Citation: 2P.180/2004 22.07.2004 E. 3

Der Regierungsrat hat das bei ihm hängige Rechtsverzögerungsverfahren gemäss § 109 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 3. Juli 1972 des Kantons Luzern (VRG) als erledigt erklärt, weil im Verlaufe des Verfahrens das rechtserhebliche Interesse der Beschwerdeführerin an einem Sachentscheid weggefallen sei. Die Anwendung von § 109 VRG auf den vorliegenden Fall ist nicht unhaltbar, sondern entspricht vielmehr dem Gesetzeszweck sowie im Übrigen auch der analogen Praxis des Bundesgerichts bei der Rechtsverzögerungsbeschwerde vor dem Bundesgericht (vgl. das Urteil 2P.292/2003 vom 19. Dezember 2003, E. 2, mit Hinweisen). Der entsprechende Entscheid des Regierungsrats ist somit entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin nicht willkürlich.