Citation: 7B_1163/2024 E. B

Am 25. Juni 2024 ordnete das Bezirksgericht ein forensisch-psychiatrisches Gutachten betreffend A.________ an und ernannte einen Gutachter. Zur Begründung führte es an, bei A.________ bestehe aufgrund seines anhaltenden psychischen Gesundheitszustandes (Geburtsgebrechen 404) ein Invaliditätsgrad von 89 %. Zudem könne eine Abhängigkeitserkrankung bezüglich Cannabiskonsum nicht ausgeschlossen werden. Es bestehe Anlass, an seiner Schuldfähigkeit zu zweifeln. Eine allfällige Massnahmenbedürftigkeit sei nicht auszuschliessen. A.________ lehnte das Einholen eines Gutachtens ab, stellte seine Mitwirkungsverweigerung in Aussicht und verlangte eventualiter die Teilnahme seines Verteidigers bei der Begutachtung. Mit Beschluss vom 15. Juli 2024 wies das Bezirksgericht den Antrag von A.________, es sei auf die Einholung eines forensisch-psychiatrischen Gutachtens zu verzichten, ab. Dasselbe gilt für den Antrag, seinem amtlichen Verteidiger bei der Durchführung der Begutachtung ein Teilnahmerecht zu gewähren. Auf die von A.________ dagegen erhobene Beschwerde trat das Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, mit Beschluss vom 4. Oktober 2024 nicht ein.