Citation: 4A_478/2023 E. 3.2.1

3.2.1. Die Vorinstanz hielt zunächst fest, die Beschwerdeführerin habe replicando anerkannt, dass auch bei Abschluss einer Zusatzversicherung bei der Helvetia keine Deckung für "Ertragsausfall und Mehrkosten infolge Epidemie" bestanden hätte. Insoweit könne ihr aus fehlerhafter Beratung kein kausaler Schaden entstanden sein, sodass auf diesen Standpunkt der Beschwerdeführerin nicht einzugehen sei. In der Folge prüfte die Vorinstanz die Anspruchsvoraussetzungen für entgangene Leistungen der Zürich, falls die Beschwerdeführerin deren Versicherungslösung beibehalten hätte, und Leistungen der Helvetia aus einem standardisierten Vergleichsangebot.