Citation: 8C_91/2018 E. 6.1

6.1. Dem Beschwerdegegner sind leidensangepasste Tätigkeiten zwar zu 100 % zumutbar. Gemäss Zumutbarkeitsprofil müssen aber nicht nur Arbeiten mit Exposition zu Glasfasern und anderen hautreizenden Stoffen vermieden werden, sondern es muss zusätzlich darauf geachtet werden, dass die Tätigkeit trocken und sauber ist und dass sie die Hände nur wenig mechanisch belastet (vgl. E. 4.1 hiervor). Die Suva hat denn auch eine Nichteignungsverfügung erlassen. Auch wenn dem Versicherten noch Kontrolltätigkeiten und Bewachungsaufgaben offenstehen, ist das Spektrum an zumutbaren Verweistätigkeiten erheblich eingeschränkt, wie die Vorinstanz richtig erkannte. Vor diesem Hintergrund verletzte das kantonale Gericht kein Bundesrecht, indem es die Voraussetzungen für einen leidensbedingten Abzug als grundsätzlich erfüllt betrachtete (vgl. auch SVR 2011 IV Nr. 31 S. 90, 9C_728/2009 vom 21. September 2010 E. 4.3.3 in fine). Es fragt sich aber, ob die Vorinstanz durch die Gewährung eines Abzugs von 20 % ihren Ermessensspielraum überschritten hat.