Citation: 8C_408/2023 E. A

A.a Der 1960 geborene A.________ meldete sich am 2. Februar 2010 zum Leistungsbezug bei der Invalidenversicherung an. Er wies auf einen im Juni 2009 erlittenen Bandscheibenvorfall mit dadurch bedingten, im August und Dezember 2009 durchgeführten Operationen sowie auf ein im Dezember 2009 akut aufgetretenes, im Spital B.________ behandeltes Augenleiden hin. Die IV-Stelle Solothurn klärte den Sachverhalt in beruflicher und medizinischer Hinsicht ab. Wegen der mittelschweren Sehbehinderung versorgte sie den Versicherten mit Hilfsmitteln. Zudem gewährte sie eine Umschulung zum Prozessfachmann der Maschinen- und Elektroindustrie sowie verwandter Industrien, die der Versicherte im Mai 2013 mit der Erteilung des eidgenössischen Fachausweises abschloss. Mit Verfügung vom 5. Juni 2014 sprach ihm die Verwaltung ab 1. Februar 2013 eine Hilflosentschädigung leichten Grades zu. Zur Begründung hielt sie fest, der Versicherte sei aufgrund der Sehbehinderung regelmässig in erheblicher Weise auf Dritthilfe angewiesen. Sodann sprach sie mit zwei weiteren Verfügungen vom 24. und 25. Juni 2014 ab 1. August bis 30. November 2010 und ab 1. November 2013 unbefristet eine halbe Invalidenrente zu. Für die Zeit vom 1. Dezember 2010 bis 31. Oktober 2013 zahlte sie statt der Rente ein höheres Taggeld aus. A.b Am 10. Juni 2016 ersuchte A.________ die IV-Stelle, den Rentenentscheid neu zu prüfen. Diese leitete ein eingliederungsorientiertes Revisionsverfahren ein und gewährte berufliche Massnahmen. Am 1. November 2018 begann der Versicherte beim C.________ zu einem Pensum von 50 % im Home Office zu arbeiten (vgl. Arbeitsvertrag vom 26. Oktober 2018). Mit rechtskräftiger Verfügung vom 21. Februar 2019 schloss die IV-Stelle die beruflichen Eingliederungsmassnahmen ab und eröffnete A.________, er habe weiterhin Anspruch auf eine halbe Invalidenrente. A.c Im August 2021 leitete die IV-Stelle ein neues Revisionsverfahren ein. Sie zog unter anderem einen aktuellen Auszug aus dem Individuellen Konto (IK) sowie den Fragebogen für Arbeitgebende des C.________ vom 28. September 2021 bei. Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren stellte sie mit zwei Verfügungen vom 28. April und 11. Mai 2022 fest, der Versicherte habe die in den Jahren 2019 und 2020 beim C.________ erzielten höheren Einkommen nicht umgehend bekannt gegeben, womit er die ihm obliegende gesetzliche Meldepflicht verletzt habe. Der rückwirkend neu zu bestimmende Invaliditätsgrad betrage ab 1. Januar 2019 42 % und ab 1. Januar 2020 39 %. Dementsprechend sei die bisherige halbe Invalidenrente ab 1. Januar 2019 auf eine Viertelsrente herabzusetzen und ab 1. Januar 2020 aufzuheben.