Citation: 4A_356/2024 E. 2.1.2

2.1.2. Das Obergericht des Kantons Aargau versandte den angefochtenen Entscheid am 3. Mai 2024; die Post stellte der Beschwerdeführerin am 6. Mai 2024 eine Abholungseinladung für die Sendung mit einer Frist bis zum 13. Mai 2024 zu. Die Beschwerdeführerin, die der Post einen Auftrag zur Verlängerung der Abholungsfrist erteilt hatte, nahm die Sendung erst am 22. Mai 2024 am Postschalter in Empfang. Der angefochtene Entscheid gilt unter diesen Umständen am siebenten Tag nach dem ersten erfolglosen Zustellungsversuch, mithin am 13. Mai 2024, als zugestellt (Art. 44 Abs. 2 BGG). Die dreissigtägige Frist für eine Beschwerde nach Art. 100 Abs. 1 BGG begann somit am 14. Mai 2024 zu laufen und endete am 12. Juni 2024 (Art. 44 Abs. 1 BGG). Die Anweisung gegenüber der Post, Zusendungen zurückzubehalten, vermochte den Beginn der Beschwerdefrist nicht hinauszuschieben, da die Beschwerdeführerin mit der fraglichen Zustellung hatte rechnen müssen (BGE 141 II 429 E. 3.3 mit Hinweisen). Die erst am 20. Juni 2024 der Post übergebene Eingabe der Beschwerdeführerin ist somit verspätet, weshalb ihre Beschwerde offensichtlich unzulässig ist. Auf die Beschwerde ist daher im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten.