Citation: 9C_470/2015 E. 6

Zu bemerken bleibt, dass der psychiatrische Experte die konsequente Durchführung von Integrationsmassnahmen über eine hinreichend lange Zeitdauer als noch wichtiger für die Anhebung der Arbeitsfähigkeit als die Optimierung der Medikation erachtete, wobei die Beschwerdeführerin bisher keine entsprechenden Massnahmen eingeleitet hat. Mit der Vorinstanz bleibt es der Beschwerdeführerin unbenommen, die gutachterlich vorgeschlagenen Massnahmen (samt empfohlener Verlaufsbeurteilung) an die Hand zu nehmen, gegebenenfalls unter Androhung der Folgen von Art. 21 Abs. 4 ATSG.