Citation: 4A_598/2013 E. 7.1

7.1. Die Vorinstanz hielt fest, die Parteien hätten im Belegarztvertrag vereinbart, dass ihr Vertrag jederzeit auflösbar sei und bei einer Anzeige auf ein Jahr im Voraus die Auflösung nicht als unzeitig im Sinne von Art. 404 Abs. 2 OR gelte. Damit hätten sie im Wesentlichen die spezifische auftragsrechtliche Beendigung nach Art. 404 OR, welche auf ein Vertrauensverhältnis zwischen den Parteien wie das vorliegende zugeschnitten sei, für anwendbar erklärt. Damit könne die Frage der rechtlichen Qualifikation des zu beurteilenden Belegarztvertrages und die Anwendbarkeit von Art. 404 OR auf Innominatverträge unbeantwortet bleiben. Der Belegarztvertrag sei bis Ende 2005 gültig gewesen, womit weder von einer Kündigung zu Unzeit noch von einer vorzeitigen Kündigung gesprochen werden könne. Unbestritten sei jedoch, dass der Spitalbetrieb bereits per Ende September 2005 aus wirtschaftlichen Gründen eingestellt worden sei. Zu prüfen sei demnach, ob der Beschwerdeführer einen Anspruch auf Schadenersatz nach Art. 97 OR wegen Nichterfüllung des Belegarztvertrages habe: Aus den unsubstanziierten Vorbringen des Beschwerdeführers habe ein solcher Schaden jedoch nicht belegt werden können.