Citation: 2A.435/2003 05.02.2004 E. A

Der aus der Türkei stammende A. S.________, geboren am 2. März 1961, war in erster Ehe mit E. S.________ verheiratet. Aus der Verbindung gingen die Tochter D. S.________ (geb. 23. Juli 1984) und die beiden Söhne B. S.________ und C. S.________ (beide geb. 18. April 1987) hervor. 1988 reiste A. S.________ illegal in die Schweiz ein. Ein von ihm gestelltes Asylgesuch wurde von der Schweizerischen Asylrekurskommission am 27. Januar 1993 rechtskräftig abgewiesen. Ab dem 15. Mai 1993 galt er als verschwunden. Mit Urteil des 8. Bezirksgerichts Ankara vom 24. Mai 1995 wurde die Ehe von A. S.________ und E. S.________ geschieden und das Sorgerecht über die drei Kinder ohne weitere Begründung A. S.________ zugesprochen. Die drei Kinder, die seit ihrer Geburt bei ihrer Mutter in der Türkei gelebt hatten, blieben jedoch auch nach der Scheidung bei ihr. Am 21. Januar 1997 soll A. S.________ erneut illegal in die Schweiz eingereist sein, wo er abermals erfolglos um Asyl ersuchte. Am 26. Mai 1997 schloss A. S.________ in Zürich die Ehe mit der Schweizer Bürgerin F. W.________ (geb. 1963). In der Folge wurde ihm die Aufenthaltsbewilligung im Kanton Zürich zum Verbleib bei der Ehefrau erteilt. Am 11. Februar 2002 wurde A. S.________ erleichtert eingebürgert.