Citation: 6B_1002/2020 E. A

A.a. Gemäss Strafbefehl vom 28. Mai 2019 lenkte A.________ seinen Personenwagen Chevrolet am 4. September 2018 von Altstetten herkommen auf der Albisriedenstrasse Richtung Stallikon, wobei sich vor einer Ampelanlage eine Fahrzeugkolonne gebildet hatte. A.________ hielt seinen Wagen ebenfalls an. Als sich die Fahrzeugkolonne weiter vorne aufzulösen begann und sich einige Fahrzeuge wieder in Bewegung setzten, sah er, dass sich zwei oder drei Fahrzeuge vor ihm nicht bewegten. Dadurch entstand zwischen den sich bewegenden und den stillstehenden Autos eine Lücke. A.________ setzte, bei Bergfahrt, zum Überholen der stillstehenden Fahrzeuge an. Genau in diesem Moment begann B.________, der die besagte Lücke hatte entstehen lassen, aufzuschliessen. Nachdem A.________ sein Überholmanöver abgeschlossen hatte und in der Lücke direkt vor B.________ zum Stillstand kam, fuhr der Letztgenannte zu ihm vor und wollte ihn wegen seines Überholmanövers zur Rede stellen. B.________ lenkte seinen Wagen zu diesem Zweck an A.________ vorbei auf die Gegenfahrbahn, drängte sich vor diesen und wollte ihm so den Weg versperren. Als B.________ auf der linken Fahrspur mit leicht abgeschrägter Fahrzeugfront neben A.________ zum Stillstand kam, fuhr dieser geradeaus weiter und streifte so mit der linken Fahrzeugfront den rechten Kotflügel des Wagens von B.________. Anschliessend setzte er seine Fahrt fort, ohne sich um die Schadensabwicklung zu kümmern. Ausserdem missachtete er bei der Weiterfahrt ein Rotlicht. A.b. Am 26. November 2018 fuhr A.________ von der Spirgartenstrasse herkommend in Richtung Eugen-Huber-Strasse hinter einem Lieferwagen her. Dabei betätigte er laut Strafbefehl vom 28. Mai 2019 die Lichthupe, obwohl keine Gründe vorlagen, welche die Abgabe von Warnsignalen erfordert hätten.