Citation: I 783/02 18.10.2004 E. A

Der 1952 geborene M.________, italienischer Staatsangehöriger, reiste am 25. Oktober 1981 in die Schweiz ein und war zunächst bei der Firma T.________ und ab 30. Juli 1984 bei der Firma L.________ AG als Vorarbeiter Tunnelbau tätig. Am 19. April 1996 erlitt er bei einem Arbeitsunfall im Tunnel X.________ multiple Fraturen des rechten Vorderfusses, des Malleolus medialis, des Taluskopfes sowie des rechten distalen Radius und war vom Unfalltag bis 8. Mai 1996 im Spital V.________ hospitalisiert. Nach einem Aufenthalt in der Klinik S.________ und einer durchgeführten Arthrodese des rechten unteren Sprunggelenks (USG), meldete sich M.________ am 2. Juni 1997 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Es folgte ein Arbeitsversuch, bei welchem sich M.________ am 16. November 1997 am rechten Knie und oberen Sprunggelenk (OSG) verletzte. Nach weiteren chirurgischen Eingriffen (Arthrodese des rechten OSG sowie partielle Meniskektomie) arbeitete er ab 18. Januar 1999 wieder als Vorarbeiter Tunnelbau, wobei er bei einem Pensum von 100 % nur eine Leistung von 66.66 % erbrachte. Die SUVA stellte deshalb die Taggeldleistungen per 31. Januar 1999 und die Heilkosten per 31. Dezember 1998 ein und sprach M.________ mit Verfügung vom 4. Mai 1999 ab 1. Februar 1999 eine Invalidenrente gestützt auf eine Erwerbsunfähigkeit von 33.33 % sowie eine Integritätsentschädigung von 15 % zu. Die hiegegen erhobene vorsorgliche Einsprache zog M.________ mit Bezug auf die Rente zurück, beantragte jedoch eine Integritätsentschädigung von 30 %. Nach erneuter voller Arbeitsunfähigkeit teilte die SUVA M.________ am 15. Oktober 1999 mit, sie stelle die Taggeldleistungen per 31. Oktober 1999 ein und beschränke ihre Geldleistungen ab 1. November 1999 wieder auf die Rente, deren Höhe noch überprüft werde. Mit Verfügung vom 1. Dezember 1999 erhöhte sie die Rente ab 1. November 1999 von 33.33 % auf 40 % und die Integritätsentschädigung um 5 % auf 20 %, wogegen M.________ wiederum Einsprache erhob. Per 29. Februar 2000 löste die Firma L.________ AG das Arbeitsverhältnis auf. Gestützt auf einen Vergleich zur Erledigung beider Einsprachen verfügte die SUVA am 28. Juni 2000 eine Rente von 50 % ab 1. November 1999 sowie eine Integritätsentschädigung von 25 %. Die IV-Stelle des Kantons Graubünden (nachfolgend: IV-Stelle) ermittelte nach Beizug der SUVA-Akten und weiteren Abklärungen, insbesondere einer Anfrage an die IV-Stelle für Versicherte im Ausland betreffend die versicherungsmässigen Voraussetzungen, einen Invaliditätsgrad von 49.05 % für 1999 und 49.31 % für 2000. Nach einer Anfrage um Verwaltungshilfe bei der IV-Stelle für Versicherte im Ausland und nach Durchführung des Vorbescheidverfahrens lehnte sie mit Verfügung vom 9. April 2002 das Leistungsbegehren ab, da die versicherungsmässigen Voraussetzungen nicht erfüllt seien.