Citation: 2A.250/2000 05.01.2001 E. C

C.- Gegen die Verfügung der Fremdenpolizei vom 6. September 1999 legte A.________ Verwaltungsbeschwerde ein, mit der sie um Verlängerung ihrer Aufenthaltsbewilligung ersuchte; das Gesuch vom 29. März 1999 um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung an ihren Ehemann zog sie hingegen zurück. Mit Entscheid vom 18. April 2000 wies das Mili-tär-, Polizei- und Umweltdepartement des Kantons Luzern die Beschwerde ab und bestätigte die Verfügung der Fremden-polizei vom 6. September 1999. Ergänzend hob es hervor, A.________ habe ursprünglich gar nicht die Absicht gehabt, in die Schweiz einzureisen; erst nachdem ein erstes Gesuch ihres Vaters um Familiennachzug mangels Zusammenführung aller Familienmitglieder abgelehnt worden war, habe sie sich aus Rücksicht auf ihre Angehörigen zu diesem Schritt entschlossen. Da die Heirat mit ihrem ehemaligen Schulfreund bereits bei ihrer Einreise beabsichtigt gewesen sei, die Ehe kurz nach Erreichung ihres achtzehnten Altersjahrs auch tatsächlich geschlossen wurde und A.________ ohnehin in Betracht gezogen habe, früher oder später in ihr Heimatland zurückzukehren, habe die Fremdenpolizei bei der Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung ihr Ermessen nicht überschritten, zumal weder von einer langen Anwesenheitsdauer noch von einer besonderen Integration gesprochen werden könne.