Citation: 5A_144/2023 E. 8.3

8.3. Nach Dafürhalten des Beschwerdeführers lässt die Anwesenheit der Freundin in seiner Wohnung an drei bis vier Tagen in der Woche, das Lagern von Möbeln im Keller der nicht ihm gehörenden Liegenschaft sowie das Überlassen des Fahrzeuges zu Selbstkosten aber weder auf einen Ausschliesslichkeitscharakter der Beziehung noch eine geistig-seelische Verbindung zwischen den Partnern schliessen. Die geistig-seelische Komponente der Beziehung sei vorliegend denn auch noch nicht ausgeprägt. Der Beschwerdeführer kenne seine Freundin erst seit Herbst 2021 und diese sei noch nicht bei ihm eingezogen. Mit diesen für das Vorliegen eines Konkubinats ebenfalls entscheidenden Merkmalen habe das Obergericht sich, so der Beschwerdeführer, nicht auseinandergesetzt und damit die Begründungspflicht und den Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) verletzt. Mit seinen Ausführungen, insbesondere zur geistig-seelischen Komponente der Beziehung, zeigt der Beschwerdeführer indes selbst auf, dass das Obergericht seinen Entscheid auf eine Art und Weise begründet hat, die dessen gehörige Anfechtung erlaubt. Eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliche Gehör kann daher nicht festgestellt werden (vgl. die Hinweise vorne in E. 6). Ob die Überlegungen der Vorinstanz inhaltlich zutreffen, ist sodann keine Frage des Gehörsanspruchs (BGE 145 III 324 E. 6.1). In seinen Vorbringen zur Sache belässt der Beschwerdeführer es dabei, den Erwägungen der Vorinstanz in weitgehend appellatorischer Art und Weise seine eigene Sicht der Dinge entgegenzustellen, was der hier geltenden strengen Begründungspflicht nicht genügt (vgl. E. 2 hiervor). Folglich vermag der Beschwerdeführer auch damit nicht aufzuzeigen, dass das Obergericht im vorliegenden Zusammenhang in Willkür verfallen wäre.