Citation: 2C_753/2020 E. 3.2.3

3.2.3. Diese vorinstanzliche Beurteilung steht im Einklang mit den Erwägungen im Urteil 2C_717/2018, in dem das Bundesgericht sich bereits mit den hier umstrittenen Verfahrensvorgängen zu befassen hatte. Auch dort wurde festgehalten, dass eine solche Vermischung von Straf- und Veranlagungsverfahren rechtsprechungsgemäss nicht pro-blematisch ist. Die Verwendung von im Strafverfahren sichergestellten Beweismitteln im Verwaltungsverfahren ist grundsätzlich unproblematisch (so u.a. schon die Urteile 2C_112/2010 vom 30. September 2010 E. 3.2 u. 2A.701/2006 vom 3. Mai 2007 E. 5.1). Die hypothetische Möglichkeit, dass die Behörden später im Strafverfahren die gültigen Gesetzesbestimmungen bzw. die anwendbaren Verfahrensgarantien missachten, kann für das Veranlagungsverfahren nicht schädlich sein (BGE 144 II 427 E. 2.3.3, mit Hinweisen). Dass im Verfahren der ASU tatsächlich Vorschriften verletzt worden wären, wurde nicht klar und substantiiert dargelegt. Auch das Vorbringen, die ASU habe lediglich "subjektive und spekulative Mutmassungen" angestellt, war ungenügend substantiiert. Von einer "hemmungslosen Kommunikation" der ASU mit dem kantonalen Steueramt konnte keine Rede sein. Gesamthaft hatte das Verwaltungsgericht die Verwertung der Erkenntnisse der ASU im dortigen Verfahren zu Recht als zulässig eingestuft; die gelieferten Daten stellten geeignete Beweismittel dar (vgl. zum Ganzen überzeugend und umfassend E. 3, insb. E. 3.4, des Urteils 2C_717/2018 sowie E. 5.2 u. 5.3 des Urteils 2C_516/2020).