Citation: 2C_726/2014 E. 2.2

2.2. Das Verwaltungsgericht erläutert die rechtlichen Voraussetzungen für die Anordnung von Ausschaffungshaft. Es hält anhand der tatsächlichen und persönlichen Umstände des Beschwerdeführers fest, dass sie vorliegend vollständig erfüllt seien, namentlich die Haftgründe von Art. 76 Abs. 1 lit. b Ziff. 3 und Ziff. 4 AuG vorliegen würden. Es stellt dazu fest, dass der Beschwerdeführer seit Ende April 2014 den für ihn zuständigen Aargauer Behörden nicht zur Verfügung gestanden habe; vor allem habe er, zuletzt an der Haftrichterverhandlung, zum Ausdruck gebracht, nicht nach Tunesien zurückkehren zu wollen; einen gültigen Aufenthaltstitel habe er nicht vorlegen können; unter diesen Umständen sei nicht davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer nach einer Entlassung aus der Ausschaffungshaft die Schweiz mit einem für ihn gebuchten Flug verlassen würde. Der Beschwerdeführer äussert sich kaum gezielt zu diesen Erwägungen. Er nimmt insofern teilweise zu den Haftgründen Stellung, als er behauptet, er sei jederzeit für die Behörden greifbar gewesen. Weder mit seinem diesbezüglichen Sachvortrag noch mittels der beigebrachten Unterlagen vermag er aufzuzeigen, dass die entsprechende Sachverhaltsfeststellung des Verwaltungsgerichts offensichtlich unrichtig wäre; ohnehin bestreitet er nicht, dass er für eine Rückkehr nach Tunesien nicht Hand bieten würde. Inwiefern eine geregelte Ausreise nach Frankreich möglich wäre, ergibt sich weder aus seiner Rechtsschrift noch aus den Beilagen, sodass auch offen bleiben kann, ob es sich bei Letzteren um unzulässige Nova handelt (Art. 99 BGG). Schliesslich sind die Hinweise auf weitere von ihm - möglicherweise ohne Anwalt - durchlaufene Verfahren (Asyl- bzw. Asylbeschwerdeverfahren, Strafverfahren) für das vorliegende Haftprüfungsverfahren, in welchem er vor dem kantonalen Haftgericht durch einen Rechtsanwalt verbeiständet war, irrelevant. Die Beschwerde enthält offensichtlich keine hinreichende Begründung, sodass darauf mit Entscheid des Einzelrichters im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten ist.