Citation: 8C_129/2019 E. 5

Die Beschwerdeführerin beanstandet eine falsche Festsetzung des Valideneinkommens, indem anstelle von 82'000 Franken ein um 500 Franken höherer Betrag einzusetzen gewesen wäre. Bezüglich des Invalideneinkommens sei nicht LSE 2012, sondern die damals aktuellste LSE 2014 massgeblich. Dabei sei entgegen der Vorinstanz nicht auf den Totalwert für Frauen und Männer, sondern auf die statistischen Frauenlöhne abzustellen. Das (ungekürzte) Invalideneinkommen belaufe sich damit auf 54'008 Franken statt auf den von der Vorinstanz eingesetzten Betrag von 60'826 Franken. Schliesslich sei ihr zu Unrecht kein leidensbedingter Abzug gewährt worden. Auch gestützt auf die beschwerdeweise geltend gemachten Zahlen resultierte nur bei Gewährung des beantragten leidensbedingten Abzuges von 10 % ein rentenbegründender Invaliditätsgrad. Es rechtfertigt sich daher, zunächst auf diesen letzten Punkt einzugehen.