Citation: 2C_902/2021 E. 5.5.1

5.5.1. Die Beschwerdeführerin bestreitet weder die von der Vorinstanz angeführten Mängel in der Hundehaltung noch dass sie der mehrfachen Aufforderung zur Beseitigung dieser Mängel nur teilweise nachgekommen ist und die Behörden diesbezüglich mit Falschangaben zu täuschen versucht hat. Sie stellt auch nicht in Abrede, dass sie bei der Nachkontrolle vom 17. November 2020 nicht in der Lage war, zwei Hunde beim Spaziergang unter Kontrolle zu halten. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Situation angesichts der Anwesenheit von Mitarbeitern des Veterinäramts hektisch gewesen ist, wie die Beschwerdeführerin in ihrer Eingabe vom 15. März 2022 vorbringt. Beim Spaziergang mit Hunden kann es immer zu unvorhergesehenen Ereignissen kommen, die die Tiere in Unruhe versetzen; es ist unerlässlich, dass der Hundehalter auch in solchen Fällen in der Lage ist, die Tiere unter Kontrolle zu halten. Vor diesem Hintergrund ist unerheblich, ob "B.________" und "C.________" grundsätzlich leicht zu handhabende und sanfte Hunde sind, wie die Beschwerdeführerin behauptet. Soweit die Beschwerdeführerin auf ihre neue Wohnung auf dem Land verweist, bestreitet sie weder die vorinstanzlichen Feststellungen, wonach sie nicht mehr die Möglichkeit hat, den Hunden im Garten Auslauf zu bieten, noch dass sie bereits zeitlich kaum in der Lage wäre, beide Hunde separat auszuführen. Insoweit ist nicht ersichtlich, wie die Beschwerdeführerin einen genügenden Auslauf von zwei Hunden garantieren könnte.