Citation: 8C_150/2019 E. 4.2

4.2. Die Beschwerdeführerin rügt, die Vorinstanz habe auf das MZR-Gutachten abgestellt, obwohl dieses in keiner Weise schlüssig sei. Eine entscheidende Zustandsverschlechterung sei nicht eingetreten. Die gegenteilige Annahme des kantonalen Gerichts sei aktenwidrig und offensichtlich unrichtig. Die für die Beurteilung massgeblichen Tatsachen (namentlich die angebliche Verschlechterung) seien im angefochtenen Entscheid gar nicht festgestellt, sondern lediglich aus dem Diagnosevergleich unter Beizug des "unzulässigen" MZR-Gutachtens gefolgert worden. Das MZR-Gutachten sei durch die Expertise der Universitätsklinik C.________ "ersetzt" worden und dürfe nicht berücksichtigt werden, weshalb auch die Diagnosen des MZR nicht massgeblich seien. Die Sachverhaltsfeststellung des kantonalen Gerichts sei daher unvollständig. Indem es zudem die Akten und Beweismittel nicht berücksichtigt habe, habe es den Grundsatz der freien Beweiswürdigung und die daraus fliessende Pflicht zu umfassender, sorgfältiger, objektiver und inhaltsbezogener Beweiswürdigung verletzt.