Citation: U 346/03 13.05.2004 E. 4

4.1 Die Beschwerdeführerin macht geltend, ihre gesundheitlichen Einschränkungen stützten sich auf klar fassbare physische Befunde, welche - bei Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhanges - praxisgemäss ohne weiteres dem ursächlichen Unfall zugeordnet werden müssten, selbst wenn es sich um eine singuläre oder aussergewöhnliche Unfallfolge handle. Werde im Gutachten der Klink B.________ vom 15. Mai 2001 (nachfolgend: Gutachten der Klinik B.________) ausgeschlossen, dass die Gesundheitsstörungen der Versicherten psychischer Natur seien, so müssten diese Beschwerden physisch bedingt sein. Demzufolge komme im Falle der hier organisch nachweisbaren behandlungsbedürftigen Befunde der Adäquanz des Kausalzusammenhangs keine selbstständige Bedeutung zu, sondern decke sich diese mit der unbestritten gegebenen natürlichen Kausalität. 4.2 Mit zutreffender Begründung, worauf verwiesen wird, erkannte die Vorinstanz zu Recht, dass es sich bei den geklagten gesundheitlichen Beeinträchtigungen der Beschwerdeführerin nicht um klar ausgewiesene organische Unfallfolgen handelt. Vielmehr ist gestützt auf das interdisziplinäre Gutachten der Klinik B.________ von folgender Diagnose auszugehen: - "Status nach HWS-Distorsion und LWS-Distorsion bei Auffahrkollision vom 28. Oktober 1998 mit/bei - Chronische unspezifische Cervicocephalgien, Cervicobrachialgien und Lumbalgien - Mittelschwere neuropsychologische Funktionsstörungen" Dem Gutachten der Klinik B.________ (S. 14) ist zu den Ursachen der Gesundheitsstörung zu entnehmen: "Aufgrund der orthopädischen, neurologischen, neurophysiologischen und radiologischen Abklärung konnte kein morphologisches Korrelat für die Persistenz der Nacken- und Kreuzschmerzen gefunden werden. Sowohl cervical als auch lumbal bestehen degenerative Veränderungen, welche allerdings auch bei einer hohen Rate von asymptomatischen Personen gefunden werden können. Insofern können die Veränderungen der Bildgebung nicht als eine kausale Erklärung für die Schmerzen angegeben werden." Diese Aussagen belegen, dass die aktuellen Beschwerden der Versicherten - auch wenn sie gemäss Gutachten der Klinik B.________ nicht einer psychischen Störung zuzuordnen, sondern vielmehr im Rahmen eines chronischen Schmerzsyndroms zu interpretieren sind - organisch nicht hinreichend erklärt werden können, weshalb die Adäquanz des Kausalzusammenhangs, wie von der Vorinstanz richtig erkannt, nach der Praxis gemäss BGE 117 V 366 f. Erw. 6 zu beurteilen ist. Die hiegegen erhobenen Einwände der Beschwerdeführerin sind nicht stichhaltig.