Citation: 8C_208/2018 E. 3.2.4

3.2.4. Die Vorinstanz setzte sich schliesslich mit den weiteren medizinischen Berichten auseinander, die sich zur Unfallkausalität äusserten. Dem Bericht der Dres. med. I.________, Oberärztin Neurologie, und J.________, Oberärztin Neurologie, beide Klinik K.________, vom 16. Oktober 2015 ist zu entnehmen, dass es im Verlauf "wahrscheinlich durch die Fehlbelastung bzw. durch das Streckdefizit im rechten Knie zu einer Schmerzausweitung auf weitere Gelenke (St. n. Hüft-TP rechts) bzw. lumbal gekommen" sei. Dr. med. L.________, Facharzt für Anästhesiologie, Klinik M.________, hielt im Verlaufsbericht vom 12. Mai 2015 fest, dass die beklagten Rücken- und Hüftbeschwerden beidseits nicht unmittelbare Folge des Unfalls seien. Sie müssten aber nach über 20 Jahren Fehlbelastung mit einem Extensionsdefizit des rechten Knies von 30 ° doch teilweise als Unfallfolgen im Sinn einer Fehlbelastung nach strukturellen Schäden unterer Extremitäten gewertet werden. Das kantonale Gericht wies darauf hin, dass Dr. med. L.________ Facharzt für Anästhesiologie und Dr. med. I.________ sowie Dr. med. J.________ Fachärztinnen für Neurologie seien. Somit vermöchten ihre Berichte bereits mangels der erforderlichen Kompetenz in der jeweiligen Fachdisziplin keine Zweifel an den übereinstimmenden Beurteilungen der Dres. med. E.________ und G.________ zu begründen. Ausserdem handle es sich bei diesen Ärzten um Fachärzte für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparats. Ihre Beurteilungen deckten sich im Übrigen insbesondere mit der Einschätzung des med. pract. F.________, der den Beschwerdeführer mehrmals kreisärztlich untersucht habe.