Citation: 8C_1060/2008 19.08.2009 E. 4

Die Vorinstanz hat - nachdem sie die Parteien eingeladen hat, sich dazu zu äussern - erwogen, dass die ursprüngliche Verfügung vom 21. Dezember 2000, mit welcher die SUVA dem Versicherten eine Invalidenrente basierend auf einer Erwerbsunfähigkeit von 40 % zugesprochen hatte, zweifellos unrichtig gewesen sei. Dem ist im Ergebnis beizupflichten. Rechtsprechungsgemäss kann, wie ausgeführt (E. 2.4), eine zweifellose Unrichtigkeit dann nicht angenommen werden, wenn die damalige Beurteilung materieller Anspruchsvoraussetzungen wie etwa der Invalidität, einschliesslich der dabei zugrunde liegenden Teilaspekte, insbesondere die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit, vor dem Hintergrund der Sach- und Rechtslage, wie sie sich im Zeitpunkt der rechtskräftigen Leistungszusprechung darbot, als vertretbar erscheint. Dies ist vorliegend indessen nicht der Fall. Die SUVA ist bei der damaligen Rentenzusprechung im Dezember 2000 gestützt auf die Aktenlage, so insbesondere die ärztliche Stellungnahme der Klinik C.________ vom 8. Juni 2000, aber auch die Angaben des Versicherten am 11. September 2000, wonach er (seit der Steigerung der Arbeitsfähigkeit auf 60 %) keine volle Präsenzzeit einhalten, während dieser Zeit jedoch eine volle Leistung erbringen könne, davon ausgegangen, dass der Beschwerdeführer am bisherigen Arbeitsplatz zu 60 % leistungsfähig sei. Wie die späteren Abklärungen der SUVA ergaben, wurde indessen bereits im Januar 2001 eine anders lautende Vereinbarung zwischen Arbeitgeberin und Arbeitnehmer getroffen. Deren Inhalt, welcher in einer Aktennotiz vom 30. Januar 2001 festgehalten worden sei, liegt nur auszugsweise (in einem Schreiben der Arbeitgeberin vom 25. März 2004 zuhanden der SUVA) vor. Es geht daraus ausdrücklich hervor, dass zu diesem Zeitpunkt eine Leistungsfähigkeit von 75 % bestand. Unter diesen Umständen kann die Zusprechung einer Invalidenrente basierend auf einem Invaliditätsgrad von 40 % ab Januar 2001 nicht als vertretbar bezeichnet und muss von einer zweifellosen Unrichtigkeit der damaligen Rentenzusprechung ausgegangen werden. Dass die Berichtigung von erheblicher Bedeutung ist, kann ohne Weiteres bejaht werden (Urteil 9C_342/2008 vom 20. November 2008 E. 5.3 in fine, nicht publ. in: BGE 135 I 1). Das kantonale Gericht hat daher den Einspracheentscheid der SUVA vom 30. November 2006 (mit Herabsetzung der Rente per 1. Mai 2004) mit dieser substituierten Begründung zu Recht geschützt.