Citation: 4D_73/2023 E. 3

Der Beschwerdeführer erblickt im Nichteintreten auf sein Ausstandsgesuch mit "minimaler Begründung" eine Rechtsverweigerung, ebenso im Umstand, dass über sein Ausstandsgesuch gleichentags wie der Entscheid über die Rechtsöffnung entschieden worden sei, und er sich nun "mit extra Aufwand" dagegen wehren müsse. Eine Rechtsverweigerung liegt nicht vor. Indem der Kantonsgerichtspräsident auf das Ausstandsgesuch nicht eingetreten ist, hat er es behandelt, mithin seine Behandlung gerade nicht verweigert. Dass er nicht in dem Sinn darüber entschieden hat, wie dies der Beschwerdeführer möchte, bedeutet keine Rechtsverweigerung. Gleiches gilt für den Umstand, dass über das Ausstandsgesuch und über das Rechtsöffnungsgesuch in zwei verschiedenen Beschwerdeentscheiden befunden wurde. Dieser Umstand ist vielmehr den im Gesetz angelegten unterschiedlichen Zuständigkeiten des Kantonsgerichtspräsidenten einerseits und des Einzelrichters für Beschwerden SchKG andererseits zuzuschreiben.