Citation: 8C_466/2017 E. 4.5

4.5. Die neuropsychologischen Testergebnisse werden vom Beschwerdeführer grundsätzlich nicht bestritten. Deren Auswertung obliegt ohnehin der Fachkompetenz der die Untersuchung durchführenden Person (vgl. Urteil 8C_37/2014 vom 22. Mai 2014 E. 2.3). Lic. phil. F.________ ist dieser Verpflichtung nachgekommen, indem er über die Testung und seine dabei gewonnenen Erkenntnisse berichtet hat. Dies hat in der ABI-Expertise vom 26. November 2014 seinen Niederschlag gefunden. Es fehlen Anhaltspunkte für Zweifel an der Richtigkeit der erhobenen Befunde und gezogenen Schlussfolgerungen. Der Neuropsychologe hat sich auch mit der früheren neuropsychologischen Einschätzung der RehaClinik D.________ vom 2. November 2012 auseinandergesetzt. Damals ging die Leitende Neuropsychologin aufgrund der festgestellten Gedächtnisdefizite von einem amnestischen Syndrom aus, ohne jedoch zur Arbeitsfähigkeit Stellung zu nehmen. Diese Beurteilung liess sich aufgrund der im Jahre 2014 erhobenen Befunde weder aus neuropsychologischer noch aus neurologischer Sicht bestätigen. Lediglich im Bereich für Sinne unverbundener Wörter ergab sich weiterhin eine reduzierte Merkfähigkeit. Mit seinen Einwendungen vermag der Beschwerdeführer nicht darzutun, inwiefern das kantonale Gericht in Willkür verfallen sein soll, indem es auf das ABI-Gutachten abgestellt hat. Dass der Bericht der RehaClinic D.________ vom 2. November 2012 konkrete Indizien (vgl. BGE 135 V 465 E. 4.4 S. 470; 125 V 351 E. 3b/bb S. 353) gegen die Zuverlässigkeit der neuropsychologischen Expertise enthalten soll, ist nicht ersichtlich.