Citation: P 64/03 27.02.2004 E. 4

Fest steht und unbestritten ist, dass die Ehefrau des Beschwerdeführers ab Januar 2000 Krankentaggeldleistungen der Kollektiv-Krankenversicherung Y.________ von monatlich brutto Fr. 1'960.-- bei einem Taggeldansatz von Fr. 63.-- bezog und dieses Geld anfänglich bis zum Ende des Arbeitsvertragsverhältnisses per 31. August 2000 über die Arbeitgeberin ausbezahlt wurde. Von dieser Tatsache erhielt die Kasse unter Verletzung der Meldepflicht (Art. 24 ELV) erst im Sommer 2001 Kenntnis. Weder wird geltend gemacht noch sind Anhaltspunkte dafür ersichtlich, dass die Arbeitgeberin in Ergänzung der Taggeldleistungen zusätzliche Zahlungen ausgerichtet hätte. Zu prüfen bleibt, ob das kantonale Gericht den von der Kasse mit Verfügung vom 23. Juli 2002 erhobenen Anspruch auf Rückforderung unrechtmässig bezogener Ergänzungsleistungen von Fr. 4'642.-- aus dem Zeitraum von Januar 2000 bis November 2001 zu Recht bejahte. 4.1 Das Eidgenössische Versicherungsgericht hielt mit Urteil U. vom 25. Mai 1993 (BGE 119 V 271) daran fest, dass die Randziffer 2088 der WEL, wonach Taggelder aus Kranken-, Unfall-, Invaliden- und Arbeitslosenversicherung voll anzurechnen sind, gesetzmässig ist (vgl. auch Rumo-Jungo, a.a.O., S. 29). Entgegen der Darstellung des Beschwerdeführers gehören Leistungen für krankheits- oder unfallbedingten Lohnausfall, welche betriebsfremde Versicherungen erbringen, nicht zum AHV-beitragspflichtigen Erwerbseinkommen (BGE 128 V 181 Erw. 3e mit Hinweisen). 4.2 Soweit die Kasse bei der rückwirkenden Neuberechnung der Ergänzungsleistung für die Zeit von Januar 2000 bis November 2001 vom Krankentaggeldansatz gemäss Bescheinigung der Kollektiv-Krankenversicherung Y.________ von Fr. 63.-- pro Tag ausging und diesen Betrag mit 365 Kalendertagen pro Jahr multiplizierte (= Fr. 22'995.-- pro Jahr), ist die Berechnung des Rückforderungsanspruchs von Fr. 4642.-- auch in betraglicher Hinsicht nicht zu beanstanden, wie das kantonale Gericht zutreffend erkannte. Was der Beschwerdeführer im Weiteren gegen die Verfügung der Kasse vom 23. Juli 2002 vorbringt, ist unbegründet.