Citation: 2C_333/2022 E. 1.1

1.1. Am 23. Mai 2019 schrieb der Kanton Glarus, vertreten durch das Departement Bau und Umwelt (DBU), im offenen Verfahren einen Projektwettbewerb für den Neubau eines Schulhauses mit Dreifachsporthalle aus. Die A.________ GmbH ging aus dem Projektwettbewerb als Sieger hervor und erhielt vom DBU mit Verfügung vom 8. Januar 2020 den Zuschlag für die planerische Weiterbearbeitung des Projekts. Nachdem es, insbesondere wegen der projektierten Baukosten, zu Unstimmigkeiten zwischen dem DBU und der A.________ GmbH gekommen war, widerrief das DBU mit Verfügung vom 8. Juli 2021 den genannten Zuschlag. Der nach erfolglosem kantonalem Rechtsmittelverfahren (Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Glarus vom 25. November 2021) beim Bundesgericht eingereichten Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 10. Januar 2022 wurde mit bundesgerichtlicher Präsidialverfügung vom 31. Januar 2022 die aufschiebende Wirkung verweigert. Anschliessend erteilte das DBU der gemäss dem genannten Projektwettbewerb zweitplatzierten B.________ AG (heute C.________ AG) mit Verfügung vom 17. März 2022 den Zuschlag für die Generalplanerleistungen in Bezug auf deren Projekt, und zwar für die Phase Vorprojekt mit Kostenschätzung mit einem Auftragsvolumen von rund Fr. 620'000.--.