Citation: 7B_231/2022 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer kritisiert die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung und Beweiswürdigung und rügt eine Verletzung des Grundsatzes "in dubio pro reo". Er sei völlig unverschuldet in die mit Stichwaffen geführte Auseinandersetzung zwischen zwei sich rivalisierenden Gruppierungen im Mai 2018 geraten und sämtliche Abwehrhandlungen seien in der legitimen Absicht erfolgt, sein Leben während mehreren, völlig unerwarteten körperlichen Angriffen zu verteidigen. Er habe nie ein Messer behändigt, in der Hand gehalten bzw. auf jemanden eingestochen. Das einzige, was er getan habe, sei sich gegen drohende Messerattacken mit abwehrenden Handbewegungen zu verteidigen.