Citation: 9C_570/2008 23.04.2009 E. 4

Für die Vorinstanz ist erwiesen, dass die Gewährung der Dreiviertelsrente für den Zeitraum ab 30. September 2006 zweifellos unrichtig und die Berichtigung der Verfügung durch die Verwaltung von erheblicher Bedeutung war. Der Versicherte habe durch die Arbeit während der Monate September 2006 bis Januar 2007 den Tatbeweis erbracht, dass die ursprüngliche Arbeitsfähigkeitsschätzung von 50 % für leichte Tätigkeiten offenkundig unrichtig gewesen sei. Es sei bei der konkreten Sachlage nicht zu beanstanden, dass die Verwaltung auf die nachträglich bekannt gewordenen ganztätigen Arbeitseinsätze für eine Bauunternehmung auf eine 100-prozentige Arbeitsfähigkeit für geeignete, leichte und wechselbelastende Tätigkeiten geschlossen habe, ohne eine neue medizinische Begutachtung zu veranlassen. Der Versicherte habe über Wochen ganztätig Aufsichts- und Kontrollarbeiten auf einer Baustelle (mit u.a. auch Heben und Tragen von Gegenständen) ausüben können, und diese nicht etwa wegen gesundheitlicher Probleme beendet, sondern wegen seiner Abreise in das Land Y.________; deshalb seien ihm a fortiori leichte und wechselbelastende Tätigkeiten zu 100 Prozent zumutbar.