Citation: 2A.307/2001 17.07.2001 E. 3

3.- a) Der Beschwerdeführer wurde vom Bundesamt für Flüchtlinge aus der Schweiz weggewiesen. Der Vollzug dieser Massnahme erscheint nicht undurchführbar (vgl. Art. 13c Abs. 5 lit. a des Bundesgesetzes vom 26. März 1931 über Aufenthalt und Niederlassung der Ausländer [ANAG, SR 142. 20] in der Fassung des Bundesgesetzes vom 18. März 1994 über Zwangsmassnahmen im Ausländerrecht [AS 1995 146 ff.]; vgl. BGE 125 II 377 E. 5 S. 384), und die für den Ausschaffungsvollzug notwendigen Vorkehrungen sind umgehend an die Hand genommen worden (vgl. Art. 13b Abs. 3 ANAG; vgl. BGE 124 II 49 ff.): Der Beschwerdeführer wurde am 20. Juni 2001 durch den Botschafter von Guinea in Paris telefonisch befragt. Nachdem er bei dieser Gelegenheit die Ausstellung eines Reisepapiers durch sein Verhalten verunmöglichte, hat das Amt für öffentliche Sicherheit am 4. Juli 2001 beim Bundesamt für Flüchtlinge um Vollzugsunterstützung nachgesucht. b) Beim Beschwerdeführer besteht im Übrigen "Untertauchensgefahr" im Sinne von Art. 13b Abs. 1 lit. c ANAG (vgl. BGE 122 II 49 E. 2a): Nach den beiden ersten negativen Asylentscheiden galt er als verschwunden; seine Erklärung, er sei jeweils nach Guinea zurückgekehrt, ist nicht weiter belegt und erscheint wenig glaubwürdig. Bereits während der Asylverfahren zeigte er sich unkooperativ (Weigerung, sich für eine Altersbestimmung spezialärztlich untersuchen zu lassen). Nach den verschiedenen Wegweisungen setzte er hernach jeweils alles daran, die Beschaffung von Reisepapieren zu vereiteln (vgl. das "Telefon-Interview" vom 28. April 1999). Sein Verhalten (Weigerung für die Papierbeschaffung nach Hause zu telefonieren oder zu schreiben; mangelnde bzw. keinerlei Kooperation anlässlich der Befragungen durch die Botschaft) widerlegt die Behauptung, bereit zu sein, bei der Papierbeschaffung mitzuwirken. In seiner Eingabe an das Bundesgericht erklärt der Beschwerdeführer erneut, auf keinen Fall nach Guinea zurückkehren zu wollen; er sei jedoch bereit, die Schweiz anderweitig zu verlassen. Es ist indessen nicht ersichtlich, wie er dies ohne Reisepapiere legal tun könnte. Der Beschwerdeführer bietet somit - wie die kantonalen Behörden zu Recht festgestellt haben - keine Gewähr dafür, dass er sich ohne Haft zu gegebener Zeit, d.h. bei Vorliegen der Reisepapiere, für den Ausschaffungsvollzug zur Verfügung halten wird.