Citation: 1C_325/2020 E. A

Die Konsumenteninfo AG ist Herausgeberin unter anderem der Zeitschriften "saldo" und "K-Tipp". Mit E-Mail vom 18. September 2019 an das Bezirksgericht Dietikon und auf präsidiale Aufforderung hin mit Schreiben vom 1. November 2019 bat eine Mitarbeiterin der Redaktion dieser Zeitschriften darum, Fotoaufnahmen in den leeren Gerichtssälen des Bezirksgerichts Dietikon machen zu dürfen. Der Präsident des Bezirksgerichts Dietikon wies das Anliegen am 6. bzw. 11. November 2019 ab. Mit als Aufsichtsbeschwerde bezeichneter Eingabe vom 18. November 2019 gelangte die Konsumenteninfo AG an die Verwaltungskommission des Obergerichts des Kantons Zürich. Mit Beschluss vom 9. Dezember 2019 wies die Verwaltungskommission die Aufsichtsbeschwerde ab. Sie erwog dazu, im Rahmen der Behandlung einer Aufsichtsbeschwerde prüfe sie nicht die materielle Richtigkeit des angefochtenen Entscheids, sondern einzig, ob sich die Auffassung der Vorinstanz, hier des Bezirksgerichts Dietikon bzw. von dessen Präsidium, als offensichtlich haltlos oder mutwillig bzw. qualifiziert falsch erweise.