Citation: 9C_904/2013 E. 5.2

5.2. Strittig ist schliesslich, ob die wirtschaftlichen Auswirkungen der gesundheitlichen Einschränkungen durch den (wegen verminderten Rendements und erhöhten Pausenbedarfs; vgl. MEDAS-Gutachten vom 20. November 2012 S. 37 oben) auf 70 Prozent reduzierten Leistungsgrad genügend berücksichtigt wurden oder ob sich eine zusätzliche Korrektur des (aufgrund von Tabellenlöhnen bestimmten) Invalideneinkommens aufdrängt (vgl. BGE 126 V 75). Die Vorinstanz erwog hiezu, dem leidensbedingt erhöhten Pausenbedarf der Beschwerdeführerin werde einmal dadurch Rechnung getragen, dass das Invalideneinkommen nach Massgabe eines Pensums von 70 Prozent ermittelt werde. Zudem werde die Einschränkung auf leichte Tätigkeiten berücksichtigt, indem die IV-Stelle auf Anforderungsniveau 4 von Tabelle A1 der Lohnstrukturerhebung zurückgegriffen habe (E. 6.2.2 des angefochtenen Entscheids). Diese Beurteilung steht im Einklang mit der bundesgerichtlichen Rechtsprechung. Danach rechtfertigt der Umstand, dass eine grundsätzlich vollzeitlich arbeitsfähige versicherte Person gesundheitlich bedingt lediglich reduziert leistungsfähig ist, keinen Abzug vom Tabellenlohn (Urteile 8C_827/2009 vom 26. April 2010 E. 4.2.1, 9C_980/2008 vom 4. März 2009 E. 3.1.2, 8C_765/2007 vom 11. Juli 2008 E. 4.3.3, 9C_344/2008 vom 5. Juni 2008 E. 4 und I 69/07 vom 2. November 2007 E. 5.1).