Citation: 2C_377/2020 E. 6.1

6.1. Wie die Vorinstanz zu Recht erwägt (vgl. auch E. 7.2 des angefochtenen Urteils), lebt der Beschwerdeführer noch nicht derart lange in der Schweiz, als von einer tiefgreifenden Integration in die schweizerische Gesellschaft auszugehen ist. Der Beschwerdeführer arbeitet zwar im Familienbetrieb seiner Ehefrau. Dennoch ist nicht ersichtlich und wird vom Beschwerdeführer auch nicht hinreichend dargelegt, wie er sich über das beruflich-familiäre Umfeld hinaus, in sozialer und gesellschaftlicher Hinsicht in die Schweiz integriert hätte. Nichts anderes ergibt sich aus dem Umstand, dass er seit seiner Einreise in die Schweiz im Jahr 2016 bereits von drei Strafbefehlsverfahren betroffen gewesen ist (vgl. Ziff. A i.f. hiervor).