Citation: 9C_224/2022 E. 3.4.1

3.4.1. Wie bereits im kantonalen Verfahren macht die Beschwerdeführerin geltend, das Gutachten sei insofern nicht umfassend, als "aufgrund der im Raum stehenden Diagnose eines Sjögren-Syndroms" eine rheumatologische Begutachtung notwendig gewesen wäre. Dieses Vorbringen wurde von der Vorinstanz zutreffenderweise entkräftet mit dem Hinweis, selbst Dr. med. B.________, FMH Rheumatologie und Allgemeine Innere Medizin, habe nach Untersuchung der Versicherten in seiner Stellungnahme vom 13. Mai 2020 keinen weiteren Abklärungsbedarf in rheumatologischer Hinsicht gesehen, sondern festgehalten, die Frage nach der Existenz eines primären Sjögren-Syndroms müsse offenbleiben (es lägen nicht alle vier verlangten Diagnosepunkte vor, auch der augenärztliche Befund habe nur eine unspezifische Sicca-Symptomatik gezeigt und typische Antikörper würden fehlen). Bei dieser Sachlage vermag auch nicht einzuleuchten, inwiefern darüber hinaus "zur Beurteilung der Gesamtsituation" eine rheumatologische Beurteilung erforderlich gewesen wäre, wie die Beschwerdeführerin letztinstanzlich vorbringen lässt.