Citation: 5A_351/2021 E. 2.5

2.5. Der Beschwerdeführer lässt hierzu ausführen, die Berufung der Beschwerdegegnerin sei ihm mit Verfügung vom 7. April 2021 (Posteingang 14. April 2021) zugestellt worden mit Fristansetzung zur Erstattung der Berufungsantwort innert zehn Tagen; mit Verfügung vom 21. April 2021 (Posteingang 26. April 2021) sei ihm eine Eingabe der Beschwerdegegnerin zugestellt worden, in welcher sie die in der Berufungsschrift versäumte Begründung zum Antrag um aufschiebende Wirkung nachzuholen versucht habe. Am 26. April 2021 habe er fristgerecht seine Berufungsantwort eingereicht. Mit Verfügung von eben diesem Tag, dem 26. April 2021, habe die Instruktionsrichterin des Obergerichts den strittigen Aufschub verfügt (Posteingang erst am 28. April 2021). Sie habe offensichtlich verkannt, dass die zehntägige gesetzliche Frist für die Erstattung der Berufungsantwort am 26. April 2021 abgelaufen sei und damit am Tag des Erlasses der Verfügung. Er habe also nicht im Rahmen der Berufungsantwort dazu Stellung beziehen können. Daher habe er um ordnungsgemässe Ansetzung einer Frist ersucht, um zu den superprovisorisch angeordneten Massnahmen gemäss Art. 256 Abs. 2 ZPO Stellung beziehen zu können. Mit Verfügung vom 29. April 2021 (Posteingang 3. Mai 2021) habe ihm das Obergericht dann eine Frist von fünf Tagen gesetzt, um zur Instruktionsverfügung vom 26. April 2021 Stellung zu nehmen.