Citation: 5A_849/2019 E. 4.2

4.2. Die Beschwerdeführerin will abermals eine Gehörsverletzung ausgemacht haben. Das Obergericht gehe nicht auf ihre Rüge ein, wonach die erste Instanz das schottische Recht inhaltlich ungenügend festgestellt habe. Der Vorwurf läuft ins Leere. Aus dem Gehörsanspruch folgt nicht, dass sich die Behörde zu allen Punkten einlässlich äussern und jedes einzelne Vorbringen widerlegen muss (s. zum Ganzen BGE 134 I 83 E. 4.1 S. 88 und 133 III 439 E. 3.3 S. 445 sowie oben E. 3.2). Äussert sich der angefochtene Entscheid nicht im Einzelnen dazu, ob das Bezirksgericht das schottische Recht hinreichend feststellte, so holt er jedenfalls nach, was die erste Instanz angeblich versäumt haben soll: Im Zusammenhang mit der Konstituierung der Schuld einer schottischen Limited Partnership nimmt das Obergericht über mehrere Seiten nicht nur auf die Lehrmeinungen Bezug, von denen in der kantonalen Beschwerde die Rede ist, sondern auch auf das besagte Consultation Paper und auf den Joint Report der Rechtskommissionen zum Partnership Law aus dem Jahr 2003. Inwiefern die Feststellung des schottischen Rechts damit im kantonalen Verfahren - allein unter dem Blickwinkel des rechtlichen Gehörs - insgesamt nicht hinreichend zur Sprache kommt, ist der Beschwerde nicht zu entnehmen und auch nicht ersichtlich.