Citation: 6B_460/2020 E. 10.1

10.1. Der Beschwerdeführer wendet sich zuletzt gegen die Verlegung der Verfahrenskosten und die Verpflichtung zur Leistung einer Parteientschädigung an die Erben von J.I.________. Er bringt vor, er sei im zweitinstanzlichen Verfahren in den Sachverhaltskomplexen "E.________ Holding AG" und "F.________ AG" von der Anklage der ungetreuen Geschäftsbesorgung gemäss Art. 158 Ziff. 1 Abs. 3 StGB und im Sachverhaltskomplex "H.________ AG" ebenfalls von der Anklage der qualifizierten ungetreuen Geschäftsbesorgung sowie des Betruges und der Urkundenfälschung freigesprochen worden. Die Zahl und Qualität der Freisprüche belege, dass das erstinstanzliche Urteil nicht bloss geringfügig abgeändert worden sei. Zudem habe die Vorinstanz die erstinstanzlich ausgesprochene Strafe signifikant um 27 Monate herabgesetzt und eine Ersatzforderung im Umfang von Fr. 594'000.-- abgewiesen. Die Vorinstanz hätte ihm daher die Verfahrenskosten nach Massgabe seines Obsiegens höchstens im Umfang von 60 % auferlegen dürfen. Zudem sei der Verteilungsschlüssel zwischen ihm und dem Mitangeklagten B.________ nicht nachvollziehbar. Gestützt auf den Umstand, dass der Mitangeklagte B.________ die treibende Kraft gewesen sei, seien die Kosten so aufzuteilen, dass auf den Mitangeklagten B.________ 75 % und auf ihn 25 % derselben entfielen. Zudem seien die erheblichen Kosten für das untaugliche Gutachten M.________ zumindest zu reduzieren. Schliesslich seien die Verfahrenskosten auch wegen verschiedener Verletzungen des rechtlichen Gehörs substantiell herabzusetzen (Beschwerde S. 88 ff.). In Bezug auf die Verpflichtung zur Leistung einer Parteientschädigung an die Erben von J.I.________ für die Ausübung ihrer Verfahrensrechte rügt der Beschwerdeführer eine Verletzung von Art. 433 Abs. 1 lit. a StPO. Die Privatklägerschaft habe nur im Umfang ihres Obsiegens Anspruch auf angemessene Entschädigung. Die Vorinstanz habe ihn zweitinstanzlich von der Anklage des Betruges zum Nachteil von J.I.________ freigesprochen und habe das erstinstanzliche Urteil lediglich hinsichtlich des Schuldspruchs wegen falscher Anschuldigung bestätigt. Sofern er von der Anklage der falschen Anschuldigung nicht freigesprochen werde, sei vor diesem Hintergrund anzunehmen, dass der Privatkläger im Umfang von ¾ unterlegen sei, so dass ihm (sc. dem Beschwerdeführer) lediglich ein Betrag von Fr. 7'590.43 auferlegt werden dürfe (Beschwerde S. 92 ff.).