Citation: 9C_9/2021 E. 3.2

3.2. Was die Beschwerdeführerin gegen diese Feststellung vorbringt, vermag sie nicht als bundesrechtswidrig erscheinen zu lassen. Auf den Bericht versicherungsinterner Fachärzte kann rechtsprechungsgemäss abgestellt werden, wenn keine auch nur geringen Zweifel an der Richtigkeit ihrer Schlussfolgerungen bestehen (vgl. BGE 135 V 465 E. 4.7), wobei solche Zweifel insbesondere durch abweichende Stellungnahmen anderer medizinischer Fachpersonen begründet werden könnten (vgl. Urteil 8C_224/2020 vom 13. Mai 2020 E. 4.3). Die Versicherte beruft sich in diesem Zusammenhang in erster Linie auf einen Bericht ihrer behandelnden Ärztin, Dr. med. D.________, Neurologie FMH, vom 10. Januar 2020; dieser Bericht wurde noch vor jenem der RAD-Ärztin und damit in Unkenntnis deren Schlussfolgerungen erstellt. In diesem Bericht postuliert die behandelnde Neurologin zwar, das Pensum der Versicherten als Handwirtschaftslehrerin solle "vorerst" nicht höher als zwölf Lektionen gewählt werden, damit eine gewisse Ressourcenreserve verbleibe; dabei stützt sie sich indessen gemäss den Feststellungen des kantonalen Gericht auf die anamnestischen Angaben der Versicherten und zieht in ihre Überlegungen auch offenkundig invaliditätsfremde Faktoren mit ein. Somit ist das kantonale Gericht nicht in Willkür verfallen, als es trotz dieses Berichts auch nur geringe Zweifel an den Schlussfolgerungen der versicherungsinternen Ärztin verneint hat. Ebenfalls keine solche Zweifel zu erwecken vermag im Weiteren der Umstand, dass sich die Versicherte an gewisse, von der RAD-Ärztin durchgeführte, Tests nicht zu erinnern vermag.