Citation: 2P.310/2003 02.02.2004 E. 2

2.1 Der Beschwerdeführer beanstandet, dass er, obwohl er besoldungsklassenmässig höher eingestuft ist (Besoldungsklasse 15), weniger verdient als ein Realschullehrer mit derselben Anzahl Dienstjahre und Erfahrung (Besoldungsklasse 17). Zu Recht räumt er selber ein, dass ein Lehrer in einer höheren Lohnklasse im konkreten Fall nicht automatisch mehr Lohn erhält als ein tiefer eingestufter, so dass in diesem Umstand allein noch keine Willkür zu erblicken ist. Zu prüfen ist vorliegend, ob es vor dem Rechtsgleichheitsgebot bzw. dem Willkürverbot standhält, dass der Beschwerdeführer im Ergebnis weniger verdient als ein Realschullehrer, obwohl er auf einer höheren Stufe unterrichtet. 2.2 Art. 8 Abs. 1 BV verlangt, dass im öffentlichen Dienstrecht gleichwertige Arbeit gleich entlöhnt wird. Innerhalb der Grenzen des Willkürverbots und des Rechtsgleichheitsgebots sind die Behörden befugt, aus der Vielzahl denkbarer Anknüpfungspunkte die Tatbestandmerkmale auszuwählen, die für die Besoldung massgebend sein sollen (BGE 129 I 161 E. 3.2 S. 163 mit Hinweisen). Das Bundesgericht greift von Verfassungs wegen bloss ein, wenn der Kanton mit den Unterscheidungen, die er trifft, eine Grenze zieht, die sich nicht vernünftig begründen lässt, die unhaltbar und damit meistens auch geradezu willkürlich ist (BGE 123 I 1 E. 6a S. 7 f. mit Hinweisen). Dies ist hier nicht der Fall. Der Staatsrat hat die Grundsätze, die für die Besoldung von Beamten gelten, zutreffend wiedergegeben. Er hat in E. 4d des angefochtenen Entscheids die Gründe dargelegt, die dafür sprechen, die diplomierten Realschullehrer lohnmässig besser zu stellen als den Beschwerdeführer, dem zwar ausnahmsweise gestattet wurde, auf der Sekundarstufe zu unterrichten, der aber lediglich über ein Primarschullehrerdiplom und nicht über das für den Unterricht an der Orientierungsschule normalerweise erforderliche Diplom verfügt. Diese Ausführungen, auf die zur Begründung verwiesen wird (Art. 36a Abs. 3 OG), sind verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden. Im Übrigen fällt die Ungleichheit in der Entlöhnung quantitativ nicht ins Gewicht, beträgt die Lohndifferenz doch lediglich 2,5 %. Das Bundesgericht hat in anderen Fällen mit einem Unterschied in der Ausbildung begründete Lohnunterschiede von weit grösserem Ausmass verfassungsrechtlich noch als haltbar beurteilt (vgl. dazu BGE 129 161 E. 3.4 S. 167 ).