Citation: 8C_112/2024 E. 1.3.1

1.3.1. Im Verfahren vor Bundesgericht gibt es keine Anschlussbeschwerde (vgl. BGE 144 V 264 E. 1.2; 138 V 106 E. 2.1; 134 III 332 E. 2.5). Wer mit dem angefochtenen Entscheid nicht einverstanden ist, muss diesen selbst innert der Beschwerdefrist anfechten (vgl. Art. 100 BGG). Das Bundesgericht kann nicht über die fristgerecht gestellten Rechtsbegehren der Parteien hinausgehen (vgl. Art. 107 Abs. 1 BGG), wobei Ausgangspunkt der Bindungswirkung die Rechtsbegehren der Beschwerde führenden Partei und nicht diejenigen der Beschwerdegegnerin sind (in BGE 149 V 177 nicht publizierte E. 2.2 des Urteils 8C_661/2022 vom 26. Juni 2023). Die Beschwerdegegnerin hat sich in der Vernehmlassung auf ihre Verteidigung zu beschränken und kann nur Nichteintreten oder die vollumfängliche bzw. teilweise Abweisung der Rechtsbegehren beantragen (Urteile 8C_2/2022 vom 4. Juli 2022 E. 2.1; 8C_710/2019 vom 11. März 2020 E. 2.1 mit Hinweis). Sie kann eigene Rügen erheben, soweit diese darlegen, dass das angefochtene Urteil trotz der Stichhaltigkeit der Beanstandungen der beschwerdeführenden Partei im Ergebnis richtig ist (vgl. BGE 122 I 253 E. 6c; Urteil 2C_561/2022 vom 23. April 2024 E. 2.1 mit Hinweisen).