Citation: 2C_511/2022 E. 3.2.2

3.2.2. Das öffentliche Interesse wird weiter durch den jahrelangen und andauernden Sozialhilfebezug des Beschwerdeführers (per Ende 2021 insgesamt Fr. 332'475.65 zusammen mit seiner Familie) erhöht. Soweit der Beschwerdeführer pauschal auf seine gesundheitliche Situation verweist, die es ihm weitgehend verunmöglicht habe, einer geregelten und regelmässigen Arbeit nachzugehen, setzt er sich nicht mit den vorinstanzlichen Erwägungen auseinander, wonach er von der Invalidenversicherung als erwerbsfähig eingestuft werde und ihm lediglich sein Hausarzt eine Arbeitsunfähigkeit wegen einer nicht näher spezifizierten "Krankheit" attestiere, so dass davon auszugehen sei, dass er zumindest in Teilzeitpensen arbeiten und damit die Sozialhilfeabhängigkeit reduzieren könnte (vgl. E. II./3.2.3.4 des angefochtenen Urteils). Bei dieser Sachlage ist die Vorinstanz zu Recht von einem äusserst grossen öffentlichen Interesse am Widerruf ausgegangen.