Citation: 8C_64/2014 E. 3.4

3.4. Das kantonale Gericht legte mit Blick auf die subsidiäre Natur von Sozialhilfeleistungen sodann zutreffend dar, dass Personen, welche um Ausrichtung von Sozialhilfeleistungen ersuchen, der Sozialhilfe - im Rahmen der Meldepflicht - von Dritten erhältlich gemachte Beiträge an den Lebensunterhalt (z.B. Lohnzahlungen, Renten, Darlehen oder andere Drittmittel wie etwa Spenden, Schenkungen) angeben müssen, da diese den Sozialhilfeleistungen vorgehen und entsprechend bei der Berechnung der Bedürftigkeit zu berücksichtigen sind, was hier unbestrittenermassen hinsichtlich der erhaltenen Kinder- und Ausbildungszulagen für die Monate April 2009 bis Januar 2010 und der Darlehensaufnahme im Juni 2009 zutrifft. Wenn eine Person von der Verwaltung Leistungen verlangt, trifft sie eine weitgehende Mitwirkungspflicht und trägt die Beweislast dafür, dass die Voraussetzungen ihres Anspruchs erfüllt sind. Aufgrund der umfassenden gesetzlichen Auskunfts- und Informationspflicht wären die Beschwerdeführer gehalten gewesen, entsprechende Belege über die erhaltenen Kinder- und Ausbildungszulagen sowie über die aufgenommenen Darlehen umgehend einzureichen, damit sie in die Berechnung der Sozialhilfe hätten einfliessen können. Eine offensichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhalts oder eine willkürliche Beweiswürdigung der Vorinstanz liegt nicht vor, wenn diese es nicht als erwiesen annahm, dass die eingeforderte, ausschlaggebende Lohnabrechnung, die die rückwirkende und zukünftige Ausrichtung der Zulagen durch den Arbeitgeber der Beschwerdeführerin ausweist, entgegen dem Protokolleintrag der Sozialhilfebehörde, vor dem 18. Mai 2010 zugestellt worden war, wie die Beschwerdeführer geltend machen. Fest steht zudem, dass die Sozialhilfebehörde über den beabsichtigten Autokauf mittels Darlehen nicht informiert wurde und diese erst im Mai 2010 hierüber Kenntnis erhielt, wobei das kantonale Gericht überdies in nicht bundesrechtswidrigerweise erwog, dass die Benötigung des Fahrzeugs aus gesundheitlichen Gründen oder zur Erzielung eines Erwerbs überdies nicht erstellt sei.