Citation: I 266/03 16.09.2003 E. 3.2

3.2.1 Was die erwerblichen Auswirkungen der festgestellten Arbeitsfähigkeitsbeeinträchtigung anbelangt, ist das kantonale Gericht bei der Bestimmung des Invalideneinkommens unter Beizug der hierfür relevanten statistischen Angaben (vgl. BGE 126 V 76 f. Erw. 3b) und zutreffender Darlegung der einzelnen Berechnungsfaktoren zum überzeugenden - und vom Versicherten richtigerweise ebenfalls nicht gerügten - Schluss gelangt, dass sich das massgebende Einkommen im Jahre 2001 auf Fr. 45'515.50 beläuft. Insbesondere bezüglich des mit 20 % veranschlagten Abzugs (vgl. BGE 126 V 78 ff. Erw. 5) sind keine triftigen Gründe ersichtlich, welche eine abweichende Ermessensausübung als nahe liegender erscheinen liessen (zur richterlichen Ermessenskontrolle: BGE 123 V 152 Erw. 2). 3.2.2 Hinsichtlich des hypothetischen Einkommens ohne Invalidität (Valideneinkommen) hat die Vorinstanz sodann richtig erwogen, dass selbst unter Beizug des beim letzten Arbeitgeber im Jahre 1992 während knapp fünf Monaten als Gerüstmonteur erzielten Stundenlohnes von Fr. 37.- brutto sowie in Berücksichtigung einer überdurchschnittlich hohen Jahresarbeitszeit von 2068 Arbeitsstunden (47 Wochen x 44 Stunden) - in Nachachtung der Nominallohnentwicklung im Baugewerbe von 1993 bis 2001 - mit Fr. 85'908.20 ein Einkommen resultiert, welches nicht zu einem die Ausrichtung einer ganzen Rente über den 1. August 2002 hinaus begründenden Invaliditätsgrad führt. Dabei handelt es sich indes um einen Verdienst, welcher nur mit einem die normale Arbeitszeit überschreitenden Pensum zu erreichen ist und der daher bei der Berechnung des Valideneinkommens in der Regel nur herangezogen werden kann, sofern er konstant über eine längere Zeitspanne erzielt wird (Meyer-Blaser, Die Rechtsprechung des Bundesgerichts zum IVG, Zürich 1997, S. 207 in fine mit Hinweisen). Im Übrigen ist der vom kantonalen Gericht angenommene Validenlohn auch vor dem Hintergrund als grosszügig zu werten, dass der Stundenlohn gemäss den Angaben des vormaligen Arbeitgebers vom 20. Oktober 1996 sowie der IV-Berufsberaterin im Bericht über die berufliche Abklärung vom 3. Oktober 1997 in den Jahren 1996 und 1997 weiterhin unverändert Fr. 37.- betragen hätte, sodass eine Nominallohnanpassung grundsätzlich erst für die Zeit ab 1998 zu berücksichtigen wäre. Weil das dem Einkommensvergleich zugrunde gelegte Valideneinkommen folglich bereits äusserst entgegenkommend bemessen ist, kann dem Einwand des Beschwerdeführers, die damalige Arbeitgeberfirma Q.________ weise bei der Krankentaggeldversicherung für das Jahr 1992 einen - noch höheren - Lohn von Fr. 83'950.- aus, nicht Rechnung getragen werden. Kein anderes Resultat herbeizuführen vermag der Versicherte ferner mit dem Argument, im Bauhauptgewerbe werde zum ordentlichen Stundenlohn stets noch die Ferien- und Feiertagsentschädigung sowie der Anteil des 13. Monatslohnes hinzugerechnet. Aus den konkreten Lohnangaben im "Fragebogen Arbeitgeber" vom 20. Oktober 1996 erhellt, dass diese Faktoren bereits im Stundenlohn von Fr. 37.- enthalten sind. 3.3 Nicht zu beanstanden - und unumstritten - ist ferner angesichts der von den MEDAS-Ärzten in ihrem Gutachten vom 24. April 2002 ab Datum der Begutachtung (26./27. November 2001) bescheinigten verbesserten Arbeitsfähigkeit die Herabsetzung der Rente per 1. August 2002 (vgl. Art. 88a Abs. 1 und 88bis Abs. 2 IVV). Die seit 1. August 1995 ausgerichtete Rente wurde demnach zu Recht per 1. August 2002 wegen des zwischenzeitlich veränderten, lediglich noch einen Anspruch auf eine Viertelsrente bzw. - zufolge Vorliegens eines Härtefalles - eine halbe Rente begründenden Invaliditätsgrades von 47 % herabgesetzt.