Citation: 2C_648/2023 E. 5.1

5.1. Die Beschwerdeführer rügen eine Verletzung des Rechts auf Achtung des Familienlebens gemäss Art. 8 Ziff. 1 EMRK. Sie bringen im Wesentlichen vor, im Rahmen der Interessenabwägung sei kein überwiegendes öffentliches Interesse ersichtlich, welches die Verweigerung des Familiennachzugs rechtfertige. Ausserdem sei dem übergeordneten Kindesinteresse Rechnung zu tragen, wonach die gemeinsame Tochter der Beschwerdeführer das Recht habe, mit beiden Elternteilen aufzuwachsen. Der Nachzug des Beschwerdeführers sei deshalb zu bewilligen.