Citation: 4A_80/2017 E. 6.1

6.1. Damit hat das TAS die Einholung einer weiteren Expertise mit der vom Beschwerdeführer geltend gemachten Methode mit mehreren Begründungen verneint. Zur Begründung, wonach umstritten sei, ob die vom Beschwerdeführer beantragte Methode für den Nachweis von Ipamorelin zuverlässiger sei, wendet der Beschwerdeführer lediglich ein, es handle sich um eine anerkannte Methode, welche von Prof. D.________ selbst entwickelt worden sei. Damit setzt er sich mit der Begründung des TAS, bzw. dem Schreiben von Prof. D.________, auf das sich das TAS bezieht, nicht auseinander. Mangels rechtsgenüglicher Rüge (E. 2.2 hiervor) kann darauf nicht eingetreten werden. Im Übrigen wäre der Einwand unbehelflich. Indem das TAS die beantragte Methode als umstritten bezeichnete, nahm es eine antizipierte Beweiswürdigung vor und erachtete dieses Beweismittel sinngemäss als untauglich. Der Beschwerdeführer müsste darlegen, dass dies geradezu Ordre public-widrig wäre (E. 3.1.2 hiervor). Im genannten Schreiben weist Prof. D.________ aber selber darauf hin, dass für den Nachweis von Ipamorelin die beantragte Methode nicht existiere. Abgesehen davon legt der Beschwerdeführer nicht dar, inwiefern sich aus dem Grundsatz des rechtlichen Gehörs oder dem Grundsatz der Gleichbehandlung der Parteien im Schiedsverfahren ein Anspruch ergeben soll, neben dem in den anwendbaren Anti-Doping-Regeln vorgesehenen Testverfahren weitere Analysen nach anderen Methoden durchführen zu lassen (vgl. auch zit. Urteil 4A_178/2014 E. 5.2).