Citation: 1P.25/2005 16.03.2005 E. A

Am 9. April 2002 erhob die Bezirksanwaltschaft Hinwil Anklage gegen X.________ wegen mehrfacher Vergewaltigung, des mehrfachen Versuchs hierzu, der mehrfachen sexuellen Handlung mit Kindern und der mehrfachen sexuellen Nötigung zum Nachteil der 1988 geborenen Y.________ sowie wegen der Widerhandlung gegen Art. 23 Abs. 1 al. 5 ANAG. Zusammengefasst wurde dem Angeklagten unter anderem folgender Sachverhalt zur Last gelegt: Am 2. April 1999 sei Y.________ in die Schweiz eingereist. Es handle sich bei dem Mädchen um die Tochter der Ehefrau des Angeklagten. Die Geschädigte habe seit ihrer Einreise in der ehelichen Wohnung gelebt. Lediglich im Sommer 1999 habe sie zwei oder drei Wochen bei einer befreundeten Familie im Kanton Bern verbracht. In der Zeit zwischen Mai 1999 und der ersten Verhaftung am 16. Mai 2000 soll der Angeklagte in der ehelichen Wohnung ca. zehn bis fünfzehn Mal den Geschlechtsverkehr mit der Geschädigten vollzogen haben. Er habe dies gegen den Willen der Geschädigten getan und obwohl diese immer wieder gesagt habe, sie empfinde Schmerzen dabei. Mindestens 20 Mal soll der Angeklagte versucht haben, den Geschlechtsverkehr mit der Geschädigten zu vollziehen. Wegen deren Gegenwehr habe er dann jedoch davon abgelassen. Darüber hinaus werden dem Angeklagten verschiedene sexuelle Handlungen mit der Geschädigten vorgeworfen.