Citation: 8C_319/2010 15.12.2010 E. 7

Die Beschwerde führende IV-Stelle war angesichts der im Dezember 2008 durchgeführten Erhebungen im Haushalt im Verfügungszeitpunkt noch von einer uneingeschränkten Leistungsfähigkeit im betreffenden Aufgabenbereich ausgegangen. Im Rahmen des vorinstanzlichen Beschwerdeverfahrens (vgl. insbesondere Duplik vom 15. Januar 2010) gelangte sie im Lichte der zwischenzeitlich erfolgten ärztlichen Stellungnahmen, namentlich der Ausführungen des behandelnden Psychiaters Dr. med. S.________ vom 28. Juni 2009 und des RAD vom 8. Januar 2010, welcher vertiefende Abklärungen im Sinne eines monodisziplinären psychiatrischen Gutachtens befürwortet, jedoch zum Schluss, dass, um eine gesicherte psychiatrische Diagnose erwirken und deren Einfluss auf das Leistungsvermögen feststellen zu können, weitergehende psychiatrische Abklärungen erforderlich seien. Diesem Standpunkt, der sich nach Lage der medizinischen Unterlagen als in allen Teilen nachvollziehbar erweist, wird auch seitens der Beschwerdegegnerin nicht opponiert, sodass die Sache an die Verwaltung zurückzuweisen ist, damit sie die entsprechenden Massnahmen in die Wege leite.