Citation: I 611/01 03.04.2003 E. A

Die 1956 geborene, seit September 1987 mit Unterbrüchen beim Hotel X.________ im Service tätige K.________ meldete sich am 5. Juli 1999 wegen Rücken- und Schulterbeschwerden zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung (Berufsberatung, Umschulung, Rente) an. In einem MEDAS-Gutachten vom 13. Oktober 2000 wurden zum einen eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung (chronisches panvertebrales Schmerzsyndrom mit Fibromyalgietendenz, chronische Kopfschmerzen) mit dissoziativer halbseitiger Empfindungsstörung und leicht bis mässig ausgeprägter reaktiv-depressiver Verstimmung und zum andern ein chronisches zervikolumbalbetontes panvertebrales Schmerzsyndrom mit Kettentendinose in den linken Arm und das linke Bein bei schwerster funktioneller Überlagerung und Diskusprotrusion L4/5 sowie Spondylarthrose L5/S1 diagnostiziert. Die Arbeitsfähigkeit in der bisher ausgeübten Tätigkeit als Chef de service oder im Service allgemein betrage 50 %, jene als Hausfrau 70 % der Norm, wobei die Einschränkung mehr durch die psychiatrischen als durch die rheumatologischen Faktoren bedingt sei. Für körperliche Arbeiten in vorwiegend vornübergeneigter oder abgedrehter Körperhaltung bestehe eine volle Arbeitsunfähigkeit. In leichten, wechselbelastenden Tätigkeiten sei die Versicherte zu 50 % der Norm arbeitsfähig, wobei hier allein die psychiatrischen Befunde limitierend seien. Eine Haushaltsabklärung vom 21. November 2000 ergab eine Einschränkung im Haushalt von 9 %. Mit Verfügung vom 2. April 2001 lehnte die IV-Stelle Schwyz das Leistungsbegehren in Anwendung der gemischten Bemessungsmethode bei einem Erwerbsanteil und einem Haushaltsanteil von je 50 % unter Annahme eines Invaliditätsgrades von 5 % ab.