Citation: 6B_173/2010 22.04.2010 E. 2

Der Beschwerdeführer bringt vor, das Bundesgericht habe in E. 5 des Rückweisungsentscheides den Kanton angewiesen, eine "Parteientschädigung zu bezahlen (Art. 68 Abs. 1 und 2 BGG), die dem Rechtsvertreter zuzusprechen ist". Die Vorinstanz verstosse gegen diese Weisung, wenn sie im angefochtenen Urteil (Ziff. 9 des Dispositivs) die Entschädigung dem Angeklagten zuspreche und sie sodann mit den Verfahrenskosten verrechne. Das Bundesgericht verpflichtete den Kanton Appenzell Ausserrhoden im Urteilsdispositiv, "dem Beschwerdeführer eine Parteientschädigung von Fr. 3'000.-- auszurichten". Nach E. 5 des Rückweisungsentscheids ist diese Entschädigung "dem Rechtsvertreter zuzusprechen". Diese auf Art. 68 Abs. 1 und 2 BGG gestützte Parteientschädigung betrifft nur das bundesgerichtliche Verfahren 6B_267/2008 vom 9. Juli 2008 (oben E. A) und entschädigt einzig für die Aufwendungen des Rechtsvertreters des Beschwerdeführers vor Bundesgericht. Es ist ausgeschlossen, diese bundesrechtliche Entschädigung von Fr. 3'000.-- mit den kantonalen Kosten zu verrechnen. Es ist denn auch nicht ersichtlich, dass die Vorinstanz dies unternommen hätte. Das belegt der Beschwerdeführer nicht. Sie hatte vielmehr die Kosten- und Entschädigungsfolgen des kantonalen Verfahrens aufgrund des Rückweisungsentscheids insgesamt und nach Massgabe des kantonalen Rechts neu festzulegen, weil das Bundesgericht nicht selber (Art. 107 Abs. 2 BGG) "die Kosten des vorangegangenen Verfahrens anders verteilen" (Art. 67 BGG) wollte, da es nicht in das vorinstanzliche Ermessen eingreifen wollte (Rückweisungsentscheid E. 5). Dies hat die Vorinstanz getan (angefochtenes Urteil S. 22 ff.). Die Beschwerde ist unbegründet.