Citation: U 394/06 19.02.2008 E. A

Die 1948 geborene M.________ war ab Juni 1991 als Pflegemitarbeiterin/Nachtwach-Hilfe im Alters- und Pflegeheim X.________ angestellt und dadurch bei der Berner Allgemeine Versicherungs-Gesellschaft (nachfolgend: Berner) obligatorisch gegen Unfallfolgen versichert. Am 24. Oktober 2000 verlor M.________, als sie im Wald auf einem liegenden Baumstamm stand, um Efeu von einem stehenden Baum zu schneiden, das Gleichgewicht und stürzte mehrere Meter eine Böschung hinunter in ein Bachbett, wo sie, nach einer Bewusstlosigkeit unbekannter Dauer, wieder zu sich kam. Im notfallmässig aufgesuchten Kantonsspital Y.________ wurden eine Distorsion der Halswirbelsäule (HWS) und eine commotio cerebri diagnostiziert, und es wurde eine volle Arbeitsunfähigkeit bestätigt. M.________ war vom 24. bis 26. Oktober und erneut vom 29. Oktober bis 13. Dezember 2000 im Kantonsspital Y.________ hospitalisiert. Anschliessend hielt sie sich bis 20. Januar 2001 in der Rehaklinik Z.________ auf. Die Berner gewährte Heilbehandlung und richtete ein Taggeld aus. Mit Verfügung vom 20. Oktober 2003 setzte die Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft (nachfolgend: Allianz) als Rechtsnachfolgerin der Berner den Taggeldanspruch ab 24. Juli 2002 auf 60 % herab, da die Arbeitsunfähigkeit, so argumentierte sie, ab diesem Zeitpunkt höchstens noch in diesem Umfang der Unfallversicherung anzulasten und im Übrigen mit vorbestandenen Krankheiten zu erklären sei; die unfallbedingte Heilbehandlung werde weiter übernommen. Hiegegen erhob M.________ Einsprache. Mit Verfügung vom 3. Dezember 2004 verneinte die Allianz rückwirkend ab 24. Juli 2002 nunmehr jeglichen weiteren Leistungsanspruch, da die darüber hinaus bestandenen Gesundheitsbeschwerden nicht in einem adäquaten Kausalzusammenhang zum Unfall vom 24. Oktober 2000 stünden. Sie erklärte zudem, auf eine Rückforderung der über den 24. Juli 2002 hinaus bereits erbrachten Leistungen zu verzichten. Mit Schreiben vom gleichen Tag eröffnete sie M.________ überdies, dass aufgrund der verfügten rückwirkenden Leistungseinstellung die den Taggeldanspruch betreffende Verfügung vom 20. Oktober 2003 und die dagegen geführte Einsprache gegenstandslos geworden seien, weshalb das Einspracheverfahren als erledigt abgeschrieben werde. Gegen die Verfügung vom 3. Dezember 2004 erhoben M.________ und die Assura Kranken- und Unfallversicherung (nachfolgend: Assura) als ihr obligatorischer Krankenpflegeversicherer je Einsprache. Die Allianz hielt an der Verfügung fest (Einspracheentscheid vom 9. September 2005).