Citation: 1C_229/2023 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz hat die Schutzmassnahmen im angefochtenen Urteil im Ergebnis bestätigt: In Bezug auf das Beschwerdeverfahren VB.2023.00043 hat es erwogen, das aktuelle Rechtsschutzinteresse an der Aufhebung der bis zum 30. Januar 2023 angeordneten Schutzmassnahmen sei zwischenzeitlich dahingefallen. Das Verfahren sei insofern als gegenstandslos geworden abzuschreiben. Die Haftrichterin habe den Beschwerdeführer indessen nicht angehört und den Verzicht auf die Anhörung unzureichend begründet, womit sie seinen Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt habe. Vor diesem Hintergrund rechtfertige es sich, die Kosten des erstinstanzlichen Verfahrens dem Bezirksgericht aufzuerlegen (vgl. Dispositivziffer 1 des angefochtenen Urteils). Die von den Parteien unverschuldete Gegenstandslosigkeit des Verfahrens VB.2023.00043 sowie die Gutheissung der Beschwerde in Bezug auf diese Kostenauflage seien im Kostenentscheid zu berücksichtigen. Im Zusammenhang mit dem Beschwerdeverfahren VB.2023.00110 stellte das Verwaltungsgericht fest, die Beschwerde erweise sich grundsätzlich als unbegründet. Indessen habe das erstinstanzliche Verfahren zu lange gedauert. Der Beschwerdeführer habe seine letzten Anträge am 8. Februar 2023 eingereicht. Bis zur verfahrensabschliessenden Verfügung vom 15. Februar 2023 seien ohne erkennbare Gründe sechs Tage verstrichen. Die viertägige Behandlungsfrist von § 9 Abs. 1 des Gewaltschutzgesetzes des Kantons Zürich vom 19. Juni 2006 (GSG/ZH; LS 351) sei nicht eingehalten worden, weshalb sich die gerügte Rechtsverzögerung als begründet erweise. Eine Rechtsverzögerung könne im Dispositiv des Urteils festgestellt werden und/oder bei den Kosten- und Entschädigungsfolgen berücksichtigt werden. Auf eine Feststellung im Dispositiv und auf eine materielle Änderung der angefochtenen Verfügung sei angesichts des noch nicht übermässigen Verstosses gegen das Beschleunigungsgebot und mangels eines ausdrücklichen Feststellungsbegehrens zu verzichten. Es rechtfertige sich im vorliegenden Fall, die Rechtsverzögerung bei der Kostenverteilung zu berücksichtigen. Das Verwaltungsgericht setzte die Kosten auf insgesamt Fr. 2'455.-- (bestehend aus einer Gerichtsgebühr von Fr. 2'200.-- und Zustellkosten von Fr. 255.--) fest und auferlegte sie zu 5/6 dem Beschwerdeführer und zu 1/6 dem Bezirksgericht. Eine Parteientschädigung sprach es nicht zu.