Citation: 2C_206/2020 E. 4.1

4.1. Er bringt vor, die Vorinstanz hätte keine Interessenabwägung zwischen dem Interesse des Beschwerdeführers an der Aufrechterhaltung der Detailhandelsbewilligung zur Führung einer tierärztlichen Privatapotheke und einem allfälligen öffentlichen Interesse an einem Entzug dieser Bewilligung vorgenommen. Der Entzug der Bewilligung sei nicht erforderlich, da die Verfehlungen des Beschwerdeführers bereits vier Jahre oder mehr zurücklägen. Er sei ungenügend organisiert gewesen und habe Defizite bei der Kenntnis der Rechtslage gehabt. Mittlerweile habe er eine Sekretärin angestellt und sich über die geltenden Regelungen informiert. Ausserdem habe ihm die Vorinstanz nicht die Gelegenheit im Sinne von Art. 40 Abs. 3 HMV SG eingeräumt, innert angemessener Frist die Mängel zu beheben oder einen Massnahmenplan einzureichen. Ein solches Vorgehen hätte entgegen der vorinstanzlichen Auffassung keinen leeren Formalismus und eine mildere Massnahme dargestellt. Damit liege ein Verstoss gegen den Grundsatz der Verhältnismässigkeit vor.