Citation: C 332/05 15.05.2006 E. 3

Unbestrittenermassen war der Beschwerdeführer in der Firma T.________ AG bis zu deren Konkurs am 28. September 2004 als Geschäftsführer tätig und im Handelsregister mit Kollektivunterschrift zu Zweien eingetragen. Zwar behauptet er, keinerlei Einfluss auf den Geschäftsgang ausgeübt zu haben. Vielmehr sei er von seinen Vorgesetzten lediglich als unterschriftsberechtigter "Zeichnungs-Kasperl" geduldet worden, weil er als einziger Beteiligter über eine für die Firmentätigkeit notwendige Bankenbewilligung verfügt habe. Wie die Vorinstanz im kantonalen Entscheid und in ihrer Vernehmlassung vom 27. Dezember 2005 eingehend und zutreffend erwogen hat, kontrastieren die Behauptungen des Beschwerdeführers mit den tatsächlichen Gegebenheiten und Aktivitäten und sind damit widerlegt. Da der Versicherte im Handelsregister eingetragen war, gab er Dritten gegenüber verbindlich zum Ausdruck, dass er arbeitgeberähnliche Funktionen ausüben konnte (Urteil K. vom 8. Juni 2004, C 110/03). Zudem besass er bzw. seine Familie mindestens 40 % des Aktienkapitals und erhob gar Anspruch auf den Besitz des gesamten Aktienpakets. Dies belegt deutlich, dass der Beschwerdeführer an grösstmöglichem Einfluss in der Firma interessiert war. Im Urteil A. vom 13. Februar 1995 (C 35/94) genügten bereits 2 % des Aktienbesitzes sowie die Kollektivunterschrift zu Zweien, um den Anspruch auf Insolvenzentschädigung zu verneinen. Sodann räumt der Beschwerdeführer selber ein, dass die Firma ohne seine Bankenbewilligung keine Geschäfte hätte tätigen können. Ausserdem war er es, der die Revisionsgesellschaft dazu anhielt, eine beschönigte Bilanz zu erstellen. Damit hat er mehr Einfluss ausgeübt als ein blosser Strohmann. Den in allen Punkten zutreffenden Ausführungen der Vorinstanz im angefochtenen Entscheid und in ihrer Vernehmlassung, auf welche verwiesen wird, ist nichts weiteres beizufügen.