Citation: 2C_533/2021 E. 9.4.2

9.4.2. Sodann untersuchte das Bundesgericht die Frage, ob die Schwankungen bei der Steuerlast des Ehemanns auf eine Verletzung des Leistungsfähigkeitsprinzips schliessen liessen. Obschon die Schwankungen im Vergleich zum Vor- und zum Folgejahr des Trennungsjahrs aufgrund des steilen Progressionsverlaufs vor allem bei der direkten Bundessteuer erheblich waren, vermochte das Bundesgericht in der Behandlung des Ehemanns, der lediglich für drei Monate Unterhaltszahlungen zum Abzug bringen und keinen Kinderabzug geltend machen konnte, keine Verletzung von Art. 127 Abs. 2 BV oder des Rechtsgleichheitsgebots zu erkennen (vgl. Urteil 2C_1145/2013 / 2C_1146/2013 vom 20. September 2014 E. 5.2.2, 5.2.3 und 6, in: StE 2015 B 29.3 Nr. 49, StR 70/2015 S. 162).