Citation: I 392/04 22.09.2004 E. 2

2.1 Die Vorinstanz stützte ihren Entscheid hauptsächlich auf einen Abklärungsbericht der BEFAS vom 30. Juni 2000, die medizinischen Gutachten von Dr. med. T.________ und Dr. med. W.________ vom 15. bzw. 18. Januar 2002 sowie auf die Stellungnahme der BEFAS zum genannten Gutachten von Dr. med. W.________ vom 3. Mai 2002. Dabei erwog sie, nach der Beurteilung dieses Gutachters könne der Beschwerdeführer unter Vermeidung bestimmter Bewegungen eine Arbeit ganztägig ohne zeitliche Einschränkung erledigen. Mit dieser Bewegungseinschränkung und unter Berücksichtigung derselben sei er zu 100 % arbeitsfähig, da der eingeschränkten Einsatzfähigkeit invalidenversicherungsrechtlich dadurch Rechnung getragen werde, dass der Versicherte in Erfüllung der ihm obliegenden Schadenminderungspflicht gehalten sei, in einer der gesundheitlichen Beeinträchtigung angepassten Beschäftigung tätig zu sein. Bei einer leidensangepassten Tätigkeit, für welche der Beschwerdeführer vollumfänglich arbeitsfähig sei, müsse diese Einschränkung somit bereits als berücksichtigt betrachtet werden. 2.2 Demgegenüber wird in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde geltend gemacht, der Beschwerdeführer sei in einer behinderungsangepassten Tätigkeit nicht zu 100 % arbeitsfähig. Dies gehe aus den entsprechenden Ausführungen von Dr. med. W.________ in seinem Gutachten vom 18. Januar 2002 hervor. Darin habe der Arzt festgehalten, die beim Versicherten objektiv vorliegenden Fähigkeitsstörungen würden die Ausübung des angestammten Berufes eines Schreiners noch höchstens im Rahmen eines geschützten Arbeitsplatzes zulassen. Auf die Frage, in welchem zeitlichen Rahmen von ihm andere, den Störungen angepasste Tätigkeiten verlangt werden könnten, habe der Gutachter geantwortet, dem Versicherten sei in behinderungsgerechten Tätigkeiten ein Vollpensum zumutbar. Ob dabei eine verminderte Leistungsfähigkeit bestehe, sei vom Experten jedoch ausdrücklich bejaht worden, wobei das Ausmass dieser Einschränkung mit 50 % beziffert worden sei. Angesichts dieser eingeschränkten Leistungsfähigkeit sei das angenommene Invalideneinkommen zu halbieren, was einen Invaliditätsgrad von 69,45 % ergebe. 2.3 Die bereits im vorinstanzlichen Verfahren vorgebrachte Rüge vermag gegenüber den zutreffenden Erwägungen im angefochtenen Entscheid, auf welche verwiesen wird, nicht aufzukommen. Zudem ist gemäss den richtigen Vorbringen der IV-Stelle zu berücksichtigen, dass laut den Ausführungen von Dr. med. W.________ die bisherige Tätigkeit als Schreiner zwar noch vollschichtig möglich sei, dabei jedoch eine Leistungsunfähigkeit von 50 % bestehe. Im bisherigen Beruf des Schreiners und in ähnlichen Tätigkeiten liege eine qualitative Minderung von 50 % vor. Es dränge sich daher nach dem Dafürhalten des Gutachters aus somatisch-medizinischer Sicht die Angewöhnung an behinderungsgerechte Verrichtungen im Rahmen der BEFAS-Abklärung auf. Die Schreinertätigkeit (und ähnliche Tätigkeiten) sei bekanntlich keine angepasste Tätigkeit im Rahmen der BEFAS-Abklärung, weshalb auch die von Dr. med. W.________ diesbezüglich erwähnte 50 %ige Leistungseinbusse nachvollziehbar sei. Eine Leistungsverminderung in gemäss BEFAS-Bericht angepassten Tätigkeiten sei dem Gutachten entgegen den Ausführungen des Beschwerdeführers indessen klar nicht zu entnehmen. Nach dem Gesagten wurde ein Anspruch auf eine Invalidenrente zu Recht abgelehnt.