Citation: 5A_984/2023 E. 4.1

4.1. In der Sache wirft der Beschwerdeführer dem Obergericht vor, in Willkür (Art. 9 BV) verfallen zu sein, weil es bei der Regelung der Betreuung auf den Willen der Tochter abgestellt habe, obgleich dieser massgebend durch die Beschwerdegegnerin geprägt sei. Zudem habe die Vorinstanz bestehende Zweifel an der Erziehungsfähigkeit der Beschwerdegegnerin nicht beachtet, keine entsprechenden Abklärungen getroffen und ihren Entscheid nicht begründet. Soweit der Beschwerdeführer auch in diesem Zusammenhang die unzureichende Klärung des Sachverhalts sowie eine ungenügende Begründung des angefochtenen Entscheids rügt, ist auf das vorne in E. 3.3 Ausgeführte zu verweisen. Anzumerken ist, dass das Bundesgericht einen Entscheid auch wegen offensichtlich unrichtiger Feststellung des Sachverhalts nur aufhebt, wenn diese sich im Ergebnis auswirkt (BGE 140 III 16 E. 2.1). Dem Beschwerdeführer hätte es mit Blick auf Art. 106 Abs. 2 BGG daher auch in dieser Hinsicht oblegen, sich zu den Auswirkungen der angeblich mangelhaften Sachverhaltsfeststellung zu äussern (BGE 144 III 264 E. 6.3.2; 138 I 232 E. 6.2).