Citation: 6B_1028/2022 E. 4.3.2

4.3.2. Ausgangspunkt für die Strafzumessung bilde die Urkundenfälschung, welche zwar wie die Erschleichung einer falschen Beurkundung mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe bestraft werde, aber vorliegend am schwersten wiege. Tatbestandsmässig und objektiv verschuldensbegründend sei, dass der Beschwerdeführer als einzelzeichnungsberechtigter Verwaltungsrat der B.________ AG einen inhaltlich unwahren Kapitalerhöhungsbericht erstellt und unterzeichnet habe. Darin habe er wahrheitswidrig bestätigt, dass die zur Verrechnung anstehende Forderung tatsächlich existiere, vollständig geeignet, erfüllbar und fällig sei, obwohl er zu diesem Zeitpunkt Fr. 800'000.-- an die B.________ Holding AG zurücküberwiesen habe. Dadurch sei ihm eine fingierte Kapitalerhöhung im Umfang von Fr. 800'000.-- gelungen. Als Treuhänder habe er ein besonderes Vertrauen genossen, was er ebenso ausgenutzt habe, wie seine Funktion als einzelzeichnungsberechtigter Verwaltungsrat. Selbst für das Finanzinstitut D.________ seien die von ihm getätigten Transaktionen nicht logisch gewesen, weshalb es zu Alertmeldungen gekommen sei. Für Dritte seien die von ihm getätigten Geldverschiebungen umso weniger durchschaubar gewesen. Das Vorgehen des Beschwerdeführers sei hinterhältig und durchtrieben gewesen. Er habe die Urkundenfälschung direktvorsätzlich begangen. Insgesamt erweise sich das Verschulden (noch) als leicht. Es rechtfertige sich eine Einsatzstrafe von 14 Monaten bzw. 420 Strafeinheiten.