Citation: U 295/04 30.05.2005 E. 3

3.1 In dem von der "Zürich" Versicherungs-Gesellschaft in Auftrag gegebenen Gutachten des Spitals X.________ vom 27. Juni 2001 wird zur Arbeitsfähigkeit der Versicherten ausgeführt, in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Verkäuferin sei diese auf 70 % zu schätzen. Die gleiche Beeinträchtigung bestehe in der (im Unfallzeitpunkt beabsichtigten) Arbeit als Fussreflexzonen-Masseuse und Pediküre. Nicht mehr ausführbar seien Tätigkeiten mit Zwangshaltung des Oberkörpers und des Kopfes, Arbeiten mit Belastung des Schultergürtels, raschen HWS-Bewegungen oder stereotypen Bewegungen im Bereich des Schultergürtels. Aus der neuropsychologischen Beurteilung ergäben sich zudem Einschränkungen bezüglich der Stressbelastung und Reaktionsfähigkeit. Die Frage nach der Bedeutung unfallfremder Faktoren beantwortete der Gutachter dahingehend, als vorbestehend seien die mittelschwere Osteochondrose C5/6, der Status nach Halsrippenresektion 1985 und die Gelenkslaxität zu betrachten. Über die neuropsychologische Beeinträchtigung vor dem Unfall könnten keine sicheren Aussagen gemacht werden. Es bestehe jedoch der Verdacht auf eine prämorbide Vulnerabilität, welche noch psychiatrisch exploriert werden sollte. Bezüglich des Anteils der unfallfremden Faktoren am bestehenden Beschwerdebild und der Arbeitsunfähigkeit könne lediglich eine Schätzung gemacht werden. Aus rheumatologischer Sicht sei der Anteil auf ca. 50 % zu veranschlagen. 3.2 Die Beschwerdeführerin macht geltend, die Vorinstanz habe zu Unrecht ausschliesslich auf das Gutachten des Spitals X.________ abgestellt, bei dem es sich um ein Parteigutachten handle, welches zudem zeitlich weit zurück liege und in einem zu frühen Zeitpunkt eingeholt worden sei. Gestützt auf eine Stellungnahme des Dr. med. G.________, Facharzt für Innere Medizin FMH, vom 21. März 2002 wird vorgebracht, aus einer vorbestehenden mittelschweren Osteochondrose C5/6, einem Zustand nach Halsrippenresektion 1985 sowie einer Gelenkslaxität lasse sich keine erhebliche Funktionsstörung ableiten. Die zervikale Diskushernie C4/5 sei erst nach dem Unfallereignis vom 15. April 1999 festgestellt worden und könne ohne weiteres traumatisch entstanden sein. Die Schätzung des Anteils der unfallfremden Faktoren mit ca. 50 % sei widersprüchlich, indem ausdrücklich festgehalten werde, dass diese Frage nicht klar beantwortet werden könne und im Gutachten stets nur von möglichen prämorbiden Faktoren gesprochen werde. Die Versicherte habe in der Zeit von 1985 bis 1999 stets mindestens zu 60 % ohne Absenzen gearbeitet. Die Beschwerdeführerin beruft sich des Weiteren auf einen Bericht des Dr. med. E.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom 9. Februar 2004, worin ausgeführt wird, bei der gegenwärtigen Untersuchung habe keine vorbestehende Vulnerabilität für psychische Erkrankungen festgestellt werden können. In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird zusammenfassend geltend gemacht, die bestehenden Beeinträchtigungen seien durchwegs unfallkausal und es sei der Beschwerdeführerin unfallbedingt nicht möglich, einer Erwerbstätigkeit nachzugehen, weshalb ihr eine Rente aufgrund einer Erwerbsunfähigkeit von 100 % zuzusprechen sei.