Citation: I 555/04 24.12.2004 E. A

A.a C.________, geboren 1966, war zuletzt im Küchendienst des Spitals X.________ als Hilfsarbeiterin tätig. Da sie seit Dezember 1992 an Schmerzen im rechten Schulterbereich litt, reduzierte sie ihr Arbeitspensum per Mai 1993 um 50 %. Ab 31. Mai 1994 wurde sie wegen neu auftretenden Parästhesien in den Händen als zu 100 % arbeitsunfähig erachtet. Die Pensionskasse Q.________ holte bei ihrem Vertrauensarzt, Prof. Dr. med. M.________, Spezialarzt FMH für Innere Medizin, speziell Angiologie, am Spital X.________, ein Gutachten ein und richtete der Versicherten ab Juni 1995 eine Rente von 100 % aus. Im gleichen Jahr meldete sich C.________ bei der Invalidenversicherung an. Diese klärte den Sachverhalt durch Beizug eines Arztberichts von Dr. med. G.________, Spezialarzt FMH für Innere Medizin, bes. Lungenkrankheiten, vom 29. April 1996, durch Einholung eines psychatrischen Gutachtens von Dr. med. H.________, vom 13. Februar 1996 und eines polydisziplinären Gutachtens des Zentrums für Medizinische Begutachtung (ZMB) vom 13. Oktober 1997 ab. Insbesondere basierend auf Letzterem sprach die IV-Stelle Bern C.________ mit Verfügung vom 15. April 1999, gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 53 %, eine halbe Invalidenrente nebst Kinderrenten ab 1. September 1994 zu. Die Verfügung wurde rechtskräftig. A.b Am 8. Mai 2001 reichte Dr. med. J.________, Spezialarzt FMH Innere Medizin, speziell Rheumaerkrankungen, für C.________ ein Revisionsgesuch ein. Die lumbalen Rückenschmerzen hätten sich verstärkt, wobei am 17. Januar 2001 eine Diskushernienoperation habe durchgeführt werden müssen. Seit September 2000 bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Dr. med. A.________, Spezialarzt FMH für Neurochirurgie am Spital Y.________, berichtete am 25. Juni 2001 über den von ihm vorgenommenen Eingriff und den weiteren Verlauf. Die Versicherte sei ab dem 17. Januar 2001 definitiv als vollständig arbeitsunfähig zu betrachten. In der Folge gab die IV-Stelle wiederum eine polydisziplinäre Begutachtung beim ZMB in Auftrag. Zusammenfassend stellten die Ärzte im Gutachten vom 25. September 2003 die Hauptdiagnosen eines residuellen sensomotorischen radikulären Ausfallsyndroms L5 links bei Status nach lumbaler Discushernie L3/L4 mit operativer Sanierung im Januar 2001, eines chronischen Cervicobrachialsyndroms ohne objektiv fassbare Befunde und einer dissoziativen Sensibilitäts- und Empfindungsstörung bei narzisstisch und histrionisch strukturierter Persönlichkeit. Zusätzlich wurden weitere Nebendiagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit angeführt. Aus rein medizinisch theoretischer Sicht sei der Versicherten halbtags eine körperlich angepasste, wechselbelastende Tätigkeit ohne Zwangshaltung und repetitivem Lastenheben zumutbar. Die IV-Stelle ermittelte einen Invaliditätsgrad von 63 % und eröffnete C.________ mit Verfügung vom 15. Oktober 2003, sie habe weiterhin Anspruch auf die bisherige Invalidenrente. Im Einspracheentscheid vom 8. Januar 2004 wurde an der Verfügung festgehalten, soweit sie die Verhältnisse bis zum 31. Dezember 2003 betrifft. Ab jenem Zeitpunkt habe die Versicherte Anspruch auf eine drei Viertelrente, über welche noch zu verfügen sein werde.