Citation: 6B_430/2012 E. 1.2

1.2. Die Beschwerdeführerin macht wie im kantonalen Verfahren geltend, der Einziehung unterlägen nicht nur die unmittelbar im Zusammenhang mit der Straftat zugeflossenen Vermögenswerte, sondern auch die zwischen deren Zufluss und dem Einziehungsentscheid mit den deliktisch erlangten Vermögenswerten erzielten Erträge. Die Beschwerdeführerin erläutert dies am Beispiel des Beschwerdegegners X.________. Dieser habe am 25. April 2000 45'000 B.________ AG-Aktien zum Preis von Fr. 450'000.-- (Fr. 10.-- pro Aktie) erworben. Der Wert dieser 45'000 Aktien habe am 25. April 2000 aber effektiv Fr. 934'200.-- (Fr. 20.76 pro Aktie) betragen. Deliktisch erlangt sei demnach ein Betrag von Fr. 484'200.--, was 51,83 % des effektiven Werts der Aktien entspreche. Daher unterliege auch der Gewinn, welchen der Beschwerdegegner X.________ beim (Rück-) Verkauf der B.________ AG-Aktien an die A.________ im September 2001 erzielt habe, im Umfang von 51,83 % der Einziehung. Unter der gebotenen Berücksichtigung dieses Gewinns sei im Falle des Beschwerdegegners X.________ (ohne Berücksichtigung der Zahlung im Rahmen des Vergleichs) nicht nur ein Betrag von Fr. 484'200.--, sondern ein Betrag von rund Fr. 1,9 Mio. einzuziehen beziehungsweise sei auf eine entsprechende Ersatzforderung zu erkennen (siehe Beschwerde Ziff. 22 f., 28, 45).