Citation: 8C_317/2024 E. 3

Die Vorinstanz erwog mit einlässlicher Begründung zusammengefasst, zu prüfen sei, ob seit April 2013 eine wesentliche Veränderung des Gesundheitszustands des Beschwerdeführers eingetreten sei. Das polydisziplinäre (internistische, kardiologische, pneumologische, neurologische und psychiatrische) MEDAS-Gutachten vom 11. Februar 2019 sei voll beweiswertig, so dass darauf abgestellt werden könne. Dem Ergebnis dieses Gutachtens habe sich auch der RAD der IV-Stelle angeschlossen. Gestützt auf das MEDAS-Gutachten vom 11. Februar 2019 fehle es in somatischer Hinsicht an einer erheblichen Sachverhaltsänderung. In psychischer Hinsicht hätten die Diskrepanzen zwischen den vom Beschwerdeführer geltend gemachten Einschränkungen seines Leistungsvermögens in ihren Ausprägungen objektiv nicht erklärt werden können. Insofern seien sie nicht plausibel. Es lägen Ausschlussgründe nach BGE 131 V 49 vor, weshalb von vornherein keine Grundlage für eine Invalidenrente aus psychischen Gründen bestehe. Aufgrund der interdisziplinären MEDAS-Gesamtbeurteilung sei somit davon auszugehen, dass keine Verschlechterung des Gesundheitszustands eingetreten sei.