Citation: I 962/05 18.05.2006 E. 4

4.1 Hält nach dem Gesagten die Annahme einer 100%igen Arbeitsfähigkeit in leidensangepassten Tätigkeiten stand, ist das Rentenbegehren der Beschwerdeführerin mit dem kantonalen Gericht abzuweisen. Denn der nach den zutreffenden Erwägungen von Vorinstanz und Verwaltung - worauf verwiesen wird - aufgrund der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs (Erw. 1.2 hievor) zu ermittelnde Invaliditätsgrad erreicht die rentenbegründende Schwelle von 40 % (Art. 28 Abs. 1 IVG) nicht. An diesem Ergebnis änderte nichts, wenn das Valideneinkommen zufolge des Umstands, dass die Beschwerdeführerin bei der letzten Arbeitgeberfirma ein unterdurchschnittliches Gehalt erzielt hat, ausgehend von statistischen Tabellenlöhnen ermittelt würde. Diesfalls wäre analog zum Invalideneinkommen auf den Durchschnittslohn von Frauen in einfachen und repetitiven Tätigkeiten im Sektor "Herstellung von Nahrungsmitteln und Getränken" gemäss Tabelle TA1 der Schweizerische Lohnstrukturerhebung (LSE) 2002, S. 43 (Fr. 3'624.-) abzustellen. Angepasst an die betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit und die Nominallohnentwicklung der Jahre 2003 und 2004 resultierte im Jahr 2004 ein Valideneinkommen von Fr. 45'934.- (3'624.- : 40 x 41, 3 [= durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit im Sektor Industrie; Verarbeitendes Gewerbe; Die Volkswirtschaft Heft 6/2005 S. 82 Tabelle B9.2] x 12 + 1,4 % + 0,9 % [Nominallohnentwicklung; Tabelle T1.2.93, verarbeitendes Gewerbe; Industrie; Nominallohnindex, Frauen, 2000-2004, abrufbar unter: www.bfs. admin.ch]). 4.2 Der Versicherten ist grundsätzlich jede leichte, leidensangepasste Tätigkeit zumutbar, weshalb ihr hinsichtlich der Erzielung eines Invalideneinkommens der gesamte Arbeitsmarkt offen steht. Aus dem Vergleich mit dem ebenfalls aufgrund von statistischen Werten ermittelten (BGE 129 V 475 Erw. 4.2.1, 126 V 76 Erw. 3b, mit Hinweisen) und um den von der Verwaltung ermessensweise festgesetzten und von der Vorinstanz zu Recht nicht beanstandeten Abzug vom Tabellenlohn von 15 % (BGE 129 V 481 Erw. 4.2.3 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 67 ff. Erw. 4) gekürzten Invalideneinkommen von Fr. 44'213.- (Fr. 3'820.- [LSE 2002/TA1/total/Frauen/ Anforderungsniveau 4] : 40 x 41.7 [= durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit; Tab. B 9.2, in: Die Volkswirtschaft, Heft 6/2005, S. 82] x 12 + 1,7 % + 1,1 % [Nominallohnentwicklung Total; Nominallohnindex Frauen, 2000-2004, Tabelle T1.2.93), resultiert ein Invaliditätsgrad von lediglich 9 %. Damit hat es beim vorinstanzlichen Entscheid sein Bewenden.