Citation: 6B_32/2024 E. 7

Diese tatsächlichen Umstände zur als formell nicht korrekt gerügten Zustellung der bezirksgerichtlichen Verfügung macht die Beschwerdeführerin erstmals vor Bundesgericht geltend. Es handelt sich folglich um neue Tatsachen. Inwiefern erst der Entscheid des Obergerichts zur Einbringung dieser neuen Tatsachen Anlass gegeben haben soll, ist jedoch weder dargetan noch ersichtlich. Ebenso wenig zeigt die Beschwerdeführerin auf, weshalb sie nicht im Stande gewesen sein soll, die fraglichen Tatsachenbehauptungen mit ihrem Fristwiederherstellungsgesuch bereits im kantonalen Verfahren vor dem Obergericht prozesskonform geltend zu machen. Dies ist auch nicht ersichtlich (BGE 136 III 123 E. 4.4.3; 143 V 19 E. 1.2). Das Rechtsmittel vor Bundesgericht soll der Partei nicht ermöglichen, vor der letzten kantonalen Instanz Versäumtes nachzuholen (Art. 99 Abs. 1 BGG). Das neue Vorbringen der Beschwerdeführerin - die als Postsendung verschickte bezirksgerichtliche Verfügung sei unzulässigerweise von ihrer nicht dazu bevollmächtigten Vermieterin gegen Quittierung entgegengenommen worden und ihr selbst erst Ende Oktober 2023 zugegangen - ist im vorliegenden Verfahren folglich unbeachtlich und damit nicht zu hören. Abgesehen davon findet die Behauptung der Beschwerdeführerin, die Postsendung sei durch die Vermieterin "Frau B.________" in Empfang genommen worden, in den Akten keine Stütze (vgl. kantonale Akten, Urk. 10). Dass und inwiefern die Erwägungen des Obergerichts im Übrigen willkürlich bzw. sonst wie verfassungs- und/oder bundesrechtswidrig sein könnten, ist weder dargetan noch ersichtlich. Die Ausführungen in der Beschwerde zur Fristwahrung und Fristwiederherstellung erschöpfen sich entweder in appellatorischer Kritik am angefochtenen Entscheid oder gehen an der Sache vorbei. Dies gilt namentlich, soweit die Beschwerdeführerin unter Hinweis auf ihre gesundheitliche Verfassung vorbringt, keine Arbeitsleistung wie eine gesunde Person erbringen zu können. Schon ohne Erkrankung sei es ihr nicht möglich, sich "non-stop" mit Behörden wegen unberechtigter Bussen zu streiten. Das Recht auf amtliche Rechtsvertretung sei ihr abgesprochen worden. Wäre ihr ein Rechtsanwalt zugestanden worden, wäre es nicht möglich gewesen, ihr aufgrund von Fristen das Recht zu verwehren. Gesundheitlich sei es ihr nicht möglich gewesen, dies zeitlich zu schaffen; ein Anwalt hätte die Fristen demgegenüber mühelos wahren können. Dies sei Diskriminierung einer Schwerstbehinderten. Damit lässt sich weder Willkür begründen noch dartun, dass das Obergericht die Voraussetzungen zur Fristwiederherstellung nach Art. 94 StPO tatsächlich oder rechtlich zu Unrecht verneint und damit gegen das Recht im Sinne von Art. 95 BGG verstossen haben könnte. Soweit die Beschwerdeführerin im Übrigen sinngemäss geltend macht, eine amtliche Verteidigung sei ihr zu Unrecht nicht gewährt worden, bleibt darauf hinzuweisen, dass sie die Verfügung des Bezirksgerichts Zürich vom 26. Juli 2023, mit welcher ihr Gesuch um amtliche Verteidigung abgewiesen worden war, nicht angefochten hat. Der kantonale Instanzenzug ist insofern nicht erschöpft und es fehlt diesbezüglich an einem Anfechtungsobjekt im Sinne von Art. 80 Abs. 1 BGG.