Citation: 1A.166/2006 24.01.2007 E. A

Der Gemeinderat Schöfflisdorf genehmigte am 15. Oktober 2001 ein Projekt zum Ausbau der Bergstrasse. Die Fahrbahn soll im rund 340 m langen Abschnitt zwischen der Dorfreben- und der Rütistrasse auf 4.50 m verbreitert werden; im 270 m langen Teilstück zwischen der Dorfreben- und der Egghofstrasse soll talseitig ein 2 m breites Trottoir angelegt werden. Am 27. Februar 2002 wurde das Projekt vom Bezirksrat Dielsdorf genehmigt. Die Planunterlagen wurden öffentlich aufgelegt mit dem Hinweis, dass gemäss § 17 Abs. 2 und 3 des Zürcher Strassengesetzes vom 27. September 1981 (StrassG) in der geänderten Fassung vom 8. Juni 1997 binnen der Auflagefrist sowohl gegen das Projekt als auch gegen die Landabtretung Einsprache erhoben werden könne und dass in einem allfälligen späteren Enteignungsverfahren Einsprachen gegen das Projekt sowie gegen die Enteignung selbst ausgeschlossen seien, sofern sie binnen der Auflagefrist hätten vorgebracht werden können. Gegen das Projekt erhoben neun Anstösser Einsprache. Am 3. und 16. Dezember 2002 fanden Einigungsverhandlungen statt. Am 23. August 2004 beschloss der Gemeinderat die Projektvorlage "Ausbau Bergstrasse" unter Berücksichtigung der aufgrund von Verständigungslösungen zugesicherten örtlichen Fahrbahn-Einengungs-Ausführung. Auf die Einsprachen gegen das Ausführungsprojekt trat er nicht ein. Er ersuchte den Bezirksrat Dielsdorf, bezüglich der Projekteinsprachen erstinstanzlich das Rechtsmittelverfahren über den Umfang der Abtretung einzuleiten.