Citation: 5P.105/2006 18.04.2006 E. B

B.a Gegen die Massnahmeverfügung erhob der Kläger Rechtsverweigerungsbeschwerde mit den Anträgen, die Verfügung des Kreisgerichts aufzuheben und den vorsorglichen Unterhalt für die weitere Dauer des Verfahrens und längstens für zwölf Monate auf Fr. 1'000.-- festzusetzen. Mit Entscheid vom 6. Februar 2006 wies der Präsident der II. Zivilkammer des Kantonsgerichts St. Gallen die Rechtsverweigerungsbeschwerde ab. Dem Ersuchen des Klägers um Abänderung der vorsorglichen Massnahmen entsprach er dagegen teilweise und verpflichtete den Kläger nunmehr, der Beklagten ab 1. Februar 2006 für die weitere Dauer des Berufungsverfahrens vorsorglichen Unterhalt von Fr. 2'200.-- pro Monat zu bezahlen. B.b Der Präsident hielt zusammengefasst dafür, es liege kein Grund für eine nachträgliche Abänderung der vorsorglichen Massnahmen vor, so dass die im Übrigen rein kassatorische Rechtsverweigerungsbeschwerde abzuweisen sei. Soweit der Kläger vor dem Präsidenten um Abänderung der vorsorglichen Massnahmen ersuche, sei diesem Begehren teilweise zu entsprechen und der vorsorgliche Unterhalt auf Fr. 2'200.-- monatlich festzusetzen. Die Beklagte verlange in ihrer Berufung gegen das erstinstanzliche Scheidungsurteil unter anderem, den nachehelichen Unterhalt bis zu ihrem ordentlichen AHV-Alter auf Fr. 2'200.--, für den Fall der Aussteuerung auf Fr. 2'500.-- im Monat festzusetzen. Eine Aussteuerung stehe indes nicht an, weshalb der vorsorgliche Unterhalt für die Dauer des Berufungsverfahrens der Dispositionsmaxime entsprechend auf monatlich Fr. 2'200.-- festzusetzen sei.