Citation: 5D_6/2024 E. B

Mit privatrechtlicher Immissionsklage vom 3. Oktober 2016 verlangten die Beschwerdeführer von ihrem Nachbarn die Begrenzung der von dessen Grundstück ausgehenden WLAN-Emissionen derart, dass keine Immissionen in die Innenräume ihrer eigenen Liegenschaft eindrängen. Überdies verlangten sie vorsorglich, dass eine derartige Begrenzung bereits für die Zeit während des Hauptverfahrens zu verfügen sei, und zwar täglich zwischen 22:00 und 07:00 Uhr. An der Hauptverhandlung modifizierten sie ihre Begehren dahin, dass die WLAN-Emissionen zwischen 22:00 und 07:00 Uhr abzuschalten und der Beschwerdegegner zu verpflichten sei, seinen WLAN-Router örtlich vom Büro in das Wohnzimmer zu verschieben und keine zusätzlichen Dauersender zur Versorgung mit Funkinternet in Betrieb zu nehmen. Mit Urteil vom 1. März 2023 wies die Amtsgerichtsstatthalterin von Olten-Gösgen die Klage ab; sie auferlegte den Beschwerdeführern die Gerichtskosten von Fr. 16'500.-- unter solidarischer Haftbarkeit und verpflichtete sie, dem Beschwerdegegner eine Parteientschädigung von Fr. 31'877.85 zu bezahlen. Dagegen gelangten die Beschwerdeführer an das Obergericht des Kantons Solothurn. Sie stellten materiell die bereits erstinstanzlich erfolgten Begehren und verlangten überdies, dass die Gerichtskosten den Parteien hälftig aufzuerlegen und die Parteikosten wettzuschlagen seien. Nachdem der Beschwerdegegner seine Liegenschaft veräussert hatte, trat das Obergericht mit Beschluss vom 18. Januar 2024 auf die Beschwerde nicht ein, auferlegte den Beschwerdeführern die Kosten des Beschwerdeverfahrens von Fr. 1'000.-- und verpflichtete sie zu einer Parteientschädigung von Fr. 2'795.25 an den Beschwerdegegner.