Citation: 6B_460/2020 E. 6.1.4

6.1.4. Eine Verletzung des Anklagegrundsatzes ist auch in diesem Punkt nicht ersichtlich. Nach der Rechtsprechung stünde selbst eine fehlerhafte und unpräzise Anklage einem Schuldspruch nicht entgegen, solange für die beschuldigte Person klar ist, welcher Sachverhalt ihr vorgeworfen wird (vgl. oben E. 1.4). Für den Beschwerdeführer war hinreichend klar, welche Vorwürfe gegen ihn erhoben wurden. Er war damit auch ohne weiteres in der Lage, sich hinreichend zu verteidigen. Wie die Vorinstanz zutreffend erwägt, ändert der Umstand, wonach ihre einlässliche Prüfung der in der Anklageschrift ausgewiesenen Buchungen ergeben hat, dass in Einzelfällen die dargestellten Zahlen entweder nicht so verbucht oder diese belegmässig nicht aufzufinden waren, nichts daran, dass unrechtmässige Zahlungen unter dem Titel "Verrechnung mit Markenkauf 'H.________'" in Millionenhöhe stattgefunden haben, die - wenn auch nicht vollständig - belegt sind (angefochtenes Urteil S. 202). Dass die Vorinstanz insofern in Willkür verfallen wäre, macht der Beschwerdeführer nicht geltend und ist auch nicht ersichtlich. Dasselbe gilt hinsichtlich der von den unrechtmässigen Geldzahlungen abgezogenen Lohnabgeltungen, welche die Staatsanwaltschaft jedenfalls in der Berufungsverhandlung belegt hat (angefochtenes Urteil S. 201). Es liegt auch kein Verletzung der Begründungspflicht vor (vgl. oben E. 3.3.4). Dabei schadet insbesondere nicht, dass die Vorinstanz den Deliktsbetrag nicht genau beziffert, zumal sie jedenfalls von unrechtmässigen Zahlungen in Millionenhöhe ausgeht (angefochtenes Urteil S. 202). Der Beschwerdeführer belegt auch in diesem Zusammenhang nicht hinreichend, inwiefern das angefochtene Urteil in diesem Punkt schlechthin unhaltbar sein soll.