Citation: 1F_15/2013 E. 2

Gegenstand des Urteils 1C_599/2012 war erstens, ob die Staatsanwaltschaft zur Eröffnung einer Strafuntersuchung gegen Y.________ einer Ermächtigung bedurfte, was das Bundesgericht bejahte. Damit war zweitens zu beurteilen, ob die Anklagekammer die Ermächtigung hätte erteilen müssen, was das Bundesgericht verneinte. Ob die Beschwerdeführerin und ihre Familie von den St. Galler Migrations- und Sozialhilfebehörden korrekt behandelt wurden, hatte das Bundesgericht nicht zu prüfen. Soweit sich die Kritik und die Versehensrügen der Beschwerdeführerin auf deren Tätigkeit beziehen, was (wie bereits in der damaligen Beschwerdeschrift) in weitem Umfang zutrifft, ist auf das Revisionsgesuch von vornherein nicht einzutreten. So hat sich z.B. das Bundesgericht, wie die Beschwerdeführerin zu Recht geltend macht, im Urteil 1C_599/2012 nicht mit ihrem Vorbringen befasst, dass sie auch für ihre Kinder Sozialhilfe beantragt habe und diese ununterbrochen die Schule in Gossau besuchen würden, aber nicht aus Versehen, wie sie mutmasst, sondern weil diese Umstände für den Ausgang des Verfahrens unerheblich waren.