Citation: I 642/06 22.08.2007 E. 5

Streitig und zu prüfen ist, ob der Versicherte Anspruch auf eine Hilflosenentschädigung bei einer Hilflosigkeit leichten Grades hat. 5.1 Die Vorinstanz hat erwogen, der Versicherte habe weder gestützt auf lit. a IVV (alltägliche Lebensverrichtungen), noch gestützt auf lit. d (Pflege gesellschaftlicher Kontakte), noch gestützt auf lit. e (lebenspraktische Begleitung) von Art. 37 Abs. 3 IVV einen Anspruch auf Hilflosenentschädigung. Sie hat festgestellt, der Versicherte sei unbestrittenermassen einzig in der alltäglichen Lebensverrichtung der Fortbewegung ausser Haus regelmässig und erheblich hilfsbedürftig, was für sich allein keinen Anspruch auf eine Hilflosenentschädigung begründe. 5.2 Im Rahmen der hier anwendbaren Kognitionsregelung (E. 2 hievor) ist aufgrund der Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde zu prüfen, ob der angefochtene Gerichtsentscheid in der Anwendung der massgeblichen materiell- und beweisrechtlichen Grundlagen Bundesrecht verletzt (Art. 104 lit. a OG), einschliesslich einer allfälligen rechtsfehlerhaften Tatsachenfeststellung (Art. 105 Abs. 2 OG). Hingegen hat eine freie Überprüfung des vorinstanzlichen Entscheides in tatsächlicher Hinsicht (alt Art. 132 lit. b OG) ebenso zu unterbleiben wie eine Prüfung der Ermessensbetätigung (alt Art. 132 lit. a OG) nach den Grundsätzen zur Angemessenheitskontrolle. Auch besteht (entgegen alt Art. 132 lit. c OG) Bindung an die Parteianträge, handelt es sich doch nicht um eine Abgabestreitigkeit (Art. 114 Abs. 1 OG; BGE 132 V 393 E. 2.2 S. 396 mit Hinweis). 5.3 Die vorinstanzliche Bejahung einer relevanten Hilfsbedürftigkeit bei der Fortbewegung (ausser Haus zu privaten Zwecken) ist unbestritten und auf Grund der Akten nicht zu beanstanden (vgl. auch BGE 117 V 146 E. 3a/bb S. 149 f.).