Citation: 4A_461/2019 E. 2.5

2.5. Das Bundesgericht prüft die Zuständigkeitsrüge nach Art. 190 Abs. 2 lit. b IPRG in rechtlicher Hinsicht frei, einschliesslich materieller Vorfragen, von deren Beantwortung die Zuständigkeit abhängt (BGE 144 III 559 E. 4.1 S. 563; 142 III 239 E. 3.1 S. 244; 134 III 565 E. 3.1 S. 567; 133 III 139 E. 5 S. 141; Beispiele im Bereich des Investitionsschutzes: BGE 146 III 142 E. 3.4.1 S. 148 f.; zit. Urteil 4A_80/2018 E. 2.5; Urteile 4A_65/2018 vom 11. Dezember 2018 E. 2.4.1 und E. 3.2.1-3.2.3; 4A_157/2017 vom 14. Dezember 2017 E. 3.3.4). Beurteilen sich solche Vorfragen nach ausländischem Recht, überprüft das Bundesgericht dessen Anwendung im Rahmen der Zuständigkeitsbeschwerde ebenfalls frei und mit voller Kognition. Dabei folgt das Bundesgericht der in der anwendbaren ausländischen Rechtsordnung klar herrschenden Auffassung und bei Kontroversen zwischen Rechtsprechung und Lehre der höchstrichterlichen Judikatur (BGE 138 III 714 E. 3.2; zit. Urteil 4A_80/2018 E. 2.5; je mit Hinweisen).