Citation: 4A_170/2019 E. 2.3.3

2.3.3. Die Vorinstanz ist zudem zutreffend davon ausgegangen, dass die Abweichungen im Wortanfang (" Arch roma" gegenüber " acc roma") auch zu einem erheblichen Unterschied im Schriftbild der strittigen Firmen führen. Sie hat ihrer Prüfung der firmenrechtlichen Verwechselbarkeit zutreffend den Wortlaut der Firmen zugrunde gelegt, wie sie im Handelsregister eingetragen sind (CHRISTIAN HILTI, Firmenrecht, in: SIWR Bd. III/2, 3. Aufl. 2019, Rz. 308). Damit war auch die im Register eingetragene Schreibweise samt Gross- bzw. Kleinbuchstaben zu berücksichtigen (vgl. Urteile 4A_125/2019 vom 16. Juli 2019 E. 2.3; 4A_123/2015 vom 25. August 2015 E. 4.3.1). Auch wenn die Beschwerdeführerinnen grundsätzlich zutreffend darauf hinweisen, dass die Verwendung eines kleinen Anfangsbuchstabens in der Firma der Beschwerdegegnerin für sich allein betrachtet keine hinreichende Unterscheidbarkeit zu begründen vermag, ist nicht von der Hand zu weisen, dass aus Sicht des durchschnittlichen Firmenadressaten insgesamt ein nicht unerheblicher Unterschied im Schriftbild der strittigen Firmen besteht. Obwohl die Wortlänge der erwähnten Firmenbestandteile vergleichbar ist, besteht bei Betrachtung der gesamten Firmen einzig eine Übereinstimmung im Element "roma", während nicht nur die Zusätze, sondern insbesondere die Wortanfänge der Firmen deutlich voneinander abweichen, so dass beim Publikum im Gesamteindruck die Unterschiede haften bleiben.