Citation: 2C_688/2023 E. 8.3

8.3. Unter diesem beschränkten Blickwinkel der Willkür erscheint es nicht unverhältnismässig, der Beschwerdeführerin die beiden mündlichen Lizentiatsprüfungen nicht als Fachprüfungen im Bachelorstudium anzurechnen. Mit der Vorinstanz ist zu betonen, dass das öffentliche Interesse an der Gewährleistung der Gleichwertigkeit des Bachelorabschlusses nicht primär in der Gewährleistung der quantitativen (gleiche Anzahl von Prüfungen bzw. gleicher Aufwand), sondern der qualitativen Gleichwertigkeit liegt. Leistungen, die in qualitativer Hinsicht einem Bachelorabschluss gleichkommen, hat die Beschwerdeführerin bislang nicht erbracht, weswegen sodann nicht von einer "Mehrleistung" die Rede sein kann. Eine Anrechnung würde insofern auch mit dem Rechtsgleichheitsgebot in Konflikt geraten (vgl. dazu E. 7.3 hiervor).