Citation: B 98/00 05.11.2001 E. 3

3.- a) Der Beschwerdeführer macht geltend, auf den von der Invalidenversicherung ermittelten Rentenbeginn könne schon deshalb nicht abgestellt werden, weil der Rentenanspruch nach Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG frühestens in dem Zeitpunkt entstehe, in dem der Versicherte während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens zu 40 % arbeitsunfähig gewesen sei. Aus dem Umstand, dass ihm eine ganze Invalidenrente ab 1. Januar 1995 zugesprochen worden sei, könne daher höchstens abgeleitet werden, ab welchem Zeitpunkt die IV-Stelle die Arbeitsunfähigkeit als invaliditätsrelevant bzw. rentenbegründend betrachtet habe. Dagegen könne daraus nicht geschlossen werden, dass die Arbeitsunfähigkeit, welche zur rentenbegründenden Invalidität geführt habe, erst im Januar 1994 eingetreten sei. Mit dieser Argumentation übersieht der Beschwerdeführer, dass die für den Rentenbeginn bei langdauernder Krankheit nach Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG geltende Wartezeit von einem Jahr praxisgemäss jedenfalls schon dann als eröffnet gilt, wenn die Arbeitsunfähigkeit 25 % erreicht (BGE 121 V 268 Erw. 3b mit Hinweis). Entgegen den Ausführungen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde trifft es daher nicht zu, dass die für den Anspruch in der beruflichen Vorsorge wesentliche Frage nach dem Beginn der Arbeitsunfähigkeit für die Beurteilung des Rentenanspruchs in der Invalidenversicherung ohne Bedeutung war. b) Der Beschwerdeführer bringt des Weiteren vor, auf den Entscheid der Invalidenversicherung könne nicht abgestellt werden, weil dieser in den ärztlichen Beurteilungen keine Stütze finde. Weder Dr. med. M.________ noch die MEDAS hätten sich in ihren Berichten konkret zum Beginn der Arbeitsunfähigkeit geäussert. Wenn Dr. med. M.________ der IV-Stelle die Ausrichtung einer Rente ab 1. Januar 1994 empfohlen habe, sei er von einer Arbeitsunfähigkeit spätestens ab 1. Januar 1993 ausgegangen. Weshalb die IV-Stelle die Wartezeit erst am 1. Januar 1994 als eröffnet erachtet habe, könne nicht nachvollzogen werden und erweise sich als offensichtlich falsch. Dies auch im Hinblick auf die Angaben der Medizinischen Begutachtungsstelle, welche im Gutachten vom 21. März 1995 zwar keine Ausführungen zum Beginn der Arbeitsunfähigkeit mache, im MEDAS-Statistikformular aber eine Verminderung der Arbeitsfähigkeit ab 1992 angebe. Die Auslegung, welche der Beschwerdeführer dem Bericht des Dr. med. M.________ vom 23. August 1994 geben will, findet in den Akten keine Stütze. Die Empfehlung des Dr. med. M.________, dem Versicherten ab 1. Januar 1994 eine Invalidenrente auszurichten, ist in Zusammenhang mit dem im Bericht zitierten Zeugnis des Dr. med. R.________ zu sehen, welcher eine Arbeitsunfähigkeit ab Januar 1994 wegen reaktiver Depression bestätigt hatte. Dafür, dass Dr. med. M.________ bei seiner Beurteilung davon ausging, eine relevante Arbeitsunfähigkeit habe bereits seit 1. Januar 1993 bestanden, fehlen jegliche Anhaltspunkte. Hinsichtlich des Beginns der Arbeitsunfähigkeit sind auch von der vom Beschwerdeführer beantragten Zeugenbefragung mit Dr. med. R.________, der den Versicherten nach dessen Angaben nur einmal sah, lediglich eine Momentaufnahme machte und den Patienten an Dr. phil. A.________ verwies, keine neuen Erkenntnisse zu erwarten, weshalb in antizipierter Beweiswürdigung auf diese Beweismassnahme zu verzichten ist (vgl. BGE 124 V 94 Erw. 4b, 122 V 162 Erw. 1d, 119 V 344; SVR 2001 IV Nr. 10 S. 28 Erw. 4b). Eine Arbeitsunfähigkeit ab 1. Januar 1993 würde zudem zu keinem anderen Ergebnis führen, weil das Arbeitsverhältnis bereits auf Ende Januar 1992 aufgelöst wurde und die Nachdeckungsfrist gemäss Art. 10 Abs. 3 BVG in der bis 31. Dezember 1994 geltenden Fassung dreissig Tage nach Auflösung des Arbeitsverhältnisses endete. Was die Angabe im Statistikblatt der MEDAS betrifft, ist der Vorinstanz darin beizupflichten, dass hierauf allein nicht abgestellt werden kann. Es lässt sich daraus jedenfalls nicht ableiten, dass der von der Invalidenversicherung angenommene Beginn der relevanten Arbeitsunfähigkeit offensichtlich unhaltbar ist.