Citation: 9C_1011/2009 21.01.2010 E. 3

Die Feststellungen des kantonalen Gerichts hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit betreffen Tatfragen, wenn sie auf der Würdigung konkreter Umstände beruhen; insoweit sind sie lediglich unter eingeschränktem Blickwinkel überprüfbar (oben E. 1.1; BGE 132 V 393 E. 3.2 S. 397). 3.1 Der Beschwerdeführer bezeichnet das Ergebnis der vorinstanzlichen Beweiswürdigung, er sei aus rheumatologischer Sicht für leichtere Arbeiten und unter bestimmten Rahmenbedingungen in seiner Arbeitsfähigkeit nicht eingeschränkt, vor allem mit dem Argument als willkürlich, die Rückenschmerzen seien - nach Feststellung des Leitenden Arztes der Medizinischen Klinik am Spital S.________ (Berichte vom 2. Mai 2007, 15. April 2008 sowie 9. Dezember 2008; vgl. - unter Vorbehalt von Art. 99 Abs. 1 BGG - auch den Bericht vom 24. November 2009) und entgegen der Meinung des Administrativgutachters Dr. L.________ - auf ein entzündliches Geschehen zurückzuführen (axiale Spondylarthritis). Grundlage einer Invalidität bildet indessen stets die funktionelle Einschränkung; deren Ursache (Ätiologie) an sich ist nicht massgebend, solange sie einem versicherten Gesundheitsschaden (Art. 4 Abs. 1 IVG, Art. 6 und 7 ATSG) entspricht (vgl. BGE 127 V 294 E. 4c S. 298). 3.2 Selbst wenn die diagnostische Erfassung und Einordnung der Rückenbeschwerden gemäss dem rheumatologischen Gutachten des Dr. L.________ vom 13. August 2007 als unvollständig zu beanstanden wäre - und dies einen Einfluss auf die Leistungsfähigkeit zeitigen könnte -, erschiene das vorinstanzliche Erkenntnis betreffend die zumutbare (und damit anrechenbare) Leistungsfähigkeit nicht offensichtlich unrichtig, zumal der Leitende Arzt im Spital S.________, auf dessen Einschätzungen als behandelnder Arzt sich der Beschwerdeführer hauptsächlich stützt, ebenfalls gefolgert hat, eine leichte bis mittelschwere Arbeit sei zumutbar (Bericht vom 2. Mai 2007; vgl. auch Bericht vom 9. Dezember 2008). Die Vorinstanz hat zutreffend dargetan, dass die gutachtliche Umschreibung der Rahmenbedingungen einer zumutbaren Arbeit mit den Vorbehalten des behandelnden Arztes (betreffend intermittierend auftretende Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit) vereinbar ist (angefochtener Entscheid, S. 20 oben). Die Beurteilung des behandelnden Somatikers, eine leichte bis mittelschwere leidensangepasste Arbeit sei in einem Pensum von 50 Prozent zumutbar (Bericht vom 15. April 2008), kam unter Berücksichtigung einer "zunehmenden depressiven Reaktion" zustande; sie zeigt mithin keine Änderung in rheumatologischer Hinsicht an, zumal gleichzeitig auf die oben erwähnte Einschätzung vom 2. Mai 2007 verwiesen wird. Ausserdem ist der Zusammenhang zwischen einer entzündlichen rheumatischen Erkrankung und der Einschränkung der Leistungsfähigkeit mit Blick auf die Ergebnisse spezifischer therapeutischer Massnahmen zweifelhaft (Beurteilung des zuständigen Regionalen Ärztlichen Dienstes [RAD] vom 17. April 2007). 3.3 Nach dem Gesagten weist die vorinstanzliche Würdigung des medizinischen Dossiers keine augenfälligen Mängel auf, welche eine offensichtliche Unrichtigkeit oder eine Unvollständigkeit der diesbezüglichen Feststellungen begründen könnten (vgl. Art. 105 Abs. 2 BGG). Da Anhaltspunkte für eine anderweitig rechtswidrige Bemessung des Invaliditätsgrades nicht ersichtlich sind, besteht kein Anlass für eine Weiterung des Prüfungsprogramms (vgl. BGE 110 V 48 E. 4a S. 53). Mithin ist die vorinstanzliche Schlussfolgerung, der Anspruch auf eine halbe Invalidenrente sei auf Ende September 2006 zu terminieren, nicht zu beanstanden.