Citation: 6B_985/2023 E. 1.4.2

1.4.2. Die Vorinstanz hält sodann fest, es könne nicht mehr festgestellt werden, ob die Verunfallte schlussendlich bewusst in den parallel zur Piste markierten Gefahrenbereich gefahren sei oder ob sie die Kontrolle über ihre Skier verloren habe. Die Beschwerdeführer rügen, die Vorinstanz verletze Art. 6 StPO, wenn sie zwei mögliche Varianten bilde, diese dann aber nicht erstelle. Sie verfalle in Willkür, wenn sie im Anschluss beide Varianten als nicht tatbestandsmässig abtue. Das Vorbringen der Beschwerdeführer erweist sich als unbegründet; die Vorinstanz verletzt ihre Ermittlungspflicht nicht, wenn sie festhält, es könne nicht ermittelt werden, welche der beiden Varianten zutreffe. Ebenso wenig verfällt sie in Willkür, wenn sie es für den Fall einer Verneinung einer Sorgfaltspflichtverletzung als für die Tatbestandsfeststellung unerheblich erachtet, welche der beiden Varianten zutrifft.