Citation: 7B_685/2023 E. 3.3

3.3. Die Vorinstanz geht von den dargestellten Regeln aus und wendet diese bundesrechtskonform an. Was der Beschwerdeführer im Einzelnen vorbringt, vermag weder Willkür zu begründen noch sonstwie eine Bundesrechtsverletzung aufzuzeigen: Wenn er zunächst das Vorliegen einer Festübernahme im Sinne von Art. 3 Abs. 2 BEHV bestreitet, gehen seine Einwendungen an der Sache vorbei. Die Vorinstanz hält - für das Bundesgericht verbindlich - fest, dass die C.________ Cooperative die Aktien der D.________ AG vollumfänglich gezeichnet und nach deren Gründung im Hinblick auf deren Erstplatzierung fest übernommen habe, um diese entweder selber oder über Vermittler bei Anlegern zu platzieren. Die Zeichnung sämtlicher Aktien einer nahestehenden Gesellschaft hinsichtlich einer späteren Veräusserung qualifiziert sie - zu Recht - als eine Festübernahme der Effekten im Sinne von Art. 3 Abs. 2 BEHV (vgl. Urteil 2C_571/2018 vom 30. April 2019 E. 4.3; so im Übrigen bereits das den Beschwerdeführer bzw. die C.________ Cooperative und die D.________ AG betreffende Urteil 2C_558/2019 vom 26. Mai 2020 E. 2.1). Sie geht davon aus, dass die nach der Festübernahme erfolgte Platzierung der Aktien bei den Anlegern sodann eine Platzierung auf dem Primärmarkt war, da die C.________ Cooperative und die D.________ AG finanzmarktrechtlich eine Gruppe gebildet hätten und als wirtschaftliche Einheit aufzufassen seien, womit der Ersterwerb der gezeichneten Aktien durch die C.________ Cooperative nicht dazu führe, dass der Weitervertrieb der Aktien an die Anleger bereits den bewilligungsfreien Sekundärmarkthandel betreffe. Dieser Schluss ist nicht zu beanstanden, gilt doch die feste Übernahme von Aktien einer zwar verbundenen, aber dennoch als Drittperson qualifizierenden Gesellschaft zwecks Weiterverkaufs an das Publikum als bewilligungspflichtige Tätigkeit als Emissionshaus im Primärmarkt (Urteile 2C_1068/2017, 2C_1070/2017 vom 9. Oktober 2018 E. 2.3.3; 6B_922/2016 vom 14. Juli 2017 E. 2.2.3 f.). Soweit der Beschwerdeführer im Weiteren behauptet, das Tatbestandsmerkmal des öffentlichen Angebots im Sinne von Art. 2 lit. d BEHG liege "weder in subjektiver noch objektiver Hinsicht" vor, weicht er vom vorinstanzlich festgestellten Sachverhalt ab, ohne Willkür darzutun. So beschränkt er sich darauf, seine eigene Sicht der Dinge wiederzugeben, ohne sich hinreichend mit den tatsächlichen Erwägungen der Vorinstanz auseinanderzusetzen. Letztere legt jedenfalls ausführlich dar, dass der Vertriebsprozess der Aktien der D.________ AG mehrheitlich auf dem Einsatz von mehreren externen Vermittlern basiert habe, welche gegenüber dem Beschwerdeführer nicht näher bekannten Privatpersonen "die 'Idee publik machten', Präsentationen abhielten und Anlegern die Aktien bei der C.________ Cooperative zum Erwerb empfahlen". Nichts anderes gilt schliesslich für die beschwerdeführerische Behauptung, die C.________ Cooperative sei nicht (im Sinne von Art. 3 Abs. 2 BEHV) hauptsächlich im Finanzbereich und gewerbsmässig tätig gewesen: Nach Auffassung der Vorinstanz war das Geschäftsmodell der C.________ Cooperative darauf ausgerichtet, sich mittels Aktienverkäufen zu finanzieren. Andere gewerbliche und industrielle Tätigkeiten der C.________ Cooperative seien alleine schon hinsichtlich der Ertragsgenerierung hinter dem betriebenen Effektenhandel deutlich zurückgetreten. Der Beschwerdeführer habe die Tätigkeit (im Finanzbereich) im Tatzeitraum wirtschaftlich selbständig und unabhängig betrieben und diese habe darauf abgezielt, regelmässige Erträge zu erwirtschaften, um ihm letztlich seinen Lebensunterhalt zu ermöglichen. Inwiefern diese Feststellungen willkürlich sein sollten, weist der Beschwerdeführer nicht aus. Mit seinen rechtlichen Erörterungen entfernt er sich vom für das Bundesgericht massgebenden Sachverhalt, weshalb er auch in diesem Punkt nicht zu hören ist.