Citation: U 106/02 19.11.2002 E. 4

Aufgrund der medizinischen Akten steht fest, dass kein Rückfall im Sinne der Gerichtspraxis vorliegt, denn es geht nicht um das erneute Aufflackern eines Leidens, das im Zusammenhang mit den beim Unfall im Juni 1970 erlittenen Verletzungen behandelt und vermeintlich geheilt worden war. Sodann fehlt es an den von der Rechtsprechung entwickelten typischen Voraussetzungen, damit von Spätfolgen gesprochen werden kann. Bei der von Dr. med. G.________ diagnostizierten massiven Verschlimmerung der Arthrose handelt es sich nicht um eine Veränderung, die zu einem völlig anders gearteten Krankheitsbild führte, wie es für die Annahme einer Spätfolge erforderlich wäre. Daher ist, was die Vorinstanz übersehen hat, das Ausmass der erwerblichen Auswirkungen keiner erneuten Ueberprüfung zu unterziehen. Die Vorbringen des Beschwerdeführers sind, soweit erheblich, nicht stichhaltig. Nicht entscheidend ist nach dem Gesagten insbesondere, dass der Versicherte seit dem Unfall an Beschwerden leidet, die durch medizinische Massnahmen nicht vollständig geheilt werden konnten. Sodann werden keine nicht schon bekannte und in die Beurteilung einbezogene Leiden geltend gemacht , weshalb von der beantragten Einholung eines fachärztlichen Gutachtens abzusehen ist.