Citation: 6B_31/2022 E. 1.1

1.1. Der Beschwerdeführer rügt zusammengefasst, das anonyme Schreiben vom 9. Januar 2019 sowie alle weiteren Erkenntnisse, auf denen die Anklage beruhe, seien absolut unverwertbar. Dies begründet er zusammengefasst damit, der Anklagesachverhalt basiere einzig und alleine auf diesem anonymen Schreiben. Obwohl es sich bei der das Schreiben verfassenden Person um einen Belastungszeugen handle, habe keine Konfrontation stattgefunden. Das Strafverfahren gegen ihn sei durch das Schreiben nicht nur initiiert, sondern die Angaben darin und die Beilagen dazu auch in mehrfacher Hinsicht verwertet worden. Sowohl die Anklage als auch die vorinstanzlichen Verurteilungen würden sich auf die daraus gewonnenen zentralen Erkenntnisse abstützen.