Citation: C 342/99 29.01.2001 E. 3

3.- a) Es ist unbestritten, dass der Beschwerdeführer am 23. September 1998 einem vereinbarten Beratungsgespräch beim RAV fernblieb. Fest steht zudem, dass er für den betreffenden Monat lediglich eine Arbeitsbemühung nachweisen kann. Weder im vor- noch letztinstanzlichen Verfahren hat der Versicherte entschuldbare Gründe für sein Verhalten angeführt. Insbesondere lässt sich aus dem Umstand nichts zu seinen Gunsten ableiten, dass am Tage vor dem versäumten Termin bereits ein Beratungsgespräch beim RAV stattgefunden hatte. In diesem Zusammenhang ist der Beschwerdeführer darauf hinzuweisen, dass es laut Art. 21 Abs. 2 erster Satz AVIV Sache der Verwaltung ist, die Versicherten für die Kontroll- und Beratungsgespräche aufzubieten und die Termine festzulegen. Gemäss Art. 17 Abs. 3 lit. b AVIG gehört es andrerseits zu den Pflichten des Versicherten, an Besprechungen oder Orientierungsveranstaltungen teilzunehmen. Was sodann die Quantität der Arbeitsbemühungen betrifft, werden nach der Verwaltungspraxis in der Regel durchschnittlich 10 bis 12 Bewerbungen pro Monat verlangt (Gerhards, Kommentar zum Arbeitslosenversicherungsgesetz, Bd. I, N. 15 zu Art. 17). b) Dem Fehlverhalten des Beschwerdeführers ist mit den verfügten, einem leichten Verschulden entsprechenden Einstellungen von 10 und 8 Tagen angemessen Rechnung getragen worden. Es bestehen keine triftigen Gründe, welche zu einer von Verwaltung und Vorinstanz abweichenden Betrachtungsweise Anlass geben würden (BGE 123 V 152 Erw. 2).