Citation: 5P.427/2006 06.12.2006 E. 2

Nach Art. 90 Abs. 1 lit. b OG muss die Beschwerdeschrift die wesentlichen Tatsachen und eine kurz gefasste Darstellung darüber enthalten, welche verfassungsmässigen Rechte bzw. welche Rechtssätze und inwiefern sie durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sind. Das Bundesgericht prüft nur klar und detailliert erhobene und, soweit möglich, belegte Rügen (Rügeprinzip; vgl. BGE 125 I 71 E. 1c S. 76; 129 I 185 E. 1.6 S. 189; 130 I 258 E. 1.3 S. 262). Allgemeine Vorwürfe ohne eingehende Begründung dafür, inwiefern welches verfassungsmässige Recht verletzt sein soll, genügen den gesetzlichen Anforderungen von Art. 90 Abs. 1 lit. b OG nicht (BGE 117 Ia 10 E. 4b). Ebenso wenig tritt es auf rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid ein (BGE 125 I 492 E. 1b S. 495; 130 I 258 E. 1.3 S. 262). 2.1 Der Beschwerdeführer bezeichnet das angefochtene Urteil als gegen Art. 5 sowie 29 BV verstossend. Er zeigt in der Begründung der staatsrechtlichen Beschwerde indes nicht auf, inwiefern diese Bestimmungen durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sein sollen. Darauf ist nicht einzutreten. 2.2 Der Beschwerdeführer bestreitet nicht, um den Termin zur Leistung der Parteikostensicherheit gewusst zu haben, trägt aber vor, der am 13. Juni 2006 bei Gericht hinterlegte Geldbetrag habe sogar schneller verbucht werden können, als wenn es am letzten Tag der Frist, am 12. Juni 2006, bei der Post einbezahlt worden wäre. Seiner Ansicht nach soll im Lichte des Vertrauensschutzes (Art. 9 BV) der Auffassung des Erstrichters ohne Not gefolgt und die Frist als eingehalten betrachtet werden können. Das Obergericht hat indes dafür gehalten, der Vertrauensschutz komme im vorliegenden Fall nicht zum Tragen; der durch einen Anwalt vertretene Beschwerdeführer habe gewusst, dass die Kanzleimitarbeiterin nicht befugt gewesen sei, am Telefon prozessleitende Verfügungen zu erlassen und eine Fristerstreckung zu gewähren bzw. die angedrohten Folgen einer Fristversäumnis aufzuheben. Mit dieser Begründung setzt sich der Beschwerdeführer nicht auseinander. Insoweit ist auf die staatsrechtliche Beschwerde nicht einzutreten.