Citation: 6B_1302/2015 E. 4.2.2

4.2.2. Die Vorinstanz hätte das Berufungsverfahren fortführen und die erforderliche Einvernahme der Auskunftsperson B.________ in Anwendung von Art. 389 Abs. 2 und 3 StPO (vgl. Urteil 6B_630/2012 vom 15. Juli 2013 E. 2.5 mit Hinweisen) selber vornehmen müssen. Mangels gravierender Verfahrensfehler war insbesondere in Beachtung des Beschleunigungsgebots (Art. 5 Abs. 1 StPO) kein Raum für eine Rückweisung an die erste Instanz. Der vom Beschwerdeführer gerügten Verletzung des rechtlichen Gehörs (vgl. hierzu: NIKLAUS SCHMID, Schweizerische Strafprozessordnung, Praxiskommentar, 2. Aufl. 2013, N. 4 zu Art. 409 StPO; LUZIUS EUGSTER, a.a.O., N. 2 zu Art. 409 StPO; MARKUS HUG, a.a.O., N. 1 ff. zu Art. 409 StPO) kommt vorliegend keine über Art. 409 Abs. 1 StPO hinausgehende eigenständige Bedeutung.