Citation: 9C_159/2015 E. 5.2

5.2. Die Beschwerdeführerin untermauert ihren Standpunkt im Wesentlichen mit dem Argument, dass es ihr möglich sein müsse, in Bezug auf allfällige Verantwortlichkeitsansprüche (weitere) verjährungsunterbrechende Massnahmen zu ergreifen. Diesem Handlungsbedarf könne einzig durch den Entzug der aufschiebenden Wirkung der vorinstanzlichen Beschwerde begegnet werden. Zugleich räumt sie indessen ein, mit Blick auf etwaige Haftungsansprüche Mitte November 2014 von den ihr bekannten, möglicherweise betroffenen Personen die Abgabe einer auf drei Jahre befristeten Verjährungsverzichtserklärung gefordert und diese - bis auf diejenige der zuständigen Revisionsstelle der Beschwerdegegnerin - innert Frist auch erhalten zu haben (zur Gültigkeit einer solchen: BGE 132 III 226). Gegenüber der Revisionsstelle ist die Verjährung sodann unstrittig mittels Betreibung unterbrochen worden. Das Bundesverwaltungsgericht hat angesichts dieser Tatsache im Rahmen der vorzunehmenden Abwägung der sich gegenüberstehenden Interessen der Parteien zutreffend, jedenfalls aber nicht qualifiziert unrichtig festgestellt, damit sei sichergestellt, dass allfällige Ansprüche aus Verantwortlichkeit vorderhand nicht verjährten. Der in der Beschwerde vorgebrachte Einwand, wonach auf Grund der nur sehr eingeschränkten Aktenkenntnis nicht abschliessend ersichtlich sei, ob tatsächlich von allen potentiell verantwortlichen Personen ein Verzicht eingeholt worden sei, vermag daran nichts zu ändern. Da - unbestrittenermassen - von sämtlichen betroffenen amtierenden wie ehemaligen Stiftungsräten und Geschäftsführern der Beschwerdegegnerin sowie vom Experten für berufliche Vorsorge eine entsprechende Verzichtserklärung eingeholt bzw. die zuständige Revisionsstelle betrieben worden ist, bleibt unklar, gegen wen sich allfällige weitere Verantwortlichkeitsforderungen richten sollten. Die Beschwerdeführerin äussert sich dazu denn auch nicht ansatzweise und bleibt diesbezüglich vage. Der von ihr geltend gemachte Handlungsbedarf, welcher die Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde zwingend erforderlich machte, ist demnach nicht ausgewiesen. Dies gilt umso mehr, als bis zum Abschluss des vorinstanzlichen Beschwerdeverfahrens in der Sache nicht feststeht, ob die Beschwerdeführerin überhaupt eine Sicherstellungspflicht trifft. Demgegenüber lassen es die im angefochtenen Entscheid einlässlich dargelegten Folgen einer Aufrechterhaltung des Entzugs der Suspensivwirkung ohne weiteres zu, die entgegenstehenden Interessen der Beschwerdegegnerin höher zu gewichten. Namentlich entbehrte die unmittelbare Umsetzung der in der Verfügung der Beschwerdeführerin vom 13. November 2014 enthaltenen weitgehenden Anordnungen angesichts der derzeitigen Nichtvollziehbarkeit der Verfügung der BBSA vom 1. Oktober 2014 (vgl. unangefochten in Rechtskraft erwachsene bundesverwaltungsgerichtliche Zwischenverfügung vom 5. Februar 2015 im Verfahren Nr. C-6431/2014) einer Grundlage bzw. gestaltete sich, wie von der Vorinstanz willkürfrei erkannt, die entsprechende Rückabwicklung im Falle einer Gutheissung der beim Bundesverwaltungsgericht gegen die Verfügungen der BBSA vom 1. Oktober 2014 bzw. der Stiftung Sicherheitsfonds BVG vom 13. November 2014 eingereichten Beschwerden als äusserst aufwändig. Nicht stichhaltig ist in diesem Zusammenhang das von der Beschwerdeführerin angeführte Argument, die erwähnten Verfügungen seien eigenständig erfolgt und je selbstständig zu beurteilen. Die Verfügung vom 13. November 2014 wurde vielmehr ausdrücklich unter dem Titel "Aufhebung des Vorsorgewerks C.________" erlassen und nimmt damit explizit Bezug auf die Verfügung der BBSA vom 1. Oktober 2014 "betreffend Aufhebung des Vorsorgewerks C.________". Die Schlussfolgerung der Vorinstanz, dass es unter den gesamten Umständen an der Dringlichkeit und folglich an der Notwendigkeit fehle, der Beschwerde weiterhin die aufschiebende Wirkung zu entziehen, basiert mithin nicht auf einer qualifiziert fehlerhaften, willkürlichen Darstellung der beidseitigen Interessenlagen. Es hat damit beim angefochtenen Zwischenentscheid sein Bewenden.