Citation: 2C_235/2023 E. 5.2.1

5.2.1. Mit der Vorinstanz ist davon auszugehen, dass die Sozialhilfeabhängigkeit grösstenteils selbstverschuldet ist. Trotz gewisser gesundheitlicher Einschränkungen ist vom Beschwerdeführer die Erzielung eines Erwerbseinkommens zu erwarten gewesen. Zu diesem Schluss gelangte die Vorinstanz unter anderem mit Blick auf die Einschätzung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, die in sechs vom Beschwerdeführer angestrengten IV-Verfahren befand, dass dieser zu mindestens 80 % arbeitsfähig sei. Zur Situation der Beschwerdeführerin lässt sich in diesem Zusammenhang weder aus dem vorinstanzlichen Urteil noch aus der Beschwerde etwas entnehmen. Dass inzwischen auch die Beschwerdeführerin einer Arbeit nachgeht, legt zumindest den Schluss nahe, dass dies früher schon möglich gewesen wäre (vgl. Urteil 2C_536/2021 vom 19. Oktober 2021 E. 6.2.2). Entgegen der Vorbringen der Beschwerdeführenden ist ihre bisherige Sozialhilfeabhängigkeit damit in relevanter Weise selbst verschuldet. Der Umstand, dass die Beschwerdeführenden seit Kurzem ihren Lebensunterhalt wieder selbst bestreiten können, ist zwar zu ihren Gunsten zu berücksichtigen. Dies vermag jedoch das erhebliche öffentliche Interesse an der Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung (vgl. E. 5.1.2 hiervor) nicht wesentlich zu relativieren.