Citation: 4A_336/2014 E. 7.4.2

7.4.2. Da die Angabe des Nettoinventarwerts allein ohnehin keine genügenden Behauptungen zum Schaden belegen würde, ist es müssig, wenn die Beschwerdeführerin vorbringt, sie habe entgegen dem angefochtenen Urteil nicht nur per 31. Dezember 2007 sondern auch zusätzlich für alternative Ausstiegszeiten Nettoinventarwerte behauptet, und dafür auf eine Tabelle in der Klageschrift verweist. Diese Tabelle führte die Beschwerdeführerin in einem anderen Zusammenhang auf, nämlich bezüglich der Schadensberechnung bei der Passivhypothese, und gab dort die Preise für den von ihr nach der Anlage vom 25. Mai 2007 getätigten Ankauf per 15. Juni 2007 bzw. die Verkäufe von kleineren Mengen von Anteilen per 24. September 2007, 19. Dezember 2007, 25. März 2008 und 24. Juni 2008 an. In der Beschwerde behauptet sie nun neu, diese Werte (die angegebenen Kaufpreise bzw. Verkaufserlöse) würden dem jeweiligen Nettoinventarwert pro Anteil des B.________ ARB EUR entsprechen. Diese Behauptung findet sich in der Klageschrift nicht und muss daher ausser Betracht bleiben. Wenn die Vorinstanz die in einem anderen Zusammenhang vorgebrachte Tabelle nicht als Behauptungen zum Schaden, der infolge pflichtwidriger Unterlassungen während der Anlage zu bestimmten Ausstiegszeitpunkten verursacht worden sein soll, ausfindig machen konnte, ist dies jedenfalls nicht willkürlich (vgl. dazu Urteil 4A_56/2013 vom 4. Juni 2013 E. 4.4). Von vornherein keine prozesskonformen Behauptungen können darin erblickt werden, dass sich allenfalls aus einzelnen Beilagen ein Nettoinventarwert ergeben könnte, wie die Beschwerdeführerin in der Beschwerde ergänzend vorbringt. Erforderlich sind hinreichend konkrete Behauptungen in den Rechtsschriften. Ohne solche ist es nicht Aufgabe des Gerichts, die (umfangreichen) Beilagen nach allfälligen relevanten Tatsachen zu durchsuchen.