Citation: 6B_520/2020 E. 11.5

11.5. Das angefochtene Urteil verletzt auch in diesem Punkt kein Bundesrecht. Dies gilt zunächst, soweit die Vorinstanz die Geldzahlungen der Fürsorgekasse H.________ AG an die E.________ Holding AG unter den Tatbestand der Veruntreuung fasst. Der Einwand des Beschwerdeführers, es könne nicht angenommen werden, dass ihm die Vermögenswerte anvertraut gewesen seien, ist unbehelflich. Dass er lediglich über Kollektivzeichungsberechtigung verfügt hat, steht dem nicht entgegen, zumal die Vorinstanz auch in diesem Punkt Mittäterschaft annimmt. Abgesehen davon waren der Beschwerdeführer und der Mitangeklagte A.________ in der fraglichen Zeit auf den Konten der Fürsorgekasse und der BVG-Stiftung einzelzeichnungsberechtigt (erstinstanzliches Urteil. S. 376). Im Weiteren geht die Vorinstanz angesichts der konkreten Sachlage, namentlich der desolaten finanziellen Lage der E.________ Holding AG, zu Recht davon aus, dass die dem Beschwerdeführer angelasteten Handlungen den Rahmen der Organtätigkeit offensichtlich verlassen haben. Mit dieser Begründung setzt sich der Beschwerdeführer nicht auseinander. Auf der anderen Seite ist nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz in Bezug auf das Darlehen der BVG-Stiftung H.________ AG an die H.________ Immobilien AG den Sachverhalt unter den Tatbestand der ungetreuen Geschäftsbesorgung fasst. Der Beschwerdeführer setzt sich auch diesbezüglich nicht mit dem angefochtenen Urteil auseinander. Soweit er in diesem Punkt eine Verletzung des Anklagegrundsatzes rügt, ist die Beschwerde unbegründet. Dem Beschwerdeführer war hinreichend klar, dass die Anklageschrift die pflichtwidrige schädigende Handlung darin erblickte, dass der BVG-Stiftung ein Betrag von Fr. 500'000.-- entzogen wurde. Der Umstand, dass die Gewährung eines ungesicherten Darlehens über eine Laufzeit von 15 Jahren an eine der Arbeitgeberfirma nahe Gesellschaft, deren fehlende Finanzkraft dem Beschwerdeführer zudem bekannt war, gleichzeitig einen Verstoss gegen die gesetzlichen Anlagevorschriften bedeutete (angefochtenes Urteil S. 215; erstinstanzliches Urteil S. 384), konkretisiert lediglich die Pflichtwidrigkeit und erlangt keine eigenständige Bedeutung. In beiden Fällen bejaht die Vorinstanz auch zutreffend einen Vermögensschaden. Dieser ergibt sich bei der BVG-Stiftung daraus, dass das Stiftungsvermögen - zunächst durch die fehlende Sicherheit, später durch die lediglich drittklassige Grundpfandsicherung - jedenfalls vorübergehend gefährdet war. Da nach der Rechtsprechung als Vermögensschaden auch ein bloss vorübergehender Schaden genügt (BGE 122 II 422 E. 3a/b/c; 120 IV 122 E. 6b; Urteil 6B_1327/2018 vom 9. September 2019 E. 5.4.2), ändert der Umstand, dass die Beträge - im Falle der BVG-Stiftung auf Druck des kommissarischen Verwalters der BVG-Stiftung H.________ AG - zurückbezahlt worden sind, wie die Vorinstanz zu Recht annimmt (angefochtenes Urteil S. 214, 216), an der Erfüllung des Tatbestandes nichts.