Citation: 9C_615/2021 E. 7.3

7.3. Wenn die Beschwerdeführerin weiter moniert, die "Ousterhout-Methode" als solche werde in der Schweiz nicht angeboten, obschon sie als "Goldstandard für die FFS-Operationen bei der Population Transfrauen mit Gender Dysphoria und massiven Gesichtsinkongruenzen sowie männlich-anatomischen Gesichtscharakteristika" anzusehen sei, so hilft dies ebenso wenig weiter. Im Gegenteil besteht, wie das kantonale Gericht zutreffend erkannt hat, kein Anspruch auf eine bestimmte Vorkehr oder gar die bestmögliche Versorgung ("Goldstandard") im Ausland. Mit anderen Worten kann offen bleiben, ob in der Schweiz spezifisch bezogen auf die "Ousterhout-Methode" im interessierenden Zeitfenster fachlich genügend qualifizierte Ärzte vorhanden waren, wie dies die Beschwerdeführerin unter Hinweis auf die angeblichen Ausführungen des Dr. med. K.________, Spital E.________, in einem anderen Verfahren (vgl. Urteil des Kantonsgerichts Luzern vom 10. März 2021 [5V 20 259]) und die von September 2018 bis Juni 2019 dauernde Landesabwesenheit des PD Dr. med. H.________ (erneut) vorbringt. Dass Letzterer behauptet, an öffentlichen schweizerischen Spitälern herrsche ein mangelhaftes Behandlungsangebot (und mangelhafte Erfahrung bzw. Konsistenz), erscheint wenig überzeugend, nachdem PD Dr. med. H.________ die FFS nach eigenen Angaben am Spital E.________ selber eingeführt, entwickelt und das entsprechende Zentrum bis im Jahr 2018 auch geleitet hat (vgl. Stellungnahme vom 20. Mai 2020).