Citation: 8C_721/2007 09.06.2008 E. A

Der 1963 geborene M.________ war seit 1. November 2003 als Leiter in der Pflegeabteilung des Krankenheims Q.________ angestellt und dadurch bei den Winterthur Versicherungen (heute: AXA Versicherungen AG [im Folgenden: AXA], Winterthur) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 1. Februar 2004 stiess er mit seinem Motorrad auf einer Dorfstrasse frontal gegen einen entgegenkommenden Personenwagen, dessen Lenker beim Linksabbiegen das Vortrittsrecht des Versicherten missachtet hatte (Rapport der Polizei vom 15. Februar 2004). In der Notfallaufnahme des Spitals X.________ wurden gleichentags Rissquetschwunden temporal links (bei intakten Hirnnerven) und am rechten Knie (mit Kontusion) sowie eine Kontusion des linken Knies festgestellt; die Röntgenaufnahmen ergaben keine Hinweise auf frische ossäre Läsionen am Schädel oder an den Knien; eine Bewusstlosigkeit war nicht aufgetreten, noch lag eine Amnesie vor (Bericht vom 3. April 2004). Der den Versicherten ab 6. Februar 2004 nachbehandelnde Dr. med. B.________, Allg. Medizin FMH (vgl. Berichte vom 16. Februar, 25. März, 3. April, 7. Juni, 20. August sowie 29. November 2005), veranlasste wegen des protrahierten Verlaufs hinsichtlich der Kniebeschwerden sowie wegen einer posttraumatischen (psychischen) Störung zusätzliche medizinische (Berichte der Klinik Y.________ vom 18. Februar und 31. August 2004; des Dr. med. S.________, Spezialarzt FMH für Orthopädische Chirurgie, vom 22. März und 21. Juli 2004; der Klinik Z.________, Ambulatorium Orthopädie, vom 26. August und 25. Oktober 2004) und psychiatrische (Berichte des Dr. med. H.________, Psychiatrie & Psychotherapie FMH, vom 10. April, 11. Juni, 24. November 2004) Abklärungen und Massnahmen. Die AXA erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung; Taggeld). Sie holte das Gutachten des Dr. med. D.________, Psychiatrie & Psychotherapie FMH (vom 7. März 2005) ein, zog zusätzliche Stellungnahmen dieses Sachverständigen (vom 13. April 2005), des behandelnden Therapeuten Dr. med. H.________ (vom 12. März und 9. April 2005) sowie des die AXA beratenden Dr. med. R.________, Spezialarzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH (vom 16. März und 13. April 2005) bei und stellte mit Verfügung vom 25. April 2005 die bislang erbrachten Leistungen ab 31. März 2005 ein, weil ein Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und den die Arbeitsfähigkeit einschränkenden psychischen Beschwerden fehle. Daran hielt sie auf Einsprache hin, nach Beizug weiterer psychiatrischer Auskünfte (des die AXA beratenden Dr. C.________ vom 15. Juni 2005; Gutachten des Dr. med. G.________, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 16. September 2005; vgl. auch Berichte der Dres. med. H.________ vom 10. November 2005 und B.________ vom 6. Mai 2005), fest (Einspracheentscheid vom 22. November 2005).