Citation: 9C_635/2023 E. 18

Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als begründet, soweit darin geltend gemacht wird, dass die Vorinstanz die Rückerstattung nicht wegen fehlender Nutzungsberechtigung hätte verweigern dürfen. Das angefochtene Urteil ist aufzuheben und die Sache ist an die Vorinstanz zurückzuweisen, damit diese unter Berücksichtigung der vorstehenden Erwägungen prüft, ob ein Abkommensmissbrauch vorliegt. Diese Rückweisung gilt für die Verlegung der Gerichtskosten als volles Obsiegen der Beschwerdeführerin, obschon nicht ausgeschlossen ist, dass sie dereinst in dieser Sache unterliegen wird. Die Gerichtskosten sind demnach der ESTV aufzuerlegen, da diese Vermögensinteressen verfolgt (Art. 66 Abs. 1 und 4 BGG). Die ESTV hat der Beschwerdeführerin eine angemessene Parteientschädigung zu entrichten (Art. 68 Abs. 1 BGG).