Citation: 4A_220/2020 E. A

A.a. Mit Klage vom 28. Mai 2018 leitete A.________ (Klägerin, Beschwerdegegnerin) ein Verfahren gegen die B.________ AG (Beklagte, Beschwerdeführerin) beim Handelsgericht des Kantons Zürich ein. Sie beantragte die Aushändigung von Namenaktien beziehungsweise eines Zertifikats über das Eigentum an Namenaktien der B.________ AG. Nach Durchführung einer Vergleichsverhandlung, anlässlich welcher keine Einigung erzielt wurde, reichten die Parteien Replik und Duplik sowie je eine weitere Stellungnahme ein. Mit Eingabe vom 23. Januar 2020 teilte die B.________ AG mit, dass sie auf die Durchführung einer mündlichen Hauptverhandlung nicht verzichte. Am 20. Februar 2020 wurden die Parteien zur Hauptverhandlung vom 7. April 2020 vorgeladen. A.b. Mit E-Mail vom 18. März 2020 schlug Oberrichter Daniel Schwander den Rechtsvertretern der Parteien vor, die Hauptverhandlung mittels der Software "Zoom Cloud Meetings" abzuhalten. Die B.________ AG erklärte daraufhin am 19. März 2020, an einer gesetzeskonformen Hauptverhandlung festzuhalten, da die Zivilprozessordnung Verhandlungen mittels Videokonferenz nicht vorsehe und überdies Sicherheitsbedenken bestünden. Mit Schreiben vom 24. März 2020 gab die Vizepräsidentin des Handelsgerichts bekannt, dass die Hauptverhandlung im Rahmen einer Videokonferenz stattfinden werde. Sie hielt die "Vertreter und Parteien, die an der Hauptverhandlung von ihrem jeweiligen Standort aus teilnehmen", an, auf deren Mobiltelefonen die "Gratisapp 'ZOOM Cloud Meetings'" zu installieren, sich zu registrieren und dem Handelsgericht bis am 31. März 2020 schriftlich die Mobiltelefonnummern mitzuteilen. Sollte - so die Vizepräsidentin weiter - diese Mitteilung unterbleiben, werde "bezüglich der Hauptverhandlung" von Säumnis ausgegangen. Einige Tage vor der Verhandlung werde das Handelsgericht mit den beteiligten Anwälten einen kurzen Test beziehungsweise eine Instruktion durchführen. Allfällige Plädoyernotizen seien zu Beginn der Verhandlung per E-Mail an den zuständigen Gerichtsschreiber, an den Instruktionsrichter sowie an die Gegenpartei zu senden. Es bestehe weiterhin die Möglichkeit, nachträglich noch auf die Durchführung der Hauptverhandlung zu verzichten. Am 30. März 2020 ersuchte die B.________ AG um Verschiebung der Hauptverhandlung vom 7. April 2020. Dieses Gesuch wurde mit Verfügung vom 1. April 2020 abgewiesen. Mit Eingabe vom 6. April 2020 legte die B.________ AG ihren Standpunkt - wonach sie mit der Durchführung der mündlichen Hauptverhandlung via Videokonferenz nicht einverstanden sei - nochmals dar und ersuchte das Handelsgericht, "nach Aufhebung der vom Bundesrat bereits verordneten oder noch erfolgenden Massnahmen zur Verhinderung der weiteren Verbreitung des neuen Coronavirus neu zu einer gesetzeskonformen Hauptverhandlung vorzuladen". Am 7. April 2020 fand die Hauptverhandlung im Rahmen einer Videokonferenz statt. Die B.________ AG (beziehungsweise deren Vertretung) blieb unentschuldigt fern beziehungsweise nahm an der Videokonferenz nicht teil. A.c. Mit Urteil vom 7. April 2020 hiess das Handelsgericht die Klage vollumfänglich gut.