Citation: 5P.375/2001 08.01.2002 E. 2

2.- Auf staatsrechtliche Beschwerde hin hebt das Bundesgericht einen kantonalen Hoheitsakt nur auf, wenn dieser verfassungsmässige Rechte der Bürger verletzt (Art. 84 Abs. 1 lit. a OG). Nach Art. 90 Abs. 1 lit. b OG muss die Beschwerdeschrift die wesentlichen Tatsachen und eine kurzgefasste Darstellung darüber enthalten, welche verfassungsmässigen Rechte bzw. welche Rechtssätze und inwiefern sie durch den angefochtenen Erlass oder Entscheid verletzt worden sind. Das Bundesgericht prüft nur klar und detailliert erhobene und, soweit möglich, belegte Rügen (BGE 125 I 71 E. 1c, mit Hinweisen). Auf ungenügend begründete Rügen und rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt es nicht ein (BGE 125 I 492 E. 1b, mit Hinweisen). Willkürlich und damit verfassungswidrig ist ein Entscheid nicht schon dann, wenn eine andere Lösung ebenfalls vertretbar erscheint oder gar vorzuziehen wäre, sondern erst, wenn er offensichtlich unhaltbar ist, zur tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft, was in der staatsrechtlichen Beschwerde darzulegen ist (BGE 110 Ia 1 E. 2). Willkür liegt sodann nur vor, wenn nicht bloss die Begründung eines Entscheids, sondern auch das Ergebnis unhaltbar ist (BGE 124 I 247 E. 5; 123 I 1 E. 4a mit Hinweisen). Die eingereichte staatsrechtliche Beschwerde genügt den Begründungsanforderungen in zwei Punkten nicht. Der Beschwerdeführer macht geltend, beim Haushaltsbudget hätte nicht das bisherige Haushaltsgeld von Fr. 9'000.-- auf sechs Personen aufgeteilt und entsprechend Fr. 7'500.-- zum gebührenden Unterhalt für Ehefrau und Kinder gerechnet werden dürfen; richtigerweise entfalle je ein Drittel auf Elternteile und Kinder. Damit wird aber Willkür noch keineswegs dargetan, zumal berücksichtigt werden darf, dass die Kosten höher ausfallen, wenn zwei Haushalte zu finanzieren sind. Bezüglich der Ferien hat das Obergericht bei monatlichen Kosten vor der Trennung von Fr. 3'333.-- einen Betrag von Fr. 2'000.-- zum gebührenden Unterhalt für die Ehefrau und Kinder gerechnet, was der Beschwerdeführer deshalb beanstandet, weil er selber mit den Kindern zwei Wochen in die Ferien verreise. Damit lässt sich der Vorwurf der Willkür um so weniger begründen, als die Familie jährlich jeweils 10 Wochen Ferien gemacht hat.