Citation: 4C.294/2003 15.12.2003 E. 2

Rechtsunerheblich ist für die vorliegende Auseinandersetzung auch, ob D.________ allenfalls Gelder ab dem Konto von G.B.________ vollmachtswidrig und damit rechtswidrig verwendete. Sollte die Klägerin Leistungen ab diesem Konto bösgläubig an Nichtberechtigte oder unter Missachtung eines unzulässigen Selbstkontrahierens erbracht haben, berührt dies ausschliesslich die Vertragsbeziehungen zwischen ihr und G.B.________, nicht aber diejenigen zwischen ihr und dem Beklagten. Damit ist auch der Rüge der Boden entzogen, die Vorinstanz habe Art. 8 ZGB verletzt, indem sie über die Bezüge von D.________ ab dem Konto von G.B.________ nicht einlässlich Beweis geführt habe. Art. 8 ZGB gibt einen Beweisführungsanspruch von vornherein nur über rechtserhebliche Tatsachen (BGE 126 III 315 E. 4a).