Citation: 6B_900/2024 E. 1.4.1

1.4.1. Aus den Akten geht hervor, dass die Verteidigung zu Beginn der Berufungsverhandlung die Vorfrage aufwarf, ob der Beschwerdeführer die Opfereinvernahmen audiovisuell verfolgen könne. Diese Möglichkeit schloss der Vorsitzende aus, was die Verteidigung in der Folge ausdrücklich beanstandete. D.________ ersuchte zu Beginn ihrer Einvernahme darum, die Konfrontation mit dem Beschwerdeführer zu vermeiden. Diesen Antrag hiess die Vorinstanz gut (Urteil, E. I.5. S. 18 f.). Der Beschwerdeführer verblieb wie schon bei der Einvernahme von B.A.________ ausserhalb des Gerichtssaals (vgl. kantonale Akten, pag. 5771). Im Anschluss an die Befragung von D.________ wurde ein Ausdruck des Einvernahmeprotokolls dem Beschwerdeführer bzw. seiner Verteidigung zur Sichtung übergeben. In der Folge konnten sich diese während einer längeren Verhandlungspause (11.40-12.30 Uhr) zu einer Besprechung in ein Sitzungszimmer zurückziehen. Nach Wiederaufnahme der Verhandlung machte der Beschwerdeführer (über seinen Verteidiger) ausführlich von seinem Fragerecht Gebrauch (vgl. Urteil, E. II.10.3 S. 26 und kantonale Akten, pag. 5787 ff.).