Citation: 2C_860/2017 E. C

C.a. Am 4. Juni 2015 verfügte die FINMA in der Sache selber: Sie stellte fest, dass die B.________ AG ohne Bewilligung gewerbsmässig Publikumseinlagen entgegengenommen und damit aufsichtsrechtliche Bestimmungen (Bundesgesetz vom 8. November 1934 über die Banken und Sparkassen [Bankengesetz, BankG; SR 952.0]) "schwer verletzt" habe (Ziffer 1 des Dispositivs). Sie erfülle die Voraussetzungen nicht, um ihr nachträglich eine Bankenbewilligung erteilen zu können (Ziffer 2 des Dispositivs). Die FINMA ordnete an, dass die B.________ AG deshalb aufgelöst und in Liquidation (Konkurs) versetzt werde; sie übernehme die Aufgaben der Konkursliquidatorin und vertrete die Konkursmasse gegen aussen (Ziffern 4 bis 7 des Dispositivs). Die Geschäftstätigkeit der B.________ AG werde auf den Zeitpunkt der Konkurseröffnung (8. Juni 2015, 08:00 Uhr) eingestellt und der Gesellschaft sowie ihren bisherigen Organen insbesondere untersagt, Auszahlungen zu leisten und Zahlungen entgegenzunehmen (Ziffer 8 des Dispositivs); den bisherigen Organen werde die Vertretungsbefugnis entzogen (Ziffer 9 des Dispositivs); die Sperrung sämtlicher Kontoverbindungen und Depots, die auf die B.________ AG lauteten oder an denen diese wirtschaftlich berechtigt sei, werde aufrechterhalten; die Liquidatorin werde ermächtigt, über die gesperrten Vermögenswerte zu verfügen (Ziffer 15 des Dispositivs). C.b. Aufgrund ihrer "massgeblichen Beiträge an der unbewilligten Tätigkeit" hätten - so die Verfügung der FINMA weiter - auch A.________ und C.________ als natürliche Personen ohne Bewilligung gewerbsmässig Publikumseinlagen entgegengenommen und aufsichtsrechtliche Bestimmungen (Bankengesetz) "schwer verletzt" (Ziffer 3 des Dispositivs). Die beiden wurden angewiesen, eine finanzmarktrechtlich bewilligungspflichtige Tätigkeit, unter jeglicher Bezeichnung selbst oder über Dritte, sowie eine entsprechende Werbung in jeder Form zu unterlassen; insbesondere wurden sie verpflichtet, ohne Bewilligung keine Publikumseinlagen mehr gewerbsmässig entgegenzunehmen oder hierfür in irgendeiner Form zu werben (Ziffer 12 des Dispositivs). Für den Fall der Widerhandlung machte die FINMA A.________ und C.________ auf die Strafnorm von Art. 48 des Bundesgesetzes vom 22. Juni 2007 über die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (FINMAG; SR 956.1) aufmerksam (Ziffer 13 des Dispositivs); sie beschloss zudem, die Ziffern 12 und 13 (Unterlassungsanweisungen) sowie nach der Rechtskraft das ganze Dispositiv bezüglich A.________ für 5 Jahre und betreffend C.________ für 3 Jahre auf ihrer Internetseite zu veröffentlichen (Ziffer 14 des Dispositivs). C.c. Die Untersuchungskosten von Fr. 41'034.-- (inkl. MwSt) auferlegte die FINMA den Verfügungsadressaten unter solidarischer Haftung (Ziffer 17 des Dispositivs). Die Verfahrenskosten setzte sie auf Fr. 55'000.-- fest, wobei sie der Beschwerdeführerin 2 die Kosten von Fr. 3'000.-- für die Ausstandsverfahren und allen drei Verfügungsadressaten zusammen die restlichen Kosten von Fr. 52'000.-- für das Hauptverfahren unter solidarischer Haftung auferlegte (Ziffer 18 des Dispositivs).