Citation: 5A_514/2018 E. 5.2

5.2. Zuständig für die Anordnung von Massnahmen des Kindes- und Erwachsenenschutzrechts ist die Behörde am Wohnsitz der betroffenen Person. Ist ein Verfahren rechtshängig, so bleibt die Zuständigkeit bis zu dessen Abschluss auf jeden Fall erhalten (Art. 442 Abs. 1 ZGB). Wechselt eine Person, für die eine Massnahme besteht, ihren Wohnsitz, so übernimmt die Behörde am neuen Ort die Massnahme ohne Verzug, sofern keine wichtigen Gründe dagegen sprechen (Art. 442 Abs. 5 ZGB). Im vorliegenden Fall steht fest und wird von der Beschwerdeführerin nicht bestritten, dass bei Einleitung des vom Beschwerdegegner angestrengten Verfahrens die Zuständigkeit beim Familiengericht Laufenburg lag. Damit war die Vorinstanz zuständig, auf Beschwerde hin über die Rechtmässigkeit der kritisierten Anordnungen dieses Gerichts zu urteilen. Daran ändert nichts, dass es bei einer späteren Übernahme der Massnahme wohl auch zu einem Wechsel der Beistandsperson kommt. Im Übrigen begründet die Beschwerdeführerin nicht, weshalb es dem Beistand nicht hätte möglich sein sollen, per 31. März 2018 einen Zwischenbericht zur Ausübung und zum Verlauf des Besuchsrechts zu erstellen und beim Familiengericht Laufenburg bis spätestens 30. April 2018 einzureichen. Entsprechend ist auf die diesbezügliche Kritik am angefochtenen Entscheid nicht einzutreten.