Citation: 8C_669/2013 E. 5.2.2

5.2.2. Angesichts der dargelegten übereinstimmenden und nachvollziehbaren fachärztlichen Beurteilungen erscheint die vorinstanzliche Annahme einer sich auf über 40 % belaufenden Behinderung im Haushalt als nicht überzeugend. Insbesondere hat das kantonale Gericht dem Umstand, dass den ärztlichen Stellungnahmen in der vorliegenden Konstellation bei sich widersprechenden Einschätzungen rechtsprechungsgemäss höhere Aussagekraft beizumessen ist als dem Ergebnis der vor Ort durchgeführten Abklärungen, in keiner Weise Rechnung getragen. Auf einen in diesem Sinne offenkundig rechtsfehlerhaft festgestellten Invaliditätsbemessungsfaktor kann nicht abgestellt werden. Vielmehr ist mit der Beschwerde führenden IV-Stelle auf der Basis der medizinischen Erkenntnisse als erstellt anzusehen, dass die Beschwerdegegnerin im Rahmen ihrer Aufgaben im Haushalt nicht reduziert ist.