Citation: 4A_271/2013 E. 5.2

5.2. Die Beschwerdeführer brachten im kantonalen Verfahren vor, wenn sie Ende August oder zumindest anfangs Oktober 2008 vom Beschwerdegegner pflichtgemäss über die zu erwartenden Kosten des Projekts aufgeklärt worden wären, hätten sie auf die weitere Projektierung verzichtet. Dies zeige sich allein schon daran, dass es sich nach dem Erhalt des Kostenvoranschlags so abgespielt habe. Als die Beschwerdeführer einen detaillierten Kostenvoranschlag erhalten hatten, hätten sie vom Beschwerdegegner zuerst die Ausführung mit einer Kostenlimite von Fr. 680'000.-- verlangt, und als der Beschwerdeführer darauf nicht habe eingehen wollen, hätten sie das Projekt nicht mehr weiterverfolgt. Die Beschwerdeführer seien davon ausgegangen, dass die Grobkostenschätzung stimme und die effektiven Kosten um weniger als Fr. 50'000.-- von ihr abweichen würde. Bei einer höheren Fehlertoleranzangabe hätten sie dieses Projekt nicht weiterverfolgt und ein kostengünstigeres Projekt gesucht.