Citation: 2C_701/2022 E. B

Am 18. Juli 2018 stellte A.________ bei der zuständigen Auslandsvertretung ein Gesuch um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung zum Verbleib bei seiner Ehefrau in der Schweiz. Im 2019 wurde der gemeinsame Sohn D.________ geboren. Die Ehefrau B.________ war zu dem Zeitpunkt mit 15 Verlustscheinen im Gesamtbetrag von ca. Fr. 53'000.-- im Betreibungsregister verzeichnet. Das Migrationsamt lehnte das Gesuch um Familiennachzug am 5. März 2021 mit der Begründung ungenügender finanzieller Mittel, Überschuldung der Ehefrau B.________ und Gefahr weiterer Schulden ab. Die dagegen erhobenen Rechtsmittel blieben erfolglos (Rekursentscheid der Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich vom 19. August 2021; Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich vom 6. Juli 2022).