Citation: 8C_78/2020 E. 4.3

4.3. Fehl geht schliesslich in Bezug auf die Hüftbeschwerden namentlich die Rüge, die Vorinstanz habe ohne entsprechendes Fachwissen eigene medizinische Feststellungen getroffen. Diese legte vielmehr in Würdigung der ärztlichen Berichte in nicht zu beanstandender Weise dar, dass Frau Dr. med. G.________ ausgeführt habe, einen unfallkausalen rechtsseitigen Hüftschaden nicht beweisen zu können und der Kreisarzt Dr. med. C.________ die Kausalität zwischen diesem und dem Unfallereignis im Einklang damit verneint habe. Die Vorinstanz durfte bei dieser Aktenlage daraus schliessen, dass eine natürliche (und adäquate) Kausalität zwischen den geklagten Hüftschmerzen und dem Unfall nur möglich, aber nicht rechtsgenüglich erstellt ist. Soweit der Beschwerdeführer vorbringt, auch Prof. Dr. med. Dr. phil. I.________, Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates FMH, Sportmedizin, SGSM, Basel, habe in seinem Bericht vom 13. Februar 2018 eine beginnende Degeneration beider Hüften bestätigt, bleibt unklar, was er daraus ableiten will. Dass ein degenerativer Hüftschaden vorliegt, wird von keiner Seite bestritten, dessen Unfallkausalität lässt sich damit aber gerade nicht belegen. Es verletzt somit kein Bundesrecht, wenn das kantonale Gericht bei dieser nachvollziehbaren und schlüssigen Einschätzung des Kreisarztes - nicht zuletzt auch in Anbetracht der langen Zeitspanne zwischen dem Unfallereignis und dem Auftreten dieser Beschwerden (SVR 2010 UV Nr. 31 S. 125, 8C_816/2009 E. 6; 2005 MV Nr. 1 S. 1, M 1/02 E. 1.2; Urteile 8C_747/2013 vom 18. März 2014 E. 3.2 und 8C_171/2016 vom 29. April 2016) - auch diesbezüglich auf die Einholung eines Gutachtens verzichtete. Da insgesamt keine auch nur geringen Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der kreisärztlichen Aussagen bestehen (vgl. BGE 145 V 97 E. 8.5 S. 105 mit Hinweis), ist mit der Vorinstanz seit der letzten revisionsweisen Überprüfung der Invalidenrente keine die Arbeitsfähigkeit beeinflussende Änderung in den gesundheitlichen Verhältnissen festzustellen. Auf die Sondernorm des Art. 22 UVG braucht bei dieser Sach- und Rechtslage nicht näher eingegangen zu werden. Damit hat es beim kantonalen Entscheid sein Bewenden.