Citation: 6B_972/2017 E. A

A.a. W.________ und X.________ waren Gesellschafter und Geschäftsführer des von ihnen am 2. September 2005 gegründeten IT-Beratungsunternehmens A.________ GmbH. Am 12. Februar 2009 gründete W.________ die Informatikfirma B.________ GmbH, deren Geschäfte er fortan führte. Per 2. März 2009 trat er aus der A.________ GmbH aus. Y.________ (Verfahren 6B_986/2017) trat Anfang des Jahres 2006 ebenfalls in die A.________ GmbH ein und war bis 31. August 2007 Geschäftsleiter neben W.________ und X.________. Nach seinem Ausscheiden war er in deren Auftrag weiterhin als externer account manager für Betreuung seiner früheren Kunden tätig. Vom 1. April 2007 bis Ende Dezember 2010 war Y.________ im Bundesamt für Umwelt (BAFU) als externer Projektleiter mit einem Mandat der Firma A.________ GmbH für das Informatik-Projekt "Datenzugang für Umweltdaten" (nachfolgend: DaZu) im BAFU tätig. A.b. W.________ und X.________ wird vorgeworfen, sie hätten im Zeitraum 2007 bis 2009 ihrem früheren Geschäftspartner Y.________ als Gegenleistung für dessen pflichtwidrige Handlungen als Projektleiter DaZu bei der Vergabe von Dienstleistungsaufträgen an ihre Firmen A.________ GmbH bzw. die B.________ GmbH durch das BAFU diesem nicht zustehende Provisionszahlungen gewährt. Die Höhe der Provisionszahlungen habe sich nach der Anzahl Arbeitsstunden gerichtet, welche der im entsprechenden Mandat eingesetzte Mitarbeiter effektiv geleistet habe. Pro geleistete Arbeitsstunde seien Beträge zwischen CHF 20.-- und 25.-- bezahlt worden. Y.________ habe von der A.________ GmbH und der B.________ GmbH sowie von einer anderen Firma Beträge von insgesamt CHF 114'445.-- entgegengenommen. X.________ wird ferner zur Last gelegt, er habe im Zeitraum von August bis Oktober 2008Y.________ als Beamten des Bundes bei der pflichtwidrigen Durchführung des Vergabeverfahrens betreffend die IT-Dienstleistung "Businesss Analyst DaZu 2008" zugunsten der A.________ GmbH Hilfe geleistet. Dabei soll er in Absprache mit jenem ein Schein-Absageschreiben für die zur Offertstellung eingeladene Firma C.________ AG verfasst haben, welches von Y.________ im Beschaffungsprozess verwendet worden sei. Dadurch habe er dazu beigetragen, dass der Zuschlag für das Folgemandat D.________ (1. September bis 31. Dezember 2008) unter Ausschluss einer Konkurrenzsituation der A.________ GmbH erteilt worden sei.