Citation: 6B_445/2009 06.10.2009 E. 5

5.1 Der Beschwerdeführer beanstandet, das zweite Treffen mit D.________ sei nicht von strafrechtlicher Relevanz. Sie habe ausgesagt, bei allen Treffen sei alles einvernehmlich erfolgt. 5.2 Nach den Feststellungen der Vorinstanz kam es beim ersten Treffen mit D.________ zu keinen strafbaren Handlungen. Beim zweiten Treffen im Februar/März 2006 habe der Beschwerdeführer die Halsschlinge nicht erwähnt und pauschal von Fesselungen und Knebelung gesprochen. Selbst wenn vorsichtiger Analverkehr vereinbart gewesen sei, habe er aufgrund der Aussagen von D.________ davon ausgehen müssen, sie vollziehe diesen zum ersten Mal. Er habe ihr ohne ihr Einverständnis die Augen verbunden und eine doppelte Halsschlinge angelegt. Der Geschlechtsverkehr sei so heftig gewesen, dass der Beschwerdeführer das Bett und den Schrank im Hotelzimmer habe zurechtrücken müssen. Diese Vorgehensweise habe mit vorsichtigem Analverkehr nichts mehr zu tun und sei nicht von der Zustimmung gedeckt. Das Opfer habe sich nur nicht gewehrt und das Ganze über sich ergehen lassen, weil es Angst gehabt habe, es werde noch schlimmer. In weitere Treffen habe D.________ nur eingewilligt, nachdem einige Zeit verstrichen sei, sie das Geschehene verarbeitet und dringend Geld benötigt habe und der Beschwerdeführer mehrmals versucht habe, sie zu erreichen (angefochtenes Urteil S. 15 ff.). 5.3 Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers hat sich D.________ nicht dahingehend geäussert, sie sei bei allen vier Treffen vorbehaltlos mit sämtlichen Handlungen einverstanden gewesen. Vielmehr ging es bei der von ihm zitierten Befragung um das dritte und vierte Treffen. Dies ergibt sich aus der Fragestellung im Zusammenhang der weiteren Fragen. Dabei hat D.________ ausgesagt, sie sei nur zum Teil einverstanden gewesen, was sich anlässlich "dieser" Treffen ereignet habe. Als es um die Schlinge um den Hals gegangen sei, habe sie "nein" gesagt, aber es sei schon zu spät gewesen (act. 1112). Die Würdigung der Vorinstanz, das Einverständnis von D.________ zu den sexuellen Handlungen beim zweiten Treffen unter Anwendung der erwähnten Fesselung und heftigem Vollzug des Analverkehrs habe gefehlt, ist nicht willkürlich.