Citation: 2C_220/2020 E. B

A.________ war von September 2010 bis November 2017 einziges Mitglied des Verwaltungsrats der B.________ AG. Nach seinem Austritt als Verwaltungsrat war er als rechtlicher Berater der B.________ AG tätig. Mit Schreiben vom 5. Dezember 2018 zeigte die FINMA A.________ die Eröffnung eines Enforcementverfahrens gegen ihn persönlich an. Mit Verfügung vom 2. April 2019 lehnte die FINMA die von A.________ gestellten Verfahrensanträge ab (Ziff. 1). Sie stellte fest, dass A.________ aufgrund seines massgeblichen Beitrags an der unerlaubten Tätigkeit der B.________ AG ohne Bewilligung gewerbsmässig Publikumseinlagen entgegengenommen und damit aufsichtsrechtliche Bestimmungen schwer verletzt habe (Ziff. 4). Die FINMA wies A.________ im Sinne einer Unterlassungsanweisung an, jegliche finanzmarktrechtliche bewilligungspflichtige Tätigkeit unter jeglicher Bezeichnung selbst oder über Dritte sowie die entsprechende Werbung in jeglicher Form zu unterlassen (Ziff. 17). U.________leich verfügte sie die Publikation der Unterlassungsanweisung (Ziff. 19). Im Weiteren wurden die angefallenen Untersuchungskosten im Betrag von Fr. 205'166.95 (Ziff. 21) sowie die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 85'000.-- (Ziff. 22) A.________, der B.________ AG und einer weiteren Verfügungsadressatin unter solidarischer Haftung auferlegt. Die von A.________ gegen die Ziffern 1, 4, 19, 21 und 22 der Verfügung der FINMA vom 2. April 2019 erhobene Beschwerde wies das Bundesverwaltungsgericht mit Urteil vom 29. Januar 2020 ab.