Citation: 1P.484/2003 08.01.2004 E. 3

Das Verwaltungsgericht ist davon ausgegangen, das auf der Terrasse und den Balkonen montierte Geländer sei noch nicht rechtskräftig bewilligt. Der Beschwerdeführer bezeichnet diese Annahme als willkürlich. In Wirklichkeit sei das Geländer bereits früher bewilligt worden. Mit seiner Argumentation in diesem Punkt verletze das Verwaltungsgericht auch die Begründungspflicht. 3.1 Der Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) verlangt, dass eine Behörde die Vorbringen der vom Entscheid Betroffenen tatsächlich hört, sorgfältig und ernsthaft prüft und in der Entscheidfindung berücksichtigt. Daraus folgt die grundsätzliche Pflicht, einen Entscheid zu begründen. Die Begründung muss so abgefasst sein, dass der Betroffene den Entscheid sachgerecht anfechten kann; ein Anspruch auf eine ausführliche Begründung besteht hingegen nicht. Namentlich kann sich die Begründung auf die aus der Sicht der Behörde bzw. des Gerichts wesentlichen Gesichtspunkte beschränken und braucht sich nicht mit allen Einwendungen des Betroffenen im Detail auseinanderzusetzen (BGE 124 II 146 E. 2a S. 149 mit Hinweis).