Citation: 8C_350/2022 E. 4.2

4.2. Zur Festlegung des hypothetischen Valideneinkommens stützte sich die Vorinstanz auf das im Jahr 2010 bei der B.________ AG erzielte Einkommen von jährlich Fr. 80'391.50. Sie passte dieses an die Nominallohnentwicklung bis zum Zeitpunkt der angefochtenen Verfügung vom 7. Oktober 2019 an und ermittelte ein Valideneinkommen von Fr. 84'250.50. Zur Bestimmung des hypothetischen Invalideneinkommens hat die Vorinstanz festgehalten, da kein tatsächlich erzielter Verdienst vorliege, sei dieses auf der Grundlage von Tabellenlöhnen gemäss der vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) zu ermitteln. Gemäss LSE 2018, Tabelle T18, habe das Medianeinkommen über alle Branchen für Männer ohne Kaderfunktion Fr. 6138.- monatlich betragen. Unter Berücksichtigung einer Reallohnentwicklung für das Jahr 2019 und einer betriebsüblichen wöchentlichen Arbeitszeit von 41,7 Stunden ergab dies ein Invalideneinkommen von Fr. 77'170.30. Da der Beschwerdeführer ohne Leistungseinbussen in einer leidensangepassten Tätigkeit vollständig arbeitsfähig sei, lehnte die Vorinstanz einen Abzug vom Tabellenlohn ab. Bei einem ermittelten Invaliditätsgrad von gerundet 8 % verneinte sie einen Invalidenrentenanspruch.