Citation: 6B_511/2020 E. B

B.a. Die Staatsanwaltschaft Nidwalden erhob am 28. August 2013 gegen B.________ sowie A.________ und andere Personen Anklage wegen Veruntreuung, Betruges, unwahrer Angaben über kaufmännische Gewerbe, Erpressung, ungetreuer Geschäftsbesorgung, betrügerischen Konkurses, Gläubigerschädigung durch Vermögensverminderung, Misswirtschaft, Unterlassung der Buchführung, Urkundenfälschung, Erschleichung einer falschen Beurkundung und falscher Anschuldigung. Am 6. Februar 2014 reichte die Staatsanwaltschaft die präzisierte und redaktionell bereinigte Anklageschriftein. B.b. Das Kantonsgericht Nidwalden erklärte B.________ sowie A.________ mit Urteil vom 23. Juli 2015 u.a. schuldig der mehrfachen falschen Anschuldigung, des mehrfachen Betruges, der mehrfachen Veruntreuung, der mehrfachen Urkundenfälschung, der mehrfachen Erschleichung einer falschen Beurkundung, der mehrfachen Misswirtschaft, der mehrfachen ungetreuen Geschäftsbesorgung, des mehrfachen betrügerischen Konkurses sowie der Unterlassung der Buchführung und verurteilte sie zu Freiheitsstrafen von 7 Jahren und 6 Monaten bzw. von 5 Jahren und 6 Monaten, unter Anrechnung der ausgestandenen Untersuchungshaft. Ferner verurteilte es sie zur Leistung von Ersatzforderungen an den Staat. In einzelnen Anklagepunkten sprach es die Beurteilten frei bzw. stellte das Verfahren ein. Ferner entschied es über die Zivilforderungen und die Aufhebung der auf zwei Grundstücken angeordneten Kanzleisperren. B.c. Auf Berufung der Beurteilten hob das Obergericht des Kantons Nidwalden am 30. November 2016 den erstinstanzlichen Entscheid auf und wies die Sache im Sinne der Erwägungen zur Neubeurteilung und zur Durchführung einer neuen Hauptverhandlung an die Vorinstanz zurück. Eine hiegegen von der Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Nidwalden geführte Beschwerde in Strafsachen hiess das Bundesgericht mit Urteil vom 29. September 2017 gut, hob das angefochtene Urteil auf und wies die Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurück (Urteil 6B_32/2017 vom 29. September 2017, auszugsweise publiziert in: BGE 143 IV 408). B.d. Das Obergericht Nidwalden erklärte mit Urteil vom 9. Juli 2019 B.________ und A.________ in verschiedenen Sachverhaltskomplexen der Misswirtschaft, der Urkundenfälschung, der Erschleichung einer falschen Beurkundung, der ungetreuen Geschäftsbesorgung, des Betruges, der Veruntreuung, der Unterlassung der Buchführung sowie der falschen Anschuldigung schuldig und verurteilte sie zu Freiheitsstrafen von 5 Jahren und 3 Monaten bzw. von 39 Monaten, je unter Anrechnung der ausgestandenen Untersuchungshaft. In verschiedenen Anklagepunkten, namentlich im Sachverhaltskomplex X.________ GmbH und H.________, sprach es sie u.a. von der Anschuldigung des Betruges, der ungetreuen Geschäftsbesorgung und der Veruntreuung frei. Ferner entschied es über die Ersatzforderungen, die Aufhebung der Kanzleisperren sowie die Zivilforderungen.