Citation: 2C_1019/2020 E. B

Mit Verfügung vom 18. März 2014 wurden A.________ und seine Ehefrau B.________ für die Steuerperiode 2009 mit einem Einkommen von Fr. 835'202.-- (steuerbar) bzw. Fr. 852'881.-- (satzbestimmend) und einem steuerbaren Vermögen von Fr. 0.-- veranlagt. Dabei nahm die Steuerkommission K.________ insbesondere zwei Aufrechnungen bei den Einkünften aus selbständiger Erwerbstätigkeit vor: Einerseits verweigerte sie den Abzug eines Verlusts von Fr. 250'503.-- aus dem Verkauf einer Liegenschaft in W.________/BL, andererseits anerkannte sie eine ausserordentliche Abschreibung von Fr. 278'248.-- auf einem Mehrfamilienhaus in X.________/SO nicht. Die Steuerkommission machte geltend, dass A.________ das hälftige Miteigentum, das er an den Liegenschaften innehatte, unentgeltlich erworben hatte. Deshalb konnte er aus der Veräusserung des Anteils an der Liegenschaft in W.________/BL keinen Verlust erleiden und auf dem Anteil an der Liegenschaft in X.________/SO keine Abschreibung vornehmen. Soweit diese Aufrechnungen betroffen waren, blieben die kantonalen Rechtsmittel ohne Erfolg (Einspracheentscheid vom 7. April 2016; Urteil des Spezialverwaltungsgerichts des Kantons Aargau vom 23. April 2020; Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Aargau vom 27. Oktober 2020). Das Spezialverwaltungsgericht und das Verwaltungsgericht lehnten es zudem ab, die für die Steuerperiode 2008 erfolglos geltend gemachten Abschreibungen von Fr. 135'000.-- und Fr. 95'000.-- auf den Liegenschaften in V.________/AG nunmehr als Veräusserungsverluste zum Abzug zuzulassen.