Citation: 2C_77/2021 E. 2.2

2.2. Das Verwaltungsgericht hat erwogen, die verunfallte Person werde oftmals nicht in der Lage sein, selber eine Ambulanz zu rufen. Das Spital könne vor dem Einsatz auch nicht das Einverständnis des Betroffenen einholen. Es müsse möglich sein, dass jemand die Ambulanz für einen Dritten rufe, wobei es in analoger Rechtsanwendung um eine Geschäftsführung ohne Auftrag nach Art. 419 ff. OR gehe. Dem Spital seien alle Verwendungen zu ersetzen, wobei die Grundtaxe für "Primär-Krankentransporte" Fr. 900.-- betrage und Leerfahrten der Person in Rechnung gestellt werden, die von der Leistung hätte profitieren sollen. Hinzu komme die Pauschale für "kleine medizinische Leistungen" von Fr. 100.--. Es ergebe sich aus dem Protokoll, dass die Ambulanz ausgerückt und der Beschwerdeführer kurz verarztet worden sei. Die Rechnung sei deshalb korrekt (vgl. E. 3.3 des angefochtenen Urteils).