Citation: 8C_659/2020 E. 4.1.1

4.1.1. Die Beschwerdeführerin bringt vor, die interimistische Stellenleiterin des kommunalen Sozialdienstes habe mit E-Mails vom 22. Dezember 2017 sowie vom 4. Juli 2019 den Regierungsstatthalter um konkrete Rechtsauskünfte zur Rückforderung der geleisteten wirtschaftlichen Sozialhilfe gebeten. Die Vorinstanz stelle zwar die Existenz dieser Anfragen fest, habe sich aber bei der Würdigung des Sachverhalts nicht auf deren Wortlaut bezogen und damit Art. 95 BGG verletzt. Aus den zitierten E-Mails ergebe sich zweifelsohne, dass der Regierungsstatthalter als Beratungsstelle angegangen worden sei, bevor er als verwaltungsinterne Rechtsmittelinstanz entschieden habe. Daher hätte er im Sinne von Art. 9 Abs. 1 lit. e in Verbindung mit lit. b VRPG in den Ausstand treten müssen.