Citation: 8C_800/2007 13.05.2008 E. 3

Zu prüfen ist, ob die Anspruchsvoraussetzungen für Leistungen der Unfallversicherung, insbesondere die Kausalität zwischen den geklagten Beschwerden und dem Unfall vom 22. Januar 2003, auch ab dem 12. Juni 2003 noch gegeben sind. 3.1 Die Vorinstanz ist in sehr sorgfältiger Würdigung der medizinischen Akten, insbesondere der nur wenige Tage nach dem Ereignis angefertigten Röntgenbefunde, des Berichts über den einen Monat dauernden Rehabilitationsaufenthalt im Spital X.________ sowie der vertrauensärztlichen Stellungnahmen der Dres. med. H.________ und A.________ zum Ergebnis gelangt, der Sturz auf das Gesäss habe zu einer vorübergehenden Verschlimmerung eines vorbestehenden Gesundheitsschadens, konkret von erheblichen degenerativen Veränderungen inklusive einer Diskushernie der unteren Wirbelsäule, geführt. Indem die Unfallversicherung Leistungen für den durch den Unfall ausgelösten Beschwerdeschub erbracht habe, sei sie ihrer Leistungspflicht genügend nachgekommen. Die von der Beschwerdeführerin dagegen vorgebrachten Argumente vermögen an dieser fundierten Beurteilung nichts zu ändern. Insbesondere kann die von den behandelnden Ärzten Dr. med. T.________, allgemeine Medizin FMH, und Dr. med. O.________, Spezialarzt für Chirurgie FMH, vorgebrachte Argumentation, welche mit "post hoc ergo propter hoc" zusammenzufassen ist, an den einleuchtenden Schlussfolgerungen des kantonalen Gerichts keine Zweifel zu erwecken. Es wird auf die im angefochtenen Entscheid zitierte umfangreiche Rechtsprechung zum Umstand verwiesen, dass Diskushernien nur unter ganz seltenen Konstellationen unfallbedingt sind, und dass eine solche hier mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht vorliegt. 3.2 Dasselbe gilt für die vorinstanzliche Beurteilung des adäquaten Kausalzusammenhanges des psychischen Beschwerdebildes mit dem Unfall vom 22. Januar 2003. Die Vorinstanz hat sowohl die Frage offen gelassen, ob der diagnostizierte psychische Gesundheitsschaden in einem natürlichen Kausalzusammenhang mit dem Unfall steht, als auch diejenige, ob der Sturz in der Adäquanzbeurteilung als leichtes oder mittelschweres Ereignis zu qualifizieren sei, und hat die Adäquanz angesichts des Fehlens von rechtsprechungsgemäss erheblichen Kriterien verneint. An dieser Beurteilung des kantonalen Gerichts ist nichts auszusetzen.