Citation: 2C_720/2018 E. 3.3.2

3.3.2. Nichtigkeit liegt nach dem Dargelegten nur vor, wenn die Veranlagungsbehörde bei der ermessensweisen Veranlagung der juristischen Person den steuerbaren Gewinn bzw. den Ermessenszuschlag bewusst und willkürlich zum Nachteil der steuerpflichtigen Person bemisst (vorne E. 3.2.3). Davon kann vorliegend keine Rede sein. Die Vorinstanz hat zunächst berücksichtigt, dass die Vorräte und die Sachanlagen zum Buchwert ausgebucht worden sind, was insoweit keiner weiteren Erläuterung bedarf. Nachdem die Gesellschaft erst Mitte 2012 gegründet worden war (vorne E. 1.1) und die Waren kaum demodiert sein konnten, ist es naheliegend, dass eine Aufrechnung vorzunehmen war. Denn die werthaltigen Vorräte gingen unstreitig an die verbundene Gesellschaft, weshalb das Rechtsgeschäft dem Drittvergleich ( "dealing at arm's length") zu genügen hatte (Art. 58 Abs. 1 lit. b Lemma 4 DBG; dazu Urteil 2C_655/2018 vom 22. August 2018 E. 4.3 mit Hinweisen).