Citation: 2A.535/2001 15.04.2002 E. C

C.- Gegen diese Verfügung erhob X.________, nunmehr vertreten durch Rechtsanwalt Willy Bolliger, am 21. September 2000 Einsprache an den Rechtsdienst der Fremdenpolizei des Kantons Aargau und stellte erneut das Gesuch um Familiennachzug für seine beiden Kinder D.________ und E.________. Zur Begründung wurde geltend gemacht, X.________ habe per 1. Oktober 1999 eine neue Wohnung gemietet. Ferner hätten die Geschwister B.________ und A.________, welche hier erwerbstätig sind, Garantien betreffend finanzielle Unterstützung ihrer Geschwister D.________ und E.________ abgegeben. Die Fremdenpolizei habe daher in ihrer Verfügung vom 4. September 2000 den konkreten Umständen zu wenig Rechnung getragen. Wegen der Präsidentschafts- und Parlamentswahlen seien die Kinder, welche der albanischen Minderheit in Serbien angehörten, zusätzlich gefährdet, weshalb der Einsprache die aufschiebende Wirkung zu gewähren sei. Mit Entscheid vom 25. Oktober 2000 wies der Rechtsdienst der Fremdenpolizei die Einsprache ab, soweit sie nicht als gegenstandslos von der Kontrolle abzuschreiben war. In der Begründung wurde ausgeführt, die Einsprache sei im Hinblick auf die rechtskräftige Ablehnung des Familiennachzugsgesuchs einzig unter dem Gesichtspunkt der Wiedererwägung zu prüfen. Der Einsprecher bringe nichts vor, was für eine Neubeurteilung der rechtskräftigen Verfügung vom 16. November 1999 spreche. Die politische Lage in Jugoslawien stelle keinen Wiedererwägungsgrund dar, da die Jugendlichen im Falle tatsächlicher Verfolgung auf andere Rechtsinstitute zu verweisen wären.