Citation: 5A_681/2018 E. 4.1

4.1. Das Obergericht konstatiert, dass die Beschwerdeführerin unbestrittenermassen drei Porsches besitze und dass den Parteien klar "war und ist", welchen Porsche der Beschwerdegegner herausverlangt. Dem angefochtenen Entscheid zufolge tat die Beschwerdeführerin im Berufungsverfahren nicht dar, wo vor dem Bezirksgericht sie bereits geltend gemacht hätte, dass der Zuteilungsantrag zufolge Unbestimmtheit hätte abgewiesen werden müssen. Laut Fahrzeugausweis handle es sich um den "Porsche 997 C4S Cabrio" und nicht um den "Porsche 911 4S ABD Cabriolet" gemäss Angabe im erstinstanzlichen Urteil (vgl. Sachverhalt Bst. B.d). Dies sei zu korrigieren, so die vorinstanzliche Schlussfolgerung. Im Streit um die Zuteilung selbst stellt das Obergericht klar, dass die Benutzung eines Fahrzeugs der Luxusklasse zum ehelichen Lebensstandard gehört habe, auf dessen Fortführung der Beschwerdegegner einen Anspruch habe. Den Einwand der Beschwerdeführerin, dass der Beschwerdegegner das Fahrzeug in einen fahrunfähigen Zustand gebracht und daran einen Schaden von mehreren tausend Franken verursacht habe, lässt das Obergericht nicht gelten. Das Auto sei erstmals im Juli 2009 in Verkehr gesetzt worden und somit "nicht mehr das neuste". Im behördlichen Prüfbericht vom 4. Mai 2017 würden zwar die Reifenprofile und die gerissene Manschette der Antriebswelle bemängelt, von einem völlig demolierten Fahrzeug sei jedoch nicht die Rede. Allfällige Schadenersatzforderungen könne die Beschwerdeführerin im Übrigen "unter Beachtung des gesetzlichen Verrechnungsverbots (Art. 125 Ziff. 2 OR) " mit Unterhaltsansprüchen des Beschwerdegegners verrechnen. Auch hinsichtlich der Befürchtung der Beschwerdeführerin, dass das Auto für betriebene Schulden des Beschwerdegegners gepfändet werden könnte, verweist das Obergericht die Beschwerdeführerin auf allfällige Schadenersatzansprüche, die ihr je nach Ausgang des voraussichtlichen Streits um die Eigentumsverhältnisse im Hauptverfahren zustünden. Daraus lasse sich kein höheres Interesse der Beklagten an der Zuteilung des Fahrzeuges ableiten.