Citation: 2A.540/2001 04.03.2002 E. 1

1.- a) Gegen die sich auf Art. 10 des Bundesgesetzes vom 26. März 1931 über Aufenthalt und Niederlassung der Ausländer (ANAG) stützende Ausweisungsverfügung ist die Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegeben (Art. 100 Abs. 1 lit. b Ziff. 4 OG e contrario; BGE 114 Ib 1 E. 1a S. 2). Da auch die übrigen Voraussetzungen (Art. 103, 106, 108 OG) erfüllt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten. b) Die Vorinstanzen, deren Entscheide der Verwaltungsgerichtsbeschwerde unterliegen, sind in Art. 98 in Verbindung mit Art. 98a OG abschliessend ausgezählt. Von den im Rechtsbegehren angefochtenen kantonalen Hoheitsakten kann sich die vorliegende Beschwerde daher nur gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts vom 30. Oktober 2001 richten (Art. 98 lit. g und Art. 98a Abs. 1 OG), nicht aber gegen die vorausgegangenen Entscheide unterer kantonaler Instanzen. Diese werden aufgrund des Devolutiveffekts durch den Entscheid des Verwaltungsgerichts ersetzt und unterliegen daher nicht selbständiger Anfechtung, sind aber inhaltlich notwendigerweise mitangefochten. Bezüglich dieser unterinstanzlichen Entscheide ist auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde daher nicht einzutreten (BGE 125 II 29 E. 1c S. 33, mit Hinweis). c) Mit dem Rechtsbegehren Ziff. 2 knüpft der Beschwerdeführer an bereits im kantonalen Verfahren gestellte Anträge an; das in derselben Ziffer enthaltene Eventualbegehren ist neu, geht aber dem Sinne nach weniger weit als das primäre Begehren dieser Ziffer. In den kantonalen Entscheiden war hierüber angesichts des Sachausgangs nicht zu entscheiden. Ob das Bundesgericht auf diesen Antrag einzutreten hat, kann indes offen bleiben, wenn sich die Beschwerde ohnehin als unbegründet erweist. d) Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht, einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens sowie die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gerügt werden (Art. 104 lit. a und b OG). Hat jedoch - wie hier - eine richterliche Behörde als Vorinstanz entschieden und den Sachverhalt nicht offensichtlich unrichtig, unvollständig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensvorschriften festgestellt, ist das Bundesgericht an die Sachverhaltsfeststellung gebunden (Art. 105 Abs. 2 OG). Damit ist die Möglichkeit, vor Bundesgericht Noven vorzubringen, weitgehend eingeschränkt (vgl. BGE 124 II 409 E. 3a S. 421; 121 II 97 E. 1c S. 99). Die mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde neu eingereichten Akten (Brief der Verlobten des Beschwerdeführers vom 27. November 2001 sowie Bestätigung der Physiotherapeutin der Mutter des Beschwerdeführers vom 28. November 2002) sind unzulässige Noven, die im vorliegenden Verfahren nicht weiter zu berücksichtigen sind. Es ist nicht ersichtlich und wird auch nicht konkret dargetan, dass die Vorinstanzen diesbezüglich den Sachverhalt im geschilderten Sinne grob fehlerhaft ermittelt hätten.