Citation: 1C_197/2017 E. A

A.________ (Jg. 1932) musste sich am 17. Oktober 2016 einer verkehrsmedizinischen Kontrolluntersuchung bei Dr. B.________ unterziehen. Dieser stellte fest, A.________ weise zwar keine verkehrsmedizinisch relevanten Erkrankungen auf, die medizinischen Mindestanforderungen der 1. medizinischen Gruppe seien indessen aufgrund von orthopädischen Einschränkungen nicht gegeben. Zudem seien die kognitiven Fähigkeiten zweifelhaft. Das Ergebnis der Untersuchung war für den Arzt unklar, weshalb er vorschlug, die definitive Beurteilung von einem anerkannten Arzt der Stufe 3 oder 4 vornehmen zu lassen. Am 20. Oktober 2016 entzog das Strassenverkehrsamt des Kantons Luzern A.________ den Führerausweis vorsorglich bis zur Abklärung von Ausschlussgründen und ordnete an, er habe sich einer verkehrsmedizinischen Untersuchung bei einem Verkehrsmediziner SGRM (Stufe 4) zu unterziehen. Einer allfälligen Beschwerde entzog es die aufschiebende Wirkung. Am 28. Februar 2017 wies das Kantonsgericht Luzern die Beschwerde von A.________ gegen diese Verfügung des Strassenverkehrsamts ab.