Citation: 4D_18/2024 E. 3.2.2

3.2.2. Mit diesen Rügen vermag der Beschwerdeführer keine Willkür aufzuzeigen. Zum einen ist zu berücksichtigen, dass die Vorinstanz explizit festgestellt hat, dass der Beschwerdegegner unter anderem auch eine fehlerhafte Beweiswürdigung und damit eine unrichtige Feststellung des Sachverhalts durch die Erstinstanz gerügt habe. Der Beschwerdeführer zeigt bereits nicht hinreichend auf, inwiefern diese Sachverhaltsfeststellung aktenwidrig und damit willkürlich sein soll. Aber selbst wenn der Beschwerdegegner vor der Vorinstanz eine unrichtige Sachverhaltsfeststellung nicht ausdrücklich gerügt hätte, wäre das Urteil der Vorinstanz nicht willkürlich. Es wäre jedenfalls nicht offensichtlich unhaltbar, wenn die Vorinstanz aufgrund der gerügten falschen Anwendung des Beweismasses davon ausgegangen wäre, dass der Beschwerdegegner implizit eine unrichtige Sachverhaltsfeststellung rügt. Dies auch dann, wenn sich der Beschwerdegegner in seiner Berufung an anderer Stelle auf den erstinstanzlich festgestellten Sachverhalt bezogen hat. So ergibt sich aus der gerügten falschen Anwendung des Beweismasses, dass der Beschwerdegegner mit dem Ergebnis der erstinstanzlichen Sachverhaltsfeststellung gerade nicht einverstanden ist. Schliesslich ist zu berücksichtigen, dass die Vorinstanz als Berufungsgericht bei der Sachverhaltsermittlung gerade nicht an die Feststellungen des erstinstanzlichen Gerichts und auch nicht an die Rechtsmittelausführungen der Parteien gebunden ist, sondern den Sachverhalt grundsätzlich frei prüfen darf (BGE 144 III 394 E. 4.1.4). Insgesamt vermag der Beschwerdeführer mit seinen Rügen somit weder eine willkürliche Rechtsanwendung noch eine willkürliche Sachverhaltsfeststellung aufzuzeigen.