Citation: 2G_1/2019 E. 2.1

2.1. Gemäss Art. 129 Abs. 1 BGG nimmt das Bundesgericht die Erläuterung oder Berichtigung vor, wenn das Dispositiv eines bundesgerichtlichen Entscheids unklar, unvollständig oder zweideutig ist, seine Bestimmungen untereinander oder mit der Begründung im Widerspruch stehen oder es Redaktions- oder Rechnungsfehler enthält. Ob ein Erläuterungs- oder Berichtigungsgesuch auch von einer Vorinstanz gestellt werden kann, die das zu erläuternde Urteil zu vollziehen hätte, hat das Bundesgericht bisher offengelassen (vgl. etwa Urteile 2G_1/2016 vom 20. Juli 2016; 4G_1/2009 vom 5. Mai 2009 E. 1.1). Angesichts dessen, dass das Bundesgericht Erläuterungsgesuche von Vorinstanzen als Anzeige entgegen nehmen und eine Erläuterung auch von Amtes wegen vornehmen kann (Art. 129 Abs. 1 BGG), muss die Frage letztlich vorliegend nicht entschieden werden (vgl. Urteile 2G_1/2016 vom 20. Juli 2016; 4G_1/2013 vom 17. Juli 2013 E. 1; ELISABETH ESCHER, Basler Kommentar zum Bundesgerichtsgesetz, 3. Aufl.2018, N. 6 zu Art. 129 BGG). Die Gesuchstellerin beruft sich auf eine Unklarheit im Dispositiv von BGE 145 II 322, weshalb dieser Erläuterungsgrund im Sinne von Art. 129 Abs. 1 BGG nachfolgend zu prüfen ist.