Citation: 2C_218/2016 E. C

Ab Oktober 2003 bezog A.________ für sich und ihre jüngste, damals noch minderjährige Tochter finanzielle Unterstützungsleistungen der Sozialhilfe. Mit Schreiben vom 22. September 2006 forderte das Amt für Migration und Integration des Kantons Aargau sie auf, alles daran zu setzen, eine Arbeit zu finden, um damit den Lebensunterhalt aus eigenen Mitteln bestreiten zu können und der öffentlichen Wohlfahrt nicht mehr zur Last zu fallen. Andernfalls sei mit einem Verlust der Aufenthaltsbewilligung zu rechnen. Nach einer Befragung zur persönlichen Situation und der Gewährung des rechtlichen Gehörs verfügte das Amt für Migration und Integration am 31. Juli 2014 die Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung von A.________ und deren Wegweisung aus der Schweiz. Die dagegen erhobenen Rechtsmittel blieben erfolglos (Einspracheentscheid des Amtes für Migration und Integration vom 10. Dezember 2014, Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Aargau vom 2. Februar 2016).