Citation: 6B_1359/2020 E. 3.3.3

3.3.3. Die Beschwerdeführerin bringt vor, sie habe im Untersuchungs- und erstinstanzlichen Gerichtsverfahren die prozessuale Stellung eines Opfers gehabt. Sie unterlässt es jedoch, dies näher zu begründen und i.S.v. Art. 116 Abs. 1 StPO glaubhaft zu machen. Soweit sich die Opferstellung auf das geltend gemachte Vergewaltigungsdelikt bezieht, so verkennt die Beschwerdeführerin, dass sie in diesem Punkt vor der Vorinstanz obsiegt hat und ihr diesbezüglich keine Kosten auferlegt worden sind. Inwieweit ihr sonst eine Opferstellung zukommen soll, vermag sie nicht rechtsgenüglich zu begründen (Art. 42 Abs. 2 BGG; Art. 106 Abs. 2 BGG). Soweit auf ihre Rüge überhaupt eingetreten werden kann, ist diese entsprechend unbegründet. Die Vorinstanz verletzt kein Bundesrecht, wenn sie die Beschwerdeführerin dazu verpflichtet, dem Staat die Hälfte der Kosten für ihre unentgeltliche Rechtsvertretung in Höhe von Fr. 735.05 zu vergüten, sobald es ihre wirtschaftlichen Verhältnisse erlauben.