Citation: 4A_308/2024 E. 4.7

4.7. In der Replik bringen die Beschwerdeführerinnen dazu neu vor, das Schiedsgericht habe von sich aus die Preisgestaltung in den Jahren 2014 bis 2018 für die Beurteilung der Gültigkeit der Kündigungsgebühr für entscheiderheblich befunden. Es habe damit die Nichtigkeit der Kündigung mit einem Argument verneint, das beide Parteien jeweils in "anderen Kapiteln" abgehandelt hätten. Daraus schliessen sie, das Schiedsgericht hätte Kapitel 4.4.2 des Post Hearing Briefs berücksichtigen müssen, auch wenn es nicht im Zusammenhang mit der Abwehr der Klage vorgetragen worden sei. Mit diesen neuen Vorbringen, mit denen sie wohl eine Verletzung des Gleichbehandlungsgrundsatzes rügen möchten, können sie nicht gehört werden, da sie in der Replik verspätet erfolgen (vgl. E. 3.3). Ohnehin wird die Behauptung, die Beschwerdegegnerin habe sich zur Thematik der aufgeschobenen Quantitäten nur im Rahmen der Widerklage geäussert, von dieser in der Duplik mit konkreten Aktenhinweisen widerlegt.