Citation: 2A.391/2006 29.11.2006 E. 3

3.1 Der Beschwerdeführer rügt zunächst eine offensichtlich mangelhafte Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts (Art. 104 lit. b OG). 3.2 Die Vorinstanz hat festgestellt, der Beschwerdegegner verfüge über ein privates ehehaftes Wasserrecht (vgl. zu diesem Begriff BGE 131 I 321 E. 5.1.2), das ihn berechtigte, der Engelberger Aa grundsätzlich Wasser zu entnehmen. Die Wasserentnahme sei zwar zunächst zwecks Antriebs einer Transmission für den Sägereibetrieb erfolgt. Den Akten könne aber nirgends ein klarer Nachweis entnommen werden, wonach das Recht zur Wasserentnahme nur zum Betrieb einer Säge mittels Transmission "ergangen" wäre. Auch über die Vereinbarung einer Ausübungspflicht oder eine entsprechende Bedingung/Auflage im Zusammenhang mit dem damals eingeräumten Wasserrecht lasse sich in den Akten nichts finden. Anerkannt sei hingegen, dass dem Beschwerdegegner zumindest im Rahmen des ursprünglichen Umfanges des Wasserrechts die Wasserentnahme zugestanden worden sei. 3.3 Diese Feststellungen stützen sich im Wesentlichen auf das rechtskräftige Urteil der Vorinstanz vom 28. Juni 2002. Auch das Bundesgericht hat in seinem dazu ergangenen Urteil vom 24. März 2003 erwogen, der Regierungsrat des Kantons Nidwalden habe bestätigt, dass dem Beschwerdegegner an der Engelberger Aa ein ehehaftes Wasserrecht - als Eigentumsrecht - zustehe (E. 3). Der Beschwerdeführer beruft sich in diesem Zusammenhang zur Hauptsache auf Dokumente, die er dem Verwaltungsgericht nicht vorgelegt hat und die deshalb im vorliegenden Verfahren unbeachtlich sind. Aus den Akten ergibt sich, dass der Beschwerdeführer zwar im Verfahren vor der Vorinstanz beigeladen wurde, hingegen in seiner Vernehmlassung in Bezug auf das ehehafte Recht ausdrücklich den Entscheid des Verwaltungsgerichts abwarten wollte; zusätzliche Sachverhaltsabklärungen hat er jedoch nicht verlangt. Was er in der vorliegenden Beschwerde vorbringt, ist jedenfalls nicht geeignet, die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz als offensichtlich unrichtig oder unvollständig erscheinen zu lassen. Auch von einer Verletzung wesentlicher Verfahrensvorschriften kann in diesem Zusammenhang nicht die Rede sein, nachdem dem Beschwerdeführer vor der Vorinstanz Gelegenheit zur Vernehmlassung und zu einer Duplik eingeräumt wurde und er dabei keine Ergänzung des Sachverhaltes anbrachte oder beantragte. Die von ihm als verletzt gerügte Bestimmung von § 48 der kantonalen Verordnung vom 8. Februar 1985 über das Verwaltungsverfahren und die Verwaltungsrechtspflege (Verwaltungsrechtspflegeverordnung) behält ausdrücklich § 50 vor, welcher die Parteien (zu denen gemäss § 12 Ziff. 2 der Verwaltungsrechtspflegeverordnung auch der Beschwerdeführer als beschwerdeberechtigte Organisation zählt) verpflichtet, bei der Feststellung des Sachverhaltes mitzuwirken. Wenn er dieser Verpflichtung nicht nachgekommen ist, kann er das Versäumte nun nicht im vorliegenden Verfahren nachholen. Auch von einer willkürlichen Sachverhaltsfeststellung bzw. von einer Verweigerung des rechtlichen Gehörs (Beschwerde Ziff. 38) kann unter diesen Umständen offensichtlich nicht die Rede sein. Es bleibt ergänzend darauf hinzuweisen, dass die kantonale Landwirtschafts- und Umweltdirektion mit Schreiben vom 16. Juni 2000 ausdrücklich ein ehehaftes Wassernutzungsrecht des Beschwerdegegners anerkannte; die "anerkannte Leistung ab Turbinenwelle bzw. Pulley" betrage 25 PS. 3.4 Es verletzt daher kein Bundesrecht, wenn die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid davon ausgegangen ist, der Beschwerdegegner verfüge über ein anerkanntes ehehaftes Wasserrecht, welches ihn berechtige, während 8 bis 9 Monaten pro Jahr der Engelberger Aa Wasser in einem Umfang zur Erzeugung einer Leistung von 25 PS (bzw. der sich ursprünglich aus Wassermenge und Gefälle ergebenden Leistung: vgl. dazu E. 4.3) zu entnehmen.