Citation: 8C_608/2023 E. A

Die 1982 geborene A.________ meldete sich am 9. Oktober 2017 unter Hinweis auf starke Rückenschmerzen bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle des Kantons Freiburg nahm erwerbliche und medizinische Abklärungen vor und holte namentlich das bidisziplinäre orthopädisch-neurologische Gutachten der ABI Ärztliches Begutachtungsinstitut GmbH, Basel, vom 26. Oktober 2020 ein. Nach dem Einwand gegen den Vorbescheid vom 3. Februar 2021 veranlasste sie zusätzlich eine bidisziplinäre psychiatrisch-neuropsychologische Begutachtung bei der B.________ GmbH (Gutachten vom 23. August 2021). Gestützt auf die beiden Gutachten sprach die IV-Stelle A.________ nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren mit Verfügung vom 4. Oktober 2022 ab 1. Mai 2018 eine Dreiviertelsrente und ab 1. November 2018 eine Viertelsrente zu.