Citation: 8C_587/2021 E. 1.3.2

1.3.2. Der Beschwerdeführer legt letztinstanzlich einerseits erstmals eine Bestätigung der ihn behandelnden Ärzte vom 4. Mai 2021 vor, derzufolge er noch nie ein selbstverletzendes Verhalten gezeigt habe. Allerdings zeigt er nicht auf, weshalb er dieses Dokument nicht bereits im kantonalen Verfahren hätte einreichen können oder er erst durch den vorinstanzlichen Entscheid dazu veranlasst worden wäre. Es ist daher als unechtes Novum unbeachtlich. Ebenso unberücksichtigt zu bleiben hat, dass der Beschwerdeführer von der Arbeitgeberin für die Monate April bis November 2020 - angeblich unter dem Titel der Kurzarbeitsentschädigung - nachträglich eine Lohnzahlung von Fr. 5358.75 brutto einforderte und erhielt. Denn die entsprechenden Belege datieren von Juli und August 2021; mithin stammen sie aus der Zeit nach dem angefochtenen Gerichtsentscheid und stellen echte Noven dar.