Citation: 7B_577/2024 E. 4.4

4.4. Schliesslich rügt der Beschwerdeführer auch noch eine Verletzung seines rechtlichen Gehörs bzw. der richterlichen Begründungspflicht, da sich die Vorinstanz mit seiner Argumentation betreffend den Haftgrund der Fluchtgefahr nicht ausreichend auseinandergesetzt habe. Die Rüge der Verletzung von Art. 29 Abs. 2 BV erweist sich ebenfalls als unbegründet. Dem angefochtenen Entscheid (S. 4-10, E. II/3.1- 3.7) lassen sich die wesentlichen Erwägungen entnehmen, weshalb das Obergericht derzeit von einer erheblichen Fluchtgefahr ausgeht. Dabei musste sich die Vorinstanz nicht mit sämtlichen Einwendungen und Vorbringen des Beschwerdeführers ausdrücklich und im Einzelnen befassen. Dieser legt auch nicht dar, inwiefern die Begründung des angefochtenen Entscheides es ihm faktisch verunmöglicht hätte, den Beschwerdeweg ans Bundesgericht wirksam zu beschreiten. Dass die Vorinstanz seiner Argumentation inhaltlich nicht gefolgt ist, verletzt seinen Anspruch auf rechtliches Gehör nicht.