Citation: I 662/04 15.04.2005 E. 5.3

5.3.1 Die Einschränkung im Haushaltsbereich wurde im Bericht der IV-Stelle vom 16. Dezember 2003 mit 12,3 % ermittelt. Eine Überprüfung der verschiedenen Haushaltstätigkeiten ergibt, dass die gesundheitlichen Einschränkungen beachtet wurden, aber aufgrund der konkreten Verhältnisse (die Versicherte bewohnt mit ihrem 1986 geborenen Sohn eine 1 ½ Zimmer-Wohnung, sodass seine Mithilfe der Beschwerdeführerin korrekterweise angerechnet wurde) einzig im Bereich Ernährung (Gewichtung zu 43 %) zu 10 % und im Bereich Wohnungspflege (welcher mit 20 % gewichtet wurde) zu 40 % Einschränkungen vorliegen, wobei die Fachperson bei der Wohnungspflege berücksichtigte, dass es der Versicherten manchmal an Energie für die täglichen Putzarbeiten fehle. Wie die Vorinstanz ausführlich darlegte, worauf verwiesen wird, gibt die vom Abklärungsdienst vor Ort getätigte Einschätzung zu keiner Einwendung Anlass. 5.3.2 Die Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde sind unbehelflich. Auch wenn ihr Sohn als 18-Jähriger keine "Mutter-Kind-Betreuung" mehr braucht, zeigt der Abklärungsbericht, dass die Versicherte dennoch einen Haushalt zu versehen hat, womit richtigerweise für diesen Bereich ein Betätigungsvergleich vorgenommen wurde. Nicht näher legt die Versicherte dar, inwiefern dieser Bericht, welcher gemäss der Abklärungsperson mit der Versicherten besprochen wurde und zudem - auch in Berücksichtigung der medizinischen Befunde - plausibel erscheint, nicht ihren Angaben entsprechen soll, weshalb nicht darauf einzugehen ist, zumal sie dies erstmals letztinstanzlich einwendet und keine Anhaltspunkte für die Unrichtigkeit der Abklärungsresultate vorliegen (BGE 128 V 93 f. Erw. 4 mit Hinweisen). 5.4 Gewichtet man die Behinderung im erwerblichen Bereich und im Haushalt gemäss der hypothetischen Aufgabenverteilung im Gesundheitsfall, ergibt sich ein Invaliditätsgrad von 29 % (42,4 % x 0,56 + 12,3 % x 0,44; zur Rundung: BGE 130 V 121).