Citation: 5A_495/2014 E. A

Am 11. März 2011 reichte Rechtsanwalt B.________ für C.C.________ und D.C.________ beim Bezirksgericht Laufenburg ein gemeinsames Scheidungsbegehren mit vollständiger Vereinbarung über die Scheidungsfolgen ein. Am 15. April 2011 zeigte Rechtsanwältin E.________ dem Bezirksgericht an, dass sie neu die Interessen von C.C.________ vertrete und die Konvention nicht dem freien Willen ihrer Mandantin entspreche. Sie stellte zudem ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung. Am 26. Mai 2011 fand eine Verhandlung statt, an der die Parteien befragt wurden. Am 28. Juni 2011 zeigte Rechtsanwalt F.________ die bürointerne Übernahme des Mandats von C.C.________ an und beantragte die Übertragung der unentgeltlichen Rechtsverbeiständung auf ihn. Mit Verfügung vom 12. August 2011 wurde C.C.________ die unentgeltliche Rechtspflege ab 15. April 2011 bewilligt und Rechtsanwalt F.________ als unentgeltlicher Vertreter eingesetzt. Am 19. September 2011 zeigte Rechtsanwalt A.________ dem Bezirksgericht an, dass er die Vertretung von C.C.________ bürointern per sofort übernehme. Am 19. Januar 2012 wurde eine Einigungsverhandlung durchgeführt. Nach entsprechender Aufforderung reichte C.C.________ am 16. März 2012 ihre begründete Klage ein. Nach Erstattung der Klageantwort durch D.C.________ ordnete das Bezirksgericht einen zweiten Schriftenwechsel an. Am 19. September 2012 reichte C.C.________ ihre Replik ein und am 21. Januar 2013 D.C.________ die Duplik. Am 27. März 2013 erliess das Bezirksgericht die Beweisverfügung. Am 2. April 2013 teilte Rechtsanwalt A.________ dem Bezirksgericht mit, dass er die Interessen von C.C.________ nicht mehr vertrete. Am 9. April 2013 zeigte Rechtsanwältin G.________ an, dass sie von C.C.________ mit der Interessenwahrung betraut worden sei.