Citation: 5A_116/2023 E. 4.2.1

4.2.1. 4.2.1.1. Mehrfach bemängelt die Beschwerdeführerin, dass die Vorinstanz vom Gutachten abweiche bzw. dieses "ohne fundierte Begründung als unzutreffend" erkläre, weil ein Fachrichter eine andere Auffassung als die Gutachterin vertrete, obschon die Gutachterin mit der Meinung dieses Fachrichters nie konfrontiert worden sei und keine Kritik an ihrem Gutachten geübt werde. Das Abstellen auf diese im Übrigen nicht umfassend schriftlich dokumentierte Meinung des Fachrichters sei willkürlich. 4.2.1.2. Die Kritik der Beschwerdeführerin in Bezug auf die Stellungnahme des Fachrichters betrifft offensichtlich nicht den vor-, sondern den erstinstanzlichen Entscheid, die Vorinstanz hat nicht auf diese Stellungnahme abgestellt. Entsprechende Rügen wären daher bereits vor Vorinstanz zu erheben gewesen, vor Bundesgericht ist dies mangels materieller Ausschöpfung des Instanzenzuges nicht mehr zulässig (BGE 143 III 290 E. 1.1 mit Hinweisen). Auf die diesbezüglichen Ausführungen der Beschwerdeführerin zum angeblich willkürlichen Abstellen auf die Stellungnahme des Fachrichters ist daher nicht weiter einzugehen (siehe auch E. 1.2).