Citation: 9C_636/2018 E. 5

Der Beschwerdeführer rügt, das kantonale Versicherungsgericht habe das grundsätzlich beweistaugliche Administrativgutachten vom 8. Oktober 2013 nur selektiv und nicht als Ganzes für die Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts herangezogen. Seine Schlussfolgerung, er könne die Depression überwinden und er habe noch nicht alle Behandlungsmöglichkeiten ausgeschöpft, sei medizinisch und damit auch rechtlich nicht haltbar. Die Gutachter hätten denn auch keine (weiteren) erfolgversprechenden ambulanten medizinischen Massnahmen vorschlagen können. Diese Einschätzung gelte heute umso mehr, als er, anders als damals, mehrere (teils teil-) stationäre Aufenthalte in psychiatrischen Kliniken hinter sich habe. Schliesslich habe das kantonale Versicherungsgericht den Sachverhalt insofern willkürlich festgestellt, als es in der Belastung durch die während mehreren Jahren drohende Einstellung der Rentenleistungen die klare und einzige Ursache der Depression erblickt habe.