Citation: 9C_173/2019 E. 4.4.2

4.4.2. Soweit die Beschwerdeführerin geltend macht, der Versicherte müsse seine Restarbeitsfähigkeit voll ausschöpfen und sich deshalb den in der LSE ausgewiesenen Lohn eines Finanzdienstleisters anrechnen lassen, geht sie unzutreffenderweise von der Zumutbarkeit der Tätigkeit bei einer Bank aus, wie sie der Versicherte bis 24. Januar 2014 ausgeübt hat. Wie die Vorinstanz aufgrund einer Würdigung der Einschätzung des Dr. med. G.________ im Gutachten vom 4. April 2016 indessen nicht offensichtlich unrichtig und damit verbindlich festgestellt hat, ist es dem Versicherten (wegen der dortigen äusseren Störfaktoren, die eine Destabilisierung seines psychischen Zustandes zur Folge hätten) nicht mehr zumutbar, in seiner angestammten Tätigkeit als Informatiker/Projektleiter bei einer Bank zu arbeiten, dies auch nicht in einem 50 %-Pensum.