Citation: 6B_823/2024 E. 1.3

1.3. Die vorstehend zusammengefassten Erwägungen der Vorinstanz sind überzeugend. Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, begründet weder Willkür noch sonst eine Verletzung von Bundesrecht. So ist unbestritten und erstellt, dass die Beschwerdegegnerin 2 zweimal durch die Polizei, einmal durch die Staatsanwaltschaft und durch die Erstinstanz befragt wurde. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers schadet es nicht, dass die Vorinstanz keine neuerliche Befragung von ihr durchführte. Er verkennt, dass das Rechtsmittelverfahren grundsätzlich auf den im Vor- und im erstinstanzlichen Hauptverfahren erhobenen Beweisen beruht (Art. 389 Abs. 1 StPO). Die Rechtsmittelinstanz hat zwar die erforderlichen zusätzlichen Beweise zu erheben (Art. 389 Abs. 3 StPO). Ob das Sachgericht zu Recht auf weitere Beweismassnahmen verzichtet hat, ist indes eine Frage der antizipierten Beweiswürdigung, was das Bundesgericht nur unter dem Gesichtspunkt der Willkür prüft (BGE 146 III 73 E. 5.2.2). Dass der Verzicht der Vorinstanz auf eine weitere Befragung der Beschwerdegegnerin 2 willkürlich wäre, begründet der Beschwerdeführer nicht und ist nicht ersichtlich. Im Gegenteil. Es liegen mehrere tatnahe Aussagen der Beschwerdegegnerin 2 vor, und dem angefochtenen Entscheid ist zu entnehmen, dass sie bereits vor Erstinstanz - verständlicherweise - Erinnerungslücken aufwies. Von einer neuerlichen Befragung der Beschwerdegegnerin 2 wären daher keine weiteren Erkenntnisse zu erwarten gewesen. Der Verzicht darauf ist nachvollziehbar. Der Beschwerdeführer legt auch nicht dar, weshalb ein aussagepsychologisches Gutachten über die Beschwerdegegnerin 2 erforderlich gewesen sein soll. Darauf ist nicht einzugehen. Sodann kann offen bleiben, ob der Einwand des Beschwerdeführers zutrifft, wonach im Arztbericht vom 9. November 2020, entgegen der Annahme der Vorinstanz, keine Stauungspunkte am Hals der Beschwerdegegnerin 2 vermerkt wurden. So oder anders ist diese Tatsache nicht geeignet, die vorinstanzliche Beweiswürdigung mit Bezug auf den angeklagten Sachverhalt bzw. Tatvorwurf als willkürlich auszuweisen. Dies gilt insbesondere für die Würdigung der Aussagen der Beschwerdegegnerin 2, welche die Vorinstanz überzeugend als lebensecht beurteilt und darauf abstellt. Entgegen der Darstellung des Beschwerdeführers trifft es im Übrigen nicht zu, dass die Vorinstanz die Aussagen der Beschwerdegegnerin 2 mit dem angeblichen Beweis eines Hämatoms an deren Hals abstimmen würde, um sie als glaubhaft zu qualifizieren. Auch bestreitet der Beschwerdeführer die festgestellten DNA-Spuren am Hals der Beschwerdegegnerin 2 nicht. Diese sprechen ebenfalls für den angeklagten Sachverhalt. Der Beschwerdeführer begründet schliesslich weder Willkür, indem er den Beweisgehalt der Konversation der Beschwerdegegnerin 2 mit ihrer Mutter und einem Freund in Zweifel zieht, noch, wenn er vorbringt, seine Aussagen seien unter Berücksichtigung der falsch gewürdigten objektiven Beweise schlüssig. Er zeigt ebenso wenig auf, weshalb ihn die Beschwerdegegnerin 2 zu Unrecht einer schweren Straftat bezichtigen sollte oder von ihrem Bekannten zur Anzeige gedrängt worden wäre. Die Vorinstanz verneint ein Belastungsmotiv überzeugend. Dies gilt gleichfalls für die behauptete Verwechslung mit einer früheren Tat zum Nachteil der Beschwerdegegnerin 2. Auch in diesem Zusammenhang war ein aussagepsychologisches Gutachten entbehrlich. Jedenfalls erfolgte der vorinstanzliche Verzicht darauf ohne Willkür.