Citation: 6B_576/2024 E. 6.1.2

6.1.2. Insofern der Beschwerdeführer rügt, Dr. F.________ habe ein reines Aktengutachten erstellt und ihm hätten die Grundlagen zur Beurteilung der Schuldfähigkeit gefehlt, kann ihm nicht gefolgt werden. Aus dem Gutachten ergibt sich, dass der Beschwerdeführer die Mitwirkung an der Begutachtung verweigert hat, was dieser nicht bestreitet. Wenn er sich nun auf den Standpunkt stellt, aufgrund der von ihm zu verantwortenden fehlenden Mitwirkung könne auf das Gutachten nicht abgestellt werden, verhält er sich einerseits widersprüchlich. Andererseits standen Dr. F.________ - wie auch die Vorinstanz ausführt - genügend Informationen zur Erstellung seines Gutachtens zur Verfügung. So konnte er sich auf umfangreiche Akten sowohl des aktuellen Verfahrens als auch der früheren Verfahren und auf die Aussagen mehrerer Auskunftspersonen resp. Zeugen (unter anderem die ebenfalls fachkundige und mit der Behandlung des Beschwerdeführers betraute Dr. D.________) sowie des Beschwerdeführers selbst abstützen. Ihm standen auch die früheren Gutachten von Dr. G.________ und Dr. I.________ zu Verfügung. Dass der Beschwerdeführer im Zeitpunkt der Erstellung des Gutachtens erst einmal befragt wurde und die Vorwürfe bestritt, vermag sich auf die Schlüssigkeit des Gutachtens nicht auszuwirken, kommt es doch regelmässig vor, dass die zu begutachtende Person die ihr gemachten Vorwürfe bestreitet.