Citation: 2C_406/2017 E. C

Remo Stoffel beantragt vor Bundesgericht, den Entscheid der Unabhängigen Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen aufzuheben und festzustellen, dass die SRG mit dem umstrittenen Beitrag vom 9. März 2016 (Bericht und Interview) das rundfunkrechtliche Sachgerechtigkeitsgebot "zu seinem Nachteil" verletzt habe. Das Publikum sei einseitig informiert worden und habe sich kein eigenes Bild machen können, indem (1) die Urheber- und die Auftraggeberschaft des "neuen" Gutachtens unzureichend offengelegt und der Bericht zusätzlich mit dem irreführenden Hinweis versehen worden sei, dass dieser von einer "international renommierten Gesellschaft" stamme; (2) er vor der Sendung nur beschränkt Einsicht in den Bericht habe nehmen können und einem früheren Gutachten, das von einem Investitionsstau gesprochen und erklärt habe, dass der Preis für den Erwerb des Aktienkapitals durch die Investorin "Stoffel Partizipationen AG" im Hinblick hierauf "als gute Geste gegenüber den bisherigen Eigentümern" gelten könne, übergangen worden sei, und (3) abmachungsgemäss ausgeklammerte Themen ("Altlasten") dennoch in das Interview eingeflossen seien.