Citation: 1C_900/2013 E. 4.3.3

4.3.3. Allerdings setzt sie voraus, dass die An- und Wegfahrt unmittelbar vor das Möbelgeschäft für Personenwagen und Sattelschlepper gewährleistet bleibt; andernfalls wäre der Eingriff in den bestehenden Gewerbebetrieb als schwerwiegend zu qualifizieren und es wäre fraglich, ob das öffentliche Interesse an der Zusammenlegung der Haltestellen 83 und 85 die privaten Interessen des Beschwerdeführers 2 überwiegen würde. Sollte sich daher nach Realisierung des Strassenprojekts herausstellen, dass die von den Vorinstanzen getroffenen Prognosen zur Erschliessungssituation nicht zutreffen, d.h. die Anlieferung durch Sattelschlepper nicht wie vorgesehen möglich ist, hätte der Beschwerdeführer 2 Anspruch auf eine "Nachbesserung" des Projekts, d.h. auf die Erstellung einer zumutbaren Zufahrt zu seiner Liegenschaft.