Citation: 8C_787/2021 E. 7.1

7.1. In somatischer Hinsicht bringt der Beschwerdeführer vor, Dr. med. F.________ sei im Bericht vom 2. Juni 2015 von einer dauerhaften 50%igen Arbeitsunfähigkeit in der Paketpostzustellung ausgegangen und habe eine knieschonende Tätigkeit ohne Treppen- und längere Wegstrecken empfohlen. Dr. med. G.________ habe im Bericht vom 11. Dezember 2017 eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit attestiert. Zur Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit habe sie sich entgegen der Vorinstanz nicht geäussert. Zudem habe sie eine Reihe von Tätigkeiten aufgeführt, die ihm nicht mehr zumutbar seien. Eine Abklärung der Einschränkungen resp. des Belastungsprofils in somatischer Hinsicht wäre somit zwingend notwendig gewesen. Auch RAD-Arzt pract. med. H.________ habe sich in der Stellungnahme vom 19. Februar 2018 ausser Stande gesehen, die somatische Problematik zu beurteilen. Er habe eine bidisziplinäre Begutachtung Rheumatologie/Psychiatrie empfohlen, die auch stattgefunden hätte, wenn med. pract. I.________ den Auftrag nicht zurückgegeben hätte. Die Vorinstanz habe somit nicht auf weitere Abklärungen verzichten dürfen.