Citation: 6B_22/2022 E. 8.2

8.2. Die Vorinstanz hat ausführlich dargelegt, weshalb sie die Beschwerde abgewiesen hat. Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist es nicht erforderlich, dass sie sich mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt. Vielmehr kann es sich auf die für den Entscheid wesentlichen Punkte beschränken (BGE 143 III 65 E. 5.2; 142 III 433 E. 4.3.2; 141 III 28 E. 3.2.4; je mit Hinweisen). Es ist demzufolge nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz sich mit den Vorbringen der Beschwerdeführerin zum Grundsatz "nemo tenetur" und dem Legalitätsprinzip nicht auseinandergesetzt hat. Es war der Beschwerdeführerin denn auch ohne weiteres möglich, sich über die Tragweite des hinreichend begründeten Urteils Rechenschaft zu geben und es in voller Kenntnis der Sache weiterzuziehen. Eine Verletzung der Begründungspflicht liegt nicht vor.