Citation: 5A_994/2014 E. 1.3

1.3. Die Klägerin, die als Alleinerbin des Klägers an dessen Stelle in das Verfahren eingetreten ist (Art. 17 Abs. 3 BZP i.V.m. Art. 71 BGG), nimmt das Verfahren in der Lage auf, in der sie es vorfindet. Sie kann nicht beanspruchen, dass ein Teil des Verfahrens wiederholt wird, um Fehler oder Unterlassungen ihres Rechtsvorgängers zu verbessern (GULDENER, Schweizerisches Zivilprozessrecht, 3. Aufl. 1979, S. 145 Ziff. II; KUMMER, Grundriss des Zivilprozessrechts, 4. Aufl. 1984, S. 159 Ziff. 1). So wenig wie der Kläger in einem weiteren Schriftenwechsel (Art. 102 Abs. 3 BGG) ist sie befugt, nach Ablauf der Beschwerdefrist in ihrer Eingabe vom 30. September 2015 die Beschwerde zu ergänzen (vgl. BGE 135 I 19 E. 2.2 S. 21; 140 I 252 E. 1.2 S. 255). Unzulässig ist insbesondere ihre Rüge (S. 1 ff.) gegen die obergerichtlichen Feststellungen, dass der Nachlass des Erblassers nicht vollständig geteilt und jedenfalls mit Bezug auf Ausgleichungs- und Herabsetzungsansprüche noch zu teilen ist (E. II/2 S. 22 ff. des angefochtenen Urteils), hat doch der Kläger entsprechende Rügen in seiner Beschwerde nicht erhoben. Zu prüfen sind hingegen die Vorbringen (S. 4 ff.) zur Frage, inwieweit die Klägerin anstelle des Klägers zur Auskunft verpflichtet werden kann. Sie betreffen den Umfang der Rechtsnachfolge im Verfahren (E. 2 sogleich).