Citation: 2A.161/2004 19.07.2004 E. 4

Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde erweist sich nach dem Gesagten als begründet. Der angefochtene Entscheid ist daher aufzuheben und die Sache zu neuer Beurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen. Diese wird abzuklären haben, wie sich die Ehe des Beschwerdeführers seit ihrem Abschluss entwickelt hat. Sollte sich dabei ergeben, dass die Beschwerdeführer in dieser Zeit eine echte Lebensgemeinschaft aufrechterhalten haben, würde dies die für die Annahme einer Scheinehe sprechenden Indizien in einem andern Licht erscheinen lassen, selbst wenn berücksichtigt wird, dass ein harmonisches Eheleben auch nur vorgetäuscht werden kann. Sollten sich die Ehegatten inzwischen aber getrennt haben, würde dies umgekehrt den Schluss auf eine Scheinehe bestätigen. Bei diesem Verfahrensausgang sind keine Gerichtskosten zu erheben (Art. 156 Abs. 2 OG). Der Kanton Thurgau hat den Beschwerdeführern eine angemessene Parteientschädigung auszurichten (Art. 159 Abs. 2 OG).