Citation: 6B_727/2007 15.04.2008 E. 2

2.1 Zur Beschwerde in Strafsachen ist nach Art. 81 Abs. 1 BGG befugt, wer am vorinstanzlichen Verfahren als Partei teilgenommen und ein rechtlich geschütztes Interesse an der Aufhebung oder Änderung des angefochtenen Entscheids hat. Die Firma X.________ leitet ihre Legitimation aus dem Umstand ab, dass ihre Rechtsvorgängerin, die PTT, die Konti führte, auf denen sich die beschlagnahmten Gelder befanden. Als deren Besitzerin sei sie beschwerdebefugt. Beschlagnahmt wurden nach dem ausdrücklichen Wortlaut der Beschlagnahmeverfügung vom 26. Februar 2006 die den Betreibern von 156er-Nummern zustehenden, von den PTT auf deren PC-Konten gutgeschriebenen Quotenanteile. Es war unbestritten, dass aus Sicht der PTT Kundengelder beschlagnahmt wurden; diese haben sich denn auch gegen die Zwangsmassnahmen nie zur Wehr gesetzt. Die PTT haben damit im Prinzip wie eine Bank Kundenkonten verwaltet und demnach keine eigene, rechtlich geschützte Interessen, sich gegen die Beschlagnahme bzw. Einziehung von Kundengeldern zur Wehr zu setzen. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts hat die kontoführende Bank oder Gesellschaft daran - weniger weit gehend - nicht einmal eigene schutzwürdige Interessen tatsächlicher Natur, weshalb sie auch nicht befugt war, zur Verteidigung von Kundengeldern die weniger strengen Legitimationsanforderungen unterliegende altrechtliche Verwaltungsgerichtsbeschwerde zu erheben (BGE 128 II 211 E. 2 mit Hinweisen). Dass die Firma X.________ nunmehr, was ihre Rechtsvorgängerin nie tat, die damals beschlagnahmten Kundengelder beansprucht, liegt ohnehin nicht nahe. Auf ihre Beschwerde ist mangels Legitimation nicht einzutreten. 2.2 Die Oberstaatsanwaltschaft vertritt den staatlichen Einziehungsanspruch und ist damit nach Art. 81 Abs. 1 BGG zur Beschwerde befugt. Die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen geben zu keinen Bemerkungen Anlass.