Citation: 2C_296/2019 E. 4.3.3

4.3.3. Wenn die Vorinstanz der Verweigerung des DNA-Tests im Rahmen ihrer Beweiswürdigung ein besonderes Gewicht beigemessen und keine über den Bericht der Botschaft hinausgehenden Abklärungen vorgenommen hat, sondern die Vereitelung des nach menschlichem Ermessen entscheidenden Beweises für bzw. gegen die Annahme einer Parallelbeziehung genügen liess, ist dies nicht offensichtlich unhaltbar (vgl. vorstehende E. 2.2). Die freie Beweiswürdigung besteht gerade nicht in einer mechanischen Addition und Gegenüberstellung für bzw. gegen das Vorliegen eines Sachverhalts sprechender Indizien, sondern in der begründeten Gewichtung des Beweismaterials, wie sie die kantonalen Behörden hier ohne Verletzung von Art. 9 BV (Willkür; vgl. vorstehende E. 2.2) vorgenommen haben. Es kann nicht von einer willkürlichen bzw. offensichtlich einseitigen Beweiswürdigung gesprochen werden (vgl. das Urteil 2C_169/2018 vom 17. August 2018 E. 3.3.6).