Citation: 8C_296/2018 E. 3.2.2

3.2.2. Was die Prüfung des adäquaten Kausalzusammenhangs der noch geklagten Beschwerden mit dem Unfallereignis vom 13. August 2015 anbelangt, hat die Vorinstanz überzeugend aufgezeigt, dass dieser auch in Anwendung der für den Versicherten in der Regel vorteilhafteren sogenannten Schleudertrauma-Praxis (BGE 134 V 109 E. 10 S. 126 ff.), welche auf eine Differenzierung zwischen körperlichen und psychischen Komponenten verzichtet, zu verneinen ist. Zu Recht hat das kantonale Gericht das Unfallereignis als mittelschweren Unfall im engeren Bereich qualifiziert, was unbestritten ist. Es hat zutreffend aufgezeigt, dass höchstens zwei der Adäquanzkriterien, nämlich allenfalls die erhebliche Arbeitsunfähigkeit trotz ausgewiesener Anstrengungen sowie die erheblichen Beschwerden, jedoch beide nicht in ausgeprägter Form, erfüllt seien. Entgegen den Ausführungen des Versicherten ist sodann das Kriterium der besonders dramatischen Begleitumstände oder der besonderen Eindrücklichkeit des Unfalls nicht gegeben. An dessen Erfüllung werden, wie die im vorinstanzlichen Entscheid dargelegte Rechtsprechung zeigt, deutlich höhere Anforderungen gestellt, weisen doch sämtliche der als mittelschwer qualifizierten Unfälle bereits eine gewisse Eindrücklichkeit auf. Hinsichtlich der Schwere oder besonderen Art der erlittenen Verletzungen sowie der fortgesetzt spezifischen, belastenden ärztlichen Behandlung ergibt sich aus der medizinischen Aktenlage entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers nichts, was zur Bejahung dieser Kriterien führen würde. Eine ärztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert, oder ein schwieriger Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen werden schliesslich zu Recht nicht geltend gemacht.