Citation: 5A_505/2022 E.

Das Obergericht nahm daraufhin das Verfahren mit neuer Verfahrensnummer wieder auf. Mit Stellungnahme vom 15. Februar 2022 hielt B.________ an den erstinstanzlich gestellten Anträgen fest und beantragte die Abweisung der Klage. Mit Stellungnahme vom 17. Februar 2022 beantragte A.________ die Gutheissung der Klage unter Aufhebung des bezirksgerichtlichen Entscheids. Eventuell sei die Sache an das Bezirksgericht zurückzuweisen, subeventuell der angefochtene Entscheid hinsichtlich der Gerichtskosten und der Parteientschädigung abzuändern. Mit Urteil vom 30. Mai 2022 hob das Obergericht den bezirksgerichtlichen Kostenspruch in teilweiser Gutheissung der Berufung auf und fasste ihn neu. Im Übrigen wies es die Berufung ab (Dispositiv-Ziff. 1). Es stellte in der Betreibung Nr. yyy des Betreibungsamtes U.________ gegen den Schuldner C.________ fest, dass ein Recht von A.________ an den auf dem Grundstück Nr. xxx GB V.________ (W.________strasse, V.________) lastenden Inhaberschuldbriefen im 5. bis 9. Rang und die grundpfandgesicherte Forderung im Betrag von Fr. 1'194'652.80 nicht besteht. Dieses Recht werde im Lastenverzeichnis vom 19. September 2016 gestrichen und als nicht bestehend vorgemerkt (Dispositiv-Ziff. 2). Die Kosten des Berufungsverfahrens von Fr. 25'600.-- auferlegte es A.________ (Dispositiv-Ziff. 3). Es verpflichtete ihn zudem, B.________ die zweitinstanzlichen Parteikosten von Fr. 30'966.-- zu ersetzen (Dispositiv-Ziff. 4).