Citation: 1C_504/2022 E. 3

In formeller Hinsicht macht die Beschwerdeführerin eine Verletzung ihres Anspruchs auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) geltend. Die Vorinstanz legte im angefochtenen Entscheid ausreichend dar, weshalb sie die Voraussetzungen für die Erteilung einer erleichterten Ausnahmebewilligung gemäss § 67a BauG/AG für sämtliche Parkplätze sowie die Stützbaute im Unterabstand zu den beiden Kantonsstrassen als nicht erfüllt einstufte. Dass sie sich nicht im Einzelnen mit den zehn Parkplätzen entlang der Seetalstrasse, die in Missachtung des bewilligten Unterabstands noch näher an der Seetalstrasse errichtet wurden, auseinandergesetzt hat, begründet noch keine Gehörsverletzung. Sie beschränkte sich in diesem Zusammenhang zwar darauf, die Begründung des Regierungsrates wiederzugeben, folgte damit aber auch implizit den darin geäusserten Überlegungen (vgl. E. 5.4.2 hiernach). Der Beschwerdeführerin war es ohne Weiteres möglich, den angefochtenen Entscheid sachgerecht vor dem Bundesgericht anzufechten, was sie auch gemacht hat. Die Vorinstanzen durften vor diesem Hintergrund auch auf die Durchführung eines Augenscheins verzichten. Die Vorinstanz begründete weiter, weshalb sie die Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands für angezeigt erachtete. Dass sie sich nicht explizit zum Bewilligungserfordernis der Stützbaute (Steinquader) äusserte, kann ihr in diesem Zusammenhang nicht zum Vorwurf gemacht werden (vgl. dazu E. 6.2 hiernach). Es genügt, wenn sich die Vorinstanz mit den wesentlichen Anliegen der Beschwerdeführerin auseinandersetzt und im angefochtenen Entscheid wenigstens kurz die Überlegungen genannt werden, von denen sich die Behörde hat leiten lassen und auf die sich ihr Entscheid stützt (vgl. BGE 142 II 49 E. 9.2; 136 I 229 E. 5.2; je mit Hinweisen). Diesen Anforderungen genügt der vorinstanzliche Entscheid.