Citation: 9C_344/2018 E. 3.2

3.2. Die Beschwerdeführerin wendet sich gegen diese Betrachtungsweise, indem sie geltend macht, die Vorinstanz habe aktenwidrig festgestellt, dass bei Gewährung der Invalidenrente ein unklares Beschwerdebild ohne nachweisbare organische Grundlage bestanden hat. Entgegen den Ausführungen im angefochtenen Gerichtsentscheid hätten bereits bei Zusprechung der Invalidenrente objektivierbare Beschwerden vorgelegen, die auf einer organischen Grundlage beruhten. Die Rentenaufhebung nach Massgabe der Übergangsbestimmung der 6. IV-Revision sei damit unzulässig. Ferner hätten auch bei Aufhebung der Invalidenrente objektivierbare Gesundheitsstörungen bestanden. Das Gutachten der PMEDA AG sei ungenügend, wie später von der estimed AG dargelegt wurde. Auf die Expertise der PMEDA AG könne auch deswegen nicht abgestellt werden, weil sie bei Verfügungserlass bereits 3 ½ Jahre alt gewesen sei. Des Weiteren äussert sich die Versicherte in weiten Teilen der Beschwerde zur Beweiswürdigung der Vorinstanz und wirft dieser wiederholt Willkür vor. Als massgebend erachtet werden müsse entgegen den Erwägungen des kantonalen Gerichts nicht das Gutachten der PMEDA AG, sondern dasjenige der estimed AG. Dieses habe Beschwerden mit organischem Korrelat erkannt, den medizinischen Sachverhalt korrekt gewürdigt und sei zum Schluss gekommen, dass die Versicherte hälftig arbeitsunfähig sei. Weil objektivierbare Beschwerden vorlägen, entfalle eine Indikatorenprüfung. Selbst wenn eine solche durchgeführt werden müsste, wäre gestützt auf die Expertise der estimed AG entgegen der Ansicht der Vorinstanz ein invalidisierender Gesundheitsschaden zu bejahen.