Citation: 8C_179/2023 E. 6.2

6.2. Die Suva hat den rechtserheblichen Sachverhalt im Hinblick auf die bei Einstellung sämtlicher Versicherungsleistungen zu beantwortenden Fragen (vgl. E. 4.1 hiervor) unter Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes nicht hinreichend geklärt (vgl. E. 4.2 hiervor). Sowohl im ersten Rechtsgang als auch mit der hier gegenständlichen Beschwerde beantragt der Beschwerdeführer unter Verweis auf BGE 135 V 465 eine versicherungsexterne Begutachtung. Weder die Beschwerdegegnerin noch die Vorinstanz lösten den Widerspruch zwischen den beiden gegensätzlichen aktenkundigen Versionen hinsichtlich der Indikation des stationären Aufenthalts in der Klinik F.________ vom 9. Mai bis 9. Juni 2022 auf. Überdies genügt die versicherungsinterne reine Aktenbeurteilung vom 1. Juni 2022 den praxisgemässen Anforderungen (vgl. E. 4.3 hiervor; vgl. auch BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3) angesichts der bisher unvollständigen Aktenlage nicht. Soweit an der linken Grosszehe vor der unbestrittenen Kontusion vom 3. August 2018 ein unfallbedingter oder krankhafter Vorzustand vorhanden war, blieb dieser nach Angaben des Beschwerdeführers vor dem 3. August 2018 stumm. Das kantonale Gericht vermag gestützt auf die versicherungsinterne reine Aktenbeurteilung weder schlüssig noch nachvollziehbar darzulegen, weshalb dem Unfall vom 3. August 2018 ab dem 1. April 2019 auch keine teilursächliche Bedeutung (vgl. dazu Art. 36 UVG) mehr zukam und folglich der Status quo sine mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit per 31. März 2019 erreicht wurde.