Citation: 1P.558/2006 03.11.2006 E. 1

Das Bundesgericht prüft von Amtes wegen und mit freier Kognition, ob auf eine Beschwerde einzutreten ist (BGE 131 II 58 E. 1 S. 60; 130 I 312 E. 1 S. 317; 130 II 65 E. 1 S. 67, je mit Hinweisen). 1.1 Der angefochtene Rekursentscheid ist ein kantonal letztinstanzlicher Entscheid, gegen den die staatsrechtliche Beschwerde zur Geltendmachung von Verletzungen verfassungsmässiger Rechte grundsätzlich zulässig ist (Art. 84 Abs. 1 lit. a und Abs. 2, 86 Abs. 1 OG). Der Beschwerdeführer ist durch die Ablehnung seiner Entschädigungsforderung in seinen rechtlich geschützten Interessen betroffen und deshalb zur staatsrechtlichen Beschwerde legitimiert (Art. 88 OG). 1.2 Die Begründung der vorliegenden Beschwerde richtet sich sowohl gegen den Rekursentscheid der Staatsanwaltschaft als auch gegen die Einstellungsverfügung des Verhöramts. Gemeint ist wohl die dem angefochtenen Rekursentscheid zugrunde liegende Einstellungsverfügung des Verhöramts vom 27. März 2006, wobei allerdings weder diese noch die Einstellungsverfügung vom 28. Juni 2005 eine Begründung des jeweiligen Kostenentscheids enthält. Mit staatsrechtlicher Beschwerde kann - von hier nicht zutreffenden Ausnahmen abgesehen - nur ein letztinstanzlicher kantonaler Entscheid angefochten werden (Art. 86 und 87 OG). Der Entscheid einer unteren Instanz kann nur mitangefochten werden, soweit die letzte kantonale Rechtsmittelinstanz nicht alle Fragen, die Gegenstand der staatsrechtlichen Beschwerde bilden, mit gleicher Überprüfungsbefugnis wie das Bundesgericht beurteilen konnte (BGE 117 la 393 E. 1b S. 394 f.; 115 la 414 E. 1 S. 414 f.; 114 la 307 E. 3a S. 311). Da vorliegend die Kognition der Staatsanwaltschaft nicht eingeschränkt war (vgl. Art. 205 des Gesetzes des Kantons Appenzell Ausserrhoden über den Strafprozess vom 30. April 1978; StPO/AR), ist auf die Beschwerde, soweit sie sich auch gegen die Einstellungsverfügung des Verhöramts vom 27. März 2006 richtet, nicht einzutreten. Ebenso wenig ist auf die Rügen, die sich auf Äusserungen des Verhörrichters in seiner Vernehmlassung vom 3. Mai 2006 zum Rekurs des Beschwerdeführers an die Staatsanwaltschaft beziehen, einzugehen. 1.3 Im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde gilt nach Art. 90 Abs. 1 lit. b OG das Rügeprinzip. Eine staatsrechtliche Beschwerde muss die wesentlichen Tatsachen und eine kurz gefasste Darlegung darüber enthalten, welche verfassungsmässigen Rechte bzw. welche Rechtssätze und inwiefern sie durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sind. Im staatsrechtlichen Beschwerdeverfahren prüft das Bundesgericht nur klar und detailliert erhobene Rügen. Auf unbegründete Rügen und rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt es nicht ein (BGE 130 I 258 E. 1.3 S. 262; 129 I 185 E. 1.6 S. 189, je mit Hinweisen). Soweit der Beschwerdeführer diesen Begründungsanforderungen nicht nachkommt, ist auf die Beschwerde ebenfalls nicht einzutreten.