Citation: 1C_360/2017 E. 4.2

4.2. Jedenfalls unter den vorliegenden Umständen (keine bauliche Veränderung des historischen Mühlengebäudes selbst) stellt der unterlassene Beizug der Denkmalpflege (gemäss § 142 Abs. 3 des Luzerner Planungs- und Baugesetzes vom 7. März 1989 [PBG/LU; SRL Nr. 735]) keinen derart gravierenden Mangel dar, dass eine Heilung im Beschwerdeverfahren ausgeschlossen erschiene. Die Beschwerdeführerin konnte sich zur Stellungnahme der Denkmalpflege äussern, und das Kantonsgericht hat sich mit ihren Einwänden im Urteil detailliert auseinandergesetzt (E. 4 und 5), ohne sich insoweit Zurückhaltung aufzuerlegen. Damit liegt keine Verletzung des rechtlichen Gehörs der Beschwerdeführerin vor.