Citation: 2C_35/2020 E. 4.3.2

4.3.2. Sodann hat die Vorinstanz zutreffend festgehalten, dass die Beschwerdeführer nichts zu ihren Gunsten aus dem (teilweise illegalen) Aufenthalt in der Schweiz ableiten können. Ihr Vorwurf, die Genfer Behörden hätten den gemeinsamen Aufenthalt geduldet und ihnen "damit einen Bärendienst erwiesen", weil dadurch eine korrekte aufenthaltsrechtliche Regelung unterblieben sei, ist offensichtlich unbegründet. Die Beschwerdeführer hatten genaue Kenntnisse von den ausländerrechtlichen Bestimmungen, wie ihre früheren Nachzugsgesuche beweisen. Der Beschwerdeführerin 2 war ihr widerrechtlicher bzw. unsicherer Aufenthaltsstatus folglich bewusst. Es hätte an ihr gelegen, sich um einen Aufenthaltstitel zu bemühen.