Citation: 6B_668/2022 E. 1.3.1

1.3.1. Zunächst beanstandet der Beschwerdeführer die Feststellungen zum Vorgang 95. Die Vorinstanz erwägt, dem Beschwerdeführer werde vorgeworfen, am 12. September 2019 im Auftrag seines Bruders ca. 150 Gramm Kokaingemisch in 15 Portionen zu ca. 10 Gramm transportiert zu haben. Dafür habe er Fr. 450.-- erhalten. Der Beschwerdeführer sei geständig, sieben Portionen zu 10 Gramm Kokaingemisch von Bad Ragaz nach St. Gallen transportiert und dafür einen Lohn von Fr. 20.-- pro Portion erhalten zu haben. Darüber hinaus bestreite er den Sachverhalt. Die Vorinstanz erwägt, aus den abgehörten Telefongesprächen und dem SMS-Verkehr des Beschwerdeführers mit seinem Bruder gehe hervor, dass dieser ihn angewiesen habe, wohin er zu reisen habe. Dass die Reise zum Transport von Drogen erfolgt sei, habe der Beschwerdeführer gestanden. Die Geldbeträge und Zahlen, die er und sein Bruder am Telefon ausgetauscht hätten, würden sich auf den Lohn des Beschwerdeführers und indirekt auf die abzuholende Drogenmenge beziehen. Dies habe der Bruder des Beschwerdeführers gestanden. Bei einer Entschädigung von rund Fr. 400.-- und einem Lohn von Fr. 30.-- pro Portion sei von mindestens 13 Portionen auszugehen. Der Beschwerdeführer habe nur den Transport von 7 Portionen zu 10 Gramm gestanden. Zur Begründung habe er vorgebracht, er könne nur 5 bis 7 Portionen in den Körper und die Unterhose stecken. Diese Aussagen qualifiziert die Vorinstanz nach eingehender Analyse seiner teilweise widersprüchlichen Aussagen als unglaubhaft. Sie geht davon aus, dass er zumindest 13 Portionen zu 10 Gramm, also 130 Gramm Kokaingemisch transportierte. Da nicht ausgeschlossen werden könne, dass der Beschwerdeführer dafür nur mit Fr. 20.-- pro Portion entschädigt worden sei, geht die Vorinstanz zu seinen Gunsten von einem Lohn von Fr. 260.-- aus. Der Beschwerdeführer legt nicht im Ansatz dar, was an diesen Erwägungen willkürlich sein soll. Unverständlich ist sein Vorbringen, wonach es unzulässig sei, dass die Vorinstanz seine Aussagen zu den verschiedenen Drogentransporten vergleicht und daraus Rückschlüsse auf die Glaubhaftigkeit der einzelnen Aussagen zieht.