Citation: 8C_697/2010 22.12.2010 E. 3

Das kantonale Gericht hat mit überzeugender Begründung, auf die ebenfalls verwiesen wird (Art. 109 Abs. 3 BGG), zutreffend erkannt, dass ein Kausalzusammenhang zwischen den geklagten Schlafstörungen und der unbestrittenermassen durchgemachten Lyme-Borreliose nicht mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt ist. Es stützte sich dabei in medizinischer Hinsicht auf die polydisziplinäre Expertise des Center A.________ vom 26. August 2008, basierend auf einer psychiatrischen, infektiologischen und pneumologischen Begutachtung, der es zu Recht vollen Beweiswert beimass (BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232, 125 V 351 E. 3 S. 352 ff. mit Hinweisen). Die Einwendungen des Beschwerdeführers, soweit überhaupt relevant, vermögen nicht zu einer andern Beurteilung zu führen und wurden zum Teil bereits im vorinstanzlichen Entscheid zutreffend entkräftet. Insbesondere ist in keiner Weise zu beanstanden, dass die vom Bundesgericht verlangte zusätzliche versicherungsexterne fachspezifische Begutachtung polydisziplinär erfolgte, handelt es sich doch um eine mehrere medizinische Disziplinen betreffende Fragestellung. Zudem wird weder substanziiert begründet, noch sind den Akten konkrete Anhaltspunkte dafür zu entnehmen, dass die mit der Begutachtung betrauten Ärzte des Center A.________ befangen gewesen wären. Der Einwand des Beschwerdeführers, das Center A.________ sei als regelmässige Auftragsnehmerin nicht versicherungsunabhängig, vermag nichts zu ändern. Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung lässt eine ausgedehnte Gutachtertätigkeit eines Arztes oder einer Ärztegemeinschaft für die Sozialversicherungsträger rechtsprechungsgemäss nicht per se auf deren Befangenheit oder Voreingenommenheit schliessen (BGE 123 V 175; SVR 2009 UV Nr. 32 S. 111 E. 6 [8C_509/2008]). An dieser Rechtsprechung hat das Bundesgericht im Urteil 9C_400/2010 vom 9. September 2010 festgehalten; hierin hat es sich auch mit dem von der Versicherten ins Feld geführten, von Prof. Dr. iur. Jörg Paul Müller und Dr. iur. Johannes Reich verfassten "Rechtsgutachten zur Vereinbarkeit der bundesgerichtlichen Rechtsprechung zur medizinischen Begutachtung durch Medizinische Abklärungsstellen betreffend Ansprüche auf Leistungen der Invalidenversicherung mit Art. 6 der Konvention vom 4. November 1950 zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten" vom 11. Februar 2010 (abrufbar im Internet) auseinandergesetzt. Indizien für die Unzuverlässigkeit des Beweismittels sind nicht gegeben und werden nicht einmal vorgebracht (vgl. BGE 122 V 157 S. 161 f. und 9C_400/2010 vom 9. September 2010 E. 4).