Citation: 5A_467/2018 E. 3

Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Beschwerdebegründung in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt. Die Begründung muss sachbezogen sein und sich auf den Streitgegenstand beziehen und beschränken; die beschwerdeführende Partei hat in gezielter Auseinandersetzung mit den für das Ergebnis des angefochtenen Entscheides massgeblichen Erwägungen plausibel aufzuzeigen, welche Rechte bzw. Rechtsnormen die Vorinstanz verletzt haben soll (BGE 140 III 86 E. 2 S. 88 f.; 140 III 115 E. 2 S. 116). Der Beschwerdeführer bringt vor, er verfüge über kein Vermögen und kein regelmässiges Einkommen, er sei Hausmann und könne sich keinen Anwalt leisten. Dies sei dem Gericht bekannt. Inwiefern dies dem Regionalgericht oder dem Obergericht bekannt sein soll, erläutert er nicht. Er verweist auf diverse Schreiben an die Gerichte, in denen er seine Mittellosigkeit behauptet haben will. Dies genügt bereits deshalb nicht, weil die blosse Behauptung der Mittellosigkeit diese noch nicht belegt. Er bestreitet nicht, dass er dem Regionalgericht keinerlei Unterlagen zu seinen Einkommens- und Vermögensverhältnissen eingereicht hat und er setzt sich nicht damit auseinander, dass unter diesen Umständen sein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege gemäss Beurteilung des Regional- und des Obergerichts abzuweisen war. Insbesondere fehlt jegliche Auseinandersetzung damit, dass es an ihm lag, seine Prozessarmut darzulegen. Soweit er nunmehr geltend macht, er werde nach Auslandsabwesenheit erst für das Steuerjahr 2017 wieder veranlagt werden und könne erst dann seine Mittellosigkeit nachweisen, stützt er sich auf Sachverhaltselemente, die im angefochtenen Entscheid keine Grundlage haben und deshalb nicht berücksichtigt werden können (Art. 105 Abs. 1 BGG). Ohnehin geht der Einwand aber an der Sache vorbei: Selbst wenn keine aktuelle Veranlagung existiert, ist nicht ersichtlich und wird vom Beschwerdeführer auch nicht erläutert, weshalb er keinerlei andere Unterlagen über seine Einkommens- und Vermögensverhältnisse einreichen konnte (z.B. Kontoauszüge, ausländische Veranlagungen etc.). Der Beschwerdeführer ist ausserdem der Ansicht, das Obergericht hätte ihn auffordern müssen, einen Anwalt zu nehmen, oder ihm selber einen stellen müssen. Gestützt auf welche Norm dies der Fall sein soll, legt er nicht dar, zumal auch ein Anwalt in einem Verfahren um unentgeltliche Rechtspflege nichts ausrichten kann, wenn die von ihm vertretene Partei ihre Einkommens- und Vermögensverhältnisse nicht offenlegt. An der Sache vorbei geht auch sein genereller Verdacht, man wolle verhindern, dass er einen Anwalt beiziehe. Es liegt am Beschwerdeführer, einen Anwalt beizuziehen, der danach für den Beschwerdeführer gegebenenfalls ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung einreichen kann. Die Beschwerde enthält damit offensichtlich keine hinreichende Begründung. Auf sie ist im vereinfachten Verfahren durch das präsidierende Mitglied der Abteilung nicht einzutreten (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG).