Citation: 2C_594/2023 E. 2.3.2

2.3.2. Mit den in der Beschwerde neuerdings vorgebrachten Tatsachen und Beweismitteln will die Beschwerdeführerin ihre Notlage (im Zeitpunkt der Darlehensgewährung) aufzeigen. Sie macht geltend, die Vorinstanz habe im angefochtenen Entscheid erstmals im Verfahren das Fehlen einer solchen moniert. Weil somit erst der vorinstanzliche Entscheid ihre Vorbringen veranlasst habe, beanspruche sie das Recht, neue Tatsachen und Beweismittel einbringen zu können. Es trifft zu, dass die Vorinstanz in ihrer rechtlichen Würdigung erstmals das Vorliegen einer Notlage bzw. eines Härtefalls verneinte (vgl. E. 5.2 des angefochtenen Urteils). Das Amt und das Departement hatten die Rückforderung noch mit der missbräuchlichen Verwendung des empfangenen Härtefallbeitrags begründet - allerdings ohne das Vorliegen eines Härtefalls an sich in Frage zu stellen. Entsprechend gab erst der angefochtene Entscheid Anlass, Beweismittel im Hinblick auf das Vorhandensein einer Notlage beizubringen. Zumal die Jahresrechnungen 2019 und 2020 der Beschwerdeführerin bereits in den Vorakten enthalten sind, handelt es sich bei ihnen von vornherein nicht um Noven. Die Jahresrechnung 2021, die Aufstellung des Liquiditätsbestands per 31. März 2021 sowie der Vergleich des Umsatzes während der Lockdownperiode (18. Januar bis 12. März 2021) mit demselben Zeitraum im Jahr 2019 sind nach dem Dargelegten grundsätzlich zu berücksichtigen. Wie die nachfolgenden Erwägungen zeigen, sind sie jedoch für den Verfahrensausgang ohne Belang.