Citation: 4A_271/2023 E. A

A.a. A.________ (Versicherter, Beschwerdeführer), geboren 1957, war bei der C.________ AG (Arbeitgeberin) angestellt und dadurch bei der B.________ AG (Versicherung, Beschwerdegegnerin) krankentaggeldversichert. Am 13. Februar 2019 meldete die Arbeitgeberin der Versicherung, dass der Versicherte seit dem 23. Januar 2019 arbeitsunfähig sei. Die Versicherung anerkannte eine Arbeitsunfähigkeit von 100% ab 23. Januar 2019 und entrichtete entsprechende Taggelder. A.b. Mit Schreiben vom 17. Oktober 2019 kündigte die Arbeitgeberin das Arbeitsverhältnis mit dem Versicherten per 31. Januar 2020. A.c. Gestützt auf den Bericht von Dr. D.________ informierte die Versicherung den Versicherten am 2. Oktober 2019, dass er ab sofort an einem anderen Arbeitsplatz zu 100 % arbeitsfähig sei. Entgegenkommenderweise zahle sie jedoch das Taggeld im bisherigen Umfang bis zum 31. Oktober 2019 weiter. Nach diesem Datum werde sie ein Taggeld nur noch entsprechend seiner Arbeitsunfähigkeit ausrichten. Mit E-Mail vom 21. Oktober 2019 erklärte sich der Versicherte sinngemäss mit der Einstellung des Taggeldes per 31. Oktober 2019 nicht einverstanden und reichte bei der Versicherung medizinische Berichte ein. Am 6. Dezember 2019 teilte die Versicherung dem Versicherten mit, dass die eingereichten medizinischen Unterlagen sich auf die Arbeitsunfähigkeit am aktuellen Arbeitsplatz beziehen würden. An einem anderen Arbeitsplatz bestehe eine volle Arbeitsfähigkeit. Als Entgegenkommen zahle sie das Taggeld bis zum 31. Januar 2020 im bisherigen Umfang weiter. Danach würden keine weiteren Taggeldleistungen mehr erbracht werden. Am 19. Juni 2020 beurteilte der RAD-Arzt E.________, dass beim Versicherten eine Arbeitsfähigkeit von 50-70 % vorliege, wobei er aufgrund der zwischenzeitlich anzunehmenden Dekonditionierung und im Hinblick auf eine nachhaltige berufliche Wiedereingliederung einen Einstieg mit einem 50%-Pensum empfehle. Mit E-Mail vom 29. September 2020 forderte der Versicherte die Versicherung auf, das Taggeld rückwirkend zu 100 % weiter zu bezahlen. Mit Schreiben vom 23. Oktober 2020 teilte die Versicherung dem Versicherten mit, dass sie gestützt auf die Beurteilung des RAD-Arztes das Taggeld vom 1. Februar bis 18. Juni 2020 basierend auf einer Arbeitsunfähigkeit von 100% und ab dem 19. Juni 2020 basierend auf einer Arbeitsunfähigkeit von 50 % ausrichten werde. Die Versicherung entrichtete daraufhin vom 1. Februar 2020 bis zum 18. Juni 2020 das Taggeld basierend auf einer Arbeitsunfähigkeit von 100 % und vom 19. Juni 2020 bis zur Ausschöpfung der maximalen Leistungsdauer am 5. März 2021 basierend auf einer Arbeitsunfähigkeit von 50 %.