Citation: 1C_469/2017 E. 12

Nach dem Gesagten ist die Beschwerde der Beschwerdeführerin 4 abzuweisen. Demgegenüber ist jene der Beschwerdeführerinnen 1 bis 3 teilweise gutzuheissen. Dispositiv Ziffer 2 des vorinstanzlichen Urteils ist insoweit aufzuheben, als damit das Rechtsmittel der Beschwerdeführerinnen 1 bis 3 abgewiesen wurde. Es ist festzustellen, dass im vorliegenden Fall zu ihren Gunsten eine grundsätzliche Entschädigungspflicht aus Enteignungsrecht gegeben ist. Die Angelegenheit ist zur Bemessung der Enteignungsentschädigung und zur Bestimmung des diesbezüglichen Schuldners an die Schätzungskommission zurückzuweisen. Hingegen ist die Beschwerde der Beschwerdeführerinnen 1 bis 3 in Bezug auf die Parteientschädigung im Verfahren vor der Vorinstanz (Dispositiv Ziffer 4 des vorinstanzlichen Urteils) abzuweisen. Die Kostenfolgen im bundesgerichtlichen Verfahren richten sich nach dem Bundesgerichtsgesetz (Art. 116 Abs. 3 EntG). Die Gerichtskosten von Fr. 8'000.-- sind der Beschwerdeführerin 4 zu einem Viertel und dem Beschwerdegegner zu drei Vierteln aufzuerlegen (Art. 66 BGG). Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Beschwerdeführerinnen 1 bis 3 als Enteignete nur in einem untergeordneten Punkt (Parteientschädigung) unterliegen. Deshalb ist es gerechtfertigt, ihnen keine Gerichtskosten zu überbinden. Eine Parteientschädigung steht der Beschwerdeführerin 4 und dem Beschwerdegegner nicht zu. Letzterer ist jedoch zu verpflichten, den Beschwerdeführerinnen 1 bis 3 eine angemessene Parteientschädigung zu entrichten (Art. 68 Abs. 1 bis 3 BGG).