Citation: 2C_1007/2021 E. 3.3.2

3.3.2. Der Beschwerdeführer rügt weiter eine willkürliche Anwendung von § 2 des Bildungsgesetzes des Kantons Zürich vom 1. Juli 2002 (BiG/ZH; LS 410.1), wonach das Bildungswesen dem Menschen eine Bildung nach Massgabe seiner Anlagen, Eignungen und Interessen vermittelt, sowie von § 16 der (alten) Stipendienverordnung des Kantons Zürich vom 15. September 2004 (LS 416.1). Er begründet dies damit, dass ihm de facto das Recht zur freien Studienwahl abgesprochen werde bzw. ihm keine Ausbildung unterstützt werde, die seinen Neigungen entspreche. In seinem Wohnsitzstaat Thailand stehe kein geeignetes Angebot zur Verfügung. Mit diesen pauschalen Ausführungen setzt sich der Beschwerdeführer offensichtlich nicht mit den vorinstanzlichen Erwägungen auseinander, wonach kein Anspruch bestehe, aus dem weltweiten Studienangebot den optimalen Studiengang auszuwählen, sondern es genüge, wenn der gewünschte Abschluss im Wohnsitzstaat zur Verfügung stehe. Er bestreitet sodann weder substanziiert, dass in Thailand ein Bachelorprogramm "Computer Science & IT" auf Englisch absolviert werden könne, noch bringt er detailliert vor, inwieweit sich das in Thailand nicht angebotene Nebenfach Musik negativ auf seinen Abschluss auswirke. Eine willkürliche Anwendung von kantonalem Recht ist damit offensichtlich nicht dargetan.