Citation: 1B_150/2007 09.08.2007 E. 2

2.1 Gemäss Art. 78 Abs. 1 BGG beurteilt das Bundesgericht Beschwerden gegen Entscheide in Strafsachen. Der Begriff "Entscheide in Strafsachen" umfasst sämtliche Entscheidungen, denen materielles Strafrecht oder Strafprozessrecht zu Grunde liegt. Mit anderen Worten kann grundsätzlich jeder Entscheid, der die Verfolgung oder die Beurteilung einer Straftat betrifft und sich auf Bundesrecht oder auf kantonales Recht stützt, mit der Beschwerde in Strafsachen angefochten werden (Botschaft vom 28. Februar 2001 zur Totalrevision der Bundesrechtspflege, BBl 2001 S. 4313). Die Beschwerde in Strafsachen ist somit - unter Vorbehalt der Erfüllung der übrigen Sachurteilsvoraussetzungen - hier grundsätzlich gegeben. 2.2 Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Eine qualifizierte Rügepflicht gilt hinsichtlich der Verletzung von Grundrechten und von kantonalem und interkantonalem Recht (vgl. das zur Veröffentlichung bestimmte Urteil 1C_3/2007 vom 20. Juni 2007, E. 1.4.2). Das Bundesgericht prüft eine solche Rüge nur insofern, als sie in der Beschwerde präzise vorgebracht und begründet worden ist (Art. 106 Abs. 2 BGG). Im Anwendungsbereich dieser Bestimmung ist die Praxis zum Rügeprinzip gemäss Art. 90 Abs. 1 lit. b aOG (vgl. dazu BGE 130 I 258 E. 1.3 S. 261 f.; 129 I 113 E. 2.1 S. 120) weiterzuführen (vgl. die Botschaft vom 28. Februar 2001 zur Totalrevision der Bundesrechtspflege, BBl 2001 S. 4344). 2.3 Die vorliegende Beschwerdeschrift genügt diesen Begründungsanforderungen nicht. Insbesondere zeigt der Beschwerdeführer nicht auf, inwiefern die gesetzlichen Haftvoraussetzungen nicht erfüllt oder die Untersuchungshaft unverhältnismässig wäre. Seine pauschalen Ausführungen zu den mutmasslichen Straftaten von Personen aus seinem Umfeld stellen keine rechtsgenügliche Auseinandersetzung mit dem angefochtenen Entscheid dar, wie es die Praxis zu Art. 90 Abs. 1 lit. b aOG verlangt (vgl. E. 2.2 hiervor). Mangels Erfüllung der Begründungsanforderungen ist auf die Beschwerde daher nicht einzutreten. Im Übrigen verkennt der Beschwerdeführer, dass das Bundesgericht im Gegensatz zum erkennenden Sachrichter bei der Überprüfung des allgemeinen Haftgrundes des dringenden Tatverdachts keine erschöpfende Abwägung sämtlicher belastender und entlastender Beweisergebnisse vorzunehmen hätte. Macht ein Inhaftierter geltend, er befinde sich ohne ausreichenden Tatverdacht in strafprozessualer Haft, ist lediglich zu prüfen, ob aufgrund der bisherigen Untersuchungsergebnisse genügend konkrete Anhaltspunkte für eine Straftat und eine Beteiligung des Beschwerdeführers an dieser Tat vorliegen und die kantonalen Behörden das Bestehen eines dringenden Tatverdachts mit vertretbaren Gründen bejahen durften (BGE 116 Ia 143 E. 3c S. 146). Das Beschleunigungsgebot in Haftsachen lässt dabei nur wenig Raum für Beweismassnahmen (BGE 124 I 208 E. 3 S. 210).