Citation: 5C.135/2004 30.09.2004 E. 3

Die Kläger machen schliesslich eine Verletzung von Art. 930 ZGB geltend. Ihre diesbezüglichen Vorbringen erschöpfen sich jedoch in tatsächlichen Vorbringen, womit keine Verletzung von Bundesrecht dargetan werden kann; darauf ist nicht einzutreten (Art. 55 Abs. 1 lit. c und Art. 63 Abs. 2 OG). Die Kläger müssten mit rechtlichen Ausführungen darlegen, inwiefern die vorinstanzlichen Erwägungen zur Frage der Heimlichkeit und Zweideutigkeit des Besitzes Bundesrecht verletzen. Dies geschieht nicht einmal ansatzweise. Insbesondere setzen sich die Kläger auch mit den vorinstanzlichen Erwägungen zur Bedeutung der wirtschaftlichen Verflechtung zwischen Z.________ sowie Mutter- und Tochtergalerie nicht in der erforderlichen Weise auseinander, sondern ergehen sich in pauschaler Kritik, die auf unzulässig ergänzten Sachverhaltselementen beruht. Ebenso wenig sind schliesslich die allgemeinen Bemerkungen, dass Werke aus Privatsammlungen oft im Sinne von Leihgaben für Ausstellungen zur Verfügung gestellt würden, dass es Z.________ um die Verschiebung von einem Schaufenster zum andern gegangen sei und dass zwischen einer Mutter- und einer Tochtergalerie kein eigentlicher Handel stattfinde, geeignet, eine Verletzung von Art. 930 ZGB darzutun. Vielmehr hat das Appellationsgericht zutreffend erwogen, dass die Übergabe eines beweglichen Gegenstandes gerade bei wirtschaftlich eng verbundenen Personen in der Regel zur Eigentumsübertragung erfolge, da es für den wirtschaftlichen Eigentümer nicht wesentlich sei, ob das Eigentum bei ihm selbst oder bei der von ihm beherrschten Gesellschaft liege.