Citation: 6B_441/2018 E. 1.2

1.2. Die Vorinstanz erwägt, der Beschwerdeführer habe inzwischen zwei Drittel der Strafe verbüsst, womit die zeitliche Voraussetzung für eine bedingte Entlassung nach Art. 86 StGB erfüllt sei. Der Beschwerdeführer sei aus dem Massnahmevollzug in Kalchrain insgesamt viermal entwichen, doch dürften Entweichungen nicht ohne weiteres als prognostistisch negativ beurteilt werden. Ansonsten habe sich der Beschwerdeführer im Massahme- und Strafvollzug korrekt verhalten. Zum Einwand des Beschwerdeführers, die Anordnung einer Massnahme nach Art. 61 Abs. 1 StGB sei zu Unrecht erfolgt, hält die Vorinstanz fest, der Entscheid des Amtsgerichts Bucheggberg-Wasseramt vom 19. September 2016, in welchem eine stationäre Massnahme für junge Erwachsene angeordnet wurde, sei unangefochten in Rechtskraft erwachsen und könne im Beschwerdeverfahren nicht überprüft werden. Die bedingte Entlassung aus dem Strafvollzug verweigert das Verwaltungsgericht, weil dem Beschwerdeführer im Rahmen einer Gesamtwürdigung keine günstige Prognose für künftiges Wohlverhalten gestellt werden könne.