Citation: 2C_614/2021 E. 6.1

6.1. Der in Art. 9 und 5 Abs. 3 BV verankerte Grundsatz von Treu und Glauben verleiht einer Person Anspruch auf Schutz des berechtigten Vertrauens in behördliche Zusicherungen oder sonstiges, bestimmte Erwartungen begründendes Verhalten der Behörden, sofern sich dieses auf eine konkrete, den betreffenden Bürger berührende Angelegenheit bezieht (BGE 131 II 627 E. 6.1; Urteil 2C_81/2021 vom 29. Juli 2021 E. 3.2). Die blosse Erteilung einer Bewilligung begründet dabei regelmässig kein schutzwürdiges Vertrauen in deren Verlängerung (BGE 126 II 377 E. 3b; Urteil 2C_599/2018 vom 8. Januar 2019 E. 5.2.3). Weitergehende konkrete Zusicherungen seitens der Behörden insbesondere in der Verwarnung vom 20. Dezember 2017, welche diesen Vorgaben entgegenstehen würden, macht der Beschwerdeführer nicht geltend, weshalb auch unerheblich ist, ob sich seine Situation tatsächlich besser als damals präsentiert.