Citation: 4A_249/2013 E. B

B.a. Mit Vereinbarung und Erklärung vom 30. Dezember 2010 übernahm die Z.________ AG sämtliche allfällig bestehenden Verpflichtungen der Y.________ AG in Liquidation gegenüber der Arbeitnehmerin. In der Folge beantragte die Arbeitnehmerin dem Bezirksgericht Imboden mit Klage vom 6. Januar 2011, die Z.________ AG sei zu verpflichten, ihr eine Entschädigung von Fr. 50'000.-- zuzüglich Zins zu bezahlen. Der Bezirksgerichtspräsident hiess mit Beweisverfügung vom 4. März 2011 den prozessualen Antrag der Parteien gut und beschränkte das Verfahren vorerst auf die Teilfrage der vertraglichen und/oder ausservertraglichen Haftung. Mit Entscheid vom 13. September 2011 wies das Bezirksgericht Imboden die Klage ab. Es erwog, dass weder eine Verletzung der arbeitsrechtlichen Fürsorgepflichten seitens der Beklagten vorliege noch ein Werkmangel erkennbar sei, womit die Beklagte weder eine vertragliche noch eine ausservertragliche Haftung treffe. B.b. Mit Urteil vom 8. April 2013 wies das Kantonsgericht von Graubünden eine von der Klägerin gegen den Entscheid des Bezirksgerichts Imboden vom 13. September 2011 erhobene Berufung ab. Die Klägerin berief sich im Berufungsverfahren nur noch auf die vertragliche Haftung der Verletzung der Fürsorge- und Schutzpflichten, welche jedoch vom Kantonsgericht ebenfalls verneint wurde.