Citation: 2C_265/2018 E. 5

Für die Beurteilung des vorliegenden Falls ist nach dem oben Ausgeführten entscheidend, ob die Vorinstanz zu Recht von der Feststellung ausgegangen ist, der Beschwerdegegner habe in den massgeblichen Steuerperioden "nebst den von der ESTV (...) als steuerausgenommen behandelten Leistungen (...) weitere, ebenfalls unmittelbar für die Erzielung steuerausgenommener Bildungsumsätze bestimmte Organisationsdienstleistungen erbracht (...) und (...) die pauschale Entschädigung des B.________-SG für die Sekretariatstätigkeit unter anderem für diese Dienstleistungen (erhalten) ". Erwiese sich diese Feststellung als zutreffend, wäre eine Einschätzung nach pflichtgemässem Ermessen entgegen der Darstellung der Beschwerdeführerin selbst dann angezeigt, wenn der genaue Umfang der nach Art. 18 Abs. 11 lit. a aMWSTG bzw. Art. 21 Abs. 2 Ziff. 1 lit. a MWSTG von der Steuer ausgenommenen Leistungen unbewiesen bliebe; entsprechend erwiese sich die Rückweisung der Vorinstanz als rechtmässig. Bliebe hingegen unbewiesen, dass der Beschwerdegegner im fraglichen Zeitraum steuerausgenommene Leistungen erbracht hat und hierfür durch die Pauschale entschädigt worden ist, bestünde kein Raum für eine Ermessenstaxation. Die von der Beschwerdeführerin beanstandete vorinstanzliche Feststellung überprüft das Bundesgericht nur unter dem Gesichtspunkt der Willkür (vgl. E. 2.2 hiervor).