Citation: 2C_889/2021 E. 7.1

7.1. In der Beschwerde wird geltend gemacht, der Beschwerdeführer sei in der Schweiz sozial, wirtschaftlich und sprachlich gut integriert. Er lebe seit über 13 Jahren in der Schweiz, habe keine Betreibungen und nie Sozialhilfe bezogen. Er arbeite seit 2009 als Chefkoch und habe viele Freunde und Bekannte in der Schweiz. Zu seinem Heimatland habe er keine engen Kontakte mehr. Seine dort lebende Familie könne ihn nicht unterstützen und sein Geschäft, das er in Sri Lanka betreibe, könne den familiären Lebensunterhalt nicht finanzieren. Dass man in Sri Lanka vier Ehefrauen haben dürfe, sei kein Argument, das gegen seine Integration spreche. Die Vorinstanz, so die Beschwerdeführer weiter, würde die sprachliche Integration falsch beurteilen. Der vorinstanzliche Hinweis, das aktenkundige Sprachzertifikat stamme von einer nicht anerkannten Anbieterin, sei überspitzt formalistisch. Die Interessenabwägung der Vorinstanz verletze den Anspruch auf Achtung des Privatlebens.