Citation: 5A_1038/2020 E. 5.3.7

5.3.7. Was die Überweisungen aus dem Klientengeldkonto des Erblassers bei der Anwaltskanzlei T.________ in den Jahren 2006 und 2007 im Umfang von insgesamt USD 208'722.47 angeht (s. E. 5.1.2), hält der Beschwerdeführer daran fest, dass O.________, der Handlungsbevollmächtigte des Erblassers und heutige Beschwerdegegner 14, Kenntnis von diesen Zahlungen hatte. Er wehrt sich gegen die vorinstanzliche Erkenntnis, wonach dieses Tatsachenvorbringen im Berufungsverfahren verspätet sei, weil es sich nicht auf die angegebene Textstelle in der erstinstanzlichen Duplik abstützen lasse, und zudem auch in den Akten keine Stütze finde. Ausführlich legt er dar, weshalb das Vorbringen novenrechtlich nicht zu beanstanden sei und der angefochtene Entscheid Art. 317 ZPO verletze. Ebenso bestreitet er, dass die Tatsache in den Akten keine Stütze finde. Er wirft dem Kantonsgericht abermals Willkür in der Sachverhaltsfeststellung vor und beruft sich namentlich auf ein als Klagebeilage vorgelegtes Schreiben des Beschwerdegegners 14 vom 2. August 2007, das belege, dass dieser die Kontrolle und das Sagen über das Klientengeldkonto hatte. All diese Bestrebungen sind zum Scheitern verurteilt. Dem angefochtenen Entscheid zufolge besteht "keinerlei Hinweis", dass der Beschwerdegegner 14 vor dem 1. August 2007 über die Bezüge des Beschwerdeführers informiert war. Zum Nachweis dieser Erkenntnis verweist das Kantonsgericht auf Seite 30 des Protokolls der erstinstanzlichen Parteibefragung des Beschwerdegegners 14 vom 25. Februar 2015. Damit setzt sich der Beschwerdeführer an keiner Stelle seiner weitschweifigen Erörterungen auseinander. Um die Sachverhaltsfeststellung der kantonalen Instanz als willkürlich auszuweisen, genügt es jedoch nicht, einzelne Elemente daraus anzugreifen und andere Punkte unangefochten stehen zu lassen. Ob das fragliche Vorbringen unter dem Blickwinkel von Art. 317 ZPO im Berufungsverfahren zulässig war, kann damit offenbleiben.