Citation: 2A.151/2002 11.04.2002 E. 1

Das Bundesamt für Flüchtlinge trat am 17. Juni 1999 auf ein Asylgesuch des aus Mazedonien stammenden A.________ (geb. 1976) nicht ein, wies ihn weg und forderte ihn auf, das Land bis zum 1. Juli 1999 zu verlassen. Ab dem 28. Juni 1999 galt A.________ als verschwunden. Am 21. März 2002 wurde er bei einer Personenkontrolle in Genf angehalten und tags darauf durch das Amt für Ausländerfragen des Kantons Appenzell A.Rh. in Ausschaffungshaft genommen. Der Präsident des Verwaltungsgerichts bestätigte diese am 26. März 2002, wobei er auf eine mündliche Haftprüfungsverhandlung verzichtete, "weil der Vollzug der Ausschaffung nur wenig nach Ablauf der 96 Stunden gemäss Art. 13c Abs. 2 ANAG" vollzogen werden könne. Am 28. März 2002 gelangte A.________ mit dem Antrag an das Bundesgericht, diesen Entscheid aufzuheben. Am 28. März/2. April 2002 wies der Abteilungspräsident das mit der Beschwerde verbundene Gesuch um aufschiebende Wirkung ab, da die Wegweisung nicht Gegenstand des bundesgerichtlichen Verfahrens bilden könne (BGE 121 II 59 ff.). Am 3. April 2002 wurde A.________ nach Mazedonien ausgeflogen.