Citation: 6B_217/2022 E. B

Am 2. September 2019 klagte die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft C.________ als weisungsbefugten Gruppenführer, A.________ als Sicherheitsbeauftragten der D.________ AG und gleichzeitig verantwortlichen Bauführer für die Baustelle sowie E.________ als Verwaltungsratspräsidenten der D.________ AG der fahrlässigen schweren Körperverletzung sowie der fahrlässigen Gefährdung durch Verletzung der Regeln der Baukunde an, C.________ zusätzlich der versuchten Begünstigung und des Fahrens eines Motorfahrzeugs in fahrunfähigem Zustand. Das Strafgerichtspräsidium sprach C.________ mit Urteil vom 5. Juni 2020 der fahrlässigen schweren Körperverletzung, der fahrlässigen Gefährdung durch Verletzung der Regeln der Baukunde sowie des Fahrens in qualifiziert fahrunfähigem Zustand schuldig und verurteilte ihn dafür zu einer bedingt vollziehbaren Geldstrafe von 65 Tagessätzen zu je Fr. 100.-- bei einer Probezeit von 2 Jahren und einer Busse von Fr. 500.--. Dagegen sprach es ihn von der Anklage der versuchten Begünstigung frei. A.________ und E.________ sprach es von der Anklage der fahrlässigen schweren Körperverletzung sowie der fahrlässigen Gefährdung durch Verletzung der Regeln der Baukunde frei. Die Zivilforderung von B.________ verwies es, soweit sich diese gegen C.________ richtet, auf den Zivilweg. Soweit sie sich gegen A.________ und E.________ richtet, wies es sie ab. Dieses Urteil fochten C.________, die Staatsanwaltschaft und B.________ beim Kantonsgericht Basel-Landschaft an. A.________ erhob Anschlussberufung. Mit Urteil vom 16. Juni 2021, begründet versendet am 7. Januar 2022, änderte das Kantonsgericht das Urteil des Strafgerichtspräsidiums insoweit ab, als es C.________ vom Vorwurf der fahrlässigen Gefährdung durch Verletzung der Regeln der Baukunde freisprach und die Geldstrafe auf 85 Tagessätze zu je Fr. 100.-- festlegte. A.________ sprach es der fahrlässigen schweren Körperverletzung schuldig und verurteilte ihn dafür zu einer bedingt vollziehbaren Geldstrafe von 120 Tagessätzen zu je Fr. 150.-- bei einer Probezeit von 2 Jahren. Die Zivilforderung von B.________ wies das Kantonsgericht - soweit sie sich gegen C.________ und A.________ richtet - "mit einer Haftungsquote von 75 % in solidarischer Verbindung dem Grundsatz nach" gut. Im Übrigen bestätigte es das angefochtene Urteil.