Citation: 5A_671/2014 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz hat erwogen, dem Beschwerdeführer verbleibe ein massgebliches investierbares Vermögen von 3.84 Mio. Franken; ein liquides Vermögen von 4.1 Mio. Franken habe er selbst noch im Oktober 2013 behauptet. Zusätzlich zu berücksichtigen sei, dass er Ende März 2013 einen Betrag von 1.5 Mio. Franken ausbezahlt erhalten habe. Exakt 1.35 Mio. Franken davon habe er am 2. April 2013 in die Pensionskasse eingezahlt. Die Guthaben aus der Pensionskasse seien im August 2013 auf zwei Freizügigkeitsstiftungen übertragen worden. Es stehe fest, dass die Vermögenshingabe an die Pensionskasse freiwillig erfolgt sei und überwiegend aus Gründen, die im Familienrecht nicht relevant seien (Steuern, Haftungsfragen, Schutz des Vermögens vor Zugriff aus dem Ausland). Damals sei der finanzielle Abstieg der Familie und das künftige Angewiesensein auf ein Vermögen für den Unterhalt bereits absehbar gewesen. Alsdann hat sie festgestellt, dass die Einzahlungen in die Pensionskasse teilweise rückgängig zu machen wären. Sie hat es als angemessen erachtet, dem Beschwerdeführer aus seinem Vorsorgeguthaben einen Betrag von Fr. 700'000.-- aufzurechnen (nach Abzug der beim Bezug anfallenden Steuern). Ihm verbleibe damit immer noch Freizügigkeitsguthaben von knapp 1.6 Mio. Franken, das ihm - zuzüglich des allfälligen Vorsorgeaufbaus bis zur Pensionierung - eine angemessene Versorgung im Alter garantiere. Es rechtfertige sich daher, insgesamt auf einem investierbaren Vermögen von 4.54 Mio. Franken einen (hypothetischen) Vermögensertrag zu berücksichtigen. Was die damit erzielbare Rendite angehe, sei zu beachten, dass der Beschwerdeführer kein normaler Anleger sei. Vielmehr verfüge er über beste Kenntnisse, langjährige Erfahrungen und ausgezeichnete Beziehungen auf dem Finanzmarkt. Es lasse sich die objektivierte Annahme rechtfertigen, dass er als ausgewiesener Fachmann, der über ein erhebliches Vermögen verfüge, längerfristig einen überdurchschnittlichen Ertrag zu erwirtschaften vermöge, weshalb ein Zinssatz von 3.5 % angemessen erscheine. Daran vermöge nichts zu ändern, dass der Beschwerdeführer Anfang 2014 in hohen Beträgen nachrangige Darlehen zu Zinssätzen gewährt habe, die wenig nachvollziehbar bzw. gar als Freundschaftsdienst erschienen. Stelle man nämlich auf die konkrete Vermögensanlage ab, liefe man Gefahr, die Partei, welche ihr Vermögen, nicht oder zu schlechten Bedingungen angelegt habe, gegenüber derjenigen, welche ihr Vermögen unter Umständen risikobehaftet, mit möglichst hohem Ertrag anlege, besser zu stellen. Auf die vom Beschwerdeführer heute schon getätigten effektiven Investments könne es daher nicht ankommen. Der Beschwerdeführer lässt diese Betrachtungsweise nicht gelten. Der Grossteil des Vermögens, insbesondere das nicht zinstragende, sei seinen unternehmerischen Aktivitäten zuzuordnen. Es könne ihm darauf nicht abweichend von den effektiven Erträgen weiterer fiktiver Ertrag angerechnet werden. Ein solcher dürfe gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung nur angerechnet werden, wenn es der betreffenden Partei auch möglich sei, diesen Ertrag zu erzielen. Aus dem gleichen Grund sei es unhaltbar, das festgestellte und feststehende Vermögen von 3.84 Mio. Franken, fiktiv zulasten des Vorsorgevermögens um Fr. 700'000.-- zu erhöhen. Einzig das liquide Vermögen von 1.42 Mio. Franken rechtfertige eine hypothetische Betrachtungsweise, wobei sich die Annahme eines Zinssatzes von 2 % rechtfertige.