Citation: 5A_624/2022 E. 2.4

2.4. Zu den weiteren Vorbringen der Beschwerdeführerin ist Folgendes zu bemerken: Mangels Zuständigkeit (vgl. BGE 140 III 512 E. 3.2; 128 III 473 E. 3.1) konnte anlässlich der requisitionsweise erfolgten Einvernahme vom 6. Mai 2022 durch das Betreibungsamt St. Gallen gegenüber der Beschwerdeführerin keine Pfändung der von ihr angegebenen Bankguthaben verfügt werden, weshalb sich das Betreibungsamt St. Gallen mit der Feststellung fehlender pfändbarer Aktiven im Pfändungskreis begnügen musste. Die Beschwerdeführerin erachtet es selbst als nachvollziehbar, dass das Betreibungsamt Zug nach Erhalt des Einvernahme-/Pfändungsberichts des Betreibungsamts St. Gallen die Forderung durch Drittschuldneranzeige an die Bank B.________ einstweilen gesichert hat. Die Beschwerdeführerin hat in der Folge von der Forderungspfändung unstrittig spätestens im vorinstanzlichen Beschwerdeverfahren Kenntnis erlangt. Weiterungen zur Beanstandung der Beschwerdeführerin, sie sei über die Pfändung bis heute nicht "offiziell" informiert worden, erübrigen sich, weil weder dargetan (Art. 42 Abs. 2 BGG) noch ersichtlich ist, was die Beschwerdeführerin mit dieser Rüge anstrebt; die gerügte Pfändung des Bankguthabens bildete Gegenstand des angefochtenen Entscheids, womit die Rechte der Beschwerdeführerin gewahrt waren. Soweit die Beschwerdeführerin im Übrigen sinngemäss geltend macht, das Betreibungsamt Zug hätte aufgrund des von ihr gestellten Ratenzahlungsgesuchs im Sinne von Art. 123 Abs. 1 SchKG nicht zur Pfändung schreiten dürfen bzw. bereits gepfändete Vermögenswerte wieder aus dem Pfändungsbeschlag entlassen müssen, hat die Vorinstanz diesen Standpunkt ebenfalls zu Recht verworfen. Gemäss Art. 89 SchKG hat das Betreibungsamt nach Empfang des Fortsetzungsbegehrens unverzüglich die Pfändung zu vollziehen, woran auch ein (verfrüht gestelltes) Gesuch um Ratenzahlung nichts zu ändern vermag. Die gepfändeten Vermögenswerte bleiben sodann ungeachtet der Leistung allfälliger Abschlagsraten bis zur vollständigen Tilgung der Schuld mit dem Pfändungsbeschlag behaftet (BGE 71 III 30; FRITZSCHE/WALDER, Schuldbetreibung und Konkurs nach schweizerischem Recht, Bd. I, 3. Aufl. 1984, § 29 Rz. 13; Botschaft vom 8. Mai 1991 über die Änderung des SchKG, BBl 1991 III 1, 193 f. Ziff. 203.22).