Citation: 4A_251/2023 E. 8.8

8.8. Der Beschwerdeführer macht geltend, die Vorinstanz habe die Beweislast falsch verteilt und damit Art. 686 OR und Art. 8 ZGB verletzt. Wenn er betreffend die streitgegenständlichen Aktien einmal im Aktienbuch eingetragen worden sei, liege die Beweislast für eine angeblich fehlende Aktionärseigenschaft bei der Beschwerdegegnerin. Die Rüge des Beschwerdeführers setzt notwendigerweise voraus, dass er im vorinstanzlichen Verfahren zweifelsfrei nachzuweisen vermochte, dass es sich bei dem von ihm ins Verfahren eingebrachten Dokument um das echte Aktienbuch der Beschwerdegegnerin per 31. Dezember 2009 handelt. Diesen Nachweis hat die Vorinstanz, ohne in Willkür zu verfallen, nicht als erbracht erachtet (vgl. E. 2.1.8 des vorinstanzlichen Entscheids). Entsprechend kann der Beschwerdeführer gestützt auf das von ihm eingereichte angebliche Aktienbuch der Beschwerdegegnerin per 31. Dezember 2009 von vornherein keine Vermutung ableiten, dass er Eigentümer der vorliegend noch umstrittenen Aktien ist. Entsprechend zielt auch der Vorwurf einer falschen Verteilung der Beweislast von vornherein ins Leere. Damit muss nicht auf die vorinstanzliche Erwägung eingegangen werden, dass die Vermutung ohnehin als widerlegt zu qualifizieren wäre.