Citation: 6B_999/2023 E. 2.3.3

2.3.3. Beim Schlag mit einem Hammer auf den Kopf eines Kontrahenten handelt es sich um ein äusserst gefährliches Verhalten, das sich grundsätzlich auch in anderen Konfliktsituation wiederholen könnte. Die Vorinstanz bejaht unter Berücksichtigung der Vorgehensweise des Beschwerdeführers und der Schwere des Delikts, welches sich gegen das höchste Rechtsgut Leib und Leben richtete, zu Recht eine als qualifizierend zu verstehende schwerwiegende Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung im Sinne von Art. 5 Abs. 1 Anhang | FZA (vgl. angefochtenes Urteil E. 3.5 S. 61). Dass der Beschwerdeführer keine Vorstrafen hat und die Vorinstanz für die Gewährung des bedingten Vollzugs der Freiheitsstrafe von einer günstigen Prognose ausgeht bzw. eine Schlechtprognose verneint (vgl. angefochtenes Urteil E. 2 S. 61), steht dem nicht entgegen (vgl. dazu Urteile 6B_748/2021 vom 8. September 2021 E. 1.3.2; 6B_378/2018 vom 22. Mai 2019 E. 4.4, nicht publ. in: BGE 145 IV 364). Eine Verletzung von Bundesrecht ist auch insofern nicht erkennbar.