Citation: 5A_403/2023 E. C

C.a. Am 24. September 2015 machte A.________ erneut eine Abänderungsklage anhängig und beantragte in der Sache, es sei festzustellen, dass sich die Parteien gegenseitig gestützt auf Art. 125 ZGB keinen persönlichen Unterhalt schuldeten. Als Grund dafür führte er hauptsächlich an, seine Einkommenssituation habe sich dauerhaft verschlechtert. C.b. Das Bezirksgericht wies die Klage mit Urteil vom 23. Oktober 2018 ab. Es begründete dies namentlich damit, A.________ hätte die Verschlechterung seiner Einkommenssituation als echtes Novum im Berufungsverfahren (Sachverhalt lit. B.b) vorbringen müssen, weshalb sie im zweiten Abänderungsprozess nicht zu berücksichtigen sei. Die von A.________ gegen dieses Urteil an das Obergericht erhobene Berufung blieb erfolglos (Entscheid vom 28. August 2019). Demgegenüber hiess das Bundesgericht seine Beschwerde gegen das Berufungsurteil gut und wies die Sache zur inhaltlichen Behandlung der Abänderungsklage an das Bezirksgericht zurück (Urteil 5A_874/2019 vom 22. Juni 2020). C.c. Dieses urteilte am 28. September 2021 neu und wies die Klage wiederum ab. Es erwog nebst anderem, einer allfälligen Einkommensverminderung sei bereits mit Ziff. 3 lit. d der genehmigten Scheidungsvereinbarung Rechnung getragen worden. Der begründete Entscheid wurde den Parteien am 30. Juni 2022 zugestellt.