Citation: 6B_824/2014 E. 1.4.4

1.4.4. Der Beschwerdeführer bringt vor, er habe als einziger etwas Menschlichkeit gezeigt und den Opfern Wasser gegeben. Der gesamte Plan des Raubüberfalles stamme von F.I.________. Er habe alles zugegeben und sich verpflichtet, eine Genugtuung zu bezahlen. Er sei gut integriert, wolle so etwas nicht wieder machen und keine Drogen mehr konsumieren. Aufgrund seines im Vergleich zu den anderen Tatbeteiligten geringeren Alters von knapp über 20 Jahren sei die Strafe zusätzlich um einen Monat zu reduzieren. Die Vorinstanz erwägt, dass - trotz unterschiedlicher Aufgaben bei der Tatausführung - die objektive Tatschwere beim Beschwerdeführer, K.H.________ und A.________ dieselbe sei. Treibende Kraft des Raubversuches sei K.H.________ gewesen; F.I.________ sei Tippgeber und Informant gewesen. Indem der Beschwerdeführer vorbringt, der gesamte Plan des Raubüberfalles stamme von F.I.________, entfernt er sich von den verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz (Art. 105 Abs. 1 BGG), ohne dass dies etwas am Grad seines Verschuldens ändern würde. Ebenso irrelevant ist, dass er den Opfern - nachdem er sie mit der Spielzeugpistole bedroht hatte - Wasser reichte, was die Vorinstanz bereits berücksichtigt. Die Vorinstanz wertet das Geständnis des Beschwerdeführers strafmindernd. Dass Letzterer sich verpflichtet habe, eine Genugtuung zu leisten, stellt sie nicht fest. Dies stellt eine neue Tatsachenbehauptung dar, die nicht zu hören ist (Art. 99 Abs. 1 BGG). Daraus, dass der Beschwerdeführer zum Tatzeitpunkt knapp über 20 Jahre alt war, gut integriert sei und beabsichtige, sich in Zukunft wohl zu verhalten, folgt keine besondere Strafempfindlichkeit, welche im Rahmen der Strafzumessung zu berücksichtigen wäre. Die Rüge ist unbegründet.