Citation: 8C_517/2021 E. A

A.a. Die 1980 geborene A.________ zog sich bei einem Autounfall am 16. August 2000 in Kosovo als Beifahrerin eine Distorsion der Halswirbelsäule (nachfolgend: HWS) sowie eine Schulterprellung zu. Die Helsana Unfall AG (nachfolgend: Helsana) erbrachte die gesetzlichen Leistungen in Form von Heilbehandlung und Taggeld. Diese stellte sie mit Verfügung vom 10. Dezember 2001 ein und verneinte die Leistungsansprüche betreffend Invalidenrente und Integritätsentschädigung. Den entsprechenden Einspracheentscheid vom 30. Mai 2002 hob das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern (heute: Kantonsgericht Luzern) auf und wies die Sache zur ergänzenden Abklärung an die Helsana zurück (Urteil vom 30. April 2003). A.b. Nach Einholung einer Expertise der MEDAS Zentralschweiz vom 8. November 2004 gewährte die Helsana A.________ ab 1. September 2004 eine Invalidenrente im Sinne einer Übergangsrente (Invaliditätsgrad: 51 %) sowie eine Integritätsentschädigung basierend auf einer Integritätseinbusse von 15 %. Am 27. März 2007 wurde die Übergangsrente in eine definitive Invalidenrente umgewandelt, wobei die Helsana den von der Invalidenversicherung (Verfügung der IV-Stelle Luzern vom 1. September 2005) errechneten Invaliditätsgrad von 63 % übernahm. Der Rentenanspruch wurde mehrfach revisionsweise bestätigt. A.c. Im parallel geführten Verfahren holte die Invalidenversicherung beim Swiss Medical Assessment- and Business Center (nachfolgend: SMAB), Bern, ein polydisziplinäres Revisionsgutachten vom 16. Oktober 2014 ein. Nachdem das kantonale Gericht die am 27. Januar 2017 verfügte IV-Renteneinstellung aufgehoben und A.________ mit Urteil vom 9. Juli 2018 eine halbe Invalidenrente zugesprochen hatte (Invaliditätsgrad: 52 %), veranlasste die Helsana beim SMAB eine ergänzende orthopädisch-psychiatrische Expertise vom 21. Juni 2019. Mit Verfügung vom 29. Oktober 2019 teilte sie mit, die Voraussetzungen für eine Rentenrevision seien erfüllt. Die geltend gemachten Beschwerden stünden gestützt auf das Gutachten nicht mehr im natürlichen Kausalzusammenhang zum Unfall. Mit Blick auf das Beschwerdebild "HWS-Distorsion" fehle es an einem adäquaten Kausalzusammenhang, sodass ab 1. November 2019 kein Leistungsanspruch mehr bestehe. Daran hielt die Helsana mit Einspracheentscheid vom 25. Juni 2020 fest.