Citation: I 617/06 12.01.2007 E. A

Die 1960 geborene S.________ war seit Juni 2000 als Hilfskraft bei der Q.________ AG tätig. Auf Ende Februar 2002 kündigte die Arbeitgeberin das Anstellungsverhältnis. Am 23. September 2002 meldete sich S.________ unter Hinweis auf eine schwere Depression bei der Invalidenversicherung zum Rentenbezug an. Gestützt auf Abklärungen in erwerblicher und medizinischer Hinsicht (Berichte der Psychiatrischen Dienste X.________ vom 5. April und 27. Dezember 2002, des Dr. med. E.________, Spezialarzt für Chirurgie, vom 19. Februar 2003 sowie Gutachten des Psychiatrischen Dienstes X.________ vom 11. Juli 2003, ergänzt mit Schreiben vom 3. Dezember 2003) lehnte die IV-Stelle des Kantons Aargau das Rentengesuch am 9. Januar 2004 verfügungsweise ab mit der Begründung, dass keine rentenbegründende Invalidität vorliege; das Leiden beruhe überwiegend auf psychosozialen Missständen, d.h. die ängstlich-depressive Störung sei Ausdruck der psychosozialen Überforderung, für welche die Invalidenversicherung nicht leistungspflichtig sei. S.________ liess Einsprache erheben. Im Laufe des Verfahrens liess sie Berichte des Dr. med. I.________, leitender Arzt Psychosomatik der Klinik Y.________, vom 1. März 2004, des Dr. med. D.________, Oberarzt des Psychiatrischen Dienstes X.________ vom 11. Mai 2004, den Austrittsbericht der Klinik Y.________ vom 13. September 2004, wo die Versicherte vom 30. Juli bis 19. August 2004 hospitalisiert war, sowie des Allgemeinpraktikers Dr. med. B.________ vom 26. Oktober 2004 einreichen. Mit Entscheid vom 3. Dezember 2004 wies die IV-Stelle die Einsprache ab.