Citation: 6B_966/2022 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz würdigt zunächst die Aussagen der Beschwerdegegnerin 2, gelangt zum Schluss, diesen seien zahlreiche Realitätskriterien zu entnehmen und es seien keine Gründe für eine Falschbelastung ersichtlich, sowie stellt darauf ab (Urteil S. 13 f.). In der Folge prüft sie die Aussagen des Beschwerdeführers und erwägt, seinen Schilderungen zum Vergewaltigungsvorwurf liessen sich kaum relevante Kriterien zur Aussagenwürdigung entnehmen. Ihrer Einschätzung nach - so die Vorinstanz - seien Vorbehalte hinsichtlich der Glaubhaftigkeit seiner Aussagen anzubringen (Urteil S. 15 ff.). Zudem würdigt sie die weiteren Aussagen und widmet sich schliesslich der Beweiswürdigung betreffend die beiden Tatvorwürfe (Urteil S. 17 ff.). Hinsichtlich des Vorwurfs der Vergewaltigung erachtet die Vorinstanz den angeklagten Sachverhalt gestützt auf die Aussagen der Beschwerdegegnerin 2 als erstellt (Urteil S. 41 ff.).