Citation: 1C_519/2020 E. 3.1

3.1. Das Kantonsgericht hält im angefochtenen Urteil fest, das Bienenhaus sei in den 50er-Jahren erstellt worden. Beim darin eingebauten Ofen sei gestützt auf die plausiblen Aussagen der früheren Besitzer am Augenschein davon auszugehen, dass er aus den 1960er-Jahren stamme. Eine Baubewilligung liege nicht vor. Nach 1993 hätten verschiedene bauliche Veränderungen stattgefunden. Ein grosser Teil davon sei jedoch bereits wieder rückgängig gemacht worden. Die Holzplattform und die Umgebungsanlagen bestünden zwar noch, doch gehe aus dem Entscheid des Gemeinderats vom 21. November 2018 hervor, dass die Beschwerdegegner auch diese freiwillig zurückbauen würden. Zur ebenfalls weiter bestehenden Photovoltaikanlage, deren Rückbau die Beschwerdeführerin fordere, hätten die Vorinstanzen nicht verbindlich Stellung genommen, weshalb sie nicht Streitgegenstand bilde. Mithin seien alle Bauten und Anlagen, die nach 1993 erstellt wurden und allenfalls nach dem damals geltenden Recht zu beurteilen gewesen wären, bereits zurückgebaut oder es sei deren Rückbau verfügt. Seit dem Sommer 2011 werde das Bienenhaus auch wieder für die Imkerei genutzt. Dass es in der Vergangenheit teilweise als Wochenendhaus verwendet worden sei, sei nicht entscheidend, denn eine solche Nutzung sei nicht vorgesehen und wäre auch nicht zulässig. Zu beurteilen sei somit die Zulässigkeit der ursprünglichen Nutzung innerhalb der ursprünglichen Bausubstanz. Weil das geltende Recht nicht milder sei, erfolge diese Beurteilung in Anwendung des Rechts im Erstellungszeitpunkt. Damals sei weder eine wald- noch eine raumplanungsrechtliche Bewilligung erforderlich gewesen. Auch für die Anwendung von Art. 18a i.V.m. Art. 24e des Bundesgesetzes vom 1. Juli 1966 über den Natur- und Heimatschutz (NHG; SR 451) bestehe kein Raum. Zudem gebe es keine Anhaltspunkte, dass die Baute die Moorlandschaft beeinträchtige, weshalb die Beschwerdeführerin sich nicht auf Art. 8 der Verordnung vom 21. Januar 1991 über den Schutz der Hoch- und Übergangsmoore von nationaler Bedeutung (Hochmoorverordnung; SR 451.32, im Folgenden: HochmoorV) berufen könne. Somit gelte für das Bienenhaus in seinem ursprünglichen Zustand und den Ofen der Besitzstandsschutz nach Art. 24c RPG. Ob überwiegende öffentliche Interessen entgegenstünden, müsse nicht geprüft werden.