Citation: U 242/03 25.02.2004 E. 2

Streitig und zu prüfen ist der Anspruch des Beschwerdeführers auf Taggelder der obligatorischen Unfallversicherung für die Zeit ab 15. April 2002 und in diesem Rahmen die Frage, ob die SUVA die Arbeitsfähigkeit ab diesem Zeitpunkt mit dem vorinstanzlich bestätigten Einspracheentscheid vom 29. August 2002 zu Recht auf 50% festgesetzt hat. Praxisgemäss hat sich die gerichtliche Prüfung auf den Sachverhalt zu beschränken, wie er sich bis zum Erlass dieses Einspracheentscheides entwickelt hat (BGE 116 V 248 Erw. 1a mit Hinweisen). 2.1 In medizinischer Hinsicht stellte die SUVA in erster Linie auf die Berichte der Rehaklinik E.________ vom 4. und 12. März 2002 sowie die kreisärztliche Stellungnahme vom 11. April (Dr. med. B.________) ab. Die Vorinstanz berücksichtigte zusätzlich den Bericht des Kreisarztes Dr. med. R.________ vom 25. Oktober / 11. November 2002. Diese medizinischen Aussagen stützen sich neben den Akten und den Angaben des Patienten auf die anlässlich des stationären Aufenthalts in der Rehaklinik E.________, der vom 14. Januar bis 22. Februar 2002 dauerte und unter anderem eine Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit umfasste, gewonnenen Erkenntnisse, die Untersuchungen der Kreisärzte und die am 5. November 2002 im Spital U.________ vorgenommenen Aufnahmen. Nach Auffassung der erwähnten Ärzte bestand während des strittigen Zeitraums - unter Berücksichtigung der als das arbeitsbezogen relevante Problem bezeichneten Funktionsstörung der HWS mit rechtsbetonten belastungsabhängigen Schmerzen - eine Arbeitsfähigkeit im bisherigen Beruf von 50%. Dr. med. K.________, auf welchen sich der Beschwerdeführer beruft, stimmt diesen Aussagen insoweit zu, als keine HWS-Distorsion mit erheblichen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit vorgelegen und auch die geringfügige Protrusion C3/4 zu keinen grösseren Beeinträchtigungen geführt habe. Dagegen macht er geltend, der Beschwerdeführer leide an einer Muskeldystonie rechts. Eine solche könne nicht durch bildgebende Verfahren, sondern nur mittels klinischer Untersuchung festgestellt werden. Die Konstanz der Lokalisation (subjektiv und objektiv) spreche für Organizität. Der Arzt lehnt es allerdings ausdrücklich ab, zur Arbeitsfähigkeit ab 15. April 2002 Stellung zu nehmen, und wendet sich einzig gegen die Erhöhung der Arbeitsfähigkeit als Plattenleger auf 75% bzw. 100% durch die Verfügung vom 13. November 2002, welche jedoch nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens bildet. Die Stellungnahmen des Dr. med. K.________ vermögen daher die vorliegend zur Diskussion stehende Bezifferung der Arbeitsfähigkeit als Plattenleger auf 50% für den Zeitraum vom 15. April bis 29. August 2002 nicht in Frage zu stellen. Gleiches gilt für die Aussagen des Hausarztes Dr. med. Z.________, der die angegebenen Beschwerden des Versicherten als glaubhaft betrachtet, aber keine medizinische Erklärung dafür liefert. Unter diesen Umständen ist der vorinstanzlich bestätigte Einspracheentscheid vom 29. August 2002 nicht zu beanstanden.