Citation: 1C_297/2020 E. 3.6

3.6. Die Beschwerdeführer kritisieren die vorinstanzliche Beurteilung des Fassadenanteils im Untergeschoss, der gemäss den Bauplänen mit mehr als 1,5 m aus dem gewachsenen Terrain ragt. Die Vorinstanz hat die Gesamtlänge der Fassade mit 41,6 m beziffert und daraus für das Zweidrittelsmass den Wert von 27,73 m hergeleitet. Die Beschwerdeführer und die Vorinstanz gehen einig, dass die gesamte Fassade Nord von 11,9 m und ein Anteil von 3,04 m bei der Fassade West mit mehr als 1,5 m aus dem gewachsenen Terrain ragen. Bei der Fassade Süd ist die Vorinstanz in der Variante, bei der sie das gewachsene Terrain gemäss Gestaltungsplan von 2004 zugrundegelegt hat, auf einen massgeblichen Anteil von 3,7 m gekommen. Bei derselben Variante hat die Vorinstanz zudem die gesamte Fassade Ost von 8,9 m - ausgehend von den Behauptungen der Beschwerdeführer - als mit mehr als 1,5 m aus dem gewachsenen Terrain hinausragend angenommen. Werden diese vier Teilwerte zusammengezählt, so ergibt sich für die Vorinstanz eine Summe von 27,54 m bzw. 66,2 %. Vor Bundesgericht beanstanden die Beschwerdeführer bei dieser vorinstanzlichen Berechnung einzig den Anteil für die Fassade Süd, die sie mit 4,4 m beziffern. Wegen dieser Differenz gelangen sie zu einer Summe von 28,24 m bzw. 67,9 %. Die von ihnen behauptete Abweichung bei der Fassade Süd begründen sie aber wiederum damit, dass das Terrain gemäss Gestaltungsplan von 2004 nicht korrekt in die Baupläne übertragen worden sei. Da der Vorwurf betreffend die Ermittlung des gewachsenen Terrains, wie vorstehend dargelegt (oben E. 3.5), fehl geht, ist der Behauptung der Beschwerdeführer, wonach der Anteil bei der Fassade Süd 4,4 m betrage, die Grundlage entzogen. Auch sonst ist nicht ersichtlich, weshalb die Annahme der Vorinstanz mit einem massgeblichen Anteil von 3,7 m bei dieser Fassade offensichtlich unrichtig sein soll. Als Zwischenergebnis ist festzuhalten, dass es vor dem Willkürverbot standhält, wenn die Vorinstanz die Einhaltung der Zweidrittelsregel beim Untergeschoss gemäss Art. 162 Abs. 1 Ziff. 1 BauG selbst für den Fall bejaht hat, dass das Terrain gemäss Gestaltungsplan von 2004 als gewachsenes Terrain massgeblich sein sollte. Wie die Vorinstanz erwogen hat, kommt es im Ergebnis nicht darauf an, ob von diesem gewachsenen Terrain auszugehen ist.