Citation: 2E_1/2025 E. 3.4

3.4. Der Kläger macht im Wesentlichen geltend, der Bund habe seine Aufsichtspflichten über die Kantone verletzt, wobei er sich insbesondere auf Art. 46 BV beruft, welcher die Umsetzung des Bundesrechts zum Gegenstand hat. Der Bund trage die Verantwortung dafür, dass kantonale Behörden seine Grundrechte systematisch verletzt und ihm dadurch physische, psychische und wirtschaftliche Schäden zugefügt hätten. Unter anderem rügt er Verletzungen von Art. 8 Abs. 2, 10 Abs. 3 und 27 BV sowie von Art. 3 EMRK, des Übereinkommens vom 10. Dezember 1984 gegen Folter und andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe (SR 0.105) und des humanitären Völkerrechts gemäss den vier Genfer Abkommen von 1949. Aus den Eingaben des Klägers ergibt sich nicht, dass er seine Ansprüche zunächst beim Eidgenössischen Finanzdepartement angemeldet hätte, sodass auf die Klage bereits aus diesem Grund nicht einzutreten ist (vgl. E. 3.3 hiervor). Sodann richtet sich die Klage allgemein gegen den Bund. Aus den Ausführungen des Klägers ist indessen nicht ersichtlich, welche Amtstätigkeit welcher Personen er konkret beanstandet. Folglich ist auch nicht erkennbar, dass er Amtshandlungen einer der in Art. 1 Abs. 1 lit. a-c bis VG abschliessend genannten Personen als schadenverursachend erachtet. Die Klage erweist sich auch aus diesem Grund als unzulässig. Soweit sich die Klage auch gegen kantonale Behörden oder Beamte richtet, ist darauf hinzuweisen, dass für die Haftung der Kantone bzw. ihrer Behördenmitglieder und Mitarbeitenden das jeweilige kantonale Recht massgebend ist (vgl. Urteile 2E_2/2023 vom 17. Mai 2023 E. 2.4; 2E_1/2022 vom 21. April 2022 E. 1.2).