Citation: 1C_262/2022 E. 3.4

3.4. Das Verwaltungsgericht kam zum Ergebnis, dass für sechs Pferde ein Auslaufplatz von 220 m2 das tierschutzrechtliche Minimum gewährleiste, wobei es berücksichtigte, dass die Ausläufe von den Boxen teilweise direkt zugänglich sind. Die Beschwerdeführerin stellt diese Berechnung nicht in Abrede. Sie kritisiert jedoch, es sei unklar, ob die im Kanton Schwyz ausgeschiedenen Fruchtfolgeflächen überhaupt die erforderliche Qualität aufwiesen. Zudem weist sie darauf hin, dass der Kanton über "Reserven" an Fruchtfolgeflächen verfüge und die Bodenbefestigung für den Allwetterauslauf entgegen der Sachverhaltsfeststellung des Verwaltungsgerichts leicht wieder entfernt werden könne. Sie fordert, der Kanton müsse eine "Bagatellgrenze" einführen oder ihr zumindest die Möglichkeit geben, die beanspruchten Fruchtfolgeflächen an anderer Stelle zu kompensieren.