Citation: 8C_904/2017 E. A

A.________, geboren 1988, ist Alleingesellschafterin und einzelzeichnungsberechtigte Geschäftsführerin der B.________ GmbH, wo sie unter dieser Firma eine Pianobar betrieb. Mit früherem Sitz am gleichen Ort leitet sie ebenfalls als Alleingesellschafterin und einzelzeichnungsberechtigte Geschäftsführerin die C.________ GmbH. Als Angestellte ihrer eigenen B.________ GmbH war sie bei der Concordia Schweizerische Kranken- und Unfallversicherung AG (nachfolgend: Concordia oder Beschwerdegegnerin) obligatorisch gegen Unfälle und Berufskrankheiten versichert. Ein ihr von früheren Bar-Besuchen bekannter Gast, welcher in eine Auseinandersetzung mit der Ex-Frau ihres Lebenspartners verwickelt war, kam in der Nacht vom 21. auf den 22. August 2015 wiederholt an der Bar vorbei. Zwischen 03.30 und 04.00 Uhr - als die Versicherte in Anwesenheit eines letzten Gastes den Aussenbereich der bereits geschlossenen Bar aufräumte - betrat der genannte Gast in Begleitung eines Helfers alkoholisiert erneut den Aussenbereich der Bar und stiess Drohungen gegen ihren Lebenspartner und dessen Ex-Frau aus. Dabei gab er im Freien aus einer Pistole einen Schuss gezielt in die Luft ab. Am 15. September 2015 begab sich die Versicherte in ärztliche Erstbehandlung zu Dr. med. D.________. Er diagnostizierte eine posttraumatische Belastungsstörung, attestierte ihr rückwirkend ab 22. August 2015 eine volle Arbeitsunfähigkeit und ging von einem Behandlungsabschluss in etwa acht bis zehn Wochen aus. Die Concordia übernahm die Heilbehandlung und richtete ein Taggeld aus. Am........ verurteilte das Strafgericht den Haupttäter unter anderem wegen mehrfacher Drohung gegen die Versicherte und deren letzten Gast zu einer teilbedingten Freiheitsstrafe, einer bedingten Geldstrafe sowie einer Busse. Es sprach den Täter jedoch vom Vorwurf der mehrfachen Gefährdung des Lebens frei. Per 30. April 2016 stellte die Concordia sämtliche Leistungen ein und verneinte die Unfalladäquanz der darüber hinaus geklagten Beschwerden (Verfügung vom 13. Mai 2016). Auf Einsprache hin hielt die Concordia an ihrer Verfügung fest (Einspracheentscheid vom 27. März 2017).