Citation: 6B_442/2020 E. 1.3

1.3. Der angefochtene Entscheid verletzt kein Bundesrecht. Die Vorinstanz begründet einlässlich und nachvollziehbar, weshalb sie zum Schluss gelangt, dass der Beschwerdeführer zweifelsfrei der Lenker des fraglichen Personenwagens gewesen sein müsse (Urteil S. 5 ff.). Dieser Schluss ist nicht zu beanstanden. Was der Beschwerdeführer gegen die tatsächlichen Feststellungen und die Beweiswürdigung der Vorinstanz vorbringt, beschränkt sich weitgehend auf eine unzulässige appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid, auf die das Bundesgericht nicht eintritt. Dieses greift auf Beschwerde hin nur in die Beweiswürdigung ein, wenn die Vorinstanz offensichtlich unhaltbare Schlüsse zieht, erhebliche Beweise übersieht oder solche willkürlich ausser Acht lässt (vgl. BGE 140 III 264 E. 2.3 S. 266; 135 II 356 E. 4.2.1 S. 362; je mit Hinweis). Mithin hätte der Beschwerdeführer darlegen müssen, inwiefern die Feststellungen der Vorinstanz offensichtlich unhaltbar sind oder mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch stehen und die vorhandenen Beweise andere Schlussfolgerungen geradezu aufdrängen. Diesen Anforderungen genügt seine Beschwerde grösstenteils nicht. Zur Hauptsache beschränkt sich der Beschwerdeführer darauf, seinen bereits im kantonalen Verfahren vorgetragenen Standpunkt zu erörtern und die Argumente zu wiederholen, die seiner Meinung nach zu erheblichen Zweifeln hinsichtlich seiner Täterschaft führen sollen. So weist der Beschwerdeführer zwar zutreffend darauf hin, dass auf dem von der Militärpolizei erstellten Radarbild des zu schnell fahrenden Personenwagens lediglich der Umriss des Kopfes der am Steuer sitzenden Person erkennbar ist (kantonale Akten act. 2/1/3 S. 2). Trotzdem kann mit der Vorinstanz festgestellt werden, dass die Aufnahme darauf schliessen lässt, dass die betreffende Person kurze Haare hat und eher gross gewachsen ist; denn sie stösst mit dem Kopf beinahe an der Fahrzeugdecke an. Weiter hält die Vorinstanz fest, am 6. Juli 2016, um 19.35 Uhr, habe die Polizei den Beschwerdeführer in Mollis im gesuchten Fahrzeug angehalten und ihn hinter dem Steuer sitzend fotografiert; ebenso am nächsten Tag anlässlich der Einvernahme. Bei einem Vergleich der Profile erscheine es nicht als ausgeschlossen, dass es sich beim Lenker auf dem Radarbild um den Beschwerdeführer handle. Komme hinzu, dass dieser die Haare kurz geschnitten trage und von grosser Körperstatur sei (Urteil S. 5 f. E. 3.1). Die Ausführungen des Beschwerdeführers bezüglich der Möglichkeit, dass am 6. Juli 2016 ein Dritter das Mobiltelefon mit der Rufnummer yyy - das sich im Zeitpunkt der Kontrolle unbestrittenermassen im fraglichen Fahrzeug befand - verwendet haben könne (Beschwerde S. 6 ff.), sind unbegründet, soweit darauf überhaupt einzugehen ist. Der Beschwerdeführer stellt nicht in Abrede, dass ihm gemäss Homepage seines Arbeitgebers die Nummer yyy zugewiesen war, als die fragliche Geschwindigkeitsüberschreitung stattfand. Dass das Unternehmen in der Zwischenzeit die Direktnummern seiner Mitarbeiter auf seiner Homepage nicht mehr aufführt, ist irrelevant. Die diesbezüglichen Vorbringen des Beschwerdeführers gehen damit an der Sache vorbei. Die Vorinstanz stellt ferner fest, auf dem Mobiltelefon mit der Rufnummer yyy seien für den 6. Juli 2016 über 50 Telefonverbindungen verzeichnet. Darunter fänden sich auch zwei Verbindungen mit Personen aus der Familie des Beschwerdeführers, nämlich ein Anruf um 10.52 Uhr auf die Festnetznummer seiner Mutter sowie ein Anruf um 16.50 Uhr auf das Mobiltelefon seines Bruders. An der Berufungsverhandlung habe der Beschwerdeführer auf entsprechende Nachfrage zwar ausgeführt, da bei seinem Arbeitgeber mit B.A.________ und D.________ auch zwei Neffen von ihm arbeiten würden, wobei sein Bruder der Patenonkel von Letzterem sei, besage der Umstand, dass vom fraglichen Mobiltelefon aus zwei seiner Angehörigen angerufen worden seien, nicht, dass er diese Anrufe getätigt habe. Die Vorinstanz stellt hierzu allerdings fest, B.A.________ sei beim Arbeitgeber des Beschwerdeführers als Bauführer angestellt. Ihm sei das Mobiltelefon mit der Rufnummer zzz zugewiesen. Am 6. Juli 2016 seien im Verlauf des Tages vom hier interessierenden Mobiltelefon aus gleich mehrere Anrufe auf das eben erwähnte Mobiltelefon von B.A.________ getätigt worden. Somit könne es nicht sein, dass dieser am 6. Juli 2016 auch das Mobiltelefon mit der Rufnummer yyy bei sich gehabt habe, da er diesfalls gleich mehrmals mit sich selbst telefoniert hätte. D.________ sei im Juli 2016 nicht beim Arbeitgeber des Beschwerdeführers angestellt gewesen, weshalb er gar keinen Zugang zum Mobiltelefon mit der Nummer yyy gehabt habe (Urteil S. 11 f. E. 3.8). Die vorinstanzliche Schlussfolgerung, wonach der Beschwerdeführer mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit am 6. Juli 2016 das Mobiltelefon mit der Rufnummer yyy bei sich getragen habe (Urteil S. 12 E. 3.9), ist nicht willkürlich. Weiter erörtert der Beschwerdeführer weshalb es auch in zeitlicher Hinsicht möglich sei, dass im fraglichen Zeitpunkt ein Dritter das besagte Firmenfahrzeug gelenkt habe (Beschwerde S. 5 f.). Damit vermag er jedoch nicht darzutun, dass die vorinstanzliche Feststellung, wonach die zeitliche Nähe zwischen der Geschwindigkeitsmessung (18.21 Uhr) und der späteren Anhaltung des vom Beschwerdeführer gelenkten Fahrzeugs in Mollis, in der unmittelbaren Nähe seines Wohnortes, (19.35 Uhr) ein starkes Indiz dafür sei, dass er es bereits bei der festgestellten Tempoüberschreitung gelenkt habe (Urteil S. 6 f. E. 3.2), schlechterdings unhaltbar wäre. Soweit der Beschwerdeführer schliesslich geltend macht (Beschwerde S. 9 ff.), die Vorinstanz habe sich nicht mit der nötigen Tiefe mit der entlastenden Erklärung von C.________ bzw. den Aussagen von B.________ auseinandergesetzt, geht er nicht substanziiert auf die diesbezüglichen Ausführungen der Vorinstanz ein (Urteil S. 13 ff. E. 3.10 und S. 15 ff. E. 4). Insgesamt ist eine Verletzung des Willkürverbots bzw. eine falsche Anwendung des Grundsatzes "in dubio pro reo" weder ausreichend dargetan noch erkennbar. Die Vorbringen des Beschwerdeführe rs erweisen sich als unbegründet, soweit sie den Begründungsanforderungen überhaupt genügen.