Citation: 4A_110/2017 E. 1.3

1.3. Die Beschwerdeschrift hat ein Rechtsbegehren zu enthalten (Art. 42 Abs. 1 BGG). Heisst das Bundesgericht die Beschwerde gut, so entscheidet es in der Sache selbst oder weist diese zu neuer Beurteilung an die Vorinstanz zurück (Art. 107 Abs. 2 Satz 1 BGG). Die beschwerdeführende Partei muss dem Bundesgericht daher grundsätzlich einen Antrag unterbreiten, der im Fall der Gutheissung zum Urteil in der Sache erhoben werden könnte. Ansonsten ist die Beschwerde unzulässig. Eine Ausnahme gilt dann, wenn das Bundesgericht im Falle der Gutheissung in der Sache nicht selbst entscheiden könnte, weil die erforderlichen Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz fehlen (BGE 134 III 379 E. 1.3 S. 383; 133 III 489 E. 3.1 mit Hinweisen). Die Beschwerde enthält jedenfalls insoweit ein zulässiges Begehren, als der Beschwerdeführer dem Sinn nach verlangt, das Widerklagebegehren auf Zusprechung der Observationskosten sei abzuweisen. Was den Antrag des Beschwerdeführers betrifft, ihm sei "rückwirkend ab 1. Mai 2015 fortdauernd das ganze Krankentaggeld auszurichten" ist folgendes zu bedenken: Wird die Bezahlung eines Geldbetrages verlangt, so ist dieser gemäss Art. 84 Abs. 2 ZPO zu beziffern. Dabei handelt es sich um eine allgemeine Prozessvoraussetzung (BGE 142 III 102 E. 3). Eserscheint daher bereits unklar, ob das Verwaltungsgericht auf die Klage des anwaltlich vertretenen Beschwerdeführers eintreten durfte, zumal die Voraussetzungen einer unbezifferten Forderungsklage gemäss Art. 85 Abs. 1 ZPO nicht erfüllt sind. Die Frage kann offen gelassen werden, und ebenso diejenige, ob die Beschwerde an das Bundesgericht mit dem identischen Antrag zulässig ist. Denn wie nachfolgend aufzuzeigen sein wird, ist die Beschwerde ohnehin abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann (vgl. immerhin BGE 143 III 111 E. 1.2; 134 III 235 E. 2; für das Berufungsverfahren BGE 137 III 617 E. 4.3).