Citation: 5P.86/2005 25.08.2005 E. 2

Der Beschwerdeführer rügt die vom Obergericht vorgenommene Herabsetzung der ihm zugesprochenen Parteientschädigung. Er macht geltend, es habe Art. 62 Abs. 1 GebV SchKG nicht auf sachlich vertretbare Weise angewendet und die Parteientschädigung in Unterschreitung des Ermessens willkürlich festgesetzt. Im Einzelnen wirft er dem Obergericht zunächst sinngemäss vor, § 3 des Anwaltstarifs des Kantons Aargau (AnwT) qualifiziert unrichtig ausgelegt zu haben (dazu E. 3). Sodann rügt er die Annahme des Obergerichts, wonach vorliegend eine klare Sachlage vorgelegen hätte und entsprechend von einem geringen Arbeitsaufwand auszugehen sei (dazu E. 4).