Citation: 8C_127/2018 E. 4.2

4.2. Entgegen der Ansicht der Versicherten musste sich die Vorinstanz nicht mit jedem ihrer Einwände auseinandersetzen. So lässt sich etwa nicht beanstanden, dass sie sich nicht zu jeder der im kantonalen Verfahren eingereichten Unterlagen einzeln und im Detail äusserte. Vielmehr ist dem verfassungsmässigen Anspruch genüge getan, wenn der vorinstanzlichen Begründung insgesamt entnommen werden kann, gestützt auf welche Umstände sie den Anspruch auf eine Invalidenrente verneinte. Es ist denn auch nicht ersichtlich, inwiefern den im Rahmen der vorinstanzlichen Replik eingereichten Unterlagen etwas Entscheidwesentliches zur vorliegend strittigen Frage der vorbestehenden vollen Invalidität zu entnehmen wäre. Der Anspruch der Versicherten auf rechtliches Gehör wurde nicht verletzt.