Citation: I 34/03 05.05.2003 E. 3

Die Beschwerdeführerin verkennt, dass die angeführte Rechtsprechung eine automatische Mitversicherung der Ehefrau durch den Beitritt des Ehemannes zur freiwilligen AHV/IV nur insoweit vorsieht, als das Gesetz der Ehefrau kein selbstständiges Beitrittsrecht einräumt (BGE 117 V 97). Im vorliegenden Fall stand der Ehefrau anlässlich des Versicherungsbeitritts des Beschwerdegegners auf den 1. Dezember 1992 ein selbstständiges Beitrittsrecht zur freiwilligen Versicherung offen, weil sie damals bereits seit über einem Jahr von ihrem Ehemann getrennt lebte (Art. 2 Abs. 4 AHVG in der bis Ende 1996 gültig gewesenen Fassung). Mangels einer automatischen Mitversicherung sowie eines während der Dauer der Ehe erfolgten selbstständigen Beitritts der Ehefrau zur freiwilligen AHV/IV fällt eine hälftige Teilung der Erwerbseinkommen des Versicherten (Art. 29quinquies Abs. 4 lit. b AHVG, Art. 50b Abs. 1 und 3 AHVV) und der Erziehungsgutschriften für die 1986 und 1991 geborenen Töchter (Art. 52f Abs. 4 AHVV) ausser Betracht. Insoweit erweist sich die vorinstanzliche Abweichung von der Rentenberechnung der IV-Stelle als rechtens. Der angefochtene Entscheid bedarf jedoch seinerseits insofern der Korrektur, als die Rekurskommission dem Beschwerdegegner für das Jahr 1997 (im Hinblick auf die Versicherungsbeitrittserklärung seiner früheren Ehefrau vom 24. Juli 1997) fälschlicherweise noch eine halbe Erziehungsgutschrift anrechnete. Wie in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde zutreffend geltend gemacht wird, stand dem Versicherten eine solche nicht zu, weil gemäss Art. 52f Abs. 2 AHVV die Erziehungsgutschrift für das Jahr, in dem die Ehe aufgelöst wurde (hier erfolgte die Scheidung am 7. Februar 1997), dem Elternteil angerechnet wird, welchem die Kinder zugesprochen wurden (im vorliegenden Fall der Mutter).