Citation: 2A.175/2001 18.04.2001 E. 1

1.-Der angolanische Staatsangehörige T.________ reiste am 25. November 1998 in die Schweiz ein und stellte gleichentags ein Asylgesuch. Das Bundesamt für Flüchtlinge wies das Gesuch am 29. Oktober 1999 ab und verfügte die Wegweisung von T.________, unter Ansetzung einer Ausreisefrist auf den 15. Dezember 1999. Am 26. Januar 2000 trat die Schweizerische Asylrekurskommission auf ein Fristwiederherstellungsgesuch sowie auf eine gegen die Verfügung des Bundesamtes erhobene Beschwerde wegen Verspätung nicht ein. Bereits am 15. Oktober 1999 hatte die Fremdenpolizei (heute: Migrationsdienst) des Kantons Bern gegen T.________ eine Ausgrenzung im Sinne von Art. 13e des Bundesgesetzes über Aufenthalt und Niederlassung der Ausländer (ANAG; SR 142. 20) verfügt; es wurde ihm untersagt, das Gebiet der Stadt Bern ab sofort und bis auf weiteres zu betreten, weil er mehrmals in der städtischen Drogenszene Bern angehalten worden war. Am 25. Februar 2000 sodann sprach das Untersuchungsrichteramt III Bern-Mittelland gegen T.________ eine bedingte Gefängnisstrafe von 30 Tagen aus wegen mehrfachen Diebstahls, begangen im September und November 1999. Das Bundesamt für Flüchtlinge zeigte den kantonalen Behörden am 14. Februar 2000 an, dass Vertreter der angolanischen Botschaft von Bonn am 6. und 7. März 2000 in Bern Befragungen mit auszuschaffenden angolanischen Staatsangehörigen im Hinblick auf die Papierbeschaffung durchführen würden. Da T.________ nicht mehr auffindbar war und zu befürchten stand, dass er für die Botschaftsbefragung nicht zur Verfügung stehen würde, nachdem er bereits einer ersten entsprechenden Vorladung (am 25. Januar 2000) nicht Folge geleistet hatte, ordnete die Fremdenpolizei des Kantons Bern am 22. Februar 2000 gegen ihn Ausschaffungshaft an. Der Betroffene blieb indessen verschwunden. Am 10. Februar 2001 nahm die Stadtpolizei Bern T.________ fest, und er wurde zwecks Vollzugs der Freiheitsstrafe in das Regionalgefängnis Bern überführt (Entlassung aus dem Strafvollzug per 28. Februar 2001). Am 15. Februar 2001 verfügte der Migrationsdienst des Kantons Bern die Ausschaffung von T.________, wobei sie gegen ihn gleichzeitig Ausschaffungshaft anordnete, mit Wirkung per Datum der Haftentlassung auf den 28. Februar 2001. Am 26. Februar 2001 prüfte und bestätigte der Haftrichter 8 des Haftgerichts III Bern-Mittelland an einer mündlichen Verhandlung die Rechtmässigkeit und Angemessenheit der Ausschaffungshaft. Die schriftliche, mit Begründung versehene Ausfertigung des Haftbestätigungsentscheids datiert vom 2. März 2001. Der Entscheid wurde T.________ am 15. März 2001 ausgehändigt. Mit als Verwaltungsgerichtsbeschwerde entgegengenommenem Schreiben in französischer Sprache vom 2. April (Postaufgabe 3. April) 2001 beantragt T.________, er sei freizulassen. Der Haftrichter beantragt Abweisung der Beschwerde. Der Migrationsdienst des Kantons Bern hat am 11. April 2001, nach Ablauf der ihm hiefür angesetzten Frist, zur Beschwerde Stellung genommen. Das Bundesamt für Ausländerfragen hat sich nicht vernehmen lassen. Von der Möglichkeit, ergänzend Stellung zu nehmen, hat der Beschwerdeführer nicht Gebrauch gemacht. Der Haftrichter und der Migrationsdienst haben ihre Akten eingereicht.