Citation: 8C_100/2024 E. 5

Die Beschwerdeführerin rügt, im BEGAZ-Gutachten vom 21. Oktober 2022 sei lediglich eine Neubeurteilung des gleichen Sachverhalts vorgenommen worden. Es sei widersprüchlich, dass die Vorinstanz gestützt darauf geschlossen habe, es liege keine wesentliche Veränderung des Gesundheitszustandes bzw. der Befundlage vor. Wenn sich nämlich Letztere nicht verändert habe, habe sich auch das Belastungsprofil nicht geändert. Es kann offen bleiben, ob die vorinstanzliche Verneinung einer gesundheitlichen Veränderung zutrifft. Denn unbestritten ist ihre Feststellung, dass mit dem Studienabschluss der Beschwerdeführerin im Juli 2022 ein beruflich-erwerblicher Revisionsgrund vorliegt. Somit nahm die Vorinstanz zu Recht eine umfassende Rentenprüfung ohne Bindung an frühere Beurteilungen vor (BGE 141 V 9 E. 2.3; Urteil 8C_518/2021 vom 16. Dezember 2021 E. 4.2.2).