Citation: 9C_545/2023 E. 1.6.1

1.6.1. Mit Blick darauf, dass die Vorinstanz und das Steueramt des Kantons Aargau einzig die Abweisung der Beschwerde beantragen und auf inhaltliche Ausführungen verzichtet haben, hat das Bundesgericht von einem zweiten Schriftenwechsel abgesehen. Dessen ungeachtet wurde die Ehefrau zur abschliessenden Stellungnahme eingeladen. Das Replikrecht i.e.S., das aus dem Anspruch auf rechtliches Gehör fliesst (Art. 29 Abs. 2 BV; hinten E. 2.3), besteht im Anspruch, sich zu Eingaben von Vorinstanz oder Gegenpartei ("Vernehmlassung", "Stellungnahme" und dergleichen) zu äussern, soweit die darin vorgebrachten Noven prozessual zulässig und materiell geeignet sind, den Entscheid zu beeinflussen (BGE 138 I 154 E. 2.3.2; 138 I 484 E. 2.1; 137 I 195 E. 2.3.1). Das "unbedingte" Replikrecht herrscht auch dann, wenn das Gericht keinen zweiten Schriftenwechsel angeordnet hat (BGE 142 III 48 E. 4.1.1; 139 I 189 E. 3.2; 138 I 484 E. 2.2). Die Einreichung einer Replik kann aber nur dazu dienen, sich zu den von der Gegenpartei eingereichten Stellungnahmen zu äussern bzw. sich zum Nichteinreichen einer Vernehmlassung auszusprechen. Ausgeschlossen sind mit anderen Worten Anträge und Rügen, die die beschwerdeführende Person bereits vor Ablauf der Beschwerdefrist hätte erheben können. Eine eigentliche Ergänzung der Beschwerdeschrift, die im Rahmen der Replik vorgenommen werden soll, ist von vornherein unzulässig (BGE 144 III 411 E. 6.4.1; 144 III 552 E. 4.2; 143 II 283 E. 1.2.3; 135 I 19 E. 2.2; 133 II 396 E. 3.2). Denn die Beschwerdebegründung ist zwingend innerhalb der gesetzlichen Beschwerdefrist (Art. 100 Abs. 1 BGG) vorzubringen (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG; BGE 147 I 478 E. 2.4.2), wobei dies auch mittels mehrerer, jedoch fristgerechter Eingaben erfolgen kann (BGE 142 I 135 E. 1.2.1). Abgesehen von den hier nicht einschlägigen Fällen (Art. 43 BGG; BGE 142 IV 250 E. 1.5; 139 II 404 E. 5; 134 IV 156 E. 1.6) verschafft das Gesetz der beschwerdeführenden Person mithin keinen Anspruch darauf, die Beschwerdeschrift zu ergänzen, wenn die Frist bereits verstrichen ist (BGE 148 V 174 E. 2.1).