Citation: 5A_259/2019 E. 3.2

3.2. Beide kantonalen Gerichte haben das Hauptbegehren abgewiesen. Sie sind davon ausgegangen, nach dem Grundbuch einschliesslich des beiden Parteien bekannten Eintrags im kantonalen Grundbuch sei die Beschwerdeführerin berechtigt, räumlich beschränkt auf den Teil der heutigen E.________-Strasse das Grundstück des Beschwerdegegners zu begehen und zu befahren, und daraus ergebe sich klar, dass der Eintrag das Eigentum des belasteten Grundstücks grundsätzlich schlüssig unabhängig von der Anzahl und der örtlichen Lage der Grundstücke, zu welchen die Berechtigten der Beschwerdeführerin gehen oder fahren wollten, beschränke. Aufgrund der Deutlichkeit des Eintrags sei, ohne auf die weiteren Auslegungsmittel einzugehen, das hauptsächliche Klagebegehren des Beschwerdegegners auf Feststellung, die Personaldienstbarkeit sei auf den Zugang zu bestimmten Liegenschaften beschränkt, abzuweisen (E. 2c S. 5 f. des angefochtenen Urteils).