Citation: 5A_712/2020 E. 1

Aufgrund einer Gefährdungsmeldung eröffnete die KESB Region Solothurn ein Kindesschutzverfahren für C.A.________ (geb. 2006) und D.A.________ (geb. 2003) sowie ein Erwachsenenschutzverfahren für E.A.________ (geb. 1999). Abklärungsversuche scheiterten, weil die Familie auf keine Kontaktversuche reagierte. Mit superprovisorischem Entscheid vom 2. Oktober 2019 zog die KESB die Reisepässe der betroffenen Personen ein und ordnete eine Schriftensperre und die polizeiliche Ausschreibung der genannten Personen an. Mit Entscheid vom 15. Oktober 2019 bestätigte die KESB diesen Entscheid. Zugleich entzog sie den Kindseltern (A.A.________ und B.A.________) das Aufenthaltsbestimmungsrecht über die zwei jüngeren Kinder. Dagegen erhobene Rechtsmittel blieben erfolglos (Urteil 5A_148/2020 vom 25. Februar 2020). Seit dem 15. Oktober 2019 ist ein Strafverfahren gegen den Kindsvater wegen Entziehung Minderjähriger hängig. Der Aufenthalt von Vater und Kindern ist nicht bekannt. Am 11. Mai und 19. Juni 2020 gelangte F.A.________ im Namen des Kindsvaters an die KESB. Mit Entscheid vom 25. Juni 2020 trat die KESB unter anderem auf den Antrag um Herausgabe der Pässe nicht ein. Gegen diesen Entscheid erhob die Familie A.________ bzw. A.A.________, vertreten durch F.A.________, am 31. Juli 2020 Beschwerde an das Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn. Mit Urteil vom 4. August 2020 trat das Verwaltungsgericht auf die Beschwerde nicht ein. Dagegen hat F.A.________ am 2. September 2020 (Postaufgabe) im Namen der Familie A.________ Beschwerde an das Bundesgericht erhoben.