Citation: 8C_678/2020 E. 4.2

4.2. Der Beschwerdeführer rügt eine willkürliche Würdigung des medizinischen Gutachtens, namentlich der Zumutbarkeitsbeurteilung im neurologischen Teilgutachten und damit eine offensichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhaltes durch das kantonale Gericht. Der Gutachter habe die maximale tägliche Arbeitszeit mit 4 Stunden beziffert, was einer wöchentlichen Arbeit von 20 Stunden entspreche. Indem die Beschwerdegegnerin und das kantonale Gericht in Anwendung von sogenannten Tabellenlöhnen gemäss den vom Bundesamt für Statistik (BFS) herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) (BGE 143 V 295 E. 2.2 S. 297) den auf einer 40 Stunden-Woche basierenden LSE-Wert auf eine durchschnittlichen Arbeitszeit von 41,7 Stunden hochgerechnet und diesen danach halbiert hätten, seien sie in Abweichung des Gutachtens von einer zumutbaren wöchentlichen Arbeitszeit von 20.85 Stunden ausgegangen.