Citation: 1B_427/2021 E. 6.1

6.1. Der Beschwerdeführer stellt sich weiter auf den Standpunkt, die Vorinstanz habe seine rechtlich geschützten privaten Geheimhaltungsinteressen verletzt. Auf den sichergestellten Datenträgern befänden sich seine höchstpersönlichen privaten Daten der letzten Jahrzehnte (Video-, Bild- und Musikdateien etc.) sowie sensible Daten seiner Geschäftskunden. Als zusätzliches Geheimnisrecht nennt der Beschwerdeführer die Korrespondenz mit seiner aktuellen Verteidigerin sowie jene mit seinem vormaligen Verteidiger aus dem abgeschlossenen Strafverfahren, welches zu seiner früheren Verurteilung geführt habe (vgl. vorne E. 4.6). Weiter enthielten die gesiegelten Datenträger auch die Korrespondenz zwischen ihm und seinen drei privaten Ärzten. Entgegen der Auffassung der Vorinstanz sei er hinsichtlich dieser gesetzlich geschützten Geheimnisinteressen seiner Mitwirkungs- und Substanziierungsobliegenheit hinreichend nachgekommen.