Citation: 2C_154/2016 E. C

C.a. A.A.________ erhebt am 15. Februar 2016 Beschwerde beim Bundesgericht mit den Anträgen, den angefochtenen Entscheid aufzuheben und das Migrationsamt anzuweisen, die Aufenthaltsbewilligung zu verlängern. Am 7. März 2016 reicht sie ein Schreiben des Beistands des Sohnes C.A.________ mit Datum vom 1. März 2016 ein. Das Sicherheits- und Justizdepartement schliesst auf Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei. Das Verwaltungsgericht und das Staatssekretariat für Migration beantragen die Abweisung der Beschwerde. Am 16. Februar 2016 ist der Beschwerde antragsgemäss aufschiebende Wirkung zuerkannt worden. C.b. Am 14. April 2016 übersendet das Verwaltungsgericht eine Eingabe von B.A.________ vom 4. April 2016, in dem dieser dem Verwaltungsgericht mitteilte, der Sohn C.A.________ befinde sich mit ihm als Vater und Rechtsvertreter in der Republik Kroatien. Die Ehe zwischen ihm und A.A.________ sei durch ein Urteil des Amtsgerichts in X.________ geschieden und ihm - B.A.________ - die Pflege und Erziehung des Sohnes C.A.________ zugeteilt worden. Weil sich aufgrund dieses rechtskräftigen Urteils das Kind nicht mehr bei der Mutter, sondern gesetzmässig bei ihm als Vater in der Republik Kroatien befinde, schlage er vor, das Verfahren zu beschleunigen. Am 25. April 2016 reicht A.A.________, welche vom Verwaltungsgericht mit einer Kopie der Eingabe von B.A.________ bedient worden war, unaufgefordert eine Stellungnahme ein, in der sie erklärt, B.A.________ sei über die Ostertage ohne ihr und des Beistands Einverständnis mit C.A.________ nach Kroatien gefahren und habe das Kind nicht mehr zurückgebracht. Deswegen sei bei der Zentralbehörde in Bern ein Antrag auf Rückführung gestellt worden. Während des Rückführungsverfahrens dürfe sie - A.A.________ - nicht aus der Schweiz ausgewiesen werden. Auch deswegen sei die Beschwerde gutzuheissen. Der Beistand von C.A.________ sei als Auskunftsperson bzw. als Zeuge einzuvernehmen. C.c. Mit Replik vom 25. Mai 2016 hält A.A.________ an ihren Anträgen fest und stellt weitere Beweisanträge. Zudem reicht sie den Entscheid des Kreisgerichts St. Gallen vom 17. Mai 2016 betreffend Anerkennung und Vollstreckung eines ausländischen Urteils/superprovisorische Massnahmen (Gesuchsteller: B.A.________; Gesuchsgegnerin: A.A.________) ein.