Citation: 9C_220/2024 E. 5.1

5.1. Mit Bezug auf die Rechtsanwendung durch die Vorinstanz machen die Beschwerdeführer zunächst geltend, diese habe festgestellt, mit dem verbuchten Aufwand seien zu einem erheblichen Teil Rücklagen für künftige Entwicklungsaufwendungen resp. zweckgebundene Reserven gebildet worden. Daraus folgere die Vorinstanz, dass diesen die geschäftsmässige Begründetheit fehle, weil dem Aufwand keine Gegenleistung entgegenstehe. Mit diesen Ausführungen vermenge die Vorinstanz unzulässigerweise Kapitalentnahmen und Kapitaleinlagen und behandle "den Vorgang unzulässigerweise nach den Regeln der verdeckten Gewinnausschüttung". Die Vorinstanz hat im angefochtenen Entscheid - unter Bezugnahme auf die Vorbringen der Beschwerdeführer im vorinstanzlichen Verfahren - ausgeführt, diese hätten zugestanden, dass mit dem verbuchten Aufwand zu einem wesentlichen Teil "Rückstellungen" bzw. Rücklagen für künftige Entwicklungsaufwendungen vorgenommen bzw. damit zweckgebundene Reserven bei den Entwicklungsgesellschaften gebildet worden seien. Damit würden die Beschwerdeführer im Ergebnis anerkennen, dass die infrage stehenden Aufwendungen zumindest zum Teil einen fingierten Inhalt aufwiesen. Diese Ausführungen sind entgegen den Beschwerdeführern nicht zu beanstanden; insbesondere liegt darin keine Vermischung von (verdeckter) Kapitaleinlage und Gewinnausschüttung. Vielmehr hebt die Vorinstanz lediglich hervor, dass die Beschwerdeführer selbst die von den Entwicklungsgesellschaften fakturierten und an diese bezahlten (angeblichen) Leistungen als verdeckte Kapitaleinlage der C.________ in die Entwicklungsgesellschaften verstanden wissen wollen. Dass aber eine solche verdeckte Kapitaleinlage bei der C.________ keinen geschäftsmässig begründeten Aufwand darstellt, liegt auf der Hand. Von einer falschen Rechtsanwendung durch die Vorinstanz kann somit insoweit keine Rede sein.