Citation: 9C_60/2009 01.04.2009 E. A

Mit Verfügung vom 16. Januar 2004 sprach die IV-Stelle des Kantons Thurgau der 1963 geborenen, seit einem Gleitschirmunfall im Jahr 1998 querschnittgelähmten R.________ eine halbe Rente gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 58% zu. Nachdem R.________ anlässlich einer zweiten Rentenrevision von Amtes wegen angegeben hatte, sie sei seit 1. Oktober 2004 wieder erwerbstätig, verfügte die IV-Stelle nach Durchführung des Vorbescheidverfahrens am 4. Juli 2008 gestützt auf die rückwirkende Neuermittlung des Invaliditätsgrades die rückwirkende Herabsetzung der bisherigen halben Rente (1. Oktober 2004) auf eine Viertelsrente und die Aufhebung der Rente (31. Dezember 2005). Am 7. Juli 2008 verfügte das Amt für AHV und IV des Kantons Thurgau, Ausgleichskasse, die Rückforderung der für die Dauer vom 1. Oktober 2004 bis 30. November 2007 zuviel ausgerichteten Invalidenrenten in der Höhe von insgesamt Fr. 25'677.-.