Citation: 8C_737/2023 E. A

A.________, geboren 1969, arbeitete als Buschauffeur in der B.________ AG und war in dieser Eigenschaft bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten versichert. Am 2. März 2018 rutschte er beim Aussteigen aus dem Bus auf einer vereisten Fläche aus, stürzte auf die linke Hand und - nach deren Abgleiten - auf den linken Ellenbogen. Anlässlich der medizinischen Erstversorgung in der Klinik für Traumatologie, Orthopädie und Handchirurgie des Spitals C.________ diagnostizierten die Ärzte noch am Unfalltag ein axiales Stauchungstrauma und ordneten eine Ruhigstellung mit analgetischer Behandlung an. Die Suva übernahm die Heilbehandlung und richtete ein Taggeld aus. Ab 13. August 2018 war A.________ wieder voll arbeitsfähig. Der Fall konnte formlos abgeschlossen werden. Seit Juni 2021 arbeitete A.________ mit einem 100%-Pensum als Chauffeur und Allrounder in der D.________ AG. Nach einer Zunahme der linksseitigen Schulterbeschwerden meldete A.________ am 21. Februar 2022 die am 10. Februar 2022 diagnostizierte traumatische Ruptur der Supraspinatussehne links bei der Suva als Rückfall zum Unfall vom 2. März 2018 an. Gestützt auf die Aktenbeurteilung des Suva-Arztes Dr. med. univ. E.________ vom 14. September 2022 (fortan: Suva-Aktenbeurteilung) verneinte die Suva in Bezug auf die rückfallweise angemeldeten linksseitigen Schulterbeschwerden mangels eines überwiegend wahrscheinlichen Kausalzusammenhanges mit einem versicherten Ereignis einen Leistungsanspruch nach UVG (Verfügung vom 30. September 2022) und hielt mit Einspracheentscheid vom 27. Dezember 2022 daran fest.