Citation: 8C_743/2007 14.01.2008 E. 2

Zu prüfen ist, ob die Anspruchsvoraussetzungen für Leistungen der Unfallversicherung, insbesondere die Kausalität zwischen den Beschwerden und dem Unfall vom 24. Juli 2003, auch ab 1. November 2003 noch gegeben sind. Während die SWICA in ihrem Einspracheentscheid noch davon ausgegangen war, es bestehe zwischen den vorwiegend psychischen Gesundheitsschäden und dem Unfall kein natürlicher Kausalzusammenhang, bejaht die Vorinstanz diesen. Streitpunkt ist indessen die Adäquanz. Das kantonale Gericht hat diese zu Recht stillschweigend in Anwendung der Rechtsprechung von BGE 123 V 98 im Rahmen der Adäquanz bei psychischen Unfallfolgen (BGE 115 V 133) geprüft. Die zum typischen Beschwerdebild eines Schleudertraumas der Halswirbelsäule gehörenden Beeinträchtigungen standen nie im Zentrum. Die ärztliche Behandlung konzentrierte sich dann auch bereits ab Mitte Oktober 2003 auf die psychische Problematik. Damit fallen psychisch bedingte Behandlungsbedürftigkeit und Arbeitsunfähigkeit bei der Adäquanzbeurteilung ausser Betracht. Auch die Beschwerdeführerin führt keine Argumente an, inwiefern diese vorinstanzliche Rechtsanwendung fehlerhaft sei.