Citation: 2A.262/2003 01.07.2003 E. 3

Umstritten ist allein, ob der Beschwerdeführer schuldhaft - vorsätzlich oder fahrlässig - gehandelt hat. Zur Begründung, weshalb er die Steuererklärung 2001A noch nicht eingereicht hat, macht der Beschwerdeführer in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde geltend, dass "bedauerlicherweise und ohne eigens Verschulden (Hervorhebung im Original) nicht alle relevanten Angaben und Daten zum korrekten Ausfüllen der Steuererklärung bei mir eingetroffen sind". Den genau gleichen Einwand erhob der Beschwerdeführer bereits im kantonalen Verfahren (angefochtener Entscheid, E. 2 c). Die Einzelrichterin erwog dazu, zwar habe der Beschwerdeführer gegenüber den Steuerbehörden wiederholt darauf hingewiesen, dass er noch nicht im Besitz aller relevanten Angaben und Daten zum korrekten Ausfüllen der aktuellen Steuererklärung gewesen sei. Doch habe er keine Erklärung für die angebliche Unmöglichkeit, die erforderlichen Angaben zu beschaffen, abgegeben. Es sei auch nicht ersichtlich, weshalb der Beschwerdeführer die Angaben im Zusammenhang mit seiner Erwerbstätigkeit (Lohn, Berufsauslagen) nicht hätte beschaffen können, zumal er in den Jahren 1999 und 2000 bei der X.________ AG in Y.________ in unselbständiger Stellung tätig gewesen sei. Der Umstand, dass er Liegenschaftsvermögen besitze, entbinde ihn nicht von der Pflicht, innert nützlicher Frist die entsprechenden Belege zusammenzustellen. Vor Bundesgericht legt der Beschwerdeführer ebenfalls nicht dar, welche Angaben oder welche Belege und Dokumente ihm angeblich gefehlt haben sollen. Er weist in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde nur in allgemeiner Weise auf ein laufendes Gerichtsverfahren hin, das bis heute nicht habe abgeschlossen werden können, sowie auf seine Vorsprachen am Schalter beim Steueramt. Es geht daraus nicht hervor, dass es ihm unmöglich gewesen sein soll, die Steuererklärung auszufüllen. Der Beschwerdeführer hatte aufgrund der wiederholten Mahnungen Kenntnis von seiner Pflicht und hat sich dieser widersetzt. Vorsätzliches Handeln ist damit erstellt. Wenn die Einzelrichterin gefunden hat, der Beschwerdeführer habe schuldhaft gehandelt, so ist dies nicht zu beanstanden.