Citation: 8C_586/2016 E. 5.2.2

5.2.2. Es ist nicht ersichtlich, weshalb diese langjährige bundesgerichtliche Praxis vorliegend nicht zur Anwendung kommen sollte. Im angeführten Urteil (BGE 134 V 109 E. 2.1 S. 42) wird denn auch ausdrücklich von "organisch nicht hinreichend nachweisbaren Beschwerden" und nicht von "psychischen Beschwerden" gesprochen. In BGE 138 V 248 hat das Bundesgericht beispielsweise entschieden, auch bei einem Tinnitus, der sich keiner organisch objektiv ausgewiesenen Unfallfolge zuordnen lasse, könne der adäquate Kausalzusammenhang zum Unfall, wie bei anderen organisch nicht ausgewiesenen Beschwerdebildern, nicht ohne besondere Prüfung bejaht werden. Dasselbe gilt für den hier vorliegenden Fall organisch nicht erklärbarer Schmerzen. Wie das kantonale Gericht richtig anführte, konnte die SUVA offen lassen, ob die geltend gemachten Augen- und Kopfschmerzen in einem natürlichen Kausalzusammenhang mit dem Unfall stehen. Entgegen der Darstellung in der Beschwerde sind die geklagten belastungsabhängigen Schmerzen eben gerade nicht "klarerweise physische Folgen" des Unfalles. Sie sind vielmehr medizinisch nicht objektivierbar und somit nicht nachvollziehbar. Eine besondere Adäquanzprüfung war daher angezeigt. Die von der SUVA vorgenommene und vom kantonalen Gericht bestätigte Verneinung der Adäquanz der geltend gemachten Beschwerden in Anwendung der Kriterien von BGE 115 V 133 E. 6 S. 138 ff. wird vom Beschwerdeführer nicht bestritten, weshalb eine diesbezügliche eingehende Prüfung letztinstanzlich entfällt (E. 1 hievor).