Citation: I 497/06 16.10.2006 E. A

Der 1952 geborene D.________ arbeitete seit Oktober 1990 als Zahntechniker bei der Firma A.________. Im Jahr 1996 erlitt er einen schweren Herzinfarkt, der eine Operation (fünffacher koronarer Bypass) erforderlich machte. Drei Jahre später, ab 1999, entwickelten sich lumbale Rückenschmerzen. Am 1. Mai 2001 meldete sich D.________ bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Unter anderem gestützt auf ein Gutachten der Medizinischen Abklärungsstelle (MEDAS) setzte die IV-Stelle des Kantons Graubünden den Invaliditätsgrad mit Verfügung vom 12. Juni 2003 bei 18 % fest und lehnte das Rentenbegehren demgemäss ab. Die IV-Stelle wies die dagegen gerichtete Einsprache ab (Entscheid vom 14. August 2003). Das Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden hob auf Beschwerde hin den Einspracheentscheid auf und wies die Sache zu weiteren fachärztlichen Abklärungen an die Vorinstanz zurück (Entscheid vom 13. Januar 2004). Nach Ergänzung der Akten errechnete die Verwaltung einen Invaliditätsgrad von noch 15 % (Verfügung vom 27. Dezember 2004). Gegen diese Verfügung erhob der Versicherte erneut Einsprache, welche die IV-Stelle abwies (Entscheid vom 4. Juli 2005).