Citation: 9C_450/2019 E. 3.5.1

3.5.1. In der Beschwerde wird dabei primär der von der Vorinstanz vollumfänglich bejahte Beweiswert des polydisziplinären Verlaufgutachtens des ZIMB vom 10. August 2016 infolge unvollständig erhobener Befunde angezweifelt. Dem ist entgegenzuhalten, dass die entsprechenden gutachtlichen Untersuchungen am 12., 13., 15. und 20. April 2016 durchgeführt worden waren. In der "Auflistung der Akten" bzw. im "Aktenauszug" finden sich aber auch erst nachträglich eingegangene ärztliche Informationen wie etwa der Kurzaustrittsbericht der Notfallstation der Klinik für Innere Medizin des Spitals C.________ vom 24. April 2016, der vorläufige Austrittsbericht der Privatklinik für Psychiatrie und Psychotherapie Sanatorium D.________ vom 2. Mai 2016 sowie der Austrittsbericht der Interdisziplinären Intensivstation des Spitals E.________ vom 18. Mai 2016. Die darin enthaltenen Angaben zu den im Zeitraum ab Mitte April 2016 eingetretenen gesundheitlichen Vorfällen flossen denn auch in die betreffende gutachtliche Gesamtbetrachtung vom 10. August 2016 ein. Schliesslich wurden die Experten des ZIMB Ende November 2016 nochmals explizit durch die Beschwerdegegnerin aufgefordert, sich zu neuen medizinischen Unterlagen zu äussern. Dies geschah in Form des ergänzenden Berichts vom 3. Dezember 2016. Darin nahmen die Gutachter Stellung zur Hospitalisation des Versicherten im Rahmen einer Fürsorgerischen Unterbringung zur stationären Krisenintervention vom 26. April bis 2. Mai 2016 und der in diesem Zusammenhang erwähnten Diagnose einer paranoiden Persönlichkeitsstörung, zur im Zeitraum vom 1. Juni bis 13. Juli 2016 bei einem erfolglosen Therapieversuch mit Subutex geprüften Ganglion-Stimulation, zu der am 21. September 2016 biotisch gesicherten akuten Osteomyelitis der linken Grosszehe und einer geplanten chirurgischen Grosszehenintervention sowie zu der ärztlichen Feststellung vom 17. Juni 2016, wonach sich kein somatisches Korrelat für den in den letzten Monaten eingetretenen erheblichen Gewichtsverlust finden lasse. Insgesamt - so die Fachspezialisten abschliessend - ergäben sich daraus keine Anhaltspunkte für ein Abweichen von der gutachtlichen Einschätzung der Arbeitsfähigkeit vom 10. August 2016.