Citation: 1B_546/2019 E. 3

Nach Art. 221 Abs. 1 StPO ist Sicherheitshaft unter anderem dann zulässig, wenn die beschuldigte Person eines Verbrechens oder Vergehens dringend verdächtig und ernsthaft zu befürchten ist, dass sie durch schwere Verbrechen oder Vergehen die Sicherheit anderer erheblich gefährdet, nachdem sie bereits früher gleichartige Straftaten verübt hat (Wiederholungsgefahr; lit. c). Gemäss Art. 221 Abs. 2 StPO ist Sicherheitshaft auch zulässig, wenn ernsthaft zu befürchten ist, eine Person werde ihre Drohung, ein schweres Verbrechen auszuführen, wahrmachen (Ausführungsgefahr). Das zuständige Gericht ordnet anstelle der Haft eine oder mehrere mildere Massnahmen an, wenn sie den gleichen Zweck erfüllen (Art. 237 Abs. 1 StPO). Der Beschwerdeführer erhebt keine substanziierten Einwände gegen die Beurteilung der Vorinstanz bzw. des Strafgerichts, der dringende Tatverdacht sei gegeben. Strittig ist aber, ob die Vorinstanz bzw. das Strafgericht den besonderen Haftgrund der Wiederholungsgefahr und den Haftgrund der Ausführungsgefahr bejahen sowie die Sicherheitshaft als verhältnismässig beurteilen durfte.