Citation: 2C_822/2014 E. 3.3

3.3. Wie die Beschwerdeführerin zutreffend erkannt hat, ist die Verletzung von kantonalem Recht grundsätzlich kein zulässiger Beschwerdegrund; überprüft werden kann diesbezüglich nur, ob der angefochtene Entscheid auf willkürlicher Gesetzesanwendung beruht oder sonst wie gegen übergeordnetes Recht verstösst (BGE 138 I 225 E. 3.1 S. 227; 137 V 57 E. 1.3 S. 60; 136 I 241 E. 2.4 und E. 2.5.2 S. 249 f.; 133 II 249 E. 1.2.1 S. 151 f.). Im vorliegenden Fall erscheint es zwar eigenartig, dass das Departement die notwendig gewordene ergänzende Befragung der Beschwerdeführerin nicht selbst vornahm, sondern hierzu als Hilfspersonen auf Mitarbeiter der Vorinstanz zurückgriff. Indessen kann die vom Appellationsgericht vorgenommene Interpretation des kantonalen Rechts, wonach dieses nur die selbständige Behandlung und Entscheidung des Rekurses durch die Vorinstanz jedoch nicht deren hilfsweise Mitwirkung im Rekursverfahren verbiete, zumindest nicht als geradezu willkürlich bezeichnet werden: Dass auch eine andere Auffassung oder Auslegung des kantonalen Rechts denkbar oder gar vorzuziehen wäre, reicht gemäss ständiger Rechtsprechung für die Annahme von Willkür nicht aus (BGE 138 V 74 E. 7 S. 82; 136 III 552 E. 4.2 S. 560; 135 V 2 E. 1.3 S. 4). Dass in der hier zu beurteilenden Angelegenheit über die hilfsweise Inanspruchnahme hinaus auch formelle oder faktische Entscheidungsbefugnisse an das Migrationsamt delegiert worden wären, ist nicht ersichtlich und wird von der Beschwerdeführerin auch nicht behauptet. Die Rüge erweist sich demgemäss als unbegründet.