Citation: 6B_1153/2023 E. 5.4

5.4. Was der Beschwerdeführer gegen die vorinstanzliche Beweiswürdigung vorbringt, geht im Wesentlichen nicht über eine appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid hinaus, auf die das Bundesgericht nicht eintritt. Dies ist etwa der Fall, wenn er ausführt, weil die Spuren der Fussabdrücke von der Küche weg zeigen würden, sei anzunehmen, dass C.________ in der Küche und nicht im Schlafzimmer zu bluten begonnen habe (Beschwerde S. 31). Soweit der Beschwerdeführer sodann geltend macht, B.________ sei im Tatzeitpunkt kognitiv massiv eingeschränkt gewesen (Beschwerde S. 27 ff.), beschränkt er sich darauf, die vorinstanzliche Beweiswürdigung zu kritisieren und darzulegen, wie er die Aussagen und das Verhalten von B.________ würdigt. Dass die vorinstanzlichen Feststellungen nicht mit seiner Darstellung übereinstimmen und auch eine andere Lösung oder Würdigung vertretbar erscheint, begründet keine Willkür. Gleich verhält es sich hinsichtlich der Ausführungen des Beschwerdeführers zu den beim Opfer festgestellten Verletzungen und dem angeblichen Widerspruch zum angeklagten Geschehensablauf (Beschwerde S. 32 und S. 39 f.). Im Übrigen ist unerfindlich, inwiefern es für den Ausgang des vorliegenden Verfahrens relevant sein könnte, ob es sich bei der Verletzung am Hals um eine Schnitt- oder um eine Stichverletzung handelt (Beschwerde S. 32 und S. 39 f.). Unbehelflich ist schliesslich der Einwand des Beschwerdeführers, entgegen den vorinstanzlichen Erwägungen könne den Ausführungen des IRM nicht entnommen werden, dass die beim Opfer festgestellten Verletzungen geeignet gewesen wären, dessen Tod herbeizuführen (Beschwerde S. 39 f.). Er scheint zu verkennen, dass ihm nicht vorgeworfen wird, er habe das Opfer lebensgefährlich verletzt. Vielmehr hält ihm die Vorinstanz vor, die von ihm ausgeführten Messerstiche seien grundsätzlich geeignet gewesen, den Tod des Boten zu bewirken. In diesem Zusammenhang erwägt die Vorinstanz unter anderem, C.________ habe durch die Messerstiche Schnittverletzung am Schädeldach rechtsseitig mit ca. 7 cm langer und ca. 0,5 cm tiefer Hautdurchtrennung, eine Stichverletzung im Hals-/Nackenbereich rechtsseitig (Bereich Halsweichteile) mit ca. 1,5 cm langer und ca. 0,3 cm tiefer Hautdurchtrennung sowie ein Hauteinblutung an der Stirn rechts erlitten. Gemäss IRM hätten sich keine Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Lebensgefahr ergeben, was dem Zufall und der schnellen Versorgung zu verdanken sei. Die Stichbewegungen des Beschwerdeführers seien hochgradig gefährlich und geeignet gewesen, lebensgefährliche oder tödliche Verletzungen herbeizuführen. Es sei letztlich in erster Linie vom Zufall abhängig gewesen, dass es im Rahmen des dynamischen Geschehens zu keinen lebensbedrohlichen Verletzungen des Opfers und somit zum Eintritt des Todes gekommen sei. Denn im Halsbereich bestehe ein beträchtliches Risiko für eine lebensgefährliche Verletzung aufgrund einer Schädigung der Halsschlagader. In diesem dynamischen Geschehen sei der Beschwerdeführer nicht in der Lage gewesen, sein Verhalten so zu steuern, dass er den Todeseintritt durch eigenes Zutun hätte vermeiden können, insbesondere weil auch noch eine dritte Person involviert gewesen sei, womit der Beschwerdeführer den Ablauf umso weniger unter Kontrolle gehabt habe (Urteil S. 26 E. 2.4). Insgesamt ist eine Verletzung des Willkürverbots oder der Unschuldsvermutung weder ausreichend dargetan noch erkennbar. Es gelingt dem Beschwerdeführer nicht aufzuzeigen, dass das vorinstanzliche Beweisergebnis schlechterdings nicht vertretbar ist oder inwiefern sich ein anderes geradezu aufgedrängt hätte. Die Beschwerde erweist sich diesbezüglich als unbegründet, sofern sie den Begründungsanforderungen (vgl. Art. 42 Abs. 2 BGG) überhaupt genügt.