Citation: 6B_1318/2020 E. 1.3

1.3. Der Beschwerdeführer, der italienischer Staatsangehöriger ist und über eine Niederlassungsbewilligung in der Schweiz verfügt (vgl. angefochtenes Urteil S. 52), bestreitet den vorinstanzlichen Schuldspruch der sexuellen Handlungen mit einem Kind im Sinne von Art. 187 Ziff. 1 StGB nicht. Damit liegt unbestrittenermassen eine Katalogtat für die Landesverweisung gemäss Art. 66a Abs. 1 lit. h StGB vor. Insofern bleibt zu prüfen, ob vorliegend von einem schweren persönlichen Härtefall auszugehen ist und die privaten Interessen des Beschwerdeführers an einem Verbleib in der Schweiz das öffentliche Interesse an der Landesverweisung überwiegen, sodass im Sinne der Härtefallklausel (Art. 66a Abs. 2 StGB) ausnahmsweise von einer Landesverweisung abzusehen ist.