Citation: 2C_664/2020 E. 9.3

9.3. Vorliegend ist nicht erkennbar, dass die Vorinstanz das ihr zustehende Ermessen bei der Gebührenfestsetzung in willkürlicher Weise und/oder in Verletzung des Äquivalenzprinzips ausgeübt hätte. Die Vorinstanz hat nach eigener Darstellung bei der Festsetzung der Gerichtskosten von je Fr. 2'000.-- pro Beschwerde zum einen den durch die Verfahrensvereinigung entstandenen Synergien, zum anderen aber auch dem durch die Verfahren verursachten überdurchschnittlichen Aufwand Rechnung getragen. Sie kam zum Schluss, dass unter Berücksichtigung dieser Gesichtspunkte pro Einzelverfahren eine in ausländerrechtlichen Verfahren gerichtsübliche Gebühr von Fr. 2'000.-- angemessen sei. Die vorinstanzliche Annahme, dass sich vorliegend die mit der Verfahrensvereinigung verbundene Aufwandminderung und der im Vergleich zu durchschnittlichen Verfahren erhöhte Aufwand der Verfahren die Waage halten, erscheint nicht als unhaltbar. Zum einen schliesst eine Verfahrensvereinigung - anders als in der Beschwerde suggeriert wird - einen hohen Aufwand nicht von vornherein aus. Zum anderen kann vorliegend ohne Weiteres aufgrund der einlässlichen Ausführungen zu verschiedenen tatsächlichen und rechtlichen Fragen im angefochtenen Urteil von einem überdurchschnittlichen Aufwand ausgegangen werden. Dies gilt umso mehr, als sich die Beschwerdeführer zur Bestreitung des in diesem Urteil angenommenen Aufwandes allein auf die nach dem Gesagten unzutreffende Behauptung stützen, die Vorinstanz habe sich nur "kursorisch" mit den vorgebrachten Argumenten und Tatsachen auseinandergesetzt. Die Gerichtsgebühren von je Fr. 2'000.-- liegen sodann innerhalb des im Kanton Zürich für Verwaltungsgerichtsbeschwerdeverfahren in nicht vermögensrechtlichen Angelegenheiten grundsätzlich vorgesehenen Gebührenrahmens von Fr. 500.-- und Fr. 50'000.-- (vgl. § 3 Abs. 2 der Gebührenverordnung des Verwaltungsgerichts [des Kantons Zürich] vom 3. Juli 2018; LS 175.252). Es kann zudem keine Rede von einem Verstoss gegen das Äquivalenzprinzip sein, besteht doch zwischen diesen Gebühren und dem objektiven Wert des angefochtenen Urteils unter Berücksichtigung der heute in der Schweiz für ausländerrechtliche Streitigkeiten üblicherweise verlangten Gebühren kein deutliches Missverhältnis.