Citation: 8C_257/2021 E. 4.2.2

4.2.2. Soweit die Vorinstanz hinsichtlich der Feststellung des Gesundheitsschadens und des retrospektiven Verlaufs der Arbeitsunfähigkeit aus medizinischer Sicht auf das psychiatrische Gerichtsgutachten des Dr. med. C.________ vom 30. Dezember 2019 (nachfolgend: Gerichtsgutachten) abstellte, erhebt der Beschwerdeführer zu Recht keine Einwände. Demnach leidet er seit 1995 an schwerwiegenden Auswirkungen einer chronifizierten paranoiden Schizophrenie. Mit in allen Teilen überzeugender Begründung, worauf verwiesen wird (Art. 109 Abs. 3 BGG), legte das kantonale Gericht dar, dass der Versicherungsfall Rente schon vor der Einreise in die Schweiz eingetreten war, bevor der Beschwerdeführer während mindestens eines vollen Jahres Beiträge nach Art. 6 Abs. 2 IVG leisten konnte. Laut angefochtenem Entscheid wies er infolge der Schizophrenie bereits vor Juni 2011 keine langfristigen Arbeitseinsätze bei ein und demselben Arbeitgeber aus. Das kantonale Gericht hat sich entgegen dem Beschwerdeführer mit dessen vorinstanzlichen Stellungnahme vom 8. Dezember 2020 auseinander gesetzt und dargelegt, dass das Arbeitszeugnis der D.________ GmbH (Deutschland) vom 24. Juni 2011 nichts an der Einschätzung der Vorinstanz ändere. Zwar gelang es dem Beschwerdeführer immer wieder, die Auswirkungen der Schizophrenie über mehrere Monate derart zu kompensieren, dass er in der Lage war, Teil- oder Vollzeit zu arbeiten. Eine anhaltende Remission der Krankheit, welche darauf schliessen liesse, dass der Beschwerdeführer vor der Einreise in die Schweiz im Juli 2011 oder danach bis zum Zeitpunkt der Begutachtung durch Dr. med. C.________ im Jahre 2019 aus medizinischer Sicht nicht in invalidisierendem Ausmass arbeitsunfähig gewesen wäre, verneinte das kantonale Gericht. Weshalb während der Dauer der unfallbedingten Arbeitsunfähigkeit die Beeinträchtigungen durch die Schizophrenie irrelevant gewesen sein sollten (vgl. Urteil 8C_499/2017 vom 3. November 2017 E. 4.1), legt der Beschwerdeführer nicht dar und ist nicht ersichtlich. Dass sich der Beschwerdeführer nach Empfang der Kündigung seitens der Arbeitgeberin ab 8. Februar 2012 krankschreiben liess (vgl. Sachverhalt lit. A hievor), steht im Zusammenhang mit seinem psychischen Gesundheitsschaden und blieb zu Recht unbestritten. Gemäss angefochtenem Entscheid ist zudem aus den Angaben des Beschwerdeführers bei Anmeldung zum Bezug von Arbeitslosenentschädigung, wonach er in der Lage sei, Vollzeit zu arbeiten, nicht auf eine medizinisch begründete Einschätzung der Leistungsfähigkeit zu schliessen (vgl. dazu bereits die Ausführungen in E. 4 des Urteils 8C_237/2020 vom 23. Juli 2020). Was der Beschwerdeführer hiegegen vorbringt, beschränkt sich auf appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid (vgl. BGE 144 V 50 E. 4.2 mit Hinweisen), worauf nicht weiter einzugehen ist. Zutreffend verneinte die Vorinstanz insbesondere gestützt auf das Gerichtsgutachten sowohl mit Blick auf die knapp achtmonatige Tätigkeit für die Arbeitgeberin ab 4. Juli 2011 als auch hinsichtlich des Zwischenverdienstes als Taxifahrer-Aushilfe mit einem Pensum von ungefähr 35% im Juli 2012 einen wesentlichen Unterbruch der Invalidität. Unter den gegebenen Umständen vermag der Beschwerdeführer auch aus dem Urteil 9C_592/2015 vom 2. Mai 2016 E. 4.2.2 unter Berücksichtigung des Beginns der Rahmenfrist für den Bezug von Arbeitslosenentschädigung am 8. März 2012 nicht auf einen wesentlichen Unterbruch der Invalidität zu schliessen.