Citation: 2A.470/1999 31.01.2000 E. 4

4.- Der Beschwerdeführer kann auch aus dem in Art. 8 Ziff. 1 EMRK garantierten Anspruch auf Achtung des Privat- und Familienlebens nichts zu seinen Gunsten ableiten. Als Volljähriger kann er sich, da kein besonderes Abhängigkeitsverhältnis vorliegt, nicht mehr auf die Bindung zu seinen in der Schweiz wohnhaften Familienmitgliedern berufen (vgl. BGE 120 Ib 257 E. 1e S. 261 f.). Auch ist er nicht mit einer Schweizerin oder einer hier fest anwesenheitsberechtigten Ausländerin verheiratet oder liiert. Ob darüber hinaus ein Eingriff in das Recht auf Achtung des Privatlebens vorliegt, kann offen bleiben, wäre ein solcher in der vorliegenden Konstellation ohnehin gemäss Art. 8 Ziff. 2 EMRK gerechtfertigt (vgl. zur Publikation bestimmtes Urteil vom 15. Dezember 1999 in Sachen S., E. 5).