Citation: 2C_352/2023 E. 5.1

5.1. Die Vorinstanz hält im angefochtenen Urteil fest, dass das Obergericht Zug entgegen den Vorbringen der Beschwerdeführerin nicht auf die Anordnung einer (obligatorischen) Landesverweisung verzichtet habe, sondern dazu erwogen habe, dass die Tathandlungen, die zur Verurteilung der Beschwerdeführerin wegen Verbrechens gegen das Betäubungsmittelgesetz und damit zu einer Katalogtat führten, vor dem 1. Oktober 2016 begangen worden seien, sodass die Landesverweisung aus intertemporalrechtlichen Gründen nicht habe angeordnet werden können (vgl. E. 2.2 angefochtenes Urteil).