Citation: 2C_489/2021 E. B

Am 14. Dezember 2020 reichte A.________ der Steuerrekurskommission das ausgefüllte Formular zum Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege sowie die dazugehörigen Belege nach. Mit Zwischenentscheid vom 12. Januar 2021 wies die Steuerrekurskommission das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung ab und forderte A.________ auf, innert Frist bis 11. Februar 2021 einen Kostenvorschuss von Fr. 1'400.-- zu leisten. Bei Nichtbezahlung innert Frist werde auf den Rekurs und die Beschwerde nicht eingetreten. Zur Begründung führte die Steuerrekurskommission zusammenfassend aus, dass die prozessuale Bedürftigkeit von A.________ nicht ausgewiesen sei. Gegen den Zwischenentscheid vom 12. Januar 2021 gelangte A.________ mit Beschwerde an das Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau. Am 27. Januar 2021 forderte der verfahrensleitende Vizegerichtspräsident A.________ auf, zwecks Beurteilung der finanziellen Verhältnisse das Formular für die unentgeltliche Prozessführung vollständig ausgefüllt und mit allen notwendigen und aktuellen Belegen innert der Frist von zehn Tagen einzureichen. Auf die bereits eingereichten Beschwerdebeilagen könne dabei verwiesen werden. Am 10. Februar 2021 reichte A.________ eine Replik ohne Beilagen ein, mit der sie an ihren Beschwerdeanträgen festhielt. lnnert der vom verfahrensleitenden Vizegerichtspräsidenten mit Aufforderung vom 27. Januar 2021 angesetzten Frist reichte A.________ weder das Gesuchsformular noch weitere Unterlagen zum Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung ein. Mit Zwischenentscheid vom 3. März 2021 wies das Verwaltungsgericht das Gesuch von A.________ um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung für das verwaltungsgerichtliche Verfahren ab. Den mit dem unangefochtenen, in Rechtskraft erwachsenen Zwischenentscheid vom 3. März 2021 einverlangten Kostenvorschuss von Fr. 700.-- bezahlte A.________ in der Folge fristgerecht. Mit Eingabe vom 18. März 2021 liess sich A.________ nochmals vernehmen ohne Unterlagen einzureichen, die zusätzlichen Aufschluss über ihre finanziellen Verhältnisse gäben. Mit Entscheid vom 21. April 2021 wies das Verwaltungsgericht die Beschwerde ab und auferlegte A.________ die Verfahrenskosten von Fr. 700.--.