Citation: 2C_185/2018 E. 3.3

3.3. Die Voraussetzungen für die Verlängerung der Ausschaffungshaft gemäss Art. 79 i.V.m. Art. 76 Abs. 1 AuG bzw. die Voraussetzungen für eine Vorbereitungshaft gemäss Art. 75 AuG werden in der Beschwerde nicht thematisiert. Es erfolgt weder eine Auseinandersetzung mit den diesbezüglichen rechtlichen Grundlagen noch mit den vorinstanzlichen Erwägungen. Mit seinem Vorbringen, er habe sich stets vorbildlich verhalten und widersetze sich einer Überstellung nach Frankreich nicht, hält der Beschwerdeführer den vorinstanzlichen Erwägungen, wonach er unter diversen Identitäten verzeichnet und wegen eines Verbrechens im Sinne von Art. 19 Abs. 2 lit. a BetmG und damit einer erheblichen Gefährdung der Gesundheit verurteilt worden sei (vgl. Art. 76 Abs. 1 lit. b Ziff. 1 i.V.m. Art. 75 Abs. 1 lit. a und g AuG), nichts Substanzielles entgegen. Im Übrigen kommt entgegen der Annahme des Beschwerdeführers nicht in erster Linie eine Überstellung nach Frankreich, sondern vielmehr eine Ausschaffung nach Senegal infrage, sodass die Versicherung, er würde sich der Überstellung nach Frankreich nicht widersetzen, nicht ausreicht, um anzunehmen, er würde sich den Behörden tatsächlich zur Verfügung halten. Dass auch eine mildere Massnahme den erforderlichen Zweck erfüllen würde und die Haft deshalb unverhältnismässig wäre, ist damit jedenfalls nicht dargetan. Die Behauptung des Beschwerdeführers, das SEM habe Spuren verwischt, die den französischen Behörden erlaubt hätten, ihre Zuständigkeit anzuerkennen, entbehrt jeglicher Grundlage.