Citation: 1C_452/2018 E. 2.3

2.3. Die Beschwerdeführer kritisieren die vorinstanzliche Argumentation unter verschiedenen Gesichtspunkten. Zunächst werfen sie dem Verwaltungsgericht eine Verletzung der Begründungspflicht vor, da es überhaupt nicht näher dargelegt habe, warum die Bestimmungen des CRG bzw. der FiVO dem Informationszugangsanspruch nach § 20 IDG vorgingen. Insbesondere sei widersprüchlich, wenn das Verwaltungsgericht die Bestimmungen der FiVO zwar als lex specialis zu jenen des IDG qualifiziere, gleichzeitig aber ausführe, es sei zur Anwendung der FiVO sachlich gar nicht zuständig. Weiter machen die Beschwerdeführer eine Rechtsverweigerung und eine Verletzung der Rechtsweggarantie geltend. Das Verwaltungsgericht hätte die Sache an die Rekurskommission zurückweisen müssen, wenn es sich selber für die Beurteilung des Zugangsanspruchs sachlich nicht für zuständig gehalten habe. Es sei offenkundig, dass die Abweisung der Beschwerde für sie zu einem Rechtsverlust führe. Sie hätten namentlich die Verfahrenskosten zu tragen, die sie zudem als unverhältnismässig hoch rügen. Schliesslich wenden sich die Beschwerdeführer auch gegen die vorinstanzliche Auffassung, dass die FiVO einen speziellen Erlass darstelle, welcher die Anwendung der Bestimmungen des IDG zurückdränge. Sinngemäss rügen sie diese Ansicht als willkürlich. Wie sich aus den folgenden Erwägungen ergibt, erübrigt es sich, auf alle erhobenen Rügen einzugehen.