Citation: 2C_680/2017 E. A

Der 1960 geborene serbische Staatsangehörige A.C.________ war in seiner Heimat von 1986 bis zur Scheidung im Juli 2004 mit der gleichaltrigen Landsfrau B.C.________ verheiratet. Knapp eine Woche nach der Scheidung heiratete er am 11. Juli 2004 seine Landsfrau D.G.________, die über die Niederlassungsbewilligung in der Schweiz verfügt und sich kurz zuvor von ihrem ebenfalls niedergelassenen Ehemann E.G.________ hatte scheiden lassen. Der Sohn von D.G.________ und E.G.________, F.G.________, hatte zuvor - nacheinander - die aus der ersten Ehe von A.C.________ und B.C.________ stammenden Töchter geheiratet; D.G.________ und E.G.________ sind mithin die Schwiegereltern der beiden Töchter C.________. A.C.________ reiste nach der Heirat in die Schweiz ein und erhielt die Aufenthaltsbewilligung, im August 2009 die Niederlassungsbewilligung. Am 9. Dezember 2009 wurde die Ehe zwischen A.C.________ und D.G.________ in Serbien geschieden. Unbestritten nahmen A.C.________ und B.C.________ später das Zusammenleben wieder auf. Auch D.G.________ war ab Mitte 2010 wieder an der gleichen Adresse gemeldet wie ihr früherer Ehemann E.G.________. Am 29. Juni 2015 widerrief das Migrationsamt des Kantons Zürich die Niederlassungsbewilligung von A.C.________, weil es dessen Ehe mit D.G.________ als Scheinehe wertete, und verfügte unter Ansetzung einer Ausreisefrist die Wegweisung. Der Rekurs an die Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich blieb erfolglos, und mit Urteil VB.2017.00364 vom 10. Juli 2017 wies das Verwaltungsgericht die Beschwerde gegen den Rekursentscheid vom 9. Mai 2017 ab.