Citation: 2P.137/2004 19.10.2004 E. 1

1.1 Die angefochtenen Entscheide beruhen ausschliesslich auf kantonalem Recht, so dass in beiden Fällen als Rechtsmittel auf Bundesebene einzig die staatsrechtliche Beschwerde in Frage kommt (Art. 84 Abs. 2 OG). Die Beschwerdeführerin ist in rechtlich geschützten Interessen betroffen und deshalb zu diesem Rechtsmittel legitimiert (vgl. Art. 88 OG). 1.2 Die staatsrechtliche Beschwerde steht grundsätzlich nur gegen letztinstanzliche Entscheide offen (Art. 86 Abs. 1 OG). Beim Verwaltungsgerichtsentscheid vom 13. April 2004 handelt es sich offensichtlich um einen solchen. Angesichts der Tatsache, dass der Regierungsratsbeschluss vom 24. September 2003 beim kantonalen Verwaltungsgericht angefochten werden konnte, ist jedoch näher zu prüfen, inwieweit dieser letztinstanzlich ist: Entscheide, die Prüfungsergebnisse betreffen, können nicht an das kantonale Verwaltungsgericht weiter gezogen werden (vgl. § 52 Ziff. 11 des aargauischen Verwaltungsrechtspflegegesetzes [VRPG/AG]). Mithin hat der Regierungsrat als letzte kantonale Instanz darüber entschieden, ob die Beschwerdeführerin die Notariatsprüfung bestanden hat. Soweit geltend gemacht wird, der Regierungsratsbeschluss verstosse in materieller Hinsicht gegen das Willkürverbot von Art. 9 BV, ist demnach (grundsätzlich, vgl. E.1.3 f.) auf die staatsrechtliche Beschwerde vom 5. November 2003 (2P.278/2003) einzutreten. Nicht letztinstanzlich ist der Regierungsratsbeschluss jedoch prinzipiell mit Bezug auf die erhobenen formellen Rügen: Das Aargauer Verwaltungsgericht kann wegen Rechtsverweigerung und Rechtsverzögerung sowie wegen Verletzung der Vorschriften über die Zuständigkeit, den Ausstand, das rechtliche Gehör und die Akteneinsicht (soweit sich diese Rügen auf das vorinstanzliche Verfahren beziehen) auch dann angerufen werden, wenn ihm die Zuständigkeit in der Sache selbst fehlt (§ 53 VRPG/AG). Mit entsprechenden Vorbringen ist die Beschwerdeführerin denn auch tatsächlich an das kantonale Verwaltungsgericht gelangt. Insoweit ist deshalb auf die staatsrechtlichen Beschwerde vom 5. November 2003 nicht einzutreten. 1.3 Eine staatsrechtliche Beschwerde muss die wesentlichen Tatsachen und eine kurz gefasste Darlegung darüber enthalten, welche verfassungsmässigen Rechte bzw. welche Rechtssätze inwiefern durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sind (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG). Das Bundesgericht untersucht nicht von Amtes wegen, ob ein kantonaler Hoheitsakt verfassungsmässig ist, sondern prüft nur rechtsgenügend vorgebrachte, klar erhobene und, soweit möglich, belegte Rügen (BGE 110 Ia 1 E. 2 S. 3 f.; 119 Ia 197 E. 1d S. 201, mit Hinweisen). Wird eine Verletzung des Willkürverbots (Art. 9 BV) geltend gemacht, genügt es nicht, wenn der Beschwerdeführer bloss den angefochtenen Entscheid kritisiert, wie er dies in einem appellatorischen Verfahren tun könnte, bei dem die Rechtsmittelinstanz die Rechtsanwendung frei überprüfen kann. Er muss deutlich dartun, welche Vorschriften oder allgemein anerkannten Rechtsgrundsätze die kantonalen Behörden in einer gegen Art. 9 BV verstossenden Weise verletzt haben sollen (BGE 117 Ia 10 E. 4b S. 12, mit Hinweis). Soweit die Beschwerdeschriften diesen Anforderungen nicht genügen und sich in appellatorischer Kritik erschöpfen, ist auf sie nicht näher einzugehen. 1.4 Die staatsrechtliche Beschwerde ist, von hier nicht in Betracht fallenden Ausnahmen abgesehen, rein kassatorischer Natur (BGE 129 I 173 E. 1.5 S. 176, mit Hinweis; grundlegend BGE 124 I 327 E. 4 S. 332 ff.). Soweit vorliegend mehr als die Aufhebung des angefochtenen Entscheids verlangt wird, ist auf die Eingaben der Beschwerdeführerin nicht einzutreten.