Citation: U 69/00 19.06.2001 E. A

A.- Die 1964 geborene A.________ wurde am 3. Mai 1982 als Mofa-Lenkerin von einem auf die Fahrbahn kippenden Düngerstreuer auf einem Traktor-Anhänger getroffen. Dabei erlitt sie u.a. eine Schulterprellung links, eine Rissquetschwunde über der Nasenwurzel sowie Schürfungen an der Stirn. Am 7. Februar 1984 verunfallte A.________ erneut als Beifahrerin eines Personenwagens, wobei sie sich neben einer Commotio cerebri eine Kalkaneusfraktur links und eine Unterschenkelfraktur rechts zuzog. Die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA), bei welcher sie gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert war, kam für die Heilbehandlung auf und richtete Taggelder aus. Nachdem die Anstalt mit Schreiben vom 20. Dezember 1989 den (zweiten) Unfall als abgeschlossen erklärt hatte, ersuchte A.________ im August 1991 um eine Invalidenrente und eine Integritätsentschädigung. Sie begründete ihren Antrag u.a. damit, wegen des Unfalles in ihrer beruflichen Karriere behindert worden zu sein, keine körperlich schweren Arbeiten mehr verrichten zu können und unter starker Vergesslichkeit zu leiden. Nach orthopädischen, neurologischen und neuropsychologischen Abklärungen teilte die SUVA der Versicherten mit Schreiben vom 12. Februar 1993 mit, die spezialärztlichen Untersuchungen hätten den Nachweis für einen Zusammenhang der Gedächtnisstörungen mit den Unfällen vom 3. Mai 1982 und 7. Februar 1984 nicht erbracht. Sie lehne es daher ab, für das Gedächtnisleiden Leistungen zu erbringen. Zuvor hatte sie am 18. Dezember 1992 die Einstellung der Leistungen für den am 27. Oktober 1992 gemeldeten Rückfall (Überlastungsschmerzen am rechten Unterschenkel und dadurch bedingte Arbeitsunfähigkeit) verfügt, was unangefochten blieb. Am 5. Oktober 1994 stellte A.________, nunmehr anwaltlich vertreten, erneut ein Rentengesuch, dies u.a. unter Hinweis auf eine neuropsychologische Begutachtung im Rahmen der Invalidenversicherung. Mit Verfügung vom 26. Januar 1995 verneinte die SUVA einen Anspruch auf Versicherungsleistungen für das Gedächtnisleiden. Daran hielt die Anstalt nach Einholung der Stellungnahme der Abteilung Unfallmedizin mit Einspracheentscheid vom 18. Mai 1995 fest, wobei sie in Bezug auf die Unfallfolgen am rechten Bein auf die rechtskräftige Verfügung vom 18. Dezember 1992 verwies.