Citation: 1C_409/2021 E. 1

A.________ erhob gegen das Bauvorhaben vom B.________ Einsprache, auf welche das Regierungsstatthalteramt Frutigen-Niedersimmental mangels rechtsgenüglicher Begründung nicht eintrat. Die dagegen von A.________ erhobene Beschwerde wies die Bau- und Verkehrsdirektion des Kantons Bern mit Entscheid vom 26. April 2021 ab, soweit sie darauf eintrat. Mit Eingabe vom 26. Mai 2021 gelangte A.________ ans Verwaltungsgericht des Kantons Bern, welches mit Urteil vom 28. Mai 2021 die Beschwerde abwies. Das Verwaltungsgericht führte zur Begründung zusammenfassend aus, dass gemäss Art. 35 Abs. 3 BauG Einsprachen gegen ein Baugesuch schriftlich und mit Begründung bei der Baubewilligungsbehörde einzureichen seien. Zwar könnten Formmängel grundsätzlich verbessert werden, aber nach Art. 33 Abs. 3 VRPG müssten Antrag und Begründung von fristgebundenen Parteieingaben innert Frist eingereicht werden. A.________ habe seine unbegründete Einsprache erst am letzten Tag der Einsprachefrist der Post übergeben. Die Bau- und Verkehrsdirektion habe zu Recht erwogen, dass das Regierungsstatthalteramt keine Nachfrist zur Begründung der Einsprache habe gewähren müssen.