Citation: 9C_372/2023 E. 5

Der Beschwerdeführer rügt zunächst, die Verwaltung habe ihre verfassungsrechtliche Begründungspflicht verletzt, indem sie nicht auf sein Vorbringen eingegangen sei, die ursprüngliche Abweisung des Zusatzleistungsgesuchs am 19. Februar 2015 beruhe auf einer mittlerweile klar widerlegten falschen Festlegung des Invaliditätsgrades. Die Vorinstanz erkennt, die - jedenfalls nicht besonders schwer wiegende - Gehörsverletzung könne als geheilt gelten. Eine Rückweisung der Streitsache an die Verwaltung zur ergänzenden Begründung des Einspracheentscheids erschiene in der Tat als formalistischer Leerlauf. Die Vorinstanz durfte davon ausgehen, eine allfällige Verletzung des rechtlichen Gehörs sei geheilt (vgl. BGE 142 II 218 E. 2.8.1; 137 I 195 E. 2.3.2; 136 V 117 E. 4.2.2).