Citation: 5A_245/2017 E. 4.1

4.1. Mögliche Beeinträchtigungen durch den Hanganschnitt, die der Beschwerdeführer behauptet, sind nach Art. 685 i.V.m. Art. 679 ZGB zu beurteilen, nicht nach Art. 667 Abs. 1 ZGB, der sich auf Einwirkungen, die direkt unter seinen Parzellen stattfinden, beschränkt (zur Abgrenzung der direkten und indirekten Einwirkungen vgl. BGE 122 II 349 E. 4.a und 4.b und BGE 119 Ib 334 E. 3). Das beantragte präventive Verbot (Art. 679 ZGB) setzt voraus, dass der Anschnitt bei der Beschwerdegegnerin das Erdreich auf den Parzellen des Beschwerdeführers in Bewegung bringt oder gefährdet oder vorhandene Vorrichtungen darauf beeinträchtigt (Art. 685 Abs. 1 ZGB). Gleich wie Art. 684 ZGB verbietet Art. 685 ZGB nur übermässige Einwirkungen (BGE 119 Ib 334 E. 3a/b; Urteile 1C_460/2013 vom 6. November 2013 E. 2; E.14/1994 vom 31. Dezember 1996 E. 4a). Auch für die Tatsachen, die darauf schliessen lassen, ist der Beschwerdeführer beweisbelastet (Urteil 5A_648/2010 vom 17. Januar 2011 E. 2.1).