Citation: 2C_260/2023 E. 2.1

2.1. Angefochten ist ein Endentscheid des Bundesverwaltungsgerichts in einer öffentlich-rechtlichen Angelegenheit (Art. 82 lit. a, Art. 86 Abs. 1 lit. a und Art. 90 BGG). Gemäss Art. 83 lit. t BGG ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten unzulässig gegen Entscheide über das Ergebnis von Prüfungen und anderen Fähigkeitsbewertungen, namentlich auf den Gebieten der Schule, der Weiterbildung und der Berufsausübung. Der Ausschlussgrund kommt zur Anwendung, wenn der angefochtene Entscheid die Bewertung der intellektuellen oder physischen Fähigkeiten eines Kandidaten zum Gegenstand hat und diese Frage vor Bundesgericht strittig ist (BGE 147 I 73 E. 1.2.1; 136 I 229 E. 1; Urteile 2C_286/2022 vom 6. Oktober 2022 E. 1.1; 2D_9/2022 vom 10. August 2022 E. 1.1). Sind jedoch andere Entscheide im Zusammenhang mit einer Prüfung strittig, so insbesondere solche organisatorischer oder verfahrensrechtlicher Art, bleibt das Rechtsmittel zulässig (BGE 147 I 73 E. 1.2.1 mit Hinweisen). Vorliegend wurde das Nichtbestehen der Abschlussarbeit damit begründet, dass diese ein Plagiat darstelle. Die ungenügende Note wurde somit nicht wegen der inhaltlichen Beurteilung der Arbeit, sondern als disziplinarische Sanktion für unehrliches Verhalten erteilt. Die daraus resultierenden Folgen sind nicht auf intellektuelle oder physische Fähigkeiten zurückzuführen, sodass der Ausschlussgrund von Art. 83 lit. t nicht greift (vgl. Urteile 2C_361/2021 vom 28. September 2021 E. 1.3; 2C_279/2019 vom 24. September 2019 E. 1; 2C_1149/2015 vom 29. März 2016 E. 1; 2C_655/2009 vom 23. März 2010 E. 1).