Citation: 2C_867/2021 E. 5.1.1

5.1.1. Die Interessen der Verzeigerinnen und von I.________ verlaufen nach den Feststellungen der Vorinstanz in Bezug auf das WEKO-Verfahren "T.________" insofern parallel, als beide gegen ein allfälliges marktmissbräuchliches Verhalten von H.________ vorgehen möchten (vgl. angefochtener Entscheid E. 3.1 und 4.2). In dieser Hinsicht bringt der Beschwerdeführer zu Recht vor, dass eine kartellrechtliche Verpflichtung von H.________ zur diskriminierungsfreien Zugangsgewährung sowohl den Verzeigerinnen als auch I.________ gleichermassen zugute komme. Dem Beschwerdeführer ist auch darin zuzustimmen, dass im Kartellrechtsverfahren insofern keine Einigung von H.________ mit E.________ AG oder I.________ infrage stand, als an einer einvernehmlichen Regelung nach Art. 29 KG jeweils nur das Sekretariat sowie der Verursacher der umstrittenen Wettbewerbsbeschränkung beteiligt sind (vgl. Carla Beuret, Die einvernehmliche Regelung im schweizerischen Kartellrecht, 2016, S. 61 f.; Zirlick/Tagmann, in: Basler Kommentar, Kartellgesetz, 2. Aufl. 2021, N. 75 ff. zu Art. 29 KG) und eine solche hier, soweit ersichtlich, ohnehin nicht diskutiert wurde.