Citation: 1C_484/2014 E. 3.2

3.2. Handelt es sich wie hier um eine nach kantonalem Recht festgesetzte Enteignungsentschädigung, so überprüft das Bundesgericht frei, ob die Regeln des kantonalen Rechts (oder die von den kantonalen Behörden zur Lückenfüllung angewendeten Regeln) dem in Art. 26 BV verankerten Prinzip der vollen Entschädigung genügen. Die Anwendung dieser Regeln wie auch die Sachverhaltsfeststellungen der kantonalen Instanzen können dagegen grundsätzlich nur unter Willkürgesichtspunkten überprüft werden; insoweit fällt die Rüge der Verletzung des Willkürverbotes mit dem Einwand zusammen, Art. 26 BV sei verletzt (Urteile 1C_589/2012 vom 30. September 2013 E. 6.1; 1C_339/2013 27. August 2013 E. 2.3; 1C_361/2009 14. Dezember 2009 E. 2.1; je mit Hinweisen; vgl. auch den Hinweis auf leicht divergierende Formulierungen bezüglich der bundesgerichtlichen Kognition in der älteren bundesgerichtlichen Rechtsprechung in BGE 138 II 77 E. 6.3 S. 88 f.).