Citation: 5A_1028/2020 E. 2

Zunächst ist auf Ziff. 2 der Rechtsbegehren des Beschwerdeführers einzugehen. Vorauszuschicken ist dabei, dass sich dem angefochtenen Urteil zum Schicksal der auf den 10. November 2016 angesetzten Versteigerung nichts entnehmen lässt. Aus dem Urteil geht weder hervor, ob die Versteigerung stattgefunden hat, noch, ob das vor Bezirksgericht gestellte Gesuch um aufschiebende Wirkung je behandelt worden ist oder ob das Betreibungsamt die Versteigerung allenfalls von sich aus abgesetzt hat. So oder anders handelt es sich bei Ziff. 2 der Rechtsbegehren dem Wortlaut nach um ein Gesuch um aufschiebende Wirkung. Der Beschwerdeführer fasst diesen Antrag jedoch offenbar nicht als Antrag um aufschiebende Wirkung auf. In seiner Beschwerdeschrift geht er nämlich zu Unrecht davon aus, der Beschwerde komme vorliegend von Gesetzes wegen aufschiebende Wirkung zu. Dies würde einen Antrag auf aufschiebende Wirkung als überflüssig erscheinen lassen. Ziff. 2 findet sich denn auch nicht bei den vom Beschwerdeführer so bezeichneten prozessualen Anträgen (enthaltend einzig einen Antrag auf Aktenbeizug), sondern bei den von ihm als Rechtsbegehren bezeichneten Anträgen. Auch dem nachträglichen Gesuch um aufschiebende Wirkung bzw. vorsorgliche Massnahmen, die ausdrücklich als prozessuale Anträge bezeichnet werden, lässt sich entnehmen, dass der Beschwerdeführer Ziff. 2 der Rechtsbegehren der Beschwerde offenbar als Sachantrag auffasst, verlangt er doch dort die Gewährung (superprovisorischer) Massnahmen, bis über die Beschwerde gemäss Ziff. 1 bis 3 der Rechtsbegehren rechtskräftig entschieden sei. Es ist nicht ersichtlich, woran das Interesse des Beschwerdeführers an der Behandlung von Ziff. 2 seiner Rechtsbegehren als Sachantrag bestehen könnte. Der Antrag wird denn auch nicht gesondert begründet. Der Beschwerdeführer macht jedenfalls nicht geltend, die Versteigerung müsse selbst dann weiter aufgeschoben werden, wenn seine Ansprüche im Lastenverzeichnis nicht zugelassen werden sollten. Solches könnte ohnehin nicht Gegenstand einer Feststellungsklage nach Art. 107 SchKG sein. Soweit Ziff. 2 der Rechtsbegehren demnach als Sachantrag aufzufassen ist, fehlt es an einer Begründung, an einem nachvollziehbaren Interesse und an der Zulässigkeit im Feststellungsprozess, so dass darauf nicht einzutreten ist. Soweit Ziff. 2 der Rechtsbegehren hingegen - trotz der dargestellten Äusserungen des Beschwerdeführers - bloss auf die Gewährung aufschiebender Wirkung abzielen sollte, ist diesem Antrag mit der entsprechenden Verfügung des Bundesgerichts vom 27. Januar 2021 Genüge getan.