Citation: 5C.24/2003 10.03.2003 E. 3

Der Beklagte beanstandet weiter die Festsetzung der Unterhaltsbeiträge an seine Kinder sowie an die Klägerin. Die vorgebrachte Begründung ist unbeachtlich, wenn der Beklagte vorliegend auf die eingereichte staatsrechtliche Beschwerde verweist (vgl. E. 1.2). Bei der Kritik an der Berechung seines hypothetischen Einkommens durch das Obergericht, soweit in der Berufungsschrift selber enthalten, verkennt er die Überprüfungsbefugnis des Bundesgerichts im Verfahren der eidgenössischen Berufung: Das Obergericht kam auf Grund der Betreuungssituation der Kinder des Beklagten zum Ergebnis, dass es ihm möglich sei, einer Teilzeitarbeit nachzugehen und hat ein hypothetisches Einkommen von Fr. 4'500.-- angenommen. Diese Schlussfolgerung basiert auf Beweiswürdigung, welche das Bundesgericht im Berufungsverfahren nicht überprüfen kann (BGE 117 II 256 E. 2b S. 258; 126 III 10 E. 2b S. 12). Die im Berufungsverfahren überprüfbare Rechtsfrage, ob dem Beklagten ein hypothetisches Einkommen in dieser Höhe auch zuzumuten ist, wird vorliegend nicht aufgeworfen. Insofern lässt sich den Vorbringen des Beklagten nicht einmal ansatzweise eine Begründung entnehmen, inwiefern das Obergericht bei der Festlegung der Unterhaltsbeiträge Bundesrecht verletzt haben soll (Art. 55 Abs. 1 lit. c OG). Damit kann auf die vorliegende Rüge nicht eingetreten werden.