Citation: 5C.143/2000 09.11.2000 E. C

C.- Gegen das Urteil des Obergerichts führt die Klägerin eidgenössische Berufung. Sie beantragt die Aufhebung des angefochtenen Urteils und die Verpflichtung des Beklagten, ihr monatlich vorauszahlbare Unterhaltsbeiträge von Fr. 350.-- bis zum Ende seiner Unterhaltspflicht gegenüber dem Sohn A.________, sodann von Fr. 950.-- bis zum Ende seiner Unterhaltspflicht gegenüber dem Sohn M.________ und von da an von Fr. 1'550.-- zu bezahlen; diese Unterhaltsbeiträge seien nach dem Stand des Landesindexes im Urteilszeitpunkt zu indexieren. Das Verfahren sei zur Bestimmung des Wertes, welcher der Hälfte des auf den Zeitraum der Ehe errechneten Alterskapitals des Beklagten bei seiner beruflichen Vorsorgeeinrichtung entspreche, an die Vorinstanz zurückzuweisen. In güterrechtlicher Hinsicht sei die Klägerin zu verpflichten, dem Beklagten Fr. 14'250.-- zu bezahlen. Zur Bestimmung des güterrechtlichen Anspruchs der Klägerin sei das Verfahren zwecks Abnahme der notwendigen Beweise an die Vorinstanz zurückzuweisen; eventuell sei der Beklagte zu verpflichten, der Klägerin Fr. 10'250.-- zu bezahlen. Der Beklagte schliesst auf Abweisung der Berufung. Eventualiter erhebt er Anschlussberufung mit den Begehren, die Unterhaltsrente der Klägerin sei auf Fr. 250.-- monatlich bis zum Ende seiner Unterhaltspflicht gegenüber dem Sohn A.________ und von da an auf Fr. 350.--, mit Dauer längstens bis zum Erreichen des 65. Altersjahres durch den Beklagten, festzusetzen; die Unterhaltsbeiträge an die Klägerin und die Kinder seien nur insofern und insoweit mit der Indexklausel zu verbinden, als dem Beklagten die Teuerung effektiv ausgeglichen werde. Die Klägerin beantragt die Abweisung der Anschlussberufung, soweit darauf einzutreten sei.