Citation: 5A_278/2024 E. 3.3.3

3.3.3. Die vorigen Erwägungen zeigen freilich, dass die Vorinstanz entgegen dem Beschwerdeführer sehr wohl begründet, weshalb von einem hypothetischen Einkommen von Fr. 5'400.-- auszugehen sei. In diesem Kontext ist Rechtsfrage, welche Tätigkeit aufzunehmen als zumutbar erscheint, Tatfrage hingegen, ob die als zumutbar erkannte Tätigkeit möglich und das angenommene Einkommen tatsächlich erzielbar ist (BGE 144 III 481 E. 4.7.8; 143 III 233 E. 3.2 mit Hinweis; 137 III 102 E. 4.2.2.2 mit Hinweis). Die rechtlichen Erwägungen der Vorinstanz, wonach der Beschwerdegegnerin nicht die Kündigung ihrer bisherigen 70 %-Stelle, sondern nur die Aufnahme einer zusätzlichen Teilzeitstelle zumutbar sei, werden vom Beschwerdeführer nicht beanstandet. Weiter erhebt er in Bezug auf die vorinstanzlichen Ausführungen, wonach eine Aufstockung der bisherigen 70 %-Stelle ausgeschlossen sei, keine Sachverhaltsrüge im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG. Sodann bringt er entgegen den vorinstanzlichen Feststellungen vor, er habe die Edition von Lohnausweisen, Steuererklärungen sowie Steuerveranlagungsverfügungen der Beschwerdegegnerin beantragt. Dabei zeigt er jedoch nicht auf, inwiefern die Vorinstanz den Prozesssachverhalt offensichtlich unrichtig festgestellt haben soll. Soweit er geltend macht, dass von einem hypothetischen Einkommen von Fr. 5'800.-- auszugehen sei, tut er nicht dar, inwiefern die diesem hypothetischen Einkommen zugrundeliegenden vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen willkürlich bzw. offensichtlich unrichtig im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG sein sollen (s. vorne E. 2.2). Stattdessen beschränkt er sich auf die blosse Behauptung, wonach die Beschwerdegegnerin mehr als Fr. 6'000.-- verdienen könnte, wenn sie sich um eine besser bezahlte Vollzeitstelle bemüht hätte. Mit der vorinstanzlichen Erwägung, wonach zwei Teilzeitstellen geringer entlöhnt werden als eine 100 %-Stelle, befasst er sich nicht. Damit erweist sich seine Sachverhaltsrüge als ungenügend (s. vorne E. 2.2), weshalb auf diese Rüge nicht eingetreten werden kann.