Citation: 8C_76/2013 E. 3.1

3.1. Im Gutachten des Centers Y.________ vom 2. Februar 2011 wurde in Bezug auf das Hüftleiden ausgeführt, die Versicherte klage über permanente Schmerzen im Bereich der rechten Hüfte. Eine muskuläre Dysbalance, wie dies der behandelnde Orthopäde Prof. Dr. med. N.________, Chefarzt/Klinikleiter, Spital A.________, Spital C.________, am 28. Januar 2010 festgestellte habe, könne anlässlich der Untersuchung nicht mehr ausgemacht werden. Das durch den Radiologen PD Dr. med. B.________, Leiter Muskuloskelettale Radiologie, Spital D.________, am 30. Juni 2010 anhand einer Arthro-MRI-Abklärung identifizierte femoroacetabuläres Pincer-Impingement sei bei der klinischen funktionellen Abklärung als Verdachtssymptom berücksichtigt worden, jedoch hätten klassische Impingementsymptome beim Impingementtest gefehlt. Es sei deshalb mit Prof. Dr. med. N.________, dessen Einschätzung der klinischen und MRI-Befundung (vom 25. November 2010; MRI-Befund vom 24. Oktober 2010) sich mit der aktuellen gutachterlichen Beurteilung deckten, mit einer Therapiepause fortzufahren und von einem operativen Eingriff abzusehen. Die geringgradigen Hüftfunktionseinbussen seien unfallkausal, führten jedoch zu keiner Einschränkung der Arbeitsfähigkeit.