Citation: 1C_567/2021 E. B

Mit Schreiben vom 19. Februar 2020 informierte A.________ die BK Seelisberg, dass zwischen ihm und dem Amt für Raumentwicklung Uri mit Blick auf die Autoabstellplätze Gespräche und Verhandlungen stattgefunden hatten, und ersuchte sie, das Baubewilligungsverfahren betreffend Autoabstellplätze fortzuführen. Die Verhandlungen hätten ergeben, dass diese wie geplant, jedoch mit Auflagen, realisiert werden könnten. Die Justizdirektion Uri erteilte dem Bauprojekt Autoabstellplätze mit BAB-Verfügung vom 7. April 2020 die raumplanungsrechtliche Zustimmung unter Auflagen. Nebst Vorgabe zur Gestaltung sah die BAB-Verfügung insbesondere vor, dass im Fall der Abparzellierung des Wohnhauses von der Parzelle Nr. 357 als Kompensation von der Gartenumgebung eine Fläche von 90 m² rückzubauen und als landwirtschaftliche Nutzfläche der Restliegenschaft eigentumsrechtlich zuzuweisen sei. Die BK Seelisberg publizierte das Bauprojekt Autoabstellplätze im Amtsblatt des Kantons Uri Nr. 19 vom 8. Mai 2020. Mit Beschluss vom 17. Juni 2020 wies sie das Baugesuch trotz positiver BAB-Verfügung ab. Zur Begründung führte sie aus, das Bauprojekt verletze sowohl die bundesrechtlichen Vorschriften zum Bauen ausserhalb der Bauzone wie auch die einschlägigen Vorschriften der Bau- und Zonenordnung (BZO) der Gemeinde Seelisberg.