Citation: H 51/04 13.11.2006 E. A

Der am 21. November 1988 geborene S.________ (vormals: N.________) ist der leibliche Sohn von A.________, geborene N.________. Am 13. März 1994 verstarb M.________, Ehemann von der Mutter und sein Pflegevater, worauf ihm die Schweizerische Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV) eine ordentliche einfache Waisenrente (Vaterwaise) ausrichtete. Am 16. Februar 2001 verstarb auch A.________. In der Folge wurde der Versicherte am 17. August 2001 von der Schwester seiner Mutter, E.________ in Kenia, dem damaligen Wohnort des Versicherten, adoptiert. Mit je separaten Verfügungen vom 28. November 2002 sprach die Sozialversicherungsanstalt des Kantons St. Gallen (SVA) S.________ für die Monate März bis August 2001 plafonierte Waisenrenten von Fr. 662.- (Vaterwaise) und Fr. 518.- (Mutterwaise) zu. Die Terminierung wurde damit begründet, dass der Anspruch auf beide Waisenrenten mit der Adoption von S.________ durch E.________ erlösche. Während laufender Rechtsmittelfrist gelangte der Rechtsvertreter von S.________ am 19. Dezember 2002 an die SVA und ersuchte um Überprüfung der Verfügungen. Korrekterweise dürfe nur die Mutterwaisenrente terminiert werden, da der Betroffene nur von einem Elternteil adoptiert worden sei. Die Verwaltung teilte ihm am 14. April 2003 mit, dass sie an ihren Verfügungen vom 28. November 2002 festhalte.