Citation: 6B_366/2019 E. 2.4

2.4. Weiter macht der Beschwerdeführer geltend, er sei von der Vorinstanz mit Verfügung vom 14. Januar 2019 aufgefordert worden, sich zum Ausgang des Strafverfahrens zu äussern und habe in seiner Eingabe vom 29. Januar 2019 klar zum Ausdruck gebracht, dass das Strafverfahren aus seiner Sicht nicht abgeschlossen sei, da er vor Bundesgericht ein Revisionsverfahren anhängig gemacht habe. Er habe davon ausgehen dürfen, dass das Verfahren vor Obergericht weiterhin sistiert bleibe, denn die Vorinstanz habe in der Sistierungsverfügung vom 5. September 2018 ausgeführt, dass ein laufendes Strafverfahren die Sistierung des Revisionsverfahrens zur Folge habe. Indem die Vorinstanz trotz hängigem Revisionsverfahren die Sistierung aufgehoben und einen Entscheid gefällt habe, habe sie entgegen ihren eigenen Ausführungen in der Sistierungsverfügung gehandelt. Dem Beschwerdeführer kann nicht gefolgt werden. Mit Verfügung vom 14. Januar 2019 kündigte die Vorinstanz an, dass beabsichtigt sei, die Sistierung aufzuheben und einen Entscheid zu fällen. Dem Beschwerdeführer wurde das rechtliche Gehör gewährt. Der Beschwerdeführer durfte nicht ohne Weiteres davon ausgehen, das Verfahren bleibe weiterhin sistiert. Dass er in seiner Stellungnahme die Auffassung vertrat, das eingeleitete Revisionsverfahren verhindere den Abschluss des Verfahrens, bedeutet nicht, dass die Vorinstanz sich seiner Auffassung anschliessen oder ihn erneut zur Stellungnahme auffordern musste. Die Vorinstanz handelte auch nicht entgegen ihren Ausführungen in der Sistierungsverfügung. Nachdem die Strafanzeigen des Beschwerdeführers nicht zur Eröffnung eines Strafverfahrens gegen den Sachwalter geführt hatten und die gegen den Entscheid der St. Galler Anklagekammer geführte Beschwerde vom Bundesgericht abgewiesen worden war, war das Verfahren abgeschlossen. Daran ändert der Umstand nichts, dass der Beschwerdeführer unterdessen ein weiteres Revisionsgesuch gestellt hatte. Der Beschwerdeführer kann den Abschluss der von ihm eingeleiteten Verfahren nicht immer wieder mit zahlreichen Eingaben und offensichtlich unbegründeten Revisionsbegehren verhindern und verzögern. Ein solches Verhalten ist als rechtsmissbräuchlich zu werten.