Citation: 2C_1155/2014 E. 4.3.1

4.3.1. Es stellt sich die Frage nach der Zulässigkeit der Abschreibung. Die Vorinstanz erwägt, das Konto 1300 ("Boden und Meliorationen") berge stille Reserven in Höhe von gut 1,5 Mio. Franken. Dies ist nachvollziehbar. Ausgehend davon, dass der Kanton Aargau für das abgetretene Land Fr. 12.00/m2 leistete (vorne lit. A), erscheint ein Verkehrswert des gleichartigen restlichen Lands in Höhe von Fr. 10.00/m2 als denkbar (vorne lit. C). Bei einem Halt von 177'687 m2ergibt sich eine Unterbewertung in der genannten Höhe. Mit Blick auf die erheblichen stillen Reserven besteht handelsrechtlich kein Grund zur Vornahme einer (ausserordentlichen) Abschreibung (vorne E. 3.4.3). Eine ordentliche Abschreibung auf Grund und Boden fällt ausser Betracht (vorne E. 3.4.2). Mit andern Worten ist der Buchwert von Fr. 360'467.60 (vor Abschreibung) handelsrechtlich einwandfrei (vorne E. 3.3.1 f.). Ein handelsrechtlich zulässiger Wertansatz ist steuerrechtlich massgebend. Das Prinzip der Massgeblichkeit der Handelsbilanz stellt keine Eigenheit der Gewinnsteuer juristischer Personen dar (Art. 24 Abs. 1 StHG bzw. § 68 Abs. 1 StG/AG; auf Bundesebene: Art. 58 Abs. 1 DBG). Es findet ebenso Anwendung im Bereich der Einkommenssteuer selbständig erwerbender Personen (so § 27 Abs. 3 StG/AG und Art. 18 Abs. 3 DBG).