Citation: 9C_3/2016 E. A

Die 1989 geborene A.________ meldete sich am 8. Februar 2008 wegen einer Bulimie und einer sozialen Phobie bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an, wobei sie um eine Erstausbildung in geschütztem Rahmen ersuchte. Gestützt auf medizinische Abklärungen anerkannte die IV-Stelle des Kantons Aargau den Anspruch auf berufliche Massnahmen. Am 18. Januar 2010 trat A.________ eine einmonatige berufliche Abklärung betreffend Ausbildung zur Köchin im Wohnheim B.________ der Stiftung C.________ an. Die Versicherte brach die Massnahme infolge einer Schwangerschaft ab, worauf die IV-Stelle die beruflichen Massnahmen im Einverständnis mit A.________ am 2. April 2010 abschloss. 2010 wurde ihr Sohn geboren. Am 5. Februar 2013 meldete sich A.________ wegen der gleichen Beschwerden wiederum bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Gestützt auf die eingeholten Auskünfte (Fragebogen betreffend Erwerbstätigkeit/Haushalt und Fragebogen für Gesuchstellende) sowie die Angaben der Versicherten im Rahmen der Berufsberatung brach die IV-Stelle die beruflichen Massnahmen mit Verfügung vom 12. Mai 2014 ab. Zur Prüfung des Anspruchs auf eine Invalidenrente holte die IV-Stelle eine Auskunft des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) vom 15. Juli 2014 ein und veranlasste eine Abklärung an Ort und Stelle (Bericht vom 8. Dezember 2014). Mit Verfügung vom 10. April 2015 lehnte sie das Rentengesuch ab.