Citation: I 277/99 23.10.2000 E. 3

3.- Nach einlässlicher und sorgfältiger Würdigung der medizinischen Unterlagen, insbesondere der orthopädischen und psychiatrischen Gutachten (Berichte des Dr. med. K.________, Spezialarzt für Chirurgie FMH, vom 30. Juni 1998 und des Dr. med. I.________, Spezialarzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 7. Mai 1997) gelangte die Vorinstanz zum Ergebnis, dass die IV-Stelle das Revisionsbegehren zu Recht abgelehnt habe, weil im vorliegend massgebenden Vergleichszeitraum keine mit Bezug auf den Umfang des Rentenanspruchs erhebliche Änderung des Gesundheitszustandes eingetreten sei. Der Beschwerdeführer bestreitet dies mit Hinweis auf die am 26. August 1998 während einer neurologischen Untersuchung im Inselspital Bern festgestellten mittelschweren bis schweren Hirnfunktionsstörungen (neuropsychologischer Bericht des Psychologen F.________ vom 27. August 1998). Im vorliegenden Fall bestanden, wie vom kantonalen Gericht zutreffend dargelegt, die vom Psychologen F.________ geschilderten Probleme (schwankende Leistungen in den Lern- und Gedächtnisbereichen, Notwendigkeit von Strukturierungshilfen, Ausführung von komplexeren Handlungen gehen nur mühsam voran, usw. ) bereits im Zeitpunkt der erstmaligen Rentenzusprechung und sie wurden auch von den zuständigen Behörden berücksichtigt. Dennoch kann der Auffassung der Vorinstanz, wonach erhebliche gesundheitliche Veränderungen auszuschliessen seien, nicht gefolgt werden. Tatsächlich enthält der erwähnte neuropsychologische Bericht gewisse Anhaltspunkte, wonach sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers auf Grund eines nicht auszuschliessenden progredienten dementiellen oder hirnorganischen Prozesses schon vor Erlass der streitigen Verfügung vom 14. Juli 1998 verschlimmert haben könnte. Aus diesem Grund sind die Akten an die IV-Stelle zurückzuweisen, damit sie weitere medizinische Abklärungen durchführe und hernach neu verfüge.