Citation: U 371/05 20.01.2006 E. 3

3.1 Das kantonale Gericht hat das Gesuch um unentgeltliche Verbeiständung wegen Aussichtslosigkeit der Beschwerde abgewiesen. Dabei hat es insbesondere erwogen, daran vermöge der Umstand nichts zu ändern, dass die Versicherte weiterhin einen Rückfall geltend machen könne, den die SUVA im Sinne einer Neuanmeldung zu prüfen haben werde. Die Beschwerdeführerin macht demgegenüber geltend, wenn die versicherte Person glaubwürdig eine Änderung des Sachverhalts dartue, sei der Unfallversicherer verpflichtet, auf das neue Leistungsbegehren einzutreten. Die Unterlassung der SUVA stelle eine schwere Verletzung des rechtlichen Gehörs dar. Diesen Standpunkt habe das kantonale Gericht geschützt und die Beschwerde de facto gutgeheissen. 3.2 Die durch einen Rechtsanwalt vertretene Versicherte hat am 8. April 2004 ein "Gesuch um Rentenrevision" gestellt. Mit Schreiben vom 6. Mai 2004 teilte die SUVA mit, darauf könne nicht eingetreten werden, da gar nie eine Rente ausgerichtet worden sei. Gleichzeitig wies sie darauf hin, dass die geltend gemachten Beschwerden laut beigelegter Stellungnahme des Kreisarztes Dr. med. S.________ in keinem Zusammenhang mit dem Unfallereignis vom 16. November 2000 stünden. Daraufhin erhob der Rechtsvertreter der Versicherten am 13. Mai 2004 "Einsprache" gegen eine nicht näher bezeichnete Verfügung, wobei offensichtlich das Schreiben der SUVA vom 6. Mai 2004 gemeint war. Er hätte jedoch erkennen müssen, dass bezüglich einer allfälligen Verschlechterung des Gesundheitsschadens und somit über einen Rückfall bisher keine Verfügung ergangen ist. Die Vorinstanz hat sodann richtig erkannt, dass mangels einer anfechtbaren Verfügung auf den beantragten Leistungsanspruch unter dem Titel Rückfall nicht einzutreten ist (zum Anfechtungs- und Streitgegenstand im Allgemeinen vgl. BGE 125 V 413). Dass sie zusätzlich noch die Akten an die SUVA überwiesen hat, damit diese eine entsprechende Verfügung erlasse, stellt nicht eine Gutheissung der Beschwerde dar. In der vorinstanzlichen Würdigung ist daher keine Verletzung von Bundesrecht zu erblicken.