Citation: 5P.110/2006 29.08.2006 E. 5

Weiter wirft die Beschwerdeführerin dem Obergericht vor, die von ihr bezahlten Erschliessungskosten für die Grundstücke nicht angerechnet zu haben. Das Obergericht hat die Erschliessungkosten nicht berücksichtigt, weil es zum Schluss gelangt ist, die Beschwerdeführerin habe diese nicht rechtsgenüglich substantiiert. Es ist eine Frage des materiellen Bundesrechts, wieweit die beweisbelastete Partei einen Sachverhalt zu substanziieren hat, damit dessen beweismässige Abklärung möglich ist und die Beurteilung der Rechtslage nach eidgenössischen Bestimmungen erfolgen kann (Art. 8 ZGB; BGE 108 II 337 E. 2c und d S. 340; 123 III 183 E. 3e S. 188). Da die vorliegende Streitsache grundsätzlich der eidgenössischen Berufung zugänglich ist, kann damit im Beschwerdeverfahren auf diese Rüge nicht eingetreten werden (Art. 84 Abs. 2 OG).