Citation: 2C_532/2017 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer ist wegen Raubs und Raubversuchs zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 18 Monaten verurteilt worden. Das entsprechende Urteil des Bezirksgerichts Zürich vom 28. Januar 2016, das im abgekürzten Verfahren gemäss Art. 358 StPO erging, wurde nicht weiter begründet. Es ist deshalb zur Ermittlung des ausländerrechtlichen Verschuldens auf die Anklageschrift der Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl zurückzugreifen, welche dem Urteil des Bezirksgerichts zugrunde liegt (vgl. die Urteile 2C_679/2015 vom 19. Februar 2016 E. 6.2.1; 2C_753/2015 vom 4. Februar 2016 E. 4.2.1 und 2C_626/2010 vom 12. November 2010 E. 2.2). Danach folgte der Beschwerdeführer am 22. Februar 2014 um ca. 04:50 Uhr mit einem Mittäter einer Drittperson; der Mittäter packte diese von hinten und verpasste ihr einen kräftigen Faustschlag gegen die rechte Seite (Oberkörper) und forderte sie auf, alles herauszugeben, was sie auf sich trage. Der Mittäter nahm in der Folge das Mobiltelefon des Betroffenen und forderte ihn auf, dessen Pin-Code zu ändern, wobei der Beschwerdeführer seinen Komplizen mit einer drohenden Gebärde unterstützte. Neben dem Telephon erbeuteten die Täter in der von ihnen aufgebauten Bedrohungssituation (Faustschlag, personelle Übermacht, bedrohliches Auftreten, insbesondere verbale mit Gestik begleitete Drohungen) Fr. 50.-- aus dem Portemonnaie ihres Opfers.