Citation: H 186/05 24.07.2006 E. 4

Soweit der Beschwerdeführer sich auf den Umstand beruft, dass er bloss fiduziarischer Verwaltungsrat war, vermag ihn dies nicht zu entlasten und führt bei der Beurteilung des Verschuldens nicht zu einem milderen Massstab (BGE 112 V 3 Erw. 2b; vgl. zudem Urteil N. vom 10. Juni 2005, H 198/04, Urteil F. et al. vom 4. Dezember 2003, H 173/03, sowie Urteil W. vom 23. Juni 2003, H 217/02 [Zusammenfassung publiziert in HAVE 2003 S. 251]). Auch die Berufung darauf, bei der Ausgleichskasse handle es sich um eine in AHV-Beitragssachen "professionelle Partei", mindert sein Verschulden nicht, war doch der Beschwerdeführer damals als selbstständig erwerbender Rechtsanwalt tätig und hat somit ebenfalls als "professionell" zu gelten, zumal Verwaltungsräte gehalten sind, bei Mandatsübernahme dafür zu sorgen, dass sie über die für dessen Ausübung notwendigen Kenntnisse verfügen (vgl. etwa SVR 2005 AHV Nr. 7 S. 23 [Urteil O. et al. vom 15. September 2004, H 34/04]).