Citation: 6B_818/2017 E. 1.6.1

1.6.1. Was der Täter wusste, wollte und in Kauf nahm, betrifft sogenannte innere Tatsachen, welche das Bundesgericht nur auf Willkür überprüft (Art. 97 Abs. 1 BGG; BGE 142 IV 137 E. 12 S. 152; 141 IV 369 E. 6.3 S. 375; je mit Hinweisen). Die Vorinstanz nimmt an, der Beschwerdeführer habe vorsätzlich und in unrechtmässiger Bereicherungsabsicht gehandelt (angefochtenes Urteil E. 2.3 S. 30). Er habe gegenüber dem Revisor wahrheitswidrig angegeben, es habe für das Market Making einen Verwaltungsratsbeschluss gegeben. Auch habe er die Wirtschaftskanzlei, mit welcher er die Generalversammlung vorbereitet habe, nicht davon in Kenntnis gesetzt, dass tatsächlich kein solcher Verwaltungsratsbeschluss bestand. Der Beschwerdeführer habe bewusst falsche Angaben gemacht, welche seinen Interessenkonflikt verschleiert hätten. Dadurch sei erkennbar, dass er nicht nur um den Interessenkonflikt selbst, sondern auch um die damit verbundenen Probleme gewusst habe. Hätte er eine rechtmässige Verbuchung der Fr. 253'634.-- angestrebt, wäre zu erwarten gewesen, dass er dies einerseits gegenüber jenen Personen, auf deren rechtliche Einschätzung er vertraute, angesprochen hätte und er andererseits von sich aus die Form eines separaten Generalversammlungsbeschlusses zur Genehmigung des Geschäfts gewählt hätte (angefochtenes Urteil E. 2.1.4.9 S. 29).