Citation: 1A.61/2002 08.04.2002 E. 4

Was hingegen die von der (Teil-)Schlussverfügung betroffenen Dokumente betrifft, legt der Beschwerdeführer nicht dar, inwiefern ihre Herausgabe bundesrechts- bzw. völkerrechtswidrig wäre. Bei Ersuchen um Kontenerhebungen sind nach der Praxis des Bundesgerichtes grundsätzlich alle Aktenstücke zu übermitteln, welche sich auf den im Ersuchen dargelegten Verdacht beziehen können. Mithin muss ein ausreichender sachlicher Konnex zwischen dem untersuchten Sachverhalt und den fraglichen Dokumenten erstellt sein (vgl. BGE 122 II 367 E. 2c S. 371; 112 Ib 462 E. 2b S. 463 f., je mit Hinweisen). Im angefochtenen Entscheid der Anklagekammer wird ausführlich dargelegt, dass die Unterlagen, soweit ihre rechtshilfeweise Herausgabe bewilligt wurde, eine ausreichende inhaltliche Konnexität zum untersuchten Sachverhalt aufweisen. Diesbezüglich kann auf die zutreffenden Erwägungen des angefochtenen Entscheides verwiesen werden. Die Sachdarstellung der ersuchenden Behörde ergibt sich im Übrigen aus deren Eingaben vom 12./25. Juni 2001 bzw. aus dem Urteil des Bundesgerichtes vom 20. November 2001 (Verfahren 1A.177/ 2001, E. 2a - h).