Citation: 2C_140/2017 E. A

A._________ (geb. 1977), serbischer Staatsangebhöriger, reiste am 29. April 1990 zum Verbleib bei den Eltern in die Schweiz ein und erhielt in der Folge die Niederlassungsbewilligung. Am 25. Juli 1997 heiratete er in Serbien die serbische Staatsangehörige B._________ (geb. 1978), welche im Februar 2000 in die Schweiz einreiste. Auch sie und die gemeinsamen Kinder (geb. 2002, 2006 und 2007) verfügen über die Niederlassungsbewilligung. A.a. Als Jugendlicher wurde A._________ wegen Hehlerei, Sachbeschädigung, Diebstahls, Raufhandels und weiterer Delikte bestraft. A.b. Am 15. März 2002 verurteilte das Obergericht des Kantons Zürich A._________ zu einer Zuchthausstrafe von drei Jahren und neun Monaten wegen mehrfachen Raubs, teilweise unter Mitführung einer Waffe und teilweise in bandenmässiger Begehung (begangen zwischen Mai 1997 und Februar 1998), mehrfachen Diebstahls, mehrfacher Sachbeschädigung, mehrfachen Hausfriedensbruchs, mehrfacher Entwendung eines Motorfahrzeugs zum Gebrauch sowie missbräuchlicher Verwendung von Ausweisen und Kontrollschildern (jeweils begangen im November 1997). Der Vollzug der Strafe wurde für die Dauer einer ambulanten Massnahme aufgeschoben. Die Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich sprach am 16. Dez. 2002 eine förmliche Verwarnung aus und drohte A._________ die Ausweisung an für den Fall, dass er erneut in schwerwiegender Weise delinquieren sollte. A.c. Mit Strafbefehl vom 20. Juni 2005 verurteilte die Staatsanwaltschaft II des Kantons Zürich A._________ zu einer (unbedingten) Gefängnisstrafe von drei Monaten wegen Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz (begangen am 27. August 2003 und 7. Oktober 2003). Am 19. August 2005 sprach das Migrationsamt des Kantons Zürich eine weitere förmliche Verwarnung aus und stellte A._________ schwerer wiegende polizeiliche Massnahmen in Aussicht, sollte er wiederum gerichtlich bestraft werden oder sein Verhalten zu anderen berechtigten Klagen Anlass geben. A.d. Das Bezirksgericht Zürich sprach A._________ am 21. Juni 2010 des Angriffs, der mehrfachen einfachen Körperverletzung (jeweils begangen am 21. Mai 2009), des Fahrens im fahrunfähigem Zustand (begangen am 5. September 2007) und der Irreführung der Rechtspflege (begangen am 24. April 2008) schuldig. Das Obergericht des Kantons Zürich bestätigte diese Schuldsprüche mit Urteil vom 26. März 2012 und verurteilte A._________ zu einer Freiheitsstrafe von 18 Monaten. Der Vollzug der Strafe wurde zum Zweck der Durchführung einer stationären therapeutischen Massnahme aufgeschoben. Am 30. Januar 2013 gewährte die Stadtpolizei Zürich im Auftrag des Migrationsamts der Ehefrau von A._________ und am 11. Februar 2013 ihm selbst das rechtliche Gehör betreffend allfällige Entfernungsmassnahmen in Form einer mündlichen Befragung. A.e. Mit Strafbefehl vom 3. Februar 2014 verurteilte die Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl A._________ zu einer (unbedingten) Geldstrafe von 20 Tagessätzen zu je Fr. 60.-- wegen grober Verletzung der Verkehrsregeln (begangen am 5. November 2013). Mit Urteil des Bezirksgerichts Zürich vom 26. Okober 2015 wurde A._________ zu einer (unbedingten) Geldstrafe von 330 Tagessätzen zu je Fr. 40.-- wegen Angriffs (begangen am 30. März 2014) verurteilt.