Citation: 1P.283/2002 17.06.2002 E. 4

Nach Art. 90 Abs. 1 lit. b OG muss eine staatsrechtliche Beschwerde die wesentlichen Tatsachen und eine kurz gefasste Darlegung darüber enthalten, welche verfassungsmässigen Rechte bzw. welche Rechtssätze und inwiefern sie durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sind. Im staatsrechtlichen Beschwerdeverfahren prüft das Bundesgericht nur klar und detailliert erhobene Rügen (BGE 127 I 38 E. 3c mit Hinweisen). Auf ungenügend begründete Rügen und rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt es nicht ein (BGE 125 I 492 E. 1b). Der Beschwerdeführer äusserte sich in seiner Beschwerde weder zu den Ausführungen des Justizdepartements in seiner Verfügung vom 11. April 2002 noch zu seiner Rekursbegründung und der Beurteilung der Interkantonalen Fachkommission, auf welche der Appellationsgerichtspräsident in seiner Verfügung verwies. Aus seiner Begründung ergibt sich somit nicht, inwiefern der Schluss des Präsidenten des Appellationsgerichts, sein Rekurs gegen die Verfügung des Justizdepartements vom 11. April 2002 müsse als aussichtslos bezeichnet werden, verfassungswidrig sein soll. Soweit er in seiner staatsrechtlichen Beschwerde geltend macht, gegen einen Mitarbeiter des Justizdepartements liege infolge eines hängigen Strafverfahrens ein Ablehnungsgrund vor, legt er nicht dar, dass er in seinem Rekurs eine entsprechende Rüge erhoben habe, welche in der Folge vom Präsidenten des Appellationsgerichts bei der Prüfung der Prozessaussichten nicht beachtet worden sei. Soweit der Beschwerdeführer Ausstandsgründe gegen verschiedene Mitglieder der Interkantonalen Fachkommission geltend machen will, genügt seine Beschwerde den Begründungsanforderungen ebenfalls nicht. Mangels einer genügenden Begründung kann insoweit auf die Beschwerde nicht eingetreten werden.