Citation: 8C_261/2022 E. 4.2.4

4.2.4. Der Beschwerdegegner arbeitete sodann vollzeitlich bis zur wirtschaftlich bedingten Kündigung auf Ende 2013. Bereits angesichts dieses Tatbeweises vermag mit der Beschwerdeführerin die Angabe einer Arbeitsunfähigkeit von 20 % seit dem Unfall von 1994 im Gutachten der medexperts AG beweisrechtlich nicht zu überzeugen. Die darin diagnostizierten HWS-Beschwerden sind nicht allein deswegen auf den Unfall zurückzuführen, weil Letztere nach dem Ereignis auftraten (vgl. zur Unzulässigkeit der Beweismaxime "post hoc ergo propter hoc": SVR 2021 UV Nr. 34 S. 154, 8C_672/2020 E. 4.2 mit Hinweisen). Aus dem Gutachten der medexperts AG lässt sich mithin für die militärversicherungsrechtlich relevanten Aspekte nichts gewinnen.