Citation: 6B_1302/2015 E. 1.2.1

1.2.1. Die Vorinstanz erwägt im angefochtenen Beschluss, das Bundesgericht habe im Verfahren 6B_318/2015 die Beschwerde teilweise gutgeheissen, ihr Urteil vom 7. Oktober 2014 aufgehoben und die Sache zur neuen Entscheidung zurückgewiesen. Im Übrigen sei die Beschwerde abgewiesen worden, soweit darauf eingetreten worden sei. Das Bundesgericht habe nur den Schuldspruch wegen Vergewaltigung zum Nachteil von B.________ beanstandet. Die Schuldsprüche wegen sexueller Nötigung, mehrfacher sexueller Belästigung und Vergewaltigung zu Lasten von A.________ seien mithin rechtskräftig. Das Bundesgericht erachte die Aussagen von B.________ und deren gerichtliche Einvernahme für den Verfahrensausgang als notwendig. Es gehe von einer Fallkonstellation aus, in welcher sich schon die erste Instanz ein eigenes Bild des Opfers und dessen Aussageverhalten hätte machen sollen, weshalb die unterlassene gerichtliche Befragung einen wesentlichen Mangel im Sinne von Art. 409 Abs. 1 StPO darstelle. Die Sache sei in Aufhebung von Dispositivziffer 1.a betreffend Anklageziffer 1.1, des Weiteren von Dispositivziffern 2 betreffend die Freiheitsstrafe sowie 3 und 7 des Urteils des Strafgerichts vom 8. Oktober 2013 an dieses zur Durchführung einer neuen Hauptverhandlung mit Befragung von B.________ und zur Neubeurteilung zurückzuweisen. Die Rückweisung rechtfertige sich umso mehr, da dem Beschwerdeführer in beiden angeklagten Vergewaltigungsfällen ähnliches Vorgehen vorgeworfen werde und nur das Strafgericht, das schon eine Frau befragt hat, die Aussagen beider Opfer aufgrund des unmittelbar wahrgenommenen persönlichen Eindrucks adäquat vergleichen könne.