Citation: 2C_95/2021 E. 7.2

7.2. Gemäss Art. 40 lit. d MedBG dürfen Personen, die einen universitären Medizinalberuf in eigener fachlicher Verantwortung ausüben, nur Werbung machen, die objektiv ist, dem öffentlichen Bedürfnis entspricht und weder irreführend noch aufdringlich ist. § 18 Abs. 1 GesV/ZG bestimmt, dass Auskündungen keinen rechtswidrigen Inhalt haben, nicht aufdringlich sein und zu keinen Täuschungen Anlass geben dürfen. Die selbstständig tätigen Personen sind namentlich zu nennen. Akademische Titel sind laut § 18 Abs. 2 GesV/ZG so zu verwenden, wie sie verliehen wurden. Titel, die über akademische Qualifikation täuschen können, dürfen nur unter Nennung des Namens oder Orts der verleihenden Hochschule oder des Herkunftsstaates verwendet werden. Die Verwendung von Fachtiteln und die Bezeichnung als Spezialistin oder Spezialist sowie die Bezeichnung als Fach- oder Spezialpraxis für eine bestimmte Richtung setzen einen entsprechenden eidgenössischen oder eidgenössisch anerkannten ausländischen Weiterbildungstitel oder einen Weiterbildungstitel eines gesamtschweizerischen Berufsverbands voraus (vgl. § 18 Abs. 3 GesV/ZG).