Citation: 6B_681/2019 E. 1.1

1.1. Die Beschwerdeführerin wendet sich gegen die Strafzumessung. Sie rügt, die Vorinstanz verletze Art. 47 StGB, da sie von rechtlich nicht massgebenden Kriterien ausgehe und wesentliche Gesichtspunkte ausser Acht lasse bzw. in Überschreitung oder Missbrauch ihres Ermessens falsch gewichte. Zudem stelle sie den Sachverhalt offensichtlich unrichtig fest, indem sie eine Beweiswürdigung vornehme, die mit den Akten in klarem Widerspruch stehe und bei der sie einzelne Beweise völlig einseitig berücksichtige. Damit verfalle die Vorinstanz in Willkür und verstosse gegen den Grundsatz "in dubio pro reo" (Beschwerde S. 4 ff.). Im Einzelnen macht die Beschwerdeführerin geltend, indem die Vorinstanz den Gebrauch des Gertels mit einer sehr hohen kriminellen Energie gleichsetze und dies straferhöhend berücksichtige, messe sie die Strafe willkürlich zu. Sodann finde die vorinstanzliche Erwägung, wonach ihr die unvollständige Halbseitenlähmung der Privatklägerin bekannt und ihr diese körperlich klar unterlegen gewesen sei, keine Stütze in den Akten. Die Vorinstanz lasse ihren Kokainkonsum vor der Tat unberücksichtigt, obwohl nicht ausgeschlossen werden könne, dass ihre Steuerungsfähigkeit im Tatzeitpunkt beeinflusst gewesen sei. Entgegen den vorinstanzlichen Ausführungen sei somit nicht von einem schweren bis sehr schweren, sondern von einem lediglich schweren Tatverschulden auszugehen. Für den vollendeten Mord sei die hypothetische Einsatzstrafe deshalb auf 15 Jahre Freiheitsstrafe festzusetzen. Ausserdem müsse ihre aufri chtige Reue strafmindernd - und zwar im Umfang eines Jahres - berücksichtigt werden (Beschwerde S. 4 ff.).