Citation: 6B_621/2024 E. 2.3.2

2.3.2. Dass die Vorinstanz in Willkür verfallen wäre, indem sie zum Schluss gelangte, die Tat sei während der Lebenspartnerschaft erfolgt, legt der Beschwerdeführer nicht hinreichend dar. Der Beschwerdeführer unterzieht diverse eigene Aussagen und Angaben des Opfers einer eigenen Würdigung. Daraus leitet er ab, dass das Zusammenleben nur versucht worden sei. So trägt er beispielsweise vor, er habe sich schon nach zwei Wochen eigenmächtig beim Opfer eingeschlichen und dort als Schmarotzer eingenistet. Aus den Aussagen des Opfers folge, dass es überrumpelt gewesen sei. Als "Schwerstalkoholiker" habe er seinen Beitrag zum gemeinsamen Haushalt beschönigt. Es stimme nicht, dass er sich regelmässig um die Kinder gekümmert, für die Familie gekocht und manchmal geputzt habe. Er habe sich zu Unrecht "als treuliebenden Partner" ausgegeben und das Opfer als seine Frau bezeichnet. Dass er sie viel zu gerne habe, um gegen sie Anzeige zu erheben, sei "alkoholschwangeres Gedöns". Der Beschwerdeführer scheint zu übersehen, dass das Bundesgericht die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung nur unter dem Blickwinkel der Willkür überprüft. Willkür liegt aber nur vor, wenn das angefochtene Urteil geradezu unhaltbar ist. Der Beschwerdeführer hätte substanziiert darlegen müssen, dass dies der Fall ist. Stattdessen präsentiert er bloss eine eigene Aussagenwürdigung und behauptet einen von den tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz abweichenden Sachverhalt. Für die Annahme von Willkür würde nicht einmal genügen, dass eine andere Lösung oder Würdigung ebenfalls vertretbar oder gar zutreffender erscheint.