Citation: 6B_233/2021 E. 6.2

6.2. Es ist nicht zu beanstanden, dass die Gefährlichkeitsprognose der Vorinstanz zu Lasten des Beschwerdeführers ausfällt. In der Tat fällt das Geheimversteck bei der Gefährlichkeitsprognose stark zu Lasten des Beschwerdeführers ins Gewicht. Es ist nicht willkürlich, wenn die Vorinstanz annimmt, der Einbau des Geheimverstecks dürfte einen beträchtlichen Aufwand verursacht haben. Ebenso durfte die Vorinstanz annehmen, dass der Verwendungszweck illegaler Natur ist. Betrachtet man die erhebliche Kontamination mit verschiedenen Drogen, liegt dies gar auf der Hand, zumal kein anderer Zweck für das Geheimversteck ersichtlich ist. Die Vorinstanz betont zu Recht, es sei unwahrscheinlich, dass jemand den Aufwand zum Einbau eines ausgeklügelten Verstecks an Stelle eines Beifahrerairbags auf sich nimmt, ohne das Versteck danach zu benutzen. Zudem erwägt die Vorinstanz überzeugend, dass eine sicherheitsrelevante Vorrichtung wie ein Airbag kaum entfernt würde, nur um legale Ware zu verstecken. Dies alles spricht dafür, dass der Personenwagen auch in Zukunft für illegale Zwecke verwendet werden könnte. Angesichts der Gesamtumstände durfte die Vorinstanz auch zu Lasten des Beschwerdeführers würdigen, dass sein Beifahrer und Cousin wegen Widerhandlungen gegen das BetmG zur Verhaftung ausgeschrieben war. Zudem waren der Beschwerdeführer und der Beifahrer mit Noscapin und Kokain kontaminiert. Der Beschwerdeführer will nichts davon gewusst haben, dass sein Cousin wegen Betäubungsmitteldelikten gesucht wurde. Freilich weist diese isolierte Behauptung die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung nicht als willkürlich aus. Dies alles drängt in der Gesamtwürdigung den Schluss auf, dass der Beschwerdeführer den Personenwagen bei einer Rückgabe für das Lagern oder den Transport von Drogen verwenden oder ihn einer Drittperson zu diesem Zweck zur Verfügung stellen würde. Die Vorinstanz weist zu Recht auf das Volumen des Geheimverstecks von immerhin 15 Litern hin. Darin können bedeutende Mengen an Betäubungsmitteln transportiert werden. Das Gefährdungspotential ist erheblich, weshalb vom Personenwagen eine Gefährdung für die Gesundheit von Menschen und die öffentliche Ordnung ausgeht, die eine Einziehung rechtfertigt.