Citation: 1C_203/2023 E. 5.7.1

5.7.1. Soweit er der Vorinstanz vorwirft, sie habe das Interesse an der Wahrheitsfindung und Waffengleichheit im parallel laufenden Zivilprozess B.2014.55 nicht hinreichend gewichtet, ist er nicht zu hören. Gemäss Art. 6 Ziff. 1 EMRK hat jede Person in Verfahren vor Gerichts- und Verwaltungsinstanzen Anspruch auf gleiche und gerechte Behandlung sowie auf Beurteilung innert angemessener Frist. Der Grundsatz der Waffengleichheit bildet Teilgehalt dieses Gebots (BGE 133 I 1 E. 5.3.1 mit Hinweisen). Die Waffengleichheit stellt sicher, dass sich alle Parteien mit gleicher Wirksamkeit am Verfahren beteiligen können, in gleicher Weise über den Gang des Verfahrens unterrichtet werden und ihre Anliegen unter den gleichen Bedingungen und Möglichkeiten vortragen können (REGINA KIENER/BERNHARD RÜTSCHE/MATHIAS KUHN, Öffentliches Verfahrensrecht, 3. Aufl. 2021, S. 55 f. Rz. 220 f.). Aus dem Gebot der Waffengleichheit im Forderungsprozess B.2014.55 folgt indes kein Anspruch auf Entbindung vom Amtsgeheimnis im vorliegenden Verfahren. Gleiches gilt auch für das Gebot der Wahrheitsfindung. Sodann vermag der Beschwerdeführer auch aus dem Bundesgerichtsentscheid 2C_215/2015 vom 16. Juni 2016 nichts zu seinen Gunsten abzuleiten. Der zitierte Entscheid ist nicht einschlägig.