Citation: U 17/00 09.07.2001 E. 2

2.- a) In formellrechtlicher Hinsicht macht der Beschwerdeführer geltend, die psychiatrische Beurteilung durch Dr. med. K.________, Oberarzt an der Rheumaklinik des Spitals A.________, sei wegen Voreingenommenheit bzw. Befangenheit des Gutachters aus dem Recht zu weisen. Dr. med. K.________ hat als Oberarzt an der Rheumaklinik im Rahmen des von der SUVA beim Spital A.________ in Auftrag gegebenen Gutachtens das psychiatrische Teilgutachten vom 20. Dezember 1995 verfasst. Nach Auffassung des Beschwerdeführers war Dr. med. K.________ von der Feststellung des SUVA-Kreisarztes beeinflusst, wonach sich der Versicherte unbeobachtet beschwerdefrei bewege, bei den Untersuchungen dagegen nicht, was den Gutachter zur Annahme habe führen sollen, der Versicherte aggraviere oder simuliere sein Leiden. Für eine entsprechende Beeinflussung fehlen jegliche Anhaltspunkte. Die Feststellung des SUVA-Kreisarztes war nicht an Dr. med. K.________ gerichtet, erfolgte am 10. November 1993 und damit lange vor dem Gutachtensauftrag und steht zudem im Einklang mit den Angaben des Spitals X.________, welches wiederholt eine Aggravation festgestellt hatte. Dass Dr. med. K.________ in seiner neuen Funktion als SUVA-Arzt in Z.________ in der psychiatrischen Stellungnahme vom 22. Mai 1998 zum gleichen Ergebnis gelangt ist, lässt ebenfalls nicht auf Befangenheit dieses Arztes schliessen, zumal er eine allerdings nicht unfallbedingte psychische Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit annimmt. b) In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird sinngemäss eine mangelhafte Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gerügt und beantragt, es sei ein weiteres Gutachten in rheumatologischer, neurologischer und insbesondere neuropsychologischer Hinsicht anzuordnen. Diesem Begehren kann nicht entsprochen werden. Der Beschwerdeführer ist sowohl rheumatologisch als auch neurologisch und neuropsychologisch wiederholt eingehend untersucht und beurteilt worden und es besteht auch im Lichte der in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vorgebrachten Einwendungen kein Anlass zu ergänzenden Abklärungen. Zwar wurden das umfassende Gutachten des Spitals A.________ vom 18. Januar 1996 und die Berichte der Rehabilitationsklinik Z.________ vom 20. Dezember 1996 und 21. März 1997 längere Zeit vor Erlass der Verfügung vom 28. Oktober 1998 sowie des Einspracheentscheids vom 29. Januar 1999 erstattet. Aus den Akten ergeben sich indessen keine Anhaltspunkte dafür, dass sich der Gesundheitszustand nachträglich erheblich geändert hätte. Etwas anderes lässt sich insbesondere den vom Beschwerdeführer im Einspracheverfahren eingereichten Berichten des Dr. med. C.________ vom 29. Oktober und 7. November 1998 nicht entnehmen. Die von diesem Arzt erhobene Diagnose einer Lyme-Borreliose Stadium III mit belastungsabhängigen Schmerzen an den Gelenken und Konzentrationsstörungen lag bereits den früheren Arztberichten zugrunde; neue Befunde werden nicht genannt. Es besteht daher kein Anlass zur Anordnung ergänzender Abklärungen; dies insbesondere auch in neuropsychologischer Hinsicht nicht, nachdem der Beschwerdeführer einen entsprechenden Bericht eingereicht hat und dieser gegenüber der vom Spital A.________ veranlassten Untersuchung nicht zu grundlegend andern Ergebnissen führt.