Citation: 4A_194/2023 E. 4

4.-6. [Kosten- und Entschädigungsfolgen]" [Hervorhebung hinzugefügt] Das Bezirksgericht führte zur Begründung des Nichteintretensentscheids (Dispositiv-Ziffer 1) an, dass die Klägerin im Schlichtungsverfahren einzig um eine Entschädigung nach Art. 336a OR ersucht habe. Die in Klagebegehren 2 und 3 sowie die in Klageänderungsbegehren 2-9 neu geltend gemachten Ansprüche (insbesondere jene auf Schadenersatz und Genugtuung) stünden damit nicht in einem sachlichen Zusammenhang. Folglich seien die neuen Begehren in der Klage vom 3. April 2017 und in der Klageänderung vom 20. September 2019 unzulässig (Art. 227 ZPO). B.e. Sowohl die Klägerin als auch die Beklagte fochten diesen Entscheid mit Berufung beim Obergericht des Kantons Aargau an. Am 14. Februar 2023 erging nachstehender Entscheid des Obergerichts: "1. I n teilweiser Gutheissung der Berufungen der Parteien wird der Entscheid des Bezirksgerichts Rheinfelden vom 5. Juli 2021 vollumfänglich aufgehoben.