Citation: 4P.223/2004 12.01.2005 E. B

Die vom Beschwerdegegner darauf hin gegen den Beschwerdeführer eingereichte Aberkennungsklage wies das Landgericht Uri mit Urteil vom 4. Juli 2002 ab. Am 26. April 2004 hiess jedoch das Obergericht des Kantons Uri die Klage auf kantonalrechtliche Berufung des Beschwerdegegners hin gut und stellte fest, dass die gegenüber ihm in Betreibung gesetzte Forderung des Beschwerdeführers von Fr. 282'350.-- nicht bestehe. Das Obergericht hielt im Wesentlichen dafür, der Beschwerdegegner sei per Ende 1977 oder spätestens per Ende April 1978 durch Kündigung aus dem Baukonsortium ausgetreten und die Geschäftsführer seien nach diesem Zeitpunkt nicht berechtigt gewesen, zu seinen Lasten Verpflichtungs- und Verfügungsgeschäfte abzuschliessen. Es sei nicht erwiesen, dass der Beschwerdegegner ihnen nach seinem Austritt eine separate Vollmacht für die Errichtung der Inhaberobligation mit Grundpfandverschreibung erteilt hätte.