Citation: 5C.248/2001 07.02.2002 E. 1

1.- Berufungsgegenstand bildet der Artikel ... in A.________, und zwar auch nur insoweit, als es um die Aussage "Arbeitsrapporte mit gewissen Tücken" im Kontext geht. Das Obergericht hat darauf hingewiesen und ferner klargestellt, dass weitere Artikel späteren Erscheinungsdatums nicht zu berücksichtigen seien (E. 2 S. 8 f.). Was die Kläger aus den beiden Artikeln ableiten wollen, stellt eine Ausweitung des Berufungsgegenstandes dar und ist deshalb neu und unzulässig (Art. 55 Abs. 1 lit. c und Art. 63 f. OG; allgemein: BGE 127 III 248 E. 2c S. 252; für den Berufungsgegenstand: BGE 125 III 305 E. 2e S. 311). Die Kläger halten dem Obergericht vor, es habe sich mit dem Beweisergebnis des bezirksgerichtlichen Verfahrens praktisch nicht befasst. Soweit darin eine ausnahmsweise zulässige Sachverhaltsrüge zu erblicken wäre (s. Art. 63 und Art. 64, je Abs. 2 OG), ist sie unbegründet. Denn übereinstimmend mit dem Bezirksgericht ist das Obergericht davon ausgegangen, dass die Arbeitsrapporte "formell gesehen unbestrittenermassen nicht zu beanstanden" sind und dass "der Wortlaut der Verträge an sich klar formuliert ist" (E. 3.4 Abs. 1 S. 12). Wie der Durchschnittsleser den Zwischentitel "Arbeitsrapporte mit gewissen Tücken" verstanden hat, gehört hingegen nicht zum Beweisergebnis, sondern ist Rechtsfrage (BGE 100 II 177 E. 5 S. 180; 108 II 241 E. 6a S. 245) gleichwie die Bestimmung von Begriffen, die in einer Presseäusserung enthalten sind (BGE 107 II 1 E. 5a S. 6; z.B. BGE 119 II 97 E. 4 S. 100 ff.). Mit dem erwähnten Vorbehalt kann auf die Berufung - in dieser nicht vermögensrechtlichen Zivilrechtsstreitigkeit (BGE 127 III 481 E. 1a S. 483) - eingetreten werden.