Citation: 2C_406/2019 E. 6.2

6.2. Zur Höhe und Bemessungsart der Beherbergungsgebühr der Gemeinde Andermatt/UR hat sich das Bundesgericht bereits verschiedentlich geäussert (Urteile 2C_523/2015 vom 21. Dezember 2016 E. 6.1 ff. "Andermatt II"; 2C_951/2010 vom 5. Juli 2011 E. 2.4; "Andermatt I") und dazu einerseits festgehalten, dass die Höhe einer Kostenanlastungssteuer primär ein politischer Entscheid sei (Urteil 2C_523/2015 vom 21. Dezember 2016 E. 6.1; "Andermatt II") und dass andererseits die Bemessungsart der Beherbergungsgebühr anhand der Nettowohnfläche ein sachlich vertretbarer Anknüpfungspunkt sei (Urteil 2C_523/2015 vom 21 Dezember 2016 E. 6.1 ff.; "Andermatt II"). Vor diesem Hintergrund erachtete das Bundesgericht die Abgabehöhe von dazumal noch Fr 20.-- pro m2 Nettowohnfläche zwar als hoch, betrachtete die damit verbundene finanzielle Belastung für die Eigentümer von Ferienwohnungen jedoch als verfassungsrechtlich haltbar (Urteil 2C_951/2010 vom 5. Juli 2011 E. 2.5; "Andermatt I").