Citation: 8C_379/2019 E. 5.1.6

5.1.6. Der neurologische Gutachter setzte sich nach dem Gesagten mit sämtlichen relevanten medizinischen Vorakten hinreichend auseinander. Dabei zog er selber weitere Berichte der behandelnden Ärzte und Therapeuten bei und begründete überzeugend seine eigenen Schlussfolgerungen. Bei seiner Beurteilung leuchtet insbesondere ein, dass die von der Beschwerdeführerin geklagten Sehstörungen nicht objektiviert werden können. Dr. med. E.________ vermag mit seiner Stellungnahme vom 11. Juni 2018 nicht darzutun, inwiefern die Ableitung der visuellen evozierten Potentiale - entgegen der Auffassung des Gutachters - zur Objektivierung der Sehstörungen geeignet sein soll. Er benennt keine wichtigen Aspekte, die bei der Begutachtung unerkannt oder ungewürdigt geblieben sind und aufgrund derer sich eine abweichende Beurteilung aufdrängen würde (vgl. E. 2.2 hiervor). Demnach bestehen keine Anhaltspunkte, die gegen die Beweiskraft der neurologischen Teilexpertise sprechen würden. Die Vorinstanz hat folglich zu Recht darauf abgestellt.