Citation: 5A_61/2022 E. 3.2

3.2. Aufgrund des obergerichtlichen Eingangsstempels ist davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer tatsächlich am 9. Januar 2022 mit der nunmehr dem Bundesgericht eingereichten Eingabe an das Obergericht gelangt ist. Diese Eingabe bezieht sich auf das Urteil vom 29. November 2021 und ist als Beschwerde bezeichnet. Das Obergericht hätte sie daher als Beschwerde gegen dieses Urteil auffassen können und hätte sie dem Bundesgericht zur weiteren Prüfung übermitteln müssen (Art. 48 Abs. 3 BGG). Die Einreichung bei der falschen Instanz schadet dem Beschwerdeführer nicht. Wäre der Beschwerdewille zweifelhaft gewesen, hätte das Obergericht den Beschwerdeführer anfragen können, ob die Eingabe als Beschwerde an das Bundesgericht weiterzuleiten sei, oder es hätte entsprechende Abklärungen dem Bundesgericht überlassen können. Da das Obergericht die Beschwerde vom 9. Januar 2022 dem Bundesgericht nicht weitergeleitet hat, stand es dem Beschwerdeführer offen, diese dem Bundesgericht direkt einzureichen. Dass dies erst nach Ablauf der Beschwerdefrist geschehen ist, schadet nicht. Für die Fristeinhaltung in Bezug auf die ursprünglich dem Obergericht eingereichte Eingabe ist nämlich die ursprüngliche Postaufgabe, vorliegend also der 9. Januar 2022, massgebend. Damit ist die Frist für die Beschwerde an das Bundesgericht eingehalten (vgl. oben E. 2). Demnach ist nachfolgend auf die Beschwerde vom 9. Januar 2022 einzugehen.