Citation: 5A_279/2013 E. 3.2

3.2. Artikel 209 Abs. 3 ZGB setzt voraus, dass der Gegenstand, in den Mittel aus einer anderen Masse investiert worden ist, zwischen zwei güterrechtlich relevanten Zeitpunkten einen Mehr- bzw. Minderwerterfahren hat ( ELISABETH ESCHER, Wertveränderung und eheliches Güterrecht, 1989, S. 81). Dabei handelt es sich um einen Wertzuwachs des Gegenstandes, der nicht auf die wertschöpfende Tätigkeit eines Ehegatten oder eines Dritten zurückzuführen ist, sondern vielmehr in den Veränderungen von Angebot und Nachfrage, d.h. in der allgemeinen Marktlage begründet ist ( HAUSHEER/ REUSSER/ GEISER, Berner Kommentar 1992, N. 23 zu Art. 206 ZGB).