Citation: 2C_324/2018 E. 4.5

4.5. Rechtsprechungsgemäss kann der Fortbestand der elterlichen Beziehung zum hier gefestigt anwesenheitsberechtigten Kind ebenfalls einen wichtigen Grund im Sinne von Art. 50 Abs. 1 lit. b AuG zum Verbleib des nicht obhutsberechtigten Elternteils in der Schweiz bilden (BGE 143 I 21 E. 4.1 S. 24). Die Verweigerung des Aufenthaltsrechts kann das Recht auf Achtung des Familienlebens (Art. 8 EMRK) verletzen. Die Rechtsprechung verlangt diesbezüglich als eine von mehreren Voraussetzungen eine besonders enge Beziehung zum Kind in affektiver Hinsicht, welche erfüllt ist, wenn die persönlichen Kontakte im Rahmen eines üblichen, nach heutigen Standards ausgeübten Besuchsrechts tatsächlich gepflegt werden (BGE 144 I 91 E. 5.2 S. 97 ff.; 143 I 21 E. 5.2 S. 27; 140 I 145 E. 3.2 S. 147 f.). Gemäss verbindlicher, vorinstanzlicher Sachverhaltsfeststellung besteht kein übliches Besuchsrecht der Beschwerdeführerin (jeder zweite Samstag tagsüber) und es werden auch nicht tatsächliche Kontakte im erforderlichen Ausmass gepflegt. Die Behauptung der Beschwerdeführerin, die Kinder würden sich inzwischen wieder vermehrt bei ihr aufhalten, ist als appellatorische Sachverhaltskritik unbeachtlich. Es mangelt demnach bereits an einer engen, affektiven Beziehung der Beschwerdeführerin zu ihren Kindern.