Citation: 4P.13/2007 20.04.2007 E. 6

Das Obergericht liess offen, inwiefern das von der Beschwerdegegnerin erstellte Werk tatsächlich Mängel im Sinne von Art. 368 OR aufweise. Immerhin spreche aufgrund der Zustandsaufnahme der Z.________ AG vom 25. März 2002 einiges dafür, dass die Dachkonstruktion mangelhaft erstellt und zudem minderwertiges Baumaterial verwendet worden sei. Der Beschwerdeführer wirft dem Obergericht in diesem Zusammenhang willkürliche Beweiswürdigung und eine Verletzung des rechtlichen Gehörs vor. Diese Rügen gehen fehl, soweit sie überhaupt rechtsgenüglich begründet sind (vgl. Erwägung 4). Das Obergericht ist für die Frage der Verjährung, die es einzig zu entscheiden hatte, von den betreffenden Mängeln am Dach (mangelhafte Konstruktion, minderwertiges Material) ausgegangen, das heisst, es untersuchte, ob die Verjährung eingetreten wäre, wenn die betreffenden Mängel bestünden. Zur Beurteilung dieser Frage brauchte es jedoch noch nicht Beweis darüber abzunehmen bzw. die diesbezüglichen Beweise darüber zu würdigen, ob die Mängel effektiv bestünden. Zu entscheiden hatte das Obergericht jedoch die Frage, ob die Beschwerdegegnerin den Beschwerdeführer über die betreffenden Mängel arglistig getäuscht hatte, da diesfalls die zehnjährige Verjährungsfrist zur Anwendung gekommen wäre (BGE 89 II 405 E. 2b S. 409). Den dem Beschwerdeführer obliegenden Beweis für die arglistige Täuschung erachtete das Obergericht als nicht erbracht. Allein vom Vorliegen eines Werkmangels könne nicht auf dessen Kenntnis und arglistiges Verschweigen durch die Beschwerdegegnerin geschlossen werden. Besondere Umstände für die Annahme einer arglistigen Täuschung seien vorliegend nicht nachgewiesen. Der Beschwerdeführer hält diesem Schluss des Obergerichts keine stichhaltigen Einwendungen entgegen, sondern behauptet lediglich, die Arglist ergebe sich aus der Erheblichkeit der Mangelhaftigkeit. Dem kann nicht gefolgt werden. Eine willkürliche Beweiswürdigung im Zusammenhang mit der Frage einer arglistigen Täuschung ist weder dargetan noch ersichtlich, ebenso wenig eine Verletzung des rechtlichen Gehörs.