Citation: 9C_384/2013 E. A

Der 2009 geborene Z.________ leidet an Mukoviszidose (zystischer Fibrose), einer angeborenen, als Geburtsgebrechen anerkannten Stoffwechselkrankheit (Ziff. 459 GgV-Anhang). Am 13. April 2010 wurde der Knabe bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug angemeldet. Die IV-Stelle des Kantons Uri übernahm die Behandlung des Geburtsgebrechens, die ärztlich verordneten Behandlungsgeräte und die von ihr anerkannten Diätmittel (Mitteilung vom 26. Mai 2010), in der Folge zudem Physiotherapie, ambulante Ernährungsberatung und Hilfsmittel. Am 9. August 2011 beantragten die Eltern des Z.________ die Zusprechung einer Hilflosenentschädigung. Die IV-Stelle holte verschiedene medizinische Berichte ein, veranlasste eine Abklärung vor Ort (Berichte vom 2. Februar und 4. September 2012) und verneinte nach Durchführung des Vorbescheidverfahrens mit Verfügung vom 3. Dezember 2012 den Anspruch auf eine Hilflosenentschädigung.