Citation: 9C_348/2015 E. 2.4

2.4. Der Rheumatologe Dr. med. H.________ wies in seinem Teilgutachten der ABI-Expertise ausdrücklich darauf hin, aus klinisch-rheumatologischer Sicht seien die Diagnosekriterien einer Fibromyalgie (und einer somatoformen Schmerzstörung) nicht erfüllt. Bei dieser Sachlage bedurfte es diesbezüglich entgegen dem Einwand der Beschwerdeführerin keiner weiter gehenden Begründung (zur Aufgabe eines begutachtenden Mediziners: BGE 140 V 193 E. 3.2 S. 195). Insbesondere enthalten die der Rüge zu Grunde gelegten Berichte des Dr. med. K.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 25. Juli 2010 und des Dr. med. L.________, FMH Allgemeine Medizin, vom 13. September 2010 in Bezug auf die darin diagnostizierte Fibromyalgie keine vom ABI-Gutachten abweichenden Befunderhebungen, mit denen sich Dr. med. H.________ überhaupt hätte vertieft auseinandersetzen können. Da somit nicht von einer Fibromyalgie auszugehen ist, erübrigen sich auch Weiterungen zu der mit BGE 141 V 281 geänderten Rechtsprechung, deren Berücksichtigung die Beschwerdeführerin mit unaufgefordert eingereichter Stellungnahme vom 3. August 2015 beantragt hat.