Citation: 5A_49/2022 E. B

B.a. Am 12. Juni 2020 klagte A.A.________, der Bruder von C.A.________, beim Bezirksgericht Kreuzlingen gegen B.________ auf Ungültigerklärung der Ehe zwischen C.A.________ und B.________, da seine Schwester im Zeitpunkt der Eheschliessung nicht mehr urteilsfähig gewesen sei. Das sei sie auch bei der Errichtung des Testaments am 8. November 2018 nicht mehr gewesen, weshalb die Gültigkeit des Testaments gleichentags mit separater Klage beim Friedensrichteramt U.________ angefochten worden sei. B.b. Nachdem das Bezirksgericht Kreuzlingen A.A.________ mitgeteilt hatte, dass es örtlich nicht zuständig sei, reichte A.A.________ seine Klage neu beim Bezirksgericht Frauenfeld ein. B.c. Mit Entscheid vom 27. Januar 2021 wies das Bezirksgericht die Klage ab. B.d. Der dagegen erhobenen Berufung war kein Erfolg beschieden. Das Obergericht des Kantons Thurgau erklärte die Berufung als unbegründet, soweit es darauf eintrat (Dispositiv-Ziffer 1), und wies die Klage ab (Dispositiv-Ziffer 2). Es bestätigte den erstinstanzlichen Kostenspruch, auferlegte A.A.________ für das Berufungsverfahren eine Gebühr von Fr. 5'000.-- und verpflichtete ihn, B.________ mit Fr. 2'038.55 (einschliesslich Barauslagen und 7,7% Mehrwertsteuer) zu entschädigen (Dispositiv-Ziffer 3). Der Entscheid vom 23. November 2021 wurde am 7. Dezember 2021 versandt.