Citation: 8C_663/2021 E. A

A.a. A.________, geboren 1972, reiste 1995 als Flüchtling aus Kosovo in die Schweiz ein. Er verfügt über keine abgeschlossene Berufsausbildung, war an verschiedenen Arbeitsstellen erwerbstätig und arbeitete zuletzt seit 2003 bei der D.________ AG als Mitarbeiter in der Produktion. Am 17. Februar 2004 zog er sich beim Reinigen einer Schleifmaschine eine komplexe Fräsverletzung zu. Die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (nachfolgend: Suva) erbrachte hierfür die gesetzlichen Leistungen. Am 29. November 2004 meldete sich A.________ erstmals bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle Schaffhausen (nachfolgend: IV-Stelle oder Beschwerdegegnerin) führte erwerbliche und medizinische Abklärungen durch. Nachdem ein Arbeitsversuch als Hubstaplerfahrer gescheitert war, löste die D.________ AG das unbefristete Arbeitsverhältnis per 31. Juli 2005 auf. Die Suva stellte ihre Leistungen zunächst per 31. März 2006 ein. Nach einer gescheiterten beruflichen Abklärung schloss die IV-Stelle die Arbeitsvermittlung per 11. Juli 2006 ab (Verfügung vom 29. September 2006). Im Rahmen eines Vergleichs einigten sich die Suva und A.________ am 10. Juni 2008 auf eine Integritätsentschädigung von 20 % sowie eine Rente ausgehend von einem Invaliditätsgrad von 35 %. Gestützt auf zwei medizinische Gutachten (psychiatrische Expertise des Dr. med. B.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 17. Januar 2011 [nachfolgend: Gutachten 1] und orthopädisch-neurologische Expertise des medizinischen Gutachtenzentrums Region St. Gallen GmbH vom 9. Januar 2012 [nachfolgend: Gutachten 2]) sprach die IV-Stelle A.________ rückwirkend eine für den Zeitraum vom 1. Februar 2005 bis 31. März 2006 befristete ganze Invalidenrente zu (unangefochten in Rechtskraft erwachsene Verfügung vom 17. Mai 2013). A.b. Auf ein von A.________ im Januar 2014 eingereichtes Revisionsgesuch trat die IV-Stelle nicht ein (Verfügung vom 11. Juni 2014). Im August 2016 machte er bei der Suva einen Rückfall und mit einem weiteren Revisionsgesuch im Juni 2017 gegenüber der IV-Stelle eine gesundheitliche Verschlechterung geltend. Zwischen September 2017 und Juli 2018 folgten mehrere stationäre Klinikaufenthalte zwecks Behandlung psychischer Beschwerden. Währenddessen teilte die IV-Stelle A.________ mit, Eingliederungsmassnahmen seien nicht möglich. Die Suva stellte mit Verfügung vom 31. Juli 2018 sämtliche Leistungen unter Verweis auf unfallfremde Ursachen ein. Am 4. April 2019 gab die IV-Stelle ein polydisziplinäres Gutachten in Auftrag (psychiatrische, internistische und orthopädische Expertise der E.________ AG, vom 30. Dezember 2019 [nachfolgend: Gutachten 3]). Vom 7. Januar bis 20. Februar 2020 war A.________ erneut hospitalisiert. Infolge stationärer Behandlungsbedürftigkeit sprach die IV-Stelle A.________ nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren eine vom 1. Dezember 2017 bis 31. Oktober 2018 befristete ganze Invalidenrente bei einer ab 1. August 2018 bestehenden vollen Arbeitsfähigkeit in einer leidensadaptierten Tätigkeit zu (Verfügung vom 27. Juli 2020). Einen Anspruch auf berufliche Massnahmen verneinte sie (Verfügung vom 3. August 2020).