Citation: 4P.50/2001 07.06.2001 E. 3

3.-Die Beschwerdeführerin macht zunächst geltend, dass die in ZR 95 (1996) Nr. 39 vollzogene Praxisänderung an sich willkürlich sei, weil eine Änderung der Rechtsprechung nur unter bestimmten Voraussetzungen zulässig sei (vgl. dazu BGE 125 II 152 E. 4c/aa S. 162 f. m.w.H.), die hier nicht erfüllt seien. Diesbezüglich ist auf die Beschwerde nicht einzutreten. Die Beschwerdeführerin scheint zu übersehen, dass eine vor mehr als sechs Jahren vollzogene Praxisänderung nicht mehr darauf überprüft werden kann, ob damals die Voraussetzungen für eine Änderung der Rechtsprechung gegeben waren.