Citation: 5A_427/2015 E. 5

Schliesslich machen die Beschwerdeführer eine willkürliche Beweiswürdigung, eine Verletzung von Art. 530 ff. ZGB (gemeint: Art. 530 ff. OR) sowie eine Verletzung von Art. 29 Abs. 2 BV, Art. 152 ZPO und § 198 ZPO/AG betreffend Beweisabnahmepflicht geltend (Beschwerde S. 10 ff. sowie S. 14), indem das Obergericht es pflichtwidrig unterlassen hatte, das "A.________ & Söhne Baugeschäft" als einfache Gesellschaft bzw. als Innengesellschaft zu würdigen und aufzulösen; das Gesellschaftsverhältnis ergebe sich aus den Klageantwortbeilagen 29-31, welche vom Obergericht nicht beachtet worden seien. Das Obergericht hat eine entsprechende Würdigung nicht vorgenommen, weil es in Bezug auf die Behauptung, es habe für die Jahre 1960 bis 1974 ein Gesellschaftsverhältnis bestanden, von einer unzulässigen Klageänderung ausgegangen ist. Indem die Beschwerdeführer dies unbeanstandet lassen, fehlt es an der Grundlage für die Behauptung, das Obergericht habe in der Sache keine Würdigung vorgenommen.