Citation: 1B_198/2018 E. A

Die Kantonale Staatsanwaltschaft Aargau wirft A.________ und einem Mitbeschuldigten vor, als ehemalige Anlage- und Kundenberater der Bank B.________ AG Ende Dezember 2015 gemeinsam mit der Konkurrenzbank C.________ die D.________ AG gegründet zu haben und dieser unrechtmässig geheime Daten von Kunden der Bank B.________ AG bekannt gegeben zu haben. In Zusammenhang mit diesen Vorwürfen führte die Kantonale Staatsanwaltschaft am 17. Oktober 2017 in den Geschäftsräumlichkeiten der D.________ AG eine Hausdurchsuchung durch, anlässlich welcher Dokumente gesiegelt wurden. Am 6. November 2017 stellte die Kantonale Staatsanwaltschaft dem Zwangsmassnahmengericht des Kantons Aargau ein Entsiegelungsgesuch. Am 3. Januar 2018 verfügte das Zwangsmassnahmengericht die Durchführung einer Triage-Verhandlung. Es erwog, der dringende Tatverdacht betreffend Widerhandlungen gegen das Bundesgesetz über die Banken und Sparkassen vom 8. November 1934 (Bankengesetz, BankG; SR 952.0) sei gegeben; zu bejahen seien auch die potenzielle Beweisrelevanz und -tauglichkeit der beschlagnahmten Unterlagen sowie die Erforderlichkeit und Verhältnismässigkeit des Zwangsmittels. Anlässlich der Triage-Verhandlung vom 21. Februar 2018 wurde das Siegel unter Anwesenheit der Parteien gebrochen. Mit Verfügung vom gleichen Tag wies das Zwangsmassnahmengericht das Entsiegelungsgesuch der Kantonalen Staatsanwaltschaft ab und entschied, die Unterlagen seien nach Rechtskraft des Entscheids A.________ herauszugeben. Das Zwangsmassnahmengericht begründete diesen Entscheid damit, bei den Dokumenten handle es sich um Anwaltskorrespondenz.