Citation: 2C_453/2015 E. 5.2

5.2. Gegen den weiteren Aufenthalt des Beschwerdeführers in der Schweiz spricht neben seiner Rückfälligkeit der Umstand, dass sein automobilistischer Leumund äusserst belastet erscheint und ihm der Führerausweis mehrmals entzogen werden musste, ohne dass er sein Verhalten deswegen hinterfragt oder angepasst hätte. Die Liste seiner Straftaten umfasst neben der Geschwindigkeitsüberschreitung von rund 123 km/h auf der Autobahn (Nebendossier 7) zahlreiche weitere als gemeingefährlich zu beurteilende Rennen (vgl. E. 1.5 des Dossiers 6B_499/2013) : - Fahrt vom 15. November 2010, Geschwindigkeit bis 172 km/h anstelle der signalisierten Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h, ungenügender Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug und Rechtsüberholen eines Drittfahrzeugs; - Fahrt vom 18. Dezember 2009 Geschwindigkeit bis 205 km/h anstelle der erlaubten Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h; - Fahrt von 24. Dezember 2009, Geschwindigkeit bis 187 km/h anstelle der erlaubten Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h und Rechtsüberholen; - Fahrt vom 3. Januar 2010, Geschwindigkeit bis 150 km/h anstelle der erlaubten Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h bzw. 80 km/h; - Fahrt vom 7. Februar 2010, Geschwindigkeit bis 140 km/h anstelle der signalisierten Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h, und Rechtsüberholen des Rennpartners; - Fahrt vom 17. Februar 2010, Geschwindigkeit bis 200 km/h anstelle der signalisierten Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h und Rechtsüberholen des Rennpartners; - Fahrt vom 28. Februar 2010, Geschwindigkeit bis 218 km/h anstelle der erlaubten Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h; - Fahrt vom 5. März 2010, Geschwindigkeit bis 209 km/h anstelle der erlaubten Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h; - Fahrt vom 18. Dezember 2009, Geschwindigkeit bis 128 km/h anstelle der signalisierten Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h.