Citation: 6B_1060/2020 E. 1.4.3

1.4.3. Das Einzahlen der Erstprämien rechnet die Vorinstanz dem Beschwerdeführer im Gegensatz zu den übrigen tatrelevanten Handlungen nicht gestützt auf Aussagen der Beteiligten zu, sondern - implizit - unter Verweis auf einen objektiven Umstand, nämlich die nur sehr kurze Entfernung zwischen dem damaligen Wohnort des Beschwerdeführers und dem Ort der Einzahlungen der zeitlich letzten 15 Erstprämien (angefochtener Entscheid E. 3.1.8.2 S. 35 mit Hinweis auf E. 3.1.3 S. 30). Neben dieser örtlichen Verbindung gilt es indes zu beachten, dass 13 weitere (zeitlich frühere) Einzahlungen der insgesamt 28 Einzahlungen an anderen, vom Wohnort des Beschwerdeführers weiter entfernten Orten erfolgten (angefochtener Entscheid E. 1.3.1 S. 30). Hinzu kommt, dass das konkrete Zusammenwirken des Beschwerdeführers und von F.________ an der Geschäftstätigkeit der D.________ GmbH und an deren Geschäftsbeziehung mit der C.________ AG unklar ist bzw., wie in E. I.1.4.1 oben festgestellt, sich nur mithilfe der Aussagen des Beschwerdeführers und von F.________ näher eingrenzen lässt. Vor diesem Hintergrund greift es zu kurz und ist es nicht haltbar, einzig aufgrund der örtlichen Verbindung der 15 zeitlich letzten Einzahlungen und ohne Miteinbezug der sich aus den Aussagen ergebenden Erkenntnisse über die Aufgabenteilung anzunehmen, der Beschwerdeführer habe sämtliche Einzahlungen selber vorgenommen. Hinsichtlich des Einzahlens der Erstprämien fehlt es damit nicht nur an der Aussagenwürdigung, sondern überhaupt am nötigen Miteinbezug der Aussagen.