Citation: 6B_582/2021 E. 1

Der Beschwerdeführer beanstandet die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz, wonach er das Fahrzeug zum fraglichen Zeitpunkt von U.________ nach X.________ gelenkt habe. Er hatte im kantonalen Verfahren zusammengefasst ausgeführt, er sei zwar zuvor vom Restaurant Y.________ in X.________ mit seinem Sohn zu dessen Wohnort in U.________ gefahren. Danach habe aber nicht er das Fahrzeug von U.________ an seinen Wohnort in X.________ gelenkt, sondern eine Drittperson, deren Namen er nicht nennen wolle. Mangels direkter Beweise für die Täterschaft des Beschwerdeführers würdigt die Vorinstanz die Indizien, insbesondere die Aussagen und das Aussageverhalten des Beschwerdeführers, und beurteilt die Darstellung, dass eine Drittperson gefahren sei, als Schutzbehauptung. Sie gelangt zum Schluss, dass mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit der Beschwerdeführer zum fraglichen Zeitpunkt das Fahrzeug gelenkt habe. Der Beschwerdeführer rügt, dieser Schluss der Vorinstanz sei willkürlich, weil er auf aktenwidrigen Feststellungen beruhe und gegen Art. 10 Abs. 3 StPO verstosse. Ferner werde sein Aussage- und Zeugnisverweigerungsrecht verletzt und es seien offensichtliche Beweise von der Staatsanwaltschaft willkürlich und ohne irgendeine Stellungnahme ausser Acht gelassen worden, was gegen Art. 139 StPO verstosse.