Citation: 9C_208/2017 E. 2.2

2.2. Nach Auffassung des kantonalen Gerichts ist eine anspruchserhebliche Einschränkung der Arbeitsfähigkeit nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit ausgewiesen. Mit Blick auf die geringen bildgebenden Befunde und die bloss leichten degenerativen Veränderungen erscheine schon die von den behandelnden Ärzten attestierte Arbeitsunfähigkeit von 20 % für leichte Arbeiten als eher grosszügig bemessen. Die im asim-Gutachten vom 22. Mai 2015 festgestellte Verschlechterung des gesundheitlichen Zustandes und die Annahme einer 40%igen Arbeitsunfähigkeit seien nicht überzeugend begründet, insbesondere trage diese Einschätzung der von den Gutachtern selbst festgestellten deutlichen Diskrepanz zwischen dem Ausmass der Befunde und den geltend gemachten Beschwerden nicht Rechnung. In diesem Zusammenhang weist die Vorinstanz auch daraufhin, dass aus rechtlicher Sicht von einer medizinischen Einschätzung der Arbeitsunfähigkeit abgewichen werden kann, ohne dass das zu Grunde liegende Gutachten deswegen seinen Beweiswert verlöre.