Citation: 6P.154/2002 31.03.2003 E. 10

Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Gehör. 10.1 Er wirft dem Kantonsgericht vor, den Eigentümer des gestohlenen Goldbarrens nicht vorgeladen zu haben, um ihn zu fragen, ob er den sichergestellten Goldbarren als den seinen identifiziere. Diesen Beweisantrag hat das Kantonsgericht mangels genügender Begründung abgewiesen. Der Beschwerdeführer legt nicht dar, inwiefern das Kantonsgericht kantonales Prozessrecht willkürlich angewandt haben soll, als es die formellen Anforderungen an die Begründung eines Beweisantrages als nicht erfüllt erachtet habe. In der Ablehnung eines nicht formgültig verlangten Beweises liegt keine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör. 10.2 Der Beschwerdeführer rügt im Fall von Arlesheim, wo der Täter die Bewohner geweckt hat und geflüchtet ist, dass keine Konfrontation mit einer zweiten Zeugin durchgeführt worden sei. Eine Einvernahme dieser Zeugin oder eine Konfrontation mit ihr hat der Beschwerdeführer vor Kantonsgericht nicht verlangt, ebenso wenig wie vor Strafgericht oder anlässlich der Konfrontation mit dem andern Zeugen. Er behauptet im Übrigen auch nicht, im Verlauf des Verfahrens ein entsprechendes Gesuch gestellt zu haben. Auf die Rüge ist demzufolge nicht einzutreten.