Citation: 6B_128/2013 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz erwägt, ob das Anbieten der Geschädigten an G.________ und das Verlangen einer Ablösesumme zum Zweck der sexuellen Ausbeutung erfolgt sei, sei fraglich. Dies werde in der Anklageschrift nicht behauptet. Im Gegenteil führe diese aus, G.________, zu welchem die Geschädigte geflüchtet sei, habe sich bemüht, sie aus dem Prostitutionsmilieu zu befreien. Überdies könne nicht erstellt werden, dass der Beschwerdegegner davon ausgegangen sei, die Geschädigte würde nach der Übergabe sexuell ausgebeutet. Weder aus der Einvernahme von G.________ noch aus den Befragungen des Beschwerdegegners oder den aufgezeichneten Telefongesprächen ergebe sich Derartiges. Die Vorinstanz spricht den Beschwerdegegner frei (Urteil S. 96 f. E. 4.2.4.1).