Citation: 2C_652/2009 07.10.2009 E. 2

Gemäss Art. 42 BGG haben Rechtsschriften die Begehren und deren Begründung zu enthalten (Abs. 1). Dabei ist in der Beschwerdeschrift in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletze (Abs. 2). Erforderlich ist eine sachbezogene Begründung; in der Beschwerdeschrift ist zumindest rudimentär auf die entscheidrelevanten Erwägungen des angefochtenen Urteils einzugehen. Was die Voraussetzungen zur Anordnung und Verlängerung der Ausschaffungshaft im Allgemeinen und bezogen auf den konkreten Fall betrifft, stellt der Beschwerdeführer die einleuchtenden Erwägungen des angefochtenen Urteils (zu Recht) nicht in Frage. In seinem Schreiben nimmt er allein auf die Erwägung des Kantonsgerichts Bezug, womit dieses begründet, warum es - entgegen des Antrags des Migrationsamtes - einer Haftverlängerung bloss für drei statt für sechs Monate zustimmt. Er stösst sich dabei an folgendem Passus: "Es gibt aber keine zwingenden Anhaltspunkte dafür, dass für die Papierbeschaffung geradezu sechs Monate erforderlich wären. Unter diesen Umständen erscheint eine Verlängerung der Ausschaffungshaft um drei Monate als angemessen. Die knapp dreimonatige Ausschaffungshaft im Jahr 2003 und die Ausschaffungshaft vom 26. bis zum 28. Juni 2008 vermögen daran nichts zu ändern." Der Beschwerdeführer hält fest, er sei im Jahr 2003 sechs Monate in Ausschaffungshaft gewesen (vom 12. März bis zum 9. September); er befinde sich somit schon seit über neun Monaten in Ausschaffungshaft, nicht erst sechs Monate. Dies trifft zwar offenbar zu. Indessen bleibt unerfindlich, inwiefern eine Korrektur der Feststellung über die Dauer der im Jahr 2003 ausgestandenen Ausschaffungshaft sich auf die Frage auswirken soll, wie es sich mit einer Reduktion der Haftverlängerung im Jahr 2009 von sechs auf drei Monate verhalte, nachdem insbesondere die maximal zulässige Haftdauer bei Ausschaffungshaft so oder anders bei Weitem nicht erreicht wird (18 Monate gemäss Art. 76 Abs. 3 AuG). Die einzige vom Beschwerdeführer am angefochtenen Urteil geäusserte Kritik ist mithin in keiner Weise geeignet aufzuzeigen, inwiefern dieses gegen schweizerisches Recht (vgl. Art. 95 BGG) verstossen könnte. Es fehlt an einer hinreichenden, den Anforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG genügenden Begründung, weshalb in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG im vereinfachten Verfahren gemäss Art. 108 BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist. Dem Verfahrensausgang entsprechend würde der Beschwerdeführer kostenpflichtig (Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG); indessen rechtfertigen es die Umstände, auf die Erhebung von Kosten zu verzichten (Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG).