Citation: 2A.80/2006 24.03.2006 E. B

Am 24. Februar 1995 heiratete X.________ eine 29 Jahre ältere Schweizer Bürgerin, worauf ihm im Kanton Neuenburg eine Aufenthaltsbewilligung zum Verbleib bei der Ehefrau erteilt wurde. Am 5. Juli 1995 wurde die Ehe geschieden. Bereits ab 1. März 1995 hielt sich X.________ unangemeldet bei seiner 16 Jahre älteren (taubstummen) Freundin Y.________ in Basel auf. Am 27. Juni 1996 heiratete er die in der Zwischenzeit geschiedene Y.________, worauf ihm am 26. August 1996 im Rahmen des Familiennachzugs eine Aufenthaltsbewilligung im Kanton Basel-Stadt erteilt wurde. Am 2. Juli 1996 stellte X.________ ein Gesuch um Bewilligung des Nachzugs seiner im Jahre 1991 in Togo geborenen Tochter A.________. Dieses Gesuch wurde von der Fremdenpolizei abgelehnt. Nachdem das Kind mit einem Besuchervisum in die Schweiz eingereist war, wurde ihm schliesslich dennoch eine Aufenthaltsbewilligung erteilt. Ab Ende März 2001 lebte X.________ getrennt von seiner Ehefrau, erklärte aber, die Trennung sei nur vorübergehend und es werde eine Wiedervereinigung angestrebt. Am 21. Juni 2001 wurde X.________ unter Einbezug seiner Tochter die Niederlassungsbewilligung erteilt. Am 9. Januar 2003 wurde die Ehe X.________ und Y.________ geschieden.