Citation: 5A_251/2023 E. 2.1

2.1. Angefochten ist ein selbständig eröffneter Endentscheid (Art. 90 BGG) einer letzten kantonalen Instanz, die als oberes Gericht auf Rechtsmittel hin (Art. 75 BGG) über ein für das vor erster Instanz hängige Scheidungsergänzungsverfahren gestelltes Gesuch um Leistung eines Prozesskostenvorschusses, mithin eine Zivilsache (Art. 72 Abs. 1 BGG) vermögensrechtlicher Natur entschieden hat (Urteile 5D_17/2024 vom 6. November 2024 E. 1; 5D_222/2021 vom 30. März 2022 E. 1.2; 5A_786/2021 vom 18. März 2022 E. 1.1 und E. 1.3; je mit Hinweisen). Vor Vorinstanz streitig geblieben (Art. 51 Abs. 1 lit. a BGG) war ein Prozesskostenvorschuss von Fr. 39'500.--, womit der gesetzliche Mindestbetrag von Fr. 30'000.-- (Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG) erreicht ist. Die Beschwerdeführerin ist zur Beschwerde berechtigt (Art. 76 Abs. 1 BGG) und die Beschwerdefrist ist eingehalten (Art. 100 Abs. 1 BGG). Die Beschwerde in Zivilsachen steht demnach offen.