Citation: 8C_426/2023 E. A

A.a. Die 1988 geborene A.________ musste sich aufgrund einer kongenitalen komplexen Skoliose und starker beidseitiger Knick-Senk-Füssen mehreren Operationen unterziehen. Die IV-Stelle Zürich gewährte ihr Hilfsmittel und leistete Kostengutsprache für eine erstmalige berufliche Ausbildung (Lehre zur Kauffrau Profil B/E), welche sie im Sommer 2010 erfolgreich abschloss. In einem Feststellungsblatt vom 29. Oktober 2010 hielt die IV-Stelle fest, dass nach Abschluss der Ausbildung eine volle Arbeitsfähigkeit vorliege, weshalb kein Rentenanspruch bestehe. A.b. Im Juli 2013 meldete sich A.________ erneut zum Leistungsbezug bei der Invalidenversicherung an. Während die IV-Stelle die Begehren um eine Hilflosenentschädigung zweimal ablehnte (Verfügungen vom 16. Mai 2014 und 13. Juni 2017), sprach sie der Versicherten mit Verfügung vom 16. Dezember 2015 eine ganze Invalidenrente mit Wirkung ab März 2014 zu. A.c. Im September 2017 leitete die IV-Stelle ein Revisionsverfahren ein, in dessen Rahmen sie eine Begutachtung durch PD Dr. med. B.________, Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabilitation sowie Rheumatologie, Zentrum C.________ AG ( veranlasste (Expertise vom 28. Dezember 2018). Mit Vorbescheid vom 27. März 2019 stellte sie A.________ die Herabsetzung der bisherigen ganzen Rente auf eine halbe Rente in Aussicht. Nach erhobenem Einwand durch die Versicherte nahm die IV-Stelle weitere Abklärungen vor und erliess am 11. August 2021 einen neuen Vorbescheid, mit dem sie die wiedererwägungsweise Aufhebung der Verfügung vom 16. Dezember 2015 und die Herabsetzung der bisherigen ganzen auf eine halbe Invalidenrente (Invaliditätsgrad von 58 %) vorsah. Mit Verfügung vom 24. Januar 2022 setzte sie die Rente wie angekündigt per 1. März 2022 herab.