Citation: 6B_295/2024 E. 2.5.1

2.5.1. Die Vorinstanz erkennt, dass das Halterindiz auch für den Mieter eines Fahrzeugs gelten müsse. Sie kommt unter Verweis auf die Lehre zum Schluss, wie beim Halter spreche auch beim Mieter eine natürliche Vermutung dafür, dass derjenige, welcher ein Fahrzeug zur Benützung erhalten oder gemietet habe, dieses auch selber lenke (vgl. Urteil S. 11 ff.). Da der Beschwerdeführer das Mieterindiz an sich nicht bestreitet, ist darauf nicht weiter einzugehen. Er bemängelt jedoch, die vorinstanzliche Würdigung bezüglich des Halterindizes erscheine willkürlich. So könne der Umstand, dass jemand Halter eines Fahrzeugs sei, gegen ihn nur als Indiz verwendet werden. Der Beweis der Tatbegehung durch den Halter dürfe nur als erbracht angesehen werden, wenn sich dieser darauf beschränke, die Tat zu bestreiten und er sich über den möglichen Lenker vollständig ausschweige bzw. keine glaubwürdigen Täteralternativen angebe. Er habe bereits im Rahmen der ersten Einvernahme ausdrücklich bestritten, das von ihm gemietete Motorfahrzeug im Tatzeitpunkt geführt zu haben. Er habe an jenem Tag mit seinen beiden Freunden, D.________ und E.________, eine Motorradtour über die Pässe R.________, S.________ und T.________ unternommen und man habe dabei mehrfach die Motorräder getauscht. Er [der Beschwerdeführer] habe die Bestreitung mit der Ausführung substanziiert, dass man die Motorräder auf der Tour erstmals in Y.________ getauscht habe und er sich auf dem Messfoto nicht erkennen könne.