Citation: 2C_233/2021 E. 6.1.4

6.1.4. Soweit der Beschwerdeführer sodann sinngemäss behauptet, der Verzeiger sei in Bezug auf die vor Bezirksgericht Liestal eingereichte Klage - entgegen den vorinstanzlichen Ausführungen - aktiv legitimiert gewesen, ist Folgendes festzuhalten: Das Bezirksgericht Liestal verneinte in seinem aktenkundigen Urteil vom 7. Dezember 2011 die Aktivlegitimation des Verzeigers zur Geltendmachung der eingeklagten Ansprüche, da er diese an den Beschwerdeführer abgetreten hatte. Zudem hielt das Bezirksgericht Liestal im Sinn einer Alternativbegründung fest, die Klage sei auch mangels Kausalzusammenhangs zwischen Schadenereignis und Schaden abzuweisen (vgl. E. 4.1 hiervor). Dieses Urteil erwuchs unangefochten in Rechtskraft (vgl. das den Beschwerdeführer betreffende Urteil 4A_462/2017 vom 12. März 2018, Sachverhalt A.b). Die Frage der Aktivlegitimation des Verzeigers wurde anschliessend im Verfahren vor dem Bezirksgericht Zürich zwischen dem Beschwerdeführer und dem Verzeiger thematisiert. Wie zuvor das Bezirksgericht Liestal kamen auch das Bezirksgericht Zürich und das Obergericht des Kantons Zürich zum Schluss, dem Verzeiger habe es an der Aktivlegitimation gefehlt (vgl. Urteil des Bezirksgerichts Zürich vom 11. Juli 2016 E. V/2.4.1 und Urteil des Obergerichts vom 5. Juli 2017 E. III/3.5.3). Zwar trifft es zu, wie der Beschwerdeführer vorbringt, dass das Bundesgericht diese Frage - mangels Relevanz für den Ausgang des Verfahrens - nicht mehr prüfte (vgl. Urteil 4A_462/2017 vom 12. März 2018 E. 6.1). Dies ändert indessen nichts daran, dass die Vorinstanzen im vorliegenden Disziplinarverfahren das rechtskräftige Urteil des Bezirksgerichts Liestal sowie die Erwägungen der Zürcher Zivilgerichte in die Beurteilung der Verfehlungen des Beschwerdeführers einbeziehen durften.