Citation: U 8/06 13.03.2006 E. 1

Streitig und zu prüfen ist, ob das Ereignis vom 3. Januar 2005 einen Unfall im Rechtssinne darstellt. Ausser Frage steht, dass es sich nicht um eine unfallähnliche Körperschädigung gemäss Art. 9 Abs. 2 UVV handelt. Die Vorinstanz hat die Bestimmung über den Unfallbegriff (Art. 4 ATSG) und die Rechtsprechung zum Begriffsmerkmal der Ungewöhnlichkeit im Allgemeinen (BGE 130 V 118 Erw 2, 122 V 233 Erw. 1) sowie bei Zahnschäden im Besonderen (BGE 112 V 203 Erw. 1; SVR 1999 UV Nr. 9 S. 28 Erw. 3c/cc) zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen. Zu wiederholen ist, dass der äussere Faktor ungewöhnlich ist, wenn er den Rahmen des im jeweiligen Lebensbereich Alltäglichen oder Üblichen überschreitet, was sich im Einzelfall beurteilt, wobei grundsätzlich nur die objektiven Umstände in Betracht fallen (BGE 129 V 404 Erw. 2.1, 121 V 38 Erw. 1a, je mit Hinweisen).