Citation: 6B_103/2023 E. 10.2

10.2. Die Kritik ist unbegründet. Der Beschwerdeführer war in Frankreich zunächst für die Zwecke des französischen Strafverfahrens inhaftiert und danach zwecks Vollzugs der durch das französische Gericht gegen ihn am 7. März 2013 verhängten zwölfjährigen Freiheitsstrafe, was seine Auslieferung an die Schweiz wie bereits erwähnt verzögerte (oben E. 9.5.2). Die Vorinstanz ging (implizit) daher zu Recht davon aus, dem Beschwerdeführer sei die in Frankreich bis zu seiner Entlassung aus dem französischen Strafvollzug erstandene Haft auf die in Frankreich verhängte zwölfjährige Freiheitsstrafe angerechnet worden, was der Beschwerdeführer nicht widerlegt. Eine zusätzliche bzw. doppelte Anrechnung der gleichen Haft auf die schweizerische Freiheitsstrafe für andere Taten kommt nicht in Betracht und widerspräche Art. 51 StGB. Daran ändert gemäss den zutreffenden vorinstanzlichen Erwägungen nichts, dass sich der Beschwerdeführer aufgrund der gleichzeitig von der Schweiz verlangten Auslieferung in Frankreich formell - für den Fall seiner Entlassung aus der französischen Untersuchungshaft bzw. dem französischen Strafvollzug - auch in Auslieferungshaft befand (vgl. angefochtenes Urteil E. 2.5 S. 185).