Citation: K 143/05 12.06.2006 E. 3

Der vom kantonalen Gericht seinem Entscheid zu Grunde gelegte rechtserhebliche Sachverhalt kann nicht als richtig und vollständig festgestellt gelten, wie in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde zu Recht gerügt wird. Der Begründung der Ablehnung des Gesuchs der Klinik X.________ um Kostenbeteiligung nach Art. 41 Abs. 3 KVG durch die kantonale Gesundheitsdirektion lässt sich keine schlüssige Antwort auf die streitige Frage entnehmen, ob die stationäre Behandlung der Beschwerdeführerin vom 10. bis 26. März 2004 aus medizinischen Gründen erfolgt war. Sie erschöpft sich in der Aussage: «Da die Behandlung des/der obgenannten Patienten/in auch im Kanton Zürich durchgeführt werden könnte, erteilt der Kanton Zürich keine Kostengutsprache.» Dass der Entscheid nach Rücksprache mit dem Kantonsarzt erlassen wurde, wie mit der Vorinstanz anzunehmen ist, gibt zu keiner anderen Beurteilung Anlass. Eine Stellungnahme des Kantonsarztes liegt nicht vor. An der Feststellung der fehlenden Spruchreife der Sache ändern auch die Vorbringen der Futura in ihrer Vernehmlassung nichts. Das kantonale Gericht wird die notwendigen Abklärungen vornehmen und danach über die Höhe der Vergütung der Kosten für die Behandlung und den Aufenthalt der Beschwerdeführerin in der Klinik X.________ vom 10. bis 26. März 2004 aus der obligatorischen Krankenpflegeversicherung neu entscheiden.