Citation: I 735/02 03.09.2003 E. 3.2

3.2.1 Im Rahmen des zwecks Bestimmung des Invaliditätsgrades vorzunehmenden Einkommensvergleichs (Art. 28. Abs. 2 IVG; Erw. 2 hievor) hat die Vorinstanz das trotz Gesundheitsschadens zumutbarerweise erzielbare Einkommen (Invalideneinkommen) mangels Wiederaufnahme einer Erwerbstätigkeit seit dem Unfallereignis - zulässigerweise (BGE 126 V 76 Erw. 3b/bb) - gestützt auf die Tabellenlöhne der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen ermittelt. Dabei resultiert ausgehend von der im beweiskräftigen (vgl. Erw. 3.1 hievor), vom Beschwerdeführer in materieller Hinsicht grundsätzlich nicht beanstandeten MEDAS-Gutachten vom 19. Mai 1999 auf 70 % eingeschätzten Restarbeitsfähigkeit in leidensangepasster Tätigkeit für das Jahr 1998 - d.h. dem für die Invaliditätsbemessung vorbehältlich relevanter Veränderungen bis zum Verfügungserlass rechtsprechungsgemäss massgebenden Zeitpunkt des (allfälligen) Rentenbeginns gemäss Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG (BGE 129 V 223 f. Erw. 4.1 und 4.2 [= SVR 2003 IV Nr. 24 S. 73]; Urteile S. vom 29. Juli 2003 [I 405/03] Erw. 5.4, C. vom 21. Juli 2003 [I 293/02] Erw. 4.2, F. vom 15. Juli 2003 [I 789/02] Erw. 1.2.2 und B. vom 15. Juli 2003 [I 271/03] Erw. 1; vgl. auch BGE 128 V 174) - ein Betrag von Fr. 37'554.10 (LSE 1998: TA1/TOTAL/Männer/Anforderungsniveau 4 = Fr. 4268.-; 4268 x 41.9/40 [betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit; vgl. Tabelle B 9.2, in: Die Volkswirtschaft, Heft 12/2002, S. 88] x 12 x 0.7) und für das Verfügungsjahr 2001 ein solcher von aufgerundet Fr. 39'921.70 (LSE 2000: TA 1/TOTAL/Männer/Anforderungsniveau 4: Fr. 4'437.-; 4437 x 41.8/40 [betriebsüblichen wöchentliche Arbeitszeit im Jahr 2000] x 12 x 1.025 [Nominallohnentwicklung bis 2001; vgl. Bundesamt für Statistik (Hrsg.), Lohnentwicklung 2001, T1.1.93, S. 32] x 0.7; Vorinstanz: Fr. 39'916.-). Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, bei der Bestimmung des Invalideneinkommens sei die Lohnentwicklung seit 1998 nicht zu berücksichtigen, kann ihm nicht beigepflichtet werden, da es sich hierbei - namentlich in Grenzfällen - um potentiell rentenwirksame Änderungen handelt (erwähntes Urteil BGE 129 V 224 Erw. 4.2); im Übrigen verkennt der Beschwerdeführer, dass eine Nichtberücksichtigung des Nominallohnindexes allein auf Seiten des Invalideneinkommens dem Grundsatz der Parallelität der Bemessungsfaktoren (Vergleichseinkommen) zuwiderliefe (vgl. BGE 107 V 21; ZAK 1989 S. 458 f. Erw. 3b; BGE 129 V 225 Erw. 4.4; ferner RKUV 1993 Nr. U 168 S. 1 Erw. 5b; Urteil S. vom 29. August 2002 [I 97/00] Erw. 3.3). 3.2.2 Nach den zutreffenden Erwägungen der Vorinstanz rechtfertigt es sich, von dem auf Durchschnittswerten beruhenden Jahreseinkommen einen leidensbedingten Abzug (BGE 126 V 78 ff. Erw. 5; AHI 2002, S. 67 ff. Erw. 4) vorzunehmen. Die Vorinstanz hat diesen auf 10 % festgesetzt, was entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers im Rahmen der Angemessenheitskontrolle (Art. 132 lit. a und 104 lit. a OG) nicht zu beanstanden ist. Namentlich bestehen keine triftigen Gründe (vgl. BGE 126 V 81 Erw. 6 123 V 152 Erw. 2), welche eine abweichende Ermessensausübung im Sinne der Gewährung eines 20 %-igen oder gar des höchstmöglichen 25 %-igen Abzugs als naheliegender erscheinen liessen. So fällt beim Beschwerdeführer lediglich der Umstand lohnmindernd ins Gewicht, dass er nach ärztlicher Einschätzung auch in leichteren bis mittelschweren, wechselbelastenden Tätigkeiten aus vorwiegend psychopathologischen Gründen nur noch eine reduzierte Leistungsfähigkeit aufweist, was - ebenso wie die Konzentrationsschwierigkeiten - mit der attestierten Arbeitsunfähigkeit von 30 % sowie dem von der Vorinstanz gewährten Teilzeitabzug von 10 % hinreichend abgegolten wird (vgl. LSE 1998, Tabelle 6*, S. 20). Dies gilt umso mehr, als der Beschwerdeführer in zeitlicher Hinsicht grundsätzlich auch ein Vollzeitpensum mit einer um 30 % reduzierten Leistungserwartung ausüben könnte, womit der Teilzeitabzug wegfiele. Da ferner die - mit Blick auf einfache Hilfstätigkeiten vergleichsweise gute - Schul- und Berufs(vor)bildung des Beschwerdeführers (acht Jahre Grundschule, zwei Jahre Realschule, ein Jahr Berufsschule; Ausbildung als Kellner, Chauffeur, Kranführer), sein Aufenthaltsstatus (Niederlassungsbewilligung C; vgl. LSE 2000, TA12, S. 47 [Anforderungsniveau 4/Männer]) und sein Alter (vgl. LSE 2000, TA9, S. 43 [Anforderungsniveau 4/Männer]), die realen Chancen auf dem Arbeitsmarkt sowie die Möglichkeit, das Lohnniveau gesunder Hilfskräfte zu erreichen, nicht schmälern, hat es nach dem Gesagten beim vorinstanzlich gewährten leidensbedingten Abzug von 10 % zu bleiben, womit sich das Invalideneinkommen (vgl. Erw. 3.2.1 hievor) schliesslich auf Fr. 33'798.70 (1998) resp. Fr. 35'929.50 (2001) beläuft. Im Vergleich zum vorinstanzlich ermittelten Valideneinkommen von Fr. 61'170.- (1996), welches aufgerechnet auf das Jahr 1998 Fr. 61'537.- (Lohnentwicklung 1996-1998 im Baugewerbe: + 0.6 %; Tabelle B.10.2, in: Die Volkswirtschaft, Heft 12/2002, S. 89) und das Jahr 2001 Fr. 64'106.20 (Lohnentwicklung 1998 - 2001: + 4.2 %) beträgt und worauf angesichts der Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde und der Aktenlage nicht zurückzukommen ist (BGE 110 V 53 Erw. 4b), ergibt dies für den Zeitpunkt des Rentenbeginns im April 1998 einen Invaliditätsgrad von 45 % und für das Verfügungsjahr einen solchen von rund 44 %. Die vorinstanzliche Zusprechung einer Viertelsrente - bei Vorliegen eines Härtefalles gemäss Art. 28 Abs. 1bis IVG einer halben Rente - ist damit rechtens.