Citation: 1P.316/2002 01.10.2002 E. 4

Als willkürlich bezeichnet der Beschwerdeführer beiläufig die Tatsache, dass das Obergericht auf seine "Rüge betreffend Abfolge der Erwägungen im amtsgerichtlichen Urteil" nicht eingetreten sei. Das Obergericht habe das Nichteintreten damit begründet, dass der Aufbau der amtsgerichtlichen Erwägungen keinen Kassationsgrund darstelle. Zwar kritisiert der Beschwerdeführer das Nichteintreten auf dieses Vorbringen als willkürlich bzw. als Verstoss gegen "die Gesetze der Logik". Er legt jedoch nicht dar, inwiefern die Ansicht des Obergerichtes, er habe in diesem Punkt keinen Kassationsgrund formgerecht dargelegt, geradezu unhaltbar wäre. Ebenso wenig setzt sich der Beschwerdeführer mit den einschlägigen Bestimmungen des kantonalen Prozessrechtes auseinander (vgl. § 246 StPO/LU) oder weist nach, dass diese Bestimmungen unzutreffend angewendet worden seien. Mit den betreffenden Erwägungen des angefochtenen Entscheides befasst er sich nur am Rande. Die Willkürrüge erweist sich als offensichtlich mangelhaft substantiiert, weshalb darauf nicht eingetreten werden kann (Art. 90 Abs. 1 lit. b i.V.m. Art. 36a Abs. 1 lit. a OG).