Citation: U 306/99 06.08.2001 E. 3

3.- a) Bei der Ermittlung des hypothetischen Einkommens ohne Invalidität ist von dem auszugehen, was der Versicherte auf Grund seiner beruflichen Fähigkeiten und persönlichen Umstände zu erwarten gehabt hätte (ZAK 1985 S. 635 Erw. 3a). Da die Invaliditätsbemessung der voraussichtlich bleibenden oder längere Zeit dauernden Erwerbsunfähigkeit zu entsprechen hat, ist auch die berufliche Weiterentwicklung mitzuberücksichtigen, die ein Versicherter normalerweise vollzogen hätte; dazu ist allerdings erforderlich, dass konkrete Anhaltspunkte dafür bestehen, dass der Versicherte einen beruflichen Aufstieg und ein entsprechend höheres Einkommen tatsächlich realisiert hätte, wenn er nicht invalid geworden wäre (BGE 96 V 30). Entscheidend ist letztlich immer, was der Versicherte im massgebenden Zeitpunkt nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit verdienen könnte. Diese Grundsätze stehen mit den Bestimmungen von Art. 18 Abs. 2 UVG und Art. 28 Abs. 2 IVG im Einklang. Wenn die Invaliditätsbemessung in der Regel beim zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung sowie der realen Einkommensentwicklung angepassten Verdienst anknüpft, dann beruht dies auf der empirischen Feststellung, wonach die bisherige Tätigkeit im Gesundheitsfall in der Regel weitergeführt worden wäre; Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein. b) Die Vorinstanz ist bei der Invaliditätsbemessung davon ausgegangen, dass der Beschwerdeführer ohne Invalidität weiterhin als Baureiniger tätig wäre und bei der letzten Arbeitgeberin im Jahre 1994 Fr. 41 220.-/Jahr verdient