Citation: 2C_573/2014 E. 4.3.3

4.3.3. Der vorliegende Fall kann nicht mit dem vom Bundesgericht am 3. April 2014 beurteilten verglichen werden, in dem bei einer paranoiden Schizophrenie - im Rahmen von Art. 50 Abs. 1 lit. b in Verbindung mit Abs. 2 AuG - ein Entscheid aufgehoben und die Angelegenheit zur weiteren Abklärung an die Vorinstanz zurückgewiesen wurde. Es ging dort um eine türkische Ehegattin, welche Opfer ehelicher Gewalt geworden war und durch die engen Beziehungen zu den hier anwesenden Söhnen und Enkelkindern eine Stabilisierung in ihrer psy-chischen Beeinträchtigung erfuhr. Die betroffene Ausländerin hatte - anders als der Beschwerdeführer - keine Straftaten begangen, weshalb sie sich auf Art. 50 AuG berufen konnte; der wichtige Grund, welcher ihre Anwesenheit erforderlich machte, wurde nicht in der hier besseren Behandlungsmöglichkeit, sondern in der suizidhemmenden, besonders intensiven Beziehung zu den Söhnen und den Enkelkindern gesehen (Urteil 2C_73/2013 E. 4.4).