Citation: 4D_99/2024 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz erwog im angefochtenen Entscheid, der Ausstandsgrund hätte beim Arbeitsgericht als Kollegialgericht geltend gemacht werden müssen. Das Obergericht sei daher zu Recht nicht auf das Ausstandsgesuch eingetreten. Sodann sei die Beschwerdeführerin, die nicht Partei im Verfahren vor Arbeitsgericht sei, weder befugt, im eigenen Namen ein Ausstandsgesuch zu stellen, noch stehe es ihr zu, eine Prozessvertretung wahrzunehmen. Ein nach dem angefochtenen Urteil ergangener Entscheid des Bezirksgerichts Zofingen vom 7. November 2023 (Mi.2023.68) bilde, so die Vorinstanz weiter, nicht Gegenstand des vorinstanzlichen Verfahrens bzw. des angefochtenen Entscheids, weshalb auf den Antrag auf Feststellung von dessen Nichtigkeit nicht einzutreten sei. Dasselbe gelte für den Antrag auf Einstellung eventualiter auf Sistierung jenes Verfahrens. Nichtigkeitsgründe in Bezug auf den Entscheid vom 7. November 2023 seien im Übrigen nicht ersichtlich und würden auch nicht substanziiert. Bei dieser Sachlage erübrigten sich auch Ausführungen bezüglich der gestellten Schadenersatz- und Genugtuungsforderung.