Citation: 1C_349/2018 E. 4.5

4.5. Der Regierungsrat kam zum Ergebnis, die Auffassung der Gemeinde sei vertretbar, wonach sich das Bauvorhaben im Sinne von § 14 BO sehr gut ins Orts- und Landschaftsbild eingliedere. Zur Begründung führte er aus, die Umgebung sei sehr heterogen gestaltet und damit keineswegs besonders empfindlich. Zudem habe auch im Rahmen des Augenscheins vom 24. Mai 2016 nichts Ortstypisches ausgemacht werden können. Im Übrigen habe der Gemeinderat in Bezug auf die Einordnung des geplanten Neubaus einschneidende Nebenbestimmungen angeordnet. Dieser Würdigung schloss sich die Vorinstanz an. Sie begründete ihren Entscheid im Wesentlichen damit, dass das im klassizistischen Baustil vorgesehene Einfamilienhaus optisch ansprechend sei und sich ähnliche Bauwerke auch andernorts in der Region fänden. Auch die Aussage im von den Beschwerdeführern eingereichten Fachgutachten vom 18. Juli 2016, wonach das Bauprojekt in keiner Art und Weise die besonders hohen Anforderungen an die Einpassung ins Orts- und Landschaftsbild erfülle, vermöge die Feststellung nicht zu erschüttern, dass sich das geplante Gebäude besonders gut in das städtebaulich und architektonisch heterogene Orts- und Landschaftsbild einordne.