Citation: 9C_428/2016 E. A

A.a. A.________ führt seit 1998 eine Advokatur- und Notariatskanzlei mit einer Zweigniederlassung (Bürointeressengemeinschaft). In ihren Jahresrechnungen wies die Kanzlei zunächst Verluste und seit 2005 Gewinne aus. Seit 2005 sind A.________ und seine Ehefrau zudem zu je 50 % an der Kollektivgesellschaft C.________ beteiligt. Die Kollektivgesellschaft führt einen Hotelbetrieb mit einem zugehörigen Restaurant sowie auf dem gleichen Grundstück zusätzlich das weitere Restaurant D.________. Sie erwirtschaftete in der Vergangenheit Verluste. Ende Oktober 2013 wurde das Hotel mit dem zugehörigen Restaurant vorläufig geschlossen. Das Restaurant D.________ ist weiterhin geöffnet. A.b. Für beide Tätigkeiten war A.________ der Ausgleichskasse Berner Arbeitgeber als Selbständigerwerbender angeschlossen. Diese setzte die von A.________ für die Beitragsjahre 2008 (Verfügung vom 20. Oktober 2010) und 2009 bis 2011 (Verfügungen vom 9. Juli 2013) geschuldeten Beiträge fest, wobei sie jeweils den Mindestbeitrag erhob. A.c. Mit Schreiben vom 17. Oktober 2013 informierte die Ausgleichskasse Berner Arbeitgeber A.________, sie habe seinen Beitragsstatus überprüft, weil er seit einigen Jahren nur den Mindestbeitrag entrichte. Dabei sei sie zum Ergebnis gelangt, dass er rückwirkend ab 1. Januar 2008 als Nichterwerbstätiger zu erfassen und seine Tätigkeit als Anwalt und Notar lediglich noch als "Nebenerwerb" einzustufen sei. Sollte sich die Ausgleichskasse des Kantons Freiburg, in deren Zuständigkeit der Anschluss und der Beitragsbezug bei seiner Erfassung als Nichterwerbstätiger falle, dieser Beurteilung anschliessen, werde er bei der Ausgleichskasse Berner Arbeitgeber unter Berücksichtigung der Verjährungsfrist rückwirkend ab 1. Januar 2008 als Selbständigerwerbender im Nebenerwerb erfasst (wobei ihm die bereits entrichteten Beiträge zurückerstattet würden). A.________ opponierte dem vorgesehenen Wechsel des Beitragsstatuts mit Schreiben vom 23. Oktober 2013. In einem weiteren Schreiben vom 12. November 2013 stellte er sich auch gegenüber der Ausgleichskasse des Kantons Freiburg auf den Standpunkt, dass er hinsichtlich beider Tätigkeiten (weiterhin) als Selbständigerwerbender zu betrachten sei. A.d. Am 28. November 2013 teilte die Ausgleichskasse des Kantons Freiburg A.________ mit, die Ausgleichskasse Berner Arbeitgeber und sie seien übereinstimmend der Auffassung, dass eine rückwirkende Änderung seines beitragsrechtlichen Status angezeigt sei. Unter Berücksichtigung der Verjährungsfrist werde er ihr rückwirkend ab 1. Januar 2008 als Nichterwerbstätiger angeschlossen. Gleichzeitig liess sie ihm definitive Beitragsverfügungen für die Jahre 2008 bis 2011 sowie provisorische Verfügungen für die Jahre 2012 und 2013 zugehen. Am 3. Februar 2014 verfügte die kantonale Ausgleichskasse den Akontobeitrag für das Jahr 2014. Die vom Versicherten gegen die Beitragsverfügungen der Jahre 2008 bis 2014 (am 20. Dezember 2013 und 17. Februar 2014) erhobenen Einsprachen wies die Ausgleichskasse des Kantons Freiburg mit Entscheid vom 30. Mai 2014 ab.