Citation: 5P.47/2005 23.03.2005 E. A

Am 23. Februar 2004 stellte das Gerichtspräsidium Zurzach im Rahmen eines Eheschutzverfahrens fest, die Eheleute Y.________ (Klägerin oder Beschwerdegegnerin) und X.________ (Beklagter oder Beschwerdeführer) seien berechtigt, gestützt auf Art. 175 ZGB auf unbestimmte Zeit getrennt zu leben. Für die Dauer der Trennung teilte der Massnahmenrichter die eheliche Wohnung in W.________ der Klägerin, die Liegenschaft in Land L.________ dem Beklagten je zur alleinigen Nutzung zu, wobei er der Klägerin ein auf Anmeldung hin auszuübendes Besuchsrecht an letzterer Liegenschaft einräumte. Ferner nahm er davon Vormerk, dass sich die Parteien über die Aufteilung des Mobiliars aussergerichtlich einigen. Den Personenwagen Skoda Diesel wies er für die Dauer der Trennung der Klägerin zur alleinigen Nutzung zu. Schliesslich wurde der Beklagte verpflichtet, an den persönlichen Unterhalt der Klägerin monatlich vorschüssig ab dem 1. Januar 2004 bis 31. Dezember 2004 mit Fr. 13'100.--, ab dem 1. Januar 2005 mit Fr. 11'100.-- beizutragen. Am 20. April 2004 leitete der Beklagte ein Scheidungsverfahren gestützt auf Art. 115 ZGB ein, in welchem das erstinstanzliche Urteil nach Angaben des Beklagten am 23. September 2004 gefällt wurde. Die Einzelrichterin sei dabei auf das Begehren des Scheidungsklägers um Anordnung vorsorglicher Massnahmen nicht eingetreten in der Auffassung, allfällige Änderungen der tatsächlichen oder rechtlichen Verhältnisse seit Erlass des erstinstanzlichen Entscheides betreffend Eheschutzmassnahmen könnten noch vor Obergericht geltend gemacht werden. Das Verfahren ist offenbar noch hängig.