Citation: 9C_212/2018 E. 3.2.1

3.2.1. In der Beschwerde wird zunächst gerügt, die Expertise des Dr. med. C.________ vom 28. November 2015 basiere auf einer unvollständigen Aktenlage. Dem Gutachten des Dr. med. E.________ vom 14. März 2014 sei nicht hinreichend Rechnung getragen worden, insbesondere der von diesem gestellten Diagnose eines Morbus Scheuermann. Diese Vorhaltungen treffen, rein formal betrachtet, zu, bewirken aber keine Zweifel an den gutachterlichen Schlussfolgerungen des Dr. med. C.________. Zum einen wurde ein Morbus Scheuermann auch durch die behandelnden Ärzte nicht erhoben; zum anderen berücksichtigte Dr. med. C.________ unabhängig von der Diagnose sämtliche radiologischen und klinischen Befunde und beurteilte nachvollziehbar deren Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit. Für die Schlüssigkeit der entsprechenden Ausführungen spricht auch, dass in Bezug auf die Arbeitsfähigkeitseinschätzungen keine massgeblichen Diskrepanzen zwischen den Expertisen des Dr. med. C.________ vom 28. November 2015 und des Dr. med. E.________ vom 14. März 2014 bestehen: Der Erstgenannte bescheinigte eine Arbeitsfähigkeit von 80 % und Letzterer eine solche von beginnend 50 % mit Steigerung alle drei bis vier Wochen sukzessive um 10 bis 20 %, mithin spätestens drei Monate nach seiner Begutachtung vom 14. März 2014 ebenfalls von 80 %. Diese gutachterlichen Beurteilungen stimmen zudem mit jener des Prof. Dr. med. D.________ überein (vgl. Berichte vom 30. September 2013 und 5. März 2014). Es kann daher der Ansicht des Beschwerdeführers, die Folgen des (allfälligen) Morbus Scheuermann seien noch ungeklärt, nicht gefolgt werden.