Citation: 6B_633/2017 E. 2.1

2.1. Die Beschwerdeführerin rügt eine Verletzung ihres rechtlichen Gehörs. Die Staatsanwaltschaft habe aufgrund des Vorliegens eines Offizialdelikts nicht zu einer Vergleichsverhandlung vorladen und in der Folge das Verfahren gegen X.________ nicht einstellen dürfen. Dass sie nicht an der Vergleichsverhandlung erschienen sei, ändere daran nichts. Sei die Voraussetzung für eine Vergleichsverhandlung entgegen ihrer Ansicht dennoch erfüllt gewesen, hätte die Staatsanwaltschaft eine Nichtanhandnahme verfügen müssen. Ohne eine solche Verfügung habe sie das Vorgehen der Staatsanwaltschaft nicht rügen können. Die Vorinstanz habe Art. 316 StPO überspitzt formalistisch angewandt.