Citation: U 320/98 07.03.2001 E. 4

4.- a) Die von der Beschwerdeführerin geschilderten, organisch nicht erklärbaren Befindlichkeitsstörungen entsprechen zumindest teilweise dem nach Schleudertraumata der Halswirbelsäule, schleudertraumaähnlichen Einwirkungen und Schädel-Hirntraumata nicht selten beobachteten und insofern typischen Beschwerdebild. Nachdem ärztlicherseits wiederholt eine Distorsion der Halswirbelsäule diagnostiziert worden ist und insofern allenfalls ein zumindest in seinen Auswirkungen mit einem Schleudertrauma vergleichbares Ereignis angenommen werden könnte, stellt sich die Frage nach der für die Adäquanzbeurteilung massgebenden Methode (Erw. 1). Nicht zu verkennen ist dabei, dass die vorhandene Symptomatik zu einem grossen Teil von psychischen Komponenten bestimmt wird. Besonders deutlich geht dies aus den Ausführungen des Dr. med. W.________ vom 31. Mai 1994 hervor, welcher Spannungskopfweh, unterhalten durch eine signifikante depressive Verstimmung diagnostizierte und bezüglich der primär empfohlenen psychosomatischen Vorkehren festhielt, dass die Schmerzen nach einer mittels physikalischer Therapie oder lokaler Triggerpunktinfiltration allenfalls erreichbaren Linderung zufolge der depressiven Verstimmung aufrechterhalten und wieder rezidivieren würden. Vom Hausarzt Dr. med. H.________ wurde bereits am 13. April 1991 auf eine depressive Krise hingewiesen und aus dessen Gutachten vom 5. März 1994 geht hervor, dass die Beschwerdeführerin zwischen Herbst 1992 und Sommer 1993 erneut eine depressive Phase mit schmerzverstärkenden Verstimmungen durchlief. Wiederholt hat sich Dr. med. H.________ auch für psychotherapeutische Massnahmen eingesetzt, welche von der Versicherten jedoch abgelehnt wurden. Dass die Vorinstanz wie zuvor schon der beschwerdegegnerische Unfallversicherer davon ausgingen, dass die psychische Beeinträchtigung gegenüber dem übrigen Beschwerdebild eindeutig im Vordergrund steht, sodass die Kausalität nach Massgabe der gemäss BGE 115 V 133 bei psychischen Folgeschäden anwendbaren Regeln zu prüfen ist (BGE 123 V 98), lässt sich unter diesen Umständen nicht beanstanden. b) Während die natürliche Kausalität, insbesondere im Hinblick auf die Beurteilung durch Dr. med. W.________ vom 31. Mai 1994, noch bejaht werden kann, fehlt es für die weitere Leistungsberechtigung der Beschwerdeführerin am Anspruchserfordernis der adäquaten Kausalität. Diesbezüglich