Citation: 5A_556/2023 E. 3.1

3.1. Die Beschwerdeführerin erachtet ihren Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) als verletzt und macht eine formelle Rechtsverweigerung geltend (Art. 29 Abs. 1 BV), weil das Obergericht auf die bei ihm erhobene Beschwerde teilweise nicht eingetreten ist (vgl. vorne Bst. B). Hierzu ist vorab klarzustellen, was folgt: Nimmt eine Behörde eine form- und fristgerecht eingereichte Eingabe nicht an die Hand, obgleich sie darüber hätte befinden müssen, begeht sie eine formelle Rechtsverweigerung nach Art. 29 Abs. 1 BV (BGE 144 II 184 E. 3.1; 135 I 6 E. 2.1). Tritt eine Vorinstanz auf ein bei ihr erhobenes Rechtsmittel nicht ein, ist Gegenstand des nachfolgenden bundesgerichtlichen Verfahrens grundsätzlich allein die Frage, ob die Vorinstanz darauf hätte eintreten müssen. Das Bundesgericht behandelt die dem Verfahren zugrunde liegenden inhaltlichen Problemstellungen nicht (BGE 143 III 395 E. 3.2; 139 II 233 E. 3.2). Soweit die Beschwerdeführerin sich gegen den im vorinstanzlichen Verfahren getroffenen Nichteintretensentscheid wendet, ist folglich allein fraglich, ob das Obergericht auf die Beschwerde hätte eintreten müssen und ihm eine formelle Rechtsverweigerung vorzuwerfen ist, weil es dies nicht getan hat. Nicht Gegenstand des Verfahrens vor Bundesgericht ist dagegen die (inhaltliche) Frage, ob dem Obergericht eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör zur Last zu legen ist, namentlich weil es zu Unrecht eine Gehörsverletzung durch den Bezirksrat verneinte. Soweit die Beschwerde sich hierzu äussern sollte, ist folglich darauf nicht einzutreten (vgl. dazu aber hinten E. 4.2.3).