Citation: 5P.98/2006 15.06.2006 E. 4

Der Beschwerdeführer bringt weiter vor, das Obergericht sei zu Unrecht davon ausgegangen, er habe das Einkommen der Beschwerdegegnerin im kantonalen Verfahren nicht bestritten. Vielmehr habe er verlangt, dass von ihr vorweg Unterlagen über ihr Einkommen eingeholt werden. Aus den Akten wird ersichtlich, dass der Beschwerdeführer in seinen Eingaben sowohl vor Bezirksgericht wie auch vor Obergericht verlangt hat, dass die Beschwerdegegnerin ihre Lohnausweise für die Jahre 2001-2003 offen lege. Aus dem Protokoll der Verhandlung vor Bezirksgericht ergibt sich, dass die Beschwerdegegnerin diese Unterlagen bereits anlässlich der Verhandlung vom 15. März 2004 zu den Akten gegeben hat. Der Gerichtspräsident hat anschliessend im Rahmen des Parteiverhörs den Beschwerdeführer aufgefordert, in die Lohnausweise der Beschwerdegegnerin Einsicht zu nehmen, was dieser auch tat. In seiner Beschwerde ans Obergericht hat der Beschwerdeführer trotzdem seinen Antrag auf Edition der Lohnausweise wiederholt. Indes hat er in der Begründung der Beschwerde - unter Bezugnahme auf die erwähnte Einsichtnahme - festgehalten, die Beschwerdegegnerin verfüge über "monatliche Bruttoeinkünfte von Fr. 7'833.--". Es verstösst daher nicht gegen das Willkürverbot, wenn das Obergericht festgehalten hat, das Einkommen der Beschwerdegegnerin betrage unbestritten Fr. 7'830.--.