Citation: 7B_692/2023 E. 1.3

1.3. Nach Art. 81 Abs. 1 lit. a und b Ziff. 1 BGG ist die beschuldigte Person zur Beschwerde in Strafsachen berechtigt, wenn sie vor der Vorinstanz am Verfahren teilgenommen oder keine Möglichkeit zur Teilnahme erhalten und ein rechtlich geschütztes Interesse an der Aufhebung oder Änderung des angefochtenen Entscheids hat. Da im vorliegenden Verfahren die Vorinstanz Rechtsanwalt Kenad Melunovic Marini auf Beschwerde von Rechtsanwalt B.________ hin als amtlichen Verteidiger einsetzte, besteht hinsichtlich des Wechsels der amtlichen Verteidigung bzw. der Aufhebung der Dispositiv-Ziff. 2 des angefochtenen Entscheids kein aktuelles praktisches Rechtsschutzinteresse an der gerichtlichen Prüfung des Zwischenentscheids. Ein solches Interesse ist jedoch betreffend die beantragte Aufhebung der Dispositiv-Ziffer 3 des angefochtenen Entscheids zu bejahen. Auf die Beschwerde ist damit lediglich insoweit einzutreten, als der Beschwerdeführer beantragt, die Vorinstanz sei anzuweisen, ihn für seinen angemessenen Verteidigungsaufwand im kantonalen Beschwerdeverfahren angemessen zu entschädigen.