Citation: 5A_978/2014 E. 4.2.1

4.2.1. In diesem Zusammenhang wiederholt der Beschwerdeführer (sinngemäss) das bereits im kantonalen Beschwerdeverfahren gestellte Begehren, das Gutachten sei wegen Verletzung des ärztlichen Berufsgeheimnisses aus dem Recht zu weisen; er habe seine Einwilligung zur Begutachtung zurückgezogen. Aus der gesetzlichen Verpflichtung, an einer Begutachtung mitzuwirken (vgl. Art. 448 Abs. 1 erster Satz ZGB; Auer/Marti, Basler Kommentar, ZGB I, 2014, N. 4 zu Art. 448 ZGB und N. 5 zu Art. 449 ZGB), folgt jedoch ohne Weiteres, dass die begutachtete Person auch nachträglich nicht frei ist, über die Verwendung der gutachtlich erhobenen Daten zu bestimmen. Des Weitern rügt der Beschwerdeführer, das Gutachten sei ihm nicht "zur Kontrolle über die Richtigkeit" vorgelegt worden, weshalb er nicht dagegen habe vorgehen können. Beteiligungsrechte sind indessen nicht verletzt: Im Rahmen der Anhörung zu in Aussicht genommenen erwachsenenschutzrechtlichen Vorkehrungen (Art. 447 Abs. 1 ZGB) kann sich der Betroffene auch zu allfälligen Mängeln der Beweisgrundlagen äussern.