Citation: U 304/04 23.05.2006 E. A

Der 1945 geborene österreichische Staatsangehörige S.________ war als selbstständigerwerbender Kaufmann bei der "Winterthur Versicherungen" (nachfolgend: Winterthur) gegen Unfallfolgen freiwillig nach UVG und überdies im Rahmen einer Zusatzversicherung versichert. Am 20. Oktober 1992 rutschte er anlässlich einer Geschäftsfahrt beim Verlassen des Autos aus und stürzte auf die rechte Hand. Er verletzte sich dabei am bereits vorgeschädigten rechten Handgelenk, weswegen von ärztlicher Seite eine volle Arbeitsunfähigkeit bestätigt wurde. Es folgten verschiedene Operationen. Die Winterthur erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung; Taggeld). Ab 1. Dezember 1994 bezog S.________ auch eine ganze Rente der Invalidenversicherung, weswegen das UVG-Taggeld entsprechend gekürzt wurde. Nach verschiedenen Sachverhaltsabklärungen, über deren Ergebnisse die Winterthur S.________ bei einer Besprechung vom 2. April 2003 informierte, schlossen die beiden Seiten eine Vereinbarung. Gestützt darauf erliess die Winterthur am 15. April 2003 eine Verfügung namentlich folgenden Inhalts: "3. Verfügung 3.1 Als Folge des Unfalles vom 20. Oktober 1992 besteht ein Anspruch auf eine Integritätsentschädigung im Sinne von Art. 24 und 25 UVG sowie Art. 36 UVV in der Höhe von 75 %. Dies entspricht einer Entschädigung von Fr. 72'900.-. 3.2 Die Taggeldleistungen werden per 31. März 2003 eingestellt. 3.3 Es besteht kein Rentenanspruch, da die gesetzlichen Voraussetzungen nicht erfüllt sind. 3.4 Im Einklang mit Art. 11 in Verbindung mit Art. 21 UVG werden die unfallkausalen Pflegeleistungen zur Erhaltung der Erwerbsfähigkeit sowie zur Bewahrung vor wesentlicher Beeinträchtigung des Gesundheitsschadens im bisherigen Rahmen übernommen. 3.5 Diese vergleichsweise Einigung erfolgt ohne Anerkennung einer Rechtspflicht. Sollte trotz Ihrer Einverständniserklärung Einsprache gegen diese Verfügung erhoben werden, entfällt unsere Verpflichtung gemäss Ziffer 3.1-3.4. Dabei würden wir uns eine gesamtheitliche Neubeurteilung des Falles vorbehalten.