Citation: 9C_527/2022 E. 4.1

4.1. Die Beschwerdeführerin macht wohl geltend, ihre Therapiesitzungen hätten ausschliesslich bei zwei Psychologinnen (lic. phil.) stattgefunden, jedoch nicht bei einem Arzt. Sie bestreitet aber die vorinstanzliche Feststellung nicht, es habe eine delegierte Psychotherapie zuerst in den Praxisräumen der Universitären Psychiatrischen Kliniken (UPK) U.________ und später in der Praxis des Dr. med. C.________, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, jeweils unter dessen Aufsicht und Verantwortung stattgefunden. Dies ergebe sich, so das kantonale Gericht weiter, auch aus den Leistungsabrechnungen des Dr. med. C.________. Diese für das Bundesgericht verbindlichen Feststellungen (vgl. E. 1 hievor) lassen einzig den Schluss zu, es habe eine ärztliche Behandlung stattgefunden (vgl. dazu auch BGE 125 V 441 E. 2 mit Hinweisen). Damit steht weiter ausser Frage, dass die Beschwerdeführerin in den fünf Jahren vor dem 25. März 2015 unter ärztlicher Kontrolle im Sinne der Frage 3 der Gesundheitserklärung stand; diesbezüglich wird denn in der Beschwerde auch nichts Gegenteiliges geltend gemacht. Vielmehr stellt sich die Beschwerdeführerin auf den Standpunkt, sie habe als Ausländerin ohne Kenntnis des hiesigen Versicherungssystems in guten Treuen davon ausgehen dürfen, ohne persönliche Kontakte zu einer Arztperson nicht unter ärztlicher Kontrolle im Sinne der Frage 3 der Gesundheitserklärung gestanden zu haben.