Citation: 1C_277/2015 E. 3.2

3.2. Zu prüfen ist somit die Verhältnismässigkeit der Verkleinerung des Baubereichs in der Ecke Schwarzacker-/Querstrasse. Da gemäss Ziff. 6 der Vorschriften zum Gestaltungsplan (nachfolgend: GPV) oberirdische Bauten nur innerhalb des bezeichneten Baubereichs erstellt werden dürfen, bewirkt dessen Verringerung am südwestlichen Rand des Baubereichs F eine Beschränkung der Verfügungsbefugnisse der Beschwerdeführerin. Nach dem Grundsatz der Verhältnismässigkeit muss dieser Eingriff für das Erreichen des im öffentlichen Interesse liegenden Ziels geeignet, notwendig und der Betroffenen zumutbar sein (Art. 36 Abs. 3 BV; BGE 140 I 2 E. 9.2.2 S. 24 mit Hinweisen).