Citation: 8C_80/2015 E. 5.2

5.2. Was die Beschwerde führende AXA hiegegen vorbringt, ist offensichtlich unbegründet. Entscheidend ist nicht, ob die Versicherte ausserhalb ihres angestammten, bis zum versicherten Unfall ausgeübten 60%-Erwerbspensums bereits teilinvalid war. Massgebend ist vielmehr, ob sie als Folge des Unfalles nicht nur bis zum 31. Januar und wiederum ab 7. Dezember 2012, sondern auch in der dazwischen liegenden Periode zumindest teilweise unfallkausal aus gesundheitlichen Gründen in mindestens beschränktem Ausmass unfähig war, ihr angestammtes Arbeitspensum zu leisten (vgl. Art. 6 ATSG). Soweit die Beschwerdeführerin geltend macht, im fraglichen Zeitraum sei die Versicherte hinsichtlich der Ausübung ihrer angestammten Tätigkeit in keiner Weise eingeschränkt gewesen, steht diese Behauptung im Widerspruch zur gegenteiligen Auffassung der Versicherten, wie sie von Letzterer stets unter Berufung auf das polydisziplinäre Gutachten vom 14. April 2011 des Zentrums F.________ vertreten wurde. Unbestritten handelt es sich bei der Verkaufsaussendiensttätigkeit der Versicherten nicht um eine ausschliesslich gehend und stehend zu verrichtende Beschäftigung, welche ihr offensichtlich infolge ihrer Unfallverletzungsfolgen am linken OSG nicht mehr zumutbar wäre, was auch die AXA zu anerkennen scheint. Letztere negiert jedoch, dass die unfallbedingt hinsichtlich der Geh- und Stehfähigkeit beeinträchtigte Beschwerdegegnerin auch insoweit anteilsmässig durch belastungsabhängige Schmerzen und Schwellungsneigung eingeschränkt ist, als ihre angestammte Teilzeit-Tätigkeit im Verkaufsaussendienst nur - aber immerhin - ein limitiertes Gehpensum erfordert. Soweit sich die Beschwerdeführerin dabei auf diverse Arztberichte beruft, finden sich an den betreffenden Stellen - abgesehen von der Einschätzung des die AXA gemäss Aktenbeurteilung vom 23. Januar 2012 beratenden Dr. med. G.________ - keine Hinweise darauf, dass die Versicherte im fraglichen Zeitraum ihr angestammtes Geh- und Stehpensum ohne die geringsten unfallbedingten Beeinträchtigungen zu absolvieren vermocht hätte. Dr. med. G.________ begründete jedoch an der bezeichneten Stelle in seiner Aktenbeurteilung mit keinem Wort, weshalb die vom orthopädischen Gutachter des Zentrums F.________, Dr. med. E.________, auch in Bezug auf eine Tätigkeit mit nur beschränktem Geh- und Stehpensum infolge unfallbedingter Restbeschwerden am linken OSG attestierte 30%-ige Arbeitsunfähigkeit zu ignorieren sei.