Citation: 5C.147/2006 19.10.2006 E. B

Am 7. Januar 2002 erlitt X.________ einen Unfall. Die Versicherung Y.________ richtete ihr daraufhin die vertraglichen Taggelder für den Erwerbsausfall bis zur Erschöpfung des Anspruchs am 6. Januar 2004 aus. Soweit die vertraglichen Leistungen nicht bereits erfolgt waren, regelten die Parteien die Einzelheiten in einer Vereinbarung vom 19./20. Februar 2004. Dabei verpflichtete sich X.________ zudem, der Versicherung Y.________ das Ergebnis der Anmeldung bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung mitzuteilen und ihr eine entsprechende Verfügung zuzustellen (Ziff. 5a). Nach deren Eingang hatte die Versicherung Y.________ eine Überentschädigungsberechnung zu erstellen (Ziff. 5b). X.________ bevollmächtigte die Versicherung Y.________ schliesslich, den Betrag der Überentschädigung infolge einer IV-Rente direkt mit der zuständigen IV-Stelle zu verrechnen (Ziff. 5c). Nachdem die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich (SVA) die Versicherung Y.________ über den Rentenanspruch von X.________ in Kenntnis gesetzt hatte, stellte diese am 11. August 2004 einen Verrechnungsantrag für zu viel geleistete Taggelder im Umfang von Fr. 11'601.15. X.________ stimmte dem Verrechnungsantrag nicht zu, da ihrer Ansicht nach aufgrund des zu tief versicherten Jahreslohnes keine Überentschädigung vorliege. Mit Verfügung vom 15. Oktober 2004 sprach die SVA X.________ ab 1. Januar 2003 eine halbe ordentliche Invalidenrente sowie eine Kinderrente zu. Soweit in dieser Verfügung die Auszahlung des Betrages von Fr. 11'601.15 in Aussicht gestellt wurde, erhob die Versicherung Y.________ dagegen Einsprache. Mit Schreiben vom 21. Oktober 2004 teilte sie X.________ zudem mit, dass sie an der Rückforderung festhalte, da keine Überentschädigung eingetreten sei.