Citation: 4A_256/2017 E. 1.1

1.1. Nebst der Aufhebung des angefochtenen Urteils beantragt die Beschwerdeführerin mit Rechtsbegehren Ziffer 1, ihre Berufung sei zu schützen. Die im kantonalen Verfahren erhobene Berufung ist vom Bundesgericht allerdings nicht zu überprüfen, kann entsprechend von diesem auch nicht "geschützt" werden. Mit diesem Begehren will die Beschwerdeführerin letztlich dasselbe erreichen, wie sie bereits mit ihrer Berufung zu erlangen suchte. Dort verlangte sie einerseits, die Klage sei abzuweisen, und andererseits, der Beschwerdegegner sei widerklageweise zur Zahlung von Fr. 9'995.-- zu verpflichten. Ihr Widerklagebegehren stellt sie vor Bundesgericht explizit, weshalb sich ihr Antrag um Schutz der Berufung nur noch auf die Klageabweisung beziehen kann. Sinngemäss begehrt sie damit also, die Klage des Beschwerdegegners sei abzuweisen. So verstanden, handelt es sich dabei um ein zulässiges reformatorisches Rechtsbegehren.