Citation: 8C_199/2023 E. 6.4

6.4. Die Beschwerdeführerin bringt vor, das Zumutbarkeitsprofil sei derart einschränkend, dass sie auf Arbeitsvermittlung angewiesen sei. Es trifft zwar zu, dass eine angepasste Stelle einige Anforderungen erfüllen muss. Die Vorinstanz hat aber bundesrechtskonform erkannt, dass entsprechende Arbeitsgelegenheiten auf dem ausgeglichenen hypothetischen Arbeitsmarkt genügend verfügbar sind. Entsprechend adaptierte Tätigkeiten sind der Beschwerdeführerin gemäss beweiskräftiger Beurteilung der RAD-Ärzte zu 100 % zumutbar, und zwar ohne Leistungsminderung. Die Beschwerdeführerin legt nicht dar und es ist auch nicht erkennbar, inwiefern bei der Suche nach einer geeigneten, auf ihr Anforderungsprofil zugeschnittenen Arbeitsstelle zusätzliche krankheitsbedingte Erschwernisse bestehen sollten (vgl. E. 6.2 hiervor). Die Vorinstanz hat demnach Art. 18 IVG nicht verletzt, indem sie einen Anspruch der Beschwerdeführerin auf Arbeitsvermittlung verneinte. Dass die Voraussetzungen anderer Massnahmen beruflicher Art erfüllt wären, zeigt die Beschwerdeführerin im Übrigen nicht auf und ist auch nicht ersichtlich.