Citation: 6B_107/2009 17.06.2009 E. 2

2.1 Der Beschwerdeführer bringt vorab vor, die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung basiere auf einer willkürlichen Beweiswürdigung und verstosse folglich gegen Art. 9 BV. Er führt aus, "die Unterstützung durch Berühren" habe er weniger häufig angewendet als andere Formen der Ermutigung (Beschwerde S. 13). Des Weiteren habe er im Unterricht immer verlangt, dass "die Kinder keine Haare über das Gesicht hängen liessen", weshalb er manchmal den Betroffenen "die Haare auch mit der eigenen Hand aus dem Gesicht gestrichen" habe (Beschwerde S. 13 f.). Betreffend das Herunterziehen von T-Shirts hält der Beschwerdeführer fest, er habe die "bauchfrei" gekleideten Schülerinnen darauf aufmerksam gemacht, sie sollten sich ein längeres Oberteil anziehen. Da seine Bemerkungen nichts bewirkt hätten, "habe er einzelne Male einer Schülerin das Oberteil selbst weiter heruntergezogen, quasi um seinen Ermahnungen mehr Gewicht zu verleihen" (Beschwerde S. 14). Mit der Frage an A.________, ob sie schockiert wäre, wenn sie von ihm einen Kuss erhalten würde, habe er wissen wollen, "wie die Mädchen das Küssen handhabten und ob es ein Thema sei, welches im Fach Lebenskunde (...) angesprochen werden sollte". Er habe aber nicht den Wunsch gehabt, die Geschädigte tatsächlich zu küssen (Beschwerde S. 15). Betreffend die Aufforderung an A.________, ihre Narbe zu zeigen, erklärt der Beschwerdeführer, A.________ habe Fotos ihrer Hüftoperation präsentiert, und er habe dazu ergänzt, "die Geschädigte habe eine schöne Narbe bekommen, diese könne sie doch auch zeigen" (Beschwerde S. 15). Der Beschwerdeführer hebt hervor, die dargestellten Aussagen ergäben ein Bild eines Lehrers, welcher einerseits darauf bestehe, dass seine Schüler im Unterricht "vollständig bekleidet sind und nicht durch ihre Frisur abgelenkt werden", und andererseits aber auch bereit sei, "persönlich auf seine Schüler einzugehen, d.h. sie bei Bedarf zu trösten und zu motivieren". Dass er "sich vor mehr als 20 Jahren Übergriffe auf seine Schüler zu Schulden kommen liess", dürfe nicht in die Beurteilung seines heutigen Verhaltens einfliessen (Beschwerde S. 15 f.). Der Beschwerdeführer betont zusammenfassend, die Vorinstanz habe bei der Erstellung des Sachverhalts den "Situationszusammenhang" weggelassen und hierdurch seine Aussagen willkürlich gewürdigt (Beschwerde S. 16 f.). 2.2 Art. 9 BV gewährleistet den Anspruch darauf, von den staatlichen Organen ohne Willkür behandelt zu werden. Auf dem Gebiet der Beweiswürdigung ist die Kognition des Bundesgerichts auf Willkür beschränkt. Willkür in der Beweiswürdigung liegt vor, wenn die Behörde in ihrem Entscheid von Tatsachen ausgeht, die mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch stehen oder auf einem offenkundigen Fehler beruhen (BGE 134 I 140 E. 5.4). Dass der angefochtene Beschluss mit der Darstellung des Beschwerdeführers nicht übereinstimmt oder eine andere Lösung oder Würdigung ebenfalls vertretbar erscheint oder gar vorzuziehen wäre, genügt praxisgemäss für die Begründung von Willkür nicht. Wird eine willkürliche Beweiswürdigung gerügt, reicht es nicht aus, wenn der Beschwerdeführer zum Beweisergebnis frei plädiert und darlegt, wie seiner Auffassung nach die vorhandenen Beweise richtigerweise zu würdigen gewesen wären, wie er dies in einem appellatorischen Verfahren mit freier Rechts- und Tatsachenüberprüfung tun könnte. Er muss gemäss ständiger Rechtsprechung vielmehr aufzeigen, inwiefern die angefochtene Beweiswürdigung die Verfassung dadurch verletzen sollte, dass sie im Ergebnis offensichtlich unhaltbar wäre (vgl. BGE 129 I 49 E. 4; 128 I 81 E. 2; 127 I 38 E. 3c). 2.3 Was der Beschwerdeführer gegen die Beweiswürdigung vorbringt, ist nicht geeignet, Willkür darzutun. Der Beschwerdeführer stellt der vorinstanzlichen Begründung lediglich seine eigene Sicht der Dinge gegenüber, ohne näher zu erörtern, inwiefern der Entscheid (auch) im Ergebnis schlechterdings unhaltbar sein sollte. Insbesondere vermag der Beschwerdeführer mit seinen Ausführungen nicht aufzuzeigen, dass die Vorinstanz durch angebliches Weglassen des Situationskontextes seine Aussagen willkürlich gewürdigt hätte. Nicht näher substantiiert ist des Weiteren die Behauptung des Beschwerdeführers, die kantonalen Instanzen seien unter dem Eindruck des Ergebnisses einer gegen ihn im Jahr 1998 geführten Strafuntersuchung wegen sexueller Handlungen mit Kindern gestanden. Vielmehr ist es - wie die Vorinstanz zutreffend festgehalten hat (angefochtener Beschluss S. 13) - durchaus zulässig im Rahmen von Ermittlungen Akten aus früheren Verfahren beizuziehen. Die Ausführungen des Beschwerdeführers erschöpfen sich damit in einer unzulässigen appellatorischen Kritik am angefochtenen Beschluss und genügen den Begründungsanforderungen gemäss Art. 106 Abs. 2 BGG nicht.