Citation: 2C_756/2019 E. 4.7

4.7. Die Beschwerdeführer vermögen nicht substanziiert aufzuzeigen, inwiefern die Sachverhaltsdarstellung und die Beweiswürdigung der Vorinstanz offensichtlich unrichtig wären. Sie wiederholen im Wesentlichen die vor der Vorinstanz erfolgten Ausführungen, ohne sich mit deren Argumenten auseinanderzusetzen. Sie beschränken sich darauf hinzuweisen, dass gewisse Indizien für eine echte Liebesbeziehung vorliegen, dass die Beschwerdeführerin 2 nachweislich im November 2018 in die Schweiz geflogen sei und sich bemühe, eine neue Anstellung zu finden sowie Deutsch zu lernen. Die Behörden sind gehalten, den Sachverhalt von Amtes wegen möglichst zuverlässig abzuklären, doch wird der Untersuchungsgrundsatz durch die Mitwirkungspflicht der Parteien relativiert (Art. 90 AIG). Diese kommt naturgemäss bei Tatsachen zum Tragen, die eine Partei besser kennt als die Behörden und die ohne ihre Mitwirkung gar nicht oder nicht mit vernünftigem Aufwand erhoben werden können (vgl. BGE 138 II 465 E. 8.6.4 S. 496 f.; Urteil 2C_118/2017 vom 18. August 2017 E. 4.2). Die Beschwerdeführerin 2 hätte in nachvollziehbarer Weise aufzeigen müssen, dass sie jeweils vor Ablauf von sechs Monaten und nicht nur zu Geschäfts- oder Besuchszwecken für beschränkte Zeit in die Schweiz zurückgekehrt ist. Dies ist ihr nicht gelungen. Die Beschwerdeführer müssen sich insbesondere entgegenhalten lassen, dass sie der Aufforderung der Vorinstanz, Auskunft über den Aufenthalt der Beschwerdeführerin 2 seit ihrer Einreise in die Schweiz im Jahre 2016 zu geben, nie nachgekommen sind.