Citation: 2C_498/2024 E. A

A.a. A.________ (geboren am xxx 1966) ist österreichischer Staatsangehöriger und reiste am 5. Juli 1996 in die Schweiz ein. Nach der Heirat einer Schweizer Bürgerin wurde ihm im Rahmen des Familiennachzugs zunächst eine Aufenthaltsbewilligung und am 6. März 2002 eine Niederlassungsbewilligung erteilt. Aus der am 14. Juni 2005 geschiedenen Ehe ging ein gemeinsamer Sohn (geboren am yyy 1994) hervor. A.b. Letztmals erwerbstätig war A.________ im Jahr 2009. Am 7. Juni 2011 erfolgte die Anmeldung bei der Invalidenversicherung. Mit rechtskräftigen Urteilen vom 16. November 2017 und 15. September 2022 verneinte das Verwaltungsgericht des Kantons Glarus einen Rentenanspruch und stellte eine Arbeitsfähigkeit seit Oktober 2013 von 80 % und ab 27. Dezember 2019 von 70 % fest. A.c. A.________ trat zwischen 2005 und 2024 wiederholt strafrechtlich in Erscheinung. Den Akten ist zu entnehmen, dass er zwischen 2012 und 2024 wegen Diebstahls und Betrugs, Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie unrechtmässiger Aneignung mit Geldstrafen von insgesamt 50 Tagessätzen und Bussen von insgesamt Fr. 1'840.-- bestraft wurde (Art. 105 Abs. 2 BGG). Zudem bezog A.________ wiederholt Sozialhilfe (Stand Ende Mai 2024: Fr. 262'797.30) und ist verschuldet (Stand Oktober 2023: Betreibungen und Verlustscheine in Höhe von Fr. 4'023.25). A.d. Die Abteilung Migration des Kantons Glarus verwarnte A.________ am 4. September 2019 wegen des Sozialhilfebezugs und forderte ihn auf, seine wirtschaftliche Situation zu stabilisieren.