Citation: 1B_145/2014 E. 4

Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Bestimmungen von Art. 95 ff. BGG nennen die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe. Hinsichtlich der Verletzung von Grundrechten gilt der in Art. 106 Abs. 1 BGG verankerte Grundsatz der Rechtsanwendung von Amtes wegen nicht; insofern besteht eine qualifizierte Rügepflicht (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 136 I 49 E. 1.4.1 S. 53, 65 E. 1.3.1 S. 68 mit Hinweisen). Es obliegt dem Beschwerdeführer namentlich darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid gegen die gerügten Grundrechte verstossen soll. Das Bundesgericht prüft nur klar und detailliert erhobene und, soweit möglich, belegte Rügen; auf rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt es nicht ein. Die Beschwerdebegründung der Beschwerdeführerinnen ist widersprüchlich. So beantragen sie einerseits die Gutheissung ihres Ausstandsgesuchs und beanstanden andererseits, dass die III. Strafkammer ihr Ausstandsgesuch behandelt habe und darauf nicht eingetreten sei, statt das Verfahren wegen Gegenstandslosigkeit abzuschreiben. Die III. Strafkammer beurteilte das Ausstandsbegehren vom 10. Oktober 2013 als verspätet, da es mit Sachverhalten und Handlungen begründet werde, welche den Beschwerdeführerinnen bereits am 5. Juli 2013 bekannt waren. Mit ihren weitschweifigen Ausführungen vermögen die Beschwerdeführerinnen nicht nachvollziehbar zu begründen, inwiefern diese Auffassung der III. Strafkammer rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll. Gleich verhält es sich auch, soweit die Beschwerdeführerinnen im Weiteren beanstanden, dass die III. Strafkammer auf das verspätete Ausstandsgesuch nicht eingetreten ist, anstatt das Verfahren als gegenstandslos abzuschreiben. Ergänzend sei hier angefügt, dass den Beschwerdeführerinnen selbst bei einer Abschreibung des Verfahrens und auch bei einem Rückzug der Beschwerde die Verfahrenskosten hätten auferlegt werden können. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass sich aus den Ausführungen der Beschwerdeführerinnen nicht ergibt, inwiefern die Begründung der III. Strafkammer bzw. deren Beschluss selbst rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll. Die Beschwerde genügt daher den gesetzlichen Formerfordernissen offensichtlich nicht, weshalb auf sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG nicht einzutreten ist.