Citation: 5A_280/2015 E. 4.3.1

4.3.1. Der Beschwerdeführer macht im Wesentlichen geltend, er habe immer die gemäss Gesetz geschuldeten Beiträge an die AHV/IV/EO und die Säule 2b geleistet. Wenn Unterlagen nötig gewesen seien, hätte er diese nachreichen können. Zudem sei nicht ersichtlich und werde in Verletzung von Art. 29 Abs. 2 BV auch nicht begründet, was die Zahlungen im Jahre 2011 mit den Zahlen aus dem Jahr 2009 zu tun hätten. Die Erkenntnis, dass er gemäss Steuererklärung 2011 8.5 % des landwirtschaftlichen Einkommens gemäss Buchhaltungsabschluss bezahlt habe, sei aktenwidrig. Abgesehen davon habe der Beitragssatz gemäss Gesetz 9.5 % betragen. Hinsichtlich der Säule 2b sei falsch, dass er nicht jedes Jahr etwas eingezahlt habe. Insbesondere sei dies durch die von ihm dem Kantonsgericht Schaffhausen vorgelegten Aktenstücke 19 (Ziff. 15.4) und 25 widerlegt. Mit ihrer Berechnung habe die Vorinstanz überdies Art. 8 BV verletzt, zumal die Beschwerdegegnerin ihre Beiträge vollumfänglich abziehen könne, währenddem ihm dies versagt sei. Die Beschwerdegegnerin macht geltend, in der Berechnungstabelle gemäss Vereinbarung betreffend Getrenntleben vom 20. Oktober 2010 seien keine Sozialabzüge vorgesehen gewesen, sodass diese auch vorliegend im Rahmen der Abänderung nicht zu berücksichtigen seien. Zudem hätten die Sozialabzüge keinen Einfluss auf die Höhe des vom Obergericht zugesprochenen monatlichen Beitrages von Fr. 1'775.--. Es liege keine rechtsungleiche Behandlung vor.