Citation: U 410/04 03.11.2006 E. 1

Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde richtet sich gegen den Entscheid des kantonalen Versicherungsgerichts, welches den Nichteintretensentscheid der SUVA vom 1. März 2004 schützte. 1.1 Das kantonale Gericht hat erwogen, die Versicherungsträger seien nicht verpflichtet, die gegen die Verweigerung einer beantragten medizinischen Begutachtung erhobenen Einwendungen der versicherten Person in Verfügungsform zurückzuweisen. Vor Erlass der Leistungsverfügung mangle es am Rechtsschutzinteresse hinsichtlich der Beurteilung der Frage, ob eine weitere medizinische Begutachtung notwendig sei. Die Rüge der ungenügenden Abklärung des medizinischen Sachverhalts könne erst nach Erlass der Leistungsverfügung einsprache- oder beschwerdeweise vorgebracht werden. Die SUVA sei daher zu Recht auf die Einsprache nicht eingetreten. 1.2 Dem hält der Beschwerdeführer entgegen, die Verweigerung der Durchführung eines Gutachtens habe stets in Verfügungsform zu ergehen. Dies entspreche auch der Rechtsprechung des Eidgenössischen Versicherungsgerichts, wie sie insbesondere in SVR 2002 UV Nr. 10 S. 29 (Urteil S. vom 30. November 2001, U 338/99) zum Ausdruck komme.