Citation: 8C_27/2024 E. 5

Der Beschwerdeführer vermag nicht aufzuzeigen, dass die Vorinstanz Bundesrecht verletzt haben sollte. Zunächst bestünde praxisgemäss auch dann, wenn der Beschwerdeführer mit dem Bachelor-Studium keine Berufschancen haben sollte, kein Anspruch auf das Masterstudium (Urteil 9C_244/2010 vom 5. August 2010 E. 4). Daran kann nichts ändern, dass sich der Beschwerdeführer bei Studienantritt bezüglich der Notwendigkeit eines Masters getäuscht haben soll. Insbesondere vermag er auch nicht darzutun, dass er damals von einer Kostengutsprache für das ganze Studium ausgegangen sei, zumal in der Verfügung vom 8. November 2019 ausdrücklich nur vom Bachelor-Studium die Rede war. Zu prüfen ist hier vielmehr allein die Gleichwertigkeit der Erwerbsmöglichkeiten mit Sekundarlehrerdiplom und derjenigen eines Kochs. Der Lohn eines Sekundarlehrers im Kanton Appenzell Ausserrhoden beträgt gemäss kantonalem Gericht insoweit unbestrittenerweise je rund Fr. 95'000.- bis Fr. 150'000.- nach zehn Jahren Berufsausübung, während der Beschwerdeführer in seiner ursprünglichen Tätigkeit als Koch bei der Armee ein Jahreseinkommen von rund Fr. 64'000.- erzielte. Auch wenn sich das Einkommen in der angestammten Tätigkeit allenfalls noch etwas steigern liesse, kann dies an der vorinstanzlich festgestellten fehlenden Gleichwertigkeit der Erwerbsmöglichkeiten in den beiden Berufen angesichts der grossen Differenz nichts ändern. Dass die Vorinstanz hinsichtlich des Master-Studiums die für die Umschulung erforderliche Gleichwertigkeit und damit die Voraussetzungen für einen entsprechenden Anspruch als nicht gegeben erachtete, ist nicht zu beanstanden.