Citation: 6B_602/2017 E. 5.2

5.2. Schliesslich verletzt das angefochtene Urteil auch in rechtlicher Hinsicht kein Bundesrecht. Die Vorinstanz bejaht gestützt auf ihre willkürfreien Feststellungen aufgrund des Umstands, dass die fragwürdige Vergabepraxis bereits bekannt geworden sei, zu Recht eine Schädigung ideeller Interessen des Gemeinwesens. Durch das Vorgehen des Beschwerdeführers ist das Vertrauen der Bürger in die rechtsgleiche Behandlung von Konkurrenten bei der Vergabe von staatlichen Aufträgen beeinträchtigt worden. Es kann hiefür auf die zutreffenden Erwägungen der Vorinstanz verwiesen werden. Was der Beschwerdeführer hiegegen einwendet, geht an der Sache vorbei. So stellt die Vorinstanz nicht fest und ist auch nicht ersichtlich (vgl. Strafakten, Separatbeilage 6, SB OD JSD act. 4 ff.), dass das Angebot der E.________ AG um rund CHF 1 Mio. günstiger gewesen sein soll als dasjenige der D.________ GmbH. Worauf sich seine Behauptung stützt, legt der Beschwerdeführer nicht dar. Abgesehen davon stellt der Preis, wie die kantonalen Instanzen zutreffend festhalten, bei der Bestimmung des wirtschaftlich günstigsten Angebots nur ein Kriterium unter mehreren dar. Soweit der Beschwerdeführer sodann annimmt, das Aufschneiden der Schutzwesten der unterlegenen Firma sei keine Pflichtverletzung, weicht er vom festgestellten Sachverhalt ab. Schliesslich verletzt das angefochtene Urteil auch insoweit, als es den subjektiven Tatbestand bejaht, kein Bundesrecht. Einen unrechtmässigen Vorteil haben sowohl die E.________ AG durch die Kenntnisse von Verbesserungsmöglichkeiten als auch das Gemeinwesen erlangt. Ob darüber hinaus auch der Beschwerdeführer dadurch einen Vorteil erlangt hat, dass er nicht mit der von ihm ungeliebten Firma zusammenarbeiten musste, kann offenbleiben.