Citation: 5A_465/2018 E. 3

Das Obergericht hat eingehend dargelegt, dass es zur Behandlung strafrechtlicher Vorwürfe gegen den Dienststellenleiter und seine Stellvertreterin nicht zuständig sei, weshalb im vorliegenden Verfahren auf eine Parteianhörung zu verzichten sei, dass der Einwand, die Gläubigerin sei nicht berechtigt, die Forderung geltend zu machen, längst behandelt worden sei, ebenso die Frage der Bevollmächtigung des Vertreters der Gläubigerin, dass Nichtigkeitsgründe nicht ersichtlich seien und dass das Vorgehen der Betreibungsbeamten nicht zu beanstanden sei, weshalb kein Disziplinarverfahren zu eröffnen sei. Zudem sei fraglich, könne aber offen bleiben, ob B.________ zur Beschwerde berechtigt sei, deren Anlass eine Pfändungsankündigung gegen A.________ sei. Der weitschweifigen und unübersichtlichen Beschwerde lässt sich keine zielgerichtete Auseinandersetzung mit diesen Erwägungen entnehmen. Insbesondere hinsichtlich der verweigerten Parteianhörung oder der Person der Gläubigerin äussern die Beschwerdeführer zwar ihre Sicht der Dinge, ohne sich aber im Einzelnen mit den obergerichtlichen Erwägungen zu befassen. Dies genügt den Begründungsanforderungen ebenso wenig wie die Anhäufung von strafrechtlichen Vorwürfen gegen die Betreibungsbeamten oder die Behauptung, es sei kein Fortsetzungsbegehren gestellt worden. Die Beschwerdeführer übergehen sodann, dass die betriebenen Forderungen (inkl. allfällige Verzugszinsen oder Parteientschädigungen) nicht Gegenstand des Aufsichtsverfahrens sind. Sodann werfen sie dem Obergericht in diesem wie auch früheren Verfahren Fehler vor (z.B. Verletzung des rechtlichen Gehörs, Begünstigung der Gegenpartei), ohne diese näher zu belegen. Im Aufsichtsverfahren können die Beschwerdeführer schliesslich keine Genugtuung, Wiedergutmachung oder Schadenersatz gestützt auf Staatshaftung verlangen. Die Beschwerde enthält damit offensichtlich keine hinreichende Begründung. Zudem erweist sie sich einmal mehr als querulatorisch und rechtsmissbräuchlich. Unter diesen Umständen besteht kein Anspruch auf Behandlung der Beschwerde durch ein Dreiergremium. Vielmehr ist auf sie im vereinfachten Verfahren durch das präsidierende Mitglied der Abteilung nicht einzutreten (Art. 108 Abs. 1 lit. b und c BGG).