Citation: 2C_459/2017 E. 3.1.2

3.1.2. Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin liegen keine Anhaltspunkte vor, die nach objektiver Betrachtung auf eine Befangenheit von Mitgliedern des Bewertungsgremiums hindeuten. Die Vorinstanz geht davon aus, dass sich ein Mitglied des Bewertungsgremiums (D.________) und der Geschäftsführer einer Schwestergesellschaft der Zuschlagsempfängerin (I.________) aufgrund ihrer Einsitznahme im Vorstand des Vereins A.________ kennen. Der Vereinsvorstand umfasst dabei insgesamt 15 Personen. Hinweise für eine darüber hinausgehende berufliche oder geschäftliche Verbindung zwischen D.________ und I.________ sind weder ersichtlich noch dargetan. Hinzu kommt, dass die Zuschlagsempfängerin und ihre hier fragliche Schwestergesellschaft Teil eines grösseren Konzerns sind. Sie stehen gegenseitig nicht in einem direkten Abhängigkeitsverhältnis, sondern sind nur indirekt über die Konzernmutter und weitere zwischengeschaltete Gesellschaften verbunden. Allein aufgrund seiner gleichzeitigen Einsitznahme mit I.________ im mehrköpfigen Vorstand des Vereins A.________ besteht aus objektiver Sicht keine Veranlassung, die Unparteilichkeit von D.________ in Zweifel zu ziehen. Dasselbe gilt für E.________, der im Verein A.________ lediglich Mitglied ist.