Citation: 6B_780/2024 E. 3.6

3.6. Ebenso wenig vermag der Beschwerdeführer mit der geltend gemachten Geringfügigkeit seines Handelns - er habe die Beschwerde einzig zur Wahrung der kurzen zehntägigen Frist eingereicht - eine ermessenswidrige Strafzumessung durch die Vorinstanz darzulegen. Die Vorinstanz beachtet zum einen, dass der Beschwerdeführer lediglich eine Hilfestellung bei einer ablaufenden Frist habe leisten wollen. D ie Tatfolgen können zum anderen nicht mehr als geringfügig bezeichnet werden. Immerhin reichte er eine Beschwerde bei Gericht ein und leitete so ein (kostenpflichtiges) Rechtsmittelverfahren ein. Infolgedessen müssen auch die Voraussetzungen für die implizit geltend gemachte Strafbefreiung nach Art. 52 StGB verneint werden (vgl. hierzu BGE 146 IV 297 E. 2.3 mit Hinweisen).