Citation: 1B_153/2014 E. 2.2.1

2.2.1. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers bezieht sich das Vortatenerfordernis bei der Beurteilung der Wiederholungsgefahr keineswegs ausschliesslich auf rechtskräftige Verurteilungen. Ist die Freilassung des Beschuldigten mit erheblichen konkreten Risiken verbunden, kann sich Wiederholungsgefahr ausnahmsweise auch aus Straftaten ergeben, die erst Gegenstand des hängigen Strafverfahrens sind (BGE 137 IV 84 E. 3.2 S. 86; Urteile 1B_250/2013 vom 20. August 2013 E. 2.2; 1B_103/2013 vom 27. März 2013 E. 6.3; 1B_512/2012 vom 2. Oktober 2012 E. 4). Der Beschwerdeführer hat sich jedenfalls nach der Überzeugung des Strafgerichts vier schwere Gewaltdelikte zu Schulden kommen lassen. Dabei fällt insbesondere die Hemmungslosigkeit auf, mit denen der Beschwerdeführer seine Opfer heimtückisch - von hinten -, mit gefährlichen Gegenständen - Barhocker, Glasflaschen - und auf sehr verletzliche Stellen - den Hinterkopf - schlug und seine Angriffe auch dann noch mit Tritten gegen Kopf und Körper fortsetzte, als die Opfer bereits wehrlos am Boden lagen. Das Vorstrafenerfordernis ist erfüllt.