Citation: 9C_476/2022 E. A

A.a. Die 1981 geborene und verbeiständete A.________ bezieht seit Jahren Ergänzungsleistungen zu einer ganzen Rente der Invalidenversicherung sowie eine Hilflosenentschädigung wegen einer Hilflosigkeit mittleren Grades. Am 6. November 2012 liess sie eine Krankheitskostenvergütung als Ersatz für den infolge ihrer Betreuung anfallenden Erwerbsausfall der Mutter beantragen. Das Gesundheitsdepartement des Kantons St. Gallen führte im Auftrag der EL-Durchführungsstelle der Sozialversicherungsanstalt des Kantons St. Gallen (nachfolgend: EL-Durchführungsstelle) eine Abklärung bezüglich des Pflege- und Betreuungsaufwands für A.________ durch. Gestützt auf den Abklärungsbericht vom 31. Juli 2013 wies die EL-Durchführungsstelle das Gesuch von A.________ ab (Verfügung vom 9. September 2013 und Einspracheentscheid vom 15. Mai 2014). Eine dagegen erhobene Beschwerde hiess das Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen teilweise gut und wies die Sache zur weiteren Abklärung an die EL-Durchführungsstelle zurück (Entscheid vom 3. November 2015). A.b. Nachdem die EL-Durchführungsstelle einen weiteren Abklärungsbericht beim Gesundheitsdepartement des Kantons St. Gallen veranlasst hatte (Abklärungsbericht vom 12. Juli 2016), wies sie das Begehren von A.________ um eine Entschädigung des Erwerbsausfalls ihrer Mutter erneut ab (Verfügung vom 26. August 2016). Aufgrund einer dagegen erhobenen Einsprache tätigte die EL-Durchführungsstelle weitere Abklärungen, wies das Leistungsbegehren in der Folge indessen wiederum ab (Verfügung vom 31. August 2017 und Einspracheentscheid vom 14. März 2018). Eine dagegen erhobene Beschwerde hiess das Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen teilweise gut und verpflichtete die EL-Durchführungsstelle, A.________ für die Monate Oktober und November 2011 sowie Juni bis Dezember 2013 eine Entschädigung für die Pflege und Betreuung durch Familienangehörige auszurichten (Entscheid vom 2. September 2019). A.c. Noch während laufendem Verfahren reichte A.________ am 4. März 2019 vorsorglich eine neue Anmeldung ein mit dem Hinweis, ihr bisheriges Arbeits- und Rechtsverhältnis mit der Tagesstätte B.________ werde per Ende Mai 2019 aufgelöst; ab Juni 2019 werde sie von ihrer Mutter zu Hause gepflegt und betreut. Die EL-Durchführungsstelle veranlasste eine weitere Abklärung durch das Gesundheitsdepartement des Kantons St. Gallen (Abklärungsbericht vom 7. Januar 2020). Gestützt darauf wies sie eine Vergütungspflicht für einen Erwerbsausfall der Mutter von A.________ ab Juni 2019 ab (Verfügung vom 20. Juni 2020 und Einspracheentscheid vom 17. Februar 2021).