Citation: 4A_56/2023 E. 5.1

5.1. Das Obergericht wies zwecks richterlicher Festlegung des Anfangsmietzinses darauf hin, dass sich das Mietobjekt in einer Altliegenschaft befinde, weshalb das Kriterium des orts- und quartierüblichen Mietzinses Vorrang habe (vor dem Kriterium des übersetzten Nettoertrags). Da der orts- und quartierübliche Mietzins hier von den Parteien nicht habe nachgewiesen werden können, sei für die Bestimmung des Anfangsmietzinses - sofern vorhanden - auf Anhaltspunkte wie kantonale oder kommunale Statistiken zurückzugreifen, wobei die Eigenschaften des konkret infrage stehenden Mietobjekts, die Höhe des vom Vormieter gegebenenfalls bezahlten Mietzinses sowie die richterlichen Erfahrungen und Kenntnisse des lokalen Markts in Anschlag zu bringen seien. Diese Erwägungen sind nicht zu beanstanden (BGE 148 III 209 E. 3.2.3), und auch die Beschwerdeführer wenden sich nicht gegen diese Vorgehensweise.