Citation: 8C_505/2020 E. 4

Der Versicherte macht vor Bundesgericht bezüglich des Gesundheitsschadens an der rechten Schulter im Wesentlichen geltend, die Vorinstanz habe in Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes auf die kreisärztliche Beurteilung vom 18. Juni 2018 abgestellt, obwohl der Bericht des Dr. med. J.________ vom 20. April 2020 widersprüchliche Angaben hierzu enthalte. Es hätte eine externe medizinische Begutachtung erfolgen sollen. Dr. med. J.________ spreche von einer signifikanten Verschlechterung der aktiven Schulterbeweglichkeit im Vergleich zur kreisärztlichen Untersuchung. Es sei nicht ersichtlich, dass der Kreisarzt Dr. med. I.________ andere Untersuchungen als Dr. med. J.________ vorgenommen habe. Beide hätten sich auf dieselben klinischen Untersuchungen gestützt, weshalb zumindest geringe Zweifel an der kreisärztlichen Beurteilung angezeigt seien, zumal sich beide Berichte qualitativ nicht unterscheiden würden. Das kantonale Gericht habe nicht einleuchtend dargelegt, weshalb der Ansicht des Kreisarztes vom 19. Juni 2018 zu folgen sei und es habe in willkürlicher Weise festgestellt, dass Dr. med. J.________ nur auf die subjektiven Angaben des Beschwerdeführers abgestellt habe.