Citation: U 369/05 23.11.2006 E. 7

7.1 Nach der Darstellung der Versicherten vom 22. April 1999 wurde sie auf der Skipiste plötzlich von hinten von einem Snowboarder angefahren. Sie sei in die Luft geworfen worden und auf Rücken sowie Kopf gestürzt. Die Skis hätten sich sofort geöffnet. Sie habe sich zuerst nicht mehr bewegen können, habe starke Schmerzen und grosse Angst gehabt. Der unfallbeteiligte Herr U.________ habe sich entschuldigt; es habe ihm offensichtlich sehr leid getan. Herr U.________ gab am 22. November 1999 zu Handen der Zürich im Wesentlichen an, beim Zusammenstoss sei die Versicherte auf ihn gefallen. Sie seien noch ca. 3-4 m gerutscht, worauf sie im Schnee liegen geblieben sei. Er sei in ihre Beine gerutscht, weshalb er erwartet habe, sie würde Beinschmerzen haben. Sie habe indessen gesagt, dass sie etwas Rückenschmerzen habe. Nachdem sie wieder aufgestanden sei, habe er ihr seine Adresse gegeben, damit sie ihn informieren könnte, falls etwas wäre. Dies habe er aber nicht angenommen, zumal sie relativ schnell wieder auf den Beinen gestanden sei und gesagt habe, es gehe schon, sie habe bloss noch einen Schrecken in den Knochen. Im Zentrum Z.________-Gutachten vom 21. August 2003 wurde zum Unfall Folgendes ausgeführt: Er sei für die Versicherte unerwartet gekommen. Sie mache einen Kopfanprall am Boden geltend. Unmittelbar nach dem Unfall sei es zu zunehmenden Schmerzen im Kopf- und Nackenbereich, in der linken Thoraxhälfte auf Brusthöhe mit Mühe beim Atmen sowie im Kreuz gekommen. Beim Aufstehen habe sie eine kurze Benommenheit verspürt. Eine Bewusstlosigkeit werde verneint und auch Anzeichen für eine relevante zeitliche retrograde oder anterograde Amnesie bestünden nicht. Des weiteren schildere die Versicherte einen Angst- und Schreckzustand. Am Abend sei sie selber noch mit dem Auto nach Hause gefahren, auch wenn sie zunehmend Mühe gehabt habe, den Kopf aufrecht zu halten.