Citation: 7B_76/2024 E. 3.4

3.4. Schliesslich rügt der Beschwerdeführer (auch mit Bezug auf die Erhebung von Überwachungsergebnissen aus dem Ausland) noch eine Verletzung des rechtlichen Gehörs. Zunächst macht er geltend, weder aufgrund des Genehmigungsgesuches der Staatsanwaltschaft vom 16. August 2022 an das ZMG, noch aufgrund der dem Gesuch beigelegten Unterlagen habe verifiziert werden können, ob das ZMG für den Genehmigungsentscheid zuständig gewesen sei und ob es sich bei den im Ausland rechtshilfeweise erhobenen Beweismitteln um einen Zufallsfund im Sinne von Art. 278 StPO handle. Zur Abklärung dieser Fragen sei insbesondere ein technisches Gutachten nötig gewesen, auf dessen Einholung die Vorinstanz zu Unrecht verzichtet habe. Diese Vorbringen begründen keine Verletzung des rechtlichen Gehörs. Wie oben (E. 3.2) dargelegt, ergibt sich bereits aus dem Gesetz (Art. 269 ff. StPO) und der einschlägigen Rechtsprechung des Bundesgerichtes, dass das ZMG in Fällen wie dem vorliegenden nicht für Vorab-Genehmigungen der Verwertbarkeit von rechtshilfeweise erlangten Aufzeichnungen im Vorverfahren zuständig ist. Die Einholung eines technischen Gutachtens war diesbezüglich obsolet. Ob es darüber hinaus auch noch an einem Zufallsfund im Sinne von Art. 278 StPO fehlen würde, brauchte nicht zusätzlich geprüft zu werden. Soweit sich der Beschwerdeführer sinngemäss sogar auf den Standpunkt stellt, er sei gar nicht der betroffene Benutzer der Kommunikationsplattform bzw. dies sei nicht ausreichend bewiesen, erschiene er als Nichtbetroffener zur Anfechtung der fraglichen Überwachung im Ausland nicht legitimiert (Art. 81 Abs. 1 lit. b BGG). Dass die Vorinstanz die fraglichen Beweisanträge des Beschwerdeführers abschlägig behandelt hat, verletzt kein Bundesrecht. Die in diesem Zusammenhang auch noch beiläufig erhobene Rüge der Verletzung der richterlichen Begründungspflicht ist ebenfalls unbegründet, soweit sie ausreichend substanziiert erscheint.