Citation: 4A_478/2024 E. 4.7

4.7. Der vorinstanzlichen Würdigung der weiteren Indizien wie etwa der Frage der umfassenden, allseitigen Untersuchung und der Qualifikation der behandelnden Ärztin hält der Beschwerdeführer ebenfalls nichts Substanzielles entgegen. Er hält vielmehr wiederum pauschal daran fest, die Arztzeugnisse seien gestützt auf die AVB "sehr wohl ausreichend" um den Hauptbeweis der krankheitsbedingten Arbeitsunfähigkeit zu erbringen, der nur durch den Gegenbeweis der Beschwerdegegnerin erschüttert werden könne, den sie aber nicht erbracht habe. Er kritisiert ausführlich den Beweiswert des von der Beschwerdegegnerin eingeholten Berichts in persönlichkeits- bzw. datenschutzrechtlicher sowie medizinischer Hinsicht. Der Beschwerdeführer versucht damit den Gegenbeweis zu entkräften, obwohl er substanziiert begründen müsste, warum die Vorinstanz willkürlich den ihm obliegenden Hauptbeweis als nicht erbracht erachtete.