Citation: 5D_87/2016 E. 3

Es sei als Ersatzvornahme ein Forst- oder Gartenbauunternehmen anzuweisen, sämtliche sich im ein-Meter-Grenzabstand befindlichen Büsche und Sträucher vollständig zu entfernen und die sich im Grenzabstande von einem bis drei Meter befindlichen Sträucher und Büsche so unter dem Schnitt zu halten, dass das gesetzlich zulässige Höhenmass von 3 Metern nicht überschritten wird und nach Vornahme des Schnittes sei das Schnittgut vollständig von der Parzelle zu entfernen und abzutransportieren." B.b. Nachdem am 22. Juli 2015 unter ihrer Leitung eine Augenscheinverhandlung auf den Grundstücken der Parteien stattgefunden hatte, fällte die Gerichtspräsidentin von Brugg am 11. November 2015 in der Sache folgendes Urteil: "2.1. Das Forstamt U.________ wird beauftragt, als Ersatzvornahme auf dem Grundstück des Gesuchsgegners, GB U.________ Nr. xxx, sämtliche den Grenzabstand von sechs Metern zum Grundstück des Gesuchstellers, GB U.________ Nr. yyy, verletzenden Hochstammbäume zu fällen (auf eine Höhe von 60 cm) und diese zu entfernen. 2.2. Das Forstamt wird zudem beauftragt, als Ersatzvornahme auf dem Grundstück des Gesuchsgegners, GB U.________ Nr. xxx, sämtliche den Grenzabstand von einem Meter zum Grundstück GB U.________ Nr. yyy verletzenden Sträucher und Büsche vollständig zu entfernen. 2.3. Des Weiteren wird das Forstamt U.________ beauftragt, als Ersatzvornahme auf dem Grundstück des Gesuchsgegners, GB U.________ Nr. xxx, sämtliche sich im Grenzabstand von einem Meter zum Grundstück GB U.________ Nr. yyy befindlichen Sträucher und Büsche auf die gesetzlich erlaubte Höhe von drei Metern zurückzuschneiden." B.c. Die gegen diesen Entscheid von A.________ erhobene Beschwerde hiess das Obergericht des Kantons Aargau am 5. April 2016 teilweise gut. Die Dispositiv-Ziffern 2.2 und 2.3 des erstinanzlichen Urteils (Bst. B.b) wurden aufgehoben und das Verfahren zum Vorgehen im Sinne der Erwägungen an das Bezirksgericht zurückgewiesen (Dispositiv-Ziffer 1.1). Im Übrigen wurde die Beschwerde abgewiesen (Dispositiv-Ziffer 1.2). Die Kosten des obergerichtlichen Verfahrens von Fr. 1'500.-- wurden B.________ zu zwei Dritteln und A.________ zu einem Drittel auferlegt (Dispositiv-Ziffer 2). Zudem wurde B.________ verpflichtet, A.________ an seine Anwaltskosten Fr. 302.-- zu bezahlen (Dispositiv-Ziffer 3).