Citation: K 57/04 24.08.2004 E. A

Der am 1. Februar 1934 geborene Z.________ hatte bei den Öffentlichen Krankenkassen Schweiz (ÖKK) auf den 1. Dezember 1996 eine Taggeldversicherung über Fr. 150.- während 730 Tagen mit Leistungsbeginn ab 5. Tag abgeschlossen. Mit Schreiben vom 4. August 1999 machte ihn die ÖKK darauf aufmerksam, dass er immer noch ein Taggeld von Fr. 150.- versichert habe und die Leistungen gemäss Reglement ab dem 65. Altersjahr für gesamthaft 90 Tage ausgerichtet würden. Der Anspruch verkürze sich somit von 730 auf 90 volle Taggelder. Ferner bat die ÖKK Z.________, seine Taggeldversicherung genau zu prüfen und abzuklären, ob er diese noch weiterführen möchte. Falls er vom Vertrag zurücktrete, habe er per 31. Dezember 1999 schriftlich zu kündigen. Am 21. September 1999 schrieb die ÖKK Z.________, dass ab 1. Januar 2000 die Wartefrist der Taggeldversicherung nur noch 3 statt 4 Tage betrage und wies ihn erneut darauf hin, dass sich der Anspruch ab dem 65. Altersjahr von 730 auf 90 Tage verkürze sowie darauf, dass sie eine schriftliche Kündigung auf den 31. Dezember 1999 erwarte, falls er von der Versicherung zurücktreten möchte. Vom 23. Dezember 1999 bis 4. April 2000 war Z.________ laut ärztlichem Attest zu 100 % arbeitsunfähig. Bis 31. Januar 2000 richtete die ÖKK ihm ein Taggeld von Fr. 150.- aus. Mit Schreiben vom 13. März 2000 eröffnete die ÖKK dem Versicherten, sie habe die Taggeldversicherung per 1. Februar 2000 bei einer Bezugsdauer von 90 Tagen auf Fr. 33.- herabgesetzt. Vom 1. Februar bis 30. April 2000 richtete sie ein Taggeld in dieser Höhe aus. Mit Verfügung vom 12. Juli 2001 setzte die ÖKK das Taggeld für die Zeit vom 1. Februar bis 30. April 2000 von Fr. 150.- auf Fr. 33.- und die Bezugsdauer von 730 auf 90 Tage herab; zudem stellte sie fest, dass die für die Periode vom 1. Februar bis 20. April 2000 ausgerichteten Taggelder von Fr. 33.- reglementskonform seien und die Taggeldversicherung per 30. April 2000 erloschen sei. Sodann behielt sie sich eine Rückforderung infolge Überversicherung vor. Auf Einsprache hin hielt die ÖKK mit Entscheid vom 6. September 2001 an ihrem Standpunkt fest.