Citation: 8C_605/2008 06.10.2008 E. 3

3.1 Das kantonale Gericht hat in Würdigung der Aktenlage festgestellt, der Versicherte sei unbestrittenermassen von der RAV-Beraterin angewiesen worden, am Arbeitsintegrationsprogramm E.________ teilzunehmen, worüber er spätestens mit der Einladung zum Vorstellungsgespräch und zum Arbeitsbeginn im Detail auch schriftlich informiert worden sei. Da das vorgesehene Beschäftigungsprogramm angemessen und zumutbar gewesen sei und kein entschuldbarer Grund für die Missachtung der Anweisung vorliege, sei er zu Recht in der Anspruchsberechtigung eingestellt worden. Da er sich wiederholt unbegründet geweigert habe, an einem weiteren Beschäftigungsprogramm teilzunehmen, sei von einem schweren Verschulden auszugehen, weshalb sich die verfügte Einstellungsdauer von 31 Tagen als angemessen erweise. 3.2 Die Vorbringen in der Beschwerdeschrift lassen die für das Bundesgericht grundsätzlich verbindlichen vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen nicht als offensichtlich unrichtig im Sinne von Art. 105 Abs. 2 BGG erscheinen. Zu Recht erhebt der Versicherte keine Einwände, soweit das kantonale Gericht auf die vorinstanzliche Beschwerde nicht eingetreten ist. Die eigene Sachverhaltsdarstellung und die rein appellatorische Kritik am kantonalen Gerichtsentscheid ändern nichts an der grundsätzlichen Verbindlichkeit der vorinstanzlichen Sachverhaltsdarstellung. Infolge des unentschuldigten Fernbleibens am Vorstellungsgespräch und des Nichterscheinens zum Arbeitsbeginn trotz Androhung der Sanktionen bei unbegründetem Nichterscheinen schloss die Vorinstanz aus den festgestellten Umständen tatsächlicher Natur korrekt auf eine Verletzung der Mitwirkungspflichten bei Arbeitslosigkeit und damit auf das Vorliegen eines Einstellungstatbestandes. Die gestützt darauf mit Wirkung ab 20. November 2007 verhängte Einstellungsdauer von 31 Tagen ist mit den bundesgerichtlich vorgesehenen Rechtsfolgen vereinbar. Von einer Rechtsverletzung gemäss Art. 95 lit. a BGG kann auch mit Blick auf die hier nicht relevanten Richtlinien bezüglich Beschäftigungen in Mittel- und Osteuropa und des ebenfalls angerufenen Art. 66 Abs. 2 AVIG nicht gesprochen werden.