Citation: 8C_949/2009 28.04.2010 E. 8

Das kantonale Gericht hat die medizinischen Akten einlässlich und sorgfältig gewürdigt und insbesondere auch den vom Unfallversicherer eingereichten Bericht des Spitals X.________, Neurologische Klinik und Poliklinik, vom 2. Juni 2008, sowie das ebenfalls von der Beschwerdeführerin ins Recht gelegte, vom Haftpflichtversicherer veranlasste Aktengutachten des Dr. med. M.________, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, und des Prof. Dr. med. A.________, Neurologie FMH, Institut K.________, vom 15. März 2009, berücksichtigt. Es kam zum Schluss, dass der Versicherte zum Zeitpunkt der Leistungseinstellung per 11. Juni 2007 aus somatischen Gründen in der Arbeitsfähigkeit eingeschränkt und eine namhafte Besserung noch möglich gewesen sei. Unter diesen Umständen habe der Unfallversicherer den Fall noch nicht abschliessen dürfen, sondern er sei auch über den 11. Juni 2007 hinaus leistungspflichtig. Erst zu gegebener Zeit habe er den Fallabschluss vorzunehmen und dannzumal auch die adäquate Kausalität der psychischen beziehungsweise organisch nicht objektivierbaren Beschwerden (wie insbesondere rasche Ermüdbarkeit, subjektive Leistungsunfähigkeit mit Konzentrations- und Gedächtnisstörungen), welche die Arbeitsfähigkeit gemäss Gutachten der Gutachterstelle Y.________ am 17. Juni 2008 noch um 40 % eingeschränkt haben, zu prüfen.