Citation: 8C_435/2015 E. 4

Der Vorinstanz ist beizupflichten, soweit sie zutreffend erkannt hat, dass sich die nachträglich vom Beschwerdeführer geltend gemachten Ereignisse vom 7. November 2010 und 24. Mai 2011 nach Aktenlage unter unklaren Umständen und ohne Zeugen zugetragen haben. Gemäss anamnestischen Angaben des Versicherten hat sich im November 2010 laut Bericht der Klinik F.________ vom 7. März 2011 kein Unfall ereignet; das Auto des Beschwerdeführers sei unbeschädigt gewesen, er habe auch keine weiteren Verletzungen wie Hämatome oder Schmerzen bemerkt. Ob daraus mit dem kantonalen Gericht zu schliessen ist, dass sich an den beiden Daten - entgegen der zeitlich verzögerten Anmeldung des Versicherten - überhaupt keine Unfälle im Sinne von Art. 4 ATSG ereignet haben, kann mit Blick auf die nachfolgenden Ausführungen offen bleiben. Denn selbst wenn es sich bei diesen Ereignissen um Unfälle im Rechtssinne handeln würde, steht fest und ist unbestritten, dass dafür in zeitlicher Hinsicht keine unmittelbare Versicherungsdeckung nach UVG bei der SUVA bestand. Letztere wäre vielmehr nur dann unter Umständen für die Folgen haftbar, wenn diese Unfälle mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit eine natürliche sowie adäquat kausale Folge des nach ärztlicher Verordnung eingenommenen Minirins wären, wobei nach Aktenlage für den Zeitpunkt der beiden Ereignisse in tatsächlicher Hinsicht nicht erwiesen ist, ob und gegebenenfalls in welcher Dosierung der Beschwerdeführer damals effektiv unter dem Einfluss des Arzneimittels Minirin stand.