Citation: 1C_442/2017 E. 2.8

2.8. Bei der Beurteilung des Verschuldens besteht ein erheblicher Ermessensspielraum. Das Bundesgericht greift in Ermessensentscheide nur ein, wenn das Ermessen überschritten oder missbraucht wurde (BGE 128 II 173 E. 4b). Da nach dem Grundsatz der Einheit der Rechtsordnung widersprüchliche Entscheide möglichst zu vermeiden sind, hat sich die Verwaltungsbehörde bezüglich des Verschuldens grundsätzlich einer vertretbaren Ermessensausübung des Strafrichters anzuschliessen (Urteil 1C_746/2013 vom 12. Dezember 2013 E. 3.4 mit Hinweis).