Citation: 8C_320/2022 E. 5.2

5.2. Die Vorinstanz wies vor dem Hintergrund der kantonalrechtlichen Grundlagen zunächst darauf hin, dass nach ihrer ständigen Praxis bei der Prüfung der Korrektheit einer Einreihung von der Stellenbeschreibung auszugehen sei, die Basis des Bewertungsentscheides gebildet habe. Die Massgeblichkeit der Stellenbeschreibung gelte auch für die Quervergleichsstellen. Der Vergleich der Bewertung der Stelle "Lehrperson Primarstufe 1.-2. KL VS (Kindergarten) alle Themenbereiche" gemäss Stellenbeschreibung 15091.000001 und der Stelle "Lehrperson Primarstufe (3. bis 8. Klasse Volksschule) " gemäss Stellenbeschreibung 15099.000001 ergebe eine Übereinstimmung bezüglich der Unterkompetenzen "Selbstständigkeit", "Flexibilität", und "Wissen". Demgegenüber würden die Beschwerdeführenden unter der Rubrik "Beanspruchungen" weitergehende Voraussetzungen erfüllen. Bei anderen Unterkompetenzen bleibe die strittige Stelle jedoch hinter den Anforderungen der Modellumschreibung 4003.15 zurück. So gehe die Modellumschreibung 4003.15 namentlich bezüglich der Unterkompetenzen "Kommunikationsfähigkeit" (Schwierigkeitsgrad der zu übermittelnden Lerninhalte), "Kooperations- und Teamfähigkeit" (Schwierigkeit der Problemstellungen, Gruppengrösse, Interessenlage der Partner), "Führungskompetenz" (Zahl der Lernenden), "Kenntnisse und Fertigkeiten" (Methoden der Schulstoffvermittlung) sowie bezüglich der psychischen Beanspruchungen (stärkere Gewichtung der Verantwortung für Promotionsentscheide betreffend den Übertritt in die Sekundarstufe) über die Anforderungen an die Kindergartenlehrpersonen hinaus. Die Modellumschreibung 4003.15 werde nur erfüllt, wenn auch Schülerinnen und Schüler der 4. bis 6. Primarschulklassen (6. bis 8. Schuljahr) unterrichtet würden. Demgegenüber würden die Lehrpersonen Primarstufe (1. bis 5. Klasse Volksschule) gemäss Stellenbeschreibung 15093.000001 in den beiden Schuljahren im Kindergarten sowie den ersten drei Primarschuljahren eingesetzt. Lehrkräfte, die in den ersten drei Primarschuljahren unterrichten würden, seien - gleich wie die im Kindergarten tätigen Beschwerdeführenden - in der Lohnklasse 14 entlöhnt. Es sei daher mit Bezug auf die unterschiedlich beurteilten Anforderungen gerade der Vergleich zwischen der Arbeit mit Kindergarten- (1.-2. Klasse der Volksschule) und Primarschulkindern der 4. bis 6. Klasse (6.-8. Klasse der Volksschule) anzustellen. Die Überführung der Lehrpersonen an der Primarschule basiere nicht allein auf dem Alter der zu unterrichtenden Kinder, sondern lasse sich vielmehr anhand entsprechender Differenzen bezüglich einzelner Unterkompetenzen rationalisieren. Es sei daher nicht zu beanstanden, dass im Quervergleich die Stelle "Lehrperson 3.-8. Klasse Volksschule" gemäss Stellenbeschreibung 15099.000001 aufgrund der Erfüllung der qualifizierteren Anforderungen gemäss der Modellumschreibung 4003.15 in eine höhere Lohnklasse eingereiht worden sei. Im Quervergleich gleich wie die Stelle der Beschwerdeführenden eingereiht worden sei die Stelle "Lehrperson Primarstufe (1. bis 5. Klasse Volksschule) " gemäss Stellenbeschreibung 15093.000001. Eine Ungleichbehandlung scheide daher insofern von Vornherein aus. Nachdem die Stelle der Beschwerdeführenden im Verfahren vor dem Regierungsrat von der Lohnklasse 13 in die Lohnklasse 14 angehoben worden sei, würden sich beide Stellen in der gleichen Lohnklasse befinden, womit die Lohngleichheit offensichtlich gewahrt sei. Eine geschlechterdiskriminierende Einreihung der Stelle der Beschwerdeführenden liege ebenfalls nicht vor. Zusammenfassend sei die Zuordnung der Stelle in Lohnklasse 14 nicht zu beanstanden.