Citation: 2C_798/2017 E. 3.3.1

3.3.1. Alsdann ist die Eigentümerin der Ansicht, das kantonale Recht sei hinsichtlich der Frage, ob ein Sondervorteil besteht, willkürlich ausgelegt bzw. angewendet worden. Deshalb sei ein Augenschein vorzunehmen. Ein solcher erübrigt sich indes, nachdem die Unter- und die Vorinstanz über eine hinreichende Dokumentation verfügten, auf die sie sich stützen konnten. Diese stehen dem Bundesgericht zur Verfügung (Art. 105 Abs. 2 BGG). Das Bundesgericht hat nach dem Gesagten davon auszugehen, dass zumindest das nördliche Teilstück der streitbetroffenen Parzelle aus nördlicher Richtung (von der V.________strasse her) erschlossen werden könnte. Damit stellt sich einzig noch die Frage, ob mit dieser Möglichkeit ein wirtschaftlicher Sondervorteil verbunden sei.