Citation: 9C_508/2010 30.08.2010 E. 2

Die Vorinstanz würdigte die medizinischen Akten pflichtgemäss und erwog, die Beschwerdegegnerin habe zu Recht auf die beweistauglichen Gutachten (namentlich auf die Expertisen der medizinischen Poliklinik des Spitals A.________ vom 26. August 2005 und 6. Dezember 2007 [inklusive Ergänzungsschreiben vom 15. Februar 2008], der neurologisch-neurochirurgischen Poliklinik des Spitals A.________, vom 27. Juni 2008) sowie auf den Testbefund der Ergotherapie, Abteilung Handrehabilitation, der Therapiedienste des Spitals A.________ vom 5. Juni 2008 und das Schreiben der Dres. med. S.________ und C.________, Hand- und periphere Nervenchirurgie, Spital A.________, vom 18. Mai 2009, abgestellt. Der Versicherte sei in einer angepassten Tätigkeit (mit nur sporadischem Einsatz der Handfunktion zu einfachen, kraftfreien Verrichtungen ohne gefährliche Noxen) vollumfänglich arbeitsfähig. Es könne davon ausgegangen werden, dass der im neurologischen Fachgutachten vom 27. Juni 2008 erwähnte Verdacht auf Polyneuropathie nichts an dieser Arbeitsfähigkeit ändere, so dass die Beschwerdegegnerin auf weitere Abklärungen habe verzichten dürfen. Die Arbeitsfähigkeit sei auf dem ausgeglichenen hypothetischen Arbeitsmarkt verwertbar und die IV-Stelle habe die zumutbaren Verweisungstätigkeiten in ihrer Verfügung vom 17. September 2009 rechtsgenüglich konkretisiert. Schliesslich würde selbst ein leidensbedingter Abzug von 25 % nicht zu einem rentenbegründenden Invaliditätsgrad führen.