Citation: 9C_787/2019 E. 3

Die Vorinstanz hat ein nachträgliches Vorgehen gemäss BGE 143 I 50 E. 4.2 S. 59 (Nichtbeachtung des Statuswechsels) unter Hinweis auf die Rechtskraft ihres Entscheids vom 31. Mai 2016 ausgeschlossen. Weiter hat sie erwogen, bei im Übrigen unveränderten Verhältnissen betrage die Einschränkung im Erwerbsbereich neu - unter Anwendung der seit dem 1. Januar 2018 geltenden Regeln von Art. 27bis IVV - 50 %; bei entsprechender Gewichtung resultiere ein Gesamtinvaliditätsgrad von 30 %. Weil dieser nicht rentenbegründend ist (vgl. Art. 28 IVG), hat sie die Voraussetzungen von Abs. 2 Übergangsbestimmungen für eine umfassende Überprüfung des Rentenanspruchs verneint. Sodann hat das kantonale Gericht offengelassen, ob die IV-Stelle zu Recht von einer verbesserten Arbeitsfähigkeit ausgegangen war, und festgestellt, die Versicherte berufe sich (für die Zeit ab Erlass der rentenaufhebenden Verfügung vom 2. Juli 2014) auf unveränderte Verhältnisse. Damit hat es implizit auch einen Revisionsgrund analog Art. 17 ATSG verneint, womit es beim fehlenden Rentenanspruch bleibt.