Citation: 5A_799/2024 E. 3.1

3.1. Vor Obergericht hat der Beschwerdeführer nur noch den Ausstand von Gerichtspräsident E.________ verlangt. Es hat erwogen, der vormals als Anwalt tätige Beschwerdeführer beschränke sich erneut darauf, pauschal zu wiederholen, dass in der gegen ihn gerichteten Aufsichtsanzeige (Art. 15 BGFA) des Bezirksgerichts vom 15. Juli 2021 "völlig haltlose und auf den ersten Blick erkennbar falsche Vorwürfe" erhoben worden seien und dies "in derart eklatanter Weise" erfolgt sei, dass sich auch einem unabhängigen Dritten der Anschein von Befangenheit aufdrängen müsse. Der Beschwerdeführer - so das Obergericht weiter - führe jedoch nicht aus, welche Vorwürfe konkret haltlos bzw. auf den ersten Blick falsch gewesen seien. Alleine aus der Tatsache, dass gewisse Vorwürfe nicht anhand genommen wurden und das Verfahren im Hinblick auf andere eingestellt wurde, lasse sich weder schliessen, dass diese haltlos oder auf den ersten Blick erkennbar falsch gewesen wären, noch, dass ein Ausstandsgrund vorliege. Aus dem Beschluss der Aufsichtskommission vom 2. November 2023 gehe vielmehr hervor, dass im Zeitpunkt der Aufsichtsanzeige ein Konnex der strafrechtlichen Vorwürfe gegen den Beschuldigten zur anwaltlichen Tätigkeit nicht habe ausgeschlossen werden können und ein hinreichender Verdacht auf Verletzung von Art. 12 lit. a BGFA bestanden habe. Das Bezirksgericht sei demnach zurecht davon ausgegangen, dass der Beschwerdeführer nicht hinreichend begründet habe, weshalb die Anzeige zu einem Ausstandsgrund geführt haben soll. Vor Bundesgericht weitet der Beschwerdeführer den Vorwurf der Befangenheit und den entsprechenden Antrag aus auf weitere, angeblich am Entscheid zur Anzeigeerhebung beteiligte, aber nicht namentlich genannte Gerichtspersonen bzw. auf alle Mitglieder der Geschäftsleitung im Juni 2021. Dies ist unzulässig (Art. 99 Abs. 2 BGG). Ausserdem wiederholt er seine Rechtsauffassung und macht geltend, es lägen Umstände vor, die auf Feindschaft der Mitglieder der Geschäftsleitung des Bezirksgerichts bzw. den von dieser beeinflussten Gerichtspersonen ihm gegenüber hindeuteten. Er schildert den Sachverhalt aus seiner Sicht. Mit den Erwägungen des Obergerichts setzt er sich nicht auseinander.