Citation: 2C_918/2019 E. 3.2

3.2. Das Verwaltungsgericht erwog, der Beschwerdeführer habe die Schweiz bis 19. März 2019 verlassen müssen. Die Ausreisefrist sei in der Folge verlängert und erstreckt worden, da er immer wieder eine Reiseunfähigkeit geltend gemacht und diese teilweise mit Arztzeugnissen belegt habe. Am 11. Juli 2019 habe der Beschwerdeführer die Schweiz für drei Wochen verlassen wollen, um in sein Heimatland zu reisen, und um eine Bewilligung zur Wiedereinreise ersucht. Nachdem ihm diese verweigert worden sei, habe er die Schweiz nicht verlassen. Zudem habe der Beschwerdeführer am 23. September 2019 beim Sozialamt die Rückvergütung seiner Reisekosten nach U.________ verlangt und dabei Drohungen ausgesprochen. Der Beschwerdeführer habe folglich den Wegweisungsvollzug mehrfach durch seine behauptete Reiseunfähigkeit verzögert und mit seinem Verhalten demonstriert, dass er alles unternehmen werde, um seine Ausreise zu verhindern. Sein Verhalten lasse darauf schliessen, dass er der Anordnung, nach Buchung des Fluges seine Reisefähigkeit objektiv abklären zu lassen, keine Folgen leisten werde. Der Haftgrund von Art. 76 Abs. 1 lit. b Ziff. 4 AIG (SR 142.20) sei deshalb erfüllt (vgl. E. 3a und E. 4a des angefochtenen Entscheids). Der Beschwerdeführer beanstande die Haftbedingungen nicht und mache auch keine gesundheitlichen Beschwerden geltend, die seine Hafterstehungsfähigkeit tangieren könnten. Die ärztliche Betreuung in der Strafanstalt sei bei Bedarf gewährleistet (E. 4b des angefochtenen Entscheids).