Citation: 6B_222/2015 E. 1

Das Landgerichtsvizepräsidium Uri verurteilte den Beschwerdeführer mit Entscheid vom 4. Februar 2014 wegen Nichtabgabe des entzogenen Ausweises und der Kontrollschilder zu fünf Tagessätzen zu Fr. 40.--, bedingt aufgeschoben bei einer Probezeit von zwei Jahren, sowie zu einer Busse von Fr. 300.-- bzw. einer Ersatzfreiheitsstrafe von drei Tagen. Das Dispositiv nahm er am 10. Februar 2014 in Empfang. Nachdem der Beschwerdeführer am 10. Februar 2014 telefonisch dem Vizepräsidenten des Landgerichts gegenüber seinen Unmut über das Urteil zum Ausdruck gebracht hatte, stellte er in einer schriftlichen Eingabe, die vom 20. Februar 2014 datiert, indessen erst am 22. Februar 2014 auf die Post gebracht wurde, fest, im Anschluss an das erwähnte Telefongespräch bestätige er, dass er die Entscheidung des Landgerichts vor dem Obergericht anfechten werde. Das Obergericht des Kantons Uri trat am 4. Februar 2015 auf die Berufung mangels formgültiger und fristgerechter Anmeldung des Rechtsmittels nicht ein. Der Beschwerdeführer wendet sich ans Bundesgericht und beantragt, das Urteil des Obergerichts vom 4. Februar 2015 und der Entscheid des Landgerichtsvizepräsidiums vom 4. Februar 2014 seien aufzuheben.