Citation: 1P.65/2007 27.04.2007 E. A

Die Baubehörde Illnau-Effretikon erteilte dem Ehepaar X.________ am 14. Februar 2006 die nachträgliche baurechtliche Bewilligung für die Umnutzung eines in der Landwirtschaftszone an der Brauistrasse (Staatsstrasse) gelegenen Werkstattgebäudes in einen Dorfladen mit Imbissecke auf dem Grundstück Kat.-Nr. 6676 im Weiler Agasul. Zusammen mit diesem Beschluss wurde der Bauherrschaft eine Verfügung der Baudirektion des Kantons Zürich vom 17. Januar 2006 eröffnet, womit dem Vorhaben die erforderliche Ausnahmebewilligung nach Art. 37a des Bundesgesetzes vom 22. Juni 1979 über die Raumplanung (Raumplanungsgesetz, RPG, SR 700) sowie die strassenpolizeiliche Bewilligung erteilt wurde. Im Rahmen dieser Bewilligung wurde verlangt, dass die Bauzufahrt und die Verkehrserschliessung ausschliesslich über die Vogtacherstrasse zu erfolgen hätten. Das direkte Ein- und Ausfahren auf die Brauistrasse und/oder der Materialumschlag auf derselben seien untersagt. Das Grundstück sollte weiter durch bauliche Massnahmen unüberfahrbar und dauerhaft auf der ganzen Anstosslänge gegen das Staatsstrassengebiet abgegrenzt werden. Mobile Abschrankungen seien nicht gestattet. Schliesslich wurde für das Bauvorhaben ein zuständiger Unterhaltsingenieur bezeichnet und die örtliche Baubehörde eingeladen, diesen zur abschliessenden Baukontrolle/ Bauabnahme beizuziehen. Gegen die Verfügung der Baudirektion erhob das Ehepaar X.________ Rekurs an die Baurekurskommission III des Kantons Zürich und verlangten sinngemäss die Aufhebung der strassenpolizeilichen Auflagen und Bedingungen. Die Baurekurskommission wies den Rekurs am 26. Juli 2006 ab. Diesen Entscheid der Baurekurskommission zog das Ehepaar X.________ an das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich weiter, welches die Verwaltungsgerichtsbeschwerde am 7. Dezember 2006 abwies.