Citation: 9C_911/2007 23.06.2008 E. 3

3.1 Die Beschwerdeführerin rügt, die vorinstanzliche Feststellung, sie habe das Verfahren vor dem Berufsvorsorgegericht verursacht, weil sie aus technischen Gründen nicht in der Lage gewesen sei, die Höhe des Altersguthabens des geschiedenen Ehemannes für den Zeitpunkt der bezirksgerichtlichen Hauptverhandlung vom 15. Februar 2007 zu berechnen, sei offensichtlich unzutreffend. Dass sie unmittelbar nach Beginn des Jahres 2007 noch nicht über alle Informationen der angeschlossenen Arbeitgeber verfügt habe und daher noch keine Berechnung der Freizügigkeitsleistung auf diesen Gerichtstermin habe vornehmen können, könne ihr nicht vorgeworfen werden. Zum Verfahren vor dem Berufsvorsorgegericht sei es im Übrigen nur deshalb gekommen, weil u.a. das Scheidungsgericht nicht bereit gewesen sei, die Parteien beim Abschluss einer Vereinbarung im Sinne von Art. 141 ZGB zu unterstützen. 3.2 Die Beschwerdeführerin hatte dem Beschwerdegegner auf dessen Ersuchen vom 28. Dezember 2006 um Zustellung eines Versicherungsausweises per 15. Februar 2007 geantwortet, es sei ihr nicht möglich, Berechnungen ins 2007 zu erstellen, bevor die zahlreichen Vorsorgepläne für dieses Jahr programmiert seien. In den nächsten Tagen werde ihm aber eine Berechnung per 31. Dezember 2006 zugestellt. Diese lasse sich zu einem späteren Zeitpunkt (ca. März) mit geringem Aufwand aktualisieren. Mit Schreiben vom 5. Januar 2007 teilte die Vorsorgeeinrichtung ihrem Versicherten die "Provisorische Berechnung der zu teilenden Austrittsleistung per 31.12.2006 infolge Scheidung" mit. Es ist nicht ersichtlich, aus welchem anderen Grund als der - angeblichen - Unmöglichkeit der rechtzeitigen Berechnung des Altersguthabens zum Stichtag aus technischen Gründen das Scheidungsgericht im Urteil vom 15. Februar 2007 nur das Teilungsverhältnis festsetzte und die Streitsache zur Bestimmung der Höhe der auszugleichenden Austrittsleistungen an das zuständige Berufsvorsorgegericht überwies (Art. 142 Abs. 1 und 2 ZGB). Die Vorinstanz hat daher den Sachverhalt in keiner Weise offensichtlich unrichtig - vielmehr für das Bundesgericht verbindlich (Art. 105 BGG) - festgestellt, wenn sie die Zusprechung einer Parteientschädigung an die Beschwerdegegner damit begründet hat, die Beschwerdeführerin sei "aus technischen Gründen" nicht in der Lage gewesen, die Höhe des Altersguthabens zum massgebenden Zeitpunkt der Gerichtsverhandlung zu berechnen. Im Übrigen ist nicht einsehbar, dass es einer Vorsorgeeinrichtung nicht möglich sein soll, schon zu Beginn eines neuen Kalenderjahres durch Rückfrage beim angeschlossenen Arbeitgeber die bis Mitte Februar hinzukommende Altersgutschrift zu ermitteln, falls der versicherte Jahreslohn reglementarisch nach der Pränumerandomethode festgesetzt wird (vgl. zur Publikation bestimmtes Urteil 9C_568/2007 vom 14. März 2008 E. 3.2) und vom Arbeitgeber für die einzelnen Versicherten noch nicht gemeldet worden ist. Der vorinstanzliche Parteikostenentscheid verletzt Bundesrecht nicht.