Citation: 4A_162/2020 E. 6.2

6.2. Die Beschwerdeführer machen geltend, der Beschwerdeführer habe glaubhaft ausgesagt, der Ofen sei ohne Backbleche geliefert worden. Die Vorinstanz habe es pflichtwidrig unterlassen, dieses Beweismittel in ihre Erwägungen einzubeziehen. Da der Beschwerdeführer von der Erstinstanz als glaubwürdig beurteilt worden sei und die Vorinstanz diesen Befund nicht in Zweifel gezogen habe, komme seinen Aussagen entscheidendes Gewicht zu. Zudem hätten die Beschwerdeführer aufgezeigt, dass sie in Deutschland Backbleche gekauft hätten. Damit setzen die Beschwerdeführer den Erwägungen der Vorinstanz bloss ihre eigene Sicht der Dinge entgegen, ohne auch nur ansatzweise aufzuzeigen, inwiefern die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen geradezu unhaltbar sein sollten (vgl. E. 3.2 hiervor). Zudem übersehen sie, dass es in erster Linie auf die Glaubhaftigkeit der einzelnen Aussagen ankommt und nicht auf die allgemeine Glaubwürdigkeit der befragten Person (vgl. BGE 133 I 33 E. 4.3 S. 45).