Citation: 5A_890/2014 E. 2.4.3

2.4.3. Schliesslich macht der Beschwerdeführer geltend, die Behauptung des Verwaltungsgerichts, die angebliche Gefährdung des Kindeswohls von Seiten des KJPD werde abgeklärt, sei falsch, zumal bis heute keine Verfügung mit einem solchen Abklärungsauftrag existiere. Die Gefährdungsmeldung des KJPD dagegen sei favorisiert worden mit der Folge einer Entfremdung zwischen ihm und seiner Tochter. Der Vorwurf ist unberechtigt. Die Gefährdungsmeldung des KJPD ist mehr als ein Monat vor der Gefährdungsmeldung des Beschwerdeführers eingegangen, und der Abklärungsauftrag ebenfalls vor Eingang der Gefährdungsmeldung des Beschwerdeführers erteilt worden (Bst. B.a oben). In der zeitlichen Abfolge liegt es deshalb begründet, dass mit der Abklärung der vom KJPD gemeldeten Gefährdung zuerst begonnen wurde. Auch die Feststellung des Verwaltungsgerichts, es werde abgeklärt, ob das Wohl des Kindes durch den KJPD gefährdet sei (E. II/2.2 S. 5 des angefochtenen Urteils), ist nicht aktenwidrig. Das Verfahren ist am Laufen. Die KESB hat einen Auftrag zur Abklärung der vom Beschwerdeführer gemeldeten Gefährdung zwar noch nicht erteilt, doch stehen das Behördenmitglied C.________ und der Beschwerdeführer auch nach dem Entscheid der KESB über die unentgeltliche Rechtspflege weiterhin in Kontakt (E. I/8 S. 3 des angefochtenen Urteils). Es kann aufgrund der Akten ergänzt werden (Art. 105 Abs. 2 BGG), dass eine Besprechung stattgefunden hat, an der das Behördenmitglied C.________ das beabsichtigte Vorgehen in vier Schritten dargelegt hat, und dass der Beschwerdeführer dazu am 8. September 2014 weitere Eingaben verfasst hat. Das Verfahren ist im Gang und wird stetig weitergeführt.