Citation: 2C_167/2023 E. 5.3.2

5.3.2. Nachdem bereits mehrere weitere asylrechtliche Gesuche des Beschwerdeführers durch das SEM und das Bundesverwaltungsgericht (dort als offensichtlich unbegründet) abgewiesen worden waren (Mehrfachgesuch vom 9. Mai 2022; Wiedererwägungsgesuch vom 29. Oktober 2022) durfte die Vorinstanz davon ausgehen, dass auch die im Januar eingereichten Wiedererwägungs- und Revisionsgesuche rasch abgeschlossen würden. Weder das SEM noch das Bundesverwaltungsgericht trafen Massnahmen, welche auf eine längere Verfahrensdauer hingewiesen hätten. Das Bundesverwaltungsgericht hat ein mit dem Revisionsgesuch gestelltes Gesuch um Vollzugsaussetzung mit Zwischenverfügung vom 2. Februar 2023 wegen Aussichtslosigkeit abgewiesen. Angesichts dieser Umstände ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz den Wegweisungsvollzug als absehbar und folglich die Ausschaffungshaft als rechtlich durchführbar beurteilte, zumal es sich bei den Eingaben des Beschwerdeführers im Gegensatz zur zitierten Rechtsprechung auch nicht um ein erstes Asylgesuch, sondern um Wiedererwägungs- und Revisionsgesuche handelte (vgl. die anders gelagerte Fallkonstellation in Urteil 2C_233/2022 vom 12. April 2022).