Citation: 5D_125/2019 E. 3

Das Kantonsgericht hat die Eingabe vom 26. Februar 2019 als Beschwerde entgegengenommen. Die Beschwerdeführerin habe darin auf den Entscheid vom 22. Februar 2019 Bezug genommen und sie während laufender Rechtsmittelfrist eingereicht. Eine Revision sei nur gegen rechtskräftige Entscheide möglich. Das Kantonsgericht hat sodann die Auffassung des Kreisgerichts bestätigt, dass die Beschwerdeführerin die zehntägige Frist von Art. 77 Abs. 2 SchKG für den nachträglichen Rechtsvorschlag verpasst habe. Gründe für eine Fristwiederherstellung lägen nicht vor. Anhaltspunkte für die behauptete Nichtigkeit des Gläubigerwechsels lägen nicht vor und der nach Art. 77 SchKG zuständige Richter sei nicht gehalten, ungeachtet der Einhaltung der Zehntagesfrist die Gültigkeit der Auszahlung der Insolvenzentschädigung, die offenbar Gegenstand eines Verfahrens vor Versicherungsgericht sei, zu prüfen. Es gehe im vorliegenden Verfahren auch nicht um die Revision des Urteils, das zum Gläubigerwechsel geführt habe.