Citation: 2C_1044/2019 E. 3

Die Vorinstanz erwägt im Wesentlichen, eine natürliche Beleuchtung sei bei Arbeitsräumen die Regel. Ausnahmen würden nur toleriert, wenn der technischen oder sicherheitsbedingten Notwendigkeit ein höherer Stellenwert beigemessen werde als dem Anteil natürlichen Lichts, wenn keine andere Lösung realisierbar und die Forderung nach natürlicher Beleuchtung unverhältnismässig sei. Für die Küche eines Restaurants liege in der Regel keine Ausnahmesituation vor (vgl. E. 3.1 des angefochtenen Urteils). Im vorliegenden Fall, so die Vorinstanz weiter, nehme die Küche den grössten Teil des ersten Untergeschosses ein. Es stelle kein Problem dar, in dieser Räumlichkeit für natürliches Licht zu sorgen. Es gebe genügend Beispiele, wie grössere Bahnhöfe, Einkaufszentren oder Flughäfen, bei denen dies weitaus schwieriger sei. Die Behauptung, ein kleines Fenster für die Küche koste eine hohe fünfstellige Summe und sei deswegen unverhältnismässig, entbehre jeder Grundlage (vgl. E. 3.2 des angefochtenen Urteils).