Citation: 5A_873/2023 E. 3

Was der Beschwerdeführer vorträgt, vermag keine Rechtsverletzung zu begründen. Soweit er eine Verletzung von Art. 59 und 60 ZPO geltend macht und festhält, die sachliche Zuständigkeit sei als Prozessvoraussetzung von Amtes wegen zu prüfen, setzt er sich nicht mit der Erwägung des angefochtenen Entscheides auseinander, wonach nicht die Verfahrensleitung im Rahmen der Aufhebung einer Verfahrenssistierung über die Zuständigkeit befinden könne und dass es im Rahmen einer Beschwerde gegen diese Verfügung auch der Rechtsmittelbehörde verwehrt sei, darüber zu entscheiden, weil der Anfechtungsgegenstand nicht ausgedehnt werden könne. Die in der Beschwerde angeführten Literatur- und Rechtsprechungshinweise zur Prüfung der Prozessvoraussetzungen im Rechtsmittelverfahren beziehen sich auf die Konstellation, dass die Hauptsache angefochten ist; sie sind mithin nicht topisch. Sodann ist kein Verstoss gegen Art. 8 und Art. 29 Abs. 1 BV bzw. gegen das Gleichbehandlungsgebot ersichtlich. Der im Zusammenhang mit dem Vorbringen, über die Zuständigkeit sei seit über 6 Jahren nie entschieden worden, geäusserte Unmut des Beschwerdeführers mag verständlich erscheinen. Indes tut dies nichts zur Sache, denn die Verfahrensleitung ist offenkundig nicht kompetent, im Rahmen der Aufhebung der Sistierung über die Zuständigkeit des Regionalgerichtes zu entscheiden. Zwar hätte über die Aufhebung seit langem entschieden werden können, ist doch das Berufungsverfahren betreffend die vorsorgliche Massnahme - mit welchem die Sistierung begründet worden war - seit dem 19. Dezember 2018 abgeschlossen. Indes bringt der Beschwerdeführer nicht vor, dass er anschliessend die Wiederaufnahme des Verfahrens gefordert oder gegen einen abweisenden Entscheid ein Rechtsmittel ergriffen oder bei gänzlicher Untätigkeit eine Rechtsverzögerungsbeschwerde erhoben hätte. Ähnliches gilt sodann für das - im Übrigen offenkundig neue - Vorbringen, das Kantonsgericht hätte die Tatsache, dass das Kind zwischenzeitlich volljährig sei, von Amtes wegen berücksichtigen und daraus ableiten müssen, dass die Mutter nicht mehr vertretungsberechtigt sei und deshalb der Prozess nicht als Abänderungsverfahren in Bezug auf ein Scheidungsurteil weitergeführt werden könne. Dies beschlägt eine im Rahmen der Hauptsache und nicht in einer durch die Verfahrensleitung erlassenen Verfügung betreffend Aufhebung der Sistierung bzw. Ankündigung einer Einigungsverhandlung zu klärende Frage.