Citation: 9C_464/2022 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz hat festgestellt, der Beschwerdeführer sei für ausserhäusliche Verrichtungen und Kontakte nicht auf Begleitung angewiesen und er sei auch nicht ernsthaft gefährdet, sich dauernd von der Aussenwelt zu isolieren. Sodann hat das kantonale Gericht den Anspruch auf eine Hilflosenentschädigung (im Rahmen lebenspraktischer Begleitung) mit Blick auf die Frage, ob der Beschwerdeführer ohne Begleitung einer Drittperson selbstständig wohnen kann (Art. 38 Abs. 1 lit. a IVV), näher geprüft. Es hat weitere medizinische Abklärungen für verzichtbar gehalten und dem Bericht über die Abklärung vor Ort vom 8. Dezember 2020 (nachfolgend: Abklärungsbericht), worin ein Hilfebedarf von insgesamt 75 Minuten pro Woche anerkannt worden war, Beweiskraft beigemessen. Gestützt darauf hat es festgestellt, der Zeitaufwand für die vom Beschwerdeführer benötigten Hilfeleistungen belaufe sich auf weniger als zwei Stunden pro Woche. Folglich hat es den Anspruch auf eine Hilflosenentschädigung verneint.