Citation: 1C_665/2015 E. 3.1

3.1. Aus der Begründung auf der Vorderseite des Unterschriftenbogens (zwischen dem Initiativtext und der Unterschriftenrubrik) geht hervor, dass die Initianten eine öffentliche, demokratische Diskussion fordern und sich dagegen wehren, dass der Lehrplan 21 "über ihre Köpfe hinweg" realisiert werden soll. Die Initiative verlangt mehr Mitsprache sowie Kompetenzen in wichtigen Schulfragen zugunsten des Kantonsrats und des Volkes (vgl. auch die entsprechenden Ausführungen in der achtseitigen Broschüre des Initiativkomitees). Nach Auffassung der Initianten zerstöre der Lehrplan 21 "die sprichwörtlich gute Schweizer Volksschule", weshalb die Einführung des Lehrplans 21 zu verhindern sei. Um dies zu erreichen, soll im Volksschulgesetz ein obligatorisches und ein fakultatives Referendum eingeführt werden (vgl. § 27 Abs. 2 VSG). Wie der Kantonsrat hervorhebt (Stellungnahme vom 17. Februar 2016, S. 4), handelt es sich dabei um den eigentlichen Kern resp. das zentrale Anliegen der Initiative, um den Lehrplan 21 zu verhindern.