Citation: 5A_243/2024 E. B

B.a. Mit dem erstinstanzlichen Eheschutzentscheid des Kantonsgerichts Obwalden vom 11. September 2023 war A.A.________ nicht einverstanden, weshalb sie mit Berufung an das Obergericht des Kantons Obwalden gelangte. Für das Berufungsverfahren ersuchte sie um die Zusprechung eines Prozesskostenvorschusses in der Höhe von Fr. 25'000.-- zulasten von B.A.________, eventualiter beantragte sie die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege. B.b. Das Obergericht des Kantons Obwalden wies mit Entscheid vom 18. März 2024 sowohl das Gesuch um Leistung eines Prozesskostenvorschusses als auch dasjenige um unentgeltliche Rechtspflege ab. Als Partei nahm es einzig A.A.________ im Rubrum auf und stellte den Entscheid auch nur dieser zu. B.c. Im weiteren Verlauf des Berufungsverfahrens schlossen die Eheleute einen Vergleich. Mit Entscheid vom 9. Juli 2024 schrieb das Obergericht das Verfahren zufolge Vergleichs bzw. Rückzugs ab, soweit es nicht von der Offizialmaxime beherrscht wird (betreffend Zuteilung bzw. Herausgabe von Gegenständen und Ehegattenunterhalt), und genehmigte im Übrigen die Vereinbarungen (betreffend Obhut und Kindesunterhalt). Die Kosten für das Berufungsverfahren legte es auf Fr. 800.-- fest. Sowohl die erst- als auch die zweitinstanzlichen Gerichtskosten auferlegte das Obergericht den Eheleuten je zur Hälfte und bestimmte, dass jede Partei ihre eigenen Parteikosten für das erst- und zweitinstanzliche Verfahren zu tragen habe. Diese Regelung entsprach der im Vergleich der Parteien getroffenen Vereinbarung.