Citation: 5P.52/2003 27.02.2003 E. 2

Das Bundesgericht prüft von Amtes wegen und mit freier Kognition, ob und inwieweit auf eine staatsrechtliche Beschwerde einzutreten ist (BGE 128 I 177 E. 1 S. 179). 2.1 Die staatsrechtliche Beschwerde ist, von hier nicht in Betracht fallenden Ausnahmen abgesehen, rein kassatorischer Natur (BGE 127 II 1 E. 2c S. 5 mit Hinweisen). Soweit mehr als die Aufhebung des angefochtenen Entscheids verlangt wird, ist auf die Beschwerde deshalb von vornherein nicht einzutreten. Neben dem Entscheid der letzten kantonalen Instanz kann derjenige einer unteren Instanz nur dann mitangefochten werden, wenn entweder der letzten kantonalen Instanz nicht sämtliche vor Bundesgericht erhobenen Rügen hatten unterbreitet werden können oder wenn solche Rügen von der letzten kantonalen Instanz zwar beurteilt wurden, jedoch mit einer engeren Prüfungsbefugnis, als sie dem Bundesgericht zusteht (BGE 128 I 46 E. 1c S. 51 mit Hinweisen). Keine dieser Voraussetzungen ist hier erfüllt (vgl. § 320 der Aargauer Zivilprozessordnung). Auf die Beschwerde ist mithin auch insofern nicht einzutreten, als die Aufhebung des bezirksgerichtlichen Beschlusses verlangt wird. 2.2 Mit staatsrechtlicher Beschwerde können nicht nur Endentscheide, sondern auch gewisse Vor- oder Zwischenentscheide angefochten werden. So ist die Beschwerde zulässig gegen selbstständig eröffnete Vor- und Zwischenentscheide über die Zuständigkeit und über Ausstandsbegehren (Art. 87 Abs. 1 OG). Gegen einen andern selbstständig eröffneten Vor- oder Zwischenentscheid kommt sie hingegen nur in Frage, wenn der Entscheid einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil bewirken kann (Art. 87 Abs. 2 OG; BGE 126 I 207 E. 1b S. 209). Als Zwischenentscheid gilt ein Entscheid, der das Verfahren nicht abschliesst, sondern bloss einen Schritt auf dem Weg zum Endentscheid darstellt (BGE 123 I 325 E. 3b S. 327 mit Hinweisen). Mit dem hier angefochtenen Urteil weist das Obergericht die Sache zur Fortsetzung des Scheidungsverfahrens an die erste Instanz zurück. Es handelt sich dabei um einen Zwischenentscheid, der für die Beschwerdeführerin keinen nicht wiedergutzumachenden Nachteil zur Folge hat (dazu BGE 122 I 39 E. 1a/bb S. 42; 117 Ia 251 E. 1a und 1b S. 253 f.). Im Sinne einer Ausnahme zu Art. 87 Abs. 2 OG lässt die Rechtsprechung eine staatsrechtliche Beschwerde gegen einen (letztinstanzlichen) Zwischenentscheid auch dann zu, wenn dieser gleichzeitig mit einer nach Art. 50 OG zulässigen Berufung angefochten worden ist (BGE 128 I 177 E. 1.2.2 S. 180 mit Hinweisen). Es geht dabei um Fälle, in denen die kantonale Instanz sich zu einer materiellrechtlichen Frage verbindlich geäussert hat. Wie im Urteil zur Berufung dargelegt wird (5C.35/2003, Erw. 2.2), ist der Tatbestand von Art. 50 Abs. 1 OG hier indessen nicht gegeben und der strittige Rückweisungsentscheid daher nicht mit Berufung anfechtbar.