Citation: 2C_553/2021 E. 3.4.2

3.4.2. Die Beschwerdeführerin erkennt eine Verletzung ihres Gehörsanspruchs, da die Vorinstanz das aufgehobene Urteil des zweiten Rechtsgangs vom 18. Dezember 2019 in der Sache wörtlich in das dritte und vorliegend angefochtene Urteil vom 9. Juni 2021 übernehme, ohne dass sie auf die Argumente eingehe, die die Beschwerdeführerin im bundesgerichtlichen Verfahren 2C_455/2020 vorgebracht habe. Der Auffassung der Beschwerdeführerin ist nicht zu folgen: Sie lässt ausser Acht, dass das Bundesgericht das vorinstanzliche Urteil vom 18. Dezember 2019 infolge Missachtung von Ausstandsvorschriften aufhob. In materieller Hinsicht äusserte es sich nicht zur Angelegenheit. Damit ergaben sich für die Vorinstanz aus dem bundesgerichtlichen Verfahren 2C_455/2020 keine Hinweise, die sie in ihrer materiellen (Neu-) Beurteilung zu beachten hatte. Insofern ordnete die Vorinstanz nach der Rückweisung auch zu Recht keinen erneuten Schriftenwechsel an (vgl. Urteil 8C_668/2012 vom 26. Februar 2013 E. 5.1). Die Rüge ist bereits deshalb unbegründet. Ferner legt die Beschwerdeführerin nicht rechtsgenüglich dar, weshalb die Vorinstanz Eingaben aus einem anderen, nicht bei ihr hängigen Verfahren zu beachten hätte. Nach dem Dargelegten musste sich die Vorinstanz nicht mit der bundesgerichtlichen Beschwerde und Replik der Beschwerdeführerin auseinandersetzen. Eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör liegt nicht vor. Auch die Rüge einer Verletzung des Willkürverbots stösst ins Leere.