Citation: 1C_672/2023 E. 1.3

1.3. Die Beschwerdeführerin stellt primär ein Feststellungsbegehren und weitere Prozessanträge, ohne jedoch einen expliziten Antrag in der Sache zu stellen. Grundsätzlich entscheidet das Bundesgericht in der Sache selbst bzw. reformatorisch (Art. 107 Abs. 2 BGG), weshalb in der Regel ein Antrag in der Sache zu stellen ist (BGE 137 II 313 E. 1.3). Feststellungsanträge sind subsidiär zu Leistungs- und Gestaltungsanträgen und nur zulässig, wenn ein schutzwürdiges Feststellungsinteresse besteht. Eine abstrakte, theoretische Rechtsfrage kann nicht Gegenstand eines Feststellungsantrags sein, sondern nur konkrete Rechte oder Pflichten (vgl. BGE 148 I 160 E. 1.6; 126 II 300 E. 2c; Urteil 2C_589/2020 vom 22. März 2021 E. 1.2, nicht publ. in: BGE 147 II 281). Aus der Begründung der Beschwerde, die zur Interpretation des Rechtsbegehrens beigezogen werden kann (vgl. BGE 137 II 313 E. 1.3), ergibt sich indes die Absicht der Beschwerdeführerin, das Bundesgericht dazu zu veranlassen, den Beschluss des Obergerichts aufzuheben und die Ermächtigung zur Strafverfolgung zu erteilen. Insofern kann von einem gültigen Rechtsbegehren i.S.v. Art. 42 Abs. 1 BGG ausgegangen werden.