Citation: I 229/02 17.12.2002 E. 1

Streitig ist, ob die Beschwerdeführerin eine Invalidität aufweist, welche Anspruch auf berufliche Massnahmen in Form einer Umschulung gibt. Die zur Beurteilung dieser Frage massgeblichen Rechtsgrundlagen (Art. 4 Abs. 1 und Abs. 2 in Verbindung mit Art. 8 Abs. 1 und Art. 17 Abs. 1 IVG) hat das kantonale Gericht unter Einschluss der dazu ergangenen Rechtsprechung im Wesentlichen zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen. Zu ergänzen ist, dass für die Vornahme des Einkommensvergleichs grundsätzlich auf die Gegebenheiten im Zeitpunkt des allfälligen Rentenbeginns abzustellen ist. Bevor die Verwaltung über einen Leistungsanspruch befindet, muss sie indessen prüfen, ob allenfalls in der dem Rentenbeginn folgenden Zeit eine erhebliche Veränderung der hypothetischen Bezugsgrössen eingetreten ist. Gegebenenfalls hat sie vor ihrem Entscheid einen weiteren Einkommensvergleich durchzuführen (noch nicht in der Amtlichen Sammlung veröffentlichtes Urteil B. vom 23. Mai 2002, U 234/00).