Citation: 1C_146/2016 E. 2.3

2.3. Die Vorinstanz ist in Übereinstimmung mit dem Gutachten zum Schluss gelangt, jedenfalls bis Januar 2015 habe die Fahreignung des Beschwerdeführers aufgrund seines Trinkverhaltens verneint werden müssen. Ergänzend dazu hat sie erwogen, bei Personen, die - wie der Beschwerdeführer - im Strassenverkehr mit 1,6 Promille und mehr auffällig würden, liege eine Missbrauchstoleranz oder auch robuste Alkoholgewöhnung vor. Ausserdem hat sie auf einen "ambulanten Erstbericht" des Inselspitals Bern vom 26. Februar 2015 (Prof. B.________) verwiesen. Dort sei mit Bezug auf den Beschwerdeführer von einer "Zirrhose bei regelmässigem Aethylkonsum" die Rede. Der Patient trinke nicht täglich, es bestehe keine Sucht, weswegen der Arzt dem Beschwerdeführer empfohlen habe, seinen Konsum zu reduzieren. Auch im Austrittsbericht des Spitals D.________ vom 8. Januar 2015 (Dr. C.________) werde, so die Vorinstanz, "chronischer C2 Abusus" festgestellt.