Citation: I 646/05 23.05.2006 E. 2

Streitig und zu prüfen sind Beginn und Umfang des der Beschwerdeführerin unstrittig zustehenden Anspruchs auf eine Invalidenrente. 2.1 Der in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde geltend gemachte Anspruch auf eine höhere als die zugesprochene halbe Invalidenrente setzt voraus, dass die Beschwerdeführerin ab dem behaupteten Beginn des Rentenanspruchs im Frühjahr 1999 zu mindestens 66 2/3 % (Art. 28 Abs. 1 [in der bis 31. Dezember 2003 gültig gewesenen Fassung]) und ab 1. Januar 2004 (Änderungen des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung vom 21. März 2003; 4. IV-Revision; AS 2003 3837 ff.) bis zum Einspracheentscheid vom 13. Juli 2004 (als zeitlicher Grenze der richterlichen Überprüfungsbefugnis; BGE 129 V 169 Erw. 1, mit Hinweisen) zu mindestens 60 % (Dreiviertelsrente; vgl. Urteil N. vom 27. Oktober 2005 [I 586/04] Erw. 2.2.2) bzw. 70 % (ganze Rente; zur übergangsrechtlichen Regelung bei am 1. Januar 2004 bereits laufenden ganzen Renten siehe Urteile B. vom 11. Oktober 2005 [I 313/04] Erw. 2.2 und 2.3 und N. vom 27. Oktober 2005 [I 586/04] Erw. 2.2.2) invalid war (Art. 4 Abs. 1 IVG; zu den Begriffen der Arbeitsunfähigkeit, Erwerbsunfähigkeit und Invalidität siehe Art. 6, 7 und 8 ATSG und zur diesbezüglichen, unter der Herrschaft des ATSG unverändert weiter geltenden Rechtsprechung BGE 130 V 345 ff. Erw. 3.1 bis 3.3]). Dabei hat die Invaliditätsbemessung unstrittig nach der für Erwerbstätige geltenden allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs zu erfolgen (Art. 28 Abs. 2 IVG in der bis 31. Dezember 2002 in Kraft gestandenen sowie in der seit 1. Januar 2004 [4. IV-Revision] geltenden Fassung; Art. 16 ATSG; BGE 130 V 348 f. Erw. 3.4, 128 V 30 Erw. 1). Der Beginn des Rentenanspruchs richtet sich nach Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG (in der bis 31. Dezember 2002 gültig gewesenen, hier angesichts des Rentenbeginns spätestens am 1. Februar 2002 [Erw. 2.4 hernach] massgebenden Fassung; vgl. BGE 130 V 98 f. Erw. 3.1 und 3.2 mit Hinweisen; Urteil V. vom 14. September 2005 [I 323/05] Erw. 3.1) und der Anspruch auf Nachzahlung von Rentenleistungen nach Art. 48 Abs. 1 IVG bzw. - bei verspäteter Anmeldung zum Leistungsbezug - nach Art. 48 Abs. 2 IVG (je in der seit 1. Januar 2003 geltenden Fassung).