Citation: 1P.25/2004 30.01.2004 E. 2

Nach Art. 90 Abs. 1 lit. b OG muss eine staatsrechtliche Beschwerde die wesentlichen Tatsachen und eine kurz gefasste Darlegung darüber enthalten, welche verfassungsmässigen Rechte bzw. welche Rechtssätze und inwiefern sie durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sind. Im staatsrechtlichen Beschwerdeverfahren prüft das Bundesgericht nur klar und detailliert erhobene Rügen (BGE 127 I 38 E. 3c mit Hinweisen). Aus der Eingabe der Beschwerdeführerin ergibt sich nicht, in welcher Streitsache sie sich an das Kantonsgericht gewandt und um Erlass einer superprovisorischen Verfügung ersucht hat. Auch legt die Beschwerdeführerin nicht dar, welchen Inhalt die beantragte Verfügung überhaupt haben soll. Somit fehlen jegliche Anhaltspunkte - zumal die Beschwerdeführerin hierzu keinerlei Ausführungen macht - inwiefern das Kantonsgericht sachlich, örtlich und funktionell zuständig sein soll, um über das gestellte Gesuch befinden zu können. Weiter macht die Beschwerdeführerin nicht geltend, dass ihr ohne unverzüglichen Erlass der beantragten Verfügung ein Nachteil drohe; das Vorliegen eines dringenden Handlungsbedarfs wird nicht einmal behauptet. Die Beschwerdeführerin führt in diesem Zusammenhang zwar aus, dass nach geltendem Recht innert drei Tagen über ihr Gesuch entschieden werden müsste, unterlässt es aber, die entsprechende Norm zu nennen. Die vorliegende Beschwerde genügt somit den genannten Begründungserfordernissen nicht, zumal nicht aufgezeigt wird, inwiefern das Kantonsgericht seit der Gesuchseinreichung am 6. Dezember 2003 das Verfahren in grober und damit verfassungswidriger Weise verschleppt haben sollte.