Citation: 9C_406/2024 E. A

A.a. Der 1997 geborene A.________ kam als Asylsuchender in die Schweiz und wurde über den zuständigen Kanton bei der Visana AG (nachfolgend: Visana) obligatorisch krankenpflegeversichert. Die Sozialabteilung der Gemeinde U.________ zeigte der Visana im März 2017 an (unter Beilage des von A.________ am 27. Februar 2017 unterzeichneten Dokuments "Abtretungserklärung/Zahlungsauftrag"), dass seine Gesundheitskosten rückwirkend ab 1. März 2017 über die Beratungsstelle laufen würden. Mit Schreiben vom 15. Februar 2023 teilte sie ihr sodann mit, ab 1. März 2023 würden die Gesundheitskosten inkl. Prämienverbilligung wieder über A.________ laufen; es werde darum gebeten, sämtliche Korrespondenz und alle Abrechnungen an den Versicherten zu senden. A.b. Nachdem die Visana am 7. Februar 2023 die Prämienrechnungen für März und April 2023 und am 25. Februar 2023 die ab 1. März 2023 gültige Versicherungspolice der Sozialberatung U.________ geschickt hatte, sandte sie am 14. März 2023 dem Versicherten direkt eine die Monate März und April 2023 umfassende Prämienrechnung, unter Abzug der Prämienverbilligung. Dieser weigerte sich, die Rechnung zu begleichen mit der Begründung, sie beruhe auf einer neuen, für die Zeit vom 1. März bis 31. Dezember 2023 ausgestellten Police, welcher ein neuer Versicherungsvertrag zugrunde liege, an welchem er in keiner Weise mitgewirkt habe (Schreiben seines Rechtsvertreters vom 26. März 2023). Die Visana erläuterte ihre gegenteilige Betrachtungsweise in einem Schreiben vom 30. März 2023. A.c. Weil A.________ auf die Zahlungserinnerung vom 18. Mai und die Zahlungsaufforderung vom 15. Juni 2023 betreffend die für März und April 2023 ausstehenden Prämien nicht reagiert hatte, setzte die Visana den offenen Betrag von Fr. 482.20 (zuzüglich Mahngebühren, Bearbeitungskosten und Verzugszinsen) in Betreibung (Zahlungsbefehl vom 31. Juli 2023 in der Betreibung Nr. xxx des Betreibungsamtes V.________), wogegen A.________ am 8. August 2023 Rechtsvorschlag erhob. A.d. Auf das entsprechende Begehren des A.________ gewährte die Visana Akteneinsicht. Weiter erliess sie am 12. Oktober 2023 eine anfechtbare Verfügung, wonach ihr A.________ total Fr. 651.05 schuldet, dies gestützt auf die Prämienrechnung vom 1. April 2023 in der Höhe von Fr. 962.20 zuzüglich Verzugszinsen, Mahngebühren, Umtriebsspesen und Betreibungskosten und abzüglich Prämienverbilligung. Gleichzeitig wurde der Rechtsvorschlag vom 8. August 2023 gegen den Zahlungsbefehl vom 31. Juli 2023 in der Betreibung Nr. xxx aufgehoben. A.e. Die von A.________ dagegen erhobene Einsprache wies die Visana mit Entscheid vom 12. Februar 2024 ab. Sie reduzierte die Mahn- und Bearbeitungsgebühren von Fr. 100.00 auf Fr. 50.00 und hielt fest, A.________ schulde ihr die Prämien für die Periode 1. März bis 30. April 2023 in der Höhe von Fr. 482.20 (Fr. 962.20, abzüglich Guthaben Prämienverbilligung 2023 von Fr. 480.00), zuzüglich 5 % Verzugszins seit 1. April 2023 sowie Mahn- und Bearbeitungsgebühren in der Höhe von Fr. 50.00. Weiter bestätigte sie die Aufhebung des Rechtsvorschlages gegen den Zahlungsbefehl in der Betreibung Nr. xxx.