Citation: 6B_523/2024 E. 1.4.1

1.4.1. Einleitend ist zunächst zu konstatieren, dass sich die Kritik des Beschwerdeführers in erster Linie gegen das Gutachten B.________ bzw. die vorinstanzliche Einschätzung wendet, das Gutachten B.________ sei mängelfrei und stelle eine rechtsgenügende Grundlage im Sinne von Art. 56 Abs. 3 StGB dar. Zu den weiteren Gutachten, deren Qualität und Schlüssigkeit sowie den entsprechenden Ausführungen der Vorinstanz, in denen sie sich mit seiner Kritik, insbesondere jener an den Gutachten D.________ auseinandersetzt, äussert er sich nicht. Zwar wendet das Bundesgericht das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Das bedeutet jedoch nicht, dass überhaupt nicht zu erörtern wäre, inwiefern der angefochtene Entscheid bundesrechtliche Normen verletzen könnte. Es besteht insoweit eine minimale Rügepflicht (Art. 42 Abs. 2 BGG; vgl. Urteil 6B_333/2024 vom 30. August 2024 E. 1.2.2). Mangels Rüge bzw. begründeter Kritik an den vorinstanzlichen Ausführungen zu den Gutachten C.________ und D.________ können diese im Folgenden berücksichtigt werden.