Citation: 5A_115/2021 E. 3.3.1

3.3.1. Auch in diesem Zusammenhang wirft er der Vorinstanz Willkür vor. Es erweise sich als völlig haltlos, der Beschwerdegegnerin ab dem 1. Januar 2020 weder das monatliche Einkommen gemäss Eheschutzurteil (Fr. 3'455.--) noch den bis Dezember 2019 erzielten Monatslohn (Fr. 3'690.--) anzurechnen, sondern ein Einkommen, das stolze Fr. 610.-- unter dem im Zeitpunkt der Klageanhebung erzielten liege. Die Beschwerdegegnerin sei nicht gezwungen gewesen, ihre Arbeitsstelle - noch dazu während laufendem Abänderungsverfahren - zu wechseln, was sie im Übrigen nicht behauptet und die Vorinstanz auch nicht überprüft habe. Es entspreche nicht der üblichen Lebenserfahrung, dass eine Partei ihre Arbeitsstelle wechsle, um nicht nur eine andere Arbeitstätigkeit auszuführen, sondern dabei auch noch ein erheblich tieferes Einkommen als zuvor zu erzielen. Der Beschwerdegegnerin sei deshalb auch ab 1. Januar 2020 ein monatliches Einkommen von Fr. 3'690.-- anzurechnen.