Citation: 1C_38/2017 E. 3.3

3.3. Nach § 7 Abs. 2 StrG erstreckt sich ein Strassenprojekt auf Anpassungen und Verlegungen bestehender anderer Strassen und Wege jeder Art, soweit sie notwendige Verbindungen und deren bisherige Funktionstüchtigkeit erhalten (lit. a) und auf Anpassungen an anstossenden Grundstücken, soweit die Pflicht dazu nicht aufgrund eines besonderen Rechtsverhältnisses den Grundeigentümer trifft (lit. b). Die von der Vorinstanz bestätigte Anordnung zur baulichen Sperrung der Durchfahrt auf dem Wegabschnitt zwischen Wendeplatz und Dorfstrasse lässt sich willkürfrei auf diese Bestimmung stützen. Dafür genügt es, dass der Weg Heerenrainli neben der Strasse Wässeri Bestandteil des umstrittenen Strassenprojekts ist. Ob die fragliche Bestimmung auch eine genügende gesetzliche Grundlage für die von der Gemeinde angeordnete Beschränkung der Parkplatzzahl bei den Grundstücken Kat.-Nrn. 3173, 3188, 3189/3190 und 3258 bildet, muss vorliegend nicht entschieden werden. Diese Anordnungen belasten die Beschwerdeführer nicht; insoweit fehlt ihnen ein schutzwürdiges Interesse zur Anfechtung gemäss Art. 89 Abs. 1 BGG (vgl. oben E. 1.1). Die Gemeinde vermag mithin aus den diesbezüglichen Anordnungen im Strassenprojekt keine Vorgaben für eine allfällige spätere Beschränkung der Parkplatzzahl bei den Grundstücken der Beschwerdeführer abzuleiten.