Citation: H 64/05 12.09.2005 E. 4

Der Beschwerdeführer bestreitet den der Ausgleichskasse entstandenen Schaden weder masslich noch grundsätzlich. Hingegen macht er geltend, angesichts der Aufgabenteilung zwischen ihm und dem Geschäftsführer sei die Unterlassung nicht ihm anzurechnen. Zudem habe er erst zu einem Zeitpunkt Kenntnis von den Nachforderungen erhalten, als die Firma bereits in Nachlassstundung stand und er somit gar nicht mehr hätte bezahlen dürfen; es seien auch keine liquiden Mittel mehr vorhanden gewesen. Schliesslich fehle es an einem adäquaten Kausalzusammenhang, da auch sein Aktivwerden den Schaden nicht verhindert hätte.