Citation: 6B_356/2022 E. 2.4.1

2.4.1. Die Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich eröffnete mit Verfügung vom 4. Januar 2012 eine Strafuntersuchung in der vorliegenden Sache. Das Strafverfahren gegen die Beschwerdegegner 2-4 stellte sie am 15. Dezember 2015 ein. Gegen diese Einstellungsverfügung erhob der Beschwerdeführer als Privatkläger Beschwerde, welche mit Beschluss des Obergerichts, III. Strafkammer, vom 27. September 2016 gutgeheissen wurde. Die Einstellungsverfügung der Staatsanwaltschaft I wurde aufgehoben (vgl. erstinstanzliches Urteil S. 6). Im Beschluss vom 27. September 2016 äusserte sich das Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, mitunter wie folgt: "Ohne eingehende unabhängige fachärztliche Beurteilung der Verhältnismässigkeit der Behandlung des Beschwerdeführers, namentlich Handlungsalternativen wie einer partiellen Fixation oder einer anderen Medikation, kann somit nicht beurteilt werden, ob die (vollständige) Fixierung des Beschwerdeführers in Kombination mit den ihm verabreichten Medikamenten die ärztliche Sorgfaltspflicht allenfalls derart stark verletzten, dass auf eine Inkaufnahme einer stärkeren als notwendigen Freiheitsbeschränkung des Beschwerdeführers zur unbedingten Wahrung der Sicherheit von Drittpersonen durch die Beschwerdegegner 1-3 geschlossen werden müsste". Es erwägt zudem, der Schluss der Staatsanwaltschaft, wonach den Beschuldigten selbst im Falle einer gutachterlich festgestellten Unverhältnismässigkeit der Massnahme lediglich eine sorgfaltswidrige Ermessensausübung vorgeworfen werden könne und keine Anhaltspunkte für eine (eventual-) vorsätzliche Verletzung des Verhältnismässigkeitsprinzips vorliegen würden, sei keineswegs zwingend.