Citation: 9C_413/2017 E. 4.3.2

4.3.2. In der Beschwerde werden keine konkreten Rügen gegen die Ermittlung des aktuellen Validenverdienstes anhand von Tabellenlöhnen vorgebracht. Der Beschwerdeführer macht einzig geltend, es hätte auf das Kompetenzniveau 4 ("Tätigkeiten mit komplexer Problemlösung und Entscheidungsfindung, welche ein grosses Fakten- und theoretisches Wissen in einem Spezialgebiet voraussetzen") und nicht 3 abgestellt werden müssen. Dieser Punkt ist, da die korrekte Anwendung der LSE-Tabellen, namentlich die Wahl der Tabelle wie auch der Beizug der massgeblichen Stufe (Anforderungs- bzw. Kompetenzniveau), eine Rechtsfrage darstellt, ohne Einschränkung der Kognition frei zu überprüfen (BGE 132 V 393 E. 3.3 S. 399; Urteil 8C_228/2017 vom 14. Juni 2017 E. 2.4 mit weiteren Hinweisen, zur Publikation vorgesehen). Hier sind indessen, wie die Vorinstanz einlässlich aufgezeigt hat, keine Gründe ersichtlich, weshalb das Abstellen auf Kompetenzniveau 3 unzutreffend sein sollte. Der Beschwerdeführer weist weder einen Berufsabschluss noch irgendwelche Weiterbildungstitel auf, die es angezeigt erscheinen liessen, ihn mit seiner Tätigkeit dem Kompetenzniveau 4 zuzuordnen. Auch vermögen die von ihm in diesem Zusammenhang betonte langjährige Erfahrung als Unterlagsbodenleger oder sein Geschick, Verhandlungen zu führen und Aufträge zu akquirieren, allein nicht, die beruflichen Fähigkeiten, deren es bedarf, um - wie von ihm für das Abstellen auf Kompetenzniveau 4 selber als Bedingung formuliert - "selbstständig Entscheidträger von Unternehmungen in der Baubranche" zu sein, zu bilden. Unterstrichen wird dieses Ergebnis überdies durch den Umstand, dass der Beschwerdeführer in der Vergangenheit ausdrücklich eingeräumt hatte, er verfüge "weder über eine rudimentärste Büroausbildung noch über eine solche in Bauleitung". Das Heranziehen von Kompetenzniveau 3 erweist sich folglich als sachgerecht.