Citation: 5C.41/2007 14.06.2007 E. A

Der Beklagte ging am 1. Februar 2003 mit seinen beiden Kindern R.________, geb. 1998, und S.________, geb. 2000, in A.________ schlitteln. Dort befindet sich an einem flachen Hang von rund hundert Metern Länge und Breite die Schlittelpiste B.________. Sie wird jeweils bei Neuschnee durch einen Motorschlitten mit Rolle präpariert. Am 1. Februar 2003 war der Schnee hart gedrückt, die Schlittelpiste aber nicht vereist. Es schlittelten rund zwanzig Kinder im durchschnittlichen Alter von drei bis sechs Jahren. Nachdem die Kinder ungefähr eine Viertelstunde geschlittelt hatten, fuhren sie mit ihrem Plastikbob in die Beschwerdeführerin, die sich zu Fuss auf ungefähr der halben Höhe der Piste befand und hangabwärts ihren Enkelkindern zuwinkte, weshalb sie den Bob nicht kommen sah. Bei der Unfallfahrt sassen die Kinder gemeinsam auf dem Bob. Infolge des Zusammenstosses stürzte die Klägerin und erlitt Frakturen im Schulterbereich. Sie musste hospitalisiert werden und sich in der Folge mehreren Operationen unterziehen, wobei die medizinische Behandlung noch andauert.