Citation: 5A_93/2023 E. 5.3

5.3. Am 15. November 1933 teilte das Grundbuchamt der damaligen Eigentümerin des Grundstücks Nr. yyy mit, dass ein "Durchfahrtsrecht zu Gunsten von Parz. Nr. xxx" angemeldet worden sei. Mit Schreiben vom 18. November 1933 antwortete die Eigentümerin, dass sie das Durchfahrtsrecht nicht anerkenne. Ein solches habe bisher nicht bestanden und sei auch nicht ausgeübt worden. Sie könne lediglich "ein Durchgangsrecht für das Häuschen No. qqq, für die Einbringung des Heus von Parzelle No. Nr. xxx, sowie für die Wegschaffung des Düngers vom Stall No. zzz/a anerkennen". Mit Schreiben vom 22. Dezember 1933 teilte die Bereinigungskommission dem damaligen Eigentümer des Grundstücks Nr. xxx mit, dass die Kommission ein "Durchfahrts= und Durchgangsrecht für das Haus qqq" anerkenne. Zutreffend weist die Beschwerdeführerin - die der Vorinstanz insoweit eine willkürliche Sachverhaltsfeststellung vorwirft - in diesem Zusammenhang darauf hin, dass dies nicht der einzige Inhalt des Schreibens vom 22. Dezember 1933 darstellt. Vielmehr heisst es dort in Bezug auf die Parzelle Nr. yyy (als Haus oder Parzelle "E.________" bezeichnet) bzw. die Parzelle Nr. 147 (als Haus oder Parzelle "F.________" bezeichnet) vollständig (Art. 105 Abs. 2 BGG) wie folgt: