Citation: U 12/00 21.08.2000 E. 5

5.- Zu prüfen bleibt der für die Rentenfestsetzung massgebende versicherte Verdienst, welcher von der SUVA auf Fr. 81'600.- festgesetzt wurde. a) Nach Art. 15 Abs. 2 UVG gilt als versicherter Verdienst für die Bemessung der Renten der innerhalb eines Jahres vor dem Unfall bezogene Lohn. Hat der Versicherte im Jahr vor dem Unfall wegen Militärdienst, Zivildienst, Zivilschutzdienst, Unfall, Krankheit, Mutterschaft, Arbeitslosigkeit oder Kurzarbeit einen verminderten Lohn bezogen, so wird der versicherte Verdienst nach dem Lohn festgesetzt, den er ohne den lohnvermindernden Umstand erzielt hätte (Art. 24 Abs. 1 UVV). Beginnt die Rente mehr als fünf Jahre nach dem Unfall, so ist der Lohn massgebend, den der Versicherte ohne den Unfall im Jahr vor dem Rentenbeginn bezogen hätte, sofern er höher ist als der letzte vor dem Unfall erzielte Lohn (Art. 24 Abs. 2 UVV). b) Im vorliegenden Fall ist der Rentenanspruch nach den zutreffenden und unbestritten gebliebenen Feststellungen des kantonalen Gerichts am 1. November 1995 und somit nicht mehr als fünf Jahre nach dem Unfall vom 20. November 1990 entstanden. Weil der Versicherte vor dem Unfall umschulungsbedingt keinen Lohn erzielt hatte, ist gemäss Art. 24 Abs. 1 UVV vom Lohn auszugehen, welchen er erzielt hätte, wenn er nicht verunfallt wäre. Diesen Lohn hat die SUVA auf Fr. 81'600.- festgesetzt, was dem damaligen höchstversicherten Jahresverdienst entsprach. Zur Annahme eines höheren versicherten Verdienstes besteht auch deshalb kein Anlass, weil das mutmassliche Einkommen ohne Invalidität nach dem Gesagten auf höchstens Fr. 80'000.- festzusetzen ist (Erw. 4b hievor). Es bleibt damit bei dem von der SUVA angenommenen versicherten Verdienst von Fr. 81'600.-.