Citation: 2C_639/2023 E. 6.2

6.2. Die Vorinstanz hat diesbezüglich unter Berücksichtigung der bundesgerichtlichen Rechtsprechung (BGE 139 I 37 E. 3.5.2; 137 I 351 E. 3.7; Urteile 2C_376/2022 vom 13. September 2022 E. 3.1; 2C_1019/2021 vom 17. Mai 2022 E. 3.1; 2C_553/2023 vom 19. Juni 2024 E. 3.2 in fine; 2C_836/2021 vom 20. September 2023 E. 5.4; 2C_360/2020 vom 26. August 2020 E. 4.3.2 und E. 4.3.4) zutreffend erwogen, das Recht auf Ehe gemäss Art. 12 EMRK bzw. Art. 14 BV verschaffe dem Beschwerdeführer kein Recht auf Kurzaufenthaltsbewilligung zwecks Ehevorbereitung bzw. Eheschliessung in der Schweiz. Die Erteilung der Kurzaufenthaltsbewilligung setze unter anderem voraus, dass die Bewilligungsvoraussetzungen nach der Heirat offensichtlich erfüllt seien. Ein freizügigkeitsrechtlicher Aufenthaltsanspruch stehe unter dem Vorbehalt von Art. 5 Abs. 1 Anhang I FZA. Da der Beschwerdeführer insbesondere durch seine wiederholte Straffälligkeit die öffentliche Ordnung und Sicherheit der Schweiz im Sinne von Art. 5 Abs. 1 Anhang I FZA gefährde, erfülle er auch nach der Heirat mit der Beschwerdeführerin die Bewilligungsvoraussetzungen nicht, weshalb die Kurzaufenthaltsbewilligung zu verweigern sei (vgl. E. 5.2.2, E. 6 und E. 7 angefochtenes Urteil).