Citation: 4P.160/2003 15.09.2003 E. A

Mit Urteil vom 21. März 2002 schützte die bezirksgerichtliche Kommission Steckborn eine Klage des Beschwerdegegners und verpflichtete den Beschwerdeführer zur Zahlung von Fr. 10'600.-- zuzüglich 5% Zins seit 1. Mai 2001. Unter den Parteien war im Wesentlichen die Regelung des Arbeitsverhältnisses in zeitlicher Hinsicht streitig. Der Beschwerdeführer ging davon aus, dass er den Beschwerdegegner im Stundenlohn angestellt habe, damit dieser in den Wintermonaten mit geringerem Arbeitsvolumen auf Abruf eingesetzt werden könne. Demgegenüber machte der Beschwerdegegner geltend, er sei zwar im Stundenlohn, jedoch vollzeitlich angestellt gewesen. Das erstinstanzliche Gericht hielt dafür, es sei unbewiesen geblieben, dass von Anfang an ein Arbeitsverhältnis in Form von "Arbeit auf Abruf" vorgelegen habe. Daher geriet der Beschwerdeführer nach Auffassung des Gerichts in Annahmeverzug, als er dem Beschwerdegegner nach dem 19. Dezember 2000 keine Arbeit mehr zuwies, so dass der Lohn bis zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses geschuldet blieb. Das Ende des Arbeitsverhältnisses setzte es auf Ende Februar 2001 fest, auf welchen Zeitpunkt die Kündigung vom 18. Januar 2001 ihre Wirkung entfalten konnte. Auf Berufung des Beschwerdeführers entschied das Obergericht des Kantons Thurgau am 25. März 2003 gleich wie die bezirksgerichtliche Kommission.