Citation: 5P.476/2000 30.01.2001 E. 4

4.- Die Beschwerdeführer erblicken im Umstand, dass die Einheit der Familie durch den angefochtenen Entscheid aufgehoben worden ist, eine Verletzung des von Art. 14 BV gewährleisteten Rechts auf Familie. Diese Rüge geht schon deswegen fehl, weil das Bundesgericht verpflichtet ist, Bundesgesetze anzuwenden (Art. 191 BV). Somit können sie insoweit einzig mit Berufung geltend machen, der Obhutsentzug (Art. 310 ZGB) und die Anstaltseinweisung (Art. 314a ZGB) würden Bundesrecht verletzen (Art. 43 OG).