Citation: 6P.33/2004 03.08.2004 E. 4

Der Beschwerdeführer bringt vor, das Obergericht nehme willkürlich an, er habe Hanf mit einem erhöhten THC-Wert an A.________ und B.________ verkauft. Auch hier bezeichnet der Beschwerdeführer keinen Rechtssatz, der durch das angefochtene Urteil verletzt sein sollte. Sinngemäss bezieht er sich auf Art. 9 BV. Nach dieser Verfassungsbestimmung hat jede Person Anspruch darauf, von den staatlichen Organen ohne Willkür behandelt zu werden. Willkür liegt vor, wenn die Behörde in ihrem Entscheid von Tatsachen ausgeht, die mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch stehen, auf einem offenkundigen Fehler beruhen oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderlaufen. Dabei genügt es nicht, wenn das Urteil sich nur in der Begründung als unhaltbar erweist; eine Aufhebung rechtfertigt sich erst, wenn es im Ergebnis verfassungswidrig ist (BGE 129 I 49 E. 4; 128 I 81 E. 2). Das Obergericht begründet, dass es sich im ersten Fall um Hanf mit einem THC-Wert zwischen 1 und 3 % und im zweiten Fall um Hanf zur Betäubungsmittelgewinnung handelte (angefochtenes Urteil S. 43 f. und 35 f.). Der Beschwerdeführer legt nicht dar, inwiefern diese Beurteilung willkürlich sei. Soweit er in Ziff. 30 der Beschwerde auf "Beilage 5 zur Berufung" (vom 5. September 2003) verweist, d.h. auf eine Untersuchung des Instituts für Rechtsmedizin der Universität Bern vom 27. März 2002, ist anzumerken, dass sich mit diesem Beleg keine Willkür in der Beweiswürdigung darlegen lässt (angefochtenes Urteil S. 42, Ziff. 11/a, mit Verweisung auf das Urteil des Bezirksgerichts S. 22 ff., insbesondere S. 24 betreffend die Probe Nr. 5 mit 0,3 %). Auf diese bloss appellatorische Kritik ist nicht einzutreten (oben E. 1). Die staatsrechtliche Beschwerde ist abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.