Citation: 7B_195/2022 E. 2.2.3

2.2.3. Wie die Vorinstanz unter Bezugnahme zu BGE 138 IV 29 weiter korrekt ausführt, besteht zwischen dem Vorwurf gegenüber dem Beschwerdeführer und jenem gegenüber der Gemeinde U.________-V.________ ein enger Sachzusammenhang im vorgenannten Sinn. Der Beschwerdeführer und die Gemeinde beschuldigen sich gegenseitig Straftaten, die denselben Lebenssachverhalt betreffen, nämlich die Montage und die unmittelbar darauf folgende Entfernung der Plakate des Vereins "B.________" auf dem Gemeindegebiet. Aufgrund dieses engen Sachzusammenhangs bestand somit mit Blick auf die Sicherstellung einer einheitlichen Beweisführung ein sachlicher Grund für die Verfahrensvereinigung und verletzt es daher kein Bundesrecht, wenn die Vorinstanz gestützt auf Art. 30 StPO die Zuständigkeit der Staatsanwaltschaft für den Erlass des den Beschwerdeführer betreffenden Strafbefehls vom 22. April 2022 bejahte. Die Beschwerde erweist sich damit als unbegründet und ist abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.