Citation: 6S.101/2003 08.05.2003 E. 1

Die Vorinstanz führt zur Begründung ihres Entscheides an, der Beschwerdeführer sei bereits achtfach (davon fünffach einschlägig) vorbestraft und zeige ein erhebliches Mass an Einsichtslosigkeit und deliktischem Willen. Das Rückfallrisiko sei erheblich und selbst seine Äusserungen während dieses Verfahrens sprächen klar gegen eine gute Prognose. Zwar sei sein gegenwärtiges Arbeitsverhalten als Hausmann positiv zu beurteilen, aber trotz dieses günstigen familiären Umfelds fehle ihm weiterhin die nötige Stabilität, zumal er gezielt weiter delinquiert und dabei in Kauf genommen habe, nicht nur sich, sondern auch seine Familie wegen seiner Straftaten in Schwierigkeiten zu bringen. Keine genügende stabilisierende Wirkung sei auch von seiner im Frühjahr 2002 erfolgten Aufnahme in die "Männerriege B.________" zu erwarten, auch wenn er von den übrigen Mitgliedern offenbar akzeptiert und geschätzt werde (angefochtenes Urteil S. 14 f.).