Citation: 6B_4/2019 E. 1.3

1.3. Hinsichtlich des bereits rechtskräftig eingestellten Vorwurfs des Missbrauchs einer Fernmeldeanlage ist zu berücksichtigen, dass das Bundesgericht im Urteil 6B_129/2016 vom 2. Mai 2016 die Anträge des Beschwerdeführers um Ausrichtung einer höheren Entschädigung, einer Genugtuung und von Auslagenersatz abwies und das Kantonsgericht mit Beschluss vom 10. Juli 2017 lediglich die die Kosten betreffende Ziff. 3 des Strafbefehls vom 7. August 2015 aufhob sowie die Sache einzig in diesem Punkt zur neuen Entscheidung an die Staatsanwaltschaft zurückschickte (vgl. lit. C.c). Damit war nur noch über die Verlegung der Verfahrenskosten zu entscheiden. Die auf diesen Vorwurf entfallenden Kosten, die gemäss dem vorinstanzlichen Beschluss 70% der gesamten Verfahrenskosten ausmachen, hat die Staatsanwaltschaft zu Lasten des Staates abgeschrieben. Folglich fehlt es dem Beschwerdeführer im Zusammenhang mit dem rechtskräftig eingestellten Vorwurf des Missbrauchs einer Fernmeldeanlage an der Beschwer. Soweit er in Beschwerde und Replik über mehrere Seiten hinweg die diesen Vorwurf betreffende Verfahrensführung kritisiert und daraus einen Entschädigungsanspruch, insbesondere wegen Verletzung des Beschleunigungsgebots ableitet, ist darauf nicht weiter einzugehen.