Citation: 1C_97/2021 E. 3.2

3.2. Mit der unangefochten gebliebenen und damit in Rechtskraft erwachsenen 1. Abänderungsbewilligung wurde "im Sinne der Erwägungen" die Auflage gemacht, geänderte Pläne (namentlich) bezüglich "Gestaltung auf der Nordseite des Gebäudes" und bezüglich "detaillierter Umgebungsplan mit detaillierter Pflanzliste" einzureichen und bewilligen zu lassen. In den Erwägungen wurde dabei insbesondere festgehalten, auf grosse Terrainveränderungen sei so weit wie möglich zu verzichten. Damit wurde mit der 1. Abänderungsbewilligung rechtsverbindlich angeordnet, dass Terrainveränderungen zu reduzieren und (noch) zu bewilligen sind. Bei dieser Sachlage kann es keine Rolle spielen, ob mit der Stammbaubewilligung Aufschüttungen auf der Nord- und Westseite gestattet worden sind. Die entsprechende Anordnung wäre nämlich gegebenenfalls durch die genannte, rechtskräftige Anordnung der 1. Abänderungsbewilligung ersetzt worden. Gegen die hier streitbetroffenen, die Nord- und Westseite betreffenden Auflagen in der 2. Abänderungsbewilligung lässt sich somit nicht mehr einwenden, bereits mit der Stammbaubewilligung seien Aufschüttungen auf der Nord- und Westseite gestattet worden.