Citation: 1C_154/2022 E. 2.3

2.3. Im Zusammenhang mit den Verkehrsfragen auf dem Vorplatz und auf der Strasse sind die Beschwerdeführenden der Auffassung, ein Augenschein wäre nötig gewesen; anhand von Fahrdemonstrationen hätten sie aufzeigen wollen, dass "eine abweichende Gestaltung der Zufahrt und des Vorplatzes im Interesse der Verkehrssicherheit vorteilhafter ist und zudem erlaubt, die Garagen bestimmungsgemäss zu nutzen". Die Vorinstanz habe ihren Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt, indem sie auf den beantragten Augenschein verzichtet habe. Diese Rüge ist unbegründet. Dies zum einen deshalb, weil die Fragen der Verkehrssicherheit bereits im seinerzeitigen Baubewilligungsverfahren erörtert worden waren und das fachlich zuständige TBA die von den Beschwerdeführenden gewünschte, durchgehende Zufahrt von der Tschuggstrasse auf den Vorplatz (und umgekehrt) aus Sicherheitsgründen als nicht bewilligungsfähig erachtet hatte. Die Beschwerdeführenden haben diese Einschätzung damals akzeptiert und ihr Projekt entsprechend angepasst. Sie können diese Frage daher im Wiederherstellungsverfahren nicht erneut zur Diskussion stellen. Zum andern war der nachgesuchte Augenschein aus Sicht der Vorinstanz auch deshalb nicht erforderlich, weil nicht bestritten ist, dass nach dem Erstellen der von den kantonalen Behörden geforderten Rabatten nicht mehr alle Garagen nutzbar sein werden, jedenfalls nicht ohne bauliche Anpassungen. Dies wird von den Behörden vielmehr in Kauf genommen.