Citation: 1P.443/2003 07.04.2005 E. 1

1.1 Gemäss § 11 Abs. 5 des aargauischen Gesetzes über das Kantons- und Gemeindebürgerrecht vom 22. Dezember 1992 (KBüG; AGS 121.100) entscheidet die Einbürgerungskommission des Grossen Rates abschliessend über die Einbürgerung, sofern der Grosse Rat den Entscheid nicht an sich zieht. Im vorliegenden Fall hat der Grosse Rat nicht von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht, sondern am 3. Juni 2003 lediglich vom Beschluss seiner Einbürgerungskommission vom 6. Mai 2003 Kenntnis genommen. Entscheidende Behörde war demzufolge die Einbürgerungskommission, selbst wenn diese in ihrem Schreiben vom 3. Juni 2003 an den Beschwerdeführer ausgeführt hat, der Grosse Rat habe ihren Beschluss "genehmigt". Ihr ursprünglicher Beschluss vom 6. Mai 2003 ist sodann durch den Wiedererwägungsentscheid vom 19. Oktober 2004 ersetzt worden. Damit ist die staatsrechtliche Beschwerde gegen den ersten Entscheid gegenstandslos geworden. 1.2 Soweit sich die Eingabe vom 28. Februar 2005 gegen den neuen Beschluss der Einbürgerungskommission vom 19. Oktober 2004 richtet, vermag sie den Anforderungen von Art. 90 Abs. 1 lit. b OG mitnichten zu genügen, zumal nicht ausdrücklich staatsrechtliche Beschwerde gegen den Wiedererwägungsentscheid erhoben wird. Das Bundesgericht prüft auf staatsrechtliche Beschwerde hin nur klar und detailliert erhobene Rügen hinsichtlich konkreter Verletzungen verfassungsmässiger Rechte; auf nicht substantiierte Vorbringen und appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt es nicht ein (BGE 130 I 258 E. 1.3 S. 261 f.; 129 I 185 E. 1.6 S. 189; 127 I 38 E. 3c und 4 S. 43). Der Beschwerdeführer zeigt nicht auf, welche seiner verfassungsmässigen Rechte inwiefern verletzt worden sein sollen. Auf die Ausführungen im Schreiben vom 28. Februar 2005 ist daher mangels rechtsgenüglicher Begründung nicht einzutreten; d.h. das Schreiben kann nicht als staatsrechtliche Beschwerde gegen den Wiedererwägungsentscheid entgegengenommen werden.