Citation: I 780/05 08.08.2006 E. 4

In ihrer Verfügung vom 1. Dezember 2004 beschränkte sich die IV-Stelle auf den Hinweis, dem Versicherten sei eine angepasste Tätigkeit im Umfang von 66 % zumutbar; der Invaliditätsgrad liege unter 40 %, weshalb kein Rentenanspruch bestehe. Ein Einkommensvergleich findet sich in der Verfügung nicht. Mit Einsprache vom 18. Januar 2005 brachte der Beschwerdeführer vor, bei der Festsetzung des Validenlohnes sei zu beachten, dass er "auch sicherlich noch eine Karriere vor sich gehabt hätte" und diese kapitalisiert mit einem Mittelwert beim Validenlohn zu berücksichtigen sei. Zudem beantragte er unter Hinweis auf sein überdurchschnittlich grosses Leiden einen Abzug vom Tabellenlohn von "sicher noch" 25 %. Die IV-Stelle erwog im Einspracheentscheid vom 15. März 2005, bezüglich der psychischen Beschwerden bestehe kein Grund, nicht auf das Gutachten vom 2. November 2004 abzustellen. Die Vorbringen zum hypothetischen Berufsaufstieg seien vage, unbestimmt und daher nicht zu hören und auch sonst enthalte die Einsprache keine stichhaltigen Vorbringen, die zu einem anderen Entscheid zu führen vermöchten. Das kantonale Gericht führte einen Einkommensvergleich durch mit dem Hinweis, weder in der Verfügung noch im Einspracheentscheid sei ein solcher enthalten. Inwiefern die Vorinstanz das rechtliche Gehör dadurch verletzt haben soll, dass sie sich im Rahmen ihres Einkommensvergleichs mit den in der Einsprache enthaltenen Vorbringen des Beschwerdeführers auseinandersetzte, ist nicht ersichtlich.