Citation: 9C_389/2022 E. 4.1

4.1. In der Beschwerde wird zunächst eine Verletzung der in Art. 43 Abs. 1 ATSG verankerten Abklärungspflicht der Beschwerdegegnerin gerügt. So habe diese es unterlassen, die von ihr veranlassten Expertisen des lic. phil. G.________ vom 29. März 2021 sowie der Dres. med. F.________ und D.________ vom 28. Mai 2021 namentlich mit Blick auf die darin auf 80 % veranschlagte Arbeitsunfähigkeit dem RAD zur Stellungnahme unter versicherungsmedizinischer Optik vorzulegen. Im angefochtenen Urteil wurde hierzu angemerkt, es handle sich bei den entsprechenden, im Kreisschreiben des BSV über das Verfahren in der Invalidenversicherung (KSVI) enthaltenen Vorgaben um blosse Ordnungsvorschriften, aus deren Nichtbefolgung die Beschwerdeführerin nichts zu ihren Gunsten ableiten könne.