Citation: 8C_317/2024 E. 7.1

7.1. Der Beschwerdeführer beruft sich weiter auf seine Adipositas. Er macht zusammengefasst geltend, im MEDAS-Gutachten vom 11. Februar 2019 werde die Adipositas (BMI von über 50) als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit genannt. Sie führe zu einer Minderung der allgemeinen körperlichen Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit. In diesem Gutachten sei nicht berücksichtigt worden, dass er auch unter Wassereinlagerungen leide. Die Ödeme würden in diversen Arztberichten beschrieben. Diese beeinflussten die Gewichtszunahme stark. Es sei davon auszugehen, dass gewisse Medikamente, auf die er angewiesen sei, die Wassereinlagerungen bewirkten. Der ganze Energiestoffwechsel werde von den Medikamenten beeinflusst. Damit stehe die Adipositas im Zusammenhang mit seiner Erkrankung. Infolge der Herzerkrankung und der damit zusammenhängenden Angststörung sei es ihm nicht möglich, sich übermässig zu bewegen. Je nach depressiver Episode schaffe er es gar nicht aus dem Haus.