Citation: 2C_344/2015 E. 1

Mit Verfügung vom 3. Juni 2013 lehnte das Staatssekretariat für Migration SEM (damals Bundesamt für Migration BFM) das Asylgesuch von A.A.________ und B.A.________, 1988 bzw. 1993 geborene Staatsangehörige Afghanistans tadschikischer Ethnie, ab und ordnete deren Wegweisung sowie den Wegweisungsvollzug an. Mit Urteil vom 18. Juni 2013 wies das Bundesverwaltungsgericht die gegen diese Verfügung (allein in Bezug auf die Wegweisung) erhobene Beschwerde ab, da der Wegweisungsvollzug zumutbar sei. Am 12. August 2013 ersuchten die Betroffenen um Wiedererwägung der Verfügung des Staatssekretariats vom 3. Juni 2013 und beantragten, sie seien als Flüchtlinge zu anerkennen und es sei ihnen das Asyl zu gewähren, eventualiter seien sie vorläufig aufzunehmen. Mit Verfügung vom 14. Mai 2014 wies das SEM das Wiedererwägungsgesuch ab und erklärte seine Verfügung vom 3. Juni 2013 für rechtskräftig und vollstreckbar; es erachtete die vorgebrachten Beweismittel nicht als erheblich im Sinne von Art. 66 Abs. 2 lit. a VwVG. Mit Urteil vom 20. März 2015 wies das Bundesverwaltungsgericht die gegen die neue Verfügung erhobene Beschwerde im Wesentlichen ab (mit Ausnahme der Verweigerung der unentgeltlichen Rechtspflege [Kostenbefreiung] durch das SEM). Mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 24. April 2015 beantragen A.A.________ und B.A.________ dem Bundesgericht, es sei ihnen die vorläufige Aufnahme im Sinne von Art. 83 AuG zu gewähren; eventuell sei die Angelegenheit zur Beurteilung ihrer vorläufigen Aufnahme gemäss den verbindlichen Weisungen des Bundesgerichts an das SEM oder an das Bundesverwaltungsgericht zurückzuweisen. Es ist weder ein Schriftenwechsel noch sind andere Instruktionsmassnahmen angeordnet worden. Mit dem vorliegenden instanzabschliessenden Urteil wird das Gesuch um aufschiebende Wirkung/vorsorgliche Massnahmen gegenstandslos.