Citation: 8C_359/2021 E. 5.1

5.1. Der von der Vorinstanz nach pflichtgemässer Würdigung der medizinischen Akten und der Handlungsweise des Versicherten im Rahmen der Selbsttötung gezogene Schluss, es habe nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit eine schwerwiegende psychopathologische Symptomatik vorgelegen, welche im Sinne der bundesgerichtlichen Rechtsprechung geeignet gewesen wäre, die Urteilsfähigkeit zum Zeitpunkt der Suizidhandlung gänzlich aufzuheben, ist nicht zu beanstanden. Wie das kantonale Gericht zutreffend feststellte, fehlen konkrete Anhaltspunkte dafür, dass der Versicherte sich unmittelbar vor der fraglichen Suizidhandlung in einem psychischen Ausnahmezustand befand und er deswegen völlig urteilsunfähig war. Solche Anhaltspunkte ergeben sich weder aus dem Bericht des Dr. med. E.________ (vgl. E. 4.1 hiervor) noch aus dem Privatgutachten des Dr. med. F.________ (vgl. E. 4.2 hiervor).