Citation: 6B_57/2021 E. 3.1.1

3.1.1. Im Hinblick auf den Tatbestand des Betrugs (Art. 146 Abs. 1 StGB) begründet der Beschwerdeführer das Vorliegen einer arglistigen Täuschung im Wesentlichen damit, dass der Beschwerdegegner bei Abschluss der Verträge vorgegeben habe, die Darlehen abgesehen von der Anlage an den Finanzmärkten nur für die Unternehmensgründung zu beanspruchen. Er habe diese danach aber im Wesentlichen für laufende Unternehmenskosten verwendet. Dabei sei es für die Täuschung irrelevant, ob dem Beschwerdegegner danach effektiv Unternehmenskosten in dieser Höhe entstanden seien und ob und in welchem Umfang er das Geld darüber hinaus ebenfalls vertragswidrig für höchstpersönliche Zwecke verwendet oder verbraucht habe.