Citation: 6B_1239/2023 E. 1.3.4

1.3.4. Der Beschwerdeführer erachtet eine Gesamtfreiheitsstrafe von 10 Monaten als angemessen. Damit zeigt er freilich nicht auf, dass die Vorinstanz ihr Ermessen missbräuchlich ausgeübt oder sonst Bundesrecht verletzt hätte. Die Freiheitsstrafe von 20 Monaten liegt ohne Weiteres innerhalb des gesetzlichen Strafrahmens, welcher Freiheitsstrafe oder Geldstrafe vorsieht (Art. 303 i.V.m. 49 Abs. 1 StGB). Auch mit seinem Einwand, wonach er angesichts zweier Freisprüche betreffend Nötigung und Fahrens ohne Berechtigung und unter Einbezug der Widerrufsstrafe in grösserem Umfang als von der Vorinstanz berücksichtigt von einer Strafreduktion hätte profitieren müssen, legt der Beschwerdeführer keine Rechtswidrigkeit dar. Dies gilt ebenso, wenn die Vorinstanz eine unbedingte Freiheitsstrafe ausfällt. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers geht sie nachvollziehbar von keinen besonders günstigen Umständen aus. Darauf kann verwiesen werden (oben E. 1.2.5). Insbesondere verneint sie solche Umstände nachvollziehbar trotz einer Festanstellung des Beschwerdeführers und obwohl er einstweilen von seiner Drogensucht weggekommen ist. Diese vorsichtig positive Entwicklung verkennt die Vorinstanz nicht. Ihr ist aber zuzustimmen, dass sich die Nachhaltigkeit dieser Entwicklung noch zeigen muss. Der Beschwerdeführer bestreitet zudem zu Recht nicht, dass er sowohl vor den hier beurteilten Taten als auch danach straffällig geworden ist. Ebenso wenig stellt er in Abrede, dass er sich selbst von einer hohen unbedingten Geldstrafe nicht von weiterer Delinquenz hat abhalten lassen. Die Vorstrafen sind zudem teilweise einschlägig, insbesondere mit Bezug auf die Betäubungsmitteldelinquenz. Vor diesem Hintergrund kann von besonders günstigen Umständen - die ausschliessen, dass die Vortat die Prognose verschlechtert (BGE 145 IV 137 E. 2.2 f.) - keine Rede sein. Der Beschwerdeführer hat eine positive Prognose mit seiner weiteren Straffälligkeit im Gegenteil bereits widerlegt. Eine besonders positive Veränderung in den Lebensumständen behauptet er ebenfalls nicht und verneint die Vorinstanz schlüssig. Es ist auch nicht zu beanstanden, dass sie keine teilbedingte Freiheitsstrafe ausfällt. Sie verletzt damit das ihr bei der Gesamtbeurteilung der Prognose zustehende Ermessen nicht.