Citation: 6B_1019/2022 E. 4

Anfechtungs- und Beschwerdeobjekt im bundesgerichtlichen Verfahren ist einzig der vorinstanzliche Nichteintretensbeschluss (Art. 80 Abs. 1 BGG). Die Beschwerdeführerin 1 macht nicht geltend, die Verfügung vom 2. März 2022 könne nicht als ordnungsgemäss zugestellt gelten. Vor Bundesgericht kann es damit nur um die Frage gehen, ob die Vorinstanz die Behandlung der kantonalen Beschwerde von der Bezahlung einer Sicherheitsleistung abhängig machen und auf die Beschwerde mangels Leistung der verlangten Sicherheit für allfällige Prozesskosten nicht eintreten durfte. Soweit die Beschwerdeführerin 1 insofern einwendet, kein Geld "übrig" zu haben, und sie sich damit (sinngemäss) auf den Standpunkt stellt, Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege zu haben, zeigt sie vor Bundesgericht nicht auf, dass sie im kantonalen Verfahren ein diesbezügliches Gesuch gestellt und sich überdies zur Nichtaussichtslosigkeit einer Zivilklage geäussert hätte (vgl. Art. 136 Abs. 1 lit. b StPO). Soweit sie im Zusammenhang mit der Verpflichtung zur Leistung einer Prozesskaution einwendet, Verbrechen an Minderjährigen müssten (von Amtes wegen) untersucht werden, vermag sie nicht aufzuzeigen, weshalb im Rechtsmittelverfahren, auch bei angezeigten Offizialdelikten, die in Art. 383 StPO für die Privatklägerschaft gesetzlich vorgesehene Sicherheitsleistung rechtswidrig sein sollte. Mit ihren Vorbringen zur materiellen Seite der Angelegenheit ist die Beschwerdeführerin schliesslich nicht zu hören, weil jene nicht zum Verfahrensgegenstand gehört und sich das Bundesgericht folglich dazu auch nicht äussern kann. Insgesamt ergibt sich aus der Beschwerde nicht in einer den Formerfordernissen genügenden Weise (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG), dass und inwiefern der angefochtene Nichteintretensbeschluss verfassungs- und/oder rechtswidrig sein könnte.