Citation: 1F_6/2024 E. 2.3

2.3. Der Gesuchsteller bringt weiter vor, in seiner Beschwerde habe er eventualiter beantragt, den angefochtenen Entscheid aufzuheben und die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen. Diesen Antrag habe das Bundesgericht unbeurteilt gelassen, weshalb der Revisionsgrund nach Art. 121 lit. c BGG gegeben sei. Der Gesuchsteller dringt mit diesem Vorbringen nicht durch. Entgegen seiner Ansicht reicht es nicht aus, wenn die Vorinstanz bei Kenntnis des Bundesgerichtsentscheids allenfalls anders entschieden hätte, würde ihr die Sache zur Neubeurteilung zurückgewiesen. Voraussetzung für die Rückweisung ist vielmehr, dass das angefochtene Urteil vom Bundesgericht im Rahmen seines Prüfungsmassstabs als rechtswidrig qualifiziert wird. Beschränkt sich die Prüfungsbefugnis des Bundesgerichts darauf zu beurteilen, ob der angefochtene Entscheid willkürlich sei, kann dieser vom Bundesgericht auch dann nicht aufgehoben und die Sache zur Neubeurteilung zurückgewiesen werden, wenn eine andere Lösung ebenfalls als vertretbar oder gar zutreffender erscheint (vgl. BGE 144 I 113 E. 7.1; 142 II 369 E. 4.3). Im kritisierten Bundesgerichtsentscheid wird das angefochtene Urteil nicht als rechtswidrig qualifiziert, weshalb eine Aufhebung ausgeschlossen war - und damit auch eine Rückweisung der Sache zur Neubeurteilung. Damit wurde nicht nur der Hauptantrag abgewiesen, sondern auch der hier geltend gemachte Eventualantrag.