Citation: U 211/01 22.10.2001 E. 5

5.- Mit der Vorinstanz ist von einem mittelschweren Unfall im Grenzbereich zu den leichten auszugehen. Damit die Adäquanz des Kausalzusammenhangs bejaht werden kann, muss somit ein einzelnes der in die Beurteilung einzubeziehenden Kriterien (BGE 117 V 367 Erw. 6a) in besonders ausgeprägter Weise erfüllt sein oder die zu berücksichtigenden Kriterien müssen in gehäufter oder auffallender Weise gegeben sein (BGE 117 V 367 Erw. 6b). Aufgrund der medizinischen Akten sind die Kriterien der Schwere und der besonderen Art der erlittenen Verletzungen (Schleudertrauma der HWS, Schädel-Hirntrauma und inkompletter Schädelbruch), der ungewöhnlich langen Dauer der ärztlichen Behandlung sowie der Dauerbeschwerden ohne weiteres erfüllt. Bezüglich der Arbeitsunfähigkeit ergibt sich Folgendes: Nach dem Unfall war die Versicherte zunächst 100 % arbeitsunfähig und dann ab Januar 1997 in ihrem angestammten Beruf als Heilpädagogin lediglich 15 % arbeitsfähig (Gutachten der Klinik I.________ vom 23. Oktober 1997). Gemäss dem Gutachten der Klinik B.________ vom 9. Februar 1999 besteht unter Einbezug sämtlicher Beschwerden (ohne Differenzierung zwischen physischen und psychischen Komponenten) im angestammten Beruf nur noch eine 25%ige und in der Tätigkeit als Einzeltherapeutin eine 40%ige Arbeitsfähigkeit. Damit ist auch das Kriterium des Grades und der Dauer der Arbeitsunfähigkeit erfüllt. Unter diesen Umständen ist die Adäquanz des Kausalzusammenhangs zu bejahen. Die Sache ist daher an die "Zürich" zur Bemessung des Invaliditätsgrades und zur Festsetzung der Leistungen zurückzuweisen.