Citation: 5A_391/2020 E. B

Gegen dieses Urteil reichten beide Ehegatten Berufung bzw. Anschlussberufung beim Kantonsgericht St. Gallen ein. Das Kantonsgericht hob mit Entscheid vom 30. März 2020 die Ziffern 2, 3, 4, 5, 8 und 9 des kreisgerichtlichen Urteils auf (Disp.-Ziff. 1). Soweit vor Bundesgericht relevant, setzte das Kantonsgericht in güterrechtlicher Hinsicht für den Fall der Übertragung der Liegenschaft C.________ an A.A.________ zu Alleineigentum eine Entschädigung zugunsten von B.A.________ in Höhe von Fr. 578'000.-- fest (Disp.-Ziff. 4 e/bb). Ohne Übertragung des hälftigen Miteigentumsanteils werde B.A.________ zur Leistung einer güterrechtlichen Ausgleichszahlung von Fr. 478'921.55 verpflichtet (Disp.-Ziff. 3). Weiter verpflichtete das Kantonsgericht in Bezug auf die erstinstanzlichen Gerichtskosten (Fr. 225'144.54) A.A.________ zur Bezahlung zu 55 % und B.A.________ zu 45 %, unter Anrechnung der geleisteten Kostenvorschüsse (Disp.-Ziff. 5). A.A.________ habe B.A.________ zudem für seine Parteikosten im erstinstanzlichen Verfahren mit Fr. 45'770.40 zu entschädigen (Disp.-Ziff. 6). Im Übrigen werde die Berufung und die Anschlussberufung abgewiesen, soweit darauf einzutreten sei (Disp.-Ziff. 7). Die Gerichtskosten des Berufungsverfahrens von Fr. 132'000.-- auferlegte das Kantonsgericht zu zwei Dritteln A.A.________ und zu einem Drittel B.A.________, unter Anrechnung der geleisteten Kostenvorschüsse (Disp.-Ziff. 8). Ausserdem verpflichtete es A.A.________, B.A.________ für das Berufungsverfahren eine Parteientschädigung von Fr. 50'333.35 zu bezahlen (Disp.-Ziff. 9).