Citation: 6B_1073/2022 E. 2.4.1

2.4.1. Diesen Anforderungen kommt der Beschwerdeführer nicht nach. Anstatt sich mit der gesamten Beweislage zu befassen, greift er lediglich einzelne Indizien heraus, die er anders als von der Vorinstanz gewürdigt haben möchte. Damit vermag er aber keine Willkür aufzuzeigen. Was der Beschwerdeführer gegen die vorinstanzliche Beweiswürdigung vorbringt, geht grösstenteils nicht über eine appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid hinaus, auf die das Bundesgericht nicht eintritt. Dies ist etwa der Fall, wenn er vorträgt, der Umstand, dass seine DNA genau an den Stellen der Verknotungen der Fesselung des Opfers gewesen sei, sei nicht entscheidend (Beschwerde S. 18), oder wenn er behauptet, die Vorinstanz stelle in Verletzung des Grundsatzes "in dubio pro reo" fest, dass er laut Gutachten des Forensischen Instituts Zürich den Anruf an die Sanität getätigt habe (Beschwerde S. 24 f.), obwohl diese lediglich festhält, es gäbe Indizien dafür, dass es sich beim Anrufer um den Beschwerdeführer gehandelt habe (Urteil S. 12 f. E. 2.8, kantonale Akten act. 10a/5). Es erübrigt sich daher, weiter auf seine diesbezüglichen Ausführungen einzugehen.