Citation: 9C_649/2014 E. 2

Das kantonale Gericht hat auf seinen Entscheid VV.2014.41/E vom 26. März 2014 verwiesen, wonach notwendig sei, dass der Versicherten im Zusammenhang mit ihrem Kantonsratsmandat ein Vorleser zur Verfügung stehe. Es ist der Auffassung, dass sich daraus nicht auf den geltend gemachten Anspruch schliessen lasse. Dieser lasse sich erst beurteilen, wenn bekannt sei, um welche Art von Tätigkeit es sich konkret handle, in welchem Umfang die Versicherte am Projekt arbeite und ob dafür nicht Hilfsmittel zur Verfügung ständen. Zudem müsse abgeklärt werden, ob die anbegehrte Leistung im Zusammenhang mit einer Erwerbstätigkeit im eigentlichen Sinne stehe. Eine Angabe über den anfallenden Aufwand sei mangels jeglicher Kenntnis über die fragliche Tätigkeit nicht überprüfbar. Die Art der Behinderung stehe einer Auskunft über das Projekt nicht entgegen, und die Abklärungen stellten auch keine Einmischung in eine wissenschaftliche Tätigkeit dar. Weil die Versicherte die notwendigen Angaben zur Prüfung des Leistungsanspruchs nicht gemacht habe, sei die IV-Stelle auf ihr Begehren zu Recht nicht eingetreten.