Citation: 9C_675/2018 E. 4.2

4.2. Im Weiteren beschränkt sich die Beschwerdeführerin darauf, ihre eigene, von der Vorinstanz abweichende Indikatorenprüfung darzulegen, was nicht genügt. Wenn das kantonale Gericht insbesondere festgestellt hat, im Falle der Versicherten könne - zumindest im Zeitraum der Begutachtung - weder von einer konsequenten und zielgerichteten noch gar einer "Behandlungsresistenz" gesprochen werden, so ist dies nicht zu beanstanden (vgl. BGE 141 V 281 E. 4.3.1.2 S. 299 f.). Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin ist auch kein geringer tatsächlicher Leidensdruck ausgewiesen. Im Gegenteil hielt Dr. med. B.________ eindeutig fest, die Versicherte habe einen einfühlbaren Leidensdruck vermittelt, was zur Aufnahme der psychiatrischen und psychotherapeutischen Behandlungen (Gesprächstherapie, antidepressive Therapie) geführt habe (SMAB-Gutachten, S. 55). Der Einwand, das kantonale Gericht habe nicht berücksichtigt, dass die Versicherte ihren Schwerpunkt auf den privaten Bereich gelegt habe und dort leistungsfähiger erscheine als im beruflichen, hilft ebenfalls nicht weiter: Wohl bewegen sich deren Alltagsaktivitäten (Haushaltsarbeiten, Einkäufe, weitere Besorgungen, Betreuung der Kinder) nach den willkürfreien (E. 2.1) Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz im Normbereich. Das Fehlen einer gleichmässigen Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen vergleichbaren Lebensbereichen, worauf die Beschwerdeführerin hinaus will, ist damit aber nicht belegt (zur Konsistenz: BGE 141 V 281 E. 4.4.1 S. 303 f.); von einer überaus aktiven Freizeitgestaltung der Versicherten kann keine Rede sein (vgl. SMAB-Gutachten, S. 48 ["Detaillierter Tagesablauf und Freizeitgestaltung"]). Die massgeblichen vorinstanzlichen Feststellungen betreffend die Komorbidität (BGE 141 V 281 E. 4.3.1.3 S. 300 f.), wonach die somatischen Befunde zwar aufgrund der fachärztlichen SMAB-Begutachtung keine Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit hätten, jedoch einen Teil der Symptomatik erklärten und wonach gleichzeitig der Umgang mit diesen Beschwerden auch das Bewältigen der psychischen Störung erschwere, werden in der Beschwerde nicht bestritten. Schliesslich hat die Vorinstanz - anders als dies beschwerdeweise moniert wird - durchaus einbezogen, dass aus den Akten psychosoziale Umstände hervorgehen (vgl. BGE 141 V 281 E. 3.4.2.1 S. 293 und 4.3.3 S. 303 mit Hinweis auf BGE 127 V 294 E. 5a S. 299), welche sich ungünstig auf die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit auswirken (vgl. vorinstanzliche Erwägung 7.7). Dass diese das aktuelle psychiatrische Beschwerdebild massgebend unterhielten, ist indessen nicht erkennbar.