Citation: 5A_563/2024 E. 3

Vor Obergericht hat der Beschwerdeführer eine mündliche Anhörung beantragt. Das Obergericht hat dies abgelehnt mit der Begründung, dass das Beschwerdeverfahren regelmässig als Aktenprozess ohne Parteiverhandlung durchgeführt werde. Besondere Umstände, die ein Abweichen von diesem Grundsatz gebieten würden, seien weder dargetan noch ersichtlich. Das Obergericht ist mangels genügender Begründung auf die Beschwerde nicht eingetreten. In einer Eventualerwägung hat es erwogen, der Beschwerdeführer lege keinerlei Anhaltspunkte dar, dass der Schuldner an der vom Beschwerdeführer angegebenen Adresse wohne, und er mache auch nicht geltend, dass er Abklärungen zu dessen Wohnsitz getätigt habe. Das Vorgehen des Betreibungsamtes sei nicht zu beanstanden.