Citation: U 168/03 09.12.2003 E. 3

Demgegenüber beanstandet die Beschwerdeführerin die Einschätzungen des SUVA-Arztes Dr. med. S.________ und führt aus, dieser habe ohne nähere Begründung vom MEDAS-Gutachten abgesehen, obschon die Anstalt es initiiert hatte. Sie macht geltend, von der Mehrheit der behandelnden Ärzte sei übereinstimmend eine HWS-Distorsion, also ein Schleudertrauma diagnostiziert bzw. von einem Status nach Schleudertrauma ausgegangen worden, wobei die von der Vorinstanz erwähnten Unklarheiten und Widersprüche nicht die Diagnosestellung beschlagen würden. Belastungsabhängige Kopf- und Nackenschmerzen, Schmerzen in der Schultergegend und Konzentrationsstörungen sowie eine mittelschwere depressive Episode seien in den verschiedenen Arztberichten attestiert worden. Das diagnostizierte Schleudertrauma sei durchaus geeignet, psychische Fehlentwicklungen auszulösen, wenn sich wie vorliegend eine Chronifizierung der Beschwerden eingestellt habe. Die unfallbezogenen objektiven Kriterien würden in gehäufter, teilweise gar in ausgeprägter Weise vorliegen, sodass die Adäquanz des Kausalzusammenhangs zu bejahen sei.