Citation: 1C_158/2020 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz akzeptierte, dass das vom Beschwerdeführer 1 gestellte Zustellungsbegehren gestützt auf das eheliche Vertretungsverhältnis auch für die Beschwerdeführerin 2 Geltung habe. Dagegen nicht, dass der Beschwerdeführer 1 die Zustellung des baurechtlichen Entscheids angeblich auch als Vertreter der Beschwerdeführer 3-5 verlangt habe. Gemäss ihrer konstanten Praxis hätte der Beschwerdeführer 1 ein solches Vertretungsverhältnis und die Identität der Vertretenen offenlegen müssen. Die Verwirkung des Rekursrechts gemäss § 316 PBG/ZH müsse im Zusammenhang mit der Möglichkeit gesehen werden, Einwendungen gegen das Bauvorhaben bereits im schriftlichen Zustellungsbegehren vorzubringen. Die Bauherrschaft solle möglichst frühzeitig erfahren, ob sie mit Rekursen zu rechnen und was die Nachbarschaft gegen das Bauvorhaben einzuwenden habe.