Citation: 8C_574/2023 E. 8.4.1

8.4.1. Bezüglich des vom Beschwerdeführer vorinstanzlich aufgelegten Berichts des Dr. med. D.________ vom 3. März 2023 erwog das kantonale Gericht, dieser Arzt habe weiterhin eine ungenügende Behandlung der Müdigkeitsproblematik mittels Maske beschrieben und einen Zusammenhang mit der geklagten Müdigkeit bestätigt. Eine Wiederaufnahme der Masken-Behandlung sei auch im Bericht des Spitals E.________ vom 10. Oktober 2022 empfohlen worden. Zudem seien die von Dr. med. D.________ am 3. März 2023 erwähnten "unklaren Anfälle" mit wiederholten Notfallbehandlungen etc. im Vergleichszeitraum nicht dokumentiert. Schon die ZMB-Gutachter seien - so die Vorinstanz weiter - aber am 23. März 2021 von erhöhter Müdigkeit sowie multifaktoriell bedingten Einschränkungen ausgegangen und hätten dem Beschwerdeführer die Fahreignung abgesprochen. Ebenso überzeuge, wenn Dr. med. C.________ festgehalten habe, die möglicherweise beginnende Polyneuropathie führe bei vollständig normalen Gangprüfungen zu keinen neuen funktionellen Einschränkungen. Hinzu komme, dass es sich bei der Polyneuropathie ohnehin einzig um eine Verdachtsdiagnose handle. Sie sei damit nicht fachärztlich einwandfrei diagnostiziert, weshalb ihr schon aus diesem Grund keine Relevanz zukomme. Mit Blick darauf begründeten die Berichte des Dr. med. D.________ keine auch nur geringen Zweifel an den Beurteilungen der Dr. med. C.________. Soweit Dr. med. D.________ am 24. März 2022 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert habe, habe er dies nicht begründet. Seine weitere Feststellung, es sei keine Arbeit möglich, werde dadurch relativiert, dass der Beschwerdeführer in einem Beschäftigungsprogramm der Genossenschaft F.________ mitwirke.