Citation: 4A_217/2023 E. 3.5.3

3.5.3. Der Beschwerdeführer beruft sich auf das bundesgerichtliche Urteil 6P.165/2004. In diesem Urteil bejahte das Bundesgericht eine Verletzung des rechtlichen Gehörs, als das kantonale Gericht die Zeugenbefragungen in einem Strafverfahren im Wesentlichen mit der Begründung ablehnte, dass nach mehr als sechs Jahren keine zuverlässigen Aussagen zum strittigen Punkt zu erwarten seien (Urteil 6P.165/2004 vom 27. April 2005 E. 2.4 insb. E. 2.4.4). In jenem Verfahren wurden die Zeugen also nicht befragt, während vorliegend gerade ausführliche zeitnahe Aussagen aus dem Strafverfahren vorliegen. Inwiefern dieser Entscheid für die vorliegende Situation einschlägig sein soll, legt der Beschwerdeführer nicht hinreichend dar und ist nicht ersichtlich. Auch im Übrigen zeigt er nicht auf, aus welchen Gründen die Vorinstanzen nicht auf die Aussagen im Strafverfahren hätten abstellen dürfen.