Citation: 2P.283/2004 07.04.2005 E. 6

Soweit sich der Beschwerdeführer auf die persönliche Freiheit nach Art. 10 BV und auf Art. 20 BV beruft, ist festzuhalten, dass er über keinen grundrechtlich geschützten Anspruch auf Zugang zur Universität und damit auch über keinen Anspruch auf Zulassung zum höheren Lehramt unter Erlass der dafür erforderlichen Prüfungen verfügt (vgl. BGE 125 I 173 E. 3 S. 175 f.; 121 I 22 E. 2 S. 24). Dies gilt namentlich für die persönliche Freiheit. Im übrigen stellt die Ablehnung des Gesuches um Erlass der Prüfungen beim Zugang zum höheren Lehramt mitnichten einen Eingriff in den Kernbereich der Persönlichkeitsentfaltung dar, wie der Beschwerdeführer behauptet, bleibt ihm doch der Zugang zum höheren Lehramt grundsätzlich offen. Ebenso kann der Beschwerdeführer aus Art. 20 BV keinen Anspruch auf Erlass von Prüfungen ableiten. Was die vorgeworfene Verletzung des Folterverbotes (Art. 3 EMRK) betrifft, so erscheint diese Rüge völlig abwegig. Der Beschwerdeführer hat dies in der Zwischenzeit selber eingesehen.