Citation: C 297/00 17.05.2002 E. 2

2.- Der Beschwerdeführer arbeitete seit dem 1. August 1978 als Magaziner/Abnahmekontrolleur bei der Firma X.________ AG. Die Arbeitgeberin kündigte am 6. April 1995 den Arbeitsvertrag aus wirtschaftlichen Gründen per 30. September 1995. Unfallbedingt wurde die Beendigung zunächst auf den 30. November 1995, dann auf den 31. März 1996 hinausgeschoben. Ab dem 28. August 1995 war der Versicherte von jeglicher Arbeitsleistung freigestellt. Ab 1. April 1996 beantragte er die Zusprechung von Leistungen der Arbeitslosenversicherung. Mit Verfügung vom 8. Oktober 1996 stellte das Sportamt der Stadt Y.________ U.________ ab 9. Oktober 1996 als Betriebsarbeiter in der Funktion eines Vereinsabwartes an. Die Anstellung erfolgte für 13.5 Stunden pro Woche bei einer betriebsüblichen Arbeitszeit von 42 Stunden pro Woche (entsprechend 32.15 % einer Vollbeschäftigung). Arbeitsorganisatorische Fragen (wie Arbeitstage, -zeiten und -ort, Aufgabenbereich, Unterstellung, usw.) werden in der Verfügung nicht festgelegt. Hingegen wird abschliessend festgehalten, dass während der Fussballpause von ca. November bis Januar keine Beschäftigung vorgesehen sei. Trotz dieser Regelung konnte der Beschwerdeführer in den Monaten Dezember 1996 und Januar 1997 nicht nur im bisherigen Rahmen weiterarbeiten, sondern seine Tätigkeit bis auf ein Vollzeitpensum auszudehnen. Nachdem er sich in den Monaten Februar bis Juli 1997 an einem von der Arbeitslosenversicherung finanzierten Einsatzprogramm beteiligt hatte, nahm er ab August 1997 die Tätigkeit beim Sportamt der Stadt Y.________ als Vollzeitbeschäftigung wieder auf. Streitig ist, ob dieser Verdienst arbeitslosenversicherungsrechtlich als Zwischen- oder Nebenverdienst gilt.