Citation: I 210/04 27.09.2004 E. 3

3.1 Bezüglich der dem Beschwerdeführer zumutbaren Restarbeitsfähigkeit und deren Verwertbarkeit ergibt sich aus den Akten Folgendes: 3.1.1 Die MEDAS-Gutachter erachteten den Versicherten in einer angepassten, sitzenden Tätigkeit, bei welcher auch ein Aufstehen und Herumgehen, z.B. zum Holen von Werkzeugen oder Werkgegenständen, nicht erfolgen sollte, zu 50 % arbeitsfähig. Weiter wurde angegeben, ob eine berufliche Reintegration gelingen werde, sei - wie schon im Bericht der Rehaklinik X.________ vom Juni 1999 vermerkt - fraglich, und zwar auf Grund der beruflichen Qualifizierung und der mangelnden Sprachkenntnisse, wobei diese Faktoren als invaliditätsfremd gälten. 3.1.2 Im Bericht der Berufserprobung der Rehaklinik X.________ vom 23. Mai 2001 als Bestandteil des Austrittsberichts vom 28. Juni 2001 wurde angegeben, der Versicherte besitze in keiner Hinsicht die persönlichen Voraussetzungen für berufliche Massnahmen. Hinzu kämen die medizinischen Faktoren, welche ihn zusätzlich in der beruflichen Eingliederung stark einschränken würden. Ihre Empfehlung laute deshalb für das weitere Vorgehen in der angestammten Tätigkeit als Bauarbeiter zu 0 % arbeitsfähig, für leichte, wechselbelastende, vorwiegend sitzende Tätigkeiten mindestens halbtags arbeitsfähig. Zusätzlich wurde angemerkt, diese theoretische Arbeitsfähigkeit in der freien Wirtschaft zu verwerten werde sich für den Versicherten sehr schwierig gestalten. Obwohl er einen sehr kompatiblen Charakter besitze, fehle es ihm an Antrieb. Auch die psychosozialen Faktoren in seinem Umfeld spielten bei der beruflichen Eingliederung eine hemmende Rolle. Dazu komme, dass er sich nur minimal arbeitsfähig fühle. Die zwei Vorderarmstöcke, welche er zum Gehen brauche, schränkten ihn sowohl bei der Arbeitssuche wie auch in der Tätigkeitswahl zusätzlich ein. 3.1.3 Im Schlussbericht der BEFAS vom 24. Januar 2002 betreffend die Abklärung vom 3. bis 18. Dezember 2001 wurde ausgeführt, nach einigen Fähigkeitstests habe er eine Woche lang als Handlanger ihrer Arbeitsinstruktorin gearbeitet, die einerseits ihre Abteilung neu gestaltet und andererseits für das Einpacken der Weihnachtsgeschenke für Kunden zuständig gewesen sei. Für die dritte Woche seien Arbeiten in der Abteilung industrielle Montage vorgesehen gewesen. Der Versicherte habe dort zwei Tage dermassen unmotiviert gearbeitet, dass die Abklärung beendet worden sei. Sein Arbeitspensum sei in Absprache mit ihrem Arzt auf 6,5 Stunden pro Tag begrenzt worden, was er korrekt eingehalten habe. Ansonsten habe er mit seinem ganzen Verhalten deutlich erkennen lassen, dass er mit dem Arbeitsleben abgeschlossen habe. Er habe aber zufrieden stellend gearbeitet, wenn er als eine Art Handlanger eingesetzt worden sei und habe straff geführt werden können. Sobald er mit einer Tätigkeit allein gelassen worden sei, sei kaum eine Leistung zustande gekommen. Betreffend seinen intellektuellen Ressourcen wurde angegeben, er könne Rechnungen der Oberstufe mit etwas verlängertem Zeitaufwand gut lösen und mit durchschnittlichen Ergebnissen in seiner Muttersprache logische Überlegungen anstellen. Beim Raven Standard Matrizen-Test (logisch-kombinatorische Fähigkeiten) habe er in 20 Minuten 41 der 60 Aufgaben richtig gelöst, was einem unterdurchschnittlichen Ergebnis entspreche, durch den geringen Zeitaufwand aber auch auf wenig Interesse bei der Durchführung schliessen lasse. Der praktisch-mechanische Test, das Zusammensetzen der "Schutzpumpe" habe diesbezüglich auf gute Fähigkeiten hingewiesen. Im handwerklichen Bereich hätten die manuellen Testaufgaben (Drahtbiege- und Lötübungen, ein Holzwerkstück nach Plan und ein