Citation: 2C_983/2013 E. 4.3.1

4.3.1. Ausgangspunkt und Massstab für die Schwere des Verschuldens sowie die ausländerrechtliche Interessenabwägung ist die vom Strafgericht verhängte Strafe (BGE 134 II 10 E. 4.2 S. 23; 129 II 215 E. 3.1 S. 216). Das Strafgericht geht in seiner Verurteilung vom 18. Januar 2012 von einem objektiv und subjektiv schweren Verschulden des Beschwerdeführers aus. Dieser verfügt - so das Strafgericht - über eine beträchtliche kriminelle Energie und hat durch seine fortgesetzte Delinquenz seine früheren Reuebekundungen Lügen gestraft, wobei auch seine fehlende Einsicht in das Fehlverhalten erheblich negativ ins Gewicht fällt. Der Beschwerdeführer hat als Mitglied einer gut organisierten Drogenhändlerbande von Kurieren innerhalb von zwei Wochen insgesamt dreimal Kokainlieferungen von je ca. 1 kg entgegengenommen. Gleichzeitig sind ihm erhebliche Geldsummen anvertraut worden. Innerhalb der Bande hatte der Beschwerdeführer eine Position "im mittleren Kaderbereich" inne. Seine Motive waren rein pekuniärer Natur.