Citation: 1C_749/2013 E. 2.2

2.2. Das kantonale Gericht erwog, der Beschwerdeführer habe im Verwaltungsbeschwerdeverfahren den vom Strassenverkehrsamt verfügten dreimonatigen Führerausweisentzug als solchen nicht in Frage gestellt. Vielmehr sei es nach seinem klar und unmissverständlich formulierten Antrag einzig um einen etappenweisen Vollzug im Sinne einer zeitlichen Staffelung oder - eventualiter - um einen Aufschub des Entzugs bis zum 1. April 2013 gegangen. Folglich hätte das DVI die angefochtene Verfügung des Strassenverkehrsamts nur insofern überprüfen dürfen, als dies vom Beschwerdeführer in seinem Begehren verlangt worden sei. Indem es darüber hinausgegangen sei und eine vollständige Überprüfung vorgenommen habe, sei es über den Streitgegenstand hinausgegangen. Demzufolge trat das kantonale Gericht auf die Beschwerde nicht ein. Der Vollständigkeit halber ging es trotz des Nichteintretens in E. 3 seines Entscheides auf die wesentlichen materiellrechtlichen Aspekte ein. Es befasste sich mit den auf das Strafverfahren bezogenen Rügen, der Akteneinsicht, den Ausführungen zum Sachverhalt und dem Vorwurf der schweren Verkehrsgefährdung im Lichte der Rechtsprechung des Bundesgerichts im Zusammenhang mit Geschwindigkeitsüberschreitungen. Es kam zum Schluss, mit der festgestellten Geschwindigkeitsüberschreitung um 39 km/h auf der "Testfahrt" - notabene auf einem ihm unbekannten Fahrzeugtyp - habe der Beschwerdeführer eindeutig mindestens grobfahrlässig gehandelt. Angesichts der Schwere der Verkehrsgefährdung sowie des Verschuldens "hätte" es die verfügte Mindestentzugsdauer von 3 Monaten gemäss Art. 16c Abs. 2 lit. a SVG im Falle einer eingehenden materiellen Prüfung "wohl" bestätigt und die Verwaltungsgerichtsbeschwerde dementsprechend abgewiesen.