Citation: 9C_220/2024 E. A

A.a. Der mit B.A.________ verheiratete A.A.________ betreibt am Wohnsitz der beiden Ehegatten in U.________ das Einzelunternehmen C.________. Die C.________ erbringt verschiedene Dienstleistungen rund um eine "DFMA"-Software (Design for Manufacturing and Assembly). Dabei handelt es sich um eine werkzeugunterstützte Vorgehensweise zur präventiven Optimierung von Produktkosten und der Verbesserung der Qualität. Die DFMA-Software wird von der US-amerikanischen Boothroyd Dewhurst Inc. entwickelt und weltweit vertrieben. Zu den von der C.________ angebotenen Dienstleistungen gehört die Übersetzung der entsprechenden lizenzierten Software, die Vornahme von Anpassungen für den europäischen Markt sowie die Anwenderschulung. A.b. A.A.________ und B.A.________ wurden für die Steuerperioden 2003 bis 2009 für die kantonalen Einkommens- und Vermögenssteuern sowie für die direkte Bundessteuer rechtskräftig veranlagt. Nachdem die Steuerverwaltung des Kantons Schaffhausen in der Steuererklärung 2010 bei einem deklarierten steuerbaren Einkommen von Fr. 73'700.- eine Vermögenszunahme von Fr. 1.5 Mio. festgestellt hatte, über welche B.A.________ und A.A.________ keinen ausreichenden Aufschluss zu geben vermochten, wurde auf entsprechendes Ersuchen der kantonalen Steuerverwaltung hin die Abteilung Strafsachen und Untersuchungen der Eidgenössischen Steuerverwaltung (ASU) zur Durchführung einer Steueruntersuchung gegen A.A.________ ermächtigt. Ein gegen A.A.________ und B.A.________ eröffnetes Nachsteuerverfahren für die Steuerperioden 2003 bis 2009 sowie ein Steuerhinterziehungsverfahren gegen A.A.________ für die Steuerperioden 2003 bis 2011 wurden bis zum Abschluss der Steueruntersuchung der ASU sistiert. A.c. In ihrem Untersuchungsabschlussbericht vom 18. Februar 2016 gelangte die ASU zum Ergebnis, dass A.A.________ im Namen sog. "Entwicklungsgesellschaften" Rechnung für verschiedene Aufwendungen an die C.________ gestellt habe, denen keine Leistungen dieser Gesellschaften entsprochen hätten, d.h. dass es sich dabei um fiktive Aufwendungen gehandelt habe. Dafür habe er folgende von ihm beherrschte bzw. in seinem Eigentum stehende Gesellschaften benutzt: D.________ Limited mit Sitz in London (nachfolgend D.________ London) für die Jahre 1998 bis 2007, E.________ Limited mit Sitz in Tortola auf den Britisch Virgin Islands (nachfolgend E.________) für die Jahre 2008 und 2009 sowie die F.________ Limited mit Sitz ebenfalls in Tortola (nachfolgend F.________) ab 2010. Unter Verwendung dieser Offshore-Struktur habe A.A.________ von 2003 bis 2009 Einkommen von insgesamt rund Fr. 1.5 Mio. und auch Vermögen der Besteuerung entzogen. A.d. In den nach Abschluss der Untersuchung der ASU von der kantonalen Steuerverwaltung wieder aufgenommenen Nachsteuer- und Steuerhinterziehungsverfahren ergingen am 20. November 2017 die Nachsteuerverfügungen. Damit wurden den Eheleuten A.________ für die Steuerperioden 2003 bis 2009 Nachsteuern und Verzugszinsen von insgesamt Fr. 795'184.65 (zusammengesetzt aus Nachsteuern Kantons- und Gemeindesteuern Fr. 377'905.60 und Verzugszinsen Fr. 202'086.60 sowie Nachsteuern direkte Bundessteuer Fr. 161'918.90 und Verzugszinsen Fr. 53'273.55) auferlegt. Gleichzeitig stellte die Kantonale Steuerverwaltung das Steuerhinterziehungsverfahren gegen A.A.________ betreffend die Kantons- und Gemeindesteuern sowie die direkte Bundessteuer der Steuerperioden 2003 bis 2006 (infolge Verjährung der Strafverfolgung) ein und auferlegte ihm wegen vollendeter Steuerhinterziehung der Kantons- und Gemeindesteuern sowie der direkten Bundessteuer 2007 bis 2009 Bussen von insgesamt Fr. 553'039.60 (zusammengesetzt aus Kantons- und Gemeindesteuern Fr. 378'396.80 und direkte Bundessteuer Fr. 174'642.80).