Citation: 7B_982/2024 E. 3.3

3.3. Damit bestehen ernsthafte Anhaltspunkte, dass sich der Beschwerdeführer bei einer Haftentlassung ins Ausland absetzen könnte, um sich dort ein neues Leben aufzubauen und sich so der zu erwartenden Sanktion zu entziehen. Was der Beschwerdeführer dagegen einwendet, lässt nach dem Gesagten die von der Vorinstanz dargelegte Fluchtgefahr nicht dahinfallen. Dies gilt namentlich für sein Vorbringen, er sei Schweizer, sehr gut ausgebildet und seit Geburt hier stark verwurzelt, zudem sei es schwer, sich irgendwo auf der Welt eine neues soziales Umfeld und eine neue Existenz aufzubauen. Die Vorinstanz verletzt folglich kein Bundesrecht, wenn sie die drohende empfindliche Freiheitsstrafe, die Mitgliedschaft des Beschwerdeführers in der Neutestamentlichen Gemeinde Bern, welche Auslandskontakte pflegt, sowie seine in Betracht gezogenen Auslandaufenthalte als konkrete Fluchtindizien einstuft und aufgrund der genannten Umständen von einer ausgeprägten Fluchtgefahr ausgeht.