Citation: 9C_181/2019 E. 4.3.2

4.3.2. Das kantonale Gericht hielt diesbezüglich gestützt auf den RAD-Bericht vom 10. August 2016 fest, es bestehe eine erhaltene Arbeitsfähigkeit, dies auch für Tätigkeiten, wie sie die Beschwerdeführerin vor Eintritt des Gesundheitsschadens ausführte. Der RAD-Arzt schätzte die Beschwerdeführerin in der angestammten Tätigkeit als Direktionsassistentin lediglich noch zu 50 % arbeitsfähig. In einer angepassten Tätigkeit ohne anhaltende Überforderung in einem eher harmonischen, stressarmen Arbeitsklima mit Kundenkontakt erachtete er die Beschwerdeführerin als uneingeschränkt arbeitsfähig. Das vom RAD erhobene Belastbarkeitsprofil vermag zwar vor der Arbeitsanamnese der Beschwerdeführerin, die eine von einem Gesundheitsschaden losgelöste Überforderung am letzten Arbeitsplatz und verschiedene Arbeitsplatzkonflikte im Rahmen früherer Anstellungen zeigt, zu überzeugen. Wie die Vorinstanz aber zutreffend festhielt, weisen die Standardindikatoren (BGE 143 V 418 E. 7.2 S. 429; 141 V 281 E. 4.1.3 S. 297) mit einem hohen Aktivitätsniveau und geringen Leidensdruck auf eine erhaltene Arbeitsfähigkeit hin. Mit Blick darauf ist nicht zu beanstanden, dass das kantonale Gericht im Rahmen des Einkommensvergleichs davon ausging, der Beschwerdeführerin sei die angestammte Arbeit weiterhin zumutbar und von der für diese Tätigkeit bestehenden Einschränkung (i.c. 20 %) auf den Invaliditätsgrad schloss.