Citation: 2C_24/2019 E. 2.3.1

2.3.1. Der Beschwerdeführer ist innerhalb von zwölf Jahren insgesamt neun Mal strafrechtlich verurteilt worden - zuletzt am 4. Mai 2015 wegen mehrfacher Schändung zu einer Freiheitsstrafe von 46 Monaten. Dabei haben ihn weder die ausgesprochenen Strafen noch die ausländerrechtliche Verwarnung vor weiteren Straftaten abgehalten. Mit der mehrfachen Schändung hat er zudem ein schweres Sexualdelikt und damit eine Anlasstat nach Art. 121 Abs. 3 lit. a BV bzw. Art. 66a Abs. 1 lit. h StGB begangen. Die für die mehrfache Schändung ausgesprochene Strafe von 46 Monaten weist auf ein erhebliches Verschulden hin. Die Vorinstanz hat sich eingehend mit der Delinquenz des Beschwerdeführers auseinandergesetzt und ist zu Recht von einem erheblichen öffentlichen Interesse an der Wegweisung des Beschwerdeführers ausgegangen (vgl. E. 5 des angefochtenen Entscheids).