Citation: 2C_433/2018 E. 2.2.2

2.2.2. Das Appellationsgericht ist auf die Verfassungsbeschwerde nicht eingetreten, weil sie nicht innert den gesetzlichen Fristen erhoben worden war. Gemäss § 30g Abs. 1 VRPG ist die Beschwerde innert zehn Tagen nach der Veröffentlichung des Erlasses im Kantonsblatt beim Verfassungsgericht anzumelden. Nach derselben Bestimmung (bzw. nach § 30b VRPG) gilt für die Fristenfrage zusätzlich § 16 Abs. 2 VRPG. Danach ist spätestens binnen 30 Tagen, vom Zeitpunkt der Veröffentlichung an gerechnet, eine schriftliche Begründung des Rechtsmittels einzureichen; der Präsident des Gerichts ist befugt, für die Rekursfrist ausnahmsweise eine längere Frist zu gewähren. Der Lauf der Frist zur Beschwerdeanmeldung wurde durch Veröffentlichung der umstrittenen Verordnung am 2. September 2017 ausgelöst und die Frist endete am 12. September 2017, diejenige für die Einreichung der Begründung am 2. Oktober 2017. Die Beschwerde vom 26./27. Januar 2018 ist offensichtlich verspätet eingereicht worden, was der Beschwerdeführer nicht bestreitet. Er ist jedoch der Meinung, die Komplexität der Sache habe es verunmöglicht, innert den gesetzlichen Fristen ein Rechtsmittel zu erheben. Der Beschwerdeführer hätte innert 10 Tagen die Verfassungsbeschwerde bloss anmelden müssen, was keines grossen Aufwands bedurft hätte. Er hätte alsdann um angemessene Erstreckung der Begründungsfrist ersuchen können, wie das kantonale Recht dies erlaubt; durch seine Vorgehensweise hat er sich dieser Möglichkeit von vornherein beraubt. Das Verpasste lässt sich nicht durch ein Rechtsmittel an das Bundesgericht nachholen; schon darum ist auf die Ausführungen in Ziff. 1 auf S. 1 der Beschwerdeschrift nicht einzugehen. Inwiefern das Appellationsgericht unter diesen Umständen durch seinen Nichteintretensentscheid schweizerisches Recht verletzt habe, legt der Beschwerdeführer in keiner Weise dar.