Citation: 2C_384/2021 E. 5.4.2

5.4.2. Zu Unrecht macht der Beschwerdeführer 1 ferner geltend, die Vorinstanz habe verkannt, dass gemäss der Rechtsprechung des Bundesgerichts eine Schuldentilgung ausser Betracht falle, wenn die Familie auf dem Existenzminimum lebe (vgl. 2C_ 789/2017 vom 7. März 2018 E. 3.3.2). In dem vom Beschwerdeführer zitierten Urteil wird festgehalten, dass nicht allein bereits auf eine mutwillige Verschuldung geschlossen werden dürfe, wenn aufgrund einer Lohnpfändung weitere Betreibungen hinzu kämen. Davon kann vorliegend keine Rede sein. Der Beschwerdeführer hat über viele Jahre hinweg trotz wiederholtem Scheitern an der Weiterführung seiner selbständigen Tätigkeit festgehalten, wobei er nicht nur immer weitere Schulden anhäufte, sondern auch vielfach strafrechtlich für sein geschäftliches Verhalten zur Verantwortung gezogen wurde.