Citation: 5A_783/2024 E. 3.1.2

3.1.2. Mit alledem setzt sich der Beschwerdeführer nicht auseinander. Stattdessen begnügt er sich im Wesentlichen mit der pauschalen Behauptung, dass im vorliegenden Fall eine öffentliche Verhandlung stattfinden müsse. Zur Begründung macht er allgemeine theoretische Ausführungen zum Anspruch auf eine öffentliche Verhandlung gemäss Art. 6 Ziff. 1 EMRK sowie zum Grundsatz der Justizöffentlichkeit. Darüber hinaus bringt er vor, es gebe im vorliegenden Fall keinen Grund, weshalb die Öffentlichkeit ausgeschlossen werden solle. Zudem würden die Interessen und der Schutz von C.________ den Grundsatz der Justizöffentlichkeit im vorliegenden Fall nicht überwiegen, weshalb er einen Anspruch darauf habe, dass der Fall öffentlich verhandelt werde. Ob in einer Angelegenheit wie der vorliegenden auf eine öffentliche Verhandlung verzichtet werden kann, beurteilt sich aufgrund der konkreten Umstände des Einzelfalls, wobei dem Sachgericht ein gewisser Beurteilungsspielraum zukommt (BGE 144 III 442 E. 2.6; Urteil 5A_93/2022 vom 20. September 2022 E. 4.2; je mit Hinweisen). Der Beschwerdeführer legt nicht dar, inwiefern die Vorinstanz das ihr zustehende Ermessen überschritten hätte, indem sie von der Durchführung einer öffentlichen Verhandlung abgesehen hat. Damit genügt die Beschwerde in dieser Hinsicht den Begründungsanforderungen nicht und es kann darauf von vornherein nicht eingetreten werden (s. vorne E. 2.1). Soweit der Beschwerdeführer dem Obergericht in diesem Zusammenhang schliesslich vorwirft, dass es mit keinem Wort auf seine Argumente eingehe und damit seinen Anspruch auf rechtliches Gehör verletze, verfällt er in unzulässige appellatorische Kritik. Er zeigt nicht auf, inwiefern ihm die vorinstanzliche Begründung verunmöglicht hätte, den angefochtenen Entscheid sachgerecht anzufechten (zu den Anforderungen an die Begründungspflicht s. BGE 146 II 335 E. 5.1).