Citation: 2A.373/2006 15.09.2006 E. 7

7.1 Nach dem Gesagten ist die Verwaltungsgerichtsbeschwerde teilweise gutzuheissen, und die Ziffern 1 und 3 des Dispositivs des angefochtenen Entscheides sind aufzuheben. Indessen hat das Verwaltungsgericht die Zulässigkeit der verfügten Ausweisung zu Recht bejaht. Diese erweist sich als bundesrechts- und konventionskonform. 7.2 Da die vorliegende Beschwerde aufgrund der umfassenden und sorgfältigen Würdigung der Sach- und Rechtslage im Hauptpunkt keine ernsthaften Erfolgsaussichten haben konnte (Art. 152 OG), ist das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung für das bundesgerichtliche Verfahren, soweit es nicht als gegenstandslos abgeschrieben werden kann, abzuweisen. Bei diesem Verfahrensausgang rechtfertigt es sich, dem nur in einem untergeordneten Punkt obsiegenden Beschwerdeführer eine (reduzierte) Gerichtsgebühr aufzuerlegen (Art. 153 und Art. 153a in Verbindung mit 156 Abs. 3 OG). Dem Beschwerdeführer ist zudem zu Lasten des Kantons St. Gallen eine reduzierte Parteientschädigung zuzusprechen (Art. 159 OG).