Citation: 5A_915/2016 E. 6.2.2

6.2.2. Der Beschwerdeführer behauptet erneut, die Beschlüsse des Bezirksrats vom 2. Mai und vom 30. August 2016 dürften nicht zusammen betrachtet werden (1/13 f. zu 5.1 und 5.2). Es ist indes von der Vorinstanz ausführlich begründet worden, dass die Frage der Rechtsverzögerung bereits Gegenstand des Beschwerdeverfahrens war, das zum Beschluss vom 2. Mai 2016 geführt hat. Dieser Entscheid ist, wie dargelegt, in Rechtskraft erwachsen. Wie das Obergericht zu Recht betont, kann es im Rahmen der Beurteilung des Entscheides vom 30. August 2016 lediglich noch darum gehen, ob der Beschwerdegegnerin seit dem Entscheid vom 2. Mai 2016ein rechtsverzögerndes Verhalten vorgeworfen werden kann. Zur dargelegten Problematik nimmt der Beschwerdeführer praktisch nicht konkret Stellung. Er behauptet im Wesentlichen nur, es habe mit Bezug auf Massnahmen bezüglich des Gesundheitszustandes der Tochter Dringlichkeit bestanden (1/14 f. zu 5.2.2). Er erachtet die behandelnde Ärztin der Tochter als untauglich, zumal die Tochter trotz der vierjährigen Behandlung immer noch an Albträumen, Ängsten und Schlafstörungen leide (1/15 zu III E. 5.2.2). Dabei handelt es sich indes um tatsächliche Behauptungen, die im Urteil keine Stütze finden. Darauf ist nicht einzutreten. Im Übrigen bringt der Beschwerdeführer in seiner Beschwerde nichts Rechtsgenügendes vor, was eine Dringlichkeit der vom Beschwerdeführer beantragten Massnahmen zu belegen vermöchte. Erstellt ist indes, dass er durch seine zahlreichen Eingaben und insbesondere durch seine Beschwerdeverfahren dafür gesorgt hat, dass der Beschwerdegegnerin die nötigen Akten für eine umfassende Beurteilung der Lage und für einen raschen Entscheid in der Sache nicht zur Verfügung standen. Hat der Beschwerdeführer aber die allenfalls entstandene Verzögerung im Wesentlichen selbst zu verantworten, erweist sich der an die Beschwerdegegnerin gerichtete Vorwurf der Rechtsverzögerung als unbegründet. Insgesamt bringt der Beschwerdeführer nichts vor, was den Vorwurf der Rechtsverzögerung zu rechtfertigen vermöchte.