Citation: 5P.74/2006 19.05.2006 E. 5

Mit Bezug auf den Entscheid in der Sache bringt die Beschwerdeführerin vor, der Appellationshof stütze seine Überlegungen auf Art. 68 GebV SchKG, den es in Wirklichkeit gar nicht gebe. Im Übrigen führe er aus, im Rechtsöffnungsverfahren sei es im Wesentlichen um die Einforderung der gemäss Vergleich zustehenden Summe gegangen. Der Vergleich beinhalte aber keine Gesamtsumme, sondern vielmehr mehrere Einzelbeträge, bei denen es sich zum Teil um Nettobeträge, zum Teil aber um Bruttobeträge handle. Mit Bezug auf die Bruttobeträge heisse es im Vergleich, "von den Nettobeträgen hiervor werden Fr.... abgezogen". Weiterhin gehe es im Vergleich um eine Verpflichtung "zur Abrechnung der Sozialversicherungsbeiträge gemäss vorstehenden Zahlen". Es trifft zu, dass sich die Kriterien zur Bemessung der Parteientschädigung aus Art. 62 Abs. 1 GebV SchKG ergeben (SR 281.35). Aus diesem Verschrieb kann die Beschwerdeführerin allerdings nichts zu ihren Gunsten ableiten, zumal die Kriterien, welche früher in Art. 68 Abs. 1 GebV SchKG aufgeführt waren, in die nunmehr gültige Verordnung vom 23. September 1996 übernommen worden sind. Die Kostennote enthält keinen Zeitaufwand. Mit ihren Erörterungen legt die Beschwerdeführerin nicht substanziiert dar, inwiefern aus den Ausführungen im Vergleich bzw. aus den im Vergleich aufgeführten Summen ein grösserer Zeitaufwand im Rechtsöffnungsverfahren resultiert hätte und inwiefern das Obergericht mit Bezug auf die Festsetzung der Kostenliste Verfassungs- oder EMRK-Bestimmungen verletzt haben soll (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG (BGE 119 Ia 197 E. d S. 201; 120 Ia 369 E. 3a; 123 I 1 E. 4a; 127 III 279 E. 1c S. 282, mit Hinweisen; 128 I 295 E. 7a S. 312; 130 I 258 E. 1.3). Darauf ist nicht einzutreten.