Citation: I 385/06 26.09.2006 E. 8

Die Beschwerdeführerin 1 hat die Aufnahme ihrer Tätigkeit als Pfarreisekretärin per 1. Dezember 2001 der IV-Stelle nicht rechtzeitig gemeldet (vgl. Mitteilung der Ausgleichskasse Basel-Stadt an die Beschwerdeführerin 2 vom 15. Dezember 2003) und somit der Meldepflicht nach Art. 77 IVV (in der vorliegend massgeblichen, bis 31. Dezember 2003 in Kraft gestandenen Fassung; vgl. ab 1. Januar 2003 auch: Art. 31 ATSG [BGE 130 V 351 Erw. 3.5.3]), auf welche noch in der Mitteilung der Verwaltung vom 7. Mai 2001 an die Versicherte ausdrücklich hingewiesen worden war, nicht nachgekommen ist (BGE 118 V 219 Erw. 2b; SVR 1995 IV Nr. 58 S. 167 Erw. 5b; Urteile B. vom 17. Juni 2004, I 86/04, Erw. 3.1.2, und M. vom 6. April 2004, I 391/03). Nach Massgabe des Art. 88bis Abs. 2 lit. b IVV ist es mithin grundsätzlich nicht zu beanstanden, dass die IV-Stelle rückwirkend ab 1. Mai 2002 eine Leistungsanpassung vorgenommen hat. Da der Beschwerdeführerin 1 indessen gemäss vorliegendem Urteil weiterhin eine Viertelsrente bzw. eine halbe Härtefallrente zusteht, ist die bisherige halbe Rente nicht aufzuheben, sondern lediglich, sofern die Härtefallvoraussetzungen zu verneinen sind, allenfalls herabzusetzen.