Citation: K 154/00 16.07.2002 E. 4

4.- War der Beschwerdeführer demnach seit 1. Mai 1994 in der Einzel-Krankentaggeldversicherung bei der SKBH versichert, bleibt die Frage zu prüfen, ob das entsprechende Versicherungsverhältnis per 31. Dezember 1994 aufgelöst und die Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin demzufolge auf diesen Zeitpunkt beendet wurde. a) Das kantonale Gericht führte im angefochtenen Entscheid (Seite 8 f.) aus, selbst wenn der Beschwerdeführer innerhalb der SKBH zwischen 1. Mai und 31. Dezember 1994 aus der Kollektiv-Krankentaggeldversicherung mit der Q.________ AG in die Einzel-Krankentaggeldversicherung transferiert worden sei, habe er dennoch durch Ausübung der Freizügigkeitsrechte verbindlich - und unter dem nach Art. 12 (recte wohl: 9) der Statuten der SKBH endgültig vorgesehenen Verlust der Mitgliedschaft und der Ansprüche auf Leistungen gegenüber der SKBH - in die Kollektiv-Krankentaggeldversicherung zwischen der J.________ AG und der SUPRA übertreten können. Allein aus diesem Grunde stünden dem Beschwerdeführer über den 31. Dezember 1994 hinaus keine Ansprüche gegen die SKBH mehr zu, weshalb seine Beschwerde gegen den Einspracheentscheid der SKBH abzuweisen sei. Die Vorinstanz schloss somit aus der ursprünglichen Erbringung von Krankentaggeldleistungen durch die SUPRA (gemäss Abrechnung vom 23. Februar 1996) - trotz ausdrücklicher Feststellung, dass das Arbeitsverhältnis zwischen dem Versicherten und seiner Arbeitgeberin (Q.________ AG) per 30. April 1994 aufgelöst worden sei - unbesehen auf einen rechtsgültigen Übertritt per 1. Januar 1995 aus der Einzel-Krankentaggeldversicherung bei der SKBH (Erw. 3 hievor) in die Kollektiv-Krankentaggeldversicherung zwischen der SUPRA und der J.________ AG. b) Dieser von der Vorinstanz vertretenen Auffassung kann nicht gefolgt werden. Per 31. Dezember 1994 sind aktenkundig keinerlei Anhaltspunkte ersichtlich für das Eintreten von Beendigungsgründen betreffend die Mitgliedschaft des Beschwerdeführers in der Einzel-Krankentaggeldversicherung bei der SKBH (vgl. dazu die Art. 15 ff. AVB und Art. 7 des Reglements über die Taggeldversicherung der SKBH in der seit 1. Juli 1993 in Kraft stehenden Fassung). Auch liegt kein Freizügigkeitsfall im Sinne von Art. 20 Ziff. 2 AVB bzw. Art. 7 KUVG vor. Da sich die SKBH gegenüber dem Beschwerdeführer ausdrücklich auf den in Bezug auf die Einzel-Krankentaggeldversicherung offensichtlich unzutreffenden Grund des per Ende 1994 gekündigten Kollektivvertrages zwischen ihr und der Q.________ AG berief, um geltend zu machen, dass per 31. Dezember 1994 (auch) die "Taggeldversicherung von 80 %" annulliert werde, erweist sich das Annullationsschreiben vom 1. Dezember 1994 diesbezüglich als ursprünglich fehlerhaft, so dass die Beschwerdegegnerin daraus nichts zu ihren Gunsten abzuleiten vermag. War schliesslich der Beschwerdeführer bis Ende 1994 in der Einzel-Krankentaggeldversicherung bei der SKBH versichert (Erw. 3 hievor), so bestand hinsichtlich der Taggeldversicherung gestützt auf Art. 12a VO II - entgegen der Beschwerdegegnerin und der Vorinstanz - auch keine Weiterversicherungspficht zu Lasten der SUPRA. c) Steht somit zusammenfassend fest, dass der Beschwerdeführer in die Einzelversicherung der SKBH aufgenommen worden war und die SKBH mit Schreiben vom 1. Dezember 1994 keinen zulässigen Beendigungsgrund für die Mitgliedschaft des Versicherten in der Einzel-Krankentaggeldversicherung geltend machen konnte, folgt daraus, dass die aus diesem andauernden Einzelversicherungsverhältnis resultierende Leistungspflicht der SKBH über den 31. Dezember 1994 hinaus fort bestand. Die Sache ist deshalb an die SKBH zurückzuweisen, damit sie über den Taggeldanspruch des Versicherten ab 1. Januar 1995 in masslicher Hinsicht befinde.