Citation: 5A_406/2015 E. 3

Das Obergericht gelangt gestützt auf das Gutachten von Dr. med. D.________ vom 4. März 2014 bzw. jenes vom 27. Januar 2015 zum Schluss, der Beschwerdeführer leide an einer psychischen Störung, die sich in aggressivem Verhalten gegenüber Dritten und massiver Verkennung der Situation und Realität manifestiere. Das aktuelle Gutachten des Arztes vom 27. Januar 2015 (kantonale Akten Dossier 3 S. 34 ff.) stellt beim Beschwerdeführer eine paranoide Schizophrenie (ICD-10; F.20.0) fest. In Anbetracht der Tatsache, dass sich beim Beschwerdeführer nach mehrjährigem Verlauf der Krankheit ein ca. mittelschwerer Residualzustand gebildet hat, kann laut Gutachter von einem schizophrenen Residuum gesprochen werden (ICD-10; F20.5). Das Obergericht hat zudem eine Selbstgefährdung sowie eine vom Beschwerdeführer ausgehende Fremdgefährdung und gestützt darauf die Notwendigkeit der Behandlung in einer Anstalt bejaht. Schliesslich hat es die psychiatrische Klinik U.________ als geeignete Einrichtung angesehen und eine Überweisung des Betroffenen in das Begleitete Wohnung V.________ als unangebracht erachtet.