Citation: U 320/04 09.05.2006 E. 3

Streitig und zu prüfen ist weiter die Bestimmung des Invaliditätsgrades. 3.1 Die Vorinstanz hat das Valideneinkommen gestützt auf die Auskünfte der Firma Y.________ vom 26. April 2002 ermittelt, wonach einem Standbau-Monteur gegenwärtig ein Jahresgehalt von Fr. 71'500.- (Fr. 5'500.- x 13) zuzüglich eine durchschnittliche Überstundenentschädigung von jährlich Fr. 6'000.- ausbezahlt werde. Angesichts der Unsicherheiten bezüglich der mutmasslich zu leistenden Überstunden hat das kantonale Gericht in die Vergleichsrechnung einen Betrag von 80'000.- eingesetzt. Dem Beschwerdeführer ist insofern zuzustimmen, als die Angaben der ehemaligen Arbeitgeberin nicht ohne weiteres auf die von ihm innegehabte Funktion als Chefmonteur übertragbar sind. Gemäss Zwischenzeugnis der Firma Y.________ vom 14. August 1997 gehörten zu seinen Pflichten neben dem Auf- und Abbau von Messeständen u.a. die "Einsatzplanung der Mitarbeiter, Kontrolle der Arbeitsausführung, Erstellen der Ablaufplanung vor Montagebeginn, Standübergabe an den Kunden". Diesen Umständen hat die Vorinstanz indessen dadurch Rechnung getragen, dass sie die einem Monteur durchschnittlich abgegoltene Überstundenentschädigung von Fr. 6'000.- um 2'500.- heraufsetzte. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers kann nicht von der im Jahre vor dem Unfall vom 21. April 1995 erzielten Überstundenentschädigung ausgegangen werden. Die Firma Y.________ hatte in der Zwischenzeit mehr Personal eingestellt sowie die an Sonn- und Feiertagen geleistete Überstundenarbeit nur noch mit einem Zuschlag von 50 % statt 100 % abgegolten. Für das zur Ermittlung der Vergleichseinkommen massgebende Jahr 1999 (Zeitpunkt des Rentenbeginns) hat sie mangels entsprechender Nachfrage zwar nicht explizit Stellung genommen. Es ist jedoch anzunehmen, dass sie ihre Personalpolitik schon im Jahre 1999 überdacht hatte. Schliesslich ist darauf hinzuweisen, dass sie die Löhne jeweils an die Teuerung anpasste (vgl. Lohnbuchauszug vom 1. April 1994 bis 30. April 1995 sowie Fragebogen für den Arbeitgeber vom 12. Dezember 1996), weshalb im Jahre 1999 ein unter Fr. 5'500.- liegender Verdienst ausbezahlt worden wäre. Unter diesen Umständen lässt sich die vorinstanzliche Bemessung des Valideneinkommens im Ergebnis nicht beanstanden.