Citation: 8C_765/2014 E. 11.1

11.1. Ob besonders dramatische Begleitumstände oder eine besondere Eindrücklichkeit des Unfalls vorliegen ist objektiv und nicht aufgrund des subjektiven Empfindens bzw. Angstgefühls des Versicherten zu beurteilen (nicht publ. E. 3.5.1 des Urteils BGE 137 V 199; SVR 2013 UV Nr. 3 S. 7 E. 6.1). Im Bericht des Spitals V.________ vom 12. August 2008 wurde ausgeführt, er könne sich an den Unfall nicht mehr so richtig erinnern; er könne den Unfallhergang z.B. nicht genau beschreiben. Im Rahmen des Gutachtens des Zentrums F.________vom 18. November 2010 gab er an, er erinnere sich, das Auto verlassen zu haben; mehr wisse er nicht mehr über den Unfallhergang. Dem Kriterium der Begleitumstände/Eindrücklichkeit kann daher nicht die gleiche Bedeutung beigemessen werden, wie wenn eine ungetrübte Erinnerung an den Unfall und die damit verbundenen Begleitumstände gegeben wäre. Dem steht nicht entgegen, dass nicht auf das subjektive Erleben des Unfallgeschehens, sondern auf dessen objektive Eignung, bei den Betroffenen psychische Beeinträchtigungen auszulösen, abzustellen ist. Insgesamt ist das Kriterium daher nicht erfüllt (vgl. nicht publ. E. 3.5.1 des Urteils BGE 137 V 199; Urteil 8C_137/2014 vom 5. Juni 2014 E. 7.1).