Citation: 9C_141/2022 E. A

A.________ (geboren 1950, verstorben am 5. Januar 2020) bezog Leistungen nach dem Bundesgesetz über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (ELG) sowie eine ausserordentliche Ergänzungsleistung nach dem Ergänzungsleistungsgesetz des Kantons St. Gallen. Zusätzlich wurden ihr Krankheits- und Behinderungskosten vergütet. Nachdem A.________ am 19. Dezember 2019 in ein Hospiz eingetreten war, stellte die Sozialversicherungsanstalt des Kantons St. Gallen (EL-Durchführungsstelle) die Ergänzungsleistung mit Wirkung ab dem 1. Januar 2020 ein, weil sie fortan von einem Einnahmenüberschuss von jährlich Fr. 1597.- ausging (Verfügung vom 27. Dezember 2019). Für den Aufenthalt im Hospiz vergütete die Sozialversicherungsanstalt für die Zeit vom 19. bis 31. Dezember 2019 Krankheitskosten von Fr. 2590.80 (Verfügung vom 17. Januar 2020), lehnte es aber - unter Hinweis auf den für das Jahr 2020 festgestellten Einnahmenüberschuss - ab, die vom 1. bis zum 5. Januar 2020 angefallenen Kosten von Fr. 900.- (Pension und Betreuung) und Fr. 115.- (Selbstbehalt) zu übernehmen; Krankheits- und Behinderungskosten könnten nur vergütet werden, soweit sie den Einnahmenüberschuss überstiegen (Verfügung vom 11. Februar 2020). C.A.________, ein Sohn und Erbe von A.________ sel., erhob Einsprache gegen die Verfügung vom 11. Februar 2020. Der weitere Sohn und Erbe B.A.________ schloss sich der Einsprache an. Die Sozialversicherungsanstalt wies die Einsprache ab (Entscheid vom 15. September 2020).