Citation: 8C_2/2022 E. A

A.a. Der 1964 geborene A.________ meldete sich im April 2015 unter Hinweis auf eine Grippe und psychische Probleme bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die kantonale IV-Stelle Wallis sprach ihm nach medizinischen und erwerblichen Abklärungen vom 1. November 2015 bis 31. Oktober 2016 eine ganze und vom 1. November 2016 bis 31. August 2017 eine halbe Invalidenrente zu (Verfügungen vom 10. und 14. August 2018). Die angestammte Tätigkeit als Vorsitzender der Bankleitung könne er ab 7. Juli 2016 wieder im Umfang von 50 % und seit 5. Mai 2017 wieder vollzeitlich ausüben. Die dagegen eingereichte Beschwerde hiess das Kantonsgericht Wallis mit Urteil vom 13. Juni 2019 in dem Sinne gut, als es die Sache zur Vornahme weiterer Abklärungen, namentlich zur Einholung eines neuropsychologisch-psychiatrischen Gutachtens an die IV-Stelle zurückwies. A.b. Nach Vorliegen der Expertise des Dr. med. B.________, Psychiatrie und Psychotherapie, vom 14. Juli 2020 und derjenigen des Neuropsychologen lic. phil. C.________ vom 13. März 2020 sowie Stellungnahmen des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) vom 21. Juli und 18. August 2020 verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 12. Februar 2021 einen über den 31. Oktober 2016 hinaus gehenden Anspruch auf eine Invalidenrente, da keine versicherte Gesundheitsschädigung bestehe. Die für den Zeitraum vom 1. November 2016 bis 31. August 2017 zu Unrecht ausgerichteten Rentenleistungen würden mit separater Verfügung zurückgefordert.