Citation: 8C_662/2017 E. 5.1

5.1. Hinsichtlich des durch Einkommensvergleich ermittelten Invaliditätsgrades von 26% bzw. 25% macht die Beschwerdeführerin geltend, bei dem basierend auf den statistischen Tabellenlöhnen bestimmten Invalideneinkommen sei ein Abzug von (mindestens) 20% zu berücksichtigen. Dies führe zu einem Invaliditätsgrad von (gerundet) mindestens 40%. Daher habe sie Anspruch auf eine Viertelsrente. Zuvor liess sie weder im Vorbescheidverfahren noch im vorinstanzlichen Beschwerdeverfahren Einwände gegen die massgebenden Vergleichseinkommen und die Ermittlung des Invaliditätsgrades erheben. Aus den erstmals vor Bundesgericht neu angerufenen Tatsachen ihres im Zeitpunkt des Einkommensvergleiches erreichten Lebensalters von 58 Jahren, ihrer geringen Schulbildung, der langen Abwesenheit vom Arbeitsmarkt und der leidensbedingten Einschränkungen leitet die Versicherte einen Anspruch auf Berücksichtigung eines Tabellenlohnabzuges von 20% ab.