Citation: 6B_86/2022 E. 2.2

2.2. Gemäss den Schlussfolgerungen der Vorinstanz sind keine völkerrechtlichen Verpflichtungen erkennbar, die mit einer Landesverweisung unmittelbar in Konflikt stehen würden. Drohende Folter oder andere unmenschliche Behandlung für den Beschwerdeführer im Falle einer Rückschaffung nach Eritrea seien nicht erwiesen. Zwar habe er zu Protokoll gegeben, bei einer Rückkehr könnten ihm "schlimme Sachen" wie zum Beispiel Gefängnis oder Militärpflicht drohen. Dabei handle es sich jedoch nicht um Gründe, die einer Rückkehr ins Heimatland entgegen stünden.