Citation: 5A_247/2018 E. 3

Der Beschwerdeführer wirft dem Kantonsgericht vor, es habe verkannt, dass in Deutschland keine Vermögenssteuer erhoben werde und deshalb steuerlich auch keine Vermögenswerte anzugeben, mithin keine Wertschriftenverzeichnisse auszufüllen seien. Auch gebe es in Deutschland keine steuerliche Veranlagung oder andere Dokumente der Steuerbehörden betreffend die Vermögenslage. Es mag zutreffen, dass die Aufforderung des Kantonsgerichts im Zusammenhang mit Steuerdokumenten auf schweizerische Verhältnisse zugeschnitten war. Indes zeigt der Beschwerdeführer entgegen seiner Substanziierungspflicht nicht auf, dass und inwiefern er das Kantonsgericht auf die angeblich anderen Verhältnisse in Deutschland hingewiesen hätte. Seine Vorbringen haben deshalb als neu und damit unbeachtlich zu gelten (Art. 99 Abs. 1 BGG). Im Übrigen war für den anwaltlich vertretenen Beschwerdeführer aus der Verfügung vom 6. September 2017, mit welcher er zur Dokumentation seiner Prozessarmut aufgefordert worden war, klar ersichtlich, dass es um eine umfassende Darlegung der finanziellen Situation ging, welche selbstredend auch anders als (wie für die Schweiz üblich) mit steuerlichen Dokumenten erfolgen kann.