Citation: 1C_275/2018 E. A

A.________ ist Eigentümerin der 9'699 m 2 umfassenden Parzelle Nr. 442 in Dagmersellen. Die Gemeinde teilte dieses Grundstück im Rahmen des Zonenplans von 1997 der Wohn- und Gewerbezone WG zu; gleichzeitig wurde es mit einer Gestaltungsplanpflicht belegt. Der Regierungsrat des Kantons Luzern genehmigte den Nutzungsplan am 10. Februar 1998. Die Gemeinde setzte am 11. Februar 2010 mit Blick auf eine bevorstehende Zonenplanrevision für die Parzelle Nr. 442 eine Planungszone fest. Am 31. März 2011 schloss der Gemeinderat mit den damaligen Eigentümerinnen der genannten Parzelle (neben A.________ ihre damals noch lebende Mutter) einen öffentlich-rechtlichen Vertrag. Darin verpflichtete sich die Gemeinde - unter Vorbehalt der Kompetenzen von Gemeindeversammlung und Regierungsrat -, das Grundstück Nr. 442 im Rahmen der Ortsplanungsrevision der Wohn- und Arbeitszone zuzuweisen. Im Gegenzug verpflichteten sich die Grundeigentümerinnen, unverzüglich die nötigen Schritte zur Überbauung des Landes an die Hand zu nehmen. Der Gemeinderat teilte den Eigentümerinnen am 27. Oktober 2011 mit, dass sie mit dem von ihnen eingereichten Überbauungskonzept von 2011 ihre Pflicht gemäss der Vereinbarung vom 31. März 2011 erfüllt hatten. Die Gemeindeversammlung hiess am 3. Juli 2012 eine Einsprache, die sich gegen die Zuweisung der Parzelle Nr. 442 zur Wohn- und Arbeitszone wandte, im Wesentlichen gut und setzte für dieses Grundstück eine Landwirtschaftszone fest. Der Regierungsrat des Kantons Luzern genehmigte am 5. März 2013 den revidierten Zonenplan und wies eine von A.________ und ihrer Mutter dagegen erhobene Beschwerde ab, soweit er darauf eintrat. Dieser Entscheid wurde rechtskräftig.