Citation: 7B_391/2024 E. 2.1

2.1. Die Vorinstanz bezieht sich in ihren Erwägungen auf Art. 136 StPO in der Fassung, die bis Ende 2023 gegolten hat. Sie führt dabei aus, dass der Gesetzgeber die unentgeltliche Rechtspflege zugunsten der Privatklägerschaft grundsätzlich auf Fälle beschränkt habe, in denen diese Zivilansprüche geltend mache. Wenn sich die Privatklägerschaft ausschliesslich im Strafpunkt beteilige, sei die unentgeltliche Rechtspflege nach dem Willen des Gesetzgebers im Grundsatz ausgeschlossen, da der staatliche Strafanspruch prinzipiell durch den Staat wahrgenommen werde. Ausserdem sei in jedem Verfahrensstadium neu darzulegen, dass die Zivilklage nicht aussichtslos sei. Da der Beschwerdeführer keinerlei Ausführungen zu einer Zivilforderung und deren Nichtaussichtslosigkeit mache, fehle es an einer der massgeblichen Voraussetzungen für die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege im Beschwerdeverfahren.