Citation: 8C_126/2007 31.03.2008 E. 2

2.1 Das kantonale Gericht hat die Begriffe der Invalidität (Art. 8 Abs. 1 ATSG in Verbindung mit Art. 4 Abs. 1 IVG) und der Erwerbsunfähigkeit (Art. 7 ATSG) sowie die gesetzlichen Vorschriften über den Umfang eines allfälligen Rentenanspruchs (Art. 28 Abs. 1 IVG) und die Invaliditätsbemessung bei Erwerbstätigen nach der Einkommensvergleichsmethode (Art. 28 Abs. 2 IVG in Verbindung mit Art. 16 ATSG) einschliesslich der dazu ergangenen Rechtsprechung (BGE 128 V 29 E. 1 S. 30 f. mit Hinweisen) zutreffend dargelegt, worauf verwiesen wird. Richtig sind auch die Ausführungen über die Bedeutung ärztlicher Auskünfte im Rahmen der Invaliditätsbemessung (BGE 125 V 256 E. 4 S. 261 und 351 E. 3 S. 352 ff.). 2.2 Nach Prüfung der medizinischen Unterlagen ist das kantonale Gericht zum Schluss gelangt, dass der Beschwerdeführer in seinem angestammten Beruf als Wagenreiniger bei den SBB nicht mehr einsatzfähig ist, hingegen trotz seiner gesundheitlichen Beeinträchtigungen eine angepasste rückenschonende Arbeit vollumfänglich ausüben könnte. Dabei stützte es sich im Wesentlichen auf die Stellungnahmen des Chiropraktors Dr. A.________ vom 5. Januar 2005 und des Hausarztes Dr. med. S.________ vom 30. März 2005. Dazu ist zu bemerken, dass sich aus diesen beiden Berichten die von der Vorinstanz angenommene Zumutbarkeitsbeurteilung nicht ohne weiteres ableiten lässt, haben doch weder Dr. A.________ noch Dr. med. S.________ die Frage nach der trotz der unbestrittenermassen vorhandenen Leiden verbliebenen Restarbeitsfähigkeit so klar wie im kantonalen Entscheid dargestellt beantwortet. Vielmehr hat der Chiropraktor Dr. A.________ seine Beobachtungen vorwiegend unter Bezugnahme auf die früher ausgeübte Tätigkeit des Beschwerdeführers als Wagenreiniger dargelegt und ergänzende medizinische Abklärungen als "dringend angezeigt" bezeichnet, während Dr. med. S.________ über glaubhafte Lumbalgien insbesondere bei Tätigkeiten mit gehäuftem Bücken berichtet und "berufliche Massnahmen mit wechselnder Tätigkeit ohne stärkere Rückenbelastung" empfohlen hat. Insoweit ist die vorinstanzliche Aussage, wonach Dr. med. S.________ und Dr. A.________ eine vollumfängliche Arbeitsfähigkeit in einer rückenschonenden Tätigkeit attestiert hätten, zumindest zu relativieren. Immerhin hat Dr. A.________ in dem von der IV-Stelle unterbreiteten Formular zur medizinischen Beurteilung der Arbeitsbelastbarkeit aber doch angegeben, eine Erwerbstätigkeit sei sogar in der bisherigen Berufstätigkeit ab 26. August 2003 (recte: 2005) zu 75 % zumutbar, während Dr. med. S.________ am 24. März 2005 auf demselben Formular ab sofort eine Erwerbstätigkeit in der bisherigen Berufstätigkeit halbtags und in einer behinderungsangepassten Tätigkeit ganztags als zumutbar erachtete. 2.3 Angesichts dieser doch eher dürftigen Aktenlage liesse sich fragen, ob Vorinstanz und Verwaltung dem von ihnen zu beachtenden Untersuchungsgrundsatz (Art. 43 Abs. 1, Art. 61 lit. c ATSG) überhaupt in rechtsgenüglicher Weise Nachachtung verschafft haben (vgl. Urteil 8C_364/2007 vom 19. November 2007 E. 3.2). Zu beachten ist indessen, dass die vorinstanzlichen Feststellungen zur Arbeitsfähigkeit als Ergebnis der zur Sachverhaltserhebung gehörenden Beweiswürdigung für das Bundesgericht grundsätzlich verbindlich sind. Soweit in der Beschwerdeschrift lediglich der Umgang mit den vorhandenen ärztlichen Berichten beanstandet wird, ist der vorinstanzliche Entscheid einer Überprüfung durch das Bundesgericht daher entzogen. Hat das kantonale Gericht hingegen die rechtserheblichen tatsächlichen Feststellungen - wozu die Restarbeitsfähigkeit, soweit sie sich auf konkrete ärztliche Stellungnahmen zum Gesundheitszustand stützt, gehört (BGE 132 V 393 E. 3.2 S. 398) - in Verletzung des zu den in Art. 95 BGG erwähnten bundesrechtlichen Vorschriften zählenden Untersuchungsgrundsatzes getroffen, sind sie für das Bundesgericht nicht verbindlich (Urteil 8C_364/2007 vom 19. November 2007 E. 3.3 mit Hinweisen). 2.4 Auch wenn an der Aussagekraft der von der Vorinstanz massgeblich berücksichtigten Stellungnahmen des Chiropraktors Dr. A.________ vom 5. Januar 2005 und des Dr. med. S.________ vom 30. März 2005 hinsichtlich der verbliebenen Restarbeitsfähigkeit gewisse Bedenken bestehen mögen, lässt sich der Vorwurf einer Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes nicht rechtfertigen. Zumindest kann die gestellte Diagnose durch mehrere Berichte weiterer Fachleute wie auch der Universitätsklinik X.________ und der Klinik Y.________ sowie des Ärztlichen Dienstes der SBB (heute: MedicalService) als gesichert gelten, sodass insoweit von zusätzlichen medizinischen Abklärungen keine neuen Erkenntnisse zu erwarten sind. Auch ist nicht anzunehmen, dass weitere Erhebungen in rentenrelevantem Ausmass gravierendere körperliche Beeinträchtigungen zu Tage fördern würden. Von der beantragten Rückweisung der Sache an die Verwaltung zur Anordnung ergänzender medizinischer Abklärungen kann daher Umgang genommen werden, zumal sich die Ausführungen in der Beschwerdeschrift weitgehend auf eine appellatorische Kritik an der vorinstanzlichen Würdigung der ärztlichen Stellungnahmen beschränkt und auch nicht, jedenfalls nicht substantiiert geltend gemacht wird, der rechtserhebliche Sachverhalt sei offensichtlich unrichtig festgestellt worden (Art. 97 Abs. 1 und Art. 105 Abs. 2 BGG) oder aber als unvollständig erhoben anzusehen, was als Rechtsverletzung (Art. 95 BGG) zu qualifizieren wäre. 2.5 Für die - teils mit der Beschwerdeschrift, teils erst im weiteren Verfahrensverlauf erfolgte - Einreichung neuer ärztlicher Atteste schliesslich bot der angefochtene kantonale Entscheid keinen Anlass, weshalb diese als neue Beweismittel nicht zulässig sind (Art. 99 Abs. 1 BGG).