Citation: 6B_1028/2023 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz erwägt, die Befragung des Geschädigten erscheine nicht erforderlich, da der äussere Sachverhalt betreffend Versand der inkriminierten E-Mails unbestritten sei. Bezüglich des zentralen Punkts des Wahrheits- bzw. Gutglaubensbeweises sei nicht erkennbar, dass die Aussagen des Geschädigten von Relevanz sein könnten. Der Beschwerdeführer habe dies auch nicht geltend gemacht, sondern seinen Beweisantrag einzig damit begründet, dass die Befragung des Geschädigten für die Gesamtbeurteilung der Angelegenheit wesentlich sei und dieser Auskunft zu erteilen habe über die Ehrverletzungsangelegenheit aus dem Jahre 2000, bei welcher er (der Beschwerdeführer) obsiegt habe (Urteil S. 6).