Citation: 5A_516/2023 E. 1

Der Beschwerdeführer und die Beschwerdegegnerin Ziff. 2 sind die Eltern des am 7. Dezember 2020 geborenen Beschwerdegegners Ziff. 1, der bislang unter der elterlichen Sorge der Mutter stand. Am 27. Juli 2021 erhoben Letztere eine Vaterschaftsklage. Anlässlich der Hauptverhandlung vom 4. Mai 2022 schlossen die Parteien eine Vereinbarung, mit der u.a. die Vaterschaft anerkannt und ein familienrechtliches Gutachten beantragt wurde. Dieses ging am 3. Februar 2023 bei Gericht ein. Mit Gesuch vom 13. Februar 2023 beantragte die Kindesvertreterin die vorsorgliche Fremdplatzierung des Kindes. In der Folge stellten die Parteien Ergänzungsfragen, es gingen neue Berichte der Beiständinnen ein und am 12. Mai 2023 wurde das Ergänzungsgutachten erstattet. Mit vorsorglicher Massnahme vom 23. Juni 2023 stellte das Regionalgericht Oberland das Kind unter die gemeinsame elterliche Sorge, entzog beiden Elternteilen das Aufenthaltsbestimmungsrecht und brachte das Kind bis zum Übertritt in eine Mutter-Kind-Institution übergangsweise bei einer Pflegefamilie unter; sodann traf es eine Vielzahl weiterer Regelungen (u.a. auch den Aufbau eines Kontaktes zum Vater, angefangen mit begleiteten Kontakten von je drei Stunden). Berufungsweise verlangte der Vater in der Hauptsache die alleinige Obhut über das Kind, eine mündliche und öffentliche Verhandlung sowie die aufschiebende Wirkung und die unentgeltliche Rechtspflege. Mit Verfügung vom 7. Juli 2023 wies das Obergericht das Gesuch um aufschiebende Wirkung ab und regelte die weiteren Instruktionsbelange. Gegen diese Verfügung hat der Vater am 11. Juli 2023 eine Beschwerde erhoben mit den Begehren um deren Aufhebung und Gewährung der aufschiebenden Wirkung im Berufungsverfahren sowie um Feststellung der Verletzung von Normen der BV und der EMRK. Ferner verlangt er auch für das bundesgerichtliche Verfahren die unentgeltliche Rechtspflege.