Citation: 1C_121/2020 E. 5.2.3

5.2.3. Weil die Beschränkung der Ausnützung im Quartierplanbeschluss vom 11. Juni 1975 ausdrücklich nur unter Vorbehalt des künftigen Rechts angeordnet wurde, ist es schliesslich vertretbar und jedenfalls nicht geradezu willkürlich, wenn die Vorinstanz im angefochtenen Urteil zum Schluss kommt, die Regelung der maximalen Ausnützung der Grundstücke gemäss Quartierplanbeschluss habe nicht im für den Erlass bzw. die Revision von Quartierplänen vorgesehenen Verfahren (§§ 147 ff. PBG/ZH) abgeändert werden müssen, sondern sei ohne Durchführung eines entsprechenden Verfahrens mit dem Inkrafttreten der Bau- und Zonenordnung vom 23. Oktober 1991 dahingefallen. Der Beschwerdeführer beklagt in diesem Zusammenhang, die Stadt Zürich habe in der Bau- und Zonenordnung vom 23. Oktober 1991 nicht darauf hingewiesen, dass die am 11. Juni 1975 angeordnete Beschränkung der Ausnützung im Quartier "Rütihof" mit dem Inkrafttreten der neuen Bau- und Zonenordnung dahinfalle. Gewiss hätte die Stadt Zürich mit einem entsprechenden Hinweis in der Bau- und Zonenordnung Klarheit schaffen und die im Quartierplanbeschluss unter Vorbehalt angeordnete Beschränkung der Ausnützung ausdrücklich für aufgehoben erklären können. Dass sie dies nicht getan hat, ändert am Ergebnis der vorliegend zu beurteilenden Sache jedoch nichts und begründet ebenfalls keine Willkür.