Citation: 4A_35/2021 E. 6.3.3

6.3.3. Die Kosten für die Modelle und den Modellkoffer hat die Klägerin gemäss der Vorinstanz erstinstanzlich mangels Auftrags bestritten. Im Berufungsverfahren äussere sie sich aber nicht konkret zu diesen Kosten. Es blieben nur ihre allgemeinen Hinweise, dass die geltend gemachten Kosten in die Kategorie Bestandesaufnahme, Planungskosten, Kostenvoranschlag usw. fielen und im Globalpreis von Fr. 2.2 Mio. und ohnehin im Totalunternehmerhonorar enthalten seien. Beide Modelle stehen nach Ansicht der Vorinstanz aber im Zusammenhang mit Zusatzwünschen zum Totalunternehmervertrag. Da es sich weder um Büro- noch um Verbrauchsmaterial handle, sei nicht einzusehen, weshalb die Modelle und der Modellkoffer im Totalunternehmerhonorar enthalten sein sollten. Die Beschwerdeführerin wendet ein, daraus, "dass das Modell gewisse Gewerke" veranschaulicht habe, könne nicht abgeleitet werden, es habe nur den Zusatzwünschen gedient. Dies stellt keine hinreichend begründete Sachverhaltsrüge dar. Dass die Klägerin erstinstanzlich behauptet hat, sie hätte die Modelle nicht bestellt, heisst nicht, dass sie den erstinstanzlichen Entscheid diesbezüglich im Berufungsverfahren rechtsgenüglich beanstandet oder die Vorinstanz insoweit überhöhte Begründungsanforderungen gestellt hätte.