Citation: 6B_1060/2020 E. 1.4.4

1.4.4. Die Vorinstanz würdigt nach dem Gesagten die für die Feststellung des vom Beschwerdeführer vorgenommenen bzw. ihm zuzurechnenden Handelns massgeblichen Aussagen nicht bzw. unzureichend und bezieht sie teilweise gar nicht in die Beurteilung mit ein. Für den Fall eines arbeitsteiligen Vorgehens des Beschwerdeführers mit F.________ legt sie im Übrigen nicht dar, dass und inwiefern sie vom Beschwerdeführer nicht eigenhändig begangene Handlungen ihm mittäterschaftlich zurechnen würde. Sowohl Art und Umfang der vom Beschwerdeführer konkret vorgenommenen Ausführungshandlungen als auch die Aufteilung des Deliktsbetrags sind in der gegebenen Konstellation für die Tatbestandsverwirklichung massgebend und zeitigen Folgen ebenso für die Bewertung des Tatverschuldens im Rahmen der Strafzumessung. Indem die Vorinstanz die diesbezügliche Sachverhaltsfeststellung zwar auf die einschlägigen (mitunter einzigen) Beweise der Aussagen des Beschwerdeführers und von F.________ stützt, diese Aussagen jedoch keiner Aussagenwürdigung unterzieht, sondern ohne konkrete Begründung den Aussagen von F.________ folgt, sind entscheidende Ausführungen in ihrer Begründung nicht nachvollzieh- und überprüfbar. Gleiches gilt, wenn sie die Aussagen bei der Würdigung der Urheberschaft der Einzahlungen der Erstprämien gänzlich ausser Acht lässt. Der angefochtene Entscheid erweist sich insoweit als unzureichend begründet im Sinne von Art. 112 Abs. 1 lit. b BGG und verletzt zugleich den Anspruch des Beschwerdeführers auf rechtliches Gehör gemäss Art. 29 Abs. 2 BV und Art. 3 Abs. 2 lit. c StPO. Die Rüge des Beschwerdeführers ist insofern begründet.