Citation: 1C_340/2022 E. 5.3

5.3. Die Beschwerdeführerin verweist hingegen darauf, dass sie die Verkehrsregeln kenne und sie grundsätzlich jederzeit respektiere. Sie habe im Abstand von mehreren Jahren innerorts eine Geschwindigkeitsüberschreitung begangen, habe sich dabei aber nur hinsichtlich des Geschwindigkeitslimits nicht aber gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern unachtsam verhalten, welche auch nicht zu Schaden gekommen seien. Der pädagogische Wert der neuerlichen Massnahmen sei deshalb sehr fraglich und deren Anordnung hätten deshalb hauptsächlich pönalen Charakter. Mit diesen Ausführungen vermag sie jedoch die Schlüsse der Vorinstanz nicht in Zweifel zu ziehen. Anders als im Urteil 1C_330/2011 vom 7. Februar 2011 E. 4, in welchem von der Anordnung von Verkehrsunterricht abgesehen wurde, hat die Beschwerdeführerin sowohl zahlreichere, als auch schwerwiegendere Widerhandlungen begangen und zeigt zudem nur beschränkte Einsicht in ihr Fehlverhalten.