Citation: 8C_486/2019 E. 6.2

6.2. Das kantonale Gerichte legte somit nachvollziehbar dar, weshalb nicht auf die Privatexpertise abgestellt werden kann und diese somit nicht geeignet ist, die Auffassung und Schlussfolgerungen der im Verfahren nach Art. 44 ATSG förmlich bestellten Administrativgutachter derart zu erschüttern, dass davon abzuweichen wäre (vgl. E. 2.2 hiervor). Inwiefern diese vorinstanzliche Beweiswürdigung geradezu willkürlich (vgl. E. 1.2 hiervor) sein soll, legt der Beschwerdeführer nicht rechtsgenüglich dar. Wie die Vorinstanz im Übrigen zutreffend feststellte, stimmt das im Gutachten des arbeitsmedizinischen Zentrums B.________ festgehaltene Belastungsprofil für eine leidensangepasste Tätigkeit mit demjenigen gemäss MGSG-Expertise überein. Im Gegensatz zu den Sachverständigen des MGSG geht der Gutachter des arbeitsmedizinischen Zentrums B.________ indessen aufgrund eines anhaltenden Schmerzzustandes mit erheblichem Leidensdruck von einem erhöhten Pausenbedarf und einer zusätzlichen Leistungsminderung aus. Allein aus der unterschiedlichen Einschätzung der Arbeits- und Leistungsfähigkeit ergeben sich aber keine konkreten Indizien gegen die Zuverlässigkeit des Administrativgutachtens (vgl. Urteil 9C_454/2019 vom 12. September 2019 E. 3.3.4).