Citation: 4C.41/2004 03.05.2004 E. 2

Im Berufungsverfahren hat das Bundesgericht seiner Entscheidung die tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz zugrunde zu legen, es sei denn, sie beruhten auf einem offensichtlichen Versehen, seien unter Verletzung bundesrechtlicher Beweisvorschriften zustande gekommen oder bedürften der Ergänzung, weil das kantonale Gericht in fehlerhafter Rechtsanwendung einen gesetzlichen Tatbestand nicht oder nicht hinreichend abgeklärt hat, obgleich ihm die entscheidwesentlichen Behauptungen und Beweisanträge rechtzeitig und in der vorgeschriebenen Form unterbreitet worden sind (Art. 63 Abs. 2 und Art. 64 OG). Blosse Kritik an der Beweiswürdigung des kantonalen Gerichts kann mit Berufung nicht vorgetragen werden (BGE 122 III 219 E. 3c S. 223 f. m.w.H.). 2.1 In seiner Berufung übt der Kläger in verschiedener Hinsicht unzulässige Kritik an den tatsächlichen Feststellungen und an der Beweiswürdigung der Vorinstanz. Nicht einzutreten ist auf die Berufung zunächst insoweit, als die Finanzierung des Aktienkapitals der beklagtischen Gesellschaft durch B.D.________ in Frage gestellt wird. Darin ist eine unzulässige Kritik an verbindlichen tatsächlichen Feststellungen zu sehen. Auf dieser Feststellung beruht auch die Schlussfolgerung der Vorinstanz, der Kläger sei bloss fiduziarischer Aktionär gewesen. Wenn der Kläger diesen Schluss in Zweifel zieht, weil er auf einer falschen Voraussetzung beruhe, übt er wiederum unzulässige Kritik an der Beweiswürdigung, auf die nicht einzutreten ist. Im Übrigen hat die Vorinstanz auch aufgrund des von den Eheleuten D.________ mit der Gründung der beklagtischen Gesellschaft verfolgten Zweckes auf eine fiduziarische Aktionärsstellung des Klägers geschlossen. 2.2 Weiter übt der Kläger auch insoweit unzulässige Kritik an der Beweiswürdigung der Vorinstanz, als deren Auffassung, die von den Eheleuten D.________ am 25. Juni 1999 gegenüber dem Steueramt Nidwalden abgegebene Erklärung sei als "Fabrikat" des Klägers anzusehen, als unzutreffend beanstandet wird. Wenn der Kläger zudem geltend macht, die Zweifel an seiner Interpretation der Bestätigung hätten zusätzliche Beweiserhebungen nötig gemacht, verkennt er, dass die Vorinstanz aufgrund einer antizipierten Beweiswürdigung, die im Berufungsverfahren nicht überprüft werden kann (BGE 122 III 219 E. 3c S. 223), von weiteren Beweiserhebungen abgesehen hat. Zudem hat der Kläger nicht angegeben, mit welchen prozesskonform beantragten und tauglichen Beweismitteln welche rechtserheblichen Tatsachen hätten unter Beweis gestellt werden sollen. 2.3 Auch die Vorbringen des Klägers gegen die Echtheit des von ihm ausgestellten Zertifikates vom 10. Juni 1994 laufen auf eine unzulässige Kritik an der Beweiswürdigung der Vorinstanz hinaus. So hat die Vorinstanz darauf hingewiesen, dass die Echtheit der Unterschrift durch eine Expertise bestätigt worden sei. Der Kläger habe auch keine Anhaltspunkte für seine Behauptung geliefert, weshalb das Zertifikat vom 10. Juni 1994 nicht am genannten Datum unterzeichnet worden sein soll. Zu Unrecht versucht der Kläger auch einen Widerspruch zwischen dem Aktienzertifikat vom 10. Juni 1994 und der Bestätigung der Eheleute D.________ vom 25. Juni 1999 auszumachen, nachdem die Vorinstanz dieser Bestätigung jeglichen Beweiswert abgesprochen hat. Inwieweit der Umstand, dass bei der Ausstellung des Zertifikates Namen- und Inhaberaktien verwechselt wurde, bei der Würdigung dieser Urkunde zu berücksichtigen ist, betrifft ebenfalls die Beweiswürdigung, die im Berufungsverfahren nicht überprüft werden kann.