Citation: 2C_140/2021 E. 3.7.1

3.7.1. Die Gemeinde hat die Eigentümer des Stammgrundstücks Nr. yyy von März 1987 bis April 1989 zur Leistung von Strassenbeiträgen herangezogen (Sachverhalt, lit. B). In der Folge kam es im Jahr 2005 zur Abparzellierung des streitbetroffenen Grundstücks Nr. xxx und der Wegparzelle Nr. zzz (Sachverhalt, lit. A) und schliesslich im Jahr 2017 zur Erstellung des Wohnhauses mit Praxisräumen auf dem Grundstück Nr. xxx (Sachverhalt, lit. B), weshalb die Gemeinde einen weiteren Strassenbeitrag von nunmehr Fr. 29'879.50 erhob (Sachverhalt, lit. C.a). Das Enteignungsgericht (Sachverhalt, lit. C.c) und das Kantonsgericht (Sachverhalt, lit. C.e) haben indes festgestellt, dass das streitbetroffene Grundstück schon vor der Erstellung des Neubaus verkehrstechnisch vollständig erschlossen gewesen sei. Dies ist für das Bundesgericht verbindlich (Art. 105 Abs. 1 BGG; vorne E. 2.3), zumal diesbezüglich seitens der Gemeinde keine Rüge vorliegt, jedenfalls keine solche, mit welcher sie der sie insofern treffenden qualifizierten Rüge- und Begründungsobliegenheit genügen könnte (Art. 106 Abs. 2 BGG; vorne E. 2.2). Die Gemeinde argumentiert vielmehr damit, dass der öffentliche U.______weg seit der Erstellung des Neubaus einer Mehrbeanspruchung ausgesetzt sei. Die Grundeigentümerin betreibe in der Liegenschaft eine Praxis. Der abzugeltende zusätzliche Vorteil sei in dieser Mehrbeanspruchung zu sehen (Sachverhalt, lit. D.d).