Citation: 8C_208/2022 E. 7.1.3

7.1.3. Die Vorinstanz erwog in Würdigung der Aktenlage, die Beschwerdeführerin sei unmittelbar vor ihrer Anmeldung bei der Invalidenversicherung vom 1. April 2014 bis zu ihrer Krankschreibung ab 9. September 2015 in einem Arbeitspensum von 60 % als Sachbearbeiterin Rechnungswesen/Administration tätig gewesen. In der Zeit von 1. bis 8. September 2015 habe sie zusätzlich im Stundenlohn beim Zentrum E.________ gearbeitet, wobei eine Erhöhung des Pensums auf 80 % vertraglich spätestens per 1. Dezember 2015 - nach Beendigung der Tätigkeit als Sachbearbeiterin - vereinbart worden sei. Bei dieser Faktenlage ging das kantonale Gericht davon aus, die Beschwerdeführerin wäre mittelfristig in einem Pensum von 80 % erwerbstätig. Obschon der Sohn der Beschwerdeführerin im Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen Verfügung vom 24. August 2020 20 Jahre alt gewesen sei, so die Vorinstanz, stehe in Anbetracht des Alters der Beschwerdeführerin von beinahe 58 Jahren sowie ihrer bisherigen Arbeitspensen nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit fest, dass sie ihr Pensum noch auf 100 % erhöht hätte.