Citation: 6B_736/2024 E. 2.4.10

2.4.10. Die Vorinstanz äussert sich sodann zu der im Anzeigerapport vom 7. Juni 2021 gestützt auf die gemäss Vorinstanz "objektiven und subjektiven Beweismittel" erstellten "Zeitschiene der tatrelevanten Vorkommnisse", die vorliegend nicht im Detail wiedergegeben zu werden braucht, und hält fest, im Ergebnis stelle die Zeitschiene mit dem zeitlich übereinstimmenden und logischen Ablauf der einzelnen, zuvor dargelegten Erkenntnisse ein weiteres Indiz für die Täterschaft der Beschwerdeführerin dar (Urteil S. 67 ff.). Es ist festzustellen, dass in dieser Zeitschiene die Ergebnisse der Auswertung und Standorterfassung der Mobiltelefone und elektronischen Geräte sowie der Aussagen von verschiedenen Personen chronologisch dargestellt werden. Mithin handelt es sich letztlich um eine gesamtheitliche Würdigung der bisher diskutierten Ergebnisse in zeitlicher Hinsicht. Auch die Vorinstanz wiederholt bzw. fasst folglich grösstenteils das bisherige Ergebnis ihrer Beweiswürdigung zusammen und hält fest, dass die bisherigen Erkenntnisse in einen zeitlich übereinstimmenden und logischen Ablauf gebracht werden können. Daraus folgt letztlich, dass es der Beschwerdeführerin in zeitlicher Hinsicht möglich gewesen wäre, die Tat zu begehen. In ihrer Kritik an den vorinstanzlichen Ausführungen zur Zeitschiene beschränkt sich die Beschwerdeführerin darauf, erneut das methodische Vorgehen der Vorinstanz zu bemängeln, wobei sie ihre bereits in Zusammenhang mit den einzelnen vorstehend behandelten Punkt wiederholt. Weder trifft nach dem Ausgeführten zu, dass sich die Vorinstanz auf zahlreiche Vermutungen anstelle von gesicherten Fakten stützt noch wurde die Zeitschiene auf die Beschwerdeführerin passend gemacht. Eine Verletzung der Unschuldsvermutung liegt ebenso wenig vor, wie eine willkürliche Beweiswürdigung. Allerdings ist festzuhalten, dass es sich bei der Zeitschiene letztlich einzig um eine Zusammenfassung bzw. chronologische Darstellung der Ergebnisse der bisherigen Beweiswürdigung handelt, woraus sich ergibt, dass die Beschwerdeführerin die Tat in zeitlicher Hinsicht hätte begehen können.