Citation: 6B_221/2014 E. 1.3

1.3. Die Vorinstanz verurteilt den Beschwerdeführer, weil er an besagtem Datum auf besagter Strecke als Lenker seines xxx seine Ehefrau zum Teil heftig auf den Beifahrersitz zurückgestossen habe. Die gegen seine Ehefrau gerichteten Handgreiflichkeiten hätten die Bedienung des Fahrzeugs erheblich erschwert. Seine Aufmerksamkeit sei nicht mehr auf die Strasse und den Verkehr gerichtet gewesen. Wegen der Handgreiflichkeiten habe er die Herrschaft über sein Fahrzeug verloren, sämtliche Fahrstreifen samt Pannenstreifen befahren, sei in der Autobahnausfahrt bei Oensingen über den rechten Fahrbahnrand hinaus geraten und mit dem Wildschutzzaun kollidiert. Zur Frage des Notstands gemäss Art. 17 StGB erwägt die Vorinstanz, dem Beschwerdeführer wäre es ohne weiteres möglich gewesen, die Gefahr nicht mit Handgreiflichkeiten sondern auf andere Art und Weise abzuwehren. Er hätte der Ehefrau das Mobiltelefon wieder zurückgeben können, was er aber unterlassen habe. Seiner Behauptung, dass die tätliche Auseinandersetzung mit der Rückgabe des Mobiltelefons nicht beendet worden wäre, könne nicht gefolgt werden. Das Mobiltelefon der Ehefrau habe im Zentrum der Auseinandersetzung gestanden und sämtliche Handlungen der Ehefrau seien darauf gerichtet gewesen, ihr Mobiltelefon wiederzuerlangen. Der Beschwerdeführer hätte jederzeit die Fahrt unterbrechen, auf dem Pannenstreifen anhalten und die Gefahr auf diese Weise bannen können.