Citation: 8C_569/2021 E. 3.2.1

3.2.1. Der Beschwerdeführer bringt dagegen zunächst vor, mit dem Gutachten des Dr. med. B.________ werde eine revisionsrechtlich irrelevante Andersbewertung vorgenommen. Mit diesem Einwand setzte sich bereits das kantonale Gericht auseinander. Es berücksichtigte, dass Dr. med. B.________ das ZMB-Gutachten vom 26. September 2006 als mangelhaft erachtet habe, was eine Neubeurteilung des gleichgebliebenen Sachverhalts darstelle. Es erwog jedoch weiter, dass sich aus dem Gutachten des Dr. med. B.________ und den vorliegenden Akten genügend Anhaltspunkte ergäben, die auf eine Verbesserung des Gesundheitszustandes schliessen liessen. Die Vorinstanz zeigte dies mit Hinweis auf die Befundveränderung betreffend die akustischen Halluzinationen und die Impulskontrolle sowie die neu festgestellte Fähigkeit des Beschwerdeführers, einfache Maurer- und Putzarbeiten verrichten zu können, nachvollziehbar auf. Im Gutachten wird sodann eine gesundheitliche Verbesserung - trotz Kritik an früheren medizinischen Beurteilungen - auch explizit bejaht. Vor diesem Hintergrund sind die vorinstanzlichen Feststellungen zu einem verbesserten Gesundheitszustand weder offensichtlich unrichtig noch verfängt der Einwand des Beschwerdeführers, die Expertise des Dr. med. B.________ genüge den beweisrechtlichen Anforderungen nicht, die es in Revisionsfällen zu beachten gelte (vgl. Urteil 9C_137/2017 vom 8. November 2017 E. 3.1).