Citation: 7B_1139/2024 E. 4.6.5

4.6.5. Die Vorinstanz verneint zudem im Rahmen einer Alternativbegründung die Vorhersehbarkeit (vgl. oben E. 4.2.4) der zum Todeseintritt führenden Geschehensabläufe. Sie verweist in diesem Zusammenhang auf das Parteigutachten von Prof. Dr. F.________ vom 18. Juni 2024, das festhielt, derart schwere Komplikationen seien selten und eine Fortsetzung der Therapie in einer Situation wie derjenigen der Verstorbenen bleibe in den allermeisten Fällen schadlos (act. 8/S/14.2, S. 9; vgl. oben E. 4.5.2). Mit dieser Alternativbegründung, die der Beschwerdeführer vor Bundesgericht nicht thematisiert, lässt sich die Einstellung des Strafverfahrens ebenfalls halten. Der Beschwerdeführer hätte die Eventualbegründung ebenfalls anfechten und darlegen müssen, inwieweit diese Bundesrecht verletzt (Art. 42 Abs. 2 BGG; BGE 149 III 318 E. 3.1.3; 133 IV 119 E. 6.3; je mit Hinweisen).