Citation: 4A_533/2013 E. 5.3

5.3. Der Beschwerdeführer hat auch keine konkludente Genehmigung des Vertrags nachgewiesen. Wenn er sich darauf beruft, dass die Klägerin den Vertrag ein zweites Mal abgeschlossen und die Vermögenswerte dem Beschwerdeführer ein zweites Mal übertragen habe, übersieht er, dass es gerade der zweite Aktienkaufvertrag vom 12. Juli 2001 ist, der wegen Täuschung angefochten wurde. Auf Täuschung beruhte sodann die Übertragung der Vermögenswerte, und aufgrund der erfolgten Täuschung erklärte die Klägerin am 5. September 2001 ihr Desinteresse an der Strafverfolgung. Aus diesen irrtumsbehafteten Umständen kann selbstredend nicht auf eine konkludente Genehmigung geschlossen werden. Die Vorinstanz erkannte dies zu Recht.