Citation: 5A_824/2023 E. A

A.a. A.________ (Beschwerdeführer) ist der Eigentümer des Grundstücks Grundbuch (GB) U.________ Nr. uu (D.________strasse vv, V.________). B.________ und C.________ sind seit Dezember 1989 die Eigentümer (Gesamteigentum seit 2009) des benachbarten Grundstücks GB U.________ Nr. ww (D.________strasse xx, V.________. Bereits bei dessen Kauf durch B.________ und C.________ war dieses Grundstück mit einer Grunddienstbarkeit (Näherpflanzrecht) zu Gunsten des Grundstücks von A.________ belastet. Die Dienstbarkeit weist folgenden Wortlaut auf: "Der Eigentümer der Parzelle Nr. ww gestattet dem Eigentümer der Parzelle Nr. vv die beliebige Bepflanzung mit Büschen und Bäumen bis an die gemeinsame Grenze heran und verzichtet auf den Anspruch auf Einhaltung der im EG zum ZGB Art. 98 aufgeführten Mindestabstände bei Anpflanzung." Bereits im August 1984 gelangten B.________ und C.________ im Zusammenhang mit dieser Grunddienstbarkeit erfolglos an das Bezirksgericht St. Gallen. A.b. Am 23. August 2018 ersuchten B.________ und C.________ das Kreisgericht St. Gallen um vorsorgliche Beweisabnahme im Zusammenhang mit den Einwirkungen der grenznahen Pflanzungen des Grundstücks GB U.________ Nr. vv auf das Grundstück Nr. ww. Das vom Kreisgericht daraufhin eingeholte Gutachten wurde am 27. Januar 2020 erstattet. Mit Entscheid vom 18. März 2020 schrieb das Gericht das Verfahren ab. Auf nach erfolgloser Schlichtung eingereichte Klage von B.________ und C.________ vom 12. November 2020 hin verpflichtete das Kreisgericht A.________, die Bäume Nr. 2,4,6,7,9 und 10 (Nummerierung gemäss Gutachten) sowie sämtliche Pflanzungen (inkl. Wurzeln) entlang der gemeinsamen Grundstücksgrenze innert 60 Tagen nach Eintritt der Rechtskraft des Entscheids und danach jeweils jährlich im Herbst auf Giebelhöhe seines Hauses bzw. bis auf 2 Meter an die Grenze zurückzuschneiden. Die Gerichtskosten sowie die Kosten für das Schlichtungsverfahren auferlegte das Kreisgericht zu einem Viertel B.________ und C.________ und zu drei Vierteln A.________, den es ausserdem zur Zahlung einer Parteientschädigung an Erstere sowie einer Entschädigung für die Prozesskosten des Verfahrens betreffend vorsorgliche Beweisführung verpflichtete.