Citation: 4A_280/2017 E. B

Der Kläger gelangte mit Klage vom 11. Mai 2015 an das Zivilkreisgericht Basel-Landschaft Ost und beantragte unter anderem, die Beklagte sei zu verpflichten, ihm Fr. 30'000.-- brutto wegen missbräuchlicher Kündigung sowie für geleistete Überstunden zu bezahlen; Mehrforderungen vorbehalten. Gleichzeitig beantragte er die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege. Anlässlich der Gerichtsverhandlung reduzierte der Kläger seine Forderung auf Fr. 26'794.-- brutto. Der Zivilkreisgerichtspräsident wies die Klage mit Entscheid vom 28. Juni 2016 ab und verweigerte mangels Nachweis der Bedürftigkeit die unentgeltliche Rechtspflege. Gegen diesen Entscheid erhob der Kläger Berufung und beantragte die Aufhebung des erstinstanzlichen Entscheids und die Verurteilung der Beklagten zur Bezahlung von Fr. 26'794.-- zuzüglich Zins zu 5 % seit 30. September 2015. Gleichzeitig ersuchte er um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege für das Berufungsverfahren. Mit Entscheid vom 4. April 2017 wies das Kantonsgericht Basel-Landschaft die Berufung ab, wobei es dem Kläger für das Berufungsverfahren die unentgeltliche Rechtspflege gewährte.