Citation: 6B_1208/2020 E. 6.9.1

6.9.1. Der Beschwerdeführer rügt ferner eine Verletzung des Beschleunigungsgebots. Er macht geltend, das Verfahren dauere nunmehr 11 Jahre. Seit dem 18. September 2013 liege eine Rechtsverzögerung vor. Die Staatsanwaltschaft habe, weil er aus familiären Gründen die damalige Ehefrau des Ersten Staatsanwalts in ihrem Scheidungsverfahren beraten habe, die Strafuntersuchung zu einem Schlüsselfall hochstilisiert. Es sei anzunehmen, dass es ohne die Befangenheit des Ersten Staatsanwalts nicht zu einer Anklage gekommen wäre. Zudem habe er immer wieder vorgebracht, dass er in einem hohen Masse gesundheitlich und geschäftlich unter dem öffentlich inszenierten Verfahren gelitten habe. Im Übrigen sei das Verfahren nicht sonderlich komplex und der Aktenumfang überschaubar (Beschwerde S. 98 ff., vgl. auch S. 205 f.).