Citation: I 717/02 30.05.2003 E. 3

3.1 Vorliegend ist zu prüfen, ob seit dem Erlass der rentenzusprechenden Verfügung vom 5. Februar 1999 bis zur streitigen Verfügung vom 31. August 2001 eine relevante Veränderung der massgeblichen Verhältnisse eingetreten ist, welche die Erhöhung der Rentenleistungen rechtfertigt. In der Verfügung vom 5. Februar 1999 wurde festgestellt, die Versicherte wäre ohne Gesundheitsschaden zu 50 % erwerbstätig gewesen. Auf Grund des Einkommensvergleichs mit und ohne Behinderung ergab dies einen Invaliditätsgrad von 65 % bzw. als Teilerwerbstätige von rund 33 %. Da im Haushaltbereich eine Einschränkung der Aufgaben von 15 % und als Teiltätigkeit von rund 8 % festgestellt wurde, betrug der Invaliditätsgrad gesamthaft 41 %. 3.2 Die Vorinstanz stützte sich in ihrem Entscheid hauptsächlich auf einen am 10. Juli 1998 erstellten Arztbericht von PD Dr. med. L.________, Spezialarzt für Orthopädische Chirurgie, sowie auf Berichte der Dres. med. U.________ (vom 14. Januar 2001), E.________ (vom 27. November 2000) und G.________ (vom 30. Januar 2001). Dabei kam sie zum Schluss, den erwähnten Berichten lasse sich zwar entnehmen, dass zu den vorbestehenden Rückenbeschwerden noch psychische Leiden gekommen seien. Doch würden diese gemäss Beurteilung von Dr. med. G.________, welcher ein chronisches Schmerzsyndrom bei spondylogenen Schmerzen, Migränen, Anpassungsstörung und längerer depressiver Reaktion diagnostiziert hatte, keine Erhöhung der Arbeitsunfähigkeit verursachen. Dieser Arzt sei bei der Kombination von psychischen und somatischen Beschwerden von einer Arbeitsunfähigkeit von mindestens 50 % ausgegangen. PD Dr. med. L.________ habe seinerzeit im Arztbericht vom 10. Juli 1998 aus wirbelsäulen-orthopädischer Sicht infolge der von einer plurisegmentären Diskopathie L5/S1 mit Osteochondrose verursachten Kreuzschmerzen bei Rückenbelastung eine Arbeitsfähigkeit zwischen 30 % und 40 % festgestellt. Zum grundsätzlich gleichen Ergebnis sei auch Dr. med. E.________ gelangt, mit einer Restarbeitsfähigkeit aus orthopädischer und psychiatrischer Sicht von 30 %. Dr. med. U.________, der bereits 1998 eine 100 %ige Arbeitsunfähigkeit festgestellt hatte, sei es nicht gelungen, objektive Befunde für die angenommene Verschlechterung des Gesundheitszustandes zu nennen. Zudem stellte das kantonale Gericht auf Abklärungsberichte über die Haushaltsführung vom 21. Oktober 1998 und 15. August 2001 ab. 3.3 Die Beschwerdeführerin dagegen stellte sich im vorinstanzlichen Verfahren auf den Standpunkt, dass die Arbeitsunfähigkeit aus somatischer und psychischer Sicht von allen behandelnden Ärzten höher eingestuft worden sei. Ausserdem sei im Abklärungsbericht über die Haushaltsführung vom 15. August 2001 eine exzessiv ausgedehnte Schadenminderungspflicht angenommen worden und seien während des Abklärungsgesprächs verschiedene Verständigungsprobleme entstanden. In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wiederholt sie diese Rügen und macht geltend, aus den verschiedenen Arztberichten ergebe sich eine Arbeitsunfähigkeit von mindestens 70 %. Diese Argumentation ist nicht stichhaltig und kann somit nicht berücksichtigt werden, während von weiteren Beweisanordnungen abzusehen ist, da hievon keine neuen Erkenntnisse zu erwarten sind. Geht man nicht von der ursprünglich angenommenen 65 %igen Einschränkung der Erwerbsfähigkeit, sondern von 70 % aus, ergibt dies bei der hier massgebenden Teilerwerbstätigkeit einen Invaliditätsgrad von 35 % und unter Berücksichtigung der Resttätigkeit im Haushaltbereich einen solchen von gesamthaft 43 %. Damit erfüllt die Beschwerdeführerin weiterhin lediglich die Voraussetzungen für die Ausrichtung einer Härtefallrente, weshalb das Revisionsbegehren zu Recht abgelehnt wurde. Auch die weiteren Rügen bezüglich Verständigungsproblemen anlässlich der Abklärung der Haushaltsführung werden in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde nicht substanziiert, sodass diesbezüglich auf die Erwägungen im angefochtenen Entscheid verwiesen werden kann. Schliesslich vermag die Beschwerdeführerin aus dem ärztlichen Zeugnis des Hausarztes vom 13. Dezember 2002 und aus dem von Dr. med. H.________ am 23. Dezember 2002 erstellten Arztbericht nichts zu ihren Gunsten abzuleiten, da sie beide den Zeitpunkt nach der angefochtenen Verfügung betreffen. In Würdigung der gesamten Aktenlage ist somit nicht zu beanstanden, dass IV-Stelle und Vorinstanz auf Grund der überzeugenden medizinischen Angaben und der Abklärungsberichte über die Haushaltsführung die Erfüllung der Voraussetzungen für eine Rentenrevision verneint haben.