Citation: 6B_354/2022 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz stellt fest, der Beschwerdeführer sei von Mai 2013 bis August 2015 als Schulsozialarbeiter angestellt gewesen. So habe er das Opfer kennengelernt. Zwischen dem 24. September 2014 und Februar 2015 habe der Beschwerdeführer mit dem Opfer rund zehnmal ungeschützten Oral- und Analverkehr vorgenommen. Das männliche Opfer sei heterosexuell und habe die sexuellen Handlungen nicht gewollt. Es sei damals 16 Jahre alt und vom Beschwerdeführer abhängig gewesen. Nachdem das Opfer die Schule im Sommer 2014 verlassen und eine Berufslehre begonnen habe, habe der Beschwerdeführer den privaten Kontakt aufrechterhalten. Das starke Abhängigkeitsverhältnis sei nahtlos weitergeführt worden. Die familiäre Situation des Opfers sei sehr schwierig gewesen. Es habe sich regelmässig in der Wohnung des Beschwerdeführers aufgehalten und dort Alkohol und Marihuana konsumiert. Der Beschwerdeführer habe die Nähe und Verbundenheit aufrechterhalten, indem er den Kontakt zur Familie des Opfers rege gepflegt habe.