Citation: I 253/02 29.11.2002 E. 2

Streitig und zu prüfen ist der Invaliditätsgrad. 2.1 Nach den ärztlichen Feststellungen leidet der Beschwerdeführer an einem chronischen sensorischen lumboradikulären Ausfallsyndrom S1 links bei Segmentdegeneration L3/S1, an einer koronaren Herzkrankheit bei Status nach Bypass-Operation im Februar 1996 und an Adipositas permagna (Bericht der Rheuma- und Rehabilitationsklinik X.________ vom 21. Dezember 1999). In einem konsiliarischen Bericht an den behandelnden Arzt Dr. med. B.________, Allgemeine Medizin FMH vom 6. September 1999 empfahl der Rheumatologe Dr. med. T.________ eine Rehabilitationskur mit anschliessendem selbstständigem Krafttraining bei gleichzeitiger Gewichtsreduktion und nahm bis auf Weiteres eine (volle) Arbeitsunfähigkeit an. Dr. med. B.________ bestätigte im Bericht vom 21. September 1999 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit vom 13. Februar bis 8. Mai 1996, eine solche von 50% vom 25. März bis 30. April 1999 und erneut eine vollständige Arbeitsunfähigkeit ab 1. Mai 1999. Des Weitern stellte er fest, seitens des Herzleidens habe sich der Zustand gebessert, jedoch habe sich zunehmend ein lumboradikuläres Syndrom entwickelt. Der Versicherte werde voraussichtlich auf längere Zeit höchstens zu 50% arbeitsfähig sein. Die Rheuma- und Rehabilitationsklinik X.________, wo der Beschwerdeführer vom 16. November bis 14. Dezember 1999 hospitalisiert war, gab im Austrittsbericht zu Handen von Dr. med. B.________ vom 21. Dezember 1999 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit vom 16. November bis 31. Dezember 1999 und eine solche von 50% ab 1. Januar 2000 für körperlich nicht belastende Tätigkeiten an. In einem Bericht gleichen Datums an die IV−Stelle Zürich führte die Klinik aus, der Versicherte sei für körperlich belastende Tätigkeiten und für Arbeiten mit Zwangshaltung nicht geeignet; ideal sei eine Wechselhaltung sitzend oder stehend; längere Gehstrecken seien möglich; bei angepassten Arbeiten sei eine Tätigkeit von vier bis fünf Stunden im Tag zumutbar. Am 21. März 2000 berichtete Dr. med. B.________, seitens des Herzleidens sei der Zustand stabil; zufolge des lumboradikulären Syndroms habe der Versicherte aber zunehmende Beschwerden; er könne immer weniger belasten, und die Beweglichkeit sei mehr und mehr eingeschränkt; die Arbeitsunfähigkeit dürfte längerfristig bei 100% bleiben. In dem von der IV-Stelle eingeholten Gutachten des Dr. med. M.________, Spezialarzt FMH für Innere Medizin, spez. Kardiologie, vom 19. August 2000 wird aus kardiologisch/internistischer Sicht für körperlich leichte bis mittelschwere Arbeiten (einschliesslich der bisherigen Tätigkeit als Bauchef) eine volle Arbeitsfähigkeit und für körperlich schwere Tätigkeiten eine Arbeitsfähigkeit von 80% angegeben. 2.2 Bei dieser Aktenlage kann der vorinstanzlichen Feststellung, wonach die vorhandenen medizinischen Unterlagen und insbesondere der Bericht der Kur- und Rehabilitationsklinik X.________ vom 21. Dezember 1999 eine zuverlässige Grundlage für die Beurteilung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit bilden, nicht gefolgt werden. Im Hinblick darauf, dass es nach den Angaben von Dr. med. B.________ in der Zeit nach der Begutachtung in X.________ zu einer deutlichen Verschlimmerung des Rückenleidens gekommen ist, und sich das Gutachten des Dr. med. M.________ vom 19. August 2000 ausdrücklich nur zum kardiologisch/internistischen Befund äussert, ist vielmehr festzustellen, dass der Sachverhalt, wie er in dem für die Beurteilung massgebenden Zeitpunkt des Verfügungserlasses (BGE 121 V 366 Erw. 1 b mit Hinweisen) am 28. März 2001 bestanden hat, nicht genügend geklärt ist. Die Sache ist daher an die Verwaltung zurückzuweisen, damit sie ein neues Gutachten anordne, welches den gesamten medizinischen Sachverhalt umfasst.