Citation: 2C_553/2021 E. 4.4.3

4.4.3. Gleiches gilt auch für das Vorbringen der Beschwerdeführerin, die Vorinstanz klammere aus sachlich nicht nachvollziehbaren Gründen die Investitionen bei der Beurteilung ihrer Finanzlage aus. Die Vorinstanz legt diesbezüglich dar, dass Investitionsentscheide beeinflussbar und von Jahr zu Jahr starken Schwankungen unterworfen seien. Deshalb sei deren Berücksichtigung nicht geeignet, die Finanzlage einer Gemeinde abzubilden (vgl. E. 6.6 des angefochtenen Urteils). Diese vorinstanzliche Auffassung ist nicht unhaltbar, auch wenn der Einbezug der Investitionstätigkeit ein besseres Gesamtbild über den finanziellen Gesamthaushalt geben könnte. Die Beschwerdeführerin legt denn auch in diesem Zusammenhang nicht dar, dass die Berücksichtigung der Investitionen ein wesentlich anderes Bild ihres finanziellen Gesamthaushalts ergäbe. Unter dem Gesichtspunkt des Willkürverbots ist es im Ergebnis daher auch nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz für die Beurteilung der Anspruchsvoraussetzungen von § 8 FAG/BL die Investitionstätigkeit nicht berücksichtigt.