Citation: 5C.267/2002 24.02.2003 E. 2

2.1 In der Sache selbst bringt der Berufungskläger vor, es liege keine Schutzbedürftigkeit vor. Er könne seine Angelegenheiten selbst besorgen und gefährde niemanden. Im Übrigen sei die Massnahme unverhältnismässig und erweise sich als untaugliches Mittel, einerseits weil Amtsvormünder zeitlich schwer belastet seien und kaum persönliche Betreuung garantiert werden könne, andererseits wegen seiner fehlenden Kooperationsbereitschaft und seinem grundsätzlich renitenten Verhalten. 2.2 Das Vorbringen des Beschwerdeführers, er könne seine Angelegenheiten selbst erledigen und er gefährde durch sein Verhalten weder sich selbst noch andere, wendet sich gegen die für das Bundesgericht verbindlichen Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz (Art. 63 Abs. 2 OG) und ist deshalb im Berufungsverfahren unzulässig (Art. 55 Abs. 1 lit. c OG). Von vornherein unbehelflich ist sodann der Verweis des Berufungsklägers auf seine fehlende Kooperationsbereitschaft. Renitenz gegenüber vormundschaftlichen Massnahmen macht diese nicht gegenstandslos oder überflüssig; vielmehr spiegelt sich in der Androhung eines solchen Verhaltensmusters die im Gutachten aufgezeigte und im angefochtenen Urteil erwähnte fehlende Krankheitseinsicht. Ebenso wenig ist der Hinweis auf die (angebliche) Arbeitslast des Amtsvormundes - abgesehen davon, dass es sich dabei um eine unzulässige neue Tatsachenbehauptung handelt (Art. 55 Abs. 1 lit. c OG) - geeignet, die vormundschaftliche Massnahme als untauglich und damit als bundesrechtswidrig erscheinen zu lassen.