Citation: 9C_903/2012 E. 2.2.2

2.2.2. Der Beschwerdeführer lässt geltend machen, die Beurteilung des RAD-Arztes werde der Anforderung an den Nachweis einer Verbesserung hinsichtlich der funktionellen Einschränkung im Bereich der rechten oberen Extremität nicht gerecht. Insbesondere habe sich der RAD nicht mit den während mehrerer Arbeitswochen gewonnenen Testergebnissen und klinischen Feststellungen der BEFAS aus dem Jahr 2003 auseinandergesetzt, wonach sich die Einschränkung unter längerdauernder Belastung und bei repetitiven Arbeiten verstärke. Der RAD habe nur eine zweistündige Untersuchung durchgeführt. Die dabei angefallenen Befunde seien notwendigerweise unvollständig. Aus dem RAD-Bericht vom 7. November 2011 werde nicht (anhand von klinischen Feststellungen, gutachterlichen Verhaltensbeobachtungen und anamnestischen Daten) deutlich, dass die Fakten, mit denen die Veränderung begründet wird, im Vergleich mit den damaligen Feststellungen der BEFAS neu seien oder dass sich vorbestehende Tatsachen in ihrer Beschaffenheit oder ihrem Ausmass substantiell verändert hätten. Er lasse keine Rückschlüsse darauf zu, diese Problematik habe sich unter konkreter Arbeitsbelastung rentenrelevant verbessert.