Citation: 5P.175/2002 14.06.2002 E. 1

Das Obergericht des Kantons Zürich hat als obere kantonale Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen den Rekurs des Beschwerdeführers soweit gutgeheissen, als dieser verlangt hatte, der Sachwalter habe die Kopien der Rechnungen für die Ausführungen der Publikationsaufträge im Nachlassverfahren herauszugeben. Anordnungsgemäss liess der Sachwalter die Kopien der Rechnungen am 14. März 2002 dem Beschwerdeführer zukommen. Nicht mehr zu beurteilen war das Begehren, Fotokopien der Publikationsaufträge selber herauszugeben, denn diese wurden dem Beschwerdeführer bereits im Verlaufe des Verfahrens von der unteren kantonalen Aufsichtsbehörde am 1. Februar 2001 ausgehändigt. Abgewiesen hat das Obergericht das Begehren, dem Sachwalter generell die Anweisung zu erteilen, dem Beschwerdeführer Akteneinsicht zu gewähren; dies geschah allerdings nicht etwa deshalb, weil das Obergericht der Meinung gewesen wäre, der Beschwerdeführer hätte keinen Anspruch auf Akteneinsicht, sondern weil der Sachwalter sich nicht geweigert habe, dem Beschwerdeführer Einsicht in die Akten zu geben, weshalb sich eine entsprechende Anweisung erübrige.