Citation: 2C_402/2017 E. A

A.________ studierte an der Universität Bern Rechtswissenschaften. Sie war von Februar 2014 bis Ende Juli 2015 als Masterstudentin immatrikuliert. Während des Masterstudiums liess sie sich in mehr Wahlfächern prüfen, als es für die Verleihung des Masters erforderlich gewesen wäre. Mitte August 2015 meldete sie dem Dekanat der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Bern, sie wolle das zu Beginn ihres Masterstudiums abgelegte Wahlfach "Straf- und Massnahmenvollzug" nur als freiwillige Zusatzleistung ausweisen und nicht an den Notendurchschnitt anrechnen lassen. Am 26. August 2015 verlieh ihr die Rechtswissenschaftliche Fakultät der Universität Bern den Titel "Master of Law (M Law) " mit dem Prädikat "cum laude" (Notendurchschnitt 4.95). Die Note 4.0 des Wahlfachs "Straf- und Massnahmenvollzug" floss in die Berechnung des Notendurchschnitts ein und wurde im Notenblatt aufgeführt.