Citation: 6B_468/2016 E. 2.2

2.2. Der Beschwerdeführer macht geltend, die Voraussetzungen für eine Behandlung in einer geschlossenen Einrichtung gemäss Art. 59 Abs. 3 StGB seien nicht erfüllt. Die Staatsanwaltschaft habe seine Haftentlassung verfügt und sich dabei auf den Bericht des Psychiaters vom 4. November 2011 gestützt. Beide hätten eine besonders künftige Gefährlichkeit, welcher nur im geschlossenen Vollzug zu begegnen wäre, nicht angenommen. Er weist sodann zu Recht darauf hin, dass das Bezirksgericht Zürich in seinem Urteil vom 7. September 2012 davon absah, ihn in eine geschlossene Einrichtung nach Art. 59 Abs. 3 StGB einzuweisen. Der Beschwerdegegner habe seinen Verstoss gegen das Kontaktverbot gegenüber dem Opfer und die Tätlichkeit gegenüber der ehemaligen Freundin irrtümlich angeführt, um zu begründen, weshalb der Vollzug der stationären Massnahme in einer geschlossenen Abteilung zu erfolgen habe. Diese Vorkommnisse seien vor der obergerichtlichen Verhandlung geschehen und seien dem Obergericht bekannt gewesen. Dieses habe sich denn auch damit auseinandergesetzt und das erstinstanzliche Urteil trotzdem gestützt. Ferner sei er am 18. Dezember 2013 freiwillig in die geschlossene Abteilung U.________ eingetreten. Nach knapp einem Monat habe der Beschwerdegegner festgestellt, es bestehe kein Wille zur Zusammenarbeit. An die Therapiewilligkeit dürften jedoch keine allzu hohen Anforderungen gestellt werden; diese sei auch nicht innert kurzer Zeit zu erarbeiten. Es gebe daher keinen triftigen Grund, um vom Gerichtsentscheid abzuweichen, wonach die Behandlung in einer offenen Einrichtung zu erfolgen habe.