Citation: 9C_466/2017 E. 2

Streitig und zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer durch seine gesundheitliche Beeinträchtigung (ADHS) daran gehindert wurde, eine reguläre berufliche Ausbildung (vgl. Art. 16 Abs. 1 IVG) abzuschliessen. Das kantonale Gericht hat die gesetzlichen Bestimmungen und Grundsätze über die Invalidität (Art. 7 f. ATSG) und die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens (Art. 4 Abs. 1 IVG; Art. 6 und 3 Abs. 1 ATSG) zutreffend dargelegt. Richtig sind auch die Ausführungen betreffend den Anspruch auf berufliche Eingliederungsmassnahmen, insbesondere im Zusammenhang mit der Kostenübernahme bei erstmaliger beruflicher Ausbildung und der - dieser gleich gestellten - beruflichen Neuausbildung invalider Versicherter, die nach dem Eintritt der Invalidität eine ungeeignete und auf die Dauer unzumutbare Erwerbstätigkeit aufgenommen haben (Art. 8 in Verbindung mit Art. 16 Abs. 1 sowie Abs. 2 lit. b IVG; Art. 5 IVV). Darauf wird verwiesen.