Citation: 8C_69/2016 E. 4.2

4.2. Im vom kantonalen Gericht als schlüssig betrachteten polydisziplinären MEDAS-Gutachten vom 19. Oktober 2012 wurden - mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit - folgende Diagnosen festgehalten: Klinisch mässiges zervikovertebrales Syndrom mit möglicher intermittierend spondylogener Ausstrahlung (ausgeprägte mehrsegmentale degenerative Veränderungen [C3/4 bis Th1/2]); Verdacht auf wahrscheinlich multifaktorielles lumbospondylogenes Schmerzsyndrom links (differenzialdiagnostisch: Periarthropathia coxae nach Hüfttotalprothese am 6. Januar 2011 infolge Coxarthrose/partieller Femurkopfnekrose links) mit mässig degenerativen Veränderungen mehrsegmental L3 bis S1, ohne radikuläre Reizung, schwierig abgrenzbar von einer chronischen Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10:F45.41); chronische Mittelhandschmerzen und Rhizarthrosebeschwerden rechts, bei radiologischer STT-Arthrose und Mitbeteiligung eines Karpaltunnelsyndroms rechts; Dysthymia (ICD-10:F34.1). Weitere von ihnen erhobene Diagnosen bezeichneten die Gutachter als die Arbeitsfähigkeit nicht wesentlich einschränkend: Nicht aktivierte Gonarthrose beidseits, Genitofemorialisneuropathie links, Adipositas, rezidivierende depressive Störung mit möglicherweise bis zu mittelgradigen Episoden mit somatischem Syndrom, gegenwärtig remittiert (ICD-10:F33.4), Struma nodosa, diverse Allergien, rezidivierende Quincke-Reaktion unklarer Ätiologie, Nikotinabusus, Hypertriglyceridämie/Hypercholesterinämie/Hyperurikämie, Verdacht auf arterielle Hypertonie. Zudem wurden von den Gutachtern diverse Nebenbefunde angeführt.