Citation: U 10/07 25.01.2008 E. 3

3.1 In sorgfältiger und einlässlicher Würdigung der medizinischen Aktenlage hat die Vorinstanz überzeugend erwogen, dass im Zeitpunkt der Leistungseinstellung (per 31. Oktober 2004) keine organischen Unfallfolgen mehr vorlagen, die den Beschwerdeführer in seiner Arbeitsfähigkeit als Postbote eingeschränkt oder noch einer Behandlung bedurft hätten oder aber eine unfallbedingte Integritätseinbusse begründet hätten. Sie stützte sich dabei insbesondere auf das Gutachten der Dres. med. M.________ und K.________ sowie der Physiotherapeutin U.________, Zentrum X.________, vom 12. Juli 2004 sowie auf den Bericht des Kreisarztes Dr. med. O.________ vom 16. April 2004 und die Ergänzung dazu vom 1. Oktober 2004. An diesem Ergebnis vermögen die in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhobenen Einwände nichts zu ändern. Soweit sich der Beschwerdeführer auf abweichende Beurteilungen durch Frau Dr. med. R.________ und Dr. med. C.________ beruft, ist darauf hinzuweisen, dass die Eintragungen der behandelnden Ärztin Dr. med. R.________ zur Arbeitsunfähigkeit auf dem Unfallschein UVG keine Begründung für die von den Experten abweichende Beurteilung der Arbeitsfähigkeit aufweisen und damit nicht geeignet sind, deren Einschätzung in Frage zu stellen, dies auch unter Berücksichtigung der Erfahrungstatsache, wonach Auskünfte behandelnder Ärzte und Ärztinnen aufgrund deren auftragsrechtlicher Vertrauensstellung zum Patienten mit Vorbehalt zu würdigen sind (BGE 125 V 351 E. 3b/cc S. 353). Zudem erwähnt auch sie im Schreiben vom 6. Juni 2005 eine neurotische Fixierung des Patienten auf die Unfallfolgen. Dr. med. C.________ sodann, auf dessen Gutachten vom 26. September 2005 sich der Beschwerdeführer ebenfalls beruft, hat ausdrücklich festgehalten, dass die angestammte Tätigkeit als Zustellbeamter der Schweizerischen Post durchaus zumutbar bzw. optimal sei und sich eine allfällige Arbeitsunfähigkeit aus der psychischen Situation ergebe. Es kann im Übrigen auf die zutreffenden Erwägungen im angefochtenen Entscheid verwiesen werden. Von ergänzenden Sachverhaltsabklärungen ist in Anbetracht der schlüssigen Aktenlage abzusehen. 3.2 Was die psychische Problematik anbelangt, hat das kantonale Gericht ebenfalls überzeugend aufgezeigt, dass der für eine Leistungspflicht des Unfallversicherers rechtsprechungsgemäss (BGE 115 V 133) vorausgesetzte adäquate Kausalzusammenhang zum als mittelschwer eingestuften Unfall zu verneinen ist. Diesen einlässlichen Erwägungen kann vollumfänglich beigepflichtet werden. Damit werden die aus dem im invalidenversicherungsrechtlichen Verfahren eingeholten Gutachten des Dr. med. S.________ vom 9. März 2005 hervorgehenden psychischen Beeinträchtigungen keineswegs in Abrede gestellt, sondern die für eine Leistungspflicht der Unfallversicherung erforderliche Adäquanz verneint. Die Vorbringen des Beschwerdeführers sind nicht in der Lage, die von der Vorinstanz gezogenen Schlussfolgerungen, namentlich deren Ausführungen zur Unfallschwere sowie zu den einzelnen Kriterien der Adäquanzbeurteilung (siehe BGE 115 V 133 E. 6c/aa S. 140), in Frage zu stellen. Die vorgetragenen Argumente verkennen offenkundig, dass bei der hier massgebenden Adäquanzprüfung nach BGE 115 V 133 ff. eine psychisch bedingte Arbeitsunfähigkeit und anderweitige psychische Faktoren auszuklammern sind (vgl. BGE 117 V 359 E. 6a in fine S. 367). 3.3 Zusammenfassend hat das kantonale Gericht zu Recht die Einstellung der Leistungen durch die SUVA per 31. Oktober 2004 bestätigt.