Citation: C 241/06 11.01.2007 E. 3

Die Beschwerdeführerin wurde mit Schreiben vom 25. November 2004 schriftlich zu einem nächsten Beratungsgespräch auf den 16. Dezember 2004 um 13.30 Uhr eingeladen. Am Montag, den 13. Dezember 2004 erklärte sie ihrer Beraterin X.________ beim RAV mittels Fax, sie stehe seit kurzem in einem Teil-Arbeitsverhältnis als Verkäuferin in einem Quartier-Laden. Das dabei erzielte Einkommen sei als Zwischenverdienst anzusehen. Sie könne deswegen den Termin für das Beratungsgespräch am 16. Dezember 2004 nicht wahrnehmen. Als Ersatztermin stehe sie jeden Montag ab dem 20. Dezember 2004 ab 13.30 Uhr zur Verfügung. In der Folge wurde die Beschwerdeführerin mit Schreiben vom 16. Dezember 2004 auf den 20. Dezember 2004 um 14.30 Uhr für ein Beratungsgespräch vorgeladen. Es steht fest und ist unbestritten, dass sie diesem fernblieb. In einem Schreiben vom 23. Dezember 2004 machte die Beschwerdeführerin geltend, sie habe am Freitag, den 17. Dezember 2004 den ganzen Tag versucht, X.________ telefonisch zu erreichen, was ihr nicht gelungen sei. Um 7 Uhr morgens des 17. Dezember 2004 habe sie in ihrer Post (Postfach) kein Schreiben des RAV vorgefunden. Am 20. Dezember 2004 habe sie zum Zeitpunkt des Beratungstermins persönlich ein Bewerbungsdossier bei der Gemeinde Y.________ abgegeben, weshalb sie nicht beim RAV erschienen sei. Schliesslich macht sie im kantonalen Beschwerdeverfahren und auch letztinstanzlich geltend, sie habe die Mitteilung vom 16. Dezember 2004 zum Beratungsgespräch erst am 20. Dezember 2004 entgegennehmen können, weshalb es ihr nicht möglich gewesen sei, daran teilzunehmen. Etwas anderes sei nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nachzuweisen.