Citation: 5A_147/2022 E. A

A.a. A.________ (geb. 1930) ist verwitwet und kinderlos. Nach dem Tod seiner Ehefrau im Mai 2013 lebte er zunächst alleine in seiner Eigentumswohnung in Luzern, wobei seine Nichte B.________ sich um ihn kümmerte. Bereits in den Jahren 2015 und 2016 und wiederum seit Januar 2021 lebt A.________ mit C.________ (Ledigname: D.________) in der Eigentumswohnung, heute zusammen mit dessen Ehefrau, E.________. Den Kontakt zu seiner Nichte lehnt A.________ aktuell ab. A.b. Im Nachgang zu einer Gefährdungsmeldung von B.________ ordnete die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Stadt Luzern (KESB) mit Entscheid vom 8. Juli 2016 für A.________ mit dessen Einverständnis eine Mitwirkungsbeistandschaft an. Alle Rechtshandlungen betreffend die Eigentumswohnung in Luzern sowie Bargeldbezüge und Überweisungen von einmalig mehr als Fr. 25'000.-- konnte A.________ daher nur noch mit Zustimmung der Beistandsperson rechtsgültig vornehmen. Mit Entscheid vom 18. September 2018 errichtete die KESB nach Eingang einer erneuten Gefährdungsmeldung von B.________ und erneut mit Zustimmung von A.________ zudem für die Bereiche Administration und Finanzen eine Vertretungsbeistandschaft mit Einkommens- und Vermögensverwaltung, entzog A.________ das Zugriffsrecht auf seine Konten bei der Credit Suisse und reduzierte den Aufgabenbereich der Beistandsperson im Rahmen der Mitwirkungsbeistandschaft auf Rechtshandlungen betreffend die Eigentumswohnung. Am 13. August 2019 schränkte die KESB aufgrund eines Hinweises der Beistandsperson sodann die Handlungsfähigkeit von A.________ betreffend den Abschluss von Verträgen, die den Betrag von Fr. 200.-- übersteigen, ein. A.________ erklärte wiederum, mit der Massnahme einverstanden zu sein. A.c. Nachdem er bereits am 16. Februar 2021 gegenüber der Beistandsperson die fristlose Kündigung der Beistandschaft erklärt hatte, beantragte A.________ am 11. März 2021 bei der KESB die Beendigung der Erwachsenenschutzmassnahmen. Am 13. Juli 2021 wies diese das Gesuch ab.