Citation: 8C_477/2020 E. 7.1.2

7.1.2. Gestützt auf das 2. ABI-Gutachten anerkannte nicht nur die Beschwerdegegnerin mit Verfügung vom 12. März 2018, sondern auch das kantonale Gericht mit Entscheid vom 22. August 2018 zumindest aus psychiatrischer Sicht eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes (vgl. Urteil 8C_775/2018 vom 24. April 2019 E. 3.3). Die Beschwerdegegnerin und die Vorinstanz stellten darauf ab, dass laut 2. ABI-Gutachten in der angestammten Tätigkeit nicht von einer bleibenden oder länger dauernden Arbeitsunfähigkeit von mehr als 20% auszugehen sei, und verneinten folglich einen Rentenanspruch. Auf Beschwerde des Versicherten hin beanstandete das Bundesgericht verschiedene Mängel am 2. ABI-Gutachten (Urteil 8C_775/2018 vom 24. April 2019 E. 5.3), weshalb es nicht darauf abstellte, den vorinstanzlichen Entscheid vom 22. August 2018 aufhob und die Sache zur Einholung eines umfassenden und neutralen gerichtlichen Obergutachtens an das kantonale Gericht zurück wies (Urteil 8C_775/2018 vom 24. April 2019 E. 5.3.4 i.f.).