Citation: 8C_537/2022 E. A

Der 1953 geborene A.________ war seit 20. Januar 1992 als Maler bei der B.________ AG, angestellt und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) obligatorisch gegen Unfallfolgen versichert. Gemäss Schadenmeldung UVG vom 2. Dezember 2013 stürzte er am 27. November 2013 bei der Arbeit von einer Leiter und zog sich dabei eine Humerusfraktur links sowie eine Schulterkontusion rechts zu. Es erfolgten mehrere operative Eingriffe. Die Suva erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung und Taggeld). A.________ nahm die Arbeit nach dem Unfall nicht mehr auf und wurde per 31. August 2018 altershalber ordentlich pensioniert. Am 19. Januar 2021 erfolgte eine kreisärztliche Untersuchung bei Dr. med. C.________, Facharzt FMH für Orthopädie und Traumatologie des Bewegungsapparates (Bericht vom 20. Januar 2021). Gestützt darauf zeigte die Suva A.________ mit Schreiben vom 21. Januar 2021 die Einstellung der Heilbehandlungskosten und Taggelder per 28. Februar 2021 an. Mit Verfügung vom 4. Februar 2021 verneinte sie sodann den Anspruch auf eine Invalidenrente der Unfallversicherung, sprach ihm jedoch eine Integritätsentschädigung entsprechend einer Integritätseinbusse von 30 % zu. Daran hielt die Suva mit Einspracheentscheid vom 31. August 2021 fest.