Citation: 1B_288/2019 E. 4.4

4.4. Das Obergericht hat zudem detailliert dargelegt, weshalb von einer ungünstigen Rückfallprognose auszugehen sei. Der Beschwerdeführer geht auf die betreffenden Ausführungen nur insoweit ein, als er darauf verweist, dass der psychiatrische Gutachter lediglich eine moderate Rückfallgefahr in Bezug auf leichte bis mittelgradige Gewaltdelikte festgestellt habe. Das Obergericht hielt in dieser Hinsicht zu Recht fest, dass es eine Rechtsfrage darstelle, ab wann die Wahrscheinlichkeit einer Rückfallgefahr als rechtserheblich zu bewerten sei (BGE 143 IV 9 E. 3.4 S. 19; Urteil 1B_487/2017 vom 1. Dezember 2017 E. 3.8; je mit Hinweisen). Weiter legte das Obergericht mit Blick auf den konkreten Fall dar, dem Beschwerdeführer werde im Gutachten nebst einer moderaten Rückfallgefahr in Bezug auf leichte bis mittelgradige Gewaltdelikte auch ein hohes Rückfallrisiko für allgemeine Delinquenz attestiert. Es bestehe deshalb das Risiko, dass er sich in Situationen bringe, die nachträglich eskalierten. Auch der vorliegend zur Diskussion stehende Vorfall habe damit begonnen, dass er einer ihm unbekannten Person einen Joint entwendet habe. Weiter sei ohne therapeutische Intervention eine Progression zu befürchten. Schliesslich fielen insbesondere auch die diagnostizierten psychischen Störungen, das Fehlen einer Ausbildung, der desolate Lebensstil, die instabile Lebenssituation, die fehlende Tagesstruktur und das fehlende prosoziale Netz ins Gewicht. Der Beschwerdeführer setzt sich mit diesen Ausführungen nicht auseinander, weshalb insoweit auf die Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 42 Abs. 2 BGG).