Citation: 8C_720/2015 E. 4.2

4.2. Auch die Kritik am Gutachten der Dr. med. H.________ zielt ins Leere. Entsprechend dem unangefochten in Rechtskraft erwachsenen Teilendentscheid vom 9. Juli 2010 bildete der Unfall vom 11. Juni 2003 (vgl. E. 3.3.1 hievor) mit den damals betroffenen Körperteilen zufolge des vorinstanzlich materiell beurteilten und bestätigten folgenlosen Fallabschlusses per 31. Dezember 2004 nicht mehr Gegenstand der weiteren Abklärungen. Vielmehr beschränkte sich der Gutachterauftrag an die Orthopädin Dr. med. H.________ auf die Folgen der Unfälle vom 16. Dezember 1998 und 11. September 2005, welche beide gleichermassen das linke OSG betrafen. Die von der Versicherten im Gegensatz dazu angerufenen Gutachten berücksichtigten allesamt darüber hinaus zahlreiche weitere Beschwerden (so insbesondere die beiden orthopädischen Gutachten der Dr. med. L.________ vom 9. Mai 2007 und 10. April 2008) sowie zusätzlich auch krankhafte Leiden (so zum Beispiel das asim-Gutachten), weshalb diese Expertisen in Bezug auf die festgestellten Leistungsfähigkeitsdefizite mit dem gemäss angefochtenem Entscheid als beweiskräftig anerkannten orthopädischen Gutachten der Dr. med. H.________ nicht zu vergleichen sind.