Citation: 9C_494/2016 E. 3.4

3.4. In somatischer Hinsicht hat die Vorinstanz die Einschätzungen der RAD-Ärzte (vgl. Art. 59 Abs. 2 bis IVG und Art. 49 Abs. 1 IVV) - welche diesbezüglich genügend qualifiziert sind (vgl. E. 2) - übernommen. Deren Stellungnahmen vom 15. Mai 2014 resp. 10. Juni 2015 stehen denn auch, wie die Vorinstanz zutreffend festgestellt hat, im Einklang mit den Berichten des Dr. med. E.________ (Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, Physikalische Medizin und Rehabilitation sowie Rheumatologie) vom 23. Juli 2013, der Klinik F.________ vom 18. November 2013, des Dr. med. G.________ (Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates) vom 7. November 2012 (betreffend die Schulterproblematik) und der Frau Dr. med. H.________ (Fachärztin für Physikalische Medizin und Rehabilitation sowie Rheumatologie) vom 15. Januar 2015. Weiter hat das kantonale Gericht verbindlich (E. 1.1) festgehalten, im MRI resp. im Bericht über die entsprechende Untersuchung vom 14. Januar 2014 sei weder eine Spinalkanalstenose noch eine (Nervenwurzel-) Kompression ersichtlich. Die von Dr. med. I.________ im Bericht vom 4. September 2015 ohne nähere Begründung postulierte "multisegmentale Wurzelkompression" steht dazu im Widerspruch. Vor diesem Hintergrund überzeugt die Einordnung durch den RAD-Arzt Dr. med. D.________, der insbesondere auf die (aktenkundige) ausgeprägte Krankheitsüberzeugung der Versicherten, die bildgebend darstellbaren (alterstypischen) Verschleisserscheinungen und die klinischen Befunde verwies. Demnach sind die vorinstanzliche Beweiswürdigung und Feststellung in Bezug auf somatische Aspekte des Gesundheitszustandes nicht offensichtlich unrichtig (E. 1.2). Angesichts der umfassenden Aktenlage hat das kantonale Gericht in diesem Zusammenhang zu Recht auf weitere Abklärungen verzichtet (antizipierende Beweiswürdigung; vgl. BGE 136 I 229 E. 5.3 S. 236; 134 I 140 E. 5.3 S. 148).