Citation: 4A_615/2018 E. 3.4

3.4. Es gelingt dem Beschwerdeführer auch nicht ein aktuelles Rechtsschutzinteresse darzulegen, indem er eventualiter ausführt, er erhielte einzig Erleichterung mit einem "materiellen (und nicht lediglich vorfrageweisen) Entscheid", der ausdrücklich festhielte, dass auf das Ausweisungsgesuch der Beschwerdegegnerin nicht hätte eingetreten werden dürfen. Nur mit einem solchen materiellen Entscheid sei er nicht mehr beschwert, als dass er einem potenziellen neuen Vermieter einen Entscheid vorlegen könnte, der aufzeige, dass er sich an die mietrechtliche Gesetzgebung und die sozialen Gepflogenheiten halte und kein Risiko für den Vermieter darstelle. Die Vorinstanz stellte fest, dass der Beschwerdeführer die Wohnung im Zeitpunkt der Einreichung des Ausweisungsgesuchs vollständig geräumt habe, die Wohnung einwandfrei gereinigt gewesen sei und dass sich die Wohnungsschlüssel im Herrschaftsbereich der Beschwerdegegnerin befunden haben. Der Zweck des Ausweisungsgesuchs sei im Zeitpunkt seiner Einreichung bereits vollständig erfüllt gewesen, weshalb die Erstinstanz auf das Gesuch mangels Rechtsschutzinteresses nicht hätte eintreten dürfen. Diese Erwägungen der Vorinstanz kann der Beschwerdeführer einem potenziellen Vermieter vorlegen. Warum er daneben bezüglich der Ausweisung einen "materiellen" Entscheid benötigte und die Vorinstanz auf die Beschwerde gegen den erstinstanzlichen Ausweisungsentscheid hätte eintreten und diese materiell beurteilen müssen, ist nicht erkennbar.