Citation: 1B_480/2022 E. 4.2

4.2. Soweit der Beschwerdeführer seiner Begründungspflicht überhaupt nachkommt (vgl. Art. 42 Abs. 2 BGG), kann seiner Argumentation nicht gefolgt werden. Die Vorinstanz hat das Vorliegen des dringenden Tatverdachts nach erst- und zweitinstanzlicher Verurteilung sowie die Bejahung von besonderen Haftgründen ausführlich und nachvollziehbar begründet. So ist nicht zu beanstanden, dass diese wegen Fehlens jeglicher Perspektive des Beschwerdeführers in der Schweiz und der weiterhin noch ausstehenden mehrjährigen Haftstrafe Fluchtgefahr bejaht hat. Nach den bisherigen Ausführungen des Beschwerdeführers hat er sich denn auch mit der Landesverweisung aus der Schweiz abgefunden und geht somit selber von einem künftigen Leben im Ausland aus. Weiter hat die Vorinstanz aufgrund des dem Beschwerdeführer attestierten hohen Rückfallrisikos zu Recht Wiederholungsgefahr angenommen. Auf die entsprechenden Erwägungen (vgl. E. 3.1 bis 3.3 der angefochtenen Verfügung, S. 7 f.) kann in Anwendung von Art. 109 Abs. 3 BGG vollumfänglich verwiesen werden.