Citation: 6B_457/2015 E. 4

Die Vorinstanz stellt fest, der Beschwerdeführer habe die Vorladung rechtzeitig erhalten und mache nicht geltend, dass er sie nicht verstanden habe. Auch lege er keine Gründe dar, die es ihm objektiv verunmöglicht hätten, zur Einvernahme zu erscheinen. Somit hätte es ihm klar sein müssen, dass er kommen muss, wenn er an der Einsprache festhalten will. Über eine Entschuldigung oder eine Terminverschiebung habe er nicht verfügt, und Gründe für eine solche hätten auch nicht vorgelegen. Insbesondere habe sein Hausarzt bestätigt, dass der Beschwerdeführer in der Lage sei, den Hinweis in der Vorladung zu verstehen und danach zu handeln. Sein Vorbringen, er sei nicht zur Einvernahme gekommen, weil sein Hausarzt ein Gesuch um Bestellung eines amtlichen Verteidigers gestellt habe und kein Hinweis erfolgt sei, dass das Gesuch an das zuständige Bezirksgericht überwiesen worden sei, dringe nicht durch, denn eine Vorladung bleibe so lange bestehen, als sie nicht widerrufen werde. Ferner sei nicht ersichtlich, aus welchen medizinischen Gründen er nicht in der Lage gewesen sein soll, an der Einvernahme teilzunehmen. Sein Hausarzt habe zwar ausgeführt, es bestehe eine Herzkrankheit und bei belastenden Situationen eine starke Affektlabilität. Der Arzt führe jedoch auch aus, der Beschwerdeführer sei einvernahmefähig und in der Lage, ein Verfahren alleine durchzustehen. Anhaltspunkte, dass er aus anderen medizinischen Gründen nicht an der Einvernahme teilnehmen konnte, seien nicht ersichtlich (Verfügung S. 7). Der Beschwerdeführer tut nicht dar, dass die Vorinstanz bei ihren tatsächlichen Feststellungen in Willkür verfallen wäre und/oder beim von ihr festgestellten Sachverhalt gegen das Recht verstossen hätte. Die Rügen, die er gegen das Stadtrichteramt vorbringt, gehen an der Sache vorbei, denn sie haben mit der Frage, ob er zur Einvernahme erscheinen musste oder nicht, nichts zu tun. Da er keinen nachvollziehbaren Grund dafür anzugeben vermag, dass er zur Verhandlung nicht erschien, ist auf die Beschwerde mangels einer tauglichen Begründung im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.