Citation: 9C_594/2017 E. 6.3

6.3. Demgegenüber ist unter dem sog. "Einsiedler-Schuh", den der Beschwerdeführer anhand der Verordnung der Klinik B.________ vom 25. Januar 2016 bezogen hat, gemäss Katalog der C.________ AG ein orthopädisches Schuhmodell zu verstehen, das im Sohlenbereich auf die individuellen Bedürfnisse angepasst und durch eine Masseinlage ergänzt wird. Es handelt sich demnach um ein Hilfsmittel, das begrifflich eindeutig von den bisher übernommenen invaliditätsbedingten Änderungen (nämlich: Masseinlagen mit [Boden-] Korrekturen an Serienschuhen; vgl. E. 5.2.1) unterscheidbar ist. Dies gilt umso mehr, als ein deutlicher Preisunterschied zwischen dem "Einsiedler-Schuh" und den früheren Schuhanpassungen besteht: Belief sich der Kostenvoranschlag der D.________ AG vom 22. Dezember 2006 noch auf Fr. 485.20 (inkl. MWSt.), so berechnete die C.________ AG am 10. Dezember 2015 den knapp dreifachen Betrag (Fr. 1'349.80, inkl. MWSt.). Folglich stellen die bei der Beschwerdegegnerin beantragten Hilfsmittel eine Mehraufwendung dar, welche über die Besitzstandsgarantie hinaus geht (Urteil 9C_474/2012 vom 6. Mai 2013 E. 3 mit weiteren Hinweisen). Die unter diesem Titel erhobenen Rügen helfen daher nicht weiter.