Citation: 5A_86/2015 E. 1

In der Sache geht es um Kindesschutzmassnahmen, d.h. um eine nicht vermögensrechtliche Angelegenheit, gegen welche die Beschwerde in Zivilsachen offen steht (Art. 72 Abs. 2 lit. b Ziff. 6 BGG). Folglich kann auch der Entscheid über die Entschädigung mit Beschwerde weitergezogen werden (Urteile 5A_168/2012 vom 26. Juni 2012 E. 1; 5A_380/2014 vom 30. September 2014 E. 1). Das Bundesrecht sieht in Art. 122 Abs. 1 lit. a ZPO lediglich vor, dass der unentgeltliche Anwalt angemessen zu entschädigen ist. Die Kantone setzen hierfür Tarife fest (Art. 96 ZPO). In Bezug auf die Anwendung kantonalen Rechts kann vor Bundesgericht nur die Verletzung verfassungsmässiger Rechte (namentlich des Willkürverbotes, Art. 9 BV) geltend gemacht werden (BGE 138 I 1 E. 2.1 S. 2 m.w.H.). Hierfür gilt das strenge Rügeprinzip im Sinn von Art. 106 Abs. 2 BGG. Diesbezüglich ist ferner festzuhalten, dass die Pauschalierung der Entschädigungen nach kantonalen Tarifen grundsätzlich zulässig ist. Aus dem Bundesrecht ergibt sich aufgrund von Art. 122 ZPO einzig, dass die nach dem kantonalen Tarif bestimmte Entschädigung insgesamt angemessen sein muss (vgl. BGE 137 III 185 E. 5.3 S. 189). Dies macht es gegebenenfalls unumgänglich, sich mit der Kostennote bzw. dem Leistungsjournal auseinanderzusetzen (vgl. Urteile 5A_168/2012 vom 26. Juni 2012 E. 4.2; 8C_63/2014 vom 12. Mai 2014 E. 5.3 und 6.2; 5A_380/2014 vom 30. September 2014 E. 3.2; alle drei den Kanton Aargau betreffend).