Citation: 7B.97/2004 07.09.2004 E. 4

Ob auf die bei der kantonalen Aufsichtsbehörde eingereichte Beschwerde einzutreten gewesen wäre, ist letztlich ohne Belang, hätte ihr doch ohnehin kein Erfolg beschieden sein können: Wie auch die Beschwerdeführer selbst ausführen, ist das Konkursverfahren durch Entscheid des Gerichtspräsidenten der Sense vom 21. März 2001 geschlossen worden. Damit wurden alle Konkursorgane, namentlich auch das Konkursamt des Kantons Freiburg als Konkursverwaltung, ihrer sämtlichen Obliegenheiten enthoben (vgl. Ernst Blumenstein, Handbuch des Schweizerischen Schuldbetreibungsrechtes, Bern 1911, S. 821). Vorbehalten blieben für das Konkursamt einzig die in Art. 269 SchKG vorgesehenen, hier nicht in Betracht fallenden Handlungen, namentlich solche im Zusammenhang mit einem allfälligen Nachkonkurs. Mithin war es dem Konkursamt des Kantons Freiburg von vornherein verwehrt, auf das Revisionsgesuch der Beschwerdeführer einzugehen. Hätte das Amt wie verlangt den Kollokationsplan abgeändert, hätte es sich über das konkursrichterliche Schlusserkenntnis hinweggesetzt und das Konkursverfahren in unzulässiger Weise wieder aufgenommen (vgl. auch BGE 58 III 3 S. 5).