Citation: 1C_364/2022 E. 6.2.3

6.2.3. Die Vorinstanz durfte auf die forensisch-toxikologische Haaranalyse vom 15. Juli 2021 bzw. den gestützt darauf verfassten Bericht des bvzm vom 23. August 2021, mit welchem ein Kokainkonsum für den Zeitraum von etwa Anfang Februar bis Anfang Juli 2021 nachgewiesen wurde, abstellen. Es ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz davon ausging, die von der Beschwerdeführerin eingereichten Ergebnisse von Urintests (ab Juli 2021) und Haaranalysetests (vom November 2021 und Januar 2022) seien nicht geeignet, die Glaubwürdigkeit der Haaranalyse vom 15. Juli 2021 bzw. des verkehrsmedizinischen Berichts 23. August 2021 zu erschüttern. Dies gilt umso mehr, als die beiden Haaranalysetests des MVZ Labors Krone GbR (vom November 2021 und Januar 2022) ebenfalls einen positiven Kokain-Nachweis belegen. Es ist nicht bundesrechtswidrig, wenn die Vorinstanz den Urintest als ungeeignete Massnahme bezeichnet, die völlige Drogenabstinenz zu belegen (vgl. E. 6.2.2 hiervor). Die Beschwerdeführerin vermag mit ihren Ausführungen die ernsthaften Zweifel an ihrer Fahreignung nicht auszuräumen, weshalb die Vorinstanz nicht nur die Anordnung einer Abklärung der Fahreignung, sondern auch den vorsorglichen Entzug des Führerausweises durch das Strassenverkehrsamt zu Recht bestätigt hat.