Citation: I 519/03 11.12.2003 E. 3

Es handelt sich im vorliegenden Fall bei der Anwendung von Art. 12 IVG nicht um die Abgrenzung der Aufgabenbereiche der Invalidenversicherung einerseits und der sozialen Kranken- und Unfallversicherung andererseits (vgl. dazu BGE 104 V 81 Erw. 1, AHI 1999 S. 126 Erw. 2b mit Hinweisen). Denn die am 4. April 2002 nach der LASIK-Methode durchgeführte Excimer-Laser-Behandlung geht unbestritten nicht zu Lasten der obligatorischen Krankenpflegeversicherung, weil mangels Wirksamkeit (Art. 32 Abs. 1 KVG) keine Leistungspflicht besteht (Ziffer 6 in Anhang I zur KLV [SR 832.112.31]; vgl. auch Urteil S. vom 25. Oktober 2001, I 120/01). Strittig und zu prüfen ist jedoch, ob der Eingriff, wie der Beschwerdeführer geltend macht, als wissenschaftlich anerkannte Methode im Sinne von Art. 2 Abs. 1 IVV von der Invalidenversicherung übernommen werden muss.