Citation: 8C_257/2022 E. 5.2

5.2. Der Beschwerdeführer erneuert seinen Einwand, dass die rechtskräftige Invaliditätsbemessung durch die Suva nicht unbeachtet bleiben dürfe. Zudem hätte angesichts der widersprüchlichen psychiatrischen Arbeitsfähigkeitseinschätzungen nicht auf das SMAB-Gutachten abgestellt werden dürfen. Es sei mit der von der Suva beauftragten Psychiaterin von einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit auszugehen oder ansonsten ein Gerichtsgutachten einzuholen. Hinsichtlich der erwerblichen Auswirkungen macht der Beschwerdeführer auch letztinstanzlich geltend, dass die Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit angesichts des fortgeschrittenen Alters nicht mehr gegeben sei, aber zumindest mittels EFL hätte abgeklärt werden müssen. Er beantragt des Weiteren die Gewährung eines leidensbedingten Abzuges von 25 %, was bei den im Übrigen unbestrittenen Zahlen, die die Vorinstanz als Validen- und Invalideneinkommen festsetzte, zu einem Invaliditätsgrad von 73 % und damit zu einem Anspruch auf eine ganze Invalidenrente führe. Schliesslich sei der Rentenbeginn auf den 1. Juli 2014 festzulegen.