Citation: 9C_555/2017 E. 3.7

3.7. Auch wenn aus psychiatrischer Perspektive eine Schmerzstörung in Betracht fällt, fehlt es an konkreten Anhaltspunkten, dass eine solche invalidenversicherungsrechtlich relevant sein könnte: Im Gutachten der MEDAS Bern vom 7. November 2006 konnte keine psychiatrische Diagnose (mit Auswirkung auf die berufliche Leistungsfähigkeit) gestellt werden. Der Beschwerdeführer machte resp. macht weder eine seitherige psychische Verschlechterung noch eine regelmässige psychiatrische Behandlung geltend. Einzig gegenüber Frau Dr. med. B.________ erwähnte er, "gelegentlich" einen Psychiater aufzusuchen, und Cipralex benötige er "selten bei Depression". Diese Umstände schliessen einen erheblichen Leidensdruck ebenso wie eine Behandlungsresistenz aus (vgl. BGE 141 V 281 E. 4.3.1 S. 289 ff., E. 4.4.2 S. 304). Der Verzicht auf weitere Abklärung psychiatrischer Aspekte verletzt daher nicht den Untersuchungsgrundsatz (Art. 43 resp. Art. 61 lit. c ATSG).