Citation: 5D_34/2021 E. 3

Das Obergericht ist auf die Beschwerde nicht eingetreten, soweit der Beschwerdeführer sich auf die Wiedergabe seiner Eingabe an das Bezirksgericht beschränkt habe. Entgegen seinen Behauptungen sei das Bezirksgericht sodann auf seine Einwände eingegangen, habe diese jedoch zu Recht als unbegründet erachtet. Hinsichtlich der Zustellung des Strafbefehls vermöge der Beschwerdeführer nicht darzulegen, weshalb die Zustellungsfiktion nicht greifen solle. Die Aufhebung einer parallelen Administrativverfügung ändere nichts an der Rechtskraft und Vollstreckbarkeit des Strafbefehls. Das Bezirksgericht habe das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege schliesslich zu Recht abgewiesen, da der Beschwerdeführer seine Bedürftigkeit nicht nachgewiesen habe und seine Vorbringen offensichtlich aussichtslos gewesen seien. Aus denselben Gründen hat das Obergericht das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege für das Beschwerdeverfahren abgewiesen.