Citation: 8C_607/2018 E. 2.2.1

2.2.1. Die Vorinstanz hat erkannt, dass der Versicherte ohne gesundheitliche Beeinträchtigungen nach wie vor bei der B.________ GmbH arbeitstätig wäre und bezogen auf das Jahr 2016 ein Einkommen in der Höhe von Fr. 60'173.- erzielen würde. Der Tabellenlohn gemäss der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) 2014 des Bundesamtes für Statistik, Tabelle TA1, Kompetenzniveau 1, Baugewerbe, Männer, betrage indexiert auf das Jahr 2016 bei einer durchschnittlichen Arbeitszeit von 41.7 Stunden pro Woche Fr. 69'513.84. Das Valideneinkommen sei damit 13.44 % tiefer als der Tabellenlohn, weshalb es um 8.44 % (13.44 % minus 5 %) zu parallelisieren sei. Auszugehen sei damit davon, dass der ermittelte Verdienst 91.56 % des Tabellenlohnes betrage und auf 100 % zu erhöhen sei, womit sich ein hypothetisches Valideneinkommen von Fr. 65'719.75 ergebe (mit Hinweis auf SVR 2018 IV Nr. 9 S. 30, 8C_2/2017 E. 2.2.3). Verglichen mit dem hypothetischen Invalideneinkommen von Fr. 58'532.80 ergebe sich ein Invaliditätsgrad von gerundet 11 %, weshalb der Versicherte in diesem Umfang Anspruch auf eine Invalidenrente der obligatorischen Unfallversicherung habe.