Citation: 4P.32/2006 21.04.2006 E. 2

2.1 Die Beschwerdeführerin rügt eine Verletzung ihres Anspruchs auf rechtliches Gehör und der daraus abgeleiteten Begründungspflicht. 2.2 Gemäss Art. 29 Abs. 2 BV haben die Parteien Anspruch auf rechtliches Gehör. Dieser Anspruch verlangt, dass die Behörde die Vorbringen des vom Entscheid in seiner Rechtsstellung Betroffenen auch tatsächlich hört, sorgfältig und ernsthaft prüft und in der Entscheidfindung berücksichtigt. Daraus folgt die Pflicht der Behörden, ihren Entscheid zu begründen. Die Begründung eines Entscheids muss so abgefasst sein, dass der Betroffene ihn gegebenenfalls sachgerecht anfechten kann. Dies ist nur möglich, wenn sowohl er wie auch die Rechtsmittelinstanz sich über die Tragweite des Entscheides ein Bild machen können. Dazu müssen wenigstens kurz die Überlegungen genannt werden, von denen sich die Behörde leiten liess und auf welche sich ihr Entscheid stützt. Das bedeutet indessen nicht, dass sich diese ausdrücklich mit jeder tatbeständlichen Behauptung und jedem rechtlichen Einwand auseinandersetzen muss. Vielmehr kann sie sich auf die für den Entscheid wesentlichen Gesichtspunkte beschränken (BGE 126 I 97 E. 2b S. 102). 2.3 Im Einzelnen macht die Beschwerdeführerin dem Sinne nach geltend, das Obergericht habe die Begründungspficht verletzt, da es nicht auf das Argument eingegangen sei, das Abbaurecht gemäss der Dienstbarkeit vom 27. Oktober 1993 erfasse das gesamte Grundstück X.________ und nicht nur den jeweiligen Abbaubereich. Ebenso habe sich das Obergericht nicht mit dem Wortlaut des Mietvertrages und der Rekultivierungsvereinbarung auseinandergesetzt und sei nicht auf die Ausführungen der Beschwerdeführerin zur wirtschaftlichen Verfügungsmacht über die Beschwerdeführerin eingetreten. Auch habe das Obergericht nicht zur Frage der Rechtskraftwirkung (res judicata) des Urteils des Obergerichts im Verfahren bezüglich der Mietzinsforderung Stellung genommen. 2.4 Die Rüge ist offensichtlich unbegründet, da das Obergericht in seiner Urteilsbegründung auf die von der Beschwerdeführerin genannten Fragen einging und angab, aus welchen Gründen es die Einwendungen der Beschwerdeführerin als unbegründet erachtete. Damit ist eine Verletzung der Begründungspflicht zu verneinen.