Citation: 6B_286/2018 E. 4.2

4.2. Wie die Vorinstanz unter Hinweis auf die erstinstanzlichen Erwägungen zutreffend erwägt, meldete sich T.________, der Gesellschafter der Y.________ GmbH sowie der Z.________ GmbH war, offensichtlich beim Bundesamt für Justiz, um sich über die Zulässigkeit des Spielautomaten "Super Competition" zu erkundigen. Nach den verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz informierte das Bundesamt für Justiz T.________ mit Schreiben vom 9. Januar 2008, es sei "in erster Linie Sache der Kantone", zu beurteilen, ob der fragliche Automat "unter die Lotteriegesetzgebung fällt oder nicht". lm Weiteren sandte das Bundesamt für Justiz T.________ eine Liste mit den Adressen der kantonalen Dienststellen, "die für den Lotterie- und Wettbereich zuständig sind". In der Folge wandte sich T.________ an diverse Kantone. Die von mehreren Kantonen informierte ESBK schrieb T.________ am 15. Juli 2008 direkt an und forderte ihn auf, der ESBK einen Spielautomaten "Super Competition" samt Unterlagen zur Vorführung einzureichen. Auf dieses Schreiben antwortete der heutige Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, dass seine Klientin Z.________ GmbH die Meinung vertrete, dass das SBG nicht zur Anwendung gelange und die ESBK demzufolge nicht zuständig sei, aus welchem Grund er um Zustellung einer anfechtbaren Verfügung bitte. Wie die Vorinstanz zutreffend ausführt, muss sich die Y.________ GmbH das Wissen von T.________ anrechnen lassen, da unerheblich bleibt, ob T.________ im Namen der Z.________ GmbH oder im Namen der Y.________ GmbH Abklärungen bei den Behörden vornahm. Die Vorinstanz hält zutreffend fest, dem Beschwerdeführer sei als Geschäftsführer der Y.________ GmbH bewusst gewesen, dass der Spielbankenbereich reguliert und folglich die Tätigkeit seiner GmbH, welche im Wettbewerbsbereich agiert, rechtlichen Restriktionen unterliegt. Der Beschwerdeführer selber hielt fest, dass er hinter den Abklärungen zur Legalität des Spielautomaten "Super Competition" gestanden sei. Es war ihm somit von Anfang an bewusst, dass der Betrieb von Spielautomaten gesetzlichen Einschränkungen unterliegen könnte. Die Antwortschreiben der Kantone belegen keinen Rechtsirrtum des Beschwerdeführers, da sie nicht von der zuständigen staatlichen Behörde stammen. Zudem wird in den Antwortschreiben aus den Kantonen St. Gallen, Aargau und Basel-Stadt ausdrücklich auf die Zuständigkeit der ESBK hingewiesen, weshalb der Beschwerdeführer spätestens ab diesem Zeitpunkt Zweifel an der Rechtmässigkeit seines Handelns gehabt haben muss. Der Beschwerdeführer wurde mit Schreiben der ESBK vom 15. Juli 2008 und somit noch während der Tatbegehung aufgefordert, den Spielautomaten "Super Competition" zur Prüfung vorzuführen, worauf das Aufstellen und Betreiben der Geräte des Typs "Super Competition" mit Verfügung der ESBK vom 28. November 2008 unter Strafandrohung untersagt wurde, wogegen der Beschwerdeführer Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht eingereicht habe. Es kann keine Rede davon sein, dass weder die ESBK noch die kantonalen Stellen Einwendungen gegen den Betrieb des Spielautomaten erhoben hätten und man habe davon ausgehen dürfen, dass Bundesbehörden untereinander kommunizieren würden. Die vorinstanzlichen Erwägungen sind nicht zu beanstanden.