Citation: U 507/00 25.10.2001 E. 2

2.- Streitig und zu prüfen ist, ob die von der SUVA verfügte Verneinung der Leistungspflicht ab 30. April 1997 zu Recht erfolgte, was voraussetzt, dass kein natürlicher und/oder adäquater Kausalzusammenhang zwischen dem Unfallereignis vom 6. August 1996 und den von der Versicherten geklagten Beschwerden besteht. a) Die Vorinstanz gelangte, insbesondere unter Hinweis auf die Berichte des Neurologen Dr. med. I.________ vom 10. Juli 1998 und 5. Juni 2000 zum Schluss, anhand der ärztlichen Berichte und Stellungnahmen sei das Vorliegen eines HWS-Schleudertraumas zwar nicht auszuschliessen, könne jedoch nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit bejaht werden; auch seien keine weiteren organischen unfallkausalen Schädigungen, wie z.B. der Lendenwirbelsäule (LWS), objektivierbar. Das Kantonale Gericht liess die Frage der natürlichen Kausalität offen und verneinte unter Anwendung der in BGE 115 V 140 entwickelten Kriterien den adäquaten Kausalzusammenhang. b) Die Beschwerdeführerin wendet hiegegen ein, der Unfall vom 6. August 1996 sei entgegen der Vorinstanz nicht als mittelschwerer, sondern als schwerer, dramatischer Unfall zu bezeichnen. Weiter werde die HWS-Problematik verkannt, welche medizinisch erst sehr spät diagnostiziert worden sei, obwohl bereits initial Nackenschmerzen vorgelegen hätten. Selbst bei der Bejahung eines Unfalles im mittleren Bereich müssten die ungewöhnlich lange Dauer der ärztlichen Behandlung sowie die lang andauernde Arbeitsunfähigkeit als objektive Kriterien einbezogen werden. Sowohl aufgrund einer augenärztlichen als auch einer neurologischen Begutachtung sei ein Zusammenhang zwischen den subjektiv geklagten Beschwerden und dem Unfallereignis nicht auszuschliessen (Bericht des Dr. med. G.________ vom 25. November 1999 und Stellungnahme des Dr. med. R.________ vom 5. Juni 2000).