Citation: 6B_1087/2022 E. 4.3

4.3. Das angefochtene Urteil ist hinsichtlich der Begründung nicht zu beanstanden. Die Vorinstanz nennt in ihrem Urteil die für sie wesentlichen Überlegungen, von denen sie sich leiten lässt und auf welche sie ihr Urteil stützt. Sie beschränkt sich nicht darauf, "einfach" auf die erstinstanzliche Aussagewürdigung zu verweisen (Beschwerde S. 5). Sie verweist vielmehr "zur Vermeidung von Wiederholungen" auf die im erstinstanzlichen Urteil "äusserst detailliert" wiedergegebenen Aussagen der Beschwerdeführerin, von B.A.________ und der vier gemeinsamen Kinder der Eheleute (angefochtenes Urteil S. 10 f. mit Verweis auf das erstinstanzliche Urteil S. 27-76) und auf die erstinstanzliche Aussagewürdigung (angefochtenes Urteil S. 19). In der Folge setzt sich die Vorinstanz mit dem Aussageverhalten der Beschwerdeführerin eingehend auseinander (angefochtenes Urteil S. 14 f. und 17 ff.). Sowohl der Vorwurf der Verletzung der Begründungspflicht als auch der Vorwurf einer "unzulässigen Verweisung" bzw. der Verletzung von Art. 82 Abs. 4 StPO (Beschwerde S. 5) erweisen sich als unbegründet.