Citation: 2C_907/2018 E. 7

Die Frage, ob die kumulative Anwendung von Disziplinarmassnahmen und Bewilligungsentzug vor dem Grundsatz der Verhältnismässigkeit stand hält (Art. 5 Abs. 2 BV), wird vom Beschwerdeführer nicht aufgeworfen. Im Rahmen der Rechtsanwendung von Amtes wegen prüft das Bundesgericht grundsätzlich nur die geltend gemachten Vorbringen, sofern allfällige weitere rechtliche Mängel nicht geradezu offensichtlich sind (vgl. Art. 106 Abs. 1 BGG; E. 2 hiervor). Selbst bei Vorliegen einer hinreichenden Beanstandung ist die Verletzung des Grundsatzes der Verhältnismässigkeit zu verneinen. Der Bewilligungsentzug ist sowohl geeignet als auch erforderlich, um den Schutz der öffentlichen Gesundheit zu gewährleisten. Sodann ist er dem Beschwerdeführer im Lichte der strafrechtlichen Verurteilung und der damit verloren gegangenen Vertrauenswürdigkeit sowie vor dem Hintergrund der Disziplinarmassnahme auch zuzumuten, zumal die Höhe der ausgesprochenen Busse bei einem Bussenrahmen bis zu Fr. 20'000.-- als niedrig einzustufen ist (vgl. Art. 43 Abs. 1 lit. c MedBG). Die ausgesprochene Busse von 3'000.-- mit Verfügung vom 3. September 2014 steht dem Bewilligungsentzug mit Verfügung vom 24. November 2017 aus dem Gesichtspunkt der Verhältnismässigkeit im Sinne von Art. 5 Abs. 2 BV daher nicht entgegen.