Citation: 8C_622/2016 E. 5.3.2

5.3.2. Unzutreffend ist schliesslich auch der Einwand, das kantonale Gericht habe den unfallbedingt auf 50 % reduzierten Beschäftigungsgrad bei den leidensbedingten Einschränkungen, welche einen Tabellenlohnabzug begründen würden, rechtsfehlerhaft nicht berücksichtigt. Laut der gestützt auf die LSE 2012 erstellten Tabelle zu den nach Beschäftigungsgrad, Geschlecht und beruflicher Stellung differenzierten monatlichen Durchschnittsbruttolöhnen, welche im Anhang des vom Bundesamt für Sozialversicherungen herausgegebenen IV-Rundschreibens Nr. 328 vom 22. Oktober 2014 (vgl. dazu BGE 142 V 178 E. 2.5.1 S. 184 mit Hinweis) publiziert wurde, rechtfertigt ein Beschäftigungsgrad von 50 % bei Männern auf der untersten Stufe der beruflichen Stellung keinen zusätzlichen Tabellenlohnabzug. Denn auf dieser Stufe besteht zwischen dem Durchschnittslohn bei einem Teilzeitpensum von 50-74 % proportional bezogen auf ein 100%-Pensum im Vergleich zum Durschnittslohn bei einem Vollzeitpensum kein wesentlicher Unterschied.