Citation: 8C_591/2021 E. 6.2

6.2. Was die Beschwerdeführerin jedoch gegen die zivilrechtliche Wohnsitznahme von A.________ per 1. Dezember 2018 in der Gemeinde Altendorf/SZ vorbringt, ist unbegründet. Sie scheint zu verkennen, dass der zivilrechtliche und der unterstützungsrechtliche Wohnsitz der unterstützungbedürftigen Person praxisgemäss nicht zwingend identisch sind (vgl. BGE 139 V 433 E. 3.2.1 mit Hinweis auf Urteil 2A.134/2006 vom 29. Juni 2006 E. 4.1 mit Hinweis; vgl. auch: URS VOGEL, Der Wohnsitz des minderjährigen Kindes im Zivil- und Sozialversicherungsrecht, in: Festschrift für Thomas Geiser zum 65. Geburtstag, 2017, S. 591). Soweit das kantonale Gericht feststellte, dass nach dem Entzug des Aufenthaltsbestimmungsrechts nicht nur die Mutter als Inhaberin der alleinigen elterlichen Sorge, sondern auch ihr minderjähriger - dauerhaft im Zentrum D.________ in Y.________/ZH fremdplatzierter - Sohn per 1. Dezember 2018 zivilrechtlich Wohnsitz in der Gemeinde Altendorf/SZ nahmen und von der Beschwerdeführerin in das dortige Einwohnerregister eingetragen wurden, legt Letztere nicht dar, inwiefern die Sachverhaltsfeststellung gemäss angefochtenem Entscheid Bundesrecht verletzen soll.