Citation: U 30/06 22.06.2007 E. A

Der 1964 geborene B.________ erlitt als Beifahrer bei einer Selbstkollision am 24. August 2003 eine leichtere Deckenplatten-Impressionsfraktur im Bereich des Brustwirbelkörpers 12 und der benachbarten Lendenwirbelkörper (LWK) 1 und 2. Darüber hinaus diagnostizierte der erstbehandelnde Arzt eine Druckdolenz über LWK 4/5 und der paravertebralen Rückenmuskulatur sowie über beiden Iliosacralgelenken (ISG = Darmbein-Kreuzbein-Gelenk). Die Brust- und Halswirbelsäule (BWS und HWS) bezeichnete der Arzt als indolent. Thoraxkompressionsschmerzen wurden ebenfalls nicht festgestellt. Kopf- oder Nackenschmerzen blieben unerwähnt. Die Schweizerische Unfallversicherungsgesellschaft (SUVA), bei der B.________ obligatorisch gegen Unfälle versichert war, erbrachte die gesetzlichen Leistungen. Nach verschiedenen Abklärungen und Heilbehandlungen vertrat die Anstalt die Auffassung, B.________ sei trotz nach wie vor geklagter Schmerzen mit Rücksicht auf die Unfallfolgen nunmehr wieder arbeitsfähig. Deshalb reduzierte sie mit Verfügung vom 5. April 2004 das Taggeld mit Wirkung ab 1. April 2004 zunächst um die Hälfte und stellte dieses auf Ende April 2004 ganz ein. Mit Einspracheentscheid vom 24. September 2004 hielt sie daran fest.