Citation: 4C.36/2001 02.07.2001 E. 1

1.- Von einer Rückweisung der Berufungsantwort zur Verbesserung im Sinne von Art. 30 Abs. 3 OG ist entgegen dem Antrag des Beklagten aus verfahrensökonomischen Gründen abzusehen, obwohl die Rechtsschrift Äusserungen enthält, die zumindest im Grenzbereich der Ungebührlichkeit liegen. Gemäss Art. 59 Abs. 4 OG findet ein weiterer Schriftenwechsel nur ausnahmsweise statt. Der Beklagte macht geltend, dieser sei unerlässlich, weil der Kläger neue Rechtsauffassungen eingebracht habe, auf welche bisher nicht habe eingegangen werden können. Der blosse Umstand, dass die Gegenpartei in ihrer Vernehmlassung zusätzlich zu den im angefochtenen Entscheid angeführten Gründen weitere Argumente für ihre Auffassung vorbringt, rechtfertigt jedoch noch keine Gewährung des Replikrechts. Dieses ist vielmehr nur so weit angezeigt, als diese neuen Rechtsgründe erheblich sind und das Bundesgericht darauf auch abstellt (vgl. BGE 114 Ia 314 E. 4b; 94 I 662 E. 1b; 111 Ia 3 E. 3). Dies trifft für die neuen rechtlichen Erwägungen des Klägers nicht zu, weshalb kein zweiter Schriftenwechsel anzuordnen ist. Entgegen der Ansicht des Beklagten ist nicht ersichtlich, inwiefern das vom Kläger erstellte Inhaltsverzeichnis zum angefochtenen Urteils die Richter davon abhalten soll, die Originalakten zu studieren, weshalb dieses Verzeichnis nicht aus dem Recht zu weisen ist.