Citation: I 4/01 27.04.2001 E. 3

3.- a) Nach Gesetz (Art. 152 OG) und Praxis sind in der Regel die Voraussetzungen für die Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung und Verbeiständung erfüllt, wenn der Prozess nicht aussichtslos erscheint, die Partei bedürftig und die anwaltliche Verbeiständung notwendig oder doch geboten ist (BGE 125 V 202 Erw. 4a und 372 Erw. 5b, je mit Hinweisen). Als aussichtslos sind nach der bundesgerichtlichen Praxis Prozessbegehren anzusehen, bei denen die Gewinnaussichten beträchtlich geringer sind als die Verlustgefahren und die deshalb kaum als ernsthaft bezeichnet werden können. Dagegen gilt ein Begehren nicht als aussichtslos, wenn sich Gewinnaussichten und Verlustgefahren ungefähr die Waage halten oder jene nur wenig geringer sind als diese. Massgebend ist, ob eine Partei, die über die nötigen finanziellen Mittel verfügt, sich bei vernünftiger Überlegung zu einem Prozess entschliessen würde; eine Partei soll einen Prozess, den sie auf eigene Rechnung und Gefahr nicht führen würde, nicht deshalb anstrengen können, weil er sie nichts kostet (BGE 125 II 275 Erw. 4b, 124 I 306 Erw. 2c mit Hinweis). b) In vorliegender Sache geht es um die wiedererwägungsweise Aufhebung einer Verfügung, wofür eine zweifellose Unrichtigkeit vorausgesetzt wird. Angesichts der Sachlage (vgl. insbesondere die Stellungnahme der Frau Dr. med. G.________ aus dem Jahre 1998, die offensichtlich keinerlei Beweis für eine psychische Erkrankung des Beschwerdeführers im Jahre 1992/93 zu erbringen vermag) hätte eine Partei, die über die nötigen finanziellen Mittel verfügt, sich nicht zu einem Prozess entschlossen, da die Verlustgefahren massiv höher waren als die Gewinnaussichten. Wegen Aussichtslosigkeit des Prozesses sind die Voraussetzungen für die Bewilligung der unentgeltlichen Verbeiständung daher nicht erfüllt.