Citation: 9C_816/2009 11.02.2010 E. 4

4.1 Die Vorinstanz stellte fest, dass die Beschwerdeführerin Mieterin der von ihr bewohnten Wohnung ist. Sie erwog, aus diesem Grund bestehe lediglich für die geltend gemachten Heizkosten Anspruch auf die halbe Pauschale bzw. auf einen Abzug von Fr. 840.-. Was den Mietzins betreffe, habe die Vergleichsrechnung der Ausgleichskasse ergeben, dass die Ergänzungsleistung höher ausfalle, wenn die Tochter nicht einbezogen werde. Die übrigen im Berechnungsblatt zur Verfügung vom 16. Januar 2009 deklarierten Vermögens-, Einnahme- und Ausgabeposten hätten keinen Widerspruch erfahren. Praxisgemäss bestehe kein Anlass, die unbestritten gebliebenen Berechnungspositionen in die Prüfung mit einzubeziehen. Das Vorgehen der Ausgleichskasse sei nicht zu beanstanden. 4.2 Die Beschwerdeführerin rügt, die Ausgleichskasse habe zu Unrecht lediglich den Bruttomietzins für eine Person berücksichtigt (Fr. 13'000.- + Fr. 840.- = Fr. 13'840.-), obwohl sie mit ihrer Tochter zusammen lebe und demzufolge der Bruttomietzins für zwei Personen (Fr. 15'840.-) bzw. die effektiven Bruttomietzinse (Fr. 17'640.- inklusive Nebenkosten) anzurechnen seien. Sodann hätten ihre Einnahmen im Jahre 2008 Fr. 12'865.30 und im Jahre 2009 Fr. 13'070.76 betragen. Die Ausgleichskasse sei von höheren Einnahmen ausgegangen, weil sie unzulässigerweise auch die Kinderrenten der Tochter (Kinderrente zur Invalidenrente der Mutter: Fr. 3'576.-; Kinderrente der Pensionskasse: Fr. 888.-) angerechnet habe. Schliesslich seien ihr mit Blick auf die bereits im Jahre 2005 erstmals erfolgte Anmeldung zum Bezug von Ergänzungsleistungen die fehlenden Beträge bereits ab März 2005 bis September 2008 zuzusprechen.