Citation: 2C_620/2024 E. 5.1

5.1. Aus dem Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) fliesst die Pflicht der Behörde, ihren Entscheid zu begründen. Sie muss sich nicht einlässlich mit allen Parteistandpunkten auseinandersetzen und jedes Vorbringen einzeln widerlegen. Vielmehr kann sich die Behörde auf die für den Entscheid wesentlichen Punkte beschränken. Die Begründung muss so abgefasst sein, dass sich der Betroffene über die Tragweite des Entscheids Rechenschaft geben und ihn in voller Kenntnis der Sache an die höhere Instanz weiterziehen kann. In diesem Sinne müssen wenigstens kurz die Überlegungen genannt werden, von denen sich die Behörde hat leiten lassen und auf die sich ihr Entscheid stützt (BGE 143 III 65 E. 5.2; 142 I 135 I E. 2.1; 138 I 237 E. 5.1; 134 I 83 E. 4.1). Vorsorgliche Massnahmen beruhen auf einer bloss summarischen Prüfung der Sach- und Rechtslage (Urteil 1C_188/2024 vom 10. Mai 2024 E. 5). Die Anforderungen an die Begründung von Entscheiden über vorsorgliche Massnahmen sind daher herabgesetzt. Die Begründung des Entscheids darf knapp ausfallen (vgl. BGE 139 I 189 E. 3.5 S. 193; Urteile 2C_199/2016 vom 29. März 2016 E. 3.2; 2C_1161/2013 vom 27. Februar 2014 E. 3.1).