Citation: 2C_1014/2022 E. 1.3

1.3. Die Beschwerdeführerin stellt im bundesgerichtlichen Verfahren einen Antrag auf Aufhebung des vorinstanzlichen Urteils verbunden mit einem Feststellungsbegehren. Feststellungsbegehren sind im bundesgerichtlichen Verfahren zulässig, sofern an der Feststellung ein schutzwürdiges Interesse besteht und dieses nicht ebenso gut mit einem Leistungsbegehren gewahrt werden kann (vgl. BGE 126 II 300 E. 2c; Urteil 2C_494/2022 vom 12. Dezember 2023 E. 1.2). Diese Voraussetzungen sind vorliegend nicht erfüllt. Rechtsbegehren sind indes im Lichte der Beschwerdebegründung auszulegen (vgl. BGE 147 V 369 E. 4.2.1; 136 V 131 E. 1.2; Urteil 2C_277/2022 vom 3. Juli 2023 E. 1.3). Mit Blick auf die Begründung wird deutlich, dass die Beschwerdeführerin im Wesentlichen geltend macht, dass sie mit umfassenden Parteirechten ausgestattet ins veterinärdienstliche Verfahren einbezogen werden möchte und ihr insbesondere Akteneinsicht zu gewähren sei. Das Rechtsbegehren ist daher als Antrag auf Einbezug ins Verfahren und um Akteneinsicht, mithin als Leistungsbegehren, zu verstehen.