Citation: 4A_220/2023 E. B

Am 31. Mai 2022 erhob die Klägerin am Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Klage gegen die Beklagte. Sie verlangte, die Beklagte sei zu verpflichten, ihr den Betrag von Fr. 12'994.50, eventuell Fr. 9'588.20, subeventuell Fr. 9'257.55, zuzüglich Zins zu bezahlen. Sie machte zusammengefasst geltend, die Krankentaggelder der Beklagten basierten lediglich auf dem versicherten Lohn für ein 50%-Pensum, so dass bei Zusprechung einer ganzen IV-Rente im Maximum 50% davon zwecks Verrechnung mit den Krankentaggeldern der Beklagten zur Verfügung stünden. Mit Urteil vom 20. März 2023 wies das Sozialversicherungsgericht die Klage ab. Es erwog, es könne die gesamte im Zeitraum vom 1. Oktober 2020 bis 30. November 2021 ausgerichtete Rente mit den Vorschussleistungen der Beklagten verrechnet werden. Es sei auch nicht zu beanstanden, dass die Invalidenversicherung der Beklagten die Rente für den erwähnten Zeitraum im Betrag von Fr. 26'622.55 nachbezahlt habe. Es bestehe somit keine Grundlage für die Rückforderung der Klägerin.