Citation: 6B_1333/2016 E. 5

Das Obergericht prüft als erstes den Vorhalt der vorsätzlichen einfachen Körperverletzung und der fahrlässigen schweren Körperverletzung. Es fasst die Anklage wie folgt zusammen: Die Beschwerdeführerin habe beim Polizeieinsatz verschiedene Verletzungen erlitten. Die Beschwerdegegner hätten ihr einen Teil der Verletzungen (Schürfungen, Rötungen, Druckdolenz) vorsätzlich oder zumindest eventualvorsätzlich und die anderen Verletzungen (Diskushernie, Schulterverletzungen) fahrlässig zugefügt. Die Schürfungen, Rötungen, Druckdolenz und Diskushernie seien in der ersten Phase des Festhaltens, allenfalls der zweiten Phase des Sturzes entstanden, die Schulterverletzungen in der dritten Phase des Handschellenanlegens und Aufrichtens.