Citation: 6B_1194/2013 E. 4

Die Beschwerde ist unbegründet. Die Vorinstanz wendete die Zustellfiktion zu Recht an und durfte eine unverschuldete Säumnis der Beschwerdeführerin verneinen. Diese äussert sich nicht zur vorinstanzlichen Feststellung, wonach sie gemäss einer E-Mail an ihren Hausarzt ab dem 15. Juli 2013 für eine Woche in den Ferien war, und folglich die eingeschriebene Sendung bereits am 12. oder 13. Juli 2013 bei der Post hätte abholen können (Entscheid S. 5 Ziff. 6; kantonale Akten, act. 3/8). Das Bundesgericht ist an die tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz gebunden (vgl. Art. 105 Abs. 1 BGG). Diese weist zu Recht darauf hin, dass die Beschwerdeführerin ihre Ferienabwesenheit nicht belegte, obwohl dies möglich und zu erwarten gewesen wäre (Entscheid S. 5 Ziff. 6). Ebenfalls undokumentiert ist ihr Vorbringen, die Polizei habe ihr gesagt, die Staatsanwaltschaft würde sich frühestens im August 2013 bei ihr melden. Es ist nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz erwägt, die Beschwerdeführerin habe nicht nur mit einer behördlichen Zustellung rechnen müssen, sondern habe tatsächlich damit gerechnet. Sie hat sich vor ihrer Abreise bei der Polizei über das weitere Vorgehen erkundigt und zusätzlich eine Freundin beauftragt, ihre Post während ihrer Abwesenheit zu kontrollieren (Entscheid S. 4 Ziff. 3). Ihr Einwand ist unbehelflich, die Freundin hätte in erster Linie zwecks Einbruchsprävention den Briefkasten leeren sollen. So führte die Beschwerdeführerin vor Vorinstanz aus, die Freundin hätte sie über wichtige Briefe informieren sollen. Sie (die Beschwerdeführerin) habe dafür gesorgt, dass ihr behördliche Sendungen zugestellt werden könnten (kantonale Akten, act. 1 S. 4 Ziff. 11 f.). Welcher Absendeort auf dem Abholschein angegeben wurde, ist irrelevant (vgl. Beschwerde S. 6 Ziff. 8 f.). Die Beschwerdeführerin bringt erstmals vor Bundesgericht vor, das Untersuchungsamt habe ihre Säumnis verschuldet, indem es die zweite Zustellung per A-Post verzögert habe (Beschwerde S. 6 f. Ziff. 12 ff.). Darauf ist nicht einzutreten, da sie nicht darlegt, inwiefern erst der angefochtene Entscheid dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG; BGE 134 V 223 E. 2.2.1 mit Hinweis).