Citation: 2C_835/2021 E. 3.3

3.3. Anlass für die Scheineheermittlungen gab das Schreiben C.________s, dem ehemaligen Untervermieter des Beschwerdeführers, welcher das Migrationsamt informiert hatte, dass sich dessen Ehefrau als dessen Mutter vorgestellt und "nicht ohne Stolz" erzählt habe, dass sie den Beschwerdeführer nach einem erfolglosen Adoptionsversuch kurzerhand geheiratet habe. Die Vorinstanz stufte die Aussagen C.________s als glaubwürdig ein, zumal dieser sich erst Monate nach Beendigung der Geschäftsbeziehung gemeldet hatte, schloss jedoch nicht aus, dass er dem Ehepaar feindlich gegenüberstand. Wie dies nachstehend darzulegen sein wird (vgl. E. 5.3), sind die Aussagen C.________s für die Erhärtung des Scheinehevorwurfs nicht ausschlaggebend, weshalb der Entscheid der Vorinstanz, diesen nicht persönlich einzuvernehmen, den Anspruch des Beschwerdeführers auf rechtliches Gehör nicht verletzt. Dasselbe gilt für den Verzicht der Vorinstanz, D.________ anzuhören. Insofern der Beschwerdeführer dessen persönliche Anhörung beantragt hatte, um die Vorinstanz über die Motivationslage C.________s in Kenntnis zu setzen, verstösst dieser Entscheid nicht gegen Art. 29 Abs. 2 BV.