Citation: 5A_680/2024 E. 5.3.2

5.3.2. Ebenso wenig ist eine Verletzung von Art. 8 ZGB ersichtlich. Die Vorinstanz hat festgestellt, dass die Klägerin bei der Investition keinen Schenkungswillen hatte. Diese Feststellung hat der Beschwerdeführer nicht in Frage gestellt, sondern allein aus den Aussagen der Beschwerdegegnerin, wonach sie im Hinblick auf das gemeinsame Zusammenleben auf einen schriftlichen Darlehensvertrag verzichtet habe, auf einen Schenkungsvertrag geschlossen. Abgesehen davon, dass der Beschwerdeführer nicht darlegt, den Schenkungswillen bereits im erstinstanzlichen Verfahren behauptet zu haben, genügt dies nicht, um die Feststellung der Vorinstanz als willkürlich auszuweisen. Wie bereits dargelegt, ist die Frage gegenstandslos, wer die Beweislast getragen hätte, wenn das Gericht zu einem eindeutigen Beweisergebnis gekommen ist (vgl. oben E. 4.3.1). Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers besteht zudem auch ausserhalb der Ehe eine Vermutung gegen die Schenkung hoher Vermögenswerte (BGE 141 III 7 E. 4.3), weshalb es nicht an der Beschwerdegegnerin gewesen wäre, ein Darlehen, sondern am Beschwerdeführer, eine Schenkung zu beweisen. Im Ergebnis ist es nicht zu beanstanden, wenn das Kantonsgericht mangels Schenkungswillen der Beschwerdegegnerin gestützt auf die gesamten Umstände auf ein Darlehen geschlossen hat, das deren Eigengut zuzurechnen ist.