Citation: 2C_1022/2021 E. 6.2.2

6.2.2. Die Vorinstanz hält dem Beschwerdeführer vor diesem Hintergrund zu Recht entgegen, dass es zu kurz greife, wenn seine Eltern die Erfolgsaussichten der integrativen Schulung nach den Sommerferien 2017 verneint und die weitere Beschulung des Beschwerdeführers in einer Regelklasse im Sommer 2017 von vornherein als keine Option betrachtet hätten (vgl. E. II.9.5 des angefochtenen Urteils). Die vom Beschwerdeführer im vorinstanzlichen Verfahren eingereichten ärztlichen Einschätzungen, wonach sein Wohl in der Regelklasse nicht (mehr) gewährleistet sei, datieren vom 4. Juli 2018 und vom Februar 2020. Für die Beurteilung der von den Schulbehörden Mitte des Jahres 2017 ergriffenen Massnahmen können sie nicht massgebend sein. Folglich gelingt es dem Beschwerdeführer nicht, darzutun, dass die von den Schulbehörden ergriffenen Massnahmen im Lichte des Kindeswohls von vornherein ungeeignet gewesen wären.