Citation: 8C_200/2023 E. 4.1.2

4.1.2. Sodann hat die Vorinstanz ausgeführt, es bestünden ernsthafte Zweifel am subjektiven Eingliederungswillen. Zwar habe die Beschwerdeführerin anlässlich der gutachterlichen Untersuchung dem Sachverständigen somatischer Fachrichtung der ABI erklärt, sie würde gerne stundenweise arbeiten. Sie gebe Sonntagsschule, sei aber jeweils nach zwei Stunden erschöpft und könne nicht mehr sitzen. Dem Psychiater habe sie gesagt, wegen ihrer gesundheitlichen Beeinträchtigungen könne sie nicht mehr arbeiten. Schon im Haushalt sei sie stark eingeschränkt, eine berufliche Tätigkeit könne sie sich nicht mehr vorstellen. Die medizinischen Experten hätten, so das kantonale Gericht weiter, aufgrund der ausgeprägten subjektiven Krankheitsüberzeugung berufliche Massnahmen als nicht erfolgreich durchführbar erachtet. Bereits im Vorgutachten der ABI habe der Sachverständige somatischer Fachrichtung festgehalten, die Beschwerdeführerin fühle sich nicht in der Lage, in den Erwerbsprozess zurückzukehren. Daher habe er berufliche Massnahmen nicht empfehlen können. Gegenüber dem Psychiater habe die Beschwerdeführerin damals erwähnt, zwar sei es schon besser, ausserhäuslich erwerbstätig zu sein, wegen der Schmerzen könne sie aber nicht mehr arbeiten. Überdies, so Vorinstanz weiter, habe die Beschwerdeführerin seit dem Ende des teilweise von der Invalidenversicherung übernommenen Praktikums, soweit ersichtlich, zu keinem Zeitpunkt den Wunsch nach beruflichen Massnahmen geäussert. Insgesamt müsse mit überwiegender Wahrscheinlichkeit der subjektive Eingliederungswille verneint werden. Die Beschwerdegegnerin sei daher nicht gehalten gewesen, Massnahmen zu ergreifen.