Citation: 4A_497/2023 E. A

A.a. Die Genossenschaft B.________ (Verpächterin, Gesuchstellerin, Beschwerdegegnerin) schloss mit der A.________ GmbH (Pächterin, Gesuchsgegnerin, Beschwerdeführerin) am 20. Januar 2012 einen als Mietvertrag bezeichneten Vertrag über das Hotel und Restaurant C.________, U.________platz, V.________, ab. Dieser wird von der Vorinstanz als Pachtvertrag qualifiziert, was unbestritten ist. Vereinbart wurde ein monatlicher Minimalzins von Fr. 8'333.-- zzgl. MwSt. sowie zusätzliche Akontozahlungen für Nebenkosten in der Höhe von Fr. 1'500.-- pro Monat. Dieser Minimalzins basierte auf einem Umsatz bis zu Fr. 450'000.-- für das Restaurant und bis zu Fr. 250'000.-- für das Hotel. Für den darüber liegenden Umsatz vereinbarten die Parteien einen umsatzabhängigen Zins von 7% für den Restaurationsumsatz und von 15% für den Hotelumsatz. In einer Vereinbarung vom 16./31. März 2016 wurde neu ein Zins von Fr. 11'250.-- pro Monat und Fr. 2'500.-- Nebenkosten zzgl. MwSt. rückwirkend auf den 1. Juli 2015 festgesetzt. Zusätzlich vereinbarten die Parteien eine Abzahlung eines Ausstandes der Nebenkosten per Ende 2014 von Fr. 44'750.--. A.b. Ab 2020 geriet die Pächterin nach Angaben der Verpächterin erneut in Zahlungsrückstand. Mit Schreiben vom 22. August 2022 verlangte die Verpächterin von der Pächterin die Bezahlung des Gesamtausstandes von Fr. 78'849.51.51 innert 60 Tagen und drohte ihr im Unterlassungsfall die Kündigung an. Da die Pächterin den Ausstand nicht fristgerecht bezahlte, kündigte die Verpächterin am 25. Oktober 2022 den Vertrag auf den 30. November 2022. Am 25. November 2022 focht die Pächterin die Kündigung bei der Schlichtungsbehörde für Miete und Pacht an.