Citation: 8C_336/2015 E. 4.2

4.2. Die Beschwerdeführerin wendet ein, die Vorinstanz habe in pflichtwidriger Beweiswürdigung und in Verletzung der Waffengleichheit nach Art. 6 EMRK dem RAD-Bericht zu Unrecht vollen Beweiswert zuerkannt. Dieser sei nicht widerspruchsfrei, indem RAD-Arzt B.________ im Bericht vom 17. Mai 2013 den Schluss ziehe, der Hausarzt bestätige eine volle Arbeitsfähigkeit seit dem 1. Oktober 2012. Auch unklare Beschwerdebilder schlössen einen invalidisierenden Gesundheitsschaden nicht per se aus, es sei vielmehr eine sorgfältige Plausibilitätsprüfung der geltend gemachten Funktionseinschränkung vorzunehmen. Gerade mit Blick auf die hinsichtlich syndromaler Beschwerdebilder inhärenten Beweisschwierigkeiten sei eine gutachterliche Abklärung, mithin auch durch einen Psychiater, notwendig.