Citation: 6B_138/2014 E. 3.2

3.2. Den Tatbestand der ungetreuen Amtsführung nach Art. 314 StGB erfüllt, wer als Mitglied einer Behörde oder Beamter die bei einem Rechtsgeschäft von ihm zu wahrenden öffentlichen Interessen schädigt, um sich oder einem andern einen unrechtmässigen Vorteil zu verschaffen. Art. 314 StGB ist ein Sonderdelikt. Der Gehilfenschaft zu ungetreuer Amtsführung strafbar machen kann sich auch, wer selber keine Beamtenstellung hat (vgl. Art. 26 StGB; Urteil 6B_421/2008 vom 21. August 2009 E. 3.7). Die Gehilfenschaft setzt nach dem Grundsatz der Akzessorietät eine Haupttat voraus, welche tatbestandsmässig, rechtswidrig und zumindest ein strafbarer Versuch sein muss (BGE 138 IV 130 E. 2.3; 130 IV 131 E. 2.4).