Citation: 9C_71/2023 E. 4.2

4.2. Dem hat die Beschwerdeführerin nichts Stichhaltiges entgegenzusetzen. Ihre Ausführungen erschöpfen sich weitgehend in einer appellatorischen Kritik an der willkürfrei vorgenommenen Beurteilung des kantonalen Gerichts, soweit sie sich darauf beschränkt, dieser ihre eigene Auffassung gegenüberzustellen. Namentlich reicht es nach dem Gesagten nicht aus, dass ihr, wie von ihr moniert, im Verlauf der Zeit - vielleicht - ein viel grösserer Tätigkeitsbereich, insbesondere ein "sehr breites Berufsfeld ohne Arbeit am Patienten", offen stehe. Vielmehr wird sie nach der Ausbildung zunächst überwiegend wahrscheinlich Berufserfahrung in der eigentlichen "klassischen" Pflege, d.h. in der unmittelbaren Betreuung von pflegebedürftigen Patienten, erlangen müssen. Es ist nicht davon auszugehen, dass sie direkt in leitenden und/oder spezialisierten Funktionen ohne die rechte Schulter und den Schultergürtel belastende Verrichtungen zum Einsatz kommen wird. Dass sie zu einem späteren Zeitpunkt beispielsweise im Forschungsbereich eine Stelle wird antreten können, scheint zwar mit der Vorinstanz nicht gänzlich ausgeschlossen, bei Fehlen weiterer Ausbildungsschritte, Spezialisierung und/oder pflegerischer Berufserfahrung aber nicht ohne Weiteres anzunehmen.