Citation: 9C_62/2021 E. A

Der 1979 geborene A.________, gelernter Elektromonteur, arbeitete seit 1. Mai 2008 als Service Spezialist bei der B.________ AG. Im Oktober 2010 meldete er sich bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an, dies unter Hinweis auf Nacken-, Kopf- und Schulterschmerzen, Konzentrationsprobleme, Schwindel, Übelkeit und eine verzerrte Wahrnehmung seit einem am 28. April 2010 erlittenen Autounfall. Die IV-Stelle des Kantons Zürich verneinte einen Anspruch auf berufliche Massnahmen und eine Invalidenrente mit der Begründung, A.________ habe seine Arbeitsfähigkeit am 1. Februar 2011 wiedererlangt (Verfügung vom 9. Juni 2011). Der Versicherte nahm seine Tätigkeit bei der bisherigen Arbeitgeberin wieder auf. A.a. Im Dezember 2012 ersuchte A.________ erneut um Leistungen der Invalidenversicherung, nachdem er am 11. Juli 2012 wieder arbeitsunfähig geworden war. Die IV-Stelle liess ihn durch das ABI (Ärztliches Begutachtungs-Institut GmbH, Basel) begutachten (Expertise vom 29. Januar 2015) und wies das Gesuch mit Verfügung vom 10. August 2015 ab. Die von A.________ hiegegen erhobene Beschwerde hiess das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich in dem Sinne gut, als es die Verfügung aufhob und die Sache zur weiteren medizinischen Abklärung und neuer Verfügung über den Rentenanspruch an die Verwaltung zurückwies (Entscheid vom 10. November 2016). A.b. Die IV-Stelle nahm Berichte der behandelnden Ärzte zu den Akten und holte bei der asim Begutachtung, Universitätsspital Basel, eine Expertise ein, welche am 13. November 2017 erstattet wurde. Mit zwei Verfügungen vom 18. April und 24. Mai 2018 bejahte sie einen Anspruch auf eine Viertelsrente mit Wirkung ab Juli 2013 (ermittelter Invaliditätsgrad: 41 %), wogegen A.________ Beschwerde erheben liess. Nachdem ihn das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, welches die beiden Verfahren vereinigte, auf eine mögliche Schlechterstellung im Falle eines Urteils aufmerksam gemacht hatte, zog er die Beschwerden zurück. Der Prozess wurde als erledigt abgeschrieben (Verfügung vom 12. September 2018). A.c. Nach erneuter Durchführung des Vorbescheidverfahrens kam die Verwaltung wiedererwägungsweise auf die Verfügungen vom 18. April und 24. Mai 2018 zurück und hob die Viertelsrente mit Wirkung auf das Ende des der Zustellung der Verfügung folgenden Monats auf (Verfügung vom 17. Mai 2019).