Citation: 5A_686/2017 E. 2.1

2.1. Nach den Feststellungen des Obergerichts erbrachte die Beschwerdegegnerin (damals noch unter anderer Firmenbezeichnung) für die Beschwerdeführerin im Zusammenhang mit einem Laden-Café in U.________ Werklieferungs- und Planungsarbeiten. Die Beschwerdeführerin hielt die Leistungen für mangelhaft und rügte die Mängel im Juli 2014. Am 30. Oktober 2014 unterzeichneten die Ehegatten C.________ (je einzelzeichnungsberechtigte Vertreter der Beschwerdeführerin) eine Schuldanerkennung über Fr. 78'047.70 sowie einen Abzahlungsvertrag mit monatlichen Mindestzahlungen ab November 2014. Nach den Angaben der Beschwerdegegnerin sind die Raten bis und mit Mai 2016 bezahlt worden. Für den Restbetrag leitete sie die Betreibung ein und legte als Rechtsöffnungstitel die genannte Schuldanerkennung vor. Das Obergericht hat die Schuldanerkennung als genügend erachtet, um gestützt auf sie provisorische Rechtsöffnung zu erteilen. Die Beschwerdeführerin ist der Ansicht, der Schuldanerkennung könne entsprechend der Basler Rechtsöffnungspraxis entgegengehalten werden, dass die Gegenleistung durch die Beschwerdegegnerin nicht gehörig erbracht worden sei bzw. die Nachbesserung nicht erfolgt sei. Zudem beruft sie sich hilfsweise auf Grundlagenirrtum und Verrechnung.