Citation: 2C_187/2020 E. 2.4

2.4. Vorliegend ist strittig, ob die im interkantonalen Verhältnis gestützt auf Art. 4b Abs. 2 StHG vorzunehmende pro rata temporis Gewichtung der Vermögenssteuer zwischen dem Wohnsitzkanton und dem Liegenschaftskanton (Gewichtungsmethode) auch im internationalen Verhältnis zur Anwendung gelangt und der Wert der erst im Laufe des Jahres 2016 erworbenen Farm Nr. 7 bei der Steuerausscheidung pro rata temporis für die Zeit ab 1. Januar 2016 bis zum Kauf am 10. Oktober 2016 im Umfang von Fr. 1'317'500.-- rechtmässig dem im Kanton Zürich steuerbaren Vermögen zugeschlagen wurde. Die Vorinstanz erblickte auf der Basis von § 5 Abs. 3 i.V.m. § 10 Abs. 3 StG/ZH eine ausreichende gesetzliche Grundlage für dieses Vorgehen während die Beschwerdeführer gegenteiliger Ansicht sind. Die Vorinstanz habe fälschlicherweise eine genügende gesetzliche Grundlage für eine Korrektur des steuerbaren Vermögens im Kanton Zürich angenommen und dadurch das Legalitätsprinzip verletzt, indem sie eine steuerbegründende Tatsache geschaffen habe, die nicht auf einer Gesetzesnorm beruhe.