Citation: 6B_836/2018 E. 1

Vor Bundesgericht erneuert der Beschwerdeführer im kantonalen Verfahren gestellte Beweisanträge. Es sei ein Gutachten anzuordnen zur Ermittlung der Distanz zwischen dem gemäss polizeilichem Nachtragsbericht vom 16. Dezember 2016 bezeichneten Standort des verwendeten Geschwindigkeitsmessgeräts (Laserpistole) und der Position des Fahrzeugs zum Zeitpunkt 19:29:26 h gemäss Videoaufzeichnung vom 7. Juni 2016. Ausserdem sei ein Augenschein durchzuführen. Sollte sich die seitens der Behörden angenommene Distanz von 126,8 Metern als falsch erweisen, könne die auf den Faktoren Zeit und Distanz beruhende Geschwindigkeitsmessung nicht als Grundlage für eine Verurteilung herangezogen werden. Beweisanträge betreffen den rechtserheblichen Sachverhalt. Sie beziehen sich hier auf die Frage, ob technische Vorgaben für eine zuverlässige Geschwindigkeitsmessung erfüllt sind, insbesondere was die angegebene Distanz zwischen Messgerät und erfasstem Fahrzeug betrifft. Das Bundesgericht überprüft grundsätzlich Rechtsfragen. Die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz kann es nur berichtigen oder ergänzen, wenn sie offensichtlich unrichtig (d.h. willkürlich; BGE 143 IV 241 E. 2.3.1 S. 244) ist oder auf einer Verletzung von Bundesrecht (Art. 95 lit. a BGG) beruht (Art. 105 Abs. 2 BGG). Unter dem Titel der Verletzung von Bundesrecht greift das Bundesgericht im Wesentlichen ein, wenn die Sachverhaltsfeststellung mit einem Verfahrensfehler, so einer Verletzung des Mitwirkungsrechts (z.B. des rechtlichen Gehörs) einer Partei, behaftet ist oder wenn ein beweisrechtlicher oder anderer rechtsmethodischer Mangel vorliegt.