Citation: 6B_239/2015 E. 1.2.2

1.2.2. Zum Vorwurf der Urkundenfälschung, wonach der Beschwerdeführer A.________s Unterschrift gefälscht habe, um eine Lohnzahlung vorzugeben, würdigt die Vorinstanz verschiedene Beweismittel wie die Aussagen des Beschwerdeführers, von A.________ und der Auskunftsperson C.________, das Ergebnis einer Handschriftenanalyse durch den kriminaltechnischen Dienst der Kantonspolizei Bern sowie die zeitliche Nähe zum vorangegangenen Streit. Die Aussagen des Beschwerdeführers (unter anderem, A.________ habe 5 bzw. 100 verschiedene Unterschriften) seien widersprüchlich und wirkten konstruiert, während die Schilderungen A.________s detailliert und nachvollziehbar seien und mit weiteren Beweismitteln kongruierten. Auch in Bezug auf dieses Urkundendelikt zitiert der Beschwerdeführer einzig seine Ausführungen im kantonalen Verfahren. Er betont beispielsweise, A.________ habe in einer E-Mail vom 26. September 2011 an die Schlichtungsbehörde Bern-Mittelland die ausstehenden Zahlungen nicht erwähnt. Dass dies gemäss Würdigung der Vorinstanz kein entlastendes Moment darstellt, ist ohne Weiteres vertretbar und kann nicht als unhaltbar bezeichnet werden. A.________ wurde nach eigenen Schilderungen vom Beschwerdeführer am 25. September 2011 betreffend die Abrechnung um eine Woche vertröstet, was zu erklären vermag, weshalb er den ausstehenden Lohn am 26. September 2011 noch nicht zur Sprache brachte. Was der Beschwerdeführer mit dem Hinweis auf den Zeugen D.________ thematisiert, vermag die vorinstanzliche Beweiswürdigung ebenso wenig zu erschüttern. Nicht einzugehen ist schliesslich auf das Schreiben von B.________ vom 15. Mai 2015, welches der Beschwerdeführer nachgereicht hat und worin B.________ erstmals geltend macht, mit A.________ über die Lohnzahlung respektive den Vorfall gesprochen zu haben (act. 10). Da dieses erst nach dem angefochtenen Urteil verfasst wurde, ist es als unzulässiges echtes Novum im bundesgerichtlichen Verfahren nicht zu berücksichtigen (vgl. Art. 99 Abs. 1 BGG; BGE 139 III 120 E. 3.1.2 S. 123; 135 I 221 E. 5.2.4 S. 229 f.; je mit Hinweisen).