Citation: 1C_455/2022 E. 5.5.3

5.5.3. Bei dieser Ausgangslage ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz eine leicht feststellbare, zivilrechtliche Vorfrage verneint hat. Es hält auch vor dem Willkürverbot stand, wenn die Vorinstanz die Beurteilung hinsichtlich der vorgebrachten Übervorteilung und die geltend gemachten Willensmängel (Irrtum, absichtliche Täuschung und Furchterregung) dem Zivilgericht überlässt, zumal es sich dabei weder in tatsächlicher noch rechtlicher Hinsicht um Fragen handelt, die für die Baubehörde leicht zu beantworten sind. Entsprechend liegt auch keine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör (vgl. Art. 29 Abs. 2 BV) vor, wenn die Vorinstanz auf eine Abnahme von Beweismitteln verzichtet hat, die auf den Nachweis der (angeblichen) Willensmängel zielten (vgl. oben, E. 4.1).