Citation: 8C_905/2015 E. A

Die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA) sprach dem 1966 geborenen A.________ für die Folgen eines am 27. März 1999 erlittenen Unfalls mit Verfügung vom 27. Februar 2008 rückwirkend auf den 1. Juli 2002 eine Invalidenrente auf der Basis einer Erwerbsunfähigkeit von 71 % sowie eine Integritätsentschädigung zu. Die unangefochten in Rechtskraft erwachsene Verfügung beruhte massgeblich auf dem am 29. März 2006 erstellten, auf Ergänzungsfragen hin am 20. Mai 2007 erweiterten Gutachten des medizinischen Instituts B.________. Am 30. Oktober 2008 erhielt die SUVA Kenntnis von im Auftrag der Basler Versicherungen bereits 2007, aber auch 2008 durchgeführten Observationen und liess die dazugehörigen Akten der Rehaklinik C.________ mit der Frage zukommen, ob sich die bei den Observierungen festgestellten Aktivitäten von A.________ mit den bisherigen Befunden vereinbaren liessen. Die Rehaklinik bezog dazu am 11. Februar 2009 Stellung. Kurz darauf wurde die SUVA von der IV-Stelle Luzern über ein am 2. Juli 2008 in Auftrag gegebenes interdisziplinäres Gutachten der MEDAS Oberaargau vom 25. Mai 2009 informiert. Die SUVA verfügte am 11. Februar 2011 erneut über den UV-Rentenanspruch, setzte diesen dabei rückwirkend ab 1. Dezember 2008 neu auf die Basis einer Erwerbsunfähigkeit von 37 % herab. Zugleich forderte sie Fr. 44'453.90 an zu viel bezahlten Leistungen zurück. Auf Einsprache hin hielt sie mit Entscheid vom 12. April 2012 daran fest.