Citation: 1C_569/2014 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz erwägt zusammengefasst, der Ablauf der Ereignisse begründe die tatsächliche Vermutung, dass im massgeblichen Zeitraum des Einbürgerungsverfahrens keine stabile, auf die Zukunft gerichtete eheliche Gemeinschaft mehr bestanden habe. Die Ehe mit der schweizerischen Ehegattin habe bis zur erleichterten Einbürgerung etwa fünfdreiviertel Jahre gedauert. Die Trennung zwischen den Eheleuten sei bereits sechs Wochen nach der Einbürgerung erfolgt. Zu einer Wiederaufnahme des ehelichen Zusammenlebens sei es nicht mehr gekommen. Es sei dem Beschwerdeführer nicht gelungen, Gründe bzw. Sachumstände aufzuzeigen, die es als überzeugend oder nachvollziehbar erscheinen lassen, dass eine angeblich noch wenige Wochen zuvor bestehende tatsächliche, ungetrennte eheliche Gemeinschaft in der Zwischenzeit dergestalt zerbrochen sei, dass es zu einer dauerhaften Trennung und später zur Scheidung gekommen sei.