Citation: 1C_442/2017 E. 2.4

2.4. Die Vorinstanz führte aus, die Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich habe unter Bezugnahme auf das obergerichtliche Strafurteil und dessen Bestätigung durch das Bundesgericht den Sachverhalt bezüglich der Unterschreitung des Mindestabstands als erstellt erachtet. Auf die entsprechenden Erwägungen können verwiesen werden. Damit habe es auf die Erhebung weiterer Beweise verzichten dürfen. Die Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich habe sich mit Verweis auf die vom Bundesgericht anerkannte Faustregel 1 /6 der Geschwindigkeit, hier entsprechend 13,3 m, zu Recht an die rechtliche Würdigung des objektiven Tatbestandes durch die Strafgerichte gehalten. Das Vorbringen des Beschwerdeführers, die Unterschreitung des Mindestabstandes sei im Fahrverhalten des vorausfahrenden Lastwagens zu suchen, sei mithilfe eines Gutachtens, das sich auf das Video der Nachfahrmessung abstütze, klar widerlegt worden. Inwiefern die Umstände des Einzelfalls nicht genügend berücksichtigt worden seien, sei nicht ersichtlich. So habe die Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich die günstigen Strassenverhältnisse berücksichtigt. Aufgrund des zu geringen Abstands wäre es dem Beschwerdeführer mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht möglich gewesen, bei einem unerwarteten Ereignis rechtzeitig zu bremsen und damit die Kollision zu vermeiden. Da eine Auffahrkollision - gerade auch auf Autobahnen - auch eine Gefahr für nachfolgende Lenker schaffe, hätte der Beschwerdeführer nicht nur sich selbst gefährdet. Insgesamt sei es nicht gerechtfertigt, von der gerichtlichen Beurteilung des Verhaltens als grobfahrlässig abzuweichen. Damit habe die Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich zu Recht eine schwere Verletzung von Verkehrsregeln bejaht.