Citation: U 66/01 14.08.2001 E. 3

3.- Zu prüfen bleibt, ob der Beschwerdeführer Anspruch auf eine Integritätsentschädigung hat, was von SUVA und Vorinstanz verneint worden ist. a) Die SUVA hat die Ausrichtung einer Integritätsentschädigung mangels Erheblichkeit des Integritätsschadens im Sinne von Art. 24 Abs. 1 UVG und Art. 36 Abs. 1 UVV abgelehnt. Sie stützte sich dabei auf den Abschlussbericht des Kreisarztes Dr. med. G.________ vom 22. Dezember 1998, worin eine linksseitige Handgelenksdistorsion mit einer Ruptur TFCC radial angegeben und festgestellt wird, die Klinik korreliere beim Abschluss nicht mehr eindeutig mit den in der MRI-Untersuchung gefundenen Läsionen. Die Dolenzen seien relativ diffus, eine eindeutige Ruptur des scapholunären Bandapparates mit entsprechender Dissoziation liege aktuell nicht vor. Ossäre Läsionen bestünden nicht und letztmalige Aufnahmen vom 17. Dezember 1998 belegten keine Arthrose. Im vorinstanzlichen Beschwerdeverfahren reichte die SUVA eine Stellungnahme von Dr. med. S.________, Ärzteteam Unfallmedizin der SUVA, vom 10. Juli 2000 ein. Darin wird die vom Beschwerdeführer im kantonalen Verfahren vertretene Auffassung, wonach der bestehende Zustand mit einer Handgelenksarthrose mässiger Ausprägung (entsprechend einem Integritätsschaden von 10 %) zu vergleichen sei, bestritten und daran festgehalten, dass die bestehenden Beeinträchtigungen, soweit objektivierbar, die Voraussetzung der Erheblichkeit des Integritätsschadens nicht erfüllen. b) In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird geltend gemacht, die Feststellung von Dr. med. S.________, wonach keine unfallbedingten Veränderungen, sondern altersgemässe degenerative Zufallsbefunde ohne klinische Relevanz vorlägen, stehe im Widerspruch zu andern fachärztlichen Stellungnahmen, weshalb nicht allein auf die versicherungsinternen Berichte abgestellt werden dürfe. Dr. med. S.________ setze sich mit seiner Beurteilung nicht nur in Widerspruch zu den Kreisärzten der SUVA, sondern auch zu den behandelnden Fachärzten, die alle von einer mehrfragmentären Fraktur bzw. Ruptur des TFCC ausgingen. Hiezu ist festzustellen, dass - wie schon Kreisarzt Dr. med. G.________ - auch Dr. med. S.________ die im MRI vom 19. Mai 1998 beschriebenen Läsionen im Bereich des TFCC in die Beurteilung einbezogen hat, sie jedoch als altersgemässe degenerative Zufallsbefunde ohne klinische Relevanz qualifiziert. Zumindest soweit Dr. med. S.________ dem Befund die klinische Relevanz abspricht, steht seine Beurteilung im Einklang mit den übrigen Arztberichten, hat doch auch Dr. med. B.________, Facharzt für Chirurgie, speziell Handchirurgie, festgestellt, dass die im MRI beschriebenen Befunde jedenfalls zur Zeit wenig relevant sind (Bericht vom 2. Juli 1998). Da unbestrittenermassen weder posttraumatische arthrotische Veränderungen noch ossäre Läsionen vorliegen, besteht die Ablehnung des Begehrens um Integritätsentschädigung zu Recht. Zu einer Rückweisung der Sache an die Vorinstanz zur Neubeurteilung besteht auch in diesem Punkt kein Anlass.