Citation: 9C_757/2023 E. 7

Die einschlägigen Bestimmungen des kantonalen Steuerrechts (Art. 22bis, Art. 23 Abs. 1 lit. e und Art. 47 lit. c des Steuergesetzes des Kantons St. Gallen vom 9. April 1998 [StG/SG; sGS 811.1]) stimmen im Wesentlichen mit den Vorschriften des DBG überein und sind überdies harmonisiert (Art. 7 Abs. 3 und Art. 9 Abs. 1 und 4 StHG). Es kann folglich auf die Erwägungen zur direkten Bundessteuer verwiesen werden. Auch für die Kantons- und Gemeindesteuern ergibt sich demnach, dass die Vorinstanz die Vermögenserträge aus den Anteilen am ausländischen Anlagefonds der Beschwerdeführerin zu Recht per 31. Dezember 2020 zugerechnet hat und die Beschwerdeführerin keinen Anspruch auf Abzug der Emissionsgebühr und der Zahlstellengebühr hat.