Citation: 6B_961/2016 E. 6.3

6.3. Soweit der Beschwerdeführer auch in diesem Zusammenhang auf die Telefonaufzeichnungen verweist, welche belegen sollen, dass er vom Mitangeklagten Y.________ manipuliert und missbraucht worden sei (Beschwerde S. 73), kann auf die obstehenden Erwägungen verwiesen werden (E. 4.3). Im Übrigen beschränkt er sich darauf, geltend zu machen, es hätten für die A.________AG durchaus Aussichten auf eine lukrative Geschäftstätigkeit bestanden. Dies ist im Kontext der angeklagten Urkundenfälschung irrelevant. Mit der eigentlichen Begründung des angefochtenen Urteils in diesem Punkt setzt sich der Beschwerdeführer erneut nicht auseinander. In Bezug auf den Schuldspruch der Misswirtschaft beschränkt er sich wiederum auf eine appellatorische Kritik am festgestellten Sachverhalt. In der Sache ist der Schuldspruch nicht zu beanstanden. Nach der Rechtsprechung stellt die Unterlassung der Überschuldungsanzeige im Sinne von Art. 725 Abs. 2 OR eine arge Nachlässigkeit in der Berufsausübung im Sinne von Art. 165 StGB dar und erfüllt den Tatbestand der Misswirtschaft (Urteil 6B_985/2016 vom 27. Februar 2017E. 4.2.1).