Citation: 2C_522/2015 E. 3.3.2

3.3.2. Der Beschwerdeführer macht geltend, ihm sei die Loslösung von der Sozialhilfe jedenfalls am 16. März 2015 - rund eineinhalb Monate vor dem vorinstanzlichen Urteil - gelungen. Die Vorinstanz stellte zu jenem Zeitpunkt fest, dass ein Beschäftigungsgrad im Arbeitsvertrag vom 16. März 2015 nicht festgelegt wurde und sich der Umfang der Beschäftigung nach dem Bedarf des Arbeitgebers richtet. Es kann ihr zum damaligen Zeitpunkt keine Rechtsverletzung vorgeworfen werden, wenn sie eine Aussicht auf ein regelmässiges Einkommen verneinte (vgl. Urteil 2C_298/2014 vom 12. Dezember 2014 E. 6.4.2). Der Beschwerdeführer legt der vom 10. Juni 2015 datierten Beschwerde nunmehr eine Lohnabrechnung vom April 2015 bei. Das Migrationsamt lässt dem Bundesgericht am 27. August 2015 seinerseits die Information zukommen, der Beschwerdeführer werde bereits wieder von der Sozialhilfe unterstützt, wolle sich jedoch nunmehr um eine Teilzeitstelle bemühen. Beide vorgebrachten Sachverhaltselemente lassen indessen die diesbezüglichen vorinstanzlichen Feststellungen nicht offensichtlich unrichtig erscheinen (vgl. hiervor E. 1.2); auch können sie für das bundesgerichtliche Verfahren nicht entscheidwesentlich sein (Art. 99 BGG). Die Vorinstanz durfte zum gegeben Zeitpunkt davon ausgehen, die berufliche Situation des Beschwerdeführers sei nicht stabilisiert. Auch aus dem Umstand, dass der Beschwerdeführer nicht straffällig wurde, ergibt sich noch keine erfolgreiche Integration im Sinne von Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG (vgl. hiervor E. 2.3). Es kann vor diesem Hintergrund offenbleiben, ob eine Integration zum vom Beschwerdeführer behaupteten Zeitpunkt noch in hinreichendem Bezug zur Ehe stand und hätte berücksichtigt werden können (vgl. Urteil 2C_175/2015 vom 30. Oktober 2015 E. 3.2.3).