Citation: 1C_459/2023 E. 6.3

6.3. Das Verwaltungsgericht legte in seinem Urteil vom 13. Juli 2023 in E. 1.4.2 dar, dass die Baubewilligung Ausgangspunkt für die Bestimmung des Streitgegenstands sei und dass der Antrag, es sei das Gemeindegebiet Hadlikon im Rahmen einer einstweiligen Verfügung als antennenfreie Schutzzone zu bestimmen, ausserhalb des Streitgegenstands liege. Die Beschwerdeführenden behaupten nicht, dass das Verwaltungsgericht damit kantonales Verfahrensrecht willkürlich angewendet hätte. Sie verweisen vielmehr auf Art. 13 Abs. 2 USG (SR 814.01). Danach berücksichtigt der Bundesrat, wenn er für die Beurteilung der schädlichen oder lästigen Einwirkungen durch Verordnung Immissionsgrenzwerte festlegt, auch die Wirkungen der Immissionen auf Personengruppen mit erhöhter Empfindlichkeit, wie Kinder, Kranke, Betagte und Schwangere. Die Bestimmung betrifft somit die Festlegung von Immissionsgrenzwerten. Eine Pflicht, antennenfreie Zonen auszuscheiden, lässt sich daraus nicht ableiten.