Citation: 9C_14/2016 E. 4.2

4.2. Soweit die Beschwerdeführerin rügt, dass die Vorinstanz verschiedenen Beweisanträgen (Einvernahme von Zeuginnen, Einholen eines Berichts des behandelnden Psychiaters) nicht stattgegeben und dadurch ihren Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt habe, kann ihr nicht beigepflichtet werden. Das Gericht ist nicht gehalten, sämtliche angebotenen Beweise abzunehmen. Gelangt es zur Auffassung, dass der rechtserhebliche Sachverhalt umfassend abgeklärt ist und von zusätzlichen Beweismassnahmen keine entscheidrelevanten Ergebnisse zu erwarten sind, kann es darauf in antizipierter Beweiswürdigung verzichten, was weder gegen den Untersuchungsgrundsatz noch gegen den Anspruch auf rechtliches Gehör bzw. auf Beweisabnahme (Art. 29 Abs. 2 BV; Art. 42 ATSG) oder das Gebot eines fairen Verfahrens nach Art. 9 BV bzw. Art. 6 Ziff. 1 EMRK verstösst (BGE 136 I 229 E. 5.3 S. 236, 124 V 90 E. 4b S. 94).