Citation: 5A_485/2024 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer macht geltend, er habe seine Bedenken in Bezug auf die Verwendung von Steuergeldern aus ethischen Gründen verschiedenen Verwaltungsorganisationen mitgeteilt. Als Pazifist könne er aus Gewissensgründen keine Waffen und Gewalt unterstützen. Eine Konsensfindung mit den Verwaltungsstellen sei ihm nie gewährt worden und so würden wohl auch die UNO-Pakte I und II und seine Menschenwürde missachtet. Er sei grundsätzlich bereit, mit der Zuverfügungstellung seiner Lebenszeit zum Wohle der Allgemeinheit entsprechend seiner Kapazität beizutragen. Art. 127 Abs. 2 BV sei ihm diesbezüglich nie erläutert worden. Entsprechendes hatte er bereits vor Obergericht geltend gemacht. Das Obergericht hat dazu erwogen, damit wende er sich gegen den Bestand der Forderung, wofür die Beschwerde nach Art. 17 SchKG nicht zur Verfügung stehe. Für die Bestreitung der Forderung hätte er Rechtsvorschlag erheben können. Auf diese Erwägung geht der Beschwerdeführer nur insofern ein, als er die Frage aufwirft, wer denn über die Vollstreckbarkeit einer Betreibung entscheide, wenn das Betreibungsamt dies nicht tue, und indem er geltend macht, die Steuerverwaltung habe nicht auf seine Schreiben reagiert und damit auf die Forderungen verzichtet. Dies genügt den Begründungsanforderungen ebenso wenig wie seine Ausführungen im Zusammenhang mit dem Rechtsvorschlag, er könne nicht für ein abweichendes juristisches Subjekt Angaben machen oder Auskünfte geben (vgl. dazu sogleich E. 3.2).