Citation: 4A_392/2019 E. 2

Die Ausführungen in der Beschwerdeschrift zur Aktivlegitimation der Beschwerdegegnerin richten sich ausschliesslich gegen die vorinstanzliche Annahme eines Treuhandverhältnisses zwischen der C.________ AG i.K. und dem Anlagefonds X.________, Segment Y.________ bzw. dessen Anlegern. Sie wirft der Vorinstanz diesbezüglicheine offensichtlich unrichtige bzw. willkürliche Feststellung des Sachverhalts und eine Verletzung der Dispositions- und Verhandlungsmaxime (Art. 55 und Art. 58 ZPO) vor. Gestützt darauf behauptet die Beschwerdeführerin, die C.________ AG i.K. sei nicht Treuhänderin des Fonds X.________, Segment Y.________ gewesen, vielmehr habe sie beim Erwerb der Anleihensobligationen im Oktober 2010im eigenen Namen und im eigenen Interesse gehandelt. Die Beschwerdeführerin verkennt mit diesen Vorbringen, dass die Vorinstanz gestützt auf das liechtensteinische Recht erwog, es sei im konkreten Fall unerheblich, ob die C.________ AG die Anteilsrechte im eigenen Namen und auf eigene Rechnung oder treuhänderisch erwarb. Selbst für den Fall, dass auf den nach Ansicht der Beschwerdeführerin zutreffenden Sachverhalt abzustellen wäre, ging die Vorinstanz demnach davon aus, dass E.________, der Masseverwalter der C.________ AG i.K., über die erforderliche Vertretungsbefugnis verfügte, um die fraglichen Anleihen am 31. März 2014 an die Beschwerdegegnerin zu veräussern. Dazu lassen sich der Beschwerdeschrift jedoch keine hinreichend begründeten Rügen der verfassungswidrigen Anwendung ausländischen Rechts entnehmen. Die Beschwerdeführerin führt einzig aus, die Schlussfolgerung der Vorinstanz "erstaune", seien die Umstände des Erwerbs der Anleihensobligationen in den Rechtsschriften der Parteien doch das zentrale Thema gewesen. In anderem Zusammenhang behauptet sie ohne weitere Begründung, bei fehlendem Treuhandverhältnis hätten die Anleihensobligationen zur Konkursmasse der C.________ AG gehört und wären somit der Verfügungsmacht der Konkursverwaltung entzogen gewesen. Die Vertretungs- und Verfügungsbefugnis des liechtensteinischen Masseverwalters im Konkurs beschlägt jedoch die Anwendung ausländischen Rechts, die im bundesgerichtlichen Beschwerdeverfahren nicht frei überprüft werden kann (vgl. Art. 96 lit. b BGG). Mangels hinreichender Rügen gegen die vorinstanzliche Hauptbegründung hätte der angefochtene Entscheid demnach selbst unter der Annahme des von der Beschwerdeführerin vorgebrachten Sachverhalts Bestand. Ihre Vorbringen zur Aktivlegitimation stossen daher ins Leere.