Citation: 1C_93/2024 E. 3.2

3.2. Die Beschwerdeführenden vertreten die Auffassung, nicht die Gebäudehöhe vom 7 m, sondern die Gesamthöhe von 11 m, bestehend aus der Gebäudehöhe von 7 m und der Firsthöhe von 4 m, sei massgebend für die Beurteilung der Zulässigkeit der 9 m hohen Liftanbaute. Sie geben dabei jedoch nur ihre eigene Interpretation der zulässigen Höhe der Liftanbaute wieder, ohne darzulegen, inwiefern die Vorinstanz, die bei der Beurteilung der zulässigen Höhe nicht auf die Gesamthöhe von Gebäudehöhe und Firsthöhe, sondern auf die Gebäudehöhe gemäss § 280 PBG/ZH abgestellt hat, eine willkürliche Anwendung von kantonalem oder kommunalem Recht vorgenommen habe. Auch ist festzuhalten, dass die Liftanbaute vom Hauptgebäude getrennt neben den Terrassenebenen erstellt werden soll. Der Liftvorbau soll somit ausserhalb des Gebäudegrundrisses bzw. der Fassadenfluchten zu stehen kommen und nicht oberhalb der Dachhaut in Erscheinung treten. Somit muss er nicht als Dachaufbaute (vgl. dazu FRITZSCHE/BÖSCH/WIPF/KUNZ, a.a.O., S. 1217) betrachtet werden, wie die Beschwerdeführenden erstmals in diesem Verfahren vorbringen. Die Vorinstanz konnte daher willkürfrei davon ausgehen, die Liftanbaute könne aufgrund ihrer Höhe nicht bereits nach den Vorschriften der BZO bewilligt werden, sondern sei auf die Anwendung von § 19a BBV II angewiesen.