Citation: 6B_518/2014 E. 4.1

4.1. Die Beschwerdeführerin rügt eine Verletzung von Art. 29 Abs. 2 BV und Art. 6 Ziff. 1 und 3 lit. d EMRK. Gegen sie verwertbar seien einzig die Aussagen der Mitbeschuldigten Z.________ und W.________ anlässlich der Konfrontationseinvernahmen. Frühere Aussagen, die an der Konfrontation nicht gemacht bzw. bestätigt worden seien, dürften nicht gegen sie herangezogen werden. Anlässlich der Konfrontationseinvernahme mit dem Mitbeschuldigten W.________ seien diesem nicht konfrontierte und damit unverwertbare Aussagen des Mitbeschuldigten Z.________ vorgehalten worden, welche Letzterer gegenüber der Polizei in ihrer Abwesenheit gemacht und anlässlich der Konfrontation mit ihr nicht bestätigt habe. Darin liege eine Täuschung im Sinne von Art. 140 Abs. 1 i.V.m. Art. 141 Abs. 1 StPO. Die Vorinstanz habe ihre Rüge in Verletzung der Begründungspflicht nicht behandelt.