Citation: 1P.126/2003 31.10.2003 E. C

T.________ gelangte fristgerecht mit Berufung an das Kantonsgericht des Kantons Schwyz. Er beantragte die Aufhebung des vorinstanzlichen Urteils; er selbst sei von Schuld und Strafe freizusprechen. Zur Begründung führte er namentlich aus, die Belastungszeugen S.________ und B.________ seien nicht glaubwürdig, da beide ehemaligen Mitarbeiter der K.________ AG Forderungen gegenüber derselben aus Arbeitsverhältnis bzw. gestützt auf Auftragsrecht geltend gemacht hätten. Die Aussagen der Zeugen S.________ und B.________ seien ausserdem widersprüchlich. Die gemäss Anklage geschädigte G.________ AG erhob Anschlussberufung mit dem Antrag, der Angeklagte sei für seine Taten noch härter zu bestrafen. In Gutheissung der Berufung hob die Strafkammer des Kantonsgerichts mit Entscheid vom 4. Juni 2002, versandt am 10. Januar 2003, das Urteil des Bezirksgerichts Höfe in Sachen T.________ auf, ausgenommen die Verweisung der Zivilforderung der G.________ AG auf den Zivilweg. Der Angeklagte wurde vom Vorwurf der Urkundenfälschung freigesprochen. Die Kosten des Berufungsverfahrens wurden zu zwei Dritteln dem Staat und zu einem Drittel der G.________ AG auferlegt. Entsprechend hatte die Geschädigte und Anschlussappellantin einen Drittel der Parteientschädigung des Angeklagten zu tragen.