Citation: 6B_53/2014 E. 4

Die Vorinstanz stützt sich auf ein verkehrstechnisches Gutachten vom 20. Oktober 2010. Danach befand sich der Personenwagenlenker zum Unfallzeitpunkt auf seiner Fahrbahnhälfte und fuhr mit angemessener Geschwindigkeit, als er zunächst mit dem vorderen Motorradfahrer, der ihm auf seiner Seite entgegenkam, zusammenstiess. Dabei wurde der Motorradfahrer verletzt. Gemäss dem Gutachter ist davon auszugehen, dass daraufhin auch der hinter dem Verletzten fahrende Motorradlenker mit dem Personenwagen kollidierte. Nach der Darstellung des Gutachters fand auch diese Kollision auf der Fahrbahnhälfte des Personenwagenlenkers statt. Der Gutachter schloss die Theorie der Beschwerdeführer aus, wonach der Personenwagenlenker sich zum Zeitpunkt des Unfalls links von der Leitlinie befunden haben und erst durch die erste Kollision nach rechts auf seine Fahrbahnhälfte verschoben worden sein könnte (vgl. Beschluss S. 3/4 E. 3 und 4). Beim von der Vorinstanz angenommenen Sachverhalt kann dem Personenwagenlenker kein Fehlverhalten angelastet werden. Inwieweit die auf ein verkehrstechnisches Gutachten gestützten Tatsachenfeststellungen offensichtlich unrichtig im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG bzw. willkürlich im Sinne von Art. 9 BV sein könnten, ergibt sich aus der Beschwerde nicht. So verlangen die Beschwerdeführer, es müsse noch ein "massstabgetreuer Unfallplan" eingeholt werden (Beschwerde S. III). Ihren Ausführungen ist indessen nicht zu entnehmen, auf welche Weise durch einen solchen mehrere Jahre nach dem Vorfall eingeholten Plan nachgewiesen werden sollte, dass sich der Personenwagenlenker entgegen der Annahme des verkehrstechnischen Gutachters vor der ersten Kollision links von der Leitlinie befand und erst durch die Kollision nach rechts auf seine Seite verschoben wurde. Der Gutachter kommt aufgrund des Massenverhältnisses von Personenwagen und Motorrad zum Schluss, dass sich nur die Geschwindigkeit, nicht aber die Bewegungsrichtung des Personenwagens durch die Kollision veränderte, weshalb sich der Personenwagen nach der Kollision weiter geradeaus bewegte (KA act. 39/40). Was daran willkürlich im oben umschriebenen Sinn sein könnte, ist nicht ersichtlich. Die Beschwerde ist abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann.