Citation: 5A_492/2021 E. 2

Soweit das Obergericht den erstinstanzlichen Nichteintretensentscheid geschützt und diesbezüglich die Berufung abgewiesen hat, liegt ein Endentscheid im Sinn von Art. 90 BGG vor, der sofort beim Bundesgericht angefochten werden kann und muss. Diesbezüglich hat die Beschwerde ein Rechtsbegehren und eine Begründung zu enthalten (Art. 42 Abs. 1 BGG), in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt (Art. 42 Abs. 2 BGG), was eine sachbezogene Auseinandersetzung mit dessen Erwägungen erfordert (BGE 140 III 115 E. 2 S. 116; 142 III 364 E. 2.4 S. 368). Diese Voraussetzungen sind nicht erfüllt. Zunächst ist festzuhalten, dass der diesbezüglich gestellte Antrag, "die Feststellungsbegehren sei aufrecht zu erhalten" ungenügend ist. Die Beschwerde in Zivilsachen ist ein reformatorisches Rechtsmittel (vgl. Art. 107 Abs. 2 BGG) und die Anträge sind demnach so zu stellen, dass sie bei Gutheissung der Beschwerde in das Dispositiv überführt werden können. Sodann mangelt es der Beschwerde auch an einer hinreichenden Begründung. Diese ist ausserordentlich weitschweifig und lässt einen kohärenten Gedankengang vermissen; Urteils- und Literaturzitate reihen sich an diverse Ausführungen und Behauptungen in der Sache sowie allerhand erb- und prozessrechtliche Aussagen und diese wiederum an zahlreiche strafrechtliche und Amtsmissbrauchsvorwürfe gegenüber dem Obergericht. Eine inhaltlich nachvollziehbare Auseinandersetzung mit den ausführlichen Erwägungen des angefochtenen Urteils lässt sich nicht ausmachen und es ist nicht ersichtlich, in welchen Punkten und inwiefern das Berufungsurteil gegen Recht verstossen soll.