Citation: 6B_460/2020 E. 8.1

8.1. Der Beschwerdeführer wendet sich sodann gegen die Strafzumessung. Er bringt in diesem Zusammenhang zunächst vor, die Vorinstanz habe der Verletzung des Beschleunigungsgebots und der langen Dauer des Verfahrens von nunmehr 14 Jahren zu wenig Rechnung getragen. Dabei rügt er insbesondere, dass die Vorinstanz den Strafmilderungsgrund von Art. 48 lit. e StGB nicht angewandt hat. Zudem macht er geltend, die Herabsetzung der Strafe um 18 Monate werde der massiven Verletzung des Beschleunigungsgebots nicht gerecht. Unter dem Titel der Strafmilderung gemäss Art. 48 lit. e StGB und der Verletzung des Beschleunigungsgebot sei vielmehr eine Strafreduktion von 27 Monaten angebracht. Dies ergebe sich auch aus Gründen der Gleichbehandlung, zumal beim Mitangeklagten B.________ die Strafe um 27 Monate reduziert worden sei. Zudem habe die Vorinstanz die Verzögerungen seit dem erstinstanzlichen Urteil nicht beachtet. Der Beschwerdeführer macht sodann geltend, die ihm auferlegte Strafe halte einem Quervergleich mit der gegen den Mitangeklagten B.________ ausgesprochenen Strafe nicht stand. Die gegen den Mittäter erhobenen Vorwürfe seien viel umfangreicher. Zudem sei er im Gegensatz zum Mitangeklagten B.________ strafrechtlich nicht vorbelastet und habe er sich nach Auflösung der Zusammenarbeit mit jenem positiv verhalten. So habe er namentlich die H.________ AG aus dem "Dreck gezogen" und auf einen erfolgreichen Weg geführt. Sein Nachtatverhalten, insbesondere die Rückzahlung der aufgrund der beiden Anlageverträge von der Fürsorgekasse und der BVG-Stiftung H.________ AG ausbezahlten Beträge samt Zinsen, hätte richtigerweise unter dem Titel der aufrichtigen Reue strafmildernd gewürdigt werden müssen. Weiter rügt der Beschwerdeführer, die Vorinstanz habe auch nicht genügend zu seinen Gunsten gewichtet, dass die Initiative zu den Straftaten nie von ihm selbst ausgegangen und dass die treibende Kraft hinter den Delikten der Mitangeklagte B.________ gewesen sei. Trotz dieses Umstands läge die Erhöhung der gegen ihn festgesetzten Einsatzstrafe für die zusätzlichen weiteren Delikte, wenn überhaupt, jeweils nur knapp unterhalb derjenigen des Mitangeklagten B.________. Insgesamt sei die Annahme, die Tatkomponenten seien bei ihm nur unwesentlich günstiger als beim Mitangeklagten B.________, nicht nachvollziehbar. Der Beschwerdeführer beanstandet überdies, die Vorinstanz habe seine persönlichen Verhältnisse nicht hinreichend zu seinen Gunsten gewürdigt. Sie habe insbesondere vernachlässigt, dass er unter massiven gesundheitlichen Problemen leide und sich zahlreichen Operationen habe unterziehen müssen. Zudem habe sie in ihrer Strafzumessung nicht berücksichtigt, dass die von ihr ausgesprochene Freiheitsstrafe von 39 Monaten nur um 3 Monate über dem Grenzwert zum teilbedingten Strafvollzug liege. Schliesslich habe die Vorinstanz auch die zweitinstanzlichen Freisprüche zu wenig zu seinen Gunsten gewichtet und der von derjenigen der ersten Instanz abweichenden Gewichtung des Verschuldens nicht genügend Rechnung getragen. Insgesamt sei eine Freiheitsstrafe von 22 Monaten schuldangemessen für welche der bedingte Strafvollzug zu gewähren sei (Beschwerde S. 67 ff.).