Citation: 9C_580/2023 E. 4.2

4.2. Der Beschwerdeführer macht geltend, die Vorinstanz habe den Sachverhalt - insbesondere den entstandenen Schaden bzw. den auf ihn entfallenden Schadenersatzanspruch - willkürlich festgestellt. Aus der Verfügung und dem Einspracheentscheid sei nicht ersichtlich, wie die Kasse zur neu ermittelten Lohnsumme von Fr. 2'293'589.21 und den Korrekturrechnungen (- Fr. 16'322.30; - Fr. 22'968.40; + Fr. 7'538.15) gelangt sei. Zudem enthalte die Abrechnung handschriftliche, unklare Korrekturen, welche elektronisch zu erfassen gewesen wären; die fehlende Nachvollziehbarkeit werde auch am von der Kasse erläuterten Berechnungsbeispiel "D.________" deutlich. Indem die Vorinstanz auf seine diesbezüglichen Einwendungen nicht eingegangen sei, habe sie die Begründungspflicht bzw. seinen Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt. Gleiches gelte in Bezug auf die Frage nach dem haftungsrelevanten Zeitraum, denn auch diesen habe die Vorinstanz unkommentiert gelassen. Im Beschwerdeverfahren habe er mehrmals festgehalten, dass er nur für die Zeit vom 30. August bis 26. September 2012 als Gesellschafter und Geschäftsführer eingetragen gewesen sei. Weshalb er für die Zeit von Januar bis August 2012 haften solle, sei nicht nachvollziehbar. Im Übrigen bestehe nach der Rechtsprechung lediglich eine Haftung für die bis zu seinem Rücktritt fällig gewordenen Pauschalen, nicht aber für am Ende der Abrechnungsperiode festgestellte höhere oder tiefere Beiträge.