Citation: 6B_748/2017 E. 2.3

2.3. Dem Beschwerdeführer wird in der Anklageschrift vom 11. Mai 2015 vorgeworfen, ihm sei spätestens ab Frühling 2011 der inzwischen sehr kritische, existenzgefährdende finanzielle Zustand der beiden B.________-Gesellschaften bewusst gewesen (Anklageschrift Ziff. 11 S. 6). Die Anklageschrift enthält zudem wörtlich folgenden Vorhalt (vgl. Anklageschrift Ziff. 12 und 13 S. 7 f.) : " Trotz der - was X.________ genau wusste - schon seit Längerem bestehenden, sich bis Frühjahr 2011 noch weiter zuspitzenden schlechten finanziellen Situation der B.B.________ GmbH und der C.B.________ gmbh, respektive trotz der sich deutlich manifestierenden Zahlungsschwierigkeiten dieser zwei Gesellschaften, obwohl der Vorverkauf im Hinblick auf die kostspielige Open Air-Veranstaltung E.________ vom 23./24. Juni 2011 - wie X.________ wusste - miserabel lief, indem beispielsweise per 27. Mai 2011 von den insgesamt in den Verkauf gelangenden 30'000 Tickets erst zirka 10'000 und per 9. Juni 2011 erst zirka 13'000 Tickets verkauft waren, obwohl sich zeigte, dass die Durchführung der Open Air-Veranstaltung nicht rentabel sein konnte, -..], nachdem X.________ zirka ab sechs Wochen vor dem Anlass vom 23./24. Juni 2011 realisiert hatte, dass das bei der D.________ gmbh vorhandene Geld nicht ausreichte, um den Grossanlass durchzuführen, [...], veranlasste X.________ als federführende Person zu einem nicht genau bekannten Zeitpunkt vor dem 23. Juni 2011, im Hinblick auf das anstehende, von der D.________ gmbh veranstaltete, mangels vorhandener Finanzen von einer kurzfristigen Absage bedrohte Open Air E.________ vom 23./24. Juni 2011 im I.________-Stadion Basel, um diese Veranstaltung überhaupt durchführen zu können, namens der C.B.________ gmbh, aus deren Vermögen sowie - im nicht bekannten Umfang - auch noch mit Geldern, welche der B.B.________ GmbH zustanden, die darlehensweise Übertragung (als ungesicherten Überbrückungskredit) von Geldern der beiden B.________-Gesellschaften in sechsstelliger, aktenmässig nicht schlüssig ausgewiesener Höhe zwischen CHF 226'240.-- und maximal zirka CHF 750'000.-- an die nahestehende D.________ gmbh, wobei X.________ im Zeitpunkt dieser Geldüberweisung (-en) klar war oder er nahm solches zumindest billigend in Kauf, dass die D.________ gmbh realistischerweise das von den B.________-Gesellschaften ausgeliehen erhaltene Geld, zum finanziellen Nachteil dieser zwei Gesellschaften, nicht oder zumindest nicht im vollen Umfang wird zurückzahlen können. " Dem Beschwerdeführer wird vorgeworfen, er habe sich durch das erwähnte, in der Zeit vor dem 23. Juni 2011 gewährte "Darlehen" der Misswirtschaft und der qualifizierten ungetreuen Geschäftsbesorgung strafbar gemacht (Anklageschrift Ziff. 14 und 15 S. 8).