Citation: 2C_152/2020 E. 4.1.4

4.1.4. Vorliegend hat der Beschwerdeführer in der eingereichten Steuererklärung das Einkommen und Vermögen jeweils mit Null deklariert. Das kantonale Steueramt hat deshalb den SVA-Auszug und das darin aufgelistete Einkommen für das Jahr 2011 herangezogen und der Veranlagung der direkten Bundessteuer nach Ermessen zugrunde gelegt. Das Vermögen wurde mit Null eingeschätzt. Dieselben Steuerfaktoren lagen, wie sich aus dem Einspracheentscheid bezüglich der direkten Bundessteuer ergibt, auch diesem zugrunde. Damit war ersichtlich, inwiefern der Einspracheentscheid bezüglich direkter Bundessteuer von der Steuererklärung abweicht und die entsprechende Ermessensveranlagung war aufgrund der Einfachheit der Verhältnisse auch ohne Weiteres nachvollziehbar und validierbar. Jedenfalls war es dem Beschwerdeführer möglich, den genannten Einspracheentscheid sachgerecht anzufechten. Die Begründungspflicht wurde demnach auch bezüglich der Ermessensveranlagung bzw. des entsprechenden Einspracheentscheides erfüllt.