Citation: 6B_952/2017 E. 4.4

4.4. Die Vorinstanz erwägt, der Zeuge L.________ habe den Faustschlag beobachtet, den Beschwerdeführer auf dem ihm vorgelegten Gruppenbild jedoch nicht identifizieren können. Seine Aussagen hätten zum umstrittenen Sachverhalt keinen Aufschluss gegeben. Der Beschwerdeführer macht geltend, die Aussage von L.________ sei von der Vorinstanz in willkürlicher Weise nicht als entlastend gewertet worden. Der Umstand allein, dass ihn L.________ auf dem Gruppenbild nicht erkennen konnte, vermag jedoch nicht zu genügen, um den Beschwerdeführer zu entlasten. Unter Berücksichtigung der glaubhaften Aussagen des Opfers (E. 2), der während der Tat herrschenden Dunkelheit sowie des schnellen Tathergangs ist die Vorinstanz nicht in Willkür verfallen, wenn sie die Aussage von L.________ nicht als entlastend wertet. Der Beschwerdeführer bringt weiter vor, L.________ habe ausgesagt, dass der Täter ein blaues Jeanshemd getragen habe. Dies entspreche jedoch nicht seiner eigenen Aussagen, gemäss welcher er an dem Abend einen grauen Kapuzenpullover getragen habe. Es ist nicht ersichtlich, worauf das Vorbringen des Beschwerdeführers beruht. Dem Protokoll der Einvernahme von L.________ vom 2. Dezember 2015 lässt sich die Aussage, der Täter habe ein blaues Jeanshemd getragen, nicht entnehmen.