Citation: 6B_260/2014 E. 1.5

1.5. Der Beschwerdeführer setzt sich nicht mit der vorinstanzlichen Würdigung auseinander, wonach im Tatzeitpunkt von einer überblickbaren Strecke von 129-132 m auszugehen sei, diese Strecke nach errechneter notwendiger Mindestsichtweite aber bei Weitem nicht ausreichte, um das Überholmanöver ohne Behinderung des Gegenverkehrs auszuführen, und zwar unabhängig davon, ob er mit 80 km/h oder vorschriftswidrig mit 100 km/h überholte. Folglich würde ein nächtlicher Augenschein am Beweisergebnis nichts ändern, da die Mindestsichtweite weder tags noch nachts für das vorgenommene Überholungsmanöver hinreichend war. Der Beschwerdeführer zeigt nicht auf, dass bzw. inwiefern die antizipierte Beweiswürdigung der Vorinstanz schlechterdings nicht mehr vertretbar sein sollte. Sie durfte seinen Beweisantrag ablehnen, ohne in Willkür zu verfallen. Sein rechtliches Gehör ist nicht verletzt.