Citation: C 200/98 31.05.2000 E. 4

4.- Die Beschwerdeführerin macht geltend, einer Stu- dienkollegin seien für den Mediationskurs Leistungen der Arbeitslosenversicherung ausgerichtet worden. Sie bean- trage, die Rechtsgleichheit sei herzustellen und ihr der maximal zulässige Betrag an die Kurskosten zuzugestehen. Dieses Begehren ist unbegründet. Dem Grundsatz der einheitlichen Handhabung des Bundes- rechts geht die richtige Rechtsanwendung im Einzelfall vor (Legalitätsprinzip). Von dieser Regel abzuweichen, etwa un- ter Berufung auf eine "Gleichbehandlung im Unrecht" (vgl. dazu BGE 122 II 451 Erw. 4a, 115 Ia 83 Erw. 2, 115 V 238/239, je mit Hinweisen auf Lehre und Rechtsprechung), besteht vorliegend kein Anlass, und zwar umso weniger, als in dem von der Beschwerdeführerin erwähnten Fall eine ande- re als die hier am Recht stehende Amtsstelle beteiligt war.