Citation: 5A_556/2023 E. 5

Die Beschwerdeführerin wirft der Vorinstanz eine willkürliche Feststellung des Sachverhalts vor (Art. 9 BV; vgl. etwa BGE 147 V 35 E. 4.2; 142 II 433 E. 4.4). Anknüpfend an ihre Ausführungen zu der angeblichen Gehörsverletzung (vgl. vorne E. 4.1) legt sie ausführlich und teilweise unter Hinweis auf die Akten dar, inwieweit das Obergericht die tatsächlichen Umstände mangel- und lückenhaft festgestellt haben soll. Abgesehen davon, dass sie ihren Ausführungen eine Definition der Willkür in der Sachverhaltsfeststellung und Beweiswürdigung voranstellt, beschränkt die Beschwerdeführerin sich indes darauf, ohne Auseinandersetzung mit dem angerufenen verfassungsmässigen Recht ihre Sicht des tatsächlichen Geschehens und die von ihr aus den Akten gezogenen Schlüsse wiederzugeben und dem Obergericht vorzuwerfen, es habe "falsche Schlussfolgerungen" gezogen, "unhaltbare Sachverhaltsfeststellung[en]" getroffen und aktenwidrig bzw. ohne genügende Verweise auf die Akten entschieden. Damit verkennt die Beschwerdeführerin, dass es gerade nicht ausreicht, die Sachlage aus der eigenen Sicht darzulegen und den davon abweichenden angefochtenen Entscheid als willkürlich zu bezeichnen, um eine Verletzung des Willkürverbots darzutun (BGE 136 I 49 E. 1.4.1; 134 II 244 E. 2.2). Ohnehin belegt der Umstand allein, dass die vom Gericht gezogenen Schlüsse nicht mit der eigenen Darstellung übereinstimmen, noch keine Willkür (BGE 140 III 264 E. 2.3). Die Beschwerde erweist sich auch insoweit als unbegründet, soweit überhaupt darauf einzugehen ist.