Citation: 5A_93/2023 E. 1.2.3

1.2.3. Sowohl aus der Beschwerdebegründung als auch aus dem angefochtenen Entscheid geht überdies klar hervor, dass es um ein Wegrecht auf der bestehenden Privatstrasse geht. Dies bestreiten auch die Beschwerdegegner nicht. Damit ist das Rechtsbegehren klar, auch wenn der Beschwerde der Situationsplan (der im Übrigen bei den Akten liegt) nicht beigelegt wurde. Die weitere Kritik der Beschwerdegegner, die sich gegen die Qualität des von der Beschwerdeführerin eingereichten Plans richtet (dieser genüge grundbuchlich nicht), zielt ins Leere: Die Beschwerdeführerin hat lediglich die Eintragung eines unbeschränkten Fuss- und Fahrwegrechts beantragt, ohne Hinweis auf einen Situationsplan. Dieser betrifft lediglich das Feststellungsbegehren, weshalb es auf seine "grundbuchliche Eignung" ohnehin nicht ankommen kann.