Citation: 2C_216/2019 E. 9.1

9.1. Die Steuerrekurskommission des Kantons Bern hat den interkantonalen Verlust, welcher nach dem Dargelegten an den Grundstückgewinn aus der Veräusserung der Liegenschaft in V.________ im Jahr 2010 anzurechnen ist, richtigerweise unter Ausschluss der vom Fonds B.________ erzielten Erträge ermittelt (vgl. zur gebotenen Trennung der steuerbaren und steuerfreien Sparten hiervor E. 8). Gemäss dem angefochtenen Urteil ging die Steuerrekurskommission des Kantons Bern dabei wie folgt vor: Zunächst verrechnete sie die in den Kantonen erzielten Grundstückgewinne und -verluste (inkl. Verlustvorträge aus dem Jahr 2009) für jeden einzelnen Kanton und ermittelte so den in den vier Kantonen Basel-Stadt, Neuenburg, Genf und Zug erzielten Verlust von insgesamt Fr. 5'088'467.--. In einem weiteren Schritt verlegte sie diesen Verlust auf die übrigen Kantone im Verhältnis der dort erzielten Nettowertzuwachsgewinne aus der Veräusserung von Grundstücken. Es ist unbestritten, dass der in dieser Weise bestimmte, vom Kanton Bern zu übernehmende Verlustanteil zu einem in diesem Kanton steuerbaren Grundstückgewinn von Fr. 660'783.-- führt (vgl. dazu E. 4.2 des angefochtenen Urteils).