Citation: U 415/04 25.10.2005 E. 2

2.1 Im kantonalen Entscheid werden die Bestimmungen über den Anspruch auf Leistungen der Unfallversicherung (Art. 6 Abs. 1 UVG), namentlich auf Heilbehandlung (Art. 10 Abs. 1 UVG), Taggelder (Art. 16 Abs. 1 UVG), Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 UVG in der bis 30. Juni 2001 gültig gewesenen und in der ab 1. Juli 2001 geltenden Fassung; Art. 18 Abs. 2 UVG) sowie Integritätsentschädigung (Art. 24 UVG), zutreffend dargelegt. Richtig wiedergegeben werden auch die Rechtsprechung zu dem für eine Leistungspflicht des Unfallversicherers vorausgesetzten natürlichen (vgl. auch BGE 129 V 181 Erw. 3.1, 406 Erw. 4.3.1 mit Hinweisen) und adäquaten (vgl. auch BGE 129 V 181 Erw. 3.2, 407 Erw. 4.4.1 mit Hinweisen) Kausalzusammenhang zwischen Unfallereignis und eingetretenem Schaden sowie die besonderen Regeln zur Adäquanzbeurteilung bei psychischen Unfallfolgen (BGE 115 V 140 Erw. 6c/aa; vgl. auch BGE 129 V 407 Erw. 4.1.1 mit Hinweisen). Darauf wird verwiesen. 2.2 Bei der Prüfung eines allfälligen, schon vor dem In-Kraft-Treten des ATSG auf den 1. Januar 2003 entstandenen Anspruchs auf Leistungen der Unfallversicherung sind die allgemeinen intertemporalrechtlichen Regeln heranzuziehen, gemäss welchen - auch bei einer Änderung der gesetzlichen Grundlagen - grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend sind, die bei Verwirklichung des zu Rechtsfolgen führenden Sachverhalts galten. Demzufolge ist der Leistungsanspruch für die Zeit bis 31. Dezember 2002 auf Grund der bisherigen und ab diesem Zeitpunkt nach den neuen Normen zu prüfen (BGE 130 V 445).