Citation: 2C_832/2018 E. 3.6

3.6. Im Weiteren rügt der Beschwerdeführer bezüglich der Basis der vorinstanzlichen Interessenabwägung eine willkürliche Beweiswürdigung und argumentiert im Wesentlichen, angesichts von im Jugendalter begangenen Delikten, der zeitlichen Abstände zwischen den Delikten und der Unterzeichnung einer Integrationsvereinbarung könne nicht von einem massiven Verschulden des Beschwerdeführers gesprochen werden. Aufgrund der zunehmenden Schwere der Straftaten und des Umstandes, dass die Integrationsvereinbarung gerade nicht zu einer Besserung geführt hat, sondern die schwerste Straftat danach verübt wurde und auch drei ausländerrechtliche Verwarnungen keinen Eindruck hinterlassen haben, ist die vorinstanzliche Beweiswürdigung jedoch nicht offensichtlich unhaltbar bzw. willkürlich, sondern bundesrechtskonform.