Citation: 2C_723/2016 E. 1.1

1.1. Die STG Städte- und Gewerbebau AG erwarb 1990 eine Liegenschaft in U.________; diese wurde aufgeteilt und der grössere Teil davon zugunsten der Schulgemeinde U.________ enteignet. Über die Rechtmässigkeit der Enteignung und der hierfür geleisteten Entschädigung entschied das Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau am 28. Mai 1993. Mit vom Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau als Klage entgegengenommener Eingabe vom 22. Januar 2016 forderte A.________, der zum Zeitpunkt der erwähnten Enteignung Eigentümer von Aktien der betroffenen Gesellschaft war, vom Kanton Thurgau Schadenersatz aus Staatshaftung für rechtswidrige Enteignung und deren Folgeschäden sowie für die rechtswidrige Aneignung fremden Vermögens. Für das Klageverfahren ersuchte er das Verwaltungsgericht um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege und Verbeiständung. Mit Zwischenentscheid vom 20. April 2016 wies dieses das Gesuch ab und forderte den Kläger auf, innert einer Frist von 20 Tagen seit Rechtskraft dieses Entscheids einen Kostenvorschuss von Fr. 10'000.-- zu bezahlen. Der Entscheid enthielt den Hinweis, dass ein Nichteintretensentscheid in Anwendung von § 79 Abs. 2 des Thurgauer Gesetzes vom 23. Februar 1981 über die Verwaltungsrechtspflege (VRG) ergehen würde, wenn der Kostenvorschuss nicht rechtzeitig geleistet werde. Auf die gegen diesen Entscheid erhobene Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten trat das Bundesgericht mit Urteil 2C_495/2016 vom 3. Juni 2016 nicht ein, weil die Beschwerde sowohl in Bezug auf die darin aufgeworfene Ausstandsfrage wie auch hinsichtlich der Verweigerung der unentgeltlichen Rechtspflege offensichtlich einer hinreichenden Begründung entbehrte. Das Urteil wurde A.________ am 8. Juni 2016 zugestellt.