Citation: 2C_742/2021 E. 3.3.2

3.3.2. Entgegen den Ausführungen des Beschwerdeführers ist nicht ersichtlich, dass die Vorinstanz angenommen hätte, der Beschwerdeführer hätte schon vor der ausserordentlichen Stockwerkeigentümerversammlung gewusst, dass die Verwaltungsgesellschaft die Stockwerkeigentümer nicht ordnungsgemäss über den Beizug eines Rechtsanwalts und seine Teilnahme an der Versammlung informiert hatte. Im Gegenteil hielt die Vorinstanz ausdrücklich fest, dass die mangelhafte Information durch die Verwaltungsgesellschaft nicht dem Beschwerdeführer zugeschrieben werden könne (vgl. angefochtenes Urteil E. 7.2). Die Vorinstanz warf dem Beschwerdeführer vielmehr vor, dass er weder sein Mandat niedergelegt, noch auf einer Instruktion durch die Stockwerkeigentümergemeinschaft anlässlich der nächsten Stockwerkeigentümerversammlung bestanden habe, als er von der mangelhaften Instruktion erfuhr. Ob der Beschwerdeführer anlässlich der Mandatierung nach Treu und Glauben von der ordnungsgemässen Information der Eigentümer ausgehen durfte und nicht zu weiteren Erkundigungen verpflichtet war, ist eine Rechtsfrage und keine Frage des Sachverhalts. Auch in diesem Punkt ist die Sachverhaltsfeststellung durch die Vorinstanz folglich nicht zu beanstanden. Auf die beantragte Zeugeneinvernahme kann schon aus diesem Grund verzichtet werden, ohne dass die Frage nach der Anwendbarkeit von Art. 99 BGG zu beantworten wäre.