Citation: 4C.316/2000 03.01.2001 E. 1

1.-a) Im Berufungsverfahren hat das Bundesgericht seiner Entscheidung die tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz als wahr und vollständig zugrunde zu legen, es sei denn, sie beruhten auf einem offensichtlichen Versehen, seien unter Verletzung bundesrechtlicher Beweisvorschriften zustande gekommen oder bedürften der Ergänzung, weil das Sachgericht in fehlerhafter Rechtsanwendung einen gesetzlichen Tatbestand nicht oder nicht hinreichend klärte (Art. 63 und 64 OG; BGE 125 III 193 E. 1e S. 205; 123 III 110 E. 2 S. 111). Der Kläger rügt in seiner Berufung in erster Linie die Feststellung der Vorinstanz, er habe den Wert des Schuldbriefes gekannt, ohne jedoch eine Ausnahme von der Bindung an die tatsächlichen Feststellungen darzulegen. Auf die entsprechenden Ausführungen ist demzufolge nicht einzutreten. b) Die Ausführungen des Klägers können auch in dem Sinne verstanden werden, dass selbst bei Kenntnis des Wertes des Schuldbriefes ein rechtlich relevanter Irrtum vorliege, wenn der Kläger nicht in allen Details gewusst habe, wie dieser Wert realisiert werden könne. Insofern kann in seinen Vorbringen eine Rechtsfrage erblickt werden und ist auf die Berufung einzutreten.