Citation: 6B_216/2017 E. 2.5

2.5. Gleiches gilt hinsichtlich der weiteren Vorbringen des Beschwerdeführers. Demnach hätte die Vorinstanz wesentlich strafmindernd berücksichtigen müssen, dass er die Taten bereue und bedaure, sich freiwillig in Therapie begeben habe und die Taten annähernd verjährt seien. Dem Beschwerdeführer kann nicht gefolgt werden. Die Vorinstanz legt ausführlich dar, weshalb sie an der geltend gemachten aufrichtigen Reue zweifelt (Besuch der Therapie, um die Scheidung zu verhindern; fehlende Offenheit gegenüber dem Therapeuten; nicht wirklich vorhandener Wille bezüglich materieller Wiedergutmachung). Hingegen berücksichtigt die Vorinstanz erheblich strafmindernd, dass zwischen den Taten und der Verurteilung viel Zeit verstrichen und die Verjährungsfrist beinahe abgelaufen ist. Sie reduziert die Strafe um neun Monate. Angesichts dieser erheblichen Strafreduktion ist keine Ermessensüberschreitung ersichtlich. Ebenfalls zu Gunsten des Beschwerdeführers berücksichtigt die Vorinstanz sein Geständnis. Sein Einwand, das Geständnis und seine Kooperation seien in grösserem Umfang zu seinen Gunsten zu berücksichtigen, dringt nicht durch. Nach der Rechtsprechung kann ein Geständnis bei der Beurteilung des Nachtatverhaltens im Rahmen der Strafzumessung zugunsten des Täters berücksichtigt werden, wenn es auf Einsicht in das begangene Unrecht oder auf Reue schliessen lässt oder der Täter dadurch zur Tataufdeckung über den eigenen Tatanteil beiträgt (vgl. BGE 121 IV 202 E. 2d/cc). Das Vorliegen von Einsicht und aufrichtiger Reue ist nach der Vorinstanz zu verneinen. Der Beschwerdeführer legt auch nicht dar, inwiefern sein Geständnis wesentlich zur Tataufdeckung beigetragen haben soll.