Citation: 1P.44/2007 08.11.2007 E. 3

Nach dem Gesagten ist die staatsrechtliche Beschwerde im Verfahren 1P.44/2007 gutzuheissen. Der Beschluss der Einwohnergemeindeversammlung Möhlin vom 7. Dezember 2006 ist aufzuheben. Diese wird erneut über das Einbürgerungsgesuch zu befinden haben. Bezüglich des Beschlusses der Gemeindeversammlung vom 22. Juni 2006 tragen die Beschwerdeführer vor, bei diesem fehle eine Begründung, weil das Gesuch ohne Diskussion entgegen dem positiven Antrag des Gemeinderats abgewiesen worden sei. Aufgrund einer summarischen Prüfung kann angenommen werden, dass die gegen jenen Entscheid gerichtete Beschwerde erfolgreich gewesen wäre. Die Einwohnergemeinde Möhlin hat den Beschwerdeführern für beide Verfahren eine Parteientschädigung zu bezahlen (Art. 159 Abs. 2 OG). Auf die Erhebung einer Gerichtsgebühr ist in Anwendung von Art. 156 Abs. 2 OG zu verzichten.