Citation: 8C_388/2008 08.09.2008 E. 2.3

2.3.1 Das Verwaltungs- und das kantonale Gerichtsverfahren sind vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht (Art. 43 Abs. 1, Art. 61 lit. c ATSG). Danach haben IV-Stelle und Sozialversicherungsgericht den rechtserheblichen Sachverhalt von Amtes wegen festzustellen. Diese Untersuchungspflicht dauert so lange, bis über die für die Beurteilung des streitigen Anspruchs erforderlichen Tatsachen hinreichende Klarheit besteht. Der Untersuchungsgrundsatz weist enge Bezüge zum - auf Verwaltungs- und Gerichtsstufe in gleicher Weise geltenden - Prinzip der freien Beweiswürdigung (vgl. Art. 61 lit. c in fine ATSG; Ueli Kieser, ATSG-Kommentar, Zürich/Basel/Genf 2003, N 26 zu Art. 43) auf (einschliesslich die antizipierte Beweiswürdigung; vgl. BGE 124 V 90 E. 4b S. 94, 122 V 157 E. 1d S. 162). Führt die pflichtgemässe, umfassende und sachbezogene Beweiswürdigung (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352) den Versicherungsträger oder das Gericht zur Überzeugung, der Sachverhalt sei hinreichend abgeklärt, darf von weiteren Untersuchungen (Beweismassnahmen) abgesehen werden. Ergibt die Beweiswürdigung jedoch, dass erhebliche Zweifel an Vollständigkeit und/oder Richtigkeit der bisher getroffenen Tatsachenfeststellungen bestehen, ist weiter zu ermitteln, soweit von zusätzlichen Abklärungsmassnahmen noch neue wesentliche Erkenntnisse zu erwarten sind. 2.3.2 Die Vorbringen des Beschwerdeführers sind nicht stichhaltig. Die Vorinstanz legte einlässlich dar, weshalb zur Beurteilung des psychischen Gesundheitszustandes und der dadurch bewirkten Arbeitsunfähigkeit auf das Gutachten des Dr. med. G.________ vom 23. September 2005 abzustellen ist. So hielt sie zutreffend fest, dass dessen Befunde und Schlussfolgerungen in allen wesentlichen Punkten mit den Angaben des behandelnden Psychiaters Dr. med. Z.________ (vgl. Bericht vom 29. Januar 2005) übereinstimmen. Daher dringt der Einwand, der Versicherte habe anlässlich der Exploration bei Dr. med. G.________ unter dem Einfluss der verschriebenen Psychopharmaka gestanden, nicht durch. Weiter nahm die Vorinstanz überzeugend Stellung zu den letztinstanzlich wiederholten Vorbringen in der kantonalen Beschwerde, Dr. med. G.________ habe den Versicherten lediglich während einer halben Stunde untersucht und die psychischen Beeinträchtigungen vor allem auf den Migrationshintergrund zurückgeführt, aus welchen Gründen er lediglich eine Arbeitsunfähigkeit von 20 % geschätzt habe. Schliesslich sind die in der Stellungnahme des Dr. med. G.________ vom 26. August 2006 genannten, im angefochtenen Entscheid ausführlich zitierten Mängel der Expertise des Dr. med. et Dr. phil. B.________ vom 18. Februar 2005 derart manifest, dass sich weitere Erwägungen zur Gleichwertigkeit der zwei psychiatrischen Gutachten erübrigen. Eine offensichtlich unrichtige oder unvollständige Sachverhaltsfestellung des kantonalen Gerichts ist nicht ersichtlich. 2.4 Was die Festlegung der für die Bestimmung des Invaliditätsgrades massgeblichen hypothetischen Vergleichseinkommen (vgl. Art. 16 ATSG) anbelangt, wiederholt der Beschwerdeführer die im kantonalen Verfahren entkräfteten Einwände. Es kann daher ohne Weiteres auf die nicht zu beanstandenden Erwägungen im angefochtenen Entscheid verwiesen werden (Art. 109 Abs. 3 BGG).