Citation: 2C_804/2014 E. 2.3

2.3. Das Bundesgericht hat am 22. Oktober 2013 hinsichtlich der Bewilligungsverlängerung rechtskräftig entschieden und die Wegweisung des Beschwerdeführers geschützt. Dieser verweist einzig darauf, dass die Mutter seiner Tochter am 29. September 2013, d.h. noch vor Erlass des bundesgerichtlichen Urteils, verstorben sei. Zwar bemüht er sich heute darum, das Sorgerecht über seine Tochter zu erhalten, doch besteht kein ausländerrechtlicher Anspruch seinerseits darauf, während des entsprechenden Verfahrens in der Schweiz verbleiben zu können, nachdem er im Strafvollzug nur punktuelle Beziehungen zur Tochter pflegen konnte und selbst bei einer Sorgerechtszuteilung die Zulassungsvoraussetzungen wegen seiner schweren Straffälligkeit nicht als offensichtlich erfüllt gelten könnten (Art. 17 Abs. 2 i.V.m. Art. 62 lit. b AuG; BGE 139 I 315 ff.; 140 I 145 ff.); er muss den Ausgang seines Wiedererwägungsverfahrens deshalb im Ausland abwarten (Art. 17 Abs. 1 AuG). Haben es die kantonalen Behörden bei diesen materiellrechtlichen Vorgaben abgelehnt, von § 46 Abs. 2 VRPG/AG Gebrauch zu machen, kann dies im Resultat nicht als willkürlich bezeichnet werden, weshalb auch das Gesuch des Beschwerdeführers um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung zu Recht abgewiesen wurde.