Citation: 5A_598/2020 E. 1

A.________ und B.________ sind die Eltern der am 11. Februar 2017 geborenen C.________. Nach einer Auseinandersetzung zwischen den Eltern ordnete die Kantonspolizei am 29. März 2017 eine Wegweisung des Vaters aus der Wohnung und ein Kontaktverbot zu Mutter und Kind bis 13. April 2017an. Am 7. April 2017 errichtete die KESB eine Erziehungsbeistandschaft. Mit Eheschutzentscheid vom 21. August 2017 regelte das Bezirksgericht Münchwilen die Folgen des Getrenntlebens. Das Mädchen wurde unter die Obhut der Mutter gestellt, das Besuchsrecht des Vaters geregelt und auch das Kontaktverbot bestätigt. Die eingereichte Berufung wurde abgewiesen. Mit Entscheid vom 17. Dezember 2018 regelte das Bezirksgericht rückwirkend die Unterhaltspflicht des Vaters und änderte Modalitäten des Besuchsrechts; sodann ordnete es ein Familiengutachten bezüglich Erziehungs- und Betreuungsfähigkeit der E ltern an und hob das Kontaktverbot auf. Die eingereichte Berufung wurde abgewiesen. Mit Abänderungsentscheid vom 22. Januar 2020 erteilte das Bezirksgericht dem Vater ein normales Wochenendbesuchsrecht von Freitag- bis Sonntagabend und ein Ferienrecht; sodann bestätigte es die Besuchsrechtsbeistandschaft und ordnete für die Eltern eine Gesprächstherapie an. Hiergegen reichte die Mutter Berufung ein. Mit Entscheid vom 24. Juni 2020 ordnete das Obergericht des Kantons Thurgau für die Ausdehnung des Besuchsrechts eine Übergangsphase an, wies die Berufung aber im Übrigen ab. Gegen den obergerichtlichen Entscheid hat die Mutter am 24. Juli 2020 beim Bundesgericht beschränkt auf die Bestätigung der Anordnung einer Gesprächstherapie eine Beschwerde eingereicht. Ferner ersucht sie um unentgeltliche Rechtspflege.