Citation: 1P.503/2001 03.12.2001 E. 4

Der Beschwerdeführer rügt, es werde ihm in der Anklageschrift, Ziff. 1.12. der "Einzelnen Tathandlungen", lediglich folgender Vorwurf gemacht: "21.7.1998 1Kilogramm Heroin". Die Anklagebehörde unterlasse es aber auszuführen, was er mit dem Heroin gemacht haben soll. Er sei damit nicht in der Lage gewesen, seine Verteidigungsrechte wahrzunehmen. Erst das Obergericht habe diesen Anklagepunkt auf S. 4, Ziff. 15 seines Urteils näher präzisiert. Damit sei der Anklagegrundsatz verletzt worden. Das Strafgericht betrachtete es hinsichtlich der in Ziff. 1.12. vorgeworfenen Handlungen als erwiesen, dass der Beschwerdeführer am 21. Juli 1998 ein Kilogramm Heroin an S.D. weitergegeben habe, indem er es in dessen Auto unter dem Beifahrersitz deponierte. Dieser Tatvorwurf ergibt sich aus dem Zusammenhang der Anklageschrift mit hinreichender Deutlichkeit. Es kann dazu auf das in vorstehener Erwägung 3 Ausgeführte verwiesen werden. Die Rüge ist daher unbegründet.