Citation: 9C_389/2014 E. A

Der 1977 geborene A._________ bezieht seit Juli 2007 eine Viertelsrente der Invalidenversicherung. Seit 1. Januar 2009 richtet ihm die Ausgleichskasse des Kantons Thurgau Ergänzungsleistungen zur Invalidenrente aus. Seit 12. Oktober 2009 arbeitete A._________ zu 50 % im Unternehmen C.________. Auf den 31. Oktober 2013 wurde er entlassen, wobei sich die Kündigungsfrist zufolge Unfalls des Versicherten um einen Monat bis 30. November 2013 verlängerte. Mit Verfügung vom 20. Oktober 2013 setzte die Ausgleichskasse die Ergänzungsleistung ab 1. November 2013 von zuvor Fr. 2'390.- auf neu Fr. 2'281.- im Monat herab, wobei sie ab diesem Zeitpunkt 70 % des bisherigen Nettolohnes als Einkommen anrechnete, weil A._________ sich bei der Arbeitslosenkasse anmelden könnte. Am 21. Oktober 2013 eröffnete die Ausgleichskasse A._________, dass sie bei der Berechnung der Ergänzungsleistung ab 1. Mai 2014 ein hypothetisches Erwerbseinkommen von Fr. 25'613.- im Jahr anrechnen werde. A._________ erhob gegen diese Verfügung Einsprache. Mit einer weiteren Verfügung vom 20. Dezember 2013 setzte die Ausgleichskasse die Ergänzungsleistung ab 1. Januar 2014 auf Fr. 2'290.- im Monat fest. Auch hiergegen reichte A._________ Einsprache ein. Mit Entscheid vom 4. März 2014 hiess die Ausgleichskasse die Einsprachen teilweise gut und setzte die monatlichen Ergänzungsleistungen neu auf Fr. 2'339.- (November 2013), Fr. 2'281.- (Dezember 2013) und Fr. 2'290.- (ab 1. Januar 2014) fest, wobei sie an der Anrechnung von Verzichtsvermögen bereits ab Dezember 2013 festhielt.