Citation: 5A_702/2018 E. A

A.a. A.________ (geb. 1976; Beschwerdeführerin) und B.________ (geb. 1975; Beschwerdegegner) heirateten 2008. Sie sind die Eltern der beiden Töchter C.________ (geb. 2009) und D.________ (geb. 2012). Die Ehegatten trennten sich im Mai 2013. In der Folge zog B.________ nach Thailand. Seit November 2013 lebt er in Bali, Indonesien. A.b. Auf Klage von A.________ hin schied das Regionalgericht Emmental-Oberaargau mit Urteil vom 1. November 2016 die Ehe gestützt auf Art. 114 ZGB. Soweit hier interessierend beliess es die Töchter unter der gemeinsamen Sorge beider Elternteile und stellte sie unter die Obhut der Kindsmutter. B.________ erhielt ein Ferienrecht von jeweils sieben Tagen während der Frühlings-, Sommer- und Herbstferien der Töchter, mithin von insgesamt drei Wochen. Die Ferien waren mindestens zwei Monate im Voraus anzumelden und in der Schweiz wahrzunehmen. Ausserdem verfügte das Gericht ein wöchentliches Telefonat zwischen Vater und Kinder von mindestens 30 Minuten. Eine im Mai 2015 von der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Emmental errichtete Beistandschaft behielt das Regionalgericht bei.