Citation: 4C.275/2005 21.12.2005 E. 1

Die Kläger vertreten den Standpunkt, dass sie als Aktionäre zur Generalversammlung vom 15. November 2002 hätten zugelassen werden müssen, weil sie sich einerseits mit der von Rechtsanwalt F.________ ausgestellten "Bestätigung" im Sinne von Art. 689a Abs. 2 OR über den Besitz am Aktienzertifikat Nr. 2 (Inhaberaktien Nr. 2251 - 2499) ausgewiesen hätten und andererseits aus den "Fiduciary Agreement" vom 18. März 1987 hervorgehe, dass C.________ ihnen in Form einer Sicherungsübereignung Eigentum an Aktien der X.________ AG verschafft habe. Die Vorinstanz ist aufgrund der Auslegung der "Fiduciary Agreement" zum Ergebnis gekommen, dass den Klägern damit nicht das fiduziarische Eigentum am Aktienzertifikat Nr. 2 verschafft worden sei, weshalb sie im Zeitpunkt der Generalversammlung vom 15. November 2002 nicht Aktionäre der X.________ AG gewesen seien und ihre Klage abzuweisen sei. Die Vorinstanz hat sodann auch die Behauptung der Kläger verworfen, dass sie damals Eigentümer der Aktie Nr. 2500 gewesen seien. Nach dem angefochtenen Urteil handelt es sich dabei um eine bei der X.________ AG hinterlegte, aber zur Zeit der Generalversammlung von der Staatsanwaltschaft des Kantons Tessin beschlagnahmte Pflichtaktie. Gemäss der Vorinstanz können die Kläger als Verwaltungsräte nicht gemeinschaftliches Eigentum an dieser Pflichtaktie erworben haben. Sei aber nicht feststellbar, welcher der in subjektiver Klagehäufung prozessierenden Kläger Eigentümer bzw. rechtmässiger Inhaber der Aktie Nr. 2500 sei, müsse die Klage insoweit mit Bezug auf beide Kläger mangels Aktivlegitimation abgewiesen werden.