Citation: 6B_907/2023 E. 1.1

1.1. Der Beschwerdeführer macht in seinem Revisionsgesuch vom 24. März 2023 im Wesentlichen geltend, die Vorinstanz habe sich für den Schuldspruch wegen Erpressung vom 29. März 2021 in erster Linie auf die Aussagen der Geschädigten gestützt. Der Beschwerdeführer wie auch sein Schwiegersohn hätten die Vorwürfe stets mit Nachdruck bestritten. Bei den erhaltenen Zahlungen habe es sich ihnen zufolge um reguläre Lohnzahlungen für ihre Tätigkeit als "Securities" gehandelt. Nachdem die Parteien während des Strafverfahrens noch tief zerstritten gewesen seien, habe sich im vergangenen Jahr eine eigentliche Wandelung ergeben. Sie hätten sich ausgesprochen und die Geschädigten hätten sich bereit erklärt, insbesondere den Beschwerdeführer zu entlasten sowie die Vorwürfe betreffend die Erpressung zurückzunehmen. Die Vorinstanz ist in Anwendung von Art. 412 Abs. 2 StPO auf das Revisionsgesuch des Beschwerdeführers nicht eingetreten. Dieser rügt eine Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Gehör.