Citation: 1C_425/2021 E. 3.4.2

3.4.2. Der Beschwerdeführer beruft sich in diesem Zusammenhang ausserdem auf § 11 ZN/ZH, wonach im Einzelfall aus wichtigen Gründen geringere Anforderungen gestellt werden können, insbesondere bei steilen Hanglagen. Er macht geltend, das Terrain falle von der Frymannstrasse zum Baugrundstück stark ab. Vor der Vorinstanz habe er diesbezüglich einen Augenschein beantragt, den diese in Verletzung seines rechtlichen Gehörs (vgl. Art. 29 Abs. 2 BV) abgelehnt habe. Damit verkennt der Beschwerdeführer, dass die Vorinstanz geringere Anforderungen an die Zugänglichkeit von Bauten und Anlagen gestützt auf den Wortlaut und die Systematik von § 11 ZN unter den Vorbehalt stellt, dass der Notfalleinsatz der öffentlichen Dienste anderweitig gewährleistet ist (vgl. angefochtenes Urteil, E. 5.4.2). Da dies nicht der Fall ist, was der Beschwerdeführer nicht als schlechterdings unhaltbar ausweist, durfte die Vorinstanz auf einen Augenschein verzichten, ohne sein rechtliches Gehör zu verletzen.