Citation: 5D_147/2021 E. 2

Bei der Anordnung einer Frist zur Bezahlung eines Kostenvorschusses handelt es sich um einen Zwischenentscheid nach Art. 117 i.V.m. Art. 93 BGG, der vor Bundesgericht nur eingeschränkt angefochten werden kann. Vorliegend ist erforderlich, dass er einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken könnte (Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG), was vom Beschwerdeführer darzulegen ist. Der Beschwerdeführer legt jedoch nicht dar, dass ihm der in Betracht fallende Nachteil (Nichteintretensentscheid aufgrund Nichtbezahlung des Kostenvorschusses) tatsächlich drohen könnte, denn dazu müsste er aufzeigen, dass er finanziell nicht in der Lage ist, den verlangten Kostenvorschuss zu leisten (BGE 142 III 798 E. 2 S. 800 ff.). Er macht auch nicht geltend, dass er ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege gestellt hätte, das vom Obergericht übergangen worden wäre. Im Übrigen ist ein Ausstandsgesuch gegen Oberrichterin Scherrer an das Obergericht zu richten. Ebenso hat er sich an das Obergericht zu wenden, wenn er der Ansicht ist, der Vorschuss sei aus seinen in anderen Verfahren geleisteten Vorschüssen zu entnehmen. Die Beschwerde ist damit offensichtlich unzulässig. Auf sie ist im vereinfachten Verfahren durch das präsidierende Mitglied der Abteilung nicht einzutreten (Art. 117 i.V.m. Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG).