Citation: 1C_390/2020 E. 3.3.1

3.3.1. Weiter macht die Beschwerdeführerin geltend, mit der Errichtung einer "landwirtschaftlichen Siedlung" werde der Schutzzweck der Landschaftsschutzzone faktisch aufgehoben und die Parzelle in eine eigentliche Landwirtschaftszone umgewandelt. Daher hätte in analoger Anwendung von Art. 23 USG (SR 814.01; richtig wohl: Art. 24 USG) und Art. 29 f. LSV nicht die Einhaltung der Immissionsgrenzwerte, sondern der tieferen Planungswerte verlangt werden müssen. Die Vorinstanz habe den besonderen Schutzzweck der Landschaftsschutzzone hinsichtlich der Lärmproblematik fälschlicherweise ausser Acht gelassen und damit ihre Begründungspflicht bzw. ihren Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) verletzt.