Citation: 2C_104/2023 E. 2.5

2.5. Vorliegend beschränkt sich der Beschwerdeführer im Wesentlichen darauf, zu behaupten, dass die Erwägungen der Vorinstanz betreffend die Dauer der ehelichen Gemeinschaft nicht überzeugend seien. Zur Begründung bringt er vor, der Umstand, dass sich seine Ehefrau im Mai 2021 bei einer Anwältin bezüglich der Scheidungsfolgen informiert habe, bedeute nicht, dass ihr Ehewille erloschen sei. Sodann stellt er sich auf den Standpunkt, dass die eheliche Gemeinschaft erst mit der Rückgabe des Wohnungsschlüssels am 3. August 2021 geendet habe, wobei er diese Auffassung nicht weiter begründet. Diese Ausführungen genügen den qualifizierten Anforderungen an die Begründung von Sachverhaltsrügen nicht. Damit gelingt es dem Beschwerdeführer nicht, substanziiert darzutun, inwiefern die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen und die Beweiswürdigung, wonach seine Ehe weniger als drei Jahre gedauert habe, offensichtlich unhaltbar bzw. willkürlich sind oder andere verfassungsmässige Rechte verletzen (vgl. E. 2.2 hiervor). Schliesslich vermag der Beschwerdeführer mit seinen pauschalen, nicht weiter belegten Behauptungen, wonach die Wiedereingliederung in seiner Heimat unzumutbar sei, nicht darzutun, dass und inwiefern die Vorinstanz Bundesrecht verletzt habe, indem sie das Vorliegen eines nachehelichen Härtefalls gemäss Art. 50 Abs. 1 lit. b i.V.m. Abs. 2 AIG verneint hat. Allgemeine Hinweise auf seine gute Integration reichen dazu nicht aus. Die Beschwerde enthält auch in diesem Punkt keine hinreichende Begründung (Art. 42 Abs. 2 BGG).