Citation: 2C_81/2023 E. 12.1

12.1. Die Beschwerdeführerinnen machen geltend, die Vorinstanz habe eine Verletzung des Beschleunigungsgebots geprüft und im Ergebnis verneint. Nach Auffassung der Beschwerdeführerinnen ist diese Würdigung rechtsfehlerhaft. Die sie betreffende Angelegenheit sei weder ein Pilotfall noch sehr komplex oder umfangreich. Inzwischen sei auch die Dauer des Beschwerdeverfahrens beim Bundesverwaltungsgericht zu berücksichtigen und hinzuzurechnen. Seit der Eröffnung der Untersuchung am 13. Februar 2006 bis zur Fällung des angefochtenen Urteils am 16. November 2022 seien fast 17 Jahre verstrichen. Dabei habe das bundesverwaltungsgerichtliche Beschwerdeverfahren länger gedauert als das Untersuchungsverfahren der WEKO. Es seien keine Gründe für die lange Dauer des Beschwerdeverfahrens ersichtlich. Die Verfahrensdauer sei unzumutbar und die Sanktion entsprechend zu reduzieren.