Citation: K 9/06 29.01.2007 E. A

Der 1962 geborene M.________ verfügt bei der Concordia, Schweizerische Kranken- und Unfallversicherung (nachfolgend: Concordia) über eine freiwillige Taggeldversicherung bei Krankheit von Fr. 334.- pro Tag mit einer Wartefrist von 90 Tagen. Seit 1. Dezember 2003 war er zu 100 % arbeitsunfähig gemeldet. Nach Ablauf der Wartefrist richtete die Concordia ab 5. März 2004 Taggelder aus. Nach Einholung diverser Berichte des behandelnden Psychiaters Dr. med. L.________, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, und einer Beurteilung durch Dr. med. X.________, Spezialarzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie (vom 14. Dezember 2004), teilte die Concordia dem Versicherten mit Schreiben vom 12. Januar 2005 mit, dass gestützt auf die vertrauensärztliche Untersuchung die ihm bisher gewährten Taggelder ab 1. Januar 2005 noch zu 50 % ausgerichtet würden. Ab 1. Februar 2005 entfalle der Anspruch auf Taggeldleistungen, da ab diesem Zeitpunkt wieder eine vollständige Arbeitsfähigkeit bestehe. Mit Verfügung vom 21. Februar 2005 bestätigte die Concordia die Leistungskürzung ab 1. Januar 2005 und die Leistungseinstellung per 1. Februar 2005. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 6. Juli 2005 fest.