Citation: 5A_113/2023 E. 2

Das Kantonsgericht hat erwogen, die Beschwerdeführerin habe in den Eingaben vom 22. und 25. Juli 2022 keine Ausstandsgründe im Sinn von § 14 Abs. 1 VRG/LU genannt und es seien auch keine ersichtlich. Wenn sie im Übrigen vorbringe, bereits am 11. bzw. 14. März 2022 Ausstandsanträge gestellt zu haben (bezüglich des verfahrensleitenden Mitgliedes), so seien diese bereits im Urteil vom 29. September 2022 behandelt worden. Gegen den Vizepräsidenten sei erst mit Eingabe vom 22. Juli 2022 ein (mit der Behandlung bzw. Nichtbehandlung der Ausstandsbegehren vom 11. bzw. 14. März 2022 gegen das verfahrensleitende Mitglied begründetes) Ausstandsgesuch gestellt worden, welches jedoch sofort hätte gestellt werden müssen und damit verspätet sei. Ohnehin fehle es insgesamt an einem Rechtsschutzinteresse im Zusammenhang mit der Beurteilung der Ausstandsbegehren, weil zwischenzeitlich kein Verfahren mehr vor der KESB Luzern hängig sei.