Citation: 2C_568/2021 E. 5.2.1

5.2.1. Die Vorinstanz befasst sich eingehend mit der Frage der Rückfallgefahr (vgl. angefochtener Entscheid E. 3.3 und 3.4). In sachverhaltlicher Hinsicht stellt sie fest, dass der Beschwerdeführer an einer Abhängigkeitserkrankung von Alkohol sowie einer Persönlichkeitsakzentuierung mit dissozialen Anteilen leidet. Zur Behandlung seiner Alkoholabhängigkeit besuchte der Beschwerdeführer ab dem 18. September 2017 aus eigener Initiative die Klinik B.________, die er am 30. September 2017 trotz gegenteiliger Empfehlung wieder verliess. Am 19. Juni 2018 trat er in die Justizvollzugsanstalt U.________ ein, wo er vom 18. Oktober 2018 bis zum 31. Januar 2019 freiwillig das Rückfallprophylaxetraining für drogenabhängige Menschen des Forensisch-Psychiatrischen Dienstes B.________ (nachfolgend: Forensisch-Psychiatrischer Dienst) besuchte. Am 19. Februar 2019 verfügte das Amt für Justizvollzug des Kantons Aargau eine vollzugsbegleitende ambulante Therapie. Im Rahmen der bedingten Entlassung des Beschwerdeführers vom 28. Mai 2020 setzte es die Probezeit auf ein Jahr an und erliess Weisungen zur Deliktsprävention (unter anderem Alkoholverbot, Abstinenzkontrollen sowie Weiterführung der ambulanten psychotherapeutischen Behandlung).