Citation: 1C_78/2023 E. 5.3

5.3. Ob vorliegend eine eigentliche rechtswidrige Praxis im Sinne der bundesgerichtlichen Rechtsprechung besteht, muss nicht abschliessend abgeklärt werden, denn die Gemeinde ist nach ihren eigenen Angaben gewillt, das "Vollzugsdefizit" im Sinne der Erwägungen des vorliegenden Bundesgerichtsentscheids zu beheben. Die Gemeinde ist darauf zu behaften. Sie hat die entsprechenden Abklärungen ab Kenntnis dieses Urteils vorzunehmen und die allenfalls erforderlichen Wiederherstellungsverfahren einzuleiten. Die Voraussetzungen für eine Gleichbehandlung der Beschwerdeführenden im Unrecht sind somit vorliegend nicht gegeben. Die Rüge ist unbegründet.