Citation: 1B_547/2021 E. 2.3

2.3. Diesbezüglich substanziiert die Beschwerdeführerin keine willkürlichen entscheidrelevanten Sachverhaltserwägungen des ZMG. Ebenso wenig vermag sie darzulegen, inwiefern die sichergestellten elektronischen Dateien zur Aufklärung der untersuchten Straftaten offensichtlich untauglich wären. Sie verkennt, dass es nicht die Aufgabe der Vorinstanz war, von Amtes wegen alle gesiegelten Aufzeichnungen auf eine mögliche Deliktskonnexität (bzw. "adäquate Kausalität") hin zu überprüfen. Nach der oben dargelegten Rechtsprechung des Bundesgerichtes hätte es vielmehr der Beschwerdeführerin oblegen, näher zu substanziieren, welche Aufzeichnungen und Dateien klarerweise nicht zur Aufklärung der inkriminierten Sachverhalte beitragen könnten. Dabei wäre es ihr auch frei gestanden, sich bei der Inhaberin der sichergestellten Datenträger (mit dem Stichwort "A") nach deren genauem Inhalt zu erkundigen. Dies hätte umso näher gelegen, als es sich bei der Inhaberin der Dateien - nach den eigenen Darlegungen der Beschwerdeführerin - um ihre Revisionsstelle handelte. Dass die Vorinstanz die Untersuchungsrelevanz der entsiegelten Asservate grundsätzlich bejaht hat, hält bei gesamthafter Betrachtung vor dem Bundesrecht stand. Das von der Beschwerdeführerin angerufene Verhältnismässigkeitsgebot hat in diesem Zusammenhang keine über das bereits Dargelegte hinausgehende selbstständige Bedeutung. Zu erwähnen ist hier immerhin noch, dass die Beschwerdeführerin weder von einer Hausdurchsuchung direkt betroffen war, noch Inhaberin der sichergestellten Aufzeichnungen ist. Auf unzulässige neue Vorbringen ist in diesem Kontext nicht einzutreten (Art. 99 Abs. 1 BGG).