Citation: U 8/05 12.04.2005 E. 2

Die SUVA stellte die bis dahin erbrachten Leistungen (Heilbehandlung, Taggeld) zum 31. März 2003 ein (Einspracheentscheid vom 8. August 2003). Unabhängig davon, dass sich der Rechtsstreit nunmehr auf die Frage konzentriert, ob eine Invalidenrente geschuldet sei, ist der prinzipielle Anspruch auf Leistungen der Unfallversicherung Gegenstand der Beurteilung. Dieser Anspruch hängt unter anderem von der Feststellung eines versicherten Gesundheitsschadens ab, dessen Vorliegen bis zur Leistungseinstellung der Unfallversicherer anerkennt. Die materielle Beweislast mit Bezug auf eine anspruchsaufhebende Tatfrage liegt bei der Verwaltung (RKUV 1994 Nr. U 206 S. 329; Rhinow/Koller/Kiss, Öffentliches Prozessrecht und Justizverfassungsrecht des Bundes, Basel 1996, Rz 910).