Citation: 6B_1310/2023 E. 2.3.2

2.3.2. Soweit die Ausführungen des Beschwerdeführers über eine wörtliche Wiederholung des vor der Vorinstanz Vorgebrachten hinausgehen, sind sie nicht geeignet, Willkür in der vorinstanzlichen Würdigung der Aussagen der Geschädigten aufzuzeigen. Im Übrigen ist auf die unzulässige appellatorische Kritik nicht einzutreten. Bezüglich des vermeintlichen Widerrufs der belastenden Aussagen mag zwar die vorinstanzliche Erklärung allein, weshalb die Geschädigte anlässlich ihrer Anzeigeerstattung im Verfahren im Kanton Aargau bzw. der diesbezüglich ersten Einvernahme am 5. August 2014 eine Unterdrucksetzung durch den Beschwerdeführer oder Dritte nicht erwähnte, im Zusammenhang mit dem Zeitpunkt der Mandatierung des Rechtsvertreters nicht restlos zu überzeugen. Jedoch führt die Vorinstanz noch weitere Gründe auf, weshalb sie den "Widerruf" der Geschädigten nicht als glaubhaft einstufe (vgl. Urteil S. 50 ff.), wozu sich der Beschwerdeführer nicht äussert. Als ausschlaggebend erweist sich jedoch die vorinstanzliche Feststellung, wonach die Geschädigte zwar mehrfach den Wunsch geäussert habe, dass alles zu Ende sein möge, dass der Beschwerdeführer aus der Haft entlassen werde oder auch, dass sie "es ungültig machen" wolle, sie jedoch inhaltlich stets bei ihren Aussagen geblieben sei. Sie habe diese auf ausdrückliche Vorhalte hin bestätigt und auch erklärt, dass und weshalb sie keine Details dazu mehr ausführen wolle. Sie habe sich zwar bemüht, die Vergewaltigungen zu verharmlosen, indem sie diese in den eigenen kulturellen Kontext gestellt habe, in dem ein solches Verhalten "normal" sei. Ebenso habe sie gemeint, ihre früheren Aussagen betreffend die Drohungen seien vielleicht etwas übertrieben gewesen. Dennoch habe die Geschädigte jeweils die konkreten Vorfälle bestätigt (Urteil S. 50 f., 55). Zu diesen Ausführungen äussert sich der Beschwerdeführer nicht und rügt sie insbesondere nicht als willkürlich. Gestützt darauf ist der vorinstanzliche Schluss, aus dem in Frage stehenden "Widerruf" könne in keiner Weise abgeleitet werden, dass die durch die Geschädigte erfolgten Belastungen des Beschwerdeführers nicht der Wahrheit entsprechen würden (Urteil S. 55), unter Willkürgesichtspunkten nicht zu beanstanden.