Citation: 4D_37/2023 E. 2

Der Beschwerdeführer berief sich im vorinstanzlichen Verfahren nicht auf die Sachgewährleistung, sondern machte nur Willensmängel geltend. Der Personenwagen hatte am 7. Juli 2011 vor dem Verkauf einen Hagelschaden erlitten. Der Beschwerdeführer wirft dem Beschwerdegegner vor, er habe im Kaufvertrag dennoch erklärt, dass der Personenwagen unfallfrei sei und dass ihm keine Mängel bekannt seien. Am 18. August 2017 entstand am Personenwagen nach dem Verkauf abermals ein Hagelschaden. Der Beschwerdeführer machte im kantonalen Verfahren geltend, gemäss Schadenexperte werde die Reparatur des zweiten Hagelschadens unbefriedigend ausfallen, weil der erste Hagelschaden nicht fachmännisch repariert worden sei. Der Beschwerdegegner habe ihn über den ersten Hagelschaden getäuscht.