Citation: 6B_715/2009 08.01.2010 E. 3

Der Beschwerdeführer macht geltend, er habe sich seit der Tat während langer Zeit wohl verhalten. Die Vorinstanz hätte deshalb Art. 48 lit. e StGB anwenden müssen. Der Beschwerdeführer delinquierte bis zum 28. April 2000. Bis zum vorinstanzlichen Urteil vom 7. Mai 2009 vergingen 9 Jahre und ein paar Tage. Die Schwelle von zwei Dritteln der Verjährungsfrist von 15 Jahren war somit noch nicht erreicht, weshalb die Vorinstanz den Strafmilderungsgrund des Art. 48 lit. e StGB auch nicht anwenden musste (BGE 132 IV 1). Inwiefern andere Gründe dafür sprechen würden, macht der Beschwerdeführer nicht geltend und ist auch nicht ersichtlich. Im Übrigen hat die Vorinstanz ausdrücklich erwähnt, dass seit 9 Jahren keine neuen strafbaren Handlungen bekannt geworden sind (angefochtener Entscheid S. 30), und damit die deliktsfreie Zeit im Rahmen der Strafzumessung strafmindernd berücksichtigt. Der Beschwerdeführer rügt das Beschleunigungsgebot (Art. 6 Ziff. 1 EMRK) als verletzt. Soweit er dabei das rechtskräftige Urteil aus dem Jahre 2003 kritisiert, ist darauf nicht einzutreten. Im Übrigen kann auf die zutreffenden Ausführungen der Vorinstanz verwiesen werden (angefochtener Entscheid S. 28 f. lit. i). Schliesslich wirft der Beschwerdeführer der Vorinstanz vor, Art. 47 StGB verletzt zu haben, weil sie die harte Auslieferungshaft nicht strafmindernd berücksichtigt habe. Da die Beschreibung der Verhältnisse in Prag durch den Beschwerdeführer äusserst vage ausfiel und Belege dafür fehlen (angefochtener Entscheid S. 29 lit. j), ist der Vorwurf unberechtigt. Insgesamt ist die vorinstanzliche Strafzumessung nicht zu beanstanden.