Citation: 4A_466/2020 E. A

A.a. Im Jahr 2008 schlossen B.________ (Kläger, Beschwerdegegner) und die A.________ AG (Beklagte, Beschwerdeführerin) einen mündlichen Darlehensvertrag. Die Darlehensschuld betrug ende 2011 Fr. 900'000.--. Der Kläger gewährte der Beklagten für diesen offenen Betrag mit schriftlichem Vertrag vom 24. Januar 2012 eine neue Laufzeit von vier Jahren. Die Parteien vereinbarten einen halbjährlich zahlbaren Zins von 4 % pro Jahr. A.b. C.________, der Generalbevollmächtigte der Beklagten, und der Kläger kennen beide Rechtsanwalt D.________. Am 13. November 2014 trafen sich der Kläger und C.________ bei D.________ in dessen Kanzlei. Thema des Gesprächs war das Darlehen. Anlässlich dieses Treffens unterzeichnete der Kläger eine als "Quittung" bezeichnete Erklärung mit folgendem Inhalt: " Der Unterzeichnende, Herr B.________, bestätigt hiermit, von der A.________ AG aus Darlehens rückzahlung die Restzahlung von Fr. 200'000.-- [...] per Saldo aller Ansprüche zu akzeptieren. Vorbehalten bleibt eine weitere anteilsmässige Zahlung gemäss separater Absprache entsprechend dem Prozessausgang im Verfahren A.________ gegen E.________ am Mietge richt Zürich ". Am 27. Oktober 2015 focht der Kläger die "Quittung" vom 13. November 2014 infolge eines Willensmangels an. A.c. Am 22. März 2016 erhob der Kläger vor dem Handelsgericht des Kantons Zürich aus dem Darlehensverhältnis eine Teilklage. Er forderte vorerst Fr. 40'000.-- von der Beklagten. Am 5. April 2018 hiess das Handelsgericht die Teilklage gut. Eine dagegen gerichtete Beschwerde in Zivilsachen der Beklagten wies das Bundesgericht ab, soweit es darauf eintrat (Urteil 4A_275/2018 vom 28. September 2018).