Citation: 1C_266/2014 E. 2.1.3

2.1.3. In der Strafverfügung vom 2. Juli 2013 hielt die Staatsanwaltschaft in tatsächlicher Hinsicht fest, dass der Beschwerdeführer infolge plötzlich auftretendem Glatteis die Kontrolle über das Fahrzeug verloren hatte, weshalb dieses ausgangs der Kurve auf die Gegenfahrbahn schleuderte und in der Folge frontal mit einem entgegenkommenden Fahrzeug kollidierte. Offensichtlich sei der Beschwerdeführer von der vereisten Fahrbahn überrascht worden, nachdem er zuvor auf der Anfahrt ab seiner Wohnadresse tadellose Strassenverhältnisse angetroffen habe. Unter diesen Umständen sei ihm nicht nachweisbar, dass er mit einer den Strassenverhältnissen nicht angepassten Geschwindigkeit gefahren sei. Das Schleudern sei eher auf einen anderen Grund (falsche Gangwahl, ungeeignetes Lenk- und/oder Abbremsmanöver) zurückzuführen. Die Staatsanwaltschaft konnte sich dabei auf einen Rapport der Zuger Polizei vom 31. Juli 2012 mit Aussagen der am Unfall beteiligten Fahrzeuglenker sowie der Mitfahrerin des Beschwerdeführers stützen. Der Rapport wurde ergänzt durch eine ausführliche Fotodokumentation, welche sich in den Akten befindet.