Citation: 4A_170/2022 E. 5.4

5.4. Der Beschwerdeführer legt mit präzisen Aktenhinweisen dar, dass die Erstinstanz sich nur mit seinem Feststellungsbegehren vom 17. Oktober 2019 auseinandersetzte, während sie sein "erweitertes Rechtsbegehren" vom 23. Dezember 2020 nicht zu beachten schien. Allerdings zieht er daraus den falschen Schluss, dass die Vorinstanz die Angelegenheit zur Neubeurteilung an die Erstinstanz hätte zurückweisen müssen. Denn die Vorinstanz verfügte über volle Kognition. Gemäss Art. 310 ZPO konnte der Beschwerdeführer sowohl eine unrichtige Rechtsanwendung (lit. a) als auch eine unrichtige Feststellung des Sachverhalts (lit. b) geltend machten. Die Vorinstanz begründete denn auch, weshalb auch auf das "erweiterte Rechtsbegehren" nicht einzutreten war. Ob die Erstinstanz den Anspruch auf rechtliches Gehör schwerwiegend verletzte, kann offenbleiben. Denn die Vorinstanz durfte ohnehin von einer Rückweisung der Sache an die Erstinstanz absehen. Eine Rückweisung hätte nämlich zu einem formalistischen Leerlauf geführt, da der Beschwerdeführer sein mangelhaftes "erweitertes Rechtsbegehren" nicht mehr verbessern konnte.