Citation: 1C_390/2020 E. 1.2

1.2. Die Vorinstanz verneinte die Legitimation der Beschwerdeführerin. Diese sei vom geplanten Bauvorhaben nicht direkt betroffen, da sie weder Eigentümerin der benachbarten Schiessanlage sei noch ein schriftlicher Miet- oder Pachtvertrag oder eine andere schriftliche Nutzungsvereinbarung bestehe, aus der ein gefestigtes, auf Dauer ausgerichtetes Nutzungsrecht der Beschwerdeführerin an der Schiessanlage bzw. dem Schützenhaus hervorgehen würde. Die Beschwerdeführerin ihrerseits bringt vor, nie bestritten zu haben, dass zwischen ihr und der Gemeinde als Eigentümerin des Schützenhauses keine schriftliche Vereinbarung existiere. Jedoch bestehe seit mindestens 40 Jahren "de facto ein Nutzungsverhältnis", dessen Auflösung gegen den Grundsatz von Treu und Glauben verstiesse. Ausserdem würden jedes Jahr ein Beitrag von Fr. 1'200.-- für die Erneuerung der Scheibenanlagen bezahlt sowie Natural- und Eigenleistungen erbracht. Wie es sich mit der Beschwerdeberechtigung der Beschwerdeführerin im vorliegenden Verfahren verhält, kann mit Blick auf den Ausgang des Verfahrens offenbleiben, zumal die Vorinstanz die Angelegenheit - trotz angeblich fehlendem Beschwerderecht der Beschwerdeführerin - auch materiell behandelt und entschieden hat.