Citation: 5C.79/2001 24.08.2001 E. A

A.-Am 29. November/1. Dezember 1952 schlossen die Erben des C.________ sen. , nämlich C.________ jun. , die Erben der D.________, E.________, F.________ sowie G.________ einen Erbteilungsvertrag ab. Unter anderem erhielten dabei C.________ jun. und F.________ GB Nr. 43 (heute im Wesentlichen KTN 7) Z.________ zu Miteigentum und zu gleichen Teilen. Dieses Grundstück besteht aus 10 ha 30 a 48 m2 Seegebiet (Seeli Y.________) sowie dem zugehörigen Riet und der Uferböschung einschliesslich einem Wochenendhaus und Gebäudeteil. In Ziffer IX. Bst. b des Erbteilungsvertrags vereinbarten die Parteien Folgendes: "C.________ und F.________ und Rechtsnachfolger räumen E.________, dessen Ehefrau und Tochter, G.________, deren Ehegatten und Kindern und den Erben der D.________ sel. das Gewinnanteilsrecht ein für den Fall, dass das Seeli Y.________ ganz oder teilweise aufgefüllt wird. Ablagerungen zur Uferbefestigung und dergleichen gelten nicht als Auffüllung". Dieses Gewinnanteilsrecht der Miterben von C.________ und F.________ wurde auf Antrag der Erben vom Notar und Grundbuchverwalter im Grundbuch vorgemerkt. Mit Kaufvertrag vom 5. Mai 1955 erwarb B.________ von F.________ dessen hälftigen Miteigentumsanteil an GB Nr. 43 (KTN 7) Z._______ zu einem Kaufpreis von Fr. 20'000.--. Darin wurde auf die Vormerkung im Grundbuch hingewiesen. Mit Schreiben vom 6. Mai 1959 gelangte das Bereinigungsamt X.________ an die Erben des C.________ sen. und teilte ihnen mit, dass auf dem Grundbuchblatt der genannten Liegenschaft die folgende Vormerkung eingetragen sei: "Eventuelles Gewinnanteilsrecht für E.________, Frau und Tochter, G.________, Mann und Kinder, Erben D.________, lt. Vertrag vom 29.11./1.12.1952.. " Da das Gewinnanteilsrecht für nicht landwirtschaftliche Grundstücke im Grundbuch nicht vormerkungsfähig sei, werde dieses Recht zufolge der Grundbuchbereingigung im Grundbuch gelöscht. Selbstverständlich bleibe es unter den Parteien auch weiterhin in Kraft. Es stehe den Berechtigten das Recht zu, gegen die Löschung Beschwerde zu erheben. Von diesem Recht wurde nicht Gebrauch gemacht. Am 13. Januar/25. Februar 1972 erwarb B.________ von ihrem Vater C.________ jun. auch noch den zweiten Miteigentumsanteil an diesem Grundstück durch gemischte Schenkung. Auf das Gewinnanteilsrecht wurde nicht hingewiesen. Sie ist seither Alleineigentümerin von KTN 7 Z.________. In der zweiten Hälfte der 80-er Jahre realisierte sie auf dem Seeli Y.________ eine schwimmende Bootssteganlage und vermietet seither private Bootsanlegeplätze für den Zürichsee.