Citation: 1C_296/2024 E. 2.2

2.2. Das Obergericht hat unter Berücksichtigung der bundesgerichtlichen Rechtsprechung dargelegt, dass das behauptete Verhalten keiner Urkundenfälschung gleichkomme (Art. 251 StGB) und auch sonst keine hinreichenden Anhaltspunkte für eine strafbare Handlung bestünden. Darüber hinaus erwog es, nach Art. 78 StPO bräuchten nicht alle Aussagen wörtlich protokolliert zu werden. Der Beschwerdeführer hätte mit einer späteren Eingabe (Art. 109 StPO) seine Aussagen noch ergänzen können, wenn er sich direkt im Anschluss an die Einvernahme nicht mehr habe erinnern können, was er alles habe sagen wollen (vgl. Art. 78 Abs. 5 StPO). Im Übrigen habe der Beschwerdeführer weder das fragliche Einvernahmeprotokoll vorgelegt noch aufgezeigt, was er konkret ausgesagt habe bzw. inwiefern das Protokoll von seinen wörtlichen Aussagen abweiche.