Citation: 8C_88/2008 07.08.2008 E. 3

Strittig ist, ob der Versicherte über den 31. Mai 2006 hinaus an natürlich und adäquat kausalen Folgen des Unfalles vom 31. Juli 2005 litt, welche einen Anspruch auf weitere Leistungen nach UVG ab 1. Juni 2006 begründen. 3.1 Das kantonale Gericht gelangte nach eingehender Beweiswürdigung zur Auffassung, im Zeitpunkt der Leistungseinstellung seien keine organischen Schädigungen mehr feststellbar gewesen, welche in einem rechtserheblichen Kausalzusammenhang mit dem Unfall vom 31. Juli 2005 standen. Die seit 17. November 2005 durch Psychiater Dr. med. R.________ behandelten psychischen Beschwerden, insbesondere die posttraumatische Belastungsstörung, seien nach der Praxis gemäss BGE 115 V 133 nicht adäquat kausal durch den Unfall vom 31. Juli 2005 verursacht worden. 3.2 Hiegegen wendet der Beschwerdeführer ein, zwar habe er schon vor dem Unfall vom 31. Juli 2005 an Rückenschmerzen gelitten und sich deswegen behandeln lassen müssen, doch sei er "zum Unfallzeitpunkt vollkommen beschwerdefrei" und zu 100 % arbeitsfähig gewesen. Alle drei behandelnden Ärzte - die Dres. med. F.________, C.________ und R.________ - hätten die Unfallkausalität der anhaltenden Beschwerden bejaht. Der Gutachter Dr. med. A.________ sei der einzige, welcher behaupte, der Status quo sine sei erreicht. Verwaltung und Vorinstanz hätten zu Unrecht "nur auf eine kausalitätsverneinende Meinung [des Dr. med. A.________] abgestellt". Die anhaltenden Rückenschmerzen stünden zumindest in einem teilkausalen Zusammenhang mit dem Unfall vom 31. Juli 2005. Auch der psychische Gesundheitsschaden sei eine natürlich und adäquat ursächliche Folge des genannten Unfalles. Der in der angestammten Tätigkeit als Krankenpfleger dauerhaft arbeitsunfähige Versicherte habe somit auch ab 1. Juni 2006 weiterhin Anspruch auf die gesetzlichen Leistungen nach UVG.