Citation: I 9/99 29.03.2000 E. 13

13. Monatslohnes und der Nominallohnentwicklung von 1,4 % im Jahr 1994 und von 1,8 % im Jahr 1995 (Die Volkswirt- schaft, 1998 Heft 1, Anhang S. 28, Tabelle B 10.2) ergibt dies ein Valideneinkommen von Fr. 61'728.- für das Jahr 1996. c) Praxisgemäss wird zur Ermittlung des vom Versicher- ten trotz seiner gesundheitlichen Beeinträchtigung zumut- barerweise noch erzielbaren Einkommens (Invalideneinkommen) die Schweizerische Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik herangezogen (AHI 1999 S. 177 Erw. 3b). Ange- sichts der von den Ärzten als angepasste Tätigkeit defi- nierten Arbeiten ist der Ermittlung des Invalideneinkommens ein durschnittlicher Monatslohn von Fr. 4617.- zu Grunde zu legen (Die Schweizerische Lohnstrukturerhebung 1996, Tabel- le TA 7, Tätigkeit Ziff. 12, Anforderungsniveau 4). Dies ergibt unter Berücksichtigung der durchschnittlichen Ar- beitszeit von 41,9 Stunden pro Woche (Die Volkswirtschaft, 1998 Heft 1, Anhang S. 27, Tabelle B 9.2) und eines in Würdigung der medizinischen Unterlagen als zumutbar zu erachtenden Arbeitspensums von 70 % ein Einkommen von Fr. 40'620.- für 1996; der Anteil eines 13. Monatslohnes ist bei den Tabellenlöhnen der Schweizerischen Lohnstruk- turerhebung bereits berücksichtigt (Die Schweizerische Lohnstrukturerhebung 1994, S. 43). Angesichts der Tatsache, dass Teilerwerbstätige mit niedrigeren Lohnansätzen zu rechnen haben (AHI 1998 S. 178 f. Erw. 4b und c) und dass gesundheitlich beeinträchtigte Personen, die selbst bei leichten Hilfsarbeitertätigkeiten behindert sind, lohn- mässig benachteiligt werden und deshalb in der Regel mit unterdurchschnittlichen Lohnansätzen zu rechnen haben (AHI 1999 S. 181 Erw. 3b mit Hinweisen), rechtfertigt sich in Würdigung der gesamten Umstände ein Abzug von 20 %. Somit ergibt sich für 1996 ein massgebendes Invalidenein- kommen von Fr. 32'496.-. d) Bei einem Vergleich des Valideneinkommens von Fr. 61'728.- mit dem Invalideneinkommen von Fr. 32'496.- resultiert ein Invaliditätsgrad von rund 47 %. Der Be- schwerdeführer hat demnach in Anwendung von Art. 88a Abs. 1 und 88bis Abs. 2 lit. a IVV ab 1. Oktober 1996 Anspruch auf eine Viertelsrente. e) Massgebend für die Beurteilung der Gesetzmässigkeit einer Verfügung ist in der Regel der Sachverhalt, der zur Zeit ihres Erlasses gegeben war (BGE 121 V 366 Erw. 1b). Der Beschwerdeführer kann deshalb nichts zu seinen Gunsten daraus ableiten, dass ihm die SUVA allein für die unfall- bedingte Einschränkung der Erwerbsfähigkeit mit Wirkung ab 1. Januar 1998 eine Rente auf Grund eines Invaliditäts- grades von 40 % zusprach, da für die vorliegend angefochte- ne Verfügung der IV-Stelle die Verhältnisse vom 14. August 1996, also anderthalb Jahre früher, massgebend sind.