Citation: 1P.718/2004 23.12.2004 E. D

Mit Eingabe vom 6. Dezember 2004 erhebt Gerold Meier-Eisenegger staatsrechtliche Beschwerde (Verfahren 1P.718/2004). Er beantragt, der Beschluss des Kantonsrates vom 6. Dezember 2004, in welchem dieser zustimmend vom Aktienverkauf des Regierungsrates Kenntnis genommen hatte, sei wegen Verletzung des Stimm- und Wahlrechtes und des Gebotes von Treu und Glauben aufzuheben. Superprovisorisch sei ein Verbot des Aktienverkaufs und der Aktienauslieferung an die Axpo Holding AG zu verfügen. Matthias Freivogel beantragt in seiner als staatsrechtliche Beschwerde und Stimmrechtsbeschwerde bezeichneten Eingabe vom 12. Dezember 2004 (Verfahren 1P.724/2004), die Beschlüsse des Kantonsrates vom 6. Dezember 2004 und des Regierungsrates vom 7. Dezember 2004 für ungültig zu erklären und aufzuheben. Er wirft den Behörden eine Verletzung der Gewaltenteilung, des Gebotes, nach Treu und Glauben zu handeln, sowie einen Verstoss gegen das Willkürverbot und das Stimmrecht vor. Superprovisorisch sei zu verfügen, dass die Aktien der EKS AG bis zur Eröffnung des Beschwerdeentscheides nicht an die Axpo Holding AG verkauft und auch nicht an sie ausgeliefert werden dürfen. Bei seiner Einladung an die kantonalen Behörden zur Vernehmlassung sah das Bundesgericht davon ab, bis zum Entscheid über die Gewährung der aufschiebenden Wirkung Vollstreckungshandlungen zu untersagen.