Citation: 6B_1190/2017 E. 2.3

2.3. Die der Beschwerde beigelegten und übersetzten Chat-Nachrichten, welche der Beschwerdeführer zur Begründung seiner Willkürrüge hinzuzieht, sind weder in Papierform noch in elektronischer Form auf der aktenkundigen DVD, auf welcher die Daten des Mobiltelefons des Beschwerdeführers Anfang Mai 2015 gesichert wurden, in den vorinstanzlichen Akten zu finden. Bereits die Staatsanwaltschaft erwähnte in ihrer Teileinstellungsverfügung vom 10. April 2017 (S. 6), dass keine Nachrichten vorhanden seien, die belegen könnten, dass B.________ zusammengeschlagen worden oder der Beschwerdeführer von X.________ zum Flugplatz Grenchen bestellt worden sei, wo die angeblichen Drohungen, unter anderem mit einem Gewehr, stattgefunden haben sollen. Dem Beschwerdeführer musste daher spätestens mit der staatsanwaltschaftlichen Einstellungsverfügung klar sein, dass die vor Bundesgericht erstmals eingereichten Chat-Nachrichten nicht in den Akten enthalten sind. Mithin gab bereits die Teileinstellungsverfügung vom 10. April 2017 und nicht erst der vorinstanzliche Entscheid Anlass, neue Daten zum Chatverlauf einzureichen. Deshalb kann der Beschwerdeführer den Chatverlauf vor Bundesgericht nicht mehr einreichen (Art. 99 Abs. 1 BGG) und ist dieser bei der Beurteilung der Beschwerde nicht zu berücksichtigen.