Citation: 8C_302/2024 E. 8.2

8.2. Die Beschwerdeführerin bringt vor, sie leide seit Jahren an einer mittelgradig bis schweren Depression, die zweifelsfrei die Arbeitsfähigkeit mit 50-100 % einschränke. Sie beruft sich u.a. auf ärztliche Berichte vom 13. März 2008 sowie 26. Mai und 18. Juni 2014. Aus diesen Berichten kann sie nichts zu ihren Gunsten ableiten. Denn die Vorinstanz stellte richtig fest, dass sie im Auftrag der IV-Stelle bereits in den Jahren 2010, 2012 und 2015 durch die MEDAS Zentralschweiz, Luzern, begutachtet wurde. In den entsprechenden Gutachten vom 25. Juni 2010, 19. Dezember 2012 und 30. September 2015 wurde aus psychiatrischer Sicht keine wesentliche Einschränkung der Arbeitsfähigkeit festgestellt. Die gestützt auf diese Gutachten ergangenen Verfügungen der IV-Stelle vom 3. Januar 2011, 21. August 2013 und 14. Dezember 2016 erwuchsen jeweils unangefochten in Rechtskraft.