Citation: 6B_1134/2013 E. 1.4

1.4. Die Einwände des Beschwerdeführers sind ungeeignet, Willkür bei der Sachverhaltsfeststellung oder eine Verletzung des Grundsatzes "in dubio pro reo" zu begründen. Der Beschwerdeführer legt nicht dar, weshalb die Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz schlechterdings unhaltbar sein sollen. Er setzt sich mit der vorinstanzlichen Beweiswürdigung nicht umfassend auseinander, sondern beschränkt sich darauf, einzelne Beweiselemente isoliert zu betrachten und anders zu würdigen als die Vorinstanz. Damit lässt sich keine Willkür darlegen. Unzutreffend ist der Einwand, die Vorinstanz habe den angeklagten Sachverhalt mangels entlastender Aussagen als erwiesen erachtet. Die Vorinstanz hält den Anklagesachverhalt aufgrund der Aussagen von A.________ und B.________ als erwiesen und durfte willkürfrei zum Schluss gelangen, der Beschwerdeführer habe mit diesen zusammen 571 Hanfpflanzen geerntet. Dass A.________ sich diesbezüglich bei der Konfrontationseinvernahme nicht mehr sicher war, führt nach den zutreffenden Aussagen der Vorinstanz nicht dazu, dass dessen beiden früheren Aussagen kein Beweiswert mehr zukommt. Die Vorinstanz konnte ohne Bundesrecht zu verletzen auf die tatnäheren Aussagen von A.________ abstellen, zumal auch B.________ bestätigt, der Beschwerdeführer habe bei der Ernte geholfen. Sie musste die Aussagen von B.________ nicht (gesamthaft) in Zweifel ziehen, weil er zunächst teilweise falsche Angaben gemacht und A.________ zu Unrecht belastet hat. Die Falschaussage resultiert aus persönlichen Differenzen zwischen B.________ und A.________ und betrifft einen anderen als den dem Beschwerdeführer vorgeworfen Sachverhalt. Soweit der Beschwerdeführer (implizit) eine Verletzung von Art. 389 StPO rügt, indem er vorbringt, die Vorinstanz hätte B.________ persönlich anhören müssen, um sich ein Bild von dessen Glaubwürdigkeit machen zu können, kann er nicht gehört werden. Er hat weder die persönliche Einvernahme von B.________ im Berufungsverfahren beantragt noch zeigt er auf, inwiefern die Voraussetzungen für eine Beweisergänzung im Sinne von Art. 389 Abs. 2 StPO erfüllt sein sollen. Es ist nicht Aufgabe des Bundesgerichts, sich zu rechtlichen Fragen zu äussern, die sich im vorinstanzlichen Verfahren nicht gestellt haben. Das angefochtene Urteil verletzt kein Bundesrecht.