Citation: 9C_151/2023 E. 6.4.1

6.4.1. Insbesondere ist nicht erkennbar, inwiefern sich das kantonale Gericht bundesrechtswidrig verhalten haben sollte, indem es in eingehender Würdigung der medizinischen Akten zum Ergebnis gelangt ist, A.________ leide seit Jahren an einer sich kontinuierlich verschlechternden, ab Januar 2018 in eine vollständige Arbeitsunfähigkeit mündenden Erkrankung, die das Ausbleiben von 2017 geleisteten Überstunden erkläre. Selbst wenn es sich dabei, wie in der Beschwerde moniert, um eine "Mutmassung" handeln würde, wovon jedoch nicht auszugehen ist, wiese die vorinstanzliche Annahme nicht die Tragweite von Willkür auf. Eine offensichtliche Unrichtigkeit liegt nach dem hiervor Ausgeführten nicht schon vor, nur weil eine andere - allenfalls sogar plausiblere - Lösung ebenfalls in Betracht fällt. Namentlich genügt es nicht, einen von den tatsächlichen Feststellungen im angefochtenen Urteil abweichenden Sachverhalt zu behaupten oder die eigene Beweiswürdigung zu erläutern. Allein der Umstand, dass die vom kantonalen Gericht gezogenen Schlüsse nicht mit der Darstellung der beschwerdeführenden Partei übereinstimmen, belegt noch keine willkürliche Beurteilung (BGE 142 II 433 E. 4.4; Urteil 8C_67/2023 vom 6. September 2023 E. 1.2 mit Hinweisen). Dass 2017 insgesamt nur - aber immerhin - 14 Krankheitstage vermerkt wurden, spricht in der Tendenz jedenfalls für das vermehrte Auftreten von gesundheitlichen Beschwerden, was wiederum ohne Weiteres Rückschlüsse auf den Verzicht auf die Leistung von Überstunden im besagten Zeitraum aus eben diesem Grund zulässt. Die Auffassung, dass A.________ trotz ihrer - auch seitens der Beschwerdeführerin anerkannten - chronischen Kniebeschwerden versuchte, sich solange als möglich "über Wasser zu halten" und es deshalb, um sich zu schonen, auch unterliess, zusätzliche Überstunden zu leisten, erscheint nachvollziehbar, mindestens aber nicht geradezu willkürlich.