Citation: 1C_646/2018 E. 2.1

2.1. Die Beschwerdeführer beanstanden eine offensichtlich unrichtige bzw. unvollständige Feststellung des Sachverhaltes hinsichtlich der relevanten Aufschüttungen auf Parzelle Nr. 1647. Nach der Vorinstanz sind vornehmlich bergseitig bzw. hinter dem Gebäude gemäss dem Richtprojekt Aufschüttungen erforderlich, wenn die Quartierstrasse nicht abgesenkt wird. Diese Aufschüttung werde durch das Gebäude verdeckt. Es liege nahe, dass letzteres terrassenartig ins geneigte Gelände eingepasst werde. Sichtbar sei die quer zum Hang verlaufende Abstützung der Garagenzufahrt und des Vorplatzes. Die Beschwerdeführer wenden ein, das Richtprojekt bedinge aufgrund der Hangneigung auch talseitig bzw. vor dem Gebäude erhebliche Aufschüttungen. Die Vorinstanz hat sich bei den dargelegten Feststellungen ausreichend und nicht offensichtlich unrichtig mit den Aufschüttungen im Rahmen der umstrittenen Quartierplanänderung befasst. Diese betreffen die grundstücksinterne Zufahrt von der Quartierstrasse her und wirken sich auf das Geschossniveau der oberirdischen Parkierung im Gebäudeinnern aus. Die Vorinstanz hat erwogen, dass im Rahmen des Quartierplans Art. 55 des Baugesetzes von Vaz/Obervaz (BauG) zur zulässigen Gebäude- und Firsthöhe zur Anwendung kommt. Die entsprechenden Bauvorschriften sind in Abhängigkeit vom gewachsenen Boden bzw. abgegrabenen Terrain ausgestaltet. Dem widersprechen die Beschwerdeführer nicht substanziiert. Nach dem zur Diskussion gestellten Quartierplan kommt das Niveau der gebäudeinternen Garagenplätze über den gewachsenen Boden zu liegen. Im Richtprojekt ist vorgesehen, das Gebäude talseitig ein Geschoss tiefer als das Niveau von Vorplatz und Garage freizulegen. Insofern unterscheidet sich das Richtprojekt vom früheren Baugesuch von 2012 für Parzelle Nr. 1647, das die Beschwerdeführer vor Bundesgericht vergleichsweise heranziehen. Soweit allfällige Aufschüttungen talseitig des Gebäudes gemäss Richtprojekt unabhängig vom Niveau der Garage sind, spielen sie im vorliegenden Verfahren keine entscheidende Rolle, weil dieses nicht die Bewilligungsfähigkeit des Richtprojekts zum Gegenstand hat.