Citation: 6B_758/2014 E. 1

Am 12. April 2013 reichte die Beschwerdeführerin bei der Staatsanwaltschaft Graubünden gegen den Beschwerdegegner 2 eine Strafanzeige insbesondere wegen übler Nachrede und Verleumdung ein. Die Staatsanwaltschaft stellte das Verfahren am 15. April 2014 ein. Die Beschwerdeführerin erhob dagegen mit Faxschreiben vom 2. Mai 2014 bei der Staatsanwaltschaft Beschwerde zuhanden des Kantonsgerichts Graubünden. Zusätzlich reichte sie die Beschwerde am 4. Mai 2014 (Poststempel der Deutschen Post) beim Kantonsgericht ein. Dieses trat am 13. Mai 2014 darauf nicht ein, da das Faxschreiben den Formerfordernissen nicht genügte und die schriftliche Eingabe verspätet war. Diese Verfügung wurde von der Beschwerdeführerin am 12. Juni 2014 in Empfang genommen. Mit Eingabe vom 10. Juli 2014 stellte die Beschwerdeführerin beim Kantonsgericht Graubünden ein Gesuch um Wiederherstellung der Frist. Nachdem sie am 21. Juli 2014 zur Bezahlung einer Sicherheitsleistung aufgefordert worden war, bestritt sie mit Schreiben an das Kantonsgericht vom 29. Juli 2014 einerseits, dass die Behandlung ihres Gesuchs von einer Sicherheitsleistung abhängig gemacht werden könne. Anderseits führte sie aus, ihr Schriftsatz vom 10. Juli 2014 sei als Beschwerde in Strafsachen zu interpretieren und dem Bundesgericht zu übermitteln. Das Kantonsgericht leitete die Eingabe am 5. August 2014 an das Bundesgericht weiter. In der Folge wandte sich die Beschwerdeführerin am 2. September 2014 auch noch direkt an das Bundesgericht.