Citation: 2C_1055/2019 E. 3.2.4

3.2.4. Daran schliesst sich eine weitere Überlegung an: Die drei Objekte haben das Geschäftsvermögen der Erbengemeinschaft für Fr. 580'000.-- "verlassen" und "erreichen" das Geschäftsvermögen der Übernehmerin mit einem Verkehrswert von Fr. 580'000.--. Zu diesem Wert dürfen die Objekte dort eingebucht werden: Von Handelsrechts wegen können die Aktiven bei ihrer Ersterfassung (höchstens) zu den Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet werden (Art. 960a Abs. 1 OR). Die Vorinstanz hat weder festgestellt, dass der Verkehrswert niedriger als Fr. 580'000.-- liege, noch hat sie festgehalten, mit dem Übernahmepreis seien weitere Positionen abgegolten worden (beispielsweise nichtliegenschaftliche Aktiven, Dienstleistungen oder Ansprüche). Die Einbuchung zum Ansatz von Fr. 580'000.-- ist daher handelsrechtlich einwandfrei und folglich steuerrechtlich massgebend (Art. 18 Abs. 3 in Verbindung mit Art. 58 Abs. 1 lit. a DBG; BGE 143 II 8 E. 7.1 S. 21 f. [DBG] und E. 9 S. 32 [StHG]).