Citation: I 91/03 22.01.2004 E. A

Der 1962 geborene A.________ absolvierte nach Abschluss der Primar- und Sekundarschule von 1980 bis 1984 eine Lehre als Werkzeugmacher und arbeitete bis 1986 auf diesem Beruf. Danach wechselte er in die Computerbranche, wurde 1995 arbeitslos und bezog ab Mai 1995 Taggelder der Arbeitslosenversicherung. Er leidet seit Mitte der Achtzigerjahre an Hüftbeschwerden. Im Juli 1997 ersuchte A.________ die Invalidenversicherung um berufliche Massnahmen (Berufsberatung, Umschulung, Wiedereingliederung). Die IV-Stelle des Kantons Solothurn tätigte erwerbliche und medizinische Abklärungen. Sie holte insbesondere ein medizinisches Gutachten des Spitals X.________ vom 4. Februar 1998 ein, welches bei seit 1986 subjektiv gegebener Reduktion der Arbeitsfähigkeit im erlernten Beruf als Werkzeugmacher eine definitive Umschulung auf einen Beruf in der EDV-Branche befürwortete. Mit Verfügung vom 9. August 1999 gewährte die IV-Stelle dem Versicherten gestützt auf einen Bericht ihres Berufsberaters vom 28. Juni 1999 als berufsbegleitende berufliche Massnahme die Umschulung zum SIZ-Supporter bei der Z.________ Informatik vom 16. Juni 1999 bis 24. März 2000. Mit Verfügung vom 15. Juni 2001 wurden dem Versicherten im Rahmen der Umschulung zum SIZ-Supporter während eines Praktikums in der Firma I.________ AG vom 1. November bis 20. Dezember 1999 Taggelder zugesprochen; zudem wurde infolge Verlängerung der Ausbildungszeit bei der Z.________ Informatik eine verlängerte Umschulungsdauer vom 25. März bis 4. November 2000 bewilligt. Ab Mai 2000 äusserte A.________ gegenüber dem Berufsberater Kritik an der Ausbildung durch die Z.________ Informatik; die Prüfung zum PC-Supporter SIZ (Schweizerisches Informatik-Zertifikat) legte er nicht ab. Am 13. März 2000 hatte er sich bei der B.________ zur Ausbildung zum PC/LAN-Supporter SIZ mit Kursbeginn im Mai 2000 angemeldet. Die IV-Stelle nahm weitere Abklärungen insbesondere über die Ausbildung an der Z.________ Informatik vor; der Berufsberater kam im Abschlussbericht vom 25. Juli 2001 zum Ergebnis, dass der Lehrgang bei der Z.________ Informatik eine genügende Prüfungsvorbereitung gewährleistet habe und es dem Versicherten zumutbar gewesen wäre, die geplante Ausbildung mit Erfolg zu beenden. Mit Vorbescheid vom 29. August 2001 teilte die IV-Stelle A.________ mit, die Eingliederung könne aufgrund der Abklärungsergebnisse als abgeschlossen erachtet werden; es sei ihm zuzumuten, ein rentenausschliessendes Einkommen im EDV-Bereich zu erzielen. In der Stellungnahme zum Vorbescheid liess der Versicherte beantragen, es sei festzustellen, dass die Umschulung zum SIZ/MCP-Supporter nicht abgeschlossen sei, und es seien weitere berufliche Massnahmen im Rahmen einer LAN-Ausbildung zu bewilligen. Mit Verfügung vom 16. November 2001 hielt die IV-Stelle an ihrem Vorbescheid fest und erklärte die Eingliederung als abgeschlossen.