Citation: 5A_502/2018 E. 3.2.4

3.2.4. Zur Beschwerdebefugnis nach dieser Bestimmung hat das Bundesgericht sich bereits verschiedentlich geäussert. Demnach ist eine Drittperson dann zur Beschwerde legitimiert, wenn sie die Verletzung eigener Rechte geltend macht und ein rechtliches Interesse verfolgt, das durch das Erwachsenenschutzrecht geschützt werden soll. Die Geltendmachung dieses eigenen rechtlich geschützten Interesses, das wirtschaftlicher oder ideeller Natur sein kann, ist nur zulässig, wenn es mit der fraglichen Massnahme direkt zusammenhängt bzw. mit der Massnahme geschützt werden soll und deshalb von der Erwachsenenschutzbehörde hätte berücksichtigt werden müssen (Urteil 5A_746/2016 vom 5. April 2016 E. 2.3.3 mit zahlreichen Hinweisen). Insoweit stellt sich folglich keine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung. Der Beschwerdeführer macht sinngemäss zwar geltend, es sei eine Konstellation zu beurteilen, die noch nicht entschieden sei. Abgesehen davon, dass er sich auf Widersprüche bzw. eine Änderung in der kantonalen Praxis beruft, stellt die Anwendung rechtsprechungsgemässer Prinzipien auf den Einzelfall indes keine Grundsatzfrage dar (BGE 141 II 113 E. 1.4.1).