Citation: 2C_508/2019 E. 4.3.1

4.3.1. Der Verurteilung liegt ein - während einer verbalen Auseinandersetzung - vom Beschwerdeführer gegen einen Dritten geführter Faustschlag zugrunde. Er habe dabei - so das Obergericht - schwere Kopf- und Hirnverletzungen bei seinem Opfer in Kauf genommen, welche lebensgefährlich hätten sein und/oder zu schweren bleibenden Beeinträchtigungen hätten führen können. Die Tat sei zwar nicht geplant gewesen, der Beschwerdeführer habe aus dem Moment heraus agiert und nur einmal zugeschlagen. Beim Faustschlag habe es sich aber um einen "Akt roher Gewalt" gehandelt; mit seinem Verhalten habe der Beschwerdeführer "objektiv ein erschreckendes Mass an Hemmungslosigkeit und Brutalität" gezeigt (vgl. vorstehende E. 3.3 Ziffer 1: Art und Schwere der Straftat).