Citation: 9C_31/2024 E. 3

Die Vorinstanz hat die medizinischen Akten gewürdigt und ist gestützt darauf zum Ergebnis gelangt, das am 4. Januar 2021 erstellte und am 30. August 2021 sowie 26. Mai 2022 ergänzte Gutachten der ABI, das auf allgemeininternistischen, psychiatrischen, rheumatologischen und neurologischen Untersuchungen basiere, sei als beweiskräftige Entscheidgrundlage einzustufen. Danach leide der Beschwerdeführer in somatischer Hinsicht an einem Status nach medialisierender Calcaneus-Osteotomie und Tibialis posterior-Débridement mit FDL-Transfer Fuss rechts am 15. September 2017 bei dekompensiertem Pes planovalgum rechts bei Insuffizienz Musculus tibialis posterior (ICD-10 R29.8). Diese Beschwerden wirkten sich in einer leichten Tätigkeit, bei welcher der Versicherte seine Arbeitsposition regelmässig selbstständig wechseln könne und die Möglichkeit habe, immer wieder ein paar Schritte zu gehen, sowie unter Vermeidung von rein sitzenden und rein stehend zu verrichtenden Tätigkeiten sowie von monoton stereotypen Bewegungsmustern wie Arbeiten in anhaltender Oberkörpervorneige- oder -rückhalteposition respektive repetitiven Rotationsbewegungen der Lendenwirbelsäule nicht auf die Arbeitsfähigkeit aus. Damit sei auch die zuletzt langjährig ausgeübte Beschäftigung (als Geschäftsführer eines Tankstellenshops) - mit Ausnahme von vorübergehenden Arbeitsunfähigkeiten vom 16. Mai bis 25. Juni 2017 und vom 15. September 2017 bis 6. Februar 2018 - vollzeitlich möglich. In Bezug auf den psychischen Gesundheitszustand des Beschwerdeführers seien, so das kantonale Gericht im Weiteren, ein chronisches Schmerzsyndrom mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41) sowie eine Alkoholabhängigkeit (ICD-10 F10.25) zu diagnostizieren, welche das Leistungsvermögen jedoch nicht weiter einschränkten.