Citation: 1C_205/2023 E. 4.4

4.4. Die Vorinstanz hat eingehend begründet, weshalb ein Volumenverzicht vorliegend nicht gefordert werden könne. Dies entspricht der bundesgerichtlichen Rechtsprechung, wonach ohne klar überwiegende öffentliche Interessen nicht bereits deshalb eine Unvereinbarkeit mit dem Eingliederungsgebot oder einer Ästhetikklausel vorliegt, weil eine Baute - bzw. in casu der streitige projektbezogene Gestaltungsplan - die bau- und planungsrechtlich zulässigen Masse ausschöpft (vgl. BGE 145 I 52 E. 4.4; 115 Ia 114 E. 3d; Urteile 1C_182/2022 vom 20. Oktober 2023 E. 6.1; 1C_175/2017 vom 28. Juni 2017 E. 3.4; je mit Hinweisen). Dies gilt auch hinsichtlich der von den Beschwerdeführenden geforderten Reduktion der Gesamthöhe einzelner bzw. aller Baukörper, ist doch die maximal zulässige Gesamthöhe ebenfalls Teil der baurechtlichen Grundordnung. Ohnehin ist nicht ersichtlich, weshalb die geforderte geringere Gesamthöhe bei gleichzeitig höherer Überbauungsziffer vorliegend eine bessere Eingliederung zur Folge haben sollte. Wie der Gemeinderat in seiner Vernehmlassung zutreffend anmerkt, hätte diese Alternativlösung eine Versiegelung zusätzlicher Flächen zur Folge, die sich negativ auf das Orts- und Landschaftsbild, insbesondere die Erkennbarkeit der Geländeform, auswirken würde.