Citation: 2C_20/2015 E. 4.2

4.2. Das Verwaltungsgericht hat erwogen, die Sicherheitsdirektion habe ausführlich dargelegt, weshalb keine wichtigen Gründe vorlägen, welche einen weiteren Aufenthalt der Beschwerdeführerin in der Schweiz erforderlich mache. Darauf und insbesondere auf den Sachverhalt könne verwiesen werden. Was die Beschwerdeführenden dagegen vorbrächten, lasse die unterinstanzliche Beweiswürdigung nicht in einem anderen Licht erscheinen. Im Rekursentscheid sei ausführlich und nachvollziehbar dargetan, weshalb die Vorwürfe gegen den Ehemann betreffend ehelicher Gewalt nicht glaubhaft seien. Die Ausführungen der Beschwerdeführerin seien unsubstanziiert und zeichneten sich durch einen Mangel an logischer Konsistenz und Details aus. Der Rekursentscheid habe die vorgebrachten Beweismittel sorgfältig und korrekt gewürdigt. Der Vorwurf, der Ehemann habe als Teil der systematischen Unterdrückung Strafanzeige gegen die Beschwerdeführerin erhoben, sei unhaltbar, habe doch der Ehemann nicht selber die Polizei benachrichtigt und auf die Erhebung einer Strafanzeige verzichtet. Auch die geschilderte Wohn- und Schlafsituation lasse nicht auf systematische Unterdrückung schliessen. Es sei nicht ersichtlich, inwiefern der Umstand, dass die Beschwerdeführerin einen Grossteil ihres Einkommens für die Lebenskosten der Familie habe abgeben müssen, ein Machtinstrument sei, um sie gefügig zu machen. Die eingereichten Berichte der Opferberatungsstelle bif und des medizinischen Zentrums Löwenberg (MZL) würden zwar psychiatrische Diagnosen stellen, aber die behauptete eheliche Gewalt nicht belegen, zumal die besagten Berichte einzig auf den Aussagen der Beschwerdeführerin beruhten und äusserst knapp gehalten seien. Daran vermöge auch die Zeugenaussage des Beschwerdeführers 2 nichts zu ändern. Selbst wenn der Ehemann wegen Drohung verurteilt werden sollte, belege dies nicht das von der Beschwerdeführerin vorgebrachte ehewidrige Verhalten. Die Beschwerdeführerin habe bereits vor der Ehe an psychischen Problemen gelitten, nachdem sie in ihrer ersten Ehe Opfer von massiver physischer und psychischer Gewalt geworden sei; die Gesundheitsprobleme wiesen keinen nachweisbaren Zusammenhang mit der nur kurz gelebten Ehe in der Schweiz auf.