Citation: 7B_203/2024 E. 5.3.1

5.3.1. Der Beschwerdeführer bestreitet das Vorliegen eines dringenden Tatverdachts. Er macht zunächst geltend, die Staatsanwaltschaft dürfe aufgrund des Verbots der doppelten Strafverfolgung gar nicht gegen ihn ermitteln. Die Strafbehörden hätten schon vor seiner Anhaltung am 30. April 2022 den Verdacht gehabt, dass er sich zur Verübung von Betäubungsmitteldelikten auf dem Gelände der B.________ AG aufgehalten habe. In der Folge sei er jedoch mit Strafbefehl vom 13. Juni 2022 einzig wegen Hausfriedensbruchs und Widerhandlung gegen das Eisenbahngesetz verurteilt worden. Die Strafbehörden hätten damit den fraglichen Lebenssachverhalt - welcher den Vorwurf der Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz einschliesse - bereits einmal rechtlich gewürdigt und ein Urteil gefällt, auf das nun nicht mehr zurückzukommen sei.