Citation: 1C_518/2021 E. 3.6

3.6. Die Verfahrensbeteiligten und das Bundesamt für Raumentwicklung sind sich darin einig, die Verkleinerung einer altrechtlichen Baute im Sinne von Art. 24c Abs. 1 und 3 RPG habe nicht zwangsläufig zur Folge, dass das Identitätserfordernis nicht erfüllt sein könne. Die Beschwerdeführerin macht aber geltend, vorliegend erfülle das geplante, wiederaufgebaute Gebäude das Identitätserfordernis gemäss Art. 42 RPV i.V.m. Art. 24c Abs. 2-4 RPG nicht bzw. die Wesensgleichheit zwischen dem vorbestehenden und dem geplanten wiederaufgebauten Gebäude sei nicht gegeben. Die Proportionen des heutigen und jene des geplanten neuen Gebäudes seien sehr unterschiedlich. Das äussere sich etwa in der Volumenverteilung, insbesondere aber in der Unterordnung des Ökonomietrakts unter den Wohntrakt beim Abbruchobjekt als Folge des sehr deutlichen Firstversatzes. Der geplante Neubau lasse diese kubische Unterordnung verschwinden. Die Dachneigungen bei der bestehenden und der geplanten Baute seien unterschiedlich. Hinzu komme eine völlig unterschiedliche Befensterung. In diesem kritisiert die Beschwerdeführerin zudem, die bewilligten Baupläne und die von der Baubewilligungsbehörde verfügte Auflage, wonach die Fenster im Bereich des Stallteils mit Holzleisten zu überspielen seien, seien unklar.