Citation: 5A_457/2022 E. 3.6.1

3.6.1. Allgemein ist anzumerken, dass die Ausführungen des Beschwerdeführers vielfach appellatorisch bleiben. Er legt häufig seine eigene Sicht zur Kostenverlegung dar und versäumt es, mit hinreichender Klarheit aufzuzeigen, dass die Vorinstanz das ihr zukommende Ermessen geradezu missbräuchlich ausgeübt oder dieses überschritten hätte. Was den Sachverhalt angeht, beschränkt die Beschwerde sich sodann häufig darauf, dem Bundesgericht eine eigene Darstellung des angeblich Vorgefallenen zu unterbreiten, ohne der Vorinstanz eine offensichtlich unrichtige Feststellung der tatsächlichen Grundlagen ihres Entscheids auch nur vorzuwerfen. Dies alles genügt den an die Beschwerde in Zivilsachen zu stellenden Rüge- und Begründungserfordernissen nicht (vgl. vorne E. 2).