Citation: 9C_834/2015 E. 4.1

4.1. Unbestritten vermag der zweimalige Abbruch des Belastungstrainings für sich allein genommen die der Rentenaufhebung zugrunde liegende Annahme einer Arbeitsfähigkeit von 100 % in leidensangepassten Tätigkeiten gemäss dem Gutachten des MZR vom 21. Juni 2013 nicht als fehlerhafte Sachverhaltsfeststellung im prozessual revisionsrechtlichen Sinne darzutun. Ebenso ist nicht entscheidend, ob der Abbruch der Massnahme aus medizinischer Sicht objektiv begründet gewesen war, wie die Beschwerdeführerin anzunehmen scheint. Anders verhielte es sich nur, wenn sich aus den diesbezüglichen Akten ein seinerzeit unerkannt oder unbewiesen und damit ungewürdigt gebliebenes Sachverhaltselement ergäbe, das für die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit (zeitlicher Umfang sowie Anforderungs- und Belastungsprofil) oder deren erwerbliche Verwertbarkeit bedeutsam gewesen wäre. Gemäss Vorinstanz finden sich solche Elemente tatsächlicher Natur namentlich nicht im Bericht des Dr. med. B.________ vom 2. Februar 2015. Soweit die Beschwerdeführerin vorbringt, Anlass zum Abbruch des zweiten Eingliederungsversuchs sei eine erhöhte Suizidalität gewesen, sie hätte innerlich gegen den Versuch ankämpfen müssen, bei der Verrichtung ihrer Tätigkeit ein giftiges Reinigungsmittel einzunehmen, fehlen in den gesamten übrigen medizinischen Akten Hinweise auf eine für die Diagnosestellung oder die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit relevante Selbstgefährdung (vgl. auch E. 4.2.2 hinten). Die Beschwerdeführerin macht nicht geltend, die Suizidalität und deren Bedeutung für Befund und Diagnose seien von allen mit ihr befassten Fachärzten bisher nicht erkannt worden. Damit fällt die Eignung des erwähnten Ereignisses, das angeblich Anlass zum Abbruch des (zweiten) Belastungstrainings gab, als neues Beweismittel im Sinne von Art. 53 Abs. 1 ATSG ohne Weiteres ausser Betracht.