Citation: 1C_201/2022 E. 1.3

1.3. Die Vorinstanz erachtete sämtliche Häuser als selbständig beurteilbar. Während die Häuser A und B bewilligungsfähig seien, treffe dies für Haus C nicht zu. Dementsprechend wies die Vorinstanz die Sache in diesem Punkt zur Fortsetzung des Verfahrens im Sinn der Erwägungen an die BVE zurück. Während das angefochtene Urteil über die Häuser A und B offensichtlich einen Endentscheid im Sinne von Art. 90 ff. BGG darstellt, ist es fraglich, ob dies hinsichtlich Haus C ebenfalls zutrifft: Gemäss Art. 90 und 91 BGG ist die Beschwerde gegen End- und Teilentscheide zulässig. Gegen Vor- und Zwischenentscheide ist sie nur nach den Voraussetzungen der Art. 92 und 93 BGG zulässig. Rechtsprechungsgemäss sind Rückweisungsentscheide, mit denen eine Sache zur neuen Entscheidung an die Vorinstanz zurückgewiesen wird, grundsätzlich Zwischenentscheide, die nur unter den genannten Voraussetzungen beim Bundesgericht angefochten werden können (BGE 143 III 290 E. 1.4; 140 V 282 E. 2; 138 I 143 E. 1.2; 133 V 477 E. 4.2), selbst wenn damit über materielle Teilaspekte der Streitsache, nicht aber über eines der Beschwerdebegehren abschliessend befunden wird (vgl. BGE 142 II 20 E. 1.4; 134 II 137 E. 1.3.2). Anders verhält es sich, wenn der unteren Instanz, an welche zurückgewiesen wird, kein Entscheidungsspielraum mehr verbleibt und die Rückweisung nur noch der Umsetzung des oberinstanzlich Angeordneten dient (BGE 144 III 253 E. 1.4; 142 II 20 E. 1.2; 138 I 143 E. 1.2). Das Verwaltungsgericht hat die Sache betreffend Haus C im Sinn der Erwägungen an die Vorinstanz zurückgewiesen. Es begründet dies insbesondere mit dem Umstand, dass es aufgrund des mangelhaft festgestellten Sachverhalts betreffend der Hauptnutzfläche nicht abschliessend beurteilen könne, ob Haus C bewilligungsfähig sei oder nicht. Es handle sich bei der Feststellung und Berechnung der Hauptnutzflächen bestehend und neu um eine technische Fragestellung, die sich im bisherigen Verfahren nicht gestellt habe. Dabei werde die BVD auch über die Beweisanträge der Beschwerdeführenden zu befinden haben. Unter diesen Umständen verfügt diese weiterhin über einen Entscheidungsspielraum zur Bewilligungsfähigkeit der Baute, weshalb von einem Zwischenentscheid auszugehen ist