Citation: 6A.49/2004 30.08.2004 E. 6

Die Vorinstanz verweist auf den Bericht des IRM vom 22. Dezember 2003. Danach sei der Beschwerdeführer im Unfallzeitpunkt "aufgrund einer akuten Cannabis-Wirkung" nicht mehr fahrfähig gewesen. Zudem spreche gemäss dem Bericht die beim Beschwerdeführer festgestellte sehr hohe THC-Cabonsäurekonzentration dafür, dass er regelmässig Cannabis konsumiere und möglicherweise cannabissüchtig sei. Dieser Bericht bilde einen hinreichend konkreten Anhaltspunkt dafür, dass die Fahreignung des Beschwerdeführers aufgrund gewohnheitsmässigen Cannabiskonsums nicht gegeben oder beeinträchtigt sei. Der Beschwerdeführer habe denn auch vor dem Untersuchungsrichter zugegeben, sich in Hanfläden in St. Gallen jeweils für Fr. 50.-- Cannabis zum Eigenkonsum gekauft und konsumiert zu haben, und er habe auch am Sonntag vor dem Unfall einige Joints geraucht, was auf einen gewohnheitsmässigen erheblichen Konsum hindeute. Zudem hätten gegen ihn am 18. August 2000 und am 28. November 2001 durch die Jugendanwaltschaft bereits zweimal Verweise wegen Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz (BetmG; SR 812.121) ausgesprochen worden müssen. Ferner habe die Auswertung der am 16. Dezember 2003 entnommenen Urinprobe nicht nur auf Cannabis, sondern überdies auf Opiate und Benzodiazepine positiv reagiert, was für einen Mischkonsum spreche. Ein Mischkonsum beinträchtige aber in ganz besonderem Mass die Fahreignung eines Motorfahrzeuglenkers. Schliesslich gebe es keine Anzeichen dafür, dass der Beschwerdeführer in der Zwischenzeit seinen Cannabiskonsum völlig eingestellt hätte. Im Gegenteil ergebe sich aus dem Strafbescheid vom 26. Mai 2004, dass der Beschwerdeführer zumindest bis zu diesem Datum Drogen konsumiert habe. Zusammenfassend bestünden auch im heutigen Zeitpunkt genügend Anhaltspunkte für eine Beeinträchtigung der Fahreignung des Beschwerdeführers zufolge einer Drogenproblematik, die vor allem Cannabis betreffe und die ihn als besonderes Risiko im Strassenverkehr erscheinen lasse (vgl. angefochtener Entscheid S. 5 - 7).