Citation: 1B_650/2020 E. 1

A.________ hat am 28. September 2020 beim Obergericht des Kantons Aargau Beschwerde gegen die Nichtanhandnahmeverfügung der Staatsanwaltschaft Zofingen vom 10. September 2020 erhoben. Am 13. November 2020 wies das Obergericht das Gesuch von A.________ um unentgeltliche Rechtspflege ab und setzte ihr eine letzte Nachfrist von 10 Tagen zur Bezahlung eines Kostenvorschusses von Fr. 1'000.-, unter der Androhung, bei Säumnis auf die Beschwerde nicht einzutreten. Zur Begründung hat es angeführt, unentgeltliche Rechtspflege könne einer Privatklägerin nach Art. 136 Abs. 1 StPO nur für die Durchsetzung von Zivilansprüchen gewährt werden, soweit diese nicht aussichtslos seien. Soweit A.________ Ansprüche gegen den kantonalen Veterinärdienst erhebe, seien diese öffentlich-rechtlicher Natur. Zivilrechtliche Ansprüche gegen Mitarbeiter des Tierheims X.________ seien aussichtslos. Diese hätten den Veterinärdienst über die Tatsache informiert, dass sich die Beschwerdeführerin mit 7 Katzen und 2 Kaninchen seit mehreren Stunden auf dem Gelände des Tierheims aufhalte und nach einer Unterkunft für die Tiere suche. Aus dieser im Hinblick auf das Tierwohl angebrachten Meldung ergebe sich keine Rechtsgrundlage für Zivilansprüche. Mit Eingabe vom 7. Dezember 2020 erhebt A.________ Beschwerde gegen diese Verfügung des Obergerichts und beantragt sinngemäss, sie aufzuheben, ihr für das Beschwerdeverfahren unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren und ihr den Kostenvorschuss zu erlassen. Vernehmlassungen wurden keine eingeholt.