Citation: 5A_770/2023 E. 4

Der Beschwerdeführer schildert, wie es zu seiner Verschuldung gekommen ist, und er erhebt in diesem Zusammenhang verschiedene Vorwürfe gegen das Betreibungsamt der Region Imboden. Die Handlungen des Betreibungsamtes hülfen weder den Gläubigern noch ihm: Alle müssten länger warten, seine Schulden nähmen zu und er werde krank und belaste das Sozial- und Krankenwesen. Er zeigt sich enttäuscht, das das Kantonsgericht diese Machenschaften nicht verurteilt habe. Er legt jedoch nicht dar, dass die von ihm geschilderten Vorkommnisse bzw. das Handeln des Betreibungsamtes der Region Imboden (und nicht nur die Existenzminimumsberechnung des Betreibungsamtes der Region Viamala) Gegenstand des kantonsgerichtlichen Verfahrens gewesen wären. Dass das Kantonsgericht um die Machenschaften gewusst habe, stellt eine unbelegte Behauptung dar. Der Gegenstand des bundesgerichtlichen Verfahrens beschränkt sich auf dasjenige, was Gegenstand des vorinstanzlichen Verfahrens war, und die Handlungen der Betreibungsämter können nicht darüber hinausgehend zum Gegenstand der bundesgerichtlichen Beschwerde gemacht werden. Mit den Erwägungen des Kantonsgerichts zur Verspätung der Beschwerde und zu den Verpflegungskosten setzt sich der Beschwerdeführer nicht auseinander. Er behauptet, das Betreibungsamt habe verschwiegen, dass er hätte Quittungen abgeben müssen, was er erst dem angefochtenen Entscheid entnommen habe. Ausserdem habe das Betreibungsamt der Region Viamala schriftlich zugesagt, bei diesem Arbeitgeber (Firma B.________) keine Lohnpfändung vorzunehmen, sondern ihm die Ablieferung des abgemachten Betrags zu gestatten. Auf Anweisung des Betreibungsamtes der Region Imboden sei dann doch eine Lohnpfändung erfolgt. Diese Behauptungen bleiben unbelegt. Soweit er dem Kantonsgericht vorwirft, parteiisch zu sein, handelt es sich um einen pauschalen Vorwurf, auf den nicht einzugehen ist. Die Beschwerde enthält offensichtlich keine hinreichende Begründung. Das präsidierende Mitglied der Abteilung tritt auf sie im vereinfachten Verfahren nicht ein (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG).