Citation: 8C_86/2018 E. 3.4

3.4. Der Beschwerdeführer macht geltend, an Spätfolgen eines am 28. Juli 1979 während einer J+S-Veranstaltung erlittenen Unfalls zu leiden. Entgegen den vorinstanzlichen Erwägungen durfte die Militärversicherung rechtsprechungsgemäss (vgl. E. 3.3 hievor) ihre Leistungspflicht nicht bereits aus dem Grund verneinen, dass nach heutigem Recht J+S-Veranstaltungen nicht mehr von der Militärversicherung erfasst werden. Entsprechend ist die Beschwerde des Versicherten gutzuheissen. Da der Einspracheentscheid anders als der kantonale Gerichtsentscheid Ausführungen dazu enthält, weshalb nach Ansicht der Versicherung auch dann keine Leistungen geschuldet wären, wenn man die grundsätzliche Leistungspflicht der Militärversicherung für Spätfolgen versicherter J+S-Veranstaltungen bejaht, ist lediglich der kantonale Gerichtsentscheid aufzuheben und die Sache an das kantonale Gericht zurückzuweisen, damit es über die Beschwerde des Versicherten neu entscheide.