Citation: 8C_408/2023 E. 4.3.2

4.3.2. Der Beschwerdeführer bringt vor, der Landesmantelvertrag für das Bauhauptgewerbe (LMV) gelte gemäss dessen Art. 3 Abs 2 lit. c nur für die Bauarbeiter und nicht für sämtliche im Baugewerbe beschäftigten Personen. Als Leiter IT und Telefonie hätte er keine Arbeiten auf der Baustelle verrichtet, weshalb die wöchentliche Arbeitszeit nicht 41.3, sondern 41.7 Stunden betragen hätte. Die Vorinstanz hielt hiezu zutreffend fest, angesichts seiner Ausbildung und seiner bisherigen Erwerbstätigkeiten sei nicht anzunehmen, dass er ausschliesslich in der Administration oder im Büro arbeiten würde. Dem ist hinzuzufügen, dass der Wirtschaftszweig "Baugewerbe" der LSE sämtliche standardisierten Bruttolöhne enthält, die von den dort beschäftigten Personen erzielt werden. Dies ergibt sich schon daraus, dass im "Total" alle Wirtschaftsabteilungen zusammengefasst sind. Daher ist die betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit im Baugewerbe von 41.3 und nicht diejenige im Total von 41.7 Stunden massgeblich (vgl. Tabelle T03.02.03.01.04.01, Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen, BFS - Statistik der betriebsüblichen Arbeitszeit [BUA], 2023).