Citation: 1P.316/2005 07.09.2005 E. 1

Die Beschwerdeführer erheben mit ihrer staatsrechtlichen Beschwerde wegen Verletzung von Art. 34 BV Stimmrechtsbeschwerde gemäss Art. 85 lit. a OG. Diese kann sich gegen eine kommunale Stimmrechtssache richten (vgl. BGE 129 I 185 E. 11.1 S. 188). Hierzu sind die Beschwerdeführer als Stimmbürger der Stadt Bern legitimiert (vgl. BGE 130 I 290 E. 1.2 S. 292). Wegen der den Stimmberechtigten zukommenden Organfunktion (vgl. BGE 119 Ia 167 E. 1d S. 171 f.) brauchen sie hierfür kein besonderes persönliches Interesse an der Beschwerdeführung auszuweisen (vgl. BGE 128 I 190 E. 1.1 S. 193). Demnach kann auf die vorliegende Beschwerde eingetreten werden. Bei Stimmrechtsbeschwerden prüft das Bundesgericht nicht nur die Auslegung und Anwendung von eidgenössischem und kantonalem Verfassungsrecht frei, sondern auch von kantonalen und kommunalen Vorschriften, welche den Inhalt der politischen Rechte umschreiben oder mit diesem in engem Zusammenhang stehen (vgl. BGE 129 I 185 E. 2 S. 190, 123 I 175 E. 2d/aa S. 178).