Citation: 9C_192/2019 E. B

Die gegen diesen Einspracheentscheid gerichtete Eingabe von A.________ überwies die Ausgleichskasse des Kantons Thurgau zuständigkeitshalber als Beschwerde an das Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen. Dieses trat mit Entscheid vom 20. Juni 2018 auf die Beschwerde mangels örtlicher Zuständigkeit nicht ein und überwies die Sache nach Eintritt der Rechtskraft zur weiteren Behandlung an das Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau. Dieses gewährte den Parteien Gelegenheit, zur Frage der örtlichen Zuständigkeit Stellung zu nehmen, wovon sie keinen Gebrauch machten. Das Bundesamt für Sozialversicherungen wies auf einen gleichartigen Fall hin, der beim Bundesgericht hängig sei, worauf der Präsident des Verwaltungsgerichts das Verfahren am 9. Oktober 2018 sistierte. Nachdem das Bundesgericht am 18. Dezember 2018 im Verfahren 9C_260/2018 entschieden hatte, setzte das Verwaltungsgericht das Verfahren fort. Es stellte fest, örtlich unzuständig zu sein. Eine Überweisung an das Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen falle jedoch nicht in Betracht; dieses habe am 20. Juni 2018 bereits einen Nichteintretensentscheid zufolge örtlicher Unzuständigkeit erlassen. A.________ müsse daher gegen den vorliegenden Entscheid beim Bundesgericht Beschwerde führen, womit auch der Nichteintretensentscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen als angefochten gelte. Dementsprechend trat das Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau mit Entscheid vom 30. Januar 2019 auf die Beschwerde der A.________ zufolge örtlicher Unzuständigkeit nicht ein.