Citation: U 311/03 26.07.2004 E. 5

Ergänzend ist auf RKUV 2000 Nr. U 376 S. 181 hinzuweisen, wonach die Verwirkungsfrist im Sinne von Art. 52 Abs. 2 Satz 1 UVG (vgl. dazu RKUV 2000 Nr. U 376 S. 181 f. Erw. 2a) für die Rückforderung von infolge Überversicherung zu viel bezahlten Taggeldern in Nachachtung des Systems der Globalrechnung in der Regel mit dem Abschluss der Taggeldleistungen zu laufen beginnt. Ob die Taggeldleistungen gekürzt (Art. 40 UVG) und ob infolge Überversicherung zu viel bezogene Taggeldleistungen zurückgefordert werden dürfen (Art. 52 Abs. 1 Satz UVG), bestimmt sich mithin nach einer Globalrechnung für die gesamte Bezugsdauer des Taggeldes (BGE 117 V 394 Erw. 3b). Im zuletzt genannten Urteil wurde offen gelassen, ob die Globalrechnung erst nach Abschluss der Taggeldleistungen vorzunehmen ist. Dies hat das Eidgenössische Versicherungsgericht in RKUV 2000 Nr. U 376 S. 182 Erw. 2b bejaht. Demnach ist, solange die Eckdaten der Überversicherungsabrechnung noch nicht feststehen, nicht entscheidend, wann die Versicherung von einem Überversicherungstatbestand Kenntnis erhält. Mithin war der Rückforderungsanspruch im Zeitpunkt der Verfügung vom 6. November 2001, entgegen der Vorinstanz, noch nicht verwirkt. Jedenfalls im Umfang der erfassten, zurückgeforderten Leistungen von Fr. 36'662.80 bleibt der Beschwerdegegnerin der Rückerstattungsanspruch, von der Verwirkung her gesehen, auch für die Zukunft gewahrt (ZAK 1992 S. 315 f. Erw. 4a in fine mit Hinweisen).