Citation: 1A.183/2006 01.02.2007 E.

Mit Schreiben vom 16. August 2006 beantragte die X.________ Foundation die Freigabe von Fr. 44'939.-- für die Deckung der Verwaltungskosten und von Fr. 10'000.-- für die Kosten der Rechtsvertretung. Zum Betrag von Fr. 44'939.-- führte die X.________ Foundation aus, dieser stütze sich auf die Rechnung der B.________ AG vom 14. August 2006. Diese betreffe die Verwaltung der X.________ Foundation seit der letzten Rechnungsstellung am 22. August 2005. Beim sofort fälligen Betrag von Fr. 44'939.-- handle es sich also um die Entschädigung für bereits erbrachte Leistungen, nicht um einen Vorschuss. Seit den erfolgten Kontensperren betreibe weder die X.________ Foundation noch deren Tochtergesellschaft C.________ S.A. irgendeine Geschäftstätigkeit. Die angefallen Kosten rührten - nebst der gesetzlich vorgeschriebenen Organtätigkeit und den Steuern - von den zur Rechtsverteidigung im vorliegenden Rechtshilfeverfahren notwendigen Handlungen her. Die B.________ AG habe angedroht, von ihrem Verwaltungs- und Organmandat bei der X.________ Foundation zurückzutreten, sollte diese die angefallenen Kosten nicht begleichen. Da der Stiftungsrat der X.________ Foundation ausnahmslos aus von der B.________ AG in diese Funktion delegierten natürlichen und juristischen Personen gebildet werde, würde dieser Schritt unweigerlich zur Einleitung eines amtlichen Liquidationsverfahrens und damit zur Beendigung der Stiftung führen. Zum Betrag von Fr. 10'000.-- bemerkt die X.________ Foundation, vorliegend sei der am 2. Mai 2006 geleistete Vorschuss aufgebraucht. Darüber hinaus seien Honorar und Gerichtsgebühren in der Höhe von Fr. 7'139.45 fällig geworden. Somit seien vom beantragten neuen Vorschuss von Fr. 10'000.-- nur noch Fr. 2'860.55 tatsächlich Vorschuss. Dieser sei angesichts des noch zu erwartenden Aufwands fraglos angemessen.