Citation: 6B_1291/2022 E. 1.6.1

1.6.1. Der Beschwerdeführer beanstandete in seinem Gesuch vom 10. Juli 2021 die Bedingungen seines damals aktuellen Verwahrungsvollzugs aus diversen Gründen als konventions- und völkerrechtswidrig und forderte deshalb beim Amt für Justizvollzug zahlreiche Änderungen. Er rügte eine Verletzung von Art. 3 EMRK (Folterverbot), Art. 5 EMRK (Recht auf Freiheit und Sicherheit; Einschränkung des Freiheitsentzugs auf bestimmte Konstellationen) und Art. 4 Abs. 1 des 7. Zusatzprotokolls zur EMRK (Verbot der Doppelbestrafung). Das Amt für Justizvollzug wurde umgehend aktiv, indem es dem Beschwerdeführer am 22. Juli 2021 antwortete, es habe für ihn ein Gesuch um Aufnahme in das speziell für verwahrte Personen ausgelegte Vollzugsregime "Verwahrungsvollzug plus" in der Abteilung für Verwahrte der Justizvollzugsanstalt X.________ gestellt, und indem es ein Probewohnen in jener Abteilung in der Zeit vom 28. Oktober bis zum 4. November 2021 und alsdann die definitive Verlegung in die betreffende Abteilung per 13. Dezember 2021 organisierte. In seiner die Angelegenheit abschliessenden Verfügung vom 26. Januar 2022 erklärte es das Gesuch in sämtlichen Punkten, in denen es die Begehren aufgrund der Verlegung als erfüllt erachtete, - teilweise ausdrücklich und teilweise implizit - als gegenstandslos, soweit es zuständigkeitshalber darauf eintrat. Im Übrigen wies es das Gesuch ab, soweit es zuständigkeitshalber darauf eintrat (vgl. Verfügung des Amts für Justizvollzug E. IV.10 S. 9 ff.; vgl. auch Sachverhalt lit. C f. oben).