Citation: 1B_442/2022 E. 3.5.1

3.5.1. Die Beschwerdeführerin bringt weiter vor, die Verwendung eines ungefähr acht Kilogramm schweren, unförmigen Steins als Tatwaffe würde zwangsläufig eindeutige Spuren hinterlassen. An ihren Händen seien jedoch weder spezifische noch besondere Hautabtragungen und Hautverfärbungen festgestellt worden. Es sei ausserdem nicht verdächtig, dass sie den als "Napf" verwendeten Stein von sich aus "ausserprotokollarisch" erwähnt habe, da sie von den Strafbehörden gebeten wurde, "alle Details zum Fundort der Tochter zu nennen" und ihr sinngemäss nicht vorgeworfen werden könne, dieser Aufforderung nachgekommen zu sein.