Citation: 5A_182/2024 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer erklärt unter Hinweis auf eine E-Mail der Mutter vom 9. Januar 2024, dass diese "mutmasslich im Jahre 2022" ein weiteres Kind namens D.________ geboren, diese Tatsache dem Kantonsgericht in Verletzung ihrer Mitwirkungspflicht jedoch nicht mitgeteilt habe. Dem Kantonsgericht wirft er vor, den Untersuchungsgrundsatz verletzt zu haben. Die Vorinstanz habe weder bei der Beiständin des Beschwerdegegners noch bei der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) Sarganserland Akten eingeholt und dadurch den Sachverhalt ungenügend abgeklärt. Die unrichtige Sachverhaltsabklärung habe grossen Einfluss auf den Kindesunterhalt für den Beschwerdegegner, da durch die Geburt eines weiteren Kindes die Unterhaltsberechnung beeinflusst werde. In der Folge verlangt der Beschwerdeführer, die Wohnkosten ab dem Folgemonat von D.________s Geburt ermessensweise zu je 15 % (Fr. 185.--) auf beide Kinder und zu je 35 % (Fr. 430.--) auf beide Elternteile zu verteilen. Weiter argumentiert er, dass für einen allfälligen Betreuungsunterhalt nicht er, sondern der Vater des jüngeren Kindes D.________ aufkommen müsse, da das Unvermögen der Mutter, für ihren eigenen Unterhalt aufzukommen, auf die Geburt von D.________ und nicht auf die Geburt des Beschwerdegegners zurückzuführen sei. Weiter reklamiert der Beschwerdeführer, dass das Kantonsgericht die in der Anschlussberufung erhobene Behauptung, bei der Ausübung des väterlichen Besuchsrechts in der Schweiz würden keine Übernachtungen anfallen, nicht überprüft und sich stattdessen mit der gegnerischen Weigerung abgefunden habe, näher auf diese Frage einzugehen. Der Beschwerdeführer weist darauf hin, dass zwischen der Einreichung der Berufung am 13. September 2021 und der Mitteilung des Kantonsgerichts vom 10. Januar 2024, die Sache sei spruchreif (s. Sachverhalt Bst. B.d), 29 Monate vergangen seien. Angesichts dessen hätte das Kantonsgericht den Sachverhalt nochmals prüfen müssen.