Citation: 6F_13/2018 E. 3

Am 1. Juni 2018 gelangen die Gesuchsteller erneut an das Bundesgericht. Sie beantragen, das Urteil 6B_1131/2017 vom 24. April 2018 sei in Revision zu ziehen, der Entscheid der Anklagekammer sowie die Verfügung des Untersuchungsamts Altstätten seien aufzuheben und das Untersuchungsamt Uznach sei anzuweisen, eine Strafuntersuchung gegen X.________ wegen Urkundenfälschung und Amtsanmassung zu eröffnen. Die Gesuchsteller stützen ihr Revisionsgesuch auf Art. 121 lit. d BGG und rügen eine formelle Rechtsverweigerung. Sie bringen zusammengefasst vor, es habe sich im Verfahren 6B_1131/2017 aus den Akten ergeben, dass sie Strafanzeige eingereicht und danach keine Gelegenheit gehabt hätten, Zivilansprüche geltend zu machen. Ihnen seien nie Parteirechte eingeräumt worden. Das Bundesgericht habe dies aus Versehen nicht berücksichtigt. Mangels Möglichkeit, bei der Staatsanwaltschaft einen Schaden geltend zu machen, hätten sie auch vor Bundesgericht weder einen Schaden belegen noch auf Tatsachen in den Akten verweisen können, aus denen ein solcher hätte abgeleitet werden können. Eine formelle Rechtsverweigerung liege zudem vor, weil sie gegen das Untersuchungsamt Altstätten nie die Einrede der Voreingenommenheit hätten erheben können. Zu berücksichtigen sei auch, dass die der Nichtanhandnahme zugrunde liegenden mutmasslichen Straftaten Offizialdelikte und als solche von Amtes wegen zu untersuchen seien.