Citation: 1A.93/2001 09.11.2001 E. A

A.- Die Erben X.________, nämlich A.________, B.________, C.________, D.________, E.________ und F.________, waren Eigentümer der Parzelle Nr. 1939 im Gebiet Löchlimatt der Gemeinde Bottmingen. Das 2075 m2 umfassende Grundstück lag seinerzeit gemäss der Bodennutzungsordnung der Gemeinde Bottmingen aus dem Jahre 1951 in einer Zone, in der das Bauen grundsätzlich möglich war. 1966 wies die Gemeindeversammlung das Gebiet Löchlimatt einer grösseren Zone für öffentliche Werke und Anlagen zu. Am 25. Mai 1987 stimmte die Einwohnergemeindeversammlung Bottmingen einem neuen Zonenplan Landschaft und am 9. April 1992 dem Zonenplan mit Zonenreglement Siedlung zu. Gemäss dem Zonenplan Siedlung, der am 6. Juli 1993 vom Regierungsrat genehmigt und damit rechtskräftig wurde, verblieb die Parzelle Nr. 1939 in der Zone für öffentliche Anlagen und Werke. Deren Zweck, der seit 1972 "Schul- und kirchliche Bauten" gelautet hatte, wurde neu mit "Sport, Freizeit, Feuerwehr, Wohnheim" umschrieben. Noch während der Erarbeitung des neuen Zonenplans, erstmals mit Schreiben vom 9. Mai 1990, hatten die Erben X.________ den Gemeinderat Bottmingen ersucht, die Parzelle Nr. 1939 entweder der Bauzone zuzuweisen oder diese gegen Realersatz oder zum Baulandpreis zu erwerben. In der Folge aufgenommene Verhandlungen scheiterten wegen der unterschiedlichen Preisvorstellungen, so dass die Gemeinde im gegenseitigen Einvernehmen ein Enteignungsverfahren einleitete. Die Gemeindeversammlung stimmte am 28. März 1994 der Ausübung des Enteignungsrechts im Hinblick darauf zu, dass die Parzelle Nr. 1939 mit den beiden Nachbarparzellen der römisch-katholischen Kirchgemeinde Binningen/Bottmingen in eine Landumlegung einbezogen werden solle, um ein geeignetes Baugrundstück für ein Behindertenheim zu schaffen. Am 26. Mai 1994 bewilligte das Enteignungsgericht des Kantons Basel-Landschaft der Gemeinde Bottmingen die vorzeitige Inbesitznahme des zu enteignenden Grundstücks. Im anschliessenden Enteignungsverfahren sprach das Enteignungsgericht den Erben X.________ eine Entschädigung für die Enteignung ihrer Parzelle von Fr. 62'250.-- zu, entsprechend einem Preis für Landwirtschaftsland von Fr. 30.--/m2, zuzüglich Zins seit dem 26. Mai 1994. Das Verwaltungsgericht des Kantons Basel-Landschaft setzte am 27. Januar 1999 in teilweiser Gutheissung einer Beschwerde der Erben X.________ die Entschädigung auf Fr. 363'125.-- fest, zuzüglich des seit 16. Mai 1967 anlaufenden Zinses. Gegen dieses Urteil gelangte die Einwohnergemeinde Bottmingen an das Bundesgericht, welches am 22. Dezember 1999 das angefochtene Urteil aufhob und die Sache zur Neubeurteilung im Sinne der Erwägungen an das Verwaltungsgericht zurückwies.