Citation: 2C_199/2023 E. 3.3

3.3. Die Vorinstanz hat zunächst erwogen, dass die Sicherheitsdirektion zu Unrecht auf den bei ihr erhobenen Rekurs nicht eingetreten sei, zumal der Beschwerdeführer in nachvollziehbarer Weise dargetan habe, dass er die Verfügung, mit welcher ihm eine Nachfrist zur Mangelbehebung (fehlende eigenhändige Unterschrift) angesetzt und die ihm direkt per A-Post ins Ausland zugestellt worden sei, nie erhalten habe. In der Folge hat das Verwaltungsgericht auf eine Rückweisung an die Sicherheitsdirektion verzichtet und selbst einen materiellen Entscheid gefällt. Dabei hat es die Voraussetzungen erläutert, unter welchen die Niederlassungsbewilligung auf Gesuch hin aufrechterhalten werden kann (Art. 61 Abs. 2 Satz 2 AIG). Es hat insbesondere festgehalten, dass solchen Gesuchen nur entsprochen werden könne, wenn die gesuchstellende Person tatsächlich die Absicht habe, innerhalb der Frist von vier Jahren wieder in die Schweiz zurückzukehren (vgl. dazu auch Urteil 2C_424/2020 vom 18. August 2020 E. 5.4.2). Mit Bezug auf den Beschwerdeführer hat die Vorinstanz sodann erwogen, dass er keine Beweise dafür vorgelegt habe, dass sein Aufenthalt in Deutschland nur vorübergehender Natur sein werde und er die Absicht habe, in die Schweiz zurückzukehren, wozu er aber gestützt auf seine Mitwirkungspflicht (Art. 90 AIG) verpflichtet gewesen wäre. Insbesondere bleibe seine behauptete Absicht, in der Heimat eine Aus- und Weiterbildung zu absolvieren, völlig unbelegt.