Citation: 9C_394/2020 E. 2.1

2.1. Das Verwaltungsgericht erwog, der Anspruch auf Ausrichtung von Sonder- und Überbrückungsrente stütze sich grundsätzlich auf die Art. 33 Abs. 1 und 3 des kantonalen Personalgesetzes vom 16. September 2004 (PG/BE, BSG 153.01). Die entsprechenden Bestimmungen lauten wie folgt: " 1 Bei der BPK oder BLVK versicherte Angestellte, deren Arbeitsverhältnis ohne ihr Verschulden aufgelöst worden ist, haben gegenüber der zuständigen Vorsorgeeinrichtung Anspruch auf Ausrichtung einer Sonderrente in der Höhe der Invalidenrente und, bei Vorliegen der Voraussetzungen, auf Kinderrenten, wenn sie zum Zeitpunkt der Auflösung das 56. Lebensjahr vollendet haben und mindestens 16 Beitragsjahre bei der Vorsorgeeinrichtung nachweisen. 3 Wer zu einer Sonderrente berechtigt ist, hat gegenüber der Vorsorgeeinrichtung zudem Anspruch auf eine Überbrückungsrente." Nach Auffassung des Verwaltungsgerichts erhellt sowohl aus den Materialien (gemeinsamer Antrag des Regierungsrates und der Kommission zum PG/BE vom 10. März 2004, Beilage 20/14 zum Tagblatt des Grossen Rates 2004, Junisession, https://www.gr.be.ch/gr/de/ index/sessionen/sessionen/tagblattarchiv_2000-2009/tagblaetter_2004.assetref/dam/documents/GR/Sessionen/de/tagblattarchiv/2004%20 Tagblatt%20Junisession.pdf, zuletzt besucht am 18. Februar 2021) als auch aus dem klaren Wortlaut von Art. 51 BPK-Reglement ("so erhält es [das Mitglied] gestützt auf das Personalgesetz des Kantons Bern eine Sonderrente"), dass für den Anspruch auf Sonderrente Art. 33 PG/BE die Grundlage bildet.