Citation: C 340/05 20.07.2006 E. A

Der 1974 geborene P.________ war im Rahmen eines befristeten Arbeitsverhältnisses ab 25. April bis 30. November 2000 als Bauarbeiter in der Bauunternehmung S.________ tätig. Am 20. September 2000 hatte er mit den Verkehrsbetrieben X.________ AG einen Vertrag abgeschlossen, wonach er während der Wintersaison 2000/2001 (Beginn: Dezember 2000 gemäss Absprache; Ende: April 2001 gemäss Absprache) als Skilift-Angestellter arbeite. Am 1. Dezember 2000 meldete sich P.________ zur Arbeitsvermittlung an und ersuchte um Ausrichtung von Arbeitslosenentschädigung ab diesem Datum. Bei der Anmeldung gab er an, ihm sei im Frühjahr 2001 eine Stelle bei der Bauunternehmung S.________ zugesichert. Am 11. Dezember 2000 begann er die Arbeit am Skilift. Nachdem P.________ anlässlich des Beratungsgesprächs vom 18. Dezember 2000 erwähnt hatte, er wolle im Februar oder März 2001 für ca. 11 Tage einen Kurs zur Erlangung des Baumaschinenpermis Kat. A2 und B1 besuchen und während dieser Zeit Taggelder der Arbeitslosenversicherung beanspruchen, unterbreitete das Regionale Arbeitsvermittlungszentrum Oberwallis die Sache der Dienststelle für Industrie, Handel und Arbeit (DIHA) zwecks Abklärung der Vermittlungsfähigkeit. In seiner Stellungnahme zuhanden der DIHA vom 8. Januar 2001 machte P.________ geltend, er habe die frühere Arbeitgeberin S.________ kontaktiert, welche ihm zugesichert habe, ihn im Frühjahr 2001 wieder anzustellen, wenn er das Baumaschinenpermis erlangt habe. Er ersuche daher um Zusprechung eines Arbeitslosentaggeldes während des Kursbesuches vom 5. bis 16. Februar 2001. Mit Verfügung vom 17. Januar 2001 erklärte die DIHA P.________ für die Zeit ab 5. bis 16. Februar 2001 als nicht vermittlungsfähig und verneinte einen Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung für diesen Zeitraum.