Citation: 8C_127/2017 E. 4.2

4.2. Bei der B.________ GmbH dauerte die Beschäftigung auf Abruf mit mündlicher Vereinbarung bis 31. Dezember 2015. Bezüglich des Beginns dieses Arbeitsverhältnisses hielt das kantonale Gericht die eingereichte Bestätigung der Arbeitgeberin ebenfalls nicht für glaubwürdig, führte jedoch an, die Möglichkeit des Arbeitsbeginns am 10. anstatt am 20. August 2015 lasse "sich zwar nicht gänzlich ausschliessen". Bei seiner Begründung stützte es sich hauptsächlich auf den Umstand, dass die Bestätigung rund zwei Jahre nach dem ersten Arbeitseinsatz erstellt worden sei, weshalb es nicht glaubhaft sei, dass sich die Arbeitgeberin nach so langer Zeit noch an das genaue Datum des Beginns des Arbeitsverhältnisses erinnern könne. Nachdem der erste Einsatz bei der B.________ GmbH am 20. August 2015 erfolgte und die Einsprache vom 10. August 2016 datiert, mit welcher die Bestätigung eingereicht wurde, basieren diese Ausführungen der Vorinstanz auf einer offensichtlich falschen Tatsachenfeststellung, weshalb das Bundesgericht nicht daran gebunden ist (E. 1).