Citation: 6B_907/2019 E. 3

Bei den beschuldigten Personen handelt es sich um die Ärzte des X.________spitals, welche den verstorbenen Ehemann der Beschwerdeführerin behandelten. Das X.________spital gehört zur Gruppe der kantonalen Spitäler, welche eine gemeinnützige Aktiengesellschaft, die X.________spitäler AG, bilden (§ 17 des Spitalgesetzes des Kantons Solothurn vom 12. Mai 2004 [SpiG/SO; BGS 817.11]). Die Haftung der AG einschliesslich ihres Personals richtet sich gemäss § 19bis SpiG/SO nach dem Verantwortlichkeitsgesetz des Kantons Solothurn (VG/SO; BGS 124.21) vom 26. Juni 1966. Dieses hält in § 2 Abs. 3 VG/SO fest, dass die Bestimmungen für den Staat auch für das kantonale Spital gelten. Gemäss § 2 Abs. 1 VG/SO haftet der Staat für den Schaden, den ein Beamter in Ausübung seiner amtlichen Tätigkeit Dritten widerrechtlich mit oder ohne Verschulden zufügt, und nach § 2 Abs. 2 VG/SO kann der Geschädigte Beamte nicht unmittelbar belangen. Daraus erhellt, dass der Beschwerdeführerin allenfalls öffentlich-rechtliche Ansprüche zustehen, indessen keine Zivilansprüche. Folglich kann sich die Nichtanhandnahme des Verfahrens auch nicht auf die Beurteilung von Zivilansprüchen im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG auswirken. Die Beschwerdeführerin ist in der Sache somit nicht zur Beschwerde legitimiert.