Citation: 6B_121/2019 E. 3.7

3.7. Auf die behauptete Verletzung von Art. 377 Abs. 3 StGB mit der Begründung fehlender Möglichkeiten des Vollzugs stationärer Suchttherapien in der Schweiz (Beschwerde S. 12 ff.; vgl. dagegen BAECHTOLD/WEBER/HOSTETTLER, Strafvollzug, 3. Aufl. 2016, S. 309 ff.) ist bei diesem Ergebnis nicht mehr einzutreten, ebensowenig auf die Fragen einer Anrechnung oder Entschädigung angesichts der in Art. 60 Abs. 4 StGB zeitlich begrenzten Massnahme der Suchtbehandlung (vgl. Urteil 6B_1203/2017 vom 1. November 2017 E. 4.1.5; in diesem Urteil wurde mangels tatsächlicher Feststellungen [Art. 105 Abs. 1 BGG] nicht geprüft, ob die Massnahme verlängert worden war, vgl. Vernehmlassung des damaligen Beschwerdeführers im Sachverhalt E.). Die Massnahme nach Art. 59 StGB wurde bereits anfänglich erwogen, aber zugunsten der weniger eingriffsintensiven Suchtbehandlung einstweilen zurückgestellt. Die Eingangskriterien beider Massnahmen stimmen weitgehend überein (BAECHTOLD/WEBER/HOSTETTLER, a.a.O.; HEER, a.a.O., N. 17 zu Art. 60 StGB).