Citation: 8C_322/2018 E. 3.3

3.3. Entgegen den Vorbringen des Beschwerdeführers äusserte sich Dr. med. E.________, auch wenn die ihm von der IV-Stelle unterbreiteten Fragen allenfalls nicht genügend klar formuliert worden waren, zum Rechtsthema eingehend. So hielt er in der Expertise vom 9. April 2014 unter anderem fest, dass die von ihm eingeschätzte vollständige Arbeitsunfähigkeit ab 29. Mai 2011, spätestens aber ab 25. November 2011 (recte: 25. Oktober 2011) gelte. Zudem hielt er fest, eine Schmerzstörung nach ICD-10 F45.41 hätte auch schon im Jahre 2009 diagnostiziert werden müssen. Daraus und aus den vom kantonalen Gericht zitierten Äusserungen des Gutachters (vgl. E. 3.2.1 hievor) ist ohne Weiteres zu schliessen, dass er die von Dr. med. B.________ vorgenommene psychiatrische Beurteilung des Gesundheitszustands und der Arbeitsfähigkeit retrospektiv anders beurteilte, ohne dass dies durch eine veränderte Befundlage begründet wäre. Mithin ging er von einem unveränderten Gesundheitszustand seit Beginn des Vergleichszeitraums (Verfügung der IV-Stelle vom 15. September 2011) aus, den er hinsichtlich der Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit anders einschätzte. Weder aus den Vorbringen des Beschwerdeführers noch anderweitig ist ersichtlich, inwiefern das kantonale Gericht den zu prüfenden Sachverhalt offensichtlich unrichtig oder in Verletzung von Bundesrecht festgestellt hat. Nach dem Gesagten ist die Beschwerde abzuweisen.