Citation: 5P.340/2000 27.11.2000 E. 1

1.-Auf Gesuch von S.M.________ erliess der Vize-Präsident des Bezirksgerichts Arbon mit Verfügung vom 17. Januar 2000 vorsorgliche Massnahmen für die Dauer des Scheidungsverfahrens; er wies die eheliche Liegenschaft der Gesuchstellerin zur alleinigen Nutzung zu, stellte die gemeinsamen Kinder der Eheleute, G.________ (geb. 10. Juli 1993) und C.________ (geb. am 20. Januar 1996) unter ihre Obhut und räumte dem Gesuchsgegner, A.M.________, ein Besuchsrecht ein. Überdies wurde eine Beistandschaft nach Art. 308 Abs. 1 und 2 ZGB angeordnet. Ferner verpflichtete der Massnahmerichter den Gesuchsgegner, an den Unterhalt der Kinder ab 1. Dezember 1999 monatlich und zum voraus mit je Fr. 650.-- beizutragen und an den Unterhalt der Gesuchstellerin bis zum 31. März 2000 einen vorauszahlbaren monatlichen Beitrag von Fr. 750.-- zu leisten. Mit Beschluss vom 14. März 2000 hiess das Obergericht des Kantons Thurgau die gegen die erstinstanzliche Verfügung erhobenen Rekurse teilweise gut, setzte den Beitrag des Gesuchsgegners an den Unterhalt der Gesuchstellerin auf Fr. 100.-- pro Monat, zahlbar ab dem 1. Dezember 1999 fest, verzichtete dabei aber auf jegliche zeitliche Beschränkung dieses Beitrages. Gegen diesen Beschluss führt die Gesuchstellerin staatsrechtliche Beschwerde wegen Verletzung von Art. 4 BV mit dem Antrag, das angefochtene Urteil aufzuheben und die Sache zur Neubeurteilung an die letzte kantonale Instanz zurückzuweisen. Das Obergericht beantragt Abweisung der staatsrechtlichen Beschwerde; der Gesuchsgegner schliesst dahin, die Beschwerde sei abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden könne.