Citation: 6B_478/2022 E. 2.3.2

2.3.2. Vorliegend ebenfalls massgeblich sind folgende Bestimmungen (Stand am 30. April 2020) : Es ist verboten, öffentliche oder private Veranstaltungen, einschliesslich Sportveranstaltungen und Vereinsaktivitäten durchzuführen (Art. 6 Abs. 1 COVID-19-Verordnung 2). Nach Art. 7 COVID-19-Verordnung 2 kann die zuständige kantonale Behörde Ausnahmen von den Verboten nach den Artikeln 5 [Schulen, Hochschulen und weitere Ausbildungsstätten] und 6 [Veranstaltungen und Betriebe] bewilligen, wenn: (a.) überwiegende öffentliche Interessen dies gebieten, beispielsweise für Bildungseinrichtungen und bei Versorgungproblemen; und (b.) von der Ausbildungsinstitution, dem Veranstalter oder dem Betreiber ein Schutzkonzept vorgelegt wird, das folgende Präventionsmassnahmen umfasst: (1.) Massnahmen zum Ausschluss von Personen, die krank sind oder sich krank fühlen, (2.) Massnahmen zum Schutz von besonders gefährdeten Personen, (3.) Massnahmen zur Information der anwesenden Personen über allgemeine Schutzmassnahmen wie Händehygiene, Abstandhalten oder Husten- und Schnupfenhygiene, (4.) Anpassung der räumlichen Verhältnisse so, dass die Empfehlungen des BAG betreffend Hygiene und soziale Distanz eingehalten werden können.