Citation: 1C_571/2018 E. A

A.________, Eigentümer des in der Landwirtschaftszone gelegenen Grundstücks Nr. 122 GB Werthenstein, beantragte mit Baugesuch vom 1. Mai 2012 eine Baubewilligung für den Ersatzneubau einer Schweinescheune mit Luftwaschanlage, den Neubau von zwei Futtersilos sowie die Umnutzung der bestehenden Schweinescheune in einen Lagerraum. Der Gemeinderat Werthenstein erteilte am 2. Oktober 2012 die nachgesuchte Baubewilligung und hielt fest, der bestehende Schweinemaststall sei nach Fertigstellung und Inbetriebnahme der neuen Schweinescheune, spätestens aber 18 Monate nach Eintritt der Rechtskraft der Bewilligung, durch A.________ stillzulegen. Gegen diesen Entscheid erhob B.________ Beschwerde, welche das Kantonsgericht Luzern mit Entscheid vom 19. Februar 2014 guthiess und die Sache im Sinne der Erwägungen an den Gemeinderat sowie an das Bau-, Umwelt- und Wirtschaftsdepartement, Dienststelle Raum und Wirtschaft (rawi) des Kantons Luzern zurückwies. Auf die von A.________ dagegen erhobene Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten trat das Bundesgericht mangels eines nicht wiedergutzumachenden Nachteils am 24. Juli 2014 nicht ein (Urteil 1C_173/2014). Nachdem diverse Vermittlungsversuche mit alternativen Lösungen gescheitert waren, reichte A.________ am 6. Oktober 2016 neue Planunterlagen zur Genehmigung der Schweinescheune ein. Mit Entscheid vom 4. Juli 2017 sprach die Dienststelle rawi dem Bauvorhaben die raumplanungsrechtliche Bewilligungsfähigkeit mangels Einhaltung der Mindestabstandsvorschriften ab. Der Gemeinderat verweigerte in der Folge am 22. August 2017 die Baubewilligung. Die von A.________ gegen diese Verfügung erhobene Verwaltungsgerichtsbeschwerde wies das Kantonsgericht mit Urteil vom 4. Mai 2018 ab. A.________ erhob dagegen Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht (Verfahren 1C_289/2018). Nach diversen Geruchsklagen seitens der Nachbarschaft verfügte das Bau-, Umwelt- und Wirtschaftsdepartement, Dienststelle Umwelt und Energie (uwe) des Kantons Luzern am 13. Juli 2017, dass der Schweinemastbetrieb von A.________ bis spätestens zum 31. Oktober 2017 vollständig einzustellen sei und drohte im Unterlassungsfall die Einleitung des Vollstreckungsverfahrens an. Die dagegen von A.________ am 11. August 2017 erhobene Verwaltungsgerichtsbeschwerde hiess das Kantonsgericht mit Urteil vom 20. September 2018 teilweise gut und verfügte die Einstellung des Schweinemastbetriebs innert sechs Monaten; im Übrigen wies es die Beschwerde ab.