Citation: 8C_511/2022 E. 8.1

8.1. Die Vorinstanz stellte diesbezüglich auf die Einschätzungen der beiden Kreisärztinnen Dres. med. G.________ und I.________ ab. Danach bestehe aufgrund der unfallkausalen Beeinträchtigung der rechten Schulter eine volle Arbeitsfähigkeit für leichte bis mittelschwere Tätigkeiten ohne repetitive Arbeiten der rechten oberen Extremität fernab vom Körper, insbesondere nicht über Schulterhöhe. Aufgrund der schmerzhaft eingeschränkten Schulterbeweglichkeit sei die rechte obere Extremität vor allem als Beihilfshand einzusetzen. Hinsichtlich des linken Fusses hätten die behandelnden Ärzte des Spitals N.________ in ihrem Bericht vom 2. August 2013 festgehalten, objektiv sei der Fuss uneingeschränkt belastbar. Diese Einschätzung sei am 14. Juni 2014 bestätigt worden. Vor diesem Hintergrund sei das von Dr. med. G.________ festgehaltene Zumutbarkeitsprofil nachvollziehbar. Es bestehe demnach eine volle Arbeitsfähigkeit für leichte bis mittelschwere körperliche Arbeiten, wobei Gehen auf ebenen Böden vorzuziehen sei, repetitives Kauern oder Arbeiten in der Hocke zu vermeiden seien und es möglich sein müsse, die angepassten Schuhe zu tragen.