Citation: 6B_595/2020 E. 5.1

5.1. Der Beschwerdeführer rügt im Weiteren, die Vorinstanz erblicke die schadensverursachende Vermögensverfügung zu Unrecht in der Vollmachtserteilung an den Mitangeklagten C.________. Das täuschungsbedingte Erschleichen einer Vollmacht könne nicht als unmittelbar schadensverursachend angesehen werden, zumal dadurch lediglich das Risikoeiner Fremdschädigung entstanden sei. Der Tatbestand des Betruges sei insofern nicht erfüllt (Beschwerde S. 24 f.). In Bezug auf das Tatbestandsmerkmal des Vermögensschadens macht der Beschwerdeführer geltend, die Vorinstanz hätte bei der Bestimmung des Schadens im Sinne des allgemeinen Branchenstandards bei der Immobilienbewertung eine Sicherheitsmarge von 10% anwenden müssen. Denn der Schätzung des Verkehrswerts einer Liegenschaft hafte notwendig ein gewisser Unsicherheitsfaktor an. Hierauf habe auch das von der Staatsanwaltschaft eingeholte Gutachten Bezug genommen. In Anwendung des Grundsatzes "in dubio pro reo" hätte die Vorinstanz daher vom für ihn günstigeren höheren Verkehrswert ausgehen müssen. Dies sei auch deshalb geboten, weil das von der Staatsanwaltschaft eingeholte Gutachten im Jahre 2014 erstattet worden sei, sich aber auf die Stichtage im Jahr 2009, teilweise sogar im Jahr 2007 bezogen habe. Schliesslich beanstandet der Beschwerdeführer in diesem Kontext, dass die Vorinstanz bei der Schadenssaldierung die Zinszahlungen der F.________ Hausbau AG an die Beschwerdegegnerin 2 nicht in voller Höhe berücksichtigt habe. Dies habe zur Folge gehabt, dass der Betrugsschaden gegenüber der erstinstanzlichen Bemessung höher angesetzt worden sei, was wiederum Grund für die Erhöhung der Strafe gewesen sei. Aus dem hypothetischen Zinsschaden der Beschwerdegegnerin 2 habe sich für ihn bzw. die F.________ Hausbau AG keine Bereicherung ergeben. Richtigerweise hätte der Schaden bei den angeblich vollendeten Taten damit um rund CHF 600'000.-- und bei den versuchten Taten um CHF 640'000.-- reduziert werden müssen. Insgesamt habe der Betrugsschaden bei richtiger Berechnung damit lediglich CHF 2,34 Mio. betragen. Darüber hinaus hätte bei Zugrundelegung eines um 10% nach oben korrigierten Verkehrswerts in Bezug auf zwei Liegenschaften ein Freispruch erfolgen müssen, da unter Einrechnung der hundertprozentigen Zinszahlung sowie der Zahlungen aus der Mietzinsgarantie zugunsten der Beschwerdegegnerin 2 ein positiver Saldo resultiert habe (Beschwerde S. 24 ff.).