Citation: 2C_990/2019 E. 2.3

2.3. Mit dieser Rechtslage setzt sich der Steuerpflichtige nicht auseinander. Seine knappen Überlegungen scheinen darauf hinauszulaufen, dass Mittel aus den Säulen 2a und 3a gleich zu behandeln seien wie Anlagen in der freien Selbstvorsorge. Dies würde in seinen Augen - so steht zu vermuten - zur Qualifikation als steuerfreier Kapitalgewinn (Art. 16 Abs. 3 DBG bzw. Art. 7 Abs. 4 lit. b StHG) führen. Auf einigen wenigen Zeilen eine abweichende Rechtsauffassung zu vertreten, genügt den gesetzlichen Anforderungen, wie sie sich aus Art. 42 Abs. 2 BGG ergeben, freilich nicht. Erforderlich wäre eine eingehendere Auseinandersetzung mit den Ausführungen der Vorinstanz, die sich ihrerseits umfassend mit den gesetzlichen Bestimmungen und der herrschenden Lehre befasst hatte. Selbst wenn es sich um eine Rechtsfrage aus dem Bereich des Bundes (gesetzes-) rechts handelt, ist von der beschwerdeführenden Person zu verlangen, dass sie sich in minimaler Weise mit dem Streitgegenstand auseinandersetzt (vorne E. 2.1). Daran fehlt es hier.