Citation: 2C_844/2013 E. 5.8

5.8. In Bezug auf die entgegenstehenden privaten Interessen des Beschwerdeführers rügt dieser vor allem, die Vorinstanz habe nicht auf die eingereichten Stellungnahmen von zwei Privatpersonen abgestellt, die ihm eine gute Integration bescheinigten. Die Vorinstanz hat entgegen der Darstellung des Beschwerdeführers nicht die Eignung der Stellungnahmen als Beweismittel verneint, sondern diese Schreiben durchaus gewürdigt, ist aber zum Ergebnis gekommen, sie vermöchten keine gute Integration bzw. persönliche Beziehungen zu Schweizern oder Schweizerinnen darzulegen. Auch wenn in einer der - nicht unterschriebenen - Stellungnahmen steht, der Beschwerdeführer habe mehrheitlich einen schweizerischen Freundeskreis, ergibt sich daraus aber noch nicht eine besonders gute Integration, die über das hinausginge, was nach zwanzigjährigem Aufenthalt üblich ist (vgl. aber vorne E. 5.5). Sodann hat die Vorinstanz gewürdigt, dass der Beschwerdeführer seit 2010 regelmässig erwerbstätig ist. Dies allein lässt jedoch den Widerruf nicht als unverhältnismässig erscheinen.