Citation: 8C_109/2009 24.07.2009 E. 4

4.1 Wie die Vorinstanz richtig erkannte, beurteilt sich die Frage, ob eine Aenderung der tatsächlichen Verhältnisse eingetreten ist, die eine Aufhebung der bisherigen halben Invalidenrente rechtfertigt, durch Vergleich des Sachverhalts, wie er im Zeitpunkt der Rentenverfügung vom 18. Oktober 2001 bestand, mit demjenigen im Zeitpunkt des angefochtenen Einspracheentscheides vom 16. Juli 2007 (Aufhebung der Rente per 1. Mai 2006). Gemäss den verbindlichen Feststellungen im angefochtenen Entscheid erfolgte die Zusprechung einer halben IV-Rente durch die IV-Stelle mit Verfügung vom 18. Oktober 2001 im Wesentlichen gestützt auf das rheumatologische Gutachten des Spitals Y.________, Klinik für Rheumatologie und Rehabilitation, vom 1. Juni 2001, worin keine Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit gestellt worden war und auf den Untersuchungsbericht des Dr. med. D.________, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 9. August 2001, gemäss welchem dem Versicherten aufgrund der depressiven Stimmung im Rahmen der Anpassungsstörung eine Arbeitsunfähigkeit von mindestens 40 % attestiert wurde. 4.2 Nach überzeugender Würdigung der medizinischen Akten, insbesondere auch unter Berücksichtigung des im kantonalen Verfahren eingereichten, zu Handen der Vaudoise Versicherungen erstellten psychiatrischen Gutachtens des Dr. med. A.________ vom 12. März 2008 gelangte das kantonale Gericht zum Schluss, gestützt auf das polydisziplinäre Gutachten des Instituts X.________ vom 3. November 2005 sei beim Beschwerdeführer ab September 2005 eine revisionsrechtlich relevante erhebliche Verbesserung des psychischen Gesundheitszustandes eingetreten, indem nurmehr eine leichte depressive Episode sowie eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung festgestellt werden konnten, sodass aufgrund der Beschwerden eine Tätigkeit im Umfang von 80 % zumutbar sei. Diese tatsächliche Feststellung ist letztinstanzlich bindend (E. 1 hievor). Die Einwendungen in der Beschwerde vermögen daran nichts zu ändern. Zwar handelt es sich beim Psychiater Dr. med. A.________, wie der Beschwerdeführer zu Recht vorträgt, ebenfalls um einen unabhängigen Gutachter, allerdings gilt vorab festzustellen, dass dieser seine Expertise in einem andern Kontext (Krankentaggeldversicherung) erstellte und mithin nicht konkret zu invalidenversicherungsrechtlich relevanten Fragen Stellung nahm bzw. nehmen musste. Wie die Vorinstanz zutreffend erwog, basiert dessen Beurteilung, worin er u.a. eine narzisstische Persönlichkeitsstörung mit Exazerbation in Form einer depressiven Störung, gegenwärtig mittelschwere Episode mit somatischem Syndrom diagnostizierte und von einer Einschränkung in der Arbeitsfähigkeit von 40 % ausging, zum einen auf einem Gesundheitszustand, wie er sich anlässlich der Untersuchung vom 27. Februar 2008 präsentiert hatte, für die Beurteilung des Sachverhalts allerdings die Verhältnisse massgebend sind, wie sie sich bis zum Erlass des Einspracheentscheides vom 16. Juli 2007 entwickelt haben. Dieser Zeitpunkt bildet rechtsprechungsgemäss die zeitliche Grenze der richterlichen Überprüfungsbefugnis (BGE 129 V 167 E. 1 S. 169 mit Hinweis auf BGE 121 V 362 E. 1b S. 366). Zudem lassen sich aufgrund dieses Gutachtens keine zulässigen Schlüsse für die Zeit vor dem 16. Juli 2007 machen. Überdies vermag es im hier relevanten Kontext mit der Vorinstanz insofern nicht zu überzeugen, als es sich mit der abweichenden Einschätzung des Gutachtens des Instituts X.________ nicht auseinandersetzt und zudem nicht ersichtlich ist, ob und inwiefern die an sich IV-fremde Suchterkrankung (Alkoholabhängigkeit) in die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit eingeflossen ist. Mit der Vorinstanz ist diese Expertise nicht geeignet, das Gutachten des Instituts X.________vom 3. November 2005, dem das kantonale Gericht zu Recht vollen Beweiswert zuerkannte (BGE 125 V 353 E. 3/bb mit Hinweisen), in Zweifel zu ziehen. 4.3 Soweit der Beschwerdeführer letztinstanzlich zum Beweis seines Vorbringens, wonach die Abklärungen des Instituts X.________ ungenügend gewesen seien und sich die gesundheitliche Situation seit der erstmaligen Rentenzusprechung nicht verbessert habe, eine ergänzende Stellungnahme des Psychiaters Dr. med. A.________ vom 31. Dezember 2008 eingereicht hat, gilt festzustellen - unabhängig von der Frage, ob es sich bei diesem Beweismittel überhaupt um ein zulässiges Novum im Sinne von Art. 99 BGG handelt -, dass auch diese zum medizinisch ausreichend dokumentierten rechtserheblichen Sachverhalt, wie er sich bis zu dem die zeitliche Grenze der richterlichen Überprüfungsbefugnis bildenden Einspracheentscheid (vom 16. Juli 2007) verwirklicht hat, nichts beizutragen vermag, weshalb schon aus diesem Grund darauf nicht weiter einzugehen ist. Dasselbe gilt für den nachgereichten Arztbericht des Dr. med. C.________, vom 15. Januar 2009 betreffend geltend gemachter Schwerhörigkeit. Die entsprechenden Verschlechterungen wären allenfalls in einem neuen Revisionsverfahren geltend zu machen. 4.4 Da nach dem Gesagten der vorinstanzlich festgestellte Sachverhalt nach beweisrechtlichen Gesichtspunkten hinlänglich abgestützt ist, entfällt die Notwendigkeit der in der Beschwerde beantragten ergänzenden medizinischen Abklärung. Sind die vorinstanzlichen Feststellungen zur Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin für das Bundesgericht mithin verbindlich (E. 1), ist die im Übrigen nicht weiter gerügte, im angefochtenen Entscheid bestätigte Verneinung eines Leistungsanspruchs bundesrechtskonform.