Citation: 8C_515/2018 E. 2

Zu prüfen ist in erster Linie, ob der Beschwerdeführer ab 15. Februar 2016 Anspruch auf eine Invalidenrente der obligatorischen Unfallversicherung hatte, wobei unbestritten ist, dass ab diesem Zeitpunkt von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes mehr erwartet werden konnte (vgl. Art. 19 Abs. 1 UVG). Prozessthema bildet die Frage, ob die weiterhin geltend gemachten gesundheitlichen Beeinträchtigungen in einem rechtserheblichen Kausalzusammenhang mit dem Unfall vom 31. August 2010 und dessen Folgen stehen. Das kantonale Gericht hat die bei der Beurteilung dieser Frage zu berücksichtigenden Rechtsgrundlagen zutreffend dargestellt, worauf verwiesen wird. Zu ergänzen ist einzig, dass an die Beweiswürdigung medizinischer Akten strenge Anforderungen zu stellen sind, soll ein Versicherungsfall ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen, sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen (BGE 135 V 465 E. 4.4 S. 470 mit Hinweis).