Citation: 5A_425/2018 E. 3

Das Obergericht hat erwogen, dass der Beschwerdeführer die Forderung der Beschwerdegegnerin einschliesslich Zinsen und Kosten getilgt habe und der Konkursaufhebungsgrund von Art. 174 Abs. 2 Ziff. 1 SchKG erfüllt sei. Hingegen habe der Beschwerdeführer seine Zahlungsfähigkeit nicht glaubhaft gemacht (Art. 174 Abs. 2 SchKG). Aus dem Betreibungsregisterauszug und der Schuldnerinformation sei ersichtlich, dass gegen den Beschwerdeführer zwischen dem 1. Januar 2013 und dem 8. März 2018 insgesamt 28 Betreibungen im Gesamtbetrag von Fr. 175'848.65 angehoben worden seien. Vor der Konkurseröffnung seien Fr. 61'186.15 bezahlt und diverse Betreibungen zurückgezogen worden. Im Zeitpunkt der Konkurseröffnung seien noch Forderungen von Fr. 14'108.10 offen gewesen. Der Beschwerdeführer führe aus, sämtliche noch offenen Beträge könnten durch die zu erwartenden privaten Einnahmen nebst den neuen Verbindlichkeiten bezahlt werden. Neue Schulden würden nicht hinzukommen und die Zahlungseingänge würden die Restschulden decken. Das Obergericht hat die Angaben des Beschwerdeführers als äusserst vage erachtet. Er habe keine Belege eingereicht, um seine Liquidität aufzuzeigen oder die von ihm geltend gemachten privaten Einnahmen oder Zahlungseingänge nachzuweisen. Nicht belegt sei die behauptete Bezahlung der Mietforderung der Eigentümergemeinschaft B.________strasse xxx. Es bleibe unklar, wie der Beschwerdeführer die noch offenen Forderungen begleichen könne.