Citation: 5A_38/2020 E. A

A.a. A.________ (geb. 1989; Beschwerdeführerin) und B.________ (geb. 1986; Beschwerdegegner) sind die verheirateten Eltern von C.________ (geb. 2011) und D.________ (geb. 2012). Am 14. November 2018 klagte A.________ beim Bezirksgericht Zurzach auf Scheidung der Ehe und beantragte für die Dauer des Scheidungsverfahrens die vorsorgliche Regelung der elterlichen Sorge und Obhut sowie des Besuchs- und Ferienrechts des Vaters, gegebenenfalls unter Errichtung einer Besuchsrechtsbeistandschaft für die Kinder. A.b. Am 11. Januar 2019 entschied das Bezirksgericht über die vorsorglichen Massnahmen. Dabei wies es den Antrag um Zuteilung der alleinigen elterlichen Sorge an die Kindsmutter ab, stellte die Kinder aber unter deren Obhut. Weiter erklärte das Gericht den Kindsvater für berechtigt, die Kinder im Rahmen eines begleiteten Besuchsrechts jedes zweite Wochenende im Monat zu besuchen. Dieses Besuchsrecht gelte "vorerst" für ein halbes Jahr seit der erstmaligen Ausübung. Weitergehende Absprachen der Parteien und des Beistands behielt das Bezirksgericht vor. Zuletzt errichtete es für die Kinder eine Besuchsrechtsbeistandschaft.