Citation: U 125/01 26.03.2003 E. 1

Bei der Beschwerdeführerin traten unmittelbar nach der Auffahrkollision vom 16. April 1996 mit Distorsionstrauma der HWS starke Nackenschmerzen sowie Schwindelbeschwerden auf, weshalb sie sich noch am Unfalltag ins Spital X.________ begab, wo Röntgenbilder der HWS erstellt und ihr ein Halskragen verordnet wurde. In der Folge hat sich bei der Versicherten das für eine Schleuderverletzung der HWS oder eine äquivalente Verletzung typische Beschwerdebild entwickelt. Im Einzelnen leidet sie seither unter Nacken- und Kopfschmerzen mit Ausstrahlungen in die Arme, die Schultern, den Rücken und das Gesicht, Schwindelanfällen, Atmungsstörungen, rascher Ermüdbarkeit, verminderter Leistungsfähigkeit, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Konzentrations-, Gedächtnis-, Wortfindungs- und Sehstörungen sowie Tinnitus beidseits. Ab August 1996 litt sie überdies vorübergehend an einer Depression.