Citation: 8C_156/2023 E. 3.1

3.1. In Würdigung der medizinischen Aktenlage qualifizierte die Vorinstanz das polydisziplinäre Gutachten der IME vom 16. Juli 2021 als vollumfänglich beweiswertig. Die Sachverständigen hatten mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit einen Status nach ischämischem Hirninfarkt im Mediastromgebiet links vom 6. Juni 2016 bei leichter zerebraler Durchblutungsstörung und Leukenzephalopathie mit minimer sensomotorischer Restsymptomatik und unsystematischem Schwindel sowie Diabetes mellitus Typ 2 diagnostiziert. Aus neurologischer Sicht bestünden, so die Gutachter, infolge der minimen Reststörungen allfällige qualitative Einschränkungen im Leistungsbild; so sollte der Beschwerdeführer nicht auf Leitern und Gerüsten arbeiten und keine Tätigkeiten mit Absturzgefährdung ausüben. In quantitativer Hinsicht bestehe keine Einschränkung. Ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit hatten die IME-Sachverständigen sodann im Wesentlichen die Entwicklung körperlicher Symptome aus psychischen Gründen (Aggravation/Rentenneurose) diagnostiziert. Das kantonale Gericht sah in den Vorbringen des Beschwerdeführers keinen Grund, am Beweiswert des Gutachtens zu zweifeln, und ging daher gestützt darauf von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit seit 2. Juli 2016 sowohl in der angestammten wie auch in einer angepassten Tätigkeit aus. Angesichts der bereits knapp einen Monat nach dem am 6. Juni 2016 erlittenen Hirninfarkt wiedererlangten Arbeitsfähigkeit liege, so die Vorinstanz abschliessend, keine Invalidität vor, weshalb weder ein Anspruch auf eine Rente noch auf berufliche Massnahmen bestehe.