Citation: U 287/02 18.02.2003 E. A

Die 1950 geborene S.________ war seit 1987 bei der Firma O.________ AG als Buchhalterin angestellt und in dieser Eigenschaft bei der Winterthur Schweizerische Versicherungs-Gesellschaft (nachfolgend: "Winterthur") gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen obligatorisch versichert. Am 29. Dezember 1998 stolperte sie beim Aussteigen aus dem Bus und stürzte. Wegen heftigen Lumbalschmerzen konsultierte sie gleichentags ihre Hausärztin Frau Dr. med. G.________, welche eine Kontusion der Lendenwirbelsäule (LWS) diagnostizierte, eine konservative Behandlung einleitete sowie eine röntgenologische Untersuchung der LWS veranlasste, die eine Discopathie L5/S1, angedeutet auch L4/L5, bei ungünstiger Wirbelsäulenstatik ergab. Die "Winterthur" anerkannte ihre Leistungspflicht, vergütete die Kosten der Heilbehandlung und richtete Taggelder aus. In der Folge holte sie ein Gutachten des Dr. med. C.________, Spezialarzt FMH für Orthopädische Chirurgie, vom 12. Mai 1999 sowie ein Ergänzungsgutachten vom 16. Februar 2000 ein und zog Berichte der Orthopädischen Klinik X.________ vom 8. und 25. Juni 1999 sowie 15. und 21. September 1999, des Neuroradiologen PD Dr. med. W.________ vom 24. September 1999, der die Versicherte ab September 1999 behandelnden Hausärztin Frau Dr. med. P.________, Allgemeine Medizin FMH, vom 29. Oktober 1999, der Neurologischen Poliklinik des Spitals Y.________ vom 11. November 1999, 3. Februar und 19. Juli 2000, des Orthopäden Dr. med. E.________, Abteilung Wirbelsäulenchirurgie der Klinik Z.________, vom 15. Oktober 1999 sowie des Dr. med. M.________, Spezialarzt FMH für Otorhinolaryngologie, Hals- und Gesichtschirurgie, vom 17. März 2000 bei. Ausserdem liess sie S.________ durch ihren Schadeninspektor zu ihren persönlichen, beruflichen und gesundheitlichen Verhältnissen befragen (Bericht vom 17. Dezember 1999). Gestützt darauf stellte die Direktion Zürich der "Winterthur" mit Verfügung vom 25. August 2000 ihre Leistungen rückwirkend ab 1. Januar 2000 ein. Die dagegen erhobene Einsprache hiess die Generaldirektion der "Winterthur" mit Einspracheentscheid vom 1. Oktober 2001 in dem Sinne teilweise gut, dass sie die angefochtene Verfügung aufhob und die Sache hinsichtlich der "Rückenproblematik (LWS)" an die Direktion Zürich zum Erlass einer neuen Verfügung nach ergänzender Sachverhaltsabklärung zurückwies; ausserdem stellte sie fest, dass die Versicherte beim Unfall vom 29. Dezember 1998 keinen "Kopfanprall mit entsprechenden Folgen" erlitten habe. Zur Begründung wurde im Wesentlichen angeführt, bei der Einholung des Gutachtens des Dr. med. C.________ vom 12. Mai 1999 sowie des Ergänzungsgutachtens vom 16. Februar 2000) seien die Gehörs- und Mitwirkungsrechte der Versicherten verletzt worden, was einen nicht heilbaren Verfahrensmangel darstelle. Der die "Rückenproblematik (LWS)" betreffende Sachverhalt sei daher durch Einholung eines neuen Gutachtens unter Wahrung der Mitwirkungsrechte der Versicherten erneut abzuklären. Hingegen seien weder ergänzende neurologische noch neuropsychologische Abklärungen durchzuführen, weil beim Unfall vom 29. Dezember 1998 kein Kopfanprall stattgefunden und die Versicherte weder eine commotio cerebri noch ein Schädel-Hirn-Trauma noch ein Distorsionstrauma der Halswirbelsäule (HWS) erlitten habe.