Citation: 6B_1070/2018 E. 5.4.4

5.4.4. Fehl geht auch die Kritik des Beschwerdeführers, die Vorinstanz habe die Möglichkeit eines teilbedingten Vollzugs nicht geprüft (vgl. Beschwerde Ziff. 9.2 S. 21). Die Vorinstanz nimmt auf Art. 43 StGB und die dazu ergangene Rechtsprechung Bezug (vgl. Urteil 6B_1005/2017 vom 9. Mai 2018 E. 4.2.4). Sie legt dar, der teilweise Aufschub der Strafe sei nicht ausreichend, um den Beschwerdeführer nachhaltig zu beeindrucken. Vielmehr sei der Vollzug der ganzen Strafe von 18 Monaten notwendig (wovon 126 Tage bereits durch Haft erstanden seien), damit er auch in weiterer Zukunft keine Straftaten mehr begehe (angefochtenes Urteil S. 20). Die Vorinstanz hat das ihr zustehende Ermessen nicht überschritten, wenn sie die Freiheitsstrafe von 18 Monaten angesichts der Vorstrafen des Beschwerdeführers für vollziehbar erklärte und diesem den teilbedingten Vollzug verweigerte. Eine Verletzung von Bundesrecht liegt nicht vor.