Citation: 2C_406/2019 E. 5.2

5.2. Das Äquivalenzprinzip konkretisiert das Verhältnismässigkeits-prinzip und das Willkürverbot für den Bereich der Kausalabgaben und bestimmt, dass eine Gebühr nicht in einem offensichtlichen Missverhältnis zum objektiven Wert der abzugeltenden Leistung stehen darf und sich in vernünftigen Grenzen halten muss. Der Wert der Leistung bemisst sich nach dem wirtschaftlichen Nutzen, den sie dem Pflichtigen bringt, oder nach dem Kostenaufwand der konkreten Inanspruchnahme im Verhältnis zum gesamten Aufwand des betreffenden Verwaltungszweigs. Innerhalb dieser Grenzen verfügen die kantonalen Gesetzgeber und Gerichte über einen grossen Ermessensspielraum (BGE 145 I 52 E. 5.2.3 f. S. 66 f.; MARTIN KOCHER, a.a.O., S. 478 Rz. 1269).