Citation: 2C_15/2017 E. 2.3

2.3. Gemäss Art. 63 Abs. 1 lit. a in Verbindung mit Art. 62 lit. a AuG (in der im Zeitpunkt des Widerrufs der Niederlassungsbewilligung geltenden Fassung) kann die zuständige Behörde die erteilte Niederlassungsbewilligung widerrufen, wenn die ausländische Person im Bewilligungsverfahren wesentliche Tatsachen verschwiegen oder falsche Angaben gemacht hat. Die falsche Angabe oder das Verschweigen wesentlicher Tatsachen muss in der Absicht erfolgen, gestützt darauf den Aufenthalt oder die Niederlassung bewilligt zu erhalten (Urteile 2C_736/2015 vom 22. Februar 2016 E. 3.1.1; 2C_359/2014 vom 1. Dezember 2014 E. 3; 2C_682/2012 vom 7. Februar 2013 E. 4.1). Der Widerruf ist indessen nur zulässig, wenn er aufgrund der relevanten Gesamtumstände verhältnismässig ist (Art. 96 AuG; Art. 5 Abs. 2 BV; Urteile 2C_359/2014 vom 1. Dezember 2014 E. 3; 2C_682/2012 vom 7. Februar 2013 E. 5; 2C_726/2011 vom 20. August 2012 E. 3.1.1).