Citation: 4A_110/2017 E. A

A.________ (Beschwerdeführer) arbeitete seit Oktober 2010 bei der C.________ GmbH, die er selber gegründet hatte und die ihm gehörte. Er war bei der B.________ Versicherungen AG (Beschwerdegegnerin) über seine Gesellschaft unter anderem für krankheitsbedingten Erwerbsausfall nach VVG (SR 221.229.1) krankentaggeldversichert. Am 17. April 2014 zeigte er der B.________ Versicherungen AG eine seit dem 25. März 2014 dauernde volle Arbeitsunfähigkeit an. Nach Ablauf der Wartefrist von 30 Tagen richtete die B.________ Versicherungen AG vom 24. April 2014 bis 31. Oktober 2014 die vertraglichen Krankentaggeldleistungen gemäss VVG aus. Ab 1. November 2014 bescheinigte Dr. med. D.________ A.________ eine hundertprozentige Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als Inhaber einer Marktverkäuferfirma. Ab dem 23. Januar 2015 attestierte derselbe Arzt A.________ bis auf weiteres erneut eine volle Arbeitsunfähigkeit. Die B.________ Versicherungen AG richtete daher wieder Krankentaggelder aus. Als sich A.________ am 2. Juni 2015 bei der B.________ Versicherungen AG telefonisch nach den Taggeldzahlungen für den Monat Mai 2015 erkundigte, wurde ihm eröffnet, dass eine Observation durchgeführt und gesehen worden sei, wie er arbeite. Es bestehe daher kein Taggeldanspruch mehr, und die erbrachten Leistungen würden zurückgefordert. Mit Schreiben vom 9. Juni 2015 informierte die B.________ Versicherungen AG A.________ über die Ergebnisse der Observation: Er habe am 29. April 2015, 21. Mai 2015 und 23. Mai 2015 in U.________, V.________ und W.________ am Marktstand gearbeitet und Waren verkauft. Daher sei sie - die B.________ Versicherungen AG - gestützt auf Art. 40 VVG nicht mehr an den Versicherungsvertrag gebunden, mache vom Recht eines Vertragsrücktritts Gebrauch und fordere die Taggeldzahlungen von insgesamt Fr. 45'607.-- sowie die Überwachungskosten von Fr. 7'800.-- zurück, abzüglich einer Vergütung für zu viel bezahlte Prämien von Fr. 850.--, entsprechend total Fr. 52'557.