Citation: 2C_391/2020 E. 3.2

3.2. Die beanstandeten Bestimmungen setzen § 14 Abs. 1 MSG in der Fassung vom 27. April 2015 um. Sie betreffen die Voraussetzungen der Aufnahme in die Gymnasien im Anschluss an die 6. Primarklasse oder die Sekundarstufe sowie nach dem Abschluss der beruflichen Grundbildung. Sie sehen insbesondere vor, dass bei Schüler/innen, die im Zeitpunkt der Prüfungsanmeldung für die Maturitätsschule eine öffentliche zürcherische Sekundarschule bzw. eine öffentliche zürcherische oder ausserkantonale Primarschule besuchen, bestimmte Vorleistungen zu berücksichtigen sind. Für den Entscheid über die Aufnahme in das Langgymnasium nach der 6. Primarklasse wird bei den Kandidat/innen der öffentlichen Schule die Erfahrungsnote in den Fächern Deutsch und Mathematik mitberücksichtigt, wobei das letzte reguläre Zeugnis massgebend ist (vgl. § 11 Abs. 1 und Abs. 3 AufnahmeR/ZH). Zum Langgymnasium zugelassen sind diejenigen, deren Durchschnitt aus der Prüfungsnote und der Erfahrungsnote mindestens einer Note von 4.75 entspricht (vgl. § 12 AufnahmeR/ZH). Bei den Kandidat/innen aus einer Privatschule ist die Prüfungsnote allein massgebend für die Aufnahme in das Langgymnasium. Hierfür ist eine Prüfungsnote von 4.5 erforderlich (vgl. § 13 AufnahmeR/ZH). Gleiches gilt für die kandidierenden Personen aus der 5. Klasse der Primarschule, bei denen die Erfahrungsnote ebenso keine Berücksichtigung findet (vgl. § 11 Abs. 2 AufnahmeR/ZH i.v.m. § 1a AufnahmeR/ZH).