Citation: 4A_421/2024 E. 1.3

1.3. Der vom Beschwerdeführer zur weiteren Begründung seiner Befangenheitsrüge angeführte Umstand, dass er aus der jüdischen Gemeinschaft Zürich ausgeschlossen wurde, stellt die im jüdischen Recht allgemein vorgesehene Konsequenz dar, die von sich aus eintritt, sobald eine Partei das Urteil eines Rabbinischen Schiedsgerichts nicht anerkennt und es an staatliche Gerichte weiterzieht, wie dies im angefochtenen Entscheid dargelegt wird. Dieser Umstand bildet somit nicht Ausdruck persönlicher Voreingenommenheit des Vorsitzenden gegen den Beschwerdeführer. Der weitere Vorwurf, der Vorsitzende habe gegenüber Dritten aktiv auf die Ächtung und Stigmatisierung des Beschwerdeführers hingewirkt und diese gefördert, stützt sich auf unzulässige neue Tatsachenbehauptungen (Art. 99 Abs. 1 BGG), die im verbindlich festgestellten Sachverhalt des Schiedsgerichts keine Stütze finden; sie müssen ausser Betracht bleiben (Art. 105 Abs. 1 BGG).