Citation: 1C_215/2022 E. 2.1.4

2.1.4. Im Zusammenhang mit der Abweisung der Zeugenbefragung macht die Beschwerdeführerin geltend, anlässlich der Ortsschau vom 28. September 2018 habe die Verwaltungsjuristin die Baubewilligungspflicht des Vorhabens verneint und ein Wiedererwägungsverfahren in Aussicht gestellt. Aufgrund dieser Aussage habe sie den Bauabschlag nicht angefochten. Das werde ihr nun zum Vorwurf gemacht. Dieser Umstand hätte ohne weiteres korrigiert und der Sachverhalt richtig ermittelt werden können. Gegenstand des hängigen Verfahrens ist die Rechtmässigkeit der Pflicht zur Wiederherstellung des gesetzmässigen Zustands auf der Parzelle Nr. 2261. Die Gründe, weshalb die Beschwerdeführerin gegen den Bauabschlag vom 5. Juli 2018 kein Rechtsmittel erhoben hatte, sind vorliegend nicht relevant. Die Rechtsmittelfrist gegen die Verweigerung der Baubewilligung war zum Zeitpunkt der genannten Ortsschau bereits unbenutzt verstrichen. Ein Wiedererwägungsgesuch reichte die Beschwerdeführerin nicht ein. Auch in der Abweisung der Zeugenbefragung ist daher keine willkürliche Sachverhaltsfeststellung und Verletzung des rechtlichen Gehörs zu erblicken.