Citation: 6B_659/2020 E. 1

Das Regionalgericht Berner Jura-Seeland erklärte A.________ am 18. April 2019 der mehrfachen, mengenmässig qualifizierten Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz, der Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz begangen durch Konsum, der mehrfachen Widerhandlung gegen das Ausländergesetz sowie der Geldwäscherei schuldig. Den mit Urteil des Ministère public du Jura bernois-Seeland vom 11. Mai 2018 gewährten bedingten Vollzug für eine Freiheitsstrafe von 60 Tagen widerrief das Regionalgericht. Es bestrafte A.________ mit einer Freiheitsstrafe von 57 Monaten, einer bedingten Geldstrafe von 65 Tagessätzen zu Fr. 30.-- und einer Busse von Fr. 300.--. Zudem sprach das Regionalgericht eine Landesverweisung von 7 Jahren aus. Auf Berufung von A.________ hin bestätigte das Obergericht des Kantons Bern am 6. Dezember 2019 das regionalgerichtliche Urteil, soweit dieses nicht bereits in Rechtskraft erwachsen war. A.________ erhob mit Schreiben vom 3. Juni 2020 Beschwerde in Strafsachen und beantragte, das Urteil des Obergerichts sei teilweise aufzuheben und die Strafe sei gemäss anzupassendem Sachverhalt und nach gerichtlichem Ermessen neu festzulegen. A.________ ersuchte um unentgeltliche Rechtspflege. Das Bundesgericht lud das Obergericht sowie die Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern mit Verfügungen vom 6. Oktober 2020 ein, allfällige Vernehmlassungen zur Beschwerde einzureichen. Das Obergericht verzichtete auf eine Vernehmlassung. Die Generalstaatsanwaltschaft liess sich nicht vernehmen.