Citation: B 38/06 15.12.2006 E. 1

Beide Parteien gehen übereinstimmend davon aus, dass der Anschlussvertrag mit Wirkung ab 1. Januar 2005 aufgehoben worden ist. Obwohl man mit dem BSV die Frage nach der Zulässigkeit der am 15. Juni 2004 auf den 31. Dezember 2004 ausgesprochenen Kündigung im Lichte der gesetzlichen Kontrahierungspflicht der Auffangeinrichtung gegenüber den - wie M.________ - anschlusswilligen Arbeitgebern gemäss Art. 60 Abs. 2 lit. b BVG mit Fug in Frage stellen könnte, ist darauf nicht weiter einzugehen, da eine Wiederherstellung des Anschlussvertrages verfahrensrechtlich ausscheidet. Streitig und zu prüfen ist allein, ob die vorinstanzlich eingeklagten Fr. 500.-, welche die Auffangeinrichtung unter dem Titel "Vertragsauflösung" oder dadurch verursachter "administrativer Mehraufwand" fordert, rechtlich geschuldet sind. Es handelt sich hiebei um eine Streitigkeit aus Auflösung des Anschlussvertrages, für welche die Sozialversicherungsgerichte nach Art. 73 BVG und Art. 128 i.V.m. Art. 98 lit. g OG zuständig sind. Da der angefochtene Gerichtsentscheid nicht die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen betrifft, gilt die Kognition nach Art. 104 und 105 OG. In diesem Rahmen kann die fehlerhafte Auslegung und Anwendung des zwischen den beiden Parteien bis 31. Dezember 2004 gültig gewesenen Anschlussvertragsrechts als Bundesrechtsverletzung im Sinne von Art. 104 lit. a OG gerügt werden.