Citation: 5D_183/2018 E. 4

Zum Gesuch des Beschwerdeführers um superprovisorische Massnahmen hat das Obergericht festgehalten, der Antrag sei mit dem Entscheid in der Sache gegenstandslos geworden, wäre aber ohnehin abzuweisen gewesen, weil der Beschwerdeführer seiner Pflicht, die Voraussetzungen einer superprovisorischen Verfügung zu begründen, nicht rechtsgenüglich nachgekommen sei und weil - soweit von einer hinreichenden Begründung ausgegangen werden sollte - mit Blick auf das Schadensereignis vom 14. Februar 2005 nach über 13 Jahren eine zeitliche Dringlichkeit als Voraussetzung für die Anordnung einer superprovisorischen Massnahme nicht bestehen könne (E. 1 S. 5 f. des angefochtenen Entscheids). Der Beschwerdeführer befasst sich zwar mit seinem Antrag um superprovisorische Massnahmen, erhebt und begründet jedoch keine Verfassungsrügen (S. 15 ff. Ziff. III/C/40-47 der Beschwerdeschrift). Er übersieht auch, dass das Obergericht sein Gesuch in einer Haupt-, einer Eventual- und einer Subeventualbegründung für erfolglos erklärt hat. Dass entsprechende Gesuche mit dem Entscheid in der Sache gegenstandslos werden, ist gängige Praxis (z.B. BGE 138 IV 157 E. 2.4 S. 159) und wird vom Beschwerdeführer nicht als verfassungswidrig gerügt. Die Beschwerde erweist sich deshalb als unzulässig, soweit sie die Beurteilung des Gesuchs um superprovisorische Massnahmen betrifft. Davon abgesehen sind kantonale Entscheide über superprovisorische Massnahmen ohnehin nicht mit Beschwerde beim Bundesgericht anfechtbar sind (BGE 137 III 417 E. 1.2 S. 418 f.).