Citation: 8C_194/2024 E. 5.2

5.2. Die Beschwerdeführerin wendet dagegen ein, sie sei gemäss Gutachten in der Selbstpflege und Selbstversorgung eingeschränkt, was sich etwa auf die Sauberkeit und die Ernährung auswirke. Die Vorinstanz übersehe zudem, dass die Haushaltstätigkeiten auch die Pflege und Betreuung von Kindern beinhalte. Es handle sich dabei in der Regel um einen grossen Anteil, weshalb nicht nachvollziehbar sei, weshalb dieser nur mit 10 % (von möglichen 50 %) gewichtet worden sei. Aufgrund der Entwicklungsdefizite ihres Sohnes und der Tatsache, dass diesem eine Beiständin bestellt worden sei, seien Einschränkungen bei der Kinderbetreuung erstellt. Es bestünden somit entgegen der Vorinstanz erhebliche Diskrepanzen zwischen der gutachterlichen Einschätzung und dem Abklärungsbericht, weshalb letzterem keine Beweiskraft zukomme. Die Vorinstanz habe den Untersuchungsgrundsatz verletzt.