Citation: 1P.157/2000 22.05.2000 E. D

D.- Gegen dieses Urteil des Verwaltungsgerichts haben die Erben von Hans Röthlisberger, nämlich Margrit Schmid und Ulrich Röthlisberger, sowie Adolf Gaupp, Alfred Schmid und Paul Schmid beim Bundesgericht am 13. März 2000 staatsrechtliche Beschwerde erhoben. Sie beantragen die Aufhebung des Urteils des Verwaltungsgerichts und des Entscheides des Departementes. In formeller Hinsicht rügen sie das Abstimmungsverfahren anlässlich der Korporationsversammlung; in materieller Hinsicht erachten sie die Wahl des Präsidenten, der gleichzeitig der Schlichtungskommission angehört, als verfassungswidrig. Hierfür machen sie eine Missachtung des Grundsatzes der unverfälschten Stimmabgabe im Sinne von Art. 34 Abs. 2 BV geltend und rügen eine Verletzung des Willkürverbotes nach Art. 9 BV, von § 29 Abs. 1 der Thurgauer Kantonsverfassung und von Art. 6 Ziff. 1 EMRK. Auf die Begründung der Beschwerde im Einzelnen ist in den nachfolgenden Erwägungen einzugehen. Das Verwaltungsgericht und das Departement für Inneres und Volkswirtschaft beantragen die Abweisung der Beschwerde. Die Güterzusammenlegungskorporation hat auf eine Stellungnahme verzichtet.