Citation: 9C_453/2021 E. 4.4.1

4.4.1. Gemäss der Vorinstanz kann der Beschwerdeführer aufgrund der Beschwerden am oberen Sprunggelenk und Rücken zumindest noch angepasste Tätigkeiten ausführen. Diese Sachverhaltsfeststellung ist entgegen der vom Beschwerdeführer vertretenen Ansicht nicht unhaltbar, hat doch der Hausarzt med. pract. D.________ im Bericht vom 5. Mai 2019 von somatischer Seite nur qualitative Einschränkungen ("Rücken schonende Tätigkeiten mit Sitzmöglichkeiten wegen den OSG-Beschwerden zu bevorzugen") formuliert. Nicht ersichtlich ist, inwiefern diese körperlichen Leiden sich massgeblich auf das unveränderte psychische Zustandsbild auswirken sollen. Eine ungünstige Wechselwirkung der verschiedenen Beschwerden kann den Akten nicht entnommen werden, erwähnt Dr. med. C.________ den Unfall in der Anamnese doch nicht einmal. Die Behauptung des Beschwerdeführers, eine gesundheitliche Verschlechterung ergebe sich aus der Kombination von Verschlimmerungen des psychischen Zustands mit den somatischen Beschwerden aufgrund des Unfalls, ist somit unbegründet. Soweit der Beschwerdeführer schliesslich fordert, die Unfallakten hätten eingeholt werden müssen, kann ihm nicht gefolgt werden. Die Einschätzung des Hausarztes erfolgte nämlich in Kenntnis des Unfalls vom 17. Juni 2016 und der daraus resultierenden Restbeschwerden, die med. pract. D.________ bereits im Bericht vom 18. Juni 2017 als leicht eingestuft hat (vgl. weiter Bericht des Chiropraktors Dr. G.________ vom 5. April 2017).