Citation: I 865/06 12.10.2007 E. A

Der 1955 geborene B.________ arbeitete seit 27. Juni 1985 als Maurer bei der Firma M.________. Am 7. Oktober 1999 zog er sich bei einem Arbeitsunfall eine Kontusion der rechten Schulter zu. Am 25. April 2000 meldete er sich bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Zur Abklärung der Verhältnisse holte die IV-Stelle des Kantons Graubünden unter anderem ein Gutachten des Ärztlichen Begutachtungsinstituts GmbH (ABI) vom 1. März 2002 ein. Mit Verfügung vom 21. Februar 2003 sprach sie dem Versicherten ab 1. Oktober 2000 bis 31. Januar 2001 eine ganze Invalidenrente (Invaliditätsgrad 100 %) zu. Die dagegen erhobene Einsprache wies sie mit Entscheid vom 11. April 2003 ab; für die Zeit ab 31. Januar 2001 bestehe ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 28 %. Die hiegegen eingereichte Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden mit unangefochten in Rechtskraft erwachsenem Entscheid vom 8. Juli 2003 ab. Am 4. Juli 2003 meldete sich der Versicherte erneut bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Mit Verfügung vom 12. Dezember 2003 trat die IV-Stelle auf diese Anmeldung zunächst nicht ein, da der Versicherte keine neuen Tatsachen geltend mache. Auf seine Einsprache hin trat sie auf die Neuanmeldung ein (Schreiben vom 19. April 2004). Mit Verfügung vom 24. Februar 2004 lehnte das Amt für Polizeiwesen Graubünden die Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung des Versicherten ab und hielt ihn an, die Schweiz bis 10. April 2004 zu verlassen; die hiegegen erhobene Beschwerde wies das Justiz-, Polizei- und Sanitätsdepartement Graubünden mit Verfügung vom 9. Juni 2004 ab. Mit Verfügung vom 28. Juli 2004 übernahm die IV-Stelle die Kosten der Abklärung der beruflichen Eingliederungsmöglichkeiten bei der P.________ ab 1. August bis 31. Oktober 2004. Weiter zog sie unter anderem ein ABI-Gutachten vom 3. Dezember 2004 bei. Mit Verfügung vom 19. Januar 2005 verneinte die IV-Stelle einen Rentenanspruch, da der Invaliditätsgrad 29,16 % betrage. Mit Verfügung vom 20. Januar 2005 schloss sie die beruflichen Wiedereingliederungsbemühungen ab, da der Versicherte subjektiv nicht eingliederungsfähig sei. Gegen diese beiden Verfügungen erhob der anwaltlich vertretene Versicherte separate Einsprachen, wobei er der IV-Stelle mitteilte, er wohne jetzt nicht mehr in C.________, sondern im K.________. Mit Entscheid vom 6. April 2004 wies die IV-Stelle die Einsprachen und die Begehren um Gewährung der unentgeltlichen Verbeiständung für das Einspracheverfahren ab.