Citation: 7B_642/2024 E. 1

A.________ erstattete am 21. August 2023 bei der Staatsanwaltschaft des Kantons Bern, Region Bern-Mittelland, Strafanzeige gegen einen Leitenden Oberstaatsanwalt und eine Mitarbeiterin der Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Aargau wegen mehrfachen Amtsmissbrauchs. Die Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Aargau, die das Verfahren auf Anfrage der Staatsanwaltschaft des Kantons Bern, Generalsstaatsanwaltschaft, übernommen hatte, verfügte am 16. November 2023, dass die Strafsache nicht an die Hand genommen werde. Gegen diese Verfügung erhob A.________ Beschwerde an das Obergericht des Kantons Aargau. Mit Verfügung des Verfahrensleiters der Beschwerdekammer in Strafsachen des Obergerichts vom 5. Dezember 2023 wurde A.________ zur Leistung einer Sicherheit von Fr. 1'000.-- für allfällige Kosten aufgefordert, worauf er ein Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege stellte. Dieses wies der Verfahrensleiter mit Verfügung vom 13. Dezember 2023 ab. Auf die vom Beschwerdeführer gegen diese Verfügung erhobene Beschwerde in Strafsachen trat das Bundesgericht mit Urteil 7B_26/2024 vom 11. März 2024 nicht ein. Nachdem er vom Verfahrensleiter erneut zur Leistung der Sicherheit aufgefordert worden war, ersuchte A.________ mit Eingabe vom 25. April 2024 wiederum um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege. Auf dieses Gesuch trat das Obergericht, Beschwerdekammer in Strafsachen, mit Entscheid vom 22. Mai 2024 nicht ein. A.________ beantragt mit Beschwerde in Strafsachen an das Bundesgericht, der Entscheid des Obergerichts vom 22. Mai 2024 sei aufzuheben. Er verlange "Fr. 500.-- an Parteientschädigung". Es wurden die kantonalen Akten, aber keine Vernehmlassungen eingeholt. Mit Eingabe vom 22. Juli 2024 stellte A.________ einen Antrag auf unentgeltliche Rechtspflege für das bundesgerichtliche Verfahren.