Citation: 5A_471/2009 04.09.2009 E. 2

Die kantonalen Aufsichtsbehörden haben erwogen, am 12. September 2008 sei die öffentliche Auflage des Kollokationsplanes samt Inventar im SHAB publiziert worden, womit die Beschwerdefrist ausgelöst worden sei. Im Übrigen seien der Kollokationsplan und das Inventar als Rundschreiben an alle Gläubiger, so auch an die Verwaltungsratspräsidentin der Beschwerdeführerin in deren Funktion als Gläubigervertreterin, verschickt worden, und überdies sei ihr das Inventar anlässlich der Einvernahme am 18. November 2008 auch als Schuldnervertreterin unterbreitet worden. Aus ihrem Schreiben vom 9. Dezember 2008 ergebe sich denn auch, dass sie spätestens in diesem Zeitpunkt in Besitz des Inventars gewesen sei.