Citation: 8C_257/2017 E. 3.2.3

3.2.3. Im Übrigen beruft sich die Versicherte auf die Berichte ihrer behandelnden Ärzte Dres. med. E.________, F.________, G.________ und H.________ aus den Jahren 2006 und 2007. Es wird nicht weiter ausgeführt, was sich daraus zur Frage der natürlichen Kausalität der im November 2014 geltend gemachten Beschwerden ableiten liesse. Den Berichten lässt sich entnehmen, dass die Versicherte bis zum erwähnten Unfall völlig beschwerdefrei gewesen sei. Eine nähere Begründung für die Ansicht, dass deshalb kein krankhafter Vorzustand vorgelegen haben könne, findet sich in keiner dieser Stellungnahmen. Demgegenüber führte der Gutachter unter Hinweis auf seine eigenen, publizierten Studien anhand eines sehr umfangreichen Krankengutes der Orthopädischen Universitätsklinik I.________ zur Arthroseätiologie im Langzeitverlauf sowie auf weitere einschlägige Literatur eingehend aus, weshalb im Fall der Beschwerdeführerin ein Arthroseleiden (die in der MRI-Untersuchung vom 20. September 2006 gezeigte Coxarthrose) in seinem Frühstadium klinisch stumm bereits bestanden habe, durch das Trauma im Jahr 2004 jedoch aktiviert worden sei. Im nicht traumatisch beeinflussten Verlauf hätte der Arthroseschaden die gleichen klinischen Symptome verursacht, wie sie die Beschwerdeführerin seit dem Unfall verspürt habe.