Citation: 8C_676/2023 E. 5.4

5.4. Nach dem Gesagten und in Anbetracht des Umstandes, dass bereits geringe Zweifel an einer versicherungsinternen medizinischen Beurteilung genügen (E. 3.3 und 5.2 i.f.), hat die Vorinstanz Bundesrecht verletzt, indem sie gestützt auf die vorliegende medizinische Aktenlage eine abschliessende Beweiswürdigung vorgenommen und auf weitere Erhebungen verzichtet hat (zum Beweiswert von Berichten versicherungsinterner Ärzte: E. 3.3 hiervor; vgl. Urteil 8C_629/2022 vom 27. November 2023 E. 5.4). Stattdessen wäre das kantonale Gericht bei gegebener Aktenlage gehalten gewesen, ergänzende Abklärungen im Sinn eines Gerichtsgutachtens zu tätigen oder die Sache zur Einholung einer versicherungsexternen medizinischen Begutachtung im Verfahren nach Art. 44 ATSG an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen (Urteil 8C_92/2018 vom 7. August 2018 E. 5.2.3). Die Suva wird zu den medizinisch rechtserheblichen Tatfragen im Zusammenhang mit den bei Fallabschluss nach Art. 19 Abs. 1 UVG per 1. September 2022 zu prüfenden Leistungsansprüchen (vgl. BGE 143 V 148 E. 3.1.1 i.f.; 134 V 109 E. 4.1 i.f. mit Hinweisen) hinsichtlich der orthopädisch ausgewiesenen Restfolgen des Unfalles vom 21. April 2019 und deren Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit ein versicherungsexternes Gutachten nach Art. 44 ATSG einholen und anschliessend über die entsprechenden Ansprüche neu verfügen.