Citation: K 115/04 11.04.2005 E. 1

1.1 Der Umfang der Überprüfungsbefugnis des Eidgenössischen Versicherungsgerichts in Beschwerdesachen ergibt sich aus Art. 132 in Verbindung mit Art. 104 und 105 OG. Nach Art. 104 lit. a OG kann mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde die Verletzung von Bundesrecht einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens gerügt werden. Die vorinstanzliche Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts kann nur gerügt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig oder unvollständig ist oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen erfolgte (Art. 104 lit. b in Verbindung mit Art. 105 Abs. 2 OG). Im Beschwerdeverfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen (einschliesslich deren Rückforderung) erstreckt sich dagegen die Überprüfungsbefugnis des Eidgenössischen Versicherungsgerichts auch auf die Angemessenheit der angefochtenen Verfügung; das Gericht ist dabei nicht an die vorinstanzliche Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gebunden und kann über die Begehren der Parteien zu deren Gunsten oder Ungunsten hinausgehen (Art. 132 OG; erweiterte Kognition; BGE 121 V 366 Erw. 1c, 120 V 448 Erw. 2a/aa, je mit Hinweisen). 1.2 Die Streitsache ist im Lichte der Kognition nach Art. 104 f. OG zu beurteilen. Denn es geht nicht um Versicherungsleistungen im Sinne von Art. 132 OG - d.h. um Leistungen, über deren Berechtigung bei Eintritt des Versicherungsfalles zu befinden ist (BGE 122 V 136 Erw. 1, 120 V 448 Erw. 2a/bb) -, sondern um die Frage, ob die Beschwerdeführerin, welche als VVG-Versicherer (Schülerunfallversicherung der Gemeinde X.________) dem am 24. Mai 1997 auf dem Schulweg schwer verunfallten Mitbeteiligten Leistungen in Höhe von fast 500'000 Franken ausrichtete, gestützt auf die in den Akten befindliche Zessionserklärung sich an der Beschwerdegegnerin schadlos halten kann.