Citation: 1B_448/2013 E. 5.3

5.3. Der Beschwerdeführer bringt vor, die Annahme der Vorinstanz, er könnte in Freiheit ein enges Verhältnis zu einem Kind aufbauen, finde im Gutachten keine Stütze. Auch dadurch sei sie in Willkür verfallen. Willkür in der Beweiswürdigung liegt etwa dann vor, wenn die Behörde in ihrem Entscheid von Tatsachen ausgeht, die mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch stehen (BGE 124 IV 86 E. 2a S. 88; vgl. auch BGE 135 I 71 E. 2.5 S. 73 f.; 130 I 337 E. 5.4.2 S. 345 f.). Von einer hohen Rückfallgefahr geht der Sachverständige lediglich für Übergriffe auf Mädchen aus, zu denen der Beschwerdeführer ein vertrautes Verhältnis aufgebaut habe. Diese Einschränkung hat die Vorinstanz ebenso berücksichtigt wie die Einschätzung des Gutachters, dass es dem Beschwerdeführer leicht fallen dürfte, über die Beziehung mit einer Frau erneut in Kontakt zu einem Mädchen zu gelangen (Gutachten S. 14). Der Sachverständige stützt sich insoweit auf Befundtatsachen zum Beziehungsleben des Beschwerdeführers und zu den Umständen der Anlasstaten (vgl. a.a.O. S. 2 f., 4 und 8). Die Annahme der Vorinstanz, der Beschwerdeführer könnte in Freiheit erneut ein enges Verhältnis zu einem Kind aufbauen, ist demnach nicht haltlos, sondern stützt sich auf den Befund des Gutachters. Die Beweiswürdigung im angefochtenen Entscheid hält vor dem Willkürverbot stand. Die Beschwerde ist in diesem Punkt unbegründet.