Citation: 6B_576/2021 E. 5.3

5.3. Die Vorinstanz erwägt, auszugehen sei von der Tatsache, dass I.________ sein Pferd "B._______" am 29. April 2016 besucht, Verletzungen an dessen Bauch festgestellt und den Tierarzt H.________ aufgeboten habe. Letzterer habe bestätigt, vom Besitzer von "B.________" am 29. April 2019 [recte 2016] beigezogen worden zu sein. Gemäss dem per 30. April 2016 von H.________ erstellten schriftlichen Bericht hätten sich beim Pferd "B.________" zahlreiche deutliche Spuren von "eindeutig übermässiger Bein-/Sporen und Peitscheneinwirkung" feststellen lassen. Konkret " (...) seien lokale, leicht schmerzhafte Schwellungen im Bereich der Sporenlage, links (ca. 3-4 Stück) mehr als rechts (ca. 2-3 Stück), zu erkennen und deutliche, ödematöse, leicht schmerzhafte Schwellungen im Bereich der Kniefalten und des Unterbauchs, links (ca. 7-8) mehr als rechts (ca. 4-5), festzustellen". Im Zentrum der Schwellungen sei die Haut leicht aufgeschürft gewesen. Es sei einmalig ein schmerzlinderndes und abschwellendes Medikament verabreicht worden. H.________ habe auch als Zeuge mündlich bestätigt, dass das Pferd im Bereich der Kniefalte, des Unterbauchs und der Sporenlage Hautveränderungen bzw. in den Kniefalten und am Unterbauch Haut- und Hautunterschwellungen aufgewiesen habe, welche im Zentrum leicht aufgeschürft gewesen seien. Ein gleichartiges Spurenbild habe E.________ für den Vorfall vom 28. April 2016 beschrieben. Damit sei erstellt, dass das Pferd "B.________" Verletzungen aufgewiesen habe, wie sie im Bericht von Tierarzt H.________ vom 30. April 2016 festgehalten worden seien, wobei davon auszugehen sei, dass diese tags zuvor geblutet hätten. Daran ändere nichts, dass F.________ keine solchen Verletzungen gesehen haben wolle und H.________ mündliche Aussagen gemacht habe, mit denen er den Befund seines ärztlichen Berichtes vom 30. April 2020 [recte 2016] teilweise zu relativieren versucht habe (angefochtenes Urteil S. 19 bis 23 und 28). Gemäss den Angaben des Besitzers von "B.________" sei das Pferd ausschliesslich vom Beschwerdeführer trainiert und jeden Tag geritten worden und seien die Verletzungen gemäss dem Bericht von H.________ auf einen übermässigen Peitschen- und Sporeneinsatz zurückzuführen. Schliesslich würden sich die Angaben von E.________, der den Vorfall beobachtet und beschrieben habe, weitgehend mit anderen Beweisen decken. Damit sei auch erstellt, dass es der Beschwerdeführer gewesen sei, der dem Pferd "B.________" am 28. April 2016 durch den massiven Einsatz einer Dressurgerte die in der Anklage angeführten Verletzungen am Bauch beigebracht habe (angefochtenes Urteil S. 26 bis 29).