Citation: 1C_569/2019 E. C

Am 29. August 1995 reichte B.________ als Eigentümerin des Grundstücks B bei der Gemeinde geänderte Pläne vom 28. März 1995 für den Anschluss an die bestehende Unterniveaugarage auf dem Grundstück A ein. Sie ersuchte um Genehmigung derselben und um eine behördliche Regelung der Detailgestaltung im Anschlussbereich zur Tiefgarage auf dem Grundstück A. In der Folge scheiterten weitere Bemühungen um eine Einigung zwischen den Parteien. Am 11. Juli 2000 beschloss der Stadtrat unter anderem, dass er seinerseits keinen Entwurf einer Vereinbarung zwischen den Parteien im Sinne eines Gemeinschaftswerks vorlegen werde, weil die Voraussetzungen hierzu nicht erfüllt seien. Auf die Anordnung der Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands hinsichtlich der Unterniveaugarage auf dem Grundstück A werde weiterhin verzichtet. Der Stadtrat verweigerte gleichzeitig die Bewilligung des von B.________ am 29. August 1995 eingereichten Projektänderungsgesuchs und hielt fest, dass die Verpflichtung gemäss Baubewilligung vom 5. März 1991 zum Einreichen abgeänderter Planunterlagen über den Anschluss an die Tiefgarage auf dem Grundstück A fortbestehe. Der Beschluss des Stadtrats vom 11. Juli 2000 wurde nicht angefochten, woraufhin das Verwaltungsgericht das bei ihm noch hängige, lange sistierte Beschwerdeverfahren (vgl. Lit. B hiervor) am 9. November 2000 infolge Gegenstandslosigkeit abschrieb.