Citation: 1P.659/2002 03.06.2003 E. 1

In der staatsrechtlichen Beschwerde wird wiederholt beanstandet, dass das Kassationsgericht auf verschiedene vom Beschwerdeführer vorgebrachte Einwände und Aspekte nicht eingegangen sei. Es kann davon ausgegangen werden, dass damit eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör nach Art. 29 Abs. 2 BV gerügt wird. Aus dem in dieser Vorschrift gewährleisteten Anspruch auf rechtliches Gehör ergibt sich die Pflicht der Behörde, die Sache zu prüfen und ihren Entscheid zu begründen. Diese Pflicht bedeutet jedoch nicht, dass sich die urteilende Instanz mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinander setzen und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegen müsste. Sie kann sich auf die für ihren Entscheid wesentlichen Punkte beschränken. Es genügt, wenn die Behörde wenigstens kurz die Überlegungen nennt, von denen sie sich leiten liess und auf welche sich ihr Entscheid stützt (BGE 126 I 97 E. 2b S. 102 f.; 124 V 180 E. 1a S. 181, je mit Hinweisen). Der angefochtene Entscheid des Kassationsgerichts genügt diesen Anforderungen. Das Kassationsgericht hat sich eingehend mit den Rügen des Beschwerdeführers befasst und ausführlich dargelegt, aus welchen Gründen es zum Schluss gelangte, die Nichtigkeitsbeschwerde sei abzuweisen. Von einer Verletzung des rechtlichen Gehörs bzw. der Begründungspflicht kann keine Rede sein.