Citation: 6B_307/2022 E. 2.2.1

2.2.1. Die Vorinstanz erwägt, gemäss Vollzugsbericht vom 5. Juli 2021 habe der Beschwerdeführer beim Eintrittsgespräch Tendenzen zur Externalisierung und Bagatellisierung gezeigt und keine Verantwortung für seine Taten übernommen. Weitere Gespräche mit der Sozialarbeiterin habe er abgelehnt. Es habe keine nachvollziehbare Auseinandersetzung mit der Delinquenz stattgefunden. Im Vollzugsplan vom 10. Februar 2021 sei als Ziel festgehalten worden, dass der Beschwerdeführer sich mit dem Delikt auseinandersetzt; dass er für Signale sensibilisiert wird, die auf eine erneute Tatbegehung hinweisen; und dass er sich Handlungskompetenzen aneignet, um eine neue Tat zu vermeiden. Diese Ziele seien nicht nachvollziehbar erreicht worden. In der Gesamtwürdigung werde der Beschwerdeführer nicht durchgängig als absprachefähig und zuverlässig wahrgenommen und es seien keine Fortschritte in der risikorelevanten Beeinflussbarkeit festgestellt worden. Sodann habe die forensisch-psychiatrische Abklärung vom 30. Oktober 2019 ein hohes Risiko für schwerwiegende Sexualdelikte mit Kindern ergeben, wobei dafür eine gewisse Ausgangslage gegeben sein müsse, nämlich ein familiäres Umfeld und ein Opfer, zu dem der Beschwerdeführer eine längerfristige Beziehung aufbauen könne. Bei einem Zugang zu minderjährigen Mädchen steige das Risiko deutlich. Für die risikorelevante Beeinflussbarkeit sei ungünstig, dass der Beschwerdeführer seine Taten seit Jahren bestritten habe und nicht bereit gewesen sei, sich damit auseinanderzusetzen. Problematische Aspekte im personenbezogenen Veränderungsbereich seien seine ungünstige Beeinflussbarkeit, pädosexuelle Affinität und narzisstische Persönlichkeit.