Citation: 5D_103/2016 E. 6.4.2

6.4.2. Gemäss Hauptverhandlungsprotokoll (S. 4 der Beschwerde-Beilage Nr. 6) hat die Beschwerdegegnerin ausführen lassen, dort in der Kurve hätten die Beschwerdeführer drei Felsbrocken hingestellt, "damit man nur noch knapp mit einem PW durchkommt". Die Beschwerdeführer werfen dem Kantonsgericht vor, mit seiner Annahme, die Felsbrocken erschwerten unzulässigerweise das Befahren der Zufahrtsstrasse, habe es Prozessmaximen verletzt und willkürlich entschieden. Die Verfassungsrügen gehen am Streitgegenstand vorbei, der die Benutzung des Wegrechts durch Bewohner der berechtigten Liegenschaft, aber auch durch Zubringerdienste wie Öltanklastwagen, Möbeltransporte u.v.a.m. erfasst hat (E. 4.3 oben). Dass ein knappes Vorbeikommen an den Felsbrocken mit einem normalen Personenkraftwagen zugestanden ist, bedeutet deshalb unter Willkürgesichtspunkten kein Zugeständnis, die Zufahrtsstrasse könne trotz der Felsbrocken auch mit Öltanklastwagen oder Löschfahrzeugen ungehindert befahren werden.