Citation: 2C_805/2016 E. 4

4. [...]" In den Erwägungen führte die ElCom aus, das Gesetz regle nicht, mit welcher Spannung ein Verteilnetz zu betreiben sei, sondern überlasse dies der Branche. Die Netzanschlussrichtlinien der CKW sähen eine Mittelspannung von 20 kV vor, was technisch und volkswirtschaftlich effizient und gesetzmässig sei. Der Verteilnetzbetreiber sei nicht verpflichtet, sein Netz im früheren Zustand weiter zu betreiben. Die X.________ habe weder vertraglich noch nach Treu und Glauben Anspruch auf Beibehaltung des 12 kV-Anschlusses. Eine blosse Überwälzung der von den 12 kV-Anlagen verursachten Kosten auf die X.________ würde nichts daran ändern, dass der Weiterbetrieb technisch und wirtschaftlich nicht effizient wäre. Nachdem sich die CKW zur entschädigungslosen Übereignung der Kuppeltransformatoren an X.________ bereit erklärt habe und diese auch bei Beibehaltung der Grenzstelle über das Netznutzungsentgelt sämtliche Kosten tragen müsste, erweise sich die Verschiebung der Grenzstelle auf die 20 kV-Ebene als verhältnismässig; X.________ erhalte dadurch nicht nur die Verantwortung für Wartung und Unterhalt der Anlagen, sondern auch eine unternehmerische Freiheit bezüglich allfälliger Investitionsentscheide. Die Grenzstelle sei folglich auf der Oberspannungsseite der Kuppelstation festzulegen.