Citation: 6B_216/2017 E. 4.3

4.3. Die Vorinstanz berücksichtigt bei der Bemessung der Genugtuung die lange Deliktsdauer, das kindliche Alter des Beschwerdegegners im Zeitpunkt der Übergriffe und die Tatsache, dass der Beschwerdeführer diesen unter psychischen Druck gesetzt hatte. Sie erwägt weiter, die psychischen Probleme des Beschwerdegegners sowie die suizidale Handlung seien mittelbare Folgen der traumatisierten Biographie bzw. des sexuellen Missbrauchs. Jedenfalls sei beim Beschwerdegegner eine Persönlichkeitsveränderung nach Extrembelastung diagnostiziert worden. Der Beschwerdeführer habe den Beschwerdegegner seiner Kindheit beraubt und die sexuellen Übergriffe hätten direkte Auswirkungen auf die Persönlichkeit sowie die sexuelle Entwicklung. Aufgrund dieser Umstände erscheine eine Genugtuung von Fr. 20'000.-- als angemessen.