Citation: 8C_325/2019 E. 6.2

6.2. Mit Blick auf die hier ausschlaggebende Frage nach dem Eintritt einer anspruchserheblichen Änderung der tatsächlichen Verhältnisse innerhalb des revisionsrechtlich massgebenden Zeitrahmens (vgl. E. 4.1 hievor) war das kantonale Gericht nach Art. 61 lit. c ATSG verpflichtet, den rechtserheblichen Sachverhalt festzustellen. Mangels anderer Arztberichte war entscheidend, ob sich die ausschlaggebenden medizinischen Tatfragen basierend auf dem orthopädischen Gutachten und den orthopädischen Ergänzungsberichten des von der SWICA beauftragten Experten Dr. med. D.________ und des beigezogenen plastischen Chirurgen (vgl. E. 4.4) schlüssig und zuverlässig beantworten liessen. Die Vorinstanz vertrat diesbezüglich die Auffassung, es könne offenbleiben, ob das orthopädische Gutachten infolge formeller und materieller Mängel als Beweismittel verwertbar sei oder nicht. Indem sie bei gegebener Aktenlage auf ergänzende Abklärungen zwecks Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts verzichtete, verletzte sie den Untersuchungsgrundsatz von Art. 61 lit. c ATSG. Dies umso mehr, als sie einerseits offen liess, ob den Einschätzungen des Dr. med. D.________ Beweiskraft zukomme, andererseits jedoch aus dessen Ausführungen schloss, dass sich der Gesundheitszustand und die Arbeitsfähigkeit der Versicherten in der angestammten oder einer angepassten Tätigkeit im revisionsrechtlich massgebenden Zeitraum seit der Rentenzusprache nicht verbessert hätten.