Citation: 7B_377/2024 E. 5

Die Vorinstanz erwägt, obschon der Beschwerdeführer bereits mit Entscheid des DDI vom 13. Dezember 2021 auf die Notwendigkeit eines Nachweises seiner Ausgaben und einem konkreten Zusammenhang zu seiner Ausbildung hingewiesen worden sei, habe er auch im Verfahren vor Verwaltungsgericht keine Belege zu den geltend gemachten Pauschalausgaben für Briefe, Porto, Druckerpapier, Telefongebühren, usw. zu den Akten gereicht. Dadurch komme er seiner Mitwirkungspflicht nach § 26 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes des Kantons Solothurn vom 15. November 1970 (VRG, BGS 124.11) nicht nach. Da aufgrund der fehlenden Belege nicht erstellt werden könne, dass sämtliche vom Beschwerdeführer pauschal angegebenen Aufwendungen im Zusammenhang mit seiner Ausbildung stünden, könnten diese Ausgaben nicht vergütet werden. Gewisse Aufwände seien zudem unnötig oder dem Freizeitbereich zuzuordnen. Die Vorinstanz stützt ihre Auffassung auf Art. 82 i.V.m. Art. 83 Abs. 3 StGB, die kantonalen Bestimmungen, welche regeln, welche Kosten zu den Vollzugskosten zählen und vom Kanton Solothurn getragen werden (vgl. § 36bis ff. des Gesetzes über den Justizvollzug des Kantons Solothurn vom 13. November 2013 [JUVG; BGS 331.11]) sowie die Richtlinien des Strafvollzugskonkordates Nordwest- und Innerschweiz für das Arbeitsentgelt vom 5. Mai 2006.