Citation: 4A_176/2023 E. 4.3

4.3. Die Gehörsrüge ist unbegründet, soweit überhaupt darauf eingetreten werden kann: Das TAS liess die Noveneingabe der Beschwerdeführerin vom 29. April 2022 betreffend das FIFA Legal Portal zu (Award, Rzn. 45 und 83). Auch befasste es sich mit dem Vorbringen betreffend das neue FIFA Zirkular (Rz. 84 ff.), erkannte aber, dass dieses die Position der Beschwerdeführerin nicht stütze (Rz. 94). Damit hat das TAS den Gehörsanspruch der Beschwerdeführerin hinreichend gewahrt, zumal aus der minimalen Pflicht des Schiedsgerichts, die entscheiderheblichen Fragen zu behandeln, nicht folgt, dass sich das Schiedsgericht ausdrücklich mit jedem einzelnen Vorbringen der Parteien auseinandersetzen müsste (BGE 133 III 235 E. 5.2; Urteile 4A_564/2021, a.a.O., E. 5.4; 4A_406/2021 vom 14. Februar 2022 E. 6.1). Was die Beschwerdeführerin diesbezüglich vorbringt, bildet - richtig besehen - inhaltliche Kritik an der Würdigung des TAS. Das ist unzulässig (BGE 142 III 360 E. 4.1.2), und es ist nicht weiter darauf einzugehen.