Citation: 2C_630/2017 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz erwog, das Verschulden des Beschwerdeführers hinsichtlich der einzelnen Straftaten wiege nicht durchweg schwer. Die zahlreichen Verurteilungen zeigten aber klar, dass er sich weder durch die ihm auferlegten Sanktionen noch durch wiederholte fremdenpolizeiliche Verwarnungen von der Begehung weiterer Delikte abhalten lasse. Selbst der am 30. August 2011 verfügte erstmalige Entzug der Niederlassungsbewilligung, welcher im Rechtsmittelverfahren aufgehoben wurde, habe keine Verhaltensänderung herbeizuführen vermocht. Nachdem er bereits vor Abschluss des diesbezüglichen Beschwerdeverfahrens - während laufender Probezeit der bedingten Entlassung - weitere Diebstähle begangen habe, seien noch vier weitere Straferkenntnisse erfolgt. Das Verhalten des Beschwerdeführers erfülle damit die Voraussetzung eines schwerwiegenden Verstosses gegen die öffentliche Sicherheit und Ordnung im Sinne des Widerrufsgrundes nach Art. 63 Abs. 1 lit. b AuG.