Citation: 6B_785/2015 E. 2.3

2.3. Im Lichte dieser Rechtsprechung des Bundesgerichts sind die Erwägungen im angefochtenen Entscheid nicht zu beanstanden. Die Vorinstanz durfte in Zusammenhang mit Art. 43 StGB aufgrund der konkreten Umstände von einem schweren Verschulden ausgehen. Sie äussert sich sowohl zur Legalprognose als auch zur Verschuldensschwere. Auch wenn dem Beschwerdeführer für die Zukunft eine gute Prognose gestellt werden kann, durfte die Vorinstanz unter diesen Umständen den vollziehbaren Teil der Strafe auf 10 Monate festlegen, ohne ihr Ermessen zu missbrauchen. Sie hielt sich dabei an die bundesgerichtliche Rechtsprechung, wonach der unbedingte Strafteil das unter Verschuldensgesichtspunkten gebotene Mass nicht unterschreiten darf.