Citation: 6B_977/2019 E. 1.4

1.4. Gemäss Vorinstanz steht fest, dass das fragliche Fahrrad dem Polizisten C.________ gestohlen wurde und dass er Eigentümer des Fahrrads ist. Der Beschwerdeführer gab hingegen an, das Fahrrad am Bahnhof "gefunden" zu haben. Der Beschwerdeführer macht keine Willkür gegen diese vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen geltend. Der Beurteilung ist daher der vorinstanzlich festgestellte Sachverhalt zugrunde zu legen. Wie die Vorinstanz zutreffend ausführt, kann der Beschwerdeführer als ehemaliger Besitzer des Fahrrads dieses gestützt auf Art. 934 ZGB nicht herausverlangen, da ihm die genannte Norm keinen Besitzesschutz gewährt. Der Beschwerdeführer beanstandet sodann die von der Vorinstanz beantwortete Rechtsfrage hinsichtlich der Besitz- und Eigentumsverhältnisse nicht. Er behauptet vielmehr aktenwidrig, die Vorinstanz habe die Frage des Eigentums am Fahrrad nicht behandelt. Insoweit ruft er keine Rechtsnorm an, die ihm Ansprüche am Fahrrad verleiht. Der Beschwerdeführer kann das Fahrrad weder gestützt auf Art. 934 ZGB noch gestützt auf Art. 641 Abs. 2 ZGB herausverlangen. Zu keinem anderen Ergebnis führt die Auslegung der strafprozessualen Vorschriften. Der Beschwerdeführer beruft sich auf Art. 263 Abs. 1 und Abs. 2 StPO und bemängelt, gestützt auf die genannten Normen habe er Anspruch auf Ausstellung eines Beschlagnahmebefehls. Die vom Beschwerdeführer angerufene Norm betreffend das Vorgehen bei einer Beschlagnahme verleiht ihm jedoch keinen Anspruch auf Rückgabe des Fahrrads. Gleiches gilt für die vom Beschwerdeführer ebenfalls angerufene Norm von Art. 267 Abs. 2 StPO. Dass das Fahrrad nicht durch die zuständige Behörde zurückgegeben worden ist, sondern der Polizist C.________ das Fahrrad selbst an sich genommen hat, verleiht dem Beschwerdeführer ebenfalls keinen Anspruch auf Rückgabe des Fahrrads. Somit hat der Beschwerdeführer kein rechtlich geschütztes Interesse an der Aufhebung des angefochtenen Entscheids. Auf die Beschwerde kann nicht eingetreten werden.