Citation: 5A_288/2008 27.08.2008 E. 6

Schliesslich ficht der Beschwerdeführer - losgelöst vom Erfolg des Beschwerdeverfahrens (vgl. Art. 67 und Art. 68 Abs. 5 BGG) - die Verlegung der kantonalen Gerichts- und Parteikosten an und verlangt, sämtliche Gerichtskosten zu teilen und die Parteikosten beider Instanzen wettzuschlagen (S. 12 f. Ziff. 32-33 der Beschwerdeschrift). Die Rüge ist unbegründet. Abweichend vom Erfolgsprinzip (§ 119 ZPO/LU) kann der Richter die Gerichts- und Parteikosten nach Ermessen verlegen oder auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichten, wenn es sich um eine personen-, familien- oder erbrechtliche Streitigkeit handelt (§ 121 Abs. 1 und Abs. 2 lit. c ZPO/LU). Nach kantonaler Praxis sind in Scheidungs- und Unterhaltsprozessen namentlich die wirtschaftlichen Kräfteverhältnisse zu berücksichtigen (LGVE 2002 I Nr. 37 S. 82 f.). Inwiefern die Ermessensausübung bei der Verlegung der kantonalen Gerichts- und Parteikosten willkürlich sein könnte, ist weder ersichtlich noch dargetan (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 134 I 83 E. 3.2 S. 88). Mit dem blossen Hinweis darauf, dass er der Beschwerdegegnerin seit der Trennung im Jahre 2003 monatlich Fr. 2'800.-- bezahlen muss, vermag der Beschwerdeführer ein wirtschaftliches Gleichgewicht nicht zu belegen, hat er doch im Urteilszeitpunkt ein Einkommen von rund Fr. 11'600.-- erzielt, während sich das Einkommen der Beschwerdegegnerin auf Fr. 1'500.-- belaufen hat. Willkür liegt nicht vor (Art. 9 BV; vgl. zum Begriff: BGE 134 I 140 E. 5.4 S. 148).