Citation: I 672/04 13.01.2005 E. 4

Der Beschwerdeführer macht letztinstanzlich erstmals einen Anspruch auf Arbeitsvermittlung geltend. Dieser war nicht Gegenstand des durch die Vorinstanz überprüften Einspracheentscheids vom 7. Januar 2004, welcher grundsätzlich den Gegenstand des Rechtsmittelverfahrens bestimmt. Eine beschwerdeweise Geltendmachung dieses Leistungsanspruchs wäre deshalb nur dann möglich, wenn es die Verwaltung unzulässigerweise unterlassen hätte, vor - oder gleichzeitig mit - der Fällung des Rentenentscheids über die Arbeitsvermittlung zu befinden (Urteil B. vom 18. August 2003, I 848/02, Erw. 2.2). Dies ist jedoch nicht der Fall: Nach der Rechtsprechung schliesst der Grundsatz "Eingliederung vor Rente" nicht aus, dass die Verwaltung über den Anspruch auf eine Rente verfügt, ohne vorgängig das Ergebnis einer der versicherten Person zugesprochenen Arbeitsvermittlung abgewartet zu haben, da letztere Eingliederungsmassnahme für sich allein nicht auf eine Verbesserung der Erwerbsfähigkeit gerichtet ist (Urteil P. vom 7. März 2003, I 503/01). Aus demselben Grund ist es auch nicht von vornherein ausgeschlossen, den Entscheid über die Rente zu fällen, bevor über den Anspruch auf Arbeitsvermittlung befunden wurde. Auch vorliegend ist nicht ersichtlich, inwiefern der für die Beurteilung des Rentenanspruchs massgebende Invaliditätsgrad von der Durchführung einer Arbeitsvermittlung abhängig sein sollte. Letztere gehört daher nicht zum Anfechtungs- und Streitgegenstand des vorliegenden Verfahrens, weshalb insoweit auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde nicht eingetreten werden kann. Unter diesen Umständen kann offen bleiben, ob der Anspruch auf Arbeitsvermittlung allenfalls bereits Gegenstand der Verfügung vom 8. April 2003 bildete.