Citation: 9C_618/2018 E. 6.1

6.1. Der Beschwerdeführer rügt, Art. 10 Abs. 1 und 3 AHVG erfüllten die Mindestanforderungen an eine Delegationsnorm nicht. Danach müsse der Gesetzgeber, der die Kompetenz zur Festlegung einer Abgabe an eine nachgeordnete Behörde delegiere, zumindest den Kreis der Abgabepflichtigen, den Gegenstand und die Bemessungsgrundlage selber festlegen (vgl. BGE 141 V 509 E. 7.1.1 S. 516). In Art. 10 Abs. 1 AHVG fehle jegliche Bezeichnung einer Masszahl aus der Realwirtschaft, welche die Beziehung zwischen Vermögen und Renteneinkommen und der Höhe einer Abgabe festlegen würde. "Der Mindest- und Höchstbeitrag tun dies jedenfalls nicht". Auf diese Vorbringen braucht nicht eingegangen zu werden. Nach Art. 190 BV sind Bundesgesetze (und Völkerrecht) für das Bundesgericht und die anderen rechtsanwendenden Behörden massgebend. Selbst wenn Art. 10 Abs. 1 und 3 AHVG verfassungswidrig wären, sind sie dennoch anzuwenden (BGE 139 I 180 E. 2.2 S. 185 mit Hinweisen; Judith Wyttenbach/Karl Marc Wyss, Basler Kommentar BV, 2015, N. 57 und 59 zu Art. 164 BV).