Citation: 6B_520/2020 E. 4.1

4.1. Der Beschwerdeführer wendet sich im Weiteren gegen den Schuldspruch des Betruges zum Nachteil von EE.________. In diesem Punkt wird ihm vorgeworfen, er habe dem in kaufmännischen Bereichen völlig unerfahrenen EE.________ im Juli 2002 vorgetäuscht, er bzw. die L.________ AG, deren Verwaltungsrat er war, könne ihm für geplante Immobiliengeschäfte einen Kredit von Fr. 14 Mio. vermitteln. Daraufhin habe EE.________ dem Beschwerdeführer am 12. Juli 2002 eine Zahlung über Fr. 5'000.-- geleistet. Am 9. August 2002 habe er auf eine Bestätigung des Beschwerdeführers hin, wonach der Kreditantrag angeblich positiv beurteilt worden sei, die Bewilligung jedoch von der Überweisung von einem Promille der Kreditsumme abhängig sei, weitere Fr. 14'000.-- an den Beschwerdeführer bezahlt. Mit Vertrag vom 30. August 2002 habe der Beschwerdeführer sodann EE.________ unter der Vorspiegelung, das Immobiliengeschäft werde mit Vorteil über eine Aktiengesellschaft abgewickelt, die Aktien der KK.________ AG (später umfirmiert in LL.________ Consulting AG und E.________.ch AG), welche bloss ein substanzloser Aktienmantel gewesen sei, verkauft. In diesem Zusammenhang seien seitens EE.________ am 5. und 23. September 2002 weitere Zahlungen in Höhe von Fr. 5'000.-- und Fr. 8'000.-- erfolgt. Am 11. September 2002 habe EE.________, der immer noch davon ausgegangen sei, dass ihm der Kredit vermittelt werde, einen Kaufvertrag über 75 von insgesamt 100 Aktien der im Bereich des Vertriebs religiöser Printmedien tätigen MM.________ AG mit einer Kaufpreisverpflichtung von Fr. 3,4 Mio. unterzeichnet, wobei die Finanzierung mit dem zu vermittelnden Kredit hätte erfolgen sollen. Mit dieser Vereinbarung sei jenem ein Verkäuferdarlehen von Fr. 1 Mio. gewährt und für den Fall der Rückabwicklung des Kaufvertrages eine Konventionalstrafe von Fr. 500'000.-- auferlegt worden. Der Beschwerdeführer bzw. die Verkäufergesellschaft L.________ AG seien indes nie Eigentümer der Aktien gewesen. Zudem habe der Beschwerdeführer gewusst, dass EE.________ den Kaufpreis nicht würde bezahlen können, da der Kredit, mit welchem der Kaufpreis hätte beglichen werden sollen, nicht habe vermittelt werden können. Mit Zusatzvereinbarung vom 2. Dezember 2002 habe der Beschwerdeführer die Aktien der KK.________ AG zurückgekauft und den Kaufpreis mit einem Teil der Konventionalstrafe verrechnet. Diese sei in der Vereinbarung neu auf Fr. 200'000.-- festgesetzt und an die Rechtsberatung A.________ AG abgetreten worden, welche die Forderung in Betreibung gesetzt habe (angefochtenes Urteil S. 73 f.; erstinstanzliches Urteil S. 214 ff. [Anklageschrift]; Beschwerde S. 11 f.).