Citation: 8C_25/2023 E. 6.2.1

6.2.1. Entgegen dem Vorbringen des Beschwerdeführers hat das Bundesgericht bisher nicht entschieden, dass die Frage, ob eine Listendiagnose nach Art. 6 Abs. 2 UVG traumatisch oder degenerativ/krankhaft begründet sei, anhand von vorgegebenen Indikatoren zu beurteilen sei, die sich aus der besagten Publikation des PD Dr. med. F.________ et al. (vgl. E. 5 hiervor) ergäben. Weshalb ein solches Vorgehen angebracht wäre, zeigt der Beschwerdeführer nicht auf und ist auch nicht ersichtlich. Vielmehr hat die zur Beurteilung beigezogene medizinische Fachperson im Rahmen ihres ärztlichen Ermessens das gesamte konkrete Ursachenspektrum der in Frage stehenden Körperschädigung zu berücksichtigen (vgl. E. 2.3 hiervor). Massgeblich ist dabei, dass sie ihre Schlussfolgerungen darlegt und begründet, so dass sie nachvollziehbar und unter Berücksichtigung der Gesamtumstände überzeugend sind. Gründe für eine Praxisänderung (hierzu vgl. BGE 145 V 304 E. 4.4) zeigt der Beschwerdeführer nicht auf und sind auch nicht ersichtlich.