Citation: 8C_427/2023 E. 4.1

4.1. Gemäss Vorinstanz erfolgte eine neurologische Verlaufsabklärung im MZR durch Dr. med. D.________ am 25. November 2021. Am 24. Januar 2022 habe die Beschwerdeführerin um Zustellung des Gutachtens ersucht, sofern dieses bereits vorliege. Die Beschwerdegegnerin habe ihr am darauffolgenden Tag mitgeteilt, das Gutachten sei noch nicht eingegangen. Am nächsten Tag habe die Beschwerdegegnerin beim MZR nach dem Stand der Dinge gefragt. Anlässlich dieses Telefonats habe, so das kantonale Gericht, MZR-Chefarzt Dr. med. E.________ der Beschwerdegegnerin mitgeteilt, dass er eine zusätzliche Beurteilung durch einen ORL-Arzt, und zwar Prof. Dr. med. F.________, als angezeigt erachte, was er noch schriftlich mitteilen werde. Das entsprechende Schreiben sei am 28. Januar 2022 bei der Beschwerdegegnerin eingegangen. Diese habe sich mit der ergänzenden Abklärung einverstanden erklärt, die Kostenübernahme bestätigt und um baldmöglichste Auftragserteilung gebeten. Am 22. Februar 2022 sei die Beschwerdeführerin für eine Untersuchung bei Prof. Dr. med. F.________ am 10. März 2022 aufgeboten worden. Nach dem kantonalen Gericht war der von der Beschwerdeführerin beanstandete telefonische Kontakt zwischen der Gutachterstelle und der Beschwerdegegnerin am 25. Januar 2022 betreffend Auskunft über den Stand des Gutachtens unproblematisch, zumal die Beschwerdeführerin nach dem Stand des Verfahrens nachgefragt habe. Gleiches gelte für die bei diesem Anlass durch das MZR erteilte Auskunft, wonach sich die Gutachtenserstellung verzögere, weil noch eine Beurteilung durch einen ORL-Arzt angezeigt sei. Es wäre mit Blick auf die Vorgabe des Art. 43 Abs. 1 ATSG Sache der Beschwerdegegnerin und sei somit nicht korrekt gewesen, dass diese darauf verzichtet habe, die Beschwerdeführerin über die ergänzende Abklärung zu orientieren und deren Gehörsrechte zu wahren. Indessen habe die Beschwerdegegnerin in der Folge die Korrespondenz mit dem MZR offengelegt und der Beschwerdeführerin auch das rechtliche Gehör gewährt. Eine Befangenheit der involvierten Gutachter lasse sich daraus nicht ableiten. Insbesondere vermochte das kantonale Gericht keine Anhaltspunkte dafür zu erkennen, dass eine materielle Diskussion zwischen der Beschwerdegegnerin und der Gutachterstelle stattgefunden hätte. Vielmehr sei es - aus Anlass der Rückfrage der Beschwerdeführerin nach dem Stand der Dinge - lediglich um die Information seitens der Gutachterstelle gegangen, dass eine zusätzliche Abklärung der Schwindelbeschwerden in einem weiteren Fachgebiet und durch eine bislang nicht befasste Gutachterperson mit Kostenfolge als erforderlich erachtet werde. Im Übrigen wies die Vorinstanz darauf hin, sie habe mit Beschluss vom gleichen Tag (16. Mai 2023) in den hängigen Prozessen betreffend Herabsetzung der Unfalltaggelder (UV.220.000259) sowie betreffend Invalidenrente (IV.2021.00151) die Einholung eines Gutachtens angeordnet. Das bereits vorliegende MZR-Gutachten vom 19. August 2019 erachte sie als nicht genügend beweistauglich für die relevanten Fragestellungen. Der Beschwerdegegnerin stelle sich damit die Frage, ob bei dieser Ausgangslage die Fortführung der Begutachtung zum jetzigen Zeitpunkt sinnvoll sei.