Citation: 2C_961/2014 E. 5.2

5.2. Gemäss der nicht als unrichtig gerügten vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellung wurden der Beschwerdeführerin die Veranlagungsverfügungen für die Steuerperioden 2001-2005 zwischen dem 27. Januar 2004 und dem 22. Mai 2008 eröffnet. Die Beschwerdeschrift enthält keine Begründung dafür, inwiefern das Herabsetzungsgesuch vom 14. Dezember 2009 fristgerecht eingereicht worden sein sollte, weshalb es als verspätet zu gelten hat. Die Beschwerdeführerin hat zudem nicht geltend gemacht, das für den Herabsetzungsanspruch - welcher die Umsetzung des verfassungsrechtlichen Verbots der konfiskatorischen Besteuerung bezweckt - geltende relative Fristerfordernis würde ihren Anspruch auf gerichtliche Beurteilung seiner Substanz entleeren. Gegen die geltend gemachte konfiskatorische Besteuerung, welche rügegemäss die Eigentumsfreiheit (Art. 26 BV; § 21 Abs. 1 KV/AG) und die verfassungsmässigen Anforderungen an die Besteuerung (Art. 127 BV; § 119 Abs. 2 KV/AG) verletzen soll, wäre demnach in Form des kantonalen Herabsetzungsverfahrens ein ausreichender Rechtsschutz offen gestanden. Die Beschwerde gegen die vorinstanzliche Beschwerdeabweisung und Feststellung, die Steuerkommission U.________ hätte auf die Herabsetzungsgesuche für die Steuerperioden 2001-2005 (mangels Fristwahrung) nicht eintreten dürfen, erweist sich demzufolge auch unter dem Aspekt der Eigentumsgarantie (Art. 26 BV) und den verfassungsmässigen Anforderungen an die Besteuerung (Art. 127 BV) als unbegründet (BGE 121 I 87 E. 1b S. 92). Eine materielle Prüfung dieser verfassungsmässigen Rechte hat angesichts der Beschränkung des Streitgegenstands im vorinstanzlichen Verfahren auf die Eintretensfrage zu unterbleiben (vgl. oben, E. 1.3).