Citation: 4A_18/2021 E. A

B.A.________ bewirtschaftet zusammen mit seinem Bruder C.A.________ einen Bauernhof in U.________. Für diesen Landwirtschaftsbetrieb hatten sie bei den Rechtsvorgängerinnen der B.________ AG (Beschwerdegegnerin) eine Unfall- und (Betriebs- und Privat-) Haftpflichtversicherung abgeschlossen. Anlässlich eines Beratungsgesprächs vom 1. Juli 2003 wurde die Privathaftpflichtversicherung aus dem Antrag auf Vertragsverlängerung gestrichen. In der Folge stellte die B.________ AG eine neue Police betreffend eine Betriebshaftpflichtversicherung aus, in der das Privathaftpflichtrisiko ausgeschlossen war. Demgemäss bestand ab Oktober 2003 bei der B.________ AG keine Versicherungsdeckung von B.A.________ und C.A.________ und ihrer Hausgenossen für das Risiko Privathaftpflicht mehr. Am 27. März 2009 kollidierte der damals siebzehnjährige Sohn von B.A.________, A.A.________ (Beschwerdeführer), im Skigebiet X.________ mit dem niederländischen Skitouristen D.________, wobei sich dieser ein mittelschweres Schädelhirntrauma zuzog. Die B.________ AG verneinte eine Leistungspflicht unter Hinweis auf eine fehlende Deckung für das Risiko Privathaftpflicht. Im Dezember 2012 machte D.________ beim Friedensrichteramt V.________ eine Schadenersatzklage gegen A.A.________ anhängig.