Citation: 2C_115/2021 E. 1.3.3

1.3.3. Das schutzwürdige Interesse (Art. 89 Abs. 1 lit. c BGG) besteht schliesslich im praktischen Nutzen, der sich daraus ergibt, dass die beschwerdeführende Person mit ihrem Anliegen obsiegt und dadurch ihre tatsächliche oder rechtliche Situation unmittelbar beeinflusst werden kann (vgl. BGE 141 II 14 E. 4.4); das Rechtsschutzinteresse muss grundsätzlich aktuell sein. Vorliegend ist nicht bekannt, ob und gegebenenfalls in welcher Form eine Maskentragpflicht in den Kitas des Kantons Freiburg fortbesteht. Der Frage braucht indessen nicht weiter nachgegangen zu werden: Das Bundesgericht tritt ausnahmsweise unter Verzicht auf das Erfordernis des aktuellen praktischen Interesses auf eine Beschwerde ein, wenn sich die aufgeworfenen Fragen unter gleichen oder ähnlichen Umständen jederzeit wieder stellen können, eine rechtzeitige Überprüfung im Einzelfall kaum je möglich wäre und die Beantwortung wegen deren grundsätzlicher Bedeutung im öffentlichen Interesse liegt (BGE 146 II 335 E. 1.3; 142 I 135 E. 1.3.1; 139 I 206 E. 1.1; Urteile 2C_228/2021 vom 23. November 2021 E. 1.2 und 2C_429/2021 vom 16. Dezember 2021 E. 1.2). Dies ist hier der Fall. Im Übrigen ist auf die rechtliche und tatsächliche Situation im Zeitpunkt des angefochtenen Entscheids am 21. Dezember 2020 abzustellen (COVID-19-Schutzplan vom 25. September 2020; vgl. Lit. A.).