Citation: 6B_708/2019 E. 3.2

3.2. Das Obergericht des Kantons Zürich ist in seinem Beschluss vom 26. Januar 2016 auf Beschwerde gegen die Einstellungsverfügung vom 2. März 2015 hin zum Schluss gelangt, die Staatsanwaltschaft habe das Verfahren betreffend den Vorwurf der ungetreuen Geschäftsbesorgung durch vertrags- und weisungswidrig getätigte riskante Anlagegeschäfte und den Vorwurf der Veruntreuung bzw. ungetreuen Geschäftsbesorgung durch vertragswidrige Nichtherausgabe bezogener Retrozessionen zu Recht eingestellt (Beschluss des Obergerichts vom 26. Januar 2016 S. 25 und 30, Untersuchungsakten, Ordner 11, act. 190003013 und 190003015 verso). Der Beschluss des Obergerichts ist in diesen Punkten unangefochten geblieben. Diese beiden Sachverhaltskomplexe bilden dementsprechend nicht mehr Gegenstand des Verfahrens. Folgerichtig kommt die Vorinstanz in Bezug auf das Nichtabliefern von Retrozessionen denn auch zum Schluss, dieser Vorwurf sei vom Anklagesachverhalt nicht umfasst, sodass sich die Prüfung einer allenfalls im Zusammenhang mit der Nichtablieferung von Retrozessionen begangenen Pflichtverletzung erübrige (angefochtenes Urteil S. 20 f.; vgl. auch Anklageschrift S. 7). Soweit sich der Beschwerdeführer unter Verweisung auf den Umstand, dass die Anklageschrift die unrechtmässige Bereicherung auch mit der Vereinnahmung der Retrozessionen begründet, auf den Standpunkt stellt, der Anklagesachverhalt umfasse auch den Vorwurf, der Beschwerdegegner habe die eingenommenen Retrozessionen nicht abgeliefert (Beschwerde S. 7), geht seine Beschwerde somit an der Sache vorbei. Im Übrigen liesse sich entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers aus der Umschreibung der Bereicherungsabsicht in der Anklageschrift ohnehin nicht ableiten, die Anklageschrift fasse auch die Vereinnahmung von Retrozessionen unter die Verletzung der Treue- und Vermögensfürsorgepflichten. Inwiefern die Vorinstanz in diesem Punkt an die Anklageschrift überhöhte Anforderungen stellen sollte, ist nicht ersichtlich. Da die Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich am 22. März 2017 das Verfahren auch hinsichtlich der Tatbestände des Betruges und der Urkundenfälschung eingestellt hat (Untersuchungsakten, Ordner 16, act. 28000004), bildet Gegenstand des Verfahrens nunmehr einzig noch der unter dem Titel der ungetreuen Geschäftsbesorgung erhobene Vorwurf, der Beschwerdegegner habe es unterlassen, den Beschwerdeführer über die im Zeitraum zwischen 30. Juni 2002 bis 27. Dezember 2002 auf den Tradingkonten eingetretenen Verluste zu orientieren (angefochtenes Urteil S. 14; Anklageschrift S. 6).