Citation: 2C_590/2023 E. 5.3.2

5.3.2. Die Beschwerdeführerin wirft der Vorinstanz im Wesentlichen vor, diese Sachverhaltsfeststellungen seien willkürlich. Tatsächlich würden sie und ihr Ehemann erst seit dem 29. April 2021 örtlich getrennt leben, womit ihre Wohngemeinschaft ab dem 2. Februar 2018 mehr als drei Jahre bestanden habe. Ihr Ehemann sei anfänglich noch täglich von Basel aus zur Arbeit gependelt und habe mit der Zeit tageweise in einem Wohnmobil in Deutschland übernachtet. Während der Winterpause bzw. der Schliessung des Parks wegen Corona von November 2020 bis April 2021 habe er nicht in Deutschland gearbeitet und wieder dauerhaft bei ihr in Basel gewohnt. Um Überstunden aus dem Jahr 2020 abzugelten, sei der Arbeitsvertrag für das Jahr 2021 auf den 1. Januar 2021 zurückdatiert worden; ab dem Jahreswechsel habe er somit ohne tatsächliche Arbeitstätigkeit Lohn - für April und Mai 2021 Kurzarbeitsgelder - bezogen. Erst anfangs Juni 2021 habe er die Arbeit wieder aufgenommen. Ihr Ehemann habe sich im April 2021 aus rein organisatorischen und administrativen Gründen rückwirkend per 1. Januar 2021 aus der Schweiz abgemeldet.