Citation: 5D_139/2023 E. 1

Mit Entscheid vom 8. Juni 2023 erteilte das Regionalgericht Bern-Mittelland der Beschwerdegegnerin 1 gegenüber der Beschwerdeführerin in der Betreibung Nr. xxx des Betreibungsamtes Bern-Mittelland, Dienststelle Mittelland, die definitive Rechtsöffnung für Fr. 50.05 nebst Zins und für Fr. 1.10. Das Regionalgericht wies zudem das Gesuch der Beschwerdeführerin um unentgeltliche Rechtspflege ab und es verpflichtete die Beschwerdeführerin zur Zahlung der Gerichtskosten von Fr. 150.-- und einer Parteientschädigung von Fr. 40.--. Dagegen erhob die Beschwerdeführerin am 19. Juni 2023 (Postaufgabe) Beschwerde beim Obergericht des Kantons Bern. Mit Entscheid vom 29. Juni 2023 trat das Obergericht auf die Beschwerde nicht ein. Das Obergericht wies zudem das Gesuch der Beschwerdeführerin um unentgeltliche Rechtspflege für das Beschwerdeverfahren ab und es auferlegte der Beschwerdeführerin die Gerichtskosten von Fr. 180.--. Es sprach keine Parteientschädigung zu. Mit Eingabe vom 17. Juli 2023 ist die Beschwerdeführerin an das Bundesgericht gelangt. Darin hat sie in erster Linie um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung ersucht. Am 20. Juli 2023 hat das Bundesgericht der Beschwerdeführerin mitgeteilt, dass ihr Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege derzeit nicht beurteilt werden könne, da die Beschwerdefrist noch laufe und die Voraussetzungen der unentgeltlichen Rechtspflege erst geprüft werden könnten, wenn die Beschwerde vollständig begründet worden sei. Zudem vermittle das Bundesgericht keine Rechtsanwälte. Soweit sie die Beschwerde durch einen Anwalt oder eine Anwältin ergänzen lassen möchte, liege es an ihr, einen Anwalt oder eine Anwältin damit zu beauftragen. Auch die unentgeltliche Verbeiständung könne nicht vorab bewilligt werden. Am 2. August 2023 hat die Beschwerdeführerin eine weitere Eingabe eingereicht. Weitere Eingaben sind nicht eingegangen.