Citation: 6B_491/2023 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz erwägt zu den erstinstanzlichen Kosten, der Beschwerdegegner 3 werde vollumfänglich freigesprochen, so dass ihm keine Kosten aufzuerlegen seien. Im Umfang der Schuld- und Freisprüche und in Berücksichtigung der abgewiesenen Zivilanträge würden die Kosten dem Beschwerdeführer und dem Beschwerdegegner 2 zu je 2/5 und dem Staat Wallis zu 1/5 auferlegt (Urteil S. 46 E. 7.4). Im Berufungsverfahren werde der Beschwerdegegner 3 freigesprochen, so dass ihm keine Kosten aufzuerlegen seien. Der Beschwerdegegner 2 dringe mit seiner Berufung teilweise durch. Zwar würden die Schuldsprüche bestätigt, die unbedingte Strafe vom Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Kreuzlingen werde indes nicht widerrufen und das Strafmass sei geringfügig reduziert worden. Der Beschwerdeführer werde des Raufhandels schuldig gesprochen und im Übrigen seien seine Freisprüche gemäss Urteil der Erstinstanz in Rechtskraft erwachsen. Die Zivilansprüche seien allseits abgewiesen worden. Die Kosten seien nach dem Gesagten zu je 2/5 dem Beschwerdeführer und dem Beschwerdegegner 2 und zu 1/5 dem Staat Wallis aufzuerlegen (Urteil S. 47 E. 7.5).