Citation: 6B_25/2023 E. 3.3.3

3.3.3. Der Beschwerdeführer macht geltend, die Vorinstanz habe seiner positiven beruflichen Entwicklung nicht die notwendige Beachtung beigemessen. Er habe sich seit der Tatbegehung wohlverhalten und habe klar erkennbare Integrationsbemühungen getätigt. So etwa sei es ein Zeichen gelungener Integration, dass er im Gegensatz zur erstinstanzlichen Hauptverhandlung anlässlich der Berufungsverhandlung ohne Dolmetscher habe befragt werden können. Seine positive berufliche Entwicklung habe sich auch im persönlichen Bereich niedergeschlagen. Auch sei weder er noch seine Gattin je von einer sozialen Institution abhängig gewesen. Die Vorinstanz messe diesen positiven Bestrebungen der beiden vergangenen Jahre mitnichten das nötige Gewicht bei, sodass die damit verbundene Landesverweisung als willkürlich zu erachten sei. Die Vorinstanz trägt der vom Beschwerdeführer dargelegten persönlichen und beruflichen Entwicklung Rechnung. Sie stellt zunächst fest, seinen Angaben anlässlich der erstinstanzlichen Hauptverhandlung zufolge sei er arbeitslos gewesen, habe aber einen Job als Lagerist gesucht. Er habe Arbeitslosenunterstützung von ca. Fr. 2'500.-- bis Fr. 2'600.-- erhalten. Im Gegensatz dazu streicht sie heraus, dass der Beschwerdeführer mittlerweile über eine Personalvermittlung Einsätze auf Abruf als Lagerist in Urdorf gehabt habe. Das Einkommen habe in den Sommermonaten 2021 stark variiert, wobei der Durchschnitt bei rund Fr. 1'500.-- monatlich gelegen sei. Hinsichtlich seiner Sprachkenntnisse stellt die Vorinstanz zwar immer noch fest, dass diese beschränkt seien, aber sie anerkennt zugleich, dass diesbezüglich eine Steigerung erfolgt sei, zumal er anlässlich der Berufungsverhandlung frei Deutsch gesprochen habe. Unter Berücksichtigung dieser neuen Entwicklungen erkennt die Vorinstanz beim Beschwerdeführer durchaus eine positive Tendenz, jedoch gelangt sie zur Erkenntnis, dass dadurch noch nicht eine fortgeschrittene Integration vorliege, da seine sozialen und beruflichen Bande zur Schweiz nicht die Bejahung des Härtefalls erforderliche Intensität aufwiesen. Inwiefern diese vorinstanzliche Würdigung angesichts ihrer Erwägungen willkürlich sei, vermag der Beschwerdeführer indes nicht aufzuzeigen. Nicht für eine besonders intensive wirtschaftliche Integration des Beschwerdeführers spricht allein der Umstand, weder er noch seine Gattin seien je von einer sozialen Institution abhängig gewesen, darf doch von jedem Einwohner erwartet werden, dass er im Rahmen seiner Möglichkeiten für seinen Lebensunterhalt aufkommt, zumal die Vorinstanz verbindlich feststellt, dass er Arbeitslosengeld bezogen habe. Eine Verletzung von Bundesrecht ist diesbezüglich nicht ersichtlich.