Citation: 1B_201/2009 26.08.2009 E. 2

Im Verfahren vor der Vorinstanz hat der Anwalt der Beschwerdeführerin mehrmals vergeblich um Akteneinsicht bzw. um Zusendung der Akten ersucht. Das Akteneinsichtsrecht nach Art. 29 Abs. 2 BV gilt grundsätzlich voraussetzungslos. Es ist nicht Sache der Behörde, darüber zu befinden, ob eine Prozesspartei die Einsicht benötige. Im vorliegenden Fall gilt es zu bedenken, dass der Rechtsvertreter gemäss den Erwägungen im angefochtenen Entscheid sämtliche Eingaben umgehend in Kopie erhalten hat und ihm die Einsichtnahme im Gericht offeriert worden ist. Damit setzt sich die Beschwerdeführerin in der vorliegenden Beschwerde nicht näher auseinander. Der blosse Umstand, dass Akten dem Rechtsvertreter nicht zugestellt werden, bewirkt für sich keine Verletzung des rechtlichen Gehörs. Soweit in diesem Punkt auf die Beschwerde überhaupt eingetreten werden kann, ist sie demnach abzuweisen.