Citation: 7B.97/2004 07.09.2004 E. 3

3.1 Die Beschwerdeführer bestreiten das Fehlen eines Rechtsschutzinteresses und weisen darauf hin, dass sowohl sie als auch die U.________ AG als Rechtsnachfolgerin der S.________ AG bzw. der W.________ AG sich (im Sinne von Art. 260 SchKG) Verantwortlichkeitsansprüche gegen die Organe der Gemeinschuldnerin hätten abtreten lassen und auch Verantwortlichkeitsklage eingereicht hätten. Falls nun die W.________ AG bzw. die U.________ AG als Gläubigerin im Kollokationsplan stehen bleibe, hätten sie, die Beschwerdeführer, einen allfälligen Prozesserlös zu teilen, sofern dieser nicht beide Forderungen zu decken vermöge. Sie hätten daher ein erhebliches praktisches Interesse an der verlangten Abänderung des Kollokationsplanes. 3.2 Dass auch die U.________ AG sich Verantwortlichkeitsansprüche habe abtreten lassen und eine entsprechende Klage eingereicht habe, findet in den tatsächlichen Feststellungen der kantonalen Aufsichtsbehörde keine Stütze. Die Beschwerdeführer machen denn auch nicht geltend, diese Tatsachen schon bei der Vorinstanz erwähnt zu haben. Der Hinweis hat als im Sinne von Art. 79 Abs. 1 zweiter Satz OG neu zu gelten und ist deshalb unbeachtlich, zumal Gelegenheit und auch Anlass bestanden hätte, ihn schon im kantonalen Beschwerdeverfahren anzubringen. Inwiefern die Vorinstanz sodann mit der Feststellung, eine Änderung des Kollokationsplanes hätte keine über den Konkurs hinausgehenden Rechtswirkungen gegen die Praxis zu Art. 756 Abs. 2 OR verstossen soll, legen die Beschwerdeführer nicht dar und ist auch nicht ersichtlich. Angesichts der Tatsache, dass die von der U.________ AG angehobene Verantwortlichkeitsklage unerwähnt geblieben war, kann der kantonalen Aufsichtsbehörde insbesondere nicht etwa unterschoben werden, sie habe erklären wollen, der Kollokationsplan habe keinen Einfluss auf die für eine Abtretung von Ansprüchen der Masse nach Art. 260 SchKG erforderliche Gläubigerstellung. Mit den übrigen Ausführungen der Vorinstanz setzen sich die Beschwerdeführer überhaupt nicht auseinander, so dass es insofern an einer hinreichenden Begründung der Beschwerde mangelt (vgl. Art. 79 Abs. 1 OG). Die gegen die Forderung der U.________ AG gerichteten Vorbringen sind hier nicht zu hören, da deren Bestand zu überprüfen nicht Sache der betreibungsrechtlichen Aufsichtsbehörden und damit der erkennenden Kammer ist, sondern in die ausschliessliche Zuständigkeit des Richters fällt.