Citation: 2C_1160/2014 E. B

Mit Verfügung vom 31. Januar 2014 widerrief das Amt für Bevölkerung und Migration des Kantons Freiburg die Niederlassungsbewilligung von A.________ und wies diesen aus der Schweiz weg. Die hiegegen erhobene Beschwerde wies das Kantonsgericht Freiburg am 11. November 2014 ab. Es erwog, aufgrund der rechtskräftigen Verurteilungen in den Jahren 2002 und 2009 sei die gesetzliche Voraussetzung für einen Widerruf der Bewilligung (Verurteilung zu einer längerfristigen Freheitsstrafe) grundsätzlich erfüllt. In der Folge prüfte es die öffentlichen Interessen an der Fernhaltung von A.________ und legte diesem seine beiden schweren Delikte sowie seine bis in die jüngste Zeit dauernde Straffälligkeit zur Last. Daraus schloss es auf "eindeutige Züge einer Unbelehrbarkeit" (S. 9 des angefochtenen Entscheides). Als nächstes wog das Kantonsgericht - im Rahmen der Verhältnismässigkeitsprüfung (Art. 96 AuG) bzw. der Interessenabwägung (Art. 8 Abs. 2 EMRK) - die privaten Interessen des Beschwerdeführers gegenüber dem öffentlichen Interesse an seiner Fernhaltung ab. Dabei berücksichtigte es die Dauer der Anwesenheit, den Grad der Integration sowie die dem Betroffenen und seiner Familie drohenden Nachteile (namentlich auch das Alter der Kinder). Das Kantonsgericht kam zum Schluss, der Widerruf der Niederlassungsbewilligung sei verhältnismässig. Die entsprechenden Nachteile habe A.________ selber zu verantworten.