Citation: 7F_3/2023 E. 3.2

3.2. Hinsichtlich der in E. 5.5 des beanstandeten Urteils angegebenen Freiheitsstrafe von "32 Jahren" ist darauf hinzuweisen, dass es sich dabei um einen offensichtlichen Verschrieb (32 Jahre statt 32 Monate) handelt. Dies ist zwar zu bedauern, stellt aber keinen revisionsrelevanten Mangel dar. Ausgehend vom erstinstanzlichen Urteil hat der Gesuchsteller mit einer Freiheitsstrafe von 32 Monaten zu rechnen. Damit kann gemäss beanstandetem Urteil nicht gesagt werden, dass die Haft in grosse zeitliche Nähe der dem Gesuchsteller drohenden Freiheitsstrafe gerückt ist, zumal die Möglichkeit der bedingten Entlassung unberücksichtigt bleiben darf. Dass der Gesuchsteller eine andere Auffassung vertritt, begründet keine Revision.