Citation: I 356/05 16.08.2005 E. 1

1.1 Letztinstanzlich bleibt im Hinblick auf die Revision der Invalidenrente ab Februar 2004 allein strittig, in welchem Ausmass die Beschwerdegegnerin im Bereich Haushalt, der im Rahmen der gemischten Methode der Invaliditätsbemessung (Art. 28 Abs. 2ter IVG) hälftig in Anschlag gebracht wird, im Sinne von Art. 8 Abs. 3 ATSG rechtserheblich eingeschränkt ist. Während die Vorinstanz für die Bemessung der im Haushalt bestehenden Beeinträchtigung auf die psychiatrische Einschätzung des Dr. E.________ vom 17. Mai 2004 abgestellt hat, wonach die Einschränkung diesbezüglich bei zirka 40 Prozent liege, macht die IV-Stelle geltend, die eigens durchgeführte Haushaltabklärung habe eine massgebende Invalidität von 24,3 Prozent ergeben (Bericht Nr. 4 vom 20. November 2003). Die psychiatrische Beurteilung sei lediglich medizinisch-theoretischer Natur und berücksichtige zudem Gesichtspunkte der Zumutbarkeit zu wenig. 1.2 Das am 1. Januar 2003 in Kraft getretene ATSG bewirkte hinsichtlich der Invaliditätsbemessung keine substantiellen Änderungen gegenüber der bis zum 31. Dezember 2002 gültigen Rechtslage (BGE 130 V 343; speziell zur gemischten Methode der Invaliditätsbemessung: BGE 130 V 393), so dass die zur altrechtlichen Regelung ergangene Judikatur weiterhin massgebend ist. Auf die zutreffende Darstellung der Normen und Grundsätze durch Verwaltung und Vorinstanz kann verwiesen werden. Dies betrifft namentlich den Begriff der Invalidität (Art. 4 Abs. 1 IVG; Art. 8 Abs. 1 ATSG), den Umfang des Rentenanspruchs (Art. 28 Abs. 1 IVG), die Bemessung des Invaliditätsgrades nach der allgemeinen (Art. 16 ATSG) bzw. gemischten Methode des Einkommensvergleichs (Art. 28 Abs. 2ter IVG), die Revision der Invalidenrente (Art. 17 ATSG), die Aufgabe des Arztes im Rahmen der Invaliditätsbemessung (BGE 115 V 134 Erw. 2 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 Erw. 4b/cc) sowie die beweisrechtliche Würdigung von medizinischen Berichten (BGE 125 V 352 Erw. 3a).