Citation: 6B_1470/2020 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer macht verschiedene formelle Rügen geltend. So führt er aus, die Sicherheitsdirektion habe den Bewährungs- und Vollzugsdiensten von Amtes wegen eine Nachfrist zur Einreichung der Vollzugsakten sowie einer Stellungnahme gewährt. Dieses Vorgehen sei unzulässig. Die Vorinstanz führe selbst aus, dass eine Nachfrist ein Gesuch um Fristverlängerung der betreffenden Partei voraussetze. Die Bewährungs- und Vollzugsdienste hätten aber nie um eine Nachfrist ersucht. Sie hätten die mit Verfügung vom 2. Juli 2020 angesetzte Frist zur Einreichung der Stellungnahme schlicht versäumt. Die Stellungnahme vom 27. Juli 2020 und die eingereichten Unterlagen hätten somit von der Vorinstanz nicht berücksichtigt werden dürfen.