Citation: U 302/00 17.07.2003 E. 3

Das kantonale Gericht hat erwogen, die psychische Beeinträchtigung erfülle die Voraussetzung für eine Integritätsentschädigung nicht. Auch wenn der adäquate Kausalzusammenhang zwischen den psychischen Beschwerden und dem Unfall bejaht werden müsse, spreche doch der Umstand, dass das Unfallereignis vom 12. Juli 1994 auf Grund des augenfälligen Geschehensablaufs (Sprung von einer Höhe von ungefähr 2,5 m) und der dabei zugezogenen Frakturen klarerweise dem mittleren Bereich im engeren Sinne zuzuordnen ist, gegen die Dauerhaftigkeit der Schädigung.