Citation: 4A_355/2023 E. 2.3

2.3. Eventualiter macht die Beschwerdeführerin geltend, die Vorinstanz verkenne, dass die Übertragung eines Geschäfts - mangels eines anderen Rechtsgrunds - als Auftrag qualifiziert werden müsse. Der Auftraggeber trage in einem solchen Fall die Auslagen, die der Beauftragte zum Nutzen des Auftraggebers in richtiger Ausführung des Auftrags gemacht habe (Art. 402 Abs. 1 OR). Auch die vorinstanzliche Auffassung, die Beschwerdeführerin müsse die mängelfreie Ablieferung des Werks beweisen, um den Ersatz ihrer Kosten durchzusetzen, überzeuge nicht. Die Rüge geht fehl. Die Beschwerdeführerin setzt sich bereits nicht hinreichend mit den entsprechenden vorinstanzlichen Erwägungen auseinander (vgl. hiervor E. 1). Sie vermag jedenfalls nicht darzutun, inwiefern es Bundesrecht verletzen sollte, wenn die Vorinstanz bereits die Vereinbarung eines Auftrags betreffend die Organisation der Sanierung der Kabelschutzrohre nicht als erwiesen erachtet hat. Vor dem Hintergrund des Bestehens eines Werkvertrags ist der Beschwerdeführerin auch nicht zu folgen, wenn sie pauschal geltend macht, die Beschwerdegegnerin hätte für die (angebliche) Übertragung des Geschäfts einen anderen Rechtsgrund behaupten und beweisen müssen. Sie übergeht damit namentlich, dass die Vorinstanz bereits den von ihr behaupteten Inhalt des Telefongesprächs zwischen G.________ und H.________ nicht als nachgewiesen erachtet hat. Soweit die Beschwerdeführerin pauschal geltend macht, die Beschwerdegegnerin hätte einen Werkmangel nachweisen müssen, fehlt es erneut bereits an einer hinreichenden Auseinandersetzung mit den vorinstanzlichen Erwägungen betreffend einen allfälligen werkvertraglichen Regressanspruch der Beschwerdeführerin. Es kann auf die zutreffenden Erwägungen unter Ziffer 3 ("Anspruch aus Werkvertrag") des vorinstanzlichen Entscheids verwiesen werden.