Citation: 2C_346/2022 E. 4.4

4.4. Die Rüge der Gehörsverletzung des Beschwerdeführers bezieht sich schliesslich auch auf Einwände, die er im vorinstanzlichen Verfahren in tatsächlicher Hinsicht vorbrachte: Die Vorinstanz habe sich ungenügend mit den gerügten Mängeln und Widersprüchlichkeiten des Berichts des Schulpsychologischen Dienstes U.________/LU vom 26. Januar 2021 sowie der Kritik daran von Prof. Dr. E.________ auseinandergesetzt. Der Bericht des Schulpsychologischen Dienstes U.________/LU vom 26. Januar 2021 (nachfolgend: schulpsychologischer Bericht) bildet Grundlage der streitigen Anordnung; er enthält eine Zusammenfassung des Standardisierten Abklärungsverfahrens, das der Schulpsychologische Dienst U.________/LU in Bezug auf den Beschwerdeführer und gemäss Art. 6 Abs. 3 Sonderpädagogik-Konkordat durchgeführt hatte (vgl. vorstehende E. 3.3; angefochtener Entscheid E. 6.7 S. 21). Die Kritik des Beschwerdeführers, dass der schulpsychologische Bericht mangelhaft und widersprüchlich sei, führt die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid an (vgl. angefochtener Entscheid E. 5.1 S. 9) und sie geht in der Folge unter dem Blickwinkel von Art. 29 Abs. 2 BV auch ausreichend darauf ein: Sie verweist unter Bezugnahme auf frühere Berichte und die Meinungen der involvierten Fachpersonen insbesondere darauf, dass nicht von einer abweichenden Beurteilung durch den Schulpsychologischen Dienst gesprochen werden könne bzw. dessen Einschätzung stimmig erscheine (vgl. angefochtener Entscheid E. 5.6 S. 14). In Bezug auf das Parteigutachten von Prof. Dr. E.________ mag es zutreffen, dass sich die Vorinstanz damit nicht vertieft befasste. Auf zentrale Aussagen darin ging sie jedoch ein; zudem legte die Vorinstanz an verschiedenen Stellen dar, weshalb das Parteigutachten ihrer Auffassung nach nicht geeignet sei, darzutun, dass von der fachlichen Einschätzung der Behörden abzuweichen sei (vgl. angefochtener Entscheid insbesondere E. 6.7 S. 22 f.); damit kommt sie ihrer Begründungspflicht nach.