Citation: 1C_339/2023 E. 5.3

5.3. Das BAFU hält in seiner Vernehmlassung fest, die Beschwerdeführerin werde von einem Mehrwert des Grundstücks, das in der Bauzone liege, nach einer allfälligen Sanierung allein profitieren. Es sei, wie die Beschwerdeführerin selbst ausführe, nach derzeitigem Erkenntnisstand davon auszugehen, dass eine Verkehrswertsteigerung ihres Grundstücks, die nach abgeschlossener Sanierung einmal eintreten werde, voraussichtlich dem Aufwand entspreche, der ihr durch die altlastenrechtlichen Massnahmen entstanden sei oder noch entstehen werde. Bereits angesichts des zu erwartenden Wertzuwachses erscheine die Quote von 30 % der Kosten der Voruntersuchung als zumutbar. Darüber hinaus habe die Beschwerdeführerin als Grundeigentümerin und Betreiberin die Möglichkeit gehabt, auf die Art der Nutzung des Grundstücks Einfluss zu nehmen. Die tatsächlich erfolgte Nutzung habe sie bewusst zugelassen und davon profitiert. Demzufolge habe sie durch die Belastung wirtschaftliche Vorteile erlangt.