Citation: 5C.28/2007 03.04.2007 E. 2.3

2.3.1 Als Nächstes trägt der Berufungskläger vor, die Auffassung der Vorinstanz, die Frage der Kontinuität (des bisherigen Aufenthaltsortes) trete in den Hintergrund, widerspreche der bundesgerichtlichen Rechtsprechung, wonach eine Umplatzierung eines Kindes zur leiblichen Mutter dann nicht infrage käme, wenn die Umplatzierung eine Gefährdung des Kindes in seiner Entwicklung bewirken könne. 2.3.2 Die Vorinstanz hat dazu erwogen, seien keine qualifizierten Mängel bezüglich der Belange Pflege, Erziehung und Aufenthaltsort erkennbar, trete auch die vom Berufungskläger aufgeworfene Frage der Kontinuität in den Hintergrund. Wie bereits ausgeführt worden sei, sei der Mutter das elterliche Sorgerecht nicht entzogen worden. Damit habe bereits im Zeitpunkt, als der Entscheid vom 5. Mai 2004 erlassen worden sei, festgestanden, dass die Obhut über die Tochter wiederum der Mutter zu übertragen sei, wenn kein qualifizierter Mangel bezüglich der drei erwähnten Belange mehr vorliegen werde. Das sei nun der Fall. Dessen habe sich der Berufungskläger von Anfang an bewusst sein müssen, und er könne demzufolge nicht den Vorwurf erheben, Frau W.________ wolle die bestehenden Strukturen zerschlagen und sie wolle R.________ aus einer Gemeinschaft, in welche sie sich in den letzten 2 ½ Jahren hineingelebt habe, herausnehmen. Dies umso weniger, als die lange Dauer des vorausgegangenen Verfahrens zum Teil auch darauf zurückzuführen sei, dass Herr Dr. T.________ auf Ersuchen des Berufungsklägers die ihm am 14. Juli 2005 in Auftrag gegebene Ergänzungsexpertise am 20. Juli 2005 habe einstellen müssen und dass die nämliche Partei am 19. August 2005 dann auch noch den Antrag gestellt habe, dass Dr. T.________ als Experte abgelehnt und dessen bereits erstelltes Gutachten als ungültig erklärt werde. Der Berufungskläger setzt sich mit diesen Ausführungen nicht ansatzweise im Sinne von Art. 55 Abs. 1 lit. c OG auseinander (zu den Begründungsanforderungen: BGE 116 II 745 E. 3), weshalb darauf nicht eingetreten werden kann.