Citation: 2C_304/2022 E. 6

Die Beschwerdeführer beanstanden ferner eine Verletzung des Vertrauensschutzes im Sinne von Art. 9 BV. Sie hätten am 20. Oktober 2020 telefonisch mit dem zuständigen Steuerbeamten Kontakt gehabt. Dieser habe ihnen mitgeteilt, dass sie die Steuererklärungen 2017 und 2018 nach Ablauf der Einsprachefrist von 30 Tagen - mithin nach dem 21. Oktober 2020 - nachreichen könnten. Die Vorinstanz erwog demgegenüber, aus den Akten ergäben sich keine Hinweise zu einem solchen Gespräch. Die Beschwerdeführer würden es unterlassen, darzutun, welchen Sachverhalt sie dem Steuerbeamten genau geschildert hätten und wie dieser darauf geantwortet habe. Dass die Beschwerdeführer eine falsche behördliche Auskunft erhalten hätten, in die sie hätten vertrauen dürfen, sei nicht nachgewiesen (vgl. E. 6 des angefochtenen Urteils). Mit den Ausführungen vor Bundesgericht vermögen die Beschwerdeführer ebenfalls keine Verletzung verfassungsmässiger Rechte aufzuzeigen. Die Beschwerdeführer beschränken sich darauf, ihre im vorinstanzlichen Verfahren dargelegte Sichtweise erneut zu wiederholen. Damit genügt die Beschwerde indes nicht den Anforderungen von Art. 106 Abs. 2 BGG (vgl. E. 2 hiervor). Eine Verletzung des Vertrauensschutzes ist nicht zu erkennen.