Citation: 1C_554/2014 E. 3.1

3.1. Die Beschwerdeführer rügen, dass einige der Grundeigentümer ihr Stimmrecht nicht hätten ausüben können. Ihre Beanstandungen stehen in Zusammenhang mit der Frage des Besitzstands nach Art. 39 VLER/VS. Die Grundeigentümer wurden im Schreiben des Departements vom 12. November 2013 unter Hinweis auf Art. 39 VLER/VS darüber informiert, dass der Besitzstand aus dem "Valreg" (Walliser Registerhalterprogramm) übernommen werde; wo dieses noch nicht eingeführt sei, werde auf die Daten der landwirtschaftlichen Vermessung abgestellt. Die Dienststelle für Landwirtschaft hat in ihrer Vernehmlassung an das Bundesgericht, wie bereits in jener an die Vorinstanz, eingehend dargelegt, dass als Grundlage der Eigentümerabstimmung vom 14. Dezember 2013 die aktuellsten Vermessungsdaten der vier beteiligten Gemeinden herangezogen wurden. Dies wird von den Beschwerdeführern in ihrer Beschwerde und in ihrer abschliessenden Stellungnahme nicht bestritten. Insbesondere rügen sie keine willkürliche Anwendung von Art. 39 VLER/VS. Zum Zeitpunkt des Vorprojekts und der Grundeigentümerabstimmung genügen die vorhandenen Register und Grundlagen als Basis für die Abstimmung. Die definitive Bereinigung des Besitzstands erfolgt erst im Rahmen der Erstellung des "alten Bestands", der in einer öffentlichen Auflage von den betroffenen Eigentümern geprüft und bereinigt werden kann (vgl. hierzu Art. 47 VLER/VS). Da die Erstellung der Eigentümerlisten auf den offiziellen öffentlichen Registern (Grundbuch und Kataster) basierte und damit den gesetzlichen Vorgaben entsprach, ist entgegen der Auffassung der Beschwerdeführer keine rechtsungleiche Behandlung der Grundeigentümer und dementsprechend auch kein Verstoss gegen Art. 8 Abs. 1 BV ersichtlich.