Citation: 1C_285/2022 E. 2.2

2.2. Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung kann gerügt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels für den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG). Das Bundesgericht prüft die Rüge der offensichtlich unrichtigen Feststellung des Sachverhalts nur, soweit sie in der Beschwerde explizit vorgebracht und substanziiert begründet worden ist (BGE 147 IV 73 E. 4.1.2 mit Hinweisen). Die Beschwerdeführerinnen machen geltend, entgegen den Feststellungen der Vorinstanz hätten das sog. Fischerhaus, der Schopf und das Bootshaus keine baulichen Erweiterungen erfahren. Diese Bauten seien seit Jahrzehnten nicht mehr verändert worden, was ein Augenschein ohne weiteres ergeben hätte und sich auch aus den Fotoaufnahmen im Erläuterungsbericht vom 14. Dezember 2018 erschliesse. Mit den von der Vorinstanz für ihre Feststellung herangezogenen Luftbildaufnahmen, die als notorisch gelten und über die kein Beweis geführt werden muss (vgl. BGE 143 IV 380 E. 1.1; 128 III 4 E. 4c.bb; Urteile 1C_253/2022 vom 21. August 2023 E. 3.2; 1C_593/2020 vom 12. Mai 2021 E. 2.1), setzen sich die Beschwerdeführerinnen indes nicht konkret auseinander. Eine offensichtlich unrichtige Sachverhaltsfeststellung vermögen die Beschwerdeführerinnen damit ebenso wenig aufzuzeigen wie eine Verletzung des rechtlichen Gehörs, zumal sie sich nicht dazu äussern, inwieweit sich die Behebung des angeblichen Mangels auf das Ergebnis des Verfahrens auswirken könnte. Denn entgegen der von den Beschwerdeführerinnen geäusserten Auffassung hat die Vorinstanz den Gestaltungsplan "Rotschuo, Erweiterung Ost" nicht bloss aufgrund ihrer Feststellungen zum fortgeschrittenen Realisierungsgrad des ursprünglichen Gestaltungsplans aufgehoben, was einer Anpassung des Gestaltungsplans nach kantonalem Recht entgegenstehen kann. Vielmehr hat die Vorinstanz darüber hinaus erwogen, dass der Gestaltungsplan "Rotschuo, Erweiterung Ost" als grundlegende Abkehr von der planerischen Grundordnung nicht im Gestaltungsplanverfahren realisiert werden kann.