Citation: 2C_780/2013 E. 2.3

2.3. Vorab erweist sich der Schluss der Vorinstanz, die Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung des Beschwerdeführers berühre im vorliegenden Fall den Anspruch auf Schutz des Familienlebens im Sinne von Art. 8 EMRK nicht (vgl. angefochtenes Urteil E. 2.1.2), als unzutreffend: Von einer Interessenabwägung im Sinne von Art. 8 Ziff. 2 EMRK wäre bloss dann abzusehen, wenn die Ausreise von anwesenheitsberechtigten Familienangehörigen des Beschwerdeführers "nicht ohne Weiteres" bzw. "ohne Schwierigkeiten" zumutbar wäre (BGE 137 I 247 E. 4.1.2 S. 249 f.; 135 I 153 E. 2.1 S. 155 mit Hinweisen). Hier hat aber selbst die Vorinstanz festgestellt, dass die Ausreise zwar zumutbar und möglich, aber "mit gewissen Schwierigkeiten verbunden" wäre (vgl. angefochtenes Urteil S. 8). Daraus ergibt sich, dass eine Interessenabwägung vorzunehmen ist (vgl. E. 3.4 hiernach); in diesem Rahmen wird die von der Vorinstanz aufgeworfene Frage der Zumutbarkeit, das Familienleben im Ausland zu führen, zu prüfen sein (vgl. auch die beiden den Kanton St. Gallen betreffenden Urteile 2C_1124/2012 vom 27. August 2013 und 2C_97/2012 vom 14. Dezember 2012 [jeweils Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung eines mit einer niederlassungsberechtigen Landsfrau verheirateten Kroaten bzw. Kosovaren, der zudem niederlassungsberechtigte Kinder in der Schweiz hat]).