Citation: 5P.397/2005 16.01.2006 E. C

X.________ hat dagegen beim Bundesgericht staatsrechtliche Beschwerde eingereicht und beantragt die Aufhebung des angefochtenen Entscheids. Er macht eine Verletzung des rechtlichen Gehörs geltend. In der Sache ist er der Ansicht, die Errichtung einer Vormundschaft über seinen Bruder sei nicht notwendig, da dieser immer in der Familie integriert gewesen sei. Er ist ferner der Auffassung, das Verfahren betreffend die Bevormundung sei sehr lückenhaft gewesen, da weder der Betroffene, noch der Beschwerdeführer selbst, noch die Familienmitglieder angehört worden seien, und weil ferner keine einschlägige Expertise durchgeführt worden sei. Es könne ihm deshalb nicht vorgeworfen werden, er habe sich rechtsmissbräuchlich auf eine Verfassungsbestimmung berufen, wenn er auf einer gesetzeskonformen Durchführung des Entmündigungsverfahrens beharre.