Citation: 8C_274/2017 E. 6.1

6.1. Die Mobiliar hat ihre Leistungspflicht ab Ende April 2015 für das Ereignis vom 29. Dezember 2014 mit der Begründung verneint, es bestehe kein Versicherungsschutz der obligatorischen Unfallversicherung gemäss UVG für die Tätigkeit als Skirennfahrer. Diese werde von der Versicherungspolice nicht erfasst. Grundlage des Versicherungsabschlusses zwischen der A.________ AG und der Mobiliar habe ausschliesslich die beratende Tätigkeit im Skibereich gebildet. Die Skirennfahrertätigkeit habe der Beschwerdegegner nicht bei seiner beruflichen Tätigkeit als Angestellter der A.________ AG ausgeübt. Ein Berufsunfall liege somit nicht vor. Das Fahren von Skirennen stelle eine selbstständigerwerbende Tätigkeit dar. Das Risiko sei daher durch die Versicherungspolice zwischen der Mobiliar und der A.________ AG nicht als Nichtberufsunfall mitversichert. Weiter weist die Beschwerdeführerin darauf hin, dass das Ereignis vom 29. Dezember 2014 einen besonders schweren Fall eines Wagnisses darstelle. Selbst wenn dieses als Nichtberufsunfall zu qualifizieren wäre, könnten die Versicherungsleistungen verweigert oder zumindest um die Hälfte resp. massiv gekürzt werden.