Citation: 4A_371/2022 E. 4.2.4

4.2.4. Die Vorinstanz hat sich mit den von der Beschwerdeführerin genannten Urkunden, Zeugnissen und Ergebnissen der Parteibefragungen in nachvollziehbarer Weise auseinandergesetzt und namentlich dargelegt, inwieweit auf die Aussagen der Parteien sowie der Zeugen abgestellt werden könne und welche Schlüsse daraus zu ziehen seien, welche Bedeutung den Abschlagszahlungen sowie der Offerte vom 3. Juli 2014 zukomme und welche sonstigen tatsächlichen Gegebenheiten Rückschlüsse auf eine allfällige Vereinbarung über die Höhe des Werklohns zuliessen. Unter Anwendung des Regelbeweismasses schloss sie, der Beweis für eine solche Vereinbarung sei nicht gelungen. Die Beschwerdeführerin kritisiert diese Beweiswürdigung, übergeht aber, dass sie hierfür hätte Willkür aufzeigen müssen (Erwägung 2). Dies gelingt ihr nicht. Sie belässt es dabei, einzelne Beweismittel herauszugreifen, die sie anders gewichtet und anders interpretiert haben möchte, als dies das Handelsgericht tat. Damit verkennt sie die Rolle des Bundesgerichts, das keine freie Sachverhaltsprüfung vornimmt. Die in der Beschwerde formulierte appellatorische Kritik erheischt kein höchstrichterliches Eingreifen.