Citation: 1P.188/2000 21.06.2000 E. A

A.- Das Obergericht des Kantons Zürich sprach als Berufungsinstanz am 16. September 1998 H.________ des mehrfachen Sich-Bestechen-Lassens im Sinne von Art. 315 Abs. 1 und 2 StGB sowie einzelner SVG-Delikte schuldig und verurteilte ihn zu 4 1/2 Jahren Zuchthaus, unter Anrechnung von 489 Tagen erstandener Haft, sowie zu einer Busse von Fr. 200'000.--. Der Angeklagte legte gegen dieses Urteil sowohl eine kantonale als auch eine eidgenössische Nichtigkeitsbeschwerde ein. Er erklärte am 23. November 1998 sein Einverständnis mit dem vorzeitigen Strafantritt. Am 20. Mai 1999 wurde er in die Strafanstalt Pöschwies verlegt. Dort stellte er am 15. November 1999 das Gesuch, es sei ihm am 31. Dezember 1999 ein Beziehungsurlaub von ca. 12 Stunden zu gewähren, damit er seine Ehefrau bei einem Rechtsanwalt in Zürich treffen könne. Die Direktion der Strafanstalt Pöschwies lehnte das Urlaubsgesuch am 1. Dezember 1999 wegen Fluchtgefahr ab. Gegen diesen Entscheid rekurrierte H.________ an die Justizdirektion des Kantons Zürich. Diese wies den Rekurs am 17. Februar 2000 ab.