Citation: 8C_302/2018 E. A

Mit rechtskräftig gewordener Verfügung vom 13. Oktober 2016 gewährte die Sozialkommission der Stadt Freiburg dem 1966 geborenen, ledigen und kinderlosen, seit 1996 in einer 3 1/2-Zimmer Wohnung lebenden A.________ ab 1. Oktober 2016 zur Deckung seines Unterstützungsbudgets bis zum 31. Dezember 2016 einen Beitrag von monatlich Fr. 1'100.- an die Wohnkosten, den sie ab 1. Januar 2017 auf monatlich Fr. 1'150.- erhöhte (Schreiben vom 20. Dezember 2016). Die Sozialkommission hielt in der Verfügung vom 13. Oktober 2016 fest, die Deckung des Unterstützungsbudgets sei an die Bedingung geknüpft, dass A.________ sich verpflichte, das bestehende Mietverhältnis vor dem 31. Mai 2017 auf den vertraglich vereinbarten Termin per 30. September 2017 zu kündigen. Dieser Auflage kam A.________ in der Folge nicht nach. Mit Verfügung vom 30. Juni 2017 teilte die Sozialkommission A.________ mit, vom 1. Juni bis 30. September 2017 werde der Anteil an die Mietkosten, der von der Sozialhilfe übernommen werde, auf Fr. 1'150.-, ab dem 1. Oktober 2017 auf Fr. 1'050.- monatlich beschränkt. Ausserdem hielt sie fest, A.________ müsse jeden Mehraufwand selber übernehmen; sie behalte sich die Möglichkeit vor, die Kostenübernahmen für die Wohnung je nach Entwicklung der sozialen und beruflichen Eingliederung zu überprüfen, indem sie die gewährte Sozialhilfe kürze und/oder von ihm verlange, in eine günstigere Wohnung zu zügeln. Die gegen die Verfügung vom 30. Juni 2017 erhobene Einsprache wies die Verwaltung mit Entscheid vom 21. Dezember 2017 ab.