Citation: 2C_48/2024 E. 5.2.2

5.2.2. Der Grundsatz der Verhältnismässigkeit, der in Art. 5 Abs. 2 BV verankert ist, verlangt, dass die Massnahme geeignet ist, das im öffentlichen Interesse liegende Ziel zu erreichen, und dass dieses nicht durch eine weniger einschneidende Massnahme erreicht werden kann. Zudem verbietet es jede Einschränkung, die über das Ziel hinausgeht, und verlangt ein vernünftiges Verhältnis zwischen dem Ziel und den beeinträchtigten privaten Interessen (Grundsatz der Verhältnismässigkeit im engeren Sinne, der eine Interessenabwägung beinhaltet; BGE 149 I 129 E. 3.4.3 mit Hinweisen; Urteil 2C_684/2023 vom 4. November 2024 E. 5.2). Das Bundesgericht prüft die Einhaltung des Verhältnismässigkeitsprinzips jedoch nicht frei, sondern nur unter dem Gesichtspunkt der Willkür, wenn es das kantonale Recht unabhängig von einem Grundrechtseingriff prüft (BGE 141 I 1 E. 5.3.2; Urteil 2C_684/2023 vom 4. November 2024 E. 5.2). Dies ist vorliegend der Fall, sind doch die vorinstanzlichen Erwägungen zu Art. 23 Abs. 2 StBG auf ihre Verfassungsmässigkeit hin zu prüfen, ohne dass die Beschwerdeführerin einen Grundrechtseingriff geltend macht.