Citation: 8C_117/2025 E. 2

Das Bundesgericht hatte mit Urteil 8C_554/2023 vom 16. Januar 2024 das erste Urteil des Kantonsgerichts Freiburg vom 24. Juli 2023 in der vorliegenden Streitsache aufgehoben und die Sache zur Gewährung der Verfahrensrechte und anschliessenden Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückgewiesen. Mit Urteil vom 23. Dezember 2024 legte das Kantonsgericht dar, dass sich der Beschwerdeführer auf das ihm am 9. März 2024 per A-Post Plus (erneut) zugestellte Schreiben der Sozialkommission Sense-Unterland vom 3. Juli 2023 auch innert erstreckter Frist nicht vernehmen liess und damit auf die Ausübung seines Replikrechts verzichtete. In Würdigung der Aktenlage und in Auseinandersetzung mit den Parteivorbringen erwog die Vorinstanz sodann, dass die verfügte Rückerstattung von zu viel erhaltener Sozialhilfe im Betrag von Fr. 2'704.- rechtmässig sei, da dem Beschwerdeführer infolge Nichteinreichung der Verfügung zur Individuellen Prämienverbilligung (IPV) zu viel Unterstützung für die Krankenkasse gewährt worden sei. In Bezug auf den Unterhalt für Aufenthalt und Fahrkosten der Kinder legte das kantonale Gericht dar, dass die beiden Kinder gemäss den Entscheiden des Friedensgerichts vom Februar/März 2022 seit März 2022 nicht (mehr) in der Obhut des Beschwerdeführers standen und das Besuchsrecht sistiert worden sei, weshalb dieser die diesbezügliche Unterstützung im Betrag von Fr. 5'904.75 zu Unrecht bezogen habe. Es reduzierte jedoch den zurückzuerstattenden Betrag von insgesamt Fr. 9'204.75 um den Betrag von Fr. 3'300.- für die Mietkosten; dies weil die alternierende Obhut und das Besuchsrecht im massgebenden Zeitpunkt erst mit superprovisorischem bzw. vorsorglichem Entscheid sistiert worden und es dem Beschwerdeführer daher nicht zumutbar gewesen sei, seine Wohnung bereits gestützt darauf zu kündigen.