Citation: 9C_917/2012 E. 2.1.2

2.1.2. Zusammenfassend ging das kantonale Gericht davon aus, dass eine 50%ige Einschränkung der Arbeitsfähigkeit ausgewiesen sei, dies für körperlich leichte bis mittelschwere Erwerbstätigkeiten ohne ausschliessliches Stehen und mit der Möglichkeit zum Haltungswechsel ganztags mit halber Leistung. In der psychiatrischen Beurteilung werde ausgeführt, dass sich die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit auf die bisherige als auch auf eine adaptierte Tätigkeit beziehe. Dem Schlussbericht der Institution X.________ lasse sich entnehmen, dass der Versicherte für einfache Fahr- und Speditionsaufträge eingesetzt werden könne, dies in einem verständnisvollen Umfeld, mit genauen und klaren Anweisungen. Zudem sei es möglich, dass er körperlich leichte Hilfsarbeiten im Lagerbereich ausführen könne. Auszugehen sei gemäss dem MEDAS-Gutachten und dem Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) somit insgesamt von einer Arbeitsfähigkeit von 50 % in einer adaptierten körperlich leichten bis mittelschweren Tätigkeit. Beim Einkommensvergleich ging das kantonale Gericht gestützt auf die Tabellenlöhne für das Jahr 2002 von einem statistischen Durchschnittslohn für einfache und repetitive Tätigkeiten von Männern mit Fr. 57'008.- aus. Es hielt einen Abzug vom Tabellenlohn von 10 % für angemessen und setzte das Durchschnittseinkommen auf Fr. 51'307.20 herab. Bei einer Arbeitsfähigkeit von 50 % ergebe sich ein zumutbares Invalideneinkommen von Fr. 25'653.60. Bei einem Valideneinkommen von Fr. 75'773.- und einem zumutbaren Invalideneinkommen von Fr. 25'653.60 stelle sich der Invaliditätsgrad auf rund 66.15 %. Damit habe der Beschwerdeführer Anspruch auf eine Dreiviertelsrente der Invalidenversicherung. Den Beginn der Rente setzte es auf den 1. Mai 2009 fest.