Citation: 5A_436/2016 E. 4.3

4.3. Der angebliche Fehler bei der Pfanderrichtung kann somit im Vollstreckungsverfahren behoben werden und begründet kein schutzwürdiges Interesse an einer allgemeinen Feststellungsklage. Den Betreibungsweg hat der Kläger folgerichtig denn auch bis zum Rechtsvorschlag der Beklagten und zum Gesuch um provisorische Rechtsöffnung gegen die Beklagte eingeschlagen (Bst. B oben), dann aber offenbar fallengelassen und eine allgemeine Feststellungsklage erhoben, was das Obergericht als "unverständlich" (S. 13) bezeichnet hat. Näheres, namentlich einen Zusammenhang seiner Feststellungsklage mit dem früheren Betreibungsverfahren, ist in tatsächlicher Hinsicht weder erstellt noch vom Kläger behauptet. Die allgemeine Feststellungsklage aber ist gegenüber dem Betreibungsweg hier subsidiär.