Citation: 2A.30/2007 06.08.2007 E. 3

3.1 Gemäss den Feststellungen der Vorinstanz haben die Ehegatten bloss dreizehn Monate zusammengewohnt und leben seit Jahren getrennt. Weiter bestehen keine Anhaltspunkte dafür, dass sie beabsichtigen, die Ehe fortzuführen. Hinweise darauf, dass die Feststellungen des Verwaltungsgerichts zum Sachverhalt offensichtlich unrichtig oder unvollständig wären, sind nicht ersichtlich und gehen namentlich auch nicht aus den Vorbringen der Beschwerdeführerin hervor. Selbst wenn der Ehemann im Jahre 2004 angegeben haben sollte, mit der Beschwerdeführerin in gemeinsamem Haushalt zu leben, vermöchte diese Aussage die gerichtliche Feststellung vom 13. Februar 2006, dass sich die Ehegatten am 20. Dezember 2002 getrennt hatten, nicht als offensichtlich unrichtig erscheinen lassen. Zudem hat der Ehemann unmissverständlich zum Ausdruck gebracht, dass ihm jeglicher Wille zum Führen einer ehelichen Gemeinschaft mit der Beschwerdeführerin fehlt. Auch der Beschwerdeführerin musste unter den vorliegenden Umständen seit geraumer Zeit bewusst sein, dass die Ehe definitiv gescheitert ist. Auf die Gründe, die ein längeres Zusammenleben verhindert bzw. zum Scheitern der Ehe geführt haben, kommt es dabei nicht an. Dass konkret Hoffnung auf Wiederaufnahme des ehelichen Zusammenlebens bestünde, macht auch die Beschwerdeführerin nicht geltend und erscheint ohnehin aufgrund des hängigen Scheidungsverfahrens als unwahrscheinlich. 3.2 Das Rekursgericht geht in seinem Urteil von der dargestellten Rechtsprechung zur missbräuchlichen Berufung auf die Ehe aus. Bei gesamthafter Betrachtung aller Indizien musste sich der Schluss aufdrängen, dass keine Aussichten auf Wiederaufnahme der ehelichen Gemeinschaft bestehen und die Ehe definitiv gescheitert war, bereits lange bevor ein Anspruch auf Niederlassungsbewilligung entstehen konnte. Wenn sich die Beschwerdeführerin unter den dargelegten Umständen dennoch auf die Ehe beruft, um die Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung zu erwirken, handelt sie rechtsmissbräuchlich. Von einer Verletzung des rechtlichen Gehörs kann im Übrigen nicht die Rede sein; abgesehen davon setzt sich die Beschwerdeführerin mit der zutreffenden Begründung der Vorinstanz, weshalb keine Gehörsverletzung vorliegt, nicht auseinander. Für alles Weitere wird auf die Ausführungen im angefochtenen Entscheid verwiesen (Art. 36a Abs. 3 OG).