Citation: 4P.78/2004 05.08.2004 E. 4

Schliesslich wirft die Beschwerdeführerin dem Kantonsgericht vor, seine Beweisanträge im Zusammenhang mit der Expertise von G.________ in willkürlicher Weise mit der Begründung abgelehnt zu haben, auf dieses Gutachten könne ohnehin nicht abgestellt werden. In diesem Zusammenhang ist in Erinnerung zu rufen, dass das Schiedsgericht bei F.________ ein Gutachten eingeholt hat, welches - wie übrigens alle anderen Unternehmensbewertungen - einen Wert der E.________ AG von mehr als Fr. 8'500'000.-- ergab. Unter Berücksichtigung des Gebots der Verfahrensbeschleunigung und der Unabhängigkeit des Schiedsverfahrens vom parallel geführten Strafverfahren ist die Auffassung des Kantonsgerichtes auf jeden Fall nicht willkürlich, das im Strafverfahren eingeholte Gutachten von G.________ sei für den Ausgang des Schiedsverfahrens ohne Bedeutung und es seien daher auch keine ergänzenden Beweiserhebungen angebracht. Wie bereits erwähnt, verfügt das Schiedsgericht über einen weiten Ermessensspielraum bei der Beweiswürdigung. Inwieweit das Schiedsgericht einen Nichtigkeitsgrund im Sinn von Art. 36 KSG gesetzt haben soll, indem keine ergänzenden Beweiserhebungen zur Expertise von G.________ zugelassen worden sind, ist nicht ersichtlich.