Citation: U 82/03 16.09.2004 E. 1

1.1 Nach der Rechtsprechung des Eidgenössischen Versicherungsgerichts stellt der Rückweisungsentscheid einer kantonalen Rekursinstanz eine im Sinne von Art. 128 in Verbindung mit Art. 97 Abs. 1 OG und Art. 5 VwVG mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Eidgenössische Versicherungsgericht anfechtbare Endverfügung dar. Anfechtbar ist grundsätzlich nur das Dispositiv, nicht aber die Begründung eines Entscheides. Verweist indessen das Dispositiv eines Rückweisungsentscheides ausdrücklich auf die Erwägungen, werden diese zu dessen Bestandteil und haben, soweit sie zum Streitgegenstand gehören, an der formellen Rechtskraft teil. Dementsprechend sind die Motive, auf die das Dispositiv verweist, für die Behörde, an die die Sache zurückgewiesen wird, bei Nichtanfechtung verbindlich. Beziehen sich diese Erwägungen auf den Streitgegenstand, ist somit auch deren Anfechtbarkeit zu bejahen (BGE 120 V 237 Erw. 1a mit Hinweis). Die Erwägungen, auf welche das Dispositiv des vorinstanzlichen Rückweisungsentscheids verweist, verpflichten die SUVA zu zusätzlichen Sachverhaltsabklärungen hinsichtlich der verbleibenden Arbeitsfähigkeit der Versicherten, wobei - mit Blick auf die Zumutbarkeitsbeurteilung - die Frage im Vordergrund steht, ob die tatsächliche Verwertung der vom Unfallversicherer unterstellten Leistungsfähigkeit das Risiko einer Verschlimmerung des Gesundheitsschadens in sich birgt. Da sie sich damit auf einen (Teil-) Aspekt des Streitgegenstandes (BGE 125 V 416 Erw. 2b) beziehen, sind sie mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde anfechtbar. 1.2 Das nach Art. 103 lit. a OG für die Beschwerdelegitimation vorausgesetzte schutzwürdige Interesse der Beschwerdeführerin an der Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheides ist ungeachtet des Umstands zu bejahen, dass die lite pendente erlassene Verfügung der SUVA vom 25. Juni 2002, wonach ein Anspruch auf Zahlung einer UV-Komplementärrente zufolge Überversicherung der Beschwerdegegnerin für den hier massgebenden Beurteilungszeitraum bis zum Einspracheentscheid vom 11. November 2001 (BGE 121 V 366 Erw. 1b mit Hinweisen; RKUV 2001 Nr. U 419 S. 101 ff. Erw. 2) nicht besteht, unangefochten blieb. Denn selbst wenn - worüber hier nicht abschliessend zu befinden ist - der Devolutiveffekt der gegen den Einspracheentscheid erhobenen Beschwerde (vgl. dazu BGE 130 V 142 f. Erw. 4.2) dem Erlass der Verfügung vom 25. Juni 2002 nicht entgegensteht und diese mangels Anfechtung zwischenzeitlich formell rechtskräftig geworden ist, ist mit Blick darauf, dass sich die Überentschädigungsfrage und damit die Zahlungspflicht der Beschwerdeführerin jederzeit neu stellen kann (vgl. BGE 126 V 97 Erw. 3, 471 Erw. 4a in fine, je mit Hinweisen; SZS 2003 S. 431), ein aktuelles, schutzwürdiges Interesse an der richterlichen Beurteilung der umstrittenen Frage nach dem Umfang des (im Grundsatz anerkannten) Rentenanspruchs zu bejahen. Auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist daher einzutreten.