Citation: 9C_779/2017 E. 3

Das kantonale Gericht erwog, durch Überweisung des Betrags von Fr. 3'000.- an die Beschwerdegegnerin mit einem Einzahlungsschein der B.________ AG habe die Beschwerdeführerin in diesem Umfang nicht ihre eigene Schuld, sondern diejenige der B.________ AG getilgt. Folglich habe die Beschwerdegegnerin den Betrag "ohne Weiteres" auf deren Konto anrechnen dürfen. Soweit die Beschwerdeführerin sich in einem Irrtum befunden habe, könne sie gegenüber der B.________ AG einen Anspruch aus ungerechtfertigter Bereicherung geltend machen. Die Beschwerdeführerin anerkennt grundsätzlich die von der Beschwerdegegnerin geltend gemachten Forderungen (Sachverhalt lit. A.c), erhebt indes im Umfang von Fr. 3'000.- (Zahlung vom 26. April 2016) die Einrede der teilweisen Tilgung (vgl. Urteil 4C.114/2001 vom 28. Juni 2001 E. 2b).