Citation: I 108/05 07.06.2005 E. 4

4.1 Das kantonale Gericht gelangte im Wesentlichen gestützt auf die Schlussfolgerungen der MEDAS-Expertise vom 25. Februar 2004 zur Auffassung, dass die Versicherte für leichte bis mittelschwere Tätigkeiten im Umfang von 30 % arbeitsfähig sei, wobei sich nicht die rheumatologischen sondern vielmehr die psychopathologischen Befunde limitierend auswirkten. In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird dagegen zur Hauptsache - wie bereits im vorinstanzlichen Verfahren - eingewendet, der konsiliarisch beigezogene Dr. med. F.________, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, habe in seinem Teilgutachten vom 23. Dezember 2003 ausdrücklich festgehalten, dass es sich, da das psychische Leiden weder durch psychopharmakologische noch durch psychotherapeutische Massnahmen beeinflussbar sei, empfehle, vor einem beruflichen Wiedereinstieg einen Rehabilitationsversuch mit testpsychologischer Abklärung der Intelligenz der Versicherten durchzuführen. 4.2 Im MEDAS-Gutachten vom 25. Februar 2004, welches die rechtsprechungsgemäss erforderlichen Kriterien für beweiskräftige ärztliche Entscheidungsgrundlagen (vgl. BGE 125 V 352 Erw. 3 mit Hinweisen) unbestrittenermassen erfüllt, wurde im Rahmen der zusammenfassenden Gesamtbeurteilung unter dem Titel "Beurteilung der Arbeitsfähigkeit" zur "Arbeitsfähigkeit bei anderer Tätigkeit" ohne weitere Vorbehalte oder Einschränkungen vermerkt, dass der Versicherten - neben den bisherigen Tätigkeiten als Kinderbetreuerin oder Mitarbeiterin in einer Buchdruckerei - auch jede andere ausserhäusliche Beschäftigung auf Grund der psychopathologischen Befunde noch zu 30 % zumutbar sei. Die von Dr. med. F.________ genannte vorgängige testpsychologische Abklärung wird lediglich als Empfehlung, nicht aber als Voraussetzung einer erfolgreichen Umsetzung des noch vorhandenen Leistungsvermögens der Beschwerdeführerin unter den "Möglichkeiten zur Verbesserung der Arbeitsfähigkeit durch medizinische oder berufliche Massnahmen" aufgeführt. Vor diesem Hintergrund wie auch angesichts der über Jahre hinweg gezeigten beruflichen Leistungen im Rahmen von Vollzeitpensen rechtfertigt sich die Annahme, dass die Versicherte - auch ohne die Vornahme weiterer Abklärungen - in der Lage ist, auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt eine ihren Fähigkeiten entsprechende Tätigkeit zu finden und im ihr zumutbaren Umfang von 30 % auszuüben.