Citation: 5D_15/2008 26.02.2008 E. 1

1.1 Der Entscheid über die Festsetzung der Kostenliste des amtlichen Vertreters schliesst das Verfahren ab, gilt damit als Endentscheid (Art. 90 BGG) und ist überdies letztinstanzlich (Art. 75 Abs. 1 BGG). Er ist gestützt auf kantonales öffentliches Recht ergangen, womit es sich um eine öffentlich rechtliche Angelegenheit handelt; diese weist einen Zusammenhang mit dem Zivilrecht auf, geht es doch um die Festsetzung des Honorars eines amtlichen Vertreters in einem Scheidungsverfahren, womit die Beschwerde in Zivilsachen grundsätzlich gegeben ist (Art. 72 Abs. 2 lit. b BGG), sofern ein Betrag von mindestens Fr. 30'000.-- im Streit steht (Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG). Im vorliegenden Fall war indes vor Obergericht lediglich ein Betrag von Fr. 2'963.50 (Fr: 12'077.30 [verlangter Betrag der Kostenliste] - Fr. 9'113.80 [erstinstanzlich zugesprochener Betrag; Art. 51 Abs. 1 lit. a BGG) strittig. Da der Beschwerdeführer überdies nicht substanziiert behauptet (Art. 42 Abs. 2 BGG), es stelle sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung (Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG), ist vorliegend einzig die subsidiäre Verfassungsbeschwerde zulässig. 1.2 Mit der Verfassungsbeschwerde kann nur die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden (Art. 116 BGG). Dies wirkt sich auf die Anforderungen aus, denen die Beschwerdeschrift genügen muss. Es gilt das so genannte Rügeprinzip (Art. 106 Abs. 2 BGG). Dieses verlangt, dass der Beschwerdeführer in seiner Eingabe dartut, welche verfassungsmässigen Rechte inwiefern durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sind. Das Bundesgericht untersucht deshalb nicht von sich aus, ob der angefochtene kantonale Entscheid verfassungsmässig ist, sondern prüft nur rechtsgenügend vorgebrachte, klar erhobene und, soweit möglich, belegte Rügen; auf rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt es nicht ein (vgl. die Rechtsprechung zur staatsrechtlichen Beschwerde, statt vieler BGE 110 Ia 1 E. 2 S. 3 f.; 119 Ia 197 E. 1d S. 201). Wie unter der Herrschaft des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 1943 über die Organisation der Bundesrechtspflege (OG) müssen die erhobenen Rügen zudem in der Beschwerdeschrift selber enthalten sein; der blosse Verweis auf Ausführungen in anderen Rechtsschriften oder auf die Akten reicht nicht aus (BGE 133 II 396 E. 3.1 und 3.2). 1.3 In der Beschwerde dürfen überdies keine neuen Tatsachen und Beweismittel vorgebracht werden, es sei denn, erst der Entscheid der Vorinstanz habe dazu Anlass gegeben (Art. 99 BV). Wird ein Novum vorgetragen, ist in der Beschwerde darzutun, inwiefern die erwähnte Voraussetzung erfüllt ist (BGE 133 III 393 E. 3). Zudem nimmt das Bundesgericht keine Beweise ab.