Citation: 2C_732/2021 E. 3.4.3

3.4.3. Die Schlussfolgerung der Vorinstanz, die Bildung einer Hausgemeinschaft sei nicht im Vordergrund gestanden, würde im Übrigen auch nicht schon dadurch entkräftet, dass der Beschwerdeführer in der Zeit, in der er sich in der Schweiz aufhielt, die Beschwerdeführerin gelegentlich besucht bzw. bei ihr übernachtet hätte. Die Kritik der Beschwerdeführenden, die Vorinstanz habe sich damit begnügt, ihren Willen anzuzweifeln, eine echte Ehegemeinschaft führen zu wollen, ohne dies zu begründen bzw. beweismässig zu unterlegen, zielt insofern ins Leere. Die Vorinstanz hat vielmehr aufgrund einer sorgfältigen Gesamtwürdigung aller Elemente und unter Berücksichtigung der zahlreichen Ungereimtheiten bzw. wahrheitswidrigen Aussagen der Beschwerdeführer zu Recht festgestellt, der Beweis des Zusammenlebens bzw. eine diesbezügliche Absicht sei nicht erbracht worden.