Citation: 6B_216/2017 E. 1.4.2

1.4.2. Die weiteren Einwände des Beschwerdeführers betreffen im Wesentlichen den subjektiven Tatbestand. Was der Täter wusste, wollte und in Kauf nahm, betrifft sogenannte innere Tatsachen und ist damit Tatfrage. Als solche prüft sie das Bundesgericht nur unter dem Gesichtspunkt der Willkür (Art. 9 BV; Art. 97 Abs. 1 BGG; BGE 141 IV 369 E. 6.3 mit Hinweisen). Der Beschwerdeführer macht geltend, er habe nicht beabsichtigt, seinen Sohn zu etwas zu zwingen. Vielmehr habe er diesen von den sexuellen Handlungen überzeugen wollen. Diese sollten für den Beschwerdegegner angenehm sein. Somit fehle es am Vorsatz. Damit weicht der Beschwerdeführer vom vorinstanzlich festgestellten Sachverhalt ab, ohne darzulegen, inwiefern dieser willkürlich sein soll. Willkür ist in der vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellung denn auch nicht ersichtlich. Der Beschwerdeführer spricht davon, den Beschwerdegegner "überredet" und von den sexuellen Handlungen "überzeugt" zu haben. Dabei handelt es sich jedoch lediglich um eine sprachliche Nuancierung. Die Argumentation des Beschwerdeführers, er habe stets gewollt, dass es für den Beschwerdegegner angenehm sei und eine Art "Entspannungssituaion" schaffen wollen, ist nicht nur befremdend. Sie widerspricht auch seinen eigenen Aussagen, wonach er gemerkt habe, dass der Beschwerdegegner bei den sexuellen Handlungen keine Freude empfand. Die vorinstanzliche Schlussfolgerung, wonach der Beschwerdeführer den inneren Widerstand des Beschwerdegegners wahrnahm und bewusst brach, ist damit nicht zu beanstanden. Er nutzte die Abhängigkeit und emotionale Unsicherheit des Beschwerdegegners aus und brachte ihn zusätzlich in Bedrängnis, indem er ihm verbot, mit jemandem über die Vorfälle zu sprechen. Dass sich der Beschwerdegegner den psychischen "inneren" Druck, wie der Beschwerdeführer geltend macht, aus irgendwelchen Gründen ohne jegliches Zutun seinerseits selbst auferlegt haben soll, ist offensichtlich abwegig und nicht geeignet, die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung als willkürlich erscheinen zu lassen. Die Verurteilung des Beschwerdeführers wegen versuchter sexueller Nötigung verstösst nicht gegen Bundesrecht.