Citation: 6B_57/2024 E. 1.6.1

1.6.1. Der Beschwerdeführer rügt schliesslich, die Feststellung der Vorinstanz, wonach er während des Vorfalls das Messer in der Hand von E.B.________ gesehen habe, sei willkürlich. Er selbst habe dies konstant bestritten. Entgegen der Darstellung der Vorinstanz sei auch nicht erstellt, dass er P.B.________ mitgeteilt habe, von einem Messer verletzt worden zu sein, oder dass er sich gegenüber dem behandelnden (Notfall-) Arzt dahingehend geäussert habe. Bei der Verletzung handle es sich zudem eindeutig um eine Schnittwunde. Bei dieser Ausgangslage dränge sich auch ohne sichere Kenntnis über das verwendete Messer die Schlussfolgerung auf, dass die Verletzung von einem solchen herrühre. Im Weiteren habe auch der Beschwerdegegner im Rahmen seiner ersten Einvernahme, auf welche die Vorinstanz abstelle, ausgesagt, er habe kein Messer gesehen. Wenn die Vorinstanz nun das Gegenteil annehme, sei dies widersprüchlich und demzufolge willkürlich. Zumindest "in dubio pro reo" hätte die Vorinstanz davon ausgehen müssen, dass er zum Tatzeitpunkt das Messer in der Hand von E.B.________ (ebenfalls) nicht wahrgenommen habe, sodass ihm keine Inkaufnahme der Tötung des Beschwerdegegners unterstellt werden könne (Beschwerde Ziff. III.C.1.2 Rz. 59-64 S. 13 f. und Rz. 71-73 S. 15).