Citation: 4A_24/2021 E. 6.7.2

6.7.2. Die Beschwerdeführer setzen sich mit den obigen Ausführungen nicht hinreichend auseinander, sondern üben appellatorische Kritik. Damit genügen sie den Anforderungen an eine Willkürrüge vor Bundesgericht (vgl. hiervor E. 3 und E. 4) nicht. Sie müssten in ihrer Beschwerde mit Aktenhinweis aufzeigen, dass sie vor der Vorinstanz hinreichend dargelegt hätten, dass die K.________ mbh hinsichtlich der Pflichten der I.________ GmbH bzw. des Beschwerdegegners 1 aus dem Fördervertrag auf die I.________ AG hätte zugreifen können. Dies tun sie nicht rechtsgenügend. Allein der Umstand, dass die I.________ GmbH und die I.________ AG beide vom Beschwerdegegner 1 beherrscht worden seien, reicht dafür jedenfalls nicht. Nicht einschlägig ist auch ihr Einwand, es spiele für die Offenlegung keine Rolle, ob die K.________ mbh mit einem Durchgriff erfolgreich gewesen wäre. Sind die Voraussetzungen eines Durchgriffs nicht hinreichend dargetan worden, ist es jedenfalls nicht willkürlich, wenn die Vorinstanz betreffend verschiedener behaupteter Pflichten der I.________ GmbH aus dem Fördervertrag, namentlich betreffend den Verbleib der Patente bei der I.________ GmbH und die Rückzahlungsverpflichtung bei einer Unternehmensveräusserung nicht von offenzulegenden Risiken ausgeht. Das Gesagte gilt erst recht hinsichtlich des von den Beschwerdeführern geltend gemachten strafrechtlichen Risikos. Auch ist nicht ersichtlich, dass die Vorinstanz den Fördervertrag betreffend die Rückzahlungsverpflichtungen willkürlich gewürdigt hätte. Zusammenfassend kann der Vorinstanz im Zusammenhang mit dem Fördervertrag - entgegen den Beschwerdeführern - keine willkürliche Sachverhaltsfeststellung bzw. Beweiswürdigung vorgeworfen werden. Damit kann offenbleiben, inwieweit die Beschwerdeführer über das Optionskonstrukt informiert waren. Auf ihre diesbezüglichen Rügen braucht nicht eingegangen zu werden.