Citation: 1C_37/2018 E. 11.2

11.2. Die Vorinstanz ging davon aus, diese Auslegung könne aufgrund der aufschiebenden Wirkung der Rechtsmittel in der Verwaltungsrechtspflege nicht dem Sinn und Zweck der angerufenen Auflage entsprechen, zumal nach allgemeiner Lebenserfahrung das Einsprache- und Rechtsmittelverfahren in Bausachen nicht innert Jahresfrist rechtskräftig entschieden werden könnte. Entscheidend sei, dass die Beschwerdegegner mit der Einreichung des Baugesuchs vom 3. Juli 2014 der angerufenen Auflage Rechnung getragen hätten und sie mit den entsprechenden Bauarbeiten wegen der Ergreifung von Rechtsmitteln durch die Beschwerdeführer nicht hätten beginnen können. Die von den Beschwerdeführern gelten gemachte Auslegung sei daher offensichtlich sinnwidrig.