Citation: B 30/04 20.07.2005 E. 4

Es steht auf Grund der Akten fest und ist zu Recht nicht strittig, dass die nach Beendigung des Vorsorgeverhältnisses zwischen den Parteien eingetretene Invalidität auf denselben psychischen Gesundheitsschaden zurückzuführen ist, welcher beim Beschwerdeführer in der Zeit vom 15. März bis 4. Juni 1999 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit verursacht hat. Kontrovers und nachfolgend zu prüfen ist, ob ein enger zeitlicher Konnex gegeben ist. Dabei ist mit der Vorinstanz und sämtlichen Verfahrensbeteiligten eine freie und nicht auf offensichtliche Unhaltbarkeit beschränkte Prüfung der tatsächlichen Verhältnisse am Platz. Die Anmeldung zum Leistungsbezug erfolgte am 17. Juli 2000, weswegen gemäss Art. 48 Abs. 2 Satz 1 IVG (in der bis 31. Dezember 2002 gültig gewesenen Fassung) die Eröffnung der einjährigen Wartezeit (Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG) frühestens im Juli 1998 - ein Jahr vor Entstehung des Rentenanspruches im frühest möglichen Zeitpunkt der Anspruchswahrung - in Frage stand. Vor dem Hintergrund, dass der Beschwerdeführer bis am 31. März 2000 in der Firma P.________ GmbH & Co. KG angestellt war, der von der Verwaltung beigezogene Gutachter Dr. med. F.________ sich dafür aussprach, es bestehe ab April 2000 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (Expertise vom 28. April 2001) und die Entstehung des Rentenanspruchs u.a. erfordert, dass die versicherte Person während eines Jahres durchschnittlich mindestens 40 % arbeitsunfähig war (Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG), brauchte die IV-Stelle nach Lage der Akten allfällige vor April 2000 liegende Zeiten krankheitsbedingter Arbeitsunfähigkeit nicht näher zu prüfen.