Citation: 8C_407/2022 E. 4

Die Vorinstanz hat der bidisziplinären asim-Expertise der Dres. med. C.________ und D.________ vom 11. August 2020 sowie der ergänzenden orthopädischen Stellungnahme vom 21. Januar 2021 Beweiskraft zuerkannt. In Anbetracht der darin enthaltenen Verlaufsbeurteilung hat sie die Vergleichseinkommen (Art. 16 ATSG) anhand der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) festgelegt und seitens des Invalideneinkommens einen 5%igen Abzug vom Tabellenlohn vorgenommen. Auf dieser Grundlage ist das kantonale Gericht ab 1. März 2016 von einer vollumfänglichen Invalidität ausgegangen. Ab 6. Oktober 2016 resultiere ein Invaliditätsgrad von 56 % und ab 15. Januar 2020 ein solcher von 39 %, gleichbedeutend mit der Renteneinstellung per 30. April 2020 (vgl. Art. 88a Abs. 1 IVV). Gestützt darauf hat es die Verfügungen der Beschwerdegegnerin vom 29. Juli 2021 bestätigt.