Citation: 6B_646/2018 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Gehör und daraus resultierend eine unrichtige Feststellung des Sachverhalts. Er habe stets darauf hingewiesen, dem Beschwerdegegner 2 zwei Darlehen von je Fr. 66'000.-- gewährt zu haben, ohne dafür einen Zins zu verlangen. Er habe dafür lediglich eine Zahlung von Fr. 6'000.-- als Lohn und nicht als Zinsen erhalten. Weder Zinszahlungen von Fr. 173'000.-- noch Ratenzahlungen von Fr. 37'000.-- seien belegt. Er habe bei E.________ selber ein Darlehen aufgenommen, um in seine berufliche Zukunft investieren und dem Beschwerdegegner 2 die besagten Darlehen gewähren zu können. Die Vorinstanz habe die Beweisanträge zu Unrecht abgewiesen. Bei Gutheissung seiner Beweisanträge lasse sich erstellen, dass sich der Beschwerdegegner 2 nicht in einer Notlage befunden habe. Dieser habe den Konkurs der C.________ GmbH vielmehr betrügerisch herbeigeführt und beträchtliche Gelder für anderweitige Zwecke, wie z.B. eine bulgarische Freundin und eine Gartenbaufirma in Bosnien, verwendet. Anhand eines Beizugs der Konkursakten der C.________ GmbH könne die Entwicklung der finanziellen Situation dieser Gesellschaft und das Vorliegen einer finanziellen Bedrängnis des Beschwerdegegners 2 und dessen Ehefrau überprüft werden. Es sei entscheidend, ob die Einnahmen der C.________ GmbH zweckfremd verwendet worden seien. Auch bei den beantragten Einvernahmen von F.________, G.________ und H.________ und dem Beizug der Buchhaltungsunterlagen der I.________ GmbH gehe es darum, ob der Beschwerdegegner 2 tatsächlich in einer schwierigen finanziellen Lage gewesen sei.