Citation: 6B_1284/2021 E. 6.2

6.2. Der Beschwerdeführer bringt nicht vor, dass es ausgehend von den von der Vorinstanz zu Recht als massgeblich erachteten Sachverhaltsfeststellungen des erstinstanzlichen Gerichts in Gjakova an einer doppelten Strafbarkeit gemäss Art. 94 Abs. 1 lit. b IRSG fehlen würde. Ebensowenig macht er Gründe nach Art. 95 f. IRSG geltend, welche einer Vollstreckbarkeitserklärung entgegenstehen würden, oder bestreitet, dass er Wohnsitz in der Schweiz habe und die Vollstreckung des kosovarischen Strafurteils in der Republik Kosovo ausgeschlossen sei (vgl. Art. 94 Abs. 1 lit. a und c IRSG). Dass die im Kosovo ausgesprochene Sanktion das in der Schweiz übliche Strafmass offensichtlich übersteige, wird in der Beschwerde ebenfalls nicht behauptet. Weitergehende Ausführungen zu diesen Voraussetzungen beziehungsweise Hindernissen eines Exequaturs erübrigen sich damit (vgl. Art. 42 Abs. 2 BGG).