Citation: 6B_239/2015 E. 1.2.1

1.2.1. In Bezug auf den Vorfall vom 24./25. September 2011 fusst die Kritik des Beschwerdeführers zusammengefasst auf der Argumentation, der Zeuge B.________ habe den Fusstritt sowie das Behändigen und Werfen der Glasflasche nicht gesehen und die Beschimpfungen nicht gehört. Was der Beschwerdeführer im Einzelnen vorbringt, vermag weder Willkür bei der Sachverhaltsfeststellung noch eine Verletzung der Unschuldsvermutung zu begründen. Das Bundesgericht ist keine Appellationsinstanz, die eine freie Prüfung in rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht vornimmt. Es reicht deshalb nicht aus, wenn der Beschwerdeführer dem Vorwurf der Tätlichkeiten etwa entgegenhält, wäre A.________ wie von diesem behauptet tatsächlich beinahe hingefallen, hätte der Zeuge den Fusstritt wahrnehmen müssen. A.________ habe den notfallärztlichen Dienst erst drei Wochen nach dem Vorfall aufgesucht, weshalb dieser keine Rückenverletzungen erlitten respektive er sich die Verletzungen beim Sport zugezogen habe. Dass der bei ihm (dem Beschwerdeführer) angestellte Zeuge laut Vorinstanz zurückhaltend ausgesagt habe, sei aus der Luft gegriffen, da er dem Zeugen am folgenden Tag gekündigt habe. Solche Einwände sind ungenügend und erschöpfen sich in einer unzulässigen appellatorischen Kritik am angefochtenen Entscheid. Deshalb kann offenbleiben, ob es sich bei der behaupteten Kündigung des Arbeitsverhältnisses, welche im kantonalen Verfahren unerwähnt blieb, um ein unzulässiges Novum handelt (vgl. Art. 99 Abs. 1 BGG). Nicht zweifelhaft ist entgegen dem Dafürhalten des Beschwerdeführers, dass die Vorinstanz (wie bereits die erste Instanz) das Aussageverhalten des Zeugen anlässlich der kantonspolizeilichen Einvernahme als zurückhaltend würdigen konnte, ohne ihn vor Schranken persönlich zu befragen. Der Beschwerdeführer begnügt sich damit, seine Ausführungen in der schriftlichen Berufungsbegründung vom 4. Juli 2014 zu wiederholen. Was er zusätzlich festhält (Beschwerde S. 8 f., 10 und 12), macht deutlich, dass er lediglich seine Argumentation im vorinstanzlichen Verfahren erneuert. So behauptet er etwa, der Zeuge B.________ habe im kleinen Lokal keine Tätlichkeiten beobachtet und einzig gehört, wie er selbst (der Beschwerdeführer) von A.________ beschimpft worden sei. Damit zeigt der Beschwerdeführer keine Willkür auf. Mit dem angefochtenen Entscheid, der unter Hinweis auf die erstinstanzlichen Erwägungen auf die fehlenden Beobachtungen des Zeugen näher eingeht (Entscheid S. 9 und erstinstanzliches Urteil S. 10 f.), setzt sich der Beschwerdeführer nicht auseinander. Er legt einzig dar, wie die Zeugenaussagen seiner Auffassung nach richtigerweise zu würdigen gewesen wären. Dieses appellatorische Vorbringen vermag keine Willkür darzutun. In Bezug auf die versuchte Körperverletzung stellt sich der Beschwerdeführer erneut auf den Standpunkt, es wäre unsinnig gewesen, eine Glasflasche in Richtung von A.________ zu werfen. Der Flüchtende sei nach dem Verlassen des Restaurants zu weit weg gewesen. Diese Darstellung haben die Vorinstanzen verworfen. Sie berufen sich in erster Linie auf die Schilderung von A.________, wonach er sich sieben bis acht Meter vom Beschwerdeführer entfernt auf dem Fussgängerstreifen auf der Höhe des Restaurants befunden habe, als der Beschwerdeführer die Glasflasche geworfen habe. Die Vorinstanzen gelangen zur Überzeugung, dass A.________ in Richtung Bahnhof Liebefeld flüchtete und deshalb entgegen der Behauptung des Beschwerdeführers nicht den weiter weg liegenden Fussgängerstreifen wählte. Bringt der Beschwerdeführer dazu erneut vor, die Vorinstanzen hätten "den falschen Hauseingang betreffend Distanzmessung berücksichtigt", und beim "richtigen Eingang" habe die relevante Distanz ca. 40 Meter betragen, bleiben seine Ausführungen unklar und nicht nachvollziehbar.