Citation: 9C_870/2013 E. 3

Das kantonale Gericht erwog, mit den Ergebnissen der Observation und der Stellungnahme des RAD-Arztes Dr. med. R.________ vom 8. März 2013 habe eine genügende Basis für Sachverhaltsfeststellungen betreffend den Gesundheitszustand und die Arbeitsfähigkeit vorgelegen, ferner habe die IV-Stelle die 90-tägige Frist von Art. 53 Abs. 1 ATSG, welche mit dem Vorliegen der Stellungnahme des Dr. med. R.________ zu laufen begonnen habe, eingehalten. Aktenmässig sei eine Vielzahl geschäftlicher und privater Aktivitäten des Beschwerdeführers nach dem Reitunfall belegt, welche mit den geltend gemachten gesundheitlichen Beschwerden schlichtweg nicht vereinbar seien. Daher bestünden keine Zweifel, dass er über den ganzen Zeitraum des Rentenbezugs in der Lage gewesen sei, vollzeitlich einer Erwerbstätigkeit nachzugehen. Der Beschwerdeführer habe seine Geschäftsaktivitäten (Pferdehandel, Tätigkeit bei der B.________ AG) der IV-Stelle nicht nur nicht gemeldet, vielmehr habe er diese mit Falschaussagen bewusst irregeführt. Auch die involvierten Ärzte habe er durch Angabe von Einschränkungen bzw. Verschweigen von Aktivitäten getäuscht. Daher seien die Aufhebung der Rente und die Rückerstattung der unrechtmässig erwirkten Leistungen im angeordneten Umfang zu bestätigen.