Citation: 5A_311/2024 E. 3.2

3.2. Sodann bringt der Beschwerdeführer vor, die Mutter leiste überhaupt keinen Unterhalt mehr, auch nicht für die Schule (inkl. Schultransport und warme Schulmahlzeiten) und medizinische Kosten sowie sportliche Aktivitäten. Sie respektiere damit die vom belgischen Gericht genehmigte Vereinbarung nicht. Dies betrifft weder die Frage der Anerkennung der belgischen Urteile noch die Frage des Ordre public bzw. der Abänderung der betreffenden Urteile, sondern vielmehr deren Vollstreckung. Der Beschwerdeführer kann die sich aus den entsprechenden Titeln ergebenden Unterhaltspflichten der Beschwerdeführerin gegenüber dem Kind in der Schweiz vollstrecken, was er denn auch anzustreben oder bereits durchzuführen scheint. Dies steht aber ausserhalb des Anfechtungsgegenstandes, wie er im bundesgerichtlichen Verfahren beurteilt werden kann. In die gleiche Richtung zielt das Vorbringen des Beschwerdeführers, die Mutter habe in der Schweiz nur eine amerikanische Schule akzeptiert und im Gegenzug die volle Verantwortung für die Ausbildungskosten übernommen, weil er eine so teure Schule unmöglich selbst finanzieren könnte. Auch dies steht ausserhalb des möglichen Anfechtungsgegenstandes, denn die Mutter hat eine entsprechende Zahlungspflicht bereits aufgrund des belgischen Urteils vom 29. Juli 2020 bzw. der damit genehmigten Vereinbarung.