Citation: 6B_1232/2022 E. 1

Dem Beschwerdeführer wird vorgeworfen, am 15. Oktober 2021 mit seinem Fahrzeug in einen Kreisverkehrsplatz gefahren zu sein und den Vortritt eines im Kreisverkehr fahrenden Motorradfahrers missachtet zu haben. Dieser habe aufgrund des Fahrverhaltens des Beschwerdeführers eine Vollbremsung einleiten müssen, sei ins Wanken geraten und gestürzt. Eine unbeteiligte Drittperson soll den Vorfall gemäss Anzeigerapport mitbekommen, eine Fotografie vom Fahrzeugheck des Beschwerdeführers mit Nummernschild erstellt und dem Motorradfahrer die Fotoaufnahme übergeben haben. Zur Drittperson seien keine Angaben bekannt. Der Zeugenaufruf in den Medien sei fruchtlos geblieben. Das Regionalgericht Oberland sprach den Beschwerdeführer mit Urteil vom 16. März 2022 von der Anschuldigung der einfachen Verletzung der Verkehrsregeln, angeblich begangen am 15. Oktober 2021, frei. Es begründete den Freispruch mit der Unverwertbarkeit sowohl der von der unbekannten Drittperson erstellten Fotoaufnahme als auch der Sekundärbeweise, insbesondere der Aussagen des Beschwerdeführers, welcher ohne das Foto bzw. das darauf ersichtliche Autokennzeichen nicht ausfindig gemacht und befragt hätte werden können. Die Unverwertbarkeit betreffe auch die sich auf die Fotoaufnahme beziehenden Aussagen des Motorradfahrers. Für eine Täterschaft des Beschwerdeführers gebe es keine weiteren Beweise. Anhand der (verwertbaren) Aussagen des Motorradfahrers könne nicht bewiesen werden, dass der Beschwerdeführer der Unfallfahrer gewesen sei. Auf die Berufung der Staatsanwaltschaft Region Oberland hin hob das Obergericht des Kantons Bern das Urteil des Regionalgerichts vom 16. März 2022 am 19. September 2022 auf und wies die Sache zur Neubeurteilung im Sinne der Erwägungen an das erstinstanzliche Gericht zurück. Die Aufnahme des Autokennzeichens sei uneingeschränkt verwertbar. Erforderlich sei daher eine umfassende (Neu-) Überprüfung des Sachverhalts unter Berücksichtigung besagter Aufnahme und der allfälligen Folgebeweise, die dem Obergericht selber mit Blick auf Art. 398 Abs. 4 StPO verwehrt sei. Eine Rückweisung an die Vorinstanz nach Art. 409 Abs. 1 StPO sei deshalb unumgänglich. Dagegen wendet sich der Beschwerdeführer mit Beschwerde in Strafsachen an das Bundesgericht. Er beantragt, es sei der obergerichtliche Beschluss vom 19. September 2022 aufzuheben und das Urteil des Regionalgerichts Oberland vom 16. März 2022 zu bestätigen.