Citation: 2C_4/2022 E. 1.1

1.1. Angefochten ist das verfahrensabschliessende (Art. 90 BGG) Urteil des Verwaltungsgerichts vom 15. November 2021 (Art. 86 Abs. 1 lit. d BGG), das den Widerruf der Niederlassungsbewilligung des Beschwerdeführers 1 und - als Folge davon - den Widerruf der Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA der Beschwerdeführerin 2 bestätigt. Die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist zulässig (Art. 82 lit. a BGG), weil grundsätzlich ein Anspruch sowohl auf den Fortbestand der Niederlassungsbewilligung (Art. 83 lit. c [e contrario]; BGE 135 II 1 E. 1.2.1) als auch der davon abgeleiteten Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA (Art. 3 Abs. 1 Anhang I FZA [SR 0.142.112.681]; Art. 8 EMRK) besteht. Die Beschwerdeführenden rügen zudem in vertretbarer Weise eine Verletzung von Art. 8 EMRK. Als Adressaten des angefochtenen Urteils sind die Beschwerdeführenden zur Ergreifung des Rechtsmittels legitimiert (Art. 89 Abs. 1 BGG). Auf die form- und fristgerecht eingereichte Beschwerde ist einzutreten (Art. 42 Abs. 2 und Art. 100 Abs. 1 BGG).