Citation: 2C_742/2022 E. B

Mit Verfügung vom 17. November 2021 ordnete der Primarschulrat U.________ für die Schülerinnen und Schüler der Klasse von A.A.________ ab sofort bis auf Weiteres eine Maskentragpflicht in sämtlichen Schulräumlichkeiten an, da mehrere Kinder der Klasse krankheitshalber fehlten und die Ergebnisse der Tests auf Covid-19 noch ausstehend waren. Einem allfälligen Rekurs wurde die aufschiebende Wirkung entzogen. B.a. C.A.________ und B.A.________ erhoben gegen die Verfügung des Primarschulrats vom 17. November 2021 mit Eingabe vom 22. November 2021 Rekurs beim Bildungsdepartement des Kantons St. Gallen. Sie beantragten, die angefochtene Verfügung sei unter Kosten- und Entschädigungsfolgen aufzuheben. Mit E-Mail vom 22. November 2021 teilte der Schulleiter den Eltern mit, die Maskentragpflicht für die Klasse sei beendet, nachdem die Testergebnisse der erkrankten Schülerinnen und Schüler negativ ausgefallen seien. Mit Schreiben vom 13. Dezember 2021 hob der Primarschulrat die Verfügung vom 17. November 2021 formell auf. Mit Entscheid vom 11. April 2022 schrieb das Bildungsdepartement den Rekurs zufolge Gegenstandslosigkeit ab. Den Antrag um Parteientschädigung wies es mit der Begründung ab, das kantonale Recht sehe eine Parteientschädigung im Rekursverfahren nur vor, soweit die Vertretung aufgrund der Sach- und Rechtslage als notwendig und angemessen erscheine, was vorliegend nicht der Fall sei. B.b. Mit Eingabe vom 7. Mai 2022 sowie Ergänzung vom 18. Mai 2022 erhoben C.A.________ und B.A.________ für ihre Tochter A.A.________ gegen den Entscheid des Bildungsdepartements vom 11. April 2022 Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons St. Gallen. Sie beantragten die Aufhebung des angefochtenen Entscheids, soweit ihnen keine Parteientschädigung zugesprochen wurde, sowie die Rückweisung an das Bildungsdepartement zwecks Zusprechung einer ausseramtlichen Entschädigung (Parteientschädigung). Mit Entscheid vom 23. Juli 2022 wies das Verwaltungsgericht die Beschwerde ab.