Citation: 1C_448/2024 E. 1.2.1

1.2.1. Der Beschwerdeführer begründet das Vorliegen eines besonders bedeutenden Falls im Sinne von Art. 84 BGG in erster Linie damit, dass die österreichischen Behörden das Auslieferungsersuchen ausschliesslich gestützt auf die Sky-ECC-Daten begründeten, die von den französischen Behörden rechtswidrig erhoben worden seien. Rückschlüsse, wie und gestützt auf welche Rechtsgrundlage die Behörden an diese Daten gelangt seien, ergäben sich nur aus den Medien. Nach schweizerischem Recht seien die Sky-ECC-Daten nicht verwertbar. Soweit bekannt, seien in anderen Verfahren in Österreich Personen alleine auf der Grundlage der "Faktum" verurteilt worden, wie sie auch in diesem Verfahren eingereicht worden seien. Dies verletze den gemäss Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) bestehenden Anspruch der beschuldigten Person auf Erhalt der Rohdaten. Bei einer Auslieferung nach Österreich drohe ihm daher eine Verletzung seines Rechts auf ein faires Verfahren (Art. 6 EMRK). Österreich habe mehrfach gezeigt, dass es nicht gewillt sei, der Rechtsprechung des EGMR zu folgen.