Citation: 8C_134/2021 E. 5.1

5.1. Diesbezüglich ermittelte die Vorinstanz anhand der Angaben der Arbeitgeberin in der Schadenmeldung vom 6. Mai 2014 zunächst einen Betrag von Fr. 65'990.-. In Abweichung vom Einspracheentscheid der Suva erwog sie im Weiteren jedoch, für den Einkommensvergleich seien die Verhältnisse im Zeitpunkt des (hypothetischen) Beginns des Rentenanspruchs massgebend; allfällige rentenwirksame Änderungen der Vergleichseinkommen seien bis zum Verfügungserlass zu berücksichtigen. Demzufolge sei das aufgrund der Zahlen aus dem Jahr 2014 ermittelte hypothethische Einkommen im Gesundheitsfall an die Nominallohnentwicklung bis ins Jahr 2016 anzupassen, was ein Valideneinkommen von rund Fr. 66'693.- ergebe. Bei diesem Validen- und einem Invalideneinkommen von Fr. 60'123.- resultiere ein Invaliditätsgrad von rund 10 % und damit ab 1. Dezember 2016 ein entsprechender Anspruch des Beschwerdegegners auf eine Invalidenrente.