Citation: 8C_322/2024 E. 4.3.2

4.3.2. Von einer rechtsgenüglichen Einschätzung der Arbeitsfähigkeit kann nach dem Gesagten unter keinem Titel gesprochen werden (vgl. hiervor E. 3.2). Die vorhandenen medizinischen Akten bieten - entgegen der Vorinstanz - keine zuverlässige Grundlage, um die Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit festzustellen und über den Rentenanspruch zu befinden. Diesem Umstand hat die Vorinstanz in Verletzung des ihr obliegenden Untersuchungsgrundsatzes (Art. 61 lit. c ATSG; vgl. E. 1.2 hiervor) nicht Rechnung getragen. Infolge des unvollständig erhobenen rechtserheblichen Sachverhalts ist die Angelegenheit an die IV-Stelle zurückzuweisen, damit sie im Verfahren nach Art. 44 ATSG ein interdisziplinäres Gutachten zu den gesundheitsbedingten Einschränkungen der Leistungsfähigkeit und deren Entwicklung seit der Anmeldung zum Leistungsbezug in die Wege leitet. Hernach wird sie erneut über den Leistungsanspruch zu entscheiden haben.