Citation: C 103/02 02.07.2002 E. 4

4.- Gemäss Abrechnung vom 26. Juli 2000 betrifft der dem Beschwerdeführer für Juli 2000 ausbezahlte Betrag von Fr. 1657. 90 14 Taggelder, entsprechend 20 Taggeldern des Monats Juli 2000 abzüglich mit Verfügung vom 7. Juli 2000 rechtskräftig verhängter sechs Einstelltage. Nachträglich erfuhr die Arbeitslosenkasse, dass der Versicherte für die Zeit vom 1. bis 10. Juli 2000 Taggelder der Unfallversicherung auf Grund einer Arbeitsunfähigkeit von 50 % bezogen hatte. Ausserdem ergab sich auf Grund der Verfügung vom 25. Mai 2001, dass der Beschwerdeführer bis Ende Juni 2000 nicht anspruchsberechtigt war, sodass die fünf Wartetage nach Art. 18 Abs. 1 AVIG im Juli zu berücksichtigen waren. Sowohl die Leistungen der Unfallversicherung (mit der Folge einer betragsmässigen Reduktion von sechs Taggeldern) als auch die nachträgliche Verneinung der Anspruchsberechtigung für den vorangehenden Zeitraum (mit der Folge des Wegfalls der Taggeldberechtigung für fünf Wartetage) stellen neue Tatsachen dar, welche geeignet sind, zu einer anderen rechtlichen Beurteilung zu führen, und daher eine prozessuale Revision der Abrechnung vom 26. Juli 2000 zu begründen vermögen. Der Anspruch für Juli 2000 reduziert sich damit auf Fr. 710. 55 netto. Die Arbeitslosenkasse hat die Differenz von Fr. 947. 35 mit Recht zurückgefordert.