Citation: 8C_161/2017 E. 5

Das kantonale Gericht hat in umfassender Würdigung der medizinischen Akten, insbesondere gestützt auf das Gutachten des ZMB vom 20. Oktober 2015 für das Bundesgericht grundsätzlich verbindlich festgestellt, dass sich der Gesundheitszustand des Versicherten, insbesondere aber auch die tatsächlichen Auswirkungen der geltend gemachten Beschwerden, seit der Rentenverfügung vom 17. Juni 1999 verbessert haben. Was der Beschwerdeführer gegen diese Feststellung vorbringt, vermag diese nicht als bundesrechtswidrig erscheinen zu lassen. Im angefochtenen Entscheid wird dargelegt, dass sich der Beschwerdeführer bei den verschiedenen Gutachtern am ZMB widersprüchlich verhalten hat. So habe der rheumatologische Gutachter von einem zügigen An- und Auskleiden berichtet, wohingegen im internistischen Teil des Gutachtens von einem An- und Auskleiden mit grosser Mühe berichtet werde. Aufgrund des Fehlens wesentlicher trophischer Seitendifferenzen konnten die Gutachter die angebliche Schonung des linken Beines nicht bestätigen. Ebenso haben in den letzten Jahren kaum Hausarztbesuche stattgefunden. Eine psychotherapeutische Behandlung hatte nicht stattgefunden. Bei einer Laboruntersuchung lag der Paracetamolspiegel im subtherapeutischen Bereich, obwohl der Explorand angegeben hatte, täglich drei bis vier entsprechende Tabletten einzunehmen, so auch am Vortag und am Untersuchungstag. Das Alles lässt mit dem kantonalen Gericht darauf schliessen, dass keine erhebliche Schmerzproblematik mehr vorliegt und der Beschwerdeführer in seiner alltäglichen Aktivität kaum mehr eingeschränkt ist. Verglichen mit der im Gutachten der Klinik C.________ geschilderten, sehr ausgeprägt wahrgenommenen Schmerzsymptomatik, welche zur Diagnose einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung schweren Grades geführt hatte, liegt eine echte und damit revisionsrechtlich relevante Verbesserung des Gesundheitszustandes vor. Damit hatten die begutachtenden Ärzte an der Klinik C.________ auch gerechnet, empfahlen sie doch eine Neubeurteilung innert Jahresfrist. Daran vermag auch der Umstand nichts zu ändern, dass nach eigenen Angaben der (subjektive) Leidensdruck des Versicherten unverändert geblieben ist. Die Vorinstanz hat somit kein Bundesrecht verletzt, als sie einen Revisionsgrund bejaht hat.