Citation: 1C_362/2022 E. 3.2

3.2. Streitgegenstand im Beschwerdeverfahren vor Verwaltungsgericht kann grundsätzlich nur sein, was bereits Gegenstand des erstinstanzlichen Verfahrens war oder allenfalls hätte sein sollen. Im Laufe des Rechtsmittelverfahrens kann sich der Streitgegenstand verengen bzw. um nicht mehr strittige Punkte reduzieren, grundsätzlich jedoch nicht erweitern oder inhaltlich verändern (vgl. BGE 142 I 155 E. 4.4.2; 136 II 457 E. 4.2; je mit Hinweisen). Das Baurekursgericht hatte den Rekurs und die Gemeindebeschwerde mit Entscheid vom 5. Juni 2019 abgewiesen, soweit es auf die Rechtsmittel eintrat (Dispositivziffer I), unter Auflage der Verfahrenskosten von Fr. 13'000.-- unter Solidarhaft je zu einem Drittel an die drei Rekurrentschaften (Dispositivziffer II). Umtriebsentschädigungen sprach es nicht zu (Dispositivziffer III). Es ist unbestritten, dass die heutigen Beschwerdeführenden und damaligen Rekurrierenden nur die Dispositivziffern I und II, nicht jedoch die Dispositivziffer III beim Verwaltungsgericht angefochten haben. Mit ihrer damaligen Beschwerdeführung haben sie den Streitgegenstand eingeschränkt auf die beiden Dispositivziffern I und II, womit weder das Verwaltungsgericht noch das Bundesgericht auf die Dispositivziffer III des Baurekursgerichts zurückkommen konnten. Diese ist vielmehr, wie von der Vorinstanz im angefochtenen Urteil ausgeführt, rechtsbeständig geworden. Die Beschwerdeführenden dringen mit ihren Einwänden dagegen nicht durch. Unzutreffend ist namentlich, dass das Baurekursgericht in der Dispositivziffer III bloss die Umtriebsentschädigungen der Stadt Uster, nicht jedoch der Beschwerdeführenden festgesetzt habe und sie deshalb keinen Anlass gehabt hätten, diese Dispositivziffer anzufechten. Vielmehr hat das Baurekursgericht diesbezüglich in der genannten Erwägung ausdrücklich ausgeführt, dass die Zusprechung einer Umtriebsentschädigung an die Rekurrierenden angesichts des Verfahrensausgangs von vornherein ausser Betracht falle.