Citation: 8C_305/2020 E. 3.3

3.3. Der Beschwerdeführer wendet sich gegen die vorinstanzliche Feststellung des Sachverhalts, zeigt aber nicht auf, inwiefern diese offensichtlich unrichtig, mithin willkürlich sein soll. Er setzt bloss seine Beweiswürdigung an die Stelle der vorinstanzlichen Schlussfolgerungen, was keine Willkür nachzuweisen vermag. So verkennt er, dass die Vorinstanz in ihren E. 6.1 bis 6.3 (mit Ausnahme des psychiatrischen Teilgutachtens der asim, wozu er keine Einwände erhebt), E. 7.1 sowie E. 8.1 und 8.2 lediglich den Inhalt des jeweiligen Gutachtens oder Arztberichts wiedergibt. Zur vorinstanzlichen Beweiswürdigung in ihrer E. 6.4 äussert er sich jedoch nicht. Soweit der Versicherte sich überhaupt auf die Erwägungen der Vorinstanz zur Beweiswürdigung (E. 7.2 und 9) bezieht, legt er nicht dar, inwiefern das kantonale Gericht Bundesrecht verletzt haben soll, sondern beschränkt sich auf die Darstellung seiner eigenen Sichtweise. Weiter geht der Vorwurf der geltend gemachten aktenwidrigen Feststellungen fehl. So vermögen die Experten im Rahmen einer Begutachtung sehr wohl zu unterscheiden, ob ein Zustand (hier jener an der Halswirbelsäule resp. am Oberkiefer) auf einen Bruch oder auf Degeneration zurückzuführen ist. Ebenso ist hinsichtlich des angeblichen impliziten Vorwurfs an die Vorinstanz, die asim habe sich nicht mit einer zwischenzeitlich eingetretenen Verschlechterung auseinander gesetzt, keine Aktenwidrigkeit gegeben; vielmehr findet sich in der gerügten E. 6.3 gar keine entsprechende Aussage der Vorinstanz. Weiter legt der Beschwerdeführer nicht dar, weshalb gestützt auf die nach Erstattung des ABI-Gutachtens vom 31. Oktober 2018 ergangenen Berichte im Sinne triftiger Gründe vom grundsätzlich massgeblichen Gerichtsgutachten (BGE 135 V 465 E. 4.4 S. 469) abgewichen werden soll. So reicht es nicht aus, dass die behandelnden Ärzte zu einem anderen Ergebnis kommen (vgl. Urteil 8C_73/2020 vom 7. Mai 2020 E. 7.1.3 mit Hinweis). Schliesslich ist nicht ersichtlich, gegen welche Normen des Bundesrechts die Vorinstanz verstossen haben soll, indem sie auf das Gerichtsgutachten abgestellt hat; diesbezüglich wiederholt der Versicherte lediglich seine eigene Beweiswürdigung, die jedoch keine Bundesrechtswidrigkeit aufzuzeigen vermag.