Citation: 6B_303/2016 E. 1.3.3

1.3.3. Zutreffend ist zwar, dass aus dem Gutachten vom 28. August 2015 entgegen den vorinstanzlichen Erwägungen (vgl. angefochtenes Urteil E. 4.2.2 S. 14) nicht hergeleitet werden kann, der Brand sei an mehreren Stellen initiiert worden. Der Gutachter hält vielmehr ausdrücklich fest, "der hohe Zerstörungsgrad lasse keinen eindeutigen Schluss zu, ob ursprünglich mehrere Brandherde vorlagen" (Gutachten Ziff. 1 S. 11). Da der Porsche im Zeitpunkt der Erstellung des Gutachtens für weitere Untersuchungen nicht mehr zur Verfügung stand, konnte der Gutachter das Fahrzeug auch nicht selber auf mögliche Brandursachen untersuchen. Ebenfalls nicht zutreffend ist daher die Aussage der Vorinstanz, die Experten würden übereinstimmend eine technische Brandursache sowie ein Flüssigkeitsleck im Motorraum ausschliessen (angefochtenes Urteil E. 4.1.2 S. 12). Das gerichtliche Gutachten gibt diesbezüglich lediglich das Untersuchungsergebnis des Privatgutachtens und des polizeilichen Ermittlungsberichts wieder (vgl. Gutachten Ziff. 2 S. 11). Das Bundesgericht entschied bereits im ersten Urteil vom 4. November 2014, dass es sich dabei nicht um Sachverständigengutachten im Sinne von Art. 182 StPO handelt (Urteil 6B_619/2014 E. 1.4 und 1.5). Eine technische Brandursache oder eine Brandentstehung durch auslaufende Betriebsstoffe konnte gutachterlich damit weder ausgeschlossen noch bestätigt werden.