Citation: I 284/01 10.04.2002 E. 4

4.- Das Verfahren ist kostenlos (Art. 134 OG). Die durch eine Sozialarbeiterin der Pro Infirmis vertretene Partei hat grundsätzlich einen Anspruch auf Parteientschädigung, da die diesbezügliche Rechtsprechung bei einer Vertretung durch den Schweizerischen Invalidenverband (BGE 122 V 278 Erw. 3) oder durch den Rechtsdienst für Behinderte der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft zur Eingliederung Behinderter (SAEB; SVR 1997 IV Nr. 110 S. 341 Erw. 3) auf die Vertretung durch die Pro Infirmis analog anzuwenden ist. Die Parteientschädigung ersetzt die durch den Rechtsstreit verursachten notwendigen Kosten der obsiegenden Partei (Art. 159 Abs. 1 und 2 OG in Verbindung mit Art. 135 OG). Die Parteientschädigung bemisst sich somit grundsätzlich nach dem Umfang der konkret aufwandabhängigen notwendigen Kosten und setzt daher minimale Bemühungen der beauftragten Rechtsvertreterin voraus. Im vorinstanzlichen Verfahren obsiegte U.________ in dem Sinne als das kantonale Gericht die Sache zur weiteren Abklärung und Neuverfügung an die IV-Stelle zurückwies. Im vorliegenden Verfahren äussert sich die Rechtsvertreterin des Beschwerdegegners zur Verwaltungsgerichtsbeschwerde der IV-Stelle abschliessend in einem einzigen Satz, womit der Antrag auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde gestellt und zur Begründung auf den vorinstanzlichen Entscheid verwiesen wird. Unter diesen Umständen rechtfertigen die minimalen Bemühungen der Rechtsvertreterin bei geringstem Arbeitsaufwand im letztinstanzlichen Verfahren nur eine reduzierte Entschädigung.