Citation: 7B_458/2023 E. 4.1

4.1. Der Beschwerdeführer rügt eine willkürliche Beweiswürdigung. Er macht im Wesentlichen geltend, sein Fahrzeug sei im Zeitpunkt der Kollision bereits während ca. 40 Sekunden auf dem Fuss- und Fahrradweg still gestanden und der Fahrradfahrer sei blindlings in ihn hineingefahren. Er habe den Privatkläger noch nicht sehen können, als er vom Kreisel herkommend auf den Fahrradstreifen gefahren sei. Er selbst habe keine Pflichten verletzt und sei nicht Unfallverursacher. Die Vorinstanz würdige in diesem Zusammenhang verschiedene Beweise willkürlich bzw. gehe nicht auf relevante Beweismittel ein. Sie verletze Art. 9 BV, Art. 6, Art. 139 und Art. 107 Abs. 1 lit. e StPO sowie die Unschuldsvermutung nach Art. 10 Abs. 3 StPO.