Citation: 8C_388/2024 E. 4.2

4.2. Der psychiatrische Experte der SMAB AG diagnostizierte eine rezidivierende depressive Störung (gegenwärtig leichte Episode; ICD-10 F33.0), eine chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41) sowie eine Neurasthenie (ICD-10 F48). Er gab nach den willkürfreien Feststellungen der Vorinstanz anlässlich einer ergänzenden Stellungnahme zur Diagnoseherleitung am 29. August 2022 an, dass für die Diagnosestellung primär die Schilderungen der Beschwerdegegnerin massgebend gewesen seien. Die Gutachter hielten nach Sichtung des Observationsmaterials in ihrer weiteren Stellungnahme vom 24. Juli 2023 an ihrer bisherigen Beurteilung fest. Zur Frage der Beschwerdeführerin, ob sich der Gesundheitszustand der Beschwerdegegnerin seit dem Jahr 2015 verändert habe, hielten die Experten fest, aufgrund fehlender aussagekräftiger medizinischer Berichte aus der Zeit vor der Begutachtung sei eine zeitliche Einordnung des Krankheitsverlaufs nicht möglich. Eine Auseinandersetzung mit dem psychiatrischen Vorgutachten von med. pract. B.________ vom 15. Dezember 2015 blieb aus. Die IV-Ärztin Dr. med. C.________ ging in ihrer Stellungnahme vom 12. Oktober 2023 davon aus, dass sich der Gesundheitszustand der Beschwerdegegnerin seit der Rentenaufhebung nicht wesentlich verändert habe, wie die Vorinstanz festhielt.