Citation: 8C_483/2024 E. 6.1

6.1. Der Beschwerdeführer macht vor Bundesgericht geltend, auf das Gutachten könne nicht abgestellt werden. Seine Vorbringen sind jedoch - soweit sie überhaupt hinreichend begründet sind (vgl. vorne E. 2.2 am Ende) - nicht stichhaltig. Die Vorinstanz hat mit einlässlicher und überzeugender Begründung, auf die grundsätzlich verwiesen werden kann, dargelegt, dass der orthopädische Gutachter der Neuroinstitut St. Gallen GmbH sowohl die Füsse als auch die Knie eingehend - letztere auch mittels MRI - untersucht hat. Sodann hat er die vom Beschwerdeführer detailliert geschilderten und bei der klinischen Untersuchung festgestellten Beschwerden bei der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit berücksichtigt und erkannt, dass der Beschwerdeführer keine kniebelastenden Tätigkeiten mehr ausüben kann, sondern ihm nur noch knie- und fussadaptierte Tätigkeiten (im Sinne von körperlich leichten, wechselbelastenden Arbeiten unter Einhaltung eines detaillierten negativen Leistungsprofils) zumutbar sind. Inwiefern vor diesem Hintergrund die Schlussfolgerung der Vorinstanz, die vom Beschwerdeführer geltend gemachten Arztberichte betreffend das linke Knie aus den Jahren 2016 bis 2018 vermöchten - auch wenn sie dem orthopädischen Gutachter nicht vorlagen - keine Zweifel an der Schlüssigkeit des Gutachtens zu begründen, willkürlich oder sonstwie bundesrechtswidrig sein soll, wird in der Beschwerde nicht plausibel aufgezeigt. Unbehelflich sind in diesem Zusammenhang insbesondere auch die Einwände, wonach der Gutachter bezüglich des linken Knies und der Verdachtsdiagnose eines Morton-Neuroms am linken Fuss weitere Abklärungen empfohlen habe, gemäss Bericht des Spitals B.________ vom 11. Januar 2024 schliesslich eine Tumorresektion am linken Knie erfolgt sei und sich sodann die Verdachtsdiagnose eines Morton-Neuroms gemäss Bericht des Spitals C.________, vom 5. Februar 2024 bestätigt habe. Weshalb aus dem Umstand, dass der Gutachter bei der Beschreibung des konkret zumutbaren Leistungsprofils auch auf die Empfehlungen der Swiss Insurance Medicine (SIM) verwiesen hat, geschlossen werden soll, er habe dieses nicht selbst erarbeitet und begründet, wie der Beschwerdeführer geltend macht, ist nicht nachvollziehbar. Es trifft zwar zu, dass die Vorinstanz auf diese Rüge nicht ausdrücklich eingegangen ist. Eine Verletzung des rechtlichen Gehörs (Art. 29 Abs. 2 BV) bzw. der sich daraus ergebenden Begründungspflicht ist darin indessen nicht zu erblicken, verlangt diese doch nicht, dass das Gericht jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt (zum Ganzen vgl. BGE 150 III 1 E. 4.5). Schliesslich ist auch nicht ersichtlich, inwiefern die Vorinstanz unzulässigerweise eine eigene fachfremde medizinische Beurteilung vorgenommen haben könnte. Da von weiteren medizinischen Abklärungen nach willkürfreier Beurteilung insgesamt keine entscheidrelevanten Resultate zu erwarten waren, durfte sie in zulässiger antizipierter Beweiswürdigung (vgl. BGE 144 V 361 E. 6.5 am Ende) davon absehen.