Citation: 5A_723/2017 E. 7.3

7.3. Mit Bezug auf die Nichtzulassung ihrer anlässlich an der Hauptverhandlung vom 10. Mai 2016 vor dem Bezirksgericht vorgebrachten Noven führen die Beschwerdeführerinnen aus, dass es bei den Dokumenten (Stellungnahme K.________, zweites Gutachten Prof. G.________) um ein Nachsubstantiieren - ein Einbringen neuer Elemente - handle, das aufgrund neuer Vorbringen der Beschwerdegegnerin (in der Eingabe vom 17. März 2016) erforderlich gewesen und daher zulässig sei. Allerdings ist bereits erwähnt worden, dass die Beschwerdegegnerin durch ihre Noveneingabe (vom 17. März 2016) den Prozessstoff nicht erweitert hat (E. 7.2). Dass K.________ kein "sachverständiger Zeuge", sondern genauso ein (finanzwissenschaftlicher) Privatgutachter darstelle wie auch Prof. G.________, dessen Privatgutachten Tatfragen betreffen, wird von den Beschwerdeführerinnen nicht in Frage gestellt. Eine Rechtsverletzung durch den Schluss der Vorinstanz, wonach die Einholung eines Privatgutachtens nicht erlaube, nach Aktenschluss neue tatsächlichen Behauptungen aufzustellen, ist nicht ersichtlich.