Citation: 4A_312/2024 E. 3.3

3.3. Der Einwand des Beschwerdeführers ist nicht stichhaltig: Eine eigene Beschwerde hätte die Beschwerdegegnerin einreichen müssen, wenn sie den angefochtenen Entscheid im Ergebnis (also im Dispositiv) zu ihren Gunsten hätte abändern wollen. In diesem Sinne besteht in der Tat keine Möglichkeit, Anschlussbeschwerde zu erheben (BGE 134 III 332 E. 2.5). Dagegen ist es nach konstanter Rechtsprechung zulässig, in der Beschwerdeantwort Erwägungen der Vorinstanz zu beanstanden, die sich für die im kantonalen Verfahren obsiegende Partei ungünstig auswirken können. Dies entsprach konstanter Praxis unter Geltung des OG (so schon BGE 61 II 125 E. 1; 118 II 36 E. 3) und gilt auch unter der Beschwerde in Zivilsachen unverändert weiter (Urteil des Bundesgerichts 4A_605/2019 vom 27. Mai 2020 E. 2.2 mit Hinweis). Allerdings gelten dieselben Begründungsanforderungen wie für eine Beschwerde (vgl. E. 1.3 hiervor). Diesen genügt die Beschwerdeantwort, soweit sie den angefochtenen Entscheid beanstandet, nicht: