Citation: 1P.564/2003 08.03.2004 E. 5

Der Beschwerdeführer bringt sodann vor, er habe im Anschluss an die ihm vorgeworfene Tat einen sogenannten "Nachtrunk" zu sich genommen. Das Kantonsgericht sei in Willkür verfallen, weil es bei der Beweiswürdigung auf "die im Recht liegende schriftliche Aussage von Z.________" nicht eingegangen sei und diesen auch nicht als Zeugen vorgeladen habe. Z.________ habe bestätigt, dass er "den Beschwerdeführer am Morgen des 10. Oktober 2000 nach dem Tatzeitpunkt aufgesucht und Letzterer 3-4 Appenzeller sowie ein Glas Wein" getrunken habe. Da beim Beschwerdeführer "am frühen Nachmittag eine Blutalkoholkonzentration von 1,28 Promille" festgestellt worden sei, stehe fest, "dass der Beschwerdeführer zur Tatzeit nüchtern gewesen sein muss". Dass das Kantonsgericht die Frage des Nachtrunkes als "nicht relevant" bezeichnet habe, beruhe auf einer willkürlichen Beweiswürdigung und einer unzulässigen Anwendung des kantonalen Strafprozessrechts (Art. 63 und Art. 217 StP/SG). Diese Vorbringen gehen an den Erwägungen des angefochtenen Entscheides vorbei und vermögen keine Willkür zu begründen. Wie bereits dargelegt, wird die Angetrunkenheit des Beschwerdeführers im Tatzeitpunkt nicht auf die Ergebnisse der ärztlichen Blutprobenentnahme vom 10. Oktober 2000 gestützt. Dementsprechend hat das Kantonsgericht auch die vom Beschwerdeführer beantragte "Zeugeneinvernahme von Z.________ zur Frage eines Nachtrunkes" ausdrücklich "mangels Relevanz" abgelehnt (angefochtener Entscheid, S. 7, E. II/ 1/d). Die Behauptung des Beschwerdeführers, die am 10. Oktober 2000 festgestellte Alkoholkonzentration von 1,28 Promille sei auf einen "Nachtrunk" zurückzuführen, erweist sich damit als unbehelflich, und seine diesbezüglichen Beweisanträge durften vom Kantonsgericht in willkürfreier antizipierter Beweiswürdigung als irrelevant abgewiesen werden (vgl. BGE 125 I 127 E. 6c/cc S. 135; 124 I 208 E. 4a S. 211; 121 I 306 E. 1b S. 308 f., je mit Hinweisen). Ebenso wenig ist in diesem Zusammenhang eine willkürliche Anwendung des kantonalen Strafprozessrechts ersichtlich.