Citation: 2A.597/2003 15.07.2004 E. 1

1.1 Der angefochtene Entscheid der Eidgenössischen Personalrekurskommission unterliegt der Verwaltungsgerichtsbeschwerde ans Bundesgericht (Art. 98 lit. e OG). Gemäss Art. 100 Abs. 1 lit. e OG ist die Verwaltungsgerichtsbeschwerde auf dem Gebiet des Arbeitsverhältnisses von Bundespersonal jedoch unzulässig, ausser gegen Verfügungen über die Auflösung des Arbeitsverhältnisses. Absatz 1 findet indessen keine Anwendung auf Verfügungen über die Gleichstellung der Geschlechter bzw. auf Streitigkeiten über die Verletzung des Diskriminierungsverbotes auf dem Gebiet des Dienstverhältnisses von Bundespersonal (Art. 100 Abs. 2 lit. b OG; BBl 1993 I 1318). 1.2 Eine Auflösung des Arbeitsverhältnisses steht im vorliegenden Fall nicht in Frage. Gegenstand des vorinstanzlichen Verfahrens war einzig die als Folge einer Restrukturierung der Bibliothek der ETHZ vorgenommene Umgestaltung des bestehenden Arbeitsverhältnisses der Beschwerdeführerin, die mit einem neuen Pflichtenheft sowie einer lohnmässigen Rückstufung verbunden wurde. Die Beschwerdeführerin verlangt die Aufhebung des angefochtenen Entscheides u.a. "wegen Verletzung des Grundsatzes von Gleichheit von Mann und Frau". Sie beruft sich dazu auf Art. 10 ("Gleichstellung von Mann und Frau") der Personalverordnung vom 15. März 2001 für den Bereich der Eidgenössischen Technischen Hochschulen (Personalverordnung ETH-Bereich; SR 172.220.113). Da sie damit zugleich sinngemäss eine Verletzung des Diskriminierungsverbotes im Sinne von Art. 3 des Bundesgesetzes vom 24. März 1995 über die Gleichstellung von Frau und Mann (Gleichstellungsgesetz, GlG; SR 151.1) geltend macht, ist die Beschwerde insoweit zulässig (Art. 100 Abs. 2 lit. b OG; vgl. BBl 1993 I 1318: "soweit es sich um eine Diskriminierung aufgrund des Geschlechts handelt"). 1.3 Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht, einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens sowie die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gerügt werden (Art. 104 lit. a und b OG). Hat jedoch - wie hier - eine richterliche Behörde als Vorinstanz entschieden und den Sachverhalt nicht offensichtlich unrichtig, unvollständig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensvorschriften festgestellt, ist das Bundesgericht an ihre Sachverhaltsfeststellungen gebunden (Art. 105 Abs. 2 OG). Wegen der grundsätzlichen Bindung des Bundesgerichts an den vom Verwaltungsgericht festgestellten Sachverhalt ist die Möglichkeit, vor Bundesgericht neue Tatsachen vorzubringen und neue Beweismittel einzureichen, weitgehend ausgeschlossen. Das Bundesgericht lässt nur solche neuen Tatsachen und Beweismittel zu, welche die Vorinstanz von Amtes wegen hätte berücksichtigen müssen und deren Nichtbeachtung eine Verletzung wesentlicher Verfahrensvorschriften darstellt (BGE 121 II 97 E. 1c S. 99 f.). Nachträgliche Veränderungen des Sachverhalts (so genannte "echte Noven") können in der Regel nicht mehr berücksichtigt werden, denn einer Behörde kann nicht vorgeworfen werden, sie habe den Sachverhalt im Sinne von Art. 105 Abs. 2 OG fehlerhaft dargestellt, wenn sich dieser nach ihrem Entscheid verändert hat (BGE 125 II 217 E. 3a S. 221). 1.4 Ein zweiter Schriftenwechsel, der nur ausnahmsweise stattfindet (Art. 110 Abs. 4 OG), wurde nicht angeordnet. Die nachträgliche Eingabe der Beschwerdeführerin vom 10. März 2004, mit welcher sie geltend macht, sie habe schon in etlichen Schriften eine Diskriminierung beanstandet, ist daher unbeachtlich.