Citation: 6B_33/2016 E. 1.7.1

1.7.1. In Bezug auf die Sachverhaltsfeststellung hinsichtlich der Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz rügt der Beschwerdeführer eine Verletzung des Grundsatzes "in dubio pro reo" (Beschwerde, S. 23). Zur Begründung macht er geltend, es seien verschiedene DNA-Mischprofile sichergestellt worden, deretwegen seine Mitbeteiligung nicht habe ausgeschlossen können. Dasselbe sei aber auch mit Blick auf seinen Onkel sowie seinen Bruder festgestellt worden. Aus Sicht der Staatsanwalt sei die Beweislage gegen seinen Bruder trotzdem als derart dürftig eingeschätzt worden, dass sie gegen diesen nicht einmal ein Strafverfahren eröffnet habe. Bei ihm selbst hingegen habe es für eine Verurteilung gereicht (Beschwerde, S. 20). Mit dieser Argumentation übersieht der Beschwerdeführer, dass die Beweislage, die schliesslich zu seiner Verurteilung führte, nicht nur die von ihm erwähnten DNA-Mischprofile umfasste. Die Vorinstanz stützt sich insbesondere auf seine diversen Aussagen, in denen sie nicht nur zahlreiche innere Widersprüche aufdeckt, sondern denen auch Aussagen anderer Personen entgegenstehen oder gar objektive Beweise wie beispielsweise Handy-Randdaten (Urteil, S. 34 ff.). Insgesamt erscheint ihre Beweiswürdigung überzeugend und keineswegs unhaltbar. Dass die Staatsanwaltschaft die Beweislage in Bezug auf den Bruder des Beschwerdeführers anders beurteilte, ändert daran nichts.