Citation: 6B_774/2017 E. 6.3

6.3. Die Vorinstanz bringt in der Begründung ihres Urteils zum Ausdruck, dass der Beschwerdeführer die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h innerorts vorsätzlich um 31 km/h überschritten habe. Dies ergibt sich etwa aus der Erwägung, von einem praxiserfahrenen und geübten Autolenker könne unabhängig davon, was er gerade denke, erwartet werden, dass er gefahrene 81 km/h von erlaubten 50 km/h unterscheiden könne und dies auch tue, sowie aus der Erwägung, eine bloss versehentliche Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit im hier zu beurteilenden Ausmass sei auch unter der Annahme, der Beschwerdeführer sei in Gedanken versunken gewesen, undenkbar. Die Vorinstanz hat denn auch die Anschlussberufung der Staatsanwaltschaft gutgeheissen, mit welcher diese die Verurteilung des Beschwerdeführers entsprechend dem Strafbefehl wegen einer Vorsatztat beantragte.