Citation: 1P.264/2005 18.05.2005 E. 2

Art. 6 Ziff. 1 EMRK räumt Personen bei Streitigkeiten über zivilrechtliche Ansprüche und Verpflichtungen sowie in Verfahren über eine gegen sie erhobene strafrechtliche Anklage das Recht auf Beurteilung durch ein Gericht in einem fairen Verfahren ein. Der Beschwerdeführer beruft sich zu Unrecht auf diese Verfahrensgarantie, geht es doch im vorliegenden Fall nicht (mehr) um eine gegen ihn erhobene Anklage. Ebenso wenig ist es ersichtlich noch dargetan (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG), inwiefern beim Strafantritt zivilrechtliche Ansprüche oder Verpflichtungen auf dem Spiel stehen sollen. Zudem hat der Beschwerdeführer vor der kantonalen Rekursinstanz weder eine entsprechende Rüge erhoben noch eine persönliche Anhörung beantragt. Die Berufung auf Art. 6 Ziff. 1 EMRK ist demnach unbegründet, soweit darauf eingetreten werden kann (vgl. Urteil 1P.142/2004 vom 22. März 2004 in Sachen des Beschwerdeführers, E. 3; Urteil 1P.65/2004 vom 17. Mai 2004 E. 4.2).