Citation: 6B_1036/2015 E. 1

Am 9. Februar 2015 erstattete die Beschwerdeführerin Strafanzeige gegen ihren getrennt lebenden Ehemann wegen Steuerbetrugs und Steuerhinterziehung. Sie wirft ihm vor, er habe sich in den Jahren 2003 bis 2010 stets von den Steuerbehörden einschätzen lassen, anstatt seine Einkommens- und Vermögensverhältnisse zu deklarieren. Dies habe zur Folge gehabt, das sie als Ehefrau solidarisch für hohe Steuerschulden behaftet worden sei. Zudem habe er nebst den Steuerdelikten auch im Ehetrennungsverfahren im betrügerischen Sinne falsche Angaben betreffend seine Einkommens- und Vermögensverhältnisse gemacht. Am 23. März 2015 nahm die Staatsanwaltschaft das Verfahren betreffend Steuerbetrugs und Betrugs nicht an die Hand. Eine dagegen gerichtete Beschwerde wies das Obergericht des Kantons Zürich am 27. August 2015 ab. Die Beschwerdeführerin wendet sich ans Bundesgericht, ohne einen ausdrücklichen Antrag zu stellen. Offensichtlich strebt sie eine Verurteilung des Beschuldigten an.