Citation: U 419/99 27.10.2000 E. 4

4.- a) Erscheint es nach dem Gesagten als zu wenig schlüssig, dass ein Schädel-Hirntrauma stattgefunden hat, stellt sich die Frage, ob auf Grund des Sturzes vom 13. November 1996 nicht doch ein Schleudertrauma der HWS oder eine Abknickverletzung derselben im Vordergrund des Beschwerdebildes standen und, bejahendenfalls, welche allfälligen Restbeschwerden bestehen. Fraglich ist des Weitern, ob diese Restbeschwerden im Vergleich zu den psychischen Auffälligkeiten derart in den Hintergrund rücken, dass vorliegend bei der Adäquanzbeurteilung die in BGE 115 V 140 Erw. 6c entwickelten Regeln (vgl. Erw. 1 hievor) anzuwenden wären. Die Sache ist daher an die Vorinstanz zurückzuweisen, damit sie eine neue medizinische Expertise in Auftrag gibt. Vorgängig wird das kantonale Gericht abzuklären haben, ob durch Zeugenbefragung oder ergänzende Auskünfte genauere Angaben hinsichtlich einer möglichen Bewusstlosigkeit in Erfahrung zu bringen sind. Nachfolgend hat auch die begutachtende Fachstelle gestützt auf die Akten und auf Grund ihres Fachwissens darzulegen, ob und weshalb sie von einer Bewusstlosigkeit des Versicherten ausgeht oder nicht. Hernach wird die Vorinstanz erneut über die Sache befinden. b) Bei diesem Ausgang des Verfahrens ist nicht näher auf die seitens der Beschwerdeführerin aufgeworfene Frage bezüglich des massgebenden Stichtages für die Beurteilung des Sachverhaltes einzugehen.