Citation: 8C_678/2015 E. 5.5

5.5. Die Annahme des kantonalen Gerichts, wonach der Beschwerdeführer mit dem Abschluss einer Lehre als Elektromonteur, der Ausbildung zum Taxichauffeur und der Erlangung des Handelsdiploms über Fachkenntnisse und Kompetenzen verfügt, die sich im Dienstleistungssektor lohnsteigernd verwerten lassen, kann nicht als qualifiziert unrichtig gelten. Mit Blick auf das medizinische Zumutbarkeitsprofil hat es mit dem Abstellen auf die Löhne des Sektors 3 Dienstleistungen, Anforderungsniveau 3, Männer, der LSE von seinem Beurteilungsspielraum der zumutbarerweise noch in Betracht fallenden Tätigkeiten und der entsprechenden Wahl des massgebenden Ausgangslohnes keinen rechtsfehlerhaften Gebrauch gemacht. Es wird damit auch dem Umstand Rechnung getragen, dass der Versicherte den zur Qualifikation als technischer Kaufmann führenden Ausbildungsbereich nicht erfolgreich abschliessen konnte. Der von Verwaltung und Vorinstanz für den Einkommensvergleich herangezogene Tabellenlohn von Fr. 5'496.- hält sich überdies im Rahmen des Durchschnittseinkommens für Sekretariats- und Kanzleiarbeiten gemäss der diesen Tätigkeitsbereich separat aufführenden Tabelle TA7 (Monatlicher Bruttolohn im privaten und öffentlichen Sektor), Anforderungsniveau 4, Männer, LSE 2004, von Fr. 5'349.- und dem Durchschnittslohn für andere kaufmännisch administrative Tätigkeiten, Anforderungsniveau 4, Männer, derselben Tabelle von Fr. 5'200.-. Für qualifizierte Tätigkeiten im Anforderungsniveau 3 des Bereichs andere kaufmännisch administrative Tätigkeiten würde der Durchschnittslohn für Männer demgegenüber mit Fr. 6'245.- um einiges höher liegen. Das psychisch/neuropsychologische Defizit, welches die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers im Wesentlichen einschränkt, wird zudem mit der ärztlich attestierten 50%igen Leistungsfähigkeit berücksichtigt.