Citation: 1C_314/2015 E. D

Mit Verfügung vom 10. Juni 2014 wurde die Anordnung zur Einstellung der Bohrarbeiten von der Gemeinde Walchwil wieder aufgehoben, nachdem die Fachperson die Situation auf der Rägetenstrasse und auf dem Baugrundstück überprüft und das Einverständnis zur Weiterführung der Probebohrarbeiten erteilt hatte. Wiederum gelangte eine Kopie der Verfügung an A.________. Die geologischen Sondierbohrungen wurden daraufhin weitergeführt; seit dem 8. Juli 2014 sind sie abgeschlossen. Am 30. Juni 2014 gelangte A.________ mit einer als "Einsprache" bezeichneten Eingabe an den Gemeinderat Walchwil, womit er verschiedene Rechtsbegehren anbrachte: Die Dr. Vollenweider AG sei aus dem Bauprojekt auszuschliessen; eventualiter seien die Bohrstandorte dem Bauamt der Gemeinde und dem Einsprecher zur Genehmigung vorzulegen. Es seien weitere Untersuchungen des Felsvorkommens anzuordnen und darüber Bericht zu erstatten; zudem sei ein dreidimensionales Modell zu erstellen. Die Bauherrschaft sei zu verpflichten, einen Projektplan für die Baugrunduntersuchungen und einen Sicherungsplan für das Felsvorkommen vom Bauamt und dem Einsprecher schriftlich abnehmen zu lassen. Das Bauprojekt sei bis zum Abschluss der Strafuntersuchung betreffend den Vorfall vom 26. Mai 2014 und der Genehmigung des Projektplans mit einem Bauverbot zu belegen. Nach Abschluss und Verifizierung der Baugrunduntersuchung seien die für die Erstellung der Baute notwendigen Ausführungspläne vom Bauamt und vom Einsprecher vor Beginn der Arbeiten schriftlich zu genehmigen. Am 2. Juli 2014 teilte die Abteilung Bau/Planung der Gemeinde Walchwil A.________ mit, dass ihm kein Einspracherecht gegen die Baugrunduntersuchungen auf dem Baugrundstück zukomme, was Nichteintreten auf seine Eingabe zur Folge habe. Dagegen gelangte A.________ mit einer "Rechtsverweigerungsbeschwerde" an den Regierungsrat, der diese Eingabe zuständigkeitshalber an den Gemeinderat Walchwil weiterleitete. Am 14. Juli 2014 teilte dieser A.________ mit, dass die geologischen Sondierbohrungen auf dem Grundstück Nr. 574 bereits abgeschlossen seien, womit die Beschwerde als gegenstandslos geworden ins Leere stosse.