Citation: I 353/02 08.08.2002 E. 2

In seinem Bericht vom 29. November 1999 führte Dr. med. R.________ aus, bei der Versicherten bestehe ein Kommunikationsproblem, welches nicht allein Folge der höchstgradigen Schwerhörigkeit, sondern wohl auch Folge einer gestörten zentralen Verarbeitung der akustischen Signale sei. Die Schwierigkeiten bei der sprachlichen Kommunikation lägen darin, dass die Versicherte auch mit Hörgerät Gesprochenes teilweise nicht richtig begreife und sich zudem nicht deutlich verbal ausdrücken könne. Da mit einem langsamen weiteren Absinken des Restgehörs über die Jahre gerechnet werden müsse, werde sich die gestörte sprachliche Verarbeitung eher verstärken. Ergänzend erwähnte Dr. med. R.________ in seinem Schreiben vom 6. April 2001, dass ihm die Fachkenntnisse fehlten, um dazu Stellung zu nehmen, ob im versicherungsrechtlichen Sinne ein relativ stabilisierter Zustand gegeben sei; medizinisch betrachtet liege seines Erachtens ein relativ stabiler Zustand vor, da die zentrale Verarbeitungsstörung zumindest schon seit sehr vielen Jahren bestehe.