Citation: 5P.139/2003 22.07.2003 E. 2

Das Kantonsgericht hat festgestellt, trotz der Anordnung im Beschluss vom 13. August 2001 sei auf die Aufnahme eines Güterverzeichnisses verzichtet worden. Gestützt auf einen Protokollvermerk anlässlich des Pfändungsvollzuges vom 20. September 2001 sowie der Pfändungsurkunde vom 28. September 2001 ergebe sich, dass mit ausdrücklichem Einverständnis der Beschwerdeführerin 1 stattdessen erneut eine provisorische Pfändung durchgeführt worden sei. Daher sei keine neue provisorische Pfändung anzuordnen, sondern bloss die bestehende aufrechtzuerhalten. Die Beschwerdeführerin 1 rügt diese Sachverhaltsdarstellung als willkürlich. Dies jedoch ohne sich in rechtsgenüglicher Weise mit den Erwägungen des Kantonsgerichts auseinander zu setzen (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG; BGE 110 Ia 1 E. 2a S. 3; 125 I 492 E. 1b S. 495; 127 I 38 E. 3c S. 43). Insbesondere geht sie mit keinem Wort auf die Pfändungsurkunde vom 28. September 2001 ein, die das Kantonsgericht als massgeblich erachtet hat, und welche gemäss seinem Beschluss unangefochten geblieben ist. Zudem übersieht die Beschwerdeführerin 1, dass das Kantonsgericht davon ausgegangen ist, dass im September 2001 eine neue Pfändung erfolgt ist; soweit sie daher die Aufhebung der vom Bezirksgerichtspräsidenten angeordneten Pfändung vom Januar 2001 zu belegen versucht, sind diese Vorbringen nicht von Belang. Damit genügt diese Rüge den Begründungsanforderungen nicht und es kann nicht darauf eingetreten werden.