Citation: 4A_148/2024 E. 3.2.2

3.2.2. Diese Vorbringen sind unbehelflich. Gemäss der Vorinstanz sei es zwar plausibel, dass die Beschwerdeführerin an der Trinkwasserversorgung der IBC kein eigenes Interesse gehabt habe. Es widerlege aber nicht den für den Ingenieursvertrag einzig relevanten Umstand, dass sich die beiden Bauherrinnen zum Verfolgen der ihnen je eigenen Zwecke zusammenschlossen, um die Planungs- und Bauleitungsaufgaben gemeinsam ausführen zu lassen, um je von Synergien zu profitieren. Inwiefern die Vorinstanz mit der Unterscheidung zwischen der Befugnis zur Leitung und dem Interesse an einer gemeinsamen Planung und Bauleitung Bundesrecht verletzt haben soll, zeigt die Beschwerdeführerin nicht hinreichend auf.