Citation: 2A.177/2001 26.06.2001 E. A

A.- Der jugoslawische Staatsangehörige A.________, geboren am **** 1973 in X.________/Kosovo, kam 1989 im Rahmen des Familiennachzugs zu seinen in der Schweiz lebenden Eltern und wurde in deren Niederlassungsbewilligung einbezogen. Zunächst besuchte er einen Integrationskurs (deutsche Sprache). Eine Lehre als Automechaniker brach er aber wieder ab, weil er aufgrund sprachlicher Schwierigkeiten dem Unterricht an der Gewerbeschule nicht zu folgen vermochte. Nachdem er einige Monate arbeitslos gewesen war, arbeitete er als Hilfsarbeiter bei verschiedenen Arbeitgebern. Nach Oktober 1996 ging er keiner geregelten Arbeit mehr nach. Im Herbst 1997 unterzog er sich einer Drogenentziehungskur. Vom 20. November 1997 bis zum 3. März 1998 befand er sich in Untersuchungs- und Sicherheitshaft und anschliessend im Strafvollzug. Auf den 31. März 2000 wurde er in Halbfreiheit versetzt und erhielt eine Anstellung bei einer Tiefbaufirma; am 5. August 2000 wurde er bedingt aus dem Strafvollzug entlassen. A.________ ist ledig und hat keine Kinder. A.________ musste mehrmals strafrechtlich verurteilt werden: - am 27. April 1993 durch das Bezirksgericht Zürich zu 18 Monaten Gefängnis bedingt wegen Raufhandels, Entwendung zum Gebrauch, Fahren ohne Führerausweis, Verletzung von Verkehrsregeln, Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz, mehrfacher Übertretung dieses Gesetzes sowie mehrfacher Übertretung der kantonalen Waffenverordnung; - am 9. März 1995 durch das Bezirksgericht Zürich zu einer Busse von Fr. 800.-- wegen Tätlichkeit sowie der Verletzung von Verkehrsregeln; - am 23. Oktober 1996 durch das Bezirksgericht Zürich zu drei Monaten Gefängnis bedingt wegen einfacher Körperverletzung und Fahrens ohne Führerausweis; - am 24. Februar 1997 durch das Bezirksamt Unterrheintal zu einer Busse von Fr. 500.-- wegen Überlassens eines Motorfahrzeugs an eine unberechtigte Person sowie Nichtabgabe des Führerausweises; - am 3. Dezember 1998 durch das Obergericht des Kantons Solothurn zu 33 Monaten Zuchthaus sowie zu einer Busse von Fr. 300.-- wegen qualifizierter Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz, Geldwäscherei, Übertretung des Betäubungsmittelgesetzes, mehrfachen Diebstahls, Diebstahlversuchs, mehrfacher Sachbeschädigung, Hausfriedensbruchs sowie mehrfachen Fahrens trotz Entzugs des Führerausweises; zugleich wurde eine bedingt zu vollziehende Landesverweisung von 6 Jahren unter Ansetzung einer Probezeit von 5 Jahren ausgesprochen, während die früheren, bedingt angeordneten Freiheitsstrafen von 18 und 3 Monaten als vollstreckbar erklärt wurden.