Citation: 9C_218/2021 E. 5.3

5.3. Dr. med. C.________ hielt im Bericht vom 26. Mai 2020 fest, dem Beschwerdeführer seien aktuell keine Tätigkeiten zumutbar. Entgegen dem angefochtenen Urteil darf nicht ohne Weiteres davon ausgegangen werden, dass sich diese Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung nur auf die angestammte oder eine ähnliche Tätigkeit bezieht. Denn Dr. med. C.________ kam - anders als die Gutachter (Expertise des Instituts G.________ vom 23. Oktober 2007 und der MEDAS Zentralschweiz vom 15. Januar 2010) - bereits in den Berichten vom 21. Februar 2006 und 4. März 2008 zum Schluss, dem Versicherten seien andere Tätigkeiten nicht zumutbar. Im Ergebnis verletzen die vorinstanzlichen Schlussfolgerungen, es gebe keine medizinisch objektive Grundlage sämtliche Tätigkeiten auszuschliessen und die Einschätzung des Dr. med. C.________ begründe keine Zweifel an der Arbeitsfähigkeitsbeurteilung des RAD, jedoch kein Bundesrecht: Die somatisch bedingten Beeinträchtigungen, welche schon bei der am 21. August 2008 verfügten Rentenablehnung bestanden, begründen ausweislich der Gutachten keine Arbeitsunfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit. Hinsichtlich der neu aufgetretenen Beschwerden am linken Knie hielt Dr. med. B.________ zudem fest, dass der Beschwerdeführer seit dem 9. März 2018 wieder arbeitsfähig sei. Daran vermag nichts zu ändern, dass die Dres. med. D.________ und E.________ im Bericht vom 26. Februar 2019 ausführten, es lägen seit zwei Wochen (wieder) belastungsabhängige, zunehmende Schmerzen am linken Knie mit einem leichten Hinken vor, denn in der Folge berichteten sie von einem guten (Heilungs-) Verlauf bei Status nach konservativer Therapie. Nach der Knieinfiltration habe der Versicherte eine deutliche Schmerzlinderung angegeben (Bericht vom 12. April 2019). Der Erguss im Knie bildete sich zurück und die Dres. med. D.________ sowie E.________ stellten ein flüssiges Gangbild fest (vgl. die Berichte vom 12. April 2019 und 2. September 2019). Vor diesem Hintergrund ist die Einschätzung des RAD nachvollziehbar, dass die neu hinzugetretenen Kniebeschwerden unter Ausschöpfung der Behandlungsmassnahmen die Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit nicht zusätzlich limitieren. Die von der Arbeitgeberin im Fragebogen vom 16. Januar 2020 angegebene Arbeitsunfähigkeit, insbesondere vom 19. Februar bis 31. März 2019 und vom 25. Juni bis 31. Dezember 2019, vermag dies nicht in Frage zu stellen. Die ausgeübte Tätigkeit, bei welcher der Beschwerdeführer nur selten sitzen kann und häufig mittelschwere sowie manchmal schwere Lasten heben muss, ist nicht anpasst (vgl. E. 5.1 hiervor). Der Beschwerdeführer kann daher bezüglich des Anspruchs auf eine Invalidenrente aus dem Umstand, dass die Krankentaggeldversicherung Leistungen erbrachte, nichts zu seinen Gunsten ableiten.