Citation: 4A_409/2017 E. 5.2

5.2. Der Beschwerdeführer meint, er hätte stets davon ausgehen dürfen, dass er vor der Unterzeichnung des "gesamten schriftlichen Vertragswerkes" vertraglich nicht gebunden sei. Dies werde auch dadurch bestätigt, dass ihm das Vertragspaket "explizit zur rechtsgültigen Unterzeichnung" zugestellt worden sei. Wenn die Verträge bereits mündlich abgeschlossen worden wären, hätte es keines schriftlichen Vertrags mehr bedurft, den er hätte unterzeichnen müssen. Komme der Vertrag - so der Beschwerdeführer weiter - bereits vor der Unterzeichnung der "schriftlichen Vertragsdokumente" zustande, hätte ihn die Beschwerdegegnerin über "einen solch ungewöhnlichen Vorgang genau aufklären müssen". Ausserdem gelte die Versendung von Vertragsdoppeln zur Unterzeichnung als konkludenter Formvorbehalt.