Citation: 1B_394/2013 E. 2.3

2.3. Angesichts der vom Obergericht verhängten Sanktion von 4 ½ Jahren Freiheitsstrafe erweist sich die Fortführung der Haft in zeitlicher Hinsicht nicht als unverhältnismässig, auch wenn der Beschwerdeführer seit der Berufungsverhandlung rund weitere drei Monate in Sicherheitshaft verbracht hat. Es bestehen auch keine Anhaltspunkte dafür, dass das Verfahren nicht mit der für Haftfälle gebotenen Beschleunigung vorangetrieben wird: die Beschwerden gegen die Obergerichtsurteile vom 26. August 2013 sind bei der strafrechtlichen Abteilung hängig und dürften in absehbarer Frist entschieden werden. Die Fortführung der Sicherheitshaft ist auch unter dem Gesichtspunkt der Verhältnismässigkeit nicht zu beanstanden.