Citation: 1A.149/2005 09.02.2006 E. B

Gegen das Baugesuch wurden verschiedene Einsprachen erhoben. Diese wurden vom Bauinspektorat mit Entscheid vom 8. November 2002 abgewiesen. Gleichzeitig erteilte diese Amtsstelle der Gesuchstellerin eine Baubewilligung. In der Betriebsbewilligung wurde die erlaubte maximale Annahme- und Verarbeitungsmenge des Abbruchmaterials (mineralische Bauabfälle) von den im Baugesuch genannten 50'000 t (=30'000m3) auf jährlich 30'000 t (=18'500 m3) reduziert. Gegen den Entscheid des Bauinspektorats erhob die Einwohnergemeinde Reigoldswil zusammen mit zahlreichen Nachbarn Beschwerde bei der Baurekurskommission des Kantons Basel-Landschaft. Den Entscheid der Baurekurskommission, mit welchem ihre Beschwerde abgewiesen wurde, zogen die genannten Beschwerdeführer an das Kantonsgericht des Kantons Basel-Landschaft weiter. Dieses hiess die Beschwerde mit Urteil vom 19. Januar 2005 teilweise gut. Es hob die Entscheide der Baurekurskommission (Nrn. 02-117/118/119/ 120) vom 12. August 2003 und des Bauinspektorates Nr. 121 vom 8. November 2002 auf und wies die Sache zur Neubeurteilung im Sinne der Erwägungen an das Bauinspektorat zurück. Die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 1'373.- auferlegte das Kantonsgericht zur Hälfte (d.h. Fr. 686.50) der Anton Zurfluh AG. Die andere Hälfte wurde auf die Gerichtskasse genommen. Ferner wurde den privaten Beschwerdeführern je ein Viertel der reduzierten Parteientschädigung in der Höhe von je Fr. 1'710.05 zugesprochen. Im Übrigen wurden die ausserordentlichen Kosten wettgeschlagen. Das Verwaltungsgericht kommt in Erwägung 9.4 seines Urteils zum Schluss, dass in Bezug auf die Lärmimmissionen und Vibrationen der Sachverhalt nicht rechtsgenüglich abgeklärt sei, weshalb die Sache zur erneuten Abklärung an die Vorinstanz zurückzuweisen sei. In Erwägung 10 wird für die Frage des Lärms detailliert erörtert und geklärt, inwiefern der Sachverhalt diesbezüglich noch Lücken aufweist und inwiefern noch weitere Abklärungen vorzunehmen sind. In Erwägung 11 äussert sich das Kantonsgericht in gleicher Weise zu den Sachverhaltsmängeln betreffend die Frage der Erschütterungen.