Citation: 2C_284/2024 E. 4.6.1

4.6.1. Die Beschwerdeführerin macht weiter geltend, ihre soziale Wiedereingliederung im Herkunftsstaat erscheine als im Sinne von Art. 50 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 AIG stark gefährdet, insbesondere weil sie bei einer Rückkehr in ihr eher patriarchalisch geprägtes Heimatland als Frau, welche psychiatrische Hilfe benötige und von ihrem Mann verstossen worden sei, diskriminiert würde. Bei der Beurteilung des persönlichen Härtefalls seien ihre gute sprachliche, wirtschaftliche und soziale Integration in der Schweiz und ihre schwachen Wiedereingliederungschancen in Serbien zu berücksichtigen. Aus der entsprechenden Abwägung folge, dass ihr eine Wegweisung nicht zumutbar sei.