Citation: 9C_474/2023 E. 4.2.2

4.2.2. Mit all seinen Vorbringen im bundesgerichtlichen Verfahren vermag der Beschwerdeführer die Beweiswürdigung des Verwaltungsgerichts nicht als offensichtlich unzutreffend erscheinen zu lassen. Diese Beweiswürdigung umfasst im Wesentlichen Zweierlei: einerseits Sachverhaltsfeststellungen zu den drei erwähnten Aspekten (Wohnverhältnisse, Familienbeziehungen, Freundes- und Bekanntenkreis sowie Vereinsaktivitäten) und die Beurteilung, wonach keiner dieser Aspekte als Indiz für einen Lebensmittelpunkt am Wochenendort gelten könne. Andererseits hat die Vorinstanz festgestellt, dass der Beschwerdeführer 2020 am Wochenende nicht nahezu immer (mit maximal drei Ausnahmen) nach X.________ zurückgekehrt sei, sondern nicht öfter als an drei Wochenenden pro Monat; damit habe der Beschwerdeführer sich nicht oft und lange genug im Raum Y.________ aufgehalten, um die natürliche Vermutung zugunsten eines Lebensmittelpunkts am Wochenaufenthaltsorts zu entkräften. Dagegen erweist es sich nicht als hinreichend, wenn der Beschwerdeführer der Vorinstanz einfach seine eigene und abweichende Sichtweise auf die Faktenlage und seinen Lebensmittelpunkt entgegenhält (vgl. oben E. 1.3 u. 4.2.1). Vielmehr müsste es ihm gelingen, beide gerade erwähnten Würdigungen des Verwaltungsgerichts jeweils als willkürlich erscheinen zu lassen. Dies ist nicht der Fall. Das gilt auch insoweit, als er geltend macht, das Verwaltungsgericht habe verkannt, dass die Faktenlage in seinem Fall derjenigen im Urteil 2C_87/2019 entspreche. Zumindest vertretbar hat die Vorinstanz wesentliche Unterschiede hervorgehoben, namentlich dadurch, dass der dortige Steuerpflichtige deutlich öfter und länger an den Wochenend- und Familienort zurückkehrte, arbeitete er dort doch einen Tag pro Woche und kam er am Wochenendort auf mehr verbrachte Tage/Nächte pro Jahr als am Wochenaufenthaltsort.