Citation: 6B_741/2021 E. 3.4

3.4. Die hier interessierenden Argumente des Beschwerdeführers erweisen sich als unbegründet, soweit sie überhaupt den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG genügen. Zur generellen vorinstanzlichen Beweiswürdigung ist Folgendes festzuhalten: Entgegen der Behauptung des Beschwerdeführers berücksichtigt die Vorinstanz die von ihm dargelegten Interessen und Beweggründe auf seiner Seite und auf Seite der Beschwerdegegnerin 2. Dass es deren Motive für eine Falschbelastung, namentlich die Rechtfertigung einer ausserehelichen Liebesaffäre, als "theoretisch" bezeichnet hat, ändert daran nichts. Soweit der Beschwerdeführer behauptet, der zeitliche Abstand zwischen der Trennung im Frühjahr 2018 und den Vorfällen im August/September 2018 schliesse eine tiefe Kränkung seinerseits aus bzw. er habe die Familie seiner Ehefrau mittels Fotos über deren Affäre bloss orientieren wollen und daher keinen Anlass für Drohungen gehabt, nimmt er seine eigene Beweiswürdigung vor. Darauf ist nicht einzutreten. Nichts zu seinen Gunsten ableiten kann der Beschwerdeführer daraus, dass die Beschwerdegegnerin 2 ihr prozessuales Recht auf eine Befragung in getrennten Räumen des erstinstanzlichen Gerichts erfolgreich geltend machte. Dasselbe gilt für die Ablehnung superprovisorischer Massnahmen durch das Eheschutzgericht und für andere Strafverfahren. Diese Umstände sind nicht geeignet, das Ergebnis der vorinstanzlichen Beweiswürdigung als willkürlich auszuweisen. So erscheint es nicht als ausgeschlossen, dass sich die Beschwerdegegnerin 2 in gewissen Situationen - insbesondere im Zeitpunkt, als sie eine Konfrontationsvermeidung beantragte - mehr vor dem Beschwerdeführer fürchtete als in anderen. Entsprechend darf die Vorinstanz den Beweisantrag auf Beizug eines Videos vom 24. Juni 2020 in zulässiger antizipierter Beweiswürdigung abweisen. Nicht ersichtlich ist, was der vom Beschwerdeführer dargelegte Vorfall vom 18. Mai 2018 oder der Strafbefehl vom 2. Juli 2021, die nicht Gegenstand der Anklage bilden, zur Erhellung der ihm gemachten Tatvorwürfe beitragen sollten. Ebenso wenig vermag der Beschwerdeführer Willkür zu belegen mit dem von ihm behaupteten Motiv der Beschwerdegegnerin 2 hinsichtlich allfälliger Vorteile im eherechtlichen Verfahren betreffend Besuchs- und Sorgerecht, da die strafrechtlichen Vorfälle die gemeinsamen Kinder in keiner Art und Weise betreffen. Soweit der Beschwerdeführer Zirkelschlüsse moniert, verkennt er, dass die Vorinstanz in Bezug auf die jeweiligen Vorwürfe verschiedene Beweismittel einlässlich würdigt und daraus nachvollziehbare Schlüsse zieht (vgl. nachfolgende E. 4.1-4.7). Der Beschwerdeführer beschränkt sich denn auch hinsichtlich der konkreten Tatvorwürfe auf weiten Strecken darauf, die Beweise abweichend von der Vorinstanz zu würdigen, was nicht genügt.