Citation: K 149/00 28.03.2001 E. 4

4.- Da der Grad der Arbeitsunfähigkeit nach dem Gesagten über 50 % liegt, hat der Beschwerdeführer gemäss Art. 73 Abs. 1 KVG Anspruch auf ein volles Krankentaggeld (vgl. Erw. 1b hievor). Im Hinblick auf die konkrete Bemessung des Taggeldes ist zu berücksichtigen, dass der Versicherte im massgebenden Zeitraum arbeitslos war und Arbeitslosentaggelder bezog. Zur Vermeidung einer Überentschädigung infolge der gleichzeitigen Auszahlung von Arbeitslosengeldern wird die SKBH das Taggeld gemäss Art. 78 Abs. 2 KVG in Verbindung mit Art. 122 KVV kürzen (vgl. SJ 2000 II Nr. 440 mit Hinweis).