Citation: U 38/02 30.07.2002 E. A

Der 1971 geborene, jugoslawische Staatsangehörige A.________ ist seit Juni 1996 in der Verglaserei der Firma F.________ AG, tätig und gestützt auf dieses Arbeitsverhältnis bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen die Folgen von Unfällen obligatorisch versichert. In der Zeit von Oktober 1996 bis April 1998 erlitt er drei Unfälle wie folgt: Am 23. Oktober 1996 drang ihm ein Glassplitter in die Fingerbeere des rechten Mittelfingers ein, welcher am 24. Oktober 1996 ambulant auf der Notfallstation des Spitals W.________ entfernt wurde; ein entstandener Infekt wurde am 3. November 1996 hausärztlich behandelt. Am 7. Februar 1997 rutschte A.________ zu Hause im Treppenhaus aus, stürzte auf die rechte Hand und erlitt eine Metacarpale-Schaftfraktur des Kleinfingers rechts, welche am 8. Februar 1997 im Spital W.________ osteosynthetisch behandelt wurde. Der Hausarzt Dr. med. B.________, Allgemeine Medizin, schloss die Behandlung am 21. April 1997 ab. Am 28. April 1998 geriet A.________ beim Glasabladen mit der rechten Hand unter einen Glasblock und erlitt einen Weichteildefekt an der Daumenkuppe rechts, welcher gleichentags in der Klinik für Orthopädische Chirurgie des Spitals S.________ handchirurgisch behandelt wurde. Ab 22. Juni 1998 war er wieder voll arbeitsfähig. Im August 1999 überwies Dr. med. G.________ A.________ zur Abklärung der erneut geklagten Beschwerden im rechten Arm und in der rechten Hand an die Klinik für Orthopädische Chirurgie des Spitals S.________. Diese veranlasste eine ergänzende neurologische Untersuchung in der Klinik für Neurologie des gleichen Spitals, welche Hinweise für das Vorliegen eines leichten Karpaltunnelsyndroms rechts fand (Bericht vom 23. August 1999). In der Folge stellte die Klinik für Orthopädische Chirurgie eine entsprechende Diagnose und verordnete die Ruhigstellung des rechten Handgelenks mittels einer Orthoflex-Schiene sowie Physiotherapie. Gestützt auf einen Bericht des SUVA-Kreisarztes Dr. med. C.________ vom 16. November 1999 lehnte die SUVA ihre Leistungspflicht mit Verfügung vom 18. November 1999 mangels Vorliegens von Unfallfolgen ab, was mit Einspracheentscheid vom 20. März 2000 bestätigt wurde.