Citation: 1C_596/2017 E. 6.3

6.3. Was die gerügten Vorgänge betrifft, so ist es zunächst nicht aussergewöhnlich, dass es bei Versammlungen zu Verschiebungen bei der Teilnehmerzahl kommt bzw. einzelne Teilnehmer erst später erscheinen oder die Versammlung nach deren Beginn ganz oder vorübergehend verlassen. Das Verwaltungsgericht setzte sich mit der Rüge, die Zahl und die Teilnahmeberechtigung der an der Abstimmung Beteiligten sei nicht korrekt ermittelt worden, in E. 2 des angefochtenen Entscheids ausführlich auseinander. Die entsprechenden tatsächlichen Feststellungen sind nachvollziehbar. Qualifizierte Mängel bei der Sachverhaltserhebung oder die offensichtliche Unrichtigkeit der entsprechenden Feststellungen sind nicht ersichtlich. Das Bundesgericht ist daher daran gebunden (vgl. vorn E. 1.5). Gestützt auf die von ihm festgestellten Umstände schloss das Verwaltungsgericht, es seien keine massgeblichen Unregelmässigkeiten erstellt. Wenn der Beschwerdeführer Mängel behaupte, die sich nicht aus den Akten ergäben oder sonst wie ersichtlich seien, treffe ihn eine entsprechende Mitwirkungspflicht. Er bringe aber nur unsubstanziierte Vermutungen vor, die er nicht zu belegen vermöge. Dagegen ist nichts einzuwenden. Dies gilt umso mehr, als das Verwaltungsgericht anhand des Protokolls der Gemeindeversammlung nachzeichnet, dass gleich viele Stimmzettel ausgeteilt worden waren wie Stimmberechtigte anwesend waren und der Versammlungsleiter ausdrücklich nachgefragt hatte, ob alle einen Stimmzettel erhalten hätten, ohne dass sich daraufhin jemand gemeldet hätte.