Citation: 1C_443/2019 E. 2.3

2.3. Der angefochtene Entscheid umfasst 26 Seiten. Die Vorinstanz setzte sich dabei mit den Rügen des Beschwerdeführers und den unterinstanzlichen Erwägungen auseinander. In E. 3.1 des angefochtenen Entscheids befasste sie sich über rund zwei Seiten hinweg mit der Klassifizierung der Akten bzw. dem Auskunfts- und Einsichtsbegehren des Beschwerdeführers und den Gründen, warum das Gesundheitsdepartement zu Recht nicht auf seine Anträge betreffend die im Disziplinarverfahren nicht verwendeten Patientenanzeigen eingetreten sei (Dispositivziffer 1 der Verfügung vom 19. Dezember 2018). Soweit der Beschwerdeführer dagegen einwendet, die Vorinstanz habe sich nicht mit dem Umstand auseinandergesetzt, dass es vorliegend eben nicht um die Edition der Patientenanzeigen, sondern um ein Auskunfts- und Einsichtsbegehren gehe, ist ihm entgegenzuhalten, dass die Akteneinsicht durch die Herausgabe (Edition) der Unterlagen gewährt wird. Weiter legte die Vorinstanz in E. 3.3 des angefochtenen Entscheids ausführlich dar, weshalb sie in Übereinstimmung mit den Ausführungen der Vorinstanz, die als "vertraulich" eingestuften Akten zum Schutz von Drittpersonen nicht herausgebe (vgl. Dispositivziffer 7 der Verfügung vom 19. Dezember 2018). Dass sie dabei nicht wie vom Beschwerdeführer gefordert eine Interessenabwägung in jedem Einzelfall vorgenommen hat, um zu überprüfen, ob das Interesse an der Nichtbekanntgabe der als "vertraulich" eingestuften Akten tatsächlich überwiege, sondern dies in allgemeiner Weise festgehalten hat, verletzt das rechtliche Gehör des Beschwerdeführers entgegen seiner Behauptung nicht. Der von ihm geltend gemachte offensichtliche Begründungsmangel ist folglich nicht dargetan. Im Übrigen brauchte die Vorinstanz auch nicht auf alle vom Beschwerdeführer vorgebrachten Argumente einzeln einzugehen. Eine gewisse Pauschalisierung der Begründung ist nicht unzulässig, wenn wie hier die entscheidende Instanz unter Ausschöpfung ihrer Kognition die vorgetragenen Rügen insgesamt behandelt. Lediglich der Umstand, dass die Vorinstanz der Argumentation des Beschwerdeführers betreffend die angefochtenen Dispositivziffern 1 und 7 der Verfügung vom 19. Dezember 2018 materiell nicht gefolgt ist, verletzt sein rechtliches Gehör nicht. Er war denn auch ohne weiteres in der Lage, den vorinstanzlichen Entscheid vor Bundesgericht sachgerecht anzufechten.