Citation: 9C_723/2016 E. 3.2

3.2. Dass die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen und insbesondere der Schluss, es fehlten eindeutige Anhaltspunkte, wonach der Versicherte den Beruf als Schreiner auch ohne gesundheitliche Beeinträchtigung erlernt hätte, offensichtlich unrichtig sein oder auf einer Rechtsverletzung beruhen sollen, ist weder ersichtlich noch substanziiert dargetan. Sie bleiben daher für das Bundesgericht verbindlich (vgl. E. 1 hievor). Daran ändert der Einwand nichts, der Versicherte habe - mit Ausnahme von sprachlichen Schwierigkeiten - die obligatorische Schulzeit und den Beginn der Lehre als Schreiner ohne grössere Schwierigkeiten absolvieren können. Die IV-Stelle verkennt, dass der Versicherte gemäss den unbestritten gebliebenen vorinstanzlichen Feststellungen - und wie seinerzeit der RAD festgestellt hatte (vgl. E. 3.1 hievor) - bereits in seiner Kindheit in invalidenversicherungsrechtlich relevanter Weise eingeschränkt war. Das allfällige Fehlen von Schwierigkeiten im Rahmen einer unter Berücksichtigung dieser Einschränkungen durchlaufenen Ausbildung vermag offenkundig nichts darüber auszusagen, ob die Berufswahl des Versicherten im Gesundheitsfall gleich ausgefallen wäre. Dasselbe gilt in Bezug auf die Einwände, der Abbruch der Schreinerlehre sei angeblich aufgrund eines angespannten und gehässigen Arbeitsklimas erfolgt und der Versicherte habe danach - mit denselben Einschränkungen - den dringenden Wunsch geäussert, die Ausbildung zum Schreiner nochmals aufzunehmen. Es sind darin keine von der Vorinstanz unberücksichtigt gebliebenen eindeutigen Anhaltspunkte zu erblicken, welche dafür sprechen würden, für die Berechnung des Valideneinkommens auf das Einkommen als Schreiner abzustellen. Im Übrigen ist der Einkommensvergleich nicht streitig, weshalb sich Weiterungen dazu erübrigen.