Citation: 9C_819/2018 E. 6.3

6.3. Die Frage, ob der Grundsatz der Globalrechnung, wonach sich die Überentschädigung nicht durch die Gegenüberstellung stets gleicher Zeitabschnitte bestimmt, sondern anhand einer globalen Abrechnung über die gesamte Bezugsperiode (vgl. etwa Urteil 8C_415/2011 vom 19. Oktober 2011 E. 4.1 mit Hinweisen [Zusammentreffen von Taggeldern der Unfallversicherung mit Rentenleistungen der Invalidenversicherung]) auf die hier zu beurteilende Konstellation ebenfalls Anwendung findet, wie vorinstanzlich bejaht, braucht in Anbetracht des vorliegenden Ergebnisses nicht abschliessend beantwortet zu werden. Da einzig für 2011 keine Überentschädigung zu verzeichnen ist und die entsprechenden "Mindereinnahmen" sich lediglich auf Fr. 127.40 belaufen, wäre eine entsprechende Erwerbseinbusse angesichts eines gesamthaften Überentschädigungsbetrags von Fr. 58'327.45 ohnehin vernachlässigbar.