Citation: 8C_793/2010 05.01.2011 E. A

Die 1981 geborene H.________ ist als Sekretärin bei der X.________ Versicherungs-Gesellschaft tätig und dadurch bei der ÖKK Kranken- und Unfallversicherungen AG (nachfolgend: ÖKK) obligatorisch gegen Unfallfolgen versichert. Am 12. September 2007 wurde sie als Fussgängerin von einem Personenwagen angefahren. Dabei zog sie sich gemäss Berichten des Spitals U.________ vom selben Tag und des Dr. med. L.________, Facharzt FMH für Innere Medizin, vom 17. September 2007 eine Flankenkontusion resp. eine lumbale Wirbelsäulenkontusion zu. Die ÖKK gewährte Heilbehandlung und richtete Taggeld aus. Im Januar 2008 schloss die ÖKK den Fall nach Beendigung der ärztlichen Behandlung folgenlos ab. Ab Mai 2009 liess H.________ linksseitige paralumbale Schmerzen ärztlich behandeln. Sie meldete dies im September 2009 der ÖKK. Nach medizinischen Abklärungen verneinte die ÖKK mit Verfügung vom 18. September 2009 ihre Leistungspflicht hiefür mit der Begründung, die aktuellen Beschwerden seien mit einer Beinverkürzung zu erklären. Daran hielt die ÖKK auf Einsprache der Versicherten hin fest (Entscheid vom 18. November 2009).