Citation: 1C_339/2023 E. 5.1

5.1. Die Vorinstanz führt diesbezüglich aus, die Beschwerdeführerin habe das Grundstück 1981 gekauft und darauf selbst einen Betrieb mit umweltgefährdenden Stoffen erstellt und betrieben. 1991 habe sie das Nachbargrundstück, auf dem seit 1988 [recte: 1989] ebenfalls umweltgefährdende Stoffe eingesetzt wurden, gekauft und ihren Betrieb auf dem nun erweiterten Grundstück weitergeführt. Ein schuldloser Zustandsstörer im Sinne der Rechtsprechung sei nicht vorhanden. Gehe man von einer Aufteilung der Kosten zwischen der Beschwerdeführerin als Zustandsstörerin einerseits und als Verhaltensstörerin andererseits aus, sei die Quotenaufteilung von 30 % sicher nicht willkürlich, wie dies behauptet werde. Die Beschwerdeführerin versuche, ihren langjährigen Einsatz von umweltgefährdenden Stoffen "argumentativ ungeschehen" zu machen. Die Tatsache, dass beim Standort Nord keine messbare Verschmutzung des Untergrunds durch altlastenrelevante, leichtflüchtige organische Substanzen habe festgestellt werden können, habe lediglich zu einer Reduktion des Perimeters geführt und heisse nicht, die beim Standort Süd festgestellten relevanten Substanzen würden allesamt vom Werk 3 stammen. Der Standort Süd liege schliesslich im Abstrombereich des Standorts Nord.