Citation: C 157/00 28.03.2002 E. A

A.- Der 1952 geborene K.________ bezog während einer ersten, vom 15. Dezember 1995 bis 14. Dezember 1997 dauernden Rahmenfrist Taggelder der Arbeitslosenversicherung. Ab Dezember 1995 hatte er Anspruch auf eine halbe Invalidenrente bei einem Invaliditätsgrad von 50 % (Verfügung der IV-Stelle des Kantons Zug vom 26. August 1996). Am 15. April 1998 sprach ihm die IV-Stelle des Kantons Thurgau mit Wirkung ab 1. Oktober 1996 bei einem Invaliditätsgrad von 69 % eine ganze Invalidenrente zu. Am 20. Oktober 1998 reichte der Versicherte ein Revisionsgesuch ein, da er wieder mehr arbeiten könne und eine halbe oder bestenfalls noch eine Viertelsrente benötige. Mit Vorbescheid vom 21. Januar 1999 eröffnete ihm die IV-Stelle, die bisherige ganze Rente werde rückwirkend per Ende September 1997 aufgehoben und die zu Unrecht bezogenen Leistungen für die Monate Oktober 1997 bis Dezember 1998 seien zurückzuerstatten. Hiegegen opponierte der Versicherte (Eingaben vom 28. Januar und 28. Februar 1999). In der Folge wurde die ganze Invalidenrente während des IV-rechtlichen Verfahrens weiter ausgerichtet (Schreiben der IV-Stelle vom 31. Mai 1999). Ab 25. August 1999 wurden dem Versicherten von der Invalidenversicherung Taggelder für eine Umschulung zum Screendesigner zugesprochen, die im November 1999 wegen Überforderung und gesundheitlich bedingten Absenzen scheiterte. Wegen Umzugs des Versicherten überwies die IV-Stelle des Kantons Thurgau seine Akten am 22. November 1999 der IV-Stelle des Kantons St. Gallen. Diese eröffnete ihm mit Vorbescheid vom 14. Januar 2000, nach der Einstellung der Umschulungs-Taggelder würde ab 1. Dezember 1999 wieder die ganze Invalidenrente bei einem Invaliditätsgrad von 69 % ausgerichtet. Mit Eingaben vom 13. März, 14. April und 4. Juni 2000 verwies K.________ auf sein Revisionsgesuch vom 20. Oktober 1998 und verlangte eine MEDAS-Abklärung. Mit Verfügung vom 23. Juni 2000 lehnte die IV-Stelle sein Begehren um Durchführung einer medizinischen Abklärung und revisionsweise Herabsetzung der Invalidenrente ab. Die vom Versicherten hiegegen erhobene Beschwerde wies das Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen mit in Rechtskraft erwachsenem Entscheid vom 24. Oktober 2000 ab. Ab 29. Oktober 1998 richtete die Arbeitslosenkasse des Kantons Thurgau K.________ Arbeitslosenentschädigung aus. Mit Verfügung vom 17. August 1999 legte das Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Thurgau (nachfolgend AWA) seine Vermittlungsfähigkeit für die Zeit ab 29. Oktober 1998 auf 60 % fest. Gestützt hierauf verfügte die Arbeitslosenkasse des Kantons Thurgau (nachfolgend Arbeitslosenkasse) am 25. August 1999 die Rückforderung der ab Dezember 1998 bis April 1999 zu viel ausgerichteten Arbeitslosenentschädigung im Betrage von Fr. 8005. 15, da das Taggeld (Taggeldhöhe 70 %) in dieser Zeit auf dem versicherten Verdienst von 100 % (= Fr. 8100.-) statt auf 60 % (= Fr. 4860.-) abgerechnet worden sei. Mit einer weiteren Verfügung vom 3. Januar 2000 lehnte die Arbeitslosenkasse das Gesuch des Versicherten um Ausrichtung eines Vorschusses von Fr. 15'000.- ab und führte weiter aus, für die weiteren Leistungsansprüche des Versicherten, wie Pendlerkostenentschädigung, SUVA-Taggeldleistungen etc. , sei sie nicht zuständig.