Citation: I 662/04 15.04.2005 E. 5.2

5.2.1 Das kantonale Gericht errechnete anhand der Lohnangaben im Bericht des Kinderheims G.________ vom 28. April 2002 bei einem monatlichen Verdienst von Fr. 2674.- ein Einkommen von Fr. 34'612.- im Jahr 2001, was sich, in Berücksichtigung eines leicht reduzierten 13. Monatslohns im Vorjahr, nicht beanstanden lässt. Weiter hat es korrekterweise den Jahreslohn an die vom Jahr 2001 auf 2002 eingetretene Nominallohnentwicklung von 1,8 % angepasst (Lohnentwicklung 2002, Tabelle T1.93, S. 30), woraus ein hypothetisches Valideneinkommen für das Jahr 2002 von Fr. 35'235.- resultiert. 5.2.2 Richtigerweise wurde sodann das hypothetische Invalideneinkommen unter Beizug der statistischen Werte der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) erhoben. Gemäss LSE 2002 belief sich der durchschnittliche Frauenlohn nach Tabelle 1 für einfache, repetitive Tätigkeiten (Anforderungsniveau 4) auf Fr. 3820.-. Angepasst an die betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit von 41,7 Stunden (Die Volkswirtschaft 10/2004 S. 90 Tabelle B9.2] und bei einer 50%igen Tätigkeit ergibt sich ein mögliches Einkommen von Fr. 23'894.- (Fr. 3820.- x 12 : 40 x 41,7). Angesichts der behinderungsbedingten Einschränkungen und den persönlichen Verhältnissen ist mit Blick auf die massgebliche Rechtsprechung (BGE 126 V 75 ff.) der vom kantonalen Gericht vorgenommene leidensbedingte Abzug von 15 % gerechtfertigt, womit der Versicherten noch zumutbar ist, ein Erwerbseinkommen von Fr. 20'310.- zu erzielen. Im erwerblichen Bereich ergibt sich demnach im Vergleich von Validen- und Invalideneinkommen im massgeblichen Zeitpunkt des Rentenbeginns (BGE 128 V 174, 129 V 222) eine Invalidität von 42,4 %.