Citation: 1C_371/2022 E. 5.5

5.5. Die streitbetroffene Verkehrsbeschränkung liegt auch im öffentlichen Interesse (Grundsatz der Trennung von Bau- und Nichtbaugebiet) und ist verhältnismässig. So ist das ergänzte Fahrverbot sowohl geeignet als auch erforderlich, um das für die Raumplanung fundamentale Prinzip der Trennung des Baugebiets vom Nichtbaugebiet (sog. Trennungsgrundsatz) durchzusetzen. Allfällige mildere Mittel sind nicht ersichtlich. Schliesslich ist das Fahrverbot für die Beschwerdeführer auch zumutbar, da ihr privates Interesse (Komfortgewinn) das öffentliche Interesse (Trennungsgrundsatz) nicht zu überwiegen vermag. Es ist somit im Ergebnis nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz eine Verletzung des Verhältnismässigkeitsgrundsatzes verneint hat.