Citation: 2C_248/2023 E. 1.2.2

1.2.2. Die Vorbringen der ETH Zürich sind nicht stichhaltig. Soweit dem Beschwerdeführer für den Abschluss der unterrichtsbasierten Lerneinheiten noch ECTS-Kreditpunkte fehlen, besteht ein aktuelles und praktisches Rechtsschutzinteresse. Zudem bezieht der Beschwerdeführer seine Anträge auf die gesamte Dauer des Masterstudiums. Der Streitgegenstand (zum Begriff: BGE 136 II 457 E. 4.2; 136 II 165 E. 5; 125 V 413 E. 2a) umfasst mit anderen Worten sachlich und zeitlich einen allfälligen Anspruch des Beschwerdeführers auf eine Assistenz für das Masterstudium und nicht für einzelne Verrichtungen innerhalb bestimmbarer Lerneinheiten. Die von der ETH Zürich überdies vorgebrachten Zweifel an der Notwendigkeit eines Nachteilsausgleichs sind nicht im Zusammenhang mit den Eintretensvoraussetzungen, sondern im materiellen Teil zu prüfen, denn sie betreffen die materiellen Voraussetzungen des umstrittenen Anspruchs.