Citation: 5D_89/2023 E. 4

Ferner ist das Obergericht auf die Beanstandung der erstinstanzlichen Kosten- und Entschädigungsregelung nicht eingetreten mit der Begründung, die Beschwerdeführerin habe diesbezüglich keine Beschwerdeanträge gestellt. Die Beschwerdeführerin kritisiert die erstinstanzliche Kostenauflage in der Sache und macht sodann geltend, vor dem Hintergrund ihrer auf Aufhebung des erstinstanzlichen Urteils gerichteten Beschwerde habe es keines materiellen Antrages zu den Kosten bedurft; das Obergericht habe in gehörsverletzender Weise unnötige Strenge walten lassen. Dies stellt keine Auseinandersetzung mit der obergerichtlichen Erwägung dar, wonach Anträge im Zusammenhang mit Geldforderungen zu beziffern seien (BGE 137 III 617 E. 4.3; zu den analogen Anforderungen im bundesgerichtlichen Verfahren BGE 134 III 235 E. 2; 143 III 111 E. 1.2) und mangels eines Rechtsbegehrens auch nicht klar gewesen sei, inwieweit eine Abänderung des erstinstanzlichen Entscheides gefordert werde. Diesbezüglich sind keine Verfassungsverletzungen substanziiert und als Folge gehen sodann die Ausführungen zur Höhe der Kosten an der Sache vorbei. Was sodann die oberinstanzlichen Gerichtskosten von Fr. 500.-- anbelangt, zeigt die Beschwerdeführerin nicht auf, dass die massgeblichen kantonalen Bestimmungen (§ 9 Abs. 1 und § 12 Gerichtsgebührenverordnung/ZH) willkürlich angewandt worden wäre.