Citation: 1D_6/2017 E. 3.3

3.3. Der Beschwerdeführer ist der Auffassung, der angefochtene Entscheid verletze das Willkürverbot (Art. 9 BV). Er bringt zunächst vor, es sei völlig unverhältnismässig, ihm das Verwaltungsstrafverfahren gegen die Z.________ GmbH, deren Gesellschafter er sei, zum Vorwurf zu machen. Dabei gehe es bloss um einen Container, der entfernt werden müsse. Der Beschwerdeführer übersieht, dass das Kantonsgericht seinen Entscheid nicht auf diese von der Gemeinde vorgebrachten Umstände gestützt hat. Die Kritik zielt insofern am angefochtenen Entscheid vorbei, weshalb darauf nicht weiter einzugehen ist. Bezüglich der Staatskundekenntnisse macht der Beschwerdeführer geltend, er habe zwar nicht auf alle Fragen antworten können, doch habe er immerhin allgemeine Kenntnisse. Die Fragen seien teilweise missverständlich gewesen ("Kennen Sie einen anderen Namen für die Schweiz?"), und dass er spezifisch politische Ausdrücke wie "Gewalten" oder "Staatsform" auf Deutsch nicht kenne, könne ihm nicht vorgeworfen werden. Hinsichtlich seiner wirtschaftlichen Situation macht er geltend, dass es bei seinem Alter nicht ungewöhnlich sei, dass er von seinen Eltern unterstützt werde. Er verfüge über eine Ausbildung und arbeite im Betrieb seiner Eltern. Es gebe keinen Grund, davon auszugehen, dass er nicht wirtschaftlich autonom sei. In die Schweiz sei er mit 13 Jahren gekommen. Es sei willkürlich, ihm heute vorzuwerfen, er habe damals keine Motivation für die Schule und die deutsche Sprache aufbringen können. Dies sei für Jugendliche in jenem Alter ohnehin normal. Das Kantonsgericht lasse schliesslich unberücksichtigt, dass es sich bei ihm um eine 22-jährige Person handle, die seit 9 Jahren in der Schweiz lebe und dies in einem kleinen Dorf an der Grenze. Das dortige soziale und kulturelle Leben sei sehr beschränkt. Hinzu komme, dass er auf die am Einbürgerungsgespräch gestellte Frage, ob er Freunde oder Bekannte habe, geantwortet habe. Er sei nicht aufgefordert worden, alle spontan aufzuzählen.