Citation: 6S.123/2005 24.06.2005 E. 1

Die Beschwerdeführerin gab dem Geschädigten wahrheitswidrig an, dass sie von ihm aus einmaligem Geschlechtsverkehr schwanger sei, weil das Kondom geplatzt sei, und dass sie eine Abtreibung vornehmen werde. Der Geschädigte zahlte der Beschwerdeführerin auf deren Verlangen in zwei Teilbeträgen insgesamt mindestens Fr. 20'000.-- zur Finanzierung der angeblichen Abtreibung. Die Vorinstanz verurteilte die Beschwerdeführerin wegen Betrugs. Die Beschwerdeführerin macht einzig geltend, die ihr vorgeworfene Täuschung sei nicht arglistig.