Citation: 4P.172/2004 18.11.2004 E. 5

5.1 Alsdann rügt der Beschwerdeführer, das Obergericht habe bezüglich der auf der Liegenschaft in Meggen zu seinen Lasten errichteten Inhaberobligation über Fr. 35'000.-- bloss auf die amtsgerichtliche Feststellung verwiesen, wonach der Beschwerdeführer keinen Verwendungszweck für die Fr. 35'000.-- angegeben habe. Insoweit habe das Obergericht sein rechtliches Gehör verletzt, weil es nicht auf seine Ausführungen auf S. 34 der Replik vom 25. September 2001 eingegangen sei, wo er dargelegt habe, dass die Inhaberobligation errichtet worden sei, um einen Vorschuss auszugleichen, welchen die M.________ AG zur Bezahlung ausstehender Hypothekarzinsen an den Beschwerdeführer geleistet habe. 5.2 Der Beschwerdeführer lässt ausser Acht, dass das Amtsgericht die Inhaberobligation über Fr. 35'000.-- bereits deshalb als unerheblich ansah, weil sie zwar im November 1990 errichtet, die effektive Schuld jedoch erst per 10. Mai 1993 und damit nach Einleitung der Scheidung entstand. Inwiefern dieser Teil der Doppelbegründung willkürlich sein soll, macht der Beschwerdeführer nicht geltend. Auf die Anfechtung der zweiten Begründung bezüglich des fehlenden Nachweises des Verwendungszwecks ist daher mangels Rechtsschutzinteresses nicht einzutreten. Zudem wäre sie unbegründet, da der Beschwerdeführer nicht geltend macht, er habe den in der Replik vor dem Kantonsgericht erhobenen Einwand auch vor dem Obergericht wiederholt, weshalb das Obergericht darauf nicht einzugehen brauchte. Damit ist eine Verletzung des rechtlichen Gehörs zu verneinen.