Citation: I 84/03 26.08.2003 E. 3

In tatsächlicher Hinsicht ist davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin am 17. Dezember 1993 auf einer Eisfläche ausglitt und auf ihr Gesäss stürzte (Unfallmeldung vom 22. Februar 1994). Dr. med. B.________ diagnostizierte am 11. März 1994 eine anhaltende Coccygodynie sowie ein lumbogluteales Schmerzsyndrom. Vor dem Hintergrund des protrahierten Heilungsverlaufes mit chronifizierten Schmerzen - somatisch orientierte Therapien führten nicht zur Beschwerdefreiheit, eine auf mehrere Monate hin angelegte Abklärung in der Klinik V.________ wurde nach kurzer Zeit abgebrochen, Unklarheit darüber, ob und inwieweit psychische und/oder psychosoziale Faktoren eine Rolle spielen - ordnete die IV-Stelle eine polydisziplinäre Begutachtung durch die MEDAS Z.________ an. Das Gutachten, welchem konsiliarische Untersuchungen des Dr. med. W.________, Spezialarzt FMH für Orthopädische Chirurgie, vom 10. Oktober 1998 sowie des Dr. med. M.________, Spezialarzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 8. Oktober 1998 zu Grunde lagen, wurde am 23. November 1998 erstattet. Auf den im Vorbescheidverfahren - der entsprechende Bescheid datiert vom 14. Juni 1999 - erhobenen Einwand hin, das Gutachten der MEDAS bilde keine schlüssige Entscheidungsgrundlage, liess die Verwaltung die Expertise des Dr. med. L.________ (vom 14. März 2000) einholen, woraufhin sie am 20. September 2000 einen Rentenanspruch mangels leistungsbegründender Invalidität verneinte.