Citation: 2C_482/2024 E. B

B.a. Anlässlich einer weiteren Kontrolle am 1. Februar 2023 beanstandete der Veterinärdienst fehlende Ohrenmarken, verschmutzte Tiere, acht Kälber und zwei Rinder mit weniger als 200 kg Körpergewicht auf Betonrosten mit einer Spaltbreite von 35 mm, das Fehlen einer Abkalbebucht sowie fehlende An- und Abmeldungen bei der TVD. B.b. Nachdem der Veterinärdienst A.________ mit Schreiben vom 10. Februar 2023 das rechtliche Gehör gewährt hatte, verfügte er am 5. April 2023 gegenüber A.________ ein (schweizweit gültiges) Verbot, Tiere der Rindergattung zu halten, was einem partiellen Tierhalteverbot nach Art. 23 TSchG (Tierschutzgesetz vom 16. Dezember 2005; SR 455) entspreche. Die noch gehaltenen Rinder müssten bis zum 30. Juni 2023 abgegeben (oder gegebenenfalls geschlachtet) werden. Die dagegen erhobenen Rechtsmittel erwiesen sich als erfolglos (Entscheid des Departements Gesundheit und Soziales des Kantons Aargau vom 29. November 2023 [Departement]; Urteil Verwaltungsgericht des Kantons Aargau vom 30. August 2024).