Citation: 8C_646/2019 E. A

A.a. Der 1967 geborene A.________ war seit dem 1. Januar 2008 bei der B.________ AG in U.________ als Metzger angestellt und in dieser Eigenschaft bei der Branchen Versicherung Schweiz (nachfolgend: Branchen Versicherung) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Gemäss Schadenmeldung UVG vom 21. November 2008 rutschte er nach Arbeitsschluss beim Verlassen des Verkaufsbüros auf der Gitterrosttreppe aus, stürzte und zog sich dadurch eine Quetschung des rechten Knies zu. Nach Durchführung einer MRI-Untersuchung vom 2. Dezember 2008 wurde im Spital C.________ eine vollständige Ruptur des Ligamentum pataellae diagnostiziert, mit subtotaler Ruptur des medialen sowie des lateralen Retinaculums, partieller Ruptur des medialen Kollateralbandes und Verdacht auf Partialruptur des vorderen Kreuzbandes (vgl. Bericht vom 4. Dezember 2008). Am 10. Dezember 2008 fand eine Patellarsehnennaht und Augmentation mit Mc-Laughling-Francis-Schlinge und am 2. März 2009 eine Osteosynthesematerialentfernung statt. Die Branchen Versicherung erbrachte die gesetzlichen Leistungen für die Folgen des Unfalls. Nach Einholung eines vertrauensärztlichen Berichts des Dr. med. D.________, Facharzt für Chirurgie, vom 16. Juni 2011 verneinte sie mit Verfügung vom 28. Juli 2011 einen Anspruch auf eine Invalidenrente, da A.________ wieder zu 100 % arbeitsfähig sei. Gleichzeitig sprach sie ihm eine Integritätsentschädigung für eine Integritätseinbusse von 5 % sowie eine Entschädigung aus der Zusatzversicherung (VVG) zu. A.b. Mit Schadenmeldung UVG vom 13. Juli 2012 machte A.________ einen Rückfall geltend; infolge der früheren Verletzung des rechten Knies sei nun das linke Knie betroffen. Am 7. September 2012 teilte die Branchen Versicherung A.________ mit, dass die aktuellen Kniebeschwerden rechts nicht im Zusammenhang mit dem Unfall vom 21. November 2008 stünden und es sich dabei deshalb nicht um einen Rückfall handle. Für die Kniebeschwerden links sei zudem kein Unfallereignis bekannt. Mit Verfügung vom 25. Oktober 2012 verneinte sie unter Verweis auf die Begründung in ihrer Mitteilung vom 7. September 2012 eine Leistungspflicht für die geltend gemachten Beschwerden. A.c. Im September 2014 gelangte A.________ erneut an die Branchen Versicherung und beantragte eine Invalidenrente. Die Versicherung veranlasste eine vertrauensärztliche Untersuchung durch Dr. med. D.________ (vgl. Bericht vom 22. Dezember 2014). Am 28. Januar 2015 teilte sie dem Versicherten mit, dass sie aktuell keine Leistungen erbringen könne. Nach Abschluss der Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung werde ein allfälliger Rentenanspruch geprüft. Nach weiteren medizinischen Abklärungen verneinte sie einen Anspruch auf Versicherungsleistungen, da überwiegend wahrscheinlich keine Unfallfolgen mehr vorhanden seien (Verfügung vom 16. Oktober 2018). Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 13. Dezember 2018 fest.