Citation: 5A_302/2021 E. B

Mit Urteil vom 15. März 2021 (eröffnet am 23. März 2021) hiess das Obergericht die hiergegen von A.________ eingereichte Berufung hinsichtlich der Modalitäten der Schuldneranweisung teilweise gut. Es bestimmte, die jeweilige Arbeitgeberin von A.________ habe von deren Einkommen " monatlich den [deren] Existenzminimum von Fr. 3'715.-- übersteigenden Betrag, (grundsätzlich) maximal Fr. 3'973.--, in Abzug zu bringen" und an B.________ zu überweisen. In Monaten, in denen mangels genügenden Einkommens nicht der volle Unterhaltsbeitrag überwiesen werden könne, sei der jeweilige Differenzbetrag als offen vorzumerken. In Monaten, in denen das Einkommen (inkl. Sonderzahlungen wie Provisionen, Superprovisionen, Courtagen etc.) gross genug sei, habe die Arbeitgeberin die kumulierten offenen Differenzbeträge zusätzlich zum monatlichen Unterhaltsbeitrag von Fr. 3'973.-- zu überweisen. Im Übrigen wies das Obergericht die Berufung ab. Die Gerichtskosten auferlegte es A.________, die es ausserdem zur Zahlung einer Parteientschädigung an B.________ verpflichtete.