Citation: 5C.24/2006 21.03.2006 E. B

Mit Eingabe vom 2. Juni 1998 erhob V.________ beim Gerichtskreis G.________ Klage gegen X.________ mit dem Rechtsbegehren, der zuständige Grundbuchverwalter sei anzuweisen, zu seinen Gunsten auf den Parzellen Gbbl.-Nrn. 1 und 9 ein in der Höhe gerichtlich zu bestimmendes Pfandrecht zur Sicherung seines Gewinnanspruchs einzutragen. In einer weiteren Klageeingabe vom 20. August 1998 verlangte er, der Beklagte sei zu verpflichten, ihm einen gerichtlich zu bestimmenden 8'000 Franken übersteigenden Betrag zu zahlen. Nach einem aufwändigen Verfahren mit Vergleichsverhandlungen, einem ersten Gutachten, weiteren Verhandlungen, einem Ergänzungsgutachten und nochmaligen Verhandlungen erkannte der Gerichtspräsident 2 des Gerichtskreises G.________ am 21. März 2002, dass der Beklagte Fr. 1'100'000.-- nebst Zins zu 5 % seit 3. Februar 1998 zu zahlen habe und der Grundbuchverwalter angewiesen werde, auf den Parzellen Gbbl.-Nrn. 1 und 9 ein Pfandrecht in dieser Höhe definitiv einzutragen.