Citation: 1C_61/2020 E. 8

Die Vorinstanz erwog, nach Art. 13 der Flurwegverordnung dürfe ein Flurweg bei ungünstiger Witterung nicht befahren werden. Dies schliesse die Nutzung des Flurwegs "Im Ämet" als Baustellenzufahrt nicht aus, könne doch nicht davon ausgegangen werden, die Witterung sei während der ganzen Bauzeit ungünstig. Gemäss dieser Erwägung ging die Vorinstanz implizit davon aus, die Beschwerdegegner würden den Flurweg bei ungünstiger Witterung nicht benutzen. Der Beschwerdeführer gibt diese Annahme als willkürlich aus, weil die Bewilligung zur Baustellenzufahrt die Benutzung des Flurwegs ohne Einschränkung auch bei ungünstiger Witterung zulasse, was dem Zweck von Art. 13 der Flurwegverordnung krass zuwiderlaufe. Diese Willkürrüge ist - soweit sie genügend substanziiert wird - unbegründet. Da die Beschwerdegegner auflageweise verpflichtet werden, allfällige durch die Baustellenzufahrt bewirkte Schäden am Flurweg auf eigene Kosten zu beheben, durfte die Vorinstanz willkürfrei davon ausgehen, die Beschwerdegegner werden den Flurweg zur Vermeidung von Schäden in Übereinstimmung mit Art. 13 der Flurwegverordnung bei ungünstiger Witterung nicht als Baustellenzufahrt benutzen.