Citation: C 250/02 07.02.2003 E. A

Die 1960 geborene A.________ war nach dem Studium an der Philosophischen Fakultät der Universität X.________ als Assistentin und Lehrbeauftragte tätig. Vom 1. April 1998 bis Ende September 2000 hatte sie eine befristete Stelle als Forschungsleiterin an der Universität X.________ inne. In der Folge meldete sie sich bei der Arbeitslosenversicherung und beantragte ab 1. Oktober 2000 Arbeitslosenentschädigung. Gestützt auf eine Mitteilung des Regionalen Arbeitsvermittlungszentrums (RAV), wonach A.________ den zugewiesenen Standortbestimmungskurs nicht besucht habe und nach Überprüfung der persönlichen Arbeitsbemühungen sowie Befragung der Versicherten, verneinte das Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Zürich (nachfolgend: AWA) mit Verfügung vom 6. Februar 2002 die Vermittlungsfähigkeit und damit die Anspruchsberechtigung ab 1. Oktober 2001. Zur Begründung wurde im Wesentlichen angeführt, dass sich die Versicherte bei der Stellensuche allein auf eine Tätigkeit im Hochschulbereich konzentriere und sich auf eine Stelle als Primarlehrerin nicht beworben habe, weil sie den akademischen Bereich nicht verlassen wolle. Angesichts der langen Stellensuche stehe fest, dass sie sich auf die Weiterentwicklung ihrer beruflichen Karriere und nicht auf eine Erwerbstätigkeit im Sinne der Schadenminderungspflicht festgelegt habe.