Citation: 6S.354/2001 24.08.2001 E. B

B.- Die 2. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Bern erkannte am 23. Januar 2001 im Appellationsverfahren (teilweise unter Feststellung der Rechtskraft des erstinstanzlichen Urteils), - Frau A.________ sei rechtskräftig freigesprochen worden von der Anschuldigung der Tätlichkeit, eventuell der (qualifizierten) einfachen Körperverletzung, angeblich begangen durch Verletzen des Herr B.________ mit einer Bohrmaschine (Ziff. I/A), - die Zivilklage des Herr B.________ gegen Frau A.________ sei rechtskräftig zurückgewiesen worden (Ziff. I/C/1), - Herr A.________ sei rechtskräftig freigesprochen worden von der Anschuldigung der Tätlichkeit, eventuell der (qualifizierten) einfachen Körperverletzung, angeblich begangen durch Verletzen der Frau B.________ mit einem Werkzeug (Ziff. I/B), - die Zivilklage der Frau B.________ gegen Herr A.________ sei rechtskräftig zurückgewiesen worden (Ziff. I/C/2), - Herr B.________ werde freigesprochen von der Anschuldigung der (qualifizierten) einfachen Körperverletzung, angeblich begangen durch einen Stoss mit einer Schneeschaufel zum Nachteil von Frau A.________ (Ziff. II/A), - die Zivilklage der Frau A.________ gegen Herr B.________ werde zurückgewiesen (Ziff. IV/1), - Herr A.________ werde freigesprochen von der Anschuldigung der einfachen Körperverletzung, angeblich begangen durch Verletzen des Herr B.________ mit einer Bohrmaschine an der Hand (Ziff. II/B), - die Zivilklage des Herr B.________ gegen Herr A.________ werde zurückgewiesen, soweit der Anspruch auf der Verletzung von Herr B.________ durch Herr A.________ mit einer Bohrmaschine gründe (Ziff. IV/2), - Herr A.________ werde schuldig erklärt der einfachen Körperverletzung, begangen dadurch, dass er Herr B.________ mit einem Werkzeug am Kopf verletzt hat (Ziff. III/A), - Herr A.________ werde verurteilt zu drei Tagen Gefängnis, unter Gewährung des bedingten Strafvollzuges und unter Auferlegung einer Probezeit von zwei Jahren (Ziff. III/A/1), - Herr A.________ werde verurteilt, Herr B.________ vollen Schadenersatz und Genugtuung zufolge Verletzung mit einem Werkzeug zu leisten, wobei Herr B.________ für die Festsetzung der Höhe des Anspruchs an das zuständige Zivilgericht verwiesen werde (Ziff. IV/3), - Frau A.________ werde schuldig erklärt der Tätlichkeit, begangen dadurch, dass sie Frau B.________ zurückhielt, wodurch diese stolperte und sich verletzte (Ziff. III/B), - Frau A.________ werde verurteilt zu einer Busse von 500 Franken (Ziff. III/B/1), - Frau A.________ werde verurteilt, Frau B.________ vollen Schadenersatz und Genugtuung zufolge der begangenen Tätlichkeit zu leisten, wobei Frau B.________ für die Festsetzung der Höhe des Anspruchs an das zuständige Zivilgericht verwiesen werde (Ziff. IV/4).