Citation: 7B_290/2023 E. 3.3

3.3. Der Beschwerdeführer begründet unzureichend, weshalb die Vorinstanz die Beweise willkürlich gewürdigt haben sollte. Dies betrifft zunächst die Behauptung, er habe gar keinen Covid-19-Kredit für die D.________ AG beantragen wollen. Die von ihm unterzeichneten Formulare belegen das Gegenteil, ebenso wie der Umstand, dass er bereits vor den Covid-19-Krediten erfolglos einen ordentlichen Kredit beantragte. Damit befasst sich der Beschwerdeführer nicht. Dies gilt auch für die Behauptung des Beschwerdeführers, er habe sich bei den Falschangaben auf den Formularen geirrt. Die Vorinstanz verneint mit einlässlicher Begründung einen Irrtum bzw. einen blossen Tippfehler und bejaht wissentliches und willentliches Handeln des Beschwerdeführers. Sie begründet dies damit, dass der Beschwerdeführer nicht bloss in einem, sondern in zwei verschiedenen Kreditgesuchen wahrheitswidrige Angaben über den Umsatz zweier Unternehmen gemacht hat. Zusätzlich berücksichtigt sie, dass der Beschwerdeführer für die Gesellschaften je drei gleichlautende Exemplare des Kreditantrags ausgefüllt hat, welche unterschiedliche und nicht durchgängig dieselben falschen Angaben enthielten. Damit setzt sich der Beschwerdeführer nicht auseinander. An der willkürfreien vorinstanzlichen Würdigung zur Abwesenheit eines Irrtums ändern die Ausführungen des Beschwerdeführers zum fehlenden Verbrauch und zur Rückzahlung der unberechtigterweise bezogenen Kreditsummen nichts. Als appellatorische Kritik erweist sich auch die Behauptung des Beschwerdeführers, er habe weder wissentlich noch willentlich und ohne Absicht eines finanziellen Vorteils gehandelt. Dass er sich in Panik, Hektik und Existenzangst befand bzw. seine Situation unübersichtlich war, schliesst ein wissentliches und willentliches Handeln hinsichtlich der Tatbestände, für welche der Beschwerdeführer verurteilt wurde, nicht aus. Ebenso wenig setzt sich der Beschwerdeführer mit den vorinstanzlichen Erwägungen auseinander, wonach sich seine Absicht, einen ihm nicht zustehenden finanziellen Vorteil zu erlangen, aus dem Umstand herleiten lässt, dass er Kreditsummen beantragte, auf die seine Gesellschaften im Falle richtiger Angaben keinen Anspruch gehabt hätten. Nicht einzutreten ist in diesem Zusammenhang auch auf die unsubstantiierte Behauptung des Beschwerdeführers, das Verstecken oder Verschwindenlassen von Geld sei nicht geplant und Ziel sei es gewesen, die Kredite zurückzuzahlen. Diese Ausführungen sind für die Beurteilung der angeklagten Tatbestände des Betrugs nach Art. 146 Abs. 1 StGB und der Urkundenfälschung nach Art. 251 Ziff. 1 StGB ohne Belang. Ebenso wenig begründet ist das Vorbringen des Beschwerdeführers, er habe die Kredite vollständig zurückbezahlt, ohne jedoch auf die betreffende vorinstanzliche Begründung einzugehen. Soweit der Beschwerdeführer sinngemäss behauptet, er habe mit einer Überprüfung seiner Angaben gerechnet und er hätte die Falschangaben "so oder anders" gemacht, genügt er den Begründungsanforderungen an eine Willkürrüge nicht. Diesbezüglich setzt er sich nicht mit den vorinstanzlichen Erwägungen auseinander, wonach er selbst davon ausging, dass der Kredit bereits eine halbe Stunde nach seinem Gesuch eintreffen würde, was eine Überprüfung mittels gängiger Prüfungskriterien ausschliesse. Nicht näher substantiiert der Beschwerdeführer sodann den Vorwurf der Willkür und dessen Auswirkungen auf den Ausgang des Verfahrens hinsichtlich der vorinstanzlichen Befragung des Zeugen E.________. Die Rügen betreffend willkürlicher Beweiswürdigung und in diesem Zusammenhang der vom Beschwerdeführer an die Vorinstanz gerichtete Vorwurf des Verstosses gegen die Unschuldsvermutung sind abzuweisen, soweit überhaupt darauf einzutreten ist.