Citation: 9C_659/2017 E. 5.5

5.5. Es bleibt darauf hinzuweisen, dass die Rentenaufhebung im vorliegenden Fall keine Verletzung von Art. 82 ATSG nach sich zieht. Soweit der Versicherte geltend macht, es handle sich im vorliegenden Fall um eine altrechtliche Rente gemäss Art. 82 ATSG, weshalb diese nicht durch neurechtliche Vorschriften und Regeln entzogen werden könne, kann ihm nicht gefolgt werden. Das Institut der Rentenrevision in Art. 17 Abs. 1 ATSG wurde vom Gesetzgeber in Weiterführung der entsprechenden bisherigen Regelungen übernommen (vgl. insbesondere alt Art. 41 IVG). Die dazu entwickelte Rechtsprechung bleibt anwendbar (BGE 130 V 343 E. 3.5.2 S. 350 und E. 3.5.4 S. 352; vgl. auch Urteil I 942/05 vom 24. Juli 2006 E. 3) und gilt somit auch für Renten, die schon vor dem 1. Januar 2003 zugesprochen wurden. Die Rüge des Versicherten, er werde im Verhältnis zu den "leichter gewichtigen Päusbonog-Fällen nach 6a" in rechtsungleicher Art behandelt, was Art. 8 BV verletze, vermag den Begründungsanforderungen von Art. 106 Abs. 2 BGG nicht zu genügen (BGE 138 I 274 E. 1.6 S. 280 f. mit Hinweis). Im Übrigen ist darauf hinzuweisen, dass die Schlussbestimmungen zur genannten 6. IV-Revision, erstes Massnahmenpaket, einen anderen Sachverhalt betreffen als derjenige, der aufgrund einer Veränderung der Verhältnisse unter Art. 17 ATSG fällt.