Citation: 9C_648/2016 E. 4.2

4.2. Auch die Rüge des Beschwerdeführers, die Einschätzung in den beiden psychiatrischen ABI-Gutachten sei lückenhaft, hilft nicht weiter: Der ABI-Experte Dr. med. F.________ führte aus, die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit des Versicherten sei durch die vorliegenden psychischen Störungen (rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte Episode [ICD-10 F33.0]; Panikstörung [ICD-10 F41.0]) bedingt. Dadurch komme es bei der Arbeit vor allem zu einer erhöhten Ermüdbarkeit, was einen vermehrten Pausenbedarf erfordere (vgl. ABI-Gutachten vom 14. Oktober 2013 und 1. September 2015, "Arbeitsfähigkeit aus psychiatrischer Sicht", Ziff. 4.1.5 S. 13 bzw. S. 16). Überdies äusserte sich Dr. med. F.________ bei der Beantwortung der von der IV-Stelle gestellten Ergänzungsfragen nochmals explizit zu den vorhandenen psychischen Ressourcen des Versicherten. Dabei ging er detailliert auf dessen beruflichen Werdegang (beabsichtigtes Medizinstudium; Schulabschluss als EDV-Instruktor; Tätigkeit bei der B.________ S.A.) ein (vgl. ABI-Stellungnahme vom 24. November 2015). Diese Einschätzung ist - entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers - in allen Teilen bundesrechtskonform. Aus der Gesamtbeurteilung des ABI geht sodann unmissverständlich hervor, dass die 20%ige Einschränkung der Arbeitsfähigkeit sämtliche körperlich leichten, geeigneten Tätigkeiten - also auch die zuletzt ausgeübte - umfasst (ABI-Gutachten vom 1. September 2015, Ziff. 6.2 S. 27). Der Einwand, der psychiatrische ABI-Experte habe mit keinem Wort erklärt, von welchem Tätigkeitsprofil er ausgehe, ist folglich unbehelflich. Auch im Übrigen bringt der Beschwerdeführer nichts vor, was Zweifel an der Beweiskraft der psychiatrischen ABI-Gutachten rechtfertigen könnte. Soweit er sich auf pauschale Behauptungen beschränkt, denen kein eigentlicher Begründungsgehalt unterlegt ist, sind diese zum vorneherein nicht zu hören.