Citation: 8C_155/2017 E. 5.1

5.1. Gemäss angefochtenem Entscheid verspürte die Beschwerdeführerin beim Training des klassischen Balletts beim Absprung zu einem "grossen Sprung" ("grand jeté") einen dumpfen, aber heftigen Schmerz im rechten Mittelfuss. Die Landung sei problemlos, ohne Sturz oder dergleichen gewesen. Es habe sich um eine kontrollierte Übung mit bekannten Bewegungen gehandelt. Für den dynamischen Absprung sei ein erhöhter Kraftaufwand nötig gewesen. Es sei während des Absprungs weder etwas Aussergewöhnliches noch Ungewolltes passiert. Die Vorinstanz erwog, die polysportive Beschwerdeführerin habe bereits im Jahre 2006 den Mittelfussknochen II gebrochen. Es sei daher davon auszugehen, dass es sich vorliegend um einen Ermüdungsbruch oder eine Dauerfraktur bei chronischer Überlastung handle. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts liege keine unfallähnliche Körperschädigung vor, wenn eine Verletzung im Sinne von Art. 9 Abs. 2 lit. a bis h UVV ausschliesslich auf wiederholte, im täglichen Leben laufend auftretende Mikrotraumata zurückzuführen sei, welche eine allmähliche Abnützung bewirkten und schliesslich zu einem behandlungsbedürftigen Gesundheitsschaden führten. Die zu beurteilende Verletzung sei eindeutig auf eine Erkrankung oder eine Degeneration zurückzuführen. Schliesslich fehle es auch an einem sinnfälligen Ereignis. Das Abspringen zu einem "grand jeté" durch eine körperlich in höchstem Masse trainierte und im erwähnten Sprung geübte Sportlerin erfüllte die entsprechenden Anforderungen nicht.