Citation: 1P.778/2006 06.03.2007 E. 1

X.________ wurde mit Strafverfügung des Untersuchungsbeamten der Staatsanwaltschaft des Kantons Solothurn vom 2. August 2006 wegen Ruhestörung zu einer Busse von Fr. 60.-- und zur Tragung der Verfahrenskosten verurteilt. Dagegen erhob X.________ Einsprache. Am 16. August 2006 stellte der Untersuchungsbeamte die Strafuntersuchung mangels Beweisen ein und auferlegte die Verfahrenskosten dem Staat Solothurn. Jedoch verneinte er mit Verfügung vom 19. September 2006 die Ausrichtung einer Parteientschädigung. Das Obergericht des Kantons Solothurn wies den dagegen erhobenen Rekurs mit Urteil vom 19. Oktober 2006 ab. Zur Begründung führte es aus, der Beizug eines Rechtsanwalts sei für die Erhebung der Einsprache nicht erforderlich gewesen, weshalb die Entschädigungspflicht des Staates entfalle.