Citation: 1C_160/2020 E. 5.1

5.1. Die Vorinstanz erwog, der Beschwerdeführer habe durch die Verkehrsregelverletzungen eine erhöhte abstrakte Gefährdung von mittlerer Schwere geschaffen. Dies gelte für das Führen eines ungenügend aufgetankten bzw. nicht betriebssicheren Fahrzeugs als auch für das Stehenlassen des Fahrzeugs auf der Fahrbahn der Autobahn ohne Beizug der Polizei oder des Pannendiensts. In Bezug auf das Führen eines nicht betriebssicheren Fahrzeugs ging die Vorinstanz von einem leichten Verschulden aus. Soweit es der Beschwerdeführer nach dem Stillstand des Personenwagens jedoch unterlassen habe, die Polizei oder den Pannendienst zu verständigen, und er das Fahrzeug unbeaufsichtigt zurückgelassen habe, treffe ihn ein mittelschweres Verschulden.