Citation: 8C_707/2023 E. A

A.a. Der 1975 geborene A.________ meldete sich im August 2002 erstmals bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Mit Verfügung vom 26. Februar 2004 sprach ihm die IV-Stelle des Kantons St. Gallen aufgrund seiner psychischen Störungen mit Wirkung ab 1. November 2003 eine halbe Invalidenrente zu. Im Juni 2008 ersuchte der Amtsvormund des A.________ um Erhöhung der Rente. Nach medizinischen und beruflichen Abklärungen verfügte die IV-Stelle am 3. Juli 2009 die Zusprache einer ganzen Invalidenrente ab 1. Juni 2008. Mit Mitteilung vom 23. Februar 2012 bestätigte sie den Rentenanspruch. A.b. Im Februar 2017 leitete die IV-Stelle eine Revision ein. Sie holte bei Prof. Dr. med. B.________, Neuroinstitut St. Gallen GmbH, ein psychiatrisches/neuropsychologisches Gutachten vom 26. Februar 2018 ein. Gestützt darauf hob die IV-Stelle die bisherige ganze Invalidenrente mit Verfügung vom 6. Juli 2018 auf. Diese wurde unangefochten rechtskräftig. A.c. Am 28. Februar 2019 meldete sich A.________ wieder zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle veranlasste bei Prof. Dr. med. B.________ eine neurologische/psychiatrische Verlaufsbegutachtung (Expertise vom 3. Januar 2020). Mit Verfügung vom 23. März 2021 lehnte sie das Rentenbegehren ab. Nachdem A.________ dagegen Beschwerde erheben lassen hatte, widerrief die IV-Stelle am 28. Mai 2021 die Verfügung vom 23. März 2021, da sie eine erneute Begutachtung vorsah. Daraufhin schrieb das Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen das Verfahren ab (Verfügung vom 10. Juni 2021). Am 15. Juni 2022 erstattete die PMEDA Polydisziplinäre Medizinische Abklärungen (nachfolgend: PMEDA) ein polydisziplinäres Gutachten. Auf dieser Grundlage verneinte die IV-Stelle - nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren - mit Verfügung vom 26. Oktober 2022 wiederum einen Rentenanspruch.