Citation: 6B_837/2014 E. 4

Der Sachverhalt kann vor Bundesgericht gerügt werden, wenn die Vorinstanz ihn offensichtlich unrichtig im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG bzw. willkürlich im Sinne von Art. 9 BV festgestellt hat. Willkür liegt vor, wenn der angefochtene Entscheid im bemängelten Punkt offensichtlich unhaltbar ist, mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft. Dass eine andere Lösung ebenfalls möglich ist, genügt nicht (BGE 138 III 378 E. 6.1, 137 I 1 E. 2.4). Die angebliche Willkür ist in der Beschwerde präzise zu rügen, und die Rüge ist zu begründen (Art. 106 Abs. 2 BGG). An die Begründung stellt das Bundesgericht hohe Anforderungen. Unbestrittenermassen war die beteiligte Lenkerin vortrittsberechtigt. Die Vorinstanz kommt zum Schluss, es bestünden keine Anhaltspunkte dafür, dass sie mit übersetzter Geschwindigkeit gefahren sei. Insbesondere habe eine Auskunftsperson ausgesagt, sie habe das Fahrzeug der beteiligten Lenkerin "von weiten her" sehen können, und der Gegenverkehr (zu welchem die Lenkerin gehörte) sei in normalem Tempo gefahren (Urteil S. 3/4 E. 3). Der Beschwerdeführer legt nicht dar, dass die Beweiswürdigung der Vorinstanz willkürlich im oben umschriebenen Sinn wäre. Er macht zur Hauptsache geltend, die Auskunftsperson sei erst nach vier bis fünf Minuten herangefahren und habe die Verzweigung aus grösserer Distanz gar nicht einsehen können (Beschwerde S. 2). Indessen ist weder der Beschwerde noch den Beilagen zu entnehmen, woraus auf die Richtigkeit seiner Behauptung geschlossen werden könnte. Mit der reinen Behauptung, die Aussage einer Auskunftsperson sei falsch, kann eine Willkürrüge nicht begründet werden.