Citation: 2C_298/2020 E. 7

Nach dem Gesagten ist in Bezug auf die für die Beurteilung des objektiven Tatbestandes der versuchten Steuerhinterziehung relevante Frage, ob die Steuererklärung 2013 unvollständig war, auf die im Rahmen der Rechtsmittelverfahren betreffend die Veranlagung 2013 gewonnenen Erkenntnisse abzustellen (dies gilt auch hinsichtlich des geschäftsmässig nicht begründeten Darlehens an die "E.________ AG", bei welchem die Steuerbehörden von geldwerten Leistungen im Betrag von Fr. 17'300.-- ausgingen). Die für das Steuerhinterziehungsverfahren geltenden Regeln stehen diesem Schluss nicht entgegen: