Citation: 8C_88/2017 E. A

Der 1969 geborene A.________ war seit Januar 2011 unbefristet bei der B.________ AG angestellt und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 11. Mai 2012 stürzte der Versicherte aus einer Höhe von 2 Metern auf die Füsse. Laut Bericht des Spitals C.________ vom 30. Mai 2012 erlitt er eine Luxationsfraktur des oberen Sprunggelenks (OSG) mit lateraler Malleolarfraktur Typ Weber C sowie osteochondralem Flake an der posterolateralen Talusschulter rechts. Die Suva erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung; Taggeld). Vom 23. Juli bis 27. August 2013 hielt sich der Versicherte in der Klinik D.________ auf. Gemäss Austrittsbericht vom 2. September 2013 bestanden belastungsabhängige Schmerzen im Bereich des OSG rechts sowie eine Schwellungstendenz des rechten Fusses nach Belastung. Der zuletzt ausgeübte Beruf als Gerüstmonteur war dem Versicherten nicht mehr zumutbar (Anforderungen zu hoch: ganztags stehende und gehende Tätigkeit, wiederholtes Steigen auf Treppen und Leitern, Hantieren mit schweren Lasten). Für mittelschwere Arbeit, die wechselbelastend ausgeübt werden konnte und die keine länger dauernden Verrichtungen in der Hocke und/oder auf den Knien sowie kein häufiges Steigen auf Treppen oder Leitern erforderte, war er hingegen vollständig arbeitsfähig. Zu jenem Zeitpunkt konnte noch nicht ganz von einem Endzustand ausgegangen werden, es blieb der weitere Heilverlauf innerhalb der nächsten 3 bis 4 Monate abzuwarten. Gemäss kreisärztlicher Beurteilung des Dr. med. univ. E.________, Arzt für Allgemeine Medizin (A), und des Dr. med. F.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates FMH, vom 23. Januar 2014 war von der Fortsetzung medizinischer Massnahmen keine wesentliche Verbesserung des Gesundheitzustands mehr zu erwarten. Am 14. Februar 2014 teilte die Suva dem Versicherten schriftlich mit, sie werde das Taggeld noch bis zum 30. April 2014 ausrichten. Mit Verfügung vom 16. Mai 2014 sprach die Suva ihm eine Invalidenrente gestützt auf eine Erwerbsunfähigkeit von 17 % sowie eine Integritätsentschädigung auf Basis einer Integritätseinbusse von 5 % zu. Der Versicherte liess dagegen Einsprache erheben und das orthopädische Gutachten des Dr. med. G.________, medizinische Gutachtenstelle H.________ vom 10. November 2014 auflegen, wozu Kreisarzt Dr. med. univ. E.________ am 3. Dezember 2014 Stellung nahm. Gemäss der chirurgischen Beurteilung der Dr. med. I.________, Fachärztin für Chirurgie FMH, Suva Versicherungsmedizin, vom 16. November 2015 standen die Rückenbeschwerden nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit in einem kausalen Zusammenhang mit dem Unfall vom 11. Mai 2012 im Sinne einer mittelbaren Unallfolge aufgrund der Entlastung des rechten Beines. Entgegen den von der Klinik D.________ formulierten Anforderungen an eine Verweistätigkeit waren dem Versicherten Verrichtungen auf Leitern und in der Hocke nicht mehr zumutbar. Aufgrund der schweren Arthrose am OSG rechts war die Integritätseinbusse auf 30 % festzulegen. Im weiteren Verlauf des Einspracheverfahrens liess der Versicherte den Bericht des Dr. med. K.________, Facharzt FMH für Allgemein/Innere Medizin, Facharzt FMH TCM, Facharzt Delegierte Psychotherapie, vom 29. Januar 2016 zu den Akten legen, wozu die Suva konsiliarisch die gestützt auf eine eigene klinische Untersuchung verfasste medizinische Beurteilung des PD Dr. med. L.________, FMH Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, Rekonstruktive Fuss- und Sprunggelenkschirurgie, vom 29. März 2016 einholte. In teilweiser Gutheissung der Einsprache änderte die Suva die Verfügung vom 16. Mai 2014 mit Entscheid vom 4. Mai 2016 in dem Sinne ab, dass die Integritätsentschädigung auf Basis einer Integritätseinbusse von 30 statt 5 % festzulegen war; andere oder weitergehende Begehren wies sie ab.