Citation: 7B_1121/2024 E. 5.2

5.2. Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, verfängt nicht, da er sich in seiner Beschwerde mit den zentralen Erwägungen der Vorinstanz nicht auseinandersetzt: So macht er Wesentlichen einzig geltend, entgegen der Auffassung der Vorinstanz liefere die antiandrogene Behandlung Gewähr dafür, dass er keine weitere Verbrechen verüben könnte, da sie annähernd zu hundert Prozent erfolgversprechend und spätestens nach einem Monat vollumfänglich effektiv sei. Er äussert sich aber mit keinem Wort zur Feststellung der Vorinstanz, wonach die antiandrogene Behandlung die bestehende Wiederholungsgefahr nur in Begleitung einer erfolgreichen (Psycho-) Therapie zu bannen vermöchte und die antiandrogene Behandlung für sich allein aus diesem Grund als Ersatzmassnahme ausser Betracht falle. Er wendet sich in diesem Punkt auch nicht gegen das forensisch-psychiatrische Gutachten, dessen Würdigung er pauschal als willkürlich kritisiert. Seiner Argumentation kann daher nicht gefolgt werden. Aus diesen Gründen vermag er auch mit seinem Argument, der Gefängnisarzt habe seine ursprüngliche Haltung inzwischen revidiert und die antiandrogene Behandlung bereits eingeleitet, nicht durchzudringen. Nach der Vorinstanz waren die ursprünglichen Bedenken des Gefängnisarztes medizinischer Natur. Ob diese nun weggefallen sind, ist für die Beurteilung der vom Beschwerdeführer ausgehenden Gefahr irrelevant. Soweit der Beschwerdeführer schliesslich die Erwägungen des Zwangsmassnahmengerichts kritisiert, verkennt er, dass diese nicht Gegenstand des bundesgerichtlichen Beschwerdeverfahrens sind (Art. 80 BGG) und er mit seiner Kritik bei den als rechtsfehlerhaft erachteten Erwägungen der Vorinstanz anzusetzen hat.