Citation: 4P.46/2001 30.05.2001 E. 4

4.- a) Das Handelsgericht erwog, die Parteien seien entgegen der Darstellung der Beschwerdeführerin gerade nicht von Spezialkenntnissen der Beschwerdegegnerin für die notwendigen Verladearbeiten ausgegangen, sondern von deren Angewiesenheit auf Instruktionen der Beschwerdeführerin. Das Kassationsgericht hielt dazu unter Hinweis auf die Duplik der Beschwerdegegnerin fest, diese Beurteilung verstosse nicht gegen die Verhandlungsmaxime. Die Beschwerdeführerin ficht diese Erwägung als verfassungswidrig an, weil das Kassationsgericht ihre Ausführungen in der Nichtigkeitsbeschwerde nicht berücksichtigt habe und der angefochtene Entscheid daher auf einer Verweigerung des rechtlichen Gehörs beruhe. b) Die Rüge der Beschwerdeführerin verkennt, dass die entscheidende Behörde aufgrund des verfassungsrechtlichen Anspruchs auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) und der daraus abgeleiteten Begründungspflicht nicht gehalten ist, sich einlässlich mit allen Parteistandpunkten auseinanderzusetzen und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich zu widerlegen. Von Verfassungs wegen genügt es vielmehr, wenn kurz die Überlegungen genannt werden, von denen sich das Gericht hat leiten lassen und auf welche sich sein Entscheid stützt, so dass sich der Betroffene über die Tragweite des Entscheides Rechenschaft geben und ihn in voller Kenntnis der Sache an die höhere Instanz weiterziehen kann (BGE 124 II 146 E. 2a S. 149; 123 I 31 E. 2c S. 34; 121 I 54 E. 2c S. 57). Nachdem das Kassationsgericht die Aktenstelle nannte, auf welche es seine Beurteilung stützte und damit - wenn auch nicht ausdrücklich, so doch zumindest sinngemäss - zum Ausdruck brachte, dass es die von der Beschwerdeführerin vorgebrachten Einwände nicht teilte, ist eine Verletzung des rechtlichen Gehörs zu verneinen. Dass und inwiefern das Kassationsgericht die zitierte Aktenstelle willkürlich ausgelegt hätte, macht die Beschwerdeführerin nicht geltend, womit darauf nicht weiter einzugehen ist.