Citation: 2C_204/2019 E. 2

Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz habe den Sachverhalt in mehrfacher Hinsicht unrichtig festgestellt. Entgegen den vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen sei seine Schuldenwirtschaft nicht auf Mutwilligkeit, sondern auf seine Spielsucht zurückzuführen, welche eine psychische Krankheit sei. Des Weiteren könne seine Straffälligkeit nicht als schwerwiegend qualifiziert werden. Des Weiteren treffe die Feststellung, er sei unbelehrbar, ebensowenig wie diejenige zu, wonach er in der Schweiz "nie richtig angekommen" sei. Der Beschwerdeführer sei in der Schweiz sehr gut integriert, und soweit die vorgebrachten strafrechtlichen und betreibungsrechtlichen Tatbestände überhaupt beachtlich seien, würden sie aufgrund der langen Aufenthaltsdauer keine andere Einschätzung der Integration zu rechtfertigen vermögen. Die Feststellung, wonach seine Ehe nicht intakt und von einer Beziehung zu seinem Sohn keine Rede sein könne, beruhe auf einer willkürlichen Beweiswürdigung. Gestützt auf einen zutreffend erhobenen Sachverhalt seien die Voraussetzungen für eine Verlängerung seiner Aufenthaltsbewilligung erfüllt, weshalb die Vorinstanz, welche verkannt habe, dass in seinem Verhalten kein schwerwiegender Verstoss gegen die öffentliche Sicherheit und Ordnung in der Schweiz und schon gar nicht im Ausland zu erblicken sei, Art. 63 AIG verletzt habe. Auch würde keine absichtliche Täuschung der Behörden dadurch vorliegen, dass die Kündigung des Arbeitsverhältnisses nicht kommuniziert worden sei; hätte er absichtlich täuschen wollen, hätte er die Information auch ein Jahr später unterschlagen können. Die Vorinstanz habe des Weiteren verkannt, dass angesichts der langen Aufenthaltsdauer und der Verwurzelung in den schweizerischen Verhältnissen das Familienleben nur in der Schweiz gepflegt werden könne, weshalb das angefochtene Urteil, welches die auf dem Spiel stehenden Interessen nicht zutreffend erhoben habe und zudem diese Interessen auch noch falsch gewichte, Art. 8 EMRK verletze. Die Vorinstanz habe zudem den Sohn im vorinstanzlichen Verfahren nicht angehört, weshalb dessen rechtliches Gehör sowie Art. 12 des Übereinkommens vom 20. November 1989 über die Rechte des Kindes [KRK; SR 0.107] verletzt worden seien.