Citation: 8C_315/2019 E. A

A.________ leidet an einer angeborenen ausgeprägten Hörminderung sowie an einer neuropsychologischen Minderfunktion unklarer Zuordnung (mit/bei verminderter verbaler/figuraler Gedächtnisleistung, verminderter figuraler Ideenproduktion sowie quasi aufgehobener verbaler Ideenproduktion, vgl. Bericht der Neurologischen Praxis B.________ vom 23. Mai 2016). Sie schloss am 31. Juli 1994 die Lehre als Bäckerin und Konditorin ab. Vom 3. August 1995 bis zum 31. Januar 1999 arbeitete sie im Restaurant der C.________ AG als Patissière. Danach war sie an verschiedenen Stellen als Verkäuferin, Küchenhilfe, Mitarbeiterin einer Cafeteria, als Reinigungskraft, Kinderbetreuerin und Haushalthilfe sowie als Wäscherin erwerbstätig. Mit Verfügung vom 6. November 2007 stellte die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva) nach durchgeführter Untersuchung von A.________ durch Dr. med. D.________, Facharzt FMH für Ohren-, Nasen und Halskrankheiten, Hals- und Gesichtschirurgie, Allergologie, klinische Immunologie und Arbeitsmedizin, vom 24. Oktober 2007 (Bericht vom 26. Oktober 2007) fest, dass A.________ wegen einer starken Sensibilisierung gegenüber Bäckereihilfs- und zusatzstoffen nicht mehr geeignet sei, als Bäckerin oder Konditorin zu arbeiten. Am 19. November 2015 meldete sich A.________ bei der AXA Versicherungen AG, Winterthur, wegen der bestehenden Berufskrankheit zum Leistungsbezug an. Die AXA anerkannte ihre Leistungspflicht und übernahm die Kosten der Heilbehandlung, lehnte aber einen Anspruch auf Invalidenrente mangels eines leistungsbegründenden Inaliditätsgrades von mindestens 10 % ab (Verfügung vom 3. November 2016). Daran hielt sie auf Einsprache hin fest (Einspracheentscheid vom 3. August 2017).