Citation: 6B_98/2024 E. 1.4.2

1.4.2. Die Vorinstanz stellt zusammenfassend mit Blick auf das Kerngeschehen fest, der Beschwerdeführer habe dem Beschwerdegegner vor dem Club in kurzer Abfolge zwei Stich/Schnittverletzungen, zunächst am Hals, dann am Unterbauch beigebracht, wobei er mit dem Messer resp. dem messerähnlichen Gegenstand ausgeholt und dieses/diesen schwungvoll gegen den Beschwerdegegner zum Einsatz gebracht habe. Damit habe er dem Beschwerdegegner die in der Anklage aufgeführten Verletzungen zugefügt. Dabei handelt es sich um eine Verletzung auf der linken Halsseite am Übergang zum Nacken über dem trapezförmigen Muskel, eine Verletzung mit glatten Wundrändern am Unterbauch links sowie zwei Verletzungen mit glatten Wundrändern am rechten Ringfingermittelglied, einmal von fingerwärts nach handgelenkwärts und einmal daumenseitig. Zugunsten des Beschwerdeführers geht die Vorinstanz dabei von weniger als 0.5 cm tiefen Schnittverletzungen aus (vgl. Urteil S. 13 f.).