Citation: 6B_1384/2021 E. 1.4.4

1.4.4. Solches wird ebenso unter Beachtung der familiären Situation nicht ersichtlich. Die Vorinstanz legt nachvollziehbar und unter Berücksichtigung verschiedener nach der Rechtsprechung massgeblicher Gegebenheiten dar, weshalb eine (Wieder-) Eingliederung im Heimatland sowohl für die Beschwerdeführerin als auch ihren Ehemann und die drei gemeinsamen Kinder zumutbar und möglich ist. Mit den dabei gewürdigten diversen Punkten, namentlich der Vertrautheit der Beschwerdeführerin mit Sprache und Kultur des Heimatlands, ihren dort verbrachten ersten 23 Lebensjahren und ihrer dort lebenden (übrigen) Familie, aber auch mit dem vorherigen Aufenhalt des Ehemanns in diesem Land sowie mit den hinsichtlich der Kinder angeführten Umständen, wonach sich diese noch in einem anpassungsfähigen Alter befänden, im Heimatland auf vergleichbare Lebensverhältnisse und eine vergleichbare Kultur träfen, sie die dortige Landessprache sprächen und sich die für ihre Entwicklung und Stabilität wichtigsten Faktoren mit einem Umzug nicht änderten, setzt sich die Beschwerdeführerin mit keinem Wort auseinander. Indem sie sich darauf beschränkt, ohne nähere Begründung vorzubringen, sie habe sich samt ihrer Familie in der Schweiz eine Existenz aufgebaut und ein Umzug hätte vor allem für die hier bestens integrierten und sozialisierten Kinder massive Beeinträchtigungen zur Folge bzw. diese müssten in Deutschland praktisch von vorne beginnen, übergeht sie die vorinstanzlichen Ausführungen und vermag sie nicht aufzuzeigen, inwieweit diese gegen Bundes- oder Konventions- bzw. Völkerrecht verstossen würden. Gleiches gilt, soweit sie losgelöst davon moniert, die Landesverweisung würde zwangsläufig zu einer Trennung der Familie führen, und dabei der Tatsache nicht Rechnung trägt, dass die Vorinstanz einen Wegzug in das Heimatland eben gerade für die gesamte Familie als möglich und zumutbar erachtet. Auf die betreffende Kritik der Beschwerdeführerin braucht unter diesen Umständen nicht weiter eingegangen zu werden, sondern ist mangels Wahrung der formellen Begründungsanforderungen nicht einzutreten. Wie erwähnt gilt auch hinsichtlich Landesverweisungen, dass das Bundesgericht Rügen nur soweit überprüft, als die gesetzlichen Begründungsanforderungen erfüllt sind (vgl. Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG sowie E. 1.3.4 oben).