Citation: 8C_720/2015 E. 5.4

5.4. Fehlen aussagekräftige konkrete Anhaltspunkte für die Einkommensermittlung, so ist auf Erfahrungs- und Durchschnittswerte zurückzugreifen, wie sie in der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) enthalten sind (AHI 1999 S. 237 E. 3b S. 240 [I 377/98] mit Hinweis). Sind nach dem Gesagten unter den gegebenen Umständen Validen- und Invalideneinkommen ausgehend von demselben Tabellenlohn zu berechnen (vgl. auch E. 5.1 hievor), erübrigt sich deren genaue Ermittlung. Diesfalls entspricht der Invaliditätsgrad nach der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs - vorbehältlich eines allfälligen Abzuges im Sinne von BGE 126 V 75 E. 5 S. 78 - dem Grad der Arbeitsunfähigkeit (Urteil 8C_423/2007 vom 18. März 2008 E. 3.6 mit Hinweisen).