Citation: 2C_658/2020 E. 2

Das auf den 17. August 2020 datierte Schreiben kann sinngemäss als Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich vom 1. Juli 2020 betrachtet werden. Gemäss Art. 42 Abs. 1 und Abs. 2 BGG haben Rechtsschriften die Begehren und deren Begründung zu enthalten; in der Begründung ist in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt schweizerisches Recht (Art. 95 BGG) verletze. Die Begründung hat sachbezogen zu sein; die Beschwerde führende Partei hat in gezielter Auseinandersetzung mit den für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen plausibel aufzuzeigen, welche Rechte bzw. Rechtsnormen die Vorinstanz verletzt haben soll (BGE 140 III 86 E. 2 S. 88 f. mit Hinweisen). Die Vorinstanz hat im angefochtenen Urteil die Beschwerde mit der Begründung abgewiesen, ein nachehelicher Aufenthaltsanspruch im Sinne von Art. 50 Abs. 1 lit. a AIG bestehe deswegen nicht, weil die Voraussetzung einer dreijährigen Ehe nicht erfüllt sei. Die Ehegatten hätten während der Inhaftierung des Ehemannes den Kontakt vollständig abgebrochen, weshalb ab Mitte Oktober 2015 unabhängig von den konkreten Gründen nicht mehr von einer intakten Ehegemeinschaft ausgegangen werden könne. Hinsichtlich eines nachehelichen Aufenthaltsanspruches im Sinne von Art. 50 Abs. 1 lit. b AIG hat die Vorinstanz erwogen, die Sicherheitslage im Kosovo habe sich in den letzten Jahren soweit beruhigt, dass das Land gemäss der Asylverordnung 1 über Verfahrensfragen vom 11. August 1999 (AsylV 1; SR 142.311) als verfolgungssicheres Heimat- oder Herkunftsstaat eingestuft werde. Des Weiteren habe die Beschwerdeführerin keine konkreten Hinweise dafür in das Verfahren eingebracht, weshalb sie im Kosovo als serbischsprachige ältere Frau besonderer Ächtung oder Gefahren ausgesetzt sein sollte. In ihrer Eingabe vom 17. August 2020 legt die Beschwerdeführerin nicht ansatzweise dar, inwiefern das Verwaltungsgericht schweizerisches Recht verletzt haben könnte. Konkrete Hinweise auf eine Verletzung von Art. 3 EMRK werden nicht vorgetragen. Die Eingabe enthält offensichtlich keine den Anforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG genügende sachbezogene Begründung, und es ist darauf mit Entscheid des Abteilungspräsidenten als Einzelrichter im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.