Citation: 6B_1083/2022 E. 1.2.2

1.2.2. Die hievor zusammengefassten Erwägungen der Vorinstanz sind schlüssig. Es ist nicht ersichtlich, dass sie in Willkür verfallen wäre. Der Beschwerdeführer beschränkt sich darauf, der vorinstanzlichen Beweiswürdigung seine eigene gegenüber zu stellen resp. darzulegen, wie die Beweise seiner Meinung nach zu würdigen sind. Entgegen seiner Auffassung ist es nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz der Darstellung des Beschwerdeführers, wonach er keine operativen Aufgaben in der Firma mehr übernommen habe, keinen Glauben schenkt. Jedenfalls verfällt sie nicht in Willkür, indem sie zum Schluss gelangt, er habe angesichts seiner regelmässigen Kontrollgänge in der Firma sowie der Unterzeichnung der Anträge auf Kurzarbeitsentschädigung - was er weiterhin nicht bestreitet - wissen müssen, dass die geltend gemachten Ausfallstunden nicht den Tatsachen entsprechen. Es kann keine Rede davon sein, dass die Vorinstanz den Sachverhalt verkürzt, geschweige denn krass falsch wiedergegeben oder interpretiert hätte. Dies gilt auch für seine Einlassung, wonach ihm aufgefallen sei, dass die Angestellten arbeiteten, "obwohl sie weg waren" und die er anders verstanden wissen will. Der Beschwerdeführer zeigt sodann nicht ansatzweise auf, weshalb es willkürlich sein soll, wenn die Vorinstanz auf die ersten Aussagen des Geschäftsführers abstellt, wonach der Beschwerdeführer "als Chef alle Entscheidungsbefugnisse ausgeübt" habe und wenn sie die späteren, entlastenden Angaben des Geschäftsführers als Schutzbehauptungen qualifiziert. Auch aus letzteren Aussagen erhellt im Übrigen, dass der Beschwerdeführer vom Beschluss, Kurzarbeitsentschädigungen zu beantragen, Kenntnis hatte bzw. diesen mitfällte. Er scheint mit seiner Kritik zudem zu verkennen, dass sich die Vorinstanz nicht einzig auf die Aussagen des Geschäftsführers, sondern auch auf objektive Tatsachen, wie die vom Beschwerdeführer unterzeichneten Anträge auf Kurzarbeitsentschädigung sowie dessen unbestrittene Anwesenheit im Betrieb, stützt. Vor diesem Hintergrund steht willkürfrei fest, dass er - seiner Bestreitung zum Trotz - auch an der Umsetzung des Entscheids betreffend Kurzarbeitsentschädigung mitwirkte und die tatsächliche Arbeitssituation und -auslastung kannte.