Citation: 8C_558/2017 E. A

A.________, geb. 1957, arbeitet seit Juni 2001 im Alterszentrum B.________ als Hausangestellte und ist über den Arbeitgeber bei der Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG (nachfolgend: Zürich) gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 4. Juli 2010 erlitt sie bei einem Motorradunfall als Beifahrerin eine Unterschenkelfraktur links mit zusätzlicher Fibulaköpfchenfraktur. Nach der operativen Erstversorgung war der Heilungsverlauf durch verschiedene Komplikationen (z.B. Weichteil-/Hautdefekte, Infektionen), die mit chirurgischen Massnahmen und antibiotischen Therapien behandelt wurden, erschwert. Die Zürich anerkannte ihre Leistungspflicht und erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung, Taggelder). Ab 20. Juni 2011 nahm A.________ die Arbeit, die sie bis zum Unfall in einem Pensum von 60 % ausgeübt hatte, zu 20 % wieder auf. In der Folge holte die Zürich drei Gutachten ein: zunächst bei Dr. med. C.________, Facharzt für orthopädische Chirurgie und Traumatologie FMH (Gutachten vom 11. Juli 2012), sodann beim Spital D.________, Klinik für Orthopädie und Traumatologie (Gutachten vom 4. Juni 2013) und schliesslich beim arbeitsmedizinischen Zentrum E.________ (Gutachten vom 12. Dezember 2012). Mit Verfügung vom 8. August 2014 stellte die Zürich die Leistungen für Heilbehandlungen und Taggelder per 31. Mai 2014 ein, verneinte einen Rentenanspruch bei einem Invaliditätsgrad von 5.16 % und sprach A.________ eine Integritätsentschädigung von Fr. 25'200.- auf der Basis einer Integritätseinbusse von 20 % zu. Daran hielt sie im Einspracheentscheid vom 18. Februar 2015 fest.