Citation: 2A.539/2000 09.04.2001 E. A

A.- Der aus der Türkei stammende, 1956 geborene A.________ reiste erstmals Ende 1987 in die Schweiz ein und stellte ein Asylgesuch, welches der Delegierte für das Flüchtlingswesen am 13. Oktober 1988 ablehnte. Nachdem das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement weder auf die dagegen erhobene Beschwerde noch auf das gegen den Beschwerdeentscheid erhobene Revisionsbegehren eingetreten war, verliess A.________ am 16. März 1989 die Schweiz. Im Januar 1990 liess sich A.________ von seiner in der Türkei lebenden Ehefrau B.________, mit der er die drei Kinder C.________ (geboren 1981), D.________ (geboren 1982) und E.________ (geboren 1987) hat, scheiden und heiratete am 23. März 1990 in der Türkei die schweizerische Staatsangehörige F.________. Gestützt darauf erhielt er im Kanton Aargau eine Aufenthaltsbewilligung. Mit Urteil vom 21. September 1993 schied das Bezirksgericht Baden die Ehe zwischen A.________ und F.________. Am 27. April 1994 bestätigte das Obergericht des Kantons Aargau das Scheidungsurteil; die dagegen erhobene Berufung wies das Bundesgericht am 22. September 1994 ab, soweit es darauf eintrat. Am 24. Februar 1995 heiratete A.________ in X.________ die schweizerische Staatsangehörige G.________. Am 22./29. April 1996 ersuchte er die Fremdenpolizei des Kantons Aargau um Nachzug der beiden älteren seiner drei in der Türkei lebenden Kinder, C.________ und D.________. Die Fremdenpolizei lehnte das Gesuch am 10. Juni 1996 ab, vor allem mit der Begründung, dass es sich nicht um eine richtige Familienzusammenführung handle, da A.________ ein minderjähriges Kind in der Türkei zurücklassen wolle. Am 3. Juli 1996 stellte A.________ ein Wiedererwägungsgesuch; mit Schreiben vom 20. Dezember 1996 erklärte er zudem, er wolle nun alle drei Kinder zu sich in die Schweiz nehmen. Die Fremdenpolizei lehnte das Gesuch am 22. Januar 1997 erneut ab; diesmal mit der Begründung, die Wohnung von A.________ biete nicht genügend Platz für die ganze Familie.