Citation: 5P.102/2002 29.05.2002 E. B

Im Sinne einer Anordnung vorsorglicher Massnahmen für die Dauer des Scheidungsprozesses (Art. 137 ZGB) genehmigte der amtsgerichtliche Instruktionsrichter am 26. September 2001 die von den Eheleuten X.________-Y.________ am 26. Juni 2001 über verschiedene Nebenfolgen des Getrenntlebens geschlossene Teilvereinbarung. Ferner verpflichtete er X.________ mit Wirkung ab 8. April 2000, monatliche Unterhaltsbeiträge für die unter der Obhut der Mutter stehenden Kinder A.________ und B.________ von je Fr. 1'150.--, zuzüglich allfälliger Kinder- bzw. Ausbildungszulagen, und für Y.________ persönlich von Fr. 300.-- bis zum 30. September 2001 und Fr. 550.-- ab 1. Oktober 2001 zu zahlen. Die anderslautenden und weitergehenden Begehren wurden abgewiesen. Gegen diesen Entscheid rekurrierten beide Parteien an das Obergericht des Kantons Luzern. In teilweiser Gutheissung der Rekurse setzte dieses die den beiden Kindern zugesprochenen Unterhaltsbeiträge neu fest auf je Fr. 1'425.-- bis zum 31. Januar 2001, je Fr. 1'885.-- für die Zeit vom 1. Februar 2001 bis zum 30. September 2001 und je Fr. 1'770.-- ab 1. Oktober 2001, jeweils zuzüglich allfälliger Kinderzulagen. Die Unterhaltsbeiträge, die der erstinstanzliche Richter Y.________ persönlich zugesprochen hatte, hob das Obergericht auf.