Citation: 1B_257/2016 E. 2

Mit Schreiben vom 22. Februar 2016 stellte A.________ ein Ausstandsgesuch "gegen Herr Tschümperlin Urs und Freunde am Kantonsgericht". Nach Bekanntgabe des Spruchkörpers verlangte A.________ sodann den Ausstand der "Damen und Herren: Jantz, Pajarola, Buser, Birchler und Fluri / Tschümperlin Brüder, Kolly, Fonjallaz / Heizmann, Zurfluh, Meister, Züger, Christen, Schuler, Frau Betschart, Frau Perez-Steiner, Frau Räber, Frau Zehnder und Untergebene". Das Kantonsgericht Schwyz wies mit Beschluss vom 2. Juni 2016 das Ausstandsgesuch ab, soweit es darauf eintrat. Zur Begründung führte das Kantonsgericht zusammenfassend aus, soweit der Ausstand des Kantonsgerichts als Gesamtbehörde verlangt werde, sei darauf nicht einzutreten. Mangels Begründung sei nicht ersichtlich, weshalb sämtliche Mitglieder des Kantonsgerichts befangen sein sollten. Mit Eingabe vom 28. März 2016 sei der Ausstand von namentlich genannten Personen mit pauschalen Vorwürfen verlangt worden, ohne die Ausstandsgründe für jede einzelne Person konkret zu benennen und zu begründen. Der Gesuchsteller versuche wohl sämtliche Justizpersonen, mit denen er einmal zu tun hatte, systematisch in den Ausstand zu versetzen. Dadurch übe er sein Ablehnungsrecht undifferenziert und missbräuchlich aus. Ebenfalls rechtsmissbräuchlich seien Ausstandsbegehren, die sich auf offensichtlich haltlose Strafanzeigen stützen würden, weshalb darauf nicht einzutreten sei. Die mit Eingabe vom 8. Dezember 2015 gestellten Ausstandsgesuche seien im Verfahren BEK 2016 9 zu beurteilen. Der geforderte Ausstand hinsichtlich dieser Personen sei im vorliegenden Verfahren ausser Acht zu lassen. Dem Kantonsgerichtspräsidenten werde Amtsanmassung, Begünstigung, Nötigung usw. vorgeworfen. Diese pauschalen Vorwürfe belege der Gesuchsteller nicht und lege nicht dar, in welchen Verfahren der Kantonsgerichtspräsident welches Fehlverhalten begangen haben sollte. Darauf sei deshalb nicht weiter einzugehen. Weiter lege der Gesuchsteller keine konkreten Verfahrensfehler oder Fehleinschätzungen des Präsidenten glaubhaft dar, welche einen Ausstandsgrund begründen könnten. Insgesamt erweise sich das Ausstandsgesuch als unbegründet.