Citation: 4F_15/2013 E. 3.1

3.1. Das neu eingereichte Gutachten der Psychiatrischen Klinik Z.________ trägt das Datum vom 17. Juli 2013 und ist demnach nach dem bundesgerichtlichen Urteil vom 21. Oktober 2010 entstanden. Als echtes Novum kann das neue Beweismittel nach dem klaren Wortlaut von Art. 123 Abs. 2 lit. a BGG in fine nicht berücksichtigt werden (vgl. Urteil 4A_105/2012 vom 28. Juni 2012 E. 2.1 f. mit Hinweisen, nicht publ. in BGE 138 III 542). Zu prüfen ist demnach, ob das nach dem zu revidierenden Urteil des Bundesgerichts ausgefertigte Gutachten als nachträglich aufgefundenes und damit revisionsrechtlich zulässiges neues Beweismittel betrachtet werden kann bzw. ob das neue Beweismittel dem Beweis von Tatsachen dient, die zwar im früheren Verfahren bekannt waren, aber zum Nachteil des Gesuchstellers unbewiesen geblieben sind (Art. 123 Abs. 2 lit. a BGG; vgl. E. 2.2 hievor).