Citation: 8C_130/2024 E. 1.2

1.2. Feststellungsbegehren sind im Verhältnis zu Leistungs- oder Gestaltungsbegehren subsidiär. Sie sind im bundesgerichtlichen Verfahren nur zulässig, sofern an der Feststellung ein schutzwürdiges Interesse besteht und dieses nicht ebenso gut mit einem Leistungsbegehren gewahrt werden kann (BGE 142 V 2 E. 1.1; Urteil 8C_395/2022 vom 24. Januar 2023 E. 5.1 mit Hinweis). Mit ihrem Feststellungsbegehren verlangt die Beschwerdeführerin im Grunde nichts anderes als die Gutheissung ihres Leistungsbegehrens, ohne dass ein darüber hinaus gehendes schutzwürdiges Interesse (vgl. Art. 89 Abs. 1 lit. c BGG) ersichtlich wäre oder dargetan würde, zumal sie keinen Rückweisungsantrag stellt. Auf dieses Feststellungsbegehren der Beschwerdeführerin ist mangels eines besonderen Feststellungsinteresses (vgl. BGE 137 II 199 E. 6.5 und Urteil 8C_395/2022 vom 24. Januar 2023 E. 5.2 mit Hinweis) nicht einzutreten.