Citation: 4A_68/2016 E. 5.4

5.4. Zur Entstehungsgeschichte finden sich im vorinstanzlichen Urteil nur wenige Angaben. Festgehalten wird, die Parteien hätten den von ihnen ursprünglich verwendeten Begriff "Auskauf" geändert und einen "Einkauf" vereinbart. Auszugehen sei vom geänderten Wortlaut, wobei ohnehin nicht einzusehen sei, inwiefern der Beschwerdeführer aus dem ehemals verwendeten Begriff "Auskauf" etwas zu seinen Gunsten ableiten wolle. Die Entstehungsgeschichte spreche daher - entgegen dem Beschwerdeführer - nicht gegen eine von der Arbeitgeberin übernommene Eintrittsleistung. Der Beschwerdeführer greift diesen Punkt in seiner Beschwerde nicht auf und es ist nicht ersichtlich, dass die vorinstanzliche Einschätzung unzutreffend wäre. Mangels weiterer Sachverhaltsfeststellungen im vorinstanzlichen Urteil zur Vertragsentstehung, namentlich etwa zum Ablauf der Verhandlungen oder zum Hintergrund der offenbar vorgenommenen Änderung im Text der strittigen Klausel, kann aus der dem Bundesgericht unbekannt bleibenden Entstehungsgeschichte für die Auslegung des Vertrags nichts gewonnen werden. Der Beschwerdeführer macht insofern zwar geltend, es sei bei den Verhandlungen nie die Rede gewesen von einer Kürzung der in die Pensionskasse einbezahlten Entschädigung für den LTI bei einem Austritt vor Ablauf von zehn Jahren. Dass dem so ist wie behauptet, stellte die Vorinstanz in ihrem Urteil jedoch nicht fest. Vielmehr enthält dieses gar keine Feststellungen zum Inhalt der Gespräche, was freilich nicht heisst, es hätten keine solchen stattgefunden oder ein bestimmter Punkt sei dabei nicht zur Sprache gekommen. Der Beschwerdeführer zeigt nicht auf, dass und an welcher Stelle er diese Behauptung bereits bei den Vorinstanzen prozesskonform eingebracht hätte, weshalb seine diesbezügliche Sachverhaltsergänzung nicht zu berücksichtigen ist (vgl. E. 2.2).