Citation: C 270/00 26.04.2002 E. 1

1.- Das kantonale Gericht hat die Verfügung der Arbeitslosenkasse vom 29. Oktober 1999 aufgehoben und die Sache an die Verwaltung zurückgewiesen, damit sie im Sinne der Erwägungen verfahre und über die Anspruchsberechtigung für den Monat September 1999 neu verfüge. In den Erwägungen, auf welche das Dispositiv verweist (zur Anfechtbarkeit der Motive eines Rückweisungsentscheides: BGE 120 V 237 Erw. 1a mit Hinweis), hat die Vorinstanz festgestellt, die Normalarbeitszeit eines Musiklehrers lasse sich nicht auf 29 Wochenstunden festlegen, weshalb die vom Versicherten vor Beendigung des Arbeitsverhältnisses mit der Musikschule der Gemeinde C.________ gesamthaft absolvierten 31,65 Wochenstunden keine Überzeit beinhalteten. Der versicherte Verdienst ergebe sich aus dem Gesamteinkommen der Tätigkeiten an den vier Musikschulen von monatlich Fr. 6244. 10. Dies sei bei der neuen Prüfung der Anspruchsberechtigung zu berücksichtigen. Die Arbeitslosenkasse bringt dagegen vor, das Einkommen für die 29 Wochenstunden übersteigende Arbeitszeit habe der Beschwerdegegner in Überzeit verdient, weshalb es bei der Berechnung des versicherten Verdienstes ausser Acht zu lassen sei. Weil das im Monat September 1999 erzielte Einkommen über der maximal möglichen Arbeitslosenentschädigung liege, seien für diese Zeit keine Arbeitslosentaggelder zu leisten.