Citation: 9C_445/2020 E. 4.2.2

4.2.2. Die Kritik des Versicherten, die mitochondriale Krankheit müsse weiter abgeklärt werden, da das ABI-Gutachten vom 17. Februar 2014 diesbezüglich nicht schlüssig sei, zielt ins Leere. Denn die Vorinstanz gelangte nicht in Anlehnung an das ABI-Gutachten, sondern auf der Basis der medizinischen Aktenlage seit März 2015 (vgl. E. 4.1) zum Ergebnis, dass es sich bei der mitochondrialen Zytopathie lediglich um eine Verdachtsdiagnose handle. Das kantonale Gericht führte zu Recht aus, dass dies zur Anerkennung eines invalidisierenden Gesundheitsschadens grundsätzlich nicht ausreicht (Urteil 9C_795/2017 vom 19. März 2018 E. 3.1.2 mit Hinweis).