Citation: 6B_173/2019 E. 3.3

3.3. Die Vorinstanz verletzt kein Bundesrecht, wenn sie die Tat des Beschwerdeführers als schwere Drohung im Sinne von Art. 180 Abs. 1 StGB qualifiziert. Aus den für das Bundesgericht verbindlichen, durch verwertbare Einvernahmen und Videoaufnahmen belegten Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz (Art. 105 Abs. 1 BGG) ergibt sich, dass der Beschwerdeführer mit einer laufenden Kettensäge in der Hand im Eingangsbereich einer Bar auftauchte, aus der er zuvor weggewiesen wurde. Dadurch sind jedenfalls fünf der sechs Privatkläger in Angst und Schrecken versetzt worden. Diese Reaktion entspricht denn auch dem objektiv zu erwartenden Empfinden eines vernünftigen Menschen. Die Vorinstanz durfte dabei willkürfrei die Tatsache mitberücksichtigen, dass nur wenige Wochen zuvor ein Mann in Schaffhausen mit einer Kettensäge mehrere Personen attackiert hatte. Der objektive Tatbestand von Art. 180 Abs. 1 StGB ist erfüllt und der vorinstanzliche Schuldspruch wegen Drohung ist zu bestätigen.