Citation: I 43/06 21.06.2006 E. 2

2.1 Die Vorinstanz ist in einlässlicher und sorgfältiger Würdigung der medizinischen Akten, namentlich der Berichte des Dr. med. W.________, FMH Rheumatologie, vom 24. Februar 2000 und 11. Dezember 2002, des Dr. med. M.________, Leitender Arzt Orthopädie/Traumatologie, Spital X.________, vom 22. und 26. September 2003 sowie 4. Februar und 4. März 2004, des Dr. med. R.________ vom 20. Februar und 12. Juli 2004, der Klinik Y.________ vom 5. Juli 2004 sowie des Dr. med. S.________, Abteilung für Wirbelsäulenmedizin und Schmerztherapie, Klinik C.________, vom 18. Oktober 2004, zum Schluss gelangt, dass der Beschwerdeführer aus somatischer Sicht seine bisherige, körperlich schwere Tätigkeit als Isoleur zwar nicht mehr ausüben kann, ihm indessen jedenfalls ab Beginn des Jahres 2002 eine leidensangepasste Arbeit (leicht, wechselbelastend, kein Tragen von Gewichten über 15 kg) noch zu 100 % zumutbar ist. In erwerblicher Hinsicht hat das kantonale Gericht sodann - unter Bezugnahme auf den in Rechtskraft erwachsenen Entscheid vom 9. Juni 2004 - die der Invaliditätsbemessung zugrunde zu legenden Vergleichseinkommen korrekt ermittelt und insbesondere, da der Beschwerdeführer keiner Erwerbstätigkeit mehr nachgeht, das Invalideneinkommen gestützt auf die Tabellenlöhne der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) 2002 errechnet (BGE 129 V 475 Erw. 4.2.1, 126 V 76 f. Erw. 3a/bb). Der Einkommensvergleich ergibt damit für das Jahr 2002 (Zeitpunkt des allfälligen Rentenbeginns [vgl. Erw. 2.2.2 hiernach]; BGE 129 V 222, 128 V 174) - in Berücksichtigung eines den gegebenen Umständen vollumfänglich Rechnung tragenden leidensbedingten Abzugs (vgl. BGE 126 V 78 ff. Erw. 5) in der Höhe von 10 % - einen sowohl berufliche Eingliederungsmassnahmen in Form von Umschulung (vgl. zu den Voraussetzungen: SVR 2006 IV Nr. 15 S. 53 Erw. 2 [Urteil S. vom 8. Juli 2005, I 18/05]; Urteil S. vom 16. März 2006, I 159/05, Erw. 3.2.2 mit Hinweisen) wie auch eine Invalidenrente ausschliessenden Invaliditätsgrad von 13 %. Ebenfalls zu verneinen sind schliesslich die Anspruchserfordernisse für berufliche Vorkehren im Sinne der Arbeitsvermittlung nach Art. 8 Abs. 3 lit. b in Verbindung mit Art. 18 IVG und Art. 6bis IVV (Urteil M. vom 24. März 2006, I 427/05, Erw. 4.1.1, 4.1.2 und 4.2, je mit Hinweisen; vgl. auch Verfügung der IV-Stelle vom 6. August 2004). 2.2 Die in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhobenen Einwände vermögen an diesem Ergebnis nichts zu ändern. Soweit darin die bereits im vorinstanzlichen Verfahren entkräfteten Rügen wiederholt werden, kann auf die zutreffenden Erwägungen im angefochtenen Gerichtsentscheid verwiesen werden. 