Citation: 6P.81/2000 28.09.2000 E. 4

4.- Der Beschwerdeführer macht im Fall D.________ / E.________ (Anklageziffer V; angefochtenes Urteil S. 76 - 84) eine Verletzung von Art. 9 und 29 BV (Willkürverbot, Gleichbehandlungsanspruch und Anspruch auf rechtliches Gehör) sowie eine Verletzung des Anspruchs auf ein faires Verfahren (Art. 6 Ziff. 1 EMRK) geltend (Beschwerde S. 23 - 34). Er wendet sich gegen die Erwägung des Kassationsgerichts, ein anderer Grund als der, dass E.________ nichts anderes als die unsachliche pflichtwidrige Behandlung seiner Gesuche zu seinen Gunsten für die Gewährung der erwähnten Vorteile erwartet habe, sei nicht ersichtlich und vermöge auch der Beschwerdeführer nicht anzufügen (angefochtenes Urteil S. 82). Damit würden ihm das rechtliche Gehör verweigert und die Art. 29 Abs. 2 BV sowie Art. 6 Ziff. 1 EMRK verletzt (Beschwerde S. 32). Er habe nämlich in der kantonalen Nichtigkeitsbeschwerde vorgebracht, es sei nicht zwingend, dass ein Geldgeber die Zuwendung einer grösseren Summe mit der erkennbaren Absicht verbinde, den Empfänger zu pflichtwidrigen Amtshandlungen zu bewegen (Beschwerde S. 32). Gerade im vorliegenden Fall habe er mehrfach nachgewiesen, dass auch die Möglichkeit der Geldannahme für nicht pflichtwidrige Amtshandlungen nicht nur im Gesetz vorgesehen sei, sondern sich im vorliegenden Verfahren auch mehrfach verwirklicht habe. Indem das Kassationsgericht dies nicht anerkennen wolle, verweigere es ihm das rechtliche Gehör gemäss Art. 29 Ziff. 2 BV und verletze ausserdem Art. 6 Ziff. 1 EMRK (Beschwerde S. 34). Damit werden weder eine Willkür noch eine Verletzung von Verfahrensrechten dargetan. Die Einwendungen sind appellatorisch. Darauf ist nicht einzutreten.