Citation: 2C_702/2016 E. 4.2.2

4.2.2. Die Umstände der vom Beschwerdeführer zahlreich begangenen Taten sind ausserdem so gelagert, dass sie eine hinreichende Wahrscheinlichkeit für eine gegenwärtige Gefährdung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit im Sinne von Art. 5 Anhang I FZA belegen: Der Beschwerdeführer geht zwar seit seiner Entlassung aus dem Strafvollzug einer geregelten Arbeit nach. Dies hat ihn jedoch auch in der Vergangenheit nicht davon abgehalten, sich strafbar zu verhalten. Seine Verschuldung ist zudem sehr hoch, wobei finanzielle Sorgen dem Beschwerdeführer bereits früher Anlass für eine intensive deliktische Tätigkeit gaben. Dass sich der Beschwerdeführer im Strafvollzug positiv entwickelt und seit seiner Entlassung aus dem Strafvollzug wohl verhalten hat, vermag angesichts seiner langjährigen Delinquenz nichts an der vorinstanzlichen Einschätzung zu ändern, wonach ein hohes Risiko für eine erneute Delinquenz besteht (vgl. dazu auch BGE 137 II 233 E. 5.2.2 S. 237; Urteile 2C_604/2015 vom 21. April 2016 E. 3.2.2; 2C_839/2011 vom 28. Februar 2012 E. 3.2). Der Widerruf der Niederlassungsbewilligung ist entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers freizügigkeitsrechtlich nicht zu beanstanden.