Citation: 8C_19/2024 E. 5.1

5.1. Die Vorinstanz stellte nach eingehender Würdigung der Berichte der behandelnden Ärzte sowie des RAD fest, auch nach umfassenden rheumatologisch-orthopädischen und neurologischen Untersuchungen (elektrophysiologische, MRI-Neurographie, SPECT) hätten keine objektivierbaren organischen Befunde als mögliche Ursache für die geltend gemachte anhaltende Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit gefunden werden können. Dies gelte insbesondere auch für die Ausweitung der Beschwerden auf den Schulter- und Nackenbereich. Nach Einschätzung der RAD-Ärztin sei die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers in der angestammten Tätigkeit auf dem Bau nach dem Unfall vom 3. August 2020 spätestens im Juni 2021 wieder voll hergestellt gewesen, in einer Verweistätigkeit bereits im November 2020. Die Berichte der behandelnden Ärzte könnten daran keine auch nur geringen Zweifel erwecken. Damit sei eine bei Ablauf des Wartejahrs im August 2021 noch andauernde Arbeitsunfähigkeit nicht erstellt. Eine psychiatrische Behandlung sei erst ab August 2022 erfolgt und es bestünden mangels diesbezüglicher echtzeitlicher Berichte keine Anhaltspunkte dafür, dass schon zuvor eine durch entsprechende Beschwerden verursachte Arbeitsunfähigkeit aufgetreten sei.