Citation: 5A_101/2015 E. 1

dass Beschwerden nach Art. 72 ff. BGG innert 30 Tagen nach der Eröffnung des kantonalen Entscheids beim Bundesgericht einzureichen oder zu dessen Handen der Schweizerischen Post zu übergeben sind (Art. 100 Abs. 1, 48 Abs. 1 BGG), dass der Entscheid des Obergerichts vom 22. Dezember 2014 an der Zustelladresse der Beschwerdeführerin rechtsgültig am 6. Januar 2015eröffnet worden ist, zumal ein Zustellfehler der Post weder dargetan noch ersichtlich ist und eine allenfalls verzögerte Weiterleitung der Sendung an die Beschwerdeführerin (durch die Inhaberin der Zustelladresse) an der erfolgten Zustellung nichts ändern würde, dass die Beschwerdeführerin die Beschwerde an das Bundesgericht erst am 6. Februar 2015 und damit nach Ablauf der Beschwerdefrist (Donnerstag, den 5. Februar 2015) der Post übergeben hat, dass sich somit die Beschwerde als verspätet und daher als offensichtlich unzulässig erweist, weshalb darauf im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten ist, dass im Übrigen auf die Beschwerde auch deshalb nicht einzutreten wäre, weil sie den gesetzlichen Begründungsanforderungen der Art. 42Abs. 2 und 106 Abs. 2 BGG in keiner Weise entspricht, dass der Beschwerdeführerin in Anbetracht der Aussichtslosigkeit der Beschwerde die unentgeltliche Rechtspflege nicht gewährt werden kann (Art. 64 Abs. 1 BGG), dass die unterliegende Beschwerdeführerin kostenpflichtig wird (Art. 66 Abs. 1 BGG), dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und der Abteilungspräsident zuständig ist,