Citation: 6B_521/2015 E. 1.2

1.2. Die Vorinstanz erwägt, es sei unbestritten, dass die A.________ GmbH auf den fraglichen acht Zollanmeldungen unter Hinweis auf ihre Generaleinfuhrbewilligungsnummer als Importeurin genannt werde und die Wareneinfuhren zulasten ihres Kontingents erfolgt seien. Ebenfalls unbestritten sei, dass die Waren nicht für die A.________ GmbH bestimmt gewesen seien, sondern für die B.________ GmbH beziehungsweise die C.________ GmbH. Die letztgenannten Unternehmen beziehungsweise der für diese handelnde D.________ habe dem Beschwerdeführer auch die zunächst von der A.________ GmbH bezahlten Transport- und Zollkosten rückvergütet. Der Beschwerdeführer sei in die Angelegenheit insofern involviert gewesen, als er der B.________ GmbH beziehungsweise der C.________ GmbH die Nummer seiner Generaleinfuhrbewilligung und seinen Kontingentsanteil zur Verfügung gestellt habe. Er habe sich gegenüber dem Spediteur und dem Zoll als Importeur und Empfänger der Ware ausgegeben, obwohl dies nicht zutreffend gewesen sei.