Citation: 4P.203/2005 09.12.2005 E. 4

Das Obergericht erachtet es gestützt auf Partei- und Zeugenaussagen als erwiesen, dass die Parteien sich über die Ausarbeitung einer zusätzlichen Ausschreibung durch die Beschwerdegegnerin sowie darüber geeinigt hätten, dass die Beschwerdeführerin diese dafür zu entschädigen habe. Die Beschwerdeführerin führt eine Reihe von Zeugenaussagen auf. Sie will damit das Beweisergebnis des Obergerichts widerlegen und dartun, dass die Bauherrin die Vertragspartnerin der Beschwerdegegnerin sei. Sie rügt, diese Aussagen seien widersprüchlich oder nicht (korrekt) berücksichtigt und insofern vom Obergericht willkürlich gewürdigt worden. Wie erwähnt (E. 3 hievor), läuft diese Vorgehensweise der Beschwerdeführerin auf eine unzulässige appellatorische Kritik des kantonalen Urteils hinaus. Im Übrigen entspricht das obergerichtliche Beweisergebnis der unangefochten gebliebenen Tatsache, dass die Sitzung vom 3. Februar 2000 auf Initiative der Beschwerdeführerin einberufen worden ist, um die Bauherrin von der ungeschirmten Kommunikationsverkabelung zu überzeugen bzw. um von ihr das Einverständnis zur Einreichung einer Offerte und schliesslich den Zuschlag zu erhalten.