Citation: 5A_417/2022 E. A

A.a. A.A.________ (geb. 1970) und B.A.________ (geb. 1969) sind die verheirateten Eltern der Kinder C.A.________ (geb. 2008), D.A.________ (geb. 2010) und E.A.________ (geb. 2011). B.A.________ ist überdies Mutter der nicht im gemeinsamen Haushalt lebenden, erwachsenen Tochter F.________ (geb. 2000). B.A.________ ist nicht erwerbstätig. A.b. Am 12. April 2021 errichtete die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Bülach Nord (KESB) für die gemeinsamen Töchter vorsorglich eine Beistandschaft nach Art. 308 Abs. 1 und 2 ZGB und ordnete eine interventionsorientierte Abklärung an. Am 26. Oktober 2021 entzog die KESB den Eltern das Aufenthaltsbestimmungsrecht über C.A.________, platzierte diese in einer Krisenwohngruppe und bestätigte die vorsorglich angeordnete Beistandschaft. Die Verfahrenskosten von Fr. 6'970.-- (bestehend aus der Entscheidgebühr von Fr. 1'600.-- und einem Drittel der Abklärungskosten von Fr. 5'370.--) auferlegte sie den Eltern. Mit Beschluss vom 9. November 2021 bestätigte die KESB die vorsorglich angeordneten Beistandschaften für D.A.________ und E.A.________, passte den Aufgabenbereich der Beiständinnen an und ordnete eine (hochfrequentierte) sozialpädagogische Familienbegleitung im Umfang von mindestens 40 Stunden pro Monat an. Die Verfahrenskosten von Fr. 12'340.-- (bestehend aus der Entscheidgebühr von Fr. 1'600.-- und zwei Drittel der Abklärungskosten von Fr. 10'740.--) auferlegte sie wiederum den Eltern. A.c. Mit E-Mail vom 3. November 2021 ersuchte A.A.________ die KESB um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege in den Kindesschutzverfahren. Die KESB wies dieses Gesuch mit Beschluss vom 1. März 2022 ab.