Citation: 4C.172/2003 20.04.2004 E. A

Mit schriftlichem Kaufvertrag vom 14. April 1994 erwarb A.________ (Kläger) von der B.________ AG 9000 Namenaktien der C.________ AG entsprechend 100 % des Aktienkapitals zum festen Preis von Fr. 1 Mio., wovon der Kläger bei Vertragsunterzeichnung Fr. 850'000.-- per Barcheck zahlte. Der Restkaufpreis von Fr. 150'000.-- wurde in drei Tranchen von je Fr. 50'000.-- per 31. Dezember 1994, 31. Dezember 1995 und 31. Dezember 1996 fällig gestellt. Bei Vertragsunterzeichnung wurden dem Kläger sämtliche Aktien ausgehändigt. Art. 2 Abs. 1 des Kaufvertrages lautet unter dem Titel "Vertragsgrundlagen" wie folgt: "Der Kaufvertrag basiert auf der von der Revisionsstelle kontrollierten Bilanz der C.________ AG per 31. Dezember 1993 gemäss Anhang A. Die Verkäuferin und der Verwaltungsrat der C.________ AG bestätigen und garantieren, dass diese Bilanz- und Erfolgsrechnung vollständig und richtig ist und in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Erfordernissen bilanziert und bewertet worden ist. Sie bestätigen und garantieren insbesondere, dass aus dieser Bilanz sämtliche Verbindlichkeiten und Eventualverbindlichkeiten der C.________ AG per Bilanzstichtag hervorgehen." In Art. 3 des Vertrages übernahm die Verkäuferin verschiedene Gewährleistungen. Gemäss Art. 3 Ziff. 14 Abs. 2 waren allfällige Beanstandungen vom Käufer innert drei Monaten nach Kenntnisnahme geltend zu machen.