Citation: 1C_128/2022 E. 4.2

4.2. Das Kantonsgericht legt im angefochtenen Urteil dar, der Kanton habe den Beschwerdeführerinnen nicht zugesichert, dass sie ihre Kieswerke am neuen oder alten Standort weiterbetreiben könnten, bis ein Ersatzstandort für ein dauerhaftes Kieswerk gefunden sei. Inwiefern die damit zusammenhängenden Sachverhaltsfeststellungen aktenwidrig sein sollten, ist nicht erkennbar. Falls die Beschwerdeführerinnen die Aktenwidrigkeit in einer ihrer Ansicht nach falschen Auslegung der Plangenehmigungsverfügung vom 9. Juli 1997 erkennen, übersehen sie, dass es sich dabei nicht um eine Sachverhaltsfrage, sondern um eine Rechtsfrage handelt (Urteil 1C_363/2020 vom 30. November 2020 E. 4.3.2 mit Hinweis). Hinzu kommt, dass sie nicht darlegen, weshalb gestützt auf jene Plangenehmigungsverfügung eine Beendigung der Bewilligung zur Kiesentnahme an den beiden streitbetroffenen Standorten nur unter der Bedingung zulässig sein sollte, dass die kantonalen Behörden für die Verschiebung der Anlagen sorgen bzw. entsprechende Schritte zur Änderung der Zonenplanung unternehmen. Mit ihren pauschalen Verweisen auf die erwähnte Plangenehmigungsverfügung und auf ihre Rechtsschriften im kantonalen Verfahren zeigen sie nicht substanziiert auf, inwiefern das angefochtene Urteil gegen Bundesrecht verstösst. Auf die Rüge ist deshalb nicht einzutreten (Art. 42 Abs. 2 BGG).