Citation: 6B_1124/2021 E. 3.1.3

3.1.3. Weiter habe der Beschwerdeführer eigenen Angaben zufolge ein sehr gutes Verhältnis zu seinen im Kanton U.________ wohnhaften Eltern. Sie würden sich zwei bis drei Mal pro Woche sehen. Die Beziehung zu seinem älteren Bruder, der bei den Eltern wohne, sei bis auf unter Brüdern übliche Streitereien relativ gut. Zudem habe er eine Tante in W.________, die gleichzeitig seine Taufpatin sei. Der Vorinstanz ist beizupflichten, wenn sie darin konkrete Anhaltspunkte für eine gewisse familiäre Bindung zur Schweiz erkennt. Dass sein Verhältnis zu den Eltern aufgrund seines Alters nicht mehr in gleichem Masse wichtig und nicht mehr derart eng sei, wie in der Kindheitsphase und Adoleszenz, liegt auf der Hand, relativiert das (für erwachsene Beziehungen) enge Verhältnis jedoch nicht.