Citation: 2C_709/2021 E. 6.3

6.3. Was der Beschwerdeführer hiergegen einwendet, überzeugt nicht: Konstellationen wie die vorliegende sind in der Rechtspraxis immer wieder anzutreffen. Es besteht insofern eine reichhaltige Rechtsprechung zur Frage, unter welchen Umständen Behörden von einem Vertretungsverhältnis ausgehen dürfen (vgl. E. 4.3 hiervor); die vorliegende Konstellation stellt in dieser Hinsicht keinen Sonderfall dar. Dasselbe gilt für die Voraussetzungen für die Wiederherstellung einer Frist (vgl. E. 5 hiervor). Entsprechend war schon zum Zeitpunkt der Einreichung des Fristwiederherstellungsbegehrens bzw. bei Einreichung der Beschwerde an das Verwaltungsgericht klar, dass nur untergeordnete Erfolgschancen bestanden. Vor diesem Hintergrund hat die Vorinstanz die Begehren des Beschwerdeführers sowohl für das Verfahren vor dem Sicherheits- und Justizdepartement als auch für ihr eigenes Verfahren zu Recht als aussichtslos beurteilt. Der Vollständigkeit halber ist abschliessend darauf hinzuweisen, dass in Bezug auf die unentgeltliche Rechtspflege im engeren Sinne (die Befreiung von den Verfahrenskosten) ohnehin nicht ersichtlich ist, welches Rechtsschutzinteresse der Beschwerdeführer vorweisen kann, hat die Vorinstanz doch auf die Erhebung der amtlichen Kosten sowohl im Verfahren B 2021/71 als auch im Verfahren B 2021/72 zufolge voraussichtlicher Uneinbringlichkeit verzichtet und das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege insoweit abgeschrieben.