Citation: 2C_167/2024 E. 3.6

3.6. Ein Bewilligungsanspruch gestützt auf Art. 50 Abs. 1 lit. a AIG scheidet bereits deshalb aus, weil die Dauer der ehelichen Gemeinschaft in der Schweiz (vgl. BGE 140 II 345 E. 4.1; 140 II 289 E. 3.5.1; 136 II 113 E. 3.3.3) weniger als drei Jahre beträgt. So ist der Beschwerdeführer gemäss den für das Bundesgericht verbindlichen tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz (Art. 105 Abs. 1 BGG) erst am 19. April 2022 in die Schweiz eingereist und lebte längstens bis Mitte Januar 2023 mit seiner Ehefrau in einer ehelichen Gemeinschaft. Wichtige persönliche Gründe für einen nachehelichen Härtefall i.S.v. Art. 50 Abs. 1 lit. b AIG werden nicht substanziiert geltend gemacht.