Citation: 8C_526/2020 E. 4.1

4.1. Unbestritten ist, dass sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin zwischen der letzten rechtskräftigen Verneinung einer Leistungspflicht (Verfügung vom 26. September 2003) und der Neuanmeldung vom 27. November 2018 weiter verschlechtert hat. Sodann steht fest, dass die Beschwerdeführerin nach mehreren chirurgischen Eingriffen am linken Auge an einer starken und schmerzhaften Visusminderung leidet, weshalb sie laut Bericht des am Augenzentrum B.________ behandelnden Facharztes vom 21. Januar 2019 eine leidensangepasste Tätigkeit nur noch während zwei bis drei Stunden pro Tag ausüben kann. Gemäss Austrittsbericht der Klinik C.________, wo die Beschwerdeführerin vom 19. September bis 16. November 2018 hospitalisiert war, sind neben der Visusstörung am linken Auge zahlreiche weitere somatische und psychische Diagnosen bekannt. Weiter ist unbestritten, dass die Beschwerdeführerin, welche nach dem Besuch der Grundschule in Kroatien keine Berufsausbildung absolvierte, seit der Einreise in die Schweiz nie dauerhaft in namhaftem Umfang erwerbstätig war und laut IK-Auszug ab Mai 2003 kein AHV-beitragspflichtiges Erwerbseinkommen mehr erzielte. Schliesslich wird ein allfälliger Rentenanspruch erst ab 1. Mai 2019 beantragt (vgl. Art. 107 Abs. 1 BGG).