Citation: 6B_535/2015 E. 3

Der Beschwerdeführer macht geltend, es seien nicht acht, sondern lediglich sechs Monate der ausgefällten Freiheitsstrafe von 31 Monaten zu vollziehen. Er wirft der Vorinstanz eine Verletzung der Begründungspflicht vor, da sie nicht darlege, weshalb nicht das Minimum von sechs Monaten, sondern acht Monate der Freiheitsstrafe zu vollziehen seien. Die Rüge ist unbegründet. Die Vorinstanz erwägt, dass dem Beschwerdeführer zwar eine gute Legalprognose zu stellen, dass aber sein Verschulden beträchtlich sei, weshalb der unbedingte Vollzug von acht Monaten Freiheitsstrafe angezeigt erscheine. Diese Begründung ist entgegen den Einwänden des Beschwerdeführers nicht zu beanstanden. Bei einer Freiheitsstrafe von über 24 Monaten bis zu 36 Monaten ist eine gute Legalprognose Grundvoraussetzung für die teilbedingte Strafe. Dass die Legalprognose gut ist, bedeutet nicht, dass nur das gesetzliche Minimum von sechs Monaten (siehe Art. 43 Abs. 3 StGB) zu vollziehen ist. Gemäss Art. 43 Abs. 1 StGB kann das Gericht den Vollzug einer Freiheitsstrafe von mindestens einem Jahr und höchstens drei Jahren nur teilweise aufschieben, wenn dies notwendig ist, um dem Verschulden des Täters genügend Rechnung zu tragen. Daraus folgt, dass das Verschulden des Täters ein Kriterium dafür ist, in welchem Masse bzw. zu welchen Anteilen eine teilbedingte Strafe vollzogen resp. bedingt aufgeschoben wird (siehe BGE 134 IV 1 E. 5.6, 97 E. 5.3.4.3).