Citation: 1C_277/2021 E. 4.3.3

4.3.3. Die Beschwerdeführer legen nach Massgabe von Art. 106 Abs. 2 BGG nicht rechtsgenüglich dar, dass die obersten Geschosse der geplanten Gebäude talseitig fassadenbildend wirken, obschon sie gemäss den bewilligten Bauplänen deutlich zurückgestaffelt sind. Selbst wenn mit den Beschwerdeführern davon auszugehen wäre, dass § 280 Abs. 1 PBG hier zur Anwendung kommt, erschiene es daher mangels anderweitiger Ausführungen der Beschwerdeführer als vertretbar, die Höhe der geplanten Gebäude talseitig an der Schnittlinie zwischen der Fassade des vorspringenden Geschosses und der Terrasse des zurückgestaffelten Geschosses und nicht an der Schnittfläche zwischen der Oberkante des zurückgestaffelten Geschosses und dem darüber liegenden Dach zu messen. Im Ergebnis entspricht dies der von den kantonalen Instanzen geschützten Messweise. Eine solche Anwendung von § 280 Abs. 1 PBG/ZH weisen die Beschwerdeführer im konkreten Fall nicht als offensichtlich unhaltbar aus. Daran ändert auch ihr Hinweis auf die Geschossdefinitionen in § 275 PBG/ ZH nichts. Der für die Gebäudehöhe gemäss § 280 Abs. 1 PBG/ZH massgebliche Begriff der Fassade lässt sich willkürfrei auch ohne Rückgriff auf die Geschossdefinitionen gemäss § 275 PBG/ZH auslegen. Dies gilt umso mehr, als die Gemeinde Männedorf in ihrer BZO im Einklang mit § 58 Abs. 2 PBG/ZH auf die Festlegung von Geschosszahlvorschriften verzichtet hat. Eine gegen § 280 Abs. 1 PBG/ ZH verstossende, im Ergebnis unhaltbare Rechtsanwendung durch die kantonalen Instanzen ist somit nicht dargetan.