Citation: 5C.154/2005 24.11.2005 E. 1

Das Bundesgericht prüft die Rechtsmittelvoraussetzungen frei und von Amtes wegen, ohne an die Auffassungen der Parteien gebunden zu sein (BGE 130 III 76 E. 3.2.2 S. 81f.; 129 II 453 E. 2 S. 456, mit Hinweisen). Vorliegend hat der Beklagte mit den Klägern vor Obergericht zwar eine Vereinbarung über die von ihm zu erbringenden Unterhaltsleistungen abgeschlossen, allerdings unter dem Vorbehalt, dass seine Vaterschaft rechtskräftig festgestellt wird. Er stellt diese wirtschaftlichen Folgen nicht mehr zur Diskussion, dafür aber die Vaterschaft als solche. Es kann mit ihm also gesagt werden, dass sein Rechtsmittel eine nicht vermögensrechtliche Streitigkeit betrifft, welche folglich berufungsfähig ist (vgl. auch Poudret/Sandoz-Monod, Commentaire de la loi fédérale d'organisation judiciaire, Bd. II, N. 1.3.2 zu Art. 44 OG, S. 201 sowie Bd. V, N. 1.3.2 zu Art. 44 OG, S. 240). Das fristgerecht eingereichte Rechtsmittel erfüllt somit die formellen Voraussetzungen für eine Anhandnahme.