Citation: 9C_244/2024 E. 4.1

4.1. Der Beschwerdeführer bringt zunächst vor, die Gutachterpersonen der asim hätten in Bezug auf das körperliche Anforderungsprofil seiner zuletzt ausgeübten Berufstätigkeit als Geschäftsführer im eigenen Gipsereibetrieb keinerlei eigene Abklärungen durchgeführt, insbesondere sei er dazu nicht befragt worden. Sowohl die Gutachterpersonen als auch die Vorinstanz würden sich bei der Definition des körperlichen Anforderungsprofils der Tätigkeit als Geschäftsführer eines Gipsereibetriebes einzig auf den Bericht der Klinik D.________ vom 22. September 2015 stützen. Darin werde die bisherige Tätigkeit lediglich pauschal und oberflächlich umschrieben und es sei keine detaillierte Abklärung zu den einzelnen effektiv auszuführenden Tätigkeiten durchgeführt worden. Diesbezüglich ist zu erwidern, dass sich der Beschwerdeführer bei der Befragung im Rahmen des psychiatrischen Teilgutachtens vom 13. Juni 2023 zu seiner bisherigen Berufstätigkeit geäussert und angegeben hat, während seiner Selbständigkeit nicht mehr als Gipser gearbeitet, sondern seine Arbeitnehmenden eingeteilt, Rapporte geschrieben und mit Bau- und Projektleitern verhandelt zu haben. Die entsprechenden Angaben stimmen mit jenen aus dem Bericht der Klinik D.________ vom 22. September 2015 überein. Dieser stützt sich wiederum auf Auskünfte des Beschwerdeführers, welche anlässlich der unfallversicherungs-technischen Abklärungen in Folge des am 16. April 2015 erlittenen Verkehrsunfalls getätigt worden waren. So gab der Beschwerdeführer im "Erhebungsblatt für die persönliche oder telefonische Abklärung von HWS- und LTHV-Verletzungen" der Suva vom 14. August 2015 unter anderem an, er sei Geschäftsführer einer Firma mit 45-50 Mitarbeitenden und arbeite selbst nicht auf dem Bau. Gemäss den Vorakten sowie der Aussage des Beschwerdeführers während der psychiatrischen Teilbegutachtung konnten die Gutachterpersonen auf eine Bürotätigkeit schliessen, die nach allgemeiner Lebenserfahrung überwiegend im Sitzen ausgeübt wird und sich somit nicht körperlich belastend auswirkt. Wie die Vorinstanz im Ergebnis zu Recht bestätigte, bestand kein Anlass, diesbezüglich weitere Abklärungen anzustellen, und die Gutachterpersonen konnten somit im Hinblick auf die orthopädischen Gesundheitseinschränkungen des Beschwerdeführers in nachvollziehbarer Weise darauf schliessen, dass diese keinen negativen Einfluss auf die Ausübung seiner angestammten Tätigkeit als Geschäftsführer eines Gipsereibetriebes haben.