Citation: 8C_366/2018 E. 4.2

4.2. Dem Gutachten des von der Suva beauftragten Dr. med. E.________ vom 17. Januar 2015, auf das sich die Vorinstanz stützte, ist Folgendes zu entnehmen: Die nach dem Snowboardunfall vom 14. Februar 2010 erfolgte Operation vom 13. Juli 2010 habe zu einer stabilen linken Schulter geführt. Der Unfall während des Militärdienstes am 11. September 2012 habe eine erneute strukturelle Schädigung verursacht und hinsichtlich der Stabilität des Schultergelenks eine richtungweisende Verschlimmerung bewirkt. Der Sturz beim Skateboarden am 26. September 2013 habe seinerseits zu einer zeitweisen Verschlimmerung dieses Vorzustandes geführt, die nach drei Monaten als ausgeheilt gelten könne. Die danach anhaltenden Beschwerden, die eine erneute Operation erforderten, seien Folge des Unfalls während der Rekrutenschule. Seine Auffassung begründete der Gutachter mit den Befunden, die die nach dem Sturz beim Skateboarden am 26. September 2013 angefertigten MRI-Bilder zeigten. Gestützt darauf habe dieses letzte Ereignis keinen eindeutigen strukturellen Schaden gesetzt, von dem eine richtungsgebende Veränderung zu erwarten gewesen wäre. Hingegen seien Veränderungen am Glenoid erkennbar, die bereits vor diesem letzten Sturz zufolge einer chronischen Instabilität eingetreten sein müssten, sowie eine knöcherne Bankart-Läsion, die anlässlich der ersten Operation vom 13. Juli 2010 - nach dem Snowboard-Unfall vom 14. Februar 2010 - noch nicht bestanden habe.