Citation: 8C_487/2019 E. 2.2

2.2. Die Suva legt mit der Beschwerde einen Untersuchungsbericht des Spitals C.________ vom 27. März 2018 sowie das von der Invalidenversicherung veranlasste interdisziplinäre Gutachten des Zentrums für Medizinische Begutachtung (ZMB) vom 21. Dezember 2018 auf. Sie macht geltend, sie habe diese Unterlagen aufgrund des Abschlusses des Rechtsschriftenwechsels nicht bereits im kantonalen Beschwerdeverfahren einreichen können. Zudem habe sie nach Treu und Glauben auch keinen Anlass dazu gehabt, zumal sie nicht habe davon ausgehen müssen, dass das Versicherungsgericht entgegen der beweiskräftigen Beurteilung des Suva-Versicherungsmediziners den Einspracheentscheid aufheben werde. Damit dringt sie indessen nicht durch. Zum einen bildet der vorinstanzliche Verfahrensausgang nach dem Gesagten keinen hinreichenden Anlass im Sinne von Art. 99 Abs. 1 BGG (vgl. E. 2.1). Zum anderen ist nicht ersichtlich, weshalb es der Beschwerdeführerin aufgrund der Ankündigung des Versicherungsgerichts, dass kein weiterer Schriftenwechsel vorgesehen sei, verwehrt gewesen sein soll, bis zum Entscheid in der Sache weitere Beweismittel einzureichen (vgl. Art. 58 i.V.m. Art. 19 des kantonalen Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege vom 16. Mai 1965 [sGS 951.1]). Die neuen Beweismittel haben vorliegend demnach unberücksichtigt zu bleiben.