Citation: 1P.387/2002 01.11.2002 E. 5

Nach Art. 90 Abs. 1 lit. b OG muss eine staatsrechtliche Beschwerde die wesentlichen Tatsachen und eine kurz gefasste Darlegung darüber enthalten, welche verfassungsmässigen Rechte bzw. welche Rechtssätze und inwiefern sie durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sind. Im staatsrechtlichen Beschwerdeverfahren prüft das Bundesgericht nur klar und detailliert erhobene Rügen (BGE 127 I 38 E. 3c mit Hinweisen). Wird Willkür geltend gemacht, ist im Einzelnen zu zeigen, inwiefern der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, mit der tatsächlichen Situation in krassem und offensichtlichem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft (vgl. BGE 125 I 492 E. 1b). Diesen Anforderungen vermögen die Eingaben vom 19. und 30. Juli 2002 nicht zu genügen. Der Beschwerdeführer, der die Beweiswürdigung bzw. die Abweisung seiner Beweisanträge aufgrund einer antizipierten Beweiswürdigung beanstandet, setzt sich mit den entsprechenden Ausführungen des Einzelrichters des Bezirksgerichts Wil im angefochtenen Entscheid nicht auseinander und legt nicht dar, inwiefern diese willkürlich sein sollen. Auf die Beschwerde kann deshalb mangels einer genügenden Begründung nicht eingetreten werden.