Citation: 8C_112/2009 29.04.2009 E. 5

Weiter hat die Vorinstanz gestützt auf die medizinischen Unterlagen zutreffend erwogen, aus der Tatsache, dass die Versicherte seit 27. März 2003 wieder im vor dem Unfall vom 18. Dezember 2002 ausgeübten 60%igen Teilzeitpensum gearbeitet habe, könne nicht auf eine volle Leistungsfähigkeit geschlossen werden. Sie habe vielmehr gesundheitsbedingt Mühe gehabt, ihre Arbeit in gewohnter Quantität und Qualität zu erledigen. Zudem sei es ihr unmöglich gewesen, die bereits vor dem Unfall geplante selbstständige Erwerbstätigkeit aufzunehmen. Dass die Versicherte einen solchen Plan hatte, bestreitet die Zürich nicht. Im Weiteren ist der Vorinstanz beizupflichten, dass im Zeitpunkt der Leistungseinstellung durch die Zürich per 27. März 2003 bzw. 11. April 2006 von weiterer ärztlicher Behandlung eine namhafte, ins Gewicht fallende Besserung des Gesundheitszustandes zu erwarten war. Sie verwies zu Recht unter anderem auf den letzten sich zu dieser Frage äussernden Bericht des Neurologen Dr. med. W.________ vom 18. November 2005, wonach die Versicherte bei adäquater, intensivierter und koordinierter Therapie des Beschwerdebildes ihre Leistungsfähigkeit (am ehesten im angestammten Beruf) weiter steigern können sollte. Nach dem Gesagten war der Fallabschluss und die damit verbundene Adäquanzprüfung verfrüht, wie die Vorinstanz richtig erkannt hat (BGE 134 V 109 E. 4 S. 113 ff.).