Citation: 7B_783/2024 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer befindet sich seit dem 13. Juni 2022, somit seit etwas über zwei Jahren, in strafprozessualer Haft. Die Vorinstanz erwägt, Art. 260ter StGB sehe in der seit dem 1. Juli 2021 geltenden Fassung eine Freiheitsstrafe bis zu 10 Jahren oder Geldstrafe vor. Diesbezüglich liege aber kein dringender Tatverdacht vor. Für die dem Beschwerdeführer vorgeworfenen Delikte drohe ihm bei einer allfälligen Verurteilung eine Freiheitsstrafe nach Art. 2 des Al-Qaïda-Gesetzes, welcher Freiheitsstrafe von bis zu 5 Jahren oder Geldstrafe vorsehe. Die bisher erstandene Haft bewege sich noch knapp in der ersten bzw. unteren Hälfte des fraglichen Strafrahmens. Eine Freiheitsstrafe im mittleren Bereich des ordentlichen Strafrahmens erscheine nicht als von vornherein abwegig, weshalb mit der Verlängerung der Untersuchungshaft bis zum 6. September 2024 noch keine Überhaft drohe. Die Bundesanwaltschaft habe aber nun den Abschluss der Untersuchung sowie die Erhebung der entsprechenden Anklage zügig anzustreben.