Citation: 2C_21/2024 E. 5.4

5.4. Vorab ist darauf hinzuweisen, dass sich die Beschwerdeführerin an verschiedenen Stellen auf den Standpunkt stellt, die Vorinstanz habe den rechtsrelevanten Sachverhalt offensichtlich unrichtig festgestellt sowie unvollständig erhoben, womit eine Verletzung von Art. 97 Abs. 1 BGG und Art. 49 lit. b VwVG (SR 172.021) einhergehe. Diesen Rügen legt die Beschwerdeführerin indes ein von der Vorinstanz abweichendes Verständnis des individuellen Tarifprüfungsverfahrens nach Art. 22 Abs. 2 lit. a StromVG zugrunde. Vor diesem Hintergrund ist zuerst die Rechtsfrage zu beantworten, welches Prüfprogramm das individuelle Tarifprüfungsverfahren beinhaltet (vgl. E. 5.5 hiernach), bevor geklärt werden kann, ob die Vorinstanz den rechtserheblichen Sachverhalt offensichtlich unrichtig oder unvollständig ermittelt hat (vgl. E. 5.6 hiernach). Gleich verhält es sich mit der Beurteilung des Vorwurfs der Beschwerdeführerin, sie habe keine Einsicht in die für den Streit relevanten Akten nehmen können. Die Frage, welche Akten für die Klärung der Angelegenheit massgebend sind, sodass eine unzureichende Akteneinsicht eine Rechtsverletzung begründen kann, lässt sich ebenso erst klären, wenn das Prüfprogramm des individuellen Tarifprüfungsverfahrens festgelegt ist (vgl. E. 5.7 hiernach).