Citation: 7B_1124/2024 E. 3.3.1

3.3.1. Gemäss bisheriger Rechtsprechung wäre dies zu bejahen: Demnach konnten die verübten Straftaten sowohl Gegenstand einer rechtskräftigen Verurteilung, aber auch eines noch hängigen Strafverfahrens bilden, sofern mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit feststand, dass die beschuldigte Person solche Straftaten begangen hat. Der haftrechtliche Nachweis, dass die beschuldigte Person eine Straftat verübt hat, galt bei einem glaubhaften Geständnis oder einer erdrückenden Beweislage als erbracht (BGE 150 IV 149 E. 3.1.3; 143 IV 9 E. 2.3.1; je mit Hinweisen).