Citation: 4A_72/2021 E. 7.3.1

7.3.1. Die Vorinstanz hält fest, die Erstinstanz sei zum Schluss gekommen, dass es der Beschwerdeführerin nicht gelungen sei, den notwendigen Konnex zwischen den Dienstleistungen vor dem 15. Juli 2019 und den US-Klagen von J.________, K.________ und L.________ darzulegen. Sie verweist dabei auf ihre eigenen Erwägungen in E. 5.1.3 (in denen sie die Erwägungen der Erstinstanz in E. 4.4.1-4.4.5 widergibt) sowie E. 4.4.4 des erstinstanzlichen Entscheids. Dort hielt die Erstinstanz wörtlich fest: "Sodann konnte die Klägerin den notwendigen Konnex zwischen den angeblichen erbrachten Dienstleistungen und dem entstandenen Schaden aus der Klage von K.________, J.________ und L.________ nicht darlegen". In E. 4.5 hielt die Erstinstanz zudem zusammenfassend fest, die Beschwerdeführerin habe nicht rechtsgenügend darlegen können, dass der ihr entstandene Schaden aus den US-Verfahren aus der Erbringung von Dienstleistungen im Rahmen ihrer üblichen Geschäftstätigkeit an H.________ LLC entstanden sei. Damit hat die Erstinstanz die Klage - wie die Vorinstanz zu Recht ausführt - auch mangels eines Konnexes zwischen den angeblich erbrachten Dienstleistungen und den US-Klagen abgewiesen. Die erstinstanzliche Begründung beruhte - entgegen der Beschwerdeführerin - nicht ausschliesslich auf dem Umstand, dass keine Dienstleistungen erbracht worden seien bzw. die "Employment Exclusion" Anwendung fände. Vor diesem Hintergrund ist ihr Einwand, der erstinstanzliche Entscheid habe ihr keinen Anlass gegeben, in ihrer Berufung einen solchen Konnex darzulegen, unbegründet. Es lag vielmehr an ihr, die erstinstanzliche Schlussfolgerung, wonach es an einem solchen Konnex fehle, in ihrer Berufungsbegründung hinreichend zu kritisieren und sich damit auseinanderzusetzen. Somit ist nachfolgend zu prüfen, ob sie diesbezüglich ihrer Begründungspflicht nachgekommen ist.