Citation: 1P.531/2000 27.10.2000 E. 1

1.- Angefochten ist ein letztinstanzlicher kantonaler Endentscheid, mit dem das Anwaltshonorar für ein amtliches Strafmandat festgelegt wurde (Art. 86 f. OG). Der Beschwerdeführer ist durch diesen Entscheid, mit dem seine Kostenaufstellung gekürzt wurde, in seinen rechtlich geschützten Interessen betroffen (Art. 88 OG). Der Beschwerdeführer beantragt über die Aufhebung des obergerichtlichen Entscheids hinaus die Rückweisung der Sache zur Neubemessung des Honorars sowie zur Zusprechung von Barauslagen im Betrag von Fr. 777. 80 zuzüglich 7.5 % Mehrwertsteuer. Auf diesen Antrag kann nicht eingetreten werden, da die staatsrechtliche Beschwerde - von hier nicht zutreffenden Ausnahmen abgesehen - rein kassatorischer Natur ist (BGE 125 I 104 E. 1b S. 107; 125 II 86 E. 5a S. 96). Im Übrigen sind die Sachurteilsvoraussetzungen jedoch erfüllt.