Citation: 1C_135/2016 E. 4

Bezüglich der vom Beschwerdeführer ebenfalls in Frage gestellten Verpflichtung zum Rückbau der Fenster im Einstellraum ist die Verhältnismässigkeit ebenfalls zu bejahen. Wie vorstehend ausgeführt, besteht ein erhebliches öffentliches Interesse an der Trennung des Baugebiets vom Nichtbaugebiet. Dass der Einstellraum gemäss den vorinstanzlichen Feststellungen aufgrund seiner Grösse, Befensterung und der Erschliessung durch eine direkte Verbindung zur Wohnung im Erdgeschoss objektiv zur Wohnnutzung geeignet oder jedenfalls mit geringem Aufwand bewohnbar gemacht werden kann, bestreitet der Beschwerdeführer nicht. Er macht bloss geltend, die Verhinderung der Wohnnutzung hätte ebenso gut durch eine entsprechende Auflage im Projektänderungsentscheid unter Androhung einer Busse gewährleistet werden können. Das Kosten-/Nutzenverhältnis des Rückbaus der Fenster sei daher unzumutbar, weil die Gemeinde keinen Anspruch habe, die Wiederherstellungsmassnahme anzuordnen, die für sie am einfachsten und günstigsten zu kontrollieren sei. Mit diesen Angaben zeigt der Beschwerdeführer nicht auf, inwiefern die vorinstanzliche Feststellung, wonach ein Benützungsverbot bezüglich einzelner Räume auf Dauer meist nur mit einem unverhältnismässigen Verwaltungsaufwand kontrollier- und durchsetzbar sei, willkürlich sein soll, was auch nicht ersichtlich ist (vgl. Urteil 1C_355/2008 vom 28. Januar 2009 E. 2.2; ZAUGG/LUDWIG, Baugesetz des Kantons Bern vom 9. Juni 1985, 4. Aufl. 2013, N. 10 zu Art. 46 BauG). Damit erweist sich der Rückbau der Fenster nicht nur als geeignet, sondern auch als erforderlich, um eine widerrechtliche Wohnnutzung des Abstellraums zu verhindern. Sodann ist auch nicht zu erkennen, weshalb der Rückbau aufgrund der Kosten nicht zumutbar sein sollte, zumal der Beschwerdeführer nicht bestreitet, dass er die Fenster gemäss den vorinstanzlichen Feststellungen bösgläubig errichtet hat. Demnach sind seine mit der Wiederherstellung verbundenen Nachteile nicht oder nur in verringertem Masse zu berücksichtigen (BGE 132 II 21 E. 6.4 S. 39 f.).