Citation: 8C_790/2018 E. 4.2.1

4.2.1. Der Beschwerdeführer wirft der Vorinstanz zunächst eine Verletzung der Untersuchungspflicht vor: Er habe bereits bei seinen Vorsprachen bei der Suva am 2. und 29. März 2016 Unterlagen einreichen wollen bzw. die Einreichung weiterer Dokumente angekündigt. Damit habe er seine nachträgliche Bereitschaft zur Mitwirkung bei der Sachverhaltsabklärung im Sinn von Art. 28 Abs. 2 bzw. Art. 43 Abs. 3 ATSG schon vor dem Erlass des Einspracheentscheids unmissverständlich kundgetan. Deshalb hätte die Vorinstanz nicht nur die erstmals bei ihr eingereichten Dokumente in der Beweiswürdigung beachten müssen, sondern ihn aufgrund der Untersuchungsmaxime im Bedarfsfall auffordern müssen, noch fehlende Unterlagen einzureichen.