Citation: 1A.117/2001 16.07.2001 E. 3

3.- Das Verwaltungsgericht hat bei der Beurteilung des vom Beschwerdeführer projektierten "Gartenhäuschens mit Türmchen" die alten Bestimmungen des Raumplanungsgesetzes angewendet, da sich die am 1. September 2000 in Kraft getretenen revidierten Bestimmungen für den Beschwerdeführer nicht als günstiger erwiesen. Es kam dabei zum Schluss, dass für das Bauvorhaben weder eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24 Abs. 1 aRPG noch nach Absatz 2 dieser Bestimmung erteilt werden könne. Diesbezüglich kann gemäss Art. 36a Abs. 3 OG auf die zutreffenden Ausführungen des Verwaltungsgerichts verwiesen werden. Der Beschwerdeführer bringt denn auch nicht vor, das Verwaltungsgericht hätte Art. 24 aRPG bundesrechtswidrig angewendet. Er macht einzig geltend, aufgrund des Überbauungsgrades der Parzelle Nr. 3116 (Ferienhaus, Schwimmbecken und zwei Nebengebäude) und deren Topografie könne von einer landwirtschaftlichen Nutzung bzw. von einem landwirtschaftlichen Charakter nicht mehr gesprochen werden. Die sachwidrige Zuordnung seiner Parzelle zur Landwirtschaftszone sei daher mittels einer Baubewilligung zu korrigieren. Wie bereits das Verwaltungsgericht in seinem angefochtenen Entscheid ausgeführt hat, spielt die tatsächliche Nutzung und Eignung eines Grundstücks im vorliegenden Zusammenhang keine Rolle. Von Bedeutung ist einzig, welcher Zone die fragliche Parzelle durch die Nutzungsplanung zugeordnet ist. Auf die zutreffenden Ausführungen des Verwaltungsgerichts im angefochtenen Entscheid kann vollumfänglich verwiesen werden (Art. 36a Abs. 3 OG).