Citation: 5A_77/2019 E. 3.3.1

3.3.1. Vorerst kritisiert der Beschwerdeführer, dass die Vorinstanz seine Anträge (Ziff. 4 und 9) unvollständig wiedergegeben habe. Im angefochtenen Entscheid hat die Vorinstanz den Antrag Ziff. 4 wie folgt wiedergegeben: "Das Gericht möge prüfen, ob Herr C.________ vom Konkursamt Uri nach SchKG 10 Absatz 4 in den Ausstand treten müsse [...]". Mit dieser Schreibweise gibt die Vorinstanz zum Ausdruck, dass sie nicht den gesamten Text des Antrages wiedergegeben hat. Dies ist durchaus zulässig, da es sich bei der ausgelassenen Passage um die Schilderung des Interessenkonfliktes und damit die Begründung und nicht den Antrag als solchen handelt. Zudem legt der Beschwerdeführer nicht dar, welchen Nachteil ihm durch diese Schreibweise entstanden ist. Beim Antrag Ziff. 9 ging es um die Pflicht des Konkursamtes und des beantragten "neuen Insolvenzverwalters", bestimmte Straftatbestände zur Anzeige zu bringen. Auch hier hat die Vorinstanz den Antrag teilweise wiedergegeben und die Auslassung mit "[...]" bezeichnet. Dass die Vorinstanz die insgesamt 25 Straftatbestände, die hier gemeint sind, nicht einzeln aufgeführt hat, ist nicht zu beanstanden. Weder wird hieraus ein Nachteil für den Beschwerdeführer ersichtlich, noch wird dargelegt, inwiefern die Vorinstanz dem Beschwerdeantrag nach Treu und Glauben einen anderen Sinn hätte geben müssen (vgl. BGE 99 III 4 E. 1).