Citation: 6B_236/2024 E. 1.3.2

1.3.2. Auch, soweit der Beschwerdeführer die Aussagen des Privatklägers zum Unfallhergang in Frage stellt, begründet er keine Willkür. So erachtet er etwa dessen Angabe, er sei langsam unterwegs gewesen, weil er am Ende seiner Fahrt und auf dem Heimweg gewesen sei, als unglaubhaft. Gleiches gelte für die Behauptung des Privatklägers, mit ca. 20 km/h auf die Kreuzung zugefahren zu sein. Dies ist indes nachvollziehbar. Der Beschwerdeführer beschränkt sich auf eine appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid. So auch, wenn er geltend macht, mit einem Rennrad müsse man per se schneller unterwegs sein, und Fahrradfahrer würden es mit den Verkehrsregeln ohnehin nicht so genau nehmen. Damit begründet der Beschwerdeführer freilich nicht, dass die Annahme der Vorinstanz, wonach keine Anzeichen für ein verkehrswidriges Verhalten des Privatklägers vorliegen würden, falsch, geschweige denn haltlos wäre. Die Vorinstanz verletzt auch nicht den Untersuchungsgrundsatz oder die Unschuldsvermutung, indem sie, abstellend auf die Aussage des Beschwerdeführers, wonach er den Privatkläger nicht gesehen habe, keine weitergehenden Abklärungen zur Frage vornahm, weshalb dies der Fall war. Dazu bestand nach dem Gesagten kein Anlass. Wenn der Beschwerdeführer nun vorbringt, er habe den Privatkläger aufgrund seiner kaum sichtbaren geringen Silhouette, dessen Geschwindigkeit sowie seiner eigenen Sicht möglicherweise gar nicht wahrnehmen können, ergeht er sich in Spekulationen. Auch dabei handelt es sich zudem um eine nur auf Willkür zu prüfende Frage. Soweit der Beschwerdeführer neuerlich die Erwägungen der Vorinstanz zur Kollisionsstelle, zur Unfallendstellung der Fahrzeuge sowie zur Geschwindigkeit des Privatklägers kritisiert, kann auf das bereits Gesagte verwiesen werden. Er verfehlt die gesetzlichen Anforderungen an eine Willkürrüge. Dies ist etwa der Fall, wenn er geltend macht, die Parteien hätten ihre Position auf Aufnahmen und Skizzen nur ungefähr eingezeichnet, oder wenn er einwendet, die Erstinstanz sei zu einem anderen Ergebnis gekommen. Der Beschwerdeführer scheint mit seiner Argumentation zu verkennen, dass es für die Annahme von Willkür gerade nicht genügt, dass eine andere Lösung oder Würdigung ebenfalls vertretbar oder gar zutreffender wäre (oben E. 1.1.2).