Citation: 8C_523/2024 E. 4

Die Suva macht zunächst geltend, die Vorinstanz habe sich nicht mit der im kantonalen Beschwerdeverfahren eingereichten Beurteilung des Dr. med. C.________ vom 16. Oktober 2023 auseinandergesetzt und damit ihren Gehörsanspruch verletzt. Dem ist entgegenzuhalten, dass das kantonale Gericht im Rahmen seiner Begründungspflicht (als Teilgehalt des Anspruchs auf rechtliches Gehör gemäss Art. 29 Abs. 2 BV; vgl. BGE 142 III 433 E. 4.3.2) nicht gehalten ist, sich mit jeglichen (Partei-) Standpunkten einlässlich auseinanderzusetzen und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich zu widerlegen. Vielmehr kann es sich auf die Darlegung der für seinen Entscheid wesentlichen Punkte beschränken. Eine Verletzung der Begründungspflicht ist zu verneinen, wenn eine sachgerechte Anfechtung des vorinstanzlichen Urteils möglich war (Urteil 9C_290/2024 vom 3. Oktober 2024 E. 4.1, zur Publikation vorgesehen; BGE 148 III 30 E. 3.1; 141 III 28 E. 3.2.4). Davon kann hier ohne Weiteres ausgegangen werden, zumal sich das kantonale Gericht unbestritten mit der Beurteilung des Dr. med. C.________ vom 25. Oktober 2022 befasst und dargelegt hat, weshalb darauf nicht abzustellen sei. Wesentliche neue Argumente waren dem Bericht des Suva-Arztes vom 16. Oktober 2023 nicht zu entnehmen, wie die Vorinstanz in ihrer Vernehmlassung zu Recht vorbringt. Die Rüge der Gehörsverletzung verfängt demnach nicht.