Citation: U 239/99 17.01.2001 E. 4

4.- Der Beschwerdeführer rügt schliesslich, die Prüfung des Anspruches auf eine Übergangsrente sei zu Unrecht unterlassen worden. Die Ausrichtung einer Übergangsrente setzt voraus, dass von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes der versicherten Person mehr zu erwarten ist, der Entscheid der Invalidenversicherung über die berufliche Eingliederung jedoch erst später gefällt wird (Art. 19 Abs. 3 UVG in Verbindung mit Art. 30 Abs. 1 UVV). Vorliegend stand im Zeitpunkt des Abschlusses der ärztlichen Behandlung des zweiten Unfalles fest, dass keine Eingliederungsmassnahmen durch die Invalidenversicherung vorgesehen waren (telefonische Abklärung der SUVA bei der IV-Stelle St. Gallen vom 19. Juni 1997). Damit waren bei Beendigung der ärztlichen Behandlung unmittelbar die Voraussetzungen zur Ausrichtung einer Invalidenrente erfüllt, womit sich die Prüfung des Anspruches einer Übergangsrente erübrigte.