Citation: 6B_1165/2019 E. 1.6

1.6. Insgesamt vermag der Beschwerdeführer mit seinen Ausführungen nicht aufzuzeigen, dass das Gutachten vom 18. April 2018 mangelhaft oder nicht schlüssig ist und die Vorinstanz in Willkür verfällt oder Bundesrecht verletzt, in dem sie darauf abstellt. Nach Einschätzung der Sachverständigen ist unabhängig von der konkreten Diagnose von einer schwerwiegenden psychischen Störung auszugehen (Gutachten S. 71; Einvernahmeprotokoll Sachverständige S. 28; Urteil S. 25). Als problematisch erweisen sich namentlich die narzisstischen und psychopathischen Verhaltensmuster des Beschwerdeführers, die sich - je nach diagnostischer Hypothese - als Merkmale einer Persönlichkeitsstörung oder aber im Sinne einer Persönlichkeitsveränderung als Folge der schizophrenen Grunderkrankung begreifen lassen (Gutachten S. 61 ff.; Einvernahmeprotokoll Sachverständige S. 25; Urteil S. 25). Die diagnostischen Unsicherheiten werden bei Weiterführung der Massnahme in einem ersten Schritt zu klären sein (Gutachten S. 76; Einvernahmeprotokoll Sachverständige S. 26 ff.). Jedenfalls ergibt sich aus dem Gutachten insgesamt schlüssig, dass beim Beschwerdeführer unabhängig von der exakten Diagnose ein schwerwiegender, krankhafter psychischer Zustand vorliegt, der tatrelevant war, womit die Voraussetzungen von Art. 59 Abs. 1 lit. a StGB nach wie vor gegeben sind. Der Einwand des Beschwerdeführers, wonach die Sachverständige, die schwere psychische Störung lediglich vermute, ist folglich unbegründet.