Citation: 2P.97/2004 16.09.2004 E. 2

Die Beschwerdeführer rügen, die einschlägigen Bewertungsnormen seien bei der Schätzung ihrer Liegenschaft verfassungswidrig angewendet worden. Diese Liegenschaft haben sie wenige Monate vor der amtlichen Bewertung für Fr. 750'000.-- gekauft. Sie erachten es u.a. als Verstoss gegen das Willkürverbot und das Rechtsgleichheitsgebot, dass das Verwaltungsgericht per 1. Januar 1999 einen amtlichen Wert von Fr. 550'600.-- als rechtmässig bestätigt hat. Sie verlangen, dass ihre ausführlichen abweichenden Berechnungen allesamt bis ins Detail genau geprüft und die jeweiligen Einzelbewertungen zu jedem Punkt auch klar begründet werden (vgl. u.a. S. 3, 6, 17 u. 19 der Beschwerdeschrift vor Bundesgericht). Wenn nämlich nicht nachgeprüft werden könne, ob Willkür vorliegt, sei dies schon Willkür (S. 20). Eine derart weit gehende Prüfungs- und Begründungspflicht müsse ebenfalls für das Verwaltungsgericht (vgl. u.a. S. 7, 18 u. 20) und - soweit ersichtlich (S. 19) - das Bundesgericht gelten. Denn auch die unteren kantonalen Instanzen hätten sich zuerst auf ihren Ermessensspielraum berufen, dann aber anerkennen müssen, falsch geurteilt zu haben. Erst eine genauere Betrachtung habe zu einem gerechteren Resultat und dazu geführt, dass der amtliche Wert von ursprünglich Fr. 675'000.-- auf Fr. 621'800.-- und danach auf Fr. 550'600.-- reduziert worden sei. Dies entspreche aber immer noch nicht einer realistischen bzw. einer gerechten Einschätzung des Werts ihrer Liegenschaft.