Citation: 8C_134/2021 E. 5.2

5.2. Die Suva macht unter Verweis auf die Rechtsprechung (vgl. E. 3.2 hiervor) geltend, die Ermittlung des Valideneinkommens habe so konkret wie möglich zu erfolgen. Es sei daher in der Regel vom letzten Lohn, den der Versicherte vor Eintritt der Gesundheitsschädigung erzielt habe, auszugehen und auf konkrete Lohnauskünfte des früheren Arbeitgebers abzustellen, wenn anzunehmen sei, dass die versicherte Person, wäre sie nicht invalid geworden, mit überwiegender Wahrscheinlichkeit weiterhin beim selben Arbeitgeber tätig wäre. Gemäss den Angaben der Arbeitgeberin vom 24. März 2016 hätte sich der mutmassliche Verdienst des Beschwerdegegners von 2014 bis 2016 nicht verändert. Aufgrund der - im Zeitpunkt des (hypothetischen) Rentenbeginns aktuellen - Angaben der ehemaligen Arbeitgeberin bestehe damit kein Raum für die vorinstanzliche Anpassung an die Nominallohnentwicklung. Das kantonale Gericht habe den Sachverhalt "offensichtlich unrichtig" festgestellt, indem es angenommen habe, die Suva habe einzig die Angaben der ehemaligen Arbeitgeberin in der Schadenmeldung vom 6. Mai 2014 berücksichtigt. Die Anpassung des Valideneinkommens an die Nominallohnentwicklung sei zudem bundesrechtswidrig.