Citation: 1C_73/2013 E. 7.2

7.2. Die Vorinstanz prüft unter dem Gesichtspunkt des Vertrauensschutzes (Art. 9 BV), ob die Beschwerdeführerinnen aus den Aussagen des Ingenieurs anlässlich des Augenscheins der Schätzungskommission etwas für sich herleiten können und verneint dies. Sie gibt dafür (S. 12 f. E. 3.2) mehrere selbständige Begründungen. In einem solchen Fall muss der Beschwerdeführer sämtliche Begründungen anfechten. Unterlässt er dies, genügt er seiner Begründungspflicht nicht und kann auf die Beschwerde insoweit nicht eingetreten werden (BGE 133 IV 119). Die Vorinstanz legt zunächst dar, die Beschwerdeführerinnen hätten sich aufgrund der Ausführungen des Ingenieurs nicht darauf verlassen dürfen, dass ihnen der Verlauf des Zauns im gegenwärtigen Zustand zugesichert bzw. garantiert sei, da dies aufgrund der Einzeichnung der Bäume im Baumbepflanzungsplan des Projekts 05 offensichtlich unmöglich gewesen sei. Dieser Plan sei anlässlich der Verhandlung vor der Schätzungskommission vorgelegen. Die Unrichtigkeit einer solchen Zusicherung sei aus dem Baumbepflanzungsplan ohne Weiteres erkennbar gewesen. Dagegen bringen die Beschwerdeführerinnen nichts vor. Auf die Beschwerde kann im vorliegenden Punkt daher nicht eingetreten werden. Die angeführte Begründung der Vorinstanz wäre im Übrigen nicht zu beanstanden gewesen. Nach der Rechtsprechung kann sich nicht auf Vertrauensschutz berufen, wer die Unrichtigkeit einer Auskunft ohne Weiteres erkennen konnte (BGE 135 III 489 E. 4.4 S. 494 mit Hinweisen).