Citation: 9C_83/2016 E. 2.2

2.2. Mit Bezug auf die weitergehende berufliche Vorsorge steht es den Vorsorgeeinrichtungen im Rahmen von Art. 6 und 49 Abs. 2 BVG sowie der verfassungsmässigen Schranken (wie Rechtsgleichheit, Willkürverbot und Verhältnismässigkeit) frei, den Invaliditätsbegriff und/ oder das versicherte Risiko abweichend von Art. 23 BVG zu definieren (BGE 120 V 106 E. 3c S. 108 f. mit Hinweisen; Urteil [des Eidg. Versicherungsgerichts] B 40/93 vom 22. Juni 1995 E. 4a, in: SVR 1995 BVG Nr. 43 S. 127). Während sie im Rahmen der obligatorischen beruflichen Vorsorge jedenfalls die Mindestvorschrift des Art. 23 BVG zu beachten haben (Art. 6 BVG), gilt diese Bestimmung einschliesslich der hierzu ergangenen Rechtsprechung im überobligatorischen Bereich nur, soweit die Reglemente oder Statuten bezüglich des massgebenden Invaliditätsbegriffs oder des versicherten Risikos nichts Abweichendes vorsehen (BGE 123 V 262 E. 1b S. 264; Urteile 9C_536/2012 vom 28. Dezember 2012 E. 2.2 und [des Eidg. Versicherungsgerichts] B 33/03 vom 17. Mai 2005 E. 3.2; vgl. ferner BGE 136 V 65 E. 3.2 S. 69; Urteil 9C_115/2015 vom 12. November 2015 E. 2.1, in: SVR 2016 BVG Nr. 37 S. 150).