Citation: 5A_1022/2019 E. 5

Schliesslich macht der Beschwerdeführer die "mutwillige Verschleppung des Prozesses" und damit Rechtsverzögerung geltend. Zögerliches Handeln wirft er dabei dem Bezirksgericht Andelfingen vor. Diese Rüge scheitert allerdings bereits daran, dass der Beschwerdeführer den Instanzenzug nicht materiell ausgeschöpft hat (vgl. E. 2.3). Sie wäre indessen ohnehin nicht erfolgversprechend, zumal es nach der Rechtsprechung an einem aktuellen Rechtsschutzinteresse fehlt, wenn in der Zwischenzeit der angeblich verzögerte Entscheid ergangen ist (BGE 125 V 373 E. 1 S. 374), was vorliegend freilich der Fall ist. Im Übrigen legt er auch nicht dar, inwiefern er ein Feststellungsinteresse daran hätte, dass über die (behauptete) Verzögerung befunden wird. Auf die Rüge ist mithin nicht einzutreten.