Citation: 4P.120/2000 10.10.2000 E. 2

2.- Nach Art. 84 Abs. 2 OG ist die staatsrechtliche Beschwerde nur zulässig, wenn die behauptete Rechtsverletzung nicht mit einem anderen Rechtsmittel gerügt werden kann. Diese absolute Subsidiarität der staatsrechtlichen Beschwerde gilt insbesondere auch im Verhältnis zur Berufung (BGE 120 II 384 E. 4a). Die Rüge falscher Anwendung von Bundesrecht ist in berufungsfähigen Streitsachen mit Berufung vorzubringen (Art. 43 OG). Dabei ist zu beachten, dass der Vorwurf willkürlicher Anwendung von Bundesrecht a fortiori denjenigen seiner Verletzung beinhaltet und daher vom Beschwerdeverfahren ausgeschlossen ist (Vgl. Poudret, Commentaire de la loi fédérale d'organisation judiciaire, N 1.6.3 und N 2.2 zu Art. 43 OG). Vorliegend steht eine vermögensrechtliche Streitigkeit zur Beurteilung, deren Streitwert Fr. 8'000.-- übersteigt. Berufungsfähigkeit ist somit gegeben (Art. 46 OG). Die Beschwerdeführer haben denn parallel zu ihrer staatsrechtlichen Beschwerde auch Berufung eingereicht. Soweit die Beschwerdevorbringen auf Kritik an der Auslegung und Anwendung von Bundesrecht hinauslaufen, ist deshalb darauf nicht einzutreten. Das gilt insbesondere für die Ausführungen der Beschwerdeführer zu den Fragen der Rechtzeitigkeit der Mängelrüge (Ziffer 4 der Beschwerdeschrift), des richtigen Adressaten der Mängelrüge (Ziffer 5 der Beschwerdeschrift) und der Bedeutung der Nachbesserung in der Eventualbegründung der Vorinstanz (Ziffer 7 der Beschwerdeschrift).