Citation: 4A_164/2015 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer macht geltend, unter doloser Mitwirkung von Angestellten im Betrieb der Beschwerdegegnerin seien zahlreiche von dieser in Rechnung gestellte Waren nicht an den B.________ Satelliten in V.________ geliefert, sondern an andere Verkaufsstellen umgeleitet worden. Er rügt in diesem Zusammenhang eine Verletzung seines Rechts auf Beweis (Art. 152 Abs. 1 ZPO), weil die Vorinstanz von ihm angebotene rechtserhebliche Beweise nicht abgenommen habe, namentlich die genannten Zeugen - D.________, E.________, F.________, G.________ und H.________ - nicht einvernommen habe. Vielmehr habe sie einzig gestützt auf die Rechnungen der Beschwerdegegnerin, von denen (nur) einzelne sich auf Lieferscheine abgestützt hätten, die Forderungen aus Lieferungen als bewiesen erachtet. Damit habe die Vorinstanz auch Art. 8 ZGB verletzt. Diese Vorgehensweise habe zu einem offensichtlich unrichtig festgestellten Sachverhalt geführt. Der Beschwerdeführer geht davon aus, der Betrag der offenen Rechnungen vor Abzug der bei Vertragsauflösung zurückgenommenen Ware und der Bankgarantie habe sich auf rund Fr. 450'000.-- belaufen. Bei einem Jahresumsatz von rund Fr. 3 Mio. wären bei der Zahlungsfrist von 14 Tagen normalerweise offene Rechnungen von maximal Fr. 150'000.-- aufgelaufen. Diese "situation normale" zeige, dass plötzliche Bestellungen über einen Betrag von Fr. 450'000.-- innerhalb von vierzehn Tagen völlig unsinnig seien ("des soudaines commandes pour un montant de Fr. 450'000 sur quinze jours sont totalement insensées"). Darin sieht er sinngemäss einen Anhaltspunkt für das geltend gemachte betrügerische Verhalten, das bei der Würdigung hätte berücksichtigt werden müssen.