Citation: 5A_278/2022 E. 3.5.1

3.5.1. Willkürlich habe die Vorinstanz auch gehandelt, indem sie das Argument seiner angeblich - bestrittenen - fehlenden Fähigkeit, die Beziehung der beiden Kinder zur Beschwerdegegnerin zu fördern, verwende. Der Vorwurf sei beim Beschwerdeführer einerseits unzutreffend und andererseits übersehe die Vorinstanz offensichtlich, dass er auf die Beschwerdegegnerin noch viel mehr zutreffe. Es sei aufgrund der Stellungnahme der Beiständin aktenkundig, dass die Beschwerdegegnerin den Beschwerdeführer vor den Kindern verschiedentlich massiv beschimpft und in völlig unnötiger Weise herabgesetzt habe. Damit habe die Vorinstanz die Frage der Obhutszuteilung mit verschiedenen Ellen gegenüber den Parteien gemessen, was unzulässig und willkürlich sei und einen Verstoss gegen das Rechtsgleichbehandlungsgebot nach Art. 8 BV darstelle.