Citation: 5C.241/2006 16.02.2007 E. 5

Der Berufungskläger macht sodann geltend, nicht beistands- und fürsorgebedürftig zu sein, und stellt auch eine Gefährdung der Sicherheit Dritter in Abrede. 5.1 Zum Beistands- und Fürsorgebedürfnis führt er im Wesentlichen aus, die Vorinstanz habe zu Unrecht die für eine Entmündigung geforderte quantitative und qualitative Intensität bejaht. Was er - unter anderem unter Hinweis auf die zweijährige Alkoholtherapie, die positiv verlaufen sei - weiter vorträgt, ist indessen nicht geeignet, darzutun, dass die Vorinstanz das ihr in diesem Zusammenhang zustehende Ermessen falsch angewandt und dadurch Bundesrecht verletzt hätte. 5.2 Mit dem gegen die obergerichtliche Bejahung einer Drittgefährdung erhobenen Einwand, es liege nach der Durchführung der zweijährigen Alkoholtherapie für eine solche Annahme nichts mehr vor, zieht der Berufungskläger tatsächliche Feststellungen der Vorinstanz in Zweifel. Diese sind für das Bundesgericht indessen verbindlich, zumal nicht dargetan ist, dass sie unter Verletzung bundesrechtlicher Beweisvorschriften zustande gekommen wären, und nichts auf ein offensichtliches Versehen hindeutet (vgl. Art. 63 Abs. 2 OG). Soweit der Berufungskläger beanstandet, dass das Obergericht aus dem Gutachten von Dr. med. D.________ auf eine Gefährdung Dritter geschlossen habe, enthalten seine Ausführungen eine im Berufungsverfahren unzulässige Kritik an der vorinstanzlichen Beweiswürdigung, so dass auch auf diese Vorbringen nicht einzutreten ist.