Citation: 2C_495/2020 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz stellte fest, dass der Beschwerdeführer und seine Ehefrau seit bald einem Jahr getrennt lebten. Spätestens ab dem 1. Mai 2019 sei die Ehe gescheitert gewesen. Auf dieser Basis ging die Vorinstanz sinngemäss davon aus, dass der Beschwerdeführer das Eheband lediglich aufrecht erhielt, um die ausländerrechtlichen Zulassungsvorschriften zu umgehen. Diese Feststellungen werden vom Beschwerdeführer nicht ernsthaft in Zweifel gezogen (Art. 97 Abs. 1 BGG) und binden das Bundesgericht (Art. 105 Abs. 1 BGG; vgl. oben E. 2.2). Die rechtliche Würdigung der Vorinstanz, wonach das Verbleiberecht des Beschwerdeführers jedenfalls infolge Rechtsmissbrauchs entfallen sei, falls seine Ehefrau überhaupt die spanische Staatsangehörigkeit innegehabt habe (vgl. E. 3.1 des angefochtenen Urteils), ist bei dieser Ausgangslage nicht zu beanstanden.