Citation: 6B_513/2021 E. 1.1

1.1. Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz verneine zu Unrecht einen Härtefall nach Art. 66a Abs. 2 StGB. Er sei in der Schweiz geboren und aufgewachsen, weshalb die Landesverweisung einen Eingriff in seinen Anspruch auf Achtung des Privat- und Familienlebens nach Art. 13 BV und Art. 8 EMRK bedeute. Im Fall von in der Schweiz geborenen Ausländern sei grundsätzlich von einem bedeutenden Interesse am Verbleib in der Schweiz auszugehen. Er sei im Umfang seiner Möglichkeiten in den Arbeitsmarkt integriert. Er arbeite zu 50% als Reinigungsmitarbeiter. Seine teilweise Arbeitsunfähigkeit stehe nicht in Widerspruch zu seinen Bemühungen, eine Vollzeitstelle gesucht zu haben, und seine Glaubhaftigkeit werde dadurch nicht in Frage gestellt. Die Dauer seiner Arbeitsunfähigkeit sei unklar gewesen, weshalb es sinnvoll gewesen sei, sich nach einer Vollzeitstelle umzusehen. Dass die Vorinstanz seine berufliche Neuorientierung negativ werte, sei nicht nachvollziehbar. Er habe seine angestammte Tätigkeit als Metallbauer infolge gesundheitlicher Probleme nicht fortführen können. Er verfüge über enge Beziehungen zu seiner in der Schweiz lebenden Mutter, seiner Schwester und seiner Lebenspartnerin. Die Interessenabwägung der Vorinstanz genüge den Anforderungen an die Begründungspflicht nicht und müsste zu seinen Gunsten ausfallen. Er sei in relativ jungem Alter mit 21 Jahren straffällig geworden. Delinquentes Verhalten bei jungen Menschen wie in seinem Fall sei als "episodenhaftes, ubiquitäres Phänomen" zu bezeichnen. Er sei Ersttäter, weshalb der Denkzettel der Verurteilung ausreiche, um ihn von weiteren Delikten abzuhalten. Die Vorinstanz habe ihm mit der Gewährung des bedingten Strafvollzugs keine Schlechtprognose gestellt. Seit der Tat vor drei Jahren habe er sich wohlverhalten. Er sei geständig gewesen, habe aus dem Verfahren seine Lehren gezogen und aus eigener Kraft ein stabiles privates Umfeld geschaffen. Trotz gesundheitlicher Schwierigkeiten sei er erwerbstätig und finanziere seinen eigenen Lebensunterhalt. Er sei aus der mit dem Drogenkonsum in Zusammenhang stehenden Wohngemeinschaft ausgezogen und mit seiner Partnerin zusammengezogen. Diese biografische Kehrtwende sei zu seinen Gunsten zu berücksichtigen.