Citation: 4A_278/2013 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz hat im Einklang mit dem erstinstanzlichen Urteil vorab geprüft, ob die Behauptung der Beschwerdeführerin zutreffe, wonach ihr der Zugang zum Büro versperrt gewesen sei. Dabei hat sie festgehalten, dass die Beschwerdeführerin zwar keinen direkten Zutritt mehr durch das Haus zum Büro gehabt habe, der Zugang zu den Büroräumlichkeiten über die Aussentüre jedoch nach wie vor möglich gewesen sei. Damit habe die Beschwerdeführerin den Beweis nicht erbringen können, dass ihr B.________ den Zugang zu der Beschwerdegegnerin verweigert habe. Demnach sei es für die Beschwerdeführerin möglich und zumutbar gewesen, ihre Arbeitsleistung zu erbringen. Da die Beschwerdeführerin jedoch ab Mai 2011 ihre Arbeitsleistung nicht mehr erbracht habe, sei die Beschwerdegegnerin von ihrer Pflicht, der Beschwerdeführerin einen Lohn zu entrichten, befreit gewesen.