Citation: 6B_912/2018 E. 1.4.2

1.4.2. Die Vorinstanz legt im Übrigen schlüssig dar, weshalb sie zur Überzeugung gelangt, dass die von M.________ gemachten Aussagen in Bezug auf das Auffinden und Zerbrechen der Bierflasche plausibel und glaubhafter als die Sachdarstellungen des Beschwerdeführers sind. So führt sie zutreffend aus, dass die Zeugin das fragliche Geschehen äusserst dicht und detailreich beschrieben habe. Ihre Ausführungen würden keine Widersprüche aufweisen und seien sehr konkret und realitätsnah. Auch habe sie aufzeichnen können, wo was geschehen sei. Es gäbe keinen Grund, ihre Schilderungen in Zweifel zu ziehen, zumal sie als Freundin des Beschwerdeführers durchaus versucht sein könnte, diesen in Schutz zu nehmen. Im Übrigen würden sich ihre Aussagen, zumindest was die Chronologie sowie das Telefonieren mit ihrem Ehemann angehe, auch durch die Videoaufnahmen der Überwachungskameras der VBZ verifizieren lassen. Demgegenüber verstricke sich der Beschwerdeführer betreffend des Auffindens und Zerbrechens der Flasche in zahlreiche Widersprüche. Gegen den von ihm behaupteten Ablauf würde zudem die Dauer der Auseinandersetzung wie auch die am Tatort vorgefundenen Spuren sprechen (vgl. angefochtenes Urteil Ziff. 3.2.3 S. 13 ff.). Diesen überzeugenden Ausführungen vermag der Beschwerdeführer nichts entgegenzuhalten. Dass die Vorinstanz auf die Schilderungen der Zeugin M.________ abstellt und es als erwiesen erachtet, dass der Beschwerdeführer die Bierflasche vor Eintreffen des Geschädigten an einer Treppe zerschlug, kann nicht als offensichtlich unhaltbar bezeichnet werden. Desgleichen gilt, wenn die Vorinstanz nach Würdigung verschiedener Zeugenaussagen zum Schluss gelangt, der Beschwerdeführer habe die abgebrochene Flasche hinter seinem Rücken versteckt gehalten, als er beim Schwamendingerplatz auf den Geschädigten gewartet habe (vgl. angefochtenes Urteil Ziff. 3.2.4 S. 17). Indem sich der Beschwerdeführer im Wesentlichen damit begnügt, die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen als "keinesfalls haltbar" und "schlicht willkürlich" zu bezeichnen, unterlässt er es, sich im Detail mit der sorgfältigen Beweiswürdigung der Vorinstanz auseinanderzusetzen. Seine vorgebrachte Kritik vermag den qualifizierten Anforderungen an die Willkürrüge nicht zu genügen.