Citation: 7B_611/2024 E. 5.4.4

5.4.4. Der Beschwerdeführer kritisiert weiter, die Vorinstanz berücksichtige nicht, dass seine Lebenspartnerin von der Beschwerdegegnerin informell und ohne Protokollierung telefonisch befragt worden sei. Hiermit habe die Beschwerdegegnerin einen Ausstandsgrund gesetzt. Die Vorinstanz erwägt, die Verteidigung des Beschwerdeführers habe mit Eingabe vom 15. Dezember 2023 der Beschwerdegegnerin vorgeworfen, der fallzuständige Kriminalkommissär G.________ habe die Lebenspartnerin des Beschwerdeführers telefonisch zu einem beschlagnahmten Fahrzeug befragt, was eine unzulässige informelle Befragung unter Verletzung der strafprozessualen Vorschriften dargestellt habe. Sollte diese Darstellung zutreffen, werde dies gemäss der Vorinstanz bei der Verwertbarkeit der erlangten Auskünfte zu berücksichtigen sein, stelle aber keinen Ausstandsgrund dar. Der abschliessende Entscheid über die Verwertbarkeit der fraglichen Auskünfte ist dem Sachgericht im Strafverfahren gegen den Beschwerdeführer vorbehalten (vgl. Urteil 1B_330/2018 vom 2. November 2018 E. 4.3). Deren allfällige Unverwertbarkeit lag hier nicht bereits im Untersuchungsstadium klar auf der Hand (vgl. BGE 143 IV 387 E. 4.4; Urteil 6B_1285/2019 vom 22. Dezember 2020 E. 6.4). Bei dieser Sachlage ist nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid die Frage der Verwertbarkeit der fraglichen Auskünfte dem Sachrichter überlässt und insoweit einen Ausstandsgrund verneint.