Citation: 4A_171/2024 E. 3.4

3.4. Die Beschwerdeführerin hat bereits vor den Vorinstanzen eingewendet, es sei zu einer Vertragsänderung gekommen und der Beschwerdegegner habe einem neuen Kaufgegenstand zugestimmt (Lieferung eines Fahrzeuges Z.________ anstelle eines X.________). Die Vorinstanz teilte auch diesen Standpunkt nicht. Sie kam zum Schluss, dass die Beschwerdeführerin diese Vertragsänderung nicht habe glaubhaft machen können. Dagegen postuliert diese, dass die Vorinstanz überhöhte Anforderungen an die Glaubhaftmachung der Einwendung gestellt habe, indem sie eine Wahrscheinlichkeit "von mehr als 51%" gefordert habe. Damit seien Art. 82 SchKG und Art. 8 ZGB verletzt.