Citation: 8C_96/2018 E. A

A.________, geboren 1957, arbeitete seit 2008 mit einem 60%-Pensum für die B.________ AG (Arbeitgeberin) und war in dieser Eigenschaft bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Seit Juli 2012 stand er bei Dr. med. C.________, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, wegen psychischer Probleme in gesprächstherapeutischer und medikamentöser Behandlung. Nachdem die Arbeitgeberin dem Versicherten bereits 2013 einmal gekündigt hatte sowie nach einem Konflikt über den Wortlaut eines Zwischenzeugnisses, löste sie das Arbeitsverhältnis erneut mit Schreiben vom 28. Mai 2014 auf. Am 30. Mai 2014 schoss er sich auf dem Balkon seines gemieteten Reiheneinfamilienhauses mit einem Sturmgewehr 57 in den Kopf. Er erlitt dabei schwere Hirn-, Schädel- und Augenverletzungen, blieb invalid und bezieht seither von der Invalidenversicherung eine Entschädigung infolge einer leichten Hilflosigkeit. Der Blutalkoholgehalt bei Spitaleintritt betrug etwa 2,6 Promille. Wegen der absichtlichen Herbeiführung des Gesundheitsschadens verneinte die Suva gestützt auf Art. 37 Abs. 1 UVG eine Leistungspflicht (Verfügung vom 27. Mai 2015) und hielt mit Einspracheentscheid vom 7. Januar 2016 daran fest.