Citation: 4A_345/2018 E. 4.6.2

4.6.2. Entgegen der kaum rechtsgenüglich begründeten Rüge des Beschwerdeführers (vgl. E. 2.1 hiervor) kann der Vorinstanz keine Verletzung des rechtlichen Gehörs (Art. 29 Abs. 2 BV) vorgeworfen werden. Dieser verfassungsmässige Anspruch verlangt nicht, dass sich das Gericht mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt. Vielmehr kann es sich auf die wesentlichen Überlegungen beschränken (BGE 141 III 28 E. 3.2.4 S. 41; 141 V 557 E. 3.2.1 S. 564 f.; je mit Hinweisen). Dass die vorinstanzliche Begründung rechtsgenüglich ist, kann im Übrigen aus den vom Beschwerdeführer zur Sache erhobenen Rügen geschlossen werden. Aus der Beschwerdeschrift ergibt sich, dass er sich über die Tragweite des Entscheids Rechenschaft geben und ihn in voller Kenntnis der Sache an das Bundesgericht weiterziehen konnte. Im Übrigen hat das Bezirksgericht beim Kostenentscheid berücksichtigt, dass sich die Beschwerdegegnerin "teilweise widersprüchlich" verhalten hat. Das wurde von der Vorinstanz nicht in Frage gestellt. Der Beschwerdeführer geht an mehreren Stellen der Beschwerdeschrift auf die nach seiner Darstellung nicht nur widersprüchliche, sondern "böswillige" Verhaltensweise der Beschwerdegegnerin im Prozess ein und schildert diese in über weite Strecken den Sachverhalt unzulässig ergänzender Weise. Wie erwähnt haben die kantonalen Gerichte das prozessuale Verhalten der Beschwerdegegner berücksichtigt. Ob sie dieses bloss als widersprüchlich oder als böswillig bezeichneten, ist eine Frage der Semantik. Mit welchem Gewicht sie dieses Verhalten schliesslich in ihren Kostenentscheid einbezogen, betrifft das Ermessen (zu den Gutachterkosten vgl. E. 4.7 hiernach).