Citation: 2P.282/2005 25.11.2005 E. 1

1.1 Die in S.________ wohnhafte X.________ hält sich tagsüber im auf dem Gebiet der Gemeinde F.________ gelegenen "A.________hof" auf, wo sie Landwirtschaft betreibt. Sie hat jeweilen ihren Hund M.________ bei sich. Er kann sich frei auf dem Areal des Hofs bewegen und hat ungehinderten Zugang zur daran vorbeiführenden Strasse. 1.2 Nachdem sich im Dezember 2001 ein Reiter darüber beschwert hatte, dass er bzw. sein Pferd von M.________ attackiert worden sei, untersagte der Gemeinderat F.________ X.________ unter Androhung von Strafe gemäss Art.292 StGB bei Widerhandlung ab sofort das Halten von Hunden auf dem ganzen Gebiet der Gemeinde F.________ und hielt fest, dass ein Gesuch zum Halten von Hunden frühestens nach zwei Jahren und nach entsprechender Hundeausbildung gestellt werden könne. Das Departement des Innern des Kantons Aargau hiess am 22. August 2002 eine gegen diese Verfügung erhobene Beschwerde teilweise gut und verbot X.________ ab sofort allein noch das Halten und Betreuen des Hundes M.________ auf dem ganzen Gebiet der Gemeinde F.________. X.________ focht diesen Beschwerdeentscheid beim Regierungsrat des Kantons Aargau an. Im Rahmen der Verfahrensinstruktion wurde einer Tierärztin ein Gutachterauftrag erteilt. Diese untersuchte die Verhaltensweisen von M.________ vorerst in ihrer Tierarztpraxis und erstellte am 3. April 2003 einen vorläufigen Bericht. Am 13. Juni 2003 fand auf dem "A.________hof" eine die bisherige Begutachtung ergänzende Augenscheinverhandlung statt, und die Gutachterin erstattete ihren schriftlichen Abschlussbericht am 14. Juni 2003, welchen sie am 30. Juni 2003 zusätzlich mündlich erläuterte. Am 22. April 2004 hiess der Regierungsrat die Beschwerde im Sinne der Erwägungen teilweise gut und hob das Halte- und Betreuungsverbot für den Hund M.________ auf. Er wies X.________ an, innert zwei Monaten nach Eintritt der Rechtskraft dieses Entscheides beim "A.________hof" in F.________ einfache - baubewilligungsfreie - bauliche Massnahmen (so etwa eine demontierbare Maschendrahteinzäunung von 1.5 m Höhe) zu veranlassen, die M.________ den freien Zugang vom Hofareal zur öffentlichen Gemeindestrasse oder zum sonstigen Gemeindeareal von F.________ verunmögliche. Ergänzend verpflichtete er X.________, auf ihren Hund beim Anbellen von den "A.________hof" passierenden Menschen und Tieren sowie beim Nachrennen entlang der Absperrung jeweils sofort abmahnend einzuwirken bzw. diesen (M.________) - bei ihrer Abwesenheit oder einer sonstigen Verrichtung - anderswo sicher wegzusperren. Für den Fall der nicht fristgemässen Veranlassung der verlangten baulichen Massnahmen sowie für den Fall der Missachtung der erwähnten Verhaltensanweisungen wurde für M.________ - suspensivbedingt - ein Haltungs- und Betreuungsverbot für das Gebiet der Gemeinde F.________ verhängt. Mit Urteil vom 18. Mai 2005 wies das Verwaltungsgericht des Kantons Aargau die gegen den regierungsrätlichen Entscheid erhobene Beschwerde ab, nachdem es gleichentags eine Augenscheinverhandlung durchgeführt und dabei seinerseits die Gutachterin sowie eine Vertreterin des Kantonalen Veterinäramtes angehört hatte. 1.3 Mit staatsrechtlicher Beschwerde vom 30. September 2005 beantragt X.________ dem Bundesgericht, das Urteil des Verwaltungsgerichts aufzuheben. Der Gemeinderat F.________ und der Regierungsrat des Kantons Aargau beantragen Abweisung der Beschwerde. Das Verwaltungsgericht hat sich zur Rüge der Verletzung der Untersuchungspflicht geäussert, ohne einen Antrag zu stellen. 1.4 Mit der Ausfällung des vorliegenden Urteils wird das Gesuch um aufschiebende Wirkung gegenstandslos.