Citation: I 743/06 14.12.2007 E. A

Der 1955 geborene Elektroingenieur HTL und Wirtschaftsinformatiker HWV, G.________, arbeitete einerseits als Projektleiter im Zentrum X.________ des Kantons Y.________ und andererseits als Dozent an der Schule A.________. Wegen eines malignen Melanoms am linken Daumen musste dieser vorerst teilweise, am 30. Januar 2003 vollständig amputiert werden. Am 12. Mai 2003 meldete sich G.________ bei der IV-Stelle des Kantons Nidwalden zum Leistungsbezug an. Das Arbeitsverhältnis mit dem Zentrum X.________ wurde auf den 15. August 2003 aufgelöst. Der Versicherte erhöhte in der Folge sein Pensum an der Schule A.________. Die IV-Stelle klärte den Sachverhalt durch Beizug verschiedener Arztberichte (Prof. Dr. med. D.________ und Prof. Dr. med., Universitätsspital W.________, Dr. med. B.________), der Berichte der zwei Arbeitgeber und durch Einholung eines Gutachtens des Dr. med. M.________, Spezialarzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, ab. Während die behandelnden Ärzte eine Arbeitsfähigkeit von 50% attestierten, kam der Arzt der IV-Stelle Dr. med. R.________, zur Erkenntnis, es bestehe keine Arbeitsunfähigkeit. Mit Verfügung 6. Oktober 2004 verneinte die IV-Stelle den Leistungsanspruch des G.________. Daran hielt sie auf Einsprache hin fest (Entscheid vom 21. März 2005).