Citation: 2C_517/2024 E. 5.3

5.3. Weiter kann auch nicht die Rede davon sein, dass die von der Vorinstanz vorgenommene Interessenabwägung betreffend prozeduralen Aufenthalt und aufschiebende Wirkung jeglicher vernünftigen Grundlage entbehren würde (vgl. vorstehende E. 4.2). Nach dem Dargelegten und vor dem Hintergrund der Prozessgeschichte durfte die Vorinstanz insbesondere zum sinngemässen Schluss gelangen, dass das öffentliche Interesse an der Vollstreckung der rechtskräftigen Wegweisung die privaten Interessen des Beschwerdeführers an einem prozeduralen Aufenthalt während des Verfahrens überwiegt. Auch kann mit Blick auf die geringen Erfolgsaussichten weder gesagt werden, dass ein freizügigkeitsrechtliches Verbleiberecht des Beschwerdeführers vereitelt würde, noch dass eine Verweigerung des prozeduralen Aufenthalts absolut unverhältnismässig bzw. unhaltbar sei und damit in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderlaufe (Art. 9 BV) oder das Recht auf Achtung des Privatlebens des Beschwerdeführers verletze.