Citation: 2C_384/2018 E. 1

Die FINMA stellte mit Verfügung vom 19. April 2013 fest, dass die X.________ AG gegen Finanzmarktvorschriften verstossen habe (Ziff. 1 a) und die Voraussetzungen für die Bewilligung als Finanzintermediärin nicht mehr erfülle (Ziff. 1b). Ebenso stellte sie die Verletzung von Finanzmarktvorschriften durch ihren Geschäftsführer und Verwaltungsratspräsidenten A.________ fest (Ziff. 3). Sie traf verschiedene Anordnungen gegen die Gesellschaft (Entzug der Bewilligung zur Ausübung einer finanzintermediären Tätigkeit, Auflösung und Liquidation, damit verbundene Anweisungen [Ziff. 4 - 11]) sowie A.________ betreffend (Ziff. 15). Die gegen diese Verfügung erhobene Beschwerde wies das Bundesverwaltungsgericht mit Urteil vom 28. August 2014 ab, soweit es darauf eintrat. Mit Urteil 2C_894/2014 vom 18. Februar 2016 hiess das Bundesgericht die diesbezügliche Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten teilweise insofern gut, als es die Ziff. 1 lit. b, 4 - 11 und 15 der Verfügung der FINMA aufhob und die Sache zum weiteren Vorgehen im Sinne der Erwägungen an das Bundesverwaltungsgericht zurück- und die Beschwerde im Übrigen abwies. An der Instruktionsverhandlung vor Bundesverwaltungsgericht vom 13. Juni 2016 schlossen die X.________ AG und A.________ mit der FINMA einen Vergleich. Danach verpflichtete sich die Gesellschaft zur Aufgabe jeglicher nach den Finanzmarktgesetzen bewilligungspflichtiger Tätigkeiten und zum Rückzug ihrer Beschwerde gegen die Ziff. 4 sowie 5 - 11 der Verfügung der FINMA vom 19. April 2013, während die FINMA Ziff. 15 ihrer Verfügung (Veröffentlichung von A.________ betreffenden Massnahmen auf ihrer Internetseite) widerrief. Die FINMA verpflichtete sich weiter, auf den Vollzug der Ziff. 5 - 11 ihrer Verfügung bis Ende 2016 zu verzichten, sofern die Gesellschaft verschiedene Nachweise erbringe. Mit Verfügung vom 30. Januar 2017 stellte die FINMA fest, dass die X.________ AG die ihr mit Vergleich auferlegten Nachweise nicht erbracht habe, weshalb sie die Auflösung und Liquidation bestätigte bzw. neu anordnete und organisierte (Einsetzung und Instruierung des Liquidators, Handelsregistereintrag). Dagegen gelangte die X.________ AG in Liquidation am 20. Februar 2017 mit Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht. Während der Dauer des dortigen Verfahrens, am 7. März 2017, eröffnete das Bezirksgericht March den Konkurs über die Gesellschaft; mit Verfügung vom 17. November 2017 wurde das Konkursverfahren mangels Aktiven wieder eingestellt. Mit Abschreibungsentscheid vom 27. März 2018 schrieb das Bundesverwaltungsgericht das zweite Beschwerdeverfahren als gegenstandslos geworden ab. Mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 30. April 2018 beantragen die X.________ AG in Liquidation und A.________ dem Bundesgericht, die Verfügungen der FINMA vom 19. April 2013 und 30. Januar 2017 sowie das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 28. August 2014 sowie dessen Abschreibungsentscheid vom 27. März 2018 seien vollumfänglich aufzuheben; eventualiter sei gegenüber den Beschwerdeführern eine mildere Massnahme anzuordnen, subeventualiter sei das Verfahren zur Sachverhaltsermittlung an die Vorinstanz zurückzuweisen. Ein Exemplar des angefochtenen Entscheids wurde auf Aufforderung rechtzeitig nachgereicht.