Citation: 2C_95/2017 E. 1.2

1.2. Im vorliegenden Fall ist unstreitig, dass das gegenüber dem Beschwerdeführer ausgesprochene Verbot der selbständigen Berufsausübung eine Dauer von 24 Monaten ab dem 9. Mai 2014 betraf und mithin am 8. Mai 2016, d.h. bereits vor dem hier angefochtenen Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Schwyz vom 23. November 2016, nicht mehr galt. Aus diesem Grund stellte der Beschwerdeführer bereits vor der Vorinstanz ausschliesslich Feststellungsbegehren. Das Verwaltungsgericht erachtete dies als zulässig und ein entsprechendes Rechtsschutzinteresse als gegeben, weil ein als Disziplinarmassnahme ausgesprochenes befristetes Berufsverbot im Medizinalberuferegister eingetragen werde und nach seiner Aufhebung noch während zehn Jahren mit dem Vermerk "gelöscht" im Register verbleibe. Dies könne zwangsläufig berufliche Nachteile nach sich ziehen. Erweise sich das befristete Berufsausübungsverbot demgegenüber im Sinne der Argumentation des Beschwerdeführers als ungerechtfertigt, so entfalle die Grundlage für einen entsprechenden Eintrag im Medizinalberuferegister (E. 1.1 - 1.4 des angefochtenen Entscheids). Während diese Begründung mit Hinsicht auf das vorinstanzliche Verfahren als nachvollziehbar erscheint, verhält es sich im vorliegenden Verfahrensstadium anders: Die Vorinstanz ist nämlich - wie aufgezeigt - dem Antrag des Beschwerdeführers gefolgt und hat die Unverhältnismässigkeit des angefochtenen befristeten und inzwischen nicht mehr wirksamen Berufsverbotes festgestellt, womit auch die Eintragung im Medizinalberuferegister resp. das Fortbestehen dieses Eintrags nach Ablauf der Massnahme hinfällig geworden ist. Ein nach wie vor bestehendes Rechtsschutzinteresse des Beschwerdeführers ist in diesem Zusammenhang nicht erkennbar und wird von diesem auch nicht aufgezeigt.