Citation: 1C_349/2018 E. 4.5.2

4.5.2. Weiter ist auch die Erwägung der Vorinstanz unter dem Gesichtspunkt der Willkür nicht zu beanstanden, wonach gemäss dem so definierten Betrachtungsperimeter dem Regierungsrat zuzustimmen sei, wenn er festhalte, die Umgebung der Bauparzelle sei städtebaulich und architektonisch sehr heterogen gestaltet und damit nicht sehr empfindlich. Die Vorinstanz durfte unter Beizug der aktenkundigen Fotos, des Augenscheinprotokolls sowie von Google-Maps-Aufnahmen willkürfrei annehmen, es könne nichts Ortstypisches beachtet werden. Aufgrund dieser heterogenen Umgebungsgestaltung hat die Vorinstanz das Willkürverbot nicht verletzt, wenn sie festgehalten hat, es könne nicht verlangt werden, dass sich ein neues Gebäude an einen bestimmten Baustil zu halten habe oder ein bestimmter Baustil von vornherein ausgeschlossen werden müsse. Daran ändert auch der Einwand der Beschwerdeführer nichts, wonach die Vorinstanz es nicht bei der Würdigung der Umgebung als heterogen gestaltet hätte belassen dürfen, sondern in Betracht hätte ziehen müssen, dass im gesamten Bereich nationale Interessen an der besonders guten Einordnung bestehen. In diesem Zusammenhang ist auch ihre Rüge unbehelflich, die Vorinstanz habe das Privatgutachten einseitig und sinnentstellt gewürdigt, zumal weder ersichtlich noch rechtsgenüglich dargetan ist, inwiefern die Würdigung der Vorinstanz willkürlich sein soll.