Citation: I 406/03 28.04.2004 E. 3

Die Beschwerde führende IV-Stelle bringt insbesondere vor, es sei nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt, dass der Versicherte an einem körperlichen oder geistigen Gesundheitsschaden leide, welcher ihn in seiner Arbeitsfähigkeit einschränke. Insbesondere bestehe in Bezug auf sein Beinleiden keine Diagnose. Es liege ein unbekanntes Leiden vor, womit auch eine weitere medizinische Abklärung im physischen Bereich nicht zu einer neuen Erkenntnis führen würde. Prakt. med. F.________ beschreibe, sein Patient leide an depressiven Episoden, welche seine Arbeitsfähigkeit hingegen nicht beeinflussten. Warum er trotzdem eine 50 %ige Arbeitsunfähigkeit attestiere, werde nicht begründet. Alle Experten, welche das Beinleiden untersucht hätten, gingen nicht von einer Einschränkung der Arbeitsfähigkeit aus. Angesichts der wirtschaftlichen Zahlen seines Restaurantbetriebes könne nicht von einer Arbeitsunfähigkeit ausgegangen werden, nachdem der Betriebsgewinn erheblich habe gesteigert werden können. Von einer Mithilfe der Familienmitglieder sei nicht auszugehen, nachdem im Arztbericht vom 29. April 2002 explizite ausgeführt werde, der Versicherte sei bei den alltäglichen Lebensverrichtungen nicht auf die Hilfe von Dritten angewiesen. Nachdem es vorliegend sowohl an einem diagnostizierten Gesundheitsschaden, wie auch an einer Arbeitsunfähigkeit fehle, erübrigten sich weitere Abklärungen, weshalb der kantonale Entscheid aufzuheben sei.