Citation: 5D_45/2019 E. 3

Das Obergericht ist auf die Beschwerde mangels genügender Begründung nicht eingetreten. Soweit sich die Beschwerdeführerin darauf berufe, die Forderung der Beschwerdegegnerin sei im Januar 2017 verjährt, so beziehe sich dieser Einwand auf den Bestand der Forderung beim Erlass der als Rechtsöffnungstitel dienenden Verfügungen vom 19. Januar 2018 und 8. Februar 2018 (betreffend Abwassergebühren für die Jahre 2012 bis 2015 bzw. für das Jahr 2017) der Beschwerdegegnerin. Der Einwand könne vom Rechtsöffnungsrichter nicht geprüft werden, sondern wäre mit Einsprache gegen die Verfügungen vorzubringen. Vor Bundesgericht wiederholt die Beschwerdeführerin ihre Auffassung, die Forderung sei verjährt. Sie zeigt jedoch nicht auf, inwiefern die obergerichtliche Beurteilung, wonach dieser Einwand vorliegend im Rechtsöffnungsverfahren nicht geprüft werden könne, gegen verfassungsmässige Rechte verstossen soll. Sinngemäss beruft sie sich auch auf Tilgung durch Verrechnung. Dieser Einwand ist bereits vom Regionalgericht verworfen worden, da sie die Tilgung nicht durch Urkunden bewiesen habe. Soweit sie diesen Einwand vor Obergericht wiederholt hat, zeigt sie nicht auf, weshalb das Obergericht darauf hätte eintreten müssen und dass sie diesbezüglich ihre kantonale Beschwerde - entgegen der obergerichtlichen Beurteilung - genügend begründet hätte. Die Beschwerdeführerin wirft schliesslich die Frage auf, wie sie die Rechnung mit ihrer AHV bezahlen soll. Diese Frage ist nicht von Belang für die Beurteilung, ob Rechtsöffnung zu erteilen ist oder nicht. Die Frage nach ihrer finanziellen Situation wird erst später im Rahmen einer allfälligen Fortsetzung des Betreibungsverfahrens geprüft werden. Die Beschwerde enthält folglich offensichtlich keine hinreichende Begründung. Auf sie ist im vereinfachten Verfahren durch das präsidierende Mitglied der Abteilung nicht einzutreten (Art. 117 i.V.m. Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG).