Citation: 8C_195/2024 E. 5.1

5.1. Die Vorinstanz stellte zunächst in sachverhaltlicher Hinsicht fest, dass ein Wegzug von B.A.________ aus U.________ nicht belegt und eine entsprechende Abmeldung aus den Akten nicht ersichtlich sei. Vielmehr sei gestützt auf die Auskünfte des dortigen Einwohneramts vom 13. Juli 2018 und 17. März 2023 davon auszugehen, dass B.A.________ seit 2017 ununterbrochen in U.________ gemeldet gewesen sei. Wie sich dem KESB-Beschluss vom 4. Juni 2018 entnehmen lasse, sei für B.A.________ ihre Mutter C.A.________ nach der Geburt von A.A.________ als einzige Unterstützerin in Frage gekommen. B.A.________ habe daher bei ihrer Mutter in V.________ Unterschlupf gesucht, ohne dass jedoch Anhaltspunkte für die Begründung eines Lebensmittelpunkts in V.________ bzw. eine Absicht dauernden Verbleibens erkennbar wären. Bereits nach Aufhebung der fürsorgerischen Unterbringung am 4. Juni 2018 habe sich B.A.________ denn auch nicht mehr in V.________ aufgehalten, sondern sei bei ihrem neuen Freund untergekommen bzw. habe sich nach U.________ zurückbegeben, wo sie seit Juli 2018 wieder mit dem Vater von A.A.________ zusammenwohne.