Citation: 9C_302/2021 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz mass der Gerichtsexpertise vom 16. April 2020 Beweiswert zu. Gestützt darauf schloss sie auf eine relevante gesundheitliche Verbesserung bzw. auf eine deutlich bessere Angewöhnung oder Anpassung an die Behinderung seit der ursprünglichen Rentenzusprache. Sie begründete diesen Schluss insbesondere damit, dass es beim Beschwerdeführer als Folge des hirnorganischen Psychosyndroms emotionale Schwankungen und depressive Inhalte verschiedener Schwere und Dauer gegeben habe; dies alles im Rahmen einer nun erfolgreich behandelten rezidivierenden depressiven Störung. Dr. med. F.________ habe diesen Depressionsverlauf nicht rekonstruieren können. Im Unterschied zu früheren Abklärungen habe er keine klinisch manifeste Depression mehr feststellen können. Er habe deshalb einen Status nach depressiven Episoden diagnostiziert. Dieser Umstand sei als Revisionsgrund zu qualifizieren. Dem Gutachten des Dr. med. F.________ sei somit eindeutig und unmissverständlich zu entnehmen, dass sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers im Zeitraum zwischen der erstmaligen Rentenzusprache am 14. Juli 2009 und der Verfügung vom 2. Dezember 2016 verbessert habe. Im Rahmen einer Eventualbegründung kam das kantonale Gericht zum Schluss, die Verfügung vom 2. Dezember 2016 wäre auch mit der substituierten Begründung der zweifellosen Unrichtigkeit der ursprünglichen Rentenverfügung vom 14. Juli 2009 zu schützen.