Citation: 4D_1/2023 E. B

Mit Klage vom 10. März 2022 beantragte der Kläger beim Bezirksgericht Meilen, es sei die Beklagte zu verpflichten, ihm den Betrag von Fr. 27'587.50 nebst Zins seit dem 18. Februar 2020 oder eventualiter seit dem 4. Juni 2020 zu bezahlen. Das Bezirksgericht hiess die Klage mit Urteil vom 6. Dezember 2021 gut. Gegen dieses Urteil reichte die Beklagte Berufung beim Obergericht des Kantons Zürich ein. Mit Urteil vom 15. November 2022 wies das Obergericht die Berufung ab. Es erwog, die Beklagte habe ihre wirtschaftliche Aufklärungspflicht gegenüber dem Kläger verletzt, indem sie ihn nicht über die finanziellen Folgen der Behandlung informiert habe. Eine hypothetische Einwilligung des Klägers liege ebenfalls nicht vor.