Citation: 6B_752/2021 E. 1.3

1.3. Die Vorinstanz erwägt, für die vor der Verurteilung vom 3. Mai 2012 begangenen Straftaten sei eine Zusatzstrafe auszufällen. Die Straftaten, welche nach dieser früheren Verurteilung begangen worden seien, würden demgegenüber als Einheit betrachtet und im Rahmen der Strafzumessung für die zuletzt begangene Einzeltat berücksichtigt. Für diese zu einer Einheit zusammengefassten Straftaten werde eine unabhängige Strafe ausgesprochen (angefochtenes Urteil E. 3.3 S. 8). Für die Periode vom 28. Mai 2005 bis zum 3. Mai 2012 geht die Vorinstanz von einer verkauften Menge von rund 266 Gramm Kokain bzw. 101 Gramm reinem Kokain aus. Sie bestrafte den Beschwerdeführer hierfür mit einer Freiheitsstrafe von sechs Monaten, als Zusatzstrafe zur bedingten Freiheitsstrafe von 12 Monaten gemäss Urteil des Regionalgerichts Bern-Mittelland vom 3. Mai 2012 (angefochtenes Urteil E. 3.4 S. 8). Für die Zeit vom 4. Mai 2012 bis 13. September 2018 errechnete die Vorinstanz eine verkaufte Kokainmenge von 1'502,8 Gramm brutto bzw. 570,1 Gramm reinem Kokain (angefochtenes Urteil E. 3.5.2 S. 9). In Berücksichtigung aller Strafzumessungsgründe sprach sie hierfür eine Freiheitsstrafe von 42 Monaten aus (angefochtenes Urteil E. 3.5.4 S. 10). Schliesslich addierte die Vorinstanz die Zusatzstrafe von 6 Monaten Freiheitsstrafe und die unabhängige Freiheitsstrafe von 42 Monaten, was die Freiheitsstrafe von 48 Monaten ergab (angefochtenes Urteil E. 4.1 S. 10).