Citation: 6B_141/2021 E. 1.4.4

1.4.4. Die vorinstanzlichen Erwägungen sind nicht zu beanstanden. Die Vorinstanz begründet überzeugend, weshalb die Gesamtfreiheitsstrafe zu vollziehen ist. Sie gewichtet die hartnäckige Delinquenz des Beschwerdeführers zu Recht als starkes Indiz für eine Rückfallgefahr. Gleiches gilt für den Umstand, dass er trotz laufenden Untersuchungs- und Hauptverfahrens beharrlich weiter delinquierte. Die ungünstige Prognose drängt sich angesichts der vorinstanzlich festgestellten Uneinsichtigkeit des Beschwerdeführers geradezu auf. Diese Einschätzung vermag der Beschwerdeführer nicht zu erschüttern, indem er behauptet, er habe sich im Lauf des Verfahrens verändert, und zum Beleg vereinzelte Aussagen wiedergibt, die er im Verfahren machte. Auch die Zitate aus seinen Briefen an die Verfahrensleitung sind ungeeignet, die vorinstanzlichen Erwägungen in Zweifel zu ziehen. Die Vorinstanz würdigt das Schreiben eines Psychiaters vom 14. September 2020 und weist darauf hin, dass es sich dabei nicht um ein objektives Gerichtsgutachten handelt. Zudem hält sie fest, entgegen den Ausführungen der Verteidigung attestiere der Psychiater dem Beschwerdeführer gerade keine geringe Rückfallgefahr. Vielmehr erkläre er, es sei nicht seine Aufgabe, die Rückfallgefahr zu beurteilen. Der Beschwerdeführer kritisiert diese Erwägungen, ohne darzulegen, was daran bundesrechtswidrig sein soll. Auch der Schluss der Vorinstanz, dass der Beschwerdeführer nicht seine Taten bereut, sondern vor allem die daraus resultierenden Konsequenzen, ist durchaus vertretbar.