Citation: 9C_393/2017 E. 5.5

5.5. Da es an einer klar diagnostizierten, genügend ausgeprägten Gesundheitsschädigung fehlt und Hinweise auf Aggravation bestehen, konnte die Beschwerdegegnerin auch mit Blick auf die in den Akten ersichtlichen Inkonsistenzen ohne Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes davon ausgehen, dass weitere Abklärungen, insbesondere eine Überprüfung des ABI-Gutachtens anhand der Indikatoren gemäss der neuen bundesgerichtlichen Rechtsprechung zu Schmerzstörungen durch die bisherigen Experten, nicht zu einem anderen Ergebnis geführt hätten. Anhand dieses Gutachtens, der Stellungnahme des RAD sowie den übrigen Akten steht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit fest, dass die Versicherte nicht an einem invalidisierenden Gesundheitsschaden leidet. Die entsprechende Feststellung des kantonalen Gerichts erweist sich damit als bundesrechtskonform und die Beschwerde ist abzuweisen.