Citation: 9C_336/2018 E. 2

Die Vorinstanz liess offen, ob ein Anwendungsfall der SchlBest. IVG vorliegt und bestätigte die Rentenaufhebung mittels der substituierten Begründung der Revision nach Art. 17 Abs. 1 ATSG. Sie stellte gestützt auf das SMAB-Gutachten vom 10. März 2015 fest, im relevanten Zeitraum zwischen den Verfügungen vom 14. März 2003 und vom 2. Mai 2017 habe sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin wesentlich verbessert. So seien Dr. med. D.________ von den Kantonalen Psychiatrischen Diensten (KPD; Bericht vom 20. Juni 2001) und Dr. med. C.________ (Expertise vom 5. Januar 2002) seinerzeit von einer mittelgradigen depressiven Störung und einer Somatisierungsstörung bzw. einer somatoformen Schmerzstörung ausgegangen. Unabhängig von diesen diagnostischen Abweichungen hätten beide, was aus heutiger Sicht unumstritten sei, eine vollständige Arbeitsunfähigkeit attestiert. Im Vergleich dazu sei die Beschwerdeführerin gemäss dem Gutachten des SMAB - worin aus psychiatrischer Sicht keine Diagnose mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit gestellt wurde - heute zu 70 % arbeitsfähig. Es sei deshalb von einer wesentlichen Verbesserung der Arbeitsfähigkeit und damit vom Vorliegen eines Revisionsgrunds nach Art. 17 Abs. 1 ATSG auszugehen.