Citation: 5A_133/2019 E. A

A.a. Die Staatsanwaltschaft des Kantons St. Gallen beschlagnahmte im Strafverfahren gegen B.________ und seine Lebensgefährtin A.________ mit Verfügung vom 28. Juni 2005 die Eigentumswohnung C.________, Grundstück Nr. www, Grundbuch U.________, einschliesslich zweier Schuldbriefe (Nr. xxx, 9. Rang, und Nr. yyy, 10. Rang, je Fr. 100'000.--). A.________ war zu jenem Zeitpunkt Eigentümerin des Grundstücks. Mit Strafurteil des Kreisgerichts St. Gallen vom 13. Dezember 2007 wurde B.________ wegen Vermögensdelikten verurteilt; A.________ wurde freigesprochen. Das beschlagnahmte Grundstück und die Schuldbriefe wurden gestützt auf Art. 70 StGB eingezogen und die Verwertung angeordnet. Am 27. Oktober 2008 verstarb B.________. Über A.________ wurde am 11. Mai 2009 der Konkurs eröffnet, welcher vom Konkursamt Nidwalden geführt wird. Mit Strafurteil vom 14. Dezember 2009 stellte das Kantonsgericht St. Gallen als Berufungsinstanz das Strafverfahren gegen B.________ ein und bestätigte den Freispruch von A.________. Weiter bestätigte das Kantonsgericht St. Gallen die Einziehung und Verwertung des Grundstücks in U.________ einschliesslich der beiden Schuldbriefe gestützt auf Art. 70 StGB. Das Urteil erwuchs in Rechtskraft. A.b. Am 31. Dezember 2009 teilte die Staatsanwaltsschaft St. Gallen dem Konkursamt Nidwalden mit, dass die Verwertung des Grundstücks in U.________ zweckmässigerweise über das dortige Konkursamt (Nidwalden) erfolgen solle, wobei vorgängig die Schuldbriefe zu löschen und der Verwertungserlös, abzüglich der Grundpfandrechte und der Verwertungskosten, der Staatskasse St. Gallen zuzuführen sei. Am 4. Mai 2011 verwertete das Konkursamt Nidwalden das Grundstück für Fr. 915'437.65, wobei (nach Abzug von Gebühren und Auslagen sowie Abzug für Grundpfandrechte an die Bank D.________ Fr. 229'962.70, an die Staatsanwaltsschaft St. Gallen Fr. 226'750.-- für die Schuldbriefe) ein Netto-Erlös von Fr. 418'726.65 verblieb. Am 11. Juli 2011 überwies das Konkursamt Nidwalden der Staatskasse St. Gallen den Erlös aus der Verwertung der Schuldbriefe (Fr. 226'750.--). Der (auf dem Rubrik-Konto liegende) Resterlös wurde am 27. Oktober 2011 auf das Konkurskonto des Konkursamtes Nidwalden überwiesen. Auf dem Konkurskonto zur Abwicklung des Konkurses A.________ (u.a. für Abschlagszahlungen) standen am 2. November 2012 noch Fr. 150'104.07 zur Verfügung.