Citation: 6B_657/2019 E. 1.4

1.4. Für den Fall, dass er doch mit ca. 103 km/h gefahren wäre, macht der Beschwerdeführer geltend, es fehle am Nachweis, dass er sich hinter dem Fahrzeug von A.________ befunden habe: Auf dem Videobild "A3 km 58,7" sei zu sehen, dass im Zeitpunkt 15:31:44 ein (punkto Farbe, Form und Typ) stark ähnliches Fahrzeug ins Bild komme. Der Beschwerdeführer könne ebensogut dieses andere Fahrzeug gelenkt haben. Der weisse Fleck am Heck sei nicht als CH-Kleber identifizierbar. Auch stimme die Beschreibung, die A.________ von seiner Person abgegeben habe, nicht zu seinem tatsächlichen Signalement. Die Umstände erweckten somit unüberwindbare Zweifel daran, dass er das ihm zugeschriebene Fahrzeug gelenkt habe. Es sei willkürlich, den Sachverhalt bei dieser Beweislage als erstellt anzusehen. Damit beruft sich der Beschwerdeführer auf einen alternativen Sachverhalt. Ein solches Vorbringen ist nur zu hören, sofern in der Beschwerde substantiiert dargetan wird, dass und inwiefern die vorinstanzlichen Tatsachenfeststellungen willkürlich sind (Art. 42 Abs. 2 und Art. 105 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 133 II 249 E. 1.4.2 S. 254). Konkret führt der Beschwerdeführer zunächst die Ähnlichkeit eines dritten, sich in der Nähe befindlichen Fahrzeuges an. Inwiefern sich daraus eine entscheidende Verwechselbarkeit zwischen diesem und dem dem Beschwerdeführer zugeschriebenen Auto ergeben sollte, vermag er aber nicht darzutun. Was sodann das Argument betrifft, der "weisse Fleck" am Fahrzeugheck sei nicht als CH-Kleber identifizierbar, bezieht sich der Beschwerdeführer auf ein im erstinstanzlichen Urteil angeführtes Indiz. Die Vorinstanz verweist dazu auf die erstinstanzlichen Erwägungen (angefochtenes Urteil S. 6 E. 2.5.2). Danach kommt es letztlich nicht darauf an, ob es sich um einen CH-Kleber oder um einen anderen Aufkleber handelt, sondern darauf, dass auf dem einschlägigen Bild - nach für das Bundesgericht verbindlicher Feststellung der Vorinstanzen - kein weiteres Fahrzeug mit einem entsprechenden "weissen Fleck" erkennbar ist, jedenfalls nicht mit der im Bild sichtbaren Platzierung, die mit derjenigen auf dem Auto des Beschwerdeführers übereinstimmt (vgl. erstinstanzliches Urteil S. 12 f.). Mit dem bereits in der Berufungsbegründung vom 5. März 2019 enthaltenen Hinweis, die Beschreibung seiner Person durch A.________ passe nicht, setzt sich der Beschwerdeführer nicht mit den entsprechenden Ausführungen des Bezirksgerichts (erstinstanzliches Urteil S. 13 f.) auseinander. Insoweit kann auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werden.