Citation: 4A_235/2024 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer vermag keine Verletzung von Art. 9 BV aufzuzeigen, indem er der Vorinstanz in allgemeiner Weise vorwirft, sie habe sich bei der Beurteilung des Anspruchs auf unentgeltliche Rechtspflege "auf völlig sachfremde und aktenwidrige Vermutungen" gestützt und Art. 99 Abs. 1 lit. b und d ZPO sowie Art. 117 lit. a ZPO willkürlich angewendet. Ebenso wenig zeigt er Willkür auf mit dem Vorbringen, die Vorinstanz gehe bei der Beurteilung der Sicherstellung der Parteientschädigung davon aus, dass die Einbringlichkeit einer Parteientschädigung der Beschwerdegegnerin nach Art. 99 Abs. 1 lit. b und d ZPO erheblich gefährdet sei, stelle jedoch dennoch fest, der Beschwerdeführer sei aufgrund der intransparenten Verhältnisse nicht bedürftig. Entgegen der in der Beschwerde vertretenen Ansicht ist kein unauflöslicher Widerspruch darin zu erkennen, wenn die Vorinstanz im Rahmen der Beurteilung des Gesuchs um unentgeltliche Rechtspflege erwog, es lägen hinsichtlich der Einkommens- und Vermögensverhältnisse des Beschwerdeführers höchst intransparente Verhältnisse vor und diesem vorwarf, er habe seine Mitwirkungspflicht verletzt, und gleichzeitig aufgrund der intransparenten finanziellen Verhältnisse und unklaren Wohnsitzverhältnisse sowie der bestehenden Verlustscheine und weiteren offenen Betreibungen die Einbringlichkeit einer allfälligen Parteientschädigung als erheblich gefährdet ansah. Der Beschwerdeführer verkennt, dass sein Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege wegen Verletzung der Mitwirkungspflicht abgewiesen wurde und nicht etwa, weil die Vorinstanz feststellte, der Beschwerdeführer verfüge zur Finanzierung des Prozesses über hinreichend Einkommen und Vermögen, geschweige denn, dieses könne im Rahmen eines Vollstreckungsverfahrens verwertet werden. Der Vorwurf der Willkür ist unbegründet.