Citation: 2C_419/2018 E. A

A.D.________ (Jahrgang 1967) ist Staatsangehörige von Bosnien und Herzegowina. Am 15. Juli 2004 heiratete sie den niederlassungsberechtigten B.D.________ und reiste am 7. Mai 2006 in die Schweiz ein, worauf ihr eine letztmals bis 6. Mai 2015 verlängerte Aufenthaltsbewilligung erteilt wurde. Das Ehepaar hat einen gemeinsamen Sohn (Jahrgang 2006), der über eine Niederlassungsbewilligung verfügt. Ab Oktober 2007 war A.D.________ auf Sozialhilfebezug angewiesen, weshalb das Migrationsamt des Kantons Zürich sie mit Schreiben vom 16. August 2012 darauf hinwies, dass es den Widerruf der Aufenthaltsbewilligung prüfen werde, falls sie ihren Lebensunterhalt weiterhin nicht aus eigenen Mitteln bestreiten könne. Nach einem weiteren Anstieg des Sozialhilfebezugs verwarnte das kantonale Migrationsamt A.D.________ mit Verfügung vom 7. Oktober 2014 und drohte ihr den Widerruf bzw. die Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung an. Mit Verfügung vom 17. Dezember 2015 wies das kantonale Migrationsamt das Gesuch von A.D.________ um Verlängerung ihrer Aufenthaltsbewilligung ab und setzte ihr eine Ausreisefrist an.