Citation: 1P.480/2004 30.11.2004 E. 4

Willkür bei der Feststellung des Sachverhaltes und damit eine Verletzung von Art. 9 BV liegen danach nicht vor. Es bleibt zu prüfen, ob der Schuldspruch der verfassungsrechtlichen Prüfung mit Blick auf den Grundsatz "in dubio pro reo" standhält (E. 2.2 hiervor), was der Beschwerdeführer in Abrede stellt. Das Obergericht wie auch das Kassationsgericht haben bei ihrer Beweiswürdigung die Ergebnisse der Observation, die abgehörten Telefongespräche, die Familienstruktur, die Aussagen des Beschwerdeführers selbst sowie die örtlichen Gegebenheiten berücksichtigt. Dabei kommen sie zum Schluss, dass aufgrund der gesamten Umstände davon auszugehen ist, dass der Beschwerdeführer nicht nur von dem Drogendepot an seiner Wohnadresse gewusst hatte, sondern auch an der Lagerung beteiligt war. Das Kassationsgericht nennt insbesondere die diversen Kontakte zu Drogenhändlern, für welche der Beschwerdeführer erhebliche Geldmengen aus deren Handel verwaltete, die kon spirative Sprechweise bei Geldtransfers und den Umstand, dass ihm die Gepflogenheiten und Sprechweisen dieser Kreise nicht ganz fremd waren. Würdigt man die oben angeführten belastenden Indizien gesamthaft, so ist es nicht zu beanstanden, wenn die kantonalen Instanzen erhebliche Zweifel an der Schuld des Beschwerdeführers verneint haben. Damit ist der Grundsatz "in dubio pro reo" als Beweiswürdigungsregel nicht verletzt.