Citation: 4A_84/2020 E. 4.2.3

4.2.3. Mit diesen Ausführungen genügt die Beschwerdeführerin den oben genannten Begründungsanforderungen nicht (Erwägung 2.1), denn mit den einzelnen Merkmalen, welche nach der Auffassung der Vorinstanz gegen ein Arbeitsverhältnis sprechen, setzt sie sich zu grossen Teilen überhaupt nicht auseinander, zumindest nicht rechtsgenüglich. Sie wendet sich vielmehr nur gegen die Beurteilung einzelner Kriterien. Sie bringt insbesondere vor, dass sie entgegen der Auffassung der Vorinstanz vom Beschwerdegegner wirtschaftlich abhängig gewesen sei, sie Kosten zu tragen gehabt habe, daher einem Druck ausgesetzt gewesen sei, und die Parteien das Vertragsverhältnis als Arbeitsvertrag bezeichnet hätten. Damit wiederholt sie aber bloss ihren bereits vor der Vorinstanz vorgebrachten Standpunkt, ohne sich hinreichend mit den diesbezüglichen vorinstanzlichen Erwägungen auseinander zu setzen (Erwägung 2.1). Im Übrigen kann dafür auf die zutreffenden Erwägungen III.3c bis III.3f S. 16 ff. im vorinstanzlichen Entscheid verwiesen werden (Art. 109 Abs. 3 BGG), die im Einklang mit der bundesgerichtlichen Rechtsprechung stehen (vgl. dazu das kürzlich ergangene Urteil 4A_64/2020 vom 6. August 2020 E. 8, insbesondere E. 8.1.2, E. 8.3.2.f, E. 8.6.2, E. 8.7.2 und E. 8.8.1, in dem es ebenfalls um die Qualifikation des Rechtsverhältnisses einer delegierten Psychotherapeutin ging).