Citation: 8C_489/2022 E. 6.1

6.1. Die Beschwerdeführerin setzte mit Verfügung vom 4. August 2020 sowohl das Validen- als auch das Invalideneinkommen - auf zeitidentischer Grundlage für das unbestritten massgebende Jahr des Rentenbeginns (vgl. E. 4.2 i.f.; vgl. auch BGE 143 V 295 E. 4.1.3 mit Hinweisen) - ausgehend von demselben Tabellenlohn gemäss der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Lohnstrukturerhebung (LSE) fest. Weil sie abweichend von den medizinischen begründeten Einschätzungen der Arbeitsfähigkeit (vgl. dazu E. 5.2 hiervor) von einer uneingeschränkten Leistungsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit ausging, resultierte aus dem Einkommensvergleich keine Erwerbseinbusse. Demgegenüber bestimmte das kantonale Gericht die beiden Vergleichseinkommen basierend auf abweichenden LSE-Tabellenlöhnen und gelangte so aus der Gegenüberstellung eines Valideneinkommens von Fr. 204'539.- und eines Invalideneinkommens von Fr. 128'880.- zu einer unfallbedingten Erwerbseinbusse von 37%.