Citation: 1C_555/2020 E. 5.1

5.1. Die Vorinstanz führt diesbezüglich aus, der Regierungsrat habe die Anträge der Beschwerdeführerin zu Recht als Gesuch um Wiederaufnahme eines abgeschlossenen Verfahrens im Sinne von § 39 f. des Verwaltungsverfahrensgesetzes des Kantons Basel-Landschaft vom 13. Juni 1988 (VwVG/BL; SGS 175) behandelt, da sie sich gegen rechtskräftige Quartierpläne und eine rechtskräftige Verfügung richteten. Die Beschwerdeführerin sei nicht legitimiert gewesen, ein solches Gesuch zu stellen. Es sei unbestritten, dass sie keine Einsprache erhoben habe, alle einschlägigen Fristen verstrichen und die Nutzungspläne in Rechtskraft erwachsen seien. Sie habe es selbst zu verantworten, wenn sie ihre Vorbringen nicht früher eingebracht habe. Sofern die Beschwerdeführerin Ansprüche gestützt auf das Bundesgesetz über den Natur- und Heimatschutz (NHG; SR 451) geltend mache, schrieben dessen Art. 12 ff. vor, Verbände müssten ihre Einwendungen gegen Nutzungspläne vorbringen, sobald es das anwendbare Verfahrensrecht ermögliche, ansonsten das Recht verloren gehe, an späteren Verfahrensschritten teilzunehmen. Die Beschwerdeführerin lege ausserdem nicht dar, inwiefern sie legitimiert wäre, ein allgemeines Begehren um Aufnahme der streitgegenständlichen Parzellen in das Inventar der geschützten Naturobjekte einzureichen. Ein allgemeines Mitwirkungsrecht bei der Erstellung des Inventars sei im Gesetz des Kantons Basel-Landschaft über den Natur- und Landschaftsschutz vom 20. November 1991 (NLG/BL; SGS 790) nicht vorgesehen.