Citation: 4C.402/2006 27.02.2007 E. 7

Schliesslich hält die Klägerin die von der Vorinstanz auf Fr. 10'000.-- bemessene Genugtuung für rechtsfehlerhaft, da sie wiederum nur aufgrund der unfallbedingten Beeinträchtigung von 10 % festgelegt worden sei. Die Höhe der Genugtuung hängt zunächst von der Schwere der Verletzung ab. Sie ist nach Ermessen des Sachgerichts festzulegen, in welches das Bundesgericht nur mit Zurückhaltung eingreift (BGE 130 III 699 E. 5.1; 125 III 269 E. 2a). Dazu besteht vorliegend kein Anlass. Den Vorbringen der Klägerin zur Höhe der Genugtuung kann nicht gefolgt werden, zumal sie auf unzutreffenden Grundlagen beruhen, indem behauptet wird, es sei von einer Erwerbsunfähigkeit von 70 % auszugehen. Für eine solche Annahme findet sich im angefochtenen Urteil keinerlei Stütze. Die angerufene Praxis bei der Beurteilung von Genugtuungsansprüchen wegen HWS-Distorsionstraumen mit relativ hoher Arbeitsunfähigkeit hilft daher vorliegend von vornherein nicht weiter. Diese Rüge erweist sich als unbegründet.