Citation: 5D_319/2020 E. 1

Mit Verfügungen vom 15. August 2011 und 12. September 2011 schrieb das Bezirksgericht Kulm zwei Verfahren im Zusammenhang mit Unterhaltszahlungen zufolge Vergleiches als gegenstandslos ab und auferlegte A.________ Gerichts- und Anwaltskosten von Fr. 4'317.65 bzw. 2'967.35, welche es aufgrund unentgeltlicher Rechtspflege vorerst auf die Gerichtskasse nahm. Mit Schreiben vom 3. Dezember 2019 machte es A.________ darauf aufmerksam, dass es diese Kosten nachzufordern gedenke, und setzte ihm Frist, die aktuellen finanziellen Verhältnisse darzulegen. Mit Entscheid vom 19. Oktober 2020 errechnete das Bezirksgericht Kulm eine Differenz zwischen Nettoeinkommen und erweitertem Existenzminimum von monatlich Fr. 497.45 und verfügte eine Nachzahlung von insgesamt Fr. 7'285.--, welche in Raten von je Fr. 250.-- zu tilgen sei. Auf die hiergegen eingereichte Beschwerde trat das Obergericht des Kantons Aargau mit Hinweis auf das Novenverbot und mit der Begründung, nach Ablauf der Beschwerdefrist könne die Beschwerde nicht mehr inhaltlich ergänzt werden, mit Entscheid vom 3. Dezember 2020 nicht ein. Gegen diesen hat A.________ am 30. Dezember 2020 beim Bundesgericht eine Beschwerde eingereicht.