Citation: 5A_792/2020 E. 2

Die Sachverhaltsfeststellungen gehen zusammengefasst dahin, dass A.________ gemäss Gutachten des UPD vom 6. November 2019 sowie bestätigendem Arztbericht des UPD vom 15. Januar 2020 an einer Erkrankung aus dem psychotischen Formenkreis (wahnhafte Störungen, insb. Beeinträchtigungs-, Vergiftungs-, Eifersuchts- und Überwachungswahn) leidet, wobei keinerlei Krankheitseinsicht besteht, und sie gemäss den Aklärungen der KESB Bern nicht in der Lage ist, ihre finanziellen und administrativen Angelegenheiten ausreichend sorgfältig selbst zu besorgen; die relativ hohen Unterhaltsbeiträge von über Fr. 5'000.-- pro Monat seien jeweils innert kürzester Zeit für unbekannte Ausgaben verbraucht und es drohe mangels Zinszahlung auch der Verlust der Liegenschaften in U.________. Davon ausgehend erachtete das Obergericht die errichtete Beistandschaft als unabdingbar und als mildest mögliche Massnahme. In Bezug auf den Sachverhalt bringt die Beschwerdeführerin vor, das Gutachten sei manipuliert; es bestünden keine Krankheitsanzeichen und es werde eine nicht existierende Diagnose erfunden. Dies wird in appellatorischer Form behauptet; Verfassungsrügen werden weder der Form noch dem Inhalt nach erhoben. In rechtlicher Hinsicht erfolgen keine Vorbringen. Die übrigen Ausführungen betreffen nicht den Anfechtungsgegenstand, nämlich die Errichtung der Beistandschaft, sondern deren Führung, indem mit der Behauptung, es bestehe akuter Alimenten-Notstand und sie leide seit fünf Monaten an Hungersnot, sinngemäss geltend gemacht wird, die Beiständin halte die Alimente zurück.