Citation: 9C_343/2022 E. A

A.a. Am 11. Juni 2014 wurde die C.________ AG mit Sitz in U.________ im Handelsregister des Kantons Zürich eingetragen. Ihr Zweck war der Betrieb eines Personalverleihs, die Personalvermittlung und Personalberatung, die Unternehmensberatung sowie die Erbringung von Marketingdienstleistungen. Präsident des Verwaltungsrates war B.________, Mitglied des Verwaltungsrates A.________ - beide zeichneten mit Einzelunterschrift. Per 17. November 2016 schied A.________ und per 1. Dezember 2016 B.________ aus der C.________ AG aus. Nach mehreren Sitzverlegungen, zuletzt nach V.________, wurde die C.________ AG am 27. März 2018 in Anwendung von Art. 153b der Handelsregisterverordnung vom 17. Oktober 2007 (HRegV; SR 221.411, in der bis 31. Dezember 2020 gültig gewesenen Fassung) von Amtes wegen als aufgelöst erklärt, weil die ihr zur Wiederherstellung des gesetzmässigen Zustandes in Bezug auf das Domizil angesetzte Frist fruchtlos abgelaufen war. Mit Verfügung vom 29. April 2019 ordnete der Einzelrichter des Bezirksgerichts W.________ die Liquidation der bereits aufgelösten C.________ AG an und stellte das Konkursverfahren mit Verfügung vom 22. Mai 2019 mangels Aktiven ein. Am 30. August 2019 wurde die C.________ AG aus dem Handelsregister gelöscht. A.b. Mit Verfügungen vom 12. Februar 2020 und 7. September 2020 verpflichtete die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich (nachfolgend: SVA Zürich) B.________ und A.________ als Solidarhafter zu einer Schadenersatzleistung von Fr. 820'992.65 bzw. 820'735.05 für entgangene Beiträge. Die hiergegen erhobenen Einsprachen wies die SVA Zürich mit Einspracheentscheiden vom 8. Juli 2021 ab.