Citation: 6B_237/2018 E. 1.4.3

1.4.3. Der Beschwerdeführer argumentiert, die Vorinstanz hätte unter dem Strafzumessungskriterium "Beweggründe und Ziele des Täters" zwingend strafreduzierend berücksichtigen müssen, dass sich sein Vorsatz von Beginn an nur auf eine einmalige Einfuhr gerichtet habe und er nie geplant hatte, regelmässig mit Heroin zu handeln. Seine Behauptung belegt der Beschwerdeführer nicht. Auch den vorinstanzlichen Ausführungen lässt sich hierzu nichts entnehmen. Ebenso wenig macht der Beschwerdeführer geltend, er habe dieses Argument bereits vor der Vorinstanz vorgetragen und sei damit nicht gehört worden. Selbst wenn ein entsprechender Wille des Beschwerdeführers belegt wäre, würde die Vorinstanz ihr Ermessen nicht überschreiten beziehungsweise missbrauchen, wenn sie die subjektive Tatschwere der qualifizierten Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz als neutral bewertet (Urteil S. 24). Der Beschwerdeführer traf insgesamt viermal Anstalten dazu, Betäubungsmittel in die Schweiz einzuführen, was ihm nur einmal gelang. Folglich fasste er viermal den Entschluss, Betäubungsmittel einzuführen, und traf Vorkehrungen hierfür; dafür ist er zu bestrafen. Der Tatbestand des Anstaltentreffens setzt gerade voraus, dass das Vorhaben nicht gelingt und wird entsprechend sanktioniert. Es ist nicht ersichtlich, weshalb bei mehrfachem Anstaltentreffen verschuldensreduzierend berücksichtigt werden sollte, dass diese nur notwendig waren, weil die vorherigen Versuche missglückten.