Citation: 7B_264/2022 E. 5.2.1

5.2.1. Zusätzlich kritisiert der Beschwerdeführer die Kürzung des zu entschädigenden Honorars für das Berufungsverfahren von Fr. 9'910.55 (36.4 Stunden) auf Fr. 3'000.-- und für das Untersuchungsverfahren von Fr. 12'305.80 (45.3 Stunden) auf Fr. 6'900.--. Dies zu Unrecht: Für einen Entschädigungsanspruch aus Art. 429 Abs. 1 lit. a StPO müssen sich sowohl der Beizug eines Verteidigers als auch der von diesem betriebene Aufwand als angemessen erweisen (BGE 138 IV 197 E. 2.3.4; Urteil 6B_1028/2021 vom 3. April 2023 E. 1.1.1; je mit Hinweisen). Nutzlose, überflüssige und verfahrensfremde Aufwendungen sind nicht zu entschädigen (Urteile 6B_1028/2021 vom 3. April 2023 E. 1.1.1; 6B_360/2014 vom 30. Oktober 2014 E. 3.3, nicht publ. in: BGE 140 IV 213; je mit Hinweisen). Diesen Grundsätzen folgt die Vorinstanz, indem sie gewisse unnötige Aufwendungen der Verteidigung von der Entschädigungspflicht ausnimmt. Ihr Vorgehen ist mit Blick auf die teils weit ausholenden Eingaben denn auch ohne Weiteres nachvollziehbar. Ein Einschreiten in den vorinstanzlichen Entschädigungsentscheid, bei dem die Vorinstanz im Übrigen über ein beträchtliches Ermessen verfügt (vgl. BGE 142 IV 163 E. 3.2.1; 141 I 124 E. 3.2; Urteil 6B_1028/2021 vom 3. April 2023 E. 1.1.2; je mit Hinweisen), ist nicht angezeigt.