Citation: 2A.49/2007 26.01.2007 E. 1

Die X.________ GmbH reichte für die Jahre 2003 und 2004 keine Steuererklärungen ein. Die Steuerverwaltung des Kantons Solothurn schätzte sie deshalb sowohl für die Staatssteuern und die direkte Bundessteuer 2003 (unter Berücksichtigung des Verlustvortrags aus dem Vorjahr; Verfügung vom 11. April 2005) als auch für die Staatssteuern und die direkte Bundessteuer 2004 (Verfügung vom 7. Dezember 2005) nach Ermessen ein. Weil die X.________ GmbH am 21. Dezember 2005 die Steuererklärungen 2003 und 2004 nachreichte, korrigierte die kantonale Steuerverwaltung die Veranlagung für das Jahr 2004, wobei sie von der rechtskräftigen Ermessensveranlagung des Jahres 2003 ausging (Verfügung vom 22. Dezember 2005). Am 9. Januar 2006 reichte die X.________ GmbH bezüglich der Steuern 2003 ein Revisionsgesuch und bezüglich der Steuern 2004 eine Einsprache ein. Den abschlägigen Entscheid der kantonalen Steuerverwaltung focht sie alsdann erfolglos beim Kantonalen Steuergericht Solothurn an (Urteil vom 10. Juli 2006; eröffnet am 18. Dezember 2006).