Citation: 2C_482/2023 E. 5.3.3

5.3.3. Die Beschwerdeführerin wohnt mit ihren Söhnen und ihrem Ehemann zusammen (vgl. angefochtenes Urteil, E. 3.4.3). Die monatlichen Mietausgaben belaufen sich gemäss Aussagen des Ehemannes auf "ca. Fr. 2'000.--". Weiter verfügt die Familie, wiederum gemäss Angaben des Ehemannes, über ca. Fr. 50'000.-- Privatschulden (Art. 105 Abs. 2 BGG). Bei diesen finanziellen Rahmenbedingungen ist mit der Vorinstanz nicht davon auszugehen, ein allfälliges zukünftiges Renteneinkommen von monatlich Fr. 3'000.-- werde den Familienbedarf decken. Nach Abzug der Mietausgaben verbleibt für die Bestreitung der Lebenskosten von zwei erwachsenen Personen und zwei Jugendlichen ein Betrag von ca. Fr. 1'000.--. Die zukünftige Ablösung von der Sozialhilfe ist daher unrealistisch selbst für den - zur Zeit hypothetischen - Fall einer Rentenzusprache. Nach der Rechtsprechung darf in solchen Konstellationen die Möglichkeit einer fortbestehenden sozialhilferechtlichen Unterstützung in die Beurteilung einbezogen werden (vgl. Urteile 2C_338/2023 vom 27. November 2023 E. 3.3.2; 2C_716/2021 vom 18. Mai 2022 E. 2.2.2).