Citation: 5A_732/2014 E. 4.5

4.5. Die Beschwerdeführerinnen setzen sich in ihren Ausführungen über weite Strecken nicht mit der den Entscheid tragenden Argumentation der Vorinstanz (E. B/ee und b/ff, S. 18 f. zusammengefasst in E. 3 hiervor) auseinander, sodass ihre Beschwerde insoweit den Begründungsanforderungen (Art. 42 Abs. 2 BGG, E. 1.3 hiervor) nicht entspricht. Insbesondere legen sie auch nicht dar, dass sie tatsächlichen Umstände der Einschulung in Z.________ nach den Sommerferien 2014 ordnungsgemäss vorgetragen haben. Darauf ist nicht einzutreten. Im Übrigen lassen die Beschwerdeführerinnen unerwähnt, dass sie angesichts auftretender Schwierigkeiten bereits mehrmals umgezogen und die Schule gewechselt haben. Selbst wenn tatsächlich eine Verbesserung der Situation eingetreten wäre, hätte dies angesichts der Erfahrungen in der Vergangenheit die Massnahmen nicht von vornherein obsolet werden lassen. Tatsache ist, dass die Tochter seit Februar 2014 die Schule nicht mehr besuchte und zuhause von nicht qualifizierten Personen "unterrichtet" wurde. Von daher kann nicht gesagt werden, die Tochter sei nicht gefährdet. Ein Fehler in der Ermessensausübung ist nicht auszumachen.