Citation: 5A_556/2021 E. 6.3.2

6.3.2. Soweit der Beschwerdeführer der Vorinstanz hinsichtlich der behaupteten Tilgungszahlungen eine Verletzung ihrer Begründungspflicht vorhält, ist seine Rüge ebenfalls unbegründet. Es ist zutreffend, dass der Beschwerdeführer diese Tilgungszahlungen in seiner Beschwerde vor Vorinstanz thematisierte und das angefochtene Urteil nicht in allen Einzelheiten darauf eingeht. Die Vorinstanz nahm in ihrer Begründung jedoch auf die im Rechtsöffnungsverfahren beurteilten Einwendungen gemäss Art. 82 Abs. 2 SchKG Bezug und begründete, weshalb die geltend gemachten Forderungen im Verfahren um provisorische Nachlassstundung dennoch zu berücksichtigen seien. Diese Begründung erlaubte dem Beschwerdeführer eine sachgerechte Anfechtung des Entscheids, sodass dem Begründungserfordernis auch in diesem Punkt Genüge getan ist. Die Rüge der Verletzung des rechtlichen Gehörs ist unbegründet.