Citation: 6B_1260/2019 E. 2.3

2.3. Die Vorinstanz erwägt, aufgrund des erstellten Sachverhalts stehe fest, dass der Beschwerdeführer bei ungleichem Kräfteverhältnis und nachdem er die alkoholisierte und dadurch in ihrer Widerstandsfähigkeit zusätzlich eingeschränkte Privatklägerin zwischen zwei Häuser gezerrt hatte, diese trotz ihrer körperlichen und verbalen Abwehr (über den Kleidern) an der Brust und an den Beinen betastet habe sowie sie auch an Hals und Mund geküsst habe, dass er die Privatklägerin gepackt und sie mehrmals mit seinen Händen an den Schultern und am Bauch gegen die Hausmauer gedrückt habe, dass er hernach, nachdem er der Privatklägerin die Hose, die Strumpfhose und die Unterhose bis zu den Knien heruntergezogen hatte, ihren Kopf an den Haaren nach unten zu seinem Penis gezogen und ihren Kopf bzw. ihren Mund gegen seinen Penis gedrückt habe, so dass sie diesen in den Mund habe nehmen müssen. Die Privatklägerin habe sich in einer Zwangssituation befunden. Durch sein Vorgehen habe sich der Beschwerdeführer in verschiedener Weise und über einige Zeit hinweg des Nötigungsmittels der Gewalt bedient und sich dabei über den mehrmals mit Abwehrhandlungen und Worten zum Ausdruck gebrachten entgegenstehenden Willen der Privatklägerin hinweggesetzt. Die von der Privatklägerin erduldeten Handlungen seien, entgegen der Ansicht der Verteidigung, eindeutig sexueller Natur, befinde sich darunter mit dem Oralverkehr doch auch eine beischlafsähnliche Handlung.