Citation: 8C_345/2021 E. 5

Der Beschwerdeführer macht geltend, es stünden ihm bereits ab 1. November 2013, Zeitpunkt des Ablaufs des Wartejahrs, und so lange Leistungen der Invalidenversicherung, das heisst eine ganze Invalidenrente, zu, als auch die Suva Taggeldleistungen bei einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit erbracht habe. Bemängelt wird des Weiteren die fehlende Beweiskraft des ABI-Gutachtens. Unter anderem wird in diesem Zusammenhang gerügt, es werde zwischenzeitlich anhand der jüngsten Abklärungen von Nervenschmerzen ausgegangen, die von den Gutachtern dementsprechend unberücksichtigt geblieben beziehungsweise vom orthopädischen Gutachter fachfremd von der Hand gewiesen worden seien. Nur unzureichend hätten sich die Gutachter zudem zum Verlauf der Arbeitsunfähigkeit geäussert, sodass nicht einzusehen sei, weshalb nur Anspruch auf eine befristete Invalidenrente bestehen sollte. Des Weiteren wäre eine Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit zwingend erforderlich gewesen. Beanstandet werden schliesslich auch die vorinstanzlichen Feststellungen zu den erwerblichen Auswirkungen der Gesundheitsschädigung.