Citation: 1C_299/2015 E. 4.5

4.5. Dies wird dadurch bestätigt, dass die Beschwerdeführerin vor Bundesgericht nicht beanstandet, dass das Verwaltungsgericht ihren guten Glauben bei der rechtswidrigen Errichtung des Attikageschosses verneinte und es in antizipierter Beweiswürdigung auf weitere Abklärungen bezüglich der Rückbaukosten verzichtete, weil es annahm, diese Kosten seien aufgrund des fehlenden guten Glaubens der Beschwerdeführerin ohnehin nur in geringfügigem Mass zu berücksichtigen. Da dies zutrifft, ist die genaue Bestimmung der Kosten für den Rückbau von zwei Wohnungen im vorliegenden Fall nicht erforderlich, zumal offensichtlich ist, dass dieser Rückbau nach der allgemeinen Lebenserfahrung wesentlich weniger Aufwand verursacht, als der Abbruch von vier entsprechenden Wohnungen mit zusätzlicher Erstellung zweier neuer Wohnungen. Damit stehen, wenn mit der Beschwerdeführerin für den Umbau gemäss der Baubewilligung von Kosten in der Höhe von etwa 1,3 Mio. Franken ausgegangen wird, die Rückbaukosten für den beschränkten Rückbau der Grössenordnung nach unabhängig von der Kostenschätzung des BVU fest, weshalb dieser Schätzung keine eigenständige entscheidrelevante Bedeutung zukommt (vgl. E. 5.1 und 5.3 hiernach).