Citation: 2A.445/2000 04.10.2000 E. 1

1.- Der nach eigenen Angaben aus Montenegro stammende G.R.________ reiste am 18. August 2000 illegal in die Schweiz ein und ersuchte um Asyl. Mit Entscheid des Bundesamtes für Flüchtlinge vom 11. September 2000 wurde er dem Kanton Zug zugewiesen. Auf Grund eines Fingerabdruckvergleichs stellte sich heraus, dass G.R.________ bereits am 31. Januar 1997 unter dem Namen "K.S.________" ein Asylgesuch gestellt hatte. Dieses Gesuch war vom Bundesamt für Flüchtlinge am 12. Februar 1997 abgewiesen worden. Am 16. Juli 1997 hatte das Bundesamt für Ausländerfragen gegenüber "K.S.________" zudem eine Einreisesperre bis zum 18. Juli 2002 verfügt. Die entsprechende Verfügung wurde dem Betroffenen am 19. Juli 1997 durch die Flughafenpolizei Zürich ausgehändigt, "K.S.________" - der sich bei der Ausschaffung auch "S.M.________" nannte, obwohl ihm die Botschaft von Bosnien Herzegowina einen Laissez-passer auf den Namen K.S.________ ausgestellt hatte -, verweigerte damals jedoch die Unterschrift auf der Empfangsbestätigung. Am 12. September 2000 ordnete das Amt für Ausländerfragen des Kantons Zug gegenüber G.R.________ gestützt auf Art. 13a ANAG die Vorbereitungshaft an, welche "höchstens drei Monate dauern" könne. Am 14. September 2000 prüfte und bestätigte das Verwaltungsgericht des Kantons Zug (Haftrichter) die Vorbereitungshaft. Hiergegen reichte G.R.________ am 20. September 2000 beim Verwaltungsgericht des Kantons Zug eine in serbokroatischer Sprache abgefasste Beschwerde ein. Das Verwaltungsgericht liess die Eingabe übersetzen und überwies sie zuständigkeitshalber dem Bundesgericht. G.R.________ verlangt den Beizug einer "Asyl- und Humanitärorganisation" bzw. die sofortige Haftentlassung. Das Amt für Ausländerfragen des Kantons Zug beantragt, die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei. Das Verwaltungsgericht des Kantons Zug (Haftrichter) schliesst auf Abweisung der Beschwerde. Das Bundesamt für Ausländerfragen liess sich nicht vernehmen. Der Beschwerdeführer hat sich nicht mehr zur Sache geäussert.