Citation: 5A_977/2020 E. 2.2

2.2. Im vorliegenden Fall stützt sich das Rechtsöffnungsgesuch auf einen Darlehensvertrag, den die Parteien am 2./4. April 2018 unterzeichnet haben. Dass er sich als provisorischer Rechtsöffnungstitel im Sinne von Art. 82 SchKG eignet, war bereits im kantonalen Verfahren nicht strittig. Ebenso wurde vom Beschwerdeführer nicht in Frage gestellt, dass der Vertragszins von Fr. 10'500.-- im Grundsatz fällig ist. Hingegen machte er im Rechtsöffnungsverfahren gegenüber dem Beschwerdegegner geltend, die Zinsforderung sei aufgrund seiner Verrechnungserklärung vom 30. August 2019 in der Höhe von Fr. 10'000.-- untergegangen. Zudem behalte er sich ihm gegenüber Schadenersatzforderungen für die direkten Mandatsverluste sowie für dessen unredliches Verhalten vor.