Citation: 1B_144/2013 E. 4.1

4.1. Der Beschwerdeführer wird verdächtigt, sich über den vom Gemeinderat Feusisberg am 1. September 2011 unter dem Hinweis auf Art. 292 StGB gegenüber der Eigentümer- bzw. Vermieterschaft und verschiedenen Mietern verfügten Nutzungsstopp für die Liegenschaft B.________ hinweggesetzt zu haben. Danach hatte der Beschwerdeführer die von ihm gemieteten und zu Wohnzwecken genutzten Räumlichkeiten fristgerecht zu verlassen, die Vermieterin bzw. Eigentümerin dafür zu sorgen, dass die Räumlichkeiten ab dem Fristablauf nicht mehr zu Wohnzwecken genutzt werden. Der Beschwerdeführer und die Eigentümer- bzw. Vermieterschaft werden damit verdächtigt, sich je eigenständig über die ihnen vom Gemeinderat Feusisberg am 1. September 2011 auferlegten Verpflichtungen hinweggesetzt zu haben, es wird ihnen aber nicht vorgeworfen, gemeinsam - als Mittäter, Gehilfen oder Anstifter - gehandelt zu haben. Der Beschwerdeführer macht zwar geltend, es liege ein gemeinsamer Tatentschluss vor (Beschwerde Ziff. 18 S. 13), behauptet aber nicht, sich mit der Eigentümer- bzw. Vermieterschaft in irgendeiner Weise über die Missachtung des Nutzungsstopps verständigt zu haben. Er spricht denn an anderer Stelle auch von einer "Mittäterschaft im erweiterten Sinn", womit er selber offenkundig und zu Recht nicht von einer (eigentlichen) Mittäterschaft ausgeht, die nach Art. 29 Abs. 1 lit. b StPO eine gemeinsame Verfolgung erheischen würde.