Citation: 12T_1/2016 E. A

A.________ vertrat die Familie B.________ aus Russland im Asylverfahren und im Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht (Verfahren 1). Die Familie B.________ suchte im Jahr 2010 um Asyl nach, welches das Bundesamt für Migration (BFM) mit Verfügung vom 31. März 2011 ablehnte. Die dagegen erhobene Beschwerde wies das Bundesverwaltungsgericht mit Urteil vom 30. Juli 2013 ab. Am 2. Januar 2014 reichte A.________ für den minderjährigen Sohn A. B.________ ein "Erst-Asylgesuch" und für seine Eltern und dessen jüngeren Bruder ein Wiederwägungsgesuch beim BFM ein. Zusätzlich ersuchte A.B.________ in einer separaten handschriftlich verfassten Eingabe vom 7. Januar 2014 höchstpersönlich um Asyl nach. Das BFM trat mit Verfügung vom 19. Februar 2014 auf das Wiedererwägungsgesuch wegen Nichtbezahlung des Gebührenvorschusses nicht ein. Das Gesuch von A.B.________ prüfte es nicht. Die gegen den Entscheid betreffend dem Gesuch von A.B.________ erhobene Rechtsverweigerungsbeschwerde vom 27. Februar 2014 hiess das Bundesverwaltungsgericht am 17. März 2014 gut und wies das BFM an, das Asylgesuch von A.B.________ vom 2. Januar 2014 zu behandeln (Verfahren E-1158/2014). Mit Verfügung vom 21. August 2014 lehnte das BFM das Asylgesuch ab und ordnete die Wegweisung aus der Schweiz sowie den Vollzug an. Die dagegen erhobene Beschwerde vom 22. September 2014 hiess das Bundesverwaltungsgericht bezüglich des Wegweisungsvollzugs mit Urteil vom 23. April 2015 gut und wies sie in den übrigen Punkten ab (Verfahren E-5380/2014).