Citation: 8C_41/2022 E. 4.2

4.2. Der Beschwerdeführer bringt letztinstanzlich vor, es seien nach dem Unfall eine Bewusstlosigkeit und zudem sofort auch starke Kopfschmerzen, danach ein konstantes Schwindelgefühl mit Übelkeit und Energielosigkeit aufgetreten. Die bildgebenden Untersuchungen vom 14. November 2017, 2. Februar 2018 und 14. Mai 2018 hätten zudem eine strukturelle Hirnverletzung gezeigt. Seine behandelnden Ärzte hätten übereinstimmend mit den estimed-Gutachtern ein protrahiertes postkommotionelles Syndrom diagnostiziert. Die Vorinstanz habe die Unfallkausalität daher zu Unrecht gestützt auf die Suva-ärztlichen Einschätzungen verneint. Im Übrigen sei die Gewalteinwirkung auf seinen Hinterkopf durch das schwere metallene Deckenelement, welchen Hergang die von ihm benannten Zeugen hätten bestätigen können, offensichtlich geeignet gewesen, eine Hirnerschütterung zu verursachen. Dass er nicht sofort einen Arzt aufgesucht habe, dass er die Bewusstlosigkeit zunächst nicht erwähnt habe und dass diese ebenso wie die sofort aufgetretenen Kopfschmerzen vom Hausarzt zu Unrecht auch nicht vermerkt worden seien, könne ihm nicht zum Nachteil gereichen. Gleiches müsse insoweit gelten, als bildgebende Untersuchungen mit dem Nachweis einer strukturellen Schädigung erst verspätet stattgefunden hätten. Selbst wenn diese Schädigung nicht durch den Unfall verursacht worden sein sollte, müsste jedenfalls auf eine unfallbedingte Verschlimmerung einer vorbestehenden Schädigung geschlossen und es könne nicht von den allgemeinen Erfahrungswerten zur Ausheilung einer Schädelkontusion ausgegangen werden. Entgegen der Vorinstanz könne die Leistungspflicht des Unfallversicherers auch nicht mit der Begründung ausgeschlossen werden, dass dafür die blosse zeitliche Koinzidenz ("post hoc ergo propter hoc"), wie im estimed-Gutachten angegeben, nicht genüge, was gleichermassen für den bereits vor dem Unfall, allerdings lediglich sporadisch, aufgetretenen Schwindel sowie die Migräne gelte. Schliesslich wird eingewendet, dass ein Endzustand zum Zeitpunkt des Einspracheentscheides noch nicht erreicht gewesen sei.