Citation: 1P.382/2004 28.07.2004 E. A

Das Bezirksgericht Meilen verurteilte X.________ am 3. Juni 1999 wegen Diebstahls, mehrfacher Sachbeschädigung, mehrfachen Hausfriedensbruchs, Drohung sowie Verletzung des Strassenverkehrsgesetzes zu vier Monaten Gefängnis unter Anrechnung von vier Tagen Untersuchungshaft. Weil beim Angeklagten im Rahmen der psychiatrischen Untersuchung eine Schizophrenie diagnostiziert und vom Gutachter eine stationäre Behandlung empfohlen worden war, schob das Gericht die Freiheitsstrafe im Sinne von Art. 43 Ziff. 2 StGB auf und wies den Angeklagten gemäss Art. 43 Ziff. 1 Abs. 1 StGB in eine psychiatrische Heilanstalt ein. Mit Verfügung vom 17. September 2003 lehnte das Amt für Justizvollzug des Kantons Zürich im Rahmen der jährlichen Prüfung nach Art. 45 Ziff. 1 StGB die probeweise Entlassung von X.________ aus der stationären Massnahme ab. Gegen diesen Entscheid ergriff X.________ kein Rechtsmittel. Mit Eingabe vom 11. Dezember 2003 stellte er beim Bezirksgericht Meilen ein Gesuch um unverzügliche Entlassung aus dem Massnahmenvollzug. Das Bezirksgericht trat mit Zirkulationsbeschluss vom 2. März 2004 auf das Entlassungsgesuch nicht ein. Den von X.________ dagegen erhobenen Rekurs wies das Obergericht des Kantons Zürich am 5. Mai 2004 ab.