Citation: 1C_118/2019 E. 9.2

9.2. Dies wurde vom Obergericht in seinem Entscheid aufgrund der Akten und den Eindrücken des Augenscheins bestätigt. Der Beschwerdeführer habe an der Anhörung vom 2. Mai 2012 selbst eingeräumt, die vorhandenen Fichten 1978 für den späteren Bezug von Holz gepflanzt zu haben. Die Nutzungsfunktion sei auch am Augenschein durch einzelne Baumstrünke bestätigt worden. Die bestockte Fläche sei grundsätzlich geeignet, eine Schutzwirkung gegen Hangrutschungen auszuüben, zumal sie sich im Perimeter einer Gefahrenhinweiskarte befinde. Zudem werde die Sandsteinrippe durch den jahrzehntelangen Blattwurf vor Verwitterung geschützt, was helfe, Steinschläge zu vermeiden. Es bestehe auch kein Anlass, die Einschätzung der kantonalen Fachstelle für Natur- und Landschaftsschutz vom 9. Mai 2012 zum landschaftsprägenden Charakter und zur ökologischen Vernetzungsfunktion der Bestockung in Frage zu stellen, die aufgrund der Eindrücke am Augenschein plausibel erschienen. Damit liege es auf der Hand, dass die strittige Bestockung mehrere Waldfunktionen erfüllen könne bzw. erfülle. Ob sie dies in besonderem Masse tue, könne offenbleiben, weil auch die quantitativen Waldkriterien erfüllt seien.