Citation: 8C_397/2020 E. 5.3.2

5.3.2. Unter Berücksichtigung dieser tatsächlichen Verhältnisse schloss das kantonale Gericht aus dem Gutachten des Spitals B.________ auf konkrete Anhaltspunkte für eine wesentliche Verbesserung der gesundheitlichen Situation und der Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit. Doch beruhte die positive Einschätzung der Gutachter des Spitals B.________ auf der empfohlenen Medikamentenumstellung und der damit verbundenen Hoffnung, dadurch einen anhaltenden Behandlungserfolg zu erzielen. Obwohl die Medikamentenumstellung nach dem Gesagten offensichtlich keinen nachhaltigen Erfolg zeigte, hätte die Beschwerdegegnerin nach Auffassung der Vorinstanz den Sachverhalt bei dieser Ausgangslage zwecks Bestimmung des funktionellen Leistungsvermögens in einer leidensangepassten Tätigkeit angeblich durch zusätzliche Untersuchungsmassnahmen weiter abklären müssen. Die Beschwerdegegnerin habe durch Verzicht auf eine materielle Prüfung des Rentenanspruchs und die dazu notwendigen Abklärungen des medizinischen Sachverhalts anlässlich der Rentenrevisionen von 2010/2011 sowie 2012 den Untersuchungsgrundsatz verletzt.