Citation: 1C_565/2014 E. 6.2

6.2. Die Beschwerdeführer bringen dem Sinne nach vor, sie hätten im kantonalen Verfahren drei Schadenfälle erwähnt, deren Behebung die Gemeinde bezahlt habe. Diese habe auch vorher die Kosten des Unterhalts der umstrittenen Wasserleitung immer selber getragen. Die Beschwerdeführer hätten aufgrund dieses langjährigen Verhaltens der Gemeinde darauf vertraut, auch künftig keine Unterhaltskosten tragen zu müssen. In diesem Vertrauen seien sie gemäss dem verfassungsmässig garantierten Grundsatz von Treu und Glauben zu schützen. Das Verwaltungsgericht habe diesen Grundsatz nicht richtig beurteilt und damit gegen das Willkürverbot gemäss Art. 9 BV verstossen.