Citation: 6B_1106/2014 E. 1.4.2

1.4.2. Wenn der Beschwerdeführer einwendet, die Vorinstanz habe ungenügend berücksichtigt, dass B.E.________ ihn aggressiv angegangen und mit einer Schusswaffe bedroht habe, dann wiederholt er seine vorinstanzlichen Ausführungen, ohne sich hinreichend mit den Erwägungen im angefochtenen Entscheid auseinanderzusetzen. Gleiches gilt, wenn er vorträgt, er habe seinen Baseballschläger auf dem Parkplatz vor dem Restaurant nicht aus dem Auto genommen, sondern bloss von der Hutablage auf den Beifahrersitz gelegt. Ebenso verhält es sich, wenn der Beschwerdeführer ausführt, er habe es nicht auf einen handfesten Streit ankommen lassen. Sein Hinweis auf die Anklageschrift, wo erwähnt wird, er habe den Baseballschläger aus Angst griffbereit gelegt, genügt nicht, um die vorinstanzliche Sachverhaltsdarstellung als willkürlich erscheinen zu lassen. Denn selbst wenn er Angst gehabt haben sollte, schlösse dies nicht aus, dass er einen handfesten Streit suchte. Entgegen den Ausführungen des Beschwerdeführers gelangt die Vorinstanz nicht zum Schluss, B.E.________ habe eine Waffe in der Hand gehalten, weshalb der Beschwerdeführer ihn habe angreifen dürfen. Sie stellt fest, das Verhalten des Beschwerdeführers sei nicht auf Abwehr eines Angriffs gerichtet gewesen. Vielmehr habe er sich auf einen Raufhandel eingelassen und aktiv daran beteiligt.