Citation: 8C_627/2019 E. 5.2.2

5.2.2. Im angefochtenen Entscheid wird detailliert dargelegt, dass die rechtsprechungsgemässen Kriterien für die Anwendbarkeit der Adäquanzprüfung nach BGE 134 V 109 vorliegend nicht gegeben sind. Insbesondere klagte der Versicherte innerhalb der ersten drei Tage nach dem Unfall nicht über neurologische Defizite oder eine Bewusstseinsstörung. Aufgrund der Akten seien Kopfschmerzen ungefähr zwei Monate nach dem Unfall aufgetreten, eine Beeinträchtigung der kognitiven Leistungsfähigkeit im Alltag und bei der Arbeit liege nicht vor. Es sei einzig ein leichtes Schädel-Hirntrauma beziehungsweise eine Commotio cerebri diagnostiziert worden. Von Anfang an habe kein Beschwerdebild vorgelegen, welches den Schluss zulasse, der Versicherte habe eine "schleudertraumaähnliche" Verletzung erlitten. Dieser vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellung entgegnet der Beschwerdeführer wiederum mit dem Schreiben des Dr. med. D.________ vom 3. März 2014. Dieser Arzt setzt sich aber, wie bereits in Erwägung 5.1 hievor dargelegt, in keiner Weise mit den Akten, den initialen Verletzungen oder auch nur mit den Symptomen und Beschwerden des Versicherten auseinander. Es ist nicht ersichtlich, inwiefern die Ausführungen des Dr. med. D.________ die Erkenntnisse der Vorinstanz in Frage stellen sollten. Die Diagnose einer Commotio cerebri genügt praxisgemäss grundsätzlich nicht, die Adäquanz nach Massgabe von BGE 134 V 109 zu überprüfen (vgl. Urteile 8C_53/2019 E. 5.1 vom 9. Mai 2019 und 8C_75/2016 vom 18. April 2016 E. 4.2 mit Hinweisen). Eine weitere Auseinandersetzung mit den Ausführungen des kantonalen Gerichts erfolgt nicht, weshalb es - mangels offensichtlicher Anhaltspunkte, die in eine andere Richtung weisen würden - bei der Anwendung der Rechtsprechung gemäss BGE 115 V 133 bleibt.