Citation: 7B_528/2023 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz tritt nicht auf die Beschwerde des Beschwerdeführers vom 17. März 2023 ein, da sie die Begründung als unzureichend qualifiziert. Zusammengefasst führt sie aus, in der angefochtenen Einstellungsverfügung werde ausführlich dargelegt, dass sich der Beschwerdeführer als damaliger Gemeinderat rechtswidrig und schuldhaft im Zusammenhang mit dem Entzug des Dossiers des Beschwerdegegners 2 verhalten habe. Die Einreichung der Strafanzeige durch den Beschwerdegegner 2 bzw. die Eröffnung des Strafverfahrens gegen den Beschwerdeführer sei die adäquate Folge von dessen Fehlverhalten gewesen. Die teilweise Kostenauflage in der Einstellungsverfügung resultiere aus diesem vorwerfbaren Verhalten. Der Beschwerdeführer setze sich mit der ausführlichen Begründung der Kostenauflage in der Einstellungsverfügung nicht auseinander. Seine weitschweifigen Ausführungen bezögen sich primär auf das Verhalten des Beschwerdegegners 2 als damaliges Gemeinderatsmitglied. Dabei seien - ohne Bezug auf die Erwägungen in der angefochtenen Verfügung - seitenweise wortwörtlich Passagen aus einer früheren Eingabe des Beschwerdeführers an die Staatsanwaltschaft übernommen worden. Der Beschwerdeführer übersehe, dass es bei der im vorliegenden Verfahren vorgegebenen Thematik der Kostenauflage nicht um den Beschwerdegegner 2 und dessen Verhalten, sondern um die Würdigung seines eigenen Verhaltens gehe, welches überhaupt erst zur Strafanzeige durch den Beschwerdegegner 2 geführt habe. Die weiteren Ausführungen in der Beschwerde, die sich mit den beanzeigten Vorwürfen gegen den Beschwerdeführer befassten, stellten ebenfalls keine hinreichende Auseinandersetzung mit der angefochtenen Verfügung dar: Die Vorinstanz behandelt in Erwägung 5.3 Absatz 2 die einzelnen Vorbringen des Beschwerdeführers. Die Einräumung einer Nachfrist zur Verbesserung sei zudem ausgeschlossen, denn namentlich von Rechtsanwälten dürfe erwartet werden, dass eine Beschwerde formgerecht und vollständig eingereicht werde.