Citation: 8C_186/2022 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz erachtete das von ihr angeordnete Gerichtsgutachten nach eingehender Auseinandersetzung auch mit den dagegen vorgebrachten Einwänden als voll beweiskräftig. Gestützt darauf sei die Behandlung in fussorthopädischer Hinsicht abgeschlossen. Die aktuellen Befunde seien weitestgehend unauffällig und die angestammte beziehungsweise jede wechselbelastende Tätigkeit vollzeitlich zumutbar. Hinsichtlich der Beschwerden an der rechten Hand sei am 22. März 2019 der Vorzustand (unter anderem nach einer früheren Fraktur im Februar 2005) erreicht und die Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als Lagerist ohne zeitliche Einschränkung wiederhergestellt gewesen. Was die erwerblichen Auswirkungen der Gesundheitsschädigung betrifft, liess sich der von der Beschwerdegegnerin gestützt auf die vom Bundesamt für Statistik herausgegebene Lohnstrukturerhebung (LSE) ermittelte hypothetische Verdienst als Gesunder (Valideneinkommen) im Dienstleistungssektor von Fr. 63'011.- im Ergebnis gemäss Vorinstanz nicht beanstanden, zumal der Beschwerdeführer gemäss Auszug aus dem Individuellen Konto in den letzten Jahren nie über Fr. 60'000.- verdient habe. Selbst wenn indessen zu seinen Gunsten von dem von ihm beantragten Wert von Fr. 67'743.- (LSE-Zentralwert) ausgegangen würde, resultierte kein Rentenanspruch. Beim Invalideneinkommen habe die Beschwerdegegnerin diesen letzteren Wert herangezogen und um einen leidensbedingten Abzug von 5 % gekürzt. Nach Ansicht des kantonalen Gerichts wäre es auch vertretbar gewesen, überhaupt keinen Abzug vorzunehmen, jedenfalls aber sei die beantragte höhere Reduktion nicht gerechtfertigt. So oder anders ergebe sich, selbst unter Annahme des vom Beschwerdeführer beantragten höheren Wertes beim Valideneinkommen, das heisst unter Zugrundelegung der gleichen statistischen Werte bei beiden Vergleichseinkommen, rein rechnerisch eine Differenz von höchstens 5 % und damit jedenfalls ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad.