Citation: 6B_1406/2022 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer wendet sich gegen den Schuldspruch wegen Urkundenfälschung und rügt (einzig) hinsichtlich des subjektiven Tatbestandes von Art. 251 Ziff. 1 StGB eine unrichtige Feststellung des Sachverhalts sowie eine Verletzung von Bundesrecht. Im Wesentlichen macht er geltend, der subjektive Tatbestand von Art. 251 Ziff. 1 StGB sei nicht erfüllt. Es fehle am Vorsatz bezüglich aller objektiver Tatbestandselemente. Er sei davon ausgegangen, dass die C.________ Ltd. existiere. Folglich sei er sich zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses der fehlenden Vertretungsmacht nicht bewusst gewesen. Insofern habe er B.________ nicht vorsätzlich getäuscht. Er habe auch nicht in der Absicht gehandelt sich oder einem anderen einen unrechtmässigen Vorteil zu verschaffen. Der Kausalzusammenhang zwischen der unechten Urkunde und der Bezahlung der einmaligen Setup Fee von Euro 2'000.-- sei nicht gegeben. Er habe keinen unrechtmässigen Vorteil empfangen. Das Nennen der Gesellschaft als Partei habe den Vertragsabschluss nicht vereinfacht. Dass er mit seinem Vorgehen umgangen habe, dass er selbst als Vertragspartei aufgeführt sei, spiele keine Rolle, da es B.________ egal gewesen sei mit wem er den Vertrag schliesse. Daher könne auch nicht gesagt werden, durch die Einsetzung einer nichtexistenten Gesellschaft sei B.________ die Durchsetzung allfälliger vertraglicher Ansprüche gegen ihn als Privatperson erschwert worden. Die Gesellschaft sei in V.________ registriert worden. B.________ habe gewusst, dass bei einer Offshore-Gesellschaft die Durchsetzung allfälliger Ansprüche möglicherweise erschwert sei. B.________ hätte darauf beharren können, dass er als Vertragspartner eingetragen werde. Durch die Nennung der Gesellschaft habe er auch keinerlei verstärkten Eindruck von Professionalität verschafft. Vorliegend handle es sich um einen sogenannten "Inkognito-Fall", bei dem der Aussteller unter einem Namen handle, dem anderen aber der Name des Ausstellers gleichgültig sei, weil er mit demjenigen kontrahieren wolle, der ihm gegenüberstehe. Auch aus diesem Grund falle Täuschungsabsicht ausser Betracht. Er habe weder mit Vorsatz noch mit Täuschungsabsicht hinsichtlich eines ungerechtfertigten Vorteils gehandelt. Gemäss dem Grundsatz "in dubio pro reo" hätte die Vorinstanz von seiner Tatversion ausgehen müssen.