Citation: 5A_169/2022 E. 4

Ausgangspunkt bilden die Ausführungen im angefochtenen Entscheid zu den Entschuldigungsgründen und den hierfür anwendbaren kantonal-rechtlichen Grundlagen. Weil das für die Aufsichtsbehörden geltende Verfahrensrecht (unter Vorbehalt einiger bundesrechtlicher Minimalvorschriften) grundsätzlich kantonal geregelt ist (Art. 20a Abs. 3 SchKG) und das Bundesgericht dieses nur auf Verletzung verfassungsmässiger Rechte hin überprüften kann, wobei die Rüge im Vordergrund steht, dieses sei willkürlich angewandt worden (BGE 140 III 385 E. 2.3), wären in diesem Zusammenhang Verfassungsrügen zu erheben gewesen. Nicht nur bleiben solche Rügen aus, sondern der Beschwerdeführer äussert sich zu den dieszüglichen Erwägungen im angefochtenen Entscheid gar nicht, weshalb die Beschwerde selbst im Rahmen von Art. 42 Abs. 2 BGG unbegründet bliebe. Dieser Begründungsmangel lässt sich auch nicht durch die weiteren Vorbringen beheben: Vor dem Hintergrund, dass der Beschwerdeführer im Zusammenhang mit Art. 46 VRG/SG keine Willkür darlegt, wird die Rüge, das Kantonsgericht hätte den Sachverhalt von Amtes wegen feststellen müssen, gegenstandslos, soweit es bei der geforderten inhaltlichen Bewertung der Finanzierungszusage überhaupt um eine beweiswürdigende Sachverhaltsfeststellung geht. Im Übrigen traf den Beschwerdeführer im kantonalen Beschwerdeverfahren eine Mitwirkungspflicht (Art. 20a Abs. 2 Ziff. 2 SchKG) und er wäre angesichts der dubiosen Umstände - angeblich unmittelbar nach Vorliegen des erstinstanzlichen Entscheides anonym erhaltenes Schreiben - gehalten gewesen, dem Kantonsgericht die näheren Umstände der nachträglichen Einreichung der Finanzierungsbestätigung darzulegen und diese nicht erstmals gegenüber dem Bundesgericht zu behaupten. Ist keine willkürliche Anwendung des einschlägigen kantonalen Prozessrechts dargetan und ist die Finanzierungsbestätigung bzw. deren Inhalt mithin nicht Teil der relevanten Sachverhaltsbasis, kann das Bundesgericht (abgesehen von der diesbezüglich fehlenden Ausschöpfung des Instanzenzuges) keine inhaltliche Prüfung oder Würdigung der Finanzierungsbestätigung vornehmen und sich nicht dazu äussern, ob sie einer Bankgarantie gleichwertig ist. Dies kann der Beschwerdeführer auch nicht indirekt dadurch erwirken, dass er erstmals vor Bundesgericht die Nichtigkeit des Zuschlages behauptet (Verbot neuer Vorbringen, Art. 99 Abs. 1 BGG, was grundsätzlich auch für rechtliche Vorbringen gilt, vgl. BGE 143 III 290 E. 1.1), zumal das Bundesgericht seit langem keine Oberaufsichtsbehörde in Schuldbetreibung und Konkurs mehr ist (vgl. COMETTA/MÖCKLI, Basler Kommentar, 3. Aufl. 2021, N. 15 zu Art. 22 SchKG). Die Nichtigkeit müsste wenn schon auf der Hand liegen, was vorliegend nicht ansatzweise der Fall ist.