Citation: 8C_673/2016 E. 5.1

5.1. Die Beschwerdeführerin rügt eine Verletzung der Beweislastregel (Art. 8 ZGB) und eine unzutreffende, bundesrechtswidrige Handhabung des Beweismasses durch die Vorinstanz. Sie macht zudem eine offensichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhalts und eine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes geltend. Aufgrund der Akten bestehe kein Zweifel darüber, dass sie an einem in das Hirnparenchym eingebluteten Kavernom leide. Dieses könne nicht nur zu fokalen epileptischen Anfällen führen, sondern auch andere fokale neurologische Ausfälle bewirken. Laut Dr. med. G.________ (Stellungnahme vom 18. Juni 2015) und den Neurologen des Spitals E.________ (Berichte des Prof. Dr. med. D.________ vom 26. Oktober 2010 und des Dr. med. H.________ vom 10. Dezember 2010 und 13. September 2010) sei das Kavernom überwiegend wahrscheinliche Ursache der Gefühlsstörungen der linken Körperhälfte (Arm, Rumpf und Bein) im Sinne einer sensiblen Halbseitenstörung. Weder Dr. med. C.________ noch das kantonale Gericht hätten sich mit der These einer kavernombedingten Halbseitenparese befasst. Mit der pauschalen Zuordnung der Beschwerden zum generalisierten Schmerzsyndrom habe die Vorinstanz den Sachverhalt willkürlich festgestellt und offensichtlich falsch gewürdigt.