Citation: 5A_747/2018 E. 3

Das Kantonsgericht hat die kantonale Beschwerde als gegenstandslos abgeschrieben, da das Konkursamt die beantragte Fristverlängerung bis zum 17. September 2018 gewährt habe. Der Beschwerdeführer bestreitet vor Bundesgericht nicht, dass er selber eine Fristsetzung auf den 17. September 2018 beantragt hatte. Wenn er nun vorträgt, dieser Termin könne wegen der Beschwerdefrist an das Bundesgericht nicht durchgesetzt werden, setzt er sich mit seinen eigenen Anträgen in Widerspruch und handelt damit rechtsmissbräuchlich. Er macht ausserdem geltend, das Konkursamt habe die Fristerstreckung auf den 17. September 2018 nur bewilligt, damit nicht im Detail auf seine Beschwerde eingegangen und die Ungereimtheiten nicht untersucht werden müssten. Soweit nachvollziehbar bezieht er sich dabei auf den Umgang des Konkursamts mit seinen Fristverlängerungsgesuchen und die Androhung, den Hausrat zu entsorgen. Der Beschwerdeführer übersieht bei all dem, dass er nicht Anspruch auf eine bestimmt geartete Stellungnahme des Konkursamts an die Aufsichtsbehörde hat oder auf Beurteilung dieser Stellungnahme durch das Kantonsgericht, sondern einzig auf Behandlung seiner Beschwerde im Rahmen seiner Anträge. Dieser Anspruch bzw. das schutzwürdige Interesse an der Behandlung der Beschwerde entfällt, wenn seinen Anträgen Genüge getan worden ist. Dass Letzteres nicht der Fall wäre, legt er nicht dar. Weder macht er geltend, dass er eine längere Fristerstreckung als bis zum 17. September 2018 verlangt hätte, noch, dass er Anträge zum Thema der angedrohten Entsorgung seines Hausrats gestellt hätte. Soweit der Beschwerdeführer schliesslich mit einzelnen Äusserungen im Schreiben des Konkursamts vom 28. August 2018 nicht einverstanden ist (Ausschluss weiterer Fristerstreckungen), hat er dagegen - sofern zulässig - Beschwerde an die Aufsichtsbehörde zu führen. Das Bundesgericht ist dafür nicht zuständig (Art. 75 BGG). Insgesamt zielt die Beschwerde einmal mehr auf eine weitere Verzögerung des Konkursverfahrens, insbesondere im Zusammenhang mit der Wohnungsräumung (dazu bereits Urteile 5A_622/2018 vom 27. Juli 2018, 5A_200/2018 vom 10. April 2018). Ein solches Ansinnen ist rechtsmissbräuchlich und verdient keinen Rechtsschutz. Die Beschwerde ist demnach abzuweisen, soweit auf sie eingetreten werden kann. Mit dem Entscheid in der Sache wird das sinngemässe Wiedererwägungsgesuch vom 15. Oktober 2018 betreffend aufschiebende Wirkung gegenstandslos.