Citation: 2D_10/2019 E. 4

Die Beschwerdeführerin macht weiter eine Verletzung ihres Anspruchs auf ein faires Verfahren (Art. 29 Abs. 1) sowie sinngemäss verschiedene Verletzungen ihres rechtlichen Gehörs (Art. 29 Abs. 2 BV) geltend. Zunächst bringt sie vor, die Vorinstanz habe sich mit ihren Vorbringen nicht oder zu wenig auseinandergesetzt. Die Urteilsbegründung wirke parteiisch zu ihren Ungunsten. So sei das Verwaltungsgericht insbesondere nicht darauf eingegangen, dass weder die Prüfungsaufgaben noch die Musterlösung eine transparente und für alle Kandidierenden gleich angewendete Punktevorgabe vorweisen würden. Ebenfalls nicht berücksichtigt worden sei das Fehlen einer Notenskala. Ferner habe die Vorinstanz ihre Rügen, insbesondere die willkürliche Korrektur und Bewertung, nicht durch Beweise widerlegen können; stattdessen habe sich die Vorinstanz sehr oft auf das Wissen der Behördenmitglieder bzw. auf "gerichtsnotorische" Tatsachen berufen, ohne weitere Beweise vorzubringen. Schliesslich beanstandet die Beschwerdeführerin auch im bundesgerichtlichen Verfahren die fehlende Gewichtung der Prüfungsaufgaben bzw. die fehlende Punktevergabe in der Aufgabenstellung sowie das Fehlen eines Bewertungsrasters und einer Notenskala. Ohne diese Informationen sei es nicht möglich, das Zustandekommen der von ihr erzielten Note 3.0 nachzuvollziehen.