Citation: I 551/01 20.06.2002 E. 2

2.- Streitig und zu prüfen ist der Rentenanspruch. Sollte der Versicherte, worauf einige Ausführungen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde hindeuten, sinngemäss die Gewährung beruflicher Massnahmen beantragt haben wollen, kann insoweit auf sein Rechtsmittel nicht eingetreten werden, da über derartige Vorkehren weder eine Verfügung noch eine Prozesserklärung der IV-Stelle vorhanden ist (BGE 122 V 36 Erw. 2a mit Hinweisen). a) Gemäss Gutachten von Dr. med. H.________, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom 7. Mai 1999 besteht beim Versicherten eine organische Persönlichkeitsveränderung leichten Grades. Der psychische Zustand habe sich in den letzten Jahren leicht verschlechtert. Die neurotischen Persönlichkeitsanteile wirkten sich negativer aus. Vom Beruf des Taxifahrers sei wegen der Epilepsie abzuraten. Hingegen bestehe in einfachen seriellen Tätigkeiten eine Arbeitsfähigkeit von noch 50 %. Krankheitsfremde Faktoren wie Emigration, geringe Assimilation, schwierige soziale Verhältnisse und Krankheitsgewinn erschwerten die Verwertung der Restarbeitsfähigkeit. Bei dieser Einschätzung stand Dr. H.________ ein neuropsychologischer Bericht von Dr. phil. L.________ vom 27. April 1999 zur Verfügung, welcher die Restarbeitsfähigkeit ebenfalls auf 50 % beziffert und wonach sich namentlich keine Hinweise auf psychoorganische Störungen im Sinne von erheblichen Veränderungen der mnestischen Leistungen hätten finden lassen. b) Es ist kein Grund ersichtlich, weshalb nicht auf diese beiden Berichte abgestellt werden könnte. Dr. H.________ schätzte die Restarbeitsfähigkeit unter Berücksichtigung sämtlicher Befunde ein. Sein Gutachten ist umfassend, erging in Kenntnis der Vorakten, ist in seinen Schlussfolgerungen einleuchtend und erfüllt damit die Bedingungen, welche die Rechtsprechung an derartige Expertisen stellt (BGE 125 V 352 Erw. 3a mit Hinweis). Widersprüche, wie sie in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde geltend gemacht werden, sind im Gutachten nicht zu erkennen. Demnach steht fest, dass sich der Gesundheitszustand des Versicherten verschlechtert hat, was die Invalidenversicherung mit der Zusprechung einer halben Rente denn auch berücksichtigt hat. Hingegen besteht kein Anspruch auf eine ganze Rente. Was in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde hiegegen geltend gemacht wird, dringt nicht durch. Die im kantonalen Prozess eingereichten medizinischen Unterlagen, welche einen Epilepsieanfall vom 16. Juli 1999 dokumentieren, vermögen an der Gesamteinschätzung der Arbeitsfähigkeit durch Dr. H.________ nichts zu ändern. Sodann sind einfache serielle Tätigkeiten nicht notwendigerweise an komplizierten Maschinen auszuführen. Es hat daher damit, dass der Versicherte derartige Arbeiten noch zu 50 % verrichten kann und sich gestützt auf den von der Vorinstanz richtig durchgeführten Einkommensvergleich nur Anspruch auf eine halbe Rente ergibt, sein Bewenden.