Citation: 6P.82/2000 22.01.2001 E. 18

18.- Der Beschwerdeführer macht geltend, soweit er bloss fiduziarisch an den nicht deklarierten Bankkonten in Liechtenstein berechtigt gewesen sei, habe das Kantonsgericht den subjektiven Tatbestand willkürlich festgestellt und ihm in Verletzung des Grundsatzes "in dubio pro reo" die Beweislast auferlegt (Beschwerdeschrift S. 73 ff. Ziff. 10). Die Ausführungen des Beschwerdeführers über die wirtschaftliche Berechtigung an den Guthaben der Konten in Liechtenstein gehen an der Sache vorbei. Unbestrittenermassen wurde sein Salär teilweise auf diese Konten überwiesen. Zumindest in diesem Umfang war der Beschwerdeführer somit an den Konten auch wirtschaftlich berechtigt. Nachdem er zudem im Jahre 1984 vom Kreisgericht Ilanz wegen Pfändungsbetrugs verurteilt und in der Urteilsbegründung ausdrücklich unterstrichen worden war, dass er die von seinen Geschwistern leihweise erhaltenen Kassenobligationen sowie das treuhänderisch verwaltete Kontokorrentguthaben dem Betreibungsbeamten bei der Aufstellung des Pfändungsprotokolls hätte angeben müssen, ist die Schlussfolgerung des Kantonsgerichts nicht willkürlich, er habe die Bankkonten in Liechtenstein mit Wissen und Willen verheimlicht. Damit entfällt auch der Vorwurf einer Verletzung des Grundsatzes "in dubio pro reo".