Citation: I 327/04 07.04.2006 E. 5

Zu prüfen ist weiter, ob die Aktenlage eine abschliessende Beurteilung des medizinischen Sachverhalts erlaubt. Die Vorinstanz hat dies bejaht, während die Beschwerdeführerin ergänzende Abklärungen in kardiologischer und psychiatrischer Hinsicht sowie mit Bezug auf den Bewegungsapparat beantragt. 5.1 Das Gutachten des Dr. med. U.________ vom 20. August 2003 beruht auf umfassenden eigenen Untersuchungen am Bewegungsapparat. Es betrifft dies insbesondere die geltend gemachten Schmerzen in den Bereichen Schultern, Hände und Knie. Nach den Feststellungen des Rheumatologen korreliert das Ausmass der Beschwerden indessen schlecht mit den pathologisch objektivierbaren Befunden. Hinweise für eine psychosomatische oder psychiatrische Affektion ergaben sich keine. Auch bezüglich der bisher gestellten Diagnosen zeigten sich keine neuen Aspekte. Für leicht- bis mässiggradig körperlich belastende Arbeiten ohne repetitive und zwingende Bewegungen, die nicht mit einem Elevieren der Arme über die Schulterhöhe mit einer Gewichtsbelastung von mehr als 5 kg oder einem maximalen Flektieren und Extendieren im Handgelenk verbunden sind, ist die Arbeitsfähigkeit nach Einschätzung des Gutachters zu 10 % bis 20 % eingeschränkt. Aus internistisch-kardiologischer Sicht ergibt sich gemäss Bericht des PD Dr. med. O.________ vom 13. März 2003 keine zusätzliche Behinderung, worauf auch Dr. med. U.________ hinweist. 5.2 Die von PD Dr. med. Y.________ im Bericht vom 14. März 2003 attestierte Arbeitsunfähigkeit von 100 % seit 3. April 2000 bezieht sich auf die bisher ausgeübte Massagetätigkeit. Schmerzen und verminderte Kraft in den Schultern und Handgelenken liessen diese Beschäftigung als unzumutbar erscheinen. Zur Frage, ob die verbleibenden Fähigkeiten in einer anderen Tätigkeit besser verwertet werden könnten, nimmt der behandelnde Arzt nicht konkret Stellung, da dies durch ergänzende medizinische Untersuchungen noch abzuklären sei. Das Ergebnis dieser Abklärungen liegt mit dem Gutachten des Dr. med. U.________ vom 20. August 2003 nunmehr vor. Dieses erweist sich für die streitigen Belange als umfassend, beruht auf allseitigen Untersuchungen, berücksichtigt die geklagten Beschwerden, erging in Kenntnis der Vorakten, leuchtet in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation ein. Damit erfüllt es die von der Rechtsprechung hinsichtlich des Beweiswertes gestellten Anforderungen (BGE 125 V 352 Erw. 3a). 5.3 Da der medizinische Sachverhalt somit umfassend abgeklärt worden ist und von ergänzenden ärztlichen Stellungnahmen keine neuen Erkenntnisse zu erwarten sind, ist davon abzusehen. Damit erübrigt sich auch die Bekanntgabe einer Liste von Fachärzten, welche allenfalls als Gutachter in Frage kommen könnten. 5.4 Der von der Verwaltung durchgeführte Einkommensvergleich, welcher bei einem hypothetischen Valideneinkommen von Fr. 28'496.- und einem gestützt auf die schweizerische Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik ermittelten Invalideneinkommen von Fr. 25'747.- ausgeht, wurde nicht beanstandet. Es ist darauf abzustellen, womit sich die Einschränkung im Erwerbsbereich auf rund 10 % beläuft.