Citation: U 171/04 05.11.2004 E. 1

Die Vorinstanz weist die Angelegenheit an die Beschwerdegegnerin mit der Begründung zurück, für die Bemessung des Validen- und eventuell auch des Invalideneinkommens seien zusätzliche Abklärungen erforderlich. Gleichzeitig äussert sich das kantonale Gericht in den Erwägungen zur Frage nach dem unfallursächlichen Gesundheitsschaden abschliessend und stellt Regeln auf, welche für die Bemessung des Invaliditätsgrades Geltung haben sollen. Dagegen richtet sich die Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Anfechtbar ist zwar grundsätzlich nur das Dispositiv, nicht aber die Begründung eines Entscheides. Verweist indessen das Dispositiv eines Rückweisungsentscheides wie vorliegend ausdrücklich auf die Erwägungen, werden diese zu dessen Bestandteil und haben, soweit sie zum Streitgegenstand gehören, an der formellen Rechtskraft teil. Dementsprechend sind die Motive, auf die das Dispositiv verweist, für die Behörde, an die die Sache zurückgewiesen wird, bei Nichtanfechtung verbindlich. Beziehen sich diese Erwägungen auf den Streitgegenstand, ist somit auch deren Anfechtbarkeit zu bejahen (BGE 120 V 237 Erw. 1a mit Hinweis). Auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist einzutreten.