Citation: H 17/04 15.11.2004 E. 3

Der Beschwerdeführer macht geltend, Verwaltung und Vorinstanz hätten die Steuermeldung vom 30. November 2001 / 24. Mai 2002 zu Unrecht als verbindlich erachtet, weil es an der erforderlichen Identität zwischen dem Steuerobjekt der direkten Bundessteuer und dem Beitragsobjekt der AHV fehle. Die Steuerbehörde habe die Differenz zwischen dem Einbringungswert 1989, zuzüglich hier nicht weiter interessierender Kosten, und dem Veräusserungspreis der Liegenschaft 1996 als Steuerobjekt herangezogen. Die in den Jahren 1989 bis 1996 geleisteten Darlehenszinsen hätten an sich aktiviert und zum Einbringungswert 1989 hinzugerechnet werden müssen, was nur deshalb nicht erfolgt sei, weil sie mit anderem, sozialversicherungsrechtlich nicht massgeblichem Einkommen verrechnet worden seien. Die Verbindlichkeit der Steuermeldung setze voraus, dass das Steuerobjekt den gleichen Zeitraum zum Gegenstand habe. Während die Steuerveranlagung den Zeitraum von 1989 bis 1996 umfasse, beruhe die AHV-Taxation allein auf dem Jahr 1996. Zwar sei es der Ausgleichskasse unbenommen, einen andern Zeitpunkt für die Aufnahme der selbstständigen Erwerbstätigkeit anzunehmen. In diesem Fall sei die Steuermeldung jedoch nicht verbindlich und es sei der Einbringungswert der Liegenschaft mittels Verkehrswertschätzung oder unter Berücksichtigung der Finanzierungskosten zu ermitteln. Der vorinstanzliche Entscheid gehe sodann zu Unrecht davon aus, dass per 1. Januar 1997 kein investiertes Eigenkapital vorhanden gewesen sei; dieses habe sich mindestens auf Fr. 1'350'000.- belaufen, entsprechend dem investierten Erbanteil aus dem Jahr 1989.