Citation: 8C_121/2017 E. 7.7

7.7. Laut einer internen Mitteilung der Suva vom 6. November 2003 wurde der Beschwerdeführer als Gesellschafter und Geschäftsführer der D.________ GmbH ohne Lohn qualifiziert. Aufgrund seiner Präsenzzeit sei er gegen die Folgen eines Unfalles (Berufs- und Nichtberufsunfall) versichert. Als Minimallohn wurden Fr. 12'000.- vereinbart. Am 22. Dezember 2003 teilte der Suva-Revisor dem Beschwerdeführer alsdann mit, die Präsenz im Betrieb vermöge keinen Versicherungsschutz bei der Suva zu begründen, weshalb er nicht mehr als Arbeitnehmer betrachtet werden könne. Somit sei er nicht mehr bei ihr gegen Unfälle versichert. Dies ist jedoch für die Bestimmung des Invalideneinkommens im Sinne von Art. 16 ATSG (in Verbindung mit Art. 18 UVG) nicht massgebend. Aus dem Umstand, dass er für seine Tätigkeit bei der D.________ GmbH nicht bei der Suva versichert war, kann der Beschwerdeführer nicht ableiten, es könne für die Bestimmung des Invalideneinkommens nicht auf den bei dieser Firma erzielten Verdienst abgestellt werden. Mit Art. 28 Abs. 2 Satz 2 UVV soll - wie bereits gesagt (E. 3.4 hiervor) - einzig verhindert werden, dass die Unfallversicherer für Tätigkeiten Leistungen zu erbringen haben, für welche keine Prämien entrichtet wurden. Dies ist aber bei der vorliegenden Konstellation einer Berücksichtigung des Einkommens aus selbstständiger Erwerbstätigkeit beim Invalideneinkommen gerade nicht der Fall.