Citation: 4A_324/2014 E. 3.1

3.1. Er bringt vor, das TAS sei bei der Beurteilung der Berufung trotz des umfangreichen Prozessstoffs primär auf Raschheit bedacht gewesen und habe nur gerade sechs Wochen nach Eingang der Berufung und innert weniger als sechs Tagen nach Abschluss einer mehrtägigen Hauptverhandlung im Wege eines beschleunigten Verfahrens entschieden, anstatt die Streitsache an die UEFA zurückzuweisen. Damit habe das TAS die Ungleichbehandlung der Parteien, die ihren Ursprung in den Verfahren vor den Instanzen der UEFA gehabt habe, fortgeführt. Die UEFA habe sich ab Sommer 2011 fast zwei Jahre Zeit genommen, bis sie dem Beschwerdeführer am 10. Juni 2013 schliesslich ihren Bericht über die erfolgten Untersuchungen zugestellt und ein Disziplinarverfahren eröffnet habe. Danach sei es "Schlag auf Schlag" gegangen, bis der Entscheid gefällt worden sei. Vor der UEFA-Kontroll- und Disziplinarkommission seien ihm gerade einmal 10 Tage Zeit für eine Stellungnahme eingeräumt worden, obwohl der massgebende Bericht wie auch die übrigen Prozessakten sehr umfangreich gewesen seien. Das anschliessende Verfahren vor der UEFA-Berufungskammer sei nichts anderes als eine Farce gewesen, habe es vom Eingang des Rechtsmittels bis zum Entscheid vom 10. Juli 2013 doch nur fünf Tage gedauert, wobei die Berufungskammer - trotz seines Protests - noch umfangreiche neue Beweisstücke der Beschwerdegegnerin zugelassen habe. Eine umfassende Prüfung und wirksamen Rechtsschutz habe der Beschwerdeführer auch vor dem TAS nicht erhalten; die umfangreiche Streitigkeit sei nach Eingang seiner Berufung in gerade einmal sechs Wochen behandelt und abgewiesen worden; die mündliche Verhandlung sei auf zwei Tage beschränkt gewesen mit entsprechend wenigen Möglichkeiten für die Partei- und Zeugenbefragungen. Dem beschleunigten Verfahren vor dem TAS habe der Beschwerdeführer nicht freiwillig zugestimmt. Grundlage des beschleunigten Verfahrens sei das Zulassungsformular (Admission Form) der UEFA gewesen, das ein Fussballclub unterzeichnen müsse, wenn er sich an UEFA-Wettbewerben beteiligen wolle. Er hätte einem beschleunigten Verfahren vor dem TAS nicht zugestimmt, wenn es eine Möglichkeit gegeben hätte, ohne Unterzeichnung des entsprechenden Formulars an den Wettbewerben der UEFA teilzunehmen; die entsprechende Erklärung könne ihm daher nicht entgegengehalten werden. Die vor den verbandsinternen Instanzen erfolgte Ungleichbehandlung habe sich im Schiedsverfahren vor dem TAS fortgesetzt. Die Beschwerdegegnerin habe rechtzeitig vor der Auslosung eine Klärung der Frage erzwingen wollen, wer an der Champions League der Saison 2013/2014 teilnehmen könne. Der Beschwerdeführer habe letztlich keine andere Wahl gehabt, als sich diesem Diktat der Beschwerdegegnerin zu unterziehen, um seine Möglichkeit zu wahren, doch noch an diesem Wettbewerb teilnehmen zu können. An der Durchführung des beschleunigten Verfahrens vor den verbandsinternen Organen und vor dem TAS habe überhaupt kein ernsthaftes Interesse bestanden; die Beschwerdegegnerin hätte ohne Weiteres ein geordnetes Beschwerdeverfahren durchführen und auch einem geordneten Ablauf des Schiedsverfahrens vor dem TAS zustimmen können. Mit ihrem einseitigen und unnötigen Beharren auf der Durchführung eines Eilverfahrens vor dem TAS habe die Beschwerdegegnerin gewollt in Kauf genommen, dass sich die Ungleichbehandlung der Parteien und damit die unzulässige Beschneidung der Verfahrensrechte vor dem TAS fortgesetzt hätten. Das TAS hätte das Recht auf Gleichbehandlung nur wahren können, indem es die Streitsache - wie beantragt - an die Beschwerdegegnerin zurückverwiesen hätte.