Citation: 8C_802/2019 E. 3.1

3.1. Das kantonale Gericht wies zunächst darauf hin, dass es mit Entscheid vom 15. Oktober 2008 festgehalten habe, die noch bestehenden Beschwerden seien kausal auf den Unfall vom 26. Januar 1998 zurückzuführen und die Mobiliar sei aufgrund der Koordinationsregeln weiterhin leistungspflichtig. Zur Abklärung und Festlegung der weiteren Leistungen aufgrund des erwähnten Unfalls habe es die Streitsache an die Mobiliar zurückgewiesen. In seinem Entscheid vom 23. Dezember 2014 habe es sodann erwogen, es könne weiterhin auf die im früheren Verfahren vorgenommene Beurteilung und die dort festgestellte Unfallkausalität der Diskushernie L5/S1 abgestellt werden. Die Vorinstanz erkannte, sie sei an ihre frühere Beurteilung im Rückweisungsentscheid vom 15. Oktober 2008 gebunden. Dies sei aber aufgrund der nachfolgenden Erwägungen für das vorliegende Verfahren nicht relevant. Die Vorinstanz erwog weiter, die Rückfall- resp. Spätfolgenmeldung vom 23. Juli 2015 beziehe sich im Wesentlichen auf die Operation vom 25. Juni 2014 und deren Folgen. Die Beschwerdeführerin habe sich damals einer ventralen interkorporellen und dorsolateralen Spondylodese L3/4 und L4/5 mit Femurring Allograft und Eigenspongiosa sowie einer Metallentfernung der translaminären Schrauben L5/S1 unterzogen. Da die Suva bezüglich der Diskushernien L3/4 und L4/5 nie eine Leistungspflicht anerkannt habe, liege die Beweislast bei der Beschwerdeführerin resp. trage diese die Folgen einer allfälligen Beweislosigkeit. Nach Würdigung der medizinischen Akten kam die Vorinstanz zum Schluss, dass die Diskushernien L3/4 und L4/5 nur möglicherweise, nicht aber überwiegend wahrscheinlich als unfallkausal zu betrachten seien. Die Beschwerdeführerin habe die Folgen dieser Beweislosigkeit zu tragen.