Citation: 2C_211/2023 E. 6.4

6.4. Zwar bestimmt das öffentliche Recht den Wohnsitzbegriff in seinem Bereich autonom (vgl. BGE 137 II 122 E. 3.5), und es findet sich im Allmendreglement hinsichtlich des Wohnsitzbegriffs weder eine eigenständige Definition noch ein ausdrücklicher Verweis auf das Zivilgesetzbuch, das Gemeindegesetz oder die Gemeindeordnung der Bürgergemeinde U.________. Es erscheint jedoch nicht als willkürlich, wenn die Vorinstanz aus § 5 Abs. 1 Gemeindegesetz des Kantons Solothurn und insbesondere aus Art. 5 Abs. 1 der Gemeindeordnung der Bürgergemeinde U.________ schliesst, auch der Wohnsitz nach dem Allmendreglement richte sich nach dem Zivilrecht, das hier als ergänzendes kantonales resp. kommunales Recht gilt. Soweit die Beschwerdeführerin dagegen vorbringt, es könne nicht ausgeschlossen werden, dass der steuerrechtliche Wohnsitz massgebend sei, vermag sie nicht aufzuzeigen, dass die Auslegung der Vorinstanz willkürlich wäre, zumal sie nicht begründet, inwiefern die Anwendung des steuerrechtlichen Wohnsitzes den Zweck des Allmendreglements besser verwirklichen könnte. Hinzu kommt, dass sich der steuerrechtliche Wohnsitz, zumindest nach DBG (SR 642.11) und StHG (SR 642.14), an den Wohnsitzbegriff des Zivilgesetzbuches anlehnt (BGE 148 II 285 E. 3.2.1 mit Hinweisen), sodass unklar bleibt, ob sich vorliegend der zivilrechtliche überhaupt vom steuerrechtlichen Wohnsitz unterscheidet. Willkür ist insofern nicht dargetan.