Citation: 1C_396/2021 E. 1.1

1.1. Angefochten ist ein kantonal letztinstanzlicher Entscheid in einer Angelegenheit des öffentlichen Rechts (Art. 82 lit. a, Art. 86 Abs. 1 lit. d und Abs. 2 BGG). Mit dem angefochtenen Entscheid hat die Vorinstanz geschützt, dass der Staatsrat dem Rechtsmittel des Beschwerdeführers gegen die Bewilligung des Umbaus und der Erweiterung des Spitalzentrums Oberwallis am Standort Brig-Glis die aufschiebende Wirkung nicht erteilt hat. Es handelt sich um einen selbstständig eröffneten Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 BGG, gegen den nach Abs. 1 lit. a dieser Bestimmung die Beschwerde an das Bundesgericht nur zulässig ist, wenn er einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann. Dies ist grundsätzlich der Fall, rügte der Beschwerdeführer in seinem Rechtsmittel an den Staatsrat doch im Wesentlichen eine übermässige Lärmbelastung durch den voraussichtlichen Helikopterverkehr vom und zum künftigen Spitalzentrum sowie einen unzulässigen Entzug von Licht und Sonne durch den geplanten Erweiterungsbau (Nordtrakt). Mit Blick auf die nachfolgenden Erwägungen in der Sache kann indessen offen bleiben, ob die Voraussetzung von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG erfüllt ist. Soweit der Beschwerdegegner auf Nichteintreten schliesst, weil der Beschwerdeführer den nicht wieder gutzumachenden Nachteil nicht begründet habe, ist daher nicht weiter darauf einzugehen.