Citation: 6B_703/2021 E. 7.4

7.4. Soweit der pauschale und weitgehend unsubstanziierte Vorwurf des Beschwerdeführers den Begründungsanforderungen überhaupt genügt, kann auf die zutreffenden Ausführungen der Vorinstanz verwiesen werden (vgl. vorinstanzliches Urteil S. 8). Zwischen den Übertretungen vom 28. Juli 2018 und der Zustellung der Übertretungsanzeigen am 11. bzw. 13. September 2018 vergingen knapp zwei Monate. Nachdem der Beschwerdeführer die Bussen nicht bezahlte, erging nach durchgeführter Untersuchung am 11. Februar 2019 - fünf Monate nach Zustellung der Übertretungsanzeigen - ein erster Strafbefehl, der vom Beschwerdeführer mittels Einsprache angefochten wurde. In der Folge wurde das Gutachten eingeholt und der Beschwerdeführer einvernommen, wobei seine anfängliche Weigerung, zur Einvernahme zu erscheinen, die Mandatierung einer Vertreterin und sein Akteneinsichtsgesuch zu Verzögerungen führten. Zudem stellte der Beschwerdeführer ein Ausstandsgesuch gegen den Staatsanwalt, wobei er die betreffende Verfügung mittels Beschwerde anfocht. Die Staatsanwaltschaft erliess am 26. November 2019, also rund neun Monate nach dem ersten, einen zweiten Strafbefehl. Gegen diesen erhob der Beschwerdeführer wiederum Einsprache, wonach die Akten zwei Monate später, am 27. Januar 2020, an die erste Instanz überwiesen wurden. Die Hauptverhandlung erfolgte am 20. August 2020 und das Urteil wurde am 2. September 2020 eröffnet. Nach erfolgter Berufungsanmeldung wurde das begründete Urteil am 25. November 2020 versendet. Im Anschluss an den Eingang der Berufungserklärung mittels Eingabe vom 17. Dezember 2020, der Berufungsbegründung vom 19. Januar 2021 und der Berufungsantwort vom 8. Februar 2021 fällte die Vorinstanz ihr Urteil am 29. April 2021. Dieses ging am 12. Mai 2021 beim Beschwerdeführer ein. Vor diesem Hintergrund erscheinen weder die einzelnen Verfahrensabschnitte noch die gesamte Verfahrensdauer von knapp zwei Jahren als übermässig. Der Beschwerdeführer führt denn auch nicht aus, welcher Teil des Verfahrens zu lange gedauert habe bzw. an welcher Stelle dieses beförderlicher hätte vorangetrieben werden müssen.