Citation: 5A_545/2019 E. 1

Mit Ehescheidungsurteil vom 3. Juli 2018 verpflichtete das Bezirksgericht Höfe den Ehemann zu einer Entschädigung gemäss Art. 124e ZGB von Fr. 118'664.-- und zu einer güterrechtlichen Leistung von Fr. 14'752.--. Dagegen erhob die Ehefrau am 4. September 2018 Berufung, mit welcher sie eine Entschädigung von Fr. 153'350.-- und eine güterrechtliche Leistung von Fr. 122'528.55 verlangte, weil die ausstehenden Unterhaltsbeiträge gemäss Art. 205 Abs. 3 ZGB im Güterrecht zu berücksichtigen seien. Mit Schreiben vom 7. Mai 2019 zog sie die Berufung zurück, weil die rückständigen Unterhaltsschulden zwischenzeitlich hätten zwangsvollstreckt werden können. Mit Verfügung vom 3. Juni 2019 schrieb das Kantonsgericht Schwyz das Berufungsverfahren zufolge Rückzuges ab. Die zweitinstanzlichen Kosten von Fr. 600.-- auferlegte es zu ¼ der Ehefrau und zu ¾ dem Ehemann, welchen es ausserdem zu einer Entschädigung von Fr. 1'300.-- verpflichtete, dies mit der Begründung, in Bezug auf das Güterrecht sei die Berufung aufgrund des Verhaltens des Ehemannes veranlasst worden. Gegen diese Verfügung hat der Ehemann am 3. Juli 2019 beim Bundesgericht eine Beschwerde eingereicht mit dem Begehren, die Ehefrau sei zu einer Zahlung von Fr. 25'639.-- zu verpflichten. Mit Vernehmlassung vom 22. August 2019 verlangt die Ehefrau die Abweisung der Beschwerde, sofern darauf einzutreten sei.