Citation: 1C_112/2017 E. 3.4

3.4. Mit diesen Ausführungen macht der Beschwerdeführer dem Sinne nach geltend, die Vorinstanz habe willkürlich angenommen, die Gemeinde habe mit der Bewilligung des Abänderungsgesuchs bloss eine Änderungs- bzw. Zusatzbewilligung zum ursprünglichen Bauentscheid vom 12. September 2014 erteilen wollen, der abgesehen von den bewilligten Änderungen weiterhin Geltung haben soll. Ob diese Rüge den Begründungsanforderungen genügt, ist fraglich, kann jedoch offen bleiben, weil sie sich ohnehin als unbegründet erweist. Die Gemeinde bezeichnete in ihrer Korrespondenz, im Protokoll vom 12. Januar 2015 und im Bauentscheid vom 18. Februar 2015 das Baugesuch des Beschwerdeführers vom 27. Oktober 2014 als Änderungsgesuch und publizierte es - anders als das ursprüngliche Baugesuch - nicht im Amtsblatt, sondern nur durch Anschlag. Daraus durfte die Vorinstanz willkürfrei schliessen, die Gemeinde habe das Baugesuch vom 27. Oktober 2014 als ein Gesuch zur Abänderung des ersten Gesuchs vom 7. Mai 2014 entgegengenommen und entsprechend behandelt. Dies wird dadurch bestätigt, dass gemäss der Bewilligung des Abänderungsgesuchs zwar - in Abweichung von den Auflagen der ursprünglichen Baubewilligung - der Einbau eines Rolltors erlaubt wurde, jedoch alle weiteren Auflagen gemäss Bauentscheid vom 12. September 2014 strikte einzuhalten sind. Dieser Hinweis kann willkürfrei so verstanden werden, dass diese Auflagen weiterhin Geltung haben und die ursprüngliche Baubewilligung insoweit keine Änderung erfuhr.