Citation: 9C_538/2020 E. 3.1

3.1. Nach einlässlicher und sorgfältiger Würdigung der Aktenlage, insbesondere gestützt auf das neurologische Gutachten des Prof. Dr. med. D.________ vom 30. Mai 2018 und das psychiatrische Gutachten der med. pract. C.________ vom 15. Mai 2019, welchen sie Beweiswert zuerkannte, gelangte die Vorinstanz zum Ergebnis, es sei mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt, dass die Versicherte sowohl in somatischer als auch in psychischer Hinsicht in einer leidensangepassten Tätigkeit in der Zeit vom 1. Februar 2015 bis zum 11. November 2019 durchgehend mindestens 75 % arbeitsfähig gewesen sei. Der medizinische Sachverhalt sei umfassend abgeklärt und zusätzliche Beweisvorkehren, insbesondere die beantragte Einholung eines polydisziplinären Gutachtens, erübrigten sich, da keine neuen, entscheidwesentlichen Erkenntnisse zu erwarten seien. Der auf dieser Grundlage durchgeführte Einkommensvergleich ergebe einen Invaliditätsgrad von 15 % bzw. maximal 36 %, welcher keinen Anspruch auf eine Rente verleihe.