Citation: 1B_600/2022 E. 2.1.2

2.1.2. Der Beschwerdeführer bestreitet den gegen ihn erhobenen Tatverdacht. Es gebe nach wie vor keine Zeugen, die den Vorfall von Anfang an beobachtet hätten, sondern erst ab dem Zeitpunkt, als das Opfer bereits angegriffen worden sei und sowohl das Opfer als auch er auf dem Boden gelegen hätten. Zudem könne sich der Tatverdacht durch die beiden von der Vorinstanz genannten Einvernahmen nicht erhärtet haben, nur weil die beiden Zeugen einen Irrtum ausgeschlossen hätten. Es sei notorisch, dass es in solchen Turbulenzgeschehen immer wieder zu Irrtümern komme. Der Tatverdacht könne somit nicht mehr bejaht werden.