Citation: 2C_115/2021 E. 6.2

6.2. Das Element der Erforderlichkeit verlangt, dass das angestrebte Ziel nicht mit weniger einschneidenden Massnahmen erreicht werden kann (BGE 142 I 49 E. 9.1; 140 I 2 E. 9.2.2). Die angeordneten Massnahmen müssen in einem angemessenen Verhältnis zu den Risiken stehen, die mit diesen vermieden werden sollen. Dabei sind auch die negativen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Konsequenzen der Massnahme zu beachten (BGE 132 II 305 E. 4.4 und 5.1) und deren Vor- und Nachteile gegeneinander abzuwägen (vgl. zum Ganzen die Urteile 2C_183/2021 vom 23. November 2021 E. 5.3; 2C_308/2021 vom 3. September 2021 E. 6.6.1; 2C_941/2020 vom 8. Juli 2021 E. 3.2.4; jeweils zur Publikation vorgesehen).