Citation: 2P.11/2002 07.02.2002 E. 2

2.- a) Ob bzw. wieweit die Eingabe des Beschwerdeführers die Anforderungen an die Begründung einer staatsrechtlichen Beschwerde erfüllt (vgl. Art. 90 Abs. 1 lit. b OG sowie BGE 110 Ia 1 E. 2a S. 3 f.), erscheint fraglich, kann jedoch offen bleiben. b) Der Beschwerdeführer macht im Hinblick auf die Frage der Gültigkeit der Honorarvereinbarung im Vollmachtsformular geltend, was im Geschäftsverkehr üblich sei, solle auch im Rahmen der freiberuflichen Anwaltstätigkeit zulässig sein; überdies sei die Honorarvereinbarung sowohl bezüglich der Wahlmöglichkeit hinsichtlich des Abrechnungsmodus als auch bezüglich des Kostenrahmens klar und transparent. Die Aufsichtsbehörde hat dazu ausgeführt, es komme nicht auf die zivilrechtliche Gültigkeit der Honorarvereinbarung an, sondern entscheidend sei, dass der Beschwerdeführer seine standesrechtliche Pflicht zur Schaffung klarer Rechtsverhältnisse - vorweg, und nicht erst mit Rechnungsstellung - nicht erfüllt habe. Dies entspricht ohne weiteres der bundesgerichtlichen Rechtsprechung, wonach es nicht willkürlich ist, bei den Regeln zur Festlegung von Anwaltshonoraren standesrechtlich strengere Anforderungen zu stellen als zivilrechtlich (zuletzt unveröffentlichtes Urteil vom 26. Februar 1999 i.S. H., 2P.178/1998). Der Beschwerdeführer legt im Übrigen auch gar nicht dar, inwiefern die Aufsichtsbehörde kantonales Recht verfassungswidrig angewendet haben soll. Der angefochtene Entscheid hält damit offensichtlich vor der Verfassung stand, zumal er angesichts des Umstands, dass auf eine Sanktion verzichtet worden ist und dem Beschwerdeführer lediglich die Verfahrenskosten auferlegt worden sind, auch klarerweise das Verhältnismässigkeitsgebot wahrt.