Citation: 9C_546/2017 E. A

A.a. A.________, chinesischer Staatsangehöriger, erkrankte Anfang 2015 an einer chronisch myelomonozytären Leukämie. Am 8. Juli 2016 reiste er mit seiner Ehefrau in die Schweiz, um während dreier Monate seine Tochter und deren Familie zu besuchen. Am 15. Juli 2016 liess er sich zwecks Einholung einer ärztlichen Zweitmeinung von PD Dr. med. B.________, FMH Hämatologie/Innere Medizin, untersuchen. In der Folge wurde am 28. Juli 2016 in der Klinik C.________ eine Splenektomie durchgeführt. Kurz darauf begann er eine chemotherapeutische Behandlung. A.b. Mit Meldung vom 4. September 2016 ersuchte A.________ bei der SWICA Krankenversicherung AG (nachfolgend: SWICA) rückwirkend per 1. September 2016 um Aufnahme in die obligatorische Krankenpflegeversicherung (OKP). Am 20. Oktober 2016 lehnte die SWICA das Beitrittsersuchen verfügungsweise ab, da A.________ keinen Wohnsitz in der Schweiz begründet habe; sollte dennoch von einem solchen ausgegangen werden, sei anzunehmen, dass A.________ sich einzig zum Zweck der ärztlichen Behandlung hier aufhalte, was das Recht auf Versicherungsbeitritt ausschliesse. Daran wurde auf Einsprache hin festgehalten (Einspracheentscheid vom 9. Februar 2017).