Citation: 1P.187/2002 27.06.2002 E. 2

Der Beschwerdeführer macht eine Verletzung des Willkürverbotes geltend. Er hält dafür, der angefochtene Entscheid widerspreche allgemeinen Rechtsgrundsätzen und laufe dem Gerechtigkeitsgedanken in stossender Weise zuwider. 2.1 Nach Art. 90 Abs. 1 lit. b OG muss eine staatsrechtliche Beschwerde die wesentlichen Tatsachen und eine kurz gefasste Darlegung darüber enthalten, welche verfassungsmässigen Rechte bzw. welche Rechtssätze verletzt sind und inwiefern der angefochtene Entscheid nicht nur unkorrekt, sondern qualifiziert falsch ist. Im staatsrechtlichen Beschwerdeverfahren prüft das Bundesgericht nur klar und detailliert erhobene Rügen. Auf ungenügend begründete Rügen und rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt es nicht ein. Es genügt namentlich nicht, wenn der Beschwerdeführer pauschal behauptet, der Entscheid sei willkürlich. Er hat vielmehr im Einzelnen zu zeigen, inwiefern der Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, mit der tatsächlichen Situation in krassem und offensichtlichem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft (BGE 125 I 495 E. 1b mit Hinweisen). 2.2 Diesen Anforderungen vermag die vorliegende staatsrechtliche Beschwerde hinsichtlich der behaupteten Verletzung des Willkürverbotes nicht zu genügen. Der Beschwerdeführer begnügt sich damit, die angenommene Wiederholungsgefahr und die deshalb verfügte Schriftensperre als willkürlich zu kritisieren, ohne in konkreter und rechtsgenügender Weise darzutun, weshalb und insbesondere welchen allgemeinen Rechtsgrundsätzen krass widersprochen oder weshalb in stossender Weise der Gerechtigkeitsgedanke verletzt werden soll. Der Beschwerdeschrift fehlt es diesbezüglich an einer im dargelegten Sinn ausreichend substanziierten Verfassungsrüge. Auf die Rüge der Verletzung des Willkürverbotes kann deshalb nicht eingetreten werden.