Citation: 6B_999/2021 E. 1.2.3

1.2.3. Eine weitere Verletzung des Anklagegrundsatzes erblickt der Beschwerdeführer darin, dass völlig offengelassen worden sei, wie viele Pflanzen er tatsächlich verarbeitet haben soll und ob diese tatsächlich einen THC-Gehalt von mehr als 1 % aufgewiesen hätten. Der Beschwerdeführer übersieht, dass der Vorwurf der Verarbeitung von Cannabispflanzen mit der Absicht, die Blüten gewinnbringend zu verkaufen, im Zusammenhang mit dem Erwerb der 2'000 Hanfpflanzen steht. Die Anklage ist mit Blick darauf somit hinreichend präzis.