Citation: 2C_72/2015 E. 2.2

2.2. Ausländische Ehegatten von Schweizerinnen und Schweizern haben unter Vorbehalt von Art. 51 AuG Anspruch auf Erteilung und Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung, wenn sie mit ihrem Partner zusammenwohnen (Art. 42 Abs. 1 AuG). Dieser Anspruch besteht trotz Auflösens bzw. definitiven Scheiterns der Ehegemeinschaft fort, wenn diese mindestens drei Jahre gedauert und die betroffene ausländische Person sich hier erfolgreich integriert hat (Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG; BGE 136 II 113 E. 3.3.3 S. 119), wobei die Voraussetzungen der dreijährigen Ehedauer und der erfolgreichen Integration kumulativ zu verstehen sind (BGE 136 II 113 E. 3.3.3 S. 119). Die im Sinne von Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG massgebliche Dreijahresfrist beginnt im Zeitpunkt zu laufen, in welchem die Ehegatten ihr effektives Zusammenleben in der Schweiz aufnehmen, und endet bei einer Auflösung des gemeinsamen Haushalts (BGE 140 II 345 E. 4.1 S. 348); im Ausland oder im Konkubinat verbrachtes Zusammenleben wird nicht berücksichtigt (BGE 136 II 113 E. 3.3.1 S. 118; Urteil 2C_178/2014 vom 20. März 2014 E. 5.2). Der Beschwerdeführer ist nach seiner Heirat mit B.A.________ am 21. Juni 2010 in die Schweiz eingereist. Gemäss unbestritten gebliebener vorinstanzlicher Sachverhaltsfeststellung leben die Ehegatten seit dem 1. Juni 2013 getrennt. Die Dreijahresfrist von Art. 50 Abs. 1 lit. a BGG ist praxisgemäss nicht erreicht, und Gründe für eine Änderung der Rechtsprechung sind nicht ersichtlich. Dem Beschwerdeführer steht mangels Erfüllung der Voraussetzungen gestützt auf Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG kein Anspruch auf Verlängerung seiner Aufenthaltsbewilligung zu. Die Beschwerde erweist sich in diesem Punkt als unbegründet.