Citation: 9C_441/2022 E. B

Im daran anschliessenden Beschwerdeverfahren teilte die Atupri mit Eingabe vom 11. März 2022 insbesondere mit, A.________ habe sie am 24. Februar 2022 telefonisch aufgefordert, das Guthaben aus einer "IPV-Zahlung" (wohl: Zahlung von individueller Prämienverbilligung) mit den noch offenen Forderungen (insgesamt Fr. 474.60; Fr. 406.05 Kostenbeteiligung und Fr. 68.55 Betreibungskosten) zu verrechnen, weil er die Grundversicherung auf Ende 2021 habe wechseln wollen. Durch die Verrechnung seien die Forderungen getilgt worden und in der Folge habe sie die Betreibung Nr. ________ des Betreibungsamtes D.________ zurückgezogen. Daraufhin teilte A.________ am 25. April 2022 mit, er halte an seiner Beschwerde fest, er habe weder zu einer Verrechnung aufgefordert noch einer solchen zugestimmt und er habe auch keine Kenntnis, was eine IPV-Zahlung sein soll. Die Atupri reichte zwei weitere Eingaben samt Beilagen ein. A.________ verzichtete auf eine Stellungnahme dazu. Mit Entscheid vom 15. Juni 2022 schrieb das Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau die Beschwerde des A.________, soweit darauf einzutreten war, zufolge Gegenstandslosigkeit vom Protokoll ab.