Citation: 2P.107/2005 25.04.2005 E. 1

1.1 X.________ ist Teilhaber eines Tiefbau- und Transportunternehmens. In den Jahren 1996/97 hat er zudem fünf Reiheneinfamilienhäuser erstellt und verkauft. Der dabei erzielte Gewinn stellt unbestrittenermassen Einkommen aus einer selbständigen Erwerbstätigkeit (§22 Abs. 1 lit. b des alten Aargauer Steuergesetzes vom 13. Dezember 1983 [aStG/AG], in Kraft bis und mit Steuerjahr 2000) als Liegenschaftenhändler dar (vgl. BGE 125 II 113 E. 6a S. 124). Von diesem Einkommen kann X.________ "die zur Erzielung des Einkommens unmittelbar notwendigen Aufwendungen" in Abzug bringen (§ 24 aStG/AG), wobei er - zumal es sich um steuermindernde Tatsachen handelt - insoweit beweispflichtig ist. 1.2 Die Steuerkommission Y.________ (AG) veranlagte X.________ für die Staats- und Gemeindesteuern 1997/98 mit einem steuerbaren Einkommen von 258'300 Franken (Verfügung vom 18. Januar 2001). Dabei rechnete sie dem (in die Bemessungsperiode fallenden) Gewinn, den der Steuerpflichtige für seine Tätigkeit als Liegenschaftenhändler deklariert hatte, (anteilmässig) einen Betrag von 88'614.80 Franken auf. In dieser Höhe hatte X.________ eigene Auslagen in Abzug gebracht, deren geschäftsmässige Begründetheit die Steuerverwaltung für nicht erwiesen erachtete.