Citation: 1C_387/2024 E. 2

Die Beschwerdeführerin macht geltend, sie habe in mehreren Verfahren, darunter auch im vorliegenden, "verdächtige" Richterwechsel beim Bundesverwaltungsgericht festgestellt. Weil dieses die notwendige Transparenz vermissen lasse, habe die Beschwerdeführerin keine andere Wahl, als das Bundesgericht "aufzufordern", den Verdacht der Befangenheit zu "untersuchen", um festzustellen, ob eine Verletzung der Regeln über die Bildung des Spruchkörpers bzw. von Art. 30 Abs. 1 BV und Art. 6 Ziff. 1 EMRK erfolgt sei. Sie beantragt dem Bundesgericht, das Bundesverwaltungsgericht sei aufzufordern, alle internen Dokumente zur Bildung des Spruchkörpers, zum Richterwechsel und zu den Gründen, die einen Richterwechsel rechtfertigten, ins Recht zu legen. Alsdann sei ein zweiter Schriftenwechsel anzuordnen. Der Richterwechsel im vorinstanzlichen Verfahren wurde der Beschwerdeführerin mit Schreiben vom 23. April 2024 angezeigt. Die Neubesetzung des Spruchkörpers hatte sie im betreffenden Gerichtsverfahren nicht beanstandet. Stattdessen gelangte sie mit diversen Schreiben ihres Rechtsvertreters an den Präsidenten des Bundesverwaltungsgerichts und zuletzt mit einem als Anzeige ("dénonciation") betitelten Schreiben vom 23. September 2024 an den Präsidenten des Bundesgerichts sowie an die Geschäftsprüfungskommissionen des National- und Ständerats. Die I. öffentlich-rechtliche Abteilung ist nicht zuständig dafür, im Rahmen eines Beschwerdeverfahrens von einer Partei behauptete systematische Missstände beim Bundesverwaltungsgericht in Bezug auf die Spruchkörperbildung zu untersuchen. Auf die in diesem Zusammenhang gestellten Anträge ist folglich nicht einzutreten. Ob der Anzeige vom 23. September 2024 Folge geleistet wird, hat die Verwaltungskommission zu entscheiden (vgl. Art. 17 Abs. 4 lit. g BGG). Eine Sistierung des vorliegenden Verfahrens erscheint vor diesem Hintergrund nicht angezeigt. Soweit die Beschwerdeführerin in ihrem Vorbringen zur Spruchkörperbildung darüber hinaus einen Beschwerdegrund im Sinne von Art. 95 BGG erblicken will, der ihren Antrag auf Aufhebung des angefochtenen Entscheids stützen soll, scheitern ihre Ausführungen, die sich in blossen Mutmassungen erschöpfen, an den Begründungsanforderungen (vgl. Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG).