Citation: 8C_167/2018 E. 6.5

6.5. Nicht gefolgt werden kann dem Beschwerdeführer des Weiteren, wenn er geltend macht, weder Dr. med. B.________ noch die Vorinstanz hätten begründet, weshalb der Status quo sine gerade am 16. Juni bzw. 18. Juli 2016 erreicht worden sei. Die Vorinstanz erachtete die Annahme der Beschwerdegegnerin, der Status quo sine sei am 18. Juli 2016 - rund zwei Monate nach dem Unfall - erreicht worden, als nachvollziehbar angesichts des nicht allzu heftigen Aufpralls (s. vorne E. 6.1) und der kreisärztlichen Einschätzung, derzufolge der Status quo sine bereits am 16. Juni 2016 eingetreten sei. Zudem seien in der MRI-Aufnahme vom 16. Juni 2016 ausschliesslich degenerative Veränderungen und in der vorangegangenen Röntgenuntersuchung keine ossären Verletzungen sichtbar geworden. Weiter lägen keine Arztberichte vor, die der kreisärztlichen Einschätzung widersprechen würden. Hier gilt es zu beachten, dass der konkrete Zeitpunkt, an dem der Status quo sine erreicht wurde, von der Natur der Sache her nicht auf den Tag genau feststellen lässt, sondern lediglich mehr oder minder präzise geschätzt werden kann (Urteile 8C_506/2016 vom 4. November 2016 E. 3.2.1; 8C_341/2009 vom 24. Juli 2009 E. 4.2; vgl. Al EXANDRA RUMO-JUNGO/ANDRÉ-PIERRE HOLZER, Rechtsprechung zum Sozialversicherungsrecht, Bundesgesetz über die Unfallversicherung [UVG], 4. Aufl. 2012, S. 55). Vor diesem Hintergrund ist es mit der Vorinstanz nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin den Fall auf den 18. Juli 2016 abschloss. Dass der Beschwerdeführer in diesem Zeitpunkt nicht beschwerdefrei war, steht dem nicht entgegen, ist doch für die Erreichung des Status quo sine einzig relevant, dass die Folgen des Aufpralls vom 13. Mai 2016 bis zu diesem Moment abgeklungen waren.