Citation: 1C_482/2015 E. 3.4

3.4. Diese Überlegungen sind präzisierend beim Verständnis der bisherigen Rechtsprechung des Bundesgerichts zu beachten, wonach der Zeitpunkt der Gewährung des rechtlichen Gehörs massgeblich sein soll. Entscheidend ist dabei, dass die Behörde durch ihre Verfahrensführung klar zu erkennen gibt, sich für das Verfahren örtlich als zuständig zu erachten, was spätestens mit der Gehörsgewährung zutrifft, sich aber auch aus anderen Amtshandlungen ergeben kann. Sofern die von der Behörde in Anspruch genommene Zuständigkeit im fraglichen Zeitpunkt den objektiven Umständen und den entsprechenden rechtlichen Vorgaben entspricht, soll diese Zuständigkeit nicht allein wegen eines Wohnsitzwechsels der von einer allfälligen Massnahme betroffenen Person aufgehoben werden. Vielmehr gilt sie grundsätzlich als bis zum Verfahrensabschluss verfestigt.