Citation: 6B_852/2015 E. 4.1

4.1. Der Beschwerdeführer wendet sich im Weiteren gegen den Schuldspruch des Betruges im Kontext des fingierten Verkehrsunfalls mit dem Porsche 911 Turbo von A.________. Er macht geltend, sein Tatbeitrag erschöpfe sich in einer blossen Beihilfe. Es treffe zwar zu, dass er B.________ mit A.________ bekannt gemacht und für sie Dolmetscherdienste geleistet habe. Die beiden hätten jedoch alle relevanten Tathandlungen für den fingierten Autounfall ohne ihn besprochen und geplant. Die Vermittlung der beiden Parteien und die Übersetzerdienste stellten lediglich Hilfeleistungen in der Vorbereitungsphase dar. Bei der Inszenierung des fingierten Unfalls sei er nicht anwesend gewesen. Organisator des Ganzen sei A.________ gewesen. Aufgrund seines lediglich geringfügigen Tatbeitrages sei offensichtlich, dass er den Geschehensablauf zu keinem Zeitpunkt beherrscht habe oder darauf auch nur habe Einfluss nehmen können. Daran vermöge seine Anwesenheit bei der Auskundschaftung des Unfallortes bzw. seine Anwesenheit in der Nähe des Unfallortes vor der Ausführung der Tat nichts zu ändern. Seine Unterstützung bei der Verwirklichung des fingierten Unfalls sei daher lediglich als Gehilfenschaft zum Betrug zu würdigen (Beschwerde S. 7 ff.). Schliesslich macht der Beschwerdeführer in diesem Punkt auch hinsichtlich des Schuldspruchs wegen Irreführung der Rechtspflege geltend, er habe höchstens davon gewusst, dass der angebliche Unfall bei der Polizei angezeigt werden sollte. Den Vorsatz, die Tat als eigene zu wollen, habe er nicht gehabt. Es sei ihm weder bei der Entschliessung noch bei der Planung oder der Ausführung der Irreführung der Rechtspflege irgendeine Rolle zugekommen noch habe er den anderen Hilfe geleistet. Es könne ihm daher in Bezug auf die Irreführung der Rechtspflege weder Mittäterschaft noch Gehilfenschaft vorgeworfen werden (Beschwerde S. 11 f.).