Citation: 8C_611/2023 E. 4.2

4.2. Weiter hielt die Vorinstanz fest, die Arbeitsfähigkeitsschätzung der neurologischen Gutachterin sei nicht nachvollziehbar. Insbesondere leuchte nicht ein, weshalb der Beschwerdeführer infolge der festgestellten Residualsymptomatik, bestehend aus einer einseitigen leichten Ataxie für das monopedale Hüpfen mit einer geringen Tonus- und Reflexsteigerung im Seitenvergleich, in einer unfall- und risikofreien Verweistätigkeit anhaltend zu 30 % arbeitsunfähig sein solle. Die subjektiv berichtete - wetterabhängige - Fatigue und Störung der Konzentrationsfähigkeit hätten sich weder im Rahmen der BEFAS-Abklärung noch anlässlich der neurologischen Begutachtung objektivieren lassen. Auf die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit durch Dr. med. D.________ könne deshalb nicht abgestellt werden. Hingegen überzeuge die Einschätzung der Ärztin des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD). Danach bestehe in der Tätigkeit als Liftmonteur bleibend eine Arbeitsunfähigkeit von 70 %. Eine optimal angepasste Verweistätigkeit sei jedoch ohne Einschränkung der Arbeitsfähigkeit zumutbar. Im Rahmen der Invaliditätsbemessung ermittelte die Vorinstanz sodann ein Valideneinkommen von Fr. 62'979.80 (ausgehend vom zuletzt bei der F.________ AG erzielten Verdienst) und ein Invalideneinkommen von Fr. 65'815.- (LSE 2020, Tabelle TA1_tirage_skill_level, Total, Männer, Kompetenzniveau 1). Sie kam zum Schluss, dass selbst unter Berücksichtigung einer Einschränkung von 30 % in einer leidensangepassten Tätigkeit gemäss neurologischem Gutachten kein rentenbegründender Invaliditätsgrad mehr bestehen würde, weshalb die Rentenaufhebung zu Recht erfolgt sei.