Citation: 6B_504/2012 E. 1.3.2

1.3.2. Auf die Aussagen des Beschwerdeführers könne hingegen nicht abgestellt werden. Sie erschienen als Konstrukt, welches im Laufe der Zeit zurecht gelegt worden sei. Es sei erkennbar, dass die Beschwerdegegnerin 2 (unnötigerweise) schlecht gemacht werden solle. Sie werde nicht nur für das Scheitern der Ehe, sondern auch für die von ihr erlittenen psychischen und physischen Verletzungen verantwortlich gemacht. Die Aussagen der Mutter und der Schwester des Beschwerdeführers überzeugten ebenfalls nicht. Es deute vieles darauf hin, dass jene ihren Sohn schützen wollte und sie sich diesbezüglich mit ihm und ihrer Tochter abgesprochen habe (Entscheid, S. 22-28, S. 39).