Citation: 1B_540/2017 E. 3.3

3.3. Soweit der Beschwerdeführer damit überhaupt seiner Substanziierungspflicht nachzukommen vermag (vgl. Art. 42 Abs. 2 BGG), sind seinen Vorbringen kein Erfolg beschieden. Abgesehen davon, dass die vorgenannten Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittel- und Waffengesetz ausgehend von der abstrakten Strafdrohung als "schwere Vergehen" einzustufen sind (vgl. BGE 143 IV 9 E. 2.6 S. 14 f.), übersieht er, dass das Bundesgericht seine Einwände bereits mit Blick auf die ihm vorgeworfenen Strassenverkehrsdelikte widerlegt hat. In Bejahung des Vorliegens eines schweren Vergehens erwog es im Urteil 1B_458/2016 im Wesentlichen, die bisherige Fahrweise des Beschwerdeführers sei von massiven Geschwindigkeitsüberschreitungen geprägt. Auch in der Vergangenheit habe er durch seine skrupellose Fahrweise mit waghalsigen Manövern Leib und Leben Dritter einer konkreten Gefahr ausgesetzt. Dabei sei es lediglich dem Zufall zuzuschreiben, dass sich kein Unfall mit gravierenden Folgen für die übrigen Verkehrsteilnehmer ereignet habe. Das vom Beschwerdeführer ausgehende erhebliche Gefährdungspotenzial manifestiere sich auch in den ihm aktuell vorgeworfenen Strassenverkehrsdelikten, sei er doch mutmasslich auf einer Ausserortsstrecke mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit gefahren, ohne überhaupt über eine Fahrberechtigung zu verfügen. Dadurch habe er die als besonders schützenswert einzustufenden Rechtsgüter der körperlichen Integrität und der Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer unmittelbar und ernsthaft gefährdet. Da er nicht davor zurückschrecke, mit einer gewissen Häufigkeit ohne Führerausweis massiv zu schnell zu fahren, sei bei einer Haftentlassung ernsthaft zu befürchten, dass er sich trotz fehlender Fahrberechtigung erneut ans Steuer setzen und durch massgebliche Geschwindigkeitsüberschreitungen andere Verkehrsteilnehmer schwer gefährden würde. Dies insbesondere auch deshalb, da er sich durch die wiederholte Begehung schwerer Strassenverkehrsdelikte uneinsichtig zeige, was erhebliche Zweifel an seiner charakterlichen Reife aufwerfe (vgl. E. 3.3 ff.).