Citation: 6B_339/2021 E. 4

Ungeachtet einer fehlenden Legitimation in der Sache kann die Verletzung von Verfahrensrechten geltend gemacht werden, deren Missachtung eine formelle Rechtsverweigerung darstellt ("Star-Praxis"; BGE 141 IV 1 E. 1.1 S. 5). Die Beschwerdeführerin kritisiert die Staatsanwaltschaft, weil sie die verantwortlichen Personen des Betreibungsamtes nicht befragt und einfach unbestätigte Annahmen getroffen haben soll, und wirft ihr Parteilichkeit vor. Zudem stellt sie auch die Unabhängigkeit der Vorinstanz in Frage, namentlich weil der vorinstanzliche Beschluss einseitig zugunsten der Staatsanwaltschaft ausgefallen sei. Mit einer solchen unsubstanziierten Kritik lässt sich der Vorwurf der Parteilichkeit bzw. fehlenden Unabhängigkeit nicht ansatzweise begründen. Im Übrigen stellt der Umstand, dass der Betroffene mit einem Entscheid nicht einverstanden ist, keinen Parteilichkeitsgrund dar. Die Beschwerde genügt den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG nicht. Abgesehen davon ergibt sich aus dem angefochtenen Beschluss auch nicht, dass die Beschwerdeführerin die Parteilichkeitsrüge gegenüber der Staatsanwaltschaft bereits im kantonalen Verfahren erhoben hätte. Auf die, soweit ersichtlich, erstmals vor Bundesgericht erhobene Rüge wäre daher auch mangels Ausschöpfung des kantonalen Instanzenzugs nicht einzutreten.