Citation: P 30/02 27.01.2003 E. 3

Streitig ist, ob der Beschwerdeführer im Zeitpunkt der Anmeldung zum Bezug von Ergänzungsleistungen am 20. März 2000 Wohnsitz in X.________/ZH oder in Z.________/VS hatte. 3.1 Nach den Feststellungen im Beschluss des Bezirksrates Y.________ vom 26. Juni 2001 lebt der Beschwerdeführer seit rund 10 Jahren in einer Vier-Zimmer-Wohnung in Z.________/VS. In X.________/ZH benütze er ein Zimmer in einer Viereinhalb-Zimmer-Wohnung des Sohnes, wo er ein paar Kleider, einen Schrank und ein Bett habe. In den Jahren 1999 und 2000 habe er sich nur noch ein Mal pro Monat für zwei bis drei Nächte in X.________/ZH aufgehalten. Mittlerweile erscheine er nicht einmal mehr alle Monate einmal in X.________/ZH. Aus diesem Sachverhalt, der vom Beschwerdeführer bestätigt wird, folgerte das kantonale Gericht, bereits die Wohnungssituation lasse darauf schliessen, dass der Beschwerdeführer mehr Zeit in Z.________/VS verbringe, andernfalls hätte er wohl eher in X.________/ZH eine Vier-Zimmer-Wohnung und nicht nur ein Zimmer in der Wohnung seines Sohnes. Sodann liessen seine Angaben, dass er praktisch keine Zeit mehr in X.________/ZH verbringe, den objektiven Schluss zu, dass er seine Beziehungen - wenn auch gezwungenermassen - vornehmlich nicht mehr in X.________/ZH pflege, sondern seinen Lebensmittelpunkt in Z.________/VS habe. Z.________/VS sei angesichts der dort verbrachten Zeit nicht (oder nicht mehr) nur ein Wochenaufenthaltsort. Dass der Beschwerdeführer seine Steuern immer noch in X.________/ZH zahle, vermöge zu keinem andern Ergebnis zu führen (Hinweis auf BGE 121 I 16 Erw. 4). 3.2 Die Sachverhaltsfeststellungen des Bezirksrates Y.________ und des kantonalen Gerichts stehen in Einklang mit den Akten und den Angaben des Beschwerdeführers. Daraus ist mit dem kantonalen Gericht zu schliessen, dass sich der Lebensmittelpunkt des Beschwerdeführers in Z.________/VS befindet, weshalb der Kanton Wallis, und nicht der Kanton Zürich, zuständig für die Beurteilung des am 20. März 2000 gestellten Gesuchs und damit für die Festsetzung und Auszahlung der Ergänzungsleistung ist. Daran ändern die Vorbringen der beigeladenen Ausgleichskasse des Kantons Wallis nichts.