Citation: 2C_397/2020 E. C

Mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 18. Mai 2020 beantragt A.________, unter Aufhebung des Urteils des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau vom 15. April 2020 sei seine Aufenthaltsbewilligung zu verlängern. Eventualiter beantragt er, das Urteil des Verwaltungsgerichts sei aufzuheben, seine Aufenthaltsbewilligung sei zu verlängern und es sei eine ausländerrechtliche Verwarnung auszusprechen. Subeventualiter beantragt A.________, die Sache sei zu weiteren Abklärungen bzw. zu neuem Entscheid an das Verwaltungsgericht zurückzuweisen. Prozessual ersucht A.________ um Erteilung der aufschiebenden Wirkung. Das Migrationsamt, das Departement für Justiz und Sicherheit sowie das Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau beantragen, die Beschwerde sei abzuweisen. Das Staatssekretariat für Migration (SEM) verzichtet auf Vernehmlassung. Mit Verfügung vom 26. Mai 2019 hat der Präsident der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung des Bundesgerichts der Beschwerde antragsgemäss die aufschiebende Wirkung zuerkannt. Mit Eingabe vom 20. Juli 2020 hält der Beschwerdeführer an seinen Anträgen fest. Das Migrationsamt des Kantons Thurgau reichte mit Eingabe vom 30. Juli 2020 weitere Akten ein.