Citation: 2A.169/2001 28.08.2001 E. B

B.-Am 21. März 2000 ersuchte X.________ um Bewilligung des Nachzuges für ihren am 26. April 1983 in Brasilien ausserehelich geborenen Sohn Z.________. Am 1. Mai 2000 wies die Fremdenpolizei des Kantons Schwyz das Gesuch ab. Die hiegegen beim Regierungsrat sowie anschliessend beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz erhobenen Rechtsmittel blieben erfolglos (Entscheide vom 28. November 2000 bzw. 21. Februar 2001). Die kantonalen Rekursbehörden gingen im Wesentlichen davon aus, dass es der Ausländerin, die erst kurz vor Erreichen des 17. Altersjahres ihres Sohnes und nach mehrjähriger Trennung ein Gesuch um Familiennachzug gestellt hatte, nicht primär um das familiäre Zusammenleben, sondern vielmehr um die wirtschaftliche Besserstellung des Kindes gehe. Die Voraussetzungen für einen nachträglichen Familiennachzug seien weder gemäss Art. 17 Abs. 2 des Bundesgesetzes vom 26. März 1931 über Aufenthalt und Niederlassung der Ausländer (ANAG; SR 142. 20) noch im Lichte von Art. 8 der Konvention vom 4. November 1950 zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten (EMRK; SR 0.101) erfüllt.