Citation: U 218/04 03.03.2005 E. 4

Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde führende Mobiliar bringt vor, die Annahme der Vorinstanz, die Versicherte müsse mit überwiegender Wahrscheinlichkeit ein Schleudertrauma erlitten haben und das hiezu erforderliche typische bunte Beschwerdebild sei gegeben, sei willkürlich. Auf Grund der Akten seien einzelne Symptome (Konzentrationsschwierigkeiten, ausgeprägte reaktive Verspannungen des Muskelapparates, Schlafstörungen, Tinnitus) überhaupt nie geklagt worden. Die anderen für ein Schleudertrauma der Halswirbelsäule typischen Beschwerden (Nacken- und/oder Kopfschmerzen, schmerzhaft eingeschränkte Kopfbeweglichkeit, Übelkeit, Benommenheit, depressive Verstimmung) seien höchst selten und nur gelegentlich weit nach der Latenzzeit erwähnt worden. Die Versicherte habe erstmals zwei Jahre nach dem Unfallereignis am 11. September 2002 Dr. med. Z.________ gegenüber das typische bunte Beschwerdebild in seiner Gesamtheit angegeben. Im Weitern habe die Handgelenksproblematik mit dem Unfall vom 18. September 2000 nichts zu tun. Die Beschwerden der rechten Hand hätten klar vorbestanden und dieser Körperteil sei von der Auffahrkollision nicht betroffen worden. Sodann sei auch der Rücken nicht verletzt worden. Die Versicherte habe weder bei der Erstbehandlung am folgenden Tag noch beim Arztbesuch am 27. Dezember 2000 über Rückenschmerzen geklagt. Schliesslich könne auch die im MRI vom 16. Februar 2001 festgestellte Diskushernie C5/C6 nicht auf den Auffahrunfall vom 18. September 2000 zurückgeführt werden. Unbestrittenermassen habe damals ein Kopfanprall nicht stattgefunden. Es fehle somit die geforderte starke Krafteinwirkung für die Verursachung oder die Schmerzauslösung einer möglicherweise vorbestandenen stummen Diskushernie. Abgesehen davon hätte eine unfallbedingte Diskushernie zu sofortigen Rückenschmerzen und Arbeitsunfähigkeit führen müssen. Dies treffe hier nicht zu.