Citation: 1P.425/2005 13.12.2005 E. 4

In seiner Beschwerdeergänzung beanstandet der Beschwerdeführer auch noch verschiedene Elemente der Begründung des angefochtenen Entscheides als willkürlich bzw. grundrechtswidrig. Insbesondere macht er geltend, es verletze das Willkürverbot, wenn die DJI ausführe, er habe erst nach dem Vollzug der Disziplinarsanktion rekurriert bzw. keine separate Aufsichtsbeschwerde eingereicht. Daraus werde (nach Ansicht des Beschwerdeführers) ersichtlich, dass die DJI den Erwägungen des Bundesgerichtes zur Frage des Rechtsschutzes bzw. des Entzuges der aufschiebenden Wirkung des Rekurses keine Rechnung trage. Die Rüge erweist sich als unbegründet, soweit sie ausreichend substanziiert erscheint (vgl. Art. 84 Abs. 1 lit. a i.V.m. Art. 90 Abs. 1 lit. b OG). Willkürlich ist ein Entscheid grundsätzlich erst, wenn er sich nicht nur in der Begründung, sondern auch im Ergebnis als unhaltbar erweist (vgl. oben, E. 2.1). Sowohl in den Erwägungen als auch im Dispositiv des angefochtenen Entscheides wird unmissverständlich festgehalten, dass durch den Entzug der aufschiebenden Wirkung des Rekurses bzw. durch den sofortigen Vollzug der Disziplinarsanktion im vorliegenden Fall die Parteirechte des Beschwerdeführers verletzt worden sind. Die kritisierten Begründungselemente des angefochtenen Entscheides führen in diesem Zusammenhang zu keinem sachlich unhaltbaren Prozessergebnis.