Citation: 1C_326/2020 E. 2.3

2.3. Es trifft zu, dass der angefochtene Entscheid die Beitragspflicht sowie die provisorische Beitragsberechnung festlegt und dies im kantonalen Rechtsmittelverfahren gegen die definitive Beitragsverfügung nicht mehr in Frage gestellt werden kann (§ 18 Abs. 2 der Verordnung des Kantons Solothurn über Grundeigentümerbeiträge und -gebühren vom 3. Juli 1978 [GBV/SO; BGS 711.41]). Das Bundesgericht hat jedoch bereits festgehalten, dass diese Einschränkung des Streitgegenstands nur für das kantonale Verfahren gilt (Urteil 2C_699/2018 vom 11. Juni 2019 E. 3.2). Im bundesgerichtlichen Verfahren kann der vorliegende Zwischenentscheid mit der Beschwerde gegen den letztinstanzlichen Entscheid über die definitive Beitragsverfügung mitangefochten werden (Art. 93 Abs. 3 BGG). Somit kann die Beschwerdeführerin mit der Beschwerde gegen die definitive Beitragsverfügung vor Bundesgericht sowohl die Beitragspflicht wie auch die Berechnung infrage stellen. Ihr droht folglich kein Rechtsverlust.