Citation: 8C_606/2019 E. 4.2.3

4.2.3. Schliesslich legt die Beschwerdeführerin nicht dar und ist nicht ersichtlich, inwiefern die tatsächlichen Feststellungen gemäss angefochtenem Entscheid zur Entwicklung des Gesundheitszustandes und der Arbeitsfähigkeit innerhalb des Vergleichszeitraumes offensichtlich unrichtig oder sonstwie bundesrechtswidrig sein sollten. Die Diagnosen des seit 2010 behandelnden Psychiaters Dr. med. E.________ blieben seit Sommer 2015 ebenso unverändert wie deren Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit. Mit Blick auf die wenigen neuen somatischen Verdachtsdiagnosen, welche der schmerztherapeutisch behandelnde Dr. med. F.________ gemäss Bericht vom 8. Januar 2018 stellte, schloss das kantonale Gericht nachvollziehbar und überzeugend darauf, dass diese geringfügigen Abweichungen im Vergleich zum bestätigten Gesamtumfang der bekannten organischen Gesundheitsstörungen von untergeordneter Bedeutung seien. Obwohl Dr. med. F.________ das chronische ISG-Schmerzsyndrom unklarer Ätiologie im Rahmen eines möglichen Panvertebralsyndroms oder femoro-acetabulären Impingements einordnete, wies er ausdrücklich darauf hin, dass der Hüftspezialist diesbezüglich keine Indikation zur Operation sehe. Jedenfalls liessen die neuen Hinweise nicht auf eine in somatischer Hinsicht anspruchserhebliche Veränderung des Gesundheitszustandes schliessen.