Citation: 6B_1474/2020 E. B

Mit Entscheid vom 30. September 2020 stellte das Obergericht des Kantons Thurgau die Rechtskraft des erstinstanzlichen Freispruchs vom Vorwurf der qualifizierten Veruntreuung fest und sprach A.________ vom Vorwurf der Geldwäscherei frei. Es verurteilte ihn wegen qualifizierter Veruntreuung zu einer Freiheitsstrafe von 24 Monaten mit bedingtem Strafvollzug bei einer Probezeit von drei Jahren. Es verpflichtete ihn zur Zahlung von Fr. 216'815.55 zuzüglich Zins zu 5% seit 21. Februar 2017 an die C.________ AG. Ferner sprach es dem Staat eine Ersatzforderung in Höhe von Fr. 188'162.50 zu. Es verfügte, dass der beschlagnahmte Betrag von Fr. 220'000.-- vorab zur Deckung der Verfahrenskosten verwendet und die Beschlagnahme im Mehrbetrag im Hinblick auf die Durchsetzung der Ersatzforderung aufrecht erhalten wird. Schliesslich regelte es die Kosten- und Entschädigungsfolgen. Hinsichtlich des Schuldspruchs erachtet das Obergericht folgenden Sachverhalt als erwiesen: A.________ hat im Zeitraum vom 2. Dezember 2015 bis 24. Februar 2017 Gelder der C.________ AG, die ihm im Rahmen seiner üblichen Tätigkeit als Rechtsanwalt anvertraut worden waren, im Umfang von Fr. 216'815.55 bezogen und für eigene private sowie geschäftliche Verpflichtungen verbraucht, ohne dass hierfür ein entsprechender Gegenwert in Form von Bargeld vorhanden war.