Citation: 6B_716/2024 E. 3.2.1

3.2.1. Die Erstinstanz gelangte zum Schluss, der Sachverhalt gemäss Anklage sei erstellt. Einzig hinsichtlich der nicht angemeldeten Beträge betreffend das Jahr 2016 nahm sie eine Korrektur vor und ging von Fr. 11'496.65 statt der eingeklagten Fr. 20'846.65 aus. Die Vorinstanz verweist auf die erstinstanzlichen Erwägungen und ergänzt, die Beschwerdeführerin sei Inhaberin eines B.________-Kontos, welches am 9. September 2014 eröffnet und am 12. Juni 2017 saldiert worden sei. Zudem habe sie ein C.________-Konto, welches am 23. Januar 2019 eröffnet und am 2. Juni 2020 saldiert worden sei. Auf diese Konten sei der Beschwerdeführerin Lohn ausbezahlt worden. Weiter sei erstellt, dass die Beschwerdeführerin in den anklagegegenständlichen Zeiträumen Sozialhilfe bezogen habe. Die Bareinzahlungen auf das B.________-Konto wertet die Vorinstanz nur im Umfang von Fr. 300.-- als nicht deklarierte Einkünfte. Entsprechend geht sie mit der Erstinstanz von einem Deliktsbetrag von Fr. 11'496.65 im Jahr 2016 und Fr. 5'330.85 im Jahr 2019/2020 aus.