Citation: 1A.4/2000 21.02.2000 E. 1.-

a) Nach Art. 34 Abs. 1 RPG können Entscheide letz- ter kantonaler Instanzen über Bewilligungen im Sinne von Art. 24 RPG beim Bundesgericht mit Verwaltungsgerichtsbe- schwerde angefochten werden. Diesem Rechtsmittel unterliegen nicht nur die Verfügungen, mit denen eine Bewilligung nach Art. 24 RPG erteilt wird, sondern auch jene, die eine solche Bewilligung verweigern. Ferner sind auch solche Entscheide mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde anfechtbar, welche auf ein Gesuch um Erteilung einer Ausnahmebewilligung nicht eintre- ten und damit die Anwendung von Art. 24 RPG ausschliessen (BGE 120 Ib 42 E. 1a S. 44 mit Hinweisen). Im vorliegenden Fall trat das Verwaltungsgericht als letzte kantonale In- stanz auf die Beschwerde nicht ein, mit der die Erteilung einer Ausnahmebewilligung nach Art. 24 RPG beantragt worden war. Hiergegen steht die Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht offen. Da die übrigen Sachurteilsvoraus- setzungen vorliegen, ist auf die Beschwerde grundsätzlich einzutreten. b) Nicht einzutreten ist jedoch auf die vom Be- schwerdeführer in der Sache gestellten Anträge (Beschränkung der Abbruchverfügung auf die Parkplatzüberdachung; neue rechtliche Beurteilung der Abbruchverfügung für den angeb- lich seit dreissig Jahren bestehenden Parkplatz). Das Ver- fahren war vom Verwaltungsgericht mit Verfügung vom 11. Mai 1999 auf die Frage der Rechtzeitigkeit der Beschwerdeerhe- bung beschränkt worden; nur darüber hat das Verwaltungsge- richt im angefochtenen Urteil entschieden. Nur diese Ein- tretensfrage ist daher auch Gegenstand des vorliegenden Verfahrens vor Bundesgericht. c) Mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht können die Verletzung von Bundesrecht - ein- schliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens - und die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gerügt werden (Art. 104 lit. a und b OG). Hat allerdings - wie im vorliegenden Fall - eine richterliche Behörde als Vorinstanz entschieden, ist das Bundesgericht an den festgestellten Sachverhalt gebunden, es sei denn, dieser sei offensichtlich unrichtig, unvollständig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrens- bestimmungen festgestellt worden (Art. 105 Abs. 2 OG). So- weit im Rahmen der Verwaltungsgerichtsbeschwerde die Ausle- gung und Anwendung von selbständigem kantonalen Verfahrens- recht zu überprüfen ist, richtet sich die Kognition des Bundesgerichts nach den für die staatsrechtliche Beschwerde geltenden Grundsätze (BGE 118 Ib 326 E. 1b S. 329 f. mit Hinweis), d.h. sie ist auf eine Willkürprüfung beschränkt.