Citation: 8C_636/2021 E. 3.1

3.1. Das kantonale Gericht hat die rechtlichen Grundlagen zur Anwendbarkeit der bis zum 31. Dezember 2016 geltenden Bestimmungen des UVG (BGE 143 V 285 E. 2.1) zutreffend dargelegt. Gleiches gilt hinsichtlich der Grundsätze zur Beurteilung des für die Leistungspflicht des Unfallversicherers nach Art. 6 Abs. 1 UVG vorausgesetzten natürlichen Kausalzusammenhangs (BGE 142 V 435 E. 1; 129 V 177 E. 3.1), insbesondere bei Rückfällen und Spätfolgen von Unfällen (Art. 11 UVV; BGE 118 V 293 E. 2c; Urteil 8C_421/2018 vom 28. August 2018 E. 3.1). Richtig wiedergegeben werden auch die massgeblichen Regeln zur Ermittlung des Invaliditätsgrades nach der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs gemäss Art. 16 ATSG und insbesondere die Regelung von Art. 28 Abs. 4 UVV betreffend Versicherte in vorgerücktem Alter (BGE 122 V 418 E. 1b und E. 3; RKUV 1990 Nr. U 115 S. 389 E. 4d a.E.; Urteil 8C_799/2019 vom 17. März 2020 E. 2.3). Zutreffend dargestellt werden die Bestimmungen und Grundsätze zur Integritätsentschädigung (Art. 24 Abs. 1 und 25 Abs. 1 UVG; BGE 115 V 147 E. 1; 113 V 218 E. 4b; von der Suva in Weiterentwicklung der bundesrätlichen Skala gemäss Anhang 3 zur UVV erarbeitete Feinraster in tabellarischer Form; BGE 124 V 29 E. 1c). Zu ergänzen ist diesbezüglich, dass dem Bundesgericht eine Angemessenheitskontrolle hinsichtlich der Beurteilung des Integritätsschadens durch die Vorinstanz verwehrt ist. Es hat nur bei rechtsfehlerhafter Ermessensausübung einzugreifen (Art. 24 Abs. 1 UVG; Art. 95 lit. a BGG; Urteil 8C_193/2013 vom 4. Juni 2013 E. 4.1). Die Regeln über den Beweiswert von Arztberichten werden im angefochtenen Urteil richtig wiedergegeben (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a).