Citation: 8C_174/2008 08.08.2008 E. 4

4.1 Es ist unbestritten und ergibt sich insbesondere aus dem Bericht des Dr. med. G.________ (Facharzt für Neurochirurgie) vom 22. September 2005, dass die Beschwerdesymptomatik des Versicherten im Jahre 2005 den Dermatomen L5 und S1 zuzuordnen war. Da die Diskushernie im Bereich L5/S1 bereits am 19. Dezember 2003 diagnostiziert worden war, kann sie nicht durch das Unfallereignis vom 5. März 2005 verursacht worden sein. Somit bestand bereits vor dem Unfall ein krankhafter Zustand der Wirbelsäule. 4.2 Gemäss Dr. med. G.________ ist es möglich, dass das Unfallereignis zu einer Verschlechterung dieses krankhaften Vorzustandes geführt hat. Der SUVA-Kreisarzt Dr. med. A.________ hält in seinem Bericht vom 13. Dezember 2005 fest, dass bei der Annahme einer unfallkausalen Verschlechterung neun Monate nach dem Unfall davon auszugehen ist, dass der status quo sine erreicht worden ist. Diese Annahme steht im Einklang mit dem derzeitigen medizinischen Wissensstand: Denn nach diesem kann das Erreichen des Status quo sine bei posttraumatischen Lumbalgien und Lumboischialgien bereits nach drei bis vier Monaten erwartet werden; demgegenüber ist eine traumatische Verschlimmerung eines klinisch stummen degenerativen Vorzustandes an der Wirbelsäule in der Regel nach sechs bis neun Monaten, spätestens aber nach einem Jahr als abgeschlossen zu betrachten (Urteile 8C_17/2007 vom 17. Juni 2008, E. 3.2, 8C_684/2007 vom 26. Februar 2008, E. 4.4 und U 354/04 vom 11. April 2005, E. 2.2, mit Hinweisen). Eine allfällige richtungsgebende Verschlimmerung müsste gemäss den zitierten Urteilen röntgenologisch ausgewiesen sein und sich von der altersüblichen Progression abheben. Aufgrund der Angabe des Dr. med. G.________, dass sich durch den Unfall keine Änderung der radiologischen Befunde ergeben hat, kann eine solche somit vorliegend ausgeschlossen werden. 4.3 Waren die körperlichen Schmerzen nach dem 31. Dezember 2005 nicht mehr durch den Unfall verursacht, so muss auch die Unfallkausalität einer sich allenfalls später daraus entwickelten somatoformen Schmerzverarbeitungsstörung verneint werden. 4.4 Somit war die Leistungseinstellung per 31. Dezember 2005 rechtens; die Beschwerde ist abzuweisen.