Citation: 6B_27/2020 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer wendet sich weiter gegen den Schuldspruch der Geldwäscherei nach Art. 305bis Ziff. 1 StGB. Er bringt dabei zusammengefasst vor, der Anklagegrundsatz nach Art. 9 StPO sei verletzt worden. Der Gedanke des Verschleierns des Deliktsguts müsse beim Tatbestand der Geldwäscherei in der Anklage konkretisiert werden. Der in der Anklage umschriebene Sachverhalt sei lückenhaft und reiche für eine Verurteilung nicht aus. Die Staatsanwaltschaft habe es unterlassen, die für die Beurteilung der Geldwäscherei bedeutsamen Tatsachen zu untersuchen und seine wie auch B.________'s diesbezüglich getätigten Aussagen nach Massgabe von Art. 6 StPO zu verifizieren. So habe sie bezüglich des Verbleibs und Auffindens der Luxusuhren weder Ermittlungen in Erwägung gezogen, noch solche eingeleitet. Dass er die Beute nach dem in Zürich verübten Raub gemeinsam mit B.________ nach Deutschland verbracht habe, sei nicht rechtsgenügend erwiesen. Im Weiteren sei die Annahme der Vorinstanz, wonach er seine Absicht eingeräumt habe, die Uhren der Einziehung zu entziehen und zu Geld zu machen, um Schulden zu tilgen, aktenwidrig. Er habe lediglich erklärt, den Raub in Zürich begangen zu haben, um zu Geld zu kommen und seine Schulden in Serbien damit zu begleichen. Zur Erfüllung des Tatbestandes genüge es ohnedies nicht, dass das Deliktsgut ins Ausland transferiert oder wie auch immer zwecks Vereitelung des legitimen Zugriffs vom Tatort physisch entfernt worden sei. Die Sicherung und Vereitelung des Zugriffs der Behörden oder des Berechtigten auf die Deliktsbeute stelle eine straflose Selbstbegünstigung des Täters wie auch ein begriffsnotwendiges Tatbestandsmerkmal des Raubes dar, welches keinen zusätzlichen Unrechtsgehalt beinhalte. Dasselbe gelte in Bezug auf den Umtausch der aus dem Raub stammenden Uhren in Geld und die Entgegennahme seines Anteils aus der Beute im Gegenwert von 21'000 Euro. Die Verurteilung wegen Geldwäscherei verletze damit auch das Verbot der Doppelbestrafung gemäss Art. 11 StPO und das Selbstbegünstigungsprivileg nach Art. 305 StGB.