Citation: 1B_118/2019 E. 4

Schliesslich ruft der Beschwerdeführer das Anwaltsgeheimnis als verletzt an. Seine beiden privaten Agenden (für die Jahre 2004 und 2005) enthielten Einträge bzw. Anmerkungen in verschiedenen Handschriften. Höchstwahrscheinlich seien darunter auch handschriftliche Anmerkungen seines ehemaligen Rechtsanwaltes. Gestützt auf ein Rechtshilfeersuchen der Staatsanwaltschaft Frankfurt/M. habe die Bundesanwaltschaft ihn, den Beschwerdeführer, am 19. April 2016 als Auskunftsperson einvernommen. Zusammen mit seinem damaligen Anwalt habe er sich auf diese Einvernahme vorbereitet. Sein Rechtsvertreter habe zu diesem Zweck "verschiedene Einträge in den Agenden" angebracht, welche allesamt dem Anwaltsgeheimnis unterstünden. Die blosse Entfernung von gewissen "Post-It"-Klebern in den Agenden genüge nicht.