Citation: 1B_213/2016 E. 4.1.1

4.1.1. Der Beschwerdeführer stellt den hinreichenden Tatverdacht einzig mit Bezug auf den Vorwurf des unbefugten Aufnehmens von Gesprächen gemäss Art. 179 ter StGB in Abrede, da allfällige Aufnahmen im Zuge von behördlichen Einvernahmen nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts nicht von diesem Straftatbestand erfasst würden. Die Staatsanwaltschaft informierte das Bundesgericht inzwischen, dass sie aus prozessökonomischen Gründen auf einen entsprechenden Strafantrag verzichte und das Verhalten des Beschuldigten anlässlich der staatsanwaltlichen Einvernahme vom 2. März 2016 - wie bereits von der Vorinstanz angeregt - unter dem Straftatbestand der Hinderung einer Amtshandlung (Art. 286 StGB) zu prüfen gedenke (Stellungnahme vom 4. Juli 2016, S. 5). Der Beschwerdeführer bestreitet das Vorliegen eines hinreichenden Tatverdachts hinsichtlich dieser Straftat genauso wenig in rechtsgenüglicher Weise wie mit Bezug auf die vorgeworfenen Strassenverkehrsdelikte.