Citation: 2C_909/2019 E. 4.6.10

4.6.10. Schliesslich erweist es sich ebenfalls mit Bundesrecht vereinbar, wenn die Vorinstanz davon ausgeht, ein Nachzug in die Schweiz sei unter dem Blickwinkel des Kindeswohls nicht angezeigt, nachdem die bald 16-jährige Beschwerdeführerin fast ihr gesamtes bisheriges Leben getrennt von ihrer Mutter verbracht hat, im Heimatland sozialisiert wurde und hier die Chancen auf eine universitäre Bildung bestehen, währenddem sie in der Schweiz, trotz passabler Deutschkenntnisse, mit erheblichen Schwierigkeiten bei der Integration in das Schul- und Berufsleben rechnen müsste.