Citation: 4A_240/2022 E. A

B.A.________ (Klägerin, Beschwerdegegnerin) ist die Witwe des am 26. Juni 2014 verstorbenen C.A.________. A.A.________ (Beklagter, Beschwerdeführer) ist der älteste Sohn von C.A.________ aus einer früheren Ehe. C.A.________ hat zu seinen Lebzeiten diverse Schenkungen an den Beklagten getätigt. Insbesondere schenkte er ihm am 27. April 2011 rund 1'000 Aktien der D.________ KGaA. Ferner schloss er mit dem Beklagten am 6. März 2014 einen Pflichtteilsvertrag ab. Als Gegenleistung erhielt der Beklagte von seinem Vater eine Zuwendung in Höhe von 18 Millionen Schweizer Franken. Am 14. Februar 2017 erliess das Finanzamt U.________ (Deutschland) über diese Erwerbe zwei Schenkungssteuerbescheide gegenüber dem Beklagten und in Abänderung dieser Bescheide am 6. Dezember 2017 sowie am 28. Juli 2018 drei weitere Schenkungssteuerbescheide. Der Beklagte erhob gegen sämtliche Schenkungssteuerbescheide Einsprache. Mit Schenkungssteuerbescheiden vom 27. Februar 2018 forderte das Finanzamt U.________ auch von der Klägerin als Rechtsnachfolgerin des Gesamtschuldners (C.A.________) Schenkungssteuern über den Erwerb des Beklagten aus den vorgenommenen freiwilligen Zuwendungen. Die Klägerin liess gegen diese Schenkungssteuerbescheide ebenfalls Einsprache erheben. Am 29. März 2018 bzw. am 3. April 2018 bezahlte die Klägerin schliesslich die ihr gegenüber festgesetzte Schenkungssteuer an das Finanzamt U.________.