Citation: 5A_373/2014 E. 5.2

5.2. Aufgrund des bundesgerichtlichen Urteils 5A_81/2014 vom 30. März 2014 stand fest, dass der gepfändete Liquidationsanteil des Beschwerdeführers am unverteilten Nachlass seines Vaters vorerst nicht versteigert werden durfte. Weitere Betreibungshandlungen wurden damit aber nicht untersagt. Der Beschwerdeführer irrt, wenn er meint, dass die beiden Urteile des Obergerichts vom 24. April 2014 (Prozessnummern BA 2014 18 und B 2014 19) im Lichte des Bundesgerichtsurteils 5A_81/2014 vom 20. März 2014 oder wegen der in jenem Verfahren gewährten aufschiebenden Wirkung nichtig seien. Das Urteil BA 2014 18 betrifft die "Abrechnung einer Einkommenspfändung (Pfändung Nr. eee) und des hinterlegten Steigerungserlöses (Zwischenverteilung) "; das Urteil BA 2014 19 eine "Pfändungsankündigung". Diese Betreibungshandlungen bildeten nicht Gegenstand des Bundesgerichtsurteils 5A_81/2014 vom 20. März 2014 und der diesem Urteil vorausgegangenen prozessleitenden Verfügungen. Entsprechend ist es nicht so, dass das Betreibungsamt Zug und die Vorinstanz dieses Urteil missachtet hätten. Nicht überzeugen kann allerdings, dass das Obergericht im Anschluss an das Bundesgerichtsurteil 5A_81/2014 vom 20. März 2014 - soweit für das Bundesgericht ersichtlich - gar kein neues Urteil gefällt hat, in welchem es begründet hätte, weshalb es der Beschwerde keine aufschiebende Wirkung erteilen wollte bzw. wie in der Sache zu entscheiden wäre. Es ist deshalb verständlich, dass der nicht anwaltlich vertretene Beschwerdeführer der irrigen Meinung war, dass sämtliche gegen ihn gerichteten Betreibungshandlungen vorerst verboten wären. Im Übrigen übt das Bundesgericht im Bereich von Schuldbetreibung und Konkurs keine Aufsichtsfunktion aus. Es prüft daher auch nicht, ob und wie seine Urteile umgesetzt werden.