Citation: 5A_488/2022 E. 1.3.2

1.3.2. Diese Voraussetzungen sind vorliegend dargetan. 1.3.2.1. Die Beschwerdeführerin bestreitet namentlich die Legitimation des Beschwerdegegners zur Stiftungsaufsichtsbeschwerde. Wie sie zutreffend ausführt, wäre auf die Stiftungsaufsichtsbeschwerde insgesamt nicht einzutreten, falls der Beschwerdegegner dazu nicht legitimiert ist (vgl. BGE 144 III 433 E. 4-7). Insofern führte die Gutheissung der Beschwerde zu einem Endentscheid. 1.3.2.2. Ausserdem macht die Beschwerdeführerin geltend, bei Rückweisung der Sache zur materiellen Beurteilung an die Erstinstanz werde ein ausführliches Beweisverfahren über die streitigen Kernpunkte des Stiftungszwecks und des Destinatärkreises der Beschwerdeführerin und die damit verbundene Auslegung der Stiftungsurkunde nach dem Willen des Stifters stattfinden müssen. Sie selber habe zahlreiche (insgesamt acht) Zeugen benannt, wovon drei in Norwegen wohnten. Sodann habe der Beschwerdegegner von nicht am Verfahren beteiligten Dritten (insbesondere vom Verein A.________ und der Stiftung E.________Schweiz) die Edition umfangreicher Dokumente (Jahresrechnungen und Bilanzen des Vereins vom Dezember 2002 bis 30. Juni 2019) sowie die Einsetzung von eidgenössisch diplomierten Experten in Rechnungslegung und Controlling bzw. Treuhandexperten verlangt, um die Buchaltungsunterlagen der Beschwerdeführerin, des Vereins A.________ und der Stiftung E.________Schweiz genauestens zu untersuchen und zu analysieren. Die kantonalen Instanzen haben sich noch nicht zu diesen Beweisanträgen geäussert, so dass nach dem aktuellen Verfahrensstand mit einem weitläufigen und kostenträchtigen Beweisverfahren gerechnet werden muss (vgl. Urteile 4A_581/2021 vom 3. Mai 2022 E. 1.2.2; 5A_731/2019, 5A_732/2019 vom 30. März 2021 E. 1.3.2, nicht publ. in: BGE 147 III 365).