Citation: 1C_365/2017 E. 1

Das Strassenverkehrsamt des Kantons Aargau ordnete mit Verfügungen vom 12. Oktober 2012 und 9. November 2012 eine verkehrspsychologische Begutachtung von A.________ an. Da ihm diese Verfügungen wegen Auslandsaufenthalten nicht zugestellt werden konnten, entzog ihm das Strassenverkehrsamt mit rechtskräftiger Verfügung vom 11. Dezember 2012 (polizeiliche Zustellung) vorsorglich den Führerausweis auf unbestimmte Zeit. In der Folge liess sich A.________ verkehrspsychiatrisch untersuchen. Das Gutachten der Psychiatrischen Dienste Aargau AG vom 30. August 2013 bejahte die Fahreignung, drückte jedoch auch Zweifel an der Fahreignung unter charakterlichen Aspekten aus, weshalb das Strassenverkehrsamt A.________ am 5. September 2013 zu einer verkehrspsychologischen Untersuchung verpflichtete. A.________ liess sich beim Verkehrsinstitut Solothurn begutachten. Dessen Gutachten vom Februar/März 2014 bejahte die charakterliche Fahreignung, empfahl indessen eine neuropsychologische Abklärung, da kognitive Leistungstests auffällige bzw. ungenügende Ergebnisse erbracht hätten.