Citation: 6B_1242/2014 E. 1.2

1.2. Der Beschwerdeführer macht geltend, eine Verurteilung wegen übler Nachrede ermögliche es ihm, den Gewinn zu verlangen, der auf die ehrverletzenden Äusserungen zurückzuführen sei. Die Berichterstattung habe ihn weltweit als überführten Straftäter gebrandmarkt, was das Mass einer Aufregung oder alltäglichen Sorge übersteige und einen Anspruch auf Genugtuung in der Höhe von mindestens Fr. 5'000.-- rechtfertige. Aufgrund der Internetpublikation hätten verschiedene Personen die Vorwürfe für erwiesen gehalten und die Äusserungen weiterverbreitet, was nur möglich gewesen sei, weil der J.________ sich geweigert habe, die Internetpublikation zu entfernen. In diesem Zusammenhang seien Anwaltskosten von EUR 963.90 aufgewendet worden.