Citation: 1C_119/2023 E. B

B.a. Der Bereich Bau und Stadtentwicklung der Stadt Rorschach stellte im August 2020 fest, dass die Fenster im zweiten Obergeschoss des Wohnhauses ohne Baubewilligung ersetzt worden waren. Entsprechend der schriftlichen Aufforderung reichte A.________ am 21. August 2020 ein nachträgliches Baugesuch ein. Sie ersuchte um Bewilligung des Ersatzes der Fenster und des Teilersatzes der Rollläden im zweiten Obergeschoss. Die kantonale Denkmalpflege stimmte mit Teilverfügung vom 19. November 2020 dem teilweisen Ersatz der hölzernen Rollläden durch solche aus Metall "unpräjudizierlich" zu, erachtete aber den Ersatz der Holzfenster (mit Sprossen) durch die Kunststofffenster (ohne Sprossen) aufgrund der fehlenden Materialauthentizität als nicht bewilligungsfähig. Mit Beschluss vom 27. April 2021 bewilligte der Stadtrat Rorschach die Rollladenlamellen aus Metall, nicht aber die Kunststofffenster. Gleichzeitig ordnete er die Wiederherstellung durch Fenster mit Holzrahmen und echten Sprossen im oberen Drittel (Einteilung analog der darunterliegenden Fenster) an. B.b. Dagegen erhob A.________ Rekurs beim Bau- und Umweltdepartement des Kantons St. Gallen. Dieses führte einen Augenschein durch und holte einen Amtsbericht bei der kantonalen Denkmalpflege ein. Mit Entscheid vom 24. Mai 2022 wies es den Rekurs ab. B.c. Mit Eingabe vom 8. Juni 2022 erhob A.________ dagegen Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons St. Gallen. Mit Entscheid vom 19. Januar 2023 hiess dieses die Beschwerde unter Aufhebung des Entscheids vom 24. Mai 2022 im Sinne der Erwägungen gut, soweit es darauf eintrat, und wies die Angelegenheit zur Festlegung der Einzelheiten bezüglich der anzubringenden Sprossen an die Politische Gemeinde Rorschach zurück.