Citation: K 47/05 16.06.2005 E. A

Mit Schreiben vom 25. Mai 2004 teilte die Concordia dem seit 1974 bei ihr versicherten deutschen Staatsangehörigen B.________ (geb. 1935) mit, dass sie sich veranlasst sehe, die obligatorische Krankenpflegeversicherung für ihn und seine (seit 1968 bei der Concordia versicherte) Ehefrau H.________ (ebenfalls deutsche Staatsangehörige) aufzuheben, wobei sie sich bereit erklärte, die Versicherung bis 31. August 2004 weiterzuführen. Sie begründete die Aufhebung der Versicherung damit, dass das Ehepaar seinen zivilrechtlichen Wohnsitz in Deutschland habe und nach dem am 1. Juni 2002 in Kraft getretenen Personenfreizügigkeitsabkommen zwischen den EU/EFTA-Staaten und der Schweiz Personen, die ihren zivilrechtlichen Wohnsitz in einem EU/EFTA-Staat haben - von nicht erfüllten Ausnahmen abgesehen - nicht mehr der Versicherungspflicht nach schweizerischem Recht unterständen. Da B.________ und H.________ die angekündigte Aufhebung der Versicherung nicht akzeptierten, erliess die Concordia am 14. September 2004 eine entsprechende formelle Verfügung. Einer allfälligen Einsprache entzog sie die aufschiebende Wirkung. Hiegegen erhoben B.________ und H.________ Einsprache und stellten gleichzeitig das Gesuch um Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung, welches die Concordia mit Verfügung vom 1. Oktober 2004 abwies. Auf die von B.________ und H.________ je separat eingereichten Beschwerden mit dem Rechtsbegehren, es sei - unter Entschädigungsfolgen - unverzüglich die aufschiebende Wirkung der Einsprache vom 20. September 2004 gegen die Verfügung vom 14. September 2004 wiederherzustellen, trat das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern, nach Vereinigung der beiden Verfahren, mangels sachlicher Zuständigkeit nicht ein (Entscheid vom 9. November 2004). Das hierauf angerufene Eidgenössische Versicherungsgericht hiess die von B.________ und H.________ eingereichte Verwaltungsgerichtsbeschwerde gut, hob den Entscheid vom 9. November 2004 auf und wies die Sache an die Vorinstanz zurück, damit sie über die Wiederherstellung des Suspensiveffektes der Einsprache befinde. Mit Entscheid vom 15. März 2005 wies das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern die Beschwerden ab.