Citation: U 270/05 06.09.2005 E. 3

SUVA und kantonales Gericht haben die Frage des natürlichen Kausalzusammenhangs zwischen dem Unfall und der in der Folge fachärztlich diagnostizierten posttraumatischen Belastungsstörung offen gelassen und diejenige nach der ebenfalls erforderlichen Adäquanz verneint. Dabei ist unter sämtlichen Verfahrensbeteiligten zu Recht unbestritten, dass das Unfallereignis vom 21. Mai 2003 aufgrund des augenfälligen Geschehensablaufs und der erlittenen Verletzungen (Kontusion der Lendenwirbelsäule) dem Bereich der mittelschweren Unfälle zuzuordnen ist. Ebenfalls ausser Frage steht, dass sechs von den insgesamt sieben nach der angeführten Rechtsprechung heranzuziehenden unfallbezogenen Kriterien nicht gegeben sind. Streitig und nachfolgend zu prüfen ist einzig, ob das Merkmal "besonders dramatische Begleitumstände oder besondere Eindrücklichkeit des Unfalls" vorliegt, was der Beschwerdeführer bejaht, Verwaltung und Vorinstanz hingegen verneinen.