Citation: 1C_13/2022 E. 3

Der Beschwerdeführer verlangt, dass die Zuständigkeit der am angefochtenen Entscheid beteiligten Richterinnen und Richter zu überprüfen sei. Es habe eine Verwaltungsrichterin mit einem männlichen Vornamen mitgewirkt, was Zweifel an der rechtmässigen Zusammensetzung des Gerichts aufkommen lasse. Gemäss Art. 31 des Gesetzes des Kantons Nidwalden vom 9. Juni 2010 über die Gerichte und die Justizbehörden (Gerichtsgesetz, GerG; NG 261.1) ist das Verwaltungsgericht für die Beurteilung von verwaltungsrechtlichen Streitigkeiten zuständig, so auch von Beschwerden gegen Einspracheentscheide des VSZ (Art. 12 Abs. 3 i.V.m. Abs. 1 lit. b der Vereinbarung über ein Verkehrssicherheitszentrum der Kantone Obwalden und Nidwalden [Vereinbarung VSZ; NG 651.2]). Gemäss Staatskalender des Kantons Nidwalden ist der vom Beschwerdeführer genannte Verwaltungsrichter für die Amtsdauer vom 1. Juli 2020 bis zum 30. Juni 2024 Mitglied des Verwaltungsgerichts. Somit ist seine Mitwirkung am angefochtenen Entscheid nicht zu beanstanden. Dass er im Rubrum als "Verwaltungsrichterin" und nicht als "Verwaltungsrichter" bezeichnet wurde, ist offensichtlich ein redaktionelles Versehen, das keine rechtlichen Konsequenzen zeitigt.