Citation: 8C_665/2016 E. 5.3

5.3. Des Weiteren ist - entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers - für den Zeitpunkt, in welchem die Frage nach der Verwertbarkeit der (Rest-) Arbeitsfähigkeit bei vorgerücktem Alter beantwortet wird, nicht auf den Einspracheentscheid abzustellen, sondern auf die medizinische Zumutbarkeit einer (Teil-) Erwerbstätigkeit (BGE 138 V 457 E. 3.3 S. 461 f.). Die medizinische Zumutbarkeit einer (Teil-) Erwerbstätigkeit steht fest, sobald die medizinischen Unterlagen diesbezüglich eine zuverlässige Sachverhaltsfeststellung erlauben (BGE 138 V 457 E. 3.4 S. 462). Vorliegend erachteten es die Gutachter der C.________ als überwiegend wahrscheinlich, dass die namhafte Verbesserung des Gesundheitszustands spätestens mit Datum ihrer Untersuchungen, d.h. mit der Ausfertigung des Gutachtens per 15. Februar 2013, eingetreten war. Die Vorinstanz hielt hierzu zutreffend fest, dass der Beschwerdeführer in diesem Zeitpunkt 59 1/2 Jahre alt war, so dass er bis zur ordentlichen Pensionierung noch eine Aktivitätsdauer von 5 1/2 Jahren zur Verfügung hatte. Etwas anderes ergibt sich auch nicht aus dem Umstand, dass eine in der Folge durchgeführte berufliche Integrationsmassnahme ohne Erfolg verlief und gar zu einer Verschlimmerung des Zustands des linken Knies führte. Denn im Rahmen dieser Massnahme musste der Beschwerdeführer auch Arbeiten im Stehen ausführen, obwohl ihm dies nicht mehr zumutbar war. Im orthopädischen Ergänzungsgutachten vom 19. Januar 2015 bezeichneten die Gutachter der C.________ diese Massnahme zu Recht als unverständlich, gleichzeitig wiederholten sie aber, dass ganztägige Arbeiten im Sitzen weiterhin zumutbar seien.