Citation: 5A_266/2022 E. 3

Von vornherein nicht einzutreten ist auf die Beschwerde, soweit sich der Beschwerdeführer in der Sache selbst äussert (Kontakt zu den Kindern; diesbezügliche Vorwürfe an die Kindsmutter; Ausführungen zur Sozialhilfe u.ä.m.) oder neue Begehren stellt (Genugtuung); Thema des angefochtenen Entscheides ist ausschliesslich die Frage der Fristwiederherstellung und nur diese kann zum Anfechtungsgegenstand gemacht werden (Art. 99 Abs. 1 und 2 BGG; BGE 136 II 457 E. 4.2; 136 V 362 E. 3.4.2; 142 I 155 E. 4.4.2). Soweit die Frage der Fristwiederherstellung thematisiert wird, betreffen die Ausführungen primär den Sachverhalt (angesichts des Tumors bzw. der unerwartet schweren Krankheit der eigenen Mutter könne man nicht wie normal funktionieren; es werde verkannt, dass E-Mails von überall her geschrieben werden könnten, auch vom Spital aus; er habe, insbesondere auch in Bezug auf die Elterngespräche, nur versucht, all seinen Verpflichtungen nachzukommen; er habe im Moment andere Sorgen als unnötige Gerichtstermine). Diese Ausführungen bleiben rein appellatorisch; es werden keine verfassungsmässigen Rechte genannt und schon gar keine Verfassungsrügen substanziiert. Somit hat es für das bundesgerichtliche Verfahren bei den Sachverhaltsfeststellungen im angefochtenen Entscheid zu bleiben. In rechtlicher Hinsicht macht der Beschwerdeführer in erster Linie polemisierende Aussagen, die am Anfechtungsgegenstand vorbeigehen (man habe seinen Moment der Schwäche eiskalt ausgenutzt und extra in diesem Zeitpunkt ihm einen Rechtsanwalt beigestellt etc.). Bezogen auf den Anfechtungsgegenstand erfolgen letztlich keine rechtlichen Ausführungen, sondern es wird einfach die Behauptung aufgestellt, aufgrund der vorliegenden Schreiben und Beilagen sei klar, dass alle Erfordernisse nach Art. 148 Abs. 1 ZPO erfüllt seien und ihn nur ein sehr kleines Verschulden treffe. Weil jedoch die ZPO vorliegend gestützt auf Art. 450f ZGB i.V.m. Art. 1 Abs. 1 lit. c KESG/FR als subsidiäres kantonales Verfahrensrecht zur Anwendung gelangt, wären nach dem in E. 1 Gesagten in diesem Zusammenhang namentlich Willkürrügen zu erheben oder andere verfassungsmässige Rechte als verletzt zu rügen.