Citation: 1P.454/2000 12.10.2000 E. 1

1.- Angefochten ist ein kantonal letztinstanzlicher, selbständig eröffneter Entscheid über die Verweigerung der amtlichen Verteidigung bzw. unentgeltlichen Rechtspflege. Nach der bundesgerichtlichen Praxis handelt es sich dabei um einen Zwischenentscheid, der beim Betroffenen einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil bewirken kann (BGE 126 I 207 E. 1c und 2a; vgl. auch BGE 125 I 161 E. 1; 123 I 275 E. 2f S. 278); die Voraussetzungen für die Zulässigkeit der staatsrechtlichen Beschwerde nach Art. 87 Abs. 2 OG in der am 1. März 2000 in Kraft getretenen Fassung des Bundesgesetzes vom 8. Oktober 1999 über prozessuale Anpassungen an die neue Bundesverfassung (AS 2000 417) sind somit erfüllt. Da auch die übrigen Eintretensvoraussetzungen vorliegen, ist auf die staatsrechtliche Beschwerde einzutreten.