Citation: 1B_75/2021 E. 4.2

4.2. Der Beschwerdeführer macht in tatsächlicher Hinsicht geltend, es sei willkürlich (Art. 9 BV) und unzutreffend, wenn die Vorinstanz angenommen habe, er sei am Tag seiner Verhaftung seitens der Staatsanwaltschaft darüber informiert worden, dass er im laufenden Strafverfahren anwaltlich vertreten sein müsse. Diese Kritik ist unbegründet. Wie die Vorinstanz zutreffend ausgeführt hat, hat der Beschwerdeführer im vorinstanzlichen Verfahren selber ausgeführt, er habe dem Staatsanwalt am 5. Januar 2021, dem Tag seiner Verhaftung, gesagt, er könne sich selber verteidigen. Unter diesen Umständen ist es bundesrechtlich haltbar, wenn die Vorinstanz davon ausgegangen ist, der Beschwerdeführer sei seitens der Staatsanwaltschaft am 5. Januar 2021 über die Thematik der Notwendigkeit einer anwaltlichen Verteidigung informiert worden. Bestätigt wird diese Annahme überdies durch das sich in den Akten befindliche Protokoll der Hafteinvernahme vom 5. Januar 2021. Auch sonst sind keine Mängel bei den Sachverhaltsfeststellungen des Obergerichts ersichtlich oder sie werden vom Beschwerdeführer nicht ausreichend dargetan. Soweit er sich sodann im Zusammenhang mit der Beurteilung der Frage, ob die Voraussetzungen für die Bestellung einer notwendigen amtlichen Verteidigung nach Art. 130 lit. c StPO erfüllt sind, auf ein im bundesgerichtlichen Verfahren eingereichtes Arztzeugnis mit Datum vom 12. April 2021 beruft, kann dieses bei der Entscheidfindung nicht berücksichtigt werden. Das Arztzeugnis entstand erst nach dem angefochtenen Beschluss, weswegen es sich um ein vor Bundesgericht unzulässiges echtes Novum nach Art. 99 Abs. 1 BGG handelt (BGE 143 V 19 E. 1.2).