Citation: 8C_391/2023 E. A

Die 1969 geborene A.________ meldete sich erstmals im Juli 2013 bei der Invalidenversicherung unter Hinweis auf ein chronisches Schmerzsyndrom, eine posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) und eine Depression zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle Bern tätigte in der Folge medizinische und erwerbliche Abklärungen und holte ein internistisch-rheumatologisch-psychiatrisches Gutachten der Dres. med. B.________ und C.________ ein (Expertise vom 7. Juli 2014). Mit Verfügung vom 17. August 2015 verneinte sie mangels Invalidität einen Leistungsanspruch. Die beim Verwaltungsgericht des Kantons Bern dagegen erhobene Beschwerde zog A.________ letztlich zurück, woraufhin das Verfahren mit Urteil vom 2. Februar 2016 als erledigt abgeschrieben wurde. Am 3. Dezember 2020 meldete sich A.________ unter Hinweis auf die psychischen Beschwerden erneut zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle tätigte medizinische Abklärungen und stellte ihr mit Vorbescheid vom 21. April 2021 in Aussicht, mangels glaubhaft gemachter Veränderung der tatsächlichen Verhältnisse auf das Leistungsbegehren nicht einzutreten. Nachdem A.________ dagegen Einwände erhoben hatte, veranlasste die IV-Stelle eine polydisziplinäre Begutachtung durch die ABI Aerztliches Begutachtungsinstitut GmbH (fortan ABI; Expertise vom 2. Dezember 2021) und eine Haushaltsabklärung vor Ort (Abklärungsbericht Haushalt/Erwerb vom 23. März 2022). Mit Vorbescheid vom 23. März 2022 stellte sie A.________ in Aussicht, den Rentenanspruch bei einem Invaliditätsgrad von 30 % erneut zu verneinen. Infolge der Einwände der Versicherten holte die IV-Stelle ergänzende Stellungnahmen der ABI (Datum: 3. Mai 2022) und des Bereichs Abklärungen (Datum: 27. Juli 2022) ein. Mit Verfügung vom 19. August 2022 verneinte sie den Rentenanspruch. Am 26. August 2022 wies sie das von der Versicherten gestellte Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege verfügungsweise ab.