Citation: 2C_971/2016 E. 2

Der Beschwerdeführer ist mit einer Landsfrau verheiratet, die über die Niederlassungsbewilligung verfügt. Da er nicht mit ihr zusammen wohnt und auch keine wichtigen Gründe für getrennte Wohnorte im Sinne von Art. 49 AuG gegeben sind, lässt sich sein Gesuch um Bewilligungsverlängerung nicht auf Art. 43 Abs. 1 AuG stützen. Die Ehegemeinschaft hat nicht drei Jahre gedauert, sodass die Möglichkeit einer Berufung auf Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG entfällt. In Betracht fiele allein Art. 50 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 AuG (nachehelicher Härtefall). Das Kantonsgericht legt die Voraussetzungen eines nachehelichen Härtefalles unter Wiedergabe der einschlägigen Rechtsprechung zutreffend dar und stellt fest, dass diese Voraussetzungen bei den persönlichen Verhältnissen des Beschwerdeführers nicht erfüllt sind; es kann diesbezüglich vorab auf E. 4.2 seines Entscheids verwiesen werden (Art. 109 Abs. 3 BGG). Um einen Härtefall darzutun, stellt der Beschwerdeführer Vermutungen an über mögliche Motive, die seine Ehefrau zum Getrenntleben führten; diese sind unter dem Aspekt von Art. 50 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 offensichtlich ohne Belang. Hauptsächlich erwähnt er, dass er seine Eltern im Kosovo unterstützen müsse; dabei handelt es sich um einen Umstand, der offensichtlich in keinem Zusammenhang mit seinem sehr kurzen hiesigen Eheleben steht und schon aus diesem Grund unter dem Aspekt eines nachehelichen Härtefalls weitgehend irrelevant ist; ohnehin stellt das Verwaltungsgericht fest, dass die Krankheit und Unterstützungsbedürftigkeit der Eltern im kantonalen Verfahren nicht konkret aufgezeigt worden seien. Schliesslich weilte der Beschwerdeführer zum Zeitpunkt des erstinstanzlichen negativen Bewilligungsentscheids erst seit einem Jahr (und auch heute noch seit weit weniger als zwei Jahren) in der Schweiz, nachdem er zuvor über 30 Jahre im Kosovo gelebt hatte. Die Einschätzung des Verwaltungsgerichts, dass die soziale Wiedereingliederung dort nicht stark gefährdet erscheine (s. etwa den Hinweis auf das Hochzeitsfest im Heimatland vom Mai 2013 mit über 150 Gästen), lässt sich in keiner Weise beanstanden. In dieser Hinsicht kann vollumfänglich auf E. 4.2.2 seines Entscheids verwiesen werden. Die Beschwerde ist offensichtlich unbegründet und abzuweisen.