Citation: 2C_311/2013 E. 4.1

4.1. Der Beschwerdeführer war seit seinem Eheschluss 2006 im Besitze einer Aufenthaltsbewilligung, auf deren Erteilung er grundsätzlich Anspruch hatte (Art. 42 Abs. 1 AuG; Art. 7 Abs. 1 des inzwischen aufgehobenen Bundesgesetzes vom 26. März 1931 über Aufenthalt und Niederlassung der Ausländer [ANAG; BS 1 121]). Dieser Bewilligungsanspruch besteht trotz Auflösung bzw. definitiven Scheiterns der Ehegemeinschaft fort, wenn diese mindestens drei Jahre gedauert und die betroffene ausländische Person sich hier zudem erfolgreich integriert hat (Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG). Der Begriff der "erfolgreichen Integration" wird in Art. 77 Abs. 4 der Verordnung vom 24. Oktober 2007 über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit (VZAE; SR 142.201) näher umschrieben. Demgemäss liegt eine solche dann vor, wenn die Ausländerin oder der Ausländer namentlich die rechtsstaatliche Ordnung und die Werte der Bundesverfassung respektiert und den Willen zur Teilnahme am Wirtschaftsleben und zum Erwerb der am Wohnort gesprochenen Landessprache bekundet (vgl. Urteile 2C_930/2012 vom 10. Januar 2013 E. 3.1; 2C_749/2011 vom 20. Januar 2012 E. 3.2).