Citation: U 198/06 31.08.2006 E. A

Der 1939 geborene L.________ war als Mitarbeiter der P.________ AG bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch unfallversichert. Am 17. Januar 1995 rutschte er beim Beladen eines Lieferwagens auf einer vereisten Rampe aus und zog sich beim Sturz am rechten Fuss eine Distorsion des oberen Sprunggelenks (OSG) zu. Eine am 26. April 1995 durchgeführte Kernspintomographie zeigte eine minimale Läsion der Talusrolle und einen diskreten Reizerguss, jedoch keinen Hinweis auf ein Volkmann'sches Dreieck oder eine Syndesmosenruptur. Nach einer zunächst vollen und dann teilweisen Arbeitsunfähigkeit arbeitete der Versicherte ab Ende Juni 1995 wieder zu 100 %. Am 18. Dezember 2001 wurde ein Rückfall gemeldet unter Hinweis darauf, dass der Versicherte am 24. September 2001 infolge Krankheit die Arbeit ausgesetzt habe. Die SUVA kam wie bisher für die Heilbehandlung auf, richtete aber für die neue Arbeitsunfähigkeit kein Taggeld aus. Mit Einspracheentscheid vom 3. Juni 2005, welcher eine Verfügung vom 27. August 2004 bestätigte, verneinte die SUVA einen vom weiterhin arbeitsunfähig geschriebenen L.________ geltend gemachten Anspruch auf eine Rente und auf eine Integritätsentschädigung.