Citation: 8C_624/2013 E. A

Der als selbstständiger Bauunternehmer tätige S.________, geboren 1963, meldete sich im Mai 2000 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle Bern sprach ihm nach beruflichen und medizinischen Abklärungen mit Verfügungen vom 11. April 2001 und 7. Juni 2002 berufliche Massnahmen zu (Umschulung zum technischen Kaufmann; Praktikum in einem Immobilienunternehmen; PC-Anwenderkurs). Ab 1. August 2002 arbeitete S.________ beim Bundesamt X.________. Am 24. Februar 2004 sprach ihm die IV-Stelle von 1. September 2000 bis 30. April 2001 eine halbe Invalidenrente zu und verneinte einen Rentenanspruch von Mai 2001 bis Juli 2002 infolge Zahlung von IV-Taggeldern. Im Januar 2006 meldete sich S.________ erneut zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle nahm berufliche und medizinische Abklärungen vor. Anfangs 2007 liess S.________ mitteilen, er könne ab 1. Februar 2007 beim ehemaligen Arbeitgeber in einer neuen Funktion zu 30 % arbeiten; das Arbeitspensum liesse sich allenfalls aufstocken, weshalb das Verfahren für ein halbes Jahr zu sistieren sei. Gemäss Schlussbericht des Berufsberaters vom 29. Mai 2008 zeigte sich S.________ nicht motiviert, mehr als ein 50 %-Pensum zu leisten, so dass berufliche Massnahmen nicht erfolgsversprechend seien. Nach weiteren medizinischen Abklärungen, darunter das bidisziplinäre Gutachten des Dr. med. H.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, und des Dr. med. R.________, Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabilitation sowie für Rheumatologie, vom 2. April 2009 (nachfolgend: bidisziplinäres Gutachten), verfügte die IV-Stelle am 3. März 2010 ab 1. Februar 2005 eine ganze und ab 1. Februar 2007 eine Viertelsrente.