Citation: 1C_181/2020 E. 1.2

1.2. Zwar geht es hier um die Übermittlung von Informationen aus dem Geheimbereich und damit um ein Sachgebiet, bei dem die Beschwerde nach Art. 84 Abs. 1 BGG insoweit möglich ist. Es handelt sich jedoch um keinen besonders bedeutenden Fall. Dabei ist zu berücksichtigen, dass der Streitgegenstand auf die Frage beschränkt ist, ob das Bundesstrafgericht zu Recht einen Nichteintretensentscheid fällte (BGE 135 II 38 E. 1.2 S. 41). Das Bundesstrafgericht hat die bundesgerichtliche Praxis zur Beschwerdelegitimation korrekt dargelegt. Danach ist gemäss Art. 80h lit. b IRSG und Art. 9a lit. a IRSV (SR 351.11) der bloss wirtschaftlich an einem Bankkonto, Banksafe oder Wertschriftendepot Berechtigte im Gegensatz zum Inhaber grundsätzlich nicht legitimiert, Rechtshilfemassnahmen anzufechten, welche die Bankverbindung betreffen. Eine Ausnahme lässt die Praxis zu, falls einzige Kontoinhaberin eine juristische Person war, die aufgelöst worden ist, und zudem keine Anhaltspunkte dafür bestehen, dass die Liquidation dieser Gesellschaft nur vorgeschoben wird bzw. rechtsmissbräuchlich erfolgte (BGE 139 II 404E. 2.1.1 S. 411 f.; 137 IV 134 E. 5.2.1 S. 137 f.; je mit Hinweisen). Der wirtschaftlich Berechtigte muss in diesem Fall beweisen, dass ihm der Liquidationserlös zugeflossen ist (Urteile 1C_162/2018 vom 29. Mai 2018 E. 2.1.1; 1C_265/2018 vom 6. Juni 2018 E. 2.2; 1C_370/2012 vom 3. Oktober 2012 E. 2.7; je mit Hinweisen). Eine Überweisungsanzeige genügt dafür nicht (Urteil 1C_183/2012 vom 12. April 2012 E. 1.5). Gemäss dem angefochtenen Entscheid machte der Beschwerdeführer geltend, die Kontoinhaberin sei gelöscht und liquidiert worden; die Vermögenswerte der B.________ Ltd. seien vom ersten Konto der B.________ Ltd., das von der Rechtshilfe betroffen sei und an dem er wirtschaftlich berechtigt gewesen sei, zunächst auf ein anderes Konto der B.________ Ltd. und dann auf ein Konto der D.________ Ltd, an dem er ebenfalls wirtschaftlich berechtigt sei, übertragen worden. Das Bundesstrafgericht erwog, der vom Beschwerdeführer eingereichte Recherchebericht ("Register of Companies Search Report") vom 27. Februar 2020 gebe lediglich Auskunft darüber, dass die B.________ Ltd. am 1. November 2016 aus dem Register wegen nicht bezahlter Gebühren gelöscht worden sei. Der Beschwerdeführer lege nicht dar, dass einer Löschung im genannten Register zwingend die Liquidation vorausgehe. Zudem sei nicht nachvollziehbar, weshalb vorliegend das zweite Konto der B.________ Ltd. erst am 7. September 2017 saldiert wurde und die betreffenden Vermögenswerte der D.________ Ltd übertragen wurden, wenn die B.________ Ltd. bereits am 1. November 2016 gelöscht und liquidiert worden sein solle. Der Beschwerdeführer beharrt in seiner Beschwerde ans Bundesgericht darauf, dass das betreffende Dokument die Liquidation und Löschung aus dem Register belege. Er vermag jedoch die von der Vorinstanz angeführten Unstimmigkeiten nicht auszuräumen. Eine Abweichung von der bundesgerichtlichen Rechtsprechung ist im Umstand, dass sie dem Beschwerdeführer das Beschwerderecht absprach und dementsprechend auch nicht auf sein Akteneinsichtsgesuch einging, vor diesem Hintergrund nicht zu erkennen. Rechtliche Grundsatzfragen stellen sich nicht. Auch sonst ist der Fall nicht von besonderer Bedeutung.