Citation: 5P.27/2006 22.05.2006 E. 3

Die Beschwerdeführerin bringt weiter vor, das Obergericht habe willkürlich den unabhängigen Erklärungen der Stiftungsorgane und der Bank B.________ eine verminderte Glaubwürdigkeit zugesprochen. 3.1 Soweit die Beschwerdeführerin in diesem Zusammenhang geltend macht, die Bank B.________ sei an die Vereinbarung über die Standesregeln zur Sorgfaltspflicht gebunden, gehen ihre Ausführungen an der Sache vorbei: Das Obergericht hat der Erklärung der Bank B.________ nicht die Glaubwürdigkeit abgesprochen, sondern befunden, diese beinhalte einzig die Aussage, dass bezüglich der Geschäftsbeziehung unter der Stamm-Nummer ________ keine Bankvollmacht bestehe. Was daran willkürlich sein soll, zeigt die Beschwerdeführerin entgegen ihrer Rügepflicht nicht auf (zu den Anforderungen an die Substanziierung von Willkürrügen vgl. BGE 117 Ia 10 E. 4b S. 11 f.). Desgleichen hat das Obergericht ausgeführt, weshalb das Formular A wenig aussagekräftig sei. Die betreffenden vorinstanzlichen Erwägungen erscheinen jedenfalls nicht bereits dadurch als willkürlich, weil die Bank B.________ zu Abklärungen betreffend die Identifizierung des wirtschaftlich Berechtigten verpflichtet ist, wie dies die Beschwerdeführerin geltend macht. Umso weniger kann von Willkür die Rede sein, als sich der angefochtene Entscheid nicht nur in einem einzelnen Punkt, sondern auch im Ergebnis als willkürlich erweisen müsste (BGE 128 II 259 E. 5 S. 281; 129 I 49 E. 4 S. 58). Dies bedeutet, dass die vom Obergericht vorgenommene Beweiswürdigung in ihrer Gesamtheit unhaltbar sein müsste, was von der Beschwerdeführerin aufgrund ihrer Rügepflicht im Einzelnen darzulegen wäre. 3.2 Was die Beschwerdeführerin mit Bezug auf die Erklärung ihrer Organe vorbringt, stellt appellatorische Kritik an der obergerichtlichen Beweiswürdigung dar, die im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde unzulässig ist (BGE 125 I 492 E. 1b S. 495; 130 I 258 E. 1.3 S. 262). Das Obergericht hat den Erklärungen der Stiftungsorgane keineswegs von vornherein jede Glaubwürdigkeit abgesprochen, sondern diese als Parteierklärung der Stiftung entgegengenommen und entsprechend in die Würdigung der vorhandenen Beweise einfliessen lassen, die sich aufgrund substanziierter Rügen in ihrer Gesamtheit als willkürlich erweisen müsste. Solches aufzuzeigen, unternimmt die Beschwerdeführerin nicht einmal im Ansatz. 3.3 Mit Bezug auf die Erklärungen von A.________ und G.________ legt die Beschwerdeführerin nicht dar, dass und inwiefern sie ihre diesbezüglichen Vorbringen bereits im kantonalen Verfahren erhoben hätte, weshalb sie als neue und damit unzulässige Tatsachenbehauptungen gelten (vgl. E. 2.2); darauf ist nicht einzutreten. Ohnehin wäre auch diesbezüglich im Einzelnen aufzuzeigen, inwiefern die obergerichtliche Beweiswürdigung im Ergebnis und in ihrer Gesamtheit willkürlich sein soll.