Citation: 5D_89/2022 E. 5

Es rechtfertigt sich ausnahmsweise noch einmal, auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten (Art. 66 Abs. 1 BGG). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird damit gegenstandslos, soweit es sich auf das bundesgerichtliche Verfahren bezieht. Soweit die Beschwerdeführerin um die Bestellung eines (unentgeltlichen) Rechtsvertreters für das bundesgerichtliche Verfahren ersucht, ist das Gesuch abzuweisen. Sie behauptet zwar, sie sei nicht verfahrensfähig und könne ohne anwaltliche Unterstützung keine Anträge stellen und begründen. Es ist anhand ihrer Beschwerde jedoch nicht ersichtlich, dass sie offensichtlich nicht imstande wäre, ihre Sache selber zu führen, so dass ihr ausnahmsweise von Amtes wegen ein Anwalt oder eine Anwältin bestellt werden könnte (Art. 41 Abs. 1 BGG). Art. 41 Abs. 1 BGG ist restriktiv zu handhaben. Dass die Beschwerde Mängel aufweist, genügt nicht zur Bestellung eines Anwalts (Urteil 5A_618/2012 vom 27. Mai 2013 E. 3.1 mit Hinweisen).