Citation: 6B_816/2007 11.03.2008 E. 2

Der Verurteilung des Beschwerdeführers wegen Gefährdung des Lebens (Art. 129 StGB) gemäss Anklage Ziff. 1 liegt folgender Sachverhalt zugrunde: Im Mai 2006 gab der Beschwerdeführer in der von ihm und seiner Lebenspartnerin A.________ gemeinsam bewohnten Wohnung mit einer Faustfeuerwaffe einen Schuss auf das Antriebsrad des Rollstuhls ab, in welchem A.________ sass. Das Projektil streifte nur wenige Zentimeter von A.________ entfernt den oberen Bereich des Antriebsrads und durchschlug dieses sodann im unteren Bereich. Bei der Schussabgabe stand der Beschwerdeführer rund einen Meter hinter dem Rollstuhl und die Mündung der Waffe war ca. 10 - 20 Zentimeter vom Antriebsrad entfernt (vgl. angefochtenes Urteil S. 14). Die Projektilflugbahn verlief annähernd parallel zu den Rollstuhlrädern.