Citation: 5A_1043/2021 E. 1

Der Streit dreht sich um die Frage, ob die Beschwerdeführer alles Interesse an einer zu ihren Gunsten lautenden Grunddienstbarkeit verloren haben. Das ist eine Zivilsache (Art. 72 Abs. 1 BGG) vermögensrechtlicher Natur (Urteil 5A_128/2020 vom 13. April 2021 E. 1 mit Hinweisen, nicht publ. in: BGE 147 III 215, aber in: Pra 2021 Nr. 73 S. 734). Das Obergericht gibt einen Streitwert von Fr. 4'900'000.-- an und die Beschwerdeführer behaupten einen solchen von Fr. 6'000'000.--. Welche Angabe zutrifft, braucht nicht entschieden zu werden, denn so oder anders ist die gesetzliche Streitwertgrenze von Fr. 30'000.-- (Art. 74 Abs. 1 Bst. b BGG) erreicht. Das Obergericht hat als obere kantonale Instanz auf Rechtsmittel hin entschieden (Art. 75 BGG). Der angefochtene Entscheid trifft die Beschwerdeführer in ihren schutzwürdigen Interessen (Art. 76 BGG) und schliesst das kantonale Verfahren ab (Art. 90 BGG). Auf die rechtzeitig (Art. 100 Abs. 1 BGG) eingereichte Beschwerde ist unter Vorbehalt des im Folgenden Gesagten einzutreten.