Citation: 8C_424/2024 E. 5.4

5.4. Der Beschwerdeführer bestreitet nicht, dass den ABI-Gutachtern die vollständigen Vorakten - einschliesslich der erwähnte Bericht des Dr. med. B.________ und derjenige der behandelnden Psychiaterin Dr. med. C.________ vom 10. Dezember 2021 - anlässlich der polydisziplinären Exploration vom 13. März 2023 vorlagen. Er hält zu Recht auch nicht an seinem vorinstanzlichen - und gemäss angefochtenem Urteil unbegründeten - Einwand fest, die ABI-Gutachter hätten die Folgen einer tätlichen Auseinandersetzung vom 11. Januar 2014 ausgeblendet. Insbesondere zeigt der Beschwerdeführer nicht in einer der qualifizierten Rügepflicht genügenden Weise auf (E. 1.3), inwiefern das kantonale Gericht bei der Würdigung der medizinischen Aktenlage sowie der Feststellung des Gesundheitszustandes und dessen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit das Willkürverbot verletzt und den ihm als Sachgericht zustehenden erheblichen Ermessensspielraum (E. 1.5) überschritten haben soll. Zutreffend verweist er darauf, der psychiatrische ABI-Gutachter habe anlässlich der fachärztlichen Exploration - trotz der subjektiv geklagten Konzentrationsstörungen und angeblich erhöhten Vergesslichkeit - keine Hinweise auf klinisch relevante Beeinträchtigungen von Konzentration, Aufmerksamkeit und Gedächtnis finden können. Dass der psychiatrische Experte bei dieser Feststellung nicht lege artis vorgegangen sei und den ihm im Rahmen seines gutachterlichen Ermessens zustehenden Spielraum (E. 5.3.2; vgl. BGE 137 V 210 E. 3.4.2.3) verlassen habe, legt der Beschwerdeführer nicht dar und ist nicht ersichtlich. Mit der Vorinstanz ist der Verzicht auf testpsychologische Zusatzuntersuchungen - entgegen dem Beschwerdeführer - nicht zu beanstanden (vgl. Urteil 8C_663/2021 vom 9. Februar 2022 E. 5.6.5 mit Hinweisen).