Citation: 8C_269/2024 E. A

A.________, geboren 1968, erwarb nach eigenen Angaben in ihrem Heimatland Äthiopien einen Universitätsabschluss in englischer Literatur, um später als Englischlehrerin arbeiten zu können. Eine angebotene Arbeitsstelle an einem ländlichen Ort ohne Elektrizität und Wasser habe sie nicht annehmen wollen, weshalb sie nach 27 Jahren das Elternhaus verlassen habe und auf der Suche nach Arbeit nach Deutschland emigriert sei, wo sie einen Asylantrag stellte. Nachdem dieser in Deutschland abgelehnt worden war, reichte sie 2001 in der Schweiz ein Asylgesuch ein und lernte in einem Durchgangsheim ihren 2006 geheirateten Ehegatten kennen. Eine erste Anmeldung zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung vom 8. Oktober 2015 infolge einer seit 2004 bekannten Hautkrankheit zog sie im Januar 2016 zurück. Nachdem sie am 20. September 2017 das Schweizer Bürgerrecht erlangt hatte, meldete sie sich am 13. Oktober 2017 erneut bei der IV-Stelle des Kantons Zürich (fortan: IV-Stelle oder Beschwerdegegnerin) zum Leistungsbezug an. Nach umfangreichen erwerblichen und medizinischen Abklärungen verneinte die IV-Stelle bei einem Invaliditätsgrad von 32% einen Rentenanspruch, wobei sie sich insbesondere auf den Bericht "Abklärung der beeinträchtigten Arbeitsfähigkeit in Beruf und Haushalt" vom 22. November 2022 (fortan: Abklärungsbericht) und das polydisziplinäre Gutachten der Medizinischen Abklärungsstelle Bern ZVMB GmbH vom 11. Juli 2022 (fortan: ZVMB-Gutachten) abstützte (Verfügung vom 28. März 2023).