Citation: I 175/06 19.04.2006 E. 2

Streitig und zu prüfen ist der Anspruch auf Invalidenrente. 2.1 Im Wesentlichen gestützt auf das Gutachten des Dr. med. L.________, Spezialarzt FMH für Chirurgie und Neurochirurgie, vom 26. November 2004, hat die Vorinstanz in sorgfältiger und überzeugender Würdigung sämtlicher in den Akten liegender (medizinischer) Berichte erkannt, dass der Beschwerdeführer trotz des diagnostizierten Leidens einer schweren posttraumatischen, postinfektiösen Radiohumeral-, Radioulnar- und humeroulnaren Arthrose am linken Ellenbogen in einer der Behinderung angepassten Tätigkeit vollständig arbeitsfähig ist. Zwar erachtete Dr. med. L.________ auch die bis im Jahr 2003 ausgeübte Tätigkeit als Buffetangestellter weiterhin als zumutbar, schränkte diese Einschätzung aber insoweit ein, als die rechte obere Extremität reduziert und die linke obere Extremität nur gering belastet werden dürfe. In Beachtung dieses Vorbehalts ist mit Verwaltung und Vorinstanz davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer in seiner angestammten Tätigkeit als Buffetangestellter gesundheitsbedingt eingeschränkt ist. Eine leidensangepasste Tätigkeit, welche die Belastungseinschränkungen der oberen Extremitäten berücksichtigt, ist ihm jedoch im Umfang von 100% zumutbar. 2.2 Die in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde hiegegen vorgebrachten Einwände vermögen an diesem Ergebnis nichts zu ändern. Insbesondere kann aufgrund der medizinischen Aktenlage dem Vorbringen nicht gefolgt werden, der Versicherte leide (nebst der festgestellten Arthrose) auch an "sehr starken Kopfschmerzen, Gleichgewichtsstörungen, psychischen Beschwerden, Vergesslichkeit, Neurosis, Depressionen, Konzentrationsschwäche, Gelenkschmerzen". Weder der Hausarzt Dr. med. O.________, Facharzt FMH für Innere Medizin, nahm in Beantwortung der entsprechenden Frage im von der IV-Stelle zugesandten Formular "Arbeitsbelastbarkeit: Medizinische Beurteilung" - am 14. Juni 2004 eine Einschränkung in den psychischen Funktionen an oder bemerkte Auffälligkeiten, die zu Abklärungen Anlass geboten hätten, noch ergibt sich aus den übrigen Berichten und Expertisen irgend ein Hinweis auf weitere, die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit des Beschwerdeführers beeinflussende Leiden im hier massgebenden - die Grenze richterlicher Überprüfungsbefugnis bildenden (BGE 121 V 366 Erw. 1b mit Hinweis; vgl. auch BGE 129 V 4 Erw. 1.2, 169 Erw. 1, 356 Erw. 1, je mit Hinweisen) - Zeitraum bis zum Einspracheentscheid (März 2005). Hinsichtlich der bereits im vorinstanzlichen Verfahren geäusserten Zweifel an der Unparteilichkeit des Experten wird auf die zutreffenden Erwägungen des kantonalen Gerichts verwiesen, welchen das Eidgenössische Versicherungsgericht nichts beizufügen hat. Was sodann die Kritik des Beschwerdeführers an der Person des Gutachters im Sinne einer fehlenden fachlichen Qualifikation betrifft, ist - auch wenn beispielsweise der orthopädische Chirurg spezifische Krankheiten, Verletzungen und Missbildungen des Bewegungsapparates sowie die aus ihnen hervorgehenden Defekte, Funktionsausfälle und Behinderungen behandelt - nicht ersichtlich, weshalb der Facharzt für Chirurgie (und Neurochirurgie) Dr. med. L.________ für die Beurteilung der vorliegenden, hinsichtlich der Diagnosestellung zudem unumstrittenen Gelenkserkrankung am Ellenbogen ungenügend sachkundig sein sollte. Er setzte sich zudem in sorgfältiger und einleuchtender Weise mit der medizinischen Aktenlage auseinander, weshalb seine Expertise die rechtsprechungsgemäss erforderlichen Kriterien für beweiskräftige ärztliche Entscheidungsgrundlagen (vgl. BGE 125 V 352 Erw. 3 mit Hinweisen) erfüllt. Bei dieser Aktenlage sind ergänzende medizinische Abklärungen, wie sie vom Beschwerdeführer auch letztinstanzlich eventualiter beantragt werden, unnötig (antizipierte Beweiswürdigung; 124 V 94 Erw. 4b, 122 V 162 Erw. 1d; SVR 2005 MV Nr. 1 S. 2 Erw. 2.3 mit Hinweisen [M 1/02]).