Citation: 5C.271/1999 13.03.2000 E. 3

3.- Soweit die Klägerin sodann vorbringt, der Beklagte sei nicht legitimiert, den Einwand zu erheben, dass es sich beim fraglichen Grundstück um Verwaltungsvermögen handle, sind ihre Vorbringen ebenfalls unbegründet. Da sich die Klage auf definitive Eintragung des Bauhandwerkerpfandrechts gegen den Eigentümer des Grundstücks richtet, hat der Beklagte ohne weiteres das Recht, gegen ihn erhobene Ansprüche abzuwehren, damit das Enteignungsverfahren zu gegebener Zeit zu Ende geführt werden kann. Unbehelflich ist ebenfalls das Vorbringen der Klägerin, ein Teil des fraglichen Grundstückes werde durch die Betriebszentrale gar nicht in Anspruch genommen und sei, da es sich insofern nicht um Verwaltungsvermögen handle, pfändbar. Dem steht indessen der Umstand entgegen, dass die Klägerin - selbst wenn man eine derartige Aufteilung vornehmen wollte - ihre Leistungen auf alle Fälle nur zugunsten des zum Verwaltungsvermögen gehörenden Teils des Grundstückes erbracht hat und daher den anderen Teil gerade nicht beanspruchen darf. Soweit sie schliesslich sinngemäss Subrogation in die zu erwartende Enteignungsentschädigung an den Beklagten geltend macht, geht sie fehl. Zum einen erhält der Beklagte für eine von Dritten - u.a. von der Klägerin - in fremdem Auftrag erstellte Baute keine Enteignungsentschädigung; zum anderen ist die Klägerin an einer allfälligen Entschädigung für das Land, namentlich auch für das unbebaute, nicht berechtigt, da ihre Leistungen mit dessen Wert nichts zu tun haben.