Citation: 1C_454/2024 E. 1.5.1

1.5.1. Das Verwaltungsgericht ging im angefochtenen Urteil ausführlich auf die einzelnen dem Beschwerdeführer vorgeworfenen Handlungen ein und legte dar, weshalb diese als Stalking im Sinne von § 2 Abs. 2 GSG/ZH zu qualifizieren seien. Es hielt zusammenfassend fest, die Ehefrau habe die vom Ehemann mit Einsprache an das Zwangsmassnahmengericht geltend gemachten Argumente und selektiv eingereichten Beweismittel allesamt entkräftet. Die ehelichen Konflikte zwischen den Parteien, die zu Polizeieinsätzen geführt hätten, reichten bis ins Jahr 2022 zurück. Vorliegend sei dokumentiert, dass der Ehemann der Ehefrau am 27. Februar 2024 in aller Öffentlichkeit am Circle Flughafen folgte und ihre Kopfhörer vom Kopf riss. Zudem sei glaubhaft gemacht, dass er am 27. April 2024 der Ehefrau nachgestellt und sie anlässlich ihrer Sprachprüfung in Winterthur auf grobe Weise belästigt habe. Sodann bestünden erhebliche Verdachtsmomente, dass er am 26. April 2024 Bauschaum an der Wohnungstüre der Ehefrau angebracht habe.