Citation: 2C_71/2020 E. 5.3.4

5.3.4. Zunächst attestiert ihm der Führungsbericht der Vollzugseinrichtung Halbgefangenenschaft Winterthur einen positiven Gesinnungswandel. Der Beschwerdeführer habe aus eigener Initiative gemeinsame Lösungen mit der Vollzugsanstalt und seinem Arbeitgeber gesucht, damit seine unregelmässigen Arbeitszeiten kompatibel mit den Auflagen der Halbgefangenenschaft ausgestaltet werden konnten (act. 72). Auch der Bericht der Jugendarbeit U.________, die den Beschwerdeführer seit seiner Kindheit begleitet, betont den positiven Gesinnungswandel des Beschwerdeführers. Nach Jahren der Instabilität habe er sich seine aktuelle Lehrstelle erkämpfen müssen und diese gebe ihm nun Halt und eine positive Zukunftsperspektive (act. 49 pag. 373). Deckungsgleich äussert sich der Bericht des Arbeitsintegrationsprogramms 16:25 der sozialen Dienste der Stadt Zürich. Hier wird zusätzlich betont, dass der Beschwerdeführer motiviert und zielstrebig am Programm teilgenommen und einen "bemerkenswerten Reifungsprozess" durchgemacht habe (act. 48 pag. 372). Ebenfalls positiv lesen sich die Arbeitszeugnisse der verschiedenen Praktika, die der Beschwerdeführer während des Arbeitsintegrationsprogramms absolviert hat (act. 43 pag. 366, 44 pag. 367, 45 pag. 368). Auch sein aktueller Lehrbetrieb bestätigt die positive Entwicklung und betont zusätzlich zum Gesagten seine Hilfsbereitschaft sowie seine Zuverlässigkeit (act. 60).