Citation: 6B_310/2024 E. 5.2.2

5.2.2. Die Vorinstanz stellt sich auf den Standpunkt, es sei vor Verhandlungsbeginn weder ein ärztliches Zeugnis noch das vom Beschwerdeführer angekündigte Verschiebungsgesuch eingegangen. Sie habe zudem den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers nach Eingang der E-Mail vom 28. Februar 2024 explizit darauf hingewiesen, dass die Vorladung zur Berufungsverhandlung nicht widerrufen sei. Da der ordnungsgemäss vorgeladene Beschwerdeführer der Berufungsverhandlung vom 29. Februar 2024 unentschuldigt ferngeblieben sei und sich an dieser auch nicht habe vertreten lassen, sei in Anwendung von Art. 407 Abs. 1 lit. a StPO androhungsgemäss vom Rückzug seiner Berufung auszugehen.