Citation: 8C_698/2021 E. 5.3.2

5.3.2. Der Auffassung der Beschwerdegegnerin ist ohne Weiteres beizupflichten. Die in der Erwägung 5.2.2 hievor zitierte Auffassung des Beschwerdeführers dringt nicht durch. Gemäss Art. 61 lit. c ATSG ist das kantonale Versicherungsgericht zwar verpflichtet, den Sachverhalt von Amtes wegen festzustellen. Er übersieht indessen, dass die Parteien dabei mitzuwirken haben. Sein Einwand, die Vorinstanz hätte das Ergebnis des Verwaltungsverfahrens bei der IV-Stelle abwarten müssen, entbehrt einer rechtlichen Grundlage. Vielmehr ist darauf hinzuweisen, dass die Organe der Invalidenversicherung und der obligatorischen Unfallversicherung nicht an die von ihnen jeweils getroffenen Entscheide gebunden sind (vgl. BGE 133 V 549 E. 6). Das Vorbringen des Beschwerdeführers, die Beschwerdegegnerin hätte in Kenntnis des Ergänzungsschreibens der MEDAS vom 14. August 2021 weitere Abklärungen treffen müssen, erweist sich als unzutreffend. Beweisrechtlich sind daher die im letztinstanzlichen Verfahren eingereichten Belege 4 und 5 bei der Beurteilung des Falles nicht zu berücksichtigen.