Citation: 2C_826/2019 E. 3.1

3.1. Zur notwendigen Bestimmtheit des Beweises hat die Vorinstanz festgehalten, grundsätzlich bedürfe es im direktsteuerlichen Veranlagungsverfahren keiner absoluten Gewissheit; es genüge, dass die Veranlagungsbehörde nach erfolgter Beweiswürdigung und aufgrund objektiver Gesichtspunkte mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit vom Vorliegen eines rechtserheblichen Sachumstands überzeugt sei. Für den Fall, dass rechtserhebliche Tatsachen auch nach erfolgter Beweiswürdigung als unerwiesen zu gelten hätten, stelle sich die Rechtsfrage nach der Beweislast; diese obliege grundsätzlich der Veranlagungsbehörde für die steuerbegründenden und -erhöhenden Tatsachen, der steuerpflichtigen Person für die steueraufhebenden und -mindernden Tatsachen (vgl. E. 4.5.1 u 4.5.2 des angefochtenen Urteils, m.H. auf die Rechtsprechung und die Lehre).