Citation: 8C_495/2022 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz schloss sich der Argumentation des Bezirksrates im Wesentlichen an. Sie stellte in tatsächlicher Hinsicht bezüglich des streitigen Betrags von Fr. 9997.60 fest, im Ermittlungsbericht vom 23. April 2015 seien Bargeldüberweisungen von der Beschwerdeführerin ins Ausland via die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) resp. UFC/Western Union ausgewiesen. Erstellt sei zwar, dass der Ehemann der Beschwerdeführerin als Organisator von Konzerten und Party-Events in verschiedenen Ländern tätig gewesen sei. Es lägen aber keine Belege dafür vor, dass die Überweisungen tatsächlich in diesem Zusammenhang erfolgt seien und die Beschwerdeführerin die fraglichen Geldbeträge - wie von ihr geltend gemacht - lediglich treuhänderisch für ihren Ehemann weitergeleitet haben soll. Die Beschwerdeführerin vermöge auch nicht zu erklären, weshalb sie einerseits die Beträge offenbar in bar von ihrem Ehemann erhalten und aus welchem Grund es sich andererseits um Bargeldüberweisungen ins Ausland gehandelt habe resp. sich habe handeln müssen. Für den Geschäftsverkehr sei dies ein unüblicher Vorgang. Namentlich erschliesse sich nicht, weshalb sich der Ehemann der Beschwerdeführerin - schon aus Kostengründen - für die entsprechenden Überweisungen nicht seiner Bank bedient habe. Hinzu komme, dass er bei drei der infrage stehenden Überweisungen selber der Empfänger gewesen sei. Weshalb hier gleichsam ein "Umweg" über die Beschwerdeführerin habe gewählt werden müssen, lege diese nicht dar und sei auch nicht ersichtlich. Auch das Schreiben des Ehemanns vom 6. Juni 2018, demzufolge er angeblich von den Dienstleistungen von Western Union ausgeschlossen worden sei, liefere für diese aussergewöhnlichen Umstände keine Erklärungen. Die Vorinstanz kam nach Würdigung all dieser Gegebenheiten zum Ergebnis, es sei nicht zu beanstanden, dass der Bezirksrat die Begründung der Beschwerdeführerin betreffend die Herkunft der grossen Geldbeträge als nicht überzeugend erachtet habe. Folglich habe der Bezirksrat die ins Ausland transferierten Beträge im Umfang von Fr. 9997.60 zu Recht der Beschwerdeführerin als eigene Geldmittel angerechnet.