Citation: 8C_8/2020 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz erwog im Wesentlichen, das interdisziplinäre (orthopädische, neurologische und psychiatrische) MEDAS-Gutachten vom 5. Februar 2015 erfülle die praxisgemässen Anforderungen an eine medizinische Beurteilungsgrundlage. Die Gutachter hätten sich der Auffassung des PD Dr. med. D.________, Facharzt FMH für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, speziell Wirbelsäulenchirurgie, beratender Arzt der Zürich, vom 28. Mai 2013 angeschlossen. Demnach seien die traumaverdächtigen Befunde aufgrund der 3-Phasen-Skelettszintigraphie vom 14. Januar 2013 lediglich leicht ausgeprägt gewesen. Unter Berücksichtigung der bezüglich der Unfallfolgen unauffälligen übrigen Verlaufsbilder der Wirbelsäule sowie des Vorzustandes sei davon auszugehen, dass der Status quo sine nach Ablauf eines halben Jahres seit dem Unfall vom 29. Oktober 2012 erreicht gewesen sei. Alle darüber hinaus persistierenden Rückenschmerzen seien dem Vorzustand und seinen Folgen zuzuordnen. Gestützt auf die medizinische Aktenlage erweise sich die Beurteilung der Zürich als nachvollziehbar, weshalb die Beschwerde abzuweisen sei.