Citation: 9C_241/2023 E. 4.2

4.2. Der Beschwerdeführer wirft dem kantonalen Gericht vor, es habe den sachlichen Konnex aufgrund einer unzutreffenden bzw. unvollständigen Beweiswürdigung verneint und ein Urteil gefällt, das in klarem Widerspruch zur Aktenlage stehe. Aus den bis ins Jahr 2006 zurückreichenden Arztberichten ergebe sich, dass die im Januar 2013 eingetretene, somatisch bedingte Arbeitsunfähigkeit im Kontext der psychischen Störung zu sehen sei. Letztere habe sich bereits 2006, mithin während der Versicherungsdeckung bei der Beschwerdegegnerin, manifestiert und zu einer psychiatrischen Behandlung 2006 bis 2012 geführt. Zudem beruhe das angefochtene Urteil auf einem falschen Verständnis der Rechtsprechung zum sachlichen Konnex, indem ausschliesslich der Zeitraum ab Januar 2013 betrachtet und damit unzulässigerweise zusätzlich verlangt werde, dass sich die psychische Problematik erst nach Eintritt der somatischen Arbeitsunfähigkeit manifestiert habe. Bei richtiger Anwendung der Rechtsprechung sei der sachliche Zusammenhang bereits aufgrund der Berichte des Dr. med. K.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, zu bejahen: Die echtzeitlichen aus dem Jahr 2006 würden die Manifestation der psychischen Problematik während der Versicherungsdeckung belegen und die ab 2017 verfassten die Wechselwirkung zwischen der seit 2006 bestehenden ängstlich-depressiven Symptomatik und den seither aufgetretenen körperlichen Beschwerden. Im Übrigen habe auch Prof. Dr. med. D.________ eine Beeinflussung der somatoformen Symptome durch die komorbide Angststörung festgehalten; sein Gutachten vom 31. Mai 2017 bestätige damit, dass der psychische Gesundheitsschaden das Krankheitsgeschehen mitgeprägt habe.