Citation: 2C_407/2023 E. 4.2

4.2. Die Beschwerdeführer halten sodann die Protokollierung und Aktenführung für ungenügend, da das Migrationsamt die anonymen telefonischen Hinweise aus dem Jahr 2020 nicht protokolliert und keine Abklärungen zur Identität und Motivation der anonym anrufenden Person vorgenommen habe. Auch in diesem Zusammenhang fehlt es an einer rechtsgenüglichen Auseinandersetzung mit dem vorinstanzlichen Urteil und einer klar vorgetragenen Rüge der Verletzung eines verfassungsmässigen Rechts (vgl. Art. 106 Abs. 2 BGG). Soweit sich die Beschwerdeführer sinngemäss auf den Anspruch auf rechtliches Gehör berufen sollten, lassen sie ausser Acht, dass sich der Widerruf ihrer Aufenthaltsbewilligungen EU/EFTA nicht auf den anonymen Anruf als solcher stützt, sondern auf die (einwandfrei dokumentierten) Ergebnisse der darauffolgenden Untersuchung (vgl. Bst. B hiervor; vgl. auch Urteile 2C_950/2019 vom 27. Januar 2020 E. 4.2; 2C_589/2008 vom 27. Februar 2009 E. 1.6.2). Weshalb die Vorinstanz vor diesem Hintergrund die Sachumstände des anonymen Anrufs hätte genauer abklären müssen, legen die Beschwerdeführer nicht nachvollziehbar dar.