Citation: 5A_265/2024 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer ist nicht damit einverstanden, dass im vorinstanzlichen Verfahren keine öffentliche Parteiverhandlung stattgefunden hat. Diesbezüglich bringt er vor, das Appellationsgericht habe ihm - dies wird durch den angefochtenen Entscheid bestätigt - mit Verfügung vom 9. November 2023 Frist angesetzt, eine solche Verhandlung zu beantragen. Trotz seines entsprechenden Gesuchs sei in der Folge keine öffentliche Verhandlung durchgeführt worden. Dies verstosse gegen den Grundsatz von Treu und Glauben und sei willkürlich. Der Grundsatz von Treu und Glauben verleiht Rechtsuchenden unter gewissen Umständen Anspruch auf Schutz ihres Vertrauens auf die Richtigkeit behördlichen Handelns. Dieser Anspruch hindert die Behörden, von ihrem früheren Handeln abzuweichen, auch wenn sie dieses zu einem späteren Zeitpunkt als unrichtig erkennen (BGE 146 I 105 E. 5.1.1). Anders als der Beschwerdeführer dies annimmt, vermag die blosse Aufforderung, bis zu einem bestimmten Zeitpunkt eine Verhandlung zu beantragen, indes kein schutzwürdiges Vertrauen (vgl. dazu BGE 137 I 69 E. 2.5.1) darauf zu begründen, dass eine entsprechende Verhandlung durchgeführt wird. Mit der Aufforderung zur Gesuchseinreichung sagt das Gericht gerade noch nichts dazu, wie es dieses Gesuch (zu einem späteren Zeitpunkt) beantworten wird. Damit fehlt es an einer hinreichenden Vertrauensgrundlage. Auch ansonsten ist das Verhalten des Appellationsgerichts in keiner Weise zu beanstanden, insbesondere auch nicht unter Willkürgesichtspunkten.