Citation: U 25/04 29.09.2004 E. 3

Die SUVA stützt ihre Sachverhaltsabklärung einerseits auf den vom Personalchef der Arbeitgeberin nur drei Tage nach dem Unfall erstellten Bericht, welcher u.a. auch Aussagen des Sicherheitsbeauftragten sowie jener Mitarbeiter, welche der Versicherten zu Hilfe kamen, enthält. Andererseits führte die SUVA am 15. Juli 2002 in Anwesenheit der Versicherten, einer Übersetzerin, dem Sicherheitsbeauftragten und dem Personalchef einen Augenschein durch. Dabei hat sie Fotos des Waschtrogs mit dem Schliessmechanismus in verschiedenen Stellungen (geschlossen; offen; Deckel in jener Position, in welcher dieser sich verlangsamt schliesst; Verhalten des Deckels bei Stossen auf ein Hindernis) gemacht. Auch liess sie sich den Unfallhergang, die übliche Tätigkeit am Waschtrog sowie den Schliessmechanismus nochmals genau erläutern. Schliesslich wurden die zwei Mitarbeiter, welche die Versicherte aus der Fabrikhalle trugen und sie mit dem Auto ins Spital brachten, angehört. Entgegen der Ansicht der Versicherten ist die SUVA ihrer Pflicht zur Abklärung des Unfallhergangs in ausreichender Weise nachgekommen. Weitere Abklärungen drängten sich weder auf noch sind von ihnen neue Erkenntnisse zu erwarten, die den Unfall in einem anderen Licht erscheinen lassen würden. Mit der Vorinstanz ist deshalb von der Anordnung weiterer Abklärungen zum Unfallhergang abzusehen.