Citation: 8C_439/2023 E. 4.1

4.1. Gemäss Vorinstanz habe der Hausarzt am 6. Juli 2020, vier Tage nach dem Unfall, von einer Prellung am Hinterkopf, muskulären Verspannungen im Nacken, einer Distorsion der linken Schulter, einer Kontusion beziehungsweise Distorsion des linken Knies sowie einer Prellung der Lendenwirbelsäule ohne ossäre Läsion berichtet. In der Folge habe sich eine massive Verschlechterung mit Schmerzen im Bereich der Halswirbelsäule, der linken Schulter und der Lendenwirbelsäule, später auch am linken Knie eingestellt. Der Beschwerdeführer sei auch spezialärztlich abgeklärt worden. Es sei indessen, so das kantonale Gericht weiter, gestützt auf die versicherungsinterne Stellungnahme des Dr. med. B.________ von einem Dahinfallen der Unfallkausalität im Oktober 2020 auszugehen.