Citation: 1P.49/2007 16.04.2007 E. 2

Die APDienste haben der Beschwerdeführerin die vorbehaltlose Einsicht in die Krankenakten nicht verweigert und ihr die Aushändigung von Kopien offeriert. Streitgegenstand bildet demnach nicht die Einsicht, sondern allein die Frage, ob die Originalkrankenakten herausgegeben und bei den APDiensten vorhandenen Daten über die Beschwerdeführerin vernichtet werden müssen. Die Behandlungen der Beschwerdeführerin durch die APDienste sind nicht zu beurteilen. Das Verwaltungsgericht hat in überzeugender Weise dargelegt, dass das Bundesgesetz über den Datenschutz nicht zur Anwendung gelangt und für die Beurteilung der vorliegenden Streitsache das kantonale Datenschutzgesetz (kDSG; Gesetzessammlung 157.1) massgebend ist (vgl. BGE 122 I 153 E. 2 S. 155). Die Beschwerdeführerin legt nicht dar, weshalb diese Auffassung verfassungswidrig sein soll. Die Beschwerdeführerin zieht nicht in Zweifel, dass die APDienste Daten und besonders schützenswerte Daten der Beschwerdeführerin im Sinne von § 5 kDSG bearbeiten durfte. Dazu gehört auch die Aufbewahrung der Krankenakten. Das Verwaltungsgericht hat im Einzelnen dargelegt, dass die Aufbewahrung im öffentlichen Interesse liegt und vorderhand erforderlich ist. Daran vermag der Umstand nichts zu ändern, dass sich die Beschwerdeführerin inskünftig von den APDiensten nicht mehr behandeln lassen will. Damit stellt sich die Frage der Archivierung zurzeit nicht, weshalb auf die diesbezüglichen Einwände der Beschwerdeführerin nicht näher einzugehen ist. Ebenso wenig ist die Kritik der Beschwerdeführerin an den von den APDiensten geleisteten Behandlungen zu prüfen. Wie das Verwaltungsgericht ausgeführt hat, kann die Beschwerdeführerin aus dem Umstand, dass sie vom Kantonsspital entsprechende Krankenakten ausgehändigt bekommen hatte, für den vorliegenden Fall nichts zu ihren Gunsten ableiten. Die Beschwerde erweist sich als unbegründet.