Citation: 5A_405/2022 E. 6

Die Beschwerde ist daher abzuweisen. Damit erübrigt sich die Behandlung weiterer Rügen des Beschwerdeführers. Dies betrifft insbesondere die Frage, ob die Vorinstanz die Zeugenaussagen von E.________ und F.________ zu Recht mangels Beweisanträgen ausgeschlossen hat. Nachdem die Vorinstanz überdies das Vorliegen des Testierwillens verneint hat, zielt der vom Beschwerdeführer seine gesamte Beschwerde hindurch wiederholte Vorwurf, die Vorinstanz habe den Willen des Erblassers nicht berücksichtigt bzw. nicht ermittelt, ebenso ins Leere wie seine Ausführungen zu den hohen Anforderungen zur Feststellung der Nichtigkeit. Soweit der Beschwerdeführer überdies einen Antrag auf aufschiebende Wirkung gestellt hat, wobei es bei der Abweisung einer Vermächtnisklage grundsätzlich ohnehin nichts aufzuschieben gibt, ist dieser mit dem Entscheid in der Sache gegenstandslos geworden.