Citation: 8C_188/2024 E. A

A.a. Die 1966 geborene A.________ war als Handarbeits- und Sportlehrerin in den Schulgemeinden U.________ und V.________ tätig und dadurch bei der ELVIA Schweizerische Versicherungsgesellschaft Zürich (ELVIA; heute: Allianz Suisse Versicherungsgesellschaft AG [nachfolgend: Allianz]) gegen die Folgen von Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten versichert. Während eines Ferienaufenthalts in Sciacca, Sizilien, stürzte sie am 8. April 1994 beim Fotografieren rückwärts eine Böschung hinunter. Dabei zog sie sich ein Polytrauma des Oberkörpers sowie ein Schädelhirntrauma zu. Die Verletzungen wurden zunächst konservativ behandelt. Die ELVIA erbrachte die gesetzlichen Leistungen. Im Verlauf zeigte sich jedoch eine Scapula alata (abstehendes Schulterblatt) mit Funktionsstörung des Schultergürtels rechts. Nachdem sich A.________ im Auftrag der ELVIA in der Klinik B.________ einer Begutachtung unterzogen hatte (Gutachten vom 10. August 1998), wurde sie Mitte November 1998 im Krankenhaus C.________ am betroffenen rechten Schultergürtel operiert (Transfer des Musculus pectoralis major). In der Folge absolvierte sie mit Hilfe der Invalidenversicherung eine Umschulung zur Sozialarbeiterin. Im April 2004 fand im Krankenhaus C.________ ein Revisionseingriff statt. Die Allianz holte bei der Klinik B.________ ein Verlaufsgutachten in den Bereichen Orthopädie, Neurologie und Neuropsychologie vom 10. April 2006 ein. Gestützt darauf sprach sie A.________ ab 1. Juni 2006 rechtskräftig eine Invalidenrente (Invaliditätsgrad: 60 %) sowie eine Integritätsentschädigung bei einer Integritätseinbusse von 35 % zu (Verfügung vom 7. November 2006). Die Rentenzusprache wurde revisionsweise mehrfach bestätigt. A.b. Im Jahr 2020 leitete die Allianz wiederum ein Revisionsverfahren ein. Dabei veranlasste sie bei der D.________ GmbH, Interdisziplinäre Begutachtungen, eine polydisziplinäre Expertise vom 26. Mai 2020 (samt ergänzender Stellungnahme vom 13. Januar 2021). Mit Verfügung vom 31. Januar 2021 stellte die Allianz ihre Versicherungsleistungen auf dieses Datum hin ein. Nach erhobener Einsprache legte sie den Zeitpunkt der Leistungseinstellung neu auf Ende Februar 2021 fest; ein Rentenanspruch bestehe jedoch anhand des errechneten Invaliditätsgrades von (gerundet) 7 % nach wie vor keiner (Einspracheentscheid vom 24. Februar 2023).