Citation: 8C_641/2023 E. 5.1.2

5.1.2. Mit ausführlicher Begründung und unter Verweis auf die kantonale Rechtsprechung (BVR 2023 S. 51 ff. E. 6.1.1 ff.) erwog die Vorinstanz, der sozialhilferechtliche Grundsatz der Gleichbehandlung aller Empfängerinnen und Empfänger nach Art. 31 Abs. 2 SHG/BE schliesse die unterschiedliche Behandlung diverser Personengruppen nicht aus, sofern sachliche Gründe oder die tatsächlichen Verhältnisse eine Differenzierung als notwendig erschienen liessen. Eine Abstufung der GBL-Ansätze sei grundsätzlich legitim und verfassungskonform. Entgegen den Beschwerdeführenden stehe einem knapp 30% tieferen Grundbedarf für vorläufig Aufgenommene im Sinne von Art. 8 Abs. 4 SHV/BE praxisgemäss unter Verweis auf BVR 2023 S. 51 ff. E. 7.2.3 auch das Ergebnis der kantonalen Volksabstimmung vom 19. Mai 2019 nicht entgegen, weil damals eine Senkung des Grundbedarfs für sämtliche Bezügerinnen und Bezüger zur Diskussion gestanden sei. Was die Beschwerdeführenden hiergegen vorbringen, überzeugt nicht. Sie legen nicht dar, inwiefern die vorinstanzliche Begründung mit Verweis auf BVR 2023 S. 51 ff. E. 7.2.3 als willkürlich (E. 1.2) zu beanstanden wäre oder damit der gebotenen Rechtsgleichheit zuwider gehandelt würde.