Citation: 8C_700/2008 30.01.2009 E. A

A.a Der 1968 geborene X.________ war seit 1. Januar 1998 als Eishockeyprofi bei der Sport AG Y.________ angestellt und damit bei der Gerling-Konzern Allgemeine Versicherungs-Aktiengesellschaft (nachfolgend Gerling) obligatorisch unfallversichert. Am 15. Februar 1999 ging bei der Gerling eine Unfallmeldung ein, wonach der Versicherte während eines Eishockeyspiels am 7. Februar 1999 auf Grund eines Schlages in den Rücken eine Stauchung der Brustwirbelsäule (BWS) erlitten habe. Der erstbehandelnde Dr. med. S.________, Facharzt FMH für allg. Medizin diagnostizierte im Bericht vom 15. Februar 1999 einen Status nach axialer Stauchung der BWS mit Verdacht auf Contusio spinalis. Der Neurochirurg FMH Dr. med. M.________ stellte im Bericht vom 12. März 1999 die Diagnose eines Status nach Halswirbelsäulen(HWS)-Trauma ohne Frakturnachweis. Gemäss Eintragungen des Dr. med. S.________ im Unfallschein war der Versicherte bis 9. März 1999 zu 100 % und danach nicht mehr arbeitsunfähig. Die Gerling erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung und Taggelder) bis 8. März 1999. Dr. med. S.________ schloss die Behandlung am 1. April 1999 ab. Am 8. März 2000 ging bei der Gerling eine Rückfallmeldung zum Unfall vom 7. Februar 1999 ein. Zur Abklärung der Verhältnisse holte sie diverse Arztberichte sowie Gutachten des Dr. med. W.________, Facharzt für Chirurgie, Institut für Medizinische Begutachtung (IMB) vom 19. Januar und 17. April 2001 ein. Mit Verfügung vom 12. Februar 2002 stellte die Gerling fest, dass die neuerliche Arbeitsunfähigkeit auf eine Diskushernie zurückzuführen und nicht eine natürlich-kausale Folge des Unfalls vom 7. Februar 1999 sei. Die mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erlittene Rückenmarkerschütterung sei abgeheilt und nicht entscheidend für die neuerliche Arbeitsunfähigkeit. Demnach könne ungeprüft bleiben, ob bezüglich der körperlich nicht objektivierbaren Beschwerden die adäquate Kausalität gegeben sei; die hiefür erforderlichen Kriterien seien aber nicht erfüllt. Am 19. März 2002 wurde der Versicherte von Prof. C.________, M. D., operiert (zervikale Dissektomie auf dem Level C4/5 und C5/6). Gegen die Verfügung der Gerling vom 12. Februar 2002 erhob der Versicherte Einsprache und reichte unter anderem ein Aktengutachten des Neurologen Dr. med. O.________ vom 8. Juli 2002 ein. Mit Entscheid vom 15. August 2002 wies die Gerling die Einsprache ab. A.b Hiegegen reichte der Versicherte beim Verwaltungsgericht des Kantons Zug Beschwerde ein. Dieses holte ein Akten-Gutachten des Prof. Dr. med. A.________, Chefarzt-Stellvertreter, Leiter der Neurologischen Poliklinik, Spital I.________, vom 12. Januar 2006 ein. Die Gerling legte eine Stellungnahme des Dr. med. W.________ (IMB) vom 28. Januar 2006 auf. Das kantonale Gericht hiess die Beschwerde insofern gut, als es feststellte, dass die geklagten Beschwerden unfallkausal seien und der Versicherte über den 8. März 1999 hinaus Anspruch auf die gesetzlichen Leistungen aus UVG habe; zur Festsetzung des weitergehenden Leistungsanspruchs werde die Sache an die Gerling zurückgewiesen (Entscheid vom 4. Mai 2006). Hiegegen erhob die Gerling beim Eidgenössischen Versicherungsgericht (seit 1. Januar 2007 Bundesgericht) Verwaltungsgerichtsbeschwerde, womit sie ein Akten-Gutachten des Dr. med. Z.________, Facharzt für Neurochirurgie FMH, vom 12. Juni 2006 auflegte. Das Eidgenössische Versicherungsgericht hiess die Verwaltungsgerichtsbeschwerde in dem Sinne gut, dass es den kantonalen Entscheid aufhob und die Sache an die Vorinstanz zurückwies, damit sie im Sinne der Erwägung 5.2 vorgehe; hierin wurde sie angewiesen, durch weitere Beweisvorkehren (beispielsweise durch Konfrontation des Gerichtsgutachters Prof. Dr. med. A.________ mit dem Gutachten des Dr. med. Z.________ oder durch Anordnung eines Obergutachtens) abzuklären, ob der Unfall tatsächlich als auslösender Faktor für die Diskushernie in Frage komme und ob gegebenenfalls eindeutige Brückensymptome gegeben seien, so dass spätere Rezidive auf das Unfallereignis zurückgeführt werden könnten (Urteil U 314/06 vom 6. Dezember 2006).