Citation: 2C_527/2022 E. 6

Nach dem Gesagten steht fest, dass die Stammanteile an der tschechischen Gesellschaft nach dem harmonisierten Vermögenssteuerrecht des Kantons Basel-Landschaft vollumfänglich der Beschwerdeführerin zuzurechnen sind und der Schweiz bzw. dem Kanton Basel-Landschaft völkerrechtlich das Recht zusteht, darauf die Vermögenssteuer zu erheben. Die Beschwerdeführerin hat weder die Stammanteile in ihrem eigenen noch jene im Eigentum der Stiftung deklariert, wodurch es zu einer Unterbesteuerung gekommen ist. Dass die übrigen Voraussetzungen für die Erhebung einer Nachsteuer gemäss § 146 StG/BL vorliegen, bestreitet die Beschwerdeführerin - zu Recht - nicht. Soweit die Beschwerdeführerin geltend macht, ihre Hypothekarschulden seien abzugsfähig, übersieht sie, dass die Steuerverwaltung diese Schulden in der Bemessung der Steuerfaktoren bereits berücksichtigt hat. Im Übrigen stellt die Beschwerdeführerin die Bemessung der Nachsteuer nicht infrage. Soweit das angefochtene Urteil die Erhebung der Nachsteuer schützt, hat die Vorinstanz weder Bundes- noch Völkerrecht verletzt.