Citation: 6B_915/2021 E. 5.1

5.1. Der Beschwerdeführer rügt weiter, der Tatbestand der Freiheitsberaubung von Art. 183 StGB werde von Art. 122 f. StGB bzw. von Art. 133 StGB konsumiert, wenn die Aufhebung der Fortbewegungsfreiheit eine blosse Folge der Körperverletzung bzw. des Raufhandels sei. Die Vorinstanz gehe zu Unrecht davon aus, die Einschränkung der Bewegungsfreiheit könne nicht als Resultat bzw. (unerwünschte) Nebenfolge der physischen Übergriffe in Form von Schlägen, Tritten etc. definiert werden. Der Beschwerdegegner 2 selber habe konstant geschildert, er sei von ihm und G.________ sofort nach Betreten der Wohnung geschlagen worden. Die gegenteiligen Feststellungen der Vorinstanz, auf welchen die Theorie der Freiheitsberaubung basiere, seien willkürlich. In der Hinderung des Beschwerdegegners 2, die Wohnung zu verlassen, liege eine klassische Nötigung.