Citation: I 385/06 26.09.2006 E. A

Die 1954 geborene S.________, Mutter zweier 1987 und 1989 geborener Söhne, erlitt am 19. Oktober 1994 einen Auffahrunfall, welcher ein Schleudertrauma der Halswirbelsäule zur Folge hatte. Am 31. August 1998 meldete sie sich unter Hinweis auf seit dem Unfall persistierende Beschwerden (Cervicalsyndrom, Trigeminusneuralgie, neuropsychologische Defizite) bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle Basel-Stadt veranlasste Abklärungen vor Ort im Haushalt der Versicherten (Berichte vom 28. Mai und 16. November 1999), holte Berichte u.a. des Dr. med. K.________, Spezialarzt für Neurologie FMH, vom 11. März 1999, des Dr. med. L.________, Innere Medizin FMH, vom 12. Juli 1999 sowie der Arbeitgeberin, der in X.________ domizilierten Firma O.________, Sprachen und EDV, bei welcher die Versicherte seit 1985 stundenweise als Sprachlehrerin tätig war, vom 8. Dezember 1999 ein. Ferner liess sie ein Gutachten durch Frau Dr. med. G.________, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, vom 19. Oktober 1999 erstellen. Gestützt darauf verfügte sie am 25. Mai 2000 die Zusprechung einer halben Rente (nebst Kinderrenten) rückwirkend ab 1. Mai 1998. Zur Begründung wurde im Wesentlichen angeführt, die Versicherte wäre ohne gesundheitliche Beeinträchtigungen zu 58 % erwerbstätig und zu 42 % im Haushalt beschäftigt, woraus sich - bei Annahme einer Einschränkung im erwerblichen Bereich von rund 63 % sowie einer solchen in den häuslichen Verrichtungen von 33 % - eine Gesamtinvalidität von 50 % ([0,58 x 63 %] + [0,42 x 33 %]) ergebe. Seit Mai 1999 lebt S.________ getrennt von ihrem Ehemann. Anlässlich eines Mitte September 2000 durchgeführten Revisionsverfahrens zog die Verwaltung Berichte der Arbeitgeberin vom 9. Oktober 2000 und des Dr. med. K.________ vom 22. Februar 2001 (samt Gutachten des Dr. med. D.________, Neurologie FMH, vom 10. Mai 1998) bei. Am 7. Mai 2001 teilte sie S.________ mit, dass, da keine rentenbeeinflussende Veränderung des Invaliditätsgrades eingetreten sei, weiterhin Anspruch auf eine halbe Rente bestehe. Nachdem die IV-Stelle anfangs Dezember 2003 Kenntnis davon erhalten hatte, dass die Versicherte seit 1. Dezember 2001 zu 35 % als Pfarreisekretärin bei der Römisch-Katholischen Kirche (RKK) des Kantons Y.________ angestellt war, holte sie Berichte der neuen Arbeitgeberin vom 22. Dezember 2003 sowie des Dr. med. K.________ vom 22. November 2004 ein und klärte abermals die Verhältnisse im Haushalt ab (Bericht vom 28. Oktober 2004). Auf dieser Basis wurde die bisherige halbe Rente mit Verfügung vom 6. Dezember 2004 rückwirkend per 1. Mai 2002 aufgehoben. Die Verwaltung begründete ihren Entscheid damit, dass im Gesundheitsfall von einer - unveränderten - Aufteilung der Aufgabenbereiche Erwerbstätigkeit/Haushalt von 58 %/42 %, einer Einschränkung im erwerblichen Bereich von rund 26 % sowie einer solchen in den häuslichen Verrichtungen von 30 % auszugehen sei; daraus resultiere gewichtet eine rentenausschliessende Invalidität von 28 % ([0,58 x 26 %] + [0,42 x 30 %]). Weil die Versicherte ihrer Meldepflicht bezüglich der auf Dezember 2001 aufgenommenen Erwerbstätigkeit nicht nachgekommen sei, habe die Rentenaufhebung rückwirkend zu erfolgen. Die dagegen erhobene Einsprache wurde, nachdem die IV-Stelle den Regionalärztlichen Dienst (RAD) um Stellungnahme (vom 4. Mai 2005) ersucht hatte, im Einspracheentscheid vom 9. Mai 2005 mit der Feststellung teilweise gutgeheissen, dass die Aufhebung der Rente von Mai 2002 bis November 2003 infolge Verletzung der Meldepflicht zu Recht erfolgt, der Anspruch ab Dezember 2003 jedoch erneut zu prüfen sei. Am 15. Dezember 2004 verfügte die Behörde die Rückerstattung der von Mai 2002 bis Dezember 2003 ausbezahlten Rentenbetreffnisse. Auch dagegen liess S.________ Einsprache erheben. Die IV-Stelle holte in der Folge ergänzende Angaben der IV-Abklärungsperson vom 18. Mai 2005 ein. Auf gegen den Einspracheentscheid vom 9. Mai 2005 beim Sozialversicherungsgericht Basel Stadt erhobene Beschwerde hin hob die IV-Stelle diesen auf und erliess am 8. Juli 2005 einen neuen Einspracheentscheid, mit welchem sie, wiederum unter Annahme eines Invaliditätsgrades von 28 % (bzw. von 36 %), die Einsprache abwies.