Citation: 9C_579/2022 E. 4.2.2

4.2.2. Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin hat das kantonale Gericht nachvollziehbar und schlüssig dargelegt, weshalb es die invalidenversicherungsrechtliche Betrachtung nicht als offensichtlich unhaltbar qualifiziert hat. Von einer offensichtlich unrichtigen, d.h. unhaltbaren, willkürlichen Sachverhaltsfeststellung resp. Beweiswürdigung (vgl. BGE 147 IV 73 E. 4.1.2; 144 V 50 E. 4.2; 135 II 145 E. 8.1) kann angesichts der vorinstanzlichen Ausführungen nicht gesprochen werden. Sodann erschliesst sich aus der Argumentation der Beschwerdeführerin nicht, inwiefern die invalidenversicherungsrechtliche Betrachtung offensichtlich unhaltbar sein soll. Eine allfällige "einfache" Rechtsverletzung wie etwa die gerügten Verstösse gegen bundesrechtliche Beweisregeln genügt für eine solche Annahme jedenfalls nicht. Das kantonale Gericht hat auf den im BEGAZ-Gutachten dargelegten medizinischen Sachverhalt abgestellt und ausserdem - rechtskonform - berücksichtigt, dass auch den Ergebnissen leistungsorientierter beruflicher Abklärungen resp. Massnahmen eine gewisse Aussagekraft zukommt. Das gilt umso mehr, als in concreto die während mehrerer Monate im E._______ durchgeführten Massnahmen auch auf andere Arbeiten als eine Chauffeurtätigkeit gerichtet waren (vgl. z.B. Protokoll der IV-Stelle, Eintragungen vom 23. Juli und 25. Oktober 2019). Dass die Aktenlage von vornherein die Annahme eines invalidisierenden psychischen Leidens im Lichte der Rechtsprechung gemäss BGE 141 V 281 verboten hätte, ist nicht ersichtlich und legt die Beschwerdeführerin auch nicht substanziiert dar. Im BEGAZ-Gutachten wurde unter Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit u.a. eine chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10: F45.41) erkannt, und anlässlich des Verlaufsforums vom 8. Juli 2020 berücksichtigte die IV-Stelle insbesondere den Indikator der ausgeprägten Eingliederungsresistenz (vgl. BGE 141 V 281 E. 4.3.1.2). Die Vorinstanz hat verbindlich (vgl. vorangehende E. 1) festgestellt, dass der RAD-Arzt selbst eine Diskrepanz zwischen der gutachterlichen Arbeitsfähigkeitsschätzung und den Erfahrungen mit den Eingliederungsbemühungen erkannt hatte; ein konkreter Hinweis dafür, dass er mit dem Ergebnis der "eingehenden Diskussion" beim Verlaufsforum nicht einverstanden gewesen sein soll, ist demnach nicht ersichtlich und wird von der Beschwerdeführerin auch nicht substanziiert dargelegt. Nach dem Gesagten hat die Vorinstanz zu Recht die invalidenversicherungsrechtliche Betrachtungsweise nicht als offensichtlich unhaltbar qualifiziert und eine entsprechende Bindung der Pensionskasse bejaht.