Citation: 9C_792/2017 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz habe verkannt, dass er mit Rücksicht auf seinen Gesundheitsschaden nicht mehr als Spengler arbeiten könne, wie im Abklärungsbericht vom 31. März 2016 festgehalten wurde. Er habe Unterlagen eingereicht, aus welchen ersichtlich ist, dass er 85 % der von einem Spengler üblicherweise verrichteten Arbeiten nicht mehr ausführen könne. Wenn das kantonale Gericht annehme, dass er in einem anderen Betrieb als Spengler arbeiten kann, hätte es prüfen müssen, ob er in diesem Beruf noch arbeitsfähig sei, eine Betriebsaufgabe mit Blick auf sein Alter von knapp 58 Jahren verhältnismässig sei, und ob aufgrund des langjährigen Rentenbezugs berufliche Massnahmen einzuleiten seien. Sodann sei die Annahme des kantonalen Gerichts, er habe nach Eintritt des Gesundheitsschadens drei bis vier Stunden Büroarbeiten täglich übernommen, unzutreffend. Laut Abklärungsbericht habe er angegeben, an höchstens vier Tagen pro Woche jeweils drei bis vier Stunden in der Carrosserie anwesend zu sein. Seine Präsenz im Geschäft könne zwischen viermal pro Woche und weniger variieren. Die Anwesenheit sei von seiner jeweiligen gesundheitlichen Verfassung abhängig. Durchschnittlich ergebe sich eine Arbeitswoche von 14 Stunden (4 x 3.5), entsprechend einem Pensum von 34 %. Das von der Vorinstanz errechnete Arbeitspensum von 42 % sei aktenwidrig. Ebenfalls unrichtig ermittelt habe das Sozialversicherungsgericht das hypothetische Einkommen ohne Invalidität (Valideneinkommen) als Spengler. Der angenommene Lohn von Fr. 67'000.- im Jahr sei viel zu tief. Aufgrund seiner Berufserfahrung und unter Annahme einer Kaderstellung im Betrieb würde sich sein Gehalt als vollzeitlich beschäftigter Spengler auf rund Fr. 103'000.- im Jahr belaufen. Demgegenüber habe die Vorinstanz das Invalideneinkommen - den Lohn für die Bürotätigkeit - mit Fr. 95'664.- im Jahr eindeutig zu hoch angesetzt, da er den Betrieb nicht leite. Der von ihm angeführte Jahreslohn von Fr. 57'297.- (Fr. 4'774.75 im Monat) entspreche der Entlöhnung für seine Tätigkeit. Eine korrekte Berechnung mit einem Arbeitspensum von insgesamt 34 %, wovon 15 % in der Werkstatt und 19 % im Büro, ergebe ein Invalideneinkommen von Fr. 26'393.-; aus dem Vergleich mit dem Valideneinkommen als Spengler von Fr. 103'376.- resultiere ein Invaliditätsgrad von 74.47 %.