Citation: 1C_248/2019 E. 3.2

3.2. Die Beschwerdeführer werfen der Vorinstanz vor, den Sachverhalt mangelhaft abgeklärt und festgestellt zu haben. Sie rügen in diesem Zusammenhang auch eine Missachtung ihres Anspruchs auf rechtliches Gehör. Die Beschwerdeführer tun nicht dar, inwiefern der dabei angerufene Art. 4 lit. c KV weitergehende Verfahrensgarantien als Art. 29 Abs. 2 BV enthalten soll. Nach den Vorbringen der Beschwerdeführer hat die Vorinstanz sich ungenügend mit den Zufahrtsverhältnissen und Parkierungsmöglichkeiten befasst. Die Zugänge zu Haus und Garage würden sich auf der talwärts gelegenen Gebäudeseite befinden, und zwar an einer steilen Hanglage unterhalb der Hinteren Schwendistrasse. Der massgebliche Umstand, dass eine anderweitige verkehrsmässige Erschliessung unmöglich sei, ergebe sich nicht aus dem angefochtenen Entscheid. Auch sei die Vorinstanz nicht konkret auf die Vorbringen eingegangen, wonach auf den Baugrundstücken maximal je zwei bzw. insgesamt sechs Wohneinheiten erstellt werden könnten. Zu Unrecht habe sie vom beantragten Augenschein abgesehen. Ergänzend ersuchen die Beschwerdeführer um einen Augenschein im bundesgerichtlichen Verfahren. Die tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz beruhen unter anderem auf den aktenkundigen Unterlagen, die auf den vom Departement durchgeführten Augenschein zurückgehen. Die Vorinstanz hat dabei nicht verkannt, dass - ohne Nutzung der von den Beschwerdegegnern verwehrten Durchfahrt über Parzelle Nr. 60A - praktisch nicht mit einem Fahrzeug bis an das Haus bzw. die Garage auf Parzelle Nr. 63A herangefahren werden kann. Der angefochtene Entscheid lässt sich nicht anders verstehen, als dass die Vorinstanz diesen Aspekt, genauso wie die Hanglage und die maximale Überbauungsdichte gemäss den Bauvorschriften, im vorliegenden Zusammenhang für rechtlich unwesentlich erachtet. Die rechtliche Beurteilung des Falls stellt keine Tatfrage dar; darauf ist nachfolgend unter rechtlichen Gesichtspunkten einzugehen. Soweit die Beurteilung der Vorinstanz nicht gegen Bundesrecht verstösst, erweisen sich ihre Sachverhaltsfeststellungen nicht als unvollständig oder offensichtlich unrichtig, und es liegt auch keine entsprechende Gehörsverletzung vor. Aus diesen Gründen ist auch von einem Augenschein im bundesgerichtlichen Verfahren abzusehen.