Citation: I 517/04 30.11.2004 E. 3

3.1 Im Zusammenhang mit dem in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhobenen Vorwurf, der medizinische Sachverhalt sei ungenügend abgeklärt, ist vorab zu berichtigen, dass Dr. med. B.________, Spezialarzt FMH für Rheumatologie, an den der Beschwerdeführer vom Hausarzt zur Untersuchung überwiesen worden war, diesen im Bericht vom 7. November 2002 nicht wie von der Vorinstanz erwogen in einer körperlich schweren Arbeit vollständig und in einer körperlich leichten Tätigkeit zu 50 % arbeitsunfähig einschätzte. Der Rheumatologe bewertete die Arbeitsfähigkeit bedeutend höher: Er bezeichnete den Beschwerdeführer als Karosseriespengler vor allem für Arbeiten, die eine Extension und eine Rotation der Halswirbelsäule nötig machen, zu 50 % arbeitsunfähig, für leichte Arbeiten im Wechsel von Sitzen und Stehen aber zu weniger als 50 %. Mit dieser Einschätzung wich er erheblich von der Beurteilung durch den behandelnden Arzt Dr. med. H.________ ab, welcher für den gleichen Zeitraum die Arbeitsunfähigkeit bei körperlich schweren Tätigkeiten auf 80 % festsetzte (IV−Arztbericht vom 27. November 2002). 3.2 Des weiteren ist festzuhalten, dass dem mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingelegten Arztzeugnis von Dr. med. H.________ vom 25. August 2004 keine Beweiskraft zukommen kann, da die darin enthaltene Schätzung der Restarbeitsfähigkeit auf 20 % in einer leidensangepassten Tätigkeit weder begründet ist, noch hinsichtlich ihrer Geltungszeit spezifiziert wird; auch fehlen Angaben zur Art der noch als zumutbar erachteten Arbeiten. 3.3 Wie bereits erwähnt (vgl. Erw. 2 hievor), dreht sich der Rechtsstreit nur noch um die Frage nach der Art und der Intensität der dem Beschwerdeführer nach Eintritt der Invalidität noch zumutbaren Beschäftigung. Dr. med. H.________ schätzte im IV-Arztbericht vom 27. November 2002 die Arbeitsunfähigkeit für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Karosseriespengler auf 80 %. Dabei stützte er sich auf den Rapport von Dr. med. B.________ (vgl. Erw. 3.1 hievor). Nach der Schätzung des Rheumatologen lag der Grad der Arbeitsfähigkeit damals für eine leichte körperliche Tätigkeit im Wechsel von Sitzen und Stehen "medizinisch-theoretisch" höher als 50%. Dem Bericht von Dr.med. U.________, Facharzt FMH für Radiologie und Nuklearmedizin, Klinik I.________, vom 5. Februar 2004 ist zu entnehmen, dass beim Beschwerdeführer seit einer Voruntersuchung im Jahr 2002 keine wesentlichen Befundänderungen, insbesondere auch keine wesentliche Progression der degenerativen Veränderungen festzustellen war. Dr. med.G.________, Facharzt FMH für orthopädische Chirurgie, legte am 10.Februar 2004 in einer Eingabe an das kantonale Gericht die "medizinisch-theoretische Arbeitsunfähigkeit" des Beschwerdeführers auf insgesamt 70% fest. In seiner mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingelegten Erklärung vom 1.September 2004 verdeutlicht er, der geschätzte Grad von 70% betrage aufgeteilt für körperlich schwere, handwerkliche Tätigkeiten 100%, für körperlich leichte, administrative Beschäftigungen 0%.