Citation: K 3/02 06.06.2005 E. 7

Die Assura erbrachte an die vom Spital X.________ und den operierenden Ärzten in Rechnung gestellten Kosten in Höhe von insgesamt Fr. 7'760.40 entsprechend einer in der Verfügung und im Einspracheentscheid nicht näher spezifizierten Fallpreispauschale der Frauenklinik des Berner Inselspitals einen Beitrag von Fr. 2'117.-. Damit wäre anscheinend der Aufenthalt und die Behandlung der Beschwerdeführerin in dem erwähnten Spital als öffentlicher Klinik abgegolten gewesen. Streitig sind die über die genannte Pauschale hinaus vom Spital X.________ als auf der Spitalliste des Kantons Bern figurierender nicht öffentlich subventionierter Institution mit privater Trägerschaft (und den operierenden Ärzten) in Rechnung gestellten Mehrkosten. Zu prüfen ist, welche Kostenübernahme durch die Assura die Versicherte aus der obligatorischen Krankenversicherung beanspruchen kann. Sie bestreitet den von der Assura angewendeten Tarif, der nicht gesetzeskonform sei. Diese vertritt die Auffassung, sie habe die gestützt auf den massgebenden Tarif geschuldete Fallpauschale erbracht.