Citation: 2C_33/2021 E. A

Der anfangs 2008 geborene und in V.________ (Kanton Aargau) wohnhafte A.A.________ besuchte die Primarschule seines Wohnorts. Zu Beginn des Schuljahrs 2017/2018 wechselte er auf Initiative seiner Eltern, A.B.________, an die Privatschule X.________ in U.________ (Kanton Basel-Landschaft). Gemäss den Therapieberichten des Facharztes für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Dr. med. C.________, leidet A.A.________ an einer ernsthaften sozialen Beeinträchtigung. Diese äussere sich in einer kombinierten Störung des Sozialverhaltens und der Emotionen, einer fakultativen Hyperakusis (Geräuschüberempfindlichkeit) und einer chronischen zwischenmenschlichen Belastung im Zusammenhang mit der Schule. A.A.________ hat überdies ein überdurchschnittliches kognitives Potenzial. Ende November 2017 wandten sich die Eltern von A.A.________ an den Schulpsychologischen Dienst, Regionalstelle P.________. Sie ersuchten darum, die Sonderschulungsbedürftigkeit abzuklären. Im Fachbericht vom 12. Februar 2018 empfahl der Schulpsychologische Dienst eine separative Sonderschulung in der Tagessonderschule des Kinderheims T.________, des Schulheims S.________ in R.________ oder der Sonderschule Y.________ in W.________.