Citation: 4A_324/2018 E. 3.3

3.3. Die Beschwerdeführerin zeigt keine Willkür auf, indem sie sich entgegen den vorinstanzlichen Erwägungen auf den Standpunkt stellt, es liege nach wie vor kein Entscheid "au fond sur les conditions d'une telle analyse" im Sinne des Massnahmeentscheids vom 31. März 2014 vor, obwohl sie Anspruch auf diesen Entscheid in der Hauptsache habe. Die Vorinstanz hat nachvollziehbar ausgeführt, weshalb mit "jusqu'à droit jugé au fond sur les conditions d'une telle analyse dans la procédure pendante devant le TAS" gemäss Massnahmeentscheid nicht der Endentscheid im Diszipliarverfahren gemeint war, sondern ein Verfahrensentscheid hinsichtlich des fraglichen Beweismittels im Rahmen des Hauptverfahrens. Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin stehen die vorinstanzlichen Erwägungen daher auch nicht in offensichtlichem Widerspruch zum bundesgerichtlichen Nichteintretensentscheid vom 20. November 2017, wonach es sich beim Schiedsentscheid vom 14. Juni 2017 um einen Zwischenentscheid im Sinne von Art. 190 Abs. 3 IPRG handelte, der nur eingeschränkt anfechtbar ist. Der Vorwurf, das vorinstanzliche Vorgehen widerspreche in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken, ist ebenso unbegründet wie der Einwand, die Vorinstanz habe den Grundsatz der Rechtskraft des bundesgerichtlichen Entscheids vom 20. November 2017 in willkürlicher Weise missachtet. Ins Leere stösst zudem die Rüge der Verletzung des Vertrauensschutzes, welche die Beschwerdeführerin mit entsprechenden Argumenten begründet und sich dazu einmal mehr auf einen angeblichen Widerspruch beruft. Ohnehin geht aus ihren Ausführungen nicht hervor, inwiefern sie sich berechtigterweise auf eine Vertrauensgrundlage hätte verlassen dürfen, geschweige denn, welche nachteiligen Dispositionen sie gestützt darauf getroffen haben soll. Der Vorinstanz ist jedenfalls keine Verletzung des Grundsatzes von Treu und Glauben vorzuwerfen, wenn sie unter anderem prüfte, wie das Dispositiv des bezirksgerichtlichen Massnahmeentscheids zu verstehen ist. Der Umstand, dass die Beschwerdeführerin dieses anders ausgelegt haben will, bedeutet keine Missachtung eines berechtigten Vertrauens in behördliche Zusicherungen oder in anderes, bestimmte Erwartungen begründendes Verhalten der Behörden, wie in der Beschwerde geltend gemacht wird. Die Beschwerdeführerin zeigt auch keine willkürliche Rechtsanwendung im konkreten Fall auf mit dem Einwand, im Normalfall gälten vorsorgliche Massnahmen immer bis zum Endentscheid in der Sache. Unverständlich ist zudem ihr Vorbringen, es hätte berücksichtigt werden müssen, dass "aus dem staatlichen Verfahren ein Entscheid in der Sache hervorgehen wird", nehmen Dispositiv-Ziffern I bis III des fraglichen Massnahmeentscheids vom 31. März 2014 doch ausdrücklich (und ausschliesslich) auf das hängige Schiedsverfahren vor dem TAS Bezug. Ebenso wenig vermag sie mit ihrer - von den konkreten Erwägungen im angefochtenen Entscheid losgelösten - Behauptung, der Beschwerdegegner habe im Laufe des Verfahrens die Meinung geändert und habe sich widersprüchlich verhalten, ein willkürliches Vorgehen der Vorinstanz aufzuzeigen. Der Vorwurf der Verletzung von Art. 9 BV ist unbegründet.