Citation: 1C_7/2014 E. 2.5.4

2.5.4. Gemäss § 55 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 6. Juni 1974 des Kantons Schwyz (SRSZ 234.110) kann mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde geltend gemacht werden: a) die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhaltes; b) die unrichtige Rechtsanwendung, einschliesslich der Überschreitung oder des Missbrauchs des Ermessens (Abs. 1). Dem Verwaltungsgericht steht auch eine Prüfung der richtigen Handhabung des Ermessens zu, wenn es als erste kantonale Beschwerdeinstanz zu entscheiden hat und es sich nicht um Verfügungen des Regierungsrates handelt (Abs. 2 lit. a). Der Vorinstanz stand hier somit volle Kognition zu, weshalb eine allfällige Gehörsverletzung im vorinstanzlichen Verfahren, in dem sich der Beschwerdeführer umfassend äussern konnte, geheilt worden wäre. Selbst wenn der Vorinstanz eine Ermessensüberprüfung untersagt gewesen wäre, hätte sich am Ergebnis nichts geändert. Denn ein Ermessen stand dem Verkehrsamt entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers im vorliegenden Fall nicht (mehr) zu. Nach der Rechtsprechung ist bei einer Blutalkoholkonzentration wie hier eine medizinische Untersuchung der Fahreignung zwingend anzuordnen (BGE 129 II 82 E. 4.2 S. 87 mit Hinweisen). Ebenso ist im Interesse der Sicherheit des Strassenverkehrs der Führerausweis vorsorglich zu entziehen (BGE 125 II 396 E. 3 S. 401).