Citation: 6P.241/2006 23.03.2007 E. 3

In sachverhaltlicher Hinsicht ist erstellt, dass der Beschwerdeführer von A.________ grössere Mengen Hanf erworben hat. Während das Obergericht - namentlich in Würdigung der Aussagen von A.________ im bisherigen Verfahren - zum Ergebnis gelangt ist, es habe sich dabei um insgesamt 25 kg Hanf im Wert von Fr. 92'500.-- gehandelt, hat sich der Beschwerdeführer seit jeher auf den Standpunkt gestellt, es seien maximal 15 kg Hanf gewesen. A.________ hat im früheren Verfahren zu Protokoll gegeben, aus seinen einem Dritten geleisteten neun bis zehn Mietzinszahlungen à Fr. 25'000.-- liessen sich Rückschlüsse auf die von ihm dem Beschwerdeführer verkaufte Hanfmenge ziehen. Diese Menge hat er ursprünglich auf ca. 30 kg im Gegenwert von Fr. 130'000.-- geschätzt (vgl. vorinstanzliche Akten act. 996). In einer Erklärung vom 31. März 2006 - und damit nach der Ausfällung des obergerichtlichen Urteils vom 2. März 2006 - hält A.________ nun fest, er sei bislang fälschlicherweise von neun bis zehn statt wie korrekt von acht Mietzinszahlungen ausgegangen. Er habe somit auf einen um Fr. 50'000.-- zu hohen Mittelbedarf abgestellt und demzufolge auch die an den Beschwerdeführer veräusserte Hanfmenge zu hoch eingeschätzt. Er erachte nunmehr die vom Beschwerdeführer behauptete Menge von maximal 15 kg bezogenen Hanf als zutreffend. Der Beschwerdeführer sieht in dieser Erklärung der Auskunftsperson A.________ vom 31. März 2006 einen Revisionsgrund.