Citation: 6B_848/2015 E. A

X.________ wird vorgeworfen, am 31. Oktober 2012 spätabends zusammen mit Y.________ (Parallelverfahren 6B_818/2015) in das Haus von A.________ eingedrungen zu sein in der Annahme, dieses sei leer. Als sie die sich entgegen der Erwartungen im Schlafzimmer befindliche A.________ bemerkten, hätten sie diese genötigt, ihnen den Standort des sich im Haus befindlichen Safes zu nennen und den Schlüssel dazu auszuhändigen. Zu diesem Zweck habe X.________ A.________ mit den Fäusten und einem Werkzeug ins Gesicht und auf den Körper geschlagen. Während Y.________ A.________ mit im Zimmer aufgefundenen Krawatten an Händen und Füssen gefesselt bzw. dies versucht habe, habe X.________ sie gewürgt und ihr Gesicht wiederholt in die Matratze und das Kissen gedrückt. Dadurch sei die Sauerstoffzufuhr von A.________ zeitweise unterbrochen und sie in unmittelbare Lebensgefahr gebracht worden. Nach Herausgabe des Schlüssels zum Safe hätten X.________ und Y.________ A.________ in den Keller geschleppt und Gegenstände im Wert von rund Fr. 100'000.-- aus dem Tresor entwendet. Danach hätten sie A.________ im Keller zurückgelassen und seien geflohen. X.________ wird ferner vorgeworfen, am 5. August 2012 das Schaufenster des Schmuckateliers von B.________ eingeschlagen zu haben, um sich den ausgestellten Schmuck anzueignen. Aufgrund der anrückenden Polizei habe er sein Vorhaben abbrechen und ohne Beute fliehen müssen. Am 17. Oktober 2012 sei X.________ sodann in das Restaurant C.________ eingedrungen und habe ein Serviceportemonnaie sowie Bargeld aus einem zu diesem Zweck aufgewuchteten Spielautomaten behändigt. Schliesslich sei X.________ zwischen dem 5. August 2012 und seiner Festnahme am 2. November 2012 trotz Einreiseverbot mehrfach in die Schweiz eingereist und habe sich rechtswidrig im Land aufgehalten.