Citation: 2C_451/2017 E. A

A.a. A.________ beantragte am 25. August 2011 beim Amt für Gewerbepolizei des Kantons Freiburg die Bewilligung zur Führung einer Bar, die von einem Prostitutionssalon abhängig ist. Am 14. September 2011 ersuchte er beim genannten Amt ebenfalls um Bewilligung der Bereitstellung von sechs Zimmern, an gleicher Adresse wie die Bar, die für die Ausübung der Prostitution bestimmt sind. In den beiden Gesuchen gab er als Datum der Eröffnung des Etablissements jeweils den 1. September 2011 an. Nachdem die Kantonspolizei Freiburg feststellte, dass in der betreffenden Lokalität bereits seit dem 19. August 2011 der Prostitution nachgegangen wurde, ohne dass die erforderlichen Bewilligungen vorlagen, verfügte das Oberamt des Sensebezirkes am 23. Mai 2012 ein erstes Mal die sofortige Schliessung der für die Ausübung der Prostitution bestimmten Zimmer sowie auch der Bar. Am 7. Mai 2013 erteilte die Sicherheits- und Justizdirektion des Kantons (SJD) Freiburg A.________ die beantragte Bewilligung für die Bereitstellung von sechs Zimmern, die zur Ausübung der Prostitution bestimmt sind. Gleichentags erteilte die SJD A.________ - im Hinblick auf die Bar - auch das Patent für eine Diskothek oder ein Kabarett an der gleichen Adresse. Beide Bewilligungen waren erstmals befristet bis zum 31. Dezember 2013 und wurden anschliessend verlängert, jeweils ebenfalls mit Befristungen von grundsätzlich einem halben Jahr. A.b. Am 23. Februar 2015 verfügte das Oberamt des Sensebezirks ein zweites Mal mit sofortiger Wirkung die provisorische Schliessung der für die Ausübung der Prostitution bestimmten Räumlichkeiten und hinsichtlich der Bar sprach es eine Verwarnung aus. Gründe waren die ungenügende Sauberkeit und Hygiene, das Vorliegen von sicherheits- und feuerpolizeilichen Problemen, sowie der Umstand, dass die Anzahl der dort tätigen Prostituierten die bewilligte Anzahl Zimmer überstieg. Auch waren die vorhandenen Sanitäranlagen im Verhältnis zur Anzahl der Prostituierten ungenügend. Am 11. März 2015 hob das Oberamt die provisorische Schliessung wieder auf, unter den Bedingungen, dass defekte Sanitäranlagen repariert werden und in den Räumlichkeiten nicht mehr als eine Prostituierte pro bewilligtem Raum untergebracht wird. A.c. Am 13. August 2015 verurteilte der Polizeirichter des Sensebezirks A.________ wegen Übertretung des freiburgischen Gesetzes über die öffentlichen Gaststätten sowie des kantonalen Prostitutionsgesetzes. A.d. Mit Entscheid vom 15. Dezember 2016 verfügte das Oberamt des Sensebezirks schliesslich abermals mit sofortiger Wirkung und einstweilen für die Dauer von 30 Tagen die vorläufige Schliessung sowohl der Bar als auch der zur Ausübung der Prostitution bestimmten Räume. Einer allfälligen Beschwerde wurde die aufschiebende Wirkung entzogen. Zur Begründung wurde ausgeführt, dass die entsprechenden Räumlichkeiten auf Anordnung der Staatsanwaltschaft durch die Kantonspolizei Freiburg durchsucht und insgesamt 36 Gramm Kokain sowie Bargeld in Höhe von Fr. 7'000.-- beschlagnahmt wurden. Weiter seien auch im Zimmer einer Prostituierten Rückstände von weissem Pulver sichergestellt und in der Bar zudem eine Pistole der Marke Beretta, 7.65 mm, ohne Magazin, aufgefunden worden. Die Ermittlungen der Kantonspolizei hätten ergeben, dass im Etablissement von A.________ schon länger mit Kokain gehandelt werde. Urheber dieses Kokainhandels scheine B.________, der Türsteher des Etablissements, zu sein, wobei aber auch dort tätige Prostituierte als Verkäuferinnen der Droge fungiert hätten. Weiter wurde festgestellt, dass zwei der im Bordell tätigen Prostituierten über keine Aufenthaltsbewilligung für die Schweiz verfügten. A.e. Mit Entscheid vom 16. Januar 2017 hat die Sicherheits- und Justizdirektion des Kantons Freiburg A.________ sowohl das Patent zur Führung einer Diskothek oder eines Kabaretts (betreffend die Bar) als auch die Bewilligung für die Bereitstellung von Räumlichkeiten, die zur Ausübung der Prostitution bestimmt sind, definitiv entzogen. Zudem wurde einer allfälligen Beschwerde die aufschiebende Wirkung aberkannt.