Citation: 8C_301/2021 E. 6.3

6.3. Mit Blick auf die dargelegten Grundsätze hat die Vorinstanz zu Recht keinen Abzug gewährt. Dass dem Beschwerdeführer nur noch leichte Tätigkeiten zumutbar sind, ist kein Grund für einen leidensbedingten Abzug, zumal der Tabellenlohn der von der Vorinstanz zugrunde gelegten Lohnstrukturerhebung (LSE) des Bundesamtes für Statistik (LSE 2016, Tabelle TA1, Privater Sektor, Total, Männer) auf dem Kompetenzniveau 1 bereits eine Vielzahl von leichten und mittelschweren Tätigkeiten umfasst (Urteil 8C_151/2020 vom 15. Juli 2020 E. 6.2 mit Hinweis). Die leidensbedingten Einschränkungen wurden mit dem Belastungsprofil bereits berücksichtigt und dürfen nicht nochmals - als abzugsrelevant - herangezogen werden (vgl. BGE 146 V 16 E. 4.1 mit Hinweis). Mit Blick auf diese Einschränkungen ist überdies davon auszugehen, dass dem Beschwerdeführer ein genügend breites Spektrum an realisierbaren Tätigkeiten offensteht. Das von ihm zusätzlich geltend gemachte Belastungsmaximum des linken Arms von 3 kg und die daraus abgeleitete faktische Einhändigkeit sind demgegenüber nicht erstellt (E. 5.2.2 hievor). Wie das kantonale Gericht zutreffend erkannte, handelt es sich dabei lediglich um eine gegenüber den Ärzten des Spitals C.________ abgegebene Selbsteinschätzung ohne jegliche medizinische Untermauerung. Ebenfalls nicht zu beanstanden ist, dass die Vorinstanz die vom Beschwerdeführer als abzugsrelevant angesehenen regelmässigen Arztkonsultationen und Physiotherapien ausser Acht liess. Mit Bericht vom 14. Juni 2019 empfahl med. pract B.________ drei Arztkonsultationen und vier bis fünf Physiotherapien jährlich, welche den Beschwerdeführer nicht derart zu beeinträchtigen vermögen, dass er deswegen die verbliebene Arbeitsfähigkeit auch auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem erwerblichem Erfolg verwerten könnte. Als aktenwidrig erweist sich sodann die Behauptung des Beschwerdeführers, Inhaber einer Aufenthaltsbewilligung B zu sein. Mit Blick auf seinen Aufenthaltsstatus ergibt sich, dass Männer mit Niederlassungsbewilligung C ohne Kaderfunktion zwar weniger als Schweizer verdienen (LSE 2016, Tabelle TA12), aber mehr als den für die Invaliditätsbemessung herangezogenen Zentralwert (LSE 2016, Tabelle TA1; vgl. Urteil 9C_702/2020 vom 1. Februar 2021 E. 6.3.2 mit Hinweis). Entgegen dem Beschwerdeführer vermögen die dargelegten Kriterien - soweit überhaupt zutreffend - auch gesamthaft keinen Abzug zu rechtfertigen. Andere Merkmale, welche einen Tabellenlohn rechtfertigen könnten, werden nicht geltend gemacht und sind auch nicht ersichtlich.