Citation: 8C_173/2009 22.07.2009 E. 2.2

2.2.1 Das kantonale Gericht ist auf die Rechtsvorkehr der Versicherten gegen den Einspracheentscheid der Beschwerdegegnerin vom 13. Juli 2006 insoweit nicht eingetreten (Dispositiv-Ziffer 1.1 Teilsatz 2 des angefochtenen Entscheids), als damit die Richtigkeit der der Beschwerdeführerin erstmals mit Schreiben vom 4. Oktober 2004 eröffneten und per 1. Dezember 2004 vorgenommenen Taggeldreduktion festgestellt wurde. Ferner hat es auch bezüglich der gegen den Einspracheentscheid vom 6. November 2006 (betreffend Überentschädigungsberechnung) erhobenen Beschwerde mangels entsprechender Legitimation auf Nichteintreten entschieden (Dispositiv-Ziffer 1.2 des angefochtenen Entscheids). 2.2.2 Den Ausführungen der Beschwerdeführerin selber (vgl. insbesondere deren Schreiben an die Beschwerdegegnerin vom 24. November 2004) wie auch den übrigen sachbezüglichen Akten kann entnommen werden, dass eine Beanstandung der auf den 1. Dezember 2004 erfolgten Reduktion der Taggeldleistungen stets für den Fall vorbehalten wurde, dass die Ausgleichung durch den BVG-Versicherer unterbleiben oder sich im Hinblick auf eine künftige Überentschädigungsberechnung eine abweichende Lösung aufdrängen sollte. Die Zulässigkeit der Taggeldkürzung wurde im Folgenden denn auch erneut im Zusammenhang mit der Überentschädigungsfrage angezweifelt (vgl. Einsprache vom 14. Juni 2006, S. 5 unten f.). Da die Thematik der Taggeldkürzung somit untrennbar mit derjenigen der Überentschädigung verknüpft ist, erweist sich eine materielle Beurteilung der Ersteren nur als zweckmässig, wenn näher auf die Überentschädigungsproblematik einzugehen ist. Die Beschwerdeführerin legt diesbezüglich vor dem Bundesgericht jedoch nicht dar, weshalb die Vorinstanz sich materiell mit der Sache hätte auseinandersetzen sollen. Indem sie sich letztinstanzlich weder im Rahmen ihres Rechtsbegehrens (Erbringung von gesetzlichen Leistungen nebst Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheids und des Einspracheentscheids der Beschwerdegegnerin) noch der Begründung näher mit den (prozessualen) Beweggründen befasst, welche das kantonale Gericht zu einem Nichteintreten bewogen haben, sind diese - namentlich bei einer anwaltlich vertretenen Partei - als unzulänglich im vorstehend beschriebenen Sinne zu qualifizieren. Im Lichte des Beschwerdeantrages ist insbesondere nicht erkennbar, worauf der Beschwerdewille der Versicherten im betreffenden Kontext abzielt. Obgleich die Rechtsvorkehr längere Ausführungen zur Frage des Taggeldanspruchs enthält, gibt sich die Beschwerdeführerin keine Rechenschaft darüber, dass der Unfallversicherer in der durch Einspracheentscheid vom 6. November 2006 bestätigten Verfügung vom 3. August 2006 gerade keine Überentschädigung festgestellt hat. Sie hatte daher auch keine verrechnungsweise Kürzung von Versicherungsleistungen bis zu dem von der Beschwerdegegnerin verfügten Fallabschluss hinzunehmen und es wurden auch keine Rückforderungen geltend gemacht. Bei einer derartigen Konstellation ist indessen nicht eruierbar, was die Beschwerdeführerin bezüglich Überentschädigung (bzw. Taggeldanspruch) konkret fordert. Es ist daher nicht hinreichend klar, welches Urteil vom Gericht verlangt wird. Auf die Beschwerde gegen den Nichteintretensentscheid der Vorinstanz (Dispositiv Ziffern 1.1 Teilsatz 2 und 1.2) ist somit, da das Ansetzen einer Nachfrist zur Verbesserung von nach Art. 41 Abs. 1 und 2 BGG festgestellten Mängeln - im Gegensatz zur Nachreichung der fehlenden Beilagen (Art. 42 Abs. 5 und 6 BGG; vgl. BGE 130 I 312 E. 1.3.1 S. 320; 123 II 359 E. 6b/bb S. 369; 118 Ib 134 E. 2, je mit Hinweis) - ausser Betracht fällt (BGE 134 II 244 E. 2 S. 245 ff. mit Hinweisen), nicht einzutreten.