Citation: 6B_784/2009 22.12.2009 E. 3

Der Beschwerdeführer macht eine Verletzung des Beschleunigungsgebots geltend (Beschwerde Ziff. 2b S. 10). 3.1 Das in Art. 29 Abs. 1 BV und Art. 6 Ziff. 1 EMRK festgeschriebene Beschleunigungsgebot verpflichtet die Behörden, das Strafverfahren voranzutreiben, um den Beschuldigten nicht unnötig über die gegen ihn erhobenen Vorwürfe im Ungewissen zu lassen (BGE 133 IV 158 E. 8; 130 IV 54 E. 3.3.1; 124 I 139 E. 2a, je mit Hinweisen). Gegenstand der Prüfung, ob ein Verfahren zu lange gedauert hat, ist das Verfahren in seiner Gesamtheit. Die Beurteilung der Verfahrensdauer entzieht sich starren Regeln. Es ist vielmehr in jedem Einzelfall unter Würdigung aller konkreten Umstände zu prüfen, ob sich diese als angemessen erweist. Zu berücksichtigen sind insbesondere die Komplexität des Falls, das Verhalten des Angeschuldigten, die Behandlung des Falls durch die Behörden und dessen Bedeutung für den Angeschuldigten (BGE 130 IV 54 E. 3.3.3; 124 I 139 E. 2c, je mit Hinweisen). 3.2 Die Untersuchung gegen den Beschwerdeführer bis zur Anklageerhebung am 15. Juni 2006 dauerte rund ein Jahr. Das erstinstanzliche Urteil vom 26. Januar 2007 wurde den Parteien in schriftlicher Begründung im Oktober 2007 ausgehändigt. Die Urteilsbegründung des Appellationsgerichts erfolgte im August 2009. Damit vergingen seit Verfahrenseröffnung bis zur Ausfertigung des vorinstanzlichen Urteils etwas mehr als vier Jahre. Dies ist angesichts der Komplexität des Verfahrens in Sachen Z.________ und Y.________ nicht übermässig lange. Die Vorinstanz weist zutreffend darauf hin, dass Z.________, Y.________ und der Beschwerdeführer sinnvollerweise im gleichen Verfahren zu beurteilen waren. Das Beschleunigungsgebot wurde nicht verletzt.