Citation: 1C_468/2021 E. 2.4

2.4. Der Anspruch auf Beweisabnahme bzw. umfassende Abklärung des Sachverhalts erstreckt sich lediglich auf die rechtserheblichen Tatsachen. Im vorliegenden Zusammenhang ist nicht ersichtlich, inwiefern die von den Beschwerdeführern verlangten zusätzlichen Abklärungen bzw. der Beizug sämtlicher planerischen Unterlagen zur möglichen Schulnutzung für die Frage der behaupteten Verletzung der Abstimmungsfreiheit massgeblich sein sollten. Dass es Überlegungen bei der Stadt Zürich für die Anmietung von Räumen im Westturm des Stadionprojekts für namentlich Schulräume und zwei Turnhallen gab und weiterhin gibt, ist nicht umstritten und war auch den beiden Vorinstanzen bekannt. Zu prüfen ist, ob das Ergebnis der Volksabstimmung in entscheidender Weise beeinflusst worden ist, indem die Planung für eine mögliche Schulnutzung nicht bereits vor der Volksabstimmung öffentlich bekannt gegeben worden war. Dass die Details eines möglichen Schulhauseinbaus insofern von Belang sind, vermögen die Beschwerdeführer nicht ausreichend darzulegen und ist auch nicht ersichtlich. Das Verwaltungsgericht durfte in antizipierter Beweiswürdigung davon ausgehen, die verlangten weiteren Unterlagen würden keinen zusätzlichen Erkenntnisgewinn für die durch die Vorinstanz in der Sache einzig zu prüfende Frage der Abstimmungsfreiheit im Zusammenhang mit der Abstimmung über den Gestaltungsplan erbringen. Weitere Abklärungen erübrigten sich demnach und sind auch im bundesgerichtlichen Verfahren nicht erforderlich.