Citation: I 465/02 09.01.2003 E. 4

4.1 Laut Gutachten der Rheumaklinik des Spitals Q.________ vom 24. Juli 2000 leidet der Beschwerdeführer an chronischem Panvertebralsyndrom bei Diskushernie C5/6, Kyphose der HWS, kleiner Diskushernie L5/S1, lumbosakralem Übergangswirbel und leichter Spondylarthrose der LWS, Wirbelsäulenfehlhaltung, Haltungsinsuffizienz und Zeichen einer Symptomausweitung; zudem besteht ein Status nach arthroskopischer Synovektomie (17. Dezember 1997) wegen posttraumatischer Nekrose am Scaphoid der rechten Hand. Nach gutachterlicher Auffassung sind ihm zufolge eingeschränkter Belastbarkeit der Wirbelsäule und des rechten Handgelenks mittelschwere und schwere Arbeiten nicht mehr zumutbar; für angepasste leichte und wechselbelastende Tätigkeiten besteht eine Arbeitsfähigkeit von mindestens 50 % mit der Möglichkeit einer weiteren Steigerung. 4.2 Entgegen den Ausführungen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde besteht kein Anlass, von dieser Beurteilung abzugehen und eine vollständige Arbeitsunfähigkeit auch in behinderungsangepassten leichten Tätigkeiten anzunehmen. Die gutachterliche Feststellung, wonach der Beschwerdeführer eine leichte behinderungsangepasste Tätigkeit mindestens zu 50 % zu verrichten vermag, steht im Einklang mit den in den Akten enthaltenen weiteren Arztberichten. Im Gutachten der Neurologischen Klinik des Spitals Q.________ vom 16. April 1997 wird ausgeführt, der Versicherte sollte das Heben schwerer Lasten und stark belastende Körperpositionen vermeiden, aus neurologischer Sicht sei aber nichts gegen eine Tätigkeit beispielsweise als Autoverkäufer einzuwenden. Dass der Beschwerdeführer in einer leichten wechselbelastenden Tätigkeit zu 50 % arbeitsfähig ist, bestätigten auch der behandelnde Arzt Dr. med. N.________, Allgemeine Medizin FMH, in Berichten vom 3. und 5. Juni 1998 sowie der Rheumatologe PD Dr. med. F.________, welcher eine Fibromyalgie diagnostizierte (Berichte vom 16. April und 18. Juni 1998). Schliesslich vertrat auch der Handchirurge Dr. med. Butz, die Auffassung, dass dem Versicherten angepasste leichte Tätigkeiten ohne das Heben schwerer Lasten und ohne Kraftanwendungen der rechten Hand zumutbar sind (Bericht vom 5. März 1999). Ohne dass es weiterer Abklärungen bedürfte, steht damit fest, dass der Beschwerdeführer im Rahmen einer geeigneten körperlich leichten Arbeit mindestens zu 50 % arbeitsfähig ist. 4.3 Dem Beschwerdeführer kann auch insoweit nicht gefolgt werden, als er geltend macht, eine Verwertung der verbleibenden Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt sei ihm nicht möglich. Nach dem medizinischen Zumutbarkeitsprofil stehen ihm zahlreiche Tätigkeiten offen, mit denen er die Restarbeitsfähigkeit verwerten könnte. Dass entsprechende Stellen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt angeboten werden, hat die IV-Stelle mit den aufgelegten Arbeitsplatzbeschreibungen aus der Dokumentation über Arbeitsplätze (DAP) dargetan. Darüber hinaus bestehen viele andere geeignete Beschäftigungsmöglichkeiten. Wie im Gutachten der Neurologischen Klinik des Spitals Q.________ ausgeführt wird, wäre dem Beschwerdeführer selbst die früher ausgeübte Tätigkeit als Autoverkäufer oder Autohändler zumutbar. 4.4 Die Verwaltung hat der Invaliditätsbemessung lediglich drei DAP-Arbeitsplätze zugrunde gelegt, was für eine zuverlässige Festsetzung des Invalideneinkommens nicht genügt. Praxisgemäss ist daher auch hinsichtlich des Invalideneinkommens auf lohnstatistische Zahlen abzustellen (BGE 126 V 76 Erw. 3b/bb mit Hinweisen). Gemäss Tabelle TA1 der LSE 1998 belief sich der monatliche Bruttolohn für Männer, die einfache und repetitive Tätigkeiten verrichten (Anforderungsniveau 4), im privaten Sektor auf Fr. 4'268.-, was umgerechnet auf die betriebsübliche Arbeitszeit von 41,9 Stunden und bei einer Arbeitsfähigkeit von 50 % ein Jahreseinkommen von Fr. 26'824.- ergibt. Weil der Beschwerdeführer als Teilzeitbeschäftigter mit einer Lohneinbusse zu rechnen hätte (LSE 1998 S. 20 Tabelle 6), ist ihm ein Abzug vom Tabellenlohn zu gewähren. Weitere von der Rechtsprechung anerkannte Abzugsgründe (vgl. hiezu BGE 126 V 75 ff.) sind nicht gegeben; insbesondere fehlt es an den Voraussetzungen für einen leidensbedingten Abzug, zumal den bestehenden Beeinträchtigungen mit der Annahme einer Arbeitsunfähigkeit von 50 % in weitem Masse Rechnung getragen wird. Der Abzug vom Tabellenlohn ist daher auf nicht mehr als 10 % festzusetzen. Daraus folgt ein Invalideneinkommen von Fr. 24'141.- und im Vergleich zum Valideneinkommen von Fr. 59'293.- resultiert ein Invaliditätsgrad von 59,2 %, was Anspruch auf eine halbe Invalidenrente gibt. Zum gleichen Resultat führt ein Einkommensvergleich für das Jahr 1997. Die Verfügung vom 25. Juni 2001, mit welcher die IV-Stelle dem Beschwerdeführer eine halbe Rente zugesprochen hat, besteht im Ergebnis somit zu Recht. Unbestritten ist der verfügte Rentenbeginn am 1. April 1997.