Citation: 9C_418/2022 E. 2

Strittig ist, ob grundsätzlich geschuldete Invalidenleistungen der beschwerdeführenden Vorsorgeeinrichtung mit Wirkung ab August 2015 zu kürzen sind, weil eine Überentschädigung vorliegt. Die Beschwerdeführerin betrachtet die Überentschädigungsrechnung der Vorinstanz in zwei Punkten als bundesrechtswidrig: einerseits den Einbezug von Kinderzulagen in den mutmasslich entgangenen Verdienst (E. 4); anderseits die Nichtberücksichtigung eines tatsächlichen oder eines zumutbarerweise noch erzielbaren Erwerbseinkommens bei den anrechenbaren Einkünften (E. 5).