Citation: 8C_165/2021 E. 4.1

4.1. Die Rügen des Beschwerdeführers sind nicht stichhaltig. Die in der Beschwerde geäusserten Vorwürfe, die Vorinstanz habe den Untersuchungsgrundsatz verletzt, stützen sich lediglich auf Kritik am im angefochtenen Urteil verbindlich festgestellten Sachverhalt. Entgegen den Vorbringen hat das kantonale Gericht auch die nach der Begutachtung ergangenen medizinischen Berichte aus dem Jahre 2019 berücksichtigt und gewürdigt. Entscheidend ist dabei die im angefochtenen Urteil getroffene Feststellung, auch die behandelnden Fachpersonen würden bei der ihrer Ansicht nach seit Jahren unverändert bestehenden schweren depressiven Störung keine Verschlechterung des Gesundheitszustandes zwischen dem Zeitpunkt der Begutachtung und demjenigen des Erlasses der angefochtenen Verfügung behaupten. Das gilt auch für die nunmehr geltend gemachte Verschlechterung in somatischer Hinsicht mit angeblichem neuen Taubheitsgefühl und Gefühlsstörungen. Diesbezüglich wird im Verlaufsbericht interdisziplinäre Schmerzbehandlung des medizinischen Zentrums G.________ vom 18. Juni 2019 sogar festgehalten, es lägen seit dem 17. März 2015 unveränderte Befunde vor. Auch der Neurologe Dr. med. F.________, Zürich, hält in seinem Bericht vom 27. März 2019 fest, seine neuroangiologische Untersuchung habe wiederum unauffällige Befunde ergeben. Aus diesen Berichten lassen sich somit weder Anhaltspunkte für eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes noch für einen weiteren Abklärungsbedarf entnehmen. Eine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes liegt nicht vor. Das kantonale Gericht hat kein Bundesrecht verletzt, indem es in antizipierter Beweiswürdigung auf weitere Beweismassnahmen verzichtete.