Citation: 6B_353/2024 E. 2

Mit Beschwerde an das Bundesgericht beantragt der Beschwerdeführer, den Beschluss des Obergerichts vom 27. März 2024 aufzuheben, das Einspracheverfahren fortzuführen und ihn ordnungsgemäss zu einer Einvernahme vorzuladen. Er macht überspitzten Formalismus (Art. 29 Abs. 1 BV) geltend und rügt den Anspruch auf Zugang zum Gericht (Art. 6 Ziff. 1 EMRK) als verletzt. Auf der ihm zugestellten Vorladung sei oben rechts als Absender-Adresse "Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland, Hermann Götz-Strasse 24, 8401 Winterthur" gestanden. Er habe sich dort zur angegebenen Zeit eingefunden, allerdings nur eine Riesenbaustelle für das Bezirksgebäude Winterthur angetroffen. In der Folge sei er darauf hingewiesen worden, dass er sich an der in der Vorladung vermerkten Adresse der Anmeldung "Obertor 17, 8400 Winterthur" einfinden müsse. Als ortsunkundige Person sei ihm dies nicht möglich gewesen; der Kollege, der ihn chauffiert habe, sei bereits zurückgefahren und sein Mobiltelefon habe sich zum damaligen Zeitpunkt in Reparatur befunden. Auf einer Vorladung eine falsche Adresse anzugeben und eine rund einen Kilometer davon entfernte andere Adresse als "Anmeldung" zu vermerken, sei irreführend. Der ortsunkundige Betroffene dürfe davon ausgehen, dass sich die "Anmeldung" in unmittelbarer Nähe der "Absender-Adresse" befinde, die er als "Vorladungs-Adresse" begreife.