Citation: 9C_604/2023 E. 5.1

5.1. Die Beschwerdeführerin rügt, die Vorinstanz habe den Sachverhalt unzutreffend festgestellt. Sie habe festgehalten, der leidensbedingte Abzug sei im Rahmen des gutachterlichen Tätigkeitsprofils bereits ausreichend berücksichtigt worden. Die Gutachter hätten indes zum leidensbedingten Abzug nicht Stellung genommen, sondern seien davon ausgegangen, dass dieser durch die Behörde vorgenommen werde. Dies sei jedoch eindeutig und augenfällig nicht korrekt. Es werde nicht einkalkuliert, dass ihr Tätigkeitsprofil weitere Einschränkungen mit sechs Kriterien enthalte und sie somit in derselben Arbeitszeit eine geringere Leistung erbringen könne als eine gesunde Person. Auch dass sie die Arbeitszeit aufgrund der schmerzbedingten wechselnden Leistungsfähigkeit selbst einteilen können müsse und einen erhöhten Pausenbedarf habe, werde nicht einberechnet. So könne sie ihre verbleibende Arbeitsfähigkeit selbst auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Erfolg verwerten. Wenn die Vorinstanz dies nicht mittels eines leidensbedingten Abzugs von mindestens 15 % anerkenne, handle sie willkürlich.