Citation: 6B_354/2022 E. 3.3.4

3.3.4. Der Beschwerdeführer trägt vor, die Sachverständige habe das Prognoseinstrument Static-99 falsch angewandt. Der Summenwert von 6 Punkten sei nicht nachvollziehbar. Die Sachverständige vergebe je einen Punkt für nicht sexuell motivierte Verurteilungen bei den Items Nrn. 3 und 4. Es seien aber weder im Gutachten noch in den Akten entsprechende Verurteilungen zu finden. Die Vorinstanz geht auf die Kritik des Beschwerdeführers ein, wonach die Sachverständige das Prognoseinstrument Static-99 fehlerhaft angewandt habe. Sie verwirft diesen Einwand und erklärt, eine fehlerhafte Anwendung sei nicht erkennbar. Der erreichte Summenwert von 6 Punkten sei nachvollziehbar. Es sei nicht zu bemängeln, dass die Sachverständige bei den Items Nrn. 3 und 4 je einen Punkt vergeben habe. So sei beim Item Nr. 3 ein Risikopunkt vergeben worden weil der Beschwerdeführer wegen mehrfacher Pornografie verurteilt werde und somit nicht wegen sexueller Gewalt. Sodann liege in Bezug auf das Item Nr. 4 eine Verurteilung wegen Pornografie aus dem Jahr 2005 vor. Dies habe die Sachverständige an der Berufungsverhandlung nachvollziehbar erläutert. Folglich sei das Prognoseinstrument Static-99 nicht falsch angewandt worden. Dass diese Erwägung bundesrechtswidrig wäre, legt der Beschwerdeführer nicht dar und ist nicht ersichtlich.