Citation: B 14/06 24.08.2006 E. 5.2

5.2.1 Als Folge des Ereignisses vom 27. September 1996 - und der daraus resultierenden Diagnose einer schweren reaktiven Depression - stand der Beschwerdeführer vom 14. Oktober 1996 bis 17. Juni 1998 in regelmässiger psychotherapeutischer/psychiatrischer Behandlung bei Dr. med. H.________, welche jedoch zufolge Aussage des Beschwerdeführers (vgl. u.a. Gutachten des Dr. med. S.________ vom 6. Juni 1998, S. 2 oben) keine nennenswerte Verbesserung des Beschwerdebildes bzw. signifikante Steigerung des beruflichen Leistungsvermögens zu bewirken vermochte. Dr. med. S.________ bescheinigte denn auch eine anhaltende 25 bis 30%ige Einschränkung in der Belastungsfähigkeit als Lehrer (Ergänzungsbericht vom 14. Juli 1998). Ausweislich der Akten nahm der Beschwerdeführer in der Folge erst wieder im Oktober 1999 eine Stelle als Mathematik- und Englischlehrer an der Privatschule im Zentrum W.________ an, wobei seine dortige Tätigkeit zur Hauptsache in der Vorbereitung und Durchführung von Förderungs- und Nachhilfeunterricht bestand. Ob es sich dabei, wie im vorinstanzlichen Entscheid ausgeführt, um eine "rein fachlich wohl durchaus anspruchsvolle, im Ganzen aber anforderungsärmere" Beschäftigung gehandelt hat, braucht nicht abschliessend beurteilt zu werden. Entscheidwesentlich ist im hier zu prüfenden Kontext einzig, dass der Beschwerdeführer die Anstellung - im Unterschied etwa zu der vom 1. August bis 22. Dezember 1996 ausgeübten Klassenlehrertätigkeit im Heim X.________ - nicht in einem Vollpensum verrichtet hat (vgl. Verwaltungsgerichtsbeschwerde, S. 7 unten). Für den Einwand, er habe die ihm verbliebene Zeit dazu genutzt, im privaten Rahmen Nachhilfestunden zu erteilen, ergeben sich weder aus den Akten Anhaltspunkte, noch scheint der Beschwerdeführer in der Lage zu sein, entsprechende, diesen Umstand belegende Unterlagen beizubringen. Das vom 1. August 2001 bis 31. Juli 2002 befristete Arbeitsverhältnis als Lehrer in der Mittelstufe der Primarschule Beringen wurde sodann zwar offenbar vollzeitlich ausgeübt. Wie den Äusserungen gegenüber Dr. med. C.________ zu entnehmen ist, empfand der Beschwerdeführer dieses Jahr rückblickend indessen als "qualvoll", wobei er nicht habe "aus sich herausgehen können" (vgl. Gutachten vom 16. Juli 2003, S. 3 oben). Dieser Umstand wie auch die Tatsache, dass der Beschwerdeführer in dieser Zeit regelmässig Antidepressiva einnahm, legen die Vermutung nahe, dass damals ebenfalls keine vollständig stabile psychische Gesundheitssituation vorlag. Ob dabei zusätzlich, wie vom Beschwerdeführer geltend gemacht, hohe Ansprüche an sich selber und dessen Tätigkeit bzw. Lehrerfolge belastend hinzukamen, ändert daran nichts. Die für die Phase vom 3. bis 26. Mai 2002 bescheinigte Arbeitsunfähigkeit wird alsdann zwar mit einem rein zahnmedizinischen (kieferorthopädischen) Leiden begründet (vgl. Zeugnis des Dr. med. N.________, Arzt für Mund-Kiefer- Gesichtschirurgie, vom 17. Mai 2002); gegenüber Dr. med. C.________ sprach der Beschwerdeführer jedoch von einer vom 3. Mai bis 26. Juni 2002 dauernden Arbeitsabsenz, für welche das gleiche Leiden verantwortlich zeichne, das bereits zur Arbeitsunfähigkeit ab 27. September 1996 sowie zum aktuellen Leistungsunvermögen geführt habe (Gutachten des Dr. med. C.________ vom 16. Juli 2003, S. 3 und 6 oben). Ferner stellt, wie bereits das kantonale Gericht zutreffend erkannt hat, auch der nur zwei Monate nach Stellenantritt als Lehrer der Oberstufe mit Vollpensum in B.________ Ende Oktober 2002 erfolgte vollständige Zusammenbruch ein weiteres gewichtiges Indiz dafür dar, dass die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers bereits vor Eintritt in das letzte Anstellungsverhältnis - und damit in die BVK - erheblich beeinträchtigt war. 5.2.2 Mit der Vorinstanz ist auf Grund dieser Sachlage mit überwiegender Wahrscheinlichkeit ein enger, durch die besagten schulischen Tätigkeiten nicht unterbrochener zeitlicher Zusammenhang zwischen der Ende September 1996 eingetretenen Arbeitsunfähigkeit und dem Eintritt der gesundheitlich kausalen Invalidität abzuleiten. Daraus ist gesamthaft zu schliessen, dass der Beschwerdeführer bereits vor dem Versicherungsbeginn bei der BVK in einem für den berufsvorsorgerechtlichen Rentenanspruch relevanten Mass im erwerblichen Leistungsvermögen beeinträchtigt war, weshalb der Beschwerdegegner für die daraus folgende Invalidität nicht leistungspflichtig ist. Für diesen Schluss spricht im Übrigen, wiewohl daraus im vorliegenden Verfahren kein rechtsverbindlicher Schluss gezogen werden kann (vgl. Erw. 2.2.1 und 2.2.2 hievor), auch der Umstand, dass die Pensionskasse Thurgau eine entsprechende Leistungspflicht sowohl gegenüber dem Beschwerdeführer (Schreiben vom 2. und 20. Februar 2006) wie auch letztinstanzlich im Rahmen ihrer Vernehmlassung vom 4. April 2006 ausdrücklich anerkannt hat.