Citation: 2C_561/2021 E. A

A.A.________ (geb. 1994) ist Staatsangehörige der Dominikanischen Republik. Sie hielt sich ab November 2014 mit einer Kurzaufenthaltsbewilligung in der Schweiz auf. Anfang Juni 2015 heiratete sie den in der Schweiz niedergelassenen italienischen Staatsbürger B.________, worauf das Migrationsamt Zürich ihr und ihrem im Dezember 2015 in die Schweiz nachgezogenen Sohn aus einer früheren Beziehung, B.A.________ (geb. 2013), eine bis 31. Januar 2020 befristete Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA erteilte. A.A.________ zog am 15. Januar 2016 aus der ehelichen Wohnung aus, worauf das Migrationsamt die Aufenthaltsbewilligungen widerrief und sie und ihren Sohn aus der Schweiz wegwies. Die anschliessenden kantonalen Rechtsmittel blieben erfolglos. Vor Abschluss des hernach vor Bundesgericht angestrengten Beschwerdeverfahrens heiratete A.A.________ am 4. September 2018 den in der Schweiz niedergelassenen 23 Jahre älteren Landsmann C.________, worauf ihr am 14. Dezember 2018 erneut eine Aufenthaltsbewilligung erteilt und das Beschwerdeverfahren vor Bundesgericht mit ihrem Einverständnis abgeschrieben wurde (Urteil 2C_697/2018 vom 1. März 2019).