Citation: 8C_574/2023 E. 5

Der Beschwerdeführer bringt vor, der Homepage der IV-Stelle sei zur Tätigkeit der RAD Folgendes zu entnehmen: "Im Rahmen von eigenen Untersuchungen oder in Zusammenarbeit mit den Eingliederungspersonen haben sie direkten Kontakt mit den versicherten Personen. Aus den vorhanden Unterlagen und eventuell eigener Befunderhebung setzen sie ein Puzzle zusammen, das eine faire Beurteilung der versicherten Person ermöglicht." Die reine Aktenbeurteilung der Dr. med. C.________ sei somit im Hinblick auf die Verschlechterung seiner gesundheitlichen Probleme nicht lege artis. Diesem Vorbringen ist entgegenzuhalten, dass praxisgemäss auch der RAD reine Aktenbeurteilungen vornehmen dürfen (vgl. E. 3.2 hiervor). Zu beachten ist indessen, dass den RAD-Berichten der Beweiswert versicherungsinterner ärztlicher Feststellungen zukommt. Falls auch nur geringe Zweifel an deren Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit bestehen, sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen (BGE 145 V 97 E. 8.5; Urteil 8C_296/2023 vom 14. November 2023 E. 4).