Citation: 8C_9/2007 26.02.2008 E. 5.2

5.2.1 Für die Bestimmung des trotz Gesundheitsschädigung zumutbarerweise noch realisierbaren Einkommens (Invalideneinkommen) ist primär von der beruflichen-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher der Versicherte konkret steht. Übt er nach Eintritt der Invalidität eine Erwerbstätigkeit aus, bei der - kumulativ - besonders stabile Arbeitsverhältnisse gegeben sind und anzunehmen ist, dass er die ihm verbleibende Arbeitsfähigkeit in zumutbarer Weise voll ausschöpft, sowie das Einkommen aus der Arbeitsleistung als angemessen und nicht als Soziallohn erscheint, gilt grundsätzlich der von ihm tatsächlich erzielte Verdienst als Invalidenlohn (BGE 126 V 75 E. 3b/aa S. 76 mit Hinweisen; diese Grundsätze haben unter dem ATSG weiterhin Gültigkeit [BGE 130 V 34 E. 3.4 S. 348 ff.]). 5.2.2 Der Beschwerdeführer arbeitete im Jahr 1998 weiterhin als Discjockey und behielt diese Tätigkeit auch in den Folgejahren bei. Dabei erzielte er, wie das kantonale Gericht in Übereinstimmung mit den ihm eingereichten Belegen festhält, folgende Einkommen: Fr. 56'275.- im Jahr 1998; Fr. 44'126.- im Jahr 1999; Fr. 51'847.- im Jahr 2000; Fr. 53'326.- im Jahr 2001; Fr. 49'893.- im Jahr 2002. Aus dieser Einkommensentwicklung und dem umschriebenen Zumutbarkeitsprofil (E. 3.2 hiervor) wird deutlich, dass die Voraussetzungen, um den tatsächlichen Verdienst als Basis für das Invalideneinkommen heranzuziehen, erfüllt sind. Insbesondere bestehen keine Anhaltspunkte dafür, dass sich der Beschwerdeführer über das zumutbare Mass hinaus belastet hätte, um die erwähnten Einkünfte zu erzielen. Das Abstellen auf das Einkommen des Jahres 1998 von Fr. 56'275.- führt verglichen mit dem Valideneinkommen von Fr. 58'237.- zu einem Invaliditätsgrad von lediglich 3 %. Wird stattdessen, im Sinne der Gewährleistung einer repräsentativeren Vergleichsbasis, der Durchschnitt der obenstehenden Einkommen der Jahre 1998 bis 2002 herangezogen, resultiert ein Invalideneinkommen von Fr. 51'093.- respektive, nach "Abdiskontierung" entsprechend der Lohnentwicklung bis zum "mittleren Verfall" im Jahr 2000 auf das massgebende Jahr 1998 entsprechend der allgemeinen Lohnentwicklung (Bundesamt für Statistik, Lohnentwicklung 2001 S. 32 T1.1.93 [Männer], persönliche Dienstleistungen: Index 2000 105.6, Index 1998 105.1), ein solches von Fr. 50'851.-. Aus diesem Wert resultiert, dem Valideneinkommen von Fr. 58'237.- gegenübergestellt, ein Invaliditätsgrad von 13 %. Hinweise auf eine anspruchsrelevante Veränderung der Verhältnisse während der Zeit bis zum Einspracheentscheid vom 31. Oktober 2005 bestehen nicht. IV-Stelle und Vorinstanz haben somit zu Recht einen Rentenanspruch verneint.