Citation: 2C_152/2018 E. 2.1

2.1. Ob ein beherrschender Einfluss vorliegt, ist nicht eine Frage der richtigen Anwendung von Bundesrecht bzw. willkürfreien Anwendung von kantonalem Recht, sondern eine Sachverhaltsfrage. Entscheidend ist, ob der Inhaber oder die Inhaberin einer Minderheitsbeteiligung auf andere Weise als durch seine bzw. ihre Beteiligungshöhe oder Stimmenanzahl faktisch einen massgeblichen Einfluss auf die Unternehmensentscheidungen nehmen kann (Urteile 2C_450/2013 vom 5. Dezember 2013 E. 3.4; 2C_952/2010 vom 29. März 2011 E. 2.2).