Citation: 6B_1085/2021 E. 3

Der Beschwerdeführer vermag diesen Begründungsanforderungen mit seiner Eingabe nicht zu genügen. Selbst unter Anwendung des bei Laienbeschwerden praxisgemäss grosszügigen Massstabs an die formellen Anforderungen einer Beschwerde in Strafsachen ergibt sich aus der Eingabe nicht, inwieweit der vorinstanzliche Entscheid gegen Bundesrecht verstossen soll. Der Beschwerdeführer betont zum einen erneut, er habe das Schreiben vom 2. April 2020 des Amts für Justizvollzugs nicht erhalten, in dem ihm die Umwandlung der verhängten Geldstrafe und Busse in eine Ersatzfreiheitsstrafe angekündigt und er auf die Möglichkeit besonderer Vollzugsformen hingewiesen wurde. Inwiefern der vorinstanzliche Schluss unrichtig sein soll, der Erhalt dieses Schreibens sei mit Blick auf den Verfahrensausgang irrelevant (angefochtener Entscheid E. II.2 S. 3), zeigt er nicht auf. Zum anderen beschränkt sich der Beschwerdeführer im Wesentlichen auf die Darlegung, dass der ihm damals beigeordnete Beistand seine Tätigkeit unsorgfältig ausgeführt und sich nicht um die Begleichung der Geldstrafe und Busse gekümmert habe. Auch diese Ausführungen lassen die nötige Auseinandersetzung mit dem angefochtenen Entscheid vermissen. Auf die vorinstanzliche Argumentation, wonach das Handeln des Beistands dem Beschwerdeführer zuzurechnen sei und der Beistand zudem nur Rechnungen bezahlen könne, wenn genügend Geld vorhanden sei (angefochtener Entscheid E. II.3.7 S. 4), nimmt der Beschwerdeführer keinen Bezug und er legt nicht dar, weshalb diese Begründung Bundesrecht verletzte. Nicht nur aber setzt der Beschwerdeführer mit seinen Vorbringen nicht am vorinstanzlichen Entscheid an, sondern gehen seine Ausführungen auch an der Sache bzw. dem Prozessgegenstand vorbei. Der Beschwerdeführer übersieht, dass eine allenfalls mangelhafte Mandatsführung des Beistands und diesbezügliche Beweisofferten nicht im vorliegenden Verfahren vorzubringen, sondern gegenüber der zuständigen Erwachsenenschutzbehörde als Aufsichtsbehörde des Beistands geltend zu machen wären (vgl. Art. 419 ZGB; ROSCH, in: Basler Kommentar, Zivilgesetzbuch I, 6. Aufl. 2018, N 1 ff. zu Art. 419 ZGB). Die vom Beschwerdeführer des Weiteren betonten persönlich-familiären Umstände haben im Umwandlungsverfahren im Übrigen keine Bedeutung, sondern fanden bei der Festsetzung der umzuwandelnden Strafen im ursprünglichen Strafentsche id Berücksichtigung.