Citation: 6B_1284/2021 E. A

A.a. Am 16. Mai 2016 sprach das erstinstanzliche Gericht in Gjakova, Republik Kosovo, A.A.________ des Vertragsschlusses für einen unangemessenen Profit im Sinne von Art. 270 des Strafgesetzbuchs der Republik Kosovo schuldig und verurteilte ihn zu einer Freiheitsstrafe von 1 Jahr und 6 Monaten (Urteil PKR Nr. w). Das erstinstanzliche Gericht in Gjakova ging dabei in tatsächlicher Hinsicht davon aus, dass C.C.________ im Februar 2011 offene Bankkredite in Höhe von mindestens EUR 1 Mio. verzeichnet und sich infolge mangelnder Liquidität seiner Unternehmung nicht mehr in der Lage gesehen habe, die Kreditzinsen und die laufenden Auslagen zu finanzieren. In dieser Situation habe A.A.________ ihm ein Darlehen von zunächst EUR 100'000.-- (ausbezahlt in zwei Teilbeträgen) und wenig später noch einmal EUR 140'000.--, insgesamt folglich EUR 240'000.--, zu einem Zinssatz von 7% pro Monat gewährt. In der Folge sei es C.C.________ aufgrund seiner finanziellen Verhältnisse jedoch weder möglich gewesen, seiner Zinspflicht nachzukommen, noch habe er das Darlehen zurückerstatten können, sodass die Ausstände laufend angestiegen seien. Aus diesem Grund habe er und seine Ehefrau D.C.________ A.A.________ ein Restaurant sowie diverse Räumlichkeiten zu Anrechnungswerten von EUR 150'000.-- und EUR 65'000.-- überschrieben. Da die Eigentumsübertragung wegen der hypothekarischen Belastung dieser Immobilien aber nicht zustande gekommen sei, habe A.A.________ C.C.________ schliesslich verhalten, einen Darlehensvertrag mit Datum vom 4. März 2011 zu unterzeichnen, wonach Letzterer sich von A.A.________ EUR 470'000.-- geliehen habe. A.b. Der Entscheid des erstinstanzlichen Gerichts in Gjakova vom 16. Mai 2016 wurde auf Appellationen von A.A.________ und der Staatsanwaltschaft hin zunächst vom Appellationsgericht mit Urteil vom 9. September 2016 (Urteil PAKR Nr. x) und anschliessend vom Obersten Gerichtshof der Republik Kosovo mit Urteil vom 5. Dezember 2016 (Urteil PML Nr. y) bestätigt. Auf die dagegen erhobene Verfassungsbeschwerde des Beschwerdeführers trat das Verfassungsgericht der Republik Kosovo mit Urteil vom 23. Oktober 2017 (Urteil KI Nr. z) nicht ein.