Citation: 6P.127/2006 20.10.2006 E. A

X.________ soll den Molkereifachmann und Lottomillionär A.________ um DEM 1,5 Mio (damals CHF 1.15 Mio) betrogen haben. Anfangs 2001 gewann A.________ 2.6 Mio DEM im Lotto. Er wollte einen Teil dieses Geldes gewinnbringend anlegen. Durch B.________ und C.________ wurde ihm X.________ vermittelt, der das Geld in ein äusserst einträgliches Projekt zu investieren versprach, bei dem das eingesetzte Kapital innert Jahresfrist hätte verdoppelt werden sollen. Am 31. Juli 2001 reiste A.________ in die Schweiz für ein Treffen, an dem die beiden Vermittler B.________ und C.________, X.________ sowie dessen Vertrauenspersonen und Helfer D.________ und E.________ teilnahmen. An dieser Sitzung schlossen A.________ und X.________ einen "Investment-Projekt-Beteiligungsvertrag". Um welche Projekte und Beteiligungen es dabei konkret ging, war X.________s Geschäftsgeheimnis und blieb ungeklärt. X.________ unterzeichnete den Vertrag als Vertreter der F.________ AG und der G.________ AG, wobei er für letztere nicht vertretungsberechtigt war. C.________ und D.________ unterzeichneten als Zeugen. Gestützt auf diese Vereinbarung überwies A.________ am 6. August 2001 die erwähnten DEM 1,5 Mio auf das Konto der G.________ AG. Weder das Geld noch irgendwelche Gewinne wurden ihm je zurückerstattet.