Citation: 2P.7/2007 26.06.2007 E. 6

Die Beschwerdeführer machen schliesslich geltend, der Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) von A.________ sei verletzt worden. Diese sei bereits beim Eintritt in das Pflegeheim urteilsunfähig gewesen, weshalb die Behörden vor Erlass der Verfügung vom 22. Dezember 2003 vormundschaftliche Massnahmen hätten ergreifen müssen. Seit Eintritt von A.________ in das Pflegeheim handelte für sie immer ihr Ehemann B.________ als Vertreter. Er unterzeichnete Erklärungen für sie und legte auch in ihrem Namen die Rechtsmittel ein. Im November 2004 beantragte er, ihn im Rahmen vormundschaftlicher Massnahmen als ihren gesetzlichen Vertreter einzusetzen, wozu es wegen dem Ableben seiner Gattin nicht mehr kam. Dass der Anspruch auf rechtliches Gehör, das der Sachaufklärung dient und ein persönlichkeitsbezogenes Mitwirkungsrecht darstellt (BGE 127 I 54 E. 2b S. 56), nunmehr verletzt worden sein soll, leuchtet insofern nicht ein. Die Interessen von A.________ konnten immer wahrgenommen werden.