Citation: U 67/02 02.04.2003 E. 3

3.1 Die Vorinstanz hat mit einlässlicher und überzeugender Begründung dargelegt, dass das Schreckereignis vom 19. März 1996 nicht als Unfall anzuerkennen ist, auch wenn B.________ wegen Gefährdung des Lebens und Nötigung bestraft worden ist. In sozialversicherungsrechtlicher Hinsicht fällt ins Gewicht, dass die Schussabgabe durch B.________ nicht in unmittelbarer Gegenwart des Beschwerdeführers erfolgte, sondern erst im Zeitpunkt, als dieser bereits ausser Haus war. Unter diesen Umständen kann nicht von einem besonderen, intensiven Schockerlebnis ausgegangen werden. Dr. med. S.________, den der Beschwerdeführer am 1. April 1996 konsultiert hat, hat denn auch nicht von einem aussergewöhnlichen Schockzustand, sondern von einer psychischen Anspannung des Versicherten gesprochen (Bericht vom 14. Juli 1999). Im Weiteren hat die Vorinstanz richtig erwogen, dass nach der medizinischen Aktenlage ein natürlicher Kausalzusammenhang (BGE 119 V 337 Erw. 1 mit Hinweis) zwischen dem Vorfall vom 19. März 1996 und den danach verstärkt aufgetretenen psychischen Beschwerden des Versicherten zwar möglich, aber nicht überwiegend wahrscheinlich ist, was eine Leistungspflicht der SUVA ebenfalls ausschliesst. Es wird auf die zutreffenden Ausführungen im angefochtenen Entscheid verwiesen. 3.2 In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde werden keine Einwendungen vorgebracht, die zu einer anderen Beurteilung führen könnten. Der Versicherte macht geltend, es sei nicht richtig, zu behaupten, er habe beim Vorfall vom 18./19. (recte 19.) März 1996 keine körperlichen Schäden abbekommen. Diesbezüglich ist festzuhalten, dass Dr. med. S.________ ausdrücklich dargelegt hat, er habe am 1. April 1996 keine körperlichen Verletzungen feststellen können (Bericht vom 14. Juli 1999). Soweit der Versicherte argumentiert, die Helsana habe für das Ereignis vom 19. März 1996 Taggelder erbracht, ist dem entgegenzuhalten, dass auf Grund der Akten anzunehmen ist, dass sie dies als Krankenversicherer getan hat, und dass im Übrigen ein rechtsfehlerhafter Entscheid einer anderen Versicherung keine Bindungswirkung für die SUVA hätte (vgl. auch BGE 126 V 292 Erw. 2b).