Citation: 2C_15/2022 E. 3.3

3.3. Entscheidet eine Behörde über vorsorgliche Massnahmen, namentlich über die Gewährung oder den Entzug der aufschiebenden Wirkung, tut sie dies aufgrund einer summarischen Prüfung der auf dem Spiele stehenden Interessen, ohne sich vertieft mit den sich stellenden Sach- und Rechtsfragen auseinanderzusetzen. Eine potentielle Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör ist in diesem Zusammenhang ebenso wenig geeignet, einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG zu begründen, wie der Umstand, dass die Ausdehnung der Maskentragpflicht ohne weitere Begründung im Rahmen einer Allgemeinverfügung erfolgt ist. Der Anspruch auf rechtliches Gehör kann - soweit nötig - im kantonalen Verfahren in der Sache festgestellt und korrigiert werden. Ob eine hinreichende gesetzliche Grundlage für die Ausdehnung der Maskentragpflicht auf die 1. Klasse der Primarschule besteht - diese zumindest in einer Verordnung und damit einem materiellen Gesetz, statt einer Allgemeinverfügung hätte ergehen müssen -, bleibt der Sache selber vorbehalten; diesbezüglich soll sich das Bundesgericht nur einmal mit der Sache befassen müssen. Die entsprechende Rüge ist nicht geeignet, einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil zu begründen; der Beschwerdeführer legt einen solchen auch nicht weiter dar, sondern argumentiert dabei in der Sache selber.