Citation: 8C_707/2023 E. 5.1

5.1. Der Beschwerdeführer macht in materieller Hinsicht geltend, das PMEDA-Gutachten setze sich mit der Kernfrage des Vorliegens einer Persönlichkeitsstörung nicht näher auseinander. Es sprächen zahlreiche Auffälligkeiten für eine Persönlichkeitsstörung, weshalb aktenkundig auch mehrere behandelnde Ärzte eine solche attestiert hätten. Folgende Indizien seien zu erwähnen: mindere Intelligenz mit Sonderschulabschluss und einfacher Anlehre, keine stabilen Arbeitsverhältnisse (Abbruch der Anstellung als Chauffeur wegen "disziplinarischer Probleme"), kriminelles Verhalten, massiver Substanzmissbrauch mit mehrfachen Intoxikationen, ca. 20 Aufenthalte in psychiatrischen Kliniken (zum Teil im Rahmen fürsorgerischen Freiheitsentzugs), Suizidversuche, familiäre Vorbelastung (suchtkranker Vater und Bruder mit Schizophrenie), Gewalt in der Beziehung. Wenn im PMEDA-Gutachten trotz dieser Auffälligkeiten festgehalten werde, eine Persönlichkeitsstörung sei biographisch nicht zu erkennen, so sei dies willkürlich. Der Beschwerdeführer bestreitet demnach den Beweiswert der psychiatrischen Expertise.