Citation: 1A.198/2002 21.08.2003 E. B

Unter der Leitung der Zuger Forstdirektion und unter Mitwirkung der Einwohnergemeinde Menzingen wurde während mehrerer Jahre versucht, mit allen Eigentümern von Grundstücken im Mangeli eine einvernehmliche Lösung über die rechtliche Regelung der Erschliessungsstrasse zu erzielen. Da eine Einigung nicht gelang, schlug der Gemeinderat Menzingen der Gemeindeversammlung am 14. Juni 2000 vor, die Strasse Mühlebachrank-Mangeli-Black öffentlich zu erklären und sie im Verkehrsrichtplan als lokale Verbindungsstrasse zu bezeichnen. Vorbehalten wurde, dass die Strasse durch den Kanton saniert und deren Unterhalt teils durch den Kanton, teils durch die Gemeinde übernommen werde, wobei sich die Hauseigentümer im Mangeli mit einem einmaligen Beitrag an den Unterhaltskosten beteiligen sollten. Die Gemeindeversammlung stimmte diesem Vorhaben zu. Mit Beschluss vom 12. Februar 2001 erklärte der Gemeinderat Menzingen die Strasse Mühlebachrank-Mangeli-Innerblack gestützt auf das kantonale Gesetz über Strassen und Wege als öffentlich. Gemäss der Publikation (Nr. 1186) im Zuger Amtsblatt vom 2. März 2001 gilt die Öffentlichkeit für die allgemeine Strassenbenützung durch Fahrzeuge, Fussgänger und Velofahrer. Am gleichen Tag wurde im Amtsblatt unter der Nr. 1185 die öffentliche Auflage der Änderung des kommunalen Teilrichtplans Verkehr, die in der neuen Bezeichnung der Mangelistrasse als Zufahrtsstrasse besteht, bekannt gemacht. Gegen die Öffentlicherklärung der Strasse Mühlebachrank-Mangeli-Black bzw. des Teilstücks Vordermangeli-Innerblack erhob X.________ als Eigentümer der Waldparzelle Nr. 824 insofern Einsprache, als diese Erklärung die Strassenabschnitte auf seinem Grundstück betreffe. Der Einsprecher machte geltend, es bestehe kein öffentliches Interesse an der Öffentlicherklärung des fraglichen Strassenabschnitts, da die Eigentümer der Ferienhäuser im Vordermangeli diese über die Strasse Mülibachrank-Hintermangeli erreichen könnten. Der Gemeinderat habe denn auch beschlossen, auf den Winterdienst auf dem Strassenabschnitt Vordermangeli-Innerblack zu verzichten, und damit selbst dessen Erschliessungscharakter verneint. Durch die Öffentlicherklärung des Wegabschnitts auf seinem Grundstück würde der Einsprecher in seiner forstwirtschaftlichen Tätigkeit erheblich eingeschränkt. Er könnte die Strassenfläche nicht mehr wie bisher für das Fällen, Ausasten, Schleifen und Lagern der Bäume nutzen und wäre zu kostspieligen Vorsichtsmassnahmen gezwungen, um Strassen- oder Personenschäden zu verhindern. Die Umwidmung der Strasse wäre unverhältnismässig und müsste jedenfalls zur Zusprechung einer Entschädigung für die Eigentumsbeschränkung führen. Der Gemeinderat Menzingen wies die Einsprache von X.________ am 30. April 2001 ab. Die anschliessend vom Einsprecher an den Regierungsrat des Kantons Zug gerichtete Beschwerde führte ebenfalls nicht zum Erfolg. X.________ gelangte hierauf an das Verwaltungsgericht des Kantons Zug. Dieses wies die Beschwerde nach Durchführung eines Augenscheins mit Urteil vom 13. August 2002 ab. Auf die Begründung des verwaltungsgerichtlichen Urteils wird, soweit erforderlich, in den nachstehenden Erwägungen eingegangen.