Citation: 1C_289/2017 E. 6.4

6.4. Ebenfalls nicht zu überzeugen, vermag der Einwand der Beschwerdeführerin, die Vorinstanz verhalte sich widersprüchlich. Sie stütze sich nun auf das Argument, eine neue Einmündung in die Kantonsstrasse sei nicht notwendig, habe aber die Nichtgenehmigung der Erschliessungsstrasse im Entscheid vom 12. März 2008 hauptsächlich mit der gefährdeten Verkehrssicherheit begründet. Dies trifft so nicht zu. Das Kantonsgericht hat bereits damals festgehalten, das Erfordernis der Notwendigkeit einer neuen Einmündung in die Kantonsstrasse falle ausser Betracht und die Interessenabwägung spreche klar zugunsten der bisher bestehenden Erschliessung des betreffenden Gebiets über die Lachmattstrasse (vgl. E. 6.2 des Entscheids vom 12. März 2008). Soweit das Kantonsgericht daneben erwogen hat, die Erschliessung auf die Kantonsstrasse könne auch aus Gründen der Verkehrssicherheit nicht gewährleistet werden, stellt dies keinen Widerspruch zum angefochtenen Entscheid dar. Entscheidend war in beiden Urteilen, dass die neue Erschliessungsstrasse nicht genehmigt werden konnte, da bereits eine ausreichende Erschliessung über eine Gemeindestrasse vorliegt. Insofern verfängt auch das Argument der Beschwerdeführerin nicht, die zuständige Abteilung Verkehrssicherheit der Polizei Basel-Landschaft würde für die Erschliessung über die Tecknauerstrasse Hand bieten und sehe keinerlei Bedenken betreffend die Verkehrssicherheit. Im Übrigen ändert auch das Vorbringen, wonach die bisherige Erschliessung über einen Wanderweg führe, welcher grundsätzlich vom motorisierten Verkehr freizuhalten sei, nichts an der fehlenden Notwendigkeit einer neuen Erschliessungsstrasse. Die Erwägung der Vorinstanz, wonach im vorliegenden Fall keine besonderen Umstände ersichtlich seien, weshalb ausnahmsweise eine Erschliessung über eine Kantonsstrasse zu erlauben wäre, ist nach dem Gesagten jedenfalls nicht willkürlich.