Citation: U 361/05 16.08.2006 E. A

K.________, geboren 1958, war bei der Firma T.________ AG angestellt und bei der Schweiz. Unfallversicherungsanstalt (nachfolgend: SUVA) für die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert. Am 25. Oktober 2002 erlitt sie einen Verkehrsunfall, als bei einer Strasseneinmündung ein nicht vortrittsberechtigtes Fahrzeug in die rechte Seite des von ihr gesteuerten Personenwagens stiess. Wegen Kopf- und Nackenschmerzen mit Ausstrahlungen in die rechte Schulter suchte sie zwei Tage später Dr. med. S.________, Facharzt für Innere Medizin, auf, welcher ein Schleudertrauma der Halswirbelsäule (HWS) mit Zerrung der zervikalen Halsmuskulatur und der Schultermuskulatur rechts diagnostizierte. Dr. med. U.________, Facharzt für Rheumatologie und Rehabilitation, stellte die Diagnose eines zervikothorakovertebralen Syndroms myofaszialen Ursprungs und bescheinigte eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % bis 24. November 2002 und von 50 % ab 25. November 2002 (Bericht vom 4. Dezember 2002). Die weiteren Abklärungen ergaben, dass K.________ bereits im Jahr 1980 und erneut im September 2000 sowie März 2002 wegen eines Zervikalsyndroms in Behandlung gestanden hatte (vgl. Berichte des Dr. med. E.________, Facharzt für Innere Medizin, vom 4. Januar 2003 und des Dr. med. N.________, Facharzt ORL, speziell Hals- und Gesichtschirurgie, vom 1. März 2002). Dr. med. U.________ berichtete am 31. Januar 2003 über zervikothorakale sowie zunehmend auch lumbale Beschwerden und stellte eine gewisse Dissoziation zwischen den Schmerzen und den Muskelverspannungen fest. Am 25. Februar 2003 wies er auf eine psychosoziale Problematik hin und befürwortete eine stationäre Rehabilitation. Diese fand in der Zeit vom 2. Mai bis 6. Juni 2003 in der Reha, B.________, statt, wo ein chronisches zervikozephales und zervikospondylogenes Syndrom sowie ein chronisches lumbospondylogenes Syndrom (mit muskulärer Dysbalance und einer Fehlstatik von Becken und Wirbelsäule bei einer Beinlängenverkürzung links von 1,5 cm) diagnostiziert wurden; zudem wurde der Verdacht auf eine Anpassungsstörung geäussert (Bericht vom 23. Juni 2003). Ab dem 14. März 2003 wurde K.________ von Dr. phil. A.________ psychotherapeutisch behandelt, welcher eine durch den Unfall ausgelöste somatoforme Schmerzstörung feststellte und eine volle Arbeitsunfähigkeit ab 1. November 2003 bescheinigte (Bericht vom 7. Dezember 2003). Frau Dr. med. L.________, Fachärztin für Neurologie, fand einen klinisch-neurologisch unauffälligen Befund, schloss auf eine fibromyalgieähnliche Chronifizierungstendenz und erachtete eine neuropsychologische Untersuchung als angezeigt (Bericht vom 14. Dezember 2003). Der von der SUVA mit einer neuropsychologischen Untersuchung beauftragte Dr. phil. G.________, Neuropsychologische Praxis, stellte eine leichte kognitive Funktionsstörung in Form von Konzentrations- und Gedächtnisschwankungen fest, welche wahrscheinlich in Zusammenhang mit dem Schmerzsyndrom und psychischen Faktoren stehen, und hielt eine traumatisch bedingte Hirnschädigung nicht für wahrscheinlich (Bericht vom 18. März 2004). Mit Verfügung vom 13. April 2004 stellte die SUVA die Versicherungsleistungen mangels eines rechtserheblichen Zusammenhangs der bestehenden Beschwerden mit dem Unfall vom 25. Oktober 2002 auf den 1. Juni 2004 ein. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 23. September 2004 fest.