Citation: 2C_276/2015 E. 1

Die 2003 geborene C.A.________, Tochter von B.A.________, besuchte seit ihrem Zuzug von Deutschland her die öffentliche Volksschule in U.________; wegen einer Körperbehinderung wurden im März 2013 im Rahmen der integrativen Sonderschulung in der Regelschule verschiedene Massnahmen verfügt. Im Laufe des Schuljahres 2013/2014 in der 4. Primarschulstufe resultierten bei C.A.________ im Fach Mathematik schwache Leistungen, sodass die Schulleitung im Dezember 2013 ab sofort bis Ende des vierten Schuljahres für sie individuelle Lernziele im Fach Mathematik anordnete. Die dagegen erhobene Verwaltungsbeschwerde wies das Bildungs- und Kulturdepartement des Kantons Luzern mit Entscheid vom 17. Juni 2014 ab. Dagegen gelangte die Mutter für C.A.________ mit Beschwerde an das Kantonsgericht des Kantons Luzern. Noch während der Hängigkeit jenes Verfahrens (7H 14 186) verfügte die Schulleitung auch für das Schuljahr 2014/2015 (fünfte Primarklasse) individuelle Lernziele für C.A.________ im Fach Mathematik, wobei sie einer allfälligen Beschwerde die aufschiebende Wirkung entzog. Das diesbezügliche Beschwerdeverfahren sistierte das Bildungs- und Kulturdepartement, wobei es mit Zwischenentscheid vom 22. Januar 2015 das Gesuch um Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung abwies. Auch gegen diesen Zwischenentscheid gelangte C.A.________, vertreten durch ihre Mutter, mit Beschwerde an das Kantonsgericht des Kantons Luzern (Verfahren 7H 15 29). Mit Urteil 7H 14 186 vom 26. Februar 2015 wies das Kantonsgericht, 4. Abteilung, des Kantons Luzern die Verwaltungsgerichtsbeschwerde betreffend die individuellen Lernziele der vierten Primarklasse ab, soweit es darauf eintrat. Mit Urteil 7H 15 29 vom 27. Februar 2015 sodann wies es die Verwaltungsgerichtsbeschwerde betreffend die Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung der das fünfte Schuljahr betreffenden Verwaltungsbeschwerde vor dem Bildungs- und Kulturdepartement ab. Mit Eingabe vom 28. März 2015 (Postaufgabe 30. März, Eingang beim Bundesgericht 31. März 2015) erhob B.A.________ Beschwerde an das Bundesgericht, wobei sie Bezug auf beide Urteile des Kantonsgerichts nahm. Mit Schreiben des Präsidialgerichtsschreibers der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung vom 1. April 2015 wurde die Beschwerdeführerin auf die Begründungsanforderungen, denen die Beschwerde gegen einen auf kantonales Recht gestützten Entscheid genügen muss (Notwendigkeit der Rüge der Verletzung verfassungsmässiger Rechte), sowie auf den Umstand hingewiesen, dass die Rechtsschrift vom 28./30. März 2015 diesen Anforderungen kaum genügen dürfte. Ferner wurde erwähnt, dass die Beschwerdefrist zur Anfechtung beider Urteile noch laufe und diejenige zur Anfechtung des Urteils 7H 14 186 gemäss Art. 46 Abs. 1 lit. a BGG vom siebenten Tage vor Ostern bis und mit dem siebenten Tag nach Ostern stillstehe. Mit Schreiben vom 4. April 2015 erklärte die Beschwerdeführerin (ferienabwesenheitsbedingt per Fax), dass sie für ihre Tochter bereits die Konsequenzen gezogen habe; sie werde nach den Osterferien eine andere Schule besuchen, ihre Leistungen würden dann für sich sprechen. Sie vertritt die Auffassung, dass das Bundesgericht die Beschwerde dennoch behandeln und für die Allgemeinheit Recht sprechen sollte, um künftig solche Fälle zu vermeiden.