Citation: 5A_206/2020 E. 2

Das Appellationsgericht hat die angefochtene Verfügung am 23. Januar 2020 erstmals versandt. Die Beschwerdeführerin hat die am 24. Januar 2020 zur Abholung gemeldete Sendung nicht abgeholt. Am 6. Februar 2020 hat das Appellationsgericht die Verfügung nochmals per Einschreiben versandt. Die Beschwerdeführerin hat die Sendung am 13. Februar 2020 entgegengenommen. Für die Fristwahrung beruft sie sich auf dieses Datum. Da die Beschwerdeführerin mit einer Zustellung rechnen musste, gilt diese grundsätzlich am siebten Tag nach dem ersten erfolglosen Zustellungsversuch als erfolgt (Art. 138 Abs. 3 lit. a ZPO, Art. 44 Abs. 2 BGG). Die Beschwerde ist damit grundsätzlich verspätet. Ob die Beschwerdeführerin aufgrund des Vertrauensschutzes davon ausgehen durfte, die zweite Zustellung löse die Beschwerdefrist aus, zumal im Begleitschreiben des Appellationsgerichts kein Vorbehalt hinsichtlich des Fristenlaufs angebracht wurde (Urteil 4A_53/2019 vom 14. Mai 2019 E. 4.4), kann angesichts des Folgenden (E. 3 und 4) offenbleiben. Selbst wenn von der Massgeblichkeit der Zustellung vom 13. Februar 2020 ausgegangen wird, ist jedenfalls die zweite Eingabe der Beschwerdeführerin vom 3. April 2020 verspätet, soweit sie damit ihre Beschwerde ergänzen will. Nicht einzutreten ist auf die Beschwerde sodann insoweit, als die Beschwerdeführerin Anträge stellt, die über den Gegenstand der angefochtenen Verfügung (unentgeltliche Rechtspflege im Beschwerdeverfahren vor Appellationsgericht; Hinweis bezüglich Ortsabwesenheiten) hinausgehen.