Citation: 1C_213/2022 E. 3.3.2

3.3.2. Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung kann ein (Berg-) Restaurant ausserhalb der Bauzone unter Umständen im Sinne von Art. 24 lit. a RPG als standortgebunden anerkannt werden (BGE 136 II 214 E. 2.2 mit Hinweisen). An die Standortgebundenheit sind jedoch strenge Anforderungen zu stellen, um der Zersiedlung der Landschaft entgegen zu wirken (vgl. BGE 124 II 252 E. 4a mit Hinweis; Urteil 1C_496/2011 vom 20. September 2012 E. 3) und das für die Raumplanung fundamentale Prinzip der Trennung von Bau- und Nichtbaugebiet (vgl. BGE 147 II 309 E. 5.5 mit Hinweisen) nicht zu unterlaufen. Die Standortgebundenheit einer Baute oder Anlage kann nur bejaht werden, wenn sie aus technischen oder betriebswirtschaftlichen Gründen oder wegen der Bodenbeschaffenheit auf einen Standort ausserhalb der Bauzone angewiesen oder wenn ihre Erstellung in der Bauzone aus bestimmten Gründen ausgeschlossen ist (BGE 141 II 245 E. 7.6.1; Urteil 1C_496/2011 vom 20. September 2012 E. 3; je mit Hinweisen). Dabei genügt eine relative Standortgebundenheit: Es ist nicht erforderlich, dass für das (Berg-) Restaurant überhaupt kein anderer Standort in Betracht fällt. Verlangt ist indes ein objektives Bedürfnis mit Bezug auf den genauen Standort, den Umfang und die Ausgestaltung der Baute oder Anlage. Dies setzt grundsätzlich eine Prüfung von möglichen Alternativstandorten oder -lösungen voraus (BGE 141 II 245 E. 7.6.1 mit Hinweisen).