Citation: U 422/01 16.04.2002 E. 3

3.- a) Das kantonale Gericht verneinte das Gesuch um unentgeltliche Verbeiständung im Wesentlichen gestützt auf den spezialärztlichen Untersuchungsbericht des Dr. med. S.________, SUVA-Ärzteteam Unfallmedizin, Luzern, vom 21. Juni 2000 sowie dessen Zusatzbericht vom 20. September 2000. Danach sind die unbestrittenermassen unfallbedingten Kniebeschwerden links sowie deren Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit seit dem Zeitpunkt der letztmaligen Ablehnung des Leistungsbegehrens (vom Eidgenössischen Versicherungsgericht mit Urteil vom 7. Juni 1994 [U 1/94] bestätigter Einspracheentscheid der SUVA vom 31. Dezember 1992) objektiv betrachtet stationär geblieben; dem Beschwerdeführer seien Tätigkeiten bei vorwiegend sitzender Belastung mit gelegentlichen Unterbrechungen für Gänge von mehreren 100 Metern oder stehend bis 30 Minuten ganztags zumutbar; zu vermeiden seien häufiges Besteigen von Treppen, Leitern und Gerüsten, das Tragen von Lasten über 10 kg und das regelmässige Kauern oder Knien. Indem die Vorinstanz nach summarischer Prüfung der medizinischen Akten diesen ärztlichen Einschätzungen bei der Beurteilung der Gewinnaussichten der Beschwerde ausschlaggebendes Gewicht beimass, hat sie weder ihrem Entscheid eine offensichtlich unvollständige oder unrichtige Sachverhaltsfeststellung zu Grunde gelegt noch gegen Bundesrecht verstossen. Die Stellungnahme des Dr. med. S.________ zur Entwicklung des Gesundheitszustands und insbesondere zur Arbeitsfähigkeit lässt die geklagten Beschwerden nicht ausser Acht, erfolgte in Kenntnis sämtlicher Vorakten und ist sowohl in deren Lichte als auch aufgrund der eigenen Untersuchungen des SUVA-Arztes als einleuchtend und hinreichend begründet einzustufen. Sie genügt damit den Anforderungen der Rechtsprechung an die Zuverlässigkeit von Arztberichten (BGE 122 V 160 f. Erw. 1c; vgl. BGE 125 V 352 Erw. 3a). Daran ändern die Stellungnahmen des behandelnden Arztes Dr. med. A.________, Facharzt für Orthopädie und Chirotherapie, vom 11. April 2000 sowie vom 20. Mai und vom 8. Juni 1999 nach den zutreffenden Erwägungen der Vorinstanz, worauf verwiesen werden kann, nichts. Insbesondere entbehrt die abweichende Einschätzung des Dr. med. A.________ vom 11. April 2000, wonach das linke Kniegelenk nicht mehr belastbar sei, einer näheren Begründung; der Bericht äussert sich zudem in keiner Weise dazu, welche Tätigkeiten dem Beschwerdeführer aus orthopädischer Sicht überhaupt noch zuzumuten sind. Die Erfolgschancen der Beschwerde nicht zu steigern vermag sodann die Äusserung des Dr. med. A.________, eine Rente sei zu Recht beantragt worden, obliegt letztere Beurteilung doch nicht dem Arzt oder der Ärztin; in deren Aufgabenkreis fällt allein die medizinische Beurteilung des Gesundheitszustands sowie die Beantwortung der Frage, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person noch arbeitsfähig ist (BGE 125 V 261 Erw. 4 mit Hinweisen). Der vorinstanzliche Entscheid ist ferner auch im Lichte der vom Beschwerdeführer erwähnten Schreiben der SUVA an den Versicherten vom 27. April sowie vom 6. Mai 1999 nicht zu beanstanden, zumal diesen - vor den abschliessenden ärztlichen Untersuchungen verfassten - Mitteilungen keine präjudizielle Wirkung zukommt; im Übrigen stehen sie zur verfügten Ablehnung des Leistungsbegehrens grundsätzlich nicht in Widerspruch. Unbeachtlich bleiben muss schliesslich das an die SUVA gerichtete Schreiben des Dr. med. A.________ vom 5. Oktober 2001, da es den massgebenden Zeitraum bis zum Einspracheentscheid vom 26. September 2001 nicht beschlägt (vgl. BGE 121 V 366 Erw. 1b mit Hinweisen). Nach dem Gesagten ist der Vorinstanz darin beizupflichten, dass die Gewinnaussichten der Beschwerde gegen den die Verfügung vom 27. März 2001 bestätigenden Einspracheentscheid der SUVA vom 26. September 2001 als beträchtlich geringer einzustufen sind als die Verlustgefahren, sodass sich die Ablehnung des Gesuchs um unentgeltliche Verbeiständung zufolge Aussichtslosigkeit als rechtens erweist.