Citation: 9C_343/2021 E. 5.1

5.1. Soweit sich das kantonale Gericht zur Begründung der zweifellosen Unrichtigkeit der Verfügung vom 12. März 2018 auf den Gesundheitszustand der Beschwerdegegnerin im Zeitpunkt der Verfügung vom 1. Oktober 2020 und dabei insbesondere auf die Berichte der Ergotherapeutin vom 16. Januar 2020 und der Kleingruppenschule vom 3. März 2020 gestützt hat, ist dies rechtlich unzulässig. Denn die Voraussetzungen der Wiedererwägung sind nach der Aktenlage zu beurteilen, wie sie sich im Zeitpunkt des Erlasses der ursprünglichen Verfügung vom 12. März 2018 dargeboten hat (BGE 125 V 383 E. 3; Urteil 8C_347/2011 vom 11. August 2011 E. 4.1 mit weiteren Hinweisen). Nichts anderes gilt für die Rügen, mit denen die Beschwerdeführerin in Bezug auf die zweifellose Unrichtigkeit eine Bundesrechtswidrigkeit des kantonalen Gerichts gestützt auf die Aktenlage im Zeitpunkt der Verfügung vom 1. Oktober 2020 geltend machen will. Auf diese Vorbringen ist nicht weiter einzugehen.