Citation: 1P.424/2005 04.10.2005 E. 2

2.1 Als einzige zulässige Rüge macht der Beschwerdeführer eine Verletzung des Willkürverbots (Art. 9 BV) geltend. Der Verwaltungsgerichtspräsident habe das Ausstandsgesuch gegen den Abteilungspräsidenten der Verwaltungsrekurskommission beurteilt, ohne den Eintritt der Rechtskraft des Entscheids der Vizepräsidentin in dem ihn selbst betreffenden Ausstandsverfahren abzuwarten. 2.2 Art. 9 BV gewährleistet den Anspruch darauf, von den staatlichen Behörden ohne Willkür behandelt zu werden. Willkürlich ist ein Entscheid, wenn er offensichtlich unhaltbar ist, insbesondere mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft (BGE 131 I 57 E. 2 S. 61; 129 I 8 E. 2.1 S. 9, 49 E. 4 S. 58, je mit Hinweisen). 2.3 Der Beschwerdeführer verkennt, dass die Rechtskraftwirkung des Entscheids der Vizepräsidentin auf den Inhalt des angefochtenen Entscheids des Verwaltungsgerichtspräsidenten keinen Einfluss hat. Der Entscheid der Vizepräsidentin wurde vom Bundesgericht geschützt, was bedeutet, dass der Entscheid des Verwaltungsgerichtspräsidenten nicht in Verletzung von Ausstandsvorschriften erging. Eine Verletzung des Willkürverbots (Art. 9 BV) durch den angefochtenen Entscheid ist nicht ersichtlich.