Citation: 1C_213/2022 E. 3.2.2

3.2.2. Der Beschwerdeführer wendet ein, er habe bereits vor der unteren Instanz dargelegt, dass sich die Logiernächte in Zermatt von 2012/2013 bis 2018/2019 um rund 325'000 erhöht und seine Besuchs- sowie Umsatzzahlen auf 1,72 Mio. Fr. fast verdreifacht hätten. Bereits an durchschnittlichen Wintertagen sei ein effektives Minderangebot von Restaurantplätzen im Umfang von mindestens 16 % vorhanden. Die Zahl der Gäste überschreite das Angebot der Gästesitz- und -stehplätze erheblich. Mit Blick auf die Kapazität der Skisportanlagen hielten sich in der hier fraglichen Geländekammer deutlich mehr Gäste auf, als Verpflegungsmöglichkeiten in Bergrestaurants zur Verfügung stünden. Der Nachweis für das Bedürfnis an den zusätzlichen Bauten und Anlagen sei somit erbracht. Hinzu komme, dass die relative Standortgebundenheit des Restaurants "B.________" mit ordentlich erteilten Baubewilligungen in den Jahren 1997 und 2012 bestätigt worden sei. Die hier fraglichen Bauten und Anlagen würden eine Angebotsverbesserung bringen, ohne einen unverhältnismässigen Neubau nötig zu machen. Sodann würden die Bauten und Anlagen einer betrieblichen Notwendigkeit entspringen, indem sie für eine bessere Verteilung der einen Verpflegungsplatz suchenden Touristen sorgten.