Citation: 1C_688/2023 E. 3.3.6

3.3.6. Nach Massgabe des Rahmentarifs von § 9 Abs. 1 der Kostenverordnung bei insgesamt mittlerer Schwierigkeit und mittlerem Aufwand eine Parteientschädigung von Fr. 5'000.-- zuzusprechen, erscheint bei dieser Ausgangslage vertretbar. Wie die Vorinstanz zutreffend ausführt, entspricht dieser Betrag bei einem Stundenansatz von brutto Fr. 250.-- (inkl. MwSt. und Barauslagen) einem Zeit- und Arbeitsaufwand von 20 Stunden. Dabei resultiert netto ein Stundenansatz von rund Fr. 225.--, der deutlich über dem Stundenansatz für unentgeltliche Rechtsbeistände gemäss § 9 Abs. 4 der Kostenverordnung (in der bis 10. Oktober 2024 geltenden Fassung) liegt. Ein Verstoss gegen das Willkürverbot gemäss Art. 9 BV ist nicht erkennbar, zumal der Beschwerdeführer den Standpunkt der Vorinstanz nicht als offensichtlich unhaltbar auszuweisen vermag, wonach gemäss § 8 der Kostenverordnung je nach den Umständen lediglich eine angemessene und nicht eine volle Entschädigung für den Aufwand eines Parteivertreters ausgerichtet wird.