Citation: I 467/06 19.12.2006 E. 4

Beim Erwerbsvergleich ist das hypothetische Valideneinkommen nicht bestritten. Entgegen den Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist beim hypothetischen Invalideneinkommen nicht der am letzten Arbeitsplatz erzielte Lohn um 30 % zu kürzen. Einerseits hat die Beschwerdeführerin diese Stelle verloren. Anderseits ist sie seitdem nicht mehr erwerbstätig gewesen und stehen ihr auf dem ausgeglichenen allgemeinen Arbeitsmarkt besser geeignete adaptierte Tätigkeiten zur Verfügung. Die Vorinstanz hat daher korrekterweise die Tabellenlöhne gemäss der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) beigezogen. Dabei resultierte ein Invaliditätsgrad von 27 %. Selbst bei einem behinderungsbedingten Abzug vom hypothetischen Invalideneinkommen von 15 % ergäbe sich noch kein Anspruch auf eine Viertelsrente. Ein noch höherer Abzug ist angesichts der gesamten Umstände des Falles nicht angezeigt. Damit besteht kein Anspruch auf eine Rente.