Citation: 9C_561/2021 E. 5.2

5.2. Die Vorinstanz hat festgestellt, die Versicherte habe nach ihrer Wiederanstellung bei der C.________ AG (März 2008) bis zum Unfall im August 2013 stets in einem Pensum zwischen 50 und 80 % gearbeitet. Zwar habe sie zunächst während ca. zweier Jahre neben ihrer 50 % Tätigkeit bei der C.________ AG temporäre Einsätze bei anderen Firmen wahrgenommen, weshalb sie in dieser Zeit wohl zu 100 % erwerbstätig gewesen sei. Indessen sei sie ab dem 1. Februar 2011 bis zum Unfall ausschliesslich bei der C.________ AG zu 80 % angestellt gewesen. Hätte die Versicherte ein Vollzeitpensum angestrebt, hätte sie dies wohl auch gegenüber der IV-Stelle geäussert; auch ein Gespräch mit der damaligen Arbeitgeberin habe nichts dergleichen ergeben. Damit stehe fest, dass die Beschwerdeführerin auch ohne Gesundheitsschaden im Umfang von 80 % einer Teilzeitarbeit nachgegangen wäre.