Citation: 6A.39/2001 19.06.2001 E. 1

1.- a) Letztinstanzliche kantonale Entscheide über Führerausweisentzüge unterliegen der Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht (Art. 24 Abs. 2 SVG). Dem ASTRA steht das Beschwerderecht kraft gesetzlicher Ermächtigung zu (Art. 24 Abs. 5 lit. c SVG). Die Eingabe erfolgte innert gesetzlicher Frist (Art. 24 Abs. 6 SVG). Auf die Beschwerde des ASTRA ist daher einzutreten. b) Der Inhaber des Führerausweises ist durch den angefochtenen Entscheid berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung oder Änderung, womit er zur Beschwerde berechtigt ist (Art. 24 Abs. 5 SVG). Nach Einladung zur Vernehmlassung zur Beschwerde des ASTRA reichte er einen Schriftsatz ein, den er sowohl als Vernehmlassung zur Beschwerde des ASTRA wie auch als selbständige Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts verstanden wissen will. Da für die Verwaltungsgerichtsbeschwerde der Fristenstillstand gemäss Art. 34 Abs. 1 lit. a OG gilt, ist die gesetzliche Frist eingehalten (Art. 24 Abs. 6 SVG).