Citation: 8C_300/2017 E. 5.2

5.2. Die Vorinstanz erachtete das Gutachten des Dr. med. F.________ vom 12. Oktober 2015 grundsätzlich als beweiskräftig. Soweit dieser das Störungsbild der Beschwerdeführerin als therapieresistent einschätzte, folgte sie dem Gutachter jedoch nicht, weil er von einem vierwöchentlichen Therapieintervall ausging (wobei er jedoch ebenfalls wöchentliche Therapiesitzungen empfahl). Auch machte er keine Angaben dazu, weshalb die von den Fachleuten des Instituts D.________ und med. pract. C.________ vorgeschlagenen weiteren Behandlungen nicht zu einer Besserung führen könnten. Mit Blick auf die Verwertbarkeit dieses Gutachtens unter der geänderten Rechtsprechung gilt es ausserdem zu beachten, dass Dr. med. F.________ von der Krankentaggeldversicherung mit der medizinischen Beurteilung der laufenden Arbeitsunfähigkeit beauftragt worden war. Sein Fokus war daher ein anderer als bei einer Beurteilung im Rahmen der Prüfung eines invalidenversicherungsrechtlichen Rentenanspruchs, so dass seine Einschätzung betreffend die (mindestens im Beurteilungszeitpunkt, eventuell auch längerfristig) aufgehobene medizinisch-theoretische Arbeitsfähigkeit nicht ohne Weiteres übernommen werden kann.