Citation: 2C_114/2016 E. 3.2

3.2. Die Beschwerdeführerin hat sich vor der Vorinstanz auf wichtige persönliche Gründe für ein Getrenntleben berufen. Diese kommt in ihren Ausführungen indes zum Schluss, dass die Beschwerdeführerin keine Gründe darzutun vermöge, warum es ihrem invaliden, keiner Tätigkeit nachgehenden Ehemann nicht möglich gewesen sein sollte, mit ihr an ihren Arbeitsort nach U.________ bzw. anschliessend nach V.________ zu ziehen. Die von der Beschwerdeführerin genannten Gründe, wonach der Ehemann dies nicht wolle, stellen keinen wichtigen Grund im Sinne von Art. 49 AuG dar. Vor Bundesgericht bringt die Beschwerdeführerin nun vor, dass ihr Ehemann als Stellvertreter der Gastwirtschaft X.________ in W.________ arbeite. Die Unterlagen datieren vom 2. bzw. 6. April 2015; sie sind Noven und damit nach Art. 99 Abs. 1 BGG unbeachtlich (BGE 139 III 120 E. 3.1.2 S. 123). Sie sind auch nicht durch das vorinstanzliche Urteil veranlasst, denn die Unterlagen hätte ohne weiteres im Verfahren vor dem Verwaltungsgericht eingereicht werden können. Die Beschwerdeführerin hat indes ihre Argumentation vor Vorinstanz anders gewichtet und dazu ausgeführt, "der Ehegatte kann und will dies nicht. Er kann auch nicht dazu gezwungen werden". Die Unterlagen könnten zudem höchstens für den Zeitraum ab April 2015 als Beleg für eine berechtigte Ausnahme vom Erfordernis des Zusammenwohnens dienen. Die Beschwerdeführerin wohnte indes bereits ab Oktober 2013 nicht mehr mit ihrem Ehegatten zusammen (i.S. von Art. 43 Abs. 1 AuG), sondern an ihrem Arbeitsort in U.________ und danach in V.________. Dass die Beschwerdeführerin - wie sie ausführt - die nun eingereichten Unterlagen erst nach dem vorinstanzlichen Urteil erhalten habe, bestätigt sodann eher die vorinstanzliche Auffassung, dass der Ehemann kein Interesse habe, mit der Beschwerdeführerin in ehelicher Gemeinschaft zu leben. Angesichts der Ausführungen der Beschwerdeführerin zum medizinischen Zustand des Ehemanns scheinen die neu eingereichten Unterlagen mit den Verpflichtungen, jedes Wochenende eine Bar ohne Verwendung der in der Bar gelagerten Getränke und Vorräte zu führen und der daraus resultierenden Folge, umfangreiche Einkäufe zu tätigen, auch wenig glaubwürdig. Bezeichnenderweise bleiben die Ausführungen zu den sozialen und gesundheitlichen Gründen auch vor Bundesgericht unsubstanziiert. Insofern liegen keine wichtigen Gründe vor, und es muss mit der Vorinstanz davon ausgegangen werden, dass keine eheliche Gemeinschaft i.S. von Art. 43 Abs. 1 AuG vorliegt.