Citation: 1B_78/2020 E. 3

Der Beschwerdeführer macht geltend, er habe bezüglich einer pornografischen MP4-Videodatei, die er am 1. Juli 2019 an eine dritte Person gesendet habe, bereits ein Geständnis abgelegt. Die Ansicht der Vorinstanz, es könnten auf den sichergestellten Smartphones "weitere Vorgänge und weitere mögliche verbotene Medieninhalte" gespeichert sein, beruhe auf offensichtlich unrichtigen Sachverhaltsfeststellungen. Ein solcher "Verdacht" bestehe nicht bzw. stütze sich nicht auf "wissenschaftliche Erkenntnisse". Dass die Vorinstanz die Entsiegelung nicht auf die fragliche MP4-Videodatei beschränkt habe, sei unverhältnismässig und begründe eine unzulässige "komplette Beweisausforschung".