Citation: I 224/06 03.07.2006 E. 2

2.1 Das kantonale Gericht ist in einlässlicher und umfassender Würdigung der medizinischen Aktenlage zum Schluss gelangt, dass die seit Sommer 2002 an Rückenbeschwerden leidende Beschwerdeführerin (Diagnosen: chronisch rezidivierendes Thoracolumbovertebralsyndrom bei/mit Übergangsanomalie TH12/L1 und Deconditioning-Symptomatik [Bericht des Dr. med. P.________, Spezialarzt FMH für Rheumatologie und Innere Medizin, vom 10. April 2003]; chronisches cervico- und lumbovertebrales Syndrom bei thorakolumbaler Übergangsstörung [Wirbelkörpermissbildung Th12/L1] und Fehlform/Fehlhaltung der Wirbelsäule [Berichte des Dr. med. E.________, Spezialarzt FMH für Rheumatologie und Innere Medizin, vom 30. September 2003 und der Dres. med. M.________ und G.________ vom 13. Januar 2004]) aus körperlicher Sicht für leichte bis mittelschwere, wechselbelastende Tätigkeiten, einschliesslich die bisher ausgeübte Funktion als Kassiererin, 100 % arbeitsfähig ist. Diese Zumutbarkeitsbeurteilung, welche sich im Wesentlichen auf den einleuchtend und nachvollziehbar begründeten - im Lichte der rechtsprechungsgemässen Beweisanforderungen (Erw. 1.1 hievor) vorinstanzlich zu Recht als beweiskräftig und überzeugend eingestuften - Bericht des Dr. med. P.________ vom 10. April 2003 (100 %ige Arbeitsfähigkeit für leichtere bis mittlere Arbeit in Wechselpositionen; erneut bestätigt am 17. und 19. Januar 2004) stützt, ist entgegen den in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhobenen Einwänden nicht zu beanstanden. Sie wird nach den zutreffenden vorinstanzlichen Erwägungen, worauf verwiesen wird, namentlich durch den Bericht des Rheumatologen Dr. med. E.________ vom 30. September 2003 untermauert, indem auch dieser ein volles Arbeitspensum in leidensangepassten Tätigkeit grundsätzlich für möglich und zumutbar hält. Dr. med. E.________ erachtet zwar eine mehrmonatige Anpassungszeit - im Sinne einer schrittweisen Steigerung des Pensums von 50 % ab Oktober 2003 auf 100 % (in leichten, wechselbelastenden Tätigkeiten ohne Tragen von Lasten, ohne Arbeit in gebeugter Stellung, unter gleichzeitiger Fortführung körperlicher Trainingstherapien, medikamentöser Behandlung und psychologischer Unterstützung) für notwendig. Diese kann aber spätestens mit der am 17. und 19. Januar 2004 erfolgten Bestätigung einer 100 %igen Arbeitsfähigkeit durch Dr. med. P.________ in leidensadaptierten Tätigkeiten als abgeschlossen gelten. Soweit Dr. med. G.________ (Hausarzt) im knapp begründeten Bericht vom 13. Januar 2004 eine bloss 50 %ige Leistungsfähigkeit attestiert, ist dem mit der Vorinstanz keine überwiegende Beweiskraft beizumessen, zumal unklar bleibt, ob diese Angabe allein die körperlich-funktionelle Belastbarkeit oder aber auch psychische Faktoren (vgl. Erw. 2.2 hernach) berücksichtigt. Mangels jeglicher Begründung gänzlich beweisuntauglich ist sodann das Zeugnis des Dr. med. G.________ vom 27. April 2004 (50 %ige Arbeitsunfähigkeit ab 1. April 2004 bis auf Weiteres). Entgegen dem Einwand der Beschwerdeführerin sprechen schliesslich auch die gescheiterten Arbeitsversuche (April 2003, Juli bis anfangs Oktober 2004) nicht gegen eine aus körperlicher Sicht 100 %ige Leistungsfähigkeit in leidensangepasster Tätigkeit. Denn nach Lage der Akten, insbesondere in Anbetracht der ärztlich festgestellten, deutlichen Diskrepanz zwischen objektiven Befunden und subjektiven Beschwerden sowie der in diesem Zusammenhang diagnostizierten somatoformen Schmerzstörung (Erw. 2.2 hernach) muss davon ausgegangen werden, dass nicht organische, sondern psychische Gründe der Ausschöpfung des genannten (körperlichen) Leistungspotentials entgegenstanden.