Citation: 5A_495/2016 E. 3.2.1

3.2.1. Das Obergericht hat auf die vom Bezirksgericht festgestellten aktuellen finanziellen Verhältnisse und das Fehlen einer reellen Chance auf Kapitalzufluss verwiesen. Zudem erweise sich der Sachwalterbericht diesbezüglich als völlig klar. Die Schuldnerin habe den Gläubigern nichts Namhaftes anzubieten. Aufgrund der fehlenden Jahresabschlüsse könne auch ein allfälliger Gewinn in den Sommermonaten des laufenden Jahres im Vergleich zu den Vorjahren nicht beurteilt werden. Sodann sei fraglich, ob die Einschätzung des Sachwalters zutreffe, dass die Weiterführung des Betriebs die Verschuldung sich nicht massgeblich erhöht habe. Die sich aus den Akten ergebenden Angaben zeichneten ein anderes Bild. Auch sei fraglich, wie lange die Schuldnerin für ihren Betrieb noch keine Miete zu bezahlen habe, handle es sich doch bei der Vermieterin um eine Aktiengesellschaft, die gerichtsnotorisch mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen habe. Für das Obergericht ist - ebenso wie für die Sachwalterin und trotz der Erklärung der Beschwerdeführerin - insgesamt nicht nachvollziehbar, warum es den erwähnten potenten Darlehensgebern, die angeblich bereit seien, ungesichert Millionen zu verleihen, nicht gelingen sollte, die notwendigen Mittel (zur Sanierung) sofort oder aus anderen Quellen aufzubringen.