Citation: C 289/01 20.01.2003 E. 2

Nach Auffassung des kantonalen Gerichts sind die Kompensationszahlungen für die Ermittlung des versicherten Verdienstes mit zu berücksichtigen, wie wenn darauf Beiträge zu entrichten wären. Dabei hat es indessen nicht beachtet, dass ein Verdienst nur dann versichert ist, wenn das effektiv erzielte Einkommen aus einem Zwischenverdienst ohne Kompensationszahlungen während des Bemessungszeitraumes durchschnittlich 500 Franken beträgt. Die Vorinstanz hat somit befunden, die Arbeitslosenkasse hätte die erfolgten Kompensationszahlungen bei der Berechnung des versicherten Verdienstes berücksichtigen müssen. Da es auf Grund der vorhandenen Unterlagen dem Gericht jedoch nicht möglich war, die Berechnungen der Arbeitslosenkasse nachzuvollziehen und die beanstandete Verfügung zudem ungenügend begründet war, wies es die Angelegenheit an die Verwaltung zurück, damit diese den Anspruch auf Eröffnung einer neuen Rahmenfrist für den Leistungsbezug erneut prüfe. Dabei erwog es insbesondere, es fehle eine Darlegung des Berechnungsvorganges bzw. eine Erklärung, wie Ferien- und Krankheitszeiten der versicherten Person während der massgebenden Beitragszeit zu berücksichtigen sind. Ferner befand die Vorinstanz, nachdem eine Rückforderung von bereits ausbezahlten Arbeitslosenentschädigungen in der Höhe von insgesamt Fr. 1386.15 strittig sei, müsse ein entsprechendes Begehren als Erlassgesuch behandelt werden, worüber das kantonale Amt für Wirtschaft und Arbeit zu befinden habe.