Citation: C 44/04 08.06.2004 E. 3

Die Vorinstanz hat die Ablehnung der beantragten Kurse im Wesentlichen mit der fehlenden arbeitsmarktlichen Indikation begründet. Auf Grund der Programmangaben zum Kurs "Pre-MBA Preparation" hat sie zu Recht festgestellt, dass es sich dabei im Prinzip um einen Vorbereitungskurs auf ein MBA-Studium handelt. Die Teilnehmenden werden auf die Zulassung vorbereitet und zu diesem Zweck verbessern sie ihre Englischkenntnisse. Abgesehen davon ist davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer, der von 1990 bis 1994 an der San Diego State University den Bachelor of Arts in International Business erworben hat, die Englische Sprache für die angestrebte Tätigkeit (Berufsziel Teamleiter im mittleren Kader einer Bank im Bereich Kundenbeziehungen) ausreichend beherrscht. Der Beschwerdeführer hält dagegen, es stehe für ihn nicht die Verbesserung der Englischkenntnisse im Vordergrund, sondern eindeutig die Kombination verschiedener Ausbildungen innerhalb eines kurzen Zeitraums von vier Monaten. Dazu zähle insbesondere die Möglichkeit, während eines Semesters an der San Diego State University eine MBA-Klasse - in seinem Fall ein Seminar über internationales Finanzwesen - besuchen zu können. Eine solche Kombination verschiedener Ausbildungen werde in der Schweiz nicht angeboten. Der Einwand ist nicht stichhaltig, denn einerseits bezweckt der Kurs "Pre-MBA Preparation" ausschliesslich die Vorbereitung zur Zulassung zum MBA-Studium, anderseits besteht auch in der Schweiz ein Angebot an Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten im Bereich des internationalen Finanzwesens. Ob der Beschwerdeführer hier Anspruch auf den Besuch eines solchen Kurses erheben könnte, ist nicht zu erörtern, da dies nicht Streitgegenstand ist.