Citation: 4A_125/2021 E. B

Am 14. September 2015 beantragte der Kläger beim damaligen Bezirksgericht Hinterrhein (heute: Regionalgericht Viamala), die Beklagten seien unter solidarischer Haftung zu verpflichten, ihm Fr. 70'000.-- nebst Zins zu bezahlen. Mit Urteil vom 9. November 2016, schriftlich begründet mitgeteilt am 23. August 2017, wies das Regionalgericht die Klage ab. Eine dagegen gerichtete Berufung wies das Kantonsgericht von Graubünden mit Urteil vom 8. Februar 2021 ab. Es erwog zusammenfassend, der Unfall sei darauf zurückzuführen, dass der Kläger die expliziten Anweisungen der Leiterinnen missachtet habe. Daran ändere grundsätzlich nichts, dass sein Bruder und F.________ dasselbe getan hätten. Aufgrund seines Alters habe von ihm erwartet werden dürfen, dass er sich an die Weisungen der Leiterpersonen halten würde. Den Beklagten könne keine unfallkausale Sorgfaltspflichtverletzung vorgeworfen werden. Damit stelle sich auch die Frage nach der Unterbrechung des Kausalzusammenhangs nicht.