Citation: 5A_226/2015 E. A

A.a. A.________ (Beschwerdeführerin) wurde am 24. Januar 2015 auf Anordnung eines Arztes in Anwendung von Art. 426 und Art. 429 f. ZGB in die Psychiatrische Klinik B.________ in U.________ eingewiesen. Am 26. Januar 2015 verlangte sie die Entlassung. Am 27. Januar 2015 erhob der Verein C.________ im Namen der Beschwerdeführerin beim Kantonsgericht Graubünden Beschwerde. Das Kantonsgericht ersuchte die Klinik B.________ um eine Stellungnahme, welche am 30. Januar 2015 erstattet wurde. Noch am 30. Januar 2015 bestimmte das Kantonsgericht Dr. med. D.________ als Gutachterin. Die psychiatrische Begutachtung erfolgte am selben Tag. Das Kurzgutachten datiert vom 1. Februar 2015 und ging am 2. Februar 2015 beim Kantonsgericht ein. Die Gutachterin sprach sich gegen eine Entlassung aus. Mit Verfügung vom 3. Februar 2015 lud das Kantonsgericht die Beschwerdeführerin zu einer mündlichen Verhandlung vor, welche am 9. Februar 2015 stattfinden sollte. Die Verfügung wurde sowohl der Beschwerdeführerin selbst als auch Rechtsanwalt Roger Burges vom Verein C.________ zugestellt. A.b. Mit E-Mail vom 5. Februar 2015 an Rechtsanwalt Roger Burges und Schreiben vom selben Datum an die Beschwerdeführerin und ihren Anwalt teilte das Kantonsgericht mit, dass die Verhandlung vom 9. Februar 2015 abgesagt werde, da die Beschwerdeführerin die Klinik am 6. oder 7. Februar 2015 werde verlassen können. A.c. Am 6. Februar 2015 (Entscheid der Klinik B.________ vom 5. Februar 2015) wurde die Beschwerdeführerin aus der Klinik entlassen. Die Begründung lautete wie folgt: " (...) fürsorgerische Unterbringung gültig für 14 d [wohl gemeint: Tage], Ablauf der Frist am 6.2.2015, keine behördliche Unterbringung durch KESB Glarus (...) ". A.d. Am 7. Februar 2015 reichte Rechtsanwalt Roger Burges beim Kantonsgericht Graubünden seine Kostennote ein.