Citation: I 417/05 12.08.2005 E. 3

Gestützt auf die medizinischen Akten, namentlich die Stellungnahmen von Dr. S.________, Facharzt für Kardiologie/Innere Medizin, vom 14. März 2003, 10. Mai 2004 und 10. Februar 2005, hat die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid zutreffend erkannt, dass der Beschwerdeführer weiterhin einer leidensangepassten Arbeit im Umfange von mindestens 50 % nachgehen kann. Entgegen der in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhobenen Einwendung waren die Angaben des genannten Kardiologen in diesem Punkt stets unmissverständlich und widerspruchsfrei. Daran ändert nichts, dass Dr. S.________ in seinem ärztlichen Bericht vom 10. Mai 2004 die Zusprechung einer "vollständige(n) IV-Rente (...) sehr unterstütz(t)e" und im Weitern ausführte, in "Anbetracht der Gesamtsituation" mit fortgeschrittener generalisierter Arteriosklerose mit Status nach Bypassoperation und Status nach Aneurysmaoperationen usw. habe der Versicherte "meines Erachtens Anspruch" auf eine solche Leistung. Den medizinischen Sachverständigen kommt nämlich im Rahmen der Invaliditätsbeurteilung lediglich die Aufgabe zu, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist; im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 261 Erw. 4, 115 V 134 Erw. 2, 114 V 314 Erw. 3c, 105 V 158 Erw. 1). Ferner hat das kantonale Gericht bei der Würdigung der vorliegenden ärztlichen Berichte zu Recht der Erfahrungstatsache Rechnung getragen, dass Hausärzte mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen (BGE 125 V 353 Erw. 3b/cc). Es lässt sich jedenfalls nicht beanstanden, dass die Vorinstanz im Lichte der gesamten Aktenlage nicht auf die hausärztlichen Beurteilungen des Internisten Dr. C.________ vom 11. Oktober 2003 und 8. März 2005 abstellte, wonach der Beschwerdeführer auch für körperlich leichte Erwerbstätigkeiten vollständig arbeitsunfähig sei. Anzumerken ist, dass das Sozialversicherungsgericht nach ständiger Rechtsprechung die Gesetzmässigkeit des angefochtenen Einspracheentscheids in der Regel nach dem Sachverhalt beurteilt, der zur Zeit seines Erlasses (hier: am 8. März 2004) gegeben war (BGE 129 V 4, 116 V 248 Erw. 1a, 121 V 366 Erw. 1b mit Hinweisen). Tatsachen, die jenen Sachverhalt seither verändert haben (in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes geltend gemacht), sollen im Normalfall Gegenstand einer neuen Verwaltungsverfügung sein (BGE 121 V 366 Erw. 1b mit Hinweis). Die vom Versicherten beantragte ergänzende kardiologische/angiologische Begutachtung vermöchte für die hier zu beantwortende Rechtsfrage (vgl. Erw. 2 hievor) keine relevanten neuen Erkenntnisse zu liefern, weshalb davon abgesehen werden kann.