Citation: 6B_1293/2021 E. A

A.________ erschoss am 13. August 2013 seinen Bruder nach einer verbalen Auseinandersetzung. Das Obergericht des Kantons Solothurn sprach A.________ am 8. Dezember 2016 vom Vorwurf der vorsätzlichen Tötung infolge Schuldunfähigkeit frei. Es ordnete eine stationäre therapeutische Behandlung von psychischen Störungen an. Die von A.________ erhobene Beschwerde in Strafsachen wies das Bundesgericht am 24. März 2017 ab (Verfahren 6B_242/2017). A.________ war in den vergangenen Jahren in verschiedenen Institutionen untergebracht und befindet sich seit dem 16. Januar 2018 zum Vollzug der stationären therapeutischen Massnahme in der Justizvollzugsanstalt (JVA) Solothurn. Dort sollte eine medikamentöse Behandlung etabliert werden, was aufgrund der Verweigerung von A.________ bisher nicht erfolgt ist. Die forensisch-therapeutische Behandlung wurde aufgrund von anzunehmender Fremdgefährdung sistiert.