Citation: 1C_51/2023 E. 2.2

2.2. Der Beschwerdeführer verkennt mit seiner Rüge, dass die Vorinstanz im Rahmen der nach Art. 5 Abs. 2 WaG vorzunehmenden Interessenabwägung nicht gehalten ist, sämtliche vom Beschwerdeführer vorgebrachten Argumente zu berücksichtigen. Indem im angefochtenen Urteil die zentralen privaten und öffentlichen Interessen aufgenommen und gegeneinander abgewogen wurden, wurde den Begründungsanforderungen von Art. 29 Abs. 2 BV ohne Weiteres entsprochen. Eine Verletzung des rechtlichen Gehörs ist dementsprechend zu verneinen. Ob die Interessenabwägung auch inhaltlich den bundesrechtlichen Vorgaben entspricht, gilt es nachfolgend zu prüfen (vgl. hinten E. 4).