Citation: 2C_843/2014 E. 3.3

3.3. Zusammenfassend besteht angesichts der bisherigen Straffälligkeit des Beschwerdeführers ein sehr grosses Interesse, diesen von der Schweiz fernzuhalten. Mit der schweren Delinquenz im Betäubungsmittelbereich aus rein pekuniären Interessen hat er eine Vielzahl von Personen abstrakt gefährdet. Die strafbaren Handlungen als Heroinhändler konnten erst durch seine Verhaftung beendet werden und führten zu einer entsprechend langen Freiheitsstrafe von 45 Monaten (vgl. hiervor E. 3.2.2). Demgegenüber ist er mit den sozio-kulturellen Gegebenheiten in seiner Heimat gut vertraut und macht auch keine spezifischen Wegweisungshindernisse geltend. Die erheblichen sicherheitspolizeilichen Interessen an der Beendigung des Aufenthalts überwiegen die privaten Interessen des Beschwerdeführers und seiner Familie an einem weiteren Verbleib in der Schweiz. Die Vorinstanz durfte demnach einen Anspruch auf Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung verneinen, ohne Art. 8 EMRK (bzw. Art. 13 BV), Art. 62 lit. b AuG, Art. 3 KRK oder das Willkürverbot (Art. 9 BV) zu verletzen.