Citation: 6B_1523/2022 E. 5.1

5.1. Die Berechnungen der Vorinstanz basieren auf dem um 15 % des Grundbetrages und die laufende Steuerbelastung erweiterten betreibungsrechtlichen Existenzminimum (Notbedarf) nach Art. 93 SchKG (vgl. angefochtener Entscheid S. 4 f.). Sie stützt ihre Berechnungen auf die vom Beschwerdeführer eingereichten Unterlagen und geht von einem monatlichen Nettoeinkommen (inkl. Anteil 13. Monatslohn) von Fr. 4'724.10 aus. Sie errechnet einen erweiterten Grundbedarf von Fr. 3'762.34 (Grundbetrag Fr. 1'200.--, Zuschlag Grundbetrag [15 %] Fr. 180.--, Mietzins Fr. 1'000.--, Krankenkasse [KVG] Fr. 356.80, Berufsauslagen Fr. 150.26, Militärersatzabgabe Fr. 33.33, Schulden Fr. 773.50, Steuern [Staat- und Gemeindesteuer] Fr. 68.45). Bezüglich der Berufsauslagen erwägt die Vorinstanz, dass der Beschwerdeführer den Betrag von monatlich Fr. 706.-- geltend mache, aber nicht erkläre, wie sich dieser zusammensetze. Anhand der eingereichten Unterlagen sei indes davon auszugehen, dass die Kosten für die Versicherungen und die Verkehrssteuern geltend gemacht würden und zwar sowohl für ein Auto als auch für ein Motorrad. Der Beschwerdeführer lege aber nicht dar, inwiefern er für die Ausübung seines Berufes auf beide Verkehrsmittel angewiesen sei, weshalb lediglich die für das Auto für Versicherungen und Verkehrssteuern monatlich anfallenden Kosten im Betrag von Fr. 150.26 berücksichtigt würden.