Citation: 8C_552/2023 E. 4.2.1

4.2.1. Die Vorinstanz erwog, der Beschwerdeführer sei breit ausgebildet. Er habe sich nach der Lehre zum Detailhandelsangestellten EFZ während eines Jahres erfolgreich zum Kaufmann EFZ und während eines weiteren Jahres zum Verkaufskoordinator mit Diplomabschluss ausgebildet. Die Weiterbildung zum Sozialversicherungsfachmann habe er abgebrochen. Sodann verfüge der Beschwerdeführer über breite Berufserfahrung. Er habe während vieler Jahre verschiedene Tätigkeiten (Verkäufer, Key Account Manager, Sachbearbeiter, Versicherungsmakler) bei diversen Unternehmen, vornehmlich in der Versicherungsbranche, ausgeübt. Ferner seien ihm gutachterlich eine gute Intelligenz und Introspektionsfähigkeit, eine hohe Zuverlässigkeit, Ordentlichkeit und Pünktlichkeit bescheinigt worden, ebenso die Fähigkeit, mit anderen Menschen in Kontakt zu treten, Freundschaften zu schliessen sowie Unterstützung zu finden und zu geben. Insgesamt betrachtet sei der Beschwerdeführer hinreichend agil, gewandt und im gesellschaftlichen Leben integriert, um das wieder ausgewiesene Leistungspotential in seiner angestammten Tätigkeit auf dem Weg der Selbsteingliederung erwerblich zu verwerten. Abschliessend hielt das kantonale Gericht fest, an diesem Ergebnis ändere der Hinweis des Beschwerdeführers nichts, er habe seit Juni 2016 erfolglos 500 Stellenbewerbungen getätigt. Denn zum einen sei er bis Oktober 2019 nicht arbeitsfähig gewesen, weshalb Suchbemühungen von vornherein zum Scheitern verurteilt gewesen seien. Zum anderen bestehe keine spezifische Einschränkung gesundheitlicher Art, die bei der Suche nach einer geeigneten Arbeit Probleme bereiten würde. Vielmehr handle es sich bei den bislang offenbar erfolglos gebliebenen Suchbemühungen um arbeitsmarktliche Besonderheiten, allenfalls gepaart mit zusätzlichen Erschwernissen aufgrund der unlängst grassierenden Corona-Pandemie, die nicht in den Zuständigkeitsbereich der Invalidenversicherung, sondern in jenen der Arbeitslosenversicherung fielen.