Citation: 2C_845/2014 E. 2.3

2.3. Soweit die Beschwerdeführerin geltend macht, keine Kontakte mit anderen Personen pflegen zu können, wird den kantonalen Behörden in Erinnerung gerufen, dass bei der ausländerrechtlichen Festhaltung ein Anspruch auf soziale Kontakte besteht und sie dafür zu sorgen haben, dass solche wahrgenommen werden können (vgl. THOMAS HUGI YAR, § 10 Zwangsmassnahmen im Ausländerrecht, in: Uebersax/Rudin/Hugi Yar/Geiser [Hrsg.], Ausländerrecht, 2. Aufl. 2009, Rzn. 10.135 ff. mit Hinweisen auf die Praxis). Im Übrigen werden die kantonalen Behörden - mit Blick darauf, dass die Beschwerdeführerin offenbar zurzeit in einem Untersuchungsgefängnis untergebracht ist - auf das Trennungsgebot nach Art. 81 AuG und die Rechtsprechung dazu hingewiesen (vgl. auch die Urteile des EuGH vom 17. Juli 2014 Rs. C-474/13 Thi Ly Pham sowie C-473/13 und C-514/13 Bero und Kleve ). Es steht der Beschwerdeführerin frei, nach einem Monat Festhaltung beim Verwaltungsgericht gegebenenfalls im Rahmen eines Haftentlassungsgesuchs ihre Haftbedingungen überprüfen zu lassen.