Citation: 8C_488/2022 E. 5.2

5.2. In formeller Hinsicht sah das kantonale Gericht im Vorgehen der Clearingstelle eine Verletzung des Anspruchs des Beschwerdeführers auf rechtliches Gehör. Es verneinte jedoch das Vorliegen von Anhaltspunkten dafür, dass zwischen dem Gutachter und der Beschwerdegegnerin ein Kontakt erfolgt wäre, der den Anschein der Befangenheit des Prof. Dr. med. C.________ betreffend die vor dem Schreiben der Clearingstelle vom 30. Oktober 2019 erstatteten Gutachtensversionen begründen könnte. Selbst wenn aufgrund des besagten Schreibens ein Anschein der Befangenheit zu bejahen wäre, so die Vorinstanz im Weiteren, wäre dieser erst ab dann, mithin ab 30. Oktober 2019, eingetreten und müssten nur die danach vorgenommenen Handlungen wiederholt werden. Dem vorher - am 27. September 2019 bzw. 11. Oktober 2019 eingegangenen, vom 28. August 2019 datierenden Gutachten des Prof. Dr. med. C.________ komme voller Beweiswert zu. Der Beschwerdeführer habe im Laufe des Verwaltungsverfahrens dazu Stellung nehmen können, womit die Gehörsverletzung zumindest nicht schwer wiege und als geheilt zu betrachten sei.