Citation: 4A_48/2019 E. 4.5.3

4.5.3. Auch in Bezug auf die im Rückweisungsentscheid nicht beanstandete honorarberechtigte Bausumme von Fr. 16'174'650.90 hat die Vorinstanz den Rückweisungsentscheid nicht missachtet, sondern, wie auch der Beschwerdeführer anerkennt, die vom Gutachter vorgesehene Reduktion nicht berücksichtigt. Bereits daraus ergibt sich, dass der Vorwurf, die Vorinstanz habe die Rechtsfrage der Vertragsergänzung in unzulässiger Weise an den Gutachter delegiert, nicht verfängt. Aber auch davon abgesehen ist er nicht berechtigt. Wenn die Vorinstanz mit Blick auf die Erkenntnisse des Gutachters keine Vertragsergänzung vorgenommen hat, dann musste der Beschwerdeführer, auch wenn sie dies so nicht ausdrücklich festhielt, nach Treu und Glauben erkennen, dass sie davon ausging, die Parteien hätten mit Blick auf die durch Erhöhung der honorarberechtigten Bausumme erfolgte zusätzliche Entschädigung jedenfalls keine weitere Entschädigung vereinbart, zumal nach Massgabe des 2. Rückweisungsentscheids ohnehin ein Abzug von dem gemäss Gutachten angemessen betrachteten Betrag hätte vorgenommen werden müssen.