Citation: 2C_714/2022 E. A

Der nordmazedonische Staatsangehörige A.________ (geb. 1960) reiste nach vorangegangenen Aufenthalten als Saisonnier am 3. März 1991 wieder in die Schweiz ein, worauf ihm eine in der Folge regelmässig verlängerte Aufenthaltsbewilligung für den Kanton Zürich erteilt wurde. Seit November 2012 musste A.________ ununterbrochen von der Sozialhilfe unterstützt werden. Während seines Aufenthalts in der Schweiz bezog er über Fr. 200'000.-- Sozialhilfe. Gemäss einem Schreiben der Sozialhilfe T.________/ZH vom 20. Oktober 2021 war A.________ nach wie vor von der Sozialhilfe abhängig. Zudem häufte er Schulden an und es liegen zahlreiche offene Verlustscheinforderungen gegen ihn vor. A.a. Nachdem er wegen seiner Sozialhilfeabhängigkeit und Schuldensituation wiederholt ermahnt und am 28. Juni 2018 ausländerrechtlich verwarnt worden war, verweigerte das Migrationsamt des Kantons Zürich am 24. Februar 2021 eine weitere Verlängerung seiner Aufenthaltsbewilligung, unter Ansetzung einer Ausreisefrist bis zum 26. April 2021. Den gegen die Verfügung vom 24. Februar 2021 von A.________ erhobenen Rekurs wies die Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich am 8. Juni 2021 ab, unter Ansetzung einer neuen Ausreisefrist bis zum 10. September 2021. A.b. Mit Beschwerde vom 6. Juli 2021 ersuchte A.________ um Aufhebung des Rekursentscheids vom 8. Juni 2021 und die Verlängerung seiner Aufenthaltsbewilligung beim Verwaltungsgericht des Kantons Zürich. Mit Präsidialverfügung vom 7. Juli 2021 setzte das Verwaltungsgericht A.________ Frist an, um zu seinem Gesundheitszustand nähere Angaben zu machen und einen aktuellen Arztbericht nachzureichen, ansonsten aufgrund der Akten entschieden und seine mangelhafte Mitwirkung zu seinen Ungunsten gewürdigt werden könnte. Weiter wurde er auf seine Mitwirkungspflicht hingewiesen und zur monatlichen Einreichung seiner Lohnabrechnungen aufgefordert. Zudem wurde ihm Frist zur Leistung eines Prozesskostenvorschusses von Fr. 2'070.-- angesetzt, ansonsten auf seine Beschwerde nicht eingetreten würde. Nachdem die verlangten Unterlagen nicht eingereicht wurden und die gewährte Ratenzahlung für den Prozesskostenvorschuss zu spät geleistet wurde, trat das Verwaltungsgericht mit Verfügung vom 11. Oktober 2021 auf die Beschwerde nicht ein. A.c. Mit Urteil 2C_913/2021 vom 16. November 2021 trat das Bundesgericht auf die von A.________ gegen die Verfügung vom 11. Oktober 2021 erhobene Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht ein, da die Ausführungen nicht den Begründungsanforderungen nach Art. 42 Abs. 2 BGG entsprachen. Daraufhin setzte das Migrationsamt eine neue Ausreisefrist bis zum 31. Januar 2022 an.