Citation: 2C_851/2022 E. 3.4

3.4. Gemäss den unbestrittenen Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz erhielt die Mutter vorliegend die elterliche Sorge über die Kinder, die unter die Obhut der Eltern der Mutter gestellt wurden. Dem Beschwerdeführer wurde die elterliche Sorge im medizinischen Bereich entzogen und ein Besuchsrecht zugesprochen. Die Vorinstanz hat festgestellt, wie die Besuchskontakte seit dem Scheidungsurteil vom 23. Juni 2016 stattfanden und detailliert aufgezeigt, wie sich die Situation mit Blick auf das (begleitete) Besuchsrecht des Beschwerdeführers im Laufe der Zeit entwickelte. Die vorinstanzlichen Abklärungen haben ergeben, dass in den Jahren seit der Trennung der Eltern zwischen dem Beschwerdeführer und seinen Kindern kein übliches Besuchsrecht regelmässig wahrgenommen werden konnte; in der Folge war es auch nicht möglich, ein entspanntes Verhältnis zwischen dem Beschwerdeführer und seinen Kindern zu entwickeln. Zum Zeitpunkt des vorinstanzlichen Entscheids fanden keine Besuche mehr seitens des Beschwerdeführers statt. Der rechtserhebliche Sachverhalt, insbesondere, dass der persönliche Kontakt nicht im Rahmen eines üblichen Besuchsrecht ausgeübt wird (vgl. nachfolgend E. 5.4), konnte damit auch ohne eine Anhörung der Kinder festgestellt werden. Die Rüge der Verletzung von Art. 12 KRK und der Gehörsverletzung erweist sich daher als unbegründet.