Citation: U 142/02 21.05.2003 E. 4

Gemäss Gutachten des Dr. med. J.________ vom 18. September 2000, der von den Unfalldiagnosen eines Halswirbelsäulendistorsionstraumas nebst partieller Skalpierung durch Reissen an den Haaren ausgeht, ist das bis zum massgebenden Zeitpunkt des Erlasses des Einspracheentscheids vom 27. August 1997 (Erw. 3 in fine hievor) aktuelle Leidensbild der Beschwerdeführerin geprägt durch ein leicht bis mässig ausgeprägtes Cervicalsyndrom ohne fokale Betonung sowie eine subjektive leichte Sensibilitätsstörung an der gesamten rechten Körperseite, für welches kein somatisches Korrelat gefunden werden konnte. Daneben beschreibt der Sachverständige ein am ehesten als Fibromyalgie zu bezeichnendes chronifiziertes, weit ausgebreitetes Schmerzsyndrom bei hohem Verdacht auf eine das Leiden unterhaltende psychosomatische Erkrankung. Zu prüfen ist, ob sich diese Beschwerden in einen Zusammenhang mit dem Unfallereignis vom 19. Mai 1995 bringen lassen.