Citation: U 402/00 08.03.2001 E. 4

4.- Zu prüfen bleibt das Massliche der geschuldeten Integritätsentschädigung, welche von SUVA und Vorinstanz auf 25 % festgesetzt wurde. a) Mit Verfügung vom 20. Oktober 1998 hat die SUVA die Integritätsentschädigung zunächst auf 20 % festgesetzt. Sie stützte sich dabei auf eine Beurteilung des Integritätsschadens durch Kreisarzt Dr. med. S.________ vom 6. Juli 1998, welcher den Status nach Wirbelfrakturen mit dauernden und erheblichen Schmerzen nach Tabelle 7 (Integritätsschaden bei Wirbelsäulenaffektionen) der von der SUVA herausgegebenen Richtwerte zur Bemessung von Integritätsschäden beurteilte und vom oberen Wert bei Schmerzgrad ++ (geringe Dauerschmerzen, bei Belastung verstärkt, auch in Ruhe) ausging. Im Einspracheentscheid vom 3. Mai 1999 erhöhte sie die Entschädigung gestützt auf eine Stellungnahme von Dr. med. T.________ vom Ärzteteam Unfallmedizin der SUVA auf 25 %, was dem mittleren Wert bei Schmerzgrad +++ (+/- starke Dauerschmerzen, Zusatzbelastung nicht möglich, auch nachts und in Ruhe; bei Verstärkung lange Erholungszeit) und einem Kyphose-Winkel von mehr als 21° wie auch der Hälfte des Wertes entspricht, wie er gemäss Anhang 3 zur UVV für eine sehr starke schmerzhafte Funktionseinschränkung der Wirbelsäule gilt. b) Der Beschwerdeführer macht geltend, mit der Annahme eines Mittelwertes von 25 % bei Schmerzgrad +++ und einem Kyphosewinkel von mehr als 21° lasse Dr. med. T.________ unberücksichtigt, dass der Integritätsschaden 50 % betragen könne, wie durch Klammervermerk in Tabelle 7 der Richtwerte festgehalten werde. Der Klammervermerk kann nur in dem Sinn verstanden werden, dass ein Integritätsschaden von 50 % lediglich in Ausnahmefällen angenommen werden kann. Ob damit der vom Bundesrat in Anhang 3 zur UVV festgelegte Rahmen in unzulässiger Weise eingeschränkt wird, kann offen bleiben, weil sich die Bemessung des zur Diskussion stehenden Integritätsschadens sowohl im Lichte der vom Bundesrat aufgestellten Richtlinien als auch der von der SUVA in Weiterentwicklung dieser Skala aufgestellten Richtwerte (vgl. hiezu BGE 113 V 219 Erw. 2b) als angemessen erweist. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Annahme eines Schmerzgrades +++ mit definitionsgemäss starken Dauerschmerzen eher grosszügig sein dürfte, ist dem Beschwerdeführer laut ärztlicher Beurteilung doch die Ausübung einer leichteren Tätigkeit ganztags zumutbar, was sich mit starken Dauerschmerzen kaum vereinbaren liesse. Zu einer Erhöhung der Integritätsentschädigung oder auch nur einer Rückweisung der Sache an die SUVA zur Neubeurteilung besteht daher kein Anlass.