Citation: 4A_29/2024 E. 4.2.1

4.2.1. Die Beschwerdeführerin macht geltend, sie habe eine von der gesetzlichen Regelung abweichende Abrede betreffend Rügemodalitäten behauptet. Was dies genau bedeutet bleibt aber unklar: Hat sie bereits vorinstanzlich explizit behauptet, die Parteien hätten eine von der gesetzlichen Regelung abweichende Abrede betreffend Rügemodalitäten getroffen? Oder ist sie lediglich der Auffassung, ihre Ausführungen im kantonalen Verfahren, die sie zum Teil wiedergibt, seien als Behauptung einer Abrede betreffend Rügemodalitäten zu qualifizieren, auch wenn sie dies vorinstanzlich nicht explizit erwähnt hat? Die Formulierung zumindest "mitbehauptet" spricht dagegen, dass es sich um eine explizite Behauptung handelt. Als implizit behauptet kann aber nur eine Tatsache gelten, die ohne jeden Zweifel in einer explizit behaupteten enthalten ist (BGE 144 III 519 E. 5.3.2 S. 526 mit Hinweisen). Ein klares Bild, was die Beschwerdeführerin im kantonalen Verfahren genau behauptet haben will, ergibt sich aus der Beschwerde aber nicht.