Citation: 2C_271/2018 E. 2.2

2.2. Die Beschwerdeführer wollen als Staatenlose anerkannt werden, wofür das Übereinkommen vom 28. September 1954 über die Rechtsstellung der Staatenlosen (Staatenlosen-Übereinkommen [SR 0.142.40]) massgeblich ist. Das Bundesverwaltungsgericht erläutert in E. 5.1 allgemein und in E. 6 spezifisch auf Syrien bezogen, welche Voraussetzungen zur Anerkennung der Staatenlosigkeit erfüllt sein müssen. In E. 5.2 befasst es sich mit der Verteilung der Beweislast und damit verbunden mit den Aspekten Untersuchungspflicht der Behörde bzw. Mitwirkungspflicht der Parteien. Diese Erwägungen stehen im Einklang mit der bundesgerichtlichen Rechtsprechung (vgl. Urteil 2C_661/2015 vom 12. November 2015 E. 3 und E. 4.1 und 4.2) und werden von den Beschwerdeführern nicht in Frage gestellt. Streitig ist allein, ob die Beschwerdeführer bewiesen oder zumindest hinreichend glaubhaft gemacht haben, zur Gruppe der Maktumin oder doch der Ajanib zu gehören, was die Anerkennung als Staatenlose ermöglichen könnte. Es handelt sich dabei um eine Sachverhaltsfrage. Das Bundesverwaltungsgericht prüft umfassend, wie es sich damit verhält. Es berücksichtigt die Entwicklung des sich im Laufe des Verfahrens ändernden Aussageverhaltens der Betroffenen (E. 9.1 und 9.2), dies unter anderem im Lichte eines Berichts der Schweizer Botschaft in Damaskus vom 26. Mai 2008 (E. 9.1.2), schildert und wertet im Hinblick auf die Streitfrage die Lebensverhältnisse der Beschwerdeführer in Syrien (E. 9.3), diskutiert die Tragweite von behördlichen Dokumenten (E. 9.4), befasst sich mit der von den Beschwerdeführern zu Unrecht bestrittenen Vorteilen der Anerkennung als Staatenlose (E. 9.5) und erklärt, warum die Tatsache, dass die Beschwerdeführer über syrische Pässe verfügten, unter Berücksichtigung der gesamten Umstände hier dafür spreche, dass sie über die syrische Staatsangehörigkeit verfügen (E. 9.6). Die Beschwerdeführer rügen, der vorinstanzliche Entscheid beruhe auf Mutmassungen und Spekulationen und nicht auf konkreten Tatsachen; die Sorgfaltspflicht sei verletzt worden. In der Folge machen sie Ausführungen zur Lage, wie sie sich ihrer Auffassung nach präsentiert, wobei sie - sichtlich - teilweise wiederholen, was schon der Vorinstanz unterbreitet worden war. An einer hinreichenden Auseinandersetzung mit den eben wiedergegebenen Erwägungen des Bundesverwaltungsgerichts fehlt es weitgehend. Jedenfalls sind die Ausführungen in der Beschwerdeschrift in keiner Weise geeignet, eine qualifiziert mangelhafte oder der Ergänzung bedürfende unvollständige Sachverhaltsfeststellung (Art. 105 Abs. 1 bzw. Art. 97 Abs. 1 BGG) darzutun. Dazu genügte auch das mit der Beschwerde eingereichte Dokument der Generaldirektion für zivile Angelegenheiten des syrischen Innenministeriums vom 1. März 2018 nicht, bei welchem es sich ohnehin um ein unzulässiges Novum handelte (Art. 99 BGG). Inwiefern beim mithin verbindlich festgestellten Sachverhalt der Schluss, die Staatenlosigkeit sei nicht bewiesen und selbst nicht glaubhaft gemacht worden, rechtsverletzend sein soll, lässt sich der Beschwerdeschrift nicht entnehmen.