Citation: 5D_13/2013 E. 4

Die Beschwerdeführerin verlangt im Rahmen ihrer Eingabe zudem die Revision des Urteils 5D_117/2012 vom 10. Juli 2012. Im genannten Entscheid ist das Bundesgericht auf eine Verfassungsbeschwerde der heutigen Beschwerdeführerin und ihres Ehemannes mangels rechtsgenüglicher Begründung nicht eingetreten. Zudem hat es die Parteien darauf hingewiesen, dass missbräuchliche Revisionsgesuche abgelegt würden. Dem bundesgerichtlichen Verfahren lag ein Urteil zugrunde, in welchem auf eine Berufung des Ehemannes der Beschwerdeführerin gegen ein Kollokationsurteil nicht eingetreten worden war. Vor diesem Hintergrund ist mehr als fraglich, ob die Beschwerdeführerin überhaupt zur Einreichung eines Revisionsgesuchs berechtigt ist. Letztlich kann dies offen bleiben. Ebenso ist nicht zu beurteilen, ob das gewählte Vorgehen - d.h. im Rahmen einer Beschwerde beiläufig noch die Revision eines anderen Urteils zu verlangen - überhaupt zulässig ist. Der als Revisionsgrund vorgebrachte Sachverhalt könnte, soweit die Vorbringen nachvollziehbar sind, als solcher nach Art. 123 BGG verstanden werden. An der Prüfung einer neuen Tatsache (Abs. 2) oder der Einwirkung strafrechtlich relevanten Verhaltens (Abs. 1) besteht indes kein Rechtsschutzinteresse. Selbst eine Gutheissung des Revisionsgesuchs würde am nunmehr angefochtenen Urteil nichts ändern. Anlass dazu war nämlich die obergerichtliche Feststellung, dass über den Ehemann der Beschwerdeführerin der Konkurs eröffnet worden sei, womit ihm die Prozessführungsbefugnis mit Blick auf die Kollokation der eingegebenen Forderungen abgehe. In der Tat liegt die Vertretung der Masse in einem gegen sie gerichteten Kollokationsprozess allein bei der Konkursverwaltung (vgl. Art. 240 SchKG; BGE 107 III 136 S. 138; HIERHOLZER, a.a.O., N. 24 zu Art. 250); dementsprechend kann der Konkursit weder eine Berufung noch ein Revisionsgesuch einreichen.