Citation: 5A_745/2009 19.03.2010 E. 6

In der Sache richtet sich der Beschwerdeführer zunächst gegen die Beurteilung der Einkommenssituation der Beschwerdegegnerin durch die Vorinstanz. 6.1 Soweit er geltend macht, die Beschwerdegegnerin könne ihren Lebensunterhalt mit einer Rente von Fr. 600.-- und den im angefochtenen Urteil festgelegten Unterhaltsbeiträgen von Fr. 1'428.-- offensichtlich nicht bestreiten, sodass davon auszugehen sei, dass sie weiterhin arbeiten bzw. mit der zusätzlich ausbezahlten Rente im Ergebnis eine unterhaltsrelevante Einkommensverbesserung erzielen könne, verkennt er, dass das Kantonsgericht der Beschwerdegegnerin ein hypothetisches Einkommen in der Höhe von Fr. 4'000.-- (bei einem Pensum von 70 %) angerechnet hat (s. oben, E. 3). Mit dieser Argumentation setzt sich der Beschwerdeführer nicht auseinander, wenn er die Anrechnung der Rente der Beschwerdegegnerin und des von ihm zu leistenden Unterhaltsbeitrags beanstandet. Seine Rügen betreffend Verletzung des Willkürverbots (Art. 9 BV), von Art. 170 ZGB sowie einer unvollständigen Feststellung des Sachverhalts gehen daher an den vorinstanzlichen Erwägungen vorbei, sodass darauf nicht einzutreten ist (Art. 42 Abs. 2 BGG; s. oben, E. 1.2). 6.2 Sodann bringt der Beschwerdeführer vor, die Vorinstanz habe die von ihm beantragte Befragung der Beschwerdegegnerin zu den Veränderungen ihrer finanziellen Situation verweigert, sodass nicht habe festgestellt werden können, dass die Beschwerdegegnerin zu jenem Zeitpunkt entweder bereits zu ihrem Lebenspartner umgezogen war oder unmittelbar vor diesem Umzug stand. Dies hätte offensichtlich zu einer anderen Berechnung ihres Notbedarfs Anlass gegeben (Reduktion oder gänzlicher Wegfall des Mietzinses, Reduktion des Freibetrages). Auch aus diesem Grunde liege der Unterhaltsberechnung der Vorinstanz ein unrichtiger bzw. unvollständiger Sachverhalt zugrunde. Indes weist der Beschwerdeführer lediglich auf die neue Lebenssituation der Beschwerdegegnerin hin und tut nicht dar, dass das Konkubinat tatsächlich zu einer Veränderung des Bedarfs der Beschwerdegegnerin führte. Diese Rüge erweist sich daher als ungenügend begründet.