Citation: 9C_532/2021 E. A

Die im Mai 1955 geborene A.________ war beim Spital B.________ als Krankenpflegerin angestellt und deswegen bei der Bernischen Pensionskasse (nachfolgend: BPK) für die berufliche Vorsorge versichert, als sie am 30. April 2007 einen Unfall erlitt. Das Arbeitsverhältnis wurde auf den 5. Februar 2010 aufgelöst. In der Folge ermittelte die IV-Stelle Bern einen Invaliditätsgrad von 76 %, weshalb sie A.________ mit Verfügung vom 21. November 2013 eine ganze Invalidenrente ab dem 1. April 2008 zusprach. Die Unfallversicherung richtete insbesondere Taggelder und eine Invalidenrente ab dem 1. Juni 2014 aus (Invaliditätsgrad 56 %; Verfügung vom 22. Mai 2014 und Einspracheentscheid vom 24. März 2015). Im gleichen Zusammenhang anerkannte die BPK zwar ihre Leistungspflicht im Grundsatz. Indessen verweigerte sie Rentenzahlungen mit der Begründung, dass andernfalls eine Überentschädigung resultiere. Hinsichtlich der Überentschädigungsberechnung waren sich die Parteien einig über die Anrechenbarkeit der von der Invaliden- und Unfallversicherung ausgerichteten Geldleistungen. Umstritten blieb, ob als weitere Einnahme ein hypothetisches Erwerbseinkommen analog dem von der IV-Stelle berücksichtigten Invalideneinkommen oder aber das (niedrigere) von der Versicherten tatsächlich als selbstständigerwerbende Fusspflegerin erzielte Einkommen anzurechnen sei.