Citation: 2C_813/2018 E. A

A.a. A.________ (geb. 1974) ist deutscher Staatsangehöriger. Am 17. September 2007 reiste er in die Schweiz ein und erhielt am 11. März 2008 eine Kurzaufenthaltsbewilligung EU/EFTA. Nachdem er seine Einzelfirma "B.________" ins Handelsregister eingetragen hatte, wurde ihm am 27. November 2008 eine Aufenthaltsbewilligung EU/ EFTA zugesprochen. Seit dem 16. November 2013 verfügt er über die Niederlassungsbewilligung. A.b. Am 21. Oktober 2013 heiratete A.________ seine Landsfrau C.________. Aus der Beziehung sind zwei gemeinsame Kinder (geb. 2010 und 2013) hervorgegangen. Die Ehefrau und die beiden Kinder sind ebenfalls im Besitz der Niederlassungsbewilligung. A.c. Während seines Aufenthalts in der Schweiz ist A.________ hierzulande strafrechtlich wie folgt in Erscheinung getreten: - Urteil des Bezirksgerichts Bülach vom 28. April 2009: Geldstrafe von 180 Tagessätzen zu je Fr. 50.-- und Busse von Fr. 500.-- wegen grober Verletzung der Verkehrsregeln, mehrfachen Fahrens trotz Entzug des Führerausweises und mehrfacher vorsätzlicher Verletzung der Verkehrsregeln; - Urteil des Kreisgerichts St. Gallen vom 3. März 2016: Teilbedingt ausgesprochene Freiheitsstrafe von zwei Jahren und drei Monaten wegen Verbrechens, mehrfachen Vergehens und mehrfacher Übertretung des Bundesgesetzes über die Betäubungsmittel und die psychotropen Stoffe (SR 812.121; BetmG), Urkundenfälschung, falscher Anschuldigung und grober Verkehrsregelverletzung. Zwischen 1992 und 2016 hat er in Deutschland und Österreich 15 weitere Strafverdikte erwirkt. Verurteilt wurde er nicht nur wegen verschiedener, teils schwerer Strassenverkehrsdelikte, sondern auch wegen fahrlässiger Tötung, Betrug, vorsätzlicher Körperverletzung, versuchter Nötigung und versuchter Anstiftung zur uneidlichen Falschaussage. A.d. Gegen A.________ bestehen offene Betreibungen in Höhe von insgesamt rund Fr. 2'000.--.