Citation: U 112/05 02.12.2005 E. 4

Der Beschwerdeführer rügt vorab, Verwaltung und Vorinstanz hätten bei ihrem Entscheid, jede kausale Bedeutung von unfallbedingten Ursachen seines Gesundheitsschadens sei mit überwiegender Wahrscheinlichkeit dahingefallen, auf den Kontrolluntersuchungsbericht von Prof. Dr. med. I.________ von Ende Oktober 2003 abgestellt. Dieser fusse aber weder auf eingehender Beobachtung und Untersuchung noch auf einer genügenden Akteneinsichtnahme; die darin gemachten belastenden Ausführungen, wonach der Beschwerdeführer anlässlich der Untersuchung zu Übertreibungen zur Unterstreichung der geklagten Leiden geneigt habe, entsprächen nicht den Tatsachen. Nach den Angaben im Bericht von Prof. Dr. med. I.________ soll der Beschwerdeführer bei der neurologischen Kontrolluntersuchung am 23.Oktober 2003 das Untersuchungszimmer völlig normal gehend betreten, aber dann beim Blindstrichgang teils recht groteske "Turnübungen" mit inkonstanter Fallneigung gemacht haben, jedoch ohne dass es zu einem Sturz kam. Nach gutem Zureden durch den Untersucher sei der Blindstrichgang jedoch absolut korrekt möglich gewesen. Während des Gesprächs seien ebenso Bewegungen der HWS in alle Richtungen ausführbar gewesen, insbesondere auch, während der Patient seine Beschwerden geschildert habe. Bei gezielter Untersuchung der HWS sei es dann sofort und von Stöhnen begleitet zur globalen Blockierung sämtlicher Bewegungen gekommen. Bei genügender Ablenkung war keine Muskelverhärtung im Halsbereich zu ertasten und die HWS-Beweglichkeit wieder in allen Richtungen frei und ohne adäquate Schmerzreaktionen möglich. Der Beschwerdeführer verweist in diesem Zusammenhang auf die im Auftrag der IV-Stelle Basel-Landschaft erstellten Berichte der Klinik Z.________ über die Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit vom 28. September 2004. Dort war ihm eine zuverlässige Leistungsbereitschaft und eine gute Konsistenz bei den Tests attestiert worden, wobei er stets bereit gewesen sei, ungeachtet eventuell auftretender Schmerzen an seine körperlichen Leistungsgrenzen zu gehen. Diese Hinweise sind indes nicht geeignet, die Aussagen von Prof. Dr. med. I.________ zu entkräften, denn sie lassen keine Rückschlüsse zu auf das ein Jahr zuvor bei der Untersuchung gezeigte Verhalten. Zudem hat Prof. Dr. med. I.________ präzise begründet, warum die Konsistenz bei seiner Testung schlecht war, während sich der Evaluationsbericht auf den pauschalen Hinweis auf eine "gute Konsistenz" beschränkt. Im Übrigen erwähnt der Bericht der Klinik Z.________ auch Beschwerden, die offenbar nicht auf den Unfall zurückzuführen sind (Gonarthrose) und begründet die Unzumutbarkeit einer anderen beruflichen Tätigkeit u. a. mit dem nicht medizinischen Aspekt der fehlenden Sprachkenntnisse.