Citation: 1P.84/2000 28.04.2000 E. 2

2.- a) Das Bundesgericht prüft die Zulässigkeit einer staatsrechtlichen Beschwerde von Amtes wegen und mit freier Kognition (BGE 124 I 11 E. 1; 122 I 39 E. 1, je mit Hinweisen). Die Legitimation zur staatsrechtlichen Beschwerde setzt die persönliche Betroffenheit des Beschwerdeführers in eigenen rechtlich geschützten Positionen voraus (Art. 88 OG). Nach ständiger Praxis des Bundesgerichtes ist der durch eine strafbare Handlung angeblich Geschädigte grundsätzlich nicht legitimiert, gegen die Einstellung des Strafverfahrens oder gegen ein freisprechendes Urteil staatsrechtliche Beschwerde zu erheben, weil der Strafanspruch dem Staat zusteht und der Geschädigte an der Verfolgung des Täters nur ein mittelbares oder tatsächliches, aber kein rechtliches Interesse im Sinne von Art. 88 OG hat. Falls ihm im kantonalen Verfahren Parteistellung zukam, kann er jedoch unbekümmert um die fehlende Legitimation in der Sache selbst die Verletzung von Verfahrensrechten geltend machen, deren Missachtung eine formelle Rechtsverweigerung darstellt (BGE 120 Ia 101 E. 1a, E. 3b S. 110, 157 E. 2a/aa, je mit Hinweisen). Der Beschwerdeführer rügt zwar, die Staatsanwaltschaft habe seine Verfahrensrechte verletzt, weil sie auf bestimmte Ausführungen in seinem Rekurs nicht eingetreten sei. Diese Rüge fällt jedoch mit der Rüge willkürlicher Beweiswürdigung zusammen, zu welcher der Beschwerdeführer als angeblich Geschädigter nicht legitimiert ist. b) Gemäss Art. 8 Abs. 1 lit. c des Bundesgesetzes vom 4. Oktober 1991 über die Hilfe an Opfer von Straftaten (Opferhilfegesetz, OHG; SR 312. 5) ist das Opfer im Sinne des Art. 2 Abs. 1 OHG legitimiert, einen kantonalen Entscheid mit staatsrechtlicher Beschwerde anzufechten, der ein Strafverfahren kantonal abgeschlossen hat, sofern es sich bereits vorher am Verfahren beteiligt hat und soweit der Entscheid seine Zivilansprüche betrifft oder sich auf deren Beurteilung auswirken kann. Dem Opfer steht in diesem Sinne eine auf materiellrechtliche Fragen erweiterte Legitimation zur staatsrechtlichen Beschwerde zu, und Art. 8 Abs. 1 lit. c OHG geht insofern Art. 88 OG als "lex specialis" vor (BGE 120 Ia 101 E. 2a S. 105, 157 E. 2c S. 162). Als Opfer im Sinne des OHG gilt jede Person, die durch eine Straftat in ihrer körperlichen, sexuellen oder psychischen Integrität unmittelbar beeinträchtigt worden ist, und zwar unabhängig davon, ob der Täter ermittelt worden ist und ob er sich schuldhaft verhalten hat (Art. 2 Abs. 1 OHG). Der Beschwerdeführer ist durch die angeblichen Straftaten, die er dem Beschwerdegegner vorwirft, weder in seiner körperlichen, sexuellen oder psychischen Integrität verletzt worden. Umstritten ist vielmehr eine ausschliesslich finanzielle Schädigung. Aus Art. 8 Abs. 1 lit. c OHG ergibt sich deshalb keine besondere Legitimation des Beschwerdeführers zur staatsrechtlichen Beschwerde. Auf die Beschwerde ist im vereinfachten Verfahren nicht einzutreten (Art. 36a Abs. 1 lit. a OG).