Citation: 6B_1165/2016 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer machte im vorinstanzlichen Verfahren geltend, die Beschwerdegegnerin 2 habe durch das Nichteinreichen der Lohnausweise den Anschein erweckt und gepflegt, dass sie höchstens gelegentlich bei der C.________ AG als Aushilfe im Stundenlohn respektive als Ferienaushilfe arbeite. Sie habe es geschafft, das Gericht derart zu täuschen, dass ein allfälliges Einkommen als Verkäuferin als vernachlässigbar betrachtet worden sei. Die Vorinstanz erwägt diesbezüglich, dass der Richter nicht gestützt auf einen Irrtum die Nachprüfung des genauen Umfangs der Erwerbstätigkeit der Beschwerdegegnerin 2 unterliess, sondern weil der Beschwerdeführer letztlich einer Scheidungsvereinbarung zustimmte. Selbst wenn von einer Täuschung seitens der Beschwerdegegnerin 2 ausgegangen würde, wäre diese nicht arglistig. Vor Bundesgericht bringt der Beschwerdeführer unter anderem vor, dass Basis der Täuschung nicht die Frage gewesen sei, ob die Beschwerdegegnerin 2 für die C.________ AG arbeitete, sondern wie viel (Beschwerde, S. 6). Zur Arglist rügt der Beschwerdeführer, es sei der Beschwerdegegnerin 2 gelungen, das Gericht über ihren wahren Arbeitsumfang derart zu täuschen, dass ihre Angaben zu ihrer Erwerbstätigkeit bzw. die Unterdrückung der Lohnabrechnungen als vernachlässigbar betrachtet und vom Gericht als Basis der Vereinbarung schlussendlich abgesegnet worden seien. Das dazu nötige Spezialwissen über den üblichen Ablauf einer Ehescheidungsverhandlung und darüber, was eine gerichtliche Überprüfung auslöst und was geglaubt wird, sei der Beschwerdegegnerin 2 durch ihren unentgeltlichen Prozessbeistand zur Verfügung gestanden (Beschwerde, S. 8).