Citation: U 370/04 31.01.2005 E. 1

Streitig und zu prüfen ist, ob die vom Beschwerdeführer geklagten gesundheitlichen Beeinträchtigungen in einem natürlichen und adäquaten Kausalzusammenhang mit dem Unfall vom 29. Juli 1995 stehen. Mit SUVA und Vorinstanz ist davon auszugehen, dass der Grundfall dadurch abgeschlossen wurde, dass die Heilbehandlung sowie die Taggeldleistungen im Oktober 1995 eingestellt wurden; Letzteres u.a. nachdem der Beschwerdeführer gegenüber der SUVA schriftlich erklärt hatte, am 3. Oktober 1995 die Arbeit wieder vollumfänglich aufgenommen zu haben (Fragebogen der SUVA vom 2. November 1995). Diesem formlosen, materiell Verfügungscharakter zukommenden Handeln der SUVA kommt mangels Widerspruchs Rechtsbeständigkeit zu (vgl. BGE 122 V 368 f. Erw. 3 und SVR 2004 ALV Nr. 1 S. 2 f., je mit Hinweisen). Verfahrensentscheidend ist daher, ob ein leistungsbegründender Rückfall oder leistungsbegründende Spätfolgen im Sinne von Art. 11 UVV bestehen. Das kantonale Gericht hat die für die Beurteilung dieser Frage einschlägigen Rechtsgrundlagen nach Art. 6 Abs. 1 UVG zutreffend dargelegt, wobei korrekterweise die Anwendbarkeit des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000, in Kraft getreten am 1. Januar 2003, bejaht wurde. Darauf wird verwiesen.