Citation: 9C_6/2021 E. 2

Das kantonale Gericht mass dem Gutachten von Dr. med. B.________ vom 25. September 2019 Beweiswert zu und stellte gestützt darauf sowie auf den internistischen und rheumatologischen Teil der MEDAS-Expertise vom 10. Juni 2016 fest, dass dem Beschwerdeführer die angestammte Tätigkeit als Gipser nicht mehr zumutbar sei. Eine angepasste Arbeit könne er jedoch im Umfang von 100 % ausüben. In psychiatrischer Hinsicht kam die Vorinstanz zum Schluss, dass die Expertise der psychiatrischen Klinik C.________ vom 2. Oktober 2019 den allgemeinen bundesgerichtlichen Vorgaben an ein beweiskräftiges Gutachten entspreche. Die Experten hätten substanziiert dargelegt, aus welchen Gründen die erhobenen Befunde das funktionelle Leistungsvermögen und die psychischen Ressourcen in qualitativer, quantitativer und in zeitlicher Hinsicht schmälern würden. Insbesondere hätten sie ausgeführt, inwiefern und inwieweit die von ihnen erhobenen Befunde die beruflich-erwerbliche Arbeitsfähigkeit einschränken würden, und zwar - zu Vergleichs-, Plausibilisierungs- und Kontrollzwecken - unter Miteinbezug der sonstigen persönlichen, familiären und sozialen Aktivitäten des Beschwerdeführers. Es sei mithin auf das Gutachten abzustellen und aufgrund der diagnostizierten chronischen Schmerzstörung von einer 85%igen Arbeitsfähigkeit auszugehen.