Citation: 8C_640/2022 E. 7.1.1

7.1.1. Zur Bestimmung des Invaliditätsgrades (Art. 16 ATSG) hat die Vorinstanz zunächst festgestellt, dass der Beschwerdeführer in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Lieferwagenchauffeur bei der B.________ GmbH einen Jahreslohn von Fr. 48'000.- erzielt habe. Gemäss Tabelle TA1, Privater Sektor, der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) des Bundesamtes für Statistik für das Jahr 2018 habe der standardisierte monatliche Bruttolohn im Wirtschaftszweig Verkehr u. Lagerei (Rz. 49-53), Total, Kompetenzniveau 1 (Einfache Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art), Männer, Fr. 5'171.- betragen. Angepasst an die betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit und die Nominallohnentwicklung bis zum Jahr 2021 sowie hochgerechnet auf ein Jahr ergebe sie ein Betrag von Fr. 65'596.-. Der vom Beschwerdeführer tatsächlich erzielte Verdienst von Fr. 48'000.- habe somit Fr. 17'596.- beziehungsweise 27 % unter dem brachenüblichen Lohn gelegen. Diesem deutlich unterdurchschnittlichen Valideneinkommen sei beim Einkommensvergleich im Sinne der Parallelisierung (mit Hinweisen auf BGE 135 V 58; 135 V 297; 134 V 322) so Rechnung zu tragen, dass das Invalideneinkommen um 22 % (27 % - 5 %) herabzusetzen sei.