Citation: I 838/02 19.11.2003 E. A

L.________, geboren 1956, arbeitete seit 1991 als Kranführer bei der Firma K.________ AG. Im Mai 1999 wurde er wegen starker inguinaler Schmerzen links, welche vor allem durch eine ausgeprägte Ossifikation im Bereich des Rectus femoris-Ansatzes links bedingt waren, arbeitsunfähig. Im September 1999 fand im Spital X.________ eine operative Ossifikationsentfernung statt; in der Folge waren mehrere Nachoperationen notwendig. Diverse therapeutische Massnahmen konnten keine Verbesserung des gesundheitlichen Zustandes bewirken. Arbeitsversuche am angestammten Arbeitsplatz mussten nach kurzer Zeit wieder abgebrochen werden. Am 2. Juni 2000 meldete sich L.________ bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug (Berufsberatung, Umschulung auf eine neue Tätigkeit, besondere medizinische Eingliederungsmassnahmen) an. Nachdem der Hausarzt des Versicherten, Dr. med. W.________, Allgemeine Medizin FMH, bereits mit Schreiben vom 16. Mai 2000 an die IV-Stelle Luzern gelangt war, holte diese von Dr. med. W.________ einen Arztbericht vom 4. Juli 2000 ein, dem ein Untersuchungsbefund (Computertomogramm der Lendenwirbelsäule [LWS]) der Medical Imaging Z.________ vom 13. Februar 1998, Berichte der Klinik für Orthopädie am Spital X.________ vom 16. September 1999 und 29. März 2000, ein Schreiben des Hausarztes an die ärztliche Leitung Orthopädie des Spitals X.________ vom 27. Juni 2000 sowie ein neurologischer Bericht der Medizinischen Klinik am Spital X.________ vom 13. März 2000 beilagen. Zudem holte die IV-Stelle einen Arbeitgeberbericht vom 29. Juni 2000 ein. Vom 13. Oktober bis 21. November 2000 war der Versicherte in der Klinik Y.________ hospitalisiert, ohne dass eine wesentliche Besserung des Beschwerdebildes erreicht werden konnte (Bericht vom 21. November 2000). Am 29. November 2000 wurde L.________ im Spital X.________ erneut neurologisch untersucht (Bericht Dr. med. M.________ vom 30. November 2000). In der Folge ordnete die IV-Stelle eine stationäre Abklärung in der Beruflichen Abklärungsstelle (BEFAS) an, welche in der Zeit vom 20. Februar bis 16. März 2001 stattfand und zum Schluss führte, dass dem Versicherten maschinelle Serien- und Kontrollarbeiten unter Berücksichtigung der körperlichen Einschränkungen ganztägig zumutbar sind (Bericht vom 18. April 2001). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren wies die IV-Stelle mit Verfügung vom 15. März 2002 das Leistungsbegehren des Versicherten ab.