Citation: I 393/03 21.07.2004 E. 3.4

3.4.1 Die wirtschaftliche Gewichtung für die einzelnen Aufgabenbereiche, bei welcher der Wert der verschiedenen Betätigungen im Verhältnis zueinander festzustellen und mit den Einschränkungen im jeweiligen Tätigkeitsbereich in Beziehung zu setzen ist (BGE 128 V 32 f. Erw. 4b), hat die Verwaltung unter Bezugnahme auf die LSE-Tabellenlöhne vorgenommen. Dieses Vorgehen ist angesichts der Tatsache, dass es an vergleichbaren Betrieben fehlt und die Tätigkeit des Beschwerdeführers auch nicht einer bestimmten Branche zugeordnet werden kann, zumindest nachvollziehbar. Ob damit dem Grundsatz, wonach die Ermittlung des für die einzelnen Tätigkeitsbereiche anzuwendenden Stundenansatzes unter Berücksichtigung einzelfallbezogener Kriterien wie Betriebsgrösse, Branche, berufliche Erfahrung des Betriebsinhabers, etc. zu erfolgen hat (BGE 128 V 34 Erw. 4e), hinreichend Rechnung getragen wird, bedarf keiner abschliessenden Prüfung. Denn aufgrund der in sämtlichen Aufgabengebieten durchgehend gleichen leidensbedingten Einschränkung (Erw. 3.3.2 hievor) würde auch bei einer differenzierten Festlegung des Stundenansatzes keine Änderung des Invaliditätsgrades resultieren. Mithin ergäbe sich auch dann kein anderes Ergebnis, wenn entsprechend den Vorbringen des Beschwerdeführers auf den Lohn eines Personalberaters abgestellt würde. Aus dem gleichen Grund wirkt sich die Nichtberücksichtigung des Aufgabenbereichs "Betriebsleitung" nicht zu Lasten des Beschwerdeführers aus; auch in diesem Bereich wäre eine Beeinträchtigung von 25 % anzunehmen. Im Übrigen liesse sich bei der Betriebsleitung - soweit sie als eigenständiger Aufgabenbereich ausgesondert werden kann - am ehesten das Fehlen einer gesundheitlichen Einschränkung begründen (vgl. Urteil B. vom 21. Januar 2004 [I 120/03] Erw. 5.4.2), womit sich sogar ein tieferer Invaliditätsgrad ergäbe.