Citation: 4A_626/2023 E. 5.1

5.1. Beruht die Forderung auf einer durch öffentliche Urkunde oder durch Unterschrift bekräftigten Schuldanerkennung, so kann der Gläubiger die provisorische Rechtsöffnung verlangen. Die anerkannte Forderung muss zum Zeitpunkt der Einleitung fällig gewesen sein, was vom Gläubiger nachzuweisen ist (Urteile 5A_899/2017 vom 11. Januar 2018 E. 2.1; 5A_303/2013 vom 24. September 2013 E. 4.1). Der Richter spricht dieselbe aus, sofern der Betriebene nicht Einwendungen, welche die Schuldanerkennung entkräften, sofort glaubhaft macht (Art. 82 SchKG). Die Fälligkeit der Forderung ist strittig. Der Beschwerdeführer rügt diesbezüglich eine unrichtige Sachverhaltsfeststellung. Die Vorinstanz habe zu Unrecht festgestellt, dass die Beschwerdegegnerin in ihrer Eingabe vom 28. März 2022 an das erstinstanzliche Gericht die Fälligkeit der Forderung allgemein bestritten habe. Die Beschwerdegegnerin habe in ihrer Eingabe an die Erstinstanz vom 28. März 2022 festgehalten, dass der Vollständigkeit halber bestritten werde, dass die Forderungen seit dem 23. August 2017 fällig seien. Mit dieser Formulierung habe die Beschwerdegegnerin explizit auf das Datum der Fälligkeit hingewiesen und entgegen der Auffassung der Vorinstanz nicht allgemein auf das Thema der Fälligkeit. Zudem habe sie in Bezug auf die Fälligkeit einer allenfalls noch ausstehenden Restforderung festgehalten, dass diese frühestens mit Einleitung der Betreibung am 12. Dezember 2021 eingetreten sei und somit auch allfällige Verzugszinsen auf einem möglichen Restbetrag frühestens ab diesem Zeitpunkt geltend gemacht werden könnten. In ihrer Stellungnahme habe die Beschwerdegegnerin den Indikativ und nicht etwa den Konjunktiv verwendet und habe damit eindeutig die Fälligkeit der Schuldanerkennung ab dem 12. Dezember 2021 anerkannt.