Citation: 6B_138/2022 E. 1.2.2

1.2.2. Sodann habe der Beschwerdeführer auf Vorhalt von Gesprächsaufzeichnungen eingeräumt, am 9. Dezember 2016 50 Gramm Kokain an einen Abnehmer vermittelt zu haben (Fall 2 gemäss Anklage). Ferner sei er zwischen Juli und Dezember 2016 mehrmals mit B.________ zu diesem Kunden gefahren und habe ihm dabei insgesamt mindestens weitere 60 Gramm Kokain übergeben. Wenngleich der Beschwerdeführer diese Aussagen vor Gericht bestritten und von bloss 50 Gramm Kokain gesprochen habe, sei erstellt, dass er insgesamt mindestens 110 Gramm Kokain an Dritte vermittelt habe. Davon fielen jedenfalls die am 9. Dezember 2016 vermittelten 50 Gramm in die Zeit nach Inkrafttreten der neuen Bestimmungen zur Landesverweisung.