Citation: 9C_374/2013 E. A

Die 1972 geborene S.________ leidet an einer Borderline-Persönlichkeitsstörung, einer rezidivierenden depressiven Störung sowie an einem multiplen Symptombild mit auffälligem Essverhalten, leichten Zwängen und vereinzelten Panikattacken (psychiatrisches Gutachten des Dr. G.________, vom 30. Juni 2011). Sie bezieht mit Wirkung seit Januar 1996 eine halbe Invalidenrente. Die IV-Stelle des Kantons Zürich bestätigte diese mehrfach (vgl. Mitteilungen vom 28. Oktober 2004, 20. April 2006 und 30. August 2007). Im Rahmen eines weiteren Revisionsverfahrens hob die Verwaltung die Invalidenrente per Ende September 2011 auf mit der Begründung, nach der Geburt ihres Kindes im September 2008 sei sie nicht mehr als Vollerwerbstätige, sondern nur noch als Teilerwerbstätige (mit einem Erwerbsanteil von 70 Prozent und einem Haushaltanteil von 30 Prozent) zu qualifizieren. Dies führe zu einem nicht rentenbegründenden Gesamtinvaliditätsgrad von 27 Prozent (Verfügung vom 30. August 2011).