Citation: 8C_302/2022 E. 7.3.1

7.3.1. Im Einzelnen rügen die Beschwerdeführenden zunächst, die Vorinstanz stütze ihre Begründung auf eine offensichtlich unrichtige Sachverhaltsfeststellung. Der Stellenbeschreibung Nr. 16014.000001 ("Lehrperson Gymnasium zwei und mehr Fächer") seien nicht nur Lehrpersonen zugeordnet, die mehrere Fächer unterrichteten, sondern auch solche, die nur ein Fach unterrichteten, sofern dieses einzige Fach ein MAR-Fach sei. Eine Unterscheidung bei der Unterkompetenz "Flexibilität" und dort beim Teilaspekt der Aufgabenvielfalt, wie sie das kantonale Gericht vornehme, wäre deshalb nur dann zulässig, wenn die Aufgabenvielfalt beim Unterrichten in einem MAR-Fach effektiv grösser wäre als in einem Nicht-MAR-Fach (wie zum Beispiel Sport). Dies werde von der Vorinstanz jedoch weder behauptet noch ausgeführt, weshalb sich die Unterscheidung nicht vernünftig begründen lasse und sachlich unhaltbar sei. 7.3.1.1. Der Regierungsrat hat in seiner vorinstanzlich eingereichten Vernehmlassung eingeräumt, seine Abklärungen hätten ergeben, dass es tatsächlich Lehrpersonen an Gymnasien des Kantons Basel-Stadt gebe, die nur ein MAR-Fach unterrichteten. Da dieses Profil weder der Stellenbeschreibung Nr. 16014.000001 noch der Stellenbeschreibung Nr. 16015.000001 entspreche, habe er beim kantonalen Erziehungsdepartement eine (neue, eigene) Stellenbeschreibung für den Unterricht in einem MAR-Fach veranlasst. Die vorinstanzliche Argumentation in Zusammenhang mit der Unterkompetenz "Flexibilität" (umschrieben durch Aufgabenvielfalt, Bekanntheitsgrad der Aufgaben und Häufigkeit der Arbeitsunterbrechungen), aus einer Mehrzahl von unterrichteten Fächern ergebe sich auch eine grössere Aufgabenvielfalt, scheint insoweit durchaus nachvollziehbar, als sich tatsächlich Bereiche mit nur einem Fach und solche mit mehreren Fächern gegenüber stehen. Soweit jedoch in der Vergangenheit nicht nur Lehrpersonen mit mehreren Fächern, sondern gemäss regierungsrätlichem Zugeständnis offenbar auch solche mit nur einem MAR-Fach in der höheren Lohnklasse eingestuft wurden, lassen sich daraus für die hier streitige Lohneinreihung keinerlei Schlüsse ziehen. In dieser Hinsicht kann mit den Beschwerdeführenden festgehalten werden, dass aus dem angefochtenen Urteil jedenfalls nicht hervorgeht, weshalb der hier unter dem Titel "Flexibilität" allein streitige Aspekt der Aufgabenvielfalt in (nur) einem MAR-Fach zwingend grösser sein soll als im Nicht-MAR-Fach Sport. Was daraus für den vorliegenden Fall zu folgern wäre, tun die Beschwerdeführenden jedoch nicht dar. Insbesondere zeigen sie auch nicht auf, wie von der Vorinstanz hier im Einzelnen zu verfahren gewesen wäre, nachdem der Regierungsrat konkrete Schritte zur Schaffung einer separaten Stellenbeschreibung (mitsamt -bewertung) für den Unterricht in nur einem MAR-Fach unternommen hat. Allein daraus, dass bisher nebst Lehrpersonen mit mehreren MAR-Fächern möglicherweise zu Unrecht auch solche mit bloss einem Fach in Lohnklasse 18 eingestuft wurden, vermögen sie unter den gegebenen Umständen nichts zu ihren Gunsten abzuleiten (vgl. BGE 139 II 49 E. 7.1; 136 I 65 E. 5.6; 127 I 1 E. 3.a; 126 V 390 E. 6 sowie im Übrigen E. 3.2 hiervor, am Ende). 7.3.1.2. Die vorinstanzliche Annahme, wonach sich der Sportunterricht - trotz seiner Breite und Vielfalt - nicht deutlich vielfältiger gestalte als der Unterricht in einem anderen Fach, ist vertretbar und aus verfassungsrechtlicher Sicht (vgl. E. 7.2.2 hiervor) jedenfalls nicht zu beanstanden. Die Beschwerdeführenden können für ihre gegenteilige These keinen sachlichen Grund nennen.