Citation: 9C_732/2020 E. 6.3

6.3. Wie der Beschwerdeführer und die ihm insoweit zustimmende Beschwerdegegnerin zu Recht vorbringen, halten die vorinstanzlichen Erwägungen insoweit nicht stand, als davon ausgegangen wird, dass die Beendigung des Arbeitsverhältnisses nach dem 58. Altersjahr den Anspruch auf Altersleistungen automatisch auslöse: Art. 11 Vorsorgereglement 2013 macht den Anspruch auf vorzeitige Altersleistungen nicht nur vom Erreichen der Altersgrenze abhängig, sondern verlangt zusätzlich, dass das Mitglied vorzeitig in Pension geht, wobei an dieser Stelle auf Art. 27 Ziff. 5 Vorsorgereglement 2013 verwiesen wird. Nach letzterer Bestimmung kann der Versicherte bei einem Austritt nach vollendetem 58. Altersjahr zwischen der Ausrichtung einer Freizügigkeitsleistung und der vorzeitigen Altersleistung wählen (vgl. auch Art. 2 Abs. 1bis FZG). Entgegen dem angefochtenen Entscheid erfolgt die Ausrichtung einer Altersrente (zufolge vorzeitiger Pensionierung) damit nach den reglementarischen Bestimmungen nicht automatisch, sondern erfordert eine entsprechende Willenserklärung des Versicherten.