Citation: 1C_493/2019 E. A

Am 22. März 2016 reichte die B.________ AG beim Bauinspektorat des Kantons Basel-Landschaft (Bauinspektorat) das Baugesuch Nr. 0534/2016 ein. Das Bauprojekt sieht auf der Parzelle Nr. 1276, Grundbuch (GB) Gelterkinden, den Bau zweier Mehrfamilienhäuser mit Autoeinstellhalle vor. Gegen das Bauvorhaben erhob während der gesetzlichen Auflagefrist A.________, Stockwerkeigentümerin der benachbarten Parzelle Nr. 1272, GB Gelterkinden, beim Bauinspektorat Einsprache. Mit Entscheid vom 4. Januar 2017 wies das Bauinspektorat die Einsprache ab, soweit es darauf eintrat. Dagegen erhob A.________ Beschwerde bei der Baurekurskommission des Kantons Basel-Landschaft (Baurekurskommission; Verfahren Nr. 17-001). Die B.________ AG reichte am 20. April 2017 bereinigte Pläne ein, welche zu einer Neuauflage des Bauvorhabens führten. Dagegen erhob A.________ während der gesetzlichen Auflagefrist erneut Einsprache. Mit Entscheid vom 29. September 2017 wies das Bauinspektorat die zweite Einsprache von A.________ wiederum ab, soweit es darauf eintrat. Dagegen erhob A.________ ebenfalls Beschwerde bei der Baurekurskommission (Verfahren Nr. 17-028). A.________ monierte in ihren Beschwerden an die Baurekurskommission die Nichteinhaltung der Gebäudelänge des geplanten Hauses B. Sie stellte sich auf den Standpunkt, dass die Trafostation auf der Parzelle Nr. 3291, GB Gelterkinden, welche an der nordöstlichen Grundstücksecke der Parzelle Nr. 1276 zu liegen komme, zur Gebäudelänge des Hauses B zu zählen sei und dadurch die maximal zulässige Gebäudelänge von 23 m überschritten werde.