Citation: 8C_223/2017 E. A

Der 1989 geborene A.________ war seit 1. August 2010 bei der B.________ AG als Gipser angestellt und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) obligatorisch gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert. Am 12. September 2010 geriet er mit C.________ und D.________ in eine vorerst verbale und anschliessend tätliche Auseinandersetzung. A.________ erlitt dabei eine Commotio/Contusio cerebri mit Rissquetschwunde occipital und leicht dislozierter Nasenbeinfraktur. Im weiteren Verlauf kam es zu einem posttraumatischen Syndrom mit permanenten Kopfschmerzen, Müdigkeit und Geräuschempfindlichkeit. Mit Verfügung vom 10. August 2015 kürzte die Suva die Geldleistungen um 50 % wegen Beteiligung an einer Schlägerei, woran sie mit Einspracheentscheid vom 20. November 2015 festhielt.