Citation: 8C_31/2023 E. 5

Zusammenfassend durfte die Vorinstanz die Notwendigkeit einer regelmässigen lebenspraktischen Begleitung gestützt auf den Abklärungsbericht verneinen. Indessen ist der Sachverhalt insofern ungenügend abgeklärt, als sich nicht zuverlässig beurteilen lässt, ob der Beschwerdeführer in der alltäglichen Lebensverrichtung Essen auf regelmässige Dritthilfe angewiesen ist (vgl. E. 4.2.2.2). Das bleibt deshalb bedeutsam, weil unbestritten ist, dass der Beschwerdeführer in der alltäglichen Lebensverrichtung Fortbewegung/Kontaktaufnahme auf regelmässige Dritthilfe angewiesen ist und im Falle regelmässiger Dritthilfe in zwei alltäglichen Lebensverrichtungen Anspruch auf eine Hilflosenentschädigung für leichte Hilflosigkeit bestünde (vgl. Art. 37 Abs. 3 lit. a IVV). Indem die Vorinstanz die mangelhafte Sachverhaltsabklärung der IV-Stelle schützte, verletzte sie den Untersuchungsgrundsatz (Art. 61 lit. c ATSG). Die Sache ist deshalb an die IV-Stelle zurückzuweisen, damit sie den Hilfebedarf des Beschwerdeführers beim Essen erneut abkläre und danach über dessen Leistungsanspruch (Hilflosenentschädigung und Assistenzbeitrag) neu entscheide. Die Beschwerde ist insofern begründet.