Citation: 7B_687/2024 E. 4.4

4.4. Zusammengefasst ging die Vorinstanz unter den gegebenen Umständen zu Recht davon aus, es sei ernsthaft zu befürchten, die Beschwerdeführerin könnte im Falle einer Haftentlassung versuchen, mutmassliche Mittäter in ihrem Aussageverhalten zu beeinflussen oder deliktisch erwirtschaftete Geldbeträge zu beseitigen, um ihre eigene Tatbeteiligung zu verschleiern und auf diesem Weg die Strafuntersuchung zu ihren Gunsten zu beeinflussen. Die Vorinstanz hat den Haftgrund der Kollusionsgefahr gemäss Art. 221 Abs. 1 lit. b StPO somit rechtskonform bejaht.