Citation: 8C_630/2019 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz hat das Valideneinkommen anhand der Tabellenlöhne der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Lohnstrukturerhebung (LSE) 2014 auf Fr. 70'860.60 (Tabelle TA1, Total, Männer, Kompetenzniveau 2, Arbeitszeit 41.7 Stunden pro Woche), indexiert auf das Jahr 2015 auf Fr. 71'028.20 festgesetzt. Sie hat im angefochtenen Entscheid festgestellt, die ehemalige Arbeitgeberin des Beschwerdeführers habe das Arbeitsverhältnis per 30. September 2011 gekündigt. Die Kündigung - so das kantonale Gericht - sei gemäss Telefonnotiz vom 21. Dezember 2017 aus verschiedenen Gründen (Alkoholproblematik und vor allem disziplinarische Gründe), keinesfalls wegen krankheitsbedingter Absenzen erfolgt. Man habe dem Beschwerdeführer jahrelang die Chance gegeben, bei der Firma weiterzuarbeiten, bis er für den Betrieb nicht mehr tragbar gewesen sei. Eine Wiederanstellung sei im Jahr 2015 offenbar in Betracht gezogen worden, jedoch aufgrund der Alkoholproblematik, der fehlenden Teamfähigkeit und weil "damals zu viel Geschirr verschlagen worden sei" nicht vorgenommen worden. Unter diesen Voraussetzungen könne, so die Vorinstanz abschliessend, nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden, dass der Beschwerdeführer im Gesundheitsfall weiterhin bei seiner ehemaligen Arbeitgeberin angestellt wäre, weshalb für die Ermittlung des Valideneinkommens auf statistische Werte abzustellen sei.