Citation: 2C_627/2008 04.09.2008 E. 2

Die Beschwerde erweist sich als offensichtlich unbegründet und kann ohne Weiterungen im vereinfachten Verfahren nach Art. 109 BGG erledigt werden. Es erübrigt sich unter diesen Umständen, die Eintretensvoraussetzungen zu prüfen: 2.1 Die Beschwerdeführerin ist rechtskräftig aus der Schweiz weggewiesen worden und hätte das Land bis zum 28. September 2007 verlassen müssen, was sie nicht getan hat. Zwar erklärte sie sich ursprünglich kooperationswillig, doch ist sie inzwischen hierauf zurückgekommen. Es besteht bei ihr deshalb Untertauchensgefahr im Sinne der Rechtsprechung zu Art. 76 Abs. 1 lit. b Ziff. 3 und Ziff. 4 AuG (SR 142.20; BGE 130 II 56 E. 3.1 S. 58 f.). Sie wird in absehbarer Zeit den angolanischen Behörden vorgeführt werden und hernach in ihre Heimat zurückreisen können. Zurzeit bestehen keine Anhaltspunkte dafür, dass der Vollzug ihrer Wegweisung rechtlich oder tatsächlich nicht möglich wäre (Art. 80 Abs. 6 lit. a AuG; BGE 130 II 56 E. 4.1.2 und 4.1.3 mit Hinweisen) oder sich die Behörden nicht mit dem nötigen Nachdruck hierum bemühen würden (Art. 76 Abs. 4 AuG). Die gegen sie angeordnete Ausschaffungshaft ist somit nicht bundesrechtswidrig. 2.2 Was die Beschwerdeführerin hiergegen einwendet, überzeugt nicht: Soweit sie geltend macht, sich hier um ihre Tochter kümmern zu wollen, verkennt sie, dass das Sorgerecht über diese dem Vater zugeteilt wurde. Über die Verweigerung der Verlängerung ihrer Aufenthaltsbewilligung und der damit verbundenen Wegweisung ist rechtskräftig entschieden worden; die Frage kann im Haftprüfungsverfahren nicht wieder aufgeworfen werden (vgl. BGE 128 II 193 E. 2.2 S. 197 ff.; 125 II 217 E. 2 S. 220). Die Beschwerdeführerin verfügt in der Schweiz über kein Anwesenheitsrecht mehr und muss das Land verlassen. Sie kann ihre Haft verkürzen, indem sie hierfür mit den Behörden zusammenarbeitet. Da die Zulässigkeit ihrer Festhaltung keine komplexeren Fragen rechtlicher oder tatsächlicher Natur aufwarf, waren die kantonalen Behörden nicht gehalten, ihr für die Haftprüfung einen unentgeltlichen Rechtsvertreter beizugeben; sie wird einen Anspruch auf einen solchen bei einer allfälligen Verlängerung ihrer Festhaltung haben (BGE 134 I 92 E. 3).