Citation: 8C_186/2022 E. 5.3

5.3. Der Beschwerdeführer beanstandet weiter, dass die Gutachter seine angestammte Tätigkeit als Lagerist beziehungsweise Staplerfahrer nicht richtig eingeschätzt und daher auch die ihm verbleibende Restarbeitsfähigkeit nicht zuverlässig beurteilt hätten. Es sei daher auf die Stellungnahmen der behandelnden Ärzte abzustellen, welche ihm auch in einer leidensangepassten Tätigkeit eine lediglich 50%-ige Arbeitsfähigkeit bescheinigt hätten. Die Vorinstanz erwog, dass gemäss Gerichtsgutachten mit Rücksicht allein auf die Unfallfolgen eine uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit in der angestammten oder einer anderen wechselbelastenden Tätigkeit bestehe, was in der Folge auch hinsichtlich der erwerblichen Folgen beachtet wurde. Zudem genüge, so das kantonale Gericht, der blosse Hinweis auf abweichende Berichte behandelnder Ärzte nicht, um das Gutachten in Zweifel zu ziehen. Inwiefern die diesbezüglichen Tatsachenfeststellungen unrichtig wären oder das kantonale Gericht die massgeblichen Beweiswürdigungsregeln verletzt haben sollte, ist wiederum nicht erkennbar.