Citation: 2C_360/2023 E. A

A.a. Die aus dem Kosovo stammende A.A.________ (geb. 1962) reiste am 26. Juni 1995 zusammen mit ihren drei Kindern B.________ (geb. 1985), C.________ (geb. 1986) und D.________ (geb. 1987) in die Schweiz ein und ersuchte um Asyl, was nicht bewilligt wurde. Noch während eines laufenden Beschwerdeverfahrens betreffend Asyl heiratete A.A.________ am 4. Juli 2001 den Schweizer E.A.________ (geb. 1957). Das Familiennachzugsgesuch für A.A.________ und ihre Kinder wurde in der Folge bewilligt. Am 24. September 2002 wurde ihr erstmals eine Aufenthaltsbewilligung im Kanton Solothurn erteilt. A.b. In der Folge ersuchte A.A.________ zwei Mal um eine Niederlassungsbewilligung. Eine solche wurde ihr wegen ihrer Schulden mit Schreiben vom 30. März 2009 und 7. Januar 2011 jeweils nicht erteilt. Sie hatte damals Verlustscheine in der Höhe von Fr. 39'232.75 resp. Fr. 58'303.40 sowie diverse offene Betreibungen zu verzeichnen. Da A.A.________ weiterhin Schulden anhäufte, wurde sie am 30. Oktober 2013 vom Migrationsamt ermahnt; in diesem Zeitpunkt lagen gegen sie Verlustscheine in der Höhe von Fr. 80'162.70 und Betreibungen im Betrag von Fr. 1'868.55 vor. Per 12. Juli 2016 war sie im Betreibungsregister mit offenen Verlustscheinen im Betrag von Fr. 97'227.10 und einer Betreibung in der Höhe von Fr. 1'679.60 verzeichnet. Bis zum 29. November 2022 erhöhten sich ihre Schulden auf Verlustscheine in der Höhe von Fr. 117'354.-- und eine Betreibung im Betrag von Fr. 350.--. Ihr Ehemann hatte in diesem Zeitpunkt Schulden von rund Fr. 250'000.--. A.c. Die Eheleute mussten von September 2013 bis August 2014 sowie von Februar 2015 bis Januar 2016 mit Sozialhilfegeldern von insgesamt Fr. 45'177.90 unterstützt werden. A.d. Während ihrer Anwesenheit in der Schweiz ist A.A.________ sodann mehrfach strafrechtlich in Erscheinung getreten. Seit dem Jahr 2002 (letztmals am 27. Oktober 2021) wurde sie insgesamt 13 Mal gebüsst - überwiegend wegen Strassenverkehrsdelikten. Drei Mal davon wurde über die Busse hinaus eine Geldstrafe von 10 Tagessätzen verhängt: Es handelt sich dabei um Verurteilungen wegen Überschreitens der signalisierten Höchstgeschwindigkeit (27. November 2007), wegen Raufhandels und eines geringfügigen Vermögensdelikts (20. Oktober 2009) sowie wegen Tätlichkeiten und Beschimpfung (21. September 2015). A.e. Mit Verfügung vom 15. Juli 2016 wurde die Aufenthaltsbewilligung von A.A.________ unter den Bedingungen verlängert, dass sie ihren Lebensunterhalt ohne Sozialhilfe bestreitet, nicht mehr straffällig wird, mit Hilfe einer Schuldenberatungsstelle eine situationsgerechte Lösung zum Schuldenabbau erarbeitet, keine neuen Schulden anhäuft und die bestehenden Schulden im Rahmen ihrer Möglichkeiten abbaut. Im gleichen Zug wurde sie aufgrund der Schulden und ihrer Straffälligkeit erneut ermahnt. A.f. Per 1. Juli 2020 zog A.A.________ zu ihrem Sohn, welcher slowenischer Staatsbürger ist, nach U.________ und lebt seither aus finanziellen Gründen örtlich getrennt von ihrem Ehemann. Sie seien aber noch immer ein Paar, gab sie damals an. Am 14. Februar 2022 liess sie verlauten, sie habe sich inzwischen wegen der Spielsucht und der "Midlife Crisis" ihres Ehemannes definitiv von diesem getrennt; eine Scheidung sei aber nicht geplant. Seit dem Abklingen der Pandemie arbeitet sie Vollzeit im Service.