Citation: 1B_546/2019 E. 5.2

5.2. Die Vorinstanz hat im angefochtenen Entscheid ausgeführt, die fürsorgerische Unterbringung gehe in Bezug auf die Einschränkung der Bewegungsfreiheit wesentlich weniger weit als eine strafprozessuale Inhaftierung und genüge, gerade auch im Hinblick auf die wechselhafte Kooperationsbereitschaft des Beschwerdeführers, nicht. Bis auf Weiteres könne dieser nur mit einer solchen Inhaftierung von weiteren Delikten abgehalten werden, nicht aber mit einer lediglich befristeten fürsorgerischen Unterbringung. Mildere Massnahmen wie Weisungen (zur ambulanten Therapie) und Platzverweise hätten in der Vergangenheit nichts bewirkt. Medizinische Gründe stünden der Sicherheitshaft nicht entgegen, zumal die entsprechende Haftanstalt über eine spezielle Abteilung für psychisch auffällige Personen verfüge. Dass diese Feststellungen unter den gegebenen Umständen offensichtlich unzutreffend und damit willkürlich wären, wie der Beschwerdeführer vorbringt, ist nicht ersichtlich. Die Anordnung der fürsorgerischen Unterbringung ist zudem nicht strafprozessualer Natur, sondern erfolgt im Verfahren nach Art. 426 ff. ZGB, weshalb sie im vorliegenden Verfahren von vornherein nicht in Betracht kommt. Der Beschwerdeführer hat denn auch keinen entsprechenden Antrag gestellt. Er macht im Weiteren auch nicht geltend, er habe um Versetzung in den vorläufigen Massnahmenvollzug ersucht. Aus den Akten des laufenden Strafverfahrens geht vielmehr hervor, dass er sich gegen die im Urteil des Strafgerichts vom 20. November 2019 angeordnete stationäre Massnahme nach Art. 59 StGB gewandt und gegen das Urteil offenbar Berufung angemeldet hat. Auch insoweit ist daher nicht ersichtlich, dass zurzeit eine mildere Alternative zur strittigen Sicherheitshaft bestünde. Diese erscheint, zumal mit Blick auf die mittlerweile angeordnete stationäre Massnahme, auch sonst nicht als unverhältnismässig. Sie verletzt daher auch in dieser Hinsicht kein Bundesrecht.