Citation: 6B_209/2010 02.12.2010 E. 1

Die Vorinstanz geht von folgendem Sachverhalt aus: Der Beschwerdeführer war langjähriger Kunde der A.________ AG. Der zuständige Kundenberater, B.________, führte im Mai und August 1999 für ihn mehrere Devisentermingeschäfte mit Transaktionsbeträgen von je $ 600'000.-- durch, woraus ein geringer Gewinn resultierte. Auf Geheiss des Beschwerdeführers sollte der Kundenberater weitere solche Geschäfte mit höheren Geldbeträgen tätigen. Anstatt die Geschäfte tatsächlich abzuschliessen, begann dieser ab Juni 1999 bis November 2001 insgesamt 1'140 solche Devisentermingeschäfte zu fingieren. Dabei stieg das Auftragsvolumen stetig an und erreichte letztlich Billionen-Höhe, wobei er jeweils eine entsprechende Abrechnung erstellte und diese dem Beschwerdeführer bei dessen regelmässigen Bankbesuchen aushändigte. Tatsächlich führte er die Aufträge jedoch nicht aus. Der Beschwerdeführer prüfte die Abrechnungen jeweils eingehend und monierte allfällige Differenzen zu seinen eigenen Berechnungen umgehend bei B.________. Spätestens ab Anfang 2000 hätte er aufgrund des realen Jahresabschlusses von 1999 erkennen müssen, dass die Devisentermingeschäfte nicht getätigt und die berechneten Gewinne nicht erzielt worden waren. Auf den Konten waren lediglich zwei nennenswerte Eingänge von Fr. 200'000.-- und Fr. 250'000.-- zu verzeichnen, die aus Geldtransfers stammten, die der Kundenberater unrechtmässig vorgenommen hatte. Zudem hätte er etwa aufgrund der Kurs- und Gewinnberechnung, der ausgewiesenen Gewinnbeträge in Billionenhöhe sowie des Umstands, dass nur Gewinne und keine Verluste ausgewiesen wurden, von einer Fiktion der Devisentermingeschäfte ausgehen sollen. Nicht nachvollziehbar ist gemäss Vorinstanz zudem, dass der Beschwerdeführer 36 Mio. Franken aus erzielten Gewinnen ausgeben konnte, wenn die Gewinne wieder vollständig zu dem in die Devisengeschäfte einzusetzenden Kapital geschlagen wurden. Auffallend sei weiter, dass er nur mit dem Kundenberater B.________ zu tun haben wollte und in dessen Abwesenheit die Geschäfte mitunter während Wochen ruhen liess. Ab Anfang 2000 stiegen die Bezüge des Beschwerdeführers immer stärker an, und sein Lebensstil wurde stets aufwändiger. Zum einen liess er sich Bargeld zur Deckung eigener Aufwendungen direkt aushändigen, zum anderen Rechnungen für eingegangene Verpflichtungen durch seinen Kundenberater begleichen (Arbeiten an seinem Haus in C.________, Kauf von Kunstgegenständen). B.________ nahm insgesamt 161 unrechtmässige Geldtransfers zu Lasten von 43 unbeteiligten Kontoinhabern der A.________ AG vor, da die Konsumausgaben durch die fingierten Devisentermingeschäfte nicht finanziert werden konnten. Diese Bezüge übergab er dem Beschwerdeführer in bar oder mittels Check. B.________ hat die ihm vorgeworfenen Sachverhalte vollumfänglich eingeräumt und die erstinstanzlich ausgesprochene Freiheitsstrafe von 3 Jahren, davon 2 Jahre bedingt aufgeschoben, wegen mehrfacher Veruntreuung, mehrfacher Urkundenfälschung sowie mehrfacher Urkundenunterdrückung nicht angefochten. Die A.________ AG erlitt durch die Deckung dieser unrechtmässigen Belastungen, die der Beschwerdeführer direkt oder indirekt bezogen hatte, einen Schaden von rund 42 Mio. Franken.