Citation: 2C_719/2021 E. 5.2

5.2. Die vorliegende Angelegenheit betrifft nicht die Aufwendungen, die im Zusammenhang mit der Veräusserung der Liegenschaft als Anlagekosten vom Beschwerdeführer geltend gemacht werden können, zumal der Veräusserungsgewinn (nach Abzug der zulässigen Aufwendungen) auf der Ebene der Gesellschaft zu besteuern war. Massgebend ist vorliegend vielmehr die verdeckte Gewinnausschüttung der Gesellschaft, die beim Beschwerdeführer als geldwerter Vorteil zufloss. Im Strafbefehl vom 20. Juni 2019 wird in tatsächlicher Hinsicht festgestellt, dass der Beschwerdeführer gefälschte Rechnungen für Renovations- und Gipserarbeiten des Gipserunternehmens D.________ im Wert von Fr. 448'972.-- hergestellt habe, um die Bargeldabflüsse aus der Gesellschaft zu rechtfertigen. Das Gipserunternehmen habe seine Geschäftstätigkeit indes bereits im Jahr 2011 eingestellt (vgl. Art. 105 Abs. 2 BGG). Der Beschwerdeführer legt weder im vorinstanzlichen noch im bundesgerichtlichen Verfahren dar, wohin diese Bargelder - wenn nicht an ihn - geflossen sein sollten. Vor diesem Hintergrund durfte die Vorinstanz im Rahmen ihrer Beweiswürdigung gestützt auf den Strafbefehl vom 20. Juni 2019 in haltbarer Weise davon ausgehen, dass mindestens ein Betrag von Fr. 448'972.-- aus der Gesellschaft ab- und dem Beschwerdeführer (bar) zugeflossen sei (vgl. E. 5.2 des angefochtenen Urteils). Nicht massgebend ist, dass nur ein Teil dieses Betrags - gemäss Angaben des Beschwerdeführers Fr. 99'600.-- - auf der vom Beschwerdeführer erstellten Übersicht über die im Zusammenhang mit dem Umbau der betreffenden Liegenschaft angefallenen Aufwendungen aufgeführt sei. Diese Übersicht gibt in tatsächlicher Hinsicht keinen Aufschluss über die Beträge, die aus der Gesellschaft abflossen.