Citation: 8C_68/2020 E. 5.2

5.2. Mit dem kantonalen Gericht ist nach dem Gesagten auf die unfallchirurgisch-orthopädische Beurteilung des Dr. med. E.________ vom 5. März 2019 abzustellen. Die unfallbedingte Prellung des linken Handgelenks hatte demnach eine vorübergehende Irritation des Nervus ulnaris zur Folge. Unfallkausale strukturelle Läsionen, welche in Bezug auf das linke Handgelenk über die Leistungsterminierung per 12. Januar 2017 hinaus einen Anspruch auf Unfallversicherungsleistungen begründen würden, hat die Vorinstanz bundesrechtskonform verneint. Führen die im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes von Amtes wegen vorzunehmenden Abklärungen den Versicherungsträger oder das Gericht bei umfassender, sorgfältiger, objektiver und inhaltsbezogener Beweiswürdigung (BGE 132 V 393 E. 4.1 S. 400) zur Überzeugung, ein bestimmter Sachverhalt sei als überwiegend wahrscheinlich (BGE 126 V 353 E. 5b S. 360; 125 V 193 E. 2 S. 195, je mit Hinweisen) zu betrachten und es könnten weitere Beweismassnahmen an diesem feststehenden Ergebnis nichts mehr ändern, so liegt im Verzicht auf die Abnahme weiterer Beweise keine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör (antizipierte oder vorweg genommene Beweiswürdigung; BGE 134 I 140 E. 5.3 S. 148; 124 V 90 E. 4b S. 94).