Citation: 1P.299/2002 13.08.2002 E. 4

Ob auf die staatsrechtliche Beschwerde gegen den Entscheid der Anklagekammer Nr. 167/2002 über die Abweisung der Beschwerde gegen die Anordnung der Durchsuchung eingetreten werden kann, erscheint in verschiedener Hinsicht fraglich. Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, diese Massnahme habe sich in unstatthafter Weise auf den Ausgang des Strafprozesses gegen ihn ausgewirkt, ist der angefochtene Entscheid als Zwischenentscheid im Sinne von Art. 87 Abs. 2 OG anzusehen, gegen den die staatsrechtliche Beschwerde nicht zulässig ist, da ein dadurch bewirkter Nachteil im Rechtsmittelverfahren gegen das Strafurteil ohne weiteres zu beheben wäre. Wollte man ihn als eigenständigen (angeblichen) Eingriff in die persönliche Freiheit betrachten, wäre zu prüfen, ob vom in der Regel erforderlichen, (seit der Durchsuchung vor der Hauptverhandlung) nicht mehr vorhandenen aktuellen Rechtsschutzinteresse ausnahmsweise abzusehen wäre. Da nach den Ausführungen in E. 3.3 die Beschwerde indessen in der Sache unbegründet und daher auf jeden Fall abzuweisen ist, können diese Eintretensfragen offen bleiben.