Citation: 1C_328/2024 E. 5.5

5.5. Untersuchungsgrundsatz und Mitwirkungspflicht ändern grundsätzlich nichts an der objektiven Beweislast (vgl. Urteile 2C_443/2023 vom 15. Januar 2025 E. 3.3.2; 1C_280/2022 vom 15. März 2024 E. 3.2; je mit Hinweisen). Kommt die Beweiserhebung nicht zu einem eindeutigen Ergebnis, wirkt sich dies - analog Art. 8 ZGB - grundsätzlich zulasten der Person aus, die aus der unbewiesen gebliebenen Tatsache Rechte hätte ableiten können (BGE 144 II 332 E. 4.1.3). In der Regel gilt ein Beweis als erbracht, wenn das Gericht nach objektiven Massstäben von der Verwirklichung einer Tatsache überzeugt ist (Regelbeweismass; vgl. BGE 144 II 332 E. 4.1.2; Urteile 2C_489/2023 vom 21. Januar 2025 E. 7.1.3; 2C_387/2021 vom 4. November 2021 E. 7.3.1; je mit Hinweisen).