Citation: 6B_541/2021 E. 4.1

4.1. Der Beschwerdeführer kritisiert schliesslich die Landesverweisung. Er macht geltend, er sei bereits sehr gut integriert. Er sei ausgebildeter Ingenieur, arbeite bei einem Unternehmen als Regionalplaner, wo er monatlich Fr. 6'000.-- verdiene. Auch spreche er relativ gut Deutsch. Rechtstreue, wirtschaftliche und soziale Integration sowie die tatsächliche Teilnahme am Wirtschaftsleben machten deutlich, dass die Landesverweisung einen persönlichen Härtefall darstelle. Angesichts seines geringen Verschuldens, der geringen Strafhöhe und des gleichzeitigen Verzichts auf ein Tätigkeitsverbot, weil es sich um einen besonders leichten Fall handle, sei erwiesen, dass das öffentliche Interesse an der Landesverweisung hinter seinem persönlichen Interesse an einem Verbleib in der Schweiz zurücktreten müsse. Das vorinstanzliche Urteil sei diesbezüglich unverhältnismässig und widersprüchlich.