Citation: 4A_484/2007 13.12.2007 E. 4

4.1 Der Beschwerdeführer bringt vor, er habe den Betrag der Nachzahlung in seinem Gesuch nicht genannt, weil einzig die aktuellen Verhältnisse relevant seien und er zu diesen befragt worden sei. Mit den vor Obergericht aufgelegten Akten habe er dokumentiert, dass der Betrag von Fr. 46'686.-- zur Schuldentilgung und zur Deckung des Lebensunterhalts verwendet worden sei. Mit dem Bankauszug der Bank X.________ sei erstellt, dass heute kein Vermögen mehr vorhanden sei, was mit Blick auf die Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung einzig massgebend sei. 4.2 Mit diesen Ausführungen richtet sich der Beschwerdeführer gegen die Beweiswürdigung der Vorinstanz, die den vom Beschwerdeführer erwähnten Urkunden keinen Beweiswert zusprach. Inwiefern diese Beweiswürdigung willkürlich sein soll, zeigt der Beschwerdeführer auch nicht ansatzweise auf. Dass der Beschwerdeführer heute über kein Vermögen verfügt, hat er demnach gerade nicht glaubhaft gemacht. Daran ändert auch nichts, dass ihm in gewissen Akten die Berechtigung zum Bezug von Sozialhilfe in Serbien bescheinigt wird. Wenn der Beschwerdeführer über seine Vermögensverhältnisse keine nachvollziehbaren Angaben macht und die zur Nachprüfung der Angaben notwendigen Belege nicht beibringt, verfällt die Vorinstanz nicht in Willkür, wenn sie die Dokumente betreffend die Berechtigung zum Bezug von Sozialhilfe als Nachweis der Bedürftigkeit nicht genügen lässt. 4.3 Der Beschwerdeführer stützt sich auf den Passus des angefochtenen Urteils, wonach er in seiner ursprünglichen Berechnung zum behaupteten Notbedarf von DIN 23'000.-- keine Angaben zum allgemeinen Grundbedarf für Lebensmittel, Kleider, Körpehygiene etc. mache, weshalb letztlich unklar bleibe, ob der bei einem angeblichen Familieneinkommen von rund DIN 33'000.-- (Einkommen Ehefrau DIN 12'000.--; SUVA-Rente DIN 21'428.--) sich ergebende Überschuss von DIN 10'000.-- tatsächlich bestehe. Sinngemäss trägt er vor, auch wenn der Beschwerdeführer in der Folge andere Angaben zu den Lebenshaltungskosten gemacht haben sollte, komme es darauf nicht an, denn mit den "unbestrittenen" laufenden Einnahmen aus dem Einkommen seiner Ehefrau und der SUVA-Rente sei er keinesfalls in der Lage, ein Vermögen zu äufnen und die Prozesskosten von rund Fr. 80'000.-- einschliesslich Sicherstellung der Parteikosten der Gegenpartei zu entrichten. Die Vorinstanz verfalle daher in überspitzten Formalismus, wenn sie auf den unterschiedlichen Angaben zu den Lebenskosten "herumreite". 4.4 Der Beschwerdeführer verkennt die Argumentationslinie der Vorinstanz, welche insgesamt auf die Unzuverlässigkeit der Vorbringen des Beschwerdeführers schloss, unter anderem weil dieser zu identischen Positionen unterschiedliche Angaben gemacht hatte, was die Beurteilung der finanziellen Verhältnisse des Beschwerdeführers schlichtweg verunmögliche. Soweit der Beschwerdeführer verlangt, es sei ihm der von der SUVA-Auszahlung allenfalls verbleibende Restbetrag von ca. Fr. 20'000.-- als Notgroschen anzurechnen, ist auf die Beschwerde mangels Entscheidrelevanz nicht einzutreten, da der Beschwerdeführer nicht als willkürlich auszuweisen vermag, dass die Vorinstanz nicht auf die Bestätigung abstellte, wonach mit der Zahlung der SUVA zum Teil Schulden getilgt worden seien. Insgeamt bleibt es dabei, dass die Vorinstanz die Angaben des Beschwerdeführers ohne Willkür als widersprüchlich und unglaubwürdig ansehen durfte.