Citation: 6B_863/2022 E. 2.4.2

2.4.2. Der Beschwerdeführer wirft der Vorinstanz überspitzten Formalismus vor. Er beanstandet ihre Erwägung, wonach er ab dem 1. Januar 2021 zumindest reduziert arbeitsfähig und damit auch in der Lage gewesen sei, Einsprache zu erheben oder um Wiederherstellung der Einsprachefrist zu ersuchen. Es ist nicht ersichtlich, weshalb dies als "Handhaben von prozessualen Vorschriften mit übertriebener Schärfe" anzusehen wäre, wie der Beschwerdeführer vorträgt. Auch kann keine Rede davon sein, dass die Staatsanwaltschaft durch falsche Angaben ein schützenswertes Vertrauen geweckt hätte. Im Übrigen legt der Beschwerdeführer nicht dar, weshalb die Vorinstanz in anderer Weise Bundesrecht verletzt haben sollte.