Citation: 6B_941/2023 E. 1.3.3

1.3.3. Der Beschwerdeführer wendet ein, die Begründung der Vorinstanz sei nicht nachvollziehbar, habe sie sich doch nicht gefragt, weshalb während der Kontrolle auch Informationen angegeben worden seien, die es ermöglichen, ihn zu identifizieren. Die Vorinstanz gelangt zur Schlussfolgerung, dass es sich bei der Person, die zum Zeitpunkt der polizeilichen Kontrolle am 25. Mai 2020 den Lieferwagen lenkte und diese Person weder einen Sicherheitsgurt angelegt hatte noch eine Freisprechanlage benutzte, um den Beschwerdeführer handle, aufgrund einer Gesamtwürdigung von Beweismitteln und Indizien. Dabei stützt sie sich nicht nur auf die Angaben, die in der vor Ort erhobenen Einvernahme aufgeführt sind, und die Annahme, dass lediglich der Beschwerdeführer die Angaben in dieser Form hätte machen können, sondern auch auf die Feststellung des rapportierenden Polizeibeamten, wonach sich bei der Kontrolle des fraglichen Lenkers ein Kleinkind sowie ein Beifahrer im Lieferwagen befunden hätten und der Lenker angegeben habe, seine Frau, die Mutter des Kindes, notfallmässig ins Spital zu bringen. In diesem Zusammenhang weist die Vorinstanz zudem auch auf den Umstand hin, dass der Beschwerdeführer Vater eines Sohnes ist, der zum Tatzeitpunkt 1-2 Jahre alt gewesen sein müsse, sowie auf seine eigenen Angaben, die bestätigen, seine Ehefrau sei damals häufig im Spital gewesen. Mit diesen von der Vorinstanz für den Beschwerdeführer ebenfalls belastend erachteten Indizien befasst sich der Beschwerdeführer jedoch nicht.