Citation: 4A_324/2016 E. 4.3.3

4.3.3. Die Vorinstanz gab zunächst die Zeugenaussagen von F.________, dem damaligem CFO der Beschwerdegegnerin, G.________, dem damaligen Leiter Rechnungswesen und Controlling der Beschwerdegegnerin, und E.________, damals Mitglied des Teams des Beschwerdeführers, wieder. Sie kam dabei zum Schluss, dass keiner der drei Zeugen bestätigt habe, dass im Bereich Trade Finance Erträge, die auf die Akquisitionstätigkeiten des Beschwerdeführers zurückzuführen wäre, derart auf ihn geschlüsselt worden seien, dass er daraus direkt bonusberechtigt worden wäre. Aus den Aussagen [des Zeugen] G.________ gehe hervor, dass er zwischen Schlüsselung und Bonusverteilung unterschieden habe. Besonders plausibel habe es [der Zeuge] E.________ dargestellt: Der Beschwerdeführer habe für das Team akquiriert, er habe in diesem Sinne den Bonus hereingeholt, aber es handle sich eben um einen Teambonus. Der Beschwerdeführer habe darauf einen Teilanspruch, wie auch die übrigen Teammitglieder. Dass Fr. 2'170'000.-- auf den Beschwerdeführer geschlüsselt gewesen waren, ergebe sich auch nicht aus den von ihm [= dem Beschwerdeführer] zum Beweis angerufenen Urkunden. Selbst wenn aufgrund der Akquisitionstätigkeit des Beschwerdeführers Nettokommissionserträge von Fr. 2'170'000.-- erwirtschaftet worden wären (was aber nicht erstellt sei), hätte er nicht Anspruch auf einen 25 %-Bonus, wie dies die Erstinstanz angenommen habe.