Citation: 1C_691/2023 E. A

A.________ hat am 12. Oktober 2020 um 9:54 Uhr als Lenker eines Personenwagens auf der U.________strasse in V.________ ausserorts die aufgrund von Mäh- und weiteren Strassenrandunterhaltsarbeiten zwischen Oberburg und Krauchthal vom 12. Oktober 2020 bis zum 16. Oktober 2020 temporär von 80 km/h auf 60 km/h herabgesetzte, mit temporären Verkehrsschildern signalisierte, zulässige Höchstgeschwindigkeit um 35 km/h überschritten (nach Abzug der vom Bundesamt für Strassen ASTRA festgelegten Geräte- und Messunsicherheit). Auf Ersuchen von A.________ sistierte das Strassenverkehrs- und Schifffahrtsamt des Kantons Bern (SVSA) das Administrativverfahren bis zum Abschluss des Strafverfahrens. Aufgrund dieses Vorfalls befand ihn die regionale Staatsanwaltschaft Emmental-Oberaargau mit Strafbefehl vom 26. April 2021 einer groben Verkehrsregelverletzung für schuldig und bestrafte ihn mit einer Geldstrafe von 30 Tagessätzen à Fr. 150.--, bedingt aufgeschoben unter Ansetzung einer Probezeit von zwei Jahren, sowie einer Verbindungsbusse von Fr. 750.--. Im dagegen angestrengten Rechtsmittelverfahren sprach ihn das Regionalgericht Emmental-Oberaargau mit zwischenzeitlich rechtskräftigem Urteil vom 21. September 2022 der einfachen Verkehrsregelverletzung, unbewusst fahrlässig begangen, schuldig und verurteilte ihn zu einer Übertretungsbusse von Fr. 800.--. Eine schriftliche Urteilsbegründung wurde nicht verlangt.