Citation: U 311/06 19.09.2006 E. A

Der 1959 geborene A.________ war seit 1. Juni 1994 bei der Firma H.________ angestellt und bei der Helsana Versicherungen AG (nachfolgend Helsana) obligatorisch gegen Unfallfolgen versichert. Am 17. August 1999 erlitt der Versicherte einen Unfall: Er rutschte auf einer Treppe aus und schlug mit dem Rücken auf den Stufen auf. Am folgenden Tag suchte er seinen Hausarzt Dr. L.________, Facharzt für Innere Medizin, auf, der eine "Kontusion, inklusive Kontusion der Nervus ischiadicus links" diagnostizierte. Gemäss Bericht des Kantonsspitals X.________, Rheumaklinik und Institut für physikalische Medizin und Rehabilitation, vom 17. Dezember 1999 litt der Versicherte bereits "seit ca. 5 Jahren" an Rückenbeschwerden. Das Kantonsspital X.________ diagnostizierte ein subakutes radikuläres Schmerz- und Ausfallsyndrom links (mit/bei foraminaler Stenose L5/S1, leichte Discusprotrusion L3/L4 und L4/L5, linksbetonte paramediane Discushernie L5/S1, Wirbelsäulenfehlform, Status nach Treppensturz am 17. August 1999 mit nachfolgender Schmerzexazerbation). Es wurden mehrere operative Eingriffe durchgeführt, der erste am 24. Januar 2000 (ventrale, intercorporelle Spondylodese [BAK] L5/S1). Die Helsana richtete Taggelder aus und übernahm die Heilbehandlung. Mit Verfügung vom 22. Dezember 2004, bestätigt mit Einspracheentscheid vom 21. April 2005, stellte sie die Heilbehandlung und Taggelder per 31. Dezember 2002 ein, weil der natürliche Kausalzusammenhang zwischen Unfallereignis und den noch vorhandenen Beschwerden ab 1. Januar 2000 verneint werden müsse.