Citation: 4P.209/2005 02.11.2005 E. 2.1

2.1. Das Obergericht hat die von der Beschwerdeführerin in ihrer kantonalen Berufung - unter dem Titel "Richterliche Fragepflicht/ Rechtliches Gehör" - gerügte Verletzung von Art. 51 ZPO UR abgewiesen mit der Begründung, die Beschwerdeführerin lege nicht dar, inwieweit sie unklare oder widersprüchliche Vorbringen vorgebracht habe. Das Obergericht hat damit ausdrücklich begründet, weshalb es die Rüge der Verletzung der richterlichen Fragepflicht nicht beurteilte. Der Beschwerde ist nicht zu entnehmen, inwiefern der Beschwerdeführerin in dieser Hinsicht das rechtliche Gehör verweigert worden sein sollte (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG; BGE 130 I 26 E. 2.1 S. 31).