Citation: I 255/04 07.09.2004 E. 2

Streitig ist die Höhe des Invaliditätsgrades und in diesem Zusammenhang vor allem die Frage des Umfangs der zumutbaren Arbeitsfähigkeit im Erwerbsbereich. Die Vorinstanz stellt dabei auf die Einschätzung des ABI vom 28. Oktober 2002 ab, wonach in der angestammten Tätigkeit eine bleibende, volle Arbeitsunfähigkeit bestehe. Eine leichte oder mittelschwere Tätigkeit könne dem Beschwerdeführer aber im vollen Umfang zugemutet werden. Der Versicherte macht demgegenüber unter Berufung auf den Bericht des Hausarztes eine vollständige Arbeitsunfähigkeit geltend. Das fachärztliche Gutachten des ABI vom 28. Oktober 2002 ist für die streitigen Belange umfassend, beruht auf allseitigen Untersuchungen, berücksichtigt die geklagten Beschwerden und ist in Kenntnis der Vorakten abgegeben worden; zudem ist es in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge sowie der medizinischen Situation einleuchtend und enthält begründete Schlussfolgerungen (BGE 125 V 352 Erw. 3a). Zusätzlich werden die medizinischen Aussagen des ABI durch das Gutachten der Rheumaklinik des Spitals X.________ sowie den Konsiliarbericht der Rheuma- und Rehabilitationsklinik Y.________ bestätigt. Im Arztbericht vom 5. September 2001 stellt der Hausarzt eine medizinisch begründete vollständige Arbeitsunfähigkeit für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Angestellter an einer Druckermaschine fest, die auch durch die anderen medizinischen Berichte bestätigt wird. Dass der Versicherte aber auch für leichte und mittelschwere Tätigkeiten vollständig arbeitsunfähig sei, attestiert der Hausarzt nicht. Dieser empfiehlt jedoch eine psychiatrische Begutachtung, die anlässlich der Erstellung des Gutachtens des ABI auch durchgeführt wurde. Die vom Beschwerdeführer geltend gemachten psychischen Störungen wurden demzufolge im ABI bereits abgeklärt. Die Vorinstanz hat somit bei ihrem Entscheid zu Recht auf die Aussagen des ABI abgestellt. Die in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde verlangte zusätzliche psychiatrische Abklärung ist infolge der eindeutigen Aktenlage nicht notwendig.