Citation: 8C_318/2022 E. 3.2

3.2. Im Zuge der weiteren Abklärungen der Vorinstanz reichte der Beschwerdeführer den Jahresabschluss 2017 sowie weitere Buchhaltungsunterlagen mit diversen Kontoblättern der B.________ GmbH in Liquidation ein. Die Vorinstanz stellte dazu fest, der Jahresabschluss weise einen Verlust in der Höhe von Fr. 54'014.- aus. Gemäss dem Konto Nr. xxx "Bank C.________" seien unter dem Titel "Akonto Lohn A.________" und "Akonto Lohn D.________" - gemäss Anmerkung des Beschwerdeführers handle es sich beim zweiten Namen um seinen früheren Namen - im Zeitraum von Februar bis Ende Dezember 2017 Buchungen zwischen Fr. 200.- und Fr. 10'000.-, Total Fr. 77'850.-, vorgenommen worden. Andere verbuchte Lohnzahlungen an den Beschwerdeführer seien den vorhandenen Geschäftsbüchern der B.________ GmbH nicht zu entnehmen. Im Auszug aus dem Privatkonto des Beschwerdeführers bei der Bank E.________ für das Jahr 2017 seien dagegen Banküberweisungen der B.________ GmbH in der Höhe von insgesamt Fr. 82'847.05 vermerkt. Diese Überweisungen könnten nicht mit den in den Geschäftsbüchern der Gesellschaft für den gleichen Zeitraum verbuchten Lohnzahlungen vom Geschäftskonto der Gesellschaft bei der Bank C.________ an den Beschwerdeführer in Verbindung gebracht werden. Die Buchungen seien höchstens ein Indiz für Lohnzahlungen. Es lasse sich indessen nicht feststellen, dass die verbuchten Lohnzahlungen auch in derselben Höhe auf das Konto des Beschwerdeführers überwiesen worden seien. Damit sei der Nachweis eines effektiven Lohnflusses nicht erbracht. Es müsse vielmehr davon ausgegangen werden, dass es sich bei den Überweisungen um etwas anderes als Lohnzahlungen gehandelt habe. Was genau der Grund für die Überweisungen in der Höhe von Fr. 82'847.05 gewesen sei, könne offen bleiben. Selbst wenn nämlich von einem Lohnfluss ausgegangen würde, bestünden divergierende Angaben zum vom Beschwerdeführer im Jahr 2017 bezogenen Lohn. Diese mangelnde Bestimmbarkeit der Lohnhöhe würde dazu führen, dass sich ein versicherter Verdienst im Sinne von Art. 23 Abs. 1 AVIG nicht hinreichend zuverlässig festlegen liesse, weshalb ein Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung auch aus diesem Grund entfiele (Urteile 8C_194/2021 vom 15. Juni 2021 E. 4.4; 8C_166/2021 vom 6. Mai 2021 E. 4.2; je mit Hinweis).