Citation: 9C_562/2023 E. 4.2

4.2. Aufgrund der vorliegenden Akten, insbesondere der Bedarfsabklärung vom 3. Juli 2017 und der Anordnung der Dr. med. D.________, Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin FMH, vom 21. August 2017 steht fest, dass bei der Beschwerdeführerin in der Zeit ab 1. August 2017 ein Pflegebedarf bestand. Weiter ist unbestritten, dass in der Zeit, während der die Beschwerdeführerin zu Hause weilte, sie keine Pflegeleistungen beanspruchte, sondern die entsprechenden Pflegemassnahmen von den Eltern durchgeführt wurden. Entgegen den vorinstanzlichen Erwägungen kann indessen aus dem Umstand, dass die Beschwerdeführerin zu Hause von ihren Eltern betreut und gepflegt wurde, nicht willkürfrei geschlossen werden, sie habe entgegen der ärztlichen Bescheinigung auch während ihres Aufenthaltes in der Stiftung C.________ keine Pflegeleistungen benötigt (vgl. auch Urteil 9C_46/2017 vom 6. Juni 2017 E. 3.2). Auch kann aus dem supererogatorischen Einsatz der Eltern nicht gefolgert werden, dass auch dem Personal der Stiftung C.________ ein entsprechender Einsatz zumutbar und damit der Einsatz der Kinderspitex überflüssig gewesen wäre.