Citation: 2A.568/2000 06.04.2001 E. A

A.- Der aus Mazedonien stammende A.________, geboren am ... ... 1976, reiste am 7. Mai 1990 im Alter von 14 Jahren im Rahmen des Familiennachzugs in die Schweiz ein und erhielt eine Aufenthaltsbewilligung zum Verbleib bei den Eltern. Am 6. August 1993 heiratete er in seiner Heimat die am ... ... 1975 geborene mazedonische Staatsangehörige B.________; am 15. September 1993 stellte er bei der Fremdenpolizei des Kantons St. Gallen (im Folgenden: Fremdenpolizei) ein Gesuch um Nachzug der Ehefrau. Mit Verfügung vom 22. Oktober 1993 wies die Fremdenpolizei das Gesuch ab. Dagegen erhob A.________ Rekurs beim Regierungsrat des Kantons St. Gallen, zog diesen jedoch am 4. Januar 1994 zurück, da ihm das Justiz- und Polizeidepartement des Kantons mitgeteilt hatte, der Rekurs sei aussichtslos. Nachdem die Fremdenpolizei am 12. April 1995 die Schweizer Vertretung ermächtigt hatte, B.________ ein Einreisevisum zu erteilen, reiste diese am 29. April 1995 in die Schweiz ein. Am ... ... 1995 kam der gemeinsame Sohn C.________ zur Welt. Mit Verfügung vom 14. Mai 1996 verweigerte die Fremdenpolizei B.________ und dem Sohn C.________ eine Aufenthaltsbewilligung. Hierauf kehrten diese in ihre Heimat zurück. Am 25. Dezember 1998 wurde die Ehe zwischen A.________ und B.________ in Mazedonien geschieden; das Sorgerecht für den Sohn C.________ wurde dem Vater zugeteilt. Am 19. August 1998 verurteilte die Strafkammer des Kantonsgerichts St. Gallen A.________ wegen mehrfachen qualifizierten Raubes und mehrfachen Hausfriedensbruches zu zweieinviertel Jahren Zuchthaus sowie einer bedingt aufgeschobenen Landesverweisung von acht Jahren. Die dagegen erhobene Nichtigkeitsbeschwerde wies das Bundesgericht mit Urteil vom 10. Februar 1999 ab, soweit es darauf eintrat.