Citation: 2C_446/2023 E. A

A.a. Der Staatsangehörige Simbabwes A.________ (geb. 1995) reiste 2009 erstmals in die Schweiz ein, woraufhin ihm das Migrationsamt des Kantons Zürich eine Aufenthaltsbewilligung zwecks Verbleib bei seinem Vater erteilte. A.b. Nachdem er 2012 die Schweiz verlassen hatte, reiste er 2015 erneut zu Ausbildungszwecken in die Schweiz. Das Migrationsamt des Kantons Luzern erteilte ihm daraufhin eine Aufenthaltsbewilligung zu Ausbildungszwecken für ein Jahr, welche später um ein Jahr verlängert wurde. A.c. Am 27. Juni 2018 reiste A.________ wiederum in die Schweiz ein und heiratete gleichentags die Schweizer Bürgerin B.________ (geb. 1995). Das Migrationsamt des Kantons Zürich erteilte ihm eine Aufenthaltsbewilligung zwecks Verbleib bei seiner Ehefrau, letztmals verlängert bis am 26. Juni 2022. Die Ehefrau zog am 1. August 2021 aus der gemeinsamen Wohnung aus. A.d. Mit Urteil vom 23. September 2020 sprach das Bezirksgericht Horgen A.________ der qualifizierten groben Verletzung der Verkehrsregeln (übersetzte Geschwindigkeit) schuldig und bestrafte ihn mit einer Freiheitsstrafe von zwölf Monaten. Der Vollzug der Strafe wurde unter Ansetzung einer Probezeit von zwei Jahren aufgeschoben.