Citation: 4A_508/2017 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer bringt vor, das Schiedsgericht habe ihn in Dispositiv-Ziffer 5 zur Zahlung sämtlicher Gebühren, Steuern und Abgaben, die durch die Zahlungen gemäss Dispositiv-Ziffer 2 verursacht werden, verurteilt. Dies habe der Beschwerdegegner im Schiedsverfahren jedoch nicht verlangt. Aus diesem Grund verletze der Schiedsentscheid den Grundsatz "ne eat iudex ultra petita partium". Die Klagebegehren lauteten auf Zahlung von EUR 1'070'000.-- "netto" ("net") beziehungsweise EUR 6'020'000.-- "netto" ("net"). Wie das Schiedsgericht zu Recht festhielt, wird damit Artikel 3 des Vertrags vom 9. Dezember 2015 abgebildet, wonach sämtliche vom Beschwerdeführer an den Beschwerdegegner geschuldeten Beträge "netto" zu bezahlen seien. Artikel 3 in fine definiert sodann, was unter "netto" zu verstehen ist, nämlich dass sämtliche Gebühren, Steuern und Abgaben, die durch das Nettoeinkommen gemäss Vertrag verursacht werden, durch den Beschwerdeführer zu bezahlen sind. Das Klagebegehren 1 nahm ausdrücklich auf den Vertrag vom 9. Dezember 2015 Bezug. Auch aus der Begründung der Schiedsklage ("it is based on art. 3 of the contract signed with the club on 09.12.2015" bzw. "it is founded on art. 10 [...] corroborated with art. 3 [...] of the contract") wird deutlich, dass die Klagebegehren auf Artikel 3 des Vertrags gestützt werden. Damit hat der Beschwerdegegner mit seinen Klagebegehren, jedenfalls im Lichte der Begründung interpretiert (Urteil 4A_440/2010 vom 7. Januar 2011 E. 3.2.1, nicht publ. in: BGE 137 III 85; vgl. auch Urteil 5A_527/2016 vom 16. November 2016 E. 3.3.1 [zu Art. 58 ZPO]), zum Ausdruck gebracht, dass der Beschwerdeführer auch zur Zahlung der genannten Gebühren, Steuern und Abgaben verurteilt werden soll.