Citation: 9C_351/2023 E. 3.2.2

3.2.2. Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung des Beweisrechts durch die Vorinstanz, indem diese seinen Parteiaussagen nicht gefolgt sei. Diesbezüglich ist vorweg dem kantonalen Gericht dahingehend zu folgen, dass massgebend die Verhältnisse im Zeitpunkt sind, in welchem sich die Kürzungsfrage stellt (vorinstanzliche Erwägung 5.1 S. 7). Vorliegend geht es um Leistungen ab Oktober 2015. Massgebend sind somit die Verhältnisse in diesem Zeitpunkt und nicht diejenigen im Jahr 2017 (vgl. etwa Urteil 9C_819/2018 vom 28. Mai 2019 E. 6.2.1). Weiter ist - mit der Vorinstanz (vorinstanzliche Erwägungen 5.1 und 5.2.3 S. 6 f.) - darauf hinzuweisen, dass es am Beschwerdeführer gewesen wäre, seine Einwendungen, warum er realistischerweise keine Erwerbsmöglichkeit mehr im Bankenumfeld habe, zu substanziieren und entsprechende Beweise dafür zu erbringen (vgl. dazu auch Urteil 9C_819/2018 vom 28. Mai 2019 E. 4.1 mit Hinweisen). Dass er dies in irgend einer Weise getan hätte, wird weder dargetan noch ist es ersichtlich. Alleine das Vorbringen (undifferenzierter) Parteiaussagen - welche entgegen dem Beschwerdeführer sehr wohl von der Vorinstanz gewürdigt wurden (vorinstanzliche Erwägung 5.2.3 S. 8) - kann in diesem Zusammenhang nicht genügen, bleibt es damit doch bei unsubstanziierten und unbelegten Einwänden. Diesen musste das kantonale Gericht mangels hinreichender Substanziierung auch nicht weiter nachgehen. Die Schlussfolgerung, dass es dem Beschwerdeführer nicht gelungen sei, die Vermutung umzustossen, wonach das zumutbarerweise noch erzielbare Einkommen dem Invalideneinkommen entspreche (vorinstanzliche Erwägung 5.2.4 S. 8), ist somit weder willkürlich, noch verletzt sie Recht. Weiterungen erübrigen sich.