Citation: 2C_403/2016 E. 1.2

1.2. Nicht ganz klar ist, was der Beschwerdeführer meint, wenn er der Vorinstanz vorwirft, die Prüfung eines Härtefalls unterlassen zu haben. Sollte er sich damit auf Art. 30 Abs. 1 lit. b AuG berufen, kann im bundesgerichtlichen Verfahren darauf nicht eingegangen werden. Die Härtefallbewilligung kann von den Kantonen in Abweichung von den Zulassungsvoraussetzungen nach Art. 18 - 29 AuG erteilt werden; die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen entsprechende Entscheide ist jedoch gemäss Art. 83 lit. c Ziff. 5 BGG unzulässig. Sofern sich der Beschwerdeführer auf Art. 66a Abs. 3 StGB beziehen sollte, worauf die auf Seite 3 der Beschwerde aufgelisteten Rügen und die Ausführungen auf Seite 11 der Beschwerde deuten, ist darauf hinzuweisen, dass diese Bestimmung nur anwendbar ist für Delikte, die nach dem 1. Oktober 2016 verübt wurden (und neu eine obligatorische Landesverweisung nach sich ziehen). Die Frage bildet allerdings ohnehin nicht Streitgegenstand des vorliegenden Verfahrens, so dass nicht weiter auf den Antrag - und auch nicht die Frage, ob überhaupt ein Feststellungsinteresse besteht - einzugehen ist.