Citation: 4A_345/2018 E. 4.5.2

4.5.2. Der Beschwerdeführer hält dem nichts entgegen, was die Ermessensausübung durch die Vorinstanz als rechtsfehlerhaft erscheinen liesse: Vorerst ist festzustellen, dass er unter dem Titel " «Schwarzkonto» - Anpassung Rechtsbegehren " in zahlreichen Punkten neue Tatsachen bzw. Prozesssachverhalte behauptet, ohne dass die Voraussetzungen für eine Ergänzung des von der Vorinstanz festgestellten Sachverhalts (vgl. E. 2.2 hiervor) gegeben wären. So namentlich, wenn er behauptet, es sei aktenkundig, dass die Mitglieder der Erbengemeinschaft bereits vor ihm bzw. zumindest nicht nach ihm Kenntnis vom Schwarzkonto gehabt hätten. Sie seien schliesslich im Besitz der Buchhaltungsunterlagen der Kollektivgesellschaft gewesen. Entsprechendes hat die Vorinstanz nicht festgestellt; sie hat überhaupt keine Feststellungen zu den diesbezüglichen Kenntnissen der Beschwerdegegner getroffen. Der Beschwerdeführer seinerseits unterlässt es, mit präzisen Aktenhinweisen darzulegen, dass er entsprechende Tatsachenbehauptungen bereits bei den Vorinstanzen prozesskonform eingebracht hat. Es ist somit allein von der Feststellung der Vorinstanz auszugehen, dass der Beschwerdeführer schon früher Kenntnis vom Schwarzgeldkonto hatte, dieses aber erst in der Duplik bestätigte und seine Forderungen gegenüber der Erbengemeinschaft nach oben anpasste. Unter diesen Umständen konnte die Vorinstanz ohne weiteres davon ausgehen, der Beschwerdeführer habe bewusst "unterklagt". Seine erneuten Ausführungen dazu, dass er prozessual berechtigt gewesen sei, die Erkenntnisse betreffend das Schwarzgeldkonto, über die er aufgrund der von ihm beim Treuhandbüro H.________ Treuhand AG (nachfolgend: das Treuhandbüro) in Auftrag gegebenen Neuerstellung der Buchhaltung verfügte, erst in der Duplik einzureichen, stossen daher ins Leere. Die Vorinstanz konnte die prozessuale Frage betreffend Klageänderung ohne Verletzung des vom Beschwerdeführer als verletzt gerügten Anspruchs auf rechtliches Gehör offenlassen. Weitere rechtsgenügliche Rügen erhebt der Beschwerdeführer in diesem Zusammenhang nicht (zum "böswilligen" Verhalten der Beschwerdegegner, namentlich im Anschluss an die Duplik vgl. E. 4.6 hiernach). Aufgrund des im kantonalen Verfahren zugrundegelegten Sachverhalts ist es somit nicht zu beanstanden, dass das ursprüngliche Verschweigen des Schwarzgeldkontos zu Lasten des Beschwerdeführers bei der Kostenverteilung berücksichtigt wurde.