Citation: 2C_379/2015 E. 1.4.1

1.4.1. Die Steuerkommission ist der Auffassung, die Beschwerde sei ungenügend begründet. Wie die Kommission an sich zutreffend festhält, ruft die Steuerpflichtige in ihrer Beschwerde formell nur Art. 95 lit. c BGG an (Verletzung kantonaler verfassungsmässiger Rechte). Die Steuerpflichtige argumentiert, sie sei "in ihrem kantonalen verfassungsmässigen Recht einer Besteuerung nach geltendem kantonalem Recht" verletzt worden. Die Steuerkommission entgegnet, alleine aus den abgaberechtlichen Vorschriften der Verfassung des Kantons Schaffhausen vom 17. Juni 2002 (KV/SH; SR 131.223) könne die Steuerpflichtige im konkreten Fall nichts für sich ableiten. Die Steuerpflichtige habe es unzulässigerweise unterlassen, sich konkret zur Frage des kantonalen Gestaltungsspielraums zu äussern, wenn sie auch von einem solchen auszugehen scheine. Insbesondere zeige sie auch nicht auf, inwiefern Auslegung und Anwendung des kantonalen Steuerrechts willkürlich ausgefallen sein sollten.