Citation: 9F_16/2023 E. 2.1

2.1. Die Gesuchstellerin macht geltend, das Bundesgericht sei auf von ihr im Verfahren 9C_511/2022 gestellte Anträge nicht eingegangen. Als Beschwerdeführerin hatte sie letztinstanzlich beantragt, es seien der angefochtene (kantonale) Entscheid und die diesem zugrunde liegende Verfügung aufzuheben und die IV-Stelle sei zu verpflichten, der Beschwerdeführerin die beantragten und ärztlich angeordneten Vorkehren zu gewähren, respektive Kostengutsprache für die von Pflegefachfrauen geleisteten und in den Rundschreiben gelisteten Behandlungspflegevorkehren zu erteilen. Inwiefern das Bundesgericht im Urteil 9C_511/2022 vom 23. August 2023 einzelne dieser Anträge im Sinne von Art. 121 lit. c BGG nicht beurteilt haben soll, erhellt nicht. Die von der Gesuchstellerin offerierte Begründung beschränkt sich auf den Hinweis, das Bundesgericht habe ganz offensichtlich übersehen, dass es um die Pflege im professionellen Setting der Stiftung C.________ gegangen sei und daher - wie beantragt - kein Raum für eine Kostenablehnung bestehe. Damit zeigt sich die Gesuchstellerin wohl mit der Begründung der Beschwerdeabweisung nicht einverstanden bzw. sie ruft allenfalls den Revisionsgrund von Art. 121 lit. d BGG an (vgl. dazu nachfolgend E. 2.2). Demgegenüber vermag sie damit nicht aufzuzeigen, welcher der im Verfahren 9C_511/2022 gestellten Anträge unbeurteilt geblieben sein soll.