Citation: 6B_180/2023 E. 3.4

3.4. Auch hier wendet sich der Beschwerdeführer gegen die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung. Er bringt vor, die Vorinstanz erwähne nicht, unter welchen genauen Umständen die Nachfahrmessung erfolgt sei. Die Polizei halte bloss fest, der Beschwerdeführer habe die signalisierte Höchstgeschwindigkeit bestimmt um mehr als 25 km/h überschritten. Diese Behauptung werde einzig damit begründet, dass man die Verfolgung habe abbrechen müssen. Wie es sich damit im Einzelnen verhält, kann offen bleiben. Denn die Vorinstanz stellt auf die Aussage des Beschwerdeführers ab, welcher seine Geschwindigkeit als "massiv überhöht" beschrieben habe, was von der Auskunftsperson bestätigt worden sei. Daher gehen beide Vorinstanzen auch ohne konkrete Geschwindigkeitsmessung von einer Geschwindigkeitsüberschreitung von mindestens 25 km/h aus. Dass diese Feststellung schlechterdings unhaltbar wäre, legt der Beschwerdeführer nicht dar. Vielmehr begnügt er sich abermals mit einer unzulässigen appellatorischen Kritik am angefochtenen Beweisergebnis, indem er eine falsche vorinstanzliche Wiedergabe des Strassenverlaufs behauptet und den Beizug der Aussagen der Auskunftsperson kritisiert. Hingegen setzt er sich nicht mit der vorinstanzlichen Begründung auseinander, wonach die Militärpolizisten auf der geraden Strecke keinen Grund gehabt hätten, die Verfolgung abzubrechen, wenn die Geschwindigkeit des Beschwerdeführers nicht massiv überhöht gewesen wäre.