Citation: 1C_452/2018 E. 3

Die Vorinstanz stützt die Abweisung des Informationszugangsgesuchs der Beschwerdeführer auf § 23 Abs. 1 IDG. Sie erklärt, die Bestimmungen des staatlichen bzw. kirchlichen Finanzhaushaltsrechts seien Normen, welche der Einsichtsgewährung von Vornherein entgegenstünden. Die Vorinstanz führt zwar weiter aus, ein Einsichtsrecht könnte gestützt auf Bestimmungen der FiVO bestehen. Dieses Recht hätte seine Grundlage aber nicht in den Bestimmungen des IDG. Vielmehr müsste nach der vorinstanzlichen Ansicht für seine Geltendmachung ein neues Gesuch eingereicht und entsprechend begründet werden. Diese Auslegung des kantonalen Rechts liegt zwar nicht gerade auf der Hand. Sie ist aber nicht in sich widersprüchlich und bewirkt auch nicht ohne Weiteres eine Rechtsverweigerung, wie dies die Beschwerdeführer behaupten. Ausschlaggebend ist vielmehr, ob die vorinstanzliche Ansicht, dass die Bestimmungen der FiVO den Informationszugang in genereller Weise einschränken, auf einer haltbaren Auslegung beruht oder ob sie als willkürlich zu bezeichnen ist (vgl. zum Begriff der Willkür BGE 144 I 170 E. 7.3 S. 174; 141 I 70 E. 2.2 S. 72; je mit Hinweisen), wie dies die Beschwerdeführer geltend machen.