Citation: 1C_438/2016 E. 1

Gegen den angefochtenen Entscheid über die Verweigerung der Ermächtigung zur Strafuntersuchung steht die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nach Art. 82 ff. BGG offen (BGE 137 IV 269 E. 1.3.1 S. 272). Der Ausschlussgrund nach Art. 83 lit. e BGG greift nicht, weil er nur auf die obersten kantonalen Vollziehungs- und Gerichtsbehörden anwendbar ist (BGE 137 IV 269 E. 1.3.2 S. 272 f. mit Hinweis); die Beschwerdegegnerin gehört als Mitarbeiterin der KESB nicht dazu. Die Beschwerdeführerinnen haben am vorinstanzlichen Verfahren teilgenommen und sie können sich als Töchter des Opfers in einem allfälligen Strafverfahren gegen die Beschwerdegegnerin voraussichtlich mit Zivilansprüchen beteiligen (Art. 116 Abs. 1 und 2, Art. 117 Abs. 3 und Art. 122 Abs. 2 StPO; vgl. Urteil 1C_306/2015 vom 14. Oktober 2015 E. 1), so dass ihnen im Falle des Obsiegens vor Bundesgericht ein praktischer Nutzen entstünde. Damit sind sie nach Art. 89 Abs. 1 BGG beschwerdeberechtigt. Auf das Rechtsmittel ist vorbehältlich zulässiger und genügend begründeter Rügen (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG) einzutreten.