Citation: 8C_484/2020 E. A

Der 1961 geborene A.________ bezog seit dem 3. Dezember 2018 Arbeitslosentaggelder, als ihn das kantonale Amt für Industrie, Gewerbe und Arbeit (KIGA; nachfolgend kurz KIGA) mit Verfügung vom 13. Mai 2019 verpflichtete, vom 20. Mai bis 19. August 2019 am Einsatzprogramm B.________ teilzunehmen. A.________ nahm daran nicht teil. A.a. Am 18. Juni 2019 verfügte das KIGA nachträglich den vorzeitigen Abbruch des auf den 20. Mai 2019 angesetzten Einsatzprogramms per 31. Mai 2019. Dabei hob es hervor, "Ihre Teilnahme am Einsatzprogramm wird infolge Stellenantritts, gemäss Absprache mit Ihrem zuständigen Personalberater per 31. Mai 2019 abgebrochen." A.b. Die für die Auszahlung der Taggelder zuständige Arbeitslosenkasse rechnete am 27. Juni 2019 den Monat Mai 2019 ab. Die (acht) Tage, an denen A.________ am Einsatzprogramm nicht teilgenommen hatte, erachtete sie dabei als nicht zum Bezug berechtigend und reduzierte den zur Auszahlung gelangenden Betrag dementsprechend. Dies veranlasste A.________, sich am 5. Oktober 2019 beim KIGA über die Kürzung der Arbeitslosentaggelder mit der Begründung zu beschweren, der für ihn zuständige Mitarbeiter des RAV habe ihn mündlich (gänzlich) von der Pflicht zur Teilnahme am Einsatzprogramm befreit, nachdem er diesem mitgeteilt habe, auf den 2. Juni 2019 hin eine neue Arbeitsstelle antreten zu können. A.c. Das KIGA wertete dies als verspätete, ausserhalb der Rechtsmittelfrist liegende Einsprache gegen die Verfügung vom 18. Juni 2019 und trat darauf nicht ein (Einspracheentscheid vom 14. November 2019). Sodann teilte es A.________ mit, falls er mit der Abrechnung nicht einverstanden sei, könne er bei der dafür zuständigen Arbeitslosenkasse eine anfechtbare Verfügung verlangen.