Citation: 2P.100/2006 29.08.2006 E. 2

2.1 Der angefochtene Entscheid ist kantonal letztinstanzlich und stützt sich auf kantonales Recht. Dagegen kann lediglich staatsrechtliche Beschwerde an das Bundesgericht geführt werden (vgl. Art. 84 ff. OG). 2.2 Streitgegenstand vor dem Verwaltungsgericht war einzig die Frage, ob das Stipendium 2003/2004 für zehn oder zwölf Monate zuzusprechen war. Soweit der Beschwerdeführer behauptet, trotz einer inzwischen erfolgten Gesetzesänderung weiterhin Anspruch auf Stipendien zu haben, geht er über den Streitgegenstand hinaus, weshalb darauf nicht einzutreten ist. 2.3 Die staatsrechtliche Beschwerde ist lediglich kassatorischer Natur (statt vieler: BGE 129 I 129 E. 1.2.1 S. 131 f., mit Hinweisen). Soweit der Beschwerdeführer mehr verlangt als die Aufhebung des angefochtenen Entscheides, kann darauf daher nicht eingetreten werden. 2.4 Nach Art. 90 Abs. 1 lit. b OG muss eine staatsrechtliche Beschwerde die wesentlichen Tatsachen und eine kurz gefasste Darlegung darüber enthalten, welche verfassungsmässigen Rechte bzw. welche Rechtssätze und inwiefern sie durch den angefochtenen Erlass oder Entscheid verletzt worden sind. Auf ungenügend begründete Rügen und bloss allgemein gehaltene, rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt das Bundesgericht nicht ein (grundlegend: BGE 110 Ia 1 E. 2a; 125 I 492 E. 1b S. 495, mit Hinweisen). Wird eine Verletzung des Willkürverbotes geltend gemacht, muss in der Beschwerde im Einzelnen dargelegt werden, inwiefern der angefochtene Entscheid an einem qualifizierten und offensichtlichen Mangel leidet (BGE 130 I 258 E. 1.3; 125 I 492 E. 1b). Die Beschwerdeschrift erfüllt diese Anforderungen in weiten Teilen nicht. Einzig soweit darin eine willkürliche Anwendung von § 10 des basel-städtischen Gesetzes vom 12. Oktober 1967 betreffend Ausbildungsbeiträge (AusbBG) in Verbindung mit § 13 der entsprechenden Vollziehungsverordnung vom 9. Januar 1968 (AusbBV) gerügt wird, kann angesichts des Umstandes, dass die Beschwerdeschrift nicht von einem rechtskundigen Vertreter abgefasst wurde, von einer gerade noch rechtsgenüglichen Begründung ausgegangen werden. Im Übrigen ist auf die Beschwerde nicht einzutreten. 2.5 Nicht zulässig ist insbesondere die Rüge, das Verwaltungsgericht hätte das bei ihm vorgetragene Argument im Zusammenhang mit der Anrechnung des in Frankreich ausgerichteten so genannten "CROUS-Stipendiums" behandeln müssen, da in der Beschwerdeschrift nicht ausgeführt wird, inwiefern diesbezüglich Verfassungsrecht verletzt worden sein sollte. Nur der Ergänzung halber sei insoweit auf die Vernehmlassung des Appellationsgerichts an das Bundesgericht vom 20. April 2006 verwiesen, worin dieses ausführt, dass der fragliche Gesichtspunkt vor dem Appellationsgericht gar nicht mehr Streitgegenstand bildete, weil die entsprechende Rüge im verwaltungsinternen Rekursverfahren verspätet erhoben worden war und in der Folge nicht mehr berücksichtigt werden konnte.