Citation: 5F_30/2022 E. 2.3.1

2.3.1. Der Gesuchsteller führt zur Pfändungsreihenfolge bzw. zur Unentbehrlichkeit weiter aus, die Meldung der Ferienwohnung in V.________ an das Betreibungsamt sei bereits viel früher, nämlich im Jahre 2017 erfolgt und der Marktwert der Ferienwohnung in V.________ betrage rund Fr. 900'000.--. Zudem sei es offensichtlich falsch, dass sich die tatsächlichen Verhältnisse seit der Zustellung der Pfändungsurkunde nicht geändert hätten, da der Gesuchsteller beim Betreibungsamt, beim Obergericht Zürich sowie beim Bundesgericht Belege eingereicht habe, die zeigten, dass seine Ehefrau auf eine rollstuhlfähige Wohnung angewiesen sei. Das Betreibungsamt habe deshalb zwingend zuerst die Steigerung der Ferienwohnung in V.________ vornehmen müssen. Zudem sei dem Gesuchsteller das Recht auf ein faires Verfahren gemäss Art. 29 Abs. 1 und 2 BV bzw. Art. 6 Abs. 1 EMRK sowie seine aus Art. 3 und 8 EMRK abgeleiteten Rechte verletzt worden, indem Beweisurkunden nicht berücksichtigt wurden und deshalb die Familienwohnung von ihm und seiner gesundheitlich angeschlagenen Ehefrau versteigert worden sei.