Citation: U 30/06 22.06.2007 E. 2

Das kantonale Gericht hat die Rechtsprechung zu dem für die Leistungspflicht des Unfallversicherers vorausgesetzten natürlichen Kausalzusammenhang im Allgemeinen (BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181 mit Hinweisen) und bei Schleudertraumen der HWS oder äquivalenten Verletzungsmechanismen im Besonderen (BGE 119 V 335 E. 2 S. 339) zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen. Entsprechendes gilt für die von der Judikatur entwickelten allgemeinen Grundsätze zum Erfordernis des adäquaten Kausalzusammenhanges (BGE 125 V 456 E. 5a S. 461 mit Hinweisen), insbesondere bei psychischen Unfallfolgen (BGE 115 V 133). Hervorzuheben ist, dass von einem HWS-Schleudertrauma oder einer äquivalenten Verletzung erst auszugehen ist, wenn dies anhand zuverlässiger ärztlicher Angaben als überwiegend wahrscheinlich erstellt gilt (BGE 119 V 335 E. 1 S. 338).