Citation: 2C_592/2021 E. 2.1.3

2.1.3. Nebst dem Kindeswohl sind in der Interessenabwägung andere wesentliche Elemente (insbesondere das wirtschaftliche Wohl des Landes, die Aufrechterhaltung der Ordnung, die Verhütung von Straftaten, der Schutz der Gesundheit bzw. der Rechte und Freiheiten anderer) zu berücksichtigen. Als zulässiges öffentliches Interesse fällt dabei grundsätzlich auch die Kontrolle und Steuerung der Zuwanderung (Art. 121 a BV) in Betracht (BGE 144 1 266 E. 3.7; 137 1 247 E. 4.1.2; EGMR [Grosse Kammer], 24. Mai 2016, Biao, 38590/10, § 117; Urteile 2C_221/2019 vom 25. Juli 2019 E. 3.4, 2C_904/2018 vom 24. April 2018 E. 2.4; je m.w.H.).