Citation: C 228/04 28.04.2005 E. 2

Mangels besonderer übergangsrechtlicher Bestimmung findet den allgemeinen Regeln des intertemporalen Rechts folgend Art. 51 Abs. 1 AVIG in der vom 1. Januar 1996 bis am 31. August 1999 gültig gewesenen Fassung Anwendung (vgl. BGE 130 V 425 Erw. 1.1, 127 V 467 Erw. 1; AS 1996 293, 1999 2383 und 2385). Dessen hier interessierender 1. Satz lautet in den drei Amtssprachen: "Die Insolvenzentschädigung deckt Lohnforderungen für die letzten sechs Monate des Arbeitsverhältnisses, für jeden Monat jedoch nur bis zum Höchstbetrag nach Artikel 3 Absatz 1." "L'indemnité couvre les créances de salaire portant sur les six derniers mois du rapport de travail, jusqu'à concurrence, pour chaque mois, du montant maximum visé à l'art. 3, 1er alinéa." "L'indennità per insolvenza copre i crediti salariali concernenti gli ultimi sei mesi del rapporto di lavoro, tuttavia, per ogni mese, fino a concorrenza dell'importo massimo di cui all'articolo 3 capoverso 1." Demnach knüpft der Wortlaut einzig an dasjenige Arbeitsverhältnis an, in welchem die angestellte Person von der Insolvenz des Arbeitgebers betroffen ist, oder - auf vorliegenden Fall bezogen - auf jenes, das am 31. Dezember 1997 geendigt hatte. In diesem Sinne hat die Vorinstanz denn auch entschieden.