Citation: 1C_246/2024 E. 1.2

1.2. Im Laufe des Rechtsmittelverfahrens kann sich der Streitgegenstand verengen bzw. um nicht mehr strittige Punkte reduzieren, grundsätzlich jedoch nicht erweitern oder inhaltlich verändern (BGE 142 I 155 E. 4.2.2; 136 II 457 E. 4.2; je mit Hinweisen). Streitgegenstand vor der Vorinstanz bildete allein die Frage der Neubeurteilung des vorsorglichen Führerausweisentzugs. Vor Bundesgericht zulässig ist damit einzig das Rechtsbegehren, der vorsorglich entzogene Führerausweis sei dem Beschwerdeführer umgehend wieder auszuhändigen. Nicht einzutreten ist auf die Anträge, die das Schicksal des Hauptverfahrens betreffen (Anordnung eines einmonatigen Warnungsentzugs für den Vorfall vom 29. November 2022 und Sistierung des Administrativverfahrens bis zum Abschluss des Strafverfahrens bezüglich der beiden anderen mutmasslichen Delikte).