Citation: 4A_376/2022 E. 2

Die Vorinstanz führte in Erwägung 2 aus, die Klageantwort sei einzig von C.________ unterzeichnet worden, welcher nur kollektivzeichnungsberechtigt sei. Die Rechtsschrift entspreche aus diesem Grund nicht den Formvorschriften der ZPO. Eine Nachfrist zur Verbesserung sei nicht anzusetzen: Es handle sich nicht um den Fall einer versehentlich oder unverschuldet nicht unterzeichneten Eingabe. Vielmehr sei auf die Unterschrift eines zweiten Zeichnungsberechtigten "verzichtet" worden, obwohl die Zeichnungsart aus dem Handelsregister "unmissverständlich" ersichtlich sei. Ausserdem sei die Beschwerdeführerin prozesserfahren, und man habe sie "bereits im Rahmen eines anderen Verfahrens auf ihre nicht rechtsgültig unterzeichnete Klageantwort hingewiesen". Dies habe zur Folge, dass die Klageantwort "nicht beachtlich" und die klägerische Sachverhaltsdarstellung unbestritten geblieben sei. Die Klage sei gutzuheissen.