Citation: 2C_169/2018 E. 1.1

1.1. Mit dem angefochtenen Urteil wird der Widerruf der Niederlassungsbewilligung des Beschwerdeführers und - als Folge davon - die Verweigerung der Einreisebewilligung für seine Ehefrau sowie für deren Tochter - bestätigt. Gegen den Widerruf der Niederlassungsbewilligung ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten zulässig, weil grundsätzlich ein Anspruch auf den Fortbestand der Niederlassungsbewilligung gegeben ist (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG e contrario; BGE 135 II 1 E. 1.2.1 S. 4; Urteil 2C_279/2017 vom 25. September 2017 E. 1). Im Falle der Unzulässigkeit des Widerrufs hätte die Ehefrau des hier niedergelassenen Beschwerdeführers Anspruch auf Familiennachzug (Art. 43 Abs. 1 AuG [SR 142.20]), so dass die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten auch insoweit zulässig ist. Einzutreten ist auf die Beschwerde schliesslich auch hinsichtlich der Verweigerung des Nachzugs der unmündigen Tochter der Ehefrau, kann sich für sie doch gestützt auf Art. 8 EMRK ein Recht auf Anwesenheit in der Schweiz ergeben (vgl. zur Nichtanwendbarkeit von Art. 42 Abs. 1 AuG auf Stiefkinder Urteil 2C_764/2009 vom 31. März 2010 E. 2.1.1). Ob das ausländische Stiefkind aufgrund von Art. 8 EMRK tatsächlich einen Anspruch auf Zusammenleben mit der allenfalls nachzugsberechtigen ausländischen Ehepartnerin hat, ist eine Frage der materiellen Beurteilung (siehe wiederum Urteil 2C_764/2009 vom 31. März 2010 E. 2.1.2).