Citation: 1C_400/2021 E. 3.5

3.5. Was die Prüfung der Verhältnismässigkeit des gestützt auf kantonales Recht verfügten Rückbaubefehls anbelangt, ist die Kognition des Bundesgerichts auf Willkür beschränkt, denn die Beschwerdeführenden machen keine Grundrechtsverletzung geltend (vgl. BGE 143 I 37 E. 7.5; 141 I 1 E. 5.3.2;134 I 153 E. 4). Die Vorinstanz nahm im angefochtenen Urteil eine eingehende Prüfung der Verhältnismässigkeit vor und berücksichtigte dabei sowohl das gewichtige öffentliche Interesse an der Durchsetzung des Rückbaus im Nichtbaugebiet als auch die privaten Interessen der Beschwerdeführenden an einem Verzicht auf den Rückbau. Soweit diese mit den dagegen vorgebrachten Einwänden ihrer Begründungspflicht nach Art. 106 Abs. 2 BGG genügend nachgekommen sind, vermögen sie damit keine Willkür darzulegen. Insbesondere kann ihnen nicht gefolgt werden, wenn sie geltend machen, der Rückbau habe keinen Einfluss auf das Erscheinungsbild und sei daher nicht geeignet, den Zweck der Massnahme zu erreichen. Die Feststellung der Vorinstanz, dass die Aussenwirkung bei einer Entfernung der Stahl-/Glaskonstruktion selbst bei Bestehenbleiben des Rankgerüsts mit den Weinreben verändert wird, ergibt sich auch aus den Fotos, die dem nachträglichen Baugesuch beigelegt wurden (vgl. Akten BRG, act. 12.8), und ist nicht zu beanstanden. Ausserdem kann auf den Hinweis des Baurekursgerichts verwiesen werden, wonach die Weinreben lediglich im Sommer dichte Blätter tragen und in den übrigen Jahreszeiten die Glas-/Stahlkonstruktion gut sichtbar sei.