Citation: 1C_251/2021 E. 3.2

3.2. Das Verwaltungsgericht hob die Baubewilligung mit Entscheid vom 29. März 2017 auf, gestützt auf zwei alternative Begründungen: Zum einen hätten die Baugesuchsteller ihre heutige Zwangslage selbst geschaffen, indem sie es vorgezogen hätten, ihre am Siedlungsrand gelegene und für die Aussiedlung geeignete Parzelle Nr. 869 in Thundorf in eine Zone für Pferdehaltung umzonen zu lassen und zu veräussern. In dieser Situation könne ihr Baugesuch am heiklen Standort in Wolfikon, in einem Gebiet mit Vorrang Landschaft und Vernetzungsfunktion, nicht bewilligt werden. Zum anderen hätten die Beschwerdeführer auch nicht genügend nachgewiesen, dass in der Umgebung keine anderen, weniger empfindlichen Alternativstandorte in Frage kämen. Auch aus diesem Grund sei das Baugesuch, das einen erheblichen Eingriff in eine bisher beinahe unberührte Geländekammer darstelle und Fruchtfolgefläche beanspruche, abzuweisen. Das Bundesgericht wies die dagegen erhobene Beschwerde am 20. November 2017 ab (Urteil 1C_301/2017) und hielt (in E. 7) fest, die zuständigen Behörden würden dafür sorgen müssen, dass die Remise, die ohne rechtskräftige Baubewilligung auf eigenes Risiko erstellt worden sei, beseitigt und der ursprüngliche Zustand wiederhergestellt werde.