Citation: 4D_51/2013 E. 3

3. Es sei festzustellen, dass die Klausel unter der Rubrik "Besondere Verein- barungen" im Mietvertrag vom 13. Januar 1987 dahingehend verstanden werden durfte und musste, dass mit Unterhalt lediglich der kleine Unter- halt zu verstehen ist und demgemäss nur der kleine Unterhalt Sache der Mieterin ist, wohingegen der übrige Unterhalt vom Vermieter zu tragen ist." Anlässlich der erstinstanzlichen Gerichtsverhandlung fragte der Bezirksgerichtspräsident bei den Vermietern nach, was die mit Schreiben vom 4. Mai 2012 erklärte unpräjudizielle Anerkennung der Nichtigkeit der Mietzinsanpassung vom 23. Dezember 2011 bedeute. Daraufhin anerkannten die Vermieter vorbehaltlos, dass die Mietzinsänderung vom 23. Dezember 2011 nichtig sei. Mit Urteil vom 27. November 2012 trat der Bezirksgerichtspräsident Liestal nicht auf die Rechtsbegehren Ziffern 1 und 3 der Klage ein und stellte fest, die Beklagten hätten die Nichtigkeit der Mietzinsänderung vom 23. Dezember 2011 anerkannt. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- wurden den Parteien je zur Hälfte auferlegt und die Parteikosten wettgeschlagen (Ziffer 3 des Urteil-Dispositivs). B.b. Gegen dieses Urteil erhoben die Beklagten am 6. März 2013 Beschwerde an das Kantonsgericht Basel-Landschaft. Mit Entscheid vom 4. Juni 2012 erkannte das Kantonsgericht Basel-Landschaft: "1. Auf die Beschwerde in der Hauptsache wird nicht eingetreten. Soweit sich die Beschwerde gegen den Kostenentscheid richtet, wird sie teilweise gut- geheissen und Ziff. 3 des Urteils des Bezirksgerichtspräsidenten Liestal vom 27.11.2012 wird wie folgt abgeändert: "Die ordentlichen Kosten von CHF 600.00 werden de r Klagpartei auferlegt. Die Parteikosten werden wettgeschlagen".