Citation: 8C_641/2018 E. 3.1

3.1. In tatsächlicher Hinsicht stellte das kantonale Gericht fest, das am 26. Oktober 2015 erstattete Gutachten habe die IV-Stelle zu weiteren Fragen veranlasst, insbesondere bezüglich der Arbeitsfähigkeit. Die Ergänzungsfragen beantworteten die Gutachter am 6. April 2016 und gaben an, aus psychiatrischer Sicht sei die rezidivierende depressive Störung remittiert und damit einhergehend liege eine vollständige Arbeitsfähigkeit vor. Bezüglich der Arbeitsfähigkeit aus bidisziplinärer Sicht in einer leidensangepassten Tätigkeit empfahlen die Gutachter, die Belastbarkeit der Versicherten in einer geeigneten Institution zu prüfen und anschliessend allenfalls ein Belastbarkeitstraining durchzuführen. Eine verlässliche Beurteilung der Arbeitsfähigkeit sei vorgängig nicht möglich, da die klinische Untersuchung aufgrund der subjektiven Schmerzen sehr schwierig gewesen sei. Die Schmerzen seien schon bei leichter Berührung oder auch bei der Testung der Gelenksbeweglichkeit, gemäss Angabe der Beschwerdeführerin, sehr stark exazerbiert, verbunden mit Übelkeit und Schwindel. Die Untersuchung habe deshalb auch unterbrochen werden müssen.