Citation: 8C_633/2015 E. A

Die 1964 geborene A.________ ist Krankenpflegerin. Sie war vom 1. September 2005 bis 31. Dezember 2011 als Pflegefachfrau im Alters- und Pflegeheim B.________, zuerst in einem 35%igen und anschliessend in einem 60%igen Arbeitspensum, tätig. Am 30. August 2011 meldete sie sich bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle des Kantons Thurgau nahm diverse Abklärungen vor und holte unter anderem das Gutachten des Zentrums für Medizinische Begutachtung, Basel (ZMB), vom 11. Februar 2014 ein. Nach Durchführung des Vorbescheidverfahrens sprach sie A.________ mit Verfügung vom 20. November 2014 für die Zeit vom 1. Juni bis 31. August 2012 eine ganze Rente und vom 1. September 2012 bis 28. Februar 2014 eine Dreiviertelsrente zu, wobei sie den Invaliditätsgrad anhand der gemischten Methode mit den Anteilen 60 % Erwerb und 40 % Haushalt ermittelte. Bereits mit Verwaltungsakt vom 20. August 2014 hatte sie das Gesuch um unentgeltliche Rechtsverbeiständung im Vorbescheidverfahren abgelehnt.