Citation: 9C_21/2007 17.01.2008 E. A

A.a S.________, geboren 1957, verfügt über eine Ausbildung als Elektromechaniker. Am 5. August 1996 erlitt er eine Kontusion der rechten Schulter und am 7. November 1997 eine Schulter- und Thoraxkontusion ebenfalls auf der rechten Seite. Am 7. Juli 1998 meldete er sich unter Hinweis auf verschiedene Behinderungen im Bereich Kopf, Schulter und Rücken, bestehend seit 7. November 1997, bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug (Umschulung auf eine neue Tätigkeit, Rente) an. Die IV-Stelle Glarus holte einen Bericht ein des Dr. med. F.________, FMH für Allgemeine Medizin, vom 14. September 1998 (dem Akten der Unfallversicherung [kreisärztliche Untersuchung vom 24. Juli 1998; Austrittsbericht der Klinik X.________ vom 15. Juli 1998; neuropsychologischer Bericht der Rehaklinik Y.________ vom 25. Juni 1998] beilagen), veranlasste eine Abklärung der beruflichen Abklärungsstätte Z.________ (Kurzbericht vom 21. Januar 1999), und verfügte am 26. März 1999 die Abweisung des Leistungsbegehrens. A.b Am 13. Dezember 2004 meldete sich S.________ erneut wegen Behinderungen in Nacken, Rücken und Schulter bei der Invalidenversicherung zum Rentenbezug an. Am 1. März 2005 teilte er der IV-Stelle (telefonisch) mit, er wünsche überdies die Prüfung seines Anspruches auf berufliche Massnahmen. Nach Eingang eines Schreibens des behandelnden Dr. med. K.________, Allgemeine Medizin FMH, vom 17. März 2005 (dem ein Bericht des Dr. med. J.________, Physikalische Medizin FMH, vom 22. November 2004 beilag), ersuchte die IV-Stelle ihren Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD; Dr. med. B.________) um eine Stellungnahme vom 15. April 2005. Mit Verfügung vom 26. April 2005 trat sie auf das Leistungsbegehren mangels erheblicher Änderung der tatsächlichen Verhältnisse seit Erlass der Verfügung vom 26. März 1999 nicht ein. Hiegegen liess der nunmehr anwaltlich vertretene S.________ Einsprache erheben. Die IV-Stelle holte eine weitere Stellungnahme ihres RAD (Dr. med. B.________) vom 19. August 2005 ein und hiess die Einsprache gleichentags gut, trat auf das Leistungsbegehren vom 13. Dezember 2004 ein und erwog, es seien weitere Abklärungen im Hinblick auf die berufliche Wiedereingliederung nötig. In der Folge holte sie einen entsprechenden Abklärungsbericht ihres Berufsberaters vom 14. November 2005 sowie eine weitere Einschätzung ihres RAD (Dr. med. B.________) vom 2. Dezember 2005 ein und verfügte - ebenfalls am 2. Dezember 2005 - die Abweisung des Leistungsbegehrens. Hiegegen liess S.________ wiederum Einsprache erheben, welche die IV-Stelle am 24. Januar 2006 abwies.