Citation: 9C_108/2024 E. 4.2.1

4.2.1. Zunächst macht die Beschwerdeführerin geltend, das kantonale Gericht habe ihre Vorbringen zu den anrechenbaren Auslagen nur ungenügend geprüft und damit ihren Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt. Dieser Einwand ist nicht stichhaltig. Die aus dem verfassungsmässigen Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) fliessende Verpflichtung der Behörde, ihren Entscheid zu begründen, verlangt nicht, dass sich diese mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt; vielmehr genügt es, wenn der Entscheid gegebenenfalls sachgerecht angefochten werden kann. Die Begründung muss kurz die wesentlichen Überlegungen nennen, von denen sich das Gericht hat leiten lassen und auf die es seinen Entscheid stützt (BGE 142 III 433 E. 4.3.2 mit Hinweisen). Diesen Anforderungen genügt die vorinstanzliche Verfügung, hat das kantonale Gericht darin doch dargelegt, wie sich der von ihm ermittelte prozessuale Notbedarf im Einzelnen zusammensetzt. Insbesondere machte das kantonale Gericht auch Ausführungen dazu, inwieweit Pflegekosten beim Notbedarf angerechnet werden können.