Citation: 4A_88/2018 E. A

A.a. Die B.________ (Klägerin, Beschwerdegegnerin) mit Sitz in Zürich ist im Handelsregister eingetragen. Sie ist in der Energiebranche tätig. A.b. Die Stockwerkeigentümergemeinschaft A.________ (StWEG, Beklagte, Beschwerdeführerin) besteht aus den Eigentümern von 20 Stockwerkeinheiten in den vier Mehrfamilienhäusern A.________ ww, xx, yy und zz in U.________ mit je fünf Stockwerkeinheiten (GB-Blätter 4738-4757), die auf der Parzelle Kat.-Nr. xxx, U.________, im Halte von 6707m² errichtet wurden. A.c. Die Parzelle Kat.-Nr. yyy, U.________, ist das Nachbargrundstück der Parzelle Nr. xxx. Sie ist in Miteigentum mit Quoten von 1/50 aufgeteilt und mit einem Gebäude überbaut, das eine Unterniveau-Garage mit 50 Abstellplätzen enthält, welche für die Bewohner der Nachbarparzelle Kat.-Nr. xxx gedacht sind. A.d. Die beiden Parzellen Kat. Nr. xxx und yyy standen ursprünglich im Alleineigentum der C.________ AG, Kloten (Generalunternehmerin, Nebenintervenientin), die damals als "D.________ AG" firmierte und in V.________ domiziliert war. Sie erstellte die vier Mehrfamilienhäuser auf der Parzelle Kat. Nr. xxx als Generalunternehmerin. Vor der Realisierung der Überbauung liess sie die Bildung von Stockwerkeigentum öffentlich beurkunden. Die Stockwerkeigentumsbegründung wurde auf entsprechende Anmeldung am 6. Juli 2006 ins Grundbuch eingetragen; gleichzeitig wurde das Reglement vom 12. April 2006 der "Stockwerkeigentümergemeinschaft A.________" im Grundbuch angemerkt. Die Generalunternehmerin blieb vorerst als Eigentümerin sämtlicher Stockwerkeinheiten im Grundbuch eingetragen, auch soweit sie Kaufverträge über Stockwerkeinheiten schon vor Begründung des Stockwerkeigentums abgeschlossen hatte. A.e. Am 10. Oktober 2006 unterzeichneten die B.________, bezeichnet als Anlagenersteller und Wärmelieferant, und die "Stockwerkeigentümergemeinschaft A.________ zurzeit vertreten durch D.________ AG", bezeichnet als Kunde, einen Anlagebau- und Wärmelieferungsvertrag", der von den Parteien im Verfahren als "Contractingvertrag" bezeichnet wird. Der Vertrag betrifft nach Ziffer 1.1 die Erstellung und den Betrieb einer Erdwärmesonden-Wärmepumpen-Heizanlage für die Häuser der Wohnüberbauung "A.________" in U.________ (4 Mehrfamilienhäuser mit 20 Wohnungen), Heizungsfernleitung mit dezentraler Brauchwassererwärmung (Anlage) durch die B.________ und nach Ziffer 1.2 den kostenpflichtigen Energiebezug des Kunden von der B.________. In Ziffer 6.3 des Vertrags verpflichtet sich der Kunde zur dauernden Abnahme der bereitgestellten Wärme zur Deckung seines gesamten Bedarfs sowie zu deren Bezahlung. Ausserdem wird bestimmt: "6.13 Der Kunde benachrichtigt die B.________ über eine allfällige Hand- änderung des Grundstücks im Voraus. Dem Kunden ist bekannt, dass jede Handä nderung gemeinsam mit der Übertragung des vorliegen- den Vertrages zu erfolgen hat und er haftet gegenüber den B.________ für die Einhaltung dieser Bestimmung. 6.14 Der Kunde hat die Pflicht zur Weiterüberbindung der Rechte und Pflichten aus diesem Vertrag auf einen eventuellen Rechtsnachfolger [...]". Ziffer 10 des Vertrages regelt den "Wärmepreis". Dieser setzt sich zusammen aus dem Grundpreis und dem Arbeitspreis (Ziff. 10.1). Der Grundpreis "dient als Beitrag zu den Fixkosten (Verzinsung, Amortisation etc.) " und beträgt Fr. 45'735.-- jährlich; er wird einmal jährlich an den Index der Konsumentenpreise angepasst (Ziff. 10.2). Der Arbeitspreis ist das Entgelt für die gelieferte Wärmemenge für Heizung und Brauchwassererwärmung. Er beträgt Fr. 0.053 pro kWh und wird einmal jährlich in Abhängigkeit zum Index des Strompreises des Bundesamtes für Statistik angepasst. Die Wärmemenge wird mit Zähler gemäss Ziffer 8 ermittelt (Ziff. 10.3). A.f. Ende Januar 2007 räumte die Generalunternehmerin in ihrer Eigenschaft als "Eigentümerin sämtlicher Stockwerkeinheiten an Kat.-Nr. zzz" sowie als "Eigentümerin sämtlicher Miteigentumsanteile an Kat.-Nr. yyy" den B.________ eine Personaldienstbarkeit ein, die ihr das "dauernde Recht" verschafft, bestimmte Grundstückteile "für die Installation, den Fortbestand und die Erneuerung einer Erdwärmesonden-Wärmepumpenanlage zu benützen und diese Anlage zu betreiben, alles zur Erzeugung von Wärmeenergie für Heizung und Brauchwarmwasser für die Wohnüberbauung 'A.________'". Die Dienstbarkeit wurde am 2. Februar 2007 im Grundbuch eingetragen. A.g. Ab Januar 2008 stellten die B.________ dem Verwalter der StWEG periodisch Rechnungen für die Lieferung von Fernwärme. Diese wurden zunächst bezahlt. Am 28. August 2009 informierte der Verwalter der StWEG die B.________, dass er seitens der Eigentümergemeinschaft angewiesen worden sei, keine Zahlungen mehr zu leisten, da 16 von 20 Stockwerkeigentümern mit der B.________ bzw. der Generalunternehmerin bezüglich des Contracting und den daraus zu leistenden Akontozahlungen uneinig seien. Solange der Konflikt nicht gelöst sei, würden nur noch die Verbrauchskosten bezahlt, wofür separate Rechnungstellung gewünscht werde.