Citation: 2C_644/2018 E. 2.3.5

2.3.5. Die Beschwerde wäre aber selbst bei hinreichender Begründung kaum stichhaltig. So dreht die Begründung sich vor allem um die Auslegung von Art. 655 ZGB. Hierzu ist zum einen festzuhalten, dass keineswegs gewiss ist, dass der kantonale Verordnungsgeber bei Schaffung von § 22 Abs. 2 StV/SH einen einheitlichen Begriff der "Liegenschaft" herbeiführen wollte. Wenn diese Parallele tatsächlich beabsichtigt gewesen sein sollte, was nicht feststeht, bliebe zum andern zu beachten, dass Art. 655 ZGB diesfalls kein frei überprüfbares Bundesrecht darstellen würde, sondern als subsidiäres kantonales Verwaltungsrecht qualifiziert werden müsste (Urteil 2C_469/2017 vom 1. Dezember 2017 E. 3.3.1 mit Hinweisen, in: ASA 86 S. 503, StR 73/2018 S. 218). Dies hätte wiederum zur Rüge- und Begründungsobliegenheit geführt, welcher der Steuerpflichtige, wie dargelegt, von vornherein nicht genügt.