Citation: 5C.184/2000 20.06.2001 E. A

A.- B.________ und A.________ sind als Geschwister infolge einer Erbengemeinschaft Gesamteigentümer an mehreren Grundstücken in der Gemeinde Y.________ aus dem Nachlass ihres am 10. August 1964 verstorbenen Vaters. Nach erfolglos verlaufenem Sühneversuch reichte B.________ am 29. Oktober 1991 Klage beim Bezirksgericht Zürich ein und verlangte die Auflösung der Erbengemeinschaft, wobei die Grundstücke freihändig zu versteigern seien. A.________ erhob Widerklage. Damit verlangte sie ebenfalls die Auflösung der Erbengemeinschaft, beantragte aber gleichzeitig die Feststellung und Einräumung eines Wohnrechtes zu ihren Gunsten und zu Gunsten ihrer Söhne C.________ und D.________ an den beiden Dachräumen in der Liegenschaft X.________ in Y.________. Am 4. Oktober 1995 wies das Bezirksgericht (6. Abteilung) die Widerklage ab und ordnete eine öffentliche Versteigerung von 8 Grundstücken sowie die Aufteilung des entsprechenden Nettoerlöses je zur Hälfte auf die Parteien an. Das Obergericht des Kantons Zürich, an welches A.________ mit Appellation und B.________ mit Anschlussappellation gelangt waren, fasste am 27. Juni 2000 den Beschluss, es sei vorzumerken, dass die Dispositiv-Ziffern 2 (Vermerk der einzelnen Grundstücke) und 3 (Hinweis auf die Steigerungsbedingungen) des angefochtenen Urteils rechtskräftig seien. Gleichentags wies es die Widerklage ab.