Citation: 2C_357/2023 E. 3.2

3.2. In ausländerrechtlichen Situationen liegen in der Regel gleichläufige Interessen vor, wenn der ausländerrechtliche Entscheid das Aufenthaltsrecht sowohl der Eltern als auch der Kinder betrifft (BGE 147 I 149 E. 3.3; vgl. auch BGE 144 II 1 E. 6.5; Urteil 2C_488/2019 vom 4. Februar 2020 E. 3.3). Dies ist vorliegend der Fall und es liegen keine besonderen Umstände vor, die gegenläufige Interessen nahelegen würden. Zudem ist nicht ersichtlich, inwiefern der rechtserhebliche Sachverhalt nicht rechtsgenüglich erstellt werden konnte. Die von den Beschwerdeführenden aufgeworfene Frage, ob ein Verbleib des Beschwerdeführers 2 bei einem seiner Geschwister in Betracht komme, ist vorliegend nicht zu beurteilen (vgl. hinten E. 5.5). Damit erweist sich die Rüge der Verletzung von Art. 12 KRK und Art. 29 Abs. 2 BV als unbegründet.