Citation: 1C_415/2024 E. 3.6

3.6. Damit bleibt Folgendes anzumerken: Die Vorinstanz geht im angefochtenen Urteil noch davon aus, dass im Rahmen der gerichtlichen Beurteilung der Verhältnismässigkeit einer Wegweisung Zurückhaltung geboten sei. Worauf sie ihre Auffassung stützt, geht aus ihren Ausführungen nicht hervor. Mit der erwähnten Fernhaltung und Wegweisung lag eine Grundrechtseinschränkung vor (vgl. dazu BGE 134 I 140 E. 6.2 f.). Das Bundesgericht prüft bei Grundrechtseingriffen die Verhältnismässigkeit grundsätzlich frei (BGE 147 I 450 E. 3.2.5; Urteil 2C_183/2021 vom 23. November 2021 E. 5.4, nicht publ. in: BGE 148 I 89). Daran hat sich auch die Vorinstanz zu halten, falls vom Beschwerdeführer eine entsprechende Rüge rechtsgenüglich erhoben wird.