Citation: 6B_236/2024 E. 1.3.3

1.3.3. Nach dem zum Sachverhalt Gesagten verletzt die Vorinstanz kein Bundesrecht, wenn sie erwägt, dass der Beschwerdeführer die ihm obliegende Sorgfalt verletzt und dadurch die Kollision mit dem Privatkläger adäquatkausal verursacht hat. Sie erachtet den Tatbestand der einfachen Körperverletzung nach Art. 125 Abs. 1 StGB zu Recht als erfüllt. Was der Beschwerdeführer dagegen vorträgt, überzeugt nicht. Nicht neuerlich einzugehen ist auf seine Rügen, soweit er sich wiederum auf die tatsächlichen Unfallumstände bezieht. Er stützt sich dabei auf einen für das Bundesgericht nicht massgebenden Sachverhalt. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers ist es nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz annimmt, er habe durch sein Abbiegen auf die Hauptstrasse den Vortritt des Privatklägers missachtet. Inwiefern es aktenwidrig sein soll, dass sich der Privatkläger auf der vortrittsberechtigten Hauptstrasse befand, begründet der Beschwerdeführer nicht und ist nicht nachvollziehbar. Dies gilt unabhängig der Frage, ob der Privatkläger bereits zum Abbiegen eingespurt hatte. Gleichfalls zutreffend geht die Vorinstanz von einer Sorgfaltspflichtverletzung des Beschwerdeführers aus. Es ist erstellt, dass er den Privatkläger nicht sah und es infolge seines Abbiegemanövers zum Zusammenstoss kam. Vor diesem Hintergrund bejaht die Vorinstanz auch den natürlichen und adäquaten Kausalzusammenhang zwischen der Sorgfaltspflichtverletzung und dem Unfall offensichtlich zu Recht. Ebenso verneint sie ein die Kausalität unterbrechendes Mitverschulden des Privatklägers überzeugend. Dass dieser um jeden Preis sein Vortrittsrecht habe erzwingen wollen, während der Beschwerdeführer bereits am Abbiegen gewesen sei, erscheint angesichts der "Kräfteverhältnisse" abwegig. Es kann offenbleiben, welche Bedeutung der "Anerkennung der Tatbestände" durch den Beschwerdeführer in der gegenüber der Kantonspolizei an der Unfallstelle abgegebenen Erklärung zukommt.