Citation: 2C_634/2018 E. 8.1

8.1. Mit subsidiärer Verfassungsbeschwerde verlangt der Beschwerdeführer, ihm sei für den Fall einer Abweisung seiner Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten eine neue Ausreisefrist von sechs Monaten anzusetzen; eventualiter sei die Angelegenheit im Fall der Abweisung der subsidiären Verfassungsbeschwerde zur Neubeurteilung der Ausreisefrist ans Verwaltungsgericht zurückzuweisen. Zur Begründung macht er namentlich geltend, die von den kantonalen Instanzen verfügten Ausreisefristen seien unterschiedlich lang ausgefallen. Während das Migrationsamt und die Sicherheitsdirektion jeweils eine Frist von drei Monaten angeordnet hätten, habe das Verwaltungsgericht lediglich eine Frist von etwas mehr als einem Monat bzw. exakt einen Monat nach einem seinen Entscheid bestätigenden Urteil des Bundesgerichts angesetzt. Aus der Ansetzung derart unterschiedlich langer Fristen erhelle, dass das Verwaltungsgericht die Ausreisefrist nicht aufgrund der konkreten Umstände des vorliegenden Einzelfalls, sondern nach Gutdünken und damit willkürlich angesetzt habe. Wegen seines langen Aufenthalts in der Schweiz sei eine Ausreise nicht innert einer kurzen Frist organisierbar (Notwendigkeit, arbeitsrechtliche und mietrechtliche Verpflichtungen einzuhalten); zudem seien bei der Organisation der Ausreise seine sonstigen aktuellen Verhältnisse (gute Legalprognose nach entsprechender Therapie, Aufrechterhaltung der Bewährungschancen durch Gewährleisten bewährungsfreundlicher Randbedingungen auch nach der Ausreise) zu berücksichtigen. Angemessen sei daher die Ansetzung einer Frist von sechs Monaten.