Citation: 6B_520/2020 E. 13.5

13.5. Das angefochtene Urteil ist in diesem Punkt ebenfalls nicht zu beanstanden. Was der Beschwerdeführer gegen den Schuldspruch der falschen Anschuldigung vorbringt, geht auch hier nicht über eine unzulässige appellatorische Kritik hinaus. Dass die vorhandenen Beweise andere Schlussfolgerungen geradezu aufdrängen würden, macht der Beschwerdeführer nicht hinreichend geltend und ist auch nicht ersichtlich. Dies gilt zunächst, soweit er vorbringt, J.I.________ habe sie darüber getäuscht, dass die Aktien der V.________ SA der Bank P.________ verpfändet gewesen seien. Wie die Vorinstanz zutreffend erwägt, hat der Mitangeklagte A.________ sowohl in der staatsanwaltlichen Einvernahme als auch in der Berufungsverhandlung ausgeführt, dass er über die Verpfändung der Aktien vor der Unterzeichnung des Vertrages im Bilde war. Dass die Vorinstanz dieses Wissen auch beim Beschwerdeführer bejaht hat, ist ebenfalls nicht zu beanstanden, zumal die Vorinstanz in Bezug auf sämtliche Sachverhaltskomplexe zu Recht von Mittäterschaft ausgeht. Der Einwand des Beschwerdeführers, er habe die Strafanzeige nicht selber verfasst, sondern lediglich mitunterzeichnet (Beschwerde S. 51), führt zu keinem anderen Ergebnis. Schliesslich nehmen die kantonalen Instanzen auch zu Recht an, aus der Abweisung des Rechtsöffnungsbegehrens über die von J.I.________ gegen die E.________ Holding AG in Betreibung gesetzten Forderungen von Fr. 1'349'469.35 und von Fr. 1'000'000.--, je nebst Zins zu 5% seit 31. Mai 2006 bzw. 1. Januar 2007, durch das Obergericht des Kantons Zug vom 2. Juli 2008 (bestätigt durch Urteil 5A_508/2008 vom 12. Dezember 2008) lasse sich nichts zugunsten des Beschwerdeführers ableiten (vgl. erstinstanzliches Urteil S. 294 f.). Ob mit der im Aktienkaufvertrag im Zusammenhang mit der Zahlung des Kaufpreises enthaltenen Wendung "definitive Freigabe der Aktien" durch die Bank P.________ die Herausgabe von sich unbelastet in einem Bankdepot befindenden Aktien gemeint war (Urteil 5A_508/2008 vom 12. Dezember 2008 E. 3.2, vgl. auch E. 4.2), ist im vorliegenden Kontext ohne Bedeutung, zumal dem Beschwerdeführer nach den willkürfreien Erwägungen der Vorinstanz die Verpfändung bekannt war. Im Übrigen war in jenem Verfahren lediglich zu beurteilen, ob der von der E.________ Holding AG erhobene Einwand der zugesicherten Lastenfreiheit ohne Verletzung von Bundesrecht als glaubhaft angesehen werden konnte (angefochtenes Urteil S. 229; vgl. auch erstinstanzliches Urteil S. 394 f.). Schliesslich nimmt die Vorinstanz auch mit zureichenden Gründen an, der Beschwerdeführer und der Mitangeklagte A.________ hätten nicht von einer Bilanzfälschung durch J.I.________ und I.I.________ ausgehen können (angefochtenes Urteil S. 230). Das angefochtene Urteil ist auch insofern jedenfalls nicht schlechterdings unhaltbar.