Citation: 5A_466/2018 E. 1

Mit Entscheid vom 11. April 2018 wies die KESB Mittelland Nord das von A.________ gestellte Gesuch um Entlassung aus der fürsorgerischen Unterbringung ab und regelte im Übrigen zahlreiche Aspekte im Rahmen der Beistandschaft. Dieser Entscheid wurde A.________ am 21. April 2018 zugestellt. Am 22. Mai 2018 erhob A.________ hiergegen Beschwerde beim Obergericht des Kantons Bern, welches mit Entscheid vom 28. Mai 2018 darauf nicht eintrat mit der Begründung, die Beschwerdefrist sei abgelaufen. Gegen diesen Nichteintretensentscheid hat A.________ am 31. Mai 2018 beim Bundesgericht eine Beschwerde eingereicht. Ferner verlangt sie die aufschiebende Wirkung. Am 1. Juni 2018 hat sie ausserdem die superprovisorische Erteilung der aufschiebenden Wirkung verlangt, was mit Präsidialverfügung vom 4. Juni 2018 abgewiesen wurde. Mit Vernehmlassung vom 6. Juni 2018 hat das Obergericht in Bezug auf den Fristenlauf einen Irrtum festgehalten, ohne förmlich ein Begehren zu stellen. Gemäss Vernehmlassung vom 15. Juni 2018 hält auch die KESB die kantonale Beschwerde für fristgerecht, regt aber eine materielle Beurteilung durch das Bundesgericht an und verlangt für diesen Fall die Beschwerdeabweisung.