Citation: 4C.402/2006 27.02.2007 E. 3

Die Vorinstanz bejahte den natürlichen Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall vom 6. Dezember 1988 und der gesundheitlichen Beeinträchtigung der Klägerin (im psychischen Bereich; Anpassungsstörung). Sie stützte sich dabei im Wesentlichen auf das MEDAS-Gutachten vom 23. Dezember 2005, wonach der Unfall überwiegend wahrscheinlich Teilursache für die noch vorhandenen gesundheitlichen Beeinträchtigungen der Klägerin sei. An diese Feststellungen des Sachgerichts betreffend den natürlichen Kausalzusammenhang ist das Bundesgericht - unter Vorbehalt der in Art. 63 Abs. 2 OG genannten Ausnahmen - gebunden (BGE 132 III 715 E. 2.2; 123 III 110 E. 2, mit Hinweisen). Demgegenüber ist die Frage nach der Adäquanz des Kausalzusammenhangs rechtlicher Natur und unterliegt der Prüfung im Verfahren der Berufung (BGE 132 III 715 E. 2.2; 116 II 519 E. 4a S. 524).