Citation: 6B_794/2016 E. 4.1

4.1. Der Beschwerdeführer wendet sich im Eventualstandpunkt gegen die Strafzumessung. Die Vorinstanz weiche zunächst ohne sachlichen Grund von der Würdigung der ersten Instanz ab. Es lägen durchaus ausserordentliche Gründe vor, welche das Unterschreiten des ordentlichen Strafrahmens und die Ausfällung einer Busse gebieten würden. Darüberhinaus habe die Vorinstanz zu Unrecht die Voraussetzungen für eine Strafbefreiung im Sinne von Art. 52 StGB verneint. In besonderem Masse zu seinen Gunsten sprächen im Rahmen der Täterkomponenten namentlich die jahrelange klaglose Berufsausübung, sein fortgeschrittenes Tumorleiden, die Querschnittlähmung, die ihn in den Rollstuhl zwinge, und sein einwandfreier Leumund. Desgleichen sei die Anwendung von Art. 52 StGB auch geboten, weil das ihm vorgeworfene Verhalten bald elf Jahre zurückliege und dieses keinen Schaden oder andere Nachteile für Dritte verursacht habe. Die von der Vorinstanz ausgesprochene Strafe würde zu einem Strafregistereintrag führen, was einem Berufsverbot gleichkäme und eine untragbare Folge der Strafe bedeuten würde. Aus diesen Gründen bestehe kein Strafbedürfnis mehr, weshalb im Falle eines Schuldspruchs von einer Bestrafung Umgang zu nehmen sei (Beschwerde S. 17 f.).