Citation: 6B_1353/2019 E. 2.1

2.1. Die Beschwerdeführer rügen, die Vorinstanz habe den Sachverhalt willkürlich verkürzt. Der massgebliche Sachverhalt ergebe sich nicht nur aus dem Urteil gegen den früheren Direktor der C.________ AG B.________ und deren damaliger Prokuristin D.________, sondern auch aus dem Strafurteil gegen die Protagonisten der Nachfolgegesellschaften G.________ AG und H.________ AG. In beiden Fällen seien die juristischen Personen, welche gegen aussen aufgetreten seien, austauschbar gewesen und in beiden Fällen hätten die Täter als wechselnde Strohleute des vor Eröffnung des Strafverfahrens in sein Heimatland geflüchteten Haupttäters I.________ gehandelt. Der Kanton Zug habe in der Folge trotz identischer Sachverhalte mit denselben Geschädigten und demselben Haupttäter in derselben Sache zwei Strafverfahren geführt. Nachdem das Strafverfahren gegen B.________ und D.________ angelaufen sei, hätten die Täter vor Sperrung der Konten alle Vermögenswerte der C.________ AG ohne Rechtstitel auf die Nachfolgeorganisation G.________ AG übertragen. Erst nachdem auch gegen die Verantwortlichen dieser Gesellschaft ein Strafverfahren eröffnet worden sei, seien auf mehreren in- und ausländischen Konten grössere Millionenbeträge beschlagnahmt worden. Da die Geschädigten in beiden Fällen nach demselben Muster um sogenannte Margendeckungen für angebliche Devisentransaktionen betrogen worden seien, habe es die Anklagebehörde dem Strafgericht im ersten Prozess gegen B.________ und D.________ überlassen, über sämtliche beschlagnahmten Gelder in der Höhe von CHF 17 Mio. zu befinden. Die Gelder der verschiedenen Phasen seien mithin vermengt worden und müssten als ein Ganzes beurteilt werden. Dies habe das Strafgericht auch so gehandhabt, indem es sämtliche beschlagnahmten Gelder in einem einzigen Verteilverfahren und ohne Zuordnung zu einer bestimmten Phase der Konkursverwaltung überlassen habe, welche denn auch zum Schluss gelangt sei, dass an der Verteilung alle Geschädigten partizipieren sollten. Daraus ergebe sich, dass auch die Verwendung der beschlagnahmten Gelder zugunsten der Geschädigten hätte einheitlich betrachtet werden müssen. Das Obergericht des Kantons Zug habe seinerzeit die Ersatzforderung im Konkursverfahren im Wissen darum eingegeben, dass die Konkursverwaltung die Verteilung unbesehen der formell vorgeschobenen verschiedenen Gesellschaften unter allen Geschädigten des gesamten Betrugskonglomerats vornehmen werde. Der Vorinstanz habe somit klar sein müssen, dass die beschlagnahmten Vermögenswerte allen Geschädigten, unabhängig von der formellen Zuweisung in ein bestimmtes Strafverfahren, zugestanden hätten. Soweit die Vorinstanz nunmehr rein formalistisch auf die zufällig im ersten Strafverfahren angeklagten Personen fokussiere, handle sie widersprüchlich (Beschwerde S. 2 ff.).