Citation: I 724/04 30.03.2005 E. 2

2.1 Streitig und zu prüfen ist, ob im massgeblichen Zeitraum zwischen der Rentenverfügung vom 19. Oktober 1999 (Zusprechung einer halben Invalidenrente rückwirkend auf den 1. November 1997) und dem Einspracheentscheid vom 24. November 2003 (Aufhebung der Rente per Ende Mai 2003) eine Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen eingetreten ist, die eine revisionsweise Aufhebung der bis anhin ausgerichteten Rente rechtfertigt, wobei insbesondere umstritten ist, ob beim Valideneinkommen aufgrund einer hypothetischen beruflichen Weiterentwicklung im Gesundheitsfall eine anspruchserhebliche Änderung eingetreten ist. Für die Vornahme des Einkommensvergleichs ist grundsätzlich auf die Gegebenheiten im Revisionszeitpunkt abzustellen, wobei allfällige rentenwirksame Änderungen der Vergleichseinkommen bis zum Erlass der Verfügung resp. des Einspracheentscheids zu berücksichtigen sind, weshalb der Beurteilung die Verhältnisse im Jahre 2003 zu Grunde zu legen sind. 2.2 Zur Ermittlung des hypothetischen Einkommens ohne Invalidität ist die Verwaltung davon ausgegangen, dass der Beschwerdeführer ohne Unfallereignis das Studium zum Ingenieur HTL abgeschlossen hätte. Sie übernahm den von der SUVA in ihrer Verfügung vom 17. November 1998 ermittelten Validenlohn für das Jahr 1997 von Fr. 6'700.- x 13 und passte diesen Lohn der Nominallohnentwicklung an, woraus für das Jahr 2001 ein Verdienst von Fr. 91'093.- resultierte. 2.3 Der Beschwerdeführer wendet ein, sein Valideneinkommen sei höher als im angefochtenen Entscheid angenommen, da seine berufliche Karriere als Gesunder nicht ausgeblendet werden dürfe. Ausgehend von einem Abschluss als Architekt HTL - und nicht Ingenieur HTL - hätte er mindestens (auch in nicht geschäftsleitender Position) Fr. 117'000.- im Jahre 2003 verdient. 2.4 Im Zeitpunkt des Eintritts des invalidisierenden Gesundheitsschadens (Juli 1991) arbeitete der gelernte Hochbauzeichner in dieser Funktion bei seinem ehemaligen Lehrbetrieb, der Firma L.________ AG. Den ersten Teil des Vorkurses, welcher zur Vorbereitung auf das Studium am Technikum in L.________ diente, hatte der Versicherte dannzumal absolviert, den zweiten Teil im Herbst 1991 konnte er unfallbedingt nicht mehr absolvieren. In der Einsprache vom 16. Mai 2003 wie auch im vorinstanzlichen Verfahren bestätigte der Beschwerdeführer, die IV-Stelle und SUVA seien zu Recht davon ausgegangen, dass er ohne den Unfall das Studium zum Ingenieur HTL abgeschlossen hätte. Gleiches gibt die Firma L.________ AG gegenüber dem Unfallversicherer am 15. November 1997 an. Ebenso wurde im Bericht der SUVA vom 20. Oktober 1998 aufgeführt, im Einverständnis mit dem Rechtsvertreter des Versicherten sei beim Validenlohn von einem mutmasslich erzielten Einkommen als Ingenieur HTL im Jahre 1997 von Fr. 6'700.- x 13 auszugehen. Im Bericht vom 20. Mai 2003 führte die SUVA weiter aus, der Versicherte gebe an, er würde heute als Ingenieur HTL bestimmt über Fr. 100'000.- verdienen.