Citation: 6B_1027/2021 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz führt an, ein lebenslängliches Tätigkeitsverbot sei bei gegebenen Voraussetzungen grundsätzlich zwingend anzuordnen. Um davon abzusehen, benötige es kumulativ einen besonders leichten Fall sowie die fehlende Notwendigkeit des Tätigkeitsverbots, den Täter von der Begehung weiterer einschlägiger Straftaten abzuhalten. Angesichts dessen, dass der Beschwerdeführer eine aktive Rolle in der wiederholten Verbreitung von niedrigster Kinderpornografie eingenommen habe, liege zweifellos kein besonders leichter Fall vor. Das lebenslängliche Tätigkeitsverbot sei im Übrigen auch verhältnismässig. Eine andere berufliche Tätigkeit wie auch die Beschränkung der beruflichen Tätigkeit als Kampfkunstlehrer auf Erwachsene seien dem Beschwerdeführer ohne Weiteres zumutbar.