Citation: 5A_700/2017 E. 2

Für die weiteren Punkte ist zu beachten, dass die Beschwerde eine Begründung zu enthalten hat, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt (Art. 42 Abs. 2 BGG), was eine Auseinandersetzung mit der Begründung des angefochtenen Entscheides erfordert (BGE 140 III 115 E. 2 S. 116). Soweit die einzelnen (in Form von Rechtsbegehren gemachten) Ausführungen überhaupt nachvollziehbar sind, moniert die Beschwerdeführerin, das Obergericht habe ihr kein rechtliches Gehör gewährt und bis dato habe sie vom Bezirksgericht noch kein Protokoll der Hauptverhandlung und von der KESB im Jahr 2014 keine Akteneinsicht erhalten. Sie liefert indes keinen Fingerzeig, wodurch bzw. inwiefern das Obergericht ihr rechtliches Gehör verletzt haben soll und sie legt auch nicht dar, inwiefern sie das Hauptverhandlungsprotokoll und Einsicht in die KESB-Akten (soweit dies überhaupt Gegenstand des Scheidungsverfahrens gewesen wäre) verlangt hätte, ihr dies aber verweigert worden und diese Verweigerung durch das Obergericht unrechtmässig geschützt worden wäre. Die Geschichte rund um die Vertretung an der erstinstanzlichen Verhandlung kann nicht neu aufgerollt werden, soweit sinngemäss wiederum die Richterin C.________ als befangen dargestellt wird; dies bildete Gegenstand des rechtskräftigen Urteils 5A_205/2017 vom 11. Mai 2017. Soweit es um die Frage geht, ob die erstinstanzliche Verhandlung hätte wiederholt werden müssen, hat sich das Obergericht hierzu im verneinenden Sinn ausführlich geäussert (angefochtener Entscheid, S. 10 ff.), ohne dass die Beschwerdeführerin sich damit auseinandersetzen und Anhaltspunkte liefern würde, inwiefern mit diesen Erwägungen Recht verletzt worden sein soll. Vor dem Hintergrund des Gesagten fehlt es schliesslich an einer materiellen Grundlage für den Antrag auf Änderung der Gerichtskostenverteilung.