Citation: 2C_611/2021 E. 3.3.1

3.3.1. Was den Anspruch auf Achtung des Privatlebens angeht, ist zu konstatieren, dass sich der Beschwerdeführer bis zur Eröffnung des nun vor Bundesgericht gelangten Verfahrens keine zehn Jahre ordentlich in der Schweiz aufgehalten hat (vgl. dazu Urteil 2C_638/2018 vom 15. Juli 2019 E. 3.2). Schon deshalb kann die bundesgerichtliche Rechtsprechung (vgl. BGE 144 I 266 E. 3.9), wonach eine aufenthaltsbeendende Massnahme den Anspruch auf Achtung des Privatlebens im Sinne einer Leitlinie nach zehnjährigem rechtmässigem Aufenthalt in der Schweiz zumindest tangiert, vorliegend nicht zum Tragen kommen. Im Übrigen kann auch die Integration des Beschwerdeführers angesichts des langjährigen Sozialhilfebezugs, seiner wiederholten Straffälligkeit und seiner geringfügigen sozialen Verwurzelung (vgl. dazu E. 4.2 des angefochtenen Urteils) kaum als gelungen bezeichnet werden; selbst wenn sich der Beschwerdeführer zehn Jahre ordentlich in der Schweiz aufgehalten hätte, wäre vor diesem Hintergrund nicht davon auszugehen, dass der Anwendungsbereich des Anspruchs auf Achtung des Privatlebens vorliegend eröffnet wäre (vgl. Urteil 2C_358/ 2021 vom 9. August 2021 E. 3.3.4).