Citation: 1A.264/2003 05.12.2003 E. 1

1.1 Die Entscheidungen des Bundesgerichts werden mit der Ausfällung rechtskräftig. Das bedeutet, dass das Bundesgericht auf ein eigenes Urteil bzw. auf die darin beurteilten Fragen nicht mehr zurückkommen kann. Insbesondere steht gegen seine Urteile die staatsrechtliche Beschwerde nicht offen. Ebenso wenig können die Gegenstand des bundesgerichtlichen Urteils bildenden Entscheidungen unterer Instanzen nochmals angefochten werden. 1.2 Eigene Urteile kann das Bundesgericht nur bei Vorliegen eines Revisionsgrundes nochmals überprüfen. Die Eingabe von A.________ und E.________, D.________, C.________ sowie B.________ kann somit einzig als Revisionsgesuch betrachtet und als solches überhaupt entgegengenommen werden. Voraussetzung für das Eintreten auf ein Revisionsgesuch ist allerdings, dass innert gesetzlicher Frist (vgl. Art. 141 OG) in der vom Gesetz vorgesehenen Form (vgl. Art. 140 OG) einer der vom Gesetz abschliessend genannten Revisionsgründe (Art. 136 und 137 OG) geltend gemacht wird. Dies ist vorliegend nicht der Fall. Die Gesuchsteller bringen bloss zum Ausdruck, dass sie die Rechtsauffassung des Bundesgerichts über die Genugtuungsansprüche der Opferangehörigen nicht teilen. Kritik an den rechtlichen Erwägungen eines bundesgerichtlichen Urteils ist im Revisionsverfahren nicht zulässig; die Ausführungen der Gesuchsteller lassen sich denn auch unter keinen der gesetzlichen Revisionsgründe subsumieren. Insbesondere stellt das von den Gesuchstellern zur Problematik im Internet gefundene Referat kein neues Beweismittel im Sinn von Art. 137 lit. b OG dar. Die Voraussetzungen zum Eintreten auf die Eingabe vom 29. August 2003 sind somit nicht erfüllt.