Citation: 6S.32/2005 08.06.2005 E. 2

Im Zusammenhang mit dem Widerruf des bedingten Strafvollzugs beanstandet der Beschwerdeführer, die Vorinstanz sei auf seine Ausführungen in der Berufung, weshalb die einschlägigen Vorstrafen besonders beurteilt werden müssten und ihm insbesondere auch eine gute Prognose zu stellen sei, in keiner Weise eingegangen. Das Bezirksgericht hatte unter Hinweis auf die einschlägigen Vor-strafen begründet, weshalb die Tat vom 5. April 2001 nicht mehr einen leichten Fall im Sinne von Art. 41 Ziff. 3 Abs. 2 StGB darstelle (Bezirksgerichtsurteil, S. 21 Ziff. 3). In der Berufung erwähnte der Beschwerdeführer zwar den Widerrufsentscheid, verwies dabei jedoch ausschliesslich auf Ausführungen über die Prognose beim bedingten Strafvollzug (Berufung, S. 17 Ziff. 38 bzw. Ziff. 33 - 37). Zum Tat-bestandsmerkmal des leichten Falles äusserte er sich nicht. Da er somit diese kumulative Voraussetzung für einen Verzicht auf den Widerruf nicht in Frage stellte, durfte die Vorinstanz unter Hinweis auf den erstinstanzlichen Entscheid die bedingt ausgesprochene Strafe widerrufen. Darin liegt keine Verletzung von Bundesrecht.