Citation: 6B_741/2021 E. 4.7.2

4.7.2. Dazu hält die Vorinstanz fest, der Beschwerdeführer habe die Beschwerdegegnerin 2 unter einer auf seinen Arbeitgeber lautenden Telefonnummer angerufen und insbesondere gesagt, "am Schluss werde Blut fliessen". Diese Aussage sei in einer Videoaufnahme dokumentiert. Die Erklärung des Beschwerdeführers (er habe lediglich Notwehr angekündigt für den Fall, dass er vom Vater der Beschwerdegegnerin 2 angegriffen werde), gehe aus dem aufgenommenen Gespräch nicht hervor. Vom Vater der Beschwerdegegnerin 2 sei zumindest nicht ausdrücklich die Rede gewesen. Selbst wenn sich die Drohung auf den Vater der Beschwerdegegnerin 2 und nicht auf sie selbst bezogen habe, sei sie dadurch in Angst und Schrecken versetzt worden, was auch die Zeugin C.________ bestätigt habe. Hingegen habe - nach dem Grundsatz "in dubio pro reo" - der Anruf am frühen Morgen des 1. September 2018, in dem er der Beschwerdegegnerin 2 gedroht haben soll, wie "die Syrerin in Kriens zu enden", nicht stattgefunden.