Citation: 2C_313/2021 E. 4.2.5

4.2.5. Hinsichtlich seines psychischen Zustandes bringt der Beschwerdeführer vor, dass sich dieser ebenfalls massiv verschlechtert habe und eine akute Suizidgefahr bestehe. Die Feststellung des Kantonsgerichts, wonach sich sein Gesundheitszustand nach der Hospitalisierung verbessert habe, sei aktenwidrig und folglich willkürlich. Das von der Vorinstanz zitierte Gutachten der IV datiere vom 24. Mai 2018, ein solches vom 28. Mai 2020 gebe es gar nicht. Dies sei der Zeitpunkt der rentenzusprechenden Verfügung der IV-Stelle. Der Beschwerdeführer sei vom 22. August bis 24. September 2018 in stationärer und anschliessend vom 25. September bis 11. Oktober 2018 in tagesstationärer Behandlung der Psychiatrie des Kantons Basel-Landschaft mit einer schweren Episode der rezidivierenden depressiven Störung gewesen. Gemäss dem neuesten Bericht vom 14. Mai 2020 bestehe weiterhin eine hohe Suizidgefahr aufgrund der depressiven Störung und der somatischen Grunderkrankung. Damit würden neue Tatsachen vorliegen, welche bei der Interessenabwägung zu berücksichtigen seien. Ungeachtet des Datums des fraglichen Gutachtens dauern auch die psychischen Probleme des Beschwerdeführers seit Jahren an und bestanden bereits zum Zeitpunkt des Entscheids vom 22. Februar 2017 wie die Vorinstanz willkürfrei festgehalten hat. Es handelt sich auch diesbezüglich nicht um rechtsrelevante Veränderungen der tatsächlichen Verhältnisse (vgl. dazu auch Urteil 2C_572/2020 vom 22. Oktober 2020 E. 4.6).