Citation: 1P.240/2003 24.04.2003 E. 2

Gemäss Art. 86 Abs. 1 OG ist die staatsrechtliche Beschwerde nur gegen letztinstanzliche kantonale Entscheide zulässig, d.h. der Beschwerdeführer muss zunächst die kantonalen Rechtsmittel ergreifen, bevor er sich mit einer staatsrechtlichen Beschwerde an das Bundesgericht wenden kann. Mit der vorliegenden Beschwerde wird der Entscheid des Amtes für Justizvollzug des Kantons Zürich vom 17. März 2003 angefochten. Gegen diesen Entscheid konnte, gemäss der ihm beigefügten Rechtsmittelbelehrung, Rekurs bei der Direktion der Justiz und des Innern des Kantons Zürich eingereicht werden. Der Beschwerdeführer hat dieses Rechtsmittel nicht ergriffen, sondern direkt im Anschluss an den erstinstanzlichen Entscheid staatsrechtliche Beschwerde erhoben. Er führt zur Begründung dieses Vorgehens aus, die Ausschöpfung des kantonalen Instanzenzuges sei "nicht immer vorausgesetzt". Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts bedürfe es eines nicht wieder gutzumachenden Nachteils rechtlicher Natur, um einen Zwischenentscheid im Sinne von Art. 87 OG mit staatsrechtlicher Beschwerde anfechten zu können. Ein solcher Nachteil "wäre vorliegend offensichtlich gegeben, wenn das Bundesgericht nicht korrigierend eingreifen könnte". Es kann dahingestellt bleiben, ob die Abweisung eines Gesuchs um vorzeitigen Strafantritt einen End- oder einen Zwischenentscheid darstellt, denn auch die Anfechtung eines Zwischenentscheids nach Art. 87 OG setzt grundsätzlich die Letztinstanzlichkeit des kantonalen Entscheids voraus. Die Frage des nicht wieder gutzumachenden Nachteils ist daher im vorliegenden Fall ohne Belang. Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung kann vom Erfordernis der Erschöpfung des kantonalen Instanzenzuges abgesehen werden, wenn die Ergreifung eines Rechtsmittels zwecklos und leere Formalität wäre oder wenn ernsthafte Zweifel über die Zulässigkeit eines kantonalen Rechtsmittels bestehen (BGE 114 Ia 263 E. 2b S. 265; 110 Ia 211 E. 1 S. 213; 103 Ia 360 E. 1a S. 363, je mit Hinweisen). Im hier zu beurteilenden Fall ist keine dieser Voraussetzungen gegeben. Der Beschwerdeführer hätte somit gegen den Entscheid des Amtes für Justizvollzug vom 17. März 2003 - entsprechend der dem Entscheid beigefügten Rechtsmittelbelehrung - Rekurs bei der Zürcher Justizdirektion einreichen müssen. Er hat dies unterlassen. Mangels Erschöpfung des kantonalen Instanzenzuges kann deshalb auf die staatsrechtliche Beschwerde nicht eingetreten werden. Damit wird das Begehren um Anordnung einer vorsorglichen Massnahme gegenstandslos.