Citation: 6B_83/2016 E. 2.5

2.5. Der Beschwerdeführer bringt vor, die Vorinstanz verletze ihre Begründungspflicht im Sinne von Art. 81 Abs. 3 lit. a StPO sowie das rechtliche Gehör nach Art. 29 Abs. 2 BV. Sie begründe nicht, warum sie die Auseinandersetzung als "nichtigen Anlass" bezeichne. Unklar sei auch, ob die Vorinstanz lediglich von einem rein verbalen Beitrag der Privatklägerin ausgehe. Die Vorinstanz befasse sich mit keinem Wort mit der vorgängigen Provokation und den Angriffen der Privatklägerin. Der Vorwurf ist unbegründet. Um dem verfassungsmässigen Gehörsanspruch (Art. 29 Abs. 2 BV) Genüge zu tun, muss das Gericht seinen Entscheid dergestalt abfassen, dass sich der Betroffene über seine Tragweite Rechenschaft geben und ihn in voller Kenntnis der Tatsache an die höhere Instanz weiterziehen kann (s. zum Ganzen BGE 139 IV 179 E. 2.2 S. 183; 138 I 232 E. 5.1 S. 237; je mit Hinweisen). Die Vorinstanz zeigt auf, dass der Beschwerdeführer die Privatklägerin in der zunächst verbal geführten Diskussion nicht zum Schweigen bringen konnte. Er wollte deshalb die Privatklägerin mittels physischer Gewalt ruhigstellen und reagierte nicht etwa auf einen tätlichen Angriff der Privatklägerin. Damit konnte sich der Beschwerdeführer über die Tragweite des vorinstanzlichen Entscheids Rechenschaft geben. Die angefochtenen Erwägungen lassen hinreichend erkennen, warum die Vorinstanz den vorausgegangenen Streit als nichtig und damit bedeutungslos bezeichnet. Daran ändert nichts, dass der Grund und der Lauf des Disputs nicht im Detail feststehen.