Citation: 8C_755/2008 26.11.2008 E. 3

Unbestrittenermassen ist die Beschwerdeführerin als teilerwerbstätige Versicherte zu qualifizieren, sodass die Invaliditätsbemessung nach der gemischten Methode (vgl. E. 2 hievor) zu erfolgen hat. Das kantonale Gericht ist - wie bereits die IV-Stelle - davon ausgegangen, dass die Versicherte als Gesunde zu 80 % einer Erwerbstätigkeit nachgehen und im Übrigen im Haushalt arbeiten würde. Diese Sachverhaltsfeststellung wird in der Beschwerde nicht bestritten und ist nach Gesagtem für das Bundesgericht verbindlich. Streitig ist der Invaliditätsgrad der Beschwerdeführerin und dabei im Wesentlichen das Ausmass der leidensbedingten Beeinträchtigung im erwerblichen Bereich. 3.1 Die Vorinstanz hat in pflichtgemässer Würdigung der gesamten Aktenlage, insbesondere gestützt auf das Gutachten des Dr. med. R.________, Klinik X.________, vom 4. Oktober 2001, auf die Berichte des Dr. med. H.________ vom 19. Mai 2004 und des Dr. med. W.________ vom 23. Mai, 30. August und 14. September 2005 sowie auf den Bericht des Dr. med. A.________, Regionaler Ärztlicher Dienst, vom 4. Juli 2006, mit einlässlicher und nachvollziehbarer Begründung erkannt, dass bei der Beschwerdeführerin im Wesentlichen ein stationärer Gesundheitszustand nach einem Unfall mit (minimaler) Kompressionsfraktur L2 im Jahr 1997 ausgewiesen ist und sie in ihrem angestammten (wechselbelastenden) Beruf als Verkäuferin zu 50 % arbeitsfähig ist. Diese Einschätzung des noch vorhandenen Leistungsvermögens durch das kantonale Gericht basiert auf einer Würdigung der gesamten medizinischen Aktenlage. Als solche ist sie zur vorinstanzlichen Sachverhaltsermittlung zu zählen, welche einer letztinstanzlichen Überprüfung grundsätzlich entzogen ist (BGE 132 V 393 E. 3.2 S. 397 ff.). Eine im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG offensichtlich unrichtige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts, die einer Korrektur durch das Bundesgericht zugänglich wäre, ist nicht ersichtlich. Daran vermögen die Vorbringen der Beschwerdeführerin bezüglich der Würdigung der einzelnen Arztberichte nichts zu ändern. Angesichts der in medizinischer Hinsicht hinreichend dokumentierten Aktenlage besteht auch kein Anlass für die eventualiter beantragte Rückweisung zur weiteren Abklärung (antizipierte Beweiswürdigung; BGE 124 V 90 E. 4b S. 94). 3.2 Als Invaliditätsgrad hat die Vorinstanz für den erwerblichen Bereich 37.5 % (= 100 - [100:80 x 50]), bezogen auf den gesamten Tätigkeitsbereich 30 % (= 0.8 x 37.5) ermittelt. Sie hat sodann aufgezeigt, dass der Gesamtinvaliditätsgrad - unter Berücksichtigung der Rundungsregel - erst bei einer Beeinträchtigung im Haushaltbereich von 47.5 %, was weit über den bereits im vorinstanzlichen Verfahren geltend gemachten 18 % liegt, den rentenbegründenden Mindestinvaliditätsgrad von 40 % (0.8 x 37.5 % + 0.2 x 47.5 % = 39.5 %) erreichen würde. Zu Recht hat das kantonale Gericht den Invaliditätsgrad im erwerblichen Bereich ohne Rückgriff auf die Schweizerische Lohnstrukturerhebung und ohne Vornahme eines leidensbedingten Abzuges ermittelt, da sich die noch zumutbare Arbeitsfähigkeit von 50 % auf die angestammte Tätigkeit als Verkäuferin bezieht, welcher die Versicherte im Gesundheitsfall weiterhin zu 80 % nachgegangen wäre. Soweit die Beschwerdeführerin sodann die fehlende Berücksichtigung einer Wechselwirkung zwischen den Bereichen Erwerbstätigkeit und Haushalt kritisiert, ist festzuhalten, dass rechtsprechungsgemäss eine allfällig verminderte Leistungsfähigkeit im erwerblichen Bereich oder im Aufgabenbereich infolge der Beanspruchung im jeweils andern Tätigkeitsfeld nur unter besondern Voraussetzungen zu berücksichtigen ist (BGE 134 V 9), welche vorliegend nicht geltend gemacht werden. 3.3 Nach Gesagtem muss es mit der verfügten, vorinstanzlich bestätigten Rentenablehnung sein Bewenden haben.