Citation: 5A_703/2021 E. 2.2.2

2.2.2. Die Rügen der Beschwerdeführerin, beide Vorinstanzen hätten ihre Ausführungen nicht richtig gelesen, verfangen nicht. Die Vorinstanz interpretierte die Ausführungen der Beschwerdeführerin in der Klageantwort, wonach "Richtig ist, dass die vom Kläger als Grünhecke bezeichneten Pflanzen an keiner Stelle auf dessen Grundstück hineinragen, sondern sich vielmehr bis maximal an die Grundstücksgrenze, bzw. bis zu einem Abstand von maximal 0.5 Meter von derselben ausdehnen" als Anerkenntnis der Ausführungen des Beschwerdegegners, wonach sich die Pflanzen an der Grenze bzw. maximal in einem Abstand von 0.5 Meter von derselben befänden. Dies hält vor Bundesrecht stand. Eine Verletzung des rechtlichen Gehörs oder des Willkürverbots ist nicht erkennbar. Wenn die Beschwerdeführerin schliesslich vorbringt, die Vorinstanz hätte abklären müssen, bis zu welchem Grenzabstand sich die Pflanzen ausdehnen und sie hätte ohne entsprechende Erhebungen nicht pauschal dazu verurteilt werden dürfen, die Pflanzen ab einem Abstand von 0.5 Metern auf eine Höhe von 2 Metern zurückzuschneiden, da bereits in einem Abstand von 1 Meter von der Grenze eine Höhe von 3 Metern zulässig wäre, legt sie nicht dar, inwiefern sie dies im kantonalen Verfahren bereits eingebracht hat. Damit ist sie vor Bundesgericht nicht mehr zu hören.