Citation: 5A_284/2019 E. 1

Angefochten ist ein kantonal letztinstanzlicher Entscheid über die Frage der aufschiebenden Wirkung, welcher das kantonale Berufungsverfahren nicht abschliesst und somit kein End-, sondern bloss ein Zwischenentscheid ist, der nur ausnahmsweise unter den besonderen Voraussetzungen von Art. 93 Abs. 1 BGG mit Beschwerde beim Bundesgericht angefochten werden kann; insbesondere ist ein nicht wieder gutzumachender Nachteil erforderlich (Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG), d.h. ein Nachteil rechtlicher Natur, der sich auch mit einem späteren günstigen Endentscheid nicht oder nicht gänzlich beseitigen lässt (ausführlich zum nicht wieder gutzumachenden Nachteil insbesondere BGE 142 III 798 E. 2.2 S. 801), wobei der Nachteil in der Beschwerde detailliert darzutun ist (BGE 137 III 324 E. 1.1 S. 329; 141 IV 289 E. 1.3 S. 292). Der Beschwerdeführer erwähnt Art. 93 Abs. 1 BGG zwar, äussert sich aber nicht spezifisch hierzu; immerhin aber liesse sich sein wesentliches Argument in der Sache (die Ehefrau habe keinen Unterhaltsanspruch und überdies würde ihn ein solcher ohne aufschiebende Wirkung im Berufungsverfahren in Zahlungsschwierigkeiten bringen), sinngemäss auch als Begründung des Nachteils im Sinn von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG lesen. Ob vor diesem Hintergrund gar nicht erst auf die Beschwerde einzutreten wäre, kann insofern offen bleiben, als sie ohnehin offensichtlich unbegründet ist (dazu E. 3-5). Da es beim Entscheid über die aufschiebende Wirkung um eine vorsorgliche Massnahme im Sinne von Art. 98 BGG geht (BGE 137 III 475 E. 2 S. 477; 134 II 192 E. 1.5 S. 196 f.), kann nur die Verletzung verfassungsmässiger Rechte geltend gemacht werden, wofür das strenge Rügeprinzip gemäss Art. 106 Abs. 2 BGG gilt. Dies bedeutet, dass das Bundesgericht nur klar und detailliert erhobene und soweit möglich belegte Rügen prüft, während es auf ungenügend begründete Rügen und rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid nicht eintritt (BGE 142 III 364 E. 2.4 S. 368). Die betreffende Kognitionsbeschränkung und die damit zusammenhängende Begründungspflicht kommt a fortiori für Zwischenentscheide zum Tragen.