Citation: 2C_489/2023 E. 5

Letztinstanzlich umstritten ist, ob die Vorinstanz zu Recht davon ausgegangen ist, dass der Beschwerdeführer den Schaden absichtlich herbeigeführt und deshalb gemäss Art. 32 Abs. 1 GVG/BE jeglichen Entschädigungsanspruch verloren hat (E. 7 hiernach). Falls dies bejaht wird, ist in einem zweiten Schritt zu beurteilen, ob der Beschwerdeführer einen Anspruch auf Entschädigung daraus ableiten kann, dass ihm von der GVB Privatversicherungen AG - in Kenntnis der Einstellungsverfügung und der Strafakten - mit Schreiben vom 8. Juni 2018 zugesichert wurde, es gebe keine Basis für eine Kürzung des Anspruchs und die Entschädigung sei voll geschuldet (E. 9 hiernach). Schliesslich ist zu prüfen, ob er bezüglich der Räumung, die - wie er vorbringt - bereits in Auftrag gegeben wurde, in seinem Vertrauen auf das erwähnte Schreiben zu schützen ist (E. 10 hiernach). Vorab ist indessen auf die formellen Rügen einzugehen (E. 6 hiernach).