Citation: 5A_208/2024 E. 11.3

11.3. Wie diese Ausführungen zeigen, begründet der Beschwerdeführer die Obhutszuteilung an sich einzig mit einer unterschiedlichen Beurteilung der Bindungstoleranz. Dass der vorinstanzliche Entscheid auch dann willkürlich sein sollte, wenn von der Bindungstoleranz der Beschwerdegegnerin und der fehlenden Bindungstoleranz des Beschwerdeführers auszugehen ist, wie dies vorliegend zutrifft, nachdem der Beschwerdeführer mit seinen diesbezüglichen Rügen nicht durchdringt, behauptet er hingegen nicht. Seine Rüge, die Vorinstanz habe der Beschwerdegegnerin in Verletzung des Willkürverbots (Art. 9 BV) die Obhut zugeteilt, entbehrt damit einer Grundlage.