Citation: 6B_375/2015 E. 2.6

2.6. Wie die Vorinstanz feststellt, wurde der Beschwerdeführer nach seiner Tatversion und der entsprechenden Tatrekonstruktion vom Privatkläger mehr oder weniger frontal angegriffen und schritt dieser seinerseits mehr oder weniger frontal zum Angriff. Vor diesem Hintergrund erscheine es zwar nicht ausgeschlossen, aber doch eher unplausibel, dass er den Privatkläger nicht frontal am Kopf, sondern am (linken) Hinterkopf verletzte (Urteil S. 18). Der Beschwerdeführer hält dazu fest, die Wunde habe sich tatsächlich in einem Winkel von 45° oberhalb des linken Ohres an der Hinterkopfseite und nicht oberhalb des Nackens befunden (Ziff. 117). Aus der Tatrekonstruktion ergebe sich, dass der Beschwerdeführer in einer leicht gebückten Haltung zunächst den Hammer vom vor ihm stehenden Tisch nahm und in einer kreisförmigen Aufwärtsbewegung seitlich gegen den Kopf des Privatklägers schlug (Ziff. 118). Die Annahme der Vorinstanz, es sei "eher unplausibel", dass der Schlag so ausgeführt wurde, wie an der Tatrekonstruktion demonstriert, sei willkürlich.