Citation: 5A_550/2022 E. 1.2

1.2. Der Beschwerdeführer wirft der Vorinstanz zumindest sinngemäss Rechtsverweigerung vor, weil sie nicht vorweg über seinen Verfahrensantrag betreffend Besuchsrecht entschieden hat. Dabei versäumt er es allerdings darzutun, welches praktische Interesse (Art. 76 Abs. 1 Bst. b BGG) er daran hat, dass sich das Bundesgericht mit diesem Vorwurf befasst, nachdem die Vorinstanz den Entscheid in der Sache gefällt hat. Entsprechend ist auf die Beschwerde in diesem Punkt nicht einzutreten (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG). Im Übrigen steht fest, dass der Beschwerdeführer am 19. Mai 2022 ans Obergericht gelangte und dieses seinen Entscheid in der Sache innert weniger als einem Monat, am 14. Juni 2022, fällte (s. Sachverhalt Bst. A.c). Auch eine irgendwie geartete Rechtsverzögerung ist vor diesem Hintergrund mit Blick auf den konkreten Prozessgegenstand nicht auszumachen. Auf den Vorwurf, dass der Verzicht auf den Erlass vorsorglicher Massnahmen die Vorinstanz - wie schon den Bezirksrat - veranlasst hätten, im Sinn eines Schnellschusses einen Endentscheid zu fällen, ist im Sachzusammenhang einzugehen.