Citation: 4A_357/2021 E. 2.2

2.2. Beim angefochtenen Beschluss des Handelsgerichts des Kantons Zürich vom 31. Mai 2021 handelt es sich um einen Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 BGG. Die Beschwerdeführerin möchte einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil zunächst damit begründen, dass die Vorinstanz ihren Antrag, das SIR-Gutachten vom 29. November 2016 wie auch das Ergänzungsgutachten vom 22. November 2019 seien nicht zu berücksichtigen, in Verletzung des rechtlichen Gehörs unbehandelt gelassen habe. Eine weitere Gehörsverletzung erblickt sie darin, dass zwei rechtskräftige Entscheide des Moskauer Handelsgerichts übergangen worden seien. Zudem bringt sie vor, indem die Vorinstanz das Gutachten des SIR samt Ergänzungsgutachten trotz angebliche Fehlerhaftigkeit ohne weitere Überarbeitung beim Endentscheid berücksichtigen wolle, werde das russische Recht in Verletzung von Art. 16 Abs. 1 IPRG nicht richtig ermittelt. Damit zeigt die Beschwerdeführerin keinen nicht wieder gutzumachenden Nachteil rechtlicher Natur auf, weil sie die entsprechenden Rügen später noch mit einer Beschwerde beim Bundesgericht vorbringen kann, falls der Endentscheid des Handelsgerichts zu ihren Ungunsten ausfallen sollte. Namentlich hilft ihr auch der Hinweis auf die gemäss Art. 96 lit. b BGG eingeschränkte Kognition des Bundesgerichts nicht weiter, weil es sich dabei um eine Einschränkung handelt, die unabhängig von der Art des kantonalen Entscheids (Zwischenentscheid oder Endentscheid) besteht (so bereits Urteile 4A_165/2015 vom 20. März 2015; 4A_573/2014 vom 14. Oktober 2014). Die Voraussetzungen von Art. 93 Abs. 1 BGG sind demnach offensichtlich nicht gegeben. Die Beschwerdeführerin beruft sich im Übrigen auf Rechtsverweigerung (Art. 94 BGG), zeigt jedoch nicht hinreichend auf, inwiefern ihre Beschwerde das unrechtmässige Verweigern eines anfechtbaren Entscheids zum Gegenstand haben soll, zumal das Anfechtungsobjekt ein selbständig eröffneter Zwischenentscheid des Handelsgerichts ist (vgl. bereits Urteil 4A_165/2015 vom 20. März 2015). Auf die Beschwerde ist daher im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten.