Citation: 6A.21/2005 12.04.2005 E. 3

Die Vorinstanz kommt zum Schluss, Verschulden und Gefährdung der übrigen Verkehrsteilnehmer seien als nicht mehr leicht einzustufen, weshalb der Führerausweis für die Minimaldauer von einem Monat zu entziehen sei (angefochtener Entscheid S. 6). Der Beschwerdeführer macht dagegen geltend, es liege allenfalls ein leichtes Vergehen vor, welches höchstens mit einer Verwarnung geahndet werden könne (Beschwerde S. 3 Ziff. 6/7). Nach der Rechtsprechung des Bundes-gerichts ist bei einem mittelschweren Fall in der Regel der Führer-ausweis zu entziehen (vgl. BGE 126 II 358 E. 1a). Der Beschwerde-führer, der vor Bundesgericht behauptet, mit deutlich weniger als 40 km/h gefahren zu sein (oben E. 2), ist sich offenbar selber bewusst, dass eine Geschwindigkeit von 50 km/h an der fraglichen Stelle übersetzt war. Genau von dieser Geschwindigkeit geht die Vorinstanz aber aus. Folglich ist der Unfall entgegen seiner Annahme nicht ausschliesslich auf eine Verkettung unglücklicher Umstände zurück-zuführen. Indem die Vorinstanz bei der vorliegend zu beurteilenden Sachlage von einem mittelschweren Fall ausgeht, verletzt sie kein Bundesrecht. Die Beschwerde erweist sich deshalb als unbegründet.