Citation: 2C_749/2022 E. 4.2

4.2. Die sachverhaltlichen Einwände des Beschwerdeführers betreffen die Immunisierungstherapie, die der Beschwerdeführer in der Schweiz zur Behandlung seiner Bienenallergie begonnen hat. Er bringt zusammengefasst vor, die Vorinstanz hätte weitere Abklärungen treffen müssen zur möglichen Fortsetzung der Therapie in der Türkei. Zudem nehme die Vorinstanz willkürlich an, die begonnene Therapie vermittle dem Beschwerdeführer eine «Grundimmunität», wohingegen die Schutzwirkung (gemäss den eingereichten Arztberichten) bei ausbleibender Fortsetzung der Therapie bereits nach wenigen Monaten wieder abnehme. Obschon die Ausführungen der Vorinstanz zur Situation in der Türkei nicht ganz eindeutig sind, scheint auch sie im Ergebnis anzuerkennen, dass - wie der Beschwerdeführer vorbringt - seine in der Schweiz begonnene Immunisierungstherapie mangels Serumsverfügbarkeit in der Türkei nicht fortgesetzt werden kann (angefochtener Entscheid E. 3.6 S. 12). Insofern ist nicht ersichtlich, inwiefern diesbezüglich zusätzliche Abklärungen zu treffen gewesen wären. Wie es sich mit den Feststellungen der Vorinstanz zur Schutzwirkung der begonnenen Therapie verhält, kann sodann offen bleiben, da sich diese hier nicht als entscheiderheblich erweisen (vgl. nachstehende E. 5.3.2).