Citation: 8C_702/2013 E. 2.2

2.2. Es stellt sich daher die Frage, ob die aktuellen Schmerzen des Beschwerdegegners im Sinne von Art. 9 Abs. 2 UVG nachgewiesenermassen ausschliesslich oder stark überwiegend durch seine berufliche Tätigkeit verursacht worden sind. Das kantonale Gericht hat zutreffend dargelegt, was rechtsprechungsgemäss unter ausschliesslicher oder stark überwiegender Verursachung durch die berufliche Tätigkeit nach Massgabe dieser Norm zu verstehen ist. Darauf und auf die von der Vorinstanz zitierte, für den vorliegenden Fall bedeutsame Rechtsprechung (BGE 126 V 183 E. 2b S. 186 und 114 V 109 E. 3c S. 111 f., je mit Hinweisen) kann verwiesen werden. Die Subsumtion des konkret zur Diskussion stehenden Einzelfalles unter Art. 9 Abs. 2 UVG ist zu prüfen und wäre einem entsprechenden Beweis grundsätzlich auch zugänglich, da - auch darin ist der Vorinstanz beizupflichten - keine medizinisch gesicherten Erfahrungswerte vorliegen, welche den Nachweis einer berufsbedingten Entstehung der gesundheitlichen Schädigung des Beschwerdegegners von vornherein ausschliessen würden.