Citation: U 301/02 01.10.2003 E. A

Der 1945 geborene B.________ war während rund zwanzig Jahren als selbstständigerwerbender Physiotherapeut tätig. Ab dem 22. Dezember 1997 bezog er Taggelder der Arbeitslosenversicherung und war damit bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch unfallversichert. Am 3. September 1999 kollidierte er beim Velofahren mit einem anderen Fahrradfahrer, stürzte und erlitt eine Luxation des linken Schultergelenkes (AC-Luxation Tossy III links), welche am 14. September 1999 in der Chirurgischen Klinik und Poliklinik des Spitals X.________ mittels PDS-Kordelung operativ behandelt wurde. Die SUVA anerkannte ihre Leistungspflicht, übernahm die Kosten der Heilbehandlung und richtete Taggelder aus. In der Folge klärte sie die medizinischen Verhältnisse ab, indem sie je einen Bericht der Klinik Z.________ vom 21. Dezember 1999, der Hausärztin Frau Dr. med. R.________, Allgemeinmedizin FMH, vom 7. Januar 2000, des Spitals X.________ vom 27. Januar 2000 sowie ihres Kreisarztes Dr. med. I.________ vom 1. März 2000 beizog. Letzterer gelangte anlässlich der Untersuchung vom 1. März 2000 zum Schluss, die aktuelle, 50 % betragende Arbeitsfähigkeit als Physiotherapeut könne nach drei Wochen auf 75 % und nach weiteren drei Wochen "auf einen vollen Einsatz gesteigert" werden. Gestützt darauf teilte die SUVA B.________ mit Schreiben vom 3. März 2000 mit, dass sie die Taggeldleistungen mit Wirkung ab dem 20. März 2000 einstelle. B.________ opponierte dagegen, worauf die SUVA weitere Berichte der Hausärztin Frau Dr. med. R.________ (vom 27. April, 7. August und von Oktober 2000) sowie ihres Aussendienstmitarbeiters Artho vom 15. Juni 2000 einholte und eine Begutachtung durch Dr. med. S.________, damals noch Assistenzarzt der Klinik Y.________ (Gutachten vom 13. September 2000), veranlasste. Mit Schreiben vom 13. November 2000 liess B.________ der SUVA mitteilen, er leide ausser dem vom Gutachter diagnostizierten Gesundheitsschaden (Status nach PDS-Kordelung AC-Gelenk links am 21. September 1999 [recte: 14. September 1999] bei Status nach AC-Gelenksluxation Tossy III links vom 3. September 1999, residuelle AC-Gelenksinstabilität links, AC-Arthrose links) neu auch an einer Epikondylitis des linken Ellenbogens. Diesen Gesundheitsschaden beurteilte Kreisarzt Dr. med. I.________ in seinem Bericht vom 17. November 2000 als unfallfremd, worauf die SUVA mit Verfügung vom 20. November 2000 an der Einstellung der Taggeldleistungen per 20. März 2000 festhielt. B.________ liess dagegen Einsprache erheben, worauf die SUVA erneut Verlaufsberichte der Hausärztin Frau Dr. med. R.________ (vom 21. November 2000 und 7. Mai 2001) sowie Ergänzungen (vom 22. und 29. Mai 2001) zum Gutachten des Dr. med. S.________, mittlerweile Oberarzt der Klinik Y.________, einholte. Mit Einspracheentscheid vom 11. Juli 2001 wies sie die Einsprache - von der Kostenübernahme für die Jahresmitgliedschaft in einem Fitnessclub abgesehen - ab.