Citation: 6B_999/2022 E. 3.2.2

3.2.2. Auch die erneute Einvernahme der vom Beschwerdeführer benannten Entlastungszeugen, der Buchhalterin der F.________ GmbH und der E.________ GmbH, H.________, sowie des Treuhänders G.________, könne in antizipierter Beweiswürdigung unterbleiben, so die Vorinstanz weiter. Der Beschwerdeführer hatte geltend gemacht, die Genannten könnten bezeugen, dass die am 11. Mai 2011 für die F.________ GmbH und die am 16. November 2011 für die E.________ GmbH gebuchten Bareinzahlungen über Fr. 50'000.-- bzw. Fr. 100'000.-- tatsächlich erfolgt seien. Nach Auffassung der Vorinstanz dürften die Anhörungen indes keine neuen sachwesentlichen Erkenntnisse bringen und diese seien daher entbehrlich. Für die Verbuchung einer Bargeldeinlage in die Kasse benötige der Buchhalter nämlich bloss Belege, wobei hierzu ein Monatsauszug des entsprechenden Kontos gedient habe. Der Buchhalter müsse dazu keineswegs die betreffende Bartransaktion selbst wahrgenommen haben. Es sei nicht ersichtlich oder dargetan, dass H.________ und G.________ die fraglichen Transaktionen selbst wahrgenommen hätten. Daher sei nicht zu erwarten, dass sie zur Klärung der in Frage stehenden Tatsachen zweckdienliche Angaben machen könnten. Im Übrigen belege die Existenz eines Buchhaltungskontos "Kasse" nicht das Vorhandensein einer physischen Kasse. Hierzu bestünden mit Bezug auf die erwähnten Gesellschaften keine konkreten Anzeichen. Ohnehin wäre fraglich, ob sich die einzuvernehmenden Personen nach 10 Jahren noch an die fraglichen Bartransaktionen erinnern könnten, zumal in der Buchhaltung des Jahres 2011 mehrere derart hohe Beträge erfasst worden seien und die strittigen Transaktionen den zu Befragenden daher nicht aufgrund ihrer singulären Höhe in Erinnerung geblieben sein dürften. Mit Bezug auf die Bareinzahlung über Fr. 100'000.-- habe der Beschwerdeführer schliesslich selbst eingeräumt, dass es sich dabei um ein kurzfristiges Darlehen der E.________ GmbH an ihn gehandelt habe. Er habe dieses zwei Monate später zurückbezahlt. Demnach sei nach seinen eigenen Angaben der fragliche Geldbetrag am 16. November 2011 nicht in die Kasse der E.________ GmbH gelegt worden. Angesichts dessen sei nicht nachvollziehbar, weshalb die angerufenen Zeugen bekunden sollten, die Bareinzahlung wäre tatsächlich erfolgt. Auf deren Einvernahme sei zu verzichten. Die Einvernahme von G.________ erscheine auch deswegen entbehrlich, weil der massgebende Sachverhalt aufgrund verlässlicher Beweismittel eindeutig geklärt sei und die Anhörung an der Überzeugung des Gerichts nichts zu ändern vermöchte. Aufgrund der Akten stehe fest, dass der Beschwerdeführer den Betrag von Fr. 50'000.-- am 11. Mai 2011 vom Geschäftskonto der F.________ GmbH abgehoben und am selben Tag auf das auf ihn und Q.________ lautende Konto bei der Bank R.________ einbezahlt habe. Zudem sei objektiviert, dass er den Betrag zum Erwerb der Liegenschaft in V.________ verwendet habe. Auch die Fr. 100'000.-- vom Konto der E.________ GmbH habe der Beschwerdeführer am Tag der Abhebung auf das auf ihn und Q.________ lautende Konto bei der Bank R.________ einbezahlt und unstrittig zur Finanzierung des Umbaus der Liegenschaft in V.________ verwendet. Der zeitliche und örtliche Zusammenhang der Barabhebungen und -einzahlungen spreche dafür, dass es sich jeweils um dasselbe Bargeld gehandelt habe, zumal der Beschwerdeführer nichts Gegenteiliges dargelegt habe. Schliesslich ergebe sich aus seiner Bitte an die Bank R.________ am Vortag der Abhebung, auf das Eigenkapital für den Liegenschaftserwerb zu verzichten, dass der Beschwerdeführer über keine eigenen Vermögenswerte hierzu verfügt habe.