Citation: 5C.256/2001 07.02.2002 E. 1

1.- Der Kläger ist vollumfänglich invalid und bezieht unter anderem von seiner Pensionskasse eine Invalidenrente von Fr. 1'930.-- pro Monat. Die Anwendbarkeit von Art. 124 ZGB ist dementsprechend vorliegend unbestritten. Strittig ist einzig die Höhe der vom Kläger an die Beklagte im Sinne von Art. 124 Abs. 1 ZGB zu leistenden Entschädigung. Die erste Instanz hatte den Kläger unter diesem Titel zu einem Betrag von Fr. 20'000.-- verpflichtet, die Vorinstanz hingegen zu einem solchen von Fr. 30'000.--; zusätzlich wurde er in diesem Zusammenhang verpflichtet, der Beklagten ab 1. Februar 2005 eine passiv vererbliche monatliche Rente von Fr. 500.-- zu bezahlen.