Citation: 4A_401/2020 E. A

A.a. Am 16. April 2018 erwarb die B.________ Sàrl bei einer betreibungsrechtlichen Zwangsverwertung gegen C.A.________ eine Liegenschaft in Reinach. Mit Klage vom 12. Juli 2019 beantragte die B.________ Sàrl im Verfahren des Rechtsschutzes in klaren Fällen beim Bezirksgericht Kulm gestützt auf Art. 641 Abs. 2 ZGB, dass C.A.________ sowie A.A.________ und B.A.________ aus dieser Liegenschaft gewiesen werden. Die Präsidentin des Bezirksgerichts Kulm trat am 1. November 2019 auf die Klage nicht ein, nachdem die Beklagten einen vom 1. Dezember 2012 datierenden Mietvertrag zwischen C.A.________ sowie A.A.________ und B.A.________ eingereicht hatten. A.b. Die B.________ Sàrl mahnte A.A.________ und B.A.________ mit Schreiben vom 1. Oktober 2019 zur Zahlung der Mietzinse für Oktober 2018 bis September 2019 in der Höhe von Fr. 23'400.-- und setzte ihnen gestützt auf Art. 257d Abs. 1 OR eine Zahlungsfrist von 30 Tagen, andernfalls das Mietverhältnis gekündigt werde. Nachdem die Mietzinsausstände nicht innert Frist beglichen worden waren, kündigte die B.________ Sàrl das Mietverhältnis am 18. November 2019 wegen Zahlungsverzugs per 31. Dezember 2019. A.c. A.A.________ und B.A.________ beantragten mit Schlichtungsgesuch vom 12. Dezember 2019 bei der Schlichtungsbehörde für Miete und Pacht des Bezirks Kulm im Wesentlichen, dass die Unwirksamkeit der Kündigung festgestellt werde.