Citation: 1P.199/2006 30.05.2006 E. 1

1.1 Der angefochtene Rekursentscheid ist kantonal letztinstanzlich und stützt sich auf kantonales Recht. Es handelt sich um einen Zwischenentscheid in dem gegen den Beschwerdeführer eingeleiteten Strafverfahren. Dieser ist nach Art. 87 Abs. 2 OG mit staatsrechtlicher Beschwerde nur anfechtbar, wenn er einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann. Nach der Rechtsprechung ist dafür ein Nachteil rechtlicher Natur verlangt, der auch mit einem späteren günstigen Entscheid nicht gänzlich behoben werden kann (BGE 131 I 57 E. 1 S. 59; 126 I 207 E. 2 S. 210). 1.1.1 Beweisverfügungen verursachen dem Betroffenen in der Regel keinen nicht wieder gutzumachenden Nachteil (Walter Kälin, Das Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde, 2. Aufl, Bern 1994, S. 343). Allerdings ist das Bundesgericht auf eine staatsrechtliche Beschwerde eingetreten, mit der die Entfernung von Akten aus dem Dossier einer Strafuntersuchung angestrebt wurde; entscheidend war dafür, dass die betreffenden Aussageprotokolle eine wichtige Rolle für die Frage der Verlängerung der Untersuchungshaft spielten (unveröffentlichtes Urteil 1P.616/2000 vom 23. November 2000, E. 2b). Der Beschwerdeführer erklärt, die im Protokoll vom 27. Oktober 2005 enthaltenen Aussagen seien nicht ausschlaggebend für die späteren Haftprüfungsverfahren gewesen. Daneben hätten weitere Indizien zur Begründung des Tatvorwurfs vorgelegen. Mit der Frage des nicht wieder gutzumachenden Nachteils befasst er sich nicht. Immerhin wurden die Aussagen von A.________ wiederholt in den angesprochenen Haftverfügungen erwähnt. Dem Aktenstück kann die Erheblichkeit für die Untersuchungshaft nicht völlig abgesprochen werden. Es mag offen bleiben, ob die staatsrechtliche Beschwerde in diesem Punkt zulässig ist. Die dabei erhobenen Rügen würden ohnehin nicht durchdringen (E. 2). Gegen die Ablehnung einer Einvernahme von B.________ erhebt der Beschwerdeführer keine Verfassungsrügen. Es kann ebenfalls offen bleiben, ob die staatsrechtliche Beschwerde gegen diese Beweisanordnung gegeben wäre; insofern fehlt eine genügende Begründung im Sinne von Art. 90 Abs. 1 lit. b OG (vgl. dazu BGE 130 I 258 E. 1.3 S. 261 f.; 129 I 113 E. 2.1 S. 120). Es ist vielmehr davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer diesen Punkt nicht mit staatsrechtlicher Beschwerde anfechten will. 1.1.2 Eine Beschlagnahme hat nach der Praxis des Bundesgerichts für den Betroffenen einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil zur Folge (BGE 128 I 129 E. 1 S. 131 mit Hinweisen). Gegen die Weigerung der Untersuchungsbehörden, dem Beschwerdeführer seine Kleider herauszugeben, ist die staatsrechtliche Beschwerde zulässig. Dieses Rechtsmittel steht auch offen, soweit dem Beschwerdeführer im angefochtenen Entscheid die unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung verweigert worden ist (vgl. dazu BGE 129 I 281 E. 1.1 S. 283 f. mit Hinweisen). 1.2 Die staatsrechtliche Beschwerde ist grundsätzlich kassatorischer Natur; dies gilt auch für das Begehren, es sei dem Beschwerdeführer für das kantonale Rekursverfahren die unentgeltliche Prozessführung und Verbeiständung zu bewilligen (BGE 129 I 129 E. 1.2.3 S. 132 f.). Soweit der Beschwerdeführer mehr beantragt als die Aufhebung des angefochtenen Entscheids, kann darauf nicht eingetreten werden. 1.3 Die weiteren Sachurteilsvoraussetzungen geben keinen Anlass zu Bemerkungen. Auf die vorliegende Beschwerde ist grundsätzlich einzutreten.