Citation: 6B_785/2017 E. 2.3

2.3. Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG setzt für die Berechtigung von Privatstrafklägern zur Beschwerdeführung in Strafsachen an das Bundesgericht eine Parteistellung als Zivilkläger oder Zivilklägerin (im Sinne von Art. 119 Abs. 2 lit. b i.V.m. Art. 122 ff. StPO) ausdrücklich voraus (Urteile des Bundesgerichtes 6B_1054/2016 vom 1. Juni 2017 E. 3.1; 6B_481/2014 vom 13. August 2014 E. 5). Als Ansprüche im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG gelten solche, die sich auf Zivilrecht stützen und daher ordentlicherweise vor den Zivilgerichten einzuklagen wären. Im Vordergrund stehen dabei Ansprüche auf Schadenersatz und Genugtuung im Sinne von Art. 41 ff. OR (BGE 141 IV 1 E. 1.1 S. 4). Gemäss Art. 42 Abs. 1 BGG obliegt es der beschwerdeführenden Person, die Tatsachen darzulegen, aus der sich ihre Beschwerdelegitimation ergibt. Falls die Privatklägerschaft Beschwerde in Strafsachen (insbesondere gegen eine Einstellungsverfügung) erhebt, hat sie daher in ihrer Beschwerdeschrift darzulegen, welche Zivilansprüche sie gegen den Beschuldigten geltend macht (BGE 141 IV 1 E. 1.1 S. 4 f. mit Hinweisen).