Citation: U 306/01 30.11.2001 E. 2

2.- Mit der Vorinstanz ist eine Mitbeteiligung des fraglichen Vorfalles an den Kniebeschwerden, soweit sie eine ärztliche Behandlung notwendig machten und zu Arbeitsunfähigkeit führten, im Sinne einer unfallbedingten Richtung gebenden Verschlimmerung des krankhaften Vorzustandes, wie er sich gemäss Kreisarzt Dr. med. T.________ aufgrund der arthroskopischen Befunde und dem Videoprint ergibt, u.a. Erweichung und Abnützung aller Knorpel des medialen Gelenkkompartimentes, zu verneinen. Soweit der operierende Arzt Dr. med. S.________ die Diagnose einer femoralen und tibialen Knorpelfraktur stellte, lassen sich der Beschreibung der Verhältnisse im Kniebereich links im Operationsbericht vom 4. Januar 2000 zu wenige, die Annahme einer Läsion stützende Anhaltspunkte entnehmen. Unter diesen Umständen kann der genaue Hergang des vom Zeitpunkt her nicht exakt bestimmbaren Vorfalls offen bleiben, insbesondere ob nach Darstellung in der kantonalen Beschwerde dem Versicherten beim Versuch, einen Sturz zu vermeiden, der Heizkörper auf das linke Knie schlug. Dem Beschwerdeführer ist im Übrigen zu glauben, dass er seit besagtem Vorfall Schmerzen im linken Knie verspürte. Indessen, selbst wenn sie in der Folge allenfalls mit wechselnder Intensität angedauert haben sollten und schliesslich ab 20. Dezember 1999 Arbeitsunfähigkeit bewirkten, ist damit nicht ohne weiteres der natürliche Kausalzusammenhang mit jenem Ereignis von Sommer/Herbst 1999 dargetan. Vielmehr ist diesfalls zu prüfen, ob der Gesundheitsschaden nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht (RKUV 1994 Nr. U 206 S. 328 Erw. 3b). Dies ist vorliegend zu bejahen, indem aufgrund der arthroskopischen Befunde von einer rein mit den massiven degenerativen (Knorpel-)Veränderungen im linken Knie erklärbaren Schmerzsituation auszugehen ist. Dass der Versicherte nach seinen Angaben heute beschwerdefrei ist, ändert nichts an dieser Beurteilung.