Citation: 2C_456/2020 E. 3.1

3.1. Die Beschwerdeführerin macht vorliegend insbesondere geltend, die Vorinstanz habe den Sachverhalt offensichtlich unrichtig bzw. willkürlich festgestellt, indem sie angenommen habe, dass im Kaufvertrag vom 5. August 2004 "wohl irrtümlich" eine Übertragung der Ausnützungsziffer auf die Nachbarparzelle vereinbart worden sei. Mit diesem Vorbringen bestreitet die Beschwerdeführerin auch die Annahme der Vorinstanz, dass der Kaufvertrag vom 5. August 2004 und die Zusatzvereinbarung vom 13. August 2004 vertragsrechtlich eine Einheit bildeten. Die Eidgenössische Steuerverwaltung teilt die Auffassung, dass diese Annahme unzutreffend sei. Wie im Folgenden ersichtlich wird, ist vorliegend nicht rechtserheblich, ob die Übertragung der Ausnützungsziffer zugunsten der Nachbarparzelle irrtümlich vereinbart worden ist und der Kaufvertrag vom 5. August 2004 und die Zusatzvereinbarung vom 13. August 2004 vertragsrechtlich als Einheit zu verstehen sind. Aus diesem Grund muss auf die genannte Sachverhaltsrüge nicht weiter eingegangen werden.