Citation: 4A_367/2022 E. 3

Das Handelsgericht trat auf das Ausweisungsgesuch in Bezug auf die Beschwerdegegnerin 1 aus zwei Gründen nicht ein: Es war erstens der Auffassung, dass der Sachverhalt nicht liquid sei, und zwar betreffend die Frage, ob die Beschwerdegegnerin 1 die ausstehenden Mietzinse innert der dreissigtägigen Zahlungsfrist nach Art. 257d Abs. 1 OR bezahlt habe. Die Beschwerdeführerin habe im Ausweisungsgesuch zwar behauptet, dass diese Mietzinszahlungen nicht erfolgt seien, doch scheine zweifelhaft, ob dies zutreffe (dazu Erwägung 4). Die Vorinstanz verneinte zweitens das Bestehen einer liquiden Rechtslage, da in rechtlicher Hinsicht unklar sei, ob die Beschwerdeführerin mit den Kündigungen zu lange zugewartet habe (dazu Erwägung 5).