Citation: 9C_393/2024 E. 4.4.2

4.4.2. Mit Blick auf diese Ausführungen - wovon abzuweichen kein Anlass besteht (vgl. zu den Voraussetzungen für eine Praxisänderung BGE 149 II 381 E. 7.3.1; 149 II 354 E. 2.3; 149 V 177 E. 4.5) - ist den Beschwerdeführern insoweit beizupflichten, als der blosse Umstand, dass aus einer Tätigkeit lediglich ein vergleichsweise tiefer Lohn oder überhaupt kein Einkommen generiert wird, nicht per se auf (zumindest teilweise) fehlende Erwerbsabsicht schliessen lässt (so auch SVR 2016 AHV Nr. 14 S. 40, 9C_168/2016 E. 4.1). In concreto hat die Vorinstanz aber zu Recht berücksichtigt, dass der Beschwerdeführer die interessierende Geschäftstätigkeit schon seit langer Zeit ausübt (vgl. Sachverhalt lit. A) und dafür "seit Jahren" einen Lohn bezieht, dessen Höhe einem Vergleich mit statistischen Werten bei Weitem nicht standhält. Bei diesen Gegebenheiten durfte sie ohne Weiteres eine teilweise fehlende Erwerbsorientierung annehmen sowie den gesamten Zeitaufwand nur zu einem Teil, der weniger als einem 50 %-Pensum entspricht, als Erwerbstätigkeit anerkennen und im Übrigen einem persönlichen Interesse zuordnen. Eine bloss vorübergehend schlechte Liquidationslage bei der Gesellschaft oder die konkrete Erwartung einer besseren Entlöhnung in absehbarer Zeit war denn auch nicht ansatzweise geltend gemacht worden. Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführer steht die vorinstanzliche Betrachtungsweise auch nicht in offenbarem Widerspruch zum Urteil 9C_168/2016 vom 1. Juli 2016 (SVR 2016 AHV Nr. 14 S. 40) : Dort ging es nicht um eine bereits seit Jahren unterdurchschnittlich bezahlte Erwerbstätigkeit, und es bestand (noch) kein Anhaltspunkt für die (teilweise) Verfolgung eines bloss persönlichen Interesses durch den Betroffenen. Von diesem Sachverhalt unterscheidet sich die hier zu beurteilende Konstellation erheblich. Zudem erkannte das Bundesgericht in E. 4.2 des genannten Urteils, dass es für die Beitragspflicht dann (mithin nur in einer solchen Situation), wenn eine "dauernd voll erwerbstätige" Person nicht unter Art. 28bis Abs. 1 AHVV fällt (wie der damals Betroffene), nicht (mehr) auf die Beweggründe ankommt, weshalb sie keine besser entlöhnte Tätigkeit oder lediglich eine solche in Teilzeit ausübt. Demnach hat das kantonale Gericht kein Recht verletzt, indem es den Beschwerdeführer als "nicht dauernd voll erwerbstätig" (im Sinne von Art. 28bis Abs. 1 AHVV) betrachtet hat. Damit bleibt es bei der Beitragspflicht der Beschwerdeführer als Nichterwerbstätige.