Citation: U 448/06 11.01.2007 E. 3

Nach Würdigung der medizinischen Akten hat die Vorinstanz überzeugend dargelegt, weshalb dem Beschwerdeführer mit Einspracheentscheid vom 14. September 2005 zu Recht eine Integritätsentschädigung auf Grund einer Integritätseinbusse von 30 %, basierend auf der Klassifizierung "leicht bis mittelschwer" im Sinne der SUVA-Tabelle 19 und nicht die von ihm beantragte höhere Entschädigung zugesprochen worden ist. Es kann auf die entsprechenden Erwägungen im angefochtenen Entscheid verwiesen werden. Hieran vermögen sämtliche in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhobenen Einwendungen nichts zu ändern. Namentlich sprechen keinerlei Anhaltspunkte gegen die Zuverlässigkeit der überzeugend begründeten psychiatrischen Beurteilung der Frau Dr. med. R.________, Abteilung Versicherungsmedizin der SUVA (vom 5. Juli 2005), weshalb Vorinstanz und Verwaltung zu Recht darauf abgestellt haben (vgl. BGE 125 V 353 f. Erw. 3b/ee). Von weiteren medizinischen Abklärungen sind keine wesentlichen neuen Erkenntnisse zu erwarten. Es kann darauf verzichtet werden (antizipierte Beweiswürdigung; BGE 124 V 94 Erw. 4b, 119 V 344 Erw. 3c; RKUV 2002 Nr. U 469 S. 527 Erw. 2c). Inwiefern die SUVA-Tabelle 19 (mit einer Einbusse von 20 bis 35 %) im vorliegenden Fall nicht angewendet werden soll, ist nicht nachvollziehbar. Zwar stellen die Tabellen der SUVA keine Rechtssätze dar, soweit sie jedoch lediglich Richtwerte enthalten, mit denen die Gleichbehandlung aller Versicherter gewährleistet werden soll, sind sie mit Anhang 3 zur UVV vereinbar (BGE 124 V 32 Erw. 1c mit Hinweis). Eindeutige Auswirkungen auf die kognitiven Leistungen des Versicherten, welche auf eine mittelschwere psychische Störung schliessen liessen, sind entgegen der erneuten Behauptung des Beschwerdeführers nicht ausgewiesen. Nicht nachvollziehbar sind sodann die Ausführungen, wonach psychische Folgen des Krieges unfallkausal und damit Integritätsschaden erhöhend sein sollen. Vielmehr ist mit der Vorinstanz ein Abzug von 5 % aufgrund unfallfremder kriegsbedingter Einflüsse im Rahmen der Ermessenskontrolle (Art. 104 lit. c Ziff. 3 in Verbindung mit Art. 132 lit. a OG; BGE 126 V 81 Erw. 6, 362 Erw. 5d mit Hinweis) nicht zu beanstanden.