Citation: 2C_220/2018 E. 3.3

3.3. Die Vorinstanz erwog, es bestehe ein äusserst grosses öffentliches Interesse an der Wegweisung des Beschwerdeführers. Dieses Interesse ergebe sich aus der Art der verübten Delikte, der Schwere des Verschuldens und der wiederholten Straffälligkeit des Beschwerdeführers, die auf eine schlechte Legalprognose schliessen lasse. Die entgegenstehenden privaten Interessen des Beschwerdeführers würden gegenüber dem gewichtigen sicherheitspolizeilichen Fernhalteinteresse in den Hintergrund treten. Zwar handle es sich bei ihm um einen in der Schweiz geborenen Secondo, dem die Umsiedlung in die Türkei einige Unannehmlichkeiten bereiten werde. Es bestünden jedoch auch in der Türkei familiäre Anknüpfungspunkte, und er sei der türkischen Sprache mächtig. Abgesehen von den Beziehungen zu seinen hier lebenden Verwandten seien keine überdurchschnittlich engen sozialen Beziehungen zur Schweiz ersichtlich.