Citation: 4C.324/2000 22.01.2001 E. 5

5.- Weiter wird mit der Berufung geltend gemacht, die Vorinstanz habe übersehen, dass die Beklagte dem Kläger, der nicht Mitglied des Konsortiums und daher an die Schlussabrechnung gebunden sei, nicht mehr zukommen lassen könne als ihr gemäss der verbindlichen Schlussabrechnung zustehe. Nach den für das Bundesgericht verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz ist die von der Beklagten unterbreitete Schlussabrechnung simuliert und damit unwirksam. Sie ist demzufolge weder für die Mitglieder des Konsortiums verbindlich, noch ist es dem Kläger verwehrt, sich als Drittpartei auf die Unwirksamkeit des zum Schein vorgenommenen Geschäftes zu berufen (Wiegand, Basler Kommentar, 2. Aufl. , N. 127 zu Art. 18 OR; Kramer, Berner Kommentar, N. 163 ff. zu Art. 18 OR; Jäggi/Gauch, Zürcher Kommentar, N. 130 ff. zu Art. 18 OR). Das Vorbringen der Beklagten ist unbehelflich.