Citation: 8C_19/2024 E. 6.3

6.3. Was schliesslich die psychiatrische Problematik betrifft, bringt der Beschwerdeführer zu den vorinstanzlichen Feststellungen lediglich vor, er sei schon im Jahr 2021 mit Psychopharmaka behandelt worden. Indessen räumt er ein, dass diese Medikamente im Rahmen einer Schmerztherapie abgegeben worden waren. Dass bereits damals psychische Beschwerden aufgetreten wären, findet im betreffenden Bericht des Schmerzambulatoriums des Spitals F.________ vom 6. Oktober 2021 keine Stütze. Es wird denn auch beschwerdeweise nicht bestritten, dass keine echtzeitlichen Berichte vorliegen, die für eine bereits früher eingetretene psychische Problematik sprächen. Der Einwand, es habe der RAD-Ärztin an der fachlichen Kompetenz zu deren Beurteilung gefehlt, ist damit unbegründet. Es ist des Weiteren nicht zu erkennen, dass das kantonale Gericht die massgeblichen Regeln über das Erfordernis der erneuten Bestehung eines Wartejahrs (mangels bereits bestehender rentenbegründender Invalidität; Art. 88a Abs. 2 Satz 1 IVV; BGE 109 V 125; Urteile 8C_257/2022 vom 21. Februar 2023 E. 6.5.3; 8C_243/2022 vom 12. August 2022 E. 3.2; 8C_777/2014 vom 28. Januar 2015 E. 4.2; 8C_690/2012 vom 4. März 2013 E. 3.2) verletzt haben sollte.