Citation: I 175/00 02.07.2003 E. A

J.________ kam am 3. Januar 1981 durch eine Notfall-Sektiogeburt zur Welt. Den Eltern fiel früh auf, dass ihre Tochter eine geringe Frustrations- und Stresstoleranz besass und sich entsprechend auffallend verhielt. Nach Absolvierung der obligatorischen Schulzeit an der Rudolf Steiner-Schule besuchte J.________ ab August 1997 das öffentliche Gymnasium. Obwohl sie den Übertritt ans Gymnasium dank der Unterstützung ihrer Eltern und intensivem Nachhilfeunterricht leistungsmässig meistern konnte, kam es bereits kurz nach Beginn des Schuljahres zu einem psychischen Zusammenbruch, welcher sich u.a. durch massive Verhaltensauffälligkeiten bemerkbar machte. J.________ wurde in der Folge durch Frau Dr. med. C.________, Oberärztin beim Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienst (KJPD) im Spital X.________, psychotherapeutisch behandelt. Nach einem Nervenzusammenbruch im Herbst 1998 entschieden sich die Eltern, J.________ in das Gymnasium Y.________ zu schicken. Am 16. November 1998 stellten die Eltern für ihre Tochter bei der IV-Stelle Basel-Landschaft ein Gesuch zum Bezug von IV-Leistungen für Versicherte vor dem 20. Lebensjahr und beantragten Sonderschulmassnahmen. Nach Einholung mehrerer Arztberichte der behandelnden Ärztin Dr. med. C.________ (vom 26. November und 17. Dezember 1998 sowie vom 17. Mai, 14. Juni und 31. August 1999), welche die Übernahme der Kosten für das Gymnasium Y.________ als berufliche Massnahme beantragte, sowie unter Berücksichtigung von zwei beim Bundesamt für Sozialversicherung (BSV) eingeforderten Stellungnahmen vom 14. April und 10. August 1999, wies die IV-Stelle das Gesuch mit Verfügung vom 14. September 1999 ab, da laut Auskunft des BSV bei J.________ keine Invalidität vorliege.