Citation: 8C_354/2013 E. 3

Nach eingehender und sorgfältiger Würdigung der umfangreichen medizinischen Akten hat das kantonale Gericht erkannt, dass dem Beschwerdeführer gestützt auf die Einschätzung von SUVA-Kreisarzt Dr. med. W.________ vom 6. Januar 2010 und entsprechend dem von ihm formulierten Zumutbarkeitsprofil eine leidensangepasste Tätigkeit vollzeitig zumutbar sei, was namentlich auch Bestätigung finde durch das von der Invalidenversicherung eingeholte Gutachten der Medizinischen Abklärungsstelle Y.________ vom 16. April 2011. Für die psychischen Beschwerden habe die SUVA nicht einzustehen, da das Umknicken mit dem Fuss beim Fussballtraining als leichter Unfall zu qualifizieren und das Ereignis daher von vornherein nicht geeignet gewesen sei, eine psychische Fehlentwicklung zu verursachen. Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, vermag zu keiner anderen Beurteilung zu führen. So macht er zunächst hinsichtlich des adäquaten Kausalzusammenhangs, welcher bezüglich der psychischen Beschwerden gesondert zu prüfen ist (BGE 134 V 109 E. 2.1 S. 112; 115 V 133 E. 6 S. 138 ff.), geltend, dass er mehrmals habe operiert werden müssen, dass ihm zahlreiche Medikamente verschrieben worden seien und dass er seit dem Unfall und allein deshalb gänzlich arbeitsunfähig sei. Ausschlaggebend für die Verneinung der Adäquanz war jedoch die Unfallschwere beziehungsweise die zutreffende Einordnung des Ereignisses vom 10. Dezember 2006 bei den leichten Unfällen (BGE 115 V 133 E. 6a S. 139: Übertreten des Fusses). Die Vorinstanz ist dabei zu Recht vom augenfälligen Geschehensablauf des Unfallereignisses mit den sich dabei entwickelnden Kräften ausgegangen (BGE 134 V 109 E. 2.1 S. 112; 115 V 133 E. 6 S. 138 f.; SVR 2008 UV Nr. 8 S. 26, U 2/07 E. 5.3.1), während sich der Versicherte auf Folgen des Unfalles beruft, die nicht direkt dem Unfallgeschehen zuzuordnen sind und bei der Unfallschwere daher keine Berücksichtigung finden konnten (SVR 2011 UV Nr. 10 S. 35, 8C_584/2010 E. 4.2.2; SVR 2009 UV Nr. 57 S. 203, 8C_77/2009 E. 4.1.1; SVR 2008 UV Nr. 8 S. 26, U 2/07 E. 5.3.1). Der Beschwerdeführer rügt des Weiteren, dass auf die versicherungsinterne Einschätzung seines Gesundheitszustandes und namentlich seiner Arbeitsfähigkeit nicht abzustellen sei. Der Einwand, dass zu Unrecht alle anderen ärztlichen Stellungnahmen ausser Acht geblieben seien, ist jedoch unzutreffend. Die Vorinstanz hat sich zu den Berichten der behandelnden Ärzte ausführlich geäussert und eingehend dargelegt, dass und weshalb sie keine Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der Feststellungen des SUVA-Kreisarztes zu begründen vermögen. Insbesondere stimmen diese - bezüglich des hier allein zu berücksichtigenden unfallbedingten somatischen Leidens - im Wesentlichen auch überein mit den Ergebnissen der Begutachtung in der Medizinischem Abklärungsstelle Y.________ (BGE 137 V 210 E. 1.3.4 S. 227; 135 V 465; 125 V 351 E. 3 S. 352 ff.). Der Beschwerdeführer macht geltend, dass er sich nur noch an Gehstöcken fortbewegen könne. Dies widerspricht jedoch den medizinischen Akten. Zur Begutachtung in der Medizinischen Abklärungsstelle Y.________ erschien er in "Künzli-Schuhen" und mit einem Schmerzpflaster, sein Gang war jedoch flüssig und auch kein Hinken war festzustellen. Dass eine rein stehende oder gehende Tätigkeit ungeeignet sei, wie im Gutachten der Medizinischen Abklärungsstelle Y.________ ausgeführt wird, vermag eine gänzliche Arbeitsunfähigkeit nicht zu begründen. Weder vom SUVA-Kreisarzt noch von den Gutachtern der Medizinischen Abklärungsstelle Y.________ wird im Übrigen aus somatischer Sicht eine zeitliche Limitierung genannt. Was die erwerblichen Auswirkungen betrifft, erschöpft sich die Beschwerde im Einwand, dass der Versicherte zufolge vollständiger Arbeitsunfähigkeit nicht in der Lage sei, ein Invalideneinkommen zu erzielen, dem jedoch aus den dargelegten Gründen nicht gefolgt werden kann; im Übrigen sind die diesbezüglichen vorinstanzlichen Erwägungen unbeanstandet geblieben.