Citation: 4C.102/2004 01.06.2004 E. 2

2.1 Gemäss Art. 55 Abs. 1 lit. c OG muss in der Berufungsschrift dargelegt werden, welche Bundesrechtssätze und inwiefern sie durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sind. Daher ist unerlässlich, dass auf die Begründung des angefochtenen Urteils eingegangen und im Einzelnen dargetan wird, worin eine Verletzung von Bundesrecht liegen soll (BGE 121 III 397 E. 2a S. 400; 116 II 745 E. 3 S. 748 f.). Unzulässig sind dagegen Rügen, die sich gegen die tatsächlichen Feststellungen und gegen die Beweiswürdigung der Vorinstanz richten, es sei denn, es werden zugleich substanziierte Rügen im Sinne von Art. 63 Abs. 2 OG (offensichtliches Versehen) oder Art. 64 OG (unvollständige Ermittlung des Sachverhalts) erhoben (Art. 55 Abs. 1 lit. c OG; BGE 130 III 102 E. 2.2 S. 106, 136 E. 1.4 S. 140; 127 III 390 E. 1f S. 393, je mit Hinweisen). 2.2 Soweit die Beklagte diese Schranken missachtet und sich in allgemeiner Kritik am angefochtenen Urteil ergeht oder in ihre Berufung Tatsachen einfliessen lässt, die im angefochtenen Urteil keine Stütze finden, ist darauf nicht einzutreten. So legt die Beklagte nicht dar, inwiefern die Vorinstanz Art. 58 SVG verletzt haben soll, indem sie der Frage, ob fiskalische Überlegungen bei der Kontrollschildübertragung mitgespielt haben, für die Beurteilung der materiellen Halterschaft wenig Bedeutung beimass. Mangels gehöriger Begründung ist die entsprechende Rüge nicht zu hören. Ferner geht aus dem angefochtenen Beschluss nicht hervor, dass B.C.________ die Klägerin 1986 von einer Arbeitsstelle abgeworben hat, dass sie de facto ab Januar 1991 als Teilhaberin bei der D.________ tätig war oder dass sich B.C.________ selbst nicht als Halter des BMW betrachtet hätte.