Citation: 2C_76/2024 E. 7

Der Beschwerdeführer rügt die Unverhältnismässigkeit seiner Wegweisung. Er spreche fliessend Deutsch, sei als 19-Jähriger in die Schweiz gekommen und halte sich seit nunmehr über 20 Jahren legal hier auf. Seinen Heimatstaat kenne er nur von vereinzelten kürzeren Besuchen her. Überdies habe sich sein Gesundheitszustand verbessert, weshalb von ihm erwartet werden könne, einer Erwerbstätigkeit nachzugehen. Die Vorinstanz habe verkannt, dass er sich mit Blick auf Art. 8 Ziff. 1 EMRK und Art. 13 Abs. 1 BV sowohl auf den Schutz des Privat- wie auch auf jenen des Familienlebens berufen könne und dass es seiner Frau und seiner minderjährigen Tochter nicht zumutbar sei, ihm nach Nordmazedonien zu folgen. Schliesslich könne ihm seine Verschuldung nicht vorgeworfen werden, habe er seit Ende September 2012 keine Sozialhilfe mehr bezogen und handle es sich bei den von ihm begangenen Straftaten lediglich um kleine Verstösse. Insgesamt überwiege sein privates Interesse am (Wieder-) Erhalt der Aufenthaltsbewilligung das öffentliche Interesse daran, ihm deren (Wieder-) Erteilung zu verweigern.