Citation: 4A_73/2007 17.01.2008 E. 5

Die Beschwerdeführer erheben sodann verschiedene Willkürrügen im Zusammenhang mit der Würdigung von Fakten als Indizien gegen die behauptete Zahlungsunfähigkeit der Gesellschaften F.________ Inc. und L.________. Soweit diese Rügen den Begründungsanforderungen insoweit genügen, als sich die Beschwerdeführer darin mit der Begründung des letztinstanzlich entscheidenden Kassationsgerichts und nicht bloss mit derjenigen des Handelsgerichts befassen, und daher insofern dem Eintreten nichts entgegensteht (Erwägung 3.1 vorne), ist dazu Folgendes auszuführen: 5.1 Die Beschwerdeführer wenden sich gegen die "Behauptung" des Handelsgerichts, wonach die Tatsache, dass die Beschwerdeführerin 3 das "Winding-up" Verfahren gegen die F.________ Inc. auf den British Virgin Islands beantragt hätte, beweise, dass dort noch Vermögenswerte vorhanden seien. Die Beschwerdeführer machen in diesem Zusammenhang geltend, beim "Winding-up" Verfahren handle es sich um ein summarisches Verfahren, das nur gegen unverteidigte, also von den Eigentümern aufgegebene Gesellschaften angewendet werde. Diese - bestrittene - Behauptung ist allerdings nicht zu hören, da sie in den tatsächlichen Feststellungen in den angefochtenen Entscheiden keine Stütze findet und die Beschwerdeführer in diesem Zusammenhang keine Ausnahme von der Sachverhaltsbindung geltend machen, die dem Bundesgericht die Vornahme einer Sachverhaltsergänzung erlauben würde (Erwägung 3.2 vorne). Im Übrigen ist auf die Rüge schon nicht einzugehen, weil die Beschwerdeführer nicht dartun und nicht ohne weiteres ersichtlich ist, dass der angefochtene Schluss des Handelsgerichts überhaupt entscheidwesentlich ist. Denn das Handelsgericht hat seine Feststellung, es sei davon auszugehen, dass bei der F.________ Inc. noch Vermögenswerte vorhanden seien, in erster Linie auf die von den Beschwerdeführern zugestandene Tatsache gestützt, dass die vollständig im Besitz von der F.________ Inc. stehende Tochtergesellschaft L.________ - und damit indirekt die F.________ Inc. - über einen Vermögenswert, ein Grundstück verfüge und aus dem von den Beschwerdeführern eingelegten Bericht einer Wirtschaftsauskunftei nicht zu erkennen sei, dass die L.________ über keine weiteren Vermögenswerte verfüge. Den Schluss, dass mit dem Vorhandensein eines Grundstücks zumindest die behauptete vollständige Vermögenslosigkeit der F.________ Inc. widerlegt sei, fechten die Beschwerdeführer nicht rechtsgenüglich an, da sie sich diesbezüglich nicht mit der letztinstanzlichen Begründung des Kassationsgerichts auseinandersetzen (vorstehende Erwägung 3.1 in fine). Die Beschwerdeführer wollen in diesem Zusammenhang ein "Novum" in das Verfahren einbringen, wonach das vom Liquidator (der F.________ Inc.) einzig noch vorgefundene Aktivum die Aktien der Gesellschaft "H.B.________" gewesen seien, die aber verschwunden sei; andere Aktiven seien nicht gefunden worden; insbesondere seien die Aktien der L.________ verschwunden. Die Beschwerdeführer stützen diese Vorbringen auf Urkunden aus der Zeit vor der Fällung des Beschlusses des Kassationsgerichts. Sie versäumen es indes darzulegen, dass und weshalb erst der Entscheid des Kassationsgerichts zu diesen Vorbringen Anlass gegeben haben soll. Sie sind daher auch insoweit nicht zu hören (Erwägung 3.2 vorne). 5.2 Die Beschwerdeführer werfen dem Handelsgericht sodann vor, zwei inkompatible Sachverhaltsfeststellungen getroffen zu haben, indem es einerseits entschieden habe, die Forderungen der Beschwerdeführerin 3 gegen die F.________ Inc. und die L.________ seien werthaltig und andererseits anerkannt habe, dass nur ein aufwändiges rechtliches Vorgehen eine Zahlung von dieser Seite auslösen könnte. Auch auf diese Rüge ist aus mehreren Gründen nicht einzutreten. Die Beschwerdeführer richten sich mit diesem Willkürvorwurf nur gegen das insoweit nicht letztinstanzliche Urteil des Handelsgerichts, ohne darzutun, inwiefern das Kassationsgericht in diesem Zusammenhang Willkür zu Unrecht verneint haben soll. Sie machen denn auch nicht geltend und es ist nicht ersichtlich, dass sie insoweit den Instanzenzug überhaupt ausgeschöpft haben, indem sie die entsprechende Rüge vor Kassationsgericht vorgetragen hätten. Überdies stützen sie ihre Rüge auf verschiedene tatsächliche Behauptungen, die in den Sachverhaltsfeststellungen in den angefochtenen Urteilen keine Grundlage finden, ohne dazu eine Sachverhaltsrüge zu erheben (vorstehende Erwägungen 2.2 und 3).