Citation: 4A_204/2019 E. 5

Die Beschwerdeführerin trägt vor, dass gemäss den Allgemeinen Versicherungsbedingungen für versicherte Personen kein Übertrittsrecht in die Einzelversicherung bestehe, wenn diese mit einem befristeten Arbeitsvertrag angestellt seien. Mit dem Formular "Austritt aus der Kollektiv-Taggeldversicherung und/oder der UVG-Zusatzversicherung" sei ihr aber nachträglich ein Übertrittsrecht in die Einzeltaggeldversicherung ohne erneute Überprüfung des Gesundheitszustandes schriftlich zugesichert worden. Mit der Unterschrift vom 23. September 2015 habe die Beschwerdeführerin bestätigt, dass sie über das Recht zum Übertritt in die Einzelversicherung orientiert worden sei. Entgegen der Auffassung der Vorinstanz habe ihr die Beschwerdegegnerin mit diesem Formular die Freizügigkeit gewährt. Vor der Vorinstanz behauptete die Beschwerdeführerin, eine Mitarbeiterin der Beschwerdegegnerin habe ihr das Übertrittsrecht mündlich zugesichert. Solches bringt sie vor Bundesgericht nicht mehr hinreichend vor. Aus dem vorinstanzlichen Entscheid ist aber nicht ersichtlich, dass die Beschwerdeführerin bereits vor der Vorinstanz geltend gemacht hätte, die Beschwerdegegnerin habe ihr mit dem Formular "Austritt aus der Kollektiv-Taggeldversicherung und/oder der UVG-Zusatzversicherung" einen nahtlosen Übertritt von der Kollektivversicherung in die Einzelversicherung zugesichert. Es ist daher bereits mangels Ausschöpfung des Instanzenzugs fraglich, ob vor Bundesgericht auf diese Rüge überhaupt einzutreten wäre (vgl. BGE 143 III 290 E. 1.1 S. 293). Unabhängig davon behauptet die Beschwerdeführerin bloss unsubstanziiert, dass ihr ein Übertritt mit dem genannten Formular zugesichert worden sei. Inwiefern die Beschwerdegegnerin einen solchen Übertritt aber konkret durch das Formular zugesichert hätte, legt die Beschwerdeführerin vor Bundesgericht nicht rechtsgenüglich dar (dazu Erwägung 2.1). Im Übrigen ist der Inhalt des genannten Formulars im vorinstanzlichen Sachverhalt nicht festgestellt und es wäre an der Beschwerdeführerin gewesen, eine Ergänzung des Sachverhalts zu verlangen, was sie unterlässt (dazu Erwägung 2.2). Auf diese Rüge ist damit nicht einzutreten.