Citation: 4A_395/2021 E. A

Am 6. März 2005 wurde A.________ (Beschwerdeführerin) auf einem Fussgängerstreifen von einem Auto angefahren. Der Unfallverursacher war bei der B.________ AG (Beschwerdegegnerin) haftpflichtversichert. Am 15. November 2019 erhob A.________ Teilklage beim Bezirksgericht Zürich. Sie verlangte, die B.________ AG sei zu verurteilen, ihr für den Erwerbsschaden, der ihr durch das Unfallereignis "ab Unfalldatum bis Ende 2018" zugefügt worden sei, Fr. 30'000.-- zu bezahlen, dies "zusätzlich" zu den von der B.________ AG bereits früher bezahlten Fr. 40'000.--. Mit Klageantwort begehrte die B.________ AG, es sei "widerklageweise festzustellen", dass A.________ aus dem Unfallereignis vom 6. März 2005 "keine Forderungen" zustünden. Mit Verfügung vom 2. November 2020 liess der Einzelrichter am Bezirksgericht die Feststellungswiderklage zu und überwies das Verfahren zuständigkeitshalber an das Kollegialgericht. A.________ focht diese Verfügung mit Berufung beim Obergericht des Kantons Zürich an. Dieses wies die Berufung mit Urteil vom 7. Juni 2021 ab.