Citation: 9C_272/2024 E. 6.2

6.2. Die Beschwerdeführerin beharrt bezüglich der Ausschüttungen an die Aktionäre auf der von ihr gewählten Aufteilung zwischen Lohn und Dividenden. Dazu bringt sie - teilweise weitschweifig und unter blosser Wiederholung des bereits im vorinstanzlichen Verfahren Vorgetragenen - im Wesentlichen vor, die rechtsprechungsgemässen Voraussetzungen für eine Umqualifizierung von Dividenden in Lohn (vgl. vorangehende E. 4.2 Abs. 3) seien nicht erfüllt. Ausserdem habe die Vorinstanz zu Unrecht auf eine entsprechende Verhältnisprüfung verzichtet, und stattdessen die fraglichen asymmetrischen Zahlungen unter dem Deckmantel der Prüfung "einer Beitragsumgehung" im Rahmen einer "Vorfrage" als Lohn qualifiziert. Eine solche "Beitragsumgehungsprüfung" sei gesetzeswidrig, weshalb ihr nicht auf dem Weg der Rechtsprechung zum Durchbruch verholfen werden dürfe. Das kantonale Gericht verkenne das Wesen und die Zulässigkeit von asymmetrischen Dividenden. Seine Ansicht verunmögliche letztlich Dividendenzahlungen an mitarbeitende Aktionäre, da jede Ausschüttung auf eine Arbeitsleistung der Aktionäre zurückgeführt werden könnte und daher als Lohn zu qualifizieren wäre. Ausserdem könne die Akquisetätigkeit resp. deren monetäres Ergebnis, das allein Schlüssel für die Aufteilung der Dividende gewesen sei, nicht mit einer Arbeitsleistung gleichgesetzt werden. Dass die Vorinstanz aus dem Umstand, dass die Mandatsakquisition Kriterium für die Dividendenaufteilung gewesen sei, auf eine Vergütung aus einer Arbeitsleistung (Lohn) geschlossen habe, sei offensichtlich unrichtig und rechtlich unhaltbar.