Citation: 1P.550/2005 10.11.2005 E. 1

1.1 Beim angefochtenen Entscheid der Strafkammer handelt es sich um einen letztinstanzlichen kantonalen Endentscheid (Art. 86 Abs. 1 OG). Die Beschwerdeführerin ist durch das Nichteintreten auf ihre Appellation in ihren rechtlich geschützten Interessen berührt (Art. 88 OG), und sie macht die Verletzung verfassungsmässiger Rechte geltend (Art. 84 Abs. 1 lit. a OG). 1.2 Die Strafkammer ist auf die Appellation wegen Verspätung nicht eingetreten. Gegenstand des staatsrechtlichen Beschwerdeverfahrens ist daher einzig, ob sie dies ohne Verfassungsverletzung tun konnte. 1.3 Die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen sind erfüllt, sodass auf die Beschwerde, unter dem Vorbehalt gehörig begründeter Rügen (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG; 125 I 492 E. 1b; 122 I 70 E. 1c), einzutreten ist.