Citation: 1B_546/2019 E. 4.5

4.5. Bundesrechtlich ebenfalls nicht zu beanstanden ist nach dem vorstehend Ausgeführten, dass die Vorinstanz neben dem Erfordernis der Vortat und der Tatschwere auch das Erfordernis der erheblichen Gefährdung der Sicherheit anderer bejaht hat. Angesichts der Natur der dem Beschwerdeführer im aktuellen Strafverfahren vorgeworfenen Drohungen, der Umstände der mutmasslichen Tatbegehung sowie des weiteren Kontexts, insbesondere der beiden zuvor erwähnten Aspekte, durfte die Vorinstanz von einer erheblichen Beeinträchtigung der Sicherheitslage der Betroffenen ausgehen. Dasselbe gilt in Bezug auf Personen, die von allfälligen künftigen derartigen Drohungen betroffen wären.