Citation: 9D_9/2023 E. 2.3.1

2.3.1. Vorliegend gehen die Erlassgründe aus § 182 ff. des Gesetzes (des Kantons Solothurn) vom 1. Dezember 1985 über die Staats- und Gemeindesteuern (StG/SO; BGS 614.11) hervor. In ständiger Praxis hat das Bundesgericht erwogen, die genannten Normen verliehen keinen Rechtsanspruch auf Erlass der Steuer (zuletzt: Urteil 9D_8/2023 vom 3. Oktober 2023 E. 2.3.1). Demgemäss kann eine steuerpflichtige Person allein durch die willkürliche Auslegung und/oder Anwendung dieses kantonalen Erlassrechts und insbesondere durch die angeblich willkürliche Verweigerung des Steuererlasses in keinen rechtlich geschützten Interessen betroffen sein (Art. 115 lit. b BGG). Folglich ist sie auch nicht legitimiert, um im Erlasspunkt Willkürrügen vorzubringen (Urteile 9D_8/2023 vom 3. Oktober 2023 E. 2.3.1; zum "Bewilligungsanspruch" als Voraussetzung von Art. 115 lit. b BGG auch: BGE 149 I 72 E. 3.1; 147 I 89 E. 1.2.1; 146 I 195 E. 1.2.1).