Citation: 1C_56/2023 E. 5.3.3

5.3.3. Die Beschwerdeführenden übersehen, dass die Vorinstanz die Steuerschätzung nicht wegen den Flächenangaben, sondern zur Plausibilisierung der von der Beschwerdegegnerin in der Ausnützungsberechnung zugrunde gelegten Raumaufteilung des abgebrannten Gebäudes heranzog. Wie die Vorinstanz in ihrer Vernehmlassung nachvollziehbar darlegt, lassen die in der Steuerschätzung aufgeführten Quadratmeterzahlen keine Rückschlüsse auf die für die Berechnung der Ausnützungsziffer allein massgebende Bruttogeschossfläche zu, weil die nicht anrechenbaren Nebenräume nicht ausgeschieden werden. Der Vorinstanz kann somit keine unvollständige oder sonstwie bundesrechtswidrige Sachverhaltsabklärung (vgl. E. 2.2) vorgeworfen werden, weil sie die Steuerschätzung nicht in ungeschwärzter Fassung einholte. Da sodann weder dargelegt noch ersichtlich ist, mit welchen zusätzlichen Abklärungen der volle Beweis betreffend die Bruttogeschossfläche der früheren Baute hätte erbracht werden können, verfängt die Gehörsrüge im Zusammenhang mit der angeblich unzulässigen Herabsetzung des Beweismasses ebenfalls nicht, soweit sie überhaupt hinreichend begründet ist (E. 2.1). Die Annahme der Vorinstanz, wonach ein Wiederaufbau im früheren Umfang vorliege und das Bauvorhaben hinsichtlich der Ausnützung von der Besitzstandsgarantie profitiere, ist bundesrechtlich somit ebenfalls nicht zu beanstanden.