Citation: 6B_1424/2021 E. 4.4

4.4. Soweit sich der Beschwerdeführer gegen die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen wendet, verliert er sich in unzulässiger appellatorischer Kritik, indem er teilweise wörtlich das vor Vorinstanz Ausgeführte wiederholt, weshalb auf seine Beschwerde in diesem Punkt grundsätzlich nicht einzutreten ist (vgl. Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG). Im Übrigen vermag er mit seinen Vorbringen keine Willkür in der vorinstanzlichen Feststellung darzulegen, dass er dem Privatkläger die Ausfahrt versperrt und ihn damit gezwungen hat, während 45 Minuten zu warten. Insbesondere ergibt sich aus dem angerufenen Situationsfoto nicht, dass "ein Kreuzen ohne weiteres möglich war". Ebenso wenig ist unter Willkürgesichtspunkten zu beanstanden, dass die Vorinstanz als erstellt erachtet, der Beschwerdeführer habe mit seiner Aktion ausschliesslich bezweckt, den Privatkläger in seiner Bewegungsfreiheit einzuschränken. Die Vorinstanz qualifiziert das Verhalten des Beschwerdeführers zutreffend als Nötigung. Angesichts ihrer willkürfreien Feststellungen ist erstellt, dass der Beschwerdeführer den Privatkläger während 45 Minuten an der Wegfahrt hinderte. In Anbetracht der nicht kurzzeitigen Verhinderung der Wegfahrt und des schickanösen Charakters der Aktion erfüllt das Verhalten des Beschwerdeführers den Tatbestand von Art. 181 StGB. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Verurteilung des Beschwerdeführers wegen Nötigung betreffend Dossier 20 weder gegen Bundes- noch Verfassungsrecht verstösst.