Citation: 6B_645/2018 E. 1.3.4

1.3.4. Der Beschwerdeführer moniert, dass die von ihm vor Vorinstanz beantragte Einvernahme von U.________ als Zeugin unterblieben sei. Als Assistentin von X.________ hätte sie Aussagen über dessen effektiven Kompetenzen innerhalb der Beschwerdegegnerin 2 machen können. Die Vorinstanz habe seinen Beweisantrag übergangen und ihm die Beweisabnahme damit in willkürlicher Weise verweigert. Zudem habe er an der ersten und einzigen Einvernahme von U.________ vom 7. November 2012 mangels Verfahrensstellung nicht teilnehmen und ihr folglich auch keine Ergänzungsfragen stellen können. Indem die Vorinstanz U.________ nicht erneut befragt habe, habe sie seine Verteidigungsrechte und damit Art. 9 BV verletzt (vgl. Beschwerde Ziff. 7.2 und 7.3 S. 6 ff.; Ziff. 11.1 S. 16 und 17). Aus der vom Beschwerdeführer bei der Vorinstanz eingereichten Stellungnahme vom 1. März 2017 geht hervor, dass dieser den Antrag, U.________ als Zeugin zu befragen, zunächst bloss für den Fall stellte, dass auf die Beweisergänzungsbegehren der Beschwerdegegnerin 2 eingetreten werde. In der Stellungnahme vom 6. Juli 2017 rief er die Zeugin U.________ jedoch erneut und diesmal ohne Bedingung als Beweismittel auf. Anlässlich der Verfügung vom 13. Juli 2017 führte der Präsident des Kantonsgerichts Basel-Landschaft aus, dass der Beweisantrag, U.________ als Zeugin einzuvernehmen, nicht zu behandeln sei, da auf die Beweisergänzungsbegehren der Beschwerdegegnerin 2 nicht eingetreten werde. Damit setzte sich der Präsident mit dem vom Beschwerdeführer mit Eingabe vom 6. Juli 2017 bedingungslos gestellten Beweisantrag in seiner Verfügung vom 13. Juli 2017 nicht auseinander. Allerdings erhob der Beschwerdeführer an der vorinstanzlichen Hauptverhandlung - soweit ersichtlich - keine Einwendungen dagegen. Dies obschon ihm mehrfach die Gelegenheit geboten wurde, sich zu der entsprechenden Verfügung des Präsidenten zu äussern und seinen Beweisantrag auf Befragung von U.________ zu erneuern. So hätte er sich etwa im Rahmen der Vorfragen gemäss Art. 339 Abs. 2 lit. d StPO (vgl. Protokoll der Hauptverhandlung vom 5. bis 8. Dezember 2017 S. 4) oder auch vor Abschluss des Beweisverfahrens, als das Gericht den Parteien gemäss Art. 345 StPO die Möglichkeit gab, weitere Beweisanträge zu stellen (vgl. Protokoll der Hauptverhandlung vom 5. bis 8. Dezember 2017 S. 28), entsprechend äussern können. Er beschränkte sich jedoch darauf, sich jeweils den Eingaben und Ausführungen des Verteidigers von X.________, welcher bei diesen Gelegenheiten lediglich zwei E-Mails ins Recht legte, anzuschliessen, und auszuführen, dass er darüber hinaus keine weiteren Beweisanträge hätte (vgl. Protokoll der Hauptverhandlung vom 5. bis 8. Dezember 2017 S. 4 und S. 28). Unter diesen Umständen ist keine Verletzung seiner Verteidigungsrechte auszumachen. Vielmehr durfte die Vorinstanz von einem Verzicht des Beschwerdeführers auf erneute Befragung von U.________ ausgehen.