Citation: 6B_1161/2014 E. 1.1

1.1. Der Beschwerdeführer rügt, die potentiellen Kunden seien nicht arglistig getäuscht worden. Die Geschädigten seien geschäftlich erfahren und ohne Weiteres in der Lage gewesen, häufig vorkommende Verträge wie Werbeaufträge zu beurteilen und Überblick über die verschiedenen geschäftlichen Aktivitäten zu bewahren. In den massgebenden Insertionsformularen seien die Vertragspartnerin J.________ AG und das Vertragsobjekt unmissverständlich ersichtlich. Auch das Leistungsversprechen sei klar umrissen. In der Inseratebranche sei es üblich, fremde Inserate zu verwenden, um zu visualisieren, wie ein neues Inserat aussehen könnte. Bezüglich des Geschädigten Nr. 30 macht der Beschwerdeführer beispielhaft geltend, dieser sollte als Treuhänder vor der Vertragsunterzeichnung den Inhalt des Dokuments geprüft haben, ansonsten ihm Leichtfertigkeit vorgeworfen werden müsse. Hinsichtlich der Geschädigten Nr. 4 sei unklar, inwiefern ein Irrtum über den Vertragspartner vorliegen könne, wenn die Vertragsdokumente klar und eindeutig die J.________ AG als Vertragspartnerin ausweisen würden. Die Behauptung, der Unternehmer L.________ (Geschädigte Nr. 18) habe einen "Insertionsauftrag" unterzeichnet zur angeblichen Kündigung eines bestehendes Vertrages, sei derart abwegig, dass die elementarsten Aufmerksamkeits- oder Vorsichtsregeln verletzt worden seien.