Citation: 6B_738/2017 E. 1.3.2

1.3.2. Gleichfalls plausibel ist die Begründung, womit die Vorinstanz eine vorsätzliche oder fahrlässige Dritttäterschaft ausschliesst. Der Beschwerdeführer behauptet nicht, dass sein Bruder, welchen er als möglichen Brandverursacher nicht völlig ausschliesst, über einen Zugang zum Lokal verfügt hätte. Er nennt auch keine triftigen Gründe für eine Brandlegung durch diesen. Dass es angeblich zu schwerwiegenden, indes nicht näher spezifizierten Streitigkeiten zwischen ihm und dem Bruder gekommen sei und dieser gedroht haben soll, das Lokal anzuzünden, was er bestritt, reicht nicht, um erhebliche Zweifel am Tathergang und an der Urheberschaft des Beschwerdeführers am Feuer zu begründen. Dabei schadet nicht, dass die Begründung der Vorinstanz hinsichtlich des Alibis des Bruders nicht überzeugt. Mangels Zugangs zum Brandort sowie eines triftigen Motivs konnte sie den Bruder auch so willkürfrei als Brandverursacher ausschliessen und daher auf eine Befragung der Ehefrau zum Alibi verzichten. Das hievor Gesagte gilt ebenso für die behauptete Dritttäterschaft des Liegenschaftseigentümers. Unabhängig von der Frage, ob dieser tatsächlich zu sämtlichen Räumlichkeiten der Halle, auch zum Raucherraum, Zugang hatte, vermag der Beschwerdeführer nichts vorzubringen, was dessen Täterschaft als wahrscheinlicher erscheinen liesse als seine eigene. Insbesondere wäre wohl vernünftigerweise von vorsätzlicher Brandverursachung und damit von der Verwendung eines Brandbeschleunigers auszugehen, wenn Geldsorgen des Eigentümers das Motiv für die Brandlegung gewesen wären, wie der Beschwerdeführer mutmasst. Hierfür fanden sich aber nach willkürfreier Feststellung der Vorinstanz keinerlei Anzeichen. Das auf die vorliegende Art und Weise via Rauchzeugreste verursachte Feuer taugt jedenfalls für eine vorsätzliche Brandstiftung kaum. Dies räumt der Beschwerdeführer letztlich selber ein, wenn er argumentiert, es sei unwahrscheinlich oder gar ausgeschlossen, dass die Zigarettenreste den Brand verursacht hätten. Sein an sich zutreffender Einwand, wonach eine Dritturheberschaft oder eine andere als die von der Vorinstanz angenommene Brandursache nicht ganz ausgeschlossen werden kann, genügt nicht, um mehr als theoretische Zweifel an seiner Täterschaft bzw. am Tathergang zu begründen. Wenn er in diesem Zusammenhang behauptet, der fragliche Abfalleimer sei verschlossen gewesen, so entfernt er sich vom für das Bundesgericht verbindlich festgestellten Sachverhalt (oben E. 1.2), ohne Willkür darzutun.