Citation: 5P.200/2005 02.11.2005 E. B

Am 28. August 2001 machten A.________, B.________ und C.________ den Erbteilungsprozess rechtshängig gegen S.________ und T.________. Sie stellten Begehren auf gerichtliche Feststellung und Teilung der Nachlässe ihrer Eltern sowie auf Herabsetzung und auf Ausgleichung lebzeitiger Zuwendungen. Dabei sei - unter anderem - festzustellen, dass die von S.________ getätigten Barabhebungen im Betrag von mindestens Fr. 211'100.-- von den Konti der Erblasser ausgleichungspflichtige Zuwendungen darstellten, die der für die Erbteilung zwischen den Parteien massgeblichen Berechnungsmasse hinzuzuzählen und an den Erbanteil von S.________ anzurechnen seien (Ziff. 3 der Klagebegehren). Die beklagten Brüder verlangten ihrerseits die gerichtliche Feststellung und Teilung der Nachlässe und stellten darauf bezogene Gegenrechtsbegehren. Das Bezirksgericht G.________ verteilte das Bankguthaben der Erblasser nach Abzug einer Steuerschuld von Fr. 14'912.90 gleichmässig - je Fr. 15'828.80 - auf die drei Schwestern (Dispositiv-Ziff. 1.1) und verpflichtete S.________, seinen Schwestern je Fr. 37'867.65 und seinem Bruder Fr. 4'196.45 zu bezahlen (Dispositiv-Ziff. 1.2). Das Bezirksgericht regelte ferner die öffentliche Versteigerung eines Fahrzeugs (Dispositiv-Ziff. 1.3 und 1.4). Es auferlegte die Verfahrenskosten zu je einem Drittel den drei Schwestern, S.________ und T.________ und schlug die ausserrechtlichen Entschädigungen gegenseitig wett (Dispositiv-Ziff. 2 und 3 des Urteils vom 19. September 2003). Gegen das bezirksgerichtliche Urteile legte S.________ in der Sache und im Kostenpunkt Berufung ein mit dem Antrag, vom Bankguthaben der Erblasser den fünf Erben je Fr. 9'497.25 auszubezahlen unter Kosten- und Entschädigungsfolgen für beide Instanzen zu Lasten seiner drei Schwestern. Das Kantonsgericht Schwyz hiess die Berufung teilweise gut. Es hob Dispositiv-Ziff. 1.2 des angefochtenen Urteils auf und verpflichtete S.________, seinen drei Schwestern je Fr. 37'761.65 und seinem Bruder Fr. 4'090.45 zu bezahlen (Urteil vom 8. März 2005).