Citation: 5A_719/2015 E. 2.3

2.3. Der Beschwerdeführer hat die Klage nicht gegen seinen Bruder als Grundeigentümer im Zeitpunkt der Erstellung der Maiensässhütte erhoben, sondern gegen dessen Sohn als heutigen Grundeigentümer. Er stellt nicht in Frage, wer nach Praxis und herrschender Lehre passivlegitimiert ist (E. 2.2 soeben), so dass sich darauf einzugehen erübrigt (BGE 140 III 86 E. 2 S. 88 f.). Der Beschwerdeführer macht vielmehr geltend, der Beschwerdegegner habe das Eigentum am Grundstück mit der Maiensässhütte als Universalsukzessor und nicht als Einzelrechtsnachfolger von seinem Vater zu Eigentum übertragen erhalten. Die kantonalen Gerichte (E. 3 S. 10 ff. des angefochtenen Urteils) hätten deshalb die Passivlegitimation des Beschwerdegegners zu Unrecht verneint (S. 6 f. Ziff. 3 der Beschwerdeschrift). Zu prüfen ist folglich, ob der Vertrag vom 5. März 2012 zwischen Vater und Sohn ein Rechtsgeschäft von Todes wegen oder ein Rechtsgeschäft unter Lebenden ist.