Citation: 8C_781/2023 E. 4

Wie das kantonale Gericht für das Bundesgericht verbindlich feststellte (vgl. E. 1 hiervor) und was unbestritten ist, hatte der Beschwerdeführer im Zeitpunkt des Eintritts der Invalidität per 8. Oktober 2017 die für den Anspruch auf eine ordentliche Rente erforderliche dreijährige Mindestbeitragsdauer mittels schweizerischen Beitragszeiten nicht erfüllt. Zudem ist er weder Angehöriger eines Staates der Europäischen Union (EU) noch der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA), weshalb allfällige in diesen Staaten zurückgelegte Beitragszeiten nicht anzurechnen wären (vgl. Wegleitung des BSV über die Renten in der Eidgenössischen Alters-, Hinterlassenen und Invalidenversicherung [RWL; Stand 1. Januar 2024], Rz. 3006 ff.). Was die streitige Frage der Anrechnung von in der Türkei zurückgelegten Beitragszeiten anbelangt, erwog die Vorinstanz, der vom Beschwerdeführer diesbezüglich angerufene Art. 10 Abs. 3 des in E. 3.2 hiervor erwähnten Abkommens beziehe sich lediglich auf die Beitragsdauer, die bei der Bemessung der ordentlichen schweizerischen Invalidenrente massgebend sei. Er stelle hingegen keine Grundlage dar für die Anrechnung von in der Türkei bestandenen Beitragszeiten an die für eine schweizerische Rente erforderliche Mindestbeitragsdauer. Eine solche Anrechnung ergebe sich entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers auch nicht aus Art. 13 des Abkommens, der lediglich die Anrechnung von schweizerischen Beitragszeiten für den Erwerb des Anspruchs auf eine Rente nach türkischem Recht vorsehe.