Citation: 9C_563/2016 E. 3.1

3.1. Die Rüge der Versicherten, die Beurteilung durch den RAD vom 23. Mai 2014 (wonach eine Leistungseinschränkung von 50 % bestehe) sei zu Unrecht nicht berücksichtigt worden, hält nicht stand: Diese Einschätzung war ausdrücklich unter dem Vorbehalt einer Bestätigung im Alltag ("in Vivo") erfolgt und die Observation vom 26. Juni 2014 liess gemäss RAD-Beurteilung vom 7. Juli 2014 lediglich auf einen das zumutbare Arbeitspensum nicht beeinflussenden Mindergebrauch der rechten Hand und auf eine teilweise Aggravation schliessen. Die Observation habe namentlich gezeigt, dass die Versicherte - entgegen der ursprünglichen Annahme - fähig war, mit der rechten Hand feinmotorische Bewegungen auszuführen und Gegenstände zu greifen und zu halten. In Bezug auf die Observation an sich erhebt die Beschwerdeführerin keine Rüge. Insbesondere macht sie keinen Verstoss gegen die EMRK geltend. Somit erübrigen sich Weiterungen, wie sie sich im Nachgang zum Urteil (des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte) Vukota-Bojic gegen Schweiz vom 18. Oktober 2016 ergeben könnten (vgl. Art. 106 Abs. 2 BGG; Urteil 8C_601/2016 vom 29. November 2016 E. 8). Demnach hat das kantonale Gericht kein Bundesrecht verletzt, indem es nicht auf die überholte Bewertung des RAD vom 23. Mai 2014, sondern auf die aktuellere Beurteilung vom 7. Juli 2014, in der das Ergebnis der Observation berücksichtigt wurde, abgestellt hat.