Citation: 2C_1115/2018 E. 5.2

5.2. Was die Beschwerdeführerin gegen diese Würdigung einwendet, überzeugt nicht. Unbehelflich ist namentlich das Argument, die Vorinstanz habe nicht berücksichtigt, dass ein grosser Teil der bezogenen Sozialhilfe auf ihren Ehegatten B.A.________ entfalle. Der Wortlaut von Art. 63 Abs. 1 lit. c AIG gebietet nämlich, die Situation der Familie als Ganzes zu würdigen (vgl. Urteil 2C_120/2015 vom 2. Februar 2016 E. 2.1; zur Parallelbestimmung von Art. 62 Abs. 1 lit. e AIG vgl. Urteil 2C_1040/2017 vom 21. Dezember 2018 E. 5.2). Der von der öffentlichen Hand an den Familienunterhalt geleistete Betrag von Fr. 228'000.-- ist dabei im Lichte der Rechtsprechung ohne Zweifel als erheblich zu qualifizieren (vgl. Urteil 2C_98/2018 vom 7. November 2018 E. 4.2 [bereits ein Betrag von Fr. 170'690.95 ist erheblich]). Auch ist nicht davon auszugehen, dass sich die Situation in Zukunft ändern wird. Soweit die Beschwerdeführerin insoweit gestützt auf ein eigenes Schreiben vom 30. August 2018 an die Sozialen Dienste Winterthur geltend macht, sie habe sich mittlerweile von der Sozialhilfe lösen können, beruft sie sich auf ein unechtes Novum, das sie schon im vorinstanzlichen Verfahren hätte beibringen können (vgl. E. 3.2 hiervor); die Aussagekraft des Schreibens braucht daher nicht weiter geprüft zu werden. Weil es der Beschwerdeführerin damit zumindest bis zum Zeitpunkt des angefochtenen Urteils nicht gelungen ist, für den Lebensunterhalt ihrer Familie aufzukommen, und mit Blick auf die für das Bundesgericht verbindlichen vorinstanzlichen Feststellungen (vgl. E. 5.1 hiervor) davon auszugehen ist, dass sich an dieser Ausgangslage auch in absehbarer Zukunft nichts verändern wird, besteht im Falle der Beschwerdeführerin die konkrete Gefahr einer fortgesetzten Sozialhilfeabhängigkeit. Der Widerrufsgrund von Art. 63 Abs. 1 lit. c AIG ist erfüllt.