Citation: 1A.38/2006 31.05.2006 E. A

X.________ wurde am 31. Oktober 2000 von einem Fahrradfahrer angefahren. Dabei erlitt er erhebliche Kopfverletzungen. Gestützt auf ein Gutachten des Zentrums Z.________ (MEDAS-Gutachten) vom 30. August 2004 stellte die Unfallversicherung ihre Leistungen, die sie seit September 2003 erbrachte, per 31. August 2004 ein. In der Folge leistete die Arbeitslosenversicherung während 260 Tagen Taggelder. Die Rahmenfrist zum Bezug von Arbeitslosengelder läuft noch bis am 20. September 2006. Die Invalidenversicherungs-Stelle des Kantons Solothurn verneinte einen Anspruch auf eine Invalidenrente. Am 5. Februar 2001 reichte X.________ beim Amt für Gemeinden und soziale Sicherheit (heute Amt für soziale Sicherheit) des Departements des Innern des Kantons Solothurn ein Gesuch um Soforthilfe nach Art. 3 des Bundesgesetzes über die Hilfe an Opfer von Straftaten (Opferhilfegesetz, OHG; SR 312.5) ein. Infolge der Kostengutsprache seiner Rechtsschutzversicherung zog X.________ dieses Gesuch am 20. April 2001 zurück. Gleichzeitig stellte er ein Gesuch um Entschädigung und Genugtuung nach Art. 11 ff. OHG und beantragte die Sistierung des opferrechtlichen Verfahrens, da die straf-, sozialversicherungs- und haftpflichtrechtlichen Fragen noch nicht abschliessend beurteilt waren. Mit Verfügung vom 29. Juli 2003 leistete das Amt für Gemeinden und soziale Sicherheit dem Antrag auf Verfahrenssistierung Folge. Am 19. August 2005 ersuchte X.________ um Ausrichtung eines Entschädigungsvorschusses gemäss Art. 15 OHG. Das Amt für soziale Sicherheit wies das Gesuch am 29. September 2005 mit der Begründung ab, dass die finanzielle Situation des Gesuchstellers nicht unmittelbar auf das Unfallereignis zurückgeführt werden könne. Gegen den abschlägigen Entscheid beschwerte sich X.________ beim Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn und beantragte dessen Aufhebung sowie die Rückweisung der Sache an das Amt für soziale Sicherheit zur neuen Entscheidung. Mit Urteil vom 12. Januar 2006 wies das Verwaltungsgericht die Beschwerde ab.