Citation: 7B_377/2024 E. 6

Wenn der Beschwerdeführer vor Bundesgericht geltend macht, es sei "weder zielführend noch angebracht", von ihm "eine minutiöse Aufstellung der Kosten" zu verlangen, dann übersieht er, dass sich die Vorinstanz auf eine gesetzliche Grundlage (§ 26 Abs. 1 VRG/SO) stützen kann, wenn sie im Verwaltungsbeschwerdeverfahren einen solchen Nachweis von ihm verlangt. Mit ihren entsprechenden Ausführungen beschäftigt sich der Beschwerdeführer im Rahmen seiner Kritik nicht, weshalb er den vor Bundesgericht geltenden Begründungsanforderungen nicht nachkommt. Dies gilt umso mehr, als diese Anforderungen erhöht sind, wenn eine Verletzung von kantonalem Recht geltend gemacht wird (oder geltend gemacht werden müsste; vgl. Art. 106 Abs. 2 BGG). Dass er seine Aufwände hinreichend belegt habe, macht der Beschwerdeführer sodann auch vor Bundesgericht nicht geltend. Stattdessen führt er lediglich aus, bei seiner Aufstellung nicht übertrieben zu haben, diese sei nachvollziehbar und verhältnismässig. Auch diesen Ausführungen fehlt aber eine hinreichende Auseinandersetzung mit der vorinstanzlichen Entscheidbegründung. Dort wird detailliert aufgezeigt, welche Pauschalpositionen nicht hinreichend belegt seien und weshalb etwa das 13-fache Ausdrucken einer Abschlussarbeit unnötigen Aufwand darstelle, der nicht zu entschädigen sei. Darauf geht der Beschwerdeführer nicht ein. Im Kern seiner Argumentation steht stattdessen der Standpunkt, wenn das AJUV ihn mit dem Absolvieren einer Ausbildung beauftrage, habe es auch die Kosten zu tragen, da Arbeit und Ausbildung im Strafvollzug laut Art. 82 StGB gleichgestellt seien. Hierbei verkennt der Beschwerdeführer jedoch abermals, dass die Vorinstanz unter Bezugnahme auf Rechtsprechung und Lehre einlässlich darlegt, weshalb ein solcher Anspruch nicht bedingungslos und umfassend besteht. Mit ihren entsprechenden Ausführungen setzt er sich wiederum nicht auseinander. Auch dem Argument, der Strafvollzug sollte unkompliziert und niederschwellig Zugang zu Ausbildungen anbieten, mangelt es zudem an der hinreichenden Tiefe, um eine konkrete Normenkontrolle der von der Vorinstanz angerufenen Bestimmungen durchführen, das heisst die kantonalen Normen auf ihre Vereinbarkeit mit übergeordnetem Recht überprüfen zu können. Somit ist auch beim Hauptvorbringen des Beschwerdeführers ein klarer Begründungsmangel festzustellen.