Citation: 2C_827/2017 E. B

B.a. Ab dem 28. November 2011 arbeitete A.A.________ bei McDonald's in Abtwil (SG). Aufgrund einer Ehekrise verliess sie im Oktober 2012 die eheliche Wohnung und wohnte fortan bei Verwandten in Aarau und Appenzell. Im Februar 2013 bezog sie eine eigene Wohnung in St. Gallen (Obere Berneggstrasse 79), wobei sie später gegenüber dem Einwohneramt der Stadt St. Gallen angab, seit dem 29. Dezember 2013 von ihrem Ehemann getrennt zu leben. In der Folge überprüfte das Migrationsamt des Kantons St. Gallen die Aufenthaltsbewilligung von A.A.________. Am 13. Februar 2014 unterzeichnete A.A.________ als einzige Mieterin einen Mietvertrag für eine neue Wohnung in St. Gallen (Linsenbühlstrasse 16), welche sie gemäss Vertrag am 1. März 2014 bezog. Mit undatiertem Schreiben, welches am 24. Juni 2014 beim Migrationsamt einging, antwortete die Beschwerdeführerin auf die Frage des Migrationsamtes, seit wann die Ehegemeinschaft nicht mehr bestehe, mit "Seit 12. Dezember 2013", wobei seit diesem Datum kein Kontakt zum Ehemann mehr bestehe. Weiter führte sie aus, sie habe im März erfahren, dass ihr Ehemann sich von ihr trennen wolle, wobei sie immer noch die Hoffnung habe, dass er es sich anders überlege. Sie wolle wieder mit ihm zusammen sein, liebe ihren Ehemann und wolle sich nicht von ihm scheiden lassen. Ihr Ehemann führte dagegen mit Schreiben vom 23. Juni 2014 an das Migrationsamt aus, die Ehegemeinschaft bestehe seit Sommer 2013 nicht mehr. Sie (A.A.________) habe sich von ihm trennen wollen und sei zu ihrem Onkel gezogen, der ihr geholfen habe, eine Arbeitsstelle und eine neue Wohnung zu finden. Sie habe ihn nicht geliebt und ihn nur wegen des Visums gewollt, seit Sommer 2013 bestehe kein Kontakt mehr. B.b. Mit Verfügung vom 3. Oktober 2014 verweigerte das Migrationsamt die Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung und wies A.A.________ per spätestens 12. Dezember 2014 aus der Schweiz weg. Den dagegen erhobenen Rekurs vom 17. Oktober 2014 wies das Sicherheits- und Justizdepartement des Kantons St. Gallen mit Entscheid vom 3. November 2015 ab. Die dagegen erhobene Beschwerde vom 19. November 2015 wurde schliesslich vom Verwaltungsgericht des Kantons St. Gallen mit Entscheid vom 24. August 2017 abgewiesen. Zwischenzeitlich wurde die Ehe von A.A.________ und B.A.________ mit Urteil des Grundgerichts C.________, Serbien, vom 15.Juli 2015, rechtskräftig geworden am 17. September 2015, geschieden. Die Urteilsbegründung geht davon aus, dass die Ehe bereits seit März 2013 zerrüttet ist und keine Möglichkeit besteht, die Ehe aufrecht zu erhalten.