Citation: 6B_1508/2021 E. 5.2.3

5.2.3. Der Begründung des Beschwerdeführers kann nicht gefolgt werden. Nicht relevant in Bezug auf die Voraussetzungen einer Ausschreibung ist sein Vorbringen, eine Übersiedlung nach V.________ wäre in eintägiger Zugdistanz sowie mit geringen Kosten aus der Schweiz zu erreichen und könnte die Härte einer Landesverweisung in vernünftigem Mass abfedern. Weiter argumentiert der Beschwerdeführer, die Vorinstanz habe keine Verhältnismässigkeitsprüfung im Hinblick auf die Ausschreibung im SIS vorgenommen. Er weise keine Vorstrafen auf, seine kriminelle Energie sei weit unten anzusiedeln und es sei angesichts der drohenden, empfindlichen Freiheitsstrafe unwahrscheinlich, dass sich ein solches Fehlverhalten wiederhole, weshalb eine Ausschreibung im SIS nicht gerechtfertigt sei. Dabei legt der Beschwerdeführer nicht begründet dar (vgl. Art. 42 Abs. 2 BGG), inwieweit die Vorinstanz zu Unrecht davon ausgehe, die Voraussetzungen für eine SIS-Ausschreibung seien erfüllt. Die Vorinstanz führt zu Recht aus, die qualifizierte Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz sehe eine Mindestfreiheitsstrafe von einem Jahr vor, wobei der Beschwerdeführer zu einer Freiheitsstrafe von 21 Monaten verurteilt wurde. Sodann handelt es sich um eine Straftat von einer gewissen Schwere. Der qualifizierte Drogenhandel aus rein pekuniären Motiven gilt nach der Rechtssprechung als schwere Straftat, von welcher eine schwerwiegende Gefahr für die öffentliche Ordnung ausgeht (vgl. BGE 139 I 145 E. 2.5; vgl. Urteil 6B_932/2021 vom 7. September 2022 E. 1.8.4; je mit Hinweisen). Die Voraussetzungen für die Ausschreibung der Landesverweisung im SIS sind erfüllt. Eine Verletzung von Bundesrecht liegt nicht vor.