Citation: 8C_369/2024 E. 2

Die Vorinstanz gelangte zum Schluss, die Beschwerdegegnerin habe in der Verfügung vom 28. Juli 2023 sinngemäss entschieden, dass kein Revisionsgrund nach Art. 53 Abs. 1 ATSG vorliege. Bezüglich der Rüge des Beschwerdeführers, er habe erst jetzt anlässlich der Überprüfung eines allfälligen Altersrentenanspruchs bemerkt, dass sein Auszug aus dem individuellen Konto (nachfolgend: IK) nicht vollständig gewesen sei, hielt das kantonale Gericht fest, der vom Beschwerdeführer verurkundete IK-Auszug aus dem Jahr 2023 für die Jahre 2011 bis 2023 entspreche dem bereits bei den Akten liegenden. Damit scheitere das Revisionsbegehren schon an der Einhaltung der relativen Frist von 90 Tagen (vgl. Art. 67 Abs. 1 VwVG in Verbindung mit Art. 55 Abs. 1 ATSG; BGE 143 V 105 E. 2.1 mit Hinweisen). Selbst wenn der Beschwerdeführer im Jahr 2021 keine Kenntnis dieses IK-Auszugs erlangt hätte, sei nicht einzusehen, weshalb es ihm bei gebotener Sorgfalt unmöglich gewesen sein sollte, im Verwaltungsverfahren einen aktuellen Auszug aufzulegen. Somit liege weder eine neue Tatsache noch ein neues Beweismittel nach Art. 53 Abs. 1 ATSG vor, weshalb unter diesem Titel nicht auf die rechtskräftige Verfügung vom 8. November 2016 zurückgekommen werden könne. Hinsichtlich einer allfälligen Wiedererwägung (Art. 53 Abs. 2 ATSG) derselben wies die Vorinstanz darauf hin, dass nichts auf eine zweifellose Unrichtigkeit hindeute. Zudem bestehe ohnehin kein gerichtlich durchsetzbarer Anspruch auf Wiedererwägung (BGE 133 V 50 E. 4.2), sodass vorliegend auch eine Prüfung der Wiedererwägungsvoraussetzungen ausscheide.