Citation: U 407/06 03.09.2007 E. 6

Der Beschwerdeführer beantragt die Zusprechung einer Parteientschädigung für das Einspracheverfahren. 6.1 Diesbezüglich hat der Einspracheentscheid nicht die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen zum Gegenstand. Das Bundesgericht prüft daher nur, ob das vorinstanzliche Gericht Bundesrecht verletzte, einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens, oder ob der rechtserhebliche Sachverhalt offensichtlich unrichtig, unvollständig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen festgestellt wurde (Art. 132 in Verbindung mit Art. 104 lit. a und b sowie Art. 105 Abs. 2 OG). 6.2 Nach Art. 52 Abs. 3 Satz 2 ATSG werden für das Einspracheverfahren Parteientschädigungen in der Regel nicht ausgerichtet. Nach der Rechtsprechung hat der Einsprecher, der im Falle des Unterliegens die unentgeltliche Verbeiständung beanspruchen könnte, bei Obsiegen Anspruch auf eine Parteientschädigung. Offen gelassen wurde die Frage, ob ein Parteientschädigungsanspruch auch in weiteren Ausnahmefällen anzuerkennen ist (BGE 130 V 570). 6.3 Der damals schon anwaltlich vertretene Versicherte hat mit Einsprache gegen die Verfügung vom 31. Oktober 2003 weder die Gewährung der unentgeltlichen Verbeiständung noch eine Parteientschädigung für das Einspracheverfahren verlangt. Im Einspracheentscheid vom 3. März 2005 hat die SUVA den Anspruch auf eine Parteientschädigung verneint. Vorinstanzlich hat der Versicherte die Zusprechung einer solchen ebenfalls nicht beantragt. Dementsprechend hat die Vorinstanz hierüber zu Recht nicht befunden. Der erstmals letztinstanzlich gestellte Antrag auf Ausrichtung einer Parteientschädigung für das Einspracheverfahren ist demnach verspätet, weshalb auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde diesbezüglich nicht einzutreten ist.