Citation: U 131/04 13.09.2004 E. 3

Ob zwischen Unfall und gesundheitlicher Schädigung ein adäquater Kausalzusammenhang besteht, ist keine medizinische, sondern eine Rechtsfrage, die von der Verwaltung oder im Beschwerdefall vom Gericht zu beantworten ist (BGE 123 V 105 Erw. 3e in fine, 117 V 382 Erw. 4a mit Hinweisen). Eine neuerliche ärztliche Beurteilung, wie sie mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde angekündigt und in der Folge dem Gericht eingereicht wurde, ist somit für die Beurteilung der Anspruchsberechtigung nicht entscheidend (Erw. 2.5 hievor). Auch wenn der Versicherte aus medizinischer Sicht an einer posttraumatischen Belastungsstörung leiden mag, ist damit über die Adäquanz des Kausalzusammenhangs nichts gesagt. Ob die nach Ablauf der Beschwerdefrist und ohne dass ein zweiter Schriftenwechsel angeordnet wurde, eingereichte ärztliche Stellungnahme überhaupt zu berücksichtigen ist (BGE 127 V 356 f. Erw. 3b und 4 mit Hinweisen), braucht daher nicht geprüft zu werden. Bei dieser Sach- und Rechtslage kann der Versicherte für die nachgereichte ärztliche Stellungnahme vom 26. Mai 2004 keine Kostenübernahme beanspruchen, weshalb auch dieses Begehren unbegründet ist.