Citation: 5A_1062/2020 E. 2

Der angefochtene Entscheid betrifft vorsorgliche Massnahmen in Kindessachen. Mit der Beschwerde gegen Entscheide über vorsorgliche Massnahmen kann nur die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden (Art. 98 BGG). Dabei gilt das strenge Rügeprinzip (Art. 106 Abs. 2 BGG). Die Beschwerdeführer rügen keine Verletzung verfassungsmässiger Rechte, sondern nur von Art. 5 Abs. 1 des Haager Kindesschutzübereinkommens (HKsÜ; SR 0.211.231.011) betreffend die Zuständigkeit der Behörden zur Anordnung von Kindesschutzmassnahmen im Staat des gewöhnlichen Aufenthalts des Kindes. Sie kritisieren, das Kantonsgericht habe bei der Bestimmung des gewöhnlichen Aufenthalts (welchen das Kantonsgericht in Ungarn verortet hat) bestimmte Umstände ausser Acht gelassen oder zuwenig Gewicht beigemessen. Soweit es dabei um Sachverhaltsbehauptungen geht, die im angefochtenen Entscheid keine Grundlage finden, sind sie appellatorisch, soweit sie nicht bereits aufgrund des Novenausschlusses (Art. 99 Abs. 1 BGG) unzulässig sind. Eine Willkür- oder eine sonstige Verfassungsrüge fehlt in der Beschwerde. Sie enthält damit offensichtlich keine hinreichende Begründung. Auf sie ist im vereinfachten Verfahren durch den Abteilungspräsidenten nicht einzutreten (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG).