Citation: 6B_1066/2023 E. 2.4

2.4. Die Vorbringen des Beschwerdeführers erweisen sich als unbegründet, soweit darauf überhaupt eingetreten werden kann. Die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung und Beweiswürdigung ist nicht zu beanstanden. Entgegen der Kritik des Beschwerdeführers weicht die Vorinstanz nicht von gutachterlichen Schlussfolgerungen ab, wenn sie nach eingehender Beweiswürdigung zum Schluss gelangt, er habe den Beschwerdegegner 2 sowohl beim Vorwärts- als auch beim Rückwärtsfahren überrollt (Urteil S. 10-23 E. 4.1 ff.). Der Beschwerdeführer wendet zwar zutreffend ein, dass das Gutachten des FOR vom 11. Februar 2021 nicht ausdrücklich festhält, dass der Beschwerdegegner 2 zwei Mal überrollt worden sei, wovon die Vorinstanz indessen auszugehen scheint (vgl. Urteil S. 10 E. 4.1). Auf die Frage, ob und wie häufig der Körper des Beschwerdegegners 2 überrollt wurde, stellt das vorgenannte Gutachten lediglich, aber immerhin fest, aufgrund der Profildruckspuren auf den Hosen und dem T-Shirt des Beschwerdegegners 2 sei dieser mindestens einmal mit einem Rad des Personenwagens überrollt worden (Gutachten des Forensischen Instituts Zürich [FOR] vom 11. Februar 2021, kantonale Akten act. 5/22 S. 13). Freilich stützt die Vorinstanz ihre Schlussfolgerung nicht alleine auf dieses Gutachten ab, sondern vielmehr auch auf die Vorbeurteilung des FOR vom 18. Mai 2020 (kantonale Akten act. 5/9 S. 13) sowie auf die Aussagen von C.________, des Beschwerdegegners 2 und des Beschwerdeführers selbst (Urteil S. 22 E. 4.6). Soweit der Beschwerdeführer schliesslich auf das Gutachten des IRM zur körperlichen Untersuchung des Beschwerdegegners 2 vom 2. März 2020 hinweist, ist sein Einwand bereits deshalb unbehelflich (kantonale Akten act. 7/4, insbesondere S. 6), weil ihm gar nicht vorgeworfen wurde, er habe den Beschwerdegegner 2 im Bereich des Rumpfes mit seinem Personenwagen überrollt (Beschwerde S. 7 f.); der Hüft- bzw. Beinbereich ist nicht mit dem Rumpf gleichzusetzen (Beschwerde S. 8). Folglich kann auch keine Rede davon sein, dass dieses Gutachten der vorinstanzlichen Schlussfolgerung des zweimaligen Überrollens diametral entgegensteht. Damit war die Vorinstanz auch nicht gehalten, diesbezüglich ergänzende Abklärungen vorzunehmen. Schliesslich ist nicht ersichtlich, inwiefern sich die Vorinstanz nicht hinreichend mit dem Gutachten des IRM zur körperlichen Untersuchung des Beschwerdegegners 2 vom 2. März 2020 auseinandergesetzt haben soll. Ohne Willkür hält sie fest, es sei zwar ungewöhnlich, dass der Beschwerdegegner 2 keine schweren Verletzungen erlitten habe. Die relativ geringfügigen Folgen liessen sich indessen durch die konkreten Umstände, dem Überrollen mit geringer Geschwindigkeit (keine massiven Aufprallverletzungen) und der kräftigen Statur des Beschwerdegegners 2, plausibel erklären. Des Weiteren habe der Beschwerdegegner 2 durchaus Verletzungen aufgewiesen, die sich nicht durch ein blosses Touchieren mit der Stossstange auf Beinhöhe erklären liessen (Urteil S. 10).