Citation: 6B_609/2018 E. 2

Der Beschwerdeführer macht geltend, sowohl der objektive als auch der subjektive Tatbestand sei bestritten und es hätten sich Schwierigkeiten in tatsächlicher sowie prozessual-rechtlicher Hinsicht gestellt, unter anderem wegen der schwerwiegenden Demenzerkrankung. Die Aussagewürdigung betreffend kämen weiter die verwandtschaftliche Verstrickung der involvierten Personen mit "kurvenreichen" Vorgeschichten und damit einhergehenden Eigeninteressen hinzu. Es stellten sich komplexe Fragen hinsichtlich der Legitimation. Die Privatkläger seien durch einen Rechtsanwalt vertreten worden (Beschwerde S. 5 f.). Die kantonalen Behörden stellten auf Aussagen der Privatkläger ab, obwohl beim Strafantragsrecht von einer die Handlungsunfähigkeit begründenden Demenz ausgegangen werde (Beschwerde S. 10). Damit seien nicht verwertbare Aussagen in das Urteil eingeflossen (Beschwerde S. 11). Die als Auskunftspersonen einvernommenen Privatkläger seien nicht auf ihr Zeugnisverweigerungsrecht hingewiesen worden; folglich seien ihre Aussagen bei der polizeilichen Einvernahme nicht verwertbar (Beschwerde S. 12 f.). Das gelte auch für die Ehefrau des Beschwerdeführers (Beschwerde S. 13). Das Teilnahmerecht sei nicht gewährt worden (Beschwerde S. 13). Die Vorbringen sind unbegründet. Die einvernommenen Personen wurden über die Bestimmungen von Art. 303, 304 und 305 StGB sowie insbesondere über ihre Rechte belehrt (oben Sachverhalt A.b). Der Beschwerdeführer belegt seine Vorwürfe nicht. Er legt auch nicht dar, dass er zu irgendeinem Zeitpunkt im gesamten Verfahren ein Teilnahmerecht oder eine Konfrontation beantragt hätte. Es kann daher nicht die Rede davon sein, dass ihm Teilnahmerechte "nicht gewährt", d.h. verwehrt worden wären. Es ist festzustellen, dass der Beschwerdeführer zumindest im Berufungsverfahren durch den heutigen Anwalt vertreten und beraten worden war. Entsprechende Beweisanträge wurden indes auch von diesem nicht gestellt. Wie die Erstinstanz feststellte, war das Verfahren weder in tatsächlicher noch rechtlicher Hinsicht komplex und der Aktenumfang höchstens durchschnittlich (erstinstanzliches Urteil S. 20). Schliesslich kann offen bleiben, ob der Beschwerdeführer zur Geltendmachung der die einvernommenen Personen schützenden Aufklärungs- und Informationspflichten legitimiert ist. Die KESB kam angesichts der strafrechtlichen Vorwürfe nicht umhin, die Generalvollmacht des Beschwerdeführers aufzuheben und nach der interimistischen Einsetzung der Tochter als Mandatsträgerin eine - auch vom Beschwerdeführer geforderte professionelle - Beiständin zu ernennen (oben Sachverhalt A.a). Die KESB begründete diese Verfügungen ausführlich (act. S/16, S/17). Ihre beiden Verfügungen blieben unangefochten. Die Entscheidung der KESB hinderte die Untersuchungsbehörden keineswegs, die Eltern als Auskunftspersonen zu befragen. Der Beschwerdeführer wendet dagegen sachlich nichts ein.