Citation: 5A_236/2023 E. 4.3.2

4.3.2. Die Beschwerdeführerin verlangt mit ihrem Rechtsbegehren Nr. 2, in Aufhebung der Dispositiv-Ziffern 1/7 und 1/8 des obergerichtlichen Urteils den hälftigen Miteigentumsanteil des Beschwerdegegners am Grundstück in U.________ (ZH) in ihr Alleineigentum zu übertragen und sie mit befreiender Wirkung für den Beschwerdegegner zur Übernahme der auf dem besagten Grundstück lastenden Grundpfandschulden zu verpflichten (s. Sachverhalt Bst. C). Die vorinstanzliche Dispositiv-Ziffer 1/11, in der das Obergericht die güterrechtliche Ausgleichszahlung neu festsetzt (s. Sachverhalt Bst. B.c), ficht sie in diesem Rechtsbegehren nicht an. Anders als noch ihr Antrag an das Bezirksgericht enthält das vor Bundesgericht gestellte Rechtsbegehren Nr. 2 auch nicht den Zusatz, die Liegenschaft "in Anrechnung an ihren güterrechtlichen Anspruch" in ihr Alleineigentum zu übertragen. In die besagte Dispositiv-Ziffer 1/11 floss (auch) die vorinstanzliche Erkenntnis ein, dass die Entschädigung, welche die Beschwerdeführerin dem Beschwerdegegner für die Übernahme der Liegenschaft in U.________ (ZH) schuldet, zufolge der Abweisung des Zuweisungsanspruchs nach Art. 205 Abs. 2 ZGB und der neu angeordneten öffentlichen Versteigerung entfällt (s. oben E. 4.1). Indem sie nun die Dispositiv-Ziffer 1/11 im Urteil des Obergerichts unangefochten stehen lässt, verlangt die Beschwerdeführerin im Ergebnis das Alleineigentum an der Liegenschaft in U.________ (ZH), ohne dem Beschwerdegegner dafür eine Entschädigung entrichten zu wollen. Dass dies tatsächlich das Ziel ist, das die Beschwerdeführerin mit ihrem Rechtsbegehren Nr. 2 verfolgt, ist gewiss nicht anzunehmen, pocht die Beschwerdeführerin in ihrem Schriftsatz doch mit Vehemenz darauf, den Beschwerdegegner für die Übernahme seines Miteigentumsanteils voll entschädigen und von allen Hypotheken befreien zu können. Nachdem die erwähnte Dispositiv-Ziffer 1/11 mangels Anfechtung in Rechtskraft erwachsen ist, kann das Bundesgericht gestützt auf das Rechtsbegehren Nr. 2 aber nicht auf den Urteilsspruch betreffend die güterrechtliche Ausgleichszahlung zurückkommen. Das besagte Rechtsbegehren Nr. 2 ist mithin unvollständig. Es lässt einen (bezifferten) Antrag vermissen, welche Summe Geldes die Beschwerdeführerin infolge der Alleinzuweisung des Grundstücks in U.________ (ZH) neu beansprucht. Auf das Rechtsbegehren Nr. 2 kann das Bundesgericht deshalb nicht eintreten.