Citation: 4A_258/2007 18.10.2007 E. 4

Wenn das Kantonsgericht ohne Verfassungsverletzung davon ausgehen durfte, dass die Rechtzeitigkeit der Mängelrüge nicht belegt ist, muss nicht weiter geprüft werden, ob der Beschwerdeführer die Zahlung von Schadenersatz verlangt hatte, obwohl die SIA-Norm nur einen Nachbesserungs- und keinen Ersatzanspruch vorsieht. Desgleichen kann dahin gestellt bleiben, ob die Vorinstanz zutreffend festgehalten hat, dass der Offerte der Firma K.________ GmbH, die als Grundlage für die eventualiter verlangte Bevorschussung der Ersatzvornahme dient, nicht entnommen werden könne, inwiefern die offerierten Arbeiten effektiv der Mängelbehebung dienten.