Citation: 1C_80/2020 E. 4.3

4.3. Die Beschwerdeführerin macht hauptsächlich geltend, die Zugangsgewährung hätte eine Offenlegung ihrer Geschäftsgeheimnisse zur Folge. Geschäfts- und Fabrikationsgeheimnisse gehören zur Privatsphäre juristischer Personen (Urteil 1C_509/2016 vom 9. Februar 2017 E. 3.3). Der Geheimnisbegriff wird in diesem Zusammenhang grundsätzlich weit verstanden. Als Geschäftsgeheimnisse gelten Informationen, die ein Unternehmen als Geheimnisherrin berechtigterweise geheim halten möchte. Dies trifft namentlich auch auf all jene Informationen zu, die zu einer Beeinträchtigung des geschäftlichen Erfolgs des Unternehmens bzw. zu einer Verfälschung des Wettbewerbs führen könnten, wenn sie Konkurrenzunternehmen bekannt würden (BGE 144 II 91 E. 3.1 S. 102; 142 II 340 E. 3.2 S. 345 mit Hinweisen). Darunter fallen je nach Umständen Informationen, die Einkaufs- und Bezugsquellen, Betriebsorganisation, Preiskalkulation, Geschäftsstrategien, Businesspläne sowie Kundenlisten und -beziehungen betreffen und einen betriebswirtschaftlichen oder kaufmännischen Charakter aufweisen (Urteil 1C_665/2017 vom 16. Januar 2019 E. 3.3). Vorliegend ist mit der Vorinstanz einig zu gehen, dass nicht ersichtlich ist, inwiefern durch die Zugangsgewährung Geschäftsgeheimnisse tangiert würden. In der Tat enthält die strittige Bewilligung weder Angaben zu finanziellen Ressourcen noch Preisberechnungen. Entgegen den Ausführungen der Beschwerdeführerin wird auch der Kundenkreis weder näher umschrieben noch benannt. Die Angaben zu den Pflanzen und zur erwarteten Entwicklung sind so vage gehalten, dass es nicht ersichtlich ist, inwiefern Konkurrenzunternehmen sich davon einen Wettbewerbsvorteil verschaffen könnten. Wie die Vorinstanz zu Recht festhält, ist die Idee, ein Restaurant in einem Gewächs- oder Treibhaus zu betreiben, nicht neu. Schliesslich ist auch nicht nachvollziehbar, wie die Bekanntmachung insbesondere der Auflagen zu einer Verfälschung des Wettbewerbs führen könnten. Dass Unternehmen das Angebot ihrer Konkurrenz genau studieren und gestützt darauf ihr eigenes Angebot verbessern, ist in einer Marktwirtschaft üblich. Abgesehen davon, dass die in den Auflagen enthaltenen Informationen keinen betriebswirtschaftlichen oder kaufmännischen Charakter aufweisen, sind sie auch zu unspezifisch, als dass sie Konkurrenzunternehmen einen Wettbewerbsvorteil verschaffen könnten.