Citation: 6B_479/2024 E. 2.1

2.1. Die Erstinstanz hatte eine obligatorische Landesverweisung von 6 Jahren ausgesprochen. Nachdem der Beschwerdeführer im Berufungsverfahren nur noch wegen versuchter Erpressung, versuchter Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte sowie sexueller Belästigung verurteilt wurde, lag keine Katalogtat für eine obligatorische Landesverweisung mehr vor. Denn was die übrigen Straftaten betrifft, bestand Schuldunfähigkeit. Allerdings ordnete die Vorinstanz eine Massnahme zur Behandlung von psychischen Störungen an und prüfte in der Folge die Voraussetzungen einer Landesverweisung gemäss Art. 66a bis StGB.