Citation: 6B_736/2024 E. 1.4.2

1.4.2. Die Fragen nach der Eigenschaft, in der die Beschwerdeführerin befragt werden musste, der hinreichenden Belehrung, des Vorliegens eines Falls einer notwendigen Verteidigung und einer daraus abgeleiteten Unverwertbarkeit der ersten beiden Einvernahmen der Beschwerdeführerin stellen Rechtsfragen dar, die das Bundesgericht auf der Grundlage des vorinstanzlich festgestellten Sachverhalts (vgl. Art. 105 Abs. 1 BGG), vorbehältlich allfälliger zulässiger Noven gemäss Art. 99 Abs. 1 BGG, beurteilt. Das vorinstanzliche Urteil enthält keine tatsächlichen Feststellungen zur Sach- und Rechtslage zum Zeitpunkt der Befragungen der Beschwerdeführerin. Die aufgeworfenen Fragen sind kein Thema im vorinstanzlichen Urteil. Die Beschwerdeführerin bringt diesbezüglich auch keine (zulässigen) Noven gemäss Art. 99 Abs. 1 BGG vor. Damit fehlt es an den tatsächlichen Grundlagen für eine Beurteilung der von der Beschwerdeführerin mit einer in der falschen Eigenschaft erfolgten Einvernahme einhergehenden unzureichenden Belehrung i.S.v. Art. 158 StPO und der fehlenden notwendigen Verteidigung begründeten Unverwertbarkeit der Einvernahmen vom 19. Oktober 2020 und 2. November 2020. Auf die neue Rechtsrüge kann damit nicht eingetreten werden, weil sie nicht auf den Feststellungen im vorinstanzlichen Urteil basiert. Soweit die Beschwerdeführerin im Rahmen ihrer Kritik an der vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellung und Beweiswürdigung (vgl. hierzu E. 2.4) geltend macht, die Vorinstanz stütze sich auf absolut unverwertbare Aussagen der Beschwerdeführerin, ist darauf nicht weiter einzugehen (vgl. Beschwerde S. 9, 11, 12, 13, 22, 24, 25).