Citation: B 68/04 14.06.2005 E. 2

2.1 Nach der Rechtsprechung sind Vorsorgeeinrichtungen, die ausdrücklich oder unter Hinweis auf das Gesetz vom gleichen Invaliditätsbegriff wie die Invalidenversicherung ausgehen, an die Invaliditätsbemessung der IV-Stelle gebunden, wenn diese sich nicht als offensichtlich unhaltbar erweist (BGE 126 V 310 Erw. 1 mit Hinweisen, 123 V 271 Erw. 2a). Eine Bindung an die Invaliditätsbemessung der IV-Stelle entfällt indessen, wenn die Vorsorgeeinrichtung nicht spätestens im Vorbescheidverfahren (Art. 73bis IVV in der vom 1. Juli 1987 bis 31. Dezember 2002 gültig gewesenen und vorliegend anwendbaren Fassung) in das IV-Verfahren einbezogen wird (BGE 129 V 73; B 99/04). 2.2 Da die Rentenverfügung vom 30. Mai 1996, in welcher von einem Eintritt der Arbeitsunfähigkeit im Februar 1994 ausgegangen wird, der Vorsorgeeinrichtung nicht eröffnet worden ist, ist die Vorsorgeeinrichtung an den von der IV-Stelle festgelegten Zeitpunkt nicht gebunden, was unabhängig davon gilt, ob die reglementarischen Bestimmungen der Beschwerdegegnerin den Invaliditätsbegriff der Invalidenversicherung übernehmen. Aus diesem Grunde erübrigt es sich, auf die sich hierauf beziehenden Einwendungen des Beschwerdeführers einzugehen.