Citation: 2C_788/2018 E. 3.2.2

3.2.2. Nur in diesem Fall und beim Vorliegen entsprechender Beweisanträge, die nicht in antizipierter Beweiswürdigung abgewiesen werden können, rechtfertigt es sich, im Rahmen der Untersuchungsmaxime ein vertieftes ausländerrechtliches Beweisverfahren durchzuführen (so BGE 138 II 229 E. 3.2.3 bestätigt im Urteil 2C_432/2013 vom 16. Mai 2013 E. 2.3; zur Begründungs- und Beweispflicht bei Art. 50 AuG siehe: BGE 142 I 152 E. 6 S. 153 ff.; Urteil 2C_165/2018 vom 19. September 2018 E. 2.2). Untersuchungsgrundsatz und Mitwirkungspflicht ändern dabei an der objektiven Beweislast nichts; danach hat grundsätzlich jene Partei die Folgen der Beweislosigkeit eines Sachumstands zu tragen, die daraus Vorteile ableiten will (vgl. die Urteil 2C_165/2018 vom 19. September 2018 E. 2.2.2 und 2C_339/2018 vom 16. November 2018 E. 5.3).