Citation: 5A_991/2020 E. 1

Das Obergericht hat festgehalten, dass das erstinstanzliche Urteil am 12. August 2020 zugestellt wurde und die Beschwerdefrist am Montag 24. August 2020 endete, weshalb die erst am 13. Oktober 2020 der Post übergebene Beschwerde verspätet sei. Am Nichteintreten würde sich aber selbst dann nichts ändern, wenn das Schreiben vom 13. August 2020, mit welchem der Beschwerdeführer das erhaltene Urteil an das Bezirksgericht zurückgesandt habe mit der Bitte um Rechnung für die Spruchgebühr, als Beschwerde interpretiert würde, weil die darin enthaltenen Ausführungen den gesetzlichen Anforderungen an eine Beschwerdebegründung nicht zu genügen vermöchten.