Citation: K 17/01 21.12.2001 E. 1

1.- a)Gemäss Art. 128 OG beurteilt das Eidgenössische Versicherungsgericht letztinstanzlich Verwaltungsgerichtsbeschwerden gegen Verfügungen im Sinne von Art. 97, 98 lit. b-h und 98a auf dem Gebiet der Sozialversicherung. Hinsichtlich des Begriffs der mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde anfechtbaren Verfügungen verweist Art. 97 OG auf Art. 5 VwVG. Nach Art. 5 Abs. 1 VwVG gelten als Verfügungen Anordnungen der Behörden im Einzelfall, die sich auf öffentliches Recht des Bundes stützen (und im Übrigen noch weitere, nach dem Verfügungsgegenstand näher umschriebene Voraussetzungen erfüllen). Laut Art. 97 Abs. 2 OG gilt als Verfügung auch das unrechtmässige Verweigern oder Verzögern einer Verfügung. b) Die Beschwerdeführerin rügt, sie habe selbst keine sie betreffende Verfügung erhalten und sei nicht auf der publizierten Liste aufgeführt. Die zur Verfügung über die Zulassung von Heilbädern als Leistungserbringer der Krankenversicherung vom 8. Dezember 1995 (in Kraft vom 1. Januar bis 31. Dezember 1996) ergangene Rechtsprechung liess die Frage offen, ob die Liste der anerkannten Heilbäder mit Bezug auf die darin nicht genannten Gesuchsteller eine (negative) Verfügung darstelle oder ob das EDI über deren Gesuche gar nicht verfügt habe (SVR 1998 KV Nr. 14 S. 50 Erw. 2c). Im vorliegenden Verfahren legt das EDI nunmehr in seiner Vernehmlassung vom 10. Mai 2001 dar, warum es keine die Beschwerdeführerin betreffende begründete Verfügung erliess. Daraus ist zu schliessen, dass die Liste vom 17. Januar 2001 in Bezug auf die Beschwerdeführerin keine (negative) Verfügung enthält, sondern das EDI bezüglich dieses Zulassungsgesuchs nicht verfügt hat. Die Eingabe der Beschwerdeführerin ist daher nicht als Beschwerde gegen eine bereits erlassene Verfügung, sondern als Rechtsverweigerungsbeschwerde zu qualifizieren. Diese ist zulässig und darauf ist einzutreten (Art. 128 in Verbindung mit Art. 97 Abs. 2 OG). Dagegen kann, weil noch keine Verfügung vorliegt, auf den beschwerdeweise gestellten Antrag, die Beschwerdeführerin sei als Heilbad anzuerkennen, mangels eines Anfechtungsgegenstands nicht eingetreten werden (vgl. BGE 125 V 414 Erw. 1a, 119 Ib 36 Erw. 1b, je mit Hinweisen).