Citation: 6P.151/2001 11.02.2002 E. 2

2.- a) Die Legitimation zur Nichtigkeitsbeschwerde ergibt sich aus Art. 270 BStP. Der Beschwerdeführer wurde in einem kantonalen Verfahren letztinstanzlich zu einer Friedensbürgschaft gemäss Art. 57 StGB, und damit zu einer Massnahme gemäss Schweizerischem Strafgesetzbuch verurteilt. Dieses Verfahren lief unabhängig von einer strafrechtlichen Anklage. Es stellt sich die Frage, ob dem Beschwerdeführer nicht dennoch die Legitimation als Angeklagter gemäss Art. 270 lit. a BStP zugestanden werden müsste. Die Frage kann aus den nachstehenden Gründen offen gelassen werden. b) Gemäss Art. 273 Abs. 1 lit. a BStP muss die Beschwerdeschrift Anträge enthalten. Solche fehlen hier wie schon in der staatsrechtlichen Beschwerde. c) Der Beschwerdeführer beschränkt sich darauf, geltend zu machen, nicht gedroht zu haben. Damit wendet er sich gegen tatsächliche Feststellungen der Vorinstanz, was im Rahmen der Nichtigkeitsbeschwerde unzulässig ist (Art. 273 Abs. 1 lit. b BStP). Auf die Nichtigkeitsbeschwerde ist demnach nicht einzutreten.