Citation: 8C_301/2020 E. 6.1

6.1. Mit den Erwägungen des kantonalen Gerichts zu der im vorinstanzlichen Verfahren allein gerügten Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör setzt sich der Beschwerdeführer kaum auseinander. Inwiefern der angefochtene Entscheid diesbezüglich offensichtlich unrichtig oder bundesrechtswidrig wäre, lässt sich nicht ersehen. Es steht gestützt auf die vorinstanzlichen Feststellungen ausser Frage, dass die IV-Stelle in ihrer Verfügung vom 12. Juni 2019 eine rentenrelevante Veränderung im massgeblichen Vergleichszeitraum verneinte unter Bezugnahme auf eine medizinische Begutachtung. Inwiefern die Vorinstanz bei deren Bestätigung Art. 29 Abs. 2 BV verletzt haben sollte, ist nicht erkennbar. Dabei verfängt insbesondere auch der Einwand des Beschwerdeführers nicht, dass es sich dabei um ein veraltetes Gutachten handle. Schon allein aus der Angabe der Fundstelle in den IV-Akten ("VB 197") lässt sich ohne Weiteres ersehen, dass sich beim Hinweis des kantonalen Gerichts auf "das asim-Gutachten vom 31. Dezember 2015" ein Schreibfehler eingeschlichen hat. Dort eingeordnet ist dessen Gutachten vom 31. Dezember 2018. Zudem wurde diese Gutachterstelle nur einmal beauftragt, das heisst, andere asim-Expertisen liegen nicht vor. Es konnte somit kein Zweifel daran bestehen, dass dieses asim-Gutachten vom 31. Dezember 2018 - und nicht ein anderes - als Grundlage für die Beurteilung der allfälligen rentenerheblichen Veränderung beigezogen wurde. Eine Verletzung der Begründungspflicht der IV-Stelle lässt sich daraus nicht ableiten.