Citation: 8C_116/2017 E. 5.2

5.2. Das kantonale Gericht erwog, dem Gutachten der Medizinischen Abklärungsstelle (MEDAS) Zentralschweiz vom 23. November 2010 komme volle Beweiskraft zu, was letztinstanzlich im Rahmen eines invalidenversicherungsrechtlichen Verfahrens mit Urteil 8C_366/2013 vom 18. Juni 2013 E. 3 entschieden worden sei. Gestützt hierauf sei der Beschwerdeführer in einer leidensangepassten Tätigkeit ab 9. November 2009 zu 70 % arbeitsfähig. Aus den seither eingereichten medizinischen Berichten gehe nicht hervor, dass er in der hier relevanten Zeitspanne vollständig arbeitsunfähig gewesen sei, weshalb er während der Beitragsrahmenfrist zumindest teilzeitlich hätte tätig sein können. Daher sei der von ihm angerufene Befreiungstatbestand nach Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG nicht erfüllt. Ein Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung bestehe demzufolge nicht. Es machte den Beschwerdeführer ferner darauf aufmerksam, es sei zumindest fraglich, ob die Vermittlungsfähigkeit in subjektiver Hinsicht gegeben sei.