Citation: C 227/04 11.01.2005 E. B

Hiegegen erhob W.________ Beschwerde mit dem sinngemässen Rechtsbegehren, es sei ihr die Vermittlungsfähigkeit rückwirkend ab 1. Januar 1997 generell abzusprechen, solange nicht das psychiatrische Gutachten des Dr. med. G.________, Spezialarzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 10. März 2003 durch ein vom Gericht anzuordnendes Gutachten widerlegt sei. Mit Beschluss der Sozialbehörde S.________ vom 24. Mai 2004 wurde für W.________ eine Vertretungsbeistandsschaft nach Art. 392 Ziff. 1 ZGB errichtet und als Beistand K.________ ernannt. Dieser erhielt unter anderem den Auftrag, die Interessen von W.________ im Zusammenhang mit den hängigen Beschwerdeverfahren beim Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich gegen das AWA betreffend Vermittlungsfähigkeit zu vertreten, wozu ihm Prozessvollmacht mit Substitutionsrecht erteilt wurde. Einer allfälligen Beschwerde gegen diesen Beschluss wurde die aufschiebende Wirkung entzogen. Der Bezirksrat Winterthur bestätigte auf Beschwerde hin am 24. September 2004 den Beschluss der Sozialbehörde vom 24. Mai 2004, wogegen W.________ Beschwerde beim Obergericht des Kantons Zürich einreichte; diese ist derzeit noch hängig. Nachdem das Sozialversicherungsgericht dem Beistand am 10. September 2004 eine reformatio in peius angedroht und ihn über das ihm zustehende Recht auf Beschwerderückzug innert 20 Tagen in Kenntnis gesetzt hatte, zog dieser am 6. Oktober 2004 die Beschwerde gegen den Einspracheentscheid des AWA vom 8. Dezember 2003 zurück, worüber er W.________ gleichentags in Kenntnis setzte. Mit Verfügung vom 12. Oktober 2004 schrieb das Sozialversicherungsgericht den Prozess als durch Rückzug der Beschwerde erledigt ab.