Citation: 1C_396/2021 E. 5.2

5.2. Die Vorinstanz hat sich somit zwar einlässlich zur summarischen Hauptsachenprognose für das Rechtsmittel geäussert, das der Be-schwerdeführer beim Staatsrat gegen das strittige Bauvorhaben eingereicht hat, und ihren Entscheid auch auf diese Prognose gestützt. Sie hat daneben - teilweise unter Einbezug dieser Prognose, teilweise ergänzend dazu - aber auch eine Interessenabwägung vorgenommen zwischen dem öffentlichen Interesse an einem raschen Baubeginn und den Interessen des Beschwerdeführers an einer Vermeidung jener Nachteile, die ihm bei einem Baubeginn während des beim Staatsrat hängigen Rechtsmittelverfahrens durch die gerügten Projektmängel allenfalls entstehen könnten. Ihre Interessenabwägung ist vom Umfang her zwar sehr kurz; dies ändert indessen nichts daran, dass sie stattgefunden hat. Soweit der Beschwerdeführer vorbringt, die Vorinstanz habe die Interessenabwägung unterlassen, ist dies demnach unzutreffend. Sein Vorwurf, diese Unterlassung sei willkürlich und - in nicht weiter bestimmter Weise - rechtsverletzend, geht daher fehl.