Citation: U 67/03 04.08.2003 E. A

O.________, geboren 1954, arbeitete seit 1997 als Deckenmonteur für die Firma R.________ AG und war bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen Unfälle versichert. Am 26. Januar 1999 stürzte er während der Arbeit von einem ca. 70 cm hohen Dreitritt; das gleichentags (ambulant) aufgesuchte Spital X.________ diagnostizierte eine Distorsion des oberen Sprunggelenkes rechts (recte links), eine Mittelfuss-Distorsion rechts (recte links) sowie einen Verdacht auf partielle Aussenbandläsion des oberen Sprunggelenkes rechts (recte links). Die SUVA zog diverse Arztberichte (unter anderem des Hausarztes Dr. med. S.________, FMH Innere Medizin) bei und veranlasste vom 19. Mai bis zum 14. Juli 1999 einen Aufenthalt in der Klinik B.________ (Austrittsbericht vom 2. August 1999), wo infolge auffälligen Verhaltens (insbesondere wegen panikartiger Angst während der Therapie im Wasser) auch ein psychosomatisches Konsilium eingeholt worden ist (Bericht vom 21. Juni 1999). Im Weiteren holte die SUVA die Berichte der Klinik M.________ vom 3. Dezember 1999 (Aufenthalt vom 18. bis 29. November 1999, wegen Suizidversuchs vorzeitig abgebrochen), sowie des Zentrums L.________ des Spitals X.________ vom 24. Januar 2000 (Hospitalisation vom 29. November bis 30. Dezember 1999, Tagespatient vom 3. bis 13. Januar 2000) ein. Ab dem 19. Oktober 1999 reduzierte die SUVA ihre Taggeldleistungen auf 50 % und ab dem 17. Januar 2000 auf 25 %. Nachdem sie mit Schreiben vom 14. Juni 2000 per Ende Juni 2000 die Taggeldleistungen vollständig eingestellt hatte, verneinte die SUVA mit Verfügung vom 27. November 2000 auch die weitere Übernahme von Heilkostenleistungen sowie den Anspruch auf Invalidenrente und Integritätsentschädigung, da keine Unfallfolgen mehr vorlägen und die geklagten psychischen Beschwerden keine adäquat kausalen Unfallfolgen seien. Auf Einsprache hin nahm die SUVA - unter anderem - einen Augenschein am Unfallort vor, befragte einen am Unfalltag anwesenden Arbeitskollegen und veranlasste vom 26. September bis zum 10. Oktober 2001 einen erneuten Aufenthalt in der Klinik B.________ (Austrittsbericht vom 18. Oktober 2001 mit Bericht über eine psychiatrische Untersuchung vom 28. September 2001). Mit Einspracheentscheid vom 23. Januar 2002 änderte die SUVA ihre Verfügung vom 27. November 2000 insoweit ab, als O.________ bis zum 16. Januar 2000 Anspruch auf ein Taggeld bei einer Arbeitsunfähigkeit von 100 % und vom 17. Januar 2000 bis zum 25. September 2001 auf ein Taggeld bei einer Arbeitsunfähigkeit von 25 % habe; weitergehende Ansprüche wurden abgewiesen. Mit Verfügung vom 22. August 2001 sprach die IV-Stelle Luzern O.________ mit Wirkung ab dem 1. Januar 2000 bei einem Invaliditätsgrad von 100 % eine ganze Rente der Invalidenversicherung zu.