Citation: 1C_319/2017 E. C

Mit Eingabe vom 6. Juni 2017 führt Andreas Schlittler-Bähni Stimmrechtsbeschwerde an das Bundesgericht. Er beantragt die Gutheissung der Beschwerde und die Aufhebung des Urteils des Verwaltungsgerichts vom 4. Mai 2017 und des Entscheids des Regierungsrats vom 3. Januar 2017. Der Beschluss der Gemeindeversammlung vom 23. September 2016 über die Kompetenzerteilung zum Abschluss eines Abbauvertrags sei nichtig zu erklären und das Geschäft in einer der folgenden Gemeindeversammlungen erneut zur Abstimmung zu bringen. Zudem beantragt Andreas Schlittler-Bähni sinngemäss, es sei festzustellen, ob die mit der Kalkfabrik Netstal AG vereinbarte Abbauentschädigung von Fr. 1.20 pro m3 im Sinne des Gutachtens der von den Vertragsparteien beauftragten PricewaterhouseCoopersAG (nachfolgend: PwC) marktkonform sei, ob das Gutachten korrekt, unabhängig und neutral erstellt worden sei, und ob und inwiefern der Gemeindeschreiber der Gemeinde Glarus an der Gemeindeversammlung auf die Abstimmung habe Einfluss nehmen dürfen. Des Weiteren stellt Andreas Schlittler-Bähni den Antrag, es sei zu prüfen, in welcher Form die bundesrätlich geforderte Strategie der nachhaltigen Entwicklung auf diesen Behördenstufen anwendbar sei. Ferner beantragt er die Einholung eines Sachverständigengutachtens respektive die Rückweisung der Sache an die Vorinstanz zur Einholung eines solchen Zweitgutachtens. Das Verwaltungsgericht und der Regierungsrat stellen Antrag auf Beschwerdeabweisung. Die Gemeinde Glarus beantragt, die Beschwerde sei abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei. Der Beschwerdeführer hält an seinem Standpunkt und an seinen Anträgen fest.