Citation: 1C_633/2012 E. 4.6

4.6. Die Beschwerdeführerin beanstandet, dass die beim Augenschein vom 26. Januar 2009 gewonnenen Erkenntnisse nicht separat protokolliert und auch die weitere Begehung vor Ort am 15. November 2010 nicht formell protokolliert wurden. Beides hat das Verwaltungsgericht als mangelhaft beanstandet. Es sah aber deshalb darin keine Gehörsverletzung, weil die Durchführung der Augenscheine bekannt und deren wesentliche Ergebnisse jedenfalls in internen Dokumenten der Beschwerdegegnerin festgehalten waren, die im vorliegenden Verfahren aktenkundig waren und auch der Beschwerdeführerin offen standen. Im Übrigen flossen diese Erkenntnisse in den verwaltungsrechtlichen Vertrag vom 11. Mai 2011 zwischen der Beschwerdegegnerin und der Stadt Zürich ein und führten zur Ausgestaltung der Baupläne, wie sie auch der Beschwerdeführerin bekannt sind. Daraus ergibt sich ein Gesamtbild, das die für die Beurteilung der Schutzwürdigkeit des "Roten Blocks" massgeblichen Erkenntnisse in genügender und für die Beschwerdeführerin erkennbarer und zugänglicher Weise wiedergibt.