Citation: 9C_55/2021 E. A

Die 1970 geborene, als Sprachlehrerin an einer höheren Fachschule tätige, A.________ leidet unter einem systemischen Lupus erythematodes. Im September 2016 meldete sie sich unter Verweis darauf bei der IV-Stelle Bern (fortan: IV-Stelle) zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle verneinte nach Vornahme medizinischer und erwerblicher Abklärungen einen Leistungsanspruch (Verfügung vom 14. März 2017). Im Februar 2019 ersuchte die Versicherte mit Hinweis auf eine gesundheitliche Verschlechterung erneut um Leistungen der Invalidenversicherung. Die IV-Stelle traf wiederum medizinische und erwerbliche Abklärungen. Insbesondere holte sie ein polydisziplinäres Gutachten der medexperts AG, St. Gallen, in den Disziplinen Allgemeine Innere Medizin, Rheumatologie, Psychiatrie und Neuropsychologie (Expertise vom 5. Dezember 2019) sowie einen Abklärungsbericht Haushalt/Erwerb vom 19. Februar 2020 ein. Mit Verfügung vom 9. Juli 2020 sprach sie A.________ eine Viertelsrente der Invalidenversicherung zu (Invaliditätsgrad von 44 % in Anwendung der gemischten Methode mit Erwerbsbereich von 85 % und Aufgabenbereich von 15 %).