Citation: 1C_540/2015 E. 3.4

3.4. Ferner bringt der Beschwerdeführer vor, er sei insoweit besonders betroffen, als die geplante Überbauung zu einer Mehrfrequentierung des öffentlichen Fusswegs auf seinem Grundstück führe und sich dadurch die Gefahrensituation insbesondere im Bereich des Hofplatzes verschärfe, der von landwirtschaftlichen Fahrzeugen befahren werde. Die Vorinstanz führte dazu aus, es sei weder zu erwarten, dass die Benutzungsintensität auf dem öffentlichen Fussweg wegen der zehn geplanten Wohneinheiten deutlich zunehme noch sei dies relevant. Der Beschwerdeführer habe es unterlassen, gegen die Einzonung der streitbetroffenen Baugrundstücke in die Wohnzone W2a im Rahmen des Ortsplanungsrevisionsverfahrens im Jahr 2012 Einsprache zu erheben. Ein öffentlicher Fussweg dürfe von der Öffentlichkeit uneingeschränkt benutzt werden. Allfällige Änderungen desselben müssten bei der Gemeinde beantragt werden. Soweit sich der Beschwerdeführer mit diesen Erwägungen der Vorinstanz in der Rechtsschrift überhaupt in rechtsgenüglicher Weise auseinandersetzt (vgl. E. 1.2 hiervor), vermag er jedenfalls nicht darzutun, inwiefern sich seine Beschwerdebefugnis aus dem mit einem öffentlichen Fusswegrecht belegten Weg auf seinem Grundstück ergeben soll. Zum einen ist anzunehmen, dass sich der Fussgängerverkehr in erster Linie in Richtung Dorfzentrum mit seinen Geschäften orientieren wird. Dieses liegt indes nicht wie das Grundstück des Beschwerdeführers nördlich, sondern südlich der Baugrundstücke. Zum anderen stehen - wie sich aus den Akten ergibt - den künftigen Bewohnern der beiden Mehrfamilienhäuser zahlreiche alternative Verkehrswege offen, um in das Naherholungsgebiet nördlich der Gemeinde zu gelangen. Insoweit erscheint eine Zunahme des Fussgängerverkehrs auf dem öffentlichen Fussweg wenig plausibel und auch an der Gefahrenlage auf dem Hofplatz des Beschwerdeführers (Fahrmanöver mit landwirtschaftlichen Fahrzeugen) dürfte sich im Vergleich zum heutigen Zustand nichts ändern. Darüber hinaus wird, selbst wenn man von einer Mehrbenutzung des öffentlichen Fusswegs ausginge, nicht in rechtsgenüglicher Weise dargetan, dass die dadurch verursachten Immissionen für den Beschwerdeführer deutlich wahrnehmbar wären. Dies ist denn auch nicht ersichtlich, handelt es sich bei der Art des Geräusches doch um Fussgängerlärm, der aufgrund der geringen Anzahl an geplanten Wohneinheiten bloss von einer kleinen Personengruppe ausginge. Dies dürfte wohl kaum zu einer merklichen Erhöhung der bereits bestehenden Lärmbelastung führen.