Citation: 8C_491/2023 E. 4.2.3

4.2.3. Schliesslich bringt der Beschwerdeführer vor, zwar habe PD Dr. med. G.________ für den Zeitpunkt der Begutachtung das Vorliegen von Symptomen, mit welchen eine Major Depression begründet werden könnte, verneint. Damit habe er jedoch nicht ausgeschlossen, dass davor eine schwere depressive Episode bestanden habe. Diesen Punkt habe die Vorinstanz nicht geprüft. Sie verkenne, dass sich die gemäss PD Dr. med. G.________ als unmöglich erweisende retrospektive Einschätzung der Arbeitsfähigkeit einzig auf die kognitive, nicht jedoch auf die depressive Symptomatik beziehe. PD Dr. med. G.________ habe explizit festgehalten, dass eine schwere depressive Phase mit einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit einhergehe. Damit sei auf die vom behandelnden Dr. med. I.________ für die Zeit vom 6. Juli 2018 bis 14. Februar 2021 attestierte vollständige Arbeitsunfähigkeit abzustellen, was wenigstens einen Anspruch auf eine befristete volle Invalidenrente begründe.