Citation: 9C_550/2024 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz hat u.a. dem MZR-Gutachten vom 2. September 2019 "insgesamt" und hinsichtlich des "Beweisthemas der Neuanmeldung, nämlich der Veränderung des Gesundheitszustandes der Versicherten", Beweiskraft beigemessen und gestützt darauf festgestellt, die Arbeitsfähigkeit der Versicherten sei zufolge psychischer Beschwerden aufgehoben gewesen. Weiter hat sie ausgeführt, es sei unbestritten, dass das MZR-Gutachten zuverlässig eine massgebende Verschlechterung des Gesundheitszustandes der Versicherten resp. eine rentenwirksame Sachverhaltsveränderung ausweise, und die IVSTA habe eine massgebende Verschlechterung seit Erlass der anspruchsverneinenden Verfügung vom 1. Dezember 2008 nicht in Frage gestellt. In Bezug auf den Zeitpunkt, zu dem diese Verschlechterung eingetreten sein soll, hat das Bundesverwaltungsgericht erwogen, die MZR-Experten hätten eine retrospektive Beurteilung nicht zuverlässig vornehmen können; aus dem MZR-Gutachten und dessen Ergänzung lasse sich weder die Dauer noch das Ausmass der Arbeitsunfähigkeit im "hier interessierenden" Zeitraum 2012/2013 bis 2019 herleiten. Den weiteren ärztlichen Unterlagen lasse sich zwar entnehmen, dass die Versicherte mit ständigen Schmerzen gelebt und sich zwischen 2012/2013 und 2019 immer wieder in ärztliche Obhut begeben habe. Insgesamt lasse sich aber daraus für den genannten Zeitraum - auch wenn der Gesundheitszustand der Versicherten schwankend gewesen sei - keine "dauerhafte, massgebende" Arbeitsunfähigkeit herleiten. Der verschlechterte Gesundheitszustand sei somit erst seit der ersten Untersuchung durch einen MZR-Experten am 29. Mai 2019 ausgewiesen, weshalb der Rentenanspruch erst (nach Ablauf des Wartejahres) am 1. Mai 2020 entstanden sei.