Citation: I 176/00 06.06.2001 E. 3

3.- Es stellt sich somit zunächst einzig die Frage, ob bis zum Erlass der zweiten ablehnenden Verfügung vom 3. Februar 1997 eine wesentliche Veränderung des Sachverhalts eingetreten ist. a) Das erste Leistungsgesuch lehnte die IV-Stelle gestützt auf den Bericht der handchirurgischen Abteilung des Spitals X.________ vom 8. Dezember 1993 ab. Demgemäss bestand in der bisher ausgeübten Tätigkeit als Bauarbeiter eine volle Arbeitsunfähigkeit vom 5. Januar bis 19. November 1993 anschliessend (seit dem 22. November 1993) eine solche von 0 %. Als Diagnose nannten die Ärzte einen grotesken, knotigen Tumor am Mittelglied des linken Zeigefingers, welcher im Januar 1994 operiert werden sollte. b) Im Rahmen des zweiten Leistungsgesuches zog die IV-Stelle die Berichte des Dr. med. K.________, Innere Medizin FMH, vom 30. Oktober 1995 und der handchirurgischen Abteilung des Spitals X.________ vom 7. Februar 1996 bei. Beide Schreiben stimmen darüber ein, dass der Beschwerdeführer seit dem zweiten operativen Eingriff seine bisherige Tätigkeit als Bauarbeiter nicht mehr ausüben kann. Dr. med. K.________ hält wegen der Gebrauchsunfähigkeit der linken dominanten Hand eine Umschulung für erforderlich. Eine der Behinderung angepassten Tätigkeit sei jedoch sofort zumutbar. Die Ärzte des Spitals X.________ erachten den Patienten für eine mittelschwere manuelle Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig. c) Zwar kann der Beschwerdeführer seinen bisherigen Beruf als Bauarbeiter nicht mehr ausüben, er ist jedoch in leidensangepassten Tätigkeiten, wenn nicht gar für mittelschwere manuelle Arbeiten, voll arbeitsfähig. Entgegen den Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde gibt es keinen Hinweis dafür, dass eine psychiatrische Abklärung erforderlich wäre. Die Aussage im Bericht des Spitals X.________, wonach noch unter stationären Bedingungen abgeklärt werden müsste, inwieweit die neurotische Fehlentwicklung zu einer Arbeitsunfähigkeit geführt haben könnte, ist - wie von der Vorinstanz zutreffend dargelegt - allein im Zusammenhang mit der vollständigen Schonung und dem Nichteinsetzen des linken Zeigefingers zu verstehen. Tatsächlich macht selbst Dr. med. K.________ keine psychische Erkrankung geltend. Es besteht somit weder aus psychischen noch aus somatischen Gründen eine relevante Verschlechterung der Arbeitsfähigkeit in der Zeitspanne zwischen den beiden Verfügungen. Daran ändern auch die vom Beschwerdeführer im vorinstanzlichen Verfahren beigebrachten ärztlichen Atteste vom 29. Oktober 1996 und vom 22. Juli 1997 nichts, da Dr. med. K.________ die attestierte Arbeitsunfähigkeit von 50 bis 100 % mit keinem Wort begründet. Auch ist nicht ersichtlich, weshalb und inwiefern sich die erwerblichen Auswirkungen des im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesundheitszustandes unter diesen Umständen nachteilig entwickelt haben könnten.