Citation: 4A_571/2010 31.01.2011 E. 5

Schliesslich werfen die Beschwerdeführer der Vorinstanz zu Unrecht vor, diese habe den Grundsatz der Rechtsanwendung von Amtes wegen (iura novit curia) verletzt. Denn entgegen ihrer Behauptung trifft nicht zu, dass sich die Vorinstanz mit den Erwägungen der ersten Instanz bezüglich eines angeblichen "Gewinnanspruchs" nicht auseinandergesetzt hat, weil die Beschwerdeführer die Unrichtigkeit dieser Erwägungen "anerkannt" hätten. Die Vorinstanz hat vielmehr ausgeführt, dass die Kläger zu keinem Zeitpunkt das Bestehen eines wie auch immer gearteten "Gewinnanspruchs" behauptet hätten, was die Beschwerdeführer auch vor Bundesgericht nicht in Abrede stellen. Über das Fehlen entsprechender Tatsachenbehauptungen hilft aber auch der Grundsatz der Rechtsanwendung von Amtes wegen nicht hinweg, verpflichtet dieser das Gericht doch einzig, die zutreffenden Rechtssätze auf den Sachverhalt anzuwenden, wie er unter der Herrschaft der Verhandlungs- und Dispositionsmaxime von den Parteien behauptet und bewiesen worden ist (BGE 115 II 464 E. 1 S. 465). Ohne entsprechende Tatsachenbehauptungen brauchte die Vorinstanz das Bestehen eines "Gewinnanspruchs" mithin nicht zu prüfen. Dass sich ein "Gewinnanspruch" gestützt auf den festgestellten Sachverhalt ableiten liesse, machen die Beschwerdeführer im Übrigen auch vor Bundesgericht nicht geltend.