Citation: 6P.51/2006 03.11.2006 E. 6

Die staatsrechtliche Beschwerde gegen das Strafurteil vom 24. März 2005 richtet sich hauptsächlich gegen die Feststellung, dass sich durch das Beifügen von Vanadium beim Schmelzen die Rissgefahr erhöhe und dies die Produktion erschwere. Der Beschwerdeführer begründet seine Kritik im Wesentlichen mit den gleichen Argumenten wie im Revisionsgesuch, lag doch bei der Beschwerdeabfassung das Ergänzungsgutachten von Dr. ing. G.________ bereits vor. Es wurde bereits dargelegt, dass die Revisionsinstanz ohne Willkür einen Einfluss dieses neuen Beweismittels auf das Ergebnis der Beweiswürdigung verneinen durfte (vgl. E. 4). Dementsprechend lassen auch die weitgehend identischen Einwände die Beweiswürdigung im Strafurteil nicht als willkürlich erscheinen. Überdies ist dadurch, dass im Revisionsverfahren das vom Beschwerdeführer eingereichte Ergänzungsgutachten geprüft und in die Beweiswürdigung einbezogen wurde, die Rüge der Verletzung des rechtlichen Gehörs im Strafverfahren gegenstandslos geworden. Die in diesem Zusammenhang ebenfalls gerügte Verletzung der Unschuldsvermutung wird nicht näher begründet, weshalb darauf nicht einzutreten ist. Zu prüfen bleiben demgegenüber noch die Rügen, welche Aspekte der Beweiswürdigung betreffen, die nicht Gegenstand des Revisionsverfahrens bildeten.