Citation: 8C_54/2018 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer macht geltend, die Vorinstanz habe dem Umstand zu wenig Beachtung geschenkt, dass seine psychische Erkrankung eine direkte Folge der Krebserkrankung im Jahr 2011 sei und somit seit sieben Jahren bestehe. Den Berichten der behandelnden Ärzte werde - im Vergleich zur RAD-Stellungnahme - zu wenig Rechnung getragen. Die Annahme des RAD-Arztes, wonach sich im mittel- bis langfristigen Verlauf eine weitere Steigerung der Arbeitsfähigkeit einstellen werde, entspreche in keiner Weise den aktuellen Umständen und der Vorgeschichte. Das aktuell geleistete 70 %-Pensum sei nur dank der Tätigkeit im angestammten Umfeld sowie der Rücksichtnahme des Vorgesetzten möglich. Dabei komme er immer wieder an seine Grenzen. Seine Arbeitsleistung, Belastungs- und Konzentrationsfähigkeit seien - verglichen mit einer gesunden Person - reduziert. Ausgehend von einer 70%igen Arbeitsfähigkeit resultiere ein rentenbegründender Invaliditätsgrad von 45 %.