Citation: 5A_243/2024 E. 1.3.1

1.3.1. Wie sich aus dem Rechtsbegehren (Bst. C oben) ergibt, beantragt die Beschwerdeführerin vor Bundesgericht einerseits die vollumfängliche Aufhebung des angefochtenen Entscheids und die Gutheissung ihrer vorinstanzlichen Anträge (Plural). Andererseits zieht sie diesem Aufhebungsantrag folgend nur den Schluss, dass ihr die vollumfängliche unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung für das Berufungsverfahren zu gewähren sei. Obwohl ihr Rechtsbegehren also formal zunächst auch die Abweisung in Bezug auf ihr Gesuch um Prozesskostenvorschuss einbezieht, verlangt sie anschliessend nicht die Gutheissung dieses Gesuchs, sondern nur desjenigen um unentgeltliche Rechtspflege. Dem entspricht, dass die Beschwerdeführerin als Beschwerdegegnerin einzig die Vorinstanz in das Verfahren einbezogen hat. Denn während sich das Verfahren betreffend einen Prozesskostenvorschuss gegen den Ehegatten richtet, spielt sich das Verfahren um unentgeltliche Rechtspflege allein zwischen dem Staat und der gesuchstellenden Partei ab, und dem Ehegatten kommt in diesem Verfahren - abgesehen von hier nicht relevanten Ausnahmen - keine Parteistellung zu (BGE 139 III 334 E. 4.2; Urteil 5A_164/2023 vom 13. Juni 2023 E. 2.2.4.2).