Citation: 5C.268/2002 14.02.2003 E. A

X.________ sen., Ehemann von Y.________, führte von 1971 bis 1995 ein Einzelunternehmen, das mit Bindereiartikeln und künstlichen Blumen handelte. Die Z.________ GmbH belieferte ihn zwischen 1992 und 1994 mit Waren. Zur Bezahlung der aufgelaufenen Rechnungen liess sie sich am 8. November 1994 von X.________ sen. einen Wechsel über DM 230'196.28 und am 9. November 1994 einen weiteren über DM 130'000.-- ausstellen. Diese Wechsel wurden am Verfalltag auf den 8. Mai 1995 prolongiert. Per 1. April 1995 übergab X.________ sen. das Geschäft an seinen Sohn X.________ jun., wobei auf der Aktivseite ein WIR-Guthaben von Fr. 213'384.-- und auf der Passivseite die Wechselschulden gegenüber der Z.________ GmbH von DM 360'196.28 nicht übertragen wurden. Anschliessend wurde die Einzelfirma des X.________ sen. im Handelsregister infolge Überganges sämtlicher Aktiven und Passiven gelöscht und im SHAB wurde die Übernahme des Geschäftes durch den Sohn publiziert. X.________ sen. bot der Z.________ GmbH mehrere Male die Begleichung seiner Schulden in WIR an, was diese jedoch ablehnte. Gestützt auf einen Vertrag vom 9./19. Oktober 1995 liess er sein WIR-Guthaben von Fr. 250'000.-- schliesslich U.________ als Darlehen zukommen. Dieser verpflichtete sich, das Darlehen in Raten von Fr. 7'500.-- pro Quartal zurückzuzahlen. Am 15. November 1995 zedierte X.________ sen. die Ansprüche aus dem Darlehensvertrag an seine Ehefrau.