Citation: 9C_114/2017 E. 5

Die Vorinstanz erachtete einen Revisionsgrund nach Art. 17 ATSG als gegeben, da sich der psychische Gesundheitszustand Ende 2005 bzw. Anfang 2006 verbessert habe. Es könne auf das beweiswertige versicherungspsychiatrische Gutachten des Dr. med. B.________ vom 10. November 2009 abgestellt werden. Aufgrund der gutachterlich attestierten leichten depressiven Störung sei dem Beschwerdeführer aus psychiatrischer Sicht bis am 7. September 2010 sowohl die Tätigkeit als Hauswart als auch eine andere leichte bis mittelschwere Arbeit vollschichtig mit einer Leistungsminderung von 30 % zumutbar. Zum weiteren Verlauf stellte die Vorinstanz fest, in Anlehnung an das beweiswertige bidisziplinäre Gutachten vom 23. Dezember 2013 der MEDAS Oberaargau sei es seit der letzten psychiatrischen Begutachtung zu keiner Gesundheitsveränderung gekommen. Zusammenfassend bestehe ab dem 29. November 2006 durchgehend mindestens eine 70 %ige Arbeitsfähigkeit in einer leichten Verweistätigkeit. Anhand eines Prozentvergleichs sowie unter Berücksichtigung eines leidensbedingten Abzugs von 10 % resultiere ein Invaliditätsgrad von maximal 37 %, weshalb der Beschwerdeführer seit November 2006 und somit auch im Zeitpunkt der Aufhebung der Invalidenrente am 31. Oktober 2010 keinen Rentenanspruch mehr habe.