Citation: 5A_533/2023 E. 3.6.6

3.6.6. Ferner beanstandet der Beschwerdeführer, die Vorinstanz habe die Bedeutung des Kriteriums der Stabilität der örtlichen Verhältnisse verkannt und sich in willkürlicher Weise über die bundesgerichtliche Rechtsprechung hinweggesetzt. Das Kontinuitätsprinzip gebiete, dass für den Obhutsentscheid demjenigen Elternteil der Vorzug zu geben sei, welcher in der Lage sei, das Kind weitgehend persönlich und in der bisherigen Umgebung zu betreuen (BGE 111 II 223 E. 3; Urteile 5A_972/2013 vom 23. Juni 2014 E. 6.2.4; 5P.14/2004 vom 23. Februar 2004 E. 3.2). Das Kindeswohl erfordere es, ihm die weitgehend persönliche Betreuung der Kinder in der bisherigen Umgebung zuzugestehen.