Citation: U 31/03 30.11.2004 E. 6

Zu prüfen bleibt, welche Leistungen die SUVA in Zusammenhang mit den unfallbedingten somatischen Beschwerden zu erbringen hat. Wie die Vorinstanz zutreffend erwähnt, sprach bereits die Klinik I.________ in ihrem Bericht vom 2. April 1998 von einem therapieresistenten lumbospondylogenen Syndrom. Diese Therapieresistenz wurde vom Spital Y.________ im Juni 1998 bestätigt. Erwähnenswert sind in diesem Zusammenhang weiter die telefonische Auskunft des Dr. med. S.________ vom 28. April 1998 sowie der Bericht des Dr. med. B.________ vom 2. Juli 1998. Dr. med. S.________ hielt gegenüber der SUVA fest, er könne keine volle Arbeitsunfähigkeit mehr vertreten, und bat um Zustellung des Berichts über die Inspektion des Arbeitsplatzes, damit er diesen mit dem Versicherten, welchem es sichtlich am Willen zur Arbeitsaufnahme fehle, besprechen könne. Dr. med. S.________ hatte bereits in seinem Bericht vom 9. April 1998 einen erneuten Arbeitsversuch ab 14. April 1998 befürwortet. Dr. med. B.________ hielt die Arbeitsaufnahme zu 100 % aus unfallbedingter Sicht ab 29. April 1998 für angebracht; krankheitsbedingt bestehe volle Arbeitsunfähigkeit. Gestützt auf diese Berichte ist mit Vorinstanz und Verwaltung davon auszugehen, dass mit einer weiteren medizinischen Behandlung nach dem 28. April 1998 die unfallbedingten (somatischen) Beschwerden nicht gelindert und eine Verbesserung der Arbeitsfähigkeit erzielt werden konnte. Die SUVA hat demnach zu Recht auf diesen Zeitpunkt hin die Taggeldleistungen eingestellt und über den Anspruch auf Integritätsentschädigung und Invalidenrente entschieden.