Citation: 6B_140/2020 E. 5.1

5.1. Der Beschwerdeführer wendet sich gegen die Verwertung des Porsche Cayenne. Konkret bringt er vor, die Staatsanwaltschaft habe dessen Beschlagnahme mit Verfügung vom 13. Februar 2015 damit begründet, dass dieser zur Sicherstellung von Verfahrenskosten, Geldstrafen und Bussen gebraucht werde. Angaben zu den zu erwartenden Verfahrenskosten habe sie jedoch nicht gemacht. Damit sei fraglich, ob überhaupt von einer rechtsgenüglichen Beschlagnahmeverfügung gesprochen werden könne. Dennoch habe die Vorinstanz die Verwertung des beschlagnahmten Porsche Cayenne angeordnet. Dabei habe sie einzig festgestellt, dass der Beschwerdeführer die Verfahrenskosten sowie die Verbindungsbusse bezahlen müsse. Die weiteren Voraussetzungen einer Verwertung zwecks Deckung der Verfahrenskosten habe die Vorinstanz nicht geprüft. So habe sie nicht abgeklärt, ob er für die Verfahrenskosten und die Busse anderweitig aufkommen könne. Auch zur Zumutbarkeit der Verwertung habe sich die Vorinstanz nicht geäussert. Mit ihren knappen Erwägungen verletze sie ihre Begründungspflicht und die Einziehung und Verwertung des Porsche Cayenne im Ergebnis Bundesrecht.