Citation: 5A_921/2018 E. B

Mit Beschluss vom 26. Juni 2013 errichtete die KESB Ausserschwyz für die drei Kinder in Bezug auf das Strafverfahren je eine Prozessbeistandschaft. Ferner errichtete die KESB am 11. Juni 2014 für C.________ und D.________ eine Erziehungsbeistandschaft. Im Januar 2016 zog die Mutter mit den drei Kindern um, wobei sie namentlich durch G.________ und die Familie H.________ praktische und finanzielle Unterstützung erhielt. Die Mutter und G.________ führten einige Monate eine Paarbeziehung. Der älteste Sohn B.________ wurde im Sommer 2016 unter der Woche im Jugenddorf V.________ platziert mit dem Ziel, dort eine Lehre beginnen zu können. Ab ca. Januar 2017 lebte D.________ weitgehend bei G.________ und die beiden verbrachten Ferien auf Hawaii. Von diesen Umständen erfuhren die Beiständin und die KESB Ausserschwyz erst im Nachhinein. Am 26. Juni 2017 meldete sich G.________ bei der Amtsbeistandschaft und ersuchte darum, dass seine Betreuung von D.________ in ein offizielles Pflegeverhältnis überführt werde. Nach Besprechungen mit der Mutter und G.________ gab die KESB am 25. Oktober 2017 eine Begutachtung in Auftrag; ferner erteilte sie der Mutter die Weisung, D.________ umgehend in ihre Obhut zu nehmen, worauf diese mit Schreiben vom 10. November 2017 von G.________ ihren Sohn D.________ zurückforderte, was dieser konkludent ablehnte und am 13. November 2017 mit einer Gefährdungsmeldung quittierte, wonach die Mutter nicht in der Lage sei, ihren Sohn richtig zu erziehen. Noch am gleichen Nachmittag begab sich eine Polizeipatrouille zur Wohnung von G.________. Die Kinder äusserten, unter keinen Umständen zur Mutter zurückkehren zu wollen. Nach telefonischer Rücksprache mit der KESB wurde den anwesenden Personen (G.________, H.H.________ und J.________) seitens der Kantonspolizei eröffnet, dass die Kinder fremdplatziert würden, was in der Folge auch geschah. Mit E-Mail vom 14. November 2017 an die KESB beantragte G.________, dass den Kindern ein Kinderanwalt zur Seite gestellt werde. Mit Verfügung vom 16. November 2017 entzog die KESB der Mutter superprovisorisch das Aufenthaltsbestimmungsrecht über C.________ und D.________.