Citation: U 418/06 29.03.2007 E. 5

Der Versicherte leidet an verschiedenen gesundheitlichen Beeinträchtigungen, welche zum Teil unmittelbar nach dem Unfall, teilweise mit einer zeitlichen Verzögerung aufgetreten sind. 5.1 Am 30. Oktober 2000 stürzte der Versicherte bei der Ausführung von Gartenarbeiten über eine Böschung und eine Stützmauer hinunter auf einen harten Steinboden und war kurze Zeit bewusstlos; er erlitt dabei eine Hirnerschütterung (Commotio cerebri). Die Hirnerschütterung ist mittlerweile folgenlos abgeheilt. 5.2 Beim vorgenannten Sturz erlitt er im Weiteren eine Trümmerfraktur im rechten Handgelenk. Nach einem operativen Eingriff scheint die Funktionstauglichkeit der rechten Hand weitgehend wiederhergestellt. Bei der Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit (EFL) zeigten sich aber noch gewisse objektivierbare Defizite in der rechten Hand bzw. dem rechten Handgelenk, welche unzweifelhaft unfallkausal sind. Wegen dieser Unfallfolge wurde dem Versicherten eine Integritätsentschädigung von 10 % zugesprochen. Die festgestellten Defizite begründen jedoch keine Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit und verlangen zumindest derzeit keine Heilbehandlung. Insofern besteht bezüglich der unfallbedingten Handgelenkverletzung des Versicherten keine über die zugesprochene Integritätsentschädigung hinausgehende Leistungspflicht des Unfallversicherers.