Citation: 1B_610/2020 E. 2

Angefochten ist ein kantonal letztinstanzlicher Entscheid in einer strafrechtlichen Angelegenheit. Dagegen steht die Beschwerde nach Art. 78 ff. BGG offen. Es ist allerdings Sache des Beschwerdeführers, sowohl darzulegen, dass die Sachurteilsvoraussetzungen erfüllt sind, soweit das nicht offensichtlich ist (Art. 42 Abs. 2 BGG; BGE 133 II 249 E. 1.1; 353 E. 1), als auch, dass der angefochtene Entscheid Bundesrecht verletzt (BGE 135 III 127 E. 1.6 S. 130; 134 II 244 E. 2.1 und 2.2 S. 245 f.; je mit Hinweisen). Nach Art. 136 Abs. 1 StPO gewährt die Verfahrensleitung dem Privatkläger für die Durchsetzung seiner Zivilansprüche unentgeltliche Rechtspflege, wenn er nicht über die erforderlichen Mittel verfügt und die Zivilklage nicht aussichtslos erscheint. Der Einzelrichter des Obergerichts hat im angefochtenen Entscheid beide Voraussetzungen verneint: Der Beschwerdeführer habe weder Zivilansprüche geltend gemacht noch seine Mittellosigkeit nachgewiesen. Der Beschwerdeführer müsste damit dartun, dass beide Voraussetzungen erfüllt sind. Er legt in seiner Beschwerde indessen nur dar, dass er entgegen der Annahme des angefochtenen Entscheides sehr wohl mittellos sei. Eine Erklärung darüber, welche Zivilansprüche er im Strafverfahren erheben will und weshalb diese nicht aussichtslos sein sollen, liefert er dagegen nicht. Seine Ausführungen sind damit nicht geeignet, den angefochtenen Entscheid bundesrechtswidrig erscheinen zu lassen. Auf die Beschwerde ist wegen Verletzung der gesetzlichen Begründungspflicht nicht einzutreten, wobei auf die Erhebung von Kosten verzichtet werden kann.