Citation: 6B_1348/2023 E. 2

2.1 Der Beschwerdeführer macht eine willkürliche Sachverhaltsfeststellung und Beweiswürdigung geltend. Insbesondere wendet er sich gegen die vorinstanzlichen Erwägungen und Würdigung des medizinischen Gutachtens vom 28. Februar 2022 sowie des von ihm eingereichten Privatgutachtens vom 17. Mai 2022. Zudem stelle die Vorinstanz zu Unrecht nicht auf verschiedene Zeugenaussagen ab. Sie verletze auch sein rechtliches Gehör sowie den Untersuchungsgrundsatz. 2.2 Gemäss Beweiswürdigung der Vorinstanz - sie setzt sich mit den Aussagen des Beschwerdegegners, des Polizisten C.________, des Beschwerdeführers sowie zweier Zeugen auseinander - stehe fest, dass der Beschwerdegegner den Beschwerdeführer zu Boden gestossen habe. Jedoch sei nicht erstellt, dass er den Arm des Beschwerdeführers fixiert oder zu fixieren versucht habe. Gestützt darauf prüft die Vorinstanz, ob sich der Beschwerdeführer durch dieses Verhalten die Verletzungen am Ellenbogen zugezogen hat. Dabei würdigt sie das vom Kantonsspital Aarau, Institut für Rechtsmedizin (IRM), erstattete medizinische Gutachten vom 28. Februar 2022 betreffend die beim Beschwerdeführer diagnostizierten Befunde am rechten Arm. Nachdem sie dieses als umfassend und schlüssig erachtet, hält es die Vorinstanz nicht für erstellt, dass der Beschwerdegegner den Beschwerdeführer am 12. Mai 2020 verletzt habe. Weiter führt die Vorinstanz aus, selbst wenn von einer Verletzung durch den Beschwerdegegner ausgegangen würde, wäre sein Verhalten gestützt auf kantonales Polizeirecht als rechtmässig zu qualifizieren. Ein Stossen mit Sturz sei als verhältnismässiges Mittel anzusehen, wenn zugunsten des Beschwerdegegners davon ausgegangen werde, dass der Beschwerdeführer immer lauter werdend, mithin in aufgebrachter Stimmung, den Beschwerdegegner mehrfach am Arm angefasst habe und sich dieser von der Anweisung des Beschwerdegegners, er solle ihn nicht anfassen, davon nicht habe abhalten lassen.