Citation: U 14/06 05.03.2007 E. 2

Akten, die ausserhalb der Rechtsmittelfrist und nicht im Rahmen eines zweiten Schriftenwechsels (Art. 110 Abs. 4 OG) eingereicht werden, sind nur beachtlich, soweit sie neue erhebliche Tatsachen oder entscheidende Beweismittel im Sinne von Art. 137 lit. b OG enthalten und diese eine Revision des Gerichtsurteils rechtfertigen könnten (BGE 127 V 353 ff.; SVR 2003 IV Nr. 11 S. 32 Erw. 2.2 [I 761/01]). Die Eingabe der Beschwerdeführerin vom 2. März 2006 mit dem beigelegten Gutachten vom 20. Februar 2006 erfüllen diese Voraussetzungen nicht. Es handelt sich dabei um eine (weitere) Zusammenfassung der Akten mit einer ärztlichen Beurteilung des Gesundheitszustandes. Es werden keine neuen bisher unbekannten Befunde erhoben oder Diagnosen gestellt. Die in der Eingabe enthaltenen Tatsachen oder Beweismittel können mithin nicht als "neu" qualifiziert werden (vgl. BGE 127 V 353 Erw. 5b S. 358). Sie werden daher im vorliegenden Verfahren nicht beachtet. Auf den mit der Eingabe vom 2. März 2006 nach Ablauf der Frist zur Einreichung einer Verwaltungsgerichtsbeschwerde (31. Januar 2006) gestellten Antrag auf Überbindung der Gutachtenskosten an die Beschwerdegegnerin ist daher nicht einzutreten.