Citation: 6B_1035/2023 E. 6

Der Beschwerdeführer beanstandet schliesslich eine zu hohe Bemessung der Entschädigung des ihm im Untersuchungsverfahren beiseite gestandenen amtlichen Verteidigers. Auch damit vermag er nicht durchzudringen: Die Vorinstanz beurteilt das vom damaligen amtlichen Verteidiger in seiner Kostennote geltend gemachte Honorar als dem Verfahren angemessen und ausgewiesen. Sie stellt fest, in der Kostennote würden die Positionen einzeln aufgeführt und diese liessen sich in weiten Teilen durch die Akten bestätigen. Gleiches gelte für die Auslagen (angefochtenes Urteil E. 5.3 S. 17). Entgegen dem Beschwerdeführer bestand unter diesen Umständen keine Notwendigkeit, die Aufwandsposten mittels eines "Rechenschaftsberichts" des amtlichen Verteidigers weiter spezifizieren zu lassen. Soweit der Beschwerdeführer kritisiert, ihm selbst sei ein Abgleich der Positionen mit den Akten wegen der ungenügenden Akteneinsicht nicht möglich gewesen, ist darauf nicht erneut einzugehen (vgl. E. 3.1 oben). Mit seinem blossen Hinweis auf angeblich "wertlose" Arbeit seines amtlichen Verteidigers vermag er eine Ermessens- oder sonstige Rechtsverletzung im Zusammenhang mit der Festlegung des Anwaltshonorars im Übrigen ebenfalls nicht darzutun. Seine Kritik ist auch in diesem Punkt unbegründet, soweit auf sie überhaupt einzutreten ist.