Citation: 2C_436/2024 E. 1.4

1.4. Mit Urteil vom 19. Juni 2024 hiess das Verwaltungsgericht die Beschwerde vom 4. Dezember 2023 teilweise gut, wies sie in der Sache jedoch grösstenteils ab. Das Verwaltungsgericht kam zum Schluss, dass A.________ die Voraussetzungen für ein Tierhalteverbot gemäss Art. 23. Abs. 1 lit. b TschG (Tierschutzgesetz vom 16. Dezember 2005; SR 455) erfülle. Aus Gründen der Verhältnismässigkeit nahm es jedoch vom grundsätzlichen Tierhalteverbot die Haltung von maximal fünf Meerschweinchen und einem Hund aus. Die wesentlichen Ziffern des Dispositivs des Urteils vom 19. Juni 2024 lauten folgendermassen: "4. 4.1 Die Beschwerde vom 4. Dezember 2023 (VG.2023.146) wird teilweise gutgeheissen und der angefochtene Entscheid der Vorinstanz vom 27. November 2023 wird aufgehoben. Der Beschwerdeführerin [A.________] wird auf unbestimmte Zeit verboten, Tiere zu züchten, mit Tieren zu handeln, sich mit Tieren berufsmässig zu beschäftigen, ein Tierheim oder dergleichen zu betreiben, Tierbetreuungsdienste anzubieten oder Tiere zum Zweck der Wiederabgabe bzw. Weitergabe entgegenzunehmen. Mit Ausnahme der Haltung von maximal fünf Meerschweinchen und einem Hund wird der Beschwerdeführerin zudem auf unbestimmte Zeit verboten, Tiere zu halten. 4.2 Die Beschwerdeführerin wird verwarnt. Der Beschwerdeführerin wird hiermit angedroht, dass ihr gegenüber schärfere Massnahmen bzw. Administrativsanktionen, namentlich ein umfassendes Tierhalteverbot, ausgesprochen werden, sollte sie künftig gegen die Verbote gemäss vorstehender Dispositiv-Ziff. 4.1 oder gegen die Bestimmungen der Tierschutz- und Tierseuchengesetzgebung sowie der dazugehörigen Verordnungen verstossen. 4.3 Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen.