Citation: 2C_321/2015 E. 3.1

3.1. Die Beschwerdeführer machen zunächst geltend, die Vorinstanz stütze sich zur Begründung der von ihr erblickten Steuerumgehung auf unzutreffende Annahmen, nämlich: - Die Beschwerdeführenden 2-4 würden einzig "aufgrund steuerlicher Umstände" überhaupt Gewinn erzielen und sie würden Verluste verzeichnen, wenn sie die Mehrwertsteuer "ordentlich" abrechnen würden (angefochtenes Urteil E. 4.3.1, 1. Absatz). - Sie seien zur Aufrechterhaltung "ihrer Umwegstruktur" auf die Erzielung des Steuervorteils angewiesen (angefochtenes Urteil E. 4.3.1, 1. Absatz); - Die Beschwerdeführenden 2-4 könnten den Handel mit der Beschwerdeführerin 1 ohne den damit erzielten Steuervorteil nicht gewinnbringend betreiben (angefochtenes Urteil E. 4.3.2, 2. Absatz in fine). Diese Sachverhaltsfeststellungen seien im Sinne von Art. 97 BGG offensichtlich unrichtig (weil willkürlich). Die Beschwerdeführenden 2-4 könnten auch bei einer höheren Mehrwertsteuerbelastung durchaus genügend Gewinn erzielen. Es treffe zudem nicht zu, dass die Gewinne auf einem konstanten Minimum gehalten würden.