Citation: 5A_380/2022 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz gab im Rahmen der bei ihr erhobenen Beschwerde die Begründung des erstinstanzlichen Entscheides wieder, wonach das Betreibungsamt den Freihandverkauf zu Recht verweigert hatte. Insbesondere verwies sie auf die gesetzeskonforme Vorbereitung (einschliesslich die erforderliche Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt und dem Amtsblatt des Kantons Zürich) und die korrekte Durchführung der Steigerung. Zudem erwähnte sie, dass aufgrund der Akten nicht klar sei, ob alle Beteiligten für ihre Zustimmung zum Freihandverkauf angefragt worden seien. Fest stehe, dass das vom Betreibungsamt geforderte unwiderrufliche Zahlungsversprechen einer Schweizer Bank oder eine Zahlungsanweisung über die gesamten Pfändungsforderungen nicht vorgelegen habe. Seitens der Beschwerdeführer fehle es an einer Auseinandersetzung mit den sorgfältigen Erwägungen der Erstinstanz, weshalb auf die Beschwerde in diesem Punkt nicht einzutreten sei. Die weiteren Vorbringen der Beschwerdeführer stellten nach Ansicht der Vorinstanz unzulässige und zudem unbelegte Noven gemäss Art. 326 ZPO dar. Dies betreffe das unwiderrufliche Zahlungsversprechen einer Schweizer Bank, auf welches das Betreibungsamt beharrt habe, obwohl ein solches erfahrungsgemäss erst auf den Urkundstermin beim Notariat ausgestellt werde und daher beizubringen nicht möglich gewesen sei. Auch die pauschale Behauptung der Beschwerdeführer, das Betreibungsamt habe den Freihandverkauf geradezu mutwillig hinausgezögert, werde erstmals vorgebracht. Darauf brauche nicht eingegangen zu werden und mit Bezug darauf werde die Beschwerde abgewiesen.