Citation: 2C_738/2022 E. 6.1

6.1. Der Beschwerdeführer lebt seit seiner Einreise im Jahr 1986 im Alter von 16 Jahren in der Schweiz. Er besuchte hier die 8. und 9. Klasse und machte eine Anlehre in einer Autogarage. Er war zwar in der Folge grösstenteils erwerbstätig, indessen ist er dennoch hoch verschuldet und war er vom 1. Dezember 2016 bis 30. Juni 2017 auch auf Sozialhilfeleistungen in der Höhe von Fr. 9'175.35 angewiesen (vorinstanzliches Urteil E. 4.2.1). Zwar fällt positiv ins Gewicht, dass er versucht, seine Schulden abzubauen (Lohnpfändung von monatlich Fr. 291.10); dies dürfte sich angesichts der Höhe der Gesamtverschuldung aber als schwierig erweisen. Insofern trifft es zu und ist es auf jeden Fall nicht willkürlich (vgl. vorstehende E. 2.2), wenn die Vorinstanz seine beruflich-wirtschaftliche Integration nicht als (voll) zufriedenstellend erachtet hat. Zweifel bestehen auch in Bezug auf seine soziale Integration: Der Beschwerdeführer legt ausser dem Kontakt zu seiner Familie keine anderen vertieften sozialen Bindungen dar (z.B. Teilnahme an einem Vereinsleben oder dergleichen).