Citation: 7B_542/2023 E. 2.3

2.3. Aus formeller Perspektive rügt der Beschwerdeführer vorab, die Vorinstanz argumentiere widersprüchlich und schwer verständlich und setze sich mit seinen Vorbringen teils nicht auseinander. Sie verletze ihre Begründungspflicht und damit seinen Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV). Dieser Einwand erfolgt zu Unrecht: Nach der Rechtsprechung braucht die Entscheidbegründung keine detaillierte Antwort auf jedes vorgetragene Argument zu enthalten. Sie muss kurz die wesentlichen Überlegungen nennen, von denen sich das Gericht leiten liess und auf die es seinen Entscheid stützt (BGE 146 IV 297 E. 2.2.7; 141 IV 249 E. 1.3.1; je mit Hinweisen). Diese Vorgaben hält die Vorinstanz ein. Sollte ihre Begründung widersprüchlich bzw. falsch sein, würde dies die materielle Beurteilung tangieren, nicht aber die Begründungspflicht als Teilaspekt des rechtlichen Gehörs (vgl. BGE 141 V 557 E. 3.2.1; Urteil 7B_178/2022 vom 20. September 2023 E. 2.3.5; je mit Hinweisen).