Citation: C 47/02 10.07.2002 E. 2

2.- Streitig und zu prüfen ist, ob die Tätigkeit des Beschwerdeführers bei der S.________ vom 1. April 1998 bis zum 30. September 1999 eine beitragspflichtige Beschäftigung im Sinne von Art. 13 Abs. 1 AVIG war. a) Die Vorinstanz kam im angefochtenen Entscheid zum Schluss, der Versicherte habe in der massgeblichen Rahmenfrist für die Beitragszeit lediglich während knapp sieben statt der erforderlichen zwölf Monate eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt, weil die Tätigkeit bei der S.________ eine selbstständige Erwerbstätigkeit gewesen sei und demzufolge nicht als beitragspflichtig angesehen werden könne. Der Beschwerdeführer macht demgegenüber geltend, es handle sich um einen Zwischenverdienst und deshalb um eine beitragspflichtige Beschäftigung. Er habe die Arbeit bei der S.________ nur aufgenommen, weil ihm K.________, welcher beim Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum Münchenstein (RAV) für ihn zuständig gewesen sei, gesagt habe, er werde als Unselbststängigerwerbender gelten. Auf diese Auskunft habe er sich nach Treu und Glauben verlassen dürfen. Schliesslich sei sein Arbeitskollege F.________, welcher bei der S.________ die selbe Tätigkeit wie er selbst ausgeführt habe, auch als Unselbstständigerwerbender eingestuft worden. Zwar treffe es zu, dass er die Arbeitgeberbescheinigung (Eingang bei der Arbeitslosenkasse am 9. Juni 2000) selbst ausgefüllt und als Arbeitgeber unterzeichnet habe, doch sei das Vorgehen der Vorinstanz, auf das formelle Beitragsstatut zu verweisen, fragwürdig; massgebend sei vielmehr die objektiv bestehende Situation. b) Die Ausführungen der Vorinstanz über die Qualifikation der Tätigkeit bei der S.________ als selbstständigerwerbende sind zutreffend und brauchen nicht wiederholt zu werden. Auch die von der Vorinstanz eingeholten amtlichen Auskünfte ergaben, dass der Beschwerdeführer bei der Ausgleichkasse Zug nicht als Arbeitnehmer gemeldet und der Ausgleichskasse Basel-Landschaft als Selbstständigerwerbender angeschlossen war. Nachdem diese Einstufung, soweit ersichtlich, nie Gegenstand eines Beschwerdeverfahrens gebildet hatte und dort abweichend qualifiziert wurde, kommt dem AHV-Beitragsstatut Bindungswirkung gegenüber den ALV-Organen zu, zumal sich auch nicht aus den Akten ergibt, dass es offensichtlich unrichtig ist. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers entspricht es der ständigen Praxis des Eidgenössischen Versicherungsgerichts, auf dieses formelle Beitragsstatut abzustellen (Urteil M. vom 11. September 2001, C 174/01), worauf auch die Vorinstanz zutreffend hinweist. Die Arbeitslosenkasse ist daher zu Recht davon ausgegangen, dass die Beitragszeit nicht erfüllt ist und kein Anspruch auf Arbeitslosentaggeld besteht. Daran vermag auch der Umstand nichts zu ändern, dass der Beschwerdeführer das Arbeitsverhältnis mit der S.________ als "Zwischenverdienst" ansieht. Die Qualifikation dieser Beschäftigung als Zwischenverdienst bleibt ohne Einfluss auf die Beurteilung, ob es sich um eine selbstständige oder unselbstständige Erwerbstätigkeit handelt. Ebenso wenig kann der Beschwerdeführer daraus etwas ableiten, dass sein Arbeitskollege F.________ als Unselbstständigerwerbender anerkannt wurde. Soweit er damit geltend machen will, das AHV-rechtliche Beitragsstatut sei offensichtlich unrichtig, kann auf das bereits Ausgeführte verwiesen werden. Sollte F.________ bei der Kasse tatsächlich als Unselbstständigerwerbender geführt worden sein, kann daraus auch sonst nichts gefolgert werden, zumal das Beitragsstatut von F.________ unzutreffend sein könnte. Ob dies der Fall ist, braucht allerdings angesichts der Massgeblichkeit des formellen Beitragsstatuts nicht geprüft zu werden, weshalb sich eine Einvernahme von F.________, wie sie der Beschwerdeführer beantragt hatte, als überflüssig erweist.