Citation: 2C_311/2013 E. 3.2

3.2. Die Rüge ist nicht zu hören: Der Entscheid des Migrationsamts vom 28. Februar 2011, die Aufenthaltsbewilligung des Beschwerdeführers um ein weiteres Jahr zu verlängern, statt ihm die Niederlassungsbewilligung zu erteilen, stellt eine Verwaltungsverfügung dar. Der Beschwerdeführer hat diese nicht angefochten, so dass die Verfügung in formelle Rechtskraft erwachsen ist; sie kann zum heutigen Zeitpunkt nicht mehr überprüft werden. Soweit der Beschwerdeführer das Verhalten des Migrationsamts überdies als treuwidrig erachtet, macht er einen Verfassungsverstoss nicht in einer den Anforderungen von Art. 106 Abs. 2 BGG genügenden Weise geltend, so dass darauf nicht näher einzugehen ist. Immerhin sei darauf hingewiesen, dass seine (damalige) Rechtsvertreterin zu keinem Zeitpunkt eine entsprechende Rüge erhoben hat, weshalb allfällige Ansprüche des Beschwerdeführers unter dem Titel des Vertrauensschutzes im heutigen Zeitpunkt verwirkt wären.