Citation: 6B_1273/2021 E. 1.3.1

1.3.1. Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz stelle ohne jegliche Begründung und Subsumtion fest, die Anklageschrift sei in Bezug auf den Tatort und die Tatzeit hinreichend präzise. Warum der angebliche Tatzeitraum von über zwei Monaten und der nicht (näher) bezeichnete Tatort "Wald" hinreichend konkret seien und dem Beschwerdeführer die Möglichkeit einräumen würden, sich im Hinblick auf den Vorwurf der Vergewaltigung angemessen zu verteidigen, zeige die Vorinstanz indes nicht auf und erweise sich als unzutreffend. Soweit die Vorinstanz apodiktisch festhalte, aus der Anklageschrift ergebe sich genügend konkret, was ihm vorgeworfen werde, scheine sie zumindest implizit und ohne Beweiswürdigung davon auszugehen, er habe die gegen ihn in der Anklageschrift erhobenen Vorwürfe begangen. Andernfalls könnte der Beschwerdeführer die örtlich und zeitlich nicht (näher) beschriebenen Vorwürfe nicht kennen. Der Beschwerdeführer argumentiert, die Beschreibung der angeblich vorgenommenen sexuellen (Tat-) Handlungen könne eine hinreichende Umschreibung von Tatort und Tatzeit nicht ersetzen. Diesen beiden Elementen komme vorliegend gesteigerte Bedeutung zu, da die Aussagen der Beschwerdegegnerin 2 das einzige Beweismittel darstellten. Ihm werde verunmöglicht, die Tatvorwürfe unter anderem dadurch zu entkräften, dass er Indizien oder Beweise liefere, zur Tatzeit nicht am Tatort gewesen zu sein.