Citation: 6B_492/2018 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz schränke ihre Kognition bundesrechtswidrig auf die Strafzumessung ein. Damit verletze sie Art. 399 sowie 404 Abs. 2 StPO und unterschreite das ihr zustehende Ermessen beziehungsweise schöpfe dieses nicht vollumfänglich aus. Einerseits sei eine Beschränkung der Berufung auf den Strafpunkt vorliegend nicht zulässig. Andererseits stelle das erstinstanzliche Urteil einen gesetzeswidrigen und unbilligen Entscheid dar. In diesem Zusammenhang verletze die Vorinstanz Bundesrecht, indem sie den festgestellten Sachverhalt unter den Tatbestand des Mordes anstatt unter jenen des Totschlags, eventualiter der vorsätzlichen Tötung subsumiere. Das Tatbestandselement der Grausamkeit sei nicht bundesrechtskonform ausgelegt worden.