Citation: 4A_49/2017 E. 3

Die Erstinstanz stellte laut Vorinstanz fest, der Beschwerdeführer habe den Arbeitsvertrag, der seitens der Arbeitgeberin auf C.________ AG lautet und die maschinengeschriebenen Namen der beiden Beklagten trägt, nicht selber unterzeichnet. Es gebe auch sonst keine Hinweise darauf, dass er mit der Beschwerdegegnerin ein Arbeitsverhältnis eingegangen sei. Weiter habe die Erstinstanz geprüft, ob der Beschwerdeführer solidarisch für die Lohnzahlung haftbar sei. Sie habe erwogen, die Beklagten hätten geplant, "zusammen eine Firma aufzubauen" und der Beschwerdeführer habe zu diesem Zweck Büroräumlichkeiten gemietet. "Allerdings hätten sie zu diesem Zeitpunkt noch keine Firma gegründet und es habe auch kein Gesellschaftsvertrag vorgelegen", weshalb es sich beim Verhältnis zwischen den Beklagten weder um eine Kollektivgesellschaft noch um eine einfache Gesellschaft handle. Vielmehr hätten die Beklagten beabsichtigt, ein kaufmännisches Unternehmen zu betreiben. Entscheidend sei aber insbesondere, dass der Beklagte 1 nicht im Namen einer allfälligen Gesellschaft gehandelt habe, sondern ganz klar in eigenem Namen. Der Beschwerdeführer hafte daher nicht solidarisch. Die Vorinstanz stellte fest, der Arbeitsvertrag laute seitens der Arbeitgeberin auf die C.________ AG, Strasse U.________, V.________. Der Beschwerdeführer sei Mieter der Büroräumlichkeiten an der Strasse U.________, V.________, gewesen. Da der Arbeitsvertrag die C.________ AG als Arbeitgeberin nenne, sei die erstinstanzliche Feststellung aktenwidrig, wonach der Beklagte 1 nicht im Namen einer allfälligen Gesellschaft gehandelt haben soll, sondern in eigenem Namen. Nicht entscheidend sei insofern, dass der Beklagte 1 im Widerspruch dazu an seiner Befragung ausgesagt habe, in eigenem Namen gehandelt zu haben. Der Beschwerdeführer bestreite in seiner Beschwerdeantwort zwar einerseits, dass die Beklagten geplant hätten, zusammen eine "Firma" aufzubauen, und dass er zu diesem Zweck Büroräume gemietet habe, gehe aber andererseits davon aus, die Erstinstanz habe den Sachverhalt nicht in rechtserheblicher Hinsicht falsch festgestellt und schon gar nicht offensichtlich falsch. Damit bleibe es bei dieser erstinstanzlichen Feststellung. Aus den Aussagen des Beschwerdeführers ergebe sich eindeutig, dass er geschäftlich mit dem Beklagten 1 verbunden gewesen sei. Dass das von ihm gemietete Büro einem gemeinsamen Zweck der Beklagten gedient und die gemeinsame "Firma" der Beklagten betroffen habe, ergebe sich ebenfalls aus seinen Aussagen. Er habe von "unserem Büro" und im Zusammenhang mit dessen Räumung von "wir" und "uns" gesprochen, womit er sich zusammen mit dem Beklagten 1 gemeint habe. Nicht bestritten habe er sodann, dass sich der Firmenbestandteil "C.________" aus den Anfangsbuchstaben der Vornamen der Beklagten bilde. Seine Aussage, er habe keine Beziehung zur C.________ AG, sei daher nicht glaubwürdig. Gestützt auf diesen Sachverhalt kam die Vorinstanz in rechtlicher Hinsicht zum Schluss, die Beklagten hätten eine Kollektivgesellschaft gebildet. Die Gesellschafter einer solchen würden für alle Verbindlichkeiten der Gesellschaft solidarisch und mit ihrem ganzen Vermögen haften. Diese unbeschränkte subsidiäre Haftung der Gesellschafter sei eine unmittelbare Rechtsfolge einer Kollektivgesellschaft; ein entsprechender Wille zur unbeschränkten Haftung sei keine Entstehungsvoraussetzung. Der Beschwerdeführer könne sich nicht von dieser persönlichen Haftung als Gesellschafter befreien, indem er geltend mache, mit der ganzen Sache nichts zu tun gehabt zu haben.