Citation: 5A_918/2018 E. 2

Für den nachehelichen Unterhalt ist das Kantonsgericht in Übernahme der bezirksgerichtlichen Erwägungen davon ausgegangen, dass der Ehefrau zunächst auf der Basis von 50 % ein Nettoeinkommen von Fr. 1'500.--, sodann ab Dezember 2021 bei 70 % ein solches von Fr. 2'100.-- und ab Dezember 2025 ausgehend von einem Vollzeiterwerb ein solches von Fr. 3'000.-- anzurechnen und dieses ab August 2030 zufolge Berufserfahrung und besseren Deutschkenntnissen auf Fr. 3'400.-- zu erhöhen ist. Es hat das Vorbringen des Beschwerdeführers verworfen, wonach ihr aufgrund einer Suchabfrage im Salarium (Lohnrechner des Bundesamtes für Statistik) ein höheres Einkommen anzurechnen seien, denn im Unterschied zum Bezirksgericht gehe er von Betrieben mit mehr als 50 Beschäftigten und insbesondere von einem Alter von 46 Jahren und fünf Dienstjahren aus, obwohl die Ehefrau aktuell 38 Jahre alt sei und keine anrechenbaren Dienstjahre aufweise; dass sie dereinst über Berufserfahrung verfügen werde, habe das Bezirksgericht insofern berücksichtigt, als es ab August 2030 das hypothetische Einkommen um Fr. 400.-- erhöht habe. Ferner hat es die Ausführungen der Ehefrau in der Berufungsantwort erwähnt, wonach sie von Ende März bis Ende April 2018 überraschend eine temporäre Anstellung bei G.________ gefunden habe und der Lohn mehr oder weniger dem vom Bezirksgericht angerechneten hypothetischen Einkommen entspreche. Ab Mai 2018 habe sie eine feste Anstellung in Aussicht; der Arbeitsvertrag liege noch nicht vor, es sei jedoch nicht mit einem höheren Einkommen zu rechnen. Im Übrigen sei bei der Einkommensfestsetzung zu berücksichtigen, dass sie keine Berufserfahrung und bloss einen C-Ausweis habe.