Citation: 6B_1208/2020 E. 15.1

15.1. Der Beschwerdeführer wendet sich zuletzt gegen die Verlegung der Verfahrenskosten. Er macht zunächst geltend, das Verfahren hätte angesichts der letztlich ausgesprochenen bedingt aufgeschobenen Geldstrafe von 120 Tagessätzen auf dem Weg eines Strafbefehls erledigt werden können, was im Kostenpunkt hätte berücksichtigt werden müssen. Ferner beanstandet er, die Vorinstanz habe die Reduktion der bedingten Geldstrafe um einen Drittel bei der Auferlegung der Verfahrenskosten nicht berücksichtigt. Dasselbe gelte für die Freisprüche in Anklageziffer 3.3 und in Bezug auf die Retrozessionen. Diese hätten zu einer weiteren Verminderung der Kosten um 20-30 Prozent führen müssen. Zudem seien ihm die Kosten für die notwendige Verteidigung zu Unrecht auferlegt worden, zumal sein Verteidiger für die zweite Berufungsverhandlung nicht vorbereitet gewesen sei. Soweit die Vorinstanz bei der Kostenauflage seine Eingaben miteinbeziehe, sei darauf hinzuweisen, dass die von ihm geführten Beschwerdeverfahren die Strafjustiz des Kantons Basel-Stadt nachhaltig beeinflusst und namentlich zur Revision des Gerichtsorganisationsgesetzes und der Gerichtsreglemente sowie zahlreichen längst angebrachter Praxisänderungen geführt habe, was kostenmindernd zu berücksichtigen gewesen wäre (Beschwerde S. 208 ff.).