Citation: 8C_773/2016 E. 4.2.2

4.2.2. Die Beschwerdeführerinnen machen geltend, es habe keine psychische Diagnose vorgelegen, die als Indiz für einen Suizid des Versicherten gedeutet werden könne. Dem ist entgegenzuhalten, dass der Versicherte im Herbst 2014 unter einem Burnout-Syndrom litt und nach einer sukzessiven Steigerung der Arbeitsfähigkeit erst ab März 2015 wieder zu 100 % arbeitsfähig war. Auch nahm er an Medikamenten ein Antidepressivum, ein Beruhigungsmittel und ein Schlafmittel ein. Für den Hausarzt stand aufgrund des Typs Menschen des Versicherten ein möglicher Suizid im Vordergrund.