Citation: 8C_829/2023 E. 6.2.3

6.2.3. Der Umstand allein, dass dem Beschwerdegegner nur mehr leichte bis mittelschwere Arbeiten möglich sind (vgl. E. 3 hiervor), ist selbst bei einer eingeschränkten Leistungsfähigkeit kein Grund für einen leidensbedingten Abzug, da der Tabellenlohn im Kompetenzniveau 1 bereits eine Vielzahl von leichten und mittelschweren Tätigkeiten umfasst (Urteil 8C_410/2023 vom 5. Dezember 2023 E. 5.4.2.3 mit Hinweisen). Den gesundheitlichen Einschränkungen des Beschwerdegegners trug Dr. med. D.________ im Bericht vom 16. Juni 2021 bereits bei der Arbeitsfähigkeitsschätzung und der Definition des Zumutbarkeitsprofils Rechnung, wobei er von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit ausging. Eine weitergehende Minderung des Rendements ist seinem Bericht nicht zu entnehmen. Eine zusätzliche Leistungseinschränkung müsste denn auch primär in den Grad der Arbeitsunfähigkeit einfliessen. Unter dem Titel der Herabsetzung des Tabellenlohns würde sie grundsätzlich nicht noch einmal berücksichtigt (vgl. auch Urteil 8C_668/2023 vom 18. März 2024 E. 7.5 mit Hinweis).