Citation: 6B_227/2024 E. 4.3

4.3. Aus den vom Beschwerdeführer monierten Verhaltensweisen hinsichtlich der Anzahl und dem Zeitpunkt der Besuche lässt sich kein sachlich nicht vertretbares bzw. klarerweise fehlerhaftes Prozessverhalten der ehemaligen Rechtsvertreter begründen. Es ist nicht ersichtlich, dass der Beschwerdeführer dadurch in seinen Verteidigungsrechten substanziell eingeschränkt worden wäre. Seine Kritik, wonach eine angemessene Kommunikation mit seiner Verteidigung nicht möglich gewesen sein soll, geht nicht über ein pauschales Vorbringen hinaus. Konkrete Hinweise darauf, dass dies tatsächlich der Fall gewesen sein soll, liegen keine vor. Sofern der Beschwerdeführer in diesem Zusammenhang beanstandet, dass die Strafbehörden die von ihm vorgeschlagenen entlastenden Beweise abgelehnt hätten, gehen seine Vorbringen nicht über die Rüge der antizipierten Beweiswürdigung hinaus (vgl. unten E. 5.4). Eine schwerwiegende Pflichtverletzung der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers lässt sich den Vorbringen des Beschwerdeführers nicht entnehmen und die geltend gemachte Rechtsverletzung ist zu verneinen.