Citation: 2C_685/2014 E. 6.3

6.3. Zusammenfassend besteht das private Interesse des Beschwerdeführers an einem Verbleib in der Schweiz in erster Linie in der Aufrechterhaltung der Familiengemeinschaft. Dieses aber ist aufgrund der konkreten Umstände (überwindbare Distanz zum Herkunftsland, mazedonische Wurzeln der Ehefrau, anpassungsfähiges Alter der Kinder) nicht so gross, als dass es das öffentliche Interesse an der Beendigung des Aufenthalts überwiegen würde. Der Beschwerdeführer kann aus dem Urteil 2C_1000/2013 vom 20. Juli 2014, mit dem die Beschwerde eines wegen Brandstiftung und versuchter qualifizierter Brandstiftung zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren verurteilten Türken gutgeheissen wurde, nichts ableiten: Zwar mag es zutreffen, dass das Verschulden in jenem Fall schwerer war; indessen präsentierte sich der Sachverhalt in Bezug auf die privaten Interessen der betroffenen Personen anders als hier, so dass auch die Interessenabwägung unterschiedlich ausfällt. Ähnliches gilt in Bezug auf das Urteil des EGMR M.P.E.V und andere gegen Schweiz vom 8. Juli 2014 (3910/13), auf welches der Beschwerdeführer verweist. Die Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung erweist sich als verhältnismässig.