Citation: 5A_555/2022 E. 1

Mit Urteil vom 18. Juni 2021 schied das Bezirksgericht Aarau die Ehe des Beschwerdeführers. Dabei stellte es den gemeinsamen Sohn gestützt auf das erstellte Gutachten, welches bei ihm eine mittelgradig bis deutlich eingeschränkte Erziehungsfähigkeit festgestellt hatte, unter die alleinige Obhut der Mutter, unter Aufrechterhaltung der Beistandschaft nach Art. 308 Abs. 1 und 2 ZGB, unter Regelung des Besuchsrechts des Beschwerdeführers und unter dessen Verpflichtung zur Leistung von Kindesunterhaltsbeiträgen von Fr. 840.-- bis August 2024 und von Fr. 700.-- ab September 2024 bis zur Volljährigkeit. Mit Urteil vom 12. Juli 2022 wies das Obergericht des Kantons Aargau die Berufung des Beschwerdeführers wie auch dessen für das Berufungsverfahren gestellte Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ab. In Bezug auf die Abweisung des Gesuchs um unentgeltliche Rechtspflege wendet sich der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 18. Juli 2022 an das Bundesgericht. Er verlangt auch für das bundesgerichtliche Verfahren die unentgeltliche Rechtspflege.