Citation: 8C_85/2015 E. A

A.________, geboren 1956, war seit 1. Oktober 2002 als Anästhesiearzt für das Spital B.________ tätig und in dieser Eigenschaft bei der Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG (nachfolgend: Zürich) gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten versichert. Am 11. Oktober 2002 erlitt er einen Selbstunfall mit dem Auto, bei dem er sich unter anderem mehrere Wirbelfrakturen zuzog. Die Zürich kam für die Heilbehandlung auf und richtete Taggelder aus. Im November 2002 nahm er seine Erwerbstätigkeit wieder voll auf. Am 17. Januar 2007 meldete er sich unter Hinweis auf starke, progrediente Schmerzen im ganzen Wirbelsäulenbereich (zervikal, thorakal, lumbal), reduzierte Beweglichkeit und Starre der Halswirbelsäule, heftige Kopfschmerzen, Ischialgie, Behinderungen im Bewegungsapparat sowie Nervosität, hervorgerufen durch Schmerzen, und Konzentrationsstörungen bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Das Spital C.________, neuer Arbeitgeber seit 1. Juli 2005, meldete daraufhin der Zürich am 23. Mai 2007 einen Rückfall und verwies auf die Anmeldung bei der Invalidenversicherung. Die Zürich erbrachte erneut Versicherungsleistungen. Per 1. September 2008 nahm A.________ eine selbstständige Erwerbstätigkeit auf (Eröffnung der Klinik D.________). Die IV-Stelle des Kantons Solothurn sprach ihm mit Verfügung vom 21. Dezember 2011 ab 1. Januar 2007 eine halbe Rente (IV-Grad: 50 % bis 30. März 2008 bzw. 57 % ab 1. April 2008) sowie ab 1. Dezember 2008 eine Viertelsrente (IV-Grad: 49 %) zu. Dieser Verwaltungsakt wurde auf Beschwerde hin vom Versicherungsgericht des Kantons Solothurn (Entscheid vom 17. Januar 2013) und letztinstanzlich vom Bundesgericht (Urteil 9C_160/2013 vom 28. August 2013) bestätigt. Mit Verfügung vom 27. September 2012 hatte die Zürich in der Zwischenzeit die Leistungen für Heilbehandlung und die Taggeldleistungen per 31. August 2012 eingestellt und ab 1. September 2012 eine Rente, basierend auf einem Erwerbsunfähigkeitsgrad von 26 %, sowie eine Integritätsentschädigung, entsprechend einer Integritätseinbusse von 25 %, zugesprochen. Daran hielt sie auf Einsprache hin fest (Einspracheentscheid vom 12. Februar 2014).