Citation: 6B_27/2021 E. 1.2

1.2. Der Beschwerdeführer begründet sein Gesuch im Wesentlichen damit, dass, entgegen der im Strafbefehl vertretenen Auffassung, kein Markenschutz der Kantonspolizei Bern für den Bereich Bekleidung bestehe. Er legt indes nicht dar und es ist nicht ersichtlich, dass ihm die entsprechende Rüge nicht bereits im ordentlichen Rechtsmittelverfahren bekannt war resp. bei gebührender Sorgfalt hätte bekannt sein müssen. Die Rüge ist damit nicht neu im Sinne von Art. 410 StPO. Der Beschwerdeführer verkennt, dass das Revisionsverfahren nicht dazu dient, prozessuale Versäumnisse nachzuholen. Dies ist hier aber offensichtlich der Fall. Es kann offen bleiben, ob es sich bei der erhobenen Rüge überhaupt um eine Tat- oder um eine der Revision nicht zugängliche Rechtsfrage handelt (vgl. dazu Urteil 6F_17/2017 vom 29. März 2018 E. 1.1 mit Hinweisen). Wie die Vorinstanz sodann zutreffend erwägt, begründet ein allfälliger Rechtsfehler grundsätzlich keine Nichtigkeit des Strafbefehls, sondern bloss dessen Anfechtbarkeit. Die Rüge der Verletzung des Grundsatzes "nulla poena sine lege" geht daher fehl. Das Gesagte gilt ebenso für die Rüge der Befangenheit der urteilenden Behörde zur Untersuchung eines der (eigenen) Kantonspolizei Bern zustehenden Markenrechts. Es ist unbestritten, dass der Beschwerdeführer weder die Rüge der Befangenheit im Strafbefehlsverfahren erhoben noch den Strafbefehl angefochten hat. Entgegen seiner Auffassung verletzt die Vorinstanz kein Bundesrecht, wenn sie ihm die genügende Kenntnis der allenfalls eine Befangenheit begründenden Tatsachen vorhält, zumal ihm spätestens bei Erlass des Strafbefehls habe klar sein müssen, dass ihm ein Verstoss gegen Markenrechte der Kantonspolizei Bern vorgeworfen werde. Die Vorinstanz beurteilt die Befangenheitsrüge daher zutreffend als verspätet. Ergänzend kann auf ihre in jeder Hinsicht zutreffenden Erwägungen verwiesen werden.