Citation: 1C_82/2024 E. 3.3

3.3. Soweit die Beschwerdeführerin schliesslich verlangt, die Strafakten seien so zu anonymisieren, dass keine Rückschlüsse auf sie selbst möglich seien, kann ihr ebenfalls nicht gefolgt werden. Damit kritisiert sie in unzulässiger Weise den bundesgerichtlichen Rückweisungsentscheid (zur Bindungswirkung bundesgerichtlicher Rückweisungsentscheide vgl. BGE 143 IV 214 E. 5.2.1 und 5.3.3; 135 III 334 E. 2), weshalb bereits fraglich ist, ob auf den diesbezüglichen Antrag überhaupt eingetreten werden kann. Aus dem Urteil 1C_520/2022 vom 22. August 2023 geht nämlich klar hervor, dass die Vorinstanz im Rückweisungsverfahren einzig noch zu entscheiden habe, ob die persönlichen Angaben bezüglich der in den Strafakten genannten natürlichen Personen (Mitarbeitende bzw. Organe der Beschwerdeführerin oder aussenstehende Drittpersonen) zu anonymisieren sind oder ihnen stattdessen das rechtliche Gehör zu gewähren ist (vgl. E. 5.5, 5.5.2 und 6). Im Übrigen fällt eine Anonymisierung in Bezug auf die Beschwerdeführerin auch deshalb ausser Betracht, weil spezifisch um Zugang zu den diese betreffenden Strafakten ersucht wird (vgl. BGE 144 II 91 E. 4.3; Urteil 1C_74/2015 vom 2. Dezember 2015 E. 3.4). Ausserdem erschliesst sich der Nutzen einer Anonymisierung der von ihr explizit genannten Angaben der Firma, Adresse und Telefonnummer der Beschwerdeführerin nicht, zumal es sich diesbezüglich ohnehin um bekannte Tatsachen handelt. Unbehelflich erweist sich auch der nicht weiter substanziierte Einwand der Beschwerdeführerin, aufgrund dieser Angaben seien Rückschlüsse auf die Mitarbeitenden und Organe der Beschwerdeführerin naheliegend und nicht auszuschliessen.