Citation: 2C_553/2023 E. 3.3

3.3. Der Beschwerdeführer wurde 2015 wegen Verbrechens und mehrfachen Vergehens gegen das Betäubungsmittelgesetz BetmG zu 22 Monaten Freiheitsstrafe verurteilt. Keine zwei Jahre später wurde er 2017 zu einer Freiheitsstrafe von 42 Monaten (teilweise als Zusatzstrafe) wegen qualifizierten Verstosses gegen das BetmG und eines Strassenverkehrsdelikts verurteilt (vorstehend Sachverhalt A.b). Dass beide Verurteilungen je für sich genommen den Widerrufsgrund von Art. 62 Abs. 1 lit. b AIG (in Verbindung mit Art. 23 Abs. 2 der Verordnung über den freien Personenverkehr [VFP; SR 142.203]) erfüllen (dazu BGE 146 II 321 E. 3.1), bestreitet der Beschwerdeführer zu Recht nicht. Da die verfahrensauslösenden Delikte vor dem 1. Oktober 2016 begangen wurden (angefochtener Entscheid E. 4.3), finden Art. 66a ff. StGB und Art. 63 Abs. 3 AIG keine Anwendung (BGE 146 II 1 E. 2.1.2; 146 II 321 E. 5.1), was ebenfalls unstrittig ist.