Citation: 6B_806/2018 E. 1.4.1

1.4.1. Zum Vorfall vom 6. November 2016 erwägt die Vorinstanz, der Beschwerdeführer habe das 35-jährige weibliche Opfer am frühen Sonntagmorgen um 3.20 Uhr angesprochen, als dieses seine Haustüre öffnen wollte. Das Opfer habe den Beschwerdeführer unmissverständlich zum Gehen aufgefordert. Der Beschwerdeführer sei ihr jedoch in den Windfang der privaten Liegenschaft gefolgt. Aufgrund der Blutspuren im Hausinnern und des vom Opfer geltend gemachten Bisses in den Finger sei von einer Angriffssituation auszugehen. Der Beschwerdeführer habe die Frau zu Boden gestossen und sich auf sie gelegt, sie mit Körpergewalt zu Boden gedrückt, ihre Hände fixiert und versucht, sie zu küssen. Er habe ihr auch den Mund zugehalten, um sie am Schreien zu hindern. Schliesslich habe sie den Beschwerdeführer in den Finger gebissen. Er habe von ihr abgelassen, bevor er ihre Kleider habe öffnen können (angefochtenes Urteil S. 16). Der Beschwerdeführer bestreite nicht, dass die Frau im Hausinnern auf dem Rücken am Boden lag und er sich auf sie drückte. Er bestreite einzig die Ursache des Sturzes sowie die Kussversuche und stelle den Vorfall als Verkettung unglücklicher Umstände dar. Seine Angaben seien unglaubhaft, weil er zunächst bestritten habe, überhaupt in der Liegenschaft gewesen zu sein. Dies betreffe namentlich die Angaben, er habe dem Opfer helfen wollen, die Wohnungstüre zu öffnen, worauf das Opfer auf seinen Mund geschlagen und geschrien habe und es zu einer anschliessenden Auseinandersetzung gekommen sei (angefochtenes Urteil S. 11 ff.).