Citation: 1C_12/2007 08.01.2008 E. A

Das Amt für Städtebau der Stadt Zürich verfügte am 4. Januar 2006 Beseitigungsbefehle für besondere beleuchtete Reklameanlagen an drei historischen Gebäuden in der Zürcher Altstadt. In den Erwägungen wurde die Erteilung von nachträglichen Baubewilligungen sinngemäss abgelehnt. Diesen Verfügungen lag im Wesentlichen folgender Sachverhalt zugrunde. Im Laufe des Jahres 2005 hatten die betroffenen Grundeigentümer nach ihrer Darstellung der X.________ AG das Recht eingeräumt, in bestehende Vitrinen im Erdgeschoss dieser Gebäude grossformatige Flachbildschirme hineinzustellen. Auf diesen Werbemittelträgern wurden sowohl Reklamen für die in den Liegenschaften ansässigen Geschäfte und Betriebe (sog. Eigenreklamen) als auch Fremdreklamen ausgestrahlt. Die Monitore waren so eingestellt, dass sie Standbilder zeigten, die alle 10 Sekunden wechselten. Beim ersten betroffenen Gebäude handelt es sich um das Haus "Zum Brotkorb", Parzelle Nr. 6234. Der Eckbau liegt am Zusammenschluss von Limmatquai und Niederdorfstrasse beim Central; er steht im Eigentum der Y.________ AG. Dort waren zwei bewilligte Schaukästen an der rückwärtigen Fassade auf die Niederdorfstrasse hin mit den Monitoren ausgestattet worden. Ferner geht es um das Haus "Zum Schwarzen Kessel", Parzelle Nr. 7129, Ecke Niederdorfstrasse/Gräbligasse, im Eigentum von Z.________. Der strittige Monitor wurde an der Fassade gegen die Gräbligasse in der oberen Hälfte einer ehemaligen Fensteröffnung eingerichtet; die Öffnung soll im Laufe der Zeit zu einem Schaufenster umfunktioniert worden sein. Sodann ist das Haus "Zum Schwibbogen", Parzelle Nr. 2364, Ecke Oberdorfstrasse/Geigergasse, betroffen; die Liegenschaft gehört A.________. Dort wurde der Monitor im oberen Teil einer ehemaligen Türöffnung auf die Geigergasse hin angebracht; diese Öffnung soll in einem nicht aktenkundigen Zeitpunkt in einen Schaukasten umgewandelt worden sein.