Citation: 6B_239/2022 E. 9

Der Beschwerdeführer rügt, die erste Instanz habe offengelassen, ob der angeklagte Sachverhalt stattgefunden habe oder nicht. Die Vorinstanz habe ihm zu Unrecht die Kosten des Berufungsverfahrens von Fr. 1'000.-- auferlegt, obschon die erste Instanz einen klaren Rechtsfehler begangen habe, was Anlass zur Berufung gegeben habe. Darauf ist mangels einer hinreichenden Begründung nicht einzutreten (vgl. Art. 42 Abs. 2 BGG). Die pauschale, nicht näher begründete Behauptung, die erste Instanz habe den Sachverhalt offengelassen, vermag den gesetzlichen Begründungsanforderungen nicht zu genügen, nachdem bereits die erste Instanz zu einem Schuldspruch des Beschwerdeführers gelangte. Der Beschwerdeführer legt nicht dar, weshalb trotz der Bestätigung des erstinstanzlichen Urteils durch die Vorinstanz von seinem Obsiegen im Rechtsmittelverfahren im Sinne von Art. 428 Abs. 1 StPO auszugehen gewesen wäre.