Citation: 2P.53/2002 18.06.2002 E. 5

Nach dem Gesagten ist die staatsrechtliche Beschwerde abzuweisen, soweit auf sie eingetreten werden kann. Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird der Beschwerdeführer an sich kostenpflichtig (Art. 156 Abs. 1 OG). Er hat indessen zusammen mit der staatsrechtlichen Beschwerde ein Gesuch um unentgeltliche Prozessführung eingereicht. Nachdem er als AHV-Rentner Ergänzungsleistungen sowie kantonale Beihilfe bezieht und über kein nennenswertes Vermögen verfügt, ist er ohne weiteres als bedürftig im Sinne von Art. 152 Abs. 1 OG zu betrachten. Die unentgeltliche Rechtspflege wird indessen nur für Rechtsbegehren gewährt, die nicht schon zum Vornherein aussichtslos erscheinen. Deshalb hat der Beschwerdeführer, der nicht ernsthaft damit rechnen konnte, mit seiner Beschwerde Erfolg zu haben, die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens selbst zu tragen. Mit Blick auf seine finanziellen Verhältnisse sind die Gerichtskosten auf Fr. 1'000.-- festzusetzen (Art. 153 in Verbindung mit Art. 153a OG). Der Beschwerdeführer hat überdies um amtliche Verbeiständung ersucht, da er nicht in der Lage sei, seine Interessen selbst wirksam zu vertreten. Dieses Gesuch hat er, wie jenes betreffend die unentgeltliche Prozessführung, in der Beschwerdeschrift gestellt, die er am letzten Tag der dreissigtägigen Beschwerdefrist (vgl. Art. 89 OG) der Post übergeben hat. Da es sich dabei um eine gesetzliche Frist handelt, die nicht erstreckt werden kann, und innerhalb der sowohl Anträge wie auch deren Begründung einzureichen sind, hätte ein amtlicher Anwalt keine Möglichkeit mehr, sich anstelle des Beschwerdeführers zu äussern. Unter diesem Umständen ist das Gesuch ohne weiteres abzuweisen.