Citation: 4A_553/2022 E. 5

Die Beschwerdeführerin wendet sich dagegen, dass die Vorinstanz das erstinstanzliche Dispositiv von Amtes wegen berichtigt hat. Sie erachtet dieses Vorgehen als unzulässig. Die Beschwerdeführerin tut nicht hinreichend dar, inwiefern sie durch die Änderung des erstinstanzlichen Dispositivs belastet sein soll (Art. 76 Abs. 1 lit. b BGG; vgl. BGE 143 III 578 E. 3.2.2.2). Sie verweist pauschal auf die vorinstanzliche Begründung, in der festgehalten wurde, die Änderung erfolge mit Blick auf eine mögliche Urteilsvollstreckung. Eine inhaltliche Auseinandersetzung mit der berichtigten Dispositivziffer unterbleibt. Damit vermag sie nicht darzutun, dass bzw. inwiefern sie durch die abgeänderte Dispositivziffer belastet sein soll. Allein der Verweis auf den Umstand, dass sich eine allfällige Urteilsvollstreckung gegen sie richten wird, genügt nicht, zumal die abgeänderte Dispositivziffer 1.2 sie berechtigt, die auf der Lohnforderung gesetzlich geschuldeten Sozialversicherungsbeiträge und die Quellensteuer in Abzug zu bringen. Auf die Rüge ist somit mangels eines Rechtsschutzinteresses nicht einzutreten.