Citation: 5A_313/2023 E. 1

Das Obergericht hat folgende Sachverhaltsfeststellungen getroffen: Die Beschwerdeführerin ist im Handelsregister des Kantons Zug mit der Domiziladresse "B.________strasse yy, U.________" eingetragen. Abklärungen des Betreibungsamtes vor Ort haben erheben, dass die Beschwerdeführerin dort über keine eigenen Büroräumlichkeiten verfügt. Die Zustellung des Zahlungsbefehls ist an einen Angestellten der C.________ GmbH erfolgt, der auf Anfrage des Betreibungsamtes erklärt hat, mit der Beschwerdeführerin bestehe ein Domizilvertrag. Mit E-Mail vom 27. März 2023 hat der Geschäftsführer der C.________ GmbH gegenüber dem Betreibungsamt bestätigt, dass die Vollmacht weiterhin besteht und die Post ungeöffnet an die Kunden weitergeleitet wird. All dies werde von der Beschwerdeführerin nicht bestritten. Gestützt auf diese Feststellungen hat das Obergericht erwogen, dass nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung Dritte ausdrücklich zur Entgegennahme von Betreibungsurkunden ermächtigt werden könnten und dies auch durch Generalvollmacht möglich sei. Die Zustellung an die Beschwerdeführerin durch Übergabe an einen Angestellten der bevollmächtigten C.________ GmbH sei deshalb zulässig gewesen und am 20. Februar 2023 gültig erfolgt. Wenn sodann ein Angestellter der bevollmächtigten C.________ GmbH den Zahlungsbefehl per Einschreiben an den Gesellschafter der Beschwerdeführerin weitergeleitet, dieser aber das Einschreiben nicht abgeholt habe und deshalb die Sendung nach 7 Tagen an die C.________ GmbH zurückgegangen sei, betreffe dies die interne Organisation und habe dies auf den Fristenlauf keinen Einfluss. Die 10-tägige Frist von Art. 74 Abs. 1 SchKG habe am Tag nach der Zustellung zu laufen begonnen (Art. 31 SchKG i.V.m. Art. 142 Abs. 1 ZPO) und somit am 2. März 2023 geendet.