Citation: 4A_568/2016 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz erwog in ihrer Verfügung, dass das kantonale Rechtsmittel gestützt auf eine summarische Prüfung als aussichtslos erscheine, weshalb die Voraussetzungen für die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege für das Berufungsverfahren nicht erfüllt seien. Sie stellte fest, das Zivilgericht habe die Aussagen der Parteien im Rahmen einer Parteibefragung erhoben; die Aussagen, die in einer Parteibefragung gewonnen würden, seien grundsätzlich voll beweistauglich. Die Aussagen der Streitberufenen zur Frage der Verlängerung des Mietvertrages über den 30. September 2013 seien klar und konsistent. Dass die Aussagen der Beschwerdeführerin demgegenüber nicht glaubhaft seien, werde von der Beschwerdeführerin in ihrer Berufung nicht bestritten. Angesichts dessen, erscheine die Annahme des Zivilgerichts korrekt, wonach nachgewiesen sei, dass im Herbst 2013 ausdrücklich eine befristete bzw. bedingte Verlängerung des Mietverhältnisses vereinbart worden sei. In dieser Situation erscheine die Aussicht als gering, dass die Beschwerdeführerin mit ihrer Auffassung durchdringe, wonach der Mietvertrag im Herbst 2013 stillschweigend fortgesetzt worden sei, weshalb offen gelassen werden könne, wie es um den Aufhebungsvertrag stehe. Im Zusammenhang mit der Schadenersatzforderung stellte die Vorinstanz fest, die von der Beschwerdeführerin in ihrer Berufung neu vorgebrachten Behauptungen seien aufgrund von Art. 317 Abs. 1 ZPO unzulässig. Fehlende Aussichtslosigkeit könne nur in einem deutlich geringeren Umfang angenommen werden, wobei dieser Umfang auf ca. Fr. 5'000.-- zu schätzen sei. Das Schadenersatzbegehren erscheine somit als überwiegend aussichtslos.