Citation: 1C_497/2021 E. 5.2.2

5.2.2. In qualitativer Hinsicht rügen die Beschwerdeführer vorab, die Wasserqualität genüge für die Ausscheidung einer Grundwasserschutzzone nicht. Die Vorinstanz habe diesbezüglich unkritisch auf den Amtsbericht des kantonalen Amts für Umweltschutz (AFU) vom 28. September 2018 abgestellt. Die mahnenden Hinweise im Bericht des Geologiebüros C.________ AG vom 30. April 2013 mit Ergänzung vom 27. Mai 2016 seien weitgehend unberücksichtigt geblieben. 5.2.2.1. Entgegen der Darstellung der Beschwerdeführer stützte sich die Vorinstanz bei der Prüfung der Frage, ob das Wasser der Quelle Nutzenbuech-Rüeggetschwil den qualitativen Anforderungen an die Lebensmittelgesetzgebung für Trinkwasser im Sinne von Anhang 4 Ziff. 111 GSchV genügt, nicht bloss auf den Amtsbericht des AFU vom 28. September 2018. Vielmehr zog sie insbesondere den hydrogeologischen/technischen Bericht des Geologiebüros C.________ AG vom 30. April 2013 (mit Ergänzungen bis 27. Mai 2016), die Untersuchungen der D.________ AG vom November 2018, März und Juli 2019 sowie die dem Baudepartement des Kantons St. Gallen am 22. Juli 2019 zusätzlich eingereichten Unterlagen der E.________ AG (mit weiteren Untersuchungsberichten der D.________ AG) und einen Bericht des AFU vom 19. Februar 2021 bei. Gestützt auf diese Berichte und Unterlagen kam die Vorinstanz zum Ergebnis, dass das Grundwasser bei der hier fraglichen Quelle die Anforderungen der Lebensmittelgesetzgebung für Trinkwasser im Sinne von Anhang 4 Ziff. 111 Abs. 2 lit. b GSchV erfüllt. 5.2.2.2. Der Vorwurf der Beschwerdeführer, die Vorinstanz habe zur Beurteilung der Wasserqualität einzig den Amtsbericht des AFU vom 28. September 2018 herangezogen, trifft somit nicht zu. Die Beschwerdeführer vermögen auch nicht substanziiert in Zweifel zu ziehen, dass die Vorinstanz auf die Fachberichte der Sachverständigen bzw. des sachverständigen AFU abstellen durfte, zumal den Amtsberichten des AFU grundsätzlich erhöhte Beweiskraft zukommt, soweit sie Fragen betreffen, in Bezug auf die das AFU wie hier über Sachkunde verfügt (vgl. BGE 124 II 460 E. 4b; Urteil 1C_575/2019 vom 1. März 2022 E. 4.3; KIENER/RÜTSCHE/KUHN, Öffentliches Verfahrensrecht, 3. Aufl. 2021, S. 165 Rz. 777). Gestützt auf die Ausführungen der Beschwerdeführer ist denn auch nicht ersichtlich, inwieweit die Vorinstanz die erwähnten Fachberichte zur Wasserqualität offensichtlich unzutreffend gewürdigt haben soll (vgl. Art. 97 Abs. 1, Art. 105 Abs. 2 BGG). Im bundesgerichtlichen Verfahren ist demnach auf die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz abzustellen, wonach die Wasserqualität bei der hier fraglichen Quelle die Anforderungen der Lebensmittelgesetzgebung an Trinkwasser im Sinne von Anhang 4 Ziff. 111 Abs. 2 lit. b GSchV erfüllt.