Citation: 4A_79/2019 E. 3.1

3.1. Die Beschwerdeführerin argumentiert, der Beschwerdegegner handle rechtsmissbräuchlich. Sie schildert dafür ausführlich die verschiedenen Verfahren zwischen den Parteien bzw. zwischen dem Beschwerdegegner und der Geschäftsführerin der Beschwerdeführerin (Beschwerde S. 5 - 17). Sie wirft der Vorinstanz vor, dass diese auf "willkürlichste Art und Weise" ihre diesbezüglichen Behauptungen und Beweismittel missachtet habe. Die Vorinstanz setze sich "nicht einmal ansatzweise" mit ihren Vorbringen auseinander. Es liege eine materielle Rechtsverweigerung vor. Die Vorinstanz erwäge sodann, dass ein einfacher Sachverhalt mit klarer Rechtsfolge vorliege. Mit dieser Vorgehensweise stelle die Vorinstanz den Sachverhalt willkürlich und offensichtlich unrichtig fest und verletze ihren Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) sowie ihr Recht auf Beweis (Art. 152 Abs. 1 ZPO). Die Vorinstanz missachte auch Art. 2 Abs. 2 ZGB und Art. 802 Abs. 3 OR, indem sie zu Unrecht festhalte, dass das Verhalten des Beschwerdegegners ausserhalb des vorinstanzlichen Prozesses für die Bestimmung eines allfälligen Rechtsmissbrauchs irrelevant sei.