Citation: 9C_97/2025 E. 3.2

3.2. Die Beschwerdeführerin macht zusammengefasst einerseits geltend, die Vorinstanz habe den Fristenstillstand gemäss Art. 22a VwVG (SR 172.021) rechtswidrig nicht beachtet. Unter Berücksichtigung des Fristenstillstands seien die Rechtsmittel gegen den Einspracheentscheid betreffend die direkte Bundessteuer und die Zuger Kantonssteuer rechtzeitig eingelegt worden. Andererseits macht die Beschwerdeführerin geltend, dass eine A-Post-Plus Sendung (unzulässigerweise) auch an einem Samstag als zugestellt gelte, obwohl sie das Postfach an Samstagen überhaupt nie leere. Dadurch habe sie zwei Tage der ihr gesetzten 30-Tages-Frist verloren, was nicht ihr angelastet werden könne. Der unterschriftsberechtigte Empfänger sei nachweislich zu dieser Zeit im Ausland gewesen und erst am 13. Dezember 2024 wieder zurück in die Schweiz gekommen. Die Anwendung der A-Post-Plus benachteilige sie.