Citation: 8C_491/2023 E. 4.5

4.5. Zu prüfen ist abschliessend das Vorbringen des Beschwerdeführers, er sei gemäss Auskünften des Dr. med. I.________ vom 6. Juli 2018 bis 14. Februar 2021 wegen einer schweren depressiven Episode vollständig arbeitsunfähig gewesen, weshalb zumindest ein Anspruch auf eine befristete volle Invalidenrente bestehe. Die in E. 4.1.5 wiedergegebene Begründung des kantonalen Gerichts, weshalb für den Zeitraum von September 2019 bis zum Zeitpunkt der Begutachtung (Februar und Mai 2022) nicht mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit festzustellen sei, dass eine rentenbegründende Arbeitsunfähigkeit bestanden habe, ist nicht offensichtlich unrichtig oder sonstwie bundesrechtswidrig. Die von Dr. med. I.________ attestierte durchgehende Arbeitsunfähigkeit ist zum einen nicht nachvollziehbar, weil er von einer spürbaren Verbesserung der depressiven Symptomatik gesprochen hatte. Zum anderen gab er an, der Beschwerdeführer habe während der diesbezüglichen Phase an deutlichen kognitiven Einschränkungen gelitten, die jedoch nach dem Gesagten nicht zu berücksichtigen sind. Die Beschwerde ist insgesamt abzuweisen.