Citation: 7B.131/2004 22.07.2004 E. 2

2.1 Die Vorinstanz führt aus, anstelle einer Rekursantwort sei seitens des Strassenverkehrsamtes des Kantons Thurgau ein Kontoblatt per 13. Januar 2004 eingegangen. Danach sei das Forderungstotal aus der Betreibung Nr. xxx zwar mit insgesamt Fr. 686.90 beziffert, aber sogleich per 16. Oktober 2003 abgeschrieben bzw. die aktuelle Forderung mit Fr. 0.-- saldiert worden. Das Strassenverkehrsamt habe überdies mitgeteilt, dass die Angelegenheit - ungeachtet des zugestellten Verlustscheins - nicht weiter verfolgt werde. Die Aufsichtsbehörde fährt fort, die den Verlustschein betreffenden Begehren - eine Reduktion der Verlustscheinsforderung auf Fr. 2.50, eventuell die Ungültigerklärung dieser Urkunde - würden im vorliegenden Beschwerdeverfahren erstmals eingebracht und könnten demnach nicht behandelt werden. Da jedoch sowohl der Verlustschein als auch der Forderungserlass erst per 8. Oktober 2003 ergangen seien, habe die entsprechende Problematik auch noch nicht Gegenstand des erstinstanzlichen, bereits am 7. Oktober 2003 erledigten Beschwerdeverfahrens sein können. Aufgrund der Abklärungen des Obergerichts stehe fest, dass der Gläubiger dem Schuldner die im Verlustschein verurkundete Forderung bis auf einen Rest von Fr. 2.50 erlassen habe. Dieser Rest könne offenbar aus rechtlichen Gründen nicht erlassen werden. Das mit Fr. 0.-- saldierte Kontoblatt bedeute aber, dass die Betreibung für die ganze Forderung zurückgezogen sei. Das Betreibungsamt werde in dieser Situation nach den einschlägigen Weisungen vorgehen und vom Gläubiger den Verlustschein zurückfordern und im Register den Rückzug der Betreibung vormerken. 2.2 Der Beschwerdeführer setzt sich mit diesen Erwägungen nicht ansatzweise im Sinne von Art. 79 Abs. 1 SchKG auseinander. Er bringt dagegen einzig vor, er schulde nichts, denn er habe den VW Polo im Jahre 1998 zurückgegeben und seine Guthaben aus den Vorjahren würden die Kosten decken. Mit diesen Einwendungen stellt der Beschwerdeführer Bestand und Höhe der Betreibungsforderung in Frage, was im Zeitpunkt der Pfändung nicht mehr möglich ist. So hat denn auch die Vorinstanz auf das gleiche Vorbringen dem Beschwerdegegner zu Recht entgegengehalten, die entsprechende Beurteilung wäre ausschliesslich in die Zuständigkeit des Rechtsöffnungrichters gefallen. Die übrigen Ausführungen zu den "Polizei-Massnahmen" sind unverständlich und haben mit den vorliegenden Beschwerdeverfahren nichts zu tun. Auf die Beschwerde kann somit insgesamt nicht eingetreten werden.