Citation: 2C_558/2018 E. A

Nach gegenseitigen Familienbesuchen in der Schweiz und Peru heiratete A.________ (peruanischer Staatsangehöriger; geb. 1984) am 4. August 2006 seine damals 17-jährige Cousine, die Schweizer Staatsangehörige B.________ (nachfolgend: Ehefrau). Nachdem die Mutter der Ehefrau den Behörden zugesichert hatte, dass A.________ zusammen mit der Ehefrau in ihrem Haushalt leben könne und sie bis zur finanziellen Unabhängigkeit des Ehepaars alle anfallenden Kosten für beide Personen übernehmen werde, durfte A.________ am 23. Oktober 2006 im Rahmen des Familiennachzugs in die Schweiz einreisen. Er erhielt eine Aufenthaltsbewilligung zum Verbleib bei seiner Ehefrau. Am 18. Januar 2010 meldete A.________ dem Amt für Migration des Kantons Basel-Landschaft (AfM), dass er mit seiner Ehefrau per 31. Januar 2010 eine eigene Wohnung beziehen würde. Daraufhin verlängerte das AfM seine Aufenthaltsbewilligung bis zum 22. November 2011. Von Februar 2010 bis Mai 2010 wurde A.________ von der Sozialhilfe unterstützt. Mit Schreiben vom 9. September 2010 teilte die Ehefrau dem AfM mit, dass A.________ aus Ausbildungsgründen (Ausbildung zum Koch) für zwei Jahre nach Peru reisen müsse. Sie werde während dieser Zeit aufgrund ihres Studiums in der Schweiz bleiben. Zugleich erkundigte sich die Ehefrau, was sie tun müsse, damit ihr Mann die Aufenthaltsbewilligung nicht verliere und nach dem Auslandsaufenthalt problemlos wieder einreisen könne. Mit Schreiben vom 7. Oktober 2010 teilte das AfM den Ehegatten mit, dass die Aufenthaltsbewilligung nicht beibehalten werden könne und ein zweijähriger Auslandsaufenthalt die Aufenthaltsbewilligung zum Erlöschen bringe. Bei geplanter Wiedereinreise könnten sie ein neues Einreisegesuch stellen. Ein weiteres Gesuch vom 29. November 2010 um Aufrechterhaltung der Aufenthaltsbewilligung wies das AfM telefonisch ab. Im November 2010 reise A.________ nach Peru aus. Am 12. August 2013 reiste A.________ wieder in die Schweiz ein. Das AfM stellte ihm eine neue Aufenthaltsbewilligung zum Verbleib bei der Ehefrau aus. Diese wurde zuletzt bis am 11. August 2016 verlängert. Seit seiner Rückkehr in die Schweiz arbeitet A.________ als Koch. Nach eigenen Angaben trennten sich A.________ und seine Ehefrau Anfang Januar 2016. Am 15. März 2016 erfolgte die Scheidung auf gemeinsames Begehren.