Citation: 9C_11/2019 E. 3.2.2

3.2.2. Soweit die Beschwerdeführerin den Beweiswert der Expertise der estimed AG vom 3. Juli 2017 unter Hinweis auf den - letztinstanzlich aufgelegten - Austrittsbericht des Spitals D.________ vom 14. Juni 2017 in Frage stellt, indem die dortigen Erhebungen nicht Eingang in die Begutachtung gefunden hätten, kann ihr nicht gefolgt werden. Zwar trifft es zu, dass der fragliche Bericht auf Grund seines Entstehungszeitpunkts nicht im Rahmen sämtlicher Teilgutachten (internistisches vom 2. Mai 2017, neuropsychologisches vom 11. Mai 2017, psychiatrisches vom 16. Juni 2017) berücksichtigt werden konnte. Auch ist er nicht in seiner vollständigen Fassung in den Akten der Invalidenversicherung enthalten. Immerhin lag er, wie der gutachtlichen "Zusammenfassung der relevanten medizinischen Akten" entnommen werden kann, aber sowohl dem neurologischen Experten (hauptgutachtliche Teilexploration vom 6. Juli 2017) wie auch anlässlich der abschliessenden interdisziplinären Konsensbeurteilung vor. Entsprechende Bezugnahmen und Erläuterungen finden sich denn auch an diversen Stellen des Gutachtens. Diesem kann demnach nicht gestützt auf das betreffende Argument pauschal die Beweiskraft abgesprochen werden. Die Frage, ob es sich dabei nicht ohnehin um ein unzulässiges (unechtes) Novum im Sinne von Art. 99 Abs. 1 BGG handelt (BGE 143 V 19 E. 1.2 S. 22 f.), kann vor diesem Hintergrund offen bleiben.