Citation: 2A.286/2000 05.07.2000 E. A

A.- Der aus Angola stammende, 1977 geborene X.________ wurde am 18. Dezember 1999 durch den deutschen Bundesgrenzschutz kontrolliert, als er in einem Zug nach Deutschland reisen wollte. Er wies sich dabei mit einem durch Lichtbildauswechslung verfälschten portugiesischen, auf den Namen Y.________ lautenden Pass aus. Die deutschen Behörden übergaben ihn noch am selben Tag der schweizerischen Grenzpolizei; am 20. Dezember 1999 wurde er aus dem Polizeigewahrsam entlassen und den Einwohnerdiensten des Kantons Basel-Stadt (im Folgenden: Fremdenpolizei) übergeben. Diese wies X.________ gleichentags aus der Schweiz weg und verfügte über ihn die Ausschaffungshaft, welche der Einzelrichter für Zwangsmassnahmen im Ausländerrecht des Verwaltungsgerichts des Kantons Basel-Stadt (im Folgenden: der Haftrichter) am 23. Dezember 1999 bis zum 17. März 2000 bestätigte. Mit Entscheid vom 17. März 2000 genehmigte der Haftrichter eine Haftverlängerung bis zum 17. Juni 2000. Am selben Tag reichte X.________ beim Bundesamt für Flüchtlinge ein Asylgesuch ein. Dieses trat mit Verfügung vom 13. April 2000 auf das Asylgesuch nicht ein und wies X.________ aus der Schweiz weg. Am 10. Mai 2000 stellte das Honorarkonsulat von Angola in Genf einen Laissez-Passer für X.________ aus. Eine auf den 26. Mai 2000 vorgesehene Ausschaffung scheiterte an der Weigerung von X.________, das Flugzeug in Richtung Moskau-Luanda zu besteigen. Mit Entscheid vom 13. Juni 2000 genehmigte der Haftrichter eine weitere Haftverlängerung bis zum 17. September 2000.