Citation: 5A_735/2022 E. A

Die Beschwerdeführerin ist eine von vier Töchtern der anfangs 2016 verstorbenen Erblasserin, welche diese alle enterbt, mit ihrem Ehemann einen Ehevertrag abgeschlossen und testamentarisch die UNICEF als Erbin eingesetzt hatte. Mit Klage vom 31. Oktober 2017 verlangte die Beschwerdeführerin nebst der Feststellung des Nachlasses namentlich die Feststellung der Nichtigkeit des Testamentes und des Ehevertrages. Mit Urteil vom 14. März 2022 stellte das Bezirksgericht Luzern fest, dass nach Durchführung der güterrechtlichen Auseinandersetzung kein teilbarer Nachlass bestehe, und wies im Übrigen sämtliche Begehren ab.