Citation: 8C_614/2019 E. 6.3

6.3. Die Vorinstanz kam nach Würdigung der medizinischen Berichte zum Ergebnis, dass auf die versicherungsinternen Beurteilungen aufgrund erheblicher Zweifel an deren Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit nicht abgestellt werden könne. Hingegen sei aufgrund der teils ausführlichen Darlegungen der Versicherungsärzte Dres. D.________ und G.________ und unter Berücksichtigung anderer medizinischen Einschätzungen e contrario der Schluss zu ziehen, dass die beim Unfall vom 7. November 2015 erlittene Verletzung an der linken Hand im Januar 2017 noch nicht ausgeheilt war. Vielmehr stelle das am 23. Januar 2017 mittels operativer A1-Ringbandspaltung therapierte Schnappphänomen am Ring- und Kleinfinger der linken Hand eine Unfallfolge dar, für deren Behandlung die Suva die gesetzlichen Leistungen zu erbringen habe.