Citation: 5A_919/2017 E. 5

Die Beschwerdeführerin bestreitet ferner die Erforderlichkeit einer Beistandschaft für den Wohnbereich (als Teilaspekt der Verhältnismässigkeit gemäss Art. 389 Abs. 2 ZGB; E. 2.1). Für den Wohnbereich sei die Beistandschaft sachlich nicht begründet, denn die Vorinstanz begnüge sich mit dem pauschalen Argument der Überforderung. Ferner bestätigt die Beschwerdeführerin den Wunsch, die ihr verbleibende Zeit mit ihrer Tochter zu verbringen, und erklärt, die Betreuung im Zentrum B.________ sei ungenügend, weil sie nicht ausreichend versorgt werde. Der Wunsch der Beschwerdeführerin, selbstständig zu wohnen und noch möglichst viel Zeit mit ihrer Tochter zu verbringen, ist durchaus verständlich. Sie ist jedoch nach den vorinstanzlichen Feststellungen nicht in der Lage, ihre Wohnsituation selber zu regeln. Entgegen den Ausführungen der Beschwerdeführerin hat die Vorinstanz dies einlässlich begründet und sich nicht nur pauschal auf eine Überforderung gestützt. Mit dieser Begründung setzt sich die Beschwerdeführerin weder in tatsächlicher noch in rechtlicher Hinsicht auseinander. Ihre Vorbringen erfüllen daher weder die allgemeinen noch die besonderen Begründungsanforderungen (E. 1.2). Darauf ist nicht einzutreten. Die Vorbringen der Beschwerdeführerin zur aktuellen Betreuungssituation im Zentrum B.________ sind nicht nur neu und daher unbeachtlich (E. 1.3), sondern betreffen auch einen Punkt, der ausserhalb des angefochtenen Entscheids liegt. Der angefochtene Entscheid bejahte lediglich die Hilfsbedürftigkeit der Beschwerdeführerin für das Besorgen der geeigneten Unterkunft, ordnete aber nicht die Unterbringung im Zentrum B.________ an.