Citation: U 281/06 21.06.2007 E. 4

4.1 Die ÖKK verneinte gemäss Einspracheentscheid vom 9. September 2005 mit Blick auf den Bericht der Arbeitsgruppe für Unfallmechanik vom 4. August 2003 angesichts der geringen, beim Unfall vom 19. Oktober 2002 auf die Wirbelsäule der Versicherten einwirkenden Beschleunigungskräfte und des erheblichen Vorzustandes die Adäquanz des Kausalzusammenhanges zwischen dem als banal eingestuften leichten Unfallereignis und den über den 31. Mai 2005 anhaltenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen. In Bezug auf die Adäquanz des Kausalzusammenhanges gelangte das kantonale Gericht zum gleichen Ergebnis, ging jedoch von einem HWS-Distorsionstrauma mit typischem Beschwerdebild aus, qualifizierte das Ereignis vom 19. Oktober 2002 als mittelschweren Unfall im Grenzbereich zu den leichten Unfällen und prüfte die Adäquanzkriterien nach der Praxis im Sinne von BGE 117 V 359. 4.2 Demgegenüber wendet die Beschwerdeführerin ein, Vorinstanz und ÖKK hätten zu Unrecht gestützt auf das Gutachten der Klink V.________ die Diagnose eines CRPS verneint. Auch der behandelnde Hausarzt habe die Auffassung vertreten, dass als Folge des HWS-Distorsionstraumas am rechten Arm ein Morbus Sudeck aufgetreten sei. Berücksichtige man diese somatischen Unfallfolgen, sei die Adäquanz des Kausalzusammenhanges der über den 31. Mai 2005 hinaus anhaltenden Gesundheitsstörung und dem Ereignis vom 19. Oktober 2002 nach BGE 117 V 359 zu bejahen.