Citation: 8C_102/2019 E. 5.4

5.4. Sodann bringt der Beschwerdeführer vor, Schwankungen der Kryptowährungen seien für ein Mining-Unternehmen unerheblich. Zum Beweis legt er einen im Internet abrufbaren Artikel zum Thema Mining auf. Dieser muss aber ausser Acht gelassen werden, da er bereits im vorinstanzlichen Verfahren ohne Weiteres hätte vorgebracht werden können und der Beschwerdeführer nicht darlegt, inwiefern erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gab, dieses neue Beweismittel einzureichen (unechtes Novum; Art. 99 Abs. 1 BGG; vgl. Urteil 8C_428/2018 vom 18. September 2018 E. 5.1). Ebenfalls unberücksichtigt bleiben die neuen Berechnungen zum prognostizierten Unternehmensverlauf (echte Noven). Mit seinen übrigen Vorbringen zur Unterscheidung zwischen dem Handel mit Kryptowährungen und dem Mining vermag der Beschwerdeführer ebenfalls nicht aufzuzeigen, inwiefern die Feststellung der Vorinstanz, wonach die Bezahlung in Kryptowährung erfolge, was die Spekulation gerade nicht ausschliesse (vgl. E. 4 hiervor), offensichtlich unrichtig sein soll (vgl. E.2 hiervor). In diesem Zusammenhang kann er auch aus der "Projektbeurteilung des Beratungsunternehmen C.________" vom 27. September 2017 nichts zu seinen Gunsten ableiten, wird doch auch darin ausdrücklich festgehalten, dass es sich bei Kryptowährungen wie Bitcoin um Spekulationsobjekte handle. Wenn also das kantonale Gericht zum Schluss gelangte, die wertmässig stark schwankenden und der Spekulation zugänglichen Kryptowährungen könnten grundsätzlich nicht Basis einer stabilen und tragfähigen unternehmerischen Tätigkeit sein, welche im Rahmen von Art. 71a AVIG zu fördern sei, so verletzt dies nicht Bundesrecht.