Citation: U 284/05 04.09.2006 E. A

S.________, geboren 1958, war seit 1976 beim Tiefbauamt X.________ tätig und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch unfallversichert. Bei einem Verkehrsunfall vom 11. Juli 1997 erlitt er eine Verletzung des linken Ellbogengelenks. Bei einem weiteren Unfall vom 12. Oktober 2001 zog er sich zudem eine Verletzung des rechten Oberarms und der rechten Schulter zu. Mit Verfügung vom 23. Januar 2004 sprach die SUVA S.________ für die Folgen beider Unfälle mit Wirkung ab Februar 2004 eine Invalidenrente beruhend auf einem Invaliditätsgrad von 54 Prozent zu, nachdem sie bezogen auf die Beeinträchtigung aus dem ersten Unfall bereits seit Juni 1999 eine Invalidenrente von 20 Prozent ausgerichtet hatte. Gestützt auf eine kreisärztliche Untersuchung erkannte der Unfallversicherer zudem, für die verbliebene Beeinträchtigung an der rechten Schulter (Folge des Unfalls von 2001) bestehe kein rechtserheblicher Integritätsschaden. Hinsichtlich des linken Ellbogens (Folgen des Unfalls von 1997) sei eine Schätzung des Integritätsschadens nicht möglich gewesen, da der Versicherte die Untersuchung verweigert habe. Mit Verfügung vom 10. Februar 2004 lehnte es die SUVA ausserdem ab, die Taggeldleistungen ab dem 1. Juni 2003 anzupassen. Mit Einspracheentscheid vom 18. Juni 2004 wurden beide Verfügungen bestätigt.