Citation: I 292/06 03.07.2007 E. 4

Die Abteilung Pneumologie des Spitals I.________ hatte den Versicherten am 9. September und 30. Oktober 2003 eingehend untersucht, dabei eine Diskrepanz zwischen der objektiv feststellbaren organischen Beeinträchtigung (moderate Lungenfunktionseinschränkung) und den geklagten Beschwerden erkannt und deshalb eine psychiatrische Exploration empfohlen. Diese wurde von Dr. med. S.________ am 16. September 2004 durchgeführt, wobei keine sich auf die Arbeitsfähigkeit auswirkende, die Diskrepanz zwischen somatischem Befund und subjektivem Leiden erklärende psychische Störung mit Krankheitswert erkannt worden ist. Der Psychiater schloss sich aus diesem Grund der von den Pneumologen des Spitals I.________ vorgenommenen Einschätzung der Restarbeitsfähigkeit in der aktuell ausgeübten Tätigkeit an. Danach soll der Versicherte wegen der Lungenfunktionseinschränkung in der als leicht bis mittelschwer einzustufenden Arbeit als Gabelstapelfahrer zu 50 % der Norm arbeitsfähig sein. In einer dem Leiden besser angepassten, leichten Tätigkeit in lufthygienisch optimaler Umgebung schätzten die Somatiker die Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers als uneingeschränkt ein. Darauf stellte die Vorinstanz bei der Bestimmung des Invaliditätsgrades ab, indem sie das unbestritten gebliebene Valideneinkommen von Fr. 54'768.- dem tabellarisch ausgewiesenen, um 25 % reduzierten Durchschnittseinkommen eines einfache, repetitive Tätigkeiten ausübenden Mannes gegenüber stellte, was zu einer unter dem einen Rentenanspruch begründenden Invaliditätsgrad von 40 % liegenden Erwerbseinbusse führte (1- 57'008 x 0.75 / 54'768 = 22 %). Die Kürzung des Tabellenverdienstes begründete sie mit dem Umstand, dass der Versicherte wegen des somatischen Leidens nur noch körperlich leichte Arbeiten in lufthygienisch optimierter Umgebung zu 100 % auszuüben vermag.