Citation: 2C_878/2018 E. 7

In Bezug auf den Eventualantrag, es sei für das vorinstanzliche Verfahren die unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren, rügt die Beschwerdeführerin eine willkürliche, vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung in Bezug auf die prozessuale Bedürftigkeit. Entgegen der Vorinstanz habe C.________ der Beschwerdeführerin bisher nicht die durch das Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich vom 5. Juni 2018 zugesprochenen Unterhaltsleistungen von Fr. 2'100.-- monatlich bezahlt. Angesichts des Umstandes, dass das genannte, obergerichtliche Urteil erst am 5. Juni 2018, mithin lediglich etwa zweieinhalb Monate vor dem vorinstanzlichen Urteil ergangen ist, war nicht zu erwarten, dass dieser Punkt, falls er tatsächlich zutreffen sollte, noch rechtzeitig in das vorinstanzliche Verfahren eingebracht werden konnte. Demzufolge handelt es sich aber gerade diesbezüglich um eine Tatsache, welche erst durch das vorinstanzliche Urteil rechtserheblich geworden ist und demzufolge um ein zulässiges Novum (vgl. E. 2.3 oben). Deshalb wäre es in diesem Fall angezeigt gewesen, vor Bundesgericht mittels Beweismitteln Inkassobemühungen ab dem 7. Juni 2018 zu belegen, dass die Unterhaltsleistungen nicht erbracht wurden. Mangels Nachweis ist die entsprechende Sachverhaltsrüge deshalb ungenügend substanziiert, weshalb auf den entsprechenden Eventualantrag nicht einzutreten ist.