Citation: 8C_322/2021 E. 7.3

7.3. Bei der ausnahmsweisen Zusprache der Parteientschädigung stützte sich die Vorinstanz offenkundig auf das Verursacherprinzip (vgl. zum Ganzen Urteil 8C_641/2019 vom 8. April 2020 E. 3.2 mit Hinweisen, nicht publ. in: BGE 146 V 121, aber in: SVR 2020 MV Nr. 3 S. 10). Wie sich letztinstanzlich gezeigt hat, wäre die Beschwerde bei bundesrechtskonformer Würdigung der Aktenlage durch das kantonale Gericht indes bereits von diesem gutzuheissen gewesen. Die Parteientschädigung hätte dem Beschwerdeführer somit nicht gestützt auf das Verursacherprinzip, sondern als "ordentliche" Parteientschädigung im Sinne von Art. 61 lit. g ATSG zugesprochen werden müssen. Ob die - neben den bundesrechtlichen Anforderungen gemäss Art. 61 lit. g ATSG - massgebenden kantonalen Bemessungsgrundlagen diesbezüglich übereinstimmen, kann vorliegend nicht festgestellt werden. Über die Parteientschädigung für das vorinstanzliche Verfahren kann zu diesem Zeitpunkt somit nicht entschieden werden. Die Sache ist zur (allfälligen) Neubemessung an die Vorinstanz zurückzuweisen (Art. 68 Abs. 5 BGG). Dabei wird sie auch die Kosten für die Stellungnahme des Dr. med. G.________ zu berücksichtigen haben. Unter dem Titel Parteientschädigung sind die notwendigen Kosten privat eingeholter Berichte bzw. Gutachten zu vergüten, soweit diese für die Entscheidfindung unerlässlich waren (BGE 115 V 62 E. 5c; Urteil 8C_19/2021 vom 27. April 2021 E. 8 mit Hinweisen). Zum einen veranlasste die AXA die Aktenbeurteilung des Dr. med. F.________ erst während des vorinstanzlichen Beschwerdeverfahrens. Das Einholen der ergänzenden Stellungnahme durch Dr. med. G.________ hat sich im Hinblick auf die Interessenwahrung des Beschwerdeführers somit geradezu aufgedrängt. Wie bereits dargelegt, wäre die Vorinstanz aufgrund der Stellungnahme zum anderen auch gehalten gewesen, zusätzliche medizinische Abklärungen zu veranlassen. Die vom Beschwerdeführer beigebrachte Stellungnahme des Dr. med. G.________ war für die Entscheidfindung somit notwendig und unerlässlich. Bei bundesrechtskonformer Würdigung im vorinstanzlichen Verfahren hätten die entsprechenden Kosten demzufolge Bestandteil des Parteientschädigungsanspruchs bilden müssen.