Citation: 4A_528/2022 E. B

In der Folge gelangte der Ringer mit Berufung an das Tribunal Arbitral du Sport (TAS). Dieses wies die Berufung mit Schiedsentscheid vom 20. Oktober 2022 ab und bestätigte den Entscheid der Disziplinarkammer des B.________ vom 27. Juni 2021. Das TAS führte unter Hinweis auf die Anti-Doping-Regeln von U.________ ("X.________-Regeln") zunächst aus, dass das B.________ den Dopingbefund als solchen nachzuweisen habe, was mit A- und B-Probe (vorstehend Bst. A.b) gelungen sei. Fest stehe aber auch, dass der Ringer den Dopingverstoss nicht absichtlich ("non-intentional") begangen habe, was zu einer Reduktion der Sperrdauer führe (maximal zwei statt vier Jahre). Gemäss Ziffer 10.5 und 10.6 X.________-Regeln könne sich ein Athlet in einem solchen Fall weiter respektive vollständig entlasten, wenn er nachweise, wie die Substanz in seinen Körper gelangte. Diesen Nachweis habe der Ringer unter Wahrscheinlichkeitsgesichtspunkten nicht erbracht.