Citation: 2C_489/2023 E. 7.2.5

7.2.5. Weiter rügt der Beschwerdeführer, aus seinen finanziellen Problemen dürfe nicht direkt auf ein finanzielles Motiv geschlossen werden. Er hätte andere "legale oder illegale" Einkommensquellen gehabt. Zudem hätte die Planung einer Brandstiftung seine kognitive Leistungsfähigkeit überstiegen, was gegen ihn als Täter spräche. Ohnehin hätte er mit der Versicherungsleistung keine Schulden tilgen können, da die Versicherungsleistung nur den abgebrannten Vermögenswert ersetze. Die Vorbringen sind unbegründet. Sofern er auf weitere Einkommensquellen und seine angeblich eingeschränkte kognitive Leistungsfähigkeit verweist, fehlt es bereits am entsprechenden Tatsachenfundament (Art. 105 Abs. 1 BGG). Darauf ist nicht weiter einzugehen. Das Argument, er könne durch die Versicherungsleistung keine weiteren Schulden tilgen, ist nicht stichhaltig, zumal das kantonale Recht auch bei ausbleibendem Wiederaufbau des Gebäudes eine Entschädigung vorsieht (Art. 29 Abs. 1 GVG/BE). Jedenfalls ist es nicht willkürlich, wenn die Vorinstanz diese Elemente in die Beweiswürdigung einbezieht.