Citation: 8C_212/2014 E. 4.1

4.1. Gemäss der unbestritten gebliebenen Zusammenfassung der Vorinstanz fiel der letzte Arbeitstag des Versicherten als Einkäufer bei der B.________ AG auf den 31. Mai 2006. Ab 1. Juli 2006 war er mit einem Pensum von 50 % in der Trainerausbildung des Fussballverbandes D.________ angestellt. Zusätzlich arbeitete er ab 1. Juli 2007 bis 30. Juni 2009 beim FC E.________ und ab 1. Juli 2009 beim FC F.________ als Fussballtrainer. Die erzielten Löhne aus diesen Tätigkeiten beliefen sich auf insgesamt Fr. 61'356.- im Jahr 2007, Fr. 71'746.- im Jahr 2008 und Fr. 99'142.- im Jahr 2009. Das kantonale Gericht ging sowohl in Bezug auf den Antritt der Stelle in der Trainerausbildung, als auch bezüglich der einzelnen Verdiensterhöhungen von wesentlichen Veränderungen in den für den Rentenanspruch relevanten Tatsachen aus, welche eine Meldepflicht im Sinne von Art. 31 ATSG und Art. 77 IVV begründeten. Es errechnete in Anwendung von Art. 31 Abs. 2 IVG (in Kraft vom 1. Januar 2008 bis 31. Dezember 2011) einen Invaliditätsgrad von 35 % ab 1. Juli 2009 und stellte fest, die Rente sei unter Beachtung der Dreimonatsfrist gemäss Art. 88a Abs. 1 IVV auf den 1. Oktober 2009 aufzuheben. Grundlage für die rückwirkende Rentenanpassung sei eine Revision im Sinne von Art. 17 ATSG, wie sie mit dem ersten Vorbescheid vom 18. April 2011 von der IV-Stelle vorgenommen worden sei. Massgebend sei in diesem Zusammenhang die Erhöhung des Einkommens ab 1. Juli 2009. Diesbezüglich liege (ebenfalls) eine Meldepflichtverletzung vor, weshalb Art. 88bis Abs. 2 lit. b IVV eine rückwirkende Anpassung zulasse. Die Verwirkungsfrist gemäss Art. 25 Abs. 2 ATSG sei durch Erlass des Vorbescheides vom 18. April 2011 gewahrt, auch wenn dieser in der Folge aufgehoben und ersetzt worden sei. Eine Verwirkung scheitere aber vorliegend auch an der in Art. 25 Abs. 2 ATSG vorbehaltenen strafrechtlichen Verjährungsfrist. In Abweichung zur Verfügung vom 30. Mai 2012 habe der Versicherte folglich die in den Zeitraum vom 1. Oktober 2009 bis 31. Mai 2012 fallenden Rentenbetreffnisse im Gesamtbetrag von Fr. 51'548.- zurückzuerstatten.