Citation: 8C_303/2022 E. 7.3.1

7.3.1. Im Einzelnen rügen die Beschwerdeführenden zunächst, die Vorinstanz stütze ihre Begründung auf eine aktenwidrig falsche und damit willkürliche Feststellung. Sie hätten bereits im kantonalgerichtlichen Beschwerdeverfahren geltend gemacht, dass der Stellenbeschreibung Nr. 16022.000001, die keine Angaben zur Anzahl der Fächer enthalte, sämtliche ABU-Lehrpersonen (auch solche, die nur ein Fach unterrichteten) mit Ausnahme der Sportlehrpersonen zugeordnet worden seien. Die Eingliederung in die Stellenbeschreibung Nr. 16022.00001 und in Lohnklasse 17 erfolge dabei unabhängig von der Frage, ob die Lehrpersonen mehrere Fächer unterrichteten - was meist nicht der Fall sei, da die ABU-Ausbildung eine klassische Monofachausbildung sei - oder nicht. Der Regierungsrat habe in seiner vorinstanzlich eingereichten Rekursantwort implizit bestätigt, dass die ABU-Lehrpersonen nur ein Fach unterrichteten. Nach dem Verständnis des Erziehungsdepartements würden hingegen die beiden Lernbereiche des allgemein bildenden Unterrichts "Sprache und Kommunikation" und "Gesellschaft" aufgrund ihrer vielfältigen Inhalte mehreren Fächern entsprechen. Die Ungleichbehandlung der Beschwerdeführenden im Vergleich zu den übrigen ABU-Lehrpersonen lasse sich folglich entgegen der Argumentation des kantonalen Gerichts einzig basierend auf der Unterscheidung "ein Fach" - "mehrere Fächer" nicht begründen, weshalb Art. 8 Abs. 1 BV verletzt sei. 7.3.1.1. Die Vorinstanz hat festgestellt, dass die Stellenbeschreibung Nr. 16023.000001 den Zusatz "1 Fach" aufweise, während die Stellenbeschreibung Nr. 16022.000001 keinen Hinweis auf den Unterricht in zwei oder mehr Fächern beinhalte. Dem widersprechen die Beschwerdeführenden nicht. Damit besteht jedoch entgegen ihrer Argumentation durchaus ein Unterschied in den beiden Stellenbeschreibungen in Bezug auf die Anzahl der unterrichteten Fächer, indem die Stellenbeschreibung Nr. 16023.000001 sich explizit auf den Unterricht in einem Fach bezieht. Soweit im angefochtenen Urteil aus dem Fehlen eines Zusatzes zur Anzahl Fächer in der Stellenbeschreibung Nr. 16022.000001 der Umkehrschluss gezogen wird, dass diese bei Lehrpersonen zur Anwendung komme, die mehrere Fächer unterrichteten, kann diese Annahme nicht als willkürlich gelten. Die Beschwerdeführenden rügen letztinstanzlich nicht substanziiert, aus welchem Grund die Vorinstanz mit ihrem Umkehrschluss das Willkürverbot verletzt haben sollte. Damit verfangen auch die in diesem Zusammenhang erhobenen Gehörsverletzungsrügen nicht. Im Übrigen lagen die entscheidrelevanten Fakten vor und die Beschwerdeführenden konnten sich dazu bereits im Verfahren vor dem kantonalen Gericht - spätestens im Rahmen des zweiten Schriftenwechsels - äussern. 7.3.1.2. Aus der Behauptung der Beschwerdeführenden, wonach nicht nur die Sportlehrpersonen, sondern auch die übrigen ABU-Lehrpersonen nur ein Fach unterrichteten, wie dies der Regierungsrat im Rahmen des vorinstanzlichen Verfahrens implizit bestätigt habe, lässt sich nichts anderes ableiten. Zusammenfassend hatte der Regierungsrat in seiner dem kantonalen Gericht eingereichten Rekursantwort vom 6. November 2020 dargelegt, dass sich der allgemein bildende Unterricht (ABU) gemäss dem "Rahmenlehrplan für den allgemein bildenden Unterricht" aus den zwei Lernbereichen "Sprache und Kommunikation" sowie "Gesellschaft" zusammensetze. Die Vielfalt der zu behandelnden Themen sei dabei ausserordentlich breit und erstrecke sich auf Inhalte, die unter anderem den Fächern Deutsch, Wirtschaft und Recht, Geschichte, Geographie sowie Kunst zuzuordnen seien. Lehrpersonen, welche sowohl im Lernbereich "Sprache und Kommunikation" sowie "Gesellschaft" unterrichteten, würden damit äusserst vielfältige Inhalte mehrerer Fächer vermitteln, was auch dadurch zum Ausdruck komme, dass beide Lernbereiche separat benotet würden. Dementsprechend seien diese ABU-Lehrpersonen der Stellenbeschreibung Nr. 16022.000001 zuzuordnen, während die Sportlehrpersonen korrekt bei Stellenbeschreibung Nr. 16023.000001 eingestuft seien, da sie ausschliesslich ein Fach unterrichteten. Soweit das kantonale Gericht diese Sichtweise des Regierungsrates übernimmt, kann darin keine offensichtliche Unrichtigkeit gesehen werden. Die Beschwerdeführenden vermögen nicht aufzuzeigen, dass von den ABU-Lehrpersonen auch solche in die Stellenbeschreibung Nr. 16022.000001 und folglich in Lohnklasse 17 eingereiht werden, die nur ein Fach unterrichten. 7.3.1.3. Soweit die Beschwerdeführenden vorbringen, dass das Fach Sport ebenfalls als "mehrere Schulfächer" mit fünf Handlungsbereichen (Spiel, Wettkampf, Ausdruck, Herausforderung und Gesundheit), mit jeweils verschiedener Fachdidaktik und je eigenem Vermittlungskonzept und Unterrichtsmodell, betrachtet werden könne, ergibt sich daraus ebenfalls nichts zu ihren Gunsten. Denn die beiden ABU-Lernbereiche "Sprache und Kommunikation" sowie "Gesellschaft" lassen sich nicht nur in weitere "Handlungsbereiche", sondern sogar in verschiedene Fächer im engeren Sinn (namentlich Deutsch, Wirtschaft und Recht, Geschichte, Geographie, Kunst) aufgliedern. Mit Blick darauf und den Umstand, dass die ABU-Lernbereiche "Sprache und Kommunikation" und "Gesellschaft" je einzeln benotet werden, ist der vorinstanzliche Schluss, wonach die übrigen ABU-Lehrpersonen im Gegensatz zu den Sportlehrpersonen mehrere Fächer unterrichten würden, nicht offensichtlich unrichtig.