Citation: 6B_1066/2023 E. 4.3.2

4.3.2. Ausserdem wendet der Beschwerdeführer ein, die Vorinstanz berücksichtige die leichten Tatfolgen, d.h. die geringfügigen Verletzungen des Beschwerdegegners 2, zu Unrecht nicht schon bei der Ermittlung der objektiven Tatschwere, sondern erst bei der Bewertung des Versuchs (Beschwerde S. 14). Dieser Hinweis geht fehl. Das methodische Vorgehen der Vorinstanz ist nicht zu beanstanden. Bei der Bemessung der Strafe ist zunächst die schuldangemessene Strafe für das vollendete Delikt - hier eine (eventual-) vorsätzliche Tötung (und nicht eine Körperverletzung) - festzulegen und diese ist erst dann unter Berücksichtigung des fakultativen Strafmilderungsgrunds von Art. 22 Abs. 1 StGB zu reduzieren (vgl. Urteile 6B_196/2021 vom 25. April 2022 E. 5.4.3; 6B_466/2013 vom 25. Juli 2013 E. 2.3.1; je mit Hinweis).