Citation: 2C_1009/2022 E. A

Der Bezirksrat Uster teilte mit Schreiben vom 26. April 2021 der Oberstufenschulgemeinde Nänikon-Greifensee und der Sekundarschulgemeinde Uster mit, dass er ein aufsichtsrechtliches Verfahren eröffne, um die von § 178 des Gemeindegesetzes [des Kantons Zürich] vom 20. April 2015 (GG; LS 131.1) geforderte Grenzbereinigung vorzunehmen, falls keine einvernehmliche Lösung gefunden werden könne. Am 4. Mai 2021 erteilte der Bezirksrat Uster Prof. Dr. A.________ den Auftrag zur Erstellung eines juristischen Gutachtens, das insgesamt elf Fragen zur Vereinbarkeit von § 178 GG mit der Verfassung des Kantons Zürich vom 27. Februar 2005 (KV; LS 101) sowie namentlich zu den gesetzlichen Grundlagen für aufsichtsrechtliche Massnahmen, zum prozessualen Vorgehen, zur Übergangsregelung und zu den Rechtsfolgen beantworten sollte. Mit Beschluss vom 23. Juli 2021 drohte der Bezirksrat Uster den verfahrensbeteiligten Schulgemeinden an, mittels Ersatzvornahme ihre Gemeindeordnungen anzupassen und verschiedene weitere Anordnungen zu treffen, sollten sie nicht bis Ende Dezember 2021 eine von den Stimmberechtigten beider Gemeinden an der Urne beschlossene Grenzbereinigung zur Genehmigung einreichen. Auf einen dagegen erhobenen Rekurs der Oberstufenschulgemeinde Nänikon-Greifensee trat der Regierungsrat des Kantons Zürich am 3. November 2021 nicht ein. Dieser Beschluss erwuchs in Rechtskraft. Am 28. September 2021 und in einer "angepasste[n] Version" am 7. Oktober 2021 wurde dem Bezirksrat Uster das am 4. Mai 2021 in Auftrag gegebene Rechtsgutachten (datiert vom 24. September 2021) zugesandt. Mit Präsidialverfügung vom 20. Oktober 2021 nahm der Bezirksrat Uster das Gutachten zu den Akten und stellte es den verfahrensbeteiligten Schulgemeinden zur Stellungnahme zu. Am 30. November 2021 nahm die Oberstufenschulgemeinde Nänikon-Greifensee zum Rechtsgutachten Stellung und beantragte im Wesentlichen, das Gutachten sei aus dem Recht zu weisen, die Ratsschreiberin und die fünf Behördenmitglieder, die Zugang zum Gutachten oder zu entsprechenden Entwürfen hatten, hätten in den Ausstand zu treten und es sei ein anderer Bezirksrat des Kantons Zürich als Ersatzbehörde zu bestimmen.