Citation: I 117/99 25.02.2000 E. 2

2.- Es ist unbestritten, dass die Beschwerdeführerin aufgrund ihrer somatischen und psychischen Leiden ihre frü- here Arbeit als Innendekorationsnäherin nicht mehr ausüben kann. In Würdigung der umfangreichen medizinischen und be- ruflich-erwerblichen Unterlagen, insbesondere der im Admi- nistrativverfahren eingeholten Gutachten des ZMB vom 26. November 1996 und des Dr. med. I.________ vom 24. Feb- ruar 1998, zog die Vorinstanz mit überzeugender Begründung den Schluss, für eine dem Leiden angepasste Tätigkeit sei sie hingegen zu 40 % arbeitsfähig. Was die Beschwerdefüh- rerin dagegen vorbringt, ist nicht stichhaltig. Soweit sie geltend macht, die Ärzte des ZMB hätten ihr in ihrem Zusatzgutachten eine Arbeitsfähigkeit von 30 % at- testiert, wird übersehen, dass bei dieser Beurteilung die Gutachter von einer relevanten Veränderung der psychischen Situation ausgegangen waren, die es zu jenem Zeitpunkt erst noch nachzuweisen galt. Aus diesem Grund schlugen sie auch eine weitere psychiatrische Untersuchung vor. Dr. med. I.________ konnte in der Folge jedoch nur eine leichte psychogene Problematik (Schmerzverarbeitungsstörung) fest- stellen, weshalb er die Beurteilung der Gutachter des ZMB zu Recht relativierte und die Arbeitsfähigkeit auf 40 % festsetzte. Nicht zu hören ist auch der Einwand, wonach für die Beschwerdeführerin die Umsetzung der Restarbeitsfähigkeit nicht zumutbar sei, weil sie schon wegen der körperlichen Beschwerden die berufliche Abklärung in der BEFAS vorzeitig hätte abbrechen müssen. Gemäss Dr. med. I.________ spielen neben der psychogenen Problematik auch invaliditätsfremde Gründe eine Rolle, welche die Betroffene daran hindern, die noch vorhandene Restarbeitsfähigkeit umzusetzen. Zudem wur- den die Argumente der Beschwerdeführerin bereits vom kanto- nalen Gericht entkräftet. Diesen vorinstanzlichen Ausfüh- rungen, auf die verwiesen werden kann, hat das Eidgenössi- sche Versicherungsgericht nichts beizufügen.