Citation: 4A_130/2022 E. 5.5

5.5. Mit ihren Vorbringen zur Beweiswürdigung hinsichtlich der Löschlanzen geht die Beschwerdeführerin nicht hinreichend auf die konkreten Erwägungen im angefochtenen Entscheid ein, sondern übt lediglich appellatorische Kritik, indem sie dem Bundesgericht ihre Sicht der Dinge unterbreitet. Sie setzt sich zudem nicht mit der vorinstanzlichen Erwägung auseinander, wonach sie einerseits die Verwendung identischer Teile pauschal mit dem Hinweis bestreite, dies lasse sich anhand der Artikelnummern leicht nachvollziehen, in der Folge aber die Artikelnummer ihrer Schnellkupplung nicht nenne, womit sich ihre Bestreitung gerade nicht überprüfen lasse. Abgesehen davon ging die Vorinstanz - entgegen der in der Beschwerde vertretenen Ansicht - lediglich hinsichtlich zweier angeblich in den Y.________-Produkten verbauter Einzelteile davon aus, die (unsubstanziierte) Behauptung der Beschwerdegegnerin sei von der Beschwerdeführerin bestritten und in der Folge unbewiesen geblieben. In Bezug auf die weiteren Elemente der Löschlanzen erachtete die Vorinstanz die Verwendung klägerischer Informationen hingegen als glaubhaft gemacht. Mangels Beweislosigkeit stösst der Einwand der Beschwerdeführerin, die Vorinstanz hätte die Verwendung vertraulicher Informationen (und entsprechend auch eine Verletzungshandlung) gestützt auf Art. 8 ZGB verneinen müssen, geschweige denn, sie habe diese Bestimmung willkürlich angewendet, auch in diesem Zusammenhang ins Leere.