Citation: 6B_753/2018 E. 1

Die Regionale Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland verurteilte den Beschwerdeführer mit Strafbefehl vom 13. Dezember 2017 wegen Beschimpfung (mehrfach) und Drohung (mehrfach) zu einer Geldstrafe von 90 Tagessätzen zu je Fr. 90.--. Der Strafbefehl wurde per Einschreiben an die Adresse des Beschwerdeführers versandt, konnte jedoch nicht persönlich zugestellt werden und wurde dem Beschwerdeführer daher mittels Abholeinladung am 15. Dezember 2017 zur Abholung gemeldet. Am 27. Dezember 2017 wurde der Strafbefehl mit dem Vermerk "nicht abgeholt" retourniert. Die Staatsanwaltschaft übermittelte dem Beschwerdeführer den Strafbefehl am 15. Januar 2018 erneut mittels normaler Post, wobei sie gleichzeitig auf die Folgen einer nicht abgeholten eingeschriebenen Postsendung gemäss Art. 85 Ziff. 4 StPO hinwies. Am 16. Januar 2018 erhob der Beschwerdeführer Einsprache gegen den Strafbefehl. Nachdem ihn die Staatsanwaltschaft darauf aufmerksam machte, dass sie die Einsprache als verspätet erachte, und ihn auf die Möglichkeit der Wiederherstellung hingewiesen hatte, teilte der Beschwerdeführer mit, an seiner Einsprache festhalten zu wollen. Am 16. Februar 2018 leitete die Staatsanwaltschaft die Akten an das Regionalgericht Bern-Mittelland weiter, welches am 12. März 2018 auf die Einsprache wegen Verspätung nicht eintrat und die Rechtskraft des Strafbefehls feststellte. Eine dagegen gerichtete Beschwerde wies das Obergericht des Kantons Bern mit Beschluss vom 19. Juni 2018 ab. Konkrete Anzeichen für einen Fehler bei der Zustellung des Strafbefehls bzw. des Abholscheins seien nicht erkennbar. Der Beschwerdeführer wendet sich an das Bundesgericht.