Citation: 5A_929/2020 E. 4

Schliesslich macht die Beschwerdeführerin einen Verstoss gegen das "Diskriminierungsgesetz" geltend. Zum einen führt sie aus, bei Hilfsbedürftigen dürften keine Gebühren verlangt werden, auch wenn sie vermögend seien, denn so werde eine bestimmte Menschengruppe ausgenutzt und benachteiligt. Damit scheint sie sich sinngemäss gegen die Kostenauflage im angefochtenen Entscheid zu wenden. Diese orientiert sich indes am Unterliegerprinzip und die Beschwerdeführerin tut nicht dar, inwiefern die entsprechenden kantonal-rechtlichen Grundlagen willkürlich angewandt worden wären (zur Kognitionsbeschränkung auf Willkürprüfung in Bezug auf kantonales Recht vgl. BGE 139 III 225 E. 2.3 S. 231; 139 III 252 E. 1.4 S. 254; 140 III 385 E. 2.3 S. 387; 142 II 369 E. 2.1 S. 372). Zum anderen kritisiert sie die auf Fr. 9'397.50 festgesetzte Mandatsgebühr als zu tief. Das Verwaltungsgericht hat sich dazu ausführlich geäussert, wobei auch hier kantonales Recht angewandt worden ist. Die Beschwerdeführerin setzt sich mit den vorinstanzlichen Erwägungen nicht auseinander. und schon gar nicht erhebt sie diesbezüglich Willkürrügen.