Citation: 6B_913/2016 E. 1.2.2

1.2.2. Es ist unbestritten, dass es vorliegend zu keiner Feuersbrunst und keiner konkreten Gefahr für Leib und Leben von Personen gekommen ist. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers bedeutet dies jedoch nicht, dass eine versuchte Brandstiftung von vornherein ausser Betracht fiele. Hierfür ist ohne Belang, weshalb sich der Tatbestand objektiv nicht verwirklicht hat. Es spielt daher unter Vorbehalt eines absolut untauglichen Versuchs nach Art. 22 Abs. 2 StGB keine Rolle, ob der Spreng- und Brandsatz, hätte er sich im Innern der grossen Halle der A.________ entzündet, eine Feuersbrunst verursacht und eine konkrete Gefahr für Leib und Leben von Anwesenden zur Folge gehabt hätte. Entscheidend ist einzig der subjektive Tatbestand, d.h., was sich der Beschwerdeführer nach seinem Tatplan vorstellte. Dies prüft das Bundesgericht nur unter Willkürgesichtspunkten (oben E. 1.1.3).