Citation: 1A.44/2001 22.03.2001 E. B

B.-Am 15. Dezember 2000 ersuchte der Ministère de la Justice des Grossherzogtums Luxemburg die schweizerischen Behörden um Weiterauslieferung des Verfolgten wegen mutmasslichen Betruges und unzulässiger (bewilligungspflichtiger) Kreditvermittlungstätigkeit. Der Verfolgte ist schwedischer Staatsangehöriger. Im Wesentlichen wird ihm vorgeworfen, er habe ab Ende Januar 2000 als Verwaltungsrat der (in Luxemburg domizilierten) Firma A.________ für eine Firma B.________ (London) Kredite vermittelt. Bei Letzterer handle es sich um eine Strohfirma, die (ausser dem gewählten Namen) nichts mit dem bekannten C.________-Konzern zu tun habe. Von den Kreditsuchenden seien jeweils (gegen Aushändigung eines sogenannten Kreditvertrages und gestützt auf weitere arglistige Vorkehren) hohe "Vermittlungsprovisionen" zuzüglich "Spesen" (bis zu DEM 54'000.--) erhoben worden. Die versprochenen Kredite seien hingegen nie ausbezahlt worden. Die betrügerischen Handlungen (zu Lasten zahlreicher Geschädigter) seien in Luxemburg, Belgien, Deutschland und der Schweiz erfolgt.