Citation: 2C_18/2019 E. 2.2

2.2. Die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist gemäss Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG unzulässig gegen Entscheide auf dem Gebiet des Ausländerrechts betreffend Bewilligungen, auf die weder das Bundesrecht noch das Völkerrecht einen Anspruch einräumt. Nach dem Grundsatz der Einheit des Prozesses (vgl. BGE 138 II 501 E. 1.1 S. 503; 134 V 138 E. 3 S. 144; 134 II 192 E. 1.3 S. 195; 133 III 645 E. 2.2 S. 647 f.) ist sie, wenn sie gegen Sachentscheide unzulässig ist, auch ausgeschlossen gegen Entscheide verfahrensrechtlicher Natur (Nichteintretensentscheide oder Entscheide, die solche zum Gegenstand haben). An einer bundesgesetzlichen Anspruchsnorm fehlt es vorliegend. Namentlich ergibt sich aus Art. 30 Abs. 1 lit. b AIG, worauf sich das vorläufig letzte der Gesuche der Beschwerdeführerin stützt, kein Bewilligungsanspruch (BGE 137 II 345 E. 3.2.1 S. 348 e contrario). Einen Anspruch verschafft vorliegend auch nicht Art. 50 AIG: Dass kein nachehelicher Bewilligungstatbestand gegeben ist, ist im bundesgerichtlichen Urteil 2C_658/2011 vom 20. Januar 2012 abschliessend erkannt worden. (Behauptete) nachträgliche Änderungen der tatsächlichen Verhältnisse vermöchten die Beurteilung der ausländerrechtlichen Folgen der Auflösung der Ehegemeinschaft nicht mehr zu beeinflussen. Ohnehin beruft sich die Beschwerdeführerin nicht anspruchsbegründend auf Art. 50 AIG.