Citation: 2C_1022/2020 E. A

Die Eheleute A.A.________ und B.A.________ reichten trotz Mahnungen vom 16. Januar 2012 und 10. Februar 2012 keine Steuererklärung für die Steuerperiode 2010 ein. Daraufhin schritt das Kantonale Steueramt Zürich (kantonales Steueramt) zur Veranlagung nach pflichtgemässem Ermessen - wobei es sich auf die Veranlagungen des Kantons Zug für die Steuerperioden 2006 bis 2008 abstützte - und erliess am 1. Juni 2012 die Veranlagungsverfügung für die direkte Bundessteuer 2010 sowie den Einschätzungsentscheid für die Staats- und Gemeindesteuern 2010. Diesbezüglich setzte es das steuerbare Einkommen auf Fr. 500'000.-- (satzbestimmend Fr. 1'000'000.--) und das steuerbare Vermögen auf Fr. 20'000'000.-- (ebenfalls satzbestimmend) fest. Die entsprechenden, am 4. Juni 2012 versandten Dokumente, wurden von den Eheleuten A.________ nicht bei der Post abgeholt und am 13. Juni 2012 an das kantonale Steueramt retourniert.