Citation: 6B_290/2024 E. 4.2

4.2. Wie die Vorinstanz zutreffend ausführt, beantragte der Beschwerdeführer vor Obergericht im Berufungsverfahren SST.2022.260 einen Freispruch von Schuld und Strafe. Damit drang er allerdings nicht durch. Das Obergericht bestätigte die Schuldsprüche, die bedingte Geldstrafe von 180 Tagessätzen unter Ansetzung einer Probezeit von 3 Jahren und die Ausfällung einer Verbindungsbusse. In diesen Punkten unterlag der Beschwerdeführer im Berufungsverfahren und auch im Beschwerdeverfahren vor Bundesgericht, soweit angefochten, vollständig. Mit der Berufung und der Beschwerde in Strafsachen an das Bundesgericht erwirkte der Beschwerdeführer - im Vergleich zum erstinstanzlichen Urteil - mit der Herabsetzung des Tagessatzes von Fr. 100.-- auf Fr. 90.-- jedoch insofern einen für ihn etwas günstigeren Entscheid, als die Verbindungsbusse von Fr. 2'000.-- (Ersatzfreiheitsstrafe 20 Tage) auf Fr. 1'800.-- (Ersatzfreiheitsstrafe 20 Tage) reduziert wurde. In diesem Punkt drang der Beschwerdeführer durch und obsiegte. Im Ergebnis handelt es sich dabei allerdings, worauf die Vorinstanz korrekt hinweist, lediglich um ein geringfügiges Obsiegen in einem untergeordneten Punkt; der erstinstanzliche Entscheid wurde im Ergebnis, wie ersichtlich ist, nur unwesentlich abgeändert (Art. 428 Abs. 2 lit. b StPO). Die Nichtberücksichtigung einer Gutheissung in einem untergeordneten Punkt (sur un point tout à fait secondaire) ist grundsätzlich nicht zu beanstanden (vgl. Urteile 6B_900/2017 vom 14. Februar 2018 E. 2.3, 6B_318/2016 vom 13. Oktober 2016 E. 4.2 und 6B_839/2015 vom 26. August 2016 E. 8). Dass die Vorinstanz dem Beschwerdeführer trotz seines teilweisen Obsiegens die Kosten für das Berufungsverfahren SST.2022.260 erneut vollumfänglich auferlegt, verletzt folglich kein Bundesrecht.