Citation: 8C_583/2019 E. 4.1

4.1. Der Beschwerdeführer wendet ein, laut der Vorinstanz habe sich Dr. med. C.________ nicht mit den Ausführungen des Dr. med. D.________ auseinandergesetzt. Dem sei entgegenzuhalten, dass dem Versicherungsträger ein grosser medizinischer Apparat zur Verfügung stehe. Demgegenüber sei es einem behandelnden Arzt aus Zeit- und Kostengründen aber kaum je möglich, eingehend und detailliert zu den Einschätzungen der Versicherungsgutachter und Kreisärzte Stellung zu nehmen. Dieses tatsächliche Ungleichgewicht dürfe nicht dazu führen, dass die versicherten Personen ihre berechtigten Ansprüche verlören. Das Bundesgericht habe daher zu Recht erkannt, an die Beweiswürdigung seien strenge Anforderungen zu stellen, wenn ein Versicherungsfall ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden solle.