Citation: 1C_586/2023 E. B

Mit Strafbefehl vom 16. Dezember 2021 verurteilte das Untersuchungsamt Uznach A.________ rechtskräftig zu einer unbedingten Geldstrafe von 30 Tagessätzen zu je Fr. 150.-- wegen grober Verletzung der Verkehrsregeln. Ihm wurde vorgeworfen, am 26. August 2021 auf der Autobahn A3 in Murg die zulässige (herabgesetzte) Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h um 36 km/h (nach Abzug der Sicherheitsmarge) überschritten zu haben. Auf dieser Grundlage stellte ihm das Strassenverkehrsamt des Kantons St. Gallen mit Schreiben vom 22. Februar 2022 die Aberkennung des ausländischen Führerausweises für immer in Aussicht und gab ihm Gelegenheit für eine Stellungnahme. Gleichzeitig verbot es A.________ mit vorsorglicher Verfügung das Führen von Motorfahrzeugen ab sofort, aberkannte ihm das Recht, Motorfahrzeuge aller Kategorien sowie aller Unter- und Spezialkategorien (inkl. Mofa) zu führen und entzog einem allfälligen Rekurs zufolge Gefahr die aufschiebende Wirkung. Am 2. März 2022 erhob A.________ dagegen Rekurs. Dieser wurde von der Verwaltungsrekurskommission des Kantons St. Gallen mit Entscheid vom 16. Juni 2022 abgewiesen. Einer allfälligen Beschwerde entzog sie die aufschiebende Wirkung. Gegen diesen Entscheid erhob A.________ am 21. Juni 2022 Beschwerde, die das Verwaltungsgericht des Kantons St. Gallen mit Entscheid B 2022/121 vom 5. September 2022 abwies. Seine dagegen eingereichte Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten wies das Bundesgericht mit Urteil 1C_536/2022 vom 25. Juli 2023 ab. Gestützt auf den im Strafbefehl vom 16. Dezember 2021 festgestellten Sachverhalt verfügte das Strassenverkehrs- und Schifffahrtsamt des Kantons St. Gallen am 11. Oktober 2022, A.________ werde der ausländische Führerausweis wegen einer schweren Widerhandlung gegen die Strassenverkehrsvorschriften für immer aberkannt (mindestens für 5 Jahre). Die Sperrfrist setzte es auf eine Dauer vom 26. Februar 2022 bis und mit 25. Februar 2027 fest und entzog einem allfälligen Rekurs die aufschiebende Wirkung. Dagegen erhob A.________ am 25. Oktober 2022 Rekurs bei der Verwaltungsrekurskommission des Kantons St. Gallen und beantragte die Aufhebung der angefochtenen Verfügung. Zudem ersuchte er um Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung des Rekurses. Das Gesuch um Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung wies die Verwaltungsrekurskommission mit Zwischenverfügung vom 31. Januar 2023 ab. Die von ihm am 2. Februar 2023 dagegen erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht ab. In der Hauptsache wies die Verwaltungsrekurskommission den Rekurs vom 25. Oktober 2022 mit Entscheid vom 3. Juli 2023 ab. Am 24. Juli 2023 erhob A.________ dagegen Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons St. Gallen. Mit Entscheid vom 20. September 2023 wies dieses die Beschwerde ab, soweit es darauf eintrat.