Citation: I 721/04 24.02.2005 E. 2

In Änderung der Rechtsprechung hat das Eidgenössische Versicherungsgericht in BGE 127 V 353 erkannt, dass es auch in Verfahren, in welchen es nicht an die vorinstanzliche Feststellung des Sachverhalts gebunden ist (Art. 132 lit. b OG), im Lichte von Art. 108 Abs. 2 OG grundsätzlich unzulässig ist, nach Ablauf der Beschwerdefrist neue Beweismittel beizubringen, es sei denn, dass ausnahmsweise ein zweiter Schriftenwechsel (Art. 110 Abs. 4 OG) angeordnet wurde. Namentlich ist es nicht zulässig, dass eine Person in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde ihre Absicht kundtut, nach Ablauf der Beschwerdefrist ein künftiges Beweismittel einzureichen, oder dass sie zu diesem Zweck die Sistierung des Verfahrens beantragt. Zu berücksichtigen sind in der Regel nur solche Eingaben, die dem Gericht innert der gesetzlichen Frist (Art. 106 Abs. 1 OG) vorliegen. Anders verhält es sich lediglich dann, wenn die nach Ablauf der Beschwerdefrist oder nach Abschluss des Schriftenwechsels unaufgefordert eingereichten Schriftstücke neue erhebliche Tatsachen oder schlüssige Beweismittel enthalten, welche eine Revision im Sinne von Art. 137 lit. b OG zu rechtfertigen vermöchten. Diese Voraussetzung ist hier nicht erfüllt. Gemäss Bericht des Röntgeninstituts Z.________ vom 23. November 2004 waren Schmerzen am thorakolumbalen Übergang seit Sturz aufs Gesäss abzuklären. Wann der Beschwerdeführer einen solchen erlitten hat, geht daraus nicht hervor. Jedoch war dieses Ereignis bis zu dem für die richterliche Überprüfungsbefugnis massgebenden Zeitpunkt des Erlasses des Einspracheentscheids (BGE 129 V 4 Erw. 1.2, 121 V 366 Erw. 1b) nicht aktenkundig. Eine durch den Sturz ausgelöste Verschlechterung des Gesundheitszustands ist hier deshalb nicht zu berücksichtigen.