2.2.1 Dem mit dem Argument, er leide nebst den bereits bekannten, zur Hauptsache auf den Sturz vom 7. Dezember 1999 zurückzuführenden Beschwerden (Schmerzsyndrom am Knie rechts, lumbospondylogenes Syndrom) an einer psychischen Erkrankung begründeten Antrag des Beschwerdeführers um zusätzliche medizinische Abklärungen kann nicht stattgegeben werden. Selbst die - in dieser Form vorliegend jedoch nicht gestellte - Diagnose einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung oder Schmerzverarbeitungsstörung bewirkt allein in der Regel keine lang dauernde, zu einer Invalidität führende Einschränkung der Arbeitsfähigkeit im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 Abs. 1 ATSG (BGE 131 V 50 f. Erw. 1.2, 130 V 353 ff. Erw. 2.2.3 - 2.2.5, je mit Hinweisen). Ein Abweichen von diesem Grundsatz fällt nur in Ausnahmefällen in Betracht, in denen die festgestellte somatoforme Schmerzstörung nach ärztlicher Einschätzung eine derartige Schwere aufweist, dass der versicherten Person die Verwertung ihrer verbleibenden Arbeitskraft auf dem Arbeitsmarkt bei objektiver Betrachtung - und unter Ausschluss von Einschränkungen der Leistungsfähigkeit, die auf aggravatorisches Verhalten zurückzuführen sind - sozial-praktisch nicht mehr zumutbar oder dies für die Gesellschaft gar untragbar ist. Wird eine somatoforme Schmerzstörung diagnostiziert, ist die fachärztlich schlüssig ausgewiesene psychiatrische Komorbidität von erheblicher Schwere, Intensität, Ausprägung und Dauer das zentrale Qualifizierungsmerkmal dafür, ob (ausnahmsweise) eine invalidisierende Arbeitsunfähigkeit vorliegt. Die Annahme einer solchen Komorbidität bedingt, dass es sich um ein selbstständiges, vom psychogenen Schmerzsyndrom losgelöstes Leiden handelt (BGE 131 V 50 f. Erw. 1.2, 130 V 353 ff. Erw. 2.2.3 - 2.2.5, je mit Hinweisen). Eine Ausnahmesituation dieser Art ist mit der Vorinstanz - jedenfalls im vorliegend massgeblichen Zeitraum (vgl. Erw. 1.1 hievor) - nicht ersichtlich. Als vor dem Hintergrund der bereits vorhandenen ärztlichen Unterlagen ebenfalls nicht notwendig, da sich daraus keine neuen entscheidwesentlichen Aspekte ergäben, erweisen sich im Übrigen ergänzende orthopädische Untersuchungen (antizipierte Beweiswürdigung; BGE 124 V 94 Erw. 4b; RKUV 2003 Nr. U 473 S. 50 Erw. 3.4 mit Hinweisen [Urteil R. vom 6. November 2002, U 131/02]). 2.2.2 Nichts zu seinen Gunsten herzuleiten vermag der Versicherte alsdann aus dem letztinstanzlich aufgelegten ärztlichen Zeugnis des Dr. med. R.________ vom 26. September 2003, wonach seit dem Unfall vom 7. Dezember 1999 ein vollständiges Leistungsunvermögen bestehe. Zum einen ist daraus nicht erkennbar, ob sich diese Aussage nur auf die bisherige Arbeit als Flachdachisoleur oder aber auf jegliche berufliche Tätigkeit bezieht. Selbst wenn von Letzterem auszugehen und diese Angabe als erwiesen zu betrachten wäre, hätte die Arbeitsunfähigkeit durch den Umstand, dass der Beschwerdeführer seine Tätigkeit als Isoleur vom 4. Dezember 2000 bis 23. April 2001 zu 100 % ausgeübt hat, eine wesentliche Unterbrechung im Sinne von Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG in Verbindung mit Art. 29ter IVV erfahren (vgl. Verfügung der IV-Stelle vom 5. August 2004), sodass der Rentenbeginn frühestens auf den 1. April 2002 festzusetzen gewesen wäre (Urteil H. vom 26. Juni 2001, I 34/01, Erw. 1 mit Hinweisen). Zu jenem Zeitpunkt war der Versicherte im Rahmen einer leidensadaptierten Beschäftigung jedoch bereits wieder vollständig einsatzfähig (vgl. Erw. 2.1 hievor). Es liegen somit auch keine Anhaltspunkte für einen befristeten Rentenanspruch vor.