Citation: 6B_1008/2021 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz führt aus, der Beschwerdeführer habe von C.________ anlässlich des Vertragsabschlusses vom 22. Januar 2014 Fr. 54'000.-- in bar als Mietzinskaution erhalten. Der Beschwerdeführer habe dieses Geld nie auf ein entsprechendes Sperrkonto einbezahlt, sondern in seinen Tresor im Restaurant B.________ gelegt, bis er es später auf sein eigenes Konto einbezahlt habe. Das entsprechende Konto habe erst ab dem 6. Juli 2017 dauerhaft einen Saldo von über Fr. 54'000.-- aufgewiesen. Am 20. Juni 2014 habe der Beschwerdeführer C.________ in einem Brief mitgeteilt, es mache nach erfolgter Kündigung und "unter Berücksichtigung des bereits entstandenen Schadens" keinen Sinn mehr, das Geld auf ein Mietdepotkonto einzubezahlen. Vielmehr müsse er die Möglichkeit haben, "mit der Mietzinskaution schon heute die zu behebenden Schäden zu bezahlen". Damit habe der Beschwerdeführer seinen fehlenden (vollumfänglichen) Ersatzwillen kundgetan. Der Beschwerdeführer habe die ausstehende Mietzinskaution respektive Fr. 59'500.-- am 25. September 2018 dem damaligen Rechtsvertreter von C.________ überwiesen, was aber nichts am Schuldspruch ändere. Indem der Beschwerdeführer der Pflicht, das ihm anvertraute Geld auf einem Sperrkonto zu hinterlegen, nicht nachkam, sondern es über längere Zeit privat bei sich behielt, habe er sich über den in Gesetz und Vertrag festgelegten Verwendungszweck hinweggesetzt. Dies komme einer unrechtmässigen Aneignung gleich.