Citation: 8C_652/2023 E. 3

Die Vorinstanz hat den versicherungsinternen ophthalmologischen Stellungnahmen des Dr. med. E.________ vom 10. Juni/11. Juli und 12. August 2022 Beweiskraft zuerkannt, wonach kein (natürlicher) Kausalzusammenhang zwischen der fraglichen Brillenkorrektur und dem Unfallereignis vom 2. Mai 2021 bestehe. Sie hat erwogen, selbst die behandelnde Augenärztin Prof. Dr. med. F.________, Spital G.________, Augenklinik, stimme dem zu. Angesichts der in diesem Punkt einhelligen medizinischen Akten bestünden keine (auch nur geringen) Zweifel an der Schlüssigkeit und Zuverlässigkeit der versicherungsinternen Aktenbeurteilungen. Damit könne dahingestellt bleiben, ob auf die Berichte des Dr. med. E.________ oder die Aussagen der behandelnden Augenärztin abgestellt werde. So oder anders scheide eine Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin aus. Gestützt darauf hat das kantonale Gericht den Einspracheentscheid vom 7. Dezember 2022 bestätigt.