Citation: 2C_50/2024 E. 4.2

4.2. Vorliegend schrieb die Vorinstanz das bei ihr hängige Verfahren ohne Anhörung des Beschwerdeführers ab, nachdem dieser sie darüber informiert hatte, dass ihm rechtskräftig bewilligt worden sei, einen neuen Schutzraum zu bauen. Nach Auffassung der Vorinstanz entfiel mit der Baubewillligung für einen neuen Schutzraum das Rechtsschutzinteresse des Beschwerdeführers an der Beschwerde. Dass mit der Bewilligung zum Bau eines neuen Schutzraums das Rechtsschutzinteresse des Beschwerdeführers am vorinstanzlichen Verfahren dahingefallen sein soll, liegt indes nicht auf der Hand. Streitgegenstand des vorinstanzlichen Verfahrens war die Frage, ob den Beschwerdeführer die Pflicht trifft, den alten Schutzraum wiederherzustellen. Die Baubewilligung hingegen verschaffte dem Beschwerdeführer lediglich das Recht, einen neuen Schutzraum zu bauen. Auf die Pflicht zur Wiederherstellung des alten Schutzraums und damit auf den Streitgegenstand des vorinstanzlichen Verfahrens hatte die Baubewilligung vorderhand keinen Einfluss. Da der neue Schutzraum im Zeitpunkt des vorinstanzlichen Entscheids noch nicht gebaut war, der Beschwerdeführer sich mithin keiner entsprechenden Pflicht unterworfen hat, ist nicht offensichtlich, dass er kein Interesse mehr an der Aufhebung bzw. Änderung des bei der Vorinstanz angefochtenen Entscheids betreffend Wiederherstellung des alten Schutzraums haben sollte. Hiesse das Bundesverwaltungsgericht seine Beschwerde gut, träfe ihn keine Pflicht zur Wiederherstellung des Schutzraums. Ob er in diesem Fall von seinem Recht, einen neuen Schutzraum zu bauen, Gebrauch machen würde, ist ungewiss. Nach dem Gesagten war es für den Beschwerdeführer nicht offensichtlich, dass die Baubewilligung zur Gegenstandslosigkeit des Verfahrens betreffend Wiederherstellungspflicht führen würde. Folglich hätte er sich vor dem Entscheid dazu äussern dürfen.