Citation: U 435/04 20.10.2005 E. 2

2.1 Im angefochtenen Entscheid hat das kantonale Gericht im Gegensatz zur Unfallversicherung den natürlichen Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall vom 17. Dezember 1997 und den von der Beschwerdeführerin geltend gemachten psychischen Beschwerden bejaht. Auf Grund verschiedener medizinischer Berichte und Begutachtungen kam es zum Schluss, der Beschwerdeführerin sei es gelungen, nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachzuweisen, dass sie sich anlässlich des genannten Vorfalles gesundheitliche Schädigungen zugezogen haben könnte, die für die geklagten Einschränkungen ihrer Arbeitsfähigkeit verantwortlich zu machen wären. Die Vorinstanz hat anschliessend die Frage des adäquaten Kausalzusammenhangs geprüft und diese verneint. 2.2 In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird geltend gemacht, der Unfall vom 17. Dezember 1997 habe sich unter dramatischen Umständen ereignet. Obwohl der Lenker des mitbeteiligten Personenwagens wegen mangelnden Beweisen vom Vorwurf der Körperverletzung freigesprochen wurde, halte sie an ihrer Überzeugung fest, dass die Ampel für Fussgänger "grün" gezeigt habe, sie also unschuldig in den Unfall verwickelt worden sei. Als klein gewachsene und leichte Frau sei sie mehrere Meter weit geworfen worden und habe am Boden liegend Autos an sich vorbeifahren sehen müssen. Sie habe schwere Verletzungen erlitten, wobei es ihr wegen sprachlichen Schwierigkeiten nicht möglich gewesen sei, den erstbehandelnden Ärzten am Spital Z.________ klar zu machen, dass sie an starken Kopfschmerzen leide. Sowohl die Invalidenversicherung als auch die Pensionskasse ihres Arbeitgebers hätten ihr eine ganze Rente zugesprochen. Trotz ärztlicher Behandlung habe sie immer noch ständig Schmerzen. Ihre neurologischen Ausfälle seien ausser Acht gelassen worden. Eine sieben Jahre dauernde Behandlung sei als lang und der Heilungsverlauf als schwierig zu bezeichnen, womit die Adäquanzkriterien erfüllt seien.