Citation: I 605/03 05.12.2003 E. 3

Das kantonale Gericht hat für die Bestimmung des Invaliditätsgrades einen Einkommensvergleich durchgeführt. Das Valideneinkommen hat es auf Grund des 1998 erzielten Verdienstes als Co-Leiterin eines Tierheims gemäss Eintragung im individuellen Konto sowie der Nominallohnentwicklung 1998/99 auf Fr. 34'904.- festgesetzt. Beim Invalideneinkommen ist die Vorinstanz von der Einschätzung der Arbeitsfähigkeit im ZMB-Gutachten vom 13. Juli 2001 ausgegangen. Danach besteht eine Restarbeitsfähigkeit von 50 %, entsprechend vier Stunden pro Tag in rückenadaptierter und nicht sturzgefährdeter Tätigkeit. Daraus errechnete das kantonale Gericht auf der Grundlage der Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik für 1998 unter Berücksichtigung eines Abzuges vom Tabellenlohn von 15 % ein Invalideneinkommen von Fr. 18'736.-. Für die Einzelheiten wird auf Erw. 6.2 des angefochtenen Entscheides verwiesen (vgl. auch BGE 126 V 77 Erw. 3b/bb und 78 ff. Erw. 5). Aus der Gegenüberstellung von Validen- und Invalideneinkommen resultiert ein Invaliditätsgrad von 46,3 %. Das gibt Anspruch auf eine Viertelsrente, im Härtefall auf eine halbe Rente (Art. 28 Abs. 1 und 1bis IVG sowie Art. 28bis IVV).