Citation: 5A_765/2018 E. 3.3

3.3. Es ist nicht zu beanstanden, dass das Kantonsgericht untersucht hat, ob die Berufsausübung des Beschwerdeführers wirtschaftlich ist. Es handelt sich dabei um ein Kriterium, das bei der Anwendung von Art. 92 Abs. 1 Ziff. 3 SchKG zu berücksichtigen ist (BGE 86 III 47 E. 2 S. 51 f.). Das Kantonsgericht ist wie dargestellt zum Schluss gekommen, dass die Berufsausübung des Beschwerdeführers unwirtschaftlich sei. Bei diesem Ergebnis ist es unnötig, über die Notwendigkeit des zweiten Fahrzeugs für diese Berufsausübung Erwägungen anzustellen. Allfällige Erwägungen dazu könnten nämlich am Ergebnis (Pfändbarkeit des zweiten Fahrzeugs) nichts mehr ändern. Das Kantonsgericht durfte diese Frage mithin offen lassen. Insbesondere besteht keine Pflicht, den Sachverhalt von Amtes wegen in Punkten abzuklären, die sich als unerheblich erweisen (vgl. Art. 20a Abs. 2 Ziff. 2 SchKG). Sodann gebietet auch der Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) nicht, dass sich das Gericht bzw. die Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzen muss. Vielmehr kann sich das Gericht bzw. die Aufsichtsbehörde auf die für den Entscheid wesentlichen Punkte beschränken (BGE 136 I 229 E. 5.2 S. 236; 138 I 232 E. 5.1 S. 237; 141 III 28 E. 3.2.4 S. 41; je mit Hinweisen). Auch Art. 29 Abs. 2 BV verlangt mit anderen Worten nicht, dass sich das Gericht bzw. die Aufsichtsbehörde mit Argumenten befassen müsste, die sich für die Beurteilung des Falles als unerheblich erweisen. Es wäre im Übrigen am Beschwerdeführer gelegen, sich bereits vor Kantonsgericht zur Wirtschaftlichkeit seiner Berufsausübung zu äussern. Dies hat er jedoch nicht getan, obschon bereits das Bezirksgericht - unter anderem - auf diesen Punkt abgestellt hatte. Da sich der Beschwerdeführer nicht mit den Erwägungen des Kantonsgerichts zur Wirtschaftlichkeit seiner Berufsausübung befasst, hat es für das Bundesgericht mit den kantonsgerichtlichen Tatsachenfeststellungen zu diesem Punkt und der daraus gezogenen Schlussfolgerung sein Bewenden. Bei diesem Ergebnis besteht - wie bereits für das Kantonsgericht - auch für das Bundesgericht kein Anlass zu untersuchen, ob für den Beschwerdeführer zwei Fahrzeuge zur Berufsausübung notwendig sind.