Citation: 5A_251/2023 E. C

C.a. Mit Beschwerde in Zivilsachen vom 29. März 2023 gelangt A.________ (Beschwerdeführerin) an das Bundesgericht. Sie beantragt unter Kosten- und Entschädigungsfolgen, auch für die vorhergehenden Verfahren (Rechtsbegehren 5), den Entscheid des Obergerichts vom 23. Februar 2023 (Z2 2022 10) aufzuheben (Rechtsbegehren 1) und B.________ (Beschwerdegegner) zu verpflichten, ihr für die Verfahren ES 2020 242 und EO 2021 195 innert 30 Tagen ab Rechtskraft des vorliegenden Entscheids einen Prozesskostenvorschuss (Gerichts- und Anwaltskosten) von Fr. 39'500.-- (Rechtsbegehren 2.1), eventualiter von Fr. 18'500.-- zu bezahlen (Rechtsbegehren 2.2). Für den Fall der rechtskräftigen Abweisung des Begehrens um Leistung eines Prozesskostenvorschusses (ES 2020 674 und Z2 2022 10) sei die Entschädigung der Rechtsvertretung der Beschwerdeführerin für die unentgeltliche Rechtspflege (UP 2020 181) auf Fr. 13'681.95 (Rechtsbegehren 3.1), eventualiter auf Fr. 10'945.55 festzusetzen (Rechtsbegehren 3.2). Eventualiter sei die Sache zur Neubeurteilung an das Obergericht zurückzuweisen (Rechtsbegehren 4). C.b. In prozessualer Hinsicht beantragt die Beschwerdeführerin, die kantonalen Akten seien beizuziehen (Verfahrensantrag Nr. 1) und die Verfahren 5A_251/2023 und 5A_939/2022 seien zu vereinigen (Verfahrensantrag Nr. 2). Sodann teilt sie dem Bundesgericht mit, sie habe beim Kantonsgericht am 29. März 2023 ein Gesuch um Leistung eines Prozesskostenvorschusses für das bundesgerichtliche Verfahren gestellt. Deshalb sei dieses bis zum rechtskräftigen Entscheid des Kantonsgerichts zu sistieren (Verfahrensanträge Nr. 3 und 4). Für den Fall, dass das Kantonsgericht ihr Gesuch um Leistung eines Prozesskostenvorschusses für das bundesgerichtliche Verfahren rechtskräftig abweisen sollte, sei ihr für das bundesgerichtliche Verfahren die unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren und Rechtsanwältin C.________ als unentgeltliche Rechtsbeiständin einzusetzen (Verfahrensantrag Nr. 5). C.c. Mit Schreiben vom 18. August 2023 teilt die Beschwerdeführerin dem Bundesgericht mit, dass die Kanzlei von Rechtsanwältin C.________ sie nicht mehr vertrete. C.d. Das Bundesgericht hat die kantonalen Akten beigezogen, indes keine Vernehmlassungen eingeholt.