Citation: 9C_304/2021 E. 4.1

4.1. Mit Verfügung vom 30. August 2017 verneinte die IV-Stelle des Kantons Zürich einen Anspruch des Beschwerdeführers auf Leistungen der Invalidenversicherung, obwohl ihm im Gutachten des ZMB vom 9. November 2016 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit aus psychischen Gründen attestiert wurde. Dabei führte die IV-Stelle aus, eine Diagnose einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) lediglich aufgrund des gelegentlichen Auftretens von Flashbacks und Albträumen und ohne bekanntes auslösendes Trauma sei nicht nachvollziehbar. Die objektiven Befunde seien weitgehend unauffällig, der Versicherte sei im Antrieb sehr gesteigert, sehr lebhaft, er habe keine Wahrnehmungsstörungen. Eine Tagesstruktur sei vorhanden. Der Versicherte gehe ausserhäuslichen Aktivitäten nach (u.a. Besuch von Cafés, Erledigung von Einkäufen für sich und für Bekannte). Aus invalidenversicherungsrechtlicher Sicht bestehe daher keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. Zudem sei das psychische Leiden behandelbar; eine Verbesserung des Zustandes durch Weiterführung einer psychiatrisch-psychotherapeutischen Behandlung sei möglich.