Citation: 8C_387/2018 E. A

A.________, geboren 1961, ist Linkshänderin und arbeitete seit 1. Oktober 1994 in einem Vollzeitpensum als Dentalhygienikerin. In dieser Eigenschaft war sie bei der Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft AG (nachfolgend: Allianz oder Beschwerdegegnerin) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten versichert. Am 30. Juli 1995 rutschte sie aus und stürzte auf ihre linke Hand, wobei sie sich den Daumen der linken Hand überdrehte. Die Allianz kam für die Heilbehandlung auf und richtete ein Taggeld aus. Für die dauerhaft verbleibenden Restfolgen des Unfalles sprach die Allianz der Versicherten ab 1. Juli 2000 eine Invalidenrente basierend auf einem Invaliditätsgrad von 40 % sowie eine Integritätsentschädigung basierend auf einer Integritätseinbusse von 10 % zu (Verfügung vom 16. November 2001). Von der Invalidenversicherung bezieht A.________ gemäss Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts (heute: sozialrechtliche Abteilungen des Bundesgerichts) I 647/00 vom 4. Oktober 2001 mit Wirkung ab 1. Juli 1996 eine Viertelsrente. 2014 machte A.________ revisionsweise eine Verschlimmerung ihres Gesundheitszustandes geltend. Die Allianz leitete daraufhin eine polydisziplinäre Begutachtung ein. Die Schulthess Klinik in Zürich erstattete ihr Gutachten am 11. September 2015 (nachfolgend: Schulthess-Gutachten). Zu weiteren Fragen nahmen die Experten am 23. Mai 2016 Stellung (nachfolgend: Schulthess-Ergänzungsbericht). Gestützt darauf hob die Allianz die Invalidenrente per 31. Juli 2016 auf (Verfügung vom 28. Juni 2016). Sie verneinte darüber hinaus anhaltende, anspruchsbegründende, adäquat-kausale Unfallrestfolgen und hielt mit Einspracheentscheid vom 29. Juni 2017 daran fest.