Citation: 1C_371/2019 E. 4.4

4.4. Die Beschwerdeführer beanstanden, die Vorinstanz nehme eine eigene umfassende Beurteilung des gestalterisch-ästhetischen Werts der beiden Ahornbäume vor, womit sie in unzulässiger Weise in die Autonomie der Gemeinde eingreife und ihre Kognition überschreite. Die Gemeinde sei mit den örtlichen Verhältnissen besser vertraut als die Rechtsmittelbehörden, woran die durchgeführten Augenscheine des Baurekursgerichts und des Verwaltungsgerichts nichts zu ändern vermöchten. Das Verwaltungsgericht dürfe in den der Gemeinde zustehenden Beurteilungsspielraum nur dann eingreifen, wenn deren Entscheid schlechterdings als nicht mehr vertretbar erscheine, was hier klarerweise nicht der Fall sei.