Citation: 9C_53/2018 E. 3.2.2

3.2.2. In Bezug auf die Notwendigkeit einer regelmässigen lebenspraktischen Begleitung beschränken sich die Einwände der Beschwerdeführerin im Wesentlichen auf eine andere Einschätzung der notwendigen Zeit für die Begleitung zur Ermöglichung des selbständigen Wohnens, was nicht genügt. Inwiefern indessen die vorinstanzlichen Feststellungen, wonach das erforderliche Ausmass eine Stunde betrage, bundesrechtswidrig sein sollen, ist nicht dargetan. Insbesondere verfängt der Einwand nicht, die Vorinstanz habe lediglich die seit Dezember 2006 erbrachten und von der Krankenkasse finanzierten Spitexleistungen im Bereich Chronic Care berücksichtigt und den übrigen zeitlichen Aufwand für Wohnungsreinigung, Müllentsorgung und Einkaufen zu Unrecht ausser Acht gelassen. Die Beschwerdeführerin verkennt, dass sich das kantonale Gericht bezüglich des anrechenbaren zeitlichen Aufwands an die Angaben im Abklärungsbericht Haushalt vom 19. Juni 2017 gehalten hat. Darin setzte sich die Abklärungsperson unter anderem eingehend mit den für ein selbständiges Wohnen notwendigen Hilfeleistungen (namentlich auch bezüglich Wohnungspflege und Erledigung von Einkäufen) auseinander und kam zum Schluss, diese würden in zeitlicher Hinsicht insgesamt eine Stunde nicht übersteigen. Ihre Angaben erfolgten gestützt auf die Gespräche mit der Versicherten sowie unter Einbezug der bei der Abklärung zugegen gewesenen Spitexmitarbeiterin. Die Abklärungsperson hatte somit auch Kenntnis über die konkret von Seiten der Spitex erbrachten Leistungen. In Anbetracht dessen durfte die Vorinstanz ohne Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes auf die Angaben im Abklärungsbericht Haushalt vom 19. Juni 2017 abstellen. Was die weiter geltend gemachte notwendige Begleitung bei ausserhäuslichen Verrichtungen anbelangt, kann auf das Gesagte verwiesen werden (vgl. E. 3.2.1 hievor). Dass die Beschwerdeführerin entgegen den Ausführungen im angefochtenen Entscheid einer Begleitung zur Vermeidung dauernder Isolation bedürfte, macht sie vor Bundesgericht nicht geltend, weshalb sich Weiterungen dazu erübrigen (vgl. E. 1).