Citation: 8C_429/2022 E. A

A.a. Der 1968 geborene A.________ war als Angestellter des Einzelunternehmens B.________ (im Handelsregister gelöscht am 4. April 2019) bei der Visana Versicherungen AG (nachfolgend: Visana) obligatorisch unfallversichert. Im Jahr 2009 stürzte er mit dem Mountainbike und im Jahr 2012 mit dem E-Bike. Bei beiden Unfällen erlitt er - neben weiteren Verletzungen - jeweils eine Distorsion der Halswirbelsäule (HWS). Hierfür erbrachte die Visana die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung und Taggeld), die sie rückwirkend per 31. Mai 2014 bezüglich beider Unfälle einstellte (Verfügung vom 30. September 2016). Daran hielt sie auf Einsprache hin fest (unangefochten gebliebener Einspracheentscheid vom 3. Januar 2018). A.b. Am 22. Februar 2018 kollidierte A.________ als Motorradfahrer auf einer Kreuzung mit einem abbiegenden Personenwagen. Dabei erlitt er ein Polytrauma mit diversen Verletzungen. Die Visana anerkannte auch für dieses Ereignis ihre Leistungspflicht und richtete Versicherungsleistungen in Form von Heilbehandlung und Taggeld aus. Die IV-Stelle des Kantons Aargau, bei der sich A.________ im September 2018 zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung angemeldet hatte, sprach ihm mit Verfügung vom 27. Februar 2020 ab 1. April 2020 bei einem Invaliditätsgrad von 63 % eine Dreiviertelsrente zu. Anlässlich weiterer Abklärungen veranlasste die Visana bei der I.________ GmbH, ein polydisziplinäres Gutachten vom 31. August 2020. Nach Eingang einer ergänzenden gutachterlichen Stellungnahme der I.________ GmbH vom 1. November 2020 stellte die Visana mit Verfügung vom 22. Januar 2021 die vorübergehenden Leistungen rückwirkend auf den 28. Februar 2019 ein, wobei sie auf eine Rückforderung der nach diesem Zeitpunkt erbrachten Leistungen verzichtete. Ferner sprach sie A.________ für die Unfallfolgen am rechten Knie (leichte bis mittelgradige Instabilität und auf lange Sicht zu erwartende Femoropatellararthrose) eine Integritätsentschädigung von 15 % zu und verneinte einen Rentenanspruch. Die dagegen erhobene Einsprache wies sie mit Einspracheentscheid vom 29. Juli 2021 ab.