Citation: 7B_105/2022 E. 2.2

2.2. Nicht zu beanstanden ist überdies auch die vorinstanzliche Folgerung, hinsichtlich der abgewiesenen Verfahrensvereinigung liege ebenfalls kein nicht wieder gutzumachender Nachteil vor. Die Vorinstanz begründet ihren Entscheid zusammengefasst damit, dass sowohl der Beschwerdeführer als auch der Beschwerdegegner jeweils in einem Verfahren Beschuldigter und im anderen Verfahren Privatkläger seien. Dies führe dazu, dass vorliegend trotz der Verfahrenstrennung keine prozessualen Rechtsnachteile entstünden. Das Bundesgericht gehe insbesondere aufgrund der fehlenden Teilnahmerechte von einem nicht wieder gutzumachenden Nachteil bei Verfahrenstrennungen aus, diese Problematik bestehe vorliegend aber aufgrund der gegenseitigen Beschuldigten- bzw. Privatklägerstellung gerade nicht. Diese Auffassung ist nicht zu beanstanden. Was der Beschwerdeführer dagegen einwendet, ist nicht zielführend. Dies gilt beispielhaft für seinen Einwand, es bestehe aufgrund der Verfahrenstrennung die Gefahr widersprüchlicher Urteile, da der enge Sachzusammenhang wegen der gegenseitigen Auseinandersetzung offensichtlich sei. Wie die Vorinstanz zu Recht festhält, steht es dem Beschwerdeführer offen, bei allfällig tatsächlich widersprüchlichen Urteilen gegen diese vorzugehen. Es droht kein nicht wieder gutzumachender Nachteil.