Citation: 5D_222/2021 E. 4.3

4.3. Die gegenüber der Beschwerdegegnerin ausgesprochene Schuldneranweisung lautet unbestritten auf einen monatlichen Betrag von Fr. 3'973.-- (vgl. vorne Bst. A.a). Weiter ist unbestritten, dass der Beschwerdeführer aufgrund der verfügten Zahlungsmodalitäten auch dann ein Anrecht auf den gesamten Anweisungsbetrag hat, wenn abhängig von der Leistungsfähigkeit der Beschwerdegegnerin in einzelnen Monaten nicht der volle Beitrag überwiesen wird. Unter diesen Umständen konnte die Vorinstanz den gesamten Betrag ohne Willkür in ihre Berechnung einbeziehen. Anders wäre allenfalls zu entscheiden, wenn die Beschwerdegegnerin auf Dauer nicht in der Lage wäre, ein genügend hohes Einkommen zu erzielen. Solches ist aber nicht und jedenfalls nicht mit der nötigen Genauigkeit geltend gemacht (vgl. vorne E. 2). Selbst wenn indes von den Darstellungen des Beschwerdeführers auszugehen wäre, erwiese sich die Beschwerde als ungenügend begründet: Der Beschwerdeführer legt nicht dar, weshalb ihm die Leistung eines Prozesskostenvorschusses mit Blick auf das ansonsten nicht bestrittene Erwerbseinkommen und sein Existenzminimum nicht möglich sein soll. Die blosse Behauptung, er sei unter den gegebenen Umständen nicht leistungsfähig, genügt nicht. Dies wäre indes notwendig, um Willkür des Obergerichts auch im Ergebnis aufzeigen zu können (vgl. dazu BGE 144 I 113 E. 7.1). Dem Beschwerdeführer hilft sodann der Hinweis auf das die Schuldneranweisung betreffende Verfahren 5A_302/2021 vor Bundesgericht nicht weiter: Abgesehen davon, dass dieses zwischenzeitlich abgeschlossen ist, war die Anweisung während des Verfahrens bereits vollstreckbar (vgl. Art. 103 Abs. 1 BGG und Urteil 5A_302/2021 vom 29. März 2022 Bst. C). Zuletzt bleiben die Ausführungen des Beschwerdeführers zur Frage, ob eine einmalige Zahlung zu leisten oder monatliche Beiträge zu verfügen seien, unbeachtlich: Weder stellt er vor Bundesgericht den Antrag, eine entsprechende Regelung zu treffen (vgl. vorne Bst. C), noch legt er dar, dass diese Frage bereits Thema des vorinstanzlichen Verfahrens gewesen war. Letzteres wäre indes notwendig, damit auf die Beschwerde diesbezüglich eingetreten werden könnte (Art. 75 Abs. 1 und Art. 99 Abs. 2 BGG; BGE 146 III 203 E. 3.3.4; 145 III 42 E. 2.2.2; 143 III 290 E. 1.1). Die Beschwerde ist folglich mit Blick auf die Rüge der mangelnden Leistungsfähigkeit abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.