Citation: 8C_73/2020 E. A

A.a. Der 1979 geborene A.________ war als Elektromonteurgehilfe bei der B.________ AG angestellt und in dieser Eigenschaft bei der Suva (Schweizerische Unfallversicherungsanstalt) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert, als er am 25. Februar 2009 auf einer Treppe ausrutschte und sich dabei am linken Knie verletzte (vgl. Schadenmeldung UVG vom 2. März 2009). Die Suva erbrachte hierfür die gesetzlichen Leistungen. Anfang Mai 2009 wurde die Behandlung abgeschlossen und am 11. Mai 2009 nahm der Versicherte seine Arbeit wieder zu 100 % auf. A.b. In der Folge erlitt A.________ weitere Unfälle. Am 22. August 2010 zog er sich bei einem Selbstunfall mit seinem Auto neben anderen Verletzungen eine Schädelbasisfraktur zu. Die Suva richtete für die Folgen dieses Unfalls die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung und Taggeld) aus. Da der Versicherte den Unfall mit einem nicht betriebssicheren Fahrzeug verursacht und unter Einfluss von Alkohol sowie THC gestanden hatte, kürzte sie die Taggeldleistungen um 30 % (Verfügung vom 17. Januar 2011). Diese Verfügung erwuchs unangefochten in Rechtskraft. A.c. Im Rahmen der weiteren erwerblichen und medizinischen Abklärungen zog die Suva die Akten der IV-Stelle bei. Sie holte zudem ein interdisziplinäres Gutachten der C.________ AG, Polydisziplinäre Begutachtungsstelle (MEDAS), ein. Die beiden Experten PD Dr. med. D.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, und Dr. med. E.________, Facharzt für Neurologie, erstatteten ihre Teilgutachten am 28. Mai und 22. Juni 2015 und nahmen am 5. und 18. April 2016 zu Ergänzungsfragen Stellung. Die Suva veranlasste im Weiteren Untersuchungen und Beurteilungen durch ihre Versicherungsmediziner in den Disziplinen Psychiatrie (Untersuchungsberichte vom 29. September 2014 und 10. April 2017), Ophthalmologie (Bericht vom 15. April 2016) und Oto-Rhino-Laryngologie (ORL; Bericht vom 5. Mai 2017). Daraufhin kündigte sie A.________ mit Mitteilung vom 9. Mai 2017 den Fallabschluss mit Einstellung der Heilkosten- und Taggeldleistungen per 30. Juni 2017 an. Mit Verfügung vom 15. September 2017 sprach sie dem Versicherten für die verbliebenen Folgen der beiden Unfallereignisse vom 25. Februar 2009 und 22. August 2010 ab dem 1. Juli 2017 eine Invalidenrente basierend auf einem Invaliditätsgrad von 13 % sowie eine Integritätsentschädigung bei einer Integritätseinbusse von 35 % zu, wobei die den Unfall vom 22. August 2010 betreffenden Leistungen gekürzt wurden. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 15. Januar 2019 fest.