Citation: U 98/02 17.11.2003 E. 3

3.1 Gemäss Austrittsbericht der Klinik G.________ vom 2. Dezember 1997 kann die linke (dominante) Hand nur sehr beschränkt als Hilfs- und Haltehand eingesetzt werden. Tätigkeiten über Kopf sind mit dem linken Arm nur vereinzelt möglich. Heben und Tragen von Lasten ist sowohl mit der linken wie auch mit der rechten Hand nicht möglich. Geeignete Tätigkeiten könnten ganztags ausgeübt werden. Falls die linke Hand nur gelegentlich eingesetzt werden müsse, könne eine volle Leistung erbracht werden. Bei häufigerem Einsatz wären vermehrt Pausen einzuschalten. Die Tätigkeit als Bauarbeiter sei dem Versicherten nicht mehr zumutbar. Auch eine Wiederaufnahme des Nebenerwerbs als Reiniger sei kaum mehr möglich. Kreisarzt Dr. med. H.________, welcher den Beschwerdeführer am 26. Januar 1998 untersucht hatte, erachtete leichte Montagearbeiten als zumutbar, bei denen mit der linken Hand keine grossen Gewichte gehoben werden müssten, und bei denen keine Bewegungen im Handgelenk links erforderlich seien. Denkbar sei auch ein Einsatz beim Bedienen von automatischen und halbautomatischen Maschinen, bei Überwachungsarbeiten und Portierdiensten. Vermieden werden müssten Tätigkeiten, bei denen der Versicherte auf die Beweglichkeit im linken Handgelenk angewiesen sei oder die das Tragen von Lasten über 1 bis 2 kg mit der linken Hand beinhalteten. Im Bericht vom 15. Dezember 2000 ging Dr. med. F.________ von einer Verschlechterung des Zustandes an der linken Hand aus und bezeichnete aus diesem Grunde auch leichte Montagearbeiten als unzumutbar. Bereits am 12. Januar 2001 berichtete er jedoch von einer deutlichen Besserung. Dr. med. I.________ ging daher in seiner ärztlichen Beurteilung vom 8. Februar 2001 von einer lediglich vorübergehenden Störung aus, deren Unfallkausalität lediglich als möglich bezeichnet werden könne. 3.2 Entgegen den Ausführungen des Versicherten folgt aus den medizinischen Akten nicht, dass das linke Handgelenk praktisch unbrauchbar geworden ist. Nach den Arztberichten verhält es sich vielmehr so, dass er bezüglich der linken Hand zwar eingeschränkt ist, diese aber, wenn auch in stark reduziertem Masse, einzusetzen vermag. Wenn die Vorinstanz leichte, leidensangepasste Arbeiten, bei denen links keine grossen Gewichte gehoben und keine Bewegungen im Handgelenk erfolgen müssen, für zumutbar bezeichnet hat, lässt sich dies angesichts der medizinischen Befunde nicht beanstanden. Nicht gefolgt werden kann dem Beschwerdeführer, soweit er unter Verweis auf die Stellungnahme von Dr. med. K.________ vom ärztlichen Dienst der Invalidenversicherung vom 9. Februar 2001 geltend macht, Probleme an der linken Schulter würden seine Leistungsfähigkeit zusätzlich einschränken. Im Austrittsbericht der Klinik G.________ vom 2. Dezember 1997 werden zwar muskuläre Schmerzen am linken Schultergürtel erwähnt. Im Zeitpunkt der kreisärztlichen Abschlussuntersuchung vom 26. Januar 1998 waren diese muskulären Beschwerden gemäss den Feststellungen des Dr. med. H.________ indessen vollständig verschwunden. Dr. med. F.________ gegenüber klagte der Versicherte gemäss Bericht vom 15. Dezember 2000 lediglich über Schmerzen im Bereich der linken Hand. Bei der Untersuchung fand der Arzt freie Ellbogen- und Schultergelenke.