Citation: 6B_348/2018 E. 1

Die Beschwerdeführerin wurde mit Strafbefehl vom 13. April 2017 wegen unrechtmässiger Aneignung eines Mobiltelefons mit einer Geldstrafe von 10 Tagessätzen zu je Fr. 70.-- und mit einer Busse von Fr. 300.-- bestraft. Die Gebühren von Fr. 360.-- und die Auslagen von Fr. 120.-- wurden der Beschwerdeführerin auferlegt. Am 3. Mai 2017 ersuchte die Beschwerdeführerin um Umwandlung der Busse in gemeinnützige Arbeit und um Erlass der ihr auferlegten Kosten. Die Staatsanwaltschaft bewilligte das Umwandlungsgesuch am 15. Mai 2017. Bezüglich des Erlassgesuchs stellte sie der Beschwerdeführerin am 5. Oktober 2017 den Fragebogen für die Begründung des Erlassgesuchs zu. Sie setzte ihr Frist bis zum 6. November 2017, um diesen ausgefüllt und mit Belegen einzureichen. Sie wies die Beschwerdeführerin dabei auf ihre Mitwirkungspflicht hin sowie darauf, dass auf das Kostenerlassgesuch nicht eingetreten werde, wenn das Formular und die geforderten Belege nicht innert Frist eingereicht würden. Nachdem die Beschwerdeführerin die Unterlagen innert Frist nicht eingereicht hatte, trat die Staatsanwaltschaft Zentrale Dienste am 20. November 2017 androhungsgemäss auf das Erlassgesuch nicht ein. Eine dagegen gerichtete Beschwerde wies das Kantonsgericht Luzern am 21. Februar 2018 ab. Es stehe der Beschwerdeführerin frei, erneut ein Erlassgesuch einzureichen. Sie werde dabei ihrer Mitwirkungspflicht mittels Einreichung des Fragebogens und der notwendigen Unterlagen nachkommen müssen, damit ihr Gesuch um Kostenerlass materiell geprüft werden könne. Die Beschwerdeführerin erhebt Beschwerde an das Bundesgericht.