Citation: 5A_542/2024 E. A

A.________ und B.________ sind die geschiedenen Eltern des 2016 geborenen Kindes C.________. Zwischen ihnen besteht eine konfliktbehaftete Beziehung. Am 23. Juni 2020 wandte sich die Mutter an die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) Leimental und beantragte die Regelung der persönlichen Kontakte. Gestützt auf ein von der KESB in Auftrag gegebenes Gutachten ordnete diese mit Entscheid vom 10. März 2023 für A.________ eine sozialpädagogische Familienbegleitung an. In ihrem Zwischenbericht an die KESB vom 28. Juli 2023 führte die Familienbegleiterin aus, A.________ zeige ein vorbildliches Verhalten als fürsorglicher Vater, der seine Rolle mit Ernsthaftigkeit ausfülle. Er profitiere von der sozialpädagogischen Familienbegleitung und setze die besprochenen Themen und Ziele um. Die aktuelle Intensität der Begleitung sei daher nicht mehr notwendig. Es bestehe aber Entwicklungspotential und es seien noch nicht alle Ziele erreicht. Unter Verweis auf diesen Zwischenbericht verlangte A.________ von der KESB, die sozialpädagogische Familienbegleitung umgehend zu beenden; das Kindesschutzverfahren sei sodann als gegenstandslos abzuschreiben.