Citation: 2C_148/2021 E. 3.1

3.1. Was die abstrakten Vorgaben an die voraussichtliche Erheblichkeit ersuchter Informationen anbelangt (Art. 26 Abs. 1 Satz 1 DBA CH-IN), besteht eine ganze Reihe bundesgerichtlicher Präjudizien (vgl. nur BGE 145 II 112 E. 2.2.1; 143 II 185 E. 3.3.2; 142 II 161 E. 2.1.1; 141 II 436 E. 4.4.3). In Anwendung dieser Präjudizien hat die Vorinstanz vorliegend unter anderem erwogen, dass allein von den indischen Steuerbehörden zu beurteilen sei, in welchem Umfang die vom Amtshilfeersuchen betroffene Person in den interessierenden Steuerperioden in Indien tatsächlich steuerpflichtig gewesen sei. Die Beschwerdeführer hätten mit ihren unsubstanziierten Behauptungen hinsichtlich der Steueransässigkeit der von dem Amtshilfeersuchen betroffenen Person nicht aufzuzeigen vermocht, dass ein Zusammenhang zwischen den verlangten Informationen und der in Indien durchgeführten Untersuchung wenig wahrscheinlich erscheine; ebenso wenig vermöchten ihre Ausführungen die Erklärung der indischen Behörden in Frage zu stellen, dass die ersuchten Informationen für die Besteuerung relevant sei. Mit dieser Begründung bewegt sich die Vorinstanz rechtlich klarerweise auf der Linie der vorerwähnten bundesgerichtlichen Rechtsprechung; ob die entsprechenden Vorgaben im konkreten Fall auch korrekt zur Anwendung gebracht worden sind, ist keine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung (Urteile 2C_618/2020 vom 12. August 2020 E. 2.1.1; 2C_829/2019 vom 8.Oktober 2019 E. 3.1.2; 2C_588/2018 vom 13. Juli 2018 E. 4.2).