Citation: 5A_245/2017 E. 4.3

4.3. Der Beschwerdeführer behauptet in tatsächlicher Hinsicht, dass der Hanganschnitt eine grosse Gefahr von Rutschungen, die zu Schäden an den Vorrichtungen auf seinem Grundstück führen könnten, in sich berge. Seiner Liegenschaft drohten grössere Schäden, nicht nur Deformationen und Setzungen im Zentimeterbereich. Auch hier beschränkt sich der Beschwerdeführer auf eine Behauptung seiner Sicht der Dinge, was, wie bereits erläutert, nicht zum Nachweis von Willkür taugt (E. 1.3). In rechtlicher Hinsicht trägt der Beschwerdeführer nichts vor, was den angefochtenen Entscheid auf der Basis des willkürfrei festgestellten Sachverhalts als bundesrechtswidrig erscheinen liesse. Dies gilt namentlich für seine Rüge, die Vorinstanz habe unzulässigerweise zwischen den Phasen "Einbringung der Anker und Nägel " und "Bautätigkeit" unterschieden, denn nur bei der Einbringung der Erdanker und Bodennägel geht es um sein Eigentümerinteresse nach Art. 667 Abs. 1 ZGB, beim Hanganschnitt dagegen um eine nachbarrechtliche Einwirkung (E. 4.1). Im Übrigen scheint er zu übersehen, dass sich seine Widerklage nur gegen den Hanganschnitt wendet, nicht gegen die sonstige Bautätigkeit der Beschwerdegegnerin. Diese ist, auch wenn die Vorinstanz das Wort "Bautätigkeit" verwendet hat, nicht Streitgegenstand. Schliesslich scheint der Beschwerdeführer davon auszugehen, dass die (von ihm beantragte; Bst. B.c) Vorlage eines Gutachtens, wonach Bewegungen des Erdreichs auf seinen Parzellen ebenso ausgeschlossen seien wie die Beeinträchtigung der darauf stehenden Bauten, auf einer materiell-rechtlichen Pflicht der Beschwerdegegnerin basiert, ohne seinen Standpunkt auch nur ansatzweise zu begründen.