Citation: 5A_464/2015 E. 2.5.4

2.5.4. Der Beschwerdeführer erhebt sodann allgemeine Vorwürfe hinsichtlich der Abschreibung seiner Verfahren. Er sieht darin eine Verletzung der Rechtsweggarantie, da ihm die Beurteilung seiner Klagen ohne sein Verschulden verwehrt werde. Dadurch werde der Rechtsstaat gefährdet. Insgesamt entstehe der Eindruck, die Zuger Gerichte wollten die ihnen lästigen Verfahren loswerden, obschon viele Klagen begründet seien (unter Hinweis auf das angeblich typische Verfahren Nr. A2 2010 209 gegen L5.________ [Beschwerdegegner 94]). Dies sei Rechtsverweigerung. Das Obergericht hat zu entsprechenden Einwänden bereits ausgeführt, dass Ansprüche - selbst wenn sie gerechtfertigt sind - materiell nicht beurteilt werden, wenn der Kläger die Kaution nicht innert Frist leistet. Dies sei vom Gesetzgeber gewollt. Eine Gefährdung des Rechtsstaates liege somit nicht vor. Der Beschwerdeführer setzt sich damit nicht auseinander, so dass auf seine Beschwerde insoweit nicht einzutreten ist.