Citation: 8C_600/2021 E. 5.6

5.6. Bezüglich des Heckauffahrunfalls vom 8. September 2015 macht der Beschwerdeführer schliesslich geltend, dass gemäss Dr. med. G.________ ein direkter Kausalzusammenhang zwischen diesem Ereignis und der HWS-Symptomatik sowie dem neurologisch dokumentierten zervikogenen Kopfschmerz gegeben sei. Dem ist zunächst zu entgegnen, dass Dr. med. G.________ zur Begründung auch hier einzig auf die Beschwerdefreiheit vor dem Unfall verweist und damit erneut eine verpönte "Post-hoc-ergo-propter-hoc"-Bewertung vornimmt (s. soeben E. 5.7). Ausserdem konnten die Gutachter des ZMB keine Hinweise auf eine strukturelle Veränderung erkennen und hielten fest, dass der Status quo sine nach sechs Monaten eingetreten sei. Im Übrigen ist die Frage nach der Adäquanz eine Rechtsfrage, die nur vom Rechtsanwender, mithin der Versicherung und im Beschwerdefall dem Gericht, beantwortet werden kann (statt vieler Urteil 8C_15/2021 vom 12. Mai 2021 E. 7.3 mit Hinweis). Mit der von der Beschwerdegegnerin vorgenommenen und von der Vorinstanz bestätigten Adäquanzprüfung setzt sich der Beschwerdeführer nicht auseinander, so dass es damit sein Bewenden hat.