Citation: 1C_271/2023 E. 5.1

5.1. Die Vorinstanz hat die Praxis zur Beschwerdebefugnis der Gemeinden nach Art. 48 Abs. 1 VwVG bzw. Art. 89 Abs. 1 BGG und Art. 57 USG grundsätzlich zutreffend dargelegt. Die Gemeinden sind auch unabhängig von Planungs- und Bewilligungskompetenzen als zuständige Gebietskörperschaft befugt, spezifisch kommunale Anliegen, wie insbesondere den Schutz ihrer Einwohnerinnen und Einwohner vor Immissionen, geltend zu machen (BGE 136 I 265 E. 1.4; 131 II 753 E. 4.3.3.; 124 II 293 E. 3b; 123 II 371 E. 2c; Urteil 1C_480/2010 vom 23. Februar 2011 E. 1.1; HANS RUDOLF TRÜEB; Rechtsschutz gegen Luftverunreinigung und Lärm, Diss. Zürich 1990, S. 196). Dazu gehören insbesondere auch Massnahmen des passiven Schallschutzes (vgl. z.B. Urteil 1C_27/2022 vom 20. April 2023 E. 1.2; Urteil des BVGer A-2575/2013 E. 2 vom 17. September 2014 E. 1.2; beide betreffend Nationalstrassen-Ausführungsprojekte).