Citation: K 143/05 12.06.2006 E. A

Die 1976 geborene P.________ war 2004 bei der Futura caisse-maladie et accident (nachfolgend: Futura) obligatorisch krankenpflegeversichert. Im Februar 2004 ersuchte ihr Hausarzt Dr. med. B.________, FMH für Rheumatologie und Innere Medizin, um Kostengutsprache für eine stationäre Behandlung von mindestens drei bis vier Wochen Dauer in der Klinik X.________. Die Futura lehnte das Begehren u.a. mit der Begründung ab, die Akutspitalbedürftigkeit sei nicht ausgewiesen und die ambulante Therapie sei nicht ausgeschöpft worden. Vom 10. bis 26. März 2004 wurde P.________ in der Klinik X.________ stationär behandelt. Die Kosten beliefen sich auf insgesamt Fr. 15'186.15 (Fr. 12'352.10 [Schulmedizinische Leistungen] + Fr. 2834.05 [Biologisch-Medizinische Leistungen]). Mit Verfügung vom 26. März 2004 sprach die Futura P.________ aus der obligatorischen Krankenpflegeversicherung die Aufenthaltspauschale von Fr. 1172.- sowie eine Tagespauschale von Fr. 109.50 entsprechend der Referenztaxe des Kantons Zürich zu. Mit Einspracheentscheid vom 26. Mai 2004 bestätigte der Krankenversicherer die Höhe der Kostenvergütung. Mit Schreiben vom 13. Juli 2004 ersuchte die Klinik X.________ den Kantonsarzt des Kantons Zürich um Kostengutsprache für die stationäre Behandlung von P.________ vom 10. bis 26. März 2004. Mit Entscheid vom 14. Juli 2004 wies die kantonale Gesundheitsdirektion das Begehren (um Kostenbeteiligung nach Art. 41 Abs. 3 KVG) mit der Begründung ab, die Behandlung könnte auch im Kanton Zürich durchgeführt werden.