Citation: K 108/03 10.11.2005 E. A

Die 1960 geborene, in X.________ wohnhafte und bei der KPT/CPT Krankenkasse (nachfolgend: KPT) obligatorisch krankenpflegeversicherte N.________ erlitt im Februar 1998 ein akutes linksseitiges sensomotorisches Hemisyndrom, welches einen stationären Aufenthalt im Spital Y.________ erforderlich machte. Nach Rehabilitationsaufenthalten im Zentrum Z.________ in O.________ unterzieht sie sich seit dem 22. Juni 1999 gleichenorts verschiedenen ambulanten Behandlungen, so u.a. auf Grund der als Folge der Hemiplegie links aufgetretenen schweren therapierefraktären Obstipation mehrmals wöchentlich durchgeführten Colonhydrotherapien. Eine Übernahme der Kosten in Höhe von Fr. 100.- pro Behandlung aus der obligatorischen Krankenpfleversicherung, um welche die Versicherte namentlich unter Bezugnahme auf Schreiben der Ärzte des Zentrums Z.________ vom 25. November 1999 sowie 5. März und 10. Juni 2002 ersucht hatte, lehnte die KPT am 29. Juli 2002 verfügungsweise ab. Auf Einsprache hin zog sie eine Stellungnahme ihres Vertrauensarztes Dr. med. B.________, FMH Innere Medizin, vom 2. Oktober 2002 bei. Mit Einspracheentscheid vom 15. Oktober 2002 wurde die Rechtsvorkehr insofern teilweise gutgeheissen, als die KPT sich verpflichtete, an die durchgeführten Darmentleerungen Leistungen von Fr. 48.- pro Behandlung zu erbringen (Dispositiv-Ziff. 2).