Citation: 4A_492/2024 E. B

Die vom Arbeitnehmer beim Regionalgericht Prättigau/Davos gegen die Arbeitgeberin am 5. April 2022 eingereichte Schadenersatzklage wurde mit Entscheid vom 25. Mai 2023 (nach Beschränkung des Verfahrens auf die Haftungsvoraussetzungen) abgewiesen. Das Regionalgericht verneinte eine Verletzung der Fürsorgepflicht der Arbeitgeberin. Eine dagegen gerichtete Berufung des Arbeitnehmers hiess das Kantonsgericht von Graubünden mit Urteil vom 14. August 2024 teilweise gut. Es hob den Entscheid des Regionalgerichts auf und wies die Sache zur neuen Entscheidung an dieses zurück. Im Übrigen wies es die Berufung ab, soweit es darauf eintrat. Es gelangte zum Ergebnis, die Berufung sei mit Blick auf den Vorwurf des fehlenden Durchtrennungsschutzes, des unzulässigen Arbeitseinsatzes und der fehlenden Instruktion abzuweisen. Gutzuheissen sei sie hingegen mit Blick auf den Vorwurf ungenügender minimaler Überwachung. Die Sache sei zur Prüfung der übrigen Haftungsvoraussetzungen an das Regionalgericht zurückzuweisen.