Citation: 7B_829/2023 E. 2.5.1

2.5.1. Umstritten ist dabei die subjektive Verschuldensbewertung. Der Beschwerdeführer macht geltend, mit seinen Aussagen die Grausamkeit des Films erkannt und diesen auch verurteilt zu haben, weshalb bei der subjektiven Tatschwere eine Verschuldensrelativierung zu erfolgen habe. Diese Argumentation ist verfehlt. Die Vorinstanz legt schlüssig dar, weshalb sich der Beschwerdeführer ungeachtet seiner Aussage, das Video sei "eklig" und "nicht zum Nachmachen", letztlich hochgradig uneinsichtig, empathieunfähig und verharmlosend zeigte. Er habe verlauten lassen, dass die Menschen "in Würde" gestorben seien, da sie dies für ihren Glauben getan hätten. Weiter habe er die Abschlachtungen mit den Vorgängen auf einem Schlachthof verglichen. Nach seiner Meinung zum Video gefragt, habe er ausgesagt, es sei "grusig", das sei "halt die Kultur von denen", da könne man nichts machen. Dass die subjektive Seite angesichts dessen nicht zu einer Strafreduktion wegen Reue oder Einsicht führen kann, scheint offensichtlich.