Citation: 4A_493/2023 E. 6.5

6.5. Die Beschwerde der Beschwerdeführerin 1 erweist sich damit in Bezug auf die Rüge der Verletzung von Art. 30 BV als begründet. Die Vorinstanz hätte die geltend gemachte Verletzung von Art. 30 Abs. 1 BV prüfen müssen. Mangels Angabe der Gründe für die Auswechslung hätte sie das Bezirksgericht zumindest im Rahmen einer Vernehmlassung zur Beschwerde auffordern müssen, die Gründe für den Wechsel nachträglich anzugeben. Indem die Vorinstanz dies unterlassen hat, hat sie ihrerseits Art. 30 Abs. 1 BV verletzt. Der Anspruch nach Art. 30 Abs. 1 BV ist formeller Natur, weshalb seine Verletzung ungeachtet der materiellen Begründetheit des Rechtsmittels zur Gutheissung der Beschwerde und zur Aufhebung des angefochtenen Entscheids führt. Die Sache ist daher, soweit sie die Beschwerdeführerin 1 betrifft, an die Vorinstanz zurückzuweisen, damit diese im Sinne der vorstehenden Erwägungen vorgeht und neu entscheidet.