Citation: I 15/03 21.10.2003 E. A

Der 1962 geborene S.________ ist seit 1981 gelernter Bau- und Möbelschreiner und arbeitete bis 1990 in diesem Beruf. Nachher war er bis 1998 als Hauswart und Magaziner für verschiedene Arbeitgeber tätig. Im Mai 1998 wurde er wegen Stellenabbaus arbeitslos. Bis zur Aussteuerung aus der Arbeitslosenversicherung arbeitete er zeitweilig als Aushilfe und absolvierte zwei Beschäftigungsprogramme. Am 9. Juni 2000 meldete sich S.________ bei der Invalidenversicherung zum Bezug von IV-Leistungen an. Er beantragte Umschulung auf eine neue Tätigkeit. Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Aargau, IV-Stelle (nachfolgend: SVA), holte bei Dr. med. R.________, prakt. Arzt, einen Arztbericht (vom 24. Juni 2000) ein und beauftragte die Klinik X.________ mit der Erstellung eines medizinischen Gutachtens (vom 26. November 2001), bevor sie mit Verfügung vom 26. April 2002 das Leistungsbegehren abwies. Sie begründete es damit, dass vorerst keine medizinischen Gründe gegen eine Weiterarbeit des Versicherten im Beruf als Schreiner objektiviert werden könnten und die zuletzt ausgeübten Tätigkeiten (eines Magaziners oder Lagermitarbeiters) ihm weiterhin in vollem Umfang zumutbar seien. Selbst wenn davon ausgegangen würde, dass ihm eine Arbeit als Schreiner nicht mehr zumutbar sei, bestehe bei einer Lohneinbusse von lediglich 17 % kein Anspruch auf Umschulung.