Citation: 6B_1079/2022 E. 9.1

9.1. Der Beschwerdeführer ficht schliesslich die Dauer der Landesverweisung an, welche die Vorinstanz mit zehn Jahren offensichtlich zu hoch bemesse und einzig an der verurteilen Straftat angleiche. Er wirft der Vorinstanz vor, sie habe nur das Delikt berücksichtigt. Den weiteren relevanten Gesichtspunkten, namentlich seiner Vorstrafenlosigkeit, dem Kontext als familiärer Konflikt, seinem positiven Verhalten seit der Tat, seinen stabilen wirtschaftlichen und persönlichen Verhältnissen sowie den Beziehungen zu seiner Tochter, welcher er Unterhaltsbeiträge bezahle, und zu seiner neuen Partnerin, schenke sie bei der Dauer der Landesverweisung zu Unrecht keinerlei Beachtung.