Citation: 1B_540/2020 E. 2

Angefochten ist ein kantonal letztinstanzlicher Entscheid in einer strafrechtlichen Angelegenheit. Dagegen steht die Beschwerde nach Art. 78 ff. BGG offen. Es ist allerdings Sache des Beschwerdeführers, sowohl darzulegen, dass die Sachurteilsvoraussetzungen erfüllt sind, soweit das nicht offensichtlich ist (Art. 42 Abs. 2 BGG; BGE 133 II 249 E. 1.1; 353 E. 1), als auch, dass der angefochtene Entscheid Bundesrecht verletzt (BGE 135 III 127 E. 1.6 S. 130; 134 II 244 E. 2.1 und 2.2 S. 245 f.; je mit Hinweisen). Anfechtungsobjekt dieses Verfahrens ist einzig der Entscheid des Obergerichts vom 14. September 2020. Nicht Gegenstand des Verfahrens kann dagegen die Nichteintretensverfügung der Staatsanwaltschaft vom 6. Oktober 2020 sein, schon weil sie nicht kantonal letztinstanzlich ist. Für die Entgegennahme von Strafanträgen und Zivilklagen, wie sie der Beschwerdeführer in seinen Eingaben vom 9. November 2020 erhebt, ist das Bundesgericht nicht zuständig, darauf ist nicht einzutreten. Ebenfalls nicht einzutreten ist auf die Beschwerde, soweit der Beschwerdeführer rügt, die Staatsanwaltschaft habe nicht alle seine Eingaben und Vorbringen entgegengenommen bzw. beurteilt und dadurch eine Rechtsverweigerung begangen. Diese Rügen sind verfrüht bzw. können vor dem Abschluss des Verfahrens durch die Staatsanwaltschaft gar nicht beurteilt werden; sie wären vorliegend zunächst mit einer Anfechtung der Nichteintretensverfügung vorzubringen. Gegenstand des Verfahrens kann nur sein, ob das Obergericht die Rechtsverzögerungsbeschwerde ohne Verletzung von Bundesrecht abweisen konnte. Mit den entsprechenden Ausführungen des Obergerichts setzt sich der Beschwerdeführer indessen nicht sachgerecht auseinander, sondern bringt im Wesentlichen vor allem vor, dass sich die Staatsanwaltschaft (und weitere Behörden) immer wieder unkorrekt und parteiisch verhielten. Weshalb die Einschätzung des Obergerichts, die Staatsanwaltschaft habe das Verfahren zwar wenig beförderlich geführt, ihr Zeitbedarf aber gerade noch innerhalb des verfassungsrechtlich akzeptablen Rahmens liege, unhaltbar sein soll, legt er indessen nicht konkret dar. Auf die Beschwerde ist wegen Verletzung der Begründungspflicht nicht einzutreten, wobei auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet werden kann.