Citation: 2C_457/2022 E. 2.3

2.3. Der Beschwerdeführer behauptet nicht, die Vorinstanz sei in Willkür verfallen, indem sie festgehalten habe, dass er nicht als Selbständigerwerbender im Sinne von Art. 2 lit. d COVID-Verordnung Kultur tätig gewesen sei. Die diesbezüglichen Sachverhaltsfeststellungen sind für das Bundesgericht somit verbindlich (Art. 105 Abs. 1 und 2 BGG; vgl. auch BGE 140 III 115 E. 2). Vielmehr bringt er seinen Unmut und sein Unverständnis über den Entscheid des Bundesrates zum Ausdruck, freischaffenden Kunstschaffenden keine Möglichkeit einzuräumen, allfällige, bereits zu Beginn der Pandemie entstandene Schäden, geltend zu machen. Damit legt er indessen weder in seiner Beschwerde vom 2. Juni 2022 noch in der Beschwerdeergänzung vom 20. Juni 2022 konkret dar, dass bzw. inwiefern das angefochtene Urteil Recht verletzt (vgl. E. 2.1 hiervor). Insbesondere macht er nicht geltend, dass die hier massgebende COVID-Verordnung Kultur gegen übergeordnetes Recht verstösst. Ganz im Gegenteil anerkennt er, dass die Fachstelle Kultur im Geltungsbereich der COVID-Verordnung Kultur keine gesetzliche Grundlage gehabt habe, um freischaffenden Kulturschaffenden Entschädigungen zuzusprechen, sodass sein Gesuch "logischerweise abgewiesen [worden sei]". Soweit der Beschwerdeführer im Übrigen ausführt, er kritisiere "den Entscheid des Bundesrates bzw. die COVID-Kulturverordnung" und wolle "genau gegen diesen Entscheid Rekurs erheben", laufen seine Rügen im Ergebnis auf eine abstrakte Normenkontrolle einer Verordnung des Bundesrats hinaus; eine solche ist indessen vom Verfassungs- und Gesetzgeber nicht vorgesehen (vgl. Urteile 2C_789/2021 vom 18. Oktober 2021 E. 3; 2C_280/2020 vom 15. April 2020 E. 2.2; jeweils mit Hinweisen).