Citation: 6B_182/2021 E. 2.6

2.6. Nachdem der Fall einer (Putativ-) Notwehr nicht vorliegt, geht die Vorinstanz gestützt auf die willkürfreien und damit verbindlichen Sachverhaltsfeststellungen zu Recht davon aus, dass sich der Beschwerdeführer der versuchten schweren Körperverletzung im Sinne von Art. 122 StGB i.V.m. Art. 22 Abs. 1 StGB zum Nachteil des Beschwerdegegners 2 schuldig gemacht hat. Der Beschwerdeführer ficht denn auch die weitere rechtliche Würdigung der Tat weder implizit noch ausdrücklich an. Mit seinem Antrag auf Freispruch richtet er sich einzig gegen die vorinstanzliche Beweiswürdigung und die Verneinung der Notwehr, dringt damit jedoch nicht durch. Auch die vorinstanzliche Strafzumessung rügt er im Übrigen nicht.