Citation: 7B.192/2004 20.10.2004 E. 4

Hinsichtlich der Auferlegung der Gerichtsgebühren wird im angefochtenen Entscheid ausgeführt, auf Grund des von der Beschwerdeführerin produzierten Aufwandes, ihrer Uneinsichtigkeit in Bezug auf die Auslegung von Art. 83 SchKG und der unnützen Beschwerdeführung gegen den Nichteintretensentscheid vom 3. Juni 2004 könne das Vorliegen von Mutwillen nicht ernstlich bezweifelt werden. Die Beschwerdeführerin trägt dagegen vor, ihre Beschwerde sei berechtigt gewesen, weil das Betreibungsamt Tägerwilen die provisorische Pfändung im Betrag von Fr. 1'000.-- anstatt Fr. 500.-- verfügt habe. Dazu führt die Vorinstanz aus, das Betreibungsamt habe den irrtümlich in der zweiten Vorladung zur Pfändung genannten Forderungsbetrag korrigiert und das Fortsetzungsbegehren vom 28. April 2004 sei lediglich im Umfang von Fr. 500.-- gestellt worden. Damit ist offensichtlich, dass die im Mai und Juni 2004 eingereichten Beschwerden nicht mehr mit dem Versehen des Betreibungsamtes begründet werden konnten. Die Auferlegung der Verfahrenskosten durch die Vorinstanz ist somit nicht zu beanstanden, zumal andere Einwände nicht vorgebracht werden und auch hier nicht einmal ansatzweise dargetan wird, inwiefern Bundesrecht verletzt worden sein soll.