Citation: 7B.157/2003 25.09.2003 E. 2

Gemäss Art. 79 Abs. 1 OG ist in der Beschwerdeschrift kurz darzulegen, welche Bundesrechtssätze und inwiefern diese durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sind (BGE 119 III 49 E. 1). Diesen Anforderungen genügt die Eingabe des Beschwerdeführers nicht. 2.1 Die obere Aufsichtsbehörde hat zunächst - in formeller Hinsicht - festgehalten, der vom Beschwerdeführer gegenüber der unteren Aufsichtsbehörde erhobene Vorwurf der Befangenheit sei nicht konkretisiert und im Übrigen unbegründet, zumal allein die Tatsache, vor Gericht unterlegen zu sein, einen entsprechenden Verdacht nicht zu begründen vermöge. Soweit der Beschwerdeführer im vorliegenden Verfahren seinen Vorwurf erneuert, "sämtliche Gerichte" seien befangen bzw. nun auch gegenüber der oberen Aufsichtsbehörde erhebt, kann er nicht gehört werden. Er legt nicht dar, inwiefern die obere Aufsichtsbehörde die Regeln über die Ausstandspflicht (vgl. Art. 10 SchKG) verkannt habe, wenn sie zur Auffassung gelangt ist, der Bezirksgerichtspräsident Schwyz als untere Aufsichtsbehörde habe zur Behandlung der Beschwerden nicht in den Ausstand treten müssen. Ebenso wenig setzt er auseinander, inwiefern die Mitglieder der oberen Aufsichtsbehörde die Ausstandsregeln verletzt haben sollen. 2.2 Die Vorinstanz hat erwogen, das Gesuch des Beschwerdeführers um Durchführung einer Neuschätzung und diese nur in seiner Anwesenheit sei rechtsmissbräuchlich, da er die Schätzung in seiner Anwesenheit vereitelt habe; sodann habe das Betreibungsamt zur Schätzung der Viehhabe zwei Sachverständige beigezogen, so dass weder Vorgehen noch Schätzungsergebnis - gemäss Akten zugleich der Erlös aus dem Freihandverkauf - unter Ermessensgesichtspunkten zu beanstanden seien. Darauf geht der Beschwerdeführer nicht ein. Er legt nicht dar, inwiefern die obere Aufsichtsbehörde sein Vorgehen zu Unrecht als rechtsmissbräuchlich erachtet habe, und ihre Schlussfolgerung, bei Rechtsmissbrauch die erneute Schätzung von vornherein auszuschliessen, bundesrechtswidrig sei. Abgesehen davon könnten blosse Fragen der Angemessenheit der Schätzung im vorliegenden Verfahren ohnehin nicht überprüft werden (Art. 19 Abs. 1 SchKG). Das Ergebnis der oberen Aufsichtsbehörde, wonach die vorzeitige Verwertung des Viehs durch Freihandverkauf rechtens sei, wird im Übrigen vom Beschwerdeführer (sofern erkennbar) nicht in einer den Begründungsanforderungen genügenden Weise gerügt. 2.3 Soweit der Beschwerdeführer den Antrag stellt, "sämtliche Betreibungsakten" mit "Bestätigungen der Post" seien herauszugeben, kann mangels hinreichender Begründung einer Bundesrechtsverletzung ebenfalls nicht eingetreten werden, zumal aus dem angefochtenen Beschluss nicht hervorgeht (Art. 63 Abs. 2 i.V.m. Art. 81 OG), das Betreibungsamt habe ihm als Schuldner verweigert, in die Protokolle und Register Einsicht zu nehmen und sich Auszüge daraus geben zu lassen (vgl. Art. 8a SchKG; Art. 9 und 12 GebV SchKG). Die weitere Kritik des Beschwerdeführers, wonach das Betreibungsamt seine Mitteilungen nicht durch eingeschriebenen Brief gemäss Art. 34 SchKG zugestellt habe, ist unbehelflich. Denn im Falle einer nicht in der richtigen Form erfolgten Mitteilung kann - innert zehn Tagen (Art. 17 Abs. 2 SchKG) - Beschwerde geführt werden. Anhaltspunkte in tatsächlicher Hinsicht dafür, dass eine rechtzeitig erhobene Beschwerde unbehandelt geblieben wäre, lassen sich dem angefochtenen Beschluss indessen nicht entnehmen. 2.4 Mit seinen Rechtsbegehren und Vorbringen richtet sich der Beschwerdeführer im Wesentlichen gegen "die Steigerung vom 13. November 2001", womit er sich offenbar - wie bereits in anderen Verfahren - auf die an diesem Datum durchgeführte Zwangsverwertung seines Hofes H.________ bezieht. Damit geht er von vornherein fehl: Anfechtungsobjekt der Beschwerde gemäss Art. 19 SchKG ist einzig der Beschluss der oberen Aufsichtsbehörde vom 1. Juli 2003, welche indessen nicht die Zwangsverwertung der Liegenschaften zum Gegenstand hat. Die Beschwerden, die der Beschwerdeführer im Grundstücksverwertungsverfahren erhoben hat, sind längst erledigt (Urteil des Bundesgerichts 7B.279/2001, ferner 7B.278/2001 und 7B.102/1999). 2.5 Soweit der Beschwerdeführer schliesslich Schadenersatz verlangt und offenbar bezweckt, die Pflichtwidrigkeit einer Handlung oder Unterlassung eines Vollstreckungsorganes feststellen zu lassen, kann auf seine Beschwerde nicht eingetreten werden (BGE 99 III 58 E. 2 S. 60; 120 III 107 E. 2 S. 109). Auf die insgesamt nicht substantiierte Beschwerde kann nicht eingetreten werden (Art. 79 Abs. 1 OG).