Citation: 6B_532/2020 E. 1.3.2

1.3.2. Im Übrigen hat es die Beschwerdeführerin unterlassen, den von ihr beanspruchten Verletzergewinn und den Schadenersatzanspruch zu spezifizieren. So behauptet sie betreffend den Verletzergewinn zwar, der Beschwerdegegner 1 habe allein im Jahr 2017 einen Reingewinn in der Höhe von Fr. 244'292.15 erwirtschaftet, indem er bösgläubig Geschäfte in eigenem Interesse abgeschlossen habe, welche er ohne Verletzung des Fabrikations- bzw. Geschäftsgeheimnisses oder ohne Widerhandlung gegen das UWG nicht hätte ausführen können. Um welche Geschäfte in welcher Höhe es sich dabei konkret handelt, zeigt die Beschwerdeführerin jedoch nicht auf. Hinsichtlich des Schadenersatzanspruchs wegen entgangenem Gewinn belässt sie es sodann bei der Ausführung, ihr seien seit Anfang 2017 diverse Aufträge entgangen, da der Beschwerdegegner 1 das umfangreiche Know-how widerrechtlich verwendete und weitergab, wobei der dadurch entgangenen Gewinn ab Januar 2017 bis Ende Juni 2018 auf mindestens Fr. 214'218.70 und seit dem 1. Juli 2018 auf monatlich Fr. 11'901.10 zu beziffern sei. Auch hier ist aus der Beschwerde nicht ersichtlich, um welche Aufträge es geht. Ebensowenig wird dargelegt, dass die Gewinnaussichten jeweils derart konkretisiert waren, sodass ihnen im Zeitpunkt des angeblichen, widerrechtlichen Verhaltens des Beschwerdegegners 1 ein wirtschaftlicher Wert zukam (vgl. zum Begriff des Schadens in Form eines entgangenen Gewinns: Urteile 6B_140/2020 vom 3. Juni 2021 E. 3.3.2; 6B_642/2013 vom 3. Februar 2014 E. 3.3; je mit Hinweisen). Es fehlt demnach an einer hinreichenden Substanziierung dieser geltend gemachten Ansprüche. Daran vermögen auch die Verweise der Beschwerdeführerin auf ihre, im Rahmen des Berufungsverfahrens gemachten Eingaben und auf ihr an der vorinstanzlichen Hauptverhandlung gehaltenes Plädoyer nichts zu ändern. Die Begründung der Zivilforderung hat in der bundesgerichtlichen Beschwerdeschrift selbst zu erfolgen. Der blosse Verweis auf Ausführungen in anderen Rechtsschriften oder auf die Akten reicht nicht aus (vgl. E. 1.1 hiervor).