Citation: I 528/04 24.02.2005 E. 2

Die Vorinstanz hat in sorgfältiger Würdigung der Aktenlage erkannt, dass sich die Versicherte von der am 1. Dezember 1999 durchgeführten Rückenoperation wie auch den Begleitumständen spätestens Ende November 2000 wieder derart erholt hatte, dass sie objektiv gesehen ihre bisherige Tätigkeit in zumutbarer Weise wieder im Umfang von 70 % der Norm hätte aufnehmen können. Dabei ist das kantonale Gericht den Einschätzungen zur Restarbeitsfähigkeit von Dr. med. E.________ vom 11. September 2000 und dem Hausarzt Dr. med. R.________ vom 29. September 2000 mit überzeugenden Argumenten nicht gefolgt: Deren Einschätzungen lag die Annahme einer postoperativ aufgetretenen, motorischen und sensiblen Störung der rechten Körperhälfte mit wesentlichem Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit zu Grunde. Später durchgeführte Kernspintomographien konnten dies aber nicht bestätigen, wie Frau Dr. med. M.________ am 27. August 2001 für die Neurologische Klinik und Poliklinik B.________ im von der IV-Stelle in Auftrag gegebenen Gutachten ausdrücklich festhält. Ohnehin haben die Dres. E.________ und R.________ ihre Einschätzung zu einem Zeitpunkt abgegeben, als der Heilungsprozess nach Auffassung von Dr. med. M.________ noch gar nicht abgeschlossen war, weshalb daraus auch nichts für die Zeit nach dem 1. Dezember 2002 abgeleitet werden kann. Das kantonale Gericht stellte vielmehr in zutreffender Weise auf die in jeder Hinsicht überzeugenden Gutachten von Dr. med. M.________ vom 27. August 2001 und vom Psychiater Dr. med. H.________ vom 26. November 2002 ab, wonach der Versicherten unter Ausschluss invaliditätsfremder Faktoren wie mässige Ausbildung, Ehesituation und Krankheitsgewinn seit dem 1. November 2000 ein Teilzeitpensum im Umfang von 70 % einer Vollzeitstelle zumutbar wäre. Wenn im vorinstanzlich eingereichten Bericht der Neurologisch-Neurochirurgischen Poliklinik B.________ vom 7. Juli 2003 nunmehr trotz unverändertem neurochirurgischen Befund ohne jegliche Begründung von der von Dr. med. M.________ vorgenommenen Einschätzung der Restarbeitsfähigkeit abgewichen wird, so überzeugt dies nicht, worauf das kantonale Gericht bereits hingewiesen hat. Die Einschätzungen der Dres. med. M.________ und H.________ sind damit ebenso wenig wie mit dem letztinstanzlich nachgereichten ärztlichen Attest der Psychiatrischen Dienste vom 27. September 2004 zu erschüttern, weshalb von den geltend gemachten zusätzlichen Abklärungen abzusehen ist.