Citation: 8C_460/2018 E. 4.2

4.2. Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, ihm sei materielle Hilfe und nicht Nothilfe gewährt worden, verkennt er, dass auch Nothilfe im Rahmen von Art. 12 BV in Form von Geldleistungen erbracht werden kann. Weiter übersieht er im Rahmen seiner Berufung auf Art. 12 BV, dass dieser verfassungsmässige Anspruch nicht so umfassend ist wie jener nach der kantonalen Sozialhilfegesetzgebung (BGE 138 V 310 E. 2.1 S. 313; vgl. auch LUCIEN MÜLLER, St. Galler Kommentar, Die schweizerische Bundesverfassung, 3. Aufl. 2014, N. 9 und 27 zu Art. 12 BV; DOROTHEA RIEDI HUNOLD, St. Galler Kommentar, Die schweizerische Bundesverfassung, 3. Aufl. 2014, N. 2 und 10 zu Art. 115 BV mit Hinweisen; PETER MÖSCH PAYOT, § 39 Sozialhilfe, in: Steiger-Sackmann/Mosimann [Hrsg.], Recht der Sozialen Sicherheit, 2014, Rz. 39.8; THOMAS GÄCHTER / GREGORI WERDER, Basler Kommentar, Bundesverfassung, 2015, N. 29 zu Art. 12 BV; THOMAS GÄCHTER / MARTINA FILIPPO, Basler Kommentar, Bundesverfassung, 2015, N. 8 zu Art. 115 BV). Insofern liegt der Leistungsumfang nach Art. 12 BV deutlich unter dem Existenzminimum nach SPG. Der von der Gemeinde gewährte Betrag von Fr. 14.50 (zuzüglich der zusätzlich gewährten Unterkunft und Fahrtspesen; vgl. Dispositivziffer 2 und 4 des Beschlusses vom 14. August 2017) geht jedoch - wie der Beschwerdeführer vor Bundesgericht selbst zugibt - über den Anspruch auf das absolut Notwendige nach Art. 12 BV hinaus. Er kann somit aus seiner Berufung auf Art. 12 BV nichts zu seinen Gunsten ableiten.