Citation: 2C_595/2020 E. B

Nachdem A.________ sich in den Jahren 2016 und 2017 trotz entsprechender Aufforderungen von Verbandsseite weder an der C.________ AG beteiligt noch ein Gesuch um Dispensation vom Notfalldienst verbunden mit einer Ersatzabgabe gestellt hatte, forderte die Notfalldienst-Kommission des Apothekerverbandes A.________ mit Schreiben vom 8. Mai 2018 auf, die nötigen Angaben für die Bemessung der Ersatzabgabe für das Jahr 2017 mitzuteilen, wobei im Säumnisfall der Maximalbetrag von Fr. 10'000.-- bzw. 50 % davon (für die zweite Jahreshälfte 2017) in Aussicht gestellt wurde. Bei dieser Gelegenheit wurde das Angebot, sich an der C.________ AG zu beteiligen, erneuert. Nachdem A.________ (erneut) nicht darauf eingegangen war, verfügte die Notfalldienst-Kommission am 21. September 2018 zulasten A.________, Apotheke B.________, eine Notfalldienst-Ersatzabgabe von Fr. 5'000.-- für den Zeitraum 1. Juli 2017 bis 31. Dezember 2017, welche innert 30 Tagen nach Rechtskraft der Verfügung zu überweisen sei. Eine dagegen gerichtete Beschwerde blieb gemäss Beschluss des Regierungsrats des Kantons Aargau vom 4. Dezember 2019 erfolglos. Die daraufhin erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Aargau mit Urteil vom 8. Juni 2020 ab.