Citation: 1C_180/2021 E. 9.3

9.3. Die Beschwerdeführerin erwirkte in den kantonalen Rechtsmittelverfahren zum einen eine Reduktion des Umfangs, in welchem die Sockelhöhe der zu korrigierenden Steinelemente zurückzuschneiden ist (Zurückschneiden auf eine Sockelhöhe von 28 cm statt auf eine solche von ca. 20 cm). Zum anderen führte ihr Rechtsmittel an die Vorinstanz dazu, dass nicht nur die ersten drei, sondern die ersten vier Steinelemente belassen werden können. Diese zwei Punkte mögen zwar bei isolierter Betrachtung nicht unbedeutend erscheinen. Die Beschwerdeführerin verlangte in den kantonalen Verfahren aber betreffend die Anordnungen zum Containerabstellplatz mehr, als ihr letztlich zugesprochen wurde. Auch waren in diesen Verfahren weitere, gewichtige Begehren (betreffend die Dachziegel und die Fassadengestaltung) zu beurteilen. Es erscheint unter diesen Umständen nicht als willkürlich anzunehmen, das Obsiegen der Beschwerdeführerin in Bezug auf den Containerabstellplatz (sowohl im Verfahren vor der Bau- und Verkehrsdirektion als auch vor der Vorinstanz) sei bloss geringfügig und damit bei der Kostenregelung nicht zu berücksichtigen. Damit ist im Zusammenhang mit der Kostenregelung auch nicht von Belang, ob die Einwohnergemeinde erst im Verfahren vor der Bau- und Verkehrsdirektion Beweismittel eingereicht hat, welche zu den Änderungen ihrer Anordnung zum Containerabstellplatz führten.