Citation: 6B_452/2010 03.06.2010 E. 2

Der Beschwerdeführer bemängelt die Beweiswürdigung der Vorinstanz. Die Feststellung des Sachverhalts kann vor Bundesgericht indessen nur angefochten werden, wenn sie offensichtlich unrichtig im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG bzw. willkürlich im Sinne von Art. 9 BV ist. Willkürlich ist eine Feststellung, wenn sie offensichtlich unhaltbar ist oder zur tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht (BGE 135 V 2 E. 1.3). Die Rüge der Willkür muss präzise vorgebracht und begründet werden, ansonsten darauf nicht eingetreten wird (Art. 106 Abs. 2 BGG). In Bezug auf den gewerbsmässigen Betrug macht der Beschwerdeführer geltend, er sei es nicht gewesen, der die angeblich ertrogenen Waren bestellt habe (Beschwerde S. 2). Mit dieser reinen Behauptung kann nicht dargetan werden, dass die Vorinstanz, die von einer erdrückenden Beweislage spricht (angefochtener Entscheid S. 12), in Willkür verfallen wäre. In Bezug auf den gewerbsmässigen betrügerischen Missbrauch einer Datenverarbeitungsanlage macht der Beschwerdeführer geltend, er sei nur insoweit geständig, als Personen ihn konkret belastet hätten (Beschwerde S. 2). Obwohl ihm dies auch als juristischem Laien ohne Weiteres möglich gewesen wäre, gibt er nicht an, in welchen Fällen er nicht geständig ist. Folglich ergibt sich aus der Beschwerde von vornherein nicht, inwieweit der angefochtene Entscheid willkürlich sein könnte. Dasselbe gilt für den Vorwurf der Urkundenfälschung (Beschwerde S. 3). In Bezug auf die Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz macht der Beschwerdeführer geltend, die Polizei habe erst nach "intensivem Suchen" belastendes Material gegen ihn gefunden (Beschwerde S. 3). Inwieweit das intensive Suchen widerrechtlich gewesen sein könnte, sagt er jedoch nicht. Folglich ist auch nicht ersichtlich, weshalb er zu Unrecht verurteilt worden sein könnte. In Bezug auf die gewerbsmässige Widerhandlung gegen das Heilmittelgesetz macht der Beschwerdeführer geltend, die Packungen Viagra habe nicht er bestellt, weshalb sie ihm auch nicht gehört hätten (Beschwerde S. 3). In diesem Punkt kann auf das oben zum gewerbsmässigen Betrug Gesagte verwiesen werden. Gesamthaft gesehen macht der Beschwerdeführer geltend, die Vorinstanz habe eine unhaltbare Beweiswürdigung vorgenommen (Beschwerde S. 3/4). Auch unter diesem Titel beschränken sich seine Ausführungen auf unzulässige appellatorische Kritik. Dass die Vorinstanz eine eigentliche Beweislastumkehr vorgenommen hätte, behauptet er selber nicht. Der Umstand, dass sie ihn auch in Fällen verurteilt hat, in denen er keine Aussage machte, hat mit einer Beweislastumkehr nichts zu tun.