Citation: 4A_226/2019 E. 6

Ein Beweis ist nach dem Regelbeweismass erbracht, wenn das Gericht nach objektiven Gesichtspunkten von der Richtigkeit einer Sachbehauptung überzeugt ist. Absolute Gewissheit kann dabei nicht verlangt werden. Es genügt, wenn das Gericht am Vorliegen der behaupteten Tatsache keine ernsthaften Zweifel mehr hat oder allenfalls verbleibende Zweifel als leicht erscheinen (BGE 130 III 321 E. 3.2 S. 324; Urteil 5A_113/2018 vom 12. September 2018 E. 6.2.2.1, nicht publ. in: BGE 144 III 541). Ob die Vorinstanz das richtige Beweismass angewendet hat, ist eine vom Bundesgericht frei überprüfbare Rechtsfrage. Nicht überprüft werden kann hingegen, ob der den bundesrechtlichen Anforderungen entsprechende Beweis von der beweisbelasteten Partei tatsächlich erbracht worden ist; das ist eine Frage der gerichtlichen Beweiswürdigung (BGE 130 III 321 E. 5 S. 327). Diese kann einzig auf Willkür hin überprüft werden (vgl. hiervor E. 5).