Citation: 8C_101/2024 E. 5.1

5.1. Zunächst fordert er, die Adäquanzprüfung müsse nach der Schleudertrauma-Praxis erfolgen, übersieht dabei aber, dass eine solche Prüfung durch das kantonale Gericht bereits durchgeführt wurde. Dieses liess offen, ob die Schleudertrauma-Praxis oder die Psycho-Praxis Anwendung zu finden hat, da es zum Ergebnis gelangte, dass die Adäquanz selbst nach der für den Beschwerdeführer in der Regel und jedenfalls hier vorteilhafteren Schleudertrauma-Rechtsprechung verneint werden müsse. Bei nach der vorinstanzlichen Prüfung festgestellter fehlender adäquater Kausalität erübrigten sich praxisgemäss auch Weiterungen zur Frage, ob ein natürlicher Kausalzusammenhang zwischen den organisch nicht hinreichend nachweisbaren Beschwerden und dem Unfall besteht (BGE 148 V 301 E. 4.5.1; 148 V 138 E. 5.1.2; 135 V 465 E. 5.1 mit Hinweisen).