Citation: I 578/06 16.07.2007 E. A

Der 1950 geborene P.________ ist aufgrund eines am 2. September 1972 erlittenen Motorradunfalls querschnittgelähmt und seither auf einen Rollstuhl angewiesen. Die Invalidenversicherung sprach ihm aufgrund dieser Behinderung verschiedene Leistungen insbesondere medizinische Massnahmen, Hilfsmittel, eine ganze Invalidenrente sowie eine Hilflosenentschädigung leichten Grades zu. Am 8. November 2004 stellte die Hilfsmittelberatung für Behinderte (SAHB) eine Anfrage um Auftragserteilung betreffend Abklärung für einen Treppenlift an die IV-Stelle des Kantons St. Gallen. Gestützt auf den daraufhin erteilten Auftrag unterbreitete die SAHB am 17. Februar 2005 einen Abklärungsbericht, worin sie vorschlug, einen Kostenbeitrag an die Revision des bestehenden Treppenlifts von der Garage ins Parterre in der Höhe von Fr. 18'527.35 zu übernehmen. Sie betrachtete die Revision der alten Liftanlage als günstige und gute Lösung. Am 14. April 2005 reichte die SAHB auf Anfrage der IV-Stelle einen mit Fotografien dokumentierten zweiten Bericht ein, in welchem sie den Zugang zur Garage über den Aussenbereich des Hauses als unzumutbar und die Kosten im Zusammenhang mit der Benützung der Autoabstellplätze vor dem Haus als höher als die Revision der Liftanlage beurteilte. Mit Verfügung vom 14. Juni 2005 lehnte die IV-Stelle das Gesuch um Übernahme der Kosten für die Revision des Treppenlifts ab mit der Begründung, dass es dem Versicherten möglich sei, die Wohnstätte ohne die Benützung des Treppenlifts zu verlassen. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 15. Juli 2005 fest.