Citation: I 885/05 21.09.2006 E. 1

In prozessualer Hinsicht wird in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde die Durchführung eines zweiten Schriftenwechsels verlangt. Diesem Antrag, der in der Beschwerdeschrift verfrüht gestellt wurde (vgl. Urteil S. vom 23. Mai 2006 [I 646/05] Erw. 1.1 mit zahlreichen Hinweisen) und welchen der Beschwerdeführer nach der am 7. Februar 2006 erfolgten Zustellung der Ergebnisse des ordentlichen Schriftenwech-sels (vgl. Art. 110 Abs. 1 OG) zur Kenntnisnahme und allfälligen Stellungnahme nicht erneuert hat (vgl. dazu auch BGE 132 I 45 ff. Erg. 3, insb. S. 47 Erw. 3.3.4 in fine), ist nicht stattzugeben. Die gerichtliche Anordnung eines zweiten Schriftenwechsel findet gemäss Art. 110 Abs. 4 OG nur ausnahmsweise statt. Sie bedarf mithin besonderer Gründe und ist mit Blick auf den verfassungsrechtlichen Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 BV) vor allem dann geboten, wenn die Vernehmlassung der Gegenpartei oder von Mitbeteiligten neue tatsächliche oder rechtliche Gesichtspunkte von entscheidwesentlicher Bedeutung vorbringt (vgl. BGE 119 V 323 Erw. 1 mit Hinweisen; vgl. Urteil S. vom 23. Mai 2006 [I 646/05] Erw. 1.1, mit Hinweisen), was hier nicht zutrifft.