Citation: 8C_202/2024 E. A

Der 1968 geborene A.B.________ ist seit dem 1. Mai 2017 als Malermeister beim von seiner Ehegattin A.A.________ als Einzelunternehmen geführten Malermeisterbetrieb angestellt und damit obligatorisch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert. Am 2. August 2018 zog er sich bei Malerarbeiten eine Zerrung am Rücken zu. Am 29. November 2018 erlitt er bei einem Stolpersturz eine Kontusion der rechten Schulter. Am 17. Dezember 2020 zerrte er sich beim Beladen seines Fahrzeugs den rechtsseitigen Tractus iliotibialis (Sehnenplatte am seitlichen Oberschenkel). Am 18. Juni 2021 verdrehte sich A.B.________ den linken Ellenbogen. Diagnostiziert wurde eine Ellenbogendistorsion. Die Suva leistete für sämtliche Ereignisse Taggeld und kam für die Heilbehandlung auf. Im Frühjahr und Sommer 2022 nahm die Suva neue Lohnunterlagen von A.B.________ aus den Jahren 2017 bis 2021 zu den Akten und korrigierte aufgrund dieser Erhebungen die Taggeldleistungen. Mit Verfügung vom 9. August 2022 forderte die Suva von A.A.________ als Arbeitgeberin zu viel ausgerichtete Taggeldleistungen im Betrag von Fr. 16'607.45 zurück. Nachdem diese am 5. September 2022 dagegen Einsprache erhoben hatte, drohte ihr die Suva mit Schreiben vom 10. Oktober 2022 eine reformatio in peius (Schlechterstellung) an. A.A.________ hielt an ihrer Einsprache fest (Schreiben vom 13. November 2022). Die Suva bezifferte mit Einspracheentscheid vom 5. Januar 2023 den Rückforderungsbetrag neu mit Fr. 24'497.85 (Dispositiv-Ziffer 1).