Citation: 6B_964/2018 E. 1.2.1

1.2.1. Die Vorinstanz geht mit Bezug auf den Vorwurf der schweren Körperverletzung von folgendem Sachverhalt aus, wobei sie sich im Wesentlichen auf Videoaufnahmen vom Tatort sowie Feststellungen des Erstgerichts stützt: Demnach habe zunächst der Beschwerdeführer den Beschwerdegegner 2 mit Schlägen gegen Kopf und Oberkörper traktiert. Als jener infolge einer Abwehrbewegung des Opfers zu Fall gekommen sei, habe der Mitbeschuldigte dem unvorbereiteten, auf den Beschwerdeführer fokussierten Beschwerdegegner 2 aus dem Lauf heraus einen wuchtigen Schlag ins Gesicht versetzt, sodass dieser umgehend rücklings zu Boden gegangen und nicht mehr in der Lage gewesen sei, sich mit seinen vor dem Körper befindenden Armen abzustützen bzw. abzufangen. Zwar sei der Kopf des Beschwerdegegners 2 in diesem Moment auf der Videoaufzeichnung nicht zu erkennen, er habe aber sofort damit begonnen, sich wieder aufzurichten. Hierauf habe ihn der Beschwerdeführer neuerlich zu Boden gedrückt und ihm einen gezielten Schlag gegen den Kopf versetzt, worauf der Beschwerdegegner 2 kurz zusammengezuckt sei und anschliessend für fast zwei Minuten das Bewusstsein verloren habe. Die Tatsache, dass er sich unmittelbar nach dem Sturz wieder aufzurichten versucht habe, sei mit der Annahme eines Schädelbruchs aufgrund des Sturzes unvereinbar. Aus seiner Haltung in der Videoaufnahme sei zudem zu schliessen, dass er sich unmittelbar nach dem Sturz mit dem rechten Arm aufgestützt und den linken Arm vor dem Oberkörper gehalten habe. Der Beschwerdegegner 2 habe sich mithin nicht an den Kopf gefasst oder sich vor Schmerzen gewunden, was bei einem Aufprall auf dem Asphalt zu erwarten gewesen wäre. Es sei daher davon auszugehen, dass es beim Sturz zu keinem Aufprall gekommen sei. Demgegenüber liege es aufgrund der Nähe des Kopfes zum Asphalt in liegender Position auf der Hand, dass der Kopf des Opfers nach dem aus nächster Nähe ausgeführten Schlag des Beschwerdeführers am Boden aufgeprallt sei. Der Schädelbruch sowie die Schädelblutung seien daher dem Beschwerdeführer zuzurechnen.