Citation: 6P.220/2006 25.01.2007 E. 3.1

3.1.1 Die Vorinstanz hält zunächst fest, es sei klar und unbestritten, dass die unmittelbare Geschädigtenstellung dem Ehemann der Beschwerdeführerin zukomme. Denn gemäss Strafanzeige sei er es gewesen, der Opfer einer Freiheitsberaubung oder Entführung im Sinne von Art. 183 StGB geworden sein solle. Wenn die Beschwerdeführerin geltend mache, sie dürfe wegen Urteilsunfähigkeit des Geschädigten als Ehefrau insbesondere gestützt auf Art. 166 Abs. 2 Ziff. 2 ZGB einen Rekurs im Namen und im Interesse ihres Ehemannes erheben, so könne davon keine Rede sein. Nicht nur habe sie den Rekurs in eigenem Namen erhoben, sondern sie habe sich zudem auch ausdrücklich für ihre eigenen Rechte gewehrt. 3.1.2 Die Beschwerdeführerin wendet an sich zurecht ein, dass sie im kantonalen Verfahren in eigenem Namen, zudem aber auch als Vertreterin des Geschädigten Rekurs erhoben und sich diesbezüglich sowohl auf § 395 Abs. 2 StPO/ZH als auch auf Art. 166 Abs. 2 Ziff. 2 ZGB berufen hat. Insoweit ist die Rüge der Beschwerdeführerin berechtigt. Wie noch zu zeigen sein wird, lässt sich daraus jedoch nichts ableiten.