Citation: 5A_187/2021 E. B

B.a. Mit Schlichtungsgesuch vom 28. Januar 2011 und Klage vom 29. Februar 2012 beantragte D.________ (Kläger) die Herabsetzung lebzeitiger Zuwendungen des Erblassers an A.________ (Einzelfirma "H.________" und Darlehenserlass), B.________ (Liegenschaften "I.________" und "J.________") und C.________ (Liegenschaft "K.________"). Als Pflichtteil machte er 3/20 am Gesamtnachlass geltend. B.b. A.________, B.________ und C.________ (Beklagte 1-3) schlossen auf Abweisung mit der Begründung, die Klage sei verjährt. Sie stellten Eventualbegehren in der Sache. B.c. Mit Urteil vom 27. August 2019 stellte das Bezirksgericht Kulm fest, dass der Nachlass Fr. 1'767'279.00 beträgt und der Pflichtteil des Klägers von 3/20 (= Fr. 265'091.00) in der Höhe von Fr. 195'091.00 verletzt ist. Es setzte die Zuwendung des Erblassers an den Beklagten 1 entsprechend herab und verpflichtete ihn, dem Kläger Fr. 195'091.00 zu bezahlen.