Citation: 5A_819/2023 E. 2

Heisst das Bundesgericht eine Beschwerde gut und weist es die Angelegenheit zur neuen Beurteilung an das kantonale Gericht zurück, darf sich dieses von Bundesrechts wegen nur noch mit jenen Punkten befassen, die das Bundesgericht kassierte. Die anderen Teile des Urteils haben Bestand und sind in das neue Urteil zu übernehmen. Die neue Entscheidung der kantonalen Instanz ist auf diejenige Thematik beschränkt, die sich aus den bundesgerichtlichen Erwägungen als Gegenstand der neuen Beurteilung ergibt. Das Verfahren wird nur insoweit neu in Gang gesetzt, als dies notwendig ist, um den verbindlichen Erwägungen des Bundesgerichts Rechnung zu tragen (BGE 143 IV 214 E. 5.2.1). Die Erwägungen des Entscheides, mit welchem der Fall zu neuer Entscheidung an die kantonale Behörde zurückgewiesen wird, bindet sowohl das Bundesgericht selber als auch die Parteien in dem Sinn, als letztere in einer neuen Beschwerde gegen den neuen kantonalen Entscheid nicht mehr die Rügen erheben können, die im Rückweisungsentscheid abgewiesen worden sind (BGE 143 IV 214 E. 5.3.3; 133 III 201 E. 4.2).