Citation: 5A_725/2018 E. 3

Die Beschwerde im Sinne von Art. 17 ff. SchKG erfordert einen aktuellen und praktischen Verfahrenszweck. Sie ist nur zulässig, wenn der Beschwerdeführer damit im Falle ihrer Gutheissung eine vollstreckungsrechtlich wirksame Berichtigung des gerügten Verfahrensfehlers erreichen kann (Art. 21 SchKG; BGE 120 III 107 E. 2 S. 108 f.; 105 III 101 E. 2 S. 104; 99 III 58 E. 2 S. 60 f.; Urteil 7B.20/2005 vom 14. September 2005 E. 1, nicht publ. in: BGE 131 III 652). Dies setzt in der Regel voraus, dass das Zwangsvollstreckungsverfahren noch im Gang ist. Allerdings kann das aktuelle und praktische Interesse auch dann noch gegeben sein, wenn das Zwangsvollstreckungsverfahren bereits abgeschlossen ist (z.B. bei der Beschwerde gegen einen Verlustschein). Dem angefochtenen Urteil lässt sich dazu nichts entnehmen. Insbesondere hat die Aufsichtsbehörde keine Feststellungen darüber getroffen, ob das fragliche Zwangsvollstreckungsverfahren oder die allenfalls mehreren Zwangsvollstreckungsverfahren abgeschlossen worden sind oder nicht. Es fehlen auch Feststellungen darüber, ob allenfalls zu Unrecht gepfändete Beträge dem Beschwerdeführer noch zurückerstattet werden könnten. Angesichts des Ausgangs des Verfahrens kann auf Weiterungen zu diesem Punkt verzichtet werden. Soweit der Beschwerdeführer die Rückerstattung von angeblich zu Unrecht gepfändeten Beträgen anstrebt, ist immerhin daran zu erinnern, dass die Beschwerde nach Art. 17 ff. SchKG nicht dazu dient, einen allfälligen Schadenersatzprozess nach Art. 5 SchKG vorzubereiten (BGE 120 III 107 E. 2 S. 109).