Citation: 6B_898/2015 E. 3.4

3.4. Mit Schreiben vom 16. Juli 2013 ersuchte der Beschwerdeführer die erste Instanz ausdrücklich um Konfrontation mit D.________. Diesen Antrag wiederholte er vor Schranken (kantonale Untersuchungsakten Register 4 pag. 72 f. und 89 f.). Die gegenteilige Behauptung des Beschwerdegegners 2 in der Vernehmlassung ist unzutreffend. Im vorinstanzlichen Verfahren hat der Beschwerdeführer seinen Antrag, wie er selbst einräumt, nicht erneuert. Hingegen unterstrich er vor Vorinstanz die Unverwertbarkeit der fraglichen Einvernahmen. Damit kann dem Beschwerdeführer nicht vorgeworfen werden, er habe nie respektive erstmals im bundesgerichtlichen Verfahren einen Antrag auf Durchführung einer Konfrontationseinvernahme gestellt (vgl. Urteile 6B_877/2014 vom 5. November 2015 E. 2.4, 6B_436/2014 vom 2. März 2015 E. 2.4 und 6B_484/2011 vom 13. Oktober 2011 E. 3.4). Unter Würdigung der konkreten Umstände kann deshalb nicht von einem Verzicht auf Konfrontation ausgegangen werden. Die Vorinstanz stützt sich entgegen ihren Ausführungen in der Vernehmlassung auf die Aussagen von D.________ (Entscheid S. 10), ohne dass der Beschwerdeführer angemessene und hinreichende Gelegenheit hatte, die Aussagen in Zweifel zu ziehen und Fragen an D.________ zu stellen. Die Sache ist zur Wahrung der Parteirechte an die Vorinstanz zurückzuweisen, damit der Beschwerdeführer von seinem Konfrontationsrecht Gebrauch machen kann.