Citation: 1B_599/2022 E. 3.4

3.4. Der Beschwerdeführer setzt sich nicht hinreichend mit den Erwägungen der Vorinstanz auseinander (vgl. Art. 42 BGG). Darüber hinaus verkennt er, dass das Ausstandsverfahren nicht dazu dient, die von ihm als unzulässig erachtete Anordnung einer Begutachtung seiner Person im Hinblick auf die Verhandlungsfähigkeit im Detail zu überprüfen. Gegen beanstandete Verfahrenshandlungen sind primär die zur Verfügung stehenden Rechtsmittel auszuschöpfen; im Ausstandsverfahren sind einzig besonders krasse oder wiederholt auftretende Rechtsfehler, die einer schweren Amtspflichtverletzung gleichkommen, beachtlich und vermögen einen Ausstandsgrund zu begründen (vgl. E. 3.2 hiervor). Der Vorinstanz ist darin zuzustimmen, dass die Frage, ob eine (allenfalls zusätzliche) umfangreichere Begutachtung des Beschwerdeführers bereits im Vorfeld der Hauptverhandlung der vom Bezirksgericht gewählten Lösung vorzuziehen (oder allenfalls gar erforderlich) gewesen wäre, wie der Beschwerdeführer dies in seiner Beschwerde vorbringt, nicht im Rahmen des vorliegenden Ausstandsverfahrens zu klären ist. Auch die Frage, ob die mit Verfügung vom 2. September 2022 angeordnete Begutachtung der "Verhandlungsfähigkeit des Beschwerdeführers" den Anforderungen von Art. 184 Abs. 2 lit. c StPO genügt und ob die mit separatem Schreiben vorgenommene Rechtsbelehrung des Gutachters (vgl. Art. 184 Abs. 2 lit. e und f StPO) dem Beschwerdeführer in Kopie hätte zugestellt werden müssen, braucht vorliegend nicht abschliessend geklärt zu werden. Jedenfalls kann im gewählten Vorgehen des Bezirksgerichts keine schwere Amtspflichtverletzung erblickt werden, die einen Ausstandsgrund darstellen würde. Daran vermag auch der Umstand nichts zu ändern, dass es wünschenswert gewesen wäre, wenn das Bezirksgericht bereits in seiner Verfügung vom 2. September 2022 die (erst) in der Verfügung vom 15. Dezember 2022 enthaltenen Präzisierungen zum Ablauf der Begutachtung und zu deren Modalitäten (vgl. E. 2.4.2 hiervor) dargelegt hätte. Der Vorinstanz ist darin beizupflichten, dass aus dem Fehlen entsprechender Angaben nicht geschlossen werden kann, das Bezirksgericht beabsichtige, den Beschwerdeführer in aller Öffentlichkeit zu explorieren.