Citation: 4D_59/2021 E. 2.2

2.2. Das Obergericht des Kantons Bern versandte den angefochtenen Entscheid am 20. August 2021 als Gerichtsurkunde; die Post stellte dem Beschwerdeführer am 23. August 2021 eine Abholungseinladung für die Sendung mit einer Frist bis zum 30. August 2021 zu. Der Beschwerdeführer, welcher der Post einen Auftrag zur Verlängerung der Abholungsfrist erteilt hatte, nahm die Sendung erst am 20. September 2021 am Postschalter in Empfang. Der angefochtene Entscheid gilt unter diesen Umständen am siebenten Tag nach dem ersten erfolglosen Zustellungsversuch, mithin am 30. August 2021, als zugestellt (Art. 44 Abs. 2 BGG). Die dreissigtägige Frist für eine Beschwerde nach Art. 100 Abs. 1 BGG begann somit am 31. August 2021 zu laufen und endete am 29. September 2021 (Art. 44 Abs. 1 BGG). Die Anweisung gegenüber der Post, Zusendungen zurückzubehalten, vermochte den Beginn der Beschwerdefrist nicht hinauszuschieben, da der Beschwerdeführer mit der fraglichen Zustellung hatte rechnen müssen (BGE 141 II 429 E. 3.3 mit Hinweisen). Die erst am 8. Oktober 2021 der Post übergebene Eingabe des Beschwerdeführers ist somit verspätet, weshalb seine Beschwerde offensichtlich unzulässig ist. Auf die Beschwerde ist daher im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten.