Citation: 9C_586/2023 E. 5.4

5.4. Was die Beschwerdeführerin mit der Rüge, der Gutachter erachte einen Homeoffice-Arbeitsplatz für geeignet, um bei möglichem Überforderungserleben ein Abgleiten in eine ausgeprägtere depressive Symptomatik bei einer sich verschlechternden Schmerzsymptomatik zu vermeiden, genau bemängelt, erschliesst sich nicht. Dass sich die Beschwerdeführerin in einer Tätigkeit im Homeoffice wohl weniger schnell überfordert fühlen würde und sie daher mehr leisten könnte, bestätigt sie implizit selbst, indem sie in der Beschwerde anführt, ein langer Arbeitsweg und eine Tätigkeit in einem Grossraumbüro würden ihre Leistungsfähigkeit (zusätzlich) einschränken. Allerdings ist festzuhalten, dass der Gutachter eine Tätigkeit im Homeoffice lediglich als Beispiel und nicht als zwingende Voraussetzung für eine angepasste Tätigkeit aufgeführt hat. Weiter ist zu berücksichtigen, dass auch eine (Büro-) Tätigkeit vor Ort weder zwingend in einem Grossraumbüro stattfinden muss noch automatisch einen Arbeitsweg von einer Stunde oder mehr beinhaltet, wie die Beschwerdeführerin anzunehmen scheint.