Citation: 6B_569/2018 E. 1.4.5

1.4.5. Die einzelnen Widersprüche, welche die Beschwerdeführerin zwischen den Zeugenaussagen, den Aussagen des Privatklägers 1 und dem schriftlichen Dokument "Zeugenaussage gegen X.________" ortet, sind ebenfalls nicht geeignet, die vorinstanzliche Beweiswürdigung als willkürlich auszuweisen. Sie beziehen sich lediglich auf geringfügige Abweichungen und Nebensächlichkeiten, denen keine entscheidende Bedeutung zugemessen werden kann. So ist es für die vorliegend zu prüfenden Tatbestände beispielsweise nicht relevant, ob die Kinder die ganzen Vorwürfe der Beschwerdeführerin oder nur einen Teil ihrer Äusserungen mitbekommen haben. Auch ist es ohne weiteres vertretbar, wenn die Vorinstanz dem Umstand, dass sich die Beschwerdeführerin bei ihrer Befragung von einem früheren sexuellen Kindesmissbrauch durch den Privatkläger 2 überzeugt zeigte, eine gewisse Indizwirkung zuschreibt. Weiterungen dazu erübrigen sich.