Citation: 5D_6/2025 E. 3

Die Ausführungen in der Beschwerde bleiben grösstenteils appellatorisch und sind damit nicht zu hören; dies gilt namentlich für die Sachverhaltsbehauptung des Beschwerdeführers dahingehend, dass er seither traumatisiert sei und sich nicht mehr in Clubs getraue. Soweit ein Anspruch auf gleiche Behandlung nach Art. 29 Abs. 1 BV, ein Anspruch auf rechtliches Gehör nach Art. 29 Abs. 2 BV und ein Anspruch auf faires Verfahren gemäss Art. 6 Ziff. 1 EMRK geltend gemacht wird, bleibt es bei abstrakten Ausführungen, ohne dass konkret auf die ausführlichen Erwägungen des angefochtenen Entscheides Bezug genommen und substanziiert ausgeführt würde, inwiefern die genannten Verfassungsnormen verletzt sein sollen. Insbesondere nimmt der Beschwerdeführer im Zusammenhang mit seinem Vorwurf, es seien keine Zeugen einvernommen worden, keinen Bezug auf die Erwägung im angefochtenen Entscheid, das Bezirksgericht habe die betreffenden Anträge in antizipierter Beweiswürdigung abgewiesen, ihm jedoch im Rahmen der richterlichen Fragepflicht weitere Fragen gestellt und nach zweimaligen Parteivorträgen das Beweisverfahren geschlossen. Die antizipierte Beweiswürdigung wäre als Teil der Beweiswürdigung mit substanziierten Willkürrügen anzugreifen, was nicht erfolgt, und eine willkürfreie antizipierte Beweiswürdigung bedeutet keine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör (BGE 129 III 18 E. 2.6; 138 III 374 E. 4.3.2; 143 III 297 E. 9.3.2). Sodann gehen die allgemeinen Ausführungen zur Schadenersatzbemessung sowie zur moralischen Verantwortung der Gerichte an den Erwägungen des angefochtenen Entscheides vorbei. Deren Kern ist, dass der Beschwerdeführer für den von ihm behaupteten Sachverhalt beweispflichtig ist, dass aber nebst den genauen Ereignissen insbesondere auch die für das Entstehen eines Genugtuungsanspruches erforderliche Schwere des Eingriffes nicht bewiesen sei. Damit setzt sich der Beschwerdeführer nicht substanziiert auseinander, schon gar nicht im Rahmen von Verfassungsrügen, und im Übrigen ändert an diesen (zutreffenden) Erwägungen insbesondere auch das Anführen von Urteilen des obersten Gerichtes von Kanada und des Berufungsgerichtes von British Columbia nichts.