Citation: 8C_638/2019 E. A

A.________, geboren 1984, meldete sich am 29. November 2016 zur Arbeitsvermittlung und zum Bezug von Arbeitslosenentschädigung an. Dabei gab sie an, bereit und in der Lage zu sein, eine vollzeitliche Erwerbstätigkeit auszuüben. In der Folge wurden ihr ab 1. Dezember 2016 Arbeitslosentaggelder gestützt auf eine Vermittlungsfähigkeit bei einem Vollzeitpensum ausgerichtet. Am 27. Oktober 2017 meldete sie sich bei der Invalidenversicherung unter Verweis auf eine volle Arbeitsunfähigkeit seit 19. Mai 2016 sowie eine solche von 80 % seit 1. März 2017 zum Leistungsbezug an. Nachdem das Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) des Kantons Aargau Kenntnis davon erlangt hatte, stellte es am 15. März 2018 eine generelle Vermittlungsfähigkeit ab 1. Dezember 2016 in einer Vollzeitstelle sowie gestützt auf den Bericht des Spitals B.________ vom 12. Dezember 2017 ab 1. März 2017 eine Arbeitsfähigkeit von 20 % fest; diese Verfügung erwuchs unangefochten in Rechtskraft. Die Öffentliche Arbeitslosenkasse des Kantons Aargau (nachfolgend: Arbeitslosenkasse) sprach A.________ am 8. Mai 2018 für Dezember 2016 Taggeldleistungen von 100 % zu, verneinte aber einen Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung für Januar und Februar 2017 und bejahte einen solchen im Umfang von 20 % von 1. März bis 26. Oktober 2017. Zudem verfügte sie die Rückerstattung der für Januar bis Oktober 2017 zu viel bezahlten Leistungen von netto Fr. 23'170.70, wobei sie den Betrag von Fr. 15'480.15 bereits von weiteren Leistungen abgezogen hatte und die Verrechnung des restlichen Betrags von Fr. 7690.55 mit Folgezahlungen in Aussicht stellte. Mit Einspracheentscheid vom 7. August 2018 hielt die Arbeitslosenkasse daran fest.