Citation: 8C_687/2018 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz hielt mit Blick auf die Rechtsprechung des Bundesgerichts zu Recht fest, dass eine verbleibende Aktivitätsdauer von rund fünf Jahren grundsätzlich als ausreichend gilt, um einen neue einfache Erwerbstätigkeit aufzunehmen, sich einzuarbeiten und die Arbeit auszuüben (Urteile 8C_77/2019 vom 8. März 2018 E. 3.2.3 und 9C_677/2016 vom 7. März 2017 E. 4.3). Daran vermögen die Einwände des Beschwerdeführers nicht zu ändern. So war er entgegen den Vorbringen in der Beschwerde nicht ausschliesslich als Reinigungskraft bei der SBB tätig gewesen, sondern hatte gemäss den Angaben im MEDAS-Gutachten zuvor als Hilfsarbeiter auf dem Bau, in einer Kunststofffabrik und in einer Fabrik für Transformatoren gearbeitet, was auf eine gewisse Flexibilität hindeutet. Auch seine "leidlichen" Deutschkenntnisse stehen der Aufnahme einer Hilfsarbeitertätigkeit nicht entgegen. Schliesslich werden letztinstanzlich keine Gründe dargelegt, die eine Änderung der hier zur Diskussion stehenden restriktiven Rechtsprechung rechtfertigten. Das kantonale Gericht verletzte somit kein Bundesrecht, indem es die Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit bejahte.