Citation: 9C_700/2022 E. 3.1.3

3.1.3. Die Hintergründe oder näheren Umstände der durch das Kantonale Steueramt in seiner Veranlagungsverfügung erwähnten "gemischten Schenkung" ergeben sich weder aus dieser Verfügung noch aus dem Einspracheentscheid, sondern erst aus einer Erwägung des verwaltungsgerichtlichen Entscheids (vgl. dort E. 5) : Das Steueramt habe im Einspracheentscheid angenommen, dass die schenkungsweise Übertragung von 50% der Stammanteile an der Gesellschaft von der Beschwerdeführerin an den gemeinsamen Sohn der Beschwerdeführer in die Steuerperiode 2017 falle. Die Anmeldung beim Handelsregisteramt sei 2017 erfolgt, der Tagebucheintrag datiere vom 13. Januar 2017. Daran ändere nichts, dass die Dokumente bereits Ende 2016 einmal unterschrieben worden seien, sei es schliesslich auch der Wille der Parteien gewesen, die Übertragung erst im Geschäftsjahr 2017 vorzunehmen. Die Privatentnahme und Besteuerung des Überführungsgewinns aus der Veräusserung der Stammanteile werde somit in der Steuerperiode 2017 veranlagt.