Citation: U 371/02 04.09.2003 E. 2

2.1 Auf Grund der Akten steht fest, dass die Beschwerdeführerin beim Auffahrunfall vom 25. September 1997 ein Distorsionstrauma der HWS (sog. Schleudertrauma) erlitt. Sie klagte innert der von der medizinischen Lehrmeinung für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs mit dem Unfall vorausgesetzten Latenzzeit von 24 bis höchstens 72 Stunden nach dem Unfall (RKUV 2000 Nr. U 359 S. 29 Erw. 5e und Nr. U 391 S. 308 Erw. 2b; vgl. auch Debrunner/Ramseier, Die Begutachtung von Rückenschäden in der schweizerischen sozialen Unfallversicherung, Bern 1990, S. 53) über Nackenbeschwerden und begab sich deswegen in ärztliche Behandlung. Im Anschluss an den Unfall klagte sie über weitere Symptome, wie Kopfschmerzen, Schlafstörungen und Konzentrationsstörungen, welche zum typischen Beschwerdebild von Schleudertraumen und schleudertraumaähnlichen Verletzungen der HWS gehören (BGE 117 V 360 Erw. 4b). Anderseits geht aus den medizinischen Unterlagen hervor, dass sich schon kurz nach dem Unfall eine psychische Problematik zeigte, welche nach ärztlicher Auffassung zu einer Chronifizierung der Beschwerden führte. Es stellt sich die Frage, ob die Ende 2000 (Zeitpunkt der Einstellung der Leistungen) und bis zum Erlass des Einspracheentscheids am 1. Februar 2002 (Erw. 1.3) vorhanden gewesenen Beschwerden noch mit überwiegender Wahrscheinlichkeit in einem natürlichen Kausalzusammenhang mit dem Unfallereignis vom 25. September 1997 standen.