Citation: 6B_1191/2018 E. 1.4

1.4. Die Vorinstanz begründet einlässlich und nachvollziehbar, teils unter Verweis auf die erstinstanzlichen Ausführungen, weshalb sie zum Schluss gelangt, dass keine vernünftigen Zweifel an der Tatbeteiligung des Beschwerdeführers bestehen. Danach hat er sich zusammen mit Y.________ zwecks eines Raubes in das Antiquitätengeschäft des Privatklägers begeben (Urteil S. 10 ff.). Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, erschöpft sich weitgehend in appellatorischer Kritik am angefochtenen Entscheid, auf die das Bundesgericht nicht eintritt. Dies gilt etwa in Bezug auf die Frage, wer wen geschlagen hat und den Umstand, dass Y.________ dem Privatkläger einen Lappen auf den Mund drückte, um ihn während der Auseinandersetzung am Schreien zu hindern und hinsichtlich der Würdigung der Aussagen des Beschwerdeführers unmittelbar nach seiner Anhaltung. Die Vorinstanz stützt ihren Schuldspruch nicht etwa auf den fehlenden Nachweis der Unschuld, sondern im Wesentlichen auf die Aussagen des geständigen Y.________ und des Privatklägers. Gemäss den vorinstanzlichen Erwägungen räumte Y.________ "von Beginn weg" ein, den Raubüberfall auf das Antiquitätengeschäft mit dem Beschwerdeführer geplant und durchgeführt zu haben, weil sie Geld für Drogen gebraucht hätten (Urteil S. 16). Zu keinem anderen Ergebnis führt der Einwand der Verteidigung, dass sich Y.________ zunächst an gar nichts habe erinnern wollen und entgegen dem vorinstanzlichen Urteil somit nicht "von Beginn weg" gleich ausgesagt habe. Nachdem Y.________ in der Hafteinvernahme vom 7. Juli 2015 den Tatvorwurf eingestanden hat, belastete er in den folgenden Einvernahmen stets auch den Beschwerdeführer, äusserte sich zu dessen Rolle und blieb bei seinen Aussagen, wonach sie den Raubversuch gemeinsam geplant und verübt hatten (vgl. Urteil S. 11 ff. mit Verweis auf das erstinstanzliche Urteil S. 14 ff.). Entgegen den in der Beschwerde aufgestellten Behauptungen zeigt der Beschwerdeführer nicht auf, dass Y.________ seine Aussagen nach dem erstmaligen Geständnis weiter zu seinem Nachteil aggraviert hätte. Die Vorinstanz geht hierbei auf Widersprüche in den Angaben von Y.________ ein und wertet diese in nachvollziehbarer Weise als unerheblich (Urteil S. 16 f.). Hinzu kommt, dass die anschaulichen, konstanten und widerspruchsfreien Aussagen des Privatklägers zum Tathergang gemäss den vorinstanzlichen Erwägungen grösstenteils mit den Ausführungen von Y.________ übereinstimmen. So hat der Privatkläger stets geschildert, beide Täter seien auf ihn los und hätten sich von vorne auf ihn gestürzt, als er nach dem Faustschlag aufgesprungen sei, um in den Nebenraum zu fliehen. Der Beschwerdeführer habe versucht, seine Beine festzuhalten, als er im Gerangel gestürzt und auf dem Boden gelegen sei (Urteil S. 13). Schliesslich habe der Beschwerdeführer nach den vorinstanzlichen Erwägungen dem Privatkläger einen Tritt in die Rippen versetzt (Urteil S. 17). Die Vorinstanz schliesst Y.________ in haltbarer Weise als Urheber des Tritts aus, da dieser damit beschäftigt war, den Oberkörper des Privatklägers zu fixieren. Für die Annahme der Verteidigung, dass sich der Privatkläger aufgrund der Bestürzung über die tätliche Auseinandersetzung hinsichtlich der Willensrichtung des Beschwerdeführers (Hilfeleistung statt Angriff) oder des Umstandes täuschte, wer seine Beine festhielt, bestehen keine Anhaltspunkte. Immerhin war der Privatkläger nach dem Vorfall trotz der dabei erlittenen Rissquetschwunde am Kopf noch in der Lage, den Tätern hinterherzurennen und den wesentlich jüngeren Beschwerdeführer, dem "die Puste ausging", zu stellen (Urteil S. 13 f.). Auch das Wegrennen vom verletzten Privatkläger deutet nach den zutreffenden vorinstanzlichen Erwägungen darauf hin, dass der Beschwerdeführer diesem keineswegs helfen wollte. Schliesslich wertet die Vorinstanz die Angaben des Beschwerdeführers zu Recht als unglaubhaft, wonach er von den Plänen von Y.________ keine Kenntnis gehabt habe und mit ihm gutgläubig mitgegangen sei, um bei der Abwicklung eines legalen Geschäfts Dolmetscherdienste zu leisten (Urteil S. 12 ff.). Der Beschwerdeführer war im Tatzeitpunkt finanziell schlecht gestellt und verfügte über keinen Führerausweis. Es bestand daher kein Grund, für einen flüchtigen Bekannten wie Y.________ aus Gefälligkeit den weiten Weg von Basel nach Tagelswangen zu fahren (Urteil S. 15). Wie die Vorinstanz richtig ausführt, macht die vom Beschwerdeführer behauptete Inanspruchnahme von Dolmetscherdiensten keinen Sinn, da Y.________ die Tat von Anfang an geplant hatte, hierzu eine Waffe mitführte und diese auch einsetzte (Urteil S. 16 f.). Wäre der Beschwerdeführer eine unbeteiligte Person gewesen, so wäre er bei der Tatausführung von Y.________ und anschliessenden Flucht bloss hinderlich gewesen (Urteil S. 16). Die Rügen des Beschwerdeführers in Bezug auf einzelne Punkte der vorinstanzlichen Beweiswürdigung vermögen diese gesamthaft gesehen nicht in Frage zu stellen; sie erweisen sich als unbegründet, soweit darauf eingetreten werden kann.