Citation: 9C_575/2013 E. 4.2

4.2. Das kantonale Gericht hatte im vorinstanzlichen Beschwerdeverfahren eine Sendungsverfolgung (Internetausdruck vom 21. Mai 2013) zu den Akten genommen. Im Unterschied zur ebenfalls aktenkundigen Sendungsverfolgung betreffend die am 2. Juli 2013 von der Vorinstanz verschickte Gerichtsurkunde, woraus Datum und Uhrzeit der Aufgabe (2. Juli 2013, 16.35 Uhr) eindeutig hervorgehen, ist dem Ausdruck vom 21. Mai 2013 nicht zu entnehmen, wann die Aufgabe erfolgte, denn die Einträge beginnen erst mit der am 30. April 2013 um 19.59 Uhr im Briefzentrum, 8010 Zürich, erfolgten Sortierung und Weiterleitung. Wann die Beschwerde der Post übergeben wurde, kann somit anhand der vorliegenden Akten nicht abschliessend geklärt werden. Während die von der Beschwerdeführerin ins Recht gelegte Quittung den Schluss nahe legt, die Postaufgabe der Beschwerde sei - fristwahrend - am 29. April 2013 kurz vor Mitternacht erfolgt, zeigen die bisherigen Nachforschungen des kantonalen Gerichts lediglich, dass die Sortierung und Weiterleitung der Sendung im Briefzentrum erst am Abend des Folgetages vorgenommen wurde. Unklar bleibt insbesondere, weshalb der Briefumschlag erst am 30. April 2013 zwischen 19 und 19.59 Uhr auf der Sihlpost abgestempelt worden war, nachdem im Postbüchlein eine Aufgabe am 29. April 2013 kurz vor Mitternacht dokumentiert ist. Die Sache ist daher an die Vorinstanz zurückzuweisen, damit sie diese Umstände genauer abklärt indem sie insbesondere eine vollständige, auch Aufgabedatum und -zeit umfassende Sendungsverfolgung einholt, allenfalls die internen Abläufe bei der Post abklärt, und hernach unter Wahrung des Gehörsanspruchs der Versicherten über die Fristwahrung neu entscheidet.