Citation: 5A_810/2016 E. 1

A.________ bildete mit C.________, D.________, E.________, F.________ und G.________ die Erbengemeinschaft des am 29. März 1985 verstorbenen H.________. Am 3. Dezember 2007 schlossen die Erben einen öffentlich beurkundeten Kaufvertrag über die sich im Nachlass befindlichen Liegenschaften. Als es bei der Erfüllung zu Differenzen zwischen A.________ und den Miterbinnen kam, setzte das Bezirksgericht Hinwil auf Ersuchen der Letzteren mit Verfügung vom 14. Januar 2015 in der Person von B.________ einen Erbenvertreter im Sinne von Art. 602Abs. 3 ZGB ein. Am 21. März 2016 erhob A.________ beim Bezirksgericht Hinwil Beschwerde gegen den Erbenvertreter und beantragte dessen Ersetzung durch eine andere Person sowie die Aufhebung von dessen Verfügung vom 2. März 2016. Mit Urteil vom 20. April 2016 wies das Bezirksgericht Hinwil die Beschwerde ab. Das hiergegen erhobene Rechtsmittel wies das Obergericht des Kantons Zürich mit Urteil vom 21. September 2016 ab, soweit es darauf eintrat. Dagegen hat A.________ am 28. Oktober 2016 eine Beschwerde in Zivilsachen erhoben mit dem Begehren um Ersetzung des Beschwerdegegners durch einen anderen Erbenvertreter. Am 20. September 2017 vereinbarten die Mitglieder der Erbengemeinschaft, dass die Beschwerdeführerin eine Pauschalzahlung von Fr. 70'000.-- erhalte und unwiderruflich aus der Erbengemeinschaft ausscheide. Auf Gesuch der verbleibenden Erbinnen hin hob das Bezirksgericht Hinwil in der Folge mit Verfügung vom 4. Januar 2018 die Erbenvertretung auf und entliess den Beschwerdegegner aus seinem Amt. Auf entsprechende Anfrage hin bestätigte die Beschwerdeführerin mit Schreiben vom 26. Mai 2018, dass das vorliegende Beschwerdeverfahren zufolge des geschlossenen Vergleichs gegenstandslos geworden sei.