Citation: 5P.215/2005 28.09.2005 E. A

R.X.________ und I.X.________ heirateten am xx. xxxx 1999. Am xx. xxxx 2000 wurde ihr gemeinsamer Sohn A.________ geboren. I.X.________ hatte die Kinder B.________, geb. xx. xxxx 1995, und C.________, geb. xx. xxxx 1998, in die Ehe gebracht. Am 29. Januar 2004 ersuchte I.X.________ vor dem Einzelrichter des Bezirks Z.________ um Erlass von Eheschutzmassnahmen nach Art. 175 ZGB. Sie stellte insbesondere das Rechtsbegehren, es sei der Sohn A.________ unter die elterliche Obhut der Mutter zu stellen. Mit Entscheid vom 15. Juni 2004 ordnete der Einzelrichter das Getrenntleben der Eheleute. Er stellte den Sohn A.________ unter die Obhut der Mutter. Zugleich regelte er das Recht des Vaters auf persönlichen Umgang mit dem Sohn und seine Unterhaltspflicht. Für das Kind A.________ wurde eine Beistandschaft nach Art. 308 Abs. 1 und 2 ZGB für solange errichtet, als es der Vormundschaftsbehörde als angezeigt erscheint. R.X.________ hat gegen diese Verfügung am 13. Juli 2004 Rekurs beim Kantonsgericht Schwyz eingereicht. Mit Beschluss vom 29. April 2005 wurden das Besuchsrecht des Vaters von zwei auf drei Wochenende pro Monat (Freitagabend, 18.00 Uhr, bis Sonntagabend, 18.00 Uhr) und das Ferienrecht von drei auf sechs Wochen erhöht. Zudem wurde den Eltern alternierend ein Besuchsrecht am 24./25. Dezember und am Ostersonntag und Ostermontag eingeräumt. Im Übrigen wurde das Rechtsmittel abgewiesen.