Citation: 6B_865/2013 E. 1.1

1.1. Die Vorinstanz stellt fest, der Beschwerdeführer sei am Überfall vom 22. Dezember 2008 beteiligt gewesen. Er habe zusammen mit einem Mittäter das Opfer vor dessen Villa angegriffen, niedergeschlagen und mit Klebeband zu fesseln versucht, um ihm einen Diamantring, eine Armbanduhr sowie Bargeld abzunehmen. Zu diesem Schluss gelangt die Vorinstanz nach ausführlicher Würdigung der Beweise. Sie berücksichtigt die Aussagen des Opfers, die Ergebnisse der kriminaltechnischen Spurensicherung sowie ein Gutachten des Instituts für Rechtsmedizin (IRM) St. Gallen und befasst sich ausführlich mit den Aussagen des Beschwerdeführers, dessen Ehefrau, des Mittäters sowie der Zeugen B.________, C.________ und D.________. Sie würdigt ein DNA-Profil vom Tatort, die Ergebnisse der Überwachung zweier Telefonanschlüsse des Beschwerdeführers und seiner Ehefrau sowie zweier Anschlüsse des Mittäters. Die Möglichkeit weiterer Tatbeteiligter schliesst sie aus. Sie prüft die Darstellungen des Beschwerdeführers, wonach er wegen Falschgelds mit D.________ in Kontakt stand, und verwirft diese. Der Mittäter habe bei allen Einvernahmen daran festgehalten, dass er den Überfall vom 22. Dezember 2008 mit dem Beschwerdeführer begangen habe. Seine Aussagen seien detailliert, im Kerngeschehen grundsätzlich konstant und stimmig. Er habe seine Beteiligung am Angriff gestanden. Es sei kein Grund ersichtlich, weshalb er den Beschwerdeführer zu Unrecht hätte belasten sollen. Die Aussagen des Mittäters würden gestützt durch die Angaben von B.________ und C.________. Der Beschwerdeführer habe am 26. Dezember 2008 D.________ angerufen. Dieser habe am 6. April 2009 ausgesagt, er kenne den Beschwerdeführer seit rund zwei Jahren. Auf Vorhalt der Polizei, dass der Beschwerdeführer unter Verdacht stehe, an einem Raub beteiligt gewesen zu sein, habe D.________ gesagt, dann stimme es also doch. Der Beschwerdeführer solle einen alten Mann in einer Villa in der Schweiz überfallen haben. Noch am gleichen Tag sollen die Täter zum Verkauf des Diebesguts in die Türkei gereist sein. Er habe geglaubt, es handle sich um Angeberei, und sei überrascht, dass die Geschichte stimme. D.________ habe der deutschen Polizei noch während der rechtshilfeweisen Zeugeneinvernahme die Armbanduhr des Opfers übergeben und ausgesagt, sie sei ihm vom Mittäter zur Schätzung ihres Werts anvertraut worden. Dieser habe ihm auch die Details des Überfalls geschildert. Die Aussagen des Beschwerdeführers wertet die Vorinstanz als unglaubhaft. So erwägt sie zum Beispiel, der Beschwerdeführer habe eine Quittung eines Istanbuler Tankstellenshops vorgelegt, um zu beweisen, dass er dort am 22. Dezember 2008 um 17.21.32 Uhr türkischer Zeit, das heisst um 16.21.32 Uhr mitteleuropäischer Zeit, etwas gekauft habe. Diese Quittung müsse sich der Beschwerdeführer nachträglich beschafft haben. Er und sein Mittäter seien am 22. Dezember 2008 nachweislich erst um 19.20 Uhr Ortszeit von München nach Istanbul geflogen. Demnach sei es ausgeschlossen, dass der Beschwerdeführer um 17.21 Uhr Ortszeit in Istanbul eingekauft habe. An der Berufungsverhandlung habe der Beschwerdeführer dazu ausgesagt, die Uhr müsse falsch eingestellt gewesen sein.