Citation: 2C_562/2019 E. 5.6

5.6. Die vorinstanzlich festgestellten Indizien, die auf das Bestehen einer Scheinehe hindeuten, werden von der Beschwerdeführerin nicht oder nicht hinreichend substanziiert bestritten (vorne E. 2.2), weshalb sie für das Bundesgericht verbindlich sind (vorne E. 2.1) Die Beschwerdeführerin beanstandet aber die rechtliche Schlussfolgerung der Vorinstanz, dass gestützt auf die festgestellten Indizien von einer Scheinehe auszugehen sei. Sie argumentiert, die Vorinstanz habe die festgestellten Indizien ausschliesslich negativ und willkürlich gewertet. Bei einer objektiven Betrachtungsweise liessen die aufgeführten Indizien keinen Rückschluss auf eine Scheinehe zu.