Citation: 4C.76/2007 03.05.2007 E. D

Die Klägerin hat am 26. Februar 2007 Berufung eingereicht mit folgenden Anträgen: Dispositiv-Ziffer 1 und 3 des Urteils des Obergerichts vom 12. Oktober 2006 seien aufzuheben (Ziffer 1). Der Beklagte sei in Gutheissung von Klage und Appellation zu verpflichten, der Klägerin für geleistete Überstundenarbeit den durch richterliche Schätzung zu bestimmenden Lohn, mindestens aber Fr. 15'000.--, zu bezahlen und sie für das Appellationsverfahren mit Fr. 3'000.-- und für das erstinstanzliche Verfahren mit Fr. 7'500.-- (jeweils exkl. Auslagen und MWST) zu entschädigen (Ziffer 2). Eventualiter seien die Dispositiv-Ziffern 1 und 3 des angefochtenen Urteils aufzuheben und wie folgt zu ersetzen: (1.) Die Appellation und die Klage seien gutzuheissen und der Appellat sei zu verpflichten, der Appellantin den Betrag von brutto Fr. 29'306.--, zuzüglich 5 % Verzugszins ab 1. Oktober 2004, zu bezahlen. (3. recte 2.) Der Appellat habe die Appellantin für das Appellationsverfahren mit Fr. 3'000.-- und für das erstinstanzliche Verfahren mit Fr. 7'500.-- (jeweils exkl. Auslagen und MWST) zu entschädigen (Ziffer 3). Eventualiter sei das angefochtene Urteil aufzuheben und zur Aktenergänzung und zu neuer Entscheidung an das Obergericht zurückzuweisen (Ziffer 4). Der Klägerin sei die unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung zu gewähren (Ziffer 5).