Citation: 1C_63/2019 E. 7.1

7.1. Die von den Beschwerdeführern zitierten Entscheide BGE 141 II 476 und 1C_204/2015 vom 18. Januar 2016 stellen keine Rechtsprechungsänderung oder -verschärfung dar, sondern wenden das Lärmschutzrecht, welches kumulativ die Einhaltung der Planungswerte und eine vorsorgliche Emissionsbegrenzung verlangt (vgl. Art. 7 Abs. 1 LSV und die Rechtsprechungshinweise in BGE 141 II 476 E. 3.2 S. 479 f.), auf Wärmepumpen an. Schon das Verwaltungsgericht verlangte in seinem Entscheid vom 24. April 2014 die Prüfung vorsorglicher emissionsbegrenzender Massnahmen, und zwar auch bei der Auswahl des Standorts (E. 3.3). Im Urteil vom 26. August 2015 (E. 3.3.3 und 3.3.4) ging es davon aus, dem Vorsorgeprinzip sei mit der Auflage einer schallabsorbierenden Ausgestaltung der Decke und der Seitenwände des Unterstands ausreichend Rechnung getragen; dies wurde von den Beschwerdeführern nicht angefochten. Insofern ist keine Praxisänderung ersichtlich, die eine Neubeurteilung unter dem Blickwinkel des Vorsorgeprinzips rechtfertigen würde. Veränderte tatsächliche Umstände (z.B. neue, früher nicht zur Verfügung stehende Massnahmen zur Emissionsbegrenzung) werden nicht geltend gemacht.