Citation: 4A_91/2022 E. 2.3

2.3. Die Vorinstanz führte aus, es sei unklar, ob die Beschwerdeführerin die Feststellung des Bezirksgerichts beanstanden wolle, dass C.________ nicht bereits stillgestanden sei, als er kopfüber vom Fahrrad gefallen sei. Darin könnte ihr nicht gefolgt werden. Eine allfällige Beanstandung verkenne, dass sich das Bezirksgericht bei seiner Würdigung nicht einzig mit der Aussage von D.________, sondern sehr wohl auch mit der Aussage der Tramführerin E.________, wonach der Versicherte angehalten habe, auseinandergesetzt habe. Darauf gehe die Beschwerdeführerin nicht ein. Es bleibe daher beim erstinstanzlich festgestellten Sachverhalt. Die Beschwerdeführerin ist der Ansicht, es bestünden zumindest erhebliche Zweifel an der Annahme des Gerichts. Die beanstandete Erwägung der Vorinstanz treffe nicht zV. Sie präsentiert aber lediglich ihre eigene Würdigung der Aussage der Tramführerin, ohne nachvollziehbar aufzuzeigen, dass die Vorinstanz in Willkür verfallen wäre. Der Unfallablauf spricht klar dagegen, dass C.________ stillgestanden ist, als er kopfüber vom Velo stürzte. Der unbestrittene Umstand, dass er nach bzw. infolge der brüsken Bremsung das Gleichgewicht verlor und kopfüber vom Velo stürzte, wäre bei einem Stillstand jedenfalls nicht erklärbar. Von Willkür kann daher keine Rede sein.