Citation: 2C_1000/2020 E. 3.4

3.4. Gleichwohl ist aber jedenfalls nicht hinreichend substantiiert dargetan oder ersichtlich, dass der Beschwerdeführer mit dem Anzeigesteller Vereinbarungen über die Modalitäten betreffend die Information über die Höhe des Honorares während der Dauer der Mandate abgeschlossen hätte. Es bestehen auch keine Anhaltspunkte für die Annahme, dass der Abschluss solcher Vereinbarungen hätte nachgewiesen werden können, wenn den vom Beschwerdeführer im kantonalen Verfahren gestellten Beweisanträgen entsprochen worden wäre. Ob anderweitige Vereinbarungen betreffend das Honorar abgeschlossen wurden, ist sodann - wie im Folgenden ersichtlich wird - für die Bundesrechtskonformität des erteilten Verweises nicht rechtserheblich. Vor diesem Hintergrund stösst der Beschwerdeführer ins Leere, soweit er im Zusammenhang mit der Frage, ob er bei Übernahme der Mandate über die Grundsätze seiner Rechnungsstellung aufgeklärt und Honorarvereinbarungen getroffen hat, eine willkürliche Sachverhaltsfeststellung und eine Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) rügt. Gleiches gilt, soweit er im Zusammenhang mit dieser Rüge geltend macht, die Vorinstanz habe §§ 88 und 89 des Gesetzes des Kantons Luzern vom 3. Juli 1972 über die Verwaltungsrechtspflege (SRL 40) zur Beweisaussage und die einzuvernehmende Person in einer gegen das Willkürverbot (Art. 9 BV) verstossenden Weise angewendet.