Citation: 7B_269/2022 E. 2.2.3

2.2.3. Ob die beschuldigte Person die Absicht hatte, Übles vorzuwerfen, ist eine Tatfrage. Rechtsfrage ist, ob eine begründete Veranlassung bestand (BGE 137 IV 313 E. 2.4.4; 132 IV 112 E. 3.1; Urteil 6B_777/2022 vom 16. März 2023 E. 3.2). Tatfragen prüft das Bundesgericht nur nach dem Massstab der Willkür oder auf Rechtsverletzungen nach Art. 95 BGG hin (vgl. Art. 97 Abs. 1 und Art. 105 Abs. 2 BGG; zum Willkürbegriff: BGE 148 IV 356 E. 2.1, 39 E. 2.3.5; 146 IV 88 E. 1.3.1; je mit Hinweisen). Die Willkürrüge muss in der Beschwerde anhand des angefochtenen Entscheids explizit vorgebracht und substanziiert begründet werden (Art. 106 Abs. 2 BGG). Auf ungenügend begründete Rügen oder rein appellatorische Kritik am angefochtenen Urteil tritt das Bundesgericht nicht ein (BGE 148 IV 356 E. 2.1; 147 IV 73 E. 4.1.2; 143 IV 500 E. 1.1; je mit Hinweisen).