Citation: 9C_89/2017 E. 5.3.3

5.3.3. Schliesslich gilt es zu beachten, worauf in E. 4.3 hievor hingewiesen wurde, dass sich die Ausgleichskassen in der Regel an die steuerrechtliche Betrachtungsweise halten. Eine abweichende Beurteilung durch die AHV-Verwaltung sollte, soweit vertretbar, vermieden und die Parallelität zwischen sozialversicherungs- und steuerrechtlicher Qualifikation nicht leichthin preisgegeben werden. Insgesamt bestehen hier nach dem Dargelegten nicht ausreichende Gründe, die es rechtfertigten, von der steuerrechtlichen Einschätzung abzugehen. Zusammenfassend sind die fraglichen verdeckten Gewinnausschüttungen somit prinzipiell als Kapitalertrag zu qualifizieren. Der gegenteilige Schluss der Vorinstanz verletzt nach dem Gesagten Bundesrecht (E. 2 hievor).