Citation: 2A.200/2001 18.06.2002 E. 1

1.1 Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen den kantonal letztinstanzlichen Entscheid, der sich auf das Bundesgesetz vom 24. März 1995 über die Gleichstellung von Frau und Mann (GlG; SR 151) stützt und eine öffentlichrechtliche Angestellte betrifft, ist zulässig (Art. 13 Abs. 1 GlG in Verbindung mit Art. 97 ff. OG; BGE 124 II 409 E. 1d S. 413 ff.). Der Beschwerdeführer ist als öffentlichrechtlicher Arbeitgeber, der durch das angefochtene Urteil zur Bezahlung eines höheren Lohns verpflichtet wird, zur Verwaltungsgerichtsbeschwerde legitimiert (Art. 103 lit. a OG; BGE 124 II 409 E. 1e S. 417 ff.). Auf die form- und fristgerecht eingereichte Beschwerde ist einzutreten. 1.2 Angefochten ist nur die Ziffer 1 des Urteils. In der Ziffer 2 hat das Verwaltungsgericht - unter Verweis auf die rechtskräftige Ziffer 2 seines Urteils vom 28. Oktober 1998 - festgestellt, dass A.________ für die Zeit vom 1. Dezember 1994 bis 31. Dezember 1995 Anspruch habe auf die Differenz zwischen dem effektiv bezahlten und dem diskriminierungsfreien Lohn, zuzüglich Zins zu 5 Prozent. Es trifft zu, dass die Ziffer 2 des damaligen Urteils nicht angefochten und demzufolge rechtskräftig geworden ist. Damit ist aber noch nichts gesagt zur Frage, ob bzw. in welchem Umfang der effektiv bezahlte Lohn diskriminierend war oder nicht. Darüber wird erst mit dem vorliegend zu fällenden Urteil befunden.