Citation: 4A_35/2021 E. 6.6

6.6. Die XY4________ Ltd. hatte ein Schiedsverfahren angestrengt, in dem die Beschwerdegegnerin zur Zahlung von GBP 90'187.22 verurteilt worden war. Weil sich die Klägerin in der Berufung dazu nicht äussere, ging die Vorinstanz auf diesen Betrag nicht ein. Die Beschwerdeführerin rügt, sie habe in der Berufung unter dem Titel Baumeisterarbeiten explizit festgehalten, es genüge für die rechtliche Beurteilung des Werklohnanspruchs nicht, dass der Unternehmer die Bezahlung einer entsprechenden Subunternehmerrechnung behaupte und beweise. Somit habe sie den Bestand und Umfang sämtlicher Kosten der XY4________ Ltd. - inkl. Kosten betreffend das Schiedsgerichtsverfahren - bestritten und die unzureichende Prüfung durch die erste Instanz gerügt. Inwiefern Kosten betreffend das Schiedsverfahren von Ausführungen betreffend den Werklohnanspruch, wenn der Unternehmer die Bezahlung einer entsprechenden Subunternehmerrechnung behauptet, erfasst werden, legt die Beschwerdeführerin damit nicht rechtsgenüglich dar.