Citation: 9C_131/2025 E. 2.2.1

2.2.1. Dabei handelt es sich, wie einleitend ausgeführt (vorne E. 1.8), um eine (Vor-) Frage aus dem Bereich des harmonisierten Steuerrechts der Kantone und Gemeinden. Denn Art. 39 Abs. 2 Satz 2 StHG hält zur Informationsamtshilfe fest: "Ist eine Person mit Wohnsitz oder Sitz im Kanton aufgrund der Steuererklärung auch in einem andern Kanton steuerpflichtig, so gibt die Veranlagungsbehörde der Steuerbehörde des andern Kantons Kenntnis von der Steuererklärung und von der Veranlagung " (Auszeichnungen durch das Bundesgericht). Nach dem Willen des Gesetzgebers bezweckt diese Regelung, dass die steuerpflichtige Person "nunmehr selbst in Steuerausscheidungsfällen (d.h. in Fällen der betragsmässigen Aufteilung des gesamten Einkommens und Vermögens auf verschiedene Steuerdomizile) nur noch eine Steuererklärung abgeben muss" (Botschaft vom 25. Mai 1983 zu Bundesgesetzen über die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden sowie über die direkte Bundessteuer, BBl 1983 III 1 ff., insb. S. 130 zu Art. 42 E-StHG; Urteil 2C_263/2018 vom 11. Februar 2019 E. 3.2; siehe auch BGE 141 II 318 E. 2.3.4).