Citation: 1C_575/2023 E. 5.1

5.1. Wie gesehen (vorne E. 4.2), richtet sich das Vorliegen einer Rechtsverweigerung nach dem einschlägigen Verfahrensrecht, wobei kantonales Recht nur auf Willkür hin überprüft wird. Die Vorinstanz verweist in ihrem Urteil (Erwägung 3.1 f.) auf Art. 39 Abs. 1 des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege (des Kantons Bern) vom 23. Mai 1989 (VRPG/BE; BSG 155.21), wonach die instruierende Behörde das Verfahren als erledigt abschreibt, wenn im Verlauf des Verfahrens das rechtserhebliche Interesse am einer Verfügung oder an einem Entscheid in der Sache wegfällt. Gegenstandslosigkeit trete unter anderem dann ein, wenn die Behörde die anbegehrte Rechtslage nicht mehr herstellen könne oder müsse. Dies sei namentlich der Fall, wenn wie vorliegend der Zeitraum, für den die Bewilligung verlangt wurde, verstrichen sei.