Citation: 1C_37/2013 E. 6.3

6.3. Das Verwaltungsgericht erachtete diesen Einwand namentlich deshalb als nicht stichhaltig, weil die Bewilligung ausdrücklich festhalte, dass die Baute nicht mit Wasser erschlossen sei. Darin möge zwar ein gewisser Widerspruch zu dem der Behörde schriftlich bekannt gegebenen Wasseranschluss liegen. Jedoch begründe dies noch keinen Anspruch auf Fortbestand des erst seit 2006 bestehenden, nicht bewilligten Anschlusses. Gleiches gelte für den Anschluss der Hauskanalisationsleitung, auch wenn das Abwasserrohr damals bereits sichtbar gewesen sein soll. In der Baubewilligung sei auch dazu ausdrücklich angeführt worden, dass keine verschmutzten Abwässer anfielen. Mit der Baubewilligung sei auch nicht die Zusicherung verbunden gewesen, dass der Wohnwagen dauerhaft als Wohnung genutzt werden dürfe. Insofern bestehe kein Anspruch auf Fortsetzung der erst Anfang 2010 aufgenommen Dauernutzung des Wohnwagens.