Citation: 1C_562/2014 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz erwog, aufgrund des Fehlens gegenteiliger Bestimmungen sei von der Zulässigkeit gestufter Dachflächen auszugehen. § 49a Abs. 2 PBG sehe zwar vor, dass bei Flachdächern nur ein einziges Dachgeschoss zulässig sei, äussere sich aber nicht zu dessen Ausgestaltung. Vorliegend sei nur ein Attikageschoss geplant. Bei einem Höhenversatz von 1.5 m könne nicht der Eindruck eines zweiten Dachgeschosses entstehen. Das Vorliegen eines solchen sei allenfalls denkbar, wenn der Höhenversatz so gross ausfiele, dass er - im Sinne eines hypothetischen Geschosses - aufrechtstehend genutzt werden könnte. Auch aus der Skizze zu § 292 PBG im Anhang der Verordnung über die nähere Umschreibung der Begriffe und Inhalte der baurechtlichen Institute sowie über die Mess- und Berechnungsweisen (Allgemeine Bauverordnung, ABV; LS 700.2) lasse sich nichts zugunsten der Beschwerdeführer ableiten.