Citation: 6B_582/2021 E. 4.5

4.5. Sodann würdigt die Vorinstanz das Verhalten des Beschwerdeführers auf dem Polizeikommando Glarus bzw. im Kantonsspital (mehrmaliges, mehrminütiges und teilweise ungefragtes Wassertrinken, Toilettengang, mehrmalige Telefonate mit der Staatsanwaltschaft), das im Rahmen einer Gesamtbetrachtung das Bild eines Beschuldigten ergäbe, der versuche, die Zeit bis zur Blutentnahme hinauszuzögern. Darin erkennt die Vorinstanz "ein gewisses Indiz" dafür, dass der Beschwerdeführer zum Tatzeitpunkt am Steuer sass. Entgegen der in der Beschwerde geäusserten Auffassung ist die Würdigung auch in diesem Punkt zumindest nicht unhaltbar, auch wenn der Beschwerdeführer in seiner Beschwerde behauptet, er habe gewusst, dass die Blutalkoholkonzentration zurückgerechnet werden könne und das Wassertrinken und der Toilettengang darauf keinen Einfluss habe.