Citation: 4A_605/2019 E. 1.2.2

1.2.2. Um eine Willkürrüge rechtsgenüglich zu begründen, ist weder notwendig noch hilfreich, den angefochtenen Entscheid, wie dies in der Beschwerde geschieht, mit möglichst blumiger oder gar herabsetzender Umschreibung (der Entscheid ist "haltlos", erfolgt in "krasser Verletzung von Recht" und gestützt auf "massiv willkürliche Sachverhaltsfeststellung"; die Vorinstanz stellt in "anmassender Weise" ihre "fachlich unkundige Beurteilung" an die Stelle der Meinungen der Fachärzte und Gutachter u.s.w.) als offensichtlich unhaltbar zu bezeichnen. Eine unzulässige appellatorische Kritik wird auch dadurch, dass der angefochtene Entscheid an deren Ende als willkürlich bezeichnet wird, nicht zu einer hinreichenden Begründung. Das Augenmerk hat sich vielmehr auf die Begründung zu richten, indem konzis dargelegt wird, inwiefern die gewürdigten Gegebenheiten unter keinen Umständen die von der Vorinstanz gezogenen Schlüsse zulassen, oder dass die Vorinstanz massgebende prozesskonform behauptete Tatsachen nicht in Betracht gezogen hat, deren Berücksichtigung zwingend zu einem anderen Ergebnis führt (Urteil des Bundesgerichts vom 30. Oktober 2013 E. 4.2.2). Diesen Begründungsanforderungen genügt die Beschwerde über weite Strecken nicht.