Citation: 2C_869/2018 E. 2.2.1

2.2.1. Sie machen vorab geltend, das Verwaltungsgericht sei zu Unrecht von einem Darlehensvertrag (und somit von einer entsprechenden Forderung) ausgegangen. Stattdessen habe es sich um einen (zusätzlichen) Aktionärbindungsvertrag gehandelt. Diese Einwendungen verkennen jedoch grundlegend, dass die zwischen der Gesellschaft und dem Beschwerdeführer (nebst weiteren beteiligten Gesellschaftern) am 28. Februar 2005 abgeschlossene Vereinbarung ausdrücklich als Darlehensvertrag bezeichnet wurde, was zudem dem geregelten Gegenstand und Inhalt entspricht. Gerade unter solchen Umständen kann es nicht an den Behörden sein, eine von den Beteiligten abweichende juristische Qualifikation vorzunehmen. Vielmehr sind diese auf das von ihnen rechtlich Verfügte zu behaften. Unbehelflich ist auch das Argument, die Betroffenen seien juristische Laien, so dass dem von ihnen abgeschlossenen Vertrag insofern keinerlei Verbindlichkeit zukommen könne. Im Einklang mit der ursprünglichen Bezeichnung und Qualifikation der Forderung erwirkte der Beschwerdeführer im Konkurs der Gesellschaft seinen Verlustschein so, dass er auf einem nicht befriedigten Darlehensguthaben beruhe. Unter diesen Umständen erübrigt sich weiter jegliche Diskussion darüber, ob ein Darlehen nur Geld oder auch vertretbare Sachen zum Gegenstand haben kann.