Citation: 6B_5/2024 E. 4

Wird gegen einen Strafbefehl Einsprache erhoben, so nimmt die Staatsanwaltschaft die weiteren Beweise ab, die zur Beurteilung der Einsprache erforderlich sind (Art. 355 Abs. 1 StPO). Gemäss Art. 355 Abs. 2 StPO gilt die Einsprache gegen den Strafbefehl als zurückgezogen, wenn eine Einsprache erhebende Person trotz Vorladung einer Einvernahme unentschuldigt fernbleibt. Weshalb die Vorinstanz die in Art. 355 Abs. 2 StPO verankerte Rückzugsfiktion vorliegend zu Unrecht zur Anwendung gebracht haben könnte, zeigt die Beschwerdeführerin nicht auf. Auf die Beschwerde ist mangels einer tauglichen Begründung daher im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten. Offenbleiben kann, ob die Eingabe der Beschwerdeführerin an das Obergericht des Kantons Obwalden überhaupt als Beschwerde in Strafsachen entgegenzunehmen ist.