Citation: 5A_86/2022 E. 2

Die Beschwerdeführerin verlangt generell neue Richter und speziell die Auswechslung des Bezirksgerichts wegen Verfassungsverletzungen; dem federführenden erstinstanzlichen Richter wirft sie vor, er habe viele ihrer Anträge ignoriert, weshalb sie ihn als Feind betrachte, der willkürlich, diskriminierend, mobbend, rassistisch und parteiisch handle. Ein Ausstandsbegehren kann nicht institutionell, d.h. gegen ein Gericht oder eine Abteilung erhoben werden; vielmehr sind substanziiert vorgetragene Ausstandsgründe in Bezug auf konkrete Personen vorzubringen (vgl. BGE 105 Ib 301 E. 1a S. 302 f.; Urteile 1B_86/2011 vom 14. April 2011 E. 3.3.1; 2C_305/2011 vom 22. August 2011 E. 2.7; 5A_205/2017 vom 11. Mai 2017 E. 3; 5A_528/2020 vom 3. Juli 2020 E. 3). Was den federführenden erstinstanzlichen Richter anbelangt, ist er nicht allein deshalb befangen, weil er in früheren Verfahren zwischen den gleichen Parteien geurteilt hat (BGE 129 III 445 E. 4.2.2.2 S. 466 f.; 143 IV 69 E. 3 S. 74). Die gegen ihn gerichteten Vorwürfe sind im Übrigen polemisch; darauf ist nicht weiter einzugehen.