Citation: 2C_460/2017 E. B

B.a. Unbestrittenermassen kam es am 14. Dezember 2011 sowie am 28. Januar 2012 im ehelichen Domizil (V.________, SZ) zu Auseinandersetzungen zwischen den Ehegatten C.________. A.________ reichte am 3. Februar 2012 Strafanzeige gegen ihren Ehemann wegen mehrfacher Tätlichkeit ein, während letzterer am 4. Februar 2012 gegen seine Ehefrau eine Strafanzeige aufgrund desselben Tatbestandes deponierte. B.b. Nachdem A.________ das eheliche Domizil am 29. Januar 2012 verlassen hatte, leitete das Amt für Migration ein Verfahren zur Überprüfung ihrer Aufenthaltsbewilligung ein, welches aufgrund der genannten, hängigen Strafverfahren mit Verfügung vom 22. November 2012 sistiert wurde. B.________ wurde von der Staatsanwaltschaft beim Bezirksgericht Höfe wegen mehrfacher einfacher Körperverletzung gegenüber seiner Ehefrau, mutmasslich begangen am 14. Dezember 2011 und 28. Januar 2012, angeklagt. Nachdem das Bezirksgericht Höfe jeweils mit Urteil vom 17. Oktober 2014 B.________ vom Vorwurf der einfachen Körperverletzung und A.________ vom Vorwurf der Tätlichkeit rechtskräftig freigesprochen hatte (eine Berufung gegen das erstinstanzliche Urteil wurde von A.________ zurückgezogen), nahm das Amt für Migration das ausländerrechtliche Verfahren wieder auf. Am 2. Mai 2016 wurde die Ehe von B.________ und A.________ geschieden. Das Amt für Migration verfügte am 18. Mai 2016, dass die geltende Aufenthaltsbewilligung nicht verlängert wird und A.________ per Ablauf der Aufenthaltsbewilligung (26. Oktober 2016) aus der Schweiz weggewiesen wird. B.c. Die gegen die vorgenannte Verfügung erhobene Beschwerde wurde vom Regierungsrat des Kantons Schwyz mit Beschwerdeentscheid vom 16. November 2016 abgewiesen. Das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz wies die dagegen erhobene Beschwerde mit Entscheid vom 29. März 2017 ab und setzte A.________ eine neue Ausreisefrist bis am 31. Juli 2017.