Citation: 1C_51/2023 E. 4.4.2

4.4.2. Nichts zu seinen Gunsten vermag der Beschwerdeführer aus der Behauptung abzuleiten, der Wald könne aufgrund seines Zustands die Böschung nicht (mehr) schützen. Die Vorinstanz wies diesbezüglich zu Recht darauf hin, dass der Wald so zu bewirtschaften ist, dass er seine Funktion dauernd und uneingeschränkt erfüllen kann (Art. 20 Abs. 1 WaG). Dass dem betreffenden Wald eine Schutzfunktion zukommt, wurde bereits dargelegt (vgl. E. 3.2 hiervor). Droht der Wald also seine Schutzfunktion nicht mehr vollumfänglich erfüllen zu können, wäre mit entsprechenden Mitteln dafür zu sorgen, dass der Schutz aufrechterhalten werden kann. Als Argument für die Rodung kann eine allfällige verminderte Schutzfunktion wegen mangelnden Unterhalts jedoch nicht vorgebracht werden.