Citation: 1C_400/2022 E. 7.1.1

7.1.1. Nach dem Grundsatz der Einheit der Baubewilligung sei ein Bauvorhaben immer in seiner Gesamtheit zu prüfen und zu beurteilen. Es dürfe nicht offenbleiben, welche baulichen Änderungen zur Behebung der Mängel vorgenommen werden müssen und die Nebenbestimmungen müssten konkret sein. Die Auffassung der Vorinstanz, wonach dem Umgebungsplan vorliegend keine entscheidende Bedeutung zukomme, sei willkürlich und stelle eine Verletzung von § 321 PBG/ZH dar. Ohne einen ausführlichen Umgebungsplan samt Nachweis der zu erstellenden Pflichtparkplätze hätte die Baubewilligung niemals erteilt werden dürfen.