Citation: 2D_5/2021 E. 6.1

6.1. Wie die Vorinstanz unter Hinweis auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung zu Recht erwägt, muss eine Ablehnung bzw. eine unkorrekte Besetzung einer Entscheidinstanz nach dem Grundsatz von Treu und Glauben unverzüglich geltend gemacht werden, d.h. sobald der Ausstandsgrund bekannt ist, andernfalls der Anspruch auf Ablehnung verwirkt ist; dabei hat die Partei aufzuzeigen, dass sie nicht zu einem früheren Zeitpunkt Kenntnis vom Ausstandsgrund haben konnte (BGE 140 I 271 E. 8.4.3, mit Hinweisen). Dies gilt grundsätzlich auch mit Bezug auf Prüfungsexperten (BGE 121 I 225 E. 3, mit Hinweisen; Urteil 2C_374/2017 vom 25. April 2017 E. 2.2).