Citation: 2C_284/2023 E. B

Mit Schreiben vom 25. Februar 2022 gewährte das Amt für Migration und Integration des Kantons Aargau (nachfolgend: Migrationsamt) A.________ das rechtliche Gehör betreffend die Rückstufung aufgrund der Nichtteilnahme am Wirtschaftsleben und fehlender Sprachkenntnisse. B.a. Nachdem A.________ mit Schreiben vom 7. März 2022 Stellung genommen hatte, verfügte das Migrationsamt am 12. April 2022 den Widerruf der Niederlassungsbewilligung unter ersatzweiser Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung (Rückstufung). Die gegen die Verfügung vom 12. April 2022 von A.________ erhobene Einsprache wies das Migrationsamt mit Einspracheentscheid vom 10. Oktober 2022 ab. B.b. Am 9. November 2022 reichte A.________ gegen den Einspracheentscheid vom 10. Oktober 2022 Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Aargau ein. Sie beantragte im Wesentlichen die Aufhebung des Einspracheentscheids und die Verlängerung der Niederlassungsbewilligung. Überdies ersuchte sie um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege unter Verbeiständung durch Rechtsanwältin Lea Schlunegger. B.c. Mit Verfügung vom 14. November 2022 bewilligte der Instruktionsrichter des Verwaltungsgerichts das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege und setzte Rechtsanwältin Lea Schlunegger als unentgeltliche Rechtsvertreterin ein. Er wies die Rechtsvertreterin in der Verfügung darauf hin, dass sie nicht als selbständige Rechtsanwältin mit eigener Kanzlei tätig, sondern bei einem Verein angestellt sei, welcher einer gemeinnützigen Organisation gleichkomme. Das Honorar werde deshalb praxisgemäss um einen Drittel gekürzt. B.d. Mit Urteil vom 29. März 2023 wies das Verwaltungsgericht die Beschwerde ab, soweit es darauf eintrat. Der unentgeltlichen Rechtsvertreterin sprach es eine (gekürzte) Parteientschädigung in der Höhe von Fr. 1'700.-- zu.