Citation: 2C_573/2018 E. 4.2

4.2. Bereits das Migrationsamt hat festgestellt, dass die Beschwerdeführerin nach ihren eigenen Angaben sehr engen Kontakt mit ihrem Bruder und dessen Familie habe, die sie oft in der Anstalt Hindelbank besuchen würden. Auf eine besondere emotionale und/oder finanzielle Abhängigkeit von ihrem Bruder und/oder ihrem Vater hat sie sich indessen nicht berufen (vgl. E. 2.2.1). Ausserdem wohnen ihre Schwester mit ihrem Ehemann und zwei Kindern sowie weitere Verwandte im Kosovo. Gemäss eigenen Angaben im kantonalen Verfahren hat die Beschwerdeführerin zu ihrer Schwester auch heute noch ein gutes Verhältnis, besucht diese und ihre Familie wenn immer möglich und telefoniert oder skypt mit ihrer Schwester etwa zweimal in der Woche (vgl. Entscheid des Regierungsrats vom 6. Dezember 2016, E. 5 b, bb). Die Pflege familiärer Kontakte ist damit auch nach einer Rückkehr in den Kosovo zumindest mit ihrer Schwester ohne weiteres möglich. Die übrige Familie (Vater, Bruder) kann im Rahmen regelmässiger Besuche den Kontakt zur Beschwerdeführerin aufrechterhalten und sie nach einer (bedingten) Entlassung aus der stationären Massnahme nötigenfalls auch dort finanziell unterstützen.