Citation: 6B_1193/2020 E. 2.4.2

2.4.2. Der Beschwerdeführer macht geltend, durch die (zwar nicht namentliche) Erwähnung in den Medien sei er von diversen Personen identifiziert und auf die Tat angesprochen worden. Er bezieht sich dabei sinngemäss auf die Rechtsprechung des Bundesgerichts, wonach eine Vorverurteilung von Tatverdächtigen in der Medienberichterstattung je nach Schwere der Rechtsverletzung als Strafzumessungsgrund zu gewichten ist (vgl. BGE 146 IV 231 E. 2.6.1 mit Hinweisen). Dabei hat der Beschuldigte darzutun, dass und inwiefern er durch die Medienberichterstattung vorverurteilt worden ist (BGE 128 IV 97 E. 3b/aa und bb; Urteile 6B_958/2016 vom 19. Juli 2017 E. 5.3.3; 6B_1298/2016 vom 27. April 2017 E. 1.11; 6B_1110/2014 vom 19. August 2015 E. 4.3, nicht publ. in: BGE 141 IV 329). Der Beschwerdeführer legt jedoch in der Beschwerde nicht dar und es ist im Übrigen auch nicht ersichtlich, dass und inwiefern die Berichterstattungen zu einer massgebenden Vorverurteilung geführt hätten. Damit sind die Voraussetzungen für eine Strafminderung wegen Vorverurteilung durch die Medien nicht gegeben (vgl. BGE 128 IV 97 E. 3b/bb) und es ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz im Rahmen der Strafzumessung die mediale Berichterstattung nicht berücksichtigt hat.