Citation: 8C_698/2023 E. A

A.a. Die 1956 geborene A.________ war in ihrer Eigenschaft als Sachbearbeiterin der B.________ SA bei der Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft AG (nachfolgend: Allianz) gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten versichert, als sie am 12. November 2004 beim Überqueren der Strasse von einem Auto angefahren wurde. Sie zog sich verschiedene Verletzungen zu. Die Allianz erbrachte die gesetzlichen Leistungen nach UVG. Nach Einholung eines polydisziplinären Gutachtens der MEDAS, Universitätsspital Basel (nachfolgend: MEDAS), vom 12. September 2006 und nach weiteren Abklärungen sprach sie A.________ mit Verfügung vom 7. November 2007 ab 1. Oktober 2007 eine Rente auf der Basis eines 30%igen Invaliditätsgrades zu. Ausserdem gewährte sie ihr eine Integritätsentschädigung (Verfügung vom 4. April 2008). A.b. Im Rahmen eines mit Schreiben vom 31. März 2011 eingeleiteten Revisionsverfahrens von Amtes wegen stellte die Allianz die Rente unter Berufung auf Art. 17 Abs. 1 ATSG zufolge eines Invaliditätsgrades von nunmehr 0 % per 31. März 2015 ein (Verfügung vom 22. Dezember 2015). Zur Begründung gab sie an, aufgrund des polydisziplinären Gutachtens des Centre d'Expertise Médicale, Nyon (CEMed), vom 2. März 2015 sei die Situation mit Blick auf eine krankheitsbedingte Symptomatologie, die in den Jahren 2006 und 2007 nicht beschrieben worden sei, nicht mehr gleich. Auf Einsprache hin holte sie ein weiteres Gutachten bei der asim, Versicherungsmedizin Begutachtung, Universitätsspital Basel (nachfolgend: asim), vom 11. März 2021 ein. Anschliessend gewährte sie A.________ am 8. Februar 2022 das rechtliche Gehör und teilte ihr mit, sie sei bei einer Gesamtprüfung zur Ansicht gelangt, die ursprüngliche Leistungszusprache basiere auf einer falschen Rechtsanwendung. Nach nun erfolgter Adäquanzprüfung stehe fest, dass der adäquate Kausalzusammenhang zu verneinen gewesen wäre. Deshalb werde die Verfügung vom 4. April 2008 betreffend Integritätsentschädigung in Wiedererwägung gezogen, ohne die ausbezahlte Integritätsentschädigung zurückzufordern. Die Verfügung vom 7. November 2007 (betreffend Rente) sei bereits revisionsweise aufgehoben worden. Mit Einspracheentscheid vom 6. Mai 2022 hob sie einerseits die Rente per 1. April 2015 und andererseits die mit Verfügung vom 4. April 2008 zugesprochene Integritätsentschädigung wiedererwägungsweise auf.