Citation: 5A_997/2017 E. 3

Die Beschwerde besteht - unter Zitierung der Aussagen im angefochtenen Entscheid, wonach seinerzeit nicht unbedingt eine Dringlichkeit für den sofortigen Aufenthaltswechsel der Kinder vorgelegen habe - zum grösseren Teil aus Kritik am Vorgehen der KESB und ferner des Bezirksrats. Darauf kann indes nicht eingetreten werden, weil Anfechtungsobjekt einzig der obergerichtliche Entscheid bildet (Art. 75 Abs. 1 BGG) und dieser die von der Beschwerdeführerin vorgebrachte Kritik gerade anerkennt; in dieser Hinsicht ist weder dargetan noch ersichtlich, inwiefern der obergerichtliche Entscheid diesbezüglich Recht verletzen soll (vgl. Art. 42 Abs. 2 BGG). In der Folge hat das Obergericht ausführlich begründet, wieso vorliegend die aufschiebende Wirkung trotzdem nicht mehr herzustellen ist. Hierzu äussert sich die Beschwerdeführerin entgegen ihrer Begründungspflicht - welche eine gedrängte Darlegung erfordert, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt (Art. 42 Abs. 2 BGG), was eine Auseinandersetzung mit der Begründung des angefochtenen Entscheides nötig macht (BGE 140 III 115 E. 2 S. 116) - gar nicht, weshalb die Beschwerde unbegründet bleibt. Insbesondere ergibt sich aus dem Umstand, dass im Zusammenhang mit der Umplatzierung auf der Stufe der KESB nicht unbedingt Dringlichkeit bestand, kein "Wiederherstellungsautomatismus" für die Stufe des obergerichtlichen Verfahrens, wie dies der Beschwerdeführerin sinngemäss vorzuschweben scheint: In Kinderbelangen, insbesondere auch bei der Zuteilung von Kindern, bildet das Kindeswohl die oberste Leitmaxime und ist angesichts der Offizial- und Untersuchungsmaxime nicht auf einen in der Vergangenheit liegenden Zeitpunkt, sondern auf die aktuellen Verhältnisse abzustellen (vgl. BGE 142 III 502 E. 2.7 S. 515; Urteile 5A_955/2015 vom 29. August 2016 E. 3; 5A_666/2017 vom 27. September 2017 E. 2).