Citation: 6B_997/2017 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz erachtet als erstellt (Urteil, S. 61), dass der Beschwerdeführer bis zum 13. August 2013 im Besitz von 10 Taser-Kartuschen gewesen sei, wobei nicht eruiert werden könne, wo bzw. durch wen er die offenbar aus den USA stammenden Kartuschen erworben habe. Sie erwägt, die von der Erstinstanz vorgenommene rechtliche Würdigung sei zutreffend, weshalb darauf verwiesen werden könne. Insbesondere seien Taser-Kartuschen als verbotene Munition im Sinne von Art. 26 Abs. 1 lit. e WV in Verbindung mit Art. 6 Abs. 1 WG zu qualifizieren. Deshalb könne es keine Rolle spielen, ob Taser-Kartuschen auch den Munitionsbegriff von Art. 4 Abs. 5 WG erfüllten.