Citation: 7B_536/2023 E. 1

Die Staatsanwaltschaft See/Oberland führt eine Strafuntersuchung gegen A.________ wegen unrechtmässiger Aneignung, Erpressung, Diebstahls, Entwendung eines Motorfahrzeuges zum Gebrauch sowie Missbrauchs einer Datenverarbeitungsanlage. Die Staatsanwaltschaft wirft ihr unter anderem vor, sie habe sich zusammen mit Mitbeschuldigten den Aktienkaufvertrag der B.________ AG inklusive Beilagen und den Aktionärsbindungsvertrag betreffend Verkauf von Aktien der B.________ AG unrechtmässig angeeignet. Diese Transaktionen hätten ein Volumen von Fr. 6'375'000.-- aufgewiesen. Eine Mitbeschuldigte solle sodann zunächst alleine und dann gemeinsam mit A.________ gegenüber C.________ und der B.________ AG gedroht haben, die genannten Dokumente Dritten zugänglich zu machen. Für das Unterlassen hätte A.________ Fr. 637'500.-- gefordert. Das Ziel der Drohung sei es gewesen, C.________ und die B.________ AG aus Furcht vor einem drohenden Imageschaden und der Distanzierung von wohlhabenden Kunden zur Zahlung der geforderten Summe zu nötigen. A.________ wurde am 5. Januar 2023 verhaftet und am 6. Januar 2023 in Untersuchungshaft versetzt. Diese wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft unterdessen bis zum 6. Oktober 2023 verlängert. Gegen die Verlängerung der Untersuchungshaft erhob A.________ Beschwerde an das Obergericht des Kantons Zürich. Dieses wies die Beschwerde am 9. August 2023 ab. Mit Eingabe vom 27. August 2023 führt A.________ gegen den Entscheid des Obergerichts vom 9. August 2023 eigenständig Beschwerde in Strafsachen an das Bundesgericht. Sie beantragt sinngemäss die Aufhebung des angefochtenen Entscheids und ihre Entlassung aus der Untersuchungshaft. Das Bundesgericht verzichtet auf die Einholung von Vernehmlassungen.