Citation: 5A_137/2024 E. 3.5

3.5. Unbehelflich ist das Vorbringen des Beschwerdeführers, die Sanierungskosten seien weder behauptet noch zureichend substanziert worden; es seien lediglich "behauptete" Forderungen kolloziert worden ("Siebte Rüge"). Er übergeht, dass das Obergericht zufolge der nicht absehbaren Sanierungsdauer die Sanierungskosten als Schaden anhand von genügenden Anhaltspunkten festgesetzt bzw. geschätzt hat. Die Beweiserleichterung, die Art. 42 Abs. 2 OR verschafft, zieht auch eine Einschränkung der Behauptungs- und Substanzierungslast nach sich (BGE 143 III 297 E. 8.2.5.2 [S. 323]; BREHM, a.a.O., N. 47 zu Art. 42 OR). Der Beschwerdeführer greift in seinen Vorbringen betreffend Behauptungs- und Substanzierungslast erneut die vom Obergericht vorgenommene Plausibilitätsprüfung der Sanierungskosten bzw. die analoge Anwendung der Regeln über die Schätzung des Schadens an, was nicht weiterführt, denn mit dem Vorgehen ist das Obergericht - wie dargelegt (E. 3.4) - nicht in Willkür verfallen. Mit dem Argument des Beschwerdeführers, dass ein "simpler Verweis" auf das Sanierungsprojekt ungenügend sei, hat sich das Obergericht befasst. Es hat festgehalten, dass die Verweise in den Noveneingaben den Anforderungen genügten. Soweit der Beschwerdeführer erneut kritisiert, das Obergericht habe sich mit einem "pauschalen Verweis auf eine Tabelle in der Noveneingabe" begnügt, besteht er (rein appellatorisch) auf seiner Sichtweise; Willkür wird damit nicht dargetan.