Citation: 2C_263/2019 E. 3.3.3

3.3.3. Die Bedrohung und Gefährdung an Leib und Leben bildet im Administrativverfahren nach dem Willen des Gesetzgebers ein Indiz dafür, dass der Betroffene sich dem Vollzug der aufenthaltsbeendenden Massnahme bzw. dem entsprechenden Verfahren mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit widersetzen oder entziehen wird. Soweit der Beschwerdeführer sich - als an sich unzulässiges Novum (Art. 99 Abs. 1 BGG; Urteil 2C_730/2018 vom 20. März 2019 E. 2.3.2 mit Hinweisen) - auf ein Schreiben einer Kinder- und Jugendpsychiaterin vom 9. März 2019 beruft, wonach er mit seinem Redefluss sehr aufdringlich und rücksichtslos wirke, aber körperlich zu keiner Gewalttätigkeit neige, ändert dies nichts an der durch die psychiatrischen Gutachten im Strafverfahren festgestellten Rückfallsgefahr. Die in seinem Namen beigezogene Psychiaterin hat lediglich 50 Minuten mit dem Beschwerdeführer verbracht, was im Gegensatz zu den Abklärungen im Strafverfahren kaum eine seriöse Aussage zulassen dürfte.