Citation: 2C_269/2021 E. B

Gegen den Einspracheentscheid der Gemeinde Naters vom 13. Juli 2020 gelangte der Abgabepflichtige an den Staatsrat des Kantons Wallis (nachfolgend: der Staatsrat). In seinem Entscheid vom 29. Juli 2020 erwog der Staatsrat, der Abgabepflichtige beantrage nicht die Aufhebung seiner Veranlagung, sondern ziele auf die Aufhebung bzw. Änderung von Art. 3 lit. a des Reglements über die Kur- und Beherbergungstaxe der Gemeinde Naters ab. Eine abstrakte Normenkontrolle sei dem Staatsrat jedoch verwehrt. Auf die Beschwerde sei deshalb nicht einzutreten. Mit Urteil vom 26. Februar 2021 trat das Kantonsgericht Wallis auf eine vom Abgabepflichtigen gegen den Entscheid des Staatsrats vom 29. Juli 2020 erhobene Beschwerde nicht. Es führte aus, dass sich der Gegenstand des Verfahrens auf die Frage beschränke, ob der Staatsrat zu Recht nicht auf die Beschwerde des Abgabepflichtigen eingetreten sei. Da sich der Abgabepflichtige in seiner Eingabe zu dieser Frage nicht äussere, gehe seine Beschwerde am Anfechtungsgegenstand vorbei. Sodann lieferte das Kantonsgericht eine doppelte Eventualbegründung, wonach die Beschwerde des Abgabepflichtigen selbst dann hätte abgewiesen werden müssen, wenn darauf eingetreten worden wäre: Zum einen sei der Nichteintretensentscheid des Staatsrats zutreffend, da der Abgabepflichtige für die von ihm anvisierte abstrakte Überprüfung des Reglements über die Kur- und Beherbergungstaxe der Gemeinde Naters das Bundesgericht hätte anrufen müssen. Zum anderen sei es nach der ständigen bundesgerichtlichen Rechtsprechung zulässig, die in der Gemeinde wohnhaften Personen von der Bezahlung der kommunalen Kurtaxe auszunehmen, so dass sich das Rechtsmittel des Beschwerdeführers auch inhaltlich als unbegründet erweise.