Citation: 6B_112/2010 22.04.2010 E. 2

2.1 Der Beschwerdeführer rügt eine willkürliche Beweiswürdigung und eine Verletzung der Unschuldsvermutung. 2.2 Die Vorinstanz hat C.________ und D.________ als Zeuginnen einvernommen und ihre Aussagen wie auch jene von B.________ und des Beschwerdeführers eingehend gewürdigt. Sie führt aus, C.________ und D.________ hätten den Beschwerdeführer übereinstimmend und glaubhaft belastet. Ihre Schilderungen stützten die von B.________ erhobenen Beschuldigungen. Für deren Glaubhaftigkeit spreche namentlich auch die Anzeigesituation. So sei B.________ während der Abklärungen und Befragungen äusserst schreckhaft und ängstlich gewesen und habe am ganzen Leib gezittert. Die Aussagen des Beschwerdeführers seien demgegenüber in weiten Teilen wirr und widersprüchlich (angefochtenes Urteil S. 4 f.). Zusammenfassend erachtet es die Vorinstanz insbesondere als nachgewiesen, dass der Beschwerdeführer eine umfassende Kontrolle über B.________ ausgeübte (angefochtenes Urteil S. 6). 2.3 Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Feststellungen zum Sachverhalt prüft es nur unter dem Gesichtspunkt der Willkür (Art. 97 Abs. 1 BGG). Es hat die Voraussetzungen an die Begründungspflicht einer Willkürrüge und wann Willkür vorliegt, bereits mehrfach dargelegt. Darauf kann verwiesen werden (BGE 134 II 244 E. 2.1 und 2.2; 132 I 175 E. 1.2). Gleiches gilt in Bezug auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung zum Grundsatz in dubio pro reo (BGE 127 I 38 E. 2a). Mit seinen Ausführungen stellt der Beschwerdeführer der vorinstanzlichen Begründung über weite Strecken einzig seine eigene Sicht der Dinge gegenüber, indem er darlegt, wie die Beweise seiner Meinung nach zu würdigen gewesen wären. Hierdurch vermag er jedoch nicht aufzuzeigen, dass bzw. inwiefern die Vorinstanz in Willkür verfallen wäre oder die Unschuldsvermutung verletzt hätte. Dies gilt insbesondere für seine nicht näher substanziierte Behauptung, seine damalige Ehefrau und C.________ hätten sich abgesprochen. Wie die Vorinstanz des Weiteren zutreffend festhält, ist es entgegen den Vorbringen in der Beschwerde nicht von entscheidendem Gewicht, dass B.________ ihr Gewerbe im Grundsatz freiwillig ausübte und C.________ und D.________ gegenüber als Chefin auftrat, schliesst dies doch keineswegs aus, dass der Beschwerdeführer sie überwachte, unter Druck setzte und ihre Einnahmen einzog. Zusammenfassend konnte die Vorinstanz, ohne in Willkür zu verfallen, den eingeklagten Sachverhalt als erstellt einstufen. Ein Beizug der IV-Akten des Beschwerdeführers, damit "das Bild zur Person des Angeschuldigten im Rahmen der Situation, die sich gemäss den Aussagen des angeblichen Opfers abgespielt haben soll, vervollständigt werden" kann, erübrigt sich.