Citation: 6B_835/2008 20.04.2009 E. 1

Dem zu beurteilenden Fall liegt folgender Sachverhalt zugrunde: Der Beschwerdeführer kam mit seinem aus Brasilien stammenden Bekannten Y.________ überein, einen Bargeldbetrag von Fr. 362'000.-- zu übernehmen und ihn - abzüglich der vereinbarten Entlöhnung - nach Brasilien zu transferieren. Das Geld gehörte Z.________, welcher dem Beschwerdeführer zum damaligen Zeitpunkt noch nicht persönlich bekannt war. Der Beschwerdeführer traf sich daraufhin am 27. Januar 2005 in Pfäffikon/SZ mit Y.________, der aus Zürich angereist war und das Bargeld in einer Tasche mit sich führte. Anschliessend fuhren die beiden nach Vaduz, wo sich der Beschwerdeführer zur A.________Bank AG begab, bei welcher er über eine Einzelzeichnungsberechtigung für ein auf den Namen seiner Ehefrau lautendes Konto verfügte, und das Geld der dortigen Kundenberaterin zur Einzahlung auf dieses Konto übergab. Zur Herkunft des Geldes gab er wahrheitswidrig an, es handle sich im Umfang von Fr. 212'000.-- um den Erlös des Lagerverkaufs einer in Liquidation stehenden und im Spielwarenhandel tätigen, tatsächlich existierenden Gesellschaft, an welcher er zu 100% beteiligt sei; im Umfang von Fr. 100'000.-- stamme der Betrag aus der Teilrückzahlung eines Darlehens, welches er im September 1997 einer Drittperson gewährt habe; die restlichen Fr. 50'000.-- seien persönliches Bargeld. Am 9. Februar 2005 erteilte der Beschwerdeführer per Fax der A.________Bank AG den Auftrag, vom Konto seiner Ehefrau einen Betrag von Fr. 315'810.-- nach Brasilien auf die B.________Bank, zugunsten eines Kontos der C.________Ltda in Sao Paolo/Brasilien zu überweisen. Er teilte der Kundenberaterin wahrheitswidrig mit, Hintergrund der Zahlung bilde ein Investment in ein Immobilienprojekt in Brasilien in Form eines Darlehens mit 14% Zins. Dabei legte er einen fingierten, von ihm und Z.________ unterzeichneten Darlehensvertrag bei. Mit dem beabsichtigten Vorgehen sollte Z.________, welcher zur Hälfte an der C.________Ltda beteiligt war, der Zugriff auf das Geld ermöglicht werden. Mit Valuta vom 10. Februar 2005 wurde die Überweisung von der A.________Bank AG ausgeführt. Einige Zeit später reiste der Beschwerdeführer nach Brasilien und war bei der Auslösung des überwiesenen Geldes behilflich. Der Differenzbetrag von Fr. 46'190.-- wurde vom Beschwerdeführer als Entlöhnung für seine Mitwirkung und diejenige von Y.________ einbehalten. In Wirklichkeit stammte das vom Beschwerdeführer übernommene Bargeld aus dem von Z.________ ab ca. März 2002 betriebenen Handel mit grossen Mengen von Kokain (Anklageschrift S. 3 ff.; angefochtenes Urteil S. 7; erstinstanzliches Urteil S. 10 ff.).