Citation: 2C_562/2017 E. 6.1.2

6.1.2. Der zweite Vorfall ereignete sich am 4. Oktober 2014, etwa um 22.35 Uhr, auf der Autobahn. Der Beschwerdeführer fuhr mit einer Geschwindigkeit von rund 130 km/h (zulässig 80 km/h) auf der Überholspur bis auf wenige Meter auf den vor ihm fahrenden Wagen auf. Nachdem dieser die Überholspur freigegeben hatte, überholte der Beschwerdeführer den zuvor vor ihm fahrenden Wagen, dessen Lenker wieder auf die Überholspur wechselte und dem Beschwerdeführer bei Geschwindigkeiten von etwa 130 km/h und 176 km/h (erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h und 120 km/h) in einem Abstand von wenigen Metern folgte. Der Beschwerdeführer wechselte auf die Normalspur, wo er rechts überholte, bevor er wieder auf die Überholspur ausscherte. Durch das entsprechende "Rennen" zwischen den beiden Autos brachte er das Leben und die Gesundheit der anderen Verkehrsteilnehmer in Gefahr und schreckte er vor einem möglichen Unfall und damit verbundenen Schädigungen Dritter an Leib und Leben nicht zurück.