Citation: H 317/00 07.05.2001 E. 3

3.- a) Ber Beschwerdeführer bemängelt, die Forderung der Kasse sei nach wie vor nicht in nachvollziehbarer Weise substanziiert. Dieser Einwand ist unbegründet, nachdem die Vorinstanz von der Kasse im kantonalen Prozess detaillierte Nachweise über die Ausstände einverlangt hat. Inwiefern die Vorinstanz diesbezüglich den Sachverhalt fehlerhaft festgestellt haben sollte (Erw. 1 hievor), legt der Beschwerdeführer nicht dar. Auch die von der Vorinstanz wegen der erst nachträglich erfolgten Substanziierung entsprechend angepasste Kostenverlegung verletzt kein Bundesrecht. b) Die Vorinstanz hat in für das Eidgenössische Versicherungsgericht verbindlicher Weise (Erw. 1 hievor) festgestellt, dass die in Konkurs gefallene Firma über längere Zeit hindurch wegen Beitragsausständen regelmässig gemahnt und betrieben werden musste und im Jahre 1996 ihre Beiträge nur noch unvollständig bezahlt hat. Damit ist erstellt, dass der Beschwerdeführer das Beitragswesen nicht korrekt erledigt hat. Er weist keine konkreten und energischen Massnahmen nach, mit welchen er versucht hätte, die Ausstände innert kurzer Zeit zu begleichen. Gerade der geltend gemachte Verlust grösserer Aufträge hätte ihn zu besonderer Vorsicht veranlassen müssen. Sein Schreiben an die Ausgleichskasse vom 20. Mai 1996, worin er ankündigt, in nächster Zeit lediglich Teilzahlungen leisten zu können, genügt nicht. Dass die Kasse auf dieses Schreiben nicht reagiert hat, lässt sich nicht als stillschweigendes Einverständnis zu verspäteten Beitragszahlungen deuten. Einerseits hatte die Firma weiterhin monatliche Pauschalen zu zahlen, anderseits ergibt sich aus der Beitragsübersicht der Kasse, dass diese weiterhin monatlich Rechnungen gestellt hat. Nach dem Gesagten sind weder Exkulpationsgründe nachgewiesen noch muss sich die Kasse ein Selbstverschulden entgegenhalten lassen.