Citation: 1C_11/2014 E. 3.2

3.2. Art. 4 Abs. 3 der Europäischen Charta der kommunalen Selbstverwaltung lautet: "Die Wahrnehmung öffentlicher Aufgaben obliegt im Allgemeinen vorzugsweise denjenigen Behörden, die den Bürgern am nächsten sind. Bei der Aufgabenzuweisung an andere Behörden sollte dem Umfang und der Art der Aufgabe sowie den Erfordernissen der Wirksamkeit und der Wirtschaftlichkeit Rechnung getragen werden." Der Beschwerdeführer hatte in seiner Beschwerde ans Verwaltungsgericht ausgeführt, es widerspreche dem Geist der Charta, über die Gemeindeverfassung nicht in den acht alten Gemeinden separat abstimmen zu lassen. Der Beschwerdeführer hat in seiner Beschwerde ans Verwaltungsgericht nicht dargetan, was genau aus dieser Charta-Bestimmung für das umstrittene Vorgehen bei der Abstimmung über die Fusion der Schanfigger Gemeinden abgeleitet werden könnte. Das ist auch nicht ersichtlich, die Bestimmung ist nicht einschlägig. Unter diesen Umständen hat das Verwaltungsgericht keine Gehörsverweigerung begangen, indem es sich dazu im angefochtenen Entscheid nicht äusserte.