Citation: 1C_184/2025 E. 5

Das Bundesverwaltungsgericht erwog, die kurze Zeit zwischen der erleichterten Einbürgerung und der Trennung bzw. dem Gesuch um Eheschutzmassnahmen begründe ohne Weiteres die natürliche Vermutung, dass die Ehe zum Zeitpunkt der erleichterten Einbürgerung nicht intakt war und das SEM vom Beschwerdeführer über diesen Umstand getäuscht wurde. Ein ausserordentliches Ereignis, das innert dieser kurzen Zeit zum Scheitern der Ehe geführt habe, sei nicht erkennbar. Auch ergäben sich aus den Akten keinerlei Hinweise darauf, dass die Ehegatten in der Zeit nach der Trennung ernsthafte Versuche zur Rettung der Ehe unternommen hätten.