Citation: 6B_685/2017 E. 1

Der Beschwerdeführer bestreitet die rechtliche Qualifikation des vom Obergericht festgestellten Sachverhalts als versuchten Mord im Sinne von Art. 112 StGB i.V.m. Art. 22 Abs. 1 StGB. Er habe - im Lichte der Rechtsprechung des Bundesgerichts - eindeutig nicht besonders skrupellos gehandelt. Es könne lediglich (versuchte) eventualvorsätzliche Tötung nach Art. 111 StGB angenommen werden. Dementsprechend gehe das Obergericht von einem zu hohen Strafrahmen und damit von einem gesamthaft zu hohen Strafmass aus; im Übrigen gewichte es die einzelnen Strafzumessungsfaktoren im Rahmen der Tatkomponente in Verletzung von Art. 23 und Art. 47 StGB unzutreffend.