Citation: K 141/01 18.06.2003 E. 5

5.1 Das kantonale Gericht hat sodann geprüft, ob allenfalls gestützt auf den Grundsatz von Treu und Glauben ein Leistungsanspruch gegeben sei. In den Erwägungen, auf welche das Dispositiv verweist (zur Anfechtbarkeit der Motive eines Rückweisungsentscheides vgl. BGE 120 V 237 Erw. 1 mit Hinweis), hat es erwogen, unklar und daher von der Krankenkasse näher zu prüfen sei, ob die Unrichtigkeit ihrer Zahlungen für Dr. med. G.________ und gestützt auf dessen Aufklärungspflicht somit auch für die Versicherte erkennbar gewesen sei. Der näheren Abklärung bedürfe zudem die Frage, ob die Versicherte im Vertrauen auf die Richtigkeit der geleisteten Zahlungen Dispositionen getroffen habe, die nicht ohne Nachteil rückgängig gemacht werden konnten. Aus diesem Grund hat es den Einspracheentscheid vom 25. Januar 2001 aufgehoben und die Sache an die Helsana zurückgewiesen, damit sie im Sinne der Erwägungen verfahre. 5.2 In der dagegen erhobenen Verwaltungsgerichtsbeschwerde macht die Helsana geltend, spätestens ab dem Zeitpunkt der Mitteilung, dass die Voraussetzungen für eine Kostenübernahme der Behandlung unter Umständen nicht erfüllt seien, sei der gute Glaube dahingefallen. Des Weitern sei kein nicht wieder gutzumachender Nachteil ersichtlich. Sodann weist die Krankenkasse darauf hin, dass die geleisteten Zahlungen nicht im Rahmen der obligatorischen Krankenversicherung, sondern aufgrund der Krankenpflege-Zusatzversicherung TOP erfolgt seien, was eine Berufung auf den guten Glauben zum Vornherein ausschliesse.