Citation: H 131/05 30.01.2006 E. A

Der 1922 geborene Altersrentner P.________ leidet an einer hochgradigen Schallempfindungsschwerhörigkeit beidseits; er hat nur noch eine Hand. Am 24. Juni 1999 ersuchte er die Invalidenversicherung um erneute monaurale Hörgeräteversorgung. Gestützt auf die Expertise 1 vom 6. Juli 1999 sowie den Schlussbericht über die Hörgeräteanpassung vom 29. Februar 2000 des Dr. med. T.________, Spezialarzt FMH für Hals-, Nasen-, Ohrenkrankheiten, Hals- und Gesichtschirurgie, sowie den Anpassungsbericht der Lieferantin für Hörgeräte, der Firma H.________, vom 28. Februar 2000 sprach die Ausgleichskasse Basel-Stadt (nachfolgend: Ausgleichskasse) P.________ mit Verfügung vom 23. März 2000 den für die erforderliche monaurale Versorgung in der Indikationsstufe 3 tariflich vorgesehenen Höchstbetrag von Fr. 2‘187.60 (inkl. MWSt 7.5%) zu; einen Mehrbetrag für das angepasste Hörgerät Phonak Sono Forte 2 P3 AZ mit Fernbedienung und Ohrpassstück lehnte sie ab. Die hiegegen erhobene Beschwerde hiess die Kantonale Rekurskommission für die Ausgleichskassen und IV-Stellen, Basel (heute: Sozialversicherungsgericht Basel-Stadt) mit Entscheid vom 1. Februar 2001 gut und sprach P.________ einen Beitrag von Fr. 2'617.- an die Hilfsmittelkosten zu. Diesen Entscheid hob das Eidgenössische Versicherungsgericht auf Verwaltungsgerichtsbeschwerde des Bundesamtes für Sozialversicherung (BSV) hin mit Urteil vom 4. Mai 2004 auf und wies die Sache zum Vorgehen im Sinne der Erwägungen an die Ausgleichskasse zurück. In Nachachtung des letztinstanzlichen Urteils wurde je eine Stellungnahme des Dr. med. G.________, Spezialarzt FMH für Innere Medizin und Tropenkrankheiten, vom 1. April 2004 (welcher eine Bewegungseinschränkung des linken Ellbogens bei Vorderarmamputation rechts und gestützt darauf die Notwendigkeit einer Fernbedienung bestätigte) sowie der Firma H.________ vom 27. Oktober 2004 betreffend Kosten einer marktgängigen Fernbedienung eingeholt. Gestützt darauf sprach die Ausgleichskasse P.________ mit Verfügung vom 17. Dezember 2004 einen Betrag von Fr. 2'320.15 an die Hörgeräteversorgung unter Abzug des bereits bezahlten Betrages von Fr. 2'187.60 zu und hielt nach Einholung einer Stellungnahme des BSV vom 18. Januar 2005 mit Einspracheentscheid vom 21. Januar 2005 daran fest.