Citation: 6F_28/2014 E. 3

Im Übrigen stellt die Gesuchstellerin den Text des bundesgerichtlichen Urteils dem gegenüber, was sie als den "aktenkundigen Sachverhalt" bezeichnet. Dabei rügt sie im Wesentlichen, das Bundesgericht habe zwei Eingaben ihres Ehemannes vom 9. Mai und 10. Juni 2014 übersehen und dadurch den Revisionsgrund von Art. 121 lit. d BGG verwirklicht (Gesuch S. 2). Auf diese beiden Eingaben hatte das Obergericht indessen im seinerzeit vor Bundesgericht angefochtenen Beschluss ausdrücklich hingewiesen, und genau daraus ergab sich, dass sich die Gesuchstellerin aus Angst vor einer möglichen Veruntreuung durch das Obergericht weigerte, diesem den Postaufgabebeleg und ein Schreiben der Post im Original einzureichen (Beschluss S. 2/3 E. 1/3 und I/5). Inwieweit das Bundesgericht in den Akten liegende Tatsachen aus Versehen nicht berücksichtigt hätte, ist nicht ersichtlich.