Citation: 9C_214/2024 E. 4

Die Beschwerdeführerin rügt sodann eine Verletzung des Grundsatzes von Treu und Glauben; die Parteientschädigung habe jedenfalls im Umfang des von der Steuerrekurskommission anerkannten Betrags zugesprochen werden müssen. Die in E. 3.3 zitierte Auffassung der Vorinstanz über die Tragweite ihres Rückweisungsentscheids vom 26. Oktober 2022 ist nicht zu beanstanden. Die in der Vernehmlassung der Steuerrekurskommission vom 14. Juni 2023 zum Ausdruck gelangende, von ihren eigenen Erwägungen im Entscheid vom 28. April 2023 abweichende Auffassung - das Verwaltungsgericht habe die Zusprechung einer Parteientschädigung grundsätzlich vorgeschrieben und ihr nur die Festlegung der Höhe überlassen - beruht auf einem Missverständnis. Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin kann nicht gesagt werden, aus der fraglichen Erwägung im Rückweisungsentscheid sei abzuleiten, dass ein prinzipieller Anspruch auf Parteientschädigung allein vom Umstand eines vollständigen Obsiegens abhänge und weitere Voraussetzungen nicht mehr zu prüfen gewesen seien. Der angefochtene Entscheid hält damit auch vor der Regel stand, dass nicht nur die Behörde, an die zurückgewiesen wird, sondern auch die rückweisende Instanz selbst an den Rückweisungsentscheid und seine Motive gebunden ist.