Citation: 8C_313/2018 E. 6.4

6.4. Gemäss Feststellungen der Vorinstanz hat der Beschwerdegegner seine Taxifahrertätigkeit im September 2015 wieder dauerhaft aufgenommen. Sein Arbeitgeber habe gegenüber der IV-Stelle angegeben, der Versicherte arbeite ohne Einschränkungen in einem Pensum von 50 %. Dies wird vom Beschwerdegegner nicht in Frage gestellt. Damit schöpft er aber die ihm verbliebene Arbeitsfähigkeit pensenmässig nicht voll aus. Wie die Beschwerdeführerin ausserdem zu Recht geltend macht, hätte der Beschwerdegegner auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt ein wesentlich höheres Einkommen erzielen können als mit seiner Taxifahrertätigkeit (vgl. E. 4.2). Damit ist bei der Berechnung des Invalideneinkommens dieses hypothetisch höhere Einkommen an einer zumutbaren Stelle zu berücksichtigen. Ein Stellenwechsel wäre dem Beschwerdegegner denn auch zumutbar gewesen, zumal er vor dem Unfall noch nicht lange hauptberuflich als Taxichauffeur arbeitete. Wie aus dem psychiatrischen Teilgutachten des Dr. med. C.________ vom 14. April 2014 hervorgeht, absolvierte der Beschwerdegegner, der den Beruf des Drehers gelernt hat, die Taxiprüfung zwar schon im Jahr 1981. Zunächst fuhr er aber parallel zu seinem handwerklichen Beruf lediglich an den Wochenenden Taxi. Erst nachdem er seine letzte Stelle in einer Maschinenbaufirma im Jahr 2006 aus wirtschaftlichen Gründen verloren hatte, nahm er die Taxifahrertätigkeit in einem Vollzeitpensum auf. Bis zu seinem Unfall am 20. Januar 2009 ging er dann seiner Tätigkeit als Taxifahrer in einem Vollzeitpensum nach.