Citation: 8C_509/2022 E. A

A.________, geboren 1971, war im Teilzeitpensum bei B.________ als Hilfsmitarbeiterin beschäftigt. Im November 2020 meldete sie sich unter Hinweis auf psychische Beschwerden (chronische Depression seit 1995) bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle Bern holte ein Gutachten des Dr. med. C.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 23. April 2021 ein und klärte die Situation im Haushalt ab (Bericht vom 9. August 2021). Mit Verfügung vom 3. Dezember 2021 lehnte sie einen Anspruch auf Invalidenrente ab, dies unter der Annahme, dass A.________ als Gesunde im Umfang eines 60 %-Pensums erwerbstätig und zu 40 % im Haushalt beschäftigt wäre. Es bestehe im erwerblichen Bereich eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit (gewichteter Invaliditätsgrad: 30 %) und im Haushalt eine Einschränkung von 15,6 % (gewichteter Invaliditätsgrad: 6,24 %) und damit insgesamt ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 36 %.