Citation: 6S.327/2000 22.01.2001 E. 5

5.- a) Der Beschwerdeführer bestreitet, zum Nachteil der Ferienclub AG den Tatbestand der ungetreuen Geschäftsführung erfüllt zu haben. Seine Ausführungen (Beschwerdeschrift S. 35 ff. lit. C) erschöpfen sich jedoch in einer Kritik an der vorinstanzlichen Beweiswürdigung (vgl. Urteil zur staatsrechtlichen Beschwerde, E. 10b und 13d), weshalb auf die Beschwerde insoweit nicht eingetreten werden kann. b) Den Tatbestand des leichtsinnigen Konkurses bezüglich die Ferienclub AG stellt der Beschwerdeführer ebenfalls mit dem Argument in Abrede, der Hotel AG seien 61 % der Einnahmen der Ferienrechtsnehmer zugestanden. Nachdem die Vorinstanz willkürfrei von 31 % ausgehen durfte (vgl. Urteil zur staatsrechtlichen Beschwerde, E. 13d), gehen die Ausführungen des Beschwerdeführers (Beschwerdeschrift S. 38 ff. lit. E) an der Sache vorbei. Der Beschwerdeführer wirft der Vorinstanz vor, wenn sie die Unterlassung der Buchführung als grobe Nachlässigkeit im Sinne eines Tatbestandselements des Art. 165 aStGB ansehe, würde das dazu führen, dass bei jedem Konkurs automatisch, wenn die Buchführung nicht gänzlich ordnungsgemäss sei, auch eine Bestrafung wegen leichtsinnigen Konkurses erfolgen müsste. Dieser Schluss ist nicht zwingend. Ein Konkurs kann vielerlei Gründe haben. Im Fall des Beschwerdeführers war aber die fehlende Buchhaltung für die Ferienclub AG ein wesentliches Element, das den Konkurs der Gesellschaft mitverursachte. Deshalb durfte die Vorinstanz dieses Element als tatbestandsmässig für den leichtsinnigen Konkurs betrachten. Damit erweisen sich die Rügen als unbegründet, soweit darauf eingetreten werden kann.