Citation: 6B_1164/2023 E. 5.3.3

5.3.3. Hinsichtlich der Täterkomponente erwägt die Vorinstanz, aus dem Umstand, dass der Beschwerdeführer im Kosovo geboren und mit seiner Familie mit jungen Jahren aufgrund des Krieges in die Schweiz geflüchtet sei, in der Schweiz seine Ausbildung absolviert habe und einer Arbeit nachgehe, ergebe sich keine Reduktion der Einsatzstrafe. Entgegen den Vorbringen des Beschwerdeführers wertet die Vorinstanz diese Umstände zu Recht als neutral. Im Rahmen der Täterkomponente gewichtete die Vorinstanz die zwei einschlägigen Vorstrafen des Beschwerdeführers und sein Handeln während laufender Probezeit und eines laufenden Strafverfahrens als stark straferhöhend. Hinsichtlich der diesbezüglichen Einwände des Beschwerdeführers ist darauf hinzuweisen, dass es der ständigen bundesgerichtlichen Rechtsprechung entspricht, einschlägige Vorstrafen und die Delinquenz während des laufenden Strafverfahrens bzw. nach der Entlassung aus der Untersuchungshaft merklich straferhöhend zu berücksichtigen (vgl. etwa BGE 136 IV 1 E. 2.6.2; Urteil 6B_392/2024 vom 18. Juli 2024 E. 5.4). Die Erhöhung der Einsatzstrafe aufgrund der Täterkomponente, insbesondere der Vorstrafen, um zwölf Monate liegt im Rahmen des sachrichterlichen Ermessens. Dasselbe gilt für die Reduktion der Einsatzstrafe um zehn Monate aufgrund des Nachtatverhaltens, insbesondere dem Geständnis des Beschwerdeführers. Die Vorinstanz kommt auf eine Freiheitsstrafe von 44 Monaten für die beiden genannten Delikte.