Citation: I 589/99 15.09.2000 E. 1

1.- a) Die Vorinstanz hat die massgeblichen Bestimmungen über den Anspruch auf Abgabe eines Elektrorollstuhles durch die Invalidenversicherung (Art. 21 IVG, Art. 14 IVV, Ziff. 9.02 HVI-Anhang) zutreffend dargelegt. Es kann darauf verwiesen werden. b) Zu ergänzen ist, dass nach der Rechtsprechung das mit der Abgabe von Rollstühlen angestrebte Eingliederungsziel der Fortbewegung sich nicht auf den häuslichen Bereich beschränkt, sondern sich auch auf die selbständige Verschiebung ausser Haus erstreckt (nicht veröffentlichte Urteile K. vom 25. Mai 1994, I 340/93, M. vom 1. September 1992, I 185/92, und D. vom 25. März 1991, I 269/90). Das Eidgenössische Versicherungsgericht knüpft mit dieser Praxis an die Rechtsprechung zu Art. 42 Abs. 2 IVG betreffend Hilflosenentschädigung an, wonach "Sich-Fortbewegen" bedeutet, dass die alltägliche Lebensverrichtung der Fortbewegung innerhalb, aber auch ausserhalb des Hauses ohne fremde Hilfe ausgeführt werden könne (BGE 117 V 148 Erw. 2 mit Hinweis).