Citation: 6S.190/2000 11.07.2001 E. 4

4.- Der Beschwerdeführer wirft der Vorinstanz eine Verletzung von Bundesrecht vor, weil sie in den Anklagepunkten A. Ziff. II. - VII. auf gewerbs- und bandenmässige Begehung erkannt habe (Beschwerdeschrift S. 15 ff. Ziff. 3). Unstrittig ist bei den gerügten Anklagepunkten in mengenmässiger Hinsicht (Art. 19 Ziff. 2 lit. a BetmG) ein schwerer Fall zu bejahen. Ob zusätzlich die Qualifikationsgründe der Bandenmässigkeit und der Gewerbsmässigkeit (lit. b und c) erfüllt sind, kann damit offen bleiben. Denn ist ein Qualifikationsgrund gegeben, muss nicht geprüft werden, ob allenfalls noch ein weiterer Qualifikationsgrund vorliegt (BGE 122 IV 265 E. 2c ; 120 IV 330 E. 1).