Citation: 4A_100/2015 E. 2.1

2.1. Das erstinstanzliche Verfahren vor dem Kantonsgericht wurde noch vor Inkrafttreten der Schweizerischen Zivilprozessordnung (ZPO; SR 272) eingeleitet. Das durch den angefochtenen Berufungsentscheid bestätigte Vorurteil des Kantonsgerichts erging noch gestützt auf die Zivilprozessordnung für den Kanton Schaffhausen vom 3. September 1951 (aZPO/SH). Gemäss deren Art. 251 Abs. 1 soll über "alle der Klage entgegengesetzten Einreden (...) im Endurteil entschieden werden". Nach Abs. 2 war es jedoch ausnahmsweise gestattet, "eine einzelne oder mehrere Einreden" - hier bezüglich der Passivlegitimation der Beklagten 2 - "zum Gegenstand eines besonderen Vorurteils zu machen, wenn jene für das Eintreten auf die andern entscheidend sind und dadurch Zeit und erhebliche Prozesskosten erspart werden können".