Citation: 5A_933/2017 E. 3.3.2

3.3.2. Der Beschwerdeführer bringt vor, die Tatsache, dass sich die Beschwerdegegnerin seit Anfang September 2016 auf Stellensuche befinde, belege, dass sie um ihre Pflicht zur Erweiterung ihrer Arbeitstätigkeit gewusst habe. Die Erkenntnis der Vorinstanz, die Beschwerdeführerin habe nicht damit rechnen müssen, ihre Arbeitstätigkeit erweitern zu müssen, sei aktenwidrig. Der Beschwerdeführer zeigt indessen nicht auf, weshalb die Beschwerdegegnerin überhaupt verpflichtet gewesen sein soll, ihren Beschäftigungsgrad zu erweitern. Allein der Umstand, dass sie Arbeitsbemühungen unternahm, bedeutet nicht, dass sie auch damit rechnen musste, zukünftig einer Vollzeitbeschäftigung nachgehen zu müssen. Die Rüge zielt damit ins Leere. Ohnehin sind die Vorbringen des Beschwerdeführers widersprüchlich: Einerseits will er aus der Tatsache, dass die Beschwerdegegnerin Arbeitsbemühungen unternahm, ableiten, dass sie um ihre Pflicht zur Ausweitung ihres Beschäftigungsgrades wusste. Andererseits betrachtet er es aber nicht als erwiesen, dass sie auch tatsächlich Bewerbungen verschickt und Absagen erhalten habe.