Citation: 9C_4/2024 E. 3.4

3.4. Die Vorinstanz erwog, die Jahresrechnungen der D.________ der letzten 2-3 Jahre bildeten Grundlage für die Bestimmung des Ertragswerts, d.h. die Reingewinne von Fr. 34'904.- (2011), Fr. -227'834.- (2012) und Fr. -1'387'818.- (2013). Daraus ergebe sich ein Ertragswert von Fr. 0.-. Daran ändere sich nichts, wenn die Abschreibung einer seit 1997 bestehenden uneinbringlichen Forderung als ausserordentliche Aufwendung berücksichtigt werde. Dagegen stellten die Währungsverluste keine ausserordentliche Aufwendung dar, weil diese Position in allen anderen Jahresabschlüssen in ähnlicher Höhe aufgeführt werde und die Jahresabschlüsse auch Währungsgewinne enthielten, die nicht korrigiert worden seien (vgl. E. 3.6 des angefochtenen Urteils). Sodann ergebe sich aus der Bilanz 2013 der D.________ ein Substanzwert von Fr. 869'365.-. Die Beschwerdeführerin verlange, dass im Substanzwert stille Reserven von Fr. 3,5 Mio. zu berücksichtigen seien, weil die D.________ über eine Schlüsseltechnologie (Holzfasstechnologie) verfüge. Sie substanziiere aber nicht näher, wie sie zu diesem Betrag komme; ihr Angebot, die entsprechenden Unterlagen könnten am Standort eingesehen werden, könne die fehlende Substanziierung nicht ersetzen. Zudem sei umstritten, ob für die Bewertung der stillen Reserven auf den Umsatz der Beschwerdeführerin (in den Jahren 2013 bis 2017) oder der D.________ abzustellen sei. Weil die Bewertung per Ende 2013 ex ante erfolge, könne eine spätere Entwicklung nicht berücksichtigt werden. Das spätere Umsatzwachstum der Beschwerdeführerin könne also nicht als Begründung herhalten, weshalb die Beteiligung per Ende 2013 mit über Fr. 2 Mio. aktiviert worden sei. Deshalb sei die Holzfasstechnologie zu Recht nicht als immaterieller Wert berücksichtigt worden (vgl. E. 3.7 des angefochtenen Urteils). Gemäss Praktikermethode ergäbe sich somit ein Unternehmenswert von Fr. 289'788.-. Weil aber nicht einzusehen sei, weshalb der Wert unter dem Substanzwert liegen solle, sei auf den Substanzwert abzustellen. So oder anders liege der Wert von Fr. 2'071'216.-, mit dem die Beschwerdeführerin die Beteiligung aktiviert habe, im Umfang von mindestens Fr. 500'000.- über dem Verkehrswert, weshalb die entsprechende Wertberichtigung von vornherein nicht geschäftsmässig begründet gewesen sei (vgl. E. 3.8 des angefochtenen Urteils).