Citation: 9C_173/2024 E. 4.2.6

4.2.6. Ferner argumentieren die Beschwerdeführer, die Vorinstanz begründe nicht, weshalb aus den in V.________ verbrachten Feiertagen nicht auf einen Wohnsitzwechsel geschlossen werden könne. Dem sei zu widersprechen, gerade Feiertage hätten eine grosse Bedeutung im Familienleben; der Ort, an dem diese begangen würden, sei ein starkes Indiz dafür, wo sich das "Herz" der Familie befinde. Was mit den "regulären Familientreffen" gemeint sei, welche nach Ansicht des kantonalen Gerichts eine höhere Aussagekraft hätten, sei nicht nachvollziehbar. Falls damit schlicht andere Familienbesuche gemeint seien, so habe eine Mehrheit dieser in V.________ stattgefunden, wo die Nachkommen auch hätten bleiben können, wenn die Beschwerdeführer selbst z.B. auf Reisen gewesen seien. Bei dieser Argumentation stellen die Beschwerdeführer lediglich ihre eigene Ansicht der Begründung der Vorinstanz entgegen, ohne dabei eine qualifiziert unrichtige Sachverhaltsfeststellung zu belegen. Dass Aufenthalte in V.________ durch die Nachkommen während der Ferienabwesenheit der Beschwerdeführer gerade nicht als Familienbesuche gewertet werden können, erscheint jedenfalls nicht qualifiziert unrichtig. Ebenso ist dem Verwaltungsgericht zuzustimmen, dass die Nutzung einer Liegenschaft in einem bekannten Tourismusgebiet während der Feiertage kein Indiz für eine Wohnsitzverlegung bilden kann.