Citation: 8D_4/2014 E. 3.4

3.4. Der Beschwerdeführer rügt weiter als willkürlich, dass bei einer Lohnkürzung um 1/40 des Jahreslohns pro unbezahlter Urlaubswoche die in den zwölf Wochen unterrichtsfreier Zeit zu erledigenden Arbeiten nicht vergütet würden. Es sei widersprüchlich und verstosse gegen Art. 9 BV, wenn einerseits im Berufsauftrag die Erfüllung von Aufgaben verlangt werde, welche nicht allein in den Unterrichtswochen stattfinden könne, und anderseits die unterrichtsfreie Zeit bei der Kürzungsquote unberücksichtigt und damit letztlich unbezahlt bleibe. In zahlreichen anderen Kantonen gelte denn auch für das Lehrpersonal eine Sollarbeitszeit. Der Kürzungssatz sei daher hier wie beim übrigen thurgauischen Staatspersonal auf 1/47 anzusetzen. Das kantonale Gericht hat dargelegt, weshalb es die für das übrige Staatspersonal geltende Kürzungsquote beim Lehrpersonal für nicht anwendbar erachtet. Es hat dies hauptsächlich damit begründet, das von der Grundbesoldung abgedeckte Stundenpensum der Lehrkräfte werde ausserhalb der zu haltenden Lektionen weder definiert noch kontrolliert. Dabei stützt es sich auf die geltende Regelung der Arbeits-und Ferienzeit gemäss der RSV VS und mithin auf ein sachliches Differenzierungsmerkmal gegenüber dem übrigen Staatspersonal, für welches eine fest geregelte Jahressollarbeitszeit gilt. Diese Beurteilung ist im Rahmen der Willkürprüfung nicht zu beanstanden, ist doch die Arbeit der Lehrkräfte gemäss Verordnung und Berufsauftrag ausserhalb der Lektionen weitgehend frei einteilbar, von Lehrperson zu Lehrperson verschieden und auch nicht überprüfbar. Hinzu kommt, dass während einer Schulferienwoche jedenfalls weniger Arbeit anfallen wird als während einer Schulwoche, aber auch während einer Arbeitswoche des übrigen Staatspersonals. Zu keiner anderen Betrachtungsweise führt das weitere Vorbringen des Beschwerdeführers, in den vom thurgauischen Amt für Volksschule und Kindergarten, Schulentwicklung, publizierten "Fragen & Antworten" zum Berufsauftrag werde von 1950 zu leistenden Stunden gesprochen, wovon die unterrichtsbezogenen Arbeiten 84 % und die unterrichtsfernen Stunden 16 % ausmachten. Mit dieser, offenbar ohnehin nur auf einer Schätzung beruhenden, Angabe ist namentlich nicht widerlegt, dass während den Schulferienwochen deutlich weniger Aufwand anfällt als während den Schulwochen und den Arbeitswochen des übrigen Staatspersonals. Wenn die Vorinstanz nicht die für das übrige Staatspersonal geltende Kürzungsquote angewendet hat, ist dies daher willkürfrei. Daran vermag auch der Hinweis auf in anderen Kantonen geltende Regelungen nichts zu ändern. Die Beschwerde ist abzuweisen.