Citation: 6P.60/2004 20.09.2004 E. 4

Ferner ist der Beschwerdeführer der Ansicht, das Anklageprinzip sei verletzt worden, indem das Obergericht ein Lügengebäude angenommen habe, obwohl in der Anklageschrift davon keine Rede gewesen sei. Damit verkennt der Beschwerdeführer, dass das Gericht lediglich an den in der Anklage wiedergegebenen Sachverhalt gebunden ist, nicht jedoch an deren rechtliche Würdigung (vgl. BGE 129 IV 262 E. 2.7.). Die Frage, ob das inkriminierte Verhalten in rechtlicher Hinsicht als Summierung von Lügen oder als Lügengebäude zu qualifizieren ist, stellt eine Rechtsfrage dar. Seine diesbezüglichen Vorbringen sind somit unbegründet.