Citation: 4C.360/2004 19.01.2005 E. A

A.________ (nachstehend: Kläger) ist Lastwagenchauffeur. Er kaufte von der B.________ AG mit Sitz in ________ (nachstehend: Beklagte) am 6. Juni 2000 einen Occasion-Lastwagen und schloss mit ihr am gleichen Tag folgenden Vertrag: "VEREINBARUNG TRANSPORTAUFTRAEGE Die Firma B.________ AG, ________ beschäftigt je nach Bedarf und Auftragslage Ihre Fahrzeuge (gesamtschweizerisch). Die Disposition erfolgt durch unsere Firma, resp. unsere Vertragspartner. Das Fahrzeug wird ausschliesslich über die Firma B.________ AG abgerechnet. Am Bruttoumsatz werden 8 % für Administration etc. abgezogen. Diesel kann über die Firma B.________ AG bezogen und abgerechnet werden. Die jeweiligen Dieselbezüge müssen täglich im Bordbuch zur Kontrolle eingetragen werden. Die Lieferscheine müssen wöchentlich der Firma B.________ übergeben werden. Nur korrekt ausgefüllte und unterzeichnete Lieferscheine werden abgerechnet. Abrechnungsmodus: Gutschrift erfolgt nach 60 Tagen - Auszahlung nach 90 Tagen. (Gem. den branchenüblichen Transportansätzen unserer Vertragspartner.) Spezielle Vereinbarung: In beidseitigem Interesse ist es obiger Firma, resp. Vertragspartner strikte untersagt, während der Dauer des Auftragsverhältnisses mit der Fa. B.________ AG und 12 Monate nach dessen Beendigung, Aufträge zu tätigen, welche Sie während des Arbeitsverhältnisses mit der Firma B.________ AG durchführte. (Diese Vereinbarung bezieht sich explizit auf sämtliche Auftraggeber der Firma B.________ AG in der Zeit des Arbeitsverhältnisses mit Ihnen. Im Zweifelsfalle, insbesondere aber bei der Beendigung des Auftragsverhältnisses kann die Firma B.________ AG eine detaillierte namentliche Sperrliste zur Verfügung stellen.) Diese Regelung gilt auch bei einer Namens-, resp. Firmenänderung. Bei Widerhandlung gegen diese Vereinbarung bezahlt der Vertragspartner an die Firma B.________ AG eine Konventionalstrafe von Fr. 30'000.-- pro Fall." Im Rahmen dieses Vertrages führte der Kläger vom August 2000 bis Ende Februar 2001 für die Beklagte sowie für drei von ihr vermittelte Unternehmen Transporte durch, so insbesondere für die C.________ AG ,(nachstehend: C.________ AG). Der Kläger kündigte die "Vereinbarung Transportaufträge" per Ende Februar 2001 und arbeitete anschliessend für die C.________ AG als Auftragsfahrer. Nach Auffassung der Beklagten verstiess der Kläger dadurch gegen das vertraglich vereinbarte Konkurrenzverbot, weshalb sie in ihren Abrechnungen eine Konventionalstrafe von Fr. 30'000.-- in Abzug brachte.