Citation: 4A_366/2023 E. 1.1

1.1. Zwischen A.________ (nachfolgend Beschwerdeführerin) und der B.________ AG (nachfolgend Beschwerdegegnerin) ist vor Bezirksgericht Hochdorf ein Forderungsprozess hängig. Die Beschwerdeführerin verlangt im Zusammenhang mit der Sanierung von drei Nasszellen in ihrer Wohnung an der U.________ in V.________ von der Beschwerdegegnerin Fr. 226'309.25 zuzüglich Zins. Die Beschwerdegegnerin beantragt die Abweisung der Klage. Die Beschwerdeführerin brachte u.a. vor, dass reichlich Wasser aus dem Duschbereich ausgetreten, nicht zureichend abgelaufen bzw. stehen geblieben sei. Auch sei das Wasser in der Rinne entlang der Kittfuge zwischen Trennwandglas und der Inox-Schiene aus der Dusche gelaufen und nach dem Gebrauch der Dusche stehengeblieben. Nach Abschluss des doppelten Rechtsschriftenwechsels erliess die Instruktionsrichterin am 10. März 2023 eine Beweisverfügung, in der sie u.a. anordnete, dass zu diesem Beweisthema zwei von der Beschwerdeführerin angerufene Zeugen einvernommen würden. Es werde nach Einvernahme dieser Zeugen entschieden, ob weitere Einvernahmen zu diesem Beweisthema und bezüglich dem Bestand und der Höhe von Mangelfolgeschäden (nachfolgend Beweisthema 1) abzunehmen seien (Ziff. 8.2). Über die von der Beschwerdeführerin behaupteten Mängel betreffend die Sanitärinstallationen (nachfolgend Beweisthema 2) werde kein Beweis abgenommen (Ziffer 8.3).