Citation: 8C_437/2023 E. 7.1

7.1. Im vorliegenden Fall rügte der Beschwerdegegner vorinstanzlich unter anderem, dass die Sachverhaltsfeststellung "unvollständig, unzutreffend" und die Rechtsfolge "falsch zugeordnet" seien. In der interdisziplinären Gesamtbeurteilung im Rahmen des SMAB-Gutachtens vom 2. September 2022 sei nicht schlüssig dargelegt worden, wie eine Erwerbsfähigkeit von 65 % aus neuropsychologischer Sicht noch verbessert werden könnte. Die IV-Stelle habe damit bei der Ermittlung des Invalideneinkommens die quantitativen Einschränkungen (in der Arbeitsfähigkeit) nicht richtig bemessen. Zudem habe sie fälschlicherweise einen Leidensabzug nicht geprüft, obwohl ein solcher mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit vorgenommen werden müsste. Der Sachverhalt sei zu ergänzen und die IV-Stelle sei anzuhalten, neu zu verfügen.