Citation: 8C_981/2009 18.12.2009 E. 4

4.1 Wie die Vorinstanz einlässlich und überzeugend erwogen hat, ist die beim Versicherten diagnostizierte Diskushernie jedenfalls nicht im eigentlichen Sinne durch das Unfallereignis verursacht. Daraus folgt, dass die Unfallversicherung Leistungen lediglich für das unmittelbar im Zusammenhang mit dem Unfall stehende Schmerzsyndrom zu erbringen hat (RKUV 2000 Nr. U 378 S. 191, U 149/99, Urteil 8C_508/2008 vom 22. Oktober 2008 E. 4.2 ). Der Versicherte war ab dem 27. März 2006 zunächst wieder voll arbeitsfähig geschrieben; erst ab 26. August 2006 wurde ihm wieder eine unfallbedingte Arbeitsunfähigkeit attestiert. Somit sind Vorinstanz und Verwaltung zu Recht davon ausgegangen, dass das unmittelbar mit dem Unfall in Zusammenhang stehende Schmerzsyndrom am 27. März 2006 abgeschlossen war. Insoweit die ab 26. August 2006 aufgetretenen Beschwerden auf die Diskushernie zurückzuführen sind, können sie daher nicht als unfallkausal gelten. 4.2 Der Beschwerdeführer macht weiter sinngemäss geltend, neben der Diskushernie an weiteren, unfallkausalen, im Sinne der Rechtsprechung jedoch nicht organisch objektiv nachweisbaren Beschwerden zu leiden. Die Adäquanz eines allfälligen Kausalzusammenhanges zwischen dem Unfallereignis und den geklagten Beschwerden ist somit speziell zu prüfen. Wie die Vorinstanz zutreffend erwogen hat, ist nicht ausgewiesen, dass innerhalb einer kurzen Latenzzeit nach dem Unfall Beschwerden aufgetreten sind, die als dem nach Schleudertraumen oftmals beobachteten und daher als typisch bezeichneten vielschichtigen Beschwerdebild zugehörig betrachtet werden können. Demnach hat das kantonale Gericht diese Prüfung zu Recht nach den Kriterien, welche für psychische Unfallschäden entwickelt wurden (BGE 115 V 133), vorgenommen (vgl. auch Urteil 8C_864/2008 vom 28. Mai 2009 E. 3.3.1). Wie das kantonale Gericht ebenfalls zutreffend erwogen hat, ist aufgrund des augenfälligen Geschehensablaufs mit den sich dabei entwickelnden Kräften (SVR 2008 UV Nr. 8 S. 26, U 2/07 E. 5.3.1) das Ereignis vom 3. März 2006 als mittelschwerer Unfall zu qualifizieren. Daraus folgt, dass zur Bejahung des adäquaten Kausalzusammenhanges eines der relevanten Adäquanzkriterien in besonders ausgeprägter oder mehrere dieser Kriterien in gehäufter Weise erfüllt sein müssten. Selbst wenn man aufgrund des vom Versicherten durchgestandenen Schreckens zu seinen Gunsten das Kriterium der besonders dramatischen Begleitumstände oder der besonderen Eindrücklichkeit des Unfalles bejahen würde, reichte dies - auch zusammen mit dem vom kantonalen Gericht als erfüllt betrachteten Kriterium - nicht aus, um einen allfälligen natürlichen Kausalzusammenhang als adäquat und damit als rechtsgenüglich erscheinen zu lassen. 4.3 Waren die zwischen dem 27. März 2006 und dem 5. November 2007 geklagten Beschwerden nicht adäquat kausal durch das Unfallereignis verursacht, so hat die Beschwerdegegnerin zu Recht ihre Leistungen per 26. März 2006 eingestellt; die Beschwerde ist demnach abzuweisen.