Citation: 2C_587/2017 E. 2.2

2.2. Das Kantonsgericht stellt in E. 5.1 seines Urteils die bei der Verhältnismässigkeitsprüfung zu beachtenden Grundsätze zutreffend dar; es kann darauf verwiesen werden. In E. 5.2 wertet es das Verschulden des Beschwerdeführers in ausländerrechtlicher Hinsicht als schwer bis sehr schwer; seinen diesbezüglichen Erwägungen ist nichts beizufügen. Dasselbe gilt in Bezug auf E. 5.3 und 5.4, wo das Kantonsgericht erklärt, dass und warum der Beschwerdeführer angesichts der zeitlichen Verhältnisse aus dem Umstand, dass er seit der bedingten Entlassung im Oktober 2016 nicht weiter straffällig geworden ist, nichts ableiten kann und dass eine Rückfallgefahr gegeben ist. Weiter beurteilt das Kantonsgericht die privaten Interessen des Beschwerdeführers an einem Verbleiben in der Schweiz. Es spricht ihm in überzeugender Weise die soziale Integration ab (E. 6.1). Alsdann befasst es sich hinreichend mit seinen familiären Bindungen, wobei es auch die besonderen Betreuungsverhältnisse der Kinder wertend in Betracht zieht (E. 6.2.2); was die zweite Ehefrau betrifft (E. 6.2.3), hebt es unter anderem richtigerweise hervor, dass diese beim Eheschluss nicht ernsthaft damit rechnen konnte, die Ehe mit dem Beschwerdeführer in der Schweiz leben zu können. In E. 6.3 schliesslich befasst sich das Kantonsgericht mit den - nach wie vor bestehenden und gepflegten - Beziehungen des Beschwerdeführers zu seinem Heimatland Nigeria. Die zusammenfassende Würdigung in E. 7, wonach die privaten familiären Interessen des Beschwerdeführers durchaus bedeutend seien, jedoch das öffentliche Interesse an seiner Entfernung und Fernhaltung nicht zu überwiegen vermöchten, lässt sich nicht beanstanden. Der Beschwerdeführer trägt nichts vor, was geeignet wäre, bei den gegebenen klaren Umständen eine andere Interessengewichtung zu rechtfertigen. Bei seiner massiven Straffälligkeit müssten schon ganz besondere Gründe vorliegen, um ihm den weiteren Aufenthalt in der Schweiz erlauben zu können; solche Gründe sind nicht ersichtlich. Das Kantonsgericht hat schweizerisches Recht (Art. 95 BGG) nicht verletzt, indem es erkannte, dass die Nichterteilung der Niederlassungsbewilligung und die Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung sich als verhältnismässig erweisen.