Citation: C 100/03 26.01.2004 E. 6

6.1 Die Vorinstanz hatte in ihrer summarischen Würdigung über die Gewinnaussichten beim Entscheid über die unentgeltliche Rechtspflege den Umstand zu berücksichtigen, dass der Verwaltung ein Ermessensspielraum zusteht und es bei dessen Überprüfung nicht darum gehen kann, dass die kontrollierende richterliche Behörde ihr Ermessen an die Stelle der Vorinstanz setzt. Bei der Unangemessenheit geht es um die Frage, ob der zu überprüfende Entscheid, den die Behörde nach dem ihr zustehenden Ermessen im Einklang mit den allgemeinen Rechtsprinzipien in einem konkreten Fall getroffen hat, nicht zweckmässigerweise anders hätte ausfallen sollen. Allerdings darf das Sozialversicherungsgericht sein Ermessen nicht ohne triftigen Grund an die Stelle desjenigen der Verwaltung setzen; es muss sich somit auf Gegebenheiten abstützen können, welche seine abweichende Ermessensausübung als naheliegender erscheinen lassen (BGE 126 V 81 Erw. 6, 123 V 152 Erw. 2 mit Hinweisen). 6.2 Wenn das RAV verfügte, mit der Aufnahme des vom Beschwerdeführer als Versuchsphase bezeichneten Betriebs der Firma "C.________" vor Einreichung seines Gesuchs um besondere Taggelder gemäss Art. 71a AVIG seien die gesetzlichen Voraussetzungen nicht erfüllt, hat es damit seinen Ermessensspielraum nicht verletzt. Das gleiche gilt für den Umstand, dass nicht dargetan worden ist, wie der Beschwerdeführer seinen Lebensunterhalt bestreiten will, bis sein Unternehmen einen existenzsichernden Gewinn abwirft. Damit hat das kantonale Gericht seinerseits weder Bundesrecht verletzt (einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens) noch den rechtserheblichen Sachverhalt offensichtlich unrichtig, unvollständig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen festgestellt (vgl. Erwägung 1 hievor), wenn es zum Entscheid gelangte, die dagegen eingereichte Beschwerde sei aussichtslos.