Citation: 5C.174/2002 11.12.2002 E. B

A.________ und F.________ bzw. dessen Erbengemeinschaft sind direkte Anstösser (Strasse S.________ fff). Mit Entscheid vom 12. September 2000 wies der Stadtrat Frauenfeld ihre Einsprache ab. Den dagegen erhobenen Rekurs wies das Departement für Bau und Umwelt des Kantons Thurgau am 27. Juni 2001 vollumfänglich ab. Mit Beschwerde vom 7. September 2001 an das Verwaltungsgericht stellten A.________ und F.________ die Begehren, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und die Gesuche betreffend Baubewilligung der E.________ AG seien abzuweisen. Einerseits machten sie hinsichtlich des Gebäudeabstandes eine Verletzung von Art. 7 Abs. 3 BauR geltend. Andererseits monierten sie eine Verletzung von Art. 684 ZGB infolge Beeinträchtigung der Belichtung und Besonnung durch den geplanten Neubau eee. Mit Urteil vom 22. Mai 2002 wies das Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau die Beschwerde sowohl hinsichtlich ihres öffentlich als auch des privatrechtlichen Charakters ab.