Citation: B 69/04 19.08.2005 E. 6

6.1 Im Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen werden keine Gerichtskosten erhoben (Art. 134 OG). Diese Kostenfreiheit gilt indessen nur, soweit sich das Verfahren auf die von B.________ erhobene Verwaltungsgerichtsbeschwerde (Verfahren B 70/04) bezieht, mithin nicht für das von der RBA Vorsorge eingeleitete Verfahren (B 69/04), in welchem sich zwei Vorsorgeeinrichtungen gegenüberstehen (BGE 127 V 106 und 110 Erw. 6, 126 V 192 Erw. 6). Die diesbezüglichen Gerichtskosten sind der unterliegenden, Beschwerde führenden RBA Vorsorge aufzuerlegen. Von der Sache her rechtfertigt es sich vorliegend nicht, der in diesem Verfahren Beigeladenen B.________ einen Teil der Gerichtskosten aufzuerlegen. 6.2 Die Pensionskasse der Stadt Y.________, welche als Beschwerdegegnerin in beiden Verfahren mit ihrem Antrag auf Abweisung der beiden Verwaltungsgerichtsbeschwerden durchgedrungen ist, kann als mit der Durchführung öffentlicher Aufgaben betraute Vorsorgeeinrichtung praxisgemäss keine Parteientschädigung beanspruchen (Art. 159 Abs. 2 OG; BGE 128 V 133 Erw. 5b, 126 V 150 Erw. 4a mit Hinweisen). B.________ unterliegt sowohl in dem von ihr als auch in dem von der RBA Vorsorge eingeleiteten Prozess, in welchem sie als Mitinteressierte zum Verfahren beigeladen worden ist, und hat dementsprechend keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung. Hingegen ist ihrem Gesuch um unentgeltliche Verbeiständung stattzugeben, da die hiefür erforderlichen Voraussetzungen erfüllt sind (Art. 152 OG; BGE 125 V 202 Erw. 4a und 372 Erw. 5b, je mit Hinweisen). Die dem unentgeltlichen Rechtsbeistand zustehende Entschädigung ist dem Aufwand entsprechend auf Fr. 1000.- festzusetzen. Dabei wird ausdrücklich auf Art. 152 Abs. 3 OG aufmerksam gemacht, wonach die begünstigte Partei der Gerichtskasse Ersatz für die Entschädigung zu leisten haben wird, wenn sie später dazu im Stande ist.