Citation: 8C_182/2008 15.12.2008 E. 2

Die Beschwerdeführerin beantragt die Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheids vom 2. Dezember 2007 (recte: 5. Dezember 2007), die Feststellung der Unfallkausalität der Beschwerden sowie Leistungen aus der vertraglich vereinbarten Versicherungspolice Nr. 7.294.151. Die Beschwerdegegnerin macht geltend, auf das Feststellungsbegehren und das Begehren auf vertragliche Leistungen sei nicht einzutreten. Die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten hat grundsätzlich reformatorischen Charakter (Art. 107 Abs. 2 BGG). Das Bundesgericht darf nicht über die Begehren der Parteien hinausgehen (Art. 107 Abs. 1 BGG). Absatz 2 dieser Bestimmung räumt ihm jedoch die Kompetenz ein, im Falle, da es eine Beschwerde für begründet hält und sie gutheissen will, die Sache selbst zu entscheiden oder sie zu neuer Beurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen. Da die Leistungspflicht von der Unfallkausalität der geltend gemachten Beschwerden abhängt, schadet es der Beschwerdeführerin nicht, dass sie (auch) ein Feststellungsbegehren gestellt hat, zumal das Bundesgericht bei einer Bejahung des Kausalzusammenhangs die Leistungen ohnehin nicht selber festsetzen könnte. Dass auch um vertragliche Ansprüche ersucht würde, ergibt sich weder aus dem Rechtsbegehren noch aus der Beschwerdebegründung. Die von der Beschwerdeführerin angeführte Unfallversicherungspolice Nr. 7.294.151 hat einzig die Prämienvereinbarung zwischen Arbeitgeberin und Unfallversicherer über die obligatorische Unfallversicherung zum Gegenstand. Die vorliegende Beschwerde erweist sich daher als zulässig.