Citation: I 777/03 25.03.2004 E. B

Die Eltern von U.________ reichten beim Verwaltungsgericht des Kantons Zug Beschwerde ein und beantragten, der Einspracheentscheid vom 18. März 2003 sei aufzuheben und die IV-Stelle sei zu verpflichten, die Kostengutsprache für tageweise Intensivförderaufenthalte im Heilpädagogischen Kinderheim W.________ bis zur definitiven Einschulung ihres Sohnes zu verlängern. Die IV-Stelle schloss in ihrer Vernehmlassung auf Abweisung des Rechtsmittels. Der Instruktionsrichter holte bei Dr. med. S.________, Leitender Arzt Neuropädiatrie am Spital X.________, einen Bericht ein. Die Parteien verzichteten auf eine Stellungnahme zu den fachärztlichen Ausführungen. Mit Entscheid vom 30. Oktober 2003 hiess das zugerische Verwaltungsgericht die Beschwerde gut. Es stellte fest, dass die Eltern von U.________ Anspruch auf Kostenersatz für den Aufenthalt ihres Sohnes vom 6. bis 13. Oktober 2002 im Kinderheim W.________ und auf weitere Kostengutsprachen im Sinne der Erwägungen haben. Es wies die Sache an die IV-Stelle zur Festsetzung der Beitragshöhe und zum Erlass einer neuen Kostengutsprache zurück.