Citation: 9C_604/2023 E. 2.3

2.3. Die Vorinstanz erwog im Wesentlichen, hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit der Versicherten könne dem polydisziplinären Gutachten der ZIMB vom 19. Dezember 2022 gefolgt werden. In ihrer angestammten Tätigkeit als Produktionsmitarbeiterin in einer Textilfirma sei die Beschwerdeführerin spätestens seit September 2020 zu 100 % arbeitsunfähig. In einer angepassten Tätigkeit sei sie unter folgenden Voraussetzungen zu 70 % arbeitsfähig: der linke Arm könne unter Berücksichtigung der Anamnese in erster Linie als Zudienarm eingesetzt werden, jedoch nicht für komplexe bimanuelle Tätigkeiten; die Beschwerdeführerin sollte ihre Arbeitsposition regelmässig selbstständig wechseln können, insbesondere seien das längere fixierte Sitzen und Stehen an Ort sowie die Durchführung von stereotypischen Rotationsbewegungen des Achsenskeletts oder Arbeiten in anhaltender Oberkörpervorneige- oder -rückhalteposition zu vermeiden. Da die Beschwerdeführerin ihre Arbeitsstelle aus invaliditätsfremden Gründen verloren habe, sei auch zur Berechnung des Valideneinkommens auf Tabellenlöhne abzustützen. Für das Jahr 2021 resultiere gemäss Tabelle TA1_tirage_skill_level, Ziff. 05-43, Sektor 2 Produktion, Frauen, Kompetenzniveau 1 der LSE 2020 ein auf die betriebsübliche Wochenarbeitszeit hochgerechnetes und indexiertes Valideneinkommen von Fr. 55'700.95, für das Jahr 2022 ein solches von Fr. 56'349.30. Das trotz Gesundheitsschaden erreichbare Invalideneinkommen liege gemäss LSE 2020, TA1_tirage_skill_level, Totalwert, Frauen, Kompetenzniveau 1, bei Fr. 37'661.80 im Jahr 2021 und bei Fr. 37'987.10 im Jahr 2022. Ein leidensbedingter Abzug sei nicht vorzunehmen, womit ein Invaliditätsgrad von 32 % im Jahr 2021 respektive von 33 % im Jahr 2022 resultiere.