Citation: 2C_246/2023 E. 6.1

6.1. Die Beschwerdeführer bringen vor, die Vorinstanz habe bei der Bestimmung des öffentlichen Interesses am Ersatz des bestehenden kalten Wärmeverbunds durch einen neu zu erstellenden warmen Wärmeverbund wesentliche Aspekte unberücksichtigt gelassen. Der Hauptanteil der Wärmeenergie werde bereits im kalten Wärmeverbund (zentral) aus erneuerbarer Energie gewonnen. Die benötigte Zusatzwärme werde zwar heute noch (dezentral) bei den Liegenschaften teilweise mittels fossilen Energieträgern erzeugt. Allerdings würden diese dezentralen Heizanlagen am Ende ihrer technischen Nutzungsdauer ebenso durch Anlagen ersetzt, die erneuerbare Energieträger verwendeten. Damit sei die Umstellung auf ausschliesslich erneuerbare Energieträger gewährleistet und könne "ähnlich schnell" erfolgen wie mit dem Wechsel zum warmen Wärmeverbund. Denn das Warmwassersystem erfordere den Einbau komplett neuer unterirdischer Leitungen, die für die höheren Temperaturen des warmen Wärmeverbunds geeignet seien. Überdies könne der kalte Wärmeverbund auch zur Kühlung der Gebäude im Sommer verwendet werden, während diese Möglichkeit beim warmen Wärmeverbund entfalle. Die Beschwerdeführer machen im Weiteren geltend, der Systemwechsel zu einem warmen Wärmeverbund und der damit verbundene Eingriff in die Eigentumsgarantie sei ungeeignet sowie nicht erforderlich und ihnen auch nicht zumutbar.