Citation: 2C_412/2020 E. 3.3.1

3.3.1. Die Vorinstanz hat die äusserst lange Aufenthaltsdauer des Beschwerdeführers sowie die Beziehung zu seiner Frau, seiner minderjährigen Tochter und zu seinem volljährigen Sohn und dessen Familie berücksichtigt und ist in dieser Hinsicht von einem intakten familiären Verhältnis ausgegangen. Insoweit gehen die Rügen des Beschwerdeführers ins Leere, wonach die Vorinstanz der Beziehung zu seiner Ehefrau und seiner Tochter zu wenig Beachtung geschenkt habe, weil nach der Entlassung aus dem Strafvollzug die Wiederaufnahme des Zusammenlebens beabsichtigt sei. Dass der Beschwerdeführer bereits seit 2015 räumlich getrennt von seiner Familie lebt, bestreitet er nicht. Nicht entscheidwesentlich sind sodann die Rügen zum Kindesunterhalt. Selbst wenn die Behauptung des Beschwerdeführers zutreffen sollte, wonach er monatlich einen Betrag von Fr. 100.-- leiste, kann keine Rede davon sein, dass er massgeblich für den Unterhalt der Tochter aufkommt. Deshalb kann offengelassen werden, ob die Vorinstanz in dieser Hinsicht den Sachverhalt unrichtig festgestellt bzw. eine Gehörsverletzung begangen hat. Vor dem Hintergrund der jahrelangen räumlichen Trennung und den marginalen Unterhaltsleistungen kann dem Beschwerdeführer nicht gefolgt werden, wenn er behauptet, dass die Trennung von seiner Tochter dem Kindeswohl diametral entgegenstehe.