Citation: 6B_717/2012 E. 3.5.1

3.5.1. Vom Kapitalschutz war nicht nur im Zeichnungsschein, welchen die Anleger unterschrieben, sondern beispielsweise auch in Prospekten sowie an einer Generalversammlung und an einem Vortrag des Beschwerdegegners die Rede. Gemäss den Ausführungen im erstinstanzlichen Urteil (E. 2.4.4 S. 47) wurden diejenigen Geschädigten, die vor der Einzahlung laut ihren Aussagen nebst den Irreführungen beim Unterschreiben des Zeichnungsscheins zusätzlich anderen Irreführungen ausgesetzt waren, arglistig getäuscht, da sie individuell der Inszenierung des Beschwerdegegners (Lügengebäude/Machenschaften) ausgesetzt waren. Arglistig getäuscht wurden nach der Auffassung der ersten Instanz die Geschädigten AF.________ und BF.________, G.________, H.________, I.________ (erstinstanzliches Urteil E. 2.4.4.1 S. 48), die Geschädigten K.________, L.________, M.________ (erstinstanzliches Urteil E. 2.4.4.2 S. 49), die Geschädigten AD.________ und BD.________ (erstinstanzliches Urteil E. 2.4.4.3 S. 51) sowie die Geschädigte E.________ (erstinstanzliches Urteil E. 2.4.4.4 S. 52). Die erste Instanz bejahte in diesen Fällen auch den Motivationszusammenhang zwischen der arglistigen Täuschung und der Vermögensverfügung (erstinstanzliches Urteil E. 2.6 S. 54) und sprach den Beschwerdegegner des mehrfachen Betrugs schuldig (erstinstanzliches Urteil E. 2.7 ff., S. 55 ff.).