Citation: 8C_280/2015 E. 2.1

2.1. Laut dem vom kantonalen Gericht schliesslich - wie vom Bundesgericht schon mit Urteil vom 11. Mai 2010 verlangt - eingeholten Gerichtsgutachten de Instituts E.________ vom 31. Dezember 2014 weist der Beschwerdeführer über posttraumatische Funktionsstörungen der rechten Schulter sowie des rechten Armes (ICD-10: M75.0 und M19.11) hinaus, welche von der im Dezember 1998 erlittenen Schulterverletzung herrühren, eine später hinzugekommene, degenerativ bedingte Funktionsstörung der Lendenwirbelsäule (ICD-10: M53) und ein - ebenfalls degenerativ bedingtes - chronisches Zervikalsyndrom auf. Zudem liegen eine chronische Schmerzstörung (ICD-10: F45.41), eine narzisstische Persönlichkeitsakzentuierung (ICD-10: Z73.1) sowie episodisch auftretende Spannungskopfschmerzen (ICD-10: G44) vor. Den von der - an der Begutachtung in der am Institut E.________ mitbeteiligten - Psychiaterin Frau Dr. med. F.________ thematisierten Aspekten kommt vor dem Hintergrund der daneben organisch objektivierbaren Befunde keine eigenständige Bedeutung zu, stehen die von ihr erwähnten Schmerzempfindungen doch unmittelbar mit der somatischen Schädigung in Zusammenhang, sind dieser inhärent. Frau Dr. med. F.________ erklärte in ihrem psychiatrischen Fachgutachten vom 24. August 2014 denn auch ausdrücklich, dass die Schmerzstörung auf psychischer Ebene zu keiner zusätzlichen, additiven Einschränkung der Arbeitsfähigkeit führe. Das kantonale Gericht konnte daher davon ausgehen, dass die aus der chronischen Schmerzstörung herrührenden psychischen Einschränkungen von den somatisch ausgewiesenen Leiden unmittelbar geprägt seien. Dem Umstand, dass im psychiatrischen Teilgutachten von einer bloss noch 70%igen Arbeitsfähigkeit die Rede ist, musste es unter diesen Umständen keine entscheidende Bedeutung mehr beimessen, was es damit begründete, dass sich die dortige Expertin (Frau Dr. med. F.________) gar nicht im Sinne einer retrospektiven Beurteilung geäussert und das Gesamtgutachten, welches eine rückwirkende Verlaufsbeurteilung enthält und gesamthaft eine bloss um 20 % herabgesetzte Arbeitsfähigkeit ausweist, vorbehaltlos mitunterzeichnet hat.