Citation: 4A_468/2017 E. A

B.________ (Beklagter/Widerkläger, Beschwerdegegner) war ab dem 1. Juli 2006 bei der A.________ AG (Klägerin/Widerbeklagte, Beschwerdeführerin) mit Sitz in U.________ als "Country Manager für die Märkte Schweiz und Austria" angestellt. Mit Schreiben vom 24. August 2012 kündigte der Beklagte das Arbeitsverhältnis fristgerecht auf den 28. Februar 2013. Der Arbeitsvertrag enthielt ein Konkurrenzverbot. Dieses verpflichtete den Beklagten, sich während der Dauer des Arbeitsverhältnisses und während zwei Jahren nach dessen Beendigung jeder konkurrenzierenden Tätigkeit zu enthalten. Im Verletzungsfall habe der Beklagte unter anderem eine Konventionalstrafe in der Höhe des zuletzt bezogenen Jahresgehalts zu bezahlen. Die Klägerin erachtete in der Folge das Konkurrenzverbot durch eine vom Beklagten angetretene Stelle als verletzt und betrieb ihn, wogegen er Rechtsvorschlag erhob.