Citation: 2C_687/2017 E. 3.2

3.2. Das Bundesverwaltungsgericht hat in zutreffender Weise dargelegt, welche Mitwirkungspflichten die um unentgeltliche Rechtspflege ersuchende Partei trifft. Der Beschwerdeführer ist darauf sowie auf das ihn betreffende Urteil 2C_137/2015 vom 9. März 2015 E. 2.2 hinzuweisen. Dass die vom Beschwerdeführer im früheren Verfahren eingereichten Unterlagen, auf die er vor der Vorinstanz verwies, schon seinerzeit nicht ausreichten, um seine Bedürftigkeit darzutun, ergibt sich aus jenem Urteil. Erst recht genügen sie nicht, um die aktuellen finanziellen Verhältnisse zu dokumentieren. Warum die dem Bundesverwaltungsgericht noch innert der angesetzten Frist unterbreiteten Unterlagen ungenügend sind und wesentliche Belege zur Beurteilung der aktuellen finanziellen Situation des Beschwerdeführers fehlen, und dass dieser damit seine Mitwirkungspflicht missachtet habe, erläutert das Bundesverwaltungsgericht einleuchtend. Der Beschwerdeführer bringt nichts vor, was zu einer anderen Einschätzung führen könnte. Er befasst sich auch nicht gezielt mit den Erwägungen der Vorinstanz zur Zustellungsfiktion, die auf ständiger Rechtsprechung beruhen. Damit bleibt für den Entscheid über die Nichtgewährung der unentgeltlichen Rechtspflege auch ohne Bedeutung, wie es sich mit (allenfalls) zusätzlichen Belegen verhält, die der Beschwerdeführer nun am 11. August 2017, ausser Frist, dem Bundesverwaltungsgericht nachgereicht haben will.