Citation: 9C_37/2017 E. 4.2

4.2. Es trifft zu, dass die Beschwerdeführerin allein aufgrund der Angaben auf den Bankauszügen zu den monatlichen Überweisungen (zwischen anfänglich Fr. 1'252.- und zuletzt Fr. 1'301.-) nicht wissen konnte, dass C.________ sich ihr Kapital hatte auszahlen lassen. Vielmehr durfte die Beschwerdeführerin annehmen, bei den Zahlungseingängen handle es sich um die ihr seitens der Beschwerdegegnerin zustehende und von C.________ an sie weitergeleitete Witwenrente (vgl. auch Vollmacht vom 15. Juli 2002). Dies erklärt denn auch, weshalb sie sich stets an ihn als ihren Vertreter bzw. ihre Zahlstelle wandte und nicht an die Beschwerdegegnerin, von welcher sie denn auch nie entsprechende Rentenbescheinigungen erhielt. Anders als die Vorinstanz annimmt, bestand für die Beschwerdeführerin unter den gegebenen Umständen - d.h. bei der naheliegenden Annahme, C.________ leite ihr die Witwenrente weiter - auch kein Anlass, sich danach zu erkundigen, wer das Kapital verwaltete und daraus die monatlichen Rentenbetreffnisse ausrichtete. Folglich kann der Beschwerdeführerin, entgegen der Vorinstanz, auch nicht vorgeworfen werden, sie habe durch die Unterlassung entsprechender Nachforschungen billigend in Kauf genommen, "dass das angeblich ohne ihr Wissen und Wollen an C.________ ausbezahlte Kapital diesem (teilweise) anvertraut blieb". Der entsprechende Schluss im angefochtenen Entscheid beruht auf der offensichtlich unzutreffenden Annahme, der "Rentenausrichtung" durch einen Dritten müsse zwingend - als einzig denkbare Konstellation - eine Kapitalauszahlung an denselben vorausgegangen sein. Damit ergibt sich, dass die im angefochtenen Entscheid getroffenen tatsächlichen Feststellungen darüber, was die Beschwerdeführerin in diesem Zusammenhang wusste bzw. in Kauf nahm, offensichtlich unrichtig und deshalb für das Bundesgericht nicht verbindlich sind (E. 1 hiervor).