Citation: 6B_752/2021 E. 1.1

1.1. Der Beschwerdeführer wendet sich gegen die Strafzumessung. Er rügt eine Verletzung von Art. 49 Abs. 2 StGB. Die Festsetzung der Zusatzstrafe für die Zeitspanne vor dem Urteil des Regionalgerichts Bern-Mittelland vom 3. Mai 2012 könne nicht nachvollzogen werden, da die Vorinstanz ein Vorgehen nach Art. 49 Abs. 2 StGB für die weiteren zwei Verurteilungen verneine. Die bundesgerichtliche Rechtsprechung zum gewerbsmässigen Betrug gemäss BGE 145 IV 377 sei auf Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz nicht anwendbar und es liege auch keine Gewerbsmässigkeit vor. Gemäss BGE 145 IV 377 hätte entweder eine einzige Strafe ohne Berücksichtigung einer Zusatzstrafe oder in Anwendung von Art. 49 Abs. 2 StGB eine Zusatzstrafe ausgesprochen werden müssen. In beiden Fällen wäre die Strafe für ihn weniger schwer ausgefallen.