Citation: 5A_679/2016 E. 6.2

6.2. Die Beschwerdeführerin macht im Wesentlichen geltend, die Vorinstanz habe in Verletzung von Art. 545 Abs. 1 Ziff. 1 OR das Verhalten des Beschwerdegegners ihr gegenüber nicht beachtet. So sei das Verhältnis zwischen den Parteien ab November 2010 von einer vom Beschwerdegegner ausgehenden totalen Abneigung und Feindseligkeit ihr gegenüber geprägt gewesen. Sie habe einlässlich dargelegt und bewiesen, dass die strikte Weigerung des Beschwerdegegners, die Kapitalleistung zu erbringen, bis zur Vollstreckung im Juli 2012 vorgeherrscht habe. Der Beschwerdegegner habe zwischen der Vollstreckung der Kapitalzahlung (Juli 2012) und dem 21. November 2012 (Schreiben des Beschwerdegegners betreffend Vorschläge von Banken) um Revision des obergerichtlichen Erkenntnisses vom 4. August 2011 ersucht. In der Folge habe er das Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich vom 15. Dezember 2011 an das Bundesgericht weitergezogen (5A_58/2012). Im Weiteren verweist die Beschwerdeführerin auf die vom Beschwerdegegner eingeleiteten Revisionsverfahren LH1220003 und LH 130002-O/U. Die Vorinstanz habe die bewiesenen "Rechtshandlungen" des Beschwerdegegners bei ihrer Würdigung ausser Acht gelassen und damit Art. 29 Abs. 2 BV verletzt (1/31-38 Ziff. 119-143).