Citation: 2C_126/2014 E. 2.2

2.2. Das Verwaltungsgericht ist, wie von § 30 Abs. 2 VRPG vorgesehen, auf die bei ihm eingereichte Beschwerde nicht eingetreten, weil der Kostenvorschuss innert einer letzten Frist nicht geleistet worden ist, nachdem die Beschwerdeführer zuvor von der ihnen eingeräumten Möglichkeit zur Einreichung eines Gesuchs um unentgeltliche Rechtspflege nicht Gebrauch gemacht hatten. Es erläutert das Wesen und die Voraussetzungen der Zustellfiktion (E. 5.1). Es legt dar, dass die Beschwerdeführer nach Einreichung ihrer Beschwerde vom 6. Juli 2013 mit gerichtlichen Zustellungen zu rechnen und Vorkehrungen zu treffen hatten, um gerichtliche Schriftstücke entgegennehmen zu können; über einen längeren Zeitraum hinweg seien sämtliche Zustellungsversuche als Gerichtsurkunde gescheitert; unter diesen Umständen gälten die Sendungen als zugestellt, mit der Konsequenz, dass die mit Verfügung vom 3. Oktober 2013 angesetzte letzte, nicht erstreckbare Zahlungsfrist von zehn Tagen am 11. Oktober 2013 zu laufen begonnen habe und am 21. Oktober 2013 ungenutzt verstrichen sei (E. 5.2). In E. 6 wird unter Hinweis auf Art. 148 Abs. 1 ZPO die Möglichkeit einer Fristwiederherstellung geprüft: Die Beschwerdeführer hätten sich nach Beschwerdeerhebung - ohne dem Gericht ihre Abwesenheit mitzuteilen - nach eigenen Angaben in die Ferien begeben und nicht dafür gesorgt, dass ihnen gerichtliche Sendungen zugestellt werden konnten; bei den zahlreichen erfolglosen Zustellversuchen könne von einer kurzen Abwesenheit folglich keine Rede sein; damit machten die Beschwerdeführer nicht glaub-haft, dass ihre Säumnis nicht oder nur leicht verschuldet gewesen wäre, weshalb eine Fristwiederherstellung ausser Betracht falle. Inwiefern das Verwaltungsgericht den massgeblichen Sachverhalt offensichtlich unrichtig festgestellt oder mit dem auf die vorstehend wiedergegebenen Erwägungen gestützten Entscheid schweizerisches Recht (Art. 95 BGG) verletzt habe, zeigen die Beschwerdeführer selbst ansatzweise nicht auf: Zunächst wollen sie bisher davon ausgegangen sein, dass Abwesenheit ("und vor allem so Kurze") Grund für die Wiederaufnahme des Verfahrens sei. Woraus sich ein derartiger eigentlicher Grundsatz ergebe, erläutern sie nicht; ohnehin gehen sie nicht auf den vom Verwaltungsgericht hervorgehobenen Umstand ein, dass in ihrem Fall von einer kurzen Abwesenheit keine Rede sein könne. Unerfindlich bleibt sodann, wie sich aus den von ihnen geschilderten Unannehmlichkeiten, nicht zugestellte Post im Nachbardorf holen zu müssen, ein entschuldbarer Säumnisgrund ergeben könnte. Nicht ersichtlich machen die Beschwerdeführer, woraus sie eine Pflicht der Behörden herleiten wollen, zusätzlich eine (nicht beweisbare) Zustellung mit gewöhnlicher Post zu versuchen, wenn die für die Zustellung gerichtlicher Akte vorgesehene Zustellungsart (Gerichtsurkunde oder Einschreibesendung) nicht zum Erfolg geführt hat. Von vornherein unerheblich sind die von den Beschwerdeführern erwähnten Zahlungsschwierigkeiten, nachdem sie gemäss ihrer Darstellung ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege in Betracht gezogen, jedoch schliesslich auf die Stellung eines solchen verzichtet haben. Was den ebenfalls angefochtenen Kostenspruch des Verwaltungsgerichts betrifft, lassen die Ausführungen der Beschwerdeführer nicht erkennen, inwiefern die Vorinstanz das für deren Festlegung massgebliche kantonale Recht in ihrem Fall in einer gegen verfassungsmässige Rechte verstossenden Weise gehandhabt habe (vgl. Art. 95 und Art. 106 Abs. 2 BGG; dazu BGE 138 I 225 E. 3.1 und 3.2 S. 227 f. mit Hinweisen).