Citation: 2A.422/2000 06.04.2001 E. A

A.- Nach Art. 64 des Bundesgesetzes vom 29. April 1998 über die Landwirtschaft (Landwirtschaftsgesetz, LwG; SR 910. 1) werden die Traubenposten aufgrund des natürlichen Zuckergehalts und des Flächenertrags in drei Kategorien eingeteilt (Abs. 1), wobei der Bundesrat die Mindestzuckergehalte sowie den Ertrag pro Flächeneinheit festlegen kann (Abs. 2). Die Kantone sind befugt, höhere Mindestzuckergehalte und tiefere Höchsterträge pro Flächeneinheit vorzusehen (Abs. 3). Der Bundesrat hat in Art. 14 Abs. 2 der Verordnung vom 7. Dezember 1998 über den Rebbau und die Einfuhr von Wein (Weinverordnung; SR 916. 140) den Traubenertrag für die Kategorie 1 bei weissen Gewächsen auf 1,4 kg/m2 bzw. 1,12 l/m2 (Wein) und bei roten Gewächsen auf 1,2 kg/m2 bzw. 0,96 l/m2 (Wein) beschränkt. Nach Art. 14 Abs. 3 der Weinverordnung können die Kantone für die Kategorie 1 tiefere Ertragswerte festlegen und auch die Flächenerträge für die Kategorien 2 und 3 begrenzen.