Citation: 8C_325/2019 E. 5

Die Beschwerdeführerin macht zur Begründung der zweifellosen Unrichtigkeit der ursprünglichen Rentenzusprache geltend, die Basis der damaligen medizinischen Sachverhaltsfeststellung (vgl. dazu E. 4.3 hievor), insbesondere das polydisziplinäre Medas-Gutachten, sei unvollständig und nicht nachvollziehbar gewesen. Unter Berufung auf das im Revisionsverfahren neu erstellte orthopädische Gutachten und den Bericht des Dr. med. E.________ (vgl. E. 4.4 hievor) verlangt die SWICA aus heutiger Sicht eine abweichende Würdigung des Medas-Gutachtens im Vergleich zur Beweiswürdigung anlässlich der ursprünglichen Rentenzusprache. Inwiefern das kantonale Gericht Bundesrecht verletzte, indem es mit Blick auf die ursprünglich massgebende Beweislage von der Nachvollziehbarkeit des Medas-Gutachtens und der Medas-Ergänzungsberichte (E. 4.3) ausging, legt die Beschwerdeführerin nicht dar. Mit der entsprechenden Begründung des angefochtenen Entscheids setzt sie sich nicht auseinander. Statt dessen macht sie geltend, die Vorinstanz erkläre in keiner Weise, weshalb die Medas-Begutachtung nachvollziehbar sein solle. Auch wenn die Versicherte ihre angestammte Tätigkeit als Küchengehilfin 2001 schliesslich insbesondere infolge ihrer Schwerhörigkeit aufgab, hat das kantonale Gericht überzeugend dargelegt, weshalb die dem polydisziplinären Medas-Gutachten zu Grunde liegende Beurteilung des internistisch-rheumatologischen Teilgutachters nachvollziehbar auf eine unfallbedingte Einschränkung der Funktionalität des rechten Armes schliessen liess. Der Rheumatologe habe deutliche Zeichen einer Kapselschrumpfung erhoben. Deshalb habe er die geklagten Schulterbeschwerden auf die sekundär aufgetretene retraktile Kapsulitis zurückgeführt, hervorgerufen durch die schmerzbedingte Schonung des rechten Armes wegen des schmerzhaften Narbenkeloids. Im Rahmen der Prüfung der Wiedererwägungsvoraussetzungen war es nicht Aufgabe der Vorinstanz, die ursprüngliche Beweislage aus heutiger Sicht unter Berücksichtigung der im Revisionsverfahren eingeholten medizinischen Einschätzungen vollständig neu zu würdigen. Vielmehr hatte sie einzig zu prüfen, ob nach damaliger Sach- und Rechtslage einschliesslich der damaligen Rechtspraxis (vgl. BGE 144 I 103 E. 2.2 i.f. S. 106 mit Hinweisen) kein vernünftiger Zweifel an der Unrichtigkeit der ursprünglichen Rentenzusprache besteht, also nur dieser einzige Schluss denkbar ist (BGE 140 V 77 E. 3.1 S. 79 mit Hinweis). Das kantonale Gericht hat dies nachvollziehbar verneint. Hinreichend klar hat es dargelegt, weshalb sich nach damaliger Beweislage sachlich vertretbare Gründe die ursprüngliche Rentenzusprache jedenfalls nicht ausschliessen liessen. Was die Beschwerdeführerin hiegegen vorbringt, ist unbegründet. Insbesondere legt sie nicht dar, inwiefern die Vorinstanz bei der Beweiswürdigung anlässlich der Prüfung der Wiedererwägungsvoraussetzungen das Willkürverbot verletzt haben soll. Der angefochtene Entscheid ist demnach insoweit nicht zu beanstanden, als das kantonale Gericht die Voraussetzungen der Wiedererwägung in Bezug auf die ursprüngliche Rentenzusprache gemäss Verfügung vom 6. Juni 2006 verneint hat.