Citation: 7B_209/2023 E. 5.2

5.2. Der Beschwerdeführer macht geltend, durch die unterbliebene Verfahrensvereinigung erleide er erhebliche prozessuale Nachteile, "namentlich durch den Verlust der Parteirechte" in den separaten Verfahren "gegen Mitbeschuldigte". Die ca. 200 Demonstrierenden, die den Bundesplatz entgegen der polizeilichen Räumungsverfügung nicht verlassen hätten, seien als Mittäterinnen und Mittäter aller nachfolgenden Widerstandsaktionen zu betrachten. Selbst wenn vorsätzliche Nebentäterschaft vorläge, die grundsätzlich als Alleintäterschaft zu behandeln sei, müsste diese hier der Mittäterschaft (im Sinne von Art. 29 Abs. 1 lit. b StPO) "gleichgesetzt" werden. Zwar lägen in casu keine "wechselseitigen Beschuldigungen der Verfahrensbeteiligten" vor. Es bestünden aber in anderer Hinsicht sachliche Gründe für eine Vereinigung der fraglichen Strafverfahren. Insbesondere spreche die "Prozessökonomie" dafür. Die von der Vorinstanz "trotz Vorliegen von Mittäterschaft" bzw. anderer sachlicher Gründe verweigerte Verfahrensvereinigung halte vor Art. 29 und Art. 30 StPO nicht stand. In diesem Zusammenhang habe die Vorinstanz den Sachverhalt offensichtlich unrichtig festgestellt; die von ihr vorgenommene "Beweiswürdigung" stehe mit den Akten teilweise in klarem Widerspruch. Der Beschwerdeführer rügt diesbezüglich eine Verletzung des Willkürverbotes gemäss Art. 9 BV. Auf seine näheren Vorbringen ist, soweit nötig, in den nachfolgenden Erwägungen einzugehen.