Citation: 6B_819/2017 E. B

Auf Berufung von X._________ bestätigte das Obergericht des Kantons Aargau am 15. Juni 2017 das erstinstanzliche Urteil. X._________ verkaufte A._________ und B._________ im Juli bzw. Dezember 2015 je ein Occasionsfahrzeug. Das Obergericht hält für erwiesen, dass er die Käufer dabei mit seinen mündlichen Angaben sowie mit Hilfe eines "Attests", das scheinbar von einer Drittperson stammte, glauben machte, Motor und Getriebe der Fahrzeuge seien ausgetauscht bzw. revidiert worden und allgemein in einwandfreiem Zustand sowie (quasi) neu. Tatsächlich hätten weder X._________ noch die Voreigentümer am Motor oder am Getriebe irgendwelche mechanischen Arbeiten ausgeführt. A._________ und B._________ hätten den Kaufvertrag gemäss dem Obergericht nicht abgeschlossen, wenn sie sich über die wirklichen Verhältnisse im Klaren gewesen wären.