Citation: 1C_330/2021 E. 4.2

4.2. Gemäss § 238 des Planungs- und Baugesetzes des Kantons Zürich vom 7. September 1975 (PBG/ZH; LS 700.1) sind Bauten, Anlagen und Umschwung für sich und in ihrem Zusammenhang mit der baulichen und landschaftlichen Umgebung im ganzen und in ihren einzelnen Teilen so zu gestalten, dass eine befriedigende Gesamtwirkung erreicht wird; diese Anforderung gilt auch für Materialien und Farben (Abs. 1). Auf Objekte des Natur- und Heimatschutzes (vgl. § 203 PBG/ZH) ist besondere Rücksicht zu nehmen (Abs. 2). Die nach den verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz aus dem Jahr 1693 - gemäss unbelegter Behauptung des Beschwerdeführers sogar 1639 - stammende streitbetroffene Liegenschaft liegt unbestrittenermassen in der kommunalen Kernzone und ist Teil einer historischen Blockrandbebauung. Sie ist zudem im Inventar schutzwürdiger Objekte von kommunaler Bedeutung aufgelistet und befindet sich zusätzlich im Perimeter des kantonalen Ortsbildinventars. In Anbetracht dessen besteht unter den Parteien Einigkeit, dass für die Beurteilung der ästhetischen Einordnung der zu ersetzenden oberen Fensterreihen § 238 Abs. 2 PBG/ZH massgebend ist.