Citation: 4A_604/2020 E. 4.6.4

4.6.4. Aber selbst wenn man annehmen wollte, in Bezug auf den Vertrauensschaden wäre ein Substanziierungshinweis angebracht gewesen oder die kantonalen Instanzen hätten trotz der anwaltlichen Vertretung der Beschwerdeführer ihre Fragepflicht wahrnehmen müssen (vgl. zur eingeschränkten Tragweite der Fragepflicht bei anwaltlich vertretenen Parteien; Urteile des Bundesgerichts 4A_502/2019 vom 15. Juni 2020 E. 7.1; 4A_284/2017 vom 22. Januar 2018 E. 3.2; 4A_375/2015 vom 26. Januar 2016 E. 7.1, nicht publiziert in BGE 142 III 102), würde das nichts ändern. Denn auch vor Bundesgericht fehlen Ausführungen zum hypothetischen Vermögensstand bei einer korrekten Kosteneinschätzung, obwohl den Beschwerdeführern inzwischen die Rechtsauffassung der kantonalen Instanzen bekannt ist. Ein Substanziierungshinweis hätte mithin nichts geändert.