Citation: 4A_109/2019 E. 4.2

4.2. Die Beschwerdeführerin verkennt, dass das Bundesgericht an die Feststellungen zum Prozesssachverhalt grundsätzlich gebunden ist (oben E. 2.2), wenn sie diesen unter Berufung auf eine angeblich zu enge Auslegung der Bestreitungslast in Frage stellt, ohne Willkür auszuweisen. Darauf ist nicht einzugehen. Soweit sie sodann willkürliche Beweiswürdigung in Bezug auf die Feststellungen der Vorinstanz zur Terminvereinbarung der Parteien rügt, verkennt sie die Tragweite des Willkürbegriffs, denn dass die Vorinstanz ihrer Darstellung nicht gefolgt ist, begründet keine Willkür. Ihre Vorbringen in der Beschwerde beschränken sich im Wesentlichen auf die Wiederholung ihres eigenen Standpunktes. Dass ein bestimmtes Beweismittel offensichtlich falsch gewürdigt worden wäre, vermag sie nicht auszuweisen, ebenso wenig, dass ein wesentliches Beweismittel unberücksichtigt gelassen wurde oder dass auf der Grundlage der festgestellten Tatsachen unhaltbare Schlussfolgerungen gezogen wurden (BGE 140 III 264 E. 2.3 S. 266 mit Hinweisen). Insbesondere ist vertretbar, den Zeitpunkt des Vertragsschlusses auf die förmliche Unterzeichnung des Werkvertrags zu legen, auch wenn sich aus E-mails ergibt, dass über den Arbeitsbeginn schon vor Vertragsunterzeichnung diskutiert wurde. Und die abweichende Interpretation der Beweise in Bezug auf die Korrespondenz zur Vereinbarung des Ablieferungstermins durch die Beschwerdeführerin vermag offensichtlich nicht darzutun, dass die Würdigung durch die Vorinstanz schlechterdings nicht vertretbar sei.