Citation: 6B_258/2023 E. 1.4

1.4. Die Beschwerdeführerin setzt sich mit den Erwägungen im angefochtenen Beschluss nicht auseinander und legt nicht dar, dass und inwiefern dieser gegen Bundesrecht verstossen könnte. Sie behauptet insbesondere nicht, sie habe im kantonalen Verfahren entgegen der Vorinstanz neue Tatsachen oder Beweismittel im Sinne von Art. 410 Abs. 1 lit. a StPO oder einen anderen Revisionsgrund vorgebracht. Vielmehr scheint sie der Vorinstanz vorzuwerfen, diese habe ihren Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt, indem sie nicht auf den Einwand eingehe, wonach aus dem Umstand, dass ihr eigenständig eingeholter Strafregisterauszug keinen Eintrag enthalte, zu schliessen sei, dass sie nicht vorbestraft sei bzw. der Strafbefehl nicht rechtskräftig sei. Dieser Vorwurf erweist sich als offensichtlich unbegründet. Wie die Vorinstanz zutreffend ausführt, haben sich das Obergericht und das Bundesgericht im Beschluss vom 4. März 2022 bzw. Urteil vom 17. August 2022 mit der Frage, ob die Einsprache der Beschwerdeführerin gestützt auf Art. 355 Abs. 2 StPO aufgrund deren unentschuldigten Fernbleibens von der Einvernahme als zurückgezogen gilt und der Strafbefehl vom 27. Mai 2020 folglich in Rechtskraft erwachsen ist, auseinandergesetzt und die Beschwerden der Beschwerdeführerin abgewiesen (vgl. Urteil 6B_600/2022 vom 17. August 2022). Die Beschwerdeführerin hätte die Zulässigkeit der persönlichen Zustellung des Strafbefehls in diesen Verfahren in Frage stellen können und müssen. Ihr prozessuales Versäumnis kann sie im Revisionsverfahren nicht nachholen (vgl. E. 1.3.1 mit Hinweisen). Sollte die Verurteilung tatsächlich noch nicht im Strafregister eingetragen sein, liesse sich hieraus jedenfalls nichts zur Frage der Rechtskraft des Strafbefehls ableiten. Jedenfalls ist entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz festhält, es bestehe kein Anlass, an der Rechtskraft des Strafbefehls vom 27. Mai 2020 zu zweifeln. Inwiefern die Vorinstanz hierzu sachlich und örtlich nicht zuständig sein soll, legt die Beschwerdeführerin nicht dar. Ebenso wenig ist zu beanstanden, dass die Vorinstanz die Staatsanwaltschaft vor ihrem Entscheid nicht zur Vernehmlassung eingeladen hat (vgl. Urteil 6B_733/2021 vom 31. August 2021 E. 3.3). Soweit die Beschwerdeführerin vor Bundesgericht andeutet, sie sei bereits zum Tatzeitpunkt schuldunfähig gewesen, ist darauf grundsätzlich nicht einzutreten, da sie dies - soweit ersichtlich - erstmals vor Bundesgericht geltend macht (vgl. Art. 80 Abs. 1 und Art. 99 Abs. 1 BGG). Im Übrigen legt sie nicht dar, worauf sie ihre Behauptung stützt bzw. verweist auf ihre Eingabe im Verfahren 6F_1/2023, was unzulässig ist (vgl. E. 1.3.2). Zusammenfassend zeigt die Beschwerdeführerin nicht auf, dass der Strafbefehl an einem Revisionsgrund leiden könnte bzw. die Vorinstanz einen solchen zu Unrecht verneint haben soll. Als unbegründet erweist sich der Gehörsverletzungsvorwurf.