Citation: 1C_455/2013 E. 2.3

2.3. Der Beschwerdeführer wendet ein, der Umstand, dass im geänderten Schutzzonenplan für die bestehenden Grundwasserfassungen im Bereich Rossboden weiterhin ein Grundwasserschutzareal dargestellt bleibe, bringe zum Ausdruck, dass in diesem Bereich künftige Grundwassernutzungen vorgesehen seien. Dies schaffe eine neue Situation, welche eine neurechtliche Beurteilung der Betriebsbeschränkungen im Grundwasserschutzareal erfordere und dazu führen könne, dass die bisherige Nutzung des Areals als Schiessplatz nicht mehr zulässig sei. Selbst wenn zutreffe, dass bereits vor rund 30 Jahren das betreffende Gewässerschutzareal festgesetzt worden sei, werde im bestrittenen Schutzzonenplan ein Grundwasserschutzareal nach geltendem Recht mit all seinen Rechtsfolgen festgesetzt. Dieses Grundwasserschutzareal sei damit sehr wohl Regelungsgegenstand des angefochtenen Schutzzonenplans, der öffentlich aufgelegt und innert Frist angefochten worden sei. Das Verwaltungsgericht trete daher zu Unrecht nicht auf die entsprechenden Rügen ein und begehe damit eine Rechtsverweigerung.