Citation: 8C_815/2015 E. 2

Der Beschwerdeführer leidet unbestrittenermassen an einem als Berufskrankheit anerkannten Handekzem, welches ihm die Ausübung der bisherigen beruflichen Tätigkeit als Fugenspezialist nicht mehr erlaubt. Für Tätigkeiten ohne starke mechanische Belastungen der Hände und ohne Exposition zu Wasser und zu flüssigen oder festen Reizstoffen besteht indes eine 100%ige Arbeitsfähigkeit, was ebenfalls nicht bestritten wird. Streitig und zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer infolge der Berufskrankheit ab 1. Mai 2013 Anspruch auf eine Invalidenrente aus der obligatorischen Unfallversicherung hat, und dabei namentlich die Höhe des dem Einkommensvergleich zu Grunde gelegten Valideneinkommens. Das anhand der Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) 2010 ermittelte, der Nominallohnentwicklung bis 2013 angepasste und um einen leidensbedingten Abzug von 5 % gekürzte Invalideneinkommen in der Höhe von Fr. 59'708.- wird wiederum nicht bestritten.