Citation: 9C_668/2015 E. 4.1

4.1. Die Beschwerdegegnerin hat nach Eingang des ZVMB-Gutachtens vom 25. März 2014 sogleich am 23. April 2014 den Vorbescheid erlassen und trotz Einwand des Beschwerdeführers am 20. März 2015 die Rentenaufhebung verfügt. Die prioritäre Frage der Eingliederung im Sinne der Art. 14 ff. IVG (BGE 113 V 22 E. 4a S. 28) wurde nicht beantwortet, was indes auch bei der anlässlich einer Revision nach Art. 17 Abs. 1 ATSG vorzunehmenden Invaliditätsbemessung (Art. 16 ATSG) von Amtes wegen zu geschehen hat (Urteil 9C_228/2010 vom 26. April 2011 E. 3.1.1). Die Beschwerdegegnerin ist einfach davon ausgegangen, der Beschwerdeführer könne das ihm ärztlicherseits attestierte funktionelle Leistungsvermögen sogleich in zumutbarer und rentenausschliessender Weise, somit auf dem Weg der Selbsteingliederung, erwerblich verwerten. Verhielte es sich so, wäre gegen die verfügte und vorinstanzlich bestätigte Rentenaufhebung, auch unter dem Gesichtswinkel hinreichender Eingliederung, nichts einzuwenden (statt vieler Urteil 9C_720/2007 E. 4.1 vom 28. April 2008).