Citation: 2C_848/2022 E. 5.4

5.4. Bei der Prüfung, ob die Autonomie der Beschwerdeführerin verletzt wurde, ist die Kognition des Bundesgerichts auf Willkür beschränkt, soweit es sich um kantonales Gesetzesrecht handelt, selbst wenn dieses in direktem Zusammenhang mit der Gemeindeautonomie steht; im Übrigen kann das mit einer subsidiären Verfassungsbeschwerde befasste Gericht auch die Anwendung von Bundesrecht oder der IVöB nicht frei überprüfen, sondern nur unter dem Gesichtspunkt einer Verletzung des Verfassungsrechts, und innerhalb der Grenzen der erhobenen Rügen (vgl. E. 2.1 oben; ausdrücklich in BGE 140 I 285 E. 4.2). Praxisgemäss ist ein Entscheid willkürlich, wenn er offensichtlich unhaltbar ist, mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft. Das Bundesgericht hebt einen Entscheid jedoch nur auf, wenn nicht bloss die Begründung, sondern auch das Ergebnis unhaltbar ist; dass eine andere Lösung ebenfalls als vertretbar oder gar zutreffender erscheint, genügt nicht (BGE 144 I 170 E. 7.3; 140 I 201 E. 6.1; 140 III 16 E. 2.1; 135 V 2 E. 1.3; 134 II 124 E. 4.1; 132 III 209 E. 2.1).