Citation: 6B_1408/2022 E. C

C.a. Am 31. März 2022 und am 14. April 2022 ersuchte A.________ die JVA Thorberg schriftlich um Durchführung polizeilich doppelbegleiteter Ausgänge. C.b. Bezugnehmend auf seinen ersten Antrag vom 31. März 2022 teilte die JVA Thorberg A.________ am 7. April 2022 schriftlich mit, dass er aktuell noch nicht alle Auflagen gemäss Verfügung des Amtes für Justizvollzug des Kantons Solothurn vom 17. Dezember 2021 erfülle und es daher momentan nicht möglich sei, seinen Antrag auf Durchführung eines begleiteten Ausgangs zu bewilligen. Auf den zweiten Antrag vom 14. April 2022 reagierte die JVA Thorberg soweit aktenkundig nicht. C.c. Mit Beschwerde vom 28. April 2022 gelangte A.________ an die Sicherheitsdirektion (SID) des Kantons Bern und stellte folgende Anträge: 1. Es seien eine Rechtsverweigerung und 2. eine Rechtsverzögerung festzustellen, begangen durch die JVA Thorberg; 3. die begleiteten Ausgänge seien sofort zu gewähren; 4. die verpassten Ausgänge seien nachzuholen. C.d. Mit Entscheid vom 13. Juli 2022 wies die SID die Beschwerde ab, soweit sie darauf eintrat. C.e. Das Obergericht des Kantons Bern wies die dagegen erhobene Beschwerde mit Beschluss vom 1. November 2022 ab, soweit es darauf eintrat. Es wies das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege ab und auferlegte A.________ die Verfahrenskosten.