Citation: 6B_530/2009 12.10.2009 E. 3.3

3.3.1 Wie die Vorinstanz zutreffend ausführt (angefochtenes Urteil, S. 14 ff.), kann eine ehrverletzende Äusserung gestützt auf den Rechtfertigungsgrund der Wahrnehmung berechtigter Interessen gemäss Art. 14 StGB zulässig sein. Nach dieser Bestimmung verhält sich rechtmässig, wer handelt, wie es das Gesetz gebietet oder erlaubt, auch wenn die Tat nach dem Strafgesetzbuch oder einem andern Gesetz mit Strafe bedroht ist. Den Rechtfertigungsgrund von Art. 14 StGB können nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung beispielsweise neben Richtern, Beamten oder Anwälten auch die Prozessparteien geltend machen. Letztere können sich bei allfälligen ehrenrührigen Bemerkungen auf ihre prozessualen Darlegungspflichten berufen. Der Zeuge handelt aufgrund seiner Zeugnispflicht rechtmässig, wenn er aussagt, was er für wahr hält. Dies gilt selbst, wenn er bei pflichtgemässer Aufmerksamkeit die Unrichtigkeit seiner vermeintlich wahren Angaben hätte erkennen können (Urteil 6B_68/2009 vom 4. Juni 2009 E. 4 mit Hinweisen). Die Beschwerdegegnerin wurde von der Polizei als Geschädigte und vom Untersuchungsrichter als Zeugin einvernommen (pag. 34 ff. und pag. 85 ff. der Vorakten). Dass die Vorinstanz den Rechtfertigungsgrund von Art. 14 StGB bejaht hat, ist daher nicht zu beanstanden. 3.3.2 Es ist nicht ersichtlich, inwiefern die Vorinstanz die Akten unzutreffend gewürdigt hätte. Der Beschwerdeführer beschränkt sich darauf, der Beschwerdegegnerin vorzuwerfen, sie habe die Aussagen betreffend Sexualkontakte mit ihm wider besseres Wissen gemacht und legt nicht dar, inwiefern dies der Fall gewesen wäre. Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Es kann die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz nur berichtigen oder ergänzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Art. 105 Abs. 2 BGG). Der Beschwerdeführer, der die Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz anfechten will, muss substantiiert darlegen, inwiefern die Voraussetzungen gemäss Art. 105 Abs. 2 BGG gegeben sind und das Verfahren bei rechtskonformer Ermittlung des Sachverhalts anders ausgegangen wäre. Er kann sich nicht damit begnügen, den bestrittenen Feststellungen eigene tatsächliche Behauptungen gegenüberzustellen oder darzulegen, wie die Beweise seiner Ansicht nach zu würdigen gewesen wären. Vielmehr hat er klar und substantiiert aufzuzeigen, inwiefern die gerügten Feststellungen bzw. die Unterlassung von Feststellungen offensichtlich unrichtig sind oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruhen. Auf eine Kritik an den tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz, die den genannten Anforderungen nicht genügt, ist nicht einzutreten (vgl. BGE 133 III 350 E. 1.3). Die Beschwerde ist daher in diesem Punkt abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.