Citation: 6B_1206/2016 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz erwägt, die psychische Störung des Beschwerdeführers sei unbestrittenermassen schwer behandelbar. Der Gutachter äussere sich zu den Erfolgsaussichten nunmehr aber leicht positiver als bei Erstattung der Expertise. Dies nicht zuletzt wegen den geänderten Einstellungen und Zukunftsplänen des Beschwerdeführers sowie nach Absolvierung einer Ausbildung, deren Sinn dieser nun einsehe. Zu beachten seien hinsichtlich der Behandelbarkeit insbesondere das noch jugendliche Alter sowie die Tatsache, dass bislang kein Behandlungsversuch erfolgt sei. Schliesslich seien die Erfolgsaussichten sowohl einer Ausbildung als auch des Einhaltens der Abstinenz im strukturierten Rahmen einer stationären Massnahme besser. Deren Anordnung unter Aufschub des Strafvollzugs erscheine daher auch unter diesem Gesichtspunkt als verhältnismässig. Eine ambulante Behandlung oder eine Massnahme für junge Erwachsene seien hingegen gemäss Gutachter ausgeschlossen.