Citation: 2C_830/2019 E. 10.2

10.2. Die Beschwerdeführer rügen auch, es liege eine Verletzung des rechtlichen Gehörs (Art. 29 Abs. 2 BV) vor, weil die Vorinstanz zu Unrecht im Zusammenhang mit der Ermittlung des massgebenden Markt- bzw. Eigenmietwertes auf eine beantragte Befragung der Geschäftsführerin der Immobilienverwaltung, D.________, verzichtet habe. Mit diesem Vorgehen habe die Vorinstanz zudem den Sachverhalt offensichtlich unrichtig festgestellt. Das rechtliche Gehör gemäss Art. 29 Abs. 2 BV umfasst insbesondere das Recht des Betroffenen, vor Erlass des Entscheids erhebliche Beweise beizubringen und mit erheblichen Beweisanträgen gehört zu werden (BGE 144 I 11 E. 5.3 S. 17; 132 II 485 E. 3.2 S. 494; 127 I 54 E. 2b S. 56). Die Vorinstanz hat im angefochtenen Urteil im Zusammenhang mit ihren Ausführungen, wonach das Schreiben der Liegenschaftsverwaltung vom August 2016 nicht für den Nachweis des Eigenmietwertes bzw. Marktpreises genügt, erklärt, es sei nicht erkennbar, inwiefern eine Einvernahme der Geschäftsführerin der Liegenschaftsverwaltung mehr oder anderes zu Tage gefördert hätte, als die Beschwerdeführer und die Liegenschaftsverwaltung schriftlich hätten vorbringen können. Damit hat die Vorinstanz ihre Überzeugung zum Ausdruck gebracht, dass die angerufene Zeugin bzw. Auskunftsperson (D.________) auch anlässlich einer formellen gerichtlichen Befragung nicht in der Lage wäre, konkrete Angaben zum Marktpreis zu machen. Diese antizipierte Beweiswürdigung ist nicht unhaltbar, ist doch davon auszugehen, dass die bereits im vorinstanzlichen Verfahren rechtsvertretenen Beschwerdeführer für sie günstige, noch nicht aktenkundige Informationen der Geschäftsführerin von sich aus mittels schriftlichen Bestätigungen dieser Geschäftsführerin ins Verfahren eingebracht hätten. Es kommt hinzu, dass nicht ersichtlich ist, inwiefern die Beschwerdeführer im kantonalen Verfahren im Zusammenhang mit einem von ihnen gestellten Antrag auf Einvernahme oder Einholung einer schriftlichen Auskunft der Geschäftsführerin substantiiert dargelegt hätten, inwiefern die entsprechende Beweismassnahme ihrer Ansicht nach geeignet sein soll, die Richtigkeit des behördlich ermittelten Eigenmietwertes zu widerlegen. Bei der gegebenen Sachlage durften sich die kantonalen Behörden vorliegend darauf beschränken, der Marktsituation allein mittels Multiplikation des Protokollmietwertes mit dem Mietwertfaktor Rechnung zu tragen.