Citation: 6B_936/2019 E. 3.1.1

3.1.1. In Bezug auf den Kunden Nr. 21 bringt die Beschwerdeführerin vor, die Vorinstanz habe wesentliche aus den Akten ersichtliche Beweismittel und Aspekte nicht beachtet. Bei einer willkürfreien Beweiswürdigung hätte die Vorinstanz zwingend zum Schluss gelangen müssen, dass der Kunde ein aggressiver Investor gewesen sei, welcher der von ihr vorgeschlagenen "konservativen Optionsstrategie" in Kenntnis der damit verbundenen Risiken zugestimmt habe und bereit gewesen sei, für einen guten Ertrag ein Verlustrisiko in der Höhe von 30 % einzugehen. Zudem habe er gegenüber der Bank schriftlich bestätigt, Kenntnisse betreffend Optionsgeschäften gehabt zu haben. Zudem seien in den dem Kunden via Internet zugänglichen Depotbewertungen die Fremdwährungsoptionen offen, wahrheitsgemäss und transparent ausgewiesen gewesen. Ihre Angaben über die Risiken der Fremdwährungsoptionsgeschäfte seien somit nicht falsch gewesen und sie habe insofern nicht pflichtwidrig gehandelt (Beschwerde S. 13 ff.).