Citation: 6B_263/2020 E. 1.1

1.1. Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV, Art. 3 Abs. 2 lit. c und Art. 107 StPO), da sein Verteidiger erst an der Berufungsverhandlung vom 4. Oktober 2019 erfahren habe, dass die Hauptbelastungszeugin C.________ zwecks Befragung vorgeladen worden sei. Die Vorinstanz habe seinen Antrag auf Vertagung der Berufungsverhandlung zu Unrecht abgewiesen und den Parteien stattdessen 50 Minuten eingeräumt, um die Befragung vorzubereiten. Ein Zeitfenster von weniger als einer Stunde für die Vorbereitung der Ergänzungsfragen sei ungenügend gewesen, da es hierfür notwendig gewesen wäre, die gesamten Verfahrensakten und insbesondere die vollständigen Protokolle aller bisherigen Einvernahmen durchzuarbeiten.