Citation: 6B_842/2019 E. A

A.________ wurde im Strafbefehl des Stadtrichteramtes Zürich vom 28. Oktober 2016 zusammengefasst vorgeworfen, am 24. August 2016 von 14.52 Uhr bis 15.40 Uhr auf dem Taxistandplatz an der Ausstellungsstrasse 15 in Zürich als Taxifahrer auf Fahrgäste gewartet zu haben, ohne den Beginn seiner Arbeitszeit, zu welcher auch die Wartezeit gehöre, auf dem Fahrtschreiber registriert und ohne auf der Taxikontrollkarte den Beginn der Arbeitszeit eingetragen zu haben. Dass er hierzu gemäss Art. 2 Abs. 2 der Sonderbestimmungen über die Arbeits- und Ruhezeit der Taxiführer in der Stadt Zürich vom 4. November 1981 (ARV-Sonderbestimmungen; AS-Nummer 935.450) auch als selbstständig erwerbender Taxifahrer verpflichtet gewesen wäre, hätte A.________ aufgrund der Ausübung dieses Berufes wissen müssen. In einem zweiten Strafbefehl des Stadtrichteramtes Zürich vom 27. Juli 2017 wird A.________ so dann einerseits zur Last gelegt, am 16. März 2017 von ca. 12.15 Uhr bis 13.50 Uhr auf dem Taxistandplatz an der Ausstellungsstrasse 15a in Zürich als Taxifahrer auf Fahrgäste gewartet und dabei seinen Fahrtschreiber in der Position "Pause" belassen zu haben, anstatt ihn in die Position "übrige Arbeitszeit" gestellt zu haben. Andererseits habe er am 17. März 2017 um 14.08 Uhr am Taxistandplatz Limmatquai 1 in Zürich neben seinem Fahrzeug, welches die Taxikennleuchte getragen habe, auf Kundschaft gewartet, ohne in der Kontrollkarte den Arbeitsbeginn eingetragen zu haben. Wiederum wird A.________ vorgeworfen, er hätte als selbstständig erwerbender städtischer Taxifahrer wissen müssen, dass er gemäss Art. 2 Abs. 2 ARV-Sonderbestimmungen dazu verpflichtet gewesen wäre, den Fahrtschreiber während des Wartens auf Kundschaft in die Position "übrige Arbeitszeit" einzustellen. A.________ erhob Einsprache gegen die beiden Strafbefehle. Das Bezirksgericht Zürich sprach A.________ am 31. Oktober 2018 der mehrfachen Widerhandlung gegen Art. 56 und Art. 103 SVG in Verbindung mit Art. 25 und Art. 28 der Verordnung vom 6. Mai 1981 über die Arbeits- und Ruhezeit der berufsmässigen Führer von leichten Personentransportfahrzeugen und schweren Personenwagen (ARV 2; SR 822.222) in Verbindung mit Art. 2 Abs. 1, Art. 3 und Art. 5 ARV-Sonderbestimmungen schuldig und belegte ihn mit einer Busse von Fr. 380.--.