Citation: 9C_188/2020 E. 4.3.2

4.3.2. Hinzu kommt, dass - wie im angefochtenen Entscheid weiter zutreffend ausgeführt wird - im für die Rentenzusprache vom 23. Juli 2004 entscheidenden Bericht des behandelnden Psychiaters Dr. med. D.________ psychosoziale Belastungsfaktoren sowie biografische Angaben im Vordergrund stehen. Diese vermögen keine psychische Erkrankung zu begründen, soweit es an objektivierbaren Befunden und Angaben zum depressiven Zustandsbild fehlt. So genügten die vor allem auf der subjektiven Krankheitsüberzeugung des Beschwerdeführers gründenden Angaben des Dr. med. D.________ bereits nach damaliger Rechtslage eindeutig nicht, um die attestierte 70%ige Arbeitsunfähigkeit zu begründen (vgl. BGE 130 V 352 E. 2.2.1 S. 353; 127 V 294 E. 5a S. 299). Den entsprechenden Ausführungen im angefochtenen Entscheid ist nichts beizufügen. Dass die ursprüngliche Leistungszusprache im Lichte von BGE 141 V 281 standhalten soll, bringt der Beschwerdeführer zu Recht nicht vor.