Citation: 7B_1088/2024 E. 3.3

3.3. Der Beschwerdeführer bringt dagegen vor, das Sachgericht führe wie die Staatsanwaltschaft drei Geschäftsnummern und habe die separat erfolgten Anklagen bis heute nicht in einem Verfahren vereinigt. Damit gebe es keinen Grund, auf die krankheitsbedingte Abwesenheit eines Verteidigers in einem anderen Verfahren Rücksicht zu nehmen. Vielmehr habe das Sachgericht die Verletzung des Beschleunigungsgebots damit ganz bewusst in Kauf genommen und liege ein besonders schwerer Verfahrensfehler vor. Dem kann nicht gefolgt werden: Der Beschwerdeführer macht nicht geltend, die Hauptverhandlung könne auch im Februar oder März 2025 nicht stattfinden. Somit hat die beanstandete Verschiebung der Hauptverhandlung soweit ersichtlich lediglich eine Verzögerung des Verfahrens von ein bis maximal zwei Monaten zur Folge. Entsprechend kann keine Rede davon sein, das Sachgericht sei nicht gewillt, das Verfahren mit der notwendigen Beschleunigung voranzutreiben. Soweit der Beschwerdeführer sodann sinngemäss rügt, das Sachgericht handle widersprüchlich, ist zu konstatieren, dass es bezüglich einer allfälligen Vereinigung der Verfahren anscheinend noch gar nicht formell entschieden hat; jedenfalls wird weder behauptet noch ist ersichtlich, dass es einen Antrag auf Vereinigung der Verfahren abgewiesen hätte.