Citation: 8C_518/2024 E. 5.2.2

5.2.2. Dem ist zunächst entgegenzusetzen, dass sich Dr. med. E.________ in seinen Stellungnahmen, insbesondere in der letzten vom 31. August 2022, auf die Aussage beschränkt, er erachte die Problematik als klar unfallkausal, ohne diese Einschätzung eingehender zu begründen. Verschiedentlich verweist er darauf, dass es sich um posttraumatisch persistierende Beschwerden handle. Aus der blossen Tatsache, dass die Beschwerden erst nach dem Unfall aufgetreten sind, lässt sich jedoch kein Beweis über deren Unfallkausalität führen ("post hoc ergo propter hoc"; BGE 119 V 335 E. 2b/bb; SVR 2016 UV Nr. 18 S. 55, 8C_331/2015 E. 2.2.3.1).