Citation: 4A_281/2017 E. 2.1

2.1. Die Vorinstanz stellte fest, die Beschwerdeführerin habe sich in ihrer Klageschrift darauf beschränkt, zur Begründung ihrer Forderung pauschal auf die Schlussrechnung zu verweisen, mit einigen allgemeinen Erklärungen, wie die Berechnungen vorgenommen worden seien. Dieses Vorgehen erscheine berechtigt, zumal sie nicht davon habe ausgehen müssen, dass ihre Schlussrechnung als Ganzes bestritten werde. Allerdings sei in diesem Fall auch das pauschale Bestreiten durch die Beschwerdegegnerin in deren Klageantwort als genügend anzusehen, und es wäre an der Beschwerdeführerin gelegen, ihre Forderung in ihrer zweiten Rechtsschrift im Detail zu begründen. Dem sei die Beschwerdeführerin aber auch in der Replik nicht nachgekommen. Die Beschwerdeführerin verweise auch in der Replik pauschal auf die Schlussrechnung und die Ausmasse vom 3./4./8./9. und 10. September 2014 (Beilagen 19 und 20) und erkläre diese zum integrierten Bestandteil ihrer Rechtsschriften. Damit genüge sie der Behauptungslast nicht. Vielmehr müssten die wesentlichen Behauptungen in der Rechtsschrift selber explizit aufgeführt sein.