Citation: I 238/99 23.08.2000 E. 2

2.- a) Im angefochtenen Entscheid werden die vorliegend massgebenden Bestimmungen und Grundsätze über den Begriff der Invalidität (Art. 4 IVG), den Anspruch auf eine Invalidenrente, deren Umfang (Art. 28 Abs. 1 und Abs. 1bis IVG) und Entstehung (Art. 29 Abs. 1 IVG; BGE 121 V 274; AHI 1998 S. 124 Erw. 3c) sowie die Bemessung des Invaliditätsgrades bei erwerbstätigen Versicherten nach der Einkommensvergleichsmethode (Art. 28 Abs. 2 IVG) zutreffend dargelegt. Darauf kann verwiesen werden. b) Mit Bezug auf den Rentenanspruch hat die Vorinstanz im Wesentlichen erwogen, dass die Beschwerdeführerin auf Grund der ärztlichen Berichte im Zeitpunkt des Verfügungserlasses eine der Behinderung angepasste Tätigkeit (z.B. als Mitarbeiterin in der Sterilisation) im Umfange von 66,6 % hätte ausüben können und damit in der Lage gewesen wäre, ein Einkommen von Fr. 27'706. - (66, 6 % von Fr. 41'600. -) zu erzielen. Da aus der Gegenüberstellung mit dem Valideneinkommen im Jahre 1996 von Fr. 33'150. - ein Invaliditätsgrad von unter 20 % resultiere, habe keine rentenbegründende Invalidität bestanden. Zu verneinen sei im Weitern auch der Anspruch auf eine befristete Rente. Der Beginn der einjährigen Wartezeit habe am 22. Juni 1993 zu laufen begonnen, weshalb ein Rentenanspruch frühestens am 22. Juni 1994 entstanden sei. Während der Wartezeit habe die durchschnittliche Arbeitsunfähigkeit rund 50 % betragen; allerdings habe sich daran nicht eine Erwerbsunfähigkeit von mindestens 40 % angeschlossen. Zwischen Juni 1994 und März 1995 sei der Gesundheitszustand allenfalls leicht schlechter gewesen, wobei die Ärzte trotzdem von einer Arbeitsunfähigkeit von 50 % in der ursprünglichen Tätigkeit als Hausangestellte ausgegangen seien, woran sie auch im März 1995 und anfangs 1996 festgehalten hätten. Die Arbeit als Mitarbeiterin in der Sterilisation, welche wegen der im Wesentlichen gleichen gesundheitlichen Situation auch damals zumutbar gewesen wäre, hätte der Beschwerdeführerin selbst unter Berücksichtigung eines damals auf 50 % reduzierten Arbeitspensums ein Einkommen von Fr. 20'800. - eingebracht, was einen Invaliditätsgrad von 37,25 % ergebe und zu keiner Rente berechtige. c) Zu Recht bestreitet die Beschwerdeführerin weder die von den Ärzten auf 66,6 % festgesetzte Arbeitsfähigkeit noch das Valideneinkommen von Fr. 33'150. - im Jahre 1996. Soweit sie geltend macht, dass ein Anspruch auf eine Viertelsrente ausgewiesen sei, wenn das Invalideneinkommen, wie dies richtig wäre, anhand von Tabellenlöhnen ermittelt werde, kann ihr nicht gefolgt werden. Gemäss der anwendbaren Tabelle TA1 der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) 1996 (BGE 124 V 323 Erw. 3b/aa) belief sich der Zentralwert für die mit einfachen Tätigkeiten (Anforderungsniveau 4) beschäftigten Frauen im privaten Sektor (bei einer wöchentlichen Arbeitszeit von 40 Stunden) im Jahre 1996 auf Fr. 3455. -, was bei einer betriebsüblichen durchschnittlichen Arbeitszeit von 41,9 Stunden ein Gehalt von monatlich Fr. 3619. - und jährlich Fr. 43'428. - ergibt. Selbst wenn hievon der maximale Abzug von 25 % (zur Publikation in BGE 126 V bestimmtes Urteil A. vom 9. Mai 2000, I 482/99) gewährt würde, was zu einem ohne Gesundheitsschaden erzielbaren Erwerbseinkommen von Fr. 21'692. - führte, resultierte ein Invaliditätsgrad von 35 %, womit der Rentenanspruch zu verneinen wäre. Was den Anspruch auf eine befristete Rente anbelangt, wendet die Beschwerdeführerin ein, dass ihr Invaliditätsgrad im Juni 1994 (nach Ablauf der Wartezeit gemäss Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG) 50 % betragen habe, entsprechend der von ihr tatsächlich im Rahmen von 50 % verrichteten Arbeit als Hausangestellte. Auf die tatsächlich ausgeübte Beschäftigung kann indessen vorliegend schon deshalb nicht abgestellt werden, weil die Versicherte mit dieser Tätigkeit nicht optimal eingegliedert war (BGE 117 V 18 Erw. 2c/aa mit Hinweisen). Ebenso wenig ist der Beschwerdeführerin beizupflichten, wenn sie unter Hinweis auf die im Bericht der Klinik X.________ vom 7. März 1994 enthaltene Aussage, wonach die Behinderung vorläufig keine berufliche Umstellung erfordere, geltend macht, dass ihr "eine andere als die angestammte Tätigkeit mitnichten zumutbar" gewesen sei, weil diese Auffassung in den medizinischen Akten keine Stütze findet.