Citation: 5A_430/2023 E. 5.2

5.2. Angesichts der vorinstanzlichen, willkürfrei getroffenen bzw. nicht angefochtenen Feststellungen, wonach es dem Kind nach wie vor schwer fällt, sich von seiner Mutter zu lösen und sich auf die Kontakte mit dem Vater einzulassen, erweist sich die von der Vorinstanz getroffene Feststellung, es sei derzeit nicht absehbar, wann das Kind bereit sein werde, beim Vater zu übernachten, nicht als geradezu willkürlich. Der Hinweis des Beschwerdeführers auf den Bericht der Beiständin, in dem ausgeführt werde, es solle zeitnah mit Phase 2 begonnen werden, ändert daran nichts, denn Phase 2 sah gerade keine Übernachtungen, sondern ein unbegleitetes Besuchsrecht (mit begleiteten Übergaben) vor (siehe Sachverhalt Bst. A.c), wie es die Vorinstanz schliesslich auch angeordnet hat. Damit läuft der Vorwurf ins Leere, die Vorinstanz habe eine sachverhaltsbasierte Prognose in Bezug auf die Übernachtungsmöglichkeiten stellen müssen, soweit sich dieser nicht ohnehin auf die Rechtsanwendung bezieht.