Citation: 1C_153/2019 E. A

A.________ (vormals B.________) stellte am 3. Februar 2014 ein Baugesuch für die Umnutzung ihres Wochenendhauses auf Parzelle Nr. 395 in Hornussen zu einem Dauerwohnsitz. Das Departement Bau, Verkehr und Umwelt (BVU) des Kantons Aargau verweigerte am 19. Juni 2014 seine Zustimmung und erliess gleichentags eine Gebührenverfügung in der Höhe von Fr. 415.--. Der Gemeinderat Hornussen eröffnete die Verfügung des BVU mit Beschluss vom 1. Juli 2014 und wies das Baugesuch ab. A.________ reichte dagegen erfolglos Beschwerde beim Regierungsrat des Kantons Aargau und beim Verwaltungsgericht des Kantons Aargau ein. Das Bundesgericht hiess ihre Beschwerde mit Urteil vom 7. Juni 2017 gut, hob den Entscheid des Verwaltungsgerichts auf und wies die Sache zu neuer Beurteilung im Sinne der Erwägungen an das BVU zurück. Es erwog, die Umnutzung könne nicht isoliert beurteilt werden, das BVU werde das Verfahren betreffend Umnutzungsgesuch mit den hängigen und allfälligen neu einzuleitenden nachträglichen Baubewilligungsverfahren koordinieren müssen. Dabei sei sicherzustellen, dass nunmehr alle bestehenden und aktuell geplanten baulichen Änderungen im Innen- und Aussenbereich vollständig erfasst und gesamthaft beurteilt würden. Zudem ordnete es an, für das bundesgerichtliche und für die vorinstanzlichen Verfahren keine Kosten zu erheben und keine Parteientschädigungen zuzusprechen (Urteil 1C_464/2016).