Citation: K 58/05 26.09.2007 E. A

Der 1948 geborene H.________ bezog aufgrund einer gesundheitlich bedingten Erwerbsunfähigkeit von 50% seit 1. März 1999 eine halbe Rente der Invalidenversicherung samt Zusatzrente für die Ehefrau und drei Kinderrenten. Ab diesem Zeitpunkt richtete auch die Pensionskasse von X.________ Invalidenleistungen der beruflichen Vorsorge aus. Die Gemeinde Y.________, bei welcher H.________ angestellt war, zahlte bis 30. September 2000 den vollen Lohn. Die (Nach-)Zahlungen der 1. und 2. Säule hatte sie sich als Entschädigung für die Lohnfortzahlung abtreten lassen. Ab 1. Oktober 2000 richtete die Gemeinde Y.________ im Rahmen des weiterbestehenden Arbeitsverhältnisses noch 50% des bisherigen Gehaltes aus. H.________ war bei der SWICA Gesundheitsorganisation nach Krankenversicherungsgesetz für ein Taggeld von Fr. 30.- während 720 innerhalb 900 aufeinander folgenden Tagen bei einer Wartefrist von 180 Tagen versichert (Taggeldversicherung Salaria nach KVG). Ab 1. Oktober 2000 richtete ihm die SWICA für eine Arbeitsunfähigkeit von 50% ein Taggeld zu Fr. 15.- aus. Wegen Teilerschöpfung der Genussberechtigung nach dem Bezug von 540 Taggeldern im März 2002 reduzierte sie zum 1. April 2002 die Versicherung auf Fr. 15.- ab dem 181. Tag. Infolge Erhöhung des Invaliditätsgrades von 50% auf 75% bezog H.________ ab 1. Januar 2003 eine ganze Rente der Invalidenversicherung samt Zusatzrente für die Ehefrau und eine Kinderrente. Die kantonale Pensionskasse richtete ab diesem Zeitpunkt entsprechend höhere Invalidenleistungen aus. Die Gemeinde Y.________ bevorschusste die (Nach-)Zahlungen der 1. und 2. Säule, zahlte aber ab 1. Januar 2003 keinen Lohn mehr. Am 17. April 2003 löste sie das Arbeitsverhältnis mit H.________ gestützt auf die kommunale Dienstordnung formell auf Ende Juli 2003 auf. Die SWICA richtete ab 1. August 2003 weitere insgesamt 540 Taggelder zu Fr. 15.- aus. Zufolge vollständiger Erschöpfung des Restanspruchs im Januar 2005 hob sie die Taggeldversicherung auf Ende des Monats auf. Damit war H.________ nicht einverstanden. Nach seiner Auffassung war zu Unrecht beim zweiten Taggeldbezug nochmals eine Wartefrist von 180 Tagen angerechnet worden. Mit Verfügung vom 6. Dezember 2004 lehnte die SWICA die Ausrichtung zusätzlicher 180 Taggelder zu Fr. 15.- ab und hielt an der Abwicklung der bisherigen Leistungsansprüche fest, was sie mit Einspracheentscheid vom 25. Januar 2005 bestätigte.