Citation: 5A_1033/2017 E. 3.2

3.2. In mehrfacher Hinsicht verfassungswidrig ist es nach Ansicht der Beschwerdeführerin sodann, dass der Beschwerdegegner vor Bezirksgericht nicht ins Abänderungsverfahren verwiesen wurde, obgleich er sich zu Beginn des Prozesses nicht habe vernehmen lassen und er der Verhandlung vom 4. Mai 2016 ferngeblieben sei. Die Phase der Urteilsberatung habe an diesem Tag begonnen, sodass später vorgebrachte Tatsachen und Beweismittel gemäss Art. 229 Abs. 3 ZPO nicht mehr hätten berücksichtigt werden dürfen. Ihren Ausführungen legt die Beschwerdeführerin andere als die von der Vorinstanz getroffenen Sachverhaltsfeststellungen zum Ablauf des erstinstanzlichen Verfahrens zugrunde, namentlich mit Blick auf den Beginn der "Urteilsberatung". Hierbei unterlässt sie es, eine Verletzung verfassungsmässiger Rechte bei der Sachverhaltsfeststellung durch die Vorinstanz hinreichend präzise aufzuzeigen. Folglich gelingtes ihr auch nicht, die an den korrekt festgestellten Sachverhalt anknüpfenden Erwägungen der Vorinstanz als verfassungswidrig erscheinen zu lassen. Unbegründet ist im Übrigen der Vorwurf, die Vorinstanz habe in diesem Zusammenhang den Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) verletzt: Das Kantonsgericht hat sich zu diesem Problembereich geäussert, wenn auch nicht im Sinne der Beschwerdeführerin. Eine Gehörsverletzung liegt hierin nicht (vgl. etwa Urteil 5A_90/2017 vom 24. August 2017 E. 2.2).