Citation: U 220/06 04.12.2006 E. 3

Die SUVA hat gestützt auf diese Angaben auf Grund von DAP-Profilen einen Einkommensvergleich angestellt und dabei einen Invaliditätsgrad von 39 % errechnet. Die Vorinstanz bestätigte diesen und führte zusätzlich einen weiteren Erwerbsvergleich gestützt auf Tabellen der Schweizerischen Lohnstrukturerhebungen (LSE) durch. Dabei gewährte sie einen Abzug von 15 % von den Werten des hypothetischen Invalideneinkommens und erhielt als Schlussresultat ebenfalls einen Invaliditätsgrad von 39 %. Der Lohnvergleich der SUVA mittels DAP-Profilen weckt insofern Zweifel, als nicht ersichtlich ist, welche Gesamtzahl der auf Grund der gegebenen Behinderung in Frage kommenden Arbeitsplätze dokumentiert ist, welcher Höchst- und Tiefstlohn und welcher Durchschnittslohn dem verwendeten Behinderungsprofil entspricht (vgl. dazu BGE 129 V 480 Erw. 4.2.2). Da indessen der von der Vorinstanz mit den LSE-Tabellen durchgeführte Lohnvergleich lege artis erfolgt ist, kann auf diesen abgestellt werden, womit es bei einem Invaliditätsgrad von 39 % sein Bewenden hat.