Citation: 7B_454/2023 E. 2.3.1

2.3.1. Der Beschwerdeführer rügt, die Gutachter des ABI seien befangen. Nachdem die Vorinstanz auf deren Berichte kaum abstellt (vgl. oben E. 1.2.1), ist auf diese Rüge nicht einzugehen. Im Übrigen ist sie unbegründet. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers kann eine Befangenheit nicht darin erblickt werden, dass ihn die Gutachter geduzt haben, wenngleich dies wenig professionell wäre. Es ist nicht dargetan, dass sich diese Tatsache auf die Schlüssigkeit ihrer Einschätzung ausgewirkt hätte. Ebenso wenig begründet der Umstand, dass die ABI-Ärzte der Invalidenversicherung im Nachgang zur Abklärung eine Observation des Beschwerdeführers empfahlen, eine Befangenheit. Dies ist im Gegenteil nachvollziehbar, ergibt sich doch aus den Ausführungen der Staatsanwaltschaft (oben E. 1.2.1), dass die Ärzte im Verhalten des Beschwerdeführers verschiedene Ungereimtheiten festgestellt haben. Gleichfalls nicht zu beanstanden ist, dass die Vorinstanz die ABI-Berichte in ihre Beurteilung einbezogen hat. Sie war nicht deshalb gehalten, davon abzusehen, weil die in den Untersuchungen präsentierte Aggravation auch mit dem oberflächlichen oder unfreundlichen Untersucher zusammenhängen könnte. Dieses Argument überzeugt nicht.