Citation: 9C_659/2017 E. 4.4

4.4. Es kann mit Blick auf diese Aktenlage (vgl. E. 4.2 und 4.3 hiervor) offen bleiben, ob von einem Ausschlussgrund im Sinne von BGE 141 V 281 E. 2.2.1 S. 287 auszugehen ist. So oder so führen die von den Gutachtern einhellig berichtete Aggravation und die gezeigten Inkonsistenzen zum Ergebnis, dass ein erhebliches krankheitsmässiges Geschehen nicht mehr mit ausreichender Wahrscheinlichkeit festgestellt werden konnte. Diese Beweislosigkeit geht zu Lasten des Beschwerdeführers (vgl. BGE 138 V 218 E. 6 S. 222; Urteile 9C_254/2017 vom 21. August 2017 E. 4.4; 9C_732/2015 vom 29. März 2016 E. 3.1.2). Dem steht der Umstand, dass die Ärzte der Klinik C.________ keine relevante Gesundheitsveränderung seit 1994 feststellen konnten, nicht entgegen. Im Weiteren beging die Vorinstanz keine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes, wie der Versicherte geltend macht, indem sie auf das Gutachten der Klinik C.________ abstellte, obwohl es den Experten nicht möglich war, das Ausmass der invaliditätsfremden Faktoren zu bestimmen. So begründeten diese ausführlich, dass das suboptimale Leistungsverhalten und die Einflüsse durch die Benzodiazepin-Intoxikation eine Einschätzung der krankheitsbedingten Einschränkungen nicht zuliessen (vgl. E. 4.3 hiervor). Diese Unklarheit ist somit massgeblich auf das Verhalten des Versicherten zurückzuführen, weshalb dieser die Folgen der Beweislosigkeit selber zu tragen hat. Es ist weder offensichtlich unrichtig noch sonstwie bundesrechtswidrig, wenn das kantonale Gericht mit Blick auf diese gutachterliche Einschätzung auf eine mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nicht erwiesene bzw. fehlende invalidisierende psychische Störung schliesst.