Citation: 6B_797/2020 E. 3.4

3.4. Die Vorbringen des Beschwerdeführers sind unbegründet, soweit darauf überhaupt eingetreten werden kann. Mit der Vorinstanz ist festzuhalten, dass sich aus dem in der Anklageziffer 2 umschriebenen Tatablauf die versuchte Begehung genügend klar entnehmen lässt (Anklageschrift vom 7. Mai 2018 S. 4 f.). Dass und inwiefern die kantonalen Instanzen den Sachverhalt rechtlich anders gewürdigt haben als die Staatsanwaltschaft in der Anklageschrift (vgl. Urteile 6B_941/2018 vom 6. März 2019 E. 1.2.2; 6B_749/2017 vom 12. Februar 2018 E. 1.1; je mit Hinweis), ist weder dargetan noch ersichtlich. Der Einwand des Beschwerdeführers, es sei nie ein Würdigungsvorbehalt angebracht worden (Beschwerde S. 8 Ziff. 6.3.1), ist somit unbegründet. Soweit der Beschwerdeführer sodann ausführt, die Vorinstanz erweitere im angefochtenen Entscheid den angeklagten Lebenssachverhalt (Beschwerde S. 8 Ziff. 6.3.1), ist er nicht zu hören, da es insoweit an einer hinreichend substanziierten Rüge mangelt. Der Beschwerdeführer zeigt nicht auf, welche tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz konkret vom Anklagevorwurf nicht erfasst sein sollen. Auf die Beschwerde kann schliesslich nicht eingetreten werden, sofern er rügt, die Anklageschrift äussere sich nicht zum subjektiven Tatbestand, da er diese Rüge erstmals vor Bundesgericht vorträgt und insofern der kantonale Instanzenzug nicht ausgeschöpft ist (vgl. Art. 80 Abs. 1 BGG). Weder aus dem vorinstanzlichen Entscheid noch aus der Berufungsbegründung ergibt sich (siehe Berufungsbegründung vom 20. Mai 2020, insbesondere S. 8), dass diese Rüge bereits im vorinstanzlichen Verfahren thematisiert wurde. Schliesslich macht der Beschwerdegegner nicht geltend, die Vorinstanz verletze seinen Anspruch auf rechtliches Gehör, indem sie zu Unrecht nicht auf ein entsprechendes Vorbringen eingegangen sei.