Citation: 6B_130/2021 E. 2.5.2

2.5.2. Steht fest, dass die Vorinstanz im Rahmen des ihr zustehenden Ermessensspielraums (E. 2.3.1 i.f.) einen hinreichenden Tatverdacht hinsichtlich des Strafvorwurfes des Betruges mangels Bereicherungsabsicht basierend auf der klaren Beweislage bundesrechtskonform verneint hat (E. 2.5.1), ist nicht ersichtlich, welche Vorteilsverschaffungsabsicht (vgl. E. 2.4.2 f. hievor) der Beschwerdegegner 2 mit dem ST-Formular vom 29. Mai 2011 in Bezug auf den erst 2017 erhobenen Vorwurf der Urkundenfälschung nach Art. 251 StGB verfolgt haben könnte. Mit der Vorinstanz sprechen weder die Beweislage noch Indizien für die theoretische Möglichkeit des vom Beschwerdeführer geltend gemachten Sachverhalts, wonach es sich beim handschriftlich auf dem ST-Formular vom 29. Mai 2011 angebrachten Vermerk "BAR ERHALTEN A.________" um eine inhaltlich unwahre Quittung handle, da weder eine Barzahlung noch eine anderweitige Gegenleistung des Beschwerdegegners 2 an den Beschwerdeführer für die Übertragung der Fondsanteile erfolgt sei. Entgegen den Vorbringen des Beschwerdeführers hat die Vorinstanz willkürfrei festgestellt, dass der Gegenwert der Fondsanteile per 29. Mai 2011 von insgesamt Fr. 110'000.-- bis spätestens per 31. Dezember 2011 an den Beschwerdeführer geleistet worden war (vgl. E. 2.5.1). Angesichts des nicht zu erhärtenden Tatverdachts hinsichtlich einer erkennbaren Absicht auf eine irgendwie geartete Besserstellung (vgl. E. 2.4.3) seitens des Beschwerdegegners 2 kann offenbleiben, ob es sich bei diesem in Druckbuchstaben verfassten und undatierten Vermerk mangels Unterschrift überhaupt um eine Quittung mit Urkundenqualität handelt (vgl. Urteil 6B_344/2016 vom 7. Juli 2016 E. 3.3).