Citation: 1C_514/2024 E. 5.1

5.1. Zwischen G.________ und den Beschwerdeführenden würden verschiedene geschäftliche Verflechtungen bestehen. Zum einen gehe aus aktuellen Medienberichten hervor, dass die Beschwerdeführerin Eigentümerin von mehreren Immobilien in der Schweiz (Immobilie in Anières und Wohnung in Genf), aber auch von Luxuswohnungen in Paris und einem Schloss aus dem 15. Jahrhundert am französischen Ufer des Genfersees (Château K.________) sei. Darin werde der Verdacht geäussert, die Beschwerdeführerin wasche für ihren Bruder Geld, welche dieser zu Lasten der Bank H.________ veruntreut haben soll. Die Luxuswohnungen in unmittelbarer Nähe zum Eiffelturm seien 2018 durch die L.________ Holding erworben worden, deren Begünstigte die Beschwerdeführerin sei. Letztere sei ausserdem "gérante" zweier Gesellschaften, die Eigentümerinnen des am französischen Ufer des Genfersee gelegenen Château K.________ seien. Aus der Funktion "gérante" liesse sich zwar nicht schliessen, die Beschwerdeführerin sei wirtschaftlich an diesen Gesellschaften beteiligt. Dies stehe jedoch im Artikel von Radio M.________ (Radio M.________, xxx, https://www.radioM.________.yyy). Die Beschwerdeführerin bestreite nicht explizit, an den Immobilien beteiligt zu sein. In einem anderen Medienbericht werde ausgeführt, G.________ sei Eigentümer einer Villa am Genfersee, welche jedoch auf den Namen der Beschwerdeführerin registriert sei. Die erwähnten Immobilien seien zudem alle vor der Verhängung des WFO erworben worden. Die Medienberichte betreffend die Immobilien würden mit den Aussagen im Amtsbericht des NDB vom 4. April 2023 und des fedpol vom 20. März 2023 übereinstimmen. Es sei auffällig, dass sämtliche Immobilien erworben worden seien, nachdem G.________ Gelder der Bank H.________ veruntreut haben solle. Gleichzeitig würden die Beschwerdeführenden keine Einkommensquellen aufzeigen, die den Erwerb mehrerer Immobilien im mehrstelligen Millionenbereich ermöglichen würden. Die von ihnen ins Feld geführten Hypotheken und die Schenkung des Vaters der Beschwerdeführerin würden nur einen Teil der Finanzierung der Immobilien erklären. Das Bundesverwaltungsgericht führt sodann aus, Steuerdokumente könnten Einkommensverhältnisse und Schenkungen abbilden; die Beschwerdeführenden hätten jedoch keine solchen Steuerdokumente eingereicht und auch keine Angaben zu den Einkünften aus ihrer Geschäftstätigkeit gemacht.