Citation: 8C_115/2024 E. 2

Mit Vorbescheid vom 13. Februar 2023 kündigte die IV-Stelle des Kantons Zug an, dass der Beschwerdeführer gestützt auf die mit interdisziplinärem Gutachten festgestellte Arbeitsunfähigkeit von 42 % und einem Invaliditätsgrad von 58 % ab 1. August 2020 Anspruch auf eine halbe Invalidenrente habe. Im Weiteren lehnte sie dessen Gesuch um unentgeltliche Rechtsverbeiständung im Verwaltungsverfahren am 23. Juni 2023 verfügungsweise ab. Die gegen die Verfügung vom 23. Juni 2023 erhobene Beschwerde hat das Verwaltungsgericht des Kantons Zug mit Urteil vom 29. Januar 2024 abgewiesen. Es hat seinen Entscheid damit begründet, dass es sich nicht um einen besonders komplexen Fall handeln würde. Hinzu komme, dass sich der Beschwerdeführer mit Blick auf den bisherigen Verlauf des Verwaltungsverfahrens durchaus zurecht finde. Ausserdem könne sich dieser mit dem Beizug von Fach- und Vertrauensleuten sozialer Institutionen oder unentgeltlicher Rechtsberatungsstellen behelfen. Die Vorinstanz hat sich weiter mit dem Übereinkommen vom 13. Dezember 2006 über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (BRK; SR 0.109) auseinandergesetzt und erwogen, daraus könne der Beschwerdeführer für das vorliegende Verfahren nichts zu seinen Gunsten ableiten. Letztlich ist sie zum Schluss gelangt, dass die sachliche Gebotenheit einer anwaltlichen Vertretung im Verwaltungsverfahren zu verneinen sei.