Citation: 8C_155/2022 E. 3.1.2

3.1.2. Weiter hat die Vorinstanz festgehalten, der rheumagologische Sachverständige (Dr. med. D.________) habe ein chronisches Schmerzsyndrom im Bereich beider Vorderarme links mehr als rechts nach Sturz von einer Leiter am 14. Juni 2011 diagnostiziert. Als Maler und Gipser sei der Beschwerdeführer seither nicht mehr arbeitsfähig. Hinsichtlich körperlich leicht belastender Tätigkeiten (Gewichtslimite am rechten Arm maximal 10 kg, am linken maximal 5 kg) vermöge er keine Verrichtungen mit repetitiver manueller Kraftanwendung und auch keine feinmotorischen Arbeiten mehr auszuüben. Handumwendungen seien links nicht, rechts nur langsam möglich. Tätigkeiten, bei welchen der Beschwerdeführer Vibrationen sowie Nässe, Kälte oder Zugluft ausgesetzt sei, seien zu vermeiden. Gleiches gelte aus Sicherheitsgründen für Arbeiten auf Leitern und Gerüsten. Für Beschäftigungen, bei welchen diese Einschränkungen berücksichtigt werden könnten, sei der Beschwerdeführer ab 1. Juli 2013 (mit Ausnahme der Monate April/Mai 2018) bis auf Weiteres vollständig arbeitsfähig gewesen. Allerdings habe der Gutachter angegeben, Hauptproblem seien die Schmerzen. Die Kraft der oberen Extremitäten hätten sich jedoch nicht testen lassen, weil er sie überhaupt nicht betätigt habe. Dies sei dem rheumatologischen Experten diskrepant zum selbstständigen Heben der Arme, dem problemlosen Tragen der Tasche mit den Röntgenbildern und dem festen Halten an den Handläufen beim Böcklisteigen erschienen. Zudem seien keine Schonungszeichen der Muskulatur erkennbar gewesen, weshalb von einem regelmässigen Einsatz der Arme und Hände ausgegangen werden müsse.