Citation: 9C_319/2020 E. 2.2

2.2. Der Versicherte vermag weiter nicht aufzuzeigen, inwiefern das Versicherungsgericht eine Gehörsverletzung oder eine Rechtsverweigerung begangen haben soll. Solche lassen sich weder mit dem Verzicht auf weitere neurologische Abklärungen begründen noch damit, dass das kantonale Gericht dem Beschwerdeführer keine Gelegenheit gab, Zweifel an den Folgen des 1995 stattgehabten Unfalls und seiner Medikamentencompliance auszuräumen. Für die Vorinstanz war entscheidend, dass sich eine posttraumatische Belastungsstörung nicht erst mit zehnjähriger Verzögerung manifestiere. Entsprechend durfte sie in antizipierter Beweiswürdigung auf eine Anhörung des Beschwerdeführers hinsichtlich der erwähnten nicht entscheidwesentlichen Sachverhaltselemente verzichten (etwa: BGE 141 I 60 E. 3.3 S. 64). Mangels Entscheidwesentlichkeit offen bleiben kann demnach auch die novenrechtliche Zulässigkeit (Art. 99 Abs. 1 BGG) des in diesem Zusammenhang erstmals vor Bundesgericht eingereichten Schreibens der Versicherung C.________ vom 13. Juni 2005 den Verkehrsunfall vom 10. November 1995 betreffend.