Citation: 9C_212/2022 E. 2.5

2.5. Sofern die Vorinstanz bei ihrer Einschätzung, die Beschwerdegegnerin sei "zu rund 60 % angestellt" gewesen, über ein entsprechend weites Tatbestandsermessen verfügt, wäre das Bundesgericht an diese Festlegung gebunden (Art. 105 Abs. 1 BGG; vgl. BGE 122 III 219 E. 3b). Dagegen spricht indessen die Möglichkeit, den fraglichen Sachverhalt genauer zu bestimmen, namentlich durch einen Beizug der in der Wahlurkunde vorbehaltenen "Bestätigungen über das besoldete Pensum". Die Beschwerdegegnerin betont, die vorinstanzliche Schätzung berücksichtige zu Recht, dass sich das besoldete Pensum einer Lehrperson aus einem Kernauftrag und variablen "zusätzlichen Teilbereichen" zusammensetze. Die neben dem Kernauftrag übertragenen Aufgaben, deren Inhalte und die zu leistende Arbeitszeit seien Gegenstand spezieller Vereinbarungen. So erhalte eine Klassenlehrperson zusätzlich zum Kernauftrag zeitliche Ressourcen für die Klassenführung und für koordinierende Aufgaben und gegebenenfalls für die Betreuung eines Kindes im Rahmen der Integrativen Sonderschulung im Klassenverband. Einer Lehrperson könnten ferner je nachdem besondere Aufgaben in gesamtschulischen Belangen oder im Zusammenhang mit den Tagesstrukturen (Hausaufgabenhilfe, Lernbegleitung) übertragen werden.