Citation: 6B_142/2020 E. 1.2

1.2. Der Beschwerdeführer erachtet die von der Vorinstanz ausgefällte Sanktion als zu hoch. Hinsichtlich der mit Geldstrafe geahndeten Veruntreuung, macht er im Wesentlichen geltend, die Vorinstanz habe die kurze deliktische Zeitspanne nicht berücksichtigt bzw. diese fälschlicherweise als lang beurteilt. Entgegen ihren Ausführungen sei diese als kurz zu werten, was sich auf das Ausmass des Vertrauensmissbrauchs auswirke. Zudem habe sie nicht in Erwägung gezogen, dass sein Verschulden durch das Selbstverschulden der Revisoren und der Stockwerkeigentümer herabgesetzt werde. Bei der Festlegung der Einsatzstrafe für die am 3. Februar 2015 begangene Veruntreuung im Umfang von Fr. 3'000.-- habe sie ferner zwar festgestellt, dass es sich bei der Deliktssumme um keinen hohen Betrag handle, diesem Umstand dann aber nicht Rechnung getragen. Zudem habe sie das Verschulden des Beschwerdeführers in diesem Zusammenhang als leicht gewertet, die Einsatzstrafe jedoch auf 100 Tagessätze festgesetzt. Im Rahmen der möglichen Geldstrafen bleibe dadurch kaum noch Raum für hohe Deliktssummen oder ein mittelschweres bzw. schweres Verschulden. Vorliegend sei die Einsatzstrafe für die Veruntreuung vom 3. Februar 2015 über den Betrag von Fr. 3'000.-- daher im unteren Drittel des Strafrahmens, mithin bei 60 Tagessätzen Geldstrafe anzusiedeln. Diese Strafe sei infolge der weiteren von ihm im Jahr 2015 begangenen Veruntreuungen auf 110 Tagessätze und infolge der von ihm begangenen Urkundenfälschungen um weitere 30 Tagessätze auf insgesamt 140 Tagessätze zu erhöhen, wobei sich unter Berücksichtigung der Täterkomponenten eine Reduktion der Strafe um 20 Tagessätze aufdränge. Insgesamt erscheine eine bedingte Geldstrafe von 120 Tagessätzen zu je Fr. 30.-- als angemessen.