Citation: 5A_984/2021 E. 1.3

1.3. Neue Tatsachen und Beweismittel dürfen nur so weit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG). Hiervon erfasst sind unechte Noven, also Tatsachen, die im bisherigen Verfahren bereits hätten vorgebracht werden können, aber nicht vorgebracht wurden (Urteil 5A_791/2017 vom 17. Juli 2018 E. 1.2, nicht publ. in: BGE 144 III 313). Echte Noven, d.h. Tatsachen, die erst nach dem angefochtenen Entscheid entstanden sind, sind im Verfahren vor dem Bundesgericht demgegenüber grundsätzlich nicht zu beachten (BGE 143 V 19 E. 1.2; 139 III 120 E. 3.1.2; je mit Hinweis). In der Beschwerde ist darzutun, inwiefern die Voraussetzungen für eine nachträgliche Einreichung von Tatsachen und Beweismitteln erfüllt sein sollen (BGE 143 I 344 E. 3 mit Hinweisen). Unzulässige Noven bleiben unbeachtlich. Die Beschwerdeführerin reicht dem Bundesgericht drei Beilagen ein. Die Beilagen 1 und 2 datieren vom 8. bzw. 12. November 2021; sie sind mithin nach dem angefochtenen Entscheid entstanden, weshalb sie als echte Noven zu qualifizieren und grundsätzlich unbeachtlich sind. Die Beilage 3 datiert vom 18. September 2019. Die Beschwerdeführerin bezeichnet diese Beilage ausdrücklich als neu aber "zulässig, wie die heutige Beilage 1 notwendigerweise mit einem konkreten anderen Angebot vergleich- und überprüfbar gemacht werden muss". Abgesehen davon, dass diese Begründung kaum verständlich erscheint, erklärt die Beschwerdeführerin nicht, weshalb erst der angefochtene Entscheid zu deren Vorlage Anlass gegeben hat. Auch diese Beilage hat unbeachtet zu bleiben. Folglich ist den Einwendungen der Beschwerdeführerin, die auf diese Noven abstellen, die Grundlage entzogen, weshalb sich das Bundesgericht nicht dazu zu äussern braucht.