Citation: 9C_391/2014 E. 3.2

3.2. Dem kantonalen Versicherungsgericht steht als Sachgericht im Bereich der Beweiswürdigung ein erheblicher Ermessensspielraum zu (vgl. BGE 120 Ia 31 E. 4b S. 40). Das Bundesgericht greift auf Beschwerde hin nur ein, wenn das Sachgericht diesen missbraucht, insbesondere offensichtlich unhaltbare Schlüsse zieht, erhebliche Beweise übersieht oder solche willkürlich ausser Acht lässt (BGE 132 III 209 E. 2.1 S. 211; zum Begriff der Willkür BGE 137 I 1 E. 2.4 S. 5 mit Hinweisen). Die vorinstanzliche Würdigung der Berichte der Dres. med. D.________ und B.________ kann jedoch nicht als offensichtlich unrichtig beurteilt werden. Dass Dr. med. B.________ für alle manuellen Tätigkeiten eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % bescheinigt hat, steht - in Übereinstimmung mit der Vorinstanz - nicht im Widerspruch zur Beurteilung von Dr. med. D.________, der eine leidensangepasste Tätigkeit ausdrücklich als eine solche ohne repetitive belastende oder das volle Bewegungsausmass ausschöpfende definiert hat. Zum einen äussert sich Dr. med. B.________, insbesondere in seinem "Bestätigungsschreiben" vom 17. April 2013 nicht zur Zumutbarkeit einer Verweisungstätigkeit. Zum andern lassen auch die Freizeitaktivitäten der Beschwerdeführerin nicht auf eine weiter gehende Einschränkung schliessen; nach für das Bundesgericht verbindlichen Feststellungen des kantonalen Gerichts fährt die Beschwerdeführerin seit Längerem wieder Ski und nimmt an Segelregatten teil.