Citation: 1C_297/2020 E. 3.2

3.2. Der Gestaltungsplan bezweckt eine siedlungsgerechte, architektonisch und erschliessungsmässig gute, der baulichen und landschaftlichen Umgebung angepasste Überbauung beziehungsweise Nutzung eines zusammenhängenden Gebietes (Art. 94 Abs. 1 BauG). Gemäss Art. 95 Abs. 2 BauG enthält er nach Bedarf namentlich Bestimmungen über Lage, Grösse, Gestaltung und Zweckbestimmung der Bauten, sowie deren Einordnung in die bauliche und landschaftliche Umgebung (Ziff. 1), ebenso über Firstrichtungen sowie Dach- und Fassadengestaltungen (Ziff. 3). Ziff. 3.14 der Sonderbauvorschriften (SBV) des Gestaltungsplans Gummlimatt bestimmt, dass auf dem Baugrundstück höchstens ein Vollgeschoss zulässig ist. Der Gestaltungsplan bezeichnet ausserdem für das Grundstück, unabhängig vom gewachsenen Terrain, eine verbindliche Erdgeschoss-Kote mit einem Rahmen für zulässige Abweichungen. Von den Beschwerdeführern wird vor Bundesgericht nicht bestritten, dass die Erdgeschoss-Kote des Bauprojekts sich in diesem Rahmen bewegt. Im Plan "Fassaden und Schnitt" des Bauprojekts sind beim Untergeschoss verschiedene Höhenlinien zur Kennzeichnung des gewachsenen Terrains eingezeichnet. Eine gelbe Linie stellt das Terrain gemäss Gestaltungsplan von 2004 dar, eine blaue Linie das Terrain gemäss Aufnahme von 2007 und eine rote Linie das aktuelle Terrain.