Citation: 6B_799/2024 E. 3.3

3.3. Die Berufung des Beschwerdeführers richtete sich einzig gegen die erstinstanzliche Berücksichtigung seines Geständnisses. Seiner Ansicht ist sein anfängliches Bestreiten irrelevant. Denn bei der Einvernahme vom 7. Oktober 2020 habe er sich vollumfänglich geständig gezeigt und damit erheblich zur Vereinfachung und Verkürzung des Verfahrens beigetragen. Das Geständnis sei mit Einsicht in das begangene Unrecht erfolgt und lasse auf Reue schliessen. Er habe nicht nur wegen erdrückender Beweislage gestanden, was die Erstinstanz auch nicht erwäge. Ohne sein Geständnis wäre der Betäubungsmittelumfang nicht zu bestimmen gewesen. Er sei nach dem Geständnis aus der Untersuchungshaft entlassen worden. Dies zeige, dass er Wesentliches zur Tataufdeckung beigetragen habe.