Citation: 9C_641/2023 E. 5.3

5.3. Die Vorinstanz führt im angefochtenen Urteil aus, der Beschwerdeführer habe die Beschwerdegegnerin durch falsche Angaben über seine tatsächliche Leistungsfähigkeit getäuscht. Bei dieser Ausgangslage ergebe sich, dass ein Einkommensvergleich nicht möglich sei, da die entsprechenden Zahlen nicht eruierbar seien. Durch die Verletzung seiner Mitwirkungspflicht habe der Beschwerdeführer die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen. Mit dieser Argumentation stellt sich das kantonale Gericht explizit auf den Standpunkt, dass der Sachverhalt aufgrund des Verhaltens des Beschwerdeführers, und demnach ohne Verschulden der Beschwerdegegnerin, falsch abgeklärt worden sei. Wie dargelegt (E. 3.4), ist ein Entscheid in solchen Fällen jedoch nicht auf dem Weg der Wiedererwägung, sondern mittels prozessualer Revision zu korrigieren. Eine solche ist jedoch vorliegend, wie bereits erörtert, ausgeschlossen (E. 4.2).