Citation: 8C_35/2015 E. A

Die A.________ AG, Bauunternehmung, führt ein Hoch- und Tiefbaugeschäft und handelt mit Baumaterialien. B.________ ist seit dem 27. November 1995 und C.________ ist seit dem 1. November 2004 im Stundenlohn für die Gesellschaft tätig. Die A.________ AG bezog für ihre Mitarbeitenden von Januar bis Februar 2009, von Januar bis Februar 2010, von September bis Dezember 2010, für Januar 2011 und Januar bis April 2012 Kurzarbeits- und Schlechtwetterentschädigungen im Gesamtbetrag von Fr. 270'474.20. Nach einer Arbeitgeberkontrolle forderte das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) davon Fr. 90'555.25 wieder zurück mit der Begründung, für C.________ und B.________, welche lediglich teilzeitlich ohne vereinbarte Arbeitszeit und mit schwankenden Arbeitspensen beschäftigt würden, bestehe kein Anspruch auf Schlechtwetter- oder Kurzarbeitsentschädigung, da sich aufgrund der fehlenden normalen Arbeitszeit kein anrechenbarer Arbeitsausfall ermitteln lasse (Verfügung vom 4. Februar 2013). Daran hielt sie auf Einsprache hin fest (Einspracheentscheid vom 27. März 2013).