Citation: C 70/02 12.12.2003 E. 1

Das kantonale Gericht hat den Begriff der zumutbaren Arbeit (Art. 16 Abs. 2 AVIG), die vorliegend massgebenden Bestimmungen über die Verpflichtung zur Annahme einer vermittelten zumutbaren Arbeit (Art. 17 Abs. 3 AVIG), über die Einstellung in der Anspruchsberechtigung bei Nichtannahme einer solchen Tätigkeit (Art. 30 Abs. 1 lit. d AVIG) sowie über die nach dem Grad des Verschuldens zu bemessende Einstellungsdauer (Art. 30 Abs. 3 Satz 3 AVIG in Verbindung mit Art. 45 Abs. 2 AVIV) und die Annahme eines schweren Verschuldens bei Ablehnung einer vermittelten zumutbaren Arbeit ohne entschuldbaren Grund (Art. 45 Abs. 3 AVIV) zutreffend dargelegt. Darauf kann verwiesen werden. Zu ergänzen ist, dass das am 1. Januar 2003 in Kraft getretene Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 im vorliegenden Fall nicht anwendbar ist, da nach dem massgebenden Zeitpunkt des Erlasses der streitigen Verwaltungsverfügung (hier: 1. Juni 2001) eingetretene Rechts- und Sachverhaltsänderungen vom Sozialversicherungsgericht nicht berücksichtigt werden (BGE 127 V 467 Erw. 1, 121 V 366 Erw. 1b).