Citation: U 72/03 28.04.2004 E. 2

2.1 Gestützt auf die medizinischen Akten gelangte das kantonale Gericht zum Schluss, die Einstellung der Taggeldleistungen auf den 1. Oktober 1999 sei rechtens, weil zu jenem Zeitpunkt von einer Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes mehr zu erwarten gewesen sei. Im angefochtenen Entscheid wird sodann in umfassender Würdigung der ärztlichen Berichte ausführlich dargelegt, an welchen Unfallfolgen der Versicherte leidet und welche Beschwerden nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf das Unfallereignis vom 25. Juli 1995 zurückzuführen sind. Mit Blick auf den Umstand, dass neben den Unfallfolgen auch unfallfremde Leiden persistierten, ist das kantonale Gericht in der Folge davon ausgegangen, dass die Invaliditätsbemessung der Invalidenversicherung im vorliegenden Fall für die Unfallversicherung nicht massgebend sein könne. Dem Beschwerdeführer seien auf Grund der ärztlichen Angaben ausschliesslich im Sitzen zu verrichtende Arbeiten zumutbar, welche mit gelegentlicher Wechselbelastung ausgeführt werden könnten und mit dem Heben sehr leichter Gewichte verbunden seien. Dabei sei der Einsatz auf sieben Stunden pro Tag beschränkt. Im anschliessend vorgenommenen Einkommensvergleich hat das kantonale Gericht ausgehend vom letzten im Jahr 1995 erzielten Verdienst und angepasst an die bis 1999 eingetretene Nominallohnerhöhung ein Valideneinkommen von Fr. 50'180.- ermittelt. Der Berechnung des Invalideneinkommens legte es den standardisierten monatlichen Bruttolohn (Zentralwert) für die im privaten Produktionssektor mit einfachen und repetitiven Aufgaben (Anforderungsniveau 4) beschäftigten Männer gemäss Tabelle A1 der vom Bundesamt für Statistik für das Jahr 1998 durchgeführten Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) von Fr. 4'433.- zu Grunde. Angepasst an die im Jahr 1999 eingetretene Nominallohnerhöhung, umgerechnet auf die dem Beschwerdeführer noch zumutbare Wochenarbeitszeit von 35 Stunden und unter Berücksichtigung eines zusätzlichen Abzuges von 15 % (ausschliesslich im Sitzen zu verrichtende Tätigkeiten) resultiere ein hypothetisches Invalideneinkommen von Fr. 38'354.- im Jahr. Verglichen mit dem Valideneinkommen von Fr. 50'180.- ergebe sich somit ein Invaliditätsgrad von 23,6 %, womit sich der von der SUVA angenommene Invaliditätsgrad von 25 % als eher grosszügig, indessen vertretbar, erweise. Die SUVA habe einen versicherten Verdienst von Fr. 49'140.- ermittelt. Dies sei mit Blick darauf, dass den Akten keinerlei Hinweise zu entnehmen seien, die auf einen höheren versicherten Verdienst schliessen liessen, nicht zu beanstanden. Des Weiteren sei auch die Integritätsentschädigung, welche einer 20 %igen Integritätseinbusse entspreche, von der SUVA korrekt bemessen worden. Indessen habe die SUVA nach Eintritt der Rechtskraft des kantonalen Gerichtsentscheides zu prüfen, ob eine voraussehbare Verschlimmerung des Integritätsschadens gemäss Art. 36 Abs. 4 UVV vorliege, welche gegebenenfalls revisionsweise angemessen zu berücksichtigen wäre. Schliesslich seien Ansprüche im Zusammenhang mit der beruflichen Vorsorge nicht Gegenstand des angefochtenen Einspracheentscheides, weshalb auf das diesbezügliche Feststellungsbegehren des Beschwerdeführers nicht eingetreten werden könne.