Citation: I 395/04 26.01.2006 E. A

A.a G.________, geboren 1957, absolvierte eine Anlehre als Maschinenmechaniker und arbeitete seit 1986 in der Firma L.________ AG als Betriebsmechaniker im Unterhaltswesen. Dieses Arbeitsverhältnis wurde infolge Umstrukturierung auf den 31. Dezember 1997 beendet. Nach einer Phase der Arbeitslosigkeit nahm G.________ am 1. November 1998 eine selbstständige Erwerbstätigkeit auf und eröffnete eine Reparaturwerkstatt für Druckmaschinen. Am 19. Mai 1999 verletzte er sich am linken Knie, was eine Femurosteotomie notwendig machte. Seine Tätigkeit als selbstständiger Mechaniker/Unterhaltsmonteur konnte er nach dem Unfall nicht mehr aufnehmen (Bericht des Dr. med. S.________, Arzt für Allgemeine Medizin FMH, vom 23. Mai 2000). Am 16. Mai 2000 meldete sich G.________ bei der Invalidenversicherung an und beantragte eine Umschulung auf eine neue Tätigkeit, da er nur mehr eine Arbeit in dauernd wechselnder, wenn möglich vorwiegend sitzender Position ausüben sollte und alle die Knie belastenden Stellungen vermeiden musste. Die auf Grund eines ersten Gespräches mit dem Berufsberater der IV-Stelle des Kantons St. Gallen am 22. August 2000 in Erwägung gezogene Umschulung zum Fahrlehrer, konnte mangels genügender Vorbildung nicht durchgeführt werden. Mit Verfügungen vom 9. Oktober 2000, 22. März 2001 und 8. Mai 2002 sprach ihm die IV-Stelle für die Zeit vom 23. Oktober 2000 bis 15. November 2002 berufliche Massnahmen in Form einer Umschulung zum dipl. Kaufmann BVS zu. Sie richtete während dieser Zeit Taggeldleistungen aus. A.b Mit Schreiben vom 14. September 2002 und Neuanmeldung vom 8. Januar 2003 machte G.________ die IV-Stelle darauf aufmerksam, dass er - insbesondere wegen sprachlichen Schwierigkeiten - die Ausbildung nicht erfolgreich werde abschliessen können und beantragte eine Rente. Die IV-Stelle holte bei Dr. med. S.________ einen Verlaufsbericht vom 2. März 2003 ein und teilte dem Versicherten mit, vom 1. Mai bis 31. Oktober 2000 und wiederum ab 1. November 2002 werde ihm eine halbe Invalidenrente in Form einer Härtefallrente - nebst Zusatzrente für die Ehegattin und zwei Kinderrenten - bei einem Invaliditätsgrad von 47 % (Valideneinkommen von Fr. 96'840.-; Invalideneinkommen von Fr. 51'451.-) ausgerichtet (Verfügungen vom 10. Juli 2003). Mit der dagegen erhobenen Einsprache ersuchte der Versicherte um Ausrichtung einer halben Invalidenrente bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 55 %. Mit Schreiben vom 23. September eröffnete die IV-Stelle dem Einsprecher unter Hinweis auf einen möglichen Rückzug des Rechtsbehelfs, ihres Erachtens sei das Valideneinkommen und damit der Invaliditätsgrad zu hoch bemessen worden. Mit Eingabe vom 11. November 2003 liess G.________ an der Einsprache festhalten. Diese wurde mit Entscheid vom 18. November 2003 abgewiesen und gleichzeitig festgestellt, in Aufhebung der Verfügung vom 10. Juli 2003 habe der Versicherte bei einem Invaliditätsgrad von 13 % keinen Anspruch auf eine Rente.