Citation: 6B_799/2024 E. 4.3.2

4.3.2. Die Vorinstanz stellt fest, der Beschwerdeführer sei gemäss eigenen Angaben wieder angestellt und verdiene Fr. 5'500.-- bis Fr. 6'000.-- netto pro Monat. Seiner Ex-Frau bezahle er monatlich EUR 500.-- für seinen in Spanien lebenden Sohn. Sodann komme er für den Unterhalt seiner bei ihm lebenden Tochter auf, schulde seinem Schwiegervater EUR 2'000.-- und habe ein Sparkonto sowie ein Haus in Spanien. Die Vorinstanz legt der Berechnung des Tagessatzes in zutreffender Weise das aktuelle Nettoeinkommen von Fr. 5'500.-- zugrunde. Dass der Beschwerdeführer nur Unterhaltsbeiträge für seinen Sohn leistet, nicht aber für seine Ex-Frau, übergeht die Vorinstanz zu seinen Gunsten. Sie erwägt, dabei handle es sich nicht um eine Tatsache im Sinne von Art. 391 Abs. 2 Satz 2 StPO. Folglich sei der von der Erstinstanz diesbezüglich gewährte Abzug von 15 % in Anwendung des Verschlechterungsverbots auch im Berufungsverfahren zu berücksichtigen. Gleiches gelte für den Pauschalabzug von 20 % und die praxisgemässen Abzüge für die Kinder des Beschwerdeführers. Mit dieser Kalkulation gelangt die Vorinstanz zu einem abgerundeten Tagessatz von Fr. 80.--.