Citation: 1P.509/2006 27.09.2006 E. 2

Die Beschwerdeführer berufen sich auf verschiedene verfassungsmässige Rechte, was auch im Verfahren der Verwaltungsgerichtsbeschwerde grundsätzlich zulässig ist (BGE 130 I 312 E. 1.2 S. 318; 121 II 72 E. 1b S. 75, je mit Hinweisen). In Bezug auf die Begründung der entsprechenden Verfassungsrügen gelten im Verfahren der Verwaltungsgerichtsbeschwerde aber nicht die Anforderungen von Art. 90 Abs. 1 lit. b OG, sondern jene von Art. 108 Abs. 2 und 3 OG (vgl. hierzu BGE 130 I 312 E. 1.3 S. 319 mit Hinweisen). Zu beachten bleibt, dass eine Nachfrist im Sinne von Art. 108 Abs. 3 OG nur anzusetzen ist, wenn die Angaben in der Beschwerde unklar, d.h. mehrdeutig sind. Die Nachfrist kann nicht dazu dienen, eine inhaltlich ungenügende Rechtsschrift zu ergänzen (BGE 123 II 359 E. 6b/bb S. 369; 118 Ib 134 E. 2 S. 135 f. mit Hinweisen). Das Verwaltungsgericht hat im angefochtenen Entscheid dargelegt, dass sich die umstrittenen Anordnungen der Einwohnergemeinde Kaufdorf sowohl an die Betreiberin des Autoabbruchbetriebs als Verhaltensstörerin wie auch an den Grundeigentümer als Zustandsstörer richten. Zudem hat es festgehalten, dass die Nutzung der streitbetroffenen Parzellen in dem von den Vorinstanzen festgestellten Umfang rechtswidrig sei. Weiter hat es die den Störern auferlegte Pflicht zur Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands unter den Gesichtspunkten der Rechtssicherheit und des Vertrauensschutzes sowie der Besitzstandsgarantie geprüft. Schliesslich hat das Verwaltungsgericht die umstrittenen Anordnungen auch als hinreichend klar und bestimmt bezeichnet. Die Beschwerdeführer beanstanden die vorinstanzlichen Erwägungen mit pauschaler Kritik an den umstrittenen Anordnungen und den Erwägungen der Behörden, ohne sich mit der Rechtslage, wie sie sich aus der von den Vorinstanzen angewendeten Gesetzgebung ergibt, auseinanderzusetzen. Diese Art der Beschwerdeführung genügt weder den formellen Anforderungen an eine Verwaltungsgerichtsbeschwerde nach Art. 108 Abs. 2 OG noch den Begründungsanforderungen für eine staatsrechtliche Beschwerde gemäss Art. 90 Abs. 1 lit. b OG. Auf das Rechtsmittel kann somit nicht eingetreten werden.