Citation: 1C_534/2020 E. 3.2

3.2. Das BVU hat seine Gebührenverfügung im Beschwerdeverfahren vor dem Regierungsrat in Wiedererwägung gezogen und in der Folge auf eine Gebühr verzichtet. Die Beschwerdeführerin kann in diesem Verfahren demnach als obsiegend gelten. Folglich hat sie gestützt auf § 32 Abs. 2 VRPG/AG Anspruch auf Ersatz von Parteikosten, sofern ihr solche entstanden sind. Soweit scheint zwischen der Beschwerdeführerin und der Vorinstanz Einigkeit zu bestehen. Strittig ist einzig, wie der Begriff der "weitere[n] vor Verwaltungsjustizbehörden zugelassene Vertretungen" zu verstehen ist bzw. ob die Treuhandgesellschaft WIPA darunter fällt.