Citation: 8C_861/2018 E. 5.2.1

5.2.1. Zur relevanten Streitfrage, inwieweit der Unfall vom 8. Juli 2015 den Vorzustand verschlimmert habe, machte Dr. med. D.________ - im Gegensatz zu Dr. med. C.________, der einen Status quo sine per 3. September 2015 postulierte - keine konkreten Angaben. Er legte dar, der Vorzustand habe vor dem Ereignis zu keinen manifesten Einschränkungen oder Beschwerden geführt. Damit entspreche der bei der Leistungseinstellung vorliegende Zustand nicht dem effektiv symptomlosen Status quo ante. Indessen genügt es nicht, ohne weitere Begründung darauf hinzuweisen, dass vor dem Unfall keine manifesten Einschränkungen oder Beschwerden vorlagen und damit ein Status quo ante nicht erreicht sei. Wie das kantonale Gericht zu Recht ausführte, läuft diese von Dr. med. D.________ vertretene Auffassung auf die beweisrechtlich nicht zulässige Formel "post hoc ergo propter hoc" hinaus, wonach eine gesundheitliche Schädigung schon dann als durch den Unfall verursacht gilt, weil sie nach diesem aufgetreten ist. Aus den diesbezüglichen Ausführungen lässt sich daher nichts zu Gunsten des Standpunktes des Versicherten entnehmen.