Citation: 9C_644/2021 E. 6.1

6.1. Die Beschwerdeführerin bringt vor, im angefochtenen Urteil werde aktenwidrig, insbesondere ohne dass sich solches aus der Fachinformation ergebe, behauptet, B.________ sei aufgrund der stimulierenden Wirkungsweise (gleich wie F.________ und H.________) weniger gut verträglich und ausschliesslich zum kurzzeitigen Einsatz indiziert, wogegen die übrigen von ihr zum Vergleich vorgeschlagenen Arzneimittel der langfristigen Behandlung von D.________ dienen würden. Aus der bereits im vorinstanzlichen Verfahren eingereichten Literatur ergebe sich, dass stimulierende G.________ wirksame und gleichzeitig verträgliche Wirkstoffe seien. Solle das Argument der Verträglichkeit im Vordergrund stehen, müsste B.________, das für Kinder ab sechs Jahren zugelassen sei, mit J.________, K.________, L.________, M.________, N.________ und O.________ verglichen werden, bei welchen dies ebenfalls der Fall sei, und nicht mit den erst ab zwölf Jahren zugelassenen H.________ und F.________. Anders als die Beschwerdeführerin sinngemäss darstellen lässt, trifft es nicht zu, dass das Bundesverwaltungsgericht die Verträglichkeit als Kriterium im Rahmen der Vergleichsgruppenbildung beigezogen hätte, stützte es sich doch primär auf die Indikation und zusätzlich auf die Wirkungsweise ab. Die beschwerdeführerischen Vorbringen zur im angefochtenen Urteil nicht als massgebend betrachteten Verträglichkeit von B.________ zielen damit an der Sache vorbei. Dass die Vorinstanz sodann B.________ - wie F.________ und H.________ - als zur kurzfristigen Anwendung bei akuter D.________ indiziertes Arzneimittel qualifizierte, steht im Einklang mit der Fachinformation, in welcher unter "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ausdrücklich darauf hingewiesen wird, dass die langdauernde regelmässige Einnahme von stimulierenden G.________ generell zu vermeiden sei, da es zu Gewöhnung und verstärkter R.________ kommen könne, dass die Therapiedauer 14 Tage nicht überschreiten sollte (was im Rahmen der Wiedergabe der Fachinformation in der Beschwerde verschwiegen wird) und dass Langzeitbehandlungen unter ärztliche Kontrolle gehörten. Bei den von der Beschwerdeführerin vorgeschlagenen Arzneimitteln J.________, O.________, K.________, L.________ und M.________, bei welchen es sich nicht um stimulierende G.________ handelt (vgl. dazu auch E. 6.2 hiernach), enthält die Fachinformation demgegenüber keine entsprechende Einschränkung oder sie erwähnt (wie bei J.________ oder O.________) ausdrücklich die Verwendung als Langzeitbehandlung. Der in der Beschwerde erhobene Vorwurf, die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung, wonach B.________ wie F.________ und H.________ der kurzzeitigen und die übrigen von der Beschwerdeführerin zum Vergleich vorgeschlagenen Arzneimittel der längerfristigen Behandlung von D.________ dienen würden, sei offensichtlich unrichtig, hält damit nicht Stand.