Citation: 1C_16/2017 E. 3.1

3.1. Vorab rügt der Beschwerdeführer in prozessualer Hinsicht, das Vorgehen des Kantonsgerichts verletze seinen Anspruch auf ein faires Verfahren und auf rechtliches Gehör (Art. 29 BV). Nach der Vorladung habe er sich nach den Beweisthemen erkundigt, worauf ihm das Kantonsgericht lediglich mitgeteilt habe, diese würden sich aus den angefochtenen Entscheiden und den Rechtsschriften im vorliegenden Verfahren ergeben. Gemäss § 88 des Gesetzes des Kantons Luzern vom 3. Juli 1972 über die Verwaltungsrechtspflege (VRG; SRL Nr. 40) könne die Behörde eine Partei zum Nachweis einer beweisbedürftigen Tatsache einvernehmen. Mit der Parteieinvernahme könne das Gericht bei Bedarf eine Verfahrenspartei einladen, förmlich und ergänzend zu ihren in den Rechtsschriften bereits wiedergegebenen Vorbringen Ausführungen zum Sachverhalt vorzutragen. Das Kantonsgericht habe jedoch keine ergänzenden Erkenntnisse über beweisbedürftige Tatsachen erlangen wollen. Vielmehr habe es Argumente für die vorgefasste Meinung, die Beschwerde sei rechtsmissbräuchlich erhoben worden, gesucht. Die Einvernahme sei somit einseitig zu seinen Lasten erfolgt.