Citation: I 625/06 11.02.2008 E. A

Der 1960 geborene K.________ war seit 1995 als selbstständigerwerbender Zahnarzt in Deutschland tätig. Im Januar 2001 zog er in die Schweiz und eröffnete am 1. Februar 2001 eine Zahnarztpraxis in X.________. Die Praxis in Deutschland führte er noch bis im November 2001 teilzeitig weiter. Als am 8. Januar 2002 eine Visusverminderung rechts zufolge eines wolkenartigen Flecks im zentralen Gesichtsfeld und damit einhergehendem verschwommenem und verzerrtem Sehen auftrat, diagnostizierte die deswegen aufgesuchte Augenärztin Frau Dr. med. V.________ eine chronifizierte Retinopathia centralis serosa rechts. Wegen dieser nach einhelliger ärztlicher Ansicht medizinisch-therapeutisch nicht beeinflussbaren Netzhauterkrankung meldete sich K.________ am 12. September 2002 bei der Invalidenversicherung zum Rentenbezug an. Aufgrund der Ergebnisse ihrer Abklärungen medizinischer und erwerblicher Art ermittelte die IV-Stelle des Kantons Thurgau einen Invaliditätsgrad von 44 % und sprach dem Versicherten mit Verfügung vom 22. August 2005 rückwirkend ab 1. Januar 2003 eine Viertelsrente zu. Diese Verfügung wurde mit Einspracheentscheid vom 30. November 2005 bestätigt.