Citation: 1P.39/2005 05.04.2005 E. 2

2.1 Der Beschwerdeführer rügt im Zusammenhang mit dem Sachverhalt "Y.________" eine willkürliche Beweiswürdigung (Art. 9 BV) sowie eine Verletzung seines rechtlichen Gehörs (Art. 29 Abs. 2 BV). Er habe an diesem Abend weder eine grobe Verkehrsregelverletzung begangen noch den Zeugen Y.________ mit einem Faustschlag ins Gesicht verletzt. Er sei zur Tatzeit in einem Mineralheilbad gewesen. 2.2 Gemäss Art. 29 Abs. 2 BV haben die Parteien Anspruch auf rechtliches Gehör. Dazu gehört insbesondere das Recht, mit erheblichen Beweisanträgen gehört zu werden. Der Richter kann indessen das Beweisverfahren schliessen, wenn er auf Grund bereits abgenommener Beweise seine Überzeugung gebildet hat und ohne Willkür in vorweggenommener Beweiswürdigung annehmen kann, dass seine Überzeugung durch weitere Beweiserhebungen nicht geändert würde (BGE 125 I 127 E. 6c/cc S. 135, 417 E. 7b S. 430, je mit Hinweisen; zum Willkürbegriff BGE 129 I 8 E. 2.1 mit Hinweisen). 2.3 Der Beschwerdeführer brachte die in der staatsrechtlichen Beschwerde gegen den Schuldspruch dargelegten Argumente bereits im kantonalen Verfahren vor. Das Kantonsgericht hat sich damit zum Teil unter Verweis auf das erstinstanzliche Urteil des Kreisgerichts eingehend auseinandergesetzt. Darauf kann verwiesen werden. Soweit sich der Beschwerdeführer überhaupt detailliert mit dem angefochtenen Entscheid auseinandersetzt (vgl. die vorstehenden Ausführungen zu Art. 90 Abs. 1 lit. b OG), ist die daran geübte Kritik unbegründet. Die Beweiswürdigung und die daraus gezogenen Schlüsse erscheinen insgesamt im Ergebnis nicht als verfassungswidrig. Dies schliesst auch die Abweisung der vom Beschwerdeführer beantragten Zeugeneinvernahme zur Unterstützung seines Alibis (Aufenthalt im Mineralbad zur Tatzeit) ein. Im Zusammenhang mit dem von ihm im Wesentlichen zugegebenen Sachverhalt im Fall "Z.________" wird dem Beschwerdeführer im Übrigen ein ähnliches strafrechtlich relevantes Verhalten vorgeworfen. Das kann ebenfalls als Indiz für die Richtigkeit der Darlegungen des Zeugen Y.________ gewertet werden. Der Beschwerdeführer erklärt diesbezüglich in der staatsrechtlichen Beschwerde, er habe sich beim Radfahrer Z.________, dessen Vortritt er missachtet habe, entschuldigen wollen. Deshalb sei er ihm mit dem Auto gefolgt und habe ihn zur Rede gestellt, wobei er ihn am Trikot gezogen und wieder weggestossen habe.