Citation: 5A_527/2015 E. 1

Angefochten ist der kantonal letztinstanzliche Entscheid über die Zuteilung der elterlichen Sorge und Obhut im Rahmen der Abänderung eines Scheidungsurteils; dagegen ist die Beschwerde in Zivilsachen gegeben (Art. 72 Abs. 1, Art. 75 Abs. 1 und Art. 90 BGG). Das Bundesgericht legt seinem Urteil den von der Vorinstanz festgestellten Sachverhalt zugrunde (Art. 105 Abs. 1 BGG). In diesem Bereich kann lediglich eine offensichtlich unrichtige, d.h. willkürliche Sachverhaltsfeststellung gerügt werden, wobei hierfür das strenge Rügeprinzip gilt. Das heisst, dass mit detaillierten Ausführungen darzulegen ist, inwiefern das kantonale Gericht willkürlich entschieden haben soll und der angefochtene Entscheid deshalb an einem qualifizierten und offensichtlichen Mangel leidet; eine blosse Schilderung aus eigener Sicht, d.h. appellatorische Kritik am Sachverhalt reicht hierfür nicht aus, auf dergestalt unsubstanziierte Rügen tritt das Bundesgericht nicht ein (Art. 97 Abs. 1 und Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 134 II 244 E. 2.2 S. 246; 139 II 404 E. 10.1 S. 445; 140 III 264 E. 2.3 S. 266). Grundsätzlich unzulässig sind im bundesgerichtlichen Verfahren sodann die auf S. 7 und 8 vorgebrachten neuen Tatsachen (Art. 99 Abs. 1 BGG); hierauf kann ebenfalls nicht eingetreten werden. Unzulässig ist schliesslich der Antrag, die Kinder seien nochmals anzuhören, weil sie viele Aussagen mit Widersprüchen gemacht hätten. Wie erwähnt ist das Bundesgericht an die kantonalen Sachverhaltsfeststellungen gebunden, und im Übrigen nimmt es grundsätzlich keine eigenen Beweise ab (Urteile 5A_674/2011 vom 31. Oktober 2011 E. 2.6 nicht publ. in: BGE 137 III 529; 2C_347/2012 vom 28. März 2013 E. 3.2 nicht publ. in: BGE 139 II 185).