Citation: 8C_226/2014 E. 5.2

5.2. Im angefochtenen Entscheid wurde zutreffend erwogen, dass es Aufgabe der Abklärungsbeauftragten ist, die sich aus den medizinischen Unterlagen ergebenden respektive die von der versicherten Person deklarierten Einschränkungen und die nötigen Hilfeleistungen in den verschiedenen Hilfebereichen einer bestimmten Hilfebedarfsstufe zuzuordnen (Rz. 4009 ff. KSAB). Fachliche Voraussetzungen im Sinne eines bestimmten Expertenwissens sind hierfür mit dem kantonalen Gericht prinzipiell nicht erforderlich. Namentlich erscheint nicht zwingend, dass lediglich Personen mit Ausbildung im Pflege- oder Managementbereich in der Lage sind, entsprechende Erhebungen sachlich einwandfrei durchzuführen. Einzig in Art. 39f Abs. 2 IVV wird ein erhöhter Assistenzbeitrag erwähnt für den Fall, dass die Assistenzperson in den Bereichen nach Art. 39c lit. e-g IVV für die benötigten Hilfeleistungen über besondere Qualifikationen verfügen muss. Darunter fällt u.a. auch ein in der Ausübung einer gemeinnützigen oder ehrenamtlichen Tätigkeit anerkannter Hilfebedarf. Dieser Bereich wurde vorliegend zwar nachträglich in der Bedarfserhebung zusätzlich berücksichtigt (vgl. Stellungnahme der IV-Abklärungsperson vom 30. Juli 2012, S. 4 unten). Dass die dadurch bedingten Hilfeleistungen der beigezogenen Assistenzperson spezielle Fähigkeiten erforderten, wird jedoch nicht geltend gemacht. Diese scheinen sich nach eigener Aussage der Beschwerdeführerin denn auch auf eine reine Begleitfunktion zu beschränken (Eingabe der Versicherten vom 4. Juni 2012, S. 7 oben). Anderweitige konkrete Anhaltspunkte für eine mangelnde fachliche Eignung der Abklärungsperson liegen sodann nicht vor. Vielmehr hat sie sich im Vorbescheidverfahren mit Stellungnahme vom 30. Juli 2012 nochmals detailliert und sorgfältig zu den gegen die Abklärungsergebnisse erhobenen Einwänden vernehmen lassen und diesen teilweise auch Rechnung getragen.