Citation: U 135/05 07.07.2005 E. A

Der 1966 geborene R.________ ist seit 1987 als Dachdecker bei der K.________ AG tätig und in dieser Eigenschaft bei der SUVA obligatorisch gegen die Folgen von Betriebs- und Nichtbetriebsunfällen versichert. Am 6. Januar 1997 stürzte er beim Skifahren und erlitt eine commotio cerebri sowie ein Distorsionstrauma der Halswirbelsäule (HWS). Am 27. November 1998 stürzte er rückwärts an die Ladebrücke, als beim Anbinden von Latten auf einem Lieferwagen ein Seil riss, was zu einer Distorsion der HWS bzw. einem panvertebralen Syndrom führte. Im militärischen Wiederholungskurs 1999 stürzte er am 3. März 1999 auf vereistem Schnee rückwärts auf die linke Hüft- und Gesässseite. Sein Hausarzt, Dr. med. W.________, Arzt für Allgemeine Medizin FMH, diagnostizierte am 8. März 1999 eine Kontusion der Wirbelsäule bzw. erneut ein panvertebrales Syndrom bei Verdacht auf cervikoradikuläre Symptomatik. Für die Folgen dieses Unfalles erbrachte die Militärversicherung Heilbehandlungs- und Taggeldleistungen bis zum 4. März 2001. Nach einer Hospitalisation in der Klinik X.________ vom 29. Januar bis 28. Februar 2001 war R.________ in seinem angestammten Beruf ab 5. März 2001 wieder 100 % arbeitsfähig. Am 30. Juni 2001 zog er sich bei einem Nichtbetriebsunfall (Grümpelturnier) einen Rippenbruch links zu, welcher eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % bis zum 16. Juli 2001 und von 50 % bis zum 16. August 2001 zur Folge hatte. Am 27. August 2001 rutschte R.________ auf einer Leiter aus und stürzte aus einer Höhe von drei bis vier Metern von einem Dach. Der behandelnde Arzt, Dr. med. E.________, Arzt für Allgemeine Medizin FMH, diagnostizierte als Unfallfolge eine Rippenkontusion links sowie ein rezidivierendes lumbovertebrales Syndrom (reaktiviert) und attestierte eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % bis 14. Oktober 2001 sowie von 50 % ab 15. Oktober 2001. Ab 21. Januar 2002 arbeitete R.________ wieder vollzeitlich als Dachdecker, verblieb aber in ärztlicher Behandlung. Ab 19. Februar 2002 war er wieder vollständig arbeitsunfähig. Die SUVA anerkannte ihre Leistungspflicht und erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung und Taggeld). Zwecks Abklärung der Unfallkausalität liess sie R.________ am 6. März 2002 durch ihren Kreisarzt Dr. med. B.________ untersuchen und teilte ihm gestützt auf dessen Bericht vom gleichen Datum am 22. April 2002 mit, sie stelle ihre Leistungen per 21. Januar 2002 ein. Zugleich überwies sie die Akten zur Prüfung der Leistungspflicht an die Militärversicherung. Diese lehnte ihre Haftung mit Schreiben vom 7. Mai 2002 ab. In der Folge zog die SUVA den Bericht über die am 26. Juni 2002 im Institut für Radiologie des Zentrums N.________ durchgeführte magnetresonanztomographische Untersuchung der Lendenwirbelsäule sowie die Krankengeschichte des Spitals S.________ vom 16. Juli 2002 bei, wo R.________ vom 17. Juni bis 3. Juli 2002 hospitalisiert gewesen war. Mit Verfügung vom 28. November 2002 lehnte die SUVA ihre Leistungspflicht mit Wirkung ab 21. Januar 2002 formell ab. Die dagegen erhobene Einsprache wies sie nach Einholung eines versicherungsinternen medizinischen Berichtes des Dr. med. M.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie FMH, Abteilung Versicherungsmedizin der SUVA, vom 13. Februar 2003 mit Einspracheentscheid vom 21. Februar 2003 ab.