Citation: 1C_628/2020 E. 3.3

3.3. Die Beschwerdeführer rügen sinngemäss, die Vorinstanz habe ihren Anspruch auf rechtliches Gehör gemäss Art. 29 BV verletzt, indem sie in willkürlicher vorweggenommener Beweiswürdigung auf die Einholung der verlangten gerichtlichen Expertise zur Frage der Sicherheit der Baute verzichtet habe. Zur Begründung bringen die Beschwerdeführer im Wesentlichen vor, der G.________-Bericht beruhe auf der Annahme, das vorhandene Tragsystem werde beibehalten. Dies sei unzutreffend, weil gemäss dem Baueingabeplan in zwei Räumen (Nr. 4 und 9) Tragwände entfernt und teilweise durch neue Wände an geänderten Positionen ersetzt würden, was einen Eingriff in das bestehende Tragsystem darstelle. Da der Bericht der G.________AG einen solchen Eingriff fälschlicherweise verneine, hätten die kantonalen Instanzen die Beschwerdegegner gemäss § 77 Abs. 2 PBG verpflichten müssen, ein Gutachten nachzureichen, das sich zur Frage äussert, ob die im Erdgeschoss vorgesehenen Wandausbrüche und teilweise Errichtungen neuer Wände in den oberen Geschossen zu Deformationen im Bereich der Sky-Frame Fenster führen und damit im Sinne von § 54 Abs. 1 PBG Personen oder Sachen gefährden könnten. Da zur Schliessung der entsprechenden Sachverhaltslücke kein Privatgutachten verlangt worden sei, hätte an dessen Stelle das von den Beschwerdeführern beantragte gerichtliche Gutachten eingeholt werden müssen. Ohne ein solches Gutachten sei die vorinstanzliche Feststellung, beim strittigen Umbau sei die Sicherheit im Sinne von § 54 Abs. 1 PBG gewährleistet, willkürlich.