Citation: 1C_168/2017 E. 1.3

1.3. Im Übrigen wäre die Beschwerde auch in der Sache offensichtlich unbegründet. Die Vorwürfe des Amtsmissbrauchs, des Hausfriedensbruchs und der Freiheitsberaubung beziehen sich auf die Hausdurchsuchung vom 10. August 2016, bei welcher der Beschwerdeführer festgenommen und zugeführt wurde, nachdem er sich nach telefonischer Aufforderung des Beschwerdegegners nicht unverzüglich in die zu durchsuchenden Büroräumlichkeiten begab und sein Verteidiger am Telefon bekanntgab, er könne nicht zusichern, dass sein Mandant dies noch freiwillig tun werde. Der Beschwerdeführer macht geltend, der Beschwerdegegner habe diese Zwangsmassnahmen durchgeführt, ohne dass die Voraussetzungen - insbesondere ein Tatverdacht - gegeben gewesen seien und sich dadurch strafbar gemacht. Die Rechtmässigkeit von Zwangsmassnahmen ist indessen in erster Linie im Beschwerdeverfahren vom Obergericht zu prüfen, wie dies auch in der Rechtsmittelbelehrung des Hausdurchsuchungs- und Durchsuchungsbefehls vom 8. August 2016 zutreffend festgehalten ist. Der Beschwerdeführer behauptet nicht, ein solches Beschwerdeverfahren eingeleitet zu haben, und das ist, jedenfalls aus den dem Bundesgericht zur Verfügung stehenden Akten, nicht ersichtlich. Der Beschwerdeführer kann unter diesen Umständen nicht mit Erfolg behaupten, der Beschwerdegegner habe die Zwangsmassnahmen vom 10. August 2016 willkürlich, ohne jede Grundlage durchführen lassen. In Bezug auf den Tatbestand der Amtsgeheimnisverletzung ist das Obergericht zum plausiblen Schluss gekommen, dass kein Anfangsverdacht dafür vorliege, dass der Beschwerdegegner vorsätzlich Amtsgeheimnisse verletzt haben könnte. Das widerlegt der Beschwerdeführer nicht substantiiert.