Citation: 1B_442/2022 E. 3.5.2

3.5.2. Im Beschluss vom 5. Mai 2022 hatte die Vorinstanz festgehalten, sie gehe insbesondere gestützt auf den Bericht des IRM zur Legalinspektion der Leiche von C.A.________ vom 22. Februar 2022 davon aus, C.A.________ sei infolge massiver stumpfer Gewalt gegen die rechte Kopfseite verstorben und Opfer eines Verbrechens geworden. Aufgrund der am Stein gefundenen Blutspuren und Haare von C.A.________ und deren Verletzungen erachtete die Vorinstanz den Stein als mutmassliches Tatwerkzeug. Die Aussagen der Beschwerdeführerin zum Stein erschienen taktisch motiviert und sollen möglicherweise proaktiv erklären, wie der Stein an seinen Fundort gekommen sei, wie die DNA der Beschwerdeführerin an den Stein gelangt sei und warum diese im Zeitpunkt der Sicherstellung des Steins noch an diesem haftete. Nachdem die Beschwerdeführerin zunächst ausgesagt habe, sie habe den Stein nach dem 24. Januar 2022 nicht mehr berührt, habe sie später erklärt, sie habe den Stein bei ihren Besuchen im Versteck jeweils beiseite geschoben und letztmals am Tag vor der Tat verrückt. Die Vorinstanz hielt im Beschluss vom 5. Mai 2022 weiter fest, der Verdacht würde dadurch, dass keine spezifischen Verletzungen, Abrieb vom Stein oder Erde an den Händen der Beschwerdeführerin festgestellt worden seien, nicht geschmälert.