Werkstück nach eigener Wahl herstellen) auf durchschnittlich gute feinmotorische Fähigkeiten hingewiesen. Die qualitativen Ergebnisse seien recht gut gewesen, die quantitative Leistung sei zwischen 10 % (Drahtbiegen) und 90 % (Weichlöten) gelegen. Der Versicherte habe die Gewohnheit gehabt, bei Arbeiten, die ihm offenbar weniger gefielen, immer wieder mit schmerzgeplagter Miene mit den Händen den Rücken zu stützen. Seine Arbeiten in der zweiten Woche seien gewesen: Geschenkpakete packen, Schränke, Tablare und Schubladen aus- und nach dem Sortieren und Putzen wieder einräumen, Staubsaugen etc. Zu Beginn seien ihm seine Stöcke immer wieder in den Weg gekommen und er habe sich entschlossen, hin und wieder ohne ihre Hilfe auszukommen. Er habe sorgfältig und willig gearbeitet. Nachdem diese Arbeiten zufrieden stellend beendet gewesen seien, habe er aus verschiedenen Angeboten eine Arbeit auswählen können, beispielsweise die Herstellung eines Aschenbechers aus Speckstein. Das Produkt sei ihm sowohl qualitativ wie quantitativ hervorragend gelungen. Im Eifer habe er sogar seine Stöcke in die Ecke gestellt. Die serienmässig auszuführenden Tätigkeiten der Folgewoche (Schaftregler montieren, Printplatten bestücken) hätten offenbar keineswegs seinen Neigungen entsprochen, was sich in teilweise unbrauchbaren Ergebnissen ausgedrückt habe. Zur Methodenkompetenz wurde im Bericht ausgeführt, der Versicherte habe recht selbstständig arbeiten können, wenn ihm die Tätigkeit entsprochen habe. Auch bei den Arbeiten als Handlanger mit einer Vorgesetzten, die er respektierte, habe er gut mitgedacht und dabei gut brauchbare Überlegungen angestellt. Bei den anderen Tätigkeiten habe er mehrmalige und ausführliche Instruktionen benötigt und keinerlei Initiative gezeigt, eigene Überlegungen anzustellen. Hinsichtlich sozialer und personaler Kompetenz habe er sich im Umgang mit den anderen Versicherten als Einzelgänger verhalten. Man habe den Eindruck gehabt, er wolle mit seiner teilweise recht guten Arbeit während der zweiten Woche seiner Vorgesetzten Freude machen. Mit einer sehr engen Betreuung im Sinne einer Nacherziehung wäre der Versicherte deshalb womöglich wieder für einen Arbeitseinsatz zu gewinnen. Betreffend die Arbeitsfähigkeit wurde ausgeführt, in Übereinstimmung mit den Vorbeurteilungen seien körperlich belastende Tätigkeiten, insbesondere eine allfällige Wiedereingliederung als Bauarbeiter, behinderungsbedingt nicht mehr möglich. Die aktuelle medizinische Situation entspreche unverändert in etwa jener zum Zeitpunkt des Austritts nach dem stationären Aufenthalt in X.________ am 30. Mai 2001. Unter Berücksichtigung der Abklärungsresultate könnten dem Versicherten, der beim freien Gehen immer noch zwei Stöcke benütze, nur noch körperlich leichtere, ebenerdig, auf Tischhöhe und sitzend zu verrichtende Arbeiten zugemutet werden, unter Gelegenheit zu kurzen Entlastungspausen mit etwas Umhergehen. Bei behinderungsadaptierten Arbeiten wie beispielsweise bei leichteren Montagetätigkeiten im Metallbereich könne eine Arbeitsfähigkeit von 50 % aus medizinischer Sicht attestiert werden, je nach konkreter Situation günstig unter Verwertung bei etwas erhöhtem Zeitaufwand. Der Versicherte zweifle bei Hinweis auf beklagte belastungsabhängige Schmerzen an einer beruflichen Wiedereingliederung, weshalb auch keine weitergehenden beruflichen Massnahmen vorgeschlagen werden könnten und im Rahmen der dritten Abklärungswoche der Aufenthalt beendet worden sei. Für Beispiele einfachster Hilfstätigkeiten, die ihrer Ansicht nach dem Versicherten mit einer Leistung von 50 % zugemutet werden könnten, verwies die BEFAS auf drei DAP-Formulare und bemerkte schliesslich, der Versicherte habe sich sehr erleichtert gezeigt, als ihm das vorzeitige Ende der Abklärung mitgeteilt worden sei. Im Schlussgespräch, das in italienischer Sprache und in Anwesenheit des BEFAS-Arztes geführt worden sei, sei er jeder Stellungnahme zum von ihnen als zumutbar erachteten Arbeitspensum von 50 % ausgewichen. 