Citation: 4A_163/2018 E. 3.2.2

3.2.2. An der Willkürfreiheit des vorinstanzlichen Beweisergebnisses ändert auch der Einwand der Beschwerdeführerin nichts, dass im vorliegenden Zivilverfahren auf den Stand des öffentlich-rechtlichen Verfahrens abzustellen sei, das bei rechtzeitiger Einreichung der Berufungsschrift durchgeführt worden wäre und in welchem gemäss anwendbarem Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons Zürich neue Beweismittel ohne Einschränkung hätten zugelassen werden müssen. Denn entgegen entsprechenden Behauptungen der Beschwerdeführerin würdigte die Vorinstanz die Befragungen von D.________, E.________ und F.________ in rechtsgenüglicher Art und Weise. Da die Beschwerdeführerin selbst nicht behauptet, dass die genannten Personen konkrete Angaben über genau definierte Zeiträume betreffend die Nutzung der streitgegenständlichen Liegenschaft hätten machen können, konnte die Vorinstanz die Aussagen ohne in Willkür zu verfallen, als vage und unbestimmt qualifizieren. Ohnehin beschränkt sich die Beschwerdeführerin darauf, dem vorinstanzlichen Beweisergebnis ihre eigene Würdigung der Beweise gegenüberzustellen. Doch ist das Ergebnis der vorinstanzlichen Beweiswürdigung Sachverhaltsfeststellung und erweist sich nur als willkürlich (Art. 9 BV), wenn das Gericht Sinn und Tragweite eines Beweismittels offensichtlich verkannt hat, wenn es ohne sachlichen Grund ein wichtiges und entscheidwesentliches Beweismittel unberücksichtigt gelassen oder wenn es auf der Grundlage der festgestellten Tatsachen unhaltbare Schlussfolgerungen gezogen hat. Dass die von Sachgerichten gezogenen Schlüsse nicht mit der eigenen Darstellung übereinstimmen, belegt indessen keine Willkür (BGE 140 III 264 E. 2.3 S. 266; 137 III 226 E. 4.2 S. 234; 136 III 552 E. 4.2). Insoweit die Beschwerdeführerin überdies eine unzulässige fehlende Berücksichtigung weiterer Beweismittel (Zeugenbefragung von G.________ sowie der Aussagen von H.________) rügt, vermag sie nicht darzutun, inwiefern deren Berücksichtigung für den Ausgang des Verfahrens relevant gewesen wären (Art. 97 BGG). Die allgemein gehaltene und sich nicht auf allfällige kürzere Leerstände beziehende schriftliche Aussage von H.________, zwischen 1985 und 1990 sei jedes Stockwerk ausschliesslich "sexgewerblich" genutzt worden, reicht - entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin - jedenfalls nicht aus, um Willkür am Beweisergebnis der Vorinstanz zu begründen. Das Gleiche gilt in Bezug auf die Aussage des damaligen Eigentümers I.________, gemäss welchem nach der Darstellung der Beschwerdeführerin - soweit er sich erinnere - ausschliesslich an "Betreiberinnen von Massagestudios" vermietet worden sei. Entgegen dem, was die Beschwerdeführerin zu unterstellen versucht, ist auch nicht davon auszugehen, dass diese Personen nach so langer Zeit anlässlich Einvernahmen genauere Angaben hätten machen können. Es ist vom willkürfrei festgestellten Sachverhalt der Vorinstanz auszugehen, dass das erste Obergeschoss seit dem Auszug J.________s per 31. März 1985 vom 1. April 1985 bis zum 1. Januar 1986 über neun Monate bzw. bei Abzug des Monats zur Renovierung über acht Monate hinweg nicht sexgewerblich genutzt wurde.