Citation: 1C_567/2018 E. 5.5

5.5. Da die Beschwerdeführerin mangels eigener Fahrzeuge den Mindestbetriebsumfang gemäss Ziff. 18.21 Anhang 4 VVV nicht erreicht, obschon (auch) diese Anforderung für sie selbst gilt, erfüllt sie jedenfalls insoweit die Voraussetzungen von Ziff. 18 Anhang 4 VVV nicht. Die kumulativen Voraussetzungen von Art. 23 Abs. 1 VVV sind deshalb bereits aus diesem Grund nicht erfüllt. Die erwähnte Verwendung des Kollektiv-Fahrzeugausweises und des dazugehörigen Händlerschildes durch die Beschwerdeführerin ist im Weiteren nicht mit dem gesetzlichen Zweck derartiger Ausweise und Schilder vereinbar, erfolgt sie doch nicht im Zusammenhang mit einer geschäftlichen Tätigkeit (vgl. Urteil 2A.192/1998 vom 28. August 1998 E. 1c). Auch insoweit mangelt es daher an den Voraussetzungen für die Erteilung eines Kollektiv-Fahrzeugausweises an die Beschwerdeführerin. Dass das Strassenverkehrs- und Schifffahrtsamt dieser den strittigen Kollektiv-Fahrzeugausweis und das dazugehörige Händlerschild gestützt auf Art. 23a Abs. 1 VVV entzogen hat und die kantonalen Rechtsmittelinstanzen diese Anordnung geschützt haben, verstösst demnach nicht gegen Bundesrecht. Die weiteren Vorbringen der Beschwerdeführerin vermögen daran nichts zu ändern, weshalb darauf ebenso wenig einzugehen ist wie auf die weiteren Voraussetzungen für die Erteilung eines Kollektiv-Fahrzeugausweises.