Citation: 5A_222/2024 E. 3.4.1

3.4.1. Weiter moniert der Beschwerdeführer, selbst wenn davon auszugehen wäre, das Wenderecht gehe masslich über die klar definierte Fahrwegfläche hinaus, könne der vorinstanzlichen Ansicht, wonach der gesamte Vorplatz von diesem Wenderecht belastet sei, nicht gefolgt werden. So ergebe sich bereits aus dem von der Vorinstanz in ihr Urteil integrierten Dienstbarkeitsplan sowie den Dimensionen des Vorplatzes, wie sie im angefochtenen Entscheid wiedergegeben würden, dass für ein Wendemanöver für ein höchstens 2.5 m breites Fahrzeug nicht der gesamte Vorplatz benötigt werde. Die Vorinstanz wäre daher, so der Beschwerdeführer, gehalten gewesen, konkret festzustellen, an welcher Fläche ein berechtigtes objektives Interesse für ein Wenderecht bestünde. Dem Dienstbarkeitsbelasteten könne nicht zugemutet werden, seinen Vorplatz überhaupt nicht mehr nutzen zu können (auch nicht zum Parkieren usw.), nur damit die Beschwerdegegner überall auf diesem Platz wenden könnten.