Citation: 6B_806/2018 E. 1.3.4

1.3.4. Die Beweiswürdigung der Vorinstanz betreffend den Vorfall vom 9. April 2016 hält einer Willkürprüfung stand. Die Vorinstanz setzt sich mit den massgebenden objektiven Beweismitteln sowie den Aussagen der Beteiligten umfassend auseinander. Vorab unterzieht sie die beiden Vorwürfe, die Verfahrensgegenstand sind, sowie den Sachverhalt betreffend eine frühere Verurteilung des Beschwerdeführers einer globalen Würdigung und zieht Parallelen. Sie erwägt, das Entschuldigen des Beschwerdeführers nach Gewaltdelikten entspräche einem generellen Verhaltensmuster. Diese sachverhaltsübergreifende Betrachtungsweise ist nicht zu beanstanden. Die Vorinstanz schliesst nicht vom einen auf den anderen Vorfall, sondern prüft im Anschluss an ihre generelle Würdigung die einzelnen Sachverhalte anhand der vorhandenen Beweismittel. Dass sie zusammenfassend das Ergebnis ihrer Beweiswürdigung vorweg bekannt gibt, schadet nicht. Nicht einzutreten ist auf den Einwand des Beschwerdeführers, der das angefochtene Urteil hinsichtlich der Würdigung, er habe beide Opfer nicht gekannt, in unsubstanziierter Weise in Abrede stellt.