Citation: I 510/01 12.07.2002 E. 3

3.- a) Wie die Vorinstanz zu Recht erwogen hat, ist unbestritten, dass beim Beschwerdeführer eine Invalidität vorliegt. Streitig ist, ob ein Anspruch auf eine Rente der schweizerischen Invalidenversicherung besteht. Nach der Vorinstanz ist die Beurteilung der IV-Stelle Bern, wonach der Versicherungsfall des Beschwerdeführers während der Zeit eintrat, als dieser sich nicht mehr in der Schweiz befand, nicht zu beanstanden, wobei diese Frage infolge rechtskräftiger Beurteilung durch die IV-Stelle für Versicherte im Ausland ohnehin keiner erneuten gerichtlichen Überprüfung zugänglich sei. Dem ist entgegen zu halten, dass in dem durch Rückzug der Beschwerde erledigten ersten Gesuchsverfahren lediglich rechtskräftig festgestellt wurde, bis zur Ausreise aus der Schweiz am 30. September 1994 sei keine anspruchsbegründende Invalidität eingetreten, unter Hinzufügung des Hinweises, dass danach die versicherungsmässigen Voraussetzungen nicht mehr erfüllt gewesen wären. Wann der Versicherungsfall eintrat bzw. ob dies während des Auslandsaufenthalts der Fall war, ist damit noch nicht rechtskräftig entschieden und einer Überprüfung durch Verwaltung und Gericht zugänglich. b) In den Akten ist indes der rechtserhebliche Sachverhalt noch nicht soweit vervollständigt und geklärt, dass nach dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit entschieden werden kann, in welchem Zeitpunkt beim Beschwerdeführer der Versicherungsfall eintrat und ob er dann versichert war. Nach wie vor bestehen divergierende Aussagen der behandelnden und begutachtenden Ärzte zur Entwicklung der Arbeitsunfähigkeit. Auch ist der Zeitraum noch nicht ausreichend bestimmbar, während dem der schweizerische Wohnsitz vorübergehend aufgegeben worden war. Auf Grund der im vorliegenden Verfahren erhobenen Angaben ist vorerst nicht auszuschliessen, dass der Beschwerdeführer bereits vor der Abreise aus der Schweiz trotz vollem Arbeitspensum erheblich in seiner Arbeitsfähigkeit eingeschränkt war. Über die näheren Umstände der Entlassung aus dem langjährigen Arbeitsverhältnis bei der X.________ AG ist bislang nur bekannt, dass sie im Rahmen einer Restrukturierung des Betriebes erfolgte. Nach der Erfahrung sind aber bei einem Stellenabbau die weniger Leistungsfähigen vom Arbeitsplatzverlust in erster Linie bedroht. Es ist somit nicht ausgeschlossen, dass zwar für die Restrukturierung bei der Arbeitgeberin wirtschaftliche Gründe verantwortlich waren, dass aber dafür, dass gerade der Beschwerdeführer, der als Magaziner ja nicht eine spezialisierte Tätigkeit ausübte und damit allenfalls betriebsintern auch an einen anderen wenig qualifizierten Arbeitsplatz hätte versetzt werden können, von dieser Massnahme betroffen war, letztendlich gesundheitliche Gründe den Ausschlag gegeben haben. Damit stellt sich die bislang ungeprüfte Frage nach dem Bestehen einer Nachversicherung gemäss Art. 7a des Sozialversicherungsabkommens mit Spanien. Spanischen Staatsangehörigen, die ihre Erwerbstätigkeit in der Schweiz infolge von Krankheit oder Unfall aufgeben müssen, haben immer einen Nachversicherungsschutz, und zwar ungeachtet dessen, ob die gesundheitliche Ursache für die Aufgabe der Erwerbstätigkeit offensichtlich ist oder ob sie allenfalls durch eine zeitlich mit dem Verlust der Arbeitsfähigkeit zusammenfallende Betriebsverkleinerung oder durch andere Umstände verschleiert wird. c) Sollte die erwähnte Regelung nicht zur Anwendung gelangen, weil die dafür erforderlichen gesundheitlichen Voraussetzungen beim Beschwerdeführer nicht vorgelegen haben, ist auf Grund der heutigen Aktenlage nicht auszuschliessen, dass der Versicherungsfall während der Wohnsitznahme in Spanien gar nicht eingetreten ist. Aus dem Zeugnis des spanischen Arztes Dr. med. P.________ vom 10. Dezember 1996 und den späteren Berichten der schweizerischen behandelnden Ärzten Dres. med. med. S.________ (vom 21. April und 31. Juli 1998) und T.________ (vom 18. März 1998) ergibt sich das Bild eines Gesundheitszustandes, der während der Auslandabwesenheit des Beschwerdeführers auf einem stabilen Niveau verharrte.