Citation: 5A_734/2019 E. 3.3.1

3.3.1. Die Beschwerdeführerin beanstandet dies vor Bundesgericht. Bezüglich des Geisteszustandes des Vaters sei unbestritten, dass dieser beeinflussbar, gesundheitlich angeschlagen und pflegebedürftig gewesen sei. Es sei gerichtsnotorisch, dass bei gesundheitlich beeinträchtigten Personen im hohen Alter oftmals auch die Wahrnehmungs- und Urteilsfähigkeit eingeschränkt sei. Das Beweismass betreffend die Fragen der Urteilsfähigkeit und Beeinflussbarkeit des Erblassers müsse auf überwiegende Wahrscheinlichkeit eingeschränkt werden.