Citation: 4A_59/2010 20.05.2010 E. 4

4.1 Nach Art. 336a OR hat die Partei, die das Arbeitsverhältnis missbräuchlich kündigt, der anderen Partei eine Entschädigung auszurichten (Abs. 1). Diese wird vom Richter unter Würdigung aller Umstände festgesetzt, darf aber den Betrag nicht übersteigen, der dem Lohn des Arbeitnehmers für sechs Monate entspricht (Abs. 2). Bezüglich der Maximalhöhe der Entschädigung ist der Bruttolohn massgebend, zum dem alle geschuldeten Leistungen des Arbeitgebers mit Lohncharakter, wie Provisionen und der 13. Monatslohn, zu zählen sind. Es kann jedoch auch eine Entschädigung von weniger als einem Monatslohn zugesprochen werden (Urteil 4A_571/2008 vom 5. März 2009 E. 5.1 und E. 5.3). 4.2 Das Arbeitsgericht ging davon aus, die Kündigung sei missbräuchlich gewesen und erachtete eine Entschädigung von einem Monatslohn in der Höhe von Fr. 5'500.-- ohne Anteile 13. und 14. Monatslohn als angemessen. 4.3 Das Kantonsgericht erwog, entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers bestehe kein Anlass, diesen Betrag zu erhöhen, zumal kein krasser Missbrauchsfall vorliege und der Beschwerdegegnerin kein grobes Verschulden anzulasten sei. 4.4 Der Beschwerdeführer wendet ein, zum Monatslohn im Sinne von Art. 336a Abs. 2 OR zählten die geschuldeten Leistungen des Arbeitgebers mit Lohncharakter, auch Provisionen und 13. Monatslohn. Demnach sei es bundesrechtswidrig, bei der Bemessung des Monatslohns den 13. und 14. Monatslohn nicht einzubeziehen. 4.5 Mit diesen Ausführungen legt der Beschwerdeführer nicht dar, und es ist auch nicht ersichtlich, inwiefern die kantonalen Instanzen mit der Festsetzung einer Entschädigung auf einen Betrag, der einen Monatslohn unterschreitet, das ihnen bei der Bemessung der Entschädigung zustehende Ermessen überschritten haben sollen. Damit ist eine Verletzung von Art. 336a Abs. 2 OR zu verneinen.