Citation: 4A_115/2024 E. A

Am 11. November 2022 reichte A.________ (Kläger, Beschwerdeführer) beim Kantonsgericht Obwalden eine Klage über Fr. 1.2 Mio ein. Die Klage richtet sich gegen die Abtei B.________ in U.________ (Beklagte, Beschwerdegegnerin), Kloster der C.________, kirchliche Stiftung nach Art. 87 ZGB. Als Zustelladresse bezeichnete der Kläger einerseits das Priorat D.________ in V.________ (Italien), und andererseits das E.________-Kollegium F.________. Das Kantonsgericht forderte den Kläger auf, Belege für das Bestehen der Beklagten einzureichen und ihren Sitz anzugeben. Der Kläger teilte mit, dass die Bezeichnung der Beklagten korrekt sei und sie originär ihren statutarischen Sitz in U.________ habe. Die Zustellung solle an das E.________-Kollegium F.________ erfolgen. Das E.________-Kollegium teilte mit Schreiben vom 29. Dezember 2022 mit, dass die Beklagte zivilrechtlich wohl nicht existiere und dies wohl anlässlich eines Schlichtungsverfahrens bemerkt worden sei. Bei ihm befinde sich keine Zustelladresse. Mit Entscheid vom 22. Februar 2023 stellte das Kantonsgericht fest, dass kein Schlichtungsversuch stattgefunden habe und erliess einen Nichteintretensentscheid.