Citation: 8C_658/2023 E. 2

Das kantonale Gericht bestätigte mit Urteil vom 18. September 2023 den Einspracheentscheid des Beschwerdegegners vom 27. Juni 2023, worin der Beschwerdeführer wegen versäumten Beratungsgesprächs für die Dauer von 5 Tagen und wegen zu spät eingereichter Arbeitsbemühungen für den Monat April 2023 für die Dauer von 7 Tagen in der Anspruchsberechtigung eingestellt wurde. Hinsichtlich des Beratungsgesprächs vom 28. April 2023, 10.00 Uhr, kam es in Würdigung der Akten und in Auseinandersetzung mit den Parteivorbringen zur Überzeugung, der Beschwerdeführer sei hierzu hinreichend klar eingeladen worden. Daher sei die am unteren Rahmen des vom SECO herausgegebenen Einstellrasters bei erstmaligem Versäumnis eines Beratungsgesprächs ohne entschuldbaren Grund liegende Einstelldauer von 5 Tagen nicht zu beanstanden. Im Zusammenhang mit dem Einstellungstatbestand des verspäteten Nachweises von Arbeitsbemühungen (Art. 30 Abs. 1 lit. c AVIG in Verbindung mit Art. 26 Abs. 2 AVIV) sah das kantonale Gericht im Versenden der Arbeitsbemühungen an eine fehlerhafte E-Mail-Adresse keinen entschuldbaren Grund für die Verspätung. Einen Anlass, von der festgelegten Einstelldauer von 7 Tage abzuweichen, erkannte das kantonale Gericht nicht.