Citation: 9C_83/2024 E. 5.1

5.1. Weiter rügt der Beschwerdeführer eine unvollständige Feststellung des Sachverhalts unter Verletzung der Untersuchungsmaxime gemäss Art. 43 ATSG. Die Beschwerdegegnerin habe die Machenschaften von C.________, dem Geschäftsführer der als Subunternehmen beigezogenen und mittlerweile konkursiten D.________ GmbH, E.________ GmbH, F.________ GmbH und G.________ GmbH, unzureichend abgeklärt und damit faktisch auf die Hauptforderung gegenüber den eigentlich leistungspflichtigen Unternehmen resp. deren Organe verzichtet. Ein Strafverfahren gegen C.________ hätte Klarheit darüber gebracht, ob der Beschwerdeführer Kenntnis davon gehabt habe, dass die Sozialversicherungsbeiträge nicht entrichtet wurden. Es seien auch keine Untersuchungen darüber durchgeführt worden, ob zwischen dem Beschwerdeführer und C.________ eine Absprache bestanden habe; es werde ohne Beweise angenommen, dass eine Zusammenarbeit bestanden habe, um die Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen zu vermeiden. Er, der Beschwerdeführer, habe keinen Einfluss auf die Aussagen von C.________ gehabt, jedoch sei diesem geglaubt worden und ihm nicht. Hätte er die Leistung von Sozialversicherungsbeiträgen umgehen wollen, so hätte er die Zahlungen an die Unternehmen von C.________ nicht verbucht, sondern die Arbeiter direkt bezahlt.