Citation: 1C_572/2020 E. 6.1

6.1. Der Beschwerdeführer bringt sodann vor, bei einer Gesamtwürdigung sei die Identität nach Art. 24c Abs. 2 RPG und Art. 42 Abs. 1 und 3 RPV nicht gegeben. Wie bescheiden und baufällig das Gadenhaus vor 1985 gewesen sei, ergebe sich aus den vorinstanzlichen Erwägungen mit den darin genannten Aktenverweisen, den Baubewilligungsakten von 1985/86 sowie verschiedenen Ausführungen der Beschwerdegegner. Diese hätten in ihrer Stellungnahme vom 10. Januar 2018 ausgeführt, wenn ihr Vorbesitzer das Haus nicht vor dem Ruin gerettet hätte, würde es mit eingestürztem Dachstock heute einen Schandfleck im BLN-Gebiet darstellen. Die Vorinstanz habe sogar die Frage einer im Verlauf der Zeit nur temporären Nutzung des Gadenhauses aufgeworfen und Indizien für eine Vernachlässigung des Gebäudes genannt. Der Kontrast zur Baute von 2017, die als "wahrgewordener Traum" für Fr. 1'380'000.-- angepriesen worden sei, könne kaum grösser sein. Unter dem Blickwinkel von Art. 24c Abs. 2 RPG und der Identität der Baute gemäss Art. 42 Abs. 1 und 3 RPV sei damit offensichtlich, dass die vom ARE/SZ erteilte Bewilligung gegen Bundesrecht verstosse. Werde die Identität bei einer Gesamtwürdigung verneint, dürften keine Veränderungen zugelassen werden, die nicht in den Jahren 1986, 1989 und 2001 rechtskräftig bewilligt worden seien.