Citation: U 57/00 08.08.2001 E. 1

1.- Nach Art. 15 UVG werden Taggelder und Renten nach dem versicherten Verdienst bemessen (Abs. 1). Als versicherter Verdienst gilt für die Bemessung der Taggelder der letzte vor dem Unfall bezogene Lohn (Abs. 2). Art. 23 UVV enthält Bestimmungen über den massgebenden Lohn für das Taggeld in Sonderfällen. Unterliegt der Lohn des Versicherten starken Schwankungen, so wird nach Abs. 3 auf einen angemessenen Durchschnittslohn pro Tag abgestellt. War der Versicherte vor dem Unfall bei mehr als einem Arbeitgeber tätig, so ist nach Abs. 5 der Gesamtlohn massgebend. Nach Abs. 7 wird schliesslich der massgebende Lohn für die Zukunft neu bestimmt, wenn die Heilbehandlung wenigstens drei Monate gedauert hat und der Lohn des Versicherten in dieser Zeit um mindestens 10 Prozent erhöht worden wäre.