Citation: 1G_2/2022 E. 1.2

1.2. Vorliegend stehen die Erwägungen des Urteils 1B_519/2022 nicht im Widerspruch zum Dispositiv. Vielmehr wird in E. 3 wie auch in der Dispositivziffer 4 in Bezug auf die Entschädigungsfolgen übereinstimmend festgehalten, dass der Kanton Zürich die geschuldete Parteientschädigung an den Beschwerdeführer auszurichten hat. Die genannte Erwägung und die Dispositivziffer sind auch nicht zweideutig oder missverständlich. Die vom Gesuchsteller angestrebte Korrektur bzw. Berichtigung im Sinne von Art. 129 Abs. 1 BGG ist damit ausgeschlossen. Auch die ersuchte Wiedererwägung des Urteils fällt ausser Betracht, da es dieses Rechtsinstitut im Zusammenhang mit bundesgerichtlichen Urteilen nicht gibt (Urteil 1F_18/2020 vom 16. Juni 2020 E. 2). In seinem Schreiben vom 15. November 2022 macht der Gesuchsteller jedoch sinngemäss geltend, das Bundesgericht habe seinen Antrag, wonach die Parteientschädigung im Falle einer Beschwerdegutheissung direkt an seinen Rechtsvertreter auszurichten sei, nicht behandelt. Damit wirft er dem Bundesgericht vor, in seinem Urteil 1B_519/2022 sei versehentlich ein Antrag unbeurteilt geblieben, was einen Revisionsgrund darstellt (Art. 121 lit. c BGG). Die Eingabe ist dementsprechend als Revisionsgesuch entgegenzunehmen und zu beurteilen.