Citation: 5A_910/2025 E. 4

Über die Prozesskosten eines als gegenstandslos erklärten Rechtsstreits entscheidet das Bundesgericht mit summarischer Begründung aufgrund der Sachlage vor Eintritt des Erledigungsgrundes (Art. 71 BGG i.V.m. Art. 72 BZP [SR 273]). In erster Linie ist somit auf den mutmasslichen Ausgang des Prozesses abzustellen. Dabei geht es nicht darum, die Prozessaussichten im Einzelnen zu prüfen. Vielmehr soll es bei einer knappen, summarischen Beurteilung der Aktenlage sein Bewenden haben. Auf dem Weg über den Kostenentscheid soll nicht ein materielles Urteil gefällt werden (BGE 142 V 551 E. 8.2 mit Hinweisen). Angesichts der Dauer des kantonsgerichtlichen Verfahrens von knapp über zwei Monaten wäre die Beschwerde bei summarischer Prüfung abzuweisen gewesen. Dies betrifft auch die im kantonsgerichtlichen Verfahren gestellten Gesuche um vorsorgliche Massnahmen und aufschiebende Wirkung, die das Kantonsgericht mit dem Entscheid vom 14. November 2025 hat gegenstandslos werden lassen. Das bezirksgerichtliche Hauptverfahren (2E2 25 76) ist seit dem 14. Juli 2025 auf Antrag des Beschwerdeführers sistiert. Folglich war es bei summarischer Prüfung nicht besonders dringlich, über den Ausstand von Bezirksrichter Emmenegger und die prozessualen Anträge zu befinden. Entsprechend dem mutmasslichen Ausgang des Verfahrens sind die Gerichtskosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG).