Citation: 4C.305/2002 07.02.2003 E. 3

Die Gesuchstellerin hat ihren Verrechnungsanspruch bis heute in Anlehnung an BGE 112 II 450 E. 5 damit begründet, der Gesuchsgegner bzw. C.________ als dessen Hilfsperson habe in den Prozessen mit B.________ in ihrem Interesse als Geschäftsführer ohne Auftrag gehandelt, soweit er gegenüber der von B.________ eingeklagten Forderung seine Gegenforderung aus den Vorgängen bei der Bank zur Verrechnung stellte. Bei erfolgreicher Verrechnung müsse er sich den entsprechenden Betrag auf die gegen die Bank eingeklagte Summe anrechnen lassen. Der Gesuchsteller hat dieser rechtlichen Konstruktion - die von beiden kantonalen Gerichten übernommen wurde - bereits im erstinstanzlichen Verfahren vor dem Bezirksgericht Arlesheim zugestimmt und seine Bereitschaft erklärt, sich all das anrechnen zu lassen, was ihm bzw. C.________ im Verfahren vor den deutschen Gerichten zugekommen sei. Diese Bereitschaft bekräftigt er auch in der Revisionsantwort und stellt dementsprechend den Antrag, das Revisionsgesuch insoweit gutzuheissen, als damit die Herabsetzung des mit dem Urteil des Obergerichts vom 27. November 2001 zugesprochenen Betrags um DM 260'000.-- verlangt wird. Aus dieser Erwägung ergibt sich, dass auch die zweite Voraussetzung von Art. 137 lit. b OG, die Erheblichkeit des neuen Beweismittels gegeben ist. Zudem führt die bisherige rechtliche Beurteilung des Falles unter Berücksichtigung des neuen, vom Gesuchsgegner nicht beanstandeten Beweismittels zum Ergebnis, dass der dem Gesuchsgegner zugesprochene Betrag - wie vom Gesuchsgegner im Übrigen anerkannt - um DM 260'000.-- herabzusetzen ist.