Citation: 8C_448/2021 E. A

A.________, geboren 1961, war seit 1. Januar 2015 bei der B.________ AG angestellt. Im April 2016 meldete er sich unter Hinweis auf eine vollständige Arbeitsunfähigkeit seit 12. Juni 2015 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Zuvor hatte die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva) ihre Leistungspflicht für das geltend gemachte Sittlichkeitsdelikt vom 12. Juni 2015 mit Verfügung vom 13. Januar 2017 und Einspracheentscheid vom 21. Februar 2017 abgelehnt. Dieser wurde vom Verwaltungsgericht des Kantons Bern mit Urteil vom 23. Mai 2017 bestätigt. Auf die dagegen erhobene Beschwerde trat das Bundesgericht mangels hinreichender Begründung nicht ein (Urteil 8C_469/2017 vom 7. Juli 2017). Die IV-Stelle Bern tätigte erwerbliche und berufliche Abklärungen und holte ein polydisziplinäres Gutachten der Medizinischen Abklärungsstelle MEDAS estimed, Zug, vom 17. Mai 2018 ein. Deren Ärzte bescheinigten A.________ eine um 30 % eingeschränkte Arbeitsfähigkeit wegen einer Panikstörung und Agoraphobie. Gestützt darauf lehnte die IV-Stelle einen Leistungsanspruch mit Verfügung vom 4. Januar 2019 ab.