Citation: I 520/01 09.07.2002 E. 1

1.- Vorweg ist mit Blick auf BGE 126 V 244 festzuhalten, dass es sowohl gegen das Beschleunigungsgebot ("rasches Verfahren" im Sinne von Art. 85 Abs. 2 lit. a AHVG in Verbindung mit Art. 69 IVG; vgl. auch Art. 29 Abs. 1 BV) als auch gegen das Prinzip der Waffengleichheit (BGE 126 V 250 Erw. 4c, 122 V 164 Erw. 2c mit Hinweisen) verstösst, soweit die kantonale Rekursbehörde der Verwaltung ohne (ersichtliche) sachliche Gründe bei erster Fristansetzung zur Einreichung einer Beschwerdeantwort eine Frist von 60 Tagen einräumte, um sodann der Beschwerdeführerin zur Einreichung einer Beschwerdereplik bei erster Gelegenheit nur halb so viel Zeit (gemäss Schreiben vom 14. Juli 2000 mit Frist bis zum 25. August 2000 bei Gerichtsferien vom 15. Juli bis 15. August) zu gewähren. Welche Konsequenzen sich daraus für den vorliegenden Fall ergeben, kann offen bleiben, weil der vorinstanzliche Entscheid aus anderen, nachfolgend dargelegten Gründen aufzuheben ist.