Citation: 1C_900/2013 E. 4.2.3

4.2.3. Diese Beweiswürdigung lässt keine Willkür erkennen. Das vom Beschwerdeführer in Auftrag gegebene Gutachten Hertig setzt sich mit den im bfu-Bericht favorisierten und dem Projekt zugrunde gelegten Zufahrtsvarianten 2 bzw. 4 nicht auseinander und ist daher nicht geeignet, diese bzw. den bfu-Bericht in Frage zu stellen. Die örtlichen Verhältnisse, namentlich das vorgelagerte Dach der bestehenden Baute Luzernerstr. 5, wurden im Schleppkurvenplan berücksichtigt (vgl. gestrichelte Linie). Zwar hält die eingezeichnete Schleppkurve keinen Abstand zum Vordach ein; in diesem Bereich ist jedoch nur die Busbucht (ohne Personen- bzw. Velounterstand) vorgesehen, weshalb ein gewisser Spielraum besteht, um in grösserem Abstand an der Baute Luzernerstrasse 5 vorbeizufahren. Im bfu-Bericht (S. 12) wird bestätigt, dass die Ausfahrt Hohlgasse die notwendigen Sichtweiten gemäss VSS-Norm SN 640 273 einhält und der Verkehrssicherheit genügt. Dies wird vom Beschwerdeführer 2 nicht substanziiert bestritten. Dagegen trifft sein Einwand zu, dass die Anlieferung per LKW nur möglich ist, wenn kein Personenwagen auf der vorgesehenen Zufahrt parkiert. Dies hat zur Folge, dass der Vorplatz nicht für ein längeres Parkieren (z.B. durch Bewohner oder Kunden des Schönheitssalons Luzernerstrasse 5) genutzt werden kann, sondern nur zum kurzfristigen Ein- und Ausladen durch die Kunden des Möbelgeschäfts. Dieser Nachteil ist bei der Verhältnismässigkeitsprüfung (E. 4.3) zu würdigen.