Citation: 1B_268/2023 E. 4.4

4.4. Ob der Beschwerdeführer mit diesen überwiegend appellatorischen Ausführungen seiner Begründungspflicht gemäss Art. 42 Abs. 2 BGG (vgl. E. 1.3 hiervor) hinreichend nachkommt, kann dahingestellt bleiben. Sie sind ohnehin unbegründet: Die Vorinstanz hat überzeugend dargelegt, dass der Lebensmittelpunkt des Beschwerdeführers nicht in der Schweiz liege und es für die angeblich engen familiären Bindung in die Schweiz im jetzigen Verfahrensstand, abgesehen von den unbelegten Behauptungen des Beschwerdeführers, keine Anhaltspunkte gebe. Unter diesen Umständen hat die Vorinstanz kein Bundesrecht verletzt, wenn sie von Fluchtgefahr im Sinne von Art. 221 Abs. 1 lit. a StPO ausgegangen ist. Damit kann offenbleiben, ob darüber hinaus, wie von der Vorinstanz angenommen, auch der besondere Haftgrund der Kollusionsgefahr zu bejahen ist. Indessen ist anzumerken, dass im weiteren Verlauf der Strafuntersuchung die persönlichen Verhältnisse des Beschwerdeführers zügig abzuklären sein werden. Dies namentlich im Hinblick auf allfällige Verlängerungen der Untersuchungshaft, um eine sachgerechte Auseinandersetzung mit den konkreten Umständen des vorliegenden Falles zu gewährleisten (vgl. E. 4.1 hiervor).