Citation: 9C_815/2017 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz hat implizit festgestellt, die Beschwerdegegnerin habe als Pflegehelferin (50 %) und Raumpflegerin (10 %) ihre verbliebene Arbeitsfähigkeit in zumutbarer Weise voll ausgeschöpft. Mit ihren Vorbringen vermag die Beschwerdeführerin nicht aufzuzeigen, inwiefern diese Feststellung offensichtlich unrichtig ist oder auf einer willkürlichen Beweiswürdigung beruht (Art. 97 Abs. 1 BGG; BGE 142 II 433 E. 4.4 S. 444). In Bezug auf die Frage der Zumutbarkeit, die Tätigkeit als Pflegehelferin aufzugeben und einer anderen (den Anspruch auf eine Rente allenfalls ausschliessenden) erwerblichen Beschäftigung nachzugehen (Pflicht zur Selbsteingliederung; BGE 113 V 22 E. 4a S. 28), weist sie selber darauf hin, dass gemäss dem psychiatrischen Adminstrativgutachter die Versicherte durch eine neue berufliche Situation übermässig belastet, eine Umstellung mit dem Risiko einer Dekompensation verbunden wäre. Wie im Übrigen die Beschwerdegegnerin in ihrer Vernehmlassung vorbringt, hatte sich der Experte an den normativen Vorgaben gemäss BGE 141 V 281 orientiert und dementsprechend bei seiner Beurteilung nicht nur Ressourcen berücksichtigt, sondern auch die Belastungen, welche in der Beschwerde selektiv und damit bundesrechtswidrig ausgeblendet würden (unter Hinweis auf das Urteil 9C_596/2016 vom 26. September 2017 E. 5.3, in: SVR 2018 IV Nr. 15 S. 45).