Citation: 1C_253/2022 E. 5.4.2

5.4.2. Wenn die Beschwerdeführenden sodann in tatsächlicher Hinsicht geltend machen, die durchlässige Trockensteinmauer aus Natursteinen (Jurakalk) sei untauglich, den Wasserhaushalt des lediglich angrenzenden Rieds zu beeinträchtigen, legen sie damit nicht dar, inwieweit die gegenteilige Feststellung der Vorinstanz willkürlich sein sollte. Vielmehr beschränken sie sich auf eine appellatorische Kritik am angefochtenen Urteil. Das BAFU führte in seiner Stellungnahme vom 21. September 2022 an das Bundesgericht zudem aus, dass aufgrund der vorherrschenden Geländeneigung im Gebiet davon ausgegangen werden könne, dass im fraglichen Perimeter ursprünglich Wasser von Nordwesten in Richtung Südosten geflossen sei und die ständige Nässe die Bildung des Moores begünstigt oder gar erst ermöglicht habe. Dieses Fliesssystem werde durch die von den Beschwerdeführenden erstellte Mauer lokal unterbrochen bzw. beeinträchtigt, sodass der Wasserhaushalt des Steinibachrieds nach Auffassung des BAFU zumindest lokal beeinträchtigt werde. Die Beschwerdeführenden bringen in ihrer Replik nichts vor, was an der Stichhaltigkeit der Stellungnahme des BAFU als Umweltfachbehörde des Bundes zweifeln liesse. Die diesbezügliche Feststellung der Vorinstanz, welche vom BAFU geteilt wurde, ist demnach nicht zu beanstanden.