Citation: 8C_351/2014 E. 2.1

2.1. Das kantonale Gericht hat erkannt, dass die Verfügung vom 19. Februar 2004, mit der die IV-Stelle dem Versicherten ab 1. Oktober 2002 eine ganze Invalidenrente zusprach, nicht zweifellos unrichtig gewesen war, weshalb die Verwaltung sie zu Unrecht in Wiedererwägung zog. Die Aufhebungsverfügung vom 12. Juni 2013 war dennoch gestützt auf Art. 17 Abs. 1 ATSG zu schützen. Wie die Vorinstanz hiezu nach Darstellung des Krankheitsverlaufs erwogen hat, war im massgeblichen Vergleichszeitraum gemäss dem in allen Teilen beweiskräftigen Gutachten der Medizinischen Begutachtungsstelle E.________ vom 14. Juni 2011 hinsichtlich der somatischen Befunde keine wesentliche Veränderung des Gesundheitszustandes eingetreten, weshalb insoweit kein Revisionsgrund angenommen werden konnte. Indessen beruhte die Leistungsverfügung vom 19. Februar 2004 zu einem erheblichen Teil auf den im Austrittsbericht der Rehabilitationsklinik F.________ vom 1. Oktober 2003 genannten neuropsychologischen und psychosomatischen Beeinträchtigungen sowie der von Dr. med. C.________ im Bericht vom 19. Mai 2003 erwähnten depressiven Entwicklung, welche dem Versicherten die Umsetzung der verbliebenen körperlichen Leistungsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt vorläufig verunmöglichten. Der auch diesbezüglich sorgfältigen Beurteilung der Medizinischen Begutachtungsstelle E.________ war zu entnehmen, dass jedenfalls im Zeitpunkt der Begutachtung keine psychiatrische Diagnose mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit mehr gestellt werden konnte. Damit war eine revisionsrechtlich erhebliche Verbesserung im zu beachtenden Vergleichszeitraum eingetreten, weshalb die Arbeits- und Erwerbsunfähigkeit und damit der Invaliditätsgrad voraussetzungslos neu zu prüfen waren.