Citation: 2D_145/2008 08.01.2009 E. 2.3

2.3.1 Wie dargelegt, lassen sich aus Art. 7 und 12 BV keine Rechtsansprüche des Beschwerdeführers auf Bewilligungsverlängerung ableiten; damit aber steht, anders als er meint, fest, dass diese Normen ihm - bezogen auf die Bewilligungsfrage - keine rechtlich geschützten Interessen im Sinne von Art. 115 lit. b BGG verschaffen. Dasselbe gilt für das Willkürverbot gemäss Art. 9 BV (BGE 133 I 185). Der Beschwerdeführer ist mithin unter keinem Titel zur Verfassungsbeschwerde gegen den Departementsentscheid berechtigt, soweit dieser die Ablehnung des Gesuchs um Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung schützt. Insofern erweist sich die Beschwerde als offensichtlich unzulässig. Legitimiert zur Verfassungsbeschwerde ist der Beschwerdeführer höchstens insofern, als er die ihm mit dem angefochtenen Entscheid auferlegte Rechtspflicht, auszureisen, d.h. die Wegweisung, anficht. 2.3.2 Der Ausländer, der sich in der Schweiz aufhalten will, bedarf gemäss Art. 1a ANAG einer Bewilligung (s. auch Art. 10 und 11 AuG). Wird seine Bewilligung nicht verlängert, ist er gemäss Art. 12 Abs. 2 und 3 ANAG von der zuständigen Behörde wegzuweisen (s. auch Art. 66 Abs. 1 BGG). Die Wegweisung ist insofern zwingende Folge der Nichtverlängerung der Bewilligung. Dass eine derartige Ausreiseaufforderung gegen verfassungsmässige Rechte verstosse, ist nur in Ausnahmefällen denkbar. Soweit in einem solchen Fall nicht ohnehin primär auf dem von Art. 14a - 14c ANAG vorgezeichneten Weg (vorläufige Aufnahme, s. auch Art. 83 AuG) vorzugehen wäre, hat der weggewiesene Ausländer jedenfalls besonders deutlich aufzuzeigen, worin die gerügte Verfassungsverletzung bestehe. Der Beschwerdeführer tut dies nicht: Seine Ausführungen laufen darauf hinaus, die angebliche Notwendigkeit einer Bewilligungsverlängerung darzulegen, womit er nicht zu hören ist. Inwiefern die Wegweisung bei bewilligungslosem Zustand als solche gegen Art. 7, 12 oder 9 BV verstossen soll, wird nicht in einer den Anforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG genügenden Weise dargelegt. Auf die Beschwerde ist auch nicht einzutreten, soweit sie sich gegen die Wegweisung richtet. 2.4 Der Beschwerdeführer rügt schliesslich eine Verletzung von Art. 29 Abs. 3 BV; er macht geltend, das Departement hätte sein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung nicht wegen Aussichtslosigkeit abweisen dürfen. Die diesbezüglichen Erwägungen des Departements (E. 13.2) halten verfassungsrichterlicher Prüfung stand; insbesondere ist nicht ersichtlich, inwiefern es die Kriterien der Aussichtslosigkeit (s. dazu BGE 129 I 129 E. 2.3.1 S. 135 f.; 128 I 225 E. 2.5.3 S. 235 f.; BGE 125 II 265 E. 4b S. 275; 124 I 304 E. 2c S. 306) unzutreffend gehandhabt haben könnte. Soweit in diesem Punkt auf die Beschwerde eingetreten werden kann, erweist sie sich als offensichtlich unbegründet (Art. 109 Abs. 2 lit. a BGG) und ist sie im vereinfachten Verfahren abzweisen. 2.5 Dem auch für das bundesgerichtliche Verfahren gestellten Begehren um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung kann wegen Aussichtslosigkeit der Beschwerde nicht entsprochen werden (Art. 64 BGG). Damit sind die Gerichtskosten (Art. 65 BGG) dem Verfahrensausgang entsprechend dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG).