Citation: 1P.481/2002 24.09.2002 E. 3

Der Gesuchsteller beruft sich rechtzeitig (Art. 141 Abs. 1 lit. a OG) auf den Revisionsgrund von Art. 136 lit. c OG. Auf das Revisionsgesuch ist deshalb grundsätzlich einzutreten. Ob und inwieweit das Gesuch mangelhaft begründet ist (Art. 140 OG), kann angesichts des Verfahrensausgangs offen bleiben. Nach Art. 136 lit. c OG ist die Revision eines bundesgerichtlichen Urteils zulässig, wenn einzelne Anträge unbeurteilt geblieben sind. Das Bundesgericht ist wegen nur teilweiser Leistung des Kostenvorschusses innert der dem Beschwerdeführer gesetzten Frist auf dessen Beschwerde nicht eingetreten. Es hat demnach die materiellrechtliche Beurteilung der Beschwerde aus prozessrechtlichen Gründen versagt und nicht einzelne Anträge versehentlich unbeurteilt gelassen. Der Beschwerdeführer macht in der Hauptsache geltend, es finde sich weder im Gesetz noch in der Rechtsprechung ein Hinweis darauf, dass bei Bezahlung des halben Kostenvorschusses auf die Beschwerde nicht eingetreten werde. Unter den obwaltenden Umständen sei von überspitztem Formalismus auszugehen. Damit kritisiert er die rechtlichen Erwägungen des Nichteintretensentscheids vom 25. April 2002. Die Revision ist als ausserordentliches Rechtsmittel aber nicht gegeben zur Korrektur einer angeblich unrichtigen Rechtsauffassung des Bundesgerichts (BGE 96 I 279 E. 3 S. 280; vgl. Jean-François Poudret / Suzette Sandoz-Monod, Commentaire de la loi fédérale d'organisation judiciaire, Bd. V, S. 16 f.). Damit ist das Revisionsgesuch als offensichtlich unbegründet abzuweisen (Art. 143 Abs. 1 OG), soweit darauf eingetreten werden kann. Es rechtfertigt sich, für das vorliegende Revisionsverfahren keine Gerichtskosten zu erheben.