Citation: 8C_269/2023 E. 5.3

5.3. Ob ein (behinderungsbedingter oder anderweitig begründeter) Abzug vom hypothetischen, auf statistischer Basis ermittelten Invalideneinkommen vorzunehmen sei, ist eine Rechtsfrage. Demgegenüber stellt die Höhe des Abzuges eine typische Ermessensfrage dar (BGE 148 V 174 E. 6.5; 137 V 71 E. 5.1; Urteil 8C_557/2018 vom 18. Dezember 2018 E. 3.4). Wie dargelegt, ist zunächst entgegen dem Beschwerdeführer nicht von einer verbleibenden Arbeitsfähigkeit nur noch im Teilzeit-, sondern von der Zumutbarkeit eines Vollzeitpensums auszugehen. Ein Abzug wegen Teilzeitarbeit fällt damit praxisgemäss ausser Betracht (Urteile 9C_360/2022 vom 4. November 2022 E. 4.3.3; 8C_627/2021 vom 25. November 2021 E. 5.1 und 5.2; 9C_283/2020 vom 17. August 2020 E. 7.2.2; 8C_403/2017 vom 25. August 2017 E. 4.3). Des Weiteren findet der geltend gemachte erhöhte Pausenbedarf in den medizinischen Berichten keine Stütze. Angesichts der vollzeitlich zumutbaren Hilfsarbeitertätigkeit erachtete die Vorinstanz eine behinderungsbedingte Reduktion als nicht gerechtfertigt. Inwiefern sie damit Bundesrecht verletzt haben sollte, ist nicht erkennbar. Trotz der hier zu berücksichtigenden Beschwerden am linken Knie verbleibt dem Beschwerdeführer ein genügend breites Spektrum an zumutbaren Verweistätigkeiten, sodass sich ein Abzug unter diesem Aspekt nicht begründen lässt (Urteil 8C_48/2021 vom 20. Mai 2021 E. 4.3.3). Schliesslich werden Hilfsarbeiten auf dem massgeblichen hypothetischen Arbeitsmarkt grundsätzlich altersunabhängig nachgefragt (Urteil 9C_134/2016 vom 12. April 2016 E. 5.3). Dass die Vorinstanz einen leidensbedingten Abzug für nicht angezeigt hielt, ist somit nicht zu beanstanden.