Citation: 1C_399/2021 E. C

Die Association A.________ erhebt Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten mit den sinngemässen Anträgen, das Urteil des Verwaltungsgerichts vom 8. April 2021 aufzuheben. Zudem sei die tatsächliche Leistung und Lage der GSM-Antenne beim Gebäude Vers.-Nr. 538, auf dem Baugrundstück zu ermitteln und bei entsprechender Leistung in die Antennengruppe einzubeziehen. Auf dieser Grundlage sei auf Kosten der Bauherrin (Beschwerdegegnerin) die Einhaltung der Anlagegrenzwerte auf allen Stockwerken des Gebäudes auf dem Nachbargrundstück jeweils 1,5 m über Boden zu berechnen und es seien entsprechende Abnahmemessungen durchzuführen. Mit Präsidialverfügung vom 19. August 2021 hiess das Bundesgericht das Gesuch der Beschwerdeführerin, der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zuzuerkennen, bezüglich der Inbetriebnahme der strittigen Mobilfunkanlage, nicht jedoch deren Errichtung gut. Das Verwaltungsgericht, der Bauausschuss und die Bauherrin (Beschwerdegegnerin) beantragen, die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei. Das Bundesamt für Umwelt (BAFU) kommt in seiner Stellungnahme zum Ergebnis, der angefochtene Entscheid sei mit der Umweltschutzgesetzgebung des Bundes vereinbar. Die Beschwerdeführerin erneuert in ihrer Replik ihre Beschwerdeanträge.