Citation: 2C_395/2022 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz hatte eidgenössisches Recht auszulegen und anzuwenden, so namentlich Art. 12 VStrR und Art. 54 MWSTG 2009. Der Importeur äussert sich in seiner Eingabe lediglich zur Bemessung des Marktwerts, wobei er es mit der Darstellung seiner pauschalen Sichtweise bewenden lässt. Dazu ist folgendes zu sagen: Auch das Bundesgericht prüft das Ergebnis einer Bewertung oder Schätzung nur zurückhaltend, das heisst auf offensichtliche Fehler und Irrtümer hin. Es obliegt der steuerpflichtigen Person, die Unrichtigkeit der Schätzung zu beweisen. Der Unrichtigkeitsnachweis ist umfassend zu erbringen. Die steuerpflichtige Person kann sich vor Bundesgericht nicht darauf beschränken, die Kalkulationsgrundlagen der Ermessensbetätigung in allgemeiner Weise zu kritisieren. Vielmehr hat sie nachzuweisen, dass die behördliche Schätzung offensichtlich unrichtig ist, was zur Umkehr der Beweislast führt (unter vielen: Urteile 2C_316/2020 vom 20. Oktober 2020 E. 2.1 [zum insofern gleichartigen DBG]; 2C_927/2019 vom 10. Februar 2020 E. 2.3.1 [MWSTG 2009]).