Citation: 5A_1055/2021 E. A

Mit Klage beantragte A.________ zusammengefasst, der Kanton Bern sei zu verpflichten, die von ihm ausradierten Parkplatzmarkierungen nicht wieder herzustellen und die besagte Fläche nicht mehr mit Fahrzeugen zu besetzen, die an gleicher Stelle von ihm aufgemalten Kreuze seien zu belassen und die jederzeitige Zu- und Wegfahrt zu seinen Garagen im Hinterhof sei uneingeschränkt zu gewährleisten. Instruktionsweise verlangte das Regionalgericht Bern-Mittelland einen Kostenvorschuss von Fr. 1'600.--. Dagegen reichte A.________ eine Beschwerde ein, welche das Obergericht des Kantons Bern als Gesuch um Begründung der prozessleitenden Verfügung ansah und an das Regionalgericht weiterleitete. Am 15. Juli 2021 ergänzte dieses seine Kostenvorschussverfügung vom 23. Juni 2021 mit einer Begründung. In seiner Klageantwort führte der Kanton Bern mit Blick auf den Streitwert aus, A.________ habe bei der Bezifferung fälschlicherweise auf das Summarverfahren abgestellt. Vorliegend gehe es um die definitive Klärung der Rechtslage und der Streitwert sei auf Fr. 50'000.-- festzusetzen. A.________ verlangte replicando, dass symbolisch ein Streitwert von Fr. 500.-- festzusetzen sei oder alternativ der Mietwert von zwei Parkplätzen im Lorrainequartier während der Verfahrensdauer.