Citation: I 76/03 20.08.2003 E. 3

Auf das Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde, die Rückerstattungsschuld sei ihm zu erlassen, kann, wie die IV-Stelle richtig einwendet, nicht eingetreten werden, da es diesbezüglich an einer Verfügung der Verwaltung und damit an einem Anfechtungsgegenstand fehlt (BGE 125 V 414 Erw. 1b mit Hinweisen). Dem Beschwerdeführer bleibt es aber unbenommen, ein entsprechendes Gesuch einzureichen, das nicht schon deshalb aussichtslos erscheint, weil eine Meldepflichtverletzung vorliegt. Leichte Fahrlässigkeit schliesst die Annahme des guten Glaubens als eine der Voraussetzungen für den Erlass der Rückerstattungsschuld (Art. 47 Abs. 1 AHVG in Verbindung mit Art. 49 IVG; ab 1. Januar 2003 durch Art. 25 Abs. 1 ATSG ersetzt) im Gegensatz zur groben Fahrlässigkeit nicht aus (BGE 112 V 103 Erw. 2c)