Citation: 9C_777/2009 04.11.2009 E. 5

Abschliessend bleibt festzuhalten, dass unter den hier zu berücksichtigenden Umständen auch im Vergleich mit anderen vom Bundesgericht beurteilten Fällen die - bisher - verstrichene Frist nicht eine unzulässige Rechtsverzögerung darstellt (vgl. z.B. Urteil 8C_615/2009 vom 28. September 2009 E. 4 [Frist von 18 Monaten zwischen Abschluss des Schriftenwechsels und Einreichung der Rechtsverzögerungsbeschwerde]; 9C_831/2008 vom 12. Dezember 2008 E. 2.2 [Frist von 24 Monaten zwischen Abschluss des Schriftenwechsels und dem Urteil ist zwar unangemessen, jedoch noch an der Grenze zur Rechtsverzögerung], in Plädoyer 3/2009 p. 62; Verfügung vom 19. August 2009 in der Sache 9C_433/2009 E. 2.2 [keine unzulässige Rechtsverzögerung, obwohl ab Einreichung der Beschwerde bis zur Urteilsfällung 25 Monate verstrichen und die Sache bereits seit mehr als 18 Monaten offensichtlich entscheidungsreif war]; vgl. auch Urteile I 473/04 vom 29. November 2005 E. 3, I 314/99 vom 16. Juli 1999 E. 2 und 8C_681/2008 vom 20. März 2009 E. 3.2).