Citation: 2A.194/2003 03.09.2003 E. A

Der mazedonische Staatsangehörige A.________, geboren am **. ** 1966, hielt sich erstmals im Oktober und November 1992 illegal in der Schweiz auf. Das Bundesamt für Ausländerfragen (heute: Bundesamt für Zuwanderung, Integration und Auswanderung) verfügte daraufhin eine 3-jährige Einreisesperre, gültig vom 6. November 1992 bis 5. November 1995. Am 9. November 1993 heiratete A.________ in Mazedonien eine Schweizer Bürgerin. Die Einreisesperre wurde darauf aufgehoben und A.________ reiste im Rahmen des Familiennachzuges am 1. August 1994 wieder in die Schweiz ein. Im August 1999 wurde ihm die Niederlassungsbewilligung erteilt. Am 1. Dezember 1999 wurde er von der schweizerischen Ehegattin geschieden. Am 11. Januar 2000 heiratete er eine mazedonische Staatsangehörige, mit der er bis zum 16. März 1993 bereits einmal verheiratet gewesen war und zwei gemeinsame Kinder hat. Das Ausländeramt des Kantons Thurgau lehnte das in der Folge gestellte Gesuch um Familiennachzug mit Verfügung vom 23. August 2000 ab. A.________ beschwerte sich dagegen erfolglos beim Departement für Justiz und Sicherheit und sodann beim Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau.