Citation: 9C_507/2020 E. 3.1

3.1. Das kantonale Gericht hat dem SMAB-Gutachten vom 29. März 2019 Beweiskraft zuerkannt und gestützt darauf festgestellt, dass dem Versicherten aufgrund chronischer Schmerzen der Lendenwirbelsäule bei degenerativen Veränderungen L5/S1, einer leichten bis mittelschweren depressiven Episode (ICD-10 F32.0 bis 32.1) sowie einer chronischen Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (F45.41) die bisherige Tätigkeit als Plattenleger nicht mehr zumutbar sei. In einer angepassten, leichten bis selten mittelschweren Tätigkeit, die vorwiegend im Sitzen und mit der Möglichkeit von Positionswechseln ausgeübt werde, ohne häufige Gerüst- und Leitertätigkeiten und ohne Zwangshaltung für die Wirbelsäule bestehe hingegen eine Arbeitsfähigkeit von 70 %. Auf dieser Grundlage ermittelte die Vorinstanz die beiden Vergleichseinkommen anhand von Tabellenlöhnen (Valideneinkommen von Fr. 68'841.-; Invalideneinkommen von Fr. 47'212.- [bei einem Tabellenlohnabzug von 5 %]) und gelangte nach deren Gegenüberstellung zu einem rentenausschliessenden Invaliditätsgrad von 31 %. Selbst wenn ein Tabellenlohnabzug von 10 statt 5 % gewährt würde, wäre ein Rentenanspruch zu verneinen (Invaliditätsgrad von 38 %).