Citation: 5D_123/2022 E. 2

Die staatsrechtliche Beschwerde gibt es seit dem Inkrafttreten des BGG im Jahre 2007 nicht mehr. Aufgrund des unter Fr. 30'000.-- liegenden Streitwerts (Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG) und mangels Vorliegens einer Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung (Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG) ist die Beschwerde als subsidiäre Verfassungsbeschwerde zu behandeln (Art. 113 ff. BGG). Gerügt werden kann einzig die Verletzung verfassungsmässiger Rechte (Art. 116 BGG). Der Beschluss des Obergerichts ist ein Nichteintretensentscheid. Thema des bundesgerichtlichen Verfahrens ist demnach grundsätzlich einzig, ob das Obergericht gegen verfassungsmässige Rechte verstossen hat, indem es auf die kantonale Beschwerde nicht eingetreten ist. Diesbezüglich müsste der Beschwerdeführer anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids klar und detailliert darlegen, inwiefern verfassungsmässige Rechte verletzt worden sein sollen (Art. 117 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 133 II 396 E. 3.1; 142 III 364 E. 2.4). Der Beschwerdeführer nennt in seiner kaum verständlichen Beschwerde zwar vereinzelt verfassungsmässige Rechte. Er legt jedoch nicht dar, inwiefern die obergerichtliche Beurteilung gegen verfassungsmässige Rechte verstossen soll, wonach seine kantonale Beschwerde verspätet erfolgt sei. Zudem erwähnt der Beschwerdeführer die unentgeltliche Rechtspflege. Er geht jedoch nicht darauf ein, dass er gemäss den obergerichtlichen Erwägungen im Beschwerdeverfahren kein entsprechendes Gesuch gestellt hat und ein solches jedenfalls infolge Aussichtslosigkeit der Beschwerde abzuweisen gewesen wäre. Die Beschwerde enthält offensichtlich keine hinreichende Begründung. Auf sie ist im vereinfachten Verfahren durch das präsidierende Mitglied der Abteilung nicht einzutreten (Art. 117 i.V.m. Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG).