Citation: 8C_698/2017 E. 5.1

5.1. Die Beschwerdeführerin rügt eine Verletzung des Legalitätsprinzips (Art. 5 Abs. 1 BV), des Vorranges von Bundesrecht gegenüber von kantonalem Recht (Art. 49 Abs. 1 BV), des Anspruchs auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) und des Willkürverbots (Art. 9 BV). Sie macht geltend, sie und ihr Partner hätten "die Form des Konkubinats [...] bewusst gewählt, weil sie sich zu keiner gegenseitigen Unterstützungspflicht verpflichten" wollten. Durch Art. 2 Abs. 2 GES werde sie jedoch mit ihrem Partner "quasi sozialhilferechtlich zwangsverheiratet". Der kantonale Gesetzgeber verletze damit Art. 122 Abs. 1 BV. Weil "sämtliche Normen des GES, ARGES oder der Weisung des [Departements], die Bezug auf eine 'Familieneinheit' nehmen", gegen Bundesrecht verstossen würden, seien sie nicht anwendbar. Vielmehr sei das Sozialhilfebudget der Leistungsansprecherin nach Massgabe der - gestützt auf Art. 10 Abs. 6 GES in Verbindung mit Art. 8 Abs. 1 ARGES ohnehin subsidiär anwendbaren - SKOS-Richtlinien zu erstellen. Der von der Vorinstanz angeführte BGE 141 I 153 sei nicht einschlägig, weil die Beschwerdeführerin und ihr Lebenspartner keine gemeinsamen Kinder hätten, und weil er sie niemals tatsächlich unterstützt habe.