Citation: 8C_450/2018 E. 3.1

3.1. Das kantonale Gericht kam nach Würdigung der medizinischen Akten, insbesondere des neuropsychologischen und des psychiatrischen Gutachtens, zum Schluss, dass der Beschwerdeführerin eine juristische Tätigkeit im Rahmen des medizinischen Zumutbarkeitsprofils vollzeitlich mit einer Leistungseinschränkung von 20 % (80%ige Arbeits- und Leistungsfähigkeit) zumutbar sei. Eine Indikatorenprüfung könne unterbleiben, da selbst unter Berücksichtigung der attestierten Einschränkungen wegen der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad resultiere. Sodann ermittelte die Vorinstanz ausgehend vom zuletzt als Juristin/ Projektleiterin erzielten Verdienst ein Valideneinkommen von Fr. 113'617.10. Für die Berechnung des Invalideneinkommens stützte sie sich auf die Schweizerische Lohnstrukturerhebung 2014 des Bundesamtes für Statistik, Tabelle T17 (monatlicher Bruttolohn [Zentralwert] nach Berufsgruppen, Lebensalter und Geschlecht; privater und öffentlicher Sektor [Bund, Kantone, Bezirke, Gemeinden, Körperschaften] zusammen) und darin auf den Zentralwert für Frauen (Total) der Berufsuntergruppe 26 (Jurist/innen, Sozialwissenschaftler/innen und Kulturberufe). Daraus resultierte - unter Berücksichtigung einer Leistungsminderung von 20 % - ein Invalideneinkommen von Fr. 79'276.80, was in Gegenüberstellung mit dem Valideneinkommen einen rentenausschliessenden Invaliditätsgrad von 30 % ergab.