Citation: 9C_667/2014 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer bringt richtig vor, dass nicht alle von der Vorinstanz angeführten Gründe für selbständige Erwerbstätigkeit sprechen (müssen). Insbesondere lassen weder die Tatsache, dass die Erträge auf den Liegenschaften 2011 deutlich höher waren als das Einkommen aus unselbständiger Erwerbstätigkeit, noch der Umstand, dass der Handel mit Immobilien zum Kerngeschäft der Firma zählte, für die er als Geschäftsführer tätig war, einen solchen Schluss zu (vgl. in diesem Sinne schon Urteil des Eidg. Versicherungsgerichts H 2/69 E. 3, in: ZAK 1969 S. 734). Ausser Frage steht, dass die Absicht, mit einer Anlage in Liegenschaften Gewinn zu erzielen, nicht entscheidend dafür ist, ob von Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit oder von Kapitalertrag aus der Verwaltung eigenen Vermögens auszugehen ist. Umgekehrt hatte der Beschwerdeführer nach Feststellung der Vorinstanz 2010 auf selbständiger Basis zusammen mit einem Dritten in einem anderen Kanton eine Überbauung realisiert, wobei er sich selber als "interkantonalen Liegenschaftenhändler" bezeichnete. Weiter hatte er alle Liegenschaften mit Ausnahme derjenigen an seinem Wohnort in den Jahren 2007 bis 2011 erworben, wobei der Nettoertrag von Fr. 475'992.-- (2009) auf Fr. 814'744.-- (2011) anstieg. Sodann betrug der Kaufpreis/Buchwert der zuletzt im Januar und September 2011 erworbenen zwei Liegenschaften Fr. 12'000'000.-- bzw. Fr. 2'500'000.--, was die Vorinstanz als massgebliche Investition bezeichnete. Der Beschwerdeführer rügt diese Feststellungen nicht als offensichtlich unrichtig (Art. 97 Abs. 1 BGG) noch vermag er darzutun, inwiefern das kantonale Versicherungsgericht dadurch Bundesrecht verletzt hat (Art. 95 lit. a BGG), dass es in den betreffenden Umständen gewichtige Indizien für selbständige Erwerbstätigkeit erblickt hat. Schliesslich bestreitet der Beschwerdeführer nicht, dass im Ruling vom 26. November 2012 von seiner Seite festgehalten wurde, es seien in den vergangenen Jahren mehrere Immobilien-Investments getätigt worden, welche die private und passive Vermögensverwaltung überstiegen. Aus dieser Optik könne sicherlich von einem Professionalisierungsschritt gesprochen werden. Dabei handelt es sich zwar in erster Linie um eine persönliche Einschätzung, welche jedoch im Verbund mit den übrigen Umständen sowie der Tatsache, dass die AHV-rechtlich erfassten Liegenschaften in der rechtskräftigen Steuerveranlagung 2011 vom 12. November 2013 zum Geschäftsvermögen gezählt wurden, mit der Vorinstanz den Schluss erlaubt, dass die Immobiliengeschäfte in den letzten Jahren, spätestens seit 1. Januar 2011 nicht mehr eine private Vermögensverwaltung, sondern eine erwerbliche Tätigkeit dargestellt hatten. Die Beschwerde ist somit unbegründet.