Citation: 5A_325/2023 E. 6.6

6.6. Nach dem Ausgeführten erweist sich der Vorwurf der ungenügenden Begründung der Berufung mit Blick auf die während des erstinstanzlichen Verfahrens geltend gemachten Abänderungsgründe als offensichtlich unhaltbar. Dies wirkt sich, wie der Beschwerdeführer richtig erkennt, insofern auf das Ergebnis des vorinstanzlichen Verfahrens aus, als das Obergericht zu Unrecht auf die Berufung nicht eingetreten ist und die Abänderung des Eheschutzurteils nicht inhaltlich geprüft hat. Dass ein anderer Grund vorliegen würde, weswegen auf das Abänderungsgesuch nicht eingetreten werden könnte, ergibt sich aus dem angefochtenen Entscheid nicht. Das Obergericht führt zwar aus, die mit der Geburt von H.A.________ angefallenen Veränderungen seien bereits in einem Urteil des Bezirksgerichts vom 7. April 2020 beurteilt worden (vgl. Art. 59 Abs. 2 Bst. c ZPO). Zwischenzeitlich ist mit der Geburt der Tochter I.G.________ indessen eine neue Situation eingetreten, sodass das frühere Urteil einem neuen Abänderungsgesuch nicht entgegensteht (vgl. BGE 140 III 278 E. 3.3; 139 III 126 E. 3.2.1; Urteil 4A_603/2011 vom 22. November 2011 E. 3.1). Damit muss der angefochtene Entscheid als willkürlich bezeichnet werden, ohne dass auf die zahlreichen weiteren in diesem Zusammenhang erhobenen Vorbringen des Beschwerdeführers einzugehen wäre.