Citation: 1C_695/2024 E. 4.2

4.2. Ein Eintreten auf die Beschwerde kommt somit nur in Betracht, wenn die verpasste Beschwerdefrist wiederhergestellt werden kann. Massgebend ist dabei Art. 50 Abs. 1 BGG. Danach wird die Frist wiederhergestellt, wenn eine Partei, die durch einen anderen Grund als die mangelhafte Eröffnung unverschuldeterweise abgehalten worden ist, fristgerecht zu handeln, unter Angabe des Grundes innert 30 Tagen nach Wegfall des Hindernisses darum ersucht und die versäumte Rechtshandlung nachholt. Krankheit kann ein unverschuldeter Hinderungsgrund im Sinne dieser Bestimmung sein. Die Erkrankung muss jedoch derart einschneidend sein, dass die betroffene Partei durch sie davon abgehalten wird, innerhalb der Frist zu handeln oder eine Drittperson mit der notwendigen Vertretung zu betrauen (BGE 119 II 86 E. 2; 112 V 255 E. 2a). Für den Nachweis einer entsprechenden Erkrankung genügt ein Arztzeugnis, mit dem bloss ein Krankheitszustand oder eine vollständige Arbeitsunfähigkeit bestätigt wird, nicht (vgl. Urteile 9C_324/2024 vom 12. Juni 2024 E. 2.5; 9C_342/2023 vom 21. August 2023 E. 3.2.3). Der Beschwerdeführer hält in seiner Beschwerde einzig fest, er sei in der letzten Woche der Beschwerdefrist arbeitsunfähig gewesen. Den Grund für die geltend gemachte Arbeitsunfähigkeit nennt er nicht. Ebenso wenig bringt er vor, er sei nicht in der Lage gewesen, die Beschwerde innert Frist selber einzureichen oder eine Drittperson mit der fristgerechten Beschwerdeerhebung zu betrauen. In dem von ihm eingereichten Arztzeugnis vom 26. November 2024 wird zwar eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit vom 25. bis zum 30. November 2024 wegen Krankheit angegeben. Um welche Krankheit es sich gehandelt haben soll, wird jedoch nicht erwähnt. Das Arztzeugnis genügt demnach für den Nachweis einer Erkrankung, die nach Art. 50 Abs. 1 BGG als unverschuldeter Hinderungsgrund gelten kann, nicht. Damit sind die Voraussetzungen von Art. 50 Abs. 1 BGG für eine Wiederherstellung der verpassten Beschwerdefrist nicht erfüllt. Die verspätet eingereichte Beschwerde erweist sich als offensichtlich unzulässig, weshalb ohne Prüfung der weiteren Sachurteilsvoraussetzungen im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG auf sie nicht einzutreten ist.