Citation: 8C_520/2007 18.04.2008 E. 3

3.1 Der Beschwerdeführer macht geltend, bei der Ermittlung des Valideneinkommens sei auch die im Jahr 2002 ausbezahlte Überzeit von Fr. 1751.40 miteinzubeziehen. Dem kann nicht gefolgt werden. Die Arbeitgeberin hat sowohl am 13. Juli 2005 telefonisch wie auch in ihrem Schreiben vom 27. November 2006 bestätigt, dass sie Überstunden nur ausnahmsweise ausbezahle. Dies war im Jahr 2000 (Fr. 825.40) sowie im Jahr 2003 (Fr. 5400.45) der Fall (vgl. Schreiben vom 27. November 2006). Hinzu kommen die im Mai und Juni 2002 ausbezahlten Überstunden von Fr. 1751.40. Demnach bestehen angesichts der erwerblichen Situation und des tatsächlichen Arbeitseinsatzes keine Anhaltspunkte dafür, dass der Versicherte ohne Unfall weiterhin regelmässig Überstunden geleistet hätte (RKUV 2000 Nr. U 400 S. 381 [= U 297/99] und AHI 2002 S. 155 E. 3b [= I 357/01]; vgl. auch Urteil U 431/06 vom 4. Oktober 2007, E. 5.1, Urteil I 262/06 vom 16. Oktober 2006, E. 4.2.1, sowie Urteil U 209/02 vom 10. September 2003, E. 4, je mit Hinweisen), so dass der im Jahr 2002 für Überstunden ausbezahlte Betrag von Fr. 1751.40 bei der Ermittlung des Valideneinkommens ausser Acht zu lassen ist. Wenn der Versicherte nunmehr geltend macht, er habe einer Kompensation allfälliger Überstunden durch Freizeit nicht zugestimmt, so kommt dem keine Bedeutung zu. Denn eine Einwilligung kann auch konkludent erfolgen, so dass der Beschwerdeführer verpflichtet gewesen wäre, sein fehlendes Einverständnis bei Nichtauszahlung der Überstunden gegenüber seiner Arbeitgeberin zum Ausdruck zu bringen und nicht erst Jahre später im Rahmen einer Streitigkeit mit dem Unfallversicherer (vgl. Streiff/von Kaenel, Arbeitsvertrag: Praxiskommentar zu Art. 319 - 362 OR, Zürich 2006, N 11 zu Art. 321c). Dies wird vom Versicherten jedoch weder geltend gemacht noch finden sich entsprechende Anhaltspunkte in den Akten.