Citation: 1C_393/2019 E. 3.2

3.2. Aber auch soweit der Beschwerdeführer einen Verstoss gegen Bundesrecht behauptet, finden sich in seiner Beschwerdeschrift keine Ausführungen dazu, inwiefern das Obergericht das hier massgebliche Bundesrecht verletzt haben sollte. Hauptsächlich befasst sich der Beschwerdeführer ohnehin mit seinem eigenen Fall, d.h. mit der Frage, ob zu Recht ein Strafverfahren gegen ihn läuft. Der von ihm gegenüber dem Beschwerdegegner erhobene Vorwurf der falschen Anschudigung mag damit zwar im Zusammenhang stehen. Weshalb es aber deswegen Bundesrecht verletzen sollte, die Ermächtigung zur Strafverfolgung gegenüber dem Beschwerdegegner nicht zu erteilen, legt der Beschwerdeführer nicht dar. Dafür genügt es nicht, zu behaupten, der Entscheid des Obergerichts sei stossend oder willkürlich. Und es reicht auch nicht aus, zu erläutern, weshalb der Beschwerdeführer selbst nach eigener Auffassung nicht straffällig geworden sein sollte. Das würde höchstens allenfalls dann genügen, wenn das Fehlen einer Straftat offensichtlich bzw. der Tatbestand der falschen Anschuldigung offenkundig erfüllt wären. Dies trifft hier jedoch nicht zu, da selbst nach der eigenen Darstellung des Beschwerdeführers die Rechtslage nicht eindeutig ist und er vom Bundesgericht eine entsprechende Klärung erwartet. Das Obergericht hat den Tatverdacht gegenüber dem Beschwerdeführer im Übrigen nicht nur bejaht, sondern gestützt darauf gefolgert, der Beschwerdegegner sei sogar zur Anzeige gegen den Beschwerdeführer verpflichtet gewesen. Es befasste sich dabei mit der spezifischen Rechtslage zur Gewährung der Ermächtigung zur Strafverfolgung. Damit hätte sich der Beschwerdeführer auseinandersetzen müssen. Er hätte insbesondere konkret darlegen müssen, weshalb das Obergericht bei der Auswahl und Beurteilung der einschlägigen Kriterien für die Erteilung bzw. Nichtgewährung der Ermächtigung zur Strafverfolgung Bundesrecht verletzt haben sollte. Damit erweist sich die Beschwerde in der Hauptsache als unzulässig.