Citation: 5A_732/2021 E. A

A.a. Mit eigenhändig aufgesetztem Vorsorgeauftrag vom 29. Juni 2020 setzte D.A.________ (geb. 1931) ihren Sohn B.A.________ als Vorsorgebeauftragten und ihren Sohn A.A.________ als Ersatzvorsorgebeauftragten ein. A.b. Am 15. Juli 2020 ersuchten die zuständige Sozialarbeiterin und die zuständige Ärztin des E.________-Spitals die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Basel-Stadt (Erwachsenenschutzbehörde) um Validierung dieses Vorsorgeauftrags. A.c. Am 13. Oktober 2020 suchte A.A.________ mit seiner Mutter eine Notarin auf. Dort wurde ein notariell beurkundeter Vorsorgeauftrag errichtet, mit welchem D.A.________ sämtliche bisher errichteten Vorsorgeaufträge widerrief und A.A.________ als ersten sowie B.A.________ als zweiten Vorsorgebeauftragten einsetzte. Weiter wurde darin festgelegt, dass sie allfällige Betreuung zu Hause erhalten und nicht in einem Pflegeheim wie dem Pflegeheim F.________ untergebracht werden wolle. Gleichzeitig wurde bei der Notarin ein Kündigungsschreiben von D.A.________ bezüglich ihres Aufenthalts im Pflegeheim F.________ verfasst. A.A.________ reichte diesen Vorsorgeauftrag in der Folge der Erwachsenenschutzbehörde ein. A.d. Nach Abklärungen beim Pflegeheim F.________ teilte die Erwachsenenschutzbehörde B.A.________ und A.A.________ mit, dass die Urteilsfähigkeit ihrer Mutter im Zeitpunkt der Errichtung des zweiten Vorsorgeauftrags in Frage gestellt werde. Mit handschriftlichem Schreiben vom 18. Oktober 2020 teilte D.A.________ der Erwachsenenschutzbehörde mit, dass es ihr im Pflegeheim F.________ gefalle. Gleichzeitig unternahm A.A.________ Vorbereitungen für eine Rückkehr seiner Mutter in die von ihr früher bewohnte Wohnung und kündigte mit Schreiben vom 28. Oktober 2020 den Aufenthaltsvertrag seiner Mutter per 30. November 2020. B.A.________ erstattete am 13. November 2020 der Erwachsenenschutzbehörde eine Gefährdungsmeldung, wonach A.A.________ am 15. November 2020 beabsichtige, D.A.________ aus dem Pflegeheim F.________ zurück in ihre ehemalige Wohnung zu bringen. Gleichentags teilte die Erwachsenenschutzbehörde den Söhnen wie auch dem Pflegeheim F.________ mit, dass D.A.________ für die Behörde in Bezug auf ihre Wohnsituation als urteilsunfähig gelte, weshalb alle Söhne mit einer Rückkehr in die ehemalige Wohnung einverstanden sein müssten. Noch am gleichen Tag wurde der Erwachsenenschutzbehörde mitgeteilt, dass A.A.________ seine Mutter bereits abgeholt habe. A.e. Nach weiteren Abklärungen und Stellungnahmen der Familienmitglieder erklärte die Erwachsenenschutzbehörde mit Entscheid vom 9. Dezember 2020 unter anderem den von D.A.________ erstellten Vorsorgeauftrag vom 29. Juni 2020 mit der Einsetzung von B.A.________ als Vorsorgebeauftragten für wirksam. Gleichzeitig wurde festgestellt, dass der Vorsorgeauftrag vom 13. Oktober 2020 nicht rechtsgültig erstellt worden ist. Einer allfälligen Beschwerde gegen den Entscheid wurde die aufschiebende Wirkung entzogen.