Citation: 8C_519/2024 E. 4.1

4.1. Der Beschwerdeführer bringt vor, er sei im Zeitpunkt der kreisärztlichen Einschätzung vom 17. Dezember 2021, anlässlich welcher das Zumutbarkeitsprofil abschliessend festgelegt worden sei, knapp 60 Jahre alt gewesen und es seien ihm demnach lediglich noch fünf Jahre bis zum Erreichen des Pensionsalters verblieben. Zudem habe er keinen Beruf erlernt. Er sei 1983 in die Schweiz eingereist und habe zunächst als Hilfsarbeiter in der Gastronomie und dann während 23 Jahren als Maschinist und Produktionsmitarbeiter in einer Papierfabrik gearbeitet. Nach dem Konkurs der Arbeitgeberin 2012 habe er ab Juli 2012 im Rahmen eines temporären Arbeitsverhältnisses in einer Federnfabrik gearbeitet. Diese Tätigkeit habe er jedoch im Dezember 2013 schmerzbedingt aufgeben müssen. Von Juli bis September 2014 sei er noch als Schichtarbeiter angestellt gewesen. Seither habe er nicht mehr gearbeitet. Aufgrund des eingeschränkten Zumutbarkeitsprofils sei ihm die während 23 Jahren ausgeübte Tätigkeit als Maschinist und Produktionsmitarbeiter nicht mehr zumutbar und über andere wesentliche Berufserfahrung verfüge er nicht. Es seien lediglich noch sehr leichte Arbeiten mit der rechten (dominanten) Hand möglich, weshalb er faktisch einarmig sei. Hinzu kämen seine schlechten Deutschkenntnisse, die eine Einarbeitung in einen neuen Beruf faktisch verunmöglichten. Angesichts dieser persönlichen und beruflichen Gegebenheiten sei davon auszugehen, dass er keinen neuen Arbeitgeber mehr finde, der ihn für eine geeignete Verweistätigkeit einstellen würde.