Citation: 6B_489/2012 E. 2.1

2.1. Die Beschwerdeführerin bringt vor, die Vorinstanz nehme aktenwidrig an, dass sie am 2. November 2011 ein schriftliches Teilgeständnis abgelegt hatte. Sie bezieht sich dabei irrtümlich auf "Ziffer 4b) und 4e) " des Urteils. Unter diesen Ziffern der "Ergebnisse" stellt die Vorinstanz die Prozessgeschichte dar. Ziffer 4b der "Erwägungen" (Urteil S. 23 ff.) betrifft ein Teilgeständnis des mitangeklagten Lebenspartners. In den "Erwägungen" findet sich keine Ziffer 4e. Die Beschwerdeführerin reichte am 2. November 2011 ein "Geständnis von Frau X.________ betreffend das laufende Verfahren" ein (Zusatzakten der Staatsanwaltschaft, act. 5). Nach der Vorinstanz (Urteil S. 28 f.) bedauerte die Beschwerdeführerin in diesem Schreiben vom 2. November 2011, ihrer Tochter nicht geglaubt zu haben und nicht für sie da gewesen zu sein, und erklärte, zum damaligen Zeitpunkt von gar nichts gewusst zu haben. Die Vorinstanz geht in haltbarer Weise von einem Teilgeständnis aus (dem sie allerdings keine grosse Bedeutung beimisst; vgl. Urteil S. 35), denn die Beschwerdeführerin gestand ein, dass sie von ihrer Tochter informiert wurde. Die Vorinstanz stellt nicht auf dieses Eingeständnis ab, sondern hält der Beschwerdeführerin willkürfrei entgegen, sie hätte aufgrund der Vorwürfe von A.________ und den Berichten von N.________ gewarnt sein müssen (Urteil S. 29, insbesondere mit Hinweisen auf Aussagen von N.________ in Fn. 102).