Citation: 6B_303/2024 E. 2.3.1

2.3.1. Einleitend stuft sie das öffentliche Interesse an der Landesverweisung als gewichtig ein. Der Beschwerdeführer sei zwar nicht vorbestraft, doch werde er wegen einer breiten Palette von Straftaten verurteilt, nämlich Freiheitsberaubung, Betrug, Urkundenfälschung, versuchte Nötigung, Drohung und Verletzung des Geheim- und Privatbereichs durch Aufnahmegeräte. Mit der Begehung dieser Taten habe er eine "nicht unerhebliche kriminelle Energie an den Tag gelegt". Von blosser "Bagatellkriminalität" könne keine Rede sein. Entsprechend sei eine Freiheitsstrafe von 11 Monaten und eine Geldstrafe von 180 Tagessätzen ausgefällt worden, wenn auch bedingt.