Citation: 1P.19/2006 30.05.2006 E. A

Im Zusammenhang mit einer Strafuntersuchung gegen X.________ wegen Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz verfügte der Amtsstatthalter von Hochdorf am 4. März und 7. April 2004 unter anderem die Durchsuchung von verschiedenen Wohn- und Geschäftsräumen des Beschuldigten nach deliktsrelevanten Beweismitteln (insbesondere Bestandteilen von Hanfpflanzen, Bargeld, Gegenständen aller Art im Zusammenhang mit dem Anbau und Vertrieb von Hanfpflanzen und deren Bestandteilen, Geschäfts- und Kontounterlagen, Computeranlagen, Kommunikationsgeräten, Wertgegenständen und Fahrzeugen) und die Beschlagnahme von dort gefundenen Gegenständen und Unterlagen, die als Beweismittel, zur Einziehung oder zur Sicherung von Bussen und Kosten in Frage kommen. In Ausführung dieser Verfügung versiegelte die Kantonspolizei Luzern verschiedene Räumlichkeiten. Mit Beschwerde vom 29. April 2004 betreffend Rechtsverweigerung und Rechtsverzögerung an die Staatsanwaltschaft des Kantons Luzern beantragte X.________, die in der gegen ihn geführten Strafsache geschlossenen Räumlichkeiten, nämlich - A.________strasse ..., Luzern; - B.________strasse ..., Luzern; - C.________strasse ..., Littau; - D.________strasse ..., Reussbühl; - E.________strasse ..., Emmen seien umgehend wieder freizugeben. Am 2. Juni 2005 wies die Staatsanwaltschaft die Beschwerde ab, soweit sie darauf eintrat. Dagegen führte X.________ Beschwerde beim Obergericht des Kantons Luzern mit dem Antrag, die Räumlichkeiten in Reussbühl und Emmen umgehend wieder freizugeben. Mit Entscheid vom 27. Oktober 2005 wies das Obergericht die Beschwerde ab, soweit es darauf eintrat. Bereits zum Zeitpunkt des obergerichtlichen Entscheids waren die Räumlichkeiten in Luzern und Littau wieder freigegeben worden.