Citation: 5A_236/2019 E. 4.2

4.2. Der Beschwerdeführer beharrt darauf, es gebe eine zweite Vereinbarung, wonach er der Beschwerdegegnerin nur Fr. 23'000.-- zahlen müsse, damit die Restforderung abgeschrieben werde. Die Beschwerdegegnerin habe diese Vereinbarung nicht eingereicht. Er selber habe wahrscheinlich seine eigene Kopie der Vereinbarung bei einem Umzug verloren. Die Gerichte seien darauf nicht eingegangen und hätten von der Beschwerdegegnerin auch nicht verlangt, die zweite Vereinbarung einzureichen. Das Kantonsgericht hat sich sehr wohl mit diesem Einwand befasst (oben E. 3). Der Beschwerdeführer geht sodann nicht darauf ein, dass es an ihm gelegen wäre, die Tilgung (hier behaupteterweise durch Erlass) mittels Urkunden zu beweisen. Weshalb die Beschwerdegegnerin dies an seiner Stelle hätte tun müssen oder die Gerichte sie zur Einreichung einer solchen angeblich existierenden Urkunde hätten auffordern müssen, legt der Beschwerdeführer nicht dar. Ebenfalls in diesen Kontext gehört der Einwand des Beschwerdeführers, der Zinsenlauf sei falsch bestimmt worden. Es sei logisch, dass der Zins ab der letzten Teilzahlung (17. Oktober 2011) laufe und nicht ab 2005. Abgesehen davon, dass dieser Einwand neu zu sein scheint, übergeht er, dass nach den kantonsgerichtlichen Feststellungen auch für den Zinsenlauf ein definitiver Rechtsöffnungstitel vorliegt, da dieser im Vergleich vereinbart worden ist. Auch diesbezüglich hat der Beschwerdeführer keine Tilgung (Erlass der Zinsbetreffnisse für die Jahre 2005 bis 2011) nachgewiesen.