Citation: 7B_173/2023 E. 2.4

2.4. Soweit der Beschwerdeführer seinerseits behauptet, K.________ sei als Präsident der Berufungskammer seinen (ordentlichen und nebenamtlichen) Richterkollegen und -kolleginnen derselben Kammer administrativ übergeordnet und diese seien ihm gegenüber weisungsgebunden, kann ihm nicht gefolgt werden. Aus dem Umstand, dass K.________ als Kammerpräsident die Geschäfte verteilt und die Zusammensetzung des Spruchkörpers und dessen Vorsitz bestimmt, lässt sich keine Hierarchie unter den Richtern und Richterinnen der Berufungskammer ableiten. Wie die Vorinstanz zu Recht bemerkt, bieten die in Art. 15 Abs. 2 des Organisationsreglements für das Bundesstrafgericht vom 31. August 2010 (SR 173.713.161) statuierten Kriterien (namentlich: Sprache des Geschäfts, Beschäftigungsgrad der Richter und Richterinnen, Belastung durch die Mitarbeit in Gerichtsgremien, fachliche Eignung, Mitwirkung an früheren Entscheiden im gleichen Sachgebiet, Bezug zu anderen Fällen und Abwesenheiten) Gewähr dafür, dass das vom Gesetz eingeräumte Ermessen bei der Zuteilung der Geschäfte und Bildung der Spruchkörper pflichtgemäss gehandhabt wird (vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 1C_187/2017, 1C_327/2017 vom 20. März 2018 E. 6.5 f.).