Citation: 2A.495/2003 26.05.2004 E. B

Mit Einsprache vom 18. Mai 1999 beantragte X.________, er sei bei der direkten Bundessteuer lediglich mit einem steuerbaren Einkommen von Fr. 120'000.-- einzuschätzen, da es sich bei der Haupteinkunft in der fraglichen Bemessungsperiode - nämlich der Zuwendung, die erst zum ausserordentlich hohen Einkommensbetrag geführt habe - um ein Vermächtnis aus Gründen persönlicher Verbundenheit und nicht um einen Ertrag aus einer Geschäftsbeziehung handle. Die Veranlagungsverfügung habe er erst am 19. April 1999 erhalten, weshalb die Einsprachefrist gewahrt sei. Nachdem Nachforschungen des Kantonalen Steueramts Zürich ergeben hatten, dass X.________ am 13. April 1999 eine am Vortag versandte Sendung des Steueramts der Gemeinde Thalwil zugestellt worden war, trat das Kantonale Steueramt am 15. Juni 1999 wegen Verspätung auf die Einsprache nicht ein. Dagegen führte X.________ Beschwerde bei der Bundessteuer-Rekurskommission des Kantons Zürich. Das Verfahren blieb während mehr als drei Jahren sistiert, bis das Parallelverfahren zu den kantonalen Steuern rechtskräftig erledigt war. Nach der Wiederaufnahme des Verfahrens nahm die Bundessteuer-Rekurskommission ergänzende Abklärungen vor. Am 10. September 2003 wies die Bundessteuer-Rekurskommission die Beschwerde ab, soweit sie darauf eintrat.