Citation: 6B_202/2024 E. 1.1

1.1. Der Beschwerdeführer wendet sich gegen den Schuldspruch wegen mehrfacher Geldwäscherei und rügt, die Vorinstanz verletze Art. 157 Abs. 1 und Art. 158 Abs. 1 lit. a StPO, seinen Gehörsanspruch gemäss Art. 29 Abs. 2 BV, das Recht auf ein faires Verfahren i.S.v. Art. 6 EMRK sowie das Recht auf Verteidigung i.S.v. Art. 6 Ziff. 3 lit. b und c EMRK, indem sie davon ausgehe, dass er hinreichend über den Tatvorwurf der Geldwäscherei informiert worden sei. Er stellt sich wie bereits vor Vorinstanz auf den Standpunkt, der Vorwurf der Geldwäscherei sei ihm in sämtlichen Einvernahmen des Vorverfahrens in tatsächlicher Hinsicht nur ungenügend und in rechtlicher Hinsicht überhaupt nicht vorgehalten worden. Es sei nicht erkennbar gewesen, dass die Bargeldtransfers und die mutmasslichen Investitionen in die Liegenschaft als selbständiges deliktisches Verhalten qualifiziert und ihm vorgeworfen würden. In sämtlichen Einvernahmen seien nur die Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz thematisiert worden. Der Tatbestand der (mehrfachen) Geldwäscherei sei überhaupt erstmals in der Schlusseinvernahme und selbst dort auch erst in den Schlussvorhalten 31 und 32 erwähnt worden. Aufgrund des fehlenden bzw. mangelhaften Tatvorhalts seien alle seine Einvernahmen im Vorverfahren nicht verwertbar, womit das Vorverfahren unvollständig und mangelhaft durchgeführt worden sei und keine Verurteilung wegen (mehrfacher) Geldwäscherei erfolgen könne. Aufgrund der Unverwertbarkeit der Einvernahmen und des Freispruchs vom Vorwurf der Geldwäscherei sei auch die angeordnete Grundbuchsperre auf der Liegenschaft aufzuheben.