Citation: 1B_14/2017 E. 1.3

1.3. Der Beschwerdeführer bestreitet im Wesentlichen den hinreichenden Tatverdacht bzw. die Auffassung des Zwangsmassnahmengerichts, dass eine Entsiegelung nach Art. 263 Abs. 1 lit. a StPO auch von Gegenständen einer Drittperson zulässig ist, falls diese als Beweismittel benötigt werden. Weiter macht er geltend, die Entsiegelung verletze in unzulässiger Weise seine Privatsphäre und sei unverhältnismässig. Er bringt indessen nicht vor, der Entsiegelung stünden schützenswerte Geheimhaltungsinteressen entgegen, wie sie sich etwa aus Zeugnisverweigerungsrechten (Art. 170 ff. StPO) oder Beschlagnahmeverboten gemäss Art. 264 Abs. 1 StPO ergeben können. Dem Beschwerdeführer geht es mithin nicht um den Schutz von Geheimhaltungsinteressen, sondern darum, zu verhindern, dass allfällige Funde strafprozessual verwertet werden könnten, möglicherweise auch im parallel laufenden Strafverfahren wegen der Ausschreitungen beim Bahnhof Muttenz. Die Frage der Verwertbarkeit von Beweismitteln wird der Beschwerdeführer indessen dem Sachrichter unterbreiten können und müssen.