Citation: 1C_655/2023 E. 2.5

2.5. Im Schreiben vom 3. April 2023, mit dem die Beschwerdeführenden im Rekursverfahren vor dem Regierungsrat zur Leistung eines Kostenvorschusses unter Androhung der Säumnisfolgen aufgefordert wurden, wird darauf hingewiesen, dass der Rechtsdienst des Baudepartements mit der Verfahrensinstruktion beauftragt worden ist. Den (anwaltlich vertretenen) Beschwerdeführenden musste auch aufgrund der vorherigen Rekursverfahren (ebenfalls betreffend die temporäre Umnutzung der Doppelgarage als Pferdestall) bekannt sein, dass die Verfahrensinstruktion und damit auch die Erhebung des Kostenvorschusses (praxisgemäss) dem Rechtsdienst des Baudepartements übertragen wird. Dies betrifft insbesondere das mit Beschluss des Regierungsrats vom 28. Juni 2022 abgeschlossene Rekursverfahren betreffend die Wiederherstellungsverfügung des Gemeinderats Gächlingen vom 25. November 2021 sowie das hängige Verfahren betreffend die Vollstreckungsverfügung des Gemeinderats Gächlingen vom 27. September 2022, mit welcher die Einhaltung des am 25. November 2021 verfügten Benützungsverbots durchgesetzt werden soll. In Bezug auf Letzteres ist derzeit vor Bundesgericht ein Verfahren betreffend die Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung des Rekurses hängig (Verfahren 1C_351/2023). Ob der Rechtsvertreter der Beschwerdeführenden noch an weiteren Rekursverfahren beteiligt gewesen ist, in denen der Rechtsdienst des Baudepartements den Kostenvorschuss eingefordert hat, ist nicht massgebend. Aus diesem Grund ist auch auf den mit der Replik erhobenen Verfahrensantrag der Beschwerdeführenden, die Vernehmlassung des Rechtsdienstes des Baudepartements vom 18. Dezember 2023 sei aus den Akten zu weisen, nicht weiter einzugehen, beschränkt sich die Vernehmlassung doch gerade darauf, drei Instruktionsschreiben aus vergangenen Rekursverfahren einzureichen, in denen der Rechtsvertreter der Beschwerdeführenden die Kostenvorschüsse jeweils fristgerecht und ohne Beanstandung bezahlt haben soll.