Citation: 8C_483/2021 E. 3.2

3.2. Dieser Einwand ist nicht stichhaltig. Denn das rechtliche Gehör nach Art. 29 Abs. 2 BV verlangt, dass die Behörde die Vorbringen des vom Entscheid in seiner Rechtsstellung Betroffenen tatsächlich hört, prüft und in der Entscheidfindung berücksichtigt. Daraus folgt die Verpflichtung der Behörde, ihren Entscheid zu begründen. Dabei kann sie sich auf die für ihren Entscheid wesentlichen Punkte beschränken. Hingegen ist nicht erforderlich, dass sich die Begründung mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt (BGE 142 II 49 E. 9.2). Die Vorinstanz setzte sich mit einer Vielzahl von Vorbringen der Beschwerdeführerin auseinander. Sie legte dar, dass erstens kein kausaler Zusammenhang zwischen der PTBS und dem Verkehrsunfall besteht und zweitens die beteiligten Versicherer eine von Art. 100 Abs. 2 UVV abweichende Regelung treffen dürfen. Zudem kann dem angefochtenen Urteil entnommen werden, von welchen Überlegungen sich die Vorinstanz leiten liess. Eine sachgerechte Anfechtung war der Beschwerdeführerin somit möglich. Mit Blick darauf ist eine Verletzung des Anspruchs des rechtlichen Gehörs zu verneinen.