Citation: 6B_404/2013 E. 2

Es ist glücklichen Umständen und einem ärztlichen operativen Eingriff zuzuschreiben, dass der Tod beim Opfer nicht eintrat. Indem der Beschwerdeführer diesem mit dem Messer in den Hals stach, nahm er den Todeseintritt zumindest in Kauf. Der Wohnungsinhaberin fügte er direktvorsätzlich eine Hirnerschütterung, einen doppelten Bruch des Jochbeins rechts und einen Nasenbeinbruch zu (Urteil S. 16). Für die behauptete Notwehrsituation (Art. 15 StGB) finden sich keine Anhaltspunkte. Die Schuldsprüche erfolgten zu Recht.