Citation: 2C_1009/2021 E. 1.2

1.2. Vorliegend ist fraglich, ob der angefochtene Entscheid im Rahmen einer öffentlichen Beschaffung erging, zumal in der Sache streitig ist, ob die Beschwerdegegnerin betreffend die Planung und Erstellung des Fussballstadions dem Vergaberecht untersteht (subjektiver Geltungsbereich). Diese Frage ist vor Bundesgericht in doppelter Hinsicht relevant: Einerseits betrifft sie die grundsätzliche Anwendbarkeit der Zulässigkeitsschranke von Art. 83 lit. f BGG. Andererseits wirkt sie sich auf das anwendbare Recht aus, nach welchem die Angelegenheit materiell zu beurteilen ist. In solchen Fällen hat das Bundesgericht unter Hinweis auf die Theorie der doppelrelevanten Tatsachen festgehalten, dass dasjenige Rechtsmittel zur Verfügung stehen muss, das es ihm erlaubt, die Sache so vertieft wie möglich zu prüfen (vgl. BGE 144 II 184 E. 1.3; Urteile 2C_697/2019 vom 21. August 2020 E. 1.2; 2C_861/2017 vom 12. Oktober 2018 E. 1.3.2; Aubry Girardin, Commentaire de la LTF, 3. Aufl. 2022, N. 85 zu Art. 83 BGG; ferner BGE 141 II 12 E. 5.1 sowie Urteil 2C_284/2016 vom 20. Januar 2017 E. 1.1, nicht publiziert in: BGE 143 II 57). Die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten steht damit offen.