Citation: 5A_115/2021 E. 3.1.2

3.1.2. Bereits im Zeitpunkt der vergleichsweisen Festlegung des Unterhalts im Eheschutzverfahren am 1. März 2019 sei bekannt gewesen, dass die Beschwerdegegnerin ihre Ausbildung zur Pflegehelferin am 28. Mai 2019 abschliessen werde. Mit Blick auf diesen zeitnahen Ausbildungsabschluss, welchem ohne Weiteres schon im Rahmen der vergleichsweisen Festlegung des Ehegattenunterhalts habe Rechnung getragen werden können, erschienen die Ausführungen der Beschwerdegegnerin, wonach damals der Problematik rund um ihre Ausbildung, dem damit allenfalls einhergehenden Jobwechsel und ihren gesundheitlichen Beschwerden tatsächlich Rechnung getragen worden sei, als plausibel. In Bezug auf die Einkommensverhältnisse der Beschwerdegegnerin habe der Beschwerdeführer damit keinen Abänderungsgrund glaubhaft zu machen vermocht. Das Abänderungsverfahren bezwecke nicht, das erste Urteil zu korrigieren, sondern es an veränderte Umstände anzupassen.