Citation: 7B_1018/2023 E. 1

Die Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich führt eine Strafuntersuchung gegen A.________ wegen des Verdachts der Drohung. A.________ wurde am 7. November 2022 festgenommen und mit Verfügung des Zwangsmassnahmengerichts am Bezirksgericht Meilen vom 11. November 2022 einstweilen bis am 12. Dezember 2022 in Untersuchungshaft versetzt. Die Untersuchungshaft wurde in der Folge mit Verfügung des Zwangsmassnahmengerichts am Bezirksgericht Zürich vom 10. Dezember 2022 bis am 20. Februar 2023 verlängert. Am 20. Dezember 2022 verfügte die Staatsanwaltschaft die Nicht-weiterleitung eines Briefes, den A.________ aus der Haft an C.B.________, D.B.________ und E.B.________ gerichtet hatte. Gegen diese Verfügung erhob A.________ Beschwerde an das Obergericht des Kantons Zürich. Er beantragte zur Hauptsache die Aufhebung der angefochtenen Verfügung und die Weiterleitung des Briefes durch die Staatsanwaltschaft. A.________ wurde am 31. Januar 2023 aus der Haft entlassen. Mit Beschluss vom 20. November 2023 trat das Obergericht auf seine Beschwerde betreffend die Nichtweiterleitung des Briefes vom 20. Dezember 2022 nicht ein. Zur Begründung führte es im Wesentlichen aus, nachdem A.________ der zurückbehaltene Brief vom 20. Dezember 2022 anlässlich seiner Haftentlassung ausgehändigt worden sei, fehle es ihm an einem aktuellen und praktischen Rechtsschutzinteresse.