Citation: 6B_1133/2019 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz erwägt, der Beschwerdeführer habe mehrfach gegen das Betäubungsmittelgesetz verstossen. Es handle sich um mehrere selbstständige Taten. Sie geht bei der Strafzumessung von der mengenmässig qualifizierten Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz nach aArt. 19 Ziff. 2 lit. a BetmG i.V.m. Art. 2 Abs. 2 StGB durch den Kauf und die Beförderung von Betäubungsmitteln (786 Gramm reines Amphetamin) als schwerster Tat aus. Nach Auffassung der Vorinstanz beträgt der Strafrahmen von einem Jahr bis zu drei Jahren Freiheitsstrafe. Das objektive Tatverschulden wertet die Vorinstanz als leicht bis mittelschwer. Der Grenzwert von 36 Gramm zum schweren Fall sei um ein Vielfaches überschritten. Der Beschwerdeführer sei aber nicht besonders skrupel- oder rücksichtslos vorgegangen. Auf der subjektiven Seite seien keine relevanten verschuldenserhöhenden oder -vermindernden Umstände ersichtlich, so dass die Einsatzstrafe auf 18 Monate Freiheitsstrafe festzusetzen sei. Diese Einsatzstrafe erhöht die Vorinstanz aufgrund des Kaufs und der Beförderung von 26,4 Gramm Haschisch sowie des mehrfachen Verkaufs von diversen Betäubungsmitteln. Beim Kauf und der Beförderung von Betäubungsmitteln wertet sie das objektive Tatverschulden als leicht, da die Menge nicht besonders gross gewesen sei und es sich bei Haschisch nicht um harte Drogen handle. Auf der subjektiven Seite sieht die Vorinstanz keine relevanten verschuldenserhöhenden oder -vermindernden Umstände. Beim mehrfachen Verkauf von Betäubungsmitteln geht die Vorinstanz von einem leichten bis mittelschweren Verschulden aus. Immerhin habe der Beschwerdeführer nicht bloss weiche Drogen, sondern auch Kokain verkauft. Bei einer selbstständigen Strafzumessung hätte sie eine Einsatzstrafe von 12 Monaten Freiheitsstrafe als angemessen erachtet. Von dieser Strafe rechnet die Vorinstanz in Anwendung des Asperationsprinzips sechs Monate Freiheitsstrafe zur für die qualifizierte Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz festgesetzten Einsatzstrafe von 18 Monaten Freiheitsstrafe hinzu und gelangt unter Berücksichtigung der objektiven und subjektiven Tatkomponenten auf eine Strafe von 24 Monaten. Aufgrund der fehlenden Einsicht erhöht sie diese Strafe um einen Monat. Die lange Verfahrensdauer wertet die Vorinstanz um fünf Monate als strafmindernd, was die Gesamtfreiheitsstrafe von 20 Monaten ergab.