Citation: 1C_771/2013 E. 3

Die Beschwerdeführer rügen zunächst die willkürliche Anwendung von Art. 28 BZO. Diese Bestimmung lautet: Art. 28 BZO 1 In der Gewerbezone sind mässig störende Betriebe zulässig. Handels- und Dienstleistungsgewerbe sind erlaubt. 2 Bauten für Betriebe, welche unverhältnismässigen Verkehr auslösen, sind nicht zulässig. Darunter fallen Verkaufsgeschäfte mit einer Verkaufsfläche von mehr als 500 m², definiert in der Verordnung über die Verschärfung oder die Milderung von Bauvorschriften für besondere Bauten und Anlagen (Besondere Bauverordnung II) vom 26. August 1981. Ausgenommen bleiben Betriebe gemäss Art. 4 Abs. 2 der Verordnung. 3 Auf den Grundstücken Kat.-Nr. 4485, 4534 und 4662 [heute Kat.-Nr. 4880] darf die Verkaufsfläche von Verkaufsgeschäften nicht mehr als 1'500 m² betragen. Ausgenommen bleiben Betriebe gemäss Art. 4 Abs. 2 der Verordnung." Der massgebliche § 3 der Besonderen Bauverordnung II (BBV II; GS 700.22), auf die Art. 28 Abs. 2 BZO verweist, hat folgenden Wortlaut: § 3. Verkaufsgeschäfte I. Allgemeinen 1 Verkaufsgeschäfte sind dem Publikum offenstehende Betriebe für die Gütergrossverteilung und den Detailhandel, in denen Waren angeboten werden. 2 Verkaufsgeschäften gleichgestellt sind Dienstleistungsbetriebe und Teile davon, wie Reisebüros und Schalterhallen von Banken, soweit nach ihrer Art in ihnen Dienstleistungen wie Waren angeboten werden und damit ein entsprechender Publikumsverkehr ausgelöst wird. 3 Als Verkaufsflächen gelten die Flächen der Räume, in denen regelmässig Waren oder Dienstleistungen angeboten werden, unter Einschluss der dazugehörigen Erschliessungsflächen und Sanitärräume samt inneren Trennwänden. Nicht angerechnet werden Räume, die für die Lagerung oder in Dienstleistungsbetrieben nicht für die Bedienung des Publikums bestimmt sind.