Citation: 9C_112/2024 E. 4.3.2

4.3.2. Diese Sichtweise ist entgegen dem Beschwerdeführer nicht zu beanstanden, wobei offenbleiben kann, ob dieser nun dem jeweiligen Veranstalter ein eigentliches Durchführungsrecht einräumt oder nicht. Es ist zwar keineswegs auszuschliessen, dass der Veranstalter frei ist zu bestimmen, wann und wo er welche Pferdesportveranstaltung durchführen will. Will er einen Pferdesportanlass indessen unter der Ägide des Beschwerdeführers mit Pferdesporttreibenden, die via ihre lokalen und regionalen Pferdesportvereine, die Regionalverbände und/oder Fach- oder Zuchtverbände dem Beschwerdeführer angeschlossen sind, durchführen, so kommt er, was der Beschwerdeführer zu Recht in keiner Verfahrensphase bestritten hat, nicht darum herum, neben der ausdrücklich zur Abgeltung administrativer Aufwendungen des Beschwerdeführers bestimmten Veranstalterpauschale und 5 % des Basisfrankens als Inkassokommission auch die übrigen Veranstaltungsgebühren zu bezahlen, wie sie sich aus den Regelwerken des Beschwerdeführers ergeben. Die Bezahlung (auch) dieser Gebühren ist somit, wie die Vorinstanz richtig erkannt hat, eine conditio sine qua non, damit die infrage stehende Veranstaltung unter der Ägide des Beschwerdeführers stattfinden kann. Dass ein Veranstalter daneben (theoretisch) auch einen Pferdesportanlass durchführen könnte, der nicht unter der Ägide des Beschwerdeführers steht, ändert nichts.