Citation: 4A_418/2017 E. 3.3

3.3. Die Vorinstanz stellte fest, dass die Beschwerdeführer im Rahmen des Prozesses eine Disposition über den eingeklagten Anspruch getroffen haben, indem sie die unter dem Titel Versorgungsschaden aus Haushaltsführung eingeklagten Beträge um die Hälfte der AHV-Renten reduzierten. Dabei handelt es sich um eine Feststellung des relevanten (Prozess) Sachverhalts, woran das Bundesgericht grundsätzlich gebunden ist (vgl. E. 1.2). Die Kritik der Beschwerdeführer, die sie dagegen vorbringen, genügt den Anforderungen an Willkürrügen nicht (vgl. E. 1.3), zumal sie nicht einmal die "massgebende[n] Rechtslage und einschlägige[n] Lehre und Rechtsprechung" näher bezeichnen, zu der die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung angeblich im Widerspruch stehen soll. Abgesehen davon vermögen sie mit ihren Vorbringen ohnehin keine Willkür darzutun. Die Vorinstanz hat nicht verkannt, dass es sich dabei grundsätzlich um eine Rechtsfrage handelt und eine Partei nicht an ihre ursprüngliche rechtliche Begründung gebunden ist, sondern diese im Laufe des Verfahrens ändern kann. Sie kam aber zum Schluss, die Beschwerdeführer hätten nicht bloss ihre Rechtsauffassung geäussert, sondern in Kenntnis der (unsicheren) Rechtslage unmissverständlich und betragsmässig klar über den eingeklagten Anspruch disponiert. Die Beschwerdeführer mögen dies - zumindest im jetzigen Zeitpunkt - anders sehen, Willkür liegt deshalb aber noch nicht vor.