Citation: 4A_370/2019 E. B

B.a. Mit Eingabe vom 14. Januar 2019 wandte sich D.A.________ im Namen ihrer Eltern, B.A.________ und C.A.________ (Kläger, Beschwerdegegner) an das Regionalgericht Berner Jura-Seeland und beantragte im Verfahren um Rechtsschutz in klaren Fällen die Ausweisung ihres Bruders A.A.________ (Beklagter, Beschwerdeführer). Sie führte in ihrer Eingabe aus, am 31. Dezember 2018 habe die Pacht des Hofes an der X.________-strasse in U.________ geendet. Der Beklagte als Pächter habe diesen nicht geräumt, obwohl er nach bereits verlängerter Pacht kein Recht mehr auf Fortsetzung habe. Mit Entscheid vom 1. Mai 2019 hiess das Regionalgericht das Exmissionsgesuch gut und verurteilte den Beklagten, die Wohnung im Obergeschoss an der X.________-strasse, U.________ bis spätestens am 14. Mai 2019 um 12.00 Uhr zu verlassen. B.b. Mit Schreiben vom 7. Mai 2019 wandte sich der Beklagte an das Regionalgericht. Er teilte mit, dass der Entscheid überflüssig sei, da er und seine Familie bereits nach der Vereinbarung vom 9. Juni 2015 am 11. Dezember 2015 aus der Wohnung ausgezogen seien. Zudem sei er nicht bereit, die ihm auferlegten Gerichtskosten zu bezahlen. Die Kläger gelangten ebenfalls an das Regionalgericht und verlangten eine "Erläuterung/Berichtigung" des Entscheids vom 1. Mai 2019. Sie wandten sich sodann an die Präsidentin des Obergerichts des Kantons Bern. Sie führten dort aus, sie hätten beim Regionalgericht eine "Erläuterung/Berichtigung" des Entscheids vom 1. Mai 2019 verlangt. Sie seien der Auffassung, das Regionalgericht hätte statt des Auszuges aus der Wohnung, die Räumung des Hofes wegen abgelaufener Pacht anordnen müssen. Zusätzlich beschwerten sie sich wegen Rechtsverzögerung. B.c. Das Regionalgericht fällte keinen Erläuterungs- bzw. Berichtigungsentscheid, sondern nahm die Eingaben als Beschwerden entgegen und leitete sie an das Obergericht des Kantons Bern weiter. Auch die Präsidentin des Obergerichts übergab das Schreiben der Kläger der zuständigen Zivilabteilung des Obergerichts. Diese eröffnete in der Folge ein Beschwerdeverfahren. Mit Schreiben vom 24. Mai 2019 reichten die Kläger eine Stellungnahme ein und stellten den Antrag, "der Ex-Pächter A.A.________ sei umgehend aus seiner abgelaufenen Pacht des Hofes an der X.________-strasse, U.________ (Scheune mit Ställen, Schweinestall, 2 Remisen, rund 10 ha Pachtland etc.) auszuweisen. Diese Exmission sei zeitverzugslos von Gesetzes wegen durch das Regierungsstatthalteramt in Aarberg vorzunehmen". Der Beklagte schloss in seiner Stellungnahme vom 27. Mai 2019 auf Abweisung der Beschwerde. Gleichzeitig hielt er an seiner Beschwerde gegen den Kostenentscheid fest. Mit Entscheid vom 5. Juli 2019 hiess das Obergericht die Beschwerde der Kläger gut. Es verpflichtete den Beklagten zusammengefasst, die im Dispositiv spezifizierten Grundstücke inkl. die darauf liegenden Gebäude unter Strafandrohung bis am 30. September 2019 zu räumen und zu verlassen. Sodann ordnete es für den Fall, dass der Beklagte den Anordnungen nicht Folge leiste, die zwangsweise Räumung an. Im Weiteren trat das Obergericht auf die Rechtsverzögengsbeschwerde der Kläger nicht ein und wies die Beschwerde des Beklagten gegen den Kostenentscheid ab.