Citation: 1A.30/2004 11.08.2004 E. B

Das Verwaltungsgericht nahm in der Folge das Verfahren wieder auf und führte am 26. September 2003 im Beisein der Parteien einen zweiten Augenschein durch. Daraufhin wies es die Beschwerde am 10. Dezember 2003 ab. Zur Begründung führte das Verwaltungsgericht im Wesentlichen an, der Wuchszusammenhang zwischen der fraglichen Waldzunge und dem bestehenden, dahinter liegenden Wald müsse als gegeben angesehen werden. Ein Kronenschluss der über 15-jährigen Bäume werde in der Zukunft erfolgen. Die vorhandene Bestockung sei grundsätzlich auch geeignet, Holz zu erzeugen, so dass die Nutzfunktion der Waldzunge bejaht werden müsse. Sodann sei auch eine Bodenvegetation mit Waldsträuchern vorhanden. Ob die am Hang gelegene Waldzunge auch eine Schutzfunktion ausüben könne, müsse offen gelassen werden. Immerhin sei sie geeignet, gewissen Waldtieren einen Schutz zu bieten. Zudem könne der Waldzunge auch eine ökologische Vernetzungsfunktion und eine siedlungstrennende Wirkung zugestanden werden. Des Weiteren hielt das Verwaltungsgericht fest, dass die vorhandene Artenkombination gegen eine künstlich und bewusst angelegte Hecke spreche. Die Vorgaben des Bundesgerichts und insbesondere die beiden Augenscheine führten somit zum Schluss, dass der dynamische Waldbegriff im Sinne der bundesgerichtlichen Rechtsprechung erfüllt sei.