Citation: 6B_1375/2019 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer rügt eine willkürliche Sachverhaltsfeststellung hinsichtlich des Vorwurfs des Anstaltentreffens zum Heroinhandel. Entgegen der Ansicht der Vorinstanz sei seine finanzielle Situation desolat. Es sei daher nicht erkennbar, mit welchen Mitteln er den Erwerb von 1.32 kg Heroin zur Fertigstellung von rund 13.19 kg verkaufsfertigem Strassenheroin finanzieren solle. Die Vorinstanz lege auch nicht dar, von welchem Ausmass an nicht offengelegten finanziellen Mitteln sie ausgehe. Im Übrigen verletze auch die Annahme der Vorinstanz, wonach die reine Aufbewahrung des Streckmittels in der Wohnung zeige, dass er den Plan hegte, in den Heroinhandel einzusteigen, Bundesrecht. Die Vorinstanz erläutere nicht, weshalb sie seine Ausführungen zur Herkunft des Streckmittels als nicht glaubhaft ansehe. Die Vorinstanz habe sich auf eine Tatbestandsvariante festgelegt, ohne andere Hypothesen - wie etwa erlaubter Handel mit Streckmitteln - überhaupt in Erwägung zu ziehen.