Citation: 8C_755/2023 E. A

Die 1973 geborene A.________ war ab 1. Januar 2019 bis 30. November 2020 vollzeitlich als Geschäftsführerin MatLog bei der B.________ AG angestellt. Am 24. November 2020 meldete sie sich zur Arbeitsvermittlung an und beanspruchte ab 1. Dezember 2020 beim Amt für Arbeitslosenversicherung des Kantons Bern Arbeitslosenentschädigung. Dieses hielt mit Entscheid vom 1. Juni 2021 fest, die Versicherte sei ab 1. Mai 2021 vermittlungsfähig und anspruchsberechtigt, sofern auch die übrigen Voraussetzungen erfüllt seien. Aufgrund eines Wohnsitzwechsels der Versicherten wurde die Öffentliche Arbeitslosenkasse Baselland (im Folgenden: Arbeitslosenkasse) zuständig (vgl. deren Schreiben vom 14. Juni 2021). Mit Verfügung vom 7. Oktober 2021 teilte das Kantonale Amt für Industrie, Gewerbe und Arbeit (KIGA) Basel Landschaft der Versicherten mit, hinsichtlich des Bestehens der Vorleistungspflicht der Arbeitslosenversicherung gegenüber der Invalidenversicherung verweise sie auf die Verfügung des Amtes für Arbeitslosenversicherung des Kantons Bern. Die Vermittlungsfähigkeit sei auch im Zusammenhang mit dem seit 1. Juni 2021 bestehenden Arbeitsverhältnis bei der C.________ AG gegeben. Aufgrund der Funktion und Entscheidungsbefugnisse als Unternehmensberaterin sei die Versicherte lediglich in arbeitgeberähnlicher Stellung tätig, weshalb allfällige Einkünfte als Zwischenverdienst anzurechnen seien. Gestützt auf die Abrechnungen vom 5. und 10. November sowie 3. Dezember 2021 richtete die Arbeitslosenversicherung auf Basis eines versicherten Verdiensts von Fr. 12'350.- wie folgt Arbeitslosenentschädigung aus: für September 2021 Fr. 2'936.05, für Oktober 2021 Fr. 6'200.95 und für November 2021 Fr. 6'384.95. Für die Kontrollperioden von Juni bis August 2021 verneinte sie einen Anspruch wegen anzurechnender Krankentaggeldleistungen. Mit Verfügung vom 13. Januar 2022 forderte die Verwaltung Arbeitslosenentschädigung in Höhe von Fr. 15'521.95 von A.________ zurück. Zur Begründung hielt sie fest, das bei der C.________ AG erzielte Einkommen von Fr. 1'500.- für ein Arbeitspensum von 50 % (beziehungsweise von Fr. 3'000.- bei vollzeitlicher Tätigkeit) sei nicht branchen- und ortsüblich. Der Zwischenverdienst sei auf Fr. 11'667.- festzusetzen. Dementsprechend sei die Arbeitslosenentschädigung für die Kontrollperioden September bis November 2021 wiedererwägungsweise neu festzulegen. Eine Einsprache der Versicherten wies die Arbeitslosenversicherung ab (Einspracheentscheid vom 5. Dezember 2022).