Citation: 5D_183/2018 E. 6

Weiter hat der Beschwerdeführer im Revisionsverfahren belegen wollen, dass der Vorwurf des Selbstverschuldens infolge baulicher Veränderungen mit weitgehender Entfernung der Natursteinmauer und Anschluss des Gebäudes auf der ganzen rückwärtigen Seite direkt an die Felswand unberechtigt sei. Das Obergericht hat dazu unter anderem festgehalten, die Rüge des fehlenden Selbstverschuldens stelle keinen Revisionsgrund dar. Im ersten Prozess sei die Schadenersatzpflicht des Beschwerdegegners für das Schadensereignis vom 14. Februar 2005 im Zusammenhang mit dem verstopften Teichabfluss zu klären gewesen. Ein allfälliges Selbstverschulden des Beschwerdeführers sei dabei nicht in die Gewichtung der Ursache des übergelaufenen Teichs eingeflossen. Entsprechend habe das Obergericht bereits in seinem Berufungsentscheid vom 22. Mai 2013 festgehalten, eine Unterbrechung des Kausalzusammenhangs durch den Beschwerdeführer sei nicht ersichtlich. Insofern könne der Beschwerdeführer aus seinen Ausführungen zu einem allfälligen (fehlenden) Selbstverschulden und den dazu genannten Beweismitteln nichts zu seinen Gunsten ableiten (E. 5c S. 17 f. des angefochtenen Entscheids). Der Beschwerdeführer schildert über Seiten hinweg, wer sich wie zur Frage des Selbstverschuldens im Verfahren geäussert haben soll (S. 9 ff. Ziff. III/B/29-38), und schliesst daraus förmlich, der Revisionsentscheid sei willkürlich (S. 15 Ziff. III/B/39 der Beschwerdeschrift). In Anbetracht der Feststellung, dass sein Selbstverschulden im Hauptprozess nicht berücksichtigt wurde, vermag der Beschwerdeführer nicht darzutun, inwiefern das Obergericht den Revisionsgrund gemäss Art. 328 Abs. 1 lit. a ZPO willkürlich verneint haben könnte (vgl. zu dem Voraussetzungen: BGE 143 III 272 E. 2.2 S. 275). Die Verfassungsbeschwerde erweist sich in diesem Punkt als unzulässig.