Citation: 1B_251/2017 E. 5.2.2

5.2.2. Wie dargelegt, bestand der dringende Verdacht auf eine Erpressung und damit eine Katalogtat nach Art. 269 Abs. 2 lit. a StPO. Die Schwere der Straftat rechtfertigte die Überwachung. Andere Mittel standen den Untersuchungsbehörden zur weiteren Klärung des Verdachts der Erpressung nicht zur Verfügung. Ohne die Überwachungsmassnahmen wären die Ermittlungen zumindest unverhältnismässig erschwert worden. Die Voraussetzungen für die Echtzeit-Überwachung gemäss Art. 269 Abs. 1 StPO waren demnach gegeben. Damit trifft dies erst recht zu für die rückwirkende Randdatenerhebung gemäss Art. 273 StPO, welche - wie dargelegt - einen deutlich geringeren Grundrechtseingriff darstellt.