Citation: 1C_465/2018 E. 3.5

3.5. Die Beschwerdeführer sind demgegenüber der Auffassung, Art. 45 Abs. 1 BZR gehe über § 140 Abs. 1 PBG hinaus, indem ersterer festhalte, die Baute müsse auch architektonisch in einer qualitätsvollen Beziehung zur baulichen und landschaftlichen Umgebung stehen. Der Neubau sollte architektonisch die Vervollständigung des bisher aus drei Bauten bestehenden Windmühlenrad-Konzepts sein. Das geplante Projekt vertrage sich aber architektonisch gerade nicht mit den bestehenden Bauten, da es wesentlich vom ursprünglichen Konzept abweiche. Diese Frage habe die Vorinstanz, ohne dass ernsthafte sachliche Gründe ersichtlich wären, nicht geprüft. Damit habe sie Art. 45 Abs. 1 BZR willkürlich nicht angewandt. Sie kritisieren insbesondere den Umstand, dass aus Kostengründen bestehende Occasions-Holzmodulbauten verwendet würden, die sich aus architektonischer Sicht nicht in das bestehende Konzept eingliedern liessen und gegen eine architektonisch qualitätsvolle Beziehung zu den anderen drei Windrad-Flügeln sprächen. Dies gelte umso mehr, als das Neubauprojekt eine Überlänge aufweise und die anderen Schulbauten deutlich überrage.