Citation: 9C_779/2017 E. 2

Im berufsvorsorgerechtlichen Beitragsprozess ist es Sache der Vorsorgeeinrichtung, die Beitragsforderung so weit zu substanziieren, dass sie überprüft werden kann. Der Arbeitgeberin obliegt es, substanziiert darzulegen, weshalb und gegebenenfalls in welchen Punkten die eingeklagte Beitragsforderung unbegründet bzw. unzutreffend ist (BGE 141 V 71 E. 5.2.2 S. 78 f., 138 V 86 E. 5.2.3 S. 97). Bei mehreren Schuld- bzw. Forderungsverhältnissen zwischen denselben Parteien ist nicht nur die Zahlung an sich zu substanziieren, sondern auch, dass sich diese auf die eingeklagte Forderung bezog (vgl. Urteil 4A_625/2015 vom 29. Juni 2016 E. 5, nicht publiziert in BGE 142 III 581, mit Hinweis). Hat dagegen eine Gläubigerin mehrere Forderungen gegenüber verschiedenen Schuldnern, ist im Geschäftsverkehr nach der allgemeinen Lebenserfahrung davon auszugehen, dass die Zahlungen der jeweiligen Schuldnerinnen zur Tilgung der je eigenen Verbindlichkeiten erfolgen (vgl. Urteile 4A_451/2017 vom 22. Februar 2018 E. 5.3, 4D_13/2015 vom 3. Juni 2015 E. 4.1 [dazu, dass im Geschäftsverkehr i.d.R. keine Schenkungsabsicht anzunehmen ist]).