Citation: 9C_458/2014 E. 1

Das kantonale Gericht bejahte einen Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG. Weil die Beschwerdeführerin im (hypothetischen) Gesundheitsfall nicht mehr teilzeitlich, sondern vollzeitlich erwerbstätig wäre, finde ein Wechsel in der Methode der Invaliditätsbemessung statt (allgemeiner Einkommensvergleich statt gemischte Methode; Art. 28a Abs. 1 und 3 IVG). Da bereits der Statuswechsel einen Revisionsgrund setze, sei irrelevant, ob sich der Gesundheitszustand verbessert habe (E. 3 und 5.2). Die Beschwerdeführerin wendet ein, die Bemessungsmethode sei zwar gewechselt worden; indes sei in tatsächlicher Hinsicht keine Veränderung erfolgt, weil sie bei richtiger Betrachtung von Beginn weg als (unter der Annahme guter Gesundheit) Vollerwerbstätige hätte angesehen werden müssen. Mit dem Wechsel der Bemessungsmethode sei lediglich ein bei der Rentenzusprechung unterlaufener Fehler korrigiert worden. Die Rechtsauffassung der Beschwerdeführerin, auch der Revisionsgrund "Methodenwechsel" (BGE 130 V 343 E. 3.5 S. 350 oben) müsse mit (effektiven oder hypothetischen) Veränderungen tatsächlicher Natur unterlegt sein, trifft zwar zu. Jedoch hängt die Zulässigkeit der Rentenrevision hier nicht davon ab. Denn das interdisziplinäre Gutachten der MEDAS weist eine Verbesserung des Gesundheitszustandes aus (dazu sogleich E. 2).