Citation: 8C_722/2018 E. 5.5.3

5.5.3. Soweit der Beschwerdeführer vorbringt, die Schmerzen seien unmittelbar nach dem Ereignis vom 13. Februar 2015 aufgetreten, ist ihm entgegenzuhalten, dass nach Aktenlage bereits vor diesem Unfall immer wieder leichtere Schmerzen im Handgelenk links auftraten (vgl. Bericht des Dr. med. I.________, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, vom 20. März 2015). Ausserdem hat das kantonale Gericht zu Recht auf die unzulässige Argumentation "post hoc ergo propter hoc" hingewiesen (vgl. BGE 119 V 335 E. 2b/bb S. 341; SVR 2016 UV Nr. 24 S. 75, 8C_354/2015 E. 7.2; 2016 UV Nr. 18 S. 55, 8C_331/2015 E. 2.2.3.1; 2008 UV Nr. 11 S. 34, U 290/06 E. 4.2.3). Insoweit vermag der Beschwerdeführer auch aus dem Umstand, dass sich das CRPS erst nach dem Unfall vom 13. Februar 2015 resp. nach der Operation vom September 2015 entwickelt hat, nichts zu seinen Gunsten abzuleiten, zumal das genannte Ereignis nach dem Gesagten nicht (teil) ursächlich für die Operation vom September 2015 war.