Citation: 5A_208/2025 E. B

Der Beschwerdeführer wird seit langem mit verschiedenen Neuroleptika behandelt. Mit Eingabe vom 27. Januar 2025 beantragte er, die Zwangsmedikation mit "Xeplion" sei zu beenden. Nach Anhörung und Begutachtung sowie Einholen zahlreicher Stellungnahmen, insbesondere auch bei der behandelnden Heimärztin, hielt das Bezirksgericht Hinwil mit Entscheid vom 5. Februar 2025 fest, es liege keine schriftlich angeordnete Zwangsmedikation vor, aber aufgrund der näheren Umstände sei von einer solchen auszugehen und die Notwendigkeit sowie Angemessenheit der Medikation mit "Xeplion" zu überprüfen, nachdem dies letztmals am 18. April 2019 durch das Obergericht erfolgt sei. Im Rahmen dieser Prüfung gelangte das Bezirksgericht zum Schluss, dass die Voraussetzungen für eine Behandlung ohne Zustimmung erfüllt seien, aber die Medikation von "Xeplion" auf "Trevicta" umzustellen sei. Dementsprechend wies es die Beschwerde ab, unter Anordnung einer Zwangsbehandlung des Beschwerdeführers mit "Trevicta". Dagegen gelangte der Beschwerdeführer an das Obergericht des Kantons Zürich. Dieses stellte eigene Nachforschungen an und kam zum Schluss, dass der Beschwerdeführer sich die Depotmedikation durch die Heimärztin letztlich jeweils freiwillig verabreichen lasse und nicht davon ausgegangen werden könne, dass er nur unter dem Druck bevorstehenden unmittelbaren Zwangs in die Behandlung mit "Xeplion" einwillige. Dementsprechend hob es den Entscheid des Bezirksgerichts auf und ersetzte dessen Dispositiv durch die Fassung, wonach auf die Beschwerde nicht eingetreten werde.