Citation: U 208/06 06.03.2007 E. 3

3.1 Streitgegenstand bildet der Einspracheentscheid vom 21. März 2005, mit welchem die SUVA dem Beschwerdeführer in Bestätigung der Verfügung vom 20. November 2003 ab 1. Juli 2003 eine Invalidenrente aufgrund einer Erwerbsunfähigkeit von 20 % zugesprochen hat. Weil der Einspracheentscheid an die Stelle der angefochtenen Verfügung tritt, hatte die SUVA allfällige Änderungen im Sachverhalt bis zum Erlass des Einspracheentscheids mit zu berücksichtigen (Kieser, ATSG-Kommentar, Rz 25 zu Art. 52). Nachdem die SUVA Kenntnis von der erneuten, am 19. Januar 2005 erfolgten Operation am rechten Schultergelenk erhalten hatte, wäre sie verpflichtet gewesen, diesen Sachverhalt in die Beurteilung einzubeziehen. Sie durfte sich - entgegen den Ausführungen in der vorinstanzlichen Duplik - nicht mit der Feststellung begnügen, dem Versicherten bleibe es unbenommen, einen Rückfall zu melden. Zu einer Rückweisung der Sache an die SUVA besteht indessen kein Anlass, wie sich aus dem Folgenden ergibt. 3.2 Gemäss Rechtsprechung gelten aufgrund des Art. 108 Abs. 2 OG nach Ablauf der Beschwerdefrist eingereichte neue Beweismittel als unzulässige Noven, es sei denn, dass ausnahmsweise ein zweiter Schriftenwechsel (Art. 110 Abs. 4 OG) angeordnet wurde. Zu berücksichtigen sind in der Regel nur Eingaben, welche dem Gericht innert der gesetzlichen Frist (Art. 106 Abs. 1 OG) vorliegen. Anders verhält es sich lediglich dann, wenn nach Ablauf der Beschwerdefrist oder nach Abschluss des Schriftenwechsels unaufgefordert eingereichte Schriftstücke neue erhebliche Tatsachen oder schlüssige Beweise enthalten, welche eine Revision im Sinne von Art. 137 lit. b OG zu rechtfertigen vermöchten (BGE 127 V 353). Vorzubehalten ist ferner der Fall, dass sich die vorinstanzliche Feststellung des entscheidrelevanten Sachverhalts als mangelhaft erweist (Art. 132 lit. b OG). Nur unter diesen Aspekten ist der vom Beschwerdeführer nachgereichte Arztbericht vom 8. Juni 2006 ins Recht zu nehmen.