Citation: 9C_115/2024 E. 4.4

4.4. Die Vorinstanz hat für die hier interessierende Feststellung (vgl. vorangehende E. 4.1) in erster Linie auf die Angaben des letzten Einsatzbetriebes abgestellt. Diese sind indessen widersprüchlich: Für die Reduktion des Arbeitspensums von 100 % auf 70 % ab dem 11. März 2019 wurden in der "Änderungskündigung" vom 5. März 2019 ausschliesslich wirtschaftliche Gründe angegeben. Dagegen wurde die Arbeitsleistung des Beschwerdeführers aufgrund des "Handicaps" im undatierten, bei der IV-Stelle am 20. September 2019 eingegangenen Bericht des Einsatzbetriebs als klar ungenügend beurteilt und auf "zwischen 25-50 % eines vergleichbaren Mitarbeiters" geschätzt. Zudem leuchtet nicht ohne Weiteres ein, weshalb der Beschwerdeführer ab dem 11. März 2019 immerhin noch zu 70 % weiterbeschäftigt wurde, wenn er vor dem 5. März 2019 (Datum der "Änderungskündigung") nicht mindestens eine entsprechende Leistung erbracht hätte. Diese Widersprüche hat weder der letzte Einsatzbetrieb noch das kantonale Gericht einleuchtend aufgelöst. Klarheit ergibt sich auch nicht aus den Ausführungen der D.________ AG (Personalverleiherin) im Arbeitgeberfragebogen vom 22. Oktober 2019: Zwar trifft die vorinstanzliche Feststellung, wonach sie "gesundheitliche Gründe geltend gemacht" habe, in dem Sinn zu, als sie mit der Beantwortung der Frage nach der Arbeitszeit "nach Eintritt des Gesundheitsschadens" die Pensenreduktion ab dem 11. März 2019 auf eine gesundheitliche Beeinträchtigung des Beschwerdeführers zurückgeführt zu haben scheint; indessen begründete sie diese Auffassung mit keinem Wort, und als Grund für die Auflösung des Arbeitsverhältnisses nannte sie einzig "keine Arbeit mehr". Sodann hat die Vorinstanz auf die Angaben des Beschwerdeführers gegenüber der IV-Stelle, insbesondere jene betreffend den Gesundheitsschaden und die Schwierigkeiten bei der Ausbildung, verwiesen. Daraus allein lässt sich jedoch nicht auf eine "seit jeher" resp. bereits während der Ausbildung und seither anhaltend eingeschränkte Arbeitsfähigkeit schliessen. Obwohl der Beschwerdeführer bereits in der Klageschrift eine Zivilschutzdienstleistung im August 2018 und eine Tätigkeit im Vollzeitpensum ab dem 3. September 2018 geltend gemacht hatte und entsprechende Anhaltspunkte aktenkundig sind (vgl. z.B. Zwischenzeugnis der H.________ AG vom 5. Dezember 2018, IK-Auszug vom 3. Oktober 2019 in den Akten der IV-Stelle), hat sich das kantonale Gericht dazu nicht geäussert und diesbezüglich auch keine allenfalls angezeigten (vgl. Art. 73 Abs. 2 BVG) Abklärungen getroffen. Es hat den Sachverhalt im Zeitraum vom Lehrabschluss im Sommer 2018 bis zur Aufnahme des letzten Arbeitseinsatzes Ende Januar 2019 - abgesehen von der impliziten Annahme einer bestehenden Arbeitsunfähigkeit - vollständig im Dunkeln gelassen.