Citation: 8C_254/2023 E. 3.1.1

3.1.1. In formeller Hinsicht beanstandet die Beschwerdeführerin, dass der angefochtene Entscheid einzelrichterlich ergangen sei. Es liege kein einfacher Fall vor, da nicht auf eine klare Rechtslage oder eine feststehende Gerichtspraxis abgestellt werden könne. Mit der Rüge der Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes und der damit unvollständigen Abklärung könne zudem nicht von liquiden Tatfragen ausgegangen werden. Unter diesen Umständen von einem einfachen Fall zu sprechen, welcher einzelrichterlich entschieden werden könne, stehe in klarem Widerspruch zur tatsächlichen Situation und müsse als unhaltbar bezeichnet werden. Die Vorinstanz habe die kantonalen Normen zur funktionellen Zuständigkeit willkürlich angewendet. Der Entscheid hätte in Dreierbesetzung gefällt werden müssen. Diese Rüge der funktionellen Unzuständigkeit des Einzelrichters ist vorab zu prüfen, da bei deren Begründetheit der angefochtene Entscheid ohne Prüfung der materiell streitigen Fragen aufzuheben ist (vgl. BGE 125 V 499 E. 2c; SVR 2015 EL Nr. 13 S. 37, 9C_585/2014 E. 1, Urteil 8C_160/2021 vom 12. August 2021 E. 4.1).