Citation: C 204/04 16.02.2005 E. 2

2.1 Das Eidgenössische Versicherungsgericht hat, wie die Vorinstanz einlässlich dargestellt hat, in BGE 130 V 309 ff. entschieden, dass die Art. 46 Abs. 2 und Art. 66a Abs. 2 AVIV (je in der seit 1. Januar 2000 geltenden Fassung), welche die Anspruchsvoraussetzung der verkürzten Arbeitszeit bei betrieblicher Gleitzeitregelung umschreiben, gesetzes- und verfassungskonform sind. 2.2 Die Beschwerdeführerin bringt auch letztinstanzlich nichts vor, was zu einem gegenteiligen Schluss zu führen vermag. Mit Blick auf die enge Verwandtschaft zwischen Kurzarbeits- und Schlechtwetterentschädigung, die legislatorisch in einer weit gehenden Harmonisierung der Gesetzesbestimmungen ihren Niederschlag gefunden hat, rechtfertigt es sich, von einer Übertragung der Rechtsetzungskompetenzen des Gesetzgebers auf den Verordnungsgeber zu schliessen, insoweit der Bundesrat in Art. 66a Abs. 2 AVIV den Tatbestand der verkürzten Arbeitszeit für den Anspruch auf Schlechtwetterentschädigung identisch mit Art. 46 Abs. 2 AVIV (in der seit 1. Januar 2000 gültigen Fassung) umschrieb. Die Verordnungsbestimmung hält sich an den Rahmen der delegierten Kompetenzen (BGE 130 V 309 ff. Erw. 4.3). Die Kurzarbeitsentschädigung knüpft an einen wirtschaftlichen, die Schlechtwetterentschädigung an einen meteorologischen Grund an. Für die Beurteilung, ob und gegebenenfalls inwieweit ein, vorbehältlich der weiteren Voraussetzungen, anspruchsbegründender Arbeitsausfall vorliegt, ist für beide Leistungsarten massgeblich, ob von einer normalen oder verkürzten Arbeitszeit auszugehen ist. Dabei stellen sich hinsichtlich der Behandlung von betrieblichen Gleitzeitregelungen identische Fragen, weshalb die Rüge, Art. 66a Abs. 2 AVIV halte dem in Art. 9 BV verankerten Willkürverbot nicht stand, unbegründet ist. Soweit schliesslich geltend gemacht wird, Art. 66a Abs. 2 AVIV verletze Art. 43 Abs. 2 AVIG, wonach nur ganze oder halbe Tage als Arbeitsausfall angerechnet werden, ist der Beschwerdeführerin entgegenzuhalten, dass bei der Schlechtwetterentschädigung aus Praktikabilitätsgründen keine einzelnen Stunden als Arbeitsausfall berücksichtigt werden können. Ausgehend von einem nach Art. 43 Abs. 1 und 2 AVIG anrechenbaren Arbeitsausfall stellt sich, gleichsam in einem zweiten Schritt, die Frage, wie betriebliche Gleitzeitregelungen angemessen zu berücksichtigen sind. Das gilt gleichermassen im Rahmen der Kurzarbeits- wie der hier strittigen Schlechtwetterentschädigung.