Citation: 5P.371/2004 02.03.2005 E. 1

1.1 Entscheide über die Verweigerung der unentgeltlichen Rechtspflege gelten als selbständige Zwischenentscheide, die in der Regel einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil zur Folge haben (BGE 129 I 129 E. 1.1). Die vorliegende staatsrechtliche Beschwerde gegen den kantonal letztinstanzlichen Entscheid des Obergerichts erweist sich damit als zulässig (Art. 84 Abs. 2, Art. 86 Abs. 1 und Art. 87 Abs. 2 OG). 1.2 Die staatsrechtliche Beschwerde ist, von hier nicht zutreffenden Ausnahmen, rein kassatorischer Natur. Soweit die Beschwerdeführerin mehr verlangt als die Aufhebung des angefochtenen Entscheides, ist auf ihre Beschwerde nicht einzutreten. Im Übrigen wäre die erkennende Abteilung ohnehin nicht in der Lage, der Beschwerdeführerin die unentgeltliche Rechtspflege für das kantonale Verfahren zu gewähren, da sich das Obergericht zum Erfordernis der Bedürftigkeit noch nicht geäussert hat (BGE 129 I 129 E. 1.2.1 und 1.2.4).