Citation: 5A.16/2003 04.09.2003 E. 2

Der Beschwerdeführer trägt vor, wenn die Rüge seines vormaligen Rechtsvertreters, wonach die Fünfjahresfrist gemäss Art. 41 Abs. 1 BüG abgelaufen sei - und woran festgehalten werde -, wider Erwarten im vorliegenden Verfahren nicht gehört werden sollte, dann sei zumindest auf das Verhalten der Vorinstanzen hinzuweisen, die das Verfahren gegen den Beschwerdeführer verschleppt hätten und offenbar daran gar nicht interessiert gewesen seien. Zu diesem auch im Beschwerdeverfahren vor dem EJPD erhobenen Vorwurf wird im angefochtenen Entscheid ausgeführt, er gehe von vornherein fehl. Gemäss dem Entscheid des BFA habe der Beschwerdeführer am 6. Mai 1997 durch erleichterte Einbürgerung nach Art. 27 BüG das Schweizer Bürgerrecht erhalten und mit Verfügung vom 30. April 2002 sei die erleichterte Einbürgerung vom BFA für nichtig erklärt worden. Die Fünfjahresfrist sei somit klar eingehalten worden. Das ist zutreffend, und diese Daten werden denn auch vom Beschwerdeführer in keiner Weise in Frage gestellt. Aus der Tatsache, dass das Verfahren - offenbar zwischen dem 23. November 1998 und 20. Juli 2001 - nicht fortgeführt wurde, will der Beschwerdeführer im Weitern ableiten, die gegenüber ihm erhobenen Vorwürfe seien nicht derart gravierend. Wie im Folgenden zu zeigen sein wird, hält der Einwand nicht Stand.