Citation: 2C_30/2018 E. C

A.________ und B.________ beantragen vor Bundesgericht, den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons St. Gallen aufzuheben und B.________ eine Aufenthaltsbewilligung im Rahmen des Familiennachzugs zu seinem Partner, A.________, zu erteilen; allenfalls sei die Sache zur umfassenden Neuabklärung an die Vorinstanz zurückzuweisen. Eine Ausreise nach Mali sei nicht möglich, da B.________ inzwischen erwiesenermassen aus Gambia stamme. Die Vorinstanz sei ihrer Untersuchungspflicht bezüglich der dortigen Verhältnisse nur ungenügend nachgekommen. Eine umfassende Berücksichtigung der verschiedenen Quellen ergebe, das in Gambia Homosexualität nicht toleriert werde. Im Falle einer Rückkehr in die Heimat müsse B.________ mit Verfolgungshandlungen rechnen. Falls nicht von einem absoluten Wegweisungshindernis ausgegangen werde, so sei die Verweigerung des Familiennachzugs im Lichte von Art. 8 EMRK wegen der angespannten Menschenrechtslage in Gambia, einer fehlenden Ausreisealternative und der schweren Erkrankung von A.________ "unzulässig und unverhältnismässig". Das Staatssekretariat für Migration (SEM) betont in seiner Stellungnahme vom 5. Februar 2018, dass B.________ weder wegen seiner Homosexualität in Gambia Nachteile erlitten habe, noch diesbezüglich eine zukünftige begründete Furcht vor solchen habe glaubhaft machen können. Lediglich aufgrund der schwierigen Umstände für Homosexuelle in Gambia könne nicht darauf geschlossen werden, dass B.________ im Falle einer Rückkehr eine durch Art. 3 EMRK verbotene Behandlung drohe. Das Sicherheits- und Justizdepartement sowie das Verwaltungsgericht des Kantons St. Gallen beantragen, die Beschwerde abzuweisen.