Citation: 6B_783/2018 E. 2.3.2

2.3.2. Indem der Beschwerdeführer ausführt, eine Konfrontation mit den Polizeibeamten sei notwendig, um sein Geständnis zu überprüfen, rügt er eine Verletzung von Art. 160 StPO. Ist die beschuldigte Person geständig, so prüfen Staatsanwaltschaft und Gericht die Glaubwürdigkeit ihres Geständnisses und fordern sie auf, die näheren Umstände der Tat genau zu bezeichnen (Art. 160 StPO). Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers war eine Konfrontation mit den Polizisten auch unter dem Blickwinkel von Art. 160 StPO nicht zwingend erforderlich. Ein Geständnis ist in erster Linie durch eine einlässliche Befragung der beschuldigten Person zu überprüfen, wobei die Staatsanwaltschaft und das Gericht sie aufzufordern haben, die näheren Umstände der Tat genau zu bezeichnen (GUNHILD GODENZI, in: Kommentar zur Schweizerischen Strafprozessordnung [StPO], Donatsch/Hansjakob/Lieber [Hrsg.], 2. Aufl. 2014, N. 4 zu Art. 160 StPO; SCHMID/JOSITSCH, Schweizerische Strafprozessordnung, Praxiskommentar, 3. Aufl. 2018, N. 2 ff. zu Art. 160 StPO). Der Beschwerdeführer wurde am 14. Juli 2015 durch die Polizei, am 23. September 2015 durch die Staatsanwaltschaft und am 16. Februar 2017 anlässlich der erstinstanzlichen Hauptverhandlung durch das Gericht einlässlich zur Sache befragt. Inwiefern vorliegend Art. 160 StPO verletzt sein soll, ist nicht ersichtlich.