Citation: 1C_430/2021 E. B

Am 22. April 2021 erhoben das "Thaler Komitee Nein zur 81-Millionen-Luxusstrasse" sowie Urs Ackermann, Fritz Dietiker, Fabian Müller, Bruno Schindelholz, Rolf Vogt, Heinz von Arb, Gabriela Weber und Niklaus Wepfer beim Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn Abstimmungsbeschwerde. Sie beantragten im Wesentlichen, aufgrund von Unregelmässigkeiten im Vorfeld der auf den 26. September 2021 angesetzten Volksabstimmung sei die Abstimmung zu verschieben bzw. eventuell als ungültig zu erklären und neu anzusetzen. Dazu machten sie hauptsächlich geltend, verschiedene Gemeinden hätten unzulässigerweise aus öffentlichen Geldern das "Komitee Pro Verkehrsanbindung Thal" sowie verwandte Gruppierungen oder Institutionen mit finanziellen Beiträgen unterstützt und so das Stimmrecht der solothurnischen Stimmbürgerinnen und Stimmbürger verletzt. Mit Urteil vom 9. Juni 2021 wies das Verwaltungsgericht die Beschwerde ab, soweit es darauf eintrat (Ziff. 1 des Urteilsdispositivs); überdies auferlegte es den Beschwerdeführenden die verwaltungsgerichtlichen Verfahrenskosten (Ziff. 2 des Urteilsdispositivs) und verpflichtete sie unter Solidarhaftung zur Leistung einer Parteientschädigung in Höhe von Fr. 5'751.70 (inkl. Auslagen und Mehrwertsteuer; Ziff. 3 des Urteilsdispositivs) zugunsten von fünf am verwaltungsgerichtlichen Verfahren beteiligten Gemeinden.