Citation: 4C.57/2005 11.04.2005 E. 2

2.1 Gemäss Art. 55 Abs. 1 lit. c OG muss in der Berufungsschrift dargelegt werden, welche Bundesrechtssätze und inwiefern sie durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sind. Zwar ist eine ausdrückliche Nennung bestimmter Gesetzesartikel nicht erforderlich, falls aus den Vorbringen hervorgeht, gegen welche Regeln des Bundesrechts die Vorinstanz verstossen haben soll. Unerlässlich ist aber, dass auf die Begründung des angefochtenen Urteils eingegangen und im Einzelnen dargetan wird, worin eine Verletzung von Bundesrecht liegen soll (BGE 121 III 397 E. 2a S. 400; 116 II 745 E. 3 S. 748 f.). Fehl am Platz sind dagegen Rügen der Verletzung von Verfassungsrecht (Art. 43 Abs. 1 Satz 2 OG), Erörterungen über die Anwendung kantonalen Rechts (BGE 127 III 248 E. 2C S. 251 mit Hinweisen) und Ausführungen, die sich in unzulässiger Weise gegen tatsächliche Feststellungen der Vorinstanz richten (BGE 130 III 136 E. 1.4 S. 140; 120 II 97 E. 2b S. 99). 2.2 Soweit die Beklagte diese Regeln missachtet, ist auf die Berufung nicht einzutreten. Dies gilt insbesondere für die Rüge der Beklagten, der Klägerin hätte für das kantonale Verfahren keine Parteientschädigung zugesprochen werden dürfen. Die Beklagte verkennt zum einen, dass die Vorinstanz dabei kantonales Recht angewandt hat. Zum andern beruft sie sich auf Tatsachen, die im angefochtenen Urteil keine Stütze finden. Die betreffenden Vorbringen bleiben daher unbeachtet.