Citation: 2A.262/2003 01.07.2003 E. 1

Der Beschwerdeführer bezeichnet seine Eingabe als Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Die Bussenverfügung stützt sich gemäss angefochtenem Entscheid auf kantonales Recht. Der Beschwerdeführer wurde wegen Verletzung von Verfahrenspflichten im Sinne von § 208 Abs. 1 StG-LU gebüsst. Es wird ihm vorgeworfen, trotz wiederholten Mahnungen und Androhung der Säumnisfolgen die Steuererklärung 2001A für die Steuerperiode 2001 schuldhaft, vorsätzlich oder fahrlässig, nicht eingereicht zu haben. Für solche Bussen gilt gemäss § 258 StG-LU das neue kantonale Steuergesetz, in Kraft seit 1. Januar 2001. Es geht bei der Bussenauflage zudem um eine im sechsten Titel, Kapitel 1, des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 über die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden (StHG, SR 642.14) geregelte Materie, weshalb die Verwaltungsgerichtsbeschwerde nach Art. 73 dieses Gesetzes zulässig ist. Die Frist gemäss Art. 72 Abs. 1 StHG, die den Kantonen zur Anpassung ihrer Steuergesetze an das Steuerharmonisierungsgesetz zur Verfügung stand und während welcher die Verwaltungsgerichtsbeschwerde nicht zulässig war (vgl. BGE 123 II 588 E. 2d; 124 I 145 E. 1a; vgl. ferner 128 II 56), ist abgelaufen. Mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde kann gerügt werden, der kantonale Entscheid verletze Vorgaben des Steuerharmonisierungsgesetzes (Art. 104 lit. a OG in Verbindung mit Art. 73 StHG). Verfassungsrügen können im Rahmen der Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhoben werden (128 II 259 E. 1.1; 123 II 88 E. 1 a/bb mit weiteren Hinweisen). Hingegen ist das Bundesgericht an die Feststellung des Sachverhalts durch die Einzelrichterin im angefochtenen Entscheid gebunden, soweit diese den Sachverhalt nicht offensichtlich unrichtig, unvollständig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen festgestellt hat (vgl. Art. 105 Abs. 2 OG).