Citation: 1C_364/2016 E. 1.1

1.1. Angefochten ist ein letztinstanzlicher kantonaler Endentscheid über eine Baubewilligung (Art. 82 lit. a und Art. 86 Abs. 1 lit. d BGG). Dagegen steht die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nach Art. 82 ff. BGG offen; ein Ausschlussgrund ist nicht gegeben (Art. 83 BGG). Wie es sich mit der Rechtsmittelbefugnis des Beschwerdeführers nach Art. 89 Abs. 1 BGG verhält, kann offen bleiben, da die Beschwerde - wie sich aus den nachfolgenden Erwägungen ergibt - ohnehin abzuweisen ist. Entgegen der Auffassung des Obergerichts erscheint es nicht als rechtsmissbräuchlich, wenn der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers mit der ihm von der Schweizerischen Post am 11. Juni 2016 anvisierten Abholung des obergerichtlichen Entscheids bis zum 17. Juni 2016 zugewartet hat. Immerhin hat er die Sendung noch vor dem letzten Tag der für die Zustellfiktion nach Art. 44 BGG massgeblichen Frist von sieben Tagen abgeholt. Eine Pflicht, die Post innerhalb dieser Frist möglichst rasch abzuholen, ist dem BGG nicht zu entnehmen. Die Beschwerde erweist sich damit als rechtzeitig.