Citation: 5A_409/2022 E. 2

Der Beschwerdeführer hatte vor Obergericht eine mündliche Verhandlung verlangt. Dieses hat im angefochtenen Urteil festgehalten, dass eine solche nach der kann-Vorschrift von § 66 Abs. 2 EG KESR/ZH möglich, aber nicht zwingend sei und nach der Kammerpraxis v.a. angeordnet werde, um bei unbeholfenen Parteien Unklarheiten auszuräumen oder im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes weitere Sachverhaltsabklärungen zu treffen. Der Beschwerdeführer sei zwar juristischer Laie, aber mit Gerichtsverfahren bestens vertraut, insbesondere auch mit Erwachsenenschutzverfahren. Er bringe nicht vor, dass Unsicherheiten bestünden, und erkläre auch nicht, dass er seine Beschwerdegründe mündlich besser darlegen könnte.