Citation: 1C_504/2022 E. 5.4.2

5.4.2. Die Vorinstanz gab die Erwägungen des Regierungsrates zutreffend wieder, wonach unter Berücksichtigung der erheblichen Grösse der bestehenden Parkfläche die zusätzliche, weitere Unterschreitung des Strassenabstands zur Seetalstrasse nur aus gewichtigen Gründen in Betracht gezogen werden könne. Da solche Gründe im zu beurteilenden Fall nicht vorliegen würden, habe der Regierungsrat die Voraussetzungen für die Erteilung einer erleichterten Ausnahmebewilligung bereits aus diesem Grund verneint. Es sei deshalb nicht erforderlich gewesen, dass sich der Regierungsrat weiter mit der Frage auseinandersetzte, ob mit der gepflanzten Hecke allenfalls die Sicherheit der Fussgänger gewährleistet werden könnte. Vor diesem Hintergrund verneinte die Vorinstanz eine Verletzung des rechtlichen Gehörs (vgl. angefochtener Entscheid E. 4.3.2). Die Vorinstanz beschränkte sich zwar darauf, die Begründung des Regierungsrats im Zusammenhang mit der Verletzung des rechtlichen Gehörs wiederzugeben. Damit folgte sie aber auch implizit den darin geäusserten Überlegungen, weshalb ihr keine Verletzung der Begründungspflicht angelastet werden kann. Vor diesem Hintergrund durften die Vorinstanzen auch auf die Durchführung eines Augenscheins verzichten. Eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) liegt nicht vor (vgl. E. 3 hiervor).