Citation: I 793/05 08.11.2006 E. 3

3.1 Das kantonale Gericht hat erwogen, Dr. med. E.________ und Dr. med. L.________ seien als Fachärzte selbstständig erwerbstätig und stünden in keinem Anstellungsverhältnis zur IV-Stelle. Die Tatsache allein, dass sie von dieser wiederholt als Gutachter beigezogen würden, lasse nicht auf mangelnde Objektivität und Befangenheit schliessen. Des Weitern sei nicht mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt, dass der Versicherte von der Praxishilfe des Dr. med. L.________ unter Druck gesetzt worden sei oder ihm gar negative Folgen angedroht worden wären für den Fall, dass er sich weigere, sich der Untersuchung zu unterziehen. Auch im Umstand, dass die beiden Experten über das Beschwerdeverfahren in Kenntnis gesetzt worden seien und Dr. med. L.________ zudem über wiederholte Ablehnungsbegehren wegen Befangenheit informiert worden sei, liege kein Anschein der Befangenheit und keine Gefahr der Voreingenommenheit begründet. Zu keinem anderen Schluss führe der Einwand, der Versicherte habe jegliches Vertrauen in die beiden Gutachter verloren. 3.2 In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird eingewendet, die Vorinstanz verkenne, dass es sich bei den von der Verwaltung ernannten Gutachtern um Selbstständigerwerbende handle, welche auf die Zuweisung von Mandaten angewiesen seien und aus diesem Grund eine restriktive Begutachtungspraxis befolgten. Sie stünden in engem Kontakt mit der Auftraggeberin und seien daher nicht neutral. Zudem seien die beiden Experten bereits vor Aufnahme ihrer Tätigkeit von der IV-Stelle mit der gesamten Korrespondenz bedient worden und aufgrund ihrer Kenntnis der prozessualen Vorgeschichte nicht mehr unvoreingenommen gewesen. Des Weitern habe das kantonale Gericht die Tragweite des Handelns von Dr. med. L.________ und dessen Praxishilfe auf die Psyche des Versicherten falsch gewürdigt. Dadurch und durch das Verschleppen des Verfahrens durch die IV-Stelle sei er in eine noch tiefere Depression geraten.