Citation: 9C_764/2016 E. 3.3.1

3.3.1. Die Vorinstanz hat in E. 8.2 des angefochtenen Entscheids erwogen, die Stichhaltigkeit des Ergebnisses der gutachterlichen Feststellung einer vollen Arbeitsfähigkeit werde durch die vertrauensärztliche Beurteilung des Dr. med. C.________ vom 19. März 2005 gestützt. Dieser Facharzt habe zwar im Unterschied zum Gutachten vom 9. Oktober 2013 psychische Leiden mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit diagnostiziert, eine angepasste Tätigkeit jedoch als voll zumutbar erachtet, was dem Patienten - wohl infolge der zuerst erforderlichen Stellensuche - auf Ende Mai 2005 hin anzukündigen sei. Diese Feststellungen bedürfen der Ergänzung. Dr. med. C.________ hielt fest, im zuletzt ausgeübten Beruf als... müsse der Beschwerdeführer als voll arbeitsunfähig betrachtet werden. In einer anderen eher manuellen Tätigkeit, zum Beispiel als Sanitärinstallateur, dürfe er trotz Störungen auf der Beziehungsebene und Angst halbtags mit voller Leistung eingesetzt werden. Weiter führte der Psychiater aus, der behandelnde Arzt sollte in der kommenden Zeit den Patienten darauf vorbereiten, und ihm auch in Aussicht stellen, dass per Ende Mai 2005 eine volle Arbeitsfähigkeit zugemutet werden könne. Gleichzeitig bezeichnete er indessen die Prognose als völlig ungewiss. Wie der Patient darauf psychisch reagieren werde, sei bei dieser immer noch instabilen Persönlichkeit schwer vorauszusehen. Auch unter Berücksichtigung dieser Unklarheit wäre von einer Arbeitsfähigkeit von wenigstens 50 % in angepassten Tätigkeiten, wie im erlernten Beruf, auszugehen, was der Beschwerdeführer nicht bestreitet.