Citation: 8C_249/2022 E. A

A.________, geboren 1971, ist gelernte Chemielaborantin und arbeitet seit November 2001 (anfänglich mit einem 100%-Pensum) bei der B.________ AG (fortan: Arbeitgeberin). Nach einer gesundheitsbedingten Pensumsreduktion auf 60% ab 15. November 2004 bezog sie bei einem Invaliditätsgrad von 46% ab 1. November 2005 eine Viertelsrente (Verfügung vom 8. Februar 2006) und bei einem Invaliditätsgrad von 50% ab 1. September 2018 eine halbe Rente der Invalidenversicherung (Verfügung vom 26. März 2019). Weil sie das Arbeitspensum bei der angestammten Arbeitgeberin ab 1. Oktober 2019 von 50% auf 20% reduzieren musste, reichte A.________ am 3. Dezember 2019 erneut ein Gesuch um Rentenerhöhung ein. Gestützt auf das polydisziplinäre Gutachten der Medexperts AG in St. Gallen vom 28. Juli 2020 (fortan: Medexperts-Gutachten) bestätigte die IV-Stelle des Kantons St. Gallen (fortan: IV-Stelle oder Beschwerdegegnerin) mit Verfügung vom 12. Oktober 2020 bei einem unveränderten Invalididtätsgrad von 50% den Anspruch auf eine halbe Invalidenrente.