Citation: 2C_269/2023 E. 3.1.3

3.1.3. In casu stellt der Eheschluss eine solche - dem Beschwerdeführer bestens bekannte - Tatsache dar. Es wäre ihm ohne Weiteres möglich gewesen, die Vorinstanz über die erfolgte Heirat oder zumindest das Hochzeitsdatum zu informieren. Der Beschwerdeführer beliess es aber im vorinstanzlichen Verfahren dabei, in unbestimmter Art und Weise auf eine angedachte Hochzeit zu verweisen. Gestützt auf diese vage Absichtserklärung war die Vorinstanz nicht gehalten, im Vorfeld des Entscheids beim Zivilstandsamt zu überprüfen, ob die Ehe inzwischen tatsächlich geschlossen wurde. Angesichts der dem Beschwerdeführer obliegenden Mitwirkungspflicht durfte sie aus dem Ausbleiben eines entsprechenden Hinweises auf eine unveränderte Sachlage schliessen.