Citation: 1P.678/2000 04.09.2001 E. B

B.-Mit Verfügung vom 24. Oktober 1997 ordnete das Bauinspektorat die Einstellung des Umschlags- und Recyclingbetriebs bis zur Erteilung der Baubewilligung an. Hiergegen erhob die Surer Kipper Transport AG Beschwerde bei der Baurekurskommission. Nachdem die Surer Kipper Transport AG das Baugesuch mit einem Umweltverträglichkeitsbericht ergänzt hatte, wurden erneut Einsprachen erhoben, welche das Bauinspektorat gestützt auf den Prüfbericht der Stabsstelle Umweltschutz der Bau- und Umweltschutzdirektion am 23. Januar 1998 abwies. Gegen den Entscheid des Bauinspektorats erhoben der Quartierverein Langmatt & Konsorten bei der Baurekurskommission Beschwerde, die mit Entscheid vom 26. Mai 1998 abgewiesen wurde. Die Baurekurskommission gelangte zum Ergebnis, dass der Betrieb des Umschlags- und Recyclingplatzes sowie der Steinbrechanlage zonenkonform, die Industriezone hinreichend erschlossen und die umweltrechtlichen Voraussetzungen erfüllt seien. Im selben Entscheid hob die Baurekurskommission die Einstellungsverfügung des Bauinspektorats vom 24. Oktober 1997 auf; eine Betriebseinstellung sei nicht gerechtfertigt, da das Bauvorhaben grundsätzlich bewilligt werden könne. Gegen den Entscheid der Baurekurskommission erhoben der Quartierverein Langmatt & Konsorten Beschwerde beim Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft. Dieser wies die Beschwerde gegen die Bewilligung des Vorhabens am 9. März 1999 ab und bestätigte gleichzeitig die Betriebseinstellungsverfügung des Bauinspektorats vom 24. Oktober 1997. Der Regierungsrat gelangte zu einer positiven Beurteilung des Baugesuchs, da es sich um eine Anlage handle, die sämtliche zonen-, erschliessungs- und umweltrechtlichen Voraussetzungen erfülle und auch sonst zu keinen öffentlichrechtlichen Vorschriften in Widerspruch stehe. Damit sei jedoch das Baugesuchsverfahren noch nicht rechtskräftig abgeschlossen. Erst wenn dies der Fall sei, könne eine Baubewilligung erteilt werden. Solange keine Baubewilligung vorliege, seien sämtliche baulichen Tätigkeiten verboten und zu unterlassen. Den Entscheid des Regierungsrats vom 9. März 1999 fochten der Quartierverein Langmatt & Konsorten sowie die Surer Kipper Transport AG mit Beschwerde beim kantonalen Verwaltungsgericht an. Dieses gelangte mit Urteil vom 21. Juni 2000 zum Ergebnis, dass die bestehende Erschliessung den Planungsgrundsatz von Art. 3 Abs. 3 lit. b des Bundesgesetzes über die Raumplanung vom 22. Juni 1979 (RPG; SR 700) verletze. Es hiess die Beschwerde des Quartiervereins Langmatt & Konsorten nach Durchführung eines Augenscheins gut und stellte fest, dass das Baugesuch der Surer Kipper Transport AG mit der bestehenden Erschliessung nicht bewilligt werden könne. Die Beschwerde der Surer Kipper Transport AG gegen die Einstellungsverfügung hat das Verwaltungsgericht im selben Urteil abgewiesen.