Citation: 5P.157/2005 11.07.2005 E. 3.3

3.3.1 Als willkürlich bezeichnet die Beschwerdeführerin weiter die Feststellung, dass mit dem Parzellierungsantrag der Inhalt der Dienstbarkeit ergänzt oder bestimmt worden sei. Der entsprechende Parzellierungsantrag enthalte lediglich den Hinweis, dass das Zufahrtsrecht den Umständen nach auf den Tochterparzellen laste und somit auf diese zu übertragen sei. 3.3.2 Das Kantonsgericht hält fest, dass im Rahmen der Eintragung der Abparzellierung und der damit einhergehenden Übertragung der bestehenden Dienstbarkeiten auf die beiden neuen Grundstücke die Grundbuchanmeldung um einen vom 11. November 1970 datierten Plan ergänzt worden sei, der nicht nur die neuen Liegenschaftsgrenzen wiedergegeben, sondern gleichzeitig auch den Verlauf und die Ausdehnung der Erschliessungsstrasse angedeutet habe, und zwar nicht mehr als Projekt wie in der Situationsskizze von 1967, sondern in etwa so, wie sie inzwischen offenbar errichtet worden sei. Auch auf diese Feststellung geht die Beschwerdeführerin nicht in einer Art. 90 Abs. 1 lit. b OG genügenden Form ein. Namentlich legt sie nicht dar, inwiefern die angeführte Darstellung des Planinhalts willkürlich sein soll. Welche Bedeutung dem Plan beizumessen ist, namentlich ob er als Grundbuchbeleg für das strittige Zufahrtsrecht aufgefasst werden kann, ist eine Frage rechtlicher Natur und daher im vorliegenden Verfahren von vornherein nicht zu prüfen (vgl. Art. 84 Abs. 2 OG). Auch aus dieser Sicht ist auf die Beschwerde daher nicht einzutreten. 3.4 Die Beschwerdevorbringen zur Bestimmung von Inhalt und Umfang der Dienstbarkeit sowie zur Auslegung des Inhalts des Erwerbsgrundes betreffen ebenfalls Fragen rechtlicher Natur. Sie sind hier daher ebenfalls nicht zu hören.