Citation: 9C_386/2020 E. 4.4

4.4. Der beschwerdeführende Anwalt zeigt sodann nicht - in den qualifizierten Begründungsanforderungen des Art. 106 Abs. 2 BGG genügender Weise - auf, inwiefern durch die Anwendung des pauschalen Entschädigungsansatzes der Zugang zur unentgeltlichen Rechtsvertretung oder gar zum Gericht im konkreten Fall in Verletzung des Anspruchs auf ein faires Verfahren im Sinne von Art. 29 BV und Art. 6 Ziff. 1 EMRK unbotmässig erschwert oder gar verunmöglicht worden wäre. Insbesondere ist die von ihm angeführte Praxiskosten-Studie des Schweizerischen Anwaltsverbandes aus dem Jahre 2017 - soweit nicht als neue Tatsachenbehauptung unbeachtlich (Art. 99 Abs. 1 BGG), was offen bleiben kann - nicht geeignet darzutun, dass in casu die objektiv notwendigen Aufwendungen für die Interessenvertretung nicht angemessen hätten gedeckt werden können. Soweit er schliesslich auf den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau VBE.2019.106 vom 16. September 2019 verweist, vermag er mit einem einzelnen Entscheid zum vornherein keine willkürliche Entschädigungspraxis des kantonalen Gerichts zu belegen, zumal dort - anders als vorliegend - über die Parteientschädigung der (teilweise) obsiegenden Partei zu befinden war.