Citation: 5P.64/2006 09.10.2006 E. 5

Die Beschwerdeführerin beanstandet, dass sie vom Präsidenten des Bezirksgerichts B.________ verpflichtet worden sei, die von Dr. Z.________ vorprozessual erstellten Gutachten vom 22. Dezember 1997 und vom 21. Juli 1999 einzureichen, und diese wegen ihrer Weigerung auf dem Rechtshilfeweg zwangsweise eingeholt worden seien. Das zwangsweise Beschaffen der Expertisen habe gegen das Willkürverbot (Art. 9 BV) und gegen das Gebot von Treu und Glauben (Art. 5 Abs. 3 BV) verstossen und ausserdem sei auch ihr Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) missachtet worden. Diese gegen die erste Instanz gerichteten Rügen werden im angefochtenen Entscheid nicht erwähnt, und die Beschwerdeführerin macht denn auch nicht geltend, sie schon im obergerichtlichen Verfahren erhoben zu haben. Im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde kann der Entscheid einer unteren kantonalen Instanz nach der Rechtsprechung indessen nur dann mit angefochten werden, wenn entweder der letzten kantonalen Instanz nicht sämtliche vor Bundesgericht erhobenen Rügen hatten unterbreitet werden können oder wenn solche Rügen von der letzten kantonalen Instanz zwar beurteilt wurden, jedoch mit einer engeren Prüfungsbefugnis, als sie dem Bundesgericht zusteht (BGE 128 I 46 E. 1c S. 51 mit Hinweisen). Eine Ausnahme der angeführten Art ist hier nicht dargetan. Auch in diesem Punkt ist auf die Beschwerde deshalb nicht einzutreten.