Citation: 5A_379/2015 E. A

A.a. A.A.________ (geb. 1969) ist die Tochter von B.A.________ und C.A.________. Wegen eines Burnouts gab sie ihre erste Anstellung als ausgebildete Arztgehilfin an einem Institut für Mikrobiologie nach ca. 10 Jahren auf. In der Folge arbeitete sie am Kinderspital Baden. Diese Stelle verliess sie im Jahr 2007. Danach kümmerte sie sich ausschliesslich um ihre betagten Eltern. Die Mutter erlitt einen Schlaganfall. Gestützt auf die Gefährdungsmeldung des Sozialdienstes der Gemeinde eröffnete das Familiengericht Brugg für B.A.________ und C.A.________ ein Erwachsenenschutzverfahren. In der Folge wurde für B.A.________ eine Beistandschaft und für C.A.________ eine Vermögensbeistandschaft errichtet. Kurz danach wurde B.A.________ am 11. November 2014 in ein Pflegeheim eingewiesen. A.b. Aufgrund der Anhörung der Eltern errichtete das Familiengericht Brugg sodann für A.A.________ (Betroffene) eine kombinierte Beistandschaft. Im Rahmen der Begleitbeistandschaft nach Art. 393 ZGB übertrug es dem Beistand die Aufgabe, die Betroffene bei der Organisation einer angemessenen Wohnsituation, bei der Wahrung und Förderung ihres gesundheitlichen Wohls und bei der beruflichen Integration zu beraten und zu unterstützen. Im Rahmen der errichteten Vertretungsbeistandschaft nach Art. 394 ZGB wurde dem Beistand aufgetragen, die Betroffene beim Erledigen der administrativen Angelegenheiten, insbesondere auch im Verkehr mit Behörden, Ämtern, Banken, Post, (Sozial-) Versicherungen, sonstigen Institutionen und Privatpersonen und insbesondere bei der Prüfung und Geltendmachung von allfälligen Ansprüchen aus Sozialversicherungen zu vertreten und die Koordination zwischen den Akteuren zu übernehmen.