Citation: 9C_502/2024 E. 3.1

3.1. Das kantonale Gericht hat nach einlässlicher Beweiswürdigung dem Gutachten des SMAB vom 13. Juli 2020 (samt ergänzendem Bericht vom 14. Oktober 2020), welches sich auch zu den Ergebnissen betreffend die im Mai/Juni 2017 durchgeführte Observation des Beschwerdeführers äusserte, sowie den Stellungnahmen des RAD vom 30. September, 1. Oktober und 20. November 2020 Beweiskraft zuerkannt. Gestützt darauf ist es zum Schluss gelangt, es sei mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers seit der rentenzusprechenden Verfügung vom 7. Januar 2008 insoweit verbessert habe, als er ab Oktober 2015 wiederum zu 90 % und ab Juni 2018 zu 70 % in einer leidensangepassten Tätigkeit arbeitsfähig sei. Da somit ein Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG vorliege, sei der Rentenanspruch - ohne Bindung an frühere Beurteilungen - in rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht umfassend ("allseitig") zu prüfen. Der darauf basierende Einkommensvergleich, so die Vorinstanz im Weiteren, ergebe zunächst - selbst unter Berücksichtigung eines nicht angezeigten 10%igen Abzugs vom tabellarisch ermittelten Invalideneinkommen - einen Invaliditätsgrad von 22 % und ab 2018 einen solchen von 39 %; da der Beschwerdeführer spätestens seit September 2017 (Besprechung mit dem RAD) um die Erheblichkeit der in gesundheitlicher Sicht eingetretenen Verbesserung habe wissen müssen, sei ab diesem Zeitpunkt eine zumindest grobfahrlässige Meldepflichtverletzung anzunehmen und eine rückwirkende Aufhebung der Rente grundsätzlich zulässig. Schliesslich sei die Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit als gegeben einzustufen und die Beschwerdegegnerin auch nicht gehalten gewesen, vorgängig allfällige Eingliederungsmassnahmen durchzuführen; die Einstellung der Rentenleistungen auf Anfang Oktober 2017 erweise sich daher als rechtens.