Citation: U 243/06 23.11.2006 E. 5

Mit der Vorinstanz ist erstellt, dass keine namhafte Besserung des Gesundheitszustands der Versicherten mehr zu erwarten ist, weshalb die SUVA zu Recht mit Verfügung vom 27. April 2005 die Leistung von Taggelder per 30. April 2005 eingestellt hat. Zu prüfen bleiben die erwerblichen Auswirkungen der leidensangepassten Arbeitsfähigkeit. 5.1 Nach Lage der Akten zu Recht nicht strittig ist das jährliche Valideneinkommen in Höhe von Fr. 40'300.- für das Jahr 2005. 5.2 Da die Versicherte seit 4. November 2003 keine Erwerbstätigkeit mehr ausgeübt hat (sämtliche Arbeitsversuche scheiterten) und somit ihre zuvor umschriebene Restarbeitsfähigkeit nicht in dem ihr zumutbaren Rahmen erwerblich umsetzt, hat das kantonale Gericht für das Invalideneinkommen zulässigerweise statistische Löhne herangezogen (BGE 126 V 76 Erw. 3b/bb mit Hinweisen). Gemäss Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik (LSE) 2004 betrug der monatliche Bruttolohn von Frauen im Bereich der Herstellung von Nahrungsmitteln (auf den abzustellen ist, da die Versicherte während Jahren in diesem Bereich tätig war: 1998-2003 Metzgerei und seit 2003 Bäckerei; vgl. RKUV 2000 Nr. U 405 S. 400 [U 66/00]; Urteil S. vom 29. Januar 2005, I 19/05) im Anforderungsniveau 4 (einfache und repetitive Tätigkeiten) Fr. 3652.- (Tabelle TA3 S. 57). Daraus ergibt sich (unter Berücksichtigung einer betriebsüblichen wöchentlichen Arbeitszeit von 41,6 Stunden, Die Volkswirtschaft 5/2006, Tabelle B10.2 S. 87) ein hypothetisches Jahreseinkommen von Fr. 46'941.- (2005). Die Versicherte hat aus invaliditätsfremden Gründen vor Eintritt des Versicherungsfalles ein unterdurchschnittliches Erwerbseinkommen (-14 %) erzielt. Mit der Vorinstanz ist davon auszugehen, dass sich die gleichen Faktoren, die zu einem stark unterdurchschnittlichen Valideneinkommen geführt haben, im gleichen Umfang bei der Verwertung der Restarbeitsfähigkeit lohnmindernd auswirken, weshalb es nicht zu beanstanden ist, wenn das kantonale Gericht den Tabellenlohn um 14 % reduzierte. Für einen weiteren Abzug nach Massgabe von BGE 126 V 80 Erw. 5b/bb bleibt kein Raum. Daraus resultiert bei einer Arbeitsfähigkeit von 100 % gemäss Art. 18 Abs. 1 UVG ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad (Valideneinkommen Fr. 40'300.-/Invalideneinkommen: Fr. 40'369.-).