Citation: 9C_131/2022 E. 3.1

3.1. Nach Auffassung des Beschwerdeführers beruht die vorinstanzliche Schlussfolgerung, er werde infolge seiner Beeinträchtigung nicht in der Lage sein, ein Hochschulstudium zu absolvieren, auf einer bundesrechtswidrigen Feststellung des Sachverhalts (vgl. Art. 105 Abs. 2 BGG; BGE 145 V 57 E. 4). Aus dem neuropsychologischen Gutachten gehe hervor, dass er sowohl im Privatgymnasium wie auch auf Hochschulebene ausbildungsfähig sei; so werde ihm attestiert, dass er im vertrauten Schulbetrieb des Gymnasiums B.________ Hausaufgaben und Prüfungsvorbereitungen selbständig erledige. Mit dem ebenfalls sehr vorteilhaften Lernbericht des Gymnasiums B.________ vom 9. April 2021 setze sich die Vorinstanz nicht auseinander. Damit bleibe auch die Entwicklung vor allem nach der psychiatrischen Begutachtung unberücksichtigt. So brauche er in der Schule keine Begleitung und Unterstützung mehr; den langen Schulweg meistere er mittlerweile, anders als die Vorinstanz meine, allein. Die Vorinstanz würdige die Beweise mangelhaft, indem sie - ohne Bezug auf seine aktuellen Leistungen - lediglich ausführe, es sei fraglich, wie der Beschwerdeführer schriftliche und mündliche Prüfungen bestehen könne. Was die weiterführende Ausbildung betreffe, sei im Übrigen denkbar, dass er nach der Matur einen anderen geeigneten Ausbildungsweg einschlage, sollte sich ein Hochschulstudium als ungeeignet erweisen.