Citation: 4P.330/2005 20.02.2006 E. 1

Der angefochtene Entscheid des Appellationshofes, mit dem das Gesuch der Beschwerdeführer um unentgeltliche Rechtspflege bzw. ein Rekurs gegen die Nichtbewilligung des Gesuchs abgewiesen wurde, ist ein letztinstanzlicher kantonaler Zwischenentscheid, der den Hauptprozess nicht abschliesst. Gegen diesen Zwischenentscheid ist nach Art. 87 Abs. 2 OG die staatsrechtliche Beschwerde zulässig, wenn er einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil bewirken kann. Zwischenentscheide, mit denen die unentgeltliche Rechtspflege verweigert wird, haben in der Regel einen solchen Nachteil zur Folge (BGE 129 I 129 E. 1.1; 126 I 207 E. 2a). Dies trifft auch im vorliegenden Fall zu. Der Umstand, dass es den Beschwerdeführern verwehrt wäre, den Forderungsprozess zu führen, wenn sie einen geforderten Kostenvorschuss nicht zu leisten vermöchten, bzw. dass sie ihre Interessen ohne den Beistand eines Rechtsvertreters wahr-nehmen müssten, kann einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil im Sinn von Art. 87 Abs. 2 OG bewirken. Der Entscheid vom 28. Oktober 2005 ist daher mit staatsrechtlicher Beschwerde anfechtbar. Anfechtungsobjekt ist einzig der Entscheid des Appellationshofes vom 28. Oktober 2005 (Art. 86 Abs. 1 OG). Soweit sich die Beschwerdeführer direkt gegen den erstinstanzlichen Entscheid des Gerichtspräsidenten 1 des Gerichtskreises V Burgdorf-Fraubrunnen vom 5. September 2005 richten und dessen Aufhebung verlangen, ist auf die Beschwerde nicht einzutreten.