Citation: 8C_919/2014 E. 3.2

3.2. Die Beschwerde führende SUVA wendet ein, die Vorinstanz habe ihre Zuständigkeit für das Unfallereignis vom 22. Januar 2005 zu Unrecht bejaht. Zur Begründung führt sie aus, das kantonale Gericht habe fälschlicherweise angenommen, dass die Anspruchsvoraussetzungen gemäss Art. 8 Abs. 1 AVIG im Zeitpunkt des Unfalls vom 22. Januar 2005 erfüllt gewesen seien. Sobald zu einem bestimmten Zeitpunkt innerhalb der zweijährigen Rahmenfrist für den Leistungsbezug die Voraussetzungen gemäss Art. 8 AVIG nicht mehr gegeben seien, bestehe keine Deckung seitens der Arbeitslosenversicherung mehr und ende die Unfallversicherung mit dem 30. Tag nach dem Tage, an dem der Anspruch erlösche. Die Versicherte sei in der Zeit vom 29. Oktober 2004 bis zum Unfall vom 22. Januar 2005 auch nach Ansicht der Arbeitslosenkasse nicht anspruchsberechtigt gewesen. Am 28. November 2004 sei sie für unbestimmte Zeit in die Philippinen abgereist. Für die Monate November/Dezember 2004 und Januar 2005 (bis zum Unfall) habe sie der Behörde keine Unterlagen eingereicht. Zudem habe sie der Kasse für die Kontrollperioden November und Dezember kein Formular "Angaben der versicherten Person" vorgelegt und somit formell keinen Anspruch auf Leistungen geltend gemacht. Für die Behörde der ALV habe daher kein Anlass bestanden, die Anspruchsberechtigung zu prüfen. Aus dem Umstand, dass die Arbeitslosenkasse ab dem Unfalldatum wieder Leistungen ausgerichtet hat, kann laut Beschwerdeführerin nicht auf eine vorher bestandene Anspruchsberechtigung geschlossen werden. Während des Auslandaufenthalts habe die Versicherte zudem weder im Sinne von Art. 8 Abs. 1 lit. c AVIG in der Schweiz gewohnt, noch sei sie vermittlungsfähig (Art. 8 Abs. 1 lit. f AVIG) gewesen.