Citation: 4A_345/2018 E. 4.7.2

4.7.2. Mit dieser Begründung haben die kantonalen Gerichte die für den Kostenentscheid massgeblichen Umstände berücksichtigt. Damit setzt sich der Beschwerdeführer nicht - jedenfalls nicht rechtsgenüglich - auseinander. Vielmehr wiederholt er über weite Strecken in blosser appellatorischer Kritik, dass die Gutachterkosten um ein Vielfaches hätten verringert werden können, wenn auf die durch sein Treuhandbüro nachgeführte Buchhaltung abgestellt worden wäre und sich die Beschwerdegegnerin damit hätte einverstanden erklären können. Soweit der Beschwerdeführer sodann eine offensichtlich unrichtige Sachverhaltsfeststellung rügt, weil die Vorinstanz im Zusammenhang mit dem Gutachten das Wort "Notwendigkeit" verwendete, verfällt er in Wortklauberei. Die Vorinstanz hat genau das festgestellt, was er nun selber geltend macht, nämlich dass mit der Ausarbeitung des Gutachtens die Partei- und Zeugenbefragung vereinfacht werden sollte. Im Übrigen bestätigt der Beschwerdeführer mit dem Hinweis auf das von ihm gegen E.A.________ eingeleitete Strafverfahren und sein Schreiben an das Bezirksgericht vom 17. Juni 2015, dieses solle eine Strafanzeige von Amtes wegen in Bezug auf Art. 325 StGB prüfen, selber den Befund der Vorinstanz, dass angesichts der zerrütteten Verhältnisse die Kosten eines gerichtliches Gutachten jedenfalls nicht unnötig im Sinn von Art. 108 ZPO waren. Nicht unter dem Titel "Gutachten", jedoch im Rahmen seiner zusammenfassenden Würdigung zur Prozesskostenverteilung, macht der Beschwerdeführer geltend, bei der vorinstanzlich vorgenommenen Prozesskostenverteilung sei auch unberücksichtigt geblieben, dass die Kosten für die Erstellung des Gutachtens höher ausgefallen wären, wenn die Gerichtsgutachter nicht auf die vom von ihm beigezogenen Treuhandbüro erstellte Buchhaltung hätten abstellen können. Würde dies nicht berücksichtigt, müsse er solche Kosten gleichsam "doppelt" bezahlen. Dass das Gutachten deswegen weniger gekostet hat, ist eine Tatsachenbehauptung, die so keine Grundlage im angefochtenen Entscheid findet. Und der Beschwerdeführer legt nicht dar, dass die Voraussetzungen für eine Sachverhaltsergänzung (vgl. E. 2.2 hiervor) erfüllt wären. Darauf ist nicht einzutreten.