Citation: U 55/00 25.10.2001 E. 4

4.- a) Die Vorinstanz hat sodann in Würdigung der medizinischen Unterlagen, insbesondere des Berichts des Dr. med. E.________ vom 4. April 1997 und der Expertise des ZMB vom 14. Mai 1998, zutreffend dargelegt und begründet, dass es dem im Wesentlichen an einem fixierten Spitzfuss nach Peroneusparese links, an einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung mit sekundärer Verhaltensstörung sowie an einem Status nach Kompressionsfraktur Th3 und Th7 leidenden Beschwerdeführer mit Blick auf die somatischen Unfallfolgen möglich und zumutbar wäre, vollzeitig einer leichten industriellen, Positionswechsel erlaubenden Tätigkeit, welche nicht mit repetitivem Heben und Tragen verbunden wäre, nachzugehen. Wie das kantonale Gericht richtig festgestellt hat, könnte der Versicherte mit einer solchen leidensangepassten Tätigkeit Einkünfte von 70 Prozent des ohne Gesundheitsschaden als Handlanger erreichbaren Einkommens erzielen. Unter Annahme eines ausgeglichenen Arbeitsmarktes sind die in der Dokumentation der Beschwerdegegnerin über die Arbeitsplätze (DAP) aufgezeigten Beschäftigungsmöglichkeiten durchaus realistisch. b) Was hiegegen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vorgebracht wird, vermag nicht zu einer anderen Beurteilung zu führen. Der Versicherte wurde während seines stationären Aufenthalts im ZMB vom 6.-9. April 1998 allseitig - orthopädisch, neurologisch, psychiatrisch und neuropsychologisch - untersucht, in den beiden letzten Bereichen unter Beizug eines Dolmetschers. Die geklagten Beschwerden wurden dabei berücksichtigt und die medizinischen Zusammenhänge umfassend, einleuchtend und widerspruchsfrei dargelegt. Von weiteren gesundheitlichen Abklärungen sind keine neuen Erkenntnisse zu erwarten, weshalb von dahingehenden Aktenergänzungen abgesehen werden kann (antizipierte Beweiswürdigung; BGE 124 V 94 Erw. 4b, 122 V 162 Erw. 1d mit Hinweis). Auch aus dem Umstand, dass ihm die IV-Stelle Wallis mit Verfügung vom 23. März 1999 aufgrund eines Invaliditätsgrades von 70 % ab 1. Juni 1997 eine ganze Invalidenrente zugesprochen hat, vermag der Ansprecher nichts zu seinen Gunsten ableiten. Denn anders als bei der Invalidenversicherung handelt es sich bei der obligatorischen Unfallversicherung nicht um eine finale, sondern um eine kausale (ursachenabhängige) Versicherung (Maurer, Schweizerisches Unfallversicherungsrecht, S. 163 Fn 314; derselbe, Schweizerisches Sozialversicherungsrecht, Bd. I, S. 275 f.). Das bedeutet, dass der Unfallversicherer nur für diejenigen Gesundheitsschäden die gesetzlichen Leistungen zu erbringen hat, die nachweislich auf einen versicherten Unfall zurückgehen. Da vorliegend die somatoforme Schmerzstörung ausweislich der Akten unfallfremd ist, hat die SUVA aus der daraus resultierenden Arbeitsunfähigkeit keine Leistungen zu erbringen. Damit muss es bei der Feststellung sein Bewenden haben, dass der Beschwerdeführer für die Folgen des versicherten Unfalls vom 14. September 1994 eine Invalidenrente auf der Basis einer Erwerbsunfähigkeit 30 % beanspruchen kann.