Citation: 8C_1005/2010 01.02.2011 E. A

Der 1938 geborene S.________ war als Betriebsmitarbeiter der C.________ AG bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen die Folgen von Unfällen versichert, als er am 17. Januar 1992, am 9. Februar 1999 und am 11. Juli 2000 drei Gesundheitsschädigungen erlitt. Im Zuge von Abklärungsmassnahmen zu diesen Ereignissen wurden im radiologischen Institut X.________ im Oktober 2000 drei MRI-Untersuchungen der Hals- und Lendenwirbelsäule sowie des Schädels durchgeführt. In der Folge machte der Versicherte geltend, durch diese Untersuchungen an seinem Gehör geschädigt worden zu sein. Mit Verfügung vom 2. Mai 2002 und Einspracheentscheid vom 21. Oktober 2002 verneinte die SUVA unter anderem einen Kausalzusammenhang zwischen den geklagten Hörbeschwerden und den MRI-Untersuchungen. Den diesen Einspracheentscheid bestätigenden Entscheid des Versicherungsgericht des Kantons Aargau vom 14. Januar 2004 hob das frühere Eidgenössische Versicherungsgericht (EVG - heute: Bundesgericht) mit Urteil U 71/04 vom 28. Januar 2005 auf und wies die Sache - soweit die Hörbeschwerden betreffend - an die SUVA zu weiteren Abklärungen im Sinne der Erwägungen zurück. In Nachachtung dieses Urteils holte die SUVA bei Prof. Dr. med. L.________, Chefarzt HNO-Klinik des Spitals Y.________, ein Gutachten ein (Gutachten vom 8. August 2008). Daraufhin verneinte die Anstalt mit Verfügung vom 16. März 2009 und Einspracheentscheid vom 15. Juni 2009 erneut eine Leistungspflicht für die Hörbeschwerden des Versicherten.