Citation: 5A_199/2022 E. 4.5

4.5. Nach Auffassung der Beschwerdeführerinnen beruht der Schluss, dass die Eigentumsansprache am Guthaben nicht vorzumerken sei, auf unrichtiger Sachverhaltsfeststellung und verletzte die Regeln über die Vormerkung der Drittansprache an inventarisierten Vermögensgegenständen. Der Einwand geht fehl. Gemäss Art. 34 KOV sind die Eigentumsansprachen nach Art. 242-242b SchKG einzutragen. Da das Obergericht die Vorbringen der Beschwerdeführerinnen mangels Aussonderungsobjekt nicht als Drittansprache entgegennehmen musste, für welche das Aussonderungsverfahren in Frage kam, ist nicht zu beanstanden, wenn es keinen Grund gesehen hat, eine Drittansprache gemäss Art. 34 KOV im Inventar vorzumerken.