Citation: 4A_665/2018 E. 2.3

2.3. Wenn die Beschwerdeführerin (hier unter Verweis auf ihre Berufung an die Vorinstanz) vorbringt, die Vorinstanz habe zu wenig gewürdigt, dass die Beschwerdegegnerin anlässlich einer Veranstaltung am 2. Mai 2013 die Hälfte ihrer Vertriebspartner abgeworben habe, zeigt sie nicht auf, inwiefern dieser Umstand für die Beurteilung des angeblich rechtsmissbräuchlichen Einladungsgesuchs zur Generalversammlung von Bedeutung sein könnte. Die Vorinstanz hat in Erwägung 1.5.2 des angefochtenen Urteils die Konfliktsituation und das hängige Ausschlussverfahren gewürdigt und mit der ersten Instanz nicht erkannt, inwiefern deswegen die Einberufung zu einer ordentlichen Gesellschafterversammlung mit den üblichen Traktanden rechtsmissbräuchlich sein sollte. Sie hat in Erwägung 1.5.4 angefügt, dass schon die erste Instanz darauf hingewiesen habe, die Aufnahme der Traktanden 12 und 13 in die Einladung bedeute nicht deren automatische Gutheissung. Die Rüge der Verletzung von Art. 29 Abs. 2 BV ist nicht hinreichend begründet.