Citation: 9C_60/2023 E. 4.1

4.1. Die Beschwerdeführerin beanstandet zunächst das orthopädische PMEDA-Teilgutachten des Dr. med. B.________, Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates FMH, vom 29. Juli 2021. Sie kritisiert dabei insbesondere den von der Vorinstanz in diesem Zusammenhang angeführten Hinweis auf die Rechtsprechung, wonach es invalidenversicherungsrechtlich nicht auf die (genaue) Diagnose ankomme, sondern darauf, wie sich eine Krankheit auf die Arbeitsfähigkeit auswirke. Zum einen beziehe sich dieser Grundsatz auf psychische bzw. psychosomatische Beschwerden und Diagnosen, zum anderen gebe es durchaus Ausnahmen davon, nämlich dort, wo aus der Diagnose auf den Schweregrad der Erkrankung und die damit verbundene Einschränkung in der Leistungsfähigkeit geschlossen werden könne.