Citation: 1B_245/2020 E. 2.4

2.4. Im vorliegenden Fall macht der Beschwerdeführer nicht mehr geltend, noch immer verhandlungsunfähig zu sein. Auch wenn er dies nicht ausdrücklich so formuliert, so geht aus der Beschwerdeschrift doch mit genügender Klarheit hervor, dass er mit dem Obergericht nur noch von einer Prozessunfähigkeit für die Zeitperiode vom 5. bis 17. September 2019 ausgeht. Seither ist der Geisteszustand des Beschwerdeführers offenbar aufgrund der ärztlich verordneten medikamentösen Behandlung unter Kontrolle, was letztlich auch zu seiner Entlassung aus der fürsorgerischen Unterbringung geführt hat. Es ist daher nur zu prüfen, ob ihm für den Zeitraum vom 5. bis zum 17. September 2019 eine notwendige Verteidigung hätte zugeordnet werden müssen.