Citation: 7B_322/2024 E. 5.4

5.4. Auch die vom Beschwerdeführer beiläufig erhobene Gehörsrüge erweist sich als unbegründet. Eine Verletzung seines rechtlichen Gehörs leitet er aus dem Umstand ab, dass er seit dem 22. November 2022 kein weiteres Mal amtsärztlich begutachtet worden sei. Wie sich aus den Akten ergibt, haben die kantonalen Instanzen ihren Vollzugsentscheid nicht nur auf das medizinische Gutachten vom 22. November 2022 gestützt, sondern auf diverse weitere ärztliche Berichte und Privatgutachten, die der Beschwerdeführer bis Februar 2024 selber eingereicht hat. Inwiefern ihm in diesem Zusammenhang das rechtliche Gehör verweigert worden wäre, legt er nicht nachvollziehbar dar. Im Übrigen hat die Vorinstanz ausdrücklich bestätigt, dass in seinem Fall eine weitere ärztliche Eintrittsuntersuchung bei Vollzugsantritt von Amtes wegen stattzufinden hat.