Citation: 6B_501/2013 E. 6.2.3

6.2.3. Der Beschwerdeführer beschränkt sich grösstenteils darauf, seine eigene Sicht der Dinge darzulegen, ohne sich mit der vorinstanzlichen Begründung auseinanderzusetzen. Sofern seine Vorbringen den Begründungsanforderungen genügen, sind sie unbegründet. Der Gutachter legte nachvollziehbar dar, der Beschwerdeführer habe weder gegenüber dem Neurologen noch dem Gutachter selbst eine Zunahme des sexuellen Verlangens erwähnt. Vielmehr habe er angegeben, dass die Häufigkeit der sexuellen Kontakte über die Jahre mit dem Fortschreiten der Parkinson-Erkrankung abgenommen hätte. Der Sachverständige vergleicht den Verlauf der medikamentösen Therapie des Beschwerdeführers und den damit verbundenen Nebenwirkungen mit Fallserien aus Literaturrecherchen. Er zeigt nachvollziehbar auf, dass die zu erwartenden eindeutigen Hinweise auf Hypersexualität beim Beschwerdeführer nicht vorgelegen hätten (kantonale Akten, act. B39 S. 31 ff.). Der Beschwerdeführer bringt nichts vor, was diese Schlussfolgerung willkürlich erscheinen liesse. Insbesondere macht er nicht geltend, es hätten Anzeichen von Hypersexualität bestanden. Sein Gehörsanspruch wird nicht verletzt, indem die Einschätzung seines Suchtberaters nicht in das Gutachten einfloss. Der Beschwerdeführer hatte im vorinstanzlichen Verfahren mehrfach die Möglichkeit, einen entsprechenden Antrag vorzubringen. Als er vor der Auftragserteilung an den Gutachter Ergänzungsfragen formulieren konnte, verlangte er die Kontaktaufnahme mit drei ihn behandelnden Ärzten, nicht jedoch seinem Suchtberater (kantonale Akten, act. B35). Ebenso wenig beantragte er dessen Einvernahme, als er nach Erhalt des Gutachtens dazu Stellung nahm (kantonale Akten, act. B46). Der Beschwerdeführer legt nicht dar, welche nützlichen Angaben sein Suchtberater zu einer allfälligen Hypersexualität im Deliktszeitraum machen könnte. Es ist nicht ersichtlich, dass das Gutachten auf einer unvollständigen Grundlage beruht. Die Vorinstanz durfte bei der Strafzumessung auf das schlüssige Gutachten abstellen und von der Schuldfähigkeit des Beschwerdeführers in den Tatzeitpunkten ausgehen.