Citation: 5A_469/2022 E. 4.3

4.3. Wie ihre weitschweifigen, hiervor resümierten Erörterungen zeigen, begnügt sich die Beschwerdeführerin damit, dem angefochtenen Entscheid ihre eigene Sicht der Sach- und Rechtslage gegenüberzustellen. Der eigentlichen Analyse der Vollmacht vom 7. Mai 2004, wie sie die Vorinstanz hinsichtlich der verschiedenen umstrittenen Elemente durchführt, hat sie nichts Substantielles entgegenzusetzen, noch macht sie geltend, dass sich das Kantonsgericht dabei über einschlägige Regeln der juristischen Methode hinweggesetzt hätte. Ebenso wenig ist ihrem Schriftsatz eine nähere Erklärung zu entnehmen, weshalb eine Ermächtigung von C.________ zum Abschluss der Vereinbarung vom 12. Januar 2015 realitätsfremd und unvernünftig gewesen sein soll und wieso die Beschwerdegegnerin nach Treu und Glauben nicht hätte darauf vertrauen dürfen, dass C.________ "als Repräsentant einer Agency" zum genannten Geschäft ermächtigt war. Allein dass auch eine andere Beurteilung der Vollmacht denkbar ist, lässt den angefochtenen Entscheid nicht als willkürlich erscheinen (s. oben E. 2). Nichts gewonnen ist schliesslich mit Mutmassungen über allfällige Beweggründe der Vorinstanz, eine früher angeblich festgestellte Notorietät der Ermächtigung von C.________ im angefochtenen Entscheid zu perpetuieren.