Citation: 4A_142/2021 E. A

A.________ (Versicherter, Kläger, Beschwerdeführer) arbeitete seit dem 10. Oktober 2016 als Projektmanager bei der C.________ AG und war in dieser Eigenschaft bei der Versicherung B.________ (Versicherung, Beklagte, Beschwerdegegnerin) kollektiv krankentaggeldversichert. Der Versicherte war ab dem 24. April 2017 vollständig arbeitsunfähig, woraufhin die Versicherung die vereinbarten Taggelder an den Versicherten ausrichtete. Am 4. Juli 2017 meldete sich der Versicherte bei der Eidgenössichen Invalidenversicherung (IV) zum Leistungsbezug an. Mit Verfügung vom 8. Januar 2018 sprach ihm die IV-Stelle Basel-Landschaft eine Dreiviertelsrente basierend auf einem Invaliditätsgrad von 62% zu. Per Ende April 2018 stellte die Versicherung die Taggeldleistungen ein. Sie begründete die Einstellung damit, der Versicherte sei bei Stellenantritt bereits zu 20% arbeitsunfähig gewesen und der Versicherungsvertrag sei in diesem Umfang teilnichtig. Die von der IV gutachterlich festgestellte Arbeitsunfähigkeit reduziere sich von 60% um 20% auf 40%. Unter Abzug der im massgebenden Zeitraum erbrachten Leistungen der Arbeitslosenversicherung ergebe sich ein negativer Saldo und damit keine Leistungspflicht.