Citation: 5A_952/2022 E. 5.3

5.3. Selbst wenn man dem Beschwerdeführer zugestehen wollte, der Streitgegenstand des vorliegenden Verfahrens sei - jedenfalls aus seiner Warte - von besonderer Bedeutung, kann die Sache objektiv nicht als besonders dringlich eingestuft werden, zumal der Beschwerdeführer jederzeit über genügend Mittel verfügte, um sein betreibungsrechtliches Existenzminimum zu decken. Das Obergericht war nicht gehalten, das Dossier ausserhalb der Reihe zu bearbeiten, und entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers erscheint die Bearbeitungsdauer von drei Monaten eher kurz; jedenfalls kann nicht gesagt werden, das Obergericht habe ungebührlich lange gebraucht, um seinen Entscheid zu fällen und zu begründen. Die Rüge der Rechtsverzögerung ist unbegründet.