Citation: K 55/99 02.05.2000 E. 4

4.- a) Was den Anspruch auf Leistungen für ambulante Krankenpflege in der Zeit vom 30. Mai 1994 bis 24. Mai 1995 betrifft, ist aufgrund der vorhandenen Rechnungsbelege davon auszugehen, dass die Behandlung einer Fortsetzung der während des Klinikaufenthaltes durchgeführten Massnahmen in reduzierter Form diente. Weiterhin durchgeführt wurde insbesondere die Eigenbluttherapie nach Höveler und die Ozonbehandlung, vereinzelt auch Chirotherapie und Osteopathie. Die vorgenommenen diagnostischen und therapeutischen Massnahmen sind als nichtpflichtige Leistungen oder unerlässliche Bestandteile solcher Leistungen zu qualifizieren, weshalb die Beschwerdegegnerin hiefür grundsätzlich nicht leistungspflichtig ist. Dies gilt auch für die im Gutachten von Prof. Dr. E.________ als wissenschaftlich eingestuften Massnahmen (Substitution von Spurenelementen, Vitamin B12-Applikation, psychotherapeutische Massnahmen, Diät), obwohl sie an sich in den Leistungsbereich der Grundversicherung fallen. Diesbezüglich wird auf die Ausführungen der Vorinstanz verwiesen. b) Die Beschwerdeführerin verfügt über keine Zusatzversicherung nach dem Reglement für Alternativmedizin (Abt. AM). Sie hat lediglich im Rahmen der Krankenpflegezusatzversicherung BASIS TOP (Abt. AA) in begrenztem Umfang Anspruch auf Leistungen der Alternativmedizin. Nach Art. 9 Abs. 1 des entsprechenden Reglements (Ausgabe 1993) hat sie Anspruch auf 90 % der Kosten, höchstens aber Fr. 500. - pro Kalenderjahr, für die von einem Arzt oder Naturarzt durchgeführte ambulante Behandlung in Form von Akupunktur, Homöopathie, Neuraltherapie, Physiotherapie, Antroposophische Medizin und Osteopathie. In diesem Umfang hat die Beschwerdegegnerin ihre Leistungen erbracht, wie in der Vernehmlassung zur Verwaltungsgerichtsbeschwerde anerkannt wird. Anspruch auf weitergehende Leistungen nach Art. 14 des Reglements, wonach die Kasse unter dem Titel "Wahlpaket" bei einem Höchstbetrag von Fr. 3000. - pro Kalenderjahr maximal 75 % der Kosten für spezielle Therapieformen wie Sprachheilbehandlung, Atemtherapie, Lymphdrainage und nicht kassenpflichtige Operationen übernimmt, hat die Beschwerdegegnerin nicht. Im vorliegenden Fall ging es nicht um derartige Massnahmen, sondern um Massnahmen der Alternativmedizin, deren Kostenvergütung in Art. 9 des Reglements abschliessend geregelt ist.