Citation: 2C_261/2020 E. 4.3

4.3. Der Widerruf der Aufenthaltsbewilligung muss verhältnismässig sein (vgl. Art. 5 Abs. 2 BV und Art. 96 AIG; Urteile 2C_1077/2017 vom 8. Januar 2019 E. 5.1; 2C_292/2017 vom 8. März 2018 E. 5; 2C_396/2017 vom 8. Januar 2018 E. 7.1). Abzuwägen ist das öffentliche Interesse an der Wegweisung gegen das private Interesse des Betroffenen am Verbleib in der Schweiz. Massgebliche Kriterien sind dabei unter anderem die Dauer der Anwesenheit und der Grad der Integration, die familiären Verhältnisse sowie die Wiedereingliederungschancen im Herkunftsstaat (BGE 135 II 377 E. 4.3 S. 381 f.). Der 50-jährige Beschwerdeführer war im Zeitpunkt des Erlasses des angefochtenen Urteils erst etwas mehr als zwei Jahre lang in der Schweiz. Es bestehen keine Anhaltspunkte für eine fortgeschrittene Integration in die hiesigen Verhältnisse, zumal im angefochtenen Entscheid von einem seitens des Beschwerdeführers begangenen, wenn auch nicht besonders schwerwiegenden Verstoss gegen Verkehrsregeln die Rede ist. Überdies ist nach den Feststellungen der Vorinstanz davon auszugehen, dass er sein ganzes Leben zuvor in Serbien verbracht hat. Die Aussage in der Beschwerde, wonach die Ehefrau ohne einen weiteren Aufenthalt des Beschwerdeführers in der Schweiz nicht für ihren Lebensunterhalt aufkommen könne, ist sodann nicht substanziiert. Bei dieser Sachlage überwiegt das öffentliche Interesse an der Wegweisung die privaten Interessen am Verbleib des Beschwerdeführers in der Schweiz. Der Bewilligungswiderruf und die Wegweisung erweisen sich vor diesem Hintergrund als verhältnismässig. Die Beschwerde ist nach dem Gesagten offensichtlich unbegründet, weshalb sie mit summarischer Begründung und Verweis auf das angefochtene Urteil (Art. 109 Abs. 3 BGG) abzuweisen ist.