Citation: 1P.626/2005 31.01.2006 E. 3.3

3.3.1 Sodann verweist der Beschwerdeführer auf den Inhalt der Zessionserklärung, den das Kantonsgericht in der Beweiswürdigung nicht berücksichtigt habe. Wenn er den Zessionar in der Zessionserklärung ausdrücklich auf die Erbengemeinschaft als "Zahlstelle" hinwies, so sei der Schluss zwingend, dass er nicht mehr damit gerechnet habe, den Erbanteil für sich selbst beanspruchen zu können. 3.3.2 Die Ausführungen des Beschwerdeführers treffen nicht zu. In der Zessionserklärung vom 14. Mai 1998 wird die Erbengemeinschaft keineswegs als "Zahlstelle" erwähnt, sondern als "Schuldnerin" der Leistung. Nachdem der Beschwerdeführer (angeblich) eine Forderung gegenüber der Erbengemeinschaft abgetreten hat, ist diese Bezeichnung durchaus korrekt. Es ist nicht ersichtlich, weshalb daraus zwingend der Schluss zu ziehen sei, dass der Beschwerdeführer nicht mehr damit rechnete, den Erbanteil für sich selbst beanspruchen zu können. Nachdem die Erbschaft im fraglichen Zeitpunkt noch unverteilt war, konnte der Beschwerdeführer seinen Anteil gar nicht anders als in der genannten Form abtreten. Aus den in der Zessionserklärung verwendeten Formulierungen kann der Beschwerdeführer nichts zu seinen Gunsten ableiten.