Citation: 8C_305/2022 E. 5.1

5.1. Was zunächst den Einwand der Gehörsverletzung betrifft, vermag die Beschwerdeführerin mit ihrer Argumentation der unzulässigen Motivsubstitution nicht durchzudringen. Streitgegenstand ist die Leistungspflicht der obligatorischen Unfallversicherung aus dem Ereignis vom 7. Juli 2020. Dazu gehört die Frage, ob überhaupt ein Unfall oder eine unfallähnliche Körperschädigung vorliegt, ebenso wie diejenige nach dem für die Leistungspflicht des Unfallversicherers vorausgesetzten natürlichen Kausalzusammenhang zwischen dem betreffenden Ereignis und den danach beziehungsweise über einen bestimmten Zeitpunkt hinaus noch geklagten Beschwerden (Urteile 8C_1019/2009 vom 26. Mai 2010 E. 4.2; 8C_766/2010 vom 15. Juni 2011 E. 4.1). Eine Leistungseinstellung für die Zukunft (ex nunc et pro futuro) ist im Übrigen ohne Berufung auf einen Wiedererwägungs- oder Revisionsgrund zulässig, sofern keine Rückforderung bereits ausgerichteter Leistungen zur Diskussion steht und es nicht um Dauerleistungen geht (BGE 130 V 380 E. 2.3; in BGE 136 V 2 nicht publ. E. 5.1 des Urteils 8C_444/2009 vom 11. Januar 2010; Urteil 8C_1019/2009 vom 26. Mai 2010 E. 4.2). Dass die Vorinstanz den Streitgegenstand unzulässigerweise unter Verletzung des Anspruchs der Beschwerdeführerin auf rechtliches Gehör ausgedehnt haben sollte, ist nicht erkennbar.