Citation: 8C_242/2021 E. A

A.________, geboren 1978, war seit März 2015 bei der Kindertagesstätte B.________ sowie seit April 2015 bei der Kindertagesstätte C.________ als Tagesmutter beschäftigt und dadurch bei der Branchen Versicherung Genossenschaft (nachfolgend: Branchen Versicherung) beziehungsweise bei der Visana Versicherungen AG (nachfolgend: Visana) für die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen sowie Berufskrankheiten versichert. Am 9. August 2019 musste sie ein Kind vor einem Sturz vom "Tripp-Trapp"-Stuhl bewahren. In der Folge machte sie bei beiden Unfallversicherern geltend, sie habe sich dabei eine Verletzung des rechten Handgelenks zugezogen. Die bildgebende Untersuchung vom 30. August 2019 zeigte eine Verletzung am triangulären fibrocartilaginären Komplex (TFCC). Die Visana verneinte ihre Leistungspflicht mit Schreiben vom 15. Oktober 2019. Mit Verfügung vom 2. März 2020 und Einspracheentscheid vom 14. August 2020 lehnte die Branchen Versicherung (Unfallversicherer der Kindertagesstätte B.________) ihre Leistungspflicht ab mit der Begründung, das Ereignis vom 9. August 2019 sei nicht als Unfall und die erlittene Verletzung auch nicht als unfallähnliche Körperschädigung zu qualifizieren.