Citation: K 180/05 21.12.2006 E. A

Die 1967 geborene F.________ war als Angestellte der in der Schweiz domizilierten Firma S.________ AG bei der Öffentlichen Krankenkasse Luzern (ÖKK; seit 1. Januar 2004: Xundheit Öffentliche Gesundheitskasse Schweiz [nachfolgend: Xundheit]) kollektivvertraglich nach KVG krankentaggeldversichert. Auf Grund einer am 14. Juli 2003 eingetretenen Erkrankung wurde sie zunächst zu 50 % und ab 21. Juli 2003 zu 100 % arbeitsunfähig geschrieben. Die S.________ AG beendete das Arbeitsverhältnis auf Ende Oktober 2003. Mit Datum vom 10. November 2003 reiste F.________ zu ihren in Asien (Y.________) lebenden Eltern. Nach ihrer Ankunft verschlechterte sich ihr Gesundheitszustand derart, dass sie am 14. November 2003 das Hospital H.________ aufsuchte und dort wegen Tuberkuloseverdacht zurückbehalten wurde. Nach Bestätigung der entsprechenden Diagnose hatte sich F.________ einer mehrmonatigen Behandlung zu unterziehen. Infolge häufigen Medikamentenwechsels und nicht wunschgemässen Behandlungsverlaufs musste sie die auf Ende Januar 2004 geplante Rückkehr in die Schweiz immer wieder hinausschieben, bis schliesslich Ende August 2004 eine Heimreise möglich war. Anfangs Dezember 2003 hatte F.________ bei der Xundheit um Übertritt in die Einzeltaggeldversicherung ersucht, welcher bewilligt wurde. Mit Verfügung vom 4. Oktober 2004, bestätigt durch Einspracheentscheid vom 18. November 2004, weigerte sich der Krankenversicherer jedoch, für die Zeit vom 11. November 2003 bis 31. August 2004 Taggeldleistungen zu entrichten.