Citation: 4A_226/2023 E. 3.2.4

3.2.4. Gemäss Vorinstanz hat es die Beschwerdeführerin nach eigener Darstellung bewusst unterlassen, die Notwendigkeit und Angemessenheit des geltend gemachten Aufwands zu behaupten und gegebenenfalls zu substanziieren und zu beweisen. Hierfür wären zumindest nachvollziehbare Angaben zu den erbrachten Arbeiten und den aufgewendeten Arbeitsstunden der Subunternehmer erforderlich gewesen. Damit fehle es an einem für die gerichtliche Beurteilung notwendigen Sachverhaltselement, sodass der geltend gemachte Aufwand für Bau- und Lieferkosten sowie Planerhonorare in Höhe von Fr. 54'180'054.30 (exkl. MwST) bei der Bestimmung des geschuldeten Werklohns nicht berücksichtigt werden könne. Die Klage sei abzuweisen, da unter Berücksichtigung der unbestrittenen Zahlungen kein Restwerklohnanspruch der Beschwerdeführerin bestehe. In der Folge prüfte die Vorinstanz diverse Drittrechnungen danach, ob die Beschwerdeführerin die Notwendigkeit und Angemessenheit der Leistungen genügend behauptet und bewiesen habe, was sie verneinte. Angesichts der im Wesentlichen stets gleichen Begründung der Vorinstanz sei hierfür exemplarisch auf die Rechnung der D.________ AG vom 22. Dezember 2010 über Fr. 750'000.-- verwiesen. Die Vorinstanz erwog, es fehle an nachvollziehbaren Angaben zu den erbrachten Arbeiten und den dafür aufgewendeten Arbeitsstunden. Der blosse Hinweis, dass die Rechnung "Fenster aus Aluminium" betroffen habe oder das "Herstellen, Liefern und Montieren der Fenster aus Aluminium" sei als bloss vage und äusserst oberflächliche Beschreibung ungenügend. Ebenso wenig genüge die tabellenartige Zusammenstellung von Stichworten und teilweise unverständlichen Beschreibungen, worauf die Beschwerdeführerin verweise. Den Werkvertrag mit der Subunternehmerin, woraus allenfalls weitere Angaben zur Beurteilung der Angemessenheit und Notwendigkeit der Leistungen hätten gewonnen werden können, habe sie nicht eingereicht.