Citation: I 494/01 04.06.2003 E. 1

1.1 Das kantonale Gericht hat die Bestimmungen über den Anspruch minderjähriger Versicherter auf die zur Behandlung von Geburtsgebrechen notwendigen Massnahmen (Art. 13 IVG), den Umfang der medizinischen Eingliederungsmassnahmen (Art. 14 Abs. 1 lit. a IVG) sowie die Übernahme der Kosten für zusätzlich benötigte Hilfskräfte, sofern der invaliditätsbedingt zu leistende Betreuungsaufwand in Hauspflege voraussichtlich während mehr als drei Monaten im Tagesdurchschnitt zwei Stunden überschreitet oder eine dauernde Überwachung notwendig ist (Art. 14 Abs. 3 IVG in Verbindung mit Art. 4 IVV), zutreffend dargelegt. Richtig ist insbesondere, dass für die Gewährung von Hauspflegebeiträgen der geltend gemachte erweiterte Pflegebedarf mit der Durchführung von ärztlich verordneten (Art. 14 Abs. 1 lit. a IVG) medizinischen Massnahmen im Sinne von Art. 12 oder 13 IVG zusammenhängen muss (BGE 120 V 284 Erw. 3a und b; AHI 2000 S. 24 Erw. 2b). Es genügt mit anderen Worten weder, dass die Hauspflege durch die Invalidität bedingt ist, noch, dass die versicherte Person im Vergleich zu einer gesunden wegen der Behinderung zusätzlicher Pflege bedarf (noch nicht in der amtlichen Sammlung veröffentlichtes Urteil R. vom 18. März 2003, I 241/02). Hinsichtlich der Austauschbefugnis bei Hauspflegebeiträgen für den Fall, dass die erforderliche Pflege nicht Dritte, sondern die Eltern der versicherten Person leisten, wird ergänzend auf BGE 120 V 285 Erw. 4a hingewiesen. Richtig sind ferner die Erwägungen zu den Voraussetzungen, unter denen Beiträge an die Hauspflege herabgesetzt werden können (BGE 125 V 369 Erw. 2 mit Hinweis; 109 V 265 Erw. 4a, 105 V 29, AHI 2000 S. 160). 1.2 Anzufügen ist, dass das am 1. Januar 2003 in Kraft getretene Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 im vorliegenden Fall nicht anwendbar ist, da nach dem massgebenden Zeitpunkt des Erlasses der streitigen Verfügung (hier: 26. Mai 2000) eingetretene Rechts- und Sachverhaltsänderungen vom Sozialversicherungsgericht nicht berücksichtigt werden (BGE 127 V 467 Erw. 1, 121 V 366 Erw. 1b).