Citation: 8C_214/2021 E. 4.1

4.1. Das kantonale Gericht hat nach eingehender Würdigung der medizinischen Aktenlage nachvollziehbar und überzeugend dargelegt, weshalb das psychiatrische Gutachten 3 des Dr. med. G.________ im Gegensatz zum psychiatrischen Gutachten 2 des Dr. med. D.________ die rechtsprechungsgemässen Anforderungen an den Beweiswert einer medizinischen Expertise erfüllt. Im Übrigen sind sich die beiden Gutachter hinsichtlich der Hauptdiagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit - nämlich einer kombinierten Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F61.0) - einig. Weiter stellte die Vorinstanz gestützt auf das beweiskräftige psychiatrische Gutachten 3 zutreffend fest, nach Einschätzung des Experten sei der Beschwerdeführer zwar in der bisherigen Tätigkeit als Hilfselektriker oder Hilfselektromonteur wie auch in Bezug auf andere Tätigkeiten, die eine Zusammenarbeit mit Teamkollegen und Vorgesetzten erforderten, seit Juni 2014 vollständig arbeitsunfähig. In einer optimal angepassten Tätigkeit sei er jedoch seit November 2017 während mindestens vier bis fünf Stunden pro Tag ohne Leistungsminderung arbeitsfähig.