Citation: C 133/04 14.04.2005 E. A

Mit unangefochten gebliebenem Entscheid vom 30. Januar 2002 bestätigte das Verwaltungsgericht des Kantons Bern eine Verfügung der Arbeitslosenkasse der Gewerkschaft Bau und Industrie GBI (ab 1. Januar 2005 Arbeitslosenkasse Unia) vom 10. September 2001, gemäss welcher diese von M.________ zu viel ausgerichtete Taggelder in Höhe von Fr. 8'191.05 zurückforderte. Ein Erlassgesuch lehnte das Amt für Industrie, Gewerbe und Arbeit des Kantons Bern (KIGA; ab 1. Mai 2003: beco, Berner Wirtschaft) am 6. Mai 2002 verfügungsweise ab. Das kantonale Gericht bejahte demgegenüber die Gutgläubigkeit beim Leistungsbezug insoweit, als der Arbeitseinsatz das von der Vermittlungsbereitschaft ausgenommene Pensum von 15 % nicht übersteigt. Es wies die Akten daher mit Entscheid vom 28. März 2003 an die Verwaltung zurück, damit diese die Erlassvoraussetzung der grossen Härte der Rückerstattung prüfe. Auf Verwaltungsgerichtsbeschwerde des beco hin erkannte das Eidgenössische Versicherungsgericht indessen, dass der kantonale Entscheid unvollständig sei, und wies die Sache mit Urteil vom 12. November 2003 an die Vorinstanz zurück, damit diese über die Gutgläubigkeit auch bezüglich desjenigen Rückforderungsbetrages befinde, welcher von der 15 % eines Vollpensums übersteigenden Erwerbstätigkeit herrührt.