Citation: 9C_552/2021 E. 4

Das kantonale Gericht stellte in tatsächlicher Hinsicht für das Bundesgericht grundsätzlich verbindlich fest, gemäss der Website der Beschwerdeführerin preise diese ihr Ausbildungs- und Kursangebot unter eigenem Namen an. Dieses bestehe im Wesentlichen aus Aus- und Fortbildungen in diversen Körpertherapien sowie aus Seminaren und Retreats im Bereich Persönlichkeitsentwicklung. Ergänzend könnten auch Kursräumlichkeiten gemietet werden. Damit, so die Vorinstanz weiter, bilde vielmehr die Seminartätigkeit und nicht die Hotellerie Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit der Beschwerdeführerin. Die Lehrkräfte würden auf der Website unter der Rubrik "unsere Dozent/innen" in einem Verzeichnis aufgeführt. Die Beschwerdeführerin übernehme und kontrolliere die gesamte Organisation und Durchführung der angebotenen Kurse und Ausbildungen, insbesondere würde sie die Kursteilnehmer suchen. Die Kursleitenden, welchen ein bestimmter Anteil an den Kurseinnahmen zustünde, müssten weder eigene Investitionen tätigen noch würden sie in eigenem Namen auftreten. Es könne ausgeschlossen werden, dass die Beigeladene lediglich Seminarräume bei der Beschwerdeführerin angemietet und mangels eigener Ressourcen lediglich die Kursadministration eingekauft habe. Dies sei schon deshalb nicht zu hören, weil die Beschwerdeführerin derlei Dienstleistungen gar nicht anbiete. Vielmehr biete sie Kurse in den Bereichen Körpertherapie und Persönlichkeitsentwicklung an, für welche sie entsprechende Lehrkräfte benötige. Insgesamt überwiege bei den angebotenen Kursen das Element der Vermarktung unter eigenem Namen, woran nichts ändere, dass die Beschwerdeführerin nach eigenen Angaben keinen Einfluss auf die konkreten Lehrinhalte nehme und den Lehrkräften insofern einen Teil des Inkassorisikos aufbürde, als diese nur einen Anteil der effektiv eingegangenen Zahlungen erhalten würden.