Citation: I 333/05 28.08.2006 E. 2

2.1 Der medizinische Sachverhalt ist hinsichtlich Befundaufnahme und Diagnosen sowie der grundsätzlichen Folgerungen zum verbleibenden erwerblichen Leistungsvermögen ausreichend geklärt. Diesbezüglich kann auf den vorinstanzlichen Entscheid verwiesen werden. Nicht ersichtlich ist, inwiefern die beschwerdeweise beantragte neurologische bzw. neuropsychiatrische Untersuchung zu neuen Erkenntnissen führen sollte. 2.2 Die Gutachter des Begutachtungsinstituts X.________ gelangten zum Schluss, der Versicherte sollte "dringend versuchen, sich vermehrt zu aktivieren und Aufgaben zu übernehmen, denn er fühlt sich wertlos und er unterhält dadurch eine latente Suizidalität. Grundsätzlich wären dem Exploranden vermehrt Anstrengungen zuzumuten, sich aktiver an einer Verbesserung seines Zustands zu beteiligen. Er benötigt allerdings von aussen einen gewissen Druck und Forderungen". Der Beschwerdeführer sei allerdings überzeugt, keiner Tätigkeit mehr nachgehen zu können, was nur mit einer massiven Fehlverarbeitung erklärbar sei. "Aufgrund dieses überzeugten Verhaltens" könnten keine beruflichen Massnahmen empfohlen werden. Die Prognose sei wegen der sehr ineffizienten Bewältigungsstrategien des Versicherten ungünstig. Der Umstand, dass dieser für sich keine Arbeitsfähigkeit mehr sehe, sei jedoch durch die Eigenschaften der Schmerzverarbeitungsstörung gut erklärbar. Dadurch bestehe nämlich eine "deutlich bis massiv" höhere Selbstlimitierung, als medizinisch-theoretisch, inbesondere in Anbetracht des geringgradigen psychiatrischen Befundes, nachvollziehbar sei. Die Aufnahme jeglicher Arbeit sei aus "IV-fremden Gründen" unrealistisch. 2.3 Wird demnach das Leistungsvermögen des Beschwerdeführers allein am versicherten Gesundheitsschaden (Art. 4 Abs. 1 IVG; Art. 6 und 7 ATSG) gemessen, so bleibt es bei den vorinstanzlichen Festlegungen. Die gesundheitlichen Einschränkungen erlauben es an sich, dass der Versicherte in einem rentenausschliessenden Ausmass erwerbstätig ist. Es kann auch diesbezüglich auf die Ausführungen der Vorinstanz verwiesen werden. 2.4 Verwaltung und Vorinstanz haben der Eingliederungsbedürftigkeit des Beschwerdeführers Rechnung getragen, indem sie im Einspracheentscheid und im angefochtenen Entscheid ausdrücklich auf die Möglichkeit hinwiesen, dass der Versicherte bei der Invalidenversicherung um die Durchführung von Eingliederungsmassnahmen nachsuchen könne, sobald er sich subjektiv dazu in der Lage fühle. Immerhin sei im Zusammenhang mit Eingliederungsfähigkeit und -bedürftigkeit auf den Abschlussbericht der Ergotherapie im Spital Z.________ vom 4. Januar 2006 hingewiesen, gemäss welchem die im Rahmen eines vom 7. bis 30. Dezember 2005 dauernden Spitalaufenthalts durchgeführte Therapie bezweckt habe, dass der Beschwerdeführer trotz der Schmerzen aktiver werde, Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten aufbaue und wieder Verantwortung übernehme; über das handwerkliche Arbeiten sei er - trotz (wegen Kopfschmerzen und Schwindel) erheblich eingeschränkter Ausdauer - "gut abholbar", vermöge sich gut zu konzentrieren und auch planerische Entscheide zu treffen. 2.5 Die mit Eingaben vom 13. Mai 2005 und vom 8. Februar 2006 - nach Ablauf der Beschwerdefrist und ausserhalb des Schriftenwechsels - eingereichten ärztlichen Berichte (des Psychiaters Dr. P.________, vom 11. Mai 2005, des Spitals Z.________ vom 10. Januar 2006 mit ergo- und physiotherapeutischen Abschlussberichten sowie psychiatrischem Konsilium, schliesslich des Psychiatriezentrums Y.________ vom 27. Januar 2006) können prozessualrechtlich nicht mehr berücksichtigt werden (vgl. BGE 127 V 353), soweit sie sich überhaupt auf den hier zu berücksichtigenden Zeitraum beziehen und nicht die nach Erlass des Einspracheentscheids vom 23. September 2004 eingetretene Entwicklung nachzeichnen.