Citation: 6S.214/2005 30.06.2006 E. 1

Mit Urteil vom 7. März 2005 sprach das Obergericht des Kantons Zürich Y.________ der mehrfachen Drohung im Sinne von Art. 180 StGB ab 12. September 2003, der mehrfachen Nötigung im Sinne von Art. 181 StGB sowie der Pornografie im Sinne von Art. 197 Ziff. 1 und Ziff. 2 StGB schuldig. Von den Anklagevorwürfen der mehrfachen Vergewaltigung im Sinne von Art. 190 Abs. 1 StGB und der mehrfachen sexuellen Nötigung im Sinne von Art. 189 Abs. 1 StGB zum Nachteil von X.________ sprach es ihn frei. Dafür bestrafte die Vorinstanz Y.________ mit 10 Monaten Gefängnis, vollumfänglich erstanden durch 449 Tage Polizei-, Untersuchungs- und Sicherheitshaft, sowie mit einer Busse von Fr. 500.-- und ordnete eine ambulante Behandlung im Sinne von Art. 43 Ziff. 1 Abs. 1 StGB an. Hinsichtlich der Nötigungen sowie den seit dem 12. September 2003 begangenen Drohungen erklärte das Obergericht Y.________ gegenüber X.________ vollumfänglich schadenersatzpflichtig und verwies diese zur Feststellung des Umfanges des Schadenersatzanspruches auf den Weg des Zivilprozesses. Schliesslich verpflichtete das Obergericht Y.________ zur Bezahlung einer Genugtuung von Fr. 2'000.-- zuzüglich 5 % Zins seit dem 1. Oktober 2003; im Mehrbetrag wurde die Genugtuungsforderung von X.________ abgewiesen. Gegen dieses Urteil hat X.________ am 30. Mai 2005 eidgenössische Nichtigkeitsbeschwerde eingereicht. Eine kantonale Nichtigkeitsbeschwerde wies das Kassationsgericht des Kantons Zürich mit Beschluss vom 20. März 2006 ab, soweit es darauf eintrat.