Citation: 5A_258/2017 E. C

Am 14. November 2014 verlangte der Vater, dass die Kinder wieder dauerhaft bei ihm Wohnsitz nehmen. Am 4. Dezember 2014 reichte der Beistand seinen Zwischenbericht ein und beantragte, dass die Kinder weiterhin bei den Grosseltern zu belassen und im Übrigen eine psychologische Begutachtung zu veranlassen sei. Am 20. Mai 2015 wurden die Kinder angehört. E.________ führte aus, gerne bei den Grosseltern zu wohnen und nicht zum Vater zurückzukehren zu wollen, weil er Angst habe, wieder geschlagen zu werden; ausserdem rede der Vater schlecht über die verstorbene Mutter. D.________ äusserte ebenfalls Angst, wenn sie wieder zum Vater zurück müsse; er habe mit ihnen geschimpft und sie geschlagen, er sei wegen Kleinigkeiten ausgerastet und man habe ihm nie widersprechen dürfen. Am 20. Mai 2015 reichte die Psychologin von D.________ den psychotherapeutischen Verlaufsbericht ein, wonach die Kinder Angst vor ihrem Vater und ihre verstorbene Mutter mehrfach vor dessen Gewaltausbrüchen beschützt hätten; für die Erziehung sei vorwiegend die Mutter zuständig gewesen und bei der Familie mütterlicherseits fühlten sich die Kinder emotional aufgehoben und beschützt. Mit Stellungnahme vom 27. Mai 2015 beantragte der Verfahrensbeistand, dass die Kinder bei ihren Grosseltern platziert blieben; ihr Wunsch, nicht mehr beim Vater leben zu müssen, sei stark gefestigt. Gleichentags verlangte der Vater u.a., den Beistand unverzüglich aus seinem Amt zu entlassen und die Erziehungsfähigkeit der Familie mütterlicherseits abzuklären. An der Gerichtsverhandlung vom 27. Mai 2015 führte der Beistand aus, dass die Kinder gerne bei den Grosseltern leben würden und ein konstruktiver Beziehungsaufbau zum Vater trotz mehrfacher Bemühungen nicht möglich gewesen sei. Der Vater äusserte, dass die Kinder vermutlich von den Grosseltern beeinflusst würden, er sie nie geschlagen habe und sie an ihn zu übergeben seien. Mit Entscheid vom 19. Juni 2015 wies das Familiengericht den Antrag auf sofortige Rückgabe der Kinder ab und regelte das Besuchsrecht. Am 4. November 2015 reichte die Gemeinde den überarbeiteten Sozialbericht und am 21. Januar 2016 reichte pract. med. F.________ das gerichtlich in Auftrag gegebenen Gutachten ein. Am 2. März 2016 wurde der Antrag des Vaters auf Entlassung des Beistandes abgewiesen. Mit Entscheid vom 29. Juli 2016 entzog das Familiengericht Bremgarten dem Vater gestützt auf Art. 310 Abs. 1 und 3 ZGB das Aufenthaltsbestimmungsrecht und ordnete die Fortführung der Unterbringung der Kinder bei den Grosseltern an. Ferner bezeichnete es den Aufgabenbereich des Beistandes neu. Mit Entscheid vom 28. Januar 2017 wies das Obergericht des Kantons Aargau die hiergegen erhobene Beschwerde ab, soweit es darauf eintrat.