Citation: 2C_693/2021 E. 1.2

1.2. Nicht einzutreten ist hingegen auf die subsidiäre Verfassungsbeschwerde: Bei der Härtefallbewilligung in Anwendung von Art. 30 Abs. 1 lit. b AIG geht es um eine Ermessensbewilligung, auf deren Erteilung kein Anspruch besteht; ein solcher kann weder aus dem Willkürverbot, dem Rechtsgleichheitsgebot noch dem Verhältnismässigkeitsprinzip abgeleitet werden (vgl. BGE 137 II 305 E. 2 S. 308; 134 I 153 E. 4 S. 156 ff.; 133 I 185 E. 6.2 S. 198 ff.; Urteil 2C_661/2016 vom 9. November 2016 E. 1.2 mit Hinweisen). Diesbezüglich sind ausschliesslich Rügen betreffend verfahrensrechtlicher Punkte zulässig, deren Verletzung einer formellen Rechtsverweigerung gleichkommt und die das Gericht von der Bewilligungsfrage getrennt beurteilen kann ("Star"-Praxis; BGE 137 II 305 E. 2 u. 4). Die Beschwerdeführerin erhebt in beiden Rechtsmitteln die gleichen Rügen (willkürliche Sachverhaltsfeststellung bzw. Beweiswürdigung); da diese bereits im Rahmen des ordentlichen Rechtsmittels zu prüfen sind, ist auf die subsidiäre Verfassungsbeschwerde nicht einzutreten, zumal die geltend gemachten angeblichen Verfahrensmängel nicht losgelöst von der Sache selber beurteilt werden könnten.