Citation: 2C_1116/2018 E. 1.2.3

1.2.3. Die Beschwerdeführerinnen behaupten, mit einem entsprechenden Endentscheid des Bundesgerichts würde ein bedeutender, zeit- und kostspieliger Aufwand für ein weitläufiges Beweisverfahren erspart. Sie erklären, zur Durchführung der von der Vorinstanz angeordneten internationalen Steuerausscheidung nach der quotenmässig-indirekten Methode anhand von Hilfsfaktoren müssten komplexe Fragen geklärt werden und sei ein umfangreiches Beweisverfahren unumgänglich. Der Aufwand würde - so die Beschwerdeführerinnen - demgegenüber entfallen, wenn das Bundesgericht klarstelle, dass den Schreiben der KSTV/GL vom 11. November 2008 und 12. November 2010 für die Steuerperioden 2009 bis 2011 Bindungswirkung zukomme. Die Vorinstanz erklärt im angefochtenen Urteil selbst, die ihrer Auffassung nach vorzunehmende "Neuberechnung der direkten Bundessteuer für die Steuerjahre 2009 bis 2011" sei "äusserst komplex" (E. 9 des angefochtenen Urteils). Schon deshalb und weil die Vorinstanz die Sache nicht bloss zu einer neuen Berechnung, sondern zur Klärung weiterer Fragen (nämlich zum Entscheid über die Anerkennung von Betriebsstätten, zur Ermittlung des Gesamtgewinnes und zur Anwendung der quotenmässig-indirekten Methode) an die KSTV/GL zurück gewiesen hat, erscheint es als offensichtlich, dass vorliegend mit einem Endentscheid des Bundesgerichts im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG ein bedeutender Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren erspart würde.