Citation: 1B_159/2023 E. 2.2

2.2. Der Beschwerdeführer bringt vor, gemäss dem psychiatrischen Gutachten vom 11. August 2022 bestehe lediglich ein mittelbarer Zusammenhang zwischen seinem Alkoholkonsum und den Anlasstaten. Der Gutachter attestiere ihm unter anderem eine gute soziale Leistungsfähigkeit und ein gutes Verstehen normalpsychologischer Zusammenhänge bei Fehlen eingeschliffener krimineller Verhaltensweisen. Das Electronic Monitoring müsse vor diesem Hintergrund als wirksam und ausreichend angesehen werden, um die ohnehin schon geringe Wiederholungsgefahr zu bannen. Hinzu komme, dass sein Alkoholkonsum erwiesenermassen lediglich moderat sei. Die angeordnete quartalsweise Abgabe einer Haarprobe könne die Wiederholungsgefahr ohnehin nicht senken, da der zeitliche Abstand zwischen dem zu vermeidenden Alkoholkonsum und dessen Entdeckung viel zu gross wäre. Auch wegen der Kosten von rund Fr. 1'000.-- für jede Haaranalyse sei diese Massnahme unverhältnismässig.