Citation: 6B_1451/2022 E. 3.2.1

3.2.1. Die Vorinstanz hält fest, dass die Polizei die Privatklägerin am 29. Oktober 2019 während 1 ¼ Stunden einvernommen und die Befragung audiovisuell aufgezeichnet habe. Zudem habe eine diplomierte Psychologin einen Bericht zur Befragung erstellt. Auch die 40-minütige parteiöffentliche Befragung der Privatklägerin vom 25. Februar 2020 sei aufgezeichnet worden. Die Vorinstanz erwägt, eine Würdigung des Aussageverhaltens der Privatklägerin sei daher möglich. Soweit die Gestik und Mimik hilfreich sei für die Beurteilung der Glaubhaftigkeit der Aussagen, sei dies in den zwei Befragungen vom 29. Oktober 2019 und 25. Februar 2020 gut dokumentiert. Die Privatklägerin habe ihre Erlebnisse in freier Rede geschildert. Die Videos vermittelten einen ausreichenden persönlichen Eindruck ihres Aussageverhaltens. Eigentliche Widersprüche seien nicht auszumachen. Allfällige Abweichungen in den Aussagen könnten gestützt auf die protokollierten Befragungen gewürdigt werden. Die Darstellung der Privatklägerin, wonach es zu intimen Kontakten mit dem Beschwerdeführer gekommen sei, werde insbesondere durch DNA-Spuren auf ihrer linken Brust und ihrem Venushügel belegt. Weitere objektive Beweise ergäben sich aus der Auswertung des Mobiltelefons des Beschwerdeführers.