Citation: 6B_362/2022 E. 1.2.2

1.2.2. Gemäss Vorinstanz ist erstellt, dass sich die Tätigkeit des Beschwerdeführers nicht in den zugestandenen Geldtransporten erschöpfte. Vielmehr habe er wichtige Funktionen innerhalb einer Drogenbande übernommen. Als Geldwäscherei gelte jede Handlung, die geeignet sei, die Einziehung von Vermögenswerten zu vereiteln, indem die Datenspur, der sogenannte paper trail, unterbrochen wird. Dafür komme etwa der Wechsel von Bargeld in andere Währungen oder der Transfer deliktisch erlangter Gelder in's Ausland in Frage, wobei die gewaschenen Vermögenswerte nachweislich aus einem Verbrechen stammen müssen. Der Beschwerdeführer habe die aus dem qualifizierten Betäubungsmittelhandel stammenden Vermögenswerte teilweise in Euro gewechselt und anschliessend auf konspirative Weise bar in die Niederlande verbracht. So habe er deren Einziehung verunmöglicht. Die Behauptung des Beschwerdeführers, das Geld sei in Euro gewechselt worden, weil die Niederlande der Eurozone angehören, spricht gemäss Vorinstanz nicht gegen die Annahme einer tatbestandsmässigen Handlung. Denn das Wechseln in Euro habe primär einen anderen Grund gehabt. Denn gleichzeitig habe es die Verfolgbarkeit des Drogenerlöses erschwert, was dem Beschwerdeführer bewusst gewesen sei.