Citation: 8C_441/2014 E. 3.2.2

3.2.2. Beim besagten Bericht vom 27. September 2009 handelt es sich um ein medizinisches Gutachten, welches der Orthopäde Dr. med. C.________ - nebst weiteren Berichten - als beratender Arzt der AXA in deren Auftrag erstellt hat. Die Expertise äussert sich in Beantwortung der von der AXA gestellten Fragen auch zur noch gegebenen Arbeitsfähigkeit in den angestammten und in leidensangepassten Tätigkeiten. Zwar wären diesbezüglich noch einlässlichere Ausführungen des Gutachters vorstellbar. Die Angaben des Dr. med. C.________ sind aber hinreichend ausführlich, widerspruchsfrei und nachvollziehbar, dass ihre Verwendung für die Invaliditätsbemessung vertretbar ist und keine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes vorliegt. Daran vermag nichts zu ändern, dass spätere, nach rechtskräftiger Rentenzusprechung abgegebene ärztliche Beurteilungen die Arbeitsfähigkeit retrospektiv allenfalls anders einschätzen. Somit liegt entgegen dem Einsprache- und dem vorinstanzlichen Entscheid kein Wiedererwägungsgrund vor.