Citation: 2C_288/2020 E. 5.1

5.1. Die Beschwerdeführerin beruft sich auf auf den Schutz ihres Privat- und Familienlebens (Art. 13 Abs. 1 BV bzw. 8 EMRK), die Ehefreiheit (Art. 14 BV bzw. 12 EMRK) sowie auf das Diskriminierungsverbot gemäss Art. 14 i.V.m. Art. 8 EMRK. Sie macht im Wesentlichen geltend, ihre Fürsorgeabhängigkeit sei nicht selbstverschuldet. Aufgrund ihrer Behinderung, der traumatischen Kriegserlebnisse, der Flucht und der Sprachbarrieren sei es offensichtlich unwahrscheinlich, dass sie sofort einen Zugang zum schweizerischen Arbeitsmarkt finden werde. Zudem habe die Vorinstanz die Erwerbskraft des nachzuziehenden Partners ausgeblendet bzw. nicht gewichtet. Schliesslich würden die Voraussetzungen von Art. 44 Abs. 1 lit. c AIG (SR 142.20) die an einer Behinderung leidende Beschwerdeführerin gegenüber gesundheitlich unbeeinträchtigten Gesuchstellern benachteiligen.