Citation: 4D_77/2014 E. 7

7. Zudem ist die Verjährung anzuhalten bis zur vollumfänglichen Erfüllung aller vom Gericht auferlegten Verpflichtungen." Am 12. März 2013 teilten die Kläger dem Gerichtspräsidium aufforderungsgemäss mit, dass sich der Streitwert auf Fr. 29'900.-- belaufe. Der Beklagte beantragte die Abweisung der Klage, soweit darauf einzutreten sei. Mit Widerklage verlangte er die Feststellung, dass die mit Zahlungsbefehl vom 14. September 2012 in Betreibung gesetzte Forderung (Zahlungsbefehl Nr. xxx des Betreibungsamtes Villmergen) nicht besteht. Diese Betreibung sei zu löschen. Eventualiter sei das Betreibungsamt Villmergen anzuweisen, den Eintrag in der Betreibung Nr. xxx nicht mehr mitzuteilen. Am 27. August 2013 wies der Präsident des Bezirksgerichts Bremgarten die Klage ab. Ferner stellte er fest, dass die mit Zahlungsbefehl vom 14. September 2012 des Betreibungsamtes Villmergen in Betreibung gesetzte Forderung (Betreibung Nr. xxx) nicht besteht, und hob die entsprechende Betreibung auf. Dagegen erhoben die Kläger Berufung an das Obergericht des Kantons Aargau. Sie beantragten, das Urteil des Bezirksgerichts sei vollumfänglich "zurückzuweisen". Die Begehren der Kläger in der Klage, mit Ausnahme des Begehrens 7, seien gutzuheissen. Mit Urteil vom 20. August 2014 wies das Obergericht die Berufung ab, soweit es darauf eintrat. Es kam im Wesentlichen zum Schluss, dass die Kläger den Schaden nicht substanziiert geltend gemacht und nicht bewiesen hätten. Es liess damit offen, wie ein allfälliges zwischen den Parteien bestehendes Vertragsverhältnis zu qualifizieren wäre und ob ein durch eine undichte Dampfsperre verursachter Schaden vom Beklagten zu vertreten und zu ersetzen wäre.