Citation: 4A_271/2013 E. 6.3

6.3. Das Kantonsgericht ging davon aus, der geltend gemachte Aufwand sei vom Beschwerdegegner hinreichend substanziiert worden. Dieser habe in seiner Klagebegründung aufgelistet, an welchem Datum welche Arbeiten vorgenommen worden und wie viele Stunden er, der Zeichner oder das Sekretariat dafür aufgewendet hätten. Dazu habe er als Beweis entsprechende Unterlagen eingereicht. Er habe in der Klagebegründung dargetan, was gemacht worden sei und wie viel Zeit dazu nötig gewesen sei. Damit sei er der Substanziierungspflicht nachgekommen. Dass Arbeitsgattungen zum Teil in Zeitspannen aufgelistet worden seien, schade nicht, da der eingesetzte Experte grundsätzlich in der Lage gewesen sei, aufgrund der klägerischen Ausführungen und der Beilagen den geltend gemachten Aufwand für die geschilderten Arbeiten zu prüfen. Er habe lediglich festgestellt, dass für den Aufwand vom 21. bis 29. Oktober 2008 und vom 4. bis 24. November 2008 keine Belege vorhanden gewesen seien. Selbst ohne Berücksichtigung des entsprechenden Aufwandes sei die geltend gemachte Forderung aber immer noch erreicht worden.