Citation: 8C_854/2008 08.05.2009 E. 6

6.1 Die Vorinstanz hat nach ausführlicher Würdigung der umfassenden medizinischen Aktenlage mit angefochtenem Entscheid die Unfalladäquanz der ab 1. Januar 2002 geklagten gesundheitlichen Beeinträchtigungen nach der hier anwendbaren sogenannten Schleudertrauma-Praxis (BGE 134 V 109; vgl. E. 2.2.2 hievor) korrekt geprüft und verneint. Im Ergebnis bestätigte das kantonale Gericht, dass die - hier einzig den Streitgegenstand (vgl. E. 3 hievor) bildende - Taggeldeinstellung per 31. Dezember 2001 nicht zu beanstanden sei. 6.2 Ohne sich mit der Adäquanzprüfung gemäss angefochtenem Entscheid auseinanderzusetzen, bringt die Beschwerdeführerin vor, die unfallbedingte Heilbehandlung sei nach medizinischer Aktenlage über den 31. Dezember 2001 hinaus angezeigt gewesen. Eine Adäquanzprüfung habe erst gestützt auf das Gutachten des Instituts Y.________ für medizinische Begutachtungen vom 9. Oktober 2005 erfolgen dürfen. Die Adäquanz sei von der Phenix mit Einspracheentscheid vom 24. Mai 2006 untersucht worden. Erst in diesem Zeitpunkt könne der Heilbehandlungsprozess als abgeschlossen gelten. Bis dahin habe sie Anspruch auf ein Taggeld der obligatorischen Unfallversicherung. 6.3 Entgegen der von der Versicherten vertretenen Auffassung, ist aus dem Vorhandensein behandlungsbedürftiger, natürlich und adäquat kausaler Unfallrestfolgen nicht zwingend darauf zu schliessen, dass eine gleichzeitig feststellbare (Teil-) Arbeitsunfähigkeit in jedem Falle einen Anspruch auf Taggeld im Sinne von Art. 16. Abs. 1 UVG begründet. Denn mit dem Taggeld wird - nur, aber immerhin - die aus der Arbeitsunfähigkeit resultierende Erwerbseinbusse kompensiert, weshalb eine versicherte Person, die auf Grund der Unfallfolgen zwar (medizinisch-theoretisch) in der Arbeitsfähigkeit beeinträchtigt ist, jedoch keine Verdiensteinbusse erleidet, grundsätzlich nicht anspruchsberechtigt ist (BGE 134 V 392 E. 5.3 i.f. S. 395 mit Hinweisen). 6.4 Konnte die Beschwerdeführerin, wie aktenkundig hinlänglich dokumentiert ist, nach eigenem Ermessen frei entscheiden, wann sie das angestammte 80 %-Pensum von 34 Arbeitsstunden pro Arbeitswoche zwischen Montag und Samstag absolvieren wollte, und steht gemäss ihren eigenen Angaben gegenüber der psychiatrischen Gutachterin fest, dass sie die Restarbeitsfähigkeit von 60 % trotz angeblich fortbestehender unfallbedingter Beeinträchtigungen auch an drei Arbeitstagen (von Mittwoch bis Freitag) zu verwerten vermochte, so war es ihr nach Massgabe der ihr obliegenden Schadenminderungspflicht auch zumutbar, das angestammte Wochenpensum von 34 Stunden (E. 5.6 hievor) bei einer geeigneten Verteilung auf die einzelnen Wochenarbeitstage zu erfüllen. Nur so lässt sich plausibel erklären, warum die Arbeitgeberin der Versicherten ab 1. Januar 2002 ohne Taggeldzahlungen der Beschwerdegegnerin während mehr als sechs Jahren (bis zum Zeitpunkt des Erlasses des Einspracheentscheides und gegebenenfalls auch darüber hinaus) den vollen Lohn für das angestammte 80 %-Pensum ausrichtete. Die G.________ SA hat denn auch nicht behauptet, der Beschwerdeführerin über so viele Jahre hinweg einen Soziallohn ausbezahlt zu haben. Zudem ist weder aus dem Schreiben der Arbeitgeberin vom 19. April 2005 noch aus den übrigen Akten ersichtlich, dass die G.________ SA durch allfällige unfallbedingte Restbeschwerden der Versicherten ab 1. Januar 2002 einen nachvollziehbaren konkreten Arbeitsausfall von 8,5 Stunden pro Woche (Differenz zwischen dem 80 %-Pensum von 34 Stunden pro Arbeitswoche und der attestierten Restarbeitsfähigkeit von 60 % nach E. 5.2 hievor) erlitten hätte. Schliesslich weist auch die mit Wirkung ab 1. Januar 2004 auf der Basis des 80 %-Pensums zugesprochene Erhöhung des Monatslohnes von Fr. 4'650.- auf Fr. 4'750.- (jeweils mal dreizehn pro Jahr zuzüglich Gratifikation) auf ein ohne Einschränkungen erfülltes angestammtes Arbeitspensum hin.