Citation: 7B_280/2022 E. 2.4.5

2.4.5. Weiter beanstandet der Beschwerdeführer die vorinstanzliche Feststellung, dass die Beschwerdegegnerin 2 keinesfalls so in das Messer gegriffen hätte, wenn es nicht um ihr Leben gegangen wäre. Was daran willkürlich sein soll, zeigt er nicht auf, wenn er beispielsweise vorträgt, dass die "spontane Angst" der Beschwerdegegnerin 2 "überschiessend" gewesen sein könne. Weiter rügt der Beschwerdeführer, die Vorinstanz habe nur der Beschwerdegegnerin 2 zugebilligt, in der vorliegenden Situation besondere Abwehrkräfte entwickelt zu haben. Werde mit gleichen Ellen gemessen, so bleibe es bei der Vermutung, dass die am Boden liegende Beschwerdegegnerin 2 dem von oben wirkenden Beschwerdeführer kräftemässig unterlegen gewesen sei und er sie hätte töten oder zumindest lebensgefährlich verletzen können, wenn er dies gewollt hätte. Sodann wirft der Beschwerdeführer der Vorinstanz vor, sie mutmasse, dass er angesichts der Abwehrreaktion der Beschwerdegegnerin 2 und der Hilfe von deren Schwester von der Tat Abstand genommen hätte, wenn er die Beschwerdegegnerin 2 nur hätte verletzen und nicht töten wollen. Der Beschwerdeführer macht geltend, die Vorinstanz werfe ihm vor, dass er nicht glaubhaft habe dartun können, inwieweit er die Beschwerdegegnerin 2 bloss habe verletzen wollen. Er verweist darauf, sich an den Kern der Eskalation nicht erinnern zu können. Schliesslich beanstandet er, welche Schlüsse die Vorinstanz aus seiner Eifersucht, seiner Kontrollsucht und seiner schlechten psychischen Verfassung zieht. Mit all diesen Vorbringen stellt der Beschwerdeführer der sorgfältigen Beweiswürdigung der Vorinstanz bloss seine eigene Sicht der Dinge gegenüber, ohne aufzuzeigen, dass das vorinstanzliche Beweisergebnis geradezu unhaltbar wäre.