Citation: 2A.488/2000 08.12.2000 E. A

A.- Am 12. April 1995 erteilte die Forschungsanstalt für Obst-, Wein- und Gartenbau, Wädenswil, der C.________ S.A., welche damals Generalvertreterin des belgischen Unternehmens D.________ S.A. war, die Erstbewilligung für das Inverkehrbringen eines Pflanzenschutzmittels mit der Handelsbezeichnung "X.________" unter der Kontr. Nr. 5279. Es handelt sich dabei um ein Fungizid mit dem Wirkstoff Propamocarb-hydrochlorid gegen falschen Mehltau an Kopfsalat, Lattich und Zierpflanzen, Keimlingskrankheiten an Samen und Jungpflanzen im Gemüsebau sowie gegen Krankheiten durch pathogene Bodenpilze bei Zierpflanzen. Auf Gesuch der A.________ AG vom 29. August 1995 wurde dieser am 26. September 1995 unter der Kontr. Nr. W 5315 die Zweitbewilligung für das Inverkehrbringen von "X.________" unter der Handelsbezeichnung "Y.________" erteilt. Schon vor "X.________" war das Pflanzenschutzmittel "Z.________" der Herstellerin E.________ auf dem Markt, für das der F.________ AG die Erstbewilligung erteilt worden war (Kontr. Nr. W 2479). Im Gesuch der C.________ S.A. für das Pflanzenschutzmittel "X.________" war vermerkt: "Produit identique à Z.________". Die beiden im Hauptstoff (Propamocarb-hydrochlorid) und im Anwendungsgebiet gleichen Produkte unterscheiden sich in den Beistoffen, die verwendet werden, um die Aktivsubstanz wirksam zu machen. Bei "X.________" ist zudem aufgrund des Fabrikationsverfahrens ein Nebenprodukt vorhanden, das bei "Z.________" fehlt.