Citation: 1B_131/2018 E. 4

Die Vorinstanz hat dem Beschwerdeführer gestützt auf Art. 29 Abs. 3 Satz 2 BV den Beizug von Rechtsanwalt Burkhalter als unentgeltlichen Rechtsbeistand bewilligt und diesen aus der Staatskasse entschädigt. Gleichzeitig auferlegte sie dem Beschwerdeführer Verfahrenskosten in Höhe von Fr. 800.--. Die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege gestützt auf Art. 29 Abs. 3 BV setzt voraus, dass eine Person nicht über die erforderlichen Mittel verfügt, um die Verfahrenskosten selbst zu tragen, und ihr Rechtsbegehren nicht aussichtslos erscheint (Satz 1). Soweit es zur Wahrung ihrer Rechte notwendig ist, hat die Person ausserdem Anspruch auf unentgeltlichen Rechtsbeistand (Satz 2). Mit der Gewährung einer Entschädigung aus der Staatskasse an Rechtsanwalt Burkhalter hat die Vorinstanz die Bedürftigkeit des Beschwerdeführers und die Nichtaussichtslosigkeit seiner Begehren bejaht. Indem sie ihm trotzdem Kosten auferlegte, verletzte sie Art. 29 Abs. 3 BV. Satz 2 dieser Bestimmung vermittelt einen zusätzlichen Anspruch auf einen unentgeltlichen Rechtsbeistand, soweit dies zur Wahrung der Rechte der betroffenen Person notwendig ist. Werden die Voraussetzungen hierfür bejaht, ist auch von einer Kostenauflage abzusehen, da Art. 29 Abs. 3 Satz 2 BV nur Anwendung finden kann, wenn auch die Voraussetzungen zur Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege erfüllt sind. Im Übrigen hat das Bundesgericht im Urteil vom 18. Oktober 2017 angemerkt, bei erneuter Abweisung der Beschwerde müsse die Vorinstanz beim Kostenentscheid berücksichtigen, dass der Beschwerdeführer Beschwerde erheben musste, um die Gründe für die Verfügung der Strafgerichtspräsidentin vom 14. September 2016 zu erfahren (E. 2.5). Dem ist die Vorinstanz nicht hinreichend nachgekommen. Da die Strafgerichtspräsidentin ihre Verfügung vom 14. September 2016 nicht begründet hat, hat sie den Beschwerdeführer faktisch ins Beschwerdeverfahren gezwungen. Dass es zu diesem kam, hat deshalb der Staat zu verantworten. Im Beschwerdeverfahren hat der Beschwerdeführer keine unnötigen Kosten verursacht. Auch mit Blick darauf hätte die Vorinstanz von der Auferlegung von Kosten absehen müssen (vgl. BGE 122 II 274 E. 6 S. 285 ff.). Die Beschwerde erweist sich insoweit als begründet und ist daher teilweise gutzuheissen.