Citation: 1C_339/2023 E. 3.4.2

3.4.2. Ursprünglich waren auf dem Grundstück Nr. 1246 zwei separate Standorte im Kataster eingetragen. Wie die Beschwerdeführerin unter Verweis auf die Akten schlüssig darlegt, gelangte das Amt für Umwelt indes bereits im Jahr 2006 zum Schluss, die Belastung am Standort Süd mit chlorierten Kohlenwasserstoffen sei auf den südlichen Teil des Werkgeländes zurückzuführen, weil im Rammpiezometer des Zustrombereichs zum südlichen Standort keine chlorierten Kohlenwasserstoffe nachgewiesen werden konnten. In der Folge wurde der nördliche Standort aus dem Kataster entlassen. Beim südlichen Standort handelt es sich somit nach aktuellem und seit 2006 unverändertem Erkenntnisstand (vgl. dazu eingehend E. 6.4) um einen vom übrigen Betriebsgelände eindeutig abgrenzbaren belasteten Standort im Sinne der Rechtsprechung, der nur einen Teil der Grundstückfläche betrifft. Davon, dass stets das ganze Grundstück Nr. 1246 im Kataster eingetragen gewesen sei, kann daher keine Rede sein. Damit ist allerdings noch nicht gesagt, dass das Gemeinwesen im vorliegenden Fall für die Untersuchungskosten im Zusammenhang mit dem aus dem Kataster entlassenen Standort Nr. 22.004.0122B aufzukommen hat: