Citation: 8C_527/2020 E. A

A.________, geboren 1984, war seit Juni 2016 als Bauarbeiter für die B.________ AG tätig und in dieser Eigenschaft obligatorisch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten versichert. Am 8. August 2017 stürzte er auf einer Baustelle eine Treppe hinunter (nachfolgend: erster Unfall). Dabei erlitt er unter anderem rechtsseitige Prellungen und oberflächliche Schürfwunden am Gesicht, am Brustkorb, an der rechten Hüfte und am rechten Bein, eine Distorsion der Halswirbelsäule (HWS) sowie ein leichtes Schädelhirntrauma (SHT) mit Amnesie für das Ereignis. Die Notfalluntersuchung mittels Computertomographie (CT) im Spital C.________ zeigte einzig ein subgaleales Hämatom frontal rechts mit angrenzender Rissquetschwunde. Am 10. August 2017 entliess das Spital C.________ den Versicherten nach Hause. Die Suva übernahm die Heilbehandlung und richtete ein Taggeld aus. Bei noch anhaltender voller Arbeitsunfähigkeit verlor A.________ während eines Spazierganges am 3. Dezember 2017 kurzzeitig das Bewusstsein und stürzte zu Boden, wo er mit dem Gesicht aufschlug (nachfolgend: zweiter Unfall). Nach einer CT-Abklärung des Schädels und der HWS am 4. Dezember 2017 und einer neurologischen 24-Stunden-Überwachung konnte er am 5. Dezember 2017 schmerzkompensiert und in gutem Allgemeinzustand aus dem Spital D.________ nach Hause entlassen werden. Nach weiteren Abklärungen schloss die Suva beide Unfälle per 3. Dezember 2018 folgenlos ab (Verfügung vom 29. Januar 2019) und hielt mit Einspracheentscheid vom 20. März 2019 daran fest.