Citation: 1C_504/2022 E. 5.3.2

5.3.2. Die Vorinstanz bestätigte den Entscheid des Regierungsrates, welcher feststellte, dass die 16 nach § 67a BauG/AG bereits im Unterabstand zur Seefeldstrasse und zum Dammweg bewilligten Parkplätze und die zwölf ohne Baubewilligung im Unterabstand erstellten Parkplätze eine Parkfläche von insgesamt ca. 392 m2 darstellten. Eine Parkfläche in dieser Grösse könne offensichtlich nicht als eine untergeordnete Baute bzw. Anlage qualifiziert werden. Die Vorinstanz hält in der Vernehmlassung vom 10. Oktober 2022 schliesslich fest, knapp ein Viertel aller Parkplätze seien als Ausnahme bewilligt worden. Sie kam zur willkürfreien Schlussfolgerung, dass es bei einer Gesamtwürdigung den Rahmen von § 67a BauG/AG sprengen würde, die weiteren zwölf (noch nicht bewilligten) Parkplätze, die ausgedehnteren Hartflächen und die Stützbaute (Steinquader) nachträglich als Ausnahme zu bewilligen. Knapp die Hälfte des Parkraumkonzepts der Beschwerdeführerin würde dann auf einer Ausnahme gründen. Der Einwand der Beschwerdeführerin, wonach die Gesamtwürdigung auf keinerlei messbaren Grundlagen beruhe, erweist sich damit als unbegründet, soweit er überhaupt den qualifizierten Rüge- und Begründungsanforderungen genügt (Art. 106 Abs. 2 BGG; vgl. E. 2 hiervor).