Citation: 1C_56/2021 E. 4.2.2

4.2.2. Ob das Bauvorhaben nicht im Sinne von § 357 Abs. 1 PBG/ZH zu einer weitergehenden Abweichung von den Bauvorschriften führt, braucht vorliegend nicht geprüft zu werden. Die Beschwerdeführerin macht indessen geltend, die Vorinstanz habe die von § 357 Abs. 1 PBG/ZH verlangte Interessenabwägung nicht korrekt vorgenommen. In tatsächlicher Hinsicht habe die Vorinstanz nicht berücksichtigt, dass der Terrasse des Beschwerdegegners mit der geplanten Aufstockung die Aussicht nicht vollständig, sondern nur teilweise genommen werde. Auch die Aussicht von der Terrasse auf die Alpen bleibe teilweise erhalten. Sodann habe die Vorinstanz nicht berücksichtigt, dass der Beschwerdegegner im Jahr 1996 ebenfalls gestützt auf § 357 Abs. 1 PBG/ZH einen Dachgeschossaufbau realisiert habe. Von diesem Aufbau aus bleibe die Aussicht auf die Alpen vollständig erhalten. In materieller Hinsicht rügt die Beschwerdeführerin, die vorinstanzliche Interessenabwägung sei willkürlich.