Citation: 8C_214/2022 E. A

A.a. Der 1950 geborene A.________ war bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) gegen die Folgen von Unfällen versichert, als er am 20. August 1968 beim Weitsprung das rechte Knie verdrehte und sich dabei eine mediale Seitenbandverletzung mit medialer Meniskusläsion zuzog. Am 14. April 1969 schloss die Suva den Fall ab. Nach mehreren Rückfällen und operativen Eingriffen sowie zwei Rentenverfügungen in den darauf folgenden Jahren richtete die Suva A.________ schliesslich rückwirkend ab 1. November 1977 eine Rente basierend auf einer Erwerbsunfähigkeit von 50 % aus (Vergleich vom 17. Oktober 1980). A.b. Am 23. August 1997 kollidierte A.________ als Velofahrer mit einem Lieferwagen. Aufgrund der verschiedenen schweren Verletzungen musste er sich mehreren operativen Eingriffen unterziehen, wobei am 28. April 1999 auch die Implantation einer Knie-Totalendoprothese rechts erfolgte. Mit Verfügung vom 10. Oktober 2002 erhöhte die Suva die Rente, welche neu komplementär zu jener der Invalidenversicherung ausgerichtet wurde, ab 1. August 2002 entsprechend einer ermittelten Erwerbsunfähigkeit von 100 %. Zudem sprach sie A.________ eine Integritätsentschädigung bei einem Integritätsschaden von 100 % zu (Verfügung vom 9. November 2006). Am 11. Dezember 2008 wurde eine Revisionsknieprothese reimplantiert. A.c. Am 17. März 2020 musste die Revisionsknieprothese aufgrund eines chronischen Protheseninfekts ausgebaut werden; gleichentags wurde A.________ der rechte Oberschenkel distal amputiert. Am 2. April 2020 übermittelte das Orthopädietechnik-Unternehmen B.________ AG der Suva einen Kostenvoranschlag für eine Knieexartikulationsprothese mit elektronischem Kniegelenk (C-Leg 4) im Gesamtbetrag von Fr. 33'427.65. Mit Schreiben vom 5. Mai 2020 teilte die Suva A.________ mit, er habe keinen Anspruch auf ein elektronisches Kniegelenk. Für die Kosten einer herkömmlichen Prothesenversorgung könne sie hingegen aufkommen. Daran hielt sie mit Verfügung vom 13. August 2020 fest. Nachdem die C.________ AG am 28. August 2020 einen Kostenvoranschlag für eine Oberschenkelprothese mit mechanischem Kniegelenk im Gesamtbetrag von Fr. 20'160.80 übermittelt hatte, erteilte die Suva mit Schreiben vom 21. September 2020 hierfür Kostengutsprache. Die gegen die Verfügung vom 13. August 2020 gerichtete Einsprache des A.________ wies sie ab (Einspracheentscheid vom 13. Januar 2021).