Citation: 1P.640/2005 10.11.2005 E. 2

Die Strafkammer hat im angefochtenen Entscheid das Gesuch um Ausschluss der Öffentlichkeit abgewiesen, weil der Beschwerdeführer mit keinem Wort begründet habe, aus welchem Grund die Öffentlichkeit von der Hauptverhandlung ausgeschlossen werden sollte. Der Beschwerdeführer setzt sich mit dieser Begründung in der staatsrechtlichen Beschwerde nicht auseinander. Ähnlich wie in seiner Eingabe an die Strafkammer gibt er wiederum seine Ansichten zum Prozessverlauf, zum Verhalten verschiedener Behörden, zu seinen Familienverhältnissen und insbesondere zur Situation seiner Kinder wieder, für welche nach den von ihm eingereichten Akten die Mutter das Sorgerecht hat. Derartige Ausführungen sind nicht geeignet, den Beschluss der Beschwerdekammer verfassungswidrig erscheinen zu lassen. Soweit der Beschwerdeführer - die Beschwerde ist teilweise schwer verständlich - sinngemäss geltend machen will, die Öffentlichkeit müsse zum Schutz seiner Kinder bzw. seiner Ex-Frau ausgeschlossen werden, ist darauf nicht einzutreten, da er nicht befugt ist, deren Interessen wahrzunehmen und in deren Namen Beschwerde zu führen (Art. 88 OG).