Citation: I 865/05 15.12.2006 E. 1

1.1 Der Beschwerdeführer lässt beantragen, es sei ein zweiter Schriftenwechsel durchzuführen. Ein solcher findet laut Art. 110 Abs. 4 OG nur ausnahmsweise statt. Er ist nach den Grundsätzen des rechtlichen Gehörs insbesondere dann anzuordnen, wenn in einer Vernehmlassung neue tatsächliche Behauptungen aufgestellt werden, deren Richtigkeit nicht ohne weiteres aktenkundig ist und die für die Entscheidung von wesentlicher Bedeutung sind (BGE 119 V 323 Erw. 1 mit Hinweisen; Urteil G. vom 13. August 2003, I 204/02, Erw. 1.1.2). Dies trifft hier nicht zu, haben doch sowohl die Vorinstanz als auch die IV-Stelle und die Aufsichtsbehörde auf eine inhaltliche Stellungnahme zu den Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde verzichtet. Die Durchführung eines zweiten Schriftenwechsels rechtfertigt sich daher nicht. Anzufügen bleibt, dass der diesbezügliche, bereits in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde enthaltene Antrag verfrüht gestellt wurde (Urteil S. vom 7. September 2006, B 51/05, Erw. 1 mit Hinweis). 1.2 Akten, die ausserhalb der Rechtsmittelfrist und nicht im Rahmen eines zweiten Schriftenwechsels (Art. 110 Abs. 4 OG) eingereicht werden, sind nur beachtlich, soweit sie neue erhebliche Tatsachen oder entscheidende Beweismittel im Sinne von Art. 137 lit. b OG enthalten und diese eine Revision des Gerichtsurteils rechtfertigen könnten (BGE 127 V 353 ff.; SVR 2003 IV Nr. 11 S. 32 Erw. 2.2 [Urteil L. vom 18. Oktober 2002, I 761/01]). Die nachträglich ins Recht gelegten Schreiben der Firma Z.________ AG und der Schule A.________ erfüllen diese Voraussetzungen nicht. Sie haben deshalb unberücksichtigt zu bleiben.