Citation: 8C_628/2019 E. 3

Das kantonale Gericht hat die für die Beurteilung des Rentenanspruchs nach Art. 28 IVG massgeblichen Bestimmungen und Grundsätze, insbesondere zur Invalidität (Art. 8 Abs. 1 ATSG, Art. 4 IVG) bei psychischen Leiden (BGE 143 V 409 E. 4.2.1 S. 413, E. 4.5.2 S. 416; 130 V 396; 127 V 294 E. 4c in fine S. 298) zutreffend dargelegt. Richtig wiedergegeben wird insbesondere die Rechtsprechung zum Nachweis eines verselbständigten Gesundheitsschadens mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit bei Vorliegen psychosozialer und soziokultureller Faktoren (BGE 141 V 281 E. 4.3.3 S. 303; 127 V 294 E. 5a S. 299; SVR 2012 IV Nr. 32 S. 127, 9C_776/2010 E. 2.3.3; SVR 2012 IV Nr. 52 S. 188, 9C_537/2011 E. 3.2; SVR 2008 IV Nr. 15 S. 43, I 514/06 E. 2.2.2.2; Urteile 8C_143/2019 vom 21. August 2019 E. 2.3.1; 8C_830/2018 vom 24. April 2019 E. 3.2; 9C_680/2017 vom 22. Juni 2018 E. 5.2; 9C_648/2017 vom 20. November 2017 E. 2.3). Gleiches gilt schliesslich hinsichtlich der Regeln, die bei der Beurteilung des Beweiswerts eines ärztlichen Berichts oder Gutachtens zu beachten sind (BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232; 125 V 351 E. 3a S. 352). Hervorzuheben ist diesbezüglich, dass auch auf versicherungsinterne ärztliche Feststellungen grundsätzlich abgestellt werden kann. Bestehen jedoch auch nur geringe Zweifel an ihrer Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit, sind weitere Abklärungen vorzunehmen (BGE 139 V 225 E. 5.2 S. 229; 135 V 465 E. 4.4 S. 469 f.; 125 V 351 E. 3b/ee S. 353 f.; 122 V 157 E. 1d S. 162).