Citation: 1C_408/2012 E. 6.1

6.1. In der Sache rügen die Beschwerdeführer eine Verletzung von Art. 16a RPG (SR 700) und Art. 34 Abs. 3 RPV (SR 700.1). Das Verwaltungsgericht sei zu Unrecht zum Schluss gekommen, der geplante Bau sei in der Landwirtschaftszone nicht zonenkonform. Die Beschwerdeführer beschreiben im Detail die einzelnen bei der Damhirschzucht anfallenden Arbeiten (insbesondere die Fütterung der Tiere, das Heuen, die Wartung der Tränke, die Überwachung und Pflege der Tiere, das Eingreifen bei Fütterung durch Touristen und bei bellenden Hunden, das Ausmisten, die Zaunkontrolle, das Töten und Verbringen zur Schlachtanlage, die Vermarktung und die Schneeräumung). Sie weisen darauf hin, der Betrieb sei auf 1180 m ü. M. und in steilem Gelände gelegen, die Winter seien lang und hart, die Schneemengen gross und die Lage sehr windexponiert. Sie kommen gestützt darauf zum Schluss, die Tierhaltung verlange nach einer ständigen Präsenz, und werfen dem Verwaltungsgericht vor, die notwendigen Arbeiten nicht in ihrer Gesamtheit gewürdigt zu haben. Die Bewilligung stehe auch nicht im Widerspruch zu öffentlichen Interessen. Der Betrieb könne als strukturpolitisch erwünscht angesehen werden und wegen des geplanten Kleinschlachtlokals seien ohnehin Erschliessungsanlangen zu erstellen.