Citation: 1C_488/2021 E. C

Am 3. Januar 2020 reichte A.________ ein nachträgliches Baugesuch für die auf Grundstück Nr. 4270 erstellten Rebbau- und Beerenanlagen ein. Gestützt auf die abschlägige raumplanungsrechtliche Teilverfügung des AREG vom 13. Mai 2020 verweigerte der Gemeinderat am 25. Mai 2020 die nachträgliche Baubewilligung; gleichzeitig setzte er eine Frist bis zum 31. August 2020 für den Rückbau und die Renaturierung der Rebbauanlagen und Beerenkisten. Der kommunale Entscheid vom 25. Mai 2020 erwuchs unangefochten in Rechtskraft. Der Gemeinderat setzte mit Beschluss vom 31. August 2020 eine Frist bis zum 18. September 2020 für den Rückbau sämtlicher rechtswidriger Bauten und Anlagen auf dem Grundstück sowie deren Renaturierung an. Für den Fall, dass diese Frist ungenutzt verstreiche, drohte der Gemeinderat die Ersatzvornahme und Straffolgen nach Art. 292 StGB an. Auch dieser Entscheid erwuchs in Rechtskraft. Mit Eingabe vom 18. September 2020 stellte A.________ ein Baugesuch für die Instandstellung des Weidstalls für die Schaf- und Bienenhaltung sowie für Aussenanlagen (im Folgenden: Wiedererwägungsgesuch). Er machte geltend, das Grundstück solle neu zonenkonform mit den fraglichen Bauten und Anlagen durch eine Pächterin genutzt werden. Diese führe einen landwirtschaftlichen Nebenerwerbsbetrieb mit Schafhaltung. Der Gemeinderat ordnete am 21. September 2020 die Ersatzvornahme zur Beseitigung der rechtswidrigen Bauten und Anlagen auf Grundstück Nr. 4270 durch die Emag Landschaftspflegetechnik AG an, sofern der Abbruch und die Renaturierung nicht bis zum 9. Oktober 2020 vorgenommen werde. Die Behandlung des neuen Baugesuchs wurde in ein separates Verfahren verwiesen.