Citation: H 304/03 06.01.2005 E. A

Mit Verfügungen vom 11. November 1991 verpflichtete die Ausgleichskasse des Kantons Zürich Z.________ zur Bezahlung von AHV/ IV/EO-Beiträgen auf Einkommen aus selbstständiger Erwerbstätigkeit für die Jahre 1988 und 1989 in Höhe von je Fr. 518'417.40 (einschliesslich Verwaltungskosten), basierend auf einem durchschnittlichen jährlichen Einkommen von Fr. 5'415'765.- und einem im Betrieb investierten Eigenkapital von Fr. 15'000.-. Das durchschnittliche Einkommen setzte sich zusammen aus einem beim Verkauf einer Liegenschaft im Jahr 1986 erzielten Gewinn von Fr. 10'851'420.-, übrigem Einkommen von 1986 und einem Verlust von 1985. Auf Beschwerde hin bestätigte die damalige AHV-Rekurskommission des Kantons Zürich am 10. März 1994 die Beitragspflichtigkeit des Liegenschaftsgewinns, wies die Sache jedoch zur Neufestsetzung des Eigenkapitals an die Ausgleichskasse zurück. Die dagegen erhobene Verwaltungsgerichtsbeschwerde wies das Eidgenössische Versicherungsgericht ab (Urteil vom 13. Dezember 1994 [H 110/94]). Neue Verfügungen vom 20. April 1995 hob das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich mit Entscheid vom 13. Oktober 1995 wiederum auf und wies die Sache nochmals an die Ausgleichskasse zurück, damit diese ergänzende Abklärungen treffe und das Eigenkapital neu bestimme. Mit Verfügungen vom 6. April 2000 setzte die Ausgleichskasse die umstrittenen Beiträge neu fest. Dabei wurden das durchschnittliche Einkommen und das Eigenkapital ebenso beziffert wie in den ursprünglichen Verfügungen vom 11. November 1991. Zur Begründung machte die Kasse geltend (Schreiben vom 24. Februar 2000), auf Grund einer korrigierten Steuermeldung vom 30. April 1996 seien die während der Jahre 1985 und 1986 (bis zur Veräusserung) angefallenen Nettomieterträge auf der erwähnten Liegenschaft in die Berechnung einzubeziehen. Damit ergäben sich auch nach Abzug des Zinses auf dem nunmehr mit Fr. 1'726'000.- bezifferten Eigenkapital höhere Beiträge als die ursprünglich festgesetzten. Wegen zwischenzeitlich eingetretener Verwirkung sei der Bezug der Beiträge jedoch auf den bereits verfügten Umfang beschränkt.