Citation: 8C_270/2020 E. A

A.a. Die 1962 geborene A.________ war seit 28. Juni 1981 als Küchenhilfe im Krankenheim B.________ angestellt und dadurch bei der Nationale Suisse (nachfolgend: Nationale) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert, als sie sich am 23. Juni 2003 beim Öffnen einer Büchse eine Schnittwunde am Mittelfinger der linken Hand zuzog. Wegen einer eitrigen Paronychie Dig. II links wurde die Versicherte am 27. Juni 2003 im Spital C.________ operiert. Die Nationale erbrachte die gesetzlichen Leistungen, wobei die Behandlung am 23. Juli 2003 abgeschlossen wurde. Am 15. Juni 2010 erstattete die Pflegezentrum D.________ AG der Nationale eine Krankmeldung, wonach A.________ seit 22. Mai 2010 arbeitsunfähig sei. Am 22. Mai 2010 wurde die Versicherte im Spital C.________ notfallmässig an der linken Hand operiert. Die Diagnose lautete "Beugesehnenscheidenphlegmone Dig. III links fünf Tage nach Auftreten eines Panaritiums". Am 4. Juni 2010 folgte eine weitere Operation an den Fingern III und IV. Die Nationale richtete ab 21. Juni 2010 Krankentaggelder aus. Wegen persistierender Handschmerzen links und Sensibilitätsstörungen im Bereich von Dig. III und IV links fand am 9. Mai 2011 ein weiterer operativer Eingriff statt. A.b. Am 11. Januar 2013 machte A.________ gegenüber ihrer früheren Arbeitgeberin, der Pflegezentrum D.________ AG, geltend, sie habe im Mai 2010 einen Betriebsunfall erlitten, indem sie sich am Finger geschnitten habe. Die Angelegenheit sei fälschlicherweise über die Krankentageldversicherung abgewickelt worden. Gestützt darauf liess die Pflegezentrum D.________ AG der Nationale am 16. Januar 2013 eine Unfallmeldung zukommen. Diese teilte der Versicherten am 23. April 2015 in einem formlosen Schreiben mit, sie werde für den Unfall vom 17. Mai 2010 die gesetzlichen Versicherungsleistungen erbringen. Am 23. Juni 2015 wies sie die Versicherte darauf hin, dass der Integritätsschaden provisorisch auf 5 % festgesetzt werde und ihr gestützt darauf Akonto einer später festzusetzenden Integritätsentschädigung Fr. 6300.- ausbezahlt werde. A.c. Die Helvetia Schweizerische Versicherungsgesellschaft AG (nachfolgend: Helvetia), Nachfolgerin der Nationale, informierte A.________ mit Schreiben vom 3. September 2015, aufgrund nochmaliger Prüfung könne ihr Fall entgegen dem Schreiben vom 23. April 2015 nicht übernommen werden. Die provisorisch erbrachte Leistung (Integritätsentschädigung) würde zurückgefordert. Nachdem sich A.________ gegen eine Begutachtung gewandt hatte, holte die Versicherung bei Dr. med. E.________, Spezialarzt Chirurgie und Orthopädie FMH, Handchirurgie, ein Aktengutachten ein, welches am 27. Juni 2016 erstattet wurde. Mit Verfügung vom 28. Juli 2016 hob die Helvetia die formlos erfolgte Leistungszusprache vom 23. April 2015 mangels Vorliegens eines Unfalls oder einer unfallähnlichen Körperschädigung wiedererwägungsweise auf und verpflichtete die Versicherte, die ausgerichtete Integritätsentschädigung von Fr. 6300.- zurückzuerstatten. Die dagegen erhobene Einsprache wurde mit Einspracheentscheid vom 25. Juni 2018 insofern teilweise gutgeheissen, als auf die Rückforderung der Integritätsentschädigung verzichtet wurde. Im Übrigen wurde die Einsprache abgewiesen.