Citation: 9C_116/2019 E. 3.2.6

3.2.6. Hinsichtlich des Valideneinkommens hätte die Vorinstanz nach Auffassung des Beschwerdeführers nicht auf Tabellenlöhne abstellen dürfen, sondern seinen bisherigen Lohn bei einer Teilzeitbeschäftigung auf ein Vollpensum hochrechnen müssen. Da er indessen bei der Schreinerei I.________ seit seinem Stellenantritt im September 2008 nie ein Vollpensum innehatte und Anhaltspunkte für eine Erhöhung des Beschäftigungsgrades im Gesundheitsfall fehlen, ist nicht überwiegend wahrscheinlich, dass er ohne invalidisierenden Gesundheitsschaden für die bisherige Arbeitgeberin vollzeitlich tätig geworden wäre. Aus diesem Grund müsste bei einer Anknüpfung an das Vorinvaliditätseinkommen ebenfalls von einer Teilzeitbeschäftigung ausgegangen werden (vgl. BGE 134 V 322 E. 4.1 S. 325 f.). Dass die Vorinstanz davon absah, auf das vom Beschwerdeführer bei der Schreinerei I.________ konkret erzielte Teilzeit-Einkommen abzustellen, und zu seinen Gunsten die höheren Tabellenlöhne beizog, verletzt kein Bundesrecht.