Citation: 6B_144/2007 22.05.2007 E. 3

In Bezug auf die Frage der Rechtzeitigkeit des Strafantrags geht die Vorinstanz in tatsächlicher Hinsicht davon aus, der Beschwerdeführer habe angegeben, er habe "ein paar Wochen nach dem Kauf" auf die neuen Linsen gewechselt, und drei Tage später seien die Beschwerden aufgetreten (angefochtener Entscheid S. 4 E. 5). Der Beschwerdeführer bringt dagegen vor, dass er die Kontaktlinsen (theoretisch) "noch einige Monate in Reserve" hätte halten können, bis er sie dann zum Gebrauch verwendet hätte (Beschwerde S. 5 Ziff. 5). Dieser Einwand ist unbegründet. Für die Frage der Rechtzeitigkeit des Strafantrags kommt es darauf an, zu welchem Zeitpunkt der antragsberechtigten Person Tat und Täter tatsächlich bekannt wurden (Art. 31 Abs. 1 StGB). Dass sich diese Kenntnisnahme grundsätzlich auch erst später hätte ereignen können, ist unerheblich. In diesem Punkt ist die Beschwerde abzuweisen. Was der Beschwerdeführer sonst noch vorbringt, geht an der Sache vorbei. Darauf ist nicht einzutreten.