Citation: 9C_649/2022 E. 3.4

3.4. Nicht gefolgt werden kann dem Beschwerdeführer auch, soweit er meint, das Grundstückgeschäft in F.________ habe in keinem Zusammenhang mit dem ersten, hier streitbetroffenen Grundstückgeschäft gestanden. Die Vorinstanz hat überzeugend dargelegt, dass sich die Diskrepanz zwischen Erwerbspreis (Fr. 538'350.-) und Verkaufspreis (Fr. 250'000.-) beim zweiten Geschäft nur so erklären lasse, dass damit die Differenz zwischen Verkaufspreis und Verkehrswert beim ersten Geschäft ausgeglichen werden sollte (vgl. angefochtenes Urteil E. 5.1, 5.2.1 und 5.2.3). Auch vor Bundesgericht bleibt der Beschwerdeführer eine andere Erklärung für diese Diskrepanz schuldig. Seine Rüge, die Vorinstanz habe in diesem Zusammenhang ihre Begründungspflicht (Art. 29 Abs. 2 BV) verletzt, ist offensichtlich unbegründet, soweit sie überhaupt rechtsgenüglich begründet ist (Art. 106 Abs. 2 BGG). Mit der Vorinstanz und entgegen dem Beschwerdeführer ist demnach festzuhalten, dass der Abschluss des Grundstückgeschäfts in F.________ eine relevante Tatsache darstellt, die der Steuerverwaltung im Zeitpunkt der Veranlagung nicht bekannt sein musste und aufgrund derer sie ein Nachsteuerverfahren gegen den Beschwerdeführer eröffnen durfte.