Citation: 6B_79/2019 E. 3.4

3.4. Die Vorinstanz äussert sich nicht explizit zu diesem Aspekt der Strafzumessung, dies obschon die Freiheitsstrafe von 26 Monaten im Bereich des gesetzlichen Grenzwertes für einen vollbedingten Vollzug liegt. Allerdings ergibt sich aus ihren Erwägungen zum Vollzug der Strafe, dass sie aufgrund der Vorstrafen des Beschwerdeführers Bedenken an dessen Legalbewährung hegte und einen Teilvollzug demnach als unumgänglich erachtete. Die Vorinstanz bejaht die subjektiven Voraussetzungen für den bedingten Vollzug, d.h. das Fehlen einer Schlechtprognose, nur unter der Voraussetzung, dass ein Teil der Strafe zu vollziehen ist (Urteil S. 60 f.), was bei Strafen von mehr als zwei Jahren indes zwingend ist (vgl. Art. 43 Abs. 1 und Art. 42 Abs. 1 StGB). Dies kann dem Fehlen einer Schlechtprognose im Rahmen von Art. 42 Abs. 1 StGB, d.h. unabhängig von einem Teilvollzug der Strafe, nicht gleichgesetzt werden. Die Vorinstanz unterzieht die prognoserelevanten Umstände einer einlässlichen Würdigung. Dass sie von rechtlich nicht massgeblichen Gesichtspunkten ausgegangen wäre oder wesentliche Faktoren nicht beachtet hätte, ist nicht ersichtlich. Es kann auf ihre Erwägungen verwiesen werden (Urteil S. 57 ff. E. 14.2.7). Soweit der Beschwerdeführer von den tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz abweicht (bezüglich Festanstellung und Einkommen), ohne eine Willkürrüge zu erheben, ist darauf nicht einzugehen. Er vermag nicht darzulegen, inwiefern die Vorinstanz bei der Prüfung des künftigen Legalverhaltens das ihr zustehende Ermessen verletzt hat, zumal er nicht in Abrede stellt, dass er acht Vorstrafen, aus der Zeit zwischen dem 15. Oktober 2009 und dem 7. Februar 2017 aufweist, wovon zwei einschlägig sind. Es ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz dies zu seinen Ungunsten einbezieht. Entgegen der Meinung des Beschwerdeführers berücksichtigt die Vorinstanz sein Verhalten während des Verfahrens, seine insgesamt positive Entwicklung und die Einsicht in das begangene Unrecht durchaus zu seinen Gunsten. Auch dass der Beschwerdeführer eine Festanstellung in Aussicht hat und teilweise bereits Schadenswiedergutmachungen geleistet hat, hat die Vorinstanz durchaus positiv in Anschlag gebracht (Urteil S. 60 f. E. 14.2.7.3). Indes wurde dem Beschwerdeführer bereits mehrmals der bedingte Vollzug gewährt. Auch die vier unbedingt vollziehbaren Geldstrafen zwischen 30 und 90 Tagessätzen, die neueste aus dem Urteil des Untersuchungsamtes St. Gallen vom 7. Februar 2017 (vorinstanzliche Akten act. 6.221.004), hielten ihn nicht davon ab, weiter zu delinquieren. Aus dem angefochtenen Entscheid geht hervor, dass die Vorinstanz dem Beschwerdeführer trotz der zahlreichen, teils einschlägigen Vorstrafen im Rahmen von Art. 43 Abs. 1 StGB nur deshalb keine Schlechtprognose stellte, weil ein Teil der Strafe zu vollziehen ist. Damit hat die Vorinstanz implizit dargetan, dass eine vollbedingte Freiheitsstrafe im Bereich bis 24 Monate nicht in Betracht kommt, was den Begründungsanforderungen genügt, auch wenn ein ausdrücklicher Hinweis Unklarheiten vermeiden würde. Weitere Ausführungen dazu, ob zugunsten des Beschwerdeführers nicht auch eine Freiheitsstrafe von lediglich 24 Monaten angemessen gewesen wäre, erübrigten sich daher. Den vom Beschwerdeführer geltend gemachten positiven Umständen trägt die Vorinstanz insofern Rechnung, als sie den zu vollziehenden Teil der Strafe auf das gesetzliche Minimum von sechs Monaten festsetzt. Die Rüge des Beschwerdeführers ist unbegründet.