Citation: 2A.74/2003 08.09.2004 E.

Gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts erhob die einfache Gesellschaft am 20. Februar 2003 beim Bundesgericht Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Die Gesellschafter beantragen, das Urteil unter Kosten- und Entschädigungsfolge aufzuheben, die Sache zur Neubeurteilung zurückzuweisen "mit der Weisung, dass der Verkauf von Stockwerkeigentumswohnungen für den Wertquotenausgleich für einen gleichmässigen Wertausgleich unter den Geschwistern/Beschwerdeführern als private Vermögensverwaltungstätigkeit und nicht als Einkommen aus Liegenschaftenhandel nach Art. 18 DBG abzurechnen sei". Eventuell sei die Rückweisung mit der Weisung zu verbinden, "dass nur der erhaltene Wertausgleichsbetrag eines jeden Beschwerdeführers als Einkommen aus Liegenschaftenhandel nach Art. 18 DBG abzurechnen sei". Zudem "sei festzustellen, dass das Einkommen aus Liegenschaftenhandel gemäss direkter Bundessteuer (Art. 18 DBG) zusammen mit den übrigen Einkünften eines jeden Steuerpflichtigen zu veranlagen ist und die Steuerveranlagung für die direkte Bundessteuer gemäss Art. 116 DBG mit persönlicher Eröffnung und mit einer Rechtsmittelbelehrung und nicht gesamthaft im Rahmen der Grundstückgewinnsteuerveranlagung (Kapitalgewinnsteuerveranlagung) zu erfolgen hat". Das Steueramt beantragt, auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde nicht einzutreten, eventuell sei sie unter Kostenfolgen "vollumfänglich" abzuweisen. Das Steueramt habe mit der Verfügung vom 23. Februar 2001 "nicht etwa die Direkte Bundessteuer bezüglich der einzelnen Beschwerdeführer bzw. der 'einfachen Gesellschaft' veranlagt [...], sondern allein die kantonale (!!!) Grundstückgewinnsteuer (Objektsteuer) im Zusammenhang mit dem Erwerb bzw. der Veräusserung von Liegenschaften durch die Beschwerdeführer, welche sich zu diesem Zweck zu einer 'einfachen Gesellschaft' zusammengeschlossen" hätten. Gegen die kantonale Grundstückgewinnsteuer sei die Verwaltungsgerichtsbeschwerde nicht zulässig, weil die steuerbegründenden Tatsachen vor dem 1. Januar 2001 eingetreten seien (Art. 73 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 über die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden [Steuerharmonisierungsgesetz, StHG; SR 642.14]). Das Kantonale Steueramt Nidwalden sei lediglich für die Veranlagung der kantonalen Grundstückgewinnsteuer zuständig, während die direkte Bundessteuer im Kanton Nidwalden grundsätzlich von den Gemeindesteuerämtern veranlagt werde. Die Grundstückgewinnsteuer-Veranlagung sei vorbehaltlos akzeptiert worden, ebenfalls der in diesem Zusammenhang vorgenommene Abzug von Fr. 60'000.-- ("AHV-Rückstellung pauschal") wegen gewerbsmässigem Liegenschaftenhandel. Im Übrigen seien die Voraussetzungen des gewerbsmässigen Liegenschaftenhandels erfüllt. Das Verwaltungsgericht verzichtet auf eine Vernehmlassung und verweist auf das angefochtene Urteil. Die Eidgenössische Steuerverwaltung beantragt, die Qualifikation der Liegenschaftenverkäufe als gewerbsmässigen Liegenschaftenhandel zu bestätigen. Bezüglich der steuerlichen Zurechnung sei die Verwaltungsgerichtsbeschwerde dagegen gutzuheissen und die Sache zur korrekten Veranlagung an die Vorinstanz bzw. an das Steueramt zurückzuweisen.