Citation: 9C_15/2023 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz stellte im Rahmen ihrer Beurteilung u.a. auf das Arbeitszeugnis der C.________ vom 7. April 2016 ab. Gemäss diesem sei die C.________ mit den gezeigten Leistungen "sehr zufrieden" gewesen. Die Beschwerdeführerin habe "immer pflichtbewusst und stets zuverlässig" gearbeitet. Dagegen bringt die Beschwerdeführerin vor, ein Arbeitszeugnis sei bekanntermassen wohlwollend abzufassen und habe nicht die Funktion, über allfällige gesundheitliche Einschränkungen Aufschluss zu geben. Dieses Argument überzeugt nicht. Arbeitszeugnisse unterliegen dem Grundsatz der Wahrheit (BGE 144 II 345 E. 5.3.4) und dürfen nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung auch für die Frage des zeitlichen Konnexes herangezogen werden (vgl. illustrativ Urteil 9C_518/2021 vom 4. Februar 2022 E. 5.2). Anhaltspunkte dafür, dass dies hier anders zu beurteilen wäre, sind nicht ersichtlich.