Citation: 6B_520/2020 E. 9.4.2

9.4.2. An der Sache vorbei geht die Beschwerde sodann, soweit der Beschwerdeführer geltend macht, die Marke "H.________" sei werthaltig gewesen und es liege zu dieser Frage kein Sachverständigengutachten vor (Beschwerde S. 38). Es kann hierfür auf die obstehenden Erwägungen verwiesen werden (oben E. 7.5). Der Beschwerdeführer rügt überdies ohne Grund, die Vorinstanz sei in Willkür verfallen, soweit sie annehme, die Marke "H.________" habe nicht existiert. Nach dem methodenkritischen Gutachten K.________ entsteht eine Marke durch Eintragung in das Markenregister oder ausnahmsweise, wenn sie notorische Bekanntheit durch Gebrauch erlangt hat. Es trifft zwar zu, dass das Gutachten zum Schluss gelangt, es lasse sich nicht beurteilen, ob die Marke notorische Bekanntheit kraft Gebrauchs erlangt habe. Es führt aber auch aus, soweit die Marke eine derartige Bekanntheit erlangt haben sollte, sei aufgrund der Aktenlage davon auszugehen, dass sie auf den Gebrauch der H.________ AG zurückgehe, so dass es sich um eine durch die H.________ AG selbst erstellte Marke handle. Die Marke hätte unter diesen Umständen aber nicht zu den Erwerbskosten bilanziert werden dürfen (methodenkritisches Gutachten K.________ S. 23 f.). Die Vorinstanz hat die fehlende Bilanzierbarkeit der Marke "H.________" denn auch nicht nur mit ihrer Nichtigkeit aufgrund der fehlenden Eintragung begründet, sondern auch damit, dass sie selber geschaffen worden sei (angefochtenes Urteil S. 194). Im Übrigen nimmt die Vorinstanz gestützt auf die Aussagen des Mitangeklagten A.________ an, die Nichtigkeit der Marke ergebe sich auch daraus, dass diese nur angemeldet worden sei, um eine Verrechnungsposition zwischen der E.________ Holding AG und der H.________ AG zu schaffen (angefochtenes Urteil S. 193 f.). Inwiefern dieser Schluss schlechterdings unhaltbar sein soll, macht der Beschwerdeführer nicht hinreichend geltend und ist auch nicht ersichtlich. Bei diesem Ergebnis ist auch der Verzicht auf eine Befragung der Markenanwälte, welche die Marke beim Eidgenössischen Institut für Geistiges Eigentum hinterlegt hatten, mit sachlichen Gründen vertretbar.