Citation: 8C_618/2019 E. 6.2.4

6.2.4. Nach den zutreffenden Feststellungen der Vorinstanz beurteilte der Radiologe Dr. med. J.________ den MRI-Befund vom 27. Januar 2017 als Tendinopathie/intratendinöse Partialruptur der Supraspinatussehne und Infraspinatussehne rechts. Gemäss Operationsbericht des Dr. med. K.________, Klinik L.________, vom 9. März 2017 zeigten sich intraoperativ unter anderem im Verlauf zwischen Bizepssehnenanker und Pulley Auffaserungen, welche mit einer Teilruptur des Bizepssehnenansatzes vereinbar seien, sowie ausgerissene Faszikel des Supraspinatus, welcher sich partiell intraartikulär rupturiert darstellte. Beim Eingriff erfolgte eine Tenodese der langen Bizepssehne rechts, eine Rekonstruktion der Rotatorenmanschette rechts (Supraspinatus vordere Faszikel) sowie eine Naht der Rotatorenmanschette rechts (muskulärer Anteil der SSS [wohl: Supraspinatussehne]). Entsprechend stellte der Operateur unter anderem die Diagnosen einer Pulley-Läsion der langen Bizepssehne rechts sowie einer Supraspinatusruptur (anterior, muskulotendinös) rechts. Die Vorinstanz ist demnach zu Recht davon ausgegangen, dass eine Partialruptur der Supraspinatussehne nach Aktenlage mit dem erforderlichen Beweisgrad erstellt ist und folglich auch für diese Körperschädigung die Vermutung der Leistungspflicht des Unfallversicherers gemäss Art. 6 Abs. 2 UVG greift.