Citation: 6B_854/2021 E. 2.4

2.4. Der Beschwerdeführer machte bereits im Zuge der Anpassung seines Rechtsbegehrens im verwaltungsinternen Beschwerdeverfahren vor der Sicherheitsdirektion geltend, es liege eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung vor (vgl. vorinstanzliche Akten pag. 85). Trotz dieses Vorbringens ging die Sicherheitsdirektion auf das Vorliegen einer Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung nicht konkret ein; sie schrieb das Verfahren bezüglich des ursprünglichen Antrags infolge Gegenstandslosigkeit ab und trat auf das angepasste Rechtsbegehren mit der Begründung nicht ein, es fehle an dem für ein Feststellungsbegehren notwendigen Feststellungsinteresse und die beantragte Feststellung beziehe sich zudem auf ein Argumentationselement, das nicht Gegenstand eines Feststellungsbegehrens sein könne (vgl. vorinstanzliche Akten pag. 19 f.: Entscheid der Sicherheitsdirektion vom 28. Januar 2021 E. 8.1 ff. S. 3 f.). Die Vorinstanz äussert sich nicht dazu, dass sich die Sicherheitsdirektion mit der Frage des Vorliegens einer Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung nicht befasste und insofern das rechtliche Gehör des Beschwerdeführers beschnitt, sondern sie nimmt die unterlassene Prüfung des Vorliegens einer Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung selber vor, indem sie dies verneint. Ob sie damit die Verletzung des rechtlichen Gehörs durch die Sicherheitsdirektion heilen konnte (zur Möglichkeit der Heilung vgl. BGE 142 II 218 E. 2.8.1), kann offenbleiben, da - wie nachfolgend zu zeigen ist - die vorinstanzliche Prüfung des Vorliegens einer Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung nicht zu überzeugen vermag.