Citation: 6B_520/2020 E. 4.2

4.2. Der Beschwerdeführer bringt vor, sämtliche ihm vorgeworfenen Handlungen seien vor Inkrafttreten des neuen Verjährungsrechts vom 1. Oktober 2002 erfolgt, so dass sie aufgrund von aArt. 70 i.V.m. aArt. 72 Ziff. 2 Abs. 2 StGB absolut verjährt seien. Die Vorinstanz habe zu Unrecht angenommen, dass die Tathandlungen am 1. Oktober 2002 noch nicht abgeschlossen gewesen seien. Soweit sie annehme, dass er von EE.________ am 10. Dezember 2002 einen Betrag von Fr. 10'000.-- in bar erhalten habe, gehe sie über den Anklagesachverhalt hinaus. Ausserdem beginne die Verjährung beim Betrug mit dem Eintritt der Vermögensschädigung. Relevant sei somit der Zeitpunkt des Verpflichtungsgeschäfts, d.h. im vorliegenden Fall des Vertrags über den Kauf von 75 Aktien der MM.________ AG vom 11. September 2002, und nicht der Eintritt einer allfälligen Bereicherung durch die Übergabe von Fr. 10'000.--. Daran ändere auch die vertraglich vereinbarte Konventionalstrafe nichts. Es lägen auch weder eine tatbestandliche noch eine natürliche Handlungseinheit vor. Zwischen dem Kaufvertrag und der am 2. Dezember 2002 geschlossenen Zusatzvereinbarung, mit welcher er (sc. der Beschwerdeführer) die Aktien der LL.________ Consulting AG zurückgekauft, einen Betrag von Fr. 100'000.-- an die Konventionalstrafe angerechnet und auf weitere Fr. 200'000.-- verzichtet habe, lägen beinahe drei Monate. Für das Vorliegen eines einheitlichen Willensaktes bestünden keinerlei Anhaltspunkte. Es liege mithin weder räumlich noch zeitlich ein einheitliches Geschehen vor. Damit seien die ihm vorgeworfenen Betrugshandlungen verjährt. Ausserdem macht der Beschwerdeführer geltend, die Vorinstanz habe zu Unrecht das Merkmal der Arglist bejaht. EE.________ habe, nachdem er seine Tätigkeit als Theologe aufgegeben habe, eine Finanzausbildung gemacht und sei als Immobilienmakler tätig gewesen. Trotz seiner beruflichen Erfahrung habe er keine Abklärungen über den wirtschaftlichen Hintergrund und die Bonität der Gesellschaften getroffen und ohne schriftlichen Vertrag leichtfertig Kreditkommissionen von Fr. 19'000.-- geleistet. Insgesamt habe er sämtliche Vorsichtsmassnahmen ausser Acht gelassen und im Sinne einer überwiegenden Opfermitverantwortung gehandelt (Beschwerde S. 11 ff.).