Citation: 1C_425/2016 E. 3.6.1

3.6.1. In tatsächlicher Hinsicht stellte das Verwaltungsgericht fest, dass die Verkehrssicherheit durch das Unterschreiten des Strassenabstandes nicht massgeblich gefährdet werde. Diese Feststellung beruht auf der entsprechenden Einschätzung der Kantonspolizei, die auf einen Augenschein vor Ort zurückgeht. Nachvollziehbar wird dazu ausgeführt, es handle sich zwar um eine relativ enge Strasse, auf der das Kreuzen nicht möglich sei; sie führe aber als Sackgasse nur zu zwei Liegenschaften und sei lediglich "sehr minim frequentiert" und das fraglich gerade verlaufende Teilstück sei gut einsehbar. Die Beschwerdeführerin stellt diese tatsächliche Würdigung zwar in Frage, vermag aber keine erheblichen Widersprüchlichkeiten oder Aktenwidrigkeiten oder sonstige Gründe für eine offensichtliche Unrichtigkeit aufzuzeigen. Die diesbezüglichen tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz sind daher für das Bundesgericht verbindlich (vgl. vorne E. 2.2).