Citation: 6B_520/2020 E. 1.4

1.4. Im vorliegenden Verfahren liegen ein Gutachten vom 14. Mai 2012 (Untersuchungsakten act. 06 8 D 174/4/2 ff.) sowie ein Ergänzungsgutachten vom 28. Februar 2013 (Untersuchungsakten act. D 174/4/118 ff.) von M.________, ein vom Beschwerdeführer eingebrachtes Parteigutachten der N.________ GmbH vom 9. Juni 2015 (Akten des KGer NW, act. 816 ff.; nachfolgend: Parteigutachten N.________) sowie das methodenkritische Gutachten von K.________ vom 10. April 2019 (Akten des Obergerichts act. 198) vor. Der Beschwerdeführer beschränkt sich in diesem Kontext auf die Rüge, die Vorinstanz habe zu Unrecht von der Einholung eines Sachverständigengutachtens zur Bewertung der Marken abgesehen. Inwiefern die vorhandenen Gutachten zur Beurteilung des Sachverhalts nicht geeignet sein sollen, führt er nicht hinreichend aus. Insofern ist die Beschwerde ungenügend begründet. Dasselbe gilt, soweit der Beschwerdeführer eine Verletzung seines Anspruchs auf wirksame Verteidigung rügt (Beschwerde S. 31). Im Übrigen wäre die Rüge ohnehin unbegründet. Wie sich aus den nachstehenden Erwägungen zur Rüge der Verletzung des Anklagegrundsatzes ergibt (E. 7.5), bestand für die Einholung eines weiteren Gutachtens zum Markenwert auch gar kein Anlass, zumal die Vorinstanz nicht in erster Linie auf den (mangelnden) Markenwert abstellt, sondern die Rechtsfrage in den Vordergrund stellt, ob ein allfälliger Markenwert hätte aktiviert und bilanziert werden dürfen (angefochtenes Urteil S. 113 f.).