Citation: I 326/01 07.02.2002 E. 1

1.- Nach neuester Rechtsprechung des Eidgenössischen Versicherungsgerichts ist es unzulässig, nach Ablauf der Beschwerdefrist neue Beweismittel beizubringen, es sei denn, dass ausnahmsweise ein zweiter Schriftenwechsel angeordnet wurde (Art. 110 Abs. 4 OG). Namentlich ist es nicht zulässig, dass eine Person in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde ihre Absicht kundtut, nach Ablauf der Beschwerdefrist ein künftiges Beweismittel einzureichen, oder dass sie zu diesem Zweck die Sistierung des Verfahrens beantragt. Zu berücksichtigen sind solche Eingaben lediglich dann, wenn die nach Ablauf der Beschwerdefrist oder nach Abschluss des zweiten Schriftenwechsels unaufgefordert eingereichten Schriftstücke neue erhebliche Tatsachen oder schlüssige Beweismittel enthalten, welche eine Revision im Sinne von Art. 137 lit. b OG zu rechtfertigen vermöchten (in der Amtlichen Sammlung noch nicht veröffentlichtes Urteil L. vom 15. Oktober 2001 [U 147/99], Erw. 3b und 4). Da das Gesuch um Anordnung eines zweiten Schriftenwechsels zum Zweck des Einreichens weiterer Beweismittel gestellt wurde, ist es somit abzuweisen.