Citation: 5A_580/2019 E. 3

Der Beschwerdeführer sieht im angefochtenen Berufungsurteil - nebst einer Gehörsrüge im Zusammenhang mit den Wohnkosten (Art. 29 Abs. 2 BV) - in verschiedener Hinsicht das Rechtsgleichheitsgebot (Art. 8 BV), das Willkürverbot (Art. 9 BV) und das Gewaltentrennungsprinzip verletzt. Was es mit dem Letzteren auf sich haben soll, wird indes nicht nachvollziehbar dargelegt. Sodann entfaltet das Rechtsgleichheitsgebot keine direkte Horizontalwirkung zwischen Privaten, auch nicht zwischen Ehegatten (BGE 136 I 178 E. 5.1 S. 179; Urteil 5A_1008/2018 vom 28. Juni 2019 E. 5.2.1); vielmehr hat eine Auseinandersetzung mit den konkreten Normen des Zivilrechts, welche das verfassungsmässige Gebot umsetzen, stattzufinden (BGE 143 I 217 E. 5.2 S. 218 f.; Urteile 5A_98/2016 vom 25. Juni 2018 E. 3.3; 5A_384/2018 vom 21. September 2018 E. 3 [nicht publ. in BGE 144 III 481]; 5A_809/2018 vom 18. Dezember 2019 E. 3.2) bzw. ist bei entsprechender Kognitionsbeschränkung eine willkürliche Anwendung der betreffenden Gesetzesnormen zu rügen. Nachfolgend zu behandeln sind somit die Rügen der willkürlichen Sachverhaltsfeststellung und Rechtsanwendung.