Citation: 6B_208/2014 E. 2.5

2.5. Auch die rechtliche Würdigung ist nicht zu beanstanden. Die Vorinstanz hat die Hintergründe des Tatgeschehens und die Tatausführung eingehend beleuchtet. Ausgehend von ihren tatsächlichen Feststellungen kann der Schluss auf Tötungsvorsatz und Skrupellosigkeit nicht zweifelhaft sein. Der Beschwerdeführer gab, im Wissen darum, dass sich das mit den Patronen bestückte Magazin in der Waffe befand, aus ca. zwei Metern Distanz einen gezielten Kopfschuss auf die Beschwerdegegnerin 2 ab. Nicht erheblich ist, ob der Beschwerdeführer ohne jeglichen Grund schoss, wie dies in der Anklageschrift geschildert wird, oder ob er sich aus nichtigem Anlass rächen wollte, weil die Beschwerdegegnerin 2 und C.________ über ihn gelacht hatten, wie die erste Instanz angenommen hatte. Beiden Erklärungen liegt nach den zutreffenden Erwägungen der Vorinstanz eine aussergewöhnlich krasse Missachtung fremden Lebens zugrunde. Die Tat muss als völlig sinnlos und skrupellos bezeichnet werden. Der Beschwerdeführer wendet dagegen nichts Substanzielles ein. Dass er gestützt auf die Aussagen seiner Lebenspartnerin nach der Tat aufgewühlt und geschockt gewesen sei, ist nicht relevant und vermag an der Qualifikation des Tatgeschehens als versuchten Mord nichts zu ändern. Im Übrigen bestehen auch keine Anhaltspunkte dafür, dass die Vorinstanz die Tat aufgrund "seines dominanten Auftretens und der Vorgeschichte" sowie wegen der medialen Berichterstattung als Mord gewürdigt haben könnte. Soweit der Beschwerdeführer die Verurteilungen wegen mehrfacher teilweise versuchter Drohung und versuchter Nötigung in rechtlicher Hinsicht beanstandet, kann ohne weiteres auf die Ausführungen der kantonalen Instanzen verwiesen werden. Der vorinstanzliche Schluss auf Drohungs- und Nötigungshandlungen ist nicht zu beanstanden (Entscheid, S. 12 unter Verweis auf den erstinstanzlichen Entscheid, S. 34 f.).