Citation: 5A_93/2023 E. 4

In Frage steht die Auslegung der auf dem Grundstück Nr. yyy lastenden Grunddienstbarkeit (zum Wortlaut siehe Sachverhalt Bst. A.c). Strittig ist insbesondere, ob bzw. wenn ja welchen Einschränkungen das eingetragene "Durchfahrtsrecht" unterliegt. Für diese Frage irrelevant sind die Vorgänge rund um das Durchfahrtsrecht zulasten der Parzelle Nr. ttt (dazu Sachverhalt, Bst. A.d). Auf die zahlreichen Ausführungen (vor allem der Beschwerdegegner) hierzu ist daher nicht weiter einzugehen. Unverständlich bleibt die von den Beschwerdegegnern vorgetragene Behauptung, die Dienstbarkeit müsse nicht ausgelegt werden, da es keinen solchen "Eintrag" (gemeint ist ein unbeschränktes Fuss- und Fahrwegrecht) gebe. Diese Frage ist ja gerade mittels Auslegung zu klären.