Citation: 6A.98/2006 23.02.2007 E. 4

Am 12. April 2005 nahm das Strassenverkehrs- und Schifffahrtsamt des Kantons Bern das bis dahin sistierte Administrativverfahren wegen der beiden Vorfälle vom 2. und vom 18. Oktober 2004 wieder auf. Der Beschwerdeführer anerkannte, dass er das Fahrzeug am 18. Oktober 2004 bei Semsales/FR gelenkt hatte. Er bestritt aber, dass er es am 2. Oktober 2004 bei Bifang/BE gelenkt habe. Er gab an, er habe den Firmenwagen des Öftern nahen Angehörigen zur Verfügung gestellt. Er lehnte es unter Berufung auf sein Zeugnisverweigerungsrecht ab, die Person zu bezeichnen, welche das Fahrzeug am 2. Oktober 2004 bei Bifang/BE gelenkt habe. Er nannte eine Zeugin, die bestätigen könne, dass er zur angeblichen Tatzeit zu Hause in Biel gewesen sei. Er erklärte, dass er gegen das Strafmandat vom 15. Februar 2005 deshalb keine Einsprache erhoben habe, weil er es infolge seiner Abwesenheit wegen Militärdienst beziehungsweise Ferien auf den Philippinen erst nach Ablauf der Einsprachefrist zur Kenntnis genommen habe.