Citation: 8C_534/2024 E. 3

Unbestritten ist die vorinstanzliche Feststellung, dass im Zeitpunkt des Unfalls vom 11. August 2022 zwischen dem Beschwerdeführer und der C.________ AG kein schriftlicher Arbeitsvertrag vorlag. Weiter kam die Vorinstanz in Würdigung der Aktenlage mit einlässlicher Begründung zum Schluss, dass in diesem Zeitpunkt das Bestehen eines (mündlichen/ faktischen) Arbeitsvertrags zwischen der C.________ AG und dem Beschwerdeführer nicht nachgewiesen sei. Dieser mache auch nicht geltend, er habe eine Forderungsklage für den angeblich geschuldeten Lohn bzw. die Lohnfortzahlung infolge Unfalls eingereicht. Für seine Vermutung, die C.________ AG sei wegen seiner am 11. August 2022 erlittenen Verletzung plötzlich nicht mehr gewillt gewesen, ihm den zugesicherten Vertrag zur Unterzeichnung zu übergeben, bestünden keine Anhaltspunkte. Ein Arbeitsverhältnis sei zwar auch bei fehlendem Arbeitsvertrag nicht ausgeschlossen. Es lägen jedoch keine anderen Indizien (z.B. Unterordnungsverhältnis) vor, aufgrund welcher ein Arbeitsverhältnis zu bejahen wäre. Ebenfalls sei nicht erstellt, dass der Beschwerdeführer zu Ausbildungszwecken ("Lernender bzw. Praktikant" i.S.v. Art. 1a Abs. 1 lit. a UVG) bei der C.________ AG tätig gewesen sei. Die Vaudoise mache geltend, diese habe ihn bloss zur Erhaltung seiner Fitness und für einen allfälligen Einsatz in der Amateurmannschaft trainieren lassen. Ein Training für einen späteren Einsatz als Profispieler bei der C.________ AG sei - so die Vorinstanz weiter - nicht rechtsgenüglich nachgewiesen. Zusammenfassend habe daher im Zeitpunkt des Unfalls am 11. August 2022 kein Arbeitsverhältnis zwischen dem Beschwerdeführer und der C.________ AG und damit auch keine Versicherungsdeckung durch die Vaudoise bestanden. Selbst wenn der Trainer mit mündlichen Äusserungen beim Beschwerdeführer gewisse Hoffnungen auf den Abschluss eines Profivertrags geweckt haben sollte, liesse sich damit der Abschluss eines Arbeitsvertrags (und dessen Modalitäten) mit der C.________ AG nicht belegen. Nicht ersichtlich sei zudem, wie die Aussagen eines ehemaligen Mitspielers den Beweis eines Vertragsabschlusses erbringen sollten. Von ergänzenden Abklärungen, insbesondere den beantragten Zeugenbefragungen, seien keine weiteren Erkenntnisse zu erwarten. Auch eine Befragung des Beschwerdeführers würde keine neuen Erkenntnisse zutage fördern, die nicht bereits in den schriftlichen Eingaben hätten vorgebracht werden können.