Citation: 6S.235/2005 05.07.2005 E. 4

Dem Beschwerdeführer wäre nicht geholfen, wenn seine Eingabe als staatsrechtliche Beschwerde behandelt würde. Mit einer solchen könnte er zwar rügen, dass die kantonalen Richter den Sachverhalt willkürlich festgestellt haben. Willkür liegt jedoch nur vor, wenn der vom Betroffenen bemängelte Sachverhalt offensichtlich unhaltbar ist oder in klarem Widerspruch zur tatsächlichen Situation steht (BGE 127 I 54 E. 2b). Der Beschwerdeführer macht geltend, er habe gegenüber dem Kanzleivorstand nur auf den schweizerischen Nationalfeiertag hingewiesen und in diesem Zusammenhang gesagt, "es wird knallen am ersten August" (Beschwerde S. 1). Damit widerspricht er seinen eigenen Aussagen im kantonalen Verfahren, wonach es "knallen" werde, wenn er "die Sachen bis zum 1. August nicht zurückbekomme" (angefochtener Entscheid S. 12 mit Hinweis auf die kantonalen Akten). Von einer willkürlichen Feststellung des Sachverhalts durch die kantonalen Richter kann folglich nicht die Rede sein. Soweit die beiden zusätzlichen Anordnungen auf kantonalem Recht beruhen, sagt der Beschwerdeführer nicht, welche verfassungsmässigen Rechte bzw. welche Rechtssätze durch die Anordnungen verletzt worden sein könnten. Folglich genügt die Beschwerde insoweit den Anforderungen von Art. 90 Abs. 1 lit. b OG nicht.