Citation: 4A_583/2017 E. 3.1.1

3.1.1. Der Beschwerdeführer widersetzt sich nach den Feststellungen des Schiedsgerichts der Übertragung der "X.________"-Aktien an die Klägerin mit der Begründung, es stehe ihm ein Retentionsrecht im Sinne von Art. 895 ZGB am Aktienzertifikat zu, dessen Herausgabe bzw. Übertragung die Klägerin verlangt. Er begründet die Forderungen, die ihn zur Retention berechtigen sollen, nicht nur mit Forderungen aufgrund des Mandatsvertrages "Corporation X.________", sondern auch mit Forderungen aus anderweitigem Entstehungsgrund. Während die "eigentliche" Retentionsforderung nach der Klageantwort mindestens Fr. 109'469.90 beträgt, betragen die weiteren Retentionsforderungen, für die das Schiedsgericht nicht zuständig sei, Fr. 4'057'788.57 (vgl. Rz. 87 f. des Schiedsentscheids). Der Beschwerdeführer hält daran fest, dass dem Schiedsgericht die Zuständigkeit zur Beurteilung des Feststellungsbegehrens in Ziffer 10 der Klagebegehren fehle, wonach ihm "aus Streitigkeiten im Zusammenhang mit der Abwicklung der Vertragsbeendigung keine Ansprüche zustehen" und dass es zur Beurteilung des (eventualiter in Rechtsbegehren 1) gestellten Antrags nicht zuständig sei, wonach er die Aktien "Zug um Zug gegen Bezahlung des vom Schiedsgericht gutgeheissenen Betrags der Retentionsforderung" herauszugeben habe.