Citation: 5P.383/2002 21.02.2003 E. A

Im Rahmen des Scheidungsverfahrens zwischen den Eheleuten A.________ (nachfolgend: Vater oder Beschwerdeführer) und B.________ (nachfolgend: Mutter oder Beschwerdegegnerin) erliess der Bezirksgerichtspräsident Unterlandquart am 3. Februar 2000 vorsorgliche Massnahmen für die Dauer des Verfahrens. Er stellte die vier Kinder der Parteien, C.________ (15. Februar 1986), D.________ (24. Februar 1987), E.________ (3. April 1989) und F.________ (2. März 1991) unter die Obhut der Mutter; dem Vater räumte er ein Besuchsrecht ein und verpflichtete ihn, mit Wirkung ab dem 1. Februar 2000 an den Unterhalt der Kinder monatlich und zum Voraus je Fr. 500.-- zu bezahlen. Mit Beiurteil vom 3. Mai 2000 wies der Bezirksgerichtsausschuss Unterlandquart eine diesbezügliche Beschwerde des Vaters ab. Dagegen erhob der Vater staatsrechtliche Beschwerde, welche vom Bundesgericht mit Urteil vom 19. Oktober 2000 wegen Verletzung von Art. 144 in Verbindung mit Art. 137 ZGB (Anhörungsrecht der Kinder auch im Verfahren betreffend vorsorgliche Massnahmen) gutgeheissen wurde (BGE 126 III 497 ff.). In der Folge führte der Bezirksgerichtspräsident Landquart (geänderte Bezeichnung) die Anhörung der vier Kinder durch. Am 11. Juli 2001 bestätigte der Bezirksgerichtsausschuss Landquart (geänderte Bezeichnung) den Entscheid des Bezirksgerichtspräsidenten vom 3. Februar 2000 vollumfänglich. Auch dieses Urteil hob das Bundesgericht am 18. Februar 2002 in Gutheissung einer weiteren staatsrechtlichen Beschwerde des Vaters auf. Zur Begründung führte es im Wesentlichen aus, der Bezirksgerichtsausschuss handle willkürlich, indem er rückwirkend von einem höheren hypothetischen Einkommen des Beschwerdeführers ausgehe, obwohl dieser über keine reale Möglichkeit der rückwirkenden Einkommenssteigerung verfüge.