Citation: 6B_530/2020 E. 2.4.3

2.4.3. Die Vorinstanz erachtet es für erwiesen, dass die Beschwerdegegner hohes Vertrauen in K.________ gehabt haben und als Folge davon an das von diesem empfohlene Geschäft mit den Q.________ gehörenden Gesellschaften glaubten. Soweit sich die Beschwerdeführerin auf den Standpunkt stellt, dass die von der Vorinstanz erstellte Kette von Kontakten und Empfehlungen nicht in nennenswerter Weise zum Aufbau eines echten, schützenswerten Vertrauens in K.________ und das R.________-Geschäft habe beitragen können, oder ausführt, ein "echtes" bzw. besonderes Vertrauen zu K.________ und Q.________, das einen Verzicht auf die gebotenen und zumutbaren Abklärungen erklären würde, sei angesichts der Dauer und der konkreten Ausgestaltung dieser Kontakte bei lebensnaher Betrachtung nicht gegeben gewesen, stellt sie den tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz lediglich ihre eigene Sicht der Dinge gegenüber und legt dar, wie die vorhandenen Beweismittel ihrer Ansicht nach zu würdigen gewesen wären. Damit vermag sie keine Willkür in der Sachverhaltsfeststellung aufzuzeigen. Angesicht der während mehreren Monaten über verschiedene Empfehlungen geknüpften geschäftlichen Kontakte und mit Blick auf die konkrete Geschäftsanbahnung, welche auch die Unterzeichnung diverser Vereinbarungen beinhaltete, durfte die Vorinstanz willkürfrei darauf erkennen, dass der Kontakt zu K.________ und Q.________ bzw. zu dessen Gesellschaften geschickt und langsam aufgebaut wurde. Ihre Feststellung, wonach die Beschwerdegegner ein echtes Vertrauen in ihre Geschäftspartner hatten, erscheint insbesondere angesichts der aktenkundigen E-Mailkorrespondenz als überzeugend. In diesem Zusammenhang ist auch nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz ihre Schlussfolgerung teilweise mit E-Mails begründet, welche die Beschwerdegegner erst nach der Auslösung der Transaktion verfasst haben. Inwiefern es ihr bei der Beweiswürdigung verwehrt sein sollte, Erkenntnisse aus der Zeit nach der fraglichen Überweisung in ihre Beweiswürdigung einfliessen zu lassen, ist nicht ersichtlich. Die zeitlich nach der Überweisung geführte Korrespondenz lässt vorliegend ohne Weiteres Rückschlüsse auf ein vorbestehendes Vertrauen der Beschwerdegegner zu.