Citation: 9C_602/2016 E. 4

Der Beschwerdeführer rügt eine offensichtlich unrichtige Sachverhaltsfeststellung sowie eine Verletzung von Art. 17 Abs. 1 ATSG durch die Vorinstanz (Art. 95 lit. a und Art. 97 Abs. 1 BGG). Es sei aktenwidrig und willkürlich anzunehmen, es habe ursprünglich eine PTBS bestanden, diese sei (alleine) für die Arbeitsunfähigkeit und damit die Rentenzusprache verantwortlich gewesen und sie habe sich per Zeitpunkt des SMAB-Gutachtens aufgelöst. Die Vorinstanz lege denn auch nicht dar, inwiefern der Wegfall dieser Diagnose eine Änderung des Invaliditätsgrades bewirke, etwa im Sinne einer Änderung der Arbeitsfähigkeit. Sie halte einzig pauschal fest, der Umstand, wonach gemäss verbindlicher Feststellung des Bundesgerichts 2001 die Diagnose einer PTBS nicht zweifellos unrichtig gewesen sei, eine solche im Zeitpunkt der neuen Begutachtung jedoch nicht mehr vorliege, stelle eine revisionsrelevante erhebliche Sachverhaltsänderung dar. Dieser Schluss sei nicht nur in tatsächlicher Hinsicht falsch, sondern würde die Voraussetzungen von Art. 17 Abs. 1 ATSG verkennen. Im Übrigen hätten die Gutachter des SMAB nicht festgestellt, bei gleich gebliebenem Beschwerdebild hätte infolge Angewöhnung des Versicherten an die Beschwerden und Defizite eine Steigerung der Arbeitsfähigkeit stattgefunden, worauf auch die Vorinstanz nicht erkannt habe.