Citation: 1C_279/2020 E. 3.1

3.1. Nach § 9 Ziff. 3 des Zonenreglements Siedlung der Gemeinde Aesch vom 13. Oktober 2004 (ZRS) wird die Gebäudehöhe ab Oberkante Sockelgeschossdecke bis zum höchsten Punkt der rohen Dachkonstruktion gemessen. Die Oberkante der Sockelgeschossdecke darf maximal 1 m über dem höchsten und maximal um das in den zonenspezifischen Bestimmungen angegebene Mass über dem tiefsten Punkt des gewachsenen Terrains liegen (§ 9 Ziff. 1 ZRS). Zur Definition des gewachsenen Terrains wird im ZRS auf § 8 der Verordnung vom 27. Oktober 1998 zum kantonalen Raumplanungs- und Baugesetz (RBV; SGS 400.11) verwiesen. Gemäss Abs. 1 dieser Bestimmung gilt als gewachsenes Terrain: der natürliche, ursprüngliche Geländeverlauf des Baugrundstücks (lit. a) oder der Geländeverlauf, wie er seit mindestens 30 Jahren vor der Baueingabe besteht (lit. b). In Abs. 2 wird beigefügt, dass der für das Bauvorhaben massgebende Terrainverlauf nach Anhörung der Gemeinde von der Baubewilligungsbehörde festgelegt wird, wenn das Terrain innert den letzten 30 Jahren verändert worden und eine genaue Bestimmung des gewachsenen Terrains aufgrund von künstlichen Terrainveränderungen (Bauten und Anlagen) auch nach Einsicht in die früheren Baubewilligungsakten nicht mehr oder nur mit unverhältnismässigem Aufwand möglich ist.