Citation: 8C_506/2022 E. 5.2

5.2. Der Beschwerdeführer macht geltend, der Sachverhalt sei zum Zeitpunkt des Verfügungserlasses nicht hinreichend abgeklärt gewesen. Er habe in seinem Einwand auf eine Verschlechterung seines psychischen Gesundheitszustandes hingewiesen, nachdem er - mittels Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung belegt - im November 2021 seinen Hausarzt habe aufsuchen und nachfolgend seine behandelnde Psychiaterin habe konsultieren müssen. Dass eine gravierendere gesundheitliche Störung vorgelegen habe, beweise denn auch die Notfallintervention in der Psychiatrischen Klinik C.________. Wenn er, so der Beschwerdeführer, die entsprechenden Berichte wegen des unter Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes und treuwidrig verfrüht erfolgten Verfügungserlasses nicht rechtzeitig zuvor, sondern erst nachträglich beigebracht habe, könne ihm dies nicht zum Nachteil gereichen. Dementsprechend sei ihm auch nicht vorzuwerfen, diese Berichte liessen den Schluss auf eine vor Verfügungserlass eingetretene Verschlechterung nicht zu. Dass sich im hausärztlichen Bericht vom 28. September 2021, also rund zwei Monate zuvor, noch keine Hinweise auf eine Verschlechterung ergeben hätten, habe die Beschwerdegegnerin entgegen der Vorinstanz nicht davon entlasten können, weitere Abklärungen zu veranlassen, nachdem er ihr rechtsgenüglich mitgeteilt habe, erneut seine Psychiaterin konsultieren zu müssen.