Citation: 6B_366/2019 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz erwägt, der Beschwerdeführer begründe sein Revisionsbegehren im Wesentlichen damit, das Urteil im abgekürzten Verfahren des Bezirksgerichts Dietikon vom 10. Juli 2014 beruhe auf einem falschen Tatsachenfundament. Der zuständige Sachwalter habe durch falsche Aussagen in strafbarer Weise auf das Strafverfahren eingewirkt. Der Beschwerdeführer habe bereits am 27. April 2018 ein Revisionsgesuch eingereicht. Darauf sei das Obergericht nicht eingetreten. Dagegen habe der Beschwerdeführer vor Bundesgericht Beschwerde erhoben. Das Verfahren vor Bundesgericht sei im Zeitpunkt der Einreichung des neuen Revisionsbegehrens am 2. Juli 2018 nach wie vor hängig gewesen. Damit habe eine Doppelspurigkeit zwischen dem bundesgerichtlichen und dem obergerichtlichen Verfahren bestanden. Aus diesem Grund und nachdem im Hinblick auf den vom Beschwerdeführer angerufenen Revisionsgrund von Art. 410 Abs. 1 lit. c StPO festgestellt worden sei, dass der Beschwerdeführer bei der Staatsanwaltschaft St. Gallen zwei Strafanzeigen gegen den Sachwalter eingereicht habe, jedoch die Anklagekammer St. Gallen noch keinen Entscheid im Ermächtigungsverfahren gefällt habe, sei das Revisionsverfahren mit Präsidialverfügung vom 5. September 2018 längstens bis zur Erledigung des vom Beschwerdeführer iniziierten, allfälligen Strafverfahrens gegen den Sachwalter sistiert worden. Am 3. Oktober 2018 habe das Bundesgericht die Beschwerde des Beschwerdeführers abgewiesen, soweit es darauf eingetreten sei (Urteil 6B_676/2018). Aufgrund des Zeitablaufs seit der Verfahrenssistierung anfangs September 2018 habe sich das Obergericht am 14. Januar 2019 bei der Staatsanwaltschaft St. Gallen über den Stand des Verfahrens betreffend die vom Beschwerdeführer eingereichten Strafanzeigen gegen den Sachwalter erkundigt. Die zuständige Staatsanwältin habe dem Gericht mitgeteilt, dass das Ermächtigungsverfahren durch die Anklagekammer St. Gallen rechtskräftig abgeschlossen worden sei und bei der Staatsanwaltschaft St. Gallen in dieser Sache kein Strafverfahren pendent sei. Das Bundesgericht sei auf eine Beschwerde des Beschwerdeführers gegen den Entscheid der Anklagekammer St. Gallen am 6. Dezember 2018 nicht eingetreten (Urteil 1C_606/2018). Aufgrund dieser Angaben sei der Beschwerdeführer mit Präsidialverfügung vom 14. Januar 2019 aufgefordert worden, sich innert einer Frist von 20 Tagen zum Verfahrensabschluss betreffend seine bei der Staatsanwaltschaft St. Gallen eingereichten Strafanzeigen zu äussern und das von ihm geltend gemachte strafbare Verhalten des Sachwalters zu belegen. Der Beschwerdeführer habe am 29. Januar 2018 eine Stellungnahme eingereicht. In der Stellungnahme habe er ausgeführt, das Verfahren, womit das Ermächtigungsverfahren gemeint sei, sei nicht abgeschlossen. Es liege diesbezüglich ein Revisionsgesuch beim Bundesgericht vor. Den vom Beschwerdeführer eingereichten Unterlagen lasse sich entnehmen, dass er am 16. Januar 2019 beim Bundesgericht ein Revisionsgesuch gegen das Urteil vom 6. Dezember 2018 eingereicht hatte (Verfahren 1F_1/2019). Die Vorinstanz nahm in der Folge eine Vorprüfung der Revisionsgesuche nach Art. 412 StPO vor. Sie erwägt, der Beschwerdeführer schliesse aufgrund seiner eigenen Sachverhaltsdarstellungen auf ein strafbares Verhalten des Sachwalters. Die Revisionsgesuche erschöpften sich damit in blossen Behauptungen. Dies genüge den Begründungsanforderungen von Art. 410 StPO nicht. Dass der Sachwalter in strafbarer Weise auf das Verfahren vor dem Bezirksgericht Dietikon eingewirkt habe, müsste vorliegend für das erfolgreiche Anrufen eines Revisionsgrundes durch einen Strafentscheid bewiesen sein. Die eingereichten Strafanzeigen hätten offensichtlich nicht zur Eröffnung eines Strafverfahrens gegen den Sachwalter geführt. Daran ändere auch die Tatsache nichts, dass der Beschwerdeführer beim Bundesgericht ein Revisionsgesuch gestellt habe. Es liege auch kein Ausnahmefall vor, bei welchem der Beweis über ein allfällig irreguläres Verhalten des Sachwalters auf andere Weise erbracht werden könnte. Nachdem den Revisionsgesuchen ein Urteil im abgekürzten Verfahren zugrundeliege, sei es gemäss der bundesgerichtlichen Rechtsprechung auch nicht möglich, allfällige Noven unter dem Revisionsgrund von Art. 410 Abs. 1 lit. a StPO zu berücksichtigen. Schliesslich liege auch kein schwerwiegender Willensmangel vor. Jedenfalls könne ein solcher nicht damit begründet werden, dass das Strafverfahren lange gedauert habe und zermürbend gewesen sei. Die Vorinstanz gelangt zum Schluss, die Revisionsbegehren seien offensichtlich unzulässig und unbegründet, weshalb darauf nicht einzutreten sei.