Citation: 1B_89/2007 11.06.2007 E. 2

Der Beschwerdeführer rügt, die angefochtene Verfügung verletze sein verfassungsmässiges Recht auf persönliche Freiheit. Bei Beschwerden, die gestützt auf das Recht der persönlichen Freiheit (Art. 10 Abs. 2, Art. 31 BV) gegen eine Haftverfügung oder gegen die Ablehnung eines Haftentlassungsgesuches erhoben werden, prüft das Bundesgericht im Hinblick auf die Schwere des Eingriffes die Auslegung und Anwendung des entsprechenden kantonalen Rechtes frei (BGE 132 I 21 E. 3.2.3 S. 24 mit Hinweisen). Gemäss Art. 176 des Berner Gesetzes über das Strafverfahren vom 15. März 1995 (StrV) bleibt die angeschuldigte Person in der Regel in Freiheit (Abs. 1). Sie kann in Untersuchungshaft versetzt werden, wenn sie eines Verbrechens oder Vergehens dringend verdächtigt ist und einer der in Abs. 2 genannten besonderen Haftgründe vorliegt. Dazu zählt u.a. die Kollusionsgefahr, d.h. es müssen ernsthafte Gründe zur Annahme bestehen, die angeschuldigte Person werde durch Beeinflussung von Personen oder durch Einwirkung auf Spuren oder Beweismittel die Abklärung des Sachverhalts vereiteln oder gefährden (Ziff. 2). Von einer Versetzung in Untersuchungshaft ist abzusehen, sofern sich deren Zweck durch mildere Massnahmen erreichen lässt (Art. 177 Abs. 1 StrV). Das Obergericht ging davon aus, es bestünden hinlängliche konkrete Indizien für die Beteiligung des Beschwerdeführers an einer Serie von Einbruchdiebstählen von Anfang Mai 2006 bis August 2006; zudem bejahte es den besonderen Haftgrund der Kollusionsgefahr.