Citation: 1P.253/2005 11.05.2005 E. A

Die Strafverfolgungsbehörden des Kantons Freiburg führen gegen X.________ eine Strafuntersuchung wegen Verstosses gegen das Betäubungsmittelgesetz. Sie verdächtigen ihn u.a., im Jahr 2003 von Y.________ rund 70 kg Haschisch für Fr. 360'000.-- gekauft zu haben. X.________ wurde am 4. November 2004 verhaftet und anschliessend in Untersuchungshaft genommen. An der untersuchungsrichterlichen Einvernahme vom 4. Februar 2005 beantragte X.________, aus der Untersuchungshaft entlassen zu werden; er wäre bereit, Sicherheit zu leisten. Der Untersuchungsrichter wies das Haftentlassungsgesuch am 9. Februar 2005 ab. Er befand, es bestehe neben dringendem Tatverdacht weiterhin Wiederholungsgefahr. Die Strafkammer des Kantonsgerichts Freiburg wies die Haftbeschwerde von X.________ gegen die untersuchungsrichterliche Verfügung am 2. März 2005 ab. Zur Begründung führte sie an, die Leistung einer Kaution sei allenfalls geeignet, Fluchtgefahr zu bannen, nicht aber Wiederholungsgefahr. Selbst wenn dies aber anders wäre, sei im vorliegenden Fall die Rückfallgefahr derart hoch, dass ihr nur mit Haft, nicht mit weniger einschneidenden Massnahmen begegnet werden könne.