Citation: 5C.62/2002 11.04.2002 E. 1

1.- Die aktuelle Einkommenssituation des Klägers, die das Obergericht mit der dem Scheidungsurteil zugrunde gelegten vergleicht, beruht auf zwei selbständigen und im Ergebnis fast identischen Begründungen. Die Vorinstanz hat zunächst auf ein durchschnittliches, tatsächliches Einkommen in der Höhe von Fr. 6'145.-- aus selbständiger Erwerbstätigkeit abgestellt (E. 2c S. 10 f.). Sodann hat es dem Kläger ein Monatseinkommen von Fr. 6'000.-- angerechnet, das er als angestellter Montageleiter erzielen könnte (E. 2c S. 11 Abs. 2 des angefochtenen Urteils). Der Kläger ficht beide Begründungen an, weshalb auf seine Berufung einzutreten ist (BGE 122 III 43 E. 3 S. 45; 121 III 46 E. 2 S. 47), sind doch dafür auch die weiteren Voraussetzungen erfüllt (Art. 46 und 48 Abs. 1 OG). Für die Abänderung der Rente der Beklagten gelangt das alte Scheidungsrecht zur Anwendung; hingegen ist mit Bezug auf den Kinderunterhaltsbeitrag und das Verfahren neues Recht anwendbar (Art. 7a Abs. 3 SchlTZGB).