Citation: 8C_717/2017 E. 5.1

5.1. Nach den vorinstanzlichen Feststellungen erfolgte die ursprüngliche Rentenzusprechung im Wesentlichen aufgrund des hausärztlichen Berichts des Dr. med. C.________ vom 4. Juli 2003. Er habe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit in jeglicher Tätigkeit aufgrund eines SAPHO-Syndroms, einer rezidivierenden depressiven Störung mit somatischem Syndrom sowie einer kognitiven Minderleistung attestiert. Zwar habe er seiner Stellungnahme die Berichte des Universitätsspitals E.________ sowie der Klinik D.________ beigefügt. Er sei jedoch der einzige Arzt gewesen, der im Rahmen der erstmaligen materiellen Beurteilung überhaupt eine Einschätzung der verbliebenen Arbeitsfähigkeit vorgenommen habe. Ein psychiatrischer Befund und der gegenwärtige Schweregrad der depressiven Störung seien seinem Bericht nicht zu entnehmen. Im Rahmen der Rentenrevisionsverfahren in den Jahren 2004 und 2008 habe er jeweils - wiederum ohne psychopathologische Befundaufnahme - eine schwere depressive Störung diagnostiziert (Berichte vom 8. November 2004 und vom 26. Februar 2008). Über einen psychiatrischen Facharzttitel verfüge er nicht. Die alleinigen Arbeitsfähigkeitseinschätzungen des Hausarztes hätten als verlässliche Beurteilung insbesondere auch des psychischen Gesundheitszustandes nicht zu genügen vermocht.