Citation: 5P.341/2004 08.03.2005 E. A

Mit Klage vom 23. April 2002 gegen den Verein Y.________ stellte X.________ verschiedene vereinsrechtliche Begehren. Mit Schreiben vom 14. April 2004 zog er die Klage zurück, worauf das Kreisgericht St. Gallen das Verfahren mit Entscheid vom 29. April 2004 als erledigt abschrieb und dabei die Gerichts- und Parteikosten X.________ auferlegte. In der Rechtsmittelbelehrung wurde er darauf hingewiesen, dass er gegen diesen Entscheid innert 30 Tagen ab Zustellung Berufung beim Kantonsgericht erheben könne. Gestützt auf diese Rechtsmittelbelehrung erhob X.________ am 2. Juni 2004 gegen Ziff. 2 und 3 des erstinstanzlichen Entscheides (Kostenauflage) Berufung. Durch den Gerichtsschreiber des Kantonsgerichts am 4. Juni 2004 dahingehend informiert, dass bei erstinstanzlichen Abschreibungsbeschlüssen der Kostenentscheid als solcher nach der Praxis des Kantonsgerichts nicht berufungsfähig sei, sondern dagegen nur die Rechtsverweigerungsbeschwerde zur Verfügung stehe, stellte er am 14. Juni 2004 die Begehren, die Berufung vom 2. Juni 2004 sei als Rechtsverweigerungsbeschwerde entgegenzunehmen und die Frist zur Beschwerdebegründung sei wieder herzustellen und dafür eine 10-tägige Frist anzusetzen. Mit Entscheid vom 1. Juli 2004 wies das Kantonsgericht das Fristwiederherstellungsgesuch ab und trat auf die Rechtsverweigerungsbeschwerde nicht ein.