Citation: 9C_643/2014 E. 3.2

3.2. Die Beschwerdeführerin wendet ein, das bidisziplinäre Gutachten vom 21. September 2012 sei nicht beweistauglich, beruft sich andererseits aber trotzdem auf Angaben des Dr. med. C.________, der einen stationären Zustand mit gleich gebliebener Einschränkung festgestellt habe. Mit dem Schluss auf eine tendenziell geringere Einschränkung der Versicherten bei den Hausarbeiten verfalle die Vorinstanz in Willkür. Die Begutachtung sei ferner unvollständig. Hinsichtlich der Diagnosen an der HWS hätte eine neurologische Abklärung durchgeführt werden müssen. Sodann vermöge eine Bezugnahme auf die Kriterien der Swiss Insurance Medicine (SIM) eine Begründung der attestierten Arbeitsunfähigkeit von 20 % nicht zu ersetzen. Entgegen den Anträgen in der Beschwerde habe es die Vorinstanz unterlassen, die Richtlinien zu edieren und der Beschwerdeführerin zur Stellungnahme zu unterbreiten. Damit sei ihr Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt worden. Des Weiteren stellt die Beschwerdeführerin die Schlüssigkeit des bidisziplinären Gutachtens unter Hinweis auf abweichende Stellungnahmen anderer Ärzte in Frage. Sie hält dafür, dass Gutachter und RAD-Ärztin eine Verbesserung des Gesundheitszustandes im massgeblichen Zeitraum verneint hätten. Seit 1998 sei vielmehr durchgehend von einer hälftigen Arbeitsunfähigkeit auszugehen. Weitere Kritik betrifft die von der Vorinstanz auf 25,5 % festgelegte Einschränkung in der Haushaltführung; dabei beanstandet die Versicherte die festgestellte Behinderung in den einzelnen Teilbereichen.