Citation: 7B_772/2024 E. 3

Die angefochtene Verfügung des Zwangsmassnahmengerichts vom 26. Juli 2023 betrifft einzig die Frage, ob D.________ im vorinstanzlichen Entsiegelungsverfahren betreffend die Entsiegelung der beim Beschwerdeführer sichergestellten Dokumente und Gegenstände Parteistellung zukommt. Es ist nicht ersichtlich und wird auch nicht ansatzweise dargetan, inwiefern die Rechte des Beschwerdeführers durch diesen Entscheid in irgend einer Art und Weise tangiert sein sollen. Vielmehr kann und konnte er seine rechtlichen Standpunkte als beschuldigte Person im Rahmen des Entsiegelungsverfahrens jederzeit vollumfänglich darlegen und ist er nach der Rechtsprechung gerade nicht legitimiert, im eigenen Namen die privaten Interessen von angeblich von der Siegelung mitbetroffenen nicht beschuldigten Drittpersonen zu wahren (Urteile 7B_35/2024 vom 21. Mai 2024 E. 3.1; 1B_603/2022 vom 22. Februar 2022 E. 1.3.3; 1B_553/2021 vom 14. Januar 2022 E. 1.3; je mit Hinweisen). Dem Beschwerdeführer mangelt es somit offenkundig bereits an einem rechtlich geschützten Interesse zur Beschwerdeführung gemäss Art. 81 Abs. 1 lit. b BGG. Dies gilt auch, soweit er sinngemäss die Revision des Urteils des Bundesgerichts 7B_394/2023 vom 13. Mai 2024 zu beantragen scheint. In diesem Verfahren kam ihm keine Parteistellung zu und beruft er sich darüber hinaus auch nicht auf einen tauglichen Revisionsgrund gemäss Art. 121 ff. BGG, sondern verlangt er eine rechtliche Neubeurteilung durch das Bundesgericht, was von vornherein unzulässig ist (Urteile 7F_12/2024 vom 2. April 2024 E. 2; 7F_1/2023 vom 14. September 2023 E. 2). Bei dieser Ausgangslage kann offenbleiben, ob der Beschwerdeführer tatsächlich erst am 8. Juli 2024 Kenntnis von der angefochtenen Verfügung vom 26. Juli 2023 erhielt und die vorliegende Beschwerde fristgerecht (Art. 100 Abs. 1 BGG) einreichte.