Citation: 8C_85/2024 E. A

A.________, geboren 1993, war als Aushilfe bei der B.________ AG, angestellt und dadurch bei der Generali Allgemeine Versicherungen AG (nachfolgend: Generali) gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen sowie Berufskrankheiten versichert. Gemäss Unfallmeldung vom 7. Juli 2021 und Fragebogen vom 28. Juli 2021 war er am 22. Mai 2021 mit einem Messer angegriffen und mit sieben Stichwunden verletzt worden. Die Generali kam für die Heilbehandlung auf. Die Ausrichtung von Geldleistungen verweigerte sie indessen unter Berufung auf die eingeholten Akten der Staatsanwaltschaft des Kantons Zürich mit der Begründung, dass ein absolutes Wagnis vorliege (Verfügung vom 16. Juni 2022 und Einspracheentscheid vom 11. Januar 2023).