Citation: 2C_129/2014 E. 2.3

2.3. Ausgangspunkt der vorinstanzlichen Verhältnismässigkeitsprüfung war das strafrechtliche Verschulden des Beschwerdeführers. Die Vorinstanz erwog, dieses wiege erheblich und mit Bezug auf die begangenen Strassenverkehrsdelikte als sehr schwer, was sich in der Höhe der ausgesprochenen Sanktion (zwei Jahre Freiheitsstrafe) widerspiegle. Das deliktische Verhalten des Beschwerdeführers wurde als rücksichtslos, perfide, geringschätzend und gleichgültig gegenüber elementaren Rechtsgütern Anderer beschrieben. Seine deliktischen Handlungen seien von zunehmender krimineller Energie geprägt gewesen. Trotz Vorstrafen und laufenden Probezeiten habe er unverdrossen weiter delinquiert, was von einer ausserordentlichen Uneinsichtigkeit und Unbelehrbarkeit sowie einer Geringschätzung der schweizerischen Rechtsordnung zeuge. Der Beschwerdeführer bringt nichts vor, was diese vorinstanzlichen Feststellungen zu seinem strafrechtlichen Verschulden und seinem während der Begehung der Delikte an den Tag gelegten Verhalten zu entkräften vermöchte. Wäre die Delinquenz des Beschwerdeführers wie vorgetragen auf eine Alkoholabhängigkeit zurückzuführen, wäre diesem Umstand bei der Bemessung des strafrechtlichen Verschuldens Rechnung getragen worden. Die diesbezüglichen sachverhaltlichen Vorbringen - soweit es sich nicht um unzulässige Nova handelt (vgl. Art. 99 Abs. 1 BGG) - vermögen die gegenteilige Einschätzung der Vorinstanz nicht als offensichtlich unrichtig erscheinen lassen. Das strafrechtliche Verschulden des Beschwerdeführers hat als erheblich bzw. sehr schwer zu gelten.