Citation: 2A.185/2006 13.06.2006 E. 1

Der marokkanische Staatsangehörige X.________ (geb. 1968) heiratete im Februar 2001 in seiner Heimat eine Schweizer Bürgerin (geb. 1960). Ende Mai 2001 reiste er im Rahmen des Familiennachzugs in die Schweiz und erhielt eine Aufenthaltsbewilligung. Am 16. August 2005 verfügte das Ausländeramt des Kantons St. Gallen, dass die Bewilligung nicht verlängert werde, weil sich X.________ rechtsmissbräuchlich auf eine nur noch formal bestehende Ehe berufe; er habe den Kanton St. Gallen bis zum 16. November 2005 zu verlassen. Das Justiz- und Polizeidepartement sowie anschliessend das Verwaltungsgericht des Kantons St. Gallen wiesen (am 5. Dezember 2005 und am 22. Februar 2006) die hiegegen auf kantonaler Ebene erhobenen Rechtsmittel ab. X.________ hat am 3. April 2006 beim Bundesgericht Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingereicht. Er beantragt die Aufhebung des Entscheids des Verwaltungsgerichts sowie die Erneuerung der Aufenthaltsbewilligung. Mit Schreiben vom 4. April 2006 hat er zudem sinngemäss den Antrag gestellt, ihm durch eine vorsorgliche Massnahme den Aufenthalt in der Schweiz bis zum Ergehen des Entscheids des Bundesgerichts zu ermöglichen. Das Bundesgericht hat die Akten des Verwaltungsgerichts beigezogen. Ausserdem hat es X.________ die Frist zur Zahlung des Gerichtskostenvorschusses bis zum 6. Juni 2006 verlängert. Am 19. April 2006 hat das Ausländeramt des Kantons St. Gallen dem Bundesgericht kommentarlos eine Kopie der Mitteilung des Kreisgerichts St. Gallen über die Scheidung der Ehe zwischen X.________ und seiner Schweizer Ehefrau durch rechtskräftiges Urteil vom 14. März 2006 übersandt. Darauf ist freilich nicht weiter einzugehen, da es sich um ein nach Ergehen des Urteils des Verwaltungsgerichts eingetretenes Novum handelt (Art. 105 Abs. 2 OG; BGE 128 II 145 E. 1.2.1 S. 150).