Citation: U 375/06 06.09.2007 E. 4.2

4.2.1 Die Beschwerdeführerin bringt zunächst in beweisrechtlicher Hinsicht vor, die Vorinstanz habe zur streitigen Frage, ob beim Unfall vom 4. November 2003 ein Kopfanprall stattgefunden habe, auf weitere Abklärungen verzichtet, da davon im aktuellen Zeitpunkt keine schlüssigen Erkenntnisse mehr zu erwarten seien. Dies möge zutreffen. Indessen habe es die Schweizerische Mobiliar zu verantworten, dass die notwendigen Abklärungen nicht rechtzeitig erfolgt seien, weshalb die Folgen der Beweislosigkeit entgegen der vorinstanzlichen Auffassung nicht von der Beschwerdeführerin zu tragen seien. Dieses Vorbringen dringt nicht durch. Die Beschwerdeführerin hat weder gegenüber dem erstbehandelnden Arzt (vgl. Bericht des Dr. med. F.________ vom 20. Januar 2004), noch der Polizei (vgl. Rapport der Police municipale Lausanne vom 19. November 2003) einen Kopfanprall erwähnt. Gemäss "Dokumentationsbogen für Erstkonsultation nach kranio-zervikalem Beschleunigungstrauma" vom 27. Juli 2004, welchen die Versicherte zusammen mit Dr. med. F.________ ausfüllte und unterzeichnete, wurde ein Kopfanprall (mit Ausnahme an die Kopfstütze) verneint. Erstmals in der Einsprache vom 16. September 2004 machte die Versicherte geltend, sie habe den Kopf am Armaturenbrett angeschlagen. Die Schweizerische Mobiliar hatte demnach davor keinen Anlass, weitere Untersuchungen in dieser Richtung zu tätigen. Im Übrigen wiederholt die Beschwerdeführerin ihre bereits im vorinstanzlichen Verfahren vorgebrachten Vorbringen zur Frage, ob sie den Kopf oder allenfalls auch die linke Körperseite am Armaturenbrett (Mittelkonsole) anschlug. Das kantonale Gericht hat diese einlässlich und mit zutreffendem Ergebnis gewürdigt, worauf verwiesen wird. 4.2.2 Weiter bringt die Beschwerdeführerin vor, die Vorinstanz habe den Bericht des Dr. med. B.________, FMH Chirurgie, SUVA Zentralschweiz vom 11. Januar 2005, wonach die Armbeschwerden links Folge des Unfalles vom 4. November 2003 seien, zu Unrecht ausser Acht gelassen. Auch dieser Einwand sticht nicht. Wie die Schweizerische Mobiliar in der Vernehmlassung zur Verwaltungsgerichtsbeschwerde zutreffend festhält, ist die Schlussfolgerung des Dr. med. B.________ nicht nachvollziehbar. Sie beruht einzig auf der Feststellung, dass die Versicherte vor dem Unfall vom 4. November 2003 vollständig arbeitsfähig gewesen war, was einem unzulässigen "post hoc ergo propter hoc"-Argument gleichkommt. Zum anderen übergeht Dr. med. B.________ den Umstand, dass die Versicherte beim (SUVA-versicherten) Unfall vom 5. März 2002 auch linksseitig traumatisiert wurde und danach an einer eindrücklichen Symptomatik am linken Arm und der linken Hand litt, vollständig. 4.2.3 Schliesslich ändert auch der Einwand in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde, Dr. med. dent. T.________, eidg. dipl. Zahnarzt, Spezialist SSO für Oralchirurgie, habe im Bericht vom 4. Juni 2004 eine Myoarthropathie links mit Discusluxation im linken Kiefergelenk diagnostiziert und diese auf den Unfall vom 4. November 2003 zurückgeführt, nichts an den vorinstanzlichen Ergebnissen. Der radiologische Befund ergab laut Angaben dieses Arztes unauffällige Verhältnisse. Die Klinik V.________, Klinik für Neurologie, wo sich die Versicherte erstmals bis 12. Juni 2004 (vgl. vorläufigen Bericht dieses Spitals vom 11. Juni 2004) und danach vom 6. Januar bis 9. Februar 2005 aufgehalten hatte, erwähnte Kieferbeschwerden unklarer Genese, deren Abklärung zahnmedizinisch keinen pathologischen Befund ergeben hätten und deren Behandlung nicht indiziert sei (vgl. Austrittsbericht der Klinik V.________ vom 9. Februar 2005). Inwiefern die in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde zitierte Literatur für die hier zur Diskussion stehende Frage von Bedeutung ist, wird im Einzelnen nicht dargelegt. Auf weitere Erörterungen ist daher zu verzichten.