Citation: 5A_358/2016 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer wirft der Vorinstanz vor, den Sachverhalt willkürlich festzustellen. Es sei nicht nachvollziehbar, wieso der Beschwerdegegnerin nicht zuzumuten sei, aus der Vermietung ihrer Wohnung einen Ertrag zu erzielen und auf diese Weise für ihren Unterhalt aufzukommen. Vom gelebten Standard, wie ihn die Beschwerdegegnerin geltend mache und wie er von den Vorinstanzen geschützt werde, sollten beide Parteien profitieren. Weshalb die Beschwerdegegnerin einen in ihrem Eigengut befindlichen Vermögenswert nicht dazu nützen könne, ihren eigenen Bedarf zu decken, sei nicht nachvollziehbar. Der Beschwerdegegnerin sei deshalb ein hypothetischer Vermögensertrag in der Höhe von monatlich Fr. 600.-- aufzurechnen. Eventualiter sei ein Gutachten über den potentiellen Vermögensertrag einzuholen. Indem die Vorinstanz den Beweisantrag betreffend die Ermittlung des Vermögensertrags abweise, verfalle sie in Willkür.