Citation: I 711/05 10.03.2006 E. 3

Unbestritten ist, dass die Beschwerdegegnerin, welche - mit Einfluss auf die Leistungsfähigkeit - an einer undifferenzierten Somatisierungsstörung (ICD-10: F 45.1) bei Angst- und depressiver Störung, gemischt (ICD-10: F 41.2), leidet, ohne gesundheitliche Beeinträchtigungen zu je 50 % erwerbstätig und im Haushalt beschäftigt wäre. Ebenfalls zu keinen Beanstandungen geführt hat ferner die - gestützt auf das MEDAS-Gutachten vom 7. Juli 2003 (samt ergänzenden Stellungnahmen vom 12. und 23. November 2004) - auf 50 % geschätzte Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit (keine repetitiven Bewegungen, kein Tragen von schweren Lasten, keine Haltefunktionen mit grossem Kraftaufwand und keine stehende Beschäftigung über einen längeren Zeitraum) sowie die sich gemäss Abklärungsbericht Haushalt vom 30. April 2004 auf 36 % belaufende invaliditätsbedingte Einschränkung in den häuslichen Verrichtungen. Es besteht weder im Lichte der Akten noch der Vorbringen der Verfahrensbeteiligten Anlass zu einer näheren Prüfung dieser Bemessungsfaktoren (BGE 125 V 417 oben), sodass die Invaliditätsbemessung nach der gemischten Methode zu erfolgen hat.