Citation: 2E_1/2019 E. 4.2

4.2. Die CKW begründete in ihrer Eingabe vom 26. Februar 2018 (unter Verweis auf ihre Klage vom 14. Februar 2014) ihre Forderung von Fr. 135'000.-- wie folgt: Gemäss § 109 des luzernischen Planungs- und Baugesetzes (PBG/LU) könnten Gemeinden, Gemeindeverbände und Genossenschaften des kantonalen Rechts sowie private Wasser- und Energieversorgungsunternehmen, die im Einverständnis des zuständigen Gemeinwesens eine Aufgabe im öffentlichen Interesse erfüllen, von den interessierten Grundeigentümern Beiträge an die Bau-, Korrektions-, Betriebs- und Unterhaltskosten für öffentliche Werke erheben. Es handle sich dabei um Grundeigentümerbeiträge für Erschliessungsanlagen im Sinne von Art. 19 Abs. 2 RPG bzw. Art. 1 VWEG. Im Eventualstandpunkt ergebe sich die Grundlage für die Forderung aus dem Konzessionsvertrag zwischen der CKW und der Gemeinde Buttisholz vom 18. Dezember 2009 / 4. Januar 2010, der gemäss Praxis des luzernischen Kantonsgerichts eine genügende gesetzliche Grundlage für die Erhebung von Grundeigentümerbeiträgen sei. Nach diesem Konzessionsvertrag sei die CKW als Konzessionärin verpflichtet und berechtigt, im Gemeindegebiet die elektrischen Verteilanlagen zu erstellen, zu unterhalten und zu betreiben und berechtigt, bei Neuanschlüssen von Anlagen und Geräten an ihre elektrischen Verteilanlagen zur Deckung der Kosten für die Grob und Feinerschliessung Beiträge zu verlangen; das gelte auch für Veränderungen oder Erneuerungen der Anlagen und Geräte und/oder Erweiterungen des Leistungsbezugs. Gemäss ihren Netzanschlussrichtlinien erhebe sie bei neuen Netzanschlüssen sowie bei Verstärkung, Erweiterung, Änderung oder Ersatz von bestehenden Netzanschlüssen einen Anschlussbeitrag, welcher sich aus dem Netzkosten- und dem Netzanschlussbeitrag zusammensetze. Der Netzkostenbeitrag sei ein einmaliger, der bezugsberechtigten Leistung entsprechender Beitrag; bei Erhöhung der einem bestehenden Anschluss zugrunde gelegten Leistung werde ein Netzkostenbeitrag im Umfang der Leistungserhöhung erhoben (pro kVA Fr. 100.-- zuzügl. MwSt). Nach dem letztmals abgeschlossenen Netzanschlussvertrag zwischen der CKW und der A.________ AG aus dem Jahre 2007 betrage die bezugsberechtigte Leistung 1'850 kVA. Die A.________ AG weise jedoch seit 2008 regelmässig eine effektive Leistung von über 1'850 kVA aus, nämlich nunmehr 3'100 kVA. Die Erhöhung der Leistung um 1'250 kVA entspreche (einschliesslich der MwSt) dem Betrag von Fr. 135'000.--.