Citation: 6B_47/2022 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer wendet sich gegen die Anordnung der Landesverweisung. Er rügt die Verletzung von Art. 66a Abs. 2 StGB, Art. 13 BV und Art. 8 EMRK. Ausserdem verletze die Vorinstanz die Begründungspflicht. Der Beschwerdeführer bestreitet nicht, dass er die Katalogtat im Sinne von Art. 66a Abs. 1 lit. c StGB erfüllt. Hingegen moniert er, das öffentliche Interesse an einem Landesverweis von ihm sei tief. Sodann lege die Vorinstanz seine privaten Interessen am Verbleib in der Schweiz im Rahmen der Interessenabwägung nicht dar. Diese wiegten schwer und würden das öffentliche Interesse deutlich überwiegen. Neben seiner langen Aufenthaltsdauer sowie (sehr) guten Integration habe er in der Schweiz drei minderjährige Kinder, zu welchen er ein enges Verhältnis pflege. Eine Reintegration im Heimatland Kosovo sei fraglich.