Citation: 1C_514/2020 E. 7.3

7.3. Zu beachten ist indessen, dass die F.________ AG in ihrem Bericht vom 1. Juni 2018 (S. 4 Ziff. 3) ausführte, der Zielwert von 1,2 m3 /m2 h sei für die Sanierung eines Holzhauses ein strenger Wert, zumal der Grenzwert für die Luftdichtigkeit der Hüllfläche bei Umbauten und Erneuerung von Häusern mit natürlicher Lüftung 3,6 m3 /m2 h betrage. Dies bestätigte die Baudirektion in ihrer Stellungnahme vom 12. September 2019 (Rz. 10 S. 3) und wird von den Beschwerdeführern nicht in Frage gestellt. Zudem ging die F.________ AG davon aus, die Gesamtheit der von ihr vorgeschlagenen Sanierungsmassnahmen führten zum Wegfall der störenden Zuglufterscheinungen und mit der Sicherstellung der Luftdichtheit der Gebäudehülle könne ein Dichtigkeitswert nahe des Zielwerts von 1,2 (m3 /m2 h) erreicht werden (S. 5 Ziff. 5). Inwiefern diese Angaben offensichtlich unzutreffend sein sollen, legen die Beschwerdeführer nicht dar. Demnach verfiel die Vorinstanz nicht in Willkür, wenn sie in tatsächlicher Hinsicht annahm, mit den von der F.________ AG vorgeschlagenen Sanierungsmassnahmen könnten die wichtigsten energetischen Mängel behoben werden. Dass dazu keine Erneuerung der gesamten Gebäudehülle erforderlich ist, wird dadurch bestätigt, dass die Sanierungsstudie der G.________ AG ebenfalls keine Gesamterneuerung der Gebäudehülle vorsieht.