Citation: 6B_243/2022 E. 3.4.2

3.4.2. Im Übrigen zeigt der Beschwerdeführer nicht auf, inwiefern die Vorinstanz ihr Ermessen bei der Strafzumessung überschritten oder missbraucht hat. Vielmehr führt er aus, wie die einzelnen Strafzumessungsfaktoren seiner Meinung nach zu gewichten gewesen wären, ohne jedoch auf die vorinstanzlichen Erwägungen Bezug zu nehmen. Damit verkennt er, dass das Bundesgericht keine eigene Strafzumessung vorzunehmen hat. Die Strafzumessung obliegt den Sachgerichten und ist vom Bundesgericht nur auf Rechtsfehler zu überprüfen (Urteile 6B_485/2022 vom 12. September 2022 E. 8.4.4; 6B_1230/2021 vom 10. Februar 2022 E. 5.4.1; je mit Hinweisen). Solche zeigt der Beschwerdeführer nicht auf, zumal er seinen Ausführungen weitgehend einen Sachverhalt zugrunde legt, der von den verbindlichen vor-instanzlichen Feststellungen abweicht. So, wenn er zur Begründung der nach seinem Dafürhalten leichten Tatschwere geltend macht, es liege kein Vorsatz betreffend die leichtsinnige Kreditgewährung und deshalb nur eine Misswirtschaftshandlung vor, nämlich die Konkursverschleppung. Darauf ist nicht einzugehen (vgl. auch E. 1.3). Die Vorinstanz setzt sich in ihren Erwägungen zur Strafzumessung mit den wesentlichen schuldrelevanten Komponenten auseinander und würdigt die Zumessungsgründe zutreffend. Dass sie sich von rechtlich nicht massgebenden Gesichtspunkten hätte leiten lassen oder wesentliche Kriterien nicht berücksichtigt hätte, ist nicht ersichtlich und wird vom Beschwerdeführer auch nicht aufgezeigt. Es ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz die Einsatzstrafe gemessen am mittelschweren Verschulden des Beschwerdeführers mit 30 Monaten Freiheitsstrafe auf die Hälfte des Strafrahmenmaximums festsetzt.