Citation: 1P.145/2004 16.07.2004 E. 3

3.1 A.________ stellt sich auf den Standpunkt, die dienstbarkeitsbelastete Parzelle Kat.-Nr. 11342, welche als Zufahrt zu seinen Parzellen Kat.-Nrn. 4277 und 569 diene, könne entgegen der Auffassung der Baudirektion nicht mit Personenwagen befahren werden. Dies ergebe sich allein schon aufgrund der Fahrgeometrie von Personenwagen, welche bei einer geknickten Fahrbahnfläche, wie sie hier ausgeschieden worden sei, eine grössere Breite erfordere. Die gegenteilige Tatsachenfeststellung und Tatsachenwürdigung der Baudirektion verletze daher das Willkürverbot im Sinne von Art. 9 BV. 3.2 Der Sachverhalt und die gestützt darauf vorgenommene Beweiswürdigung sind nur insoweit zu prüfen, als sie für die Beurteilung der vorliegenden Streitsache relevant sind. Die Baudirektion begründete die fehlenden Voraussetzungen für die Einleitung eines Teilquartierplanverfahrens nur nebenbei mit der vom Beschwerdeführer 1 beanstandeten Feststellung. Zur Hauptsache brachte sie vor, die Distanz zwischen der Haustüre H.________weg 1 und dem H.________weg betrage 23 m und von dort bis zur O.________strasse 36 m, insgesamt also 59 m. Die im Anhang "Technische Anforderungen" zu den Normalien vom 9. Dezember 1987 über die Anforderungen an Zugänge (Zugangsnormalien [ZN]; LS 700.5) angegebene Maximaldistanz vom Zugang bis zum Gebäudeeingang von 80 m sei demnach klar unterschritten. Aufgrund dieser Sachlage könne die verkehrsmässige Erschliessung als hinreichend qualifiziert werden, so dass es zur Schaffung eines Zugangs für Fahrzeuge keines Quartierplanverfahrens bedürfe. Wie die nachfolgenden Ausführungen zeigen (vgl. E. 4.2 und 4.3 hiernach), ist diese Rechtsauffassung nicht zu beanstanden. Ob die Fahrbahnfläche auf der dienstbarkeitsbelasteten Parzelle Kat.-Nr. 11342 eine genügende Breite für das Befahren mit Personenwagen aufweist, ist daher für die Beurteilung der vorliegenden Streitsache irrelevant. Die vom Beschwerdeführer in diesem Zusammenhang als willkürlich gerügte Tatsachenfeststellung und Tatsachenwürdigung braucht daher nicht weiter geprüft zu werden.