Citation: 8C_326/2018 E. A

A.a. A.________, geb. 1958, war seit 1. Juni 2013 befristet als Pflegefachfrau bei der B.________ AG angestellt und arbeitete in der Klinik C.________. Gestützt auf dieses Arbeitsverhältnis war sie bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten versichert. Am 13. Juni 2013 zog sie sich zu Hause mit einem Brotmesser eine tiefe Schnittverletzung am linken Zeigefinger zu. Am nächsten Tag nahm sie ihre Arbeit wieder auf. In der Folge hatte sie am Arbeitsplatz Blutkontakt mit zwei Patienten. Nach dem Auftreten erster Symptome begab sie sich in ärztliche Behandlung, anlässlich derer eine Hepatitis C-Erkrankung diagnostiziert wurde. Mit Schadenmeldung vom 13. August 2013 wurde der Suva eine Berufskrankheit gemeldet. Die Suva holte im Rahmen ihrer Abklärungen unter anderem ein infektiologisches Gutachten bei Prof. Dr. med. D.________, FMH Allgemeine Innere Medizin und Infektiologie, ein (Gutachten vom 5. Februar 2015). Gestützt darauf verneinte sie ihre Leistungspflicht mit Verfügung vom 19. Februar 2015. Daran hielt sie im Einspracheentscheid vom 19. Juni 2015 fest. Dieser Entscheid blieb unangefochten. A.b. Am 28. Oktober 2016 ersuchte A.________ um Revision des Einspracheentscheids vom 19. Juni 2015 bzw. der Verfügung vom 19. Februar 2015. Die Suva trat darauf mit Verfügung vom 21. November 2016 mangels eines Revisionsgrunds nicht ein. Die dagegen erhobene Einsprache wies sie mit Entscheid vom 20. Februar 2017 ab.