Citation: 2A.597/2003 15.07.2004 E. 2

2.1 Nach Art. 8 Abs. 3 BV und Art. 3 GlG haben Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer Anspruch auf gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit und dürfen aufgrund ihres Geschlechts weder direkt noch indirekt benachteiligt werden. Eine besoldungsmässige Diskriminierung kann sich sowohl aus der generellen Einstufung bestimmter Funktionen als auch aus der konkreten Entlöhnung einer bestimmten Person im Vergleich mit Personen des anderen Geschlechts ergeben (BGE 124 II 529 E. 3b S. 531). 2.2 Die Beschwerdeführerin hat in ihren Eingaben an den Rat der Eidgenössischen Technischen Hochschulen zwar eine "Diskriminierung" beanstandet. Der Rat der Eidgenössischen Technischen Hochschulen hat die entsprechenden Vorbringen jedoch als unbegründet beurteilt, da sich weder aus der Begründung ihrer damaligen Eingabe noch aus den Akten Anhaltspunkte für eine Diskriminierung ergeben hätten (Entscheid vom 22. Mai 2003 Sachverhalt lit. G sowie E. 5c, S. 16). Vor der Vorinstanz hat die Beschwerdeführerin unbestrittenermassen keine geschlechtsbedingte Diskriminierung bzw. Verletzung des Gleichstellungsgesetzes mehr geltend gemacht. Der angefochtene Entscheid enthält demzufolge keine entsprechenden Ausführungen und die Beschwerdeführerin rügt auch keine unvollständige Feststellung des Sachverhaltes. Damit ist nicht ersichtlich, dass der rechtserhebliche Sachverhalt von der Vorinstanz nicht hinreichend erstellt worden, bzw. dessen Feststellung offensichtlich unrichtig oder unvollständig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen erfolgt wäre, weshalb er für das Bundesgericht verbindlich ist (Art. 105 Abs. 2 OG). 2.3 Erst mit der vorliegenden Beschwerde rügt die Beschwerdeführerin zur Hauptsache (wieder) eine Verletzung des Diskriminierungsverbotes. Ihre in diesem Zusammenhang gemachten sachverhaltsmässigen Vorbringen sind nach dem Ausgeführten neu und können somit nicht berücksichtigt werden (vgl. E. 1.3 hiervor). 2.4 Aus dem von der Vorinstanz verbindlich festgestellten Sachverhalt lassen sich keine Anhaltspunkte dafür entnehmen, die glaubhaft erscheinen liessen (vgl. Art. 6 GlG), dass die Beschwerdeführerin auf Grund ihrer Geschlechtszugehörigkeit gegenüber ihren männlichen Kollegen benachteiligt worden wäre. Der angefochtene Entscheid verletzt somit weder Art. 8 Abs. 3 BV noch Art. 3 GlG. 2.5 Die von der Beschwerdeführerin aufgeworfene Frage, ob sie im Rahmen der Umstrukturierung neu um mehr als drei Lohnklassen tiefer eingereiht werden durfte und ob dies zumutbar sei, hat keinen ersichtlichen Zusammenhang mit der Gleichstellung von Mann und Frau, weshalb sie nicht in die Zuständigkeit des Bundesgerichts fällt und darauf nicht einzutreten ist (vgl. E. 1.2).