Citation: U 236/04 10.01.2005 E. A

Die 1954 geborene H.________ arbeitete seit 1997 als Betriebsangestellte in der Spedition der Firma X.________ AG und war bei der Concordia Schweizerische Kranken- und Unfallversicherung (im Folgenden: Concordia) obligatorisch gegen Unfälle und Berufskrankheiten versichert. Am 29. Oktober 2001 meldete die X.________ AG der Concordia, dass die Versicherte seit 24. Oktober 2001 an Gelenkschmerzen in der rechten Hand (Berufskrankheit) leide. Dr. med. I.________ bescheinigte ab 24. Oktober 2001 volle Arbeitsunfähigkeit. Am 10. Dezember 2001 füllte H.________ den ihr von der Concordia unterbreiteten «Fragebogen Berufskrankheit» aus. Am 17. Dezember 2001 wurde sie in der Chirurgischen Klinik am Spital Y.________ untersucht, wo persistierende dorsoradiale Handgelenkschmerzen rechts bei Status nach Distorsion vor zwei Monaten diagnostiziert wurden. Nach einer weiteren Konsultation berichtete das Spital Y.________ am 11. Januar 2002, die Versicherte leide an Morbus Sudeck Stadium I bei Status nach Handgelenksdistorsion vor rund zwei Monaten. In der Folge befragte die Concordia H.________ zum Hergang des Ereignisses vom 24. Oktober 2001 (schriftliche Auskunft der Versicherten vom 5. Mai 2002). Mit Verfügung vom 26. Juli 2002 lehnte die Concordia ihre Leistungspflicht für den Vorfall vom 24. Oktober 2001 ab, weil weder ein Unfall noch eine unfallähnliche Körperschädigung vorliege und die Handgelenksbeschwerden auch nicht auf eine Berufskrankheit zurückzuführen seien. Auf Einsprache hin hielt die Concordia mit Entscheid vom 15. Oktober 2002 an ihrem ablehnenden Standpunkt fest.