Citation: 5A_385/2008 09.10.2008 E. B

B.a Am 1. September 2006 leitete Z.________ gegen X.________ Klage wegen Persönlichkeitsverletzung ein. Er stellte den Antrag, es sei festzustellen, dass X.________ seine Persönlichkeitsrechte widerrechtlich verletzte, indem er die drei Flugblätter verfasste und in mehreren Gemeinden bzw. im Bezirk A.________ zur Verteilung brachte. Weiter beantragte er, X.________, unter Androhung der Ungehorsamsstrafe gemäss Art. 292 StGB, gerichtlich zu verbieten, die Behauptung, er habe seine Amtspflicht wiederum missachtet, schriftlich oder mündlich zu verbreiten und das Flugblatt "Der Untersuchungsrichter hat wiederum seine Amtspflicht missachtet!" zu verteilen. Auch die betreffenden Poststellen seien anzuweisen, von der Verteilung der aufgegebenen Flugblätter abzusehen. Zudem verlangte er die Publikation des Urteils. Das Bezirksgericht A.________ hiess die Klage mit Urteil vom 2. März 2007 gut. B.b Gegen das Urteil des Bezirksgerichts erhob X.________ Berufung und verlangte die Abweisung der Klage. Mit Urteil vom 27. September 2007 hat das Obergericht des Kantons Thurgau die Berufung teilweise geschützt und in teilweiser Gutheissung der Klage festgestellt, dass das zweite und dritte Flugblatt von Mitte Dezember 2005 bzw. Mitte Mai 2006 persönlichkeitsverletzend ist. X.________ wurde unter Androhung der Straffolge von Art. 292 StGB gerichtlich verboten, die Behauptung, Z.________ habe wiederum seine Amtspflicht verletzt, schriftlich und mündlich zu verbreiten sowie das dritte Flugblatt von Mitte Mai 2006 zu verteilen. Die betreffenden Poststellen wurden angewiesen, von der Verteilung der aufgegebenden Flugblätter abzusehen und Z.________ berechtigt erklärt, das Dispositiv des Urteils auf Kosten von X.________ zu publizieren. Das erste Flugblatt von Anfang Dezember 2005 hat das Obergericht hingegen nicht als persönlichkeitsverletzend qualifiziert.