Citation: 8C_986/2012 E. 3.1

3.1. Nach Auffassung der Vorinstanz ist von einem vorübergehenden und auf wirtschaftliche Gründe zurückzuführenden Arbeitsausfall auszugehen. Zum einen seien sowohl die Schweizer Exporteure der Firmenware als auch die ausländische Kundschaft guter Dinge, dass die Talsohle spätestens Ende 2011 überwunden werde, mit dem Wechselkurs Euro/CHF von 1.20 sei wieder eine gewisse Normalität erreicht, die den Markt stabilisiere. Zum andern habe die X.________ AG genau in jenem Zeitpunkt einen massgeblich auf die Frankenstärke zurückzuführenden Umsatzeinbruch erlitten, als sowohl die Schweizerische Nationalbank und das SECO als auch der Bundesrat die Frankenstärke als akute Bedrohung für die Wirtschaft wahrgenommen und entsprechende Gegenmassnahmen ergriffen hätten. Die Ausfälle des Stickereiunternehmens seien ausserordentlicher, nicht voraussehbarer Natur und gehörten daher nicht zum üblichen Betriebsrisiko, woran der Umstand nichts ändere, dass im Herbst 2011 der Vorjahresumsatz fast erreicht worden sei.