Citation: 5A_511/2020 E. 4.4

4.4. Eventualiter verlangt die Beschwerdeführerin die Zusprechung eines Gesamtunterhaltsbeitrags (Rechtsbegehren Ziff. 5). Die Vorinstanz erachtete diesen Antrag als neu und nicht zulässig, da die Beschwerdeführerin nicht dargetan habe, inwiefern die Voraussetzungen einer Klageänderung im Berufungsverfahren erfüllt sein sollten. In diesem Zusammenhang macht die Beschwerdeführerin eine Verletzung ihres rechtlichen Gehörs und der Begründungspflicht geltend. Letzterer ist die Vorinstanz nachgekommen, da der angefochtene Entscheid die oben wiedergegebene Begründung enthält. Welcher andere Teilaspekt ihres Gehörsanspruchs verletzt worden sein soll, erläutert die Beschwerdeführerin nicht. Eine Gehörsverletzung ist damit nicht dargetan.