Citation: 6B_1315/2017 E. 1.3.1

1.3.1. Die Vorinstanz erwägt, die Beschwerde gegen Verfügungen der Jungendanwaltschaft sei zulässig (Art. 39 Abs. 1 JStPO i.V.m Art. 393 Abs. 1 lit. a StPO) und die Anklagekammer sei zuständig (Art. 17 EG-StPO). Die Beschwerde sei auch gegen Entscheide des Zwangsmassnahmengerichts zulässig (Art. 27 Abs. 5 JStPO i.V.m. Art. 393 Abs. 1 lit. c und Art. 222 StPO). Der Beschwerdeführer sei in beiden Verfahren legitimiert (Art. 38 JStPO i.V.m. Art. 382 Abs. 1 und Art. 396 Abs. 1 StPO). Der beantragten Verfahrensvereinigung sei zu entsprechen. Das Beschwerdeverfahren sei schriftlich (Art. 39 JStPO i.V.m. Art. 397 Abs. 1 StPO). Ein Anspruch auf mündliche Verhandlung bestehe nicht; sie könne ausnahmsweise durchgeführt werden (Art. 39 JStPO i.V.m. Art. 390 Abs. 5 StPO). Person und Biografie des Beschwerdeführers seien durch die Akten und das Gutachten gut dokumentiert. Angesichts seiner nach dem Gutachten komplexen und geschickt manipulativen Persönlichkeit wäre er in einer mündlichen Verhandlung kaum derart fassbar, dass sich wesentliche Erkenntnisse ergeben könnten, weshalb der Antrag abzuweisen sei. Zum Antrag auf ein beschleunigtes Verfahren bedürfe es keines besonderen Beschlusses. Das Verfahren sei auf Raschheit angelegt, und es gelte das Beschleunigungsgebot gemäss Art. 3 Abs. 1 JStPO i.V.m. Art. 5 Abs. 2 StPO.