Citation: 9C_6/2021 E. 3.2.2

3.2.2. Der Beschwerdeführer stellt dem eine eigene Indikatorenprüfung gegenüber. Entgegen seiner Auffassung gingen weder die Gutachter der psychiatrischen Klinik C.________ noch das kantonale Gericht von einer Aggravation oder einem definitiven Scheitern einer Therapie aus. Die Vorinstanz stellte fest, die Experten der psychiatrischen Klinik C.________ hätten beim Beschwerdeführer zwar narzisstische Persönlichkeitszüge eruiert, die wohl die Beziehung zu Drittpersonen beeinflussen würden, jedoch seien die diagnostischen Kriterien einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung gemäss den Gutachtern nicht erfüllt, womit allfällige diesbezügliche Beeinträchtigungen nicht auf krankheitswerte psychische Leiden zurückzuführen seien. Inwiefern das kantonale Gericht dabei in Willkür verfallen sein soll, vermag der Versicherte nicht (substanziiert) darzutun. Auch die weiteren Rügen des Beschwerdeführers im Zusammenhang mit den von der Vorinstanz vom Gutachten der psychiatrischen Klinik C.________ übernommenen Aussagen in Bezug auf die Ressourcen und die von den Experten abgegebene Einschätzung zur Konsistenz zielen ins Leere. Die Gutachter konnten diverse Fähigkeiten und Ressourcen feststellen. Sie berichteten, der Beschwerdeführer sei gut in die Familie eingebettet, habe ein selbstsicheres und gepflegtes Auftreten, eine gewählte Sprache, eine sehr gute Konzentrations- und Gedächtnisleistung sowie eine biografisch nachgewiesene Anpassungs- und Lernfähigkeit. Bei den bestehenden Ressourcen offenbare sich jedoch eine Diskrepanz zwischen dem, was dem Beschwerdeführer an Arbeit möglich wäre und der Tatsache, dass er seit dem Unfall vom Oktober 2007 keine ernsthaften Versuche gezeigt habe, sich beruflich umzuorientieren, weiterzubilden oder einzugliedern. Der Beschwerdeführer vermag nicht aufzuzeigen, weshalb die Vorinstanz diesen begründeten Ausführungen nicht hätte folgen dürfen.