Citation: 4P.234/2006 20.11.2006 E. A

Mit Arbeitsvertrag vom 19./20./24. Januar 2005 stellte die X.________ AG, Zug (nachstehend: Arbeitgeberin), A.________ (nachstehend: Arbeitnehmerin) ab dem 1. März 2005 als "Sales Representative VI", X.________ Schweiz, an. Gemäss Art. 19 des Arbeitsvertrages verpflichtete sich die Arbeitnehmerin, auf dem Gebiet der Schweiz während 12 Monaten nach dessen Beendigung keine die Arbeitgeberin konkurrenzierende Tätigkeit auszuüben. In der Folge verhandelte die Muttergesellschaft der Arbeitgeberin, die X.________ Corp., USA, mit der Y.________ Corp. Corp., USA, über eine Fusion. Mit Schreiben vom 25. November 2005 teilte die Arbeitnehmerin der Arbeitgeberin zusammengefasst mit, im Zusammenhang mit derer bevorstehenden Fusion mit der Y.________ Corp. mache die Arbeitnehmerin vom Ablehnungsrecht im Sinne von Art. 333 Abs. 1 OR definitiv Gebrauch und löse den Arbeitsvertrag unter Berücksichtigung der gesetzlichen Kündigungsfrist von einem Monat per 31. Dezember 2005 auf. Die Arbeitgeberin führte in ihrem Schreiben vom 29. November 2005 aus, dass ein Betriebsübergang im Sinne von Art. 333 Abs. 1 OR weder vorliege noch unmittelbar bevorstehe. Sie akzeptiere jedoch, dass gestützt auf die Kündigungserklärung das Arbeitsverhältnis nach Ablauf der Kündigungsfrist aufgelöst werde. Mangels Anwendbarkeit von Art. 333 OR gelte indessen die vertragliche Kündigungsfrist von drei Monaten, weshalb das Arbeitsverhältnis am 28. Februar 2006 ende. Die Arbeitnehmerin nahm in der Folge nach der Darstellung der Arbeitgeberin eine Anstellung bei einer ihrer Konkurrentinnen, der K.________ (Schweiz) AG an.