Citation: H 190/04 16.12.2004 E. 3

Bezüglich des Zinslaufs hat das kantonale Gericht zutreffend dargelegt, dass dieser bei im ordentlichen Verfahren nachgeforderten Beiträgen gemäss Art. 41bis Abs. 2 lit. b AHVV in der bis am 31. Dezember 2000 gültig gewesenen Fassung mit Ablauf des Kalenderjahres, für welches die Beiträge geschuldet sind, beginnt. Sodann beläuft sich der Jahreszinssatz gemäss Abs. 4 der damalig gültigen Fassung von Art. 41bis AHVV auf 6 % oder - auf den in Frage stehenden Zeitraum vom 1. Januar 1995 bis 30. November 1999 umgelegt - auf insgesamt 29,5 %, was bei einer Beitragsschuld von Fr. 180'315.- zu einer Verzugszinsforderung von Fr. 53'192.90 führt. Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, überzeugt nicht: Dem Ansinnen, den Zinslauf nach den für im ausserordentlichen Verfahren festgelegte Beiträge geltenden Regeln zu bestimmen, steht das Urteil vom 10. Mai 2004 entgegen (siehe Erw. 1 hievor). Wie sodann bereits von der Vorinstanz dargetan, hat das Eidgenössische Versicherungsgericht im Jahre 1990 die Gesetzes- und Verfassungsmässigkeit der bis Ende 2000 auf Verordnungsstufe vorgesehenen Verzugszinshöhe von 0,5 % je Kalendermonat oder 6 % im Jahr mit einlässlicher Begründung bejaht (ZAK 1990 S. 284). Wenngleich sich seit 1990 die Zinssituation verändert hat, sind keine entscheidenden Gründe für eine Abkehr von dieser Rechtsprechung ersichtlich. Es ist daran festzuhalten (vgl. BGE 130 V 372 Erw. 5.1 mit Hinweisen), zumal die Verzugszinspflicht hier die Zeit von 1995 bis Ende November 1999 betrifft.