Citation: U 236/06 06.11.2006 E. 2

Des Weitern hat die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid gestützt auf die medizinischen Akten, insbesondere die Berichte und Stellungnahmen der Orthopädischen Chirurgen Dr. L.________ (vom SUVA-Ärzteteam Unfallmedizin) vom 18. Februar, 25. März und 18. Juli 2003 sowie PD Dr. B.________ vom 26. September 2003 mit zutreffender Begründung festgestellt, dass die über fünf Jahre nach dem Verkehrsunfall vom 1. September 1997 aufgetretenen Rückenschmerzen nicht mit dem im Sozialversicherungsrecht erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit auf das Unfallereignis zurückgeführt werden können. Sämtliche in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhobenen Einwendungen sowie die vor- wie letztinstanzlich eingereichten medizinischen Stellungnahmen vermögen an dieser Betrachtungsweise nichts zu ändern. Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, die Rückenbeschwerden stünden im Zusammenhang mit der unbestrittenen Beinlängendifferenz von 1,5 cm, ist ihm entgegenzuhalten, dass die unterschiedlichen Beinlängen keineswegs auf das versicherte Unfallereignis zurückgehen, sondern konstitutionell bedingt sind. Denn wie Dr. L.________ und die Ärzte des Zentrums für medizinische Begutachtung, Basel (ZMB), im Untersuchungsbericht vom 18. Februar 2003 bzw. in der Expertise vom 15. Juli 2005 anhand radiologischer Aufnahmen übereinstimmend feststellten, sind die am 1. September 1997 erlittenen rechtsseitigen Unterschenkelfrakturen ohne Längenverkürzung der knöchernen Strukturen konsolidiert. Da von weiteren medizinischen Abklärungen keine relevanten neuen Erkenntnisse zu erwarten sind, kann von den beantragten zusätzlichen Beweisvorkehren Umgang genommen werden.