Citation: 1C_166/2014 E. 5.2

5.2. Fraglich ist daher nur, ob sie das Dokument richtig angewendet haben. Dies ist vom Bundesgericht nicht frei zu prüfen, sondern nur unter dem Blickwinkel des Willkürverbots (für die Rechtsanwendung) bzw. der offensichtlichen Unrichtigkeit (für die Sachverhaltsfeststellung; vgl. Art. 105 Abs. 2 BGG). Das Dokument "Parz. 4111 Höhenkontrolle" der HMQ vom 8. September 2011 enthält für die sieben überprüften Punkte drei Spalten: "Terrain 08.09.11", "DGM 09.2008" und "DGM 03.1997". Für Punkt 1 finden sich in den drei Spalten folgende Höhenkoten: 1142.03 (Terrain 2011), 1142.05 (DGM 2008) und 1141.75 (DGM 1997); in der Fussnote findet sich die Anmerkung, dass die Aufnahmegenauigkeit ± 7 cm im Wiesland betrage. Eine Überschreitung der Gebäudehöhe bei Punkt 1 ergibt sich einzig, wenn ausschliesslich auf die Höhenkote gemäss DGM 1997 abgestellt wird und keine Toleranz für die Aufnahmegenauigkeit berücksichtigt wird. Weshalb dies zwingend und jede andere Handhabung willkürlich sei, wird von den Beschwerdeführern nicht genügend dargelegt: Sie machen geltend, dass eine Kote auf Grund der Höhenkurvenlinie exakt und ohne Toleranz beziffert oder interpoliert werden könne. Soweit die Festlegung der Höhenkurven aber auf einer Messung beruht, ist diese zwangsläufig mit einer Messunsicherheit verbunden; die Ungenauigkeit ist noch höher, wenn es - wie beim DGM 1997 - um die Rekonstruktion eines früheren Geländeverlaufs geht (vgl. dazu Urteil 1C_492/2010 vom 23. März 2011 E. 4.2). Unter diesen Umständen liegt - zumindest im Ergebnis - keine Willkür vor.