Citation: 2A.208/2002 29.11.2002 E. A

Der aus Mazedonien stammende A.________, geb. 1950, lebt seit 1982 in der Schweiz und ist im Besitz der Niederlassungsbewilligung. Seine sieben Kinder, die Töchter B.________ (geb. 1974), C.________ (geb. 1976), D.________ (geb. 1978), E.________ (geb. 1980) und F.________ (geb. 1982) sowie die am ... 1986 geborenen Zwillingsbrüder G.________ und H.________ wuchsen in Mazedonien auf. Seine 1952 geborene Ehefrau I.________ verstarb am ... 1994 in Mazedonien. Die Kinder verblieben nach dem Tod ihrer Mutter weiterhin in Mazedonien. Am ... 1996 verheiratete sich die Tochter B.________ in Mazedonien mit J.________ und die Tochter C.________ am ... 2000 mit K.________. Am 4. September 2000 stellte A.________ für seine beiden Söhne ein Familiennachzugsgesuch. Mit Verfügung vom 24. November 2000 wies das Ausländeramt des Kantons St. Gallen das Gesuch ab mit der Begründung, es stehe nicht das familiäre Zusammenleben im Vordergrund. Diese Verfügung erwuchs unangefochten in Rechtskraft. Am 15. Februar 2001 stellte A.________ erneut ein Nachzugsgesuch für G.________ und H.________. Dieses Gesuch wies das Ausländeramt des Kantons St. Gallen mit Verfügung vom 28. März 2001 ab. Dagegen rekurrierte A.________ erfolglos an das Justiz- und Polizeidepartement des Kantons St. Gallen. Gegen dessen Entscheid erhob er Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons St. Gallen. Das Verwaltungsgericht wies die Beschwerde mit Entscheid vom 19. März 2002 ab.