Citation: 2A.55/2003 17.03.2003 E. B

Am 8. Februar 2002 ersuchte die französische "Commission des Opérations de Bourses (COB)" die Eidgenössische Bankenkommission (EBK) in Bezug auf drei im entsprechenden Zeitraum über die "HSBC Guyerzeller Bank AG" erfolgte Transaktionen in "RHODIA"-Titeln um Amtshilfe (Art. 38 Abs. 2 des Bundesgesetzes vom 24. März 1995 über die Börsen und den Effektenhandel, BEHG, SR 954.1). Die Bankenkommission holte hierauf die gewünschten Auskünfte ein und verfügte am 19. Dezember 2002, dass dem Gesuch entsprochen und der "Commission des Opérations de Bourse (COB)" mitgeteilt werde, dass folgende Transaktionen durch X.________ getätigt worden seien: Datum Kauf/Verkauf Menge (in Stück) Preis (in ) 12.10.01 Kauf 60'000 489'978.00 19.10.01 Verkauf 20'000 185'827.60 23.10.01 Verkauf 40'000 396'804.80 Aus dem Geschäft habe ein Gewinn von  92'654.40 bzw. 18,9% resultiert. Am entsprechenden Konto sei X.________, der über eine Verwaltungsvollmacht verfüge, "gemeinsam mit Mitgliedern seiner Familie" wirtschaftlich berechtigt. X.________ gebe an, die Transaktionen aufgrund von zwei Artikeln in der "Financial Times" in Auftrag gegeben zu haben (5. Oktober 2001, S. 18: "Rhodia expects increased loss"; 11.Oktober 2001, S. 36: "Bid rumours lift Rhodia 15%"). Die Bankenkommission wies die "Commission des Opérations de Bourse (COB)" ausdrücklich darauf hin, dass diese Angaben nur zur direkten Beaufsichtigung der Börsen und des Effektenhandels verwendet werden dürften (Ziff. 2 des Dispositivs); jegliche Weiterleitung an eine andere Instanz - inklusive Strafbehörden - erfordere ihre erneute vorgängige Zustimmung (Ziff. 3 des Dispositivs).