Citation: 2C_397/2020 E. 4.3.1

4.3.1. Die Vorinstanz hat vorliegend mit Blick auf die verursachten Sozialhilfekosten, die hohen Schulden, die offenen Unterhaltsverpflichtungen und das strafrechtliche Verhalten des Beschwerdeführers (vgl. vorne lit. A) eine erfolgreiche Integration im Sinne von Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG verneint. In tatsächlicher Hinsicht bringt der Beschwerdeführer in diesem Zusammenhang insbesondere vor, er habe nur von April bis Juni 2018 und dabei lediglich aufgrund eines Fehlers der Arbeitslosenkasse (und dadurch verursachten Liquidationsengpässen) sowie auf Betreiben von hilfsbereiten Bekannten Sozialhilfeleistungen bezogen. Dies kann jedoch nicht als erstellt gelten (vgl. zur Nichtberücksichtigung der in diesem Kontext ins Recht gelegten Bestätigung des Sozialamtes V.________ vom 24. April 2020 vorn E. 2.3.2; zur grundsätzlichen Bindung an die vorinstanzlichen Feststellungen vorn E. 2.2). Die Schwierigkeiten bei der Suche nach einer Festanstellung lassen sich sodann - anders als der Beschwerdeführer geltend zu machen sucht - nicht auf das ausländerrechtliche Verfahren zurückführen, da es ihm auch vor der Einleitung dieses Verfahrens im Jahr 2017 nicht gelungen ist, eine solche Anstellung zu finden (vgl. E. 3.2 des angefochtenen Urteils). Soweit der Beschwerdeführer seine Schulden mit psychischen Problemen zu erklären sucht, macht er einen neuen Sachumstand geltend, ohne aufzuzeigen, weshalb erst das angefochtene Urteil Anlass zum entsprechenden Vorbringen gab. Darauf ist folglich nicht weiter einzugehen (vgl. vorn E. 2.3.1). Die Ausführungen in der Beschwerde zu den aktuellen Einkommens- und Schuldverhältnissen sind nicht zugunsten des Beschwerdeführers zu berücksichtigen, da damit von der Vorinstanz nicht festgestellte Tatsachen und unter das Novenverbot fallende Beweismittel angerufen werden (vgl. vorn E. 2.2 und 2.3). Nach dem Gesagten ist für die Beurteilung der Integration des Beschwerdeführers vom vorinstanzlich festgestellten Sachverhalt auszugehen.