Citation: 4A_35/2021 E. 6.5

6.5. Die Rüge, die Kosten von XY61________ (Gerichtsgebühr) und XY52________ seien aufgrund der eingereichten Unterlagen nicht nachvollziehbar, erachtete die Vorinstanz als unbegründet. Die Beschwerdegegnerin habe bezüglich der Gerichtsgebühr den entsprechenden Gerichtsentscheid sowie die Schreiben von XY61________, die die Gerichtsgebühr für den Kläger jenes Gerichtsverfahrens, den XY52________, eingefordert hatte, samt Beilagen eingereicht. Es sei um Forderungen des XY52________ gegen die G.________ Ltd. gegangen, deren wirtschaftlich Berechtigte die Klägerin sei; die Forderungen seien offensichtlich verspätet bezahlt worden. Bei den Forderungen des XY52________ handle es sich um Gebühren und um eine Art Baurechtszinse, die der XY52________ als Landlord von der Liegenschaft Z.________ für die beiden Liegenschaften habe einziehen dürfen. Die Rechnungen seien an die G.________ Ltd. unter der Adresse der Beschwerdegegnerin gerichtet. Warum dies so gehandhabt worden sei, sei nicht ersichtlich. Trotzdem seien die Rechnungen ohne Weiteres nachvollziehbar. Die Argumentation der Klägerin überzeuge nicht. Es frage sich höchstens, warum die Beschwerdegegnerin diese Rechnungen bezahlt habe, obwohl diese nichts mit den Bauarbeiten zu tun gehabt hätten.