Citation: 4C.259/2001 18.12.2001 E. 1

1.- Die Beklagte zieht die Rechtzeitigkeit der Berufung in Zweifel. Die Berufung ist binnen 30 Tagen seit dem Eingang der schriftlichen Mitteilung des angefochtenen Entscheides einzulegen (Art. 54 Abs. 1 OG). Das Urteil des Obergerichts wurde dem Kläger am 14. Juni 2001 zugestellt. Damit fiel der letzte Tag der dreissigtägigen Frist auf einen Samstag (14. Juli 2001), weshalb die Frist grundsätzlich am nächstfolgenden Werktag, dem 16. Juli 2001 endete (Art. 32 Abs. 2 OG in Verbindung mit Art. 1 des Bundesgesetzes über den Fristenlauf an Samstagen vom 21. Juni 1963 [SR 173. 110.3]). Da die Frist indessen vom 15. Juli bis und mit dem 15. August von Gesetzes wegen still stand (Art. 34 Abs. 1 lit. a OG), endete sie schliesslich am 16. August 2001. Mit der an diesem Tag erfolgten Übergabe der Berufungsschrift an die Post ist die Frist eingehalten worden (Art. 32 Abs. 3 OG).