Citation: 4A_102/2017 E. 4.1

4.1. Willkürlich sei zunächst die Feststellung, wonach die Nacherfüllungsbereitschaft der Beschwerdegegnerin für sie erkennbar und sie damit einverstanden gewesen sein soll. Die Vorinstanz stütze sich für diesen Befund auf Korrespondenz zwischen der Beschwerdegegnerin und der C.________ GmbH. Dabei verkenne die Vorinstanz aber offensichtlich, dass sie von diesen Schreiben keine Kenntnis gehabt habe. Sodann stütze sich die Vorinstanz hierfür auf die Stellungnahme der C.________ GmbH zum Augenschein vom 15. Dezember 2010. Sie verkenne dabei aber, dass diese Stellungnahme keine Vereinbarung sei, aus der die Beschwerdegegnerin hätte verpflichtet werden können oder aus der die Beschwerdeführerin Rechte hätte ableiten können. So gehe daraus etwa nicht hervor, zwischen wem etwas vereinbart worden sei; jedenfalls gehe die Vorinstanz "sachverhaltswidrig" davon aus, die Beschwerdeführerin habe der Beschwerdegegnerin jedenfalls bis März 2011 Zeit zur Nachbesserung eingeräumt. Die Beschwerdegegnerin habe sich gegenüber der Beschwerdeführerin nie bereit erklärt, die geltend gemachten Mängel zu beseitigen resp. eine Zusicherung in irgendeiner Form diesbezüglich abgegeben. Entgegen der Beschwerdeführerin ging die Vorinstanz nicht davon aus, die Korrespondenz zwischen der Beschwerdegegnerin und der C.________ GmbH sei der Beschwerdeführerin bekannt gewesen - jedenfalls enthält das vorinstanzliche Urteil keine dahingehende Feststellung. Wie dem auch sei, entscheidend ist dies nicht. Denn dass die Beschwerdeführerin um die Nacherfüllungsbereitschaft der Beschwerdegegnerin wusste und damit einverstanden war, leitete die Vorinstanz primär aus der E-Mail der Beschwerdegegnerin an die Beschwerdeführerin vom 9. Dezember 2010, dem von C.________ erstellten Augenscheins-Rapport vom 16. Dezember 2010 sowie dem der Beschwerdeführerin in Kopie zugestellten E-Mail der Beschwerdegegnerin an die E.________ AG vom selben Tag ab (vgl. E. 3.2 hiervor). Mit dieser Beweiswürdigung setzt sich die Beschwerdeführerin nicht, jedenfalls nicht genügend, auseinander, weshalb ihrer Willkürrüge bereits aus diesem Grund kein Erfolg beschieden sein kann. Eine willkürliche Beweiswürdigung ist aber ohnehin nicht auszumachen.