Citation: 8C_760/2016 E. 4.2.1

4.2.1. Bei der Rüge der offensichtlich unrichtigen Sachverhaltsfeststellung (vgl. auch E. 2 hievor) gilt das strenge Rügeprinzip (Art. 106 Abs. 2 BGG). Das Bundesgericht prüft in diesem Fall nur klar und detailliert erhobene und, soweit möglich, belegte Rügen; auf rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt es nicht ein (BGE 140 III 264 E. 2.3 S. 266 mit Hinweisen). Der Beschwerdeführer kommt seiner Rügepflicht nicht nach, soweit er vorbringt, die Frage, ob eine Abklärung vor Ort eine notwendige Voraussetzung zur Sachverhaltsabklärung bilde, bedürfe zweifellos rechtlichen Spezialwissens, über welches er nicht verfüge. Dabei handelt es sich um appellatorische Kritik. Die Frage nach der Notwendigkeit einer Abklärung vor Ort ist nicht geeignet, einen komplexen Sachverhalt zu begründen, welcher eine anwaltliche Vertretung notwendig macht. Ist einzig streitig, wie der Gesundheitszustand des Versicherten zu beurteilen ist, welche Aufgabe allein den Medizinern zukommt, stellen sich keine schwierigen rechtlichen oder tatsächlichen Fragen (Meyer/Reichmuth, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum IVG, 3. Aufl. 2014, S. 557 Rz. 10 mit Hinweis auf Urteil 8C_370/2010 vom 7. Februar 2011 E. 7.1).