Citation: 2C_3/2016 E. 3.2

3.2. Das Justiz- und Sicherheitsdepartement hat in seinem Entscheid detailliert beschrieben, wie in beiden Taxifahrzeugen des Beschwerdeführers Schalter eingebaut waren, mit welchen der Fahrtschreiber manipuliert werden konnte. Laut einer im Auftrag der Kantonspolizei Basel-Stadt durchgeführten Expertise vom 23. Juni 2010 dienten diese zur Unterbrechung des Geschwindigkeitssignals des Fahrtschreibers, so dass bei deren Betätigung die Geschwindigkeit und die Wegstrecke der Fahrzeuge nicht aufgezeichnet wurden. Der Tachograph interpretierte dadurch die Situation so, wie wenn das Fahrzeug gestanden hätte. Die Einlageblätter der Fahrtschreiber wiesen gegenüber den Servicerechnungen eine erhebliche Diskrepanz auf (bei einem der Fahrzeuge über 50'000 km). Aufgrund der hohen Anzahl nicht aufgezeichneter Kilometer und des hohen Aufwands der Installation, die sich offenbar unzweifelhaft dem Beschwerdeführer anlasten liess, ging das Justiz- und Sicherheitsdepartement nicht mehr von einer einmaligen Kleinigkeit aus Versehen, sondern von einer systematisch geplanten Wiederholung bei unzähligen Fahrten aus. Der Beschwerdeführer unterliess es, diese Feststellungen im Rahmen des vorinstanzlichen Verfahrens - unabhängig vom Strafverfahren, das infolge Verjährung eingestellt wurde - konkret zu beanstanden. Der Beschwerdeführer hat seine Mitwirkungspflicht somit nur unzureichend erfüllt. Die Vorinstanz hatte demnach keinerlei Anlass, sich in ihrem Urteil näher damit auseinanderzusetzen. Eine entsprechende Rüge im vorliegenden Verfahren erweist sich damit als verspätet. Im Übrigen legt der Beschwerdeführer auch vor Bundesgericht nicht dar, inwiefern die Vorwürfe betreffend die Manipulation der Fahrtschreiber unzutreffend sein sollten. Es erscheint fraglich, kann letztlich aber offen bleiben, ob er damit der Begründungspflicht (vgl. Art. 42 Abs. 2 BGG) genügend nachkommt.