Citation: I 168/04 14.10.2004 E. 2.4

2.4.1 Das kantonale Gericht hat bei der Bestimmung des invaliditätsbedingten Minderverdienstes das Einkommen der Beschwerdeführerin ohne Behinderung (Valideneinkommen) für das Vergleichsjahr 2002 gestützt auf die Angaben der Arbeitgeberin auf rund Fr. 47'150.- festgesetzt. Hiegegen werden, nach Lage der Akten zu Recht, keine Einwendungen erhoben. 2.4.2 Gemäss den medizinischen Berichten ist die funktionelle Leistungsfähigkeit der Versicherten in der seit 1995 ausgeübten Tätigkeit, welche nach Angabe der Arbeitgeberin im Etikettieren von Schachteln und im Einlegen von Trockenfleisch in Beutel besteht, aufgrund der eingeschränkten Belastbarkeit der rechten Hand um 15 % eingeschränkt. Demgegenüber besteht für diese Hand weniger belastende Betätigungen (wie etwa an der Kasse bei einem Grossverteiler, im Verkauf von Lebensmitteln oder als Kontrolleurin) eine volle Arbeitsfähigkeit. In erwerblicher Hinsicht heisst dies zunächst, dass bei einer Weiterführung des seit 1995 bestehenden Anstellungsverhältnisses selbst dann die für einen Umschulungsanspruch erforderliche Mindesterwerbseinbusse von 20 % unterschritten wird, wenn die Arbeitgeberin den Lohn um den vollen Prozentsatz der aus ärztlicher Sicht verminderten Leistungsfähigkeit im bisherigen Beruf reduziert. Aus den Akten geht nicht zweifelsfrei hervor, ob das besagte Anstellungsverhältnis in dem für die gerichtliche Prüfung massgebenden Zeitpunkt des Einspracheentscheides vom 14. November 2003 überhaupt noch Bestand hatte. Wird davon ausgegangen, dass die Beschwerdeführerin keine Erwerbstätigkeit mehr ausübt, können zur Bestimmung des trotz Gesundheitsschädigung zumutbarerweise noch erzielbaren Einkommens (Invalideneinkommen) Tabellenlöhne beigezogen werden (BGE 126 V 76 f. Erw. 3b/bb). Ausgehend vom statistischen Bruttolohn von Fr. 3820.- für Tätigkeiten von Frauen mit Anforderungsniveau 4 (einfache und repetitive Tätigkeiten) im gesamten privaten Sektor (Die Schweizerische Lohnstrukturerhebung [LSE] 2002, S. 43 Tabelle TA1) resultiert nach Umrechnung dieses auf einer Wochenarbeitszeit von 40 Stunden beruhenden Wertes auf die betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit von 41,7 Stunden (Die Volkswirtschaft, Heft10/2004, S. 90 Tabelle B9.2) und aufs Jahr gerechnet (x 12) ein Einkommen von Fr. 47'788.-. Selbst wenn aufgrund der eingeschränkten Belastbarkeit der rechten Hand der Versicherten ein behinderungsbedingter Abzug (vgl. BGE 126 V 75) von (allerhöchstens) 10 % vorgenommen wird, resultiert noch ein Invalideneinkommen von Fr. 43'009.- und im Vergleich zum Valideneinkommen von Fr. 47'150.- ein Minderverdienst unter 10 %. Wie das kantonale Gericht sodann richtig erkannt hat, wird die für den Anspruch auf die streitige Leistung vorausgesetzte Mindesterwerbseinbusse von etwa 20 % auch nicht erreicht, wenn beim Valideneinkommen vom Jahr 2003 ausgegangen und ein der Entwicklung in den vorhergehenden Jahren entsprechender prozentualer Lohnanstieg auf rund Fr. 50'000.- berücksichtigt wird, zumal diesfalls auch beim Invalideneinkommen die statistisch ausgewiesene Lohnsteigerung von 1.4 % (Die Volkswirtschaft, a.a.O., S. 91 Tabelle B10.2) zu berücksichtigen wäre. 2.5 Wenn das kantonale Gericht den Anspruch der Beschwerdeführerin auf Umschulung verneint hat, ist sein Entscheid somit im Ergebnis richtig. An dieser Betrachtungsweise vermögen die Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde nichts zu ändern. Dies gilt namentlich auch in Bezug auf die darin vorgenommene, nicht Gesetz und Praxis entsprechende Invaliditätsbemessung.