Citation: 8C_143/2014 E. 3.3

3.3. Anders als vom Versicherten im Verfahren 9C_834/2011 wird vom Beschwerdeführer im vorliegenden Verfahren nicht verlangt, dass er einen Berufswechsel vornimmt. Gemäss dem kantonalen Entscheid konnte von ihm jedoch im Jahre 2009 erwartet werden, sein aus gesundheitlichen Gründen von 80 % auf 40 % reduziertes Arbeitspensum wieder auf 50 % zu erhöhen. Zu einer Pensumserhöhung wurde der Versicherte bereits im Jahre 2009 verschiedentlich aufgefordert; er hat gegenüber der IV-Stelle zu keinem Zeitpunkt eine solche Erhöhung mit der Begründung abgelehnt, er müsse diesfalls seine Nebentätigkeit in der Schafzucht aufgeben. Aus dem Abklärungsbericht Landwirtschaft vom 13. Oktober 2010 geht zudem hervor, dass die anfallenden Arbeiten auf dem Schafzuchtbetrieb aus gesundheitlichen Gründen zum grössten Teil von der Ehefrau des Versicherten übernommen wurden. Somit ist nicht damit zu rechnen, dass eine Pensumserhöhung des Versicherten in seinem Haupterwerb zu einer weiteren Reduktion seiner Arbeitsleistung im Schafzuchtbetrieb geführt hätte.