Citation: 8C_431/2009 06.10.2009 E. A

N.________, geboren 1970, stürzte am 11. November 2003 an seinem Arbeitsplatz von einer Leiter und zog sich dabei eine Ruptur des vorderen Kreuzbandes sowie Läsionen des Seitenbandes und des Meniskus am linken Knie zu. Er musste deshalb am 6. Februar 2004 (vordere Kreuzbandplastik und mediale Teilmeniskektomie) und am 20. Juni 2006 (Narbenresektion und ventrale Synovektomie sowie Resektion einer Plica infrapatellaris) operiert werden, war jedoch zwischenzeitlich wieder voll arbeitsfähig gewesen (ab 1. März 2004 zu 50 %, seit dem 10. August 2004 zu 100 %) und konnte seine Tätigkeit als Beharzer auch nach der zweiten Operation am 21. August 2006 wieder zu 100 % aufnehmen. Die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA), bei welcher N.________ für die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen sowie Berufskrankheiten versichert war, veranlasste am 5. Oktober 2006 eine dritte Untersuchung durch ihren Kreisarzt Dr. med. B.________ und führte am 27. Oktober 2006 eine weitere Besprechung am Arbeitsplatz durch. Mit Verfügung vom 5. Februar 2007 schloss sie den Fall ab mit der Begründung, dass sie die angestammte Tätigkeit - trotz Bescheinigung einer 50%igen Arbeitsunfähigkeit durch den Hausarzt ab 6. November 2006 - als vollumfänglich zumutbar erachte, weshalb sie die Taggeldleistungen (entgegenkommenderweise erst) per 31. Januar 2007 einstelle. Nach einer fachärztlichen Untersuchung durch ihre Abteilung Versicherungsmedizin, Dr. med. M.________, vom 30. August 2007, hielt sie an ihrer Auffassung mit Einspracheentscheid vom 19. Dezember 2007 fest.