Citation: 2C_93/2022 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer kritisiert in formeller Hinsicht, das Kantonsgericht habe seinen Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt (vgl. zu dessen Inhalt: BGE 142 II 49 E. 9.2; 140 I 99 E. 3.4; 135 II 286 E. 5.1). Es habe seine Ausführungen nicht hinreichend gewürdigt und den Sachverhalt unvollständig festgestellt. Aus einem Gutachten vom 18. April 2020, das in Widerspruch zu jenem vom 9. Dezember 2016 stehe und dem Strafurteil des Kantonsgerichts des Kantons Aargau zugrunde liege, ergebe sich, dass seine Straftaten im Zusammenhang mit seiner Erkrankung stünden und die ursprünglich angenommenen Anhaltspunkte für eine bereits "vorbestehende akzentuierte Persönlichkeit mit dissozialen und passiv-aggressiven Zügen" unzureichend belegt erschienen bzw. "aus heutiger gutachterlicher Sicht nicht nachvollziehbar" seien, da die "beschriebenen prämorbiden Persönlichkeits-, Beziehungs- und Verhaltensauffälligkeiten [...] mit hoher Wahrscheinlichkeit Ausdruck subklinischer psychopathologischer Veränderung im Rahmen der sich bereits schleichend entwickelnden schizophrenen Erkrankung gewesen" seien und "keine danebenstehende, eigenständige Persönlichkeitsproblematik" aufwiesen. Das Gutachten hebe zudem den positiven Verlauf der stationären Massnahme hervor, was die Vorinstanz zu wenig gewichtet habe.