Citation: 9C_149/2022 E. 6.2

6.2. Der Beschwerdeführer beruft sich auf Art. 10 Abs. 3 lit. e ELG. Die Vorinstanz lehnte mangels einer rechtlichen Pflicht zur Unterhaltsleistung ab, die vom Beschwerdeführer geleistete finanzielle Unterstützung an seine Familie als Ausgaben anzuerkennen. Dies verletzt angesichts der nicht gerügten vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellung zur fehlenden rechtlichen Unterhaltspflicht kein Bundesrecht, setzt doch die Berücksichtigung einer Ausgabe als familienrechtliche Unterhaltszahlung im Sinne von Art. 10 Abs. 3 lit. e ELG voraus, dass sie richterlich, behördlich oder vertraglich festgesetzt und betraglich konkretisiert worden ist (BGE 147 V 441 E. 3.3.1). Entsprechend kann der vorinstanzlichen Erwägung 6.3.4 zur Nichtanwendung der Regel von Rz. 3272.01 WEL gefolgt werden.