Citation: I 350/06 23.01.2007 E. 3

3.1 Die Vorinstanz erwog, sowohl Dr. med. D.________ als auch die Ärzte am Spital X.________ und die behandelnde Psychologin hätten eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes festgestellt oder zumindest eine weitere Behandlung vorgeschlagen. Sodann sei der BEFAS-Bericht zum Zeitpunkt des Einspracheentscheides bereits fünf Jahre alt gewesen. Vor diesem Hintergrund habe die IV-Stelle nicht auf eine einfache Meinungsäusserung des RAD im Sinne von Art. 49 Abs. 3 IVV abstellen dürfen, sondern sie hätte zumindest eine ärztliche Untersuchung gemäss Art. 49 Abs. 2 IVV veranlassen müssen. Zu Unrecht habe sie ohne weitere Abklärungen eine seit dem BEFAS-Bericht eingetretene Verschlechterung des Gesundheitszustandes verneint.