Citation: 1C_203/2015 E. 4

Nach dem Gesagten ist die Beschwerde gutzuheissen und die Sache zu neuem Entscheid an das Verwaltungsgericht zurückzuweisen. Dieses wird zu prüfen haben, inwiefern die Öffnung der Gartenanlage nach 19.00 Uhr für Hotel- und Restaurantgäste ohne Apérobetrieb überhaupt zu lärmrechtlichen Problemen führt. Sollte dies der Fall sein, wären neben der Schliessung des Parks (u.U. zu einem späteren Zeitpunkt als 19.00 Uhr) auch andere, allenfalls mildere Massnahmen zu prüfen. In diesem Zusammenhang wird auch die Situation der Fläche ÜAF auf Parzelle Nr. 50 zu überdenken sein. Zwar darf keine für die Beschwerdeführerinnen insgesamt schlechtere Lösung getroffen werden (Verschlechterungsverbot); dagegen erscheint es nicht ausgeschlossen, bei einer gesamthaft grosszügigeren Lösung (z.B. Schliessung des Parks erst ab 22 Uhr) das Nutzungsverbot auf die - für die Beschwerdegegner besonders heikle - Fläche unter ihren Schlafzimmerfenstern auszudehnen. Damit kann offenbleiben, ob das Verwaltungsgericht den Beschwerdeführern zu der - aus ihrer Sicht überraschenden - Anordnung der vollständigen Schliessung des Parks das rechtliche Gehör hätte gewähren müssen. Diese werden im weiteren Verfahren Gelegenheit haben, dazu Stellung zu nehmen. Es ist nicht Sache des Bundesgerichts, die gebotene zusätzliche Abklärung bzw. Beurteilung vorzunehmen. Soweit die Beschwerdeführerinnen einen reformatorischen Entscheid des Bundesgerichts verlangen, ist die Beschwerde daher abzuweisen.