Citation: 6B_64/2022 E. B

B.a. Nachdem das Obergericht des Kantons Zug am 3. April 2014 die gegen die Einstellungsverfügung vom 4. Juli 2013 geführte Beschwerde von D.A.________ gutgeheissen hatte, stellte die Staatsanwaltschaft des Kantons Zug die Untersuchung gegen E.________ und A.A.________ am 26. November 2014 erneut ein. Die hiergegen von D.A.________ geführte Beschwerde wies das Obergericht am 27. August 2015 ab, soweit es darauf eintrat. Gegen dieses Urteil erhob D.A.________ Beschwerde in Strafsachen an das Bundesgericht. Ihr Vertreter teilte diesem am 5. Dezember 2016 mit, D.A.________ sei verstorben und ihre Erben seien ihre Enkel B.B.________ sowie C.B.________, welche das Verfahren weiterführen würden. Mit Urteil vom 26. Januar 2017 hiess das Bundesgericht die Beschwerde gut, hob das obergerichtliche Urteil auf und wies die Sache an das Obergericht zurück (Verfahren 6B_1016/2015). Zur Begründung führte das Bundesgericht im Wesentlichen aus, der Vorwurf der ordnungswidrigen Führung der Geschäftsbücher bzw. die Tatbestände des Ungehorsams gegen amtliche Verfügungen und der Unterdrückung von Urkunden seien nicht (mehr) Verfahrensgegenstand. In Bezug auf die Vorwürfe der Veruntreuung und der ungetreuen Geschäftsbesorgung hätte das Obergericht prüfen müssen, ob zwischen D.A.________ sel. und der F.________ SA Pflichten aufgrund eines Treuhandverhältnisses bestanden hätten. Um beurteilen zu können, ob E.________ und A.A.________ ihre Pflichten im Sinne von Art. 138 StGB bzw. Art. 158 StGB verletzt hätten, hätte das Obergericht zunächst prüfen müssen, ob ein Mandatsverhältnis zwischen D.A.________ sel. und der F.________ SA bestanden habe. Im Lichte des bisher erstellten Sachverhalts könne nicht beurteilt werden, ob das Verhalten von E.________ und A.A.________ den Tatbestand der ungetreuen Geschäftsbesorgung oder der Veruntreuung klarerweise nicht erfülle. B.b. Mit Beschluss vom 22. Februar 2017 wies das Obergericht des Kantons Zug die Sache zur ergänzenden Sachverhaltsabklärung an die Staatsanwaltschaft des Kantons Zug zurück. Diese stellte die Strafuntersuchung gegen E.________ und A.A.________ am 17. März 2021 erneut ein. Das Obergericht des Kantons Zug hiess die von B.B.________ sowie C.B.________ geführte Beschwerde mit Beschluss vom 29. November 2021 teilweise gut und hob die Einstellungsverfügung der Staatsanwaltschaft des Kantons Zug vom 17. März 2021 insoweit auf, als die Strafuntersuchung gegen A.A.________ wegen Veruntreuung und ungetreuer Geschäftsbesorgung eingestellt worden sei.