Citation: I 161/05 13.05.2005 E. 3

3.1 In medizinischer Hinsicht gelangten Verwaltung und Vorinstanz zum Ergebnis, der Beschwerdeführer könne eine leichte, angepasste Tätigkeit ganztags mit einer Gesamtleistung von 80 % ausüben. Dies wird in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde bestritten. 3.2 Aus den Akten geht hervor, dass der Beschwerdeführer an den Folgen eines lumboradikulären Schmerzsyndroms L5/S1 links leidet. Zudem bestehen leichte degenerative Veränderungen der Lendenwirbelsäule (LWS) sowie verschiedenartige Beschwerden im Bauch-Darm-Bereich. Überdies werden Kopfschmerzen (als Folge der eingenommenen Medikamente) beklagt. Die Bericht erstattenden Ärzte sind sich darin einig, dass die Arbeitsfähigkeit in erster Linie durch die Rückenbeschwerden beeinträchtigt wird. Mit dem kantonalen Gericht ist davon auszugehen, dass die zuletzt und in den Vorjahren ausgeübten körperlich schweren Tätigkeiten nicht oder nur mit erheblichen Einschränkungen ausgeübt werden können. Dementsprechend ist die Verwertbarkeit der verbliebenen Arbeitsfähigkeit in Bezug auf eine andere Erwerbstätigkeit zu beurteilen. Im Rahmen der sozialversicherungsrechtlichen Schadenminderungspflicht ist der Versicherte grundsätzlich gehalten, eine solche anzunehmen, sofern sich dadurch die verbleibende Restarbeitsfähigkeit finanziell besser verwerten lässt (BGE 130 V 99 Erw. 3.2 mit Hinweisen). Bereits im Bericht der chirurgischen Klinik des Spitals X.________ vom 12. Januar 2001 wird eine leichtere Tätigkeit empfohlen, welche mit häufig wechselnder Körperhaltung verbunden ist. Dr. med. A.________ schloss in seinem Gutachten vom 21. Mai 2001 auf volle Arbeitsfähigkeit in einer derartigen Tätigkeit. Dr. med. G.________ erklärte am 3. Oktober 2001, jede Arbeit ohne Lastenheben sei zumutbar, wobei eine wechselnd sitzend und stehend auszuübende Tätigkeit ideal wäre. In Anbetracht der Beschwerdezunahme im Laufe des Tages erscheine eine Vollbeschäftigung allerdings nicht als realistisch. Um die tatsächlichen Möglichkeiten abschätzen zu können, sei eine BEFAS-Abklärung indiziert. Diese wurde vom 9. September bis 4. Oktober 2002 vorgenommen und führte zum Ergebnis, der Versicherte sei in einer körperlich leichten bis mittelschweren, rückenergonomischen Tätigkeit ganztags arbeitsfähig. Nach einer Einarbeitungszeit von drei bis sechs Monaten könne er eine Gesamtleistung von 80 % erbringen, wobei die Gesamtheit der allgemein-, internmedizinischen und rheumatologischen Beschwerden sowie die fehlende Verarbeitung der Krankheit des Klienten limitierend wirkten. Diese im Abklärungsbericht vom 30. Oktober 2002 enthaltene Einschätzung wurde auf Nachfrage der IV-Stelle hin - nachdem Dr. med. G.________ geltend gemacht hatte, die BEFAS habe den Versicherten verwechselt - mit Schreiben vom 9. Januar 2003 bestätigt. Angesichts dieser zusätzlichen Stellungnahme, aber auch der konkreten, spezifizierten Aussagen im Abklärungsbericht, welche mit den anderen medizinischen Unterlagen vereinbar sind, erscheint es als höchst unwahrscheinlich und kann daher mit hinreichender Sicherheit ausgeschlossen werden, dass eine Verwechslung stattgefunden haben sollte, welche sich auf die Angaben zur Arbeitsfähigkeit ausgewirkt hat. 3.3 Der Beschwerdeführer bestreitet die Aussagekraft der erwähnten Dokumente auch unter Hinweis auf anders lautende Stellungnahmen in den übrigen medizinischen Akten. Soweit diesbezüglich der Bericht des Spitals Y.________ vom 17. Juli 2002 angerufen wird, ist darauf hinzuweisen, dass dieser vom Departement für Magen-, Darm-, Leber- und Lungenkrankheiten, Abteilung Gastroenterologie, stammt. Die Ärzte befassten sich denn auch nicht mit der Rückenproblematik, und die Aussage, der Versicherte sei aus diesem Grund zu 100 % arbeitsunfähig, beruht nicht auf entsprechenden Abklärungen. Dr. med. G.________ erachtete in seinen Stellungnahmen vom 3. Oktober 2001 wie auch vom 20. Mai 2003 die Ausübung einer leichten Tätigkeit grundsätzlich als möglich. Auf Grund der medizinischen Akten und der BEFAS-Abklärungen ist davon auszugehen, dass den verschiedenen gesundheitlichen Einschränkungen durch die Ausgestaltung der Arbeit (leicht mit wechselnder Körperhaltung) und die Annahme einer Leistungsreduktion auf 80 % angemessen Rechnung getragen werden kann. Die im letztinstanzlich aufgelegten Schreiben des Dr. med. G.________ vom 25. Februar 2005 angesprochene zwischenzeitliche Verschlechterung des Gesundheitszustandes kann im vorliegenden Verfahren, welches sich auf den Sachverhalt beschränkt, wie er sich bis zum Einspracheentscheid vom 26. November 2003 entwickelt hat (BGE 130 V 446 Erw. 1.2 mit Hinweisen), nicht berücksichtigt werden. Dieser Umstand wäre gegebenenfalls im Rahmen eines neuen Leistungsbegehrens bei der IV-Stelle geltend zu machen.