Citation: I 619/02 19.12.2003 E. A

Der 1969 geborene P.________ meldete sich am 12. Oktober 1990 unter Hinweis auf seine Drogensucht erstmals bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug (Berufsberatung und Rente) an. Mit unangefochten in Rechtskraft erwachsener Verfügung vom 1. Oktober 1992 wies die Ausgleichskasse des Kantons Appenzell-Ausserrhoden das Leistungsbegehren ab. Am 3. Dezember 1992 meldete sich der Versicherte bei der Invalidenversicherung erneut für Berufsberatung und Umschulung an. Mit unangefochten gebliebener Verfügung vom 15. Juni 1993 wurde auch dieses Leistungsgesuch abgewiesen. Am 11. Januar 2001 gelangte P.________ wiederum an die Invalidenversicherung und ersuchte um die Gewährung beruflicher Massnahmen bzw. einer Rente. Auf die Frage nach der Art der Behinderung nannte er psychische Probleme (Angst, Depression), langjährige Drogenabhängigkeit und verschiedene körperliche Leiden (Leberschmerzen, Schulterprobleme, Bronchitis). Gestützt auf einen Arztbericht der Universitären Psychiatrischen Dienste UPD, Methadon-Therapiezentrum, vom 9. März 2001 stellte die IV-Stelle Bern mit Vorbescheid vom 7. Mai 2001 die Abweisung des Leistungsbegehrens in Aussicht, da sich seit Erlass der Verfügung vom 15. Juni 1993 der Gesundheitszustand nicht wesentlich verändert habe, so dass kein Revisionsgrund bestehe. Am 8. Juni 2001 erliess sie eine dementsprechende Verfügung.