Citation: I 435/99 03.04.2000 E. 2

2.- a) Die Vorinstanz hat die gesetzliche Bestimmung und die Grundsätze über den Invaliditätsbegriff (Art. 4 Abs. 1 IVG), insbesondere bei geistigen Gesundheitsschäden (ZAK 1992 S. 170 Erw. 2a mit Hinweisen; vgl. auch BGE 102 V 165) zutreffend dargelegt. Entsprechendes gilt auch für die Ausführungen, wann eine Drogensucht Leistungen der Invali- denversicherung auslösen kann (AHI 1996 S. 303 Erw. 2 a mit Hinweisen; vgl. auch BGE 99 V 28 Erw. 2; bestätigt im nicht veröffentlichten Urteil P. vom 31. Januar 2000, I 138/98). Darauf kann verwiesen werden. b) Nach Art. 28 Abs. 1 IVG hat der Versicherte An- spruch auf eine ganze Rente, wenn er mindestens zu 66 2/3 %, auf eine halbe Rente, wenn er mindestens zu 50 % oder auf eine Viertelsrente, wenn er mindestens zu 40 % invalid ist; in Härtefällen hat der Versicherte nach Art. 28 Abs. 1bis IVG bereits bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % Anspruch auf eine halbe Rente. Gemäss Art. 29 Abs. 1 IVG entsteht der Rentenanspruch nach Art. 28 IVG frühestens in dem Zeitpunkt, in dem der Versicherte mindestens zu 40 % bleibend erwerbsunfähig geworden ist (lit. a) oder während eines Jahres ohne wesentlichen Unter- bruch durchschnittlich mindestens zu 40 % arbeitsunfähig gewesen war (lit. b). Bleibende Erwerbsunfähigkeit ist dann anzunehmen, wenn ein weitgehend stabilisierter, im Wesent- lichen irreversibler Gesundheitsschaden vorliegt, welcher die Erwerbsfähigkeit der versicherten Person voraussicht- lich dauernd in rentenbegründendem Masse beeinträchtigen wird (Art. 29 IVV). Als relativ stabilisiert kann ein aus- gesprochen labil gewesenes Leiden nur dann betrachtet wer- den, wenn sich sein Charakter deutlich in der Weise geän- dert hat, dass vorausgesehen werden kann, in absehbarer Zeit werde keine praktisch erhebliche Wandlung mehr erfol- gen (BGE 119 V 102 Erw. 4a mit Hinweisen). c) Soweit die kantonale Rekurskommission auf Art. 87 Abs. 3 und 4 IVV verweist, ist dies missverständlich. Denn im Prozess ist die Behandlung der Eintretensfrage durch die Verwaltung nur zu prüfen, wenn das Eintreten streitig ist, d.h. wenn die Verwaltung Nichteintreten verfügt hat und die versicherte Person hiegegen Beschwerde führt; hingegen un- terbleibt eine richterliche Beurteilung der Eintretensfra- ge, wenn die Verwaltung auf die Neuanmeldung eingetreten ist (BGE 109 V 114 Erw. 2). Zu beachten ist in diesem Zu- sammenhang weiter, dass es sich vorliegend ohnehin nicht um eine Neuanmeldung eines bereits früher beurteilten Leis- tungsanspruches handelt. Denn die von der Vorinstanz in diesem Zusammenhang erwähnte rechtskräftige Verfügung vom 25. Februar 1997 hatte eine berufliche Massnahme zum Gegen- stand, wogegen vorliegend der Rentenanspruch streitig ist (SVR 1999 IV Nr. 21 S. 63; vgl. auch BGE 117 V 200 Erw. 4b mit Hinweisen).