Citation: I 11/02 22.04.2002 E. 2

2.- a) Die Vorinstanz ist der Meinung, die Beschwerdeführerin hätte die mit der Beschwerde vom 5. September 2001 eingereichten Arztberichte von Dr. med. Z.________ vom 22. August und 3. September 2001 bereits vor Erlass der Revisionsverfügung vom 3. August 2001 beschaffen können. Dem hält die Beschwerdeführerin entgegen, in der Beschwerdeschrift vom 5. September 2001 sei die Verletzung der revisionsrechtlichen Bestimmungen zutreffend geltend gemacht und die Feststellung des korrekten Invaliditätsgrades verlangt worden. Die Vorinstanz habe es indes nicht als erforderlich erachtet, auf ihre Vorbringen einzugehen. Es sei zwar richtig, dass Dr. med. Z.________ erstmals mit Arztbericht vom 22. August 2001 eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes attestiert habe. Bereits in einem Arztbericht vom 9. März 2001 habe er jedoch festgehalten, dass die Angaben betreffend die Arbeitsfähigkeit infolge Krankheitsfixierung auf 60 % bis 70 % reduziert werden müssten. Da ein genaues Datum immer etwas Aleatorisches an sich habe, könne kein Widerspruch im Umstand gesehen werden, dass der behandelnde Psychiater im März 2001 den Gesundheitszustand noch als stabil, eher besserungsfähig bezeichnet habe, im August 2001 dann jedoch eine seit März zunehmende Verschlechterung feststellen musste. b) Dieser Betrachtungsweise kann nicht beigepflichtet werden. Zunächst ist zu beachten, dass der Verweis auf die Aussagen von Dr. med. Z.________ vom 9. März 2001 nicht stichhaltig sind, weil dieser Arzt in seinem Bericht grundsätzlich eine in den nächsten fünf Jahren bedeutende Verbesserung des Gesundheitszustandes festgestellt hat, mit einer Zunahme der Arbeitsfähigkeit von 50 % auf 80 % bis 100 %. Er präzisierte dabei lediglich, dass sie wegen der ungünstigen Wirkung der schon erfolgten Berentung auf 60 % bis 70 % zu reduzieren sei. Es kann daher nicht behauptet werden, die IV-Stelle habe bereits vor Verfügungserlass Hinweise auf eine eingetretene Verschlechterung des Gesundheitszustandes der Beschwerdeführerin gehabt. Anderseits ist entscheidend, dass dem Vertreter der Beschwerdeführerin nach Erlass des Vorbescheides vom 20. März 2001 durchaus Gelegenheit gegeben wurde, sich zum in Aussicht gestellten Ergebnis der Verfügung vom 3. August 2001 zu äussern. In seiner Stellungnahme vom 14. Mai 2001 unterliess dieser jedoch jede Äusserung zu einer Verschlechterung des Gesundheitszustandes seiner Mandantin, und auch die neue Rechtsvertretung sah von einer entsprechenden Mitteilung ab (vgl. kommentarlose Aktenrücksendung vom 13. Juli 2001). c) Aus dem vorgehend Gesagten folgt, dass die Vorinstanz die Zusprechung einer Parteientschädigung unter diesen Umständen zu Recht verweigert hat.