Citation: 5A_835/2022 E. A

Gestützt auf einen Rahmenkreditvertrag über Fr. 1 Mio. stellte die Bank B.________ gegen die Beschwerdeführerin am 23. November 2021 ein Rechtsöffnungsgesuch über Fr. 630'229.62 nebst Zins. Mit Stellungnahme vom 4. Januar 2022 verlangte diese, das Gesuch sei vollumfänglich abzuweisen (Ziff. 1) und es sei festzustellen, dass der Rahmenkreditvertrag ungültig und nichtig sei (Ziff. 2). Das Bezirksgericht Lenzburg ging davon aus, dass es sich bei Ziff. 2 um eine widerklageweise erhobene negative Feststellungsklage handle. Mit Entscheid vom 11. Juli 2022 erteilte es Rechtsöffnung für Fr. 317'729.62 nebst Zins (Ziff. 1) und trat im Übrigen auf das Rechtsöffnungsgesuch und auf das Widerklagebegehren nicht ein (Ziff. 2). Es auferlegte der Beschwerdeführerin sowohl eine Entscheidgebühr von Fr. 1'000.-- für das Rechtsöffnungsverfahren (Ziff. 3) als auch eine Entscheidgebühr von Fr. 12'000.-- für die Widerklage (Ziff. 4).