Citation: 1C_367/2022 E. 5.3.4

5.3.4. Die Rügen der Beschwerdeführenden im Zusammenhang mit der fehlenden Realisierbarkeit einer Überbauung mit Satteldächern erweisen sich somit als unbegründet. Entgegen den Ausführungen der Beschwerdeführenden schliessen nicht bereits der Aussichtsschutz "Kienast" und die mit dem Gestaltungsplan verbindlich festgelegte Lage der geplanten Gebäude eine Realisierung des Gestaltungsplans von vornherein aus. Deshalb kann entgegen den beschwerdeführerischen Vorbringen auch nicht von einem "bedingten" Gestaltungsplan gesprochen werden, dessen Realisierbarkeit vom Eintritt einer ungewissen Tatsache (Möglichkeit einer Flachdachüberbauung) abhängig sei. Die Vorinstanz durfte sodann auch willkürfrei eine qualifiziert unsachliche Abweichung von der Grundnutzungsordnung bzw. eine Entleerung ihres Sinngehalts verneinen (vgl. dazu auch E. 5.4.3 hiernach). Der Vorinstanz kann - entgegen der Rüge der Beschwerdeführenden - nicht angelastet werden, dass sie nicht geprüft hat, wie es sich bezüglich der qualifiziert unsachlichen Abweichung von der Grundnutzungsordnung verhalten würde, wenn schliesslich keine Satteldächer, sondern nur Flachdächer realisiert werden sollten.