Citation: 1P.379/2006 25.09.2006 E. 4

4.1 Nach Ansicht der Beschwerdeführerin ist die Beschwerdegegnerin in der Untersuchung zu wenig zu ihrer mangelhaften Buchführung befragt worden. Dies habe der angefochtene Entscheid, in verfassungswidriger Weise, geschützt. Die Beschwerdeführerin blendet aus, dass die Beschwerdegegnerin in der Eingabe vom 28. Dezember 2005, auf Verlangen der Staatsanwaltschaft, detaillierte Abrechnungen mit Erläuterungen zu umstrittenen einzelnen Geldbezügen abgeliefert hat. Die kantonale Rekursinstanz hat diese Unterlagen in Verbindung mit der Einvernahme vom 14. Dezember 2005 als hinreichend schlüssig erachtet (vgl. E. 4.2.1, hiernach). Deshalb ist es offensichtlich nicht zu beanstanden, wenn sie keine weitere Einvernahme der Beschwerdeführerin zu diesem Sachkomplex mehr verlangt hat. Insofern kann von einer Verletzung des rechtlichen Gehörs der Beschwerdeführerin keine Rede sein; ebenso wenig liegt eine Verletzung des Willkürverbots vor, soweit diese Rüge überhaupt zulässig ist (vgl. E. 3.1). 4.2 Nach Art. 90 Abs. 1 lit. b OG muss die Begründung der staatsrechtlichen Beschwerde die wesentlichen Tatsachen und eine kurzgefasste Darlegung darüber enthalten, welche verfassungsmässigen Rechte bzw. welche Rechtssätze und inwiefern sie durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sind. Das Bundesgericht prüft in diesem Verfahren nur klar und detailliert erhobene und, soweit möglich, belegte Rügen (BGE 130 I 258 E. 1.3 S. 261 f.; 125 I 492 E. 1b S. 495). Ferner muss die Beschwerdebegründung nach ständiger Rechtsprechung in der Beschwerdeschrift selber enthalten sein; Ausführungen, die im Wesentlichen auf kantonale Akten verweisen, genügen nicht (vgl. BGE 129 I 113 E. 2.1 S. 120; 115 Ia 27 E. 4a S. 30). 4.2.1 Im kantonalen Rekursverfahren hat die Beschwerdeführerin verlangt, die Schulleiterin sei von der Staatsanwaltschaft nachträglich als Zeugin zu verschiedenen Tatvorwürfen zu befragen. Dabei geht es um folgende, von der Beschwerdeführerin behauptete Schädigungen: ungenügend gerechtfertigte Bezüge ab dem fraglichen Bankkonto, privates Einheimsen von Coop-Superpunkten und Verwendung von Waschmittel, das die Beschwerdegegnerin zulasten der Schule für ihre beruflichen Aufgaben gekauft hatte, für private Zwecke. Den letzten Vorwurf hatte die Beschwerdeführerin im Nachgang zum Rekursentscheid vom 2. September 2005 zur Anzeige gebracht. Dass dem Begehren um Einvernahme der Schulleiterin im angefochtenen Entscheid nicht stattgegeben wurde, beanstandet die Beschwerdeführerin als willkürlich und als Verletzung ihres rechtlichen Gehörs. Vorliegend kann offen bleiben, ob die Beschwerdeführerin sich gegen die Ablehnung ihres Beweisantrags wehren kann (E. 3.1). Insofern ist die Beschwerdebegründung mangelhaft. Im angefochtenen Entscheid wurden die aktenkundigen Beweise zu diesen strafrechtlichen Vorwürfen dahingehend gewürdigt, dass der Beschwerdegegnerin bei der gegebenen Sachlage keine vorsätzlich begangenen Vermögensdelikte zulasten der Beschwerdeführerin nachweisbar seien. Die festgestellten Unstimmigkeiten würden sich höchstens im zweistelligen Bereich bewegen; sie seien auf Rechnungsfehler der Beschwerdegegnerin und auf Ungenauigkeiten in ihrer Buchführung zurückzuführen. Aus der Beschwerdeschrift geht zwar hervor, das die Beschwerdeführerin gegenteiliger Meinung ist. Für die Begründung begnügt sie sich aber mit pauschalen Behauptungen und verweist für die Einzelheiten auf die kantonalen Akten. Aus der Beschwerdeschrift selbst wird somit nicht hinreichend klar, weshalb die Befragung der Schulleiterin zu diesen Punkten notwendig sein soll. Dies genügt den Anforderungen von Art. 90 Abs. 1 lit. b OG in keiner Weise. 4.2.2 Ausserdem bringt die Beschwerdeführerin folgende Willkürrüge vor. Sie macht geltend, die Staatsanwaltschaft habe weitere Tatvorwürfe, die sie in einer Nachtragseingabe vom 3. November 2005 gegen die Beschwerdegegnerin erhoben habe, nicht untersucht. Auf diesen Mangel habe die Beschwerdeführerin in der Rekurseingabe hingewiesen; ihre Vorbringen seien im angefochtenen Entscheid jedoch willkürlich übergangen worden. Bei dieser Rüge fehlt es ebenfalls an einer hinreichenden Begründung. Auf welche Deliktsvorwürfe sie sich im Einzelnen bezieht, kann aufgrund der Beschwerdeschrift allein nicht nachvollzogen werden; die Argumentation besteht im Wesentlichen aus Verweisen auf kantonale Aktenstellen.