Citation: 9C_1064/2008 25.06.2009 E. 4

4.1 Hinsichtlich des Beitragsstatuts einzelner Mitarbeiter der X.________ GmbH (namentlich der Herren H.________, K.________ und T.________) erwog das Bundesgericht im Urteil H 184/06, die Vorinstanz habe zu klären, ob diese Personen als selbstständig Erwerbende ihrer Beitragspflicht für die Bezüge von der X.________ GmbH nachgekommen seien. Sei dies zu bejahen, könne der Ausgleichskasse zum vornherein kein Schaden entstanden sein, selbst wenn sich der Beschwerdeführer schuldhaft nicht vergewissert hätte, ob bei den Betreffenden wirklich eine selbstständige Erwerbstätigkeit vorgelegen habe. 4.2 Die Vorinstanz erwog, das vom Beschwerdeführer gestellte Editionsbegehren betreffend den Status der Herren H.________, K.________ und T.________ sei unverständlich bzw. nicht nachvollziehbar, weil nicht davon ausgegangen werden könne, dass die Ausgleichskasse ihre Meinung plötzlich ändern sollte, nachdem sowohl die X.________ GmbH (auf den entsprechenden Formularen [Jahreslohnausweise 1999 und 2000; AHV-Jahresabrechnung 2001]) als auch die Ausgleichskasse schon mehrmals angegeben hätten, es handle sich bei diesen Personen um unselbstständig Erwerbende. 4.3 Es trifft zu, dass die X.________ GmbH auf den Jahreslohnausweisen 1999 und 2000 die Herren H.________, K.________ und T.________ und in der Jahresabrechnung 2001 Herrn T.________ als Arbeitnehmer angeführt hatte. Im Ergänzungsbericht der Ausgleichskasse werden betreffend das Jahr 2000 für die Herren H.________, K.________ und T.________ nicht abgerechnete Feriengelder aufgelistet, was darauf schliessen lässt, dass die Kasse zumindest in jenem Bericht die Bezeichnung der erwähnten Personen als unselbstständig Erwerbende durch die X.________ GmbH übernommen hatte. In der Folge stellte sich der Beschwerdeführer auf den Standpunkt, bei den Herren H.________, K.________ und T.________ handle es sich um selbstständig Erwerbstätige. Soweit das kantonale Gericht erwog, es sei nicht wahrscheinlich, dass die Ausgleichskasse einen Statuswechsel der betreffenden Personen prüfe, kann ihm bereits deshalb nicht gefolgt werden, weil sich in den Akten keine Anhaltspunkte finden, die darauf hindeuten, dass die Ausgleichskasse die Angaben der X.________ GmbH überprüft hätte. Selbst wenn die Kasse im Folgenden daran festgehalten hätte, dass die Tätigkeit der Herren H.________, K.________ und T.________ für die X.________ GmbH als unselbstständige zu qualifizieren sei, wäre diese Qualifikation unzulässig, soweit sie ohne genauere Prüfung der tatsächlichen Verhältnisse und einzig gestützt auf die schriftlichen Äusserungen der Arbeitgeberfirma gegenüber der Ausgleichskasse erfolgte (Urteil H 90/03 vom 13. Juli 2004 E. 3.1). Sind die fraglichen Personen für ihre Bezüge von der X.________ GmbH aber ihrer Abrechnungspflicht als selbstständig Erwerbende nachgekommen, kann von weiteren Beweismassnahmen abgesehen werden. Es bleibt damit weiterhin dabei, dass die Vorinstanz zunächst diese Frage zu klären haben wird. In diesem Punkt ist die Beschwerde begründet.