Citation: 5A_1033/2017 E. 8.2

8.2. Auch das Kantonsgericht gewährte der Beschwerdeführerin das Recht auf unentgeltliche Rechtspflege und legte das dem Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin auszurichtende Honorar unter Kürzung von dessen Kostennote fest. Dabei verwies das Gericht auf die Grundsätze der Kostenverlegung gemäss der Verordnung (des Kantons Luzern) vom 26. März 2013 über die Kosten in Zivil-, Straf- und verwaltungsrechtlichen Verfahren (Justiz-Kostenverordnung, JusKV; SRL Nr. 265) und legte dar, weshalb seiner Ansicht nach das geltend gemachte Honorar gemessen an dieser Grundlage übersetzt ist. Ausserdem verweist es auf die Differenz zwischen den Kostennoten der Rechtsvertreter der Parteien und den unnötigen Beizug einer Praktikantin durch den Vertreter der Beschwerdeführerin. Zuletzt kritisiert das Kantonsgericht die vom Vertreter der Beschwerdeführerin geltend gemachten Stundenansätze. Die Beschwerdeführerin verteidigt in der Beschwerde zwar die geltend gemachten Stundenansätze und begründet, weshalb ihr Rechtsvertreter einen wesentlich höheren Aufwand als die Vertreterin des Beschwerdegegners gehabt haben soll. Sie setzt sich aber nicht mit der Überlegung der Vorinstanz auseinander, wonach sich mit Blick auf die massgebenden Kriterien (insbesondere Umfang, Bedeutung, Schwierigkeit der Streitsache und gebotener Zeitaufwand; § 2 Abs. 1 JurkV) das geltend gemachte Honorar nicht rechtfertige. Da diese Begründung allein den angefochtenen Entscheid bereits zu stützen vermag, erweist sich die Beschwerde auch insoweit als ungenügend begründet (vgl. Urteil 5A_296/2016 vom 1. Mai 2017 E. 2.1 und 4 mit Hinweisen).