Citation: 6B_1054/2023 E. 5.2.2

5.2.2. Die Vorinstanz gelangt unter Anwendung des Asperationsprinzips zu einer tatangemessenen Gesamtfreiheitsstrafe von 161 /2 Jahren. Sie nimmt damit aufgrund der Asperation eine Reduktion um 6 Jahre gegenüber den je hypothetischen Einzelstrafen (22 1 /2 Jahre) vor. Die Biografie, persönlichen Verhältnisse und eine Vorstrafe von 2014 würdigt die Vorinstanz neutral. Der Beschwerdeführer sei nach eigenen Angaben in guten familiären Verhältnissen aufgewachsen und 1988 nach acht Jahren Primarschule und einem Jahr am Gymnasium in die Schweiz migriert. Er arbeitete mehrheitlich auf dem Bau und war teilweise arbeitslos. Aus seiner Ehe mit der Beschwerdegegnerin 4 folgten 7 Kinder, ein weiteres aus einer zweiten Ehe. Eine Strafminderung aufgrund positiven Nachtatverhaltens komme nicht in Frage. Der Beschwerdeführer habe die Anklagevorwürfe stets bestritten. Er habe lediglich eingeräumt, den Beschwerdegegnern 3 und 5 "ab und zu auf die Finger geklopft" zu haben. Angesichts der Vielzahl, Bandbreite und Schwere der Tatvorwürfe stelle dieses singuläre und nebensächliche Eingeständnis kein beachtliches Teilgeständnis dar, das eine Strafreduktion rechtfertigen könnte. Die Täterkomponenten seien somit neutral zu werten, sodass es bei der Freiheitsstrafe aufgrund der Tatkomponenten von 161 /2 Jahren bleibe.