Citation: 5A_21/2025 E. 3

Im angefochtenen Entscheid werden die materiellen Voraussetzungen an die unentgeltliche Rechtspflege dargelegt und im Anschluss wird erwogen, die Berufungsschrift beschränke sich allein auf die Behauptung, die Gegenpartei habe "schlagen falsch (meine unwahr) geäussert. Ein Urteil resp. dieser Entscheid sollte auf Tatsachen (Wahrheit) beruhen". Damit sei nicht ansatzweise eine Auseinandersetzung mit den ausführlichen Erwägungen des erstinstanzlichen Entscheides verbunden und es bleibe unbekannt, inwiefern dieser fehlerhaft sein solle. Vor diesem Hintergrund sei die Berufung als aussichtslos anzusehen und die Voraussetzungen der unentgeltlichen Rechtspflege mithin nicht erfüllt.