Citation: 4A_102/2017 E. A

Im Dezember 2008 bestellte A.________ (Klägerin, Beschwerdeführerin) bei der B.________ GmbH (Beklagte, Beschwerdegegnerin) ein Ausbauhaus. Im Leistungsumfang eingeschlossen war u.a. ein wasserundurchlässiger Keller mit einer "Weissen Wanne". Die Rohbauabnahme fand im Juli 2009 statt. Rund ein Jahr später stand das Untergeschoss nach Regenfällen unter Wasser; und zwar, wie eine Sondieröffnung zeigte, in der Wärmedämmung zwischen der Bodenplatte und dem Unterlagsboden in Höhe von etwa 8 cm. Die Klägerin rügte diesen Mangel gegenüber der Beklagten. Letztlich liess sie das ganze Untergeschoss durch Drittunternehmen neu abdichten, wofür sie Ersatz von der Beklagten verlangte.