Citation: 4A_17/2023 E. 4

Die Beschwerdeführerin richtete ihre Klage nicht gegen die Verkäuferin respektive die Leasinggeberin, sondern gegen die Beschwerdegegnerin als Muttergesellschaft der Herstellerin des Fahrzeugs, mit welcher sie nie in einer Vertragsbeziehung stand. Die Klagebegehren fussen dementsprechend nicht auf den Regeln betreffend die Gewährleistung wegen Mängeln der Kaufsache (Art. 197 ff. OR) und auch nicht auf den Bestimmungen über die Willensmängel (Art. 23 ff. OR). Vielmehr verlangt die Klägerin Schadenersatz wegen angeblicher unerlaubter Handlung (Art. 41 ff. respektive Art. 55 OR in Verbindung mit lauterkeits- und strafrechtlichen Normen). Nicht zur Diskussion steht die Gewinnherausgabe (Art. 9 Abs. 3 UWG).