Citation: 1B_101/2007 28.11.2007 E. 7

Schliesslich rügt der Beschwerdeführer, das Verfahrensgericht habe die Verfahrens- und Parteikosten des kantonalen Beschwerdeverfahrens willkürlich verlegt. Das Verfahren sei durch die Untätigkeit der Untersuchungsbehörde und durch deren unrichtige Zwangsmassnahmenverfügung verursacht worden. 7.1 Wie sich aus den Akten ergibt, hatte das Statthalteramt mit Verfügung vom 17. März 2005 Konten bzw. Wertschriftendepots sowie den Inhalt eines Schliessfaches bei einer Bank beschlagnahmt; gleichzeitig hatte es ein Mitteilungsverbot verfügt. Auf Begehren des Beschwerdeführers vom 4. Oktober 2006 hin hob das Statthalteramt am 11. Oktober 2006 die Sperrung eines Kontos sowie das Mitteilungsverbot auf. Auf Beschwerde hin reduzierte das Verfahrensgericht eine weitere Kontensperre quantitativ um einen Viertel. 7.2 Der Beschwerdeführer ist im kantonalen Beschwerdeverfahren mit seinen Anträgen zur Hauptsache unterlegen. Die noch streitige Kontensperre blieb im wesentlichen aufrecht erhalten. Das Verfahrensgericht legte ihm die Kosten jedoch nicht vollständig auf. Vielmehr berücksichtigte es, dass die angefochtene Kontensperre betragsmässig um einen Viertel zu reduzieren war. Dass es dem Beschwerdeführer im Ausmasse seines Unterliegens drei Viertel der Verfahrenskosten auferlegte und ihm eine um drei Viertel reduzierte Parteientschädigung zusprach, erscheint sachgerecht. Der Kostenentscheid ist weder völlig unhaltbar noch stossend ungerecht. Der Beschwerdeführer verkennt dabei, dass dem kantonalen Zwangsmassnahmengericht gerade bei der Berücksichtigung von "Billigkeitsgründen" ein erhebliches Ermessen zukommt, welches hier nicht überschritten wurde. Eine willkürliche Anwendung des kantonalen Prozessrechtes ist nicht ersichtlich.