Citation: 8C_825/2018 E. 6.1

6.1. Aus dem von der Beschwerdeführerin zitierten Urteil 9C_602/2016 vom 14. Dezember 2016 ergibt sich, dass unter Umständen ein früher nicht gezeigtes Verhalten eine im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG relevante Tatsachenänderung darstellen kann, wenn es sich auf den Invaliditätsgrad und damit auf den Umfang des Rentenanspruchs auswirken kann (E. 5.2.2; vgl. auch Urteil 9C_621/2018 vom 27. November 2018 E. 5.3.3). Dies trifft etwa zu bei Versicherten mit einem Beschwerdebild, auf das die Rechtsprechung gemäss BGE 141 V 281 anwendbar ist, wenn ein Ausschlussgrund vorliegt, d.h. die Leistungseinschränkung auf Aggravation oder einer ähnlichen Konstellation beruht, die eindeutig über die blosse (unbewusste) Tendenz zur Schmerzausweitung und -verdeutlichung hinausgeht (E. 5.2.2.1 mit Hinweis auf BGE 141 V 281 E. 2.2.1 S. 287 und SVR 2015 IV Nr. 38 S. 121, 9C_899/2014 vom 29. Juni 2015 E. 4.2).