Citation: 2C_452/2022 E. 1.3

1.3. Mit Zwischenverfügung vom 29. Dezember 2021 - nunmehr im Verfahren A-5623/2021 - forderte das Bundesverwaltungsgericht A.________ auf, innerhalb von zehn Tagen ab Zustellung dieser Zwischenverfügung darzulegen, inwiefern er durch den angefochtenen Entscheid des BAKOM beschwert sei, zumal seine Beschwerde bezüglich der von der Billag AG geltend gemachten Forderungen vom BAKOM gutgeheissen worden sei. Der Beschwerdeführer äusserte sich in seiner verbesserten Beschwerdeschrift vom 12. Januar 2021 dahingehend, dass er die angefochtene Verfügung vom 4. März 2021 als unvollständig beziehungsweise als nicht nachvollziehbar erachte. So habe das BAKOM weder die Forderung der Billag AG aufgehoben noch festgehalten, dass der Billag AG in dieser Sache keine Ansprüche mehr zuständen. Darüber hinaus beantragte A.________ sinngemäss, dass die Sache "endlich korrekt und vollständig hinsichtlich der wiederkehrenden missbräuchlichen und betrügerischen Forderungen seitens der Billag AG abzuklären" sei. Das Bundesverwaltungsgericht erteilte dem Beschwerdeführer das Recht zur unentgeltlichen Rechtspflege (prozessleitende Verfügung vom 17. Januar 2022) und trat in der Sache selbst auf die Beschwerde nicht ein (Urteil A-5623/2021 vom 28. April 2022). Die Begründung ging dahin, dass das BAKOM in seinem Entscheid vom 4. März 2021 sämtliche Rechnungen seitens der Billag AG aufgelistet habe, die für den Zeitraum vom 1. Oktober 2015 bis zum 31. März 2018 nach Ansicht der Billag AG noch offen seien. Das BAKOM habe diesbezüglich festgehalten, dass die Beweisführungs- und Beweislast für Bestand und Höhe der angeblichen Forderungen bei der Billag AG liege, dass die Billag AG den erforderlichen Beweis hierfür aber nicht erbracht habe. Dementsprechend habe das BAKOM "implizit", so das Bundesverwaltungsgericht, erwogen, dass gegenüber A.________ keine "belegten offenen Forderungen" mehr vorlägen. Daraus gehe hervor, dass die aufgelisteten Forderungen "auch nicht geschuldet" seien. Vor diesem Hintergrund sei der Beschwerdeführer zu seinem Rechtsmittel nicht legitimiert, weshalb darauf nicht einzutreten sei. Soweit A.________ hervorhebe, dass es auch um die Klärung von Forderungen aus früheren Abgabeperioden gehe, sei ihm entgegenzuhalten, dass dies ausserhalb des Streitgegenstandes liege.