Citation: 4A_338/2018 E. 4.1.2

4.1.2. Betreffend Art. 1, 115 und 418a OR bringt die Beschwerdeführerin an vielen Stellen in ihrer Beschwerde in kurzen Absätzen im Rahmen ihrer langen Ausführungen zur angeblichen Aktenwidrigkeit des Schiedsspruchs vom 2. Mai 2018 vor, diese Bestimmungen seien verletzt. Auf diese appellatorische Kritik ist nicht einzutreten. Zudem ist anzumerken, dass die Beschwerdeführerin die erforderliche Auseinandersetzung mit dem Schiedsspruch vermissen lässt. Insbesondere wenn sie die Ausklammerung der von den Parteien und B.________ AG vereinbarten Agentenstruktur rügt, unterlässt sie eine rechtsgenügliche Auseinandersetzung mit der schiedsgerichtlichen Argumentation zu den Absichten der Parteien in Zusammenhang mit der Restrukturierung sowie zu der Aufhebung der 2010-Vereinbarung und der abgegebenen Zusicherungen bzw. Garantien. Das Schiedsgericht hat weder die Aufhebung der 2010-Vereinbarung noch das zwischen der Beschwerdegegnerin und B.________ AG zustande gekommene "Agency Agreement" ausgeklammert, sondern eine darüberhinausgehende Verpflichtung der Beschwerdefüherin aufgrund entsprechender Zusicherungen bzw. Garantien bejaht. Dass das Bestehen derartiger Zusicherungen bzw. Garantien hinsichtlich der Lieferung von Eintrittskarten mit der nach der Restrukturierung bestehenden Agentenstruktur offensichtlich rechtswidrig ist, müsste die Beschwerdeführerin behaupten und - mit Bezug auf den Gehalt von diesen Rechtsbestimmungen - substanziiert darlegen. Da sie dies nicht tut, kann auf ihre appellatorischen Rügen nicht eingetreten werden.