Citation: 5A_217/2023 E. 4

Das Obergericht hat erwogen, die beschwerdeweise erfolgende Kritik betreffe zu einem grossen Teil nicht den Gegenstand des angefochtenen KESB-Entscheides vom 7. Dezember 2022. Im Übrigen fehle es an einem schutzwürdigen Interesse an der Beschwerdeführung, weil der KESB-Entscheid der Umsetzung des obergerichtlichen Urteils vom 30. November 2022 gedient habe und er lediglich die obergerichtlichen Anordnungen wiederhole und in zwei Punkten ergänze, welche sich aber ohnehin aus dem Gesetz ergeben würden und durch welche die Beschwerdeführerin nicht belastet sei (Beiständin habe bei veränderten Tatsachen einen Antrag auf Abänderung zu stellen; Beiständin habe alle zwei Jahre einen Bericht einzureichen). Sodann gehe die Kritik, trotz Anfechtung des obergerichtlichen Urteils vom 30. November 2022 beim Bundesgericht sei nicht mit der Umsetzung zugewartet worden, an der Sache vorbei, weil dem betreffenden Rechtsmittel keine aufschiebende Wirkung zugekommen (Art. 103 Abs. 1 BGG) und der obergerichtliche Entscheid in Rechtskraft erwachsen sei (BGE 146 III 284 E. 2.3.4). Wenn schliesslich die KESB im umsetzenden Vollzugsentscheid einer erneuten Beschwerde die aufschiebende Wirkung entzogen habe, sei dies erklärtermassen mit dem Ziel erfolgt, die Rückführung des Kindes zur Mutter möglichst zeitnah zu ermöglichen.