Citation: 1C_51/2024 E. 2.2.5

2.2.5. Vor diesem Hintergrund ist auch nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz zur Feststellung, ob vergleichbare Sachverhalte vorliegen, auf die Durchführung des beantragten Augenscheins verzichtet hat. Sie durfte ohne Willkür in antizipierter Beweiswürdigung davon ausgehen, dass ihre Überzeugung durch weitere Beweiserhebungen nicht geändert würde (vgl. BGE 144 II 427 E. 3.1.3; 141 I 60 E. 3.3). Es liegt somit entgegen den Beschwerdeführenden keine Verletzung ihres Rechts auf Beweisabnahme als Teilgehalt des Anspruchs auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) vor.