Citation: I 680/05 08.05.2006 E. 4

4.1 Demgegenüber vertrat die Vorinstanz die Auffassung, es liege weder ein Wiedererwägungsgesuch noch ein Gesuch um Neuanmeldung vor, weshalb in der zweiten Rentenverfügung der voraussetzungslose Erlass einer zweiten Verfügung über das gleiche Rechtsverhältnis bei gleicher Sachlage zu erblicken sei. Entsprechend schloss das kantonale Gericht auf Nichtigkeit der zweiten Rentenverfügung und trat folglich auf die gegen den bestätigenden Einspracheentscheid vom 11. November 2004 gerichtete Beschwerde nicht ein. Dennoch setzte es sich in den Erwägungen mit den materiellen Rügen des Versicherten auseinander (Erw. 1.3.2 des angefochtenen Entscheids) und erkannte in der Sache, dass auf jeden Fall keine anspruchsbegründende Invalidität bestehe. 4.2 Im Folgenden kann offen bleiben, ob die zweite Rentenverfügung nichtig sei, zumal der Versicherte auch mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde seine materiellen Einwände gegen die Ablehnung des Rentenanspruchs vorträgt. Denn nach ständiger bundesgerichtlicher Rechtsprechung kann von der Aufhebung eines Entscheids abgesehen werden, wenn die zuständige Behörde zwar zu Unrecht nicht auf ein Rechtsmittel eingetreten ist, dieses jedoch gleichzeitig im Eventualstandpunkt materiell geprüft und mit haltbaren Erwägungen als unbegründet bezeichnet hat (BGE 121 I 11 Erw. 5a/bb; vgl. BGE 118 Ib 26 Erw. 2b S. 28, 105 Ia 115 Erw. 2 S. 118, je mit Hinweisen).