Citation: 2C_852/2018 E. B

In der Steuererklärung zur Steuerperiode 2015 deklarierte die Steuerpflichtige für die direkte Bundessteuer und die Staats- und Gemeindesteuern des Kantons Zürich einen steuerbaren Gewinn von Fr. 126.-- sowie für die Staats- und Gemeindesteuern ein steuerbares Eigenkapital von Fr. 50'126.--. Das Steueramt des Kantons Zürich (KStA/ZH) erachtete die von der Steuerpflichtigen eingereichten Unterlagen als ungenügend. Trotz Aufforderung und Mahnung reichte die Steuerpflichtige keinen (in den Augen des KStA/ZH) ordnungsgemässen Jahresabschluss nach, weshalb das KStA/ZH mit Veranlagungsverfügungen vom 9. März 2017 einen Zuschlag nach pflichtgemässem Ermessen vornahm. Dies führte für beide Steuerarten zu einem steuerbaren Gewinn von Fr. 30'000.-- und für die Staats- und Gemeindesteuer zu einem steuerbaren Eigenkapital von Fr. 172'000.--. Die Einsprachen blieben erfolglos (Einspracheentscheide des KStA/ZH vom 27. Oktober 2017), worauf das Steuerrekursgericht des Kantons Zürich die Rechtsmittel der Steuerpflichtigen teilweise guthiess. Es setzte den steuerbaren Reingewinn für alle Steuerarten auf Fr. 18'400.-- und das steuerbare Kapital für die Staats- und Gemeindesteuern auf Fr. 167'400.-- herab.