Citation: 4A_235/2020 E. 2.2.2

2.2.2. Die Beschwerdeführerin zeigt keine Verletzung von Bundesrecht auf, indem sie sich darauf beschränkt, eine in einem Bundesgerichtsentscheid (Urteil 4C.361/2005 vom 22. Februar 2006 Sachverhalt unter B. sowie E. 3.5) wiedergegebene Anordnung eines kantonalen Gerichts zu zitierten, die unter anderem die Formulierung "auf Deutsch oder in Übersetzung" enthielt. Abgesehen davon, dass diese Formulierung im betreffenden Verfahren gar nicht beanstandet worden war und daher nicht Gegenstand der bundesgerichtlichen Erwägungen bildete, legt die Beschwerdeführerin nicht konkret dar, inwiefern die von ihr formulierten Rechtsbegehren entgegen dem angefochtenen Entscheid dem Bestimmtheitsgebot genügen sollen. Ebenso wenig vermag sie die vorinstanzliche Erwägung, wonach in den klägerischen Rechtsschriften Ausführungen dazu fehlten, welche konkreten Sprachen gemeint seien, mit dem Einwand als bundesrechtswidrig auszuweisen, sie habe in Ziffer 90 der Replik ausgeführt, dass sich die Beschwerdegegnerin mit der Webseite "www.A.________.com" an Adressaten aus der ganzen Welt richte bzw. sie habe erwähnt, dass "Herr B.________ aus der Schweiz [...] und Frau C.________ aus Schottland auf der Website www.A.________.com der Beschwerdegegnerin [...] Tickets gekauft [hätten]". Ebenso wenig zeigt die Beschwerdeführerin eine offensichtlich unrichtige Sachverhaltsfeststellung oder Willkür auf mit dem blossen Hinweis auf eine Stelle in ihrer Replik, in der sie in anderem Zusammenhang - nämlich bezüglich der Aktivlegitimation - erwähnte, in welchen zwölf Sprachen auf einer der fraglichen Internetseiten Tickets gekauft werden könnten. Abgesehen davon erscheinen ihre Vorbringen widersprüchlich, wendet die Beschwerdegegnerin doch zu Recht ein, die Beschwerdeführerin habe an anderer Stelle verschiedentlich ausgeführt, dass sich das streitgegenständliche Angebot an 37 Sprachregionen richte. Damit stösst auch der in der Beschwerde erhobene Vorwurf des überspitzten Formalismus ins Leere. Der Vorinstanz ist keine Bundesrechtsverletzung vorzuwerfen, wenn sie dafürhielt, es sei nicht Aufgabe des Gerichts, Vermutungen darüber anzustellen, welche konkreten Sprachen mit den Rechtsbegehren gemeint gewesen seien.