Citation: U 449/99 19.04.2000 E. 3

3.- Das Verwaltungsgericht von Appenzell Ausserrhoden begründet seine örtliche Unzuständigkeit zur Behandlung der Beschwerde gegen den Einspracheentscheid der "Basler" vom 8. Juli 1999 im Wesentlichen damit, der Beschwerdeführer habe im Zeitpunkt des Verfügungserlasses als dem Kanton Appenzell Ausserrhoden zugewiesener Asylbewerber und Insasse einer Asylbewerberunterkunft noch keinen selbstständigen zivilrechtlichen Wohnsitz nach Art. 23 und Art. 26 ZGB begründet. Gleiches habe für den Zeitraum zu gelten, während welchem er als Saisonnier in der Schweiz geweilt habe, da ihm zwar die subjektive, nicht jedoch die auf objektiven und äusserlich wahrnehmbaren Kriterien beruhende Absicht dauernden Verbleibens attestiert werden könne. Somit käme nach Art. 107 Abs. 2 UVG als Gerichtsstand einzig der Wohnsitz des letzten schweizerischen Arbeitgebers in Frage, welcher nach den Akten im Kanton Graubünden gelegen habe.