Citation: 4C.412/1999 08.02.2000 E. 2

2.- Nach dem angefochtenen Urteil war die Klägerin weder an der Gründung des Baukonsortiums Weiningen beteiligt noch ist sie ihm später beigetreten. Die Klägerin habe im kantonalen Berufungsverfahren ausdrücklich anerkannt, dass sie vom Konsortium nie als Gesellschafterin aufgenommen worden sei. Die Vorinstanz verwirft sodann auch die These der Klägerin, wonach sich ihre Aktivlegitimation aus dem Umstand ergebe, dass sie mit einem der Gesellschafter, nämlich ihrem Ehemann Cesare Cassani-Ganter, in Gütergemeinschaft im Sinne der Art. 221 ff. ZGB lebe und dieser für seine Geschäftstätigkeit Geld aus dem Gesamtgut verwendet habe. Mit der Berufung greift die Klägerin einen Teil ihrer bereits im kantonalen Verfahren vorgebrachten Argumente wieder auf. Sie macht geltend, die übrigen Kläger befürworteten ihre Teilnahme am Prozess und seien mit ihrer Konsortialbindung im Sinne der folgenden Ausführungen einverstanden. Mit diesen Ausführungen weist sie darauf hin, dass sie und ihr Ehemann das - später überbaute und weiter verkaufte - Grundstück in Weiningen aus Mitteln des Gesamtgutes gekauft hätten, womit Vollschulden im Sinne von Art. 233 Ziff. 2 ZGB entstanden seien. Daraus ergebe sich, dass sie als Gesamteigentümerin zusammen mit ihrem Ehemann eine notwendige Streitgenossenschaft bilde und deshalb im Prozess gegen die Beklagte aktivlegitimiert sei.