Citation: 6B_305/2019 E. 1.2

1.2. Die Vorinstanz legt überzeugend dar, weshalb sie den inkriminierten Sachverhalt als erwiesen erachtet und den Antrag des Beschwerdeführers auf Einvernahme des stellvertretenden Dienstchefs für Technische Verkehrsüberwachung ablehnt. Darauf kann verwiesen werden. Die Beschwerde genügt den gesetzlichen Begründungsanforderungen auch unter der bei Laienbeschwerden üblichen wohlwollenden Betrachtungsweise (vgl. Urteile 6B_764/2018 vom 14. November 2018 E. 4; 6B_432/2017 vom 22. November 2017 E. 1.2; 6B_1239/2016 vom 14. Juni 2017 E. 3.2; je mit Hinweisen) weitgehend nicht. Der Beschwerdeführer setzt sich mit dem angefochtenen Entscheid nicht auseinander. Dies gilt insbesondere für die vorinstanzliche Erwägung, wonach er die fehlende Funktionalität der Radaranlage erstmals im oberinstanzlichen Verfahren gerügt habe. Wie die Vorinstanz zutreffend ausführt, sind neue Behauptungen und Beweise im Berufungsverfahren betreffend Übertretungen unzulässig. Grundsätzlich nicht einzugehen ist zudem auf die Vorbringen des Beschwerdeführers, soweit sie sich nicht aus der Beschwerde selbst ergeben (vgl. oben E. 1.1), etwa die vorinstanzlich beanstandete Qualifikation des Tatorts als Innerortsstrecke, die Sichtbarkeit der Signalisation sowie Sinn und Zweck der Massnahme. Im Übrigen beschränkt sich der Beschwerdeführer darauf, eine nicht-gesetzeskonforme Installation der Verkehrsüberwachungsanlage zu behaupten, ohne dies zu begründen und insbesondere aufzuzeigen, inwiefern die angeblich unzulässige Unterlegung des Geräts mit Muttern für das Messergebnis relevant sein soll. Entgegen seiner Auffassung ist dieses nicht zu beanstanden, zumal für den Zeitpunkt der Geschwindigkeitskontrolle unbestrittenermassen ein gültiges Eichzertifikat für die Anlage vorliegt. Die Geschwindigkeitsüberschreitung ist damit willkürfrei erstellt. Auch, dass er die Signalisation nicht rechtzeitig gesehen hätte, behauptet der Beschwerdeführer nicht. Ob diese allenfalls verdeckt sein kann und solches anlässlich seiner Tatortbegehung eineinhalb Jahre nach dem Ereignis der Fall war, ist nicht entscheidend.