Citation: 1C_206/2016 E. 2.2.4

2.2.4. Der Beschwerdeführer kritisiert weiter einzelne Modalitäten, die mit seiner vorläufigen Festnahme im Zusammenhang stehen. Namentlich erachtet er seine Fesselung während des Transports sowie die Durchführung einer Leibesvisitation als nicht gerechtfertigt und strafrechtlich relevant. Die Vorinstanz hat in diesem Zusammenhang auf die rechtlichen Grundlagen gemäss dem PolG sowie entsprechende Dienstbefehle der Kantonspolizei hingewiesen. Gemäss diesen Dienstbefehlen sind arretierte Personen grundsätzlich gefesselt zu transportieren und ist eine Leibesvisitation zwingend durchzuführen, wenn eine festgenommene Person unbeaufsichtigt in eine Zelle oder einen zellenähnlichen Raum eingestellt wird. Nachdem sich die Beschwerdegegner entschieden haben, dass der Beschwerdeführer auf den Polizeiposten zu verbringen und vorläufig festzunehmen sei, waren sie somit dienstlich verpflichtet, den Beschwerdeführer während des Transports zu fesseln und vor der Einstellung in eine Zelle eine Leibesvisitation durchzuführen. Ob diese Massnahmen im konkreten Fall tatsächlich gerechtfertigt waren oder ob die erwähnten Dienstbefehle in jeder Hinsicht rechtskonform sind, ist im vorliegenden Verfahren nicht zu entscheiden. Jedenfalls kann den Beschwerdegegnern strafrechtlich mit Blick auf Art. 14 und 21 StGB auch insoweit kein Vorwurf gemacht werden.