Citation: U 523/06 14.08.2007 E. 2

Streitig und zu prüfen ist die Leistungspflicht der Beschwerdeführerin für den Zeitraum vom 1. Juni 1995 bis zum Einspracheentscheid vom 31. März 2005 (vgl. BGE 129 V 223 E. 4.1 mit Hinweis). Deren Beurteilung hat sich bis 31. Dezember 2002 nach den damals gültig gewesenen Normen zu richten, während ab 1. Januar 2003 die durch das an diesem Datum in Kraft getretene Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 bewirkten Änderungen zu berücksichtigen sind (BGE 130 V 445 E. 1.2.2 S. 447). Auch in der obligatorischen Unfallversicherung haben jedoch die von der Rechtsprechung zu den Begriffen der Arbeitsunfähigkeit, der Erwerbsunfähigkeit und der Invalidität sowie zur Bestimmung des Invaliditätsgrades (bei erwerbstätigen Versicherten) herausgebildeten Grundsätze unter der Herrschaft des ATSG prinzipiell weiterhin Geltung (RKUV 2004 Nr. U 529 S. 572 E. 1.4 S. 575, U 192/03). Nachfolgend wird deshalb auf die seit 1. Januar 2003 geltenden Bestimmungen Bezug genommen.