Citation: 8C_111/2019 E. 6

In ihrer Verfügung vom 16. Juni 2017 verneinte die IV-Stelle einen rentenbegründenden Invaliditätsgrad, weshalb sie das Leistungsbegehren abwies. Damit brachte sie zum Ausdruck, dass der Versicherungsfall Rente zumindest im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns nicht eingetreten war. Dagegen setzte sich der Versicherte im kantonalen Beschwerdeverfahren zur Wehr. Die Vorinstanz befasste sich indessen nicht mit der Frage des Invaliditätsgrades, da sie die Voraussetzungen der Wiedererwägung der Verfügung vom 13. Februar 2014 und das Vorliegen eines neuen Versicherungsfalles verneinte. Da daran nach dem Gesagten nicht festgehalten werden kann (vgl. E. 5.2.5 hiervor), bleibt zu prüfen, ob die IV-Stelle zu Recht von einem Invaliditätsgrad von unter 40 % ausging. Die Sache ist zwecks dieser Prüfung an die Vorinstanz zurückzuweisen. Sollte diese zum Schluss gelangen, dass - entgegen der Auffassung der Verwaltung - ein Rentenanspruch entstanden ist, so wird sie auch darüber zu entscheiden haben, wann der Versicherungsfall Rente eingetreten ist und ob die versicherungsmässigen Voraussetzungen zu diesem Zeitpunkt erfüllt waren. Hierfür wird sie die Sache allenfalls zu weiteren Abklärungen an die IV-Stelle zurückzuweisen haben. Ausserdem hat das kantonale Gericht neu darüber zu befinden, ob der IV-Stelle die Kosten des Privatgutachtens der Dr. med. B.________ zu überbinden sind. In diesem Sinne ist die Beschwerde teilweise gutzuheissen. Wie es sich mit einer allfälligen Gehörsverletzung der Vorinstanz verhält, kann bei diesem Ergebnis offen bleiben.