Citation: 2C_796/2022 E. B

Der Migrationsdienst teilte A.________ am 14. Oktober 2021 und 3. Februar 2022 mit, dass er sein Aufenthaltsgesuch nicht an die Hand nehme. Die hiergegen erhobene Beschwerde wies die Sicherheitsdirektion des Kantons Bern (SID) am 18. Mai 2022 ab; das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wies sie wegen Aussichtslosigkeit ebenfalls ab. Gegen den Entscheid der Sicherheitsdirektion erhob A.________ am 17. Juni 2022 Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Bern, wobei er ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege unter Beiordnung einer amtlichen Anwältin stellte. Dieses Gesuch wies der Abteilungspräsident des Verwaltungsgerichts am 6. Juli 2022 wegen Aussichtslosigkeit ab. Gleichzeitig setzte er A.________ Frist bis zum 22. Juli 2022, um entweder seine Beschwerde zurückzuziehen oder einen Gerichtskostenvorschuss von Fr. 3'000.-- zu bezahlen. Am 21. Juli 2022 erstreckte der Abteilungspräsident diese Frist auf Gesuch von A.________ (neu anwaltlich vertreten) bis zum 22. August 2022; dabei wies er darauf hin, dass es sich um eine nicht erstreckbare Nachfrist handle, so dass im Säumnisfall auf die Beschwerde nicht eingetreten werde. A.________ bezahlte den Kostenvorschuss innert Nachfrist nicht. Stattdessen reichte er am 22. August 2022 ein Gesuch um "wiedererwägungsweise Genehmigung der unentgeltlichen Rechtspflege und Beiordnung einer amtlichen Anwältin" ein. Für den Fall, dass das Wiedererwägungsgesuch abgewiesen werde, ersuchte er um nochmalige Verlängerung der Frist zur Leistung des Kostenvorschusses. Mit Urteil vom 31. August 2022 wies das Verwaltungsgericht das Gesuch um Wiedererwägung der Verfügung vom 6. Juli 2022 betreffend unentgeltliche Rechtspflege sowie das Gesuch um Erstreckung der Nachfrist zur Leistung des Kostenvorschusses ab und trat es auf die Beschwerde nicht ein.