Citation: 4A_122/2021 E. 2.3

2.3. Der Beschwerdeführer ist zwar der Auffassung, beide Fragen seien vom Bundesgericht im Geltungsbereich der eidgenössischen ZPO noch nie beurteilt worden, er verweist aber selbst für beide Fragen auf das zur ehemaligen Thurgauer ZPO ergangene Urteil des Bundesgerichts 4A_37/2014 vom 24. Juni 2014 E. 2.4.1. Um seine Fragen als grundsätzlich auszuweisen, müsste er darlegen, inwiefern durch die Gesetzesänderung Zweifel daran entstehen könnten, dass die von ihm zitierte Rechtsprechung Anwendung findet. Ansonsten handelt es sich einfach um die Anwendung der Rechtsprechung des Bundesgerichts vor Inkrafttreten der ZPO auf einen dieser unterworfenen Fall. Dass formell neue Gesetzesbestimmungen in Kraft getreten sind, ist nur relevant, wenn dadurch Zweifel am Fortbestand der Rechtsprechung aufkommen können (vgl. E. 1.3 und 1.4 hiervor).