Citation: 6B_452/2023 E. 1.1

1.1. Der Beschwerdeführer rügt, die Teilnahme an den vier Einvernahmen von A.________ in der Zeit vom 24. Januar bis am 28. März 2017 sowie an der Schlusseinvernahme von A.________ vom 31. Januar 2019 sei ihm in Verletzung von Art. 147 Abs. 1 StPO verweigert worden, dies obschon er selbst bereits am 3. Juli 2016 von der Kantonspolizei zur Sache befragt worden sei. Anlässlich der Konfrontationseinvernahme vom 27. April 2017 habe sich A.________ weitgehend auf eine Bestätigung der ihm vorgehaltenen Aussagen aus der Zeit vom 24. Januar bis 28. März 2017 beschränkt. Gründe, die eine Einschränkung des Teilnahmerechts hätten rechtfertigen können, seien nicht ersichtlich. Bedenklich sei auch, dass A.________ ihn erst belastet habe, nachdem diesem im Nachgang an die dritte Einvernahme vom 22. März 2017 Einsicht in diverse Polizeiberichte gewährt worden sei, und zu einem Zeitpunkt, zu dem gegen die Mutter von dessen Tochter eine Strafuntersuchung wegen Verdachts auf Anstiftung zum Tötungsdelikt vom 30. Juni 2016 geführt worden sei, im Rahmen welcher diese mehrere Tage in Untersuchungshaft genommen worden sei. Den A.________ offengelegten Polizeiberichten habe sich entnehmen lassen, dass er (der Beschwerdeführer) der Mittäterschaft am Tötungsdelikt von C.________ beschuldigt werde. Obschon er anlässlich der Berufungsverhandlung auf das Verwertungsverbot hingewiesen habe, habe sich die Vorinstanz damit nicht auseinandergesetzt und die unverwertbaren Aussagen stattdessen zu seinen Lasten verwertet.