Citation: 6B_144/2021 E. 4.3.1

4.3.1. Der Beschwerdegegner hat die vier Geräte (U 10030 - U 10033) nicht in einem öffentlich zugänglichen Lokal, sondern in einem Vereinslokal aufgestellt. Die vorinstanzliche Feststellung, wonach die Geräte damit einem eingeschränkten Personenkreis zur Verfügung gestanden sind, ist insofern nachvollziehbar und überzeugend. Soweit die Beschwerdeführerin das Gegenteil behauptet und ausführt, dass sich Anbieter von illegalen Glücksspielen oft hinter einem Verein verstecken würden, die Anzahl der Mitglieder nie limitiert sei und jeder eine Vereinsmitgliedschaft abschliessen und anschliessend im Lokal spielen könne, ist darauf nicht einzugehen, zumal sie sich hierbei von dem für das Bundesgericht verbindlichen Sachverhalt der Vorinstanz (Art. 105 Abs. 1 BGG) entfernt bzw. diesen ergänzt, ohne aber Willkür in der Sachverhaltsfeststellung in einer den Anforderungen nach Art. 106 Abs. 2 BGG genügenden Weise oder eine Verletzung des rechtlichen Gehörs darzutun. Gleich verhält es sich mit ihrem Einwand, wonach von einem viel längeren Deliktszeitraum als von einem Tag ausgegangen werden müsse. Gemäss der Vorinstanz hat der Beschwerdegegner am 14. April 2016 durch Aufstellen der Geräte U 10030 - U 10033 mit diversen Glücksspielen die Räumlichkeiten des "B.________s" als Spiellokal hergerichtet und so Dritten ein Glücksspielangebot zugänglich gemacht. Von dieser Sachdarstellung ist mangels Willkürrüge auch bei der Strafzumessung auszugehen.