Citation: 1C_455/2020 E. 1.2

1.2. Die Beschwerdeschrift hat ein Rechtsbegehren zu enthalten (Art. 42 Abs. 1 BGG). Da die Beschwerde ans Bundesgericht grundsätzlich ein reformatorisches Rechtsmittel ist, muss der Beschwerdeführer einen Antrag in der Sache stellen. Ein blosser Rückweisungsantrag reicht jedoch aus, wenn das Bundesgericht im Falle der Gutheissung in der Sache nicht selbst entscheiden könnte und die Sache an die Vorinstanz zurückweisen müsste (BGE 137 II 313 E. 1.3; 136 V 131 E. 1.3 S. 135, mit Hinweis). Dies trifft vorliegend zu, weshalb der bloss kassatorische Antrag der Beschwerdeführerinnen zulässig ist. Da auch die weiteren Sachurteilsvoraussetzungen gegeben sind, ist auf die Beschwerde grundsätzlich einzutreten. Mit Anträgen, welche die Beschwerdeführerinnen bereits in der Beschwerde hätte erheben können, sind sie nach Ablauf der Beschwerdefrist ausgeschlossen (BGE 143 II 283 E. 1.2.3 S. 286; 135 I 19 E. 2.2 S. 21; 134 IV 156 E. 1.7 S. 162; je mit Hinweisen). Ihre nach Ablauf dieser First eingereichte Replik ist daher insoweit unbeachtlich, als damit der neue Antrag gestellt wird, den ÜP S.________ zu genehmigen. Die Gemeinde Glarus Nord, die diesen neuen Antrag in ihrer Beschwerdeantwort ebenfalls stellt, ist dazu nicht berechtigt, weil sie gegen das angefochtene Urteil keine Beschwerde erhob und es im Verfahren vor Bundesgericht keine Anschlussbeschwerde gibt (vgl. BGE 138 V 106 E. 2.1 S. 110).