Citation: 8C_352/2010 18.08.2010 E. 5

Was dagegen beschwerdeweise vorgebracht wird, vermag an dieser zutreffenden Beurteilung nichts zu ändern. So wird im Wesentlichen geltend gemacht, der Gesundheitszustand habe sich nicht verbessert, sondern vielmehr komme Dr. med. C.________ lediglich zu einer vollkommen unterschiedlichen Einschätzung der Arbeitsfähigkeit. Dieser Einwand ist nicht zutreffend, nachdem in den beiden Gutachten nicht die gleichen Diagnosen gestellt werden. Eine psychisch bedingte Invalidität im Sinne des Gesetzes liegt nur dann vor, wenn ein psychisches Leiden von erheblicher Schwere, Intensität, Ausprägung und Dauer fachärztlich ausgewiesen ist und es der betroffenen Person trotz Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, wegen ihrer Beschwerden nicht zuzumuten ist, einer Erwerbstätigkeit nachzugehen, wobei das Mass des Forderbaren weitgehend objektiv bestimmt wird (BGE 130 V 353 E. 2.2.1; BGE 131 V 49 E. 1.2 S. 50). Nach den mit dem Gutachten des Dr. med. C.________ übereinstimmenden Feststellungen der Vorinstanz liegt heute anhand der erhobenen Befunde eine Invalidisierung zumindest im Sinne einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit nicht mehr vor, zumal bezüglich der psychischen Symptomatik mit Blick auf die vom Gutachter gestellte Diagnose eine Besserung eingetreten ist und daher auch die Zumutbarkeit der Schmerzüberwindung (BGE 131 V 49, 130 V 352, 130 V 396 E. 5.3.2 S. 398 f.) anders zu beurteilen war. Zur Stellungnahme des Dr. med. A.________, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom 30. April 2008, hat sich die Vorinstanz zutreffend dahingehend geäussert, dass eine Begründung der von ihm gestellten abweichenden Diagnose (mittelgradige depressive Episode), namentlich eine Darlegung der erhobenen Befunde, fehlt und daher nicht darauf abgestellt werden kann. Damit bestehen keine Anhaltspunkte für eine offensichtliche Unrichtigkeit der vorinstanzlichen Feststellung des Sachverhalts, weshalb das Bundesgericht daran gebunden ist. Unter Annahme einer (erheblichen) Verbesserung des psychischen Leidens sind die Voraussetzungen für eine Rentenrevision erfüllt und ist der Einwand der unberechtigten Anpassung der zugesprochenen Invalidenrente an eine geänderte Rechtspraxis unbegründet.