Citation: 6B_1129/2021 E. 1.2

1.2. Die Vorinstanz erwägt, gemäss bundesgerichtlicher Vorgabe im Rückweisungsentscheid wäre eine unmittelbare Einvernahme der Geschädigten für eine Verurteilung des Beschwerdegegners wegen Förderung der Prostitution unabdingbar. Der Aufenthaltsort der Geschädigten sei trotz entsprechender behördlicher Abklärungen unbekannt und es sei auch nicht wahrscheinlich, dass sich daran in absehbarer Zeit etwas ändern würde. Eine den Beschwerdegegner belastende gerichtliche Aussage der Geschädigten liege somit nicht vor und sei auch nicht zu erwarten. Daher sei er in Nachachtung der bundesgerichtlichen Vorgaben vom Vorwurf der Förderung der Prostitution ohne Weiteres freizusprechen (Urteil S. 10).