Citation: 1P.34/2003 20.03.2003 E. 2

Das Kantonsgericht Schwyz hat die Befangenheit des Gerichtspräsidenten verneint und das Ausstandsbegehren des Beschwerdeführers abgewiesen. Der Beschwerdeführer hingegen sieht seinen Anspruch auf einen unabhängigen und unparteiischen Richter gemäss Art. 30 Abs. 1 BV und Art. 6 EMRK verletzt. 2.1 Nach der in Art. 30 Abs. 1 BV und in Art. 6 Ziff. 1 EMRK enthaltenen Garantie des verfassungsmässigen Richters hat der Einzelne Anspruch darauf, dass seine Sache von einem unparteiischen, unvoreingenommenen und unbefangenen Richter ohne Einwirken sachfremder Umstände entschieden wird. Liegen bei objektiver Betrachtungsweise Gegebenheiten vor, die den Anschein der Befangenheit und die Gefahr der Voreingenommenheit zu begründen vermögen, so ist die Garantie verletzt (BGE 126 I 68 E. 3a S. 73; 125 I 119 E. 3a S. 122; 120 Ia 184 E. 2b S. 187). Solche Gegebenheiten können entweder in einem bestimmten persönlichen Verhalten des betreffenden Richters oder in gewissen funktionellen und organisatorischen Gegebenheiten begründet sein (BGE 124 I 121 E. 3a S. 123). 2.2 Wird mit einer staatsrechtlichen Beschwerde eine Verletzung des Anspruchs auf den verfassungs- und konventionsmässigen Richter geltend gemacht, so überprüft das Bundesgericht die Auslegung und Anwendung des kantonalen Verfahrensrechts nur unter dem Gesichtswinkel der Willkür. Mit freier Kognition prüft es dagegen, ob die als vertretbar erkannte Auslegung des kantonalen Prozessrechts mit den Garantien von Art. 30 BV und Art. 6 Ziff. 1 EMRK vereinbar ist (BGE 126 I 68 E. 3b S. 73, mit Hinweisen). 2.3 Der Beschwerdeführer macht zu Recht nicht geltend, die Ausstandsbestimmungen des kantonalen Rechtes gingen weiter als die verfassungs- und konventionsmässigen Garantien. Daher ist im Hinblick auf die zitierte Rechtsprechung (E. 2.1) zu prüfen, ob das Kantonsgericht Schwyz mit seinem Entscheid den Anspruch des Beschwerdeführers auf einen unabhängigen und unparteiischen Richter verletzt hat.