Citation: 1C_119/2020 E. 6.3.2

6.3.2. Die Vorinstanz hat im Weiteren im Rahmen der Prüfung der Voraussetzungen von Art. 99 PBG/NW zwar die Verkehrssicherheit bejaht, ohne sich zur Knotensichtweite zu äussern. Ihrer Beurteilung liegen jedoch die an anderer Stelle im angefochtenen Entscheid gemachten Ausführungen zu dieser Frage zugrunde (vgl. vorne E. 3.4). Aus diesen geht klar hervor, dass sie die Ansicht des Gemeinderats und des Regierungsrats teilt, wonach die Knotensichtweite an der betreffenden Stelle mindestens 40 m betragen muss und trotz des bewilligten Unterabstands des Grenzzauns gewährleistet, die Verkehrssicherheit mithin nicht gefährdet ist. Die Vorinstanz hat somit das Erfordernis der genügenden Knotensichtweite berücksichtigt sowie - wenn auch nur implizit - geprüft und als erfüllt erachtet. Der Beschwerdeführer hat der Vorinstanz sodann zwar mit seiner ergänzenden Beweiseingabe vom 15. Juli 2019 ein Schreiben der Kantonspolizei Nidwalden vom 29. Mai 2019 eingereicht, das im Zusammenhang mit seinem Baugesuch für den künftigen Neubau von Parkplätzen auf seinem Grundstück steht und in dem insofern festgehalten wird, die bergseitige Knotensichtweite müsse wegen des Gefälles mindestens 50 m betragen. Zudem wird darin erklärt, auch auf der Parzelle der Beschwerdegegner müssten bei einer Beobachtungsdistanz von 3 m ab Fahrbahnrand berg- und talseitig Sichtweiten von mindestens 50 m erreicht werden. Dazu wird jedoch lediglich allgemein und abstrakt ausgeführt, im Innerortsbereich betrage die Knotensichtweite 50-70 m. Aus dem Schreiben ergibt sich daher nicht, dass die Beurteilung der Vorinstanz wie auch des Gemeinderats und des Regierungsrats, wonach eine Knotensichtweite von 40 m genügt, unter Berücksichtigung der konkreten Verhältnisse, insbesondere der Geschwindigkeit der an dieser Stelle auf der U.________strasse verkehrenden Fahrzeuge, offensichtlich unrichtig oder sonst willkürlich wäre. Solches ergibt sich auch nicht aus den weiteren Vorbringen des Beschwerdeführers in diesem Zusammenhang, soweit diese überhaupt zu berücksichtigen sind (vgl. vorne E. 4.3).