Citation: 8C_573/2016 E. 4

Für die Vorinstanz stand gestützt auf den Bericht des RAD fest, dass die linke Hand erfolgreich operiert worden sei und das für die rechte Hand umschriebene Anforderungsprofil (volle Arbeitsfähigkeit in einer den Handgelenksbeschwerden angepassten Tätigkeit, siehe Urteil 8C_32/2015 vom 23. Februar 2015 E. 3) auch für die linke Hand gelte. Mit den anlässlich der Neuanmeldung eingereichten Unterlagen sei eine Verschlechterung der Erwerbsfähigkeit nicht glaubhaft gemacht. Auch die auf Aufforderung der IV-Stelle hin nachgereichten Aufgebote zu weiteren Untersuchen belegten keine Veränderung des Gesundheitszustandes. Schliesslich enthalte das Zeugnis des Dr. med. B.________ vom 19. Dezember 2014 keine Diagnose. Er bestätige eine teilweise Arbeitsunfähigkeit, ohne diese jedoch näher zu umschreiben. Die Vorinstanz verwies auf ihre ausführlichen Erwägungen zum damaligen psychischen Gesundheitszustand in ihrem Entscheid vom 26. November 2014. Zwar sei zwischenzeitlich eine pharmakologische Behandlung aufgenommen worden. Für eine Verschlechterung der Arbeitsfähigkeit bestünden jedoch keine Anhaltspunkte. Auch bleibe angesichts des bei der Einreichung bereits über ein Jahr alten Zeugnisses ungeklärt, ob die Beschwerdeführerin sich überhaupt noch in psychiatrischer Behandlung befinde. Die nach dem Verfügungserlass eingereichten Berichte blieben unberücksichtigt.