Citation: 2C_211/2023 E. 5.2.1

5.2.1. Diese Rüge ist gestützt auf folgenden, aktenkundigen Ablauf zu beurteilen: Die Beschwerdeführerin beantragte im Verfahren vor dem Bürgerrat der Bürgergemeinde U.________, für die Ermittlung ihres Wohnsitzes sei eine Parteibefragung und ein Augenschein durchzuführen. Der Bürgerrat setzte sich mit den Vorbringen der Beschwerdeführerin bezüglich ihrem Wohnsitz detailliert auseinander und schloss, ihr Wohnsitz liege nicht in U.________. Er erwog, es sei nicht ersichtlich, inwiefern der "hiermit antizipiert abgelehnte Augenschein daran etwas hätte ändern können". Im Verfahren vor dem Volkswirtschaftsdepartement beanstandete die Beschwerdeführerin den Verzicht auf eine Parteibefragung und einen Augenschein durch die Allmendkommission und den Bürgerrat und stellte sinngemäss den Antrag, die Beweismassnahmen durch das Volkswirtschaftsdepartement nachzuholen. Das Volkswirtschaftsdepartement gab dem Antrag nicht statt und erwog, es seien keine Anhaltspunkte für eine unangemessene Beweiserhebung ersichtlich. Die Beschwerdeführerin habe im Verfahren vor dem Volkswirtschaftsdepartement hinreichend Möglichkeit gehabt, sämtlich Vorbringen im Zusammenhang mit dem Wohnsitz geltend zu machen bzw. anhand von Beweisen zu belegen und so auf das Verfahren einzuwirken. Vor der Vorinstanz monierte die Beschwerdeführerin erneut, dass weder der Bürgerrat noch das Volkswirtschaftsdepartement die Parteibefragung und den Augenschein durchgeführt habe.