Citation: 8C_351/2018 E. A

Die 1980 geborene A.________ war seit dem 1. November 2006 bei der B.________ AG als Serviceangestellte tätig. In dieser Eigenschaft war sie über ihre Arbeitgeberin obligatorisch unfallversichert: für die vorübergehenden Leistungen bei der ÖKK Kranken- und Unfallversicherungen AG (nachfolgend: ÖKK) und für die langfristigen Leistungen bei der Solida Versicherungen AG (nachfolgend: Solida). Am 1. Januar 2007 erlitt sie beim Anheben von Tischtüchern auf einen Schrank eine antero-inferiore Schulterluxation links. Die ÖKK erbrachte die gesetzlichen Versicherungsleistungen (Taggelder, Übernahme der Heilkosten). Mit Verfügungen vom 4. Oktober und 17. November 2016 sprach die Solida A.________ eine Integritätsentschädigung bei einer Integritätseinbusse von 25 % sowie rückwirkend ab 1. November 2016 eine Invalidenrente, basierend auf einer Erwerbsunfähigkeit von 44 %, und eine Hilflosenentschädigung, entsprechend einer Hilflosigkeit leichten Grades, zu. Nachdem die ÖKK unter anderem ein Gutachten des Dr. med. C.________, Leitender Arzt Orthopädie und Traumatologie FMH, Klinik D.________, vom 3. Mai 2016 und eine Stellungnahme ihres beratenden Arztes pract. med. E.________ vom 22. November 2016 eingeholt hatte, verfügte sie am 1. Dezember 2016 die Einstellung der Taggeldleistungen per 1. November 2016; ausserdem kündigte sie an, die Kosten der Physiotherapie noch während dreier Monate mit einer Frequenz von drei Sitzungen pro Woche, danach mit konsekutiver Reduktion im vierten und fünften Monat auf zweimal pro Woche und ab sechstem Monat auf einmal pro Woche bis maximal drei Monate, ergänzt durch eine Medizinische Trainingstherapie (MTT), zu übernehmen; ab Juli 2017 werde sie keine weiteren Therapieleistungen mehr gewähren. Die dagegen erhobene Einsprache, mit der A.________ die unbefristete Übernahme der Heilbehandlungskosten auch nach dem 1. Juli 2017 beantragt hatte, lehnte die ÖKK ab (Einspracheentscheid vom 4. April 2017).