Citation: 9C_311/2019 E. 5.3

5.3. Zu prüfen ist schliesslich, ob die beantragten Kostenübernahmen gestützt auf Art. 14 Abs. 1 lit. f ELG als Hilfsmittel zu übernehmen sind. Da gestützt auf Art. 14 Abs. 2 ELG die Kantone die Kosten der Krankheits- und Behinderungskosten nach Absatz 1 ELG im gesetzlichen Rahmen beschränken und Höchstbeträge festlegen können (Art. 14 Abs. 3 ELG), ist die glarnerische Ergänzungsleistungsverordnung samt Anhang 2 (Liste der Hilfsmittel, Pflegehilfs- und Behandlungsgeräte) zu beachten. Es wird nicht geltend gemacht und ist nicht ersichtlich, dass diese kantonalen Vorgaben bundesrechtswidrig sein sollten. In Anhang 2 werden weder Greifzangen (Fr. 33.30 und Fr. 48.90; vgl. Verfügung vom 9. August 2018) noch Rückenfelle (Fr. 106.30), Ersatzgurte für den Rollstuhl (Fr. 6.30), Blasenspritzen (Fr. 240.-), Blutdruckmessgeräte (Fr. 169.-) oder Handschuhe (diverse Beträge) als vergütungspflichtige Hilfsmittel aufgeführt (vgl. analog 9C_624/2012 vom 21. Dezember 2012 E. 3.1).