Citation: 1C_686/2021 E. 1.1

1.1. Der vom Verwaltungsgericht bestätigte Entscheid der Gemeinde stellt fest, dass die Photovoltaikanlage Art. 11 Abs. 2 USG verletzt und legt - zur Behebung dieses Mangels - zwei alternative Massnahmen fest: die Änderung der Anlage (Aufständerung) oder deren Entfernung. Wird die erste Variante gewählt, ist dafür ein Baugesuch einzureichen. Zu prüfen ist daher, ob es sich um einen Endentscheid (Art. 90 BGG) oder einen Zwischenentscheid (Art. 93 BGG) handelt. Für das Vorliegen eines Endentscheids spricht der Umstand, dass das baupolizeiliche Verfahren auf Überprüfung der bestehenden Anlage abgeschlossen und die nötigen Wiederherstellungsmassnahmen angeordnet worden sind. Zwar muss (wenn die erste Variante gewählt wird) ein neues Baugesuchsverfahren durchlaufen werden. Dies stellt indessen ein neues Verfahren für ein geändertes Bauvorhaben dar. Letztlich kann die Frage offen bleiben, weil dem Beschwerdeführer (bei Annahme eines Zwischenentscheids) ein nicht wieder gutzumachender Nachteil droht (Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG) : Er müsste gegen seinen Willen ein Baugesuch für die Aufständerung der Anlage ausarbeiten und einreichen, um die ansonsten drohende Entfernung der Anlage zu verhindern, noch bevor über die Rechtmässigkeit der von der Gemeinde angeordneten Massnahme entschieden worden ist. Dies erscheint nicht zumutbar. Auf die rechtzeitig erhobene Beschwerde ist daher grundsätzlich einzutreten (zum Eventualantrag vgl. unten E. 6).