Citation: 6B_772/2013 E. A

Die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat erhob am 20. Februar 2012 Anklage gegen X.________: A.a. Am Sonntag, 2. Oktober 2011, fand im Letzigrund ein Fussballmeisterschaftsspiel zwischen GC und FC Zürich statt. Um 17.37 Uhr zündeten GC-Fans Embleme der FCZ-Fans an, wodurch sich diese provoziert fühlten. Mit rund 50 unbekannten Personen verliess X.________ seinen Sitzplatz im Sektor D2 (der Südkurve) und rannte via Tartanbahn und durch die Sitzreihen im Sektor C in Richtung der GC-Fans im Sektor B. Dabei hatte er das in der Kapuze seines Pullovers eingenähte Netz über das Gesicht gestülpt, um sich unkenntlich zu machen. Es kam zu Handgemengen. X.________ (sowie ein Unbekannter) hatten zuvor je eine brennende Seenotfackel der Marke "F.D.F Segnali Nautici", die eine Brenndauer von ca. 60 Sekunden aufweist und Temperaturen von 1500-2500 °C entwickelt, gezielt mitten unter die dicht gedrängten Reihen der GC-Fans im Sektor B geschleudert. Die Staatsanwaltschaft warf ihm Gefährdung durch Sprengstoffe, eventuell Gefährdung des Lebens oder versuchte schwere Körperverletzung sowie Widerhandlung gegen das Sprengstoffgesetz und Verstoss gegen das Vermummungsverbot vor (Dossier HD). A.b. Nach dem Fackelwurf begab sich X.________ zurück in die Südkurve. Auf dem Rückweg traf er auf die drei Gebrüder Y.________, welche im Sektor C23 die gewaltsuchenden FCZ-Fans zur Rückkehr aufforderten. Als X.________ sah, wie die FCZ-Fans auf die Gebrüder einschlugen, kehrte er um und schlug von hinten mehrmals mit der Faust gegen den Hinterkopf von A.Y.________. Dieser flüchtete, wollte aber dann seinem Bruder zu Hilfe eilen, worauf ihm X.________ erneut mit der Faust gegen den Hinterkopf schlug. Die Staatsanwaltschaft beschuldigte ihn deshalb der versuchten einfachen Körperverletzung, eventuell Tätlichkeit (Dossier ND 2). A.c. Am Sonntag, 7. August 2011, zündete X.________ anlässlich eines Fussballspiels zwischen dem FCZ und GC im Sektor D2 inmitten von Fans eine dem Sprengstoffgesetz unterstellte Handfackel. Die Staatsanwaltschaft warf ihm deshalb Widerhandlung gegen das Sprengstoffgesetz vor (ND 1). A.d. Am Sonntag, 1. März 2009, zündete X.________ um 16.00 Uhr im Stadion Letzigrund während eines Fussballspiels zwischen dem FCZ und dem FC Vaduz im Sektor D2 inmitten voll besetzter Ränge eine Seenotfackel. Die Staatsanwaltschaft klagte ihn deshalb ebenfalls wegen Widerhandlung gegen das Sprengstoffgesetz an (Zusatzanklage).