Citation: 5A_743/2021 E. 5.2

5.2. In rechtlicher Hinsicht ist festzuhalten, dass der bestreitende Gläubiger zur Begründung seines Standpunkts namentlich auch vorbringen kann, das den Drittanspruch begründende Geschäft sei zufolge Simulation unwirksam (BRUNNER/REUTTER/SCHÖNMANN/TALBOT, Kollokations- und Widerspruchsklagen nach SchKG, 3. Aufl. 2019, S. 106). Das Obergericht ist mit dem Bezirksgericht davon ausgegangen, dass sich die Voraussetzungen der Simulation - ebenso wie diejenigen des Rechtsmissbrauchs (BGE 128 III 201 E. 1c; Urteil 4A_446/2018 vom 21. Mai 2019 E. 3.3, nicht publ. in: BGE 145 III 303) - in jedem Fall nach schweizerischem Recht richten, was von der Beschwerdeführerin auch vor Bundesgericht nicht beanstandet wurde.