Citation: I 615/02 02.04.2003 E. 3

Gegen die vom kantonalen Gericht gestützt auf die Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik (Anforderungsniveau 4, einfache und repetitive Tätigkeiten) vorgenommene Ermittlung des Validen- sowie des Invalideneinkommens bringt der Beschwerdeführer keine Einwände vor. Auch aus den Akten sind keinerlei Anhaltspunkte ersichtlich, wonach diese unzutreffend wäre. Damit beläuft sich das jährliche Einkommen ohne Behinderung auf Fr. 56'976.-, dasjenige mit Behinderung auf Fr. 55'644.- bzw. unter Berücksichtigung der 60%igen Arbeitsfähigkeit auf Fr. 33'386.-. Vom so ermittelten Tabellenlohn kann unter bestimmten, von der Rechtsprechung umschriebenen Voraussetzungen ein Abzug vorgenommen werden, wobei sämtliche in Betracht fallenden Umstände (leidensbedingte Einschränkung, Alter, Dienstjahre, Nationalität/Aufenthaltskategorie und Beschäftigungsgrad) gesamthaft zu schätzen und unter Berücksichtigung aller jeweils in Betracht fallender Merkmale auf höchstens 25 % zu beschränken sind (BGE 126 V 79 Erw. 5b). Wenn die Vorinstanz dem Beschwerdeführer einen Abzug von 10 % zugestanden hat, lässt sich dies nicht beanstanden, umso weniger, als der gesamthaft vorzunehmende Abzug eine Schätzung darstellt, bei deren Überprüfung das Sozialversicherungsgericht sein Ermessen nicht ohne triftigen Grund an die Stelle desjenigen der Verwaltung setzen darf (BGE 126 V 81 Erw. 6). Entgegen den Ausführungen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde hat das kantonale Gericht den körperlichen Einschränkungen und der besonderen Persönlichkeit des Versicherten ausreichend Rechnung getragen, zumal die von ihm vorgebrachten Umstände (Persönlichkeit mit Zeichen von Verwahrlosung und Resignation sowie vorgealterte, krank wirkende Erscheinung; schizoide und zyklothyme Züge; pyknischer Körperbau, Aggressionshemmung) weniger Einfluss auf seine Leistungsfähigkeit haben, sondern allenfalls darauf schliessen lassen, dass er schwer vermittelbar ist. Im Rahmen seiner Vermittelbarkeit aber haben sie keinen Einfluss auf die Lohnhöhe. Damit ist das im angefochtenen Entscheid auf Fr. 30'048.- festgesetzte Invalideneinkommen und somit auch der Invaliditätsgrad von 47 % nicht zu beanstanden.