Citation: 2C_518/2022 E. A

Am 22. September 2021 erliess der Regierungsrat des Kantons Zürich (Regierungsrat) eine Verordnung über Massnahmen zur Bekämpfung der Covid-19-Epidemie im Gesundheitsbereich (V Covid-19 Gesundheitsbereich/ZH; LS 818.13; OS 76, 341). Diese sah gemäss § 2 Abs. 1 folgendes vor: "Die Angestellten von Spitälern, Heimen und Spitex-Institutionen müssen über ein gültiges Zertifikat verfügen oder sich regelmässig auf eine Covid-19-Infektion testen lassen. Die Institutionen ermöglichen den Angestellten die kostenlose Teilnahme am repetitiven Testen." § 3 Abs. 1 derselben Verordnung lautete folgendermassen: "Die Regelungen gemäss §§ 1 und 2 gelten auch für soziale Einrichtungen im Zuständigkeitsbereich des Kantonalen Sozialamtes (KSA)." Als gültiges Zertifikat im Sinne der genannten Bestimmungen galten ein Covid-19-Impfzertifikat, ein Covid-19-Genesungszertifikat oder ein Covid-19-Testzertifikat gemäss der bundesrätlichen Covid-19-Verordnung Zertifikate vom 4. Juni 2021 (SR 818.102.2). Das repetitive Testen erfolgte mittels Spucktest. Die Geltungsdauer der V Covid-19 Gesundheitsbereich/ZH war bis 24. Januar 2022 befristet, wurde jedoch mit Beschluss des Regierungsrates vom 12. Januar 2022 bis zum 31. März 2022 verlängert (vgl. ABl [Amtsblatt des Kantons Zürich] 2022-01-14). Ab 1. April 2022 war die V Covid-19 Gesundheitsbereich/ZH nicht mehr in Kraft.