Citation: 8C_718/2021 E. 5.4

5.4. Weiter beruft sich der Beschwerdeführer auf verschiedene Arztberichte der Dr. med. F.________, wonach er im Umfang von 50 % arbeitsunfähig sei. Allerdings gab er bereits am 17. August 2016 im Zuge des Standortgesprächs mit der Beschwerdegegnerin an, in diesem Ausmass arbeitsunfähig zu sein. Das Gespräch fand in Anwesenheit seines damaligen Rechtsvertreters statt und die dabei gemachten Angaben lagen dem unangefochten gebliebenen Einspracheentscheid vom 3. August 2018 zugrunde. Eine vorübergehend höhere (volle) Arbeitsunfähigkeit bestand laut Dr. med. F.________ zwischen dem 26. Oktober 2018 und 11. November 2018 einzig infolge der Schwellung und Flüssigkeitsansammlung um das rechte Kniegelenk. Dass die vorinstanzliche Feststellung beispielsweise in Bezug auf den radiologischen Befund einer leichten Arthrose ohne Hinweise auf substanzielle Knorpeldefekte (Bericht des Prof. Dr. med. G.________, Facharzt für Radiologie in Zürich, vom 22. Januar 2019) unrichtig sein soll, macht der Beschwerdeführer zu Recht nicht geltend.