Citation: 6B_748/2017 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz erwägt dazu im Wesentlichen, bezüglich des von der B.B.________ GmbH an die D.________ GmbH in mehreren Tranchen gewährten "Überbrückungskredits" in der Höhe von zumindest zirka Fr. 750'000.-- liege weder ein protokollierter Beschluss der Gesellschafterversammlung noch ein schriftlicher Darlehensvertrag mit den Einzelheiten des Rückzahlungsmodus oder der Verzinslichkeit vor, obwohl der Beschwerdeführer für beide Gesellschaften vertretungsbefugt und einzelzeichnungsberechtigt gewesen sei und alleine schon aus diesem Umstand die grosse Gefahr bestanden habe, dass dieses Rechtsgeschäft die eine oder andere Gesellschaft benachteiligen könnte. Spätestens im Zeitpunkt der Gründung der D.________ GmbH habe dies auch dem Beschwerdeführer klar sein müssen, habe die B.B.________ GmbH doch bereits ein Darlehen in der Höhe von Fr. 380'000.-- ausbezahlt. Die D.________ GmbH sei nur mit einem Stammkapital von Fr. 21'000.-- ausgestattet gewesen, wohingegen der gewährte Kredit ein Mehrfaches davon betragen habe, ohne dass objektive Anzeichen für die Bonität der darlehensnehmenden Gesellschaft vorgelegen hätten oder Sicherheiten verlangt worden seien. Im Übrigen habe die D.________ GmbH über kein Vermögen und keine regelmässigen Einkünfte verfügt, da sie namentlich dafür gegründet worden sei, um die E.________ in der Schweiz durchzuführen. Nur schon den Darlehensvertrag über Fr. 380'000.-- wäre ein umsichtiger Geschäftsführer bei dieser Konstellation nicht eingegangen. Der Beschwerdeführer habe als Geschäftsführer der B.B.________ GmbH (und der C.B.________ GmbH) vielfältige massive Pflichtverletzungen begangen. Diese hätten einerseits darin bestanden, dass er zwei zusätzliche - rechtlich unabhängige - Gesellschaften mit beschränkter Haftung gegründet habe, ohne diese mit ausreichend Stammkapital und Vermögen für den zu erreichenden Gesellschaftszweck auszustatten und ohne deren genügende geschäftliche und wirtschaftliche Trennung sowie ohne dass sich der Beschwerdeführer im Vorfeld über die aktuelle finanzielle Situation der aufgrund der Vorjahreszahlen bekanntermassen finanziell arg angeschlagenen B.B.________ GmbH durch Erstellen einer Zwischenbilanz Rechenschaft gegeben habe. Andererseits habe die Pflichtverletzung in der Gewährung eines nicht schriftlich fixierten, nicht gesicherten und das Eigenkapital der B.B.________ GmbH weit übersteigenden Darlehens an eine neu gegründete Gesellschaft gelegen, bei der die Aussicht auf Rückzahlung alles andere als realistisch oder gar kalkulierbar gewesen sei (angefochtenes Urteil S. 45-57). Ein Schaden im Sinne von Art. 158 StGB durch die Leistung des risikobehafteten und ungesicherten "Überbrückungskredites" von zirka Fr. 750'000.-- sei insofern bereits durch dessen erste Tranche im Betrag von Fr. 380'000.-- gegeben (angefochtenes Urteil E. 4.2.4 S. 47).