Citation: 4A_257/2024 E. 3.2.2

3.2.2. Die Vorinstanz erwog zudem, die werkvertragliche Haftung entbehre einer hinreichend substanziierten Mängelrüge: Gemäss der Erstinstanz tauge das erstellte Gutachten nicht als Mängelrüge, da daraus nicht ersichtlich sei, welche Mängel der Beschwerdegegnerin konkret zum Vorwurf gemacht worden seien. Die Vorinstanz bemängelte, die Beschwerdeführerin setze sich mit dieser Begründung nicht auseinander und lege auch in Bezug auf angeblich andere vorsorgliche Mängelrügen nicht verständlich dar, wie und wann sie tatsächlich mitgeteilt haben soll, die Beschwerdegegnerin für Mängel haftbar zu machen.