Citation: 2A.507/2001 03.12.2001 E. 3

3.- a) Die Fremdenpolizei des Kantons Zürich hat den Beschwerdeführer am 27. August 2001 aus der Schweiz weggewiesen. Dem Vollzug der Wegweisung stehen besondere Hindernisse entgegen, da nach wie vor keine gültigen Reisepapiere vorliegen. Der Haftgrund der Untertauchensgefahr ist nach wie vor gegeben. b) Die Papierbeschaffung ist seitens der Behörden mit dem nötigen Nachdruck verfolgt worden: Mit Schreiben vom 25. September 2001 stellte die Fremdenpolizei dem Bundesamt für Flüchtlinge ein für die jugoslawischen Behörden bestimmtes Antragsformular zu und ersuchte darum, den Fall prioritär zu behandeln. Auf diesem Formular war sowohl unter der Rubrik "Geburtsort" als auch unter der Rubrik "letzter Wohnort in der Bundesrepublik Jugoslawien" die Gemeinde "B.________" angeführt. Am 15. Oktober 2001 erkundigte sich die Fremdenpolizei beim Bundesamt für Flüchtlinge, ob von den jugoslawischen Behörden schon eine Antwort in Bezug auf ein Ersatzreisepapier eingetroffen sei. Mit Schreiben vom 22. Oktober 2001 machte das Bundesamt die Fremdenpolizei darauf aufmerksam, dass sich B.________ nicht in der Bundesrepublik Jugoslawien, sondern in der bosnischen Föderation befinde; der Antrag auf Rückübernahme könne daher nicht an Belgrad weitergeleitet werden, vielmehr sei mit der Schweizer Vertretung in Sarajevo Kontakt aufzunehmen. Anlässlich seiner Befragung am 25. Oktober 2001 gab A.________ an, in B.________-C. ________ in Bosnien-Herzegowina geboren zu sein; letztmals gemeldet sei er aber in D.________ in E.________ gewesen, wo seine Mutter und seine Schwester lebten. Am 12. November 2001 gab das Bundesamt für Flüchtlinge der Fremdenpolizei auf telefonische Anfrage hin bekannt, bei der Schweizer Botschaft in Sarajevo seien Identitätsabklärungen hängig. c) Es besteht kein Anzeichen dafür, dass sich die Föderation Bosnien oder die Bundesrepublik Jugsolawien einer Rückübernahme des Beschwerdeführers widersetzen würden, sobald seine Identität geklärt ist. d) Die Verlängerung der Ausschaffungshaft erweist sich somit zur Zeit als bundesrechtskonform.