Citation: 1P.474/2004 03.12.2004 E. 3

3.1 Die Rüge, das Appellationsgericht habe willkürlich nicht berücksichtigt, dass der Hauptzeuge zuerst nichts gegen ihn ausgesagt habe, ist unbegründet. Das Gericht folgte im angefochtenen Entscheid der Beweiswürdigung des Strafgerichts. Dies ist verfassungsrechtlich zulässig und wird vom Beschwerdeführer auch nicht beanstandet. Das Strafgericht setzte sich detailliert mit den Aussagen des Zeugen auseinander. Dabei ging es entgegen den Behauptungen des Beschwerdeführers auch darauf ein, dass der Zeuge zuerst die Frage nach sexuellen Übergriffen verneint hatte. 3.2 Ebenso unberechtigt ist die Kritik, das Appellationsgericht habe nicht nach den Gründen des Wechsels im Aussageverhalten gefragt. Das Appellationsgericht übernahm auch in diesem Punkt die Argumentation des Strafgerichts. Dieses prüfte die Glaubwürdigkeit der Darlegungen des Zeugen sorgfältig und wog die beiden Verhaltensweisen gegeneinander ab. Es kam zum Schluss, die zweiten Ausführungen seien in jeder Hinsicht glaubwürdig. Inwiefern dieser Schluss willkürlich sein sollte, legt der Beschwerdeführer nicht dar. Er beruft sich einzig auf die Tatsache, es stehe Aussage gegen Aussage. Dies ist aber für sich alleine nicht geeignet, eine willkürliche Beweiswürdigung darzutun.