Citation: 5A_649/2014 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz hat diesbezüglich festgehalten, das Betreibungsamt habe die fehlerhafte Bedarfsrechnung (zu hohe Alimente) umgehend korrigiert. Es habe sein Versehen vor Ende des Monats berichtigt und der Arbeitgeber habe noch vor Ablieferung der Pfändungsquote benachrichtigt werden können. Der Arbeitgeber habe daher zu Recht - nämlich gestützt auf die Anzeige vom 25. Juni 2014 - die alte Pfändungsquote von Fr. 772.-- abgeliefert. Ein Anspruch des Beschwerdeführers auf Rückerstattung sei bei dieser Ausgangslage nicht ersichtlich. Der Beschwerdeführer hält dem im Wesentlichen entgegen, das Betreibungsamt habe die Quote entgegen der Darstellung der Vorinstanz nachträglich (nach Eingang der Zahlung) erhöht. Dass die Vorinstanz das zu viel Überwiesene als versehentlichen Fehler zu seinen Ungunsten ansehe, sei schon starker Tobak. Wenn das Obergericht schreibe, dass eine Anzeige mit Datum der Ausstellung vom 25. Juni 2014 seinen Arbeitgeber vor der Auslösung der Zahlung erreicht habe, sei das schlichtweg falsch und obendrein eine dreiste Behauptung. Diese zeige sich auch darin, dass in der Anzeige vom 25. Juni 2014 eine Pfändungsquote von Fr. 805.-- festgelegt worden sei, sein Arbeitgeber aber "nur" die etwas niedrigere Pfändungsquote des Vormonats abgeführt habe.