Citation: 6B_421/2014 E. 1.3.4

1.3.4. Der Beschwerdeführer zeigt die behaupteten Widersprüche und Unstimmigkeiten in den Aussagen des Geschädigten zu den Nötigungshandlungen nicht auf. Dies gilt insbesondere hinsichtlich der Waffe. Der Geschädigte beschrieb diese als Pump Action, wobei er nicht mehr angeben konnte, ob es sich um ein Original gehandelt habe oder die Flinte abgesägt gewesen sei (erstinstanzliches Urteil S. 10). Dass er sich nach über drei Jahren nicht mehr genau an die Waffe erinnern konnte, erstaunt nicht. Der Beschwerdeführer wendet ein, die Aussagen des Geschädigten, wonach der Beschwerdeführer sich am Abend zuvor bei ihm ausgeweint, sich mit ihm ausgesprochen und sogar entschuldigt habe, ergäben wenig Sinn, wenn der Beschwerdeführer wenig später unvermittelt und ohne jeden vernünftigen Grund mit einer Gartenhacke sowie einer Gitarre auf ihn eingeprügelt hätte. Dem ist entgegenzuhalten, dass der Beschwerdeführer sowohl nach seinen eigenen Aussagen als auch jenen des Geschädigten an jenem Abend betrunken war (erstinstanzliches Urteil S. 20 f.; kantonale Akten, act. 9/2 S. 13). Zudem war im Zeitpunkt, als es zu den erwähnten Misshandlungen kam, B.________ wieder anwesend, von welchem der Beschwerdeführer für seine Unterstützung Geld hätte erhalten sollen. Die Vorinstanz verfällt nicht in Willkür, wenn sie die Aussagen des Geschädigten mit der ersten Instanz als glaubhaft erachtet (Urteil S. 12; erstinstanzliches Urteil S. 25 f.).