Citation: 1B_281/2018 E. 3

Nach Art. 100 Abs. 1 BGG ist die Beschwerde innert 30 Tagen nach Eröffnung der vollständigen Ausfertigung des angefochtenen Entscheids beim Bundesgericht einzureichen. Diese gesetzliche Frist ist nicht erstreckbar (Art. 47 Abs. 1 BGG). Der Entscheid des Obergerichts vom 3. Mai 2018 ist dem Beschwerdeführer gemäss Sendungsinformation der Post am 9. Mai 2018 zugestellt worden. Die Beschwerdefrist begann somit am 10. Mai 2018 zu laufen und endete am 8. Juni 2018. Die Eingabe vom 9. Juni 2018, welche am 10. Juni 2018 der Post übergeben wurde, ist somit nach Ablauf der 30-tägigen Beschwerdefrist und damit verspätet aufgegeben worden. Auf die Beschwerde ist demnach wegen verspäteter Einreichung nicht einzutreten. Der genannte Mangel ist offensichtlich, weshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG über die Beschwerde entschieden werden kann.