Citation: 9C_32/2018 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz hat die Auffassung der IV-Stelle bestätigt und erwogen, das beim Versicherten vorliegende Beschwerdebild erschöpfe sich in psychosozialen und soziokulturellen Faktoren. Sie hat diesbezüglich die Aussage des psychiatrischen MEDAS-Gutachters Dr. med. C.________ herangezogen, wonach mit einer raschen Zustandsverbesserung zu rechnen sei, wenn dem Versicherten reale Möglichkeiten für einen beruflichen Wiedereinstieg aufgezeigt werden könnten (vgl. psychiatrisches MEDAS-Gutachten vom 18. Mai 2016, S. 14). Gestützt darauf ist das kantonale Gericht von der gutachterlich attestierten Arbeitsunfähigkeit von 80 % abgewichen und hat einen invalidisierenden psychischen Gesundheitsschaden mit überzeugender Begründung verneint.