Citation: 8C_170/2017 E. 2

Streitig und zu prüfen ist zunächst, ob Vorinstanz und Verwaltung das Neuanmeldungsgesuch des Versicherten zu Recht abgewiesen haben. Zu prüfen ist dabei insbesondere, ob sich in der Zeit zwischen dem 17. Juli 2008 (Zeitpunkt der ersten Verfügung) und dem 28. Juli 2016 (Datum der den Rentenanspruch erneut abweisenden Verfügung) eine rentenbegründende Änderung des Sachverhalts ergeben hat. Unbestritten ist dabei, dass sich der Gesundheitszustand aus orthopädischer Sicht nicht wesentlich verändert hat. Streitig ist hingegen, ob eine anspruchserhebliche psychische Veränderung ausgewiesen ist. Das kantonale Gericht hat unter Hinweis auf Art. 87 Abs. 3 in Verbindung mit Abs. 2 IVV und Art. 17 Abs. 1 ATSG richtig dargelegt, dass die Verwaltung im Fall des Eintretens auf eine Neuanmeldung analog zu einer Rentenrevision zu prüfen hat, ob sich die tatsächlichen Verhältnisse seit der ursprünglichen Verfügung in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert haben. Zutreffend wiedergegeben hat das kantonale Gericht sodann die Bestimmungen über den Anspruch auf eine Invalidenrente und deren Höhe (Art. 28 Abs. 1 und 2 IVG) und die Grundsätze zum Beweiswert ärztlicher Gutachten (BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232; 125 V 351 E. 3a S. 352 mit Hinweis). Darauf wird verwiesen.