Citation: 1A.54/2005 15.08.2005 E. A

A.a Der Stadtrat Luzern erteilte Y.________ im Februar 2003 die Bewilligung, auf ihrem Grundstück Nr.________ ein Zweifamilienhaus zu bauen. Gleichzeitig wies er die dagegen erhobenen Einsprachen ab. Das Baugrundstück grenzt im Südosten an den dort heute noch eingedolten Grenzbach Matthof und im Osten an den Vierwaldstättersee. X.________, A.________ und B.________ erhoben beim Verwaltungsgericht des Kantons Luzern Beschwerde mit dem Antrag, den Stadtratbeschluss aufzuheben und die Baubewilligung zu verweigern. A.________ und B.________ verlangten zudem eventualiter, es sei festzustellen, dass das Bauvorhaben den gesetzlich vorgeschriebenen Mindestabstand von 10 Metern zur Böschungsoberkante des Seeufers nicht einhalte; diesbezüglich sei eine Expertise einzuholen. Im Lauf des Verfahrens stellte sich heraus, dass Unsicherheiten bezüglich der Gewässergrenze bestanden. Das Verwaltungsgericht forderte das Bau-, Umwelt- und Wirtschaftsdepartement auf, einen entsprechenden Feststellungsentscheid zu erlassen und Y.________ allenfalls eine Ausnahmebewilligung zu erteilen. Gleichzeitig wurden die drei Beschwerdeverfahren sistiert. A.b Mit Verfügung vom 14. September 2004 legte die Dienststelle Raumentwicklung, Wirtschaftsförderung und Geoinformation (rawi) den Verlauf der Böschungsobergrenze neu fest und erteilte Y.________ die Bewilligung zur Unterschreitung des Gewässerabstandes. X.________, A.________ und B.________ erhoben wiederum kantonale Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Neben der Aufhebung der Verfügung der Dienststelle rawi verlangten sie, dass der Landschaftsschutzverband Vierwaldstättersee zum Gerichtsverfahren beizuladen und der Verlauf der Böschungsoberkante durch den Landschaftsschutzverband oder durch einen vom Verwaltungsgericht zu bestimmenden Experten festzustellen sei. Mit Urteil vom 27. Januar 2005 hiess das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, die Beschwerde von A.________ und B.________ in dem Sinne gut, dass die Verfügung vom 14. September 2004 aufgehoben und die Sache an die Dienststelle rawi zurückgewiesen werde, damit diese im Anschluss an die vorzunehmenden Abklärungen im Sinne der Erwägungen neu entscheide. In demselben Urteil trat das Verwaltungsgericht auf die Beschwerde von X.________ mangels Beschwerdelegitimation nicht ein (Ziffer 1 des Urteilsdispositivs) und legte ihr Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 800.-- auf (Ziffer 3 des Urteilsdispositivs).