Citation: 8C_656/2023 E. 6.2

6.2. Die Vorinstanz zeigte zutreffend auf, dass der Beschwerdeführer aufgrund der Bildgebungen in den Jahren 2013, 2014 und 2016 an degenerativen Veränderungen an der Wirbelsäule leide, namentlich auch im Bereich L4/5. 2014 habe er wegen eines grossen Diskusprolaps L5/S1 operiert werden müssen. Aufgrund der Rückenbeschwerden seien vor dem Unfall diverse Infiltrationen erfolgt, zuletzt am 24. November 2017. Dies wird vom Beschwerdeführer nicht bestritten. Im Weiteren erwog die Vorinstanz, im Hinblick auf diesen Vorzustand sei es nachvollziehbar und schlüssig, dass Dr. med. G.________ die im MRI vom 22. November 2022 neu zur Darstellung gebrachte Diskushernie L5/S1 im Rahmen der fortschreitenden degenerativen Veränderungen beurteilt habe. Auch hiergegen bringt der Beschwerdeführer keine stichhaltigen Einwände vor. Unbehelflich ist insbesondere seine Berufung auf die Einschätzung des Dr. med. E.________, die posttraumatische Fehlhaltung und -belastung habe erst zu einem L4-Syndrom links (2021) und dann zu einem L5-Syndrom links (2022) geführt. Denn abgesehen davon, dass die Unfallkausalität der im Mai 2021 geklagten Rückenbeschwerden bereits rechtskräftig verneint wurde (vgl. E. 6.2 hiervor), lieferte Dr. med. E.________ weder im Bericht vom 17. Juni 2021 noch in demjenigen vom 20. Dezember 2022 eine Begründung für seine Auffassung, weshalb darauf nicht abgestellt werden kann (vgl. auch SVR 2022 UV Nr. 47 S. 188, 8C_156/2022 E. 5.2.2; Urteil 8C_363/2023 vom 12. Januar 2024 E. 6.3.3).