Citation: U 342/02 12.02.2004 E. A

Der 1948 geborene I.________, von 1984 bis Ende Juli 1996 als Flachdach-Isoleur und Vorarbeiter bei der Firma Q.________ AG angestellt und dadurch obligatorisch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen die Folgen von Unfall und Berufskrankheit versichert, zog sich am 8. Mai 1992 eine Verletzung am rechten Knie zu. Am 3. September 1993 lehnte die SUVA eine Leistungspflicht verfügungsweise ab, da weder ein Unfallereignis noch eine unfallähnliche Körperschädigung oder ein Rückfall zu einer am 14. Oktober 1988 erlittenen Kniekontusion rechts vorliege. Daran hielt sie, insbesondere nach Einholung eines Berichtes des Dr. med. K.________, Spital X.________, vom 10. Februar 1994, mit Einspracheentscheid vom 11. April 1994 fest. Am 12. August 1994 rutschte I.________ während seiner Arbeit aus und schlug sich das linke Knie an. Die SUVA stellte ihre daraufhin ausgerichteten Leistungen (Heilungskosten, Taggelder) per 2. Januar 1995 ein (Verfügung vom 13. März 1995). Die dagegen eingereichte Einsprache wies sie namentlich nach Beizug eines abschliessenden Berichts des Dr. med. R.________, Spezialarzt FMH für Orthopädie und Chirurgie, Abteilung Unfallmedizin der SUVA, vom 14. Juli 1995 mit Entscheid vom 5. September 1995 ab. Das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich vereinigte die gegen beide Einspracheentscheide angehobenen Beschwerdeverfahren und hiess die Rechtsmittel mit Entscheid vom 5. März 1997 in dem Sinne gut, dass es die Einspracheentscheide aufhob und die Sache an die SUVA zurückwies, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, neu verfüge. Es hielt dabei insbesondere fest, dass, da jedenfalls ein natürlicher Kausalzusammenhang zwischen den geklagten Beschwerden und den Ereignissen vom 8. Mai 1992 und 12. August 1994 nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sei, offen gelassen werden könne, ob es sich bei den betreffenden Vorfällen um Unfälle oder um unfallähnliche Körperschädigungen im Sinne des UVG handle. Unklar - und deshalb abklärungsbedürftig - sei auf Grund der vorhandenen Aktenlage jedoch, ob die Erkrankung nicht ausschliesslich oder stark überwiegend durch die berufliche Tätigkeit verursacht sei. Dieser Entscheid erwuchs in Rechtskraft. Die SUVA führte daraufhin eine Besprechung mit dem Abteilungsleiter Flachdach der ehemaligen Arbeitgeberin, der Q.________ AG, zu Art und Ausmass der einzelnen durch I.________ verrichteten Tätigkeiten und deren körperlichen Anforderungen durch (Bericht vom 14. Oktober 1997), befragte den Versicherten nochmals eingehend zu dessen beruflichem Werdegang sowie zur gesundheitlichen Situation (Bericht vom 23. März 1998) und besichtigte den vormaligen Arbeitsplatz (Bericht vom 10. September 1998). Zudem veranlasste sie eine Beurteilung durch Dr. med. M.________, Facharzt FMH für Orthopädische Chirurgie, Abteilung Unfallmedizin der SUVA, vom 20. Dezember 2000. Gestützt auf die vervollständigten Akten kam sie mit Verfügung vom 29. Dezember 2000 zum Schluss, dass die berufliche Anamnese zwar durchaus kniebelastende Tätigkeiten über einen längeren Zeitraum beinhalte, an den Knien und am Rücken aber kein Schaden erkennbar sei, der für die Anerkennung einer Berufskrankheit ernsthaft in Erwägung gezogen werden könne. Daran hielt sie auch nach ergänzender Stellungnahme durch Dr. med. M.________ vom 9. März 2001 fest (Einspracheentscheid vom 11. April 2001).