Citation: 2C_643/2023 E. 1

Der Beschwerdeführer macht vorliegend in vertretbarer Weise geltend, während der Ehe mit einer Schweizerin Opfer ehelicher Gewalt geworden zu sein, weshalb er gestützt auf Art. 50 Abs. 1 lit. b AIG (nachehelicher Härtefall) Anspruch auf Verlängerung seiner Aufenthaltsbewilligung habe. Damit ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten zulässig (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG e contrario); ob die Voraussetzungen tatsächlich gegeben sind, ist nicht Gegenstand der Eintretensfrage, sondern der materiellen Beurteilung (BGE 147 I 268 E. 1.2.7; 139 I 330 E. 1). Da die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen gegeben sind (Art. 42, Art. 82 lit. a, 86 Abs. 1 lit. a, Art. 89 Abs. 1, Art. 90, Art. 100 Abs. 1 BGG), ist auf die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten einzutreten.