Citation: 8C_871/2018 E. 4.2

4.2. Beschwerdeweise wird hauptsächlich eine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes sowie eine offensichtlich unrichtige Sachverhaltsfeststellung gerügt. So habe die PMEDA keine eigenen bildgebenden Untersuchungen veranlasst, sondern die Beurteilung der Diagnosen und der daraus resultierenden funktionellen Einschränkungen der Leistungsfähigkeit anhand der verfügbaren medizinischen Unterlagen vorgenommen. Inwiefern dies eine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes darstellen soll, vermag die Beschwerdeführerin jedoch nicht aufzuzeigen. Ausweislich der Akten wurden am Unfalltag zwei CT des Schädels sowie am 28. Mai 2015 eine MR-Aufnahme des Gehirns durchgeführt. Eine weitere Verlaufskontrolle mit MRI des Schädels erfolgte sodann am 1. Juli 2015. Keiner der involvierten Ärzte erachtete es sodann als notwendig, weitere bildgebende Untersuchungen zu tätigen, insbesondere auch nicht Dr. med. E.________ und PD Dr. med. B.________ oder die behandelnden Ärzte der Klinik F.________, allesamt FMH Fachärzte der Neurologie, auf die sich die Beschwerdeführerin beruft. Rechtsprechungsgemäss hat denn auch die Frage, ob und gegebenenfalls welche fachärztlichen Untersuchungen notwendig sind, um eine Diagnose zu stellen, nicht der Rechtsanwender, sondern ausschliesslich der begutachtende Arzt zu beantworten (zur Aufgabenteilung von rechtsanwendender Stelle und begutachtender Arztperson bei der Beurteilung der Arbeitsunfähigkeit: BGE 140 V 193 E. 3.2 S. 195).