Citation: H 82/99 03.03.2000 E. 3

3.- Insoweit der Beschwerdeführer vorbringt, die Ausgleichskasse habe bereits im Rahmen der vom 31. Oktober 1996 bis 28. Februar 1997 bewilligten und bis Ende April 1998 verlängerten Nachlassstundung, mithin vor Konkurseröffnung, Kenntnis des Schadens erhalten, lässt er ausser Acht, dass der von der Gesellschaft angestrebte Nachlassvertrag mit Vermögensabtretung nicht zu Stande kam, zumal er auf Antrag des Sachwalters widerrufen wurde. Die Ausgleichskasse konnte deshalb erst im Konkursverfahren mit Auflegung des Kollokationsplans ausreichende Kenntnis des Schadens haben (vgl. Erw. 2b). Demnach erweist sich auch der Einwand hinsichtlich der (verspäteten) Zustellung der Schadenersatzverfügung vom 5. Mai 1998 als unbehelflich.