Citation: 1C_198/2017 E. D

Das Verwaltungsgericht schliesst auf Abweisung der Beschwerde. Das Baudepartement beantragt Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei. Die Gemeinde Zuzwil hat auf eine Vernehmlassung verzichtet. Das BAFU hält in seiner Vernehmlassung vorsorgliche Massnahmen zur Verminderung der Lichtemission auf die Wohnung der Beschwerdeführerin grundsätzlich für möglich. Allerdings wäre eine Abschirmung am Leuchtenkopf bzw. am Glaskörper der Pilzleuchte aus betrieblichen Gründen nur auf der Rückseite möglich, was der Beschwerdeführerin nichts bringen würde. Die Umstellung von Natriumdampf- auf LED-Lampen allein (unter Beibehaltung der Pilzleuchte) würde die Blendproblematik für die Beschwerdeführerin nicht verändern. Geeignet wäre dagegen der Ersatz der streitigen Pilzleuchte durch eine Leuchte ohne Glaskörper, so dass von der Wohnung der Beschwerdeführerin aus kein Blick in das Leuchtmittel möglich sei. Wenn die neue Leuchte eine ähnliche Farbtemperatur und die gleiche oder eine ähnliche Lichtverteilungskurve wie die Pilzleuchte aufweise, wäre die Strasse nach wie vor normgerecht beleuchtet. Da die Prüfung und Anordnung von vorsorglichen Massnahmen noch ausstehe, könne derzeit nicht beurteilt werden, ob übermässige Lichtemissionen auftreten. Sollte dies trotz der angeordneten vorsorglichen Massnahmen der Fall sein, wäre die Emissionsbegrenzung an der streitigen Strassenbeleuchtung entsprechend zu verschärfen.