Citation: 4A_42/2021 E. 5.1

5.1. Die Beschwerdeführerin stellt ihrer Beschwerdebegründung ein Abschnitt "Zur Mangelhaftigkeit eines Kunstwerks" voran. Darin legt sie dar, weshalb die Skulptur "mangelhaft" gewesen sei, unter anderem mit Hinweis auf die Unterscheidung zwischen "Kunstfälschung" und "Kunstverfälschung" sowie die "Authentizität" von Kunstwerken. Damit geht sie an den Erwägungen der Vorinstanzen vorbei, welche übereinstimmend erkannten, dass die von der Beschwerdeführerin vorausgesetzte Soll-Beschaffenheit (von Yves Klein gesockelte Skulptur) von der Ist-Beschaffenheit (vom Nachlass gesockelte Skulptur) abwich und die Beschwerdeführerin über diese Eigenschaft irrte. Entscheidend ist - aufgrund des vereinbarten Gewährleistungsausschlusses - vorliegend allein, ob dieser Unterschied erheblich ist, sodass die Beschwerdegegnerin darüber hätte Aufschluss geben müssen. Die "Mangelhaftigkeit" als solche steht nicht in Frage.