Citation: 6B_809/2007 28.02.2008 E. 3.5

3.5.1 Der Beschwerdeführer stellt sich betreffend den Vorhalt der Veruntreuung auf den Standpunkt, er habe von der Rechtmässigkeit der von ihm getätigten Abzüge von Fr. 50'000.-- zugunsten von D.________, von Fr. 70'000.-- zugunsten von I.________ und von Fr. 1'000.-- zugunsten der Notarin ausgehen dürfen, weshalb sich ein allfälliger Veruntreuungsvorwurf von vornherein nur auf eine entsprechend tiefere Deliktssumme beziehen könne. Zumindest im Umfang dieser Beträge erscheine es willkürlich, den subjektiven Tatbestand der Veruntreuung zu bejahen (Beschwerde S. 9 f.). 3.5.2 Die Vorinstanz hat festgehalten, die Schilderungen des Beschwerdeführers seien widersprüchlich und daher nicht glaubhaft. Gestützt auf die Aussagen von D.________ und I.________ bestünden keine Zweifel daran, dass der Beschwerdeführer - wie von ihm quittiert - von D.________ Fr. 350'000.-- in Empfang genommen habe. Aus den glaubhaften Ausführungen der Beschwerdegegnerin 1 sei weiter zu folgern, dass der Beschwerdeführer ihr den gesamten Betrag hätte abliefern müssen und damit sämtliche Abzüge ohne ihre Zustimmung vorgenommen habe. Insbesondere sei es nicht einsichtig, weshalb der Beschwerdeführer den Erhalt von Fr. 350'000.-- hätte quittieren sollen, wenn mit der Beschwerdegegnerin 1 vereinbart gewesen wäre, dass D.________ hiervon Fr. 50'000.-- hätte erhalten sollen bzw. behalten dürfen. Naheliegenderweise wäre diesfalls eine Quittung über Fr. 300'000.-- ausgestellt und vom Beschwerdeführer unterzeichnet worden. Im Ergebnis sei vorliegend belegt, dass der Beschwerdeführer der Beschwerdegegnerin 1 nur Fr. 30'000.-- der geschuldeten Fr. 350'000.-- übergeben und damit Fr. 320'000.-- veruntreut habe (angefochtenes Urteil S. 24 f.). 3.5.3 Die Vorinstanz hat die Aussagen sämtlicher Beteiligter eingehend gewürdigt und das widersprüchliche Aussageverhalten des Beschwerdeführers ausführlich dargestellt (vgl. angefochtenes Urteil S. 19 - 22). Sie hat begründet, weshalb sie die Schilderungen der Beschwerdegegnerin 1 als glaubhaft bewertet hat, und weshalb die Folgerung, der Beschwerdeführer habe insgesamt Fr. 320'000.-- veruntreut, auch durch die Aussagen von D.________ und I.________ sowie die vom Beschwerdeführer unterzeichnete Quittung untermauert werde (angefochtenes Urteil S. 19 und S. 22 f.). Der angefochtene Entscheid hält damit auch in diesem Punkt der bundesgerichtlichen Rechtskontrolle Stand.