Citation: 7B_279/2024 E. A

A.a. Das Obergericht des Kantons Zürich sprach A.________ mit Urteil vom 1. Dezember 2008 der vorsätzlichen Tötung schuldig und verurteilte ihn zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren und drei Monaten. Die Freiheitsstrafe schob es zugunsten einer stationären therapeutischen Massnahme auf. Nachdem diese wegen Aussichtslosigkeit aufgehoben worden war, ordnete das Bezirksgericht Bülach am 3. März 2015 die nachträgliche Verwahrung von A.________ an. A.b. Am 23. März 2023 ersuchte A.________ um Aufhebung seiner Verwahrung und seine bedingte Entlassung. Eventualiter beantragte er unter anderem, der Massnahmenvollzug sei "konventionskonform" auszugestalten und auf "Resozialisierung und Freiheitsorientierung" auszurichten, insbesondere seien ihm Vollzugslockerungen zu gewähren. "Ohnehin" sei festzustellen, dass die bisherige Verwahrung bzw. der bisherige Verwahrungsvollzug Art. 3 und 5 EMRK sowie Art. 4 Abs. 1 des 7. Zusatzprotokolls zur EMRK verletzt habe. Für die Zeit der "EMRK-widrigen Haft" sei ihm gestützt auf Art. 5 Ziff. 5 EMRK Schadenersatz zuzusprechen. Am 22. Juni 2023 ersuchte er zudem noch um seine Neubegutachtung. Das Amt für Justizvollzug und Wiedereingliederung des Kantons Zürich (JuWe) trat mit Verfügung vom 31. August 2023 nicht auf das Gesuch um Aufhebung der Verwahrung ein und wies das Gesuch um bedingte Entlassung ab. Die Eventualanträge, darunter insbesondere die Anträge auf Feststellung der EMRK-Verletzung und Zusprechung von Schadenersatz, wies es ab, soweit es darauf eintrat. Dazu hielt es insbesondere fest, eine Verletzung der EMRK sei nicht auszumachen. Das Gesuch um Neubegutachtung wies es ebenfalls ab. A.c. Dagegen erhob A.________ Rekurs bei der Direktion der Justiz und des Innern des Kantons Zürich (Justizdirektion). Diese befand in ihrer Verfügung vom 21. Dezember 2023, dass das JuWe auf das Gesuch um Aufhebung der Verwahrung hätte eintreten sollen und prüfen müssen, ob die Voraussetzungen für die Verwahrung noch gegeben waren. Sie hiess den Rekurs deshalb teilweise gut, hob die Verfügung vom 31. August 2023 auf und wies die Sache zur Einholung eines Gutachtens und neuer Beurteilung an das JuWe zurück. Soweit A.________ dagegen beantragte, es sei festzustellen, dass die bisherige Verwahrung bzw. der bisherige Verwahrungsvollzug die EMRK verletzt habe, und es sei ihm hierfür Schadenersatz zuzusprechen, wies die Justizdirektion den Rekurs ab, soweit sie darauf eintrat. Sie erwog dazu, den Ausführungen von A.________ zur Anordnung der nachträglichen Verwahrung könne nicht gefolgt werden; im Übrigen sei sie für die Beurteilung von entsprechenden Schadenersatzklagen ohnehin nicht zuständig.