Citation: H 15/03 17.03.2004 E. 2

Die Vorinstanz hat die Voraussetzungen, unter denen der Gewinn aus der Veräusserung eines Grundstücks Einkommen aus selbstständiger Erwerbstätigkeit im Sinne von Art. 9 Abs. 1 AHVG und Art. 17 AHVV bildet, unter Hinweis auf die Rechtsprechung (BGE 125 II 113, 98 V 90) zutreffend dargelegt. Richtig sind auch die Ausführungen zur Pflicht der Ausgleichskasse, für die Festsetzung der Beiträge im ausserordentlichen Verfahren das Erwerbseinkommen der beitragspflichtigen Person selbst einzuschätzen, wenn keine Meldung der kantonalen Steuerbehörde vorliegt (Art. 24 und 26 Abs. 1 AHVV in der hier anwendbaren, bis Ende 2000 gültig gewesenen Fassung), sowie zur Beitragsfestsetzung im ordentlichen und im ausserordentlichen Verfahren (Art. 22 und 25 Abs. 1 und 3 [in der bis Ende 2000 gültig gewesenen Fassung] und Abs. 4 AHVV [in der bis 31. Dezember 1994 gültig gewesenen Fassung]). Darauf kann verwiesen werden. Zu ergänzen ist, dass das am 1. Januar 2003 in Kraft getretene Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 im vorliegenden Fall nicht anwendbar ist, da nach dem massgebenden Zeitpunkt des Erlasses der streitigen Verfügungen (hier: 6. Oktober 1999) eingetretene Rechts- und Sachverhaltsänderungen vom Sozialversicherungsgericht nicht berücksichtigt werden (BGE 127 V 467 Erw. 1, 121 V 366 Erw. 1b).