Citation: 2C_205/2018 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer ist mit einer Schweizerin verheiratet. Er hatte gemäss Art. 42 Abs. 1 AuG Anspruch auf Erteilung oder Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung, solange er mit ihr zusammenwohnte. Die Wohngemeinschaft wurde anfangs Oktober 2016 aufgegeben, ohne dass Gründe für eine Trennung bei Fortbestehen der Familiengemeinschaft im Sinne von Art. 49 AuG vorliegen würden. Der Beschwerdeführer kann sich nicht mehr auf Art. 42 AuG berufen. Gemäss Art. 50 Abs. 1 AuG besteht nach Auflösung der Ehe oder Familiengemeinschaft der Anspruch des ausländischen Ehegatten einer Schweizer Bürgerin weiter, wenn die Ehegemeinschaft mindestens drei Jahre bestanden hat und eine erfolgreiche Integration besteht (lit. a); oder wenn wichtige persönliche Gründe einen weiteren Aufenthalt in der Schweiz erforderlich machen (lit. b). Derartige wichtige persönliche Gründe können namentlich vorliegen, wenn der ausländische Ehegatte Opfer ehelicher Gewalt wurde oder die Ehe nicht aus freiem Willen geschlossen hat oder die soziale Wiedereingliederung im Herkunftsland stark gefährdet erscheint (Art. 50 Abs. 2 AuG). Eine Bewilligungsverlängerung nach Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG fällt ausser Betracht. Der Beschwerdeführer beruft sich auf Art. 50 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 AuG; er will Opfer ehelicher Gewalt geworden sein.