Citation: 5P.445/2006 06.02.2007 E. A

X.________ ist Eigentümer des in B.________ gelegenen Grundstücks Nr. 1, zu dessen Gunsten ein Fuss- und Fahrwegrecht zu Lasten verschiedener Nachbargrundstücke im Grundbuch eingetragen ist. Gegen die Eigentümer dieser Grundstücke (Q.________, R.________, S.________, T.________, U.________, V.________ und W.________) erhob er beim Bezirksgericht L.________ Klage mit den Rechtsbegehren, ihnen richterlich zu untersagen, auf dem Weg A.________ (auf dem das Fuss- und Fahrwegrecht ausgeübt wird) Motorfahrzeuge abzustellen, und sie zu verpflichten, ihre Zustimmung zum Erlass eines richterlichen Verbots gemäss den §§ 309 ff. der Aargauer Zivilprozessordnung (ZPO) zu erteilen, wonach das Abstellen von Motorfahrzeugen auf dem besagten Weg verboten sei; allenfalls sei festzustellen, dass das Abstellen von Motorfahrzeugen auf dem Weg A.________ unzulässig sei. Durch Urteil vom 6. April 2005 wies das Bezirksgericht die Klage ab, soweit darauf einzutreten gewesen war, und am 17. November 2005 wies das Obergericht (Zivilgericht, 2. Kammer) des Kantons Aargau auch die von X.________ eingereichte Appellation ab. X.________ erhob eidgenössische Berufung, worauf die II. Zivilabteilung des Bundesgerichts am 3. August 2006 erkannte, dass das obergerichtliche Urteil aufgehoben, die Klage gutgeheissen und den Beklagten untersagt werde, auf dem Weg A.________ Motorfahrzeuge abzustellen. Ausserdem ordnete sie unter anderem an, dass die Sache zu neuer Verlegung der Kosten und Entschädigungen für das kantonale Verfahren an das Obergericht zurückgewiesen werde.