Citation: 5A_561/2014 E. 2.5

2.5. Nach Ansicht der kantonalen Aufsichtsbehörde hatte die Beschwerdeführerin keine konkreten Fragen gestellt, welche der Experte D.________ im Rahmen eines Ergänzungsberichts bzw. einer Erläuterung hätte beantworten können. Stattdessen habe sie sich darauf beschränkt, eine Reihe von Beanstandungen vorzubringen. Dem hält die Beschwerdeführerin entgegen, dass sie sehr wohl konkrete Rügen gegenüber der Neuschätzung formuliert habe. Die wortwörtliche Wiedergabe ihrer diesbezüglichen Vorbringen vor der kantonalen Aufsichtsbehörde stellen indes eher eine Kommentierung der neuen Schätzung dar. Welche Fragen der Experte nun genau zu beantworten oder welche Unklarheiten in seinem Bericht er allenfalls beheben sollte, lässt sich aufgrund dieser Beanstandungen nicht erkennen. Daran ändert auch die Berufung auf Art. 187 Abs. 4 ZPO nichts. Weder lässt sich daraus entnehmen, dass auf konkrete Fragen an den Experten verzichtet werden könne, noch legt die Beschwerdeführerin dar, inwieweit diese Bestimmung überhaupt zur Anwendung gelangen sollte. Weshalb die untere kantonale Aufsichtsbehörde der Beschwerdeführerin eine Nachfrist zur allfälligen Konkretisierung ihres Ergänzungs- bzw. Erläuterungsbegehrens hätte ansetzen sollen, wird von der Beschwerdeführerin ebenfalls nicht weiter begründet und eine solche Vorkehr drängt sich in keiner Weise auf. Von einer Verletzung des rechtlichen Gehörs (Art. 29 Abs. 2 BV) kann daher keine Rede sein.