Citation: 6B_355/2021 E. 2.4.8

2.4.8. Insgesamt kann der Vorinstanz im Zusammenhang mit dem Widerrufsentscheid keine Verletzung der Begründungspflicht und des beschwerdeführerischen Anspruchs auf rechtliches Gehör vorgeworfen werden. Aus den Erwägungen des angefochtenen Urteils ergibt sich, weshalb die Vorinstanz von einer Schlechtprognose ausgeht und die vom Bezirksgericht Baden mit Urteil vom 25. November 2014 bedingt ausgesprochene Freiheitsstrafe widerruft. Dass sie sich in ihrem Entscheid nicht mit sämtlichen, vom Beschwerdeführer vorgetragenen Argumenten auseinandersetzt, begründet keine Gehörsverletzung. Das Gericht kann sich darauf beschränken, die wesentlichen Vorbringen zu behandeln. Erforderlich ist, dass dem angefochtenen Entscheid die Gründe entnommen werden können, auf welchen er beruht. Dies trifft im vorliegenden Fall zu. Das vorinstanzliche Urteil war für den Beschwerdeführer denn auch ohne Weiteres sachgerecht anfechtbar.