Citation: 2C_180/2024 E. 1.2.3

1.2.3. Am 31. Oktober 2024 wurde der Beschwerdeführerin im Rahmen des Familiennachzugs infolge der Heirat mit ihrem Schweizer Ehegatten eine neue Aufenthaltsbewilligung erteilt. Damit stellt sich die Frage, ob der durch die Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung entstandene Nachteil der Beschwerdeführerin behoben worden und ihr aktuelles und praktisches Interesse an der Aufhebung des angefochtenen Urteils entsprechend dahingefallen ist. Die Beschwerdeführerin hat durch ihre Rechtsvertretung zur neuen Sachlage nach Erteilung der Aufenthaltsbewilligung Stellung genommen. In diesem Rahmen hat sie kein weiterbestehendes Rechtsschutzinteresse an der Behandlung der Beschwerde geltend gemacht, sondern sich vielmehr zu den Kostenfolgen für den Fall der Gegenstandslosigkeit geäussert.