Citation: 5A_80/2024 E. 2

Die Beschwerdeführerin hat den angefochtenen Beschluss am 27. Dezember 2023 in Empfang genommen. Unter Berücksichtigung des Fristenstillstandes über Weihnachten/Neujahr wäre die zehntägige Beschwerdefrist damit am 12. Januar 2024 abgelaufen (Art. 100 Abs. 2 lit. a i.V.m. Art. 46 Abs. 1 lit. c BGG). Allerdings hat das Obergericht in seiner Rechtsmittelbelehrung die Beschwerdefrist fälschlich mit dreissig Tagen angegeben. Dass die II. Zivilkammer des Obergerichts als obere Aufsichtsbehörde in Betreibungs- und Konkurssachen gehandelt hat, ergibt sich sodann zwar aus den Erwägungen, nicht aber aus dem Rubrum, auf welchem sie sich ansonsten als Aufsichtsbehörde zu bezeichnen pflegt (Art. 20a Abs. 2 Ziff. 1 SchKG). Der Beschwerdeführerin dürfen aus der mangelhaften Eröffnung keine Nachteile erwachsen (Art. 49 BGG). Die am 1. Februar 2024 der Schweizerischen Post übergebene Beschwerde gilt demnach als rechtzeitig eingereicht (Art. 48 Abs. 1 BGG).