Citation: 5A_181/2022 E. 2.3

2.3. Der Beschwerdeführer macht in seiner Beschwerde im Wesentlichen theoretische Ausführungen respektive rekapituliert er die vorinstanzlichen Erwägungen und den Inhalt der prozessleitenden Verfügung vom 16. November 2020. Soweit er den angefochtenen Entscheid überhaupt thematisiert, bringt er lediglich vor, die Beschwerdegegnerin habe nicht nur die Standpunkte und Argumentation der Parteien zu den für die Interessenabwägung massgebenden Kriterien wiedergegeben, sondern klar festgehalten, dass die Voraussetzungen für ein Teilurteil gegeben seien und dies anhand der konkreten Situation begründet. Dies gehe aber über eine prozessleitende Verfügung weit hinaus und stelle vielmehr einen Vorentscheid in der Hauptsache dar. Die Vizepräsidentin habe klar zu erkennen gegeben, dass ihrer Ansicht nach der Antrag auf ein Teilurteil gutzuheissen sei. Damit habe sie aber den Entscheid vorweggenommen und es sei erstellt, dass sie in dieser Streitsache nicht unbefangen, unvoreingenommen und unparteiisch sei, weshalb ein Ausstandsgrund nach Art. 47 Abs. 1 lit. f ZPO klar vorliege.