Citation: 8C_466/2017 E. 4.1.4

4.1.4. Dieser Auffassung ist beizupflichten. Der ABI-Gutachter lic. phil. F.________, Neuropsychologe, hat im Rahmen seiner fachspezifischen Untersuchung mit dem Beschwerdeführer verschiedene Tests durchgeführt. Auf die pauschale Behauptung des Versicherten, es könnten Aufzeichnungen über deren Ergebnis vorliegen, welche nicht in das ABI-Gutachten eingeflossen seien, ist nicht weiter einzugehen, weil es sich um eine blosse Vermutung handelt, für die keine konkreten Anhaltspunkte bestehen. Der Gutachter legte die Ergebnisse der nach dem Hamburg-Wechsler-Intelligenztest durchgeführten Untersuchungen umfassend dar. In seiner Beurteilung hält der Neuropsychologe fest, der Explorand zeige eine durchschnittliche Leistungsfähigkeit. Die Merkfähigkeit für Zahlen, Bewegungsabläufe, Texte, Figuren und Gegenstände sei nicht beeinträchtigt. Lediglich für den Sinn ungebundener Wörter sei die Leistung deutlich unterdurchschnittlich. Die Aufmerksamkeitsfunktionen seien nach motivationalen Hinweisen des Versuchsleiters durchschnittlich. Da die Leistung im Bereich der Geteilten Aufmerksamkeit gut durchschnittlich sei, könne von einer erhaltenen Konzentration auch unter vorgegebenem Tempo ausgegangen werden. Die Frontalhirnfunktionen seien lediglich im Sinne einer reduzierten Grundgeschwindigkeit unter Interferenzbedingungen auffällig. In sämtlichen übrigen Verfahren zeigten sich durchschnittliche Resultate. Es fanden sich keine aphasischen, apraxischen oder agnostischen Phänomene. Dr. phil. F.________ schloss daraus, dass die Arbeitsfähigkeit aus neuropsychologischer Sicht nicht beeinträchtigt sei.