Citation: 8C_854/2017 E. 4.1

4.1. Laut angefochtenem Entscheid, welcher noch vor der Praxisänderung gemäss BGE 143 V 409 und 418 erging, liegt kein invalidisierender Gesundheitsschaden vor. Nach vorinstanzlicher Sachverhaltsfeststellung ist hinsichtlich des Gesundheitszustandes von den Diagnosen des MEDAS-Gutachtens auszugehen. Diesem komme volle Beweiskraft zu. Aufgrund ihrer Untersuchungsbefunde hätten die Experten als einzigen Befund mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit eine leichte somatoforme Schmerzstörung und nicht näher bezeichnete Verhaltensauffälligkeiten in Verbindung mit körperlichen Störungen festgestellt. Die angestammte Tätigkeit sei in einem Vollzeitpensum zumutbar, wobei die Leistungsfähigkeit um 10 % reduziert sei. Ein Invaliditätsgrad in leistungsbegründender Höhe lasse sich folglich nicht ermitteln.