Citation: 5A_986/2014 E. 1

Die Beschwerde richtet sich gegen einen kantonal letztinstanzlichen Entscheid (Art. 75 BGG), mit dem die Vorinstanz eine gegen eine prozessleitende Verfügung des erstinstanzlichen Richters gerichtete Beschwerde abgewiesen hat. Damit wird das Hauptverfahren nicht beendet, weshalb der angefochtene Entscheid als Zwischenentscheid zu qualifizieren ist. Da der angefochtene Entscheid weder die Zuständigkeit noch den Ausstand betrifft (Art. 92 BGG), und im Falle der Gutheissung der Beschwerde kein Endentscheid herbeigeführt würde (Art. 93 Abs. 1 Bst. b BGG), ist die Beschwerde an das Bundesgericht nur unter den Voraussetzungen des Art. 93 Abs. 1 Bst. a BGG zulässig, d.h. wenn der Zwischenentscheid einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann. Der nicht wieder gutzumachende Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 Bst. a BGG muss rechtlicher Natur sein. Das setzt voraus, dass er sich auch mit einem späteren günstigen Endentscheid nicht oder nicht gänzlich beseitigen lässt. Die blosse Möglichkeit eines nicht wieder gutzumachenden Nachteils rechtlicher Natur genügt (BGE 138 III 190 E. 6 S. 192; 137 III 380 E. 1.2.1 S. 382; je mit Hinweisen). Für die Frage der Zulässigkeit der vorliegenden Beschwerde kommt es also darauf an, ob die Aufforderung, offizielle Unterlagen einzureichen, welche die Identität und den Zivilstand des Beschwerdeführers belegen, einen nicht wieder gutzumachenden rechtlichen Nachteil im Personenstandsverfahren bewirken kann. Der Beschwerdeführer behauptet, die eingeforderten Unterlagen nicht ohne Nachteile für ihn (Aberkennung des Flüchtlingsstatus) oder seine Angehörigen im Iran beschaffen zu können. Dabei ist er offensichtlich vom Gedanken geleitet, ohne die fraglichen Unterlagen würden seine Begehren von vornherein abgewiesen. Sollte es dem Beschwerdeführer tatsächlich unmöglich sein, wofür er letztlich die Beweislast trägt, weshalb blosses behaupten nicht genügt, offizielle Unterlagen beizubringen, wird es Aufgabe des erstinstanzlichen Richters sein, diese Umstände beweismässig zu würdigen. In der gegenwärtigen Phase des Verfahrens steht es mithin keineswegs fest, dass kein für den Beschwerdeführer günstiger Endentscheid ergehen wird, und sollte ein ungünstiger Entscheid ergehen, stehen dem Beschwerdeführer die entsprechenden Rechtsmittel zur Verfügung. Damit droht kein nicht wieder gutzumachender Nachteil und erweist sich die gegen den Zwischenentscheid gerichtete Beschwerde als unzulässig; auf diese kann nicht eingetreten werden.