Citation: 5A_606/2014 E. 4.1

4.1. Zur Begründung führt sie aus, sie habe nicht damit rechnen müssen, dass das Obergericht eine detaillierte Analyse der ins Recht gelegten Bilanz und Erfolgsrechnung vornehmen werde. Daher habe eine Erörterung der starken Umsatzsteigerung im Jahre 2014 und der bedeutenden Zunahme der monatlichen Aufwendungen vorerst unterbleiben dürfen. Weiter stört sie sich daran, dass das Obergericht Zweifel an der Einbringlichkeit der Forderung einer Abonnementskundin geäussert habe, ohne diesbezüglich bei ihr nachzufragen. Auch habe es pflichtwidrig unterlassen, ihr die Möglichkeit zur Klärung der Eigentumsverhältnisse an Grundstücken einzuräumen, zumal es diese Abklärungen ohne weiteres auch von Amtes wegen hätte vornehmen können. Sodann habe ihr das Obergericht im Zusammenhang mit einem Darlehen der Gesellschafterin an die Beschwerdeführerin pflichtwidrig nicht die Gelegenheit zur Ergänzung ihrer Ausführungen gegeben. Überhaupt könne es nicht angehen, dass innert der äusserst kurzen Frist von 10 Tagen sowohl das Gesuch um aufschiebende Wirkung als auch die Beschwerdebegründung vollständig eingereicht werden müsse und keine Belege nachgereicht werden könnten, selbst wenn die Rechtsmittelinstanz noch offene Fragen habe, die geklärt werden müssten. Würden keine Nachfristen gewährt, so müsse wenigstens die richterliche Fragepflicht bei Unklarheiten greifen.