Citation: 9C_473/2021 E. A

Der 1974 geborene C.________ schloss mit der Fortuna Lebens-Versicherungs-Gesellschaft (heute: Generali Personenversicherungen AG; nachfolgend: Generali) am 5. Januar 2000 eine gebundene Vorsorgeversicherung mit Versicherungsbeginn am 1. Januar 2000 und -ablauf am 31. Dezember 2038 (Police Nr. xxx) ab, wobei als Begünstigte im Todesfall (in Position 3 resp. 4 der Begünstigungsordnung) die Mutter des Versicherten und bei deren Fehlen seine Schwester A.________ eingesetzt wurden. Am 5. Februar 2013 ging bei der Generali eine Erklärung vom 3. Februar 2013 ein, wonach im Todesfall des Versicherten seine "Lebenspartnerin" B.________ in Position 2 der Begünstigungsordnung mit einer Quote von 100 % zu berücksichtigen sei. Am 5. Februar 2013 erstellte die Generali eine aktualisierte Police (Nr. xxx.1), die sie dem Versicherten mit Begleitschreiben vom 8. Februar 2013 zustellte. Im Dezember 2018 starb C.________. Als einzige Erbin hinterliess er seine Schwester A.________. Ihr teilte die Generali am 30. August 2019 mit, dass der verstorbene Versicherte in den letzten fünf Jahren bis zu seinem Tod ununterbrochen eine Lebensgemeinschaft geführt habe, weshalb sie die Versicherungssumme gemäss Police Nr. xxx.1 der Lebensgefährtin des Verstorbenen ausbezahlt habe.