Citation: 8C_565/2020 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz hat erwogen, der (damalige) Rechtsvertreter des Beschwerdeführers habe in einer E-Mail vom 13. November 2018 an die Suva angegeben, der Mandant habe "nach dem Unfall - am Anfang noch - einige Wochen - oder waren es Monate - gearbeitet", habe "aber offenbar kein (en) Lohn erhalten". In Übereinstimmung damit fänden sich für die Monate März bis Mai und für Juli 2017 in den Akten Lohnabrechnungen der damaligen Arbeitgeberin (C.________ GmbH). Noch bevor über diese der Konkurs eröffnet worden sei, habe der Beschwerdeführer am 2. August 2017 mit der D.________ AG einen Arbeitsvertrag abgeschlossen, wonach er gleichentags vollzeitlich als Bauarbeiter angestellt worden sei. Diesen Arbeitsvertrag habe die D.________ AG am 7. November 2017 per 28. Februar 2018 aufgelöst. Für die Monate August und September 2017 habe sie den vertraglich vereinbarten Lohn ausbezahlt. Auch dem Schreiben des Rechtsvertreters vom 18. April 2019 sei zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer in diesen Monaten bei der D._______ AG gearbeitet und Lohn bezogen habe. Nachdem über diese am........ der Konkurs eröffnet worden sei, habe der Beschwerdeführer im Konkursverfahren seine Lohnforderungen bis 28. Februar 2019 geltend gemacht. Zudem habe er am 29. Januar 2019 bei der Arbeitslosenkasse Insolvenzentschädigung beantragt. Abschliessend hat das kantonale Gericht erkannt, angesichts der zahlreichen aktenkundigen Hinweise Dritter sei die von der Suva angenommene Arbeitstätigkeit des Beschwerdeführers als überwiegend wahrscheinlich erstellt. Aufgrund der Angaben des Steueramtes vom März 2019 zum tatsächlich erzielten Verdienst vor dem Unfall sei die Zulässigkeit zur revisionsweisen Anpassung des Taggeldanspruchs gemäss Art. 53 Abs. 1 ATSG von vornherein gegeben gewesen.