Citation: 7B_687/2024 E. 3.5.1

3.5.1. Wie bereits im vorinstanzlichen Verfahren bestreitet die Beschwerdeführerin das Vorliegen eines dringenden Tatverdachts, indem sie sich auf den Standpunkt stellt, sie habe keinerlei Kenntnis über die betrügerischen Handlungen ihres Ehemannes gehabt und es lägen auch keine konkreten Indizien vor, die ihre Tatbeteiligung belegen könnten. Zur Begründung legt sie in Bezug auf die Würdigung der von ihr und ihrem Ehemann anlässlich der Einvernahmen getätigten Aussagen ihre Sichtweise und Interpretation einzelner Aussagen jener der Vorinstanz gegenüber. Mit einer solchen appellatorischen Kritik gelingt es der Beschwerdeführerin nicht, eine schlechterdings unhaltbare Beweiswürdigung durch die Vorinstanz aufzuzeigen. Namentlich vermag sie damit die im angefochtenen Beschluss nachvollziehbar dargestellten wesentlichen Widersprüche in ihrem eigenen Aussageverhalten (Lagerort Notpass, Nutzung der Schlafzimmerschublade mit vorgefundenem Bargeld, die nicht mit den Aussagen der Beschwerdeführerin und den darin vorgefundenen Gegenstände übereinstimmt) nicht zu entkräften.