Citation: 6A.64/2002 17.12.2002 E. 5

Der Beschwerdeführer rügt die Dauer des Entzuges als unangemessen. Angesichts des Umstandes, dass er in seiner beruflichen Tätigkeit auf den Führerausweis angewiesen sei, hätte die Vorinstanz nach seinem Dafürhalten die gesetzliche Mindestentzugsdauer von zwölf Monaten unterschreiten müssen. Gemäss ständiger Praxis rechtfertigt die berufliche Angewiesenheit auf ein Fahrzeug die Unterschreitung der gesetzlichen Mindestentzugsdauer nicht. An dieser Praxis ist insbesondere deshalb festzuhalten, weil der Gesetzgeber anlässlich der Revision vom 14. Dezember 2001 ausdrücklich bestimmt hat, dass die berufliche Angewiesenheit auf ein Fahrzeug bei der Festsetzung der Entzugsdauer zwar zu berücksichtigen ist, die gesetzliche Mindestdauer des Entzugs deswegen aber nicht unterschritten werden darf (Art. 16 Abs. 3 nSVG; vgl. BGE 128 II 282 E. 3.5). Damit erübrigen sich diesbezügliche Beweisabnahmen von vornherein. Da der Beschwerdeführer innert fünf Jahren seit Ablauf eines früheren Entzuges wegen Fahrens in angetrunkenem Zustand erneut unter Alkoholeinfluss ein Fahrzeug gelenkt hat, beträgt die gesetzliche Mindestdauer des Entzuges ein Jahr (Art. 17 Abs. 1 lit. d SVG).