Citation: 8C_165/2020 E. 3.3

3.3. Liess sich der Beschwerdeführer bei der Nichtannahme des offerierten neuen Arbeitsvertrags tatsächlich von der finanziellen Not leiten, mit Eintritt in die Arbeitslosigkeit von der Arbeitslosenkasse mehr ausbezahlt zu bekommen (80 % des versicherten Verdienstes [Art. 22 Abs. 1 AVIG] als beim Verbleib an der bisherigen Arbeitsstelle (rund 71 % des versicherten Verdienstes), mag dies bis zu einem gewissen Grad verständlich sein, ändert aber am Gesagten nichts. Abgesehen davon hätte ihm die Arbeitslosenkasse nach eigenen Angaben nach dem Akzept des neuen Vertrags die Differenz ohnehin in Form von Kompensationszahlungen nach Art. 16 Abs. 2 lit. i AVIG in Verbindung mit Art. 41a Abs. 1 AVIV geleistet.