Citation: 5A_479/2022 E. 3.3.1

3.3.1. Unbegründet ist der Vorwurf, der Entscheid des Obergerichts sei in Verletzung von Art. 29 Abs. 2 BV nicht hinreichend begründet. Die Begründung muss so abgefasst sein, dass sich die betroffene Person über die Tragweite des Entscheids Rechenschaft geben und in voller Kenntnis der Sache ein Rechtsmittel ergreifen kann. Ob diese Anforderungen erfüllt sind, beurteilt sich anhand des Ergebnisses des Entscheids, das im Urteilsspruch zum Ausdruck kommt und das allein die Rechtsstellung der betroffenen Person berührt. Die Begründung ist also nicht an sich selbst, sondern am Rechtsspruch zu messen (BGE 146 II 335 E. 5.1; 145 III 324 E. 6.1; 143 III 65 E. 5.2; 134 I 83 E. 4.1). Eingedenk dieser Vorgaben ist der angefochtene Entscheid nicht zu beanstanden. Insbesondere ist ihm auch zu entnehmen, weshalb nur dem Vater, nicht aber der Mutter Ferien mit C.________ zugesprochen werden (s. E. 3.1). Ist die Beschwerdeführerin damit nicht einverstanden, so beschlägt dies nicht das rechtliche Gehör, sondern die Rechtsanwendung. Diese überpüft das Bundesgericht hier nur auf die Verletzung verfassungsmässiger Rechte hin (E. 2.1).