Citation: 1B_344/2018 E. A

Am 31. Januar 2018 erstattete A.________ gegen B.________ Strafanzeige wegen falscher Anschuldigung. Dabei konstituierte er sich als Privatkläger im Strafpunkt und behielt sich die Privatklage im Zivilpunkt vor. Am 2. Februar 2018 reichte A.________ erneut Strafanzeige gegen B.________ ein mit dem Vorwurf der Verletzung des Geheim- und Privatbereichs durch Aufnahmen mit der Handykamera. A.________ konstituierte sich wiederum als Privatkläger im Strafpunkt und behielt sich die Privatklage im Zivilpunkt vor. Die Staatsanwaltschaft des Kantons Nidwalden prüfte die Strafanzeigen gleichzeitig und verfügte am 9. Mai 2018 die Nichtanhandnahme (Art. 310 StPO). Dagegen erhob A.________ am 28. Mai 2018 Beschwerde an das Obergericht des Kantons Nidwalden und ersuchte um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege. Mit Entscheid vom 5. Juni 2018 wies die Obergerichtsvizepräsidentin das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ab (Dispositiv-Ziffer 1) und forderte den Beschwerdeführer auf, innert 10 Tagen eine Sicherheitsleistung von Fr. 500.-- zu überweisen, ansonsten auf die Beschwerde nicht eingetreten werde (Dispositiv-Ziffer 2).