Citation: 6B_238/2013 E. 1.2

1.2. Ob der Beweisantrag überhaupt zulässig und hinreichend substantiiert ist, kann dahingestellt bleiben. Er ist jedenfalls unbegründet. Die Vorinstanz hält fest, dass im Zusammenhang mit dem hier inkriminierten Zigarettengeschäft in Italien von wenigen Ausnahmen abgesehen Verurteilungen lediglich in Anwendung von Art. 416 CPI ("associazione per delinquere") erfolgten und Verurteilungen gemäss Art. 416bis CPI ("associazione di tipo mafioso") die Ausnahme waren (Urteil E. 2.2.4 lit. b S. 73). Die Vorinstanz hat mithin nicht übersehen, dass in einzelnen Fällen auch Schuldsprüche nach Art. 416bis CPI erfolgten. Solche Schuldsprüche wurden von italienischen Gerichten gerade auch gegen L.________ (Urteil S. 145), J.________ (Urteil S. 161) und K.________ (Urteil S. 197) ausgesprochen. Die Feststellung der Vorinstanz, dass die italienischen Gerichte überwiegend lediglich Schuldsprüche in Anwendung von Art. 416 CPI ausfällten, ist zudem nur ein Element neben andern zur Begründung der Erkenntnis, dass der Zigarettenschwarzhandel nicht von kriminellen Organisationen beherrscht wurde. Das Urteil des Corte di Assise di Appello di Bari vom 26. Februar 2013 in Sachen J.________, K.________ und L.________ ist nicht geeignet, die tatsächlichen Grundlagen des angefochtenen Entscheids zu erschüttern. Der Beweisantrag ist abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann.