Citation: 4A_240/2022 E. 5.2

5.2. Der Beschwerdeführer geht mit seinem Hinweis, der Prozess sei eingeleitet worden, als die Beschwerdegegnerin bereits Wohnsitz in der Schweiz gehabt habe, selber davon aus, massgebend sei der Zeitpunkt der Klageeinleitung. Mit seinen Vorbringen im Beschwerdeverfahren legt er indessen nicht dar, dass er eine Wohnsitzverlegung der Beschwerdegegnerin in die Schweiz vor dem Datum der Klageeinleitung bereits im kantonalen Verfahren behauptet hätte. In der von ihm zitierten Noveneingabe erwähnte er nur, dass die Beschwerdegegnerin "sogar ihren eigenen Wohnsitz falsch darlegt [habe]" und er verwies auf eine im Anschluss an die Berufungsantwort von ihm vorgenommene Abklärung, die ergeben habe, dass die Beschwerdegegnerin in W.________ angemeldet sei. Dabei verwies er auf eine E-Mail der Gemeinde W.________ vom 7. September 2021, die bestätige, dass die Beschwerdegegnerin aktuell, das heisst am 7. September 2021, in W.________ als Einwohnerin registriert sei. Daraus ergeben sich keine Anhaltspunkte für den Zeitpunkt der Klageeinleitung. Die Noveneingabe war offensichtlich nicht entscheiderheblich und es kann daher der Vorinstanz - entgegen dem Beschwerdeführer - kein Vorwurf gemacht werden, wenn sie nicht weiter darauf einging. Der Beschwerdeführer hat keine hinreichenden Hinweise vorgebracht, die Schlüsse auf einen Wohnsitzwechsel der Beschwerdegegnerin vor Klageeinleitung zugelassen hätte. Vielmehr erwähnt er selber, die Beschwerdegegnerin habe sich per 8. Dezember 2021 in V.________ abgemeldet. Die Vorinstanz konnte daher willkürfrei davon ausgehen, das Vorliegen eines internationalen Sachverhalts sei unbestritten.