Citation: U 452/04 20.12.2005 E. 2

Im vorinstanzlichen Entscheid wurde mit an sich nachvollziehbarer Begründung dargelegt, dass aufgrund der Aktenlage nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit von einer am 23. April 2001 erlittenen HWS-Distorsion, einer dem Schleudertrauma äquivalenten Verletzung oder einem Schädel-Hirntrauma ausgegangen werden kann. Diese Frage braucht indessen nicht abschliessend beantwortet zu werden. Selbst wenn einer dieser Verletzungsmechanismen sowie der natürliche Kausalzusammenhang zwischen dem Unfallereignis und den nach August 2001 verbliebenen, organisch nicht (hinreichend) erklärbaren Beschwerden zu bejahen wären, ist - wie sich aus den nachfolgenden Erwägungen ergibt - in jedem Fall die adäquate Kausalität zu verneinen.