Citation: 5A_660/2023 E. 1.2

1.2. Das Bundesgericht hat bisher nicht entschieden, ob vorsorgliche Massnahmen im Eheschutzverfahren zulässig sind (Urteile 5A_590/2019 vom 13. Februar 2020 E. 3.4, in: RSPC 2020 S. 345; 5A_212/2012 vom 15. August 2012 E. 2.2.2, in: FamPra.ch 2012 S. 1086, je mit Hinweisen). Dies ist auch hier nicht notwendig: Bei dem derartige Massnahmen anordnenden Entscheid handelt es sich praxisgemäss jedenfalls um einen Zwischenentscheid nach Art. 93 BGG (Urteile 5A_268/2023 vom 19. September 2023 E. 1.2; 5A_325/2022, 5A_327/2022 vom 8. Juni 2023 E. 2.1.3). Nachdem vorliegend die Variante von Art. 93 Abs. 1 Bst. b von vornherein ausser Betracht fällt, kann der Entscheid vom 8. August 2023 nach Art. 93 Abs. 1 Bst. a BGG nur angefochten werden, wenn er einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann. Dabei obliegt es der Beschwerdeführerin, das Vorliegen dieser Eintretensvoraussetzung darzutun, sofern dieses nicht geradezu offensichtlich ist (vgl. Art. 42 Abs. 2 BGG; BGE 142 III 798 E. 2.2; 141 III 80 E. 1.2). Die Beschwerdeführerin verweist insoweit darauf, dass sie selbst und der Sohn eine Verletzung "der Grundrechte, Menschenrechte und verfassungsmässiger Recht" erdulden müssten. Damit beschränkt sie sich auf die Behauptung verschiedener Verfassungsverletzungen. Dies reicht nicht aus, um einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil (vgl. zu diesem BGE 142 III 798 E. 2.2) darzutun. Ein solcher ist auch nicht offensichtlich, zumal nach den Feststellungen der Vorinstanz, die nicht (ausreichend) in Frage gestellt werden (vgl. nachfolgend E. 2), keine unmittelbare Gefährdung des Kindes gegeben ist. Auf die Beschwerde ist bereits aus diesem Grund nicht einzutreten.