Citation: 2C_445/2014 E. 2

Der Beschwerdeführer rügt, die Wegweisung eines niedergelassenen Ausländers tangiere den Anspruch auf Schutz des Privatlebens (Art. 8 Ziff. 2 EMRK), und zwar unabhängig vom Bestehen eines Familienlebens. Die Vorinstanz habe sich mit den für das Verschulden wesentlichen, im vorinstanzlichen Verfahren vorgebrachten Argumenten nicht auseinandergesetzt, weshalb die im Rahmen von Art. 8 Ziff. 2 EMRK durchzuführende Interessenabwägung nicht nur falsch sei, sondern auch den Anspruch des Beschwerdeführers auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) verletze. Die Güterabwägung insgesamt erweise sich als völlig einseitig, falsch und geradezu willkürlich, weshalb der Widerruf der Niederlassungsbewilligung sich als unverhältnismässig erweise. Aus diesen Gründen verletze der angefochtene vorinstanzliche Entscheid sein Recht auf Privatleben (Art. 8 EMRK und Art. 13 BV), seinen Anspruch auf Fortbestand seiner Niederlassungsbewilligung (Art. 63 Abs. 1 lit. a in Verbindung mit Art. 62 lit. b AuG), seinen Anspruch auf verhältnismässiges staatliches Handeln (Art. 5 Abs. 2 BV; Art. 96 AuG) und das Willkürverbot (Art. 9 BV).