Citation: 4A_593/2021 E. B

Gegen dieses Urteil erhob die Beklagte mit Eingabe vom 26. April 2021 beim Obergericht des Kantons Zürich Berufung. Mit Verfügung vom 6. Mai 2021 wurde der Beklagten Frist angesetzt, um für die Gerichtskosten einen Kostenvorschuss von Fr. 130'750.-- zu leisten. Mit Gesuch vom 28. Mai 2021 beantragte die Beklagte dem Obergericht, es sei die Verfügung vom 6. Mai 2021 in Wiedererwägung zu ziehen und der zu leistende Kostenvorschuss unter Berücksichtigung des nach Ansicht der Beklagten massgebenden Streitwerts auf maximal Fr. 48'760.-- festzusetzen. Mit Verfügung vom 31. Mai 2021 wurde die der Beklagten mit Verfügung vom 6. Mai 2021 angesetzte Frist zur Leistung des Kostenvorschusses in der Höhe von Fr. 130'750.-- einstweilen abgenommen. Mit Verfügung vom 14. Juli 2021 wies das Obergericht das Gesuch der Beklagten vom 28. Mai 2021 um Reduktion des Kostenvorschusses ab und setzte ihr eine neue Frist zur Leistung des Kostenvorschusses in der Höhe von Fr. 130'750.-- an. Mit Verfügung vom 16. September 2021 setzte das Obergericht der Beklagten eine nicht erstreckbare Nachfrist zur Leistung des Kostenvorschusses an, verbunden mit der Androhung, dass bei Ausbleiben des Vorschusses auf die Berufung nicht eingetreten werde. Der Kostenvorschuss wurde auch innert der angesetzten Nachfrist nicht bezahlt, weshalb das Obergericht mit Beschluss vom 15. Oktober 2021 auf die Berufung nicht eintrat.