Citation: 5A_187/2021 E. 2.4

2.4. Das Obergericht hat festgestellt, nach Ansicht des Bezirksgerichts habe der Beschwerdegegner nicht von einer Verletzung der Pflichtteile ausgehen müssen, solange er von den Kaufpreisen und Details der Liegenschaftsverkäufe und dem Unternehmensverkauf an seine Geschwister keine Kenntnis gehabt habe. Mit der Urteilsbegründung setzten sich die Beschwerdeführer in ihrer Berufung nicht auseinander, wenn sie dagegen einzig einwendeten, dem Beschwerdegegner seien die einzelnen lebzeitigen Zuwendungen des Erblassers (Übertragungen der Liegenschaften "J.________" und "K.________" an die Beschwerdeführer 2 und 3 sowie Geschäftsübergabe an den Beschwerdeführer 1) bekannt gewesen. Mangels rechtsgenügender Auseinandersetzung mit der bezirksgerichtlichen Urteilsbegründung sei auf die Berufung der Beschwerdeführer in diesem Punkt nicht weiter einzugehen (E. 2.3 S. 14 des angefochtenen Entscheids).