Citation: 6B_164/2021 E. 2.4.3

2.4.3. Die Vorinstanz führt schliesslich aus, die Bank C.________ AG habe das Nettogesamtvermögen von B.A.________ per 24. September 2012, wohl im Zusammenhang mit einer Kundeneinstufung, auf Fr. 6'735.00 geschätzt. Weshalb in diesem, mutmasslich auf Selbstdeklaration beruhenden, Vermögensstatus nicht das angebliche Euro-Barguthaben erscheine, sei nicht nachvollziehbar. Der Beschwerdeführerin ist in ihrer Kritik insoweit zuzustimmen, als das von der Vorinstanz beigezogene Dokument keine eigentliche Kundenbewertung des gesamten Vermögens ihrer Mutter darzustellen vermag, sondern soweit ersichtlich einzig das bei der Bank C.________ AG vorliegende Vermögen und die Verbindlichkeiten per 24. September 2012 aufzeigt. Diesem Argument kommt aber in der vorinstanzlichen Beweiswürdigung ein bloss untergeordneter Stellenwert zu und die Vorinstanz bleibt selbst sehr vage, indem sie von "mutmasslich" und "wohl im Zusammenhang mit" spricht. Zwar vermag sie nicht zu überzeugen, als sie dazu ausführt, dadurch dränge sich der Schluss auf, die Mutter der Beschwerdeführerin habe damals nicht mehr über die EUR 93'746.51 verfügt, jedoch haben die restlichen Indizien und Erwägungen in der Beweiswürdigung der Vorinstanz insgesamt ein grösseres Gewicht und der Beschwerdeführerin gelingt es nicht aufzuzeigen, dass der aus der Gesamtheit der verschiedenen Indizien gezogene Schluss geradezu unhaltbar ist (vgl. E. 2.3.1 oben). Insofern ist auf die diesbezügliche Rüge der Beschwerdeführerin zur Selbstdeklaration und zum Charakter des Meldeformulars nicht näher einzugehen und die Willkürrüge ist unbegründet.