Citation: 4A_437/2024 E. 2.2

2.2. Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Gehör. Die Vorinstanz habe ausdrücklich festgehalten, dass er geltend gemacht habe, Art. 15 Ziff. 3 LugÜ sei nicht auf Minderungsansprüche für Flugbeförderungen anzuwenden. Die Vorinstanz habe sich damit aber in ihrer Begründung mit keinem Wort auseinandergesetzt. Die Rüge geht fehl. Die Vorinstanz hat für die Anwendung von Art. 15 Ziff. 3 LugÜ als massgebend erachtet, dass der Beförderungsvertrag nicht mit einer Unterbringungsleistung zu einem Pauschalpreis kombiniert ist, mithin keine Pauschalreise vorliegt. Daraus ergibt sich, dass die Vorinstanz davon ausgeht, Art. 15 Ziff. 3 LugÜ gelange immer dann zur Anwendung, wenn es sich um einen Beförderungsvertrag ausserhalb einer Pauschalreise handelt, und zwar unabhängig davon, ob ein allfälliges auf den Beförderungsvertrag anwendbares internationales Übereinkommen behaupteterweise gewisse Ansprüche von seinem Geltungsbereich ausschliesst. Eine sachgerechte Anfechtung war dem Beschwerdeführer ohne Weiteres möglich.