Citation: 1C_343/2022 E. 5.3

5.3. Diese Ausführungen der Vorinstanz sind nicht zu beanstanden. Es trifft zwar zu, dass dem Bauprojekt sowohl in der Abstimmungsbotschaft als auch in der Medienmitteilung vom 9. Januar 2020 viel Raum gewährt wird. Eine Vermischung der Gegenstände ist dagegen in beiden Dokumenten nicht ersichtlich. In der Abstimmungsbotschaft wird vielmehr wiederholt klargemacht, was Abstimmungsgegenstand ist. Auf einer hinteren Seite wird auch ausgeführt, wie es nach der Abstimmung weitergehen soll. Da die neue Überbauungsordnung bereits bekannt war, entsprach es zudem dem Gebot der Sachlichkeit, die damit verbundenen Möglichkeiten baulicher Entwicklung in der Abstimmungsbotschaft aufzuzeigen. Entsprechend kann den Beschwerdeführern auch nicht darin gefolgt werden, dass die Stimmberechtigten durch die angeblich zu starke Gewichtung des Bauprojekts in die Irre geführt worden seien. Ähnliches gilt für die Medienmitteilung. Auch aus ihr geht der Gegenstand der Abstimmung mit der erforderlichen Klarheit hervor. Ebenso wird darin erwähnt, welche Schritte noch ausstehen, damit das relativ ausführlich besprochene Bauprojekt realisiert werden kann.