Citation: 8C_798/2009 01.02.2010 E. 2

2.1 Die Vorinstanz ist im angefochtenen Entscheid auf die Rechtsbegehren des Beschwerdeführers insoweit nicht eingetreten, als er für die Zeit vor Oktober 2004 die Zusprechung einer Rente verlangt hat, da es diesbezüglich - in Verneinung eines invalidisierenden Gesundheitsschadens bis zu diesem Zeitpunkt - bereits mit Entscheid vom 15. Januar 2007 einen in Rechtskraft erwachsenen Teilentscheid gefällt habe. 2.2 Das Bundesgericht war mit Urteil vom 5. Dezember 2007 auf die gegen den vorinstanzlichen Entscheid vom 15. Januar 2007 geführte Beschwerde mit der Begründung nicht eingetreten, es liege ein die beiden Zulässigkeitstatbestände der Beschwerde gemäss Art. 93 Abs. 1 BGG nicht erfüllender Zwischenentscheid des kantonalen Gerichts vor, weshalb der Entscheid nicht selbständig anfechtbar sei. In BGE 135 V 148 hat das Bundesgericht seither diese Praxis insofern präzisiert, als ein Entscheid, mit welchem eine Vorinstanz des Bundesgerichts eine bestimmte, vorangehende Teil-Periode des Rentenanspruchs materiell abschliessend beurteilt und für eine darauf folgende Teil-Periode die Sache zu neuer Beurteilung an die Verwaltung zurückweist, in Bezug auf die materiell abschliessend beurteilte Phase ein Teilentscheid ist, der selbständig anfechtbar ist, bei Nichtanfechtung selbständig rechtskräftig wird und später nicht mehr angefochten werden kann (BGE 135 V 141 E. 1.4.4-1.4.6 S. 146). Vorliegend kann es jedoch nicht angehen, unter Verweis auf eine mit BGE 135 V 148 später ergangene, präzisierte Rechtsprechung, bezüglich des für einen Zeitraum vor Oktober 2004 geltend gemachten Rentenanspruchs, ausgehend von einer res iudicata, auf die Beschwerde nicht einzutreten, wie dies die Vorinstanz getan hat. Aus der neuen Praxis darf dem Beschwerdeführer nach Treu und Glauben kein Nachteil erwachsen (vgl. BGE 135 I 257 E. 1.6 S. 261; 133 I 270 E. 1.2.3 S. 274 f. mit Hinweisen), weshalb auf sämtliche Beschwerdepunkte einzutreten ist. Eine Rückweisung der Sache zur materiellen Beurteilung dieses Streitpunktes an das kantonale Gericht kann unter den gegebenen Umständen unterbleiben, da klar abzusehen ist, dass es diesbezüglich nochmals gleich erkennen würde wie in seinem ersten Entscheid vom 15. Januar 2007.