Citation: I 488/02 07.04.2004 E. A

M.________, geboren 1978, erwarb im Jahr 1999 das Primarlehrerdiplom und übernahm in der Folge Stellvertretungen an verschiedenen Schulen; daneben war sie als Service-Aushilfe im Gastgewerbe tätig. Am 5. Juli 2000 erlitt sei einen Verkehrsunfall, bei dem sie sich eine Knieverletzung links zuzog. Sie musste sich deswegen mehrerer operativer Eingriffe unterziehen und leidet an belastungsabhängigen Restbeschwerden sowie einer leichten Instabilität im linken Knie (Bericht Dr. med. S.________ vom 25. Juli 2001). Am 26. Juni 2001 meldete sie sich mit dem Begehren um Umschulung auf eine neue Tätigkeit zum Leistungsbezug bei der Invalidenversicherung an. Dabei wies sie darauf hin, sie sei als Lehrerin nicht mehr voll arbeitsfähig und habe eine vorgesehene Ausbildung zur Turn- und Sportlehrerin nicht antreten können; zurzeit absolviere sie bei einer Tageszeitung ein Praktikum im Hinblick auf eine Tätigkeit als Pressefotografin. Die IV-Stelle Luzern traf nähere Abklärungen und wies mit Verfügung vom 27. Februar 2002 das Begehren um Umschulung zur Pressefotografin mit der Begründung ab, M.________ sei die Tätigkeit als Primarlehrerin weiterhin zumutbar, wobei Einschränkungen beim Erteilen von Turnunterricht durch Absprache mit dem Schulrat mit anderen Fächern kompensiert werden könnten.