Citation: 6B_460/2020 E. 6.4.4

6.4.4. Das angefochtene Urteil ist auch in diesem Punkt nicht zu beanstanden. Der Beschwerdeführer legt nicht hinreichend dar, inwiefern die Annahme der Vorinstanz, wonach von einem Verkehrswert der Liegenschaft von Fr. 2,15 Mio. auszugehen sei, schlechterdings unhaltbar sein soll. Es mag zutreffen, dass die T.________ Treuhand & Immobilien AG am 31. März 2006 gegenüber der Personalfürsorgestiftung der H.________ AG bestätigt hat, dass der Verkehrswert der Liegenschaft z GB U.________ unter Berücksichtigung der WEG-Finanzierung mit Fr. 2 Mio. festgestellt worden sei (Beschwerdebeilage 5). Doch versteht die Vorinstanz dies gestützt auf die Aussagen von S.________ so, dass die Schätzung der T.________ Treuhand & Immobilien AG von einem Wert von 2,15 Mio. und nicht von einem solchen von Fr. 2 Mio. ausgeht. Sie nimmt dabei mit zureichenden Gründen an, der Wert von Fr. 2 Mio. ergebe sich erst, wenn der WEG-Beitrag von Fr. 150'000.-- abgezogen werde. S.________ hat dies in der polizeilichen Befragung bestätigt, indem er ausführte, andernfalls würde dies zu keinem genügend hohen Verkehrswert führen. Er hat denn auch in klarer Weise einen Wert der Liegenschaft in der Grössenordnung von Fr. 1,8 Mio. als unrealistisch erachtet (angefochtenes Urteil S. 222 a.E.). Im Übrigen hat die WEG-Subvention ohnehin keinen Einfluss auf die Bestimmung des Verkehrswerts der Liegenschaft, sondern ist lediglich ein Beitrag an den Kaufpreis, der beim Verkauf wieder zurückerstattet werden muss (vgl. auch Beschwerde S. 59 a.E.). Die Auffassung der Vorinstanz, wonach der Verkehrswert der Liegenschaft durch die vom Beschwerdeführer und dem Mitangeklagten B.________ in Auftrag gegebene Schatzung der T.________ Treuhand & Immobilien AG auf Fr. 2,15 Mio. festgelegt worden ist, ist damit nicht zu beanstanden. Ob der Durchschnittsbürger die entsprechende Formulierung anders versteht (Beschwerde S. 60), ist ohne Bedeutung. Jedenfalls ist dieser Schluss nicht schlechterdings unhaltbar. Was der Beschwerdeführer hiegegen vorbringt, führt zu keinem anderen Ergebnis. Dies gilt insbesondere, soweit er vorbringt, die Vorinstanz stelle zu Unrecht einen Beeinflussungsversuch des Treuhänders S.________ fest. Die Vorinstanz hat lediglich festgestellt, der Treuhänder sei im Vorfeld der Auftragserteilung informiert worden, dass die BVG-Stiftung einen Verkehrswert in der Grössenordnung von Fr. 1,8 Mio. für das in Frage stehende Grundstück sehe; er sei jedoch nicht gedrängt worden, eine möglichst tiefe Schatzung zu machen. Eine weitere Beeinflussung sei von S.________ verneint worden und sei auch nicht ersichtlich (angefochtenes Urteil S. 222). Die Würdigung der gegenüber dem Treuhänder geäusserten Vorstellung vom Verkehrswert als Beeinflussungsversuch scheint nicht unhaltbar. Abgesehen davon ist nicht ersichtlich, inwiefern diese Feststellung die Festsetzung des Verkehrswerts des Grundstücks beeinflusst haben soll. Keine Bedeutung kommt schliesslich für die Frage, ob von einem Verkehrswert von Fr. 2,15 Mio. auszugehen ist, sodann dem Umstand zu, dass das Bundesamt für Wohnungswesen, welches der Übertragung zustimmen musste, den Kaufpreis von Fr. 2 Mio. akzeptiert, und dass der Notar nicht interveniert hat (Beschwerde S. 61). Schliesslich kann im zu beurteilenden Fall offenbleiben, ob Abweichungen vom Schätzwert im Umfang von 10-20 % als normal gelten (Beschwerde S. 62), zumal die Vorinstanz mit dem Betrag von Fr. 2,15 Mio. vom untersten der verschiedenen, deutlich höher liegenden Schätzwerte ausgegangen ist.