Citation: I 290/06 22.01.2007 E. 5

Hält nach Gesagtem die Annahme einer 100%igen Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit stand, sind hinsichtlich der erwerblichen Auswirkungen der gesundheitlichen Beeinträchtigung das Einkommen in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Bürogehilfin und das Einkommen in einer leidensangepassten Tätigkeit einander gegenüberzustellen. 5.1 Für die Ermittlung des hypothetischen Einkommens ohne Invalidität (Valideneinkommen) hat das kantonale Gericht das von der Beschwerdeführerin im Jahr 2003 bei der Helsana in einem 80%-Pensum erzielte Einkommen von Fr. 50'324.- der nominalen Lohnentwicklung für das Jahr 2004 von 1,6 % angepasst und auf ein 100%-Pensum hochgerechnet, was ein Jahreseinkommen von Fr. 63'911.- ergab. 5.2 Bei der Bestimmung des trotz Gesundheitsschädigung zumutbarerweise noch realisierbaren Einkommens (Invalideneinkommen) ist die Vorinstanz nicht vom Einkommen ausgegangen, welches die Versicherte seit Februar 2005 als Kioskverkäuferin im Teilzeitpensum von ca. 50 % erzielt, da damit einerseits die zumutbare Arbeitsfähigkeit nicht voll ausgeschöpft werde und andrerseits kein stabiles Arbeitsverhältnis vorliege, sondern hat die Tabellenlöhne der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) beigezogen. In Anwendung der LSE 2004, TA1, Anforderungsniveau 4, ermittelte sie ein Jahreseinkommen von Fr. 46'716.-, was umgerechnet auf die betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit von 41,6 Stunden ein Einkommen von Fr. 48'585.- ergab. Dieses Vorgehen ist nicht zu beanstanden. Den Abzug vom Tabellenlohn, der eine Schätzung darstellt und rechtsprechungsgemäss kurz zu begründen ist, (BGE 126 V 81 Erw. 6), hat das kantonale Gericht auf 10 % beziffert, was mit Blick auf die auch in einer leidensadaptierten Tätigkeit zufolge der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu erwartenden Lohnbenachteiligung im Rahmen der richterlichen Ermessenskontrolle keinen Anlass zu abweichender Ermessensausübung gibt (vgl. Art. 132 lit. a OG; BGE 123 V 152 Erw. 2). 5.3 Zusammenfassend ergibt sich aus der Gegenüberstellung von Valideneinkommen in der Höhe von Fr. 63'911.- und Invalideneinkommen in der Höhe von Fr. 43'726.- ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 32 %.