Citation: 5A_381/2021 E. 3.1

3.1. In der Sache umstritten ist das Begehren des Beschwerdeführers um Schadenersatz und Genugtuung. Die geltend gemachten Ansprüche stehen im Zusammenhang mit einem vom Beschwerdeführer angestrengten Verfahren um Abänderung der von ihm für seinen Sohn zu bezahlenden Unterhaltsbeiträge (vgl. dazu Urteil 5A_929/2018 vom 6. Juni 2019). In diesem Verfahren habe der zuständige Friedensrichter dem Beschwerdeführer die Klagebewilligung fälschlicherweise nicht an die Wohnsitzadresse in den Vereinigten Staaten, sondern an eine frühere temporäre Aufenthaltsadresse in der Schweiz zugestellt. Deshalb habe der Beschwerdeführer nicht bereits im September 2014, sondern erst im Oktober 2016 auf Abänderung des Kindesunterhalts klagen können. Die Verzögerung von 26 Monaten habe bei monatlichen Unterhaltsbeiträgen von Fr. 1'000.-- einen Schaden von Fr. 26'000.-- verursacht. Zusätzlich sei dem Beschwerdeführer Genugtuung zu leisten, da diese Vorgänge ihn seelisch schwer belasten und dadurch seine psychische Integrität gravierend beeinträchtigen würden.