Citation: 8C_467/2007 25.10.2007 E. 3

3.1 Wie die Vorinstanz in ausführlicher Würdigung der medizinischen Akten überzeugend erwogen hat, ist die laut Bericht des erst drei Tage nach dem Unfall erstbehandelnden Dr. med. A.________ einzig diagnostizierte posttraumatische Lumboischialgie des Versicherten auf eine Traumatisierung der degenerativ vorgeschädigten lumbalen Wirbelsäule zurückzuführen. Der vom Vertrauensarzt der ÖKK, Dr. med. W.________, auf den 31. Dezember 2006 festgesetzte Zeitpunkt des Erreichens des Status quo sine ist nachvollziehbar. Denn nach derzeitigem Wissensstand kann das Erreichen dieses Status bei posttraumatischen Lumbalgien und Lumboischialgien nach drei bis vier Monaten erwartet werden, wogegen eine allfällige richtungsgebende Verschlimmerung röntgenologisch ausgewiesen sein und sich von der altersüblichen Progression abheben muss; eine traumatische Verschlimmerung eines klinisch stummen degenerativen Vorzustandes an der Wirbelsäule ist in der Regel nach sechs bis neun Monaten, spätestens aber nach einem Jahr als abgeschlossen zu betrachten (Urteil des Eidg. Versicherungsgerichts U 354/04 vom 11. April 2005, E. 2.2, mit Hinweisen). Da sich der Unfall im vorliegenden Fall am 12. Mai 2006 ereignete, ist die Terminierung sämtlicher Versicherungsleistungen per 31. Dezember 2006, mithin rund sieben Monate nach dem Ereignis, unter den gegebenen Umständen rechtens. 3.2 Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, ändert nichts daran. Diskushernien sind in aller Regel nicht durch den Unfall verursacht. Eine der Bedingungen, damit eine solche Unfallkausalität ausnahmsweise anzunehmen ist, stellt das Auftreten der Symptome der Diskushernie unmittelbar nach dem Unfall dar (RKUV 2000 Nr. U 379 S. 192 E. 2a [U 138/99]). Daraus kann aber nicht der Umkehrschluss gezogen werden, dass dann, wenn die Symptome sofort auftreten, ohne weiteres eine Unfallkausalität im engeren Sinne bejaht werden muss. Im vorliegenden Fall sind nicht nur der Vertrauensarzt der ÖKK, Dr. med. K.________, sondern auch die Dres. med. P.________ und S.________ von einer degenerativen Veränderung der Wirbelsäule ausgegangen. Ist jedoch die Diskushernie bei degenerativem Vorzustand durch den Unfall nur aktiviert, nicht aber verursacht worden, so hat die Unfallversicherung nur Leistungen für das unmittelbar im Zusammenhang mit dem Unfall stehende Schmerzsyndrom zu erbringen (RKUV 2000 Nr. U 378 S. 191 [U 149/99]). In der Regel ist zu erwarten, dass dieses in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Unfall stehende Schmerzsyndrom nach sechs bis neun Monaten abgeschlossen und damit der Status quo sine erreicht sein wird (vgl. E. 3.1 hievor). 3.3 Aufgrund der eindeutigen medizinischen Aktenlage hat die Vorinstanz in zulässiger antizipierter Beweiswürdigung (BGE 130 II 425 E. 2.1 S. 428) auf weitere Abklärungen verzichtet.