Citation: 2C_809/2015 E. 3.4

3.4. Im zweiten Umgang bestätigte die Beschwerdegegnerin in Ihrem Beschluss vom 11. Dezember 2013 die Gebührenforderung gemäss Verfügung vom 2. Juni 2010. Dabei ging sie davon aus, dass die Investitionskosten durch die einmaligen Anschlussgebühren und Erschliessungsbeiträge gedeckt werden, die laufenden Betriebskosten durch die wiederkehrenden Benützungsgebühren (Wasserzins). Nach den Kostenaufstellungen der Jahre 1980 bis 2012 habe sie rund 9,8 Mio. Franken in ihre Anlagen investiert, aber nur Anschlussgebühren und Erschliessungsbeiträge von rund 7,1 Mio. Franken eingenommen. Mithin seien die Gesamtkosten ihrer Investitionen durch die Anschlussgebühren nicht gedeckt und das Kostendeckungsprinzip sowie das Äquivalenzprinzip eingehalten.