Citation: 6P.106/2005 15.11.2005 E. A

A.________ nahm als Inhaber des Reisebüros "X.________" von 1995 bis 2002 von rund 50 zum Teil langjährigen Kunden Geldbeträge zwischen Fr. 740.-- bis Fr. 250'000.-- entgegen. Statt diese Gelder vertragsgemäss für den Einkauf von Reisen, für Anlagen oder Überweisungen nach Italien einzusetzen, verwendete er sie ab Sommer 2001, als er zunehmend in finanzielle Schwierigkeiten geriet, in eigenem Interesse. Am 5. September 2002 wurde über die Firma der Konkurs eröffnet. Im Mai 2002 fertigte A.________ eine fiktive Bank-Belastungsanzeige an und sandte sie einer Kundin in der Absicht, diese hinhalten und eine Schuld- bzw. Konkursbetreibung gegen sich aufhalten oder zumindest verzögern zu können. Für sein nach kaufmännischer Art geführtes Reisebüro erstellte A.________ per 2001 und 2002 weder eine ordnungsgemässe Buchführung noch Bilanzen.