Citation: 6B_123/2007 06.06.2007 E. 2

Die Beschwerdeführerin macht geltend, "die kantonale Rechtsprechung ab 1.1.2007" sehe für Vergehen der vorliegenden Art nur noch Bussen vor. Diese Rüge ist von vornherein unbehelflich, da die Busse, um die es geht, vor dem 1. Januar 2007 rechtskräftig wurde. Dass und inwieweit die Vorinstanz im Rahmen eines Revisionsverfahrens gehalten gewesen wäre, eine angelblich in der Zwischenzeit geänderte Praxis zu berücksichtigen, ist nicht ersichtlich. Eine Verletzung von schweizerischem Recht im Sinne von Art. 95 BGG liegt jedenfalls nicht vor. Die Beschwerde ist in diesem Punkt abzuweisen. Die Beschwerdeführerin macht geltend, sie sei zum Zeitpunkt des Erhalts des Strafmandates aus psychischen und physischen Gründen nicht in der Lage gewesen zu erkennen, dass es um eine unbedingte Strafe ging. Die Vorinstanz stellt demgegenüber fest, dass die Beschwerdeführerin bei Anwendung der gewöhnlichen Sorgfalt hätte erkennen können, dass es um eine unbedingte Haftstrafe ging. Inwieweit diese Feststellung offensichtlich unrichtig im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG sein bzw. inwieweit eine Verweigerung des rechtlichen Gehörs vorliegen könnte, wird in der Beschwerde nicht in einer dem Art. 106 Abs. 2 BGG genügenden Weise dargetan. In diesem Punkt ist auf die Beschwede nicht einzutreten.