Citation: 1C_116/2018 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz führte aus, umstritten sei, ob das Projekt die massgebliche Gebäudehöhe von sieben Metern einhalte. Die Gemeinde verstehe die Regelung in Art. 132 Abs. 4 Anhang BR in vertretbarer Weise dahingehend, dass die Abgrabungen ab einer Breite von fünf Metern bei der Gebäudehöhe berücksichtigt werden müssen, weil die entsprechende Fassade dann als Ganzes höher in Erscheinung trete und das Gebäude optisch höher wirke. Die geplanten Betontröge sollen an die bestehenden Stützmauern gebaut werden und diesen von der Höhe her entsprechen. Dadurch werde die Garagenzufahrt auf 4,99 m verschmälert und der Normzweck auch erfüllt, wenn die Tröge eine Verlängerung der Ostfassade darstellten. Für die optische Wirkung der Gebäudehöhe sei die Breite der Abgrabungen vor der entsprechenden Fassade entscheidend, weshalb unbeachtlich sei, dass die "Aufschüttung" nur auf rund zwei Dritteln des Garagenvorplatzes erfolgen und nicht bis zur Strasse reichen soll. Die auf unter fünf Meter verschmälerte Abgrabung sei für die Gebäudehöhe somit unerheblich. Eine Aufschüttung bis zum ursprünglich gewachsenen Boden, der über dem Erdgeschossniveau liege, sei nicht erforderlich, da die Gebäudehöhe vom fertigen Terrain aus zu messen sei, wenn dieses - wie hier - tiefer liege als der gewachsene Boden. Demnach betrage die Gebäudehöhe in der Mitte der Südfassade des vorspringenden Gebäudeteils mit der Garage sieben Meter.