Citation: 2C_914/2013 E. 2.3.1

2.3.1. Mit Recht hat die Vorinstanz erwogen, es sei von einem wesentlichen öffentlichen Interesse an der Fernhaltung bzw. Wegweisung des Beschwerdeführers auszugehen. Nach den für das Bundesgericht verbindlichen vorinstanzlichen Feststellungen (Art. 105 Abs. 1 BGG) ist der Beschwerdeführer erstmals in jungen Jahren mit dem Gesetz in Konflikt geraten. Seit früher Jugend ist es gewissermassen im Jahrestakt zu Verurteilungen gekommen, wobei die verübten Straftaten auf eine zunehmende kriminelle Energie schliessen lassen. Die Schuldsprüche betrafen, neben Widerhandlungen gegen das Nebenstrafrecht, hauptsächlich strafbare Handlungen gegen Leib und Leben (einfache Körperverletzung, Tätlichkeiten, fahrlässige Körperverletzung), strafbare Handlungen gegen das Vermögen (Hehlerei, Erpressung, Raub, versuchter Diebstahl), aber auch solche gegen die Freiheit (Drohung, Nötigung, Hausfriedensbruch). Weit überwiegend handelte es sich damit um Vorsatzdelikte. Schliesslich lag dem zweitinstanzlichen Strafurteil vom 28. September 2011 eine ganze Palette von Straftaten gegen verschiedenste Rechtsgüter zugrunde, was zu einer Freiheitsstrafe von 3¼ Jahren führte. Das Kantonsgericht ging straferhöhend von "Egoismus, Rücksichtslosigkeit und einer erheblichen Gewaltbereitschaft" (Strafurteil E. 7a) aus; strafmindernd würdigte es eine "gewisse Enthemmung" aufgrund übermässigen Alkoholkonsums und die Geständnisbereitschaft. So oder anders kam es zum Schluss, die geltend gemachte Einsicht und Reue erscheine insgesamt als fraglich (ebenda E. 7a).