Citation: 6B_1027/2020 E. 1.2

1.2. Der Einwand des Beschwerdeführers ist begründet. Der von ihm geltend gemachte Rechenfehler ergibt sich aus der erstinstanzlichen Strafzumessung ohne Weiteres. Die Erstinstanz erachtet aufgrund der Tat- und Täterkomponenten eine hypothetische Freiheitsstrafe von 66 Monaten als angemessen. Das Geständnis berücksichtigt sie im Umfang "eines Drittels" dieser Strafe, wobei sie - fälschlicherweise⁠ -⁠ eine Reduktion von 12, anstatt 22 Monaten vornimmt. Unter Berücksichtigung des Geständnisses hätte die Freiheitsstrafe mithin 44 Monate betragen müssen. Überdies ist mit dem Beschwerdeführer unklar, wie das Erstgericht bei seinen Berechnungen zu einer Freiheitsstrafe von 48 Monaten kommt. Die Vorinstanz äussert sich zum offensichtlichen Rechenfehler des Erstgerichts nicht. Sie verletzt damit den Anspruch des Beschwerdeführers auf rechtliches Gehör. Das angefochtene Urteilt ist mit Bezug auf die Strafzumessung aufzuheben und die Vorinstanz hat unter Berücksichtigung des Rechenfehlers eine neue Strafzumessung vorzunehmen. Dabei ist überdies der Grundsatz des Verbots der reformatio in peius zu beachten. Wie der Beschwerdeführer zutreffend rügt, verbietet sich eine Strafe von mehr als 44 Monaten angesichts der erstinstanzlichen Erwägungen sowie des unbestrittenen Umstands, dass nur er Berufung erhoben hat.