Citation: 4A_281/2021 E. 3.1.3

3.1.3. Die Beschwerdeführerin rügte vor Vorinstanz, die Erstinstanz habe vergessen, die von der Beschwerdegegnerin geforderten Beträge mit den unbestrittenermassen geleisteten Honorarvorschüssen abzugleichen. Das erstinstanzliche Dispositiv halte einzig fest, dass die Beträge zuzüglich Zinsen zu bezahlen seien, obschon ein Grossteil davon bereits überwiesen worden sei. Dazu erwog die Vorinstanz, die Erstinstanz habe festgestellt, es seien Honorarvorschüsse von Fr. 468'000.-- geleistet worden. In der Folge habe sie diese nicht berücksichtigt und auch im Dispositiv nicht erwähnt, als sie die zu bezahlenden Beträge bestimmt habe. Dies könne im Berufungsverfahren "der Klarheit wegen" nachgeholt werden. Weiter erwog die Vorinstanz, die Beschwerdeführerin habe Honorarvorschüsse von Fr. 468'000.-- geleistet. Dem stünden folgende Zahlungsverpflichtungen der Beschwerdeführerin gegenüber: Fr. 373'500.-- und MWST von Fr. 29'880.-- unter dem Titel "Honorar"; Fr. 108'625.-- und MWST von Fr. 8'690.-- unter dem Titel "Honorar für Bauleitung und Ausmass"; Fr. 44'571.-- und MWST von Fr. 3'565.70 unter dem Titel "Honorar Nachträge"; Fr. 2'000.-- und MWST von Fr. 160.-- unter dem Titel "Pauschale Beweissicherung"; Fr. 6'000.-- und MWST von Fr. 480.-- unter dem Titel "Pauschale Reproduktionskosten". Dies ergebe ein Total von Fr. 577'471.70. Hinzu kämen jeweils Zinsen zu 5 % ab Fälligkeit. Es verbleibe mithin ein der Beschwerdegegnerin zustehender Betrag von insgesamt Fr. 109'471.70 inklusive MWST nebst Zins zu 5 %, der sich wie folgt aufteile: Fr. 44'005.-- und Fr. 8'690.-- MWST nebst Zins zu 5 % ab 13. April 2015 unter dem Titel "Restanz des Honorars für die Bauleitung und das Ausmass und MWST auf den gesamten Betrag von Fr. 108'625.--"; Fr. 44'571.-- und MWST von Fr. 3'565.70 nebst Zins zu 5 % ab 17. März 2014 unter dem Titel "Honorar Nachträge"; Fr. 2'000.-- und MWST von Fr. 160.-- nebst Zins zu 5 % ab 4. Oktober 2013 unter dem Titel "Pauschale Beweissicherung"; Fr. 6'000.-- und MWST von Fr. 480.-- nebst Zins zu 5 % ab 23. Juni 2016 unter dem Titel "Pauschale Reproduktionskosten".