Citation: 1P.734/2001 18.04.2002 E. 1

Der Beschwerdeführer ist durch den angefochtenen Entscheid, mit welchem er der fahrlässigen einfachen Verkehrsregelverletzung für schuldig erklärt und zu einer Busse von Fr. 600.-- verurteilt wurde, in seinen rechtlich geschützten Interessen berührt und damit legitimiert (Art. 88 OG), eine Verletzung verfassungsmässiger Rechte (Art. 84 Abs. 1 lit. b OG) geltend zu machen. Nach dem im staatsrechtlichen Beschwerdeverfahren geltenden Rügeprinzip (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG) sind in der Beschwerde die als verletzt erachteten Verfassungsrechte zu bezeichnen, und es ist im Einzelnen darzulegen, inwiefern diese durch den angefochtenen Entscheid verletzt sind. Der Beschwerdeführer ruft keine konkreten Verfassungsbestimmungen an. Er setzt sich jedoch ausreichend mit den von ihm beanstandeten Erwägungen und angeblich zu Unrecht unterlassenen Verfahrensschritten des Obergerichts auseinander, so dass seine Eingabe unter den Blickwinkeln einer allfälligen Verletzung der Unschuldsvermutung (Art. 6 Ziff. 2 EMRK, Art. 32 Abs. 1 BV) und des rechtlichen Gehörs (Art. 29 Abs. 2 BV) entgegengenommen werden kann.