Citation: 6B_1148/2017 E. B

Das Obergericht des Kantons Bern sprach X.________ am 13. September 2017 in zwei Fällen vom Vorwurf des Betrugs, gemeinsam begangen mit Y.________, frei. In den übrigen sechs Fällen erklärte es ihn der Gehilfenschaft zum Betrug schuldig und verurteilte ihn zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 16 Monaten. Dem Urteil liegt zusammengefasst folgender Sachverhalt zugrunde: Y.________ wollte seinen Gesellschaften gemäss seiner Selbstanzeige mittels "sale and lease back"-Geschäften Liquidität verschaffen. Konkret beabsichtigte er, Leasinggesellschaften sich im Eigentum seiner Gesellschaften befindliche Maschinen zu verkaufen und diese anschliessend von den Leasinggesellschaften zurück zu leasen. Da die Leasinggesellschaften (mit einer Ausnahme) nicht bereit waren, "sale and lease back"-Geschäfte abzuschliessen, trat die von X.________ geleitete C.________ AG, welche in einem ähnlichen Industriezweig tätig und geschäftlich mit Y.________ bekannt war, gegenüber den Leasinggesellschaften als Lieferantin bzw. Verkäuferin der Maschinen auf und liess diesen (meist) über Y.________ und den Leasingbroker entsprechende Offerten der C.________ AG zukommen. Die Leasinggesellschaften schlossen in der Folge mit der C.________ AG Kaufverträge über die Maschinen ab. Y.________ bzw. dessen Gesellschaften schlossen seinerseits mit den Leasinggesellschaften Verträge über das Leasing der Maschinen ab. Den Kaufpreis für die Maschinen überwiesen die Leasinggesellschaften der C.________ AG, welche diesen - abzüglich einer Summe von 3-5% - an Y.________ weiterleitete. Über die Gesellschaften von Y.________ wurde später der Konkurs eröffnet. Die Vorinstanz wirft X.________ vor, er habe gewusst, dass die Leasinggesellschaften über die Unabhängigkeit der Lieferantin der Maschinen und über die gesamten Umstände der Vertragsanbahnung getäuscht wurden. Ihm sei bewusst gewesen, dass die Gesellschaften von Y.________ Liquiditätsprobleme hatten, die Leasinggesellschaften aufgrund des mit solchen Verträgen einhergehenden Risikos nicht bereit waren, mit den Gesellschaften von Y.________ einen "sale and lease back"-Vertrag abzuschliessen und deswegen das Konstrukt mit ihm als angeblich unabhängigem Lieferanten gewählt wurde. X.________ habe mit den Verträgen seinen Umsatz steigern, aber auch einen langjährigen Kunden zufriedenstellen und unterstützen wollen, dies sowohl aus Kulanz als auch mit Blick auf künftige Geschäfte mit diesem. Y.________ machte in fünf Fällen auch falsche Angaben zum Alter bzw. zu den technischen Eigenschaften der Maschinen, wovon X.________ jedoch keine Kenntnis hatte.