Citation: 8C_154/2021 E. 3.2

3.2. Mit Blick auf die medizinische Aktenlage anerkannte der Suva-Orthopäde Dr. med. F.________ gemäss Bericht vom 6. Juli 2011 zur kreisärztlichen Untersuchung vom 4. Juli 2011, dass sich der Beschwerdeführer beim Leitersturz aus geringer Höhe am 21. Januar 2007 neben der lateralen Bandruptur am rechten OSG auch die Fraktur der IV. Rippe links dorsal zugezogen habe. Weder im Bericht des Spitals C.________ vom 25. Januar 2011, wo der Versicherte nach Selbsteinweisung vom 22. bis 25. Januar 2007 hospitalisiert war, noch im kreisärztlichen Untersuchungsbericht des Dr. med. G.________ vom 15. Juni 2007 finden sich jedoch Hinweise auf bereits damals geklagte linksseitige Rippen- und Schulterbeschwerden. Nach Wiedererlangung der vollen Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit ab 27. Juni 2007 und dem Heilbehandlungsabschluss im Juli 2007 verneinte Dr. med. F.________ unter ausdrücklicher Bezugnahme auf die neuesten Untersuchungsberichte mit bildgebender Darstellung der Rippenfraktur IV links hinter der Scapula die Unfallkausalität der am 1. Februar 2011 rückfallweise angemeldeten linksseitigen Rippen- und Schulterbeschwerden. Darauf stützte die Suva den unangefochten in Rechtskraft erwachsenen Einspracheentscheid vom 27. September 2011 ab.