Citation: 1C_47/2024 E. 4.4.1

4.4.1. In Bezug auf den angezeigten Amtsmissbrauch (Art. 312 StGB) ist dem angefochtenen Beschluss zu entnehmen, es ergäben sich keine Hinweise dafür, dass die Beschwerdegegnerschaft ihre Machtbefugnisse in strafrechtlich relevanter Weise missbraucht habe. Die Eltern seien mit deren Vorgehen, der Handhabung der Abklärungen der Verhaltensveränderung des Beschwerdeführers 1 und der geplanten vorsorglichen Querversetzung nicht einverstanden. Mit der Querversetzung in einen anderen, derselben Schule angehörenden Kindergarten hätte die Situation für den Beschwerdeführer 1 und die anderen Kinder beruhigt werden sollen. Der vorgesehene Kindergarten hätte im Rahmen der Möglichkeiten der Volksschule eine engere Betreuung sowie eine kleinere Klasse bedeutet. Dass die geplante Versetzung nicht im Sinne der Eltern gewesen bzw. von diesen nicht gutgeheissen worden sei, bedeute nicht automatisch, dass ein Amtsmissbrauch vorliege. Die Vorinstanz verneinte auch in diesem Zusammenhang Hinweise auf einen strafrechtlich relevanten Amtsmissbrauch.