Citation: I 856/06 10.05.2007 E. 4

4.1 Streitig und zu prüfen ist aufgrund der Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde zunächst der Grad der funktionellen Leistungsfähigkeit im erwerblichen und nicht-erwerblichen Bereich. In kognitionsrechtlicher Hinsicht handelt es sich dabei um Fragen tatsächlicher Natur - zumindest soweit auf konkreter Beweiswürdigung beruhend -, deren Beantwortung durch die Vorinstanz das Bundesgericht grundsätzlich bindet (E. 2.1). 4.2 Das kantonale Gericht geht im Wesentlichen gestützt auf das polydisziplinäre Gutachten des Zentrums für Medizinische Begutachtung (ZMB) vom 22. Januar 2004, worin namentlich eine schmerzhafte Schulterimmobilität links, ein Status nach mehreren Luxationen der Schulter rechts, eine nicht näher bezeichnete somatoforme Störung sowie eine leichte depressive Episode diagnostiziert wurden, von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit aus. Das Gutachten hielt weiter fest, der linke Arm sei faktisch immobil und für eine Arbeitstätigkeit nicht mehr einsetzbar. Benutzen könne die Beschwerdeführerin hingegen noch den rechten Arm, der aber nur "Tätigkeiten unterhalb von 60° Abduktion und Flexion unter Vermeidung von Extension und Aussenrotation" und kein Tragen von Lasten über 5 kg zulasse. Vor diesem Hintergrund wendet die Beschwerdeführerin (wie bereits vor dem kantonalen Gericht) ein, es würden keine diesen Beschwerden gerecht werdenden Arbeitsplätze existieren, sodass die Versicherte als zu 100 % erwerbsunfähig betrachtet werden müsse. Die Frage der Erwerbs(un)fähigkeit ist unter Zugrundelegung eines ausgeglichenen Arbeitsmarkts zu beantworten, von dem angenommen wird, es bestehe Nachfrage nach Arbeit, wie sie die Versicherte trotz ihres Gesundheitsschadens noch zu leisten vermag (vgl. Meyer-Blaser, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung [IVG], in: Murer/Stauffer [Hrsg.], Die Rechtsprechung des Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, Zürich 1997, S. 212). Mit der Vorinstanz ist daher zu schliessen, dass der Beschwerdeführerin die Ausübung einer körperlich wenig belastenden Bedienungs- und Überwachungsfunktion möglich ist und sie somit (im ausgeglichenen Arbeitsmarkt) nach wie vor über eine erwerblich verwertbare Arbeitsfähigkeit von 50 % verfügt, zumal nach den nicht offensichtlich unrichtigen Feststellungen der Vorinstanz die Immobilität der linken Schulter auch auf eine funktionelle Überlagerung bzw. eine somatoforme Schmerzstörung zurückzuführen ist, welche mangels Erfüllung der rechtsprechungsgemäss erforderlichen Kriterien (BGE 130 V 396, 131 V 49) nicht invalidisierend ist. Den bestehenden Einschränkungen auf dem Arbeitsmarkt wurde zudem mit einem Leidensabzug Rechnung getragen. Von den beantragten Weiterungen ist abzusehen. 4.3 Gemäss Abklärungsbericht vom 10. Juni 2004 ist die Beschwerdeführerin im Haushalt insgesamt zu 47.5 % eingeschränkt. Für den Bereich "Ernährung" (Rüsten/Kochen/Anrichten/Reinigungsarbeiten in der Küche/Vorrat) nimmt der Bericht eine 40%ige Limitierung an, was die Beschwerdeführerin bemängelt und (im Anschluss an die Bereiche "Wohnungspflege" sowie "Wäsche und Kleiderpflege") eine Beschränkung im Umfang von 80 % als angemessen erachtet. Auch diese Frage beschlägt Tatsächliches und ist für das Bundesgericht somit grundsätzlich bindend (E. 2). Im Übrigen begründet der Bericht die einzelnen Beschränkungsgrade im Hinblick auf die verschiedenen Haushaltsbereiche einlässlich und nachvollziehbar, sodass die sich darauf stützende Auffassung des kantonalen Gerichts ebenfalls nicht zu beanstanden ist. Die vorinstanzliche Annahme einer gesamthaften Beeinträchtigung von 47.5 % im Haushaltsbereich verletzt Bundesrecht daher nicht.