Citation: 6B_77/2024 E. 1.2.1

1.2.1. Der Beschwerdeführer macht eine Verletzung des Anklagegrundsatzes i.S.v. Art. 9 StPO geltend. Die Vorinstanz gehe davon aus, der Beschwerdeführer und die Privatklägerin hätten insgesamt in 99 Fällen den Beischlaf vollzogen, was eine Erhöhungsstrafe von je 5 Tagen Freiheitsstrafe rechtfertige. Für den Beischlaf, der im Jahr 2019 zur Schwangerschaft der Privatklägerin geführt habe, die abgebrochen worden sei, habe die Vorinstanz eine Erhöhungsstrafe von 1.5 Monaten als angemessen erachtet. Dabei stelle die Vorinstanz Berechnungen an, die ihr in Nachachtung des Anklagegrundsatzes nicht zustünden.