Citation: 8C_334/2021 E. 2.1

2.1. Die Vorinstanz hat erkannt, dass zur Beurteilung des Streitgegenstandes auf die in allen Teilen schlüssigen Stellungnahmen des RAD vom 8. Mai und 17. Juni 2020 abgestellt werden könne. Danach hätten sich der Gesundheitszustand und die Arbeitsfähigkeit seit der Begutachtung durch die Dres. med. B.________ und C.________ im Jahre 2016 nicht wesentlich verändert. Dies stehe in Einklang mit den Angaben des Hausarztes, der von seither gleich gebliebenen Befunden spreche. Aus dem Umstand, dass der Hausarzt am 17. Januar 2020 von Suizidgedanken berichtet habe, weshalb die ab 6. Januar 2020 gewährte Eingliederungsmassnahme (Belastbarkeitstraining) sofort und vorzeitig abgebrochen worden sei, könne der Beschwerdeführer nichts zu seinen Gunsten ableiten. Die gemäss Einschätzung der RAD-Ärzte vom Beschwerdeführer gemäss Akten an Krücken gehend demonstrierte Behinderungsüberzeugung sei vom Hausarzt jeweils zum Anlass genommen worden, ihm eine vollständige Arbeitsunfähigkeit zu bescheinigen und ihn von beruflichen Eingliederungsmassnahmen zu dispensieren. Dem frühen Abbruch des Belastbarkeitstrainings könne daher keine massgebliche Bedeutung zur Beurteilung des Streitgegenstandes beigemessen werden, zumal auch im Kurzbericht der Institution G.________ vom 27. Januar 2020 einzig das selbstlimitierende Verhalten des Beschwerdeführers geschildert werde, was mit den Befunden der Dres. B.________ und C.________ gut übereinstimme. Die Mitglieder des Ärztezentrums H.________ AG benennten namentlich im Bericht vom 15. Juni 2020, mit dem sie hauptsächlich advokatorisch aufträten, keine neuen Aspekte, die den Fachärzten des RAD unbekannt oder von ihnen ungewürdigt geblieben seien. Zusammengefasst bestünden keine auch nur geringen Zweifel an der Zuverlässigkeit der Auskünfte der Fachärzte des RAD.