Citation: 5P.83/2005 06.06.2005 E. 5

5.1 Die staatsrechtliche Beschwerde hat sich aufgrund ihrer Begründung als von Anfang an aussichtslos erwiesen, zumal sich der Beschwerdeführer darin über weite Strecken nicht rechtsgenügend mit den angefochtenen Entscheiden auseinandersetzte und zudem in unzulässiger Weise um Aufhebung des erstinstanzlichen Entscheides sowie um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege für das kantonale Beschwerdeverfahren ersuchte. Soweit die Beschwerde überhaupt den Begründungsanforderungen entsprochen hat, erschienen die Erfolgsaussichten wesentlich geringer als die Verlustgefahren. Dem Gesuch des Beschwerdeführers um unentgeltliche Rechtspflege für das bundesgerichtliche Verfahren kann daher nicht entsprochen werden (Art. 152 Abs. 1 OG). 5.2 Demgegenüber hat sich der Antrag der Beschwerdegegnerin in der Vernehmlassung nicht von vornherein als aussichtslos erwiesen. Sodann gilt die Beschwerdegegnerin aufgrund der Ausführungen in ihrem Gesuch offensichtlich als bedürftig. Daher ist ihrem Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege zu entsprechen und ihr für das bundesgerichtliche Verfahren ein Rechtsbeistand beizugeben (Art. 152 Abs. 1 OG). Da auch der unterliegende Beschwerdeführer nach Abzug der geschuldeten Unterhaltsbeiträge offensichtlich als bedürftig gilt und eine Parteientschädigung daher uneinbringlich sein dürfte, ist dem Rechtsbeistand der Beschwerdegegnerin direkt ein Honorar aus der Bundesgerichtskasse auszurichten (Art. 152 Abs. 2 OG).