Citation: 1C_332/2019 E. 4.1.4

4.1.4. Der von den Beschwerdeführern ebenfalls als willkürlich angewandt gerügte § 61 VRG/TG sieht vor, dass das Verwaltungsgericht nicht über die Begehren der beschwerdeführenden Person hinausgehen und den angefochtenen Entscheid nicht zu deren Nachteil ändern dürfe. Die privatrechtlichen Rügen waren jedoch bereits Gegenstand in den Verfahren bei der Gemeinde und dem DBU. Indem die Beschwerdeführer im verwaltungsgerichtlichen Verfahren die Aufhebung des Entscheids des DBU beantragten, umfasste dieser Antrag den Entscheid auch insofern, als er die privatrechtlichen Rügen betraf. Im Umstand, dass sich die Vorinstanz zur Beurteilung dieser Rügen als nicht zuständig erachtete und das Verfahren diesbezüglich auf den Zivilweg verwies, ist sie nicht über die Anträge der Beschwerdeführer hinausgegangen. Auch legen die Beschwerdeführer nicht dar, inwiefern sich dies für sie negativ ausgewirkt hätte. Eine willkürliche Anwendung von § 61 VRG/TG ist somit ebenfalls nicht gegeben.