Citation: 1C_566/2015 E. 2

2. Die Beschwerdeführerin macht geltend, es bestehe ein krasses Ungleichgewicht zwischen den Gebühren des Baurekursgerichts und des Verwaltungsgerichts, obwohl für beide die Gebührenverordnung des Verwaltungsgerichts vom 23. August 2010 (VGGebV; LS 175.252) massgeblich sei (vgl. § 1 Abs. 1). Das Baurekursgericht habe lediglich eine Gebühr von Fr. 5'000.-- festgesetzt, obwohl es einen Augenschein und einen doppelten Schriftenwechsel durchgeführt und seinen Entscheid auf 14 Seiten (davon 9 Seiten Materielles) begründet habe. Dagegen habe das Verwaltungsgericht eine Gebühr von Fr. 7'000.-- für einen nur achtseitigen Entscheid (davon nur 4 Seiten Materielles) verlangt, obwohl es keinen Augenschein vorgenommen habe und auch keine Duplik eingereicht worden sei. Die Erhöhung der Gerichtsgebühren im verwaltungsgerichtlichen Verfahren im Vergleich zum Verfahren vor Baurekursgericht in Höhe von 40 % sei nicht nachvollziehbar, nicht sachlich begründet und willkürlich. Von der Sach- und Rechtslage her handle es sich um eine einfache, durchschnittliche Streitsache. Das angefochtene Urteil sei denn auch nur 4 Monate nach Beschwerdeeingang gefällt worden. Für derartige Streitsachen werde in der Regel eine Gerichtsgebühr von lediglich Fr. 3'000.-- verlangt.