Citation: 2P.166/2004 29.06.2005 E. A

A.________ (geb. 1922) schloss im Jahre 1999 bei der X.________ Versicherung eine Leibrentenversicherung ab (Policen-Nummer 000). Die monatliche Rente sollte Fr. 5'428,70 - zuzüglich etwaiger Überschussanteile - betragen und erstmals am 31. Januar 2000 ausbezahlt werden. A.________ hatte vorab eine Einmalprämie von Fr. 978'078.-- (zuzüglich Fr. 24'452.-- Stempelsteuer) zu leisten. Im Juni 2002 verstarb sie mit letztem Wohnsitz in Chur. Mit Abrechnung vom 17. Juli 2002 zahlte die X.________ Versicherung den drei Kindern von A.________, unter anderem der im Kanton Aargau wohnhaften C.________, einen Rückgewährbetrag von insgesamt Fr. 820'498.80 aus. Diesen Betrag veranlagte die Steuerverwaltung des Kantons Graubünden mit Verfügung vom 27. März 2003 für die kantonale Nachlasssteuer. Auch die Steuerverwaltung der Stadt Chur erhob die kommunale Erbschaftssteuer unter Einbezug der gesamten erwähnten Rückgewährsumme. Am 30. Juni 2003 erfassten das Steueramt des Kantons Aargau für die direkte Bundessteuer sowie am 3. Juli 2003 die Steuerkommission Z.________/Kanton Aargau für die Kantons- und Gemeindesteuern den Anteil von C.________ am Rückgewährbetrag, d.h. Fr. 273'499.-- (ein Drittel des gesamten Rückgewährbetrages), als steuerbare Kapitalzahlung. Die von C.________ und ihrem Ehemann B.________ gegen die Verfügung vom 3. Juli 2003 erhobene Einsprache wies die Steuerkommission Z.________ mit am 29. Mai 2004 versandten Entscheid vom 30. März 2004 ab.