Citation: 5A_175/2018 E. 4.2

4.2. Gemäss den Feststellungen des Obergerichts besteht bei beiden Ehegatten ein Vorschlag, nämlich von Fr. 902'755.10 (Beschwerdeführer) und von Fr. 785'954.65 (Beschwerdegegnerin). Selbst wenn die darin je enthaltene Forderung von Fr. 105'503.-- nicht werthaltig sein sollte, resultierte bei keinem der beiden Ehegatten ein Rückschlag, der nach Gesetz nicht berücksichtigt werden dürfte. Es ist deshalb zulässig, dass das Obergericht in Berechnung der Beteiligungsforderung die beiden Vorschläge zusammengerechnet (= Fr. 1'688'709.75) und den Ehegatten je zur Hälfte (= Fr. 844'354.90) zugewiesen hat (E. 2.2.4 oben). Bis vor Bundesgericht erörtern die Parteien die Werthaltigkeit ihrer Forderungen von je Fr. 105'503.-- gegen die E.________ AG. Da den Parteien eine Forderung in gleicher Höhe gegen denselben Schuldner zusteht und da bei keiner der Parteien ein Rückschlag droht, spielt die streitige Werthaltigkeit der Forderung zumindest für die Berechnung der güterrechtlichen Beteiligungsforderung keine Rolle. Die Forderungen können vielmehr aus den beiden Vorschlägen gestrichen werden. Es ergibt sich damit ein Vorschlag für den Beschwerdeführer von Fr. 797'252.10 (= Fr. 902'755.10./. Fr. 105'503.--) und für die Beschwerdegegnerin von Fr. 680'451.65 (= Fr. 785'954.65./. Fr. 105'503.--). Zur Berechnung der Beteiligungsforderung können die beiden Vorschläge zusammengerechnet (= Fr. 1'477'703.75) und den Ehegatten je zur Hälfte (= Fr. 738'851.90) zugewiesen werden. Der güterrechtliche Anspruch der Beschwerdegegnerin beträgt folglich Fr. 738'851.90 (Vorschlagshälfte) und gemäss den unangefochtenen Feststellungen des Obergerichts Fr. 8'848.30 (Eigengut), zusammengerechnet Fr. 747'700.20. Auf Anrechnung daran hat die Beschwerdegegnerin gemäss den unangefochtenen Feststellungen des Obergerichts (E. 2.2.5 oben) die Liegenschaft G.________ im Wert von Fr. 230'000.-- sowie Aktien und Barmittel im Umfang von Fr. 37'375.80, zusammengerechnet Fr. 267'375.80 erhalten. Die Differenz zwischen güterrechtlichem Anspruch (= Fr. 747'700.20) und bereits erhaltenen Vermögenswerten (= Fr. 267'375.80) ergibt Fr. 480'324.40 und den Betrag von (abgerundet) Fr. 480'324.--, den der Beschwerdeführer zur Abgeltung ehegüterrechtlicher Ansprüche an die Beschwerdegegnerin zu bezahlen bereit ist.