Citation: 8C_774/2023 E. 3.2.4

3.2.4. Aus diesen Berichten geht hervor, dass sich die gesundheitliche Situation der Beschwerdeführerin seit der neurologischen Untersuchung vom 2. April 2020 (rund zwei Wochen nach der dritten Operation) bis Oktober 2020 verbessert und danach stabilisiert hat, wenn auch keine Beschwerdefreiheit erreicht werden konnte. Eine solche Entwicklung beschreibt auch der Gutachter im November 2021. Der RAD-Orthopäde Dr. med. E.________, der sich in seiner Einschätzung vom 16. Februar 2023 nochmals eingehend mit den orthopädischen Verlaufsberichten und den von der Beschwerdeführerin vor Vorinstanz neu eingereichten neurologischen und orthopädischen Berichten befasst hatte, zeigt zudem auf, dass sich in Bezug auf den Zustand bis zur Begutachtung (23. November 2021) kein neuer medizinischer Sachverhalt ergibt, der nicht im Rahmen der polydisziplinären Begutachtung berücksichtigt wurde. Dass dem neurologischen Gutachter die ärztlichen Berichte von Oktober 2020 nicht vorlagen, vermag die Beweiskraft seines Gutachtens daher nicht zu schmälern.