Citation: H 10/02 15.07.2002 E. 3

3.- a) Die Beschwerdeführerin macht geltend, der Beitragszeit ihres verstorbenen Ehemannes hätten fehlende Zusatzjahre zur Füllung von Beitragslücken angerechnet werden müssen, womit die Beitragsjahre seines Jahrganges von 42 Jahren erreicht worden wären und sie somit Anspruch auf eine volle Witwenrente hätte. Demgegenüber vertreten Ausgleichskasse und Vorinstanz den Standpunkt, dass solche Zusatzjahre einer Person nur angerechnet werden können, wenn sie während den Beitragslücken versichert war oder sich hätte versichern können, was beim verstorbenen Ehegatten der Beschwerdeführerin nicht der Fall gewesen sei. b) Gemäss Art. 52d AHVV werden einer Person, welche nach Art. 1 oder 2 AHVG versichert war oder sich hätte versichern können, für fehlende Beitragsjahre vor dem 1. Januar 1979 Beitragsjahre zusätzlich angerechnet. Die Vorinstanz hat zutreffend dargelegt, dass die individuellen Konten des deutschen Staatsangehörigen H.________ für die Zeit von 1958 (Beginn der Beitragspflicht nach Vollendung des 20. Altersjahrs) bis im Jahr seiner Einreise in die Schweiz (1961) keine Einträge aufweisen, dass er bis 1961 sowohl nach schweizerischem Recht (weder Wohnort oder Arbeitsort in der Schweiz noch Möglichkeit einer freiwilligen Versicherung) als auch in Anwendung von staatsvertraglichen Bestimmungen zwischen der Schweiz und Deutschland nicht versichert und eine Anrechnung von fehlenden Beitragsjahren gemäss dem klaren Wortlaut von Art. 52d AHVV demzufolge ausgeschlossen war. Daran vermögen die - bereits im vorinstanzlichen Verfahren vorgebrachten - Einwände in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde nichts zu ändern. Die Beschwerdeführerin beruft sich einzig darauf, dass die beanstandete Rentenberechnung nach den Gesichtspunkten eines Schweizer Bürgers erfolgt sei, während im vorliegenden Fall der besonderen Situation ihres verstorbenen Ehemannes Rechnung zu tragen sei. Dabei geht sie jedoch selbst davon aus, dass für H.________ als deutscher Staatsangehöriger nur die Möglichkeit bestand, die AHV-Beiträge ab seiner Einreise in die Schweiz und der Arbeitsaufnahme bis zum Tod lückenlos zu entrichten. c) Aus dem Gesagten folgt, dass die Ausgleichskasse gestützt auf die korrekt ermittelte Beitragsdauer den Anspruch der Beschwerdeführerin auf eine Vollrente zu Recht verneint hat.