Citation: 2F_16/2021 E. 5

Zuletzt rügt die Gesuchstellerin, die am Urteil 2C_70/2021 beteiligten Mitglieder des Gerichts und die Gerichtsschreiberin seien befangen gewesen (vgl. S. 32 ff. des Gesuchs), und macht damit den Revisionsgrund von Art. 121 lit. a BGG geltend. Sie begründet die behauptete Befangenheit einerseits mit "krassen Verfehlungen" im Verfahren 2C_70/2021, wobei sie im Wesentlichen dieselben Gründe anführt wie bei ihrem Gesuch um Revision nach Art. 121 lit. c und d BGG. Nachdem diese Rügen verworfen worden sind, kann von Verfehlungen im Verfahren 2C_70/2021, die den Anschein von Befangenheit begründen könnten, keine Rede sein. Ebenso vermag der Umstand, dass der Examinator der mündlichen Teilwiederholungsprüfung im Fach Staats- und Verwaltungsrecht von 1999-2012 Gerichtsschreiber an der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung des Bundesgerichts gewesen ist, keinen Anschein der Befangenheit der am Urteil 2C_70/2021 beteiligten Gerichtsmitglieder bzw. der Gerichtsschreiberin zu begründen. Insoweit besteht keine Veranlassung, die an der Urteilsfällung involvierten Gerichtsmitglieder und die Gerichtsschreiberin unter Wahrheitspflicht zu befragen.