Citation: 2C_794/2018 E. 2.3

2.3. Bei dieser Sachlage ist die Rüge unbegründet, dass die Vorinstanz den rechtserheblichen Sachverhalt offensichtlich unrichtig bzw. rechtsverletzend i.S.v. Art. 97 Abs. 1 BGG festgestellt hat. Die Vorinstanz hat es zwar unterlassen, die Nichtanhörung der Mutter des Beschwerdeführers als Zeugin zu begründen, doch sind die Tatsachenbehauptungen, die der Beschwerdeführer mit der Zeugeneinvernahme beweisen wollte, für die Frage der Zumutbarkeit der Rückkehr in den Herkunftsstaat offenkundig nicht erheblich. Nachdem die Vorinstanz nicht erwogen hat, dass der Beschwerdeführer bei der Rückkehr auf die Hilfe seines Onkels zählen könne, sind das Verhältnis zum Onkel und allfällige tätliche Übergriffe vor rund acht Jahren ohne Belang. Sollte vom Onkel eine Gefährdung ausgehen, hat sich der Beschwerdeführer an die Sicherheitsorgane im Herkunftsstaat zu wenden. Ebenso spielt es für den Ausgang des Verfahrens keine Rolle, in welcher gesundheitlichen Verfassung sich die Grossmutter befindet und ob sie vom Onkel aus dem Haus gejagt worden ist bzw. wie schwierig es für den Beschwerdeführer ist, sich Schriftkenntnisse über die im Herkunftsstaat gebräuchliche Sprache anzueignen, weil sich die Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung angesichts des erheblichen öffentlichen Interesses so oder anders als verhältnismässig erweist. Schliesslich hat die Vorinstanz zu Recht keine vertieften Abklärungen bezüglich den Auswirkungen der Wegweisung auf das Kindeswohl vorgenommen, nachdem sie ausdrücklich anerkannt hat, dass die Wegweisung die Söhne hart treffen würde (vgl. E. 7 des angefochtenen Urteils). Zuletzt wird mit der Wegweisung des Beschwerdeführers entgegen seinen Vorbringen auch nicht das Rechtsgleichheitsgebot bzw. Diskriminierungsverbot verletzt. Der Beschwerdeführer, der kein gefestigtes Aufenthaltsrecht besitzt, darf in rechtlicher Hinsicht ohne Weiteres anders als ein straffälliger Schweizer Bürger behandelt werden. Insofern kann er aus den für Schweizer Bürger geltenden Garantien (Art. 24 f. BV) nichts zu seinen Gunsten ableiten.