Citation: 6B_408/2020 E. 5.3.2

5.3.2. Die Vorinstanz stellt willkürfrei und damit verbindlich (vgl. Art. 105 Abs. 1 BGG) fest, der Beschwerdeführer und E.________ hätten im massgebenden Zeitpunkt bereits mehrere Jahre zusammengearbeitet; ihr Verhältnis sei über die geschäftlichen Angelegenheiten der Beschwerdegegnerin 2 hinausgegangen, da der Beschwerdeführer auch privat für E.________ tätig gewesen sei und dieser sich ihm auch in privaten Angelegenheiten anvertraut habe (angefochtenes Urteil E. 3.1 S. 121). E.________ sei zudem gesundheitlich angeschlagen (Burnout) und mit seiner Scheidung belastet gewesen, was dem Beschwerdeführer bekannt gewesen sei (angefochtenes Urteil E. 3.2 S. 122). Der Beschwerdeführer habe gewusst, dass E.________ die erfassten Zahlungsaufträge vor deren Freigabe bzw. Auslösung nicht oder höchstens stichprobenartig kontrollieren würde. Mit dem Ausscheiden von O.________ aus der Beschwerdegegnerin 2 sei der Beschwerdeführer zunehmend stärker in die Abläufe bei der Beschwerdegegnerin 2 eingebunden gewesen und er sei vermehrt ein wichtiger Teil des Teams gewesen (angefochtenes Urteil E. 3.3 S. 122). Eine genaue Überprüfung der Zahlungsaufträge resp. Zahlungsbelege sei zudem dadurch erschwert worden, dass der Beschwerdeführer die Verantwortung für die ganze Finanzbuchhaltung getragen habe. Mangels Gesamtüberblick über die Geschäfte und angesichts der geschickten Vermischung berechtigter und unberechtigter Zahlungsempfänger durch den Beschwerdeführer sei für E.________ eher schwer zu eruieren gewesen, welche Gegenleistungen erbracht worden seien oder nicht (angefochtenes Urteil E. 3.4 S. 122 f.).