Citation: 1P.416/2002 19.11.2002 E. 5

Die Beschwerdeführer rügen ferner eine Verletzung des Gleichbehandlungsgebots, weil keinem anderen Bürger der Gemeinde eine derartige Eigentumsbeschränkung zugemutet werde. Nach dem oben (E. 2 und 3) Gesagten können jedoch die Vertragsparteien eines öffentlich-rechtlichen Erschliessungsvertrags andere als die im übrigen Gemeindegebiet bestehenden Erschliessungsanlagen festlegen; auch innerhalb des Erschliessungsperimeters steht ihnen ein grosser Gestaltungsspielraum offen. Die Gemeinde hat in ihrer Vernehmlassung (S. 8 Ziff. 15) dargelegt, dass mit Ausnahme des streitigen Kandelabers Nr. 539 alle Strassenlampen im Gebiet Huebacher am erschliessungsvertraglich bestimmten Ort stehen. Das Festhalten der Gemeinde an den vertraglich vorgesehenen Standorten sichert insofern eine rechtsgleiche Anwendung des Erschliessungsvertrags.