Citation: 2C_407/2023 E. 1.2

1.2. Das Rechtsmittel ist als Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten zulässig (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG), da die Beschwerdeführerin 1 mit italienischer Staatsangehörigkeit gestützt auf Art. 4 des Abkommens vom 21. Juni 1999 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft einerseits und der Europäischen Gemeinschaft und ihren Mitgliedstaaten andererseits über die Freizügigkeit (FZA; SR 0.142.112.681) in Verbindung mit Art. 6 Abs. 1 Anhang I FZA jedenfalls einen potenziellen (originären) freizügigkeitsrechtlichen Aufenthaltsanspruch hat (vgl. Urteil 2C_718/2021 vom 11. Januar 2022 E. 1.2). Auch der Beschwerdeführer 2 - der kosovarische Ehegatte der Beschwerdeführerin 1 - kann sich in vertretbarer Weise auf einen (abgeleiteten) freizügigkeitsrechtlichen Aufenthaltsanspruch berufen, sofern jener der Beschwerdeführerin 1 bejaht würde (vgl. Art. 7 lit. d FZA i.V.m. Art. 3 Abs. 1 und Abs. 2 lit. a Anhang I FZA; Urteil 2C_718/2021 vom 11. Januar 2022 E. 1.2). Gleich verhält es sich im Grundsatz mit dem (abgeleiteten) freizügigkeitsrechtlichen Aufenthaltsanspruch des während des bundesgerichtlichen Verfahrens volljährig gewordenen Beschwerdeführers 3, zumal dieser noch nicht 21 Jahre alt ist und aus der Beschwerde zumindest sinngemäss hervorgeht, dass ihm Unterhalt gewährt wird (vgl. Art. 7 lit. d FZA i.V.m. Art. 3 Abs. 1 und Abs. 2 lit. a Anhang I FZA; Urteil 2C_757/2019 vom 21. April 2020 E. 1.1). Ob die Voraussetzungen des Bewilligungsanspruchs vorliegen, ist indes nicht Gegenstand der Eintretensfrage, sondern der materiellen Beurteilung (vgl. BGE 147 I 268 E. 1.2.7; 139 I 330 E. 1.1).