Citation: 7B_8/2021 E. 10.3.2

10.3.2. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers bestand sodann kein Anlass für die Vorinstanz, die erstinstanzliche Verlegung der Verfahrenskosten zu ändern. Der Beschwerdeführer wurde von der Polizeirichterin des Broyebezirks verurteilt und trägt damit die Kosten des Einspracheverfahrens (Art. 426 Abs. 1 StPO). Inwiefern die fehlerhafte Festlegung der Parteientschädigung und die angebliche Gehörsverletzung durch das erstinstanzliche Gericht in jenem Verfahren zu einem zusätzlichen Aufwand geführt haben soll, ist weder dargetan noch ersichtlich. Es liegt kein Anwendungsfall von Art. 426 Abs. 3 lit. a StPO vor. Dass seinem teilweisen Obsiegen vor der Vorinstanz bei der Verlegung der Kosten des Rechtsmittelverfahrens nicht hinreichend Rechnung getragen wurde, macht der Beschwerdeführer im Übrigen nicht geltend.