Citation: 5A_900/2021 E. 4.2

4.2. Der Beschwerdeführer macht sodann geltend, der Konkurs über die Beschwerdegegnerin sei - soweit ersichtlich - in der Schweiz nicht anerkannt worden. Sie (bzw. die ausländische Konkursmasse und die für sie handelnde ausländische Konkursverwaltung) sei somit nicht befugt, um Anerkennung und Vollstreckbarerklärung der gegenständlichen rumänischen Entscheide in der Schweiz zu ersuchen. Auch auf diese Vorbringen ist nicht einzugehen. Daran ändert die Auffassung des Beschwerdeführers nichts, die Begehren der Beschwerdegegnerin (in der Schweiz) und die gutheissenden (schweizerischen) Entscheide seien nichtig. Der Beschwerdeführer hat den Vorwurf der fehlenden Handlungsbefugnis der Beschwerdegegnerin bzw. der darauf gestützten Nichtigkeit von ihr veranlasster Entscheide - soweit ersichtlich - im kantonalen Verfahren nie vorgebracht und im bundesgerichtlichen Verfahren erst nach Ablauf der Beschwerdefrist. Zwar ist die Nichtigkeit eines Entscheids "jederzeit und von Amtes wegen" zu beachten (BGE 129 I 361 E. 2; 137 III 217 E. 2.4.3). Diese Formulierung ist jedoch nicht so zu verstehen, dass eine beliebige Behörde in beliebiger Weise auf Feststellung des entsprechenden Mangels angegangen werden kann. Rechtsmittelbehörden können sich nur dann zu einer behaupteten Nichtigkeit äussern, wenn das Rechtsmittel zulässig ist und sie darauf eintreten müssen. Die Nichtigkeit ist in erster Linie mit den ordentlichen oder ausserordentlichen Rechtsmitteln - und zwar innert Frist - geltend zu machen, ansonsten der Umgehung der Rechtsmittelfristen, die letztlich im Interesse der Rechtssicherheit stehen, Tür und Tor geöffnet würde (Urteile 5A_758/2018 vom 18. April 2019 E. 1.3 und 1.4; 4A_142/2016 vom 25. November 2016 E. 2). Da die Eingabe vom 22. November 2021 verspätet ist, ist darauf ungeachtet des darin erhobenen Nichtigkeitsvorwurfs nicht einzutreten.