Citation: 8C_360/2023 E. 4.4

4.4. In Bezug auf die Integritätsentschädigung zeigt die Beschwerdeführerin nicht substanziiert auf, welche Verschlimmerung bei der Bemessung der Integritätseinbusse zu einer Revision nach Art. 36 Abs. 4 UVV führen soll. Aus den medizinischen Akten ist nicht ersichtlich, inwiefern sich der Integritätsschaden, namentlich die bereits berücksichtigten arthrotischen Veränderungen am ISG, bedeutend stärker als prognostiziert verschlimmert hat (vgl. vorstehende E. 2.2). Wie der Gutachter Dr. med. E.________ festhielt, hat sich erwartungsgemäss eine radiologisch fassbare ISG-Arthrose entwickelt. Er betonte, dass sich die Arthrose am linken ISG mit schmerzhafter Belastbarkeit ventral und dorsal - wie im Vorgutachten erwartet und berücksichtigt - eingestellt hat. Es sei jedoch weder eine Funktionsveränderung hierdurch eingetreten noch lasse sich eine Änderung der "Schmerzgenerierung" hieraus ableiten. Die Vorinstanz hat bereits darauf verwiesen, dass die Beschwerdegegnerin eine um 5 % höhere Intgritätseinbusse annahm, als die Gutachter im Jahr 2013 festlegten (vgl. vorstehende E. 3.3).