Citation: 4A_19/2021 E. 7.2.3

7.2.3. Die Beschwerdeführerin übersieht, dass die Vorinstanz die Ablehnung, ein derartiges Gutachten zu erstellen, nicht auf antizipierte Beweiswürdigung stützte, sondern - unter Verweis auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung (Urteil 4A_696/2016 vom 21. April 2017 E. 4.1.2) - damit begründete, dass die Beschwerdeführerin an nicht näher umschriebenen "gesundheitliche[n] Störungen" und "allfällige[n] weitere[n] psychische[n] Probleme[n]" gelitten habe. Es wäre der Beschwerdeführerin oblegen, zu behaupten und zu substanziieren, wie sich diese angeblichen gesundheitlichen Störungen und psychischen Probleme gezeigt haben. Es reicht nicht aus, einen Beweisantrag auf Einholung einer Expertise betreffend derartige Störungen bzw. Probleme zu stellen, ohne jedoch hinreichend substanziierte Behauptungen dazu aufzustellen (zit. Urteil 4A_696/2016 E. 4.1.2; Urteil 4A_504/2015 vom 28. Januar 2016 E. 2.4).