Citation: 7B_891/2024 E. 2.6.2

2.6.2. Sodann berücksichtigt die Vorinstanz Bilder von Verlobungsringen und handschriftlich notierten Angaben auf einer Visitenkarte eines Schmuckgeschäfts. Zudem würdigt sie eine Buchungsbestätigung des 5-Sterne-Hotels. Sie erwägt dazu, der Beschwerdeführer habe bei der polizeilichen Einvernahme ausgesagt, er habe die Hotelbuchung storniert und die Ringe doch nicht gekauft. Die Vorinstanz anerkennt, dass die vom Beschwerdeführer eingereichten Beweismittel und die Aussagen der Beschwerdegegnerin 2 belegen, dass eine Hochzeit zwischen den Parteien zumindest thematisiert worden sei. Allerdings reichten sie für sich gesehen nicht aus, die Ernsthaftigkeit der Heiratspläne nachzuweisen. Die weiteren vom Beschwerdeführer genannten Hinweise auf eine vorgespielte Liebesbeziehung basieren gemäss Vorinstanz vollumfänglich auf seinen Aussagen. Allerdings habe der Beschwerdeführer bei der polizeilichen Einvernahmen erklärt, er "haue die Beschwerdegegnerin 2 nun auch in die Pfanne", weil sie Anzeige gegen ihn erstattet habe. Daher seien seine Aussagen mit Zurückhaltung zu würdigen.