundheitszustand sei in psychischer Hinsicht bei identischen Diagnosen unverändert geblieben und wirft der Vorinstanz eine offensichtlich unrichtige und willkürliche Sachverhaltsfeststellung vor. So ergebe sich aus dem Gutachten des Dr. med. D.________ kein verminderter Tonus. Auch werde er vom damaligen Gutachter nicht als auffallend passiv, sondern lediglich als etwas passiv beschrieben. Dr. med. D.________ habe den Gedankengang formal als unauffällig beschrieben und auch nirgends Gedankenabbrüche oder Konzentrationsschwierigkeiten festgestellt. Der Blickkontakt sei als adäquat beschrieben worden. Insofern sei entgegen der Darstellung des Dr. med. C.________ keine wesentliche Verbesserung nachgewiesen. Sodann treffe zwar zu, dass Dr. med. D.________ im Gegensatz zu Dr. med. C.________ noch eine leichtgradige depressive Grundstimmung festgestellt habe. Diese habe aber bereits damals keine Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit gehabt. Diesbezüglich lasse sich demnach lediglich eine leichte Besserung ausmachen, welche zur Begründung eines Revisionsgrundes nach Art. 17 Abs. 1 ATSG nicht geeignet sei. Bezüglich seiner subjektiven Angaben sei festzuhalten, dass er auch gegenüber Dr. med. C.________ berichtet habe, er sei schnell reizbar und werde in solchen Momenten schnell laut und schreie. Entsprechend sei die Feststellung der Vorinstanz, er habe nur gegenüber Dr. med. D.________ beklagt, schnell "hässig" zu werden, geradezu willkürlich. Insgesamt lasse sich aus den subjektiven Angaben keine wesentliche Verbesserung begründen. Weiter erachtet der Beschwerdeführer auch die Feststellung des kantonalen Gerichts als willkürlich, wonach sich die Persönlichkeitsstörung dahingehend verbessert habe, als sie lediglich noch geringgradig ausgeprägt sei. Denn Dr. med. C.________ könne nur dann eine Besserung des Schweregrades begründen, wenn er den ursprünglichen Schweregrad kenne, was aber gerade nicht der Fall sei. Der Verweis auf die Funktionsfähigkeit in Bezug auf die Beziehung zu den Familienangehörigen und Freunden/Kollegen gehe im Übrigen fehl, da bereits Dr. med. D.________ angegeben habe, der Bekanntenkreis des Beschwerdeführers sei intakt und die eheliche Beziehung insgesamt ordentlich. Eine Veränderung in den sozialen Kontakten sei demnach nicht ersichtlich. Ferner sei auch in Bezug auf die somatoforme Schmerzstörung keine Besserung ersichtlich. Der Schweregrad könne den Vorakten nicht entnommen werden. Insofern sei die vorinstanzliche Feststellung, es sei von einer Besserung von einer mindestens mittelschweren zu einer leichtgradigen Störung auszugehen, nicht nachvollziehbar. Allein aus dem Umstand, dass im Vorgutachten die Diagnose einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung unter den Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit aufgeführt worden sei, könne nicht ohne Weiteres auf eine zum damaligen Zeitpunkt mindestens mittelgradige Störung geschlossen werden. Nach dem Gesagten habe das kantonale Gericht das Gutachten des Dr. med. C.________ zu Unrecht als beweiskräftig erachtet und eine tatsächliche Besserung des Gesundheitszustands bejaht.