Citation: 2C_911/2021 E. 7.3

7.3. Diese Feststellung ist für das Bundesgericht verbindlich, es sei denn, sie wäre offensichtlich unrichtig (Art. 97 Abs. 1 und Art. 105 Abs. 1 und 2 BGG). Die Beschwerdeführer machen geltend, in ihren Steuererklärungen für die streitbetroffenen Steuerperioden ihren Status mit "konfessionslos" bzw. "andere" beschrieben zu haben. Damit ist aber nicht belegt, dass die Beschwerdeführer im relevanten Zeitraum tatsächlich nicht (mehr) der römisch-katholischen respektive der evangelisch-reformierten Kirche angehörten und deshalb keiner Kirchensteuerpflicht unterlagen. Dafür hätten die Beschwerdeführer vielmehr aufzeigen müssen, dass sie nach dem jeweiligen Kirchenstatut der betreffenden Kirche entweder niemals angehört hatten oder rechtzeitig und unter Einhaltung der formellen Anforderungen (vgl. Art. 8 ff. des Statuts der katholischen kirchlichen Körperschaften des Kantons Freiburg vom 14. Dezember 1996 [SGF 191.0.11]; Art. 12 der Kirchenverfassung der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons Freiburg vom 1. Januar 1998 [SGF 192.11]) aus der Kirche ausgetreten waren. Dies gelingt den Beschwerdeführern offensichtlich nicht.