Citation: 8C_617/2021 E. A

A.a Der 1970 geborene, in Neuseeland aufgewachsene A.________ arbeitete seit seiner Einreise in die Schweiz im Jahre 1995 bei verschiedenen Arbeitgebern hauptsächlich als Monteur. Am 8. Februar 2012 rutschte er bei einem Umzug auf einer Treppe aus und verletzte sich am rechten Knie. Zu jenem Zeitpunkt bezog er Arbeitslosenentschädigung und war daher bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert (vgl. Schadenmeldung UVG für arbeitslose Personen vom 24. April 2012). Die Suva erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung; Taggeld). Dr. med. B.________, Orthopädische Chirurgie FMH, Klinik C.________, diagnostizierte eine mediale Meniskushinterhornläsion und osteochondrale Läsion am lateralen Condyl rechts (Bericht vom 2. Mai 2012) und führte am 3. Mai 2012 eine Arthroskopie durch. Ende Juni 2012 nahm der Versicherte eine Arbeit in einem ganztägigen Pensum auf. A.b Am 26. September 2013 meldete A.________ wegen Schwellungen an beiden Knien einen Rückfall an. Die Suva erbrachte erneut die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung; Taggeld). Dr. med. B.________ diagnostizierte eine mediale Meniskushinterhornläsion am linken Knie und führte am 19. Dezember 2013 eine Arthroskopie durch. Gestützt auf die Ergebnisse der kreisärztlichen Untersuchungen des Dr. med. D.________, Facharzt für Chirurgie FMH, vom 23. April und 11. August 2014 eröffnete die Suva mit Schreiben vom 13. August 2014 dem Versicherten, dass sie die Taggeldleistungen ab 4. August 2014 einstelle. A.c A.________ arbeitete ab 5. Mai 2015 bei der E.________ AG als Monteur und war dadurch weiterhin bei der Suva gegen die Folgen von Unfällen obligatorisch versichert. Am 2. Oktober 2015 wurde er beim Motorradfahren von einem vortrittsbelasteten Autolenker erfasst. Er erlitt eine erstgradig offene Unterschenkelfraktur links, die gleichentags notfallmässig chirurgisch versorgt werden musste (vgl. Bericht des Spitals F.________ vom 8. Oktober 2015). Die Suva erbrachte auch für diesen Unfall die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung; Taggeld). Nach einer kreisärztlichen Untersuchung vom 18. September 2017 kam Dr. med. G.________, Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabilitation, zum Schluss, es bestehe eine verminderte Belastungstoleranz der linken unteren Extremität nach Unterschenkelfraktur mit klinisch feststellbar deutlicher Atrophie der Quadrizepsmuskulatur, weshalb die Physiotherapie fortgesetzt werden müsse. Wegen der Beschwerdeangaben des Versicherten sei eine MRT (Magnetresonanztomografie) anzuordnen. A.d Nach einer von Dr. med. B.________ am 15. März 2018 durchgeführten Arthroskopie am linken Kniegelenk mit Resektion am medialen Meniskushorn und Synovektomie veranlasste die Suva eine kreisärztliche Untersuchung bei Dr. med. H.________, Fachärztin für Chirurgie. In Berücksichtigung der medizinischen Unterlagen (unter anderem auch der zwischenzeitlich erstellten MRT) hielt sie fest, aktuell zeigten sich klinisch beidseitig reizlose Kniegelenke bei guter Beweglichkeit, ohne Anhalt für eine Instabilität und entsprechend ohne Umfangverminderung beziehungsweise Atrophie der Beine. In der Zusammenschau der erhobenen Befunde und des Krankheitsverlaufs liege ein gutes, postoperativ rehabilitiertes Ergebnis vor. Der Versicherte sei in einer leicht- bis mittelschwer belastenden, in Wechselhaltung ausübbaren Tätigkeit, die keine längeren Verrichtungen in Zwangsstellung der beiden Kniegelenke (kniend, kauernd) erforderten, ganztägig arbeitsfähig (Bericht vom 9. Januar 2019). Am 14. Januar 2019 teilte die Suva A.________ mit, dass sie die vorübergehenden Leistungen per 28. Februar 2019 einstelle. Mit Verfügung vom 4. Februar 2019 eröffnete sie dem Versicherten, dass er mangels den Schwellenwert von 10 % erreichenden Invaliditätsgrades keinen Anspruch auf eine Invalidenrente der obligatorischen Unfallversicherung habe. Zudem verneinte sie einen Anspruch auf eine Integritätsentschädigung. Eine Einsprache wies sie mit Einspracheentscheid vom 2. März 2020 ab.