Citation: 5A_655/2023 E. 3.2.1

3.2.1. Der Beschwerdeführer rügt, entgegen den Erwägungen der Vorinstanz handle es sich bei den Auszügen aus seinen Konten bei der Bank D.________ und bei der Bank E.________ aktenkundig nicht um unzulässige Noven. Wie er in der Berufung dargelegt habe, sei die Annahme der Erstinstanz, dass er den Eigengutsbetrag nicht belegt habe, falsch. Er habe die fraglichen Belege bereits vor dieser eingereicht. Die Erwägung der Vorinstanz, wonach der Aktenschluss nach der Eingabe vom 23. Mai 2017 eingetreten sei, treffe nicht zu, da er, der Beschwerdeführer, erst mit der Replik eine umfassende zweite güterrechtliche Rechtsschrift eingereicht habe. Der im angefochtenen Urteil "erhobene Vorwurf, die Belege seien nicht ausreichend zu den vorgebrachten Darlegungen kommentiert worden", übersehe, dass sowohl die konkrete ziffernmässige Behauptung als auch die Belege für die Bonuszahlungen der Erstinstanz vorgelegt worden seien. Die Vorinstanz habe im Sinne einer zusätzlichen Begründung ausgeführt, dass der zweifelsfreie Nachweis der Bonuszahlung nicht ausreiche, da zusätzlich auch der ungeschmälerte Fortbestand bis zur Auflösung des Güterstands erforderlich wäre. Im Ehevertrag vom 6. Juni 2011 hätten die Parteien aber vereinbart, dass der gesamte Bonus dem Beschwerdeführer gehöre, dies auch vor dem Hintergrund, dass die Beschwerdegegnerin den Bonusanteil von Fr. 102'512.50 erhalten habe.