Citation: 5A_528/2024 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz verweist zunächst auf die Erwägungen des Bezirksgerichts, wonach die Beschwerdegegnerin detailliert und plausibel dargelegt habe, dass es sich bei den Zuwendungen der Eltern um einen Erbvorbezug gehandelt habe. Weiter führt sie aus, die Parteien hätten die gemeinsame Wohnung am 17. Dezember 2008 für Fr. 2'050'000.-- an den Vater des Beschwerdeführers verkauft, der sie im Gegenzug von ihren Pflichten gegenüber der Bank befreit habe. Eine Schätzung des Hauseigentümerverbands (HEV) habe den Liegenschaftswert auf Ende Dezember 2008 hin mit Fr. 3'405'000.-- bewertet. Damit sei der Kaufpreis unter dem Schätzwert gelegen, wobei die Differenz rund Fr. 1,4 Mio. betragen habe. Nach dem Kauf habe E.A.________ sel. dem Beschwerdeführer verschiedene Beträge überwiesen, welche dieser in die D.A.________ AG investiert habe. In den Steuererklärungen des Beschwerdeführers für die Jahre 2011 bis 2014 seien Darlehen in der Höhe von Fr. 1,4 Mio. aufgeführt. Die unter dem Marktwert verkaufte Liegenschaft habe somit den Weg für weitere Geldzahlungen des Vaters an den Beschwerdeführer geebnet. An der Befragung vor Bezirksgericht habe der Beschwerdeführer ausgesagt, er lasse das Darlehen im Moment stehen. Auf die Frage, ob er es seinem Erbteil anrechnen werde, habe er mit "wahrscheinlich ja" geantwortet. Aus der "wahrscheinlichen Anrechnung an den Erbteil" lasse sich zusammen mit den Umständen der Liegenschaftsübertragung klar ableiten, dass der Beschwerdeführer das Darlehen mit ziemlicher Sicherheit nicht zurückzahlen müsse. Die Gelder seien somit ihrer Natur nach Erbvorbezug und nicht Schulden, die der Errungenschaft zu belasten seien.