Citation: B 36/05 01.12.2005 E. 5.2

5.2.1 Wie bereits in Erwägung 4.2 dargelegt, bestimmt Art. 17 Ziff. 8 des Reglements 1996, dass bei einem Rückfall innert eines Jahres keine neue zweijährige Wartefrist ausgelöst wird und inzwischen erfolgte Leistungsanspassungen rückgängig gemacht werden. Folgerichtig wurde der Versicherte - nach einer reglementsgemässen Wartezeit von sechs Monaten (Art. 16 Reglement 1996) - ab Dezember 1999 von der Bezahlung von Beiträgen befreit (Schreiben der Basler vom 12. September 2003). Damit bemisst sich die Leistung auf Grund der Verhältnisse im Zeitpunkt des Eintritts der Arbeitsunfähigkeit, also des Lohnes im Juni 1999. Die danach erfolgten Lohnerhöhungen waren nicht mehr versichert. Auch im Lichte von BGE 118 V 40 Erw. 2b/aa - worauf sich C.________ beruft - besteht angesichts der eindeutigen Reglementsbestimmung hinsichtlich des Zeitpunkts, in dem der versicherte Verdienst bestimmt wird, keine Bindung an die IV-rechtliche Festsetzung des Beginns der Arbeitsfähigkeit. 5.2.2 Da sich dieses Ergebnis bereits auf Grund der Auslegung des Reglements ergibt, besteht kein Bedarf nach einer Lückenfüllung oder einer analogen Anwendung von Art. 23 BVG. Die Festlegung der für Invalidenleistungen massgebenden Berechnungsgrundlage liegt ausserhalb des Normzweckes von Art. 23 BVG. Diese Bestimmung darf deshalb auch nicht auf dem Wege der Analogie zur Schliessung einer diesbezüglichen Regelungslücke im kantonalen Vorsorgerecht herangezogen werden (vgl. Urteil N. vom 17. Februar 2004, B 35/03, Erw. 3.3.5). 5.3 Auch der Umstand, dass dem Versicherten in den Jahren 2000 bis 2002 noch Versicherungsausweise ausgestellt worden sind, aus denen sich ein höherer versicherter Verdienst und damit höhere Renten entnehmen liessen, ergibt keinen Widerspruch zum Dargelegten. Es handelte sich dabei um automatisierte Ausdrucke unter der Annahme, dass der Versicherungsfall in den genannten Jahren eintreten würde ("Prestazioni in caso di decesso e invalidità nel 2002"). Damit trugen sie der individuellen Situation des Versicherten, also der im Juni 1999 eingetretenen Arbeitsunfähigkeit, welche im Sinne des geltenden Reglements nicht mehr unterbrochen worden war, keine Rechnung. Eine Vertrauensgrundlage im Sinne der Rechtsprechung zu Treu und Glauben ist damit nicht geschaffen worden. 5.4 Zusammenfassend hat die Vorsorgestiftung die Hinterlassenenrenten zu Recht auf der Einkommensbasis des Jahres 1999 ermittelt. Unter dieser Prämisse ist das Quantitativ nicht bestritten.