Citation: 9C_629/2017 E. 1

Es ist unbestritten, dass die Versicherte in einer leidensangepassten Tätigkeit (körperlich leicht mit nur leichter Belastung des Rückens und des rechten Arms sowie mit der Möglichkeit zu regelmässigem Wechsel der Körperposition ohne monoton-repetitive Haltungen oder Bewegungen) zu 75 % arbeitsfähig ist und im Rahmen des anwendbaren Einkommensvergleichs sowohl beim Validen- als auch beim Invalideneinkommen auf Tabellenlöhne abzustellen ist (Prozentvergleich). Strittig ist dagegen die Höhe des von der Vorinstanz gewährten Tabellenlohnabzugs. Dabei handelt es sich um eine typische Ermessensfrage, deren Beantwortung letztinstanzlicher Korrektur nur mehr zugänglich ist, wo das kantonale Gericht das ihm zustehende Ermessen rechtsfehlerhaft ausgeübt hat, also Ermessensüberschreitung, -missbrauch oder -unterschreitung vorliegt (BGE 137 V 71 E. 5.1 S. 72 f. mit Hinweis).