Citation: 1B_97/2021 E. 1.2.3

1.2.3. Die Beschwerdeführerin wiederholt vor Bundesgericht in erster Linie ihre im angefochtenen Entscheid erwähnte Kritik an der strittigen Editionsverfügung. Auf die Begründung des Nichteintretensentscheids und die von der Vorinstanz grundsätzlich zutreffend zitierte bundesgerichtliche Rechtsprechung geht sie in diesem Zusammenhang nicht weiter ein. Aus ihren Ausführungen ergibt sich weder ausdrücklich noch implizit, wieso die Beurteilung der Vorinstanz, wonach gemäss den Regeln der Siegelung vorzugehen sei und die StPO-Beschwerde nicht zur Verfügung stehe, ungeachtet dieser Rechtsprechung bundesrechtswidrig sein sollte. Die Beschwerdeführerin macht sodann neu geltend, die zu edierenden Aufzeichnungen würden im Herausgabebefehl nicht ausreichend spezifiziert bzw. hätten bei dessen Erlass nicht bestanden und müssten erst noch erstellt werden. In der Editionsverfügung sei zudem kein Hinweis auf den Wegfall der Herausgabepflicht für die in Art. 265 Abs. 2 StPO genannten Personen enthalten, was gegen das Fairnessgebot nach Art. 3 Abs. 2 lit. c StPO und die Belehrungspflicht gemäss Art. 107 Abs. 2 StPO verstosse. Auch in diesem Zusammenhang erläutert die Beschwerdeführerin nicht, wieso gegen die Editionsverfügung ungeachtet der zitierten bundesgerichtlichen Rechtsprechung die StPO-Beschwerde offenstehen und der angefochtene Nichteintretensentscheid bundesrechtswidrig sein sollte. Dies wird in der Beschwerde auch sonst nirgends in rechtsgenüglicher Weise aufgezeigt. Es ist im Weiteren auch nicht offensichtlich.