Citation: 2C_413/2019 E. 1

Die 1960 geborene türkische Staatsangehörige A.A.________ reiste am 23. Juni 1990 zu ihrem Ehemann B.A.________, einem Landsmann, in die Schweiz ein und wurde in dessen Asylgesuch mit aufgenommen. Das Bundesamt für Flüchtlinge (heute Staatssekretariat für Migration SEM) wies das Asylgesuch mit Verfügung vom 25. Februar 1992 ab, anerkannte aber die Flüchtlingseigenschaft der Ehegatten und nahm sie vorläufig auf. In den Status der Flüchtlingseigenschaft wurden in der Folge auch die gemeinsamen Kinder aufgenommen. Diese sind heute volljährig und verfügen mehrheitlich über eine Aufenthaltsbewilligung. Seit 2003 ersuchten A.A.________ und ihr Ehemann mehrmals vergeblich um Erteilung einer humanitären Aufenthaltsbewilligung. Ein letztes derartiges Gesuch stellte A.A.________ am 2. August 2017. Das Migrationsamt des Kantons St. Gallen wies es am 26. Februar 2018 ab und lehnte es ab, den Fall dem Staatssekretariat zu unterbreiten. Der gegen diese Verfügung erhobene Rekurs an das Sicherheits- und Justizdepartement des Kantons St. Gallen blieb erfolglos, und die gegen dessen Entscheid vom 18. September 2018 erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons St. Gallen mit Entscheid vom 6. April 2019 ab. A.A.________ hat am 6. Mai 2019 beim Bundesgericht gegen diesen verwaltungsgerichtlichen Entscheid Beschwerde eingereicht (Datum der Rechtsschrift 3. Mai 2019). Sie ersucht darum, das Gesuch um Erteilung einer humanitären Aufenthaltsbewilligung einer erneuten vertieften Prüfung zu unterziehen und die bisher offene Rechtsfrage einer dauerhaften Verlängerung einer als Provisorium konzipierten vorläufigen Aufnahme einer abschliessenden rechtlichen Klärung zuzuführen. Es ist weder ein Schriftenwechsel noch sind andere Instruktionsmassnahmen angeordnet worden.