Citation: 2C_925/2020 E. 4.4.6

4.4.6. An dieser Erkenntnis ändert auch der Umstand nichts, dass das Bezirksgericht in seinem Urteil nicht dem Antrag der Staatsanwaltschaft gefolgt ist und gegen den Beschwerdeführer "bloss" eine Strafe von zwei Jahren wegen versuchter schwerer Körperverletzung anstatt eine solche von fünf Jahren Freiheitsstrafe wegen versuchter vorsätzlicher Tötung ausgesprochen hat. Der Beschwerdeführer vermag in keiner Weise aufzuzeigen, dass die unterschiedliche rechtliche Würdigung des Bezirksgerichts auf einer fehlerhaften Anklageschrift beruht hätte und diese den relevanten Sachverhalt willkürlich wiedergegeben hätte. Vielmehr begnügt er sich damit, in appellatorischer Weise seine Sicht der Dinge darzulegen und versucht sein strafrechtliches Verschulden als geringer darzustellen, als es das Bezirksgericht in seinem Urteil rechtskräftig festgehalten hat.