Citation: 1C_121/2020 E. 5.2.2

5.2.2. Der Beschwerdeführer ist der Auffassung, mit dem Vorbehalt im Quartierplanbeschluss seien nicht solche Rechtsänderungen gemeint gewesen, bei denen eine künftige Änderung bereits absehbar gewesen sei. Auch habe sich der Vorbehalt nicht auf Rechtsänderungen bezogen, die erst Jahrzehnte nach Erlass des Planungs- und Baugesetzes in Kraft getreten seien. Damit begründet der Beschwerdeführer jedoch nicht substanziiert, inwiefern die vorinstanzliche Einschätzung, wonach die unter Vorbehalt angeordnete Beschränkung der Ausnützung im Quartierplangebiet mit dem Erlass der Bau- und Zonenordnung vom 23. Oktober 1991 dahingefallen sei, geradezu willkürlich sein sollte. Dies ist auch nicht ersichtlich. An der Einschätzung, dass die Vorinstanz die Neuregelung der maximal zulässigen Ausnützung in der Bau- und Zonenordnung willkürfrei als Rechtsänderung im Sinne des erwähnten Vorbehalts einstufen durfte, ändern sodann auch die Einwände des Beschwerdeführers nichts, wonach die Ausnützungsregelung im Quartierplan schon von der früher geltenden Bauordnung abgewichen sei und eine dem Quartierplanbeschluss entsprechende Beschränkung der Ausnützung im Quartier "Rütihof" in Kombination mit Sonderbauvorschriften auch unter der Geltung des PBG/ZH bzw. der Bau- und Zonenordnung vom 23. Oktober 1991 hätte angeordnet werden können (vgl. E. 4.2 hiervor).