Citation: 6B_1028/2023 E. 4.3.3

4.3.3. Im Rahmen der Täterkomponenten berücksichtigt die Vorinstanz die persönlichen Verhältnisse des Beschwerdeführers zutreffend als neutral und sein Geständnis betreffend den äusseren Sachverhalt zu Recht nicht merklich strafmindernd. Entgegen der Kritik des Beschwerdeführers ist es keineswegs "absolut unverhältnismässig und unhaltbar" (Beschwerde S. 23), wenn die Vorinstanz den Umstand, dass er bereits am 9. Dezember 2015 wegen mehrfacher übler Nachrede und Beschimpfung zum Nachteil des Geschädigten verurteilt wurde, im Umfang von fünf Tagessätzen straferhöhend wertet. Dabei zieht die Vorinstanz die Tatsache, dass damals von einer Bestrafung abgesehen wurde, in ihre Beurteilung ein, und gibt zu Recht zu bedenken, der Beschwerdeführer habe durch die Verurteilung insofern sensibilisiert und gewarnt sein müssen, dass er sich mit Vorwürfen strafbaren Verhaltens gegenüber seinem Bruder allenfalls selbst in strafrechtlich relevanter Weise verhielt (Urteil S. 18 f.).