Citation: 7B_764/2024 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung von Art. 134 Abs. 2 StPO, Art. 29 Abs. 3 und Art. 32 Abs. 2 BV. Er macht geltend, er sei von Rechtsanwältin Rickenbach weder informiert noch instruiert worden und diese habe auch keine Verteidigungsstrategie festgelegt. Stattdessen habe sie ihm geraten, "alles Mögliche zuzugeben" und "vielleicht auch noch etwas mehr". So gehe aus den Akten auch hervor, dass keinerlei Grund bestanden habe, irgendwelche über die 924.2 Gramm Kokaingemisch hinausgehende Aussagen zu machen und schliesslich Betäubungsmitteldelikte betreffend rund 20 Kilogramm Kokaingemisch zuzugeben. Bei der Vorbereitung von Einvernahmen habe es an Sorgfalt gemangelt. Substitutin C.________, die ihn teilweise an Einvernahmen verteidigt habe, sei offenbar nicht ansatzweise von Rechtsanwältin Rickenbach instruiert worden. Er habe deshalb bei der Einvernahme vom 20. Oktober 2023, bei der er von Substitutin C.________ begleitet worden sei, "völlig unnötig von 12 Kilogramm auf 20 Kilogramm Kokaingemisch" erhöht. Zudem habe die Vorinstanz sein rechtliches Gehör verletzt, da sie sich nicht hinreichend mit seinen Ausführungen auseinandergesetzt habe.