Citation: 8C_482/2015 E. A

A.________ arbeitet seit Januar 1989 bei der B.________ AG und ist damit bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 14. März 2014 verspürte der Versicherte beim Heben einer schweren Bohrkernkiste einen akuten Schmerz in der rechten Schulter (vgl. Bagatell-Unfallmeldung UVG vom 8. April 2014 bzw. Schadenmeldung UVG vom 17. April 2014 der B.________ AG). Ein Arthro-MRI (magnetic resonance imaging) zeigte eine Ruptur der Supraspinatussehne sowie eine Partialruptur der Infraspinatussehne (Bericht der Zentrum C.________ AG, vom 28. März 2014). Am 6. Mai 2014 wurde im Spital D.________, unter anderem eine "Double ROW-Rekonstruktion der Supra- und Infraspinatussehne" durchgeführt (Bericht vom 7. Mai 2014). Dr. med. E.________, FMH für Allgemeinmedizin, gab im Bericht vom 14. Mai 2014 eine voraussichtlich acht bis zehn Wochen nach der Operation bestehende vollständige Arbeitsunfähigkeit an. Nach weiteren Abklärungen lehnte die SUVA mit Verfügung vom 20. August 2014 ihre Leistungspflicht ab, weil weder ein Unfall noch eine unfallähnliche Körperschädigung vorliege. Dieses Ergebnis bestätigte sie auf Einsprache hin mit Entscheid vom 10. November 2014.