Citation: 9C_584/2017 E. A

A.a. A.________, geboren 1976, meldete sich am 19. November 2002 zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung an. Frau Dr. med. B.________, Abteilungsärztin an der Klinik C.________, hatte am 25. Oktober 2000 einen Status nach Verkehrsunfall (Heckauffahrkollision) am 4. März 2000 im Wesentlichen mit HWS-Distorsion, Schulterkontusion links und leichter traumatischer Hirnverletzung diagnostiziert. Die Klinik D.________ erstellte im Auftrag der Unfallversicherung am 22. Juni 2005 eine Expertise. Die IV-Stelle Basel-Landschaft liess den Versicherten im Zentrum für Medizinische Begutachtung (ZMB) abklären (Expertise vom 11. August 2005). Mit Verfügungen vom 30. Januar 2006 und 28. Februar 2006 sprach die IV-Stelle Basel-Landschaft A.________ ab 1. November 2001 eine halbe, ab 1. Juni 2002 eine ganze und ab 1. November 2002 wiederum eine halbe Invalidenrente zu, woran sie mit Einspracheentscheid vom 31. Oktober 2007 festhielt. Auf Beschwerde hin sprach das Kantonsgericht Basel-Landschaft A.________ mit Entscheid vom 17. Oktober 2008 ab 1. November 2001 eine ganze Invalidenrente zu. A.b. Am 8. August 2014 teilte die nunmehr örtlich zuständige IV-Stelle Obwalden A.________ mit, dass sie eine polydisziplinäre Untersuchung als notwendig erachte. Die Expertise wurde am 6. Mai 2015 von der Gutachterstelle PMEDA Polydisziplinäre Medizinische Abklärungen erstattet, wozu in der Folge die Ärzte des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD), Frau Dr. med. E.________, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin und Dr. med. F.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Stellung nahmen. Die Gutachterstelle PMEDA beantwortete am 7. Juli 2015 die ihr von der IV-Stelle Obwalden unterbreiteten Fragen. Am 25. Januar 2016 orientierte die AXA Winterthur die IV-Stelle über die von A.________ seit Juli 2008 ausgeübten Erwerbstätigkeiten. RAD-Arzt Dr. med. G.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, gab am 22. Februar 2016 eine versicherungspsychiatrische Beurteilung ab. Nach Durchführung des Vorbescheidverfahrens verfügte die IV-Stelle am 24. Mai 2016 die rückwirkende Aufhebung der Invalidenrente per 1. Juli 2008. A.c. Mit Verfügung vom 2. Juni 2016 forderte die IV-Stelle Aargau vom Versicherten die vom 1. Juli 2008 bis 31. Mai 2016 ausbezahlten Invalidenrenten zurück. Am 16. Juni 2016 wurde diese Rückerstattungsverfügung durch eine inhaltlich gleich lautende Verfügung der IV-Stelle Obwalden ersetzt. A.________ wurde verpflichtet, zu viel ausbezahlte Leistungen im Betrage von Fr. 174'258.- zurück zu erstatten.