Citation: 1B_416/2021 E. 2.2.2

2.2.2. Sodann beruft sich der Beschwerdeführer auf verschiedene Tatsachen, die nach der Erhebung seiner Beschwerde an die Vorinstanz, aber vor Erlass des angefochtenen Beschlusses eingetreten sein sollen. Insbesondere macht er geltend, die Staatsanwaltschaft habe einen Einvernahmetermin angesetzt und in der Folge annulliert sowie die Überweisung der Strafsache an das Bezirksgericht Luzern angekündigt oder vollzogen. Er legt dabei nicht dar, weshalb erst der angefochtene Beschluss dazu Anlass gegeben haben soll, sich auf diese neuen Tatsachen zu berufen. Die entsprechenden tatsächlichen Umstände sind deshalb im Folgenden nicht zu berücksichtigen. Ferner legt der Beschwerdeführer eine E-Mail des Leiters Kundenbegleitung und Cleaning der SBB AG vom 24. September 2021 sowie einen Online-Beitrag vom 23. Juli 2021 vor. Da es sich hierbei um nach dem Erlass des angefochtenen Beschlusses vom 10. Juni 2021 verfasste Texte handelt, sind sie echte, ebenfalls nicht zu berücksichtigende Noven. Schliesslich macht der Beschwerdeführer geltend, er habe am 6. Dezember 2020 ein ärztliches Attest auf sich getragen, das ihn von der Maskenpflicht befreie. Ferner erklärt er, er habe anlässlich der Kontrolle im Zug auf das Vorhandensein eines ärztlichen Attestes hingewiesen. Wie im Folgenden ersichtlich wird, spielt dies für die Frage, ob dem Beschwerdeführer die amtliche Verteidigung zu Recht verweigert wurde, keine Rolle. Es kann deshalb offengelassen werden, ob diese Tatsachen novenrechtlich überhaupt berücksichtigt werden können.