Citation: 8C_791/2023 E. 5.3

5.3. Nach dem Gesagten schloss die Vorinstanz insbesondere gestützt auf das beweiskräftige psychiatrische Gutachten überzeugend, der Suizid sei unter Berücksichtigung der dokumentierten Umstände nicht bloss der rational geplante Endpunkt der Entwicklung einer sich zuspitzenden Trennungsproblematik gewesen. Basierend auf der nicht zu beanstandenden Würdigung der Beweislage erkannte das kantonale Gericht vielmehr zutreffend, dass beim Verstorbenen am Vorabend des Suizids erneut psychotische Symptome auftraten, welche auch unmittelbar vor der Flucht aus dem Spital in D.________ wiederholt festgestellt worden waren (E. 5.2.2). Entgegen der insgesamt unbegründeten Einwände der Beschwerdeführerin hat die Vorinstanz das psychiatrische Gutachten in Verbindung mit den übrigen sachbezüglichen und aktenkundig dokumentierten Tatsachen bundesrechtskonform gewürdigt und gesamthaft überzeugend, schlüssig und widerspruchsfrei darauf geschlossen, dass der Verstorbene im Zeitpunkt des Suizids mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit unverschuldet gänzlich unfähig war, vernunftgemäss zu handeln. Folglich hat es beim angefochtenen Urteil sein Bewenden. Die Beschwerdeführerin hat der Beschwerdegegnerin und ihren drei Kindern demnach eine Hinterlassenenrente gemäss Art. 28 ff. UVG auszurichten.