Citation: 9C_834/2015 E. 3

Die Vorinstanz hat die Voraussetzungen nach Art. 53 Abs. 1 ATSG für ein Rückkommen auf die rechtskräftige Verfügung vom 21. Januar 2014, womit die Beschwerdegegnerin die ganze Rente der Beschwerdeführerin aufhob, verneint. Die im Zusammenhang mit den beiden Belastungstrainings (zugesprochen für die Zeit vom 17. Februar bis 16. Mai 2014 und vom 20. Oktober 2014 bis 23. Januar 2015) erstellten Unterlagen (Abschlussberichte Integration vom 20. Juni und 1. Dezember 2014, Berichte der durchführenden Einrichtung vom 19. Mai und 8. Dezember 2014 sowie Ärztlicher Bericht des Dr. med. B.________, FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 2. Februar 2015) dienten lediglich der Sachverhaltswürdigung und nicht der Sachverhaltsfeststellung im prozessual revisionsrechtlichen Sinne. Der Abbruch der Massnahme biete keine Gewähr dafür, dass er aus medizinischer Sicht auch tatsächlich objektiv begründet gewesen sei. Im Übrigen habe die Versicherte die Behandlung bei Dr. med. B.________ erst im August 2014 wieder aufgenommen. Seine Beurteilung könne damit lediglich als allfällige Verschlechterung des Gesundheitszustandes nach Erlass der Verfügung vom 21. Januar 2014 gewertet werden und wäre im Rahmen einer Neuanmeldung geltend zu machen.