Citation: 9C_505/2013 E. 3.1

3.1. Das kantonale Gericht stellte in tatsächlicher Hinsicht fest, dass der Beschwerdeführer unzählige Absagebriefe erfolgloser Bewerbungsversuche zu den Akten gegeben habe, die aus dem Zeitraum zwischen dem 29. November 2005 und dem 4. Mai 2011 datierten. All diesen Schreiben sei gemeinsam, dass jeweils nicht ersichtlich sei, für welche Art von Stellen sich der Beschwerdeführer beworben habe. Insbesondere gingen die jeweiligen Anforderungsprofile daraus nicht hervor. Weiter sei den eingereichten Akten auch nicht zu entnehmen, in welcher Form sich der Beschwerdeführer beworben habe, da beispielsweise auch allfällig vorhandene Bewerbungsschreiben fehlten. Das kantonale Gericht ging davon aus, dass lediglich die im Jahr 2011 nach der Mitteilung der Gemeinde vom 3. Januar 2011 erfolgten Bemühungen massgebend seien. Es lägen insgesamt 19 Absagebriefe und ein Mail mit der Bitte um Geduld mit den Daten zwischen dem 6. Januar und dem 4. Mai 2011 vor. Dabei sei bei einer Stelle die Bewerbung zu spät erfolgt, bei vier Absagen handle es sich offenbar um Blindbewerbungen und bei zehn Absagebriefen sei ausdrücklich erwähnt worden, dass die Bewerbung den Anforderungen nicht genau entsprochen habe. Damit zeige sich einerseits in quantitativer Hinsicht, dass im Zeitraum zwischen der Ankündigung vom 3. Januar 2011 bis zum Erlass der Verfügung am 5. Juli 2011, also innerhalb von sechs Monaten nicht einmal annähernd die in der Arbeitslosenversicherung geforderten zehn bis zwölf Stellenbewerbungen pro Kalendermonat erfolgt seien. Darüber hinaus sei die Qualität nicht abschliessend ergründbar. Aufgrund der zahlreichen ausdrücklichen Erwähnungen des mangelnden Anforderungsprofils sei jedoch davon auszugehen, dass die Bemühungen zu wenig ernsthaft waren. Dafür spräche auch die Weigerung des Beschwerdeführers, sich durch das Regionale Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) unterstützen zu lassen. Damit zeige sich, dass dem Beschwerdeführer der Beweis dafür, dass seine ihm verbliebene Arbeitskraft nicht verwertbar sei, mangels genügender und ernsthafter Bemühungen nicht gelinge, und er demnach die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen habe.