Citation: 8C_797/2015 E. 3

Das kantonale Gericht hat in umfassender Würdigung der medizinischen Akten, insbesondere aber gestützt auf das Gutachten des ZIMB vom 17. Januar 2014 und der ergänzenden Stellungnahme dieses Instituts vom 22. April 2015 für das Bundesgericht grundsätzlich verbindlich festgestellt, dass die Beschwerdeführerin ab Mitte November 2006 in ihrer angestammten Tätigkeit zu mindestens 80 % und ab Januar 2014 vollständig arbeitsfähig war. Was die Versicherte gegen diese Feststellung vorbringt, vermag sie nicht als bundesrechtswidrig erscheinen zu lassen. Zwar trifft es zu, dass Verzögerungen am Explorationstag soweit möglich zu vermeiden sind; aus den von der Versicherten geltend gemachten Wartezeiten lässt sich allerdings keine Befangenheit der Experten ableiten. Die von der Beschwerdeführerin gerügte unprofessionelle Bemerkung eines Gutachters in der ergänzenden Stellungnahme vom 22. April 2015 entwertet im Weiteren nicht das gesamte fünfzehn Seiten umfassende Schreiben, zumal diese Bemerkung als direkte Antwort auf eine unnötig provokativ formulierte Rüge der Versicherten zu sehen ist. Wenn die Experten zudem in ihrer ergänzenden Stellungnahme eine Auswirkung der bildgebend nachgewiesenen Veränderungen auf die Arbeitsfähigkeit verneinen, so stellt dies entgegen den Ausführungen der Versicherten keinen Verstoss gegen den Grundsatz dar, dass ein Gutachten die geklagten Beschwerden berücksichtigen muss (vgl. BGE 125 V 351 E. 3a S. 352). Soweit die Versicherte schliesslich auf BGE 141 V 281 verweist, gilt festzuhalten, dass die Gutachter für den vorliegend streitigen Zeitraum kein entsprechendes psychosomatisches Leiden mit einem relevanten Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit diagnostiziert haben. Eine somatoforme Schmerzstörung wurde ausdrücklich verneint. Entgegen den Behauptungen der Versicherten fehlen auch Hinweise darauf, dass die Experten eine Auswirkung der Beschwerden der Versicherten auf ihre Arbeitsfähigkeit einzig aufgrund der bisherigen Rechtsprechung verneint hätten. Das Bundesgericht ist gemäss Art. 107 Abs. 1 BGG an die Anträge der Parteien gebunden und darf den kantonalen Entscheid nicht zu Ungunsten der beschwerdeführenden Person ändern. Somit muss die Frage, ob das kantonale Gericht eine Prüfung gemäss BGE 141 V 281 nicht allenfalls für die Zeit vom 1. August 2004 bis 28. Februar 2007 hätte vornehmen müssen, nicht näher geprüft werden. War die Beschwerdeführerin ab Mitte November 2006 in ihrer angestammten Tätigkeit zu mindestens 80 % und ab Januar 2014 vollständig arbeitsfähig, so ist die Verweigerung der Rente ab 1. März 2007 nicht zu beanstanden; die Beschwerde der Versicherten ist abzuweisen.