Citation: 8C_360/2023 E. 4.3

4.3. Mit ihrem Vorgehen hat die Vorinstanz weder das Gebot der Fairness (Art. 6 Abs. 1 EMRK) verletzt noch gegen das rechtliche Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) verstossen. Sie hat alle wesentlichen ärztlichen Berichte berücksichtigt, nennt jene, die ihrem Urteil zugrunde liegen und hat ihre Schlussfolgerungen in hinreichender Weise begründet. Es ist nicht erforderlich, dass sie sich mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt (BGE 136 I 184 E. 2.2.1; 134 I 83 E. 4.1; 133 III 439 E. 3.3 je mit Hinweisen). Die Begründung muss kurz die wesentlichen Überlegungen nennen, von denen sich das Gericht hat leiten lassen und auf die es seinen Entscheid stützt (zum Ganzen: BGE 142 II 49 E. 9.2; 142 III 433 E. 4.3.2 mit Hinweisen). Diesen Anforderungen genügt das vorinstanzliche Urteil.