Citation: 2C_230/2014 E. 3.2

3.2. Die Rügen des Beschwerdeführers sind nicht geeignet, die umfassende Interessenabwägung und Verhältnismässigkeitsprüfung durch die Vorinstanz infrage zu stellen: Entgegen seinen Vorbringen durfte die Vorinstanz bereits gestützt auf die vom Strafgericht verhängte Strafe von einem erheblichen ausländerrechtlichen Verschulden des Beschwerdeführers ausgehen (vgl. BGE 134 II 10 E. 4.2 S. 23; 129 II 215 E. 3.1 S. 216). Zwar weist dieser zum einen auf die günstige strafgerichtliche Prognose hin, zum andern macht er geltend, weder Gewalt- noch Sexual- oder schwere Drogendelikte begangen zu haben. Was den zweitgenannten Aspekt betrifft, ist es richtig, dass die Rechtsprechung bei den erwähnten Straftaten das Fernhalteinteresse gegenüber dem kriminellen Ausländer als besonders hoch erachtet (vgl. etwa BGE 139 I 31 E. 2.3 S. 34 f.; BGE 137 II 297 E. 3.3 S. 303). Insbesondere den vom Beschwerdeführer nach dessen Verurteilung im Jahr 2012 begangenen Delikten kommt als solchen sicher kein entsprechendes Gewicht zu. Daraus lässt sich indes nicht der Gegenschluss ziehen, das öffentliche Interesse an einer Wegweisung des Ausländers sei unerheblich, zumal der Beschwerdeführer wiederholt straffällig wurde. Hinzu kommt, dass die massgebliche Verurteilung, die zum hier angefochtenen Entscheid geführt hat, die Schwelle der "längerfristigen Freiheitsstrafe" von einem Jahr deutlich überschritten hat. Sodann ist auch nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz der günstigen Prognose des Strafgerichts, die zur Gewährung des bedingten Strafvollzugs führte, keine ausschlaggebende Bedeutung beigemessen hat. Denn der Beschwerdeführer hat diese durch sein weiteres Verhalten selbst falsifiziert: Er hat nicht nur nach der erstandenen Untersuchungshaft weiter delinquiert, sondern auch nach der Verhängung der 24-monatigen Freiheitsstrafe durch das Urteil des Bezirksgerichts Bülach, während der gegen ihn ausgesprochenen Probezeit. Der Beschwerdeführer dokumentiert damit eine deutliche Geringschätzung gegenüber der schweizerischen Rechtsordnung, was erhebliche Zweifel daran hervorruft, ob er in der Lage und gewillt wäre, sich im Falle eines Verbleibs in der Schweiz künftighin rechtstreu zu verhalten. Der Widerruf der Niederlassungsbewilligung des aus seiner Kindheit und Jugend mit der Heimat vertrauten Beschwerdeführers erweist sich vor diesem Hintergrund als verhältnismässig.