Citation: 6B_779/2016 E. 3

Die Beschwerde ist gutzuheissen. Die Angelegenheit ist im Sinne der Erwägungen und zur neuen Kostenverlegung an die Vorinstanz zurückzuweisen. Dabei hat sie zu berücksichtigen, dass eine Vollstreckung der Busse infolge Verjährung nicht mehr in Frage kommt. Da dem Beschwerdeführer zudem aus der mangelhaften Eröffnung des Strafbefehls kein Rechtsnachteil erwachsen darf, ist auch über die diesbezüglichen (Mahn-) Kosten neu zu befinden. Bei diesem Ausgang sind für das bundesgerichtliche Verfahren keine Kosten zu erheben (Art. 66 Abs. 1 und 4 BGG). Dem nicht anwaltlich vertretenen Beschwerdeführer ist keine Parteientschädigung zuzusprechen.