Citation: H 325/01 09.07.2002 E. 3

3.- a) Die Vorinstanz hat, namentlich gestützt auf die Strafakten, in für das Eidgenössische Versicherungsgericht verbindlicher Weise (Erw. 1b hievor) festgestellt, dass der Beschwerdeführer gegenüber allen Angestellten als (mindestens stellvertretender) Geschäftsführer aufgetreten ist, über eine Bankvollmacht verfügt, die Anstellungsgespräche geführt, die Löhne festgelegt und jeweils den Betreibungsbeamten empfangen hat. Obwohl er um die finanziellen Probleme der Firma wusste, hatte er noch im November 1993 mehrmals Geld abgehoben, dabei aber trotz vorhandener liquider Mittel nie die Ausstände bei der Ausgleichskasse beglichen. b) Die Schlussfolgerungen, welche das kantonale Gericht aus diesen Tatsachen gezogen hat, stehen in Übereinstimmung mit der Rechtsprechung. Was in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde zur angeblich fehlenden Organstellung des Beschwerdeführers vorgebracht wird, ist nicht geeignet, die vorinstanzlichen Feststellungen als bundesrechtswidrig erscheinen zu lassen. Dass der Beschwerdeführer im firmeninternen Verhältnis nur über beschränkte Kompetenzen verfügt habe, ist nicht belegt. Vielmehr ist dieser als Organ der in Konkurs gefallenen Firma zu betrachten. Er hat es trotz der mit einer solchen Stellung verbundenen Pflichten unterlassen, rechtzeitig für die Bezahlung der Sozialversicherungsbeiträge zu sorgen. Exkulpationsgründe sind keine ersichtlich. Namentlich trifft nicht zu, dass erst im Januar 1994 Beiträge zu entrichten gewesen wären, nachdem die Ausgleichskasse der Firma am 7. Oktober 1993 mitgeteilt hatte, dass die Abgaben monatlich zu bezahlen waren. Durch die Strafakten widerlegt ist sodann die Behauptung, der Beschwerdeführer sei nach dem im Oktober 1993 erlittenen Unfall nur noch ein einziges Mal im Betrieb gewesen. Hiezu kann auf den Entscheid und die Vernehmlassung der Vorinstanz verwiesen werden. Damit ist die Haftung des Beschwerdeführers im Sinne von Art. 52 AHVG erwiesen, selbst wenn er nur während relativ kurzer Zeit in der Firma tätig gewesen ist. Den zutreffenden Erwägungen des kantonalen Gerichts ist nichts Weiteres beizufügen.