Citation: U 376/01 23.12.2003 E. 5

Zu prüfen bleibt die Höhe des Taggeldanspruchs. 5.1 Mit Schreiben vom 13. November 1996 teilte die SUVA dem Versicherten mit, das Taggeld werde ab 20. November 1996 lediglich noch aufgrund einer Arbeitsunfähigkeit von 50 % ausgerichtet (vgl. auch Verfügung vom 30. April 1997). Gemäss Einspracheentscheid vom 8. September 2000 wurde dieser Taggeldanspruch bis zum Rentenbeginn (1. September 1998) verlängert. In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird beanstandet, dass SUVA und Vorinstanz bei der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit nicht von der früher ausgeübten Tätigkeit ausgegangen und diese auf 100 % festgesetzt haben. 5.2 Der Begriff der Arbeitsunfähigkeit ist in allen Sozialversicherungszweigen derselbe. Wie schon die Vorinstanz ausgeführt hat, gilt eine Person als arbeitsunfähig, wenn sie infolge eines Gesundheitsschadens ihre bisherige Tätigkeit nicht mehr, nur noch beschränkt oder nur unter der Gefahr, ihren Gesundheitszustand zu verschlimmern, ausüben kann (BGE 114 V 283 Erw. 1c; RKUV 1987 Nr. u 27 S. 394 Erw. 2b, je mit Hinweisen). Der Grad der Arbeitsunfähigkeit ist indessen nur solange unter Berücksichtigung des bisherigen Berufes festzusetzen, als von der versicherten Person vernünftigerweise nicht verlangt werden kann, ihre restliche Arbeitsfähigkeit in einem anderen Berufszweig zu verwerten (BGE 115 V 133 Erw. 2 mit Hinweisen). Die durch die Schadenminderung gebotene zumutbare Verwertung der Restarbeitsfähigkeit in einem anderen als dem angestammten Tätigkeitsbereich bildet die Ausnahme von der Regel, wonach auf die tatsächliche Einschränkung im zuletzt ausgeübten Beruf abgestellt wird. Sie setzt voraus, dass der Versicherte in seiner zuletzt ausgeübten Tätigkeit voraussichtlich dauernd beeinträchtigt ist und nicht bloss ein labiles Geschehen während einer zeitlich beschränkten Dauer vorliegt, wie das Eidgenössische Versicherungsgericht in RKUV 2000 Nr. U 366 S. 92 entschieden hat, wo die versicherte Person innert sechs Monaten für jegliche Tätigkeit wieder uneingeschränkt arbeitsfähig war. 5.3 Aufgrund der medizinischen Unterlagen - insbesondere der kreisäztlichen Abschlussuntersuchung des Dr. med. L.________ vom 4. Februar 1997 und des Berichts der Klinik C.________ vom 29. September 1998 - ist davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer nicht mehr in der Lage ist, seine angestammte Tätigkeit als Heizungsund Sanitärinstallateur auszuüben, da die dazu erforderliche Hebe-und Tragbelastung seine Limiten überschreiten würde. Hingegen fallen auf dem für die Beurteilung massgebenden allgemeinen Arbeitsmarkt (BGE 110 V 276 Erw. 4b) durchaus relevante Einsatzmöglichkeiten in Betracht. So ist er für alle körperlich leichten Arbeiten ohne Heben von schweren Lasten über 5 kg und ohne Zwangshaltung des Kopfes zu 50 % arbeitsfähig. Weshalb auf die Angaben der Klinik E.________ und des Dr. med. B.________ nicht abgestellt werden kann, wurde bereits dargelegt (vgl. Erwägung 3). Die Festsetzung des Taggeldes auf der Basis einer Arbeitsunfähigkeit von 50 % bis 31. August 1998 erscheint daher angemessen und ist nicht zu beanstanden.