Citation: 9C_121/2018 E. 3.1

3.1. Das kantonale Gericht gab die gesetzlichen Voraussetzungen zur prozessualen Revision (Art. 53 Abs. 1 ATSG) und die dazu ergangene Rechtsprechung korrekt wieder, worauf verwiesen wird. Es setzte sich insbesondere mit den Einwänden der Versicherten zu den im Rahmen des Urteils des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) di Trizio gegen die Schweiz vom 2. Februar 2016 (7186/09) erhobenen empirischen Daten aus dem Jahr 2013 auseinander und stellte nicht offensichtlich unrichtig fest (vgl. E. 2 hiervor), dabei handle es sich um Renten, die im Jahr 2013 ausgerichtet worden seien und somit um Tatsachen, welche erst den Zeitraum nach Abschluss des damaligen Revisionsverfahrens (Verfügung vom 17. Januar 2012) im Sinne von Art. 17 ATSG beschlagen würden. Es wies ausserdem darauf hin, dass eine angebliche Konventionswidrigkeit auch ohne Kenntnis dieser Daten bereits mit Beschwerde gegen die Verfügung vom 17. Januar 2012 hätte gerügt werden können. Im Weiteren sind auch die Feststellungen der Vorinstanz, die von der Versicherten geltend gemachten Mängel anlässlich der Haushaltsabklärung vor Ort würden keine prozessualen Revisionsgründe darstellen, zumal sie nicht näher begründe, inwiefern eine neue Tatsache oder ein neues Beweismittel vorliege, bundesrechtskonform. Das Gleiche gilt für die Begründung, weshalb das Urteil di Trizio des EGMR im vorliegenden Fall nicht als prozessualer Revisionsgrund taugt.