Citation: 9C_438/2022 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz hat für die Prüfung einer anspruchserheblichen Sachverhaltsveränderung den Zustand bei Erlass der Verfügung vom 22. März 2021 als zeitliche Vergleichsbasis betrachtet. Sie hat festgestellt, dass diese Verfügung im Wesentlichen auf dem psychiatrischen Gutachten des Dr. med. B.________ vom 22. Januar 2021 und auf der rheumatologischen Expertise der Dr. med. C.________ vom 18. Januar 2018 beruht habe. Der Versicherte habe zur Untermauerung einer gesundheitlichen Verschlechterung das Schreiben der Dr. med. D.________ vom 19. Juli 2021, den Bericht der Dr. med. E.________ vom 3. September 2021 und den Bericht des Dr. med. F.________ vom 15. September 2021 eingereicht. Dr. med. D.________ habe festgehalten, dass keine Indikation für eine Arbeitsunfähigkeit bestehe. Die von Dr. med. E.________ beschriebenen Symptome hätten bereits bei der Begutachtung durch Dr. med. B.________ vorgelegen. Die Schmerzen, die Dr. med. F.________ als "chronic widespread pain" diagnostiziert habe, seien ebenfalls bereits von den Dres. med. B.________ und C.________ berücksichtigt worden. Daraus hat das kantonale Gericht geschlossen, dass eine (erhebliche) Verschlechterung des Gesundheitszustandes seit dem 22. März 2021 nicht glaubhaft gemacht worden sei. Folglich hat es die Nichteintretensverfügung vom 20. September 2021 für rechtens gehalten.