Citation: 8C_99/2009 03.07.2009 E. 3

3.1 Als Berufskrankheiten gelten gemäss Art. 9 Abs. 1 UVG Krankheiten (Art. 3 ATSG), die bei der beruflichen Tätigkeit ausschliesslich oder vorwiegend durch schädigende Stoffe oder bestimmte Arbeiten verursacht worden sind. Der Bundesrat erstellt die Liste dieser Stoffe und Arbeiten sowie der arbeitsbedingten Erkrankungen. Nach Art. 9 Abs. 2 UVG gelten auch andere Krankheiten, von denen nachgewiesen wird, dass sie ausschliesslich oder stark überwiegend durch berufliche Tätigkeit verursacht worden sind, als Berufskrankheiten. 3.2 Wie die Vorinstanz zutreffend erwogen hat, entspricht die bei der Beschwerdeführerin diagnostizierte Tendovaginitis stenosans De Quervain nicht der im Anhang zur UVV aufgeführten "sogenannten Sehnenscheidenentzündung (Peritendinitis crepitans)". Es besteht kein Anlass, auf diese vom kantonalen Gericht zitierte Rechtsprechung (vgl. Urteil U 176/96 vom 2. Juli 1997 E. 2) zurückzukommen. Somit kann das Leiden der Beschwerdeführerin nur im Rahmen von Art. 9 Abs. 2 UVG und somit nur dann als Berufskrankheit anerkannt werden, wenn es zu mindestens 75 % durch die berufliche Tätigkeit verursacht worden ist (BGE 126 V 183 E. 4b S. 189, 114 V 109 E. 3 S. 110 f.).