Citation: 1A.185/2006 05.03.2007 E. A

Am 27. August 1997 reichte die Bergschaft Tschingelfeld ein Baugesuch für den "Ausbau Zügelweg Litschentellti-Dürrenegg-Weri-Bödeli in einen Maschinenweg auf ca. 2.50 m. Länge total 1880 m" ein. Mit Entscheid vom 27. August 1998 erteilte der Regierungsstatthalter von Interlaken der Bergschaft eine Teilbaubewilligung für den Wegabschnitt "vom Punkt 0 bis zum Punkt 1450/1470". Gleichzeitig befand er, über den Ausbau des ebenfalls Gegenstand des ursprünglichen Baugesuchs bildenden Fusswegs zur Sennerei im Tschingelfeldbödeli "ab Punkt 730" werde erst entschieden, wenn ein ergänzender Bericht der Eidgenössischen Natur- und Heimatschutzkommission (ENHK) vorliege. Das bewilligte Wegstück wurde erstellt. Nach Eingang von zwei weiteren Berichten der ENHK, die sich auch gegen ein reduziertes Projekt der Teilstrecke (Stichstrasse) zur Sennerei im Tschingelfeldbödeli aussprachen, zog die Bergschaft im Mai 1999 das Baugesuch für die Erschliessung des Bödeli zurück, woraufhin der Regierungsstatthalter dieses Verfahren als erledigt abschrieb.