Citation: 9C_494/2009 14.08.2009 E. 2

2.1 Die Vorinstanz ging mit der Verwaltung davon aus, dass die Beschwerdeführerin ohne Gesundheitsschaden entsprechend den Erwerbsverhältnissen vor dem Unfall vom 15. Februar 2003 zu 60 % als selbstständige Coiffeuse und zu 40 % als Sekretärin tätig wäre, was von der Versicherten nicht in Zweifel gezogen wird. Weiter führte das kantonale Gericht für beide Tätigkeiten einen separaten Einkommensvergleich durch. Für die Arbeit als Angestellte der Kirchgemeinde resultierte eine Erwerbseinbusse von 50 %; für die selbstständige Tätigkeit als Coiffeuse ergab sich gestützt auf die Bilanzen der Jahre 1999 bis 2002 ein durchschnittlicher Reingewinn von Fr. 24'889.-. Der Festsetzung des Invalideneinkommens legte die Vorinstanz ebenfalls einen Durchschnittswert zugrunde, wobei sie die von der Versicherten in den Jahren 2003 bis 2005 erzielten Einkommen als massgeblich erachtete. An den Einkommen der Jahre 2003 (Arbeitsunfähigkeit nach dem Unfall) und 2005 (Position "Unterhalt und Reparaturen") nahm sie sodann Korrekturen vor, worauf sich das durchschnittliche Invalideneinkommen auf Fr. 18'376.- im Jahr belief. Gesamthaft ergab sich nach dieser Berechnung bei einem Valideneinkommen von Fr. 53'260.- (Fr. 28'371.- + Fr. 24'889.-) und einem Invalideneinkommen von Fr. 32'561.- (Fr. 14'185.- + Fr. 18'376.-) ein Invaliditätsgrad von 38,9 %. 2.2 Die Beschwerdeführerin macht geltend, die hypothetischen Einkommen müssten auf zeitidentischer Grundlage ermittelt werden, wobei die Verhältnisse im Zeitpunkt des allfälligen Rentenbeginns massgebend seien. Dementsprechend sei der als Valideneinkommen herangezogene durchschnittliche Reingewinn aus den Jahren 1999 bis 2002 der Nominallohnentwicklung bis 2004 (Rentenbeginn) anzupassen. Demnach betrage das Valideneinkommen als Coiffeuse Fr. 25'583.- statt Fr. 24'889.- und gesamthaft Fr. 53'954.-. Verglichen mit dem Invalideneinkommen von Fr. 32'561.- gemäss angefochtenem Entscheid ergebe sich ein Invaliditätsgrad von 39,64 % (aufgerundet 40 %), welcher einen Anspruch auf eine Viertelsrente begründe.