Citation: 9C_109/2009 15.07.2009 E. 4

4.1 Soweit die Vorinstanz der Darstellung der Beschwerdegegnerin, wonach es sich bei der Verzinsung vom Februar um eine "einmalige Kulanzleistung" handle, gegenüber der vom Versicherten aufgezeichneten - im vorinstanzlichen Verfahren nach Abschluss des doppelten Schriftenwechsels eingereichten - Notiz bezüglich eines am 6. November 2006 geführten Telefongesprächs mit einem ehemaligen Mitarbeiter der Beschwerdegegnerin (welcher im November 2006 bereits "bald 7 Jahre" nicht mehr bei der Beschwerdegegnerin tätig war) grösseren Beweiswert zumass und - in antizipierter Beweiswürdigung - auf weitere Abklärungen zur Frage verzichtete, ob hinsichtlich der Zinsgewährung auf nachbezahlten Renten im Zeitraum 1993 bis 1995 eine "Usanz" bestand, verletzte sie kein Bundesrecht. Die diesbezügliche Beweiswürdigung und auch die darauf beruhende Verneinung einer Vertrauensgrundlage, welche allenfalls einen Zinsanspruch des Beschwerdeführers auch auf den aus dem überobligatorischen Bereich fliessenden Invalidenrenten hätte begründen können, ist weder willkürlich noch sonstwie rechtsfehlerhaft. 4.2 Unabhängig davon, ob das Verhalten der für die obligatorische Berufsvorsorge zuständigen Sammelstiftung BVG der "Zürich" Lebensversicherungs-Gesellschaft - auch mit Blick auf die im Rahmen von Art. 49 Abs. 2 BVG zulässige, privatautonome Ausgestaltung des Versicherungsverhältnisses -, die für den überobligatorischen Bereich zuständige Zürich überhaupt zu binden vermöchte, liegt eine Verletzung von Bundesrecht im Übrigen umso weniger vor, als die Sammelstiftung BVG nach den verbindlichen Feststellungen im angefochtenen Entscheid nicht nur keine (vertragliche) Zusicherung einer Verzinsung der überobligatorischen Leistungen abgegeben (so eine solche überhaupt von ihr verbindlich hätte erklärt werden können), sondern auch sonst keine vertrauensbildenden Schritte unternommen hatte, welche die Erwartung weiterer Zinszahlungen beim Beschwerdeführer hätten begründen können. Die Vorinstanz erwog zu Recht, dass einzig die nicht näher begründete Gewährung eines Zinses von 4 % gemäss Leistungsabrechnung vom 18. Februar 2000 keine hinreichende Vertrauensgrundlage bildete, um von einer Verzinslichkeit sämtlicher zukünftiger Leistungen auszugehen, zumal keine Anhaltspunkte bestehen - und im Übrigen auch nicht geltend gemacht wird -, dass der Beschwerdeführer von irgendeiner kompetenten und zuständigen Stelle in diesem Sinne informiert worden wäre.