Citation: 8C_63/2017 E. A

Die 1953 geborene A.________ war als Geschäftsführerin der ihr gehörenden B.________ AG erwerbstätig, und bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 30. Oktober 2009 stürzte sie eine Treppe hinunter. Der gleichentags aufgesuchte Dr. med. C.________, FMH Rheumatologie, diagnostizierte eine Schulter- und Ellbogenkontusion, eine Handgelenks- und Finger-III-Kontusion rechts sowie eine Lendenwirbelsäulen- und Beckenkontusion (Berichte vom 29. und 30. Dezember 2009). Die Suva erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung; Taggeld), die sie mit Verfügung vom 1. Dezember 2010 auf den 1. Februar 2011 einstellte. Daran hielt sie auf Einsprache hin fest (Einspracheentscheid vom 27. Januar 2011). In Gutheissung der hiegegen eingereichten Beschwerde wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich mit Entscheid vom 31. August 2012 die Sache an die Suva zurück, damit sie, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, über die Leistungspflicht ab 1. August 2010 neu verfüge. Nach Erlass des gerichtlich aufgehobenen Einspracheentscheids vom 27. Januar 2011 meldete die Versicherte mehrere weitere Unfälle an, für welche die Suva die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung; Taggeld) erbrachte: Am 8. Mai 2011 erlitt sie Brüche an einer linken und am 7. August 2011 an einer rechten Zehe; am 12. August 2011 schlug sie den rechten gebrochenen Kleinzeh an einem Gartenstuhl an, stürzte vor Schmerz und prallte mit der rechten Hüfte sowie dem rechten Ellbogen auf dem Steinboden auf (Unfallmeldung vom 21. September 2011); am 23. August 2011 parkte sie den von ihr gelenkten Personenwagen rückwärts schwungvoll in einen zwischen zwei Bäumen liegenden Parkplatz ein, wobei das Fahrzeug gegen die dahinter stehende Strassenlaterne stiess; der Schadenmeldung vom 21. September 2011 gemäss litt sie danach an Rücken-, Nacken-, Schultern- und Kopfbeschwerden; Ende Mai 2012 stolperte sie über die Schwelle vom Wohnzimmer auf die Terrasse und fiel auf den linken Ellbogen; am 8. September 2012 stürzte sie mit dem Fahrrad und fiel auf die rechte Körperseite, wobei sie sich an der Hand, am Arm und Ellbogen sowie der Hüfte und dem Knie verletzte; am 30. November 2012 rutschte sie auf eisigem Untergrund aus und stürzte erneut auf die rechte Hüfte; am 11. Februar 2013 fiel sie auf der vereisten Treppe im Garten auf Ellbogen, Hand, Schulter und Hüfte links; am 13. April 2013 stürzte sie vom Krankenbett und schlug mit der rechten Hüfte am Boden auf. Die Suva holte unter anderem die kreisärztlichen Beurteilungen des Dr. med. D.________, Facharzt für Chirurgie, Suva Versicherungsmedizin, vom 9. und 16. August sowie 9. Oktober 2013 ein. Gemäss letztem Bericht war hinsichtlich der Kompressionsfraktur auf Höhe des Lendenwirbelkörpers (LWK) 3 mit Abriss des linken Querfortsatzes von einer vollständigen Restitutio ad integrum auszugehen. Bezüglich der erlittenen Kontusionen der diversen Körperteile fanden sich mit Ausnahme derjenigen an den Schultern keine objektivierbaren Unfallfolgen mehr. Die Schulterbeweglichkeit war unfallbedingt beidseitig eingeschränkt und das Zumutbarkeitsprofil war allein darauf bezogen einzuschätzen: Möglich waren körperlich leicht bis maximal mittelschwer belastende Tätigkeiten, wobei Gewichte bis 10 kg nur körpernah gehoben (höchstens bis Schulterniveau, ausnahmsweise darüber) sowie getragen werden sollten. Das Heben von Lasten über 10 kg war nur bis Gürtellinie möglich; zu vermeiden waren Verrichtungen, die mit repetitiven Schlägen oder mit Vibrationen verbunden waren. Unter Beachtung dieser Einschränkungen bestand in Übereinstimmung mit der Einschätzung des PD Dr. med. E.________, Klinik F.________, der den arthroskopisch durchgeführten Eingriff an der linken Schulter vorgenommen hatte, ab 1. Dezember 2013 eine vollständige Arbeitsfähigkeit. Am 28. Oktober 2013 teilte die Suva der Versicherten mit, sie stelle die Leistungen (Heilbehandlung; Taggeld) auf den 30. November 2013 ein. Nach Abklärung der erwerblichen Verhältnisse fand am 1. Juli 2014 ein Schlussgespräch mit der Versicherten und ihrem Rechtsvertreter statt. Mit Verfügung vom 25. Juli 2014 sprach die Suva eine Integritätsentschädigung gestützt auf eine Integritätseinbusse von 10 % zu. Gleichzeitig verneinte sie einen Anspruch auf Invalidenrente, da die als einzige Unfallfolge verbliebene Beeinträchtigung der beiden Schultern unter Berücksichtigung der Schadenminderungspflicht keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit als Geschäftsführerin ihres nach dem Konkurs des alten Betriebs im Jahre 2012 neu eröffneten Unternehmens G.________ AG bewirke. Die von der Versicherten dagegen erhobene Einsprache wies die Suva, nach eingeholter Stellungnahme des Dr. med. D.________ vom 24. April 2015, mit Einspracheentscheid vom 19. Mai 2015 ab.