Citation: 7B_157/2024 E. 2.4.4

2.4.4. Entgegen den gutachterlichen Empfehlungen konsumierte der Beschwerdeführer in der Vergangenheit sodann weiterhin harte Drogen, sobald er dazu Gelegenheit erhält. Dies ergibt sich aus den unbestrittenen Erwägungen der Vorinstanz, wonach der Beschwerdeführer nach einem Beziehungsurlaub kokain-positiv getestet worden sei und er nicht die Bereitschaft zum Aufhören zeige bzw. dies als unrealistisch bezeichne, was er auch vor Bundesgericht geltend macht. Die Vorinstanz wertet zutreffenderweise weder die geplante Verlegung des Wohnsitzes von Zürich in den Tessin in die Nähe der Eltern des Beschwerdeführers, noch die neue Partnerschaft als deliktshemmende Elemente, weil sowohl der Beschwerdeführer als auch seine Partnerin im drogennahen Umfeld verkehren würden. Damit verbliebe der Beschwerdeführer auch im Falle seiner bedingten Entlassung im bisherigen Milieu, was für die Legalprognose negativ zu werten ist.