Citation: 8C_871/2018 E. 4.3

4.3. Soweit die Beschwerdeführerin geltend macht, auf die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit der PMEDA könne deshalb nicht abgestellt werden, weil die Gutachter von der Diagnose eines leichten statt richtigerweise eines schweren Schädelhirntraumas ausgehen, vermag sie ebenfalls nicht durchzudringen. Denn für die Bestimmung des Rentenanspruchs ist - grundsätzlich unabhängig von der Diagnose und unbesehen der Ätiologie - massgebend, ob und in welchem Ausmass eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit vorliegt (nicht publ. E. 4.2.3 des Urteils BGE 141 V 585, veröffentlicht in SVR 2016 IV Nr. 102, 8C_590/2015). So erkannte die Vorinstanz richtig, dass auf die von den behandelnden Ärzten der Klinik F.________ attestierte Arbeitsunfähigkeit von 50 % nicht abgestellt werden könne. Diese bestätigten lediglich, dass die Patientin weiterhin 50 % in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit arbeitsunfähig sei. Sie begründeten jedoch nicht, inwiefern die funktionellen Beschwerden die Arbeitsfähigkeit der Versicherten konkret einschränkten. Entgegen der beschwerdeweise vertretenen Meinung liegt auch keine offensichtlich unrichtige Sachverhaltsfeststellung hinsichtlich des Berichts des PD Dr. med. B.________ vom 26. Juli 2018 vor. Gemäss seinen Ausführungen wurde er von der Klinik F.________ beauftragt zu untersuchen, ob ein posttraumatisches Parkinsonsyndrom vorliege, was er verneinte. Weiter äusserte er sich zu den verschiedenen Therapieoptionen, die geeignet sind, die funktionellen Bewegungsstörungen zu verbessern. Hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit äusserte er sich indessen nicht. Somit liegt auch keine willkürliche Beweiswürdigung vor, als die Vorinstanz zum Schluss kam, die Einschätzung des PD Dr. med. B.________ vermöge die vorhandenen übereinstimmenden ärztlichen Berichte im Hinblick auf die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit nicht zu entkräften.