Citation: 1C_69/2017 E. A

Am 17. Juli 2014 ersuchten B.C._______ und C.C.________ die Einwohnergemeinde (EG) Bern, Direktion für Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün, um die Bewilligung zur Beseitigung der auf ihrer Parzelle Gbbl. Nr. 912 stehenden geschützten Rosskastanie. Mit Verfügung vom 13. August 2014 hiess die EG Bern das Gesuch gut und ordnete an, dass eine Ersatzpflanzung ("Aesculus hippocastanum" [Rosskastanie] am selben Ort, mindestens 20/22 cm Stammumfang) in der nächsten Pflanzperiode (Herbst, Frühling) nach der Fällung auszuführen sei. Im Oktober 2014 liessen B.C._______ und C.C.________ die Rosskastanie fällen und einen neuen Baum pflanzen. Mit Schreiben vom 10. Oktober 2014 gelangte die D.________ AG als Verwalterin der an das Grundstück von B.C._______ und C.C.________ angrenzenden Liegenschaft Gbbl. Nr. 1278 an die EG Bern und verlangte, es sei ihr die Möglichkeit zur Beschwerde gegen die Verfügung vom 13. August 2014 zu gewähren. Am 23. Oktober 2014 eröffnete die EG Bern die Verfügung der D.________ AG. Am 21. November 2014 erhob A.________, Eigentümer von zwei Stockwerkeigentumseinheiten der Liegenschaft Gbbl. Nr. 1278, gegen die Verfügung der EG Bern vom 13. August 2014 Beschwerde beim Regierungsstatthalteramt Bern-Mittelland. Dieses führte einen Augenschein durch. Mit Entscheid vom 22. Oktober 2015 trat es auf die Beschwerde nicht ein. Im Sinne einer Eventualbegründung hielt es fest, die Beschwerde wäre ohnehin abzuweisen gewesen. Gegen diesen Entscheid reichte A.________ am 17. November 2015 Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Bern ein. Mit Urteil vom 20. Dezember 2016 wies dieses die Beschwerde ab, soweit es darauf eintrat. Die Verfahrenskosten, bestimmt auf eine Pauschalgebühr von Fr. 3'000.--, auferlegte es zur Hälfte dem Beschwerdeführer; den Rest erhob es nicht.