Citation: 6B_135/2017 E. 2.1.2

2.1.2. Es ist unbestritten, dass der Geschädigte 1 anlässlich der Auseinandersetzung vom 26. Mai 2012 ein Schädelhirntrauma mit Blutansammlung im Gehirn rechts frontal, Hirnblutung, Stirnhöhlenfraktur, Fraktur der knöchernen Augenhöhle und interarterieller Luftansammlung nach Schädelfraktur erlitt. Den Akten, worauf die Vorinstanz unter Bezugnahme auf das Strafgericht verweist, ist zu entnehmen, dass er knapp eine Woche im Spital und während eines Monats 100% in seinem Beruf als Polymechaniker arbeitsunfähig geschrieben war. Infolge der Frakturen musste sich der Geschädigte 1 im Januar 2013 sowie im März und November 2014 drei Nasenoperationen unterziehen. Entgegen der Behauptung des Beschwerdeführers erfolgten diese nicht primär aus ästhetischen Gründen, sondern wegen der bis dahin bestehenden, chronisch behinderten Nasenatmung. Gemäss Bericht vom 17. Januar 2013 bestanden ferner acht Monate nach der Tat weiterhin neurologische Beeinträchtigungen im Sinne von persistierenden Doppelbildern, mindestens einmal pro Woche auftretenden pulsierenden Kopfschmerzen sowie teilweise leicht verminderter Konzentration und Aufmerksamkeit. Die Ärzte gingen "im Hinblick auf die bisher erfolgte Regredienz und den praktisch normalen neuropsychologischen Status" von einer sehr guten Prognose aus. Indes zeigten sich zufolge des Berichts der Augenklinik des Universitätsspitals Zürich vom 11. Februar 2014 auch knapp zwei Jahre nach dem Ereignis weiterhin Doppelbilder bei Auf- und Rechtsblick ab ca. 20 Grad, welche den Geschädigten 1 nach eigener Darstellung bei der Arbeit beeinträchtigt hätten. Im zentralen Blickfeld waren bei beidseits vollem Visus keine binokularen Doppelbilder mehr nachweisbar. Eine regelmässige Einnahme von Medikamenten erfolgte im Februar 2014 nicht mehr.