Citation: 5A_787/2018 E. 3

Der Beschwerdeführer stellt keine Anträge, in welcher Hinsicht die Lohnpfändung abzuändern wäre. Er setzt sich auch nicht mit den detaillierten Erwägungen des Obergerichts zu einzelnen Punkten der Existenzminimumsberechnung und der Pfändung auseinander (Grundbetrag bei Konkubinat, Mietzins, stille Lohnpfändung, Disziplinarverfahren gegen den Betreibungsbeamten). Er macht einzig geltend, er sei rechtlich verpflichtet, seine Partnerin finanziell zu unterstützen. Er führt aber nicht aus, weshalb dies - entgegen den Erwägungen des Obergerichts - der Fall sein sollte und welchen Betrag er dafür angerechnet wissen will. Unklar ist ebenso, welche Folgerungen er aus der angeblichen Kündigung seines Arbeitsverhältnisses ziehen will, zumal das Obergericht zwar ein Kündigungsschreiben erwähnt, es aber offensichtlich die Situation während bestehenden Erwerbseinkommens untersucht hat. In der Tat bezieht sich die Beschwerde - soweit nachvollziehbar - auf neuere Entwicklungen seit dem August 2018, die im angefochtenen Urteil nicht erwähnt sind und auf die das Bundesgericht nicht eingehen kann (Art. 99 Abs. 1 BGG). Soweit sich der Beschwerdeführer im Zusammenhang mit diesen neueren Entwicklungen (d.h. seiner "neuen Arbeitssituation") über das "schleppende Verfahren" vor dem Betreibungsamt und die angeblich fehlende Reaktion auf seine Anliegen beschweren will, hat er sich mit Rechtsverzögerungs- bzw. Rechtsverweigerungsbeschwerde an die Aufsichtsbehörde zu wenden (Art. 17 Abs. 3 SchKG). Soweit die Beschwerde gegen den Entscheid vom 10. September 2018 gerichtet ist, ist sie offensichtlich unzulässig bzw. enthält sie offensichtlich keine hinreichende Begründung. Auf die Beschwerde ist folglich im vereinfachten Verfahren durch das präsidierende Mitglied der Abteilung nicht einzutreten (Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG). Da sich der Beschwerdeführer nicht an das Bundesgericht, sondern an das Obergericht gewandt hat, erscheint nicht ausgeschlossen, dass er zugleich Rechtsverweigerungs- bzw. Rechtsverzögerungsbeschwerde gegen das Betreibungsamt hinsichtlich der neueren Entwicklungen erheben wollte. Seine Eingabe ist dem Obergericht demnach zur Prüfung zuzustellen, ob darin eine solche Beschwerde zu sehen ist.