Citation: 6B_478/2017 E. 3

Die Privatklägerschaft ist auch bei einer Nichtanhandnahme oder Einstellung des Strafverfahrens zur Beschwerde in Strafsachen nur legitimiert, wenn der angefochtene Entscheid sich auf die Beurteilung ihrer Zivilansprüche auswirken kann (vgl. Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG). Der Beschwerdeführer hat sich mit seinem Strafantrag weder als Straf- noch Zivilkläger konstituiert und zudem ausdrücklich auf die Stellung als Privatkläger verzichtet. Er kann demnach allfällige zivilrechtliche Ansprüche im Strafverfahren nicht adhäsionsweise geltend machen (vgl. Art. 318 StPO). Das Strafverfahren ist auch nicht blosses Vehikel zur Durchsetzung von Zivilforderungen in einem Zivilprozess, den die Privatklägerschaft erst nach einem für sie günstigen Abschluss des Strafprozesses anzustrengen gedenkt.