Citation: I 812/04 14.01.2006 E. A

A.a K.________, geboren 1959, gelangte im Jahre 1987 als Flüchtling in die Schweiz. Sie meldete sich am 26. November 1997 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an, da sie unter Folgen von im Gefängnis erlittener Folter leide. Die IV-Stelle Bern lehnte auf Grund eines Gutachtens des Dr. med. I.________, Spezialarzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 30. April 1998 und eines Haushalt-Abklärungsberichts vom 4. Juni 1998 das Leistungsbegehren ab (Verfügung vom 4. September 1998). Diese Verfügung wurde rechtskräftig. A.b Die Versicherte meldete sich am 26. November 2001 erneut mit dem Begehren um Hilfsmittel und eine Rente bei der IV-Stelle an. In Bezug auf ihren verschlechterten Gesundheitszustand berief sich K.________ auf einen Bericht der Medizinischen Abteilung X.________ des Spitals Y.________ vom 23. Februar 2001. Die IV-Stelle trat mit Verfügung vom 22. Februar 2002 auf die Neuanmeldung nicht ein, wogegen die Versicherte beim Verwaltungsgericht des Kantons Bern Beschwerde erhob. Dieses hiess das Rechtsmittel mit Entscheid vom 25. Juni 2002 gut und wies die Sache an die Verwaltung zurück, damit diese die Neuanmeldung materiell behandle, wobei die Abklärungsmassnahmen mit Hilfe eines Dolmetschers vorzunehmen seien und zu prüfen sei, welche Bemessungsmethode zur Anwendung komme. Die IV-Stelle holte in der Folge Berichte der Frau Dr. med. A.________, therapeutische Leiterin des Therapiezentrums des Schweizerischen Roten Kreuzes für Folteropfer, vom 3. April 2002 und des Dr. med. M.________, Allgemeine Medizin FMH, vom 28. Oktober 2002 ein. Im Weiteren beauftragte sie das Ärztliche Begutachtungsinstitut GmbH (ABI) mit einer interdisziplinären Expertise. Gestützt auf das Gutachten vom 25. September 2003 und einen erneuten Abklärungsbericht Haushalt vom 6. Januar 2004 ermittelte die IV-Stelle einen Invaliditätsgrad von 20 %, womit das Leistungsbegehren erneut abgelehnt wurde (Verfügung vom 4. März 2004). Daran hielt die Verwaltung auch auf Einsprache hin fest (Entscheid vom 20. August 2004).