Citation: 5A_73/2013 E. C

C.a. Vor dem Obergericht des Kantons Zürich beharrte X.________ darauf, von einem Besuchs- und Ferienrecht abzusehen und die Beistandschaft aufzuheben. Auch auf eine Aufteilung der Freizügigkeitsleistungen sei zu verzichten. Den Kostenentscheid focht sie ebenfalls an und verlangte, die Gerichtskosten hälftig zu teilen und sie von der Entschädigungspflicht zu befreien; eventuell sei die Prozessentschädigung herabzusetzen und Z.________s Rechtsvertreter zuzusprechen. Z._______ beantragte die Abweisung der Berufung und verlangte, zur Durchsetzung seines Besuchsrechts geeignete Vollstreckungsmassnahmen im Sinne von Art. 236 Abs. 3 i.V.m. Art. 343 ZPO anzuordnen. C.b. In seinem Urteil vom 6. Dezember 2012 erklärte das Obergericht Z._______ anstelle eines persönlichen Besuchsrechts für berechtigt, Y.________ Briefe zu schreiben sowie Fotos und übliche Geschenke zukommen zu lassen; diese seien über den zu diesem Zweck eingesetzten Beistand dem Kind jeweils direkt und persönlich und in Abwesenheit der Mutter auszuhändigen. Die hälftige Teilung des Vorsorgeguthabens bestätigte das Obergericht, ebenso den erstinstanzlichen Kostenentscheid. Die zweitinstanzlichen Gerichtskosten von Fr. 8'000.-- auferlegte es X.________ und verurteilte sie, Z._______ für das Berufungsverfahren eine Parteientschädigung von Fr. 4'500.-- zu bezahlen.