Citation: 1B_238/2013 E. 5.5

5.5. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass keine konkreten Hinweise ersichtlich sind, die in objektiv nachvollziehbarer Weise für ein erheblich gestörtes Vertrauensverhältnis zwischen dem Beschwerdeführer und dem amtlichen Verteidiger sprechen. Auch sind keine erheblichen Pflichtverletzungen ersichtlich, die dem amtlichen Verteidiger im Strafverfahren anzulasten wären. Dass die Vorinstanz in diesem Zusammenhang entscheidwesentliche Tatsachen offensichtlich unrichtig bzw. in Verletzung von Art. 9 BV festgestellt oder gewürdigt hätte, vermag der Beschwerdeführer mit seinen Ausführungen nicht darzutun. Eine wirksame Verteidigung durch den amtlichen Verteidiger erscheint nach wie vor gewährleistet. Die Vorinstanz hat folglich nicht gegen Art. 29 Abs. 3 BV oder Art. 134 Abs. 2 StPO verstossen, indem sie zum Schluss gekommen ist, die amtliche Verteidigung sei nicht auf eine andere Person zu übertragen.