Citation: 2C_1007/2021 E. 3.2

3.2. Das Verwaltungsgericht hat die Beitragsvoraussetzungen dargelegt und erwogen, sowohl unter früherem wie auch unter neuem Recht stelle die Ausrichtung von Stipendien für Ausbildungen an Hochschulen von Drittstaaten die Ausnahme dar. Namentlich müsse im Wohnsitzstaat kein geeignetes Angebot zur Verfügung stehen (vgl. E. 3 des angefochtenen Urteils). In der Folge hat es den Begriff des "geeigneten Angebots" konkretisiert und ausgeführt, dass es nicht darum gehe, aus den weltweiten Studienangeboten das optimale auszuwählen; das Angebot müsse lediglich angemessen und geeignet sein, Studierende auf eine berufliche Tätigkeit vorzubereiten. Es genüge, wenn an einer Hochschule im Wohnsitzstaat ein Studiengang angeboten werde, der zum gewünschten Abschluss führe. Nicht massgebend sei dagegen, ob jegliche Kombination von Haupt- und Nebenfächern im Wohnsitzstaat angeboten werde (vgl. E. 5 des angefochtenen Urteils). Der Beschwerdeführer absolviere an der University of U.________ ein Bachelorprogramm in "Computer Science", wobei er Musik als Nebenfach belege. In Thailand bestehe ein Bachelorprogramm "Computer Science & IT", welches auf Englisch angeboten werde. Es sei dem Beschwerdeführer somit möglich, in seinem Wohnsitzstaat zum gewünschten Abschluss zu gelangen, wobei es nicht ins Gewicht falle, dass er in Thailand nicht Musik als Nebenfach nehmen könne (vgl. E. 6 f. des angefochtenen Urteils).