Citation: 5A_627/2016 E. C

C.a. Beide Parteien wandten sich mittels Berufung an das Obergericht des Kantons Aargau. C.b. Der Beschwerdeführer beantragte mit Berufung vom 11. April 2016, die Kinder seien unter seine Obhut zu stellen, der Beschwerdegegnerin sei ein vierzehntägliches Besuchsrecht von Freitagabend bis Sonntagabend sowie ein Ferienrecht von drei Wochen einzuräumen; sie sei zur Bezahlung eines Kinderunterhaltsbeitrags von je Fr. 700.-- zu verpflichten. Eventualiter seien die Kinder unter die alternierende Obhut beider Parteien zu stellen (drei Tage unter der Woche beim Beschwerdeführer, zwei Tage bei der Beschwerdegegnerin, Wochenenden alternierend und je vier Wochen Ferien). Diesfalls sei gegenseitig kein Kinderunterhalt geschuldet. Weiter wehrte er sich gegen die Unterhaltspflicht gegenüber der Beschwerdegegnerin; bereits von ihm geleistete Unterhaltszahlungen seien zurückzuerstatten. C.c. Die Beschwerdegegnerin verlangte ihrerseits mit Berufung vom 14. April 2016 eine Expertise über die Einkommens- und Vermögensverhältnisse des Beschwerdeführers und seine direkten und indirekten Beteiligungsverhältnisse an sämtlichen seiner Unternehmungen. Nach deren Vorliegen sei ihr Frist zu setzen zur Bezifferung der Anträge zum Kinder- und ihrem eigenen Unterhalt. Eventualiter sei der Beschwerdeführer zu monatlichen Unterhaltsbeiträgen für die Kinder von je Fr. 2'500.-- und für sie selbst von Fr. 5'220.-- zu verpflichten. Weiter verlangte sie, der Beschwerdeführer habe ihr einen Prozesskostenvorschuss zu bezahlen. C.d. Das Obergericht des Kantons Aargau hiess die Berufung der Beschwerdegegnerin mit Urteil vom 29. Juni 2016 teilweise gut und erhöhte ihre persönlichen Unterhaltsbeiträge rückwirkend ab 1. April 2015 auf Fr. 5'220.--. Im Übrigen wies es beide Berufungen ab. Die Gerichtskosten auferlegte es zu drei Vierteln dem Beschwerdeführer, zu einem Viertel der Beschwerdegegnerin und es verpflichtete den Beschwerdeführer, der Beschwerdegegnerin die Hälfte ihrer Parteikosten zu ersetzen.