Citation: 9C_172/2020 E. 7.5

7.5. Im Rahmen der Konsistenz verwies das kantonale Gericht darauf, dass der Beschwerdeführer auch vor der Erkrankung keinen Hobbies nachgegangen sei. Dies ist mit Blick auf das Gespräch der Früherfassung vom 23. Mai 2017, wonach der Beschwerdeführer regelmässig einen Arbeitstag von zwölf Stunden absolvierte, nicht bundesrechtswidrig. Zu Recht berücksichtigte die Vorinstanz auch die Mobilität des Beschwerdeführers mit Autofahren und Flugreisen zu Beerdigungen oder zur Durchführung von medizinischen Eingriffen (Hautstraffung nach Magenbypass-Operation). Vor diesem Hintergrund leuchtet auch ein, dass der Gutachter den Beschwerdeführer als mit öffentlichen Verkehrsmitteln mobil eingeschätzt hat, auch wenn jener in diesem Bereich gewisse Einschränkungen geltend machte. Neben diesen eher für Ressourcen sprechenden Umständen hat die Vorinstanz aber auch gewürdigt, dass beim Beschwerdeführer ein Leidensdruck besteht.