Citation: 8C_403/2016 E. 3

Die Einwände in der Beschwerdeschrift stellen diese vorinstanzliche Beurteilung nicht in Frage. Weder ist dem kantonalen Gericht eine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes (Art. 61 lit. c, vgl. auch Art. 43 Abs. 1 ATSG) oder des Anspruches auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV; Art. 42 ATSG) vorzuhalten noch kann von einer offensichtlich unrichtigen, willkürlichen Sachverhaltsfeststellung die Rede sein (vgl. E. 1.1 hievor). Angesichts der zugenommenen Schwäche in Armen und Schultern der Beschwerdeführerin liegt es nahe, dass die seinerzeit am 23. Februar 2009 anlässlich der Abklärung des Anspruches auf einen Sitztreppenlift vom EG ins UG noch angenommene mögliche Steigerung des Leistungsvermögens um 4,8 % auch durch den Einbau eines Plattformtreppenliftes nicht wesentlich erhöht werden könnte. Hier handelt es sich nicht - wie die Beschwerdeführerin meint - um eine unzulässige Mutmassung der Vorinstanz, welche durch zusätzliche Abklärungen hätte erhärtet werden müssen. Auch dass nicht ganz nachvollziehbar sei, welche Aufgaben in besagtem Abklärungsbericht vom 23. Februar 2009 bei der Verbesserung der Arbeitsfähigkeit im Aufgabenbereich der Nahrungszubereitung berücksichtigt wurden, verlangt nicht nach entsprechenden weiteren Abklärungen, liegt es doch auf der Hand, dass sich der Einsatzbereich eines Plattformtreppenliftes einzig auf den Transport von Vorräten und der Beschwerdeführerin selbst zwischen einzelnen Stockwerken erstrecken, dieser bei ausschliesslich in der Küche zu verrichtenden Tätigkeiten jedoch keinerlei unterstützende Funktion einnehmen kann. Auch insoweit hat das kantonale Gericht die Untersuchungspflicht nicht verletzt und den massgebenden Sachverhalt nicht willkürlich festgestellt. Nichts anderes gilt bezüglich der von der Vorinstanz in Betracht gezogenen Mithilfe des Ehemannes oder des Sohnes bei der Vorrätebesorgung aus dem Keller. Solange die in der Beschwerdeschrift angeführten Hinderungsgründe daran nicht einmal als tatsächlich eingetreten geltend gemacht werden, besteht kein Anlass zu in diese Richtung gehenden näheren Sachverhaltsabklärungen. Ebenso wenig ist - auch bei knappen Raumverhältnissen - damit zu rechnen, dass die Anlegung wenigstens kleiner Vorräte im OG von vornherein geradezu ausgeschlossen wäre. Abweichende Erkenntnisse waren auch von der Durchführung des beantragten Augenscheines von vornherein nicht zu erwarten, weshalb die Vorinstanz davon absehen konnte.