Citation: 9C_62/2023 E. 3.5

3.5. Die übrigen Vorbringen in der Beschwerde und in den später unaufgefordert eingereichten Eingaben erschöpfen sich - soweit sie überhaupt sachbezogen und beachtlich (vgl. Art. 100 Abs. 1 i.V.m. Art. 44 ff. BGG; BGE 135 I 19 E. 2.2) sind - in unzulässiger appellatorischer Kritik u.a. am angefochtenen Entscheid, an der Arbeitsweise der Beschwerdegegnerin sowie am Rechtssystem der Schweiz. Was den in diesem Zusammenhang angerufenen Art. 6 EMRK anbelangt, gilt es darauf hinzuweisen, dass hinsichtlich der Verletzung von Grundrechten eine qualifizierte Rügepflicht gilt. Das Bundesgericht prüft solche Rügen nur, wenn sie in der Beschwerde präzise vorgebracht und begründet worden sind (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 145 I 26 E. 1.3 mit Hinweis). Die Beschwerdeführerin weist lediglich darauf hin, Art. 6 EMRK sei auf dem Gebiet der sozialen Sicherheit und konkret "auf meine vorliegende Beschwerde" anwendbar. Dass und inwiefern Art. 6 EMRK tatsächlich verletzt worden sein soll, legt sie indessen nicht dar. Offensichtlich ungenügend ist der blosse Verweis auf verschiedene Zeitungsberichte im Zusammenhang mit der Justizinitiative, woraus sich nach Ansicht der Beschwerdeführerin ergeben soll, dass Schweizer Gerichte "alles andere als unabhängig und unparteiisch" seien.