Citation: 6B_817/2023 E. 1.4

1.4. Der Beschwerdeführer bringt vor, die Vorinstanz verfalle in Willkür, indem sie die für das Unfallgeschehen absolut zentrale Frage, inwieweit ein von der ersten Instanz festgestellter, massiver Wassersog überhaupt vorgelegen sei, offengelassen habe. Dabei begnügt sich der Beschwerdeführer damit, seine Darstellung vorzutragen und daraus seine eigenen Folgerungen zu ziehen, ohne sich mit den vorinstanzlichen Ausführungen auseinanderzusetzen, wonach er sich im Klaren darüber gewesen sei, dass die von ihm beabsichtigte und auch tatsächlich bewirkte Sogwirkung beträchtliches Ausmass angenommen habe und dass diese bei steigendem Wasserpegel noch stärker werden würde. Folglich ist auf diese Rüge nicht einzutreten (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG). Soweit der Beschwerdeführer eine willkürliche Sachverhaltsfeststellung bezüglich des Aufenthalts von Fussgängern und insbesondere Kindern in der Nähe des Sickerschachts rügt, indem er ausführt, die Vorinstanz verkenne die topografischen und witterungsbedingten Gegebenheiten auf dem Reitplatz, soweit sie aus generellen Gegebenheiten ableite, dass zum Unfallszeitpunkt Fussgänger oder insbesondere Kinder zum Schacht gelangen könnten, stellt er der vorinstanzlichen Würdigung des Sachverhalts seine eigene Darstellung gegenüber und zieht daraus seine eigenen Schlussfolgerungen, ohne darzulegen, inwiefern Willkür der Vorinstanz vorliegt, wenn sie darauf hinweist, dass sich in unmittelbarer Nähe des Unfallortes eine von Fussgängern viel frequentierte Strasse samt Trottoir sowie eine Parkanlage mit Spielplatz befänden. Auf diese Rüge ist ebenfalls nicht einzutreten (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG). Der Beschwerdeführer bringt vor, es sei spekulativ und damit willkürlich, wenn die Vorinstanz festhalte, ihm sei geeignetes Material für eine deutliche Absperrung des Gefahrenbereichs zur Verfügung gestanden. Obgleich er ausgesagt habe, bei der Springkonkurrenz sei der Reitplatz eingezäunt, bedeute dies nicht, dass solches Material effektiv in der Reithalle gelagert worden sei. Dabei setzt er sich nicht mit den vorinstanzlichen Erwägungen und dem dortigen Verweis auf seine Aussagen bezüglich der Arbeiten zum Verbarrikadieren und zur Abdichtung der vor der Überschwemmung gefährdeten Reithalle auseinander. Soweit der Beschwerdeführer schliesslich die Gleichsetzung der Begriffe "ansaugen" und "hinschwemmen" als willkürlich und die darauf beruhende, vorinstanzliche Sachverhaltswürdigung, die sich auf dem Reitplatz befindlichen Hindernisstangen seien zum Abfluss gesogen worden, als falsch rügt, vermag er mit seinen Ausführungen nicht darzulegen, inwiefern die Vorinstanz auf der Grundlage ihrer Feststellungen unhaltbare Schlussfolgerungen gezogen habe. Es ist nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz gestützt auf ihre Feststellungen, wonach die vom Beschwerdeführer als Markierung des Schachts benutzte Holzstange laut seinen Angaben dort hingeschwemmt worden sei bzw. es beim fraglichen Schacht zwei Stangen gehabt habe, zur Erkenntnis gelangt, dass diese Stangen vom Sickerschacht angesogen worden seien, zumal sich der vom Beschwerdeführer geltend gemachte Widerspruch nicht erschliesst, wenn die Vorinstanz zugleich festhält, es sei nicht behauptet worden, dass am Unfalltag ebenfalls Hindernisstangen angesogen worden seien. Damit erweisen sich sämtliche Rügen, mit denen der Beschwerdeführer eine willkürliche Beweiswürdigung bzw. eine willkürliche Feststellung des Sachverhalts geltend macht, als unbegründet, soweit darauf eingetreten werden kann.