Citation: 9C_642/2009 19.10.2009 E. 3

Des Weitern hat das kantonale Gericht - wobei es die hievor (E. 1) angeführte Kognitionsregelung zu beachten gilt - im Vergleich des MEDAS-Gutachtens vom 16. September 2004, in welchem ein chronisches panvertebrales und lumbospondylogenes Syndrom links sowie eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung diagnostiziert worden waren, zum Bericht des Dr. med. M.________, Praktischer Arzt FMH, vom 25. August 2006, welcher eine depressive Entwicklung als neu aufgetreten bezeichnete, sodann unter Berücksichtigung des Berichts des Spitals X.________ vom 6. Dezember 2006 (unveränderte chronische Oberbauchbeschwerden), festgestellt, dass sich der gesundheitliche Zustand seit September 2004 nicht verschlechtert habe und (folglich) weiterhin von einer Arbeitsfähigkeit von 80 % in einer angepassten Tätigkeit und im Haushalt auszugehen sei. Von einer in diesem entscheidenden Punkt offensichtlich unrichtigen (oder unvollständigen) vorinstanzlichen Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts kann keine Rede sein. Soweit die Beschwerdeführerin geltend macht, es sei auf die Arbeitsunfähigkeitsschätzungen ihres behandelnden Arztes, Dr. med. M.________, abzustellen, wonach sich nach gesundheitlicher Verschlechterung infolge einer Chronifizierung der Depression mit Vorhandensein einer erheblichen Komorbidität im Sinne einer schweren psychiatrischen Erkrankung eine Erwerbsunfähigkeit von über 70 % ergebe, übersieht sie, dass die Beweiswürdigung des kantonalen Gerichts als solche (einschliesslich der antizipierten Schlussfolgerung, wonach keine weiteren medizinischen Abklärungen erforderlich seien) Fragen tatsächlicher Natur beschlägt und daher für das Bundesgericht verbindlich ist (E. 1 hievor). Daher bleibt auch für die letztinstanzlich mit Eventualbegehren verlangte und mit der Rüge einer Verletzung des rechtlichen Gehörs begründeten Rückweisung an die Vorinstanz oder die IV-Stelle kein Raum. Die Berufung auf die Rechtsprechung zur ausnahmsweisen invalidisierenden Wirkung anhaltender somatoformer Schmerzstörungen (BGE 130 V 352) ist unbehelflich, da die Vorinstanz ohne Verletzung von Bundesrecht eine anspruchserhebliche Tatsachenänderung verneinen durfte, weshalb sich die Prüfung der rechtsprechungsgemässen Morbiditätskriterien (BGE 130 V 352 E. 2.2.3 S. 353-355) erübrigt.