Citation: 6B_1201/2019 E. 1.1

1.1. Der Beschwerdeführer wendet sich zunächst gegen den Schuldspruch wegen Urkundenfälschung. Er macht geltend, den fiktiven Rechnungen komme keine erhöhte Glaubwürdigkeit zu. Zudem habe er auf den Rechnungen weder selber Kontierungsstempel angebracht noch diese inhaltlich gestaltet. Die Anklageschrift werfe ihm lediglich vor, dass er die C.________ AG und die F.________ AG als angebliche Erbringerinnen der vermeintlichen Leistungen zur Verfügung gestellt sowie Rechnungsentwürfe erstellt und diese an den Mitbeschuldigten I.________ weitergeleitet habe. Die Stempel selbst habe erst der Mitbeschuldigte I.________ auf den Rechnungen angebracht. Dass er diesem Rechnungspapier bzw. Computer-Vorlagen zur Verfügung gestellt habe, stelle indes keine Mitwirkung an der Erstellung konkreter Rechnungen dar. Die künftigen Taten des Mitbeschuldigten seien bei der Übergabe der Vorlagen bzw. des Papiers im Einzelnen zu unbestimmt gewesen. Soweit überdies davon auszugehen sei, dass nur der Mitbeschuldigte I.________ die Richtigkeitsbestätigungen habe vornehmen können, lasse sich nicht sagen, es habe einer irgendwie gearteten Mitwirkung von seiner Seite bedurft, um die konkrete Falschbeurkundung auszuführen. Insofern habe er nicht als Mittäter an der Urkundenfälschung mitgewirkt (Beschwerde S. 9 f.).