Citation: 9C_652/2013 E. 4.4

4.4. Eine Verletzung der Begründungspflicht ist nicht ersichtlich. Für einen beruflichen Wechsel kommen hier namentlich gesundheitliche oder familiäre Gründe in Frage. Nachdem die Vorinstanz mangels Hinweisen in den medizinischen Akten in nicht zu beanstandender Weise gesundheitliche Ursachen für die berufliche Neuorientierung ausgeschlossen hatte, durfte sie den Verzicht der Versicherten auf eine "ambitiösere" Anstellung auf familiäre Gründe zurückführen, ohne dass es hiezu einer ausführlichen Begründung bedurft hätte. Das ausgehend vom zuletzt erzielten Einkommen als Sekretärin festgesetzte Valideneinkommen ist somit nicht zu beanstanden. Gegen die Festsetzung des Invalidenlohnes erhob die Versicherte zu Recht keine Einwände. Damit bleibt es bei der vorinstanzlich zugesprochenen halben Invalidenrente ab 1. März 2009.