Citation: 8C_420/2023 E. A

A.________, geboren 1965, meldete sich am 10. Juni 2013 wegen der Folgen eines Unfalls (chronische Schmerzen im linken Bein aufgrund einer 3-Etagen-Thrombose nach Fussgelenksoperation) bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Mit Verfügung vom 17. Oktober 2016 verneinte die IV-Stelle des Kantons Aargau den Anspruch auf eine Invalidenrente. Das Versicherungsgericht des Kantons Aargau hiess die dagegen vom Versicherten erhobene Beschwerde teilweise gut und verpflichtete die IV-Stelle zu weiteren Abklärungen (Urteil vom 2. März 2017). Mit Verfügung vom 11. September 2018 sprach diese A.________ für die Zeit vom 1. Mai bis 31. Juli 2014 eine Dreiviertelsrente und für die Zeit vom 1. August bis 30. November 2014 eine ganze Rente zu. Auf Ersuchen des Versicherten wurden ab dem 14. Januar 2019 sodann berufliche Massnahmen durchgeführt, die aufgrund der von ihm ab April 2020 geltend gemachten vollständigen Arbeitsunfähigkeit jedoch wieder beendet wurden. Am 7. Dezember 2020 meldete sich A.________ erneut zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle nahm Abklärungen vor und liess den Versicherten durch die estimed AG, Zug, polydisziplinär begutachten (Expertise vom 20. Januar 2022). Mit Verfügung vom 3. Oktober 2022 wies sie das Leistungsbegehren unter Hinweis auf den nicht rentenbegründenden Invaliditätsgrad von 35 % ab.