Citation: 5A_349/2020 E. 3.1

3.1. Zum grössten Teil bezieht sie sich auf den Sachverhalt, ohne dass diesbezüglich von der Sache her Willkürrügen erhoben würden. Vielmehr wird - auch wenn ab und zu das Wort "willkürlich" verwendet wird, was allein aber noch keine Willkürrüge ergibt - mit appellatorischen Ausführungen, wie sie nach den in E. 1 Gesagten unzulässig sind, die eigene Sicht der Dinge geschildert (der Sohn habe einen Computer gestohlen und die Herausgabe verweigert, weshalb sie ihm eine moralische Standpauke habe halten müssen, worauf er ausgezogen sei und sich an die KESB gewandt habe; die betreffenden Missetaten des Sohnes würden verschwiegen und das Gericht ignoriere die Bedeutung des Computerstreits für die Heimunterbringung vollständig; das Gericht zeichne auch das Bild eines gewalttätigen Stiefvaters und einer wegschauenden Mutter, was fern der Realität sei; als Asperger-Autist könne ihr Sohn soziale Situationen gar nicht richtig einschätzen und er habe aus kleinstem Anlass die Polizei gerufen; sie wisse perfekt, wie sie mit viel Fingerspitzengefühl und wenigen gezielten Interventionen ihren Sohn zum Lernen bringe und ihn motiviere; 25 studierte Heimmitarbeiter und Pädagogen würden nicht schaffen, was sie geschafft habe; seit dem Heimeintritt würden sich die Schulleistungen so stark verschlechtern, dass er ein kompletter Schulversager sei; sie müsse ihn weiterhin unterstützen können, sonst komme es später unweigerlich auch bei der Ausbildung zu Problemen; die Familie sei angesichts des Asperger-Syndroms ein essentieller Schutzfaktor für den Sohn, was keine öffentliche Institution ersetzen könne; Wutausbrüche mit anschliessendem Weinen könnten bei Teenagern entwicklungsbedingt vorkommen, insbesondere bei Kindern mit ADHS und Asperger, weshalb dies nichts über das Elternhaus aussage; es gebe keine Belege, wonach der Sohn Angst vor dem Stiefvater hätte, das werde bloss von Dritten behauptet; sie habe einer Heimplatzierung niemals zugestimmt und sei diesbezüglich auch nie ambivalent gewesen, das werde falsch dargestellt; sie sei nicht kooperationsunwillig; sie sei nicht ausserstande zur Wahrnehmung administrativer Aufgaben, es bereite ihr bloss Mühe; der sog. Entwicklungsbericht der Beiständin sei ohne die nötige Fachkompetenz erstellt und es werde lediglich die Meinung des Kindes wiedergegeben).