Citation: 6P.138/2004 11.02.2005 E. 2

Staatsrechtliche Beschwerde Die Vorinstanz stützt ihre Feststellung betreffend den Abstand des Beschwerdeführers zum Vordermann im Wesentlichen auf den Polizeirapport vom 26. Dezember 2002, auf die Zeugenaussage eines Polizeibeamten vom 9. Dezember 2003 und auf die von den Polizeibeamten erstellte Videoaufnahme (angefochtenes Urteil S. 8). 2.1 Die inkriminierte Fahrweise wurde von zwei Polizeibeamten beobachtet, welche in einem neutralen Dienstfahrzeug hinter dem Beschwerdeführer fuhren und das Geschehen auf Video aufnahmen. Im Polizeirapport vom 26. Dezember 2002 wird festgehalten, dass der Beschwerdeführer während ca. 1 ½ Kilometern dem voranfahrenden Auto mit einem Abstand von höchstens 10 Metern gefolgt sei und seine Geschwindigkeit über die ganze Wegstrecke zwischen 120 und 130 km/h betragen habe. Einer der beiden Polizeibeamten wurde vor der ersten Instanz als Zeuge einvernommen. Er sagte am 9. Dezember 2003 aus, der Beschwerdeführer sei etwa 1 ½ Kilometer lang zu nahe an den voranfahrenden Wagen aufgefahren. Man habe dies von hinten gut erkennen können. Auf entsprechende Frage stufte er den Abstand als sehr gefährlich ein. Das Geschehen ist auf einem Videoband festgehalten. Die Aufnahme beginnt ab ca. km 48.000. Zunächst ist auf dem Überholstreifen der Personenwagen des Beschwerdeführers sichtbar, der im Begriffe ist, zwei Fahrzeuge zu überholen. Ab ca. km 48.300 wird auf dem Überholstreifen der Vordermann des Beschwerdeführers sichtbar, der ebenfalls im Begriffe ist, die beiden Fahrzeuge zu überholen. Zwischen ca. km 48.500 und km 48.700 wird der vordere Personenwagen durch das Fahrzeug des Beschwerdeführers verdeckt, doch ist immerhin teilweise ein Schattenwurf auf der Fahrbahn erkennbar. Ab ca. km 48.700 ist der Vordermann wieder sichtbar. Dieser wechselt ab ca. km 49.000, nachdem er am zweiten überholten Fahrzeug vorbeigefahren ist, vom linken auf den rechten Fahrstreifen und befindet sich ab ca. km 49.100 auf dem rechten Fahrstreifen.