Citation: I 684/99 22.12.2000 E. 2

2.- a) Streitig und zu prüfen ist zunächst, ab welchem Zeitpunkt der Beschwerdeführer Anspruch auf eine ganze Invalidenrente hat. b) Der Versicherte bezieht seit 1. Juni 1978 eine halbe Invalidenrente. Im Hinblick auf den für November 1994 vorgesehenen Revisionszeitpunkt teilte die IV-Stelle am 7. Juni 1995 mit, dass sie die Anspruchsvoraussetzungen bezüglich der laufenden Rente zu überprüfen habe. Ausweislich der Akten opponierte der Versicherte weder den Verwaltungsverfügungen vom 24. September 1979 und 29. März 1984, mit welchen ihm ab 1. Juni 1978 eine halbe Invalidenrente zugesprochen bzw. die Weiterausrichtung derselben ab 1. August 1981 eröffnet wurden, noch den folgenden revisionsweisen Bestätigungen des bisherigen Invaliditätsgrades (Mitteilung der IVK vom 7. Januar 1987; Schreiben der SAK vom 29. November 1988). Ferner hat der Beschwerdeführer auch zwischen dem 23. September 1991 (Bestätigung der laufenden Invalidenrente durch die SAK) und Juni 1995 (Einleitung eines weiteren Revisionsverfahrens durch die IV-Stelle) - trotz des Unfalles vom 13. April 1992 - kein Gesuch um Rentenrevision gestellt. Es ist demnach nicht zu beanstanden, dass Verwaltung und Vorinstanz in Anwendung des Art. 88bis Abs. 1 lit. b IVV, wonach eine allfällige Erhöhung der Rente bei einer Revision von Amtes wegen frühestens von dem für diese vorgesehenen Monat erfolgt, die rückwirkende Zusprechung einer ganzen Invalidenrente ab 1. November 1994 festgesetzt haben. Die Eidgenössische Rekurskommission hat im Weiteren schlüssig dargelegt, dass auch die Prüfung unter dem Rückkommenstitel der Wiedererwägung, welche die zweifellose Unrichtigkeit der bisher erfolgten Leistungsausrichtung voraussetzt, zu keinem anderen Ergebnis führt, zumal einer Nachzahlung von Leistungen bis ins Jahre 1978 zurück bereits Art. 48 Abs. 1 IVG entgegenstehen würde. Da über den Rentenanspruch bis 31. Oktober 1994 mithin rechtskräftig verfügt wurde, ist, soweit eine Erhöhung der Invalidenrente für die Zeit vom 1. Juli 1978 bis 31. Oktober 1994 beantragt wird, auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde nicht einzutreten. Was der Beschwerdeführer hiegegen vorbringt, vermag an diesem Resultat nichts zu ändern. Dem Einwand, er habe bereits mit Schreiben vom 1. Dezember 1991 zuhanden der SAK ein Revisionsgesuch im Sinne des Art. 87 Abs. 1 und 3 IVV gestellt, ist zu entgegnen, dass darin einzig auf ein bei einem Sozialgericht wegen eines Unfalles vom 20. Oktober 1986 hängiges Verfahren sowie auf eine mögliche Anhebung des Behindertenausweises auf 90 % hingewiesen wurde. Obgleich ein Versicherter nach Art. 87 Abs. 3 IVV die Änderung des Invaliditätsgrades in einer für den Anspruch erheblichen Weise lediglich glaubhaft zu machen hat, muss ein entsprechender rechtserheblicher Sachumstand doch zumindest geltend gemacht werden (nicht veröffentlichtes Urteil M. vom 3. Januar 2000, I 294/98). Da der Beschwerdeführer indes nicht einmal eine konkret eingetretene Verschlechterung seines Gesundheitszustandes behauptete, sondern vielmehr noch beifügte, er werde die Verwaltung, sobald er Bescheid erhalten habe, unterrichten, eine entsprechende Mitteilung in der Folge aber unterblieb, kann seine Eingabe vom 1. Dezember 1991 nicht als Revisionsersuchen gesehen werden.