Citation: 9C_272/2024 E. A

Die A.________ AG ist seit xxx 2010 im Handelsregister eingetragen; sie betreibt eine aktionärsgeführte Rechtsanwaltskanzlei und ist als Arbeitgeberin der Ausgleichskasse Luzern angeschlossen. B.________, C.________, D.________ und E.________ waren bis im Sommer 2021 zu je 25 % als Aktionäre an der Gesellschaft beteiligt und zugleich als Arbeitnehmende für diese tätig. Nach Durchführung einer Arbeitgeberkontrolle kam die Revisionsstelle der Ausgleichskassen, Genossenschaft für Arbeitgeberkontrollen, im Bericht vom 3. Juli 2020 zum Schluss, dass die A.________ AG während der Kontrollperiode vom 1. Januar 2015 bis zum 31. Dezember 2019 aus dem jeweiligen "Betriebsgewinn" des Vorjahres als "asymmetrische Dividenden" bezeichnete Zuwendungen in unterschiedlicher (nicht dem Beteiligungsverhältnis entsprechender) Höhe an die mitarbeitenden Aktionäre ausgerichtet habe. Dabei habe es sich nicht um eigentliche Dividenden, sondern um (der Erhebung von Sozialversicherungsbeiträgen unterliegende) geldwerte Leistungen aus dem Arbeitsverhältnis gehandelt. Darauf gestützt verpflichtete die Ausgleichskasse die A.________ AG mit Verfügung vom 6. Juli 2020 resp. Einspracheentscheid vom 18. Januar 2021, ihr für die genannte Kontrollperiode Sozialversicherungsbeiträge (samt Verwaltungskosten) von insgesamt Fr. 215'523.50 nachzuzahlen und entsprechende (bis zum 6. Juli 2020 aufgelaufene) Zinsen von Fr. 23'563.80 zu leisten. Die dagegen erhobene Beschwerde mündete in das Rückweisungsurteil des Kantonsgerichts Luzern vom 4. April 2022 (5V 21 79). Nach weiteren Abklärungen verpflichtete die Ausgleichskasse die A.________ AG mit Verfügung vom 22. November 2022 resp. Einspracheentscheid vom 21. März 2023 erneut zur (Nach-) Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen (samt Verwaltungskosten) von Fr. 215'523.50 und (bis zum 6. Juli 2020 aufgelaufene) Zinsen von Fr. 23'563.80.