Citation: 5A_845/2023 E. 2.1

2.1. Das Obergericht hat die erste Voraussetzung der Aufhebung der Konkurseröffnung - die Hinterlegung gemäss Art. 174 Abs. 2 Ziff. 2 SchKG - als erwiesen erachtet, nicht jedoch die weitere Voraussetzung der Glaubhaftmachung der Zahlungsfähigkeit. Es würden offene Forderungen von total ca. Fr. 9'780'405.-- bestehen, wovon unter Berücksichtigung eines hinterlegten Betrags von Fr. 23'247.85 aktuell noch Fr. 9'757'177.15 ausstehend seien. Zwar sei der Schuldner wohl bemüht, seine finanzielle Situation zu bereinigen. Mehrere Pfändungen sowie die Vielzahl von Betreibungen über Jahre hinweg, auch über Kleinstbeträge, würden jedoch auf erhebliche Zahlungsschwierigkeiten schliessen lassen. Nach Auffassung des Obergerichts erscheine zusammengefasst insbesondere infolge der unklaren Lebenshaltungskosten, der nicht geklärten Einkommenssituation, der laufenden Pfändungen und der hohen Belehnung seiner Liegenschaft in U.________ nicht genügend glaubhaft, dass der Beschwerdeführer seine Altlasten aus seinen aktuellen Einkünften innert absehbarer Zeit abtragen und seinen aktuell dringendsten Verpflichtungen nachkommen kann.