Citation: 1C_505/2020 E. 8.1

8.1. Sie machen geltend, das Rückforderungsrecht lasse sich direkt aus Art. 26 BV ableiten und habe auch bei einer lückenhaften kantonalen Gesetzgebung Bestand (mit Verweis auf MARCO BORGHI, Die Rückforderung enteigneter Grundstücke, BR 1995 S. 63). Folge man der Ansicht der Vorinstanz, wären sie gezwungen, das Land, das sie im Jahr 1958 zu einem Preis von Fr. 60.--/m2 der Stadt Zürich abtreten mussten, nun zum heutigen Verkehrswert von Fr. 1'950/m2 zurückzuerwerben (als Mehrzuteilung im Sinn von § 145 PBG). Das Risiko, dass sich die einseitig von der Enteignerin ausgehenden Vorhersagen über die Verwendung der abgetretenen Landflächen nicht verwirklichen, sei allein von dieser zu tragen (BORGHI, a.a.O., S. 62). Gestützt auf das gesetzlich verankerte Rückforderungsrecht sowie auf die verfassungsmässige Eigentumsgarantie (Art. 26 BV) seien die Parteien daher in die Lage zurückzuversetzen, welche vor der sich als unnötig herausgestellten Landabtretung geherrscht habe. Hätte sich die Stadt von Anfang an nur soviel abtreten lassen, wie für den normaliengerechten Ausbau der G.________strasse nötig sei, wären die Beschwerdeführenden Eigentümer der streitbetroffenen ca. 240 m² geblieben und hätten auch von der Wertsteigerung profitieren können.