Citation: 6B_1052/2021 E. 2.1

2.1. Die Beschwerdeführerin behauptet, unrichtig im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG sei die vorinstanzliche Feststellung betreffend die Frage, ab wann die Beschwerdegegnerin das Wissen darüber erlangt habe, dass man vom ursprünglichen Plan eines Diebstahls abgewichen sei und sich die Straftat zu einem qualifizierten Raub und Mord entwickelt habe. Nach dem vorinstanzlichen Fazit habe die Beschwerdegegnerin beim Halt auf der Raststätte U.________ bzw. dem Parkplatz in V.________ erkannt, dass das Opfer überwältigt worden sei. Die beiden Orte, zwischen denen die relevanten Tathandlungen stattgefunden hätten, lägen rund 40 km auseinander. Dieser Punkt werde von der Vorinstanz nicht hinreichend diskutiert. Ebenso spreche sie bei der rechtlichen Würdigung wahlweise von den beiden Örtlichkeiten. Die einzige relevante Handlung sehe die Vorinstanz darin, dass die Beschwerdegegnerin das Telefon bei der Einstellhalle deponiert und dadurch die Straftat zu vertuschen versucht habe. Indem sie mit ihrem Fahrzeug den später verwendeten Anhänger mitgezogen habe, habe sie aber einen weiteren wesentlichen Tatbeitrag geleistet, wenn sie den Vorsatz zur Teilnahme an den Straftaten bereits bei der Raststätte gefasst hätte. Es sei absolut lebensfremd anzunehmen, die Beschwerdegegnerin habe sich mit den beiden Männern bei der Raststätte getroffen, ohne dass man sich über das gefesselt im Lastwagen liegende Opfer ausgetauscht hätte. Sie habe gewusst, dass ihr Ehemann F.A.________ nur wenige Wochen zuvor I.C.________ getötet hatte, der auch einmal in diesem Anhänger gelegen sei. Ihr seien bereits ab der Raststätte sämtliche Tathandlungen anzurechnen. Die Vorinstanz habe das Mitziehen des Anhängers beiseitegelassen. Diese offensichtlich unrichtige und lückenhafte Feststellung sei willkürlich.