Citation: 6B_551/2021 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer rügt eventualiter für den Fall, dass er mit der Rüge betreffend willkürliche Sachverhaltsfeststellung nicht durchdringt, eine Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Gehör nach Art. 29 Abs. 2 BV und auf ein gerechtes Verfahren nach Art. 3 Abs. 2 lit. c StPO, indem die Vorinstanz seine Beweisanträge auf eine erneute Befragung der Mutter des Opfers, der Heimleiter des Wohnheims (C.C.________ und D.C.________) sowie der vorgeladenen Zeugin (E.________) abgewiesen habe. Weiter habe die Vorinstanz zu Unrecht ein Glaubhaftigkeitsgutachten zu den Aussagen des Opfers abgelehnt. Die antizipierte Beweiswürdigung sei willkürlich. Die Leiterin des Kinderhauses (F.________) habe die Mutter des Opfers nach dem erstinstanzlichen Verfahren angerufen und auf diese eingeredet, sie müsse die Aussagen des Opfers glauben. Zudem habe die Mutter des Opfers dem Beschwerdeführer anlässlich eines Besuchs in der Strafanstalt erzählt, das Opfer habe die Unwahrheit seiner Belastungen eingeräumt. Weiter habe er die Heimleiter des Wohnheims als Zeugen beantragt, um die Glaubwürdigkeit des Opfers und der Mutter des Opfers zu prüfen. Schliesslich habe C.C.________ berichtet, die Leiterin des Kinderhauses habe dem Opfer ein Besuchsverbot im Wohnheim der Mutter erteilt und angedeutet, das Opfer sei sexuell missbraucht worden. Ein früherer sexueller Missbrauch des Opfers könnte dessen Aussagen erklären. Schliesslich sei es auch unzulässig gewesen, auf die vorgeladene Zeugin zu verzichten.