Citation: 8C_346/2021 E. 9

Gerügt wird schliesslich die zugesprochene Integritätsentschädigung bei einer Integritätseinbusse von 17,5 %. Die Vorinstanz stellte dazu fest, der Suva-Kreisarzt habe bei seiner Beurteilung die eingeschränkte Beweglichkeit des Knies, für die nach Suva-Tabelle 2 ein Wert von höchstens 15 % zu veranschlagen ist, sowie ein Arthroserisiko berücksichtigt. Bezüglich des letzteren Aspekts ist gemäss Suva-Tabelle 5 eine Entschädigung vorgesehen, wenn eine mindestens mässige Femoropatellar-Arthrose vorliegt. Dass beim Beschwerdeführer bereits ein entsprechender Befund erhoben worden wäre, ist gestützt auf die kreisärztliche Stellungnahme vom 1. Februar 2018 - wie vom kantonalen Gericht zutreffend festgestellt - nicht erkennbar und wird vom Beschwerdeführer auch nicht dargetan. Die geltend gemachte psychische Beeinträchtigung bleibt mangels adäquaten Kausalzusammenhangs mit dem Unfall ausser Acht. Die vorinstanzliche Festsetzung der Integritätseinbusse ist daher ebenfalls nicht zu beanstanden.