Citation: 5A_463/2014 E. 5

Der Beschwerdeführer erinnert daran, dass er im Berufungsverfahren verlangt hat, die von ihm zugestandenen Alimente im Rahmen einer vorsorglichen Massnahme superprovisorisch zu sprechen (s. Sachverhalt Bst. C). Über den Antrag gemäss Ziffer 4 seiner Berufung vom 21. Dezember 2012 habe das Obergericht aber nicht befunden. Auf das superprovisorische Gesuch, mit dem die Beschwerdegegnerin einen "anwaltlichen Kostenvorschuss" erwirken wollte, sei das Obergericht hingegen in einem separaten Entscheid ausführlich eingegangen. Soweit der Beschwerdeführer darin eine formelle Rechtsverweigerungerblickt, verkennt er, dass die Vorinstanz seine Berufung in Ziffer 3 ihres Urteilsspruchs "vollumfänglich" abgewiesen und damit auch über Ziffer 4 seiner Berufungsanträge einen Entscheid gefällt hat (zum Begriff der Rechtsverweigerung s. Urteil 5A_598/2010 vom 20. Oktober 2010 E. 1 mit Hinweisen). Der Beschwerdeführer vermisst im angefochtenen Entscheid auch eine Urteilsbegründung, die sich mit seinem Massnahmebegehren auseinandersetzt. Sein Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) sei verletzt. Auch diese Rüge geht fehl. Wohl hat das Obergericht im Urteilsspruch seines Zwischenentscheids vom 21. Juni 2013 nur über das Gesuch der Beschwerdegegnerin um Erlass einer superprovisorischen Massnahme betreffend den Anwaltskostenvorschuss entschieden (s. Sachverhalt Bst. C). In Ziffer 10 der Begründung dieses Entscheides äussert sich das Obergericht aber auch zum erwähnten Massnahmebegehren des Beschwerdeführers. Über zehn Zeilen hinweg erläutert es, weshalb diesem Begehren kein Erfolg beschieden sein kann. Angesichts dessen kann nicht die Rede davon sein, dass das Obergericht das Begehren im Berufungsverfahren nicht beantwortet und nicht begründet hat. Wollte der Beschwerdeführer zusätzlich zur vorhandenen Begründung auch einen förmlichen Urteilsspruch über seinen Antrag erwirken, so hätte er sich an das Obergericht wenden müssen, sobald er vom Entscheid vom 21. Juni 2013 Kenntnis erhielt. Inwiefern ihm dies namentlich in der Berufungsverhandlung vom 11. Juli 2013 nicht möglich war, tut der Beschwerdeführer nicht dar. Unterliess er es aber, die ihm sich aufdrängenden Schritte zu unternehmen, um dem Obergericht in nächster Instanz Rechtsverweigerung und Gehörsverletzungen vorzuwerfen, so verkennt er das Gebot zum Handeln nach Treu und Glauben, das für alle am Zivilprozess beteiligten Personen gilt (Art. 52 ZPO).