Citation: 2C_88/2008 07.02.2008 E. 1

Die Beschwerde gegen die Verfügung, mit welcher der Präsident der Steuerrekurskommission die unentgeltliche Rechtspflege und Rechtsverbeiständung abgelehnt und die Behandlung des Rechtsmittels von der rechtzeitigen Bezahlung des Kostenvorschusses abhängig gemacht hat, folgt dem Rechtsweg der Hauptsache. Die sich nach der Rechtsprechung aus der Steuerharmonisierung ergebende Verpflichtung der Kantone, für Beschwerden betreffend die direkte Bundessteuer eine zweite kantonale Gerichtsinstanz vorzusehen, wenn - wie im Kanton Bern - für die direkten kantonalen Steuern ein zweifacher kantonaler Instanzenzug besteht (vgl. BGE 130 II 65 ff.), kommt im vorliegenden Fall noch nicht zur Anwendung. Die Frist von acht Jahren, die den Kantonen gemäss Art. 72 des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 über die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden (StHG, SR 642.14) offen stand, war in der hier in Frage stehenden Steuerperiode 1995/96 noch nicht abgelaufen. Die Instruktionsrichterin des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern hat die Verwaltungsgerichtsbeschwerde zu Recht an das Bundesgericht überwiesen. Die Beschwerde ist zulässig.