Citation: 6B_1045/2015 E. 2.3.5

2.3.5. Was der Täter weiss, will und in Kauf nimmt, betrifft eine innere Tatsache und ist Tatfrage. Rechtsfrage ist hingegen, ob gestützt auf die festgestellten Tatsachen Fahrlässigkeit, Eventualvorsatz oder direkter Vorsatz gegeben ist (BGE 137 IV 1 E. 4.2.3 S. 4 mit Hinweis). Soweit der Beschwerdeführer den subjektiven Tatbestand bestreitet, kann ihm nicht gefolgt werden. Aus dem blossen Umstand, dass er gegenüber der Sekretärin jeweils versprochen hat, den entnommenen Betrag später wieder auszugleichen, musste die Vorinstanz nicht auf fehlenden Vorsatz schliessen. Aufgrund der gesamten Umstände ist es nicht willkürlich, wenn sie implizit von vorsätzlichem Handeln des Beschwerdeführers ausgeht.