Citation: 8C_585/2009 05.01.2010 E. 4

Im Weiteren beanstandet die Beschwerdeführerin die Ermittlung des Validen- und des Invalideneinkommens sowie den Invaliditätsgrad. Ohne sich auf einen konkreten Einkommensvergleich festzulegen, macht die Versicherte einen Invaliditätsgrad von "mehr als 70%" geltend, weshalb sie Anspruch auf eine ganze Invalidenrente habe. 4.1 Auf der beruflich-erwerblichen Stufe der Invaliditätsbemessung charakterisieren sich als Rechtsfragen die gesetzlichen und rechtsprechungsgemässen Regeln über die Durchführung des Einkommensvergleichs (BGE 130 V 343 E. 3.4 S. 348, 128 V 29 E. 1 S. 30, 104 V 135 E. 2a und b S. 136 f.). In dieser Sicht stellt sich die Feststellung der beiden hypothetischen Vergleichseinkommen als Tatfrage dar, soweit sie auf konkreter Beweiswürdigung beruht, hingegen als Rechtsfrage, soweit sich der Entscheid nach der allgemeinen Lebenserfahrung richtet. Letzteres betrifft etwa die Fragen, ob Tabellenlöhne anwendbar sind und welches die massgebliche Tabelle ist (BGE 132 V 393 E. 3.3 S. 399; Urteil 8C_255/2007 vom 12. Juni 2008 E. 1.2, nicht publ. in: BGE 134 V 322) sowie die Wahl der zutreffenden Stufe (Anforderungsniveau 1, 2, 3 oder 4; Urteile I 860/06 vom 7. November 2007 E. 3.2; I 732/06 vom 2. Mai 2007 E. 4.2.2) und des zu berücksichtigenden Wirtschaftszweigs oder Totalwertes (Urteil 9C_678/2008 vom 29. Januar 2009 E. 3.2). Demgegenüber beschlägt der Umgang mit den Zahlen in der massgeblichen LSE-Tabelle eine Tatfrage. Schliesslich ist die Frage, ob ein (behinderungsbedingt oder anderweitig begründeter) Leidensabzug vorzunehmen sei, eine Rechtsfrage, während jene nach der Höhe des Abzuges eine typische Ermessensfrage darstellt, deren Beantwortung letztinstanzlicher Korrektur nur mehr dort zugänglich ist, wo das kantonale Gericht das Ermessen rechtsfehlerhaft ausgeübt hat (BGE 132 V 393 E. 3.3 S. 399). 4.2 Das kantonale Gericht ermittelte den im massgebenden Zeitpunkt des frühest möglichen Rentenbeginns (BGE 134 V 322 E. 4.1 S. 325) im Jahre 2004 ohne Gesundheitsschaden hypothetisch erzielten Jahresverdienst auf Fr. 64'778.- (Valideneinkommen) sowie das - trotz gesundheitlicher Einschränkungen - zumutbarerweise realisierbare Erwerbseinkommen auf Fr. 27'207.- (Invalideneinkommen). Steht fest, dass die Beschwerdeführerin eine leidensangepasste Tätigkeit trotz Gesundheitsstörungen zumutbarerweise bei einer Leistungsfähigkeit von 70% erwerblich verwerten könnte (E. 3.1 bis 3.3 hievor), hat die Vorinstanz das Invalideneinkommen - im Übrigen unbestritten - zu Recht nach Massgabe der einschlägigen Rechtsprechung (BGE 135 V 297 E. 5.2 mit Hinweisen) auf Fr. 27'207.- ermittelt. 4.3 Wäre mit Blick auf das Valideneinkommen nach Auffassung der Versicherten - abweichend von dem gemäss angefochtenem Entscheid zugrunde gelegten Verdienst als Gärtnerin vor Eintritt des Gesundheitsschadens, angepasst an die Nominallohnentwicklung bis 2004 - zusätzlich das von ihr geltend gemachte Nebenerwerbseinkommen aus der damals teilzeitlich ausgeübten Tätigkeit als Gartenbaulehrerin aufzuaddieren, würde sich dennoch nichts daran ändern, dass es bei einem Invaliditätsgrad von weniger als 60% bliebe. Die Beschwerdeführerin legt nicht substantiiert dar, zu welchem anderen Ergebnis ihre Berechnung des Invaliditätsgrades führt. Soweit die Versicherte schliesslich beanstandet, Verwaltung und Vorinstanz hätten bei der Feststellung des Valideneinkommens zu Unrecht nicht den zwischen 1999 und 2002 erzielten Verdienst aus der damals hauptamtlich ausgeübten qualifizierten Unterrichtstätigkeit als Fachlehrerin im Bereich Gartenbau herangezogen, hält das kantonale Gericht mit Vernehmlassung vom 27. August 2009 zutreffend fest (vgl. E. 3.3 i.f. hievor), dass es sich bei dieser Lehrtätigkeit um eine leidensangepasste Beschäftigung handelte, welche die Beschwerdeführerin aus invaliditätsfremden Gründen verloren hat. Ist sie in dieser Tätigkeit aus gesundheitlichen Gründen nur zu 30% eingeschränkt (E. 3.3 hievor), würde auch unter Berücksichtigung eines - von der IV-Stelle eher grosszügig bemessenen - leidensbedingten Abzuges von 20% in jedem Falle offensichtlich kein Invaliditätsgrad von mindestens 60% resultieren. Der angefochtene Entscheid, mit welchem das kantonale Gericht bundesrechtskonform den Anspruch auf eine halbe Invalidenrente ab 1. September 2004 bejaht hat, besteht zu Recht. Was die Versicherte im Übrigen hiegegen vorbringt, ist nicht geeignet, an diesem Ergebnis etwas zu ändern.