Citation: 2C_494/2013 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer und seine Gattin haben übereinstimmend erklärt, dass der gemeinsame Haushalt im September 2010 aufgehoben wurde. Seine Gattin hat sich mit einem vormaligen Freund versöhnt, mit dem sie wieder zusammenwohnt und inzwischen ein gemeinsames Kind hat. Die eheliche Gemeinschaft hat in der Schweiz somit rund 18 Monate gedauert und die Anrufung des formellen Ehebands nach fast drei Jahren faktischer Trennung durfte willkürfrei als missbräuchlich im Sinne der Rechtsprechung eingeschätzt werden. Daran ändert die Kritik des Beschwerdeführers nichts, dass er nach wie vor darauf hoffe, mit seiner Gattin wieder zusammenzufinden. Objektiv betrachtet besteht die eheliche Verbundenheit in seelischer, emotionaler, sozialer und wirtschaftlicher Hinsicht längst nicht mehr; es bestehen keinerlei Anhaltspunkte, dass diese in absehbarer Zeit wieder aufleben könnte, selbst wenn zwischen den Ehepartnern noch freundschaftliche Beziehungen bestehen sollten, wie der Beschwerdeführer einwendet.