Citation: 1C_577/2019 E. 5.2

5.2. Die allgemeinen Aussagen im angefochtenen Entscheid, wonach Privatpersonen keinen klagbaren Anspruch auf Erlass einer Planungszone hätten und der Stadtrat auf das Gesuch nicht einzutreten brauchte, können verfahrensrechtliche Bedenken wecken (vgl. dazu oben E. 3). Der Stadtrat hatte das Gesuch indessen materiell geprüft und verworfen. Im Rekursentscheid wurde unter anderem erwogen, es seien keine Hinweise erkennbar, dass der Stadtrat sein Ermessen bei der Ablehnung der beantragten Planungszone falsch oder unverhältnismässig ausgeübt habe. Der angefochtene Entscheid lässt sich nicht anders verstehen, als dass die Vorinstanz ebenfalls eine materielle Beurteilung vorgenommen und sinngemäss eine Pflicht zur Überprüfung der Ortsplanung im vorliegenden Zusammenhang auf der ersten Stufe gemäss Art. 21 Abs. 2 RPG verneint hat.