Citation: I 895/06 06.08.2007 E. 4.2

4.2.1 Das kantonale Gericht hat als Ergebnis einer umfassenden, sorgfältigen, objektiven und inhaltsbezogenen Beweiswürdigung (Art. 61 lit. c ATSG; vgl. auch BGE 132 V 393 E. 4.1 S. 400) - namentlich gestützt auf das interdisziplinäre Gutachten der Dres. med. C.________, P.________ und L.________ vom 21. August/11. November 2003 (samt ergänzendem Bericht vom 22. März 2004) - eine ab August 2003 bestehende Restarbeitsfähigkeit im Rahmen einer leidensadaptierten erwerblichen Tätigkeit (kein repetitives Heben von Lasten von mehr als 10 kg über Brusthöhe, keine repetitiven Rotationen des Oberkörpers, nur leichte bis mittelschwere, wechselnd belastende Verrichtungen) von 40 % festgestellt. Es hat dabei einlässlich begründet, weshalb aus den ärztlichen Angaben in der ergänzenden Stellungnahme vom 22. März 2004 nicht geschlossen werden kann, dass die Versicherte eines - im Gesundheitsfall nicht ausgeübten - Vollzeitpensums bedürfte, um den ihr attestierten 40%igen "Output" zu erbringen. Vielmehr legen die Ärzte lediglich dar, dass die Reduktion der Arbeitsfähigkeit primär qualitativ bedingt sei (Minderung von Antrieb und Arbeitstempo, emotionale Belastbarkeit und Konzentration, erhöhte Fehlerrate) und für die bescheinigte Arbeitsleistung von maximal 40 % eine unterschiedlich lange Zeit benötigt werde. Dass sich die attestierte Arbeitsfähigkeit, wie in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde geltend gemacht, auf ein Vollzeitpensum bezieht, woraus zu folgern sei, dass bei einer im Validitätsfall im Umfang von 73 % ausgeübten Erwerbstätigkeit quasi proportional nur noch eine Arbeitsleistung von 29,2 % realistisch sei, ergibt sich daraus nicht. Es wird im Gegenteil festgehalten, durch die Zuteilung einer Halbtagestätigkeit sei die Arbeitsleistung nicht weniger eingeschränkt. Eine durch den geringeren Beschäftigungsgrad bewirkte zusätzliche Verminderung der Leistungsfähigkeit wird indessen nicht erwähnt. Zu keinem anderen Ergebnis führen schliesslich die Beurteilungen durch die Dres. med. N.________ und A.________, welche ein nur um 20 % bis 30 % (Bericht des Rheumatologen vom 5. September 2002) bzw. 50 % (Bericht der Psychiaterin vom 29. November 2002) reduziertes Arbeitsvermögen attestierten. Die vorinstanzliche Annahme einer 40%igen Restarbeitsfähigkeit (bei einem 73%-Pensum) ist tatsächlicher Natur (Art. 105 Abs. 2 OG; BGE 132 V 393 E. 3.2 S. 398 f.) und für das Bundesgericht deshalb prinzipiell verbindlich. Sie ist nach dem Gesagten im Lichte der Vorbringen der Beschwerdeführerin weder offensichtlich unrichtig noch unter Verletzung wesentlicher Verfahrensvorschriften getroffen worden. 4.2.2 Bezüglich der Verwertbarkeit der bescheinigten Arbeitsfähigkeit ist zuzugestehen, dass das Beschwerdebild der Versicherten, insbesondere die psychisch bedingten Beeinträchtigungen, die Suche nach einer geeigneten Arbeitsstelle erschweren. Dem Einwand der Beschwerdeführerin, entsprechende Arbeitsgelegenheiten seien auf dem Arbeitsmarkt schlicht nicht auffindbar, ist jedoch mit dem kantonalen Gericht entgegenzuhalten, dass ihr im Rahmen der rheumatologischen Vorgaben grundsätzlich immer noch ein weites Spektrum an möglichen Tätigkeiten offen steht. Dass diese unter psychischen Gesichtspunkten nurmehr verlangsamt bzw. tagesformabhängig verrichtet werden können, bedingt einen allenfalls verständnisvolleren Arbeitgeber, verunmöglicht das Finden eines passenden Arbeitsplatzes aber nicht. Zu denken ist hierbei etwa - unter Beachtung der rheumatologischerseits bestehenden Einschränkungen - an leichtere Raumpflegetätigkeiten in privaten Haushalten. Weitere Abklärungen zur konkreten Arbeitsmarktsituation erübrigen sich daher. 4.2.3 Was sodann die Frage des leidensbedingten Abzugs betrifft, ist vorab festzuhalten, dass ein Anpassungsbedarf im Sinne der von der Beschwerdegegnerin vorgenommenen Parallelisierung der dem Einkommensvergleich zu Grunde zu legenden Vergleichseinkommen (zum Grundsatz der Parallelität der Bemessungsfaktoren: BGE 129 V 222 E. 4.4 S. 225; AHI 1999 S. 239 E. 1; Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts I 215/06 vom 3. November 2006, E. 4.1 mit Hinweisen) vorliegend nicht bestünde. Die Beschwerdeführerin hätte im Jahre 2002 durch ihre ehemalige Tätigkeit als Raumpflegerin bei der Firma O.________ AG ein Einkommen im Rahmen einer 73%-Tätigkeit von Fr. 29'214.- erwirtschaften können (vgl. E. 4 des kantonalen Entscheides). Gemäss der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) 2002 betrug der Verdienst im Wirtschaftszweig "Persönliche Dienstleistungen" im privaten Sektor bei gleichem Beschäftigungsgrad Fr. 2498.- monatlich bzw. Fr. 29'976.- jährlich (S. 43, Tabelle TA1, Anforderungsniveau 4 [einfache und repetitive Tätigkeiten], Frauen, Zweig 93, betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit von 41,8 Stunden [Die Volkswirtschaft, 4/2007, S. 90, Tabelle B9.2, 2002, Noga-Abschnitt O]) und damit nur wenig mehr als der von der Versicherten im Gesundheitsfall realisierte Lohn. Indem Vorinstanz und Verwaltung beide Vergleichseinkommen auf der gleichen Basis ermittelt haben (Fr. 31'853.- für ein 73%-Pensum [Valideneinkommen], Fr. 12'741.- für ein 40%-Pensum [Invalideneinkommen]), wurde folglich zugunsten der Versicherten der Validenlohn überhöht und das Invalideneinkommen - in Anbetracht eines branchenunabhängigen tabellarischen Totalwertes von Fr. 19'115.30 (LSE 2002, a.a.O., Total, betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit von 41,7 Stunden [Die Volkswirtschaft, a.a.O., Total], 40%-Pensum) - eher tief angesetzt. Selbst wenn somit der Tabellenlohn um den Maximalabzug von 25 % reduziert würde, wofür indessen, wie die Vorinstanz überzeugend dargelegt hat, keine Gründe bestehen, resultierte mit einem Invalideneinkommen von Fr. 14'336.50 kein für die Beschwerdeführerin günstigeres Resultat.