Citation: 8C_863/2013 E. 4.1

4.1. Nach Würdigung der der ursprünglichen Rentenverfügung zugrunde liegenden medizinischen Unterlagen gelangte die Vorinstanz zum Schluss, dass die mit rechtskräftiger Verfügung vom 29. April 2011 erfolgte Invaliditätsbemessung sich auf keine schlüssige und nachvollziehbare fachärztliche Einschätzung der massgeblichen Arbeitsfähigkeit stützen könne und mithin auf keiner rechtsgenüglichen medizinischen Grundlage beruhe. Die IV-Stelle hätte angesichts der übrigen Aktenlage nicht unbesehen auf die Arbeitsfähigkeitsbeurteilung des Kreisarztes Dr. med. B._________ für den "allgemeinen Arbeitsmarkt" abstellen dürfen, sondern hätte seine an sich klare Aussage zur IV-rechtlich allein entscheidenden Frage der Arbeitsfähigkeit in einer zumutbaren Verweisungstätigkeit berücksichtigen müssen. Auch die übrige medizinische Aktenlage, wie sie sich im Zeitpunkt der Leistungszusprechung am 29. April 2011 dargeboten habe, lasse die Rentenzusprache nicht als vertretbar erscheinen. Infolge Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes sei die Invaliditätsbemessung nicht rechtskonform und die entsprechende Verfügung demzufolge zweifellos unrichtig im wiedererwägungsrechtlichen Sinn. Dies ist nicht zu beanstanden.