Citation: 4A_24/2021 E. 6.10

6.10. Damit muss nicht mehr auf die Frage eingegangen werden, ob die Beschwerdeführer als Schadenersatz die investierten Beträge Zug um Zug gegen Übertragung der gezeichneten Aktien an die Beschwerdegegner fordern könnten ("Rückabwicklung"), was sie davon dispensieren würde, einen Totalverlust nachzuweisen. Offenbleiben kann schliesslich auch (wie bereits vor der Vorinstanz) die Frage, ob ein kausalitätsunterbrechendes Selbstverschulden vorliegt, weil die Beschwerdeführer ihren Investitionsentscheid getroffen haben, ohne (bestrittene) Einsichts- und Nachfragemöglichkeiten wahrzunehmen.