Citation: 8C_79/2018 E. 4.2

4.2. Ist demnach davon auszugehen, dass die IV-Stelle auf das Gesuch der Versicherten nicht eingetreten ist, ist in einem zweiten Schritt zu prüfen, ob das kantonale Gericht Bundesrecht verletzte, als es dieses Nichteintreten bestätigte. Die Vorinstanz hat in umfassender Würdigung der medizinischen Akten erwogen, eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes seit der Zusprache der Viertelsrente sei nicht glaubhaft gemacht worden. Was die Versicherte hiegegen vorbringt, vermag diese Erwägung nicht als bundesrechtswidrig erscheinen zu lassen. Eine anhaltende Verschlechterung des Gesundheitszustandes lässt sich dem Bericht der Klinik C.________ vom 19. Dezember 2016 nicht entnehmen. Vielmehr konnte gemäss diesem die Versicherte nach einem komplikationslosen Aufenthalt in stabilem Zustand aus der Klinik entlassen werden. Was im Weiteren die Berichte von Dr. med. D.________, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, betrifft, ist zunächst anzumerken, dass sich dieser Psychiater offenbar in einem Umfang mit den Interessen seiner Patientin identifiziert, welche über das normale Mass, welches bei einem behandelnden Arzt zu erwarten ist, hinausgeht. Aus seiner Formulierung "wir beantragen deshalb eine umfassende Neubeurteilung" ist etwa abzuleiten, dass ein eigentlicher Rollenwechsel vom behandelnden Arzt zum Parteivertreter stattgefunden hat. Den Ausführungen dieses Arztes kann deshalb im Vorneherein nur sehr begrenzter Beweiswert zukommen. Wie das kantonale Gericht im Weiteren überzeugend erwogen hat, ging dieser Arzt bereits bei der ursprünglichen Rentenzusprache von einem bedeutend schlechteren Gesundheitszustand aus, als vom psychiatrischen Gutachter schliesslich bestätigt wurde; wenn er in der Folge an seiner abweichenden Beurteilung festhält, lässt sich daraus noch keine Verschlechterung des Gesundheitszustandes ableiten. Vor diesem Hintergrund erscheint es jedenfalls nicht als offensichtlich unrichtig, wenn die Vorinstanz eine solche Verschlechterung nicht als glaubhaft gemacht ansah. Die Beschwerde der Versicherten ist somit abzuweisen.