Citation: 1B_416/2021 E. 5.1

5.1. Soweit er sich gegen die Verweigerung der unentgeltlichen Prozessführung im vorinstanzlichen Verfahren und gegen die mit dem angefochtenen Beschluss verfügte Kostenauflage wendet, stösst er ins Leere. Zum einen haben nämlich die Parteien gemäss Art. 428 Abs. 1 Satz 1 StPO die Kosten des Rechtsmittelverfahrens nach Massgabe ihres Obsiegens oder Unterliegens zu tragen. Zum anderen ergibt sich auch aus Art. 29 Abs. 3 BV kein Anspruch von mittellosen Beschwerdeführern auf definitive Befreiung von den Verfahrenskosten (BGE 142 III 131 E. 4.1; 122 I 322 E. 2c; Urteil 1B_230/2019 vom 8. Oktober 2019 E. 4.2; je mit Hinweisen). Aus dem Prinzip der Waffengleichheit, das der Beschwerdeführer in diesem Kontext anruft, lässt sich hier ebenfalls kein Recht auf Kostenbefreiung ableiten.