Citation: 7B.44/2006 23.03.2006 E. 3

3.1 Die Aufsichtsbehörde hat die Pfändungsankündigung vom 3. Februar 2006 aufgehoben. Gleichzeitig hat sie das Betreibungsamt angewiesen, eine neue Pfändungsankündigung "im Sinne der Erwägungen" zu erlassen. Aus den Erwägungen des angefochtenen Entscheides geht die Anweisung an das Betreibungsamt hervor, eine Pfändungsankündigung ohne den erwähnten Betrag von Fr. 400.--, mit anderen Worten eine im Übrigen unveränderte Pfändungsankündigung zu erlassen (Forderung von Fr. 1'602.50 nebst Zins, Kosten von Fr. 250.-- für den Rechtsöffnungsentscheid, weitere Kosten). Diese von der Aufsichtsbehörde getroffene Anweisung kann Gegenstand einer Beschwerde gemäss Art. 19 SchKG sein (BGE 112 III 90 E. 1 S. 94). 3.2 Gemäss Art. 79 Abs. 1 OG ist in der Beschwerdeschrift kurz darzulegen, welche Bundesrechtssätze und inwiefern diese durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sind (BGE 119 III 49 E. 1). Soweit der Beschwerdeführer dem Betreibungsbeamten strafbare Handlungen vorwirft, ist die erkennende Kammer zu deren Beurteilung nicht zuständig. 3.3 Der Beschwerdeführer bringt vor, die Betreibungsgläubigerin habe mit Begehren vom 31. Januar 2006 die Fortsetzung der Betreibung für den Betrag von Fr. 2'500.-- verlangt. Der Betreibungsbeamte habe nach telefonischer Rücksprache mit Frau Z.________ von der Gläubigervertreterin (W.________ AG) die Forderung auf den Betrag (von Fr. 1'602.50) reduziert, für welchen Rechtsöffnung erteilt worden sei. Frau Z.________ sei indessen nicht befugt gewesen, für die Vertreterin der Beschwerdegegnerin zu handeln. Diese Vorbringen können nicht gehört werden. Dass die Genehmigung des (reduzierten) Fortsetzungsbegehrens durch eine vollmachtlose Stellvertreterin erfolgt sei, bestreitet der Beschwerdeführer erstmals im vorliegenden Verfahren. Neue tatsächliche Behauptungen und Bestreitungen sind indessen im Verfahren vor Bundesgericht unzulässig (Art. 79 Abs. 1 OG). 3.4 Weiter macht der Beschwerdeführer geltend, die Betreibungsgläubigerin habe ihm nach Stellung des Fortsetzungsbegehrens eine Stundung gewährt. Wird dem Schuldner nach Stellung des Fortsetzungsbegehrens vom Gläubiger eine Stundung gewährt, stellt dies einen Rückzug des Fortsetzungsbegehrens dar (BGE 101 III 18 E. 1b S. 21; vgl. Formular Nr. 4, Erläuterungen Ziff. 3). In den Sachverhaltsfeststellungen im angefochtenen Entscheid findet die Behauptung des Beschwerdeführers, dass ihm die Gläubigerin nach dem 31. Januar 2006 (Datum des Fortsetzungsbegehrens) eine Stundung gewährt habe, in tatsächlicher Hinsicht keine Stütze. Da die Sachverhaltsfeststellungen der kantonalen Instanz für die erkennende Kammer verbindlich sind (Art. 63 Abs. 2 i.V.m. Art. 81 OG), kann die Behauptung einer Stundung nicht gehört werden. Der Beschwerdeführer legt nicht dar, inwiefern die Aufsichtsbehörde die Regeln über die Fortsetzung der Betreibung (vgl. Art. 88 SchKG) verkannt habe, wenn sie das Betreibungsamt angewiesen hat, die Pfändungsankündigung zu erlassen. Auf die insgesamt nicht substantiierte Beschwerde kann nicht eingetreten werden (Art. 79 Abs. 1 OG).