Citation: 6B_1243/2020 E. 4

Die Vorinstanz hält dem Beschwerdeführer ein gutes Vollzugsverhalten zugute, geht aber von einer ungünstigen Legalprognose aus. Sie unterzieht die prognoserelevanten Umstände einer Gesamtwürdigung und legt dar, weshalb sie zum Schluss gelangt, dass zur Zeit keine günstige Prognose für künftiges Wohlverhalten gestellt werden kann. Sie berücksichtigt insbesondere die seit Jahren andauernde Vermögensdelinquenz, die mehrfache einschlägige Rückfälligkeit, die zahlreichen Verurteilungen, den Vollzug teils mehrjähriger Freiheitsstrafen, die Unbelehrbarkeit und fehlende Einsicht, die Nichterkennbarkeit einer inneren Abkehr von der bisherigen Delinquenz, den Umstand, dass die Beteuerungen, nicht mehr mit dem Gesetz in Konflikt geraten zu wollen, Lippenbekenntnisse darstellten, die wegen fehlender Sprachkenntnisse mangelnde Auseinandersetzung mit den Taten, ein fehlendes Interesse an der Teilnahme von Aus- und Weiterbildungen oder anderweitigen Programmen, eine Externalisierung der Verantwortung für die Delinquenz sowie einen im Ergebnis als nicht stabil und deliktprotektiv beurteilten sozialen Empfangsraum in Rumänien. Zudem beurteilt die Vorinstanz auch die Differenzialprognose zu Ungunsten des Beschwerdeführers. Sie verneint die Voraussetzungen für eine bedingte Entlassung.