Citation: 5F_7/2008 28.08.2008 E. 3

Nach dem Gesagten ist dem Revisionsgesuch stattzugeben, zumal sich aus den aktenkundigen Einvernahmen des Gesuchsgegners im Rahmen der Voruntersuchung, insbesondere der polizeilichen Befragung, ergibt, dass er den Prozessbetrug im Grundsatz zugestanden hat, und insofern feststeht, dass im Abänderungsprozess von falschen Annahmen ausgegangen worden ist. Weil es sich dabei jedoch ausschliesslich um Elemente des Sachverhaltes handelt, dessen Feststellung den kantonalen Gerichten obliegt (Art. 105 Abs. 1 BGG), ist die Sache in Gutheissung des Eventualbegehrens an die kantonale Vorinstanz zur neuen Sachverhaltsfeststellung und Beurteilung der Abänderungsklage zurückzuweisen.