Citation: H 19/04 21.04.2005 E. 1

Im angefochtenen Entscheid werden die Rechtsgrundlagen zur subsidiären Haftung der Organe einer juristischen Person nach Art. 52 AHVG in der bis 31. Dezember 2002 gültig gewesenen Fassung (BGE 123 V 15 Erw. 5b mit Hinweisen) zutreffend dargelegt. Zu erwähnen sind insbesondere die Rechtsprechung zum Begriff der Grobfahrlässigkeit (BGE 108 V 186 Erw. 1b und 202 Erw. 3a; vgl. auch BGE 121 V 244 Erw. 4b) und zum Erfordernis des adäquaten Kausalzusammenhanges zwischen der Missachtung von Vorschriften über die Beitragsabrechnungs- und die Beitragszahlungspflicht (Art. 14 Abs. 1 AHVG Verbindung mit Art. 34 ff. AHVV in der bis 31. Dezember 2000 gültig gewesenen Fassung) und dem eingetretenen Schaden (BGE 119 V 406 Erw. 4a mit Hinweisen). Ebenfalls richtig ist der Hinweis, dass das am 1. Januar 2003 in Kraft getretene Bundesgesetz vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG), mit welchem zahlreiche Bestimmungen im Bereich der Alters- und Hinterlassenenversicherung, unter anderem auch Art. 52 AHVG geändert worden sind, vorliegend keine Anwendung findet (vgl. auch BGE 130 V 1). Darauf wird verwiesen.