Citation: 8C_154/2022 E. A

A.a. A.________, geboren 1962, stürzte am 4. Oktober 2013 bei der Arbeit von einem Podest, wobei sie sich eine Radiusköpfchenfraktur am linken Ellenbogen sowie eine Fraktur des Metatarsale V am linken Fuss zuzog. Die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva) erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung und Taggeld) und schloss den Fall mit Verfügung vom 18. August 2014, bestätigt durch Einspracheentscheid vom 21. November 2014, per 31. August 2014 folgenlos ab (materiell abschliessend geschützt mit Urteil 8C_709/2017 vom 27. April 2018 E. 4.2.2 i.f.). In Bezug auf die im Juli 2018 rückfallweise zum Unfall vom 4. Oktober 2013 angemeldete Verschlechterung des Gesundheitszustandes verneinte die Suva mangels Unfallkausalität einen Leistungsanspruch (mit Einspracheentscheid vom 15. Mai 2019 bestätigte Verfügung vom 26. Oktober 2018). A.b. Am 10. Juni 2014 meldete sich A.________ wegen seit 4. Oktober 2013 anhaltender Beschwerden bei der IV-Stelle Luzern (nachfolgend: IV-Stelle oder Beschwerdegegnerin) zum Leistungsbezug an. Nach erwerblichen und medizinischen Abklärungen verneinte die IV-Stelle bei einer Arbeitsfähigkeit von 100 % einen Leistungsanspruch (unangefochten in Rechtskraft erwachsene Verfügung vom 9. September 2016). Mit Neuanmeldungsgesuch vom 18. Juli 2018 liess A.________ eine Verschlechterung ihres Gesundheitszustandes geltend machen. Gestützt auf die Ergebnisse der weiteren Abklärungen lehnte die IV-Stelle das Leistungsbegehren erneut ab (Verfügung vom 30. November 2020).