Citation: 7B_177/2022 E. 2.4.2

2.4.2. Die Vorinstanz hat den geltend gemachten Aufwand des Beschwerdeführers weitgehend berücksichtigt. Sie hat Auffälligkeiten beispielhaft aufgezählt (Mischpositionen, Briefe nach letztem Schriftenwechsel, überhöhter Aufwand für zwei einzeilige Schreiben) und den zu entschädigenden Zeitaufwand für "Instruktion, Aktenstudium und Diverses" pauschal von 19.17 auf 14 Stunden gekürzt. Die von der Vorinstanz genannten Umstände lassen tatsächlich auf gewisse unberechtigte Forderungen schliessen. Es ist nicht ersichtlich, dass der von der Vorinstanz dem Rechtsvertreter des Beschuldigten zugestandene Aufwand ausserhalb jeden vernünftigen Verhältnisses zu den vom Anwalt erbrachten Dienstleistungen stünde und in krasser Weise gegen das Gerechtigkeitsgefühl verstiesse. Vielmehr hält sich die Vorinstanz an die in Art. 86 JG aufgezeigten Kriterien. Aufgrund der zulässigen Pauschalisierung (vgl. E. 2.3.3 hiervor) war sie auch nicht gehalten, die Kürzung den einzelnen Honorarpositionen zuzuordnen und separat zu beziffern. Nicht erkennbar ist, was der Beschwerdeführer in diesem Zusammenhang aus den geltend gemachten Arbeitsstunden für die zwei erwähnten Stellungnahmen ableiten will, zumal die Vorinstanz diese Position akzeptiert. Dass die Vorinstanz bei dem einfachen Vorwurf des Abhörens fremder Gespräche die für 21 verschiedene Daten geltend gemachten Instruktionsgespräche und Korrespondenz mit dem Klienten als übermässig erachtet, ist auch unter Berücksichtigung der Verfahrensdauer nicht zu beanstanden. Weiter substanziiert der Beschwerdeführer nicht hinreichend, weshalb er Synergiepotential zum Verfahren einer Mitbeschuldigten sieht und für entsprechende Kontakte mit deren Rechtsvertreter Aufwand ausweist. Ohnehin ist mit der Vorinstanz darauf hinzuweisen, dass sich der anwaltliche Aufwand durch allfällige Synergien reduzieren würde, was bei der Bemessung des angemessenen Aufwands zu berücksichtigen wäre. Nicht zu beanstanden ist auch, dass die Vorinstanz nach der letzten Eingabe entstandenen Aufwand ausser Betracht lässt. Der Beschwerdeführer kann hierbei nichts zu seinen Gunsten aus der arbeitsrechtlichen Fürsorgepflicht der Gesellschaft C.________ herleiten, zumal bloss Aufwand in Bezug auf das Strafverfahren abzugelten war. Insgesamt ist keine willkürliche Anwendung kantonalen Rechts auszumachen.