Citation: 2C_643/2023 E. 4.5

4.5. Was der Beschwerdeführer dagegen im Rahmen seiner Sachverhaltsrüge vor Bundesgericht vorbringt, verfängt nicht: Wenn er nun ausführt, er habe nur einen Vorfall detailliert geschildert und die Bilder für sich sprechen lassen, vermag dies den Widerspruch, weshalb die ersten vier Fotos zuerst nur einem Vorfall, dann zwei Vorfällen zugeordnet werden, nicht aufzulösen. Auch die nun vor Bundesgericht vorgebrachte Erklärung, die Verletzungen am linken Arm seien ebenfalls möglich, wenn der Beschwerdeführer am Steuer sei, nämlich wenn er einhändig fahre, lassen die vorinstanzliche Beweiswürdigung nicht willkürlich erscheinen. Im Gegenteil ist es deutlich plausibler, dass sich derartige Verletzungen (Kratzspuren, Blutergüsse) wenn schon an der Aussenseite des rechten Oberarms befinden müssten, und zwar auch dann, wenn der Beschwerdeführer das Fahrzeug nur mit dem linken Arm lenkt. Verletzungen an der Aussenseite des linken Oberarms des Fahrers bzw. Beschwerdeführers können erst Recht nicht durch eine Beifahrerin respektive die (Ex-) Ehefrau zugefügt worden sein. Bezüglich des fünften und sechsten Fotos mag zutreffen, dass sich die Wunde an derselben Stelle befindet (da ein Foto eine spiegelverkehrte Aufnahme darstellt, wie der Beschwerdeführer anhand des Logos auf dem T-Shirt geltend macht). Allerdings sind auch diese beiden Fotos wie alle übrigen Fotos undatiert. Zudem kann der Beschwerdeführer nur den ersten, angeblichen Vorgang einigermassen datieren, während bei den zwei weiteren, geschilderten Vorgängen jegliche datumsmässige Einordnung fehlt. Weitere Beweismittel, sei es Aussagen von Dritten, Polizeiprotokolle oder ärztliche Berichte, legt der Beschwerdeführer nicht vor. Die vor Bundesgericht gemachte, pauschale Aussage, in seiner Kultur sei es beschämend, Opfer ehelicher Gewalt zu sein, hilft ihm bei dieser Ausgangslage nicht weiter. Letztlich vermag der Beschwerdeführer bezüglich der behaupteten physischen ehelichen Gewalt nur sechs undatierte Fotos vorzulegen, von denen drei dem Beschwerdeführer nicht einmal zweifelsfrei zugeordnet werden können, und welche im Zusammenhang mit teilweise wenig plausiblen Vorfällen stehen sollen, welche datumsmässig grösstenteils nicht zugeordnet sind. Vor diesem Hintergrund erscheint die vorinstanzliche Beweiswürdigung, wonach der Beschwerdeführer physische eheliche Gewalt nicht glaubhaft gemacht hat, nicht willkürlich. Dasselbe gilt in Bezug auf die geltend gemachte, psychische eheliche Gewalt. Diese beruht lediglich auf Aussagen des Beschwerdeführers. Jegliche weitere Beweismittel fehlen. Abgesehen davon wäre ohnehin fraglich, ob vorliegend die nötige Intensität psychischer Oppression im Sinne der Rechtsprechung erreicht wäre (vgl. E. 4.1 oben). Die vorliegende Rüge der willkürlichen, vorinstanzlichen Beweiswürdigung erweist sich damit als unberechtigt und das angefochtene Urteil als bundesrechtskonform.