Citation: 6B_157/2016 E. 8.2

8.2. Die Vorinstanz führt aus, der Einwand des Beschwerdeführers, wonach unverständlich sei, weshalb der Privatkläger G.________ sich von solchen Rufen habe in Angst und Schrecken versetzen lassen, sei nicht stichhaltig, da der Beschwerdeführer nicht ein - unbekannter - betrunkener oder übermüdeter Clubbesucher, sondern ihm hinlänglich bekannt gewesen sei und er in einem Spannungsverhältnis zu ihm gestanden habe (angefochtenes Urteil S. 37). In rechtlicher Hinsicht nimmt die Vorinstanz an, vor dem Hintergrund der seit längerem angespannten Beziehung zwischen dem Beschwerdeführer und dem Privatkläger erweise sich die Äusserung, er werde ihn und sein Geschäft kaputtmachen, als geeignet, den Privatkläger in Angst und Schrecken zu versetzen. Dieser habe den Beschwerdeführer gekannt und um seine Impulsivität gewusst. Sein Auftreten vor der geäusserten Drohung, insbesondere der Clubbesuch trotz Hausverbots und die Angst der Sicherheitsleute, ihn am Eintreten zu hindern, zeigten, dass er nur schwer von seinen Absichten abzubringen gewesen sei. Zudem habe der Beschwerdeführer seine Drohung mit dem Hinweis verbunden, selbst eine Ausweisung nach Tunesien würde ihn von seinem Vorhaben nicht abhalten, was die Ernsthaftigkeit der Drohung in den Augen des Privatklägers verstärkt habe (angefochtenes Urteil S. 38; vgl. auch erstinstanzliches Urteil S. 26).