Citation: I 222/03 28.08.2003 E. A

B.________, geboren 1971, arbeitete ab 1990 bis zu seiner Entlassung im Jahre 1995 als "Springer" für die Firma E.______ AG. Am 12. Oktober 1995 meldete er sich bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an, worauf die IV-Stelle des Kantons Glarus Abklärungen in medizinischer und beruflicher Hinsicht durchführte und mit Verfügung vom 11. Dezember 1996 den Anspruch auf berufliche Massnahmen und Rente ablehnte, da B.________ mit einer geeigneten Hilfsarbeit ein rentenausschliessendes Einkommen erzielen könne und aufgrund des ermittelten Sachverhaltes als arbeitslos und nicht als invalid zu betrachten sei. Gegen diese Verfügung wurde kein Rechtsmittel ergriffen. Nachdem die IV-Stelle mit Verfügung vom 9. September 1999 B.________ eine Rumpforthese zugesprochen hatte, meldete er sich - mittlerweile von April 1997 bis März 2000 als Montageangestellter für die Firma K.________ AG tätig gewesen - am 5. September 2000 erneut bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle holte Berichte des Hausarztes Dr. med. S.________, Facharzt für Allgemeine Medizin FMH, vom 22. September 2000 (mit medizinischen Vorakten) und des ehemaligen Arbeitgebers vom 5. Oktober 2000 ein. Im Weiteren führte die Verwaltung Berufsberatung durch und veranlasste eine Begutachtung durch die Medizinische Abklärungsstelle (MEDAS; Gutachten vom 29. Januar 2002 mit psychiatrischem Konsilium vom 9. Januar 2002). Mit Verfügung vom 10. Juni 2002 sprach die IV-Stelle B.________ mit Wirkung ab 1. Mai 2000 eine halbe Rente der Invalidenversicherung zu und erachtete ihn in einer körperlich leichten, wechselbelastenden Tätigkeit im Umfang von 50 % als arbeitsfähig.