Citation: 5P.414/2000 07.12.2000 E. 2

2.- Das Appellationsgericht hat festgehalten, dass die von P.________ selbst eingereichte Klage nicht zurückgewiesen worden sei, weil das Rechtsbegehren unklar oder mangelhaft gewesen wäre. Der Beschwerdeführer habe in seiner Eingabe vom 2. November 1995 unter Hinweis auf die Eventualmaxime vielmehr selbst ausgeführt, dass P.________ "seine Forderung zu begründen und zu beweisen" habe. Wenn der Instruktionsrichter des Zivilgerichts den Kläger in der Folge aufgefordert habe, eine "verbesserte, begründete Klage" einzureichen, habe er damit nicht die Möglichkeit eröffnet, beliebig neue Rechtsbegehren zu stellen. Aus § 37 ZPO/BS, der den Inhalt der Klage vorschreibe, lasse sich nicht ableiten, dass eine Rückweisung der Klage zur Verbesserung stets auch die Befugnis zur Änderung der Rechtsbegehren beinhalte. Die Änderung der Rechtsbegehren stelle eine Klageänderung dar, die nur auf entsprechendes Gesuch hin und nur unter den Voraussetzungen gemäss § 79 ZPO/BS zulässig sei. Somit habe das Zivilgericht bei der Bemessung des Honorars des Beschwerdeführers willkürfrei vom Streitwert der ursprünglich eingereichten Klage (Fr. 636'000.--) ausgehen dürfen.