Citation: 1C_597/2017 E. 2.2

2.2. Der Beschwerdeführer bringt vor, Art. 16a SVG sei so auszulegen, dass die zweijährige Bewährungsfrist bereits im Zeitpunkt der Widerhandlung zu laufen beginne und nicht erst in demjenigen, in dem wegen dieser eine Verwarnung ausgesprochen bzw. eröffnet werde. Folglich habe der Fristenlauf schon am 5. Juni 2014 eingesetzt, weshalb mehr als zwei Jahre vergangen gewesen seien, als er am 17. August 2016 die Höchstgeschwindigkeit überschritten habe. Daher seien die Voraussetzungen für einen Führerausweisentzug nicht gegeben.