Citation: 4A_16/2022 E. B

Mit Klage vom 11. Oktober 2018 beantragte der Kläger dem Arbeitsgericht Dietikon, die Beklagte sei zu verpflichten, ihm Fr. 96'559.60 nebst Zins zu 5% seit dem 1. August 2017 zu bezahlen. Im entsprechenden Umfang sowie für den Betrag von Fr. 203.30 (inkl. Betreibungs- und Zahlungsbefehlskosten) sei der Rechtsvorschlag in der Betreibung Nr. xxx des Betreibungsamtes V.________ zu beseitigen. Mit seiner Klage ersucht der Kläger um Entschädigung von über tausend Mehrarbeitsstunden sowie rund sechzig Stunden Sonntagsarbeit. Die Beklagte bestritt den Anspruch. Am 21. September 2020 wies das Arbeitsgericht die Klage ab. Die dagegen gerichtete Berufung des Klägers wies das Obergericht des Kantons Zürich am 24. November 2021 ab und bestätigte das erstinstanzliche Urteil. Es folgte dem Arbeitsgericht, dass der Kläger die Mehrarbeitsstunden nicht bewiesen und die Notwendigkeit der Sonntagsarbeit nicht substantiiert behauptet habe. Bei diesem Ergebnis liess es die Fragen der Berechtigung des Klägers auf Entschädigung von Überstunden angesichts der umstrittenen Qualifikation als leitender Angestellter, der Verwirkung, der Rechtsmissbräuchlichkeit und der teilweisen Verjährung des Anspruchs offen.