Citation: 8C_322/2017 E. A

Der 1963 geborene A.________ war bei der Gemeinde B.________ befristet vom 1. Dezember 2014 bis 31. Dezember 2015 als Berufsbeistand angestellt gewesen. Mit einem an die AHV-Zweigstelle gerichteten Schreiben vom 4. Januar 2016 wollte er sich zum Leistungsbezug bei der Arbeitslosenversicherung anmelden. Die Zweigstelle teilte ihm nach Erhalt des Schreibens am 6. Januar 2016 gleichentags schriftlich mit, sie sei hierfür seit 1. Juli 2014 nicht mehr zuständig. Er müsse sich persönlich beim Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) in Solothurn mit dem aus dem Internet herunterzuladenden Formular anmelden und legte ein Merkblatt mit den Öffnungszeiten und den benötigten Unterlagen bei. A.________ kam dieser Aufforderung am 12. Januar 2016 nach. Unter Berücksichtigung von fünf Wartetagen richtete die Öffentliche Arbeitslosenkasse des Kantons Solothurn dem Versicherten für den Kontrollmonat Januar 2016 neun Taggelder aus und verrechnete im Kontrollmonat Februar 2016 die in diesem Monat zustehenden Taggelder mit einer Rückforderung aus einem früheren Verfahren in der Höhe von Fr. 343.70 (je mit Verfügung vom 29. April 2016). Mit zwei separaten Schreiben vom 7. Mai 2016 erhob A.________ gegen beide Verfügungen Einsprache. Mit Einspracheentscheid vom 17. Juni 2016 wies die Arbeitslosenkasse die gegen die Taggeldabrechnung des Kontrollmonats Januar 2016 gerichtete Einsprache ab.