Citation: 8C_584/2023 E. 5.2.1

5.2.1. Zur Begründung, weshalb der Sachverhalt auch in sonstiger Hinsicht nur ungenügend abgeklärt worden sei, verweist der Beschwerdeführer im Weiteren auf das von der IV-Stelle eingeholte MEDAS-Gutachten der medexperts ag, St. Gallen. Daraus vermag er indessen nichts zu seinen Gunsten abzuleiten. Dass der von ihm zitierte neurologische Gutachter der medexperts ag die Atrophie des rechten Oberschenkels oder die aufgrund unauffälliger Bildgebung ohnehin nur vermutete Neuropathie des Nervus obturatorius rechts sowie betont der Nervenfasern des Nervus femoralis zum Musculus vastus medialis auf das Unfallereignis zurückgeführt hätte, lässt sich dem Gutachten nicht entnehmen. Der orthopädische Gutachter hielt sodann zwar eine "eingehende weitere Abklärung" für die Ursache der Beschwerden für "dringend indiziert". Wie der Vorinstanz jedoch nicht entging, äusserte aber auch er sich nicht dahingehend, dass die Beschwerden allenfalls auf den Unfall zurückgeführt werden könnten. Die diesbezüglich in Betracht kommenden Bemerkungen im Gutachten beschränken sich darauf, dass die Beschwerden nach dem Unfallereignis festgestellt worden seien. Dies käme letztlich einer beweisrechtlich unzulässigen "Post-hoc-ergo-propter-hoc"-Argumentation gleich, welche für den Nachweis eines Kausalzusammenhangs mit dem Unfall nicht ausreicht (vgl. BGE 149 V 218 E. 5.6; 142 V 325 E. 2.3.2.2) und auch keinen hinreichenden Anlass zu weiteren Abklärungen betreffend Unfallkausalität der Beschwerden zu geben vermag. Dies gilt umso mehr, als nach dem Unfall - sowohl vor als auch nach dem stationären Aufenthalt des Beschwerdeführers in der Klinik C.________ - bereits zahl- und umfangreiche neurologische, orthopädische und neurophysiologische Abklärungen u.a. im Spital E.________ und der Klinik F.________ durchgeführt wurden, ohne dass eine Ursache der Beinbeschwerden hätte gefunden oder ein Zusammenhang zum Unfall hätte hergestellt werden können. Vor diesem Hintergrund erscheint nicht bundesrechtswidrig, dass die Vorinstanz eine Unfallkausalität der Beinbeschwerden nicht als mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt erachtete.