Citation: 1C_691/2023 E. 4.3

4.3. Der Vorfall ist insgesamt unter Berücksichtigung des Strafurteils vom 21. September 2022, wonach die Tat als einfache Verkehrsregelverletzung in unbewusst fahrlässiger Begehung qualifiziert wurde, als mittelschwere Widerhandlung im oberen Rahmen eingestuft worden. Diese Erwägungen der Vorinstanz lassen wie erwähnt keine Bundesrechtswidrigkeit erkennen. Dieser Umstand kann zu einer Erhöhung der Entzugsdauer über das Minimum hinaus führen (vgl. Urteil 1C_320/2018 vom 14. Januar 2019 E. 3.5 mit Hinweisen). Nach dem Gesagten trifft den Beschwerdeführer ein mittelschweres Verschulden. Der ungetrübte automobilistische Leumund ist zu seinen Gunsten zu gewichten, nicht jedoch eine berufliche Angewiesenheit auf den Führerausweis. Angesichts der erhöhten abstrakten Gefährdung liegt die Anordnung eines lediglich zweimonatigen Entzugs im Rahmen des vorinstanzlichen Ermessens, weshalb im Ergebnis eine Verletzung von Bundesrecht zu verneinen ist. Namentlich ist nicht davon auszugehen, dass die kantonalen Behörden einzelne Umstände zu Unrecht gänzlich ausser Acht gelassen oder in einer unhaltbaren Weise gewichtet haben. Im Übrigen ist nicht ersichtlich und wird auch nicht substantiiert geltend gemacht, inwiefern sich die Vorinstanz mit seitens des Beschwerdeführers vorgebrachten Sachverhaltselementen nicht auseinandergesetzt haben und inwiefern der Untersuchungsgrundsatz verletzt worden sein soll.