Citation: 2C_553/2015 E. 2.3

2.3. Die Vorinstanz geht mit Recht davon aus, dass die untere Instanz, deren Verfügung beim Bundesverwaltungsgericht angefochten wurde, über die Sache, die Gegenstand der mit Beschwerde angefochtenen Verfügung bildet, darüber grundsätzlich nicht mehr verfügen kann (Devolutiveffekt; Art. 54 VwVG). Die Ausnahme von Art. 58 Abs. 1 VwVG kommt vorliegend nicht zum Tragen, da sie nur gilt, wenn die Behörde zu Gunsten der Beschwerde führenden Partei verfügt, weil sonst das Beschwerdeverfahren durch die neue Verfügung nicht hinfällig wird (BGE 127 V 228 E. 2b/bb S. 232 ff.; 113 V 237 E. 1a S. 238; Urteile 2C_733/2010 vom 16. Februar 2011 E. 3.2; P 7/02 vom 12. März 2004 E. 3, SVR 2005 EL Nr. 3; ANDREA PFLEIDERER, Praxiskommentar VwVG, 2009, Art. 58 Rz. 39; MOSER/BEUSCH/KNEUBÜHLER, Prozessieren vor dem Bundesverwaltungsgericht, 2. Aufl 2013, S. 162 Rz. 3.45; KÖLZ/HÄNER/BERTSCHI, Verwaltungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege des Bundes, 3. Aufl. 2013, S. 377 Rz. 1066). Der Devolutiveffekt gilt nur für das, was in sachlicher, zeitlicher und personeller Hinsicht Streitgegenstand der Beschwerde ist, mithin nur soweit die Vorinstanz verfügt hat und die Verfügung angefochten worden ist (REGINA KIENER, Kommentar VwVG, 2008, Art. 54 Rz. 6; HANSJÖRG SEILER, Praxiskommentar VwVG, 2009, Art. 54 Rz. 27). Entscheidend ist somit, ob die Verfügung vom 12. November 2014 eine Frage betrifft, die Streitgegenstand der (beim Bundesverwaltungsgericht hängigen, aber sistierten) Beschwerde B-998/2014 vom 25. Februar 2014 bildet; wenn das zutrifft, dann war die neue Verfügung unzulässig und die Vorinstanz hat sie mit Recht aufgehoben.