Citation: 4P.209/2005 02.11.2005 E. 2.2

2.2. Die Beschwerdeführerin bringt vor, es habe sich bei der Rüge der Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör um "den zentralen Gesichtspunkt der Berufung" gehandelt. Die Beschwerdeführerin hatte in der kantonalen Berufung vorgebracht, dass frühere Lohnausweise und der Durchschnittslohn der entsprechenden Versicherungsbranche Anhaltspunkte für die Beurteilung der Angemessenheit des Lohnes gemäss Art. 349a OR hätten liefern können. Die Beschwerdeführerin behauptet nicht, dass sie vor dem Obergericht die Erhebung des Durchschnittslohns der Versicherungsbranche beantragt hätte, und sie weist nicht nach, dass ihr dies nach kantonalem Recht verwehrt gewesen wäre. Die Edition früherer Lohnausweise hat sie im obergerichtlichen Verfahren verlangt und das Obergericht hat begründet, weshalb es diese als unzulässig erachtete.