Citation: 9C_330/2021 E. 4.4.2

4.4.2. Was die vorinstanzliche Gesamtwürdigung der massgeblichen Indikatoren anbelangt, so ändert die (einmalige) stationäre Behandlung vom 28. Mai bis zum 17. Juli 2013 nichts an den vorinstanzlichen Feststellungen betreffend den funktionellen Schweregrad des Leidens. Eine allfällige gesundheitliche Verschlechterung, die (laut verbindlicher vorinstanzlicher Feststellung) in der erfolglosen Stellensuche ihre hinreichende Erklärung findet, is t invalidenversicherungsrechtlich nicht relevant (Urteil 8C_717/2018 vom 22. März 2019 E. 3 mit Hinweisen). Zudem leuchtet die - nicht näher begründete - Behauptung des Beschwerdeführers, wonach mit einer Intensivierung der Behandlung lediglich eine "Stabilität im Krankheitsgeschehen" zu erreichen sei, nicht ein. Eine eigenständige Komorbidität legt auch der Versicherte nicht dar. Zwar gilt regressives Verhalten im Rahmen akzentuierter Persönlichkeitszüge (grundsätzlich) als ressourcenhemmender Faktor; indessen hielt auch der psychiatrische Gutachter diesen in concreto für "zumindest teilweise überwindbar". Sodann sind Diskrepanzen zwischen den geltend gemachten Einschränkungen im Beruf einerseits und den Restriktionen in den sonstigen Lebensbereichen anderseits von entscheidender rechtlicher Bedeutung (vgl. BGE 141 V 281 E. 4.4.1). Der blosse Umstand, dass sich die privaten Aktivitäten flexibler gestalten lassen als eine Arbeitstätigkeit, rechtfertigt keine Abkehr von diesem Grundsatz. Auch wenn Eingliederungsmassnahmen "in geschütztem Rahmen" erfolgten, wie der Beschwerdeführer geltend macht, stellte er dennoch - beispielsweise anlässlich des Arbeitstrainings in der kantonalen Verwaltung (vgl. Schlussbericht der IG Arbeit vom 9. November 2015) - unter Beweis, dass er den Anforderungen des ersten Arbeitsmarkts genügen kann.