Citation: I 562/02 27.01.2003 E. 2

2.1 Im angefochtenen Entscheid werden die massgeblichen Bestimmungen und Grundsätze über die Voraussetzungen und den Umfang des Rentenanspruchs (Art. 28 Abs. 1 und 1bis IVG), die Bemessung des Invaliditätsgrades bei erwerbstätigen Versicherten nach der Einkommensvergleichsmethode (Art. 28 Abs. 2 IVG; BGE 114 V 313 Erw. 3a, 104 V 136 Erw. 2a und b; vgl. auch BGE 128 V 30 Erw. 1 mit Hinweisen) sowie die bei der Zusprechung einer abgestuften und/oder befristeten Invalidenrente sinngemäss anwendbaren Bestimmungen über die Rentenrevision (Art. 41 IVG und Art. 88a Abs. 1 IVV; BGE 125 V 369 Erw. 2, 113 V 265 Erw. 2b mit Hinweisen, 112 V 372 Erw. 2b und 390 Erw. 1b; vgl. auch BGE 125 V 417 f. Erw. 2d und AHI 2001 S. 277) zutreffend wiedergegeben. Darauf wird verwiesen. Zu ergänzen ist, dass das am 1. Januar 2003 in Kraft getretene Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 im vorliegenden Fall nicht anwendbar ist, da nach dem massgebenden Zeitpunkt des Erlasses der streitigen Verfügung (hier: 3. Oktober 2001) eingetretene Rechts- und Sachverhaltsänderungen vom Sozialversicherungsgericht nicht berücksichtigt werden (BGE 127 V 467 Erw. 1, 121 V 366 Erw. 1b). 2.2 Weil der Invaliditätsbegriff in der Invalidenversicherung mit demjenigen in der obligatorischen Unfallversicherung (und in der Militärversicherung) grundsätzlich übereinstimmt, hat die Bemessung der Invalidität, auch wenn sie für jede Versicherung prinzipiell selbstständig vorzunehmen ist, für den gleichen Gesundheitsschaden in der Regel zum gleichen Ergebnis zu führen (BGE 119 V 470 Erw. 2b mit Hinweisen; vgl. auch BGE 123 V 271 Erw. 2a). Das Eidgenössische Versicherungsgericht hat daraus gewisse Regeln zur Bindungswirkung rechtskräftiger Invaliditätsbemessungen anderer Versicherungen abgeleitet, welche in BGE 126 V 288 ff. präzisiert worden sind. Im vorliegenden Fall konnte der von der SUVA ermittelte Invaliditätsgrad von 30 % für die IV-Stelle im Rahmen ihrer eigenen Invaliditätsbemessung keine verbindliche Wirkung entfalten, da im Zeitpunkt des Erlasses der IV-Verfügung vom 3. Oktober 2001 die mit Einspracheentscheid der SUVA vom 17. August 2001 ausgelöste dreimonatige Beschwerdefrist noch nicht abgelaufen war (und mit Beschwerde vom 5. November 2001 auch eingehalten wurde). Es oblag daher der IV-Stelle, für die Koordination der Invaliditätsbemessungen besorgt zu sein, wozu sie die SUVA-Akten beigezogen hat. Auf Grund einer eigenen Invaliditätsbemessung ist sie zu einem Invaliditätsgrad von 28 % gelangt, was mit der von der SUVA eruierten Erwerbsunfähigkeit von 30 % praktisch übereinstimmt.