Citation: 9C_594/2017 E. 4

Das kantonale Gericht hat erwogen, aus der Rechnung der C.________ AG ergebe sich, dass es sich bei den vom Beschwerdeführer bezogenen Hilfsmitteln um orthopädische Spezialschuhe und Schuheinlagen handle, und nicht um orthopädische Serienschuhe. Die am 25. Januar 2016 von der Klinik B.________ verordnete Einlagenversorgung nach Mass für zwei verschiedene Schuhe in einem orthopädischen Spezialschuh sei kein Schuhwerk nach Ziff. 4.51 Anhang HVA. Auch aufgrund der in Art. 4 HVA normierten Besitzstandsgarantie bestehe kein Anspruch auf die in Frage stehenden Hilfsmittel, weil die Kosten für orthopädische Spezialschuhe und Einlagen bereits von der Invalidenversicherung nur dann übernommen würden, wenn sie eine notwendige Ergänzung einer medizinischen Eingliederungsmassnahme darstellten. Damit sei ein Hilfsmittelbezug nur bis zum vollendeten 20. Altersjahr möglich. Ebenso wenig könne ein Anspruch unter dem Titel der Austauschbefugnis bejaht werden. Gestützt darauf hat die Vorinstanz den abweisenden Entscheid der Ausgleichskasse vom 28. Juni 2016 bestätigt.