Citation: 6B_1427/2022 E. 5

Die Beschwerde genügt nicht diesen Begründungsanforderungen. Der Beschwerdeführer beanstandet vor Bundesgericht seine Verurteilung wegen Tätlichkeit und beantragt zumindest implizit einen Freispruch. Seine Sachrügen gehen indessen nicht über eine rein appellatorische und damit unzulässige, im Übrigen teilweise ungebührliche Kritik am angefochtenen Urteil hinaus. So begnügt er sich in seiner Beschwerde im Wesentlichen damit, die vorinstanzliche Beweiswürdigung als "umfangreich gequirlte Scheisse" in Form von ungerechtfertigten Erwägungen eines völlig ungerechtfertigten Sachverhalts zu bezeichnen und seine vor Vorinstanz mit ausführlicher Begründung verworfenen Sachverhaltsrügen erneut vorzutragen, indem er z.B. auch vor Bundesgericht behauptet, die 85-jährige Privatklägerin habe sich das Hämatom selbst zugefügt, indem sie sich gegen einen festen Gegenstand (Mauer) geworfen und dabei ihre rechte Hand an ihren linken Oberarm gehalten habe. Mit der sorgfältigen Beweiswürdigung der Vorinstanz setzt er sich nicht im Ansatz auseinander. Aus seinen Ausführungen ergibt sich folglich nicht, weshalb die vorinstanzliche Beweiswürdigung und Sachverhaltsfeststellung willkürlich oder sonst wie bundesrechtswidrig sein könnte. Der Beschwerdeführer verkennt, dass sich eine Verfassungsverletzung nicht mit reinen Behauptungen bzw. Willkür nicht mit der bloss eigenen Sicht auf die Sachlage begründen lässt. Nichts anderes gilt, soweit er die vorinstanzliche Abweisung seines Antrags auf Einholung eines Sachverständigengutachtens moniert und in diesem Zusammenhang behauptet, das Urteil habe bereits "vor der Verhandlung" festgestanden. Soweit er den Sachverhalt zudem mit einer im September 2019 offenbar durchgeführten Operation an seiner rechten Hand bestreiten will, handelt es sich um ein neues Vorbringen; dass und inwiefern es durch das vorinstanzliche Urteil veranlasst worden wäre und es sich damit um ein zulässiges Novum handelte, legt der Beschwerdeführer indessen nicht dar und ist auch nicht ersichtlich. Das Vorbringen hat daher, weil im bundesgerichtlichen Verfahren unzulässig, unbeachtlich zu bleiben (Art. 99 Abs. 1 BGG).