Citation: 8C_429/2022 E. 4.1

4.1. Der Beschwerdeführer bestreitet zunächst die Beweistauglichkeit des orthopädischen Teilgutachtens von Dr. med. C.________. Die Vorinstanz habe in Bezug auf die zervikalen Beschwerden die anlässlich der gutachterlichen Untersuchung festgestellte Fehlhaltung als entscheidenden Faktor für die aktuelle HWS-Symptomatik angesehen, was willkürlich sei. Solches sei dem Gutachten nicht zu entnehmen. Dr. med. C.________ habe lediglich festgehalten, dass die Fehlhaltung (in Kombination mit der reversiblen Kopfgelenksstörung) seines Erachtens als entscheidender Faktor für die festgestellte subokzipitale Sehnenansatzschmerzhaftigkeit und die Funktionsstörung der Kopfgelenke seien. Über die schleudertraumaassoziierten Beschwerden habe der Gutachter damit, entgegen der Vorinstanz, nichts ausgesagt. Er habe ferner nicht begründet, weshalb er trotz all der aktenkundigen und noch immer aktuellen schleudertraumatypischen Beschwerden bloss einen Zustand nach Schleudertrauma diagnostiziert habe. Die Vorinstanz habe ihrerseits in Bezug auf die Beurteilung der Darlegungen des Dr. med. C.________ die zahlreichen Beschwerden ausgeblendet und damit in Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes auf eine nicht beweiskräftige Expertise abgestellt.