Citation: U 250/99 05.02.2001 E. 3

3.- Die Vorinstanz hat die umstrittene Frage, ob der Beschwerdeführer beim Unfall ein Schleudertrauma erlitten und sich eine hirnorganische Schädigung zugezogen hat, verneint. Sie stützte sich dabei auf die medizinischen Unterlagen, gemäss welchen in der Zeit unmittelbar nach dem Unfall keine Symptome aufgetaucht seien, welche auf eine Hirnverletzung hingedeutet hätten, und anfänglich vielmehr andere Beschwerden, nämlich diejenigen am Thorax, im Vordergrund gestanden hätten. Die am Unfalltag vom Hausarzt festgestellte Druckdolenz an der Halsmuskulatur sei nur diskret gewesen und das Cervicalsyndrom sei erst eine ganze Woche später aufgetreten, was das Vorliegen einer entsprechenden Verletzung als unwahrscheinlich erscheinen lasse. Dieser Auffassung ist beizupflichten. Denn es entspricht einer allgemein anerkannten medizinischen Erfahrungstatsache, dass Beschwerden im Bereich der HWS im Anschluss an Schleudertraumen innert kurzer Zeit (bis höchstens 72 Stunden) nach dem Unfall auftreten (RKUV 2000 Nr. U 359 S. 29). Hinzu kommt, dass auch die neuropsychologischen Befunde, welche rechtsprechungsgemäss nur im Rahmen einer gesamthaften Beweisführung bedeutsam sein können, vorliegend nicht zu überprüf- und nachvollziehbaren Aussagen zur Unfallkausalität geführt haben, die sich in die anderen Abklärungsergebnisse schlüssig einfügen (BGE 119 V 341 Erw. 2b/bb). Unter diesen Umständen ist die Vorinstanz zutreffend davon ausgegangen, dass ein HWS-Schleudertrauma und durch den Unfall verursachte hirnorganische Störungen vorliegend nicht rechtsgenüglich ausgewiesen sind. Ebenso hat das Gericht zu Recht weitere Beweismassnahmen abgelehnt, weil diese am Ergebnis nichts zu ändern vermöchten (BGE 124 V 94 Erw. 4b, 122 V 162 Erw. 1d, 119 V 344 Erw. 3c in fine mit Hinweisen).