Citation: 6B_278/2018 E. 3.5

3.5. Unbestritten ist, dass F.________, bei dem es sich um einen Hauptkunden der X.1________ AG handelte, den Beschwerdeführer im Frühjahr 2004 mit der Befürchtung konfrontierte, die X.1________ AG erziele aus dem Devisenhandel statt der gegenüber den Anlegern ausgewiesenen Gewinne in Wirklichkeit Verluste. Unbestritten ist zudem, dass der Beschwerdeführer diesem Hinweis nicht weiter nachging respektive erwiderte, bei der X.1________ AG laufe alles korrekt ab. Diese Reaktion erlaubt laut Vorinstanz einzig den Schluss, dass der Beschwerdeführer von den effektiven Ergebnissen der X.1________ AG und der Täuschung der Anleger durch die gefälschten Kontoauszüge wusste und dies zudem von Anfang an (Februar 2003) der Fall war. Demgegenüber nahm die erste Instanz an, der Beschwerdeführer habe erst im Juni 2004 über entsprechende Kenntnisse verfügt. Argumentiert der Beschwerdeführer, für seine Reaktion gegenüber F.________ gebe es mehrere Erklärungen, ist ihm beizupflichten. Er unterstreicht, es sei etwa auch denkbar, dass er in fahrlässiger Weise D.________ weiterhin vertraut habe oder er die Sache ignoriert und bewusst weggeschaut habe oder er interne Abklärungen getroffen, von den Verlusten erfahren und gegen aussen alles abgewiegelt habe. Diese Ausführungen sind zutreffend. Die Reaktion des Beschwerdeführers auf den Vorhalt von F.________ ist aus mehreren Gründen denkbar. Weshalb die Vorinstanz in diesem zentralen Punkt allein die für den Beschwerdeführer ungünstige Sachverhaltsvariante annimmt, ist (auch unter Berücksichtigung der erstinstanzlichen Erwägungen, welche die Vorinstanz nicht näher thematisiert, aber im Ergebnis verwirft) nicht nachvollziehbar. Das Beweisergebnis muss mit Blick auf die eher vagen Momente, auf welche die Vorinstanz verweist, als nicht haltbar bezeichnet werden. Gleiches gilt offensichtlich, soweit die Vorinstanz annimmt, der Beschwerdeführer sei "von Anfang an" eingeweiht gewesen. Weshalb dies genau zum besagten Zeitpunkt der Fall gewesen sein sollte (und nicht später), legt die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid nicht dar. Sie verweist auch nicht auf entsprechende Anhaltspunkte in den Akten. Ihre Annahme muss deshalb als beliebig und damit ebenfalls als unhaltbar bezeichnet werden. Daran ändern die weiteren Umstände im Juli 2004 nichts. Die Rüge der Willkür ist begründet. Die Vorinstanz wird den Sachverhalt neu beurteilen müssen. Es erübrigt sich, die im gleichen Zusammenhang erhobene Rüge der Verletzung des rechtlichen Gehörs (Beschwerde S. 20 ff.) näher zu prüfen.