Citation: 4A_52/2022 E. 5.2.3

5.2.3. Allein, die Beschwerde in Zivilsachen dient nicht dazu, das kantonale Verfahren neu aufzurollen. Das Bundesgericht ist an die vorinstanzlich festgestellten Tatsachen - wozu auch der Prozesssachverhalt gehört - gebunden. Es ist nicht seine Aufgabe, die im kantonalen Verfahren eingereichten Rechtsschriften auszulegen und Aussagen darüber zu treffen, wie die darin enthaltenen Behauptungen und Bestreitungen zu interpretieren sind. Dass aber "die Frage, wem eine Forderung zusteht und welche Gegenleistung dafür erbracht wird, [...] eine wesentliche Frage einer Vereinbarung" ist (so die Vorinstanz) und bei unzureichender Substantiierung dieser Punkte ein Vertragsschluss nicht bejaht werden kann, bestreiten auch die Beschwerdeführer nicht (sie bezeichnen dies vielmehr als "abstrakt richtig"). Die Rügen der Beschwerdeführer verfangen folglich von vornherein nicht; auch nicht, soweit sie sich in Rz. 99 f. der Beschwerde auf die Besonderheiten bei Innominatkontrakten und in Rz. 105 f. auf das Bestehen einer "Wahlobligation" berufen.