Citation: 6B_563/2021 E. 4.4.2

4.4.2. Im Übrigen nennt die Vorinstanz weitere Umstände und Beweismittel, die für die Glaubwürdigkeit der beiden Privatklägerinnen bzw. die Glaubhaftigkeit derer Aussagen sprechen. Gemäss unbestritten gebliebener vorinstanzlicher Feststellung wurde, obwohl sich die Frage einer Anzeigeerstattung bereits nach Bekanntwerden der Übergriffe im Gespräch der Eltern der beiden Privatklägerinnen im Jahr 2006 stellte, damals von einer Anzeige abgesehen, da sich der Beschwerdeführer in eine Therapie begab. Dr. med. E.________ gab in seinem im Auftrag der Staatsanwaltschaft erstellten Bericht vom 26. Februar 2013 an, der Beschwerdeführer habe sich vom 11. September 2006 bis 6. Dezember 2007 bei ihm in einer einzeltherapeutischen, deliktpräventiven Behandlung befunden. Als Grund für die Behandlung gab der Arzt an, dass nach Übergriffen an zwei 11- bzw. ca. 13-jährigen Mädchen im Jahr 2005 bzw. 2006 zwischen den Eltern der Mädchen und dem Beschwerdeführer vereinbart worden sei, von einer Anzeige abzusehen, soweit Letzterer sich in eine deliktpräventive Behandlung begebe. Die Behandlung sei am 6. Dezember 2007 erfolgreich abgeschlossen worden. In diesem Zusammenhang stellt die Vorinstanz fest, gestützt darauf dränge sich der Schluss auf, dass sich der Beschwerdeführer in eine deliktpräventive Therapie begeben hatte, weil er an den beiden Opfern sexuelle Handlungen vorgenommen habe. Inwiefern diese Würdigung der Vorinstanz willkürlich sein soll, legt der Beschwerdeführer nicht dar und ist auch nicht ersichtlich. Hinzu kommen die Aussagen der damaligen Ehefrau des Beschwerdeführers vom 2. Oktober 2018, wonach sie anfangs August 2006 von den Eltern der beiden Opfer erfahren habe, dass der Beschwerdeführer die Beschwerdegegnerin 2 mehrfach und C.C.________ einmal mit den Händen im Genitalbereich berührt habe. Sie habe nicht angezweifelt, dass der Beschwerdeführer dies getan habe, da dieser das Ganze nie abgestritten und sich in Therapie begeben habe.