Citation: 6B_745/2019 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz erwägt zusammengefasst, B.A.________ bringe zwar zwei Versionen zur Anklageziffer vor, laut welcher der Beschwerdeführer am 23. Juli 2015 auf sie eingeschlagen und dabei auch den Kopf der sich auf dem Arm von B.A.________ befindlichen zwei Monate alten Tochter getroffen und dadurch Letzterer einen Schädelbruch zugefügt habe. Die Aussagen von B.A.________ zu dieser angeklagten Version wiesen indessen eine hohe Qualität auf. Von ausgesprochen schlechter Qualität seien demgegenüber ihre Aussagen zur zweiten Version, wonach sie sich während der Verletzung der Tochter in der Dusche befunden habe und nichts dazu sagen könne. Die entsprechende Schilderung überzeuge in keiner Weise und darauf könne nicht abgestellt werden. Auch sei kein Motiv ersichtlich, weshalb B.A.________ den Beschwerdeführer zu Unrecht belasten solle, hingegen spreche die Motivlage dafür, dass sie ihn zu Unrecht entlasten wolle. Der Beschwerdeführer habe verschiedene Versionen hervorgebracht, wie es zur Verletzung seiner Tochter gekommen sei. Dies spreche klar gegen einen realen Erlebnishintergrund seiner Versionen. Zudem habe er keine nachvollziehbare Erklärung für seine verschiedenen Angaben, welche relativ wenig Details enthielten. So werde aus seinen Angaben nicht klar und verständlich nachvollziehbar, wie und weshalb der Kopf des Kindes angeschlagen worden sei. Auf seine Aussagen könne somit nicht abgestellt werden. Schliesslich sprächen auch mehrere Indizien wie Arztberichte, Fotodokumentation, Aussagen der Schwester von B.A.________ oder diverse Textnachrichten dafür, dass sich der Vorfall anklagegemäss abgespielt habe. Daran könne kein vernünftiger Zweifel bestehen (vgl. angefochtenes Urteil, E. 5.7 S. 40 ff.).