Citation: U 244/01 18.03.2002 E. 1

1.- Die Beschwerdeführerin rügt in formeller Hinsicht eine Verletzung des rechtlichen Gehörs, soweit sich die Winterthur und das kantonale Gericht auf die ärztliche Beurteilung des Dr. med. H.________ stützen. Ihr sei keine Gelegenheit gegeben worden, sich zu den Fragen zu äussern oder Einwendungen gegen die Person des Gutachters zu erheben. Dr. med. H.________ stehe als Angestellter der Beschwerdegegnerin in einem besonderen Abhängigkeitsverhältnis, weshalb seine Beurteilung nicht als unparteilich gelten könne und eine Begutachtung durch einen neutralen Sachverständigen sich aufdränge. Das Eidgenössische Versicherungsgericht hat in BGE 123 V 132 Erw. 1 ausführlich dargelegt, dass Personen, die - wie die Verwaltungsärzte - aufgrund ihrer besonderen Fachkenntnisse an der Vorbereitung von Verfügungen mitwirken, nicht als Sachverständige im Sinne von Art. 57ff. BZP zu qualifizieren sind. Damit sind weder die Ausschliessungs- und Ablehnungsgründe von Art. 22 und 23 OG auf sie anwendbar, noch unterliegen ihre Meinungsäusserungen den nach Art. 19 VwVG in Verbindung mit Art. 57ff. BZP für Sachverständigengutachten geltenden Regeln. Die Beschwerdeführerin kann sich mithin nicht auf die Mitwirkungsrechte von Art. 19 VwVG in Verbindung mit Art. 57ff. BZP berufen, womit sich die Rüge der Verletzung des rechtlichen Gehörs als unbegründet erweist.