Citation: 2P.38/2007 05.02.2008 E. 4

Die Beschwerdeführer bringen weiter vor, das Verwaltungsgericht habe für seinen Entscheid allein auf das Gutachten des schulpsychologischen Beratungsdiensts abgestellt und sich mit dem Inhalt ihres "Privatgutachtens" überhaupt nicht auseinandergesetzt; diese einseitige Berücksichtigung von Beweisen verletze das Willkürverbot (vgl. BGE 127 I 38 E. 2a S. 41). Mit dieser Argumentation übersehen die Beschwerdeführer, dass es das Verwaltungsgericht klar und deutlich abgelehnt hat, die Tauglichkeit der Hochbegabtenförderung der öffentlichen Schule generell und ohne konkrete Erfahrungen zu verneinen. Mit Blick darauf, dass das kantonale Recht hochbegabten Kindern zwar einen Anspruch auf besondere Förderungsmassnahmen, nicht aber auf die bestmögliche Schulung gewährt und deshalb eine mit öffentlichen Mitteln unterstützte Privatschulung nur als "ultima ratio" zulässt, leuchtet dies ein. Zudem handelt es sich bei den "Erläuterungen zum Kurzbericht" von D.________ nicht um ein eigentliches Gutachten, sondern bloss um ein kurzes, aus einigen wenigen Sätzen bestehendes Schreiben. Eine eingehendere Auseinandersetzung mit dessen Inhalt war - obschon mit Blick auf die allgemeine Begründungspflicht von Art. 29 Abs. 2 BV an sich wünschenswert - verfassungsrechtlich nicht zwingend erforderlich. Diesbezüglich ist weiter zu beachten, dass die Einschätzung von D.________ auf der falschen Annahme beruht, C.________ wäre in der öffentlichen Schule bloss in den Genuss einer einzigen Förderungslektion mit einer besonderen Lehrkraft für Hochbegabte gekommen, während es in Tat und Wahrheit immerhin deren drei gewesen wären. Dieser Mangel reduziert die Überzeugungskraft ihrer Beurteilung nicht unwesentlich; bereits deswegen kann von einer Verletzung des Willkürverbots keine Rede sein, wenn das Verwaltungsgericht der Empfehlung des schulpsychologischen Beratungsdiensts folgend eine vorgängige Teilnahme an der schuleigenen Hochbegabtenförderung für angebracht erachtet hat.