Citation: 8C_52/2009 16.06.2009 E. 4.2

4.2.1 Entgegen den Vorbringen der Beschwerdeführerin genügt die Annahme eines HWS-Schleudertraumas für sich allein selbst dann nicht zur Bejahung des Kriteriums der Schwere oder besonderen Art der erlittenen Verletzung, wenn eine Häufung der dafür typischen Symptome vorliegt. Es bedarf hiezu praxisgemäss einer besonderen Schwere der typischen Beschwerden oder besonderer Umstände, welche das Beschwerdebild beeinflussen können (SVR 2007 UV Nr. 26 S. 86, U 339/06, E. 5.3; RKUV 2005 Nr. U 549 S. 236, U 380/04, E. 5.2.3 mit Hinweisen). Diese können beispielsweise in einer beim Unfall eingenommenen besonderen Körperhaltung und den dadurch bewirkten Komplikationen bestehen (SVR 2007 UV Nr. 26 S. 86, U 339/06, E. 5.3; RKUV 2003 Nr. U 489 S. 357, U 193/01, E. 4.3 mit Hinweisen). Auch erhebliche Verletzungen, welche sich die versicherte Person neben dem Schleudertrauma, der äquivalenten Verletzung der HWS oder dem Schädel-Hirntrauma beim Unfall zugezogen hat, können bedeutsam sein (BGE 134 V 109 E. 10.2.2 S. 127 f.). Solche Umstände liegen hier nicht vor. 4.2.2 Auch in Berücksichtigung der alternativ- oder komplementärmedizinischen Behandlung in Traditioneller Chinesischer Medizin im Jahre 2007 kann von einer fortgesetzt spezifischen, belastenden ärztlichen Behandlung nicht die Rede sein. Bereits anlässlich des Rehabilitationsaufenthalts in der Klinik A.________ konnte eine deutliche Verbesserung der Symptomatik erreicht werden (vgl. Abschlussbericht vom 23. Januar 2007). Die von dieser Klinik einzig empfohlene ambulante Physiotherapie zwecks muskulärer Stabilisation wurde laut Berichten des behandelnden Hausarztes Dr. med. M.________ vom 2. April, 18. Mai und 19. Juni 2007 nicht mehr weitergeführt (vgl. auch Bericht des SUVA-Kreisarztes Dr. med. R.________ vom 7. März 2007), sondern durch Abgabe von Analgetika ersetzt (Bericht des Dr. med. M.________ vom 15. Januar 2008). 4.2.3 Hinsichtlich des vorinstanzlich als erfüllt betrachteten unfallbedingten Adäquanzkriteriums der erheblichen Beschwerden macht die Beschwerdeführerin keine besondere Ausprägung geltend, weshalb ohne weiteres auf den angefochtenen Entscheid verwiesen werden kann. 4.2.4 Schliesslich kann offen bleiben, ob das kantonale Gericht zu Unrecht von der Annahme ausgegangen ist, es sei der Versicherten aus betrieblichen Gründen verwehrt gewesen, das Arbeitspensum von 40 oder 50 % zu steigern. Selbst wenn eine erhebliche Arbeitsunfähigkeit trotz ausgewiesener Anstrengungen angenommen würde, lägen gesamthaft betrachtet nur zwei der praxisgemäss massgebenden unfallbezogenen Adäquanzkriterien vor, was zur Bejahung des adäquaten Kausalzusammenhangs der mittelschweren, an der Grenze zu den leichten Unfällen liegenden Heckauffahrkollision vom 30. Juni 2006 mit den über den 15. April 2008 geltend gemachten gesundheitlichen Beeinträchtigungen nicht genügt.