Citation: I 662/05 26.01.2006 E. 2

Das kantonale Gericht legt die massgeblichen gesetzlichen Bestimmungen und Grundsätze zum Begriff der Invalidität (Art. 4 ATSG) und zur Umschulung (Art. 17 Abs. 1 IVG), insbesondere auch die - unter dem seit 1. Januar 2004 (4. IV-Revision) geltenden Wortlaut von Art. 17 Abs. 1 IVG und Art. 6 Abs. 1 IVV weiterhin anwendbare (Urteil S. vom 8. Juli 2005, I 18/05, Erw. 2) - Rechtsprechung, wonach ein Anspruch auf Umschulung (nebst anderem) eine invaliditätsbedingte Erwerbseinbusse von etwa 20 % voraussetzt (BGE 124 V 110 f. Erw. 2b mit Hinweisen; AHI 2000 S. 31 Erw. 3b und S. 62 Erw. 1; vgl. auch BGE 130 V 489 f. Erw. 4.2), zutreffend dar. Darauf wird verwiesen. Zu präzisieren ist, dass die invaliditätsbedingten Mehrkosten einer Weiterausbildung gemäss den seit 1. Januar 2004 gültigen Bestimmungen auch dann von der Invalidenversicherung übernommen werden, wenn die betroffene Person ohne diese bereits genügend eingegliedert ist (Art. 8 Abs. 2bis IVG) und die berufliche Weiterbildung nicht die angestammte Tätigkeit, sondern ein neues Berufsfeld betrifft (Art. 16 Abs. 2 lit. c IVG; Botschaft des Bundesrates über die 4. Revision des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, BBl 2001 S. 3256 f.). Indessen übernimmt die Invalidenversicherung weiterhin nur die invaliditätsbedingten Mehrkosten (wie etwa Transporte oder Dolmetschdienste), nicht aber die üblichen Kosten, welche auch nicht Behinderten entstehen (beispielsweise Kursgebühren, Material, Übernachtungskosten, Lohneinbussen oder Spesen; BBl 2001 S. 3257).