Citation: 6B_1354/2021 E. 2.4.2

2.4.2. Selbst wenn die Vorinstanz bei der Bildung der hypothetischen Gesamtstrafe an eine Obergrenze von fünf Jahren Freiheitsstrafe gebunden wäre, wäre den Vorbringen des Beschwerdeführers kein Erfolg beschieden. Er müsste nämlich darlegen, dass die Strafreduktionen wegen der seit den Taten verstrichenen Zeit (Art. 48 lit. e StGB) und der Verletzung des Beschleunigungsgebots derart hoch ausfallen, dass sich die Strafe von fünf Jahren Freiheitsstrafe auf die beantragten 16 Monate respektive auf weniger als 28 Monate gemäss angefochtenem Urteil reduzieren würde. Dies gelingt ihm nicht. Es gilt zu berücksichtigen, dass in der Freiheitsstrafe von 28 Monaten gemäss angefochtenem Urteil bereits eine solche Strafreduktion im Umfang von 17 Monaten enthalten ist. Mit Verweis auf HANS MATHYS, Leitfaden Strafzumessung, 2016, N. 277 und die dortigen Praxisbeispiele macht der Beschwerdeführer sodann lediglich geltend, dass die relevanten Zeiträume in seinem Fall - das Verfahren habe insgesamt mehr als neun Jahre gedauert - das Beschleunigungsgebot "deutlich" verletzten, was zu einer "erheblichen" Strafreduktion führen müsse. Die lange Verfahrensdauer habe für ihn eine erhebliche psychische Belastung mit sich gebracht. Seit den Tatvorwürfen seien zudem fast 13 Jahre vergangen, in denen er sich wohl verhalten habe. Weshalb eine Reduktion auf weniger als 28 Monate Freiheitsstrafe angemessen sein sollte, erschliesst sich aus seinen Ausführungen nicht.