Citation: 6B_1145/2023 E. 2

Die Vorinstanz erwägt zusammengefasst, dass über die Beschwerdeführerin kein forensisch-psychiatrisches Gutachten erstellt worden sei. Damit verstosse der von der Staatsanwaltschaft angefochtene, zufolge Schuldunfähigkeit ergangene Freispruch gegen den klaren Gesetzeswortlaut von Art. 20 StGB. Hierbei handle es sich um einen Mangel, der sich auf das Verfahren beziehe, der wesentlich sei und im Berufungsverfahren nicht mehr geheilt werden könne. Um die Parteirechte zu wahren und den vollen Instanzenzug zu gewährleisten, erscheine die Rückweisung unumgänglich. Zudem sei die Beschwerdeführerin in ihrem Eventualstandpunkt selbst der Auffassung, dass das angefochtene Urteil - sollte der Freispruch, aus welchen Gründen auch immer, nicht bestätigt werden - wegen unzureichender Begründung und damit wegen einer Verletzung ihres Anspruches auf rechtliches Gehör aufzuheben und zur neuen Beurteilung an das Strafgericht zurückzuweisen sei. Da im Rahmen einer Rückweisung kein Urteil in der Sache ergehe, sei (auch) nicht auf die Vorbringen der Beschwerdeführerin einzugehen, wonach Polizei bzw. Sanität deren Freiheit unrechtmässig eingeschränkt hätten. Dies, indem sie sie am Betreten des Balkons gehindert sowie zwangsweise ins Universitätsspital verbracht und dort zurückbehalten hätten, weshalb ihre Tathandlungen mangels Amtshandlung nicht tatbeständlich bzw. durch Notwehr gerechtfertigt gewesen seien. Gleiches gelte mit Blick auf die geltend gemachte Strafbefreiung nach Art. 177 Abs. 2 und 3 StGB im Rahmen der Beschimpfung, die Bestreitung des Vorliegens des subjektiven Tatbestandes sowie das beantragte Absehen von einer Bestrafung in Anwendung von Art. 54 StGB. Diese Rügen könne sie vor der ersten Instanz sowie im Rahmen eines allfälligen Berufungsverfahrens auch nochmals vor dem Berufungsgericht vorbringen (angefochtener Beschluss S. 11 f.).