Citation: 5A_304/2024 E. 3.2.3

3.2.3. Wie die soeben resümierten Beanstandungen des Beschwerdeführers zeigen, fusst seine gesamte Argumentationskette, weshalb die Fr. 200'000.-- zu seinem Eigengut zu rechnen seien, auf dem Standpunkt, dass diese Summe Geldes ihm allein geschenkt worden sei. Diesbezüglich begnügt sich der Beschwerdeführer indes, seine eigene Sicht der Dinge zu schildern, ohne auf die entscheidwesentlichen Erwägungen des Kantonsgerichts einzugehen. Weshalb sich aus der Zustimmung der Mutter zur Löschung des Schuldbriefes ein allein ihm gegenüber erklärter schenkungsweiser Erlass der Darlehensschuld ergeben soll, ist der Beschwerde nicht zu entnehmen. Insbesondere stellt der Beschwerdeführer auch die vorinstanzlichen Erwägungen nicht in Abrede, wonach die Schuldbriefforderung und die Forderung aus dem Grundverhältnis auseinanderzuhalten sind. Auch die Überlegung, wonach das Grundbuch als öffentliches Register "indirekt" den Beweis für die besagte Schenkung erbringe, helfen dem Beschwerdeführer nicht weiter. Gegenstand des Beweises mit öffentlicher Urkunde (vgl. den Randtitel von Art. 9 ZGB) sind die durch die Urkunde bzw. das Register bezeugten Tatsachen. Enthält der auf der Grundbuchanmeldung befindliche Schenkungsvermerk - wie von der Vorinstanz für das Bundesgericht verbindlich (E. 2.2) festgestellt - keine Erklärung, die der Mutter zugeschrieben werden kann, so fehlt es an der Tatsache, auf die sich die Beweiswirkung nach Art. 9 ZGB beziehen könnte. Nach dem Gesagten bleibt es bei der vorinstanzlichen Erkenntnis, dass eine ausschliesslich an den Beschwerdeführer erfolgte Schenkung der Darlehenssumme in der Höhe von Fr. 200'000.-- nicht nachgewiesen ist. Den weiteren Reklamationen, die auf der gegenteiligen, nun gescheiterten Argumentation aufbauen, ist damit der Boden entzogen. Zu widersprechen ist schliesslich dem Vorwurf, dass der angefochtene Entscheid nicht hinreichend begründet sei. Denn auch mit dem Argument, wonach die Parteien das Darlehen im Zeitpunkt der Schenkung nicht "umgedeutet" hätten, impliziert der Beschwerdeführer, dass die Schenkung an ihn allein erfolgt sei. Dass Letzteres nicht als erstellt gelten kann, legt die Vorinstanz ausführlich dar (s. vorne E. 3.2.1). Weshalb sie trotzdem auf die fragliche, hinfällig gewordene Argumentation hätte eingehen müssen, tut der Beschwerdeführer nicht dar und ist auch nicht ersichtlich. Die formelle Natur des Gehörsanspruchs (BGE 135 I 187 E. 2.2 mit Hinweisen) ist nicht Selbstzweck (Urteil 5A_560/2023 vom 22. März 2024 E. 3.3). Im Ergebnis bleibt es bei der Auffassung der Vorinstanz, wonach einzig der Beschwerdeführer mit Sicherheit als Darlehensnehmer zu betrachten und daher nur die Hälfte des Darlehensbetrages von Fr. 200'000.-- als in die Liegenschaft investiertes Eigengut des Beschwerdeführers zu behandeln ist.