Citation: 6S.507/2002 03.02.2004 E. A

BA.________, CA.________ und DA.________ gründeten 1994 zusammen mit Y.________ eine Kollektivgesellschaft unter der Firma E.________. Der Hauswart der zu diesem Zweck ausgewählten Gewerbeliegenschaft, X.________, legte am 27. September 1994 zusammen mit Y.________ den Brüdern BA.________ und CA.________ einen verfälschten Mietvertrag über die Liegenschaft vor. In diesem Vertrag sind die Gebrüder A.________ sowie Y.________ als Mieter und die damalige Eigentümerin, die F.________AG, als Vermieterin aufgeführt. Der monatliche Mietzins wurde darin auf Fr. 2'500.-- und die Mieterkaution auf Fr. 7'500.-- festgesetzt. Für die Überweisung des Mietzinses wurde für die Vermieterin ein Konto angegeben, dessen Inhaber in Wirklichkeit X.________ ist. Y.________ war zu dieser Zeit bereits im Besitz eines gültigen Mietvertrags mit der F.________AG vom 11. Mai 1994, in welchem ein Mietzins von Fr. 1'600.-- und eine Kaution von Fr. 4'800.-- vereinbart worden war. In Unkenntnis über die Existenz eines solchen Vertrags unterschrieben die Gebrüder A.________ den ihnen vorgelegten, mit einer gefälschten oder erschlichenen Unterschrift eines Vertreters der F.________AG versehenen Vertrag. Als das betreffende Grundstück von der G.________AG erworben wurde, schloss Y.________ mit dieser am 30. November 1994 im Namen der Kollektivgesellschaft einen neuen Mietvertrag zu denselben Bedingungen wie im Vertrag vom 11. Mai 1994. Die Gebrüder A.________ liessen zwischen dem 1. Oktober 1994 und dem 31. Mai 1999 einen Dauerauftrag mit monatlichen Zahlungen zu Lasten der Kollektivgesellschaft von Fr. 2'500.-- auf das angegebene Konto ausführen. Von diesem Betrag überwies X.________ monatlich Fr. 1'600.-- an die jeweilige Vermieterin, und die verbleibenden Fr. 900.-- teilte er hälftig mit Y.________. Insgesamt bezogen die beiden auf diese Weise einen Betrag von Fr. 50'400.--.