Citation: I 157/06 23.05.2006 E. 2

Das kantonale Gericht ist in Würdigung der medizinischen Unterlagen zum Schluss gelangt, eine objektive Verschlechterung des Gesundheitszustandes seit seinem Entscheid vom 30. Juni 2000 bis zum Einspracheentscheid vom 28. Mai 2004 sei nicht nachgewiesen. Sinngemäss bestehe somit, wie damals rechtskräftig entschieden, kein Anspruch auf eine Rente der Invalidenversicherung. In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird geltend gemacht, auf Grund der Akten könne die Frage der Verschlechterung des Gesundheitszustandes seit dem Entscheid der Vorinstanz vom 30. Juni 2000 nicht abschliessend beurteilt werden. Insbesondere könne ein psychisches Leiden mit Krankheitswert im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG und Art. 8 ATSG, allenfalls eine somatoforme Schmerzstörung nicht rechtsgenüglich ausgeschlossen werden. Das von der IV-Stelle eingeholte psychiatrische Gutachten vom 24. Juni 2003, welches diese Frage verneine, sei nicht schlüssig. Darauf könne entgegen der Vorinstanz auch aus formellen Gründen nicht abgestellt werden. Die Ehefrau des Beschwerdeführers sei bei der Untersuchung anwesend gewesen. Dies habe den Versicherten in der gesamten persönlichen Situation in der freien Äusserung gehindert. Er habe beispielsweise nicht darlegen können, dass er auf Grund seiner schlimmen Schmerzen sehr verzweifelt sei, seine Freude am Leben verloren und entsprechende Ängste habe. Nach der Rechtsprechung (Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts vom 16. Januar 2004 [I 664+682/01]) dürfe der Ehegatte bei der psychiatrischen Untersuchung nicht anwesend sein. Die Expertise vom 24. Juni 2003 sei im Übrigen tendenziös und bestimmte Formulierungen zeugten vom Vorurteil des Gutachters, der Versicherte sei ein Simulant.