Citation: 7B_195/2022 E. 2.2.1

2.2.1. Die Kritik ist unbegründet. Wie die Vorinstanz unter Bezugnahme auf die kantonalrechtlichen Grundlagen nachvollziehbar ausführt, wird nach Art. 16 Abs. 1 lit. a RekG/FR mit einer Busse von Fr. 50.- bis 2'000.-- bestraft, wer eine Reklame ohne Bewilligung betreibt, benützt oder ändert, wobei die Busse nach Art. 17 RekG/FR durch den Oberamtmann nach dem Justizgesetz ausgesprochen wird. Laut den Erwägungen der Vorinstanz handelt die Oberamtsperson dabei nach Art. 63 Abs. 1 lit. c und Art. 84 Abs. 1 des Justizgesetzes des Kantons Freiburg vom 31. Mai 2010 (JG/FR; SGF 130.1) als Übertretungsstrafbehörde und richtet sich das Verfahren gemäss Art. 2 JG/FR nach den Bestimmungen der StPO. Nach Art. 357 Abs. 2 StPO - so die Vorinstanz - kämen vor diesem Hintergrund bei der Sanktionierung einer Widerhandlung gegen das RekG/FR gemäss Art. 357 Abs. 2 StPO sinngemäss die Vorschriften über das Strafbefehlsverfahren zur Anwendung. Dass diese vorinstanzlichen Erwägungen zum kantonalen Recht willkürlich oder sonstwie verfassungswidrig wären, vermag der Beschwerdeführer mit seiner pauschalen Behauptung, es handle sich vorliegend um eine rein verwaltungsrechtliche Angelegenheit, nicht substanziiert darzutun (zu den erhöhten Begründungsanforderungen bei der Rüge einer Verletzung von kantonalem Recht: BGE 148 I 104 E. 1.5; 138 I 171 E. 1.4; 133 II 249 E. 1.4.2).