Citation: 1C_900/2013 E. 3.5

3.5. Die Erwägungen des Kantonsgerichts lassen keine Willkür erkennen: Wochentags fährt die Buslinie 83 von Sursee via Büron nach Schlierbach, d.h. der Bus kommt von der Luzernerstrasse her und kann daher die Haltestelle der Linie 85 (vor der Parzelle Nr. 124) benutzen (vgl. dazu unten E. 4). An Wochenenden und Feiertagen fährt der Bus dagegen von Sursee über St. Erhard und Knutwil nach Büron (und umgekehrt), d.h. er verwendet eine andere Kreiseleinfahrt bzw. -ausfahrt als unter der Woche. Dies hat zur Folge, dass er die in Richtung Sursee liegenden Bushaltestellen nicht verwenden kann, ohne einen Umweg zu fahren. Dass ein solcher Umweg möglich und zumutbar wäre, wurde von der Beschwerdeführerin 1 nie substanziiert geltend gemacht. Zwar liegt die Haltestelle im Bereich der Parzelle Nr. 21 nicht in Fahrtrichtung. Sie wird jedoch nur an Wochenenden (bei geringerem Verkehrsaufkommen) und von Kleinbussen genutzt. Der gewählte Standort am Kreisel hat den Vorteil, in der Nähe der anderen Bushaltestellen zu liegen (kurze Umstiegswege) und ermöglicht es, nur eine Haltestelle für beide Fahrtrichtungen vorzusehen. Die von der Beschwerdeführerin erstmals in ihrer Replik vor Bundesgericht genannten Alternativstandorte hätten schon vor Kantonsgericht vorgebracht werden können und sind daher vorliegend nicht zu prüfen (Art. 99 Abs. 1 BGG). Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin 1 liegt auch kein Widerspruch zu den Erwägungen des Kantonsgerichts im Urteil vom 4. November 2013 i.S. B.________ vor: Dort ging es um die Frage, ob für die Linie 83 wochentags (die nicht über St. Erhard und Knutwil verkehrt) eine zusätzliche Haltestelle erforderlich sei oder ob diejenige der Linie 85 mitbenützt werden könne (vgl. dazu unten E. 4.1).