Citation: 2C_298/2020 E. 6.1

6.1. Mit den genannten Vorbringen versucht die Beschwerdeführerin Sachverhaltsfragen neu aufzurollen, welche bereits im Veranlagungsverfahren (bzw. in den Rechtsmittelverfahren betreffend die Veranlagung) beurteilt wurden. Mit Blick darauf, dass dieses Veranlagungsverfahren bereits rechtskräftig abgeschlossen wurde und die steuerstrafrechtliche Beurteilung eng mit der Veranlagung verknüpft ist (vgl. auch E. 2.5 hiervor), steht nicht von vornherein fest, dass diese Fragen vorliegend einschränkungslos erneut thematisiert werden können. Klar ist immerhin, dass aufgrund der Unschuldsvermutung gemäss Art. 32 Abs. 1 BV und Art. 6 Ziff. 2 EMRK im Steuerstrafverfahren insoweit, als die Beschwerdeführerin im Veranlagungsverfahren die Beweislast trug (vgl. Urteil 2C_385/2017 / 2C_386/2017 vom 7. September 2017 E. 4.2), nicht unbesehen auf die rechtskräftigen Veranlagungsentscheide abgestellt werden kann (vgl. Urteil 2C_242/2013 vom 25. Oktober 2013 E. 3.6). Inwieweit ein Zurückkommen auf die erwähnten Sachverhaltsfragen im vorliegenden Fall zulässig ist, kann aber letztlich dahingestellt bleiben. Wie im Folgenden ersichtlich wird, bliebe es nämlich selbst bei einer erneuten Überprüfung des hier interessierenden tatsächlichen Wertes der geltend gemachten, von der C.________ AG im Betrag von Fr. 204'000.-- in Rechnung gestellten Aufwendungen für Malerarbeiten beim im Zusammenhang mit der rechtskräftig gewordenen Veranlagung festgestellten Sachverhalt, also bei einem anzunehmenden Wert von (lediglich) Fr. 15'000.-- (nachfolgend E. 6.2). Ebenso bleibt es, wie anschliessend aufgezeigt wird, auch bei wiederholter Überprüfung, ob im Zusammenhang mit Zahlungen an die D.________ in der Höhe von Fr. 15'126.-- von einem Nonvaleur auszugehen ist, bei dem im Rahmen der Rechtsmittelverfahren betreffend die Veranlagung festgestellten Sachverhalt (nachfolgend E. 6.3).