Citation: 9C_499/2018 E. 4

Zunächst ist auf den Vorwurf des Beschwerdeführers einer Verletzung des rechtlichen Gehörs einzugehen. Er begründet dies damit, die Beschwerdegegnerin habe nicht bereits im Vorbescheidverfahren die Verwertbarkeit der Observationsergebnisse und des darauf basierenden Gutachtens anhand einer Interessenabwägung geprüft und er habe sich dazu auch nie äussern können. Die Vorinstanz befasste sich mit diesem Vorbringen bereits und legte dazu dar, das Bundesgericht habe erst am 14. Juli 2017 mit BGE 143 I 377 - nach Erlass der streitigen Verfügung vom 18. November 2016 - entschieden, dass bei einer von der IV-Stelle angeordneten Überwachung betreffend Prüfung der Verwertbarkeit solcher Beweismittel eine Interessenabwägung zu erfolgen habe. Für die Beschwerdegegnerin habe daher kein Anlass bestanden, sich damit auseinanderzusetzen. Mit Blick darauf verneinte das kantonale Gericht eine Verletzung des rechtlichen Gehörs. Der Beschwerdeführer zeigt nicht auf, inwiefern diese Erwägungen gegen Bundesrecht verstossen. Seine Argumentation erschöpft sich in einer Wiederholung des von ihm im vorinstanzlichen Verfahren Vorgetragenen, d.h. einer nicht zu hörenden appellatorischen Kritik (vgl. BGE 140 III 86 E. 2 S. 88; 134 II 244 E. 2.1 f. S. 245 f.; 134 V 53 E. 3.3 S. 60 und 133 IV 286 E. 1.4 S. 28). Im Übrigen überzeugen die vorinstanzlichen Ausführungen. Es bestand in Anbetracht der nach der Verfügung vom 18. November 2016 mit BGE 143 I 377 erfolgten Änderung der Rechtsprechung für die Vorinstanz kein Anlass, die Angelegenheit an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, ist doch eine geänderte Rechtsprechung in hängigen Fällen ohne Weiteres anzuwenden (Urteil 9C_450/2015 vom 29. März 2016 E. 4.1 mit Hinweisen). Der Beschwerdeführer hatte zudem die Möglichkeit, sich im kantonalen Beschwerdeverfahren vor einer Instanz mit umfassender Kognition einzubringen. Davon machte er auch Gebrauch. Der Vorwurf in der Beschwerde, er habe nie die Möglichkeit gehabt, sich zu den gegenüberstehenden Interessen zu äussern, trifft somit nicht zu. Es liegt somit weder eine Verletzung des rechtlichen Gehörs vor noch ist der Grundsatz eines fairen Verfahrens verletzt worden.