Citation: 9C_32/2024 E. 4.3.2

4.3.2. Das kantonale Gericht hat die von der Ausgleichskasse für das Jahr 2017 ermittelte (und auf der Lohnmeldung an die Stiftung FAR beruhende) beitragspflichtige Lohnsumme von Fr. 2'504'460.10 bestätigt. Weiter hat es in diesem Zusammenhang festgestellt, die Gesellschaft habe - trotz Zahlungserinnerungen, Mahnungen und Bussenverfügung - die Lohndeklarationen 2018 und 2019 der Ausgleichskasse nicht eingereicht, weshalb dieser eine exakte Ermittlung der für die Sozialversicherungsbeiträge massgebenden Lohnsummen offenkundig nicht möglich gewesen sei. Die Verwaltung habe daher die Beitragsbasis zwangsläufig ermessensweise festlegen müssen. Die für das Jahr 2018 festgelegte Lohnsumme von Fr. 2'500'000.- liege im Rahmen der Vorjahre. Die für Januar und Februar 2019 angenommene Lohnsumme beruhe auf der Jahresbasis von Fr. 1'000'000.-, was der provisorischen Jahreslohnsumme entspreche, die die Gesellschaft der Ausgleichskasse am 17. Juli 2018 für die Zeit ab dem 1. Juli 2018 gemeldet habe. Nachdem sie für 2017 noch eine viel zu niedrige provisorische Lohnsumme von lediglich Fr. 600'000.- angegeben habe, sei die Erhöhung auf Fr. 1'000'000.- ab Juli 2018 ein Indiz dafür, dass die Gesellschaft nicht von einer Reduktion der Lohnsumme für das Folgejahr (2018) ausgegangen sei. Die belegten Kündigungen seien "teils" erst im resp. für das Jahr 2019 ausgesprochen worden. Die Beschwerdeführer hätten keine genauen Kenntnisse (mehr) über die 2019 getätigten Lohnzahlungen.