Citation: 4A_700/2016 E. 4.3

4.3. Ohne dass entschieden werden müsste, ob der Beschwerdeführer mit seinen diesbezüglichen Ausführungen den Rügeanforderungen (vgl. Erwägung 2.1) nachgekommen ist, geht seine Auffassung fehl: Zunächst ist es nicht zielführend lediglich zu behaupten, dass sich aus der Steuerveranlagung aus dem Jahre 2013 ergebe, dass er seit dann Unterhaltsbeiträge zahle. Damit entkräftet der Beschwerdeführer das Argument der Vorinstanz, dass er keine aktuelle Steuerveranlagung eingereicht habe, nicht. Sodann ist es nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz zum Schluss kam, dass der Beschwerdeführer einzig mit der von ihm eingereichten Steuererklärung 2015 die von ihm behaupteten Zahlungen der Unterhaltsbeiträge nicht rechtsgenüglich dargelegt habe und damit seiner umfassenden Mitwirkungsobliegenheit nach Art. 119 Abs. 2 ZPO nicht nachgekommen sei (vgl. Urteil 4A_667/2015 vom 22. Januar 2016 E. 3.2). Dass die blosse Einreichung der genannten Steuererklärung nicht genügt, war schliesslich auch dem Beschwerdeführer selbst bewusst, erklärte er doch in der vorinstanzlichen Eingabe vom 12. Oktober 2016, mit der er die unentgeltliche Rechtspflege erstmals beantragte, dass er die "Belege Unterhaltsverpflichtung" nachreichen wolle und reichte sodann in der Folge, jedoch erst nach dem Entscheid vom 4. November 2016, nämlich mit der Eingabe vom 24. November 2016, unter anderem das Scheidungsurteil sowie Kontoauszüge ein, aus denen ersichtlich sei, dass er den Betrag von Fr. 2'750.-- an seine geschiedene Ehefrau und die Kinder bezahle.