Citation: 8C_646/2019 E. 6.1

6.1. Der Beschwerdeführer macht zunächst geltend, es sei unklar, ob von einem Rückfall oder vom Grundfall auszugehen sei. Er rügt in diesem Zusammenhang sinngemäss eine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes (Art. 43 Abs. 1 und Art. 61 lit. c ATSG). Dabei übersieht er, dass der Grundfall mit unangefochten gebliebener Verfügung vom 28. Juli 2011 abgeschlossen und mit Verfügung vom 25. Oktober 2012 eine Leistungspflicht aufgrund eines Rückfalles resp. von Spätfolgen für die beidseitigen Kniebeschwerden verneint wurde. Insoweit stellt sich die Frage nach allfälligen Brückensymptomen nicht. Eine abweichende materielle Beurteilung kann angesichts der Rechtskraft des seinerzeitigen Fallabschlusses mit Verweigerung einer Invalidenrente später nur noch in Betracht fallen, wenn entweder ein Rückfall oder eine Spätfolge (Art. 11 UVV) des Unfalles vom 21. November 2008 aufgetreten oder der Rückkommenstitel der prozessualen Revision wegen neuer Tatsachen oder Beweismittel (Art. 53 Abs. 1 ATSG) resp. der Wiedererwägung einer zweifellos unrichtigen Verfügung (Art. 53 Abs. 2 ATSG) gegeben wäre (vgl. Urteil 8C_620/2016 vom 21. November 2016 E. 3).