Citation: 5A_171/2018 E. 3

Das Obergericht hat erwogen, bei der Rechtsmittelfrist handle es sich um eine gesetzliche Frist, die nicht erstreckt werden könne (Art. 144 Abs. 1 der sinngemäss anwendbaren ZPO). Daran ändere nichts, dass die Frist über die Weihnachtsfeiertage gelaufen sei. Die Beschwerdeführerin sei zweimal auf die Möglichkeit hingewiesen worden, dass sie um Wiederherstellung der Frist ersuchen könne und innert derselben Frist die versäumte Rechtshandlung nachholen müsse (Art. 33 Abs. 4 SchKG). Die Verfügung vom 11. Januar 2018 sei der Beschwerdeführerin am 19. Januar 2018 zugegangen, womit die Frist für die Beantragung einer Wiederherstellung und das Einreichen einer begründeten Beschwerdeschrift am 29. Januar 2018 abgelaufen sei. Innert Frist seien weder ein begründetes Wiederherstellungsgesuch noch eine begründete Beschwerde eingegangen, womit auf die Beschwerde nicht einzutreten sei. Die Beschwerdeführerin könne ausserdem vor Ort in die Akten Einsicht nehmen. Eine postalische Zustellung von Kopien sei nicht vorgesehen. Schliesslich bestehe beim gegenwärtigen Aktenstand keine Veranlassung, gegen den Beschwerdegegner Strafanzeige zu erheben.