Citation: 2A.491/2001 01.03.2002 E. 18

18. Geburtstag vom ........ 1995 das elterliche Heim, um in der Türkei A.________ zu heiraten. Ihr Vater, erbost über das Vorgehen seiner Tochter, meldete diese auf der Gemeinde ab, offenbar ohne für sie ein Gesuch um Verlängerung der Frist für die Beibehaltung der Niederlassungsbewilligung auf zwei Jahre zu stellen. A.________-B. ________ lebte in der Folge mit ihrem Mann in der Türkei; am 9. August 1996 kam der gemeinsame Sohn C.________ zur Welt. Mit Schreiben vom 7. März 2000 wandte sich A.________-B. ________ an das "Amt für Ausländerfragen" des Kantons Solothurn und ersuchte dieses darum, ihr ihre Aufenthaltsbewilligung "wieder zurückzugeben". Am 13. März 2000 erklärte das Amt für öffentliche Sicherheit, Ausländerfragen, des Kantons Solothurn A.________-B. ________, eine Ausnahme von der zahlenmässigen Begrenzung im Sinne eines schwerwiegenden persönlichen Härtefalles sei in ihrem Fall nicht zu rechtfertigen, und machte sie darauf aufmerksam, dass sie eine beschwerdefähige Verfügung verlangen könne. Hierauf wandte sich A.________-B. ________ mit Schreiben vom 27. März 2000 an den Regierungsrat des Kantons Solothurn und informierte diesen über die Umstände, welche zu ihrer Ausreise aus der Schweiz geführt hatten. Sie führte aus, sie habe von der Türkei aus mit verschiedenen Kollegen in der Schweiz Kontakt aufgenommen; niemand sei jedoch bereit gewesen, die für die Erlangung eines Touristenvisums erforderliche Garantieerklärung abzugeben. Sie habe daher von der Türkei aus wirklich keine Möglichkeit gehabt, in die Schweiz zu kommen. Mit Gesuch vom 4. Mai 2000 beantragte A.________-B. ________, nunmehr anwaltlich vertreten, es sei ihr die Niederlassungsbewilligung wieder zu erteilen; allenfalls sei ihr sowie ihrem Ehemann und ihrem Kind eine Aufenthaltsbewiligung aus humanitären Gründen zu erteilen. Das Amt für öffentliche Sicherheit des Kantons Solothurn leitete das Gesuch am 10. Mai 2000 weiter an das Bundesamt für Ausländerfragen.