Citation: U 355/00 16.02.2001 E. 4

4.- Dass sich die Vorinstanz bei der Bestimmung des Invalideneinkommens auf die medizinische Einschätzung der zumutbaren Restarbeitsfähigkeit im Bericht des SUVA-Kreisarztes, Dr. med. L.________, vom 27. April 1998 stützte, ist nicht zu beanstanden. Gemäss diesem zum Zeitpunkt des Einspracheentscheides aktuellen, umfassenden Arztbericht, der hinsichtlich des Beweiswertes den von der Rechtsprechung umschriebenen Anforderungen genügt (siehe BGE 125 V 352 Erw. 3a mit Hinweisen), sind dem Versicherten mit Rücksicht auf die Unfallrestfolgen an der rechten Hand und am linken Bein Tätigkeiten, welche die rechte Hand nur leicht, nicht zu lange und nicht zu stereotyp beanspruchen und die vorwiegend sitzend ausgeübt werden können (z.B. Autofahren bei geeignetem Fahrzeug), ganztags zuzumuten; bei Büroarbeiten (inklusive PC- oder Schreibarbeiten) sei von einer Leistungsverminderung von 10-15 % auszugehen. Die vom Versicherten vernehmlassungsweise vorgebrachten Einwände vermögen keine Zweifel an dieser ärztlichen Einschätzung zu begründen. Das trotz Gesundheitsschädigung zumutbarerweise noch realisierbare Einkommen (Invalideneinkommen) setzte die Vorinstanz im Wesentlichen unter Bezugnahme auf die Tabellenlöhne der LSE und in Berücksichtigung eines leidensbedingten Abzugs vom statistischen Lohn (BGE 126 V 78 ff. Erw. 5) von 15 % auf Fr. 43'445.30 fest. Dieser Betrag wird von der SUVA zu Recht nicht bestritten, und der Beschwerdegegner vermag seine Behauptung, er sei mit Rücksicht auf die Unfallfolgen ausser Stande, Einkünfte in dieser Höhe zu erzielen, in keiner Weise zu begründen. Auf die entsprechenden Erwägungen der Vorinstanz kann verwiesen werden.