Citation: 2C_885/2022 E. 5.2

5.2. Soweit die Rüge in Bezug auf die Frage, ob die Beschwerdeführerin in Q.________ /TG sehr starke persönliche bzw. familiäre Kontakte unterhält, überhaupt die Feststellung des Sachverhalts betrifft, ist sie unbegründet. Denn es ist nicht unhaltbar, dass die Vorinstanz solche Kontakte annimmt, wenn der Ehemann der Beschwerdeführerin in Q.________ /TG wohnt, mit dem sie unbestrittenermassen eine eheliche Beziehung pflegt und fünf Mal pro Woche im gemeinsamen Haus übernachtet. Auf die Feststellung des Sachverhalts beziehen sich die Ausführungen der Beschwerdeführerin betreffend die Intensität der Beziehungen und der Freizeitaktivität im Kanton Bern, auf den Aufwand der Liegenschaftsverwaltung im Kanton Bern im Verhältnis zur Arbeitstätigkeit im Kanton Thurgau und auf die Frage, ob der Ehemann ihre (alleinige) Hauptbezugsperson sei. Soweit die Rügen überhaupt den Begründungsanforderungen genügen, erweisen sich die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen nicht als willkürlich. Die Beziehungen im Kanton Bern können angesichts der anderen Elemente für den Ausgang des Verfahrens nicht entscheidend sein, zumal die Beschwerdeführerin nach den unbeanstandet gebliebenen Feststellungen der Vorinstanz auch einen Freundes- und Bekanntenkreis in R.________ /TG, W.________ /BS und X.________ /LU unterhält. Der neben der vollzeitigen Anstellung im Kanton Thurgau getätigte Aufwand für die Liegenschaftsverwaltung im Kanton Bern kann für den Ausgang des Verfahrens ebenfalls nicht entscheidend sein. Ebensowenig ist die Annahme unhaltbar, dass der Ehemann die Hauptbezugsperson der Beschwerdeführerin sei.