Citation: 5A_199/2022 E. 4.2.1

4.2.1. Soweit die Beschwerdeführerinnen in ihrer Eigenschaft als Gläubigerinnen auf der Streichung der Forderung aus dem Konkursinventar bestehen, gehen sie fehlen. Sie können gegen die Weigerung oder Unterlassung, jedoch nicht gegen die Aufnahme eines Vermögenswertes in das Konkursinventar betreibungsrechtliche Beschwerde führen (LUSTENBERGER/SCHENKER, in: Basler Kommentar, Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs, 3. Aufl. 2021, N. 33a, 33b zu Art. 221). Wenn das Obergericht die Beschwerde gegen das Konkursinventar mit der Rüge der Beschwerdeführerinnen, die Forderung sei zu Unrecht aufgenommen worden, insoweit (d.h. mit Blick auf die blosse Gläubigereigenschaft) als unzulässig erachtet, ist dies nicht zu beanstanden.