Citation: 9C_630/2023 E. 3.3.2

3.3.2. Erstmals vor Bundesgericht rügen die Beschwerdeführer zudem, der Eigentumsvorbehalt des Contractors sei ungültig, da eine entsprechende Eintragung im Grundbuch vertraglich vorgesehen, jedoch nicht durchgeführt worden sei. Auch hier verkennen sie, dass kein Eigentumsvorbehalt nach Art. 715 ZGB zu beurteilen ist. Zudem kann aus der vertraglichen Formulierung "Die Eigentumsabsicherung an den Anlagen zur Wärmeerzeugung und Regelung/messung ist in der separaten und im Grundbuch angemerkten Nutzungs- und Verwaltungsordnung für die Stockwerkeigentümergemeinschaft C.________, des Grundstücks GB U.________ Nr. xxx geregelt" nicht geschlossen werden, die Vertragsparteien hätten eine Grundbucheintragung als zwingende Voraussetzung erachtet, um das Eigentum an der Heizungsanlage beim Contractor zu belassen. Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführer wird lediglich eine (im Grundbuch angemerkte) "Nutzungs- und Verwaltungsordnung" erwähnt.