Citation: 2C_698/2014 E. 2

Gemäss Art. 42 Abs 1 und 2 BGG haben Rechtsschriften unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten; in der Begründung ist in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht (schweizerisches Recht, vgl. Art. 95 BGG) verletze. Die Begründung hat sachbezogen zu sein; die Beschwerde führende Partei hat in gezielter Auseinandersetzung mit den für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen plausibel aufzuzeigen, welche Rechte bzw. Rechtsnormen die Vorinstanz verletzt haben soll (BGE 140 III 86 E. 2 S. 88 f. mit Hinweisen). Das Obergericht erläutert, wie schon seine Vorinstanz, das Verhältnis zwischen Anfechtungs- und Klageverfahren; die RAV gestalte das Rechtsverhältnis zwischen Bürger und Staat grundsätzlich mit Verfügungen, die der Betroffene auf dem hierfür vorgesehenen Instanzenweg anfechten müsse, wenn er nicht einverstanden sei; Raum, parallel zum vorrangigen Verfügungsverfahren Klage (Staatshaftungsklage) zu führen, bestehe nicht. Mit den entsprechenden Erwägungen des angefochtenen Urteils sowie denjenigen des Bezirksgerichts und zuvor der Finanzdirektion (namentlich Einmaligkeit des Rechtsschutzes), auf die das Obergericht verweist, setzt sich der Beschwerdeführer nicht auseinander. Wohl macht er geltend, seine Klage ziele auf etwas anderes ab als auf eine Überprüfung von Verfügungen; seinen Ausführungen lässt sich jedoch nicht entnehmen, welche konkreten behördlichen Fehlleistungen er nicht auf dem Verfügungs- und dem daran anschliessenden Beschwerdeweg bemängeln und deren Folgen nicht beseitigen könnte. Es lässt sich seinen Eingaben selbst nicht ansatzweise entnehmen, welche Rechtsnormen oder Rechtsgrundsätze (schweizerisches Recht) mit dem angefochtenen Urteil verletzt würden. Die Rechtsschrift vom 5. August 2014 entbehrt offensichtlich einer hinreichenden Begründung, worauf der Beschwerdeführer bereits im Schreiben vom 13. August 2014 aufmerksam gemacht wurde. Er hat innert der Beschwerdefrist keine formgültige Beschwerdeschrift nachgereicht, namentlich auch nicht nach dem zweiten bundesgerichtlichen Schreiben vom 19. August 2014. Auf die Beschwerde ist mit Entscheid des Einzelrichters im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten. Der Beschwerdeführer ist an dieser Stelle darauf hinzuweisen, dass der negative Ausgang von Verfügungs- bzw. Beschwerdeverfahren für sich den Weg zur Staatshaftungsklage nicht öffnet; in einem Klageverfahren kann die Rechtmässigkeit rechtskräftig gewordener Entscheidungen wegen des Prinzips der Einmaligkeit des Rechtsschutzes regelmässig nicht nochmals überprüft werden. Das Verfügungs- bzw. Beschwerdeverfahren ist nicht bloss eine Vorstufe zu einem nachträglichen Klageverfahren, sondern schliesst ein solches (zwar nicht absolut, aber) weitgehend aus. Die Gerichtskosten (Art. 65 BGG) sind entsprechend dem Verfahrensausgang dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 erster Satz BGG). Besondere Umstände, die ausnahmsweise den Verzicht auf die Erhebung von Kosten erlauben (Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG), liegen schon darum nicht vor, weil der Beschwerdeführer über die geringen Erfolgsaussichten seiner Beschwerde informiert wurde und er von der Möglichkeit, seine Beschwerde ohne Kostenfolge zurückzuziehen, nicht Gebrauch gemacht hat.