Citation: 9C_666/2022 E. A

A.A.________ (und C.________) waren zu 40 % (bzw. 60 %) an der D.________ AG beteiligt, wobei die Aktien steuerlich jeweils im Privatvermögen gehalten wurden. Am 5. Dezember 2008 verkauften beide ihre gesamten Beteiligungen an die E.________ AG, welche damit Alleineigentümerin der D.________ AG wurde. Am 8. April 2013 gingen die Aktiven und Passiven der D.________ AG zufolge Fusion auf die E.________ AG über. Hierauf eröffnete das Kantonale Steueramt Zürich am 11. Juni 2018 ein Nachsteuerverfahren aufgrund des Verdachts auf eine Unterbesteuerung infolge Sperrfristverletzung bei indirekter Teilliquidation. Nach weiteren Untersuchungen und Gewährung des rechtlichen Gehörs setzte das Kantonale Steueramt Zürich den nachzubesteuernden Vermögensertrag am 4. Juni 2019 auf Fr. 604'802.- fest und auferlegte A.A.________ und dessen Ehefrau, B.A.________ (nachfolgend: die Steuerpflichtigen), Nachsteuern samt Zinsen von Fr. 100'290.55 für die Staats- und Gemeindesteuern 2008 sowie Fr. 104'006.45 für die direkte Bundessteuer 2008. Die hiergegen erhobene Einsprache hiess das Kantonale Steueramt Zürich am 24. August 2021 insoweit gut, als es den nachzubesteuernden Vermögensertrag auf Fr. 507'800.- herabsetzte und die Nachsteuern samt Zinsen entsprechend auf Fr. 85'492.45 für die Staats- und Gemeindesteuern 2008 sowie auf Fr. 90'076.10 für die direkte Bundessteuer 2008 reduzierte.