Citation: 5A_606/2024 E. 4

4.1 Die Vorinstanz erwägt zusammengefasst, die KESB habe ihren Entscheid, den Beschwerdeführer nicht als Vertrauensperson von B.________ einzusetzen, nur mit wenigen Worten begründet. Sie habe die Einsetzung des Beschwerdeführers als Vertrauensperson "zurzeit" als "nicht notwendig" erachtet und sei auf seine Argumentation nicht eingegangen. Sie habe damit ihre Begründungspflicht und mithin den Anspruch des Beschwerdeführers auf rechtliches Gehör verletzt. Diese Verletzung führe nicht automatisch zur Aufhebung des Entscheids der KESB. Der Beschwerdeführer sei in der Lage gewesen, diesen ungehindert in Zweifel zu ziehen. Weiter hält die Vorinstanz fest, dass sie über dieselbe Überprüfungsbefugnis wie die KESB verfüge (vgl. Art. 450a Abs. 1 ZGB), weshalb die Verletzung des rechtlichen Gehörs als geheilt gelten könne. Eine Rückweisung an die KESB würde zudem lediglich zu einer Verzögerung des Verfahrens und - mit Blick auf den Ausgang dieses Verfahrens - zu einem formalistischen Leerlauf führen. Dies sei weder im Interesse des Beschwerdeführers noch im Interesse von B.________. 4.2 Im Weiteren begründet die Vorinstanz ausführlich, weshalb der Beschwerdeführer nicht geeignet sei, als Vertrauensperson von B.________ eingesetzt zu werden. Sie führt dazu unter anderem aus, dass er nicht geeignet sei, den subjektiven Willen von B.________ gegenüber der KESB und der Institution E.________ zu vertreten. Zudem sei er ein wichtiger Bestandteil des "Familiensystems F.________", das vehement gegen die Behörden und die Unterbringung von B.________ kämpfe. Der Beschwerdeführer, seine Rechtsanwältin sowie der Vater von B.________ würden die Institution E.________ erheblich unter Druck setzen. Dieses Verhalten habe zur verdeckten Unterbringung von B.________ geführt, da die Institution E.________ unter diesen Umständen den weiteren Aufenthalt von B.________ nicht mehr habe ermöglichen können. Es müsse davon ausgegangen werden, dass der Beschwerdeführer den vom Vater und der Rechtsanwältin geführten Kampf gegen die Behörden mittrage. Seine Einsetzung als Vertrauensperson entspreche damit keineswegs dem Kindeswohl. Der Beschwerdeführer sei weder in der Lage, seine eigene Sicht der Dinge zum Wohle von B.________ zurückzuhalten, noch könne er als Puffer zwischen ihr, den Kindseltern und den Behörden fungieren.