Citation: 5A_561/2019 E. 1.2.1

1.2.1. Das Obergericht hat die Klagebegehren auf Beseitigung persönlichkeitsverletzender Veröffentlichungen "zufolge faktischer Anerkennung" als erledigt abgeschrieben (Dispositiv-Ziff. 2a) und dazu festgehalten, der Beschwerdegegner habe die betreffenden Äusserungen zwischenzeitlich aus dem Internet gelöscht (E. 3c/dd S. 14 des angefochtenen Entscheids). Es geht somit nicht um eine förmliche Klageanerkennung und damit eine Verfahrensabschreibung im Sinne von Art. 241 ZPO, sondern um eine Gegenstandslosigkeit aus anderen Gründen gemäss Art. 242 ZPO (hier: wegen nachträglichen Wegfalls des schutzwürdigen Interesses). Der daherige Entscheid kann - im Gegensatz zur Verfahrensabschreibung nach Art. 241 ZPO - als Endentscheid (Art. 90 BGG) mit Beschwerde angefochten werden (Urteile 5A_410/2015 vom 9. Juni 2015 E. 1; 5A_838/2015 vom 5. Oktober 2016 E. 1.1, nicht publ. in: BGE 142 III 738; 4A_249/2018 vom 12. Juli 2018 E. 1.1).