Citation: 8C_124/2014 E. 7.1

7.1. Hinsichtlich der geltend gemachten weiteren Beschwerden, namentlich Nacken- und HWS-Beschwerden, ist - wie in E. 5 hievor aufgezeigt - mit der Vorinstanz davon auszugehen, dass die Nackenbeschwerden auf die erheblichen degenerativen Vorzustände zurückzuführen und die Nacken-/HWS-Beschwerden insgesamt nur möglicherweise durch den Unfall begründet sind, dass jedoch ohnehin die psychische Problematik im Vordergrund stand. Das Vorliegen eines Schulter-Nacken-Arm-Syndroms oder der zum typischen Beschwerdebild eines Schleudertraumas der HWS gehörenden Beeinträchtigungen ist entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin nicht aktenkundig und wurde in den zahlreichen medizinischen Berichten nicht ernsthaft diskutiert. Auch aus dem von der Versicherten geltend gemachten Umstand, sie habe vor dem Unfall keine entsprechenden Beschwerden aufgewiesen, lässt sich nicht ein kausaler Zusammenhang ableiten, da dies auf einen beweisrechtlich unzulässigen "post hoc ergo propter hoc"-Schluss hinausliefe (SVR 2010 UV Nr. 20 S. 40, 8C_626/2009 E. 3.2 mit Hinweisen). In Übereinstimmung mit der Rechtsprechung hat das kantonale Gericht daher erkannt, dass selbst bei teilweisem Vorliegen der zur Distorsion der HWS oder einer vergleichbaren Verletzung gehörenden Beeinträchtigungen, diese gegenüber der ausgeprägten psychischen Problematik ganz in der Hintergrund träten, weshalb die Anwendung der Schleudertraumapraxis ausser Betracht falle. Der adäquate Kausalzusammenhang wurde somit zu Recht nach den gemäss BGE 115 V 133 (Psychopraxis) zu beachtenden Grundsätzen, mithin unter Ausklammerung der psychischen Beschwerdekomponenten des Gesundheitsschadens, beurteilt.