Citation: 5P.210/2006 06.10.2006 E. 2

Die staatsrechtliche Beschwerde bezieht sich ausschliesslich auf die güterrechtliche Zuordnung der Can$ 200'000.--, die der Beschwerdeführer zu gleichen Teilen den vier Kindern übertragen hat. Ausgehend von Art. 200 Abs. 3 ZGB, wonach alles Vermögen eines Ehegatten bis zum Beweis des Gegenteils als Errungenschaft gilt, hat das Kantonsgericht ausgeführt, der Beschwerdeführer müsse seine Behauptung, dass er den erwähnten Betrag aus der Erbschaft seines Vaters erhalten habe, beweisen. Es hält dafür, dass dieser Nachweis mit den eingereichten Dokumenten nicht erbracht werden könne: Aus diesen Unterlagen ergebe sich im Gegenteil, dass der Ertrag der kanadischen Anlagen schon in der Steuerveranlagung 1993 aufgerechnet worden sei und dass der Beschwerdeführer die Erträge 1993 und 1994 habe nachdeklarieren müssen. Damit stehe fest, dass die kanadischen Werte nicht aus der Erbschaft des Vaters stammen könnten, sei doch dieser erst 1994 gestorben. Unter diesen Umständen würden sich weitere Beweisabnahmen, namentlich die beantragten Zeugeneinvernahmen, erübrigen.