Citation: 5A_892/2023 E. 3.4.2

3.4.2. Die Beschwerdeführer verkennen die Anforderungen, die die aus dem Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) abgeleitete Begründungspflicht an einen Entscheid stellt: So ist es insbesondere nicht erforderlich, dass das Gericht auf alle aufgeworfenen Punkte eingeht und jedes einzelne Vorbringen widerlegt. Die Begründung muss so abgefasst sein, dass sich die betroffene Person über die Tragweite des Entscheids Rechenschaft geben und ihn in voller Kenntnis der Sache anfechten kann. Ob diese Anforderungen erfüllt sind, beurteilt sich anhand des Ergebnisses des Entscheids, das im Urteilsspruch zum Ausdruck kommt und das allein die Rechtsstellung der betroffenen Person berührt. Die Begründung ist also nicht an sich selbst, sondern am Rechtsspruch zu messen (BGE 146 II 335 E. 5.1; 145 III 324 E. 6.1; 143 III 65 E. 5.2). Im Lichte dieser Vorgaben ist der angefochtene Entscheid nicht zu beanstanden. Er ist zwar knapp begründet, nennt aber die wesentlichen Überlegungen, von denen sich die Vorinstanz hat leiten lassen (oben E. 3.3).