Citation: 4C.273/2003 07.01.2004 E. 2

2.1 Gemäss Art. 55 Abs. 1 lit. c OG muss in der Berufungsschrift dargelegt werden, welche Bundesrechtssätze und inwiefern sie durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sind. Zwar ist eine ausdrückliche Nennung bestimmter Gesetzesartikel nicht erforderlich, falls aus den Vorbringen hervorgeht, gegen welche Regeln des Bundesrechts die Vorinstanz verstossen haben soll. Unerlässlich ist aber, dass auf die Begründung des angefochtenen Urteils eingegangen und im Einzelnen dargetan wird, worin eine Verletzung von Bundesrecht liegen soll (BGE 121 III 397 E. 2a S. 400; 116 II 745 E. 3 S. 748 f.). Beruht der angefochtene Entscheid auf mehreren selbständigen alternativen Begründungen, so ist für jede einzelne darzutun, weshalb sie bundesrechtswidrig sein soll; denn soweit nicht als bundesrechtswidrig beanstandete Begründungen das angefochtene Urteil selbständig stützen, fehlt das Rechtsschutzinteresse an der Beurteilung der gehörig begründeten Rügen (BGE 122 III 43 E. 3 S. 45, 121 III 46 E. 2 S. 47). Soweit der Beklagte diese Schranken missachtet und sich in allgemeiner Kritik am angefochtenen Urteil ergeht, ist auf die Berufung nicht einzutreten. 2.2 Die kantonalen Gerichte hielten dafür, der Beklagte sei nach Art. 645 Abs. 1 OR persönlich und solidarisch haftbar. Er habe das im Namen der Gesellschaft abgeschlossene Geschäft als "intellektueller Urheber" veranlasst, indem er zusammen mit C.________ nach aussen - mithin auch gegenüber dem Kläger - kundgetan habe, dass sie für die beabsichtigte Übernahme des Hotels X.________ noch finanzielle Mittel benötigten. Diesem erklärten Zweck habe die Aufnahme des Darlehens gedient, die demnach im Interesse der Gesellschaft und des Beklagten erfolgt sei, was ihn als "intellektuellen Miturheber" im Sinne von Art. 645 Abs. 1 OR ausweise. Darüber hinaus ist nach Auffassung des Kantonsgerichts die Haftung des Beklagten auch nach den Bestimmungen über die einfache Gesellschaft (Art. 530 ff. OR) gegeben. Nach dem erstinstanzlichen Urteil, auf welches das Kantonsgericht diesbezüglich verweist, schlossen sich der Beklagte und C.________ in einer einfachen Gesellschaft zusammen, um das Hotel X.________ zu erwerben. Zur Erreichung dieses Gesellschaftszwecks hätten sich beide Beteiligten bemüht, Geldgeber zu finden. Ungeachtet der späteren Gründung der Hotel X.________ AG sei die Gewährung des Darlehens durch den Kläger im gemeinsamen Interesse der beiden Gesellschafter erfolgt. C.________ habe den Darlehensvertrag als Vertreter der einfachen Gesellschaft, mithin auch für den Beklagten verbindlich unterzeichnet. Der Beklagte sei daher gegenüber dem Kläger auch nach Art. 544 Abs. 3 OR in Verbindung mit Art. 144 OR zur Rückzahlung des Darlehens verpflichtet.