Citation: I 324/03 02.09.2003 E. A

Der 1952 geborene A.________ arbeitete ab 1994 bis zu seiner aus wirtschaftlichen Gründen erfolgten Entlassung per Ende 1996 als Zuschneider von Zargenprofilen bei der Firma M.________ AG. Bis zur Mitteilung der Entlassung im Oktober 1996 waren keine wesentlichen Krankheitsabsenzen zu verzeichnen (1994: 3 Arbeitstage; 1995: 4 Arbeitstage; 1996: 0 Arbeitstage). Ab dem 21. November 1996 schrieb ihn der Hausarzt wegen eines Panvertebralsyndroms zu 100 % arbeitsunfähig. Am 6. Oktober 1997 meldete sich A.________ zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung an. Es erfolgten medizinische Abklärungen im Medizinischen Zentrum B.________ und berufliche Abklärungen in der Beruflichen Abklärungsstelle BEFAS, und in der Union, Zentrum X.________. Zwischen dem 31. Januar 2000 und dem 11. Februar 2000 fand am Spital Y.________ an drei Tagen eine ambulante MEDAS-Abklärung statt. Man diagnostizierte ein diffuses chronisches Schmerzsyndrom panvertebral und der linken Extremitäten mit vegetativen Begleitbeschwerden sowie eine psychische Überlagerung von körperlichen Beschwerden bei Störung der Persönlichkeitsentwicklung mit zyklothymen Zügen. In einer leichten bis mittelschweren wechselbelastenden Tätigkeit betrage die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit 20 %. Mit Verfügung vom 17. Oktober 2000 lehnte die IV-Stelle des Kantons St. Gallen das Gesuch um Zusprechung einer Invalidenrente ab, weil es A.________ mit einer zumutbaren Arbeit bei einer Erwerbseinbusse von 28 % möglich wäre, ein rentenausschliessendes Einkommen zu erzielen.