Citation: 8C_77/2021 E. A

A.a. A.________, geboren 1973, war bei der B.________ AG beschäftigt und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) für die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen sowie Berufskrankheiten versichert. Am 20. März 2010 stürzte er beim Gleitschirmfliegen (Kite Skiing/Speed flying mit einem Paragleiter ab. Er zog sich dabei Kompressionsfrakturen an der Wirbelsäule sowie Lungen- und Nierenkontusionen zu. Im Spital C.________ erfolgten ab Frühjahr 2011 auch psychiatrische Konsultationen. Dr. med. D.________, Psychiatrische Dienste E.________, attestierte am 16. März 2012 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit zufolge einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) mit mittelgradiger depressiver Episode. Die Suva schloss den Fall mit Verfügung vom 25. April 2012 und Einspracheentscheid vom 24. Juli 2012 per 1. Mai 2012 ab. Sie sprach dem Versicherten aufgrund der körperlichen Unfallfolgen eine Integritätsentschädigung bei einer Integritätseinbusse von 5 % zu. Die Haftung für die psychischen Unfallfolgen lehnte sie indessen mangels adäquaten Kausalzusammenhangs mit dem Unfall vom 20. März 2010 ab. Das Versicherungsgericht des Kantons Solothurn bestätigte den Einspracheentscheid der Suva. Das Bundesgericht hiess die dagegen erhobene Beschwerde indessen mit Urteil 8C_202/2014 vom 9. Juli 2014 teilweise gut und wies die Sache an die Suva zurück zu weiteren sachverhaltlichen Abklärungen hinsichtlich des Unfallhergangs (E. 5). A.b. Mit Verfügung vom 13. Januar 2017 und Einspracheentscheid vom 26. Juli 2017 stellte die Suva ihre Leistungen erneut per 1. Mai 2012 ein mit der Begründung des fehlenden adäquaten Kausalzusammenhangs der psychischen beziehungsweise organisch objektiv nicht ausgewiesenen Beschwerden mit dem Unfall. Die von A.________ dagegen erhobene Beschwerde hiess das Versicherungsgericht des Kantons Solothurn in dem Sinne gut, als es einen adäquaten Kausalzusammenhang unter Annahme eines Absturzes im freien Fall aus einer Höhe von 7,35 m als gegeben erachtete. Indessen wies es die Sache an die Suva zurück zu weiteren medizinischen Abklärungen hinsichtlich der von A.________ geltend gemachten psychischen Unfallfolgen. A.c. Die Suva zog die Akten der Invalidenversicherung bei, enthaltend unter anderem ein Gutachten der Psychiatrischen Dienste Aargau, Prof. Dr. med. F.________, vom 19. September 2014. Des Weiteren liess sie A.________ durch Dr. med. G.________, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, abklären. Dieser erstattete sein Gutachten am 9. April 2019. Gestützt darauf verfügte die Suva die Leistungseinstellung per 1. Juni 2012 (Verfügung vom 31. Mai 2019 und Einspracheentscheid vom 27. März 2020).