Citation: 6B_571/2020 E. 2.4.4

2.4.4. Die Vorinstanz berücksichtigt bei der Strafzumessung demnach ausdrücklich, dass es beim von ihr geschätzten Deliktsbetrag von ca. Fr. 200'000.-- Unsicherheiten gibt und das Tatverschulden nicht vorrangig nach dem verursachten Vermögensschaden zu bemessen ist. Letzteres entspricht der bundesgerichtlichen Rechtsprechung, wonach der Deliktsbetrag ein wichtiger strafzumessungsrelevanter Gesichtspunkt neben anderen ist. Der Höhe des Deliktsbetrags bzw. des Schadens kommt bei der Strafzumessung indes keine vorrangige Bedeutung zu (vgl. Urteile 6B_140/2020 vom 3. Juni 2021 E. 4.4.1; 6B_849/2016 vom 9. Dezember 2016 E. 1.4; je mit Hinweisen). Gemäss ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichts muss der Schaden im Rahmen der Strafzumessung daher nicht exakt beziffert werden. Um die Schwere des Verschuldens gewichten zu können, genügt es vielmehr, wenn der Sachrichter in Bezug auf den Schaden von einer Grössenordnung ausgeht (Urteil 6B_140/2020 vom 3. Juni 2021 E. 4.4.1 mit Hinweisen). Nicht zu beanstanden ist nach der Rechtsprechung, wenn es das Gericht für die Strafzumessung bei einer groben Schätzung der Deliktssumme belässt (Urteil 6B_853/2013 vom 20. November 2014 E. 2.4.2 mit Hinweisen).