Citation: 2A.292/2001 20.09.2001 E. 2

2.- Der beschwerdeführende Ehemann und Vater lebt seit 1976 in der Schweiz und ist seit mehr als fünf Jahren im Besitz der Niederlassungsbewilligung. Nach Art. 17 Abs. 2 ANAG steht somit seiner Ehefrau und seinen minderjährigen Kindern grundsätzlich ein Anspruch auf Erteilung der Niederlassungsbewilligung zu, solange sie zusammen wohnen, was zurzeit zutrifft. Da die Beziehung zwischen den Ehegatten sowie zwischen dem Vater und seiner minderjährigen Tochter D.L.________ intakt ist und im Rahmen des Möglichen tatsächlich gelebt wird, können sich die Ehefrau und die Tochter zusätzlich auf Art. 13 BV und Art. 8 EMRK berufen, um zu einer Anwesenheitsbewilligung in der Schweiz zu gelangen. Insoweit kommt der Ausschlussgrund von Art. 100 Abs. 1 lit. b Ziff. 3 OG somit nicht zur Anwendung, weshalb auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde in diesem Umfang einzutreten ist (BGE 124 II 289 E. 2; 122 I 289 E. 1, mit Hinweisen). Nicht eingetreten werden kann indessen auf die Beschwerde des Sohnes C.L.________, der im Zeitpunkt der Einreichung des Gesuchs um Niederlassungsbewilligung die hiefür massgebliche Altersgrenze von 18 Jahren bereits überschritten hatte (vgl. BGE 120 Ib 257 E. 1f S. 262), wie bereits die Vorinstanzen richtig festgestellt haben. Da es keine Hinweise auf eine besondere Abhängigkeit von C.L.________ von seinen Eltern gibt, kann er sich auch nicht ausnahmsweise als bereits Volljähriger auf Art. 13 BV bzw. Art. 8 EMRK berufen (vgl. dazu BGE 115 Ib 1).