Citation: 4D_24/2016 E. 4.6.1

4.6.1. Der Beschwerdeführer rügt alsdann bezüglich der vorprozessualen Anwaltskosten, die er als Mangelfolgekosten geltend mache, die Vorinstanz handle überspitzt formalistisch, wenn sie verlange, dass jede einzelne Tätigkeit, welche in einem detaillierten Tätigkeitsnachweis ausgewiesen werde, in der Klageschrift/-antwort selbst enthalten und auch deren Begründetheit im Einzelnen dargelegt werden müsse. Dies selbst dann, wenn die Gegenpartei nur mit einer pauschalen Behauptung alles bestreite und insbesondere keinerlei Einzelpositionen bestreite. Sodann setze sich die Vorinstanz mit seinen Darlegungen zu den vorprozessualen Anwaltskosten - wenn überhaupt - nur oberflächlich auseinander, wodurch die Begründungspflicht nach Art. 29 Abs. 2 BV verletzt sei.