Citation: 2C_512/2009 17.02.2010 E. A

Im Winter 2005/2006 kam es in der Waldregion II des Kantons St. Gallen zu einer überdurchschnittlichen Häufung von Schäl- und Verbissschäden durch Rotwild. In der Folge reichten verschiedene Ortsgemeinden und private Waldeigentümer Entschädigungsgesuche für Wildschaden und Verhütungsmassnahmen ein. Insgesamt wurden Forderungen im Betrag von Fr. 181'980.35 (Fr. 79'969.85 für Wildschaden, Fr. 102'010.50 für Verhütungsmassnahmen) erhoben. Der Wildschadenschätzer sprach mit Verfügung vom 18. Mai 2007 insgesamt Fr. 30'949.20 für Wildschaden und Fr. 1'725.-- für Verhütungsmassnahmen (total Fr. 32'674.20) zu. Auf Beschwerde namentlich der Ortsgemeinden Buchs, Grabs und Gams sowie der privaten Waldeigentümer X.________ und Y.________ einerseits sowie des kantonalen Amtes für Jagd und Fischerei (heute: Amt für Natur, Jagd und Fischerei; ANJF) andererseits hin legte die Verwaltungsrekurskommission des Kantons St. Gallen die massgebenden Beträge auf insgesamt Fr. 63'573.55 (Wildschaden) und Fr. 75'067.80 (Verhütungsmassnahmen), d.h. auf gesamthaft Fr. 138'641.35 fest. Dagegen beschwerte sich das ANJF im Wesentlichen mit Erfolg beim Verwaltungsgericht des Kantons St. Gallen. Dieses hiess die Beschwerde mit Urteil vom 16. Juni 2009 teilweise gut, hob den angefochtenen Entscheid auf und wies die Sache zur weiteren Sachverhaltsfeststellung und neuen Beurteilung im Sinne der Erwägungen an die Verwaltungsrekurskommission zurück (Ziff. 1 des Urteilsdispositivs). Im Weiteren liquidierte es die bei ihm (Dispositivziff. 2 und 3) und die bei der Vorinstanz (Dispositivziff. 4 und 5) angefallenen Kosten und Entschädigungen. In der Begründung hielt das Verwaltungsgericht fest, für die Wildschadenschätzung sei die Waldfunktion nicht berücksichtigt worden, seien keine Abzüge wegen fehlender Standortgerechtigkeit der Bestockung gemacht worden und sei zu undifferenziert von einem Pflanzabstand von 1,2 x 1,2 m ausgegangen worden; dies sei gestützt auf weitere Feststellungen zu korrigieren. Hinsichtlich der Verhütungsmassnahmen bemängelte das Verwaltungsgericht, deren Tauglichkeit sei nicht geprüft worden und die Reduktion der Abgeltungsansätze hätte nicht generell auf 20 % festgelegt werden dürfen. Auch hierzu seien weitere Abklärungen und eine neue Beurteilung nötig.