Citation: 9C_652/2013 E. 2.2

2.2. Die Beschwerdeführerin rügt im Wesentlichen, die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung, sie habe nach der Geburt ihrer Tochter aus familiären Gründen auf eine besser bezahlte, ambitiösere Anstellung verzichtet, sei offensichtlich unrichtig. Vielmehr seien gesundheitliche Gründe massgeblich gewesen für die Aufnahme einer Tätigkeit als "einfache KV-Sekretärin". Zum einen sei behinderungsbedingt für Geburt und Erziehung der Tochter ein grösserer Kraftaufwand erforderlich gewesen. Zum andern habe mit zunehmendem Alter ihre Leistungs- und Kompensationfähigkeit abgenommen. Es sei ihr auch deswegen nach der Geburt des Kindes nicht mehr möglich gewesen, im Beruf an das frühere Niveau anzuknüpfen, obwohl dies der allgemeinen Lebenserfahrung entsprochen hätte. Indem das kantonale Gericht sich nicht mit den Argumenten für die Massgeblichkeit gesundheitlicher Gründe zur Aufnahme einer schlechter bezahlten Arbeitsstelle auseinandergesetzt habe, sei ihr Anspruch auf rechtliches Gehör, namentlich die Begründungspflicht, verletzt worden. Das Valideneinkommen müsse ausgehend vom Lohn bei der Firma K.________ bestimmt und für das Jahr 2009 bei einer vollzeitlichen Erwerbstätigkeit auf Fr. 115'604.25 festgesetzt werden. Die Gegenüberstellung mit einem Invalidenlohn von Fr. 38'023.75 (gemäss angefochtenem Entscheid) ergebe einen Invaliditätsgrad von 67 % und damit Anspruch auf eine Dreiviertelsrente, bei Gewährung eines leidensbedingten Abzuges von 10 % resultiere ein Anspruch auf eine ganze Rente.