Citation: 7B_279/2024 E. 2.3

2.3. Die Kritik ist berechtigt: Der Beschwerdeführer behauptete in seinem Rekurs an die Justizdirektion unter anderem, der Vollzug der Verwahrung verletze verschiedene Bestimmungen der EMRK, und beantragte die Feststellung der geltend gemachten Verletzungen. Die Justizdirektion wies diesen Antrag mit Verfügung vom 21. Dezember 2021 ab, soweit sie darauf eintrat, begründete diesen Entscheid aber nicht, sondern hielt lediglich fest, die nachträgliche Anordnung der Verwahrung sei nicht EMRK-widrig. Wenn die Vorinstanz dieses Vorgehen mit der - unzutreffenden - Begründung schützt, der Beschwerdeführer habe seine kantonale Beschwerde materiell nicht hinreichend substanziiert, muss sie sich eine formelle Rechtsverweigerung vorhalten lassen. Der Vorinstanz kann zudem nicht gefolgt werden, wenn sie erwägt, der Beschwerdeführer habe auch noch in einem anderen bei ihr hängigen Verfahren "die Verletzung konventionsrechtlicher Bestimmungen" gerügt, weshalb in jenem Verfahren "über allfällig im Massnahmenvollzug erlittene Verletzungen von Garantien der EMRK" zu befinden sei: Die Vorinstanz spezifiziert nicht, um welche Rügen es sich dabei im Einzelnen handeln soll, und ob bzw. inwiefern sich diese mit den in diesem Verfahren erhobenen Rügen decken sollen.