Citation: 1B_395/2019 E. 1.1

1.1. Angefochten ist eine kantonal letztinstanzliche Verfügung über die Entsiegelung von Daten, die in Anwendung von Art. 246 ff. StPO in einem Strafverfahren sichergestellt wurden. Dagegen steht grundsätzlich die Beschwerde in Strafsachen an das Bundesgericht nach Art. 78 ff. BGG offen. Der angefochtene Entsiegelungsentscheid schliesst das Strafverfahren gegen den Beschwerdeführer allerdings nicht ab. Es handelt sich um einen Zwischenentscheid, der nur unter der Voraussetzung angefochten werden kann, dass ein nicht wieder gutzumachender Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG droht. Dieser muss rechtlicher Natur sein, was voraussetzt, dass er sich auch durch einen für den Beschwerdeführer günstigen späteren End- oder anderen Entscheid nicht mehr beheben lässt (BGE 141 IV 289 E. 1.2 S. 291 mit Hinweis). Ein nicht wieder gutzumachender Nachteil wird nach der Praxis des Bundesgerichts angenommen, wenn in einem Entsiegelungsverfahren ausreichend substanziiert geltend gemacht wird, einer Entsiegelung stünden geschützte Geheimhaltungsrechte entgegen, weil die Offenbarung eines Geheimnisses nicht rückgängig gemacht werden kann. Beruft sich der Betroffene dagegen auf andere Gründe, aus denen die Entsiegelung unzulässig sein soll, wie etwa Beschlagnahmehindernisse oder Nichtverwertbarkeitsgründe, droht ihm in der Regel kein nicht wieder gutzumachender Nachteil, da er die Unverwertbarkeit dieser Beweismittel vor dem Sachrichter geltend machen kann (vgl. Urteil 1B_167/2018 vom 31. Mai 2018 E. 1.2; BGE 141 IV 289 E. 1.2 f. S. 291 f.).