Citation: 7B_454/2023 E. 3.2.2

3.2.2. Für die Betrugshandlungen des Beschwerdeführers zum Nachteil der Sozialen Dienste der Stadt St. Gallen erachtet die Vorinstanz eine Geldstrafe von 65 Tagessätzen für angemessen. Die Deliktssumme von Fr. 3'874.-- sei gering, wobei sich die Deliktsdauer von einem Jahr auf das Verschulden auswirke. Das Tatverschulden sei leicht, zumal sich der Beschwerdeführer in einer finanziell angespannten Lage befunden habe, und sein Anspruch auf Bevorschussung der Krankenkassenprämien nicht in Frage stehe. Aufgrund der langen Verfahrensdauer reduziert die Vorinstanz die Geldstrafe ebenfalls um 25 % auf 50 Tagessätze und spricht diese bedingt aus.