Citation: 1C_246/2021 E. 3.4

3.4. Wie sich aus dem erwähnten Entscheid vom 10. Juli 1995 ergibt, wurde damals die enteignungsrechtliche Entschädigung im Anschluss an eine rechtskräftige Enteignung des Gemeinderats gemäss § 41 des kantonalen Planungs- und Baugesetzes vom 14. Mai 1987 (PBG; SRSZ 400.100) festgelegt. Diese Bestimmung regelt die Enteignung von Rechten zur Mitbenützung von privaten Erschliessungsanlagen. Vor Bundesgericht behaupten die Beschwerdeführer nicht, dass ein Enteignungsentscheid gemäss § 41 PBG im Hinblick auf die Mitbenützung von Erschliessungsanlagen auf KTN 358 vorliegen würde. Wie ebenfalls bereits im Entscheid vom 10. Juli 1995 dargelegt wurde, ist ein enteignungsrechtliches Verfahren nicht das einzige Mittel zur Regelung eines Durchgangs bzw. einer Durchfahrt; vielmehr bestehen insoweit auch privatrechtliche Behelfe. In dieser Hinsicht ist die Notwendigkeit zur Einleitung eines enteignungsrechtlichen Verfahrens aufgrund der Vorbringen der Beschwerdeführer nicht dargetan. Die kantonalen Instanzen durften somit den verlangten Einbezug von Erschliessungsanlagen auf KTN 358 ablehnen, ohne gegen die verfassungsrechtlichen Verfahrensrechte der Beschwerdeführer zu verstossen.