Citation: 6B_123/2019 E. 1

Der Beschwerdeführer wendet sich gegen die Qualifikation der Geschwindigkeitsüberschreitung von netto 26 km/h bei erlaubter Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h im Innerortsbereich als vorsätzliche, respektive als grobe Verkehrsregelverletzung. Er macht sinngemäss geltend, er sei, vermutlich verursacht durch ein vorausfahrendes Auto, irrtümlich davon ausgegangen, er befände sich auf der Dottikerstrasse an der Messstelle im Ausserortsbereich. Es habe jedoch zum Zeitpunkt der Messung keine abstrakte Gefährdung vorgelegen und er habe sich auch nicht rücksichtslos bzw. grobfahrlässig verhalten. An dieser Stelle sei leicht zu übersehen gewesen, dass man sich ausserorts (recte: innerorts) befand, weshalb er auch nicht verstehe, dass man nach dem Kreisel nicht ein zusätzliches 50 km/h-Schild hingestellt habe, wenn doch auf dieser Strecke oft viel zu schnell gefahren werde.