Citation: 6B_445/2024 E. 3.2

3.2. Sodann würdigt die Vorinstanz die subjektive Tatschwere. Dabei hält sie fest, der Beschwerdeführer habe mit direktem Vorsatz gehandelt. Ihm sei bekannt gewesen, dass die Vergiftung mit Colchicin starke Schmerzen auslösen würde. Er habe seiner Ehefrau das Sechsfache einer tödlichen Dosis verabreicht. Zu den Beweggründen erklärt die Vorinstanz, der Beschwerdeführer sei in der Ehe nicht mehr glücklich gewesen. Seine Gefühle zu einer anderen Frau hätten sich über Monate hinweg intensiviert. Er habe sich einen Neustart gewünscht. Eine Trennung oder Scheidung sei für ihn nicht in Frage gekommen, allenfalls auch aus finanziellen Gründen. Deshalb habe er beschlossen, sich seiner Ehefrau zu entledigen. Dieser besonders verwerfliche und egoistische Beweggrund der Elimination trete neben die besonders verwerfliche Ausführung der Tat und falle straferhöhend ins Gewicht. Die Vorinstanz erwägt, der Beschwerdeführer hätte die Tötung der Ehefrau ohne Weiteres vermeiden können, was sich jedoch neutral auswirke. Insgesamt erhöht die Vorinstanz die Freiheitsstrafe in Würdigung der subjektiven Tatkomponenten um 1 Jahr auf 17 Jahre (angefochtenes Urteil S. 32 E. IV. 14.2).