Citation: I 697/01 03.02.2003 E. 1.2

Nach der Rechtsprechung des Eidgenössischen Versicherungsgerichts kann das verwaltungsgerichtliche Verfahren aus prozessökonomischen Gründen auf eine ausserhalb des Anfechtungsgegenstandes, d.h. ausserhalb des durch die Verfügung bestimmten Rechtsverhältnisses liegende spruchreife Frage ausgedehnt werden, wenn diese mit dem bisherigen Streitgegenstand derart eng zusammenhängt, dass von einer Tatbestandsgesamtheit gesprochen werden kann, und wenn sich die Verwaltung zu dieser Streitfrage mindestens in Form einer Prozesserklärung geäussert hat (BGE 122 V 36 Erw. 2a mit Hinweisen). 1.3 Die IV-Stelle hat lediglich über den Rentenanspruch verfügt. Nur dieser bildet daher den materiellrechtlichen Streitgegenstand. Nachdem der Versicherte vor dem kantonalen Gericht kein Rechtsbegehren um Prüfung medizinischer und beruflicher Massnahmen gestellt, die Verwaltung sich dazu nicht geäussert und die Vorinstanz das Verfahren nicht darauf ausgedehnt hat, ist das Verfahren auch vor dem Eidgenössischen Versicherungsgericht nicht entsprechend auszuweiten (BGE 125 V 414 Erw. 1a, 122 V 36 Erw. 2a, je mit Hinweisen). Auf den Eventualantrag betreffend medizinische und berufliche Massnahmen ist daher nicht einzutreten.