Citation: 8C_243/2023 E. 5.1

5.1. Gemäss Vorinstanz ist gestützt auf das voll beweiskräftige estimed-Gutachten vom 28. September 2021 mit Ergänzung vom 11. März 2022 mit Blick auf die somatischen Beschwerden eine 70%ige Arbeitsfähigkeit in leidensangepassten Tätigkeiten ausgewiesen. Aus psychiatrischer Sicht sei von einer vorübergehenden Arbeitsunfähigkeit während der Zeit der stationären Aufenthalte in der Klinik B.________ im Jahr 2014 und in der Tagesklinik der Psychiatrischen Dienste C.________ im 2015 auszugehen. Weitergehende psychiatrisch bedingte Arbeitsunfähigkeiten seien nicht erstellt, woran die abweichende Einschätzung des behandelnden Arztes Dr. med. E.________, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, nichts ändern könne. Von weiteren Abklärungen hinsichtlich der vom Beschwerdeführer gerügten retrospektiven Beurteilung durch den psychiatrischen Gutachter seien keine neuen Erkenntnisse zu erwarten. In erwerblicher Hinsicht setzte die Vorinstanz, bei einem frühestmöglichen Rentenbeginn im November 2014, den hypothetischen Verdienst als Gesunder (Valideneinkommen) mit der Beschwerdegegnerin auf Fr. 72'790.- fest. Beim Invalideneinkommen zog das kantonale Gericht den statistischen Tabellenlohn heran, betraglich in der Höhe von 70 % des Verdienstes für ein Vollzeitpensum, dies unter Berücksichtigung, dass die Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers in einer Verweistätigkeit bei ganztägiger Anwesenheit wegen erhöhten Pausenbedarfs um 30 % eingeschränkt sei. Ein zusätzlicher leidensbedingter Abzug war nach der Vorinstanz nicht gerechtfertigt. Es resultierte ein Invalideneinkommen von Fr. 46'517.- und im Vergleich mit dem Validenlohn ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 36 %. Aufgrund der tagesklinischen Behandlung im Jahr 2015 - mit geplantem Eintritt im Januar, krankheitsbedingt verschoben auf den 12. März 2015, und Austritt im Mai 2015 - sprach die Vorinstanz dem Beschwerdeführer vom 1. Januar bis 31. August 2015 eine ganze Invalidenrente zu.