Citation: 8C_194/2020 E. 4.5

4.5. Zutreffend ist im Weiteren die Erwägung der Vorinstanz, wonach die dem Beschwerdeführer ausgerichteten, auf den jeweiligen Lohnabrechnungen separat ausgewiesenen Pauschalspesen bei der Berechnung des Valideneinkommens nicht zu berücksichtigen sind. So werden die beiden massgeblichen hypothetischen Vergleichseinkommen zur Bestimmung des Invaliditätsgrades mit den AHV-rechtlichen beitragspflichtigen Einkünften aus unselbstständiger oder selbstständiger Erwerbstätigkeit parallelisiert (vgl. Art. 25 Abs. 1 Ingress IVV). Für die Invaliditätsbemessung sind also grundsätzlich nur Einkünfte zu berücksichtigen, welche der AHV-rechtlichen Beitragspflicht unterliegen würden. Dies trifft auf Unkostenentschädigungen, wie sie hier zur Diskussion stehen, gerade nicht zu (Art. 9 Abs. 1 zweiter Satz AHVV). Es besteht zudem kein Anlass zur Annahme - dies wird im Übrigen auch nicht substanziiert geltend gemacht -, dass die als Spesenersatz ausbezahlte Entschädigung als versteckte Lohnausschüttung zu qualifizieren wäre. Die Nichtberücksichtigung der Pauschalspesen durch die IV-Stelle und die Vorinstanz verletzt somit kein Bundesrecht (vgl. Urteile 8C_363/2017 vom 22. November 2017 E. 4; 8C_430/2010 vom 28. September 2010 E. 5.1; 9C_278/2010 vom 26. Mai 2010 E. 2.3; 8C_465/2009 vom 12. Februar 2010 E. 4.1; I 756/06 vom 14. Mai 2007 E. 3.3 f.). Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers ist für die Berechnung des Valideneinkommens im Übrigen entscheidend, was er ohne Gesundheitsschaden im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns überwiegend wahrscheinlich als Gesunder tatsächlich verdienen würde, und nicht, was er bestenfalls verdienen könnte (BGE 135 V 58 E. 3.1 S. 59 mit Hinweisen). Nicht massgebend ist demnach, was er als Gesunder als LKW-Fahrer im Falle eines Stellenwechsels bei einem anderen Arbeitgeber hätte verdienen können.