Citation: 6B_1388/2017 E. 3.2.2

3.2.2. Die Vorinstanz kommt zum Ergebnis, aufgrund der Aktenlage müsse davon ausgegangen werden, dass die Skeletonbahn an der Unfallstelle nicht hinreichend gesichert gewesen sei und der Beschwerdeführer seiner Sicherungspflicht demnach nicht hinreichend nachgekommen sei (Urteil S. 37). Das Prinzip der Eigenverantwortung des Sportlers entbinde den verantwortlichen Bahnbetreiber nicht davon, im Rahmen der ihm obliegenden Sicherungspflicht zumutbare (Schutz-) Vorkehrungen zu treffen, um die Verletzungsfolgen im Falle der Realisierung des sportartspezifischen Risikos möglichst gering zu halten (Urteil S. 41). Der fragliche scharfkantige massive Holzpfosten - wie, soweit ersichtlich, auch die weiteren Vierkanthölzer entlang der Bahn - seien nicht gesichert gewesen. Die Vorhersehbarkeit des Erfolgs der Körperverletzung sei klar gegeben gewesen (Urteil S. 42).