Citation: 8C_231/2019 E. 3.2.1

3.2.1. Sie führte hierzu aus, den Gutachtern Dres. med. B.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, und C.________, Facharzt FMH für Neurologie, hätten die bereits im Begutachtungszeitpunkt vorhanden gewesenen einschlägigen Arztberichte vorgelegen. Sie hätten detaillierte Befunde erhoben und nachvollziehbar dargelegt, dass ein CRPS im Zeitpunkt der Begutachtung sowohl in klinischer als auch bildgebender Hinsicht nicht diagnostiziert werden könne. Die Gutachter hätten etwa festgehalten, dass sich im Bereich der linken Hand im Vergleich zur Gegenseite keine Atrophie der Handmuskulatur respektive keine Kontrakturen der Fingergelenke gezeigt hätten. Eine aktive Streckung aller Fingergelenke wie auch der passive Faustschluss seien möglich gewesen. Trophische Störungen hätten sich ebenfalls nicht nachweisen lassen. Weiter sei zwar eine Rarifizierung der Knochendichte "gegenwärtig". Diese unterscheide sich jedoch von einer pathognomonischen fleckförmigen Osteoporose einer an Morbus Sudeck erkrankten Hand. Die Osteopenie resultiere aus der funktionellen Inaktivität nach Knochenbruchheilung. Weiter sei bei der neurologischen Untersuchung mit Neurophysiologie keine periphere Nervenläsion festgestellt worden. Es sei von einer schmerzbedingten Minderinnervation mit beginnenden Atrophien im Sinne einer Inaktivitätsatrophie auszugehen. Die Beschwerdenentstehung sei aus neurologischer Sicht nicht plausibel und die Funktionsstörung der linken Hand organisch nicht erklärbar. Damit sei im SMAB-Gutachten vom 16. November 2017 nachvollziehbar dargelegt worden, weshalb die von den behandelnden Ärzten verschiedentlich gestellte Diagnose eines CRPS nicht bestätigt werden könne. Diese auf einer einlässlichen Beweiswürdigung beruhende Beurteilung überzeugt. Dabei lässt sich nicht beanstanden, wenn die Vorinstanz aufgrund der unterbliebenen expliziten Befassung mit den abweichenden Einschätzungen in den Vorakten betreffend Vorliegen eines CRPS unter den gegebenen Umständen keine zusätzlichen Weiterungen veranlasst hat.