3.1.4 Schliesslich erachtete es Dr. med. F.________ im Gutachten vom 22. November 2000 vor Abschluss der vorgeschlagenen Behandlung noch nicht als möglich, zur Arbeitsfähigkeit des Versicherten in einer leidensangepassten Tätigkeit Stellung zu nehmen. Gemäss seinem ergänzenden Bericht vom 27. November 2001 sollte der Versicherte eine 50 % Tätigkeit sitzend in einer geschützten Werkstatt durchführen können. Stehen und Gehen sei ihm wegen der Knie- und Fussproblematik nicht möglich. 3.2 Die Vorinstanz hat dazu in einlässlicher Würdigung der Aktenlage ausführlich dargelegt, weshalb für die in Frage stehende Zeitspanne von Januar 2000 bis Dezember 2002 gestützt auf das umfassende, den Anforderungen an eine beweiskräftige medizinische Stellungnahme (BGE 125 V 352 Erw. 3a, 122 V 160 Erw. 1c) genügende MEDAS-Gutachten vom 6. November 2000 wie auch gestützt auf den BEFAS-Bericht vom 24. Januar 2002 von einer Arbeitsfähigkeit des Versicherten von 50 % in einer körperlich leichten, wechselbelastenden Tätigkeit (wobei auch ein Aufstehen und Herumgehen, zum Beispiel zum Holen von Werkzeugen oder Werkgegenständen nicht erfolgen sollte) auszugehen ist. Auf diese zutreffenden Ausführungen der Vorinstanz kann verwiesen werden. Der Beschwerdeführer bestreitet denn auch nicht das Ausmass der Restarbeitsfähigkeit von 50 % an sich. Er macht vielmehr unter Berufung auf den ergänzenden Bericht des Dr. med. F.________ vom 27. November 2001 geltend, diese Restarbeitsfähigkeit sei lediglich in einer geschützten Werkstatt realisierbar. Er bringt vor, die Schlussfolgerung des Dr. med. F.________ entspreche grundsätzlich auch den Beobachtungen der BEFAS. Allerdings nehme diese eine andere Einschätzung der Arbeitsfähigkeit vor, welcher nicht zu folgen sei, da die Abklärung auch ergeben habe, dass ihm die Fähigkeiten für ein selbstständiges Arbeiten fehlten. Deshalb würden weder DAP-Löhne noch die Tabellenlöhne der LSE seinen Fähigkeiten und Neigungen gerecht. Er benötige bezüglich einer sitzenden und leichten Tätigkeit zusätzlich der besonderen Beaufsichtigung und straffen Führung, weshalb ihm nur noch die Beschäftigung in einer geschützten Werkstatt zumutbar sei. Dabei könnte er ein Invalideneinkommen von lediglich Fr. 8255.- erzielen, was im Vergleich zum Valideneinkommen, welches entgegen der Auffassung der Vorinstanz unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung Fr. 56'448.- betrage, einen Invaliditätsgrad von rund 85,4 % ergebe. 3.3 Hinsichtlich der Frage, ob eine zumutbare Restarbeitsfähigkeit in der freien Wirtschaft, also auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt oder demgegenüber nur noch in einer geschützten Werkstätte verwertet werden kann, ist festzuhalten, dass in Abgrenzung zum Leistungsbereich der Arbeitslosenversicherung von einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt auszugehen ist, was einerseits ein gewisses Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage nach Stellen beinhaltet und anderseits einen Arbeitsmarkt bezeichnet, der von seiner Struktur her einen Fächer verschiedenartiger Stellen offen hält. Nur so können die Risiken Arbeitslosigkeit und Invalidität voneinander abgegrenzt werden. Es geht beim ausgeglichenen Arbeitsmarkt nicht um reale, geschweige denn offene Stellen, sondern um (gesundheitlich zumutbare) Beschäftigungsmöglichkeiten, welche der