Citation: 8C_628/2021 E. 5.3

5.3. Was schliesslich die Höhe des leidensbedingt gewährten Abzugs anbelangt, vermag der Beschwerdeführer nicht darzutun, inwieweit die Vorinstanz das ihr zustehende Ermessen rechtsfehlerhaft ausgeübt haben soll (vgl. E. 3.3 hiervor). Vielmehr beschränkt er sich diesbezüglich im Wesentlichen darauf, die bereits im kantonalen Verfahren erwähnten Gesichtspunkte vorzubringen, die seiner Meinung nach einen 5%igen Abzug vom Tabellenlohn als zu tief erscheinen lassen. Die leidensbedingten Einschränkungen wurden indessen - nebst dem gewährten Abzug von 5 % - vor allem im Rahmen des zumutbaren Pensums von 75 % berücksichtigt und dürfen nicht nochmals - als abzugsrelevant - herangezogen werden (vgl. BGE 146 V 16 E. 4.1 mit Hinweis). Dass dem Beschwerdeführer nur noch leichte Tätigkeiten zumutbar sind, ist kein Grund für einen leidensbedingten Abzug, zumal der Tabellenlohn im hier zugrunde gelegten Kompetenzniveau 1 bereits eine Vielzahl von leichten und mittelschweren Tätigkeiten umfasst (statt vieler: Urteile 9C_15/2022 vom 19. Dezember 2022 E. 5.2 und 8C_128/2022 vom 15. Dezember 2022 E. 6.2.3 mit Hinweisen). Daran ändert auch der Umstand nichts, dass der Beschwerdeführer nur noch für leichte Tätigkeiten mit weiteren einschränkenden Faktoren (vgl. Zumutbarkeitsprofil in E. 4.1 hiervor) arbeitsfähig ist. Inwiefern sich die mit der Knieverletzung verbundenen, vor allem bei Belastung durch Gehen und Stehen auftretenden Beschwerden im Rahmen einer vorwiegend sitzenden Hilfsarbeitertätigkeit finanziell weitergehend in dem Sinne auswirken könnten, dass der Beschwerdeführer gegenüber einer gesunden Person mit der gleichen Tätigkeit von vornherein eine lohnmässige Diskriminierung zu gewärtigen hätte, wird beschwerdeweise nicht substanziiert aufgezeigt und ist nicht ohne Weiteres erkennbar. Dies gilt bei der erwähnten Art von zumutbaren Tätigkeiten auch hinsichtlich der für das Erreichen des Arbeitsplatzes verwendeten Unterarmgehhilfen. Mit Blick auf diese Einschränkungen durfte die Vorinstanz davon ausgehen, dass dem Beschwerdeführer auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt ein genügend breites Spektrum an möglichen Tätigkeiten zur Verfügung steht. Der Umstand, dass er nicht mehr als Forstarbeiter tätig sein kann, oder die geltend gemachten fehlenden Deutschkenntnisse rechtfertigen keinen Leidensabzug, setzen die der Berechnung des hypothetischen Invalideneinkommens zugrunde liegenden Beschäftigungen doch weder eine Ausbildung noch Berufserfahrung voraus. Soweit sich der Beschwerdeführer sodann erneut auf sein Alter als lohnmindernden Faktor beruft, kann die Frage, ob ausserhalb des Anwendungsbereichs von Art. 28 Abs. 4 UVV ein Abzug wegen fortgeschrittenen Alters zulässig sei, weiterhin offen bleiben (Urteil 8C_716/2021 vom 12. Oktober 2022 E. 8.3 mit Hinweisen, zur Publikation vorgesehen; SVR 2018 UV Nr. 15 S. 50, 8C_439/2017 E. 5.6.3 und 5.6.4; Urteil 8C_186/2022 vom 3. November 2022 E. 6.2.2 mit Hinweisen). Diesbezüglich bleibt mit der Vorinstanz zu beachten, dass gerade Hilfsarbeiten auf dem massgebenden ausgeglichenen Stellenmarkt altersunabhängig nachgefragt werden und sich bei diesen Tätigkeiten ein fortgeschrittenes Alter nicht zwingend lohnsenkend auswirken muss (BGE 146 V 16 E. 7.2.1 mit Hinweisen; Urteil 8C_128/2022 vom 15. Dezember 2022 E. 6.2.3). Die Bedeutung der Dienstjahre schliesslich nimmt im privaten Sektor ab, je niedriger das zu berücksichtigende Anforderungsprofil ist (BGE 126 V 75 E. 5a/cc; Urteil 8C_383/2022 vom 10. November 2022 E. 4.2.7 mit Hinweisen). Auch anderweitig bringt der Beschwerdeführer nichts Stichhaltiges vor, was einen Abzug von 5 % als rechtsfehlerhaft erscheinen liesse.