Citation: I 755/02 18.07.2003 E. 4

Erstmals im vorliegenden Prozess macht der Beschwerdeführer geltend, ihm sei per 28. Februar 2002 das Arbeitsverhältnis gekündigt worden, und er könne seither nur noch ein weitaus geringeres Invalideneinkommen erzielen. Der Invaliditätsgrad war seinerzeit gestützt auf das Arbeitsverhältnis des Versicherten bei der Firma G.________ AG, ermittelt worden. Dabei war die Verwaltung von einem Invalideneinkommen von Fr. 57'850.‑ (50 % des Verdienstes ohne Behinderung von Fr. 115'700.‑) ausgegangen. Nach der Kündigung der erwähnten Anstellung ist es dem Beschwerdeführer gemäss eigenen Angaben nicht mehr möglich, ein derart hohes Einkommen zu erzielen. Sollten diese Vorbringen zutreffen, hätten die tatsächlichen Verhältnisse trotz eines im Wesentlichen gleich gebliebenen Gesundheitszustandes eine Änderung erfahren, welche sich in erwerblicher Hinsicht und damit unter Umständen allenfalls auf den Umfang des Rentenanspruches auswirken könnte. Die Berufsberatung hatte denn auch im Schlussbericht vom 8. Januar 2001 ausgeführt, der Versicherte sei mit dem bisherigen halben Pensum optimal eingegliedert; mit seiner Behinderung und seinem Alter käme er bei einem andern Arbeitgeber nicht zu einer ähnlichen Anstellung mit 50 % des bisherigen (Validen-) lohnes. Damit hat der Beschwerdeführer einen revisionsrechtlich erheblichen Sachverhalt glaubhaft gemacht, welcher näher geprüft werden muss. Die Angelegenheit ist daher an die IV-Stelle Bern zurückzuweisen zur Abklärung, in welchem Ausmass der Versicherte nach dem 28. Februar 2002 noch ein Invalideneinkommen erzielen kann.