Citation: 4D_37/2023 E. 3.1

3.1. Die Erstinstanz ging in tatsächlicher Hinsicht davon aus, dass der erste Hagelschaden mit lebenslanger und halterunabhängiger Garantie fachmännisch repariert worden sei und weder rechtlich noch nach dem Verständnis eines Laien einen Unfall oder einen Mangel darstelle. Weiter erwog die Erstinstanz, dass die Gebrauchstauglichkeit und der merkantile Wert des Personenwagens nicht einmal dann erheblich beeinträchtigt worden wären, wenn der erste Hagelschaden nicht vollständig behoben worden wäre. Zudem habe der Beschwerdegegner annehmen dürfen, dass die Reparatur des Schadens lege artis erfolgt sei.