Citation: 8C_227/2016 E. 3.1

3.1. Das kantonale Gericht hat erwogen, es sei nicht mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt, dass der Versicherte an den Folgen eines Unfalls verstorben ist. Zwar hätte grundsätzlich die leistungsansprechende Person die Folgen dieser Beweislosigkeit zu tragen, da jedoch die SUVA keine Obduktion des Leichnams des Versicherten angeordnet habe, habe sie in Umkehr der Beweislast trotzdem Leistungen für die Folgen des Ereignisses vom 22. Juni 2014 zu erbringen. Die SUVA macht ihrerseits geltend, es sei nur ausnahmsweise von einer Umkehr der Beweislast auszugehen; ihr Verhalten im Zusammenhang mit der unterlassenen Obduktion sei jedenfalls nicht dermassen pflichtwidrig, dass sich eine Beweislastumkehr rechtfertigen würde.