Citation: 6B_347/2022 E. 3

Wie bereits vor Vorinstanz beanstandet der Beschwerdeführer vor Bundesgericht die Schuldsprüche wegen versuchter Erpressung, mehrfacher Urkundenfälschung, strafbarer Vorbereitungshandlungen zu Raub und Widerhandlungen gegen das Waffengesetz. Er setzt sich mit den Erwägungen der Vorinstanz nicht substanziiert auseinander. Seine Kritik beschränkt sich vielmehr auf unzulässige appellatorische Kritik. Er schildert seine Version der Angelegenheiten, legt pauschal dar, welche (groben) Verfahrensfehler der Staatsanwaltschaft, der Vorinstanz sowie der amtlichen Verteidigung vorzuwerfen sind, erörtert, welche seiner Aussagen aufgrund dieser angeblichen Fehlleistungen nicht hätten verwertet werden dürfen und führt aus, welche Schlüsse die Vorinstanz aus seiner Sicht richtigerweise hätte ziehen müssen. Damit erfüllt die Beschwerde selbst die an eine Laienbeschwerde zu stellenden, minimalen Begründungsanforderungen nicht. Aus den Ausführungen des Beschwerdeführers ergibt sich nicht im Ansatz, inwiefern die Vorinstanz bei der Beweiswürdigung bzw. der Feststellung des Sachverhalts in Willkür verfallen wäre und/oder beim von ihr festgestellten Sachverhalt geltendes Recht in Bezug auf die angefochtenen Schuldsprüche verletzt haben könnte. Ebenso wenig ergibt sich daraus, dass und weshalb der Beschwerdeführer nicht effektiv amtlich verteidigt gewesen sein soll. Seine Vorwürfe, mit welchen er unterstellt, die amtlichen Anwälte hätten seine Interessen und Rechte nicht so wahrgenommen, wie sie es hätten tun müssen, erschöpfen sich in blossen Behauptungen und Anschuldigungen. Auch soweit der Beschwerdeführer, wie bereits vor Vorinstanz, die (Anordnung der) Massnahme für junge Erwachsene kritisiert und eine ambulante Therapie verlangt, erfüllt seine Beschwerde die Voraussetzungen an die Begründungsanforderungen ebenfalls nicht, weil er sich mit den diesbezüglichen Erwägungen im angefochtenen Urteil nicht im Ansatz auseinandersetzt, sondern sich darauf beschränkt, seine im kantonalen Verfahren vorgebrachten und verworfenen Standpunkte zu erneuern und sich zudem materiell zu seiner Situation in der Massnahmeeinrichtung zu äussern, wozu sich das Bundesgericht im vorliegenden Verfahren nicht äussern kann. Dasselbe gilt, soweit er im Zusammenhang mit der Anrechnung die Nichtberücksichtigung einer "zwischenzeitlichen" Rückversetzung in das Gefängnis geltend macht. Schliesslich vermag der Beschwerdeführer auch nicht zu sagen, inwiefern die beanstandete Kosten- und Entschädigungsregelung der Vorinstanz bundesrechtswidrig sein könnte. Die Beschwerde erfüllt nach dem Gesagten selbst die an eine Laienbeschwerde zu stellenden, minimalen Begründungsanforderungen nicht. Darauf ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.