Citation: 1C_208/2014 E. 3.3

3.3. Die von der Vorinstanz dargelegten Interpretationsschwierigkeiten bzw. Unstimmigkeiten rühren insbesondere daher, dass die genehmigten und von den Beschwerdeführern unterzeichneten Pläne keine Höhenkoten enthalten. Stattdessen werden auf dem erwähnten Plan "Schnitt" vom 5. Juli 2010 die Gebäude-Höhenmasse ab einer nach Osten leicht abfallenden Linie angegeben. Wie die Beschwerdeführer zu Recht vorbringen, bestätigten auch die Beschwerdegegner, dass es sich dabei jedoch nicht um den Terrainverlauf handelt. In ihrer Beschwerdeantwort vom 3. Juni 2013 schrieben letztere, es sei nicht mehr nachvollziehbar, was diese Linie darstellen sollte. Anscheinend geht die Vorinstanz davon aus, es handle sich um die Oberkante des Erdgeschosses. Dies lässt sich aufgrund der Pläne aber nicht nachvollziehen und ergibt bei einer abfallenden Linie auch kaum Sinn. Indessen widersprechen sich insofern auch die Beschwerdeführer, wenn sie darauf bestehen, dass die Höhe des Anbaus ab dem gewachsenen Terrain gemessen werde, gleichzeitig aber geltend machen, die Linie, ab welcher auf dem bewilligten Plan die Höhe des Anbaus verzeichnet ist, entspreche gar nicht dem Terrainverlauf. Aufgrund dieser Unsicherheiten ist nicht zu beanstanden, dass das Verwaltungsgericht das Niveau der Strasse zum Ausgangspunkt genommen hat. Mit dem Massstab lässt sich auf dem genehmigten Schnittplan nachmessen, dass die eingezeichnete schwarze Linie bei der Ostfassade des Anbaus etwas weniger als 2 mm tiefer liegt, was in etwa der im Ausführungsplan angegebenen Höhendifferenz von 17 cm entspricht. Die Vorinstanz hat den Sachverhalt insofern nicht willkürlich festgestellt. Die erwähnten Unsicherheiten über die präzisen Masse des Gebäudes gehen, wie ausgeführt, darauf zurück, dass der rechtskräftig genehmigte (und von den Beschwerdeführern unterschriebene) Plan ungenau ist. Dies ist, wie ebenfalls erwähnt, eine Folge des Umstands, dass keine Höhenkoten eingetragen sind und die eingezeichnete schwarze Linie nach den Angaben der Parteien zudem nicht den Terrainverlauf wiedergibt. Insofern würde aber auch eine nachträgliche Bestimmung des ursprünglichen Terrainverlaufs, wenn sie denn möglich wäre, keine Abhilfe schaffen. Der Ansatz des Verwaltungsgerichts zur Bestimmung der Höhe der Anbaute erscheint deshalb vertretbar und die betreffende Rüge der Beschwerdeführer unbegründet. Die Kritik an der Feststellung des Verwaltungsgerichts, das Fundament sei bereits betoniert worden, ist schliesslich für den Ausgang des Verfahrens nicht entscheidend (vgl. Art. 97 Abs. 1 BGG). Darauf ist nicht einzutreten.