Citation: 4A_204/2020 E. 3.2

3.2. Entsprechendes ist nicht festgestellt und die Beschwerdeführerin erhebt auch keine hinreichend begründete Sachverhaltsrüge, die eine diesbezügliche Sachverhaltsergänzung erlauben würde. Nach den Feststellungen der Vorinstanz sind der Berufung keine Ausführungen zu entnehmen, weshalb der Nachtrag zur Verwarnung vom 14. August 2015 einen Entlassungswillen der Beschwerdegegnerin zum Ausdruck bringen solle. Insoweit erfolge keine Auseinandersetzung mit den erstinstanzlichen Erwägungen. Da die Beschwerdeführerin vor Bundesgericht diese Feststellungen zum Prozesssachverhalt nicht rechtgenüglich als offensichtlich unzutreffend ausweist (vgl. E. 1 hiervor) und aufzeigt, dass sie sich in der Berufung diesbezüglich hinreichend mit dem erstinstanzlichen Entscheid auseinandergesetzt hätte, hat es in Bezug auf die Frage, ob die Beschwerdegegnerin eine fristlose Kündigung ausgesprochen hat, schon deshalb beim angefochtenen Entscheid sein Bewenden.