Citation: 6B_593/2023 E. 1

Der Beschwerdeführer hat vor der Vorinstanz drei Revisionsgründe geltend gemacht: Erstens widerspreche die Verfügung der BVD vom 13. Januar 2022 dem zu revidierenden Urteil des Obergerichts des Kantons Bern vom 15. November 2019 diametral, zweitens habe das Obergericht in den Akten liegende Tatsachen übersehen, indem es den aktenkundigen Vorfall vom 19. November 2016 zu seinem Nachteil weder erwähnt noch thematisiert resp. das entsprechende Strafdossier offensichtlich nicht beachtet habe, drittens zeige das neue, von den BVD in Auftrag gegebene forensisch-psychiatrische Gutachten vom 2. Dezember 2021 (nachfolgend: Zweitgutachten) klare Mängel am ersten forensisch-psychiatrischen Gutachten vom 5. Dezember 2017 (nachfolgend: Erstgutachten) auf und belege, dass er nie an einer wahnhaften Störung gelitten habe, womit das Zweitgutachten geeignet sei, die tatsächlichen Grundlagen des zu revidierenden Urteils zu erschüttern. Der Beschwerdeführer rügt, indem die Vorinstanz sein Revisionsgesuch abweise, soweit sie darauf eintrete, verletze sie Art. 410 Abs. 1 lit. a und b StPO, seinen Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV), sein Recht auf ein faires Verfahren (Art. 6 Ziff. 1 EMRK) und das Willkürverbot (Art. 9 BV).