Citation: 7B_493/2024 E. 3.1

3.1. Er macht geltend, er befinde sich seit dem 14. Oktober 2023 rechtswidrig in Haft und sei daher unverzüglich daraus zu entlassen: Nachdem er vom 14. bis 26. Oktober 2023 ohne gültigen Hafttitel inhaftiert gewesen sei, hätte die Haft in der Folge - so der Beschwerdeführer - "neu angeordnet" werden müssen, eine bereits abgelaufene "Haftfrist" sei nämlich nicht verlängerbar. Die Verfahrensleitung habe aber am 26. Oktober 2023 seine Haft nicht neu angeordnet, sondern in unzulässiger Weise verlängert. Die Vorinstanz habe zudem sein rechtliches Gehör verletzt, indem sie nicht auf dieses Argument eingegangen sei.