Citation: 6B_1303/2016 E. 2.2

2.2. Mit diesen Ausführungen dringt der Beschwerdeführer nicht durch. Die Vorinstanz trat zu Recht nicht auf sein Revisionsgesuch vom 25. April 2016 ein. Revision kann gemäss Art. 410 Abs. 1 lit. b StPO verlangen, wer durch ein rechtskräftiges Strafurteil beschwert ist, das mit einem späteren Strafentscheid, der den gleichen Sachverhalt betrifft, in unverträglichem Widerspruch steht. In Bezug auf das erstinstanzliche Urteil vom 21. Oktober 2014 fehlt dem Beschwerdeführer die für die Legitimation erforderliche Beschwer. Ein verurteilter Mittäter ist bezüglich der Strafbarkeit weiterer Beteiligter nicht beschwert (vgl. MARIANNE HEER, in: Basler Kommentar, Schweizerische Strafprozessordnung, 2. Aufl. 2014, N. 16 zu Art. 410 StPO). Da er sich gegen die Familie Z.________ weder als Straf- noch als Zivilkläger konstitutiert hat (vgl. Urteil, S. 6), ist er durch das erstinstanzliche Urteil bzw. die darin erfolgten Freisprüche zugunsten der Familie Z.________ auch nicht als Privatkläger unmittelbar in seinen Rechten betroffen. Soweit der Beschwerdeführer "die finanziellen Konsequenzen" zur Begründung seiner Beschwer vorbringt, ergeben sich solche allein aus dem zweitinstanzlichen Urteil vom 15. Januar 2016. Diesbezüglich steht ihm die Revision allerdings nicht zur Verfügung, da bei Vorliegen des Revisionsgrundes widersprüchlicher Entscheide ausschliesslich der frühere aufgehoben werden kann (vgl. Art. 410 Abs. 1 lit. b StPO sowie Urteil 6B_980/2015 vom 13. Juni 2016 E. 1.4 mit Hinweisen).