Citation: 7B_59/2025 E. 3.4.2

3.4.2. Ferner ist der Beschwerdeführer wegen Verstössen gegen das Waffengesetz sowie wegen bewaffneten Raubes vorbestraft, was ihn weder von einem Beeinflussungsversuch noch von einschlägigen neuen Taten abzuhalten schien, auf die in diesem Verfahren ein dringender Tatverdacht besteht. In Anbetracht der Schwere der dem Beschwerdeführer vorgeworfenen Delikte steht bei einer Verurteilung eine langjährige Freiheitsstrafe im Raum. Obwohl der Beschwerdeführer bereits gut zwei Jahre in Haft verbracht hat, besteht weiterhin ein erhebliches öffentliches Interesse an einer kollusionsfreien Untersuchung und der Verhinderung weiterer schwerer Straftaten, dem bei der Prüfung der Verhältnismässigkeit der Ersatzmassnahmen ein grosses Gewicht zukommt. Es scheint zweifelhaft, ob eine - nicht elektronisch überwachte - behördliche Eingrenzung verbunden mit Kontaktverboten und einer (losen) Meldepflicht unter den konkreten Umständen der erheblichen Kollusions- und Wiederholungsgefahr zu begegnen vermag. Selbst ein mit Electronic Monitoring verbundenes Rayonverbot bzw. eine Eingrenzung kann nämlich kaum verhindern, dass mit weiteren mutmasslichen Mitgliedern einer kriminellen Organisation oder mit Auskunftspersonen, beispielsweise telefonisch oder mittels digitaler Kommunikation, Kontakt aufgenommen und Kollusionshandlungen vorgenommen werden (vgl. Urteile 7B_534/2024 vom 29. Mai 2024 E. 5; 7B_389/2023 vom 6. September 2023 E. 4.2).