Citation: 6B_117/2023 E. 1.3.1

1.3.1. Dem Beschwerdeführer wird eine erste Vergewaltigung im September 2016 vorgeworfen. Er sei in den frühen Morgenstunden vom Ausgang in die Wohnung seiner Eltern nach Hause gekommen. Die Beschwerdegegnerin 2 habe dort in seinem Zimmer geschlafen. Wegen seiner späten Rückkehr sei es zu Streit gekommen. Dabei habe er die Beschwerdegegnerin 2 mit beiden Händen an den Oberarmen gepackt und gewaltsam auf die am Boden liegende Matratze gezogen. Er habe sich und die Beschwerdegegnerin 2 ausgezogen und sich auf die Beschwerdegegnerin 2 gelegt, die sich auf dem Rücken befunden habe. Er sei mit dem Penis in ihre Vagina eingedrungen. Die Beschwerdegegnerin 2 habe ihm gesagt, dass sie das nicht wolle, und ihn mit den Händen wegzustossen versucht. Aufgrund seiner körperlichen Überlegenheit sei ihr dies nicht gelungen, weswegen sie die vaginale Penetration auch aus Angst vor weiterer Gewalt wehrlos habe über sich ergehen lassen. Vor dem Orgasmus habe er den Penis aus der Vagina gezogen und auf ihre Brust ejakuliert.