Citation: 1C_89/2024 E. 4

Nach diesen Erwägungen ist die Beschwerde teilweise gutzuheissen. Das Urteil des Kantonsgerichts Luzern vom 21. Dezember 2023 ist insoweit aufzuheben, als damit die Ausnahmebewilligung für die Überschreitung der Baulinien durch den Velounterstand bestätigt wurde. Die Sache ist an die Vorinstanz zurückzuweisen, die über die Erteilung dieser Ausnahmebewilligung sowie die Verlegung der Kosten ihres Verfahrens neu zu befinden haben wird. Im Übrigen ist die Beschwerde abzuweisen. Gemessen am Ausgang des Verfahrens sind die Gerichtskosten zu drei Vierteln der Beschwerdeführerin und zu einem Viertel der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Die anwaltlich vertretene Beschwerdeführerin und die anwaltlich vertretene Beschwerdegegnerin haben je Anspruch auf eine gekürzte Parteientschädigung zulasten der anderen Partei, was nach Verrechnung zu einer reduzierten Parteientschädigung für die Beschwerdegegnerin führt (Art. 68 Abs. 1 und 2 BGG).