Citation: 1B_551/2019 E. 2

Die Beschwerdeführerin macht geltend, neben dem Ermächtigungsverfahren sei das hier streitige separate Ausstandsverfahren eröffnet worden. In prozessualer Hinsicht rügt sie, die Feststellung im angefochtenen Entscheid, wonach sie sich im Ausstandsverfahren (innert angesetzter Frist) nicht zum Antrag vom 8. Juli 2019 der Staatsanwaltschaft habe vernehmen lassen, sei willkürlich und überspitzt formalistisch. "Bereits mit Verfügung vom 25. Juni 2019" sei ihr, der Beschwerdeführerin, die Stellungnahme des Sachverständigen ("unter der Verfahrensnummer TB190068") zugestellt worden, mit einer Frist von 10 Tagen zur Vernehmlassung. Sie habe diesbezüglich am 3. Juli 2019 ein Fristerstreckungsgesuch gestellt und am 7. August 2019 (ebenfalls unter der Proz.-Nr "TB190068") fristgerecht eine Rechtsschrift mit Beilagen eingereicht. Indem das Obergericht die fraglichen Eingaben falsch abgelegt bzw. unbeachtet gelassen habe, sei es (im Zusammenhang mit einem Schreiben des Gutachters an das bernische kantonale Spitalamt) zu willkürlichen Tatsachenfeststellungen gelangt.