Citation: 2C_826/2010 29.10.2010 E. 2

Gemäss Art. 42 BGG haben Rechtsschriften die Begehren und deren Begründung zu enthalten (Abs. 1). Dabei ist in der Beschwerdebegründung in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletze (Abs. 2). Erforderlich ist eine sachbezogene Begründung; in der Beschwerdeschrift ist zumindest rudimentär auf die entscheidrelevanten Erwägungen des angefochtenen Entscheids einzugehen. Das Verwaltungsgericht hat die gesetzlichen Voraussetzungen der Durchsetzungshaft gemäss Art. 78 AuG dargelegt (E. 2.1 und 4.1) und sodann festgestellt, dass diese Voraussetzungen vorliegend im Grundsatz erfüllt sind, wobei es die Durchsetzungshaft auch von der Ausschaffungshaft abgrenzte (E. 2.2 und 2.3). Anschliessend hat es sich mit verfahrensrechtlichen Einwendungen des Beschwerdeführers befasst und erkannt, dass das Haftgericht die Haftverlängerung zu Recht ohne vorausgehende mündliche Verhandlung bewilligt habe (E. 3). Schliesslich hat es unter Berücksichtigung der konkreten tatsächlichen und zeitlichen Umstände detailliert aufgezeigt, dass sich die Durchsetzungshaft im Fall des Beschwerdeführers rechtfertige (E. 4.2), namentlich auch keine besonderen Gründe rechtlicher oder tatsächlicher Natur dem entgegenstünden (E. 4.3). Der Beschwerdeführer bezeichnet die Haft als unkorrekt und zu lang; er betont, dass er nicht kriminell und kein grosses Problem sei; er erklärt, seine Anwesenheit sei nicht illegal; er wolle in der Schweiz leben "comme tou(t) le monde"; er habe immer eine gute Führung in der Haft aufzuweisen; er verlange "aufgrund eines Verfahrensfehlers meine Freiheit"; er erwähnt auch, dass Haft einmal bis zum 16. Oktober 2010, dann bis zum 6. Oktober 2010 angeordnet worden sei. Diese Ausführungen betreffen zwar die gegen ihn angeordnete Durchsetzungshaft, lassen aber jegliche gezielte Auseinandersetzung mit den einzelnen, vorstehend zusammengefasst wiedergegebenen Erwägungen des Verwaltungsgerichts vermissen. Es fehlt offensichtlich an einer hinreichenden Beschwerdebegründung (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG), weshalb auf die Beschwerde mit Entscheid des Einzelrichters im vereinfachten Verfahren gemäss Art. 108 BGG nicht einzutreten ist. Der Beschwerde wäre auch im Eintretensfall kein Erfolg beschieden gewesen, lässt sich doch angesichts der umfassenden, in jeder Hinsicht plausibel erscheinenden Erwägungen des angefochtenen Urteils nicht erkennen, inwiefern die Verlängerung der Durchsetzungshaft bei den gegebenen Verhältnissen mit schweizerischem Recht (Art. 95 BGG) nicht vereinbar wäre. Dem Verfahrensausgang entsprechend würde der Beschwerdeführer kostenpflichtig; indessen rechtfertigen es die Umstände, auf die Erhebung von Kosten zu verzichten (Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG).