Citation: 5A_994/2023 E. 6.9

6.9. Willkürlich (Art. 9 BV) ist nach Dafürhalten des Beschwerdeführers weiter die Annahme, trotz den verschiedenen seinen Gesellschaften eingeräumten COVID-19-Kredite könnten ihm die Darlehen (weiterhin) eingeräumt werden. Auch in diesem Zusammenhang wirft er dem Kantonsgericht ausserdem vor, den Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) verletzt zu haben. Da das Kantonsgericht ohne Verfassungsverletzung annehmen konnte, der Beschwerdeführer habe im Umfang der Darlehen tatsächlich ein Einkommen bezogen (vgl. E. 6.7 hiervor), gehen die Ausführungen zur Unzulässigkeit der Ausrichtung von Darlehen an der Sache vorbei. Was die Privatbezüge anbelangt, bringt der Beschwerdeführer vor, die COVID-19-Kredite dürften einzig zur Sicherung der Liquiditätsbedürfnisse verwendet werden und die Ausrichtung von Löhnen sei für die betroffenen Gesellschaften "sogar noch schädlicher" als die Einräumung von Darlehen, da die Mittel endgültig abfliessen würden und Sozialabgaben anfielen. Eine Verfassungsverletzung vermag er damit nicht darzutun (vgl. vorne E. 2).