Citation: 8C_202/2016 E. 3.2.2

3.2.2. Die Verwaltung ging in der Verfügung vom 12. Juni 2007 von der Restarbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit aus und bestimmte das Invalideneinkommen entsprechend nicht nach Massgabe der Einkünfte aus dem vom Beschwerdeführer selbst geführten Betrieb, sondern gestützt auf Tabellenlöhne. Der Versicherte hat in der Folge keine derartige Tätigkeit aufgenommen, sondern seinen Betrieb weitergeführt. In der Verfügung vom 29. Oktober 2013 hat die Verwaltung dazu ausgeführt, das Betriebseinkommen habe sich inzwischen sogar erhöht. Eine wirtschaftliche Verschlechterung sei daher nicht eingetreten. In der vorinstanzlichen Beschwerde hat der Versicherte bestätigt, sein Betrieb habe durchschnittlich beinahe denselben Gewinn erzielt wie in den Jahren 2000 bis 2003. Für das Jahr 2011 hat er sogar einen höheren Gewinn angegeben. Unter diesen Umständen hat die Verwaltung eine wirtschaftliche Verschlechterung zu Recht verneint. Daran ändert nichts, wenn - wie vom Beschwerdeführer geltend gemacht - im Laufe der Zeit seine Ehefrau mehr im Betrieb mitgearbeitet hat und auch eine Mitarbeiterin angestellt wurde. Das kann nicht mit einem invaliditätsrelevanten Umstand begründet werden, zumal im massgeblichen Zeitraum der Betriebsgewinn wie erwähnt etwa gleich geblieben ist und der Gesundheitszustand des Versicherten sich, mit Ausnahme einiger Monate, nicht verschlechtert hat. In der letztinstanzlichen Beschwerde wird sodann vorgebracht, der Betrieb habe per Juni 2015 eingestellt werden müssen, da der Versicherte immer weniger darin habe arbeiten können. Dabei handelt es sich indessen um eine unzulässige neue Behauptung einer Tatsache (Art. 99 Abs. 1 BGG), wobei letztere überdies erst nach der die gerichtliche Überprüfung zeitlich abschliessenden Verfügung vom 29. Oktober 2013 (E. 2 hievor) eingetreten wäre.