Citation: 5A_656/2024 E. 1.2

1.2. Die Beschwerdeführerin meint allerdings, vorliegend stelle sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung (Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG), da das Verhältnis der Voraussetzungen der unentgeltlichen Rechtspflege und der Zusprechung eines Prozesskostenvorschusses zu klären sei. Entgegen ihrer Obliegenheit (Art. 42 Abs. 2 BGG) zeigt sie in ihrer Beschwerde allerdings nicht auf, inwiefern diese angeblich zu beantwortende Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung sein soll. Dies ist auch nicht ersichtlich. Ohnehin beschlägt der Entscheid über die Gutheissung oder Abweisung eines im Rahmen des Scheidungsverfahrens gestellten Gesuchs um Leistung eines Prozesskostenvorschusses eine vorsorgliche Massnahme im Sinn von Art. 98 BGG (Urteil 5D_17/2024 vom 6. November 2024 E. 1 mit Hinweis), weshalb das Bundesgericht den angefochtenen Entscheid nur auf die Verletzung verfassungsmässiger Rechte hin überprüfen kann. Reicht die Überprüfungsbefugnis des Bundesgerichts im Rahmen der Beschwerde in Zivilsachen nicht weiter als im Rahmen der subsidiären Verfassungsbeschwerde (Art. 116 BGG), besteht kein Raum für eine Grundsatzfrage, die nur im ordentlichen Beschwerdeverfahren beantwortet werden könnte (BGE 138 I 232 E. 2.3; Urteil 5A_1045/2019 vom 10. November 2020 E. 1; je mit Hinweisen).