Citation: 8C_669/2023 E. 5.2

5.2. Die Beschwerdeführenden rügen, es seien zu Unrecht Nachlassschulden in der Höhe von Fr. 10'248.95 nicht anerkannt worden. Unter deren Berücksichtigung verbleibe nach Abzug des Freibetrages noch ein Überschuss von Fr. 3'701.05. Sie machen geltend, nach den erbrechtlichen Bestimmungen des ZGB gehöre zum Nachlass das Aktivvermögen abzüglich der Erbschafts- und Erbgangsschulden. Dementsprechend verlangen sie die Berücksichtigung der Rechnungen des Seniorenzentrums sowie der Todesfall- und Bestattungskosten. Art. 27a Abs. 1 ELV regle lediglich, wie und zu welchem Zeitpunkt die Aktiven des Nachlasses zu bewerten seien. Welche Schulden vom Nachlassvermögen in Abzug zu bringen seien, werde hingegen nicht definiert. Die Schlussfolgerung der Vorinstanz, die Rz. 4720.03 WEL des BSV sei sachlich haltbar sowie zweckmässig, entbehre einer gesetzlichen Grundlage.