Citation: 6B_717/2024 E. 1.4.1

1.4.1. Der Beschwerdeführer ist 39 Jahre alt und im Alter von 30 Jahren in die Schweiz gereist. Zuvor war er seit seinem 16. Lebensjahr in Deutschland. Er wurde mit Entscheid des SEM vom 10. Juni 2016 als Flüchtling anerkannt und vorläufig aufgenommen. Mit Entscheid vom 30. Juni 2021 aberkannte das SEM jedoch die Flüchtlingseigenschaft, da der Beschwerdeführer diese durch falsche Angaben bzw. Verschweigen wesentlicher Tatsachen erschlichen hatte. Es hob die vorläufige Aufnahme in der Schweiz auf und ordnete den Vollzug der Weg- oder Ausweisung an, wobei dem Beschwerdeführer eine Ausreisefrist bis zum 8. August 2021 angesetzt wurde. Wenn die Vorinstanz mehrfach betont, der Beschwerdeführer halte sich seither ohne gültigen Aufenthaltstitel in der Schweiz auf, so ist dies entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers nicht zu beanstanden. Auch die Aufenthaltsdauer spricht nicht für die Annahme eines schweren persönlichen Härtefalls. Dagegen wendet der Beschwerdeführer denn auch nichts ein (Art. 42 Abs. 2 BGG).