Citation: 9C_120/2021 E. 3.2.1

3.2.1. Das kantonale Gericht erwog, Dr. med. C.________ habe eine mittel- bis schwergradige depressive Störung sowie eine andauernde Persönlichkeitsänderung im Sinne einer komplexen posttraumatischen Belastungsstörung diagnostiziert und eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit seit Dezember 2009 attestiert. Für eine Veränderung reiche dies jedoch nicht aus, gehe Dr. med. C.________ doch in Übereinstimmung mit Dr. med. B.________ von einer (gegenwärtig) mittelgradigen depressiven Symptomatik aus. Ferner habe Dr. med. C.________ selbst ergänzt, es habe weniger eine Veränderung des Gesundheitszustandes stattgefunden, sondern dieser sei seinerzeit unvollständig erfasst worden. Die Vorinstanz kam zum Schluss, das aktuelle Gutachten stelle eine unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentlichen unveränderten Sachverhalts dar, was unter revisionsrechtlichen Gesichtspunkten unerheblich sei.