Citation: 6B_954/2021 E. 1.3

1.3. Der Anklagegrundsatz ist nicht verletzt. Wohl präzisiert die Anklageschrift ausdrücklich, dass es sich beim Tatwerkzeug um den Winkelschleifer "ohne aufgesetzte Trennscheibe" handelte. Ob sich der Beschwerdeführer des Winkelschleifers mit oder desjenigen ohne Trennscheibe bedient hat, betrifft indessen, wie die Vorinstanz zu Recht erwägt, einen untergeordneten, für die Strafbarkeit nicht ausschlaggebenden Punkt, zu dem sich im Übrigen die Verteidigung im kantonalen Verfahren ausführlich geäussert hat (vgl. angefochtener Entscheid E. 2e.aa S. 18 f.). Wenn die Vorinstanz insofern offenlässt, wie sich die Tat im Einzelnen verwirklicht hat, ist dies unter dem Gesichtspunkt des Anklagegrundsatzes nicht zu beanstanden. Daran ändert auch nichts, dass die Verwendung des Winkelschleifers mit aufgesetzter Trennscheibe mit Blick auf die Ausführungen im von der Staatsanwaltschaft eingeholten Gutachten des Instituts für Rechtsmedizin der Universität Zürich vom 26. August 2019 eher unwahrscheinlich sein mag (vgl. dazu E. 2.3.2.2 unten).