Citation: 6B_775/2020 E. 4.2

4.2. Hinsichtlich der Honorarbezüge ging die Erstinstanz davon aus, dass in der internen Kalkulation mit einem Honorar von 15 % gerechnet worden sei. Das Konto Haus A/F.________ sei mit einem Honorar von 25 %, das Konto Haus B/G.________ mit 18.28 % (total Fr. 83'000.00 Honorarforderungen statt Fr. 110'00.00 gemäss Anklage), das Konto Haus E/H.________ AG mit 19.59 % und das Konto Haus F/I.________ mit 16.01 % (total Fr. 87'630.00 Honorarforderungen statt Fr. 107'630.00 gemäss Anklage) belastet worden. Betreffend die Häuser C und D habe der Beschuldigte kein Honorar abgerechnet, obwohl er Leistungen der B.________ AG in Anspruch genommen habe. Von den Baukosten von je Fr. 458'384. 78 für die Häuser C und D (total Fr. 1'073'769.55 abzüglich des Landkaufs in Höhe von Fr. 157'000.--) seien 62.5 % für die Leistung der B.________ AG zu berechnen (Eigenleistung des Beschwerdeführers 37.5 %), was je Fr. 286'490.48 entspreche. Davon seien 15 % Honorar zu berechnen, was total Fr. 85'947.15 ausmache. Auf die Rüge des Beschwerdeführers hin bestätigte die Vorinstanz den zur Berechnung des Honoraranteils verwendeten Ansatz von 15 %, der im mit den Bauherren vereinbarten Pauschalpreis einkalkuliert worden sei. Weiter verwies sie - mit einer Präzisierung - auf die erstinstanzliche Berechnung der effektiv bezahlten Honorare und hielt fest, dass das Konto Haus A/F.________ mit 9.13 %, das Konto Haus B/G.________ mit 3.28 %, das Konto Haus E/H.________ AG mit 4.59 % und das Konto Haus F/I.________ mit 1.01 % zu viel Honorar belastet worden sei. Für die Liegenschaften C und D berechnete sie eine Honorarforderung von Fr. 137'515.45. Die von der Erstinstanz noch angerechneten Eigenleistungen des Beschwerdeführers von 37.5 % berücksichtigte sie nicht, "da hierfür kein Rechtsanspruch besteht bzw. die Leistungen ausschliesslich von der B.________ AG (bzw. im Rahmen der Anstellungsverhältnisse von ihren Mitarbeitern, u.a. dem Beschuldigten) erbracht wurden".