Citation: 9C_194/2019 E. 3

Die Vorinstanz mass der MEDAS-Expertise vom 20. September 2016 (inklusive der gutachterlichen Ergänzung vom 8. Dezember 2017) Beweiswert zu. Gestützt darauf stellte sie verbindlich fest, die Beschwerdeführerin sei in angestammter wie angepasster Tätigkeit ab Sommer 2016 zu 70 % arbeitsfähig. Das kantonale Gericht verneinte das Vorliegen einer Frühinvalidität und ermittelte in Anwendung der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs einen rentenausschliessenden Invaliditätsgrad von 24 %; einen leidensbedingten Abzug gewährte es nicht. In Bezug auf den davor liegenden Zeitraum (ab Mai 2014) verneinte die Vorinstanz die Entstehung eines Rentenanspruchs mit der Begründung, die Beschwerdeführerin habe damals ihre Schadenminderungspflicht verletzt, indem sie die ihr zumutbare medikamentöse Behandlung des Morbus Crohn eigenhändig abgesetzt habe.