Citation: 1C_445/2010 30.11.2010 E. A

Mit Strafbefehl vom 12. April 2006 wurde X.________ wegen grober Verletzung der Verkehrsregeln (Nichtgewähren des Vortritts auf dem Fussgängerstreifen), begangen am 25. November 2005 in Basel, in Anwendung von Art. 90 Ziff. 2 SVG i.V.m. Art. 33 Abs. 2 SVG und Art. 6 Abs. 1 der Verkehrsregelnverordnung vom 13. November 1962 (VRV; SR 741.11) für schuldig erklärt und zu einer Busse von Fr. 600.-- verurteilt. Die von X.________ erhobene Einsprache wies der Strafrichter des Strafgerichts Basel-Stadt am 21. November 2007 ab und verurteilte ihn zu einer Geldstrafe von fünf Tagessätzen zu Fr. 100.--, unter Gewährung des bedingten Strafvollzugs bei einer Probezeit von zwei Jahren, sowie zu einer Busse von Fr. 100.-- (Änderung der Sanktion wegen Inkrafttreten des neuen Allgemeinen Teils des Strafgesetzbuches). Dieses Urteil focht X.________ beim Appellationsgericht Basel-Stadt an. Dieses bestätigte mit Urteil vom 17. Dezember 2008 den angefochtenen Entscheid. Das Bundesgericht trat mit Urteil vom 2. Juli 2009 auf die von X.________ erhobene Beschwerde mangels ausreichender Begründung nicht ein (Urteil des Bundesgerichts 6B_495/2009).