Citation: 9C_593/2023 E. A

A.a. Die 1963 geborene A.________ meldete sich im Dezember 2005 erstmals bei der Invalidenversicherung (IV) zum Leistungsbezug an. Nach Einholung eines Gutachtens des ABI (Ärztliches Begutachtungsinstitut GmbH) vom 26. Oktober 2006 sprach ihr die IV-Stelle Luzern eine Dreiviertelsrente mit Wirkung ab 1. Oktober 2005 zu (Verfügung vom 12. September 2007). Eine im Jahr 2009 vorgenommene revisionsweise Prüfung ergab einen unveränderten Rentenanspruch. A.b. Im Rahmen eines im November 2013 eingeleiteten Rentenrevisionsverfahrens stellte die Verwaltung der Versicherten in einem ersten Vorbescheid vom 12. Mai 2014 die Einstellung der Rente in Aussicht. Auf den Einwand der A.________ hin liess die IV-Stelle die Versicherte erneut begutachten. Gestützt auf die der Versicherten im ABI-Gutachten vom 30. Dezember 2014 attestierte Arbeitsfähigkeit von 80 % in einer leidensangepassten Tätigkeit erliess die IV-Stelle am 9. Juni 2015 einen zweiten, ebenso auf Aufhebung der Rente lautenden Vorbescheid. Nachdem A.________ Einwand erhoben, unter Berufung auf verschiedene ärztliche Berichte eine Verschlechterung des Rückenleidens geltend gemacht und sich mehreren Operationen unterzogen hatte, holte die IV-Stelle bei der Swiss Medical Assessment- and Business-Center (SMAB) AG ein weiteres polydisziplinäres Gutachten ein, welches am 27. November 2020 erstattet wurde und ebenfalls zu einer Arbeitsfähigkeit von 80 % in einer leidensangepassten Tätigkeit gelangte. Die IV-Stelle nahm berufliche Abklärungen vor, bevor sie in einem dritten Vorbescheid am 29. Juni 2021 ankündigte, die Rente einzustellen (Invaliditätsgrad von 12 %), wogegen A.________ Einwand erhob. Nach weiteren beruflichen Abklärungen hielt die IV-Stelle an der Revision und der Einstellung der Invalidenrente auf das Ende des (der Zustellung der Verfügung) folgenden Monats fest (Verfügung vom 15. Juli 2022).