Citation: 1B_8/2023 E. B

Mit Eingabe vom 4. Januar 2023 führt A.________, vertreten durch seinen privaten Wahlverteidiger, Beschwerde in Strafsachen an das Bundesgericht. Er beantragt, der Beschluss des Kantonsgerichts vom 30. November 2022 sei aufzuheben und er sei unverzüglich aus dem vorzeitigen Massnahmenvollzug nach Art. 59 und Art. 60 StGB und dem damit verbundenen strafprozessualen Freiheitsentzug zu entlassen, allenfalls unter Ersatzmassnahmen. Eventualiter sei die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen. Subeventualiter sei formell Sicherheitshaft für eine angemessene Dauer, max. 3 Monate, anzuordnen. Auf eine Weiterführung des vorzeitigen kombinierten stationären Massnahmenvollzugs nach Art. 59 und Art. 60 StGB sei zu verzichten. Die Oberstaatsanwaltschaft beantragt die Abweisung der Beschwerde. Das Kriminalgericht beantragt, die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei. Mit Eingabe vom 18. Januar 2023 teilte der Beschwerdeführer mit, die auf den 19. Januar 2023 angesetzte Hauptverhandlung sei vom Kriminalgericht abzitiert worden, dies mit der Begründung, die Akten hätten an das Bundesgericht gesandt werden müssen. Damit habe das Kriminalgericht erneut das Beschleunigungsgebot im Haftverfahren verletzt. Er beantrage daher, dass das Kriminalgericht anzuweisen sei, unverzüglich einen neuen Termin für die Hauptverhandlung anzusetzen. Weiter sei im Dispositiv festzuhalten, dass die Abzitierung der Hauptverhandlung das Beschleunigungsgebot in Haftsachen in schwerwiegender Weise verletzt habe. Der Beschwerdeführer hat am 24. Januar 2023 repliziert und hält an seinen Anträgen fest.