Citation: 8C_662/2019 E. 3.2

3.2. Die Suva ging bei der Bemessung des Valideneinkommens aufgrund der Angaben der ehemaligen Arbeitgeberin des Versicherten von einem Stundenlohn von Fr. 30.30 aus. Diesen Ansatz multiplizierte sie mit der Bruttoarbeitszeit von 2174 Stunden pro Jahr (entsprechend durchschnittlich 181 Stunden pro Monat bzw. 41.75 Stunden pro Woche) und addierte eine Gratifikation von 8.33 %. Dies ergab ein Valideneinkommen von Fr. 71'359.-. Entgegen den Vorbringen des Versicherten ist diese Vorgehensweise nicht zu beanstanden. Da der Jahreslohn aufgrund der jährlichen Bruttoarbeitszeit, d.h. der Sollarbeitszeit vor Abzug von Ferien und Feiertagen, ermittelt wurde, bestand kein Raum mehr für die vom Beschwerdeführer beantragte Berücksichtigung der Ferien- und Feiertagsentschädigung von 13.04 % (vgl. Urteile 8C_882/2014 vom 23. April 2015 E. 4.2; 8C_541/2012 vom 31. Oktober 2013 E. 5.2 und 5.3, nicht publ. in BGE 139 V 592). Der 13. Monatslohn wurde unter dem Titel der Gratifikation berücksichtigt und entsprechend der Berechnungsweise der B.________ AG - ausgehend vom Stundenlohn zuzüglich Ferien- und Feiertagsentschädigung - korrekt mit 8.33 % angerechnet.