Citation: I 189/99 20.12.2000 E. 2

2.- Der Ehemann der Versicherten weist seinerseits seit 1. Januar 1989 über den hier relevanten Zeitpunkt der streitigen Verfügung vom 26. Juli 1996 hinaus einen Invaliditätsgrad von über 66 2/3 % auf, welcher Anspruch auf eine ganze Invalidenrente begründet. Im Lichte der unmittelbar hievor angeführten, vor 1997 gültigen Gesetzesbestimmungen über die Berechtigung zum Bezug einer Ehepaar-Invalidenrente stellt sich deshalb vorliegend allein die Frage, ob die Ehefrau nach anfangs Juli 1995 (bis zum Erlass der angefochtenen, vorinstanzlich bestätigten Rentenverfügung) weiterhin zu mindestens 40 % invalid gewesen ist. Unter sämtlichen Verfahrensbeteiligten ist zu Recht unbestritten, dass die Versicherte zu 80 % als Erwerbstätige und zu 20 % als Hausfrau zu qualifizieren ist. Ebenfalls nicht im Streite liegen die auf Grund eines Betätigungsvergleichs (Abklärungsbericht vom 6. Dezember 1995) ermittelte 35 %ige Einschränkung bei der Haushaltführung und das im Jahre 1996 ohne Gesundheitsschaden als Teilerwerbstätige zu 80 % erzielbare Einkommen von Fr. 48'625. -. Einigkeit herrscht ferner insoweit, als im gleichen Jahr bei vollzeitlicher Ausübung einer leidensangepassten Erwerbstätigkeit (körperlich leichte Arbeit mit der Möglichkeit häufigen Positionswechsels; keine stereotype Bildschirmarbeit; kein Heben oder Tragen schwerer Lasten) ein Einkommen von Fr. 52'602. - erreichbar gewesen wäre. Und schliesslich ist im letztinstanzlichen Verfahren auch nicht streitig, dass die einzig verbleibende Frage nach dem im Rahmen einer derartigen Tätigkeit noch zumutbaren Arbeitspensum (für den Zeitraum bis zum Verfügungserlass) in erster Linie auf Grund von Stellungnahmen des behandelnden Rheumatologen Dr. R.________ sowie der Gutachten des Chirurgen Dr. S.________ vom 29. März 1995 und der Spezialärztin für Physikalische Medizin und Rehabilitation Dr. H.________ vom 28. August 1995 zu beantworten ist.