Citation: I 393/03 21.07.2004 E. A

Der 1955 geborene A.________ war nach Abschluss einer Autolackierer-Lehre und Absolvierung der Rekrutenschule kurzfristig auf dem gelernten Beruf tätig und arbeitete nach einem von der Arbeitslosenversicherung finanzierten Servicekurs als Kellner. Am 25. Mai 1977 stellte er bei der Invalidenversicherung ein Gesuch um Umschulung auf eine Tätigkeit im kaufmännischen Bereich, welches die Invalidenversicherungskommission des Kantons Bern (nunmehr: IV-Stelle Bern) mit Verfügung vom 8. August 1978 ablehnte. In der Folgezeit war A.________ als Filialleiter, Personaldisponent und Aussendienstmitarbeiter tätig. Im Jahre 1989 eröffnete er ein Büro im Bereich des Lehrlingswesens, welches er seither selbstständig führt. Am 25. Juni 1998 meldete sich A.________ unter Hinweis auf Beinbeschwerden und diverse andere Leiden erneut bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an, worauf die IV-Stelle Bern berufliche und medizinische Abklärungen tätigte. Insbesondere gestützt auf das Gutachten der Medizinischen Abklärungsstelle (MEDAS) vom 31. Juli 2000 sprach ihm die IV-Stelle für die Zeit vom 1. Juni 1999 bis 31. März 2000 aufgrund eines Invaliditätsgrades von 50 % eine halbe Rente zu; ab 1. April 2000 wurde ein Leistungsanspruch mangels eines rentenbegründenden Invaliditätsgrades von 25 % verneint (Verfügung vom 5. Dezember 2000). Die hiegegen erhobene Beschwerde hiess das Verwaltungsgericht des Kantons Bern mit Entscheid vom 9. Mai 2001 insofern gut, als es die angefochtene Verfügung aufhob und die Sache an die IV-Stelle zurückwies, damit diese den Invaliditätsgrad nach der Methode des ausserordentlichen Bemessungsverfahrens ermittle und anschliessend über den Rentenanspruch neu verfüge. Aufgrund des daraufhin veranlassten Abklärungsberichts für Selbstständigerwerbende vom 15./22. Februar 2002 legte die IV-Stelle den Invaliditätsgrad auf 23 % fest und wies das Rentenbegehren ab 1. April 2000 erneut ab (Verfügung vom 6. August 2002).