Citation: 2A.304/2006 17.07.2006 E. 2

Die Beschwerde erweist sich als offensichtlich unbegründet. Sie kann daher im vereinfachten Verfahren nach Art. 36a OG mit summarischer Begründung und unter Bezugnahme auf die Ausführungen im angefochtenen Entscheid erledigt werden. Ob eine Scheinehe vorliegt, kann hier offen gelassen werden. Jedenfalls steht der weiteren Bewilligung des Aufenthaltes nach Art. 7 Abs. 1 ANAG (SR 142.20) das Rechtsmissbrauchsverbot entgegen. Der Beschwerdeführer beruft sich auf eine Ehe, welche nur (noch) formell und ohne Aussicht auf Aufnahme bzw. Wiederaufnahme einer ehelichen Gemeinschaft besteht (vgl. BGE 130 II 113 E. 4.2 S. 117; 128 II 145 E. 2.1 S. 151). Gewiss bestreitet der Beschwerdeführer, dass die Voraussetzungen für die Annahme eines Rechtsmissbrauchs erfüllt seien. Die letzte Einvernahme der Ehefrau habe im März 2004 stattgefunden, anlässlich derer diese noch angegeben habe, sie sei zwischen ihrem neuen Freund und ihrem Ehemann hin- und hergerissen. Der Beschwerdeführer gibt ausserdem an, er möchte nach wie vor mit seiner Ehefrau zusammen leben. Diese Vorbringen sind indes nicht geeignet, die Rechtmässigkeit des angefochtenen Entscheids in Frage zu stellen. In seiner Beschwerde an das Verwaltungsgericht hatte der Beschwerdeführer selber behauptet, die polizeilichen Befragungen vom 2. September 2003 hätten zum Scheitern der (vorher intakten) Ehe geführt. Auf die Gründe für das Scheitern der Ehe kommt es insoweit nicht an (BGE 130 II 113 E. 4.2 S. 117). In seiner jetzigen Eingabe ans Bundesgericht hat der Beschwerdeführer darüber hinaus erklärt, dass die eheliche Gemeinschaft nicht wieder hergestellt wurde und ein Zusammenleben mit seiner Ehefrau nicht möglich sei. Der Beschwerdeführer meint sodann, die Ehefrau hätte zwingend erneut befragt werden müssen. Es sei unbekannt, wie sich ihre Beziehung zum (neuen) Freund weiterentwickelt habe. Darauf kommt es hier indes nicht mehr an. Wesentlich ist, dass die Ehe (mindestens) seit Herbst 2003 als gescheitert gilt. Das betreffende Vorbringen des Beschwerdeführers zeigt letztlich nur, dass er selber nicht einmal mehr um die Situation seiner Ehefrau weiss. Das Verwaltungsgericht hat mithin auch zurecht festgehalten, dass keine Bemühungen ersichtlich sind, die eheliche Gemeinschaft wieder aufzunehmen. Damit erweist sich der Schluss der Vorinstanz, es bestehe nur (noch) formell eine Ehe, als richtig.