Citation: 4A_496/2019 E. 2.6.2

2.6.2. Als Erwerb eines Grundstückes gilt nicht nur der Erwerb des Eigentums, eines Baurechts, eines Wohnrechts oder der Nutzniessung an einem Grundstück (Art. 4 Abs. 1 lit. a BewG). Zur Verhinderung von Umgehungsmöglichkeiten werden unter anderem auch einer Veräusserung gleichkommende Tatbestände, welche dem Erwerber eine eigentümerähnliche Stellung verschaffen, der Bewilligungspflicht unterstellt (Art. 4 Abs. 1 lit. g BewG); massgebend ist demnach eine wirtschaftliche Betrachtungsweise (BGE 107 Ib 12 E. 4 S. 18; 106 Ib 11 E. 3a S. 14; zit. Urteil 2C_1069/2015 E. 3.3 mit Hinweisen).