Citation: 2A.301/2005 28.04.2006 E. 1

Der angefochtene Entscheid der Steuerrekurskommission I des Kantons Zürich betrifft die Staats- und Gemeindesteuern 1998 sowie die direkte Bundessteuer 1998 (Jahressteuer). In Bezug auf die direkte Bundessteuer - und nur auf diese - handelt es sich um ein auf Bundesrecht gestütztes, letztinstanzliches Urteil, das mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Bundesgericht angefochten werden kann (Art. 97 Abs. 1 OG in Verbindung mit Art. 5 VwVG und Art. 98 lit. g OG sowie Art. 146 DBG). Die sich nach der Rechtsprechung aus der Steuerharmonisierung ergebende Verpflichtung der Kantone, für Beschwerden betreffend die direkte Bundessteuer eine zweite kantonale Gerichtsinstanz vorzusehen, wenn - wie im Kanton Zürich - für die direkten kantonalen Steuern ein zweifacher kantonaler Instanzenzug besteht (vgl. BGE 130 II 65 ff.), kommt im vorliegenden Fall ratione temporis nicht zur Anwendung; die Frist von acht Jahren, die den Kantonen gemäss Art. 72 StHG zur Anpassung ihrer Gesetzgebung an die Vorgaben des Steuerharmonisierungsgesetzes - und damit auch an die verfahrensrechtlichen Anforderungen - offen stand, war in der hier in Frage stehenden Steuerperiode noch nicht abgelaufen. Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist daher zulässig. Auf die Beschwerde ist hinsichtlich der direkten Bundessteuer einzutreten.