Citation: 5A_462/2024 E. 3

Die Beschwerdeführerin macht geltend, sie sei seit dem 17. April 2024 in Konkurs. Dennoch habe das Obergericht das angefochtene Urteil erlassen. Es frage sich, weshalb das Obergericht die SHAB-Eintragung über die Konkurseröffnung nicht zur Kenntnis genommen habe. Es verfestige sich der Eindruck, dass das Obergericht keinen gesicherten Überblick über die Akten habe. Das obergerichtliche Verfahren hätte nach Art. 207 SchKG eingestellt werden müssen. Deshalb hätten auch keine Gerichtsgebühren zum Nachteil der Beschwerdeführerin erhoben werden dürfen.