Arbeitsmarkt von seiner Struktur, jedoch abstrahiert von den konjunkturellen Verhältnissen, umfasst (Urteil C. vom 16. Juli 2003, I 758/02). Nach diesen Gesichtspunkten bestimmt sich im Einzelfall, ob ein Invalider die Möglichkeit hat, seine restliche Erwerbsfähigkeit zu verwerten und ob er ein rentenausschliessendes Einkommen zu erzielen vermag oder nicht (BGE 110 V 276 Erw. 4b; AHI 1998 S. 291 Erw. 3b, ZAK 1991 S. 320 Erw. 3b). Im Gebiet der Invalidenversicherung gilt sodann ganz allgemein der aus der allgemeinen Schadenminderungspflicht fliessende Grundsatz "Selbsteingliederung vor Rente" (Selbsteingliederungspflicht), weshalb kein Rentenanspruch besteht, wenn der Versicherte selbst ohne Eingliederungsmassnahmen zumutbarerweise in der Lage wäre, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (BGE 123 V 233 Erw. 3c, 117 V 278 Erw. 2b, 400, 113 V 28 Erw. 4a, je mit Hinweisen). Weder gestützt auf die Pflicht zur Selbsteingliederung noch im Rahmen der dem Versicherten auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt offen stehenden Möglichkeiten zur Verwertung seiner Resterwerbsfähigkeit dürfen von ihm Vorkehren verlangt werden, die unter Berücksichtigung der gesamten objektiven und subjektiven Gegebenheiten des Einzelfalles nicht zumutbar sind (vgl. Art. 31 Abs. 2 IVG; BGE 113 V 28 Erw. 4a mit Hinweisen; Meyer-Blaser, Zum Verhältnismässigkeitsgrundsatz im staatlichen Leistungsrecht, Diss. Bern 1985, S. 134 f. und S. 138 f. mit zahlreichen Hinweisen auf die Rechtsprechung; Locher, Die Schadenminderungspflicht im IVG, in: Festschrift 75 Jahre EVG, Bern 1992, S. 425 f.; Rüedi, Im Spannungsfeld zwischen Schadenminderungspflicht und Zumutbarkeitsgrundsatz bei der Invaliditätsbemessung nach einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt, in: Schaffhauser/Schlauri, Rechtsfragen der Invalidität in der Sozialversicherung, St. Gallen 1999, S. 41). Namentlich darf bei der Bemessung des vom Versicherten trotz gesundheitlicher Beeinträchtigung noch erzielbaren Invalideneinkommens nicht von realitätsfremden und in diesem Sinne unmöglichen oder unzumutbaren Einsatzmöglichkeiten ausgegangen werden. Denn von einer Arbeitsgelegenheit im Sinne von Art. 28 Abs. 2 IVG kann dort nicht mehr gesprochen werden, wo die zumutbare Tätigkeit nur in so eingeschränkter Form möglich ist, dass sie der allgemeine Arbeitsmarkt praktisch nicht kennt oder nur unter nicht realistischem Entgegenkommen eines durchschnittlichen Arbeitgebers ausgeübt werden kann (ZAK 1991 S. 320 f. Erw. 3b, 1989 S. 321 f. Erw. 4a, Urteil B. vom 16. Juni 2004, I 824/02). 3.4 Insbesondere aus dem BEFAS-Bericht vom 24. Januar 2002 ergibt sich, dass der Versicherte über durchschnittliche Fähigkeiten sowie die entsprechenden intellektuellen und handwerklichen Ressourcen zur Ausübung einer einfachen Hilfs- oder Handlangertätigkeit verfügt. Zudem hat die praktische Abklärung gezeigt, dass er auch mit seinen gesundheitlichen Einschränkungen ein qualitativ wie quantitativ genügendes Arbeitsresultat zu erbringen vermag. Anlass zur Annahme, dass ihm dies nur im geschützten Rahmen möglich wäre, weil die Ausübung einer Tätigkeit bei ihm an derart viele Bedingungen geknüpft wäre, dass er in der freien Wirtschaft keine entsprechende Stelle finden könnte, besteht hingegen nicht, auch nicht auf Grund der übrigen umfangreichen Abklärungsergebnisse. Als bestehende Einschränkung bei der Verwertung seiner Restarbeitsfähigkeit führt der Versicherte denn auch nur seine mangelnde Selbstständigkeit ins Feld. Aus den Abklärungsergebnissen wird indessen deutlich, dass er durchaus in der Lage ist, selbstständig zu arbeiten, Initiative zu zeigen und eigene Überlegungen anzustellen, wenn