Citation: 8C_332/2018 E. 3.1.2

3.1.2. Der Beschwerdeführer bringt vor, die Vorinstanz pulverisiere die von ihr auf Seiten des Valideneinkommens vorgenommene Parallelisierung, indem sie zur Bestimmung des Invalideneinkommens auf das Total der LSE abstelle, das um 39.7 % über dem standardisierten Bruttolohn im Bereich des Gastgewerbes liege. Er habe während des gesamten Erwerbslebens in der Gastronomie gearbeitet. Nach der Rechtsprechung (Urteil 9C_311/2012 vom 23. August 2012 E. 4.1 mit Hinweis) könne - ausnahmsweise - der statistische Lohn eines einzelnen Sektors oder gar einer bestimmten Branche herangezogen werden, wenn es als sachgerecht erscheine, um der im Einzelfall zumutbaren erwerblichen Verwertung der verbleibenden Arbeitsfähigkeit Rechnung zu tragen, namentlich bei Personen, die vor der Gesundheitsschädigung lange Zeit im betreffenden Bereich tätig gewesen seien und bei denen eine Arbeit in anderen Bereichen kaum in Frage komme. Genau ein solcher Ausnahmefall liege hier vor. Daher sei das hypothetische Invalideneinkommen nicht anhand des Totals der Tabelle TA1 der LSE 2012 (Fr. 5'210.-), sondern gestützt auf die Randziffern 55-56 (Gastgewerbe/Beherbergung und Gastronomie) zu bestimmen (Fr. 3'730.-).