Citation: 5A_266/2016 E. 2.1

2.1. Ursprünglich waren der Erblasser und seine Ehefrau Eigentümer von je 50 Aktien der Familien-Immobilienfirma F.________ AG. Sie übertrugen den fünf Kindern zu einem nicht näher bekannten Zeitpunkt je 14 Aktien, total somit 70 Aktien. Im Jahr 1996 übertrugen sie auch noch die verbleibenden 30 Aktien an die Kinder, und war wie folgt: an E.________ und B.________ je 6 Aktien, an D.________ 1 Aktie und an A.________ 17 Aktien. Im öffentlich beurkundeten Testament vom 14. September 1999 ordnete der Erblasser an, dass die im Jahr 1996 übertragenen 15 Aktien (sein hälftiger Teil der 30 im Eigentum der Eltern verbliebenen Aktien) angerechnet werden sollten. Im vorliegenden Verfahren ist strittig, ob diese 15 Aktien in der Erbteilung zu berücksichtigen sind oder nicht.