Citation: 9C_438/2017 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz mass der Stellungnahme des Dr. med. B.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie, RAD, vom 15. April 2016, wonach die Beschwerdeführerin in einer angepassten Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig sei, Beweiskraft bei. Sämtliche fachärztlichen Untersuchungen (MRI der Lendenwirbelsäule vom 24. Dezember 2015; Berichte des Dr. med. C.________, Facharzt FMH für Neurologie, vom 2. Februar 2016und des Dr. med. D.________, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 13. Februar 2016) hätten die geklagte Symptomatik nicht erklären können. Die vom Hausarzt Dr. med. E.________, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, gestellte Verdachtsdiagnose einer somatoformen Schmerzstörung (vgl. Berichte vom 8. Juli 2014und 8. März 2016) sei fachärztlich ausgeschlossen worden. Das kantonale Gericht erwog, die von Dr. med. E.________ attestierte vollumfängliche Arbeitsunfähigkeit entbehre einer fundierten medizinischen Begründung und scheine sich weitestgehend auf die subjektiven Angaben der Beschwerdeführerin abzustützen. Auf weitere Abklärungen könne verzichtet werden, denn der Gesundheitszustand und die medizinisch-theoretische Arbeitsfähigkeit seien aufgrund der medizinischen Akten hinreichend abgeklärt.