Citation: U 379/00 20.09.2001 E. A

A.- Die 1952 geborene A.________ arbeitete bei der Firma Y.________ AG als Sekretärin und war in dieser Eigenschaft bei der Alba Allgemeine Versicherungsgesellschaft (nachfolgend Alba), Basel, gegen Unfälle obligatorisch versichert. Am 3. Juni 1996 meldete die Firma der Alba, A.________ sei am 4. Mai 1996 zu Hause in eine Türkante gerannt und habe sich den Kopf angeschlagen. Der die Versicherte behandelnde Arzt Dr. C.________ erhob anlässlich der Erstuntersuchung vom 8. Mai 1996 als Befund radikuläre Schmerzen und Hypersensibilität im Bereich C6/7 ohne motorische Ausfälle. Die laterale Beweglichkeit der Halswirbelsäule (HWS) beidseits stufte er als auf 15 Grad eingeschränkt ein. Gleichzeitig erachtete er die Arbeitsfähigkeit als bis auf weiteres um 50 % herabgesetzt. Eine von ihm bei Dr. R.________ veranlasste Magnetresonanztomographie (MRI) vom 15. Mai 1996 brachte eine mediale Diskushernie C5/6 mit geringgradigen Zeichen der chronischen, medullären Kompression zu Tage. Direkte oder indirekte Zeichen für eine Fraktur des Nasenknochens konnten nicht festgestellt werden. Dies führte den Hausarzt im Bericht vom 26. Juni 1996 zur Diagnose eines HWS-Stauchungstraumas mit posttraumatischem radikulärem Schmerzsyndrom bei Diskopathie C5/6. Am 26. Juni 1996 versorgte Dr. M.________ den Bandscheibenvorfall, indem er eine laserassistierte Diskusdekompression durchführte, worauf die rechtsseitige Brachialgie vollständig regredierte. Die Nackenschmerzen verbesserten sich ebenfalls deutlich, sodass der Hausarzt noch bis am 3. Juli 1996 eine 50 %ige Arbeitsfähigkeit bescheinigte. Für die Zeit danach erachtete er die Arbeitsfähigkeit wieder als vollständig hergestellt. Die Alba holte bei A.________ nähere Auskünfte ein über den Ereignisablauf (Aktennotiz vom 6. August 1996) und unterbreitete sowohl dem Hausarzt wie auch Dr. M.________ die Frage nach dem Kausalzusammenhang zwischen den nach dem Ereignis geltend gemachten Beschwerden und dem Unfall vom 4. Mai 1996. Diese antworteten mit Schreiben vom 29. Juli und 30. August 1996 bzw. 19. Dezember 1996. Gestützt auf diese Unterlagen lehnte die Alba mit Verfügung vom 7. Februar 1997 eine Leistungspflicht mangels Kausalzusammenhangs ab. Auf Einsprache hin unterbreitete die Alba die Akten dem Vertrauensarzt Dr. V.________. Er bezog am 27. März 1997 Stellung. Zusätzlich liess sie A.________ von Dr. W.________, Neurochirurgische Klinik des Spitals X.________, untersuchen, welcher am 31. März 1998 berichtete. In sachverhaltsmässiger Hinsicht führte er aus, A.________ sei zwischenzeitig wegen eines angeblich anlässlich eines Verhebetraumas während des Ferienaufenthalts in den USA am 10. Juli 1996 aufgetretenen Impingement-Syndroms bei degenerativen Veränderungen des rechtsseitigen Schulter- und AC-Gelenks operativ versorgt worden. Es hätte sich daraufhin zunehmend ein zervikozephales Syndrom entwickelt, welches nach Aussagen der Versicherten im Sommer 1997 durch ein Schleudertrauma der HWS mit Kopfanprall verstärkt worden sei. Seither seien diese Beschwerden chronifiziert. Mit Entscheid vom 1. Dezember 1998 hielt die Alba an ihrer Auffassung fest.