Citation: 1B_524/2019 E. 1.3

1.3. Die Staatsanwaltschaft hat indessen die sichergestellten Unterlagen bereits durchsucht und dabei keine Hinweise auf weitere Anwaltskorrespondenz gefunden. Der Beschwerdeführer bestreitet dies nicht substantiiert und bringt nichts vor, was konkret daraufhin deuten würde, dass sich in den sichergestellten Akten weitere Anwaltskorrespondenz befindet. Er führt vielmehr dazu lediglich - und zudem erst noch an anderer Stelle in einem anderen Zusammenhang (Ziff. 12 S. 7) - aus, es sei weltfremd anzunehmen, dass sich in den Akten prozessfreudiger Firmen keine Anwaltskorrespondenzen befänden. Mit diesen Ausführungen rein theoretischer Natur vermag er die Feststellung der Staatsanwaltschaft, es gebe keine Hinweise auf das Vorhandensein von Anwaltskorrespondenzen in den Akten, nicht ernsthaft in Frage zu stellen und damit von vornherein nicht darzutun, dass ihm durch den angefochtenen Entscheid ein nicht wiedergutzumachender Nachteil drohen könnte. Dazu kommt, dass der Beschwerdeführer zunächst die Siegelung der sichergestellten Unterlagen verlangt, diesen Antrag in der Folge im Beisein seines Verteidigers zurückgezogen und sie damit für die Durchsuchung durch die Staatsanwaltschaft freigegeben hat. Mit seinem Antrag, die sichergestellten Unterlagen von einem externen Experten nach Anwaltskorrespondenzen durchsuchen zu lassen, verlangt er im Wesentlichen das Gleiche, worauf er mit dem Rückzug des Siegelungsantrags ausdrücklich verzichtet hat. Er verhält sich damit widersprüchlich, die Beschwerde grenzt an Trölerei.