Citation: 1C_455/2013 E. 2.4

2.4. Die Zuständigkeit für die Ausscheidung von Grundwasserschutzzonen im Sinne von Art. 21 Abs. 1 GSchG wird durch das kantonale Recht bestimmt, dessen Anwendung vom Bundesgericht nur auf Willkür hin überprüft wird. Der Beschwerdeführer legt nicht dar und es ist auch nicht ersichtlich, inwiefern die Annahme, dass im Kanton Graubünden gemäss Art. 23 KGSchG die Regierung zum Ausscheiden von Grundwasserschutzarealen zuständig sei, willkürlich sein soll. Damit ist es auch vertretbar anzunehmen, den Angaben des Gemeindevorstands in einem Schutzzonenplan über Grundwasserschutzareale komme keine konstitutive Wirkung, sondern nur Informationscharakter zu. Das Verwaltungsgericht hat daher das Willkürverbot nicht verletzt, wenn es im vorliegenden Verfahren auf die Rüge der unzulässigen Ausscheidung des Gewässerschutzareals nicht eintrat.