Citation: 1C_505/2017 E. 2.1

2.1. Das Verwaltungsgericht führte aus, der Augenschein habe der Aufnahme des Standorts in die vom kantonalen Amt für Umweltschutz (AfU) erlassene Schneeablagerungskarte gedient. Dabei handle es sich um ein behördenverbindliches, richtplanerisches Instrument. In diesem Verfahren komme dem Beschwerdeführer keine Parteistellung zu. Zwar habe dieser bereits mit Schreiben vom 7. März 2014, d.h. vor dem Augenschein, die Ablagerung von Schnee auf dem Nachbargrundstück beanstandet; dagegen habe er erst mit Schreiben vom 14. November 2014, d.h. zwei Monate nach dem Augenschein, um die Durchführung eines nachträglichen Baubewilligungsverfahrens ersucht. Ob bereits ein Verwaltungsverfahren eröffnet werde, wenn eine Behörde aufgrund der Reklamation eines Anwohners eine Besichtigung vor Ort durchführe, sei fraglich. Die Frage könne aber offenbleiben, weil eine allfällige Verletzung des rechtlichen Gehörs im Verfahren vor Regierungsrat geheilt worden wäre.