Citation: 2C_35/2020 E. 4.3.1

4.3.1. Die Beschwerdeführer rügen, der grosse familiäre Zusammenhalt sei unberücksichtigt geblieben. Es ist indessen weder ersichtlich noch wird dargetan, inwieweit sich dieser Zusammenhalt manifestiert. Im Gegenteil hat die Vorinstanz eingehend dargelegt, dass die Beziehung der Beschwerdeführer - auch zu den Kindern - äusserst konflikt- und gewaltbehaftet gewesen sei und wiederholt zu polizeilichen Interventionen geführt habe. Darauf gehen die Beschwerdeführer nur insofern ein, als dass sie vorbringen, diese Ereignisse lägen mehrere Jahre zurück und seien auf die unsichere ausländerrechtliche Situation zurückzuführen. Was das zeitliche Element betrifft, so haben die Ehefrau und Kinder die Schweiz bereits Ende September 2016 wieder verlassen und sich seitdem nur besuchsweise hier aufgehalten, weshalb die Beschwerdeführer nichts aus dem Umstand ableiten können, dass der letzte aktenkundige Streit - der Beschwerdeführer 1 hat seiner Tochter ins Gesicht geschlagen und danach seine Ehefrau mit einem Messer am Arm verletzt - im August 2016 stattgefunden hat.