Citation: 1C_567/2022 E. 4.7.2

4.7.2. Der Beschwerdeführer hat nachvollziehbar dargelegt, dass der Tunnelbau bzw. die Alternativmassnahme durchaus einen wesentlichen Teil des Gesamtprojekts darstellt. Dies zeigt sich insbesondere aufgrund der hohen Kosten des Tunnelbaus. Gemäss aktuellem Kostenteiler vom 5. Januar 2022 ergibt sich, wie der Beschwerdeführer zutreffend wiedergibt, dass die Kosten für den Tunnelbau mehr als einen Viertel der Gesamtkosten des HWS Region Wil von insgesamt Fr. 45'505'900.-- ausmachen. Der mit dem Stollenbau verbundene Kostenanteil der Politischen Gemeinde Wilen fällt noch höher aus und würde fast einen Drittel des gesamten Kostenanteils von Fr. 4'749'610.-- betragen. Soweit die Gemeinde die vom Beschwerdeführer erstmals vorgebrachten Ausführungen im Zusammenhang mit den Kosten der Alternativprojekte als unzulässige Noven betrachtet, geht sie in ihrer Annahme fehl. Eine Tatsache, die sich aus den vorinstanzlichen Akten ergibt, ist nicht neu (BGE 136 V 362 E. 3.3.1). Die vorinstanzliche Erwägung, wonach der Tunnelbau lediglich einen geringen Einfluss auf das Projekt habe, trifft somit - wie der Beschwerdeführer zu Recht vorbringt - nicht zu.