Citation: 6B_249/2020 E. A

Am 9. Februar 2018 wurde am Domizil von A.________ eine Hausdurchsuchung durchgeführt. Aufgrund der dabei gemachten Funde wurde ein Verfahren wegen Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz (BetmG; SR 812.121) eröffnet. Gemäss Anklageschrift der Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Aargau wird A.________ vorgeworfen, zwischen August 2017 und 9. Februar 2018 ca. 20 kg Marihuana an Dritte verkauft und dabei einen Reingewinn von ca. Fr. 20'000.-- und einen Umsatz von ca. Fr. 140'000.-- erwirtschaftet zu haben. Im selben Zeitraum soll er insgesamt ca. 600 g Haschisch verkauft und daraus einen Reingewinn von ca. Fr. 600.-- erzielt haben. Weiter habe er am 9. Februar 2018 zu Hause verkaufsfertig abgepackt 4.2 kg Marihuana, 1.2 kg Haschisch und 775 g extrahiertes Cannabisharz gelagert, woraus er einen Gewinn von insgesamt Fr. 5'400.-- für das Marihuana und den Haschisch und von mehreren hundert Franken für das Cannabisharz erwirtschaftet hätte. Nebst dem habe er 20.39 kg Marihuana sowie CBD-Hanf und 36.44 g Haschisch als Abfallprodukte aus der Extraktion gelagert und zwischen Anfang Februar 2018 und 9. Februar 2018 zu Hause eine funktionstüchtige Hanf-Indoor-Anlage mit 107 Hanfpflanzen (Stecklingen) unterhalten. Überdies soll er seit 2016 ca. 1 g Marihuana pro Tag konsumiert haben. Schliesslich wird A.________ vorgeworfen, am 11. April 2018 nicht auf dem Betreibungsamt erschienen zu sein und somit als Schuldner trotz rechtsgenüglicher Vorladung einer Pfändung nicht beigewohnt und sich auch nicht vertreten lassen zu haben.