Citation: 6B_817/2019 E. 2.10

2.10. Der Beschwerdeführer rügt weiter, sein Nachtatverhalten sei zu seinen Gunsten zu werten. So habe er im vorinstanzlichen Verfahren gesagt, sein Verhalten tue im leid. Auch eine erste Rückzahlung von Fr. 500.-- an C.________ und B.________ liessen auf ein aufrichtiges Bedauern schliessen. Sodann hätten sich sein Verhältnisse stabilisiert und er habe sich nichts mehr zu schulden kommen lassen. Schliesslich habe er sämtliche angeordneten Ersatzmassnahmen strikte eingehalten und sämtliche Therapietermine vorbildlich wahrgenommen (Beschwerde, S. 18). Die Vorinstanz erwägt, der Beschwerdeführer habe zunächst abgestritten, an den Einbrüchen in U.________ und V.________ beteiligt gewesen zu sein, was er aber später dennoch habe einräumen müssen. Auch in Bezug auf die Vorwürfe der Erpressungen sei der Beschwerdeführer nicht geständig gewesen, sondern habe noch im Berufungsverfahren etwa den Standpunkt vertreten, B.________ und C.________ hätten ihm das Geld aus freien Stücken gegeben bzw. versprochen. Aufgrund dieser Überlegungen schliesst die Vorinstanz eine Strafminderung aus, was in ihrem Ermessen liegt und nicht zu beanstanden ist.