Citation: 4A_339/2013 E. A

Das Bezirksgericht Maloja fällte in einem Zivilprozess zwischen der X.________ AG (Beschwerdegegnerin) als Klägerin und A.________ (Beschwerdeführerin) als Beklagter am 13. November 2012 den Endentscheid. Darin verpflichtete es die Beschwerdeführerin in teilweiser Gutheissung der Klage, der Beschwerdegegnerin Fr. 284'976.10 nebst Zins von 5 % auf Fr. 83'572.50 seit dem 27. November 2010 sowie Fr. 6'132.10 nebst Zins zu 5 % seit dem 17. Dezember 2010 zu bezahlen. Gegen diesen Entscheid erhoben die Beschwerdeführerin Berufung und die Beschwerdegegnerin Anschlussberufung beim Kantonsgericht von Graubünden. Mit prozessleitender Verfügung vom 8. Mai 2013 wurden der Beschwerdeführerin die Berufungsantwort und die Anschlussberufung der Beschwerdegegnerin zugestellt und Gelegenheit eingeräumt, innert 30 Tagen seit Inempfangnahme der Verfügung eine Anschlussberufungsantwort einzureichen. Am 7. Juni 2013 reichte die Beschwerdeführerin die Anschlussberufungsantwort ein und stellte den Antrag, einen zweiten Schriftenwechsel anzuordnen und ihr Frist für die Einreichung einer Replik auf die Berufungsantwort der Beschwerdegegnerin anzusetzen. Mit Verfügung vom 13. Juni 2013 wies der Vorsitzende der II. Zivilkammer des Kantonsgerichts den Verfahrensantrag auf Anordnung eines zweiten Schriftenwechsels für das Berufungsverfahren ab (Ziff. 1). Ferner stellte er der Beschwerdegegnerin die Anschlussberufungsantwort zur Kenntnis zu und hielt fest, es sei auch für das Anschlussberufungsverfahren kein weiterer Schriftenwechsel vorgesehen (Ziff. 2). Eine mündliche Verhandlung sei weder für das Berufungs- noch für das Anschlussberufungsverfahren vorgesehen (Ziff. 3).