Citation: 5A_248/2021 E. 1

A.________ und B.________ sind die unverheirateten und getrennt lebenden Eltern der 2016 geborenen C.________, für welche kurz nach der Geburt eine Erziehungsbeistandschaft errichtet wurde. Mit Entscheid vom 21. November 2017 stellte das Familiengericht Lenzburg das Kind unter die alleinige elterliche Sorge und Obhut der Mutter. Eine Beschwerde des Vaters blieb erfolglos. Nachdem der Vater beantragt hatte, der Mutter sei die Erziehungsfähigkeit abzusprechen und diese ihrerseits die Sistierung der Besuchskontakte verlangt hatte, setzte das Familiengericht Aarau mit Entscheid vom 5. Februar 2019 an jedem zweiten Samstag einen begleiteten Besuchskontakt von 3 Stunden fest. In seinem Verlaufsbericht vom 17. Juli 2019 hielt der Beistand fest, das Besuchsrecht könne nicht umgesetzt werden, weil der Vater jegliche Kommunikation verweigere und alle Kontaktversuche ignoriere. Auf Verlangen des Vaters setzte das Familiengericht Aarau am 6. September 2019 eine neue Beiständin ein. Am 27. November 2019 beantragte der Vater sinngemäss eine Abänderung des mit Entscheid vom 5. Februar 2019 festgelegten Besuchsrechts. Die Beiständin berichtete, der Vater habe alle Einladungen zu Erstgesprächen ausgeschlagen; gleichzeitig beharre er auf der Umsetzung des Besuchsrechts und beschuldige sie, nicht das Nötige zu unternehmen. Ausserdem verlange er die Organisation eines Besuchsortes auf halbem Weg und die Finanzierung seiner Anreise. Nach vorangegangener entsprechender Information der Parteien hob das Familiengericht Aarau mit Entscheid vom 29. Juli 2020 die Beistandschaft auf, weil sie nicht zielführend sei, und berechtigte den Vater, das Kind jeden zweiten Samstag unbegleitet bei sich auf Besuch zu nehmen, zuerst von 14-17 Uhr, ab September 2021 von 10-17 Uhr und ab September 2022 an jedem zweiten Wochenende von Samstag, 10 Uhr, bis Sonntag, 17 Uhr. Im Rahmen der von der Mutter erhobenen Beschwerde entzog das Obergericht des Kantons Aargau mit Entscheid vom 15. Februar 2021 dem Vater das Recht auf persönlichen Verkehr gestützt auf Art. 274 Abs. 2 ZGB. Mit Beschwerde vom 29. März 2021 verlangt der Vater, der obergerichtliche Entscheid soll aufgehoben und derjenige des Familiengerichtes unverändert rechtskräftig und vollstreckbar werden.