Citation: 2C_653/2009 13.04.2010 E. 2

Das von X.________ hiegegen am 25. September 2009 beim Bundesgericht erhobene, als "Rekurs" bezeichnete Rechtsmittel, welches als Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten entgegenzunehmen ist (Art. 83 lit. c Ziff. 4 BGG e contrario), erweist sich als offensichtlich unbegründet, weshalb es im vereinfachten Verfahren mit summarischer Begründung abzuweisen ist (Art. 109 BGG). Gemäss Art. 10 Abs. 1 des vorliegend noch massgeblichen Bundesgesetzes vom 26. März 1931 über Aufenthalt und Niederlassung der Ausländer (ANAG; vgl. Urteil 2C_745/2008 vom 24. Februar 2009, E. 1.2.2-1.2.4) kann ein Ausländer unter anderem aus der Schweiz ausgewiesen werden, wenn er wegen eines Verbrechens oder Vergehens gerichtlich bestraft wurde (lit. a), wenn sein Verhalten im Allgemeinen und seine Handlungen darauf schliessen lassen, dass er nicht gewillt oder fähig ist, sich in die im Gaststaat geltende Ordnung einzufügen (lit. b), oder wenn er oder eine Person für die er zu sorgen hat, der öffentlichen Wohltätigkeit fortgesetzt und in erheblichem Masse zur Last fällt (lit. d). Mit der Vorinstanz ist davon auszugehen, dass bei der gegebenen Sachlage von den genannten Ausweisungsgründen jedenfalls jener von Art. 10 Abs. 1 lit. b ANAG als erfüllt angesehen werden kann. Allerdings rechtfertigt sich die Ausweisung nach Art. 10 ANAG nur, wenn sie sich nach den gesamten Umständen als angemessen, d.h. verhältnismässig erweist (vgl. Art. 11 Abs. 3 ANAG; BGE 134 II 1 E. 2.2 S. 3; 125 II 521 E. 2 S. 523 f., je mit Hinweisen). Zu Lasten des Beschwerdeführers fällt namentlich ins Gewicht, dass er seit 1993 und seit dem Jahr 2000 praktisch ununterbrochen mit dem Gesetz in Konflikt steht und sich weder von den zahlreichen strafrechtlichen Verurteilungen noch den verhängten bzw. angedrohten fremdenpolizeilichen Massnahmen davon abhalten liess, seine deliktische Tätigkeit (worunter auch ein Gewaltdelikt) beständig fortzusetzen. Gleichzeitig akkumulierte er - unbeeindruckt von einer auch in dieser Hinsicht erfolgten Ermahnung - zusehends eine beträchtliche Schuldensumme, war in den Jahren 2006 und 2007 auf den Bezug von Sozialhilfe angewiesen und ging keiner geregelten Arbeit nach. Das Appellationsgericht hat die gegenläufigen privaten Interessen des Beschwerdeführers, der seit dem 15. Altersjahr in der Schweiz lebt, sorgfältig erhoben und dabei auch dem Umstand Rechnung getragen, dass die Delinquenz sowie die Verschuldens- und Arbeitssituation in Zusammenhang mit seiner Drogenabhängigkeit stehen. Nachdem bereits mehrere Therapieversuche aufgrund von mangelhaften Bemühungen des Beschwerdeführers gescheitert sind, besteht kein Anlass mit der Ausweisung zuzuwarten, um ihm eine angeblich in Aussicht genommene neuerliche Therapie zu ermöglichen. Vielmehr kann auf die überzeugenden Ausführungen der Vorinstanz verwiesen werden (Art. 109 Abs. 3 BGG), wonach dem volljährigen und ledigen Beschwerdeführer, welcher sich trotz langjährigem Aufenthalt nicht nachhaltig in der Schweiz zu integrieren vermochte, eine Rückkehr in sein Heimatland, welches er in den vergangenen Jahren regelmässig besuchte und wo auch sein (ebenfalls ausgewiesener) Bruder lebt, zumutbar ist.