Citation: 2C_884/2016 E. 2

Der Beschwerdeführer macht insbesondere geltend, für die in den Jahren 2002, 2003 und 2012 sanktionierten Verfehlungen seien ausländerrechtliche Verwarnungen ausgesprochen worden, woran festzuhalten sei; härtere Konsequenzen könnten daran nicht geknüpft werden. Die im Jahr 2015 erfolgte strafrechtliche Verurteilung würde (selbst bei einer Gesamtbetrachtung) die Voraussetzung von Art. 63 Abs. 1 lit. b des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer (AuG; SR 142.20) nicht erfüllen, wonach eine Niederlassungsbewilligung widerrufen werden könne, wenn die ausländische Person in schwerwiegender Weise gegen die öffentliche Ordnung verstossen habe. Zusammenfassend liege kein Widerrufsgrund vor, weshalb die aufenthaltsbeendende Massnahme Bundesrecht verletze.