Citation: 8C_445/2017 E. 3.1

3.1. Das kantonale Gericht hat erkannt, die in Zusammenhang mit der Rentenzusprache erwähnte reaktive Arthritis sei heute ausgeheilt, was sich sowohl aus den medizinischen Unterlagen als auch aus den Ausführungen des Versicherten ergebe. Zudem habe ursprünglich noch eine Depression vorgelegen, die aktuell nicht mehr feststellbar sei. Die medizinischen Sachverständigen des Medizinischen Centers E.________ seien im Gutachten vom 7. März 2013 auf die Veränderung des Gesundheitszustands konkret eingegangen. Damit sei die Expertise im vorliegenden Revisionsverfahren unabhängig davon, dass im Zeitpunkt, in dem sie verfasst worden sei, nicht ausdrücklich eine Revision nach Art. 17 Abs. 1 ATSG zur Diskussion gestanden habe, grundsätzlich beweistauglich. Die Einwände des Versicherten seien nicht stichhaltig. Er verkenne, dass nach ständiger Rechtsprechung (BGE 137 V 210 E. 1.3.3 S. 226 f.) unter dem Gesichtspunkt der wirtschaftlichen Abhängigkeit weder der regelmässige Beizug eines Gutachters, noch die Anzahl der beim selben Arzt in Auftrag gegebenen Expertisen und Berichte sowie das daraus resultierende Honorarvolumen für sich allein genommen zum Ausstand führten. Entsprechend könne ein medizinischer Sachverständiger erst recht nicht allein deshalb als befangen gelten, nur weil er von einem ebenfalls involvierten Versicherungsträger bereits Aufträge erhalten habe oder in Zukunft erhalten könnte. Sodann komme es nach der Praxis (Urteil 8C_695/2015 vom 19. November 2015 E. 3.4) für den Aussagegehalt eines medizinischen Gutachtens nicht auf die Dauer der Untersuchung an, sondern ob es inhaltlich vollständig und im Ergebnis schlüssig sei. Der psychiatrische Experte des Medizinischen Centers E.________ sei zum überzeugenden Schluss gelangt, es lägen keine Befunde vor, mit welchen eine Arbeitsunfähigkeit begründet werden könne. Er habe sich dabei mit den Auskünften der behandelnden Ärzte einlässlich auseinandergesetzt. Daher sei das Begehren des Versicherten, es sei der Tonträger des elektronisch aufgenommenen, psychiatrischen Explorationsgesprächs zu edieren, abzuweisen. Der psychische Gesundheitszustand habe sich im Zeitraum von der gutachterlichen Untersuchung bis zum Erlass der Aufhebungsverfügung vom 22. März 2016 nicht verändert, wie Dr. med. G.________, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), die über einen Facharzttitel in Psychiatrie verfüge, gestützt auf die ärztlichen Unterlagen überzeugend dargelegt habe. Schliesslich verkenne der Versicherte mit dem Vorbringen, der rheumatologische Sachverständige des Medizinischen Centers E.________ habe die von ihm festgestellte qualitative Einbusse in der Arbeitsfähigkeit nicht berücksichtigt, dass er ihn erst nach einer angemessenen Rekonditionierungsphase in einer adaptierten Erwerbstätigkeit für vollständig leistungsfähig gehalten habe.