Citation: 7B_200/2024 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz erwägt, dass neben dem vorliegenden zwei weitere Verfahren gegen den Beschwerdeführer laufen würden, eines vor dem Amtsgericht Olten-Gösgen und eines vor der Staatsanwaltschaft des Kantons Solothurn. Der Beschwerdeführer sei einschlägig vorbestraft und bereits mehrmals zu unbedingten Haftstrafen verurteilt worden - einmal sogar zu einer dreijährigen. Vor dem Amtsgericht Olten-Gösgen würden ihm in der Anklageschrift vom 8. März 2023 über 60 Delikte zur Last gelegt, darunter gewerbsmässiger Diebstahl bzw. Betrug sowie gewerbsmässiger betrügerischer Missbrauch einer Datenverarbeitungsanlage. Bereits aufgrund jenes Verfahrens drohe dem Beschwerdeführer eine mehrjährige Freiheitsstrafe, ohne dass die im vorliegenden Verfahren im Kanton Aargau begangenen, grösstenteils eingestandenen 13 Delikte berücksichtigt würden. Dies sei ein Indiz für Fluchtgefahr. Vorliegend drohe, so die Vorinstanz weiter, dass der Beschwerdeführer im Inland untertauchen könnte. Gegenüber der Staatsanwaltschaft habe er im Anschluss an seine Festnahme am 30. August 2023 angegeben, mit einem Herrn B.________ im U.________ xxx in V.________ zu leben. Dort sei er jedoch nicht angemeldet und habe anlässlich der am 13. Juli 2023 durchgeführten Hausdurchsuchung auch nicht angetroffen werden können. Auch seinem Mitbewohner sei sein Aufenthaltsort damals nicht bekannt gewesen, und dieser habe ausgesagt, dass sich der Beschwerdeführer seit 10 Tagen nicht mehr in der Wohnung befunden habe. Der Beschwerdeführer verfüge über keinen festen Wohnsitz und sei für die lokalen Behörden nicht greifbar, weshalb er bereits zweimal im Fahndungssystem habe ausgeschrieben werden müssen. Die Vorinstanz führt weiter aus, die persönlichen Verhältnisse des Beschwerdeführers sprächen für einen unsteten Lebenswandel. Er sei heroinabhängig und nehme Methadon, das er laut eigenen Angaben auf der Gasse beziehe oder sich schenken lasse. Seinen Lebensunterhalt finanziere er grösstenteils aus kriminellen Geldern. Aus diesen Gründen sei ernsthaft zu befürchten, dass sich der Beschwerdeführer dem Strafverfahren bzw. seiner Strafe durch Flucht im Sinne einer Untertauchens entziehen würde, wenn er in Freiheit wäre.