Citation: 5A_205/2015 E. 2

Soweit sich der Beschwerdeführer betreffend sein Vorbringen des Grundlagenirrtums darüber beschwert, dass das Obergericht einen Verweis auf das erstinstanzliche Plädoyer und die (nicht bei den Akten liegende) Aberkennungsklage nicht als rechtsgenügliche Begründung habe genügen lassen, ist er mit der Vorinstanz darauf hinzuweisen, dass es nicht Aufgabe einer Beschwerdeinstanz ist, in den Akten nach für einer Partei günstigen Vorbringen zu suchen; der Vorinstanz ist diesbezüglich keine Verletzung der ZPO vorzuwerfen (vgl. zu den Begründungsanforderungen der Beschwerde: Urteile 5D_65/2014 vom 9. September 2014 E. 5.4.1; 5A_247/2013 vom 15. Oktober 2013 E. 3). Auf das weitere Vorbringen des Beschwerdeführers, die Vorinstanz hätte ihn in Nachachtung der gerichtlichen Fragepflicht nach Art. 56 ZPO auffordern müssen, namentlich seine Vorbringen zum Grundlagenirrtum klarzustellen und zu ergänzen, ist schon gar nicht einzutreten. Die Vorbringen des Beschwerdeführers beschränken sich auf allgemeine rechtliche Ausführungen und er legt nicht ansatzweise dar, inwiefern die seiner Meinung nach korrekte Ausübung der gerichtlichen Fragepflicht zu einem für ihn günstigen Ausgang des Verfahrens hätte führen können (s. dazu Urteile 4A_444/2013 vom 5. Februar 2014 E. 6.3.2; 4A_78/2014 vom 23. September 2014 E. 3.3.1).