Citation: 2C_188/2023 E. 1.2.1

1.2.1. Die Beschwerdeführer bringen vor, sie hätten ihren Wohnsitz in U.________. Dazu reichen sie vor Bundesgericht eine Bestätigung der Informationsinhaberin vom 22. März 2023 zu ihrer Ansässigkeit ein. Das Bestätigungsschreiben vom 22. März 2023 stellt ein echtes Novum im Sinne von Art. 99 Abs. 1 BGG dar. Es kann im bundesgerichtlichen Verfahren aus formellen Gründen von vornherein nicht beachtet werden (vgl. BGE 143 V 19 E. 1.2). Unabhängig davon werfen die Beschwerdeführer auch in der Sache keine Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung auf: Nach der ständigen bundesgerichtlichen Rechtsprechung gilt, dass die Bestimmung des Steuerwohnsitzes der betroffenen Person im internationalen Kontext eine materielle Frage darstellt, die von den Behörden des ersuchten Staats nicht im Rahmen des Amtshilfeverfahrens zu klären ist, sondern in die Zuständigkeit der Behörden des ersuchenden Staats fällt (vgl. BGE 145 II 112 E. 2.2.2; 142 II 218 E. 3.6 f.; 142 II 161 E. 2.2.2). Deshalb ist es im Grundsatz unbehelflich, wenn sich die betroffene Person im Rahmen des Amtshilfeverfahrens auf eine (unbeschränkte) Steuerpflicht in einem anderen Staat beruft (vgl. BGE 142 II 161 E. 2.2 ff.; Urteil 2C_762/2022 vom 23. September 2022 E. 1.3), da sie den Informationsaustausch grundsätzlich nicht mit der Begründung vereiteln kann, dass sie ihren steuerrechtlichen Wohnsitz im ersuchten Zeitraum nicht im ersuchenden Staat hatte (vgl. Urteil 2C_109/2022 vom 30. Januar 2023 E. 4.5.1). Die Einreichung eines Bestätigungsschreibens der Informationsinhaberin bliebe daher auch in materieller Hinsicht ohne Erfolg (vgl. Urteil 2C_109/2022 vom 30. Januar 2023 E. 4.5 und E. 4.6). Der sinngemäss aufgeworfenen Frage kommt somit von vornherein kein Grundsatzcharakter zu.