Citation: 1P.244/2001 20.08.2001 E. 2

2. Aufl. , Bern 1994, S. 376). Das ergibt sich aus der Gesetzessystematik. Art. 93 Abs. 2 OG nimmt inhaltlich Bezug auf Art. 93 Abs. 1 OG, welcher von der Behörde spricht, von welcher der angefochtene Entscheid oder Erlass ausgegangen ist. Im Übrigen kann nur die Behörde, die den angefochtenen Entscheid gefällt hat, sich nachträglich auf neue Entscheidungsgründe berufen, nicht aber die Gegenpartei oder allfällige weitere Beteiligte. Die Anklagekammer hat in ihrer Vernehmlassung unstreitig keine Entscheidungsgründe neu vorgebracht. Das Gesuch um Ansetzung einer Frist zur Ergänzung der Beschwerde nach Art. 93 Abs. 2 OG entbehrt daher der Grundlage. Gemäss Art. 93 Abs. 3 OG findet ein weiterer Schriftenwechsel nur ausnahmsweise statt. Eine Ausnahme ist geboten, wenn die tatsächlichen oder rechtlichen Verhältnisse durch die Beschwerdeschrift und die Vernehmlassungen nicht genügend abgeklärt sind (BGE 90 I 8 E. 1). Das ist hier nicht der Fall. Die Sache ist spruchreif. Ein weiterer Schriftenwechsel rechtfertigt sich nicht.