Citation: 6B_642/2023 E. 1.1

1.1. Die Beschwerdeführerin wendet sich gegen die Verurteilung wegen mehrfachen Betrugs. Die Vorinstanz bejahe zu Unrecht arglistiges Handeln. Arglist sei nicht gegeben, weil es die Sozialversicherungsbehörde sorgfaltspflichtwidrig unterlassen habe, eine vertiefte Überprüfung, welche unter den gegebenen Umständen zu erwarten gewesen wäre, vorzunehmen. Es sei auch fraglich, ob die Beschwerdeführerin "vorsätzlich, also mit Wissen und Wollen" gehandelt habe. Sodann habe die Vorinstanz insofern den Sachverhalt unrichtig im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG festgestellt, als sie das Bestehen eines Arbeitsverhältnisses zwischen der Beschwerdeführerin und C.________ bejaht habe. Diese Schlussfolgerung basiere allein auf mangelhaften Urkunden und vagen Aussagen. Dieser Mangel sei für den Ausgang des Verfahrens entscheidend und müsse nach dem Grundsatz "in dubio pro reo" zu einem Freispruch führen.