Citation: 6B_898/2015 E. 4.2

4.2. Die tatsächlichen Feststellungen, welche die Vorinstanz unter dem Titel "Schuldbefund" gleichzeitig mit ihren rechtlichen Erwägungen bruchstückhaft trifft, lassen sich wie folgt zusammenfassen. Die Vorinstanz geht davon aus, dass der "grösste Teil des Überhangs auf dem Grundstück des benachbarten Grundeigentümers E.________ bestanden hat" und das Grundstück des Beschwerdeführers "zu einem kleineren Teil vom Überhang betroffen war". Das Grundstück von E.________ war vom Überhang der Birkenäste "deutlich mehr betroffen", während für das Grundstück des Beschwerdeführers "keine eine Kappung rechtfertigende Schädigung" anzunehmen ist. Der Rückschnitt erfolgte nach den vorinstanzlichen Feststellungen durch B.________. In Bezug auf den Beschwerdeführer hält die Vorinstanz fest, dass die Kappung "im Wissen des Beschuldigten und von ihm gewollt" erfolgte und er davon ausging, zur Kappung berechtigt zu sein. Dass er D.________ "etwas anderes kommunizierte, ist nicht anzunehmen". Der Beschwerdeführer befand sich betreffend das Grundstück E.________ "hinsichtlich der Voraussetzungen der Fristansetzung [nicht] in einem Irrtum". D.________ gelangte zur Überzeugung, dass die Voraussetzungen für das Kapprecht vorlagen. E.________ erhob gegenüber A.________ keine Beschwerde und setzte für die Beseitigung der überragenden Äste keine Frist an. Das Mass der Kappung ist "als nicht mehr ganz unerheblich zu bezeichnen".