Citation: 1P.74/2003 14.07.2003 E. D

Die BVE führte am 13. November 2001 einen Augenschein mit Instruktionsverhandlung durch. Am 7. Februar 2002 (mit Ergänzung vom 1. März 2002) setzte es eine Sachverständige ein. Deren Bericht sollte namentlich Aufschluss darüber geben, ob die Stützmauer für die Erschliessung notwendig gewesen sei. Sofern diese Frage bejaht werde, sollte das Gutachten Antwort darauf geben, ob es möglich gewesen wäre, die Mauer kleiner zu bauen, ob Teile davon allenfalls wieder abgebrochen und durch Böschungen ersetzt werden könnten und was diese Massnahmen ungefähr kosten würden. Die Gutachterin lieferte ihren Bericht nach einer Geländebegehung vom 11. März 2002 am 15. April ab. X.________ schränkte seine Begehren daraufhin am 21. Mai 2002 ein. Er erklärte sich mit der Baubewilligung grundsätzlich einverstanden. Die Höhe der Stützmauer sollte jedoch um 40 cm verringert werden, gemäss dem Gutachten vom 15. April 2002. Die BVE hiess die Beschwerde von X.________ am 11. Juli 2002 teilweise gut, hob die Baubewilligung für die Stützmauer auf und wies das nachträgliche Baugesuch vom 21. März 2001 für die Stützmauer ab. Sie verzichtete jedoch auf die Anordnung der Wiederherstellung des rechtmässigen Zustandes. Im Übrigen wurde die Baubewilligung des Regierungsstatthalters von Seftigen bestätigt. In Bezug auf die gegenstandslos gewordenen Anträge von X.________ wurde das Verfahren als erledigt vom Geschäftsverzeichnis abgeschrieben.