Citation: 5A_463/2014 E. 9.1

9.1. So empört den Beschwerdeführer, dass die Vorinstanz seiner Frau für Freizeitaktivitäten (Sprachschule, Fitness, Ski, Gesangsunterricht und Kosmetikbesuche) pro Monat einen Betrag von Fr. 838.75 zugesteht, ihm aber keinen solchen "zusätzlichen Bedarf" zuspricht. Damit bestehe "klar eine Ungleichbehandlung". Art. 8 BV sei verletzt. Dass er im kantonalen Verfahren einen entsprechenden Betrag für sich verlangt und das Obergericht dies übersehen oder sich bewusst dagegen ausgesprochen hätte, behauptet der Beschwerdeführer aber nicht und lässt sich dem angefochtenen Entscheid auch nicht entnehmen. Damit fällt die Rüge der Verletzung des Gleichbehandlungsgebots in sich zusammen. Im Übrigen berücksichtigt die Vorinstanz den besagten Betrag als "Zuschlag" zum monatlichen Grundbetrag, weil die Ehefrau einen aufwändigen Lebensstil gewohnt sei und es im Eheschutzverfahren darum gehe, die Fortführung des bisher gewohnten Lebensstils zu ermöglichen. Dagegen kommt der Beschwerdeführer nicht auf, wenn er einfach behauptet, derartige Aufwendungen seien gemäss Rechtsprechung Bestandteil des Grundbetrages. In gleicher Weise scheitert der Beschwerdeführer auch hinsichtlich der monatlichen Fahrzeugkosten von Fr. 1'000.--, die das Obergericht der Beschwerdegegnerin mit Blick auf den bisherigen Lebensstandard der Parteien und unter Hinweis auf die erstinstanzlichen Erwägungen zugesteht. Er argumentiert, diese Bedarfsposition sei "absolut nicht den Verhältnissen angepasst", weil die Beschwerdegegnerin gar kein Auto benötige. Der Einwand geht an der Sache vorbei. Dass die Familie vor der Entzweiung der Parteien zwingend auf ein Kraftfahrzeug angewiesen gewesen wäre und sich die Verhältnisse diesbezüglich mit der Trennung dauerhaft und wesentlich verändert hätten, macht der Beschwerdeführer nicht geltend. Damit aber gesteht er selbst ein, dass ein Auto auch dann zum bisherigen Lebensstandard der Parteien gehört, wenn es nicht unabdingbar ist.