Citation: 6B_576/2020 E. 3.4

3.4. Die Beschwerdeführung vermag in keiner Weise zu überzeugen und erweist sich als appellatorisch. Wie die Vorinstanz feststellt, erfolgte der Widerruf des Geständnisses im Rahmen eines erneuten Verteidigerwechsels. Sie nimmt angesichts dieser Kehrtwende im Aussageverhalten beim Rückwechsel zum heutigen Verteidiger ein taktisches Verteidigerverhalten an. Diese Annahme leuchtet ohne Weiteres ein. Wie die Vorinstanz ausführt, legte der Beschwerdeführer sein Geständnis im Rahmen der Verteidigung durch einen gerichtsnotorisch versierten Strafverteidiger ab (oben E. 3.2). Der Beschwerdeführer räumt vor Bundesgericht ein, der Inhalt des Geständnisses sei eingehend zwischen Rechtsanwalt C.________ und ihm besprochen worden, moniert aber, der Rechtsanwalt habe die Akten gekannt und geglaubt, ihm zu helfen, "indem er ihn zu einem Geständnis überredete". Der Rechtsanwalt sei bei der damaligen Aktenlage möglicherweise in guten Treuen überzeugt davon gewesen, ein Geständnis sei zweckmässig, obgleich die objektive Beweislage einen anderen Schluss zugelassen hätte (Beschwerde S. 6 f.). Die Vorinstanz prüft die Vorbringen und Einwände des Beschwerdeführers im Berufungsverfahren in sachverhaltlicher Hinsicht in umfangreichen Erwägungen und sieht im Ergebnis den Anklagesachverhalt als rechtsgenüglich erstellt an (Urteil S. 27). Diese Beweiswürdigung erweist sich keineswegs als "schlechterdings unhaltbar" (oben E. 1) und damit nicht als willkürlich. Damit stellt sich die Kritik an Rechtsanwalt C.________ als bloss prozesstaktisches Verhalten heraus.