Citation: I 552/99 13.12.2000 E. 1

1.- Das kantonale Gericht hat die vorliegend für den Beginn des Rentenanspruchs massgebende Bestimmung des Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG sowie die dazu ergangene Rechtsprechung (BGE 121 V 274 Erw. 6b/cc, 119 V 115 Erw. 5a) zutreffend dargelegt. Darauf kann verwiesen werden. Zu ergänzen ist, dass der Begriff der Arbeitsunfähigkeit - über die von der Vorinstanz erwähnte grundsätzliche Gleichheit des Invaliditätsbegriffes hinaus (BGE 116 V 249) - in allen Sozialversicherungszweigen rechtsprechungsgemäss derselbe ist (RKUV 1987 Nr. U 27 S. 394 Erw. 2b). Eine Person gilt als arbeitsunfähig, wenn sie infolge eines Gesundheitsschadens ihre bisherige Tätigkeit nicht mehr, nur noch beschränkt oder nur unter der Gefahr, ihren Gesundheitszustand zu verschlimmern, ausüben kann (BGE 114 V 283 Erw. 1c; RKUV 1987 Nr. U 27 S. 394 Erw. 2b, je mit Hinweisen). Massgebend ist grundsätzlich die auf Grund ärztlicher Feststellungen ermittelte tatsächliche Unfähigkeit, am angestammten Arbeitsplatz nutzbringend tätig zu sein, nicht hingegen die bloss medizinisch-theoretische Schätzung der Arbeitsunfähigkeit (BGE 114 V 283 Erw. 1c; RKUV 1987 Nr. U 27 S. 394 Erw. 2b, je mit Hinweisen).