Citation: 7B_878/2023 E. 5.3.3

5.3.3. Es ist nicht willkürlich, wenn die Gutachter insbesondere die sexuell übergriffigen (angefochtener Entscheid E. 3.2) und in der Ausprägung weiter akzentuierten (angefochtener Entscheid E. 3.6.6) Verhaltensweisen des Beschwerdeführers gegenüber Mitpatienten und dem Personal während des Massnahmevollzugs als sexuelle Nötigung im Ansatz berücksichtigen und ein darauf aufbauendes Eskalationsszenario aufzeigen. Hierbei handelt es sich um eine spezifisch psychiatrische Fachfrage. Mangels triftiger Gründe, die Zweifel an dieser Bewertung weckten, ist vorliegend darauf abzustellen. Die aus Laiensicht bestehende Möglichkeit, eine andere Gewichtung der Risikofaktoren vorzunehmen und damit zu einem anderen Schluss zu gelangen, ist kein derartiger triftiger Grund (Urteil 1B_578/2012 vom 18. Oktober 2012 E. 4.4 mit Hinweis). Die medizinische Risikobeurteilung erweist sich folglich nicht als willkürlich.