Citation: 6B_1158/2016 E. 2.2.3

2.2.3. Die Vorinstanz hat auf die Einholung des beantragten Gutachtens verzichtet, weil ein solches nicht ergiebig wäre, zumal nur die Unfallendlage des Fahrzeugs bekannt sei, verschiedene andere wesentliche Parameter aber nicht als Grundlage für eine Begutachtung zur Verfügung stünden, so insbesondere, wo genau, in welchem Winkel und wie schnell die Privatklägerin die Strasse überquert habe. Die Beschwerdeführerin hält dagegen, eine unfallanalytische Expertise könne durchaus zur Klärung der Schuldfrage beitragen. Die Vorinstanz habe sich nicht mit den von ihr zur Diskussion gestellten Varianten des Unfallhergangs auseinandergesetzt; ungeklärt geblieben sei namentlich die Bedeutung ihres Gangtempos beim Überqueren der Strasse für die Hypothesen, wonach der Fahrzeuglenker zu schnell gefahren resp. nicht genügend aufmerksam gewesen sei. Damit stellt die Beschwerdeführerin den vorinstanzlichen Erwägungen indessen bloss ihre eigene Sicht über den Erkenntniswert der beantragten Begutachtung gegenüber, ohne sich in der erforderlichen Weise auf die Motive des angefochtenen Urteils zu beziehen. Insoweit kann auf die Beschwerde nicht eingetreten werden.