Citation: 6B_141/2022 E. 6.1

6.1. Der Beschwerdeführer wendet sich schliesslich gegen die Strafzumessung. Im Wesentlichen bringt er vor, die Zusatzstrafe für die Vergewaltigung müsse tiefer als 30 Monate sein, da die Sperrwirkung der Unterkumulation zu beachten sei und deshalb die Gesamtstrafe die Summe der Einzelstrafen nicht erreichen dürfe. Für die Vergewaltigung hätte die Freiheitsstrafe somit um 16 Monate erhöht und bei einer (Gesamt-) Freiheitsstrafe von 30 Monaten hätte daher der teilbedingte Vollzug ausgesprochen werden müssen. Ausserdem sei bereits die von der ersten Instanz für die Vergewaltigung auf 30 Monate festgesetzte Strafe zu hoch, denn sein Verschulden sei als sehr leicht zu qualifizieren. Entsprechend hätte die Freiheitsstrafe lediglich um 10 Monate erhöht werden können, womit ein bedingter Vollzug möglich gewesen wäre (Beschwerde S. 20 ff.).