Citation: 1C_49/2021 E. B

B.a. Die Stadt Winterthur forderte A.A.________ und B.A.________ aufgrund von Lärmklagen aus der Nachbarschaft am 29. Juli 2015 auf, für die gewerbliche Hundezucht eine Baueingabe einzureichen. Ihr Gesuch um teilweise Nutzungsänderung des Wohnhauses zu einer Kleinhundezucht wies der Bauausschuss der Stadt Winterthur mit Bauverweigerung und Wiederherstellungsbefehl vom 12. August 2016 ab. Dagegen gelangten A.A.________ und B.A.________ an das Baurekursgericht des Kantons Zürich. Nachdem dieses eine Gutheissung des Rekurses in Aussicht gestellt hatte, zog der Bauausschuss den Entscheid vom 12. August 2016 in Wiedererwägung und erteilte am 14. Juni 2017 gestützt auf ein durch die Gesuchsteller eingereichtes Betriebsreglement unter Bedingungen und Auflagen nachträglich die baurechtliche Bewilligung für den Hundezuchtbetrieb. Gegen den Entscheid vom 14. Juni 2017 gelangten A.B.________ und B.B.________ an das Baurekursgericht des Kantons Zürich. Dieses hiess den Rekurs mit Entscheid vom 25. Oktober 2018 teilweise gut, hob den Wiedererwägungsbeschluss auf und wies die Sache zu neuem Entscheid im Sinne der Erwägungen an den Bauausschuss der Stadt Winterthur zurück. Das erste, von A.A.________ und B.A.________ angestrebte Rekursverfahren schrieb das Baurekursgericht im selben Entscheid vom 25. Oktober 2018 als durch den Wiedererwägungsbeschluss vom 14. Juni 2017 gegenstandslos geworden ab. B.b. Mit Beschluss vom 12. August 2019 erteilte der Bauausschuss der Stadt Winterthur A.A.________ und B.A.________ die baurechtliche Bewilligung für den Zuchtbetrieb der Hunderassen Papillon und Phalène und genehmigte das angepasste Betriebskonzept. Gegen den Entscheid des Bauausschusses gelangten A.B.________ und B.B.________ erneut an das Baurekursgericht des Kantons Zürich. Sie beantragten die Aufhebung des angefochtenen Entscheids und die Verweigerung der Baubewilligung respektive der Nutzungsänderung. Das Baurekursgericht hiess das Rechtsmittel mit Entscheid vom 11. März 2020 teilweise gut und passte das Betriebsreglement unter anderem in Bezug auf die maximal zulässige Anzahl der Hunde an. B.c. A.B.________ und B.B.________ legten gegen den Entscheid des Baurekursgerichts vom 11. März 2020 Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Zürich ein. Dieses hiess das Rechtsmittel mit Urteil vom 3. Dezember 2020 gut, hob den Entscheid des Baurekursgerichts vom 11. März 2020 sowie den Beschluss des Bauausschusses der Stadt Winterthur vom 12. August 2019 auf und verweigerte A.A.________ und B.A.________ die nachträgliche Bewilligung für die teilweise Nutzungsänderung zu einer Kleinhundezucht gemäss Gesuch vom 30. November 2015.