Citation: 6B_941/2019 E. 4.1

4.1. Der Beschwerdeführer beanstandet die rechtliche Würdigung der Vorinstanz. Er führt aus, bisher nie Gewalt gegen die Beschwerdegegnerin angewendet zu haben. In der Tatnacht sei es nur zu Ohrfeigen und damit zu blossen Tätlichkeiten gekommen. Die Beschwerdegegnerin habe sich weder gegen die Ohrfeigen noch gegen die angebliche sexuelle Nötigung oder die Vergewaltigung zur Wehr gesetzt. Dass ihr der Beschwerdeführer zur Erzwingung der sexuellen Handlungen härtere Gewalt angedroht hätte, lasse sich nicht annehmen. Die angebliche Drohung mit dem Feuerzeug habe nicht der Erzwingung einer sexuellen Handlung gedient, sondern dazu, dass die Beschwerdegegnerin die Wahrheit sage über ihre früheren Beziehungen. Die Drohung mit der Eisenstange sei sodann erst nach den sexuellen Übergriffen ausgesprochen worden. Somit fehle es an der erforderlichen Intensität des psychischen Drucks zur Durchsetzung der sexuellen Handlungen. Gegen eine Drucksituation spreche auch, dass die Beschwerdegegnerin ihm nach dem Vorfall angeblich nachgelaufen sein soll, um mit ihm zu reden. Dies spreche eher dafür, dass sie mit dem Beschwerdeführer eine Art "Deal" eingegangen sei, wonach sie mit ihm Sex habe, wenn er dafür anschliessend mit ihr rede. Der Beschwerdeführer hätte ohne Weiteres auf die sexuellen Handlungen verzichtet, wenn er gewusst hätte, dass die Beschwerdegegnerin damit nicht einverstanden gewesen sei.