Citation: 8C_315/2020 E. 4.2.4

4.2.4. Dem Beschwerdeführer kann auch nicht gefolgt werden, wenn er geltend macht, dass die überwiegende Mehrheit der im gesamten Suchresultat aufgelisteten Arbeitsplätze für ihn ungeeignet seien, weil sie zu hohe Ansprüche an Ausbildung und/oder Sprachkenntnisse stellten. Insbesondere ergeben sich aus der Dokumentation der Suchresultate keine Hinweise darauf, dass die Ausbildungsanforderungen Grundschule oder Anlehre bei den meisten aufgelisteten Profilen nicht erfüllt wären (wobei mit Anlehre eine in der Regel kurz dauernde Einarbeitung in den neuen Arbeitsbereich gemeint ist; s. Urteil 8C_215/2015 vom 17. November 2015 E. 4.7.2, in: SVR 2016 UV Nr. 13 S. 39; zum Ganzen vgl. auch Urteil 8C_430/2015 vom 21. Dezember 2015 E. 4.5, in: SVR 2016 UV Nr. 14 S. 43; STEFAN A. DETTWILER, Suva "DAP"t nicht im Dunkeln, in: Suva, Medizinische Mitteilungen 2007, S. 32). Zwar sind weitergehende diesbezügliche Angaben nicht greifbar (zumal auch kein Einsichtsrecht bezüglich der Gesamtheit aller Abfragekriterien besteht; vgl. BGE 139 V 592 E. 7.8 S. 592), doch lassen die aufgelegten DAP-Blätter sowie die zusätzlich gemachten Angaben eine ausreichende Überprüfung des Auswahlermessens zu. Dass im Gesamtresultat allenfalls auch einzelne Stellen vorhanden sind, für die die versicherte Person aus invaliditätsfremden Gründen (wie mangelnden Sprachkenntnissen oder geringer Bildung) weniger geeignet erscheint, schadet daher nicht (Urteil 8C_430/2015 vom 21. Dezember 2015 E. 4.5, in: SVR 2016 UV Nr. 14 S. 43).