Citation: I 173/03 10.10.2003 E. 2

Streitgegenstand ist der Anspruch auf Umschulung. Während die IV-Stelle diesen in der Ablehnungsverfügung mit der Begründung verneint hat, der Beschwerdeführer wäre bei konsequentem Muskelaufbautraining nach den Angaben im rheumatologischen Gutachten vom 30. Mai 2002 in der Lage, bei wesentlich verbesserter Schmerzsituation seinen angestammten Beruf als Hafner/Plattenleger ohne wesentliche Einschränkung auszuüben, hat das kantonale Gericht im angefochtenen Entscheid erkannt, dass der Versicherte in seinem erlernten und seit vielen Jahren ausgeübten rückenbelastenden Beruf aus medizinischer Sicht nicht genügend eingegliedert ist. Wenn das kantonale Gericht trotzdem zur Abweisung der Beschwerde gelangt ist, dann über den Weg einer substituierten Begründung, indem es angenommen hat, der Beschwerdeführer erleide trotz der Unmöglichkeit, seinen bisherigen Beruf weiterhin auszuüben, bei optimaler Verwertung seiner Restarbeitsfähigkeit auf dem ausgeglichenen allgemeinen Arbeitsmarkt keine gesundheitlich bedingte Erwerbseinbusse von mindestens 20%, wie es die Rechtsprechung zu Art. 17 IVG verlangt.