Citation: 6B_95/2024 E. B

B.a. Das Obergericht des Kantons Solothurn bestätigte am 31. August 2023 das erstinstanzliche Urteil im Schuld- und Strafpunkt sowie bezüglich der Ersatz- und der Zivilforderung der Privatklägerin von je Fr. 292'251.--. Die von A.________ zu bezahlende Ersatzforderung sprach es der Privatklägerin zur Deckung der Zivilforderung zu. Die Vermögensbeschlagnahme hielt es im Betrag von Fr. 292'251.-- bis zur Begleichung der Ersatzforderung aufrecht. B.b. Dem Urteil liegt folgende Sachverhaltsfeststellung zugrunde: Die C.________ GmbH wurde am 28. Mai 2019 gegründet und mit A.________ als einzigem Gesellschafter und Geschäftsführer mit Einzelunterschrift ins Handelsregister des Kantons Solothurn eingetragen. Die Gesellschaft betrieb ab September 2019 in U.________ eine Bar D.________. Am 29. März 2020 unterzeichnete A.________ für die C.________ GmbH das Covid-19-Kreditantragsformular über einen Kredit von Fr. 300'000.--. Darin gab er für das Jahr 2019 einen Umsatzerlös von Fr. 3'000'000.-- an. Weiter bestätigte er u.a., dass die C.________ GmbH aufgrund der Covid-19-Pandemie namentlich hinsichtlich ihres Umsatzes wirtschaftlich erheblich beeinträchtigt sei, die Gesellschaft den Kreditbetrag ausschliesslich zur Sicherung ihrer laufenden Liquiditätsbedürfnisse verwenden werde und alle im Kreditantrag gemachten Angaben vollständig seien und der Wahrheit entsprächen. Der Covid-19-Kredit in der Höhe von Fr. 300'000.-- wurde von der Bank E.________ per 8. April 2020 auf das Bankkonto der C.________ GmbH überwiesen. Am 9. April 2020 wurde ab diesem Konto ein Bargeldbezug von Fr. 50'000.-- getätigt. Am 14. April 2020 und am 26. Mai 2020 erfolgten Überweisungen auf das Privatkonto von A.________ bei der Bank E.________ in der Höhe von Fr. 50'000.-- bzw. Fr. 60'000.--. Zwischen dem 24. April 2020 und dem 25. Mai 2020 wurden drei Überweisungen im Gesamtbetrag von Fr. 36'500.-- an F.________ und mit Datum vom 16. April 2020, 11. Mai 2020 und 8. Juni 2020 Zahlungen im Umfang von total EUR 48'000.-- an die G.________ in V.________/Kosovo getätigt. Am 23. Juli 2020 kündigte die Bank E.________ der C.________ GmbH den COVID-19-Kredit über Fr. 300'000.-- infolge irreführender Angaben und Verletzung des Kreditvertrages per sofort. Das Obergericht wirft A.________ vor, er habe im Covid-19-Kreditantragsformular falsche Angaben zum effektiven Umsatzerlös der C.________ GmbH im Jahr 2019 gemacht. Bei den auf dem Kontokorrentkonto der C.________ GmbH in der Zeit vom 1. September bis am 31. Dezember 2019 einbezahlten insgesamt rund Fr. 190'000.-- habe es sich fast ausschliesslich um Umsätze in bar gehandelt. Selbst aufgerechnet auf zwölf Monate habe der Jahresumsatz 2019 der C.________ GmbH nicht Fr. 3 Mio. betragen. Weiter habe A.________ den Covid-19-Kredit im Umfang von Fr. 260'000.-- entgegen der Zusicherung in Ziff. 5 der Kreditvereinbarung nicht ausschliesslich zur Sicherung der laufenden Liquiditätsbedürfnisse der C.________ GmbH verwendet, was er schon im Zeitpunkt seines Kreditantrags beabsichtigt habe. Die Überweisungen von insgesamt Fr. 36'500.-- an F.________ seien als nachträgliche Lohnerhöhung für die Monate Januar bis März 2020 sowie als vertraglich nicht geschuldeter Bonus erfolgt. Bei der Überweisung der Fr. 48'000.-- an die G.________ für eine angebliche Stuhllieferung habe es sich allenfalls um eine nicht notwendige Ersatzinvestition, bei der Möblierung der Aussenterrasse um eine Investition in eine Erweiterung des Geschäftsbereichs und bei den auf sein Privatkonto überwiesenen Fr. 110'000.-- allenfalls um die Refinanzierung seiner privaten Darlehen an die C.________ GmbH gehandelt. Dass er mit den in bar abgehobenen Fr. 50'000.-- laufende Geschäftskosten wie Getränkerechnungen bezahlte, qualifizierte das Obergericht als Schutzbehauptung.