Citation: 6B_902/2019 E. 2.4.3

2.4.3. Sämtliche vom Beschwerdeführer dargelegten Widersprüche in den Aussagen der Beschwerdegegnerin 2 bezieht die Vorinstanz in ihre Würdigung mit ein. Sie zeigt auf, dass die Unstimmigkeiten entweder nur Unwesentliches oder Nebenpunkte beschlagen oder bietet plausible Erklärungen dafür, weshalb es zu den widersprüchlichen Aussagen gekommen sein könnte. Die vorinstanzliche Argumentation ist einleuchtend und überzeugend. So befasst sie sich auch mit den Widersprüchlichkeiten in Bezug auf die Frage, ob die Beschwerdegegnerin 2 das Wasser aus dem ersten oder dem zweiten Glas in die beiden Fläschchen umgefüllt hat, und legt nachvollziehbar und schlüssig dar, weshalb das Aussageverhalten der Beschwerdegegnerin 2 verständlich sei und kleinere Ungereimtheiten die Glaubhaftigkeit ihrer Aussagen nicht zu erschüttern vermögen. Mit diesen ausführlichen Erwägungen setzt sich der Beschwerdeführer nicht auseinander. Der Hinweis, dass die Beschwerdegegnerin 2 einmal ausgeführt habe, sie habe den Inhalt ihres Wasserglases in ein Fläschchen geleert, während sie sonst von zwei Fläschchen gesprochen habe, trifft zu. Jedoch führt dieser Umstand nicht dazu, dass die Aussagen der Beschwerdegegnerin 2 insgesamt als widersprüchlich und nicht glaubhaft zu taxieren wären. Im Übrigen vermag die Beschwerdegegnerin 2 überzeugend zu erklären, weshalb sie die Flüssigkeit in ihrem Glas in zwei Fläschchen abgefüllt habe (Untersuchungsakten, act. 1529). Mit der appellatorischen Wiederholung seines Standpunktes legt der Beschwerdeführer insgesamt jedenfalls nicht dar, dass die Vorinstanz bei der Würdigung der Aussagen der Beschwerdegegnerin 2 in Willkür verfällt.