Citation: 6B_961/2016 E. A

A.a. X.________ und Y.________ (Parallelverfahren 6B_950/2016) waren seit ihrer Einreise in die Schweiz zu Beginn des Jahres 2003 im Bereich der Vermögensverwaltung tätig. Nachdem der Betrieb einer eigenen Vermögensverwaltungsfirma, welche X.________ am 1. April 2003 mit zwei weiteren Personen gegründet hatte und bei welcher er von Beginn weg alleiniger Direktor sowie später alleiniger Verwaltungsrat war, mit dem Konkurs der Gesellschaft gescheitert war, erwarb X.________ am 3. Mai 2005 den Aktienmantel der A.________AG. Mit dieser planten er und Y.________ wiederum den Aufbau einer Vermögensverwaltungsgesellschaft. Das dafür notwendige Kapital beschafften sie sich von B.________ und Dr. C.________, die der Gesellschaft bis Ende 2005 CHF 853'032.50 (und bis zum 4. April 2006 CHF 941'123.95) als Darlehen zur Verfügung stellten. Von diesem Betrag wurden in der Jahresrechnung der A.________AG lediglich CHF 331'000.-- ausgewiesen worden. Bis Ende Jahr gelang es lediglich einen einzigen Handelskunden zu gewinnen, wobei aus diesem Mandat im Jahr 2005 praktisch kein Einkommen erzielt wurde. Ende des Jahres 2005 war die A.________AG massiv überschuldet. Erst ab November 2006 konnten weitere Handelskunden gewonnen werden. Ende des Jahres 2006 verwaltete die A.________AG für 6 Kunden ein Vermögen von CHF 150'000.--. Bei der A.________AG, welche Ende 2006 nach ihrer Büroverlegung in A.________AG umfirmiert worden war (nachfolgend: A.________AG), führten X.________ und Y.________ gleichwertig die Geschäfte. Formell trat indes nur X.________ in Erscheinung. Y.________, der in Deutschland einschlägig vorbestraft war, hielt sich im Hintergrund. A.b. X.________ wird vorgeworfen, er habe als alleiniger Verwaltungsrat und als Geschäftsführer mit Einzelunterschrift für die Bankkonti der A.________AG von dem von den Darleihern B.________ und C.________ stammenden und in der Buchhaltung ausgewiesenen Geld einen Betrag von insgesamt CHF 119'358.20 nicht für die Gesellschaft, sondern mittels diverser Zahlungen an Dritte zwischen dem 31. Mai 2005 und dem 31. Dezember 2005 unrechtmässig in seinem oder eines anderen Nutzen verwendet. Ferner habe er zusammen mit Y.________ in der Zeit vom 17. Januar 2006 und dem 11. Januar 2007 im Wissen um die ertragslose und überschuldete Gesellschaft von sechs Kunden Darlehen von insgesamt CHF 2'841'429.15 unter der Vortäuschung akquiriert, die A.________AG sei eine langjährige, erfolgreich tätige und schuldenfreie Vermögensverwaltungsgesellschaft, welche die Gelder gewinnträchtig am Kapitalmarkt investiere. Von diesem Betrag hätten insgesamt rund CHF 553'000.-- keinen Eingang in die Buchhaltung der A.________AG gefunden und seien CHF 355'000.-- falsch verbucht worden. Das in der Buchführung aufscheinende Geld sei im Umfang von CHF 1,3 Mio. in bar bezogen und im Übrigen für betriebsfremde bzw. geschäftsmässig nicht begründete Zwecke verwendet worden. Sodann wird ihm zur Last gelegt, er habe als Geschäftsleiter und alleiniger Verwaltungsrat der A.________AG durch das Vorenthalten von Belegen sowie durch die falschen und fehlenden Informationen gegenüber der externen Buchführungsgesellschaft eine unrichtige Buchhaltung für die Geschäftsjahre 2005 und 2006 bewirkt, was zu inhaltlich unrichtigen Jahresrechnungen geführt habe. Ferner wird X.________ die schwindelhaften Gründungen am 28. April 2006 der D.________AG mit Sitz in U.________ und am 17. Januar 2007 der E.________AG mit Sitz in V.________ vorgeworfen. In beiden Fällen sei das Liberierungskapital nach erfolgter Gründung der Gesellschaft absprachegemäss wieder an die A.________AG zurückgeflossen. X.________ habe in der Folge unter Mitwirkung von Y.________ und einem weiteren Beteiligten von diversen Geschädigten für die E.________AG Darlehen von insgesamt rund CHF 174'600.-- und EUR 165'000.-- aufgenommen, unter der Vorspiegelung, die Gesellschaft sei eine erfolgreiche und bonitätsstarke Vermögensverwaltungsgesellschaft und die Gelder würden am Markt in sichere und hoch rentable Kapital- und Börsenanlagen investiert. In Wirklichkeit sei das Geld zur Bezahlung ihrer laufenden Verpflichtungen verwendet worden.