Citation: 2C_1076/2018 E. 2

2. Kann nur durch (sofort verfügbare) Urkunden genügend Zweifel an der Sachverhaltsdarstellung der ersuchenden Behörde erweckt werden, um die Vermutung zu Gunsten des ersuchenden Staates zu widerlegen bzw. darf die Vorinstanz einen Beweisantrag auf Beizug der Akten aus einem anderen Verfahren, mit welchem widersprüchliches Verhalten der ersuchenden Behörde nachgewiesen werden könnte, einzig mit dem Hinweis, dass das Bundesverwaltungsgericht keine Untersuchungshandlungen vornimmt, abweisen? Gilt dies selbst dann, wenn die Urkunden nachweislich durch den Beschwerdeführer nicht erhältlich sind?