Citation: 4C.272/2005 09.11.2005 E. A

Am 17. Mai 2000 erwarb A.________ (Kläger) eine Spielberechtigung von der B.________ AG (Beklagte), für die Dauer von 25 Jahren. Der schriftliche Vertrag besteht aus einem Deckblatt mit den Personalien und einem dreiseitigen, von der Beklagten vorformulierten Vertragstext, mit dem sich der Kläger durch seine Unterschrift auf der ersten Seite einverstanden erklärte. Er leistete eine Einkaufssumme gemäss Preisliste und verpflichtete sich, jährlich einen Betrag als Kostenanteil zu bezahlen. Ab dem Jahre 2002 war der Kläger gesundheitlich ausser Stande, Golf zu spielen. Am 9. Februar 2003 fragte er die Beklagte an, ob sie seine Spielberechtigung zu einem marktüblichen Preis zurücknehme oder den Verkauf an einen Dritten veranlasse. Die Beklagte wies den Kläger auf die vertragliche Möglichkeit eines Weiterverkaufs hin, worauf sich der Kläger mit Schreiben vom 5. März 2003 auf die Härtefallklausel in Ziffer 9.4 des Vertrages berief und um Rücknahme der Spielberechtigung zu den dort vorgesehenen Modalitäten ersuchte. Ziffer 9.4 des Vertrags bestimmt: "Ein Spielberechtigter kann bei Vorliegen eines Härtefalles, worüber die B.________ AG nach eigenem Ermessen und unter Ausschluss des Rechtsweges entscheidet, seine Spielberechtigung vor Ablauf ihrer Dauer zurückgeben. Die B.________ AG wird ihm seine Einkaufssumme abzüglich 5% pro ganzes Jahr seit der Erteilung der Spielberechtigung bis zur Genehmigung der Rückgabe erstatten."