Citation: 1P.316/2004 07.12.2004 E. A

Y.________, Eigentümer einer Liegenschaft im Gebiet "Pürrena" der Gemeinde Plaffeien, reichten im Juli 2002 ein Gesuch um Verbreiterung einer in diesem Gebiet liegenden Strasse Nr. 1879 ein. Die Arbeiten sollten auf der Parzelle Nr. 2502 durchgeführt werden, welche Z.________ gehört. Die Strasse Nr. 1879 verläuft an der nördlichen Grundstücksgrenze der Parzelle Nr. 2502. Jenseits der Strasse befinden sich die Grundstücke Nr. 1889 und Nr. 2265. Das erstere gehört ebenfalls Z.________, das andere X.________. Die genannten Liegenschaften befinden sich in einer Ferienhauszone und sind teilweise überbaut. Aufgrund eines Berichts der Naturgefahrenkommission gelten die Liegenschaften als "Rutschgebiet" ("Kategorie 3 rot") und sind gestützt auf einen Entscheid des Staatsrats des Kantons Freiburg aus dem Jahr 1999 grundsätzlich nicht überbaubar. X.________ erhoben Einsprache gegen das Bauvorhaben von Y.________. Die Naturgefahrenkommission und das Tiefbauamt des Kantons Freiburg äusserten sich in ihren Gutachten ebenfalls negativ zum geplanten Projekt. Im Mai 2003 führte der Oberamtmann des Sensebezirks eine Ortsbesichtigung durch, worauf entschieden wurde, das Bauvorhaben zu überarbeiten. Die genannten Behörden stimmten in der Folge dem geänderten Bauvorhaben zu. X.________ hielten jedoch an ihrer Einsprache fest. Der Oberamtmann erteilte am 27. August 2003 die Baubewilligung und wies die Einsprache von X.________ ab. Diese gelangten an das Verwaltungsgericht des Kantons Freiburg, welches die Beschwerde mit Entscheid vom 20. April 2004 abwies, soweit es darauf eintrat.