Citation: 2C_144/2015 E. 2.2

2.2. Der Bewilligungswiderruf stützt sich auf Art. 62 lit. d AuG, wonach die Aufenthaltsbewilligung widerrufen werden kann, wenn der Ausländer eine mit der Bewilligungserteilung verbundene Bedingung nicht einhält. Vorliegend beruhte die Bewilligungserteilung auf Art. 42 Abs. 1 AuG, der dem ausländischen Ehegatten einer Schweizerin Anspruch auf Erteilung und Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung einräumt, wenn er mit dieser zusammenwohnt. Die Wohngemeinschaft wurde nach rund einjähriger Ehe - definitiv - aufgegeben, sodass die Bedingung des Zusammenwohnens nicht mehr erfüllt ist. Das Kantonsgericht legt dar, warum auch die Voraussetzungen von Art. 50 Abs. 1 lit. b bzw. Abs. 2 AuG für ein Weiterbestehen des Bewilligungsanspruchs nicht erfüllt seien (E. 5.2-5.5), Art. 8 EMRK unter den gegebenen Umständen nicht angerufen werden könne (E. 6) und der Bewilligungswiderruf, auch unter dem Aspekt einer Ermessensbewilligung (E. 7), verhältnismässig sei (E. 8). Der Beschwerdeführer wirft der Vorinstanz hinsichtlich von Art. 50 AuG Ermessensmissbrauch und Verletzung klaren Rechts vor. Inwiefern sie hinsichtlich der behaupteten von ihm erlittenen häuslichen Gewalt von einem offensichtlich unrichtig festgestellten Sachverhalt ausgegangen wäre, zeigt er nicht auf; ebenso wenig setzt er sich mit den vorinstanzlichen rechtlichen Erwägungen hierzu auseinander. Schliesslich genügen Hinweise auf ein gewisses Eingelebt-Sein, Berufsausübung und Sprachkurse sowie auf ungünstige wirtschaftliche Perspektiven in Serbien, verbunden mit der Erwähnung von Art. 33 Abs. 2 und Art. 62 lit. d AuG, offensichtlich nicht, um im Zusammenhang mit der Verhältnismässigkeitsprüfung der Vorinstanz eine Rechtsverletzung darzutun. Die Beschwerde enthält offensichtlich keine hinreichende Begründung (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG); es ist darauf mit Entscheid des Einzelrichters im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.