Citation: I 388/03 08.09.2003 E. 3

3.1 Das kantonale Gericht hat für die Bestimmung des Invaliditätsgrades einen Einkommensvergleich durchgeführt. 3.1.1 Das Valideneinkommen hat die Vorinstanz auf Fr. 73'000.- festgesetzt. Denselben Betrag hatte die IV-Stelle gestützt auf den Abklärungsbericht für Selbständigerwerbende vom 25. Juni 2001 samt ergänzender Stellungnahme des Abklärungsdienstes vom 15. Januar 2002 in der Verfügung vom 14. Februar 2002 angenommen. Das Valideneinkommen ist wie schon im kantonalen Verfahren unbestritten. 3.1.2 Zum Invalideneinkommen hat das kantonale Gericht erwogen, aufgrund der medizinischen Akten sei dem Versicherten die bisherige Tätigkeit als Gipser/Maler höchstens zu 50 % zumutbar. Die Einschränkungen gälten indessen lediglich für die körperlich belastenden Verrichtungen. In einer angepassten nicht rückenbelasteten Tätigkeit ohne Arbeit über Schulterhöhe und ohne grossen Kraftaufwand sowie ohne das Heben von schwereren Gewichten bestehe sowohl in zeitlicher wie in leistungsmässiger Hinsicht eine 100%ige Arbeitsfähigkeit. Im Weitern sei dem Versicherten aufgrund der gesamten Umstände die Aufnahme einer unselbstständigen Erwerbstätigkeit zumutbar. Eine Tätigkeit als Gipser/Maler sei aus medizinischer Sicht lediglich noch zu 50 % ausübbar. Dagegen bestehe in einer dem Leiden angepassten Beschäftigung eine Arbeitsfähigkeit von 100 %. Gemäss Beschwerde erledige sodann der Versicherte im Betrieb fast keine administrativen Arbeiten. Diese würden seit jeher von seiner Ehefrau ausgeführt. Er habe somit ohne Gesundheitsschaden wenig bis gar keinen Anteil an der Betriebsleitung gehabt und sei somit faktisch wie ein Arbeitnehmer tätig gewesen. Ebenfalls begründe die noch verbleibende Aktivitätsdauer von zehn Jahren die Zumutbarkeit der beruflichen Umstellung. Aufgrund der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung 2000 des Bundesamtes für Statistik (LSE 00) hätte der Versicherte bei einer betriebsüblichen wöchentlichen Arbeitszeit von 41,8 Stunden und einem leidensbedingten Abzug vom Tabellenlohn von 5 % in diesem Jahr einen Verdienst von Fr. 52'858.- erzielt (12 x Fr. 4'437.- x [41,8/40] x 0.95; vgl. LSE 00 S. 31 [Einfache und repetitive Tätigkeiten/Männer/ Privater Sektor] sowie BGE 126 V 77 Erw. 3b/bb und 78 ff. Erw. 5). Werde dieses Invalideneinkommen dem Valideneinkommen von Fr. 73'000.- gegenübergestellt, ergebe sich ein nicht rentenrelevanter Invaliditätsgrad von 27,6 %. 3.2 In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird u.a. unter Hinweis auf das Alter (55), die schlechten Deutschkenntnisse, die jahrelange Selbstständigkeit sowie die gesundheitliche Angeschlagenheit die Zumutbarkeit der Aufnahme und Ausübung einer anderen unselbstständigen Erwerbstätigkeit bestritten. Die Invalidität sei daher nach dem ausserordentlichen Bemessungsverfahren zu ermitteln. Gemäss Betätigungsvergleich des Abklärungsdienstes der IV-Stelle sei der Beschwerdeführer im eigenen Betrieb zu je 40 % in der Gipserei und in der Fassadenisolation tätig gewesen. Bei einer gesundheitlich bedingten Behinderung von jeweils 50 % ergebe sich unter Berücksichtigung der Gewichtung beider Bereiche eine Einschränkung des Leistungsvermögens von 40 %. Es bestehe somit Anspruch auf eine Viertelsrente. Sinngemäss selbst wenn von der Zumutbarkeit der Aufnahme einer unselbstständigen Erwerbstätigkeit ausgegangen würde, resultierte eine Invalidität von mindestens 40 %. Entgegen der Vorinstanz sei bei der Ermittlung des Invalideneinkommens aufgrund der LSE 00 u.a. mit Blick auf das Alter, den Umstand, über keine abgeschlossenen Berufslehre zu verfügen sowie die schlechten Deutschkenntnisse ein Abzug vom Tabellenlohn von 25 % gerechtfertigt. Der Invaliditätsgrad betrage somit 42,8 % ([Fr. 73'000.- - Fr. 41'730.- (= 12 x Fr. 4'437.- x [41,8/40] x 0.75)]/Fr. 73'000.- x 100 %).