Citation: 2A.542/2003 09.02.2004 E. A

Die am 1. Januar 1967 geborene türkische Staatsangehörige A.________ hält sich seit 1984 ununterbrochen in der Schweiz auf und ist im Besitz der Niederlassungsbewilligung. Aus ihrer ersten Ehe mit dem türkischen Staatsangehörigen D.________ stammen die beiden in der Schweiz geborenen Töchter B.________, geboren am 17. Mai 1985, und C.________, geboren am 2. Dezember 1987. Während die jüngere Tochter von der Geburt bis zur zweiten Primarklasse bei ihren Eltern in der Schweiz lebte, wuchs die ältere Tochter bis zu ihrem vierten Lebensjahr bei den Grosseltern väterlicherseits in der Türkei auf. Nachdem sie drei Jahre bei den Eltern in der Schweiz gelebt hatte, wurde sie für die ersten Schuljahre wieder in die Türkei geschickt. Rund sieben Monate des vierten Primarschuljahres absolvierte sie alsdann in der Schweiz. In den Jahren 1995/96 lebten die Ehegatten voneinander getrennt in der Schweiz. Am 8. März 1996 reiste D.________ zusammen mit seinen beiden Töchtern zurück in die Türkei. Seither leben B.________ und C.________ bei ihrem Vater in der Türkei. Mit Urteil vom 13. Mai 1997 wurde die Ehe durch ein Gericht in Istanbul geschieden und die beiden Töchter unter die elterliche Gewalt des Vaters gestellt. Am 13. August 1998 heiratete D.________ die türkische Staatsangehörige E.________. Dieser Ehe entsprang im Jahre 1999 die Tochter F.________. Am 27. März 1998 heiratete A.________ den aus dem ehemaligen Jugoslawien stammenden G.________, der im Rahmen eines Asylverfahrens aus der Schweiz weggewiesen worden war. Aufgrund der Heirat erhielt er eine Aufenthaltsbewilligung zum Verbleib bei der Ehefrau. Am 1. August 2000 nahm das Ehepaar A.________-G.________ Wohnsitz in Rüti, Kanton Zürich. Mit Urteil vom 27. November 2001 übertrug das Zivilgericht von Üsküdar auf Begehren von A.________ die Vormundschaft über die beiden Töchter B.________ und C.________ auf sie.