Citation: 8C_513/2016 E. 2.3

2.3. Die Helsana macht im Wesentlichen geltend, dem asim-Gutachten vom 18. September 2014 sei zu entnehmen, dass das bone bruise, der Knorpelschaden und die Plica mediopatellaris gemäss den MRI-Aufnahmen vom 18. Januar 2010 und 18. August 2010 nicht überwiegend wahrscheinlich unfallbedingt seien und ein neuer organischer Knorpelschaden nach einem beschwerdefreien Intervall des Versicherten von 6 Monaten lediglich möglich sei. Fest stehe hingegen, dass ein unfallfremder, degenerativer Vorzustand vorliege. Die Beurteilung des asim-Gutachters in der Ergänzung vom 11. November 2015 und der Vorinstanz, dass die Arthroskopie vom 3. März 2011 für die Feststellung des Status quo sine vel ante entscheidend gewesen sei, träfe nur dann zu, wenn die obgenannten MRI-Aufnahmen zumindest überwiegend wahrscheinlich Unfallfolgen gezeigt hätten. Dies sei jedoch - wie dargelegt - aufgrund des asim-Gutachtens vom 18. September 2014 nicht der Fall. Demnach sei die Kausalitätsbeurteilung der Vorinstanz willkürlich und die Auferlegung der Arthroskopiekosten an die Helsana bundesrechtswidrig.