Citation: I 115/99 22.02.2000 E. 5

5.- Gemäss Art. 29 Abs. 1 IVG entsteht der Rentenan- spruch in dem Zeitpunkt, in dem der Versicherte mindestens zu 40 % bleibend erwerbsunfähig geworden ist (lit. a) oder während eines Jahres mindestens zu 40 % arbeitsunfähig gewesen war (lit. b). Bleibende Erwerbsunfähigkeit (Art. 29 Abs. 1 lit. a IVG) ist dann anzunehmen, wenn ein weitgehend stabilisierter, im Wesentlichen irreversibler Gesundheits- schaden vorliegt, welcher die Erwerbsfähigkeit des Versi- cherten voraussichtlich dauernd in rentenbegründendem Masse beeinträchtigen wird (Art. 29 IVV). Da der invalidisierende Gesundheitsschaden der Beschwerdeführerin nicht als in die- sem Sinne weitgehend stabilisiert, im Wesentlichen irre- versibel qualifiziert werden kann, findet für die Entste- hung des Rentenanspruches Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG Anwen- dung. Wie sich den medizinischen Unterlagen entnehmen lässt, ist die Beschwerdeführerin seit Dezember 1993 für schwere körperliche Tätigkeiten ohne wesentlichen Unter- bruch durchschnittlich zu mindestens 40 % arbeitsunfähig, weshalb ihr Rentenanspruch am 1. Dezember 1994 entstand.