Citation: 8C_735/2016 E. 5.3.2

5.3.2. Die Vorinstanz hat im Rahmen ihres ersten Entscheids vom 22. Mai 2012 erkannt, dass das Protokoll der im Nachgang zur Observation erfolgten Einvernahme der Beschwerdeführerin ("Standort- und Konfrontationsgespräch") unverwertbar sei und Gleiches für die in wesentlichem Masse darauf beruhenden weiteren Beweise gelte. Die Observation an sich hat sie im Lichte von BGE 137 I 327 trotz gewisser Bedenken als zulässig erachtet. Dabei erwog sie, dass aufgrund der auch so (namentlich aufgrund des Gutachtens von Dr. med. G.________) erkennbaren Inkonsistenzen eine zuverlässige Arbeitsfähigkeitsschätzung mittels Gutachtens möglich gewesen wäre. Mangels hinreichend beweiswertiger medizinischer Akten verhielt sie schliesslich die Verwaltung zur Einholung einer psychiatrisch-fachärztlichen Beurteilung. Es fragt sich, ob über das bereits von der Vorinstanz Erkannte hinaus auf eine gänzliche Unverwertbarkeit nicht nur der unmittelbaren Observationsergebnisse, sondern auch der darauf gründenden weiteren Beweise, insbesondere des im hier angefochtenen Gerichtsentscheid als beweiswertig erachteten Gutachtens der Frau med. pract. K.________ zu schliessen ist.