Citation: M 6/99 21.09.2000 E. 4

4.- Auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde des Versicherten ist insoweit nicht einzutreten, als er die Übernahme des Lohnausfalls in den Monaten November und Dezember 1998 durch die Militärversicherung sowie die Zusprechung einer Invalidenrente von 50 % beantragt. Denn über diese Ansprüche hat das BAMV nicht verfügt, weshalb es insoweit an einem Anfechtungsgegenstand und damit an einer Sachurteilsvoraussetzung fehlt (BGE 119 Ib 36 Erw. 1b, 118 V 313 Erw. 3b, je mit Hinweisen). Der Beweisantrag auf Anordnung einer medizinischen Begutachtung, der nur im Zusammenhang mit dem Invalidenrentenanspruch relevant ist, zumal der Versicherte die Höhe der Integritätsschadenrente nicht anficht, erweist sich bei dieser Rechtslage als gegenstandslos. Streitig und zu prüfen ist somit einerseits der Beginn der Integritätsschadenrente von 2,5 %; andererseits stellt sich die Frage nach dem anwendbaren Rentenansatz.