Citation: 2C_539/2023 E. 5.1

5.1. Art. 50 Abs. 1 WRG beschlägt, da die Regel nicht nur den Neubau, sondern auch die Erneuerung und Kapazitätserweiterung von Wasserkraftwerken erfasst, die zusätzliche Ausbauwassermenge. Auf sie darf so lange kein Wasserzins erhoben werden, als diese nicht genutzt werden kann (vgl. so auch Urteil BVGer A-7178/2016 vom 13. November 2017 E. 5.8 sowie vorinstanzliches Urteil E. 4.1). Art. 50 Abs. 2 WRG gewährt dem Konzessionär dagegen für die Zeit, während der die gemäss Konzession nutzbare Wasserkraft infolge der baulichen Massnahmen nicht (mehr) vollständig genutzt werden kann, einen Anspruch auf Wasserzinsreduktion (vgl. wiederum Urteil BVGer A-7178/2016 vom 13. November 2017 E. 5.8).