Citation: 6B_1034/2023 E. 4

Die Beschwerdeführerin kritisiert das angefochtene Urteil in diversen formellen Punkten (insbesondere betreffend angeblich mangelhafte bzw. gar nicht erfolgte Rechtsbelehrungen, vermeintlich nicht korrekte resp. nicht wahrheitsgemässe Protokollierung mit fehlender Möglichkeit zur Berichtigung und mangelnder Unterzeichnung, angeblich unzulässige Beweiserhebungsmethoden [Drohung]) im Hinblick auf die Verwertbarkeit ihrer Befragung vom 23. Dezember 2020, ohne sich indessen in der geforderten Weise mit den diesbezüglich tragenden Erwägungen der Vorinstanz zu befassen. Zwar umschreibt die Beschwerdeführerin thematisch die fraglichen Kritikpunkte im angefochtenen Urteil, erläutert mit ihren Ausführungen allerdings einzig, von welcher Sachlage und welchen rechtlichen Konsequenzen aus ihrer Sicht richtigerweise auszugehen wäre, indem sie - kurz zusammengefasst - lediglich behauptet, die Hinweise (Belehrungen) bei der Vernehmung seien nicht erfolgt, das Strafantragsformular sei ihr nicht vorgelegt worden, das Vorgehen der Polizei sei eine Drohung und daher gesetzlich unzulässig, das Protokoll sei wahrheitswidrig, sie sei an dessen Berichtigung gehindert worden, weshalb sie es nicht unterzeichnet habe und ein Protokoll müsse für dessen Gültigkeit beidseitig unterschrieben sein. Mit ihren Behauptungen zeigt sie aber nicht in einer den Formerfordernissen genügenden Weise auf, inwiefern die vorinstanzlichen Feststellungen und Rechtsschlüsse verfassungs- und/oder bundesrechtswidrig sein könnten. Nichts anderes gilt, soweit die Beschwerdeführerin die Beweiswürdigung und Sachverhaltsfeststellung kritisiert und eine Verletzung des Willkürverbots und des Grundsatzes "in dubio pro reo" rügt. Sie setzt sich auch im Rahmen ihrer Sachverhaltskritik nur unzureichend mit der Urteilsbegründung der Vorinstanz auseinander. Ihre Beanstandungen beschränken sich insgesamt erneut auf eine blosse Erläuterung ihrer Standpunkte bzw. ihrer Version des Geschehens und des Geschehensablaufs. Diese Version hat die Vorinstanz jedoch mit eingehender Begründung verworfen und die dagegen erhobene Kritik widerlegt. Weshalb die Erwägungen der Vorinstanz Recht verletzen sollten, zeigt die Beschwerdeführerin in ihrer Beschwerde nicht auf. Ihre Einwände, die sie gegen die im kantonalen Verfahren vorgenommene Beweiswürdigung und Sachverhaltsfeststellung erhebt, sind appellatorischer Natur ebenso wie die an die Vorinstanz gerichteten Vorwürfe, den Sachverhalt zwischen ihr und dem Beschwerdegegner 2 nicht geklärt, dessen Aussagen verkannt und nicht tatsächlich nachvollzogen, die Aussagen der Zeugin zu wenig "betrachtet", ihre Position als Frau gegenüber einem Mann zu wenig gewichtet und den Sprach- und Synonymgebrauch (Deutschland/Schweiz) nicht bedacht zu haben. Mit einer solch rudimentären Kritik kann weder Willkür noch eine anderweitige Verfassungsverletzung belegt werden. Daran ändert nichts, dass die Beschwerdeführerin auflistet, dass und weshalb sie in den Aussagen des Beschwerdegegners 2 zahlreiche Widersprüche und Ungereimtheiten erblickt, zumal sie auch insoweit nicht über die Darlegung ihrer subjektiven Sicht hinausgeht. Im Ergebnis nimmt die Beschwerdeführerin eine eigenständige Würdigung der Beweise vor, die sie derjenigen der Vorinstanz gegenüberstellt, ohne dass sich daraus ergäbe, inwiefern die Beweiswürdigung bzw. der festgestellte Sachverhalt im angefochtenen Urteil willkürlich oder sonstwie verfassungs- und/oder bundesrechtswidrig wäre (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG).