Citation: 4A_131/2024 E. 3.3.2

3.3.2. Auch eine Verletzung von Art. 8 ZGB oder Art. 1 OR ist entgegen der Beschwerdeführerin nicht auszumachen. Im Ergebnis erschöpfen sich ihre diesbezüglichen Rügen in einer appellatorischen Kritik am vorinstanzlichen Beweisergebnis. Im Übrigen trägt die Beschwerdeführerin vor, die Vorinstanz verletze die Beweislastregeln, indem sie erwäge, dass sie (die Beschwerdeführerin) hätte aufzeigen müssen, welches Depotreglement und welche AGB gemeint gewesen seien. Dem ist nicht so. Die Vorinstanz knüpfte an der erstinstanzlichen Feststellung an, wonach im Basisvertrag und im Kreditvertrag auf dieselben AGB und dasselbe Depotreglement verwiesen werde. Den Umstand, dass diese im Basisvertrag einzeln aufgezählt, im Kreditvertrag aber als "Allgemeine Geschäftsbedingungen inkl. Depotreglement" bezeichnet werden, wertete die Vorinstanz als sprachliche Ungenauigkeit ohne entscheidende Bedeutung. In diesem Zusammenhang erwog sie sodann, die Beschwerdeführerin bringe einzig vor, die Beschwerdegegnerin habe nicht die vereinbarten AGB aufgelegt, lege aber nicht dar, von welchen anderen AGB oder welchem anderen Depotreglement konkret die Rede gewesen sei. Darin liegt entgegen der Beschwerdeführerin keine Verletzung der Beweislastregeln.