Citation: 1P.634/2006 22.02.2007 E. A

Die X.________ AG reichte am 19. April 2005, vertreten durch C.________, beim Amtsstatthalteramt Luzern Strafklage gegen A.________ und B.________ wegen Vermögensdelikten ein. Dabei ging es im Wesentlichen um folgende Vorwürfe: A.________ habe zum Schaden der Privatklägerin einen Inhaberschuldbrief, der auf dem Grundstück eines Dritten lastet, zurückgehalten; in der Folge hätten die Beschuldigten das Wertpapier widerrechtlich veräussert. Am 2. Mai 2005 stellte die X.________ AG einen zusätzlichen Strafantrag gegen A.________ wegen Drohung und Nötigung. Der Amtsstatthalter wies das Verfahren am 4. Mai 2005 von der Hand. Die Privatklägerin rekurrierte gegen diesen Entscheid, soweit er den Vorwurf von Vermögensdelikten betraf, an die Staatsanwaltschaft des Kantons Luzern. Letztere hiess das Rechtsmittel mit Entscheid vom 25. August 2005 gut. Sie verlangte vom Amtsstatthalteramt, eine Strafuntersuchung mit Blick auf den Vorwurf der Veruntreuung aufzunehmen. Hingegen hatte es somit sein Bewenden bezüglich der zur Anzeige gebrachten angeblichen Drohung und Nötigung.