Citation: I 751/06 08.06.2007 E. 3.3

3.3.1 Das trotz gesundheitlicher Beeinträchtigung zumutbarerweise noch erzielbare Einkommen (Invalideneinkommen) ist entgegen den vorinstanzlichen Erwägungen anhand der statistischen Durchschnittslöhne gemäss der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Lohnstrukturerhebung (LSE) zu bestimmen (wie dies die IV-Stelle sowohl in ihrer Verfügung vom 21. Februar 2005 als auch im Einspracheentscheid vom 2. August 2005 getan hat; BGE 129 V 472 E. 4.2.1 S. 475 mit Hinweisen): Zum einen hatte der Beschwerdeführer seine Arbeitsstelle bei der Firma W.________ AG zum massgeblichen Zeitpunkt des Einspracheentscheides am 2. August 2005 (BGE 131 V 9 E. 1 S. 11) nicht mehr inne und nahm auch keine neue zumutbare Erwerbstätigkeit mehr auf. Zum anderen handelt es sich bei der Arbeit als Maschinenbediener nach den verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz um eine wechselbelastende Tätigkeit mit häufigem Stehen und Gehen, aber auch der Möglichkeit zum Sitzen; der Versicherte ist indessen gesundheitsbedingt auf eine Arbeit angewiesen, die er hauptsächlich im Sitzen verrichten kann. Die angestammte Tätigkeit trägt somit den gesundheitlichen Einschränkungen nicht ausreichend Rechnung. 3.3.2 Auszugehen ist vom monatlichen Bruttolohn (Zentralwert bei einer standardisierten Arbeitszeit von 40 Wochenstunden) der mit einfachen und repetitiven Arbeiten (Anforderungsniveau 4) im gesamten privaten Sektor beschäftigten Männer im Jahr 2002 von Fr. 4'557.- (LSE 2002, S. 43 Tabelle TA1). Die Umrechnung auf die betriebsübliche Arbeitszeit von 41,7 Stunden und die Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung von + 1.4 % (Die Volkswirtschaft 5/2007 Tabellen B9.2 und B10.2 S. 86 f) führt (x 12) zu einem Jahresverdienst von Fr. 57'806.-. 3.3.3 Das kantonale Gericht stellte in für das Bundesgericht verbindlicher Weise fest, dass der Beschwerdeführer auch nach Eintritt des Gesundheitsschadens weiterhin Schichtarbeit verrichten könnte. Bei der Festsetzung des Invalideneinkommens sind deshalb entsprechende Zuschläge grundsätzlich zu berücksichtigen (Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichtes I 398/05 vom 7. Dezember 2005 E. 3.2). Indessen ist rein hypothetisch, wie hoch eine solche Zulage an einer anderen Arbeitsstelle ausfallen würde. Aus diesem Grund ist auf deren Berücksichtigung sowohl auf Seiten des Validen- als des Invalideneinkommens zu verzichten (vgl. Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichtes I 398/05 vom 7. Dezember 2005 E. 3.2). 3.4 Ohne Schichtzulage in Höhe von Fr. 1'170.- monatlich liegt das Valideneinkommen (13 x 4'076.- = Fr. 52'988.-) unter dem statistischen Durchschnittslohn von Fr. 57'806.- (E. 3.3.2 hievor). Der prozentuale Minderverdienst von 8,3 % ist auch vom Invalideneinkommen in Abzug zu bringen (BGE 129 V 222 E. 4.4 S. 225). 3.5 Bei der Höhe des (im konkreten Fall grundsätzlich angezeigten) Abzuges vom Tabellenlohn handelt es sich um eine typische Ermessensfrage, deren Beantwortung letztinstanzlicher Korrektur nurmehr dort zugänglich ist, wo das kantonale Gericht das Ermessen rechtsfehlerhaft ausgeübt hat (Art. 104 lit. a OG; BGE 132 V 393 E. 3.3 S. 399). Dies trifft hier nicht zu. 3.6 Unter Berücksichtigung einer Arbeitsfähigkeit von 80 % und eines leidensbedingten Abzuges von 15 % ist der Berechnung somit ein Invalideneinkommen von Fr. 36'045.- (statistischer Durchschnittslohn im Jahre 2003: Fr. 57'806.- [E. 3.3.2 hievor] ./. 8,3 % [E. 3.4 hievor], Arbeitsfähigkeit: 80 %; Abzug vom Tabellenlohn: 15 %) und ein Valideneinkommen von Fr. 52'988.- (E. 3.2 hievor) zu Grunde zu legen. Damit ist im Ergebnis der vorinstanzlich auf 32 % festgesetzte Invaliditätsgrad nicht zu beanstanden.