Citation: 6B_388/2021 E. 1.1.4

1.1.4. Das gelingt ihm auch nicht mit seinem Vorbringen, die Vorinstanz habe potentiell gegen die Darstellung der Beschwerdegegnerin 3 sprechende Anhaltspunkte nur unzureichend berücksichtigt. Soweit er dabei auf eine suggestive Befragung hinweist, in welcher der Beschwerdegegnerin 3 ein gegenseitiges Anfassen unterstellt worden sei, geht sein Vorbringen an der Sache vorbei, ist ein solches an sich doch nicht strittig. Die weiteren Auffälligkeiten thematisiert die Vorinstanz sodann explizit und sie begründet für jeden Punkt, weshalb daraus nicht folgt, dass die Schilderungen der Beschwerdegegnerin 3 als unglaubhaft einzustufen wären (vgl. E. 4.4.3 f. S. 24 ff.). Die entsprechende Beurteilung der Vorinstanz stellt entgegen der beschwerdeführerischen Ansicht eine hinreichende Gesamtwürdigung der fraglichen Umstände dar. In welche zusätzliche "Pro und Contra-Abwägung" diese Faktoren hätten miteinbezogen werden müssen, erschliesst sich nicht. Ohnehin aber zeigt der Beschwerdeführer nicht auf, inwieweit die angeführten Umstände in der von ihm geforderten Abwägung - anders als in derjenigen der Vorinstanz - dazuführen müssten, dass die Beurteilung zu seinen Gunsten ausfallen würde und an der Sachdarstellung der Beschwerdegegnerin 3 ohne Verfall in Willkür nicht festgehalten werden könnte. Dazu äussert er sich nicht bzw. er lässt diese Frage grösstenteils selbst ausdrücklich offen. Inwiefern die vorinstanzliche Beweiswürdigung im Ergebnis willkürlich wäre, vermag er damit nicht aufzuzeigen. Das gilt insbesondere, nachdem er gewichtige weitere Beweisumstände ausser Acht lässt, welche die Vorinstanz gegen seine Version anführt und ebenso in der von ihm verlangten Gesamtabwägung zum Tragen kämen: Gemäss den unbeanstandeten und nach Art 105 Abs. 1 BGG daher verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz versandte der Beschwerdeführer am auf die Tatnacht folgenden Tag kurz nach dem Aufstehen eine WhatsApp-Nachricht an die Beschwerdegegnerin 3, in der er sich entschuldigte und seiner Hoffnung Ausdruck verlieh, er habe nichts "Dumms" bzw. keinen "Seich" gemacht und sie nehme ihm sein Verhalten nicht übel. Aus WhatsApp-Nachrichten der Beschwerdegegnerin 3 an ihren Ex-Freund ergibt sich zudem, dass sie unter dem in der Tatnacht Vorgefallenen erheblich litt (vgl. angefochtener Entscheid E. 4.4.1 S. 20 f., E. 4.4.2 S. 23 f.). Mit der Vorinstanz ist festzuhalten, dass das betreffende - durch objektive Beweise dokumentierte - Nachtatverhalten auf einen gravierenden Vorfall hinweist und es bei der vom Beschwerdeführer vertretenen Sachverhaltsvariante einvernehmlicher sexueller Handlungen weder für die eine noch die andere Reaktion Anlass gegeben hätte. Die Vorinstanz befindet willkürfrei, es sei (bereits) wegen der genannten Reaktion des Beschwerdeführers nicht glaubhaft, dass sich nur ereignet haben solle, was er geschildert habe. Sein Nachtatverhalten schliesst den von ihm geltend gemachten Geschehensablauf nachgerade aus.