Citation: 2P.207/2004 07.09.2004 E. 1

1.1 X.________ (geb. 1956) war bis 2000 unselbständig erwerbstätig. In der Folge ging sie einer selbständigen Erwerbstätigkeit nach. Seit Jahren bewohnt sie als Alleinstehende eine Dreizimmerwohnung, für die sie monatlich einen Mietzins von Fr. 1'465.--, zuzüglich Nebenkosten in der Höhe von Fr. 100.--, bezahlen muss. Sie hat seit einiger Zeit gesundheitliche Probleme und ist seit April 2003 zu 100% arbeitsunfähig geschrieben. Sie erzielt kein Einkommen und kann für ihren Lebensunterhalt nicht mehr selber aufkommen; seit 1. April 2003 bezieht sie öffentliche Sozialhilfe. 1.2 Am 10. April 2003 erteilte das Sozialamt der Einwohnergemeinde Bern X.________ die Weisung, ihre Wohnung sofort zu kündigen und sich um eine Auflösung des Mietverhältnisses schon vor dem nächsten Kündigungstermin zu bemühen. Am 27. Juni 2003 wurde das Unterstützungsbudget für den Zeitraum vom 1. Juni bis zum 31. Oktober 2003 festgelegt, wobei klargestellt wurde, dass der Mietzins in der Höhe von Fr. 1'565.-- (Fr. 1'465.-- und Fr. 100.--) längstens bis zum 31. Oktober 2003 übernommen werde. Nach vorheriger Mahnung und Anhörung verfügte das Sozialamt am 12. November 2003, dass ab dem 1. Dezember 2003 nur noch der gemäss den städtischen Richtlinien für Mietkosten zulässige Höchstbetrag für die Wohnung eines Einpersonenhaushaltes von Fr. 800.-- zuzüglich Nebenkosten entrichtet werde. Nachdem es zuvor eine Instruktionsverhandlung durchgeführt hatte, wies das Regierungsstatthalteramt II Bern am 29. März 2004 die gegen die Verfügung des Sozialamtes erhobene Beschwerde ebenso ab wie das im Beschwerdeverfahren gestellte Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung. Mit Urteil vom 23. Juni 2004 wies das Verwaltungsgericht des Kantons Bern die gegen den Beschwerdeentscheid des Regierungsstatthalteramtes erhobene Beschwerde ab, soweit es darauf eintrat. Ebenso wies es das Gesuch um unentgeltliche Prozessführung unter Beiordnung eines Anwaltes für das verwaltungsgerichtliche Verfahren ab. 1.3 Mit staatsrechtlicher Beschwerde vom 26. August 2004 stellt X.________ dem Bundesgericht die Rechtsbegehren, das Urteil des Verwaltungsgerichts aufzuheben und die Sache an dieses zurückzuweisen, damit es ihr die nötige Sozialhilfe gemäss den geltenden gesetzlichen Bestimmungen gewähre; ferner sei ihr die unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung für die Verfahren vor Verwaltungsgericht und Regierungsstatthalteramt sowie für das bundesgerichtliche Verfahren zu gewähren. Es ist weder ein Schriftenwechsel noch sind andere Instruktionsmassnahmen (Einholen der kantonalen Verfahrensakten) angeordnet worden. Das Urteil, mit dessen Ausfällung das Gesuch um aufschiebende Wirkung gegenstandslos wird, ergeht im vereinfachten Verfahren (Art. 36a OG). 1.4 Während der Dauer der kantonalen Verfahren und bis und mit Juli 2004 übernahm das Sozialamt die monatlichen Mietkosten von Fr. 1'465.-- plus Nebenkosten für die von X.________ nach wie vor bewohnte Dreizimmerwohnung.