Citation: 2C_364/2024 E. 3.2

3.2. Für die Beurteilung des Eintretens einer dauernden Arbeitsunfähigkeit hat die Vorinstanz im Einklang mit der bundesgerichtlichen Rechtsprechung auf die Ergebnisse im invalidenversicherungsrechtlichen Verfahren abgestellt (vgl. BGE 144 II 121 E. 3.6.2 mit Hinweis; vgl. dazu im vorliegenden Fall insbesondere Sachverhalt Bst. A.c und B.a). Die Beschwerdeführerin war im Zeitpunkt des erstmals festgestellten Eintritts einer Arbeitsunfähigkeit am 1. September 2014 sowie bei Eintritt einer Arbeitsunfähigkeit am 30. Januar 2022 unbestrittenermassen nicht arbeitstätig. Die Vorinstanz weist vernehmlassungsweise mit Bezugnahme auf die Ausführungen in Rz. 23 der Beschwerde darauf hin, dass eine andauernde Arbeitsunfähigkeit der Beschwerdeführerin - auch in angepasster Tätigkeit - nicht ausgewiesen sei und die Beschwerdeführerin somit in den Jahren 2006 bis 2008 ihre Arbeitnehmereigenschaft nicht hätte aufgeben müssen. Auch aus diesem Grund könne sie sich nicht auf ein Verbleiberecht nach Art. 4 Abs. 1 Anhang I des FZA berufen. Mit der Vorinstanz ist davon auszugehen, dass der Beschwerdeführerin die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit ab Aufgabe ihrer letzten Tätigkeit bis zur erstmals seitens der zuständigen IV-Stelle festgestellten vollständigen Arbeitsunfähigkeit in adaptierter Tätigkeit und in entsprechend festgestelltem Ausmass zumutbar war. Es ist im Übrigen mit der - soweit ersichtlich - unangefochten gebliebenen Feststellung der zuständigen IV-Stelle von einer verwertbaren Restarbeitsfähigkeit von 33 % für den Zeitraum vom 1. Juni 2016 bis zum 30. Januar 2020 auszugehen (vgl. vorne Sachverhalt Bst. A.c und B.a). Dennoch sind für den fraglichen Zeitraum keinerlei Arbeitsbemühungen aktenkundig. Im Rahmen des aktenkundigen Arbeitsvertrags vom 3. August 2015 mit dem damaligen Garagenbetrieb ihres mittlerweile ehemaligen Lebenspartners hat die Beschwerdeführerin unbestrittenermassen keine Lohnzahlungen erhalten. Eine entsprechende Erwerbstätigkeit geht denn auch nicht aus dem Auszug aus ihrem individuellen Konto (IK-Auszug) hervor und stünde im Widerspruch zur im invalidenversicherungsrechtlichen Verfahren festgestellten vollständigen Arbeitsunfähigkeit in adaptierter Tätigkeit für den Zeitraum vom 1. September 2014 bis 28. Februar 2016. Dass die Vorinstanz die entsprechenden Behauptungen der Beschwerdeführerin, sie habe in diesem Rahmen kaufmännische Arbeiten erledigt und es sei in einem Näheverhältnis nicht ungewöhnlich, dass keine regulären Lohnzahlungen erfolgten, unter diesen Umständen als wenig glaubhaft einstufte und eine entsprechende wirtschaftliche Betätigung anzweifelte, ist nicht zu beanstanden.