Citation: 4A_302/2024 E. 3

Die Vorinstanz ging im angefochtenen, 59-seitigen Entscheid im Einzelnen und detailliert auf die zahlreichen Vorbringen der Beschwerdeführerin ein und widerlegte sie alle. Sie kam zusammengefasst zum Ergebnis, die Beschwerdegegnerin sei weder aufgrund der Verletzung einer Warnpflicht aus dem Kontoführungs- und Depotvertrag noch einer Überschreitung der Verwaltungsvollmacht noch aufgrund einer Verletzung von Sorgfaltspflichten aus dem Treuhandvertrag noch aufgrund einer Verletzung der Prospektpflicht noch aufgrund von Geldwäscherei ihrer leitenden Mitarbeiter haftbar. Ausführungen zum Schaden, zur Kausalität und zum Verschulden erübrigten sich. Entsprechend fehle es auch an einer Grundlage für die mit Fr. 1.-- geltend gemachten vorprozessualen Sachverhalts- und Rechtsverfolgungskosten. Die Klage sei abzuweisen.