Citation: 9C_560/2018 E. A

Die 1966 geborene A.________ meldete sich im September 2014 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle des Kantons Aargau holte insbesondere das bidisziplinäre (orthopädisch-psychiatrische) Gutachten der Academy of Swiss Insurance Medicine, Universitätsspital Basel (asim), vom 17. Dezember 2015 samt Stellungnahme vom 25. Februar 2016 ein und nahm die zuhanden der Krankentaggeldversicherung erstellte psychiatrische Expertise der Dr. med. B.________ vom 15. Juni 2016 zu den Akten. Mit Verfügung vom 25. August 2016 sprach sie der Versicherten eine Dreiviertelsrente ab 1. Mai 2015 zu. Im anschliessenden Beschwerdeverfahren stellte das Versicherungsgericht des Kantons Aargau A.________ eine reformatio in peius in Aussicht, weil es die Gutachten der asim und der Dr. med. B.________ als nicht beweiskräftig erachte. Infolge Rückzugs der Beschwerde schrieb das kantonale Gericht das Verfahren mit Entscheid vom 24. Mai 2017 ab. Nach Durchführung des Vorbescheidverfahrens hob die IV-Stelle die bisherige Rente mit Verfügung vom 23. Oktober 2017 wiedererwägungsweise auf Ende November 2017 auf.