Citation: 6B_881/2024 E. 5.5

5.5. Nicht gefolgt werden kann der Beschwerdeführerin schliesslich, wenn sie das Tatbestandselement der Gewerbsmässigkeit bestreitet. Die Erwägungen der Vorinstanz, auf welche die Beschwerdeführerin unter diesem Titel Bezug nimmt, betreffen die Strafzumessung, weshalb die Beschwerdeführerin damit keine Rechtsverletzung bezüglich der Annahme der Gewerbsmässigkeit durch die Vorinstanz zu begründen vermag. Dasselbe gilt hinsichtlich ihren pauschalen Behauptungen, sie habe keine wiederholten Anzeigen bei den Versicherungen gemacht, es könne nicht davon ausgegangen werden, dass sie bei jedem Arztbesuch Verstösse begangen habe und mit den Versicherern selbst habe sie keinen Kontakt gehabt. Entscheidend ist, dass die Beschwerdeführerin über einen längeren Zeitraum regelmässig Arbeitsunfähigkeit vorgetäuscht hat und damit ein Einkommen erwirtschaftete, welches ihren Lebensunterhalt massgeblich finanzierte.