Citation: 5P.496/2006 22.01.2007 E. B

Am 22. August 2005 stellte K.________ gegen A.________, B.________ und weitere Bedachte ein Gesuch um vorsorgliche Massnahmen. Er beantragte, eine Verfügungsbeschränkung auf mehreren, einzeln aufgeführten Grundstücken des Erblassers im Grundbuch vormerken zu lassen. Der Präsident des Bezirksgerichts Maloja entsprach dem Gesuch sofort. Er räumte den Gesuchsgegnern eine Frist zur Vernehmlassung ein mit der Androhung, dass die superprovisorischen Massnahmen automatisch in ordentliche vorsorgliche Massnahmen umgewandelt werden würden, sollte die Frist unbenützt verstreichen. Ferner wurde angeordnet, dass die Kosten und Entschädigungen bei der Prozedur bleiben (Verfügung vom 23. August 2005). Da innert Frist keine Stellungnahmen eingegangen waren, bestätigte der Bezirksgerichtspräsident seine superprovisorische Verfügung als ordentliche vorsorgliche Massnahme. Er auferlegte die Verfahrenskosten von Fr. 1'500.-- und die Kosten des Grundbuchamtes den Gesuchsgegnern und verpflichtete die Gesuchsgegner, dem Gesuchsteller eine Entschädigung von Fr. 1'000.-- zu bezahlen (Verfügung vom 28. September 2005).