Citation: 6B_1308/2023 E. 4.3.1

4.3.1. Der Beschwerdeführer wendet sich gegen die Verweigerung einer teilbedingten Strafe. Seine Vorstrafe (Geldstrafe von 30 Tagessätzen wegen Hausfriedensbruchs) überschreite den Minimalwert von Art. 42 Abs. 2 StGB nicht, weshalb trotz dieser Vorstrafe eine günstige Prognose zu vermuten sei. Da er von den Vorwürfen gemäss den Dossiers 4-6 freizusprechen sei, sei die Vorstrafe auch nicht einschlägig. Schliesslich liege die Verurteilung vom 22. September 2022 zu einer Geldstrafe von 50 Tagessätzen und einer Busse eindeutig im Bagatellbereich. Überdies sei zu berücksichtigen, dass er noch nie unter dem Bewährungsdruck einer Freiheitsstrafe gestanden habe. Seine Legalprognose sei gut, folglich sei ihm der teilbedingte Strafvollzug gemäss Art. 43 StGB zu gewähren (Beschwerde S. 2 und S. 12 f.).