Citation: 2C_1039/2011 E. 1

Am 21. Dezember 2007 sind im Hinblick auf die Regelung der Spitalfinanzierung verschiedene Bestimmungen des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung (KVG; SR 832.10) geändert worden (AS 2008 2049). Das Änderungsgesetz wurde auf den 1. Januar 2009 in Kraft gesetzt; die Kantone hatten die darin vorgegebenen neuen Tarifierungs- und Finanzierungsregeln per 1. Januar 2012 einzuführen. Mit Beschluss vom 2. November 2011 erliess der Regierungsrat des Kantons Bern die Einführungsverordnung zur Änderung vom 21. Dezember 2007 des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung (EV KVG). Er stützte sich dabei auf Art. 88 Abs. 3 der Verfassung des Kantons Bern (KV/BE). Danach kann der Regierungsrat in Fällen zeitlicher Dringlichkeit (anstelle des ordentlichen Gesetzgebers) Bestimmungen, die zur Einführung übergeordneten Rechts nötig sind, in einer Verordnung regeln. Am 16. Dezember 2011 haben der Verband A.________, die Stiftung B.________ sowie neun weitere Gesundheitsinstitutionen (Spitäler, Kliniken) beim Bundesgericht Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen den Regierungsratsbeschluss vom 2. November 2011 erhoben mit den Begehren, dieser und die Einführungsverordnung zur Änderung des KVG, eventualiter zumindest die Art. 4 - 8, 11 und 12 sowie 30 - 39 EV KVG, seien aufzuheben. Das Gesuch um Gewährung der aufschiebenden Wirkung hat der Abteilungspräsident mit Verfügung vom 15. Februar 2012 abgewiesen.