Citation: 9C_98/2017 E. 2.3

2.3. Wie schon im vorinstanzlichen Verfahren wendet die Beschwerdeführerin ein, sie und ihr Ehemann hätten sich am 30. April 1993 mit dem Vermerk "Weltenbummler" bei der Ausgleichskasse des Kantons Zürich abgemeldet. In der Folge hätten sie Reisen unternommen. Dank der Gründung eines Unternehmens in den USA im Jahre 1996 habe ihr Ehemann für zwei Jahre ein Handelsvisum erhalten. Sie hätten beabsichtigt, nach fünf Jahren die permanente Aufenthaltsgenehmigung zu beantragen. Bis zum Tod des Ehegatten 1998 habe kein Wohnsitz in den USA begründet werden können. Eine dauernde Aufenthaltsbewilligung habe sie in der Folge nicht erhalten. Vielmehr habe sie sich jeweils nur während 180 Tagen im Jahr in den USA aufhalten dürfen, die restliche Zeit habe sie auf Reisen verbracht. Am 6. Juni 2011 habe sie eine bedingungslose Aufenthaltsgenehmigung bis 2021 erhalten, nachdem ihr schon 2009 für zwei Jahre eine Bewilligung erteilt worden war. Damit stehe fest, dass die Versicherte seit der Abmeldung aus der Schweiz zwischen 1993 und 2011 keinen neuen Wohnsitz begründen konnte. Die Entlassung aus der Kassenmitgliedschaft sei ungesetzlich und wider Treu und Glauben erfolgt.