Citation: 2C_803/2013 E. 1

Der 1972 geborene marokkanische Staatsangehörige A.________ reiste am 17. November 2000 in die Schweiz ein, wo er noch gleichentags eine Schweizerin heiratete und in der Folge eine Aufenthaltsbewilligung erhielt. Bereits am 19. September 2002 gaben die Ehegatten allerdings das eheliche Zusammenleben auf, noch bevor am 10. Februar 2003 eine gemeinsame Tochter geboren wurde. Am 10. Februar 2006 wurde A.________ die Niederlassungsbewilligung erteilt. Wenige Monate später, am 6. Juni 2006, wurde die Ehe zwischen A.________ und seiner Schweizer Gattin geschieden und die gemeinsame Tochter unter die elterliche Sorge der Mutter gestellt. A.________ wurde in der Schweiz mehrfach und in erheblichem Ausmass straffällig: - Am 18. September 2003 wurde er wegen Fahrens in angetrunkenem Zustand zu einer Busse von Fr. 1'000.-- verurteilt. Daraufhin wurde er vom Migrationsamt des Kantons Zürich ein erstes Mal verwarnt und es wurden ihm für den Fall von erneuten Straftaten fremdenpolizeiliche Massnahmen angedroht; - Am 14. März 2005 musste er erneut wegen Fahrens in angetrunkenem Zustand zu einer Gefängnisstrafe von sieben Tagen verurteilt werden; - Am 3. August 2005 wurde A.________ wegen Vergehen gegen das Arbeitslosenversicherungsgesetz (unrechtmässiger Bezug von Arbeitslosenversicherungsleistungen) zu einer Gefängnisstrafe von 30 Tagen verurteilt; - Am 26. September 2006 wurde er des erneuten Lenkens eines Motorfahrzeuges in angetrunkenem und fahrunfähigen Zustand, der groben Verkehrsregelverletzung sowie der Übertretung des Betäubungsmittelgesetzes schuldig erklärt und zu einer Gefängnisstrafe von 60 Tagen sowie zu einer Busse von Fr. 800.-- verurteilt. Aufgrund dieser Verurteilung wurde A.________ ein weiteres Mal fremdenpolizeilich verwarnt; - Am 4. September 2007 wurde er der Tätlichkeit schuldig erklärt und zur Leistung von 180 Stunden gemeinnütziger Arbeit verurteilt; - Am 26. Mai 2009 wurde er wegen Sachbeschädigung und Drohung zur Leistung von 160 Stunden gemeinnütziger Arbeit verurteilt; - Mit Urteil des Bezirksgerichts Zürich vom 23. Februar 2012 wurde er schliesslich des gewerbsmässigen Betrugs, des Pfändungsbetrugs sowie der vorsätzlichen Widerhandlung gegen das Unfallversicherungsgesetz schuldig gesprochen und u.a. zu einer Freiheitsstrafe von 16 Monaten verurteilt. Dem Urteil lag zugrunde, dass sich A.________ durch Verschweigen seiner diversen Einkünfte gegenüber der Sozialhilfe und den Sozialversicherungen Leistungen in Höhe von insgesamt rund Fr. 143'000.-- erschlich. A.________ ist hochgradig verschuldet: Es bestehen 35 offene Verlustscheine im Gesamtbetrag von Fr. 240'890.45. Zudem musste er vom 1. bis zum 30. April 2004, vom 1. bis zum 28. Februar 2005, vom 1. Oktober 2005 bis zum 30. September 2007 sowie vom 1. Mai 2010 bis zum 30. Juni 2012 von der öffentlichen Hand mit insgesamt Fr. 74'038.10 unterstützt werden. Mit Verfügung vom 19. Oktober 2012 widerrief das Migrationsamt des Kantons Zürich die Niederlassungsbewilligung von A.________ unter Hinweis auf dessen Delinquenz. Die vom Betroffenen hiergegen erhobenen kantonalen Rechtsmittel wurden von der Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich (Rekursentscheid vom 25. März 2013) sowie vom Verwaltungsgericht des Kantons Zürich (Urteil vom 31. Juli 2013) abgewiesen.