Citation: 8C_232/2024 E. 5.2

5.2. Fest steht und unbestritten ist, dass die Zuständigkeit für die finanzielle Unterstützung der Beschwerdeführer laut angefochtenem Urteil mit der Unterbringung in einer Wohnung innerhalb der Gemeinde X.________ ab 19. Januar 2022 praxisgemäss vom Kanton auf die betreffende Gemeinde überging. Die Unterbringung der Beschwerdeführer in der KU W.________ per 29. September 2021 erfolgte gestützt auf § 17a Abs. 2 lit. b SPV/AG als vorübergehende und notfallmässige Lösung, weil eine Umplatzierung aufgrund eines Schimmelpilzbefalles in der Wohnung in V.________ zum Schutz der Gesundheit der Familie erforderlich wurde. Dass die mit der Leistungsverfügung vom 28. Oktober 2021 zur Existenzsicherung für Verpflegung, Taschengeld und Bekleidung sowie Unterkunfts- und Krankheitskosten zugesprochenen finanziellen Beträge basierend auf der intertemporalrechtlich anwendbaren Fassung (vgl. hiervor E. 4 i.f.) gemäss § 17e Abs. 1-3 SPV/AG nicht zutreffend bemessen worden wären, ist nicht ersichtlich und wird nicht geltend gemacht. Nach unbestrittener vorinstanzlicher Sachverhaltsfeststellung betrug allein die Unterstützung für Verpflegung, Taschen- und Kleidergeld der Beschwerde führenden sechsköpfigen Familie im streitbetroffenen Unterstützungszeitraum vom 29. September 2021 bis 18. Januar 2022 pro Monat gestützt auf § 17e Abs. 1-3 SPV/AG Fr. 1'579.-. Darüber hinaus erhielten die Beschwerdeführer in der KU W.________ laut vorinstanzlicher Sachverhaltsfeststellung unbestritten verschiedene Sachleistungen und situationsbedingte Leistungen. Nebst einer voll möblierten und eingerichteten 3,5-Zimmer-Wohnung mit Fernsehgerät (inklusive Anschluss) hätten den Beschwerdeführern ein kostenloses WLAN sowie ein Festnetzanschluss zur Verfügung gestanden. Die Wohnung sei mit Geschirr, Handtüchern und Bettwäsche ausgestattet gewesen. Putz- und Waschmittel für die Wohnung und Textilien seien zur Verfügung gestellt worden. WC-Papier, Staubsauger und -säcke, Waschkörbe sowie Stewi, Mikrowellenöfen, Wasserkocher und Verlängerungskabel seien kostenlos abgegeben worden. Falls etwas gefehlt habe, hätte nachgefragt werden können. Es gebe einen kostenlosen internen Reparaturdienst. Für Familien mit Babies bzw. Kleinkindern stünden kostenlos Windeln, Babybetten mit Matratzen und Auflagen, Kinderwagen und Babybadewannen zur Verfügung. Babynahrung und -kleidung, Schnuller, Spielsachen und allfällige spezielle Babyausstattung seien von den Bewohnenden selbst zu tragen. Spezifische vom Kinderarzt verordnete Babynahrung würde vom Kanton übernommen. Computer würden auf Gesuch für ältere Kinder und Jugendliche abgegeben, wenn die Schule dies verlange, was üblicherweise in der Oberstufe der Fall sei. Neben den Krankenkassenprämien würden auf Anfrage Medikamente abgegeben bzw. übernommen. Gewisse Medikamente für alltägliche Beschwerden könnten am Schalter in Y.________ kostenlos bezogen werden. Mit Blick auf diese Leistungen sei die finanzielle Unterstützung gemäss § 17e Abs. 1-3 SPV/AG nicht isoliert zu betrachten, sondern als "Gesamtpaket" zu würdigen.