Citation: 5A_213/2023 E. 2

Die Eingabe der Beschwerdeführerin ist als Beschwerde in Zivilsachen zu behandeln (Art. 72 Abs. 2 lit. a, Art. 51 Abs. 1 lit. c i.V.m. Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG). Eine Nichtigkeitsbeschwerde an das Bundesgericht gibt es nicht. Gegenstand des bundesgerichtlichen Verfahrens ist einzig die obergerichtliche Verfügung vom 8. März 2023. Die Beschwerdeführerin wendet sich auch gegen den bezirksgerichtlichen Entscheid und stellt diesbezüglich Anträge. Der bezirksgerichtliche Entscheid kann jedoch nicht unmittelbar am Bundesgericht angefochten werden (Art. 75 BGG). Auf die den bezirksgerichtlichen Entscheid betreffenden Anträge und Ausführungen ist nicht einzutreten. Die angefochtene Verfügung betrifft zwei unterschiedliche Themen, nämlich einerseits die aufschiebende Wirkung hinsichtlich der bezirksgerichtlichen Kostenauflage, andererseits die Anordnung eines Kostenvorschusses für das obergerichtliche Beschwerdeverfahren. In beiden Punkten handelt es sich um einen Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 BGG. Die Beschwerde ist demnach nur unter den Voraussetzungen von Art. 93 Abs. 1 lit. a oder lit. b BGG zulässig, d.h. wenn der Zwischenentscheid einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann (lit. a) oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde (lit. b). Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin fällt die Variante von lit. b nicht in Betracht. Die Beschwerdeführerin behauptet zwar, der bezirksgerichtliche Entscheid sei nichtig, womit sofort ein Endentscheid herbeigeführt werden könnte. Die von der Beschwerdeführerin behauptete Nichtigkeit des bezirksgerichtlichen Entscheids ist jedoch nicht Gegenstand der obergerichtlichen Verfügung vom 8. März 2023 und damit auch nicht (mittelbar) des vorliegenden bundesgerichtlichen Verfahrens. Die Berufung der Beschwerdeführerin auf die jederzeit und von Amtes wegen zu beachtende Nichtigkeit ändert am beschränkten Verfahrensgegenstand nichts (vgl. Urteil 5A_900/2021 vom 23. Januar 2023 E. 4.2 mit Hinweisen). Ob die Beschwerde unter dem Gesichtspunkt von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG zulässig erscheint, ist nachfolgend gesondert für den Kostenvorschuss (E. 3) und die aufschiebende Wirkung (E. 4) zu prüfen.