Citation: 8C_618/2020 E. A

A.a. A.________, geboren 1962, war ab Januar 1997 als Plattenleger und Geschäftsführer seiner Einzelfirma A.________ tätig und in dieser Eigenschaft freiwillig bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 29. Januar 2010 rutschte er auf einer verschneiten Tiefgaragendecke aus und zog sich einen Riss der Patellasehne des linken Knies zu. Die Suva erbrachte die gesetzlichen Leistungen. Mit Verfügung vom 19. Oktober 2011, bestätigt mit Einspracheentscheid vom 16. Februar 2012, stellte die Suva ihre Leistungen ein und verneinte einen Rentenanspruch. Das Versicherungsgericht des Kantons Aargau hiess die dagegen erhobene Beschwerde am 28. Februar 2013 teilweise gut, hob den Einspracheentscheid vom 16. Februar 2012 auf und wies die Sache zur Ermittlung des Invaliditätsgrades unter Anwendung des ausserordentlichen Bemessungsverfahrens an die Suva zurück. Im August 2013 vereinbarten die Parteien einen Rentenanspruch von A.________ ab 1. November 2011 bei einem Invaliditätsgrad von 24 % und einem versicherten Jahresverdienst von Fr. 80'000.-. Die Suva erliess am 26. August 2013 eine entsprechende Verfügung. A.b. Am 27. Juli 2016 leitete die Suva von Amtes wegen ein Revisionsverfahren ein. Am 30. August 2016 teilte sie A.________ mit, es erfolge keine Rentenanpassung, und wies ihn auf seine Meldepflicht bei veränderten Verhältnissen hin. Am 1. Juli 2019 leitete die Suva erneut von Amtes wegen ein Revisionsverfahren ein. Nach Vornahme verschiedener Abklärungen hob sie die Rente mit Verfügung vom 1. Oktober 2019 rückwirkend per 1. Oktober 2014 auf und forderte die von 1. Oktober 2014 bis 31. August 2019 geleisteten Renten zurück. Mit Einspracheentscheid vom 4. März 2020 bestätigte sie ihr Vorgehen.