Citation: 2P.138/2004 19.10.2004 E. 5

Der Beschwerdeführer macht im Weiteren geltend, das Bürgerspital hätte die Möglichkeit gehabt, bereits beim Spitaleintritt eine Kostengutsprache der Krankenkasse einzuholen, um in Erfahrung zu bringen, ob und in welchem Umfang eine Kostendeckung bestand. Das Verwaltungsgericht hat im angefochtenen Urteil diesbezüglich erklärt, der Beschwerdeführer verkenne die administrativen Abläufe, die darauf ausgerichtet seien, dass die Kostengutsprache beim Krankenversicherer zu einem möglichst aktuellen Zeitpunkt eingeholt werde. Ob zur Abklärung der Versicherungsdeckung seitens des Bürgerspitals - gerade bei Wahloperationen - auch ein anderes Vorgehen denkbar, möglich und vielleicht sogar wünschenswert wäre, ist vorliegend nicht zu prüfen. Entscheidend ist, dass das Verwaltungsgericht, wie bereits ausgeführt, ohne Willkür davon ausgehen durfte, dass die Frage der Versicherungsdeckung mit dem Beschwerdeführer anlässlich seiner Spitalaufnahme besprochen und er dadurch in die Lage versetzt worden war, Sinn und Tragweite des von ihm unterschriebenen Antragsformulars zu verstehen. Aus den vom Beschwerdeführer in diesem Zusammenhang zitierten Zeugenaussagen von A.________, B.________ und dem Vertreter des Bürgerspitals, C.________, ergibt sich nichts anderes. Alle drei genannten Personen haben zwar erklärt, das Bürgerspital Solothurn mache bei den eintretenden Patienten eine Abklärung bei der zuständigen Krankenkasse und erhalte dann eine sogenannte "Kostengutrücksprache". Aus ihren Aussagen ergibt sich aber nicht, dass das Bürgerspital üblicherweise mit der Aufnahme eines Patienten zuwarten würde, bis die Kostengutsprache der Krankenkasse vorliegt.