Citation: 5A_44/2019 E. B

Im Rahmen des Scheidungsverfahrens verlangte A.________ mit Gesuch um vorsorgliche Massnahmen vom 18. April 2018, es sei dem Kind gestützt auf Art. 308 Abs. 2 ZGB ein Beistand zu geben und dieser damit zu beauftragen, im Sinn von Art. 256 und Art. 256c Abs. 2 ZGB eine Vaterschaftsklage einzureichen (sinngemäss gemeint: Anfechtungsklage nach Art. 256 Abs. 1 Ziff. 2 ZGB). Auf dieses Gesuch trat das Bezirksgericht Zürich nicht ein; gleichzeitig wies es das hierfür gestellte Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ab. Die hiergegen erhobene Berufung hiess das Obergericht des Kantons Zürich mit Urteil vom 11. Dezember 2018 dahingehend gut, dass es das Gesuch um Ernennung eines Beistandes zwecks Klageerhebung abwies (statt Nichteintreten) und im Übrigen für das erstinstanzliche Verfahren die unentgeltliche Rechtspflege erteilte, sie indes für das Rechtsmittelverfahren verweigerte.