Citation: 4A_472/2019 E. 3.3

3.3. Die Beschwerdeführerin macht geltend, ihr Verwaltungsrat E.________ sei wegen Krankheit vom 16. April bis 26. April 2019 arbeitsunfähig gewesen. Sie habe daher nach dem krankheitsbedingten Ausfall des Verwaltungsrats mit dem Schreiben vom 29. April 2019 "das einzig Richtige" beantragt. Man hätte ihr die "Wiedereinsetzung in den vorherigen Stand" bestätigen und eine neue Frist ansetzen müssen. Die Wiedereinsetzung in den vorherigen Stand sei nicht erfolgt. Damit verletze die Vorinstanz ihr Ermessen, handle willkürlich und verstosse gegen Art. 9 BV und Art. 6 EMRK. Sodann sei das Verfahren in diesem Punkt "unfair". Diese Rüge geht an der Sache vorbei, denn entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin berücksichtigte die Vorinstanz die geltend gemachte Arbeitsunfähigkeit ihres Verwaltungsrats. Die Vorinstanz kam zum Schluss, dass die Säumnis der Beschwerdeführerin "per 18. April 2019 als glaubhaft gemacht unverschuldet" erscheine. Entsprechend sei der Beschwerdeführerin mit Schreiben vom 30. April 2019 durch die Erstinstanz eine Nachfrist bis am 8. Mai 2019 gewährt worden. Inwiefern die Vorinstanz damit die genannten Bestimmungen verletzt hätte, legt die Beschwerdeführerin mit ihren Ausführungen nicht hinreichend dar und ist auch nicht ersichtlich.