Citation: 4C.318/2005 12.12.2005 E. B

In der Folge beantragte die B.________ AG (Rechtsnachfolgerin der D.________-Werke, Klägerin) dem Bezirksgericht Hinterrhein mit Prozesseingabe vom 2. Dezember 2002, die A.________ AG zu verpflichten, ihr Fr. 1'733'223.35 nebst Zins zu bezahlen. Das Bezirksgericht wies die Klage am 9. Juni 2004 ab. Es kam zum Schluss, dass die Pflicht der A.________ AG zur Schadloshaltung der B.________ AG nach dem übereinstimmenden subjektiven Willen der Parteien der massgebenden Verträge aus den Jahren 1957 und 1959 mit dem Ablauf der Konzession für das Kraftwerk X.________ enden sollte und demnach am 6. Mai 2001 erloschen sei. Auf Berufung der B.________ AG hob das Kantonsgericht von Graubünden dieses Urteil am 15. März 2005 auf und verpflichtete die A.________ AG, der B.________ AG Fr. 1'733'223.35 zu bezahlen, zuzüglich 5 % Zins auf - Fr. 45'926.10 seit 19.06.2001 - Fr. 17'620.60 seit 01.08.2001 - Fr. 65'910.40 seit 01.09.2001 - Fr. 87'440.05 seit 01.10.2001 - Fr. 147'175.30 seit 15.01.2002 - Fr. 247'219.60 seit 15.01.2002 - Fr. 241'220.90 seit 15.01.2002 - Fr. 171'406.80 seit 26.03.2002 - Fr. 120'118.20 seit 26.03.2002 - Fr. 142'933.70 seit 07.04.2002 - Fr. 218'332.25 seit 11.05.2002 - Fr. 56'948.40 seit 23.06.2002 - Fr. 17'620.60 seit 06.08.2002 - Fr. 65'910.40 seit 16.10.2002 - Fr. 87'440.05 seit 16.10.2002. Es hielt im Gegensatz zum Bezirksgericht dafür, dass sich die Parteien in Art. 2 Abs. 3 der Vereinbarung vom 4. Februar 1957 auf den 6. Mai 2006 als jenen Zeitpunkt verständigt hätten, an dem das von ihnen eingegangene Dauerschuldverhältnis auslaufen sollte.