Citation: 8C_467/2022 E. 4.2

4.2. Der Beschwerdeführer bringt vor, Prof. Dr. med. F.________ habe in der Stellungnahme vom 27. Mai 2021, wie auch schon zuvor im Schreiben vom 23. April 2020, klar festgehalten, hier sei eine allfällige leichte Diskusschädigung ohne klinische Manifestation irrelevant. Der Sturz auf den Hinterkopf stelle das entscheidende Ereignis dar, das die myelopathische Kaskade ausgelöst habe. Die Quetschung des Halsmarks sei initial nicht extrem gewesen, sonst hätte der Beschwerdeführer eine akute Tetraparese erlitten. Vielmehr dürfte die traumatisch generierte Instabilität auf Höhe der HWK C3/4 das Rückenmark initial leicht, danach immer wieder repetitiv eingeengt haben und somit zu einer klinischen Verschlechterung beigetragen haben, ohne dass es zu einem massiven Querschnittstrauma gekommen sei. Ein Sturz auf den Hinterkopf sei gefährlich und könne zu schweren Quetschungen des Kleinhirns, des Hirnstamms, aber auch des oberen Halsmarks führen. Man dürfe die destruktive Kraft, die in einem solchen Unfallmechanismus stecke, nicht unterschätzen. Im vorliegenden Fall sei die Verletzung noch glimpflich verlaufen. Es sei zunächst zu einer Gefügelockerung der HWK C3/4 gekommen mit einer leichten Erschütterung des Halsmarks, woraus sich aber schrittweise eine progressive Myelopathie entwickelt habe. Abschliessend hält der Beschwerdeführer fest, die Vorinstanz sei offensichtlich von einem falschen Sachverhalt ausgegangen. Da sich die Ansichten der beiden Ärzte diametral widersprächen, gelte es, die Kausalitätsfrage mit einem Gutachten zu klären.