Citation: 9C_763/2015 E. 2

Die Vorinstanz gelangte in Würdigung der erwerblichen Unterlagen und der Angaben der Versicherten selbst, insbesondere bei der Abklärung an Ort und Stelle (vom 1. Juli 2013), zur Auffassung, dass diese ohne Gesundheitsschaden als unselbstständig erwerbende kaufmännische Angestellte in einem Pensum von 80 % tätig wäre. Der Invaliditätsgrad sei demzufolge nach der gemischten Methode mit Anteilen von 80 % Erwerbsarbeit und 20 % Hausarbeit zu bemessen. Sie hat sodann dem Gutachten des AEH Zentrum für Arbeitsmedizin, Ergonomie und Hygiene AG, Zürich, vom 23. April 2014, wo die Beschwerdeführerin am 20./21. März 2014 mittels Funktionsorientierter Medizinischer Abklärung (FOMA) untersucht worden war, sowie dem Gutachten des Psychiaters Dr. med. B.________ vom 10. April 2014 vollen Beweiswert zuerkannt und gestützt auf die fachärztlichen Einschätzungen eine hälftige Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als kaufmännische Angestellte wie auch in einer anderen leidensangepassten Arbeit angenommen. Aufgrund eines Prozentvergleichs resultierte im erwerblichen Bereich (der 80 % umfasst) eine Einschränkung von 37,5 %, während sich im Haushalt (20 % des gesamten Pensums) gemäss der Abklärung an Ort und Stelle vom 1. Juli 2013 eine Beeinträchtigung von 9 % ergab. Auf diese Weise ermittelte das kantonale Gericht einen Invaliditätsgrad von gesamthaft 32 % (0,8 x 37,5 + 0,2 x 9).