Citation: 1C_240/2008 27.08.2008 E. 7

Mit dem vorliegenden Urteil (hiervor E. 4) wird das Gesuch der Beschwerdeführer um Sistierung des Verfahrens betreffend Baumarkt bis zur rechtskräftigen Genehmigung des Ausbaus der Kantonsstrasse hinfällig. Zudem ist auch ein Abgehen von der Regel des einfachen Schriftenwechsels (Art. 102 Abs. 3 BGG) nicht angezeigt, da keine Umstände ersichtlich sind, weshalb die Beschwerdeführer ihre Rügen nicht innert Beschwerdefrist (Art. 100 Abs. 1 BGG) hätten vorbringen können. Die Vernehmlassungen wurden den Beschwerdeführern am 15. Juli 2008 praxisgemäss zur Kenntnisnahme zugestellt. Gemäss der Rechtsprechung ist ein Antrag, mit dem der zweite Schriftenwechsel bereits in der Beschwerdeschrift verlangt wird, verfrüht, da der Beschwerdeführer in diesem Zeitpunkt noch gar nicht beurteilen kann, ob eine weitere Stellungnahme erforderlich sein wird (Urteil 1A.276/2004 vom 12. Juli 2005 E. 2). Möchten Verfahrensbeteiligte, die Eingaben ohne Fristansetzung zur Kenntnisnahme zugestellt erhalten, nochmals zur Sache Stellung nehmen, so sollen sie dies aus Gründen des Zeitgewinns tun, ohne vorher darum nachzusuchen. Nach Treu und Glauben hat dies jedoch umgehend zu erfolgen. Das Bundesgericht wartet bei dieser Vorgehensweise mit der Entscheidfällung zu, bis es annehmen darf, der Adressat habe auf eine weitere Eingabe verzichtet (BGE 133 I 98 E. 2.2 S. 99 f.; Urteil 1C_153/2007 vom 6. Dezember 2007 E. 2.2). Im vorliegenden Fall bestand kein Anlass, einen förmlichen zweiten Schriftenwechsel durchzuführen. Die Beschwerdeführer haben jedoch von der Gelegenheit Gebrauch gemacht, eine Stellungnahme zu den Eingaben der übrigen Verfahrensbeteiligten einzureichen.