Citation: 6B_1148/2017 E. 2.3.6

2.3.6. Schliesslich lastet die Vorinstanz dem Beschwerdeführer zumindest sinngemäss auch eine Täuschung über die Zahlungsfähigkeit und die wirtschaftliche Situation der Gesellschaften von Y.________ an, da er den Leasinggesellschaften verschwiegen habe, dass Y.________ aufgrund der Liquiditätsprobleme seiner Gesellschaften "sale and lease back"-Verträge abschliessen wollte. Damit insinuiert die Vorinstanz, die Leasinggesellschaften hätten nicht bloss keine "sale and lease back"-Verträge abschliessen, sondern schlicht keine Leasingverträge mit einer Gesellschaft eingehen wollen, die ein Interesse an einem "sale and lease back"-Vertrag hatte, um an liquide Mittel zu gelangen. Dies steht jedoch in einem gewissen Widerspruch zur Feststellung der Vorinstanz, die Leasinggesellschaften seien nicht bereit gewesen, "sale and lease back"-Verträge mit Y.________ abzuschliessen, was dieser gewusst habe (vgl. angefochtenes Urteil E. 6 S. 8, E. 7.2 S. 9). Die Leasinggesellschaften erlitten offenbar im Konkurs der Gesellschaften von Y.________ Verluste, da die Leasingraten nicht mehr bezahlt wurden. Auch insofern mangelt es auf jeden Fall an der Tatbestandsvoraussetzung der Arglist, da die Vorinstanz anerkennt, dass die Leasinggesellschaften die finanziellen Verhältnisse der Leasingnehmerinnen nicht genügend abklärten (vgl. angefochtenes Urteil E. 11.2.1 S. 18 f.). Die Vorinstanz weist zudem darauf hin, dass der den Leasinggesellschaften im Konkurs entstandene Schaden irrelevant sei, da er nicht unmittelbar durch die Handlungen der Beschuldigten entstanden und daher zu Recht auch nicht als Schaden im strafrechtlichen Sinne angeklagt sei (angefochtenes Urteil E. 11.3 S. 22).