Citation: I 9/02 28.11.2002 E. 3

Strittig ist des Weiteren das der Berechnung des Invaliditätsgrades zugrunde zu legende Invalideneinkommen. Die Vorinstanz hat zunächst auf drei Vergleichstätigkeiten der Dokumentation über Arbeitsplätze der SUVA (DAP) hingewiesen und jene Tätigkeit des Hilfsarbeiters in der Industrie ausgeschlossen wegen des Tragens von Lasten über 5 kg. Der Einwand des Beschwerdeführers, dass aus dem gleichen Grund die Tätigkeit als Verpacker nicht in Frage komme, ist berechtigt. Ob auch die dritte Tätigkeit als Elektromontagemitarbeiter aus dem gleichen Grund ausser Betracht fällt, kann dahingestellt bleiben, denn der Lohn einer einzigen DAP-Verweisungstätigkeit wäre keinesfalls hinreichende Grundlage für die Invaliditätsbemessung. Schliesslich hat das kantonale Gericht jedoch ohnehin richtig auf die Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik abgestellt (BGE 126 V 75 Erw. 3b/aa und bb mit Hinweisen) und das Invalideneinkommen bei einem 50 %-Pensum und nach höchstzulässigem leidensbedingten Abzug von 25 % vom Tabellenlohn (BGE 126 V 78 ff. Erw. 5) richtig mit Fr. 20'390.- ermittelt. Dieses liegt unter den nach den DAP-Verweisungstätigkeiten zu erzielenden Löhnen, was sich beim Invaliditätsgrad zu Gunsten des Versicherten auswirkt.