Citation: 2C_417/2018 E. 3

Der Beschwerdeführer macht eine Verletzung seines rechtlichen Gehörs im Zusammenhang mit der Sachverhaltsfeststellung durch die Vorinstanz geltend. Das Verwaltungsgericht habe seinen Entscheid auf einen veralteten Bericht der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich (nachfolgend: Psychiatrische Universitätsklinik) gestützt und einen Antrag des Beschwerdeführers, einen neuen Zwischenbericht erstellen zu lassen, in antizipierter Beweiswürdigung zu Unrecht abgelehnt. Ohne einen neuen Bericht, der sich über die aktuelle Gesundheitsverfassung und Situation (inkl. Legalprognose) des Beschwerdeführers äussert, könne der Sachverhalt nicht richtig festgestellt werden. Ferner macht der Beschwerdeführer unter dem Aspekt der Verletzung des rechtlichen Gehörs geltend, die Vorinstanz habe bei der Würdigung der Zumutbarkeit des Wegweisungsentscheids und bei der Verhältnismässigkeitsprüfung den Zusammenhang zwischen der familiären Einbettung des Beschwerdeführers in der Schweiz und seiner Gesundheitslage nicht berücksichtigt.