Citation: 2C_510/2008 18.07.2008 E. 4

Unbegründet ist ferner die Rüge, die Vorinstanz habe ihre Begründungspflicht verletzt: Wie der Beschwerdeführer selber erkannt hat, nimmt das Verwaltungsgericht im angefochtenen Entscheid auch zur Frage der Nichtigkeit des Perimeterentscheids (kurz) Stellung. Angesichts der klaren Rechtslage hat es mit diesen Ausführungen dem Anspruch des Beschwerdeführers auf rechtliches Gehör bzw. seiner Begründungspflicht Genüge getan. Schliesslich kann keine Rede von einer Verletzung des Grundsatzes von Treu und Glauben sein: Zum einen ist überhaupt nur schwer vorstellbar, inwiefern sich Behörden in einer vertrauensbegründenden Art und Weise über die Erfolgschancen eines Rechtsmittelverfahrens äussern könnten. Zum anderen macht der Beschwerdeführer keinerlei Angaben, weshalb der "Verwaltungsbeamte R.________" für eine entsprechende Auskunft hätte zuständig sein sollen (zu den Voraussetzungen für die Annahme einer vertrauensbegründenden Zusicherung vgl. BGE 121 II 473 E. 2c S. 479).