Citation: 1C_38/2017 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz hat die Notwendigkeit eines Quartierplanverfahrens für die umstrittenen Änderungen bei der Strasse Wässeri und dem Weg Heerenrainli verneint, sondern das Strassenprojekt als dafür zulässiges Instrument betrachtet. Immerhin stellt die Strasse Wässeri gemäss der Vorinstanz nur eine Quartierstrasse dar. Im Gegensatz dazu handelt es sich bei der Dorfstrasse nach dem kommunalen Verkehrsplan um eine Sammelstrasse. Das Vorgehen über ein Strassenprojekt hat die Vorinstanz damit gerechtfertigt, dass die Strasse Wässeri nicht auf einem Quartierplan, sondern auf einer rein privaten Erschliessungslösung mittels einfacher Baubewilligung vom 12. Juni 2006 beruht. Wenn eine solche Strasse in der Folge auf die Gemeinde übertragen werde, so habe letztere bei Änderungen an der Verkehrsanlage von untergeordneter Bedeutung - wie im vorliegenden Fall - die Auswahl, ob sie dafür ein eigentliches Quartierplanverfahren oder ein Strassenprojekt durchführe. Die Beschwerdeführer hätten hinzunehmen, dass sie beim Strassenprojekt weniger weit gehende Mitsprache- und Mitwirkungsrechte als bei einem Quartierplanverfahren hätten. Derartige Ansprüche würden ein Korrelat zu den regelmässig gewichtigen Eingriffen in Eigentumspositionen der Betroffenen bilden; mit derartigen Eingriffen sei das vorliegende Strassenprojekt jedoch nicht verbunden.