Citation: 1C_21/2023 E. 2.3

2.3. Das Verwaltungsgericht kam zum Schluss, es gebe keine Anhaltspunkte, dass das Amt für Städtebau die Beschwerdeführerin anders behandeln würde als andere. In diesem Zusammenhang zitierte es den städtischen "Leiter Reklamebewilligungen", der angab, dass digitale Anlagen in Schaufenstern und Vitrinen relativ einfach und unbemerkt installiert und in Betrieb genommen werden könnten und dass die Durchsetzung der Bewilligungspflicht nicht lückenlos sein könne. Das Amt führe gebietsweise Stichproben durch und gehe Hinweisen aus der Bevölkerung nach, so auch hier, wo Nachbarn sich mit einer E-Mail über die als störend empfundenen Monitore beschwert hätten.