Citation: 2C_710/2022 E. 3.3.2

3.3.2. Schliesslich kann dem Beschwerdeführer nicht gefolgt werden, wenn er geltend macht, aufgrund des Scheidungsurteils und der darin festgelegten gemeinsamen elterlichen Sorge bestehe ein zusätzlicher Abklärungsbedarf. Es mag zutreffen, dass das Scheidungsurteil vom 22. Juli 2022 nur kurz vor dem angefochtenen Entscheid erging. Dass die Vorinstanz den massgeblichen Sachverhalt willkürlich bzw. unzureichend festgestellt hat, ist indes nicht auszumachen. So berücksichtigte sie sowohl die im Scheidungsurteil vorgesehene Regelung betreffend Besuchsrecht und Unterhalt, als auch den Umstand, inwiefern die Vater-Kind Beziehung im Zeitpunkt des vorinstanzlichen Urteils tatsächlich gelebt wurde. Ein Anspruch darauf, dass die Vorinstanz in Anbetracht der Beziehungsentwicklung mit der Entscheidung zuwartet bzw. die Sache an die Vorinstanz zurückweist, besteht entgegen den Vorbringen des Beschwerdeführers nicht.