Citation: 6B_1045/2015 E. 2.1

2.1. Hinsichtlich der Bargeldentnahmen erwägt die Vorinstanz unter Verweis auf die Beweiswürdigung des erstinstanzlichen Gerichts, es sei erwiesen, dass der Beschwerdeführer sich immer wieder Geldbeträge habe auszahlen lassen, die Kunden für die Teilnahme an den Sprachkursen bar entrichtet hätten. Die Tatsache, dass ein Kunde in die Umsatzliste aufgenommen worden sei, bedeute nicht, dass der geschuldete Kursbeitrag Eingang in das "Konto Kasse" der Beschwerdegegnerin 2 gefunden habe. Aufgrund der Aussage der Sekretärin der Beschwerdegegnerin 2 stehe vielmehr fest, dass teilweise Kunden in den Umsatzlisten noch als "offener Debitor" geführt worden seien, obwohl sie bereits bezahlt gehabt hätten. Der Beschwerdeführer habe gemäss ihrer Aussage versprochen, die von ihm entnommenen Beträge "später auszugleichen". In einem Fall habe er sich den von einer Kundin während seiner Ferienabwesenheit bar beglichenen Kursbeitrag nachträglich von der Sekretärin aushändigen lassen. Die Vorinstanz geht gestützt auf die Aussagen der Sekretärin und eines Kundenberaters der Beschwerdegegnerin 2 davon aus, diese hätten im Jahr 2010 entschieden, dem Beschwerdeführer kein Bargeld mehr auszuhändigen.