Citation: 6B_460/2020 E. 5.2

5.2. Die Vorinstanz teilte den Verfahrensparteien mit Schreiben vom 15. Januar 2019 mit, dass sie beabsichtige, in Bezug auf die Thematik der Markenbewertung ein methodenkritisches Gutachten in Auftrag zu geben, um die diesbezügliche Schlüssigkeit der beiden Gutachten M.________ und N.________ zu untersuchen. Ebenfalls am 15. Januar 2019 gab die Vorinstanz den Verfahrensparteien die Möglichkeit, zu den beabsichtigten Gutachterfragen des Gerichts Stellung zu nehmen (angefochtenes Urteil S. 10). In Bezug auf die Rüge, wonach das Gutachten K.________ die gesamte Anklagegrundlage erschüttere, führt die Vorinstanz aus, dem methodenkritischen Gutachten komme nicht die Wirkung einer Widerlegung des Gutachtens M.________ zu (angefochtenes Urteil S. 19 f.). Die Vorinstanz erwägt im Weiteren, es sei nicht ersichtlich, inwiefern das Recht des Beschwerdeführers auf ausreichende Zeit zur Vorbereitung der Verteidigung in diesem Zusammenhang verletzt sein sollte. Die beiden Gutachten M.________ und N.________ seien ihnen seit Jahren und bereits vor der vorinstanzlichen Hauptverhandlung bekannt gewesen. Letzteres habe der Mitangeklagte B.________ gar selber in Auftrag gegeben. Der Beschwerdeführer und der Mitangeklagte B.________ seien zudem umfassend in die Gutachterfragen eingebunden gewesen und hätten im Vorfeld der Gutachtenserstattung sowie anlässlich der obergerichtlichen Befragung der Gutachterin eigene Fragen stellen können (angefochtenes Urteil S. 19 f.).