Citation: I 732/05 17.10.2006 E. 3

3.1 Muss der Versicherungsträger zur Abklärung des Sachverhaltes ein Gutachten einer oder eines unabhängigen Sachverständigen einholen, so gibt er gemäss Art. 44 ATSG der Partei deren oder dessen Namen bekannt. Diese kann den Gutachter aus triftigen Gründen ablehnen, und sie kann Gegenvorschläge machen. 3.2 Das kantonale Gericht hat erwogen, auch nach Inkrafttreten des ATSG am 1. Januar 2003 könnten die IV-Stellen sowohl Einzelpersonen wie auch medizinische Abklärungsstellen als Institutionen mit medizinischen Gutachten beauftragen. Bei Gutachtensaufträgen an eine MEDAS - um eine solche handle es sich beim MZ - würden die Mitwirkungsrechte der versicherten Person gemäss Art. 44 ATSG jedoch nicht zur Anwendung kommen. 3.3 Der Beschwerdeführer macht demgegenüber geltend, auch wenn eine Gutachterstelle beauftragt werde, müssten die Namen der beteiligten Fachärzte mitgeteilt werden, ansonsten es der versicherten Person verunmöglicht werde, die Unparteilichkeit und die fachliche Kompetenz der Sachverständigen vorgängig zu überprüfen.