Citation: 2C_657/2021 E. A

Die österreichische Staatsangehörige A.________ (1966) kam im Dezember 2008 in die Schweiz, um eine Anstellung bei der B.________ GmbH in U.________ aufzunehmen. Sie erhielt eine Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA zwecks Erwerbsaufenthalts bis zum 30. November 2013, die in der Folge um fünf Jahre bis zum 30. November 2018 verlängert wurde. Am 5. November 2018 ersuchte A.________ erneut um Verlängerung ihrer Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA. Im Rahmen ihres Gesuchs gab sie an, wegen einer Zwangserkrankung seit dem Jahr 2009 nicht mehr arbeitstätig zu sein. Parallel dazu leitete das Amt für Migration und Zivilrecht des Kantons Graubünden eine Aufenthaltsprüfung ein, nachdem ihm die Sozialversicherungsanstalt Graubünden mitgeteilt hatte, dass A.________ Ergänzungsleistungen in der Höhe von jährlich Fr. 19'800.-- beziehe.