Citation: 7B_368/2023 E. 3.3.2

3.3.2. Nebst dem bestreitet der Beschwerdeführer die Erfüllung des subjektiven Tatbestands. Er habe im gesamten Verfahren sein Erstaunen darüber geäussert, dass das Polizeifahrzeug auf die rechte Fahrspur gewechselt sowie Licht und Sirene ausgeschaltet habe. Diese Verwunderung könne nur bestätigen, dass er mit seinem Verhalten keine Nötigung gegenüber dem vorausfahrenden Fahrzeug in Kauf genommen habe. Solches scheine auch mit Blick auf seine fehlenden Vorstrafen eher unwahrscheinlich. Diese Ausführungen zielen darauf ab, was der Beschwerdeführer gewusst, gewollt und vor allem in Kauf genommen hat. Sie betreffen somit eine Tatfrage, womit die Kognition des Bundesgerichts diesbezüglich nicht über die Prüfung von Willkür hinausgeht (vgl. BGE 147 IV 439 E. 7.3.1; 137 IV 1 E. 4.2.3; je mit Hinweisen). Zum Nachweis von Willkür sind sie indes offensichtlich nicht geeignet, wird damit doch wiederum nicht mehr als eine andere denkbare Interpretation seiner Aussagen skizziert. Ob das Bundesgericht auf diese im Prinzip appellatorische Kritik überhaupt einzutreten hat, kann offen bleiben. Jedenfalls ist zu konstatieren, dass die Vorinstanz das Willkürverbot nicht verletzt, wenn sie aus dem Verhalten des Beschwerdeführers auf eine Inkaufnahme des Nötigungserfolgs schliesst. Der Schuldspruch wegen Nötigung verletzt demnach kein Bundesrecht.