Citation: 2C_339/2018 E. 2.2

2.2. Verfahrensgegenstand bildete ursprünglich der Widerruf der bis zum 15. Mai 2016 befristet erteilten Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA. Da deren Gültigkeit während der Rechtsmittelverfahren durch Zeitablauf dahingefallen ist (vgl. Art. 33 Abs. 3 AuG [SR 142.20]) und damit ein Widerruf nicht mehr nötig war, um die Wirkungen der Anwesenheitsberechtigung zu beenden, bleibt zu prüfen, ob die Vorinstanz zu Unrecht davon abgesehen hat, die umstrittene Bewilligung zu verlängern bzw. der Beschwerdeführerin eine solche gestützt auf einen anderen Rechtstitel zu erteilen (vgl. das Urteil 2C_536/2016 vom 13. März 2017 E. 1.1). Entgegen ihrer Begründungspflicht legt die Beschwerdeführerin nicht dar, weshalb die Vorinstanz ihr diesbezügliches Feststellungsbegehren dennoch hätte prüfen müssen; sie zeigt auch nicht auf, inwiefern die Praxis, dass nach Ablauf der Bewilligungsdauer jeweils nicht mehr die Rechtmässigkeit des Widerrufs, sondern die Frage der Nichterneuerung der bisherigen oder die Erteilung einer neuen Bewilligung geprüft wird, unzulässig wäre (vgl. Urteile 2C_293/2017 vom 30. Mai 2017 E. 1.1 und 2C_536/2016 vom 13. März 2017 E. 1.1). Der Beschwerdeführerin fehlt an der Beurteilung des Widerrufs der Bewilligung EU/EFTA ein schutzwürdiges Interesse (vgl. Art. 89 Abs. lit. c BGG) : Sie begründet nicht, inwiefern ein solches fortbestehen würde (zur entsprechenden Substanziierungspflicht: BGE 141 IV 284 E. 2.3 S.287; 134 II 45 E. 2.2.3 in fine S. 48).