Citation: 5A_10/2023 E. 4

In der Sache selbst wird vorgebracht, das Gericht könne die medizinisch bedingten Einschränkungen gar nicht kennen, während sie (Beschwerdeführerin) selbst festgestellt habe, dass sie problemlos mit dem Rollstuhl durch die Wohnung fahren könne, weshalb es absurd sei zu behaupten, diese sei nicht rollstuhlgängig; die anderslautenden Angaben der Pflegepersonen seien übertrieben. Im Übrigen sei bei all den im angefochtenen Entscheid angeführten Protokollstellen und Aussagen zu berücksichtigen, dass diese teils bereits viele Monate zurücklägen, sich ihr gesundheitlicher Zustand aber stark verbessert habe. Ihr Rechtsvertreter habe bei allen Besuchen im Pflegeheim den Eindruck gehabt, sie sei in gutem geistigen und körperlichen Zustand und mit dem Rollstuhl zielbewusst und in erstaunlichem Tempo unterwegs. Mithin beruhe der angefochtene Entscheid auf offensichtlich falschen Sachverhaltsfeststellungen und sei damit willkürlich, zumal die Pflegepersonen als Angestellte des Heimes, in welchem sie untergebracht sei, nicht als unabhängig und neutral gelten könnten. Die Feststellungen im angefochtenen Entscheid zum gesundheitlichen Zustand der Beschwerdeführerin und der Frage, ob eine Rückkehr in ihre Wohnung möglich scheint, erstrecken sich über mehrere Seiten und beruhen auf übereinstimmenden Ausführungen des Betreuungsumfeldes der Beschwerdeführerin, welche nunmehr seit über zwei Jahren in einem Alters- und Pflegeheim untergebracht ist. Mit appellatorisch vorgetragenen - woran die einmalige Verwendung des Wortes "willkürlich" am Schluss der Ausführungen nichts ändert - gegenteiligen Behauptungen der Beschwerdeführerin sowie mit eigenen "Beobachtungen" ihres Rechtsvertreters lässt sich keine willkürliche Sachverhaltsfeststellung aufzeigen. Damit hat es bei den Feststellungen im angefochtenen Entscheid sein Bewenden. Inwiefern ausgehend von diesen Feststellungen mit der Zustimmung zur Wohnungsliquidation gegen Art. 416 Abs. 1 Ziff. 1 ZGB verstossen und damit Recht verletzt worden wäre, wird in der Beschwerde nicht ausgeführt. Appellatorisch ist schliesslich die Kritik, es sei kein medizinisches Gutachten in Auftrag gegeben worden. Abgesehen davon, dass nicht dargelegt wird, an welcher Stelle bereits im kantonalen Verfahren ein solcher Antrag gestellt worden wäre, geht es dabei um die Anwendung des kantonalen Verfahrensrechts, dessen Anwendung nur unter dem Aspekt des Willkürverbotes überprüft werden könnte (vgl. E. 1), was entsprechende Rügen voraussetzen würde.