Citation: 6B_661/2014 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz erwägt, der Beschwerdeführer habe - als er das Messer in den Hinterkopf von B.________ rammte - keine Möglichkeit gehabt, zielgenau zuzustechen, um allenfalls lebensgefährliche Verletzungen zu vermeiden. Insbesondere habe er nicht gewusst, wie B.________ seinen Kopf bewegen würde. Es sei nur dem Zufall zu verdanken, dass der Beschwerdeführer B.________ an einer Stelle des Hinterkopfes traf, an welcher, nach dem rechtsmedizinischen Gutachten, die Klinge des Messers nicht geeignet war, lebensgefährliche Verletzungen herbeizuführen. Bei seinem Vorgehen habe der Beschwerdeführer damit rechnen müssen, B.________ derart in den Hinterkopf oder in den Nacken- oder Halsbereich zu treffen, dass der Stich tödlich hätte enden können. Den Tod von B.________ habe er zumindest in Kauf genommen und sich so der versuchten, eventualvorsätzlichen Tötung schuldig gemacht.