Citation: 9C_195/2023 E. 3.2

3.2. Hier ist (inzwischen) unstreitig, dass A.B.________ im Zusammenhang mit der Übertragung seines Grundstücks mittels gemischter Schenkung (Übertragungswert Fr. 1'550'000.-; zu bezahlen insgesamt Fr. 550'000.-) zu je 1/2 zu Miteigentum auf seinen Sohn B.B.________ und die Beschwerdeführerin allein seinem Sohn einen Erbvorbezug von Fr. 1 Mio. zukommen lassen wollte und gegenüber der Beschwerdeführerin kein Zuwendungswille bestand. Streitig ist hingegen, ob B.B.________ die Hälfte des von seinem Vater erhaltenen Schenkbetrags an die Beschwerdeführerin weiterschenkte, so dass diese im Zusammenhang mit dem Grundstückerwerb lediglich Fr. 275'000.- bezahlen musste und dennoch - mittels des weitergeschenkten Betrags von Fr. 500'000.- - hälftiges Miteigentum am Grundstück erwerben konnte. Während die Vorinstanz zum Ergebnis gelangte, es habe sich so verhalten, hat die Beschwerdeführerin vor Vorinstanz geltend gemacht, sie und B.B.________ bildeten als Konkubinatspartner eine einfache Gesellschaft, in welche B.B.________ die Schenkung von seinem Vater eingebracht habe. Bei einem Verkauf des Grundstücks sei im Innenverhältnis der Lebenspartner nach den Regeln über die Liquidation der einfachen Gesellschaft abzurechnen und dabei seien insbesondere die unterschiedlichen Finanzierungsbeiträge zu berücksichtigen, so dass B.B.________ den geschenkten Betrag von Fr. 1 Mio. erhalte. Eine Schenkung von B.B.________ an sie liege somit nicht vor.