Citation: 8C_63/2023 E. A

A.________, geboren 1986, arbeitete als einziger Gesellschafter und Geschäftsführer mit Einzelunterschrift der im Mai 2020 ins Handelsregister eingetragenen B.________ GmbH deren Auflösung am 13. Februar 2023 konkursgerichtlich angeordnet wurde. In dieser Eigenschaft war er bei der Groupe Mutuel Versicherungen GMA AG (fortan: GMA oder Beschwerdeführerin) gegen Unfälle und Berufskrankheiten versichert. Laut Unfallmeldung vom 4. Mai 2021 (richtig wohl: 4. Juni 2021; fortan: Unfallmeldung) rutschte er am 25. Mai 2021 in seiner Badewanne aus, wobei er mit dem Kopf und Nacken gegen die Innenseite der Badewanne prallte. Gemäss Unfallmeldung verdiente er einen Monatsbruttolohn von Fr. 11'215.-. Ab 27. Mai 2021 war er voll arbeitsunfähig. Die GMA übernahm die Heilbehandlung und richtete ein Taggeld aus. Mit Verfügung vom 11. Oktober 2021, bestätigt durch Einspracheentscheid vom 26. April 2022, stellte die GMA nach Überprüfung der Lohndeklaration fest, A.________ habe auf der Unfallmeldung absichtlich unzutreffende Angaben zu seinem Gehalt gemacht. Die GMA lehnte folglich ihre Leistungspflicht gestützt auf Art. 46 Abs. 2 UVG rückwirkend ab und forderte die bisher erbrachten Taggelder von Fr. 23'965.50 von A.________ zurück.