Citation: 2C_670/2021 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz verneinte einen auf Art. 8 Ziff. 1 EMRK abgestützten Anspruch auf umgekehrten Familiennachzug mit der Begründung, der Beschwerdeführer habe sein Besuchsrecht gegenüber seinem Sohn in der Vergangenheit nicht regelmässig ausgeübt. Die affektive Bindung zwischen ihm und seinem Sohn erscheine vor diesem Hintergrund nicht als besonders eng. Auch in wirtschaftlicher Hinsicht fehle es an der erforderlichen Beziehung. Schliesslich könne das Verhalten des Beschwerdeführers angesichts seiner Delinquenz und der Anhäufung von Schulden auch nicht als tadellos bezeichnet werden. Dem Beschwerdeführer sei es zumutbar, den Kontakt zu seinem neunjährigen Sohn über Besuchsaufenthalte und moderne Kommunikationstechniken aufrechtzuerhalten (vgl. E. 4.1.3 des angefochtenen Urteils).