Citation: 2C_346/2022 E. 6.7

6.7. Im Ergebnis verletzt die sinngemässe Schlussfolgerung der Vorinstanz, dass die separative Sonderschulung den Bedürfnissen des Beschwerdeführers am besten entspreche, weder das verfassungsmässige Diskriminierungsverbot noch den Grundsatz der Integration in die Regelschule. Der angefochtene Entscheid ist damit bundes- und völkerrechtskonform und es liegt keine Verletzung von interkantonalem Recht vor. Auch eine willkürliche Anwendung des kantonalen Rechts ist nicht auszumachen (Art. 9 BV). Es bleibt indessen darauf hinzuweisen, dass - wie auch die Vorinstanz erwog - die Zweckmässigkeit der externen Sonderschulung nach Art. 6 Abs. 4 des Sonderpädagogik-Konkordats gestützt auf eine aktualisierte Bedarfsermittlung zeitlich engmaschig zu überprüfen sein wird (vgl. vorstehende E. 3.3).