Citation: 9C_53/2019 E. 3.1

3.1. Das kantonale Gericht gelangte in Würdigung der fachärztlichen Stellungnahmen zum Schluss, dass aus somatischer Sicht kein relevanter Gesundheitsschaden ausgewiesen sei. Den letzten Pneumothorax habe der Beschwerdeführer im Jahr 2012 erlitten. Die Behandlung sei im Mai 2012 abgeschlossen worden und bei der Begutachtung durch Dr. med. C.________ im Mai und Juni 2017 habe der Versicherte erklärt, er sei hinsichtlich der Lungen beschwerdefrei. In psychischer Hinsicht stellte die Vorinstanz auf das Gutachten der Dr. med. C.________ vom 26. Juni 2017 sowie deren ergänzende Ausführungen vom 4. Dezember 2017 ab, wogegen sie den Beweiswert der Expertise des Dr. med. B.________ im Wesentlichen mit der Begründung verneinte, dieser habe kein Drogenscreening durchgeführt. Sie stellte fest, die Psychiaterin habe im Untersuchungszeitpunkt und auch für die zurückliegende Zeit eine depressive Störung mit einleuchtender Begründung ausgeschlossen. Ebenso wenig habe die Ärztin aufgrund der Biografie und des situationsbezogenen Verhaltens eine Persönlichkeitsstörung erkennen können. Gestützt auf die Darlegungen der Psychiaterin, die im Übrigen dem Cannabiskonsum des Beschwerdeführers keinen Krankheitswert beigemessen habe, sei auch unter dem Gesichtswinkel des psychischen Gesundheitszustandes von uneingeschränkter Arbeitsfähigkeit im Beruf als Koch oder in einer anderen Tätigkeit auszugehen. Weil das Gutachten den Beweisanforderungen in jeder Hinsicht entspreche, sei darauf abzustellen. Eines strukturierten Beweisverfahrens anhand von Indikatoren, wie es gemäss BGE 141 V 281 bei somatoformen Schmerzstörung durchzuführen ist, bedürfe es nicht.