Citation: 5A_577/2018 E. 3.2.2

3.2.2. Die für das kantonale Beschwerdeverfahren (Art. 17 f. SchKG) massgebende Dispositionsmaxime legt fest, dass die kantonale Aufsichtsbehörde unter Vorbehalt von Art. 22 SchKG nicht über die Anträge der Parteien hinausgehen darf (Art. 20a Abs. 2 Ziff. 3 SchKG). Damit ist insbesondere gemeint, dass sie daran gebunden ist (BGE 142 III 234 E. 2.2). Hingegen ist es ihr nicht gestattet, dem Beschwerdeführer mehr oder anderes zuzusprechen, als er verlangt hat. Damit ist es ihr auch verwehrt, eine Verfügung zu Ungunsten des Beschwerdeführers abzuändern (LORANDI, Betreibungsrechtliche Beschwerde und Nichtigkeit, 2000, N. 49 und 51 zu Art. 20a). Die Aufsichtsbehörde ist nicht nur an die Parteianträge gebunden, darüber hinaus wird sie (abgesehen von Nichtigkeitsgründen gemäss Art. 22 SchKG) nur tätig, wenn sie angerufen wird. Es obliegt dem Beschwerdeführer, den Umfang der Begehren festzulegen und er bestimmt, ob er das Verfahren durch Rückzug beenden will (COMETTA/MÖCKLI, in: Basler Kommentar, Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs, 2. Aufl. 2010, N. 14 zu Art. 20a; STOFFEL/CHABLOZ, Voies d'exécution, 3. Aufl. 2016, Rz. 85).