Citation: 9C_600/2009 08.10.2009 E. 4

4.1 Das bei der EL-Berechnung ab 1. Januar 2007 bei den Einnahmen jeweils berücksichtigte hypothetische Erwerbseinkommen beträgt Fr. 23'520.-. Gegen die vorinstanzlich bestätigte Anrechnung dieser Summe bringt der Beschwerdeführer vor, die Vermutung eines hypothetisch erzielbaren Erwerbseinkommens könne durch ihn überhaupt nicht widerlegt werden. Das kantonale Gericht habe stillschweigend angenommen, trotz der bei ihm herrschenden besonderen Umstände sei es ihm möglich, den Nachweis zu leisten, dass er sich wirklich um Arbeit bemüht habe, wenn auch erfolglos. Dies treffe indessen nicht zu. Wenn ein knapp 60-jähriger ehemaliger Maurer aus Ex-Jugoslawien einem Arbeitgeber so viele gesundheitliche Einschränkungen für eine mögliche Tätigkeit vortrage, wie sie bei ihm anerkannt seien, werde dieser annehmen, er bewerbe sich nur zum Schein und habe in Wirklichkeit kein Interesse an einem Stellenantritt. Belege über allfällige Arbeitsbemühungen würden somit nicht erkennen lassen, ob er sich ehrlich und redlich bemüht oder sein Scheitern begünstigt habe. «So oder so fänden sich praktisch nur Kontaktversuche und keine substanziellen Arbeitgeberkontrakte, und wenn doch einmal einer, so womöglich mit dem verärgerten Kommentar des Arbeitgebers versehen, mit so vielen Einschränkungen müsse man ihm doch nicht kommen wollen.»