Citation: 5A_824/2023 E. 6.1

6.1. Der Beschwerdeführer ist mit dem Rückschnitt der Bäume auf die Giebelhöhe seines Hauses nicht einverstanden. Für verschiedene Baumarten, insbesondere Nadelbäume, sei es "existenzgefährdend bis letal, wenn sie eine willkürlich bestimmte Höhe nicht überschreiten dürfen". "Die vom Kreisgericht verfügten Rückschnitte und Verstümmelungen" könnten "zum Absterben von Bäumen führen", was vom Kantonsgericht in Kauf genommen werde. Hierfür fehle jegliches Verständnis. Das Kantonsgericht habe die Vorbringen des Beschwerdeführers zufolge angeblich mangelnder Bestreitung der Überlegungen der Erstinstanz nicht berücksichtigt. Dabei verkenne es, dass das Kreisgericht sich gar nicht mit dem Thema auseinandergesetzt habe. Fraglich sei zudem, ob nicht die Beschwerdegegner die Unbedenklichkeit des beantragten "massiven Eingriff[s] in die Natur" nachzuweisen hätten. Ungeachtet der Begründungspflicht sollte aber jedenfalls der gesunde Menschenverstand nicht ausgeschlossen werden.