Citation: 4A_736/2012 E. 2.2.3

2.2.3. Der Beschwerdeführer rügt weiter, entgegen der Ansicht der Vorinstanz würden seine Sachverhaltsrügen gegen das erstinstanzliche Urteil entscheidrelevante Tatsachen betreffen. Insbesondere sei relevant, dass eine Vertreterin der Haftpflichtversicherung des Beschwerdegegners mehrfach geäussert habe, dieser hätte die Krankentaggelder ohne Weiteres einfordern können und er habe den Fall aus Desinteresse nicht weiter betreut. Die Ausführungen des Beschwerdeführers beschränken sich grösstenteils auf appellatorische Kritik und die Darstellung seiner eigenen Sichtweise. Dabei geht er in wichtigen Punkten nicht auf die Erwägungen der Vorinstanz ein. So hat diese etwa ausgeführt, die Meinungsäusserungen einer Sachbearbeiterin der Haftpflichtversicherung seien für die Urteilsfindung nicht bindend. Das Gericht habe im Rahmen der richterlichen Rechtsfindung eigene Erwägungen darüber anzustellen, ob der Beschwerdegegner seine Sorgfaltspflicht verletzt habe. Gegen diese Erwägungen bringt der Beschwerdeführer nichts vor. Damit genügt er den Begründungsanforderungen nicht.