Citation: 4A_359/2018 E. A

C.________ (nachfolgend: Kunde, Kläger, Beschwerdegegner) schloss mit A.A.________ (nachfolgend: Vermögensverwalter, Beklagter, Beschwerdeführer) im Jahr 2003 mündlich einen Vermögensverwaltungsvertrag. Am 5. Mai 2003 erteilte er dem Vermögensverwalter eine Verwaltungsvollmacht mit Einzelzeichnungsberechtigung für sein Depot und Konto bei der Bank G.________. Am 8. November 2007 erteilte er ihm eine zweite Verwaltungsvollmacht für ein weiteres Depot und Konto, ebenfalls bei der Bank G.________. Am 30. November 2007 überwies er den Erlös des Verkaufs einer Liegenschaft in London im Wert von Fr. 1'938'866.-- auf dieses Konto. Die Vermögensverwaltungstätigkeit für den Kunden erfolgte bis zum Oktober 2008 über die nicht im Handelsregister eingetragene Einzelunternehmung des Vermögensverwalters ("H.________"). Am 10. Oktober 2008 hat dieser die "I.________ AG" mit Sitz in U.________ gegründet und den Kunden fortan über diese Gesellschaft betreut. Der Kunde wirft dem Vermögensverwalter vor, es seien im verwalteten Vermögen grosse Verluste entstanden, weil dieser in verschiedener Hinsicht sorgfaltswidrig gehandelt und dadurch seine vertraglichen Pflichten aus dem Vermögensverwaltungsvertrag verletzt habe. So habe er kein Kundenprofil und keine Anlagestrategie erstellt. Er sei auch seiner Informations-, Aufklärungs- und Dokumentationspflicht nicht nachgekommen. Stattdessen habe er durch den Kauf und Verkauf von riskanten Derivaten vorsätzlich Glücksspiel mit dem anvertrauten Vermögen betrieben.