Citation: 5A_222/2024 E. 3.3.2

3.3.2. Nach Ansicht des Beschwerdeführers überzeugt diese Auslegung nicht. Mit der Formulierung habe gerade klargestellt werden sollen, dass das eingeräumte Fahrwegrecht bereits sämtliche zulasten des Grundstücks Nr. xxx zuzugestehenden Wendemöglichkeiten (abschliessend) beinhalte, und nicht noch weitere Wenderechte zugestanden würden. Es sei nämlich auch überhaupt nicht nachvollziehbar, weshalb das Fahrwegrecht masslich genau festgelegt werden und zusätzlich ein überhaupt nicht näher bestimmtes Wenderecht "auf Grundstück xxx" zugestanden werden sollte, obwohl darauf und direkt angrenzend zur Strasse bereits genutzte Garagenvorplätze bestanden hätten. Sein Standpunkt sei auch deswegen weitaus naheliegender, weil das Grundstück Nr. yyy noch unbebaut gewesen sei, womit darauf ohne Weiteres eigene, an die Strasse anschliessende Wendemöglichkeiten hätten geschaffen werden können.