Citation: 1B_286/2023 E. 2

Der Beschwerdeführer macht geltend, der Entscheid des Appellationsgerichts vom 25. April 2023 sei ihm persönlich nicht zugestellt worden, was unverzüglich nachgeholt werden müsse. Aus seinen weiteren "Verfahrensanträgen" - es sei ihm das Replikrecht zu allfälligen Stellungnahmen der Beschwerdegegnerin und der Vorinstanz einzuräumen - ergibt sich wohl, dass er den Entscheid des Appellationsgerichts nach erfolgter Zustellung anfechten möchte. Weshalb das Appellationsgericht Bundesrecht verletzt haben sollte, indem es den angefochtenen Entscheid nicht ihm persönlich, sondern seinem amtlichen Verteidiger zustellte, legt der Beschwerdeführer indessen unter Verletzung der gesetzlichen Begründungspflicht von Art. 42 Abs. 2 BGG (BGE 135 III 127 E. 1.6; 134 II 244 E. 2.1 und 2.2; je mit Hinweisen) nicht dar. Das ist auch nicht ersichtlich, erfolgt doch nach Art. 87 Abs. 3 StPO die rechtsgültige Zustellung an Parteien, die einen Rechtsbeistand bestellt haben, an diesen. Dies gilt nach langjähriger Praxis auch in den Fällen, in denen wie hier der Partei ein amtlicher Verteidiger bestellt wurde (Urteil 1B_700/2011 vom 7. Februar 2012 E. 2.1). Auf die Beschwerde ist damit nicht einzutreten, was dem Beschwerdeführer insofern nicht schadet, als sein Anwalt in der Zwischenzeit für ihn eine Beschwerde gegen den Entscheid des Appellationsgerichts eingereicht hat (Verfahren 1B_288/2023). Auf die Erhebung von Gerichtskosten kann ausnahmsweise verzichtet werden, womit das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege hinfällig geworden ist.