Citation: 5A_125/2018 E. 2

Die Mutter schildert den Hergang der Unterbringung von C.________ im Chinderhuus (sie habe einen bereitgelegten Brief der Tochter als Hilferuf aufgefasst, dass diese nicht mehr beim Vater leben wolle, und diesen an die Beiständin geschickt) und hält fest, dass C.________ in der Folge zwar einen Heimaustritt gewünscht habe, aber vermutlich nicht eine Rückkehr zum Vater; das sei von der KESB einfach angenommen worden, komme aber so nirgends schriftlich zum Ausdruck. Der Vater habe C.________ auch im Chinderhuus per Whatsapp beschimpft, aber die dortigen Betreuungspersonen hätten nicht darauf reagiert; das Chinderhuus habe keinen Schutz vor dem väterlichen Psychoterror geboten. Seit der Rückplatzierung beim Vater sei C.________ einmal bei ihr gewesen und sie habe den Eindruck gehabt, dass es der Tochter nicht gut gehe; diese habe nicht mit ihr gesprochen. Auch seither schweige sie, und das sei wohl die Bestrafung, dass sie (Mutter) die Schuldige sei, dass die Tochter beim Vater leben müsse. Sie glaube, dass C.________ beim Vater psychische und physische Gewalt erlebe.