Citation: U 346/00 07.11.2002 E. 4

Die Auslagen für ein Privatgutachten sind von der SUVA als unterliegender Partei nur dann zu übernehmen, wenn sich der massgebliche medizinische Sachverhalt auf Grund der im Auftrag der Versicherung erstellten Gutachten und Arztberichte nicht schlüssig hat abklären lassen und die Expertise daher wesentlich zum Ausgang des Verfahrens beigetragen hat (RKUV 2000 Nr. U 395 S. 322 mit Verweis auf BGE 115 V 63). Das Privatgutachten Dr. phil. O.________ enthält keine sachdienlichen Angaben, die zu beachten wären, sondern stellt nur eine - nicht unfallkausale - Funktionsstörung fest. SUVA und Vorinstanz haben auf Grund zahlreicher medizinischer Berichte die Arbeitsunfähigkeit der Versicherten auf 25 % geschätzt. Die Erstdiagnose ist im Verlaufe des lang dauernden Verfahrens immer bestätigt worden, insbesondere auch durch die Neurochirurgische Klinik am Spital X.________ (Konsiliarbericht Prof. Dr. G.________ vom 15. Februar 1999). Da die Versicherte seit längerem zu 75 % gearbeitet hat, waren zusätzliche neuropsychologische Abklärungen nicht notwendig.