Citation: 1C_525/2024 E. 2.2

2.2. Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung bzw. die Beweiswürdigung kann nur gerügt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig bzw. willkürlich ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und die Behebung des Mangels für den Verfahrensausgang entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG). Für eine Kritik am festgestellten Sachverhalt gilt das strenge Rügeprinzip von Art. 106 Abs. 2 BGG (vgl. BGE 140 III 264 E. 2.3). Die Beschwerdeführenden machen vorliegend eine unrichtige bzw. unvollständige Sachverhaltsfeststellung geltend. Ihnen zufolge hat das Kantonsgericht verschiedene Aktenstücke nicht berücksichtigt, die belegen würden, dass die Gemeinde Zermatt ihre Entscheide nicht nur jenen Parteien per Einschreiben zustellen würde, die nicht anwaltlich vertreten seien. Der umstrittene Baubewilligungsentscheid sehe selbst das Versenden per Einschreiben vor; auch dies habe das Kantonsgericht nicht erwähnt. Schliesslich habe es auch nicht berücksichtigt, dass die Gemeinde ihnen in der Vergangenheit und auch noch kürzlich andere Verfügungen per Einschreiben zugestellt habe. Wie aus den untenstehenden Ausführungen hervorgeht, muss nicht weiter abgeklärt werden, wie es sich im Einzelnen mit diesen Sachverhaltsrügen verhält: Die Behebung eines allfälligen Mangels ist nämlich für den Verfahrensausgang nicht entscheidend (vgl. E. 4).