Citation: U 223/04 08.10.2004 E. A

A.a Z.________, geboren 1964, arbeitete zunächst temporär, ab 1. Mai 1994 im Monatslohn in der Firma B.________, Sanitäre Anlagen, Spenglerei, und war daher bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert. Am 2. Mai 1994 fuhr ein Lastwagen von hinten auf den von ihm gelenkten Personenwagen auf. Noch am Unfalltag begab er sich zu Dr. med. M.________ in Behandlung. Seinen Hausarzt Dr. med. R.________ suchte er am 6. Mai 1994 auf. Dieser diagnostizierte ein posttraumatisches Zervikalsyndrom sowie bitemporale Kopfschmerzen nach leichtem Schädeltrauma und hielt fest, dass Z.________ ab 16. Mai 1994 die Arbeit wieder uneingeschränkt aufnehmen könne (Bericht vom 25. Mai 1994). Am 17. Juni 1994 schloss er die Behandlung ab. Am 18. Februar 1999 schlug Z.________ zu Hause beim Aufstehen den Kopf an einem Balken an. Auch diesen Unfall meldete er der SUVA und begab sich am 22. Februar 1999 wiederum zu Dr. med. R.________ in Behandlung, wobei er ausführte, Schwindel und Kopfschmerzen hätten bereits abgenommen und er leide deutlich weniger an Übelkeit als unmittelbar nach dem Unfall. Ab 23. Februar 1999 war er wieder arbeitsfähig. A.b Am 27. Juni 2003 meldete Dr. med. R.________ der SUVA unter Verweis auf ein Schreiben vom 23. Mai 2003 an die ärztliche Leitung der neurologischen Poliklinik am Inselspital Bern und eine am 22. Mai 2003 durchgeführte Magnetresonanzuntersuchung (MRI) der Halswirbelsäule (HWS) einen Rückfall. Mit Bericht vom 27. August 2003 diagnostizierte Dr. med. E.________ eine Anpassungsstörung mit längerer depressiver Reaktion (ICD-10 F43.21) und führte unter anderem aus, er habe dem Versicherten erklärt, dass die soziale Aktivität mit Berufsarbeit wieder hergestellt werden müsse, weshalb er beim Hausarzt um Bescheinigung einer vollständigen Arbeitsfähigkeit ersucht habe. Am 3. September 2003 verneinte der Kreisarzt eine Kausalität der geltend gemachten Beschwerden mit dem Unfall vom Mai 1994. Daraufhin teilte die SUVA Z.________ mit Schreiben vom 4. September 2003 mit, es lägen keine Unfallfolgen vor, weshalb ihrerseits keine Leistungspflicht bestehe. Diese Einschätzung bestätigte sie mit Verfügung vom 22. September 2003. A.c Z.________ erhob hiegegen Einsprache und machte im Wesentlichen geltend, bereits unmittelbar nach dem Unfall an typischerweise nach Schleudertraumata der HWS auftretenden Beschwerden und später auch an einer Wesensveränderung mit sozialem Rückzug gelitten zu haben. Mit Einspracheentscheid vom 7. November 2003 hielt die SUVA an ihrer Leistungsabweisung fest. Ende Januar 2004 liess Z.________ einen Bericht des Dr. med. I.________ vom 26. Januar 2004 zu den Akten reichen. Dr. med. I.________ diagnostizierte darin ein chronisches Schmerzsyndrom bei Status nach HWS-Distorsionstrauma/Schädelkontusion, Wirbelsäulenfehlhaltung/ -fehlform mit muskulärer Dysbalance, klinisch Beinlängendifferenz und unklare psychische Veränderungen. Er führte aus, es bestünden keine Hinweise auf eine entzündlich-rheumatische Erkrankung, die ausgedehnten radiologischen Abklärungen hätten keine relevanten feststellbaren Läsionen ergeben. Die Beschwerden könnten teilweise mit der muskulären Dysbalance zusammenhängen, jedoch nicht im geschilderten Ausmass. Vieles spreche für ein chronisches Schmerzsyndrom mit entsprechender Eigendynamik.