Citation: 4C.121/2000 29.08.2000 E. 1

1.-Die Berufungsschrift enthält keinen materiellen Hauptantrag, wie er nach Art. 55 Abs. 1 lit. b OG erforderlich ist. Sollte sich allerdings die Rüge als zutreffend erweisen, dass das ausländische Recht, auf welches das schweizerische internationale Privatrecht verweist, nicht angewendet worden ist, könnte das Bundesgericht einzig den angefochtenen Entscheid aufheben und die Sache an die kantonale Instanz zurückweisen, damit diese in Anwendung des ausländischen Rechts neu entscheide. Namentlich wären die Voraussetzungen von Art. 65 OG für einen Entscheid in der Sache nicht gegeben, da bei Begründetheit der Rüge ausschliesslich ausländisches Recht anwendbar wäre und sich dieses überdies nicht ohne Weiterungen ermitteln liesse (vgl. BGE 119 II 93 E. 2c/cc S. 95; Poudret, Commentaire de la loi fédérale d'organisation judiciare, Art. 65 OG N. 2.1 S. 588). Der Eventualantrag auf Rückweisung ist nach der Praxis deshalb ausreichend (BGE 125 III 412 E. 1b S. 414 mit Hinweisen).