Citation: 6B_1049/2017 E. 2.6

2.6. Weiter wendet die Beschwerdeführerin ein, die Vorinstanz habe die Zeugenaussage von E.________ willkürlich gewürdigt. Die Zeugin habe den Bereich in Richtung F.________ nicht wahrnehmen können. Dennoch habe die Vorinstanz festgestellt, dass die Zeugin sie hätte wahrnehmen müssen, wenn sie auf dem Trottoir von F.________ kommend auf die Kreuzung getreten wäre. Die Vorinstanz stellt fest, dass die Zeugin freie Sicht auf das Fahrzeug von vorne hatte und insofern hätte sehen müssen, wenn die Beschwerdeführerin "wie von ihr beschrieben" vor dem Fahrzeug des Beschwerdegegners 2 durchgegangen wäre (angefochtener Beschluss, S. 13). Die Vorinstanz bezog sich dabei nicht auf die von der Beschwerdeführerin beschriebene Richtung, sondern auf den Umstand, dass sie neben ihrem E-Bike stehend auf dem Trottoir gewartet habe und dann das E-Bike stossend vor dem Fahrzeug des Beschwerdegegners 2 durchgegangen sei. Die Vorinstanz konnte willkürfrei davon ausgehen, es sei klar erstellt, dass die Zeugin die Beschwerdeführerin dabei wahrgenommen hätte, zumal sie freie Sicht auf das Fahrzeug von vorne hatte.