Citation: B 59/06 28.02.2007 E. 3

Streitig ist der Zeitpunkt, in welchem eine für die bestehende Beeinträchtigung der Erwerbsfähigkeit relevante Arbeitsunfähigkeit eingetreten ist. Konkret stellt sich die Frage, ob dies während der Anstellungsdauer bei der C.________ GmbH vom 15. August 1994 bis 31. Mai 1997 - und damit während des Vorsorgeverhältnisses bei der Sammelstiftung BVG - oder bereits vor diesem Zeitpunkt der Fall war. 3.1 Aus den Akten ergibt sich, dass die Beschwerdeführerin seit 1993 an belastungsabhängigen Lumbalgien leidet und deshalb seit März 1993 in ärztlicher Behandlung stand (IV-Arztbericht Dr. med. D.________, Facharzt FMH für Innere Medizin, vom 19. Januar 1998). Schon während der früheren Tätigkeit bei der A.________ AG wies sie häufige krankheitsbedingte Absenzen auf. Nach den Angaben im Fragebogen der Invalidenversicherung für den Arbeitgeber vom 31. März 1999 war sie im Jahr vor der Auflösung des Arbeitsverhältnisses (1. März 1993 bis 13. März 1994) während rund fünfeinhalb Monaten zu 100 % und ungefähr einen Monat zu 50 % arbeitsunfähig. Die Aufgabe der Erwerbstätigkeit bei der A.________ AG erfolgte nach den Angaben des Arbeitgebers (Fragebogen vom 31. März 1999), des IV-Berufsberaters (Feststellung vom 14. Mai 1999) und der Beschwerdeführerin selbst (Bericht MEDAS vom 17. Juni 1998) aus gesundheitlichen Gründen. Es bestand somit bereits vor Beginn des Vorsorgeverhältnisses bei der Beschwerdegegnerin eine Arbeitsunfähigkeit, welche für den Leistungsanspruch als relevant zu betrachten ist (vgl. SZS 2003 S. 434, B 7/01, und 521, B 49/00, und die im vorinstanzlichen Entscheid, E. 3, erwähnte Rechtsprechung). 3.2 Der sachliche Zusammenhang zwischen der vorbestandenen Arbeitsunfähigkeit und der späteren Invalidität ist zu bejahen. Daran ändert nichts, dass im Fragebogen des Arbeitgebers vom 31. März 1999 von Hüftproblemen die Rede ist, handelt es sich doch offensichtlich um Beschwerden im Rahmen der in den Arztberichten erwähnten Lumbalgien mit Ausstrahlungen ins linke Bein. Zu bejahen ist auch der zeitliche Zusammenhang, weil die Beschwerdeführerin in der Folge unbestrittenermassen nie mehr voll arbeitsfähig war (BGE 123 V 262 E. 1c, 120 V 112 E. 2c.aa und bb, 118 V 158 E. 4e).