Citation: 7B_237/2022 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer stellt sich auf den Standpunkt, der Beistand von C.________, F.________, habe im Namen seiner direkt geschädigten Mutter auf einen Strafantrag verzichtet, indem er die dreimonatige Strafantragsfrist unbenutzt habe verstreichen lassen. Der Beistand habe im April 2009 die Bankunterlagen seiner Mutter ediert und erkannt, dass der Beschwerdeführer die verfahrensgegenständlichen Vermögenstransaktionen getätigt habe. Der Beistand habe die Generalvollmacht am 08. Juni 2009 widerrufen. Spätestens in diesem Zeitpunkt habe der Beistand Kenntnis von den Tatsachen haben müssen, welche Grundlage der Strafanzeige bildeten. Er habe auf einen Strafantrag verzichtet, um das gute Verhältnis zwischen C.________ und dem Beschwerdeführer nicht zu gefährden. Die Strafantragsfrist habe somit vor dem Tod von C.________ geendet. Sie lebe für den Privatkläger, den Bruder des Beschwerdeführers, mit dem Tod von C.________ nicht wieder auf. Der Verzicht des Beistands im Namen von C.________ auf einen Strafantrag sei endgültig.