Citation: I 509/04 26.07.2005 E. B

Dagegen liess der Versicherte beim kantonalen Gericht Beschwerde erheben und den Hauptantrag stellen, es sei ihm auch nach dem 1. Januar 2002 eine halbe Rente zuzusprechen. Angesichts eines Schreibens der IV-Stelle vom 16. Januar 2002, wonach die Aufhebung der Rente bereits auf Ende August 1998 zu erfolgen habe, liess der Versicherte mit Eingabe vom 23. Januar 2002 das Rechtsbegehren insoweit abändern, als ihm eine halbe Rente ab September 1998 zuzusprechen sei. Nachdem die IV-Stelle an ihrem Standpunkt festgehalten und eine reformatio in peius beantragt hatte, liess der Beschwerdeführer dem kantonalen Gericht mit Replik vom 2. September 2002 mitteilen, er halte an der Beschwerde fest und beantrage die Aufhebung des Entscheides sowie die Rückweisung der Sache an die Verwaltung zur Neuabklärung, eventualiter die Zusprechung einer Rente ab 1. Oktober 1997. Mit Entscheid vom 28. Juni 2004 wies das Verwaltungsgericht des Kantons Bern die Beschwerde ab und hob die ganze Rente mit Wirkung ab Ende Januar 2000 auf. Damit schützte die Vorinstanz die angefochtene Revisionsverfügung vom 29. November 2001 in Anwendung der substituierten Begründung, dass die ursprüngliche Rentenverfügung, mit welcher dem Beschwerdeführer eine ganze Rente zugesprochen worden war, zweifellos unrichtig und ihre Berichtigung von erheblicher Bedeutung war.