Citation: 8C_620/2014 E. 3.3.2

3.3.2. Laut BGE 129 V 466 E. 2.2 S. 467 und E. 4.2 S. 469 f. ist tatbestandsmässig ein ausserhalb des Körpers liegender, objektiv feststellbarer, sinnfälliger, eben unfallähnlicher Vorfall mit hinreichender Wahrscheinlichkeit gegeben, wenn dem äusseren Faktor ein gesteigertes Schädigungspotenzial zukommt (E. 2.2 hiervor). Ein äusseres Ereignis bejahte die Vorinstanz - entgegen den Darlegungen in der Beschwerde - im Sinne dieser allgemein gesteigerten Gefahrenlage, welche sie in der nicht alltäglichen Bewegung mit Verlagerung des ganzen Gewichts auf das vordere Bein und der Abstossbewegung sah. Damit hat die Vorinstanz der Begründungspflicht Genüge getan; ein willkürliches, gegen Art. 9 BV verstossendes Verhalten kann ihr nicht vorgeworfen werden. Ohne Bundesrecht zu verletzen, durfte das kantonale Gericht daher auch auf eine nähere Auseinandersetzung mit der Frage, ob sich beim Geschehen etwas Besonderes, Unvorhergesehenes ereignete, ebenso verzichten wie auf Weiterungen zum Hinzutreten eines zur Unkontrollierbarkeit der Vornahme der alltäglichen Lebensverrichtung führenden Faktors, indem es die gesteigerte Gefahrenlage bejahte.