Citation: 8C_705/2008 01.05.2009 E. 4

Beantragt wird schliesslich die Zusprechung der Kosten für das vom Beschwerdeführer eingeholte Gutachten des Prof. Dr. med. S.________. Gemäss Art. 45 Abs. 1 ATSG sind die Kosten privat eingeholter Gutachten dann zu vergüten, wenn die Parteiexpertise für die Entscheidfindung unerlässlich war. Dies ist dann der Fall, wenn sich der medizinische Sachverhalt erst aufgrund des Privatgutachtens schlüssig feststellen lässt und dem Unfallversicherer insoweit eine Verletzung der ihm im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes obliegenden Pflicht zur rechtsgenüglichen Sachverhaltsabklärung vorzuwerfen ist. Aus den vorstehenden Erwägungen ergibt sich, dass sich die hier zu beurteilende Frage, ob sich die Beschwerden des Versicherten, soweit unfallbedingt, seit der ursprünglichen Rentenzusprechung erheblich verschlechtert haben, aus den vorhandenen medizinischen Unterlagen schlüssig beantworten liess. Die Voraussetzungen für die Übernahme der Gutachterkosten durch den Unfallversicherer sind daher nicht erfüllt, wie auch die Vorinstanz richtig erkannt hat.