Citation: 5A_217/2024 E. 2.2

2.2. Das Obergericht hat erwogen, es bleibe unklar, ob und falls ja, welchen Betrag (Fr. 30'138.70 gemäss Zahlungsauftrag oder Fr. 30'676.-- [recte: Fr. 30'678.--] gemäss E-Mail des Betreibungsamts vom 23. Januar 2024) die Beschwerdeführerin beim Betreibungsamt hinterlegt habe. Ob (und in welchem) Umfang eine Zahlung an das Betreibungsamt erfolgt sei und ob eine Hinterlegung beim Betreibungsamt überhaupt zulässig sei, könne vorliegend offengelassen werden. So oder anders sei jedenfalls keine vollständige Zahlung oder Hinterlegung der zu tilgenden Schuld dargetan. Die zu tilgende Schuld betrage vorliegend Fr. 32'878.-- (zzgl. 5 % Zins seit dem 16. Januar 2024 auf der restlichen Hauptforderung). Entgegen den Behauptungen der Beschwerdeführerin seien weder die erstinstanzlichen Gerichtskosten in der Höhe von Fr. 400.-- noch die Konkurskostensicherheit der Gläubigerin in der Höhe von Fr. 2'000.-- durch eine Zahlung an das Obergericht hinterlegt worden. Oberinstanzlich sei lediglich ein Zahlungseingang für die Gerichtskosten des Beschwerdeverfahrens im Umfang von Fr. 750.-- zu verzeichnen. Damit habe die Beschwerdeführerin weder die Tilgung oder Hinterlegung der Schuld inkl. Zinsen und Kosten noch den Verzicht der Gläubigerin auf die Durchführung des Konkurses belegt. Weil keiner der Konkursaufhebungsgründe gemäss Art. 174 Abs. 2 Ziff. 1-3 SchKG erfüllt sei, müsse die Beschwerde bereits aus diesem Grund abgewiesen werden. Im Übrigen müsse die Beschwerde auch deshalb abgewiesen werden, weil es der Beschwerdeführerin nicht gelinge, glaubhaft zu machen, dass sie zahlungsfähig sei.