Citation: 5A_199/2022 E. 3

Die Beschwerdeführerinnen machen zunächst eine Verletzung von Verfahrensbestimmungen und- garantien geltend (mit Hinweis auf Art. 20a SchKG, Art. 29 Abs. 2 BV, Art. 6 Abs. 1 EMRK). Das Bezirksgericht hätte keinen Nichteintretensentscheid zufolge verspäteter Beschwerde fällen dürfen, sondern in der Sache entscheiden müssen. Der vorinstanzliche Entscheid verletze daher ihr rechtliches Gehör, weil das Obergericht unterlassen habe, sich mit der von ihnen gerügten Gehörsverletzung im erstinstanzlichen Verfahren zu befassen.