Citation: 1C_425/2021 E. 3.1.1

3.1.1. Beim Grundstück Kat.-Nr. LE649 handelt es sich um eine Wegparzelle, die im Miteigentum des Beschwerdeführers und des Beschwerdegegners in ihrer Eigenschaft als Eigentümer der Grundstücke Kat.-Nr. LE938 bzw. Kat.-Nr. LE648 steht. Nach den Feststellungen der Vorinstanz bestehen zugunsten des Baugrundstücks Kat-Nr. LE935 und zulasten des Grundstücks Kat.-Nr. LE649 indes keine Fahr- oder Wegrechte. Das derzeitige Eigentumsrecht des Beschwerdeführers am Baugrundstück und am Grundstück Kat.-Nr. LE938 stellt nach der Vorinstanz daher keine hinreichende Erschliessung des Baugrundstücks im Sinne von Art. 19 Abs. 1 und Art. 22 Abs. 2 lit. b RPG bzw. der § 234 ff. des Planungs- und Baugesetzes des Kantons Zürich vom 7. September 1975 (PBG/ZH; LS 700.1) dar. Namentlich müsse die Notzufahrt für die öffentlichen Dienste als Teilelement der Erschliessung nicht nur tatsächlich, sondern auch rechtlich gesichert sein, was hier nicht der Fall sei (vgl. angefochtenes Urteil, E. 5.3).