Citation: 6B_1267/2015 E. A

A.a. Dem Journalisten X.________ wird im Strafbefehl des Statthalteramts des Bezirks Zürich vom 11. März 2013 vorgeworfen, er habe in zwei in der Zeitung "A.________" in den Ausgaben vom 28. August 2012 und 10. September 2012 erschienenen Artikeln Passagen aus dem Entwurf des noch unter Verschluss gehaltenen Schlussberichts der Zürcher Parlamentarischen Untersuchungskommission (PUK) über die Beamtenversicherungskasse (BVK) des Kantons Zürich zitiert, wobei er mehrfach ausdrücklich den Bericht der PUK als Quelle angegeben habe. X.________ wurde mit Strafbefehl des Statthalteramts des Bezirks Zürich vom 11. März 2013 wegen Veröffentlichung amtlicher geheimer Verhandlungen (Art. 293 StGB) mit einer Busse von 800 Franken beziehungsweise, bei schuldhafter Nichtbezahlung der Busse, mit einer Ersatzfreiheitsstrafe von 8 Tagen bestraft. A.b. X.________ erhob gegen den Strafbefehl Einsprache. Das Statthalteramt hielt am Strafbefehl fest und überwies die Akten dem erstinstanzlichen Gericht zur Durchführung des Hauptverfahrens. Der Strafbefehl gilt damit als Anklageschrift (Art. 356 Abs. 1 StPO).