Citation: 9C_195/2017 E. 4.2.1

4.2.1. Laut Stellungnahme des RAD vom 28. Januar 2015 wurde beim Beschwerdeführer ein lumbovertebrales Schmerzsyndrom mit/bei mässiger Osteochondrose L5/S1 und L2/3, ohne Hinweise auf eine radikuläre Mitbeteiligung, einer gemäss Laborbefund vom 8. Januar 2015 deutlich unterhalb des therapeutisch wirksamen Referenzbereichs liegenden Morphinanalgesie sowie einer durch die radiologischen Befunde nicht erklärbaren massiven Bewegungseinschränkung der LWS (Verdacht auf Selbstlimitierung) festgestellt. Die RAD-Ärztin kam zum Schluss, dass die am 7. Januar 2015 erhobenen klinischen Befunde und die am 21. Januar 2015 ergänzend dazu erstellten Röntgenbefunde insgesamt ergeben hätten, dass seit der erstmaligen Rentenzusprache (Verfügung vom 16. Dezember 2005, Einspracheentscheid vom 3. März 2006) keine wesentliche Änderung des Gesundheitszustands eingetreten sei.