Citation: 9C_310/2018 E. 4.3

4.3. Im Bericht vom 17. November 2016 diagnostizierte Dr. med. B.________ eine periphere arterielle Verschlusskrankheit Stadium II A rechts vom Oberschenkeltyp und Stadium I links, die im Rahmen der Begutachtung im BEGAZ noch nicht berücksichtigt worden ist. Zu deren Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit nahm aber der RAD-Arzt am 12. Dezember 2017 Stellung und legte dar, diese führe zu weiteren qualitativen Einschränkungen, indem der Beschwerdeführer nur noch für leichte und zumindest teilweise sitzende Tätigkeiten mit kurzen Gehstrecken einsatzfähig sei. An der quantitativen Einschätzung der Arbeitsfähigkeit von maximal 60 % ändere sich jedoch nichts. Die Vorinstanz würdigte diese Einstufung - auch in Anbetracht, dass aus den Akten nichts Gegenteiliges hervorgeht - als schlüssig und nachvollziehbar. Der Beschwerdeführer zeigt nicht auf, inwiefern der RAD-Arzt die Auswirkungen des genannten Gesundheitsschadens unzutreffend beurteilte. Wie die Vorinstanz zudem richtig darlegte, liegen auch keine anderen ärztlichen Einschätzungen vor, die daran Zweifel zu begründen vermöchten. Soweit der Beschwerdeführer generell die Auffassung vertritt, die Verschlechterung hätte gutachterlich abgeklärt werden müssen, kann ihm nicht zugestimmt werden. Der RAD konnte sich zur betroffenen punktuellen Verschlechterung angesichts des ansonsten umfassend durch das BEGAZ untersuchten medizinischen Sachverhalts durchaus abschliessend äussern (vgl. Art. 59 Abs. 2bis IVG).