Citation: 9C_310/2017 E. 3.2.1

3.2.1. 3.2.1.1. In der Beschwerde wird im Wesentlichen die Beweiskraft der Stellungnahmen des RAD vom 14. Juni und 20. Oktober 2016 in Frage gestellt. Die Beschwerdeführerin macht diesbezüglich eine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes (Art. 61 lit. c ATSG) bzw. eine willkürliche Beweiswürdigung durch die Vorinstanz geltend. Sie weist namentlich darauf hin, dass die behandelnden Ärzte durchwegs, auch für leidensangepasste leichte Erwerbstätigkeiten, eine zumindest teilweise beeinträchtigte Arbeitsfähigkeit annähmen. Die Feststellung der RAD-Ärztin, in einer adaptierten Beschäftigung sei von einer vollen Einsatzfähigkeit auszugehen, entbehre vor diesem Hintergrund jeglicher Begründung, zumal keine persönlichen Untersuchungen stattgefunden hätten. Die Schlussfolgerung des kantonalen Gerichts, der Einschätzung des RAD komme uneingeschränkter Beweiswert zu, sei in Missachtung der einschlägigen Rechtsprechungsgrundsätze erfolgt und verletze somit Bundesrecht. Die Vorinstanz habe die Ausführungen der RAD-Ärztin als überzeugend eingestuft, obwohl nicht bloss geringe Zweifel an deren Schlüssigkeit bestünden. Ergänzende medizinische Abklärungen seien unabdingbar. 3.2.1.2. Entgegen der Betrachtungsweise der Beschwerdeführerin hat das kantonale Gericht die Beweise pflichtgemäss und keineswegs willkürlich gewürdigt, indem es hinsichtlich des Grads der Arbeitsunfähigkeit auf die - u.a. die Gutachtensergebnisse des Dr. med. B.________ vom 18. Mai 2015 berücksichtigenden - Stellungnahmen des RAD abgestellt hat. Es hat die entsprechenden Angaben nicht unbesehen als massgebend erachtet, sondern vielmehr auf die Darlegungen der Verwaltungsärztin Bezug genommen, mit welchen diese sich (auch) mit den abweichenden Auffassungen der behandelnden Ärzte befasste. Die RAD-Ärztin setzte sich mit den erhobenen Befunden auseinander und nahm gestützt darauf eine Einschätzung der Arbeitsunfähigkeit vor, wobei sie ein Belastbarkeitsprofil erstellte, das dem vorhandenen Krankheitsbild Rechnung trägt. Insbesondere ist, wie im angefochtenen Entscheid einlässlich erwogen wurde, der gesamte medizinische Verlauf in der Zeit seit dem Ereignis vom 10. Januar 2015 bis zur die zeitliche Grenze der richterlichen Überprüfungsbefugnis bildenden Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 4. November 2016 hinreichend aktenkundig dokumentiert. Die Beschwerdeführerin wurde im ambulanten sowie stationären Setting therapiert, verschiedentlich konsiliarisch untersucht und zweimal begutachtet. Die RAD-Ärztin hatte sich damit zu einem im massgeblichen Beurteilungszeitraum feststehenden medizinischen Sachverhalt zu äussern, konnte sich dabei anhand der Vorakten ein lückenloses Bild vom Gesundheitszustand der Versicherten verschaffen und durfte folglich - zulässigerweise - auf eine eigene klinische Exploration verzichten (u.a. Urteil 9C_159/2016 vom 2. November 2016 E. 3.4 mit Hinweis). Die Berichte der behandelnden Ärzte wie auch das Gutachten des Zentrums C._________ AG stützten sich demgegenüber weitgehend auf die von der Versicherten geklagten Beschwerden ab, weshalb diesen mit der Vorinstanz in Bezug auf die Feststellungen zur Arbeits (un) fähigkeit bereits deswegen nicht gefolgt werden kann. Zwar bilden die Einschätzungen des RAD lediglich die allgemein-internistische Sicht ab. Da dieser aber schwergewichtig die Erkenntnisse des rheumatologischen Gutachters Dr. med. B.________ vom 18. Mai 2015 heranzog, liegt insgesamt eine umfassende und in allen Teilen überzeugende Beurteilung vor, welche die Anforderungen an beweiskräftige ärztliche Entscheidgrundlagen erfüllt und den vollen Beweis zu erbringen vermag.