Citation: 7B_954/2024 E. 3

Die von der Beschwerdeführerin erhobenen Vorwürfe richten sich gegen ein Mitglied der Schlichtungsbehörde Emmental-Oberaargau, das sich angeblich durch eine Handlung im Amt der Drohung bzw. Nötigung schuldig gemacht haben soll. Konkret habe der Beschuldigte anlässlich des Schlichtungstermins vom 18. Juli 2023 vor der genannten Schlichtungsbehörde als Vorsitzender der Beschwerdeführerin damit gedroht, eine Strafe wegen Ungehorsams auszusprechen. Allfällige Ansprüche gegen Amtspersonen beurteilen sich ausschliesslich nach dem kantonalen Haftungsgesetz und sind deshalb öffentlich-rechtlicher Natur (vgl. Art. 100 und Art. 102 Abs. 1 des Personalgesetzes des Kantons Bern vom 16. September 2004 [PG/BE; BSG 153.01], wonach der Kanton für den Schaden haftet, den die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die nebenamtlich Tätigen in Ausübung ihrer amtlichen Tätigkeit Dritten widerrechtlich zugefügt haben und die verantwortlichen Personen von Dritten nicht belangt werden können). Die erhobenen strafrechtlichen Vorwürfe können sich allenfalls auf öffentlich-rechtliche (Staatshaftungs-) Ansprüche auswirken, nicht aber auf Zivilansprüche im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG. Die Beschwerdeführerin ist in der Sache folglich nicht zur Beschwerde legitimiert.