Citation: 6B_787/2021 E. A

A.a. A.________ bezog ab 1. Oktober 2011 Sozialhilfe von der Gemeinde U.________. Am 4. März 2016 wurde die Sozialhilfe eingestellt. A.________ wurde vorgeworfen, in U.________ keinen Wohnsitz zu haben und auch keinen Aufenthalt mit tatsächlicher Anwesenheit. A.________ wurde verpflichtet, unrechtmässig bezogene Leistungen von Fr. 94'552.20 nebst Zins zurückzuerstatten. Dies bestätigte das Bundesgericht letztinstanzlich (Urteil 8C_277/2017 vom 8. Mai 2017). A.b. Die Gemeinde U.________ stellte am 8. Dezember 2017 ein Richtigstellungsbegehren nach Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 24. Juni 1977 über die Zuständigkeit für die Unterstützung Bedürftiger (Zuständigkeitsgesetz, ZUG; SR 851.1). Damit beabsichtigte sie, die vom Beschwerdeführer zu Unrecht bezogenen Leistungen beim Kanton V.________ zurückzufordern. Das Departement für Finanzen und Soziales des Kantons Thurgau lehnte das Richtigstellungsbegehren mit Entscheid vom 12. April 2019 ab. Aus dessen Erwägungen ergibt sich, dass der Kanton V.________ keine Sozialhilfe an den Beschwerdeführer ausgerichtet hat. A.c. Am 19. Juni 2017 erhob die Gemeinde U.________ gegen A.________ Strafanzeige wegen Betrugs. Die Staatsanwaltschaft erhob am 24. Juli 2019 Anklage und warf A.________ zusammengefasst vor, der Gemeinde U.________ durch Vorspiegelung eines inexistenten Wohnsitzes ungerechtfertigte Nettoausgaben von ungefähr Fr. 150'000.-- verursacht zu haben.