Citation: 2C_452/2015 E. 3.2.3

3.2.3. Den Schilderungen der Eheleute vor Bundesgericht lässt sich nichts entnehmen, was darauf schliessen liesse, es werde die Rüge der willkürlichen Sachverhaltsfeststellung bzw. Beweiswürdigung erhoben (Art. 105 Abs. 1 BGG). Ebenso wenig ist anzunehmen, die Eheleute wollten den Sachverhalt ergänzen (Art. 105 Abs. 2 BGG; vorne E. 1.2.6 und 1.2.7). Ihre Kritik an den vorinstanzlichen Feststellungen fällt knapp, appellatorisch und höchst pauschal aus. Auch vor Bundesgericht bleiben die Lebensumstände der auf Grund von Art. 14 ZGB mittlerweile volljährigen jungen Frau weitgehend im Dunkeln. Wohn- und Familienverhältnisse, Bestreitung des Lebensunterhalts, Studium und Ausmass der Verankerung in ihrem Umfeld lassen sich weder abschätzen noch überhaupt erahnen. Offen bleibt namentlich, inwiefern es möglich sein könnte, auf der Strasse zu leben und gleichzeitig einem universitären Studium nachzugehen. Die tatsächlichen Schlüsse der Vorinstanz, denen zufolge die geschilderten misslichen Umstände unbewiesen sind, ist denn auch haltbar, zumal eine den gesetzlichen Anforderungen genügende Kritik ohnehin nicht vorgebracht wird (Art. 106 Abs. 2 BGG; vorne E. 1.2.5). Die vorinstanzlichen Feststellungen bleiben für das Bundesgericht verbindlich (Art. 105 Abs. 1 BGG). Ebenso wenig ist das angefochtene Urteil zu beanstanden, soweit es davon ausgeht, es wäre Sache der Beschwerdeführenden, aufgrund ihrer Mitwirkungspflicht die geltend gemachten Umstände zu belegen.