Citation: 6B_1291/2019 E. 1

Der Beschwerdeführer wurde mit Strafbefehl vom 26. Juni 2017 wegen Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte, Sachbeschädigung, Tätlichkeiten und geringfügiger Sachbeschädigung zu einer unbedingten Freiheitsstrafe von 5 Monaten (unter Anrechnung von 2 Tagen Freiheitsentzug) und einer Busse von Fr. 600.-- (Ersatzfreiheitsstrafe von 6 Tagen) verurteilt. Der Strafbefehl wurde dem Beschwerdeführer am 26. Juni 2017 anlässlich seiner Haftentlassung übergeben. Er erhob dagegen am 16. August 2019 Einsprache. Mit dem Hinweis darauf, am Strafbefehl festzuhalten, überwies die Staatsanwaltschaft das Verfahren zuständigkeitshalber an das Strafgericht. Das Einzelgericht in Strafsachen trat am 28. August 2019 infolge Verspätung nicht auf die Einsprache ein. Beim Beschwerdeführer handle es sich zwar um eine fremdsprachige Person mit Muttersprache Rumänisch. Aufgrund der Akten und der eingereichten Eingabe müsse allerdings davon ausgegangen werden, dass er zumindest gebrochen Deutsch spreche und den Inhalt des Strafbefehls als auch die Voraussetzungen zu dessen rechtzeitiger Anfechtung verstanden habe. Der Strafbefehl sei daher am 26. Juni 2017 rechtsgültig eröffnet worden und die Einsprache vom 16. August 2019 verspätet. Eine dagegen eingereichte Beschwerde wies das Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt am 1. Oktober 2019 ab. Der Beschwerdeführer wandte sich am 25. Oktober 2019 mit einer in rumänischer Sprache abgefassten Eingabe an das Appellationsgericht. Dieses liess die Eingabe übersetzen und leitete sie am 6. November 2019 zuständigkeitshalber an das Bundesgericht weiter.