Citation: 2C_944/2017 E. A

A.a. A.A.________, B.A.________ und C.A.________ bilden eine Erbengemeinschaft und sind in dieser Eigenschaft Gesamteigentümer des Weinguts "D.________", das die Parzellen Art. xxx, yyy, zzz, qqq, rrr und sss des Grundbuchs der Gemeinde U.________ umfasst. Gestützt auf die Ausführungen der Vorinstanz zum Sachverhalt lassen sich diese Liegenschaften wie folgt beschreiben: - Die Parzelle Art. xxx weist eine Fläche von 8'360 m2 auf. Sie ist mit einem Wohn- und Oekonomiegebäude überbaut und wird bzw. wurde von Drittpersonen als Obstgarten sowie für Kleintiere genutzt. - Die Parzelle Art. yyy umfasst eine Fläche von 46'575 m2. Sie befindet sich südlich der Art. xxx und ist von dieser durch einen Gemeindeweg getrennt. Sie umfasst das Schloss D.________ mit drei Wohnungen und insgesamt 22 Zimmern, den Schlosspark, einen unter Denkmalschutz gestellten Pavillon, ein Einfamilienhaus (Winzerhaus), einen Unterstand, eine Remise/Dependance und ein nicht mehr genutztes Treibhaus, zudem etwa 32'739 m2 Rebland und 8'092 m2 Wald. Das Rebland, das Winzerhaus, zwei Keller sowie der Gewölbe-Keller mit WC-Anlage im Schlossgebäude sind an den Kanton Freiburg verpachtet und werden durch die Verwaltung der Staatsreben bewirtschaftet. Der Pachtvertrag wurde am 17. Dezember 1964 zwischen dem Grossvater der heutigen Erben A.________ und dem Staat Freiburg für die Dauer von zehn Jahren, das heisst bis zum 31. Dezember 1974, abgeschlossen. Seither wurde er jeweils stillschweigend verlängert. - Die Parzelle Art. zzz umfasst eine Fläche von 359 m2; sie hat keine gemeinsame Grenze mit den anderen strittigen Grundstücken. Es handelt sich um einen 3 m breiten Weg (Wiese), der zu W.________ führt. - Die Parzelle Art. qqq ist ein Waldgrundstück mit einer Fläche von 4'509 m2. Die Liegenschaft hat keine gemeinsame Grenze mit anderen Grundstücken. - Bei der Parzelle Art. rrr handelt es sich um einen Obstgarten mit einer Fläche von 1'862 m2. Das Grundstück grenzt an die Parzelle Art. xxx. - Die Parzelle Art. sss grenzt an die Parzelle Art. yyy, ist unbebaut und umfasst eine Fläche von 1'412 m2. A.b. Am 18. Juli 2008 machte B.A.________ beim Zivilgericht des Sensebezirks eine Erbteilungsklage gegen ihre Geschwister anhängig. A.c. Am 10. Juni 2010 gelangte A.A.________ mit einem Feststellungsgesuch an die kantonale Behörde für Grundstückverkehr. Er beantragte, es sei festzustellen, (1) dass es sich beim Weingut "D.________", bestehend aus den Parzellen Art. xxx, yyy, zzz, qqq, rrr und sss um ein landwirtschaftliches Gewerbe im Sinne von Art. 7 des Bundesgesetzes vom 4. Oktober 1991 über das bäuerliche Bodenrecht (BGBB; SR 211.412.11) handelt, und (2) dass dieses landwirtschaftliche Gewerbe dem Realteilungs- und Zerstückelungsverbot nach Art. 58 BGBB unterliegt. In der Folge wurde das Erbteilungsverfahren mit Verfügung des zuständigen Gerichtspräsidenten vom 15. Juli 2010 "bis zum rechtskräftigen Abschluss des BGBB-Feststellungsverfahrens" suspendiert.