Citation: I 486/05 10.10.2005 E. 2

Streitig ist der Invaliditätsgrad. 2.1 Verwaltung und Vorinstanz gingen gestützt auf das Gutachten der Medizinischen Poliklinik X.________ vom 26. Mai 2003 (nachfolgend: MUP-Gutachten) und die ergänzenden Berichte der MUP vom 24. Juni und 2. September 2003 davon aus, die Versicherte könne sowohl in ihrer angestammten kaufmännischen Tätigkeit als auch in ihrem erlernten Beruf als Primarlehrerin trotz des Gesundheitsschadens zumutbarerweise eine Arbeitsfähigkeit von 50 % erwerblich verwerten. 2.2 Demgegenüber wendet die Beschwerdeführerin ein, das MUP-Gutachten erfülle die an eine medizinische Expertise praxisgemäss gestellten Anforderungen nicht, weshalb darauf nicht abgestellt werden könne. Es fehle unter anderem an einer nachvollziebaren Begründung zur Bemessung der Arbeitsfähigkeit. Die Einschätzung der zumutbaren Leistungsfähigkeit beruhe auf Voraussetzungen (optimales salutogenetisches unterstützendes Umfeld, physische Rehabilitation und schrittweise körperliche Reaktivierung), welche nicht erfüllt seien. Die erwerbliche Verwertung einer Arbeitsfähigkeit von 50 % würde es ihr wegen Erschöpfung und chronischer Müdigkeit verunmöglichen, ihren Haushalt weiterhin selber zu besorgen, ein soziales Leben zu führen und Kontakte zu pflegen. Schliesslich sei im Rahmen der Bestimmung des Invaliditätsgrades anhand der Tabellenlöhne gemäss der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) beim Invalideneinkommen ein leidensbedingter Abzug von 25 % zu berücksichtigen.