Citation: 4A_157/2009 22.06.2009 E. 5

Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz habe das ihm zustehende Wahlrecht missachtet, indem sie ihm statt der geforderten Rente eine Geldsumme als Genugtuung zuerkannte. Nach BGE 134 III 97 E. 4.2 S. 100 kann eine Genugtuung zwar auch als Rente ausgerichtet wer-den. Der Beschwerdeführer führt aber selbst aus, er wolle mit der Um-rechnung lediglich darlegen, dass - nach seiner Auffassung und nach seinem Empfinden - die Umwandlung des als hoch empfundenen Ge-nugtuungsbetrages von Fr. 100'000.-- in eine monatliche Rente des-sen Unangemessenheit klar vor Augen führe. Damit legt der Besch-werdeführer explizit dar, dass die Umwandlung der Genugtuung in der zugesprochenen Höhe nicht in seinem schützenswerten Interesse liegt, sondern einzig die Geringfügigkeit des zugesprochenen Be-trages illustrieren soll. Da sich die zugesprochene Genugtuung als angemessen erwiesen hat, fehlt es am für eine Abänderung des angefochtenen Entscheides notwendigen Rechtschutzinteresse. Unter welchen Voraussetzungen die Genugtuung in Rentenform zuzuspre-chen ist, braucht folglich nicht näher erörtert zu werden.