Citation: 4A_498/2023 E. 3.2

3.2. Die Beschwerdeführerinnen machen wiederholt geltend, dass die Ausführungen in den Gutachten von Prof. Dr. E.________ von der Vorinstanz "vollständig unberücksichtigt" geblieben seien. Die Vorinstanz habe auf die Ausführungen im Rechtsgutachten keinen Bezug genommen und auch nicht ausgeführt, weshalb den Erwägungen im Gutachten nicht gefolgt resp. dass auf das Beweismittel nicht abgestellt werden könne. Die Vorinstanz verletze den Verhandlungsgrundsatz, das Recht auf Beweis und die Regeln der Beweiswürdigung. Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerinnen handelt es sich beim Privatgutachten von Prof. Dr. E.________ nicht um ein Beweismittel, sondern um eine blosse Parteibehauptung (BGE 148 III 409 E. 4.5.1). Den von den Beschwerdeführerinnen pauschal geltend gemachten Rügen einer Verletzung des Rechts auf Beweis und der Regeln der Beweiswürdigung ist somit von vornherein der Boden entzogen. Auch im Übrigen ist nicht ersichtlich, inwiefern die Vorinstanz diesbezüglich Bundesrecht verletzt haben soll: In ihrer vorinstanzlichen Replik haben die Beschwerdeführerinnen ausführlich aus dem Gutachten von Prof. Dr. E.________ zitiert. Die Beschwerdeführerinnen zeigen nicht rechtsgenüglich auf (Erwägung 2.1), inwiefern sich die Vorinstanz nicht mit ihren Ausführungen in der Rechtsschrift befasst haben soll. Solches ist auch nicht ersichtlich, denn die Vorinstanz ging im angefochtenen Entscheid detailliert auf die zahlreichen Vorbringen der Beschwerdeführerinnen ein und widerlegte sie alle. Ohnehin verlangt die Begründungspflicht nicht, dass sich die Behörde mit allen Parteipunkten einlässlich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt (BGE 142 III 433 E. 4.3.2). Um den Vorgaben von Art. 29 Abs. 2 BV zu genügen, muss die Begründung so abgefasst sein, dass sich die betroffene Person über die Tragweite des angefochtenen Entscheids Rechenschaft geben und ihn in voller Kenntnis der Sache an die höhere Instanz weiterziehen kann (BGE 145 III 324 E. 6.1). Diesen Anforderungen genügt der ausführlich und sorgfältig begründete Entscheid der Vorinstanz ohne Weiteres.