Citation: 8C_335/2019 E. A

Der 1958 geborene A.________ war als Consultant bei der B.________ SA tätig gewesen, als er am 29. Februar 2016 die Treppe hoch auf beide Hände fiel. Gegenüber seinem erstmals am 4. März 2016 konsultierten Hausarzt Dr. med. C.________, Arzt für Allgemeine Medizin FMH, klagte er über Kribbeln in den Händen und Schmerzen im Nackenbereich (Unfallmeldung vom 8. März 2016; Bericht des Dr. med. C.________ vom 9. April 2016). Eine bildgebende Untersuchung mittels MRI am 11. März 2016 ergab eine signifikante spinale Enge auf Höhe der Halswirbelkörper (HWK) 4/5 und 5/6 (neurologischer Konsiliarbericht der Medizinischen Klinik am Kantonsspital D.________ vom 21. März 2016). Die AXA Versicherungen AG verneinte als zuständiger Unfallversicherer einen Leistungsanspruch, da zwischen dem gemeldeten Ereignis und den vorhandenen Beschwerden kein natürlicher Kausalzusammenhang bestehe (Verfügung vom 3. August 2017 und Einspracheentscheid vom 23. Januar 2018).