Citation: 6S.156/2005 03.07.2005 E. 2

Die vom Beschwerdeführer erhobene eidgenössische Nichtigkeitsbeschwerde erweist sich als offensichtlich unbegründet und ist daher im Verfahren nach Art. 36a OG mit summarischer Begründung abzuweisen. Die Vorinstanz hat die Voraussetzungen für die Anordnung einer Landesverweisung sowie für die Gewährung des bedingten Strafvollzugs für die Nebenstrafe zutreffend dargelegt. Darauf kann ohne weitere Bemerkungen verwiesen werden. Die Vorinstanz hat im Weiteren auch zutreffend ausgeführt, dass die Straftaten des Beschwerdeführers eine erschreckende Gewaltbereitschaft offenbaren, dass er aus nichtigem Anlass massive Gewalt gegen Menschen, selbst gegen körperlich Schwächere und Wehrlose, angewendet hat und dass er in einem Fall auch nicht von seinem Opfer abliess, als es bereits blutüberströmt am Boden lag. Nach den Erwägungen der Vorinstanz hat der Beschwerdeführer unbeherrscht, gewaltbereit und trotz laufender Verfahren mit Untersuchungshaft bzw. Polizeigewahrsam unbelehrbar weiter delinquiert. Nicht nur aufgrund seines Verhaltens, sondern auch gestützt auf ein psychiatrisches Gutachten wird im angefochtenen Urteil festgestellt, dass ein erhebliches Rückfallrisiko besteht. Die Vorinstanz verletzt Bundesrecht nicht, wenn sie annimmt, diese hohe Rückfallgefahr werde durch die unbedingt zu verbüssende Freiheitsstrafe nicht ausreichend herabgesetzt. Schliesslich ist die ausgesprochene Landesverweisung auch mit dem Anspruch auf Achtung des Familienlebens gemäss Art. 8 EMRK vereinbar. Der Beschwerdeführer lebt von seiner Ehefrau getrennt, und die Beziehung zu den drei ehelichen Kindern ist nicht besonders tief. Seine neue Freundin, mit der er eine gemeinsame Tochter hat, verfügt nicht über ein festes Anwesenheitsrecht. Der auf die Ausübung eines Besuchsrechts beschränkten Beziehung zu den ehelichen Kindern kommt angesichts der massiven Delinquenz und der hohen Rückfallgefahr keine das öffentliche Interesse an der Fernhaltung übersteigende Bedeutung zu (vgl. BGE 120 Ib 1 E. 3 S. 4 ff., 22 E. 4 S. 24 ff.).