Citation: 9C_346/2014 E. 2

Vom rohen Einkommen aus selbstständiger Erwerbstätigkeit können bei Selbstständigerwerbenden die aufgrund einer normativen Verpflichtung geleisteten sowie die freiwillig erbrachten, von den Statuten oder vom Reglement der Vorsorgeeinrichtung bloss ermöglichten Einlagen in die berufliche Vorsorge abgezogen werden (BGE 133 V 563 E. 2.4 S. 566). In BGE 136 V 16 E. 5 S. 19 wurde diese Rechtsprechung bestätigt und verdeutlicht. Das Bundesgericht erkannte, dass Selbstständigerwerbende, auch wenn sie für die Berufsvorsorge versicherte Arbeitnehmer beschäftigen, maximal die Hälfte der persönlichen Einlagen in die zweite Säule (laufende Beiträge, Einkauf von Beitragsjahren) vom rohen Einkommen in Abzug bringen können.