Citation: 6A.81/2002 15.01.2003 E. 2

Der Beschwerdeführer bringt vor, seine Tochter, die ihn an jenem Tag zu einer wichtigen geschäftlichen Besprechung nach Wängi/TG hätte fahren sollen, sei wegen des vielen Schnees verspätet eingetroffen. Sie sei zudem unsicher gewesen, ob sie bei den schlechten Strassenverhältnissen (Schnee auf der Fahrbahn, seitliche "Schneemaden" und parkierte Fahrzeuge) unmittelbar beim Haus des Beschwerdeführers die Kontrolle über den grossen und schweren Personenwagen behalten könne. Er habe deshalb beschlossen, sein Fahrzeug rund dreissig Meter bis zum nahe gelegenen Restaurant selbst zu lenken. Aus Sicherheitsgründen habe er aber beim Restaurant nicht anhalten können. Die Strasse sei durch die "Schneemaden" zu eng zum Kreuzen gewesen. Zudem sei ein vom Parkplatz des Restaurants wegfahrendes Fahrzeug unmittelbar hinter ihm gefahren. Erst bei der A.________strasse habe sich eine sichere Gelegenheit für einen Fahrerwechsel ergeben, doch sei er dann von der Polizei kontrolliert worden. Angesichts dieser Sachlage liege ein Notstand gemäss Art. 34 Abs. 1 StGB vor (Beschwerde, S. 2-4). Die Vorinstanz hat auf den vom Beschwerdeführer geltend gemachten Sachverhalt abgestellt. Damit ist sein Einwand, sowohl der Polizeirapport als auch das Befragungsprotokoll vom 6. Januar 2000 würden den Sachverhalt unvollständig wiedergeben (Beschwerde, S. 3), unbeachtlich. Die Vorinstanz legt ausführlich und zutreffend dar, weshalb hier weder die Voraussetzungen für einen rechtfertigenden oder schuldausschliessenden Notstand gemäss Art. 34 Ziff. 1 Abs. 1 StGB noch für einen Notstandsexzess nach Art. 34 Ziff. 1 Abs. 2 StGB gegeben sind (angefochtener Entscheid, S. 3 f.). Darauf kann verwiesen werden (Art. 36a Abs. 3 OG).