Citation: 1B_480/2021 E. 2

Gegen die unzulässige Verschleppung eines Rechtsmittels durch das Obergericht als letzte kantonale Instanz kann beim Bundesgericht Beschwerde wegen Rechtsverzögerung erhoben werden. Es ist allerdings Sache der Beschwerdeführerin, sowohl darzulegen, dass die Sachurteilsvoraussetzungen erfüllt sind, soweit das nicht offensichtlich ist (Art. 42 Abs. 2 BGG; BGE 133 II 249 E. 1.1; 353 E. 1), als auch, dass der angefochtene Entscheid Bundesrecht verletzt (BGE 135 III 127 E. 1.6 S. 130; 134 II 244 E. 2.1 und 2.2 S. 245 f.; je mit Hinweisen). Die Eingabe genügt den gesetzlichen Anforderungen, auf die die Beschwerdeführerin schon mehrfach hingewiesen wurde, offenkundig nicht. Eine Begründung fehlt weitgehend; allein mit dem Zeitablauf - das Obergericht soll knapp einen Monat lang auf ihre Eingabe nicht reagiert haben - lässt sich der Vorwurf der Rechtsverzögerung oder Rechtsverweigerung nicht mit Erfolg begründen. Auf die Beschwerde ist wegen Verletzung der gesetzlichen Begründungspflicht nicht einzutreten, wobei auf eine Kostenauflage verzichtet werden kann.