Citation: 6B_84/2022 E. 5.7.3

5.7.3. Die Rüge ist unberechtigt. Entgegen der Beschwerde (S. 15) haben bei der Strafzumessung die Tatumstände, die bereits für die Begründung des Schuldspruchs herangezogen wurden, nicht gänzlich unerwähnt zu bleiben. Dem Gericht ist es nicht verwehrt, zu berücksichtigen, in welchem Ausmass ein qualifizierender oder privilegierender Tatumstand gegeben ist. Dies stellt keine unzulässige Doppelverwertung dar (Urteil 6B_81/2021 vom 10. Mai 2021 E. 4.3; 6B_1302/2020 vom 3. Februar 2021 E. 3.3, nicht publ. in: BGE 147 IV 176). Dass die Vorinstanz mehrere Qualifikationsmerkmale - und damit u.a. auch die grosse Menge von Marihuana (vgl. angefochtenes Urteil S. 19) - im Rahmen des Verschuldens straferhöhend berücksichtigt, entspricht der bundesgerichtlichen Rechtsprechung (vgl. Urteile 6B_1302/2020 vom 3. Februar 2021 E. 3.3, nicht publ. in: BGE 147 IV 176; 6B_853/2017 vom 9. Februar 2018 E. 2; je mit Hinweisen).