Citation: 8C_501/2021 E. A

A.a. Der 1963 geborene A.________ ersuchte im Juni 2003 nach erfolgloser Erstanmeldung erneut um Leistungen der Invalidenversicherung. Die IV-Stelle Bern veranlasste verschiedene Abklärungen - insbesondere ein polydisziplinäres Gutachten des Zentrums für Medizinische Begutachtungen (ZMB), Basel, vom 14. Dezember 2006 - und sprach A.________ mit Verfügung vom 18. September 2007 ab 1. Oktober 2003 aufgrund von psychischen Beschwerden und Rückenproblemen eine ganze Invalidenrente zu (Invaliditätsgrad: 84 %). Die Rentenzusprache wurde im Dezember 2012 revisionsweise bestätigt. A.b. Anfang Februar 2015 leitete die IV-Stelle wiederum ein Revisionsverfahren ein. Dabei veranlasste sie beim Regionalen Ärztlichen Dienst (nachfolgend: RAD) orthopädisch-psychiatrische Abklärungen (Untersuchungsberichte vom 5. und 27. Juli 2017). Nachdem ein anonymer telefonischer Hinweis eingegangen war, wonach A.________ eine Invalidenrente beziehe, ohne entsprechend eingeschränkt zu sein, gab sie eine Beweissicherung vor Ort (nachfolgend: BvO) in Auftrag. Deren Ergebnisse legte die IV-Stelle dem RAD zur Beurteilung vor (Stellungnahmen vom 17. Oktober und 1. November 2017) und gab A.________ Gelegenheit, sich dazu zu äussern. Mit Verfügung vom 19. Oktober 2018 hob sie die bisherige Invalidenrente per 30. Juni 2017 auf, da in Anbetracht der Observation und der ergänzenden ärztlichen Beurteilungen erstellt sei, dass spätestens ab Juli 2017 keine psychischen Einschränkungen mehr vorlägen (Invaliditätsgrad: 10 %). Dementsprechend wurden die vom 1. Juli 2017 bis 28. Februar 2018 bezogenen Rentenleistungen (total: Fr. 16'820.-) zurückgefordert (Verfügung vom 24. Oktober 2018).