Citation: 6B_1346/2023 E. 7.3.2

7.3.2. Der Beschwerdeführer bestreitet zu Recht nicht, dass die Untersuchung des Selbstunfalls notwendig war. Die strafbaren Handlungen, für die er verurteilt wird, stehen sodann in einem engen und direkten Zusammenhang mit jenen Handlungen, von denen er freigesprochen worden ist. Es ist nicht ersichtlich, wie sich die Untersuchung des Selbstunfalls kostenmässig von der Untersuchung das nachfolgenden Verhaltens trennen liesse, denn sie betreffen denselben einheitlichen Sachverhaltskomplex. Inwiefern die Strafuntersuchung im freisprechenden Punkt zu Mehrkosten geführt haben soll, legt der Beschwerdeführer nicht dar. Es besteht damit kein Anlass in das Ermessen der Vorinstanz einzugreifen. Sie verletzt jedenfalls kein Bundesrecht, wenn sie dem Beschwerdeführer die gesamten Kosten des Untersuchungs- und erstinstanzlichen Gerichtsverfahrens auferlegt.