Citation: 8C_326/2024 E. A

A.a. Der 1959 geborene B.________ war seit 1980 bei der C.________ AG als Maschinist und Bauhandlanger im Strassenbau angestellt und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) obligatorisch unfallversichert. Am 28. Juni 1999 verletzte er sich bei einem Treppensturz. In der Folge blieb eine inkomplette Paraplegie mit neurogener Blasen-, Darm und Sexualfunktionsstörung bestehen. Mit Verfügung vom 5. Oktober 2004 sprach die Suva B.________ ab 1. Juli 2004 eine Invalidenrente von 60 %, eine Hilflosenentschädigung für eine Hilflosigkeit leichten Grades und eine Integritätsentschädigung von 75 % zu. Auf Einsprache hin setzte sie die Invalidenrente mit Entscheid vom 22. Februar 2005 auf 100 % fest. Auf ein Wiedererwägungsgesuch des B.________ betreffend die Hilflosenentschädigung trat die Suva mit Verfügung vom 10. März 2005 nicht ein. A.b. Am 26. November 2020 verstarb B.________ in der Klinik D.________. Mit Verfügung vom 11. Dezember 2020 forderte die Suva von A.________, der Witwe des Verstorbenen, die für Dezember 2020 geleistete Rente von Fr. 3'979.45 zurück. Zudem verneinte sie den Anspruch auf eine Hinterlassenenrente, weil das Ableben des B.________ nicht in einem ursächlichen Zusammenhang mit dem Gesundheitsschaden stehe, für den die Invalidenrente ausgerichtet worden sei. Gegen die Ablehnung der Hinterlassenenrente erhob A.________ Einsprache und forderte die Suva auf, die Todesursache eingehend zu untersuchen. Am 6. Oktober 2021 erteilte die Suva der E.________ einen Abklärungsauftrag, um medizinische Unterlagen in der Klinik D.________ anzufordern. In der Folge holte die Suva eine Aktenbeurteilung des Dr. med. F.________, Facharzt für Chirurgie und Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, Suva Versicherungsmedizin, vom 4. Mai 2023 ein. Gestützt hierauf wies sie die Einsprache der A.________ ab, da der Tod des B.________ nicht mindestens überwiegend wahrscheinlich ganz oder teilweise auf den Unfall vom 28. Juni 1999 zurückzuführen sei (Entscheid vom 12. Mai 2023).