Citation: 8C_770/2023 E. 7.2.3

7.2.3. 7.2.3.1. Im Weiteren hat die Vorinstanz hinsichtlich der dem Beschwerdeführer verbliebenen Restarbeitsfähigkeit von 50 bis 60 % zutreffend auf die LSE-Tabelle T18 verwiesen. Danach verdienten Männer mit einem Beschäftigungsgrad von 50 bis 74 % ohne Kaderfunktion im Jahr 2018 rund 4 % weniger als solche mit einem Beschäftigungsgrad von 90 % und mehr. Gemäss der LSE-Tabelle T18 für das Jahr 2020 betrug dieser Minderverdienst rund 3 %. Dies stellt - wie die Vorinstanz richtig erkannt hat - praxisgemäss keine überproportionale Lohneinbusse dar (SVR 2023 IV Nr. 18 S. 63, 8C_332/2022 E. 5.2.2.1; Urteil 8C_329/2021 vom 27. Oktober 2021 E. 8.6). Die Nichtberücksichtigung dieser statistischen Lohndifferenz im Rahmen der Abzugsfrage verletzt daher kein Bundesrecht. 7.2.3.2. Mit Blick auf den Verfügungserlass am 9. Juni 2022 gelangt ab 1. Januar 2022 Art. 26 bis Abs. 3 IVV in der Fassung vom 1. Januar 2022 zur Anwendung. Da diese Norm den Teilzeitabzug von 10 % nur für Versicherte mit einer funktionellen Leistungsfähigkeit von 50 % oder weniger vorsieht, der Beschwerdeführer aber gemäss den verbindlichen und unbestrittenen Feststellungen der Vorinstanz ab November 2021 zu 60 % arbeitsfähig ist (vgl. E. 3 hiervor), kommt ein Abzug gestützt auf die genannte Bestimmung nicht zu Anwendung. Selbst bei Veranschlagung eines 10%igen Abzugs würde ein Invalideneinkommen von Fr. 39'196.60 resultieren (Fr. 43'551.80 : 100 x 90; siehe E. 6.2 hiervor), was verglichen mit dem Valideneinkommen von Fr. 62'146.25 (vgl. E. 5.2.1 hiervor) zu einem rentenausschliessenden Invaliditätsgrad von gerundet 37 % führen würde (vgl. Art. 28b Abs. 4 IVG; zur Rundung vgl. BGE 130 V 121)