Citation: 1C_203/2015 E. 2

Das Landhotel Hirschen grenzt im Norden an die Hauptstrasse von Erlinsbach; es besteht aus einem Restaurationsbetrieb mit Hotelbetten und einem Seminarbetrieb. Auf den Parzellen Nrn. 50 und 1073 befinden sich die bestehenden Betriebsgebäude. Südlich davon, auf der noch unüberbauten Parzelle Nr. 1004, liegt eine ausgedehnte Gartenanlage mit Gemüse-, Beeren- und Kräutergarten, Nutzbäumen und -sträuchern sowie einem kleinen Teich. Die Wohnbaute der Beschwerdegegner (auf Parzelle Nr. 879) liegt östlich der Gartenanlage (angrenzend an die Fläche ÜAF auf Parzelle Nr. 50). Der Regierungsrat beschränkte den Apéro- und Seminarbetrieb auf Parzelle Nr. 1004 räumlich auf die Flächen B3a und GAF3 und zeitlich bis 22.00 Uhr, mit einer Begrenzung auf maximal 100 Personen bis 19.00 Uhr und maximal 30 Personen bis 22.00 Uhr auf der Fläche B3a (vgl. § 5 Abs. 3 und § 11 Abs. 3 SBV). Auf den übrigen Aussenflächen (ÜAF) und im Bereich des Baufelds B3, d.h. in einem Abstand von 18 m zur östlichen Grenze, seien keine dem Gastronomiebetrieb dienenden Nutzungen (im Sinne von § 11 Abs. 1 SBV), sondern lediglich andere zonen- und umweltskonforme Nutzungen zulässig, einschliesslich Ruhe- und Wellnessnutzung für Hotelgäste (§ 13 SBV). In seinen Erwägungen hielt der Regierungsrat ausdrücklich fest, dass sich spazierende Hotel- oder Restaurantgäste im ganzen Garten auf- und unterhalten dürften (auch mit einem Trinkglas in der Hand), weil dies bei normaler Wohnnutzung nicht anders wäre (E. 3.3.6.2 h S. 9).