Citation: U 172/02 07.04.2003 E. 3

3.1 Zu beurteilen ist unter anderem der Taggeldanspruch. Während die SUVA diesen mit Verfügung vom 14. Dezember 1999 (vgl. auch ihr Schreiben vom 13. Dezember 1999 an den Rechtsvertreter des Versicherten) in Höhe von Fr. 28.35 rückwirkend ab 3. Juli 1999 bejaht hatte, führte sie auf Einsprache hin, mit welcher die Höhe des Anspruchs beanstandet worden war, im Entscheid vom 26. Juli 2000 aus, die Ausrichtung von Taggeldern sei mangels Anspruchs zu Unrecht erfolgt, sodass sich die Prüfung der Höhe des Taggeldansatzes erübrige. 3.2 Mit der rückwirkenden Zusprechung eines Taggeldes wird ein im Wesentlichen durch die Anspruchsberechtigung sowie die Höhe und den Beginn der Leistung bestimmtes Rechtsverhältnis geregelt. Wird in der Folge im Einspracheverfahren einzig die Höhe des Taggeldansatzes gerügt, ist ungeachtet dessen der Taggeldanspruch als solcher als durch die Verfügung geregeltes Rechtsverhältnis im Einspracheverfahren zu beurteilen. Da somit die Anspruchsberechtigung als solche durch die Verfügung der SUVA vom 14. Dezember 1999 (mit)erfasst war, lag auch diesbezüglich ein Anfechtungsgegenstand im Einspracheverfahren vor (vgl. RKUV 2000 Nr. U 371 S. 109 f. Erw. 3). Die SUVA war demnach - wie auch das kantonale Gericht im nachfolgenden Beschwerdeverfahren - unbesehen davon, dass der Beschwerdeführer lediglich die Höhe des Taggeldansatzes in Frage gestellt hatte, auch zur Prüfung der Anspruchsberechtigung an sich befugt.