Citation: 2C_324/2024 E. 7.1

7.1. Wenn es zur Wahrung ihrer Rechte notwendig ist, bestellt das Bundesgericht der Partei einen Anwalt oder eine Anwältin (Art. 64 Abs. 2 BGG). Voraussetzung dafür ist, dass die Rechtsbegehren der Partei nicht aussichtslos erscheinen und sie überdies nicht selbst über die erforderlichen Mittel verfügt, um sich einen Rechtsbeistand zu leisten (vgl. Art. 64 Abs. 1 BGG). Zur Prüfung der Bedürftigkeit sind sämtliche Umstände im Zeitpunkt der Einreichung des Gesuches zu würdigen. Massgebend ist die gesamte wirtschaftliche Situation zur Zeit der Gesuchstellung. Erzielt die gesuchstellende Person einen monatlichen Überschuss, ist zu fragen, ob sie mit diesem in der Lage ist, die anfallenden Gerichts- und Anwaltskostenvorschüsse innert absehbarer Zeit zu leisten (BGE 141 III 369 E. 4.1; Urteil 2D_65/2019 vom 14. April 2020 E. 6.1).