Citation: 1A.5/2000 02.03.2000 E. 2.-

Der Beschwerdeführer macht zunächst geltend, "in den beiden Fällen des versuchten Totschlags von H.________ und E.________" sei seine "Beteiligung an Tötungsdelikten" nicht "belegt". Diesbezüglich sei die Auslieferung für die untersuchten Delikte (Beihilfe zum versuchten Totschlag und zur gefährlichen Körperverletzung) schon deshalb zu verwei- gern. "Hinsichtlich der Anschuldigung, der Beschwerdeführer habe I.________ angewiesen, J.________ mit der Ausführung des Todesbeschlusses zu beauftragen", liege hingegen "tat- sächlich eine konkrete Anschuldigung gegen den Beschwerde- führer vor". "Aufgrund der Umstände und Beweggründe sowie der Ziele, die dem Beschwerdeführer unterstellt werden", sei jedoch "von einem vorwiegend politischen Charakter der Delikte auszugehen", weshalb Art. 3 Ziff. 1 EAUe der Aus- lieferung entgegenstehe. "Die Anweisungen, welche der Be- schwerdeführer gegeben haben soll", müssten "im Zusammenhang mit dem Kampf der DHKP-C gegen die Verhältnisse in der Tür- kei gesehen werden". Die vom Beschwerdeführer angeblich an- visierten politischen Gegner seien "als Teil des türkischen Regimes von der DHKP-C bekämpft" worden.