Citation: 6B_343/2020 E. 3.3

3.3. Das angefochtene Urteil ist auch nicht unhaltbar, soweit die Vorinstanz annimmt, es lasse sich nicht abschliessend klären, ob es sich bei dem F.________-Konto und dem dazugehörigen Sparkonto um private Konten des Beschwerdeführers bei der Bank G.________ gehandelt habe oder ob sie dem Sportverband C.________ zuzuordnen gewesen seien (angefochtenes Urteil S. 21; Beschwerde S. 12). Die Vorinstanz nimmt zwar einerseits an, sowohl der damalige Vorsteher des Bildungsdepartements als auch der Vertreter des Finanzdepartements in der D.________-Kommission seien davon ausgegangen, dass es sich um ein Konto des Sportverbands C.________ gehandelt habe (angefochtenes Urteil S. 16). Doch führt sie im Rahmen der rechtlichen Würdigung andererseits aus, der Beschwerdeführer habe die dem Sportverband C.________ zugesprochenen Lotteriegelder auf ein ihm selbst zuzurechnendes Konto überweisen lassen (angefochtenes Urteil S. 40). Wie es sich damit im Einzelnen verhält, scheint indes von untergeordneter Bedeutung. Massgebend ist nach Auffassung der Vorinstanz vielmehr (angefochtenes Urteil S. 15), dass der Beschwerdeführer neben dem als Stellvertreter ebenfalls mit Einzelunterschrift bevollmächtigten Mitarbeiter der Sportabteilung, welcher allerdings nie über das Konto verfügt hatte, Alleinverfügungsberechtigter des Geschäftskontos war und darauf freien Zugriff hatte. Der Schluss der Vorinstanz, der Kanton bzw. die D.________-Kommission hätten nicht gewusst, dass die dem Sportverband C.________ zugesprochenen Beiträge auf ein Konto gelangten, über welches der Beschwerdeführer allein habe verfügen können, und hätten dem daher auch nicht zugestimmt, ist jedenfalls nicht willkürlich. Die Vorinstanz nimmt in diesem Kontext mit zureichenden Gründen an, auch wenn der Vertreter des Finanzdepartements im Sportverband C.________ die damaligen Vorsteher des Bildungs- und Finanzdepartements informiert habe, dass auch nach Ablehnung des "Projektes A" mit den C.________-Beiträgen Nachwuchsförderung betrieben wurde, sei nicht davon auszugehen, dass diese Personen gewusst hätten, dass der Beschwerdeführer auf das Konto, auf welches die Beiträge überwiesen wurden, allein habe zugreifen können (angefochtenes Urteil S. 21). Auch aus einer Zustimmung zu der Überweisung der Gelder auf das fragliche Konto liesse sich im Übrigen nicht ein Einverständnis mit einer reglementswidrigen eigenmächtigen Sportförderung und der Verwendung der Gelder für private Zwecke ableiten. Daran ändert nichts, dass der Beschwerdeführer die D.________-Kommission und den Vorstand des Sportverbands C.________ jeweils im Wesentlichen über die Verwendung der Lotteriegelder orientiert hat (angefochtenes Urteil S. 21). Der Beschwerdeführer legt jedenfalls nicht hinreichend dar, inwiefern die vorhandenen Beweise andere Schlussfolgerungen geradezu aufdrängen sollten. Nicht ersichtlich ist schliesslich, inwiefern die Vorinstanz, indem sie sich nicht festgelegt hat, ob das Konto dem Kanton oder dem Beschwerdeführer gehörte, das Anklageprinzip verletzt haben soll (Beschwerde S. 11 f.).