Citation: 8C_83/2023 E. A

A.________, geboren 1964, war seit dem 1. Februar 2006 beim Kanton Aargau als Lehrer an der Kantonsschule U.________ angestellt. Am 14. September 2020 wurde er vom Rektor der Kantonsschule wegen unprofessionellen Verhaltens (u.a. wegen Teilnahme an einer illegalen Demonstration mit anschliessender Dispensation von der Maturaaufsicht sowie Werbung für das "Referendum zum Covid-19-Gesetz" über die geschäftliche Mail-Adresse) schriftlich ermahnt. Nachdem er am 20. Februar 2021 in U.________ als Redner an einer Kundgebung gegen die Corona-Massnahmen des Bundesrates aufgetreten war, fand am 24. Februar 2021 zunächst ein Gespräch mit dem Rektor der Kantonsschule statt. Mit Schreiben vom 25. Februar 2021 kündigte dieser schliesslich das Arbeitsverhältnis wegen mangelhaften und unprofessionellen Verhaltens ordentlich per 31. Juli 2021, dies unter gleichzeitiger Freistellung. Mit Gesuch vom 24. März 2021 beantragte A.________ bei der Schlichtungskommission für Personalfragen des Kantons Aargau unter anderem die Feststellung der Widerrechtlichkeit der Kündigung und verlangte eine Entschädigung von Fr. 39'696.30. Auf Empfehlung der Schlichtungskommission vom 31. Mai 2021 hielt die Kantonsschule U.________ daraufhin an der Kündigung fest (Entscheid vom 5. Juli 2021).