Citation: 8C_628/2023 E. 6.1

6.1. Die Vorinstanz erwog, bereits am 8. April 2014 habe Dr. med. F.________ festgehalten, dass trotz Anwendung sämtlicher möglicher Therapiemethoden keine Heilungs- bzw. Besserungstendenz zu sehen sei und die Schmerzen sich zunehmend chronifizierten. Dr. med. G.________ habe im Bericht vom 24. April 2014 keine weiteren Massnahmen vorgeschlagen; schmerztherapeutisch könnte allenfalls eine intravenöse Analgetikainfusion versucht werden. Eine solche sei in der Folge ohne wesentliche Besserung durchgeführt worden. Im Bericht vom 18. Dezember 2014 habe Dr. med. G.________ als letzte Möglichkeit eine epidurale Neurostimulation mit vorheriger Austestung vorgeschlagen, wobei er den Erfolg als schwer einschätzbar eingestuft habe. Diese sei nach Lage der Akten nie angewandt worden. Dr. med. H.________, Facharzt für Innere Medizin und Rheumaerkrankungen FMH, habe im Bericht vom 9. März 2015 schliesslich festgehalten, der klinische Zustand des linken Fusses scheine seit längerem zu stagnieren. Er habe unter Hinweis auf die gravierenden psychosozialen Faktoren empfohlen, die Analgesie und das Lyrica zu reduzieren. Angesichts dessen, dass Dr. med. F.________ bereits im April 2014 sämtliche Therapiemethoden als ausgeschöpft erachtet habe, sei nicht zu beanstanden, dass die Zürich den Fall per 5. Juli 2014 abgeschlossen habe.