Citation: 1P.581/2003 07.10.2003 E. A

Am 16. Dezember 2002 erstattete X.________ ein erstes Mal Anzeige gegen die verantwortlichen Personen seines ehemaligen Arbeitgebers, der Firma Y.________ AG in Bern, wegen voraussichtlich unkorrekter Buchführung im Jahre 1997/98. Der zuständige Untersuchungsrichter trat mit Zustimmung der Staatsanwaltschaft am 31. Januar 2003 auf diese Anzeige nicht ein. Zusammenfassend führte der Untersuchungsrichter aus, dass sich keinerlei konkreten Anhaltspunkte für ein strafbares Verhalten ergeben hätten. Die Anzeige sei offensichtlich Folge eines abgeschlossenen gerichtlichen Arbeitsstreits, der zu Ungunsten des Anzeigers ausgegangen sei. Der Entscheid wurde dem Anzeiger nicht eröffnet. Am 14. April 2003 reichte X.________ beim Untersuchungsrichteramt III Bern-Mittelland erneut Anzeige ein wegen voraussichtlich unkorrekter Buchführung im Jahre 1997/98. Mit übereinstimmendem Beschluss des Geschäftsleitenden Untersuchungsrichters des Untersuchungsrichteramtes III Bern-Mittelland und des Prokurators 1 der Staatsanwaltschaft III Bern-Mittelland vom 15./20. Mai 2003 traten die Strafverfolgungsbehörden auch auf die zweite Anzeige nicht ein. Der Untersuchungsrichter behandelte den Anzeiger als Privatkläger und eröffnete ihm dementsprechend den Nichteintretensentscheid. Gegen diesen Entscheid sowie gegen den ersten Nichteintretensentscheid vom 31. Januar 2003 erhob X.________ Rekurs, welchen die Anklagekammer des Obergerichts des Kantons Bern mit Beschluss vom 25. August 2003 abwies, soweit sie darauf eintrat.