Citation: 8C_5/2023 E. 6.2

6.2. Abgesehen davon stellten nahezu sämtliche behandelnde Fachärzte bereits vor dem Abschluss des Verwaltungsverfahrens - und der Begutachtung vom 26. Mai 2021 - entsprechende Diagnosen im Rahmen eines schizoaffektiven Störungsbildes (vgl. Berichte der Klinik E.________ vom 8. März 2018, der Klinik F.________ vom 12. März 2018, des Sanatoriums G.________ vom 19. Juli 2019 sowie der behandelnden Psychiater Dres. med. H.________ vom 7. November 2019 und I.________ vom 24. August 2020). Zwar stand der Beschwerdeführer im Zeitpunkt dieser Berichterstattungen mehrheitlich unter dem Einfluss verschiedener Suchtmittel, was nicht zuletzt die Haaranalyse vom 2. November 2020 hinsichtlich Amphetamine und Methamphetamine bestätigte. Indessen trat die bereits vordiagnostizierte schizoaffektive Störung trotz Abstinenz und psychopharmakologischer Behandlung gemäss den eingangs (E. 6.1 hievor) erwähnten Unterlagen nicht nur erneut auf, sondern verstärkte sich zusehends. Der Beschwerdedeführer befand sich denn auch vom 24. Januar bis Mitte Juni 2022 bis auf knapp drei Wochen praktisch durchgehend in stationärer psychiatrischer Behandlung. Laut Einschätzung der Klinik C.________ sei "bei langjährigen frustranen Versuchen, eine medikamentöse Remission zu erreichen", eine therapieresistente paranoide Schizophrenie festgestellt (respektive bestätigt) worden. Eine nennenswerte Amphetaminkonzentration oder ein anderweitiger Substanzmissbrauch war zu diesem Zeitpunkt im Labor nicht nachweisbar (vgl. Austrittsbericht vom 29. Juni 2022). Vor diesem Hintergrund erscheint die zentrale Begründung des Dr. med. B.________, die festgestellten psychotischen Symptome würden sich beim Beschwerdeführer unter antipsychotischer Behandlung und gesicherter Amphetaminabstinenz jeweils rasch ("bis 1 Woche") zurückbilden, offenkundig überholt. Zu erinnern ist ausserdem daran, dass die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde, Bezirk U.________, den Beschwerdeführer am 14. Juli 2022 unter Vertretungsbeistandschaft (Art. 394 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 395 Abs. 1 ZGB) stellte.