Citation: 2C_479/2022 E. 2.2

2.2. Gemäss Art. 89 Abs. 1 BGG ist zur Beschwerde legitimiert, wer vor der Vorinstanz am Verfahren teilgenommen oder keine Möglichkeit dazu erhalten hat (lit. a), durch den angefochtenen Entscheid besonders berührt ist (lit. b) und ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung oder Änderung hat (lit. c). Der Beschwerdeführer hat am vorinstanzlichen Verfahren teilgenommen und er ist durch den angefochtenen Entscheid (Nichteintretensentscheid) besonders berührt. Hinsichtlich des schutzwürdigen Interesses führt der Beschwerdeführer zur Begründung aus, dass er sich angesichts der Eigenschaft des Veterinäramts als Organ der gerichtlichen Polizei im Sinne von Art. 39 TSchG aufgrund der veterinäramtlichen Kontrolle in seiner Wohnung seit 22 Monaten in einem polizeilichen Ermittlungsverfahren befinde, das nie durch eine Einstellungsverfügung beendet worden sei. Er verlangt eine Beendigung dieses Zustands durch eine Einstellungsverfügung, um auf deren Grundlage die widerrechtliche Verletzung des Schutzes seiner Wohnung (Art. 8 EMRK) und Genugtuungsansprüche geltend machen zu können. Es ist fraglich, ob der Beschwerdeführer ein schutzwürdiges (aktuelles und praktisches) Interesse an der Behandlung der Beschwerde gegen den Nichteintretensentscheid der Vorinstanz hat, nachdem das Veterinäramt keine Widerhandlung festgestellt hat und nach der Kontrolle vom 11. August 2020 keine weiteren Handlungen vorgenommen wurden. Die Frage des aktuellen Schutzinteresses kann indessen offengelassen werden, da die Beschwerde ohnehin - wie nachfolgend aufzuzeigen ist - abzuweisen ist.