Citation: 6B_821/2022 E. 6

Die Beschwerde genügt nicht den gesetzlichen Begründungsanforderungen. Gemäss Art. 428 Abs. 1 StPO tragen die Parteien im Rechtsmittelverfahren die Kosten nach Massgabe ihres Obsiegens oder Unterliegens, wobei als unterliegend auch die Partei gilt, die das Rechtsmittel zurückzieht. Weshalb die vorinstanzliche Kostenauflage angesichts dieser klaren Rechtslage gegen das Recht verstossen könnte, vermag der Beschwerdeführer nicht zu sagen. Ebenso wenig zeigt er hinreichend auf, dass und inwiefern die Praxis des Kantons Aargau, ein Gesuch um Kostenerlass oder Stundung gemäss Art. 425 StPO nicht bereits im Urteilszeitpunkt, sondern erst nach rechtskräftiger Kostenauflage zu behandeln, gegen Bundesrecht verstossen soll. Inwiefern er zudem die Voraussetzungen für einen Erlass der Verfahrenskosten gemäss Art. 425 StPO überhaupt erfüllen würde, ist im Übrigen gestützt auf seine Vorbringen auch nicht hinreichend ersichtlich, dies umso weniger, als aus zahlreichen anderen Verfahren bekannt ist, dass der Beschwerdeführer [...] über grosses Vermögen verfügt, welches er allerdings in von ihm kontrollierte Vereine ausgelagert hat (vgl. insoweit z.B. Urteil 5A_322/2021 vom 29. April 2021 E. 4). Der Begründungsmangel der Beschwerde ist evident. Darauf kann im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht eingetreten werden. Das Akteneditionsgesuch wird mit dem vorliegenden Entscheid gegenstandslos.