Citation: 7B_734/2023 E. B

B.a. Das Kreisgericht Oberwallis für den Bezirk Visp erklärte A.________ mit Urteil vom 13. Juni 2022 der versuchten vorsätzlichen Tötung (Art. 111 in Verbindung mit Art. 22 Abs. 1 StGB), der versuchten schweren Körperverletzung (Art. 122 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 22 Abs. 1 StGB), der mehrfachen einfachen Körperverletzung (Art. 123 Ziff. 1 StGB), der üblen Nachrede (Art. 173 Ziff. 1 StGB), der mehrfachen Beschimpfung (Art. 177 Abs. 1 StGB) und der Urkundenfälschung (Art. 251 Ziff. 1 StGB) schuldig. Es bestrafte ihn mit einer unbedingten Freiheitsstrafe von 50 Monaten (unter Anrechnung von 34 Tagen Untersuchungshaft und Ersatzmassnahmen im Umfang von 30 Tagen) und einer bedingten Geldstrafe von 120 Tagessätzen zu je Fr. 80.--, ausmachend Fr. 9'600.--, bei einer Probezeit von zwei Jahren. Weiter ordnete das Kreisgericht eine vollzugsbegleitende ambulante Behandlung (Art. 63 Abs. 1 StGB) und eine Landesverweisung von sieben Jahren (Art. 66a Abs. 1 lit. a und b StGB) an. Schliesslich verpflichtete es A.________, B.________ eine Genugtuung von Fr. 25'000.-- zuzüglich Zins zu 5 % seit dem 15. Juli 2018 zu bezahlen. Weitergehende Zivilforderungen verwies es auf den Zivilweg. B.b. Gegen dieses Urteil erhob A.________ Berufung. Das Berufungsurteil des Kantonsgerichts Wallis erging am 3. April 2023. Darin wurden die erstinstanzlichen Schuldsprüche weitgehend bestätigt, mit Ausnahme der versuchten schweren Körperverletzung, welche das Kantonsgericht als einfache Körperverletzung würdigte. Bezüglich Sanktion, Massnahme, Landesverweisung und Zivilpunkt bestätigte das Kantonsgericht das erstinstanzliche Urteil vollumfänglich.