Citation: 8C_4/2024 E. 6

Da die Einwände der Beschwerdeführerin keine auch nur geringen Zweifel am entsprechenden Attest der RAD-Ärztin zu wecken vermögen, hat das kantonale Gericht im Rahmen des Einkommensvergleichs zu Recht eine Arbeitsfähigkeit von 80 % in angepasster Tätigkeit berücksichtigt und in Anbetracht des daraus resultierenden 27%igen Invaliditätsgrades einen Rentenanspruch verneint. Weil von weiteren medizinischen Abklärungen nach willkürfreier vorinstanzlicher Einschätzung keine entscheidrelevanten Resultate zu erwarten waren, durfte das kantonale Gericht davon absehen. Dies verstösst weder gegen den Untersuchungsgrundsatz noch gegen die Ansprüche auf freie Beweiswürdigung sowie Beweisabnahme (Art. 61 lit. c ATSG) und rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV; antizipierende Beweiswürdigung; BGE 144 V 361 E. 6.5; Urteil 8C_674/2022 vom 15. Mai 2023 E. 8). Deshalb hat es bei der Verneinung eines Rentenanspruchs sein Bewenden.