Citation: 6B_90/2023 E. 4.6.3

4.6.3. Die Vorinstanz spricht den Beschwerdeführer der Vereitelung von Massnahmen zur Feststellung der Fahrunfähigkeit (Tatbestandsvariante des "Sich-Widersetzens") schuldig. Damit einher geht, dass sie auch den subjektiven Tatbestand als erfüllt erachtet. Der Beschwerdeführer wusste, dass die Staatsanwaltschaft im Nachgang an seine Weigerung, sich einem DrugWipe-Test zu unterziehen, eine Massnahme zur Feststellung der Fahrunfähigkeit angeordnet hatte, konkret einen Blut- und Urintest (angefochtenes Urteil S. 8). Die Vorinstanz stellt weiter fest, dass der Beschwerdeführer genügend über die strafrechtlichen Konsequenzen einer Verweigerung orientiert wurde, was er denn auch nicht mehr in Abrede stellt (vgl. oben E. 4.4; angefochtenes Urteil S. 7 f. mit Hinweis auf die vom Beschwerdeführer unbestrittenermassen gelesene Belehrung in UA act. 25). Schliesslich erwägt die Vorinstanz im Rahmen der Strafzumessung, der Beschwerdeführer habe die Massnahme im Wissen um die Konsequenzen bewusst verweigert (angefochtenes Urteil S. 11). Damit hat die Vorinstanz nachweislich geprüft und bejaht, dass der Beschwerdeführer um die Anordnung einer Massnahme und anhand der von ihm zur Kenntnis genommenen Belehrung auch darum wusste, dass er sich mit seinem Verhalten der angeordneten Massnahme widersetzte (vgl. auch Urteil 6B_1139/2020 vom 8. Juli 2021 E. 2.4 f.). Der von der Vorinstanz anhand dieses Wissens bzw. der fortgesetzten Verweigerungshaltung (vgl. oben E. 4.4) offensichtlich implizit gezogene Schluss, dass sich der Beschwerdeführer folglich auch widersetzen wollte, stellt keine Verletzung des rechtlichen Gehörs dar. Inwiefern die Vorinstanz in der vorliegenden Konstellation eine weitergehende "Prüfung der Absicht, etwas zu verunmöglichen" hätte vornehmen müssen, wird vom Beschwerdeführer wiederum nicht rechtsgenüglich dargetan, respektive ergibt sich wiederum nicht aus seinem blossen Verweis auf Art. 91a SVG als Erfolgsdelikt (vgl. oben E. 4.5). Die Beschwerde erweist sich auch in diesem Punkt als unbegründet.