Citation: 5A.9/2003 18.07.2003 E. 2

2.1 Der Beschwerdeführer wirft den Vorinstanzen vor, sich mit seinen Vorbringen nicht genügend auseinander gesetzt und ausserdem verschiedene Beweisanträge abgewiesen zu haben. Damit sei das rechtliche Gehör verletzt worden, und ausserdem sei der Sachverhalt zum Teil falsch ermittelt worden. Insoweit der Beschwerdeführer mit seinen Rügen auch den Entscheid des BFA angreifen will, kann er nicht gehört werden, denn Beschwerdeobjekt bildet einzig der Entscheid des EJPD. 2.2 Der Anspruch auf rechtliches Gehör umfasst auch das Recht, Beweisanträge zu stellen und - als Korrelat - die Pflicht der Behörde zur Beweisabnahme. Beweise sind im Rahmen dieses verfassungsmässigen Anspruchs indessen nur über jene Tatsachen abzunehmen, die für die Entscheidung der Streitsache erheblich sind. Auf weitere Beweisvorkehren kann auch dann verzichtet werden, wenn der Sachverhalt, den eine Partei beweisen will, nicht rechtserheblich ist, wenn bereits Feststehendes bewiesen werden soll, wenn von vornherein gewiss ist, dass der angebotene Beweis keine Abklärungen herbeizuführen vermag, oder wenn die Behörde den Sachverhalt gestützt auf ihre eigene Sachkenntnis bzw. jene ihrer fachkundigen Beamten zu würdigen vermag (BGE 122 V 157 E. 1d S. 162 mit Hinweis). Gelangt die Behörde bei pflichtgemässer Beweiswürdigung zur Überzeugung, der Sachverhalt, den eine Partei beweisen will, sei nicht rechtserheblich oder der angebotene Beweis vermöge keine Abklärungen herbeizuführen, kann auf ein beantragtes Beweismittel verzichtet werden. In solcher antizipierter Beweiswürdigung kann kein Verstoss gegen das rechtliche Gehör nach Art. 4 aBV erblickt werden (BGE 122 V 157 E. 1d S. 162; 119 V 335 E. 3c S. 344, je mit Hinweisen). 2.3 Die Würdigung im Recht liegender Akten und Vorbringen dazu ist Gegenstand der materiellen Beurteilung, die im Rahmen der gegebenen Beschwerdegründe ihrerseits in der Sache überprüft werden können. Das Gleiche gilt auch bezüglich des wiederholt gegenüber dem EJPD erhobenen Vorwurfs, die Ex-Ehefrau nicht befragt zu haben. Wie es sich damit verhält, ist ebenfalls im Sachzusammenhang zu prüfen.