Citation: 1P.683/1999 24.02.2000 E. 4

4.-Sinngemäss beanstandet der Beschwerdeführer auch noch, die kantonalen Instanzen hätten seine zusätzlichen Beweisanträge (betreffend Anordnung eines Augenscheins und Einholung eines lokalen Wetterberichtes) abgelehnt. Soweit darin überhaupt eine ausreichend substanzierte Verfassungsrüge gesehen werden kann, erweist sich diese ebenfalls als unbegründet. Der vom Beschwerdeführer in diesem Zusammenhang angerufene Art. 43 BStP ist auf den vorliegenden kantonalen Strafprozess nicht anwendbar. Nach ständiger Praxis des Bundesgerichtes kann der Strafrichter das Beweisverfahren schliessen, wenn er - ohne dabei in Willkür zu verfallen - annehmen durfte, weitere Beweisvorkehren könnten an der Würdigung der bereits abgenommenen Beweise voraussichtlich nichts mehr ändern (sogenannte "antizipierte Beweiswürdigung", vgl. BGE 124 I 208 E. 4a S. 211; 121 I 306 E. 1b S. 308 f.; 119 Ib 492 E. 5b/bb S. 505 f.; 115 Ia 97 E. 5b S. 101, je mit Hinweisen). Diese Annahme erscheint im vorliegenden Fall nicht schlechterdings unhaltbar. Im Strafurteil des Einzelrichters des Bezirksgerichtes Horgen vom 10. März 1999 (Seiten 13 - 16, E. 5c - f) wird ausführlich begründet, weshalb die Einholung eines lokalen Wetterberichtes sowie die Durchführung eines Augenscheins als für die Wahrheitsfindung nicht notwendig erachtet wurden. Es kann auf die betreffenden willkürfreien Erwägungen verwiesen werden (vgl. Art. 36a Abs. 3 OG).