Citation: 4A_340/2019 E. 3.4

3.4. Weiter erblickt die Beschwerdeführerin darin, dass das Obergericht ihre Berufung als Beschwerde statt als Berufung und somit im falschen Rechtsmittelverfahren behandelt habe, eine Verletzung von Art. 9 BV sowie von Art. 29 Abs. 1 und 2 BV. Sie begründet jedoch in diesem Punkt keine zulässige Verfassungsrüge. Namentlich zeigt sie weder auf, dass das Verständnis des Obergerichts, wonach das bereits rechtskräftig erledigte Rechtsbegehren C. bei der Bestimmung des Streitwerts nach Art. 308 Abs. 2 ZPO nicht zu berücksichtigen ist, geradezu willkürlich sein oder im Widerspruch zu Art. 29 Abs. 1 BV stehen soll, noch, dass ihre Äusserungsmöglichkeiten im Beschwerdeverfahren den verfassungsrechtlichen Mindestanforderungen des rechtlichen Gehörs nicht genügen würden (vgl. Urteil 4D_19/2018 vom 23. August 2018 E. 3.3).