Citation: 8C_860/2015 E. A

A.a. Der 1951 geborene A.________ war als IT-Projektleiter bei der Frima B.________ tätig gewesen und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 19. Juli 2002 streifte ein von hinten herannahender Lieferwagen den vom Versicherten gelenkten, vor einem Rotlicht stillstehenden, Personenwagen hinten links (Bericht der Polizei vom 8. August 2002 sowie biomechanische Kurzbeurteilung vom 17. März 2003). Laut Bericht der chirurgischen Klinik C.________ vom 22. Juli 2002, welche A.________ ambulant untersuchte, klagte er über Kopfschmerzen. Bewusstlosigkeit, Erbrechen und Schwindel wurden hingegen verneint. Diagnostiziert wurde eine Distorsion der Halswirbelsäule (HWS). Die SUVA erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung; Taggeld) und klärte den Sachverhalt in beruflicher und medizinischer Hinsicht ab. Der Kreisarzt Dr. med. D.________, Allgemeine Chirurgie FMH, diagnostizierte anlässlich seiner Abschlussuntersuchung vom 18. Januar 2007 eine verminderte Belastbarkeit der HWS mit chronischem cervikothorakalem Schmerzsyndrom bei Traumatisierung vor allem der Degenerationen C5/6 und C6/7, Status nach HWS-Distorsionstrauma, Status nach Diskektomie C6/C/7, dorsaler Osteophytenabtragung, foraminaler Dekompression C7 und Interposition eines trikortikalen Beckenspans, eine Druckdolenz paravertebral rechts auf Höhe C5, weniger C7 sowie am rechten oberen Trapeziusrand, eine Einschränkung der Kopfbeweglichkeit nach rechts sowie eine Tendenz zu Muskelverspannungen. Weiter hielt er einen sehr schweren Tinnitus sowie funktionelle und phobische Schwindelbeschwerden fest. Psychische Unfallfolgen fand Dr. med. E.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, SUVA Versicherungsmedizin, anlässlich seiner Untersuchung vom 12. März 2008 nicht mehr vor, nachdem bis im Jahr 2005 eine depressive Symptomatik psychiatrisch behandelt worden war. Mit Verfügung vom 23. September 2008 sprach die SUVA A.________ eine Invalidenrente bei einer Beeinträchtigung der Erwerbsfähigkeit von 58 % und eine Integritätsentschädigung bei einem Integritätsschaden von 15 % aufgrund der otologischen Restbefunde (Tinnitus sowie funktionelle und phobische Schwindelbeschwerden) zu. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 2. November 2010 fest. A.b. Eine dagegen geführte Beschwerde hiess das Verwaltungsgericht des Kantons Bern mit Entscheid vom 10. Juni 2011 gut und wies die Sache zu weiteren medizinischen Abklärungen an die SUVA zurück. Gestützt auf das hierauf veranlasste interdisziplinäre Gutachten des Zentrums für Medizinische Begutachtung (ZMB), Basel, vom 5. Februar 2013 und die ergänzende Stellungnahme vom 14. August 2013 sprach die SUVA dem Versicherten nunmehr am 18. Oktober 2013 verfügungsweise eine Integritätsentschädigung auf der Basis eines 40%igen Integritätsschadens und eine Invalidenrente bei einem Invaliditätsgrad von 20 % zu, was sie mit Einspracheentscheid vom 11. Juni 2014 bestätigte.