Citation: 1P.110/2007 26.07.2007 E. 5

Die Beschwerdegegnerin 1 ersucht um "vollumfängliche" unentgeltliche Rechtspflege. Sie hat dieses Gesuch damit begründet, dass ihr diese Rechtswohltat bereits im kantonalen Verfahren gewährt worden sei und erklärt, dass sich die Situation nicht verändert habe. Sie verweist auf diese Akten und bietet an, gegebenenfalls weitere Unterlagen nachzureichen. Die Beschwerdegegnerin 1 legt nicht dar, was sie unter "vollumfänglicher" unentgeltlicher Rechtspflege versteht. Nach Treu und Glauben ist dieses Begehren so zu verstehen, dass es den Antrag mitumfasst, ihr die sie vertretende Anwältin als unentgeltliche Rechtsbeiständin beizugeben. Die im kantonalen Verfahren eingereichten Unterlagen und auch die in den Akten liegenden Betreibungen legen nahe, dass die Voraussetzungen jedenfalls damals bestanden. Die Versicherung der Rechtsvertreterin der Beschwerdegegnerin 1, dass sich die Situation nicht grundlegend geändert habe, erscheint glaubhaft. Der Antrag auf Beschwerdeabweisung war nicht aussichtslos, sondern dringt durch. Es rechtfertigt sich, dem Gesuch in dem Sinne zu entsprechen, dass die zugesprochene Parteientschädigung, falls sie sich bei zumutbaren Bemühungen als uneinbringlich erweist (in der Regel mittels Verlustschein), aus der Bundesgerichtskasse auszurichten ist (Art. 152 Abs. 2 OG).