Citation: 6B_992/2022 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer stellt sich weiter auf den Standpunkt, es fehle an einer Katalogtat für eine obligatorische Landesverweisung. Abgesehen davon sei die vorinstanzliche Schlussfolgerung willkürlich, wonach bei einem beruflich gut integrierten Vater von Schweizer Kindern, mit denen er zusammen wohne, nicht von einem Härtefall auszugehen sei. Seine Kinder würden ihren Vater auf die andere Seite der Welt verlieren, Besuchskontakte seien extrem teuer und schlicht nicht realisierbar. Seine persönlichen Interessen am Schutz seines Familienlebens seien wesentlich höher zu gewichten als das öffentliche Fernhalteinteresse.