Citation: 6B_809/2007 28.02.2008 E. 3.4

3.4.1 Der Beschwerdeführer rügt bezüglich des Schuldspruchs wegen versuchter Erpressung, dass die Vorinstanz bei der Erhebung des Sachverhalts unkritisch einzig auf die Aussagen des angeblichen Opfers B.________ abgestellt habe. Ein solches Vorgehen sei Ausdruck einer willkürlichen Beweiswürdigung. Richtig sei vielmehr, dass er Provisionsansprüche gegenüber B.________ gehabt habe (Beschwerde S. 7 f.). 3.4.2 Die Vorinstanz hat ausgeführt, B.________ habe glaubhaft ausgesagt, der Beschwerdeführer habe von ihm Fr. 45'000.-- erpressen wollen. Die Darstellung von B.________ werde zudem durch die Schilderungen der Auskunftsperson H.________ bestätigt. Überdies habe der Beschwerdeführer ausdrücklich zugegeben, gegenüber H.________ gesagt zu haben, er werde sein Geld von B.________ erhalten, denn wenn dieser nicht bezahle, werde er Selbstanzeige bei der Polizei erstatten (angefochtenes Urteil S. 15 f. mit Hinweis auf die vorinstanzlichen Akten act. 376 i.V.m. act. 385). Dass demgegenüber B.________ dem Beschwerdeführer eine Provision geschuldet habe, sei in keiner Weise nachgewiesen. Der Beschwerdeführer habe mithin jedenfalls keine rechtlich durchsetzbare Forderung gegenüber B.________ besessen (angefochtenes Urteil S. 18). 3.4.3 Die Vorinstanz hat erörtert, weshalb sie die übereinstimmenden Aussagen von B.________ und H.________ als glaubhaft eingestuft hat. Wie im angefochtenen Urteil des Weiteren willkürfrei erwogen wird, wird diese Beweiswürdigung auch durch die Aussagen des Beschwerdeführers gestützt. Nicht unhaltbar ist ferner der Schluss der Vorinstanz, die vom Beschwerdeführer behaupteten Provisionsansprüche seien nicht ausgewiesen. Vor diesem Hintergrund konnte die Vorinstanz, ohne in Willkür zu verfallen, den Sachverhalt als erstellt ansehen und von einer erneuten Befragung des bereits im Untersuchungsverfahren als Auskunftsperson einvernommen C.________ absehen. Sie konnte mithin die Beweisanträge des Beschwerdeführers auf weitere Zeugeneinvernahmen und auf den Beizug der Strafakten von B.________ ohne Verstoss gegen Art. 29 Abs. 2 BV in antizipierter Beweiswürdigung abweisen, da diese Beweismassnahmen keinen Erkenntnisgewinn versprochen hätten. Die Beschwerde ist somit insoweit abzuweisen.