Citation: 6B_1112/2018 E. 2.3

2.3. Der "Boowald" dient nach den willkürfreien tatsächlichen Feststellungen der Erholung und Freizeitgestaltung. Indem der Beschwerdeführer kritisiert, der fragliche Wald sei nicht als Erholungsgebiet gekennzeichnet und mangels Signalisation kein Erholungsgebiet im Sinne von Art. 33 VRV, wirft er eine Rechtsfrage auf. Dazu hält die erste Instanz fest, eine spezielle Signalisation sei nicht notwendig. Ein Erholungsgebiet sei nicht oder nur wenig bebaut, liege in der Nähe einer Stadt oder eines Ballungsgebietes und sei wegen seiner Bedeutung für die Erholung und Freizeitgestaltung der Bevölkerung bekannt (erstinstanzlicher Entscheid S. 6). Diese Erwägungen sind zutreffend. Nicht näher erklärt werden musste, weshalb der "Boowald" keiner speziellen Signalisation bedarf, damit er als Erholungsgebiet dienen kann (eine solche existiert gemäss Signalisationsverordnung vom 5. September 1979 [SSV; SR 741.21] im Übrigen nicht). Um der Begründungspflicht zu genügen, durften sich die Vorinstanzen auf die für den Entscheid wesentlichen Punkte beschränken (BGE 143 III 65 E. 5.2 S. 70 f. mit Hinweisen). Von einer Verletzung des rechtlichen Gehörs kann keine Rede sein. Indem der Beschwerdeführer mehrmals in kurzen Zeitabständen durch ein Erholungsgebiet fuhr, hat er vermeidbaren Lärm respektive eine vermeidbare Belästigung verursacht. Ergänzend bleibt Folgendes anzufügen. Stellte man auf die vom Beschwerdeführer behauptete Rundstrecke ab (Untersuchungsakten pag. 25), wäre der Beschwerdeführer zudem durch ein Wohngebiet gefahren. Laut seiner eigenen Darstellung fuhr er fünfmal unter anderem am Alters- und Pflegeheim Murhof und an der unmittelbar daneben liegenden Wohnsiedlung (auf der Höhe des ehemaligen Klosters St. Urban) vorbei. Ebenso wenig verletzt der Schuldspruch Bundesrecht, soweit die Vorinstanz dem Beschwerdeführer vorwirft, durch seine Fahrweise vermeidbaren Lärm verursacht zu haben. Art. 33 VRV untersagt unter anderem hohe Drehzahlen beim Fahren in niedrigen Gängen (lit. b). Was der Beschwerdeführer zum Anklagevorwurf vorbringt, ist unzutreffend (E. 1.4 vorstehend). Seine darauf fussende Argumentation geht deshalb an der Sache vorbei und vermag eine Verletzung von Bundesrecht nicht aufzuzeigen.