Citation: 2C_323/2018 E. 8.3.3

8.3.3. Die Vorinstanz hat keines dieser verfassungsmässigen Rechte verletzt: Das Verwaltungsgericht hat seinen Entscheid hinreichend begründet; die Beschwerdeführer konnten diesen ohne Weiteres sachgerecht anfechten. Wie das Verwaltungsgericht zutreffend festgestellt hat, haben es die Beschwerdeführer (wiederholt) unterlassen, darzulegen, an welchen körperlichen oder psychischen Problemen die Mutter des Beschwerdeführers leidet und inwiefern ihre gesundheitliche Beeinträchtigung es notwendig gemacht hat, sie dauernd zu betreuen. Die Beschwerdeführer sind insofern ihren Mitwirkungspflichten gemäss Art. 90 AuG nicht nachgekommen. Es ist nicht Sache der Vorinstanz die Vorbringen der Beschwerdeführer zu widerlegen; vielmehr gebietet die Mitwirkungspflicht nach Art. 90 AuG, dass zutreffende und vollständige Angaben über die für die Regelung des Aufenthalts wesentlichen Tatsachen gemacht und die erforderlichen Beweismittel beschafft werden (Urteil 2C_767/2015 vom 19. Februar 2016 E. 5.3.1). Selbst wenn die Behörden den Sachverhalt gestützt auf den Untersuchungsgrundsatz von Amtes wegen festzustellen haben, trifft die Beschwerdeführer die Pflicht, diejenigen Tatsachen darzulegen, die nur ihnen bekannt sind oder die von ihnen mit wesentlich geringerem Aufwand erhoben werden können (vgl. BGE 130 II 482 E. 3.2 S. 485 f.)