Citation: I 660/05 01.05.2006 E. 4

In Bezug auf das Invalideneinkommen ist einzig die vom kantonalen Gericht vorgenommene Aufrechnung von Fr. 7000.- für nicht geschäftsmässig begründete Büro- und Verwaltungskosten in der Erfolgsrechnung zum Betriebsgewinn 2001 von Fr. 36'699.30 streitig. Die Vorinstanz hat diese Korrektur nach oben damit begründet, laut Abklärungsbericht handle es sich hiebei um Buchhaltungs- und Anwaltskosten, welche «in direktem Zusammenhang mit der Behinderung» stünden. Sie seien somit zum Betriebsgewinn hinzuzuzählen. Gemäss Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde standen die fraglichen Kosten in Zusammenhang mit einer Werkvertragsforderung und einem fehlgeschlagenen Überbauungsprojekt und waren demzufolge eindeutig geschäftsmässig begründet. Die Richtigkeit dieser Tatsachenbehauptung kann aufgrund der eingereichten Unterlagen nicht in zuverlässiger Weise beurteilt werden. Dieser Punkt ist indessen bedeutsam, resultierte doch bei einem Invalideneinkommen von Fr. 36'699.30 ein Invaliditätsgrad von 59,94 % oder gerundet 60 % (BGE 130 V 121), was ab 1. Januar 2004 Anspruch auf eine Dreiviertelsrente gäbe (Art. 28 Abs. 1 IVG). Die IV-Stelle wird die noch offene Frage abzuklären haben und danach über die Rente neu verfügen.