Citation: 4A_284/2018 E. 4.3

4.3. Der Beschwerdeführer wirft dem Schiedsgericht zudem zu Unrecht vor, es habe sich nicht mit seinen Argumenten zur Auslegung der E-Mail vom 3. Februar 2015 auseinandergesetzt. Das Schiedsgericht berücksichtigte, dass sich der Beschwerdeführer im Schiedsverfahren auf den Standpunkt gestellt hatte, es habe sich dabei mangels Rechtsbindungswillens um keine Willenserklärung im Rechtssinne gehandelt und selbst bei Annahme einer Verpflichtung zum Rücktritt sei ein solcher nie erfolgt. Das Schiedsgericht legte die Erklärung vom 3. Februar 2015 unter Berücksichtigung der konkreten Umstände eingehend aus und kam dabei zum Schluss, der Beschwerdeführer sei am besagten Tag wirksam per Ende April 2015 von seinem Amt als Präsident der IFAF zurückgetreten. Damit entkräftete es sowohl den Einwand des angeblich fehlenden rechtlichen Bindungswillens als auch denjenigen der in der Folge ausgebliebenen Rücktrittserklärung. Auch im Zusammenhang mit den Zeugenaussagen von H.________ und I.________ zeigt der Beschwerdeführer keine Gehörsverletzung auf, indem er vorbringt, das Schiedsgericht habe im Zusammenhang mit der Auslegung seiner Erklärung vom 3. Februar 2015 die erwähnten Zeugenaussagen nicht erwähnt, geschweige denn indem er gestützt darauf verschiedene Feststellungen im angefochtenen Entscheid kritisiert. Inwiefern es ihm verunmöglicht worden wäre, seinen Standpunkt zur Auslegung seiner Erklärung in das Verfahren einzubringen, vermag er nicht aufzuzeigen.