Citation: 5A_120/2024 E. 3.3.1

3.3.1. Der Beschwerdeführer weist den Vorwurf zurück, das Ablehnungsbegehren verspätet gestellt zu haben. Die Befangenheit des verfahrensleitenden Mitgliedes der KESB habe sich ihm an der Anhörung vom 11. Juli 2023 offenbart, als dieses angegeben habe, die Behörde werde in ihrem Entscheid den Willen der Tochter schützen bzw. nicht gegen deren Willen entscheiden. Noch an der Verhandlung habe er vorgebracht, der Entscheid über die Kindesschutzmassnahme sei offenbar bereits gefällt, was vor seiner Anhörung nicht zulässig sei. Dieser Einwand sei als Ablehnungsbegehren zu werten, zumal er von einem juristischen Laien erhoben worden sei. Damit sei die Ablehnung rechtzeitig erfolgt. In der Folge habe die Behörde sein Gesuch nicht behandelt.