Citation: 2C_550/2018 E. 1.1.2

1.1.2. Im angefochtenen Urteil hat die Vorinstanz zur Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung an die Beschwerdeführerin 2 erwogen, das kantonale Migrationsamt und die kantonale Sicherheitsdirektion hätten die Möglichkeit ausser Acht gelassen, dass es sich bei der Ehe zwischen dem Beschwerdeführer 1 und F.________ um eine Scheinehe gehandelt haben könnte und die eheliche Gemeinschaft zwischen den Beschwerdeführern 1 und 2 gar nie aufgegeben worden sei, wofür insbesondere die zeitlichen Abläufe sprechen würden. Dementsprechend wies die Vorinstanz die Sache zur Abklärung hinsichtlich der ehelichen Gemeinschaft mit F.________ und (allenfalls) zur Abklärung eines Widerrufs der Niederlassungsbewilligung des Beschwerdeführers 1 wegen Täuschung der Behörde an das kantonale Migrationsamt zurück. Angesichts dessen, dass der Anspruch auf eine Aufenthaltsbewilligung für die Beschwerdeführer 3 und 4 unabhängig vom Ausgang des Verfahrens betreffend die Beschwerdeführerin 2 beurteilt werden könne, sei hinsichtlich der Kinder ein Endentscheid zu fällen. Diese würden aufgrund des verspätet eingereichten Gesuchs um Familiennachzug und mangels eines wichtigen Grundes über keinen Anspruch auf eine Aufenthaltsbewilligung verfügen, weshalb sich die Beschwerde der Beschwerdeführer 3 und 4 als unbegründet erweisen würde und abzuweisen sei.