Citation: 4A_18/2021 E. 3.1

3.1. Gegenstand des vorliegenden Verfahrens ist der Anspruch des Beschwerdeführers aus einer (behaupteten) Fehlberatung anlässlich des Beratungsgesprächs vom 1. Juli 2003 zwischen E.________ als Vertreter der Beschwerdegegnerin und den Eltern des Beschwerdeführers. Der Beschwerdeführer macht zusammengefasst geltend, E.________ habe die beim Gespräch vorliegende, auf seinen Vater lautende Haushaltversicherungspolice der F.________ AG unsorgfältig und falsch gelesen und sei davon ausgegangen, diese enthalte eine Privathaftpflichtversicherung. Indem E.________ das Risiko "Privathaftpflicht" nicht dem Versicherungsschutz unterstellt habe, obwohl er gewusst habe, dass die Eltern sich auf seine Einschätzung verlassen und eine Privathaftpflichtdeckung angestrebt hätten, habe er schuldhaft seine Pflichten verletzt. Diese Pflichtverletzung - so der Beschwerdeführer weiter - sei der Beschwerdegegnerin zuzurechnen und habe deren Schadenersatzpflicht zur Folge.