Citation: 1C_371/2021 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz hat die Bewilligung eines Wiederaufbaus bei der umstrittenen Baute ausgeschlossen, weil das nach Art. 42 Abs. 4 Satz 1 RPV geforderte andauernde Interesse an der Weiternutzung gefehlt habe. Dabei ging die Vorinstanz von folgendem Sachverhalt aus: Der Beschwerdeführer habe die alte Baute nach seinen Angaben am 22. März 2011 abgebrochen und die neue Baute im Juli 2018 errichtet. Im Oktober 2012 habe er eine Anfrage bei der Gemeinde für einen Ersatzneubau des Wohnhauses auf dem Grundstück gestellt; daraus hätten sich Vorabklärungen zu jenem Projekt ergeben. Im Februar 2014 habe er das Baugesuch für den Ersatzneubau des Wohnhauses eingereicht. Die Baubewilligung dafür sei am 16. Juni 2014 erteilt worden. Dabei sei der Schopf bzw. Gartenunterstand nicht in die bewilligten Pläne zum Wohnhaus aufgenommen worden. Nach der Bauabnahme des Wohnhauses im September 2015 habe es über zweieinhalb Jahre gedauert, bis im Mai/Juni 2018 die Gartengestaltungsarbeiten durch ein externes Gartenbauunternehmen abgeschlossen gewesen und der Gartenunterstand schliesslich erstellt worden seien. Das Fundament des früheren Schopfs habe der Beschwerdeführer erst im Zusammenhang mit dem Bau des Gartenunterstands entfernt und durch einen neuen Unterbau ersetzt. Den Umstand, dass die Baustelleninstallationsfläche bezüglich des Wohnhauses das Fundament des früheren Schopfs umfasste, hat die Vorinstanz nicht als ausreichend für ein ununterbrochenes Interesse an der Weiternutzung des Schopfs anerkannt. Am Ergebnis änderten für die Vorinstanz aus einer objektiven Betrachtung heraus auch die geltend gemachten, persönlichen Umstände des Beschwerdeführers nichts.