Citation: 2C_548/2023 E. 7.2

7.2. Die unterliegende Beschwerdeführerin trägt die Verfahrenskosten (Art. 66 Abs. 1 BGG). Gemäss Art. 68 Abs. 3 BGG werden Bund, Kantonen und Gemeinden sowie mit öffentlich-rechtlichen Aufgaben betrauten Organisationen in der Regel keine Parteientschädigung zugesprochen, wenn sie in ihrem amtlichen Wirkungskreis obsiegen. Beim Schweizerischen Akkreditierungsrat handelt es sich um ein gemeinsames Organ von Bund und Kantonen (vgl. Art. 2 Abs. 1 i.V.m. Art. 2 Abs. 2 lit. d ZSAV-HS; Art. 7 lit. c HFKG), weshalb Art. 68 Abs. 3 BGG zur Anwendung kommt. Insofern der Beschwerdegegner vor Bundesgericht geltend macht, die Beschwerdeführerin habe aufgrund ihrer ungeordneten ersten Eingabe unnötige Kosten respektive Parteiaufwände verursacht und sei deshalb zur Zahlung der Parteientschädigung zu verpflichten, ist ihm nicht zu folgen. Nur weil die - zudem nicht besonders umfangreiche und im Übrigen im Wesentlichen nachvollziehbare - Rechtsschrift ungeordnet eingereicht wurde, lässt sich noch nicht auf das Verursachen von unnötigem Zusatzaufwand schliessen, der es ausnahmehalber rechtfertigen würde, die Beschwerdeführerin zur Zahlung einer Parteientschädigung an den Beschwerdegegner zu verpflichten.