Citation: 2A.46/2002 23.05.2002 E. A

Der türkische Staatsangehörige A.________ (geb. ... 1952) reiste am 25. September 1987 als Asylbewerber in die Schweiz ein. Während des hängigen Asylverfahrens wurde die Ehe mit seiner in der Türkei lebenden Ehefrau B.________ (geb. ... 1951), mit der er drei Kinder hat, geschieden. Am 31. Juni 1989 heiratete A.________ die um 28 Jahre ältere Schweizerin C.________. Daraufhin erhielt er die Aufenthaltsbewilligung. Am 27. April 1994 wurde die Ehe auf Begehren von C.________ geschieden. Wenige Tage später heiratete A.________ seine ehemalige Ehefrau B.________ zum zweiten Mal. Familiennachzugsgesuche für die Ehefrau und die Kinder wies die Fremdenpolizei des Kantons Thurgau in den Jahren 1995 und 1999 ab, u.a. weil sie die finanzielle Situation des Gesuchstellers als ungenügend erachtete. Am 1. Oktober 2000 reiste B.________ zusammen mit dem jüngsten Sohn D.________ (geb. ... 1983) in die Schweiz ein, zog zu ihrem Mann und stellte ein Asylgesuch. Dieses wies das Bundesamt für Flüchtlinge am 9. März 2001 ab. Inzwischen hatte A.________ die Niederlassungsbewilligung erhalten (im Dezember 2000) und am 5. Januar 2001 ein neues Familiennachzugsgesuch für seine Ehefrau und seinen Sohn D.________ gestellt. Mit Verfügung vom 17. Januar 2001 wies das Ausländeramt des Kantons Thurgau dieses Gesuch ab.