Citation: 2C_406/2017 E. B

Remo Stoffel gelangte gegen den Beitrag an die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio- und Fernsehen (UBI). Diese wies seine Beschwerde am 9. Dezember 2016 mit 6 Stimmen gegen 1 Stimme ab, soweit sie darauf eintrat. Die UBI kam zum Schluss, dass einzelne Punkte hinsichtlich der Autoren- und Auftraggeberschaft des "neuen" Gutachtens und im Zusammenhang mit der unzutreffenden Aussage der Moderatorin, dass die Experten von stillen Reserven von 15 Millionen Franken ausgingen (in Tat und Wahrheit war es der Vertreter der "Gruppe besorgter Valser", der von dieser Zahl sprach), besser und klarer hätte gestaltet werden können, es sich dabei aber um untergeordnete Nebenpunkte gehandelt habe, die in die redaktionelle Verantwortung der Veranstalterin fielen. Dasselbe gelte für den Umstand, dass verschiedene "Altlasten" rund um den Investor im Interview erwähnt worden seien, obwohl abgemacht gewesen war, diese nicht zu thematisieren; die beanstandeten Punkte seien bei der gebotenen Gesamtsicht der Berichterstattung nicht geeignet gewesen, die Meinungsbildung des Publikums massgeblich (negativ) zu beeinflussen oder zu manipulieren.