Citation: 8C_628/2022 E. 4.1

4.1. Nach den verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz behandelte med. pract. E.________ die Beschwerdeführerin seit Beginn der gesundheitlichen Einschränkungen im August 2019 ununterbrochen, zuerst in der Institution F.________ und anschliessend "als ihre behandelnde Psychiaterin". Mit der Vorinstanz ist damit davon auszugehen, dass med. pract. E.________ über die gesundheitliche Entwicklung der Beschwerdeführerin der letzten Jahre bestens im Bilde war. Wie das kantonale Gericht weiter richtig erkannte, beruht der Bericht vom 4. September 2021 auf einer klinischen Untersuchung mit Anamnese, Befunderhebung und Verhaltensbeobachtung. Angesichts des weitestgehend unauffälligen klinischen Befunds vom 31. August 2021 ist die Schlussfolgerung der behandelnden Ärztin nachvollziehbar, wonach keine objektiven Funktionseinschränkungen mehr vorlägen und der Beschwerdeführerin zwischenzeitlich jegliche Tätigkeiten sechs bis sieben Stunden am Tag zumutbar seien.