Citation: 8C_265/2013 E. A

Die 1968 geborene R.________ arbeitete seit Mai 2002 vollzeitlich und ab August 2002 in einem 80 %-Pensum als Ressourcenmanagerin beim Departement A.________. Am 16. Dezember 2002 stürzte sie beim Skifahren und schlug mit dem Kopf auf die harte Skipiste auf. Zudem war sie am 21. Februar 2003 in einen Auffahrunfall verwickelt. Bei beiden Unfällen erlitt sie eine HWS-Distorsion. Am 20. April 2004 meldete sie sich bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Nach Einholung der medizinischen Unterlagen des Unfallversicherers führte das Amt für AHV und IV des Kantons Thurgau (IV-Stelle) eine Abklärung im Haushalt durch (Abklärungsbericht Haushalt vom 20. April 2004). Eine in Aufrag gegebene Begutachtung bei der Medizinischen Abklärungsstelle (MEDAS) wurde wegen Schwangerschaftsproblemen mehrmals verschoben, weshalb der Begutachtungsauftrag mit Schreiben vom 24. August 2009 zurückgegeben wurde. Am 15. November 2009 wurde R.________ Mutter einer Tochter. Nachdem die medizinischen Abklärungen wegen eines stationären Aufenthalts im Spital X.________ am 17. Juni 2010 erneut storniert worden waren, wurde bei der MEDAS vom 14. bis 16. März 2011 eine polydisziplinäre Begutachtung vorgenommen (Expertise vom 27. April 2011). Ebenso erfolgte eine erneute Abklärung im Haushalt (Bericht Haushalt vom 18. August 2011). Gestützt darauf sprach die IV-Stelle R.________ ab dem 1. Juni 2011 eine halbe Rente zu (Verfügung vom 13. August 2012).