Citation: I 108/00 19.02.2001 E. 2

2.- a) Die X.________ kommt in ihrem Bericht vom 31. Juli 1997 zum Schluss, dass der Beschwerdeführer trotz positiver Einstellung und Reduzierung des Ausbildungsziels vom Informatik-dB-Programmierer zum Informatik-Anwender überfordert war und nur eine geringe Leistung zustande brachte. Eine einjährige Umschulung zum Informatik-Anwender sei nicht realistisch. Wiederholt wird darauf verwiesen, dass er keine Arbeiten unter Zeitdruck durchführen konnte und sich allgemein sehr unselbstständig verhielt. Er solle keine selbstständige Erwerbstätigkeit mehr anstreben, sondern sich für einfachere Büroaufgaben oder leichte industrielle Tätigkeiten anstellen lassen. Für Arbeiten als Datatypist sei er nach Einarbeitung zu 100 % belastbar. Infolge der persönlichen Eigenheiten (fachliche und persönliche Selbsteinschätzung, Fixierung auf eine selbstständige Erwerbstätigkeit sowie Schwierigkeit, sich in Strukturen einzufügen) werde sich eine Eingliederung jedoch als schwierig erweisen. Der Berufsberater hält in seinem Bericht vom 17. September 1997 fest, dass die bisherigen Umschulungsversuche gescheitert seien, weil der Versicherte einer solchen Massnahme nicht gewachsen war und nicht zu einer weniger anspruchsvollen Umschulung bewegt werden konnte. Auch nach dem Aufenthalt in der X.________ sei er der Ansicht, im Informatikbereich arbeiten zu können. Weder der frühere Berufsberater noch die X.________ hätten ihn zu überzeugen vermögen, dass die Vermarktung seines eigenen Biorhythmusprogrammes nicht realistisch sei. Auf Grund seiner fixen Idee habe sich der Beschwerdeführer anderen beruflichen Möglichkeiten gegenüber verschlossen. Insbesondere lehne er die Eingliederung in ein grösseres Unternehmen ab, da er sich hier unterzuordnen hätte. Dies gelte auch für alle kaufmännischen und industriellen Tätigkeiten. Dennoch sei von einer derartigen Tätigkeit auszugehen, da er auf Grund der erworbenen PC-Kenntnisse in der Lage sei, einfachere Verwaltungsarbeiten auszuüben bzw. entsprechende PC-Anwendungen zu generieren. Wie der Aufenthalt in V.________ gezeigt habe, sei dies von der Konstitution her möglich. Ein neurologisches oder depressives Leiden werde ausgeschlossen. Nach einer Einarbeitung könne er eine Hilfstätigkeit im kaufmännischen Sektor voll ausüben und ein entsprechendes Einkommen erzielen. b) Nach dem Gesagten ist davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer selbst bei Reduzierung des Ausbildungsziels auf dasjenige eines Informatik-Anwenders überfordert und einem einjährigen Ausbildungsgang nicht gewachsen ist. Zudem erscheint seine Eingliederung als Arbeitnehmer in einen Betrieb auf Grund seiner Persönlichkeit als äusserst schwierig. Auch lehnt er jegliche Tätigkeit ausserhalb der Computerbranche ab, insbesondere die Anstellung in einem kaufmännischen oder industriellen Beruf. In Anbetracht der Tatsache, dass sogar eine in den Anforderungen verminderte Umschulung im vom Versicherten gewünschten Bereich gescheitert ist, kann entgegen der Vorinstanz nicht gesagt werden, dass eine mit ihm abgesprochene weitere Umschulung erfolgsversprechender ist. Vielmehr liegt beim Versicherten sowohl objektiv als auch subjektiv Eingliederungsunfähigkeit vor, weshalb diesbezüglich keine weiteren Abklärungen vorzunehmen sind.