Citation: 2C_161/2016 E. B

Um eine Rechtsgrundlage für den Starkverschmutzerzuschlag zu schaffen, genehmigte die Gemeindeversammlung U.________ mit Beschluss vom 27. November 2013 die Revision ihrer Kanalisationsgebührenverordnung. Sie führte für bestimmte gewerblich oder industriell betriebene Liegenschaften ergänzend zu der nach dem Frischwasserverbrauch erhobenen Klärgebühr Starkverschmutzerzuschläge ein. Im Einzelnen erliess sie die folgenden neuen Artikel 16, 16a und 16b KGV sowie einen Anhang A zur KGV: Art. 16 Für vorwiegend gewerblich oder industriell betriebene Liegenschaften, bei denen im Vergleich zu Wohnbauten das Abwasser in wesentlich geringeren oder grösseren Mengen anfällt, setzt der Gemeinderat die Klärgebühr nach Massgabe der Menge des zur Ableitung gelangenden Abwassers fest. Ändern sich die Verhältnisse erheblich, so hat eine Neuveranlagung stattzufinden. Art. 16a