Citation: 1P.648/2001 29.05.2002 E. 6

Nach dem Gesagten verletzt der angefochtene Entscheid insoweit das Recht auf informationelle Selbstbestimmung (Art. 13 Abs. 2 BV) als die strafgerichtliche Rekurskammer darin die Vernichtung des WSA des Beschwerdeführers ablehnt. In diesem Umfang ist die Verwaltungsgerichtsbeschwerde gutzuheissen und der angefochtene Entscheid aufzuheben. Die Staatsanwaltschaft hat sicherzustellen, dass der WSA vernichtet wird (Art. 114 Abs. 2 OG). Im Übrigen ist die Verwaltungsgerichtsbeschwerde unbegründet und daher abzuweisen. Dieser Ausgang des Verfahrens rechtfertigt es bei einer gesamthaften Betrachtungsweise, die vorinstanzliche Kostenliquidation unverändert zu lassen und dem Beschwerdeführer für das Verfahren vor dem Bundesgericht bloss eine reduzierte Gerichtsgebühr aufzuerlegen. Dem Kanton Basel-Stadt sind keine Verfahrenskosten zu überbinden; hingegen hat er dem Beschwerdeführer eine angemessene Parteientschädigung zu leisten (Art. 156 und 159 OG).