Citation: 5A_558/2024 E. 3.4.3

3.4.3. Vor dem Hintergrund des für das Bundesgericht demnach massgeblichen Sachverhalts (Art. 105 Abs. 1 BGG; alleinige Obhut des Vaters ab Juni 2022, der das Kind bis Juli 2023 ständig betreute; Einschulung im Kindergarten und Besuch der Tagesschule) ist der Schluss der Vorinstanz, wonach sich der gewöhnliche Aufenthalt des Kindes im Sommer 2023 in der Schweiz befunden hat, nicht zu beanstanden. Insbesondere kommt es nicht darauf an, ob das Kind - was die Beschwerdeführerin bestreitet - einen "Willen" zum dauernden Verbleib hatte, denn auf solche inneren Umstände kommt es gerade nicht an (oben E. 3.1; Urteil 5A_257/2011 vom 25. Mai 2011 E. 2.2).