Citation: 9C_66/2009 19.08.2009 E. 2

Streitig ist, ob nach Beendigung der Umschulung zum Immobilien-Schätzer im September 2001 für die Folgezeit ab 1. Oktober 2001 weiterhin ein rentenbegründender Invaliditätsgrad vorliegt. 2.1 Das kantonale Gericht hat in Würdigung des medizinischen Dossiers, insbesondere gestützt auf das Gutachten des Instituts B.________ vom 26. September 2007 in tatsächlicher Hinsicht festgestellt, dass beim Beschwerdeführer für körperlich leichte bis gelegentlich mittelschwere Tätigkeiten keine Arbeits- und Leistungseinschränkung besteht. Mit einer zumutbaren Arbeits- und Leistungsfähigkeit von 85 % in der Tätigkeit als Immobilien-Schätzer werde den Therapien und Massagen sowie dem Bedarf an regelmässigen Pausen, um Lockerungsübungen durchzuführen, hinreichend Rechnung getragen. Für die Invaliditätsbemessung stellte das kantonale Gericht auf die allgemeine Methode des Einkommensvergleichs ab. Der Versicherte sei mit Blick auf seine gesundheitlichen Einschränkungen und dem über mehrere Jahre hinweg andauernden schlechten wirtschaftlichen Erfolg der Firma X.________ AG im Bereich seiner selbständigen Erwerbstätigkeit ungenügend eingegliedert, weshalb die ausserordentliche Bemessungsmethode nicht zum Ziel führe. Bei der Bemessung der Invalidität ging das kantonale Gericht davon aus, der Beschwerdeführer wäre bei guter Gesundheit Geschäftsführer der Firma X.________ AG und würde damit als diplomierter Baumeister einen kleineren Betrieb leiten, weshalb das entsprechende Einkommen anhand der Gewerbestatistik zu ermitteln sei. Gestützt auf die Gewerbestatistik 2004/2005 sei von einem Einkommen im Jahre 2004 von Fr. 105'700.- (Tabelle 1: Hoch- und Tiefbau; Betriebsertrag von Fr. 1 Million bis 2,99 Millionen; 11 Beschäftigte) auszugehen. Hinsichtlich des Invalideneinkommens sei allein auf das als Immobilien-Schätzer im medizinisch zumutbaren Teilpensum mögliche Einkommen abzustellen. Unter Berücksichtigung der hohen beruflichen Qualifikationen des Beschwerdeführers (Tiefbauzeichner-Lehre, Ingenieur HTL Richtung Tiefbau, dipl. Baumeister im Strassenbau, ausgebildeter Immobilien-Schätzer ohne Abschluss) sowie seiner breiten und langjährigen Berufserfahrung insbesondere als Geschäftsführer der Firma X.________ AG sei aufgrund der schweizerischen Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik (LSE) für das Jahr 2004 von der Tabelle TA1, privater Sektor, Anforderungsniveau 1+2, Ziff. 70,71 (Immobilien; Vermietung beweglicher Sachen) von einem Jahreseinkommen von Fr. 101'643.75 für ein 100%iges Pensum auszugehen. Unter Berücksichtigung der invaliditätsbedingten Leistungseinbusse von 15 % resultiere ein jährliches Invalideneinkommen von Fr. 86'397.20. Daraus folge ein Invaliditätsgrad von gerundet 18 %. Selbst wenn zugunsten des Beschwerdeführers auf die branchenüblichen Jahressaläre für Immobilienbewerter gemäss dem eingereichten Schreiben vom 22. Januar 2008 abgestellt und von einem Jahreseinkommen von Fr. 80'000.- resp. bei Berücksichtigung der Leistungeinbusse von 15 % von einem Invalideneinkommen von Fr. 68'000.- ausgegangen werde, bleibe der Invaliditätsgrad mit gerundet 36 % immer noch unterhalb der Grenze von 40 %.