Citation: 1B_435/2016 E. 4.3

4.3. Die Ansicht der Vorinstanz, die in einem psychiatrischen Gutachten vom 18. November 2013 diagnostizierten Störungen liessen noch keine geistige Erkrankung (im Sinne von Art. 130 lit. c StPO) erkennen, die es dem Beschwerdeführer verunmöglichen würde, seine Verfahrensinteressen ausreichend zu wahren, hält im Ergebnis vor dem Bundesrecht stand. Neben der nicht stark ausgeprägten medizinischen Schwere der geistigen Beeinträchtigung durfte das Obergericht namentlich dem Umstand Rechnung tragen, dass der Beschwerdeführer in der Lage ist, komplexe gerichtliche Eingaben in Strafsachen zu verfassen, darunter auch Beschwerden an das Bundesgericht. Im Übrigen legt die Vorinstanz dar, dass er seit 2013 (ungeachtet der ärztlich diagnostizierten Persönlichkeitsstörung) allein vor dem Obergericht des Kantons Nidwalden zwölf strafrechtliche und sieben zivilrechtliche Verfahren geführt hat.