Citation: 6B_883/2008 02.12.2008 E. 1

X.________ und die Beschwerdegegnerin lernten sich im Frühsommer 2005 über das Internet kennen. Rasch entspann sich eine intensive Beziehung. Die Beschwerdegegnerin erlebte ihn allerdings zunehmend als Besitz ergreifend und eifersüchtig. Es kam immer wieder zu langen Diskussionen, zu lautem Streit oder gar zu Gewalttätigkeiten. Schliesslich beendete die Beschwerdegegnerin die Beziehung am 7. September 2005. X.________ konnte diese plötzliche Trennung nicht verstehen und akzeptieren. Am 2. Oktober 2005 suchte er die Beschwerdegegnerin nach Mitternacht an ihrem Arbeitsplatz im Kinderspital auf, worauf diese nicht nur das Gespräch verweigerte, sondern überdies den Portier alarmieren liess. Nun konnte ihm endgültig nicht mehr verborgen bleiben, dass die Beschwerdegegnerin sein Flehen, zu ihr zurückzukehren, definitiv nicht erhören würde, sondern unter keinen Umständen mehr Kontakt zu ihm haben wollte, und dass sie sich durch seine Nachstellungen nicht mehr nur belästigt, sondern auch bedrängt fühlte (angefochtener Entscheid S. 6/7, 9, 21, 28). X.________ wird vorgeworfen, am 5. Oktober 2005 gleichwohl wiederum am Wohnort der Beschwerdeführerin erschienen, dort geraume Zeit verharrt, geläutet, nach ihr gerufen, ihr telefoniert und SMS geschrieben zu haben, so dass sie sich enorm bedrängt gefühlt und Angst gehabt habe. In der Nacht vom 6. auf den 7. Oktober 2005 habe er an ihrem Schlafzimmerfenster geklopft, sie beobachtet und ihr auf den Telefonbeantworter gesprochen. Sie sei nach dem Klopfen stocksteif im Bett gelegen und in der Folge für zwei Wochen aus der Wohnung ausgezogen. Sie habe gefürchtet, nun auf unbestimmte Zeit von X.________ verfolgt zu werden, und war darüber verunsichert, zu was er noch fähig sein würde. Am 7. Oktober 2005 habe sie denn auch Strafanzeige erstattet. X.________ habe bei seinem Tun zumindest bewusst in Kauf genommen, die psychische Konstitution bzw. Handlungsfreiheit der Beschwerdegegnerin einzuschränken, um sein Ziel, ein weiteres Gespräch mit ihr führen zu können, zu erreichen (angefochtener Entscheid S. 21/22, 28/29, 32). Das Obergericht des Kantons Zürich sprach X.________ im Berufungsverfahren mit Urteil vom 2. Juli 2008 der mehrfachen versuchten Nötigung schuldig und bestrafte ihn mit einer Geldstrafe von 21 Tagessätzen zu Fr. 80.--, bedingt aufgeschoben bei einer Probezeit von fünf Jahren. Der Beschwerdeführer wurde im Grundsatz verpflichtet, der Beschwerdegegnerin Schadenersatz zu leisten und eine Genugtuung zu bezahlen. Sodann beschloss das Gericht, die Probezeit des mit einem früheren Strafbefehl gewährten bedingten Strafvollzugs werde um ein Jahr verlängert. X.________ wendet sich mit Beschwerde ans Bundesgericht und beantragt, das Urteil des Obergerichts vom 2. Juli 2008 sei aufzuheben. Er sei vom Vorwurf der mehrfachen versuchten Nötigung freizusprechen. Von einer Verlängerung der Probezeit in Bezug auf den früher gewährten bedingten Strafvollzug sei abzusehen. Auf die Zivilansprüche der Beschwerdegegnerin sei nicht einzutreten.