Citation: 6B_1208/2020 E. 5.2

5.2. Das Bundesgericht hat am 15. November 2018 den ersten Berufungsentscheid des Appellationsgerichts vom 30. Oktober 2017 aufgehoben und die Sache zu neuer Beurteilung an die Vorinstanz zurückgewiesen. Es hat erwogen, die nach der damals gültigen Regelung für die Spruchkörperbildung zuständige Erste Gerichtsschreiberin habe bei der Fallzuteilung über ein erhebliches, mit den verfassungs- und konventionsrechtlichen Vorgaben nicht vereinbares Ermessen verfügt. Die Besetzung des Spruchkörpers durch einen Gerichtsschreiber oder eine Gerichtsschreiberin verstosse in diesem Fall gegen Art. 30 Abs. 1 BV und Art. 6 Ziff. 1 EMRK. Als unzulässig hat das Bundesgericht darüber hinaus auch die erstinstanzliche Spruchkörperbesetzung erachtet (Urteil 6B_383/2018 vom 15. November 2018 E. 1.2; vgl. auch 6B_396/2018 vom 15. November 2018 E. 1.2).