Citation: 5A_415/2023 E. 3

In Bezug auf die Sachverhaltsfeststellung werden keine Willkürrügen erhoben und es findet auch in rechtlicher Hinsicht keine eigentliche und sachgerichtete Auseinandersetzung mit den vorinstanzlichen Erwägungen statt: Der Beschwerdeführer äussert sich vorab zur Zustellung (die eingeschriebene Post werde regelmässig falsch avisiert); dies ist ohne Gegenstand, weil die Vorinstanz ihm nach unbenutztem Ablauf der Abholfrist den Entscheid mit A-Post erneut zugestellt hat und er die Beschwerde auch bezogen auf die Fristauslösung durch die Zustellfiktion rechtzeitig eingereicht hat. Sodann wirft der Beschwerdeführer den beteiligten Richtern pauschal Befangenheit vor, weil es nicht stichhaltig sei, eine Vertretungsbeistandschaft für angemessen zu halten, eine Begleitbeistandschaft aber für unnötig; dass ein Richter in Erfüllung seiner Richterpflicht ein Urteil gefällt und dieses begründet hat, macht ihn nicht befangen und ohnehin werden keine Ausstandsbegehren gestellt. Zur Sache selbst hält der Beschwerdeführer einzig fest, das Betreibungsamt nehme ihm seit Jahren widerrechtlich Geld weg, weshalb die Vertretungsbeistandschaft nichts bringe und ihm zu wenig zum Leben übrig bleibe. Es brauche deshalb einen Begleitbeistand, damit dieser z.B. mit dem Betreibungsamt aushandle, die unsinnigen Pfändungsmassnahmen zu stoppen und das bereits arrestierte Geld zurückzuzahlen. Diese Ausführungen sind nicht geeignet, eine Rechtsverletzung darzutun; vielmehr bestätigen sie, dass sich der Beschwerdeführer von einem Begleitbeistand Dinge verspricht, welche dieser nicht erreichen könnte.