Citation: 9C_758/2023 E. 3.1

3.1. Das Basler Steuerrecht sieht einen Zinsausgleich auf den Fälligkeitstermin vor. Dieser geht zulasten der steuerpflichtigen Person für alle nach der Fälligkeit geleisteten Steuerzahlungen (Belastungszins), zu ihren Gunsten für alle vor der Fälligkeit geleisteten Akontozahlungen (Vergütungszins) sowie für Steuerrückerstattungen (Rückerstattungszins; § 195 Abs. 1, 2 und 3 des Gesetzes des Kantons Basel-Stadt vom 12. April 2000 über die direkten Steuern [StG; SG 640.100]). Die Erbschaftssteuer wird 30 Tage nach Zustellung der Veranlagungsverfügung, spätestens aber zwölf Monate nach der Entstehung des Steueranspruchs fällig (§ 194 Abs. 1 lit. d StG/BS). Wie bereits vor der Vorinstanz (vgl. angefochtenes Urteil E. 2.1) bestreiten die Beschwerdeführer auch vor Bundesgericht nicht, dass die Berechnung des Belastungszinses gemäss dem Einspracheentscheid vom 28. Januar 2022 diesen gesetzlichen Grundlagen entspricht.