Citation: 6B_138/2014 E. 5.3

5.3. Der Einwand ist unbegründet. Der Beschwerdeführer verkennt, dass sich die Anklageschrift zwar zum Tatvorwurf äussern, aber weder eine Beweiswürdigung noch eine rechtliche Begründung enthalten muss. Dem Gericht ist es zudem nicht untersagt, den Anklagevorwurf in eigenen Worten zu formulieren. Nicht zu beanstanden ist daher beispielsweise, wenn die Vorinstanz den Beschuldigten vorwirft, die "D.________ GmbH-Mitarbeiter seien in den Mitarbeiter-Pool des LHIN integriert worden" (Beschwerde S. 5 f.). Aus der Anklageschrift ergibt sich, dass die D.________ GmbH-Mitarbeiter vor Ort arbeiteten, die Infrastruktur gratis zur Verfügung gestellt erhielten und es sich dabei nicht um ein Outsourcen handelte, wie dies das Logistikcenter sonst betrieb. Die Anklageschrift äussert sich weiter zum Schaden, wobei sie wie die Vorinstanz von einem finanziellen (zu hoher Stundenansatz) und einem ideellen Schaden (Vertrauensverlust in die rechtsgleiche Behandlung bei der Auftragsvergabe) ausgeht. Damit genügt sie entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers (Beschwerde S. 7 f.) den gesetzlichen Anforderungen. Sie ist auch bezüglich der dem Beschwerdeführer zur Last gelegten Tathandlung sowie der subjektiven Tatbestandsvoraussetzungen ausreichend präzise.