Citation: 8C_42/2024 E. 8.2

8.2. Die Einwände der Beschwerdeführerin sind stichhaltig. Entgegen ihrer Auffassung ist zwar unerheblich, dass der Rentenanspruch in verschiedenen Revisionsverfahren jeweils bestätigt worden ist, sind doch, wie bereits dargelegt, die Voraussetzungen von Art. 53 Abs. 2 ATSG aufgrund der Aktenlage im Zeitpunkt des Erlasses der in Wiedererwägung zu ziehenden Verfügung zu beurteilen (vgl. vorne E. 4.4.1). Diesbezüglich gilt es hier die ursprünglich rentenzusprechende Verfügung vom 8. Februar 2000 in den Blick zu nehmen, die gemäss den vorinstanzlichen Feststellungen den massgeblichen Referenzpunkt bildet (BGE 133 V 108 E. 5; 130 V 71 E. 3). Anders als die Vorinstanz erwogen hat, kann jedoch nicht davon ausgegangen werden, dass im Zeitpunkt der damals erfolgten Zusprache der ganzen Invalidenrente eine klare Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes vorlag: