Citation: 7B_878/2023 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer macht u.a. eine Verletzung von Art. 62c Abs. 4 StGB und von Art. 64 Abs. 1 StGB geltend. Er weist darauf hin, dass er mit Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich vom 9. September 2020 der mehrfachen sexuellen Handlungen mit einem Kind im Sinne von Art. 187 Ziff. 1 StGB schuldig gesprochen worden sei, "soweit es Katalogtaten nach Art. 64 Abs. 1 StGB [betreffe]". Diese Handlungen seien "nur" über das Internet erfolgt und es sei damit zu keinem direkten körperlichen Kontakt mit dem Opfer gekommen. Das Obergericht habe das objektive Tatverschulden als noch leicht beurteilt. Tatsächlich sei über das Ausmass der Folgen der Handlungen des Beschwerdeführers für den betroffenen Jungen nichts bekannt. Die Vorinstanz gehe (wie schon die Erstinstanz) davon aus, dass es sich bei ihm mutmasslich um ein Opfer von Kinderprostitution handle. Ausser, dass der Beschwerdeführer die Bezahlung an eine Drittperson leisten musste, habe der Beschwerdeführer aber keine Anhaltspunkte für das Vorliegen von Kinderprostitution gehabt; und auch wenn die Annahme der Vorinstanz eine gewisse Wahrscheinlichkeit aufweise, fehle jeglicher Nachweis dafür. Im vorliegenden Fall sei (auch aufgrund der oben wiedergegebenen Einschätzung des Strafgerichts bezüglich des dem Beschwerdeführer vorzuwerfenden Tatverschuldens) noch nicht von einer konkreten Deliktsschwere auszugehen, welche die Voraussetzungen von Art. 64 Abs. 1 StGB erfülle. Die Vorinstanz begründe die Schwere vor allem mit dem der Prostitution innewohnenden Zwang und würdige die konkreten Handlungen (Masturbation vor einer Kamera) nicht richtig. Es sei vorliegend nicht einmal ein physischer Kontakt erfolgt, und die Eingriffsintensität sei angesichts der konkret verfolgten Tat innerhalb der vorstellbaren Handlungen jedenfalls gering gewesen. Die erforderliche Tatschwere von Art. 64 Abs. 1 StGB sei durch die Anlasstaten entgegen der vorinstanzlichen Annahme nicht erreicht worden.