Citation: 9C_430/2017 E. A

B.________ wurde von der IV-Stelle des Kantons Aargau mit Wirkung ab 1. März 1993 eine halbe Invalidenrente zugesprochen (Verfügung vom 20. Februar 1995). Nachdem die Verwaltung festgestellt hatte, dass der Versicherte seit 2. November 1999 wieder in einem Vollpensum im angestammten Beruf als Metzger arbeitete, hob sie die Rente aufgrund eines neu ermittelten Invaliditätsgrades von rund 10 % rückwirkend per 1. Dezember 1999 auf (Verfügung vom 29. Juli 2003). Im November 2010 meldete sich B.________ unter Hinweis darauf, dass er seit einem am 12. Januar 2010 erlittenen Unfall an Schulter- und Wirbelsäulenbeschwerden leide, erneut bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle prüfte die Verhältnisse und lehnte einen Rentenanspruch mit Verfügung vom 15. Januar 2013 ab (ermittelter Invaliditätsgrad: 13 %). Auf die von B.________ im Januar 2013 eingereichte Neuanmeldung trat die IV-Stelle am 22. Mai 2013 nicht ein. Im Juli 2015 machte B.________ eine Verschlimmerung der Schulter- und Rückenbeschwerden geltend. Die IV-Stelle klärte die medizinischen, erwerblichen und persönlichen Verhältnisse ab und stellte mit Vorbescheid vom 19. Januar 2016 die Ablehnung eines Rentenanspruches in Aussicht. Auf den Einwand des Versicherten hin gab sie bei der medexperts ag, St. Gallen, ein polydisziplinäres Gutachten in Auftrag (erstattet am 30. August und ergänzt am 12. Oktober 2016). Nach Einholung einer Stellungnahme des Ärztlichen Dienstes (RAD) vom 24. Oktober 2016 ermittelte die IV-Stelle einen Invaliditätsgrad von 23 % und verneinte einen Rentenanspruch (Verfügung vom 5. Dezember 2016).