Citation: 2C_707/2020 E. 5.2

5.2. Im Hinblick auf das durch das Bundesgericht nur auf Willkür hin prüfbaren Verhältnismässigkeitsgebot war es nicht verfassungswidrig, der Beschwerdeführerin die Fristversäumnis entgegenzuhalten (E. 5.2 des Urteils 2D_65/2019). Das Verhältnismässigkeitsprinzip gebietet es - jedenfalls bei einer auf Willkür beschränkten Überprüfung - nicht, trotz verschuldeter Säumnis allein deshalb eine Fristwiederherstellung zu gewähren, weil der ohne Fristwiederherstellung eintretende Rechtsverlust für den Betroffenen gewichtig erscheint (E. 5.2 des Urteils 2D_65/2019 mit Hinweisen). Aufgrund der sich in den Akten befindenden Unterlagen und der geltend gemachten Sozialhilfeabhängigkeit musste das Verwaltungsgericht - entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin - nicht ohne Weiteres auf die Mittellosigkeit im Zeitpunkt der Einreichung des Gesuchs um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung schliessen (E. 6.2.2 des Urteils 2D_65/2019).