Citation: 2C_95/2024 E. A

A.a. A.________ (geb. 1992) ist Staatsangehöriger von Äthiopien. Er reiste am 13. Oktober 2019 in die Schweiz ein und stellte am 26. November 2019 ein Asylgesuch. Auf dieses trat das Staatssekretariat für Migration SEM nach Rückweisung durch das Bundesverwaltungsgericht am 3. April 2020 rechtskräftig nicht ein und wies ihn aus der Schweiz weg. Auch auf das Wiedererwägungsgesuch vom 24. November 2020 trat das SEM nicht ein. A.b. Noch vor seiner Ausreise aus Äthiopien zeugte A._______ mit C.________ (geb. 1986) ein Kind. C.________ ist Staatsangehörige von Eritrea, als Flüchtling anerkannt und im Kanton Zürich niedergelassen. 2020 kam die Tochter B.________ zur Welt. Sie besitzt wie ihre Mutter die Flüchtlingseigenschaft und die Niederlassungsbewilligung. Die Eltern sind nicht verheiratet und leben nicht zusammen. Die Vaterschaft von A._______ wurde mit Urteil vom 29. Januar 2021 vom Bezirksgericht Zürich festgestellt. Dieses hat den Eltern zudem die gemeinsame elterliche Sorge über die Tochter übertragen. Die Obhut über die Tochter wurde der Mutter allein zugeteilt; A._______ betreute die Tochter gemäss Elternvereinbarung vom 11. Februar 2021 im Umfang von 19 Prozent. Mangels wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit wurden keine Unterhaltsbeiträge vereinbart. A.c. Am 5. Mai 2021 ersuchte A._______ um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung zum Verbleib bei seiner Tochter. Das Gesuch wurde von allen kantonalen Instanzen (Verfügung des Migrationsamts des Kantons Zürich vom 25. Mai 2021; Rekursentscheid der Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich vom 27. August 2021; Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich vom 11. Mai 2022) und vom Bundesgericht (Urteil 2C_513/2022 vom 12. Mai 2023) abgewiesen.