Citation: 2D_48/2018 E. 2.3

2.3. Auf die "vorsorgliche Einsprache" ist nicht einzutreten. Sie setzt sich mit dem angefochtenen Entscheid in keinerlei Hinsicht auseinander, da die eigentliche "Einsprache" erst noch nachgereicht werden soll. Damit verstösst die Eingabe gegen die dargelegten gesetzlichen Anforderungen. Eine Nachfrist ist nicht anzusetzen. Auch wenn auf die Beschwerde eingetreten werden könnte, was nicht der Fall ist, wäre sie im Übrigen aller Voraussicht nach abzuweisen, da fraglich ist, ob das Verfahrensrecht des Kantons Solothurn einen Rechtsanspruch auf Erlass rechtskräftiger Gebühren vorsieht. Ein solcher wäre aber unerlässlich, um begründet vorbringen zu können, die Vorinstanz habe in die verfassungsmässigen Individualrechte der Steuerpflichtigen eingegriffen.