Citation: 6B_405/2020 E. 1.6.1

1.6.1. Unzutreffend ist der Einwand der Verteidigung, dem Gutachter sei nicht der massgebende Sachverhalt unterbreitet worden. Dem Gutachter wurde von der Staatsanwaltschaft am 6. März 2017 der folgende Sachverhalt zur Beantwortung von Fragen zum Unfallhergang aufgrund des Spurenbildes unterbreitet: Kollision des vom Beschwerdeführer auf der Einfahrt Bubikon auf die Autobahn A 53 gelenkten BMW M6 mit dem auf der Autobahn fahrenden VW Sharan von B.________. Weshalb dieser Sachverhalt nicht massgebend bzw. unzutreffend sein soll, führt der Beschwerdeführer nicht aus. Ausgehend von diesem Sachverhalt äusserte sich der Gutachter zu den ihm gestellten Fragen nach der Unfallursache. Er hält in seinem am 3. April 2017 erstellten Gutachten fest, der Beginn der Reifenspur stamme vom Hinterrad des BMW M6, wobei der Spurencharakter zeige, dass es sich anfänglich um ein Durchdrehen des Rads beim Beschleunigen handle. Der Beschwerdeführer habe bei der Auffahrt auf die Autobahn bereits eine Geschwindigkeit von 130 km/h gehabt und dann noch sehr stark beschleunigt. Er sei ins Schleudern nach links geraten und habe mit der Front gegen die rechte hintere Seite des VW Sharan gestossen. Der Beschwerdeführer sei auf einer weitgehend geraden Strecke ins Schleudern gekommen. Ein solcher Zustand könne beim BMW M6 mit eingeschaltetem Modus DSC nicht eintreten. Möglich sei es aber, wenn zumindest der Modus MDM zugeschaltet sei. Dann könnten ein oder zwei Hinterräder bei fast voll oder voll durchgetretenem Gaspedal durchdrehen und das Fahrzeug könne ins Schleudern geraten, wenn der Fahrer keine ausreichende Erfahrung habe. Diese gutachterlichen Erkenntnisse gibt die Vorinstanz zutreffend wieder.