Citation: C 147/05 04.10.2005 E. 2

2.1 Aus den Akten ersichtlich und unbestritten ist, dass sich der Beschwerdeführer ab 24. März 2004 zur Arbeitsvermittlung angemeldet und ab diesem Datum um Ausrichtung von Arbeitslosenentschädigung ersucht hat. Per 6. Juli 2004 war er für die Rekrutenschule aufgeboten. 2.2 Entscheidend für die streitige Vermittlungsfähigkeit ab 24. März bis 5. Juli 2004 sind nicht in erster Linie der Arbeitswille und die Arbeitsbemühungen des Beschwerdeführers, sondern - wie in Erw. 1 dargelegt - vielmehr die Aussichten, von einem Arbeitgeber für die noch zur Verfügung stehende Zeit von knapp 3 ½ Monaten angestellt zu werden. Diesbezüglich verweist die Vorinstanz zu Recht auf die ständige Rechtsprechung, wonach ein Versicherter, der bis zum Einrücken in den Militärdienst nur während kurzer Zeit einsetzbar gewesen wäre, auf dem in Betracht fallenden Arbeitsmarkt nicht vermittelbar ist (BGE 123 V 217 Erw. 5a; ARV 1998 Nr. 21 S. 104 und Nr. 29 S. 160 Erw. 2b). Wie das kantonale Gericht darlegt, werden die Chancen, für die relativ kurze Zeit eine Anstellung zu finden, vorliegend noch dadurch verkleinert, dass der Beschwerdeführer seine Lehre als Konstrukteur erst mit der Prüfung im Juni 2004 abschliessen konnte und in diesem Tätigkeitsbereich nicht über Erfahrung verfügte. Dass der Versicherte auch unqualifiziertere Arbeit gesucht hätte, geht aus den Nachweisen der persönlichen Arbeitsbemühungen nicht hervor. Wenn in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde neu geltend gemacht wird, der Beschwerdeführer habe frühestens am 13. Mai 2004 durch den Erhalt des Marschbefehls vom Einrückungsdatum in die bevorstehende Rekrutenschule erfahren, widerspricht dies den Äusserungen des Versicherten in der Beschwerde an die Vorinstanz, wonach bei ihm von Anfang an klar gewesen sei, dass er nur bis am 5. Juli 2004 arbeiten könne. Von einer Umdisposition durch Erhalt des Marschbefehls kann somit nicht ausgegangen werden. Die Verneinung der Vermittlungsfähigkeit für die Zeit ab 24. März bis 5. Juli 2004 ist demzufolge nicht zu beanstanden. 2.3 Wie in bisherigen Urteilen ist aber auch vorliegend einzuräumen, dass dieses Ergebnis in Anbetracht der Pflicht zur Leistung von Militärdienst für den betroffenen Arbeitslosen unbefriedigend ausfällt. Allfällige Abhilfe hat jedoch - wie das Eidgenössische Versicherungsgericht schon mehrfach festgehalten hat - der Gesetzgeber zu schaffen (ARV 1998 Nr. 29 S. 160 Erw. 2b; vgl. auch BGE 118 V 173 Erw. 2b mit Hinweisen).