Citation: 8C_550/2024 E. 4.2

4.2. Strittig ist zunächst die vorinstanzliche Qualifikation der Schwere des Unfalls vom 15. Oktober 2021. Diese ist aufgrund des augenfälligen Geschehensablaufs mit den sich dabei entwickelnden Kräften zu beurteilen. Irrelevant sind die Unfallfolgen oder Begleitumstände, die nicht direkt dem Unfallgeschehen zugeordnet werden können; solchen Faktoren ist gegebenenfalls bei den Adäquanzkriterien Rechnung zu tragen (BGE 148 V 301 E. 4.3.1). Die Vorinstanz erwog, beim Unfall vom 15. Oktober 2021 sei der Beschwerdeführer in seiner Garage von einem Stapel herunterfallender Paletten, die rund zwei Meter über ihm gelagert gewesen seien, getroffen worden. Dieses Ereignis sei mit Blick auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung zu vergleichbaren Fällen als mittelschwer im mittleren Bereich zu qualifizieren. Der Beschwerdeführer wendet ein, wenn 84 Paletten auf einen Menschen herabstürzten und ihn derart massiv und nachhaltig und praktisch an allen Körperteilen verletzten, handle es sich nicht um einen gewöhnlichen oder nur einen mittelschweren Unfall, sondern um einen schweren Unfall oder mindestens einen mittleren im angrenzenden Bereich zu den schweren Unfällen. Mit diesem pauschalen Einwand zeigt er nicht auf und es ist auch nicht ersichtlich, inwiefern die Qualifizierung der Unfallschwere durch die Vorinstanz bundesrechtswidrig sein soll. Somit kann die adäquate Unfallkausalität des psychischen Leidens des Beschwerdeführers nur bejaht werden, wenn mindestens drei der sieben von der Rechtsprechung in BGE 115 V 133 E. 6c/aa herausgearbeiteten Adäquanzkriterien in einfacher Form erfüllt sind oder eines besonders ausgeprägt vorliegt (SVR 2023 UV Nr. 48 S. 169, 8C_1/2023 E. 10.3; Urteil 8C_471/2024 vom 13. Februar 2025 E. 7.2).