Citation: P 54/05 29.08.2006 E. A

Die 1968 geborene S.________ ist wegen einer cerebralen Bewegungsstörung für die Fortbewegung auf einen Rollstuhl angewiesen. Sie arbeitet zu 50 % als kaufmännische Angestellte und bezieht von der Invalidenversicherung eine halbe Rente nebst einer Hilflosenentschädigung. Mit Verfügung vom 2. Juni 2005 sprach ihr die Ausgleichskasse des Kantons Bern ab Januar 2005 Ergänzungsleistungen zur IV zu. Sie berücksichtigte dabei, dass S.________ für den Arbeitsweg einen Behindertentransportdienst in Anspruch nehmen und von den dabei anfallenden Kosten ab April 2005 nach Abzug des von der Invalidenversicherung übernommenen Anteils Fr. 10'904.- im Jahr selber tragen muss. Diesen Betrag zog die Ausgleichskasse bei der Bestimmung der Ergänzungsleistungen als Gewinnungskosten vom Bruttoerwerbseinkommen der Versicherten ab. Einspracheweise machte S.________ mit der Begründung, die Fahrspesen seien bei der Berechnung der Ergänzungsleistungen in anderer Form zu berücksichtigen, ab April 2005 eine höhere als die zugesprochene Ergänzungsleistung geltend. Die Ausgleichskasse hielt an ihrer Verfügung fest (Einspracheentscheid vom 14. September 2004).