Citation: 8C_255/2024 E. A

A.a. A.________, geboren 1966, war seit 1998 als Hilfsmetzger in der Produktion der B.________ AG tätig und in dieser Eigenschaft bei der Metzger-Versicherungen (heute: Branchen Versicherung) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 6. September 2005 quetschte er sich beim Reinigen einer Fleischabfüllmaschine die rechte Hand ein, wonach es beim heftigen Herausziehen der Hand zu offenen Endgliedfrakturen an den Fingern III und IV der rechten Hand kam. Die Branchen Versicherung übernahm die Heilbehandlung und erbrachte ein Taggeld. Mit Verfügung vom 17. Juli 2006, bestätigt durch Einspracheentscheid vom 1. Dezember 2006, schloss sie den Fall unter ausschliesslicher Zusprache einer Integritätsentschädigung von 5% ab. Auf Beschwerde des A.________ hin hob das Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen (fortan: Versicherungsgericht oder Vorinstanz) den Einspracheentscheid auf und wies die Sache zur Durchführung ergänzender medizinischer Abklärungen im Sinne der Erwägungen sowie zur Neuverfügung an die Branchen Versicherung zurück (Entscheid vom 18. September 2007). Das Bundesgericht trat auf die hiergegen erhobene Beschwerde nicht ein (Urteil 8C_643/2007 vom 3. Juli 2008). A.b. Am 21. November 2006 meldete sich A.________ erstmals bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an, weil er seit dem Unfall an Finger-, Arm- und Schulterschmerzen rechts leide. Gestützt auf das polydisziplinäre Gutachten vom 29. April 2008 der Ärztliches Begutachtungsinstitut GmbH in Basel verneinte die IV-Stelle des Kantons St. Gallen (fortan: IV-Stelle oder Beschwerdegegnerin) bei einem Invaliditätsgrad von 0% einen Rentenanspruch. Obwohl ihm die angestammte Tätigkeit als Hilfsmetzger wegen der hohen Belastung der rechten Hand nicht mehr zumutbar sei, könne er eine leidensadaptierte leichte bis mittelschwere Tätigkeit ohne Einschränkungen ausüben (Verfügung vom 10. Januar 2009). Das Versicherungsgericht wies die dagegen erhobene Beschwerde des A.________ am 3. Februar 2011 ab. A.c. Am 14. Juni 2012 meldete sich A.________ erneut zum Leistungsbezug an. Gestützt auf das polydisziplinäre Gutachten vom 30. Oktober 2013 der Zentrum für Interdisziplinäre Medizinische Begutachtungen AG in Schwyz ermittelte die IV-Stelle wiederum einen Invaliditätsgrad von 0% und verneinte einen Rentenanspruch (Verfügung vom 26. März 2014). Das Versicherungsgericht wies die hiergegen erhobene Beschwerde des A.________ ab (Entscheid vom 24. August 2017). A.d. Am 17. Januar 2019 reichte A.________ wegen seit dem Unfall geklagter psychischer Beschwerden ein weiteres Neuanmeldungsgesuch ein, auf welches die IV-Stelle nicht eintrat (Verfügung vom 13. Juni 2019). Auf Beschwerde des A.________ hin hob das Versicherungsgericht die Verfügung vom 13. Juni 2019 auf und verpflichtete die IV-Stelle, auf das Neuanmeldungsgesuch vom 17. Januar 2019 einzutreten (Entscheid vom 6. August 2020). Nach Einholung des polydisziplinären Gutachtens vom 8. November 2021 beim Zentrum für Medizinische Begutachtung in Basel (fortan: ZMB-Gutachten) und weiteren medizinischen und erwerblichen Abklärungen verneinte die IV-Stelle einen Rentenanspruch bei einem Invaliditätsgrad von 16% (Verfügung vom 30. Mai 2023).