Citation: I 675/05 20.02.2006 E. 3

3.1 Das kantonale Gericht hat die Auffassung der Verwaltung bestätigt, wonach dem Versicherten unter Berücksichtigung der bestehenden Rückenproblematik die Ausübung einer körperlich leichten, wechselbelastenden Tätigkeit zu 50 % zumutbar ist. Diese Beurteilung beruht auf einer einlässlichen Würdigung der medizinischen Akten und ist nicht zu beanstanden. Mit der Vorinstanz ist auch die Notwendigkeit ergänzender ärztlicher Abklärungen für den zu prüfenden Rentenanspruch bis August 2004 zu verneinen. In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde werden insoweit keine Einwendungen erhoben. 3.2 Die erwerblichen Auswirkungen der gesundheitsbedingten Einschränkung sind unstreitig durch einen Einkommensvergleich zu ermitteln (Art. 16 ATSG; bis Ende 2002: aArt. 28 Abs. 2 IVG). 3.2.1 Die Verwaltung hat im Einspracheentscheid vom 18. März 2005 das im Gesundheitsfalle mutmasslich erzielte Einkommen (Valideneinkommen) gestützt auf die Angaben des Arbeitgebers, bei welchem der Beschwerdeführer zuletzt angestellt gewesen war, für das Jahr 2002 auf Fr. 52'192.- festgesetzt. Das trotz gesundheitlicher Beeinträchtigung zumutbarerweise noch erzielbare Einkommen (Invalideneinkommen) setzte die IV-Stelle anhand von Tabellenlöhnen auf Fr. 57'008.- (bei einem Vollpensum) fest, was bei Berücksichtigung der 50%igen Restarbeitsfähigkeit einen Lohnbetrag von Fr. 28'504.- ergibt. Hievon nahm die Verwaltung unter Hinweis auf das Erfordernis eines leidensangepassten Arbeitsplatzes einen Abzug von 15 % vor, was zu einem Invalideneinkommen von Fr. 24'228.- führt. Aus der Gegenüberstellung mit dem Valideneinkommen von Fr. 52'192.- resultiert ein Invaliditätsgrad von 54 %, was den Anspruch auf eine halbe Invalidenrente begründet (Art. 28 Abs. 1 IVG in der bis Ende 2003 in Kraft gestandenen und der seit Anfang 2004 geltenden Fassung). 3.2.2 Das kantonale Gericht wich vom Einspracheentscheid einzig insofern ab, als es das Invalideneinkommen mit der Begründung, der vor Eintritt der Invalidität erzielte Lohn sei unterdurchschnittlich gewesen, auf Fr. 54'557.- (bei einem Vollpensum) herabsetzte. Dies führt nach Massgabe der hälftigen Restarbeitsfähigkeit und unter Berücksichtigung des von der Verwaltung übernommenen leidensbedingten Abzugs von 15 % zu einem Invalideneinkommen von Fr. 23'187.- und bei Gegenüberstellung mit dem Valideneinkommen von Fr. 52'192.- zu einem Invaliditätsgrad von 56 %. Ob die Herabsetzung des Invalideneinkommens gerechtfertigt ist, kann offen bleiben, da sich auch bejahendenfalls lediglich der Anspruch auf eine halbe Rente ergibt. Es geht aber jedenfalls nicht an, das Invalideneinkommen, wie in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde geltend gemacht, mit der Begründung des unterdurchschnittlichen Valideneinkommens noch weiter zu reduzieren. Dies gilt umso mehr, da der Beschwerdeführer gemäss eigener Angabe in seinem Ursprungsland, dem ehemaligen Jugoslawien, nach der Grundschule das Gymnasium besucht und anschliessend ein Studium begonnen, wenn auch nicht abgeschlossen hat. Bei diesem Ausbildungsstand wäre durchaus vorstellbar, der Bestimmung des Invalideneinkommens anhand von Tabellenlöhnen ein höheres als das von Verwaltung und Vorinstanz für massgeblich erachtete niedrigste Anforderungsniveau eines zumutbaren Arbeitsplatzes (einfache und repetitive Tätigkeiten) zugrunde zu legen. Das wiederum würde sich lohnerhöhend auswirken. Soweit in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde weiter ein höherer leidensbedingter Abzug vom Invalidenlohn verlangt wird, ist festzustellen, dass sich ein 15 % übersteigender Abzug aufgrund der in Frage kommenden lohnbeeinflussenden Faktoren (BGE 126 V 75) nicht rechtfertigen lässt. Fehl geht auch die Rüge, der vorinstanzliche Entscheid sei diesbezüglich ungenügend begründet. Es kann im Übrigen vollumfänglich auf die zutreffenden Erwägungen im kantonalen Entscheid verwiesen werden. 3.3 Die Zusprechung einer halben Invalidenrente ist nach dem Gesagten rechtens. Gleiches gilt in Bezug auf den Rentenbeginn, welchen Verwaltung und Vorinstanz in nicht zu beanstandender Würdigung der Sach- und Rechtslage (vgl. Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG) auf den 1. Mai 2002 festgesetzt haben. Was in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vorgetragen wird, führt zu keinem anderen Ergebnis, beschränkt sie sich doch darauf, einen früheren Rentenbeginn zu beantragen, ohne dies aber zu begründen.