Citation: 1C_432/2016 E. 4

Die Beschwerdeführer sind im Weiteren der Auffassung, das Verwaltungsgericht habe § 292 PBG/ZH willkürlich angewendet. Diese Vorschrift sieht unter dem Vorbehalt einer anderen Regelung namentlich vor, dass Dachaufbauten, ausgenommen Kamine, Anlagen zur Nutzung von Sonnenenergie und kleinere technisch bedingte Aufbauten, insgesamt nicht breiter als ein Drittel der betreffenden Fassadenlänge sein dürfen, sofern sie bei Flachdächern die für ein entsprechendes Schrägdach zulässigen Ebenen durchstossen (lit. b). Von Bedeutung ist dabei § 281 Abs. 1 PBG/ZH, wonach der First eines Schrägdachs innerhalb von Ebenen liegen muss, die unter 45° an die Schnittlinie zwischen der Dachfläche und der zugehörigen Fassade angelegt werden (lit. a), höchstens aber bis zu einer oberen Ebene ansteigen, die unter Vorbehalt abweichender Regelungen in der Bau- und Zonenordnung in 7 m Höhe parallel zur Verbindung zwischen den massgeblichen Schnittlinien verläuft (lit. b).