Citation: 6B_145/2019 E. 1.4

1.4. Die Vorinstanz stellt für den Schuldspruch wegen Vergewaltigung auf die Aussagen der Beschwerdegegnerin 2 ab. Diese gab an, sie und der Beschwerdeführer hätten in der Wohnung von D.________ an der E.________-Strasse als Gäste auf dem Sofa übernachtet. Als sie aufgewacht seien, habe der Beschwerdeführer Sex haben wollen, sie jedoch nicht, was sie ihm gesagt habe. Schlussendlich sei es dennoch zum Sex gekommen, weil er seine Finger einfach nicht weggenommen habe und sie nicht gelassen habe. Sie habe versucht, seine Hände "wegzumachen" bzw. ihm auch mit den Händen klarzumachen, dass sie nicht wolle. Er habe jedoch physisch insistiert. Er sei mit den Händen überall gewesen und sie habe keine Chance gehabt wegzukommen. Irgendwann habe sie aufgegeben (angefochtenes Urteil S. 12). Der Vorwurf der Vorinstanz an den Beschwerdeführer, er habe die körperliche Gegenwehr der Beschwerdegegnerin 2 überwunden, deckt sich mit dem in der Anklageschrift erwähnten Vorwurf, wonach die Beschwerdegegnerin 2 ihre Ablehnung nicht nur verbal kundtat, sondern auch dadurch, dass sie die Berührungen durch den Beschwerdeführer durch Wegstossen zu verhindern versuchte. Eine Verletzung des sich aus dem Anklagegrundsatz ergebenden Immutabilitätsprinzips liegt entgegen der Kritik des Beschwerdeführers nicht vor.