Citation: 2A.578/2006 24.11.2006 E. 2

Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde erweist sich als offensichtlich unbegründet und ist im Verfahren nach Art. 36a OG (mit summarischer Begründung) zu erledigen: 2.1 Der Beschwerdeführer ist wegen verschiedener Delikte in den drei strafrechtlichen Erkenntnissen vom 24. August 2004, vom 24. Mai 2005 und vom 18. April 2006 zu Freiheitsstrafen von insgesamt 2 Jahren und 4 Monaten verurteilt worden, womit ein Ausweisungsgrund im Sinne von Art. 10 Abs. 1 lit. a ANAG vorliegt. 2.2 Zu prüfen ist, ob die Ausweisung im Sinne von Art. 11 Abs. 3 ANAG sowie Art. 16 Abs. 3 ANAV (SR 142.201) als "angemessen", d.h. gestützt auf die gesamten wesentlichen Umstände des Einzelfalles verhältnismässig erscheint (vgl. BGE 125 II 521 E. 2 S. 523 f.). Dies ist vorliegend der Fall: Der Beschwerdeführer ist kein Ausländer der zweiten Generation, sondern erst im Alter von 16 Jahren in die Schweiz gekommen, wo er sich weder persönlich noch beruflich zu integrieren vermochte. Er geriet schon kurz nach seiner Einreise immer wieder mit dem Gesetz in Konflikt und wurde u.a. auch wegen Drogenhandels (Kokain) zu Freiheitsstrafen von 16 bzw. 10 Monaten verurteilt. Daneben beging er strafbare Handlungen gegen Leib und Leben (Körperverletzung) und gegen die Freiheit (Freiheitsberaubung). Sein Verschulden wiegt schwer. Auch vermochten ihn erste strafrechtliche Verurteilungen (insbesondere auch bedingte Freiheitsstrafen) nicht von weiterem deliktischem Tun abhalten, was von Unbelehrbarkeit und einer nicht hinnehmbaren Gleichgültigkeit gegenüber der hiesigen Rechtsordnung zeugt. Es besteht damit ein erhebliches öffentliches Interesse an seiner Fernhaltung aus der Schweiz. Das gegenläufige private Interesse des Beschwerdeführers vermag dieses klarerweise nicht aufzuwiegen. Er lebt erst seit rund 6 Jahren in der Schweiz (wovon teilweise im Strafvollzug) und hat seine Beziehungen zum Heimatland, wo er gemäss Feststellung im angefochtenen Entscheid drei Kinder hat, offensichtlich nicht abgebrochen. Seine in der Schweiz lebende, aufenthaltsberechtigte Verlobte, die ihm vor kurzem ein Kind geboren hat, stammt ebenfalls aus der Dominikanischen Republik. Eine Rückkehr ins gemeinsame Heimatland wäre ihr insoweit ebenfalls zumutbar. Bei der gegebenen Sachlage lässt sich schliesslich auch nicht beanstanden, dass die Ausweisung auf unbestimmte Dauer ausgesprochen wurde bzw. eine vorgängige Androhung dieser Massnahme unterblieb. 2.3 Nach dem Gesagten überwiegt das öffentliche Interesse an der Entfernung und Fernhaltung des Beschwerdeführers dessen private Interessen an einem weiteren Verbleib in der Schweiz. Zur Begründung kann ergänzend auf die Ausführungen im angefochtenen Urteil verwiesen werden (Art. 36a Abs. 3 OG).