Citation: 7B_195/2022 E. 1.2

1.2. Die Vorinstanz bejahte im angefochtenen Urteil die sachliche Zuständigkeit der Staatsanwaltschaft für die Beurteilung der Übertretung nach dem kantonalen Reklamegesetz und ging daher von der Gültigkeit des Strafbefehls vom 22. April 2022 aus. Das angefochtene Urteil betrifft damit die Zuständigkeit einer Rechtspflegeinstanz und kann gestützt auf Art. 92 BGG beim Bundesgericht angefochten werden. Der Beschwerdeführer ist als beschuldigte Person und im vorinstanzlichen Verfahren unterlegene Partei zudem zur Beschwerdeführung nach Art. 81 Abs. 1 lit. a und b BGG berechtigt. Da auch die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen grundsätzlich erfüllt sind, ist mit Vorbehalt der nachfolgenden Erwägungen auf die Beschwerde einzutreten.