Citation: U 148/05 12.09.2005 E. A

Die 1954 geborene T.________ war bei der Firma N.________ AG vollzeitig angestellt und darüber hinaus bei der Firma B.________ AG zu 15 Wochenstunden tätig. Dergestalt war sie bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen Unfälle und Berufskrankheiten versichert. Bei einem Auffahrunfall erlitt T.________ am 17. März 1999 eine Distorsion der Halswirbelsäule (HWS). Ihre Tätigkeiten nahm sie in der Folge nicht mehr auf. Es trat vielmehr ein mannigfaltiges, mit der Zeit den gesamten Körper erfassendes chronisches Schmerzsyndrom auf, weshalb diverse medizinische Abklärungen durchgeführt wurden. Die neurologische Klinik und Poliklinik des Spitals X.________ fasst das Leiden im Gutachten vom 1. Oktober 2003 wie folgt zusammen: Chronisches Schmerzsyndrom, den ganzen Körper betreffend mit/bei - im Vordergrund zervikozephales Schmerzsyndrom mit Ausstrahlung der Schmerzen in die Arme - Akzentuierung der gesamten Beschwerden nach HWS-Beschleunigungsmechanismus am 17. März 1999 chronisches lumbovertebrales Schmerzsyndrom - schwere somatoforme Schmerzstörung - schwerstes bilaterales Carpaltunnelsyndrom - hoher Verdacht auf Schmerzmittel-Übergebrauch-induzierte Kopfschmerzen Status nach Auffahrunfall am 4. Januar 1998 und Status nach Bagatellunfall mit Schnittverletzung am 18. Februar 1998 - beide ohne klinische Residuen. Mit Verfügung vom 4. November 2003 stellte die SUVA die bisher ausgerichteten Leistungen mit Wirkung ab dem 9. November 2003 ein, da infolge Wegfalls des natürlichen Kausalzusammenhangs zwischen Beschwerdebild und Unfall keine Unfallfolgen mehr ausgewiesen seien. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 9. Februar 2004 fest.