Citation: 2C_803/2018 E. 5.4.3

5.4.3. Die Beschwerdeführer sind folglich so zu stellen, als wären sie nur bei einer Gesellschaft angestellt gewesen. In diesem Fall wäre das VAV für keinen Teil ihres Erwerbseinkommens offengestanden und hätte der Abzug und die Ablieferung der Quellensteuer keine abgeltende Wirkung nach Art. 37a Abs. 1 DBG und § 47 bis Abs. 1 StG/SO gehabt. Auch die Arbeitsentgelte, die im VAV abgerechnet wurden, unterliegen folglich der ordentlichen Einkommenssteuer. Die Vorinstanz hat das Bundesrecht und das harmonisierte kantonale Steuerrecht zutreffend angewandt.