Citation: I 518/06 19.02.2007 E. 4

Streitig und zu prüfen ist, ob die IV-Stelle den massgebenden Sachverhalt rechtsgenüglich abgeklärt hat. Die Vorinstanz hat die medizinischen Akten sorgfältig und eingehend gewürdigt und daraus den zutreffenden Schluss gezogen, dass keine Invalidität in rentenberechtigendem Ausmass vorliegt. Darauf kann verwiesen werden. Was die Versicherte hiegegen einwenden lässt, ist nicht geeignet, zu einem anderen Ergebnis zu führen. Dass sie in einem Antabus-Programm stand, ist ebenso aktenkundig wie die Tatsache, dass sie von zwei Rückfällen abgesehen ohne Alkoholkonsum gelebt hat. Im Bericht des Spitals X.________ vom 20. Juni 2003 wird bereits eine Abstinenz bescheinigt. Dieser Umstand wurde demnach bei der Bemessung der Arbeitsfähigkeit berücksichtigt. Die Epilepsie-Anfälle beeinträchtigen die Arbeitsfähigkeit in einer leichten Tätigkeit nicht und sind therapierbar. Dass ein Arbeitsversuch als Pflegerin wegen eines Anfalls abgebrochen werden musste, ändert daran nichts. Die Pflegetätigkeit ist keine ohne weiteres geeignete leichte Arbeit, wie sie der Versicherten zumutbar ist. Das Asthma bedingte zwar einen Aufenthalt in der Klinik Y.________; doch bezifferte die Klinik in ihrem Bericht vom 7. Juli 2004 die Arbeitsfähigkeit ab 3. Juli 2004 mit 100 %. Ferner wiesen die Ärzte darauf hin, dass das Asthma sich ohne den weiter bestehenden Nikotinkonsum zurückbilden würde. Sodann sind auch die psychischen Einschränkungen nicht geeignet, eine rentenberechtigende Invalidität zu verursachen. Der kurze, nicht näher substanzierte Bericht des Dr. med. S.________, FMH Innere Medizin, vom 24. Mai 2006 und derjenige des Dr. med. B.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom 16. Mai 2006, welcher vorwiegend die Angaben der Versicherten wiedergibt, vermögen keine Verschlechterung des Gesundheitszustandes zu belegen. Beide Berichte datieren im Übrigen nach dem Einspracheentscheid vom 9. Februar 2006, welcher die zeitliche Grenze der richterlichen Überprüfungsbefugnis bildet (BGE 129 V 167 E. 1 S. 169). Der medizinische Sachverhalt ist damit ausreichend abgeklärt; weitere Untersuchungen drängen sich nicht auf.