Citation: 8C_371/2019 E. 5.2

5.2. Wenn der Beschwerdeführer die Revision des Entscheids des Verwaltungsgerichts des Kantons St. Gallen B 2011/235 vom 29. August 2012 unter Verweis auf BGE 143 III 272 als unzulässig erachtet, scheint er zu übersehen, dass die Vorinstanz bei ihrem Entscheid vom 23. Mai 2018 über die Wiederaufnahme des Verfahrens B 2011/235 kantonales Verfahrensrecht (vgl. Art. 81 ff. VRP) anwandte. Dabei legte das Verwaltungsgericht im Zwischenentscheid vom 23. Mai 2018 ausführlich und überzeugend dar, dass es sich bei den anlässlich des zürcherischen Strafverfahrens im Jahr 2014 sichergestellten Aufnahmen um Beweismittel handelt, die bereits im Zeitpunkt des Entscheids des Verwaltungsgerichts vom 29. August 2012 bestanden, dem Bildungsdepartement damals aber weder bekannt noch zugänglich waren. Der Beschwerdeführer bringt nichts vor, was die Feststellungen der Vorinstanz als offensichtlich unrichtig oder ihre rechtlichen Schlussfolgerungen als bundesrechtswidrig erscheinen liessen. Unbehelflich ist insbesondere der Verweis auf BGE 143 III 272, stand doch dort die Revision nach Art. 328 Abs. 1 lit. a ZPO zur Beurteilung, wohingegen hier die Anwendung von kantonalem Verfahrensrecht zur Diskussion steht. Diesbezüglich wird zu Recht keine Verletzung verfassungsmässiger Rechte, namentlich des Willkürverbots (Art. 9 BV), geltend gemacht.