Citation: 2C_204/2018 E. B

B.a. Das Migrationsamt des Kantons Schwyz widerrief am 3. September 2015 die Niederlassungsbewilligung von A.________ und hielt ihn an, das Land zu verlassen. Der Regierungsrat des Kantons Schwyz wies die von diesem hiergegen eingereichte Beschwerde am 23. Februar 2016 ab. Mit Urteil vom 28. Juli 2016 hob das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz den regierungsrätlichen Entscheid auf und wies die Sache zur Ergänzung des Sachverhalts und Neubeurteilung an den Regierungsrat zurück. Das Gericht ging davon aus, dass die privaten Interessen von A.________ an einem Verbleib in der Schweiz wegen seiner langen Anwesenheit ("Zweite Generation") bedeutend seien, doch habe er trotz der Verwarnungen immer wieder und immer schwerer gegen die gesetzliche Ordnung verstossen. Der angefochtene Beschluss des Regierungsrats sei im Zeitpunkt seines Erlasses verhältnismässig gewesen und habe kein Bundesrecht verletzt. Seither habe sich die Situation in der Türkei indessen wegen des Umsturzversuchs vom 16. Juli 2016 grundlegend verändert. Die neuen Umstände erschienen für die Beurteilung der Zumutbarkeit und Zulässigkeit des Wegweisungsvollzugs von Bedeutung, weshalb der Sachverhalt zu aktualisieren und gestützt hierauf neu zu entscheiden sei. B.b. Der Regierungsrat des Kantons Schwyz hob am 2. November 2016 die Verfügung des Amts für Migration vom 3. September 2015 auf und wies die Sache zur weiteren Instruktion und neuem Entscheid an dieses zurück. Das Amt holte beim Staatssekretariat für Migration (SEM) einen Amtsbericht über die Lage in der Türkei ein. Am 27. April 2017 widerrief es die Niederlassungsbewilligung von A.________ erneut; gleichzeitig wies es ihn wiederum weg. Aufgrund des Berichts des Staatssekretariats für Migration vom 23. März 2017 sei der Vollzug der Wegweisung - so das Amt für Migration - trotz der veränderten Verhältnisse in der Türkei möglich, zulässig und zumutbar. B.c. Die hiergegen gerichteten kantonalen Rechtsmittel blieben ohne Erfolg (Beschluss des Regierungsrats vom 26. September 2017 und Urteil des Verwaltungsgerichts vom 20. Dezember 2017) : A.________ erfülle - so die kantonalen Behörden - keines der typischen Risikoprofile; er sei auch nicht exilpolitisch in Erscheinung getreten, sodass die türkischen Behörden auf ihn aufmerksam geworden wären. Die von A.________ geltend gemachte Verbindung zu B.________ wirke "konstruiert". Der Widerruf der Niederlassungsbewilligung und die Wegweisung seien deshalb auch nach dem Umsturzversuch in der Türkei verhältnismässig. Vollzugshindernisse, die der Wegweiung entgegenstünden, könnten aufgrund der Akten und insbesondere des Berichts des Staatssekretariats für Migration (SEM) ohne begründete Zweifel ausgeschlossen werden, weshalb das Amt für Migration dem Antrag von A.________ zu Recht nicht entsprochen habe, beim SEM um eine vorläufige Aufnahme nachzusuchen.