Citation: 7B.182/2004 19.10.2004 E. 2

2.1 Der Beschwerdeführer hatte schon im kantonalen Verfahren beanstandet, dass nach dem erwähnten Freihandverkauf der Miteigentümerin Z.________ Fr. 200'000.-- zukommen sollen, was eine exorbitante Entschädigung darstelle. Diese Rüge war insofern nicht verspätet, als die Frist für die Beschwerde nicht mit der Zustellung des Rundschreibens, sondern erst mit der Kenntnisnahme der Einzelheiten des mit der R.________ AG am 17. Mai 2004 abgeschlossenen Vertrags zu laufen begonnen hatte (dazu Franco Lorandi, Der Freihandverkauf im schweizerischen Schuldbetreibungs- und Konkursrecht, Diss. St. Gallen 1993, S. 73). Entgegen den Vorbringen des Beschwerdeführers hat das Obergericht sie denn auch nicht übergangen. Die Vorinstanz hat im Rahmen einer Würdigung der in Betracht zu ziehenden Umstände festgehalten, die Summe der vom Konkursamt für die fünf Grundstücke ausgehandelten Kaufpreise liege auch unter Berücksichtigung des der Miteigentümerin (für die Grundstücke Nrn. 2 und 3) zufallenden Betrags nur rund 1,6 % unter dem im Jahre 2000 ermittelten Schätzungswert. Dass das Konkursamt von dem ihm bei der Festlegung der Kaufpreise zustehenden Ermessen (dazu Lorandi, a.a.O., S. 200) einen rechtswidrigen Gebrauch gemacht hätte (Art. 19 Abs. 1 SchKG), vermag der Beschwerdeführer nicht darzutun. Es ist zu bemerken, dass es dem Konkursamt bei der vorgesehenen Entschädigung der Miteigentümerin darum gegangen war, den Verkauf der betreffenden Grundstücke als ganzes zu ermöglichen, d.h. die Verwertung zu vereinfachen und damit zu beschleunigen (vgl. Art. 130e in Verbindung mit Art. 73e VZG; zur Problematik der Verwertung von Miteigentumsanteilen an verpfändeten Grundstücken ferner auch Rolf Raschein, Die Zwangsverwertung von Grundstücken unter besonderer Berücksichtigung der VZG-Revision vom 4. Dezember 1975, in: BlSchK 43/1979, S. 69 ff.). 2.2 Im Kaufvertrag vom 17. Mai 2004 ist ferner vereinbart worden, dass der Käuferin im Falle eines von einem Gläubiger eingereichten höheren Angebots die Möglichkeit eingeräumt werde, innert einer weiteren Frist von fünf Tagen nochmals ein höheres Angebot zu unterbreiten. Inwiefern diese Vertragsbestimmung gegen Bundesrecht verstossen oder dem Rundschreiben vom 17. Mai 2004 widersprechen soll, legt der Beschwerdeführer nicht dar und ist auch nicht ersichtlich. Nach der erwähnten Vertragsklausel steht das Recht, nochmals ein höheres Angebot einzureichen, übrigens auch einem den vereinbarten Kaufpreis überbietenden Gläubiger oder Dritten zu.