Citation: 4A_110/2016 E. 2.5.2

2.5.2. Die Rüge verfängt nicht. Das Schiedsgericht hat im letzten Textabschnitt auf Seite 64 des angefochtenen Schiedsspruchs ausführlich und nachvollziehbar dargelegt, weshalb die Nichteintretensverfügung der Übernahmekommission vom 7. August 2013 nach objektiver Vertragsauslegung als "Empfehlung" im Sinne von Ziff. 1.3 Abs. 2 der Entflechtungsvereinbarung aufzufassen ist. Sie hat dabei namentlich auch dargelegt, weshalb der Begriff der "Empfehlung" i.S. der genannten Vertragsbestimmung nicht gleich auszulegen ist wie in Ziff. 5.2 Abs. 2 ABV II. Mit ihren Ausführungen präsentiert die Beschwerdeführerin lediglich ein eigenes Auslegungsverständnis, das die vorinstanzliche Auslegung keineswegs als geradezu willkürlich auszuweisen vermag. Sie verkennt, dass ein Entscheid nicht schon dann willkürlich ist, wenn eine andere Lösung ebenfalls vertretbar erscheint oder gar vorzuziehen wäre. Die Rüge ist unbegründet.