Citation: 8C_391/2016 E. 3.1

3.1. Im Einspracheentscheid vom 18. August 2015 werden die Einsprachen gegen die Verfügungen betreffend Berechnung der Arbeitslosenentschädigungen der Monate Juli und August 2014 vom 25. November 2014 und gegen die Verfügung betreffend Rahmenfrist für den Leistungsbezug vom 8. Juni 2015 abgewiesen. Mit dem vorinstanzlichen Rückweisungsentscheid wird die Arbeitslosenkasse angehalten, die Arbeitslosenentschädigung korrekt zu berechnen. Dies wird letztinstanzlich vom Versicherten nicht in Frage gestellt. Seine Beschwerde richtet sich ausschliesslich gegen den Teil des kantonalen Gerichtsentscheids, mit dem das vorinstanzlich eingereichte Rechtsmittel gemäss Dispositiv-Ziffer 1, letzter Satz, "im Übrigen" abgewiesen wird. Wie sich aus den Erwägungen des angefochtenen Entscheids ergibt, wird durch diese Abweisung die von der Verwaltung in der Verfügung vom 8. Juni 2015 bzw. im Einspracheentscheid vom 18. August 2015 auf den Zeitraum vom 1. Oktober 2012 bis 30. September 2014 festgelegte Rahmenfrist für den Leistungsbezug bestätigt. Darauf kann die Kasse nach erfolgter Rückweisung nicht mehr zurückkommen. Dies wirkt sich auch auf die mit der Rückweisung geforderte Neuberechnung der Arbeitslosenentschädigung in den Kontrollperioden Juli und August 2014 aus. Der Entscheid über die Rahmenfristen betrifft demnach eine materielle Vorfrage, von der - neben weiterem - abhängt, ob und in welchem Umfang dem Beschwerdeführer in den einzelnen Kontrollperioden Taggeldleistungen der Arbeitslosenversicherung zustehen. So hat der Lauf der Rahmenfristen namentlich Auswirkungen auf das (Nicht-) Bestehen von Wartetagen für den Leistungsbezug (im Juli 2014 wurden dem Versicherten fünf Wartetage angerechnet) und die Zahl der im Juli und August 2014 zu berücksichtigenden kontrollfreien Tage. Die Rahmenfristen bleiben damit Teil der Beurteilung der Leistungsverfügungen. Damit können sie - ein aktuelles Rechtsschutzinteresse hinsichtlich der korrigierten Taggeldabrechnungen vorausgesetzt - noch mittels Beschwerde gegen den Endentscheid in Frage gestellt und vom Bundesgericht überprüft werden (vgl. Art. 93 Abs. 3 BGG).