Citation: 7B_563/2024 E. A

In der Nacht vom 8. auf den 9. Januar 2022 kam es in der Wohnung von A.________ zu einer Auseinandersetzung zwischen ihm und seiner ehemaligen Partnerin C.________. Er riss ihr dabei an den Haaren bzw. den Extensions. Sie macht darüber hinaus geltend, dass er sie geschlagen, gewürgt und am Verlassen der Wohnung gehindert habe, was A.________ bestreitet. Ein entsprechendes Strafverfahren gegen A.________ ist, soweit bekannt, nach wie vor hängig. Unbestritten ist weiter, dass aufgrund des Streits die Polizei in die Wohnung von A.________ kam und C.________ auf ihren Wunsch hin mitnahm. Sie wurde in der Folge polizeilich befragt und anschliessend von ihrem Exmann B.________ abgeholt. Gemeinsam kehrten B.________ und C.________ an die Adresse von A.________ zurück, um ihr Portemonnaie, welches sie zuvor verloren hatte, zu suchen. Vor dem Haus kam es zunächst durch das Küchenfenster zu einem Wortwechsel zwischen B.________ und A.________, wobei B.________ gemäss der Darstellung von A.________ Drohungen ausgestossen haben soll. Im Anschluss trat A.________ aus dem Haus und begab sich vor das Auto von B.________, der zwischenzeitlich wieder eingestiegen war. A.________ behauptet, B.________ habe daraufhin das Auto gestartet und sei auf ihn losgefahren, dies mit der Absicht, ihn anzufahren bzw. zu überfahren. Er sei gezwungen gewesen, wegzuspringen, ansonsten er angefahren worden wäre. B.________ bestreitet diese Vorwürfe. A.________ stieg in der Folge ebenfalls in sein Auto und fuhr auf der Autobahn in Fahrtrichtung Basel, wo er dem Fahrzeug von B.________ und C.________ nochmals begegnete. Die beiden machen geltend, von A.________ ausgebremst worden zu sein, weshalb das Strafverfahren gegen ihn auch den Vorwurf der Nötigung umfasst.