Citation: B 98/05 03.04.2006 E. 3

Zunächst ist zu prüfen, ob ein enger sachlicher und zeitlicher Zusammenhang zwischen der wegen des Rückenleidens im Jahr 1991 aufgetretenen Arbeitsunfähigkeit und der Invalidität gegeben ist. Unbestritten ist dabei, dass die Invalidität des Beschwerdeführers auf das im Jahr 1991 erstmals in Erscheinung getretene Rückenleiden zurückzuführen und der sachliche Zusammenhang erfüllt ist. Aus den Akten geht hervor, dass der Beschwerdeführer letztmals bis 16. Februar 1992 zu 50 % arbeitsunfähig war. Ein Einsatz als Hilfsdecolleteur bei der Firma A.________ AG im März 1992 scheiterte, als in der zweiten Woche heftige Rückenschmerzen auftraten. Seit der Anmeldung bei der Arbeitslosenversicherung ab Mai 1992 befand sich der Beschwerdeführer wegen seines Rückenleidens weder in ärztlicher Behandlung noch ist bis zum 21. März 1994 eine Arbeitsunfähigkeit bescheinigt worden. Am 30. August 1993 nahm er eine Stelle als Dreher bei der O.________ AG an und arbeitete mit vollem Pensum bis zum 21. März 1994, also während rund 6,5 Monaten, bevor sich wieder eine Arbeitsunfähigkeit einstellte. Angesichts dieser beiden längeren beschwerdefreien Intervallen ist der zeitliche Zusammenhang zu verneinen. Daran ändern sämtliche Einwendungen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde und in der Eingabe vom 20. Januar 2006 nichts. Namentlich ist für die Zeit der Arbeitslosigkeit keine Arbeitsunfähigkeit bescheinigt, sodass es an echtzeitlichen und damit hohe Beweiskraft aufweisenden ärztlichen Dokumenten fehlt (vgl. dazu SVR 2005 BVG Nr. 5 S. 17 Erw. 5.2 [in BGE 130 V 501 nicht publiziert]). Während des Bezugs von Arbeitslosenentschädigung bis 30. August 1993 bestand denn auch unbestrittenermassen uneingeschränkte Vermittlungsfähigkeit.