Citation: 6B_43/2007 12.11.2007 E. 2

Die Beschwerdeführerin wendet sich einzig gegen den vollumfänglichen Aufschub des Vollzugs der Freiheitsstrafe bzw. dagegen, dass die Umstände, die den teilbedingten Strafvollzug rechtfertigten oder ausschlössen, im angefochtenen Urteil nicht festgehalten worden seien (Beschwerdeschrift S. 3). Die Beschwerdeführerin weist vorab darauf hin, dass sie bereits im Verfahren vor der Vorinstanz mit Eingabe vom 12. Dezember 2006 den teilbedingten Strafvollzug beantragt habe (Beschwerdeschrift S. 3). In materieller Hinsicht macht die Beschwerdeführerin weiter geltend, die ausgesprochene Freiheitsstrafe von 20 Monaten bewege sich zwar innerhalb des der Vorinstanz zustehenden Ermessensspielraums (Beschwerdeschrift S. 5), und auch die Voraussetzungen zur Gewährung des bedingten Strafvollzugs könnten vorliegend bejaht werden (Beschwerdeschrift S. 6). Hingegen stelle ein vollständig bedingter Vollzug der Strafe im konkreten Fall keine dem schweren Verschulden des Beschwerdegegners angemessene Sanktionierung dar; sachgerecht und erforderlich sei vielmehr der Teilvollzug der Strafe (Beschwerdeschrift S. 7). 1 Indem die Vorinstanz einerseits zwar ausdrücklich eingeräumt habe, das Verschulden des Beschwerdegegners wiege schwer, andererseits jedoch - ohne mit einem Wort auf die Möglichkeit des teilbedingten Vollzugs einzugehen - den Vollzug der Strafe vollständig aufgeschoben habe, habe sie ihre Begründungspflicht verletzt (Beschwerdeschrift S. 6 und S. 8).