Citation: 9C_52/2022 E. 5

In seinem Eventualstandpunkt rügt der Beschwerdeführer, es bestehe keine hinreichende gesetzliche Grundlage dafür, ihm die Kosten für das Verfahren vor dem kantonalen Gericht aufzuerlegen. In seiner Argumentation übersieht er jedoch, dass Art. 61 ATSG seit seiner Novellierung auf den 1. Januar 2021 in Beitragsstreitigkeiten kein kostenloses Verfahren mehr vorschreibt; der von ihm zitierte Art. 61 lit. f bis ATSG gilt nur für Leistungsstreitigkeiten (vgl. auch Urteil 9C_13/2022 vom 16. Februar 2022 E. 3). Somit stellt die vom kantonalen Gericht angeführte kantonale Gesetzgebung eine hinreichende Grundlage für die Erhebung von Verfahrenskosten dar. Die Beschwerde ist damit auch in diesem Punkt abzuweisen.