Citation: 7B_706/2024 E. 3

Der eingeschrieben versandte Entscheid des Obergerichts vom 3. Mai 2024 wurde der Beschwerdeführerin gemäss Sendungsverfolgung der Schweizerischen Post am 22. Mai 2024 zugestellt (Sendungsnummer xxx). Die Beschwerdefrist gemäss Art. 100 Abs. 1 BGG begann folglich am 23. Mai 2024 zu laufen (Art. 44 Abs. 2 BGG) und endete am 21. Juni 2024. Gemäss der Abgabequittung wurde die Beschwerde am 22. Juni 2024 um 3:40:23 Uhr elektronisch eingereicht (Betreff der Eingabe: "SBK.2024.114 Nichtigkeitsbeschwerde Entscheid vom 03.05.2024"). Eine weitere elektronische Eingabe mit demselben Betreff erfolgte am 22. Juni 2024 um 4:03:13 Uhr; dies mit dem Begleittext: "wir bitten den Kanzleifehler zu entschuldigen und die vorliegende Eingabe zu übernehmen, anstelle Derjenigen vom 22.06.2024 - 03:40h (...) Team A.________ AG" (sic). Für beide Eingaben wurden die für die Fristwahrung massgeblichen Abgabequittungen in den frühen Morgenstunden des 22. Juni 2024 (um 3:40:23 Uhr und um 4:03:13 Uhr) und damit nach dem 21. Juni 2024 ausgestellt. Etwaige technische Probleme bei der Übermittlung der Beschwerde kurz vor Fristablauf - solche sind vorliegend weder behauptet noch angesichts der erwähnten zweiten Übermittlung samt Begleittext am 22. Juni 2024 um 4:03:13 Uhr auch nur ansatzweise erkennbar - gingen im Übrigen zu Lasten der Beschwerdeführerin (vgl. Urteile 6B_1401/2022 vom 7. März 2023 E. 3; 6B_1149/2021 vom 8. November 2021 E. 6).