Citation: 6B_952/2017 E. 5

Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz habe den Grundsatz "in dubio pro reo" verletzt, weil sie nicht von der für ihn günstigsten Sachverhaltsvariante ausgegangen sei, nämlich dass er dem Opfer den Faustschlag nicht verpasst habe. Als Beweiswürdigungsregel besagt der Grundsatz "in dubio pro reo", dass sich das Strafgericht nicht von der Existenz eines für die beschuldigte Person ungünstigen Sachverhalts überzeugt erklären darf, wenn bei objektiver Betrachtung erhebliche und nicht zu unterdrückende Zweifel bestehen, ob sich der Sachverhalt so verwirklicht hat (BGE 138 V 74 E. 7 S. 82). Entgegen den Vorbringen des Beschwerdeführers ist bei Vorliegen mehrerer allenfalls möglichen Varianten nicht zwangsläufig die für ihn günstigste anzunehmen, wenn an der ihn belastenden Variante keine erheblichen Zweifel bestehen. Die Vorinstanz hat willkürfrei dargelegt, dass keine derartigen Zweifel an der den Beschwerdeführer belastenden Sachverhaltsvariante bestehen.