Citation: 6F_6/2007 10.08.2007 E. 2

Entscheide des Bundesgerichts erwachsen am Tag ihrer Ausfällung in Rechtskraft (Art. 61 BGG). Eine weitere Überprüfung der Streitsache ist an sich ausgeschlossen; das Gericht kann auf sein Urteil nur zurückkommen, wenn einer der im Gesetz abschliessend aufgezählten Revisionsgründe (Art. 121 - 123 BGG) vorliegt. Revisionsgründe sind ausdrücklich geltend zu machen und in der Gesuchsbegründung ist aufzuzeigen, inwiefern mit dem zu revidierenden Urteil ein solcher gesetzt worden sein soll (s. Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG). Der Gesuchsteller kritisiert einzig die Sachverhaltsfeststellungen, wie sie dem kantonalen Urteil vom 12. Februar 2007 zugrunde gelegt worden sind, und wirft dem Obergericht unter Berufung auf die Unschuldsvermutung Willkür in der Beweiswürdigung vor. Hingegen nennt er keinen der gesetzlichen Revisionsgründe, und seinen Darlegungen lässt sich auch nicht entnehmen, inwiefern ein solcher vorliegen könnte. Das Revisionsgesuch erweist sich damit als offensichtlich unzulässig, und es ist darauf nicht einzutreten.