Citation: 2C_835/2018 E. 5.3.1

5.3.1. Angesichts ihrer Mitwirkungspflicht (vgl. oben, E. 5.1), oblag es den anwaltlich vertretenen Beschwerdeführerinnen, durch Einreichung geeigneter Beweismittel ein mit Blick auf Art. 44 lit. c AIG hinreichendes Familieneinkommen zu belegen. Denkbar gewesen wäre namentlich die Einreichung von Bankbelegen konkreter Lohnüberweisungen allfälliger Arbeitgeber, Lohnausweisen und Steuererklärungen. Solche Belege sind zwar vereinzelt vorhanden, vermögen den Schluss der Vorinstanz jedoch nicht in Frage zu stellen. Wie diese zutreffend erwogen hat, lässt sich namentlich der Zahlungseingang von Fr. 79'406.15 auf dem Konto des Ehemanns der Beschwerdeführerin 2 nicht einer konkreten Erwerbstätigkeit zuordnen. Es ist nicht erstellt, woher der Betrag stammt, und auch nicht dargetan, welchem Zweck die Zahlung diente. Zutreffend ist weiter die vorinstanzliche Feststellung, dass das geltend gemachte Einkommen der Beschwerdeführerin 2 - selbst wenn es auf Dauer Bestand hätte - unter dem mindestens erforderlichen Familienlebensbedarf von Fr. 4'800.-- liegen würde. Mit den entsprechenden Vorbringen lässt sich daher kein mit Blick auf Art. 44 lit. c AIG hinreichendes Familieneinkommen belegen.