Citation: 6B_1168/2020 E. 2.3.1

2.3.1. Die Vorinstanz erwägt, die Erstinstanz habe dem Umstand, dass der Beschwerdeführer mehrfach vorbestraft sei, erhebliches Gewicht beigemessen und deshalb die Einsatzstrafe von 30 Monaten Freiheitsstrafe um sechs Monate erhöht. Dieses Vorgehen sei nicht zu beanstanden. Der Einwand des Beschwerdeführers, die Vorstrafen lägen Jahre zurück, ändere nichts an der Tatsache, dass er (neben weiteren Vorstrafen) zwei Mal einschlägig im Bereich des Strassenverkehrsrechts vorbestraft sei. Auch der Hinweis auf die dafür ausgesprochene tiefe Strafe von insgesamt 64 Tagessätzen Geldstrafe gehe fehl, zumal die eine Geldstrafe von 50 Tagessätzen in Deutschland ausgesprochen worden sei. Im Übrigen sei ohnehin nicht erkennbar, inwiefern dieser Umstand für die Strafzumessung von Relevanz sein sollte (Urteil S. 44).