Citation: 8C_38/2024 E. 4.3

4.3. Insgesamt bestehen keine auch nur geringen Zweifel an der Beurteilung des Dr. med. D.________ vom 1. Februar 2022, wonach der Integritätsschaden des Beschwerdegegners 35 % beträgt (vgl. BGE 145 V 97 E. 8.5). Die Vorinstanz hat mit der Addition der einzelnen Integritätsschäden auf 50 % eine rechtsfehlerhafte Ermessensausübung vorgenommen, was bundesrechtswidrig ist (Art. 24 Abs. 1 UVG; Art. 95 lit. a BGG; SVR 2023 UV Nr. 41 S. 146, 8C_478/2022 E. 6.1). Das angefochtene Urteil ist somit aufzuheben.