Citation: 8C_619/2023 E. 4.3

4.3. Nichts daran zu ändern vermag das in der Beschwerde angeführte Urteil 9C_189/2008 vom 19. August 2008 (publ. in: SVR 2009 IV Nr. 6 S. 11). Dabei ging es um eine versicherte Person, deren früherer Arbeitgeber die Erhöhung des Pensums von 80 % auf 100 % aus wirtschaftlichen Gründen nicht finanzieren konnte. Somit war ihr anstelle des entsprechenden tatsächlichen Verdienstes das Doppelte des bei 50%iger Arbeitsfähigkeit erzielten Invalideneinkommens als Valideneinkommen anzurechnen. Inwieweit diese Ausgangslage mit der vorliegenden vergleichbar sein soll, ist weder nachvollziehbar noch in der Beschwerde (substanziiert) dargelegt. Die vorinstanzliche Schlussfolgerung, die Beschwerdeführerin würde ohne gesundheitliche Einschränkung mit überwiegender Wahrscheinlichkeit als Pferdepflegerin arbeiten, hält vor Bundesrecht stand. Daraus folgt das von der Vorinstanz zu Recht bestätigte Abstellen auf die einschlägigen LSE-Tabellenwerte (zur Anwendung der Tabelle TA7 respektive T17 [ab 2012]: BGE 148 V 174 E. 6.3; SVR 2022 UV Nr. 47 S. 188, 8C_156/2022 E. 6.1).