Citation: 8C_80/2015 E. 5.1

5.1. Nach einlässlicher Würdigung der medizinischen Aktenlage hat das kantonale Gericht mit in allen Teilen überzeugender Begründung, worauf verwiesen wird (Art. 109 Abs. 3 BGG), zutreffend erkannt, dass die AXA angesichts des Anforderungsprofils der von der Versicherten weiterhin ausgeübten angestammten Tätigkeit als Verkaufsaussendienstmitarbeiterin mit zwingendem Geh- und Stehpensum hinsichtlich der im strittigen Zeitraum aktenkundig hinlänglich dokumentierten und durchgehend geklagten unfallbedingten Restbeschwerden am linken Fussgelenk (belastungsabhängige Schmerzen mit deutlicher Schwäche der Peronealmuskulatur sowie Druckdolenz und Schwellung entlang der Peronealsehnen) jedenfalls nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit die Wiedererlangung einer uneingeschränkten Leistungsfähigkeit nachzuweisen vermochte. Die Vorinstanz schloss insbesondere gestützt auf die Berichte des behandelnden Orthopäden Dr. med. C.________ vom 1. März 2012, des die AXA beratenden Dr. med. D.________ vom 4. Juli und 18. September 2012 sowie des begutachtenden Orthopäden Dr. med. E.________, vom 8. März 2011 zu Recht darauf, dass die Versicherte nicht nur bis zum 31. Januar und danach wieder ab 7. Dezember 2012 wegen Restfolgen des Unfalles vom 24. März 2008 in der Arbeitsfähigkeit eingeschränkt war, sondern auch im strittigen Zeitraum zwischen 1. Februar und 6. Dezember 2012 angesichts des Anforderungsprofiles ihrer angestammten Arbeitsstelle bezogen auf ein Vollzeitpensum unfallbedingt zu 30% arbeitsunfähig blieb. Die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung, wonach die Beschwerdegegnerin auch in ihrem angestammten 60%-Teilzeitpensum anteilsmässig - proportional zur 30%-igen Arbeitsunfähigkeit hinsichtlich eines 100%-Penums - teilarbeitsunfähig war, ist nach Aktenlage jedenfalls nicht als bundesrechtswidrig zu beanstanden. Denn Dr. med. E.________ hielt nachvollziehbar und überzeugend fest, die Versicherte sei infolge ihrer Unfallverletzung am linken Sprunggelenk nicht mehr in der Lage, ausschliesslich gehend und stehend zu verrichtende Tätigkeiten auszuüben. Mit Blick auf das Anforderungsprofil hinsichtlich der Gehfähigkeit in der angestammten Verkaufsaussendiensttätigkeit mit erforderlichen Gehstrecken von 150 bis 200 Metern Länge sei sie - bezogen auf ein Vollpensum - unfallbedingt zu 30% arbeitsunfähig. Ist die Geh- und Stehfähigkeit der Beschwerdegegnerin unfallbedingt eingeschränkt und fällt diese Einschränkung auch dann ins Gewicht, wenn die fragliche Tätigkeit nur begrenzte kurze Gehstrecken erfordert, dann ist der Vorinstanz - mangels gegenteiliger schlüssiger Hinweise in den medizinischen Akten - beizupflichten, dass sich diese Einschränkung anteilsmässig auch bei teilzeitlicher Ausübung einer solchen Tätigkeit auswirkt.