Citation: 5A_839/2021 E. 1.2.3

1.2.3. Die Beschwerdeführerin macht in ihrer Beschwerde keine Ausführungen zu ihrem schutzwürdigen Interesse. Nachdem diese gemäss vorinstanzlicher Anweisung aus ihrem Amt als Beiständin zu entlassen ist, liegt jedoch - obschon die Beschwerdeführerin mindestens auch das Interesse der Verbeiständeten geltend zu machen scheint, indem sie verschiedentlich betont, deren Interessen stünden bei einer Entlassung des Beistands im Vordergrund - grundsätzlich ein eigenes schutzwürdiges Interesse der Beschwerdeführerin vor (Urteil 5A_391/2016 vom 4. Oktober 2016 E. 1.1). Die Beschwerdeführerin war sodann nicht Partei des Verfahrens PQ210027, weswegen ihr grundsätzlich nicht entgegen gehalten werden kann, dass die Verbeiständete dieses Urteil nicht ebenfalls angefochten hat. Der aktuelle Nutzen einer Gutheissung entfällt deswegen nicht. Ob die Beschwerdeführerin den Beschluss der KESB (der sich wohl auf die beiden obergerichtlichen Urteile stützt), mit welchem bereits zwei neue Beistände eingesetzt worden sind, hätte anfechten müssen, braucht mit Blick auf den Ausgang des Verfahrens (E. 3) nicht geklärt zu werden (vgl. immerhin Urteil 5A_299/2016 vom 17. Januar 2017 E. 1.3, nicht publ. in: BGE 143 III 65).