Citation: I 198/01 18.06.2002 E. 3

3.- a) Aus dem Bericht des Dr. med. F.________, Klinik X.________, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 6. September 1999 ergibt sich keine wesentliche Zunahme der Kopfschmerzen gegenüber dem ZMB-Gutachten vom 3. November 1998 oder der Situation von 1996. Zwar hält Dr. med. F.________ die unbestrittenermassen vorliegenden chronischen Kopfschmerzen für eine Migräne und verweist diesbezüglich auf eine Abklärung durch Dr. med. I.________, Facharzt für Neurologie, doch ergibt sich weder aus seinem Bericht noch aus den übrigen Akten, auf Grund welcher Befunde und Schlussfolgerungen dieser angeblich eine Migräne diagnostizierte. Dies vermag die ausführlichen Untersuchungen und Berichterstattung durch PD Dr. med. R.________, Facharzt für Neurologie, im Rahmen des ZMB-Gutachtens nicht in Frage zu stellen. Eine über die Beurteilung des ZMB hinausgehende Einschränkung der Arbeitsfähigkeit infolge der Kopfschmerzen ist demnach nicht ersichtlich. b) Bezüglich der übrigen physischen Beschwerden ist eine massgebliche Verschlechterung gegenüber 1996 weder aus den Akten ersichtlich noch geltend gemacht.