Citation: 1A.198/2000 19.12.2000 E. 2

2.-Die Zulässigkeit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde in Rechtshilfesachen wird nicht durch das Staatsvertragsrecht geregelt, sondern durch die Prozessvorschriften des ersuchten Staates (vgl. Art. 25, Art. 80f ff. IRSG). Das Bundesgericht prüft die Zulässigkeitsvoraussetzungen von Amtes wegen und mit freier Kognition (BGE 126 II 377 E. 1 S. 381). a) Letztinstanzliche Schlussverfügungen der ausführenden Bundesbehörde, die das Rechtshilfeersuchen ganz oder teilweise erledigen (Art. 80d IRSG), können zusammen mit den vorangehenden Zwischenverfügungen mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht angefochten werden (Art. 80g Abs. 1 IRSG). Gegen die der Schlussverfügung vorangehenden Zwischenverfügungen ist die Verwaltungsgerichtsbeschwerde hingegen nur unter den Voraussetzungen von Art. 80g Abs. 2 IRSG zulässig. b) Das im angefochtenen Entscheid (teilweise) beurteilte Rechtshilfeersuchen vom 13. September 1999 bezieht sich (in lit. a des Rechtsbegehrens) auf Akten, die bereits im Rahmen eines selbständigen Verwaltungsstrafverfahrens der schweizerischen Zollermittlungsbehörden erhoben worden waren. Im angefochtenen Entscheid erfolgte diesbezüglich die Eintretens- und gleichzeitig - da die fraglichen Beweiserhebungen bereits vorlagen - die Schlussverfügung. Vor und nach Erlass des angefochtenen Entscheides war der Beschwerdeführer von der OZD ausdrücklich darüber informiert worden, dass sich der Rechtshilfeentscheid auf die Akten des Zollermittlungsverfahrens beschränke. Bezüglich der übrigen Rechtshilfemassnahmen, welche im Ersuchen vom 13. September 1999 (lit. b - f) sowie in dessen späterer Ergänzung beantragt worden seien, liege hingegen noch keine Eintretens- und Schlussverfügung vor. c) Nach dem Gesagten ist der angefochtene Entscheid als Teil-Schlussverfügung im Sinne von Art. 80d IRSG anzusehen, mit der das Ersuchen teilweise erledigt wurde. Beweismassnahmen, die bereits in einem separaten vorgängigen Strafuntersuchungsverfahren ausgeführt (und erst später zum Gegenstand der Rechtshilfe erhoben) wurden, können grundsätzlich zusammen mit der (Teil-)Schlussverfügung angefochten werden. Sie stellen insofern eine der Schlussverfügung vorangehende Zwischenverfügung im Sinne von Art. 80g Abs. 1 IRSG dar.