Citation: 5A_763/2018 E. A

A.a. C.________ und E.________ haben am 25. Juli 2014 ihre Partnerschaft eingetragen. E.________ war zu jenem Zeitpunkt an Lungenkrebs erkrankt; die Krebszellen hatten u.a. in das Hirn metastasiert; er verstarb am 22. Dezember 2014. A.________ und B.________ sind die Schwestern des Verstorbenen. A.b. Am 8. August 2014 beurkundete Notar F.________ vom Notariat G.________ eine letztwillige Verfügung des E.________ (Erblasser). Mit dieser Verfügung setzte der Erblasser seinen Partner C.________ als Universalerben und D.________ als Willensvollstrecker ein. Als Zeugen der Errichtung der letztwilligen Verfügung haben H.________ und D.________ mitgewirkt. A.c. A.________ und B.________ (Klägerinnen) haben C.________ (Beklagter 1) und D.________ (Beklagter 2) beim Bezirksgericht Frauenfeld eingeklagt. Sie machten Nichtigkeit, eventuell Ungültigkeit der letztwilligen Verfügung vom 8. August 2014 wegen Verfügungsunfähigkeit des Erblassers geltend. Ausserdem sind sie der Auffassung, C.________ sei erbunwürdig und es lägen qualifizierte Formmängel vor. Sodann beantragten sie den Erlass vorsorglicher Massnahmen. Das Bezirksgericht wies die Klage mit Urteil vom 13. Dezember 2016, zugestellt am 15. Mai 2017, ab und schrieb das Verfahren betreffend Erlass vorsorglicher Massnahmen als gegenstandslos geworden ab. Es verpflichtete die Klägerinnen, Verfahrenskosten von Fr. 100'000.-- zu bezahlen und die Beklagten je mit Fr. 162'000.-- (einschliesslich Mwst) zu entschädigen.