Citation: 6B_904/2015 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz führt aus, der Antrag auf Durchführung eines Augenscheins sei abzuweisen. Die Örtlichkeiten seien dem Gericht hinlänglich bekannt und könnten anhand der Akten rechtsgenüglich festgestellt werden. Für die Beurteilung der strittigen Verkehrsregelverletzungen reichten die sich in den Akten befindlichen Fotoaufnahmen und Zeugenaussagen aus. Von einem Augenschein seien deshalb keine neuen, entscheidrelevanten Erkenntnisse zu erwarten. Schliesslich habe der Beschwerdeführer an der Berufungsverhandlung das Geschehen ein weiteres Mal darlegen können. Überdies befänden sich mehrere, zeitnähere Einvernahmeprotokolle des Beschwerdeführers in den Akten (Urteil S. 11 E. 5a).