Citation: I 587/04 27.04.2005 E. 2

2.1 Zu prüfen ist, ob seit der Rentenverfügung vom 28. November 2000 bis zum Einspracheentscheid vom 25. Juni 2003 eine für den Leistungsanspruch relevante Veränderung der tatsächlichen Verhältnisse eingetreten ist, wobei der Beschwerdeführer eine Zunahme der körperlich bedingten Beeinträchtigung geltend macht. 2.2 Der erstmaligen Rentenzusprache lag in medizinischer Hinsicht hauptsächlich der Bericht von Frau Dr. med. M.________, Innere Medizin FMH, speziell Rheumatologie, vom 21. Juni 1999 zu Grunde. Die Ärztin schätzte den Versicherten in seiner zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Magaziner zu 50 % arbeitsunfähig; für eine leichtere, den Rücken weniger belastende Tätigkeit sei möglicherweise von einer vollen Arbeitsfähigkeit auszugehen. Im anlässlich des Revisionsverfahrens erstellten Bericht vom 13. Juli 2001 ging Frau Dr. med. M.________ von einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit als Magaziner ab 28. März 2001 aus. Eine Verweisungstätigkeit gäbe es kaum für diesen ungelernten Hilfsarbeiter, da längeres Sitzen als auch Stehen an Ort und körperlich schwerer belastende Tätigkeiten nicht in Frage kämen. Diese Einschätzung hat indessen - entgegen der Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde - vor der multidisziplinären Begutachtung des ABI am 21. und 22. Januar 2002 keinen Bestand, welches bei hauptsächlich gleicher Diagnosestellung zwar ebenfalls eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als Magaziner attestiert, jedoch eine leidensangepasste leichte Tätigkeit im Umfang von 50 % als zumutbar betrachtete. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten der Versicherte arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 261 Erw. 4); im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen dem Versicherten noch zugemutet werden können (BGE 115 V 134 Erw. 2 mit Hinweisen). Der - sinngemässe -Hinweis von Frau Dr. med. M.________ auf die arbeitsmarktliche Schwierigkeit der Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit ist daher unbeachtlich. Vielmehr ist medizinisch von einer zumutbaren, leidensangepassten Tätigkeit im Umfang von 50 % auszugehen. Ebenso wenig vermag Dr. med. A.________, Rheumatologie FMH, welchen der Versicherte anlässlich des Einspracheverfahrens aufsuchte, mit seinem Bericht vom 7. April 2003 die Beweiskraft des ABI-Gutachtens zu erschüttern, lässt er doch insbesondere jede Begründung dafür vermissen, weshalb eine vollständige Arbeitsunfähigkeit bestehen soll. Dass sich der Versicherte subjektiv überhaupt nicht mehr in der Lage sieht zu arbeiten, ist medizinisch nicht zu rechtfertigen. Die letztinstanzlich beigebrachte Kündigung seiner letzten Arbeitgeberin vom 28. Juli 2004 ist hiefür nicht beweiskräftig.