Citation: 4C.415/2005 28.02.2006 E. A

A.________ (Kläger) beging als Leiter des Schadenzentrums Ostschweiz der Versicherung X.________ zwischen 1991 und 1999 Betrugsdelikte. Mit Vereinbarung vom 23./24. Oktober 2000 anerkannte der Kläger unter anderem gegenüber der Versicherung X.________ (heute infolge Übergang der Aktiven und Passiven im Rahmen einer Fusion Versicherung Y.________, Beklagte) eine Schuld im Umfang des Betrages, der im gegen den Kläger laufenden Strafverfahren als deliktisch erworben festgesetzt wurde. In dieser Vereinbarung verpflichtete sich der Kläger unter anderem, der Beklagten sein Guthaben aus BVG (2. Säule) von Fr. 247'993.50 zuzüglich Zins und abzüglich Steuern zu überlassen, wenn dieses nach Erledigung des Straffalles frei würde. Der Kläger beabsichtigte nämlich, in diesem Zeitpunkt die Schweiz endgültig zu verlassen. Nach Vollzug der gesamten Vereinbarung, die noch weitere Posten betraf, sollten die Parteien grundsätzlich per Saldo aller Ansprüche auseinandergesetzt sein.