Citation: 5C.216/2004 19.11.2004 E. 4

Nicht einzutreten ist auf die Berufung schliesslich, soweit sie sich gegen die Einsetzung von V.________ als Beiständin richtet. Die Ernennung einer bestimmten Person als Beistand stellt einen Akt der freiwilligen Gerichtsbarkeit dar. Solche Akte sind nur berufungsfähig, soweit sie im abschliessenden Katalog von Art. 44 OG aufgeführt sind. Nach der vorliegend einschlägigen lit. d unterliegt einzig die Hauptmassnahme, d.h. die Anordnung der Beistandschaft, nicht aber die Bezeichnung des Beistands der Berufung (BGE 91 II 170 E. 4 S. 176 oben; 107 II 504; Poudret/Sandoz-Monod, Commentaire de la loi fédérale d'organisation judiciaire, Band II, Bern 1990, S. 213 unten; Schnyder/Murer, Berner Kommentar, N. 66 zu Art. 388 ZGB; Breitschmid, Basler Kommentar, N. 11 zu Art. 388 ZGB), weil sich diese gemäss Art. 392 i.V.m. Art. 397 Abs. 1 ZGB nach den Regeln über die Bestellung des Vormundes und damit nach dem in Art. 44 OG nicht aufgeführten Art. 379 Abs. 1 ZGB richtet; offen stünde gegebenenfalls die staatsrechtliche (vgl. 107 Ia 343) oder die Nichtigkeitsbeschwerde (vgl. BGE 107 II 504).