Citation: 5P.175/2002 14.06.2002 E. 2

Die staatsrechtliche Beschwerde ist als subsidiäres Rechtsmittel (Art. 84 Abs. 2 OG) insoweit zulässig, als nicht die Beschwerde gemäss Art. 19 Abs. 1 SchKG offen steht. Die Verletzung verfassungsmässiger Rechte, wozu auch die Europäische Menschenrechtskonvention (BGE 101 la 67 E. 2c S. 69) und der Internationale Pakt über die bürgerlichen und politischen Rechte (SR 0.103.2 UNO-Pakt II) gerechnet werden (Urteil 7B.12/2002 vom 16. April 2002, abweichend von BGE 124 III 205 E. 3c S. 206), ist mit staatsrechtlicher Beschwerde zu rügen (Art. 81 OG i.V.m. Art. 43 Abs. 1 OG). Da sodann das Bundesgericht im betreibungsrechtlichen Beschwerdeverfahren grundsätzlich an die Feststellung der tatsächlichen Verhältnisse durch die obere kantonale Aufsichtsbehörde gebunden ist (Art. 81 OG i.V.m. Art. 63 Abs. 2 OG), kann nur mit staatsrechtlicher Beschwerde, nicht aber mit Beschwerde gemäss Art. 19 Abs. 1 SchKG, die Feststellung in Frage gestellt werden, der Sachwalter weigere sich entgegen der Meinung des Beschwerdeführers gar nicht, Einsicht in die Akten zu gewähren. Zulässig ist infolge der kassatorischen Natur der staatsrechtlichen Beschwerde (BGE 127 II 1 E. 2c) nur der Antrag, den angefochtenen Entscheid der oberen kantonalen Aufsichtsbehörde aufzuheben.