Citation: 2A.38/2002 11.02.2002 E. 1

1.- Die Besteuerung der Kapitalleistungen mit der Sondersteuer ist nicht zu beanstanden. Steuerbar sind gemäss Art. 22 Abs. 1 DBG alle Einkünfte aus der Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung, aus Einrichtungen der beruflichen Vorsorge und aus anerkannten Formen der gebundenen Selbstvorsorge, mit Einschluss der Kapitalabfindungen und Rückzahlungen von Einlagen, Prämien und Beiträgen. Kapitalleistungen nach Art. 22 DBG sowie Zahlungen bei Tod und für bleibende körperliche oder gesundheitliche Nachteile werden gesondert besteuert und unterliegen stets einer vollen Jahressteuer (Art. 38 Abs. 1 DBG). Nach diesen Bestimmungen unterliegen aber auch die dem Beschwerdeführer ausbezahlten Kapitalleistungen der Sondersteuer (Jahressteuer). Das ist unbestritten. Daran ändert nichts, dass der Beschwerdeführer am 31. März 1999 die Schweiz verlassen hat, weil alle Kapitalleistungen während seiner Steuerpflicht in der Schweiz erfolgten. Es kann auf die zutreffenden Erwägungen im angefochtenen Entscheid verwiesen werden. Das scheint auch der Beschwerdeführer nicht mehr zu bestreiten. Er rügt aber eine Doppelbesteuerung, weil die Kapitalabfindungen gemäss provisorischer neuer Veranlagung vom 27. Dezember 2000 wiederum der Einkommensbesteuerung unterlägen. Diese provisorische Veranlagung beruht indessen auf der ungeprüften Steuererklärung, die der Beschwerdeführer nach seiner Rückkehr in die Schweiz, am 31. Oktober 2000, eingereicht hatte. Es steht gegen diese Veranlagung denn auch kein Rechtsmittel offen. Allein daraus kann nicht geschlossen werden, dass die Kapitalabfindungen erneut besteuert werden.