Citation: 8C_88/2008 07.08.2008 E. A

K.________, geboren 1959, arbeitete seit 21. April 2004 als Pflegehelfer im Alters- und Pflegeheim W.________ und war in dieser Eigenschaft bei der Basler Versicherungs-Gesellschaft (nachfolgend: Basler) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 31. Juli 2005 sass er auf dem Beifahrersitz, als der von seiner Frau gelenkte Personenwagen nach einem Ausweichmanöver auf der Autobahn Richtung Norden kurz nach der Autobahneinfahrt bei der Raststätte P.________ ins Schleudern geriet und mit der Front in die rechte Leitplanke prallte. Gemäss Polizeirapport entstand am Unfallauto ein geschätzter Sachschaden von circa Fr. 12'000.-. Der Versicherte, seine Frau und ihre beiden Kinder wurden mit einem Rettungsfahrzeug zur vorsorglichen Untersuchung ins Spital B.________ überführt, wo sie nach ambulanter Untersuchung noch am Unfalltag wieder entlassen werden konnten. Dr. med. S.________ vom Spital B.________ diagnostizierte beim Versicherten eine Kontusion des rechten Rippenbogens, eine Distorsion der Lendenwirbelsäule (LWS) und eine Kontusion der linken Leiste. Er schloss röntgenologisch Frakturen oder einen Pneumothorax aus, attestierte eine volle Arbeitsunfähigkeit bis 5. August 2005 und verordnete eine analgetische Behandlung. Die Basler übernahm die Heilbehandlung und richtete ein Taggeld aus. Mit Schreiben vom 8. November 2005 kündigte das Alters- und Pflegeheim W.________ den Arbeitsvertrag mit dem Versicherten und löste das Arbeitsverhältnis per 28. Februar 2006 auf. Zur Begründung wurde angeführt, er habe schon 2004 grosse krankheitsbedingte Arbeitsausfälle zu beklagen gehabt und sei 2005 bisher - abgesehen von sechzehn Wochen - stets krankheits- oder unfallbedingt arbeitsunfähig gewesen. Am 12. Januar 2006 meldete sich K.________ bei der Invalidenversicherung insbesondere wegen seit dem Unfall vom 31. Juli 2005 anhaltenden Rücken-, Knie- und Steissbeinschmerzen zum Leistungsbezug an. Nach einer orthopädischen Begutachtung im Zentrum M.________ durch den Orthopäden Dr. med. A.________, welcher seine Expertise am 11. April 2006 erstattete (nachfolgend: Zentrum M.________-Gutachten), kündigte die Basler dem Versicherten am 19. April 2006 den folgenlosen Fallabschluss per 31. Mai 2006 an und hielt daran mit Verfügung vom 1. Juni 2006 und Einspracheentscheid vom 10. Januar 2007 fest.