Citation: I 555/04 24.12.2004 E. 4

4.1 Entgegen der Darstellung in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde besteht kein Anhaltspunkt dafür, dass die Explorandin einen Dolmetscher verlangt hatte. Mit Bestätigung vom 5. Juni 2003 wurde sie ausdrücklich (und fettgedruckt) darauf aufmerksam gemacht, dass sie einen solchen vorgängig zur Beguachtung schriftlich anfordern müsse. Auf dem genannten Formular ist aber kein entsprechender Hinweis der Beschwerdeführerin ersichtlich. Hätte sie, wie behauptet, mit separatem Schreiben einen Übersetzer verlangt, hätte sie dies mittels Kopie belegen können. Das Gutachten wurde dem damaligen Rechtsvertreter, dem Rechtsdienst für Behinderte, am 6. Oktober 2003 zur Kenntnis zugestellt. Auch damals ist nicht gerügt worden, es sei ohne einen (beantragten) Dolmetscher erstellt worden. Auch im Gutachten selbst ist kein Hinweis zu finden, dass die Beschwerdeführerin einen Übersetzer verlangt hätte. Zusammenfassend ist festzustellen, dass erst im letztinstanzlichen Verfahren gerügt wird, das polydisziplinäre Gutachten vom 25. September 2003 sei ohne notwendigen Dolmetscher erstellt worden. Da keine Anhaltspunkte für relevante Verständigungsschwierigkeiten vorliegen, hat diese Beanstandung keinen Einfluss auf die Qualifikation des genannten Gutachtens. 4.2 Nachdem der Invaliditätsgrad der Beschwerdeführerin mit Hilfe der ordentlichen Bemessungsmethode ermittelt worden war und alle Beteiligten von einer vollen Erwerbstätigkeit im Gesundheitsfall ausgehen, ist eine allfällige Behinderung im Aufgabenbereich für die Invalidenversicherung ohne Belang. Den Gutachern wurden folglich auch keine entsprechenden Fragen gestellt. Auch dieses Argument ist daher zu verwerfen.