Citation: 8C_168/2021 E. 6.2

6.2. Zu ergänzen bleibt, dass die Vorinstanz einerseits erhebliche psychosoziale Faktoren feststellte (Trennung vom damaligen Partner, Konflikte in der Familie, am Arbeitsplatz und in der Wohnsituation), die praxisgemäss auszuklammern sind (BGE 143 V 409 E. 4.5.2), anderseits aber auch beträchtliche Ressourcen. Beide Aspekte erachtete das kantonale Gericht als im Rahmen der gutachtlichen Arbeitsunfähigkeitseinschätzung jeweils angemessen berücksichtigt. Inwiefern die Vorinstanz mit deren Bestätigung insgesamt offensichtlich unrichtige Sachverhaltsfeststellungen getroffen oder Bundesrecht verletzt haben sollte, lässt sich nicht ersehen. Dass die Vorinstanz bei den gegebenen Diagnosen keine weitergehende als die von den Gutachtern bescheinigte 30%ige Limitierung zu erkennen vermochte, ist daher nicht zu beanstanden. Dies gilt insbesondere auch insoweit, als sie mit den Gutachtern ein 70 %-Pensum in jeglicher leidensangepassten Hilfsarbeitertätigkeit als zumutbar erachtete.