Citation: U 405/00 11.12.2001 E. 3

3.- a) Der Beschwerdeführer übte seinen Nebenerwerb als Gebäudereiniger bei der P.________ AG seit dem 1. November 1992 aus. Ein schriftlicher Vertrag ist nach Aussagen des Unternehmens vom 6. und 9. September 1996 nicht angefertigt worden, doch ist unstreitig, dass der Versicherte auf vertraglicher Basis tätig war und die Firma über seine Tätigkeit bis Juni 1996 mit ihm abrechnete. Daraus ist zu schliessen, dass bis zum genannten Zeitpunkt er allein Vertragspartner war. Seine Ehefrau half ihm bei der Arbeit. Der Unternehmung war es gleichgültig, ob der Beschwerdeführer seinen vertraglichen Verpflichtungen allein oder unter Beizug von Dritten nachkam. Ihr war lediglich wichtig, dass sauber gereinigt wurde (letztmals von der Firma bestätigt am 10. September 1998). b) Die vom Beschwerdeführer vorgenommene vertragliche Reinigung umfasste sog. Nassreinigung sowie andere Arbeiten, mit denen kein Kontakt mit Flüssigkeiten verbunden war. Es ist unbestritten, dass nach der Nichteignungsverfügung vom 25. April 1996 für den Beschwerdeführer auch die Nassreinigung nicht mehr in Frage kam. Eine solche bestand nach Aussagen des Abteilungsleiters (vormals Vorarbeiter) der Firma vom 9. September 1996 und 10. September 1998 in der an jedem Werktag vorzunehmenden Reinigung der WC-Anlagen des zugeteilten Objekts unter Verwendung des Mittels Taski Sanicit und der ca. monatlich zweimaligen Reinigung mit dem scharfen Entkalkungsmittel Taski Calcacic, im täglichen Abwischen der Büromöbel mit den Mitteln Sintronel und Taski Alconet, wie auch im Saubermachen von Spiegeln mit dem alkoholhaltigen Mittel Wetrok Brilant Antistatic. Die übrigen Arbeiten bestanden namentlich im Staubsaugen und im Leeren der Papierkörbe und Aschenbecher, wobei wohl davon auszugehen ist, dass die Aschenbecher nach dem Leeren auch noch gereinigt werden mussten, was möglicherweise nass oder feucht geschah. Damit ergibt sich, dass der Beschwerdeführer als Vertragspartner seine Aufgaben nach Erlass der Nichteignungsverfügung durch die SUVA nur noch mit Hilfe Dritter erfüllen konnte.