Citation: 2C_152/2019 E. 8.2

8.2. Im Ergebnis ist die Vorinstanz sodann auch zu Recht davon ausgegangen, dass infolge der erfolgten objektmässigen Zuweisung der Wertzuwachsgewinne zum Belegenheitskanton Zürich dem "Gebot der gerechten Ausscheidung" (vgl. hiervor E. 5.2) nicht Rechnung getragen wäre, wenn dieser Kanton bei der Ermittlung der Steuerbemessungsgrundlage keinen Anteil an den allgemeinen Unkosten am Sitz der Beschwerdeführerin abziehen müsste. Wie im angefochtenen Entscheid unter Verweisung auf die insoweit zutreffenden Ausführungen des Steuerrekursgerichts des Kantons Zürich erklärt wird, entspräche nämlich ohne einen solchen Abzug die Quote, welche der Grundstückkanton am Ende der Steuerausscheidung noch zugewiesen erhalten würde, durch die Tatsache, dass der Wertzuwachsgewinn objektmässig - quasi vorab - dem Belegenheitskanton zugewiesen wird, und durch den Umstand, dass die Ausscheidungsfaktoren wegen einer Liegenschaftsveräusserung nicht angepasst werden, dem wirtschaftlichen Gewicht dieses Kantons im betreffenden Steuerjahr nicht (vgl. E. 3.1.2 des angefochtenen Urteils). Wie bei einem Wertzuwachsgewinn, welchen ein Liegenschaftenhändler oder Generalbauunternehmer bei der Veräusserung einer Liegenschaft des Handelsbestandes ausserhalb des Sitzkantons und der Betriebsstättenkantone erzielt (vgl. dazu OERTLI/ZIGERLIG, a.a.O., § 33 N. 108 und 117), muss daher vorliegend nicht nur der erwirtschaftete Wertzuwachsgewinnn aus der Veräusserung der Liegenschaften dem Belegenheitskanton objektmässig zugewiesen werden, sondern in diesem Kanton zugleich ein Abzug eines Anteils an den Gemeinkosten der Beschwerdeführerin vorgenommen werden. In die quotenmässige Ausscheidung hat dabei in einer Konstellation wie der vorliegenden nur derjenige Teil des Reingewinnes einzufliessen, welcher nach der Aussonderung des diesem Belegenheitskanton zuzuweisenden Netto-Wertzuwachses (Wertzuwachs abzüglich des von diesem Kanton zu übernehmenden Anteils an den Gemeinkosten) verbleibt. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass der verbleibende, quotenmässig auszuscheidende Gewinn um den vom Belegenheitskanton zu übernehmenden Anteil der Gemeinkosten reduziert ist.