Citation: 2C_1204/2013 E. 3.3.2

3.3.2. Entgegen der Auffassung der Vorinstanz kann eine Erwerbstätigkeit nicht bereits dann angenommen werden, wenn der Eigentümer - wie hier - von Beginn an vorsah, die Mehrfamilienhäuser zu behalten und ohne Verkaufsabsicht bloss zu verwalten. Die Vermietung eigener Liegenschaften sprengt den Rahmen gewöhnlicher Vermögensverwaltung grundsätzlich nicht. Unstrittig hat der Beschwerdeführer 1 die streitbetroffene Liegenschaft nicht in Erwartung eines baldigen Kapitalgewinns überbaut. Auch erscheint der hier zu beurteilende Verkauf der Liegenschaft an die vom Beschwerdeführer 1 beherrschte Immobilien-AG wirtschaftlich betrachtet als Vermögensumschichtung. Die entgeltliche Einräumung der Grunddienstbarkeit (Benützungsrecht an 37 Tiefgaragenplätzen) führt nicht zu einem anderen Schluss. Sie erfolgte, weil die Z.________ AG aufgrund der Steilheit der eigenen Parzelle keine Parkplätze planen konnte. Darin liegt noch kein auf Erwerb gerichtetes Tätigwerden des Beschwerdeführers 1. Entsprechendes gilt für die Tatsache, dass er bereits im Jahr 1988 einen Teil seiner Liegenschaft abparzelliert und verkauft hatte und den Erlös zur Finanzierung der Überbauung U.1.________ einsetzte. Vielmehr ermöglichte dies dem Beschwerdeführer 1, die Überbauung mit nur wenig Fremdkapital zu verwirklichen. Schliesslich weist der Liegenschaftenhandel keine besondere Nähe zur vormaligen Tätigkeit als Landwirt auf.