Citation: 8C_281/2008 08.08.2008 E. 3

Der Beschwerdeführer rügt zunächst die Würdigung der ärztlichen Berichte durch die Vorinstanz. 3.1 Die Feststellung des Gesundheitsschadens, d.h. die Befunderhebung, die gestützt darauf gestellte Diagnose, die ärztliche Stellungnahme zu dem noch vorhandenen Leistungsvermögen oder (bei psychischen Gesundheitsschäden) zur Verfügbarkeit von Ressourcen der versicherten Person sowie die aufgrund der medizinischen Untersuchungen gerichtlich festgestellte Arbeits(un)fähigkeit betreffen Tatfragen (BGE 132 V 393 E. 3.2 S. 398). Diese entziehen sich nach der dargelegten Regelung der Kognition einer Überprüfung durch das Bundesgericht weitgehend. 3.2 Eine offensichtliche Unrichtigkeit der Feststellung des medizinischen Sachverhalts durch das kantonale Gericht ist vorliegend nicht ersichtlich, nachdem sich Verwaltung und Vorinstanz auf ein Gutachten des Neurochirurgen Dr. med. R.________ (vom 4. September 2006) abstützen konnten. Diesem ist zu entnehmen, dass die geklagten Kreuzschmerzen aufgrund der klinischen Untersuchung nicht zu einer medizinisch-theoretischen Arbeitsunfähigkeit führen. Bezüglich der Magenbeschwerden (Hiatushernie) empfiehlt der Gutachter zwar eine Operation. Indessen lässt sich dieses Leiden - nachdem der Versicherte zu einer operativen Behandlung nicht bereit ist - gemäss Dr. med. L.________ vom Regionalen Ärztlichen Dienst der IV-Stellen Bern/Freiburg/Solothurn auch medikamentös behandeln. Dass es sich dabei um die Einschätzung eines anstaltsinternen Arztes handelt, spricht nicht gegen den Beweiswert dieses Berichts (BGE 125 V 351 E. 3b/ee S. 353 f.; AHI 2001 S. 112 [I 128/98] E. 3b/ee mit Hinweisen).