Citation: 1C_511/2021 E. 2.2

2.2. Dieser Auffassung kann nicht gefolgt werden. Die von der Vorinstanz durchgeführten Messungen stimmen grundsätzlich mit den Messungen der Gemeinde und des Regierungsrats überein. Die Gemeinde hielt in ihrem Beschluss vom 9. Juli 2019 fest, der X.________weg weise ab seinem Übergang von Hof Y.________ bis zum Baugrundstück durchgehend eine Breite von "ca. 5 m" auf. In ihrer Vernehmlassung führte sie sodann aus, die Angaben bzw. die Messungen der Vorinstanz liessen sich sowohl mit dem vom Geometer unterzeichneten Kataster- bzw. Situationsplan, als auch mit den Messungen aus den 3D-Bildern, welche die Gemeinde mit der sogenannten infra3D-Technologie aufgenommen habe, bestätigen. Der Regierungsrat hielt in seinem Entscheid vom 8. September 2020 ebenfalls fest, Messungen auf ZugMap.ch hätten ergeben, dass der gesamte X.________weg durchgehend eine Mindestbreite von "4 bis 5 m" aufweise. Inwiefern die vorinstanzliche Messung der Strassenbreite des X.________wegs, die überdies mit dem aktenkundigen Kataster- bzw. Situationsplan und den Messungen aus den 3D-Bildern übereinstimmt, geradezu willkürlich sein soll, ist nach dem Gesagten nicht ersichtlich (vgl. E. 1.4 hiervor). Die Beschwerdeführenden vermögen weder aufzuzeigen, worin der angebliche Messfehler liegen soll, noch welche Breite der X.________weg tatsächlich aufweist. Dass die von der Gemeinde mit der infra3D-Technologie aufgenommenen Bilder bzw. die aus diesen 3D-Bildern vorgenommene online Vermessung und der vom Geometer unterzeichneten Kataster- bzw. Situationsplan an gravierenden Mängeln leiden würde, zeigen sie ebenfalls nicht auf. Eine offensichtlich unrichtige Sachverhaltsfeststellung kann der Vorinstanz bei ihrer computergestützten Messung der Strassenbreite daher nicht vorgeworfen werden. Daran ändert auch der Einwand der Beschwerdeführenden nichts, der Vorsitzende habe anlässlich des Ende 2017 durchgeführten Augenscheins die Breite des X.________wegs als "rund 3,5 m" bezeichnet. Wie sich dem in der Vernehmlassung der Baudirektion abgedruckten Auszug des Augenscheinprotokolls vom 30. Oktober 2017 entnehmen lässt, ist diese Aussage als Schätzung im Zusammenhang mit dem Beschrieb der Örtlichkeiten zu verstehen: "Standort 1: X.________weg, Der Vorsitzende beschreibt die örtlichen Verhältnisse. Die Teilnehmenden stünden auf dem rund 3,5 m breiten X.________weg. Östlich dieser Quartierstrasse befinde sich die Z.________strasse (...) ". Weiter hielt der Regierungsrat in seinem Beschluss vom 8. September 2020 ausdrücklich fest, die anlässlich des Augenscheins getätigte Aussage sei im Rahmen der Situationserfassung pauschal festgehalten und der X.________weg nicht vermessen worden. Demnach ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz diese Aussage als reine Schätzung eingestuft hat und von dieser abgewichen ist. Die Vorinstanz durfte demnach die Notwendigkeit einer amtlichen Vermessung der Strassenbreite bzw. eines Augenscheins verneinen, ohne Bundesrecht zu verletzen. Der rechtserhebliche Sachverhalt, mithin die umstrittene Breite des X.________wegs, ergibt sich nach dem Gesagten hinreichend klar aus den Akten und aus den vorinstanzlichen Messungen. Der Verzicht auf den beantragten Augenschein kann mithin weder als willkürlich bezeichnet werden noch stellt er eine Verletzung des Anspruchs der Beschwerdeführenden auf rechtliches Gehör dar.