Citation: 1C_308/2022 E. 1.3.2

1.3.2. Der Beschwerdeführer macht in diesem Zusammenhang geltend, die Vorinstanz habe seinen Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) verletzt, indem sie die Frage der Schutzwürdigkeit der Kantonsschule Lüssiweg unter einem zu engen Gesichtspunkt geprüft habe. Die Vorinstanz habe nicht annehmen dürfen, dass ein Objekt die Denkmalschutzkriterien gemäss § 25 Abs. 1 lit. a DMSG/ZG nur dann erfülle, wenn dem fraglichen Objekt eine "mehr als sehr wichtige" und zudem "einzigartige" Bedeutung zukomme. Diese Auslegung verstosse gegen das Übereinkommen vom 3. Oktober 1985 zum Schutz des baugeschichtlichen Erbes in Europa (sog. Granada-Übereinkommen; SR 0.440.4) und die Grenzen, die das Bundesgericht in BGE 147 I 308 gezogen habe.