Citation: 1C_1/2024 E. 4.2.4

4.2.4. Soweit der Beschwerdeführer über weite Strecken seiner Beschwerde die Unbegründetheit der Strafanzeige des Beschwerdegegners gegen ihn darlegt, scheint er davon auszugehen, die Vorinstanz sei verpflichtet gewesen, vorfrageweise abzuklären, ob die Strafanzeige gegen ihn der Sache nach begründet sei oder nicht. Damit überdehnt der Beschwerdeführer aber die Anforderungen an das Ermächtigungsverfahren und verkennt dessen Funktion. Wie er selbst - unter Bezugnahme auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung - ausführt, begründet der Umstand, dass eine Behörde einen unliebsamen Entscheid gefällt hat oder nicht wunschgemäss im Sinne eines Gesuchstellers aktiv wird, noch keine Pflicht, die Ermächtigung zur Strafverfolgung zu erteilen. Vielmehr ist, wie gesehen, dafür vorauszusetzen, dass genügende Anhaltspunkte für eine strafbare Handlung vorliegen (vgl. vorne E. 3.2 mit Hinweisen). Dies trifft hier, wie die Vorinstanz schlüssig begründet hat (vgl. vorne E. 4.1), nicht zu; es kann insoweit auf deren Entscheid verwiesen werden (vgl. Art. 109 Abs. 2 lit. a und Abs. 3 BGG). Daran vermögen auch die weitschweifigen Einwände des Beschwerdeführers nichts zu ändern.