Citation: 2C_5/2024 E. 4.2

4.2. Vor dem Hintergrund dieser Grundsätze ist entgegen der Ansicht der Beschwerdeführer nicht ersichtlich, dass die Vorinstanz ungenügend auf (die Vorbringen betreffend) die Aussagen der Beschwerdeführer 1 und 2 anlässlich der Befragung vom 16. Juni 2020 eingegangen wäre: Zum einen hielt die Vorinstanz zu Recht fest, dass verschiedene Aussagen (z.B. betreffend die aktuelle Kommunikationsform der Beschwerdeführer 1 und 2) für die Beantwortung der Frage, ob eine Scheinehe bzw. Parallelbeziehung vorlag, gar nicht relevant sind. Zwar behaupten die Beschwerdeführer das Gegenteil, sie begründen dies allerdings nicht näher. Zum anderen erachteten die Vorinstanzen die Aussagen der Beschwerdeführer 1 und 2 zum Vorwurf der Scheinehe bzw. der Parallelbeziehung (implizit) als nicht glaubhaft. Wie die Vorinstanz richtig ausführt, liegt darin noch keine Verletzung von Art. 29 Abs. 2 BV, sondern geht es dabei um die Beweiswürdigung (s. nachstehende E. 6.4.1). Dasselbe gilt für die Auskünfte der Exfrau des Beschwerdeführers 1 von 2012 (s. nachstehende E. 6.4.1), welche im angefochtenen Entscheid durchaus berücksichtigt werden (angefochtenes Urteil E. 2.2).