Citation: 6B_1208/2020 E. 6.9.2

6.9.2. Die Vorinstanz verneint eine Verletzung des Beschleunigungsgebots. Angesichts der umfangreichen Ermittlungshandlungen und des daran anschliessenden aufwändigen Instruktionsverfahrens sei die Dauer des Verfahrens von der Strafanzeige bis zum erstinstanzlichen Urteil nicht zu beanstanden. Dass die zweitinstanzliche Hauptverhandlung erst gut weitere drei Jahre später stattgefunden habe, sei zwar ungewöhnlich, verletze das Beschleunigungsgebot indes ebenfalls nicht. Der Beschwerdeführer habe die lange Dauer des Strafverfahrens durch sein Verhalten massgeblich mitzuverantworten. Der grösste Teil der Eingaben stamme von ihm. Seine Berufungsbegründung umfasse allein über 800 Seiten. Das Berufungsverfahren sei zudem durch über ein Dutzend parallel laufende Ausstandsverfahren, mehr als ein Dutzend Verfahren vor dem Bundesgericht und zwei Entscheide der Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts belastet worden und auch zwischen der Rückweisung der Sache durch das Bundesgericht und der neu anberaumten Berufungsverhandlung habe der Beschwerdeführer eine Vielzahl von Eingaben an die Berufungsinstanz gerichtet und weitere Ausstands- und Beschwerdeverfahren geführt (angefochtenes Urteil S. 142 f., 151, vgl. auch S. 6).