Citation: 2C_372/2022 E. C

Gegen das Urteil des Obergerichts Appenzell Ausserrhoden vom 28. April 2022 gelangt A.________ mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht und beantragt, den angefochtenen Entscheid (in der Sache und bezüglich der ihm auferlegten Gerichtskosten) aufzuheben und die Zuständigkeit der Vor-Vorinstanz (Rekursinstanz) zu prüfen; eventualiter sei die Vorinstanz anzuweisen dies zu tun. Der vor-vorinstanzliche Entscheid 4000.2020-0166 (Rekursentscheid des Departements Gesundheit und Soziales vom 14. September 2021) sei vollständig aufzuheben und das Veterinäramt anzuweisen, die Einschränkung der Akteneinsicht aufzuheben und ihm anschliessend die vormals geschwärzten Dokumente erneut zuzustellen. Mit Schreiben des Bundesgerichts vom 17. Mai 2022 wurde der Beschwerdeführer darauf hingewiesen, dass seine Eingabe den Anforderungen an die Beschwerdebegründung nicht genügen dürfte und dass er - da die Beschwerdefrist noch laufe - Gelegenheit zur Verbesserung der Eingabe habe. Am 23. Mai 2022 reichte der Beschwerdeführer eine Eingabe ein. Weitere Eingaben des Beschwerdeführers erfolgten am 8. Juni 2022 und am 17. Juni 2022. Die Präsidentin der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung hat das vorliegende Verfahren 2C_372/2022 bis zum rechtskräftigen Entscheid im vor Bundesgericht hängigen Verfahren 2C_479/2022 sistiert. Gegenstand des von A.________ parallel angestrengten Verfahrens 2C_479/2022 bildet die Frage, ob das Obergericht Appenzell Ausser-rhoden auf eine (ebenfalls) erhobene Beschwerde in Strafsachen zu Recht nicht eingetreten war. Am 27. Juni 2023 erging das Urteil im Verfahren 2C_479/2022. Darin entschied das Bundesgericht, dass die Kontrolle des Veterinäramts als Verwaltungshandeln zu qualifizieren ist und das Obergericht daher zu Recht nicht auf die Beschwerde in Strafsachen eingetreten war. Ein weiteres, ebenfalls vor Bundesgericht hängiges Verfahren (2C_374/2022), das wie das vorliegende bis zum rechtskräftigen Entscheid im Verfahren 2C_479/2022 sistiert wurde, betrifft die Beschwerde von A.________ gegen einen weiteren Entscheid des Obergerichts Appenzell Ausserrhoden vom 28. April 2022. Streitgegenstand des obergerichtlichen Verfahrens war dort, ob die vom Veterinäramt beigezogene Kantonspolizei zur Protokollführung verpflichtet war bzw. ob auf ein entsprechendes Ersuchen von A.________ um Protokollierung sowie anschliessende Akteneinsicht zu Recht nicht eingetreten wurde. Es wurden keine Vernehmlassungen eingeholt.