Citation: 9C_149/2020 E. A

Die im Oktober 1990 geborene A.________ erlitt im Dezember 1996 einen Unfall mit schwerem Schädelhirn- und Cervikaltrauma, weshalb ihre Mutter sie im März 1997 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug anmeldete. In der Folge sprach ihr die IV-Stelle Luzern verschiedene Leistungen zu. Im Rahmen einer beruflichen Massnahme schloss die Versicherte im Juli 2011 die Ausbildung zur Kauffrau mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis erfolgreich ab. Nach weiteren Eingliederungsmassnahmen nahm sie im Juni 2012 eine Tätigkeit in einem 50 %-Pensum auf. Ebenfalls im Juni 2012 reichte sie der IV-Stelle die "Anmeldung für Erwachsene: Berufliche Integration/Rente" ein. Die IV-Stelle sprach A.________ eine ausserordentliche halbe Ivalidenrente ab 1. Mai 2012 (Verfügung vom 19. September 2012) resp. eine ausserordentliche Dreiviertelsrente ab 1. November 2015 zu (Verfügung vom 24. Mai 2016). Im Juni 2018 ersuchte A.________ um erneute Revision der Rente. Nach Abklärungen und Durchführung des Vorbescheidverfahrens sprach ihr die IV-Stelle mit Verfügung vom 19. Februar 2019 eine ausserordentliche ganze Invalidenrente ab 1. September 2018 zu.