Citation: 8C_97/2022 E. 2.2

2.2. Das kantonale Gericht stellte fest, die Beschwerdeführerin habe im Einspracheentscheid definitiv über die Frage entschieden, wie das anrechenbare Einkommen aus Zwischenverdienst für die vom Beschwerdegegner geleisteten B.________-Fahrdienste zu berechnen sei. Dem Standort U.________, an den sie die Sache sinngemäss zurückgewiesen habe, verbleibe nur noch die rechnerische Umsetzung. Es handle sich daher beim Einspracheentscheid um einen "Quasi-Endentscheid", weshalb auf die Beschwerde einzutreten sei. Soweit die Beschwerdeführerin einen teilweise kassatorischen Einspracheentscheid erlassen habe, erweise sich dies allerdings als unzulässig. Ob der Einspracheentscheid deshalb bereits aus formellen Gründen aufzuheben sei, könne indessen offen bleiben, da er auch materiell rechtswirdrig sei.