Citation: 8C_486/2023 E. 5

Mit seinen Rügen zeigt der Beschwerdeführer nicht auf, worin die willkürliche Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz liegen soll. Diese hat vielmehr eingehend und schlüssig dargelegt, weshalb der geltend gemachte monatliche Bruttoverdienst von Fr. 5'444.55 und damit der tatsächliche Lohnfluss in diesem Umfang nicht hinreichend nachgewiesen ist. Daran ändert eine Genehmigung der Buchhaltung durch den Stiftungsrat nichts. Wie die Vorinstanz willkürfrei aufzeigte, wurden die Geschäfte (einschliesslich der Lohnzahlungen) zwischen der Stiftung und dem Geschäftsführer nicht nachvollziehbar dokumentiert und buchungsmässig eindeutig behandelt, was gerade in der vorliegenden Konstellation mit dem für die Finanzierung des Festivals und damit auch der Lohngenerierung für sich und allenfalls weitere Mitarbeitende verantwortlichen Beschwerdeführer vorzusehen wäre (vgl. Urteile 8C_472/2019 vom 20. November 2019 E. 4.2; 8C_627/2017 vom 26. Januar 2018 E. 5.1). Auch steht fest, dass die (Lohn-) Buchhaltung erst nachträglich im Frühling 2020 erstellt wurde und der Beschwerdeführer vor Einführung des internen Kontrollsystems viele Rechnungen privat bezahlt und anschliessend das Geld von der Stiftung B.________ bezogen hat oder umgekehrt. Ebenso wenig wird dargelegt, weshalb die Feststellung der Vorinstanz, wonach weder die Lohnabrechnungen noch der Lohnausweis für das Jahr 2019 mit den Lohnbuchungen auf den Privatkonti des Beschwerdeführers übereinstimmen würden, offensichtlich unrichtig sein soll. Nicht in Abrede gestellt wird überdies, dass Quittungen und Belege über allfällige (Lohn-) Barbezüge oder Spesen fehlen. Mit seinem Vorbringen, dass Zahlungen, die nicht im Zusammenhang mit Spesenbelegen erfolgt seien, Lohnzahlungen bedeuten würden, da Spesen stets belegt werden müssten, dringt er folglich nicht durch. Die vorinstanzliche Auffassung, wonach der Lohnfluss in behaupteter Höhe aufgrund der unterschiedlichen Angaben in den eingereichten Unterlagen nicht rechtsgenüglich nachgewiesen ist, verletzt kein Bundesrecht. Die Dokumente enthalten nach den willkürfreien Feststellungen der Vorinstanz keine schlüssigen Angaben darüber, dass dem Beschwerdeführer effektiv ein Lohn von Fr. 5'444.55 brutto während der massgeblichen Zeitspanne ausbezahlt worden ist, zumal Barlohnquittungen fehlen und Arbeitgeberbescheinigungen, Lohnabrechnungen sowie die Steuererklärung und Eintragungen im IK (als Indizien für tatsächliche Lohnzahlungen; vorstehende E. 2.4) mit den Lohnbuchungseinträgen nicht übereinstimmen. Die Vorinstanz hat dies einlässlich dargelegt und begründet (vgl. vorstehende E. 3), weshalb auch der diesbezügliche Vorwurf der Gehörsverletzung (vgl. vorstehende E. 4) fehl geht. Die von der Vorinstanz aufgezeigten Ungereimtheiten in den schriftlichen Dokumenten hinsichtlich der tatsächlich erfolgen Lohnzahlungen kann der Beschwerdeführer mit seinen Einwänden auch letztinstanzlich nicht beseitigen. Namentlich zeigt auch seine Behauptung, der von der Vorinstanz angenommene (tiefe) versicherte Verdienst hätte nicht zum Unterhalt seiner dreiköpfigen Familie gereicht, keine Willkür in der Beweiswürdigung auf. Seine Vorbringen erschöpfen sich über weite Strecken in einer appellatorisch gehaltenen Wiedergabe der eigenen Sichtweise, wie die Akten zu würdigen und welche rechtlichen Schlüsse daraus zu ziehen sind, was nicht genügt, um die Rechtsfehlerhaftigkeit des angefochtenen Urteils zu begründen. Schliesslich ist nicht ersichtlich, inwiefern die Sichtweise der Vorinstanz gegen Treu und Glauben verstossen oder die Ausdehnung des Bemessungszeitraumes auf eine Zeitspanne von zwölf Beitragsmonaten (Art. 37 Abs. 2 AVIV) für den Beschwerdeführer ein ungünstigeres Ergebnis zeitigen soll. Die Festsetzung des versicherten Verdienstes im angefochtenen Urteil hält nach dem Gesagten vor Bundesrecht stand.