Citation: 5D_130/2022 E. 1

Am 8. Juni 2022 erhob der Beschwerdeführer in den zwei Betreibungen Nrn. xxx und yyy des Betreibungsamtes Appenzeller Vorderland negative Feststellungsklagen nach Art. 85a SchKG, nachdem in diesen Betreibungen zuvor die definitive Rechtsöffnung für Fr. 6'396.35 bzw. Fr. 363.10, jeweils nebst Zins und Mahnkosten, erteilt worden war. Die Einzelrichterin des Kantonsgerichts Appenzell Ausserrhoden (B.________) eröffnete zwei Verfahren (ZE2 22 8 und ZE2 22 9), verpflichtete den Beschwerdeführer mit Verfügungen vom 26. Juli 2022 zur Bezahlung von Kostenvorschüssen von Fr. 600.-- bzw. Fr. 400.-- und räumte ihm eine Frist zur Behebung von Mängeln der Klagen ein. Gegen die beiden Verfügungen erhob der Beschwerdeführer am 4. August 2022 Beschwerde. Er verlangte, sie ersatzlos aufzuheben. Das Obergericht (Besetzung: Einzelrichter C.________) behandelte die in einer Beschwerdeschrift erhobenen Beschwerden in einem Verfahren (ERZ 22 32). Mit Urteil vom 12. August 2022 wies das Obergericht die Beschwerde ab, soweit es darauf eintrat, und es bestätigte die Verfügungen vom 26. Juli 2022 in den Verfahren ZE2 22 8 und ZE2 22 9. Dagegen hat der Beschwerdeführer am 9. September 2022 Beschwerde an das Bundesgericht erhoben. In derselben Beschwerdeschrift erhebt der Beschwerdeführer zudem Beschwerde gegen die Verfügung ERZ 22 34 vom 16. August 2022, das ein Ausstandsgesuch gegen B.________ betrifft (dazu Verfahren 5D_131/2022). Mit Verfügung vom 13. September 2022 hat das Bundesgericht das Gesuch um superprovisorische Massnahmen abgewiesen. Am gleichen Tag hat das Bundesgericht ein Gesuch um Verzicht auf Kostenerhebung und Erhebung eines Kostenvorschusses abgewiesen, soweit es sich auf das bundesgerichtliche Verfahren beziehen sollte. Es hat dem Beschwerdeführer Frist angesetzt zur Leistung eines Kostenvorschusses von Fr. 1'500.--. Am 22. September 2022 hat der Beschwerdeführer eine weitere Eingabe eingereicht, in der er unter anderem ein Ausstandsgesuch gegen den oder die Richter stellt, sofern das Bundesgericht auf einem Kostenvorschuss beharren sollte. Da der Beschwerdeführer darin auf seine finanziellen Verhältnisse verweist, hat das Bundesgericht die Eingabe als sinngemässes Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege entgegengenommen. Im Übrigen hat das Bundesgericht die Akten beigezogen, aber keine Vernehmlassungen eingeholt.