Citation: 4A_51/2023 E. 7

Die Beschwerdeführerin weist darauf hin, dass das Kostendach Fr. 3'171'578.75 betrage und die Beschwerdegegnerin 1 bisher Fr. 3'000'809.81 bezahlt habe (siehe Sachverhalt Bst. A). Weshalb die Vorinstanz die Klage nicht "zumindest" im Umfang dieser Differenz (Fr. 170'768.94) gutgeheissen habe, bleibe "ihr Geheimnis". Der Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) sei verletzt, weil das Handelsgericht zu dieser Frage keine Begründung gebe. Dies stimmt nicht. Das Handelsgericht hat erläutert, aus welchen Gründen der Beschwerdeführerin die Differenz zum Kostendach nicht zuzusprechen ist. Es erwog, dass sich der Werklohn auch innerhalb des Kostendachs auf der Grundlage der von der Beschwerdeführerin tatsächlich geleisteten Menge an Leistungseinheiten bemesse. Indes habe die Beschwerdeführerin nicht behauptet, dass sie "die Leistungen im Umfang des verlangten Werklohns in quantitativer Hinsicht tatsächlich erbracht" habe. Mit diesen Ausführungen adressierte die Vorinstanz die Vorbringen der Beschwerdeführerin betreffend die Differenz zum Kostendach. Die Gehörsrüge geht fehl.