Citation: 2C_121/2023 E. 4.1.1

4.1.1. Die Vorinstanz hat es abgelehnt, wie von der Beschwerdeführerin beantragt, die KS 21 als Beweismittel zu berücksichtigen und auf deren, von jenen der KS 16 abweichende Erkenntnisse abzustellen. Zur Begründung hat sie im Wesentlichen ausgeführt, ein Abstellen auf die KS 21 sei schon deshalb ausgeschlossen, weil diese vom Eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspektorat (ENSI) noch nicht geprüft worden sei. Zudem ergebe sich aus der Systematik der SEFV mit den darin vorgesehenen fünfjährigen Veranlagungsperioden, dass diese jeweils in sich geschlossen seien und daher auf die jeweilige, für eine bestimmte Veranlagungsperiode erstellte Kostenstudie, d.h. hier für den Veranlagungszeitraum 2017 - 2021 auf die KS 16, abzustellen sei. Zudem könnte das System der SEFV bei einer anderen Auslegung mit Sistierungsgesuchen und damit einhergehend mit langwierigen Beschwerdeverfahren womöglich ad absurdum geführt werden. In einem solchen Verfahren könnten dann nämlich vor Bundesverwaltungsgericht jederzeit Noven vorgebracht und neue Beweismittel eingereicht werden. Ein möglicher Rechtsmissbrauch könne jedoch nicht Zweck der SEFV sein (angefochtener Entscheid E. 4.2.5).