Citation: 6B_217/2022 E. 2.5.1

2.5.1. Was die gemäss der Vorinstanz zu treffenden Sicherheitsvorkehrungen angeht, stützt sich der angefochtene Entscheid auf den Unfallrapport der SUVA vom 2. Juli 2014, die Stellungnahme der SUVA vom 19. Juli 2018 sowie den Bericht der SUVA vom 14. März 2019. Die SUVA gelangt darin zusammengefasst zum Schluss, dass die Mitarbeiter zu jedem Zeitpunkt gegen Absturz hätten gesichert sein müssen, entweder durch eine Seilsicherung gemäss Art. 19 aBauAV oder anderweitig. Diese Beurteilung stellt der Beschwerdeführer nicht grundsätzlich in Frage. Vielmehr geht er selber davon aus, dass die Sicherung mit der PSAgA am letzten noch stehenden Gerüstrahmen angebracht und auch lückenlos möglich gewesen wäre. Er kritisiert jedoch in mehrfacher Hinsicht, es könne ihm nicht vorgeworfen werden, dass der Beschwerdegegner 2 sich nicht gesichert habe.