Citation: 5A_97/2019 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz hielt vorab fest, dass das Urteil des Bezirksgerichts vom 19. November 2018 durchaus ein taugliches Anfechtungsobjekt für eine Beschwerde nach Art. 18 Abs. 1 SchKG darstelle. Indes habe die Beschwerdeführerin dieses Urteil beim Bezirksgericht angefochten, welches für die Behandlung der Beschwerde nicht zuständig sei. Da dieses Vorgehen bewusst und entgegen der unmissverständlichen Rechtsmittelbelehrung erfolgt sei, habe das Bezirksgericht die Beschwerde vom 22. November 2018 nicht an die obere Aufsichtsbehörde weiterleiten müssen und die Eingabe habe nicht fristwahrend gewirkt. Damit erwiesen sich die drei Beschwerden vom 12. und 13. Dezember 2018 gegen das Urteil vom 19. November 2018 als verspätet. Indes mache die Beschwerdeführerin ausschliesslich die Nichtigkeit des erstinstanzlichen Urteils geltend und verlange die Rückweisung der Sache zur Neubeurteilung an das Bezirksgericht. Zu prüfen seien daher einzig die von der Beschwerdeführerin vorgebrachten Nichtigkeitsgründe.