Citation: 5C.176/2004 10.03.2005 E. 5

Aus den dargelegten Gründen müssen die Berufungsanträge gutgeheissen, die mit der Berufungsantwort erneuerten Klagebegehren hingegen abgewiesen werden. Die Klägerin wird damit kosten- und entschädigungspflichtig im bundesgerichtlichen Verfahren (Art. 156 Abs. 1 und Art. 159 Abs. 1 und 2 OG). Für die Verlegung der kantonalen Gerichts- und Parteikosten rechtfertigt sich grundsätzlich keine andere Verlegung, da die Klägerin gesamthaft nur die Feststellung erreicht hat, dass sie auf ihrem eigenen Grundstück parkieren und Absperrvorrichtungen anbringen darf, soweit es nicht mit der Grunddienstbarkeit belastet ist (unangefochtene Dispositiv-Ziff. 2 und E. 2.1.4 und E. 2.2.2 S. 11 f. des obergerichtlichen Urteils). Mangels genauer Angaben zu den Anwaltskosten der Beklagten im obergerichtlichen Verfahren und des Einbezugs der Kosten für eine vorsorgliche Beweisaufnahme (vgl. E. 10 S. 26) wird die Sache gesamthaft zur Neuverlegung der Kosten- und Entschädigungsfolgen des kantonalen Verfahrens an das Obergericht zurückgewiesen (Art. 157 und Art. 159 Abs. 6 OG).