Citation: 2C_449/2023 E. 1.2

1.2. Gemäss Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten unzulässig gegen Entscheide auf dem Gebiet des Ausländerrechts betreffend Bewilligungen, auf die weder das Bundesrecht noch das Völkerrecht einen Anspruch einräumt. Für das Eintreten genügt, wenn die betroffene Person in vertretbarer Weise dartut, dass potenziell ein solcher Anspruch besteht. Ob tatsächlich ein Aufenthaltsrecht besteht, ist eine materielle Frage und keine Eintretensfrage (BGE 147 I 268 E. 1.2.7; 139 I 330 E. 1.1). Vorliegend hat das Migrationsamt in einem früheren Verfahren die Niederlassungsbewilligung des Beschwerdeführers widerrufen und ihn aus der Schweiz weggewiesen. Die Verfügung wurde letztinstanzlich vom Bundesgericht bestätigt (Urteil 2C_653/2022 vom 15. September 2022) und erwuchs in Rechtskraft. Es geht mithin nicht um die Weitergeltung einer noch bestehenden Niederlassungsbewilligung (vgl. BGE 146 I 185 E. 4.1; Urteil 2C_1060/2020 vom 19. Februar 2021 E. 4), auf die grundsätzlich ein Anspruch bestünde (dazu BGE 135 II 1 E. 1.2.1; vgl. Urteile 2C_19/2023 vom 20. Juli 2023 E. 1; 2C_889/2021 vom 24. Februar 2022 E. 1; 2C_628/2021 vom 21. Oktober 2021 E. 1). Der Beschwerdeführer verfügt zurzeit weder über eine Niederlassungsbewilligung noch über eine Aufenthaltsbewilligung. Er macht jedoch vor Bundesgericht in einem Eventualbegehren in vertretbarer Weise einen Anspruch auf eine Aufenthaltsbewilligung gemäss Art. 43 Abs. 1 AIG (Familiennachzug für ausländische Ehegatten und ledige Kinder unter 18 Jahren von Personen mit Niederlassungsbewilligung) geltend. Ausserdem beruft er sich in vertretbarer Weise auf das Recht auf Achtung des Familienlebens gemäss Art. 8 EMRK. Insoweit ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten zulässig (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG e contrario).