Citation: 9C_613/2020 E. A

Die Kantonale IV-Stelle Wallis sprach der 1963 geborenen A.________ eine Invalidenrente in unterschiedlicher Höhe, zuletzt nach Neuanmeldung am 12. August 2002 rückwirkend ab dem 15. Oktober 2002 eine ganze Rente (Beschluss vom 19. Mai 2003), zu. Diesen Anspruch bestätigte die Verwaltung in den Jahren 2005 und 2008. Im Rahmen einer von Amtes wegen im Jahr 2011 eingeleiteten Revision veranlasste die IV-Stelle eine Begutachtung durch die Ärztliches Begutachtungsinstitut GmbH (ABI; Expertise vom 20. August 2012) und hob in der Folge den Rentenanspruch mit Verfügung vom 11. November 2016 auf Ende Dezember 2016 auf. Das Kantonsgericht des Kantons Wallis hiess die dagegen erhobene Beschwerde mit Entscheid vom 2. November 2017 gut und wies die Sache zur Neubeurteilung im Sinne der Erwägungen an die IV-Stelle zurück. Diese liess A.________ bei der Medizinischen Abklärungsstelle (MEDAS) Bern interdisziplinär begutachten (Expertise vom 7. Januar 2019) und bestätigte am 11. November 2019 ihre Verfügung vom 11. November 2016 und damit die Rentenaufhebung auf den 31. Dezember 2016 hin.