Citation: 8C_128/2008 10.10.2008 E. 4

Die Beschwerdeführerin beruft sich mit ihrem Ersuchen an die Unfallversicherung vom 29. Dezember 2006 auf Art. 33 Abs. 2 lit. a UVV. Anlass bildet der Wegfall der Kinder-Invalidenrente für ihren Sohn M.________ ab August 2006. Mit der angefochtenen Verfügung teilt die Generali der Versicherten mit, dass diese Kinderrente schon bei der ursprünglichen Berechnung der Komplementärrente unberücksichtigt geblieben war, weshalb deren Wegfall zu keinen Änderungen führt. Das trifft grundsätzlich zu. Indessen stellt sich die Beschwerdeführerin mit ihrer Einsprache sowie im kantonalen und eidgenössischen Beschwerdeverfahren sinngemäss auf den Standpunkt, die veränderten Verhältnisse führten zu einer grundsätzlichen Neuberechnung der Komplementärrente, die sich nicht nur auf das veränderte Sachverhaltselement beschränke. Ein entsprechendes Vorgehen würde indessen Art. 33 Abs. 1 UVV widersprechen, in welcher Bestimmung eine eigentliche Neuberechnung ausgeschlossen ist. Diese Verordnungsbestimmung stützt sich auf Art. 20 Abs. 2 Satz 2 UVG, wonach die Komplementärrente beim erstmaligen Zusammentreffen mit Renten der IV oder der AHV festgesetzt und lediglich späteren Änderungen der für Familienangehörige bestimmten Teile der Rente der IV oder der AHV angepasst wird. Damit hat die Unfallversicherung das Ersuchen vom 29. Dezember 2006 zu Recht abgelehnt, was vom kantonalen Gericht bestätigt wurde.