Citation: 2C_740/2016 E. 5.2

5.2. Auch die Würdigung der familiären Verhältnisse führt nicht zu einem anderen Ergebnis. Die 2006 in die Schweiz nachgezogene Ehefrau des Beschwerdeführers stammt ebenfalls aus der Türkei, wo sie aufgewachsen ist. Ihre Anwesenheitsberechtigung bleibt durch die Wegweisung des Beschwerdeführers unangetastet. Dessen ungeachtet wäre es der Ehefrau nicht unzumutbar, dem Beschwerdeführer in die gemeinsame Heimat zu folgen. Da sie keiner Erwerbstätigkeit nachgeht, wäre auch für sie eine Ausreise nicht mit der Aufgabe eines stabilen beruflichen Umfelds verbunden. Die 2011 bzw. 2013 geborenen gemeinsamen Kinder sind noch in einem anpassungsfähigen Alter und haben ausserhalb der Familie in der Schweiz keinen wesentlichen eigenen Bezugs- und Integrationsrahmen aufgebaut. Auch ihnen ist zuzumuten, ihren Eltern in die gemeinsame Heimat zu folgen, falls die Mutter dem Vater in die Türkei folgen sollte. Dass die Familie unbedingt in der Schweiz die Familiengemeinschaft fortsetzen möchte, wie der Beschwerdeführer geltend macht, genügt nicht, um eine Rückkehr in die Heimat als unzumutbar einzustufen.