Citation: 8C_569/2021 E. 3.2.2

3.2.2. In der Beschwerde wird weiter geltend gemacht, das Gutachten des Dr. med. B.________ sei widersprüchlich und unvollständig. Die Feststellungen zur Impulskontrolle beruhten auf einer Momentaufnahme und es gebe diesbezüglich zwischen der Einschätzung des Dr. med. B.________ und der Dr. C.________ diametrale Differenzen, weshalb erhebliche Zweifel an den gutachterlichen Schlussfolgerungen bestünden. Die Vorinstanz hielt zutreffend fest, dass es die Aufgabe des Arztes ist, den Gesundheitszustand - unter Berücksichtigung der neuropsychologischen Defizite - zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (Urteil 8C_526/2021 vom 10. November 2021 E. 4.2.1 mit Hinweisen). Dies gilt hier im Besonderen, da sich gemäss den verbindlichen vorinstanzlichen Feststellungen bei der neuropsychologischen Untersuchung des Beschwerdeführers durch Dr. phil. C.________ deutliche Hinweise auf eine Aggravation zeigten. Sodann beruht die gestützt auf das psychiatrische Gutachten ergangene vorinstanzliche Feststellung, wonach nur eine vorübergehende Auffälligkeit der Affekt- und Impulsregulation bei einer weitgehend intakten Steuerungsfähigkeit bestehe, nicht lediglich auf einer Momentaufnahme. Denn der Gutachter begründete dies nicht einzig aufgrund seiner eigenen Untersuchungsbefunde, sondern berücksichtigte ebenso die Vorakten, wie etwa das im Strafverfahren Erhobene, was ihn zum Schluss bewog, dass seine Beurteilung schon seit längerer Zeit gelte. Soweit der Beschwerdeführer beanstandet, die Vorinstanz habe nicht dargelegt, weshalb er einem potenziellen Arbeitgeber zumutbar sein solle, ist mit dem kantonalen Gericht auf die gutachterlichen Ausführungen zu verweisen, die dies klar bejahen, da keine aufgehobene oder eingeschränkte Steuerungsfähigkeit in Bezug auf die Impulskontrolle bestehe.