Citation: 1A.155/2001 11.09.2001 E. 1

1.- Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts werden Revisionsgesuche grundsätzlich von derjenigen Abteilung und denjenigen Richtern beurteilt, welche den zugrunde liegenden Entscheid getroffen haben. Die Bestimmung von Art. 22 Abs. 1 lit. b OG kommt nicht zur Anwendung. Denn die betroffenen Richter haben nicht bereits in einer andern richterlichen Stellung gehandelt. In gleicher Weise hat das Bundesgericht in seiner Rechtsprechung zu Art. 58 aBV erkannt, dass es vor dem Anspruch auf einen unabhängigen, unparteiischen und unvoreingenommenen Richter standhält, dass dieselben Richter über ein Revisionsverfahren befinden (vgl. die Hinweise in BGE 114 Ia 50 E. 3d S. 58). Denn die sich im Revisionsfahren stellenden Fragen sind mit denjenigen im ursprünglichen nicht identisch. Soweit im vorliegenden Ausstandsbegehren auf Art. 22 Abs. 1 lit. b OG Bezug genommen wird, erweist es sich demnach als unbegründet.