Citation: 2C_370/2021 E. 5.2.3

5.2.3. Das Kindsinteresse, möglichst mit beiden Elternteilen aufwachsen zu können, bildet im Rahmen der nach Art. 8 Ziff. 2 EMRK gebotenen Interessenabwägung zwar einen wichtigen, aber nicht den einzigen Gesichtspunkt (vgl. BGE 143 I 21 E. 5.5.4; Urteil 2C_870/2016 vom 21. Dezember 2016 E. 4.3 mit weiteren Hinweisen). Die Distanz zum Heimatland, in das der Beschwerdeführer zurückkehren muss, hindert ihn nicht daran, seine Beziehungen zum bei der Mutter lebenden minderjährigen D.________ besuchsweise aufrechtzuerhalten (vgl. BGE 143 I 21 E. 5.2; bezüglich dem Kosovo: Urteil 2C_846/2018 vom 26. März 2019 E. 7.4.2; BGE 144 I 91 E. 5.1). Im Hinblick auf die Sozialhilfeabhängigkeit und Schuldenwirtschaft kann im Übrigen nicht gesagt werden, dass der Beschwerdeführer sich hier weitgehend tadellos verhalten hätte (vgl. BGE 143 I 21 E. 5.2; Urteil 2C_525/2020 vom 7. Oktober 2020 E. 5.3; BGE 144 I 91 5.2). Zwar hat das Bezirksgericht Rheinfelden dem Beschwerdeführer und seiner früheren Gattin am 29. Juli 2020 das gemeinsame Sorgerecht über die minderjährigen Kinder zugesprochen, doch ändert dies an der ausländerrechtlichen Beurteilung nichts, da diese - wie dargelegt - nicht ausschliesslich dem Kindswohl verpflichtet ist (öffentliche Sicherheit und Ordnung, restriktive Einwanderungspolitik usw.: vgl. BGE 143 I 21 E. 5.5.4 mit Hinweisen und Art. 6 Abs. 2 VZAE).