Citation: 2C_24/2019 E. 1.1

1.1. A.________ (geboren 1978) ist Staatsangehöriger von Nigeria. Er reiste am 4. April 2003 illegal in die Schweiz ein und ersuchte erfolglos um Asyl. Am 7. März 2005 heiratete er eine Schweizerin und erhielt eine Aufenthaltsbewilligung. Aus der Ehe ging eine Tochter hervor (geboren 2008). Mit Urteil vom 7. Juli 2014 wurde dem Ehepaar das Getrenntleben bewilligt und die Tochter unter die Obhut der Mutter gestellt. Die Ehe wurde hernach geschieden. Am 3. August 2018 heiratete A.________ eine deutsche Staatsangehörige, mit der er ebenfalls eine Tochter hat (geboren 2015). Während seines Aufenthalts wurde A.________ wiederholt straffällig und deshalb am 8. November 2005 ausländerrechtlich verwarnt. Zuletzt wurde er am 4. Mai 2015 wegen mehrfacher Schändung - begangen am 24. August 2013 - zu einer Freiheitsstrafe von 46 Monaten verurteilt. Am 21. Februar 2017 widerrief das Migrationsamt des Kantons Zürich seine Aufenthaltsbewilligung und wies ihn aus der Schweiz weg. Die dagegen erhobenen Rechtsmittel wiesen die Rekursabteilung der Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich am 31. Mai 2018 und das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich am 14. November 2018 ab.