Citation: 5A_154/2022 E. 5.3

5.3. Die Beschwerdeführerin verkennt die Funktion einer Verfahrensvertretung (Art. 449a ZGB). Wie die Vorinstanz zutreffend erklärt, hat die Erforderlichkeit einer derartigen Vertretung ihren Grund hier darin, dass die beiden Eltern und heutigen Prozessparteien aufgrund ihrer Uneinigkeit in der Impffrage ihre Aufgabe, nämlich C.________ in jeder Hinsicht (Art. 398 ZGB) gemeinsam (Art. 402 ZGB) als Beistände zu vertreten, nicht wahrnehmen können. Die Beschwerdeführerin stellt dies alles nicht in Frage. Weshalb die Notwendigkeit einer Vertretung nach Art. 449a ZGB geradezu zwingend vom ersten Tag des Verfahrens an feststehen muss, ist der Beschwerde im Übrigen nicht zu entnehmen und auch nicht ersichtlich.