Citation: 7B_344/2023 E. B

B.a. Mit Verfügung vom 9. Januar 2020 wiesen die BVD das Gesuch von A.________ um bedingte Entlassung aus der Verwahrung bzw. Umwandlung der Verwahrung in eine stationäre Massnahme ab. Die dagegen erhobene Beschwerde wies die Sicherheitsdirektion des Kantons Bern (nachfolgend: SID) am 11. Juni 2020 ebenfalls ab. B.b. Mit Beschluss vom 8. März 2021 hiess das Obergericht des Kantons Bern die von A.________ gegen den Entscheid der SID erhobene Beschwerde insofern gut, als es ihm für das Beschwerdeverfahren vor der SID teilweise die unentgeltliche Rechtspflege gewährte und Rechtsanwalt Julian Burkhalter in diesen Teilen als amtlichen Anwalt beiordnete. Weitergehend wies das Obergericht die Beschwerde ab, soweit es darauf eintrat (Verfahren SK 20 305). B.c. Gegen diesen Beschluss erhob A.________ Beschwerde in Strafsachen, die das Bundesgericht mit Urteil vom 27. Mai 2021 guthiess, soweit es darauf eintrat. Es hob den Beschluss des Obergerichts auf und wies die Sache zur neuen Entscheidung an dieses zurück (Verfahren 6B_280/2021 und 6B_419/2021). B.d. Mit Beschluss vom 18. Juli 2022 (Verfahren SK 21 226) stellte das Obergericht des Kantons Bern vorab fest, dass im ersten obergerichtlichen Verfahren (SK 20 305) das Beschleunigungsgebot verletzt worden war und richtete A.________ gestützt darauf eine Entschädigung von Fr. 2'000.-- aus (Ziff. 1 und 2). Im Weiteren wurde die Beschwerde abgewiesen, soweit darauf einzutreten war (Ziff. 3). Das Obergericht wies die BVD an, umgehend die Voraussetzungen für eine stationäre therapeutische Massnahme nach Art. 59 StGB zu prüfen (Ziff. 4). Schliesslich regelte es die Kosten- und Entschädigungsfolgen. Unter anderem bestimmte es die Kosten für das zweite obergerichtliche Verfahren (SK 21 226) auf CHF 20'191.80 (inkl. Gutachterkosten von CHF 18'691.80). Das Obergericht hielt fest, dass diese vorab durch den Kanton Bern zu tragen seien, unter Vorbehalt von A.________s Nachzahlungspflicht gemäss Art. 113 Abs. 1 des Gesetzes des Kantons Bern vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG; BSG 155.21) i.V.m. Art. 123 Abs. 1 ZPO (Ziff. 8). Ferner legte es die Entschädigung von Rechtsanwalt Julian Burkhalter für die amtliche Vertretung im obergerichtlichen Neubeurteilungsverfahren auf CHF 3'400.-- fest, wobei A.________ zur Rückzahlung an den Kanton Bern verpflichtet wurde, sobald er dazu in der Lage ist (Ziff. 11). B.e. Gegen diesen Beschluss erhob A.________ wiederum Beschwerde in Strafsachen beim Bundesgericht. Mit Urteil 6B_1068/2022 vom 8. Februar 2023 wies das Bundesgericht die Beschwerde in Bezug auf die Verweigerung der bedingten Entlassung aus der Verwahrhung ab. Es hiess die Beschwerde demgegenüber insoweit gut, als es die Ziffern 1, 2, 8 und 11 des Beschlusses des Obergerichts vom 18. Juli 2022 aufhob und die Sache zur neuen Entscheidung an dieses zurückwies. B.f. Mit Beschluss vom 9. Juni 2023 (Verfahren SK 23 112) stellte das Obergericht des Kantons Bern fest, dass das Beschleunigungsgebot im ersten und zweiten obergerichtlichen Verfahren (SK 20 305 und SK 21 226) verletzt worden war und richtete A.________ gestützt darauf eine Entschädigung von Fr. 2'000.-- aus (Ziff. 1 und 2). Die Kosten für das zweite obergerichtliche Beschwerdeverfahren (SK 21 226) von CHF 20'191.80 (inkl. Gutachterkosten von CHF 18'691.80) auferlegte es A.________ im Umfang von CHF 18'691.80, die unter Vorbehalt der Nachzahlungspflicht von A.________ durch den Kanton Bern zu tragen sind. Zur Zahlung der übrigen Verfahrenskosten von CHF 1'500.-- verpflichtete es den Kanton Bern, im Umfang von CHF 1'000.-- gestützt auf die festgestellte Verletzung des Beschleunigungsgebots (Ziff. 3). Die Kosten des dritten obergerichtlichen Verfahrens (SK 23 112) auferlegte das Obergericht A.________ zur Hälfte. Auch diese Kosten hat unter Vorbehalt der Nachzahlungspflicht der Kanton Bern zu tragen (Ziff. 4). A.________s Rückzahlungspflicht der Entschädigung des amtlichen Vertreters Julian Burkhalter von CHF 3'400.-- im zweiten obergerichtlichen Verfahren (SK 21 226) beschränkte das Obergericht auf CHF 2'266.65 (Ziff. 5). Schliesslich verpflichtete es den Kanton Bern, A.________ für das dritte obergerichtliche Verfahren (SK 23 112) eine Entschädigung von CHF 1384.90 zu bezahlen, die dieser zur Hälfte zurückzuzahlen hat, sobald er dazu in der Lage ist (Ziff. 6).