Citation: 1B_78/2020 E. 5.2

5.2. Auch die Rüge der Verletzung des richterlichen Begründungsgebotes erweist sich als unbegründet: Dem angefochtenen Entscheid lassen sich die wesentlichen Argumente entnehmen, weshalb die Vorinstanz sowohl den hinreichenden Tatverdacht von Minderjährigen-Pornografie (Art. 197 Abs. 4-5 StGB) als auch die Deliktskonnexität der in den gesiegelten Smartphones gespeicherten Video- und Bilddateien (sowie des darin ersichtlichen Austausches von Dateien) bejahte. Das Vorbringen des Beschwerdeführers, die Vorinstanz habe sich mit seiner Argumentation "gar nicht auseinandergesetzt", findet in den Erwägungen des angefochtenen Entscheides keine Stütze. Insbesondere begründete die Vorinstanz, weshalb sie - neben der einen, vom Beschuldigten über Instagram geteilten und von der Bundeskriminalpolizei als verdächtig gemeldeten MP4-Datei - noch allfällige weitere Video- und Bilddateien als potenziell untersuchungsrelevant einschätzt (vgl. angefochtener Entscheid, S. 3-5, E. 5.2-5.4; S. 5 E. 6). Der Entsiegelungsrichter brauchte sich dabei nicht mit sämtlichen Einwänden des Beschwerdeführers ausdrücklich und im einzelnen auseinander zu setzen. Dieser legt denn auch nicht dar, inwiefern die Entscheidbegründung es ihm faktisch verunmöglicht oder stark erschwert hätte, den Rechtsweg ans Bundesgericht wirksam zu beschreiten. Dass die Vorinstanz seinen Argumenten inhaltlich nicht gefolgt ist, begründet keine Verletzung seines rechtlichen Gehörs.