Citation: 8C_251/2018 E. 3

Das kantonale Gericht hat mit überzeugender Begründung erwogen, dass die vom Beschwerdeführer erlittene Zahnschädigung nur möglicherweise - nicht aber überwiegend wahrscheinlich - auf einen Unfall im Rechtssinne zurückzuführen sei. Es stellte fest, der Versicherte habe den fraglichen Gegenstand hinuntergeschluckt, ohne ihn zu identifizieren. Unbestrittenermassen wisse er nicht, wodurch er sich den Zahnschaden zugezogen habe. Soweit er selber die Vermutung geäussert habe, es könnte sich eventuell um ein kleines Steinchen gehandelt haben, sei zu beachten, dass solche Vermutungen über den Fremdkörper rechtsprechungsgemäss für sich allein nichts zur Klärung des Sachverhalts beitragen könnten. Sie liessen keine zuverlässige Beurteilung über die Ungewöhnlichkeit zu. Im zu beurteilenden Fall sei schwer vorstellbar, dass sich ein Steinchen in geschälte und in Scheiben geschnittene Kartoffeln verirrt haben solle. Als nicht stichhaltig erachtete die Vorinstanz auch den Einwand, ein Zahnschaden, wie der Versicherte ihn erlitten habe, könne nur durch das Beissen auf etwas "Hartes" erklärt werden, da medizinische Feststellungen und zahnärztliche Behandlungen den mangelnden Nachweis einer unfallbedingten Schädigung nicht ersetzen könnten. Im Übrigen könne entgegen der Aussagen des Versicherten auch eine Käsekruste als Bestandteil des Kartoffelgratins einen harten Gegenstand darstellen. Das Gericht kam zum Schluss, dass mehrere Ursachen denkbar seien, von denen die eine als ungewöhnlich, die andere aber als nicht ungewöhnlich zu betrachten sei. Es handle sich um einen Fall von Beweislosigkeit, deren Folgen der Versicherte zu tragen habe. Demnach bestehe keine Leistungspflicht des Unfallversicherers.