Citation: 9C_288/2021 E. 5.1

5.1. Zu prüfen bleiben die erwerblichen Auswirkungen der festgestellten Arbeitsunfähigkeit von 50 % in einer leidensangepassten Tätigkeit. Unbestritten ist das von der Vorinstanz auf der Grundlage von Durchschnittswerten gemäss der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Lohnstrukturerhebung (LSE) für das Jahr 2002 ermittelte Valideneinkommen von Fr. 55'260.55 (bzw. von Fr. 57'801.85 für das im angefochtenen Urteil als massgebend betrachtete Jahr 2006). Betreffend das vom kantonalen Gericht ebenfalls gestützt auf die LSE festgesetzte Invalideneinkommen ist einzig streitig, ob zu Recht kein Abzug vom Tabellenlohn gewährt und damit entsprechend einer Arbeitsunfähigkeit von 50 % ein Wert von Fr. 28'572.40 (bzw. Fr. 29'598.65 für das Jahr 2006) berechnet wurde. Die mithin zur Diskussion stehende Frage, ob ein (behinderungsbedingt oder anderweitig begründeter) Abzug vom Tabellenlohn vorgenommen werden muss, ist rechtlicher Natur und als solche vom Bundesgericht frei zu prüfen (BGE 146 V 16 E. 4.2).