Citation: 4C.322/2001 15.02.2002 E. 4

4.- Die Vorinstanz hat die Frage des Abschlusses eines Lagervertrages getrennt von demjenigen eines Speditionsvertrages geprüft. Die Klägerin vertritt dagegen die Auffassung, die Einlagerung der Fahrräder in ein Lagerhaus bei Verzögerung ihrer Auslieferung sei lediglich ein Nebenpunkt bzw. die Fortsetzung des Speditionsvertrages mit den im Konnossement getroffenen vertraglichen Vereinbarungen; es gehe daher nur darum, ob die anfängliche, durch Konnossemente verbriefte Vertragsbeziehung zwischen den Parteien bestand. Wie es sich damit verhält kann offen bleiben, da nach dem vorstehend (Erwägung 3) Ausgeführten nicht vom Abschluss eines Speditionsvertrages zwischen den Parteien auszugehen ist. Die ausführliche Begründung, mit der die Vorinstanz den Abschluss eines Lagervertrages als nicht hinreichend substanziiert beurteilt hat, beanstandet die Klägerin in keiner Weise. Es ist nicht zu sehen, inwiefern die Vorinstanz mit ihren Erwägungen Bundesrecht verletzt haben soll. Die Vorinstanz hat auch vertragliche Ansprüche der Klägerin aus einem Lagervertrag zutreffend verneint.