Citation: I 837/06 13.09.2007 E. 5.3

5.3.1 Bezüglich des Invalideneinkommens erwog die Vorinstanz, die IV-Stelle sei fälschlicherweise von einer vollständigen Arbeitsfähigkeit in der Kleintierhaltung - und hinsichtlich der auf dem Kleinbauernhof auszuführenden Umbauarbeiten - ausgegangen. Es seien weitere Abklärungen unter Beizug eines landwirtschaftlichen Beraters angezeigt. Dagegen opponiert die Beschwerdeführerin und bringt vor, es sei auf Tabellenlöhne abzustellen. 5.3.2 Das aus der Kaninchenzucht resultierende Erwerbseinkommen war, wie soeben dargelegt (E. 5.2 hievor), bei weitem nicht existenzsichernd und wurde durch den Lohn aus der unselbstständigen Erwerbstätigkeit (Fr. 4'675.- monatlich; E. 5.2.2 hievor) um ein Vielfaches übertroffen. Invalidenversicherungsrechtlich ist nun aber von einer versicherten Person im Rahmen der Schadenminderungspflicht zu erwarten, dass sie eine auch nicht annähernd existenzsichernde selbstständige (Teil-) Erwerbstätigkeit aufgibt, wenn sich dadurch ein rentenausschliessendes Einkommen aus einer anderen, zumutbaren Tätigkeit erreichen lässt. Daran ändert nichts, dass die Aufgabe der selbstständigen Tätigkeit allenfalls den Verlust bereits getätigter Investitionen (hier: Baumaterial für den Aus- und Umbau des Bauernhofes) mit sich bringt. Es nicht Aufgabe der Invalidenversicherung, ein - aus invaliditätsfremden Gründen - nicht einträgliches Gewerbe aufrechtzuerhalten (Urteil des Bundesgerichtes I 700/06 vom 15. Juni 2007, E. 4). Ob und allenfalls inwieweit die gesundheitlichen Beeinträchtigungen die Ausübung der Kleinbauerntätigkeit einschränken, kann damit offen bleiben, weshalb sich weitere diesbezügliche Abklärungen erübrigen. 5.3.3 Das kantonale Gericht erwog zutreffend, dass das Invalideneinkommen ausgehend von dem bei der Firma H.________ erzielten Lohn zu ermitteln ist, sofern die orthopädische Begutachtung ergibt, dass der Beschwerdegegner in dieser Tätigkeit seine (Rest-) Arbeitsfähigkeit voll ausschöpft und die weiteren Abklärungen zeigen, dass das Arbeitsverhältnis hinreichend stabil ist. Andernfalls hat die Festsetzung des Invalideneinkommens - nach den ebenfalls korrekten Erwägungen im angefochtenen Entscheid - ausgehend von statistischen Durchschnittslöhnen zu erfolgen.