Citation: 8F_8/2015 E. 4

Die Einwände der Gesuchstellerin gehen im Wesentlichen dahin, die Invaliditätsbemessung sei nicht mittels Prozentvergleich, sondern nach der ordentlichen Methode des Einkommensvergleichs vorzunehmen. Die Invalidität sei zudem nach Massgabe einer im Gesundheitsfall vollzeitlich ausgeübten Tätigkeit als Primarlehrerin zu bestimmen. Mit diesen Vorbringen wird aber lediglich eine von der bundesgerichtlichen Beurteilung abweichende Auffassung geltend gemacht. Eine Revision lässt sich damit nicht begründen. Entgegen der Auffassung der Gesuchstellerin stellt der Umstand, dass das Bundesgericht aufgrund seiner Beurteilung offen gelassen hat, ob die Versicherte im Gesundheitsfall vollzeitlich erwerbstätig wäre und welche Aussagekraft der Einschätzung des Leistungsvermögens mittels Mini-ICF-APP zukommt (vgl. auch Urteil 8C_398/2014), und dass es nicht weiter auf die ärztlicherseits für die frühere Tätigkeit als Primarlehrerin bescheinigte Arbeitsunfähigkeit eingegangen ist, kein Übersehen von Tatsachen gemäss Art. 121 lit. d BGG dar. Es werden auch keine anderen, versehentlich unberücksichtigt gebliebenen Tatsachen im Sinne dieser Bestimmung dargetan. Das Revisionsgesuch ist abzuweisen.