Citation: 2A.584/2005 04.10.2005 E. 2

Seine Eingabe ist - soweit er sich darin überhaupt sachbezogen mit dem angefochtenen Entscheid auseinandersetzt (Art. 108 Abs. 2 OG; BGE 118 Ib 134 ff.) - offensichtlich unbegründet und kann ohne Weiterungen im vereinfachten Verfahren nach Art. 36a OG erledigt werden: 2.1 Der Beschwerdeführer ist nach einem erfolglosen Asylverfahren am 22. Dezember 2004 nach Moldawien verbracht worden; dabei wurde ihm eine bis zum 21. Dezember 2009 gültige Einreisesperre eröffnet und ausgehändigt. Trotz dieser reiste er im August 2005 wieder in die Schweiz ein, womit er den Haftgrund von Art. 13a lit. c (Missachtung einer Einreisesperre) in Verbindung mit Art. 13b Abs. 1 lit. b ANAG (SR 142.20) erfüllt. Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, von der Fernhaltemassnahme keine Kenntnis gehabt zu haben, sind seine Ausführungen unglaubwürdig; im Übrigen setzt der Haftgrund der Missachtung einer Einreisesperre seit seiner Revision am 26. Juni 1998 (in Kraft seit 1. Oktober 1999) kein entsprechendes Wissen mehr voraus (vgl. Hugi Yar, Zwangsmassnahmen im Ausländerrecht, in: Uebersax/Münch/Geiser/Arnold, Ausländerrecht, Basel/Genf/ München 2002, Rz. 7.47). Beim Beschwerdeführer besteht zudem auch Untertauchensgefahr im Sinne von Art. 13b Abs. 1 lit. c ANAG in der Fassung vom 19. Dezember 2003 (vgl. BGE 130 II 377 E. 3.3.3, 56 E. 3.1 S. 58 f.; 128 II 241 E. 2.1 S. 243): Er ist hier unter den Namen W.________ (Russland), Y.________ (Moldawien) und Z.________ (Russland) aufgetreten. Ein Gespräch mit einem Lingua-Analysten brach er nach acht Minuten ab. Er behauptet, aus Weissrussland zu stammen, weigert sich aber, sowohl dorthin als auch nach Moldawien zurückzukehren. Aufgrund seines bisherigen Verhaltens bietet er damit keine Gewähr dafür, dass er ohne Haft bei der Feststellung seiner Identität und der Papierbeschaffung mitwirken und sich für den Vollzug der Wegweisung zur Verfügung halten wird. 2.2 Die Personalien des Beschwerdeführers und seine Herkunft stehen nicht fest, weshalb weitere Abklärungen erforderlich sind; immerhin konnte er bereits einmal nach Moldawien ausgeschafft werden. Der Umstand allein, dass die Ausreise nur schwer organisiert werden kann, macht die Ausschaffung noch nicht undurchführbar (vgl. Art. 13c Abs. 5 lit. a ANAG). Hierfür müssen vielmehr triftige Gründe sprechen, d.h. es muss praktisch feststehen, dass sich die Ausschaffung innert der gesetzlichen Frist kaum wird realisieren lassen. Davon ist nur auszugehen, wenn sie mit grosser Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen bzw. ihr Vollzug nicht absehbar erscheint, obwohl die Identität und Nationalität des Ausländers belegt ist oder doch wenigstens keine Gründe bestehen, an der von ihm behaupteten Herkunft zu zweifeln (vgl. BGE 130 II 56 E. 4.1.2 u. 4.1.3; 127 II 168 E. 2c S. 172; 125 II 217 E. 2 S. 220). Dies ist hier nicht der Fall, nachdem der Beschwerdeführer alles unternimmt, um seine Identität zu verschleiern. Da auch alle übrigen Haftvoraussetzungen erfüllt sind - insbesondere nicht gesagt werden kann, dass sich die Behörden nicht weiterhin mit dem nötigen Nachdruck um seine Ausschaffung bemühen würden (vgl. Art. 13b Abs. 3 ANAG; BGE 124 II 49 ff.) -, verletzt der angefochtene Entscheid kein Bundesrecht.