Citation: 2C_565/2023 E. 4.5

4.5. Im Ergebnis ist es auch unter Einbezug des Wohlverhaltens des Beschwerdeführers während den knapp sieben Jahren zwischen August 2016 und dem vorliegend angefochtenen Urteil bundesrechtlich nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz von einem erheblichen öffentlichen Interesse am Widerruf der Niederlassungsbewilligung ausgeht. Bei einer Gefahr für hochwertige Rechtsgüter sowie wiederholter Delinquenz - wie sie hier vorliegen - besteht regelmässig ein wesentliches öffentliches Interesse an einer Entfernungsmassnahme (vgl. vorstehende E. 3.4). Dieses kann nur durch entsprechend gewichtige private Interessen aufgewogen werden. Das heisst, es müssen aussergewöhnlich schwerwiegende Umstände gegen eine Wegweisung sprechen (vgl. Urteile 2C_149/2023 vom 6. Februar 2024 E. 5.4; 2C_967/2021 vom 23. Januar 2023 E. 6.3; 2C_568/2021 vom 17. August 2022 E. 5.3, je mit Hinweisen). Daran vermag auch das vom Beschwerdeführer ergänzend geltend gemachte (und vergleichsweise geringe) öffentliche Interesse am Verbleib des Beschwerdeführers in der Schweiz zwecks Abzahlung seiner Schulden aus dem Strafverfahren nichts zu ändern.