Citation: I 344/06 18.09.2006 E. A

Der 1961 geborene, aus Mazedonien stammende, M.________ war seit 1987 in der Schweiz mehrheitlich auf dem Bau tätig. Zuletzt arbeitete er vom 24. Juni bis 30. November 2002 in der B.________ AG als Schaler. Am 9. Dezember 2003 meldete er sich unter Hinweis auf einen am 11. Juni 1990 erlittenen Unfall, chronische Rückenschmerzen und Probleme mit den Nerven bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle des Kantons Aargau zog die Berichte des Kantonsspitals X.________, Rheumaklinik und Institut für Physikalische Medizin und Rehabilitation, vom 3. März 2003, der Klinik Y.________ vom 22. September 2003, der Hausärztin Dr. med. S.________ vom 13. Januar 2004 und des Psychiaters Dr. med. E.________ vom 15. Juni 2004 bei. Zudem holte sie den Bericht des letzten Arbeitgebers vom 19. Dezember 2003 ein und liess die beruflichen Möglichkeiten abklären (Bericht des Berufsberaters vom 11. August 2004). Das Gesuch um Kostengutsprache für berufliche Massnahmen wies sie am 20. September 2004 verfügungsweise ab. Mit Verfügung vom 19. November 2004 sprach sie M.________ bei einem Invaliditätsgrad von 59 % mit Wirkung ab 1. Dezember 2003 eine halbe Invalidenrente zu. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 22. April 2005 fest.