Citation: 5A_695/2023 E. 3.5

3.5. Sodann geht die Gehörsrüge fehl. Aus dem Anspruch auf rechtliches Gehör fliesst die Pflicht, einen Entscheid so abzufassen, dass der Betroffene ihn gegebenenfalls sachgerecht anfechten kann. In diesem Sinn müssen - im Sinn der entscheidwesentlichen Gesichtspunkte - wenigstens kurz die Überlegungen genannt werden, von denen sich das Gericht hat leiten lassen und auf welche sich sein Entscheid stützt (BGE 141 III 28 E. 3.2.4; 143 III 65 E. 5.2). Inwiefern dies beim 12-seitigen obergerichtlichen Urteil nicht der Fall und bei objektiver Betrachtung eine sachgerechte Anfechtung nicht möglich gewesen sein soll, wird nicht dargelegt.