Citation: B 81/04 03.08.2005 E. 4

Die IV-Stelle hat zunächst nach Prüfung der somatischen Beschwerden (Gutachten des Spitals Q.________ vom 23. Juni 1999) mit in Rechtskraft erwachsener Verfügung vom 16. Mai 2000 einen Rentenanspruch verneint (Invaliditätsgrad von 21 %). In der Folge hat sie der Beschwerdegegnerin gestützt auf den Bericht des Dr. med. M.________ vom 7. Juni 2001 wegen psychischen Beeinträchtigungen ab 1. Mai 2001 eine Invalidenrente zugesprochen (Verfügungen vom 5. März 2002). Bezüglich der Verfügung vom 16. Mai 2000 hat die Pensionskasse die Feststellungen der IV-Stelle übernommen, weshalb die Beschwerdegegnerin sich diese - unter Vorbehalt offensichtlicher Unhaltbarkeit - entgegenhalten lassen muss (Erw. 5 hienach). Demgegenüber sind die Verfügungen der IV-Stelle vom 5. März 2002 betreffend Rentenzusprechung für die Pensionskasse nicht bindend, der Beginn und Grad der Arbeitsunfähigkeit vielmehr frei zu prüfen (Erw. 6 hienach), da die Pensionskasse nicht in das IV-Verfahren einbezogen worden war und auch nicht auf die Betrachtungsweise der IV-Stelle abgestellt hat (BGE 130 V 273 f. Erw. 3.1 mit Hinweisen; nicht publizierte Erw. 2.3.1 des Urteils 130 V 501, veröffentlicht in SVR 2005 BVG Nr. 5 S. 15 f. Erw. 2.3.1; vgl. auch Urteil C. vom 13. Dezember 2004 Erw. 4, B 28/04).