Citation: U 46/05 29.06.2006 E. 1

1.1 Hebt eine Rechtsmittelinstanz den angefochtenen Entscheid auf und weist sie die Streitsache zu neuer Beurteilung an die Vorinstanz zurück, so hat diese die Erwägungen, mit denen die Rückweisung begründet wurde, ihrem neuen Entscheid zu Grunde zu legen (BGE 99 Ib 520 Erw. 1b). Soweit das Dispositiv eines Rückweisungsentscheides des Eidgenössischen Versicherungsgerichts auf die Erwägungen verweist, beinhaltet dies mit andern Worten die verbindliche Weisung (vgl. Art. 61 Abs. 1 VwVG) an die Vorinstanz, sich an die Rechtsauffassung zu halten, mit der das Eidgenössische Versicherungsgericht die Rückweisung begründet hat (vgl. Art. 66 Abs. 1 OG; BGE 112 Ia 354 f. Erw. 3c/bb). Dieselbe Bindung an die Motive seines Rückweisungsentscheids gilt auch für das Eidgenössische Versicherungsgericht selbst, wenn der neue kantonale Entscheid wiederum weitergezogen wird (vgl. BGE 99 Ib 520 Erw. 1b, 94 I 389 Erw. 2 mit Hinweisen; Fritz Gygi, Bundesverwaltungsrechtspflege, 2. Auflage, Bern 1983, S. 232; vgl. zum Ganzen auch Urteil S. vom 14. Januar 2005, Erw. 1.2). 1.2 Hinsichtlich der Bestimmungen über den Anspruch auf eine Invalidenrente, dessen - hier einzig umstrittenen - Umfang und die Bemessung des Invaliditätsgrades bei erwerbstätigen Versicherten nach der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs sowie der Rechtsprechung zu dem für die Leistungspflicht des Unfallversicherers (Art. 6 Abs. 1 UVG) generell vorausgesetzten natürlichen (BGE 129 V 181 Erw. 3.1 mit Hinweisen) und adäquaten (BGE 129 V 181 Erw. 3.2, 405 Erw. 2.2, 127 V 102 f. Erw. 5b, 125 V 461 Erw. 5a mit Hinweisen) Kausalzusammenhang, einschliesslich zur Adäquanzbeurteilung bei psychogenen Unfallfolgen (BGE 115 V 133 ff. vgl. auch BGE 123 V 99 Erw. 2a mit Hinweisen), wird auf Erw. 2 des Rückweisungsentscheids des Eidgenössischen Versicherungsgerichts vom 30. Dezember 2002 verwiesen. Mit der Vorinstanz ist ergänzend festzuhalten, dass die bisherige Rechtsprechung zur natürlichen und adäquaten Kausalität ebenso wie zu den Begriffen der Arbeitsunfähigkeit, der Erwerbsunfähigkeit und der Invalidität (vgl. Art. 1 Abs. 1 UVG [in der seit 1. Januar 2003 geltenden Fassung in Verbindung mit Art. 18 Abs. 1 UVG und Art. 6, 7 und 8 ATSG) sowie zur Einkommensvergleichsmethode (Art. 18 Abs. 2 UVG [in der seit 1. Januar 2003 geltenden Fassung] in Verbindung mit Art. 16 ATSG) in der obligatorischen Unfallversicherung unter der Herrschaft des ATSG weiterhin Geltung hat (s. im Einzelnen RKUV 2004 Nr. U 529 S. 572 ff. [= Urteil G. vom 22. Juni 2004, U 192/03]; bezüglich Kausalzusammenhang siehe etwa Urteil S. vom 27. März 2006 [U 461/05] Erw. 1 mit Hinweisen).