Citation: 6B_145/2024 E. 2.5.2

2.5.2. Dass die vorinstanzliche Beweiswürdigung geradezu willkürlich sein könnte, ist weder rechtsgenügend dargetan noch ersichtlich. Die Vorinstanz stellt wesentlich auf die ihres Erachtens glaubhaften Aussagen der behandelnden Tierärztin med. vet. G.________ ab, welche im Berufungsverfahren als Zeugin einvernommen wurde. Bei med. vet. G.________ handelte es sich um eine Mitarbeiterin der Tierarztpraxis von Dr. med. vet. E.________. Die Vorinstanz erwägt, die Zeugin med. vet. G.________ habe sachliche, stimmige und nachvollziehbare Aussagen gemacht. Ihre Aussagen würden zusammen mit den objektiven Beweismitteln (insb. mit den Behandlungsprotokollen und dem tierärztlichen Bericht der Tierklinik F.________ vom 27. Juli 2018) sowie den Aussagen von Dr. med. vet. E.________ übereinstimmen (angefochtenes Urteil S. 7). Entgegen der Kritik des Beschwerdeführers behauptete med. vet. G.________ anlässlich der vorinstanzlichen Zeugenbefragung nicht, er habe "nie" das gemacht, was sie angeordnet habe. Sie relativierte den Vorwurf vielmehr, indem sie zu Protokoll gab, der Beschwerdeführer habe gewisse Sachen umgesetzt; es sei nicht so, dass er gar keine Anweisungen befolgt habe. Med. vet. G.________ sagte auch nicht durchwegs zuungunsten des Beschwerdeführers aus. Sie anerkannte im Gegenteil, dass der Beschwerdeführer das Pony bereits mit der Krankheit Hufrehe übernahm (Akten Vorinstanz, pag. 521 Zeile 43 ff.), dass es sich dabei um eine schwer zu behandelnde Krankheit handelt und es schwierig zu beurteilen sei, ob die Krankheit abgeklungen wäre, wenn die Zusammenarbeit mit dem Beschwerdeführer besser gewesen wäre (Akten Vorinstanz, pag. 521 Zeilen 34 ff.) bzw. dass die Krankheit auch immer schlimmer werden könne, wenn man alles richtig gemacht habe (Akten Vorinstanz, pag. 521 Zeilen 39 ff.). Aus ihren Aussagen ergibt sich zudem, dass die Tierärzte dem Pony in den akuten Phasen der Krankheit Schmerzmittel verabreichten (Akten Vorinstanz, pag. 520 Zeilen 10 ff.). Zur Behauptung des Beschwerdeführers, die Hufrehebeschläge hätten gewackelt, das Pony habe damit nicht gut laufen können und es habe gezittert, gab med. vet. G.________ an, das wisse sie nicht mehr genau; wenn die Beschläge gewackelt hätten, wäre es das normale Vorgehen gewesen, dies mit ihnen oder dem Hufschmied zu besprechen, statt die Beschläge einfach zu entfernen; es könne sein, dass es nicht gut gewesen sei; in der Medizin sei nicht immer alles schwarz oder weiss (Akten Vorinstanz, pag. 517 Zeilen 26 ff.). Insgesamt zeigt der Beschwerdeführer nicht auf, inwiefern med. vet. G.________ bezüglich der Behandlung des Ponys falsche Angaben gemacht haben könnte. Auf den pauschalen Vorwurf, med. vet. G.________ habe gelogen und Wichtiges ausgelassen, ist daher nicht einzutreten. Widersprüche sind entgegen der Kritik des Beschwerdeführers auch bezüglich der Ziege nicht ersichtlich. Med. vet. G.________ sagte zwar aus, sie habe beim Beschwerdeführer einmal eine Ziege wegen Räude behandelt. Auf den Vorhalt, der letzte Eintrag betreffend Räude im "KG-Auszug für Fakturierung" datiere vom 5. Mai 2017, bestätigte sie jedoch, dass sie demnach in der Zeit nach dem 5. Mai 2017 bis zum 21. Juli 2018 nichts mehr gemacht hätten (Akten Vorinstanz, pag. 520 Zeilen 21 ff.). Die Rügen des Beschwerdeführers betreffend die vorinstanzliche Beweiswürdigung sind insgesamt unbegründet, soweit darauf überhaupt einzutreten ist.