Citation: 8C_384/2023 E. 3.2.2

3.2.2. Unfallereignis war ein Arbeitsunfall mit der Motortrennfräse, bei dem sich deren Blatt in der zu durchtrennenden Leitplanke verkeilte, zurückschlug und dem mit kompletter Schutzausrüstung (Schutzkleidung/Helm/Schutzbrille/Sicherheitsschuhe) ausgestatteten Beschwerdeführer in der rechten Gesichtshälfte eine grosse Schnittwunde zuführte. Mit Blick auf die Rechtsprechung qualifizierte die Suva dieses Ereignis als mittelschweren Unfall im engeren Sinne, was die Vorinstanz angesichts des objektiv erfassbaren Unfallhergangs bestätigte und was grundsätzlich nicht zu beanstanden ist. Die besondere Eindrücklichkeit des Hergangs sowie die Verletzungen, erst recht nur hypothetische Verletzungen, die der Beschwerdeführer als Kriterium für einen schweren Unfall im mittleren Bereich vorbringt, werden bei der Beurteilung der Schwere des Unfalls, wie in E. 3.2.1 hiervor dargelegt, rechtsprechungsgemäss nicht miteinbezogen, sondern gegebenenfalls bei den Adäquanzkriterien berücksichtigt (vgl. auch Urteil 8C_596/2022 vom 11. Januar 2023 E. 4.4.1 mit Hinweisen). Eine Rechtsverletzung bei der Einstufung des Unfallereignisses vermögen sie nicht zu begründen.