Citation: 5F_2/2024 E. 4.2

4.2. Im Übrigen schildert der Gesuchsteller in teilweise schwer verständlicher Weise seine Sicht auf den Sachverhalt und die Rechtslage. Darauf ist nicht einzugehen. Nur am Rande beruft er sich ausdrücklich oder sinngemäss auf Revisionsgründe. So nennt er Art. 121 lit. c BGG und bringt vor, die Dr. B.________ Stiftung sei handlungsunfähig und habe an den Kollokationsklagen nicht teilnehmen können. Der angerufene Revisionsgrund geht jedoch dahin, dass einzelne Anträge unbeurteilt geblieben sein sollen. Inwieweit sein Vorbringen mit diesem Revisionsgrund zusammenhängen soll, ist nicht ersichtlich, zumal die Dr. B.________ Stiftung nicht Partei im Verfahren 5A_277/2023 war und ihre angebliche Handlungsunfähigkeit nicht Verfahrensthema. Sodann macht der Gesuchsteller geltend, das Bundesgericht hätte aufgrund von Art. 121 lit. b BGG Fehler des Obergerichts nicht selber korrigieren, sondern an das Obergericht zurückweisen müssen. Das Bundesgericht hätte nicht beurteilen dürfen (gemeint wohl: feststellen dürfen; wobei er sich allerdings auf eine Feststellung des Obergerichts und nicht des Bundesgerichts beziehen dürfte), dass zwischen B.________ und dem Gesuchsteller für den Kaufpreis ein separater Darlehensvertrag geschlossen worden sei. Zudem habe er im Zusammenhang mit einer behaupteten Verrechnung anderes geschrieben als das Bundesgericht wiedergegeben habe. Der Zusammenhang mit dem angerufenen Revisionsgrund erschliesst sich nicht. Entgegen der Auffassung des Gesuchstellers dient dieser Revisionsgrund auch nicht dazu, eine zu seinen Lasten ausgefallene Beweiswürdigung zu korrigieren. Ausserdem macht der Gesuchsteller geltend, im Zusammenhang mit einer Gehörsrüge seien in den Akten liegende erhebliche Tatsachen nicht berücksichtigt worden (Art. 121 lit. d BGG). Dabei schildert er jedoch nur seine eigene Sicht auf den angeblichen Gegenstand des obergerichtlichen Verfahrens. Schliesslich macht der Gesuchsteller geltend, es sei nicht richtig, dass er die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege für das gesamte kantonale Verfahren beantragt habe. Der Einwand beschlägt die Auslegung seines Antrags an das Bundesgericht, der dahingehend verstanden wurde, dass er die unentgeltliche Rechtspflege für alle vorliegend relevanten kantonalen Instanzen (Verfahren vor dem Friedensrichteramt und Beschwerdeverfahren am Obergericht) verlange. Wenn er nunmehr behauptet, der Antrag habe sich nur auf das Verfahren beim Friedensrichteramt bezogen, ist er durch die bundesgerichtliche Auslegung des Antrags von vornherein nicht beschwert.