Citation: 7B_206/2022 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer rügt einzig Willkür in der vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellung bzw. Beweiswürdigung und damit zusammenhängend eine Verletzung des Grundsatzes in dubio pro reo. Der Anklagevorwurf der mehrfachen Vergewaltigung lasse sich nicht rechtsgenüglich und mit hinreichendem Beweismass erstellen, zumal sich die Sachverhaltsdarstellung der Beschwerdegegnerin 2 über weite Strecken als nicht nachvollziehbar, wenig plausibel und kaum glaubhaft erweise. Sie könne sich bloss an Teile des Tatgeschehens erinnern und ihr Aussageverhalten sei widersprüchlich, namentlich zum Geschehen in den Bergen, in der Wohnung, zum zeitlichen Ablauf und zur Frage, wie sie dem Beschwerdeführer zu verstehen gegeben habe, er solle aufhören. Er habe die Beschwerdegegnerin 2 nicht vergewaltigt, sondern der Geschlechtsverkehr sei einvernehmlich gewesen. Ein blosses "Nein" reiche nicht für die Annahme einer Vergewaltigung. Es lägen weder Nötigung, Gewalt oder Drohung vor und er habe es auch nicht für möglich gehalten, dass die Beschwerdegegnerin 2 mit dem Geschlechtsverkehr nicht einverstanden gewesen sei. Schliesslich sei es willkürlich, wenn die Vorinstanz in Bezug auf den geistigen und körperlichen Zustand der Beschwerdegegnerin 2 von einer lang anhaltenden Panikreaktion und von fehlender Widerstandsfähigkeit infolge einer Schockstarre ausgehe. Sodann sei es willkürlich, wenn die Vorinstanz auf einen Fluchtversuch seitens der Beschwerdegegnerin 2 schliesse, wenn diese jederzeit aus der Wohnung hätte gehen können. Insoweit habe er auch nicht mehrere Tatentschlüsse für den Geschlechtsverkehr vor bzw. nach einem angeblichen Fluchtversuch fassen müssen.