Citation: 5A_464/2015 E. 2.1

2.1. Das Obergericht ist vom folgenden, unbestrittenen Sachverhalt ausgegangen: Das Kantonsgericht habe dem Beschwerdeführer die Frist zur vollständigen Leistung der Sicherheiten mit Schreiben vom 14. August 2014 bis zum 30. September 2014 erstreckt. Diese Fristerstreckung sei weder als "einmalig" noch als "unerstreckbar" bezeichnet worden. Am 26. September 2014, d.h. binnen der erstreckten Frist, habe sich der Beschwerdeführer an das Kantonsgericht gewandt. Die entscheidenden Passagen (S. 5 der Eingabe) lauten wörtlich wie folgt (fortan mit der Absatznummer bezeichnet) : "All diese aussergerichtlichen Verhandlungen [über Klageanerkennungen] sind noch im Gange. [Absatz 1] Es fragt sich deshalb, ob unter diesen Umständen eine Sistierung aller Kollokationsprozesse bis Ende Jahr zweckmässig sein könnte. [Absatz 2] Aus prozessökonomischen Gründen würde sich eine Sistierung geradezu aufdrängen, zumal mit dem voraussichtlichen Wegfall resp. der Erledigung einer grösseren Anzahl von Kollokationsprozessen (Schätzung: mehr als 50 %) das Kantonsgericht markant entlastet würde. [Absatz 3] Es geht der Klägerschaft nicht darum eine Sicherstellung von Prozessentschädigungen hinauszuzögern. Deshalb wird von klägerischer Seite bis der neue Kautionsbetrag unter Berücksichtigung der oberwähnten Anerkennungen und der Problematik der Gesamtbeträge unter einer Geschäftsnummer berechnet sein wird, vorerst eine Akontozahlung von CHF 200'000.-- an die Gerichtskasse leisten. [Absatz 4] Unter Berücksichtigung all dieser Umstände und insbesondere wegen der grossen Anzahl Beklagter, die einen hohen Zeitbedarfes für entsprechende aussergerichtlichen Verhandlungen beanspruchen, beantragt der Kläger dem Kantonsgericht eine Sistierung sämtlicher hängigen Kollokationsklagen bis 31. Dezember 2014. [Absatz 5] Selbstverständlich könnte auch eine entsprechende Fristerstreckung in Frage kommen resp. gewährt werden. [Absatz 6] Eine solche Sistierung oder Fristerstreckung würde auch sämtliche gegebenenfalls noch zu leistenden Kautionen (natürlich mit Ausnahme der erwähnten CHF 200'000.--) beinhalten. [Absatz 7] Die bis Ende Jahr noch verbleibende Zeit würde dann genutzt, um möglichst viele Kollokationsprozesse aussergerichtlich zu erledigen und zwar möglichst ohne Kostenfolgen für die Beklagten." [Absatz 8]