Citation: 5A_341/2023 E. C

C.a. Gegen diesen Entscheid gelangten Mutter und Sohn fristgerecht mit Berufung vom 24. Mai 2022 an das Obergericht Appenzell Ausserrhoden. Der Vater verlangte mit Berufungsantwort vom 30. Juni 2022 die Abweisung der Berufung. In seiner gleichentags erhobenen Anschlussberufung beantragte er, soweit hier interessierend, die Unterhaltsbeiträge seien nur bis zur Volljährigkeit des Sohnes festzulegen, beanstandete aber die Höhe der erstinstanzlich festgelegten Unterhaltsbeiträge nicht. C.b. Das Obergericht setzte die Kindesunterhaltsbeiträge, soweit für das hiesige Verfahren von Belang, mit Entscheid vom 17. März 2023 folgendermassen neu fest: A.________ wird verpflichtet, folgenden monatlichen Barunterhalt, zuzüglich allfälliger Familien- und Ausbildungszulagen (aktuell durch B.________ bezogen), an C.________ zu bezahlen: ab 1. Juli 2019 bis 31. Dezember 2019: Fr. 1'860.-- ab 1. Januar 2020 bis 31. Dezember 2020: Fr. 1'870.-- ab 1. Januar 2021 bis 31. Dezember 2021: Fr. 1'830.-- ab 1. Januar 2022 bis 31. Dezember 2022: Fr. 1'940.-- ab 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023: Fr. 1'900.-- ab 1. Januar 2024 bis 31. Dezember 2025: Fr. 1'790.-- ab 1. Januar 2026 bis 31. Dezember 2026: Fr. 1'810.-- ab 1. Januar 2027 bis 30. September 2028: Fr. 1'820.-- ab 1. Oktober 2028 bis zum Abschluss einer angemessenen Ausbildung: Fr. 1'050.-- ab 1. Juli 2019 bis 31. Dezember 2019: Fr. 1'860.-- ab 1. Januar 2020 bis 31. Dezember 2020: Fr. 1'870.-- ab 1. Januar 2021 bis 31. Dezember 2021: Fr. 1'830.-- ab 1. Januar 2022 bis 31. Dezember 2022: Fr. 1'940.-- ab 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023: Fr. 1'900.-- ab 1. Januar 2024 bis 31. Dezember 2025: Fr. 1'790.-- ab 1. Januar 2026 bis 31. Dezember 2026: Fr. 1'810.-- ab 1. Januar 2027 bis 30. September 2028: Fr. 1'820.-- ab 1. Oktober 2028 bis zum Abschluss einer angemessenen Ausbildung: Fr. 1'050.-- Ein Betreuungsunterhalt ist nicht geschuldet. Absolviert C.________ eine bezahlte Berufsausbildung, reduziert sich der von A.________ geschuldete Barunterhalt um einen Drittel (bis Ende September 2028) bzw. die Hälfte (ab 1. Oktober 2028) des Netto-Lehrlingslohns. Der Berufungsentscheid wurde der Rechtsvertreterin des Vaters am 23. März 2023 zugestellt. C.c. Mit Verfügung vom 26. April 2023 berichtigte das Obergericht sein Urteil, soweit es im Dispositiv versehentlich ein falsches Einkommen der Mutter angegeben hatte.