Citation: 7B_1439/2024 E. 2.3

2.3. Soweit sich der Beschwerdeführer hinsichtlich seines Anspruchs auf eine mündliche Haftanhörung schliesslich auf Art. 225 Abs. 1 StPO beruft, da er anlässlich der erstmaligen Haftanordnung nicht mündlich angehört worden sei, kann er von vornherein nichts zu seinen Gunsten ableiten. Einerseits ist die erstmalige Haftanordnung gegen ihn längst in Rechtskraft erwachsen und bildet nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens. Insoweit ist auf die Beschwerde nicht einzutreten. Andererseits geht es vorliegend nicht um eine erstmalige Haftanordnung, sondern um eine Haftverlängerung bzw. eine Haftprüfung, weshalb in Bezug auf den gesetzlichen Anspruch auf eine mündliche Haftverhandlung die Bestimmungen von Art. 227 Abs. 6 bzw. Art. 228 Abs. 4 massgebend sind. Zudem gelten diese Bestimmungen nur für das Verfahren vor dem Zwangsmassnahmengericht. Das nachfolgende Beschwerdeverfahren richtet sich demgegenüber nach den Bestimmungen von Art. 379 ff. StPO und Art. 393 ff. StPO.