Citation: 6B_992/2022 E. 1.4

1.4. Dem Beschwerdeführer gelingt es nicht, Willkür in der Sachverhaltsfeststellung aufzuzeigen. Vielmehr sind die vorinstanzlichen Erwägungen betreffend den Vorfall zulasten der Beschwerdegegnerin 2 nicht zu beanstanden. Die Vorinstanz würdigt die Aussagen der Beteiligten ausführlich und überzeugend. Zu Recht verweist sie sodann auf BGE 147 IV 409, wonach sich viele Opfer von Sexualdelikten erst nach Tagen, Monaten oder gar Jahren über das Vorgefallene mitteilen und bis dahin kaum äusserlich wahrnehmbare Reaktionen auf das Erlebte zeigen (BGE 147 IV 409 E. 5.4.1 mit Hinweisen). Auch eine falsche Anwendung des Grundsatzes "in dubio pro reo" ist nicht erkennbar. Der Beschwerdeführer wehrt sich nur gegen die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz und beanstandet die rechtliche Würdigung nicht. Der Schuldspruch wegen Vergewaltigung verletzt kein Bundesrecht.