Citation: 4A_386/2021 E. B

Am 3. Dezember 2020 reichte A.A.________ beim Zivilgericht des Sensebezirks ein Gesuch um Anordnung vorsorglicher (vorab superprovisorischer) Massnahmen ein. Sie beantragte zusammengefasst, es sei B.B.________ und C.B.________ unter Strafandrohung vorsorglich zu verbieten, bis zum Pachtende am 31. Dezember 2021 Änderungen am Pachtgegenstand ohne ihre schriftliche Zustimmung vorzunehmen und fest sowie dauernd mit dem Pachtgegenstand verbaute Bauten und Vorrichtungen et cetera abzubauen/zu entfernen. Ferner seien B.B.________ und C.B.________ unter Strafandrohung vorsorglich anzuweisen, bereits abgebaute/entfernte, fest und dauernd mit dem Pachtgegenstand verbaute Bauten und Vorrichtungen, insbesondere das Falttor beim Schopf, wieder zurückzubringen und fachmännisch aufzubauen/zu montieren. Der Präsident des Zivilgerichts wies sowohl das Gesuch um Erlass superprovisorischer Massnahmen (mit Verfügung vom 4. Dezember 2020) als auch das Gesuch um Anordnung vorsorglicher Massnahmen (mit Entscheid vom 2. Februar 2021) ab. Die gegen den Entscheid vom 2. Februar 2021 erhobene Berufung wies das Kantonsgericht Freiburg mit Urteil vom 1. Juli 2021 ab.