Citation: 6B_279/2024 E. 3.3.2

3.3.2. Die Erstinstanz setzt die Genugtuungshöhe mit ausführlicher Begründung unter Einbezug der bundesgerichtlichen Rechtsprechung sowie Vergleich mit in anderen Fällen sexueller Misshandlungen zugesprochenen Genugtuungssummen fest. Hinsichtlich der zu berücksichtigenden Folgen der sexuellen Übergriffe verweist sie auf ihre eigenen, vorausgegangenen Darlegungen zum Vorwurf der schweren Körperverletzung. Explizit nennt sie als massgeblichen Faktor für die Bemessung der Genugtuungssumme die Intensität des verursachten Leidens (posttraumatische Belastungsstörungen mit nur äusserst langsamem Therapieerfolg und dem Risiko von Dauerschäden bzw. dem teilweise bereits verwirklichten Risiko der Komorbidität; vgl. erstinstanzliches Urteil E. IX.B S. 62 f.).