Citation: 1P.62/2007 17.08.2007 E. 1

Am 1. Januar 2007 ist das Bundesgesetz vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG) in Kraft getreten. Da der angefochtene Entscheid vorher ergangen ist, richtet sich das Verfahren in Anwendung von Art. 132 Abs. 1 BGG noch nach dem Bundesgesetz über die Organisation der Bundesrechtspflege vom 16. Dezember 1943 (OG). 1.1 Angefochten ist ein kantonal letztinstanzlicher Endentscheid über die Festsetzung eines Quartierplans. Dabei gelangte in erster Linie kantonales und kommunales Recht zur Anwendung. Ein derartiger Entscheid kann grundsätzlich mit staatsrechtlicher Beschwerde wegen Verletzung verfassungsmässiger Rechte angefochten werden (Art. 84 Abs. 1 lit. a und Art. 86 OG). Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht (Art. 97 ff. OG) scheidet nach der Spezialregelung von Art. 34 Abs. 1 und 3 des Bundesgesetzes vom 22. Juni 1979 über die Raumplanung (RPG; SR 700) - in der übergangsrechtlich ebenfalls noch massgeblichen bisherigen Fassung - aus, weil es vorliegend nicht um die Anwendung der in Art. 34 Abs. 1 RPG genannten Bestimmungen geht. Ebenso wenig liegt eine Streitigkeit über die Handhabung von übrigem Bundesverwaltungsrecht (wie etwa Umweltschutz- oder Gewässerschutzrecht des Bundes) vor, die im Rahmen einer Verwaltungsgerichtsbeschwerde zu prüfen wäre (vgl. BGE 132 II 209 E. 2 S. 211 mit Hinweisen). Zwar wendet sich die Beschwerdeführerin in unbestimmter Weise auch wegen der befürchteten Immissionen gegen die umstrittene Quartierstrasse; sie macht aber nicht geltend, dass insofern umweltschutzrechtliche Vorschriften verletzt würden. Die Eingabe ist daher als staatsrechtliche Beschwerde entgegenzunehmen. 1.2 Die Beschwerdeführerin ist als Gemeinschaft der betroffenen Grundeigentümer gemäss Art. 88 OG zur Beschwerdeführung legitimiert. Dabei ist zu beachten, dass die Anfechtungsbefugnis nur so weit reicht, als die Auswirkungen des umstrittenen Plans auf das eigene Grundstück zur Diskussion stehen (BGE 119 Ia 362 E. 1b S. 365; 112 Ia 90 E. 3 S. 93). Auf die Beschwerde, deren formelle Voraussetzungen erfüllt sind, ist grundsätzlich einzutreten. 1.3 Von hier nicht zutreffenden Ausnahmen abgesehen, ist die staatsrechtliche Beschwerde kassatorischer Natur (BGE 131 I 137 E. 1.2 S. 139 mit Hinweisen). Zulässig ist folglich einzig der Antrag auf Aufhebung des angefochtenen Entscheids. Soweit die Beschwerdeführerin die Erteilung bestimmter Anweisungen an das Verwaltungsgericht verlangt, kann auf die Beschwerde nicht eingetreten werden.