Citation: 5A_896/2019 E. 1

Bei Eheschutzsachen handelt es sich um vorsorgliche Massnahmen im Sinn von Art. 98 BGG (BGE 133 III 393 E. 5.1 S. 397; Urteile 5A_927/2018 vom 10. Mai 2019 E. 1.2; 5A_381/2019 vom 10. Mai 2019 E. 1), so dass nur die Rüge der Verletzung verfassungsmässiger Rechte möglich ist. Es gilt somit das strenge Rügeprinzip im Sinn von Art. 106 Abs. 2 BGG und das Bundesgericht prüft in diesem Fall nur klar und detailliert erhobene Rügen, während es auf appellatorische Kritik nicht eintritt (BGE 142 III 364 E. 2.4 S. 368). Bei Willkürrügen reicht es sodann nicht aus, die Dinge aus eigener Sicht zu schildern; vielmehr ist substanziiert aufzuzeigen, inwiefern die Sachverhaltsfeststellungen unhaltbar sein sollen und inwiefern die Behebung der behaupteten Mängel für den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann bzw. inwiefern die rechtlichen Erwägungen im angefochtenen Urteil als solche und auch im Ergebnis unhaltbar sind (bezüglich Sachverhaltsfeststellung: BGE 140 III 264 E. 2.3 S. 266; bezüglich Willkür im Ergebnis bei Rechtsanwendung: BGE 140 III 167 E. 2.1 S. 168).