Citation: 8C_132/2014 E. 4.1

4.1. Hinsichtlich der Beschwerden im Bereich des linken Kniegelenks liegen entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers echtzeitliche Dokumente vor. Die erstbehandelnden Ärzte des Spitals C.________ hielten im Beiblatt zum Austrittsbericht vom 17. November 2009 die Eintrittsbefunde vom 21. Oktober 2009 detailliert fest. Danach waren die unteren Extremitäten frei beweglich; am rechten Knie konnte eine Prellmarke/Schürfung ohne Erguss bei freier Beweglichkeit des Gelenks festgestellt werden. Laut Protokoll vom 2. Dezember 2009 erwähnte der Versicherte auch anlässlich der polizeilichen Einvernahme keine Verletzung im Bereich des linken Knies. Sodann konnte aufgrund der hausärztlich veranlassten Sonographie der Oberschenkelmuskulatur links im angegebenen Schmerzbereich kein Nachweis posttraumatischer Läsionen oder anderer morphologisch fassbarer Ursachen eruiert werden (Bericht des Zentrums K.________ vom 16. Februar 2010). Schliesslich ergaben die radiologischen Abklärungen des linken Beines und Knies gemäss Bericht der Klinik I.________ vom 9. Juni 2011 eine medial betonte Gonarthrose mit diskreter Retropatellararthrose bei varischer Beinachse. Angesichts dieser Unterlagen ist die Schlussfolgerung des Dr. med. F.________ gemäss Bericht vom 29. Februar 2012, die geltend gemachten Beschwerden im linken Knie seien bei Varusmorphologie mit überwiegender Wahrscheinlichkeit degenerativ bedingt und daher nicht auf den Unfall vom 21. Oktober 2009 zurückzuführen, nicht zu beanstanden.