Citation: 2C_333/2023 E. 2.3

2.3. Der Beschwerdeführer leitet einen Bewilligungsanspruch zunächst aus Art. 8 Abs. 1 EMRK bzw. 13 Abs. 1 BV aufgrund seiner Beziehung zu seinen drei minderjährigen Kindern aus seiner Ehe ab. Ein solcher Anspruch setzt indessen voraus, dass die Kinder in der Schweiz leben (vgl. Urteile 2C_934/2021 vom 15. Februar 2022 E. 4.3; 2C_163/2021 vom 2. Juni 2021 E. 5.2; 2C_582/2020 vom 10. Dezember 2020 E. 4.3.3). Vorliegend ergibt sich aus den vom Beschwerdeführer im bundesgerichtlichen Verfahren neu eingereichten Unterlagen, dass seine Ehe mit Urteil und Verfügung des Bezirksgerichts Winterthur vom 3. Mai 2023 geschieden wurde und seine Ex-Ehefrau unterdessen zusammen mit den Kindern in Deutschland wohnt. Letzteres lässt sich einem vom 23. Mai 2023 datierten Schreiben der Rechtsanwältin der Ex-Ehefrau an die Staatsanwaltschaft des Kantons Zürich entnehmen, welches, wie bereits erwähnt, vom Beschwerdeführer selbst eingebracht wurde. Bei den vom Beschwerdeführer ins Recht gelegten Unterlagen handelt es sich um neue Tatsachen, die vorliegend ausnahmsweise berücksichtigt werden können, weil sie das Eintreten auf das Rechtsmittel betreffen (vgl. BGE 136 II 497 E. 3.3; Urteil 4A_539/2020 vom 16. März 2021 E. 3.1). Daraus ergibt sich, dass die Kinder des Beschwerdeführers aus seiner inzwischen geschiedenen Ehe nicht mehr in der Schweiz leben, sodass er aus der Beziehung zu diesen keinen Bewilligungsanspruch mehr ableiten kann.