Citation: 6B_328/2021 E. B

Das Obergericht des Kantons Aargau bestätigte am 12. Januar 2021 die erstinstanzlichen Schuldsprüche. Es widerrief den am 13. Januar 2017 für die Geldstrafe gewährten bedingten Vollzug und verurteilte A.________ unter Einbezug dieses Widerrufs als Gesamtstrafe zu einer unbedingten Geldstrafe von 35 Tagessätzen zu Fr. 100.--. Das Obergericht hält folgenden Sachverhalt für erwiesen: A.________ suchte B.________ am 22. Mai 2018 in dessen Büroräumlichkeiten an der U.________strasse in V.________ auf und klingelte an der Tür. Er wollte B.________ zur Rede stellen, weil er glaubte, dieser schulde ihm Geld in der Höhe von mehreren hunderttausend Franken. Als B.________ die Tür öffnete und A.________ erblickte, wollte er die Tür wieder schliessen. A.________ versuchte dies mit einer gewissen Vehemenz zu verhindern, indem er die Tür aufstiess, wodurch B.________ nach hinten fiel. B.________ zog sich als Folge des Gerangels um die Tür verschiedene kleinere Verletzungen zu, darunter einen geschwollenen Zehen. Zuvor betitelte A.________ B.________ am 27. April 2018 im Treppenhaus der Liegenschaft U.________strasse in V.________ als "Betrüger" und "Halunken". Zudem hängte er am 27. April 2018 das Rubrum des Urteils des Strafgerichts Rheinfelden vom 13. Dezember 2017 im Treppenhaus an der U.________strasse in V.________ auf und verteilte dieses im Haus. Gleichentags schickte er B.________ eine E-Mail, in welcher er diesem ankündigte, er werde das Gleiche auch an dessen Wohnort veranstalten, sollte sich B.________ nicht bei seinem (A.________'s) Anwalt melden. Zudem drohte er B.________, er werde das ganze Urteil im Gebäude verteilen, wenn dieser nicht reagiere.