Citation: 1E.13/2000 18.12.2001 E. 4

4.- Die Beschwerdeführerin wendet nichts dagegen ein, dass der Verkehrswert der enteigneten Liegenschaft anhand einerseits des Realwerts und andererseits des Ertragswerts ermittelt worden ist, und stellt auch die vorgenommene Ge- wichtung dieser beiden Werte (3-mal Ertragswert, 1-mal Real- wert) nicht in Frage. Sie kritisiert dagegen einzelne Posten in den von der Schätzungskommission vorgenommenen Berechnun- gen, wobei sie sich auf die bei den Akten liegenden, im Auf- trag des Betreibungsamtes Zürich 2 erstellten Schätzungen der Architekten A.________ + B.________ vom 27. November 1995 (im Folgenden: Schätzung A.________) sowie der Architekten C.________ vom 15. November 1999 (im Folgenden: Schätzung C.________) beruft. Der Entscheid der Schätzungskommission wäre indes nur dann bundesrechtswidrig, wenn sich die Ent- eignungsentschädigung insgesamt, im Endergebnis, als unange- messen und ungenügend erwiese. Die Tatsache allein, dass einzelne Posten auch anders bewertet werden können, genügt für den Vorwurf der Bundesrechtswidrigkeit noch nicht. Dies gilt insbesondere dann, wenn die Differenzen in der Bewer- tung einzelner Entschädigungsposten auf unterschiedliche Schätzungsmethoden oder auf unterschiedliche der Schätzung zu Grunde gelegte Annahmen zurückzuführen sind, die an sich vertretbar sind.