Citation: 9C_316/2018 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz ging ohne weiteres von einer Vermittelbarkeit der Ehefrau aus. Die mangelnden Deutschkenntnisse und fehlende Berufsausbildung liessen die Aufnahme einer Hilfsarbeitertätigkeit nicht unzumutbar erscheinen. Es sei ferner nicht ersichtlich, dass sich die Ehefrau nach ihrer Einreise in die Schweiz (3. Juli 2017) bis im Oktober 2017 überhaupt um eine Arbeitsstelle bemüht habe. Die anschliessend erfolgten Bewerbungen seien zudem ungenügend, weshalb die Vermutung der Verwertbarkeit der Erwerbsfähigkeit bis Dezember 2017 nicht widerlegt worden sei. Das kantonale Gericht hat ein hypothetisches Einkommen von Fr. 51'661.- berücksichtigt und davon Fr. 31'296.- als anrechenbares Einkommen betrachtet.