Citation: 1P.707/2003 05.05.2004 E. A

A.________wollte am 30. März 1999 in der Apotheke am X.________platz in Zürich ca. 20 Tuben Zahnpasta kaufen. Die Verkäuferin teilte ihm mit, dass sie im Moment nicht über diese Menge verfügten. In der Folge kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen A.________und der Verkäuferin, später zwischen ihm und dem Geschäftsführer. Als sich A.________trotz Aufforderung des Geschäftsführers weigerte, die Apotheke zu verlassen, liess dieser die Polizei kommen. Die Polizeibeamten nahmen A.________zur Feststellung seiner Identität auf den Polizeiposten mit. Dabei wurden ihm Handschellen angelegt. Auf dem Polizeiposten kam es zu weiteren Auseinandersetzungen. Der daraufhin beigezogene Notfallpsychiater ordnete den fürsorgerischen Freiheitsentzug an und wies A.________in die Psychiatrische Universitätsklinik Zürich (PUK) ein, wo dieser bis zum 1. April 1999 blieb. Wegen dieser Vorfälle reichte A.________, nach Durchführung des im Haftungsgesetz des Kantons Zürich vorgesehenen Vorverfahrens, am 21. Dezember 2001 beim Bezirksgericht Zürich Klage gegen die Stadt und den Kanton Zürich auf Bezahlung von Schadenersatz im Betrag von Fr. 6'300.-- und Genugtuung in der Höhe von Fr. 5'000.-- ein. An der Hauptverhandlung vom 22. März 2002 zog er die Klage gegen den Kanton Zürich zurück. Er verlangte in der Folge den gesamten Schadenersatz- und Genugtuungsbetrag von der Stadt Zürich. Später erzielten die Parteien eine Einigung bezüglich einer Teilforderung von Fr. 300.--, so dass noch über eine Forderung von insgesamt Fr. 11'000.-- zu entscheiden war. Mit Urteil vom 5. Juli 2002 wies der Einzelrichter am Bezirksgericht Zürich die Klage ab. A.________legte Berufung ein. Im Berufungsverfahren reduzierte er seine Forderung auf insgesamt Fr. 7'000.-- (Fr. 2'000.-- Schadenersatz, Fr. 5'000.-- Genugtuung). Das Obergericht des Kantons Zürich wies mit Urteil vom 24. Januar 2003 in Abweisung der Berufung die Klage im verbleibenden Umfang ab. Dagegen erhob A.________eine kantonale Nichtigkeitsbeschwerde. Mit Sitzungsbeschluss vom 22. September 2003 wies das Kassationsgericht des Kantons Zürich die Beschwerde ab, soweit es darauf eintreten konnte.