Citation: 6B_1191/2018 E. 3.3

3.3. Die rechtliche Würdigung, wonach der Beschwerdeführer hinsichtlich des versuchten Raubüberfalls auf das Antiquitätengeschäft Mittäter ist, ist angesichts des vorinstanzlich festgestellten Sachverhalts zutreffend. Er ging gemeinsam mit Y.________ auf den Privatkläger los, nachdem Y.________ Letzterem einen Faustschlag versetzt hatte. Dabei nahm der Beschwerdeführer während des darauf folgenden zentralen Tatgeschehens eine aktive Rolle ein. Er manifestierte seine eigene Tatbeteiligung durch das Handgemenge mit dem Privatkläger, wobei er bis zur Flucht gemeinsam mit Y.________ mit Gewalt auf den Privatkläger einwirkte und bereits durch die Personenanzahl körperliche Überlegenheit demonstrierte. Sein Tatbeitrag ist so wesentlich, dass er im Kontext des Geschehens als Mittäter gilt. Dabei erweist sich der Einwand, er und Y.________ seien nicht zusammen an den Tatort gefahren, nicht als erheblich. Im Zeitpunkt des Tatgeschehens übte der Beschwerdeführer eine massgebliche Rolle aus. Soweit er geltend macht, es sei unklar, wieweit er bei der Entschliessung und Planung beim versuchten Raub in Tagelswangen mitgewirkt habe, entfernt er sich vom vorinstanzlich festgestellten Sachverhalt. Seine Rüge ist unbegründet, soweit darauf eingetreten werden kann.