Citation: 8C_487/2014 E. 4.2

4.2. Das kantonale Gericht ist diesbezüglich der fachärztlichen Einschätzung der Frau Dr. med. C.________ gefolgt. Seine Beurteilung beruht auf einer überzeugenden Würdigung der medizinischen Akten. Was in der Beschwerde geltend gemacht wird, rechtfertigt, soweit überhaupt eine Auseinandersetzung mit den vorinstanzlichen Erwägungen vorliegt, keine andere Betrachtungsweise. Der Versicherte bezieht sich auf die Rechtsprechung, wonach eine unfallbedingte vorübergehende Verschlimmerung einer vorbestehenden Wirbelsäulenerkrankung - bei Fehlen unfallbedingter Wirbelkörperfrakturen oder struktureller Läsionen an der Wirbelsäule - nach unfallmedizinischer Erfahrung sechs bis neun Monate, längstens aber ein Jahr, anhält (statt vieler: SVR 2009 UV Nr. 1 S. 1, 8C_677/2007 E. 2.3.2 mit Hinweisen; 2008 UV Nr. 11 S. 34, U 290/06 E. 4.2.1). Seine Vorbringen sind aber nicht geeignet, Zweifel an dieser bewährten Praxis zu begründen. Geltend gemacht wird sodann, im vorliegenden Fall sei auch die nach der besagten Rechtsprechung geltende Mindestdauer von sechs Monaten nicht beachtet worden. Die erwähnten medizinischen Erfahrungswerte schliessen indessen nicht aus, dass im konkreten Fall gestützt auf eine überzeugende fachärztliche Beurteilung auch früher auf den Wegfall der Unfallkausalität geschlossen werden kann. Das ist hier gestützt auf die echtzeitlichen Feststellungen von Frau Dr. med. C.________ erfolgt. Entgegen der in der Beschwerde weiter vertretenen Auffassung enthält der Untersuchungsbericht der Frau Dr. med. C.________ keine Widersprüche, welche seinen Beweiswert in Frage zu stellen vermöchten. Auch die Berufung auf den Bericht der Klinik D.________ vom 10. Januar 2013 vermag die fachärztliche Einschätzung der Frau Dr. med. C.________ nicht in Frage zu stellen, zumal darin festgehalten wird, die nachgewiesenen Veränderungen im Bereich der HWS mit Myelopathie könnten sowohl degenerativ als auch unfallbedingt sein. Das steht, wie das kantonale Gericht zutreffend erkannt hat, der Beurteilung der Frau Dr. med. C.________ nicht entgegen. Hinzu kommt, dass im Bericht der Klinik D.________ vom 10. Januar 2013 erwähnt wird, die geklagten Beschwerden hätten - offenbar seit dem Vorbericht der Klinik D.________ vom 23. November 2012 - zugenommen. Das spricht ebenfalls eher gegen eine kausale Bedeutung des Unfalls vom 24. Februar 2012 für noch bestehende Beschwerden. Nicht zu beanstanden ist schliesslich, dass das kantonale Gericht in antizipierter Beweiswürdigung keine weiteren Abklärungen vorgenommen hat. Die relevanten Gesichtspunkte lassen sich aufgrund der bestehenden Aktenlage verlässlich beurteilen und von Beweisergänzungen ist kein entscheidrelevanter neuer Aufschluss zu erwarten. Die Beschwerde ist mithin unbegründet, was zu ihrer Abweisung führt.