Citation: U 271/01 24.12.2002 E. 1

1.1 Streitig und zu prüfen ist, ob für die Zeit ab 1. März 1999 ein behandlungsbedürftiger und/oder zu Arbeitsunfähigkeit führender Gesundheitsschaden auszumachen ist, welcher in natürlich und adäquat kausaler Weise auf den versicherten Unfall vom 24. Oktober 1998 zurückzuführen ist. Im Zentrum steht dabei die rechtliche Beurteilung des von verschiedenen beteiligten Ärzten diagnostizierten - protrahierten - chronischen Schmerzsyndroms im Schulter- und Nackenbereich bei Status nach Halswirbelsäule (HWS)-Distorsionstrauma am 24. Oktober 1998 (Berichte des Dr. med. R.________, Spezialarzt FMH für Allgemeine Medizin, vom 8. Dezember 1999, des Dr. med. C.________, Oberarzt an der Klinik X.________, vom 20. Oktober 1999). Dem am 11. November 1999 operativ sanierten Karpaltunnelsyndrom rechts (Berichte des Dr. med. H.________, Spezialarzt FMH für Chirurgie, vom 12. und 18. November 1999) kommt keine Bedeutung zu, weil die Parteien nach der Aktenlage zu Recht darüber einig sind, dass es keine Unfallfolge sondern degenerativ bedingt ist. 1.2 Das kantonale Gericht hat die Rechtsprechung zu dem für die Leistungspflicht des Unfallversicherers vorausgesetzten natürlichen Kausalzusammenhang im Allgemeinen (BGE 119 V 337 Erw. 1) und bei Schleudertraumen der HWS oder äquivalenten Verletzungsmechanismen im Besonderen (BGE 117 V 360 Erw. 4b; vgl. auch BGE 119 V 340 Erw. 2b/aa und RKUV 2000 Nr. U 359 S. 29) zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen. Hat die versicherte Person beim Unfall ein Schleudertrauma der HWS, eine dem Schleudertrauma äquivalente Verletzung (SVR 1995 UV Nr. 23 S. 67 Erw. 2) oder ein Schädel-Hirntrauma (BGE 117 V 382 Erw. 4b) erlitten, erfolgt die Beurteilung der Adäquanz von Unfallschäden nach Massgabe der in BGE 117 V 366 Erw. 6a und 382 Erw. 4b umschriebenen Grundsätze. Treten die dem typischen Beschwerdebild zuzuordnenden Befindlichkeitsstörungen im Vergleich zu einer ausgeprägten psychischen Problematik ganz in den Hintergrund, sind die für die Adäquanzbeurteilung in BGE 115 V 138 ff. Erw. 6 für Unfälle mit psychischen Schäden genannten Kriterien massgebend (BGE 123 V 99 Erw. 2a).