Citation: 9C_8/2025 E. 1.2

1.2. Am 25. November 2015 veranlagte das Steueramt des Kantons St. Gallen (nachfolgend: die Veranlagungsbehörde) die Eheleute A.________ für die Steuerperiode 2013. Die Veranlagungsverfügungen erwuchsen unangefochten in Rechtskraft. Die Veranlagungsverfügungen des Kantons St. Gallen zur B.________ GmbH, Steuerperiode 2013, ergingen alsdann am 12. Oktober 2017. Darin nahm die Veranlagungsbehörde eine Aufrechnung (drei Positionen) in Höhe von Fr. 375'565.- vor, dies als Folge festgestellter geldwerter Leistungen an den Alleingesellschafter. Die Aufrechnung setzte sich folgendermassen zusammen: Fr. 306'565.- Finanzanlage (C.________ Ltd); geschäftsmässig nicht begründete Verbuchung Fr. 19'000.- Schenkung eines Miteigentumsanteils; geschäftsmässig nicht begründete Verbuchung Fr. 50'000.- Ertrag aus Konventionalstrafe; nicht verbucht Fr. 306'565.- Finanzanlage (C.________ Ltd); geschäftsmässig nicht begründete Verbuchung Fr. 19'000.- Schenkung eines Miteigentumsanteils; geschäftsmässig nicht begründete Verbuchung Fr. 50'000.- Ertrag aus Konventionalstrafe; nicht verbucht Die Veranlagungsbehörde brachte den Hinweis an: "Diese Finanzanlage ist geschäftsmässig nicht begründet und wird als privat taxiert. Sie wurde überdies mittels Aufnahme von Fremdkapital finanziert. Steuerrechtlich wird jedwede Abschreibung als geldwerte Leistung taxiert. Wir empfehlen, die Finanzanlage C.________ Ltd (Buchwert per 31. Dezember 2013: Fr. 614'365.-) sowie das Passivdarlehen gegenüber der D.________ AG (Buchwert per 31. Dezember 2013: Fr. 307'800.-, vgl. Konto 1410, minusaktiv) gegen ein Gesellschafter-Kontokorrent auszubuchen." Dadurch hätte die steuerrechtliche Aufrechnung handelsrechtlich nachvollzogen werden können.