Citation: 6B_1363/2019 E. 1.5.1

1.5.1. Die Vorinstanz geht gestützt auf die amtlichen Gutachten willkürfrei von einer grundsätzlich erhaltenen Einsichtsfähigkeit aus. Prof. Dr. H.________ bejaht im Gutachten vom 25. September 2014 die Einsichtsfähigkeit des Beschwerdeführers in das Unrecht der Tat (Gutachten, a.a.O., Frage 2 S. 45). In seiner Stellungnahme vom 5. November 2015 hält er an seiner früheren Beurteilung fest und betont, dem Beschwerdeführer sei das Verbotene bzw. Problematische seiner Handlungen zumindest ansatzweise bewusst gewesen und es habe eine zumindest bruchstückhafte Einsicht in das Unrecht vorgelegen. Dafür spricht gemäss Prof. Dr. H.________ insbesondere, dass der Beschwerdeführer bei seiner Verhaftung von sich aus angab, er habe überreagiert, und dass er vor der herannahenden Polizei flüchtete (Stellungnahme Prof. Dr. H.________ vom 5. November 2015, S. 6). Auch Dr. G.________ spricht sich für die Einsichtsfähigkeit des Beschwerdeführers im Tatzeitpunkt aus. Nicht zu hören ist dieser, soweit er sich für seine gegenteilige Auffassung auf die Privatgutachten beruft, da es sich dabei um blosse Parteibehauptungen handelt. Im Übrigen setzt sich der Beschwerdeführer mit den Privatgutachten auch nicht näher auseinander. Er begründet insbesondere nicht, weshalb die in den Privatgutachten geäusserte Auffassung überzeugender sein soll und die amtlichen Gutachten insoweit an einem offenkundigen Mangel leiden könnten.