Citation: U 127/06 18.04.2007 E. 4

Der Versicherte leidet an einem linksseitigen Tinnitus, der natürlich kausal auf den Unfall vom 28. Januar 1998 zurückführen ist (BGE 129 V 181 Erw. 3.1 mit Hinweisen). Vorinstanz und Unfallversicherung haben zu Recht auch die Adäquanz der tinnitusbedingten gesundheitlichen Beschwerden (Schlafstörungen) bejaht. Nach Einschätzung des Kreisarztes Dr. med. G.________, FMH für Ohren-, Nasen- und Halskrankheiten, Hals- und Gesichtschirurgie, Allergologie, klinische Immunologie und Arbeitsmedizin, ist der Tinnitus des Beschwerdeführers als sehr schwer einzustufen (Beurteilung vom 12. August 2002), weshalb die Dekompensation (psychische Fehlverarbeitung) gleichsam zu dessen Charakteristik gehört und der adäquate Kausalzusammenhang somit ohne Weiteres gegeben ist (RKUV 2004 Nr. U 505 S. 250 Erw. 2.2 und 2.3). Streitig und zu prüfen ist, ob und allenfalls inwieweit die Schlafstörungen die Arbeitsfähigkeit einschränken.