Citation: 8C_469/2024 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz stellte weiter fest, dass zwar über den Ablauf und Inhalt der Lohnverhandlungen nicht ausführlich Beweis erhoben worden sei. Sie erkannte indessen keinerlei Zweifel daran, dass der Beschwerdeführer anlässlich des Vorstellungsgesprächs den Betrag von Fr. 95'000.- eingebracht habe, was aber von der B.________ AG nicht akzeptiert worden sei. Selbst wenn die potentielle Arbeitgeberin den vom Beschwerdeführer gewünschten Lohn beim Vorstellungsgespräch nicht ausdrücklich verworfen haben sollte, sei es dem Verhalten des Beschwerdeführers nach dem Vorstellungsgespräch zuzuschreiben, dass es nicht zum Vertragsabschluss gekommen sei. Die B.________ AG habe eine Anstellung in Betracht gezogen. Indem der Beschwerdeführer auf die ihm nach dem Vorstellungsgespräch eingeräumte Bedenkfrist hin nicht mehr geantwortet habe, habe er keine Bereitschaft zum Vertragsabschluss gezeigt und eine zumutbare Arbeit abgelehnt oder zumindest in Kauf genommen, dass die Stelle anderweitig besetzt werde. Daran könne auch nichts ändern, dass er damals möglicherweise bereits mit seiner späteren Arbeitgeberin in Vertragsverhandlung gestanden habe, zumal der entsprechende Arbeitsvertrag erst am 27. Februar abgeschlossen worden sei. Die Einstellung ab 24. Januar 2023 sei damit zu Recht erfolgt.