Citation: 6B_258/2022 E. 3.4.2

3.4.2. Weder die Staatsanwaltschaft in ihrer Nichtanhandnahmeverfügung noch die Vorinstanz stellen eine nicht mehr nur belanglose Beeinträchtigung durch das Kappen der überragenden, einjährigen Triebe der Rebe fest. Der Beschwerdeführer macht solches auch nicht geltend und äussert sich generell zur vorliegend vorgeworfenen Sachbeschädigung nicht (vgl. oben E. 3.2.4). Somit geht sowohl die Staatsanwaltschaft als auch die Vorinstanz nicht willkürlich von einer klaren Beweislage aus und ist es nicht zu beanstanden, den Tatbestand der Sachbeschädigung als nicht erfüllt zu qualifizieren. Es erübrigt sich, auf die Frage des Schadens weiter einzugehen. Ob das Vorgehen von B.________ gestützt auf das Kapprecht im Sinne von Art. 687 ZGB gerechtfertigt wäre und eine Strafbefreiung im Sinne von Art. 52 StGB in Frage käme, kann mangels erfülltem Tatbestand offen bleiben. Diesbezügliche Rügen sind deshalb nicht zu behandeln. Eine Verletzung von Bundesrecht liegt nicht vor.