Citation: 4A_455/2022 E. 4.1.1

4.1.1. Erstens: Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Es kann die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz nur berichtigen oder ergänzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Art. 105 Abs. 2 BGG). "Offensichtlich unrichtig" bedeutet dabei "willkürlich" (BGE 140 III 115 E. 2; 135 III 397 E. 1.5). Die Partei, welche die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz anfechten will, muss klar und substanziiert aufzeigen, inwiefern diese Voraussetzungen erfüllt sein sollen (BGE 140 III 16 E. 1.3.1 mit Hinweisen). Wenn sie den Sachverhalt ergänzen will, hat sie zudem mit präzisen Aktenhinweisen darzulegen, dass sie entsprechende rechtsrelevante Tatsachen und taugliche Beweismittel bereits bei den Vorinstanzen prozesskonform eingebracht hat (BGE 140 III 86 E. 2). Der Beschwerdeführer stellt den Ablauf der Geschehnisse an verschiedenen Stellen der Beschwerdeschrift aus seiner eigenen Perspektive dar, ohne jedoch die vorinstanzlichen Tatsachenfeststellungen in einer den soeben dargestellten Begründungsanforderungen genügenden Weise als willkürlich anzufechten. Es ist vollumfänglich vom Sachverhalt auszugehen, wie ihn das Obergericht festgestellt hat, und der Beschwerdeführer kann nicht gehört werden, soweit er seine Argumentation auf ein Tatsachenfundament stützt, das in den für das Bundesgericht verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz keine Grundlage findet. Dies gilt namentlich für seine Behauptung, die Beschwerdegegnerin habe gewusst, dass er bei der Bank C.________ & Co ein Vermögen von über Fr. 10 Mio. gehabt habe; die Vorinstanz hatte ausdrücklich das Gegenteil festgestellt.