Citation: 6A.41/2004 08.12.2004 E. 2

Gemäss Art. 33 Abs. 2 VZV richtet sich die Dauer des Warnungsentzugs nach der Schwere des Verschuldens, dem Leumund als Motorfahrzeugführer sowie nach der beruflichen Notwendigkeit, ein Motorfahrzeug zu führen. Der Beschwerdeführer macht geltend, seit dem 1. Juni 2004 als Chauffeur zu arbeiten und deswegen beruflich auf den Führerausweis angewiesen zu sein. Damit ist er im vor-liegenden Verfahren nicht zu hören, da er sich auf einen Umstand beruft, der erst nach der Fällung des angefochtenen Entscheids eingetreten ist. Das Bundesgericht aber hat den Fall grundsätzlich aufgrund der Sachlage zu prüfen, wie sie sich der Vorinstanz präsentierte (BGE 128 II 145 E. 1.2.1, 285 E. 2.4; 125 II 217 E. 3a). Der Beschwerdeführer bringt weiter vor, dass sich ein Entzug von drei Monaten auf seine Stellensuche negativ auswirken würde. Er legt jedoch nicht dar, inwiefern ihn die Massnahme bei seiner beruflichen Integration tatsächlich beeinträchtigen könnte. In Anwendung von Art. 36a Abs. 3 OG kann in diesem Punkt im Übrigen auf die Ausführungen der Vorinstanz verwiesen werden (vgl. angefochtener Entscheid S. 5/6 E. 4b). Nachdem der Beschwerdeführer, der den Führerausweis erst seit dem 18. Oktober 2002 besitzt, bereits vor dem neuen Vorfall wegen dreier Geschwindigkeitsüberschreitungen (wobei es in einem Fall zu einem Unfall kam) zweimal verwarnt werden musste, was auf eine erhebliche Uneinsichtigkeit schliessen lässt, ist der angefochtene Ausweisentzug von drei Monaten bundesrechtlich nicht zu bean-standen. Die Vorinstanz hielt sich damit jedenfalls im Rahmen des ihr zustehenden Ermessens.