Citation: 8C_194/2020 E. A

Der 1971 geborene A.________ war zuletzt als LKW-Fahrer für die B.________ GmbH tätig. Am 29. Juni 2015 meldete er sich unter Hinweis auf eine aneurysmatische Subarachnoidalblutung bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle Bern führte in der Folge erwerbliche und medizinische Abklärungen durch. Sie gewährte namentlich ein Belastbarkeitstraining in der GEWA und ein Aufbautraining, gefolgt von einem Arbeitsversuch mit begleitendem Coaching. Die Eingliederungsbemühungen mündeten in einer Anstellung ab 1. März 2018 als Chauffeur für die D.________ AG) in einem 60 %-Pensum, wobei die IV-Stelle in den ersten drei Monaten Einarbeitungszuschüsse leistete. Nachdem die IV-Stelle eine versicherungsmedizinische Beurteilung beim Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) eingeholt hatte, kündigte sie A.________ die Zusprache einer befristeten ganzen Invalidenrente vom 1. Januar 2016 bis 30. April 2017 an (Vorbescheid vom 2. November 2018). Aufgrund der Einwände des Versicherten veranlasste die IV-Stelle eine neuropsychologische Untersuchung durch den RAD (Untersuchungsbericht vom 11. März 2019). Gestützt auf einen weiteren Bericht dieses Dienstes stellte die Verwaltung A.________ mit neuem Vorbescheid vom 10. April 2019 wiederum eine befristete ganze Rente (1. Januar 2016 bis 30. April 2017) in Aussicht, woran sie mit Verfügung vom 11. September 2019 festhielt.