Citation: 9C_765/2019 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz hat die polydisziplinäre asim-Expertise vom 20. Februar 2017, wonach die Beschwerdeführerin für adaptierte Tätigkeiten zu 80 % arbeitsfähig sei, wie auch das psychiatrische Verlaufsgutachten der Dr. med. B.________ vom 17. August 2018 als massgebliche Beweisgrundlagen herangezogen. Die 50%ige Arbeitsunfähigkeit, welche die psychiatrische Expertin aufgrund einer Verschlechterung seit der eigenen (asim-) Vorbegutachtung feststellte, hat das kantonale Gericht jedoch nicht übernommen, sondern eine invalidisierende psychische Funktionseinbusse anhand einer Indikatorenprüfung nach BGE 141 V 281 verneint. Sodann hat die Vorinstanz dem parallelisierten, auf Fr. 45'281.60 festgelegten Valideneinkommen - unter Verzicht auf einen Abzug vom Tabellenlohn - ein Invalideneinkommen von Fr. 44'035.60 bei 80%iger bzw. ein solches von Fr. 27'522.30 bei 50%iger Arbeitsfähigkeit gegenüber gestellt (vgl. Art. 16 ATSG). Gestützt darauf hat sie die Verfügung vom 23. Januar 2017 bestätigt (maximaler Invaliditätsgrad: 39.22 %).