Citation: 8C_97/2024 E. 3.3.1

3.3.1. Vorweg ist entgegen dem Beschwerdeführer nicht ersichtlich, inwiefern die Vorinstanz den Untersuchungsgrundsatz und die Beweiswürdigungsregeln (Art. 61 lit. c ATSG) verletzt haben soll, indem sie als Vergleichsbasis für die Neuanmeldung vom 26. April 2023 praxisgemäss zutreffend von den im Zeitpunkt des Erlasses der Verfügung vom 8. Juli 2019 massgebend gewesenen tatsächlichen Verhältnissen ausging. Der Beschwerdeführer machte schon im Beschwerdeverfahren gegen die Verfügung vom 8. Juli 2019 unter Berufung auf die Berichte der drei Behandlungszentren aus dem ersten Halbjahr 2019 geltend, seit Erstellung des ZMB-Gutachtens vom 27. September 2018 habe sich sein Gesundheitszustand weiter verschlechtert (vgl. Urteil 8C_165/2021 vom 2. Juli 2021 E. 3.2). Demgegenüber hatte sich laut Bundesgericht die Vorinstanz schon damals mit diesen Vorbringen einlässlich auseinander gesetzt und zutreffend festgestellt, "die behandelnden Fachpersonen würden bei der ihrer Ansicht nach seit Jahren unverändert bestehenden schweren depressiven Störung keine Verschlechterung des Gesundheitszustandes zwischen dem Zeitpunkt der [ZMB-] Begutachtung und demjenigen des Erlasses der angefochtenen Verfügung" vom 8. Juli 2019 behaupten (vgl. Urteil 8C_165/2021 vom 2. Juli 2021 E. 4.1).