Citation: 2C_836/2021 E. 3.3

3.3. Soweit der Beschwerdeführer weiter rügt, dass seine vorinstanzlichen Beweisanträge betreffend Verschuldung zu Unrecht unberücksichtigt geblieben seien und das Kantonsgericht frühere zivilrechtliche Verfahren berücksichtigt habe, ohne dies in den Akten entsprechend zu dokumentieren und ohne dem Beschwerdeführer die Möglichkeit zu geben, hierzu Stellung zu nehmen, kann ihm ebenfalls nicht gefolgt werden. Vorliegend mussten dem Beschwerdeführer seine früheren (zivilrechtlichen) Gerichtsverfahren bekannt sein und er musste davon ausgehen, dass diese aufgrund des Zusammenhangs zu seiner wirtschaftlichen Tätigkeit und seiner Verschuldung, welche bereits im Verfahren vor dem Migrationsamt Thema waren, im vorinstanzlichen Verfahren Berücksichtigung finden können. Zudem begründete die Vorinstanz den Widerruf im angefochtenen Entscheid nicht massgeblich (oder allein) mit der Schuldenwirtschaft und den finanziellen Verfehlungen des Beschwerdeführers (vorstehende E. 6.1.1). Insofern kann der Beschwerdeführer mit seinen Rügen nicht aufzeigen, dass sich die Vorinstanz mit entscheidwesentlichen Punkten ungenügend auseinandergesetzt oder ihm keine Gelegenheit gegeben hätte, sich betreffend solcher Punkte zu äussern. Weiter vermag der Beschwerdeführer nicht darzulegen, inwiefern die Vorinstanz die Regeln über die antizipierte Beweiswürdigung missachtet hätte (vgl. BGE 140 I 285 E. 6.3.1; 134 I 140 E. 5.3). Eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör nach Art. 29 Abs. 2 BV ist damit nicht auszumachen.