Citation: 2C_256/2014 E. 3.2

3.2. Im vorliegenden Fall steht fest, dass die Beschwerdeführerin und ihr damaliger Ehemann nie zusammen gewohnt haben. Die Vorinstanz hat dazu verbindlich festgestellt, der Ehemann habe in einem Wohnheim gelebt, wo er durch den Hauswart und eine wöchentlich zwei Halbtage anwesende Sozialarbeiterin betreut worden sei. Die Vorinstanz hat daraus den Schluss gezogen, aufgrund der geschilderten Lebensumstände hätte eine Regelung über die Aufnahme des ehelichen Zusammenlebens gefunden werden können (vgl. angefochtener Entscheid E. 2.3.1). Da die Beschwerdeführerin und ihr damaliger Ehemann nie zusammengelebt hätten und auch nur gelegentliche Kontakte während dieser Zeit behaupteten, habe die eheliche Beziehung - wenn überhaupt je - bestenfalls nur kurze Zeit bestanden (vgl. angefochtener Entscheid E. 2.3.2).