Citation: 2A.477/2002 10.10.2002 E. 1

Der aus Jugoslawien stammende X.________ stellte am 3. Juli 2001 ein Asylgesuch. Das Bundesamt für Flüchtlinge lehnte sein Gesuch am 26. November 2001 ab und wies ihn aus der Schweiz weg. Mit Urteil des Strafgerichts Liestal vom 17. Juli 2002 wurde X.________ wegen Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz zu einer bedingten Gefängnisstrafe von 18 Monaten und zu einer unbedingten Landesverweisung für die Dauer von zehn Jahren verurteilt. Am 7. August 2002 wurde er nach Pristina ausgeschafft. Am 19. August 2002 reiste X.________ von Italien her kommend in die Schweiz ein und versuchte nach Deutschland zu gelangen. Die deutschen Behörden nahmen ihn fest und überstellten ihn den Behörden des Kantons Basel-Stadt, welche ihn wegen Verstosses gegen die Ausländergesetzgebung in Haft nahmen. Am 21. August 2002 stellte X.________ erneut ein Asylgesuch, und er wurde aus der Haft entlassen. Das Bundesamt für Flüchtlinge trat mit Verfügung vom 30. August 2002 auf das Asylgesuch nicht ein und ordnete erneut die - sofort zu vollziehende - Wegweisung an. X.________ wurde am 27. August 2002 (vorübergehend) wegen geringfügigen Diebstahls und am 29. August 2002 wegen der Anschuldigung der Drohung gegen Beamte in Haft genommen. Per 17. September 2002 wurde er aus der Untersuchungshaft entlassen und den Einwohnerdiensten des Kantons Basel-Stadt (kantonale Fremdenpolizei) zugeführt. Diese ordneten am 18. August 2002 gegen ihn die Ausschaffungshaft an. Nach mündlicher Verhandlung bestätigte die Einzelrichterin für Zwangsmassnahmen im Ausländerrecht des Verwaltungsgerichts des Kantons Basel-Stadt (Haftrichterin), dass die Anordnung von Ausschaffungshaft für drei Monate, d.h. bis 16. Dezember 2002, rechtmässig und angemessen sei. Zudem wies sie das Gesuch um unentgeltliche Verbeiständung ab. Mit in albanischer Sprache verfasstem Schreiben vom 20. September (Postaufgabe am 23. September, Eingang beim Bundesgericht am 25. September) 2002, welches von Amtes wegen übersetzt wurde (Eingang der Übersetzung beim Bundesgericht am 1. Oktober 2002), ersuchte X.________ das Bundesgericht unter Bezugnahme auf die Haft um Hilfe. Gestützt auf die Eingabe ist ein Verfahren der Verwaltungsgerichtsbeschwerde eröffnet worden. Die Haftrichterin beantragt Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde. In ihrer Stellungnahme weisen die Einwohnerdienste, ohne einen förmlichen Antrag zu stellen, darauf hin, dass der Beschwerdeführer nicht Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen die Ausschaffungshaft an sich erhebe. Das für das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement zur Vernehmlassung eingeladene Bundesamt für Flüchtlinge hat sich innert Frist nicht geäussert.