Citation: 1C_106/2018 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz hat erwogen, der in § 29 des Planungs- und Baugesetzes des Kantons Zug vom 26. November 1998 (PBG/ZG; BGS 721.11) verankerte Arealbebauungsplan weiche nicht entscheidend von der Grundordnung der kommunalen Bauvorschriften ab. Aus diesem Grund handle es sich bei ihm nicht um einen Sondernutzungsplan und unterliege er nicht der Genehmigung durch den Regierungsrat. Vielmehr könne der Arealbebauungsplan im Baubewilligungsverfahren vom Gemeinderat beschlossen werden. Gemäss § 32 Abs. 1 Iit. b der Bauordnung der Stadt Zug könne - ohne Einschränkung auf bestimmte Zonenarten - die zonengemässe Ausnutzung oder Baumasse um bis zu 20 % erhöht werden. Diese Voraussetzung sei vorliegend eingehalten. Die von den Beschwerdeführern erhobene Rüge der Verletzung von Art. 26 RPG erweise sich als unbegründet (vgl. angefochtenes Urteil E. 4a).