Citation: 6B_49/2017 E. 4

Der Beschwerdeführer kritisiert, Art. 147 Abs. 1 Satz 1 StPO sei verletzt, weil er zur Einvernahme des Beschwerdegegners nicht beigezogen worden sei (Beschwerde S. 6). Auf diesen Einwand ist nicht einzutreten. Der Beschwerdeführer hätte diese Rüge bereits im kantonalen Verfahren vorbringen können und müssen. Dass er dies getan und die Vorinstanz seine Rüge nicht behandelt hat, zeigt er nicht auf. Der Grundsatz der Ausschöpfung des kantonalen Instanzenzugs und das Gebot von Treu und Glauben (Art. 5 Abs. 3 BV) verbieten es, formelle Rügen erst bei ungünstigem Verfahrensausgang zu erheben, wenn sie bereits früher hätten vorgebracht werden können (BGE 135 I 91 E. 2.1; 135 III 334 E. 2.2; je mit Hinweis).