Citation: 4A_303/2013 E. 5.5

5.5. Bezüglich dem Factoringvertrag hat die Vorinstanz festgehalten, dass beide Parteien davon ausgehen würden, dass die Kündigung dieses Vertrags keinen Zusammenhang mit dem von den Parteien abgeschlossenen Kaufvertrag habe. Mit einer vertragsgemässen Kündigung des Factoringvertrags - welcher sowohl von der schweizerischen "I.________ Verlag AG" als auch vom "I.________ Verlag" sowie dem "C.________ Verlag" jederzeit mit einer Kündigungsfrist von einem halben Jahr habe gekündigt werden dürfen - habe jederzeit gerechnet werden müssen. Anlass für eine solche Vertragskündigung habe jeder ausserrechtliche Anlass sein können, so namentlich auch eine Verstimmung der Gegenseite; dem Beschwerdeführer sei bei Vertragsunterzeichnung am 20. April 2007 durchaus bekannt gewesen, dass die Gegenseite mit Gerichtsverfahren drohe, womit ihm bei dieser Ausgangslage habe klar sein müssen, dass die Gegenseite allenfalls auch den Factoringvertrag künden werde. Überdies wäre der vom Beschwerdeführer geltend gemachte Schaden, wenn überhaupt, bei der "I.________ Verlag AG" entstanden. Der Beschwerdeführer stützt sich zur Begründung seiner Rüge ausschliesslich auf seinen Wissensstand zum Zeitpunkt des ersten Kaufvertrags am 7. November 2006, womit seine Vorbringen ins Leere gehen; ausschlaggebend ist, wie die Vorinstanz willkürfrei festgestellt hat (vgl. E. 4.4), sein Wissensstand im Moment der Unterzeichnung des zweiten selbstständigen Kaufvertrags am 20. April 2007. Der Beschwerdeführer bestreitet nicht, zu diesem Zeitpunkt bereits über die angedrohten Gerichtsverfahren gewusst zu haben. Ebenso wenig bringt er vor, dass die Annahme, es sei aufgrund der angespannten Situation mit der "Stiftung H.________" auch mit der Kündigung des Factoringvertrags zu rechnen gewesen, willkürlich wäre. Es braucht daher nicht weiter darauf eingegangen zu werden, bei welcher Gesellschaft durch die Kündigung des Factoringvertrags - wenn überhaupt - ein Schaden entstanden wäre. Die Rüge des Beschwerdeführers erweist sich als unbegründet; die Vorinstanz hat ohne Verletzung von Bundesrecht erwogen, dass dem Beschwerdegegner keine absichtliche Täuschung vorgeworfen werden kann, womit sich die vom Beschwerdeführer unter dem Titel "Factoringvertrag" erhobene Verrechnungseinrede als haltlos erweise.