Citation: 9C_542/2022 E. 4.4

4.4. Der Beschwerdeführerin ist beizupflichten, dass auf die SMAB-Expertise, soweit sie den bereits im asim-Gutachten beurteilten Zeitraum von Juli 2013 bis September 2016 betrifft, nicht abgestellt werden kann. Damit bleibt es bei der psychiatrisch begründeten Arbeitsunfähigkeit für Haushaltsarbeiten von 50 %; die dazu im Widerspruch stehenden vorinstanzlichen Feststellungen (vgl. vorangehende E. 3.1) sind nicht haltbar (vorangehende E. 1.2). Welcher Invaliditätsgrad resp. Rentenanspruch für die genannte Zeitspanne resultiert, hängt davon ab, inwieweit der Ehemann pflegebedürftig war und von ihm Mithilfe im Haushalt gefordert werden konnte, was die Vorinstanz bereits im Rückweisungsurteil vom 20. Januar 2020 erkannte. Angesichts dieses Fokus ist hier - anders als im von der Vorinstanz zitierten Fall des Urteils 8C_404/2007 vom 4. August 2008 (vgl. dortige E. 4.3) - eine entsprechende Haushaltsabklärung auch nicht bereits deshalb verzichtbar, weil die Versicherte (laut vorinstanzlicher Feststellung) gegenüber den SMAB-Experten angab, sich arbeitsunfähig, invalide und schwer krank zu fühlen. Demgegenüber ist die Einholung der SMAB-Expertise, soweit sich diese auf die gesundheitliche Entwicklung der Versicherten im anschliessenden Zeitraum (ab Oktober 2016) bezieht, ohne Weiteres mit dem Rückweisungsurteil vom 20. Januar 2020 vereinbar. Diesbezüglich stellt denn auch die Beschwerdeführerin die Beweiskraft der SMAB-Expertise nicht substanziiert in Abrede. Die darauf gestützte vorinstanzliche Annahme, dass die Gesundheit resp. die Arbeitsfähigkeit der Versicherten bis zum 25. April 2017 unverändert blieb, sich zufolge eines gleichentags erlittenen Sturzes erheblich verschlechterte und anschliessend, auch aufgrund einer am 23. August 2017 erlittenen Handverletzung, Schwankungen aufwies, bis sie am 1. November 2017 wieder das frühere Niveau erreichte, bleibt verbindlich (vorangehende E. 1.2). Ob und gegebenenfalls wie sich diese Entwicklung auf den (allenfalls bereits ab dem 1. Juli 2013 gegebenen) Rentenanspruch auswirkte, lässt sich ebenfalls erst nach der gebotenen Haushaltsabklärung beurteilen. Liegt mit der somatisch bedingten gesundheitlichen Verschlechterung ein Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 ATSG vor, so spricht nichts dagegen, für die Zeit ab dessen Eintritt auf die Arbeitsfähigkeitsschätzungen der SMAB-Experten abzustellen (vgl. vorangehende E. 2.2).