Citation: 1C_103/2016 E. 5

Die Beschwerdeführerin befürchtet, das Erweiterungsprojekt werde die ihr obliegende Offenlegung des Brüschhaldenbachs samt Uferbepflanzung und Wiederaufforstung des Waldes erheblich erschweren und verteuern. Problematisch seien neben dem durch die Aufschüttungen entstehenden massiven Hangdruck auch der Hangwasserzufluss. Hierfür genüge die vorgesehene Absteckung des Deponieperimeters gegenüber dem Brüschhaldenbach nicht; erforderlich sei vielmehr eine Sickerleitung am Deponiefuss, um das Hangwasser aufzufangen und abzuführen. Bei grösseren Niederschlägen könne bis zu doppelt so viel Wasser in den Bach gelangen als bei der heutigen Topographie. Selbst die Geotest AG habe in ihrer Stellungnahme vom 21. November 2013 empfohlen, die Endgestaltung des Baches zweckmässigerweise erst nach der Erstellung des untersten Teils der Böschung, wenn möglich sogar erst nach der Schüttung zu erstellen. Eventualiter dürfe mit der Realisierung des neuen Hügels erst begonnen werden, wenn die Bachoffenlegung und die Renaturierung abgeschlossen seien.