Citation: 5A_994/2023 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer ist nicht damit einverstanden, dass das Kantonsgericht den Unterhalt nach der sog. einstufig-konkreten Methode festgesetzt hat (vgl. zu dieser BGE 147 III 293 E. 4.1). Die Anwendung dieser Methode rechtfertigt sich nach Einschätzung des Kantonsgerichts aufgrund der guten wirtschaftlichen Verhältnisse der Parteien und weil die Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers aufgrund von dessen fehlenden Mitwirkung bei der Klärung der massgebenden Umstände nicht abschliessend geklärt werden könne. Die Parteien hätten sich der Festsetzung des Unterhalts nach dieser Methode zudem nicht widersetzt. Der Beschwerdeführer hält dem entgegen, ein Bestreiten der Methodenwahl sei nicht notwendig gewesen, da das Recht von Amtes wegen anzuwenden sei. Ausserdem habe er sich im erstinstanzlichen Verfahren gegen diese Berechnungsmethode ausgesprochen und sei die Annahme einer Mitwirkungspflichtverletzung nicht ohne Verfassungsverletzung möglich. Auch nach der Darstellung des Beschwerdeführers hat er sich der Anwendung der einstufig-konkreten Methode im Berufungsverfahren nicht widersetzt. Ihm bleibt es daher verwehrt, die Methodenfrage vor Bundesgericht aufzuwerfen (Art. 75 BGG; BGE 143 III 290 E. 1.1; 133 III 639 E. 2), woran auch der im Berufungsverfahren geltende Grundsatz der Rechtsanwendung von Amtes wegen (Art. 57 ZPO) nichts ändert. Ohnehin legt der Beschwerdeführer nicht dar, weshalb das Kantonsgericht mit der Anwendung dieser Methode seine verfassungsmässigen Rechte verletzt haben sollte. Auf die Beschwerde kann insoweit auch aus diesem Grund nicht eingetreten werden (vgl. vorne E. 2).