Citation: 6B_489/2023 E. 5

Was daran willkürlich oder sonstwie bundesrechtswidrig sein könnte, sagt die Beschwerdeführerin in ihrer Beschwerde vor Bundesgericht nicht. Sie nimmt darin allenfalls rudimentär Bezug auf die vorinstanzlichen Erwägungen, zeigt jedoch anhand diesen nicht in einer den Formerfordernissen genügenden Weise auf, dass und inwiefern der angefochtene Beschluss in tatsächlicher oder rechtlicher Hinsicht fehlerhaft sein könnte. Stattdessen begnügt sie sich damit, an ihrem eigenen Standpunkt festzuhalten, wonach die "Suspendierung" per Arztzeugnis vom 28. Oktober 2022 "attestiert" worden sei, dies "als Rechtfertigung für das Fernbleiben" ausreiche und ihre Abwesenheit folglich entschuldigt sei. Daraus ergibt sich zwar, dass die Beschwerdeführerin mit dem angefochtenen Beschluss nicht einverstanden ist. Sie zeigt aber nicht ansatzweise auf, inwiefern die Vorinstanz mit ihrem Beschluss gegen das Recht im Sinne von Art. 95 BGG verstossen haben könnte. Dasselbe gilt für ihre Bemerkung, an einer massiven posttraumatischen Störung mit zeitweisem Verlust des Realitätsbezugs zu leiden und nicht einvernahmefähig zu sein; diese Bemerkung erschöpft sich in einer unbelegten Behauptung, aus welcher die Beschwerdeführerin in Bezug auf den angefochtenen Beschluss nichts für sich abzuleiten vermag. Dass sie selbst eine "physische Anwesenheit für einen Zwischenfall dieses Ausmasses" für unnötig und unverhältnismässig hält und eine schriftliche Einvernahme als ausreichend beurteilt, ist für die Frage, ob sie zur Einvernahme erscheinen musste oder nicht, unerheblich. Sie verkennt ganz offensichtlich, dass eine Vorladung bis zu ihrem allfälligen Widerruf gültig ist, einer Vorladung Folge geleistet werden muss und man sich nicht eigenmächtig dispensieren kann (vgl. Art. 205 StPO). Auf die pauschalen Vorwürfe, seitens der Behörde (n) "erniedrigende Grausamkeit", "psychischer Terror" und "Folter" erfahren zu haben, ist nicht weiter einzugehen. Insgesamt ergibt sich aus der Beschwerde nicht im Ansatz, inwiefern der vorinstanzliche Beschluss vom 3. April 2023 geltendes Recht im Sinne von Art. 95 BGG verletzen könnte. Ohne dass sich das Bundesgericht zu sämtlichen im Wesentlichen nicht sachbezogenen Anträgen, Vorbringen und Ausführungen der Beschwerdeführerin ausdrücklich äussern müsste, ist auf die Beschwerde mangels tauglicher Begründung im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.