Citation: 8C_660/2024 E. 2

Die Vorinstanz legte in Auseinandersetzung mit den Parteivorbringen und in Würdigung der Akten näher dar, weshalb die Beschwerdegegnerin den Grundbedarf für den Lebensunterhalt um 15 % ab 1. November 2022 für die Dauer von sechs Monaten wegen pflichtwidriger Nichtanmeldung zum Vorbezug der AHV-Rente kürzen durfte. Dabei erwog sie, zwar führe der AHV-Vorbezug zu einer lebenslänglichen Kürzung der AHV-Rente. Allerdings könne diese Einbusse - soweit notwendig - mit entsprechenden Ergänzungsleistungen kompensiert werden. Hinsichtlich der vom Beschwerdeführer geäusserten Absicht, später nach Thailand auswandern zu wollen, übersah sie nicht, dass der Anspruch auf Ergänzungsleistungen diesfalls unterginge, doch befreie dies nicht von der sozialhilferechtlichen Pflicht des AHV-Vorbezugs. Dabei verwies die Vorinstanz auf dazu ergangene Urteile des Bundesgerichts.