Citation: 6B_387/2020 E. C

C.a. Die Strafkammer des Bundesstrafgerichts sprach A.________ am 10. Juli 2019 vom Vorwurf der Widerhandlung gegen das Sprengstoffgesetz im Sinne von Art. 3 Abs. 1 i.V.m. Art. 37 Ziff. 1 SprstG frei. Sie verurteilte ihn wegen mehrfacher Gefährdung durch Sprengstoffe und giftige Gase in verbrecherischer Absicht, schwerer Körperverletzung zum Nachteil des Geschädigten, mehrfacher Sachbeschädigung und Widerhandlung gegen das Sprengstoffgesetz im Sinne von Art. 17, Art. 22 Abs. 1 i.V.m. Art. 38 Ziff. 1 SprstG zu einer teilbedingten Freiheitsstrafe von 30 Monaten, wovon 12 Monate unbedingt und 18 Monate bedingt vollziehbar, bei einer Probezeit von 3 Jahren. Als Zusatzstrafe zum Strafbefehl des Untersuchungsamts St. Gallen vom 8. Februar 2017 bestrafte sie A.________ zudem mit einer bedingten Geldstrafe von 30 Tagessätzen zu Fr. 50.-- und einer Busse von Fr. 600.--. Sie auferlegte ihm die Kosten des ersten erstinstanzlichen Verfahrens (SK.2017.17) von insgesamt Fr. 24'712.35 im Umfang von Fr. 13'500.--. Die Verfahrenskosten des zweiten erstinstanzlichen Verfahrens (SK.2019.15) auferlegte sie dem Staat und entschädigte A.________ für beide Verfahren mit insgesamt Fr. 3'442.65. Gegen dieses Urteil erhob A.________ Berufung. C.b. Die Berufungskammer des Bundesstrafgerichts trat am 24. Februar 2020 auf die Berufung ein (Dispositiv-Ziff. I), hiess sie teilweise gut (Dispositiv-Ziff. II), bestätigte den erstinstanzlichen Freispruch und die erstinstanzlichen Schuldsprüche (Dispositiv-Ziff. III.I.1 sowie III.I.2) und verurteilte A.________ zu einer teilbedingten Freiheitsstrafe von 30 Monaten, wovon 9 Monate unbedingt und 21 Monate bedingt vollziehbar, bei einer Probezeit von 2 Jahren (Dispositiv-Ziff. III.I.3.1). Ferner bestrafte sie ihn als Zusatzstrafe zum Strafbefehl des Untersuchungsamts St. Gallen vom 8. Februar 2017 mit einer bedingten Geldstrafe von 30 Tagessätzen zu Fr. 50.-- und einer Busse von Fr. 600.-- (Dispositiv-Ziff. III.I.3.2). Schliesslich auferlegte sie A.________ Fr. 13'500.-- der insgesamt Fr. 24'712.35 ausmachenden Kosten des ersten erstinstanzlichen Verfahrens (Dispositiv-Ziff. III.IV.7.1 f.), nahm die Kosten des zweiten erstinstanzlichen Verfahrens auf die Staatskasse (Dispositiv-Ziff. III.IV.7.3) und entschädigte ihn mit total Fr. 3'442.65 (Dispositiv-Ziff. III.IV.9). Sie auferlegte die Kosten für das Berufungsverfahren im Umfang von Fr. 2'250.-- A.________ und im Restbetrag von Fr. 750.-- dem Staat (Dispositiv-Ziff. IV.1) und sprach A.________ für das Berufungsverfahren eine anteilsmässige Entschädigung von insgesamt Fr. 1'028.50 zu (Dispositiv-Ziff. IV.2).