Citation: 4A_174/2017 E. 4.2

4.2. Der Beschwerdeführer beansprucht Schadenersatz wegen angeblicher Verletzung der Informationspflicht, die der Beschwerdegegnerin aus Vertrag oder nach dem Abkommen oblag. Die Vorinstanz hat zutreffend erkannt, dass eine allfällige Verletzung der Informationspflicht durch die Beschwerdegegnerin zu den anspruchsbegründenden Tatsachen gehört, aus denen der Beschwerdeführer seinen Anspruch auf Schadenersatz ableitet. Die behauptete Pflichtverletzung kann zwar als Nicht- oder Schlechterfüllung einer Pflicht umformuliert werden; dies kann jedoch entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers nicht zur Folge haben, dass der in Anspruch genommenen Partei die Beweislast für die gehörige Erfüllung der Pflicht auferlegt wird, deren Verletzung zu den Grundlagen des eingeklagten (Schadenersatz-) Anspruchs gehört. Die Vorinstanz hat dem Beschwerdeführer zu Recht die Beweislast für die Nicht- oder Schlechterfüllung der Pflicht zur Information durch die Beschwerdegegnerin auferlegt. Der Beschwerdeführer stellt im Übrigen zu Recht nicht in Frage, dass die Vorinstanz dem Umstand zutreffend Rechnung trug, dass die Pflichtverletzung (d.h. die Unterlassung der Information) als negative Tatsache praktisch schwierig zu beweisen ist.