Citation: 6B_321/2023 E. 3.2.3

3.2.3. Vorsätzlich begeht ein Verbrechen oder Vergehen, wer die Tat mit Wissen und Willen ausführt. Vorsätzlich handelt bereits, wer die Verwirklichung der Tat für möglich hält und in Kauf nimmt (Art. 12 Abs. 2 StGB; Eventualvorsatz). Zur Frage, wann Eventualvorsatz gegeben ist und wie dieser von der bewussten Fahrlässigkeit abzugrenzen ist, kann auf die bisherige Rechtsprechung verwiesen werden (BGE 147 IV 439 E. 7.3.1 S. 447 f.; 137 IV 1 E. 4.2.3 S. 4; 133 IV 9 E. 4.1 S. 16 f.; Urteil 6B_899/2021 vom 26. Januar 2023 E. 3.5.2; je mit Hinweisen).