Citation: 2C_1009/2021 E. 4.2

4.2. Nach der ständigen bundesgerichtlichen Rechtsprechung zu Art. 89 Abs. 1 BGG setzt die Beschwerdelegitimation im öffentlichen Beschaffungsrecht in der Sache grundsätzlich voraus, dass die Beschwerdeführerin bei Gutheissung des Rechtsmittels eine reelle Chance auf den Zuschlag hat (BGE 141 II 14 E. 4.1; 141 II 307 E. 6.3; Urteile 2C_50/2022 vom 6. November 2023 E. 5.3, zur Publikation vorgesehen; 2C_147/2017 vom 23. Januar 2018 E. 2.2). Auch ein nicht eingeladener potenzieller Anbieter kann Beschwerde erheben und vorbringen, es sei zu Unrecht ein freihändiges oder Einladungsverfahren durchgeführt und ihm so die Einreichung eines Angebots verunmöglicht worden, sofern er geltend macht, dass er das zu beschaffende Produkt hätte anbieten können und wollen (BGE 141 II 307 E. 6.3; 141 II 14 E. 4.2; 137 II 313 E. 3.3.2; Urteile 2C_50/2022 vom 6. November 2023 E. 5.3 und 5.9, zur Publikation vorgesehen; 2C_147/2017 vom 23. Januar 2018 E. 2.2). Analoges gilt, wenn der Beschwerdeführer geltend macht, ein abgeschlossener Vertrag sei zu Unrecht gar nicht dem Beschaffungsrecht unterstellt worden; auch dazu ist nur legitimiert, wer darlegt, dass er als potenzieller Anbieter entsprechende Leistungen hätte anbieten können (BGE 141 II 14 E. 4.2; Urteil 2C_134/2013 vom 6. Juni 2014 E. 2.8).