Citation: 1B_193/2009 01.10.2009 E. 5

Der Beschwerdeführer wendet ein, es bestehe kein schutzwürdiges oder überwiegendes Interesse der Beschwerdegegnerin an einer Vermeidung der Konfrontation (S. 11 Ziff. 10) bzw. die umstrittene Einschränkung der Verteidigungsrechte sei missbräuchlich und unverhältnismässig (Ziff. 11), sei doch das Verfahren in Bezug auf die Tatbestände der Ausnützung der Notlage und des Betrugs nur aus zeitlichen Gründen noch nicht eingestellt worden. Es wurde (E. 3) bereits gesagt, dass Letzteres nicht angenommen werden kann. Die Beschwerdegegnerin ist somit entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers nicht nur förmlich Opfer im Sinne der Strafprozessordnung und des Opferhilfegesetzes. Weshalb es unter diesen Umständen Bundesrecht verletzen soll, wenn das Amtsstatthalteramt die beanstandete Videobefragung angeordnet hat, legt der Beschwerdeführer nicht hinreichend dar und ist auch nicht ersichtlich.