Citation: 2C_654/2020 E. 4.2

4.2. Der Beschwerdeführer begründet die Nichtaussichtslosigkeit seiner Beschwerde vor Verwaltungsgericht ausschliesslich damit, dass er einen Aufenthaltsanspruch nach Art. 50 Abs. 1 lit. a AIG habe und die Wegweisung nicht verhältnismässig sei (vgl. S. 9 f. Ziff. 29 f. der Beschwerde). Diese Auffassung trifft bezüglich des nachehelichen Aufenthaltsanspruchs nicht zu (vgl. vorne E. 3). Angesichts der damaligen Aussagen der Ehefrau und des Beschwerdeführers und des Umstands, dass es nach dem Auszug zu keiner Wiederannäherung der Ehegatten gekommen ist, hat die Vorinstanz die Aussichtslosigkeit der Beschwerde zu Recht bejaht. Dasselbe gilt auch in Bezug auf (die von der Vorinstanz zu prüfende) Verhältnismässigkeit der Wegweisung, nachdem der Beschwerdeführer im Alter von 39 Jahren in die Schweiz gelangt ist, sich erst seit rund fünfeinhalb Jahren hier aufhält und nicht überdurchschnittlich gut integriert erscheint.