Citation: 9C_118/2023 E. 5.4

5.4. Kein anderes Ergebnis rechtfertigt sich aufgrund des weiteren Arguments des Beschwerdeführers: Die Vorinstanz habe erwogen, dass eine anteilige Steuerbefreiung nicht möglich sei, da eine solche im Gesetz nicht vorgesehen sei. Dem sei entgegenzuhalten, dass § 51 Abs. 2 StG/SO unter der Grundstückgewinnsteuer für den Steueraufschub bei der Ersatzbeschaffung des Eigenheims einen anteilsmässigen Aufschub vorsehe. Dasselbe müsse auch hier gelten. Vom Ansatz her rechtfertigt sich jedoch eine Gleichstellung der Verhältnisse bei der Grundstückgewinnsteuer und der Handänderungssteuer im hier zu beurteilenden Zusammenhang nicht (vgl. wiederum RRB Nr. 2009/146 Ziff. 6.1, wo eine Analogie ausdrücklich verneint wird). Eine solche Argumentation ist nicht geeignet, die vorinstanzliche Auslegung der kantonalrechtlichen Bestimmungen als willkürlich erscheinen zu lassen.