Citation: 6B_696/2017 E. 5.1

5.1. Der Beschwerdeführer bringt vor, sein Verhalten könne nicht als Betrugsversuch qualifiziert werden. Es fehle am Tatbestandsmerkmal der Täuschung, da nicht bewiesen sei, dass der Ersatzwert für das tatsächlich gestohlene Gerät tiefer gewesen wäre. Es liege insbesondere auch keine Arglist vor, denn die arglistige Täuschung hätte sich auf den Ersatzwert beziehen müssen. Es sei auch kein Schaden eingetreten, da nicht bewiesen sei, dass der Ersatzwert für den Laptop ohne Retina Display tiefer gelegen hätte, als derjenige für ein Gerät mit Retina Display. Er habe den Neuwert der beiden Geräte nicht gekannt und es habe ihm jegliches Wissen über eine allfällige Differenz oder über einen allfälligen Vorteil gefehlt. Wohl hätte er angeben können, dass ihm ein anderes Modell gestohlen wurde, welches ein anderes Display gehabt habe, doch sei ihm dies weder subjektiv bewusst gewesen, noch hätte es objektiv einen Unterschied gemacht bzw. sei ein solcher Unterschied nicht bewiesen.