Citation: 6B_621/2024 E. 2.2.5

2.2.5. Schliesslich sind für die Vorinstanz keine Hinweise ersichtlich, wonach die Lebensgemeinschaft von Anfang an bloss auf eine vorübergehende Beziehung ausgerichtet gewesen wäre. Vielmehr habe der Beschwerdeführer noch bei der polizeilichen Einvernahme vom 6. September 2019 erklärt, die Beziehung mit dem Opfer sei "echt gut". An dieser Einschätzung ändert gemäss Vorinstanz auch nichts, dass die Beziehung letztlich nur von September 2016 bis März 2020 gehalten habe. Dass der Beschwerdeführer und das Opfer die Beziehung im Nachhinein als schlecht beschrieben, erachtet die Vorinstanz als "natürlichen psychologischen Reflex nach dem Scheitern der Partnerschaft im Rahmen der Aufarbeitung der inkriminierten Vorkommnisse". Keine Bedeutung misst die Vorinstanz dem Umstand zu, dass der Beschwerdeführer in der Schweiz nie behördlich angemeldet gewesen sei. Grund dafür dürfte gemäss Vorinstanz sein, dass er einen Wohnsitz in Deutschland vorweisen musste, um Hartz-IV-Gelder zu beziehen.