Citation: U 29/99 06.10.2000 E. 1

1.- a) Die SUVA erklärt sich in der Vernehmlassung ausdrücklich damit einverstanden, dass die Vorinstanz die Integritätsentschädigung auf 20 % festgesetzt hat. Der Beschwerdeführer seinerseits hat sein ursprüngliches Begehren um Zusprechung einer Integritätsentschädigung von 75 % abgeändert, indem er im Hauptbegehren eine Integritätsentschädigung von 50 % geltend macht. Streitig ist somit, ob die Integritätsentschädigung auf 20 %, 50 % oder einen zwischen diesen Werten liegenden Prozentsatz festzusetzen ist. b) Nach ständiger Rechtsprechung beurteilt das Sozialversicherungsgericht die Rechtmässigkeit der streitigen Verwaltungsverfügung in der Regel nach dem bis zum Zeitpunkt ihres Erlasses eingetretenen Sachverhalt (BGE 121 V 366 Erw. 1b). Vorliegend bildete der Einspracheentscheid vom 11. Oktober 1996 das Anfechtungsobjekt im kantonalen Verfahren (Art. 106 Abs. 1 UVG; BGE 116 V 251 Erw. 2c). Demzufolge ist für die Beurteilung der Gesetzmässigkeit des vorinstanzlichen Entscheides der bis zum 11. Oktober 1996 eingetretene Sachverhalt massgebend. c) Erstmals im letztinstanzlichen Verfahren eingereichte Beweismittel sind in Streitigkeiten um Versicherungsleistungen zu berücksichtigen, soweit sie zur Feststellung des massgebenden Sachverhalts beitragen (BGE 103 Ib 196 Erw. 4a; RKUV 1994 Nr. U 179 S. 35 Erw. 4, 1988 Nr. K 769 S. 244 Erw. 5a; nicht veröffentlichtes Urteil B. vom 3. Mai 2000, I 88/99).