Citation: 8C_35/2007 18.02.2008 E. 4

Die Umschulung zum polytechnischen Mitarbeiter in der Firma H.________ AG musste wegen Rückengebrechen sowie Fussbeschwerden und mithin aus Gründen abgebrochen werden, die mit der Nichteignungs-Verfügung und einer allfälligen Berufskrankheit des Beschwerdeführers nichts zu tun haben (Bericht der IV-Stelle Bern vom 20. November 2001). Wenn der Versicherte wegen den genannten Leiden letztlich nur eine Tätigkeit als Chauffeur für Kleinlastwagen aufnehmen konnte, so entspricht das von ihm dort erzielte, gegenüber demjenigen eines polymechanischen Mitarbeiters niedrigere Gehalt nicht dem zumutbaren Invalideneinkommen, das für die Ermittlung des aufgrund einer möglichen Berufskrankheit gegebenen Invaliditätsgrades massgebend ist. Vielmehr ist davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer ohne die nicht mit der Berufskrankheit zusammenhängenden Leiden ein Einkommen erzielen könnte, das dem eines polymechanischen Mitarbeiters entspricht. Eine solche Tätigkeit wurde mit der Umschulungsmassnahme der IV anvisiert. Der Einwand des Beschwerdeführers, dass er seine Tätigkeit als Bäcker nicht wegen des Rückenleidens habe aufgeben müssen, führt zu keinem anderen Ergebnis, denn die Umschulungsmassnahme musste ja gerade wegen einer allfälligen Berufskrankheit eingeleitet werden. Nicht massgebend ist auch der während der Umschulungsmassnahme tatsächlich erzielte Verdienst von Fr. 4'800.-- pro Monat, da dieser nicht dem Lohn nach absolvierter Umschulung entspricht. Nach der Umschulung vom 28. Mai 2001 bis 31. Mai 2003 hätte der Beschwerdeführer als polymechanischer Mitarbeiter in der Firma H.________ AG Fr. 5200.-- im Monat (x 13) verdient. Für das Jahr 2004 wäre somit unter Berücksichtigung eines durchschnittlichen Nominallohnanstieges von 0,9 % (Die Volkswirtschaft, Heft 12/2007, S. 99 Tabelle B10.2) auf dem ab Juni 2003 in Aussicht gestellten, auf ein Jahr hochgerechneten Gehalt ein Invalideneinkommen von Fr. 68'208.40 (Fr. 5200.-- x 13 x 1.009) erzielbar gewesen. In Beziehung gesetzt zu dem zwischen den Parteien unbestrittenen Valideneinkommen von Fr. 74'700.-- ergibt sich ein Invaliditätsgrad von gerundet (BGE 131 V 121) 9 %. Dieser Wert liegt unter dem gemäss Art. 18 Abs. 1 UVG für eine Rentenberechtigung mindestens erforderlichen Invaliditätsgrad von 10 %.