Citation: U 346/05 20.02.2007 E. A

Der 1971 geborene S.________ war seit Juli 1995 als Parkettleger bei der Firma X.________ AG angestellt und in dieser Eigenschaft bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Mit Formular "Unfallmeldung UVG" vom 9. September 2003 teilte die Arbeitgeberin der SUVA mit, der Versicherte habe sich am 3. September 2003 einen Gesundheitsschaden am Rücken zugezogen. Der am 4. September 2003 konsultierte Dr. med. A.________ stellte einen ausgeprägten paravertebralen Muskelhartspann lumbal links sowie Schmerzen im ISG (Iliosakralgelenk) beidseits fest (Bericht "Arztzeugnis UVG" vom 12. November 2003). Eine radiologische Untersuchung ergab eine Diskusprotrusion L5/S1 mit möglicher Irritation der Nervenwurzeln ohne eigentliche Kompression neuraler Strukturen (Bericht des Paraplegiker Zentrums Y.________, Institut für Radiologie, vom 29. September 2003). Gestützt auf diese Unterlagen sowie einen vom Versicherten am 22. September 2003 unterzeichneten Fragebogen zum Unfallhergang verneinte die SUVA eine Leistungspflicht mit der Begründung, es liege weder ein Unfall noch eine unfallähnliche Körperschädigung vor; es handle sich um Beschwerden krankhafter Natur (im Volksmund unter dem Begriff "Hexenschuss" bekannt; Verfügung vom 16. Dezember 2003). Auf Einsprache hin befragte die SUVA den Versicherten persönlich (Aktennotiz vom 4. Februar 2004; protokollarischer Bericht vom 18. Mai 2004) und holte eine Stellungnahme des Dr. med. B.________, Kreisarzt, vom 6. Februar 2004 sowie weitere Auskünfte und Unterlagen bei Dr. med. A.________ (Aktennotiz der Besprechung vom 18. Mai 2004; Krankengeschichte für den Zeitraum vom 4. bis 22. September 2003; Bericht des Dr. med. K.________, Chiropraktor SCG/ECU, vom 20. November 2003) ein. Mit Einspracheentscheid vom 15. Juli 2004 bestätigte die SUVA die Verfügung vom 16. Dezember 2003.