Citation: 1C_166/2023 E. A

A.________ ist Eigentümer der in der Landwirtschaftzone gelegenen Parzelle Nr. 628 in Hergiswil. Am 14. März 2020 stellte die Gemeinde Hergiswil fest, dass auf dem Grundstück unbewilligte Bauarbeiten im Gang waren. Daraufhin verfügte sie einen Baustopp. Auf Aufforderung der Gemeinde reichte A.________ am 25. September 2020 ein nachträgliches Baugesuch für den (teilweise ausgeführten, teilweise geplanten) Ersatzneubau eines Garten- und Gerätehauses ein. Mit Entscheid vom 7. Mai 2021 stellte die kantonale Dienststelle Raum und Wirtschaft (rawi) fest, dass das Vorhaben nicht zonenkonform sei und auch keine Ausnahmebewilligung erteilt werden könne. Am 18. Januar 2022 verweigerte der Gemeinderat die Baubewilligung, wobei er dem Gesuchsteller gleichzeitig den Entscheid der Dienststelle rawi eröffnete. Zudem verfügte er die Wiederherstellung des gesetzmässigen Zustands. Konkret ordnete er den Rückbau des Vorplatzes/Gartensitzplatzes inklusive aller Installationsleitungen, der Gartenwegtreppe und des Grillplatzes mit Anlagen an. Hinsichtlich des Garten- und Gerätehauses verfügte er, der ursprüngliche Zustand sei wiederherzustellen, wobei auf einen "restlosen Rückbau des vollständigen Garten- und Gerätehauses" aus Verhältnismässigkeitsgründen verzichtet werde. Eine von A.________ dagegen erhobene Verwaltungsgerichtsbeschwerde hiess das Kantonsgericht Luzern mit Urteil vom 23. Februar 2023 teilweise gut. Es hob den Entscheid der Dienststelle rawi in Bezug auf eine fälschlicherweise verfügte Grundbuchanmerkung auf und reduzierte zudem die vom Beschwerdeführer zu zahlenden kantonalen Kosten um Fr. 50.--. Die Verfügung der Gemeinde hob es in Bezug auf die Wiederherstellungsanordnung ebenfalls auf und wies die Sache zu neuen Abklärungen zum neuen Entscheid an den Gemeinderat zurück. Im Übrigen wies es die Beschwerde ab. Zur Begründung führte es insbesondere aus, dass das Baugesuch nicht bewilligt werden könne. Indessen sei unklar, welchen baulichen Endzustand der Gemeinderat von A.________ erwarte. Seine Wiederherstellungsverfügung erfasse nicht alle ausgeführten Bauten (bspw. die neu errichtete Betonmauer). Auch bleibe im Dunkeln, was unter dem Verzicht auf den "restlosen" Rückbau des Garten- und Gerätehauses genau zu verstehen sei. In diesem Zusammenhang stellten sich auch bautechnische Fragen, die zu beantworten jedoch Aufgabe des Gemeinderats und nicht des Kantonsgerichts sei.