Citation: 9C_84/2023 E. 4.1

4.1. Im vorinstanzlichen Urteil wurde nicht offensichtlich unrichtig und damit für das Bundesgericht verbindlich festgestellt (vgl. vorangehende E. 1 und 2.3), dass, wie insbesondere die seit 2004 andauernde Verlustsituation belegt, ein Grossteil der Tätigkeiten der Beschwerdegegnerin für ihr Advokaturbüro von einer gemeinnützigen Ausrichtung geprägt ist respektive einen ehrenamtlichen Charakter aufweist. Damit ist - mit der Beschwerdeführerin - erstellt, dass die eine Erwerbstätigkeit auszeichnende Gewinnstrebigkeit bzw. Erwerbsabsicht für einen überwiegenden Teil der Tätigkeiten der Beschwerdegegnerin in der fraglichen Zeitspanne, der mindestens der halben üblichen Arbeitszeit entspricht, weder subjektiv noch objektiv vorgelegen hat. In einem ähnlich gelagerten Fall, bei dem eine gemischt ehrenamtlich und erwerblich motivierte Stiftungsratstätigkeit zu beurteilen war, hatte das Bundesgericht denn auch ebenfalls erkannt, die betreffende Tätigkeit stelle nur eine volle Erwerbstätigkeit im Sinne von Art. 28bis Abs. 1 AHVV dar, wenn für mindestens die halbe übliche Arbeitszeit Erwerbsabsicht zum Ausdruck käme; hierbei bedürfe es eines - auch in der damaligen Konstellation verneinten - angemessenen Verhältnisses zwischen Leistung und Entgelt (BGE 140 V 338; vgl. zudem Rz. 2040.1 WSN).