Citation: 1C_63/2019 E. 6.2

6.2. Das Verwaltungsgericht verneinte eine wesentliche Änderung. Die Kuster + Partner AG habe bereits im Bewilligungsverfahren ein Lärmgutachten im Auftrag der Beschwerdeführer erstellt (Lärmschutznachweis vom 8. Oktober 2013), mit dem sich Regierungsrat und Verwaltungsgericht in ihren früheren Entscheiden eingehend auseinandergesetzt hätten. Zwar habe bei der Abnahmeprüfung der Gemeinde am 6. Juli 2016 keine verbindliche Lärmmessung auf dem Nachbargrundstück durchgeführt werden können; zur Plausibilisierung habe die anwesende Fachperson jedoch den Schalldruckpegel in einer Entfernung von 1.0 m vor der Ausblasöffnung gemessen und festgestellt, dass von der Einhaltung des zulässigen Grenzwerts durch die Anlage auszugehen sei. Die nunmehr ins Recht gelegten Messwerte seien mehr oder weniger identisch mit den von der Kuster + Partner AG bereits im Bewilligungsverfahren ermittelten Lärmwerten, weshalb auch in dieser Hinsicht nicht von erheblich veränderten Verhältnissen gesprochen werden könne. Dem halten die Beschwerdeführer entgegen, dass es sich nicht um eine neue Lärmberechnung, sondern - erstmals - um eine Messung der konkreten Lärmimmissionen der Wärmepumpe im Betrieb handle.