Citation: 8C_420/2023 E. 4.5

4.5. Wie die Vorinstanz grundsätzlich zutreffend festhielt, hat die Verwaltung - und im Streitfall das Gericht - die potenziell lohnrelevanten Merkmale (Art und Ausmass der Behinderung, Alter, Dienstjahre, Nationalität bzw. Aufenthaltskategorie und Beschäftigungsgrad) im Einzelnen konkret zu würdigen und sodann - gesamthaft - nach pflichtgemässem Ermessen zu schätzen (vorne E. 3.2; Urteil 8C_332/2022 vom 19. Oktober 2022 E. 5.3). Soweit sie in der Folge aber davon ausging, dass aufgrund der übrigen Merkmale selbst bei einer tatsächlich lohnmindernden Wirkung der gesundheitlichen Beeinträchtigungen keine überdurchschnittlich negative Auswirkung auf die Lohnhöhe zu erwarten sei - mit anderen Worten die lohnmindernde Auswirkung der gesundheitlichen Beeinträchtigungen durch die schweizerische Staatsangehörigkeit des Beschwerdeführers, sein Alter von über 50 Jahren und das ihm noch mögliche Teilzeitpensum von 80 % kompensiert werde -, vermag dies nicht zu überzeugen. Zu seinen Gunsten kann der Beschwerdeführer hieraus im Ergebnis jedoch nichts ableiten. Es ist zwar richtig, dass nach der Rechtsprechung insbesondere dann ein Abzug vom Invalideneinkommen vorzunehmen ist, wenn die versicherte Person auch im Rahmen körperlich leichter Hilfsarbeitertätigkeiten in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt ist (BGE 148 V 174 E. 6.3 mit Hinweisen). Gesundheitliche Einschränkungen, die bereits in die Beurteilung der medizinischen Arbeitsfähigkeit eingeflossen sind - wie im vorliegenden Fall das um 20 % erhöhte Pausenbedürfnis - dürfen allerdings bei der Bemessung des leidensbedingten Abzugs nicht zusätzlich und damit doppelt berücksichtigt bzw. angerechnet werden (BGE 148 V 174 E. 6.3 mit Hinweisen). Die weiteren Faktoren einer vorwiegend sitzenden Tätigkeit mit wechselnder Belastung stellen letztlich eine nähere Umschreibung der leichten Tätigkeit dar. Als zusätzliche Einschränkung verbleibt, dass der Beschwerdeführer das linke Bein zwischenzeitlich hochlagern können muss. Hierbei handelt es sich nicht um einen Umstand, der mit Blick auf das breite Spektrum an körperlich leichten Hilfsarbeitertätigkeiten auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt als ausserordentlich (Urteil 8C_705/2022 vom 23. August 2023 E. 6.3.2.2) und lohnmindernd zu qualifizieren ist. In der Gesamtwürdigung mit den übrigen, unbestrittenermassen nicht abzugsrelevanten Merkmalen (vgl. vorne E. 5.1) erscheint somit ein leidensbedingter Tabellenlohnabzug nicht gerechtfertigt, womit das angefochtene Urteil im Ergebnis vor Bundesrecht standhält.