Citation: 1B_316/2018 E. 1.2

1.2. Ob die (zeitweilige) Verweigerung von Akteneinsicht einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil rechtlicher Natur bewirken kann, hängt nach der Praxis des Bundesgerichts von der Konstellation und den konkreten Umständen im Einzelfall ab (vgl. BGE 137 IV 172 E. 2; Urteile 1B_171/2013 vom 11. Juni 2013 E. 1.2 und 1B_439/2012 vom 8. November 2012 E. 1.2), weshalb jedenfalls nicht offensichtlich ist, dass dies vorliegend zutrifft bzw. zutraf, da das Verfahren in diesem Punkt gegenstandslos wurde. Der Beschwerdeführer legt unter Verletzung seiner gesetzlichen Begründungspflicht nicht dar, inwiefern er durch die zeitweilige Verweigerung von Akteneinsicht einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil rechtlicher Natur erlitt und bleibt damit den Nachweis schuldig, dass der Entscheid darüber einen anfechtbaren Zwischenentscheid darstellt. Das gilt umso mehr auch in der vorliegenden Konstellation, in der es nicht mehr um die zwischenzeitlich gewährte Akteneinsicht geht, sondern nur noch darum, wer die Kostenfolgen der eingetretenen Gegenstandslosigkeit zu tragen hat.