Citation: 6B_226/2024 E. 3.2.2

3.2.2. Die Ausführungen des Beschwerdeführers erschöpfen sich weitgehend in einer unzulässigen appellatorischen Kritik am angefochtenen Urteil. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn er zum Diebstahl vom 21. September 2020 vorträgt, niemand habe die Tat beobachtet; er sei nur aufgrund von Indizien verurteilt worden; die Angaben der Beschwerdegegnerin 2 würden auf Vermutungen und Annahmen beruhen oder auch sämtliche Gäste kämen als Täter in Frage. Gleiches gilt für den Diebstahl im Zeitraum vom 1. August 2020 bis 30. September 2020. Auch hier verfehlt der Beschwerdeführer die Anforderungen an eine gehörige Willkürrüge. So bringt er etwa vor, im Nachttisch der Beschwerdegegnerin 2 hätten sich keine Fr. 20'000.-- befunden; die Beschwerdegegnerin 2 habe seine Täterschaft bloss vermutet; der Aufbewahrungsort sei auch weiteren Personen bekannt gewesen und die Wohnung der Beschwerdegegnerin 2 sei möglicherweise nicht immer abgeschlossen gewesen. Weiter macht der Beschwerdeführer geltend, für diese Tat komme nur der Zeitraum vom 1. August 2020 bis 21. September 2020 in Frage, weil die Beschwerdegegnerin 2 den Diebstahl im Schlafzimmer am selben Tag festgestellt habe wie den Diebstahl im Hotel. Diese Eingrenzung des Tatzeitraums ändert nichts an den willkürfreien Feststellungen der Vorinstanz. Der Beschwerdeführer weist darauf hin, dass die Beschwerdegegnerin 2 das Bargeld über einen Zeitraum von 52 Tagen im Schlafzimmer aufbewahrt und dies nicht einmal geheim gehalten habe. Es ist keineswegs abwegig, wenn der Beschwerdeführer der Beschwerdegegnerin 2 deswegen Fahrlässigkeit unterstellt. Allerdings steht es seiner Verurteilung nicht entgegen, selbst wenn andere potentielle Ursachen für das Verschwinden des Geldes in Frage kommen. Hier übersieht der Beschwerdeführer, dass es für die Annahme von Willkür nicht einmal genügen würde, dass eine andere Lösung oder Würdigung ebenfalls vertretbar oder gar zutreffender erscheint. Den Begründungsanforderungen genügt er im Übrigen auch nicht, wenn er in den Raum stellt, gemäss "Meinung des Verteidigers hätte bei den Befragungen des Beschwerdeführers in der Strafuntersuchung zwingend ein Dolmetscher beigezogen werden müssen". Mangels jeder weiteren Begründung ist darauf nicht einzugehen. Auch was den mehrfachen betrügerischen Missbrauch einer Datenverarbeitungsanlage betrifft, zeigt der Beschwerdeführer nicht auf, inwiefern die Vorinstanz in Willkür verfallen sein sollte. Der Beschwerdeführer anerkennt, den PIN-Code der Maestro-Karte gekannt und die fraglichen Bargeldbezüge getätigt zu haben. Doch er behauptet, die Beschwerdegegnerin 2 habe ihn dazu beauftragt. Allerdings hält er der diesbezüglichen Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz bloss seine eigene Beweiswürdigung entgegen. Er zeigt keine Willkür auf, indem er die Indizien anders wertet. Die Begründungsanforderungen verfehlt er auch, wenn er insinuiert, das Einvernahmeprotokoll vom 18. November 2020 sei unverwertbar, weil seine Teilnahme und diejenige seines Verteidigers im Protokoll nicht vermerkt sei. In seiner Beschwerdeschrift fehlt jede weitere Substanziierung dazu.