Citation: 1B_193/2009 01.10.2009 E. B

Mit Strafverfügung vom 9. Juli 2008 erkannte das Amtsstatthalteramt Hochdorf X.________ schuldig des Betrugs, der Urkundenfälschung, der Ausnützung einer Notlage sowie der Pornographie und auferlegte ihm eine bedingte Geldstrafe 90 Tagessätzen zu je Fr. 210.-- sowie eine Busse von Fr. 2'000.--. Das Strafverfahren wegen Geldfälschung und in Umlaufsetzens falschen Geldes wurde eingestellt. Am 28. Juli 2008 erhob X.________ gegen die Strafverfügung Einsprache. Am 27. Januar 2009 wurde Y.________ zu einer untersuchungsrichterlichen Zeugeneinvernahme vorgeladen. Nachdem X.________ nicht bereit war, den Wunsch von Y.________, die Einvernahme ohne persönliche Konfrontation mit ihm durchzuführen, zu respektieren, teilte der Amtsstatthalter X.________ am 27. Februar 2009 mit, die Strafuntersuchung werde mit einer Video-Einvernahme von Y.________ fortgesetzt. Am 20. März 2009 lud der Amtsstatthalter Y.________ auf den 27. März 2009 zur Einvernahme im Zimmer Videobefragung der Kantonspolizei in Luzern vor. Am 24. März 2009 reichte X.________ gegen diese Vorladung bei der Kriminal- und Anklagekommission des Obergerichts des Kantons Luzern Rekurs ein wegen Einschränkung der Parteirechte. Mit Verfügung vom 25. März 2009 ordnete der Präsident der Kriminal- und Anklagekommission die Verschiebung der Befragung von Y.________ an, bis über den Rekurs entschieden sei. Am 19. Mai 2009 wies die Kriminal- und Anklagekommission den Rekurs ab, soweit sie darauf eintrat.