Citation: 8C_175/2024 E. 5.1

5.1. Das kantonale Gericht ging in Würdigung der Akten und in Auseinandersetzung mit den Parteivorbringen von einer seit mindestens Januar 2014 ununterbrochenen und im erheblichen Ausmass bestehenden Arbeitsunfähigkeit aus, womit der Versicherungsfall "Invalidität" in Anwendung von Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG nach Ablauf des Wartejahres im Januar 2015 eingetreten sei. Dabei stellte es massgeblich auf die Einschätzung des RAD-Psychiaters Dr. med. E.________ vom 9. November 2022 ab. Dieser gelangte in Würdigung der vorhandenen Austrittsberichte der Psychiatrischen Klinik B.________ über die verschiedenen, teilweise unfreiwillig erfolgten Spitalaufenthalte wie auch des Berichts des behandelnden Psychiaters Dr. med. F.________ vom 21. Oktober 2021 zum Schluss, bei der je nach Gutachtereinschätzung an einer bipolaren affektiven Störung oder an einer paranoiden Schizophrenie leidenden Beschwerdeführerin sei von einer spätestens seit der ersten FU vom 31. Januar 2014 (bis 2. Februar 2014) fortbestehenden Arbeitsunfähigkeit von über 40 % auszugehen.