Citation: 2C_189/2024 E. 4

Die Vorinstanz erwog, dass nicht davon ausgegangen werden könne, der Beschwerdeführer 2 habe sich im Ausland derart bewährt, dass eine Integration in die hiesigen Verhältnisse absehbar und die Rückfallgefahr vernachlässigbar sei. Die deliktsfreie Zeit von fünf Jahren vermöge sein bisheriges Verhalten nicht aufzuwiegen. Dass der Beschwerdeführer 2 allein unter Alkoholeinfluss zu Gewalt neige und nun abstinent lebe, sei beweismässig nicht erstellt. Die vorgelegten Screenshots von YouTube-Videos von Meditationen sowie die eingereichten Schreiben von in der Schweiz lebenden Angehörigen und Bekannten, wonach der Beschwerdeführer 2 im Ausland sein Verhalten geändert habe, seien von geringem Beweiswert. Im Übrigen habe sich der Beschwerdeführer 2 nicht während fünf Jahren seit seiner Ausreise aus der Schweiz bewährt. Das Migrationsamt sei somit richtigerweise nicht auf das Wiedererwägungsgesuch eingetreten (vgl. E. 2.6 des angefochtenen Urteils). Und selbst wenn auf das Gesuch einzutreten gewesen wäre, vermöge das private Interesse des Beschwerdeführers 2 am (Wieder-) Erhalt einer Aufenthaltsbewilligung das fortbestehende erhebliche öffentliche Interesse an seiner Fernhaltung nicht zu überwiegen (vgl. E. 3 des angefochtenen Urteils).