Citation: I 695/05 01.02.2006 E. 4

4.1 Die erwerblichen Auswirkungen der gesundheitsbedingten Einschränkung hat die IV-Stelle mittels Einkommensvergleich ermittelt. Zur Bestimmung des im Gesundheitsfall mutmasslich erzielten Einkommens (Valideneinkommen) und des trotz gesundheitlicher Beeinträchtigung auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt zumutbarerweise noch erzielbaren Einkommens (Invalideneinkommen) zog sie mangels zuverlässiger anderer Anhaltspunkte statistische Durchschnittslöhne gemäss der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) heran. Dabei rechnete sie den monatlichen Bruttolohn (Zentralwert bei einer standardisierten Arbeitszeit von 40 Wochenstunden) der mit einfachen und repetitiven Arbeiten (Anforderungsniveau 4) im gesamten privaten Sektor beschäftigten Frauen im Jahr 2002 von Fr. 3820.- (LSE 2002, S. 43 Tabelle TA1) auf die betriebsübliche Wochenarbeitszeit von 41,7 Stunden (Die Volkswirtschaft, Heft 12/2005, S. 94 Tabelle B9.2) um, was aufs Jahr (x 12) Fr. 47'788.20 ergibt. Von diesem Betrag rechnete die Verwaltung nach Massgabe des im Gesundheitsfall mutmasslich ausgeübten erwerblichen Arbeitspensums 70 % an, mit dem Resultat eines hypothetischen Valideneinkommens von Fr. 33'451.75. Zur Bestimmung des Invalideneinkommens rechnete die IV-Stelle von dem statistisch für ein Vollpensum ausgerichteten Durchschnittslohn von Fr. 47'788.20 eine Quote von 48 % an, entsprechend dem prozentualen Anteil der zumutbaren Arbeitszeit von 20 Wochenstunden (4 Stunden an 5 Tagen) an einer vollen Arbeitswoche von 41,7 Stunden. Von den sich ergebenden Fr. 22'938.35 nahm sie, den behinderungsbedingten Einschränkungen an einem neuen Arbeitsplatz und der deswegen zu erwartenden Einbusse gegenüber den statistisch erhobenen Löhnen Rechnung tragend, einen Abzug von 10 % vor. Das Invalideneinkommen von demnach Fr. 20'644.50 stellte sie dem Valideneinkommen von Fr. 33'451.75 gegenüber. Die Differenz entspricht einer behinderungsbedingten Erwerbseinbusse von 38,29 %. 4.2 Die gesundheitsbedingte Behinderung im Haushalt klärte die Verwaltung vor Ort ab. Gemäss Bericht vom 29. April 2004 beträgt die Einschränkung bei den anfallenden Verrichtungen, unter Berücksichtigung der zumutbaren Mithilfe von Familienangehörigen, 13 %. Gewichtet nach den Anteilen der beiden Betätigungsbereiche an der Gesamttätigkeit im Gesundheitsfalle beträgt der Behinderungsgrad im Erwerblichen 26,8 % (70 % von 38,29 %) und im Haushalt 3,9 % (30 % von 13 %), was zusammen einen nicht rentenbegründenden Invaliditätsgrad von 31 % ergibt. 4.3 Das - vorinstanzlich bestätigte - Vorgehen der IV-Stelle entspricht in allen Teilen Gesetz und Praxis und wird in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde auch nicht substanziiert beanstandet. Der Anspruch auf eine Invalidenrente wurde somit zu Recht verneint.