Citation: I 593/02 28.05.2003 E. 4

4.1 Selbst wenn der von der SUVA festgelegte Invaliditätsgrad keine Massgeblichkeit hätte, könnte kein rentenbegründender Invaliditätsgrad angenommen werden, wie eine Plausibilitätskontrolle mittels Einkommensvergleich gemäss Art. 28 IVG zeigt. 4.1.1 Das Eidgenössische Versicherungsgericht hat mit Urteil L. vom 18. Oktober 2002 (I 761/01) entschieden, dass für die Vornahme eines Einkommensvergleichs grundsätzlich auf die Gegebenheiten im Zeitpunkt des allfälligen Rentenbeginns abzustellen ist. Da die Rentengewährung ab 1. April 2000 zu beurteilen ist, sind auch die Einkommensverhältnisse in jenem Zeitpunkt zu ermitteln. Unter den Parteien besteht Einigkeit darüber, dass das Valideneinkommen auf Fr. 55'678.- zu beziffern ist. Auch aus den Akten ergibt sich nichts, was zu einer anderen Einschätzung zu führen vermöchte. Soweit der Beschwerdeführer einwendet, seine Restarbeitsfähigkeit sei nicht mehr verwertbar, kann ihm nicht gefolgt werden. Nach Einschätzung des SUVA Kreisarztes vom 27. Januar 2000 sowie der begutachtenden Ärzte am Spital Y.________ (Gutachten vom 3. Mai 2001) verfügt er über eine beträchtliche verbliebene Restarbeitsfähigkeit, wobei nicht angenommen werden kann, das ihm deren Verwertung auf dem Arbeitsmarkt unzumutbar sei; zu weiteren diesbezüglichen Abklärungen besteht kein Anlass, da davon keine neuen Erkenntnisse zu erwarten sind (antizipierte Beweiswürdigung; BGE 124 V 94 Erw. 4b). Zu prüfen bleibt die Höhe des Invalideneinkommens. Wie für das Valideneinkommen sind auch für das Invalideneinkommen die Zahlen des Jahres 2000 massgebend. Da der Versicherte nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine zumutbare Verweisungstätigkeit mehr aufgenommen hat, ist für die zahlenmässige Bestimmung auf statistische Angaben abzustellen (vgl. BGE 126 V 76 Erw. 3b/bb); es ist somit von der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung 2000 auszugehen. Gemäss Tabelle TA1 beträgt der Zentralwert aller Wirtschaftsbereiche für die mit einfachen und repetitiven Tätigkeiten (Anforderungsniveau 4) im privaten Sektor bei einer wöchentlichen Arbeitszeit von 40 Stunden beschäftigten Männer monatlich Fr. 4437.- brutto, respektive jährlich Fr. 53'244.-. Dieser Betrag ist der betriebsüblichen Wochenarbeitszeit von 41,8 Stunden im Jahre 2000 (Die Volkswirtschaft 3/2002, S. 93 Tabelle 9.2) anzupassen, was ein Einkommen von Fr. 55'640.- ergibt. Selbst unter Berücksichtigung des maximal zulässigen leidensbedingten Abzugs vom Tabellenlohn von 25 % (BGE 126 V 78 ff. Erw. 5 mit Hinweisen, bestätigt in AHI 2002 S. 62) resultiert damit ein Invalideneinkommen von Fr. 41'729.-. Bei einer Gegenüberstellung der beiden Vergleichseinkommen (Valideneinkommen von Fr. 55'678.- und Invalideneinkommen von Fr. 41'729.-) ergibt sich ein Invaliditätsgrad von 25,05 %. Damit hat die Vorinstanz einen Rentenanspruch ab dem 1. April 2000 zu Recht verneint.