Citation: 1C_6/2022 E. 2

Die Beschwerdeführer machen eine Verletzung des rechtlichen Gehörs (Art. 29 Abs. 2 BV) geltend. Diese liege darin, dass weder die Gemeinde noch das Departement im Verfahren vor der Vorinstanz vorgebracht hätten, die Frist zur Beschwerde vor dem Departement sei von den Beschwerdeführern nicht gewahrt worden. Sie hätten darum im Verfahren vor Verwaltungsgericht keinen Anlass gehabt, sich zur Wahrung der Frist vor dem Departement zu äussern. Komme nun das Verwaltungsgericht von sich aus zu einer anderen Einschätzung, hätte es bei dieser Ausgangslage den Beschwerdeführern das rechtliche Gehör zu dieser Frage gewähren müssen, was es unterlassen habe.