Citation: 7B_20/2022 E. 3.4.6

3.4.6. Mit den übrigen von den Beschwerdeführern behaupteten Fehlern und Ungenauigkeiten im Gutachten setzt sich die Vorinstanz ausführlich und in vertretbarer Weise auseinander (vgl. E. 3.2.8 des angefochtenen Beschlusses). Weshalb die diesbezüglichen vorinstanzlichen Feststellungen unhaltbar sein sollen, vermögen die Beschwerdeführer nicht schlüssig aufzuzeigen. Exemplarisch kann dies anhand der Ausführungen der Beschwerdeführer zu den Kaliumwerten aufgezeigt werden. Zunächst führen die Beschwerdeführer aus, welche Umstände ihrer Ansicht nach zu den tiefen Kaliumwerten geführt hätten. Dabei handelt es sich allerdings um eine eigene Sachverhaltsdarstellung, die nicht geeignet ist, Willkür im angefochtenen Beschluss aufzuzeigen. Auf Seite 6 im Gutachten werden die gemessenen Kaliumwerte festgehalten. Demnach betrug der Wert am 5. März 2019 2.8 mmol/l und am 8. März 2019 2.9 mmol/l. Gestützt hierauf ist die Schlussfolgerung, der Kaliumwert habe sich während der Hospitalisierung tendenziell leicht verbessert, nicht zu beanstanden. Dass der für den 28. Februar 2019 angegebene Kaliumwert mittels der Patientenakten nicht verifizierbar sei, was die Beschwerdeführer ebenfalls vorbringen, lässt das Gutachten nicht insgesamt als fehlerhaft erscheinen.