Citation: 1C_672/2024 E. 4.1

4.1. Das Verwaltungsgericht hielt fest, die Beschwerdegegnerin habe im Zwischenverfahren betreffend unentgeltliche Rechtspflege den Beschwerdeführer zur Einreichung weiterer Unterlagen aufgefordert und ihn gefragt, wie er sich seine (Ferien-) Abwesenheiten vom 31. Mai bis 16. Juni 2024 bzw. vom 4. bis 14. August 2024 finanziert habe. Mit Schreiben vom 12. August 2024 habe der Beschwerdeführer geltend gemacht, er sei nie in den Ferien gewesen; dies sei eine infame Unterstellung. Er habe indessen nach eigenen Angaben mehrfach auf der Kanzlei der Vorinstanz angerufen und dabei auch angegeben, im Erholungsurlaub bzw. in den Ferien zu sein. Zwar möge die Frage nach der Finanzierung von Ferien eher weit gehen. Da für die Prüfung der finanziellen Bedürftigkeit neben dem Einkommen aber auch das Vermögen relevant sei, betreffe sie dennoch den relevanten Kontext und sei damit nicht als unzumutbar oder schikanös zu bezeichnen. Da damit nicht einmal von einem richterlichen Verfahrensfehler auszugehen sei, verfange die Rüge der Voreingenommenheit der Beschwerdegegnerin offenkundig nicht. Vor diesem Hintergrund sei nicht zu beanstanden, dass die VRK auf das Ausstandsbegehren nicht eingetreten sei.