Citation: 2C_746/2020 E. 2.3.6

2.3.6. Der Beschwerdeführer macht auch geltend, namentlich in willkürlicher Würdigung des Arztzeugnisses vom 16. April 2019 (Akten Vorinstanz, pag. 10A Beilage 28) habe die Vorinstanz dem Umstand keine Beachtung geschenkt, dass er für eine adäquate medizinische Behandlung in seinem Heimatland eines tragfähigen familiären oder sozialen Beziehungsnetzes bedürfe (vgl. dazu Beschwerde, S. 11 f.). Damit stösst er aber ins Leere, da dem entsprechenden Arztzeugnis nicht zu entnehmen ist, dass über eine sichere Umgebung und Vertrauen in das therapeutische Setting hinaus ein familiäres oder soziales Beziehungsnetz im Heimatland erforderlich ist. Dies gilt selbst unter Berücksichtigung des Umstandes, dass der behandelnde Psychiater davon ausgeht, dass eine Trennung von den Kindern die psychischen Leiden des Beschwerdeführers verschlimmern würde.