Citation: 4A_351/2022 E. 1

Die Parteien stehen sich vor dem Einzelrichter im vereinfachten Verfahren am Bezirksgericht Zürich (im Folgenden: Bezirksgericht) in einem Forderungsprozess gegenüber (die Beschwerdeführerin als Beklagte und die Beschwerdegegnerin als Klägerin). Mit Verfügung vom 31. März 2022 entschied das Bezirksgericht, die Streitberufenen 2 und 3 würden aus dem Rubrum entfernt (Ziffer 1) und die Parteien würden separat zur Hauptverhandlung vorgeladen (Ziffer 2). Dagegen erhob die Beschwerdeführerin Beschwerde beim Obergericht des Kantons Zürich mit den Anträgen, (1.) die Ziffern 1 und 2 der Verfügung des Bezirksgerichts seien aufzuheben, (2.) das Bezirksgericht sei anzuweisen, die Streitberufenen 2 und 3 im Rubrum zu belassen, (3.) das Bezirksgericht sei anzuweisen, den Streitberufenen 2 und 3 die Streitverkündung durch Publikation im kantonalen Amtsblatt zuzustellen, eventualiter sei das Bezirksgericht anzuweisen, den Streitberufenen 2 und 3 die Streitverkündung durch Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt zuzustellen, (4.) das Bezirksgericht sei anzuweisen, erst zur Hauptverhandlung vorzuladen, nachdem allen Streitberufenen die Streitverkündung zugestellt worden sein werde, 5. (...). Das Obergericht trat mit Beschluss vom 4. Juli 2022 auf die Beschwerde nicht ein. Es führte dazu aus, bei der angefochtenen Verfügung handle es sich unbestrittenermassen um eine prozessleitende Verfügung, gegen welche die Beschwerde nur zulässig sei, wenn durch sie der Beschwerde führenden Partei ein nicht leicht wiedergutzumachender Nachteil drohe (Fall von Art. 319 lit. b Ziff. 2 ZPO). Diese Voraussetzung sei vorliegend nicht gegeben. Gegen diesen Beschluss erhob die Beschwerdeführerin mit Eingabe vom 31. August 2022 Beschwerde an das Bundesgericht. Mit Verfügung vom 8. September 2022 wurde das Gesuch der Beschwerdeführerin, es sei der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu erteilen, abgewiesen. Auf die Einholung von Vernehmlassungen zur Beschwerde wurde verzichtet.