Citation: 2C_312/2019 E. 2.2.4

2.2.4. Das KStA/SG beanstandet alsdann die vorinstanzliche Sachverhaltserhebung. Über weite Strecken decken ihre Vorbringen sich indes mit den Ausführungen, die bereits eine Gehörsverletzung begründen sollten. Von einer offensichtlich unrichtigen Sachverhaltsfeststellung (vorne E. 1.4) kann ohnehin nicht gesprochen werden. So hat die Vorinstanz auch gar nicht bezweifelt, dass die Veranlagungsverfügung der Gesellschaft zur Steuerperiode 2010 in Rechtskraft erwachsen sei. Sie hat vielmehr beanstandet, dass die Veranlagungsverfügung erst im verwaltungsgerichtlichen Verfahren zu den Akten gegeben wurde, was ebenfalls unbestritten ist. Die sich aus dieser Sachlage ergebenden Rechtsfolgen stellen eine Rechtsfrage dar und keine Frage der Sachverhaltserhebung.