Citation: 2D_53/2014 E. 2.2

2.2. Gerügt wird die Verletzung von Art. 6 EMRK (Anspruch auf ein faires Verfahren). Abgesehen davon, dass Art. 6 EMRK in ausländerrechtlichen Bewilligungsverfahren nicht zur Anwendung kommt (BGE 137 I 128 E. 4.4.2 S. 134; Urteil 2D_16/2013 vom 8. Juli 2013 E. 3.2; mit Hinweisen), erschöpft sich die Rüge in einer materiellen Kritik am angefochtenen Urteil: dem Verwaltungsgericht wird vorgeworfen, es habe auf ein Bewilligungskriterium (Gewähr für die gesicherte Wiederausreise nach Studienabschluss) abgestellt, das nur in einer früheren Version von Art. 27 Abs. 1 AuG enthalten war und vom Gesetzgeber bewusst fallen gelassen worden ist. Der Beschwerdeführer bezeichnet den so ergangenen Entscheid als unhaltbar, das heisst willkürlich. Auch mit den Ausführungen in Ziff. IV.4.3 der Beschwerdeschrift lässt sich nicht aufzeigen, dass etwas anderes als irrtümliche, willkürliche Rechtsanwendung gerügt wird. Der Beschwerdeführer ist zu seiner Rüge, selbst wenn sie sich nicht auf Art. 6 EMRK, sondern ausdrücklich auf Art. 29 Abs. 1 BV stützen würde, nicht legitimiert. Ergänzend ist darauf hinzuweisen, dass die hier massgebliche E. 6.1.2 des angefochtenen Urteils sich auf dem Hintergrund des Berichts der Staatspolitischen Kommission vom 5. November 2009 zur vom Beschwerdeführer erwähnten Gesetzesänderung (BBl 2010 427 S. 439) kaum als willkürlich rügen liesse.