Citation: U 245/05 01.12.2005 E. A

Die 1948 geborene M.________ war seit Dezember 1986 als Souffleuse bei der Firma O.________ AG angestellt und damit bei der Zürich Versicherungs-Gesellschaft (nachfolgend: Zürich) gegen die Folgen von Unfall und Berufskrankheit versichert. Laut Unfallmeldung vom 16. April 2002 erlitt sie während der Vorstellung der Oper X.________ am 14. April 2002 nach einem Paukenschlag einen Hörsturz. Die Zürich klärte ihre Leistungspflicht ab und holte die Berichte des Prof. Dr. med. W.________ von der Klinik für Ohren-, Nasen-, Hals- und Gesichtschirurgie des Spitals Y.________ vom 28. Oktober 2002, des Dr. med. K.________, vom 1. Oktober 2002 sowie des Dr. med. A.________, Facharzt FMH für Ohren-, Nasen- und Halskrankheiten, Hals- und Gesichtschirurgie und Arbeitsmedizin, Abteilung Arbeitsmedizin der SUVA, vom 20. Juni 2003, welchem die technische Beurteilung der beruflichen Lärmbelastung als Souffleuse der SUVA vom 27. Mai 2003 vorlag, ein. Zudem befragte sie die Versicherte am 10. September 2002 über das Ereignis vom 14. April 2002 und holte Auskünfte beim damaligen Obmann des Chores und beim Tontechniker ein. Mit Verfügung vom 10. Juli 2003 verneinte sie den Anspruch auf Versicherungsleistungen, da die Voraussetzungen für die Annahme eines Unfalles oder einer Berufskrankheit nicht gegeben seien. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 4. August 2004 fest.