Citation: I 379/04 29.04.2005 E. 3

Streitig und zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer Anspruch auf Umschulung zum Fernseh-Cutter hat. 3.1 Die IV-Stelle hält fest, eine Arbeitsunfähigkeit liege weder hinsichtlich des erlernten Berufs als Zimmermann, noch der zuletzt ausgeübten Tätigkeit im Bereich Desktop-Publishing vor. Es bestehe keine invaliditätsbedingte Notwendigkeit für die Ausbildung zum Fernseh-Cutter, vielmehr habe sich der Beschwerdeführer von sich aus beruflich neu orientiert. 3.2 Die Vorinstanz sieht aus dem Verlauf seit dem Unfall keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers als Zimmermann. Lediglich der Chiropraktor Dr. A.________ attestiere dem Versicherten eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit als Zimmermann sowie diverse Einschränkungen in der Arbeitsbelastbarkeit, was jedoch weder schlüssig noch nachvollziehbar erscheine. Da die für eine Umschulung erforderlichen Voraussetzungen einer mindestens 20%igen Arbeitsunfähigkeit im bisherigen Beruf oder einer drohenden Invalidität nicht vorlägen, sei der Anspruch auf Umschulung zu verneinen, ohne dass die weiteren Voraussetzungen wie etwa jene der Eingliederungswirksamkeit zu prüfen wären. 3.3 Der Beschwerdeführer verweist auf die Berichte des behandelnden Chiropraktors Dr. A.________, welcher die Ausübung des Berufs des Zimmermanns ausschliesse, ihm aber in einer behinderungsangepassten Tätigkeit eine 100%ige Arbeitsfähigkeit attestiere und deshalb berufliche Massnahmen befürworte. Der Versicherte macht geltend, er hätte weiterhin seinen erlernten Beruf als Zimmermann ausüben, sich in der Fachhochschule Biel weiterbilden und die Nachfolge im väterlichen Betrieb antreten wollen. Trotz der gesundheitlichen Einschränkungen habe er noch während einiger Zeit versucht, seinem Beruf nachzugehen, wobei er nicht mehr alle Tätigkeiten habe verrichten können wie beispielsweise Arbeiten auf dem Dach. Wegen des Schwindels und der Gleichgewichtsstörungen habe er dann eine Arbeit im Bürobereich angenommen, welche ihm trotz fehlender Ausbildung durch eine Freundin habe vermittelt werden können. Diese aus invaliditätsbedingten Gründen aufgenommene Tätigkeit habe er wegen einer Umstrukturierung des Betriebs aufgeben müssen.