Citation: U 323/99 20.03.2001 E. 1

1.- a) Die Beschwerdeführerin rügt zunächst, die Vorinstanz sei trotz ausdrücklichem Antrag auf Durchführung einer öffentlichen Verhandlung ohne vorherige Benachrichtigung, dass eine solche abgelehnt wurde, zum Urteil geschritten. Im angefochtenen Entscheid hat die Vorinstanz festgestellt, dass der Instruktionsrichter die Beschwerdeführerin am 26. Juli 1999 darauf hingewiesen hatte, für eine Instruktionsverhandlung bestehe keine Notwendigkeit. Mit ihren Anträgen habe sie klar zum Ausdruck gebracht, dass sie ihr Begehren um Durchführung einer öffentlichen Verhandlung im Sinne eines Beweisantrags verstanden haben wollte, ein solcher genüge indessen nicht, um die Notwendigkeit einer öffentlichen Verhandlung zu begründen. b) Der Betrachtungsweise der Vorinstanz ist beizupflichten. Insoweit die Beschwerdeführerin als Zweck der beantragten Gerichtsverhandlung die persönliche Anhörung und die Einvernahme der angerufenen Zeugen nannte, stellt dies einen blossen Beweisantrag dar (BGE 122 V 55 Erw. 3a). Der Anspruch auf persönliche Anhörung ergab sich auch nicht aus dem Umstand, dass dies für die Entscheidung der Sache von unmittelbarer Bedeutung gewesen wäre (siehe RKUV 1996 U 246 S. 167 Erw. 6c/bb). Schliesslich ist zu beachten, dass insofern, als die Beschwerdeführerin eine Klärung betreffend der Haltung der SUVA zum Renten- und Integritätsanspruch bezweckte, es der Verhandlung nicht bedurfte, da diese Rechtsverhältnisse nicht zum vorinstanzlichen Anfechtungsgegenstand gehörten und auf die diesbezüglichen Anträge von vornherein nicht einzutreten war (BGE 122 V 56 Erw. 3b/dd). Unter diesen Umständen geht der Vorwurf fehl, das kantonale Gericht habe zu Unrecht keine öffentliche Verhandlung durchgeführt.