Citation: 6B_195/2018 E. 3.4

3.4. Der Beschwerdeführer legt nicht dar, dass er im Berufungsverfahren einen Antrag auf eine Parteientschädigung zu Lasten der Beschwerdegegnerin 2 im erstinstanzlichen Verfahren stellte. Die Vorinstanz als Strafbehörde hat den Anspruch der beschuldigten Person auf Entschädigung indessen von Amtes wegen zu prüfen (vgl. Art. 429 Abs. 2 Satz 1 StPO). Sie hat die von ihr getroffene Kosten- und Entschädigungsregelung im angefochtenen Entscheid unter Hinweis auf die von ihr angewandten Bestimmungen begründet (vgl. E. 3.2 hiervor). Zu diesen Erwägungen äussert sich der Beschwerdeführer nicht und er führt nicht aus, inwiefern die Vorinstanz mit ihrem Entscheid gegen Art. 432 Abs. 1 StPO verstossen haben könnte. Aus dem angefochtenen Entscheid ergibt sich, dass die erste Instanz den Beschwerdeführer für die Kosten seiner privaten Verteidigung mit Fr. 6'755.40 zu Lasten des Staates entschädigte (vgl. angefochtener Entscheid, E. I. 2. S. 3). Einen davon ausgeschiedenen Aufwand im Zivilpunkt belegt der Beschwerdeführer nicht. Ein solcher ist zumindest ohne Weiteres auch nicht ersichtlich. Die Beschwerde genügt damit den minimalen Begründungsanforderungen nicht, weshalb auf die entsprechende Rüge nicht einzutreten ist (vgl. Art. 42 Abs. 2 BGG und Art. 106 Abs. 2 BGG). Ohnehin lässt sich entgegen dem offenbar vom Beschwerdeführer angenommenen Standpunkt alleine gestützt daraus, dass die Vorinstanz ihm für das Berufungsverfahren eine reduzierte Parteientschädigung zu Lasten der Beschwerdegegnerin 2 zusprach, nicht schliessen, dass dasselbe auch bezüglich des erstinstanzlichen Verfahrens hätte angeordnet werden müssen.