Citation: 8C_379/2019 E. 5.1.3

5.1.3. Im Weiteren ergibt sich aus den Akten, dass Dr. med. E.________ den auffälligsten Befund in den visuell evozierten Potentialen fand, indem auch nach mehrfachen Versuchen kein verwertbares kortikales Signal habe abgeleitet werden können (Bericht vom 13. Oktober 2017). So konnten etwa die Ärzte der Universitätsklinik für Neurologie am Spital H.________ aufgrund der Unmöglichkeit der visuellen Fixation keine Aussage über eine mögliche Affektion des visuellen Systems machen (vgl. Bericht vom 1. September 2017). In der Folge veranlasste Dr. med. E.________ zur Klärung der Frage, ob sich die Sehstörung objektivieren lasse, eine neuro-ophthalmologische Abklärung im Spital D.________, Interdisziplinäres Zentrum für Schwindel und neurologische Sehstörungen. Diese ergab unter anderem unauffällige Augen- und Folgebewegungen bei regelrechter Fixation und Sakkaden. Entsprechend deuteten die Ärzte die von der Versicherten geschilderten Beschwerden im Rahmen einer subjektiven Seh- und Wahrnehmungsstörung bei deutlicher Reizüberflutung als Nachfolge des 1999 erlittenen Starkstromunfalls (Bericht vom 28. November 2017).