Citation: 2P.255/2005 16.09.2005 E. 1

X.________, Staatsangehöriger von Sri Lanka, forderte im September 2004 von der Ausgleichskasse GastroSuisse (heute: Gastrosocial Ausgleichskasse) die Nachzahlung von Kinder- bzw. Familienzulagen. Die Ausgleichskasse lehnte das Begehren mit Verfügung vom 8. Oktober 2004 wegen Verjährung ab. X.________ gelangte gegen diese Verfügung mit einer in englischer Sprache verfassten Eingabe vom 25. Oktober 2004 an das Verwaltungsgericht des Kantons Bern. Er wurde in der Folge aufgefordert, ein Zustellungsdomizil in der Schweiz zu verzeigen, die Beschwerde in eine der beiden Amtssprachen Deutsch oder Französisch zu übersetzen und für den Fall des Festhaltens an der Beschwerde einen Kostenvorschuss von Fr. 300.-- zu bezahlen. Am 12. Dezember 2004 teilte X.________ dem Verwaltungsgericht, wiederum in englischer Sprache, mit, dass er an der Beschwerde festhalte und es ihm nicht möglich sei, den Betrag von Fr. 300.-- aufzubringen. Mit prozessleitender Verfügung wurde ihm daraufhin letztmals Frist bis zum 31. Mai 2005 angesetzt, um seine Beschwerde ordnungsgemäss zu verbessern und dem Gericht den verlangten Kostenvorschuss zu bezahlen, unter Androhung des Nichteintretens im Unterlassungsfall. X.________ gelangte mit einer weiteren in englischer Sprache verfassten Eingabe vom 7. April 2005 an das Verwaltungsgericht, womit er um Fortsetzung des Verfahrens ersuchte und erklärte, den Vorschuss nicht bezahlen zu können. Nachdem X.________ trotz der Aufforderung zur Verbesserung der Beschwerde (Übersetzung in eine der im Kanton Bern geltenden Amtssprachen) erneut mit einer in englischer Sprache abgefassten Eingabe an das Verwaltungsgericht gelangt war, trat dieses mit Urteil der Einzelrichterin vom 23. Mai 2005 auf die Beschwerde nicht ein. Mit Eingaben in englischer Sprache (eine datiert vom 10. Juni 2005, zwei datiert vom 5. Juli 2005) wandte sich X.________ an das Eidgenössische Versicherungsgericht. Dieses trat mit Urteil vom 25. August 2005 auf die Eingaben nicht ein, da die Verwaltungsgerichtsbeschwerde mangels bundesrechtlicher Verfügungsgrundlage nicht zulässig sei. Es übermittelte die Sache zu allfälliger Behandlung der Eingaben an das Schweizerische Bundesgericht. Gestützt darauf ist ein Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde eröffnet worden.