Citation: 8C_433/2016 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz hat erkannt, die Ärzte der SUVA begründeten unter Bezugnahme auf die klinisch, bildgebend und intraoperativ erhobenen Befunde sowie die medizinische Literatur nachvollziehbar und überzeugend, weshalb die Pathologien im rechten Kniegelenk spätestens ab dem Zeitpunkt der Leistungseinstellung (19. Dezember 2014) nicht mehr auf den Unfall vom 30. Mai 2014 zurückgeführt werden könnten. Dr. med. I.________ und med. pract. J.________ zeigten schlüssig auf, dass den entgegenstehenden Auffassungen der behandelnden Ärzte (Dres. med. F.________, G.________ und H.________) nicht gefolgt werden könne. Sie erläuterten eingehend die Frage, ob die Reruptur des Innenmeniskus unfallbedingt sei, und sie hielten fest, dass bei einem traumatisch verursachten Knorpelschaden auch andere periartikuläre Weichteile betroffen sein müssten, was hier nicht der Fall gewesen sei. Da die Läsion des Innenmeniskus nicht mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit auf den Unfall vom 30. Mai 2014 zurückgeführt werden könne, gelte dies auch für die nach der am 29. Juli 2014 vorgenommenen Teilresektion aufgetretene Reruptur des Restmeniskus. Insgesamt sei festzustellen, dass das Unfallereignis mangels erheblicher Krafteinwirkung und mangels frisch festgestellter, auch äusserer Verletzungen keinen isolierten Meniskusschaden verursacht habe, und es gebe keine medizinischen Dokumente, aufgrund welcher diese Schlussfolgerung in Zweifel zu ziehen sei.