Citation: 6B_120/2013 E. 1.2

1.2. Die Vorinstanz stützt sich für den Schuldspruch des Beschwerdeführers wegen Betruges im Wesentlichen auf die Aussagen des Vertreters der Beschwerdegegnerin 2. Der Kaufvertrag liefere für sich allein keinen Beweis für die Geldübergabe. Der Vertreter der Beschwerdegegnerin 2 habe in der Untersuchung erklärt, er handhabe die Klausel, nach welcher bei Abschluss des Vertrages zwei Drittel des Kaufpreises zu bezahlen seien, nicht so streng. Es käme immer wieder vor, dass er den Kaufvertrag unterschreibe, obwohl er kein Geld erhalten habe. In diesen Fällen werde den Käufern jeweils ein Einzahlungsschein mitgegeben. Es sei auch schon vorgekommen, dass ein Kunde die Ware ohne Anzahlung mitgenommen habe. Der Beschwerdeführer habe zudem bei der Abholung des MG A Roadster sein eigenes Auto zurückgelassen. Darüber hinaus habe ihm dieser auch versichert, er könne sich auf ihn verlassen, er sei ein Ehrenmann (vgl. angefochtenes Urteil S. 19 f.). Die Vorinstanz erachtet diese Aussagen als glaubhaft. Sie ergäben ein stimmiges, einheitliches Ganzes. Demgegenüber erwiesen sich die Erklärungen des Beschwerdeführers teilweise als falsch, in anderen Punkten als unglaubwürdig. Die Vorinstanz nimmt ferner in Bezug auf die vom Beschwerdeführer und Y.________ unterzeichnete und zum Nachweis der finanziellen Leistungsfähigkeit der Polizei übergebene "Quittung für Zahlung/Auftrag MGA, Colabar, Mercedes Scooter, Pontiacsofa" vom 8. September 2009 an, das Dokument sei erst nachträglich erstellt worden und habe lediglich dazu gedient, die behauptete Zahlung an C.________ plausibel zu machen (vgl. nachfolgend E. 3). Insgesamt gelangt die Vorinstanz zum Schluss, es spreche nichts dafür, dass ein schlitzohriger Verkäufer unberechtigterweise versucht habe, eine doppelte Bezahlung zu erwirken und einen Unschuldigen aufgrund seiner Vergangenheit zu erpressen (angefochtenes Urteil S. 26 ff.).