Citation: 1C_465/2017 E. 3.2.2

3.2.2. Das Spezialverwaltungsgericht prüfte seine Zuständigkeit und kam zum nachvollziehbaren Schluss, für die vom Beschwerdeführer verlangten Auskünfte nicht kompetent zu sein bzw. kein Verfahren an die Hand nehmen zu können, in dem entsprechende Auskünfte erteilt werden könnten. Der Beschwerdeführer war selbst an das Spezialverwaltungsgericht gelangt und hielt daran auch noch fest, nachdem ihm aufgrund des Schreibens des Gerichts vom 23. März 2017 bekannt sein musste, dass dieses eine allfällige Zuständigkeit lediglich im Rahmen eines nachträglichen Enteignungsverfahrens zu erblicken vermochte. Soweit er Auskünfte vom Gemeinderat Reinach erwartete, hätte er sich ohne weiteres an diesen wenden können. Es ist weder willkürlich noch stellt es eine Rechts- oder Gehörsverweigerung dar, ein Auskunftsbegehren nicht weiterzuleiten, wenn dieses ausdrücklich bei einer bestimmten Behörde eingereicht und daran noch festgehalten wird, obwohl die Behörde darauf hinweist, dass sie höchstens in ganz engem Rahmen zuständig sein könnte. Da überdies der Inhalt des Auskunftsbegehrens unklar war, erwies sich eine Überweisung an eine andere Behörde bzw. an die Gemeinde Reinach auch aus diesem Grunde als nicht sinnvoll. Es ist jedenfalls nicht unhaltbar, § 8 Abs. 2 VRPG bei einem inhaltlich unbestimmten Auskunftsgesuch, wie es hier zur Diskussion steht, nicht anzuwenden.