Citation: 8C_542/2019 E. 5.1

5.1. Gemäss angefochtenem Entscheid ist der rechtserhebliche medizinische Sachverhalt vollständig abgeklärt. Von weiteren Beweismassnahmen seien in antizipierter Beweiswürdigung keine entscheidrelevanten neuen Kenntnisse zu erwarten. Betreffend die Arbeitsunfähigkeit im Zeitraum vom 1. September 2012 bis 16. April 2015 sei gestützt auf die Stellungnahme des rheumatologischen Medas-Gutachters vom 29. Oktober 2918 von Beweislosigkeit auszugehen. Folglich sei vom 1. September 2012 bis 16. April 2015 eine 100%ige Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers in einer angepassten Tätigkeit anzunehmen. Ab 16. April 2015 sei in Bezug auf die Arbeitsfähigkeit auf das Medas-Gutachten abzustellen, wonach der Versicherte in angepasster, körperlich leichten oder mittelschweren, wechselbelastenden Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig sei. Mit anderen Worten sei ab 1. September 2012 durchgängig von einer vollen Arbeitsfähigkeit in leidensangepasster Tätigkeit auszugehen.