Citation: 9C_130/2019 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz nahm vom auf statistischen Angaben ermittelten Invalideneinkommen einen Abzug von 10 % vor. Sie begründete, ein solcher Abzug sei angesichts der gesundheitsbedingten Einschränkungen im rheumatologischen Arbeitsprofil gemeinsam mit den Sprachschwierigkeiten gerechtfertigt. Der Beschwerdeführer ist hingegen der Auffassung, der Abzug sei mit 25 % zu bemessen, dies aufgrund der Art und des Ausmasses seiner leidensbedingten Einschränkungen, aber auch wegen seines Alters und dem Umstand, dass er kein Deutsch spreche. Der Beschwerdeführer war im Zeitpunkt der IV-Verfügung erst 51 Jahre alt, so dass ein Abzug wegen des Alters nicht angemessen erscheint. Zudem bietet dieser Umstand in der Regel keinen Anlass für einen Abzug, denn Hilfsarbeiten (wie sie hier im Fokus stehen) werden nach der Rechtsprechung grundsätzlich altersunabhängig nachgefragt (Urteil 9C_673/2018 vom 4. Juli 2019 E. 3.3). Im Übrigen werden vom Beschwerdeführer keine weiteren Aspekte genannt, welche vom kantonalen Gericht ausser Acht gelassen wurden. Inwiefern die Vorinstanz diesen Gesichtspunkten mit dem gewährten Abzug von 10 % das ihr zustehende Ermessen rechtsfehlerhaft ausgeübt haben soll, kann den allgemein gehaltenen Vorbringen des Beschwerdeführers nicht entnommen werden und ist auch nicht ersichtlich. Es hat damit bei den Feststellungen im angefochtenen Entscheid sein Bewenden, dass ab Mai 2013 ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad vorliegt.