Citation: 1C_451/2023 E. 5

Der Beschwerdeführer ist schliesslich der Ansicht, die Rechtsauffassung der Vorinstanz, wonach Art. 17 BZR, der auf der altrechtlichen Definition der Weilerzone als Bauzone basiert habe, dem übergeordneten Recht widerspreche, sei willkürlich. Art. 17 BZR sei Bestandteil der Ortsplanungsrevision, die am 9. Dezember 2013 beschlossen und am 7. April 2014 genehmigt worden sei. Dem Reglement lasse sich klar und eindeutig entnehmen, dass die Weilerzone als Bauzone ausgeschieden worden sei. Insbesondere erlaubten Art. 17 Abs. 2 und 3 BZR die Errichtung neuer Wohn- und Gewerbebauten. Indem das Kantonsgericht der inhaltlichen Umschreibung der Weilerzone gemäss Art. 17 BZR keine Beachtung geschenkt, sondern nur auf die Novelle des § 59a PBG abgestellt habe, sei es in Willkür verfallen. Die Vorinstanz hat einlässlich dargelegt, dass es sich beim Inkrafttreten von § 59a PBG um eine wesentliche Änderung der Rechtslage handle, Art. 17 BZR unter der Ägide des altrechtlichen § 47 PBG bewilligt und die heute geltende Vorschrift, wonach in der Weilerzone nur untergeordnete bauliche Massnahmen und Ersatzneubauten zulässig seien, in Art. 17 BZR noch nicht umgesetzt worden sei. Folglich hat sie den Inhalt der kommunalen Bestimmung nicht verkannt, sondern vielmehr in voller Kenntnis desselben eine Unvereinbarkeit mit dem übergeordneten Recht angenommen. Darin ist keine Willkür zu erblicken.