Citation: 9C_50/2017 E. 3.2.2

3.2.2. Auch die Rügen in Bezug auf die Vermeidbarkeit der Erkrankung des Kausystems sind nicht stichhaltig: Die Vorinstanz hat begründet, weshalb beim Versicherten zu keinem Zeitpunkt von einer ausreichenden Mundhygiene ausgegangen werden kann (vgl. die vorinstanzliche Erwägung 6.2). Soweit die Beschwerde den betreffenden vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen lediglich entgegenhält, aufgrund der Xerostomie sei eine besonders sorgfältige Zahnpflege erforderlich gewesen, erübrigen sich nähere Ausführungen nach dem Gesagten ohne weiteres (vgl. E. 3.2.1). Wenn der Beschwerdeführer sodann darlegt, er sei aufgrund einer Anosognosie nicht in der Lage gewesen, die Notwendigkeit einer einwandfreien Zahn- und Mundhygiene zu erkennen, geht dies über eine blosse Vermutung nicht hinaus und lässt die Feststellungen des kantonalen Gerichts nicht als offensichtlich unrichtig erscheinen. Die Beschwerde erschöpft sich diesbezüglich darin, der gegenteiligen Sachverhaltsfeststellung des kantonalen Gerichts die eigene Sichtweise gegenüberzustellen und die Beweise anders zu würdigen, was nicht genügt. Hinzu kommt, dass bei der Mundhygiene die Mithilfe von Drittpersonen möglich und - wie das kantonale Gericht festgestellt hat - dem Beschwerdeführer zumutbar ist. Auch die übrigen Einwände vermögen die vorinstanzliche Beweiswürdigung nicht in Zweifel zu ziehen. Zusammengefasst stellt der Verzicht auf ergänzende Abklärungen keine Verletzung der Beweiswürdigungsregeln (Art. 43 Abs. 1 und 61 lit. c ATSG) dar (antizipierende Beweiswürdigung; BGE 136 I 229 E. 5.3 S. 236; 134 I 140 E. 5.3 S. 148; 124 V 90 E. 4b S. 94). Damit bleiben die Feststellungen des kantonalen Gerichts für das Bundesgericht verbindlich (E. 1). Der vorinstanzliche Entscheid ist bundesrechtskonform.