Citation: 2C_738/2022 E. 6.3.1

6.3.1. Die Vorinstanz hat eine Wohnsitzverlegung von Partnerin und Tochter nach Ecuador zu Recht als unzumutbar bezeichnet (vorinstanzliches Urteil E. 4.3.4). Seine langjährige Lebenspartnerin (nach dem im bundesgerichtlichen Verfahren nicht zu berücksichtigenden Novum [vgl. vorstehende E. 2.3] Ehepartnerin) und die 2017 geborene gemeinsame Tochter sind jedoch Schweizer Bürgerinnen und haben hier damit ein eigenständiges Aufenthaltsrecht. Die Entfernungsmassnahme trifft den Beschwerdeführer und seine langjährige Partnerin sowie die gemeinsame minderjährige Tochter hart, da die Pflege des persönlichen Kontakts dadurch stark erschwert wird. Immerhin kann der Kontakt durch gegenseitige Besuche und über die heutigen Kommunikationsmittel dennoch aufrechterhalten werden. Auch seine familiäre Verantwortung hat den Beschwerdeführer - wie bereits dargelegt - nicht davon abgehalten, hier schwer straffällig zu werden. Im Übrigen ist eine spätere Wiedererteilung einer Bewilligung nicht ausgeschlossen, sollte der Bewilligungsanspruch fortbestehen und der Beschwerdeführer sich in der Heimat bewährt haben (vgl. die Urteile 2C_658/2021 vom 3. März 2022 E. 4.3.3; 2C_89/2022 vom 3. Mai 2022 E. 2.2.6, je mit Hinweisen).