Citation: 8C_422/2023 E. 4.1

4.1. Das kantonale Gericht stellte fest, aus den Akten würden sich keine Anhaltspunkte dafür ergeben, dass die Leistungsfähigkeit der Beschwerdeführerin in körperlich leichten, wechselbelastenden, mehrheitlich im Sitzen auszuübenden Tätigkeiten eingeschränkt wäre. Die Verdienstmöglichkeiten seien in derartigen Beschäftigungen, die auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt durchaus vorhanden seien, vergleichbar mit denjenigen in den bislang ausgeübten Arbeiten, weshalb ein Rentenanspruch zu verneinen sei. Nachdem aus den Akten keine Hinweise auf eine gesundheitliche Einschränkung zu entnehmen seien, welche die Suche nach einer geeigneten Arbeitsstelle beeinträchtigen würden, bestehe auch kein Anspruch auf Massnahmen beruflicher Art. Es sei kein Gesundheitsschaden ausgewiesen, der dauerhaft und in erheblichem Masse eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit begründen könnte. Weitere medizinische Abklärungen seien nicht notwendig, da davon keine neuen Erkenntnisse zu erwarten seien. Demzufolge habe die IV-Stelle einen Leistungsanspruch der Beschwerdeführerin zu Recht verneint.