Citation: 4A_496/2023 E. 3.2.2

3.2.2. Anhand der Ausführungen in der Beschwerde leuchtet nicht ein, dass der Vorinstanz eine Verletzung der Begründungspflicht vorzuwerfen wäre. Eine Gehörsverletzung zeigt sie auch nicht auf mit dem Vorbringen, die Vorinstanz habe es unterlassen, die konkreten Verzichtsklauseln einzeln in Bezug auf Art. 8 UWG bzw. alle Voraussetzungen für einen rechtsgültigen Vorausverzicht zu prüfen. Ebenso wenig zeigt sie eine Bundesrechtsverletzung auf mit der nicht weiter begründeten Behauptung, die Vorinstanz hätte bei Prüfung gemäss Art. 8 UWG zum Schluss kommen müssen, dass Art. 14 der AGB Version 2008, Art. 22 der AGB-Version 04/2013 und Art. 26 der AGB-Version 01/2018 objektiv ungewöhnlich seien. Auf den im angefochtenen Entscheid hervorgehobenen Umstand, dass die Beschwerdeführerin ihren Einwand der angeblichen Ungewöhnlichkeit der Verzichtsklausel nicht weiter begründete, sondern lediglich pauschal erhob, geht sie in der Beschwerde nicht ein. Zudem hat die Vorinstanz die Ungewöhnlichkeit angesichts der Geschäftserfahrenheit des Zedenten nicht nur in subjektiver Sicht verneint, sondern auch eine objektive Ungewöhnlichkeit ausgeschlossen. Dass sich die Ungewöhnlichkeit aus der Sicht des Zustimmenden im Zeitpunkt des Vertragsabschlusses beurteilt, wobei dessen Geschäftserfahrenheit zu berücksichtigen ist (BGE 148 III 57 E. 2.1.3; 138 III 411 E. 3.1) und die Beurteilung bezogen auf den Einzelfall erfolgt (BGE 148 III 57 E. 2.1.3; 135 III 1 E. 2.1), stellt die Beschwerdeführerin zu Recht nicht in Frage. Der Vorwurf der Verletzung der Begründungspflicht stösst ebenso ins Leere wie die nicht weiter begründete und zudem erstmals vor Bundesgericht erhobene Behauptung, die Vorinstanz habe Art. 8 UWG verletzt.