Citation: 4P.74/2002 02.07.2002 E. 2

Die Beschwerdeführer machen auch geltend, das Obergericht sei bei seiner Beweiswürdigung in Willkür verfallen. 2.1 Nach Auffassung der Beschwerdeführer liess das Obergericht willkürlich ausser Acht, dass G.________ nach eigenen Aussagen seine Schwester vor seiner Meinung nach zu hohen Zahlungen habe schützen wollen. Damit habe er ein eigenes Interesse verfolgt und sei deshalb befangen gewesen. Die Beschwerdeführer verkennen, dass das Obergericht die Aussagen des Zeugen als solche gewürdigt und als glaubhaft befunden hat. Inwiefern das Obergericht dabei in Willkür verfallen sein soll, ist im Einzelnen aufzuzeigen (BGE 125 I 492 E. 1b). Die verwandtschaftliche Beziehung zur Beschwerdegegnerin als solche sowie seine in der Befragung offen gelegte Skepsis gegenüber dem von seiner Schwester geplanten Geschäft vermögen indessen keine Willkür zu begründen.