Citation: 5A_901/2017 E. 1.3

1.3. Eheschutzentscheide unterstehen Art. 98 BGG (BGE 133 III 393 E. 5), weshalb nur die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden kann (BGE 133 III 585 E. 4.1). Dies gilt auch bezüglich der im Rahmen des Eheschutzverfahrens getroffenen Massnahmen des Kindesschutzes (vgl. Urteil 5A_648/2012 vom 3. Dezember 2012 E. 1.2.2). Es findet das strenge Rügeprinzip nach Art. 106 Abs. 2 BGG Anwendung. Die rechtsuchende Partei muss daher präzise angeben, welches verfassungsmässige Recht durch den angefochtenen Entscheid verletzt wurde, und im Einzelnen darlegen, worin die Verletzung besteht. Das Bundesgericht prüft nur klar und detailliert erhobene und soweit möglich belegte Rügen. Auf ungenügend begründete Rügen und rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt es nicht ein (BGE 141 IV 249 E. 1.3.1; 140 III 264 E. 2.3 S. 266). Die Begründung hat in der Beschwerdeschrift selbst zu erfolgen; der blosse Verweis auf Ausführungen in anderen Rechtsschriften und Akten genügt nicht (BGE 141 V 416 E. 4; 140 III 115 E. 2). Im vorliegenden Eheschutzverfahren kommt auch eine Berichtigung oder Ergänzung der Sachverhaltsfeststellungen nur in Frage, wenn die kantonale Instanz verfassungsmässige Rechte verletzt hat (BGE 133 III 393 E. 7.1; 585 E. 4.1), was die rechtsuchende Partei wiederum präzise geltend zu machen hat (Art. 106 Abs. 2 BGG). Der Beschwerdeführer legt ausführlich dar, weshalb es willkürlich sein soll, der Beschwerdegegnerin die Obhut über die Kinder zu belassen (vgl. hinten E. 4). Sodann verlangt er, es seien Betreuung und Pflege der Kinder ihm selbst zu übertragen, sobald der Beschwerdegegnerin die Obhut entzogen werde. Mit den Ausführungen des Obergerichts dazu, weshalb ihm die Obhut nicht übertragen werden könne (ungenügende Beziehungsbasis zwischen Vater und Kindern), setzt er sich nicht auseinander. Nicht ausreichend ist es sodann, für die weitere Begründung auf die Ausführungen im vorinstanzlichen Verfahren zu verweisen, wie der Beschwerdeführer dies tut. Die Beschwerde ist damit soweit die Obhutszuteilung an den Beschwerdeführer betreffend ungenügend begründet. Das Gleiche gilt bezüglich des Antrags, es sei der Beschwerdegegnerin ein begleitetes Besuchsrecht einzuräumen. Insoweit verweist der Beschwerdeführer allein auf seine Ausführungen im obergerichtlichen Verfahren. Gänzlich unbegründet bleibt sodann der Antrag, der Beschwerdeführer sei berechtigt zu erklären, die Tochter in einem Internat anzumelden, bzw. sei diese eventuell bei einer Drittperson zu platzieren. Zusammenfassend ist in dem genannten Umfang mangels (ausreichender) Begründung auf die Beschwerde nicht einzutreten.