Citation: 2C_565/2023 E. 5.4

5.4. Insgesamt wiegt das Verschulden des Beschwerdeführers - gerade angesichts der betroffenen Rechtsgüter, namentlich Leib und Leben und die sexuelle Integrität des Opfers - schwer. Zudem hat der Beschwerdeführer auch in der Vergangenheit schon erheblich (und gegen wichtige Rechtsgüter) delinquiert, wenn auch weniger gravierend und vor mittlerweile relativ langer Zeit. Zwar hat er sich in den Jahren seit der letzten Deliktbegehung nichts Gravierendes zu Schulden kommen lassen; gleichzeitig wurde er auch früher schon rückfällig. Angesichts der Tatschwere und der wiederholten (erheblichen) Straffälligkeit gegen hochwertige Rechtsgüter besteht ein so erhebliches öffentliches Wegweisungsinteresse, dass dieses in einer Gesamtbetrachtung die ebenfalls gewichtigen privaten und insbesondere familiären Interessen am Verbleib des Beschwerdeführers in der Schweiz überwiegt.