Citation: 8C_68/2009 07.05.2009 E. 4

4.1 Das kantonale Gericht ist zum Ergebnis gelangt, organisch ausgewiesen und unstreitig unfallkausal sei eine Schädigung an den beiden Knien. Diese gestatte den Einsatz in der angestammten Tätigkeit eines Baggerführers nicht mehr. Eine dem Knieleiden angepasste Tätigkeit sei aber ganztags zumutbar. Die vorinstanzliche Beurteilung stützt sich namentlich auf das MEDAS-Gutachten vom 5. Juli 2007. Dieses ist zwar von der Invalidenversicherung eingeholt worden. Es beantwortet aber die sich im vorliegenden Verfahren stellenden somatomedizinischen, insbesondere orthopädischen, Fragen ebenfalls überzeugend und ist mit dem kantonalen Gericht als voll beweiswertig anzuschauen (zu den Anforderungen hiefür: BGE 125 V 351 E. 3a S. 252 mit Hinweis; vgl. auch BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232). Die Vorinstanz hat überdies in nicht zu beanstandender Weise dargelegt, weshalb sie sich durch weitere Arztberichte, soweit sich diese abweichend zur Arbeitsfähigkeit äussern, zu keiner anderen Betrachtungsweise veranlasst sieht. Hervorzuheben ist, dass in diesen Arztberichten, auch Faktoren (u.a. lumbale Rückenbeschwerden aus einer Diskushernie, Diabetes) mitberücksichtigt wurden, welche aufgrund der schlüssigen Ausführungen der MEDAS-Experten, aber auch gemäss Bericht vom 15. Januar 2007 des Prof. Dr. med. J.________ welcher den Versicherten seit Jahren behandelt und mehrere chirurgische Eingriffe an den Knien vorgenommen hat, als unfallfremd zu betrachten sind. 4.2 Der Versicherte macht eine unfallbedingte volle Arbeitsunfähigkeit infolge somatischer Unfallfolgen geltend. Er beruft sich dabei auf das Gutachten des Prof. Dr. med. M._______ vom 18. März 2008. Darin wird zwar eine gänzliche Arbeitsunfähigkeit für sämtliche Berufstätigkeiten bestätigt. Der Privatexperte bezieht in diese Einschätzung aber nebst der Schädigung an den Knien die bestehende psychische Problematik mit ein. Zudem berücksichtigt er die geklagten lumbalen Schmerzen, obwohl auch er diese zumindest teilweise mit unfallfremden Gesichtspunkten begründet. Prof. Dr. med. M._______ setzt sich überdies nicht mit dem - ihm offensichtlich nicht bekannten - MEDAS-Gutachten vom 5. Juli 2007 auseinander. Es ist aufgrund seiner Ausführungen namentlich auch nicht nachvollziehbar, ob und weshalb nach seiner Auffassung die Knieproblematik eine höhere Arbeitsunfähigkeit begründen soll, als von den MEDAS-Experten angenommen. Die Aussagen des Privatexperten vermögen daher nicht, die vorinstanzliche Beurteilung in Frage zu stellen. Gleiches gilt für den - ohnehin erst letztinstanzlich aufgelegten und prozessual unzulässigen (vgl. BGE 8C_934/2008 vom 17. März 2009 E. 2 und 3) - Bericht der Frau Dr. med. A._________ vom 16. Januar 2009, worin sich keine Aussagen zur Arbeitsfähigkeit finden. 4.3 Ausgehend vom umschriebenen, sich aufgrund der somatischen Unfallfolgen ergebenden Zumutbarkeitsprofil (E. 4.1 hievor) hat das kantonale Gericht gestützt auf Art. 16 ATSG eine Invaliditätsbemessung mittels Einkommensvergleich vorgenommen. Dieser hat eine Erwerbsunfähigkeit von 30 % ergeben. Die Vorinstanz sah sich aufgrund dieser nur geringen Differenz zu dem durch die SUVA ermittelten und der Rentenzusprechung zugrunde gelegten Invaliditätsgrad von 31 % nicht veranlasst, vom Einspracheentscheid vom 15. November 2007 abzuweichen. Die entsprechenden Erwägungen im vorinstanzlichen Entscheid sind nicht umstritten und geben zu keinen weiteren Bemerkungen Anlass.