Citation: 8C_586/2015 E. 4.2

4.2. Selbst wenn das zumutbare Tätigkeitsprofil dahingehend ergänzt wird, dass Tätigkeiten, welche Eigenschaften verlangen, die möglicherweise durch die medikamentöse Behandlung beeinträchtigt sind oder einen flexiblen Einsatz etwa in Bezug auf das Leisten von Überstunden und Nachtschichten erfordern, vorweg ausser Betracht fallen, wird das aufgrund des Anforderungs- und Belastungsprofils in Frage kommende Arbeitsmarktsegment dadurch nicht entscheidend verkleinert. Dieses ist zudem nicht derart restriktiv umschrieben, dass sich eingehendere Abklärungen zum Nachweis aufdrängten. Angaben zum zeitlichen Verlauf und zur Häufigkeit der Krankheitsbehandlungs- und Therapiephasen macht die Beschwerdeführerin nicht. Gegenüber den Gutachtern des medizinischen Zentrums C.________ erklärte sie, die psychotherapeutischen Sitzungen fänden einmal pro Monat statt. Daraus lässt sich nicht schliessen, dass die Versicherte einem durchschnittlichen Arbeitgeber nicht zumutbar wäre, zumal medizinische Behandlungen auch während Randzeiten durchgeführt werden können. Es fehlt somit an Anhaltspunkten dafür, dass die verbleibende Resterwerbsfähigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt realistischerweise nicht mehr zumutbarerweise verwertbar sein sollte.