Citation: 9C_755/2018 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz stellte fest, der rheumatologische Experte habe keine Befunde erheben können, welche die Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit einschränken würden. Der psychiatrische Gutachter habe seinerseits eine rezidivierende depressive Störung mittelgradiger Ausprägung erhoben, die eine Arbeitsunfähigkeit von 40 % bewirke. Das kantonale Gericht erwog, das psychiatrische Gutachten sei zwar noch vor der Rechtsprechungsänderung bezüglich Anwendbarkeit des strukturierten Beweisverfahrens auf sämtliche psychischen Erkrankungen (vgl. vorstehend E. 3.1) erstellt worden. Es enthalte jedoch die Angaben, die zur schlüssigen Beurteilung der psychischen Gesundheitsschädigung anhand der massgeblichen Indikatoren notwendig seien, weshalb darauf abgestellt werden könne. Das Sozialversicherungsgericht prüfte die Standardindikatoren und entschied gestützt hierauf, ein invalidenversicherungsrechtlich relevanter Gesundheitsschaden sei nicht ausgewiesen.