Citation: 5D_140/2018 E. 2

Die Vorinstanz hat die Beschwerde gegen die Erteilung der definitiven Rechtsöffnung über Fr. 7'159.80 abgewiesen, weil der deutsche Vollstreckungsbescheid vom 25. Juni 1999 eine gerichtliche Entscheidung im Sinne des LugÜ in der Fassung vom 16. September 1988 (SR 0.275.11; AS 1991 2436) darstelle. Als solche könne er in der Schweiz vollstreckt werden. Der Umstand, dass im Rahmen des deutschen Insolvenzverfahrens versucht worden sei, völkerrechtswidrig direkte Vollstreckungshandlungen vorzunehmen, sei vorliegend nicht von Bedeutung, nachdem die Gläubigerin nun den richtigen Weg der Einleitung eines Vollstreckungsverfahrens in der Schweiz gewählt habe. Auch sonst sei das Insolvenzverfahren nicht relevant, da eine Anerkennung in der Schweiz fehle. Gründe, welche der Erteilung der Rechtsöffnung entgegenstehen, seien weder dargetan noch ersichtlich.