Citation: 5A_126/2021 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz hat dabei betont, dass die Spezialliquidation gemäss Art. 230a Abs. 2 SchKG grundsätzlich nach den Regeln des summarischen Konkursverfahrens erfolge. Das Konkursamt erstelle das Lastenverzeichnis (welches den Kollokationsplan darstellt), indem es den Umfang und den Rang der eingegebenen Forderung aufnehme, ohne dessen Bestand und Höhe abschliessend auf ihre materielle Berechtigung zu prüfen. Die kantonale Aufsichtsbehörde prüfe auf Beschwerde gemäss Art. 17 SchKG hin einzig, ob die formellen Anforderungen an die Erstellung und Publikation des Kollokationsplans erfüllt sind. Der Bestand oder der Rang einer Forderung könne vom Gericht am Konkursort einzig aufgrund einer Klage des Gläubigers nach Art. 250 Abs. 2 SchKG geprüft werden. Die Beschwerdeführerin mache in ihrem Schreiben an das Konkursamt vom 26. August 2020 keine Verfahrensfehler betreffend das Lastenverzeichnis geltend, sondern erhebe einzig Kritik am Bestand der Forderung u.a. von C.________. Damit sei ihrem Vorwurf, die Forderung beruhe auf nichtigen Verträgen, von vornherein die Grundlage entzogen.