Citation: 2C_169/2018 E. 3.3.5

3.3.5. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers liegt im Verzicht auf die Einvernahme seiner Ehefrau auch keine Verweigerung des rechtlichen Gehörs, nachdem die Ehefrau bereits vorgängig zu ihrer Beziehung zum Beschwerdeführer ausführlich befragt worden war (vgl. angefochtener Entscheid, E. 3.2.8. am Ende). Sowohl hinsichtlich konkreter Hinweise auf das Nichtbestehen einer Parallelbeziehung als auch mit Bezug auf allfällige nachvollziehbare und vor allem entschuldbare Gründe für die Verweigerung des DNA-Tests waren von einer erneuten Befragung durch das Verwaltungsgericht keine weiteren Aufschlüsse zu erwarten, zumal in der Beschwerde an die Vorinstanz jede substanziierte Sachdarstellung zu allfälligen Motiven für die Verweigerung des DNA-Tests durch die Ehefrau des Beschwerdeführers fehlte, welche zu gezielten Fragen hätte Anlass geben können.