Citation: 5A_608/2018 E. A

A.a. Mit Eingabe vom 23. Juni 2017 beantragte A.________ im Verfahren ZE 17 110 beim Kantonsgericht Nidwalden den Erlass zivilrechtlicher Schutzmassnahmen wegen Persönlichkeitsverletzung gegen B.________. A.b. Mit superprovisorischer Verfügung vom gleichen Tag verbot das Kantonsgericht B.________ unter Androhung von Busse bis Fr. 10'000.-- im Widerhandlungsfall (Art. 292 StGB) : "a. sich der Gesuchstellerin auf eine Distanz von weniger als 200 Meter anzunähern; b. sich auf dem Gemeindegebiet von U.________ (mit Ausnahme der Autobahn) aufzuhalten; c. sich im Umkreis von 1'000 Metern von deren aktuellen Arbeitsort der C.________ an der D.________strasse xxx in V.________ aufzuhalten; d. mit der Gesuchstellerin Kontakt aufzunehmen, namentlich auf telefonischem, schriftlichem, postalischem und elektronischem Weg sowie ihr Post zuzuschicken; e. mit Freunden, Bekannten sowie Mitarbeitern der Arbeitgeberin der Gesuchstellerin (C.________) Kontakt aufzunehmen, namentlich auf telefonischem, schriftlichem, postalischem und elektronischem Weg sowie ihnen Post zuzuschicken." A.c. Mit Gesuch vom 29. Juni 2017 gelangte A.________ erneut an das Kantonsgericht (Verfahren ZE 17 115). Sie beantragte, es sei B.________ zusätzlich zu verbieten, mit ihren Verwandten Kontakt aufzunehmen sowie Fotos und Beiträge aller Art, welche sie darstellen oder auf sie Bezug nehmen, in den sozialen Netzwerken zu veröffentlichen. In der Folge wurde B.________ dies mit superprovisorischer Verfügung vom gleichen Tag verboten. A.d. Mit Stellungnahme vom 4. Juli 2017 beantragte B.________ die Aufhebung des erstinstanzlichen Entscheids mit Ausnahme des Verbots, das sich aus Buchstabe a ergibt (vgl. Bst. A.b). A.e. Mit Entscheid vom 17. Juli 2017 erkannte das Kantonsgericht: "1. Dem Gesuchsgegner wird superprovisorisch verboten, a. - e. [ unverändert wie in Verfügung vom 23. Juni 2017, vgl. Sachverhalt A.b]; f. mit Verwandten der Gesuchstellerin Kontakt aufzunehmen, namentlich auf telefonischem, schriftlichem, postalischem und elektronischem Weg sowie ihnen Post zuzuschicken; g. Fotos und Beiträge aller Art, welche die Gesuchstellerin darstellen oder auf sie Bezug nehmen in den sozialen Netzwerken (Facebook etc.) zu veröffentlichen; unter Androhung von Bestrafung mit Busse bis Fr. 10'000.00 wegen Ungehorsams gegen eine amtliche Verfügung gemäss Art. 292 StGB im Widerhandlungsfalle." Zudem wurde A.________ eine Frist von 60 Tagen gesetzt, um den ordentlichen Zivilprozess beim zuständigen Gericht anzuheben. A.f. Gegen den Entscheid des Kantonsgerichts reichte B.________ am 28. Juli 2017 Berufung beim Obergericht des Kantons Nidwalden ein. A.g. In teilweiser Gutheissung der Berufung hob das Obergericht mit Entscheid vom 29. März 2018 die Dispositivziffern Bst. b und c (vgl. Sachverhalt Bst. A.b) auf. Neu lauteten diese wie folgt: "ba. sich auf der E.________strasse und der F.________strasse in U.________ aufzuhalten; ca. sich auf der D.________strasse und der G.________strasse in V.________ aufzuhalten;"