Citation: 2C_628/2015 E. 2.2.3

2.2.3. Die Beschwerdeführerin rügt, dass die Vorinstanz zu Unrecht - vom Eheschutzentscheid ausgehend - angenommen habe, die Trennung sei am 1. September 2012 und nicht erst im März 2013 erfolgt, weshalb von einem Zusammenleben von 16 und nicht bloss 10 Monaten auszugehen sei. Sie legt diesbezüglich nicht dar, inwiefern der entsprechende Unterschied entscheidwesentlich wäre. Nachdem der Bewilligungsanspruch gemäss Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG kumulativ eine erfolgreiche Integration und eine in der Schweiz gelebte Ehegemeinschaft von drei Jahren voraussetzt, ist dies auch nicht ersichtlich. Die Beschwerdeführerin erfüllt das entsprechende Erfordernis mit ihrer zweiten Ehe so oder anders nicht (vgl. BGE 140 II 290 E. 3). Die Kritik, die Vorinstanz habe Art. 49 AuG nicht Rechnung getragen, substanziiert sie ebenso wenig wie die Behauptung, die kantonalen Behörden seien falsch zusammengesetzt gewesen. Solche Rügen wären im Übrigen so früh wie möglich zu erheben gewesen; sie können nicht erst vor Bundesgericht nachgeschoben werden; entsprechende formelle Mängel hätten zudem als durch das Verfahren vor Verwaltungsgericht geheilt zu gelten (BGE 137 I 195 E. 2.3.2 S. 197; Urteil 2C_980/2013 vom 21. Juli 2014 E. 4.3).