Citation: I 56/00 09.07.2001 E. 3

3.- a) Der Beschwerdeführer macht geltend, soweit gemäss Art. 29 Abs. 2 IVG die Rente vom Beginn des Monats an ausgerichtet werde, in dem der Anspruch entsteht, könne diese Bestimmung nur so ausgelegt werden, dass der Versicherte als Anspruchsvoraussetzung zunächst über den Zeitraum eines Jahres arbeitsunfähig gewesen sein müsse, damit der Rentenanspruch überhaupt entstehe. Wenn aber diese Jahresfrist verstrichen sei, so sei die Rente vom Beginn jenes Monats an zu berechnen, ab welchem die Arbeitsunfähigkeit im rentenbegründenden Ausmass erstmals vorhanden gewesen sei, was im konkreten Fall mit September 1994 anzusehen wäre. Zugegebenermassen habe die Rente jedoch erst ab 1. Dezember 1994 zuerkannt werden können, da der Antrag verspätet gestellt worden sei. Der Auffassung des Beschwerdeführers kann nicht beigepflichtet werden. Auf Grund des klaren Wortlauts von Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG entsteht der Rentenanspruch bei labilem pathologischem Geschehen (Variante 2) frühestens in dem Zeitpunkt, in dem der Versicherte während eines Jahres durchschnittlich mindestens zu 50 % (vgl. Erw. 2 in fine) arbeitsunfähig gewesen ist. Zu Recht haben somit Verwaltung und Vorinstanz auf den 1. September 1995 abgestellt. b) Der Beschwerdeführer ficht den vorinstanzlichen Entscheid auch insofern an, als die IV-Stelle bei der Ermittlung des durchschnittlichen Jahreseinkommens ab 1957 irrtümlicherweise von einem sinkenden Einkommen ausgegangen wäre. Die Vorinstanz hat im angefochtenen Entscheid das durchschnittliche Jahreseinkommen genau geprüft. Die Einwendungen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde, welchen jegliche Begründung fehlt, vermögen an diesem Ergebnis nichts zu ändern. Demzufolge hat die IV-Stelle auch die Bemessungsgrundlage der in Frage stehenden Rente richtig ermittelt.