Citation: 6B_901/2015 E. 4

X.________ führt Beschwerde in Strafsachen und beantragt, das Urteil des Obergerichts sei aufzuheben und sie sei von Schuld und Strafe freizusprechen. Eventualiter sei die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen. Sie rügt zusammengefasst eine willkürliche und unvollständige Sachverhaltsfeststellung und damit einhergehende Verletzung des Grundsatzes "in dubio pro reo" sowie eine bundesrechtswidrige Anwendung von Art. 125 Abs. 2 StGB durch die Vorinstanz. Das Obergericht und die Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Aargau verzichten auf Vernehmlassungen. Auf eine Einladung zur Vernehmlassung der Privatklägerin wurde verzichtet, da der Entscheid hinsichtlich der geltend gemachten "Zivilforderungen" rechtskräftig ist (vgl. Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG; BGE 141 IV 1 E. 1.1 S. 4 f.).