Citation: 5A_412/2015 E. 9.2

9.2. Der Beschwerdeführer stört sich daran, dass die Vorinstanz sein Besuchsrecht gegenüber ihrem ersten Entscheid vom 23. September 2013 (s. Sachverhalt Bst. B.b) "neu und einschränkend" geregelt habe. Diese Neuregelung sei ohne Ankündigung im Verfahren vor der Vorinstanz, ohne entsprechende Anträge, ohne Begründungen und völlig überraschend gekommen. Das erste Urteil habe ihm insbesondere ein Besuchsrecht von einem Wochenende alle zwei Wochen mit der Möglichkeit eingeräumt, die Kinder mit sich nach Hause zu nehmen; neu würden ihm nur noch halbe Tage eingeräumt. Gleich verhalte es sich mit dem Ferienrecht, das neu erst ab Juli 2017 gelte. Nach der Meinung des Beschwerdeführers wäre das Obergericht verpflichtet gewesen, ihm einen solchen Schritt anzuzeigen und ihm Gelegenheit zu einer Stellungnahme zu geben. Die Vorinstanz habe dies pflichtwidrig unterlassen und damit seinen Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt (Art. 29 Abs. 2 BV).