Citation: 8C_230/2022 E. 5.2.6

5.2.6. Wenn die Vorinstanz mit Blick auf das soeben Gesagte auch bezüglich der somatischen Beschwerden auf das SMAB-Gutachten vom 26. Juni 2019 abstellte, ist dies daher ebenso wenig zu beanstanden. Im orthopädisch-/traumatologischen Gutachten hielt Dr. med. E.________ überdies zusammenfassend fest, dass die von der Beschwerdeführerin angegebenen Beschwerden anhand der klinischen und radiologischen Untersuchungsbefunde zwar zum Teil nachvollzogen werden könnten, jedoch nicht in der teilweise diffusen Art und dem gegebenen Ausmass. Eine willkürliche Beweiswürdigung der medizinischen Unterlagen liegt nicht vor. Von weiteren Abklärungen in psychiatrischer oder orthopädisch-traumatologischer Hinsicht durfte die Vorinstanz daher in zulässiger antizipierter Beweiswürdigung (vgl. zum Ganzen BGE 144 V 361 E. 6.5) verzichten, ohne den Untersuchungsgrundsatz oder sonstiges Bundesrecht zu verletzen.