Citation: B 55/03 03.08.2004 E. 5

Als unterliegende Partei hat die Beschwerdeführerin keinen Anspruch auf Parteientschädigung. Die Beschwerdegegnerin verlangt eine Parteientschädigung, dies im Wesentlichen mit der Begründung, die Gegenseite habe nicht korrekt prozessiert und es sei ihr dadurch ein Aufwand entstanden, welcher zu entschädigen sei. Indessen kann weder das vor- noch das prozessuale Verhalten der Beschwerdeführerin geradezu als mutwillig oder leichtsinnig bezeichnet werden, was nach der Rechtsprechung (BGE 128 V 323) Voraussetzung dafür wäre, sie zur Zusprechung einer Parteientschädigung an die obsiegende Vorsorgeeinrichtung zu verpflichten. Im Übrigen hat die Beschwerdegegnerin bis zu einem gewissen Grade die prozessualen Weiterungen selber zu vertreten, da sie die Überversicherungsfrage nicht so instruiert hat, wie es von ihr als Organ des BVG-Obligatoriumsvollzuges (Art. 48 f. BVG) zu erwarten gewesen wäre (BGE 115 V 109 Erw. 4b).