Citation: 2C_759/2018 E. 1.3

1.3. Die Vorinstanz ist auf die vom Beschwerdeführer dort angehobene Beschwerde wegen Verspätung nicht eingetreten. Streitgegenstand im bundesgerichtlichen Verfahren kann daher im Prinzip nur die Frage bilden, ob das Nichteintreten zu Recht erfolgt ist. In einer Eventualbegründung hat sich die Vorinstanz jedoch ausführlich auch mit der materiellen Frage auseinandergesetzt, ob der Widerruf der Niederlassungsbewilligung und die damit verbundene Wegweisung rechtmässig sei. Sie ist zum Schluss gekommen, selbst bei einem Eintreten wäre die Beschwerde abzuweisen gewesen. In einer solchen Konstellation beurteilt das Bundesgericht auch die materielle Rechtslage und sieht aus prozessökonomischen Gründen davon ab, den angefochtenen Entscheid aufzuheben, wenn zwar zu Unrecht auf das Gesuch nicht eingetreten wurde, die Eventualbegründung in der Sache aber zutreffend ist. Deshalb muss sich die Beschwerdebegründung (Art. 42 Abs. 2 BGG) in solchen Fällen sowohl mit dem Nichteintreten als auch mit der materiellrechtlichen Seite auseinandersetzen (BGE 139 II 233 E. 3.2; LAURENT MERZ, in: BSK zum BGG, 2. Aufl. 2018, N. 73 zu Art. 42 BGG), was vorliegend der Fall ist. Jedenfalls ist der oben erwähnte Eventualantrag des Beschwerdeführers, die Vorinstanz anzuweisen, auf sein Gesuch einzutreten, bei dieser Rechtslage ohne Gegenstand.