Citation: 1C_618/2021 E. 3.3

3.3. Somit waren dem Beschwerdeführer alle Argumente des Kommandos der Kantonspolizei (und im Übrigen auch der Beschwerdegegnerin) hinlänglich bekannt. Die Formulierung im angefochtenen Entscheid, die Kantonspolizei habe "im Wesentlichen" auf die Eingabe vom 18. August 2021 verwiesen, mag insofern etwas missverständlich sein. Tatsächlich hat diese aber, wie erwähnt, inhaltlich nicht mehr Stellung genommen. Der Beschwerdeführer hat somit Gelegenheit gehabt, sich zu allen ihren Vorbringen zu äussern und ihm kam in der Sache auch das letzte Wort zu. Es bestand folglich in keinem Zeitpunkt die Gefahr, dass die Vorinstanz in ihrem Entscheid nicht alle Argumente des Beschwerdeführers - und alle seine Entgegnungen auf die Einwände des Kommandos der Kantonspolizei - hätte berücksichtigen können. Dieser vermochte gestützt auf den Entscheid der Anklagekammer auch ohne weiteres zu beurteilen, ob er diesen materiell anfechten wollte oder nicht. Eine Gehörsverletzung liegt somit nicht vor.