Citation: 8C_128/2019 E. 4

Nach Aktenlage steht fest, dass sich die Versicherte seit Ende 2013 vorwiegend wegen verschiedener psychischer, aber auch somatischer Beschwerden ärztlich behandeln liess. Die IV-Stelle veranlasste deshalb am 22. März 2016 zwecks Feststellung des medizinisch rechtserheblichen Sachverhalts (vgl. Art. 43 Abs. 1 ATSG) eine polydisziplinäre Begutachtung im Verfahren nach Art. 44 ATSG. Die Academy of Swiss Insurance Medicine des Universitätsspitals Basel erstattete das interdisziplinäre Gutachten am 3. Oktober 2016 (nachfolgend: asim-Gutachten). Es beruht unter anderem auf einem orthopädischen, einem psychiatrischen, einem neurologischen und einem rheumatologischen Teilgutachten sowie einer ausführlichen interdisziplinären Besprechung der konsensualen Schlussfolgerungen.