Citation: 4A_350/2023 E. 7.2.1

7.2.1. Die Vorinstanz erwog, es sei bereits festgestellt worden (vgl. auch hiervor E. 6), dass die Beschwerdegegnerin keine Kenntnisse vom Vermögensverwaltungsmandat der Beschwerdeführerin beim Fonds 1 hatte bzw. hätte haben müssen. Diese habe die Beschwerdegegnerin auch nicht darüber informiert, dass der Fonds 1 im Vergleich mit einer Direktinvestition in die Zielfonds signifikante Mehrkosten (insbesondere ihre Management Fee) verursache. Sie habe die Beschwerdegegnerin auch nicht über den angeblichen Zusatznutzen des Fonds 1 aufgeklärt. Erst unter diesen Voraussetzungen hätte die Beschwerdegegnerin eine informierte Abwägung zwischen den Vor- und Nachteilen des Fonds 1 gegenüber einer Direktinvestition in die Zielfonds treffen können. Nur in diesem Fall müsste beim Festhalten an der Investition in den Fonds 1 von einer Genehmigung ausgegangen werden.