Citation: 2A.52/2005 06.06.2005 E. 3

Der Beschwerdegegner ist seit dem 13. Oktober 1999 im Besitz der Niederlassungsbewilligung. Seine beiden Söhne, A.________ (geb. 1985) und B.________ (geb. 1988), waren im Zeitpunkt, da der Beschwerdegegner das hier zur Diskussion stehende (zweite) Gesuch um Familiennachzug einreichte (am 12. August 2002), noch nicht 18 Jahre alt. Es ist unbestritten, dass unter diesen Umständen ein grundsätzlicher Rechtsanspruch des Beschwerdegegners und seiner Kinder auf Einbezug in die Niederlassungsbewilligung besteht (Art. 17 Abs. 2 Satz 3 ANAG), der heute noch geltend gemacht werden kann (BGE 129 II 11 E. 2 S. 13 mit Hinweis). Hingegen vertritt das beschwerdeführende Bundesamt die Auffassung, die Voraussetzungen für die Bewilligung des Familiennachzugs seien vorliegend nicht erfüllt; es rügt, das kantonale Rekursgericht habe Art. 17 Abs. 2 ANAG falsch angewandt.