Citation: 5D_49/2015 E. 2.2

2.2. Die Eingabe des Beschwerdeführers ist in weiten Teilen appellatorisch und unverständlich. Der Beschwerdeführer rügt zwar, seine "wirtschaftliche Integrität und Selbständigkeit" gemäss Art. 12 BV - eventuell in Verbindung mit der Eigentumsgarantie - sei durch den Kostenentscheid verletzt und die Verhältnismässigkeit missachtet worden. Er setzt sich aber nicht den gesetzlichen Anforderungen entsprechend mit den obergerichtlichen Erwägungen auseinander respektive zeigt nicht klar und detailliert auf, inwiefern durch den Entscheid des Obergerichts verfassungsmässige Rechte verletzt sein sollten. So ist es insbesondere ungenügend, ohne weitere Begründung eine offensichtlich falsche Darstellung des Sachverhaltes zu rügen respektive den Novenausschluss der Vorinstanz zu monieren, ohne substanziiert darzulegen, inwiefern die behaupteten Tatsachen bereits aktenkundig waren. Sollte hingegen der Beschwerdeführer tatsächlich - entgegen den internen Abklärungen der Vorinstanz und gemäss den Behauptungen des Beschwerdeführers - auch nach Oktober 2014 monatliche Ratenzahlungen an das Obergericht geleistet haben - spricht dies umso mehr gegen die Mittellosigkeit des Beschwerdeführers. Mit den Ausführungen der Vorinstanz, der Beschwerdeführer habe in seinem Erlassgesuch keine vollständigen Angaben hinsichtlich seines Einkommens und Vermögens gemacht, setzt sich der Beschwerdeführer nicht auseinander. Auch seine Ausführungen, das von der Vorinstanz erwähnte Kaufangebot sei mittlerweile überboten worden und betreffe einen Teil der Liegenschaft der nicht belastet sei, während andere Teile hingegen hoch belastet seien, vermögen - sofern sie überhaupt zulässig sind - keine Verfassungsverletzung darzutun. Der Beschwerdeführer entspricht mit seiner Eingabe den Anforderungen an eine Verfassungsrüge nicht, weshalb auf die subsidiäre Verfassungsbeschwerde nicht eingetreten werden kann.