Citation: 1C_688/2023 E. 3.3.1

3.3.1. Der hier einschlägige § 9 Abs. 1 der Kostenverordnung sieht einen Rahmentarif von Fr. 100.-- bis Fr. 10'000.-- vor, der in ausserordentlichen Fällen überschritten werden kann (vgl. § 9 Abs. 3 der Kostenverordnung). Eine derartige Festlegung von Rahmentarifen ist nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung im Grundsatz ebenso zulässig wie die Honorarbemessung nach Pauschalbeträgen, bei denen alle prozessualen Bemühungen zusammen als einheitliches Ganzes aufgefasst und der effektive Zeitaufwand lediglich im Rahmen des Tarifansatzes berücksichtigt wird (vgl. BGE 143 IV 453 E. 2.5.1; 141 I 124 E. 3.1 und E. 4.3; je mit Hinweisen). Dass die Vorinstanz dem Beschwerdeführer eine pauschale Entschädigung für seine Anwaltskosten zusprach, verstösst für sich betrachtet demnach nicht gegen das Willkürverbot von Art. 9 BV. Pauschalen nach Rahmentarifen erweisen sich indes als willkürlich, wenn sie auf die konkreten Verhältnisse in keiner Weise Rücksicht nehmen und im Einzelfall ausserhalb jeden vernünftigen Verhältnisses zu den von der Rechtsanwältin oder vom Rechtsanwalt geleisteten Diensten stehen bzw. dazu führen, dass die Rechtsvertretung nicht wirksam ausgeübt werden kann (BGE 143 IV 453 E. 2.5.1; 141 I 124 E. 3.1 und E. 4.3; je mit Hinweisen).