Citation: 8C_552/2021 E. A

A.a. Der 1974 geborene A.________ ist seit Januar 2014 als IT-Analyst bei der B.________ GmbH, angestellt und dadurch bei der AXA Versicherungen AG (im Folgenden: AXA) gegen Unfallfolgen versichert. Am 21. August 2016 stürzte er mit einem Glas in der linken Hand, wobei er sich eine tiefe Schnittwunde mit Nerven- und Sehnenläsionen im Bereich des linken Daumens zuzog. Die AXA erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung und Taggeld). Nach verzögertem Heilverlauf und andauernder (teilweiser) Arbeitsunfähigkeit liess die AXA A.________ am 20. November 2017 durch ihren beratenden Arzt, Dr. med. C.________, Facharzt für Chirurgie, untersuchen. Gestützt auf dessen Bericht vom 20. November 2017 stellte die AXA die Taggeldleistungen wegen Wiedererlangung einer 100%igen Arbeitsfähigkeit per 31. Dezember 2017 ein (Verfügung vom 30. November 2017). Gleichzeitig verneinte sie einen Anspruch auf eine Integritätsentschädigung. Die Kosten der rezeptierten Schmerzmittel und der dafür notwendigen ärztlichen Kontrollen übernahm sie hingegen bis auf Weiteres. Nachdem A.________ dagegen Einsprache erheben und ein Aktengutachten der Dr. med. D.________, Fachärztin für Allgemeine Chirurgie, vom 5. Januar 2017 (richtig: 2018) einreichen lassen hatte, tätigte die AXA weitere Abklärungen, insbesondere holte sie eine weitere Stellungnahme des beratenden Arztes (Bericht vom 2. Juli 2018) ein. Alsdann hiess sie die Einsprache mit Entscheid vom 20. Juli 2018 in dem Sinne teilweise gut, dass der Anspruch auf eine allfällige Integritätsentschädigung nach Erreichen des Endzustands noch zu prüfen sei. Im Übrigen wies sie die Einsprache im Sinne der Erwägungen ab. Die dagegen erhobene Beschwerde, mit der A.________ beantragte, es seien im weiterhin (ab 31. Dezember 2017) die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung und Taggeld) zuzusprechen, wies das Versicherungsgericht des Kantons Aargau mit Urteil vom 23. Juli 2019 ab, was das Bundesgericht mit Urteil 8C_608/2019 vom 14. Januar 2020 bestätigte. A.b. Mit Schreiben vom 14. August 2019 ersuchte die behandelnde Ärztin, Prof. Dr. med. E.________, Fachärztin für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie sowie für Handchirurgie, um Kostengutsprache für eine erneute Operation am Daumen links (Narbenlösung erste Kommissur, Rekonstruktion mit Vollhauttransplantat von der rechten Leiste), welche sie am 1. Oktober 2019 - ohne entsprechende Kostengutsprache der AXA - durchführte. In der Folge schrieb sie den Beschwerdeführer zunächst zu 100 % und später zu 50 % resp. 40 % arbeitsunfähig. Nach Einholung einer Stellungnahme des beratenden Arztes (Bericht vom 22. Dezember 2019) verfügte die AXA am 21. Januar 2020 die Einstellung der Heilbehandlungskosten per 30. September 2019. Gleichzeitig verneinte sie einen Anspruch auf eine Integritätsentschädigung. Die von A.________ und seinem Krankenversicherer hiergegen erhobenen Einsprachen wies die AXA mit Einspracheentscheid vom 22. Dezember 2020 ab, soweit sie darauf eintrat. Das Nichteintreten bezog sich auf die Einsprache des Krankenversicherers.