Citation: 1C_434/2022 E. A

A.B.________ und C.B.________ ist seit dem Jahr 2010 Eigentümer der in der Landwirtschaftszone gelegenen Grundstücke Nr. 1597 und 1598 des Grundbuchs Degersheim. Damals war das Grundstück Nr. 1598 mit einem im Jahr 1964 bewilligten und erstellten Ferienhaus und das Grundstück Nr. 1597 mit einem Maschinen- und Autounterstand überbaut. Am 7. November 2013 reichten A.B.________ und C.B.________ beim Gemeinderat Degersheim ein Baugesuch für den Abbruch des bestehenden Ferienhauses und den Neubau eines Einfamilienhauses sowie den Teilabbruch des bestehenden Autounterstands ein. Der WWF Schweiz erhob Einsprache. Mit raumplanungsrechtlicher Teilverfügung vom 6. November 2014 erteilte das Amt für Raumentwicklung und Geoinformation des Kantons St. Gallen (AREG) seine Zustimmung für das Bauvorhaben. Gestützt hierauf erteilte der Gemeinderat die Baubewilligung und wies die Einsprache des WWF Schweiz ab. Auf Beschwerde des WWF Schweiz hin erteilte das Bundesgericht dem Gesuch letztinstanzlich mit Urteil 1C_312/2016 vom 3. April 2017 den Bauabschlag.