Citation: 5A_633/2024 E. 5.3

5.3. Der Beschwerdeführer ist nicht damit einverstanden, dass die Beistandschaft nicht nur finanzielle Aspekte, sondern auch die Wohnsituation und medizinische Bereiche umfassen soll. Der Umfang des Aufgabenbereichs der Beistandschaft sei nicht nachvollziehbar und aufgrund der aktenkundigen Tatsachen nicht notwendig. Auch der Mutter des Beschwerdeführers erscheine eine Verbeiständung einzig zur Verwaltung der Finanzen als sinnvoll. Wie dargelegt gelingt es dem Beschwerdeführer nicht, die tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz in Frage zu stellen. Gestützt auf diese auch für das Bundesgericht verbindlichen Verhältnisse hat das Obergericht nachvollziehbar begründet, weshalb die Beistandschaft im angeordneten Umfang notwendig ist (vgl. E. 5.1 hiervor). Nicht massgebend ist, ob der Beschwerdeführer mit der ergriffenen Massnahme einverstanden ist und wie die Mutter des Beschwerdeführers die Sachlage einschätzt. Die entsprechenden Vorbringen vermögen daher an diesem Ergebnis nichts zu ändern. Nicht ersichtlich ist sodann, dass "durch die Hintertüre eine Art umfassende Beistandschaft" eingeführt würde, wie der Beschwerdeführer dies ausserdem geltend macht. Insbesondere ist nicht strittig, dass der Beschwerdeführer ausserhalb der von der Beistandschaft erfassten Bereiche handlungsfähig bleibt (vgl. Art. 398 Abs. 3 ZGB).