Citation: 8C_584/2023 E. 5.6

5.6. Umstritten ist schliesslich die Integritätsentschädigung. Soweit der Beschwerdeführer den Beweiswert der diesbezüglichen Beurteilung des Dr. med. univ. D.________ vom 10. Mai 2021 bestreitet, weil es sich bei diesem nur um einen Allgemeinmediziner handle, ist dem entgegenzuhalten, dass die Kreisärzte der Suva nach ihrer Funktion und beruflichen Stellung praxisgemäss Spezialisten im Bereich der Unfallmedizin sind. Da sie ausschliesslich Unfallpatienten, Körperschädigungen im Sinne von Art. 6 Abs. 2 UVG (früher: unfallähnliche Körperschädigungen gemäss Art. 9 Abs. 2 aUVV) und Berufskrankheiten diagnostisch beurteilen und therapeutisch begleiten, verfügen sie über besonders ausgeprägte traumatologische Kenntnisse und Erfahrungen. Dies gilt unabhängig vom ursprünglich erworbenen Facharzttitel (Urteil 8C_51/2023 vom 15. Juni 2023 E. 5.2 mit Hinweis). Umstände, wonach dies bei Dr. med. univ. D.________ nicht der Fall wäre, werden vom Beschwerdeführer nicht aufgezeigt und sind auch nicht ersichtlich. Auch sonst vermag er keine Anhaltspunkte zu benennen, die auch nur geringe Zweifel an der Verlässlichkeit der Einschätzungen des Kreisarztes begründen könnten. Die Beeinträchtigung des rechten Beins sind - wie dargelegt - nicht unfallkausal, weshalb auf das diesbezügliche Vorbringen in der Beschwerde nicht weiter einzugehen ist. Im Übrigen erschöpfen sich die Argumente darin, der Einschätzung des Kreisarztes eine eigene laienmedizinische Bewertung des Integritätsschadens entgegenzusetzen. Auch hierzu erübrigen sich weitere Erörterungen. Die Beschwerde ist in allen Teilen abzuweisen.