Citation: 8C_586/2015 E. 4.1

4.1. Die Beschwerdeführerin rügt eine Verletzung von Art. 28a IVG in Verbindung mit Art. 7 und Art. 16 ATSG sowie des Untersuchungsgrundsatzes (Art. 61 lit. c ATSG) und der Begründungspflicht (Art. 29 Abs. 2 BV), indem sie beanstandet, die Vorinstanz habe zu Unrecht stillschweigend die wirtschaftliche Verwertbarkeit der verbliebenen (Rest-) Arbeitsfähigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt angenommen. Sie stellt dies in Frage und postuliert die Zusprache einer ganzen Invalidenrente aufgrund der Nebenwirkungen der einzunehmenden Medikamente, welche die Gefahr einer Beeinträchtigung der Reaktionsfähigkeit, Fahrtüchtigkeit und Fähigkeit, Werkzeuge und Maschinen zu bedienen in sich bergen, wegen des erhöhten Risikos, krankheitsbedingt und wegen der Therapien dem Arbeitsplatz fernbleiben zu müssen sowie zufolge der behinderungsbedingt eingeschränkten Flexibilität bei den Einsatzmöglichkeiten (keine Nachtarbeit, nur noch wechselbelastende Tätigkeit mit Heben und Tragen von Gewichten bis 5 kg, selten bis höchstens 10 kg, ohne beugende Tätigkeiten, häufiges Bücken oder Hocken und mit vermehrten Pausen).