Citation: 4A_69/2014 E. 4.4

4.4. Die Beschwerdeführerin rügt ferner, die Vorinstanz habe ebenfalls gegen Art. 314 Abs. 3 OR verstossen, soweit sie den Risikospezialzins in ihren Zinsberechnungen für die Zeit ab 1. Januar 2007 nicht berücksichtigt habe. Sie begründet dies mit der Behauptung, der Risikospezialzins sei am 31. Dezember 2006 zur Zahlung fällig geworden. Der Kläger sei danach in Verzug gewesen. Soweit die Parteien nach dem 31. Dezember 2006 weitere Zahlungsfristen festgelegt hätten, hätten sie neue Vereinbarungen betreffend den im jeweiligen Zeitpunkt noch ausstehenden Forderungsausstand getroffen. Die nachträgliche Vereinbarung, dass der fällig gewordene Zins zum Kapital geschlagen werde und der vertragliche Zins alsdann auf diese Summe zu erstrecken sei, sei unter dem Aspekt von Art. 314 Abs. 3 OR zulässig. Diese Ausführungen, insbesondere bezüglich des behaupteten Fälligkeitstermins und angeblicher nachträglicher, nach dem 31. Dezember 2006 getroffener Vereinbarungen, stützen sich auf tatsächliche Behauptungen, die im angefochtenen Urteil keine Stütze finden und die daher nicht berücksichtigt werden können, zumal die Beschwerdeführerin die Voraussetzungen für eine Sachverhaltsergänzung nicht aufzeigt. Die Rüge entbehrt daher der tatsächlichen Grundlage (Erwägung 2.2).