Citation: 2C_336/2015 E. 3.2.2

3.2.2. Der Beschwerdeführer bringt vor, den vorinstanzlichen Ausführungen zum Rückfallrisiko könne nicht gefolgt werden. Im Rehabilitationszentrum X.________ finde er stützenden und strukturierenden Halt. Da ihm am 1. Oktober 2014 auch eine ganze Invalidenrente zugesprochen worden sei, könne er sich den Aufenthalt im Rehabilitationszentrum vollständig selbst finanzieren und sich definitiv von der Sozialhilfe lösen. Entgegen der Vorbringen sind die Ausführungen zur Rückfallgefahr der Vorinstanz bundesrechtskonform. Bereits im Jahr 2007 war der Beschwerdeführer nach einer knapp vierjährigen stationären Massnahme mit Methadonprogramm entlassen worden. Er konsumierte nach kurzer Zeit wieder Suchtmittel; neben Verstössen gegen das Betäubungsmittelgesetz erfolgten verschiedene Diebstähle und Einbruchsdiebstähle. Die Strafgerichte stellten eine "unbelehrbare und uneinsichtige Einstellung" bezüglich der Delikte fest. Die Vorinstanz hat sodann ein psychiatrisches Gutachten vom 10. März 2012 herangezogen, das beim Beschwerdeführer ein "hohes strukturelles Rückfallrisiko" vermutet. Weder die zwei ausländerrechtlichen Verwarnungen noch die strafrechtlichen Probezeiten konnten den Beschwerdeführer von weiterer Delinquenz abhalten. Nach den Vorbringen soll sich die Situation des Beschwerdeführers gegenwärtig stabilisiert haben. Dies ist dem Beschwerdeführer zwar zugute zu halten. Indessen wurde er noch kurz vor seiner bedingten Entlassung aus der stationären Massnahme verschiedentlich positiv auf Kokain getestet. Aufgrund der engmaschigen Überwachung während der stationären Massnahme im Rehabilitationszentrum lassen sich zudem nur beschränkt positive Prognosen für das längerfristige künftige Legalverhalten ableiten (vgl. Urteile 2C_210/2014 vom 17. März 2014 E. 3.3.2; 2C_899/2012 vom 2. April 2013 E. 3.4; vgl. auch BGE 137 II 233 E. 5.2.2 S. 236 f.). Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, die Rückfallgefahr sei auch durch den Bezug einer nunmehr ganzen Invalidenrente vollständig gebannt, ist dem entgegenzuhalten, dass er sich bereits im August 2012, rund einen Monat nach Zusprache der halben Invalidenrente, sogleich wieder eines Einbruchsdiebstahls schuldig machte. Ob das Bundesgericht die am 1. Oktober 2014 und damit nach dem vorinstanzlichen Urteil ergangene Rentenverfügung überhaupt berücksichtigen könnte, kann vor diesem Hintergrund offenbleiben (vgl. Art. 99 BGG). Ohnehin könnten anlässlich der Prüfung des Widerrufs einer Bewilligung auch generalpräventive Überlegungen miteinfliessen (Urteile 2C_140/2014 vom 24. Oktober 2014 E. 4.2; 2C_867/2013 vom 1. Mai 2014 E. 3.1; 2C_991/2013 vom 8. April 2014 E. 3.1).