Citation: 1P.578/2005 17.02.2006 E. 5

Die Beschwerdeführerinnen berufen sich auf den Vertrauensschutz und machen geltend, sämtliche Behörden seien stets von der Baulandqualität ihrer Parzellen ausgegangen. Zudem seien über 4 ha Land der zweiten Etappe überbaut worden, weshalb sie darauf hätten vertrauen dürfen, ihre Parzellen lägen in der Bauzone. In diesem Zusammenhang rügen die Beschwerdeführerinnen überdies einen Verstoss gegen das Gleichheitsgebot. 5.1 Nach ständiger Rechtsprechung verleiht der in Art. 9 BV geregelte Grundsatz von Treu und Glauben Anspruch auf Schutz des berechtigten Vertrauens in behördliche Zusicherungen oder sonstiges, bestimmte Erwartungen begründendes Verhalten der Behörden, sofern sich dieses auf eine konkrete, den betreffenden Bürger berührende Angelegenheit bezieht (BGE 130 I 26 E. 8.1 S. 60; 129 I 161 E. 4.1 S. 170). 5.2 Der Anspruch auf Rechtsgleichheit gemäss Art. 8 Abs. 1 BV verlangt, Gleiches nach Massgabe der Gleichheit gleich und Ungleiches nach Massgabe der Ungleichheit ungleich zu behandeln. Das Rechtsgleichheitsgebot wird insbesondere verletzt, wenn gleiche Sachverhalte ohne sachliche Gründe ungleich behandelt werden (vgl. BGE 131 I 91 E. 3.4 S. 103; 129 I 346 E. 6 S. 357, je mit Hinweisen).