Citation: B 41/98 21.06.2000 E. 2

2.- a) Die Beschwerdeführerin beanstandet zunächst das für den Zeitpunkt der Pensionierung per 1. September 1997 errechnete Sparguthaben. Die Pensionskasse ermittelte für den Zeitpunkt des Rentenbeginns am 1. September 1997 ein Sparguthaben von Fr. 304'619. 25. Sie ging dabei für den Zeitpunkt des Wechsels vom Leistungs- zum Beitragsprimat am 1. Januar 1995 von einem Startsparguthaben von Fr. 211'953. 70 aus. Unter Berücksichtigung der Spargutschriften (20 % für 1995 und 21 % ab 1996) und eines Zinses von 4,5 % bzw. 4 % (ab 1997) rechnete sie das Startsparguthaben gestützt auf § 35 der SPK-Reglementes bis zum Zeitpunkt der Vollendung des 62. Altersjahres (am 16. August 1999) per 31. August 1999 auf. Demgegenüber nimmt die Beschwerdeführerin bei ihrer Berechnung als Startsparguthaben die ihr mit Leistungsausweis vom 31. März 1995 mitgeteilte Freizügigkeitsleistung von Fr. 249'509. - (per 1. Januar 1995) zum Ausgangspunkt und rechnet diesen Betrag unter Annahme eines Zinses von durchgehend 4,5 % auf das Alter 63, somit den 31. August 2000 hoch. Auf diese Weise resultiert ein massgebendes Sparguthaben von Fr. 378'755. 45. b) Die Beschwerdeführerin bestreitet in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde ausdrücklich die Richtigkeit des Startsparkapitals per 31. Dezember 1994 von Fr. 211'953. 70. Auf diesen Zeitpunkt hin wechselte die Beschwerdegegnerin vom Leistungs- zum Beitragsprimat. Gestützt auf § 67 des am 1. Januar 1995 in Kraft getretenen SPK-Reglementes hat sie die Berechnung des Startsparguthabens vorgenommen. Ob der gutgeschriebene Betrag, welcher der Freizügigkeitsleistung gemäss § 53 des bisherigen Reglementes entsprach, richtig berechnet worden ist, lässt sich auf Grund der Akten nicht in zuverlässiger Weise ermitteln. So befinden sich insbesondere das bisherige, bis 31. Dezember 1994 in Kraft gewesene Reglement und allfällige dazugehörige Berechnungstabellen nicht in den Akten. Ursprünglich hatte die Pensionskasse der Beschwerdeführerin ein Startsparguthaben von Fr. 249'509. - mitgeteilt (Leistungsausweis vom 31. März 1995). Später korrigierte sie diesen Wert mit Schreiben vom 19. April 1996 und 3. Oktober 1996 auf den neuen Betrag von Fr. 211'953. 70 mit der Begründung, die (seit der Reglementsrevision per 1. Januar 1985) bestehende, auf den fehlenden Versicherungsjahren beruhende Kürzung von Fr. 10'389. 95 sei nicht auf die neue Versicherten- Nummer übertragen und der Fehler sei erst bei einer Nachkontrolle bemerkt worden. Diese Erklärung erscheint zwar plausibel, ändert jedoch nichts daran, dass auf Grund der vorhandenen Akten die Ermittlung der Freizügigkeitsleistung per 31. Dezember 1994 im Betrag von Fr. 211'953. 70 nicht nachvollzogen werden kann. Das kantonale Gericht hat sich zudem damit begnügt, den errechneten Betrag ohne nähere Begründung und ohne Sachverhaltsfeststellungen als richtig zu bezeichnen. Da somit die Richtigkeit des von der Beschwerdegegnerin errechneten Startsparguthabens nicht in zuverlässiger Weise überprüft werden kann, geht die Sache an das kantonale Gericht zurück, damit dieses die Akten vervollständige, insbesondere auch durch Beizug der erstmals von der Pensionskasse im letztinstanzlichen Verfahren mit der Vernehmlassung eingereichten Detailkontoauszüge, und hernach die Berechnung überprüfe. Unter Umständen wird auch ein Bericht oder ein Gutachten eines externen Pensionskassenexperten beizuziehen sein. c) Die Beschwerdeführerin verlangt in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde auch die Hochrechnung der Spargutschriften auf den Zeitpunkt der Vollendung des 63. Altersjahres per Ende August 2000 und macht damit eine Ungleichbehandlung im Verhältnis zu den männlichen Versicherten geltend. In der Tat sieht § 35 des SPK-Reglementes vor, dass bei vorzeitiger Pensionierung auf Verlangen des Arbeitgebers vor Vollendung des 63. Altersjahres (Männer) oder des 62. Altersjahres (Frauen) die bis zu diesem Alter möglichen Spargutschriften auf der Basis der letzten beitragspflichtigen Besoldung aufgerechnet werden, wobei der Arbeitgeber der Pensionskasse diese Gutschriften zu vergüten hat. Aus welchem Grund im Reglement diese unterschiedliche Behandlung von Frauen und Männern erfolgt bei sonst gleichem ordentlichen Rentenalter 63 (vgl. §§ 33, 36 und 40 des SPK-Reglementes), ist schwer nachzuvollziehen und aus den Akten sowie den Rechtsschriften der Parteien nicht ersichtlich. Sodann enthält der vorinstanzliche Entscheid keine diesbezüglichen Feststellungen. Es lässt sich daher auch nicht abschliessend beurteilen, ob diese unterschiedliche Regelung überhaupt vor der Rechtsgleichheit (Art. 4 aBV, Art. 8 BV) stand hält.