Citation: 2C_652/2020 E. 7.4.3

7.4.3. Der Beschwerdeführer verfügt über ein mit der Mutter des Kindes geteiltes Sorgerecht; sein Sohn lebt indessen bei der Mutter. Gemäss den Feststellungen der Vorinstanz pflegt der Beschwerdeführer eine entsprechend den Umständen durchschnittlich enge Beziehung zu seinem Sohn. In affektiver Hinsicht ist damit eine genügend enge Beziehung gegeben. Das angefochtene Urteil enthält sodann keine Feststellungen darüber, ob zwischen dem Beschwerdeführer und seinem Sohn in wirtschaftlicher Hinsicht eine enge Eltern-Kind-Beziehung besteht. Es kann aber jedenfalls nicht gesagt werden, dass sich der Beschwerdeführer hier weitgehend "tadellos" verhalten hätte, nachdem er wiederholt und in schwerwiegendem Mass straffällig geworden ist. Eine Aufenthaltsbeendigung verletzt vorliegend damit das Recht auf Achtung des Familienlebens (Art. 8 EMRK bzw. Art. 13 Abs. 1 BV) nicht. Die Vater-Sohn-Beziehung lässt sich im Übrigen auch bei einer Rückkehr des Beschwerdeführers in sein Heimatland mit den üblichen Kommunikationsmitteln aufrechterhalten (vgl. dazu auch E. 3.4 hiervor).