Citation: 6B_950/2016 E. 1.2

1.2. Der Beschwerdeführer macht geltend, er habe mit den Geschädigten mit Ausnahme von H.________ vor der Geldhingabe keinerlei Kontakt gehabt und sie - wenn überhaupt - erst nach Vertragsschluss kennengelernt. Die Geschädigten I.________, L.________ und M.________ seien allein von dem zunächst als Beschuldigten einvernommenen J.________ zur Gewährung der Darlehen an die A.________AG motiviert worden, wobei L.________ dessen Schwager und M.________ sein Mündel gewesen seien. Soweit die Vorinstanz in Bezug auf die Geschädigte I.________ auf die Aussagen von J.________ abstelle, verfalle sie in Willkür. Der Geschädigten G.________ sei die Investition in die A.________AG von ihrem Sohn O.G.________ empfohlen worden, der bei der A.________AG gearbeitet und die Verhandlungen geführt habe. Aus diesen Umständen ergebe sich, dass er (der Beschwerdeführer) die Geschädigten nicht arglistig getäuscht habe. Einzig den Geschädigten H.________ habe er vor der Geldhingabe gesehen. Nach seinen Aussagen habe ihn aber der Umstand, dass bei der Präsentation der Büroräumlichkeiten alle fleissig gearbeitet hätten, zur Investition motiviert. Bei dieser Sachlage nehme die Vorinstanz zu Unrecht Mittäterschaft an. Da er zu den Geschädigten I.________, L.________, M.________ und G.________ vor Vertragsschluss keinen Kontakt gehabt habe, sei eine von ihm ausgehende arglistige Täuschung höchstens in Bezug auf J.________ und O.G.________ denkbar. Gegen ihre Stellung als "ahnungslose Mittelsmänner" spreche indes, dass J.________ damals in der Geschäftsleitung der P.________, welche die A.________AG geprüft habe, sowie Mitglied der Bankenkommission gewesen und dass O.G.________ Angestellter der A.________AG gewesen sei, der seine Arbeitgeberin gekannt habe. Beide Personen hätten aufgrund ihrer Ausbildung und Stellung somit nicht leichthin über die Bonität der A.________AG getäuscht werden können. Es gebe auch keinerlei Indizien dafür, dass er (der Beschwerdeführer) in irgend einer Weise auf J.________ eingewirkt habe, die Geschädigte I.________, seinen Schwager L.________ oder sein Mündel M.________ zur Gewährung eines Darlehens zu bewegen, zumal er von der Existenz dieser Personen gar nichts gewusst habe. Desgleichen habe er auch O.G.________ nicht darum gebeten, seine Mutter als Geldgeberin zu gewinnen. Im blossen Umstand, dass jemand den Eindruck erwecke, er arbeite für eine erfolgreiche und gut situierte Vermögensverwaltungsgesellschaft, liege offensichtlich noch keine arglistige Täuschung. Mehr als diesen Anschein könne die Vorinstanz ihm nicht vorwerfen, da er die Geschädigten I.________, M.________ und G.________ weder angeworben noch mit ihnen den Darlehensvertrag ausgehandelt habe. Mit Bezug auf den Geschädigten H.________ bringt der Beschwerdeführer vor, es fehle an einer arglistigen Täuschung. Der Umstand, dass er dem Geschädigten die Firma gezeigt habe, wo dieser nach seinen Aussagen gesehen habe, wie "alle fleissig gearbeitet" hätten und dass man einen gewissen "Büroausbau mit Modernisierung" brauche, genüge zur Begründung einer arglistigen Täuschung nicht (Beschwerde S. 5 ff.).