Citation: 2C_487/2024 E. 3.2

3.2. Zwar enthält insbesondere die Eingabe vom 14. Oktober 2024 auch Ausführungen zu angeblichen Grundrechtsverletzungen, die sich auf die Ablehnung des Aufenthaltsgesuchs zur Eheschliessung zu beziehen scheinen. Allerdings führt der Beschwerdeführer aus, "im Fall eines Verzichts auf die Gebühren [betrachte er] die Angelegenheit als abgeschlossen", ansonsten wolle er eine "umfassende Berufung" gegen das angefochtene Urteil vorbereiten. Daraus kann geschlossen werden, dass eine allfällige Beschwerde gegen die Ablehnung des Aufenthaltsgesuchs - wenn überhaupt - nur bedingt erfolgt bzw. erfolgen soll. Damit verkennt er, dass Prozesshandlungen der Parteien bedingungsfeindlich sind. Die bedingte Anfechtung eines Entscheids ist praxisgemäss nur in seltenen, vorliegend nicht realisierten Ausnahmen möglich. Ebenfalls unzulässig sind bedingte Rechtsbegehren (vgl. zum Ganzen u.a. BGE 134 III 332 E. 2.2; Urteil 2D_13/2019 vom 9. April 2019 E. 2.1; FLORENCE AUBRY GIRARDIN, in: Commentaire de la LTF, 3. Aufl. 2022, N. 23 zu Art. 42 BGG).