Citation: 6B_651/2021 E. B

Mit Urteil vom 5. November 2019 sprach das Bezirksgericht Horgen A.________ unter anderem der qualifiziert groben Verletzung der Verkehrsregeln in zwei Fällen schuldig und verurteilte ihn zu einer unbedingten Freiheitsstrafe von 20 Monaten als Zusatzstrafe zum Urteil des Kantonsgerichts St. Gallen vom 10. September 2018 sowie zu einer Busse von Fr. 800.--. Der mit Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat vom 12. Dezember 2012 gewährte bedingte Vollzug einer Freiheitsstrafe von 6 Monaten widerrief es nicht. Ferner ordnete es die Vernichtung der sichergestellten Betäubungsmittel an und befand über die Verwendung des sichergestellten Mobiltelefons, der Datensicherung und der Geschwindigkeitsauswertung in den Videoaufzeichnungen. Dagegen erhob A.________ Berufung an das Obergericht des Kantons Zürich, wobei er die Schuldsprüche betreffend qualifiziert grobe Verkehrsregelverletzung, die Strafhöhe und die Kostenauflage anfocht. Die Staatsanwaltschaft Limmattal / Albis erhob Anschlussberufung und beschränkte dieselbe auf die Frage der Bemessung der Strafe. Mit Urteil vom 23. März 2021 sprach das Obergericht A.________ der qualifiziert groben Verletzung der Verkehrsregeln in zwei Fällen schuldig. Die (unbedingte) Zusatzstrafe zum Urteil des Kantonsgerichts St. Gallen vom 10. September 2018 bemass es auf 24 Monate Freiheitsstrafe, die Busse auf Fr. 600.--.