Citation: 8C_5/2015 E. 3.3.2

3.3.2. Auch der Einwand, die Vorinstanz habe die notwendigen wissenschaftlichen Abklärungen nicht vornehmen lassen, geht fehl. Im angefochtenen Gerichtsentscheid wird einlässlich dargelegt, weshalb von weiteren Untersuchungen und Abklärungen keine neuen Erkenntnisse zu erwarten seien. Insbesondere der Hinweis auf die Tatsache, dass die Versicherte die Beschwerden unabhängig vom Aufenthalt an ihrem Arbeitsplatz und auch noch Jahre nach Aufgabe der Erwerbstätigkeit und beispielsweise auf Autofahrten verspürt, lässt den überzeugenden Schluss zu, dass sich die gesundheitlichen Beeinträchtigungen auch entwickelt hätten, wenn sie nicht bei der Firma B.________ AG beschäftigt gewesen wäre. Damit entfällt aber bereits der für die Anerkennung einer Berufskrankheit notwendige Schluss, die gesundheitliche Beeinträchtigung sei vorwiegend durch die berufliche Tätigkeit verursacht worden. Da von zusätzlichen Abklärungsmassnahmen somit keine neuen entscheidwesentlichen Erkenntnisse zu erwarten sind, haben Verwaltung und Vorinstanz zu Recht auf die Abnahme weiterer Beweise verzichtet (antizipierte Beweiswürdigung: BGE 136 I 229 E. 5.3 S. 236; 134 I 140 E. 5.3 S. 148; 124 V 90 E. 4b S. 94).