Citation: 8C_778/2013 E. 3.3

3.3. Zusammenfassend können, was die Beurteilung von möglichen Nebenwirkungen des regelmässig und in hoher Dosierung eingenommenen Medikamentes Lyrica auf die Arbeitsfähigkeit der Versicherten im massgeblichen Vergleichszeitpunkt des Verfügungserlasses vom 7. März 2012 anbelangt, nicht unbesehen die Schlussfolgerungen der Expertise der Frau Dr. med. C.________ vom 14. September 2010 herangezogen werden. Trotz einer bereits damals vorhandenen Schmerzmedikation (Voltaren rapid, Tramal, Ponstan, Diazepam) ist aus den genannten Gründen nicht ohne weiteres auszuschliessen, dass sich aus der Einnahme eines neuen Präparates zusätzliche Beeinträchtigungen ergeben oder bereits bestehende allenfalls noch verstärkt werden. Zu beachten gilt es überdies, dass sich das Gutachten auch nicht zu der vom Hausarzt aufgeworfenen Frage des Auftretens von unerwarteten, anfallsartigen Schmerzbeschwerden im Sinne elektrisierender Sensationen äussert, welche nach Auffassung von Dr. med. B.________ den Einsatz von Lyrica in erster Linie erforderlich gemacht haben. Handelt es sich bei den Vorbringen der Beschwerdeführerin und ihres Hausarztes folglich entgegen den Ausführungen im angefochtenen Entscheid nicht bloss um eine andere, revisionsrechtlich unbeachtliche Beurteilung der im Wesentlichen gleich gebliebenen medizinischen Situation und ihrer Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit, erweist sich der Sachverhalt in dieser Hinsicht als ergänzungsbedürftig. Daraus resultiert eine nicht willkürfreie Beweiswürdigung und damit eine offensichtlich unrichtige - für das Bundesgericht unverbindliche - vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung. Die Angelegenheit ist an die Beschwerdegegnerin zur Vornahme der notwendigen zusätzlichen Abklärungen zurückzuweisen.