Citation: 2C_620/2020 E. 4.6

4.6. Nichts an der vorstehenden Beurteilung ändern kann im Übrigen der Umstand, dass das Kantonsgericht im ersten Rechtsgang die Frage, ob der Beschwerdeführer einer selbständigen Erwerbstätigkeit nachgegangen ist, in bundesrechtswidriger Weise mit der Begründung offen gelassen hatte, es fehle an dem für die Abzugsfähigkeit (angeblich) erforderlichen Konnex zwischen dem geltend gemachten Verlust und den von den Beschwerdeführern in der Steuerperiode 2012 erzielten Einkünften in Form von Rentenleistungen, einer Erwerbsausfallentschädigung und Wertschriftenerträgen (vgl. zur Bundesrechtswidrigkeit dieser Begründung Urteil 2C_534/2018 vom 27. September 2019 E. 2.1 und E. 4). Die Substanziierungsobliegenheit traf die Beschwerdeführer nämlich schon, bevor sie mit Erhalt der vorinstanzlichen Entscheide vom 28. Februar 2018 von der damaligen, unzutreffenden Auffassung der Vorinstanz, wonach es auf das Vorliegen einer selbständigen Erwerbstätigkeit nicht ankommt, Kenntnis nehmen konnten. Die Beschwerdeführer hatten demnach keinen berechtigten Anlass, darauf zu vertrauen, dass ihnen eine weitere Gelegenheit zur Substanziierung der in Frage stehenden steuermindernden Tatsachen gegeben wird.