Citation: 1A.7/2000 18.01.2000 E. 2.-

Zwischenverfügungen können nach Art. 97 Abs. 1 OG (in Verbindung mit Art. 5 und Art. 45 VwVG) nur angefochten werden, wenn sie einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken können. Der nicht wieder gutzumachende Nachteil braucht nicht rechtlicher Natur zu sein, vielmehr genügt be- reits ein schutzwürdiges Interesse an der sofortigen Aufhe- bung oder Abänderung der Zwischenverfügung. Die Anfechtung ist auch möglich aus wirtschaftlichen Interessen, sofern die Beschwerdeerhebung nicht lediglich zur Verhinderung einer Verlängerung oder Verteuerung erfolgt (vgl. zum Ganzen BGE 120 Ib 97 E. 1c S. 99 f., 124 V 22 E. 2a S. 25, mit Hin- weisen). Es ist zu prüfen, ob die angefochtene Verfügung in diesem Sinne einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil zur Folge hat. Im vorliegenden Fall geht es der Beschwerdeführerin darum, im Verfahren betreffend die Verlegung der Gasleitung gleichzeitig wie in jenem betreffend die Rodung replizieren zu können. Dieses Anliegen ist nachvollziehbar. Doch stellt der Umstand, dass die Beschwerdeführerin in den beiden Ver- fahren getrennte Replikschriften einzureichen hat - sofern die Instruktionsbehörde im Verfahren betreffend die Rodung die Beschwerdeführerin überhaupt zu einer Replik einlädt -, keinen nicht wieder gutzumachenden Nachteil dar. Die Be- schwerdeführerin hat - nach ihrer vorgängigen Beschwerde- erhebung - auch im Falle von getrennten Replikschriften die Möglichkeit, ihren Standpunkt in umfassender Weise darzu- legen (vgl. BGE 120 Ib 99 S. 100). Im Übrigen wird im ange- fochtenen Entscheid eine zeitliche Koordination der beiden Beschwerdeverfahren sowie des kantonalen Verwaltungsge- richtsverfahrens in Aussicht gestellt. Dieses Vorgehen er- möglicht zudem eine materielle Koordination bei der Behand- lung der beiden vor dem Departement hängigen Verfahren. Die Beschwerdeführerin erleidet daher durch den angefochtenen Entscheid keinen nicht wieder gutzumachenden Nachteil. Bei dieser Sachlage erweist sich die vorliegende Beschwerde als unzulässig und ist auf die Verwaltungsge- richtsbeschwerde nicht einzutreten.