Citation: 5A_464/2021 E. 3.6

3.6. Vor Bundesgericht behauptet der Beschwerdeführer nicht, dass sein Einkommen oder das betreibungsrechtliche Existenzminimum vom Betreibungsamt und der Vorinstanz fehlerhaft bestimmt worden sei. Er macht einzig geltend, dass das Betreibungsamt ihm als Folge seines Privatkonkurses Mittel für eine standesgemässe Lebensführung, mithin ein erweitertes Existenzminimum hätte belassen müssen. Streitpunkt des vorliegenden Verfahrens bildet somit die Frage, ob es rechtens war, dass das Betreibungsamt den Beschwerdeführer nach dem Verlust seiner Arbeitsstelle per Ende April 2021 mit Revisionsverfügung vom 28. April 2021 für die restliche Dauer der Einkommenspfändung (erneut) auf das blosse betreibungsrechtliche Existenzminimum im Sinne von Art. 93 SchKG verwiesen und damit insbesondere weder einen Zuschlag zum Grundbetrag gewährt noch die laufenden Steuern berücksichtigt hat. Dies ist - wie erwähnt - zu bejahen, weil nach geltendem Recht der Gläubiger, dessen Forderung vor Konkurseröffnung entstanden ist, in dem Umfang, in welchem das Einredegericht neues Vermögen festgestellt hat, in der nachfolgenden Pfändung gegen den Schuldner wie ein Gläubiger zu behandeln ist, dessen Forderung erst nach der Konkurseröffnung entstanden ist. In beiden Fällen kann der Schuldner nach Massgabe von Art. 92 ff. SchKG bis zum betreibungsrechtlichen Existenzminimum gepfändet werden (s. vorne E. 3.4; BGE 136 III 51 E. 3.4). Aus dem Umstand, dass die Vorinstanz im Urteil SCBES.2021.6 vom 1. April 2021 von der bundesgerichtlichen Rechtsprechung abgewichen ist und dem Beschwerdeführer für die Monate Februar und März 2021 entgegen der geltenden Rechtslage in der Folge ein Betrag belassen wurde, der weit über seinem damaligen betreibungsrechtlichen Notbedarf lag, kann der Beschwerdeführer für das vorliegende Verfahren nichts zu seinen Gunsten ableiten. Wie das Betreibungsamt in seiner bundesgerichtlichen Vernehmlassung zutreffend ausführt, bleibt die von der Vorinstanz in ihrem unangefochten gebliebenen Urteil SCBES.2021.6 vom 1. April 2021 angeordnete Beschränkung der Pfändung auf den Betrag von Fr. 2'925.85 pro Monat mit der am 28. April 2021 revisionsweise verfügten pfändbaren Quote von Fr. 2'158.90 (bzw. der am 31. Mai 2021 verfügten pfändbaren Quote von Fr. 2'262.45) gewahrt.