Citation: 1C_277/2015 E. 5.3

5.3. Ziff. 5.1 GPV sieht hinsichtlich der für die Beanspruchung einer erhöhten Baumassenziffer notwendigen Grundstücksfläche lediglich ein Mindestmass vor. Die Vorinstanz ging mithin zu Recht davon aus, dass sich die Beschwerdeführerin als Grundeigentümerin im Baubereich F an einer grundstücksübergreifenden Überbauung unter Ausnützung der erhöhten Baumassenziffer beteiligen kann, indem sie an einem entsprechenden Verfahren mitwirkt. Für den von ihr vorgebrachten Fall, dass sie erst nachträglich die Baumassenziffer von 7 m3/m2 beanspruchen möchte, scheint der Wortlaut von Ziff. 5.1 GPV die Möglichkeit eines Anschlusses an die dann bereits realisierte Grossüberbauung nicht auszuschliessen; dies jedenfalls insoweit, als der geplante Neubau eine Ergänzung zur grundstücksübergreifenden Überbauung darstellte und dieser sich auch unter städtebaulichen Gesichtspunkten vertreten liesse. Eine solche Vorgehensweise entspräche denn auch dem Sinn und Zweck dieser Bestimmung, das Zentrumsgebiet zu verdichten. Sollte sich die Beschwerdeführerin an einer Grossüberbauung nicht beteiligen wollen, stünde es ihr nach der Regelbauweise weiterhin offen, eine Baumassenziffer von 5 m3/m2 auszunützen (vgl. Ziff. 3.1 BZO), mit der nach dem erläuternden Bericht ebenfalls eine erhebliche Verdichtung erzielt werden kann (vgl. S. 3 und 16).