Citation: 2C_1086/2015 E. C

A.________ beantragt vor Bundesgericht, das Urteil des Kantonsgerichts Basel Landschaft, Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht, aufzuheben und seine Aufenthaltsbewilligung zu verlängern; allenfalls sei er noch einmal zu verwarnen. Verfahrensrechtlich sei die Sache zur Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und Verbeiständung an die kantonalen Instanzen zurückzuweisen. A.________ macht geltend, dass er sich seit über 25 Jahren in der Schweiz aufhalte und seine Heimat kaum mehr kenne. Die Weigerung, seine Aufenthaltsbewilligung zu erneuern, sei unverhältnismässig bzw. trage der positiven Prognose und dem "milden" Urteil im letzten Strafverfahren zu wenig Rechnung. Er arbeite an zwei Orten in Teilzeitpensen und habe nie Sozialhilfeleistungen bezogen. Seine Straffälligkeit habe als eher leicht zu gelten. Das Kantonsgericht Basel-Landschaft hat darauf verzichtet, sich vernehmen zu lassen. Der Rechtsdienst des Regierungsrats des Kantons Basel-Landschaft und das Staatssekretariat für Migration beantragen, die Beschwerde abzuweisen. A.________ hat an seinen Anträgen und Ausführungen festgehalten und am 16. Dezember 2015 ein Zeugnis seines Arbeitgebers nachgereicht. Am 23. Dezember 2015 wies er darauf hin, dass der Strafbefehl der Staatsanwaltschaft vom 23. März 2015 seinen Betäubungsmittelhandel nicht als qualifizierten Fall behandelt habe. Die Migrationsbehörden hätten die durch die Strafbehörden positiv gewürdigten Aspekte stärker gewichten müssen. Mit Verfügung vom 4. Dezember 2015 legte der Abteilungspräsident der Beschwerde antragsgemäss aufschiebende Wirkung bei.