Citation: 8C_80/2022 E. 6.3

6.3. In erwerblicher Hinsicht wird schliesslich gerügt, die Vorinstanz habe zu Unrecht keinen beziehungsweise nicht den höchstzulässigen Abzug gewährt. Zur Begründung wird vorab die leidensbedingte Einschränkung zufolge der Rücken- und Beinschmerzen angeführt, des Weiteren das Alter (54 Jahre), die fehlende Berufsbildung und mangelhaften Deutschkenntnisse sowie die bisher ausschliessliche Tätigkeit in der Küche. Das kantonale Gericht stellte dazu fest, den behinderungsbedingten Einschränkungen sei bereits im Rahmen der gutachtlich bescheinigten 20 %igen Leistungsminderung bei vollzeitlichem Pensum Rechnung getragen worden. Zudem wären allfällige invaliditätsfremde Gründe ohnehin bei beiden, gestützt auf den gleichen Tabellenlohn zu ermittelnden Vergleichseinkommen zu berücksichtigen. Eine diesbezügliche Korrektur nur auf der Seite des Invalideneinkommens falle daher ausser Betracht. Inwiefern diese Feststellungen offensichtlich unrichtig oder sonstwie bundesrechtswidrig sein sollten, wird beschwerdeweise nicht dargetan und ist nicht erkennbar. Es hat somit bei den diesbezüglichen Erwägungen der Vorinstanz mit dem Ergebnis eines rentenausschliessenden Invaliditätsgrades von 20 % sein Bewenden.