Citation: 6B_771/2016 E. 2.3.1

2.3.1. Soweit der Beschwerdeführer die rechtliche Würdigung mit Sachverhaltsfeststellungen rügt, die von den verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz abweichen und dabei nicht aufzeigt, dass und inwiefern diese willkürlich sind, ist darauf nicht einzutreten (Art. 105 Abs. 1 und Abs. 2 BGG, vgl. oben E. 1.4.3.). Dies betrifft die Tatbestandsmerkmale der Täuschung, des Irrtums und des Vermögensschadens. Zur Arglist hält die Vorinstanz fest, das Verhalten des Beschwerdeführers habe insgesamt mehrfach die Voraussetzungen eines Lügengebäudes sowie von täuschenden Machenschaften erfüllt. Aufgrund des systematischen und raffinierten Vorgehens des Beschwerdeführers habe das Projekt sehr realistisch gewirkt, und die Verantwortlichen der A.________ hätten insbesondere wegen der vorgelegten Dokumente mit dem Firmenlogo der B.________ sowie des E-Mails von I.________ fest mit einem Vertragsabschluss rechnen dürfen. Berechtigte Zweifel an der Echtheit des vorgetäuschten Projekts hätten erst aufkommen müssen, als der Global Contract auch nach Wochen von der B.________ nicht unterzeichnet zurückgesandt worden sei und die Firma B.________ gestützt auf ein angeblich anonymes Schreiben eines Mitarbeiters der A.________ das Projekt wegen finanzieller Schwierigkeiten habe platzen lassen. Bei dieser unerwarteten Sachlage habe die A.________ unverzüglich reagiert und zu Vertretern der B.________ Kontakt aufgenommen, worauf die Täuschung aufgedeckt worden sei. Das Verhalten der A.________ habe daher keine Verletzung von grundlegendsten Vorsichtsmassnahmen erkennen lassen, weshalb das Verhalten des Beschwerdeführers als arglistige Täuschung zu werten sei. Die vorinstanzlichen Ausführungen verletzen kein Bundesrecht. Aufgrund der zahlreichen täuschenden Machenschaften des Beschwerdeführers und seines raffinierten Lügengebäudes kann den Verantwortlichen der A.________ nicht vorgeworfen werden, die Angaben des Beschwerdeführers nicht früher überprüft zu haben. Die Vorinstanz hat daher eine Opfermitverantwortung der A.________ zu Recht verneint und den objektiven Tatbestand des Betrugs als erfüllt erachtet.