Citation: 1B_335/2022 E. 2.2

2.2. Der Beschwerdeführer macht dagegen geltend, durch die Aussonderung des USB-Sticks aus den Akten werde seine Möglichkeit vereitelt, dessen Inhalt zu sichten. Falls sich beweisrelevante Daten darauf befänden, werde durch die Aussonderung auch sein Recht beschnitten, an der Beweiserhebung mitzuwirken und entsprechende Anträge zu stellen. So könne er etwa ohne Einsichtnahme die Identität von möglichen Zeugen nicht erurieren und deren Befragung nicht beantragen. Auch dürften sich darauf nach Ansicht des Beschwerdeführers Hinweise auf die Intentionen des Beschwerdegegners finden, die für die Beurteilung des subjektiven Tatbestands wesentlich sein könnten. Der Beschwerdeführer macht weiter geltend, selbst wenn der USB-Stick später wieder zu den Akten genommen würde und er dann Einsicht erhalte, würde dadurch das Verfahren - das bereits seit sechs Jahren andauere - erheblich verzögert. Ihm drohe überdies ein Beweisverlust, da ein Antrag, den USB-Stick wieder zu den Akten zu nehmen, womöglich mit der Begründung abgewiesen werden könnte, dass über Beweismittel, die nicht mehr Bestandteil der Akten seien, nicht entschieden werden könne.