Citation: 2C_653/2024 E. 2.5

2.5. Schliesslich führt der Beschwerdeführer in seiner Beschwerdeergänzung vom 3. Januar 2025 aus, er habe im Revisionsgesuch an die Vorinstanz geltend gemacht, dass gemäss Art. 328 Abs. 1 lit. a ZPO eine Revision auch dann möglich sei, wenn nachträglich erhebliche Tatsachen gefunden würden. Dabei bringt er zumindest sinngemäss vor, er habe den Kostenvorschuss im verwaltungsgerichtlichen Verfahren betreffend den Widerruf seiner Niederlassungsbewilligung infolge Fehlens eines Einzahlungsscheins nicht geleistet. Substanziierte Rügen erhebt der Beschwerdeführer in diesem Zusammenhang jedoch nicht. Zudem ist weder aus dem angefochtenen Entscheid noch aus dem aktenkundigen Revisionsgesuch an die Vorinstanz ersichtlich, dass er sich im verwaltungsgerichtlichen Verfahren auf den Revisionsgrund von § 70 VRG/TG i.V.m. Art. 328 Abs. 1 lit. a ZPO berufen hätte. Folglich bleibt unklar, was der Beschwerdeführer der Vorinstanz in diesem Zusammenhang konkret vorwirft.