Citation: 8C_640/2015 E. 3

Das kantonale Gericht hat erwogen, das ohne unfallbedingte Gesundheitsschädigung mutmasslich erzielte Einkommen (Valideneinkommen) sei auf Fr. 101'852.- festzusetzen. Bei der Bestimmung des trotz unfallbedingter gesundheitlicher Beeinträchtigung zumutbarerweise noch erzielbaren Einkommens (Invalideneinkommen) sei gestützt auf die medizinischen Akten davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin aufgrund der verbleibenden linksseitigen Handbeschwerden nicht mehr in der Lage sei, ihre angestammte Tätigkeit als diplomierte Pflegefachfrau auszuüben. Jedoch sei sie in einer ihr leidensangepassten Tätigkeit zu 100% arbeitsfähig. Bei einer solchen dürfe die maximale Belastung der linken Hand lediglich 8 kg betragen; wiederholende Bewegungen im linken Handgelenk und darauf wirkende Schläge oder Vibrationen seien zu vermeiden. Davon ausgehend sei das Invalideneinkommen anhand der Tabellenlöhne gemäss der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) zu bestimmen. Abzustellen sei auf das statistische Durchschnittseinkommen für weibliche Arbeitskräfte im Gesundheitswesen auf dem Anforderungsniveau 3 in Höhe von monatlich Fr. 5'782.00 (inklusive Anteil 13. Monatslohn, basierend auf einer wöchentlichen Arbeitszeit von 40 Stunden) gemäss LSE 2010, Tabelle TA 1, Ziff. 86. Die Berücksichtigung der betriebsüblichen wöchentlichen Arbeitszeit, der bis 2012 eingetretenen Nominallohnentwicklung und eines leidensbedingten Abzugs von 5% führe zu einem Invaliditätseinkommen von Fr. 69'930.-. Die Gegenüberstellung der Vergleichseinkommen ergebe einen Invaliditätsgrad von 31%.