Citation: 5A_1000/2015 E. 4.4

4.4. Es trifft zu, dass die Beschwerdeführerin mit ihrem hauptsächlichen Anträgen betreffend Aufhebung der Familienbegleitung bzw. der angeordneten Kindesschutzmassnahmen durchgedrungen ist. Nicht zu übersehen gilt es indes, dass sie in ihrem Antrag 2 ebenso beantragt hat, es sei festzustellen, dass keine Kindesgefährdung bestanden habe und bestehe, die Erziehungsfähigkeit der Kindesmutter vollumfänglich gegeben sei und die selbst freiwillig getroffenen Massnahmen genügten und verhältnismässig seien. Dabei handelt es sich entgegen den Ausführungen der Beschwerdeführerin wie beim Antrag 1 um einen Haupt- und nicht um einen Eventualantrag. Das Kantonsgericht hat dieses Feststellungsbegehren behandelt und ist darauf nicht eingetreten. Damit kann ohne Willkür (zum Willkürbegriff: BGE 140 III 16 E. 2.1 S. 18 f.) angenommen werden, die Beschwerdeführerin habe nur teilweise obsiegt. Die Beschwerde erweist sich insofern als unbegründet.