Citation: C 233/00 06.04.2001 E. 3

3.- Gemäss den Arztzeugnissen von Dr. med. R.________, Spezialarzt für Innere Medizin FMH vom 10. September und 11. Oktober 1999 war die Beschwerdeführerin ab 10. September 1999 zu 100% arbeitsunfähig. Sie bezog in der Folge bis und mit 9. Oktober Taggelder der Arbeitslosenversicherung. Damit war der Höchstanspruch auf 30 Taggelder gemäss Art. 28 Abs. 1 AVIG ausgeschöpft. Zwar war die Beschwerdeführerin bereits im Juli 1999 während 2 Tagen krank und hatte damals 2 Krankentaggelder bezogen. Dies berechtigt sie jedoch nicht, weitere Taggelder für die zweite Krankheitsperiode im Herbst 1999 zu beziehen, um das Maximum von 34 Krankentaggeldern innerhalb einer Rahmenfrist zu erreichen. Der Anspruch pro einzelnen Krankheitsfall dauert nach dem klaren Wortlaut von Art. 28 Abs. 1 AVIG längstens bis zum 30. Tag nach Beginn der Krankheit. Einzig bei mehreren Krankheitsfällen innerhalb einer zweijährigen Rahmenfrist kann es geschehen, dass eine versicherte Person insgesamt bis zu 34 Taggelder bezieht. Nach Beginn der Krankheit am 10. September 1999 hat die Beschwerdeführerin mit den bis 9. Oktober 1999 gewährten Taggeldern somit das Maximum der möglichen Leistungen erhalten.