Citation: 8C_170/2017 E. 5.4.1

5.4.1. Jener Verfügung lag das ABI-Gutachten vom 8. Februar 2008 zugrunde. Laut Dr. med. H.________ litt der Versicherte unter depressiven Verstimmungen. Deswegen werde er von Dr. med. J.________ psychiatrisch-psychotherapeutisch behandelt. Die verordneten Antidepressiva habe er im Zeitpunkt der Untersuchung jedoch nicht eingenommen. Es bestehe eine leichte depressive Episode mit leichten depressiven Verstimmungen, nächtlichen Schlafschwierigkeiten und Antriebsstörung. Der Gutachter attestierte aus psychiatrischer Sicht eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von 20 Prozent. Diese bestehe seit der Aufgabe der Erwerbstätigkeit im Oktober 2003. Die Arbeitsfähigkeit werde durch die leichte depressive Episode und die anhaltende somatoforme Schmerzstörung eingeschränkt. Eine schwere psychische Störung liege nicht vor. Der Explorand sei nicht suizidal. Es fänden sich keine deutlichen Konzentrationsstörungen. Hinweise auf unbewusste Konflikte seien nicht vorhanden, und ein primärer Krankheitsgewinn sei nicht gegeben. Aus psychiatrischer Sicht sei dem Versicherten trotz der geklagten Beschwerden zuzumuten, einer seinen körperlichen Einschränkungen angepassten Tätigkeit zu 80 Prozent nachzugehen. Im idealsten Fall sei dies in einem ganztägigen Pensum mit der Möglichkeit vermehrter Pausen möglich. Dr. med. H.________ nahm ausdrücklich auch zur Diskrepanz der Einschätzung des Dr. med. J.________ gemäss Bericht vom 10. Februar 2007 Stellung, wonach der Versicherte an einer PTBS leide und deswegen zu 100 Prozent arbeitsunfähig sei. Diese Auffassung konnte er nicht teilen, weil er im Rahmen der Untersuchung die dafür typischen Merkmale nicht vorfinden konnte.