Citation: 9C_820/2016 E. 2.2

2.2. Die Beschwerdeführerin wirft den Gutachtern des ABI Widersprüchlichkeit vor, weil die im psychiatrischen und im rheumatologischen Fachbereich festgestellte Arbeitsunfähigkeit nicht kumuliert worden sei. Im Gutachten ist jedoch klar festgehalten, dass insgesamt aus polydisziplinärer Sicht eine Arbeitsunfähigkeit in sämtlichen körperlich mittelschwer oder schwer belastenden Tätigkeiten bestehe. Für körperlich leichte, adaptierte Tätigkeiten liege hingegen die Arbeits- respektive Leistungsfähigkeit bei 50 % Die Arbeitsunfähigkeit von 20 % aus rheumatologischer Sicht ergibt sich aus der Notwendigkeit von Pausen zur Entlastung der Arme. Während dieser Pausen hat die Beschwerdeführerin tatsächlich keine Arbeitsleistung zu erbringen, so dass nicht erkennbar ist, dass diese Pausen kumulativ zur festgestellten Arbeitsunfähigkeit im psychischen Bereich zu berücksichtigen wären. Die Gutachter des ABI haben auch detailliert die verschiedenen Arbeitsunfähigkeitsgrade in den einzelnen Fachgebieten dargelegt und daraus schliesslich die Arbeitsunfähigkeit aus polydisziplinärer Sicht abgeleitet. Die von der Beschwerdeführerin behauptete Widersprüchlichkeit ist somit nicht erkennbar.