Citation: 2C_805/2016 E. B

Mit Gesuch vom 26. Januar 2015 wandte sich die CKW an die Elektrizitätskommission ElCom und beantragte, X.________ ab 1. Januar 2016 "zum Akzept der Belieferung auf der 20-kV Spannungsebene" zu verpflichten. Eventualiter stellte sie das Begehren, dass X.________ ab 1. Januar 2016 alleine verantwortlich für sämtliche Ersatzinvestitionen auf der 12 kV-Spannungsebene sei. Zur Begründung führte sie aus, in den 1980er- und 90er-Jahren sei das Verteilnetz von den früher üblichen 12 kV auf 20 kV umgestellt worden. Die einzige Ausnahme bilde noch der Netzanschluss der X.________. Diese weigere sich, ihren Netzanschluss auf 20 kV umzustellen. Es sei unverhältnismässig, einzig für den Netzanschluss der X.________ die Spannungsebene 12 kV aufrechtzuerhalten, zumal die eingesetzten Kuppeltransformatoren das Ende ihres technischen Lebenszyklus erreicht hätten. In ihrer Stellungnahme vom 13. April 2015 beantragte X.________ Folgendes: "Es seien die Begehren der CKW abzuweisen; es sei die CKW aufzufordern, unverzüglich alles zur (Wieder-) Herstellung der Versorgungssicherheit Notwendige vorzukehren; alles unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der CKW." Für den Bestreitungsfall stellte sie den Beweisantrag, die CKW aufzufordern, technische und betriebswirtschaftliche Angaben zu den eingesetzten Kuppeltransformatoren wie etwa Typenbezeichnung, Lebenszyklus sowie Beschaffungs-, Betriebs- und Unterhaltskosten zu liefern. Zur Begründung führte sie aus, die CKW als zuständige Verteilnetzbetreiberin sei verpflichtet, das Verteilnetz zu unterhalten und zu betreiben und gegebenenfalls zu erneuern; sie - die X.________ - sei nicht verpflichtet, ihr Betriebsnetz auf 20 kV umzustellen.