Citation: 6B_1421/2021 E. 2.3.1

2.3.1. Was die Anklageziffer 2 (Fahren in fahrunfähigem Zustand) betrifft, bestreitet der Beschwerdeführer nicht, ein Motorfahrzeug nach vorgängigem Alkoholkonsum mit einem Atem-Alkoholmesswert von 0,65 mg/l, entsprechend einer Blutalkoholkonzentration von rund 1,3 Gewichtspromillen, gelenkt zu haben (vgl. angefochtener Entscheid E.II. 3.1 S. 10). Er kritisiert jedoch, die Vorinstanz habe seine Aussage, er habe darauf vertraut, noch fahrfähig zu sein und den Grenzwert von 0,5 Promille nicht zu überschreiten, zu Unrecht als Schutzbehauptung qualifiziert und eventualvorsätzliches statt fahrlässiges Handeln bejaht.