Citation: 2A.489/2005 30.09.2005 E. A

Der türkische Staatsangehörige X.________ (geb. 1969) reiste am 28. Dezember 1984 im Familiennachzug in die Schweiz ein, worauf ihm die Aufenthaltsbewilligung und 1986 die Niederlassungsbewilligung erteilt wurde. Mit Urteil des Strafgerichtspräsidenten Basel-Stadt vom 6. März 1989 wurde X.________ wegen wiederholten und gewerbsmässigen Diebstahls zu vier Monaten Gefängnis bedingt verurteilt. Am 7. Januar 1995 heiratete er in der Türkei eine türkische Staatsangehörige. Die Ehe wurde am 28. Dezember 1998 in der Türkei geschieden. Mit Urteil vom 24. Mai 1995 verurteilte das Polizeigericht Basel-Stadt X.________ wegen mehrfacher Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz zu 30 Tagen Gefängnis. Am 4. August 1998 wurde er zur Verbüssung von fünf Tagen Haft festgenommen, nachdem eine Busse wegen Ungehorsam im Betreibungsverfahren infolge Nichtbezahlens entsprechend umgewandelt werden musste. Vom 12. Juli 2000 bis 7. Februar 2001 wurde X.________ vom Strafbefehlsrichter Basel-Stadt zwölf Mal wegen vorschriftswidrigem Parkieren zu Bussen verurteilt, die später in Haft umgewandelt werden mussten. Mit Urteil vom 24. Januar 2001 verurteilte ihn das Strafgericht Basel-Stadt wegen grober Verletzung der Verkehrsregeln zu 14 Tagen Gefängnis bedingt und einer Busse von Fr. 1000.--. Nachdem X.________ Termine unentschuldigt nicht eingehalten hatte, wurde er aus dem Programm Kooperation des Kantonalen Amtes für Industrie, Gewerbe und Arbeit (KIGA) per 31. Oktober 2001 ausgeschlossen. Die Sozialhilfe meldete am 20. Mai 2003 den Einwohnerdiensten Basel-Stadt, dass X.________ seit dem 17. November 1995 mit insgesamt Fr. 200'022.65 unterstützt worden war und ein Ende der Unterstützung nicht absehbar sei. Am 19. Januar 2004 reichte die Sozialhilfe Strafanzeige wegen Unterstützungsbetrug ein und erliess am 13. Februar 2004 zudem eine Rückerstattungsverfügung betreffend zu Unrecht bezogener Sozialhilfeleistungen in der Höhe von Fr. 11'282.65 zuzüglich Zinsen. Da X.________ den Kauf eines Personenwagens ebenfalls verschwiegen hatte, ergänzte die Sozialhilfe die Strafanzeige entsprechend und erliess eine zusätzliche Rückerstattungsverfügung in Höhe von Fr. 6'800.-- zuzüglich Zinsen. In den Auszügen des Betreibungs- bzw. Verlustscheinregisters vom 6. April 2004 ist X.________ mit einer Betreibung in der Höhe von Fr. 524.05 und 16 Verlustscheinen in der Höhe von insgesamt Fr. 18'623.85 verzeichnet.