Citation: 1B_84/2013 E. A

A.X.________ und B.X.________ stellten am 4. April 2012 bei der Staatsanwaltschaft des Kantons Graubünden gegen ihren Nachbarn Z.________ und einen ihnen nicht bekannten Fahrer des Kleinlastwagens GR xx x Strafanzeige wegen Sachbeschädigung an ihrer Thujahecke. Am 27. April 2012 stellte A.X.________ in der gleichen Angelegenheit bei der Kantonspolizei Graubünden einen Strafantrag gegen Z.________ und erklärte ihre Beteiligung am Strafverfahren als Zivilklägerin. Am 3. Oktober 2012 wurde A.X.________ betreffend ihre Strafanzeige vom 4. April 2012 bei der Staatsanwaltschaft Graubünden als Auskunftsperson einvernommen. Anlässlich dieser Einvernahme stellte A.X.________ gegenüber dem Verfahrensleiter Y.________ mündlich ein Ausstandsbegehren, das die Staatsanwaltschaft an das Kantonsgericht von Graubünden weiterleitete. Auf Aufforderung dieses Gerichts reichte A.X.________ am 23. Oktober 2012 ein schriftliches Ausstandsgesuch gegen Staatsanwalt Y.________ sowie gegen jede andere Person der Staatsanwaltschaft Graubünden ein, das sie im Wesentlichen damit begründete, dass sie bei dieser Staatsanwaltschaft nie Recht bekomme und Y.________ bereits in anderen sie betreffenden Fällen involviert gewesen sei. Mit Entscheid vom 3. Januar 2013 wies das Kantonsgericht von Graubünden (II. Strafkammer) das Ausstandsbegehren ab, soweit es darauf eintrat und auferlegte die Kosten des Gesuchsverfahrens von Fr. 1'000.-- A.X.________.