Citation: 8C_38/2022 E. A

A.a. Der 1958 geborene A.________ meldete sich am 7. Oktober 2009 zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung an. Die IV-Stelle des Kantons Zürich sprach ihm, unter anderem gestützt auf das Gutachten des Dr. med. B.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom 5. November 2010, rückwirkend ab 1. April 2010 eine halbe Invalidenrente, gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 50 %, zu (Verfügung vom 18. April 2011). Nach Einholung eines Verlaufsgutachtens bei Dr. med. B.________ vom 29. Oktober 2012 bestätigte sie den Anspruch auf eine halbe Rente mit Mitteilung vom 11. März 2013. A.b. Die Staatsanwaltschaft II des Kantons Zürich setzte die Verwaltung am 23. September 2013 über Hinweise auf ein deliktisches Verhalten des A.________ in Kenntnis. Mit Urteil des Bezirksgerichts Zürich vom 20. Juni 2016 wurde er der mehrfachen Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie der mehrfachen Geldwäscherei schuldig gesprochen und mit einer Freiheitsstrafe von 24 Monaten belegt. Das Obergericht des Kantons Zürich verurteilte ihn wegen mehrfacher qualifizierter Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie qualifizierter Geldwäscherei und erhöhte die Freiheitsstrafe auf 30 Monate (Urteil vom 7. Juli 2017). Mit Mitteilung vom 9. Juni 2015 hatte die IV-Stelle die laufende Rente zufolge der Inhaftierung des A.________ rückwirkend ab 1. November 2014 sistiert und den während der Haftzeit ausgerichteten Rentenbetrag zurückgefordert. Infolge der Haftentlassung per 9. Januar 2017 verfügte sie am 27. Februar 2017 die Wiederausrichtung der Rente ab 1. Januar 2017. Zudem leitete sie ein amtliches Revisionsverfahren ein und veranlasste unter anderem das Gutachten der Dr. med. C.________, Psychiatrie und Psychotherapie, speziell Forensische Psychiatrie und Psychotherapie, vom 2. November 2018 (inklusive ergänzende Stellungnahme vom 24. November 2018) mit neuropsychologischem Teilgutachten samt Beschwerdevalidierung durch lic. phil. D.________, Fachpsychologe für Neuropsychologie FSP, vom 26. Oktober 2018. Nach Durchführung des Vorbescheidverfahrens hob sie unter dem Titel "prozessuale Revision" die Rentenverfügung vom 18. April 2011 sowie die Revisionsmitteilung vom 11. März 2013 wie auch die bisherige Rente rückwirkend per 1. Mai 2012 auf und forderte die vom 1. Mai 2012 bis 31. Januar 2018 geleisteten Rentenzahlungen zurück (Verfügung vom 10. Juli 2019).