Citation: 5A_292/2023 E. 4.1

4.1. Das Bundesgericht erachtete in seinem Rückweisungsurteil die Beschwerde des (seit Oktober 2016 nicht mehr erwerbstätigen) Beschwerdeführers als begründet, soweit die Vorinstanz ihm zur Deckung des Kindes- und Ehegattenunterhalts den Verzehr von (hauptsächlich Erbschafts-) Vermögen zugemutet hatte. Es begründete dies unter anderem damit, die Vorinstanz habe nicht erläutert, weshalb sich ein Abweichen von der konstanten bundesgerichtlichen Rechtsprechung rechtfertige, wonach auf durch Erbanfall erworbenes Vermögen grundsätzlich nicht zurückgegriffen werden soll (E. 6.3.1). Die Vorinstanz prüfte im nun angefochtenen, auf Rückweisung hin ergangenen Entscheid, ob ein Ausnahmefall gegeben sei, in welchem sich die Anzehrung des durch Erbanfall erworbenen Vermögens rechtfertigen würde, und bejahte dies.