Citation: 5A_148/2015 E. 1.4

1.4. Die Vorinstanz begründete die Rückweisung wie folgt: B.________ habe bereits anlässlich der ersten Hauptverhandlung vom 18. Januar 2011 behauptet, das Haus der Parteien sei unter anderem mit einer Erbschaft seines Vaters finanziert worden. Dies sei von seiner Ehefrau anlässlich der zweiten Hauptverhandlung bestritten worden. Inwieweit die Erstellung des Hauses aus dem Eigengut des Ehemannes finanziert worden sei, sei für die Auseinandersetzung der Parteien von Belang, vom Bezirksgericht aber nicht zum Gegenstand seiner Beweisauflageverfügung gemacht worden. Diese (Beweissatz 5) habe nur den Kaufpreis der Bauparzelle, nicht aber die Erstellungskosten umfasst. Die Beweisauflage sei in dieser Hinsicht nachzuholen. Somit könne über die güterrechtliche Ausgleichszahlung erst befunden werden, wenn alle güterrechtlichen Ansprüche feststünden, und sei auch erst über den nachehelichen Unterhalt definitiv zu entscheiden, nachdem die güterrechtliche Auseinandersetzung erfolgt sei. Die Beschwerdeführerin argumentiert, die Gutheissung der Beschwerde führte zur Abweisung der Berufung und damit zu einem Endentscheid, so dass ein bedeutender Aufwand an Kosten und insbesondere an Zeit für ein Beweisverfahren erspart würde.