Citation: 8C_545/2021 E. A

A.a. A.________, geboren 1957, meldete sich nach dem Verlust seiner früheren Arbeitsstelle bei der B.________ AG am 24. August 2018 beim Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum zur Arbeitsvermittlung an. Die Unia Arbeitslosenkasse (im Folgenden: Kasse) eröffnete eine Rahmenfrist für den Leistungsbezug vom 8. Oktober 2018 bis 7. Oktober 2020, die zufolge der Covid-19-Pandemie bis 7. April 2021 verlängert wurde. Mit Verfügung vom 16. Dezember 2020 beschied ihm die Eidgenössische Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV), dass er mit Wirkung ab 1. Januar 2021 Anspruch auf eine um zwei Jahre vorbezogene Rente habe. Unter Verweis auf den Rentenvorbezug verneinte die Kasse mit Verfügung vom 10. Februar 2021 den Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung ab 1. Januar 2021. A.b. A.________ erhob Einsprache gegen diese Verfügung und machte im Wesentlichen geltend, er habe sich im November 2020, vor dem Antrag auf Rentenvorbezug, telefonisch bei der Unia erkundigt, ob die Zahlungen der Arbeitslosenversicherung auch bei einem AHV-Rentenvorbezug weitergeführt würden. Der zuständige Sachbearbeiter, C.________, habe dies abgeklärt und ihm mitgeteilt, dass die Taggeldzahlungen der Arbeitslosenversicherung weiter fliessen würden, jedoch vermindert um die Rentenzahlung der AHV. Gestützt auf diese Auskunft habe er im Dezember den Rentenvorbezug beantragt. Anlässlich eines weiteren Telefongesprächs vom 25. Januar 2021 habe der Sachbearbeiter seine Aussage bestätigt. Nach Einholung der schriftlichen Stellungnahme dieses Sachbearbeiters vom 24. Februar 2021 wies die Kasse die Einsprache mit Entscheid vom 2. März 2021 ab.