Citation: 9C_163/2016 E. 2

Die Vorinstanz hat verbindlich festgestellt (Art. 105 Abs. 2 BGG), dass die eingeschrieben und "mit Rückschein" versandte Kassenverfügung vom 15. Januar 2014 dem Beschwerdeführer spätestens am 18. Januar 2014 ausgehändigt wurde. Die 30-tägige Einsprachefrist begann demnach am 19. Januar 2014 zu laufen (Art. 38 Abs. 1 ATSG) und endete am 17. Februar 2014. Die schriftliche Eingabe vom 2. Dezember 2014 erfolgte offenkundig nicht fristgemäss. Der Beschwerdeführer beruft sich indessen auf ein Telefongespräch mit der zuständigen Kassenmitarbeiterin vom 10. Februar 2014 und macht geltend, dass die Rechtsmittelbelehrung am Ende der Schadenersatzverfügung vom 15. Januar 2014 für den rechtsunkundigen Leser missverständlich sei. Sie hat folgenden Wortlaut: "Gegen diese Verfügung können die Betroffenen innert 30 Tagen seit der Zustellung [...] schriftlich oder bei persönlicher Vorsprache mündlich mit Protokollierung Einsprache erheben. [Es folgen Ausführungen zu deren Form, Inhalt und Beilagen.] Nach Ablauf der Einsprachefrist, die nicht verlängert werden kann, wird die Verfügung rechtskräftig. [Hier schliesst die Darlegung des Fristenstillstandes an.] Falls Sie mündlich Einsprache erheben wollen, rufen sie uns vorgängig an, um einen Termin zu vereinbaren".