Citation: 4A_381/2016 E. A

Am 24. April 2009 kaufte A.________ (Beklagter, Beschwerdeführer) für Fr. 2'035'000.-- drei Stockwerkeigentumseinheiten sowie vier Tiefgaragenplätze zu Miteigentum an der Liegenschaft Nr. xxx, Grundbuch U.________, von der B.________ AG (Klägerin, Beschwerdegegnerin). Die Liegenschaft war im Zeitpunkt des Vertragsabschlusses eine Baustelle. Die Klägerin übernahm die Gesamtausführung der Baute als Generalunternehmerin entsprechend dem in der Dokumentation "U.________" enthaltenen Baubeschrieb. Ergänzend dazu schlossen die Parteien am 24. April 2009 eine "Vereinbarung betreffend Immobilienkauf" ab, wobei sie unter der Rubrik "Baubeschrieb und Preis" erklärten, sie seien sich darüber im Klaren, dass es zu Mehr- oder Minderkosten kommen könne, wenn der Käufer andere als die dem Baubeschrieb zugrunde liegende Materialien verwenden würde. Dabei beziehe sich die Möglichkeit, andere Materialien zu verwenden, auf die Bereiche "Küche, Sanitäranlagen, Ofen sowie Wand- und Bodenplatten", wobei die Parteien gleichzeitig die Preise für die Ausführungen definierten. Ausserdem sah die "Vereinbarung betreffend Immobilienkauf" vor, dass die Verkäuferin eine Mehr- und Minderkostenabrechnung zu erstellen hatte. Am 10. Dezember 2010 stellte die Klägerin dem Beklagten die Abrechnung über die Mehr- und Minderkosten zu. Dabei machte die Klägerin insgesamt Fr. 283'546.96 geltend, bestehend aus Mehrkosten in der Höhe von Fr. 240'639.41, zusätzlichen Generalunternehmerkosten von Fr. 38'463.11 und einem Verzugszins von Fr. 4'444.44. Am 29. Dezember 2010 teilte der Beklagte der Klägerin mit, dass er die Abrechnung nicht akzeptiere.