Citation: 2C_718/2021 E. B

Am 27. August 2018 gab B.A.________ auf der Einwohnerkontrolle ihrer Wohnsitzgemeinde eine schriftliche Abmeldeerklärung ab, worin sie bestätigte, dass sie den Wohnsitz in der Schweiz aufgebe, am 28. August 2018 ausreise und sich sowie ihre beiden Söhne abmelde. Sie nahm zudem vom Erlöschen der ausländerrechtlichen Bewilligungen Kenntnis. B.a. Das Migrationsamt des Kantons Zürich tätigte in der Folge Abklärungen zum Bestand der ehelichen Beziehung. Gestützt darauf und nach Gewährung des rechtlichen Gehörs widerrief das Migrationsamt mit Verfügung vom 4. Oktober 2019 die Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA von A.A.________. Den dagegen erhobenen Rekurs wies die Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich am 14. April 2020 in Bezug auf den Widerruf der Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA ab, was das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich mit Urteil vom 8. September 2020 bestätigte. Das Bundesgericht trat mit Urteil 2C_865/2020 auf eine dagegen gerichtete Beschwerde am 21. Oktober 2020 nicht ein, womit der Widerruf in Rechtskraft erwuchs. B.b. Am 12. November 2020 reiste B.A.________ von Österreich herkommend wieder in die Schweiz ein und ersuchte gleichentags um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA zwecks Ausübung einer unselbständigen Erwerbstätigkeit. Am 19. November 2020 ersuchte A.A.________ um wiedererwägungsweise Bewilligungserteilung zum Verbleib bei seiner Ehefrau. Mit Verfügung vom 16. Dezember 2020 wies das Migrationsamt das Gesuch von B.A.________ ab und wies sie aus der Schweiz weg. Gleichentags wies es auch das von A.A.________ eingereichte Gesuch ab und forderte ihn auf, die Schweiz unverzüglich zu verlassen. Sowohl die von B.A.________ und A.A.________ gegen die beiden Verfügungen vom 16. Dezember 2020 bei der Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich erhobenen Rekurse (vereinigter Rekursentscheid vom 31. März 2021) als auch die von ihnen beim Verwaltungsgericht des Kantons Zürich eingereichte Beschwerde (Urteil vom 8. Juli 2021) blieben ohne Erfolg.