Citation: 6B_441/2018 E. 1.3

1.3. Inwiefern die Vorinstanz die Begründungspflicht als Teilaspekt des Anspruchs auf rechtliches Gehör nach Art. 29 Abs. 2 BV verletzt haben soll, wie der Beschwerdeführer moniert, ist nicht ersichtlich. Die Vorinstanz begründet, weshalb sie im Beschwerdeverfahren betreffend die bedingte Entlassung die Voraussetzungen für die rechtskräftig angeordnete stationäre Massnahme nicht überprüft. Mit der Argumentation des Beschwerdeführers, es sei gemäss dem Grundsatz in dubio pro reo von einem tadellosen Verhalten des Beschwerdeführers während des Vollzugs auszugehen, weil die angeordnete Massnahme illegal und ungeeignet gewesen sei, brauchte sich die Vorinstanz nicht näher auseinanderzusetzen, denn sie billigte dem Beschwerdeführer grundsätzlich Wohlverhalten während des Vollzugs zu. Die Vorinstanz verweigerte die bedingte Entlassung mit der Begründung, dem Beschwerdeführer könne keine günstige Prognose gestellt werden, weil sich seine Einstellung zu seinen Taten nicht geändert habe, keine Besserung feststellbar sei und daher Rückfallgefahr bestehe. Zu Recht nahm die Vorinstanz die Beurteilung der Prognose über das künftige Wohlverhalten aufgrund von Tatsachen vor, wie sie sich im Zeitpunkt des Entscheides über die bedingte Entlassung präsentieren, unabhängig davon, ob die Prognose bei Anordnung einer anderen Vollzugsform günstiger ausgefallen sein könnte. Die Rüge des Beschwerdeführers erweist sich als unbehelflich.