Citation: 8C_144/2020 E. 5.3

5.3. Mit ausführlicher Begründung hat das kantonale Gericht zutreffend dargelegt, dass weder aus der Dokumentation der notfallmässigen Untersuchungen und Erstbehandlung im Spital D.________ noch aus den Einträgen des ab 11. September 2017 nachbehandelnden Hausarztes Anzeichen einer äusserlich sichtbaren Traumatisierung der rechten Hand oder Schulter anlässlich des Fahrradsturzes vom 7. September 2017 feststellbar waren. Weder der zeitliche Verlauf der Schmerzangaben an der rechten Schulter noch die Bezeichnung als "früh-sekundäre Ruptur" infolge einer traumatisierten "Tendinitis calcarea - Rotatorenmanschette" gemäss Privatgutachter Dr. med. F.________ liessen auf eine überwiegend wahrscheinliche Verursachung durch den Unfall vom 7. September 2017 schliessen. Laut PD Dr. med. G.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie der Suva, führe eine traumatisch nach akuter Gewalteinwirkung verursachte Rotatorenmanschettenzerreissung unmittelbar zu Schmerzen, Kraft- und Funktionsverlust. Aktenkundig fehlten solche Hinweise sowohl hinsichtlich der erforderlichen Gewalteinwirkung als auch in Bezug auf den zeitlichen Verlauf der geklagten Beschwerden. Denn der Hausarzt habe anlässlich der erstmals am 11. September 2017 dokumentierten und untersuchten Schulterbeschwerden festgestellt, dass die Versicherte die rechte Schulter spontan "recht gut bewegt" habe. Doch auch Dr. med. E.________ erwähnte keine Hämatome oder Schürfungen an der rechten Schulter oder Hand. Soweit die Beschwerdeführerin angeblich schon am Tag nach dem Unfall - also am Freitag, den 8. September 2017 - bereits heftige Schulterschmerzen verspürt haben will, ist nicht nachvollziehbar, weshalb sie sich deswegen unter den gegebenen Umständen erst am Montag, den 11. September 2017 ohne Voranmeldung zu ihrem Hausarzt begab.