Citation: I 600/04 14.03.2005 E. A

D.________, geboren 1952, arbeitete von Juni 1998 bis zur aus konjunkturellen Gründen erfolgten Entlassung per Ende September 1999 als Betriebsangestellter für die Firma G.________. Er meldete sich am 20. Juni 2000 bei der Invalidenversicherung zur Umschulung an, worauf die IV-Stelle des Kantons Solothurn Abklärungen in medizinischer und erwerblicher Hinsicht durchführte und den Anspruch mit unangefochten gebliebener Verfügung vom 21. August 2000 ablehnte. Am 3. September 2001 liess sich D.________ erneut durch das Regionale Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) bei der Invalidenversicherung anmelden, diesmal zum Rentenbezug. Die Verwaltung holte unter anderem einen Bericht des Dr. med. J.________, Spezialarzt FMH für Neurologie, vom 19. September 2001 ein und veranlasste eine Begutachtung durch die Medizinische Abklärungsstelle (MEDAS) des Spitals X.________ (Expertise vom 24. September 2002 mit psychiatrischem Teilgutachten vom 21. August 2002 sowie rheumatologischem Teilgutachten des Dr. med. B.________, FMH Physikalische Medizin, speziell Rheumaerkrankungen, vom 15. Juli 2002). Mit Verfügung vom 4. April 2003 sprach die IV-Stelle D.________ bei einem Invaliditätsgrad von 55 % mit Wirkung ab dem 1. November 2001 eine halbe Rente der Invalidenversicherung zu und erachtete ihn in einer leidensangepassten Tätigkeit zu 50 % arbeitsfähig. Im Rahmen des anschliessenden Einspracheverfahrens nahm die Verwaltung einen Bericht der Psychiaterin Frau Dr. med. L.________ vom 11. April 2003 zu den Akten und bestätigte mit Einspracheentscheid vom 17. Juni 2003 ihre Verfügung von April 2003.