Citation: 8C_204/2023 E. 3.3

3.3. Laut Erwägungen des angefochtenen Urteils hat die Suva-MV den medizinischen Sachverhalt unvollständig festgestellt. Es lägen einander widersprechende Ansichten über die medizinische Notwendigkeit und Zweckmässigkeit einer Unterbringung des Beschwerdegegners in einem Einzelzimmer während des stationären Rehabilitationsaufenthalts in den Kliniken Valens vor. Bei der aus fachärztlicher Sicht - allenfalls unter Beizug einer Fachperson für Infektiologie/Spitalhygiene - mit Blick auf die Erreichung der Rehabilitationsziele zu beantwortenden Frage der Indikation einer Einzelzimmer-Unterbringung sei einerseits der vordienstlich entstandenen klonalen reifzelligen B-Zell-Neoplasie mit Immunsuppression und andererseits der Gefahr einer Corona-Infektion trotz Covid-19-Impfung Rechnung zu tragen. Nach Durchführung der weiteren Abklärungen im Sinne der Erwägungen habe die Beschwerdeführerin neu zu entscheiden. Die Beschwerdeführerin legt nicht hinreichend substanziiert dar (zur entsprechenden Begründungspflicht vgl. Art. 42 Abs. 2 BGG; BGE 144 III 475 E. 1.2; 137 III 324 E. 1.1; je mit Hinweisen) und es ist nicht ersichtlich, inwiefern sie aufgrund materiellrechtlicher Vorgaben gemäss angefochtenem Urteil dazu gezwungen wäre, eine ihres Erachtens rechtswidrige Verfügung zu erlassen, welche sie nicht mehr anfechten könnte (vgl. E. 3.1). Nach Ergänzung des medizinischen Sachverhalts wird sie vielmehr über ihre Haftung und Leistungspflicht hinsichtlich der ungedeckten Einzelzimmerzuschläge im Betrag von Fr. 16'120.- neu zu entscheiden haben. Folglich fehlt es an einem nicht wieder gutzumachenden Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG.