Citation: 9C_228/2024 E. 4.1

4.1. In Bezug auf die Höhe der nachzuzahlenden Beiträge hielt das Sozialversicherungsgericht fest, es sei unbestritten, dass B.________ bei seiner Tätigkeit für die Beschwerdeführerin Unkosten entstanden seien, welche nicht zum massgebenden Lohn gehörten. Die Höhe dieser Unkosten sei jedoch nicht belegt. Der Buchhaltung sei zwar ein monatlicher "Vertreteraufwand" zu entnehmen, dieser entspreche aber wohl nicht den tatsächlichen Unkosten, da die Beschwerdeführerin keinen Aufwand in dieser Höhe geltend mache, sondern einen Pauschalabzug von 30 % vorgenommen habe. Die Beschwerdeführerin und B.________ hätten weder die tatsächlichen Unkosten belegt, noch näher ausgeführt, welche Abklärungen durch die Verwaltung oder das kantonale Gericht zu tätigen seien. Es seien jedenfalls keine konkreten Anhaltspunkte dafür zu finden, dass die jährlichen Unkosten zwischen Fr. 50'000.- und Fr. 60'000.- gelegen hätten, was 30 % des Lohnes des B.________ entsprechen würde. In den Lohnausweisen würden jeweils Pauschalspesen von Fr. 6'000.- angegeben. Aufgrund der Einheit der Rechtsordnung könnten die Unkosten im Steuerrechtsverfahren nicht weniger hoch sein als im AHV-Beitragsverfahren. Die Unkosten seien daher auch im vorliegenden Verfahren anhand der Lohnausweise zu ermitteln.