Citation: 4A_615/2018 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz verweigerte dem Beschwerdeführer die unentgeltliche Rechtspflege für das Beschwerdeverfahren. Sie ging zunächst auf die Lebenshaltungskosten des Beschwerdeführers ein, da dieser in eine deutsche Enklave in der Schweiz gezogen war. Sie erwog, dass es durchaus möglich sei, dass der Beschwerdeführer aufgrund der niedrigen Lebenshaltungskosten in Deutschland den prozessualen Notbedarf wie auch die Prozesskosten decken könne. Die Vorinstanz führte aber anschliessend aus, dass der Verfahrensleiter dem Beschwerdeführer eine Frist angesetzt habe, um seine aktuellen finanziellen Verhältnisse und seine aktuellen Wohnverhältnisse detailliert darzulegen und soweit möglich zu belegen. Der anwaltlich vertretene Beschwerdeführer sei jedoch jegliche Angaben zu seinem Bedarf und seinen Wohnverhältnissen schuldig geblieben. Aus diesem Grund könne der konkrete monatliche Überschuss nicht bestimmt werden. Damit habe der Beschwerdeführer die zur Beurteilung seiner aktuellen wirtschaftlichen Situation nötige und zumutbare Mitwirkung trotz gerichtlicher Aufforderung verweigert. Seine Bedürftigkeit könne deshalb ohne weiteres verneint und das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege abgewiesen werden.