Citation: 5A_185/2023 E. 2

Das Kantonsgericht ging von folgendem Sachverhalt aus: D.________ war Eigentümer eines Grundstücks in der Gemeinde U.________. Darauf befand sich eine Autowerkstatt. Mit Vertrag vom 1. Mai 2004 vermietete er die Liegenschaft an C.________. Dieser führte die Einzelunternehmung mit der Firma "Garage C.________, Carrosserie & Autotechnik". C.________ war zuvor in V.________ (Deutschland) als Automechaniker tätig gewesen. Zu jener Zeit hatte der Beschwerdegegner diesem das Fahrzeug Lamborghini Urraco P300 zur Reparatur übergeben. Im Fahrzeugbrief ist die vor ungefähr dreissig Jahren abgeschiedene Ehefrau des Beschwerdegegners als letzte Halterin eingetragen. Als Zeugin befragt, erklärte diese, sie habe den Lamborghini ihrem damaligen Ehemann geschenkt. In der Folge überführte C.________ das Fahrzeug von Deutschland nach U.________. Über die Einzelunternehmung wurde am 4. Mai 2010 der Konkurs eröffnet. C.________ führte seinen Betrieb jedoch weiter. Anfangs 2013 erwarb der Beschwerdeführer die oben beschriebene Liegenschaft. 2016 leitete er gegen C.________ ein gerichtliches Ausweisungsverfahren ein, worauf dieser die Liegenschaft verliess und den streitgegenständlichen Lamborghini in den dortigen Räumlichkeiten hinterliess. Am 4. April 2016 unterzeichnete C.________ eine Schuldanerkennung über den Betrag von Fr. 88'400.--. Diese ergänzte der Beschwerdeführer am 25. April 2016 handschriftlich mit folgendem Text: "Bis zur Restlosen Bezahlung der Schuld bleiben Werkzeuge und Fahrzeuge unser Eigentum"; C.________ hat diesen Zusatz gegengezeichnet.