Citation: 5A_256/2021 E. 2.2

2.2. Die Schriftsätze vermögen den geschilderten Anforderungen über weite Strecken nicht zu genügen. Anstatt sich auf den Gegenstand des vorliegenden Verfahrens zu konzentrieren und mit dem angefochtenen Entscheid auseinanderzusetzen, ergeht sich die Beschwerdeführerin in weitschweifigen, wenig kohärenten Erörterungen, in denen sie ihre eigene Sicht der Sach- oder Rechtslage präsentiert und zahlreiche, angeblich verletzte Gesetzes- und Verfassungsnormen nennt. Im konkreten Zusammenhang wird darauf zurückzukommen sein. Von vornherein nicht einzutreten ist auf die Reklamationen, die sich gegen das vorinstanzliche Resümee des erstinstanzlichen Entscheids richten. Inwiefern das Obergericht die Erkenntnisse des Regionalgerichts bereits im fraglichen Abschnitt wertend beurteilt, tut die Beschwerdeführerin nicht dar und ist nicht ersichtlich. Mit pauschalen Vorwürfen, die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen würden gegen das Willkürverbot oder gegen andere Normen verstossen, ist nichts gewonnen. Ebenso wenig vermag die Beschwerdeführerin etwas auszurichten, wenn sie dem Obergericht vorwirft, ihre kantonale Beschwerde als weitschweifig und unverständlich zu taxieren und mangels hinreichender Begründung einen Nichteintretensentscheid zu fällen, obwohl ihre Eingabe "nach der Lage der Akten... im Sinne der Mindestanforderungen von Art. 132 Abs. 2 ZPO akzeptiert worden" sei. Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin musste die Vorinstanz das Rechtsmittel nicht zwingend gutheissen, wenn es der "Einlässlichkeit sowie Verständlichkeit der eingereichten Beschwerde die notwendige Beachtung geschenkt" hätte.