Citation: 9C_642/2018 E. A

Die am 12. Mai 1954 geborene A.________ absolvierte nach der Schulzeit eine Anlehre zur Topfgärtnerin, arbeitete in der Folge aber als Kranführerin, Taxichauffeuse und Angestellte im Reinigungsbereich. Ab April 1994 führte sie ihr eigenes Putzinstitut, welches in erster Linie Gebäudereinigungen übernahm. Im Juni 2009 meldete sich die Versicherte unter Hinweis auf Hüftbeschwerden erstmals bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Mit Verfügung vom 30. Juni 2011 verneinte die IV-Stelle des Kantons Aargau einen Rentenanspruch mangels eines leistungsbegründenden Invaliditätsgrades. Auf neuerliche Anmeldung hin trat die IV-Stelle mit Verfügung vom 23. Mai 2013 nicht ein, weil keine wesentliche Veränderung des medizinischen Sachverhalts glaubhaft gemacht worden sei. Das Versicherungsgericht des Kantons Aargau hiess die dagegen eingereichte Beschwerde gut, hob die angefochtene Verfügung auf und wies die Sache an die IV-Stelle zurück, damit diese auf die Neuanmeldung eintrete, die notwendigen medizinischen Unterlagen einhole und hernach über den Rentenanspruch materiell befinde (Entscheid vom 9. April 2014). Die Verwaltung veranlasste daraufhin eine bidisziplinäre Begutachtung durch den Psychiater Dr. B.________ und den Rheumatologen Dr. C.________ und stützte ihre wiederum ablehnende Rentenverfügung vom 7. April 2016 auf deren Expertise vom 1. Juni 2015 (einschliesslich Ergänzung vom 31. Dezember 2015). Auch diese Verfügung hob das Versicherungsgericht mit Entscheid vom 21. September 2016 auf und verlangte von der IV-Stelle ergänzende medizinische Abklärungen über einen neuen Befund am rechten Knie der Versicherten. In der Folge verneinte die Verwaltung einen Rentenanspruch erneut (Verfügung vom 11. Juli 2017).