Citation: 1C_540/2021 E. 5.1

5.1. Schliesslich führte das Kantonsgericht zusammengefasst aus, es fehle eine behördliche Zusicherung, die ein Vertrauen auf Erteilung einer Baubewilligung hätte begründen können. Im Bericht vom 15. Februar 2019 seien die Beschwerdeführer darauf hingewiesen worden, dass ihr Bauprojekt gewässerschutzrechtlich nicht bewilligt werden könne. Die E-Mail von C.________ vom 9. März 2017 könne keine Vertrauensgrundlage bilden, da er darin darauf hingewiesen habe, dass das Bauvorhaben ohne Terrainveränderungen nicht bewilligungsfähig sei. Dass die Stadt Liestal ihre unter dem Baugrundstück (und der Ergolz) verlaufende Düker- bzw. Druckleitung anders verlegt habe, stelle keine vertrauensbegründende Zusicherung dar, weil die Leitung gemäss der Angabe der Baurekurskommission nicht wegen des Baugesuchs, sondern zur Verbesserung des Gewässerschutzes und der Zugänglichkeit der Leitung verschoben worden sei.