Citation: 5A_17/2013 E. 4.2

4.2. Soweit sich die Beschwerdeführer auf § 100 Abs. 1 lit. d aZPO/LU berufen, zeigen sie nicht auf, inwiefern das Obergericht diese Vorschrift in geradezu verfassungswidriger Weise angewendet hätte; auf diese Rüge ist deshalb nicht einzutreten (E. 3). Unbehelflich ist auch der Einwand, die kantonalen Instanzen hätten Art. 28a Abs. 1 Ziff. 3 ZGB verletzt. Der Tatbestand dieser Vorschrift setzt eine widerrechtliche Persönlichkeitsverletzung im Sinne von Art. 28 ZGB voraus. Nur wenn eine solche Verletzung vorliegt, stellt sich die Frage, ob sich "diese weiterhin störend auswirkt". Das Obergericht kommt zur Erkenntnis, die Beschwerdegegner hätten die Persönlichkeit der Beschwerdeführer nicht verletzt. Es brauchte sich deshalb nicht mehr mit der Frage zu beschäftigen, ob die Beschwerdeführer am 28. September 2010 noch ein schutzwürdiges Interesse an der Beseitigung der Verletzung hatten. Allein unter diesem Gesichtspunkt kann von einer Verletzung von Bundesrecht nicht die Rede sein. Im Übrigen zeigen die Beschwerdeführer in keiner Weise auf, inwiefern ihnen ein Nachteil daraus erwüchse, dass das Obergericht keinen Nichteintretensentscheid gefällt, sondern die Klage abgewiesen hat. Insbesondere behaupten sie auch nicht, dass ein reines Prozessurteil zu anderen Kostenfolgen hätte führen müssen. Ist der behauptete Fehler aber ohne ersichtliche praktische Relevanz, so kann es von vornherein nicht Aufgabe des Bundesgerichts sein, den angefochtenen Entscheid diesbezüglich in Frage zu stellen.