Citation: 1C_231/2023 E. 3.6

3.6. Es besteht somit kein triftiger Grund, von den gutachterlichen Einschätzungen abzuweichen (vgl. BGE 133 II 384 E. 4.2.3 mit Hinweisen). Da an deren Zuverlässigkeit unter Berücksichtigung der Vorbringen des Beschwerdeführers keine ernsthaften Zweifel bestehen, erscheinen auch keine zusätzlichen Beweiserhebungen geboten. Die Vorinstanz durfte deshalb willkürfrei davon absehen, die den Beschwerdeführer behandelnden Ärzte einzuvernehmen, seine Krankengeschichte zu edieren, gestützt darauf einen ergänzenden Bericht einzuholen und einen vergleichenden Phosphatidylethanol-Test anzuordnen (vgl. BGE 147 IV 534, E. 2.5.1; 141 I 60 E. 3.3; je mit Hinweisen). Die Beweiswürdigung durch das Kantonsgericht und der daraus gezogene Schluss, die Fahreignung sei zu verneinen, verletzen kein Bundesrecht.