Citation: 1C_474/2015 E. 3.3.1

3.3.1. Das am 16. April 2012 von der Beschwerdeführerin eingereichte Planänderungsgesuch erfolgte als Reaktion auf das Schreiben vom 5. Januar 2012, mit welchem die Baukommission verschiedene Punkte des ursprünglichen Bauprojekts beanstandet hatte. Unter anderem bezeichnete die Baukommission verschiedene Räumlichkeiten bzw. Bereiche, welche (unter bestimmten Umständen) bei der Berechnung der anrechenbaren Bruttogeschossfläche zusätzlich zu berücksichtigen seien. Ausserdem verlangte sie, die Baugesuchstellerin habe mit Bruttogeschossflächennachweisen zu belegen, dass die für den beantragten Ausnützungstransfer erforderlichen Reserven auf den abtretenden Grundstücken tatsächlich bestehen. Mit dem Planänderungsgesuch wurden beim Haus C1 unter anderem die Geschosshöhen herabgesetzt, interne Umdispositionen vorgenommen sowie die im Untergeschoss ursprünglich geplante 5-Zimmer-Wohnung auf eine 2 1/2-Zimmer-Wohnung reduziert bzw. insoweit mit Keller oder Waschräumen ersetzt. Das Haus C2 wurde etwas verschoben und in der Breite minim reduziert. Zudem wurden neben weiteren Änderungen auch hier die Geschosshöhen herabgesetzt und interne Umdispositonen vorgenommen. Neu wurde für das gesamte Bauvorhaben eine um 83 m2 reduzierte (von insgesamt 991.3 m2 auf 908.3 m2) Bruttogeschossfläche (BGF) ausgewiesen, womit der beantragte Übertrag von Ausnützungsreserven von anderen Grundstücken auf das Baugrundstück reduziert werden konnte.