Citation: 4P.134/2005 29.08.2005 E. A

Im Rahmen eines von B.________ (Beschwerdegegner 1) gegen die C.________ und die D.________ (Beschwerdegegnerinnen 2 und 3) im Jahre 1997 anhängig gemachten Haftpflichtprozesses bewilligte das Handelsgericht des Kantons Zürich dem Kläger mit Beschluss vom 7. Januar 2002 rückwirkend ab 20. März 2000 die unentgeltliche Prozessführung, und es ernannte Rechtsanwalt Dr. iur. Atilay Ileri zum unentgeltlichen Rechtsbeistand, allerdings nur in dem Umfang, als die von der Rechtsschutzversicherung des Klägers, der A.________ (Beschwerdeführerin), geleisteten Kautions- und Vorschusszahlungen von total Fr. 213'900.-- nach Begleichung der den Kläger treffenden Gerichtskosten und Prozessentschädigungen nicht ausreichen. Mit Verfügung vom 31. August 2004 schrieb der Vizepräsident des Handelsgerichts Zürich den Prozess als durch Vergleich erledigt ab, und er auferlegte die Kosten zur Hälfte dem Beschwerdegegner 1 und je zu einem Viertel den Beschwerdegegnerinnen 2 und 3. Dabei verfügte er unter Hinweis auf den Beschluss vom 7. Janaur 2002, dass die dem Beschwerdegegner 1 auferlegten Gerichtskosten aus den von ihm geleisteten Kautionen und Barvorschüssen im Gesamtbetrag von Fr. 213'900.-- bezogen und der verbleibende Restbetrag der Kaution dem Rechtsvertreter des Beschwerdegegners 1, Rechtsanwalt Dr. Atilay Ileri, herausgegeben werde. Mit Verfügung vom 20. Oktober 2004 setzte der Vizepräsident des Handelsgerichts die Entschädigung des unentgeltlichen Rechtsvertreters für dessen Bemühungen seit dem 20. März 2000 auf Fr. 26'640.-- zuzüglich Mehrwertsteuer und Barauslagen fest, verfügte, dass diese Entschädigung aus den vom Kläger geleisteten Kautionen zu beziehen seien und erliess eine entsprechende Anweisung an die Obergerichtskasse.