Citation: 9C_512/2021 E. 6.3

6.3. Schliesslich wendet die Beschwerdeführerin (auch) hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit nach der zweiten Operation vom März 2017 respektive Ablauf der im ABI-Gutachten berücksichtigten dreimonatigen Rekonvaleszenz im Wesentlichen ein, die Schmerzsituation habe sich nicht verbessert. Will sie daraus erneut direkt auf eine durchgehend aufgehobene medizinisch-theoretische Arbeitsfähigkeit schliessen, so kann ohne Weiteres auf das Ausgeführte (E. 6.2 hievor) verwiesen werden. Wohl wurde der Beschwerdeführerin im August 2020 ein Neurostimulator implantiert. Indessen ist weder ersichtlich noch in der Beschwerde (substanziiert) dargelegt, weshalb daraus eine weitergehende oder höhere Arbeitsunfähigkeit resultieren sollte, als sie in der ABI-Expertise erhoben wurde. Dies gilt umso mehr, als den Angaben des behandelnden Neurochirurgen Dr. med. I.________ keine (hinreichend begründeten) Aussagen zur medizinisch-theoretischen Arbeitsfähigkeit auf längere Sicht zu entnehmen sind (vgl. Berichte vom 11. August und 30. Oktober 2020).