Citation: 5A_101/2017 E. D

D.a. Mit Schreiben vom 14. Januar 2016 zeigte A.A.________ Obergerichtsvizepräsidentin G.________ bei der Staatsanwaltschaft Frauenfeld wegen Amtsgeheimnisverletzung gemäss Art. 320 StGB an. Er warf der Richterin vor, das Urteil vom 30. Juli 2015 (s. Bst. C) in vollem Umfang und vor Eintritt der Rechtskraft der Bank H.________ in U.________ (TG) geschickt zu haben, anstatt der Bank lediglich die gerichtliche Anweisung mitzuteilen, den Betrag von Fr. 29'912.75 von seinem Vorsorgekonto der Säule 3a auf ein entsprechendes Konto von B.A.________ zu überweisen. D.b. In der Folge ersuchte die Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Thurgau den Grossen Rat des Kantons Thurgau um Prüfung einer Ermächtigung zur Strafverfolgung. In ihrer Stellungnahme vom 15. März 2016 räumte Obergerichtsvizepräsidentin G.________ ein, dass das Urteil vom 30. Juli 2015 der Bank H.________ versehentlich im vollen Wortlaut zugestellt wurde. A.A.________s Vorwurf vorsätzlichen Handelns wies sie von sich. Vom Büro des Grossen Rats dazu eingeladen, sich zu dieser Stellungnahme zu äussern, erklärte A.A.________, nicht länger an seiner Strafanzeige (s. Bst. D.a) festzuhalten (Schreiben vom 1. April 2016). D.c. Mit Beschluss vom 18. April 2016 entschied das Büro des Grossen Rats, die Ermächtigung zur Strafuntersuchung gegen Obergerichtsvizepräsidentin G.________ nicht zu erteilen.