Citation: 5A_52/2019 E. 3.2.1

3.2.1. Die Beschwerdeführerin stellt das Gutachten von E.________ vom 7. März 2014 grundsätzlich in Frage. Sie wirft der Vorinstanz vor, den Sachverhalt unrichtig festgestellt zu haben, indem sie sich mit den ursprünglichen Fehlern im Gutachten unter Hinweis auf dessen Rechtskraft nicht befasst habe. So betont sie, der Gutachter habe seinerzeit einen zu hohen Korrekturfaktor für die anrechenbare Nutzfläche eingesetzt, woraus sich zu tiefe Mieteinnahmen für die Wohnungen und Geschäftsflächen ergeben, was sich negativ auf den Ertragswert der Liegenschaften auswirke. Sodann entspreche die Anzahl der Fahrzeugabstellplätze nicht dem Gestaltungsplan. Im Weiteren gehe aus dem Gutachten nicht hervor, dass eine der Parzellen Fr. 60'000.--/Jahr an Werbeeinnahmen generiere; die Vorinstanz hätte die diesbezüglichen Beweisanträge behandeln müssen. Schliesslich würden im Gutachten verschiedene Umstände vernachlässigt, welche die zu erwartenden Erstellungs- und die damit verbundenen Materialkosten einer Überbauung als zu hoch ausweisen, was sich zu Unrecht senkend auf den Verkehrswert der Liegenschaft auswirke; auch hier habe die Vorinstanz den verlangten Amtsbericht bei der Standortgemeinde nicht eingeholt. Bereits aus diesen Gründen sei eine neue Schätzung erforderlich.