Citation: 8C_83/2023 E. 9.2.1

9.2.1. Im Sinne einer Zusammenfassung der strittigen, rund zwölfminütigen Rede des Beschwerdeführers hielt die Vorinstanz fest, er habe gleich zu Beginn klargestellt, "dieser bekannte Lehrer an der Kanti" und sehr dankbar zu sein, an seinem Arbeitsort auftreten zu können. Er habe betont, nicht im Auftrag der Schule dort zu sein, weiter jedoch darauf hingewiesen, trotzdem und gerade deshalb als Lehrer zu sprechen. Als solcher habe er die Pflicht und das Recht, Massnahmen zu hinterfragen und zu kritisieren, wenn sie nicht in Ordnung seien. Dennoch trage er das Schutzkonzept der Schule mit. In der Folge habe er sich im Zusammenhang mit den angeordneten Massnahmen, insbesondere der Maskenpflicht, unter anderem zum Thema Liebe, Hass und Angstmacherei bezüglich der "von den Behörden und Virologen verkündeten Pandemie" geäussert. Dabei habe er Bundesrat Berset mehrfach als "Papa Berset", als arrogant sowie als krank bezeichnet und dessen französischen Akzent imitiert, wobei das Publikum jeweils jubelnd und teilweise lachend applaudiert habe. Ferner habe der Beschwerdeführer geäussert, dass es, wenn er ehrlich sei, doch eine "verdammt geile Zeit" sei, da er noch nie in seinem Leben so viele Menschen umarmt habe. Mit dieser Rede riskiere er zwar sicher seine Anstellung, aber dies sei ihm "scheissegal", er wolle kein anderes Leben führen. Es sei besser, einfach nicht mehr mitzumachen, wie diese mutigen Fasnächtler in Schwyz und im Lötschental. Diese habe er als "geili Sieche" bezeichnet und seine Aussage mit einer geballten Faust unterstrichen. Die Kundgebungsteilnehmer und sich selbst habe er als "die wahre und einzige Taskforce" bezeichnet, weshalb sie bis zum Schluss weitermachen müssten. Schliesslich habe er seine Rede mit der Aufforderung an die Teilnehmer beendet, ihre Nachbarn zu umarmen, da dies gut für das Herz und das Immunsystem sei. Unmittelbar danach hätten sich der Beschwerdeführer und der auf der Bühne anwesende Moderator der Veranstaltung umarmt, wobei beide keine Maske getragen hätten.