Citation: 1C_147/2023 E. 4

Demzufolge ist die Beschwerde gutzuheissen und der angefochtene Entscheid aufzuheben. Die Angelegenheit ist an die politische Gemeinde Eschenbach zurückzuweisen, die in Bausachen zuständig ist für die Anordnung und den Vollzug von Verwaltungszwang (Art. 158 PBG). Sie wird zu prüfen haben, ob das während des bundesgerichtlichen Beschwerdeverfahrens bei ihr eingereichte Baugesuch den Anforderungen von Art. 159 Abs. 1 lit. c PBG genügt oder der Beschwerdeführerin Frist zur Einreichung eines nachträglichen Baugesuchs anzusetzen ist. Ungeachtet des Ausgangs des nachträglichen Baubewilligungsverfahrens hat die Gemeinde darum besorgt zu sein, die nicht bewilligte Nutzung der Scheune als Lagerraum für den Skiliftbetrieb konsequent zu unterbinden. Damit kann dahingestellt bleiben, ob die zahlreichen neuen Beweismittel, mit denen die Beschwerdeführerin vor Bundesgericht die geltend gemachte landwirtschaftliche Nutzung der Scheune zu belegen beabsichtigt, gestützt auf Art. 99 Abs. 1 BGG aus dem Recht zu weisen sind, wie der Beschwerdegegner beantragt. Mit dem Entscheid in der Sache wird zudem das Sistierungsgesuch der Beschwerdeführerin gegenstandslos.