Citation: 2A.255/2002 22.04.2003 E. 2.1

2.1. Die Beschwerdeführer verlangen, dass das Bundesamt sämtliche Unterlagen, die den Schriftenwechsel zwischen dem Amt und der X.________ in der Zeitspanne zwischen 9. Oktober 1995 und 9. Januar 1996 sowie die Besprechungsprotokolle beträfen, zu den Akten zu geben und ihnen zugänglich zu machen habe. Das Bundesamt und die X.________ widersetzen sich diesem Begehren. Auszugehen ist davon, dass sich der Anspruch auf Akteneinsicht auf die jeweilige Sache bezieht und nicht über diese hinausgeht, dabei aber sowohl die Eingaben der Parteien als auch alle als Beweismittel dienenden Aktenstücke erfasst (Art. 26 Abs. 1 lit. a und b VwVG). Die Einsicht in solche Akten ist grundsätzlich zu gewähren, darf aber unter anderem dann verweigert werden, wenn wesentliche private Interessen, insbesondere von Gegenparteien, die Geheimhaltung erfordern (Art. 27 Abs. 1 lit. b VwVG). Wenn allerdings zulässigerweise die Einsichtnahme in ein Aktenstück verweigert wird, so darf auf dieses zum Nachteil der Partei nur abgestellt werden, wenn ihr von seinem für die Sache wesentlichen Inhalt Kenntnis und ausserdem Gelegenheit gegeben worden ist, sich zu äussern und Gegenbeweismittel zu bezeichnen (Art. 28 VwVG).