Citation: 7B_187/2022 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer macht im Zusammenhang mit der Anordnung der ambulanten Massnahme eine Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Gehör nach Art. 29 Abs. 2 BV geltend. Er beanstandet die vorinstanzliche Abweisung seines Beweisantrages auf Befragung der Gutachterin Dr. med. B.________. Die Vorinstanz habe diesen Schritt nicht begründet. Sie hätte die beantragte Befragung im Hinblick auf den verweigerten Aufschub des Strafvollzugs zugunsten der ambulanten Massnahme durchführen müssen. Denn Dr. med. B.________ habe in ihrem Gutachten ausgeführt, die therapeutischen Möglichkeiten innerhalb des Strafvollzugs seien beschränkt, was den therapeutischen Prozess behindern könnte und ein mit dem Strafvollzug einhergehender Jobverlust könnte sich destabilisierend und somit negativ auf das Rückfallrisiko des Beschwerdeführers auswirken.