Citation: 1B_413/2016 E. A

Die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft führt gegen A.________ ein Strafverfahren wegen schwerer Drogendelikte. Sie verdächtigt ihn, zusammen mit vier Mitbeteiligten rund 60 kg Marihuana in die Schweiz eingeführt zu haben. A.________ wurde am 12. Juni 2016 vorläufig festgenommen und am 16. Juni 2016 in Untersuchungshaft versetzt. Mit Schreiben vom 25. Juli 2015 an die Staatsanwaltschaft hielt der Verteidiger von A.________ fest, dass die Akten unvollständig seien. Er ersuchte die Staatsanwaltschaft, ihm mitzuteilen, welche Aktenstücke fehlten und sie zu ergänzen; die Verweigerung der vollständigen Akteneinsicht sei rechtswidrig. Am 26. Juli 2016 verfügte die Staatsanwaltschaft, die Akteneinsicht werde derzeit beschränkt auf die Haftakten, in welche die amtliche Verteidigerin anlässlich der Verhandlung des Zwangsmassnahmengerichts vom 16. Juni 2016 und anlässlich der Haftverlängerung (Gesuch der Staatsanwaltschaft vom 22. Juni 2016) Einsicht hatte, auf die Einvernahmeprotokolle und Beilagen betreffend die in der Folge durchgeführten Einvernahmen mit der beschuldigten Person sowie auf die Einvernahmeprotokolle und Beilagen betreffend die Einvernahmen, an denen die Verteidigung ein Teilnahmerecht hatte. A.________ erhob gegen diese Verfügung beim Kantonsgericht Basel-Landschaft Beschwerde mit dem Antrag, sie aufzuheben und die Staatsanwaltschaft anzuweisen, ihm oder eventuell seinem Anwalt gegen die Abgabe einer Revers-Verpflichtung vollständige Akteneinsicht zu gewähren. Am 11. Oktober 2016 wies das Kantonsgericht die Beschwerde ab.