Citation: 2C_732/2022 E. 5.7

5.7. Im Ergebnis durfte das Verwaltungsgericht aufgrund dieser Indizienlage davon ausgehen, dass keine ernsthaften Zweifel am Vorliegen einer Scheinehe bestehen, und in diesem Zusammenhang in verfassungskonformer Weise zum Schluss gelangen, dass die Befragung weiterer Personen aus dem Umfeld des Beschwerdeführers, deren Aussagen hier gleichwertig wie schriftliche Aussagen von Drittpersonen sind (vgl. Urteil 2C_518/2016 vom 7. September 2017 E. 3.3), nichts an ihrer Überzeugung ändern würde. Es ist daher verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz in antizipierter Beweiswürdigung auf deren Befragung verzichtet hat.