Citation: I 164/02 05.12.2003 E. A

Die 1947 geborene A.________ arbeitet seit 1997 als Sachbearbeiterin und Übersetzerin für das Anwaltsbüro B.________ (seit 1. Januar 2000 in einem Pensum von knapp 70 % mit 28,5 Stunden pro Arbeitswoche bei einer betriebsüblichen wöchentlichen Arbeitszeit von 42,5 Stunden). Zusätzlich ist sie im Rahmen einer Nebenbeschäftigung als Chorleiterin und Organistin tätig. Am 27. Januar 2000 meldete sie sich wegen beidseitigem grauem Star, links mehr als rechts, bei der IV-Stelle des Kantons Aargau (nachfolgend: IV-Stelle oder Beschwerdegegnerin) zum Leistungsbezug an. Die Invalidenversicherung übernahm die Staroperation links vom 17. März 2000 einschliesslich Nachbehandlung als medizinische Eingliederungsmassnahme (Verfügung vom 11. Mai 2000) und lehnte auf erneutes Leistungsgesuch hin mit Verfügung vom 31. Juli 2001 die Übernahme der am 8. Mai 2001 durchgeführten Kataraktoperation am rechten Auge ab, weil die Versicherte links bei einem postoperativen Fernvisus von 1,25 über ein normalsichtiges Auge verfüge und für die Ausübung ihrer Erwerbstätigkeit nicht auf Binokularsehen angewiesen sei.