Citation: 9C_804/2018 E. 2.2

2.2. Was die Beschwerdeführerin gegen das Gutachten des Dr. med. B.________ und die vorinstanzliche Beweiswürdigung vorbringt, hält nicht stand. Sowohl die Durchführung von psychiatrischen Tests als auch das Einholen fremdanamnestischer Auskünfte unterliegt grundsätzlich der Fachkenntnis und dem Ermessensspielraum des Experten (Urteile 9C_275/2016 vom 19. August 2016 E. 4.3.2; I 305/06 vom 22. Mai 2007 E. 3.2). Sodann ist die diagnostische Einordnung des Leidens (als generalisierte Angststörung [ICD-10 F41.1] gemäss Dr. med. B.________ oder als Persönlichkeitsstörung [ICD-10 F61.0] resp. Traumafolgestörung [ICD-10 F62] gemäss Dr. med. C.________ und lic. phil. D.________) nicht ausschlaggebend; vielmehr ist auf objektivierter Beurteilungsgrundlage zu prüfen, ob eine rechtlich relevante Arbeits- und Erwerbsunfähigkeit nachzuweisen ist (BGE 143 V 409 E. 4.5.2 S. 416). Zudem ist im Zusammenhang mit abweichenden Einschätzungen sowohl dem Unterschied zwischen Behandlungs- und Begutachtungsauftrag (BGE 125 V 351 E. 3b/cc S. 353; Urteile 8C_740/2010 vom 29. September 2011 E. 6 und 9C_842/2009 vom 17. November 2009 E. 2.2) als auch dem Umstand, dass die ärztliche Beurteilung von der Natur der Sache her unausweichlich Ermessenszüge trägt (BGE 137 V 210 E. 3.4.2.3 S. 253; Urteil 9C_397/2015 vom 6. August 2015 E. 5.3), Rechnung zu tragen. Weiter war weder für die Einschätzungen des Gutachters noch für die Beurteilung der Vorinstanz von entscheidender Bedeutung, ob sich die Begleitperson der Versicherten schon vor deren Untersuchung durch den Experten oder erst später in dessen Praxis einfand, ob die Versicherte (gelegentlich) Velo fährt, oder ob sie den Gutachter zum Betasten ihres unteren Rückens aufforderte. Somit kann offenbleiben, ob die entsprechenden Behauptungen und Beweismittel im Sinne von Art. 99 Abs. 1 BGG zulässig sind. Schliesslich sind die Vorwürfe der Falschbeurkundung resp. des Betrugs im Zusammenhang mit Begutachtungen allgemein gehalten und nicht für den konkreten Fall substanziiert (vgl. Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG), weshalb sich diesbezügliche Weiterungen erübrigen.