Citation: U 325/06 27.08.2007 E. 4

4.1 Das kantonale Gericht ging des Weitern davon aus, dass trotz im Wesentlichen gleich gebliebenem unfallkausalem Gesundheitszustand die tatsächlichen Verhältnisse insofern eine Änderung erfahren hätten, als der Versicherte die selbstständige Erwerbstätigkeit als Garagist Ende Juni 1987 aufgegeben habe und seither, von kurzdauernden Arbeitsversuchen abgesehen, arbeitslos sei. In dieser Entwicklung der beruflichen Situation sei insofern eine revisionsrechtlich erhebliche Änderung zu erblicken, als sie sich auf die Grundlagen der Invaliditätsbemessung auswirke. Die Vorinstanz hat den Invaliditätsgrad daher neu ermittelt. Dabei hat sie erwogen, der Versicherte wäre im Gesundheitsfall weiterhin als Garagist tätig. Da keine gesicherten Angaben über die Einkommensverhältnisse vor Eintritt des Gesundheitsschadens vorlägen, sei das hypothetische Valideneinkommen mangels Erfahrungswerten oder Geschäftsunterlagen aufgrund statistischer Angaben zu bemessen und dabei auf die vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) abzustellen. Da der Versicherte nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihm an sich zumutbare Erwerbstätigkeit aufgenommen habe, sei sodann auch das Invalideneinkommen anhand der Tabellenlöhne zu beziffern, unter Berücksichtigung eines leidensbedingten Abzuges von 5 %. Gemäss den ärztlichen Feststellungen könne der Beschwerdeführer die angestammte Tätigkeit zwar nicht mehr ausüben, doch sei ihm eine körperlich leichte, wechselbelastende, nicht vornübergeneigt stehende, gehende oder sitzende Arbeit mit einer Zusatzbelastung von 3 kg und einer Arbeitsfläche auf Tischhöhe unter Vermeidung von ausfahrenden, hämmernden und schlagenden Bewegungen, die nicht repetitiv auszuüben seien und einzeln axial dem Körper entlang höchstens 5 kg betrage und eine mehrmals täglich zu absolvierende Gehstrecke von höchstens 200 Metern beinhalte, im Umfang von 100 % zumutbar. Der Einkommensvergleich ergab einen Invaliditätsgrad von 23 %. 4.2 Der Beschwerdeführer beanstandet die Bemessung des Invaliditätsgrades und beantragt eine Abklärung seines funktionellen Leistungsvermögens sowie die Durchführung eines Betätigungsvergleichs.