Citation: 8C_806/2009 15.01.2010 E. 3

Das kantonale Gericht stellte in umfassender Würdigung der gesamten medizinischen Unterlagen fest, dass die vom Versicherten über den 30. April 2008 hinaus geklagten Beschwerden im Bereich der Hüfte und des Beckens nicht auf einen im Sinne der Rechtsprechung organisch nachweisbaren Unfallschaden zurückzuführen sind. Es stützte sich dabei insbesondere auf die Berichte des Kreisarztes der SUVA, Dr. med. A.________, vom 9. und 23. Oktober 2007, welche mit den Schlussfolgerungen des Dr. med. W.________ von der chirurgischen Klinik des Spitals X.________ (Bericht vom 17. Oktober 2006) und der Ärzte der Rehaklinik Z.________ (Austrittsbericht vom 2. Mai 2005) übereinstimmen, wonach die Frakturen im Beckenbereich ohne Fehlstellung konsolidiert waren, sowie auf den neurologischen Bericht des Spitals X.________ vom 19. September 2006 und das Ergebnis der Kernspintomographie vom 8. September 2006. Soweit der Beschwerdeführer auf die von Kreisarzt Dr. med. A.________ im Bericht vom 9. Oktober 2007 unter den Diagnosen angeführte traumatische Rhabdomyolyse hinweist, kann daraus nicht auf eine fortbestehende organische Unfallursache geschlossen werden. Die erstbehandelnden Ärzte am Spital X.________ hielten im Bericht vom 19. August 2004 ausdrücklich fest, dass sich die im Zusammenhang mit der Rhabdomyolyse aufgetretenen erhöhten CK- und Myoglobinwerte unter intensiver Infusionstherapie normalisiert haben, weshalb diesbezüglich kein messbarer Defektzustand als Folge einer Verletzung von Muskelfasern mehr ausgewiesen ist.