Citation: 2C_244/2009 29.08.2009 E. 2

2.1 Gemäss Art. 42 BGG haben Rechtsschriften die Begehren und deren Begründung zu enthalten (Abs. 1). Dabei ist in der Beschwerdeschrift in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt (Abs. 2); es muss sich dabei um schweizerisches Recht im Sinne von Art. 95 BGG handeln (namentlich Bundesrecht einschliesslich Bundesverfassungsrecht, Völkerrecht und kantonale verfassungsmässige Rechte). Nicht unmittelbar gerügt werden kann daher die Auslegung und Anwendung von kantonalem Gesetzes- oder Verordnungsrecht. Stützt sich ein Entscheid wie vorliegend auf kantonales Recht (Gesetz des Kantons Schwyz vom 20. Februar 1970 über die Haftung des Gemeinwesens und die Verantwortlichkeit seiner Funktionäre (Staatshaftungsgesetz [StHG/SZ]), muss der Beschwerdeführer aufzeigen, inwiefern dessen Anwendung zu einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG führt, selbst im Fall, dass die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten zulässig ist, weitgehend bloss die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten in Betracht fällt. Die Verletzung solcher Rechte (Grundrechte) ist spezifisch zu rügen (Art. 106 Abs. 2 BGG); die blosse Nennung von Grundrechten und/oder appellatorische Ausführungen genügen nicht. Beruht der angefochtene Entscheid auf mehreren selbständigen Begründungen, die je für sich den Ausgang des Rechtsstreits besiegeln, so hat der Beschwerdeführer je in einer den Anforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG genügenden Weise darzulegen, dass und inwiefern jede dieser Begründungen Recht verletzt, andernfalls ist auf die Beschwerde nicht einzutreten (BGE 133 IV 119 E. 6.3 S. 120 f. mit Hinweisen). 2.2 Das Verwaltungsgericht hat im angefochtenen Urteil festgehalten, sämtliche Forderungen des Beschwerdeführers seien verjährt (E. 4.2 und 4.3); zusätzlich hat es - aber bloss für den Fall, dass die Verjährung nicht eingetreten sein sollte -, erkannt, dass kein widerrechtlich verursachter Schaden vorliege und keine Anlass für die Zusprechung einer Genugtuung gebende Persönlichkeitsverletzung erkennbar sei. Der Beschwerdeführer befasst sich nicht mit den vom Verwaltungsgericht angewendeten Verjährungsbestimmung des kantonalen Rechts (§ 11 StHG/SZ). Zur Verjährungsfrage nimmt er einzig insofern knapp Stellung, als er geltend macht, dass gegen ihn ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen worden sei, weshalb es keine Verjährung geben könne (S. 8 der Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten); dabei handelt es sich um eine Wiedergabe eines Auszugs aus seiner Replik im kantonalen Verfahren. Welche konkrete Handlung bzw. inwiefern die Handlungsweise insgesamt von Angestellten oder Behörden des Kantons Schwyz, der Gemeinde Steinerberg oder allenfalls des Bundes als ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit erscheinen könnte, wird in keiner der beiden Beschwerdeschriften auch nur im Ansatz dargelegt. Da der Eintritt der Verjährung jeglicher Schadenersatz- oder Genugtuungsforderung des Beschwerdeführers die Grundlage entzieht und sich seinen Eingaben keine den Anforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG genügende Begründung hinsichtlich der Verjährung entnehmen lässt, ist auf die Beschwerde wegen offensichtlichen Fehlens einer hinreichenden Beschwerdebegründung (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG) im vereinfachten Verfahren gemäss Art. 108 BGG nicht einzutreten. 2.3 Dem Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege kann nicht entsprochen werden, da die Beschwerde von vornherein aussichtslos erschien (Art. 64 BGG). Damit sind die bundesgerichtlichen Kosten (Art. 65 BGG) dem Verfahrensausgang entsprechend dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG). 2.4 Das vorliegende Urteil ist gestützt auf Art. 39 Abs. 3 BGG im Dispositiv im Bundesblatt zu veröffentlichen. Ein vollständiges Exemplar wird zu Handen des Beschwerdeführers bei der Bundesgerichtskanzlei aufbewahrt, wo es abgeholt werden kann.