Citation: 1B_572/2018 E. A

Die Staatsanwaltschaft Berner-Jura Seeland stellte mit Verfügung vom 5. März 2018 das Strafverfahren gegen A.________ wegen versuchter Nötigung sowie Aufbewahrung, Auswertung, Zugänglichmachens und Kenntnisgabe von unbefugt aufgenommenen Gesprächen ein. Zwei Journalisten ersuchten in der Folge um Einsicht in die Einstellungsverfügung, welche die Staatsanwaltschaft mit Verfügung vom 25. Mai bzw. 21. Juni 2018 gewährte. Dagegen erhob A.________ am 29. Juni bzw. 25. Juli 2018 Beschwerde bei der Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern. Mit Verfügung vom 2. August 2018 hielt der stellvertretende Generalstaatsanwalt Markus Schmutz den Eingang der Beschwerden fest und erklärte in Ziff. 3 dieser Verfügung, dass den Beschwerden zahlreiche Äusserungen zur Person, die das eingestellte Strafverfahren leitete, zu entnehmen seien, die beleidigend oder gar verleumderisch seien. Sie könnten als Sitte und Anstand verletzende Eingaben zur Verbesserung zurückgewiesen werden, worauf aber im Interesse der Verfahrensbeschleunigung verzichtet werde. Am 10. August 2018 reichte A.________ ein Ausstandsgesuch gegen den stellvertretenden Generalstaatsanwalt ein. Dieser übermittelte das Ausstandsgesuch mit Schreiben vom 21. August 2018 an die Strafkammer des Obergerichts des Kantons Bern und ersuchte um dessen Abweisung. Mit Beschluss vom 15. November 2018 wies das Obergericht das Ausstandsgesuch ab.