Citation: 2C_827/2022 E. C

A.A.________ (Beschwerdeführerin) reichte am 10. Oktober 2022 eine nicht näher bezeichnete Beschwerde beim Bundesgericht ein und beantragt, die Verfügung des Migrationsamtes vom 9. November 2021 sei vollumfänglich aufzuheben und die erteilte Aufenthaltsbewilligung zu belassen bzw. angemessen zu verlängern. Weiter sei der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu erteilen und demgemäss die gesetzte Ausreisefrist aufzuheben. Für das Verfahren vor dem Bundesgericht sei Kostenerlass und die Beiordnung des unterzeichneten Anwalts als unentgeltlicher Rechtsbeistand zu bewilligen. Mit Präsidialverfügung vom 13. Oktober 2022 wurde der Beschwerde die aufschiebende Wirkung erteilt. Das Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn beantragt, auf die Beschwerde sei nicht einzutreten, da lediglich die Verfügung des Migrationsamtes angefochten worden sei, eventualiter sei sie abzuweisen. Das Migrationsamt schliesst auf Abweisung, soweit darauf einzutreten sei. Das Staatssekretariat für Migration liess sich nicht vernehmen.