Citation: 7B_287/2022 E. 2.2

2.2. Weiter macht die Beschwerdeführerin geltend, sie habe an der vorinstanzlichen Verhandlung teilnehmen wollen, sei aber weggeschickt worden, da sie ihr Kind, welches sie noch gestillt habe, dabei gehabt habe. Unmittelbar vor der Verhandlung habe sie dem Gericht auch Unterlagen eingereicht. Die Beschwerdeführerin stellte am 31. Mai 2020 ein Gesuch um Dispensation von der Hauptverhandlung. Diesem Gesuch wurde am 24. Juni 2022 entsprochen. Dass die Beschwerdeführerin zur Berufungsverhandlung erschienen, vom Gericht jedoch weggewiesen worden wäre, lässt sich den kantonalen Verfahrensakten nicht entnehmen. So wird im Einvernahmeprotokoll vom 17. August 2022 festgehalten, erschienen seien der Beschwerdegegner 2 sowie sein Verteidiger. Gleiches wird im angefochtenen Urteil (S. 4) festgehalten. Auch ansonsten findet sich kein Hinweis auf ein Erscheinen der Beschwerdeführerin zur Berufungsverhandlung. Die Beschwerdeführerin behauptet denn auch nicht, das Protokoll respektive die Akten seien unzutreffend oder lückenhaft. Auch legt sie nicht dar, weshalb sie trotz des gutgeheissenen Dispensationsgesuchs zur Verhandlung erscheinen wollte. Die Behauptung, sie habe persönlich zur Verhandlung erscheinen wollen, da ihr Rechtsvertreter das Mandat niedergelegt habe, ist nicht nachvollziehbar. Jedenfalls ergibt sich aus den Akten, dass die Beschwerdeführerin im gesamten (Berufungs-) Verfahren nicht anwaltlich vertreten war und die Eingaben jeweils eigenhändig verfasste. Was die von der Beschwerdeführerin eingereichten, nicht näher bezeichneten Unterlagen angeht, so dürfte es sich dabei um act. 134/1 ff. handeln. Was sich daraus hinsichtlich der gerügten angeblichen Wegweisung von der Verhandlung ergeben könnte, erschliesst sich allerdings nicht. Eine Verletzung der Verfahrensrechte der Beschwerdeführerin ist nicht ersichtlich. Soweit die Beschwerdeführerin in diesem Zusammenhang eine Ungültigkeit oder Nichtigkeit der erst- oder zweitinstanzlichen Verhandlung andeutet (Beschwerde S. 2 f.), ist der Einwand unbegründet. Die Beschwerdeführerin legt nicht ansatzweise dar, weshalb Umstände vorliegen könnten, die eine Nichtigkeit zu begründen vermöchten.