Citation: 8C_468/2020 E. 4.1

4.1. Nach den Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz teilte der zuständige Sachbearbeiter der B.________ AG, C.________, dem Beschwerdegegner mit E-Mail vom 1. April 2019 mit, dass er dessen Angaben vom RAV erhalten habe und gerne mit ihm über seine beruflichen Erfahrungen sprechen würde. Er bitte um Rückruf, da er ihn bisher telefonisch nicht habe erreichen können. In einer weiteren E-Mail vom 1. April 2019 wies C.________ das RAV darauf hin, dass er seit längerem erfolglos versuche, mit dem Beschwerdegegner in Kontakt zu treten. Er würde diesen gerne vermitteln und sei daher froh, wenn das RAV ihn dazu anhalten würde, sich so schnell wie möglich bei ihm zu melden. Der Beschwerdegegner antwortete C.________ noch am gleichen Tag, dass er ihm gerne seinen Lebenslauf mit einer Beschreibung seiner Fähigkeiten zusende. Aufgrund schlechter Erfahrungen in der Gartenbaubranche sei er primär auf der Suche nach einer Tätigkeit im sozialen Bereich. Daraufhin berichtete C.________ dem RAV, dass ihn die E-Mail des Beschwerdegegners etwas irritiere, da er auf der Suche nach einem Landschaftsgärtner sei. Sodann forderte die B.________ AG den Beschwerdegegner mit E-Mail vom 17. April 2019 zum Rückruf auf. Im Rahmen einer E-Mail vom 19. April 2019 an die B.________ AG erkundigte sich der Beschwerdegegner nach einem Termin, den ihm diese "versprochen" habe und ersuchte um Mitteilung, welcher Betrieb an ihm Interesse bekunde. Er hätte hierzu keinerlei Informationen erhalten. Alsdann wünsche er, künftig darüber informiert zu werden, welchem Betrieb seine Unterlagen zugestellt würden. Es gebe Betriebe, bei denen er "für kein Geld der Welt" arbeiten würde. Im Weiteren wünsche er, sobald wie möglich eine Antwort zu erhalten. Er hätte Anrecht auf eine rechtzeitige Terminbekanntgabe, da er noch sieben weitere Vorstellungsgespräche zu koordinieren habe.