Citation: 2C_511/2019 E. B

Mit Verfügung vom 26. Februar 2018 widerrief das Migrationsamt die Aufenthaltsbewilligung von A.A.________, da der Aufenthaltszweck entfallen sei und kein nacheheliches Aufenthaltsrecht bestehe. Abklärungen hätten ergeben, dass sich ihr Sohn bereits seit mehr als einem Jahr nicht mehr in der Schweiz aufhalte. Es setzte ihr eine Ausreisefrist bis zum 25. Mai 2018 an. Per 31. Mai 2018 meldete sich A.A.________ zusammen mit ihrem Ehemann und dem gemeinsamen Kind nach Landquart ab. Der Kanton Graubünden verweigerte aufgrund des im Kanton Zürich hängigen Widerrufsverfahrens sowie des getrübten strafrechtlichen Leumunds von A.A.________ die Bewilligung des Kantonswechsels. Eine hiergegen erhobene Beschwerde wurde mit Verfügung des Departements für Justiz, Sicherheit und Gesundheit des Kantons Graubünden vom 2. August 2018 bis zum rechtskräfigen Abschluss des Widerrufsverfahrens sistiert. Den gegen die Verfügung des Migrationsamts des Kantons Zürich vom 26. Februar 2018 erhobenen Rekurs wies die Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich mit Entscheid vom 29. November 2018 ab. Das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich stellte eine Gehörsverletzung fest und gewährte A.A.________ umfassende Akteneinsicht sowie die Möglichkeit zur Stellungnahme zu den Akten des Migrationsamts. Mit Urteil vom 17. April 2019 wies es die Beschwerde ab.