Citation: 8C_481/2016 E. 4.1

4.1. IV-Stelle und Vorinstanz hatten den Anspruch auf eine Invalidenrente verneint. Gestützt auf das Gutachten der Dres. med. B.________, Facharzt für Innere Medizin, speziell Rheumaerkrankungen, und C.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 19. Januar 2011, lagen als die Arbeitsfähigkeit beeinflussende gesundheitliche Beeinträchtigungen eine Neurasthenie (ICD-10: F 48.0), eine Persönlichkeitsstörung mit histrionischen Zügen (ICD-10: F 60.4) und eine Schmerzverarbeitungsstörung mit Schonungsverhalten vor. In Anwendung der Rechtsprechung zu den pathogenetisch-ätiologisch unklaren syndromalen Beschwerdebildern ohne nachweisbare organische Grundlage wurden diese als überwindbar qualifiziert (Entscheid vom 30. April 2014). Die Versicherte lässt hingegen geltend machen, die Berichte der Dres. med. D.________, Radiologie, vom 18. Mai 2015, und E.________, Facharzt für physikalische Medizin und Rehabilitation, vom 24. Juli 2015, würden neue somatische Befunde (symptomatische Coxarthrose rechts, chronisch rezidivierendes thorakolumbovertrebrales Schmerzsyndrom, rezidivierende Epicondylitis ulnaris rechts) nachweisen, so dass das Verfahren wiederaufzunehmen sei.