Citation: I 239/04 05.11.2004 E. 7

Sollten die Abklärungen der IV-Stelle zum Schluss führen, dass der Versicherte in leistungsbegründendem Ausmass (dazu ZAK 1984 S. 91) invalid ist, wird sie bei der Zusprechung beruflicher Massnahmen zu beachten haben, dass die Tätigkeit eines PC-Supporters unter anderem die Beratung der Anwender bei auftretenden Problemen, hinsichtlich der Arbeitsplatzergonomie und vor Beschaffungsvorhaben, die Koordination der Lieferanten-, Berater- und Unterstützungspartner-Tätigkeiten sowie die Entgegennahme von Problemmeldungen beinhaltet und der Versicherte sich dabei, wie schon in der angestammten Tätigkeit als Elektromonteur, vor Drittpersonen zu exponieren hätte (vgl. Berufe der ICT, herausgegeben vom Schweizerischen Verband der Informations- und Kommunikationstechnologie ICT, 2004). Da der Beschwerdegegner wiederholt Schwierigkeiten im Umgang mit anderen Menschen geltend machte, wäre - zwar nicht hinsichtlich der Abklärung der Grundarbeitsfähigkeit (wie sie auch von der Stiftung E.________ angeboten wird), aber bei der Beurteilung eines eventuellen Anspruchs auf spezifische Massnahmen zur Ausbildung zum PC-Supporter - zu prüfen, inwiefern eine solche Tätigkeit dem Versicherten persönlich angemessen ist. Denn dass die Ausbildung zum PC-Supporter für die Stabilisierung des Versicherten wünschbar wäre und dessen Neigungen und Fähigkeiten optimal Rechnung trägt, reicht für eine Leistungspflicht der Invalidenversicherung nicht aus.