Citation: 5A_334/2021 E. A

Die A.________ GmbH führte zusammen mit B.________ als Kläger (claimants) ein Schiedsverfahren gegen die Tschechische Republik als Beklagte (respondent) vor dem Ständigen Schiedshof (PCA; hier mit Sitz in Genf). Mit Entscheid vom 2. Mai 2018 wies der Schiedshof die Ansprüche der Kläger ab. Zudem hielt der Schiedshof fest, dass die Kläger der Beklagten (als Prozessentschädigung) innerhalb von 28 Tagen nach Zustellung des Schiedsurteils den Betrag von USD 1,75 Mio. und GBP 178'125.50 zu zahlen hätten. Dieser Entscheid wurde beim Bundesgericht nicht angefochten. Auf Gesuch der Tschechischen Republik hin liess das Bezirksgericht Weinfelden mit Entscheid vom 12. März 2019 für Forderungen von Fr. 1'749'545.-- sowie Fr. 235'218.29, je nebst 5 % Zins seit dem 31. Mai 2018, auf sämtliche Vermögenswerte der A.________ GmbH bei der Bank C.________ Arrest legen. Als Grund der Forderungen wurden im Arrestbefehl die Verfahrenskosten aus dem Schiedsgerichtsurteil vom 2. Mai 2018 angegeben. Eine Arresteinsprache der A.________ GmbH wies das Bezirksgericht mit Entscheid vom 23. Dezember 2019 ab. Am 21. März 2019 reichte die Tschechische Republik beim Betreibungsamt Bezirk Weinfelden das Betreibungsbegehren über die in der Arresturkunde zugesprochenen Beträge ein. Gegen den Zahlungsbefehl (Betreibung Nr. xxx) erhob die A.________ GmbH Rechtsvorschlag.