Citation: 5A_723/2017 E. 2.4

2.4. Weiter hat das Obergericht erwogen, dass der Loss grundsätzlich per 15. September 2008 zu ermitteln sei, ausser im Fall, dass dies "vernünftigerweise nicht praktikabel" sei (unter Hinweis auf Ziff. 14 1992 ISDA MA: "if that is not reasonably practicable"). Es hat geprüft, ob auf die Loss-Berechnung für die besicherte Transaktion per 15. September 2008 oder die unbesicherte Transaktion per 16. Oktober 2008 - beides Offerten der als "leading dealer" akzeptierten Bank D.________ - abzustellen sei. Nach Auffassung der Vorinstanz mussten sich die Beschwerdeführerinnen aus dem Grund, dass ihre der Gegenpartei verpfändeten Aktien (nach dem Zusammenbruch des Mutterhauses der Gemeinschuldnerin) gerade nicht freigegeben wurden, nicht auf ein Angebot für besicherte Angebote (d.h. Angebote, die auf der Verpfändung jener Vermögenswerte beruhten) abstützen. Die Beschwerdeführerinnen durften daher ihren Loss per 16. Oktober 2008 berechnen, d.h. 31 Tage nach dem Zusammenbruch des Mutterhauses der Gegenpartei und damit per Datum, an dem feststand, dass die verpfändeten Aktien nicht freigegeben wurden.