Citation: 1C_434/2022 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz hielt im angefochtenen Entscheid fest, es sei unbestritten, dass es sich beim Ferienhaus um eine rechtmässig bestehende, noch bestimmungsgemäss nutzbare Baute gemäss Art. 24c Abs. 1 RPG (SR 700) handle. Weiter stehe ausser Frage, dass das Baugesuch keine baulichen Massnahmen vorsehe. Massgeblicher Vergleichszustand für die Beurteilung der Wahrung der Identität der Baute sei der Zustand am 1. Juli 1972 und nicht derjenige unmittelbar vor dem am 15. August 2018 bewilligten Abbruch und Wiederaufbau. Die Vorinstanz folgte der Auffassung des Baudepartements, wonach mit dem Neubau des Ferienhauses das höchstzulässige Mass der Änderungs- und Erweiterungsmöglichkeiten ausgeschöpft worden sei. Da die Beschwerdeführenden das im Rahmen der Bewilligung des Neubaus angeordnete Verbot der baulichen Nutzungserweiterung nicht angefochten hätten, sei auch eine Zweckänderung nicht zulässig. In einer zweiten Begründungslinie führte sie aus, das frühere Ferienhaus sei als Erstwohnsitz nicht geeignet gewesen. Aufgrund der mit dem ganzjährigen Wohnen einhergehenden Nutzungsintensivierung in Verbindung mit der im Zuge des Neubaus erfolgten Aufwertung des Ferienhauses bliebe die Identität der Baute nicht mehr gewahrt.