Citation: 6B_151/2021 E. 5.4

5.4. Hinsichtlich des Schuldspruchs der Verletzung des Markenschutzgesetzes durch Verwendung einer unzutreffenden Herkunftsangabe rügt der Beschwerdeführer, das kantonale Gericht habe Bundesrecht verletzt, indem es ausser Acht gelassen habe, dass der streitbetroffene Grosslochhartkäse in U.________/SG und W.________/SG hergestellt wurde. Damit sei er an einem Ort hergestellt worden, an dem auch Emmentaler hätte hergestellt werden dürfen. Entgegen den Ausführungen des Beschwerdeführers wird indessen mit der Verwendung der Bezeichnungen "E.________" und "F.________" bereits die Erwartung geweckt, der entsprechende Käse stamme aus einer Region, in welcher Emmentaler legal hergestellt werden darf. Vielmehr erwartet der Konsument bei solchem Käse, dass er auch nach den einschlägigen Produktionsvorschriften hergestellt wurde, was beim streitbetroffenen Käse gerade nicht der Fall war. Entsprechend ist auch der Schuldspruch wegen Verwendung einer unzutreffende Herkunftsangabe im Sinne von aArt. 64 MSchG nicht zu beanstanden.