Citation: 1C_62/2016 E. 5

Entsprechendes gilt für die Ausführungen zur falschen Projektbezeichnung im Baugesuch (als "Garni/Personalhaus" gegenüber "Garni/Pensionshaus" auf den eingereichten Bauplänen und der erteilten Baubewilligung). Das Verwaltungsgericht hielt fest, es handle sich beim fraglichen Bauprojekt offensichtlich um eine kleine Pension/Garni mit total 14 Zimmern, 30 Gästebetten und 16 Autoparkplätzen; die falsche Bezeichnung des Projekts sei lediglich als ein "Verschrieb" zu werten, der keine rechtlichen Konsequenzen haben könne. Soweit die Beschwerdeführer geltend machen, eine Zusammenlegung von Hotelzimmern zu Zweitwohnungen bzw. deren Umnutzung als Personalzimmer (für andere Hotelbetriebe im Ort) sei ohne grossen Aufwand möglich, ist ihnen entgegenzuhalten, dass eine derartige Umnutzung zurzeit nicht zur Diskussion steht und daher nicht geprüft werden musste. Es wird Aufgabe der zuständigen Behörden, namentlich der Gemeinde, sein zu überprüfen, dass die Baute in der in der Baubewilligung vorgesehenen Weise (als Pension/Garni) genutzt wird.