Citation: 5A_866/2020 E. 2

Der Beschwerdeführer wehrt sich gegen den Entscheid, mit dem die Vorinstanz im Berufungsverfahren betreffend die Regelung des Getrenntlebens (Art. 175 f. ZGB) sein Begehren um Aufschub der Vollstreckbarkeit der Ziffern 8 und 9 des erstinstanzlichen Eheschutzentscheids abweist. Das ist ein Zwischenentscheid (Urteil 5A_772/2012 vom 14. November 2012 E.1). Bei Zwischenentscheiden folgt der Rechtsweg jenem der Hauptsache (BGE 137 III 380 E. 1.1 S. 382; 133 III 645 E. 2.2 S. 647). Mit seinen Berufungsanträgen bestreitet der Beschwerdeführer - was die aufschiebende Wirkung anbelangt - seine Verpflichtung, der Beschwerdegegnerin Unterhaltsbeiträge sowie einen Prozesskostenvorschuss bezahlen zu müssen. Insofern erreicht der Streitwert die gesetzliche Mindestgrenze von Fr. 30'000.-- (Art. 74 Abs. 1 Bst. b i.V.m. Art. 51 Abs. 4 BGG). Allein der Umstand, dass das Kantonsgericht nicht als Rechtsmittelinstanz im Sinne von Art. 75 Abs. 2 BGG entscheiden hat, steht der Zulässigkeit der Beschwerde nicht entgegen (BGE 137 III 424 E. 2.2 S. 426 f.). Von daher stünde die rechtzeitig (Art. 100 Abs. 1 BGG) eingereichte Beschwerde an sich offen.