Citation: 1C_22/2018 E. 3.1

3.1. Die Beschwerdeführer machen - wie bereits mit Beschwerde an die Vorinstanz - im Wesentlichen geltend, die Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands erweise sich als unverhältnismässig. Zudem verstosse die Wiederherstellung gegen den Grundsatz des Vertrauensschutzes. Die Beschwerdeführer führen aus, sie seien kurz nach Baubeginn unerwarteterweise mit einem Grundbruch konfrontiert gewesen, weshalb auf die geplanten Abgrabungen verzichtet und die Bodenplatte für den Latentspeicher höher gesetzt worden sei. Die Gemeinde habe die daraus resultierende - geringfügige - Überschreitung der Gebäudehöhe erst im Rahmen der Rohbaukontrolle vom 26. November 2015 festgestellt. Die besonderen Umstände des vorliegenden Falls lägen darin begründet, dass weder ihnen noch ihrer Architektin bewusst gewesen sei, dass das baugrundbedingte Höhersetzen der Bodenplatte zu einer Überschreitung der Gebäudehöhe führe; zudem hätten sie sich hierdurch keine persönlichen Vorteile verschafft. Auch habe die Baubehörde sie nicht auf die Überschreitung der Gebäudehöhe aufmerksam gemacht. Schliesslich sei der teilweise Rückbau des Gebäudes aufgrund der runden Gebäudeform - insbesondere aus statischen Gründen - kompliziert und mit schätzungsweise Fr. 400'000.-- sehr kostspielig. Es sei davon auszugehen, dass sie einen Rückbau nicht finanzieren könnten und das Grundstück (mit einem erheblichen Verlust) verkaufen müssten. Ferner sei die Frist von neun Monaten zur Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands zu kurz bemessen.