ihm die Tätigkeit entspricht und vor allem zusagt. Entgegen seinen Vorbringen mangelt es ihm also nicht grundsätzlich an der Fähigkeit, selbstständig zu arbeiten: Vielmehr ist das selbstständige Arbeiten und die damit verbundene Notwendigkeit von straffer Führung eine Frage der Motivation und des Antriebs. Dies zeigt sich auch darin, dass verschiedene Gutachter feststellten, der Versicherte halte sich selbst nicht mehr für arbeitsfähig. Dieser Umstand ist unter dem Gesichtspunkt der Schadenminderungspflicht (vgl. Erw. 3.3 hievor) dahingehend zu würdigen, dass unter Berücksichtigung dessen, was dem Versicherten bei Aufbietung allen guten Willens (BGE 102 V 165; AHI 2001 S. 228 Erw. 2b mit Hinweisen) noch möglich ist (Urteile B. vom 16. Juni 2004, I 824/02, und B. vom 3. Juli 2002, I 537/01), davon auszugehen ist, dass es ihm zumutbar ist, auch ohne besondere Überwachung oder Führung eine genügende Leistung zu erbringen. Denn es ist inbesondere bei fehlender Motivation einer versicherten Person nicht ausgeschlossen, dass sie nicht mehr ihr ganzes verbliebenes Leistungsvermögen ausschöpft (Urteil M. vom 5. August 2004, I 433/03). Unter diesen Umständen kann deshalb nicht davon ausgegangen werden, dass eine Einsatzmöglichkeit für den Beschwerdeführer ausserhalb eines geschützten Rahmens nicht mehr möglich und zumutbar ist. 3.5 Es ist deshalb nicht zu beanstanden, wenn das kantonale Gericht beim Invalideneinkommen vom monatlichen Bruttolohn (Zentralwert) männlicher Arbeitnehmer im privaten Sektor für einfache und repetitive Arbeiten (Anforderungsniveau 4) gemäss der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE), Tabelle A1, ausgegangen ist. Allerdings ist beim Invalideneinkommen ebenso wie beim Valideneinkommen, wie der Beschwerdeführer richtig einwendet, für den Rentenanspruch ab 1. Januar 2000 die Lohnentwicklung gegenüber 1998 zu berücksichtigen. Entgegen seiner Auffassung können jedoch nicht die Einkommen gemäss Verfügung der IV-Stelle berücksichtigt werden, da dort die entsprechenden Werte des Jahres 2002 eingesetzt wurden; massgebend sind vielmehr die Einkommen des Jahres 2000 (BGE 129 V 224 Erw. 4.3.1, SVR 2003 IV Nr. 11 S. 31): Für das Invalideneinkommen ist somit vom Tabellenwert der LSE im Jahr 2000 auszugehen, welcher monatlich Fr. 4437.- (inkl. 13. Monatslohn) bzw. jährlich Fr. 53'244.- betrug; aufgerechnet auf die betriebsübliche Arbeitszeit von 41,8 Stunden (Die Volkswirtschaft 2002, Heft 12, S. 88, Tabelle B 9.2) resultiert ein Einkommen von Fr. 55'640.- oder Fr. 27'820.- bei einem Pensum von 50 %. Es kann mit der Vorinstanz dahingestellt bleiben, ob und in welcher Höhe zusätzlich ein Abzug von maximal 25 % (BGE 126 V 79 f. Erw. 5b/aa-cc) gerechtfertigt ist, denn selbst bei einem solchen würde ein Invalideneinkommen von Fr. 20'865.- resultieren, was verglichen mit dem Valideneinkommen, das gemäss Auskunft des Arbeitgebers vom 10. September 1999 im Jahr 1998 wie auch die Jahre davor Fr. 53'560.- und unter Aufrechnung der Nominallohnentwicklung im Jahr 2000 (1999: 0,3 %, 2000: 1,3 %, a.a.O., S. 89, Tabelle B 10.2 ) Fr. 54'419.- betrug, einen Invaliditätsgrad von 61,7 % ergibt, sodass für die hier in Frage stehende Dauer vom 1. Januar 2000 bis Dezember 2002 kein Anspruch auf eine ganze Rente besteht. 3.6 Zusammenfassend erweist sich der angefochtene Entscheid somit als rechtens, wobei im Hinblick auf das weitere Vorgehen festzuhalten ist, dass die IV-Stelle anlässlich der Rückweisung zur weiteren Abklärung bei der Festsetzung des Invaliditätsgrades ab Dezember 2002 zu beurteilen haben wird, inwieweit die Invaliditätsschätzung der SUVA zu berücksichtigen ist (vgl. BGE 126 V 291 Erw. 2a mit Hinweisen).