Citation: U 424/05 15.03.2006 E. 2

2.1 Die Vorinstanz stützte ihren Entscheid hauptsächlich auf das medizinische Gutachten des Kantonsspitals S.________ vom 28. Juli 2004, welches auf eine rheumatologische, neurologische und neuropsychologische Beurteilung abstellt. Darin diagnostizierten Dr. med. E.________ und Dr. med. M.________ ein lumbovertebrales Schmerzsyndrom, einen Status nach HWS-Distorsionstrauma am 8. März 2003 mit nachfolgendem zervikozephalem Syndrom, minimale bis geringe kognitive Störungen, Migräne sowie geringgradige Coxarthrose beidseits. Im Anschluss an den Unfall habe die Patientin - auch wenn der Unfallmechanismus nicht typisch für ein HWS-Distorsionstrauma gewesen sei - ein für ein HWS-Distorsionstrauma typisches zervikozephales Syndrom entwickelt. Dieses habe sich im Verlauf der nachfolgenden vier Wochen gebessert. Aktuell bestünden keine Beschwerden mehr. Die von der Patientin geklagten Kopfschmerzen, an denen sie bereits vor dem Unfall gelitten habe, seien typisch für eine Migräne und würden daher nicht mit dem Unfallereignis in Zusammenhang stehen. Im Vordergrund der Beschwerden stehe ein lumbovertebrales Schmerzsyndrom, wobei ein Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und dem Syndrom eher unwahrscheinlich sei, da es beim Unfall zu keiner Verletzung im Bereich der LWS gekommen sei und die Patientin die Beschwerden im Bereich der LWS erst ca. sechs Monate nach dem Unfall entwickelt habe. Im erlernten Beruf als Direktionsassistentin im Gastgewerbe sei die Versicherte in Tätigkeiten, die den Rücken nicht belasten würden, aus rheumatologischer Sicht zu 100 % arbeitsfähig. Im angefochtenen Entscheid wird dargelegt, nach der Lage der medizinischen Akten sei davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin am 8. März 2003 eine HWS-Verletzung erlitt. Einzelne, zum typischen Beschwerdebild gehörende Beeinträchtigungen seien soweit ersichtlich unmittelbar nach dem Ereignis aufgetreten. Der Unfall habe die vorbestehende Migräne und ein cervicocephales Syndrom mit cervicovertebralen Rückenschmerzen ausgelöst bzw. aktiviert. Das kantonale Gericht hat sodann festgestellt, dass das Gutachten vom 28. Juli 2004 und ein ergänzender Bericht vom 24. Februar 2005 zur Frage, ob die Beschwerden im Sinn einer Mitursache mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf das Unfallereignis zurückzuführen seien, klar Stellung nehmen und sie verneinen, weil überzeugend dargetan worden sei, dass die unfallbedingten Ursachen des Gesundheitsschadens ihre kausale Bedeutung verloren haben. Aus einem Austrittsbericht der Klinik G.________ vom 15. März 2005 gehe zwar der diagnostizierte Verdacht auf eine somatoforme Schmerzstörung hervor. Bezüglich dieser Diagnose werde eine Unfallkausalität allerdings weder behauptet noch sei sie aus dem erwähnten Bericht ersichtlich. Die Beschwerdeführerin selbst verneine offenbar das Vorliegen von psychischen Komponenten, weshalb kein Anlass bestehe, die diesbezügliche Unfallkausalität näher zu prüfen. Unter diesen Umständen könne auch die Frage der adäquaten Kausalität offen bleiben. 2.2 In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wiederholt die Beschwerdeführerin die im vorinstanzlichen Verfahren geltend gemachten Rügen. Sie führt insbesondere aus, sowohl die behandelnde Ärztin Frau Dr. med. A.________ wie auch die Ärzte der Klinik G.________ würden von einer unfallbedingten Arbeitsunfähigkeit von 100 % ausgehen. Beschwerdegegnerin und Vorinstanz würden sich zu Unrecht auf das Gutachten des Kantonsspitals S.________ stützen, welches weder nachvollziehbar noch schlüssig sei. Die Schlussfolgerungen im angefochtenen Entscheid seien nicht begründet. Dabei sei fälschlicherweise von einem leichten Unfallereignis ausgegangen worden, wobei die Beschwerdeführerin nach wie vor an Schmerzen an der Halswirbelsäule leide. Zudem seien die Kopfschmerzen nach dem Unfall nicht mit einem Migränekopfschmerz zu vergleichen. Für die Verneinung des weiteren Bestehens eines natürlichen Kausalzusammenhangs sei der Versicherungsträger beweispflichtig, wozu das vorliegende Gutachten nicht genüge. 2.3 Diese Beanstandungen hat das kantonale Gericht im angefochtenen Entscheid bereits zutreffend widerlegt. Soweit die Beschwerdeführerin die im vorinstanzlichen Verfahren entkräfteten Rügen wiederholt, kann daher vollumfänglich auf die richtigen Erwägungen verwiesen werden. Die dort festgehaltenen Ergebnisse sind in jeder Hinsicht überzeugend geprüft worden, sodass die in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde dagegen erhobenen Einwendungen an diesem Ergebnis nichts zu ändern vermögen. Nach dem Gesagten wurde der natürliche Kausalzusammenhang zwischen dem Unfallereignis vom 8. März 2003 und den auch nach dem 1. September 2003 geklagten Gesundheitsbeschwerden zu Recht verneint. Die Einstellung der Versicherungsleistungen ab diesem Zeitpunkt ist somit zu bestätigen.