Citation: 6B_362/2023 E. 2.3.4

2.3.4. Die Vorinstanz verweist auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung, wonach namentlich bei einer Vergewaltigung die öffentliche Ordnung im Sinne der asylrechtlichen Vorgaben so schwer verletzt ist, dass die Grundlagen eines gesellschaftlichen Zusammenlebens gefährdet sind (BGE 139 II 65 E. 5.2 mit Hinweis auf Urteil 2A.139/1994 vom 1. Juli 1994 E. 3a). Sie hält fest, dass der Beschwerdeführer mit den mehrfachen sexuellen Nötigungen und Vergewaltigungen die sexuelle Integrität der Beschwerdegegnerin 2 missachtet habe. Die Vorinstanz betont die Häufigkeit der Delinquenz und die Uneinsichtigkeit des Beschwerdeführers. In der Tat verstossen seine Handlungen in schwerwiegender Weise gegen die öffentliche Sicherheit und Ordnung. Demgegenüber muss das Interesse des Beschwerdeführers am Verbleib in der Schweiz zurücktreten.