Citation: 8C_130/2023 E. 5.1

5.1. Die Vorinstanz stellte fest, die von den MEDAS-Gutachtern attestierte volle Arbeitsunfähigkeit von September 2017 bis Mai 2018 sei plausibel. Jedoch erscheine eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit von Mai bis Dezember 2018 angesichts des guten Zustands der Beschwerdeführerin im Sommer 2018 sowie des von ihr berichteten Aktivitätsniveaus, einer ab Dezember 2018 diagnostizierten leichten depressiven Störung sowie der ab Januar 2019 noch um einen Drittel eingeschränkten Arbeitsfähigkeit als nicht überzeugend. Vielmehr sei von Juni 2018 bis Dezember 2019 von einer Arbeitsunfähigkeit von 33 % auszugehen.