Citation: 8C_255/2021 E. 3.3

3.3. Sodann hat das kantonale Gericht festgehalten, das hypothetische Invalideneinkommen sei gestützt auf die Schweizerische Lohnstrukturerhebung (LSE) des Bundesamtes für Statistik zu bestimmen. Gemäss der LSE 2018, Tabelle TA1_tirage_skill_level, Total, Kompetenzniveau 1, Männer, habe sich der standardisierte monatliche Bruttolohn auf Fr. 5417.- belaufen. Hochgerechnet auf ein Jahr (x 12) und angepasst an die betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit (x 41.7 : 40) und die Nominallohnentwicklung bis zum Jahr 2019 (x 1.009) ergebe sich ein Betrag von Fr. 68'376.55. Die Beschwerdegegnerin habe zu Recht davon keinen Abzug gemäss BGE 126 V 75 gewährt. Der Beschwerdeführer sei zum Zeitpunkt der Leistungseinstellung beziehungsweise des möglichen Rentenbeginns erst 31 Jahre alt gewesen. Dem Umstand, dass er nur über eine geringe erwerblich verwertbare Ausbildung und begrenzte Sprachkenntnisse verfüge, werde durch die Wahl des Tabellenlohnes im Anforderungsniveau 1 hinreichend Rechnung getragen. Entgegen seiner Auffassung erfasse dieses gemäss ständiger Rechtsprechung eine Vielzahl von leicht bis mittelschwer belastenden, in Wechselhaltung ausübbaren Tätigkeiten. Hinweise für die Befürchtung, dass wegen der Kniebeschwerden immer wieder mit krankheitsbedingten Ausfällen, auch im Sinne eines vermehrten Pausenbedarfs, zu rechnen sei, ergäben sich aus den medizinischen Akten nicht.