Citation: 6B_57/2024 E. 2.1

2.1. Er macht geltend, die Vorinstanz nehme zu Unrecht Mittäterschaft anstatt Gehilfenschaft an. Da die Gehilfenschaft nicht angeklagt sei, habe ein Freispruch zu erfolgen. Im Einzelnen rügt er, die Tatherrschaft habe bei E.B.________ gelegen, der bereits ein erstes Mal auf den Beschwerdegegner eingestochen habe, bevor er selbst hinzugekommen sei. Sein eigener Tatbeitrag habe sich demgegenüber darauf beschränkt, den Beschwerdegegner festzuhalten, was dessen Verteidigungsmöglichkeiten eingeschränkt und zugleich die Chancen seines Bruders erhöht habe, weiterhin auf diesen einzustechen. Indessen wären die drei weiteren Stiche ohne sein Festhalten nicht ausgeblieben, zumindest lasse sich solches nicht beweisen. Demnach falle sein Tatbeitrag nicht derart ins Gewicht, dass er als Hauptbeteiligter und damit als Mittäter erscheine (Beschwerde Ziff. III.C.2. Rz. 79-86 S. 16 f.).