Citation: 1C_2/2024 E. 2.3.4

2.3.4. Soweit der Beschwerdeführer bemängelt, er habe vor der Ersatzvornahme keinen Einblick in die Kostenschätzung der beauftragten Unternehmen erhalten, ist er nicht zu hören. Durch die Ersatzvornahme wird die primäre Leistungspflicht namentlich umgewandelt in eine Pflicht zur Bezahlung der Kosten, die dem Gemeinwesen durch die Ersatzvornahme enstehen (HÄFELIN/MÜLLER/UHLMANN, Allgemeines Verwaltungsrecht, 8. Aufl. 2020, Rz. 1467 f.). Eine Pflicht zur vorgängigen Offenlegung der Kostenschätzung besteht nicht (vgl. auch HEINRICH ANDREAS MÜLLER, Der Verwaltungszwang, 1975, S. 8). Auch soweit der Beschwerdeführer geltend macht, die Kosten der Rechtsvertretung des Gemeinderats dürften ihm im Rahmen der Kostenauflage nicht überbunden werden, ist ihm nicht zu folgen. Die Vorinstanz legte in E. 2 mit Verweis auf den baurekursgerichtlichen Entscheid nachvollziehbar dar, dass die thematisierten Kosten der Rechtsberatung zwar keine eigentliche Ersatzhandlung darstellten. Diese Leistungen könnten indes im Zeitraum vom 28. Januar bis 21. April 2021 (Fr. 3'651.--) aufgrund des (engen) zeitlichen Zusammenhangs der Ersatzvornahme zugeordnet werden und seien daher vom Beschwerdeführer zu tragen. Zu den notwendigen Kosten zählt grundsätzlich auch der Verwaltungsaufwand, der dem Gemeinwesen durch das pflichtwidrige Verhalten erwächst (JAAG, in: Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons Zürich [VRG], 3. Aufl. 2014, N. 34 zu § 30). Das Argument des Beschwerdeführers basiert auf der Annahme, dass ihm keine Parteientschädigung des Gemeinwesens auferlegt werden darf, die diesem nicht von einem Gericht zugesprochen wurde. Darum geht es hier letztlich aber nicht; die Auffassung des Beschwerdeführers lässt die Ermessensbetätigung des Verwaltungsgerichts somit nicht als vollkommen unangemessen und willkürlich im Sinne von (Art. 9 BV) erscheinen, wenn es die strittigen Kosten aus dem Beizug einer Rechtsvertretung als notwendiger Aufwand qualifiziert. Gleiches gilt, soweit der Beschwerdeführer die Notwendigkeit der ihm überbundenen Kosten des Architekten (H.________), der I.________ GmbH, der F.________AG sowie der G.________ AG bestreitet. Dass die Auslagen des Rückbaus insgesamt tiefer und teilweise ganz entfallen wären, wenn sich der Beschwerdeführer selber um die Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands bemüht hätte, liegt auf der Hand. Eine Beschränkung der Kostenhöhe auf solche Auslagen würde indes dem Zweck der Ersatzvornahme widersprechen (JAAG/HÄGGI FURRER, in: Praxiskommentar Verwaltungsverfahrensgesetz, 3. Aufl. 2023, N. 21 zu Art. 41 VwVG). Inwiefern die Vorinstanz bei der Bemessung der Kostenauflage ihr Ermessen rechtsfehlerhaft ausgeübt haben soll, legt der Beschwerdeführer mit seinen Ausführungen nicht dar (E. 2.3.2 hiervor). Auch dass die von ihm geltend gemachten verfassungsmässigen Rechte durch die vorinstanzliche Beurteilung verletzt sein sollen, zeigt der Beschwerdeführer nicht auf. Auf die pauschalen Rügen ist daher nicht einzugehen (Art. 106 Abs. 2 BGG).