Citation: 6B_215/2013 E. 1.4.4

1.4.4. Keinen Verstoss gegen das rechtliche Gehör und die Verfahrensfairness begründet der Umstand, dass die Vorinstanz die Beweisanträge des Beschwerdeführers auf Einvernahme der Privatgutachter abwies und anlässlich der Berufungsverhandlung einzig den amtlichen Sachverständigen befragte (Beschwerde, S. 31 ff.). Die Privatgutachter hatten die Möglichkeit, sich schriftlich zum amtlichen Gutachten vom 16. Dezember 2010 zu äusseren. Die Vorinstanz konfrontierte den amtlichen Sachverständigen mit deren fachlichen Einwendungen (vgl. kantonale Akten, act. 226, vorinstanzliches Instruktionsschreiben vom 14. September 2012, s.a. kantonale Akten, act. 252; vorinstanzliche Einvernahme des amtlichen Gutachters, S. 5). Zu der Gutachtensergänzung des amtlichen Experten vom 31. Oktober 2012 liessen sich die Privatgutachter erneut ausführlich vernehmen. Die Vorinstanz kannte deshalb deren Standpunkt, insbesondere auch in Bezug auf die Beurteilung des Schweregrades der diagnostizierten ADHS, hinlänglich. Sie durfte ohne Verfassungsverletzung von einer Befragung der Privatgutachter in der Berufungsverhandlung absehen (vgl. im Übrigen zum - abgelehnten - Recht auf Replik des Privatgutachters zum Gerichtsgutachten: BGE 127 I 73). Die Kritik des Beschwerdeführers stösst ins Leere. Der angefochtene Entscheid ist nicht zu beanstanden.