Citation: 4A_153/2020 E. A

A.a. A.________ (Beschwerdeführer 1) und B.________ (Beschwerdeführer 2) sind seit dem 11. Januar 2016 Mieter einer 3.5-Zimmer-Wohnung an der Strasse U.________ in V.______ (Gemeinde W.________). Mit Mietvertrag vom 17./19. November 2015 ist ein Mietzins von monatlich Fr. 915.-- sowie eine Kündigungsfrist von drei Monaten "ohne Beachtung von Kündigungsterminen" vereinbart worden. Am 25. Januar 2016 übermittelten die beiden Mieter C.________ (Vermieter, Beschwerdegegner) eine Mängelliste. Mit Eingabe vom 17. Mai 2016 leiteten sie ein Schlichtungsverfahren bei der Schlichtungsbehörde für Mietsachen des Bezirks Albula ein. Sie beantragten darin namentlich, C.________ sei zu verurteilen, die noch nicht beseitigten Mängel zu beheben sowie umgehend und dauerhaft eine Raumwärme von 20 Grad Celsius sicherzustellen. Dieses Verfahren setzten die Parteien (nach erfolgloser Schlichtung) unabhängig vom vorliegenden Prozess fort. A.b. Am 18. Mai 2016 schickte C.________ A.________ ein E-Mail. Er beanstandete darin unter anderem, dass die Mieter den ganzen Tag wie auch in der Nacht "alle Lichter im Haus" brennen liessen, und er monierte Geschrei, das "bis auf die Strasse" dringe, "religiös-missionarische Tätigkeiten in öffentlichen Verkehrsmitteln", "primitive Aufführungen" vor Feriengästen und "Abfallsäcke ums Haus". Er habe die "Verdrehungen, Unwahrheiten und Drohungen langsam satt" und mache sich "berechtigte Sorgen um den Ruf" seines Namens und seines Hauses. Er stellte den Mietern die Beendigung des Mietverhältnisses in Aussicht, sollten sie sich nicht anpassen. Mit amtlichem Formular vom 23. Mai 2016 kündigte C.________ das Mietverhältnis per 31. August 2016. Zur Begründung verwies er auf ein Begleitschreiben sowie auf das E-Mail vom 18. Mai 2016.