Citation: 5A_608/2024 E. 6.3

6.3. Interne Dokumente, die der internen Willensbildung der entscheidenden Behörde dienen und denen kein Beweischarakter zukommt, sind grundsätzlich nicht vom Recht auf Akteneinsicht erfasst (BGE 132 II 485 E. 3.4; Urteil 5A_125/2016 vom 27. Juli 2016 E. 3.3). Die Vorinstanz hat daher im Grundsatz zutreffend erwogen, dass das 250-seitige, vom Referenten angefertigte Exposé den Beschwerdeführern nicht herausgegeben werden muss. Allein die Tatsache, dass der Referent in seiner Stellungnahme zum Ausstandsgesuch auf dieses Exposé Bezug nimmt, führt entgegen der Auffassung der Beschwerdeführer sodann nicht dazu, dass es nicht mehr als internes Dokument zu qualifizieren wäre. Vielmehr zeigt der von den Beschwerdeführern zitierte Abschnitt, dass es sich um ein Dokument handelt, das allein zur internen Willensbildung (insbesondere Vorbereitung des Beweisbeschlusses) dient, es sich mit anderen Worten um ein internes Dokument handelt. Die Rüge der Beschwerdeführer, die Vorinstanz habe ihr rechtliches Gehör verletzt, erweist sich folglich als unbegründet.