Citation: I 493/05 22.12.2005 E. 4

4.1 Für den zur Bestimmung des Invaliditätsgrades vorzunehmenden Einkommensvergleich gemäss Art. 28 Abs. 2 IVG bzw. Art. 16 ATSG sind die Verhältnisse im Zeitpunkt des Beginns des Rentenanspruchs massgebend, wobei Validen- und Invalideneinkommen auf zeitidentischer Grundlage zu erheben und allfällige rentenwirksame Änderungen der Vergleichseinkommen bis zum Erlass des Einspracheentscheides zu berücksichtigen sind (vgl. BGE 129 V 222). 4.2 Vorinstanz und Verwaltung sind gestützt auf die Angaben des letzten Arbeitgebers des Beschwerdeführers für das Jahr 2003 von einem Valideneinkommen von Fr. 50'252.- und nach Beizug der Tabellenlöhne der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) des Bundesamtes für Statistik für das Jahr 2000 (Tabelle TA 1, Männer im Anforderungsniveau 4, angepasst an die durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit sowie an die Nominallohnentwicklung bis 2003) von einem Invalideneinkommen von Fr. 58'729.50, für ein Pensum von 54 % von Fr. 31'713.90, ausgegangen. Vom Invalideneinkommen hat die IV-Stelle, bestätigt durch das kantonale Gericht, einen Abzug von 10 % vorgenommen und durch Gegenüberstellung des verbleibenden Betrags von Fr. 28'542.55 mit dem Valideneinkommen von Fr. 50'252.- einen Invaliditätsgrad von 43,2 % ermittelt. 4.3 Der Beschwerdeführer wendet hiegegen im Wesentlichen ein, er habe bereits als Valider aus invaliditätsfremden Gründen ein erheblich unterdurchschnittliches Erwerbseinkommen erzielt und dies nicht freiwillig in Kauf genommen, was beim Einkommensvergleich zu berücksichtigen sei. Zudem sei der Abzug vom Invalideneinkommen unter Berücksichtigung aller Faktoren auf mindestens 20 % festzusetzen. Aus dem korrekt vorgenommenen Einkommensvergleich resultiere ein Invaliditätsgrad von 61 %, was Anspruch auf eine Dreiviertelrente ergebe.