Citation: 2C_5/2019 E. 3.5

3.5. Der Beschwerdeführerin ist nicht zu folgen, soweit sie geltend macht, dass der Zeitraum zwischen der Eheschliessung im Kosovo und ihrer Einreise in die Schweiz am 10. September 2014 bei der Berechnung der 3-jährigen Frist im Sinne von Art. 50 Abs. 1 lit. a AIG zu berücksichtigen sei. Gemäss der Rechtsprechung des Bundesgerichts muss die Ehegemeinschaft grundsätzlich während drei Jahren in der Schweiz gelebt werden (vgl. BGE 136 II 113 E. 3.3 S. 117; 137 II 345 E. 3.1.3 S. 348; 140 II 289 E. 3.5.1 S. 295; 140 II 345 E. 4.1 S. 349). Von diesem Grundsatz kann nur ausnahmsweise abgewichen werden, insbesondere wenn wichtige Gründe den schweizerischen Ehegatten, von dem die Aufenthaltsberechtigung abgeleitet wird, veranlassen, die Schweiz kurzfristig zu verlassen (vgl. BGE 140 II 345 E. 4.4). Diese Voraussetzungen sind vorliegend nicht erfüllt.