Citation: 4P.233/2001 19.10.2001 E. 1

1.- a) Entscheide über die Verweigerung der unentgeltlichen Rechtspflege gelten als Zwischenentscheide, die in der Regel einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil zur Folge haben (BGE 126 I 207 E. 2a; 125 I 161 E. 1). Sie können gemäss Art. 87 OG mit staatsrechtlicher Beschwerde angefochten werden. b) Die staatsrechtliche Beschwerde ist - von hier nicht interessierenden Ausnahmen abgesehen - nur gegen kantonal letztinstanzliche Entscheide zulässig (Art. 86 OG). Da die staatsrechtliche Beschwerde als ausserordentliches Rechtsmittel spezifisch der Überprüfung des angefochtenen Entscheides auf dessen Verfassungsmässigkeit dient, sind neue tatsächliche und rechtliche Vorbringen grundsätzlich unzulässig (BGE 118 III 37 E. 2; 108 II 69 E. 1). Ausnahmen von dieser Regel gelten insbesondere für Vorbringen, zu deren Geltendmachung erst die Begründung des angefochtenen Entscheides Anlass gibt, zudem für Gesichtspunkte, die von der kantonalen Instanz offensichtlich von Amtes wegen hätten berücksichtigt werden müssen, für Vorbringen, die sich erst im Rahmen der angerufenen verfassungsmässigen Rechte als erheblich erweisen und schliesslich für Vorbringen, die im Rahmen der Rechtsanwendung von Amtes wegen von der kantonalen Behörde hätten berücksichtigt werden müssen (Kälin, Das Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde, 2. Aufl. , S. 369/370). c) Soweit Nova zulässig sind, müssen sie während der dreissigtägigen Beschwerdefrist geltend gemacht werden (BGE 113 Ia 407 E. 1). Die nachträgliche Eingabe des Beschwerdeführers, mit der er die Anerkennung seiner Bedürftigkeit in einem anderen Verfahren nachweisen will, hat zum Vornherein unberücksichtigt zu bleiben, da sie nach Ablauf der Beschwerdefrist eingereicht worden ist. Nicht zu hören ist der Beschwerdeführer auch, soweit er seine Rügen auf Tatsachen stützt, die im kantonalen Verfahren nicht festgestellt worden sind und auf die er sich nicht nachgewiesenermassen berufen hat. Für die Prüfung der Bedürftigkeit sind sämtliche Umstände im Zeitpunkt der Einreichung des Gesuches zu würdigen, wobei die entscheidende Behörde unter Umständen Tatsachen mitberücksichtigen kann, die sich bis zum Entscheid in der Sache zugetragen haben (BGE 120 Ia 179 E. 3a; 108 V 265 E. 4). Sind jedoch nach dem massgebenden Prozessrecht neue tatsächliche Vorbringen nicht mehr zu berücksichtigen, so kann der Gesuchsteller mit tatsächlichen Noven einzig gehört werden, wenn er ein neues Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege stellt.