Citation: 5A_871/2024 E. 2

Die Beschwerde scheitert bereits daran, dass bloss ein Rückweisungsbegehren gestellt wird; die Beschwerdeführerin bringt nirgends zum Ausdruck, in welcher Hinsicht und in welchem Umfang sie den angefochtenen Entscheid modifiziert haben möchte. Es fehlt aber auch an hinreichend substanziierten Verfassungsrügen und einer sachgerichteten Auseinandersetzung mit den Erwägungen des fast 50-seitigen angefochtenen Entscheides. Zwar wird teils eine Verletzung des rechtlichen Gehörs geltend gemacht; inhaltlich geht es dabei aber nicht um Gehörsrügen, sondern die Beschwerdeführerin ist von der Sache her nicht mit dem angefochtenen Entscheid einverstanden. Dies begründet keine Gehörsrüge, sondern sie müsste vielmehr mit hinreichend substanziierten Willkürrügen aufzeigen, inwiefern Sachverhaltsfeststellungen oder Erwägungen im Einzelnen unhaltbar sein sollen oder bestimmte Schverhaltsfeststellungen in unhaltbarer Weise nicht getroffen worden sind. An einer solchen Darlegung mangelt es, obwohl die Beschwerdeführerin verschiedentlich von einer "Verletzung des Willkürverbotes" spricht. Die blosse Verwendung dieses Ausdruckes begründet noch keine Willkürrüge, solange die Ausführungen wie vorliegend allgemein und vage bleiben. Namentlich lässt sich weder mit der Behauptung, sie sei freiwillig in die Klinik eingetreten und nur wegen des Terrors des Beschwerdegegners nicht in den gemeinsamen Haushalt zurückgekehrt, noch mit der Behauptung, der Beschwerdegegner habe die Kinder zu falschen Aussagen und Gefährdungsmeldungen verleitet, was Anstiftung zu einer Straftat sei und im Übrigen das Kindeswohl gefährde, Willkür begründen.