Citation: 1C_318/2018 E. 2.2

2.2. Das Kantonsgericht hielt die Verwaltungsgerichtsbeschwerde für offensichtlich aussichtslos. Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung könne ein rechtswidrig erlangtes Beweismittel Anlass geben für die Einleitung eines Verfahrens auf Sicherungsentzug nach Art. 16d Abs. 1 SVG. Bei der in diesem Rahmen erforderlichen Interessenabwägung falle die Gewährleistung der Verkehrssicherheit stark ins Gewicht. Angesichts der hohen THC-COOH-Konzentration von 240 μg/l sei von einem regelmässigen und hohen Cannabis-Konsum auszugehen. Sogar eine der vom Beschwerdeführer selbst eingereichten Urinproben (jene vom 21. Januar 2016) sei positiv gewesen. Angesichts des Umstands, dass es lediglich um einen vorsorglichen Führerausweisentzug und eine Fahreignungsabklärung gehe, würden die entgegenstehenden privaten Interessen des Beschwerdeführers weniger schwer wiegen. Es gebe damit keinen Grund, auf die rechtskräftige Verfügung vom 14. Dezember 2015 zurückzukommen. Bei der angeordneten verkehrsmedizinischen Untersuchung werde auch abzuklären sein, ob die Persönlichkeitsstörung, auf die in einem vom Beschwerdeführer selbst eingereichten ärztlichen Attest hingewiesen werde, Auswirkungen auf die Fahreignung habe. Jedenfalls könne daraus nicht auf die Unzumutbarkeit einer verkehrsmedizinischen Untersuchung geschlossen werden.