Citation: 4A_281/2017 E. 5.4

5.4. Aus dem angefochtenen Entscheid (vgl. E. 2.2 hiervor) geht nicht hervor, dass die Replikbeilagen, auf die verwiesen wurde, selbsterklärend waren oder hinreichend erläutert wurden, so dass daraus die notwendigen Informationen ohne Weiteres hätten entnommen werden können. Dies müsste die Beschwerdeführerin mit konkreten Hinweisen auf die Beilagen und ihre Rechtsschriften im Einzelnen darlegen. Sie weist im Wesentlichen aber lediglich darauf hin, sie habe mit der Auflistung der BKP-Nummern in der Schlussrechnung den vereinbarten Einheitspreis belegt. Andererseits habe sie mit dem Verweis auf die nummerierten Ausmasse die Menge der geleisteten Einheiten dargelegt. Damit behauptet sie zwar, die Dokumente hätten die verlangten Informationen enthalten. Sie zeigt aber nicht rechtsgenüglich auf, dass die Dokumente und die von ihr verwendete Zuordnung selbsterklärend waren oder dass sie die Beilagen in der Replik hinreichend erläutert hätte. Die blosse Behauptung, die Einzelleistungen seien erkennbar und die neu eingereichte Schlussabrechnung lasse sich anhand des Ausmasses und der eingereichten Regierechnungen und -rapporte sowie anhand der Zusammenstellung der Beschwerdeführerin nachvollziehen, reicht dazu nicht aus. Die Beschwerdeführerin anerkennt selbst, es treffe zwar zu, dass die Einheiten mit dem Ausmass Nr. 28 nicht mit der Anzahl in der Ausmasstabelle übereinstimmten. Die Vorinstanz verkenne aber, dass die meisten Ausmasse korrekt seien. Entscheidend ist indessen nicht, inwieweit die Ausmasse korrekt waren, sondern ob die Fehler geeignet waren, die Nachvollziehbarkeit der Angaben zu beeinträchtigen. Die Beschwerdeführerin müsste im Einzelnen mit Aktenhinweisen darstellen, dass die Beilagen derart selbsterklärend oder hinreichend erläutert waren, dass allfällige Fehler als solche sofort zu erkennen waren und die Nachvollziehbarkeit nicht beeinträchtigen. Dies wird in der Beschwerde nicht rechtsgenüglich aufgezeigt.