Citation: 8C_654/2023 E. 6.2

6.2. Wenn die Beschwerdeführerin nunmehr geltend macht, es könne nicht ausgeschlossen werden, dass eine unfallbedingte SLAP-Läsion erst nachträglich durch eine Überlastung im Zusammenhang mit dem Arbeitsbeginn per Ende 2017 entstanden sei, so vermag sie keinen Arztbericht zu benennen, der diese Argumentation stützen würde. Zwar hielt der Radiologe PD Dr. med. H.________ aufgrund der - als nicht zuverlässig beurteilbar bezeichneten - nativen MRT-Bildgebung vom 24. Januar 2018 eine SLAP-Läsion für "fraglich abgrenzbar", während die Radiologen Dres. med. L.________ und M.________ eine solche nicht "sicher" auszuschliessen vermochten. Damit ist aber zum einen das Vorliegen einer nachträglich entstandenen SLAP-Läsion nicht hinreichend belegt. Zum anderen ist von vornherein auch kein Arztbericht ersichtlich, der eine solche allenfalls nachträglich entstandene SLAP-Läsion auf das Unfallereignis vom 25. April 2017 zurückführen würde. Wenn die Vorinstanz vor diesem Hintergrund auf weitere medizinische Abklärungen in dieser Hinsicht verzichtete, ist darin keine Bundesrechtsverletzung zu erblicken (zur antizipierten bzw. vorweggenommenen Beweiswürdigung vgl. BGE 144 V 361 E. 6.5; 136 I 229 E. 5.3).