Citation: 8C_257/2018 E. A

A.________ wurde am 17. Mai 2013 während seines Militärdienstes auf der Wache von einem Kollegen angeschossen und erlitt eine Durchschussverletzung im Bereich des linken Thorax. Die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva), Abteilung Militärversicherung (nachstehend: Suva-MV), anerkannte am 27. Juni 2013 ihre Leistungspflicht für die Folgen dieses Ereignisses und erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung, Taggeld). Nach der Erstbehandlung im Universitätsspital B.________ (17. - 28. Mai 2013) folgten Rehabilitationsaufenthalte in der Klinik C.________ (28. Mai - 14. Juni 2013) und in der Klinik D.________ (7. Januar - 7. Februar 2014). Gestützt auf verschiedene medizinische und erwerbliche Abklärungen stellte die Suva-MV A.________ mit Vorbescheid vom 20. Februar 2015 die Einstellung der Taggeldleistungen per 1. Juni 2014, die Ablehnung des Anspruchs auf berufliche Massnahmen sowie auf eine Integritätsschadenrente und die Gewährung einer Genugtuung von Fr. 20'000.- in Aussicht. Am 7. Mai 2015 verfügte die Suva-MV wie vorbeschieden. Mit Einspracheentscheid vom 9. Februar 2017 wies sie die von A.________ eingereichte Einsprache ab und verneinte einen Anspruch auf Taggeld oder eine Invalidenrente ab dem 1. Juni 2014 sowie auf Eingliederungsmassnahmen. Für die somatischen Unfallfolgen - so die Suva-MV - werde ein Anspruch auf eine Integritätsschadenrente abgelehnt; für allfällige psychische Unfallfolgen werde eine solche zu gegebener Zeit nach weiteren Abklärungen noch zu prüfen sein. A.________ habe Anspruch auf eine Genugtuung von Fr. 20'000.-. Die Durchführung einer externen Begutachtung werde abgelehnt.