Citation: 9C_93/2019 E. 4.2.2

4.2.2. Ebenfalls nichts zu Gunsten der Versicherten ergibt sich sodann aus der Expertise des KD Dr. med. C.________ vom 24. März 2014. Die darin enthaltene Aussage, der natürliche Verlauf der Coxarthrose, wie sie bei der Explorandin auf der rechten Seite vorliege, sei progressiv, ist zu allgemein, als dass gestützt darauf die Einschätzung der Gutachter der Klinik B.________ rund zwei Jahre später, der Versicherten seien Bürotätigkeiten mit der Möglichkeit zum Positionswechsel vollzeitlich zumutbar, als "offensichtlich unhaltbar" zu werten wäre. Anzumerken ist überdies, dass KD Dr. med. C.________ gleichenorts anführte, es sei zwar mit einer Zunahme der Beschwerdesymptomatik und Verminderung der Belastungstoleranz zu rechnen, Beschwerden und Ausmass der Arthrose korrelierten aber "nicht immer gut". Grundsätzlich seien auch bei Vorliegen einer Coxarthrose intermittierend beschwerdearme Intervalle typisch. Wenn die Gutachter der Klinik B.________ in ihrer ergänzenden Stellungnahme vom 6. Juni 2017 vor diesem Hintergrund die Geschwindigkeit des Voranschreitens der Coxarthrose als äusserst "individuell" beschreiben, entspricht dies der Kernaussage des vorangegangenen Gutachtens, zumal die später hinzugezogenen Experten gleichermassen betonen, dass das Ausmass der Beschwerden und die durch dieses Krankheitsbild hervorgerufenen funktionellen Einschränkungen nicht zwangsläufig mit dem radiologischen Schweregrad einhergehen. Was die - angeblich - differierenden Beurteilungen der Arbeitsfähigkeit anbelangt, ist auf die Feststellungen des KD Dr. med. C.________ hinzuweisen, wonach die anlässlich der Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit (EFL) durchgeführten Tests auf Grund der von der Explorandin gezeigten Selbstlimitierung zu keinem schlüssigen Ergebnis geführt hätten und daher medizinisch-theoretisch aus funktioneller Sicht für leichte bis mittelschwere Tätigkeiten unter Annahme wechselbelastender Verrichtungen im Prinzip von einer ganztägigen Arbeitsfähigkeit auszugehen sei. Diese Schlussfolgerungen stimmen mit der Einschätzung der Fachärzte der Klinik B.________ grundsätzlich überein, wie aus deren Bericht vom 6. Juni 2017 hervorgeht, worin sie sich erstmals näher mit den gutachtlichen Erörterungen vom 24. März 2014 befasst hatten. Es sind demnach auch unter diesem Blickwinkel keine Anhaltspunkte erkennbar, welche die Beweiskraft des Gutachtens der Klinik B.________ vom 18. November 2016 samt Zusatzbericht zu schmälern vermöchten.