Citation: 1B_416/2016 E. 2.1

2.1. Nach dem Bericht der spanischen Polizei hat der Beschwerdeführer in der Nacht vom 17./18. Dezember 2012 den Notruf alarmiert und erklärt, seine Frau habe epileptische Anfälle. In der Befragung habe er ausgesagt, seine Frau sei in den frühen Morgenstunden aufgewacht und habe hysterisch geschrien. Er habe geglaubt, sie wolle ihm und dem 3-jährigen Sohn etwas antun, weshalb er sie in einen fensterlosen Raum eingesperrt habe und mit dem Sohn im Auto weggefahren sei. Im Auto habe er den Notruf gewählt. Die Rettungskräfte hätten ihm dann mitgeteilt, seine Frau sei ausserhalb des Hauses auf dem Boden gefunden worden, und ein Fenster habe offen gestanden. Mehr wisse er nicht. Die Gerichtsmedizinerin kam zum Schluss, das Verletzungsbild der Ehefrau sei zwar nicht typisch für einen Sturz aus grosser Höhe, aber damit vereinbar. Die Verletzungen der unteren Extremitäten seien typisch für einen Verkehrsunfall (Anfahren mit dem Auto); dann wären aber auch sichtbare Läsionen an der Körperoberfläche zu erwarten, welche fehlten.