Citation: I 499/04 06.06.2005 E. A

Der 1969 geborene Z.________, von Beruf Metzger, führt seit 1991 die 'Metzg X.________' in Y.________. Infolge eines 1986 erlittenen Unfalles traten seit 1996 vermehrt Schmerzen bei körperlichen Anstrengungen auf. Ab 11. November 1997 bestand eine ärztlich attestierte Arbeitsunfähigkeit von 50 %. Im März 1999 meldete sich Z._______ bei der Invalidenversicherung zum Rentenbezug an. Die IV-Stelle des Kantons Graubünden klärte die gesundheitlichen und betrieblichen Verhältnisse sowie die beruflichen Eingliederungsmöglichkeiten ab. Mit Verfügungen vom 15. März 2002 sprach sie dem Versicherten für die Monate Mai bis Juli 1998 eine Viertelsrente und ab 1. August 1998 aufgrund einer Erwerbsunfähigkeit von 59,26 % eine halbe Rente samt Zusatzrente für die Ehefrau und zwei Kinderrenten zu. In der Begründung wurde unter anderem festgehalten, aus medizinischer Sicht bestehe eine 50 %ige Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. Auch eine andere Tätigkeit als die eines selbstständigen Metzgers wäre im Ausmass von mindestens 50 % zumutbar. Auf Beschwerde hin hob das Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden am 4. Juli 2002 die Verfügungen vom 15. März 2002 auf und wies die Sache zu weiteren Abklärungen und neuer Entscheidung im Sinne der Erwägungen an die Verwaltung zurück. Die IV-Stelle liess durch die Arbeitsvermittlung das hypothetische Einkommen der Ehefrau des Versicherten für ihre unentgeltliche Mitarbeit im Betrieb ihres Ehegatten abklären. Gestützt darauf ermittelte sie einen Invaliditätsgrad von 63 %. Mit Verfügungen vom 10. Oktober 2003 sprach die IV-Stelle Z.________ für die Monate April bis Juni 1998 eine Viertelsrente und ab 1. Juli 1998 eine halbe Invalidenrente samt Zusatzrente für die Ehefrau und zwei Kinderrenten zu. Mit Einspracheentscheid vom 14. November 2003 bestätigte die Verwaltung die Viertels- und die halbe Rente mit dem Hinweis, dass Leistungsbeginn an sich der 1. Juni 1998 wäre.