Citation: 5A_60/2023 E. 3.2.1

3.2.1. Die Vorinstanz erwog, der Beschwerdeführer sei unterlegen, weshalb er gemäss Art. 106 Abs. 1 ZPO kostenpflichtig werde. Zwar handle es sich bei der mangelhaften Zustellung der verfahrenseinleitenden Schriftstücke um einen Verfahrensfehler, welchen der Beschwerdeführer nicht mitverschuldet habe. Im Berufungsverfahren habe dieser indessen die vollumfängliche Abweisung der Berufung beantragt, soweit darauf eingetreten werden könne, und begründet, weshalb die rechtshilfeweise Zustellung seiner Auffassung nach korrekt erfolgt sei. Die Auferlegung der Gerichtskosten an den Kanton rechtfertige sich daher nicht.