Citation: 8C_330/2024 E. 4.1

4.1. Was das geltend gemachte neuropathische Schmerzsyndrom betrifft, ist vorab festzuhalten, dass der letztinstanzlich in diesem Zusammenhang eingereichte Patientenbrief von Dr. med. E.________, leitende Ärztin am Spital F.________ vom 29. Mai 2024 als echtes Novum unbeachtet zu bleiben hat (Art. 99 Abs. 1 BGG; BGE 143 V 19 E. 1.2). Der Beurteilung des Suva-Arztes Dr. med. G.________, Facharzt für Chirurgie, speziell Allgemeinchirurgie und Traumatologie, vom 5. Januar 2023 lassen sich insbesondere Beschwerden im Achillessehnen- und oberen Sprunggelenksbereich entnehmen. Die chronische rechtsseitige Lumboischialgie wurde als unfallfremd bezeichnet. Ein objektivierbares Substrat für die Schmerzproblematik im Achillessehnen- und oberen Sprunggelenksbereich wurde nicht gefunden. Namentlich liess sich keine manifeste periphere Nervenläsion objektivieren (neurologische und neurophysiologische Untersuchung des Zentrums für Paraplegie, Klinik H.________, vom 5. März 2021 und Sprechstundenbericht Orthopädie, Klinik H.________, vom 28. Mai 2021). Die verkürzte Wadenmuskulatur sollte physiotherapeutisch behandelt werden, wobei die Termine für Chiropraktische Medizin mehrmals abgesagt wurden (Abschlussbericht Orthopädie, Klinik H.________ vom 12. Juli 2021). Die Qualität der physiotherapeutischen Behandlungen wurden ebenfalls mangels Compliance des Beschwerdeführers infrage gestellt (Feedback der I.________ AG vom 23. September 2021 und Arztbericht Physiotherapie vom 3. März 2022). Darüber hinaus besteht jedoch eine psychische Störung, die gemäss Austrittsbericht der Klinik J.________ vom 28. April 2020 eine mässige Symptomausweitung verursachte. Im psychosomatischen Konsilium des psychologischen Dienstes der Rehaklinik vom 23. April 2020 wurde eine ambulante Psychotherapie seit Oktober 2019 erwähnt und eine posttraumatische Belastungsstörung diagnostiziert (ICD-10 F43.1). Im Verlaufsbericht der behandelnden Psychologin K.________ vom 28. September 2023 wurden ebenfalls eine posttraumatische Belastungsstörung (ICD-10 F43.1) und eine Anpassungsstörung mit längerer depressiver Reaktion (ICD-10 F43.21) festgehalten.