Citation: 2C_884/2016 E. 2.1

2.1. Die Vorinstanz hat im angefochtenen Urteil (E. 3.2) erwogen, der Beschwerdeführer sei mit Urteil des Bezirksgerichts Zürich vom 28. Mai 2002 zu einer Freiheitsstrafe von 30 Monaten verurteilt worden, womit er den Widerrufsgrund von Art. 63 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 62 lit. b AuG (längerfristige Freiheitsstrafe) gesetzt habe. Unerheblich sei, dass der Beschwerdeführer mit Blick auf das genannte Strafurteil zunächst lediglich verwarnt worden sei und das zum Anlass der Ausgangsverfügung genommene neue strafrechtliche Erkenntnis vom 7. Mai 2015 seinerseits dem Beschwerdeführer keine längerfristige Freiheitsstrafe auferlege. Ob das Verhalten des Beschwerdeführers insgesamt zugleich als schwerwiegender Verstoss gegen die öffentliche Sicherheit und Ordnung im Sinne von Art. 63 Abs. 1 lit. b AuG zu werten sei, bedürfe deswegen keiner näheren Betrachtung, weil dieser Widerrufsgrund in der vorliegenden Konstellation ohnehin nur subsidiär zur Anwendung käme, wenn es an den Voraussetzungen für einen Widerruf in Anwendung von Art. 62 lit. b AuG fehlen würde.