Citation: 8C_143/2015 E. 5.1.1

5.1.1. Die Vorinstanz hat diesbezüglich erwogen, die ursprüngliche, auf einem Vergleich beruhende, rentenzusprechende Verfügung vom 7. September 2009 habe sich zweifellos auf das neurologische Gutachten des Dr. med. D.________ vom 8. März 2005 in Verbindung mit den von der Versicherten eingereichten Berichte der Frau Dr. med. G.________, Allgemeinärztin (Naturheilverfahren), vom 9. März 2007, sowie des Dr. med. H.________, Facharzt für Neurologie, Spezielle Schmerztherapie, vom 5. Juli 2007, abgestützt, worin eine Verbesserung der Symptomatik und eine Arbeitsfähigkeit über das zeitliche Mass von 50 % verneint worden seien. Im Gutachten vom 8. März 2005 seien ein chronisches zervikovertebrales, zervikobrachiales und zervikozephales Beschwerdebild bei Irritationsveränderungen von Facettengelenken und reflektorisch auch der Nacken- und Schultergürtelmuskulatur, mit neurologischen (wahrscheinlich schmerzbedingten) Minderleistungen, ohne neurologische Ausfälle, sowie unfallfremd eine chronische Sacroiliitis rechts und Verdacht auf Spondylodiszitis diagnostiziert worden. Die Arbeitsfähigkeit sei auf 50 % festgesetzt worden, wobei davon ausgegangen worden sei, dass rasch wieder eine volle Arbeitsfähigkeit erreicht werde. Das Verlaufsgutachten des Dr. med. D.________ vom 21. Februar 2007 sei hingegen offensichtlich nicht als beweiskräftig erachtet worden. Aus dem Vergleich des somit massgebenden Gutachtens vom 8. März 2005 mit dem Gutachten der Academy E.________ vom 30. Dezember 2010- so das kantonale Gericht - ergäben sich eindeutige Verbesserungen der unfallkausalen gesundheitlichen Beeinträchtigungen und deren Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit, weshalb ein Revisionsgrund gegeben sei.