Citation: 5A_719/2021 E. 3.2

3.2. Dabei ergibt sich die Arrestforderung grundsätzlich direkt aus dem vorgelegten Titel (Urteil 5A_824/2020 vom 12. Februar 2021 E. 3.4.2.2, in: SJ 2021 I S. 249). Indes hat der Beschwerdegegner das fragliche Darlehen unstrittig im Umfang von insgesamt Fr. 2'698'307.80 (nach Abzug der Betreibungskosten) zurückbezahlt. Willkür (Art. 9 BV) erblickt der Beschwerdeführer darin, dass das Kantonsgericht die gesamte Rückzahlung auf den im Vollstreckungstitel enthaltenen Anspruch anrechnete, ohne dabei einen sich (angeblich) aus dem Darlehensvertrag ergebenden weitergehenden Zinsanspruch zu berücksichtigen. Das Kantonsgericht rechnete die Rückzahlungen auf die Zinsen an, wie sie im Vollstreckungsbescheid festgehalten sind (d.h. von 9.12 % [= 10 Prozentpunkte über dem Basiszinssatz] auf EUR 2'000'000.-- ab dem 2. Juni 2017), und nicht auf jene, die sich aus dem Darlehensvertrag vom 1./2. Juni 2016 ergeben (d.h. von 10 % auf EUR 2'000'000.-- ab dem 2. Juni 2016). Zwar stehe es dem Beschwerdeführer offen, nicht im Vollstreckungstitel enthaltene Forderungen glaubhaft zu machen, auf welche die Rückzahlungen prioritär anzurechnen seien, und so die Einwendung der Tilgung abzuwehren und gleichzeitig die im Vollstreckungstitel enthaltenen (angeblichen) Ausstände glaubhaft zu machen. Indes erachtete das Kantonsgericht diesen Nachweis als nicht erbracht.