Citation: 6B_549/2024 E. 1.1

1.1. Der Beschwerdeführer macht eine offensichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhalts sowie eine Verletzung des Grundsatzes "in dubio pro reo" (Art. 10 Abs. 3 StPO) geltend. Er führt an, die Vorinstanz übersehe die Widersprüchlichkeiten in den Aussagen des Beschwerdegegners 2 und werte die Widersprüchlichkeiten in seinen eigenen Aussagen zu stark als Beleg für die Unglaubhaftigkeit. Insbesondere sei nicht klar, ob er ein Messer auf den Beschwerdegegner 2 gerichtet habe. Darüber hinaus stimme das Spurenbild nicht nur mit der vom Beschwerdegegner 2 vorgebrachten Version überein, sondern auch mit der von ihm selbst vorgebrachten Version. Des Weiteren entspreche die Täterbeschreibung des Beschwerdegegners 2 nicht dem Erscheinungsbild des Beschwerdeführers.