Citation: 4C.380/2002 01.03.2004 E. 2

Das Bundesgericht hat - unter Vorbehalt von hier nicht vorliegenden Ausnahmen - seiner Entscheidung im Berufungsverfahren die tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz als wahr und vollständig zugrunde zu legen (Art. 63 und 64 OG; BGE 127 III 248 E. 2c). Eine blosse Kritik an der Beweiswürdigung des Sachrichters ist im Berufungsverfahren ausgeschlossen (BGE 127 III 73 E. 6a). Nicht zu hören ist daher die Rüge, die Vorinstanz habe zu Unrecht die anderen Gründe berücksichtigt, die den Beklagten zum Vertragsschluss bewegten (das Bundesgericht ist an die Feststellungen des kantonalen Gerichts über die Umstände des Vertragsschlusses gebunden; BGE 117 II 273 E. 5a). Ebenso unbeachtlich sind seine Ausführungen zum Kausalzusammenhang (das Vorliegen des natürlichen Kausalzusammenhanges ist eine Tatfrage; BGE 128 III 22 E. 2d). Ob im Zusammenhang mit dem Vertragsschluss eine Drohung ausgesprochen wurde, beschlägt ebenfalls eine im Berufungsverfahren nicht prüfbare Tatfrage. Gleich verhält es sich mit der angeblich durch die Drohung bewirkten Furchterregung (zum Sachverhalt gehören auch innere Tatsachen, so dass vorinstanzliche Feststellungen darüber, was die Vertragsparteien gewusst, gewollt oder empfunden haben nicht gerügt werden können; BGE 115 II 57 E. 1c). Unzulässig ist schliesslich der Verweis des Beklagten auf sämtliche in seinen Eingaben im kantonalen Verfahren erhobenen Tatsachenbehauptungen zur Furchterregung (BGE 115 II 83 E. 3).