Citation: I 842/05 01.06.2006 E. 2.2

2.2.1 Der Beschwerdeführer bemängelt, da insbesondere die psychiatrische Teilbegutachtung nicht in seiner italienischen Muttersprache durchgeführt worden sei, komme ihr keine Beweistauglichkeit zu. Dem ist entgegenzuhalten, dass dem Versicherten bzw. dessen Rechtsvertreter mit Schreiben der IV-Stelle vom 22. September 2003 die vorgesehene Begutachtung im Zentrum Y.________ angekündigt worden und weder auf diese Anordnung hin noch in der weiteren Vorbereitungsphase eine Opposition bezüglich des in der deutschsprachigen Schweiz gelegenen Abklärungsortes erfolgt war. Auch wies der - ausweislich der Akten seit fast vierzig Jahren im Raum Zürich wohnhafte - Beschwerdeführer im Vorfeld der Abklärungen nicht auf allfällige Verständigungsprobleme hin, die eines seiner Muttersprache kundigen Spezialarztes bzw. Übersetzers bedurft hätten. Ferner ist dem psychiatrischen Teilgutachten vom 17. März 2004 zu entnehmen, dass der Explorand, welcher in den Jahren 1964 und 1965 in Frankreich gelebt und gearbeitet hat, die französische Sprache gut beherrscht und zudem ein Dolmetscher zur Verfügung stand. Vor diesem Hintergrund wie auch in Anbetracht der Tatsache, dass - wie die Vorinstanz einlässlich dargelegt hat - keine Anhaltspunkte bestehen, wonach die psychiatrische Abklärung durch erhebliche sprachliche Komplikationen behindert worden wäre, ist der Beweiswert des Gutachtens nicht bereits aus diesem Grunde zu verneinen (vgl. dazu Urteil G. vom 7. November 2003, I 25/03, Erw. 4.2 mit Hinweisen). 2.2.2 Der Umstand, dass der begutachtende Psychiater den Beschwerdeführer als nicht suizidal eingestuft hat, vermag die Beweiskraft des entsprechenden Untersuchungsberichtes sodann ebenfalls nicht zu schmälern. Eine Suizidgefährdung wird in keiner der vorhandenen medizinischen Stellungnahmen erwähnt, sodass davon, auch wenn der Versicherte gegenüber seinem Rechtsvertreter derartige Gedanken geäussert haben sollte, nicht ernsthaft ausgegangen werden kann. Im kantonalen Entscheid wurde in allen Teilen zutreffend dargelegt, dass andernfalls - bei festgestelltem Bedarf einer Krisenintervention - kaum eine Behandlungsfrequenz von lediglich zwei Konsultationen im Juni 2004 für genügend erachtet und der weitere Therapieverlauf nach der Rückkehr des Beschwerdeführers aus einem längeren Italienaufenthalt im Sommer 2004 vorgängig offen gelassen worden wäre bzw. bis Ende 2004 schliesslich nur einmal monatlich eine psychiatrische Sitzung stattgefunden hätte (vgl. Berichte des Dr. med. C.________ vom 1. Juli und 6. Dezember 2004). 2.2.3 In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird ferner vorgebracht, es sei nicht nachvollziebar, weshalb Frau Dr. med. H.________ in ihrem rheumatologischen Teilgutachten vom 15. April 2004 zwar eine Schulterproblematik links erkannt, diese aber nicht als chronisch bezeichnet habe. Der Grund hierfür liegt jedoch offenkundig darin, dass der Versicherte gegenüber der Ärztin selber ausgeführt hatte, erst seit einigen Monaten auch an - noch unbehandelten - Schulterschmerzen links zu leiden (vgl. Rubrik "Subjektive Beschwerden"), und, damit korrespondierend, durch die am 21. Januar 2004 durchgeführten Röntgenaufnahmen keine degenerativen oder sonstigen Veränderungen festgestellt worden waren. Die Gutachterin stellte die auf der Basis dieser Befunde durchaus plausible Diagnose einer vorwiegend weichteilrheumatisch verursachten Periarthropathia humeroscapularis (PHS). Dass das Leiden angesichts dieser Verhältnisse als - jedenfalls im damaligen Zeitpunkt - akut und (noch) nicht chronifiziert beurteilt worden war, leuchtet ohne weiteres ein und bedarf keiner weitergehenden Erläuterungen. 2.2.4 Schliesslich kann es für den Aussagegehalt eines Arztberichtes nicht auf die Dauer der Untersuchung ankommen, zumal die Behauptung des Beschwerdeführers, jeweils nur während weniger Minuten spezialärztlich untersucht worden zu sein, weder ausgewiesen ist, noch auf Grund der vorliegenden Teilexpertisen glaubhaft erscheint. Massgeblich ist vielmehr, ob der Bericht inhaltlich vollständig und im Ergebnis schlüssig ist (Meyer-Blaser, Rechtliche Vorgaben an die medizinische Begutachtung, in: Schaffhauser/Schlauri [Hrsg.], Rechtsfragen der medizinischen Begutachtung in der Sozialversicherung, St. Gallen 1997, S. 23 f.). Konkrete Hinweise, welche gegen die Zuverlässigkeit der betreffenden Unterlagen sprechen, liegen nicht vor.