Citation: 7B_290/2023 E. 8.3

8.3. Die vorinstanzliche Strafzumessung folgt den gesetzlichen Vorgaben und der bundesgerichtlichen Rechtsprechung. Die Vorinstanz bezeichnet das Verschulden des Beschwerdeführers hinsichtlich des Betrugs im Zusammenhang mit der Kreditgewährung an die D.________ AG nicht mehr als leicht und erachtet eine Einsatzstrafe von zwölf Monaten Freiheitsstrafe als angemessen. Mit Blick auf den zweiten Betrug betreffend die A.________Schweiz, in welchem die Vorinstanz von einem noch eher leichten Verschulden ausgeht, erhöht die Vorinstanz die Einsatzstrafe auf 18 Monate. Hinsichtlich der beiden Urkundenfälschungen berücksichtigt die Vorinstanz den engen sachlichen und zeitlichen Zusammenhang und erhöht die Strafe um je 3,5 Monate auf 25 Monate Freiheitsstrafe. Hinsichtlich der Täterkomponenten gewichtet die Vorinstanz zugunsten des Beschwerdeführers, dass er kurz nach den Geldüberweisungen selbständig mit der kreditgewährenden Bank Kontakt aufnahm und für die A.________Schweiz den vollen Kreditbetrag von Fr. 200'000.-- bzw. für die D.________ AG rund Fr. 408'000.-- plus vereinzelte weitere Beträge zurückzahlte. Dies deute auf Einsicht und sei gemäss Art. 48 lit. d StGB als Reue positiv zu werten. Die Vorinstanz reduziert aufgrund dessen die Strafe um acht Monate. Dass die Vorinstanz der Existenzangst, Panik und Hektik in den Anfängen der Pandemie mangels Auswirkungen auf die Schuldfähigkeit keine weitere strafmindernde Wirkung zumisst, hält vor Bundesrecht stand. Die negative Presseberichterstattung gewichtet die Vorinstanz im Umfang von drei Monaten strafreduzierend. Diese Wertung ist entgegen dem Dafürhalten des Beschwerdeführers ermessenskonform. Nicht ersichtlich is t sodann, weshalb die Vorinstanz in diesem Zusammenhang gänzlich von Strafe hätte absehen sollen, hat sie doch einlässlich umschrieben, in welchem Kontext sie von einer gewissen medialen Vorverurteilung ausgeht. Eine Ermessensverletzung ist weder dargetan noch ersichtlich.