Citation: I 829/06 29.05.2007 E. 5.1

5.1.1 Die Vorinstanz hat erwogen, es sei nicht ersichtlich, weshalb angesichts des klaren gesetzgeberischen Willens die Verweigerung einer Parteientschädigung in casu den Grundrechten zuwider laufen würde. Ebenso wenig sei davon auszugehen, dass der Fall, soweit er die angefochtene Verfügung vom 11. Juni 2003 (recte: 2004) angehe, mit der die Zusprechung einer vollen Rente (recte: ganzen) ab Februar 2001 verbunden gewesen sei, eine besondere Komplexität aufgewiesen habe. Insbesondere sei darauf hinzuweisen, dass das kritisierte bloss teilweise Verfügen (also für die Periode ab Februar 2000 unter Vorbehalt der vorangehenden Zeit) einfach zu kritisieren sei und einen einfach festzustellenden Sachverhalt darstelle, was in der Einsprache keine besonderen Aufwendungen benötigt hätte. Es sei nicht ersichtlich, inwiefern Ausnahmen für die Zusprechung einer Parteientschädigung vorlägen. 5.1.2 Der Beschwerdeführer macht geltend, die Vorinstanz übergehe den entscheidenden Teil des Sachverhalts. Sie verschweige, dass das Einspracheverfahren, in dessen Rahmen das Gesuch um Parteientschädigung gestellt worden sei, nur deshalb notwendig geworden sei, weil die IV-Stelle die eindeutige Rechtsprechung des Eidgenössischen Versicherungsgerichts regelmässig missachtet habe. Selbst nachdem das Eidgenössische Versicherungsgericht die Verfügungen der IV-Stelle vom 26. April 2002 aufgehoben habe, habe diese erneut ungültige Verfügungen erlassen. Die Vorinstanz habe mithin die Komplexität des Verfahrens nicht erkannt. Die vorinstanzliche Sachverhaltsdarstellung enthalte lediglich eine unvollständige Zusammenfassung seiner Rügen, ohne jedoch den entscheidwesentlichen Sachverhalt festzustellen. Die Vorinstanz leite im Sachverhalt wie folgt zu den rechtlichen Erwägungen über: "Die weiteren rechtlichen und tatsächlichen Vorbringen der Parteien und die übrigen Elemente des Sachverhalts ergeben sich, soweit sie für die Rechtsfindung von Bedeutung sind, aus den nachfolgenden rechtlichen Erwägungen". Dieser Aufbau stelle eine unzulässige Vermischung rechtlicher und tatsächlicher Erwägungen dar. Auch in den rechtlichen Erwägungen finde sich keine konkrete Sachverhaltsfeststellung, gestützt auf welche die Anwendung von Art. 52 Abs. 3 ATSG geprüft werden könnte. 5.2 Aus den Erwägungen der Vorinstanz geht hervor, dass sie von einem nicht komplexen Fall ausging, der im Rahmen der Einspracheerhebung nicht besonders aufwändig gewesen sei (E. 5.1.1 hievor). Hieraus ist ersichtlich, auf welchen Sachverhalt sie bei ihrer Beurteilung abgestellt hat (vgl. auch BGE 130 V 570 E. 2.3.2 S. 573). Unter diesen Umständen ist von einer Rückweisung der Sache an das kantonale Gericht zur Vervollständigung des Sachverhalts abzusehen (vgl. BGE 123 II 49 E. 6 S. 54 f.).