Citation: 2C_221/2010 06.04.2010 E. 2

2.1 Gemäss Art. 42 BGG haben Rechtsschriften die Begehren und deren Begründung zu enthalten (Abs. 1). Dabei ist in der Beschwerde-begründung in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt (Abs. 2). Die Begründung muss sachbezogen sein; der Beschwerdeführer muss sich zumindest rudimentär mit den Erwägungen der Vorinstanz auseinandersetzen, die ausschlaggebend für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids sind. Gerügt werden kann die Verletzung von schweizerischem Recht (vgl. Art. 95 BGG); beruht der Entscheid wie vorliegend auf kantonalem (Verfahrens-)Recht, fällt praktisch nur die Rüge der Verletzung verfassungsmässiger Rechte in Betracht (vgl. BGE 134 I 153 E. 4.2.2 S. 158; 134 II 349 E. 3 S. 351; 134 III 379 E. 1.2 S. 382 f.), welche spezifischer Begründung bedarf (Art. 106 Abs. 2 BGG); appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid ist nicht zu hören. 2.2 Gegenstand des Verfahrens bildet nicht ein Veranlagungsentscheid; vielmehr geht es allein darum, ob die kantonalen Steuerbehörden verpflichtet gewesen wären, nachträglich auf die rechtskräftige Ermessens-Veranlagung zurückzukommen. Das Verwaltungsgericht hat sich mit dieser Frage erschöpfend auseinandergesetzt: Es hat zunächst, unter Hinweis auf Rechtsprechung und Lehre, dargelegt, dass die Veranlagungen vom 1. Dezember 2008 nicht nichtig seien (E. 2 des angefochtenen Urteils). Danach hat es das Vorliegen von Fristwiederherstellungsgründen hinsichtlich der verpassten Einsprachefrist verneint und den Eintritt der Rechtskraft der Veranlagungen bestätigt (E. 3). Weiter hat es geprüft, ob Anlass für eine Revision bestanden habe, was es namentlich mit der Begründung verneinte, dass den Beschwerdeführern die von ihnen nachträglich gerügten Mängel der Veranlagung schon bei minimalster Sorgfalt hätten auffallen und sie gegebenenfalls den Beizug einer Fachperson hätten erwägen müssen, was sie ja nachträglich auch getan hätten; das Nichteinhalten der Sorgfaltspflicht schliesse eine Revision aus (E. 4). Schliesslich wird im angefochtenen Urteil der Frage nachgegangen, ob eine Behandlung des Begehrens der Beschwerdeführer als Wiederwägungsgesuch zu einem anderen Ergebnis hätte führen müssen, was das Verwaltungsgericht insbesondere mit Erwägungen zum Verhältnis zwischen Wiedererwägungs- und Revisionsgesuch verneint hat (E. 5). Zusammenfassend wird im angefochtenen Urteil festgestellt, dass kein Raum bestehe, um auf die Ermessensveranlagungen 2007 zurückzukommen, unabhängig davon, ob die Beanstandungen der Beschwerdeführer (hinsichtlich der materiellen Richtigkeit der fraglichen Veranlagungen) begründet seien oder nicht (E. 6). Die Beschwerdeführer äussern sich im Wesentlichen in dem Sinn, dass die Ermessensveranlagungen offensichtlich falsch seien und dass die Steuerbehörden wissentlich eine falsche Veranlagung gemacht hätten; die Verweigerung einer Wiedererwägung bezeichnen sie als Schikane und Willkür. Ihnen entgeht weitgehend, dass das Prozessthema auf eine verfahrensrechtliche Frage beschränkt ist. Mit den einzelnen Erwägungen des Verwaltungsgerichts hierzu befassen sie sich in keiner Weise. Ihre Ausführungen genügen den vorstehend in E. 2.1 erwähnten gesetzlichen Begründungsanforderungen offensichtlich nicht (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG), weshalb auf die Beschwerde im vereinfachten Verfahren gemäss Art. 108 BGG nicht einzutreten ist. 2.3 Die Beschwerdeführer ersuchen um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege. Da ihre Beschwerde von vornherein schon aus prozessualen Gründen aussichtslos erschien, kann dem Begehren nicht entsprochen werden (Art. 64 BGG). Dem Verfahrensausgang entsprechend sind die Gerichtskosten (Art. 65 BGG) den Beschwerdeführern zu gleichen Teilen unter solidarischer Haftung aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 erster Satz und Abs. 5 BGG).