Citation: I 45/02 31.01.2003 E. 9

9.1 Für die Bezifferung des hypothetischen Valideneinkommens ist in der Regel vom letzten Lohn auszugehen, welchen der Versicherte vor Eintritt der Gesundheitsschädigung erzielt hat. Es steht fest, dass dieses Einkommen nicht nur der Teuerung anzupassen ist, sondern dass auch die Reallohnentwicklung zu berücksichtigen ist (vgl. hiezu ZAK 1991 S. 320 Erw. 3a; Locher, Grundriss des Sozialversicherungsrechts, Bern 1997, S. 263 Rz 14; Meyer-Blaser, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung, Zürich 1997, S. 206). Die Vorinstanz hat in diesem Punkt zu Recht die streitige Verfügung korrigiert und für den Beschwerdeführer ein höheres massgebendes Valideneinkommen (von Fr. 69'655.-) festgelegt. 9.2 Bei der Festsetzung des zumutbarerweise erzielbaren Invalideneinkommens kann praxisgemäss auf die in der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) ermittelten standardisierten Bruttolöhne (Zentralwert) abgestellt werden (BGE 126 V 76 Erw. 3b/bb). Der hier massgebende Tabellenlohn für die mit einfachen und repetitiven Arbeiten beschäftigten Männer im privaten Sektor hat bei einer wöchentlichen Arbeitszeit von 40 Stunden im Jahr 2000 Fr. 53'244.- betragen (LSE 2000 Tabelle TA1 S. 31). Unter Berücksichtigung einer Reallohnentwicklung von 2,2 % bis 2001, einer im betreffenden Jahr durchschnittlichen Arbeitszeit von 41,8 Stunden pro Woche und eines leidensbedingten Abzuges von 10 % hat die Vorinstanz das Invalideneinkommen richtig auf Fr. 51'177.- festgesetzt. 9.3 Wenn in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde sinngemäss ein höherer leidensbedingter Abzug als 10 % geltend gemacht wird, so ist zu beachten, dass nach der Rechtsprechung der Abzug für sämtliche in Betracht fallenden Umstände (leidensbedingte Einschränkung, Alter, Dienstjahre, Nationalität/Aufenthaltskategorie und Beschäftigungsgrad) gesamthaft zu schätzen ist, wobei der Abzug unter Berücksichtigung aller jeweils in Betracht fallender Merkmale auf höchstens 25 % zu beschränken ist (BGE 126 V 80 Erw. 5b/cc). Als abzugsbegründende Tatsache fällt beim Beschwerdeführer einzig die leidensbedingte Einschränkung der Leistungsfähigkeit im Rahmen einer geeigneten leichteren Tätigkeit in Betracht. Wenn die Vorinstanz einen Abzug von insgesamt 10 % zugelassen hat, so trägt dies den tatsächlichen Gegebenheiten Rechnung. 9.4 Bei einer Gegenüberstellung der beiden Vergleichseinkommen (Valideneinkommen von Fr. 69'655.- und Invalideneinkommen von Fr. 51'177.-) resultiert ein Invaliditätsgrad von 26,5 %, der keinen Rentenanspruch begründet.