Citation: 4A_34/2024 E. 7

Schliesslich wirft die Beschwerdeführerin dem Schiedsgericht eine Verletzung des materiellen Ordre public vor (Art. 190 Abs. 2 lit. e IPRG). Insbesondere beanstandet sie einen Verstoss gegen den Grundsatz pacta sunt servanda. Zur Begründung macht sie geltend, das Schiedsgericht habe die verkürzte Referenzperiode, die sie in Auslegung des NMV und der Änderungsvereinbarung 2014 angenommen habe, nur auf einen Teil der Parteiansprüche angewandt, während sie die verbleibenden Ansprüche gestützt auf die ganze Referenzperiode beurteilt habe. Das führe im Ergebnis zu einem gegen den Ordre public verstossenden Entscheid.