Citation: I 45/02 31.01.2003 E. 5

In medizinischer Hinsicht ist unbestritten, dass der Beschwerdeführer zumindest nicht mehr in der Lage ist, im früheren Umfang körperlich schwere Arbeiten auszuführen. 5.1 Der operierende Arzt Dr. med. X.________, Spezialarzt FMH für Neurochirurgie, nannte in seinem Bericht vom 31. August 2000 als Diagnose eine Schmerzverarbeitungsstörung bei Status nach Diskushernienoperation L5/S1 rechts und Status nach Verschluss einer postoperativen Liquorfistel. Er gab an, zur Zeit stehe eindeutig die Schmerzverarbeitungsstörung im Vordergrund. Bestehende unbedeutende radikuläre Restdefizite sollten sich aus neurochirurgischer Sicht bei einer angepassten Arbeit nicht negativ auswirken. Er schätzte die Arbeitsunfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit auf 100 % bis zum 30. April 2000 und 50 % bis zum 21. Mai 2000. 5.2 Die Ärzte der Klinik M.________, wo sich der Versicherte vom 27. Juni bis 17. Juli 2000 zur stationären Rehabilitation aufhielt, bestätigten die Diagnose eines chronischen Schmerzsyndroms (ICD-10: F45.4) mit den genannten Ursachen und Folgen. Sie schrieben den Patienten bis zur Neubeurteilung für zwei Wochen arbeitsunfähig (Bericht vom 11. August 2000). 5.3 Der Hausarzt Dr. med. R.________, Facharzt FMH für Innere Medizin, erachtete den Versicherten in seiner angestammten Tätigkeit für eine nicht absehbare Zeit zu 100 % arbeitsunfähig; auch sah er bei dem rapportierten Schmerzsyndrom keine real verwertbare Restarbeitsfähigkeit (Bericht vom 29. September 2000).