Citation: 2C_1101/2018 E. 4

Der Beschwerdeführer macht einen Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung aus Art. 43 i.V.m. Art. 49 AIG, Art. 8 EMRK sowie Art. 13 BV geltend. Er wohne seit seinem 8. Lebensjahr in der Schweiz, sei Vater eines in der Schweiz niedergelassenen Kindes und mit dessen Mutter, mit der er auch zusammen wohne, verheiratet. Die Familienverhältnisse seien intakt. Trotz seiner zahlreichen Verurteilungen könne er sich auf Art. 30 Abs. 1 lit. k AIG i.V.m. Art. 49 der Verordnung über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit (VZAE; SR 142.201) berufen, da ein Härtefall vorliege. Auch der Grundsatz der Verhältnismässigkeit spreche für die Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung. Art. 8 EMRK i.V.m. Art. 13 und Art. 14 BV würden ihm ebenfalls das Recht auf eine Bewilligung einräumen.