Citation: 4A_537/2022 E. B

Mit Eingabe vom 21. Januar 2021 reichte die Klägerin am Kantonsgericht Zug gegen die Beklagte Klage auf Zahlung von mindestens Fr. 13'525.-- zuzüglich Zins ein. Zur Begründung machte sie im Wesentlichen geltend, die Beklagte sei zur Absage der Prüfungen vom März 2020 nicht gezwungen gewesen, weshalb sie für den dadurch entstandenen Schaden verantwortlich sei. Die Beklagte habe ihr den "letztlich nutz- und zwecklosen finanziellen Aufwand in Form von zweieinhalb Monaten unbezahltem Urlaub", den sie extra zur Prüfungsvorbereitung genommen habe, in der Höhe von Fr. 11'200.-- zu ersetzen. Weiter habe sie der Klägerin den aufgrund des nicht erlangten Facharzttitels entgangenen Lohn in der Höhe von Fr. 150.-- pro Monat für ein Jahr zu ersetzen. Mit Entscheid vom 10. August 2021 wies das Kantonsgericht die Klage ab. Die dagegen von der Klägerin erhobene Berufung wies das Obergericht des Kantons Zug mit Entscheid vom 25. Oktober 2022 ab und bestätigte den Entscheid des Kantonsgerichts. Das Obergericht kam zusammengefasst zum Schluss, dass es vorliegend an einem ersatzfähigen Schaden fehle, sodass das Kantonsgericht die Klage zu Recht abgewiesen habe.