Citation: 6B_852/2014 E. 1.3

1.3. Die Vorinstanz bezeichnet die Beweislage zu Recht als erdrückend. Was der Beschwerdeführer ihr entgegenhält, vermag weder Willkür bei der Sachverhaltsfeststellung noch eine Verletzung der Unschuldsvermutung zu begründen. Insbesondere reicht für die Rüge einer willkürlichen Beweiswürdigung nicht aus, wenn der Beschwerdeführer zum Beweisergebnis wie in einem appellatorischen Verfahren frei plädiert und darlegt, wie seiner Auffassung nach die vorhandenen Beweise richtigerweise zu würdigen gewesen wären. Dies ist beispielsweise der Fall, soweit der Beschwerdeführer unterstreicht, es liege ein reiner Indizienprozess vor, weshalb erhebliche Zweifel an seiner Schuld bestünden. Er habe die Tat konstant bestritten, und seine Rolle sei nicht zweifelsfrei erstellt. Während seine eigenen Aussagen nur in Nebenpunkten angebliche Widersprüche enthielten, würden die Schilderungen von B.Y.________ erhebliche und wichtige Widersprüche aufweisen. Solche allgemein gehaltenen Einwände sind zum einen in dieser pauschalen Form unzutreffend, da der Indizienbeweis dem direkten Beweis gleichwertig ist (Hauser/Schweri/Hartmann, Schweizerisches Strafprozessrecht, 6. Aufl. 2005, § 69 Rz. 12 ff.). Zum anderen sind die Einwände ungenügend und erschöpfen sich in einer unzulässigen appellatorischen Kritik am angefochtenen Entscheid. Das Bundesgericht ist keine Appellationsinstanz, die eine freie Prüfung in rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht vornimmt. Die Vorinstanz zeigt entgegen dem Dafürhalten des Beschwerdeführers im Einzelnen auf, in welchen zentralen Punkten er widersprüchliche Schilderungen zu Protokoll gab. Mit ihren Erwägungen setzt sich der Beschwerdeführer nicht auseinander. Die Kritik des Beschwerdeführers fusst im Wesentlichen auf der Argumentation, man habe in seinem Kollegenkreis lediglich spasseshalber über das Abbrennen der Liegenschaft gesprochen. Deshalb sei es denkbar, dass A.Y.________ den Spass fälschlicherweise als Auftrag zur Brandstiftung verstanden habe. Diese bereits im kantonalen Verfahren vorgebrachte Darstellung hat die Vorinstanz zwar gestützt auf die Aussagen des Beschwerdeführers und von B.Y.________ als mögliche Tatvariante nicht gänzlich ausgeschlossen, jedoch unter sorgfältiger Berücksichtigung weiterer belastender Umstände (der finanziellen Situation und des Verhaltens des Beschwerdeführers kurz vor und nach dem Brand) verworfen. Die Würdigung dieser Indizien klammert der Beschwerdeführer nahezu gänzlich aus. Soweit er gleichwohl darauf Bezug nimmt (Beschwerde S. 7 f.), überzeugt sein Vorbringen nicht. Es kann nicht als willkürlich bezeichnet werden, sein anteilloses Verhalten gegenüber dem Verlust der Liegenschaft als eines von zahlreichen Indizien für ein geplantes Abbrennen zu betrachten. Zudem hebt die Vorinstanz gestützt auf die Beobachtungen in der Nachbarschaft zu Recht hervor, dass die letzten Vorbereitungshandlungen für die Brandlegung am Freitag und Samstagmorgen vor Ort erfolgten. Stellt der Beschwerdeführer solches nicht in Abrede, muss er sich die Frage gefallen lassen, wie er gleichwohl am Samstagabend im Haus nichts Aussergewöhnliches festgestellt haben will. Mit dem letztgenannten Umstand setzt sich der Beschwerdeführer ebenso wenig auseinander wie mit den zahlreichen weiteren Momenten, die nach der vorinstanzlichen Beweiswürdigung ein planmässiges Vorgehen beider Akteure geradezu aufdrängen. Der Beschwerdeführer bezeichnet seine Tatversion gleich möglich wie jene, welche der vorinstanzlichen Verurteilung zu Grunde liegt. Damit vermag er das Beweisergebnis nicht in Frage zu stellen, geschweige denn ernstlich zu erschüttern. Dass eine andere Lösung oder Würdigung auch vertretbar erscheint oder gar vorzuziehen wäre, genügt praxisgemäss für die Begründung von Willkür nicht. Die Beschwerde erweist sich als unbegründet, soweit sie den Begründungsanforderungen von Art. 106 Abs. 2 BGG überhaupt zu genügen vermag.