Citation: 9C_636/2021 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz stellte fest, für die Zeit zwischen Mai 2019 und Juni 2020 sei beim Beschwerdeführer eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % ausgewiesen mit gradueller Abnahme auf 0 % bis Dezember 2020. Bei diesem Ergebnis erübrige sich aus Verhältnismässigkeitsgründen die Durchführung eines strukturierten Beweisverfahrens nach Massgabe von BGE 141 V 281 sowie BGE 143 V 418. In Bezug auf die Frage, wie sich die im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns (Mai 2020; vgl. Art. 29 Abs. 1 IVG) bestehende Arbeitsunfähigkeit von 50 % erwerblich auswirke, schloss das kantonale Gericht, für die Berechnung des Valideneinkommens sei das im Jahr 2018 vom Beschwerdeführer als Küchenhilfe bei B.________ erzielte Einkommen von Fr. 44'150.50 massgebend. Diesem Einkommen stellte es ein basierend auf den Tabellenlöhnen 2018 gemäss Schweizerischer Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik (LSE) auf Fr. 33'883.35 festgesetztes Invalideneinkommen gegenüber und errechnete so einen rentenausschliessenden Invaliditätsgrad von 23 %. Einen leidensbedingten Abzug gewährte die Vorinstanz nicht.