Citation: 6B_292/2023 E. 1.5.6

1.5.6. Mit Blick auf eine mögliche Wiedereingliederung in Spanien legt die Vorinstanz dar, angesichts seiner Spanischkenntnisse sei der Beschwerdegegner wohl in der Lage, in seinem Heimatland beruflich und gesellschaftlich Fuss zu fassen. Dieser Ansicht ist auch die Beschwerdeführerin. Sie führt aus, ein Teil der Familie des Beschwerdegegners lebe in Spanien, seine Eltern hätten dort ein Haus und er sei der spanischen Sprache mächtig. Selbst unter Betrachtung des Umstands, dass der Beschwerdegegner im Jahr 2020 für einen mehrmonatigen professionellen Aufenthalt in Spanien war - was die Vorinstanz entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin nicht unberücksichtigt lässt - ist nicht zu vernachlässigen, dass der Beschwerdegegner seit seiner Geburt und damit seit 33 Jahren in der Schweiz lebt. Entsprechend erwägt die Vorinstanz zu Recht, es käme einer besonderen Härte gleich, würde der Beschwerdegegner aus seiner Arbeitssituation und seinem hiesigen sozialen Umfeld herausgerissen, zumal er insgesamt lediglich einen schwachen Bezug zu seinem Heimatland habe. Was die Beschwerdeführerin in dieser Hinsicht vorbringt, verfängt nicht; die vorinstanzliche Würdigung überzeugt.