Citation: 6B_690/2024 E. 2.4.1

2.4.1. Er legt nicht dar, inwiefern die Schärfe der Messerklinge Auswirkungen auf die Beurteilung des subjektiven Tatbestands haben könnte. Lebensgefährliche Verletzungen können mit genügendem Kraftaufwand grundsätzlich auch mit einem stumpfen Messer zugefügt werden. Dass der Beschwerdeführer den Zustand seines Messers in seinen Überlegungen mitberücksichtigt hätte, ist davon abgesehen weder dargetan noch erkennbar. Solches erschiene denn auch als lebensfremd, wie das die Vorinstanz überzeugend bereits mit Bezug auf die fehlende Arretierbarkeit der Klinge sowie die Bekleidung des Opfers anführt.