Citation: 6B_855/2023 E. 2.6.3

2.6.3. Die vorinstanzlichen Ausführungen erweisen sich als nachvollziehbar und die dagegen ins Feld geführten Argumente des Beschwerdeführers überzeugen nicht. Die Verbreitung der inkriminierten sexuellen Darstellungen stellt evidenterweise eine Verletzung des Selbstbestimmungsrechts der abgebildeten Geschädigten dar, unabhängig davon, ob der Beschwerdeführer diese "nicht erkennbar" gemacht habe. Entgegen dem Beschwerdeführer stuft die Vorinstanz das Verschulden denn auch nicht als insgesamt, sondern einzig in Bezug auf die Bilder mit pornografischen Gewaltdarstellungen sowie das Bild der Vagina eines weissen Mädchens als leicht ein. Bezüglich der Herstellung der Bilder und Videos der Geschädigten erkennt sie vielmehr ein "noch leichtes", betreffend deren Weiterverbreitung gar ein "nicht unerhebliches" Verschulden. Dies erscheint durchaus angemessen. Mit der Einzelstrafe von 12 Monaten Freiheitsstrafe verletzt die Vorinstanz ihr Ermessen vor diesem Hintergrund nicht.