Citation: 8C_248/2015 E. 3.1

3.1. Das kantonale Gericht stellte fest, die Helsana habe dem sich teilweise zu Studienzwecken in Deutschland aufhaltenden Versicherten jeweils die Strecke zwischen dem deutschen Aufenthaltsort und dem ebenfalls in Deutschland befindenden Behandlungsort vergütet. Auch wenn er sich in der Schweiz am Wohnort seiner Eltern aufgehalten habe, seien die Fahrspesen zu den jeweiligen Ärzten und Physiotherapeuten in der Nähe des Aufenthaltsortes vergütet worden. Die Unfallversicherung habe sich demnach an die Empfehlungen der Ad-hoc-Kommission (Empfehlung Nr. 1/94 betreffend Reise- und Transportkosten der inoffiziellen Ad-hoc-Kommission der UVG-Versicherer [in der vom 29. Juni 2009 bis 5. Juni 2013 geltenden Fassung]) gehalten, welche praxisgemäss eine rechtsgleiche Praxis sicherstelle (BGE 138 V 140 E. 5.3.6 S. 146).