Citation: U 48/01 27.06.2002 E. 1

1.- Nach ständiger Rechtsprechung beurteilt das Sozialversicherungsgericht die Gesetzmässigkeit der angefochtenen Verfügungen in der Regel nach dem Sachverhalt, der zur Zeit des Verfügungserlasses gegeben war (BGE 121 V 366 Erw. 1b mit Hinweisen). Im Verwaltungsverfahren nach UVG schliesst der Einspracheentscheid das Verwaltungsverfahren ab und tritt an die Stelle der ursprünglichen Verfügung. Für das Gericht sind daher die Verhältnisse, wie sie sich zum Zeitpunkt des Erlasses des Einspracheentscheides darstellen, massgebend (BGE 127 V 105 Erw. 5e in fine mit Hinweis; RKUV 2001 Nr. U 419 S. 101 Erw. 2 mit Hinweisen; Alexandra Rumo-Jungo, Rechtsprechung zum UVG, 2. Aufl., Zürich 1995, S. 344 und 377).