Citation: 6P.178/2001 11.01.2002 E. 7

7.- a) Im Fall vier der Zusatzanklage kommt die Vorinstanz bei der Frage der Arglist unter anderem zum Schluss, aufgrund der gemeinsamen Geschäftstätigkeit habe zwischen dem Beschwerdeführer und der Mitarbeiterin der Leasingfirma ein besonderes Vertrauensverhältnis bestanden, weshalb die Mitarbeiterin davon abgesehen habe, die Angaben der Leasingnehmer sowie die vorgelegten Vertragsunterlagen zu überprüfen (angefochtener Entscheid S. 14). Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt (vgl. Beschwerde S. 3/4), ist zur Hauptsache unzulässig. Im Übrigen steht der Umstand, dass die Beziehung zwischen der Mitarbeiterin und dem Beschwerdeführer "immer nur rein geschäftlich" war (Beschwerde S. 3), einem besonderen - geschäftlichen - Vertrauensverhältnis nicht entgegen. b) Zwar ist es möglich, dass die Mitarbeiterin die Angaben hätte überprüfen können (Beschwerde S. 4). Dies ändert aber nichts daran, dass zwischen ihr und dem Beschwerdeführer ein besonderes Vertrauensverhältnis bestand, weil sie sich seit mehreren Jahren kannten und der Beschwerdeführer der Leasingfirma über 100 Geschäfte vermittelt hatte (angefochtener Entscheid S. 14). Er konnte folglich voraussehen, dass die Mitarbeiterin eine Überprüfung der - gefälschten - Rechnung und seiner Behauptung, die Aggregate seien bezahlt, unterlassen werde, was zur Erfüllung des Tatbestandsmerkmals der Arglist genügt (BGE 126 IV 165 S. 171 mit Hinweisen). c) Das soeben Gesagte gilt auch insoweit, als der Beschwerdeführer darauf hinweist, die Mitarbeiterin der Leasingfirma sei weder unbeholfen noch unerfahren gewesen (Beschwerde S. 4).