Citation: 9C_605/2009 19.08.2009 E. 2.1

2.1.1 Das kantonale Gericht hat in Würdigung des medizinischen Dossiers, insbesondere gestützt auf das Gutachten des Zentrums H.________ vom 28. Februar 2008, erwogen, dass der Beschwerdeführer trotz der gesundheitlichen Beeinträchtigung noch in der Lage sei, eine körperlich leichte bis mittelschwere Tätigkeit im Umfang von 70 % auszuüben. Weiterer Abklärungsmassnahmen bedürfe es nicht. Die angestammte Tätigkeit als Leiter Haustechnik sei unter Berücksichtigung der gegebenen Einschränkungen nach wie vor geeignet. Aus somatischer und psychischer Sicht spreche nichts dagegen, dass er wieder in einer vergleichbaren Funktion tätig sei. Für das Invalideneinkommen sei daher auf das Anforderungsniveau 3 (Berufs- und Fachkenntnisse vorausgesetzt) der Tabelle A1 Ziffer 74 der Tabellenlöhne der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) abzustellen. Unter Berücksichtigung eines Pensums von 70 % und eines Abzuges von 10 % vom Tabellenlohn ergebe sich für das Jahr 2007 ein Invalideneinkommen von Fr. 47'976.-. Verglichen mit dem Valideneinkommen von Fr. 77'320.- resultiere eine Einkommenseinbusse von Fr. 29'344.-, was einen Invaliditätsgrad von aufgerundet 38 % ergebe. 2.1.2 Was den Antrag auf Gewährung von Arbeitsvermittlung betreffe, würden dem Beschwerdeführer durch die somatischen Beschwerden der körperlichen Belastung zwar gewisse Grenzen gesetzt, doch habe bereits die bisherige Tätigkeit diesen Limiten Rechnung getragen. In psychischer Hinsicht handle es sich gemäss dem Gutachten um eine mittelgradige depressive Episode, die erfolgversprechend behandelt werden könne. Inwiefern dieses Leiden eine relevante und dauerhafte Beeinträchtigung bei der Stellensuche bewirke, sei nicht ohne weiteres ersichtlich. Spezielle Anforderungen an den Arbeitsplatz entstünden dadurch jedenfalls nicht. Dass das Leiden unmittelbar zu Problemen bei der Stellensuche führe, sei ebenfalls nicht ohne weiteres ersichtlich. Im Detail brauche die Frage aber nicht geklärt zu werden. Vorausgesetzt werde für den Anspruch auf Arbeitsvermittlung, dass die versicherte Person objektiv und subjektiv eingliederungsfähig sei. Angesichts des Umstandes, dass sich der Beschwerdeführer zurzeit ausser Stande sehe, einer Erwerbstätigkeit auf dem freien Arbeitsmarkt nachzugehen und nur eine Arbeit im geschützten Rahmen als zumutbar und möglich erachtet, sei die subjektive Eingliederungsfähigkeit nicht gegeben. 2.2 Die tatsächlichen Feststellungen des kantonalen Gerichts im Zusammenhang mit der Rentenfrage sind nicht mangelhaft im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG. Namentlich hat das kantonale Gericht eingehend begründet, weshalb es für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit auf das Gutachten vom 28. Februar 2008 abgestellt hat. Diese Schlussfolgerung ist nach der Aktenlage nicht offensichtlich unrichtig, noch ist darin eine unvollständige Sachverhaltsfeststellung oder eine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes zu erblicken. Da keine erheblichen Zweifel an Vollständigkeit und/oder Richtigkeit der bisher getroffenen Tatsachenfeststellung bestehen (vgl. Urteil 8C_364/2007 vom 19. November 2007, E. 3.2), hat das kantonale Gericht zu Recht von Beweisweiterungen abgesehen. Das Gutachten vom 28. Februar 2008 entspricht den Anforderungen der Rechtsprechung (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352 mit Hinweis). Es berücksichtigt die geklagten Leiden, leuchtet in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge ein und enthält eine nachvollziehbare Begründung der Schlussfolgerungen, warum seitens der ärztlichen Sachverständigen keine höheren Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit in der angestammten oder einer leidensangepassten Tätigkeit attestiert wurden. Von einer willkürlichen Beweiswürdigung durch die Vorinstanz kann deshalb nicht gesprochen werden. Das kantonale Gericht hat auch eingehend begründet, weshalb sich an der Schlüssigkeit des Gutachtens nichts ändert, weil den Gutachtern die Arztberichte einer privaten Versicherung nicht vorlagen und sie den Beschwerdeführer nicht als Leiter Haustechnik mit zwei Untergebenen bezeichneten. Der Beschwerdeführer wiederholt in der Beschwerde im Wesentlichen seine bereits im vorinstanzlichen Verfahren vorgebrachten Argumente, mit denen sich das kantonale Gericht eingehend auseinandergesetzt hat, ohne indessen darzulegen, inwiefern die Beweiswürdigung der Vorinstanz willkürlich ist. Bei der Ermittlung des Invalideneinkommens aufgrund der Tabellenlöhne hat das kantonale Gericht sodann zu Recht auf das Anforderungsniveau 3 abgestellt, da dem Beschwerdeführer die angestammte Tätigkeit als Haustechniker oder eine ähnliche Beschäftigung weiterhin im Umfang von mindestens 70 % zumutbar ist. 2.3 Auch die Ablehnung des Anspruchs auf Arbeitsvermittlung ist nicht rechtsfehlerhaft. Der Beschwerdeführer ist für das Finden der ihm zumutbaren Tätigkeiten nicht auf die spezifischen Fachkenntnisse der Invalidenversicherung angewiesen, da entsprechende Stellen auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt in genügender Anzahl gegeben sind und ihm die öffentliche Arbeitsvermittlung offen steht, so dass kein Anspruch auf Arbeitsvermittlung besteht (AHI-Praxis 2003 S. 268 E. 3; Urteil 8C_585/2008 vom 27. März 2009).