Citation: 8C_378/2009 01.10.2009 E. 3

3.1 Die Vorinstanz ist unter Hinweis auf zwei Stellungnahmen von Dr. med. G.________ vom Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) und den Berichten der Psychiatrischen Klinik Z.________ aus den Jahren 2005, 2006 und 2007 von einem Anspruch auf eine halbe Invalidenrente ab Februar 2007 ausgegangen. Sie wies darauf hin, eine leichte depressive Episode mit somatischen Symptomen (ICD-10: F32.01) alleine sei grundsätzlich nicht geeignet eine leistungsspezifische Invalidität zu begründen. Für die Bemessung der Arbeitsunfähigkeit sei die leicht- bis mittelgradige Merkfähigkeitsstörung im Rahmen des langjährigen Alkoholüberkonsums (ICD-10: F10.74) relevant. Im MEDAS-Gutachten 2003 sei eine Merkfähigkeitsstörung explizit ausgeschlossen und erst im MEDAS-Gutachten 2008 diagnostiziert worden. Zuvor in den Jahren 2005 und 2006 seien bei Austritt aus der Psychiatrischen Klinik Z.________ noch keine Hinweise auf Konzentrations- oder Gedächtnisstörungen vorhanden gewesen und erstmals anlässlich der Hospitalisation ab Februar 2007 festgehalten worden. 3.2 Der Beschwerdeführer rügt hingegen eine offensichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhalts. Die Einschätzung von Dr. med. G.________ sei eine reine Mutmassung, welche aktenwidrig sei. Seine Angaben entsprächen nicht dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit und seine Berichte nicht den Beweisanforderungen an einen Arztbericht. Es sei dem MEDAS-Gutachten vom 19. März 2008 folgend von einem Rentenanspruch bereits ab 1. September 2002, spätestens ab 1. März 2003 auszugehen. Zumindest hätten ergänzende medizinische Abklärungen angeordnet werden müssen, wenn nicht dem Gutachten der MEDAS aus dem Jahr 2008 gefolgt werde.