Citation: 5A_100/2021 E. 1.3

1.3. Die Beschwerde an das Bundesgericht ist ein reformatorisches Rechtsmittel (Art. 107 Abs. 2 BGG). Die beschwerdeführende Partei muss deshalb grundsätzlich einen Antrag in der Sache stellen, das heisst angeben, welche Punkte des kantonalen Entscheids sie anficht und inwiefern das Bundesgericht den angefochtenen Entscheid abändern soll (vgl. BGE 137 II 313 E. 1.3). Der Beschwerdeführer beantragt vor Bundesgericht die Erteilung der alternierenden Obhut (vorne Bst. C), gibt jedoch nicht an, welche Betreuungsregelung er damit im Einzelnen verwirklichen möchte. Dabei kann aus dem Antrag auf alternierende Obhut allein nicht abgeleitet werden, es werde eine je hälftige Betreuung durch die Eltern verlangt (Urteil 5A_139/2020 vom 26. November 2020 E. 3.3.2 und 3.3.4, in: FamPra.ch 2021 S. 487). Auch der Hinweis auf die früher gelebte Regelung ist wenig aufschlussreich, da sich aus der Beschwerde deren Ausgestaltung nicht erschliesst. Folglich bleibt zweifelhaft, ob der Beschwerdeführer insoweit einen ausreichend präzisen Antrag stellt. Mit Blick auf den Ausgang des Verfahrens (vgl. hinten E. 3) braucht hierauf jedoch nicht weiter eingegangen zu werden.