Citation: 2A.510/2001 11.03.2002 E. 1

1.1 Die Beschwerdeführerinnen haben zunächst eine "ausgedruckte Sicherheitskopie der Verwaltungsgerichtsbeschwerde" eingereicht, da die vollständige Version wegen eines Diskettenfehlers nicht habe ausgedruckt werden können oder gar verloren sei. Diese (unvollständige) Beschwerdeschrift ist gemäss Poststempel am 23. November 2001, das heisst am letzten Tag der 30-tägigen Beschwerdefrist (Art. 106 Abs. 1 OG) und damit rechtzeitig der schweizerischen Post übergeben worden. Die nachgereichte vollständige Beschwerdeschrift trägt den Poststempel vom 25. November 2001. Auf dem Zustellcouvert ist vermerkt: "Postübergabe durch Briefeinwurf in Postkasten Bleicherweg bestätigt: 23. November 2001, 23.40 Uhr, P.________ , Stockerstr. 39, PF, 8027 Zürich". 1.2 Gemäss Art. 32 Abs. 3 OG müssen Eingaben spätestens am letzten Tag der Frist der zuständigen Behörde eingereicht oder (in der Schweiz) zu deren Händen der schweizerischen Post übergeben werden. Als Beweis für die rechtzeitige Postaufgabe dient üblicherweise der Poststempel. Dieser belegt, dass die Sendung tatsächlich am betreffenden Tag der Post übergeben worden ist. Dabei trägt derjenige, der eine Sendung uneingeschrieben aufgibt, das Risiko dafür, dass der Poststempel allenfalls nicht noch am Aufgabetag angebracht wird. Dem Absender ist es jedoch grundsätzlich nicht verwehrt, den Nachweis für die fristgemässe Postaufgabe mit anderen tauglichen Mitteln zu erbringen. Dies kann insbesondere durch einen unabhängigen Zeugen geschehen, der bestätigt, dass der Absender den Briefumschlag vor seinen Augen am bestimmten Tag in den Briefkasten eingeworfen hat (BGE 109 Ib 343 E. 2). 1.3 Die durch den Vertreter der Beschwerdeführerinnen angeführten Umstände, weshalb er für die Einreichung der vollständigen Beschwerde auf den normalen Weg der eingeschriebenen Sendung verzichten musste, erscheinen glaubhaft. Da auch keine Veranlassung besteht, an der Glaubwürdigkeit des Zeugen, bei welchem es sich offenbar um den Kanzleikollegen des bevollmächtigten Anwalts handelt, zu zweifeln, ist davon auszugehen, dass (auch) die vollständige Beschwerdeschrift rechtzeitig der Post übergeben worden ist.