Citation: 6B_75/2020 E. A

Das Bezirksgericht Frauenfeld sprach A.________ am 28. November 2018 des mehrfachen, teilweise qualifizierten Raubs, des mehrfachen, teilweise durch Anstiftung begangenen Diebstahls, der mehrfachen, teilweise versuchten Nötigung, der Sachbeschädigung, des mehrfachen Vergehens gegen das Betäubungsmittelgesetz, der Hinderung einer Amtshandlung, der mehrfachen Entwendung eines Fahrzeugs zum Gebrauch, des mehrfachen geringfügigen Vermögensdelikts, der mehrfachen Widerhandlung gegen das Personenbeförderungsgesetz, des Ungehorsams des Schuldners im Betreibungs- und Konkursverfahren, der mehrfachen Übertretung gegen das Betäubungsmittelgesetz, der Störung der öffentlichen Ruhe und Ordnung sowie der Widerhandlung gegen das Abfallgesetz schuldig. Von den Vorwürfen der Hehlerei und des versuchten Diebstahls sprach es A.________ frei. Das Bezirksgericht bestrafte ihn mit einer Freiheitsstrafe von fünfeinhalb Jahren, unter Anrechnung der Haft und des vorzeitigen Strafvollzugs, sowie mit einer Busse von Fr. 2'400.--. Zudem widerrief es den durch das Untersuchungsamt Altstätten am 23. Februar 2016 gewährten bedingten Vollzug einer Geldstrafe von 80 Tagessätzen zu je Fr. 30.--. Eine Landesverweisung sprach das Bezirksgericht nicht aus. Die Staatsanwaltschaft Frauenfeld erhob gegen das bezirksgerichtliche Urteil Berufung und beantragte, es sei für A.________ eine Landesverweisung für die Dauer von zehn Jahren auszusprechen. Im Übrigen sei das bezirksgerichtliche Urteil zu bestätigen. Das Obergericht des Kantons Thurgau wies die Berufung der Staatsanwaltschaft am 28. Oktober 2019 ab und sprach keine Landesverweisung für A.________ aus.