Citation: 5A_594/2008 02.12.2008 E. A

A.a X.________ ist heute Alleinerbe seines am 5. August 2000 verstorbenen Onkels und Paten Y.________, der in F.________ gewohnt hatte. Auf eigenes Ersuchen war für Y.________ durch Beschluss der Sozial- bzw. Vormundschaftsbehörde F.________ vom 5. Juli 1999 eine Beistandschaft im Sinne von Art. 394 ZGB errichtet und wunschgemäss G.________ als Beiständin ernannt worden. Y.________ rekurrierte, zog aber das Rechtsmittel am 7. September 1999 wieder zurück. Nachdem G.________ trotz verschiedener Aufforderungen und Mahnungen kein Eröffnungsinventar erstellt hatte, beschloss die erwähnte Behörde am 23. Mai 2000, die Beiständin per sofort im Sinne von Art. 448 ZGB in ihrem Amt vorläufig einzustellen. Gleichzeitig wurde Treuhänder H.________ als vorläufiger Beistand eingesetzt. Laut der von diesem nach dem Tod des Verbeiständeten vorgelegten Schlussabrechnung fehlten für einen Betrag von Fr. 108'140.55 Belege, die von G.________ nicht beigebracht worden waren. A.b Mit Eingabe vom 22. August 2002 erhob X.________ beim Bezirksgericht I.________ Klage gegen G.________ und verlangte, diese zu verpflichten, ihm Fr. 108'140.55 nebst Zins zu 5 % seit 2. April 2002 zu zahlen. G.________ erklärte Anerkennung der Klage, worauf das Verfahren durch Beschluss vom 17. Oktober 2002 als durch Klageanerkennung erledigt abgeschrieben wurde. In der Folge stellte sich heraus, dass G.________ überschuldet war und die Forderung deshalb als uneinbringlich erschien.