Citation: 9C_188/2020 E. 5.2

5.2. Sodann ist darauf hinzuweisen, dass Gutachten, die nach Art. 44 ATSG eingeholt wurden und welche die bundesgerichtlichen Anforderungen erfüllen, bei der Beweiswürdigung volle Beweiskraft zuzuerkennen ist, solange nicht konkrete Indizien gegen deren Zuverlässigkeit sprechen (BGE 137 V 210 E. 1.3.4 S. 227). Die Vorinstanz hat klar aufgezeigt, weshalb der nach der Begutachtung aufgelegte Bericht des Dr. med. D.________ vom 24. Januar 2017 keine neuen Aspekte enthält, welche das polydisziplinäre MZR-Gutachten vom 18. Mai 2016 in Zweifel ziehen könnten. Was dem entgegenstehen soll, ist anhand der beschwerdeweise vorgebrachten Rügen nicht erkennbar. Die Beschwerde erschöpft sich - soweit es sich nicht lediglich um eine Wiederholung der bereits im kantonalen Verfahren erhobenen Einwände handelt - vielmehr im Wesentlichen darin, den gegenteiligen Sachverhaltsfeststellungen des kantonalen Gerichts die eigene Sichtweise entgegen zu halten und die medizinischen Akten anders zu würdigen, was nicht genügt. Wenn sich der Beschwerdeführer insbesondere darauf beschränkt, erneut zu behaupten, die mehrfachen persönlichen psychiatrisch-psychotherapeutischen Behandlungen bei Dr. med. D.________ seien eine zuverlässigere Basis als die einmalige MZR-Begutachtung, hat es mit dem bereits Gesagten sein Bewenden (vgl. E. 4.3.1). Ebenso wenig wird in der Beschwerde hinreichend substanziiert (vgl. Art. 42 Abs. 2 BGG), weshalb die Auffassung des kantonalen Gerichts, wonach die vom psychiatrischen MZR-Sachverständigen Dr. med. C.________ diagnostizierte chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41) unter Berücksichtigung der Rechtsprechung nach BGE 141 V 281 keine Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit hat, zu beanstanden sein soll. Auch mit Blick auf die sonstigen Vorbringen ist keine Rechtsverletzung erkennbar.