Citation: C 358/99 11.01.2000 E. 3

3.- a) Die Vorinstanz hat wie vor ihr die kantonale Amtsstelle die Vermittlungsfähigkeit ab 1. November 1998 verneint. Zur Begründung führt sie im Wesentlichen an, der Beschwerdeführer habe im Zeitraum der Gründung der GmbH keinerlei Anstrengungen unternommen, eine unselbstständige Tätigkeit zu finden. Den Akten sei zu entnehmen, dass er am 11. Juli 1998 eine Bewerbung als Bäcker getätigt habe. Die nächste nachgewiesene Arbeitsbemühung datiere vom 2. Februar 1999, sodass er selbst unter Berücksichtigung der in den Monaten September und Oktober 1998 bezogenen kontrollfreien Tage während vier Monaten keine Anstellung gesucht habe. Der daraus sich ergebende Verdacht, dass er gar keine unselbstständige Erwerbstätigkeit mehr gesucht hatte, werde, so das kantonale Gericht sinngemäss, durch die Tatsache erhärtet, dass sich der Beschwerdeführer mit der Einbringung einer Stammeinlage von Fr. 15'000.- in die GmbH finanziell relativ stark engagiert habe und es für ihn nicht mehr ohne weiteres möglich gewesen wäre, die selbstständige Tätigkeit im Autooccasionshandel jederzeit abzubrechen und für eine angebotene Stelle zur Verfügung zu stehen. Dass für ihn dieser Erwerb im Vordergrund gestanden habe, belege im Übrigen auch das am 11. November 1998 eingereichte Gesuch um Förderung der selbstständigen Erwerbstätigkeit gemäss Art. 71a AVIG. b) Der Argumentation des kantonalen Gerichts ist beizupflichten. Daran vermögen die Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde nichts zu ändern. Nicht stichhaltig ist der Einwand des Beschwerdeführers, er habe an den auf den Zwischenverdienstformularen für die Monate November 1998 bis Januar 1999 bezeichneten Tagen nicht während jeweils sieben Stunden gearbeitet, wie die kantonale Amtsstelle in der Verfügung vom 7. Juni 1999 festhalte. Er habe lediglich diejenigen Tage mit 'X' bezeichnet, an denen er dem selbstständigen Erwerb nachgegangen sei. Abgesehen davon, dass die Vorinstanz den Eintragungen in den Zwischenverdienstformularen keine Bedeutung beigemessen hat, trifft die Behauptung des Beschwerdeführers zumindest für die Monate November und Dezember 1998 offensichtlich nicht zu, indem hier unzweideutig die Ziffer '7' geschrieben steht. «In die Felder der entsprechenden Kalendertage» einzutragen sind denn auch gemäss Anweisung «die vom Versicherten gearbeiteten Stunden». Wenn er tatsächlich, wie in der Beschwerde an die Vorinstanz geltend gemacht, an den 22 (November 1998), 21 (Dezember 1998) und 20 (Januar 1999) 'angekreuzten' Tagen lediglich höchstens eine Stunde gearbeitet hatte, hätte er umso mehr Anlass und auch Zeit gehabt, zu dieser Nebenerwerbstätigkeit eine weitere unselbstständige Anstellung zu suchen. In diesem Zusammenhang nicht zu hören ist der Einwand des Beschwerdeführers, er sei der Meinung gewesen, nach Stellung des Antrags auf besondere Taggelder für selbstständige Erwerbstätigkeit am 11. November 1998 hätten die Arbeitsbemühungen nicht mehr schriftlich nachgewiesen werden müssen, und zwar umso weniger, als das Gesuch bereits am 26. des Monats abgelehnt wurde. Abgesehen davon hat er es bis heute versäumt, allfällige solche Anstrengungen nachzuweisen. Inwiefern schliesslich aus dem Umstand, dass der Autooccasionshandel in den ersten Monaten wenig Ertrag brachte, folgen soll, dass es sich dabei um einen Nebenerwerb mit einem geringen Einkommen handle, woraus wiederum ersichtlich sei, dass er jederzeit eine andere Arbeit angenommen hätte, ist nicht einsehbar, entspricht es doch der Erfahrung, dass zu Beginn der Geschäftstätigkeit in der Regel, wenn überhaupt dann bloss kleine Gewinne erzielt werden.