Citation: 1A.43/2007 24.07.2007 E. 8

8.1 Der Beschwerdeführer bringt (S. 33 Ziff. 89 ff.) vor, die an die ersuchende Behörde herauszugebenden Dokumente seien jedenfalls zu markieren. Es seien erhebliche Zweifel daran angebracht, dass sich Polen zurzeit an rechtsstaatliche Grundsätze halte und Staatsverträge beachte. Damit erscheine es zur Wahrung der Interessen des Beschwerdeführers als nicht unverhältnismässig, sämtliche herauszugebenden Dokumente mit einer zusätzlichen Sicherung zur Einhaltung des Spezialitätsvorbehaltes zu versehen. 8.2 Wie die Vorinstanz (S. 11 ff.) auch hierzu zutreffend ausführt, schützt den Beschwerdeführer vor einer unzulässigen Verwendung der herauszugebenden Dokumente im ersuchenden Staat der Spezialitätsvorbehalt, den die Staatsanwaltschaft in der Schlussverfügung erklärt hat. Wie gesagt, ist aufgrund der Vermutung der Vertragstreue davon auszugehen, das Polen den Spezialitätsvorbehalt beachten wird (BGE 110 Ib 392 E. 5b S. 395; 107 Ib 264 E. 4b S. 272). Besondere Umstände, die geeignet wären, diese Vermutung umzustossen, bestehen nicht. Weitere Sicherungsmassnahmen sind daher entbehrlich (vgl. BGE 115 Ib 373 E. 8 S. 377, mit Hinweis; Zimmermann, a.a.O., S. 525). Damit ist es bundesrechtlich nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz den Antrag des Beschwerdeführers auf Stempelung der zu übermittelnden Unterlagen abgelehnt hat. Die Beschwerde ist auch im vorliegenden Punkt unbegründet.