Citation: 9C_354/2021 E. 2.4

2.4. Der Beschwerdeführer hält es für bundesrechtswidrig, dass die Vorinstanz von einer konkreten Ermittlung der beiden Vergleichseinkommen absah und vom Grad der Arbeitsunfähigkeit direkt auf den Invaliditätsgrad schloss. Wie er bereits im kantonalen Verfahren vorgebracht habe, sei nur für das Invalideneinkommen auf Tabellenlöhne abzustellen und das Valideneinkommen auf der Grundlage des zuletzt tatsächlich erzielten Lohnes festzusetzen. Würden die so ermittelten Vergleichseinkommen einander gegenübergestellt (Valideneinkommen: Fr. 181'440.-; Invalideneinkommen: Fr. 71'487.-), resultiere ein Invaliditätsgrad von 60.6 %, womit Anspruch auf eine Dreiviertelsrente bestehe. Die Vorinstanz habe sich indessen mit seinen Ausführungen zur Festsetzung der Vergleichseinkommen überhaupt nicht auseinandergesetzt und damit den Anspruch auf rechtliches Gehör bzw. die daraus abgeleitete Begründungspflicht verletzt.