Citation: 5A_763/2018 E. 1.2

1.2. Die Beschwerde hat (zumindest) ein Begehren zu enthalten (Art. 42 Abs. 2 BGG). Dieses nennt die Rechtsfolge, welche die beschwerdeführende Partei beurteilt haben will (Urteil 5A_408/2016 vom 21. Juli 2017 E. 4.2). Begehren sind indes materiell nur zu beurteilen, wenn sie auf einem schutzwürdigen Interesse gründen. Abgesehen von hier nicht zutreffenden Ausnahmen (vgl. BGE 136 III 497 E. 1.1) setzt dies ein aktuelles und praktisches Interesse an der Gutheissung der Beschwerde voraus, das auch noch im Zeitpunkt des Urteils gegeben sein muss (BGE 140 III 92 E. 1; 122 III 279 E. 3a). Feststellungsbegehren sind zulässig, soweit die beschwerdeführende Partei daran ein Interesse hat. Ein Feststellungsinteresse fehlt in der Regel beim Inhaber eines Rechts, wenn diesem eine Leistungs-, Unterlassungs- oder Gestaltungsklage zur Verfügung steht, die sofort eingereicht werden kann und die es ihm erlauben würde, direkt die Beachtung seines Rechts oder die Erfüllung der Forderung zu erwirken (BGE 135 III 378 E. 2.2; 123 III 49 E. 1a; 119 II 368 E. 2a). Indes kann sich auch bei Möglichkeit der Leistungs- oder Gestaltungsklage ein selbständiges Interesse an einer gerichtlichen Feststellung ergeben (BGE 84 II 685 E. 2; Urteile 4A_280/2015 vom 20. Oktober 2015 E. 6.2.2; 4A_589/2011 vom 5. April 2012 E. 4.1, nicht publ. in: BGE 138 III 304; je mit Hinweisen). Eine solche selbständige Bedeutung wird nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung bejaht, wenn es darum geht, nicht nur die fällige Leistung zu erhalten, sondern die Gültigkeit des ihr zugrunde liegenden Rechtsverhältnisses auch für dessen künftige Abwicklung feststellen zu lassen (BGE 84 II 685 E. 2; Urteil 4A_589/2011 vom 5. April 2012 E. 4.1, nicht publ. in: BGE 138 III 304; je mit Hinweisen) oder wenn die Ungewissheit der Rechtsbeziehungen zwischen den Parteien durch die richterliche Feststellung behoben werden kann und ihre Fortdauer für den Kläger unzumutbar ist (BGE 123 III 49 E. 1a; Urteile 5C.125/2005 vom 1. Juli 2005 E. 1.5; 5C.66/2003 vom 24. April 2003 E. 1.4; je mit Hinweisen). In diesem Sinn sind die gemäss Ziff. 3 bzw. 4 gestellten Feststellungsbegehren zulässig.