Citation: 1C_62/2016 E. 2.3

2.3. Die Beschwerdeführer beanstanden die verwaltungsgerichtliche Praxis, wonach für das gewachsene Terrain in der Regel auf den Geländeverlauf vor 10 Jahren abzustellen sei, nicht, sondern legen sie selbst zugrunde. Sie sind allerdings der Auffassung, das gewachsene Terrain habe noch bis zu den Aufschüttungen für die Casa Iris (2006/2007) sehr viel tiefer gelegen. Sie stützen sich hierfür insbesondere auf Fotos des Werkhofs der Gebrüder Carigiet AG, der in den 1970er Jahren auf der Bauparzelle errichtet worden war: Dieser habe in einer Ebene, auf Höhe der Strasse Palius, gelegen. Dieses Niveau entspreche der heutigen Tiefgarageneinfahrt der Casa Iris. Diese sei damals auf den gewachsenen Boden gestellt worden; anschliessend sei das Terrain zwischen Tiefgarage und Via Sogn Giacun aufgeschüttet worden. Damit sei erst 2007, d.h. zu einem Zeitpunkt, der noch nicht 10 Jahre zurückliege, eine ebene Fläche geschaffen worden. Die Beschwerdeführer rügen verschiedene Gehörsverletzungen: Das Verwaltungsgericht habe keinen Augenschein vorgenommen und die zur Edition beantragten Baugesuchsunterlagen des Werkhofs und der Casa Iris nicht eingeholt; es habe die Darstellung in der Duplik der Gemeinde als gegeben hingenommen, ohne sich mit den von ihnen eingereichten Fotos auseinanderzusetzen.