Citation: 8C_283/2023 E. 5.2

5.2. In Bezug auf die vorinstanzliche Beweiswürdigung erblickt die Beschwerdeführerin eine Verletzung von Bundesrecht in erster Linie darin, dass das kantonale Gericht allein auf die Sichtweise des Gerichtsgutachters abgestellt und davon ausgehend willkürliche tatsächliche Annahmen getroffen habe. Vorliegend haben jedoch sämtliche relevanten Akten Berücksichtigung gefunden. Das kantonale Gericht hat eingehend begründet, weshalb daraus keine neuen Aspekte hervorgehen, welche nicht bereits im Gerichtsgutachten vom 30. August 2022 miteinbezogen worden wären. Separat geäussert hat es sich insbesondere zur beschwerdeweise (erneut) angerufenen, vom Gerichtsgutachten abweichenden Einschätzung des Dr. med. D.________ vom 4. September 2019. Nimmt die Beschwerdeführerin überdies abermals auf die Angaben des Neurologen Dr. med. E.________ Bezug (vgl. Stellungnahme vom 23. September 2022), so kann ausnahmslos auf die im angefochtenen Urteil getroffenen Erkenntnisse verwiesen werden. Demnach überzeuge dessen Interpretation einer traumatischen Genese aufgrund des Ausmasses der degenerativen Veränderungen angesichts der gesamten Aktenlage nicht. Dies insbesondere, weil die Interpretation der Bildgebung den dokumentierten Vorzustand ausser Acht lasse und nicht aufgezeigt werde, welche strukturellen Verletzungen sich die Beschwerdeführerin beim Unfall vom 15. März 2016 effektiv zugezogen haben soll (vgl. vorinstanzliche Erwägung 4.5). Ins Gewicht fällt darüber hinaus der Unterschied zwischen Behandlungs- und Begutachtungsauftrag (dazu: BGE 125 V 351 E. 3b/cc; Urteile 9C_561/2018 vom 8. Februar 2019 E. 5.3.2.2; 8C_740/2010 vom 29. September 2011 E. 6). Gleichermassen rechtens erscheint es, wenn das kantonale Gericht hinsichtlich der strukturellen Veränderungen des linken Ligamentum alare und der rechten Hälfte des Ligamentum transversum atlantis anhand der Aussagen des Dr. med. C.________ eine traumatische Genese verneint hat. Nicht anders verhält es sich hinsichtlich der Darlegungen über die dem Gerichtsgutachter bekannte Malrotation C2 nach links mit dysfunktionalem C1/2- und C2/3 Segment rechts. Demgegenüber beschränkt sich die Beschwerdeführerin in weiten Teilen darauf, die medizinischen Unterlagen abweichend zu würdigen und daraus dem fundierten Gerichtsgutachten widersprechende Schlüsse zu ziehen. Auch anhand der sonstigen Vorbringen fällt eine willkürliche Beweiswürdigung ausser Betracht. Damit verletzt der vorinstanzliche Verzicht auf ergänzende Abklärungen auch keine Beweiswürdigungsregeln (antizipierte Beweiswürdigung; BGE 144 V 361 E. 6.5; 136 I 229 E. 5.3).