Citation: 6B_516/2007 22.10.2007 E. 1

Das Bundesgericht prüft seine Zuständigkeit von Amtes wegen (Art. 29 Abs. 1 BGG). 1.1 Die Beschwerde ist zulässig gegen Entscheide, die das Verfahren abschliessen (Art. 90 BGG). Gegen selbständig eröffnete Vor- und Zwischenentscheide, welche weder die Zuständigkeit noch Ausstandsbegehren betreffen (Art. 92 BGG), ist die Beschwerde zulässig, wenn sie einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken können, oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde (Art. 93 Abs. 1 BGG). Bei der Beurteilung der Anfechtbarkeit eines Zwischenentscheids ist vom Grundsatz auszugehen, dass sich das Bundesgericht mit jeder Angelegenheit nur einmal befassen soll (vgl. Botschaft zur Totalrevision der Bundesrechtspflege vom 28. Februar 2001, BBl 2001, S. 4331). Zwischenentscheide betreffend Fragen, die dem Bundesgericht auch noch später, im Rahmen einer Beschwerde gegen den Endentscheid, unterbreitet werden können, sind deshalb nur ausnahmsweise und unter den genannten engen Voraussetzungen anfechtbar. 1.2 Beim angefochtenen Beschluss handelt es sich um einen Rückweisungsentscheid, mit dem das kantonale Verfahren nicht abgeschlossen, sondern der ersten Instanz zur erneuten Beurteilung übertragen wird. Es liegt somit ein selbständig eröffneter Zwischenentscheid vor (vgl. BGE 133 IV 121 E. 1.3). 1.3 Im Verfahren der Beschwerde in Strafsachen entspricht der Begriff des nicht wieder gutzumachenden Nachteils gemäss Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG demjenigen des früheren Art. 87 Abs. 2 OG. Nachzuweisen ist daher ein Nachteil rechtlicher Natur. Entgegen den Vorbringen des Beschwerdeführers begründet die Rückweisung zur Neubeurteilung an die erste Instanz keinen rechtlich nicht wieder gutzumachenden Nachteil (vgl. BGE 133 IV 139 E. 4; 115 Ia 311 E. 2c). 1.4 Ebenso wenig liesse sich mit der Gutheissung der Beschwerde sofort ein Endentscheid herbeiführen. Hiesse das Bundesgericht die Beschwerde gut, würde grundsätzlich bloss das obergerichtliche Rückweisungsurteil aufgehoben. Ein Endentscheid wäre damit noch nicht vorgezeichnet. Das Obergericht überlässt es ausdrücklich der ersten Instanz, die Angelegenheit entweder zur erneuten Verbesserung der Anklageschrift an die Anklagebehörde zurückzuweisen oder einen Entscheid in der Sache zu fällen (angefochtenes Urteil S. 15). Die Gutheissung würde lediglich zu einem Endentscheid führen, wenn das Bundesgericht - wie vom Beschwerdeführer beantragt - gleichzeitig mit der Aufhebung des vorinstanzlichen den erstinstanzlichen Einstellungsbeschluss bestätigte. Für einen solchen reformatorischen Verfahrenseinstellungsentscheid fehlt es vorliegend jedoch nicht nur an liquiden Verhältnissen (vgl. Bundesgerichtsentscheid 6B_146/2007 vom 24. August 2007, E. 7.2). Als oberste Recht sprechende Behörde wacht das Bundesgericht vornehmlich über die richtige Anwendung des Bundesrechts (Art. 1 Abs. 1 und Art. 95 BGG). Es ist deshalb nicht seine Aufgabe, eine Anklageschrift gemäss den Vorschriften des kantonalen Strafprozessrechts auf ihre Vollständigkeit hin zu überprüfen. 1.5 Zusammenfassend erweist sich der angefochtene Zwischenentscheid mangels drohenden nicht wieder gutzumachenden Nachteilen sowie angesichts der Unmöglichkeit, sofort einen Endentscheid herbeizuführen, als untaugliches Anfechtungsobjekt im Sinne von Art. 93 Abs. 1 BGG. Auf die Beschwerde ist daher nicht einzutreten.