Citation: 9C_158/2017 E. 3.2

3.2. In letzterem Punkt ist der Vorinstanz insoweit zuzustimmen, als es hier schon aus beweisrechtlichen, aber auch ökonomischen Gründen zumindest empfehlenswert gewesen wäre, die fraglichen eingebrachten flüssigen Mittel, insbesondere die nachmaligen Erlöse und Rückzahlungen aus den Wertschriften und aus deren (direkten) Surrogaten, auf ein separates Konto zu verbuchen. Denn das Argument der Beschwerdeführerin, die Vermischung von liquiden Mitteln auf einem Bankkonto sei unproblematisch, da sich der Erlös aus dem Verkauf von Wertschriften aus dem Hilfsfonds oder von deren Surrogaten auch Monate später wieder feststellen lasse, greift zu kurz: Der Verkaufserlös aus rein patronal finanzierten Wertschriften, der nicht sofort reinvestiert, sondern vorerst einem allgemeinen Bankkonto mit freien Mitteln gutgeschrieben wird, die auch von Arbeitnehmern stammen (vgl. E. 2.1 vorne), entspricht auch Mitte oder Ende Jahr nur dann demselben rein patronalen Wert, wenn der eingebuchte Betrag während der Zeit, in der er auf dem Konto liegt, zu keinem Zeitpunkt resp. mit keiner Kontobelastung unterschritten wird. Fällt der Kontostand jedoch zeitweise unter den "patronalen Ursprungswert", so wird er nachträglich mit Hilfe von "gemischten" freien Mitteln wieder wertbeständig. Wie vorne aus E. 4.2.3 des Urteils 9C_707/2014 wiedergegeben (vgl. E. 2.2), erfolgt bei der Bildung von Arbeitgeberbeitragsreserven aus freien Mitteln keine differenzierte Betrachtung in dem Sinne, als nur die Arbeitnehmerbeiträge in den freien Mitteln verbleiben müssen. Ein gleich hoher oder höherer Kontostand in einem späteren Zeitpunkt bedeutet daher nicht per se, dass nach wie vor ein gleich hoher Wert vorhanden ist, der als rein patronal angehäuft gelten kann. Anders als die Beschwerdeführerin glauben zu machen versucht, geht es in der vorliegend zu beurteilenden Konstellation nicht allein um die Beständigkeit des Wertes, sondern auch um diejenige der Mittelherkunft. Der zitierten Erwägung lässt sich nichts Gegenteiliges entnehmen. Grenze des Surrogatbegriffs ist demnach nicht (bereits) der Umstand, dass der Erlös aus verkauften Wertschriften auf einem allgemeinen resp. "gemischten" Bargeldkonto zu liegen kommt. Entscheidend ist, dass der aus dem Verkauf resultierende "patronale Ursprungswert" während dieser Zeit masslich unangetastet bleibt, damit er seine "patronale Qualität" zu bewahren vermag.