Citation: 5A.7/2004 16.04.2004 E. A

Z.________ X.________ reiste am 10. Januar 1992 in die Schweiz ein. Einen Monat später stellte sie ein Asylgesuch, welches am 11. Januar 1993 abgelehnt wurde. Dagegen erhob sie am 16. Februar 1993 Beschwerde bei der Schweizerischen Asylrekurskommission (ARK). Am 8. November 1993 heiratete Z.________ X.________ den Schweizer Bürger W.________ V.________ und zog daraufhin die bei der ARK hängige Beschwerde zurück. Am 29. August 1997 stellte sie ein Gesuch um erleichterte Einbürgerung. Dabei nahm sie unterschriftlich zur Kenntnis, dass die erleichterte Einbürgerung nicht möglich sei, wenn vor oder während des Einbürgerungsverfahrens einer der Ehegatten die Trennung oder Scheidung beantragt habe oder keine tatsächliche eheliche Gemeinschaft mehr bestehe. Gleichzeitig nahm sie mit ihrer Unterschrift zur Kenntnis, dass die Verheimlichung dieser Umstände zum Widerruf oder zur Nichtigerklärung der Einbürgerung führen könne. Am 6. Mai 1998 wurde Z.________ V.________-X.________ erleichtert eingebürgert und erhielt das Bürgerrecht der Gemeinde A.________ (BE). Bereits zwei Monate später leiteten die Ehegatten vor dem Friedensrichteramt das Scheidungsverfahren ein und wurden drei Monate später, am 14. Oktober 1998, rechtskräftig geschieden. Zudem räumte Z.________ X.________ ein, während der beiden letzten Jahre vor der Scheidung eine intime Beziehung zu einem Mazedonier gehabt zu haben. Am 18. Dezember 1998 verheiratete sie sich mit ihrem bisherigen Lebensgefährten in Mazedonien und nahm den Familiennamen Y.________ an.