Citation: 8C_19/2017 E. 5.2

5.2. Daran vermögen die Ausführungen in der Beschwerde, die im Wesentlichen bereits im vorinstanzlichen Verfahren vorgebracht worden waren, nichts zu ändern. Die Höhe eines allfälligen Integritätsschadens ist, wie die Beschwerdeführerin geltend macht, nach der gesamten Beeinträchtigung festzusetzen. Dies ändert indes nichts daran, dass verschiedene klar unterscheidbare und sich gegenseitig nicht beeinflussende Beeinträchtigungen separat hinsichtlich Vorliegens eines Integritätsschadens zu prüfen sind und allfällig vorhandene Integritätsschäden grundsätzlich zu addieren wären (vgl. E. 4.4 hievor). Auf diese Weise ist die Vorinstanz vorgegangen. Dabei hat sie in korrekter Anwendung der gesetzlichen Grundlagen und der Suva-Tabellen festgestellt, dass weder bezüglich Unterschenkel links noch bezüglich Kleinfinger links ein abzugeltender Integritätsschaden vorliegt. Entgegen der Vorbringen der Beschwerdeführerin ist denn auch nicht nur die Arthrose, sondern auch die Arthrodese eines Fingergelenks in Suva-Tabelle 5 aufgelistet und mit 0% veranschlagt. Soweit sie sich erneut auf ihre Schmerzen beruft und geltend macht, die Vorinstanz sei auf die dadurch beeinträchtigte geistige Integrität nicht eingegangen, verkennt sie die Aktenlage. Denn sie übersieht die unter den hier gegebenen Umständen zutreffende Feststellung im kantonalen Entscheid, wonach eine dauernde erhebliche Beeinträchtigung der geistigen oder psychischen Integrität jedenfalls nicht darin gesehen werden könne, dass die Schmerzen erhebliche Störfaktoren bei ihrer geistigen Arbeit bedeuten würden. Zudem hat die Vorinstanz dargelegt, dass sich das Schmerzgeschehen sowohl gemäss Beurteilung des Dr. med. D.________ wie auch der Dr. med. E.________ wesentlich gebessert habe. Zusammenfassend ist die Verneinung einer unfallkausalen dauernden erheblichen Schädigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Integrität nicht zu beanstanden.