Citation: 6B_468/2018 E. 4

Der Beschwerdeführer macht geltend, er habe am vorinstanzlichen Verfahren teilgenommen und sich als Zivil- und Strafkläger konstituiert. Dies genügt jedoch zu seiner Legitimation nicht. Gleiches gilt, soweit er vorbringt, diese ergebe sich aus dem Recht, Strafantrag zu stellen, da ein lauterkeitsrechtlicher Tatbestand erfüllt und er als Geschädigter des beanzeigten Delikts zur Zivilklage legitimiert sei. Damit verfällt der Beschwerdeführer einem Zirkelschluss und legt nicht dar, wie sich der angefochtene Beschluss auf welche zivilrechtlichen Ansprüche auswirken soll. Auch die geltend gemachten Ansprüche auf Beseitigung, Unterlassung oder Feststellung der Widerrechtlichkeit gemäss Art. 9 Abs. 1 UWG setzen zudem ein aktuelles und praktisches Interesse an der Beschwerde voraus (BGE 144 IV 81 E. 2.3.1; 140 IV 74 E. 1.3.1; je mit Hinweisen). Ein solches ist indes nicht ohne Weiteres ersichtlich oder hinreichend dargetan. Der Beschwerdeführer behauptet weder, dass ein rechtswidriger Zustand fortbestünde noch, dass ihm nach seiner Intervention bei der beanzeigten Anwaltskanzlei weitere E-Mails zugestellt worden wären oder solches drohen würde. Er ist daher nicht zur Beschwerde in der Sache legitimiert, zumal er auch die behaupteten Ansprüche auf Schadenersatz und Genugtuung nach Art. 9 Abs. 3 UWG nicht weiter begründet. Insbesondere Letzteres ist nach Art. 49 OR nur geschuldet, sofern die Schwere der Verletzung dies rechtfertigt (Urteile 6B_534/2017 vom 20. Februar 2018 E. 1.2 mit Hinweisen), was nicht ohne Weiteres erkennbar ist.