Citation: 8C_87/2019 E. 6.2.1

6.2.1. Der Beschwerdeführer wendet ein, ohne den Unfall hätte er in den Jahren 2012/2013 im angestammten Beruf pro Jahr rund Fr. 120'000.- verdient (vgl. bereits E. 4.2 hiervor). Daraus sei zu ersehen, dass angesichts der ursprünglichen Rentenverfügung vom 22. Dezember 2004 auch in den Jahren 2012/2013 ein Verdienstausfall in anspruchsbegründendem Umfang verblieben sei. Es wäre somit keinesfalls zu einer Rentenaufhebung gekommen. Demnach sei ihm ein persönliches Verschulden nicht vorzuwerfen, auch nicht im Rahmen einer leichten Fahrlässigkeit. Er habe somit keine relevante Meldepflichtverletzung begangen. Dieser Einwand ist unbehelflich. Denn er ändert nichts an der dem Beschwerdeführer obliegenden Pflicht, Änderungen seiner Einkommensverhältnisse unverzüglich zu melden. Es war gegebenenfalls allein Sache der Suva, darüber zu befinden, ob eine gemeldete Änderung revisionsrelevante Auswirkungen zeitigte (Urteil 8C_127/2013 vom 22. April 2013 E. 4.3.2).