Citation: 2C_966/2016 E. 2

Die Steuerpflichtigen rügen einerseits eine offensichtlich unrichtige Sachverhaltsfeststellung, indem die Vorinstanz eine in ihrer Gesamtheit auf Erwerb gerichtete Tätigkeit angenommen hat. Andererseits machen sie geltend, diese habe das einschlägige Bundesrecht, Art. 18 Abs. 1 und 2 DBG sowie Art. 16 Abs. 3 DBG, verletzt, da sie zu Unrecht auf gewerbsmässigen Liegenschaftenhandel statt auf einen steuerfreien privaten Kapitalgewinn geschlossen habe. Die gerichtliche Beweiswürdigung, selbst wenn sie auf Indizien beruht, und die sich daraus ergebenden tatsächlichen Schlussfolgerungen fallen unter die Tatfragen (vgl. BGE 133 V 477 E. 6.1 S. 485; 132 V 393 E. 3.3 S. 399). Rechtsfrage ist hingegen, ob eine selbständige Erwerbstätigkeit oder eine private Vermögensverwaltung vorliegt. Diese prüft das Bundesgericht mit voller Kognition (Art. 95 BGG), während die zugrunde liegenden vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen als Tatfragen nur einer eingeschränkten Überprüfung zugänglich sind (Art. 97 Abs. 1 und Art. 105 Abs. 2 BGG; E. 1.2 f. hievor; BGE 141 V 234 E. 2 S. 236).