Citation: 1C_238/2018 E. A

Die Niederlande ersuchte die Schweiz mit Schreiben vom 21. März 2016 um Rechtshilfe für eine Strafuntersuchung wegen Verkauf von für die Gesundheit schädlicher Ware, Urkundenfälschung, Geldwäscherei sowie Verstoss gegen die niederländische Umweltschutzgesetzgebung. Die Untersuchung betrifft den Verkauf und Transport von gefährlichen ölhaltigen Abfällen nach Curaçao. Die Abfälle sollen dort verdünnt und nach der Wiedereinfuhr als reguläres Produkt unter anderem im Rotterdamer Hafen verkauft worden sein. Die Staatsanwaltschaft des Kantons Zug trat mit Verfügung vom 6. April 2016 auf das Rechtshilfeersuchen ein. Sie ordnete eine Hausdurchsuchung bei der A.________ N.V. in Zug und weitere polizeiliche Abklärungen an. In der Folge gewährte sie der A.________ N.V. das rechtliche Gehör und nahm eine Triage der sichergestellten Unterlagen vor. Mit Schlussverfügung vom 5. Oktober 2017 ordnete sie die Herausgabe der nicht ausgeschiedenen Unterlagen an. Die von der A.________ N.V. dagegen erhobene Beschwerde wies das Bundesstrafgericht mit Entscheid vom 7. Mai 2018 ab.