Citation: 1B_344/2022 E. 3

Dem Bundesgericht ist somit weder der Aufenthalts- noch der Wohnort noch eine postalische Zustelladresse von A.________ bekannt. Auf dem Briefumschlag, mit welchem die Rechtsschrift an die Schweizerische Botschaft in Mexiko geschickt wurde, wird als Absenderin eine in Belize City wohnhafte Frau ausgewiesen. A.________erwähnt diese Person bzw. diese Adresse in ihrer Eingabe indessen nicht. Es ist daher unklar, ob sie befugt wäre, für A.________ Postsendungen entgegenzunehmen; sie fällt damit als Zustelladresse ausser Betracht. Theoretisch möglich wäre eine Zustellung an den amtlichen Verteidiger, der, soweit ersichtlich, nicht aus seinem Amt entlassen wurde. Dies käme indessen einer leeren Formalität gleich, nachdem A.________ diesen als "ehemaligen Pflichtverteidiger" bezeichnet, dem sie "die Prokura entzogen" habe; daraus ergibt sich ohne weiteres, dass sie jede Zusammenarbeit mit ihm ablehnt. A.________ hat auf ihrer Rechtsschrift die E-Mail-Adresse xxx angegeben. Das Bundesgericht hat ihr an diese Adresse ein E-Mail geschickt mit der Aufforderung, bis zum 3. August 2022 ihren Wohnsitz bekannt zu geben und, falls sich dieser im Ausland befinde, eine Zustelladresse in der Schweiz. Das E-Mail wurde innert Frist nicht beantwortet.