Citation: 6B_936/2019 E. 5.2

5.2. Die Vorinstanz nimmt an, die Bankauszüge hätten nicht alle effektiv ausgeführten Transaktionen enthalten. Den Kunden sei daher vorgespiegelt worden, über grössere Vermögenswerte zu verfügen als tatsächlich auf ihren Konti noch vorhanden gewesen seien. Damit habe der Inhalt der Auszüge nicht mit den tatsächlichen Gegebenheiten übereingestimmt, so dass eine rechtlich erhebliche Tatsache unrichtig beurkundet gewesen sei. Im vorliegenden Fall habe die Beschwerdeführerin als kollektivzeichnungsberechtigte Angestellte der Bank und Portfoliomanagerin eine garantenähnliche Stellung innegehabt und durch die Erstellung und Verwendung falscher Bankbelege den objektiven Tatbestand der Falschbeurkundung erfüllt. Dass die den Kunden vorgelegten oder zugestellten Belege keine Unterschrift getragen oder kein Logo der Bank aufgewiesen hätten, ändere daran nichts. Für die Kunden sei entscheidend gewesen, dass die Unterlagen von ihrer Vertrauensperson vorgelegt bzw. zugestellt worden seien. Es habe für sie daher kein Zweifel daran bestanden, dass Aussteller der Dokumente die Bank bzw. die Beschwerdeführerin als deren leitende Angestellte gewesen sei (angefochtenes Urteil S. 64 ff., 80 f.; vgl. auch erstinstanzliches Urteil S. 172 f.).