Citation: 6B_315/2020 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer wirft der Vorinstanz eine Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Gehör und seines Rechts auf ein faires Verfahren sowie einen Verstoss gegen den Grundsatz von Treu und Glauben vor. Im Wesentlichen macht er geltend, anlässlich der Berufungsverhandlung vom 18. Oktober 2019 habe die Vorinstanz darauf hingewiesen, dass von der Verhandlung und den Einvernahmen gemäss Art. 78 Abs. 5bis StPO Aufzeichnungen gemacht und die gestützt darauf erstellten Protokolle den Parteien zugestellt würden. Das vorinstanzliche Urteil vom 23. Januar 2020 habe er am 14. Februar 2020 erhalten. Erst als er postwendend sämtliche Protokolle verlangt habe, seien ihm diese zugestellt worden. Dass ihm die Vorinstanz entgegen ihrer ausdrücklichen Zusicherung die Protokolle nicht unaufgefordert vor der Urteilsberatung zugestellt habe, sei willkürlich. Er habe Anspruch darauf, im Rahmen des Berufungsverfahrens vor der Urteilsberatung zu allen Unterlagen - auch zu den Einvernahmeprotokollen - Stellung beziehen zu können, insbesondere weil die Kognition des Bundesgerichts im vorliegenden Verfahren eingeschränkt sei (Beschwerde S. 3 f.).