Citation: C 184/99 03.04.2000 E. 1

1.- Die Vorinstanz hat die massgebenden Bestimmungen über den Anspruch auf Insolvenzentschädigung (Art. 51 Abs. 1 lit. a AVIG) sowie die Personen, die auf Grund ihrer finanziellen Beteiligung oder ihrer Stellung innerhalb des Betriebes sowie der damit verbundenen Einflussmöglichkeiten vom Anspruch auf Insolvenzentschädigung ausgeschlossen sind (Art. 51 Abs. 2 AVIG), zutreffend dargelegt. Richtig fest- gehalten hat das kantonale Gericht ferner, dass mitarbei- tende Verwaltungsräte, die unmittelbar von Gesetzes wegen (Art. 716 bis 716b OR) über eine massgebliche Entschei- dungsbefugnis verfügen, von der Anspruchsberechtigung auf Insolvenzentschädigung ausgeschlossen sind, ohne dass nähe- re Abklärungen zu ihrer Stellung im Betrieb getroffen wer- den müssten (BGE 122 V 272 Erw. 3 mit Hinweisen). Zu ergän- zen ist, dass für die Beurteilung der Frage, bis wann das Verwaltungsratsmitglied tatsächlich auf die Tätigkeit der Gesellschaft Einfluss nehmen kann, auf den Zeitpunkt des effektiven Rücktritts, welcher unmittelbar wirksam ist, und nicht auf die Löschung im Handelsregister oder das Datum der Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt abzu- stellen ist (zur Publikation vorgesehenes Urteil K. vom 31. Januar 2000, C 337/98).