Citation: 8C_435/2015 E. 3.4

3.4. Für die Feststellung natürlicher Kausalzusammenhänge im Bereich der Medizin sind Verwaltung und das Gericht auf diesbezügliche Angaben ärztlicher Experten angewiesen (BGE 118 V 286 E. 1b S. 290; Urteil 8C_492/2013 vom 10. Februar 2014 E. 6.2 mit Hinweis). Die Prüfung der Unfalladäquanz richtet sich hier nach der allgemeinen Adäquanzformel (vgl. BGE 129 V 177 E. 3.2 S. 181; Urteil 8C_444/2008 vom 23. Dezember 2008 E. 2.2 mit Hinweis); es ist demnach zu prüfen, ob die schädigende Behandlung oder Abklärung nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebenserfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Erfolges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (Urteil 8C_756/2010 vom 15. Dezember 2010 E. 4; vgl. auch SVR 2007 UV Nr. 37 S. 125, U 292/05 E. 3.1).