Citation: C 365/99 26.04.2000 E. 1

1.- Die vorliegend massgebenden gesetzlichen Bestimmungen über die Einstellung in der Anspruchsberechtigung bei Ablehnung einer zugewiesenen zumutbaren Arbeit und zur Rückforderung von zu Unrecht erbrachten Leistungen sowie die dazu ergangene Rechtsprechung sind im kantonalen Entscheid zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen. Ergänzend ist auf BGE 122 V 39 ff. Erw. 4 und 5 hinzuweisen. Lehnt demnach eine versicherte Person eine einzig in lohnmässiger Hinsicht unzumutbare Stelle ab, obwohl sie noch Kompensationsleistungen nach Art. 24 AVIG (Zwischenverdienst) beziehen könnte, bemisst sich der Schaden, den die Arbeitslosenkasse erleidet, nach der Differenz zwischen der Arbeitslosenentschädigung und der Kompensationsleistung. Deshalb kann eine Einstellung in der Anspruchsberechtigung nur im Ausmass des betraglichen Unterschiedes zwischen den beiden Taggeldern erfolgen (BGE 122 V 40 Erw. 4c/bb).