Citation: I 381/02 18.12.2002 E. 4

In Bezug auf die Ermittlung der invaliditätsbedingten Erwerbseinbusse gingen IV−Stelle und Vorinstanz zutreffend davon aus, der Versicherte hätte 1999 in seiner bis zum Unfall vom 10. Juli 1998 ausgeübten Tätigkeit als Bauarbeiter ohne Gesundheitsschaden ein (Validen-) Einkommen von rund Fr. 49'000.- verdienen können. Wird dieser Wert der Nominallohnentwicklung angepasst (Die Volkswirtschaft, 2002 Heft 7, Tabelle B 10.3: Anstieg des Indexstandes von 1835 Punkten im Jahr 1999 auf 1856 Punkte im Jahr 2000 entspricht einer prozentualen Erhöhung um 1,14%), ergibt sich für das Jahr 2000 ein Valideneinkommen von (aufgerundet) Fr. 49'559.-. Soweit die Vorinstanz hinsichtlich des trotz gesundheitlicher Einschränkungen zumutbarerweise erzielbaren Erwerbseinkommens (Invalideneinkommen) gestützt auf die vom Bundesamt für Statistik vorgenommene Lohnstrukturerhebung (LSE) 1998 von einem monatlichen Bruttolohn (Zentralwert) für männliche, mit einfachen und repetitiven Tätigkeiten (Anforderungsniveau 4) Beschäftigte im privaten Sektor von Fr. 4'268.- ausging, um diesen Wert sodann der Nominallohnentwicklung bis 2000 anzupassen, ist festzuhalten, dass der entsprechende neue, statistisch ermittelte Verdienst gemäss LSE 2000 im Vergleich zur durchschnittlichen Nominallohnentwicklung überproportional auf Fr. 4'437.- angestiegen ist. Unabhängig davon, ob man betreffend das Invalideneinkommen (wie die IV−Stelle) von Einkommenszahlen gemäss Arbeitsplatzdokumentationen (DAP) oder (wie die Vorinstanz) von statistischen Werten gemäss der vom Bundesamt für Statistik vorgenommenen Lohnstrukturerhebung (vgl. BGE 124 V 321) ausgehen will, ergibt sich aus dem Vergleich des Invaliden- mit dem Valideneinkommen - auch unter Berücksichtigung eines den Umständen angemessenen Lohnabzuges am Invalideneinkommen von höchstens 15% (vgl. BGE 126 V 79 f. Erw. 5b) - in jedem Fall eine Erwerbseinbusse von weniger als 20%, so dass dem Versicherten kein Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung zusteht. Gegen die korrekte vorinstanzliche Überprüfung der trotz bestehendem Gesundheitsschaden verbleibenden Erwerbsfähigkeit erhebt der Beschwerdeführer zu Recht keine Einwände, weshalb nicht zu beanstanden ist, dass die IV−Stelle das Leistungsgesuch abgewiesen hat.