Citation: 8C_555/2023 E. 4.2.3

4.2.3. Schliesslich erwog die Vorinstanz, zwar möge zutreffen, wie der Beschwerdeführer geltend mache, dass ihn die chronische Akne inversa psychisch stark belaste. Indessen habe er bis zu dem für die Beurteilung massgeblichen Zeitpunkt bei Erlass der Verfügung vom 20. Januar 2023 keine psychiatrisch-psychologische Behandlung beansprucht. Die von ihm zitierte Website des Universitätsspitals Zürich (USZ), wonach die mit der Akne inversa verbundenen psychischen Belastungen nicht zu unterschätzen seien, sowie der von ihm selber und von seinem Vater beschriebene psychische Zustand vermöchten einen fachärztlich erhobenen Befund nicht zu ersetzen. Dem Bericht des Dr. med. C.________ seien diesbezüglich keine Hinweise zu entnehmen. Die im kantonalen Gerichtsverfahren eingereichte Bescheinigung der Psychotherapeutin Nagbe-Schneckenburger vom 19. Juni 2023 enthalte keine Diagnose und bestätige einzig, dass der Beschwerdeführer ab 3. März 2023 über 25 Sitzungen tiefenpsychologisch und psychoanalytisch behandelt werde. Insgesamt sei nicht hinreichend glaubhaft gemacht, dass im Zeitpunkt der Verfügung vom 20. Januar 2023 ein anspruchsrelevantes psychisches Leiden und damit eine gesundheitliche Verschlechterung eingetreten sei.