Citation: 1A.128/2001 18.01.2002 E. 1

1.1 Angefochten ist ein kantonal letztinstanzlicher Entscheid, der sich auf das Bundesgesetz vom 4. Oktober 1991 über die Hilfe an Opfer von Straftaten (Opferhilfegesetz; OHG; SR 312.5) stützt. Hiergegen steht grundsätzlich die Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht offen (Art. 97 Abs. 1 i.V.m. Art. 5 VwVG; Art. 98 lit. g OG). Auf die rechtzeitig erhobene Beschwerde ist daher grundsätzlich einzutreten. 1.2 Nicht einzutreten ist allerdings auf die Beschwerde, soweit darin die Unangemessenheit des angefochtenen Entscheids bzw. der darin bestätigten Verfügung der kantonalen Opferhilfestelle gerügt wird. Diese Rüge ist für den Bereich der Opferhilfe nicht vorgesehen und daher unzulässig (Art. 104 lit. c OG). Nicht einzutreten ist ferner auf die Rüge der mangelhaften Sachverhaltsfeststellung, da der Beschwerdeführer auch nicht ansatzweise begründet, in welchen Punkten und weshalb der vom Sozialversicherungsgericht festgestellte Sachverhalt offensichtlich falsch oder unvollständig sei (Art. 104 lit. b i.V.m. Art. 105 Abs. 2 OG und Art. 108 Abs. 2 OG). Zu prüfen ist daher lediglich, ob das Sozialversicherungsgericht opferhilferechtliche Ansprüche des Beschwerdeführers zu Unrecht verneint hat. Zwar ist die Beschwerde auch in diesem Punkt kaum begründet. Sinngemäss kann ihr jedoch entnommen werden, die Begründung der kantonalen Instanzen für die fehlende Anspruchsberechtigung des Beschwerdeführers, d.h. das Erfordernis des Wohnsitzes in der Schweiz zum Tatzeitpunkt, sei bundesrechtswidrig. 1.3 Der Streitgegenstand vor Bundesgericht ist auf das im vorinstanzlichen Verfahren streitige Verwaltungsrechtsverhältnis beschränkt. Im Verfahren vor dem Sozialversicherungsgericht ging es ausschliesslich um Opferhilfeleistungen aufgrund der Ansteckung mit dem HI-Virus im Sommer 1997 auf der Insel Sylt. Nicht zu beurteilen waren allfällige Leistungen aufgrund der angeblich falschen medizinischen Behandlung in der Justizvollzugsanstalt Mannheim. Letzteres kann daher auch im vorliegenden Verfahren nicht berücksichtigt werden.