Citation: 5A_110/2022 E. A

Im Namen von 1789 Klägerinnen und Klägern reichte Rechtsanwältin Cristina Clemente beim Obergericht des Kantons Bern gegen die Schweizerische Eidgenossenschaft eine zivilrechtliche Feststellungsklage im Sinn von Art. 88 ZPO ein mit den Begehren, es sei gerichtlich festzustellen, dass der in der Schweiz seit nahezu zwei Jahren sehr unterschiedlich angewendete PCR-Test ohne klinische Befunde keinerlei Aussagekraft über eine Ansteckungsgefahr mit dem SARS-CoV2-VIRUS habe und damit in epidemiologischer Hinsicht wertlos sei, und es sei gerichtlich festzustellen, dass diese Falschannahme zu widerrechtlichen Anordnungen durch die Beklagte geführt habe (Ziff. 1), es sei gerichtlich festzustellen, dass das im Zentrum der angeblichen "Pandemie" stehende "Sars-CoV2-Virus" bis zum heutigen Tage nicht habe isoliert und gereinigt werden können (Ziff. 2) und aufgrund der seitens der Beklagten zu erwartenden Beweisführungsversuche sei ein zweiter Schriftenwechsel anzuordnen (Ziff. 3).