Citation: 2C_396/2018 E. 3.3.2

3.3.2. Die statistischen Grundlagen des Wasserverbrauchs in der Gemeinde Törbel selbst sind als solche nicht substanziiert bestritten worden und als unbestrittene Tatsachen dem vorliegenden Verfahren zu Grunde zu legen (oben, E. 1.6). In seiner Replik übersieht der Beschwerdeführer offensichtlich, dass sich die Zahl von 22m3 pro Jahr auf eine einzelne Liegenschaft bezieht (Durchschnitt). Geht man von einer Belegung von durchschnittlich vier Personen und einem allgemeinnotorischen Verbrauch von ca. 160 l pro Tag und Person aus, so ergeben sich daraus ziemlich genau 34 Nächte. Die ins Recht gelegten Unterlagen zum Wasserverbrauch sind ein objektives Kriterium im Sinne von Art. 21 Abs. 4 TG/VS, auf welches für die Berechnung der Jahrespauschale abgestellt werden kann. Sie untermauern die Wahrscheinlichkeit der verwendeten durchschnittlichen Belegung von 34 Nächten, welche für deren Berechnung erforderlich ist. Eine Verletzung von übergeordnetem Recht ist somit nicht ersichtlich (vgl. oben, E. 1.4.1), weshalb sich die Beschwerde in diesem Punkt als unbegründet erweist.