Citation: 2C_334/2023 E. 1.2.1

1.2.1. Der Begriff der Subvention umfasst alle geldwerten Vorteile, welche Empfängern ausserhalb der Verwaltung gewährt werden, um die Erfüllung einer vom Empfänger gewählten Aufgabe zu fördern oder zu erhalten (BGE 141 II 182 E. 3.5; 140 I 153 E. 2.5.4; Urteile 2C_472/2022 vom 22. März 2023 E. 1.2.1; 2C_8/2022 vom 28. September 2022 E. 1.2). Das Bundesgericht hat bereits mehrfach festgestellt, dass die finanziellen Unterstützungen zum Erhalt der Geschäftstätigkeit im Zusammenhang mit der Covid-19-Epidemie Subventionen im Sinne von Art. 83 lit. k BGG darstellen (Urteile 2C_799/2022 vom 30. April 2024 E. 1.3; 2D_19/2023 vom 3. April 2024 E. 1.3.1; 2C_835/2022 vom 7. März 2023 E. 1.2; 2C_711/2022 vom 9. Dezember 2022 E. 1.2; 2C_8/2022 vom 28. September 2022 E. 1.2). Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin trifft dies auch auf die hier strittige Sofortunterstützung des Kantons Bern zu, welche sich auf die Kantonale Verordnung vom 18. Dezember 2020 über Härtefallmassnahmen für Unternehmen im Zusammenhang mit der Covid-19-Epidemie (Kantonale Härtefallverordnung; BSG 901.112) in der im Zeitpunkt des Einspracheentscheids vom 28. Juni 2021 geltenden Fassung stützt (vgl. zur intertemporalrechtlichen Frage BGE 148 V 162 E. 3.2.1; 144 II 326 E. 2.1.1; Urteil 2C_685/2023 vom 26. März 2024 E. 3.4; sowie E. 2.4 und 3.1 des vorinstanzlichen Urteils).