Citation: 7B_280/2022 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz erwägt unter Hinweis auf das erstinstanzliche Urteil, die Beschwerdegegnerin 2 habe beim Angriff multiple Schnitt- und Stichverletzungen an der linken Hand mit Verletzung der Strecksehnen der Finger, multiple Schnitt- und Stichverletzungen an der rechten Hand mit Verletzung der Daumenmuskulatur und multiple Schnitt- und Stichverletzungen am linken Vorderarm, am linken Oberarm, an der Brust links, am Brustbein, am Kinn, an beiden Oberschenkeln und am linken Knie bzw. oberen Bereich des linken Unterschenkels erlitten. Sie sei vom 13. Mai 2016 bis 18. Mai 2016 hospitalisiert gewesen und habe sich mehreren ärztlichen Behandlungen unterziehen müssen. Gemäss Arztbericht habe keine unmittelbare Lebensgefahr bestanden. Die verschiedenen Verletzungen hätten jedoch adäquat versorgt werden müssen, um einer Infektion vorzubeugen und die Funktion der betroffenen Körperteile zu erhalten. Die Beschwerdegegnerin 2 sei aufgrund der Verletzungen vom 13. Mai 2016 bis 26. Juni 2016 zu 100 % arbeitsunfähig gewesen und vom 27. Juni 2016 bis 13. Juli 2016 zu 50 %. Die versuchte Tötung habe die Beschwerdegegnerin 2 physisch und psychisch verletzt. Zudem habe der Beschwerdeführer sie bereits davor mit dem Tod bedroht. Sie habe neben grossen Schmerzen auch Narben erlitten, welche sie ihr Leben lang an die Tat erinnern würden. Die versuchte Tötung und die vom Beschwerdeführer mehrfach geäusserten Todesdrohungen seien für die Beschwerdegegnerin 2 derart traumatisch gewesen, dass sie nach wie vor unter Ängsten leide. Der Beschwerdeführer habe nicht nur das Leben der Beschwerdegegnerin 2, sondern auch jenes der damals ungeborenen Tochter gefährdet. Die Beschwerdegegnerin 2 lebe in grosser Angst, dass der Beschwerdeführer seine wiederholten Todesdrohungen wahrmache, weshalb sie umgezogen sei und abgeschieden lebe, damit der Beschwerdeführer ihren neuen Wohnort nicht ausfindig mache. Weiter leide sie an Albträumen. Gemäss Vorinstanz sind der brutale Angriff, die Genesungszeit und die andauernden Beeinträchtigungen erheblich. Mit dieser Begründung bestätigt die Vorinstanz die erstinstanzlich festgesetzte Genugtuung von Fr. 20'000.--.