Citation: K 32/02 09.08.2004 E. 1

1.1 Das am 1. Januar 2003 in Kraft getretene Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechtes (ATSG) vom 6. Oktober 2000 ist im vorliegenden Fall nicht anwendbar, da nach dem massgebenden Zeitpunkt des Erlasses des streitigen Einspracheentscheides vom 7. August 2001 eingetretene Rechts- und Sachverhaltsänderungen vom Sozialversicherungsgericht nicht berücksichtigt werden (BGE 129 V 4 Erw. 1.2, 127 V 467 Erw. 1, 121 V 366 Erw. 1b). 1.2 Da es sich bei der angefochtenen Verfügung nicht um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen handelt, hat das Eidgenössische Versicherungsgericht nur zu prüfen, ob das vorinstanzliche Gericht Bundesrecht verletzt hat, einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens, oder ob der rechtserhebliche Sachverhalt offensichtlich unrichtig, unvollständig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen festgestellt worden ist (Art. 132 in Verbindung mit Art. 104 lit. a und b sowie Art. 105 Abs. 2 OG). 1.3 Nach der Rechtsprechung ist es - ausser im Rahmen eines zweiten Schriftenwechsels, für dessen nur ausnahmsweise angezeigte Anordnung (Art. 110 Abs. 4 OG) vorliegend kein Anlass besteht - grundsätzlich nicht zulässig, nach Ablauf der Rechtsmittelfrist neue Unterlagen einzureichen, es sei denn, diese stellten neue erhebliche Tatsachen oder entscheidende Beweismittel im Sinne von Art. 137 lit. b OG dar und wären als solche geeignet, eine spätere Revision des Gerichtsurteils zu begründen (BGE 127 V 353). Dies trifft auf die Eingaben des Beschwerdeführers vom 5. Juni und 7. November 2002 nicht zu. 1.4 Streitig und zu prüfen ist im vorliegenden Verfahren, ob der Prämienzuschlag von Fr. 5'937.60 als einmaliger Betrag oder als Aufgeld auf die ordentlichen Monatsprämien bzw. gleichmässig verteilt auf die doppelte Anzahl der Verzugsjahre zu begleichen ist. Der Beschwerdeführer beanstandet in der Tat weder die Versicherungs-pflicht noch den vom Kantonsgericht festgelegten Betrag der Strafprä-mie. Zudem befand die Vorinstanz, die Frage einer zeitlich verteilten Begleichung der zu erhebenden Strafprämie stelle sich lediglich, so-weit die finanzielle Situation des Versicherten es nicht zulasse, den Betrag in einer einmaligen Bezahlung bei ihm einzufordern. Folglich ist ebenfalls zu prüfen, ob das kantonale Gericht es zu Recht als massgeblich erachtete, dass sich der Beschwerdeführer in einer wirt-schaftlichen Lage befindet, die es zulässt, die einmalige Begleichung des Prämienzuschlages zu fordern. 1.5 Die Vorinstanz hat im angefochtenen Entscheid zutreffend darge-legt, dass die Begleichungsart des Prämienzuschlages weder im Ge-setz noch in der Verordnung geregelt ist. Offenbar habe der Be-schwerdeführer den ersten Satz von Art. 8 Abs. 1 KVV, wonach die Erhebungsdauer für den Prämienzuschlag bei verspätetem Beitritt nach Art. 5 Abs. 2 des Gesetzes der doppelten Dauer der Verspätung entspricht, in dem Sinne verstanden, dass der Zuschlag während einer Dauer von 10 Jahren - entsprechend der im vorliegenden Fall doppel-ten Verzugsdauer - auf die normale Prämie aufzurechnen sei. Diese Bestimmung regle aber die Frage, für welche Zeitspanne der Zuschlag dem Versicherten zu berechnen und nicht wie dieser zu begleichen ist.