Citation: 2A.200/2001 18.06.2002 E. A

A.________ ist seit dem 1. Dezember 1994 öffentlichrechtlich als Physiotherapeutin am Kantonsspital Olten angestellt. Am 30. Dezember 1994 erhob sie beim Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn Klage gegen den Staat Solothurn mit dem Rechtsbegehren, die ihr zustehende rechts- und geschlechtsgleiche Besoldung gemäss Art. 4 der (alten) Bundesverfassung vom 29. Mai 1874 (aBV) zukünftig und rückwirkend seit wann rechtens nebst Zins seit wann rechtens zu bezahlen. Das Verfahren wurde mit Rücksicht auf die hängige Gesamtrevision des staatlichen Besoldungswesens sistiert (Projekt BERESO; vgl. BGE 125 II 385 E. 4a S. 387 f.; 124 II 529). Im Rahmen dieser Revision traten am 1. Januar 1996 neue Rechtsgrundlagen für die Besoldung des Kantonspersonals in Kraft. Dabei wurden die Physiotherapeutinnen in die Lohnklasse 13 eingereiht. Mit Klagebegründung vom 15. Mai 1997 verlangte A.________ eine Einstufung mindestens in die Lohnklasse 17. Das Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn stellte mit Teilurteil vom 28. Oktober 1998 fest, dass der Kanton Solothurn verpflichtet sei, A.________ eine Besoldung der Lohnklasse 18 auszurichten. Der Kanton Solothurn erhob am 27. November 1998 dagegen Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht mit dem Antrag, es sei festzustellen, dass A.________ gemäss der Lohnklasse 15 zu besolden sei. Am 28. Juni 1999 hiess das Bundesgericht die Beschwerde im Sinne der Erwägungen gut und wies die Sache zur neuen Beurteilung an das Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn zurück (BGE 125 II 385).