Citation: 5A_936/2023 E. 3.2.3

3.2.3. Der Beschwerdeführer bringt weiter vor, er habe die Behauptung der Beschwerdegegnerin gehörig bestritten. Mit der Klageantwort habe er ausgeführt, dass deren Sachdarstellung nicht zutreffend sei, nämlich durch Verweis auf das Wertschriftenverzeichnis der Steuererklärung für das Jahr 2009. Das sei der Beleg über alle Aktiven, die ihm zugestanden hätten. Erst mit der mündlichen Replik habe die Beschwerdegegnerin im Zusammenhang mit der Errungenschaft vorgebracht, es gebe Liegenschaften, die auf den Namen seiner Eltern im Grundbuch eingetragen seien und an denen er wirtschaftlich berechtigt sei. Dem habe er entgegnen lassen, dass er über keine Aktiven verfüge. Folglich habe er die Behauptung der Beschwerdegegnerin vor Aktenschluss bestritten. Es handle sich dabei um eine gehörige und substanziierte Bestreitung. Das Nichtbestehen von Eigentum könne gar nicht anders nachgewiesen werden. Der Beschwerdegegnerin sei auch hier die gesetzliche Vermutung entgegenzuhalten, dass das, was im Grundbuch verzeichnet ist, richtig und vollständig sei. Bestätigt werde dies durch seine Steuererklärungen, deren Eckwerte später unverändert in Rechtskraft erwachsen seien. Damit sei seine Darstellung, wonach er per Stichtag über kein Immobilienvermögen verfügt habe, im Ergebnis nachgewiesen. Wenn die Vorinstanz von seiner wirtschaftlichen Berechtigung an den Grundstücken ausgehe, die es gar nicht geben könne, dann sei dies rechtswidrig, ja sogar willkürlich. Über Grundbucheinträge als offenkundige und gerichtsnotorische Tatsachen brauche kein Beweis abgenommen zu werden. Indem die Vorinstanz seine wirtschaftliche Berechtigung an den Grundstücken als nicht genügend bestritten betrachte, übergehe sie, dass die Beschwerdeführerin die entsprechende Behauptung nicht substanziiert habe. Sie habe keinen Beweis offeriert. Dem müsste er gar nichts entgegnen. Nichtsdestotrotz habe er die Behauptung bestritten, wie die Vorinstanz selbst festgestellt habe. Nach den Feststellungen der Vorinstanz hat der Beschwerdeführer in der "prozessualen Einleitung" seiner Duplik ausgeführt, die Ausführungen der Beschwerdegegnerin in der Klagebegründung und in der Replik würden "ausdrücklich insgesamt und im Einzelnen bestritten", soweit sie nicht ausdrücklich anerkannt würden. Dass der Beschwerdeführer die Behauptungen der Beschwerdegegnerin zu seiner wirtschaftlichen Berechtigung an den fraglichen Grundstücken in der Klageantwort oder der Duplik an anderer Stelle bestritten hätte, lässt sich den vorinstanzlichen Feststellungen nicht entnehmen. Der Beschwerdeführer bringt nicht vor, dass diese Feststellungen zum Prozesssachverhalt offensichtlich unrichtig oder unvollständig wären oder sonst auf einer Verletzung von Bundesrecht beruhen würden. Sie sind daher der Beurteilung zu Grunde zu legen (vgl. vorne E. 2.2). Inwiefern die Vorinstanz das für die Frage der hinreichenden Bestreitung im erstinstanzlichen Verfahren massgebliche kantonale Recht (vgl. vorne E. 3.2.1) auf diesen Prozesssachverhalt willkürlich angewendet haben soll, legt der Beschwerdeführer nicht in einer den Anforderungen von Art. 106 Abs. 2 BGG genügenden Weise dar (vgl. vorne E. 2.1). So führt er nicht aus, welche Bestimmung der ZPO/ZH die Vorinstanz inwiefern willkürlich angewandt haben soll. Er vermag mit seinen Vorbringen auch nicht aufzuzeigen, dass die Anforderungen, welche die Vorinstanz an die Bestreitung gestellt hat, Art. 8 ZGB verletzen würden. Die Frage nach den Beweismitteln und den Beweisanträgen würde sich erst stellen, wenn die Behauptungen der Gegenseite gehörig bestritten worden wären. Nicht weiterzuhelfen vermag dem Beschwerdeführer sodann der Hinweis, Grundbucheinträge hätten als bekannt zu gelten, war doch nicht das Eigentum, sondern die wirtschaftliche Berechtigung an den Grundstücken strittig. Soweit der Beschwerdeführer auf Verfügungen und Eingaben nach Aktenschluss, d.h. nach dem 21. März 2014 (vgl. vorne E. 3.1), verweist, legt er nicht dar, dass bzw. inwiefern die Vorinstanz die kantonalen Bestimmungen über den Aktenschluss und das Novenrecht bundesrechtswidrig angewandt hat. Das Gleiche gilt, soweit er ausführt, nach der Einholung von Auskünften gemäss Art. 170 ZGB habe er den Gehalt der in der Duplik aufgestellten substanziierten Bestreitung wiederholt; er habe in der Berufung darauf verwiesen, dass die Beschwerdegegnerin Noven vorgebracht habe, zu denen er sich inhaltlich äussern dürfe. Der Schluss der Vorinstanz, wonach der Beschwerdeführer die Behauptungen der Beschwerdegegnerin nicht gehörig beanstandet hat, hält daher vor Bundesrecht stand.