Citation: 8C_305/2019 E. 4.2.1

4.2.1. Die Vorinstanz hat sich ausführlich mit den medizinischen Akten auseinandergesetzt. Es verneinte die Beweiskraft der Gutachten des Instituts D.________ mit der Begründung, diese erschienen in Anbetracht der Schilderungen der behandelnden Fachärzte nicht schlüssig. Dies gelte insbesondere auch bezüglich der Einschätzung der Arbeitsfähigkeit, da die Experten des Instituts D.________ den objektivierbaren Schmerzen des Versicherten am rechten Arm sowie an der rechten Hand zu wenig Rechnung getragen hätten, indem sie sie als psychogene Schmerzfehlverarbeitung interpretierten und bei der Gesamtbeurteilung ausser Acht liessen. Entgegen der Annahme in den genannten Gutachten lägen organisch bedingte Schmerzen vor, welche den Versicherten beeinträchtigten. Das kantonale Gericht bezieht sich dabei hauptsächlich auf den Bericht der Klinik E.________ vom 27. Juni 2017. Demnach weise der Patient eine Bisswunde (Selbstverletzung zur Schmerzbekämpfung) am rechten Handgelenk auf. Es sei entgegen der Annahme der Unfallversicherung beziehungsweise der Gutachter des Instituts D.________ nicht ausgewiesen, dass der Versicherte Falschangaben bezüglich der Einnahme von Medikamenten gemacht habe. Die Vorinstanz bezieht sich diesbezüglich auf einen Bericht über eine neurographische Standortbestimmung des Dr. med. F.________, leitender Arzt Neurologie der Klinik E.________ vom 6. September 2018. Darin wird ausgeführt, der Versicherte sei aufgrund einer pharmakologischen Besonderheit (Enzyminduktion bei Medikamentenabbau) medikamentös schwierig einzustellen.