Citation: 2F_28/2023 E. 1.1

1.1. A.________ ist der Vater der minderjährigen B.________, welche seit dem Schuljahr 2015/2016 eine Zürcher Privatschule besucht. Nach der Trennung der unverheirateten Eltern meldete A.________ die Tochter am 16. August 2022 ohne Einverständnis der ebenfalls sorge- und allein obhutsberechtigten Mutter für den Übertritt von der Privatschule in die öffentliche Schule an, weil sie die Voraussetzungen für die Absolvierung des Grundschulunterrichts in einer fremdsprachigen Privatschule nicht mehr erfüllen würde. Daraufhin wurde die Tochter im September 2022 durch die örtliche Kreisschulbehörde der öffentlichen Schule zugeteilt. Dieser Entscheid wurde vom Präsident der Kreisschulbehörde und des Bezirksrats der Stadt Zürich geschützt. Auf Beschwerde der Tochter, vertreten durch die Mutter, hin hob das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich mit Urteil vom 11. Mai 2023 die Einsprache- und Rekursentscheide auf und gestattete der Tochter, den obligatorischen Schulunterricht weiterhin auf der Privatschule zu absolvieren.