Citation: 2C_1046/2017 E. 2.2

2.2. Gemäss Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten unzulässig gegen Entscheide auf dem Gebiet des Ausländerrechts betreffend Bewilligungen, auf die weder das Bundesrecht noch das Völkerrecht einen Anspruch einräumt. Der Beschwerdeführer macht geltend, er habe gestützt auf Art. 8 EMRK einen Anspruch auf Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung. Von vornherein nicht auf Art. 8 EMRK berufen kann sich der Beschwerdeführer, soweit diese Konventionsbestimmung den Schutz des Familienlebens garantiert. Es leben keine näheren Familienangehörige des Beschwerdeführers in der Schweiz. Vielmehr leben namentlich sein minderjähriger Sohn, seine heutige Ehefrau sowie die vier volljährigen Kinder aus erster Ehe in Thailand. Der Beschwerdeführer beruft sich indessen auf Art. 8 EMRK unter dem Aspekt des Rechts auf Achtung des Privatlebens. Um daraus einen Rechtsanspruch auf Erteilung einer ausländerrechtlichen Bewilligung ableiten zu können, bedürfte es besonders vertiefter, über eine normale Integration hinausgehender Bindungen gesellschaftlicher oder beruflicher Natur bzw. vertiefter sozialer Beziehungen zum ausserfamiliären bzw. ausserhäuslichen Bereich; in der Regel genügen hierfür eine lange Anwesenheit und die damit normalerweise verbundenen Beziehungen nicht; erforderlich ist eine eigentliche Verwurzelung in den hiesigen Verhältnissen (BGE 130 II 281 E. 3.2 S. 286; Urteile 2C_852/2017 vom 9. Oktober 2017 E. 2.2; 2C_837/2016 vom 23. Dezember 2016 E. 1.2 und 2C_184/2016 vom 25. Februar 2016 E. 2.2.2). Der Beschwerdeführer hat seine Heimat, zu der er weiterhin einen (namentlich auch familiären) Bezug hat, erst im Alter von 37 Jahren verlassen. Er lebt nun seit 14 ½ Jahren hier in der Schweiz, wo er keine Familie hat. 2012/2013 bezog er Sozialhilfe, und er ist unbestrittenermassen mit Betreibungen und Verlustscheinen (in im angefochtenen Entscheid nicht erwähnter Höhe) im Betreibungsregister verzeichnet; er war bestrebt, einer Erwerbstätigkeit nachzugehen, war aber gelegentlich auch erwerbslos. Seine sprachliche Integration ist nicht überdurchschnittlich; die Bemerkungen des Verwaltungsgerichts zum näheren Bekanntenkreis sodann (E. 4.2) vermag der Beschwerdeführer nur teilweise zu relativieren. Vor allem aber hat er mit seinem Verhalten, das am 11. September 2014 mit einer Freiheitsstrafe von über zwei Jahren geahndet wurde, schwerwiegend gegen die hiesige Ordnung verstossen. Von einer gelungenen Integration in die hiesigen Verhältnisse, geschweige denn von einer Verwurzelung, kann keine Rede sein. Der Beschwerdeführer kann sich im Hinblick auf eine Verlängerung oder die Erteilung einer neuen Aufenthaltsbewilligung nicht auf das durch Art. 8 EMRK garantierte Recht auf Achtung des Privatlebens berufen. Einen anderen Anspruchstatbestand macht er nicht geltend. Die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist damit nach Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG offensichtlich unzulässig (Art. 108 Abs. 1 lit. b AuG).