Citation: U 75/01 17.11.2003 E. A

Der bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch versicherte C.________ (geb. 1952) erlitt am 23. November 1978 einen Unfall, wobei er sich an der linken Schulter verletzte (Subluxation mit vorderer Instabilität). Am 13. Juli 1992 wurde wegen zunehmender Beschwerden eine diagnostische Arthroskopie sowie anschliessend eine Bankart-Operation durchgeführt. Der immer noch bei der B.________ AG beschäftigte Versicherte meldete einen Rückfall und die SUVA erbrachte Leistungen. Ab 11. Januar 1993 bestand wieder eine volle Arbeitsfähigkeit. Mit Schreiben vom 20. August 1993 löste C.________ das Arbeitsverhältnis mit der B.________ AG per Ende November auf, da er plante mit seiner Familie in seine Heimat nach Italien zurückzukehren. Während der Kündigungsfrist kam es beim Kraul-Schwimmen zu einem erneuten Rückfall der Schulterbeschwerden. Mit Verfügung vom 21. April 1995 sprach die SUVA dem Versicherten eine Integritätentschädigung auf Grund einer Integritätseinbusse von 15 % zu. Im Weiteren hielt sie fest, es bestehe eine Arbeitsfähigkeit von 75 % auf dem für ihn in Betracht fallenden Arbeitsmarkt, weshalb der - inzwischen arbeitslose - C.________ bei voller Arbeitslosenentschädigung keinen Anspruch auf Taggelder der Unfallversicherung habe. Die dagegen erhobene Einsprache wurde mit Entscheid vom 30. August 1995 abgewiesen; die an das Versicherungsgericht des Kantons Basel-Stadt gerichtete Beschwerde wurde am 24. Oktober 1997 zurückgezogen. Im Auftrage der IV-Stelle Basel-Stadt wurde der Versicherte vom 6. Juni bis 5. September 1995 in der Solothurnischen Eingliederungsstätte für Behinderte, Oensingen (VEBO), beruflich abgeklärt. Aufgrund der dort erhobenen Erkenntnisse über seine Leistungsfähigkeit sowie eines Gutachtens des orthopädischen Chirurgen Dr. med. D.________ vom 17. April 1996 sprach die Invalidenversicherung C.________ mit Verfügung vom 25. Oktober 1996 eine Invalidenrente nebst Zusatzrenten aufgrund eines Invaliditätsgrades von 41 % ab 1. Juli 1993 zu. Ab 1. Juli 1995 wurden diese bei gleichem Invaliditätsgrad als halbe (Härtefall-)Renten ausbezahlt. Die kantonale Rekurskommission für die Ausgleichskassen Basel-Stadt bestätigte in ihrem Entscheid vom 4. Juni 1997 diese Verfügung. Am 20. April 1998 wurde erneut eine arthroskopische Operation an der linken Schulter durchgeführt. In der Folge bestand wiederum eine volle Arbeitsunfähigkeit. Ein Arbeitsversuch ab Mitte 1998 musste wieder abgebrochen werden, worauf der Versicherte vom 17. Februar bis 7. April 1999 für eine stationäre Behandlung in die Klinik Q.________ eingewiesen wurde. Dort kamen die Ärzte zur Erkenntnis, aufgrund der chronisch posttraumatischen Impingement-Problematik der linken Schulter mit radiologisch entsprechender Omarthrose bei Status nach Schulterkontusion und zweimaliger Schulterluxation sei eine Wiedereingliederung im bisherigen Beruf als Maurer/Vorarbeiter nicht möglich und sinnvoll. Für leichte wechselbelastende Tätigkeiten ohne repetitives Heben und Tragen von Gewichten über 5 kg links und ohne Arbeiten über Schulterhöhe sei er hingegen ganztags einsetzbar. Die medizinisch-therapeutischen Massnahmen seien ausgeschöpft (Austrittsbericht vom 30. April 1999). Mit Verfügung vom 10. August 1999 sprach die SUVA C.________ ab 1. September 1995 eine Invalidenrente basierend auf einer Erwerbsunfähigkeit von 30 % zu. Im Einspracheentscheid vom 9. Dezember 1999 hielt sie daran fest.