Citation: 5A.17/2004 16.08.2004 E. A.a

Z.________ reiste am 9. November 1989 in die Schweiz ein. Am 21. Juni 1993 heiratete sie in A.________ den um 17 Jahre älteren Schweizer Bürger X.________. Am 12. Juni 1998 erhielt Z.________ durch erleichterte Einbürgerung nach Art. 27 BüG das Schweizer Bürgerrecht. In die erleichterte Einbürgerung wurde die aus einer früheren Ehe stammende Tochter Y.________ (geb. 1986) einbezogen. Am 3. Juni 1998 hatte Z.________ eine Erklärung unterzeichnet, wonach sie und ihr Schweizer Ehemann "in einer tatsächlichen, ungetrennten, stabilen ehelichen Gemeinschaft an derselben Adresse zusammenleben und dass weder Trennungs- noch Scheidungsabsichten bestehen". Sie war auch darüber belehrt worden, dass die erleichterte Einbürgerung nicht möglich sei, wenn vor oder während des Einbürgerungsverfahrens einer der Ehegatten die Trennung oder Scheidung beantragt habe oder keine tatsächliche eheliche Gemeinschaft mehr bestehe. Z.________ liess sich am 15. Oktober 1998 von ihrem Schweizer Ehegatten scheiden.