Citation: 2C_201/2021 E. 3.2

3.2. Die vonRoll bezieht sich demgegenüber auf das Urteil 2C_399/2017, wo das Bundesgericht festgestellt habe, der Klage wäre die Grundlage entzogen, wenn die CKW der Gemeinde gar keine Konzessionsabgabe bezahlt hätte. In jenem Urteil sei dann allerdings das Bundesgericht sachverhaltlich davon ausgegangen, dass die CKW die streitbetroffenen Abgaben (für die Zeit vom 1. August 2009 bis 31. Oktober 2010) tatsächlich bezahlt habe; auf dieser Grundlage hätten die rechtlichen Erwägungen und Folgerungen des Bundesgerichts beruht. Für den vorliegend streitigen Zeitraum sei diese Zahlung jedoch nicht nachgewiesen. Die CKW habe selber gar keine Konzessionsabgabe bezahlt, sondern habe nur die bei den Endverbrauchern erhobenen Abgaben für die Gemeinde einkassiert; falls ein Endkunde nicht bezahlt habe, habe die CKW auch nichts weitergeleitet; das Ausfallrisiko liege in Wirklichkeit bei der Gemeinde; in rechtlicher Hinsicht liege damit gar keine Konzessionsabgabe vor, sondern eine unzulässige Konsumsteuer.