Citation: 2C_497/2017 E. 3.6

3.6. Der Beschwerdeführer hatte aufgrund der rechtlichen Argumentation des Migrationsamtes und des Zwangsmassnahmengerichts keinen Anlass, sich in seiner Beschwerde an das Verwaltungsgericht zu den Delikten zu äussern, die ihm dieses in der Folge in seinem Entscheid vorwarf. Wenn das Verwaltungsgericht auf diese Delikte abstellen wollte und gestützt darauf die Eingrenzung mit der substituierten Begründung von Art. 74 Abs. 1 lit. a AuG rechtfertigen wollte, so hätte es dem Beschwerdeführer dazu Gelegenheit zur Stellungnahme geben müssen. Insoweit hat die Vorinstanz den Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt. Hingegen konnte sich der Beschwerdeführer im kantonalen Verfahren erschöpfend zum Eingrenzungsgrund von lit. b und den dazu relevanten Sachverhaltselementen samt Verhältnismässigkeitsprüfung äussern. Wenn - was im Folgenden im Rahmen der Rechtsanwendung von Amtes wegen zu prüfen ist (vorne E. 3.3) - sich die Eingrenzung aufgrund von lit. b rechtfertigt, ist die Kritik des Beschwerdeführers, die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung in Bezug auf den Eingrenzungsgrund von lit. a sei unter Gehörsverletzung erfolgt, für den Ausgang des Verfahrens nicht rechtserheblich (vgl. Art. 97 Abs. 1 in fine BGG).