Citation: 8C_100/2021 E. 4.3

4.3. Das kantonale Gericht legte richtig dar, dass gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung bei der Adäquanzbeurteilung lediglich bei Schleudertraumen und äquivalenten Verletzungen der Halswirbelsäule auf eine Differenzierung zwischen physischen und psychischen Komponenten verzichtet wird (BGE 134 V 109 E. 6 S. 116). Der Beschwerdeführer hat beim Unfall vom 12. Dezember 2012 eine Ruptur der Supraspinatussehne an der rechten Schulter erlitten. Dabei handelt es sich nicht um eine Verletzung der genannten Art. Ein Distorsionstrauma der Halswirbelsäule oder eine äquivalente Verletzung wurde denn auch nie diagnostiziert. Damit hat die Vorinstanz die Adäquanz zu Recht gemäss Rechtsprechung nach BGE 115 V 133 geprüft.