Citation: 5A_69/2016 E. 3.4

3.4. Der Beschwerdeführer macht weiter geltend, die Beschwerdegegnerin habe im Verfahren immer wieder behauptet, der Sohn leide an einer schweren Krankheit, die einer besonderen Betreuung bedürfe, die nur sie übernehmen könne. Er habe eine entsprechende Krankheit des Sohnes bestritten und habe dafür zwei Schreiben von E.________ ins Recht gelegt, wonach beim Sohn keine schwere Krankheit vorliege. Die Vorinstanz habe diese Schreiben nicht beachtet. Zudem habe er detailliert dargelegt, dass F.________ (die behandelnde Ärztin des Sohnes) befangen sei. Die Vorinstanz sei darauf nicht eingegangen und habe erneut das rechtliche Gehör verletzt und unhaltbare Schlussfolgerungen gezogen. Die Vorinstanz hat aufgrund der behandelnden Ärztin F.________ ausführlich begründet, dass entgegen der Behauptung des Beschwerdeführers sehr wohl Hinweise für eine Krankheit des Sohnes bestehen. Sie hat dieser Ärztin namentlich deshalb Glauben geschenkt, weil sie den Sohn seit dessen Kindesalter behandelt und ihn somit kennt. Zu den Ausführungen dieser Ärztin hat sie bemerkt, ihre medizinischen Feststellungen seien sachlich begründet und auf die Behauptung des Beschwerdeführers, F.________ sei befangen, sei nicht weiter einzugehen, nachdem dafür keine Anhaltspunkte bestünden. Die Vorinstanz hat damit ausführlich begründet, weshalb sie auf die Aussagen von F.________ abstellt. Damit hat sie zumindest implizit in vorweggenommener Beweiswürdigung (Urteil 5P.322/2001 vom 30. November 2001 E. 3c, nicht publiziert in BGE 128 II 4 mit Hinweisen) die Angaben von E.________ als nicht entscheidwesentlich erachtet. In diesem Zusammenhang ist weder das rechtliche Gehör verletzt noch der Sachverhalt willkürlich festgestellt worden.