Citation: 5A_889/2017 E. 4.2

4.2. Der Vorwurf der willkürlichen Feststellung des Sachverhalts ist unbegründet. Die Vorinstanz geht nicht davon aus, dass Geräusche nachts gleich wie am Tag wahrgenommen werden. Sie räumt im Gegenteil ein, dass das Glockengeläut den Beschwerdeführer (und seine Ehefrau) nachts mehr als am Tag stört. Dies schliesst nicht aus, dass die Vorinstanz für ihr Urteil auf einen am Tag durchgeführten Augenschein abstellt. Allein zu behaupten, dass der Lärm nachts notorisch stärker sei, lässt die vorinstanzliche Feststellung, wonach die Glocken bei geschlossenem Fenster nicht und bei offenem Fenster nur in geringer Lautstärke wahrnehmbar seien, nicht als willkürlich erscheinen. Ebenso wenig genügt die Behauptung des Beschwerdeführers, dass sich die Kühe nachts besonders nahe an seinem Grundstück bewegten, weil es dort eine einigermassen ebene Fläche gebe. Auf dergestalt appellatorische Kritik am von der Vorinstanz festgestellten Sachverhalt ist nicht einzutreten (E. 2.2). Schliesslich ist auch die vorinstanzliche Annahme nicht willkürlich, wonach es Übung und Ortsgebrauch entspricht, Tieren am fraglichen Ort Glocken bzw. Treicheln umzuhängen. Allein mit der Behauptung, wonach ein solcher Ortsgebrauch nur tagsüber gelte und der Beschwerdegegner der einzige sei, der seinen Tieren auch nachts Glocken umhänge, kann der Beschwerdeführer nichts für seinen gegenteiligen Standpunkt ableiten. Ob die Vorinstanz ohne Beweisabnahme davon ausgehen durfte, dass der Beschwerdeführer sachliche Gründe hatte, seinen Kühen Glocken umzuhängen, kann aufgrund des im Folgenden Gesagten sodann offen bleiben.