Citation: 5A_626/2022 E. A

A.a. I.A.________ war Eigentümerin der Grundstücke Nrn. xxx, yyy, zzz und qqq sowie des Waldgrundstücks Nr. rrr, alle Grundbuch U.________ (LU). Mit öffentlich beurkundetem Kaufvertrag vom 6. Dezember 2018 verkaufte sie diese Grundstücke ihrem Neffen H.________, der die Grundstücke bis anhin von ihr gepachtet hatte. Mit Schreiben vom 2. April 2019 erklärte A.________, die Tochter der Verkäuferin, dem Käufer, in Bezug auf die von ihm erworbenen Grundstücke von ihrem Vorkaufsrecht nach Art. 42 Abs. 2 des Bundesgesetzes über das bäuerliche Bodenrecht vom 4. Oktober 1991 (BGBB; SR 211.412.11) Gebrauch zu machen. H.________ bestritt das Vorkaufsrecht und weigerte sich, an einer Eigentumsübertragung mitzuwirken. A.b. Am 4. September 2019 reichte A.________ beim Bezirksgericht Willisau Klage gegen H.________ ein und beantragte, soweit vor Bundesgericht von Interesse, diesen zur Verschaffung des Eigentums an den erwähnten Grundstücken (Bst. A.a) zu verpflichten, Zug um Zug gegen Bezahlung des Ausübungspreises durch die Klägerin an den Beklagten. A.c. Mit Urteil vom 25. November 2021 wies das Bezirksgericht Willisau die Klage ab, soweit es darauf eintrat. Die dagegen von A.________ beim Kantonsgericht Luzern eingereichte Berufung blieb ohne Erfolg. Das Kantonsgericht auferlegte die Gerichtskosten von Fr. 20'550.-- für das erstinstanzliche Verfahren und von Fr. 9'000.-- für das Berufungsverfahren A.________ und verpflichtete diese, H.________ für das erstinstanzliche Verfahren eine Parteientschädigung von Fr. 43'555.20 und für das Berufungsverfahren eine solche von Fr. 8'723.70 zu bezahlen. Das Berufungsurteil datiert vom 23. Juni 2022 und wurde am 7. Juli 2022 an die Parteien versandt.