Citation: I 130/01 04.10.2001 E. 3

3.- Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhebt der Beschwerdeführer keine Einwände gegen die sachbezügliche Begründung des angefochtenen Entscheids. Es kann offen bleiben, ob die Verwaltungsgerichtsbeschwerde damit den Anforderungen von Art. 108 Abs. 2 OG entspricht. In Bezug auf die verrechnete Beitragsforderung für Nichterwerbstätige von Fr. 2'512. 85 hat die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid richtig erkannt, dass der Versicherte den Bestand der Forderung im Rahmen des durch die Verwaltungsverfügung bestimmten Anfechtungsgegenstandes (BGE 125 V 414 f. Erw. 1 mit Hinweisen) nicht bestreitet. Dagegen erhebt der Beschwerdeführer mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde zu Recht keine Einwände. Das kantonale Gericht hat mit sorgfältiger und ausführlicher Begründung zutreffend dargelegt, unter welchen Voraussetzungen die Verrechnung nach Art. 20 Abs. 2 AHVG praxisgemäss zulässig ist, worauf verwiesen wird (Art. 36a Abs. 3 OG). Zu den verrechenbaren Forderungen gehört auch die - vorliegend rechtskräftig zugesprochene Schadenersatzforderung nach Art. 52 AHVG (BGE 107 V 72; Nussbaumer, Das Schadenersatzverfahren nach Art. 52 AHVG, in: Aktuelle Fragen aus dem Beitragsrecht der AHV, St. Gallen 1998, S. 122). Der Versicherte rügt sinngemäss, durch den Verzicht auf die Verrechnung der Schadenersatzforderung könnten seine Schulden bei den Sozialfürsorgebehörden reduziert werden, auch wenn die Leistungen der Invalidenversicherung allein ohne zusätzliche Unterstützung durch die Sozialämter nicht zum Überleben ausreichen würden. Was der Beschwerdeführer gegen die Verrechnung der Schadenersatzforderung vorbringt, ist offensichtlich unbegründet, soweit die Einwände sich nicht ohnehin gegen die mit rechtskräftigem Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 10. Dezember 1996 zugesprochene Schadenersatzforderung als solche beziehen und damit unzulässig sind.