Citation: K 107/06 15.02.2007 E. 2

Streitig und zu prüfen ist allein, ob die Beschwerdeführerin gestützt auf den verfassungsrechtlichen Vertrauensschutz (Art. 9 BV; dazu BGE 131 V 472 Erw. 5 S. 480) von der Beschwerdegegnerin verlangen kann, abweichend vom Gesetz behandelt zu werden, d.h. für die Risikoausgleichsjahre 1998 und 1999 die Daten der im Ausland wohnhaften, bei ihr obligatorisch für Krankenpflege versicherten Rheinschiffer nicht melden zu müssen. Die Jahre 2000 und folgende sind nicht Gegenstand des Prozesses, hat doch das Departement - im Einverständnis mit den Parteien - entsprechende Beschwerdeverfahren für die Risikoausgleichsjahre 2000 und 2001 sistiert (vgl. angefochtener Beschwerdeentscheid S. 4). Dass die Beschwerdeführerin von Gesetzes wegen mit allen Rheinschiffern am Risikoausgleich (vgl. dazu BGE 130 V 196, 128 V 272, 127 V 156) teilzunehmen hat, steht fest (Urteil vom 14. Mai 2003).