Citation: 8C_623/2007 22.08.2008 E. 10

Die Versicherte unterliegt im Wesentlichen mit ihren im letztinstanzlichen Verfahren gestellten Anträgen, soweit darauf einzutreten ist, und obsiegt einzig in der Teilfrage des in formelle Rechtskraft erwachsenen Anspruchs auf Integritätsentschädigung. Dem Prozessausgang entsprechend sind die Gerichtskosten der Beschwerdeführerin zu vier Fünfteln und der AXA Winterthur zu einem Fünftel aufzuerlegen (Art. 65 Abs. 1 und Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG). Die unentgeltliche Rechtspflege kann der Versicherten gewährt werden (Art. 64 BGG), da die Bedürftigkeit aktenkundig ist, die Beschwerde nicht als aussichtslos zu bezeichnen und die Vertretung notwendig war (BGE 125 V 201 E. 4a S. 202 und 371 E. 5b S. 372; Urteil 8C_463/2007 vom 28. April 2008, E. 9, mit Hinweis). Die Beschwerdeführerin wird der Gerichtskasse Ersatz zu leisten haben, wenn sie später dazu in der Lage ist (Art. 64 Abs. 4 BGG). Da sie teilweise obsiegt, steht ihr eine dementsprechend reduzierte Parteientschädigung zu (Art. 68 Abs. 1 BGG). In diesem Umfang ist ihr Gesuch um unentgeltliche Verbeiständung gegenstandslos.