Citation: 8C_700/2020 E. 3.2.1

3.2.1. Der Beschwerdeführer bringt vor, die Vorinstanz verkenne, dass er sich seit dem Unfall stets medizinisch habe behandeln lassen müssen. Indem sie den Kausalzusammenhang gestützt auf die Auskünfte der Suva-Ärzte Dres. med. D.________ und F.________ beurteile und nicht auf diejenigen des Prof. Dr. med. E.________, verletze sie den Untersuchungsgrundsatz. Prof. Dr. med. E.________ habe seine Auffassung, dass die Schulterläsion mit überwiegender Wahrscheinlichkeit durch die Kontusion verursacht worden sein müsse, durch einschlägige medizinische Fachliteratur untermauert. In diesem Kontext sei auf die dem Bundesgericht eingegangene Stellungnahme der Schweizerischen Gesellschaft für Orthopädie und Traumatologie, Swiss Orthopaedics, Grandvaux, vom 1. Oktober 2020 zu einem vergleichbaren Sachverhalt hinzuweisen (vgl. Urteil 8C_446/2019 vom 22. Oktober 2019). Danach könne ein direktes Trauma zu einer Verletzung der Rotatorenmanschette führen. Dieses nunmehr gerichtsnotorische Wissen sei in die Beurteilung des medizinischen Sachverhalts ohne Weiteres einzubeziehen. Das kantonale Gericht masse sich an, die medizinisch kontrovers diskutierte Frage zu interpretieren, was auf den computertomografisch aufgenommenen Bildern vom 5. Januar 2018 bei medizinischer Betrachtung tatsächlich zu sehen sei. Es lägen zwei zumindest gleichwertige divergierende medizinische Beurteilungen vor, welche die Vorinstanz mangels eigener Fachkompetenz nicht zuverlässig habe prüfen können.