Citation: 8C_118/2020 E. 7.2

7.2. Das kantonale Gericht liess die Frage offen, ob der Beschwerdeführer Anspruch auf Vergütung der Mehrfahrten von 2940 km habe. Zur Begründung führte es aus, er sei bis 31. Oktober 2017 jeweils für eine bestimmte Anzahl gefahrene Kilometer entschädigt worden. Zuletzt seien dies 2304 Fahrkilometer pro Jahr gewesen. Diese Kilometeranzahl liege auch der strittigen Fahrzeugzulage ab 1. November 2017 zugrunde. Insofern habe sich keine Änderung ergeben. Bleibe es bei derselben Anzahl entschädigungsberechtigter Kilometer, könne offen bleiben, inwieweit die entsprechenden Fahrten für den Arbeitsweg angefallen seien oder überhaupt eine Entschädigung geschuldet wäre. Auf die diesbezüglichen Vorbringen der Parteien brauche daher nicht eingegangen zu werden. Gleiches gelte für die Argumentation des Versicherten, die Suva-MV hätte schon bisher weitere invaliditätsbedingte Fahrkilometer berücksichtigen müssen. Damit sei jedenfalls auch nicht verlässlich dargetan, dass es zu einer Zunahme der entschädigungsberechtigten Fahrkilometer gekommen sei. Der Beschwerdeführer ist entgegen der Vorinstanz berechtigt zum Vorbringen, er habe invaliditätsbedingt mehr Fahrkilometer zurückgelegt als im vorangegangenen Beurteilungszeitraum. Da die Sache diesbezüglich jedoch spruchreif ist, ist von einer Rückweisung der Sache an die Vorinstanz zur Neubeurteilung abzusehen, zumal die Beschwerde ans Bundesgericht ein reformatorisches Rechtsmittel ist (Art. 107 Abs. 2 BGG; BGE 136 V 131 E. 1.2 S. 135; Urteil 8C_377/2016 vom 8. August 2016 E. 4.1).