Citation: 4G_2/2023 E. 4

Diese Voraussetzungen sind im zu beurteilenden Fall nicht erfüllt. Das Bundesgericht trat im Verfahren 4A_484/2023 auf die Beschwerde der Gesuchsgegnerinnen mangels hinreichender Begründung im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht ein. Aus der Gesuchsbegründung geht nicht hervor, inwiefern die geltend gemachte Unvollständigkeit bzw. Unklarheit die Folge eines Versehens sein soll und das korrigierte Dispositiv ohne Weiteres aus den Erwägungen des bereits getroffenen Entscheids abgeleitet werden könnte. Abgesehen davon ist darauf hinzuweisen, dass beim richterlichen Auflösungsentscheid nach Art. 731b Abs. 1bis Ziff. 3 OR keine Konkurseröffnung durch ein Konkursgericht erfolgt (BGE 148 III 194 E. 5.1.1; 148 IV 170 E. 3.4.4; 141 III 43 E. 2.3.2). Der Gesuchsteller stützt sich denn auch bloss in allgemeiner Weise auf eine analoge Anwendung der Vorschriften des SchKG (SR 281.1), die nicht Gegenstand des fraglichen Urteils war und je nach Fragestellung einer eingehenden rechtlichen Beurteilung bedarf (dazu etwa BGE 148 III 194 E. 5.1.1). Ein Versehen liegt nicht vor und die Voraussetzungen für eine Erläuterung sind nicht gegeben. Hinsichtlich der vom Gesuchsteller aufgeworfenen Frage der aufschiebenden Wirkung kann immerhin darauf hingewiesen werden, dass die mit Beschlüssen vom 31. Mai und 2. Juni 2023 angeordneten Auflösungen, gegen die zunächst Berufung und anschliessend Beschwerde in Zivilsachen erhoben wurde, wobei diesen Rechtsmitteln jeweils aufschiebende Wirkung zukam (Art. 315 Abs. 1 ZPO und Art. 103 Abs. 2 lit. a BGG), mit Urteil des Bundesgerichts vom 7. November 2023 vollstreckbar wurden und die Auflösungen entsprechend im Handelsregister einzutragen sind.