Citation: H 169/02 12.02.2003 E. 3

3.1 Die Beschwerdeführenden machen - wie bereits im kantonalen Prozess - geltend, sie hätten bis Mitte 1998 alle Beiträge bezahlt. Die danach fällig gewordenen Betreffnisse hätten die Banken trotz entsprechender Zahlungsanweisungen nicht beglichen. Der Zahlungsstop der Banken sei erfolgt, obwohl die Kreditlimiten nicht voll ausgeschöpft gewesen seien. 3.2 Die Vorinstanz hat diesbezüglich ausgeführt, die eingereichten Unterlagen belegten zwar, dass die Kreditlimiten nicht ausgeschöpft worden seien. Die Beschwerdeführenden hätten indessen nicht dargetan, dass sie entsprechende Zahlungsaufträge erteilt und alles ihnen Mögliche und Zumutbare für die Begleichung der Beiträge unternommen hätten. 3.3 Bereits in den Einsprüchen und gegenüber der Vorinstanz haben die Beschwerdeführenden geltend gemacht, sie seien nicht in der Lage, Zahlungsanweisungen an die Bank vorzulegen, da sich die entsprechenden Akten beim Konkursamt befänden. In beiden Verfahrensschritten verlangten die Beschwerdeführenden den Beizug dieser Akten und die Befragung der zuständigen Sachbearbeiter der betroffenen Banken. 3.4 Die Vorinstanz hat in für das Eidgenössische Versicherungsgericht verbindlicher Weise (Erw. 1 hievor) festgestellt, dass die Kreditlimiten, welche die betroffenen Banken der konkursiten Firma gewährt hatten, im Zeitpunkt des Konkurses nicht vollständig ausgeschöpft waren. Falls die Beschwerdeführenden, wie sie wiederholt betont haben, den Banken tatsächlich Zahlungsaufträge zur Begleichung der ausstehenden Beiträge der M.________ AG erteilt hätten, wäre nicht ohne weiteres verständlich, weshalb diese Anweisungen trotz noch vorhandener Kreditmittel nicht befolgt worden sind. Es ist daher denkbar, dass die Banken einen eigentlichen Kreditstopp verfügt und die Zahlungsaufträge nicht mehr ausgeführt haben. Träfe dies zu und ergäbe sich aus den angerufenen Unterlagen und Zeugen, dass die Beschwerdeführenden alles ihnen Mögliche und Zumutbare zur Bezahlung der Ausstände vorgekehrt haben, könnten sie sich unter Umständen entlasten (erwähntes Urteil K. vom 17. Mai 2002 mit Hinweisen). Es ist nicht auszuschliessen, dass die Beschwerdeführenden keinen Zugang zu den beim Konkursamt liegenden Akten hatten und deshalb die Zahlungsaufträge tatsächlich nicht selber vorlegen konnten. Indem die Vorinstanz die entsprechenden Beweisanträge abgewiesen und in antizipierter Beweiswürdigung angenommen hat, es seien keine Zahlungsaufträge erteilt worden, hat sie das rechtliche Gehör der Beschwerdeführenden verletzt, insbesondere deren Recht auf Einholung weiterer Beweise und Einvernahme offerierter Zeugen. Die Sache geht deshalb an das kantonale Gericht zurück, damit es die notwendigen Beweisvorkehren treffe und hernach über die Klage der Kasse erneut entscheide.