Citation: 2D_40/2018 E. 2.3

2.3. Wollte man hingegen von einer subsidiären Verfassungsbeschwerde ausgehen, wäre zu verlangen, dass im Erlasspunkt überhaupt ein Anfechtungsobjekt vorliegt. Die Vorinstanz hat die Gerichtskosten festgelegt, nicht aber über den Erlass derselben befunden. Darüber hätte sie erst zu entscheiden gehabt, falls die Steuerpflichtige vor Verwaltungsgericht ein Erlassgesuch hinsichtlich der Gerichtsgebühr von Fr. 260.-- gestellt hätte, was bislang aber nicht der Fall ist. Müsste die Eingabe vom 19. Oktober 2018 als subsidiäre Verfassungsbeschwerde entgegengenommen werden, müsste folglich mangels eines tauglichen Anfechtungsobjekts auch darauf nicht eingetreten werden.