Citation: I 963/06 06.11.2007 E. 6

6.1 Einen Anspruch auf berufliche Massnahmen im Sinne von Umschulung auf eine neue Erwerbstätigkeit (Art. 17 Abs. 1 IVG), auf Berufsberatung (Art. 15 IVG) und auf Arbeitsvermittlung (Art. 18 IVG) hat das kantonale Gericht verneint. Zur Begründung führte es aus, die Arbeitsfähigkeit könne mittels Umschulung nicht erhöht werden. Zudem sei die Versicherte in der Berufswahl und der Ausübung der bisherigen Tätigkeit nicht behindert und in der Suche nach einer geeigneten Arbeitsstelle nicht beeinträchtigt. 6.2 Letztinstanzlich besteht kein Anlass, auf den vom kantonalen Gericht verneinten Anspruch auf berufliche Massnahmen zurückzukommen. Von der Beschwerdeführerin wird nicht näher dargetan, dass und inwiefern berufliche Massnahmen eingliederungswirksam wären und somit zu einer wesentlichen Verbesserung der Verdienstmöglichkeiten beizutragen oder vor Verlust der noch vorhandenen Erwerbsfähigkeit zu schützen vermöchten. Da für die Invaliditätsbemessung von einer 70%igen Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit als Coiffeuse auszugehen ist, erleidet die Versicherte keine erwerbliche Einbusse, welche Anspruch auf Berufsberatung, Umschulung oder Arbeitsvermittlung zu begründen vermöchte (vgl. E. 5.2 hievor). Dafür, dass die Versicherte nach dem Unfall nur noch zu 20 % als Coiffeuse arbeitete und diese Tätigkeit schliesslich ganz einstellte, bestand aus medizinischer Sicht keine Notwendigkeit.