Citation: 1B_146/2018 E. 2.7

2.7. Bei einer Gesamtwürdigung hält es vor Bundesrecht stand, trotz des fortgeschrittenen Verfahrensstands bei der Beschwerdeführerin eine erhebliche Kollusionsgefahr anzunehmen. Die Vorinstanz ist weiter zum Schluss gekommen, dass taugliche Ersatzmassnahmen anstelle der Untersuchungshaft nicht ersichtlich seien. Nach der Beschwerdeführerin reicht es aus, wenn die Behörden künftig ihre Aufmerksamkeit bei Untersuchungshandlungen, die unter Anwesenheit aller Mitbeschuldigten stattfinden, verstärken. Dieser Einwand ist nicht überzeugend. Es liegt auf der Hand, dass die Beschwerdeführerin in Freiheit über viel grössere Möglichkeiten für eine direkte oder indirekte Kontaktaufnahme mit den beiden Mitangeschuldigten verfügt, als wenn sie ebenfalls in Haft ist. Die Haft erweist sich als nötig, um die Kollusionsgefahr wirksam einzudämmen.