Citation: 4A_501/2021 E. 7.1.3

7.1.3. Soweit die Beklagte der Vorinstanz sodann eine willkürliche Beweiswürdigung vorwirft, weil deren Schlussfolgerungen unterstellten, sie hätte entgegen Treu und Glauben die Maschine geliefert, ohne auf die Platzbedürfnisse der Klägerin Rücksicht zu nehmen, genügt sie den Anforderungen an eine Willkürrüge im bundesgerichtlichen Verfahren (vgl. hiervor E. 3) nicht. Es ist jedenfalls nicht willkürlich, wenn die Vorinstanz davon ausging, die Beklagte hätte ab dem Zeitpunkt, ab welchem die Lieferung der Maschine erfolgen durfte, auch tatsächlich die Entgegennahme der Maschine von der Klägerin verlangt. Ein solches Vorgehen der Beklagten wäre denn auch nicht treuwidrig gewesen, womit ihr Vorwurf, die Vorinstanz habe ihr ein treuwidriges Verhalten unterstellt, ins Leere fällt.