Citation: 8C_585/2016 E. 3.2

3.2. Die Beschwerdeführerin beklagt einen offensichtlich unrichtig festgestellten Sachverhalt, da angesichts der verwendeten unterschiedlichen Zahlen der Schülerrückgang und damit die wirtschaftliche Notwendigkeit des Stellenabbaus, mithin der angeblich sachliche Grund für die Kündigung, nicht erstellt sei. Die künftige Entwicklung der Schülerzahlen kann logischerweise nur mit Prognosen dargelegt werden, weil - wie die Vorinstanz zu Recht festhält - Zu- und Wegzüge von Schülerinnen und Schülern nie mit Sicherheit vorausgesagt werden können. Da ein zu erwartender Rückgang in massgeblicher Höhe ausgewiesen ist, spielt die genaue Zahl des Rückgangs keine Rolle. Die Sekundarschulgemeinde legt sich in der Begründung ihrer Kündigung denn auch nicht auf eine genaue Zahl fest. Im Übrigen sind die von der Vorinstanz angeführten Zahlen nachvollziehbar. Sie hat diese verschiedenen Unterlagen der Sekundarschulgemeinde entnommen, welche den jeweiligen Stichtag dafür angeben (z.B. in der am 10. März 2015 erstellten Schülerstatistik SJ2014/15 - SJ2022/23 der 15. Februar und 15. September des jeweiligen Jahres). Nicht zu erstaunen vermag jedenfalls, dass die Sekundarschulgemeinde im Rahmen des Verfahrens vor der Rekurskommission in der Lage war, statt der Prognose für das Schuljahr 2015/16 (618) die tatsächlich angemeldete Zahl der Schülerinnen und Schüler (608) anzugeben; damit konnte sie gar einen noch höheren Rückgang belegen. Auch dass sich die rückläufige Tendenz im Schuljahr 2015/16 bis zur Beschwerdeantwort der Sekundarschulgemeinde im vorinstanzlichen Verfahren im Februar 2016 weiter bestätigte, ist nachvollziehbar. Daran ändert auch die geltend gemachte Differenz von 639 zu 626 nichts, liegt doch diese Spannbreite durchaus im Rahmen allfälliger während des Schuljahres erfolgter Fluktuationen. Die Interpretation der Zahlen im Sinne der Vorinstanz ist jedenfalls nachvollziehbar, auch wenn sie nicht der Lesart der Beschwerdeführerin entsprechen mag. Insofern ist keine willkürliche Sachverhaltsfeststellung durch die Vorinstanz ausgewiesen. Das gilt auch für die von der Beschwerdeführerin bestrittene Einsparung bei den Personalkosten, ist doch offensichtlich, dass sich der entsprechende Ausgabenposten verringert, wenn weniger Lehrkräfte entlöhnt werden. Somit ist nicht ersichtlich, inwiefern die Vorinstanz willkürlich entschied, indem sie den von der Sekundarschulgemeinde geltend gemachten Rückgang an Personalausgaben als ausgewiesen betrachtete.