Citation: U 236/00 16.07.2002 E. A

A.- R.________, geb. 1948, arbeitete seit April 1965 für die in Regensdorf domizilierte Seagram (Schweiz) AG und war bei der Winterthur Schweizerische Versicherungs-Gesellschaft (nachfolgend: Winterthur) obligatorisch gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert, als sie am 11. Mai 1989 am Steuer eines Personenwagens mit einem anderen Fahrzeug kollidierte. Laut Unfallmeldung der Arbeitgeberin (vom 13. August 1990) sowie Bericht des am Tag nach dem Unfallereignis konsultierten Dr. med. F.________ vom 4. Oktober 1991 erlitt sie ein Schleudertrauma der HWS. Dr. med. O.________, Spezialarzt FMH für Neurologie, hatte im Anschluss an die Untersuchung vom 5. Dezember 1989 "orthostatische vasomotorische Beschwerden bei Zustand nach Kopfprellung vor drei Monaten" diagnostiziert. Anamnestisch nannte er u.a. "recht viel(e) frontale und Schläfen betonte Kopfschmerzen und Kopfdruck seit einer HWS-Schleuderung im Mai 1989" (Bericht vom 14. Dezember 1989). Nach verschiedenen medizinischen Abklärungen - insbesondere einer Computertomographie des Gehirns (vom 13. Dezember 1989), einer radiologischen Untersuchung der Halswirbelsäule (HWS) (vom 9. Juli 1991) sowie des Gutachtens der Neurologischen Klinik (Neuropsychologische Abteilung) des Spitals X.________ vom 5. August 1992 - wurde R.________ am 26. September 1994 in einen zweiten Verkehrsunfall verwickelt. Der am Unfalltag notfallmässig konsultierte Dr. med. T.________, Spezialarzt FMH für Innere Medizin, schloss auf ein "leichtes HWS Schleudertrauma (Rückfall!) und (eine) leichte Thoraxkontusion" (Bericht vom 5. Dezember 1994). Es folgten weitere medizinische Evaluationen, worunter ein - zweites - Gutachten der Neurologischen Klinik (und Poliklinik) des Spitals X.________ vom 3. Juli 1996, Expertisen des Dr. med. H.________, Stellv. Direktor der Psychiatrischen Klinik Y.________, vom 12. März 1997 und des PD Dr. med. G.________, Spezialarzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 7. April 1998, Berichte der (die Winterthur beratenden) Dr. med. C.________, Spezialarzt FMH Psychiatrie und Psychotherapie, vom 21. Mai 1997, 13. Mai und 9. September 1998 und Dr. med. P.________, Spezialarzt FMH Chirurgie, vom 28. Juli 1998 sowie die Stellungnahme des Dr. med. G.________ vom 28. September 1998. Die Winterthur richtete vom 14. Mai 1989 bis 31. März 1994 Taggelder auf der Basis einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit, vom 1. April 1994 bis 31. Juli 1996 auf der Grundlage einer Arbeitsunfähigkeit von 70 % und vom 1. August 1996 bis 31. Mai 1998 wiederum unter Zugrundelegung einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit aus. Das - am 2. April 1998 gestellte - Rechtsbegehren um Ausrichtung von auf einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit basierender Taggelder auch für die Zeit vom 1. April 1994 bis 31. Juli 1996 wies die Winterthur ab (Verfügung vom 15. Mai 1998). Am 4. Juni 1998 verneinte sie verfügungsweise eine Leistungspflicht ab 1. Juni 1998 mangels Kausalzusammenhangs. Daran hielt sie auf Einsprache von R.________ hin fest (Einspracheentscheid vom 10. September 1998).