Citation: 8C_238/2017 E. 3.1

3.1. Das kantonale Gericht wies die Sache zur Neuberechnung im Sinne der Erwägungen an die Arbeitslosenkasse zurück. Selbst wenn ihr damit faktisch kein Entscheidungsspielraum bliebe, falls die Rückweisung nur noch der Umsetzung des oberinstanzlich Angeordneten dienen sollte und folglich ein nicht wieder gutzumachender Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG zu bejahen wäre (vgl. BGE 133 V 477), ist nicht ohne Weiteres ersichtlich, worin das schützwürdige Interesse an der Aufhebung des Rückweisungsentscheides besteht. Denn d ie Beschwerdeführerin macht geltend, sie sei teilweise mit dem angefochtenen Entscheid einverstanden. Sie beanstandet weder die Höhe noch die Dauer der von ihr auszurichtenden Insolvenzentschädigung. Sie beantragt lediglich eine zeitliche Verschiebung der viermonatigen Leistungspflicht, da sie ab dem 9. Mai 2016 - wie vom Versicherten im vorinstanzlichen Beschwerdeverfahren bestätigt - Arbeitslosentaggelder ausbezahlt habe. Eine zeitliche Verschiebung der Leistungspflicht gemäss angefochtenem Entscheid ändert jedoch nichts an der - nach übereinstimmender Auffassung der Parteien ohnehin unbestritten auf vier Monate (vgl. auch Art. 52 Abs. 1 AVIG) befristeten - Dauer der geschuldeten Insolvenzentschädigung. Folglich wäre die Beschwerdeführerin - selbst wenn der nicht wieder gut-zumachende Nachteil bejaht werden müsste - aufgrund eines fehlenden schutzwürdigen Interesses an der Aufhebung oder Änderung des Entscheides (Art. 89 Abs. 1 lit. c BGG) ohnehin nicht zur Beschwerde legitimiert. Denn ein praktischer Nutzen, der sich bei Gutheissung der Beschwerdeanträge für die Arbeitslosenkasse ergeben könnte, ist jedenfalls nicht ohne Weiteres erkennbar.