Citation: 6B_371/2014 E. 2

Der Beschwerdeführer macht wie schon im kantonalen Verfahren geltend, die Signalisation könne von vorausfahrenden und entgegenkommenden Fahrzeugen und von Süden her kommend zusätzlich von einer Mauer verdeckt werden. Während der fraglichen Lernfahrt sei das Signal denn auch bis zum Abbiegen vollständig verdeckt gewesen, so dass weder er noch die Fahrerin es gesehen hätten. Wie es sich mit der Sichtbarkeit des Signals anlässlich der Lernfahrt verhielt, kann offenbleiben. Die Vorinstanz stellt in einer Eventualerwägung fest, im Übrigen habe der Beschwerdeführer nach eigenen Angaben um das Vorhandensein eines Wechselsignals an der fraglichen Stelle gewusst. Deshalb hätte er damit rechnen müssen, dass es zur entsprechenden Zeit ein Verbot für Motorwagen anzeigen könnte, so dass er seine Begleiterin zu entsprechender Vorsicht hätte anhalten müssen (Urteil S. 6 E. 4.4). Mit dieser den Ausgang der Sache besiegelnden Erwägung befasst sich der Beschwerdeführer vor Bundesgericht nicht, weshalb seine Eingabe den Anforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG nicht genügt. Danach hätte er darlegen müssen, dass und inwieweit der angefochtene Entscheid seiner Ansicht nach das Recht verletzt. In rechtlicher Hinsicht rügt der Beschwerdeführer, die Durchsetzung von nicht in jedem Fall bzw. bei normaler Aufmerksamkeit nicht sichtbaren Fahrverboten komme einem allgemeinen Fahrverbot gleich und sei daher verfassungswidrig. Aus seiner Eingabe ergibt sich jedoch nicht, welche Bestimmung der Verfassung es nicht zuliesse, ihn unter den konkreten Umständen zu büssen. Insoweit genügt die Beschwerde den Voraussetzungen von Art. 106 Abs. 2 BGG nicht. Sein Hinweis, das Wechselschild sei mit einem Stosslicht ausgestattet, welches im Falle eines allgemeinen Fahrverbotes blinke, was die SSV verletze, geht an der Sache vorbei. Diese Frage stellt sich im vorliegenden Verfahren nicht. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach 108 BGG nicht einzutreten.