Citation: U 365/99 29.12.2000 E. 5

5.- a) Unfallfolgen einerseits und nachträglich auftretende unfallfremde Faktoren (krankhafte Veränderungen der Wirbelsäule) lassen sich vorliegend nicht auseinanderhalten (Bericht über die kreisärztliche Untersuchung vom 4. April 1997), sondern ergeben ein sich überschneidendes Krankheitsbild, weshalb die SUVA zu Recht für die erwerblichen Folgen des Rückenleidens aufkommt (RKUV 1992 Nr. U 142 Erw. 4). b) Steht fest, dass bei einer leichten, den körperlichen Leiden angepassten Tätigkeit von einer 100 %igen Arbeitsfähigkeit - mit der Einschränkung einer um 45 Minuten verlängerten Mittagspause - auszugehen ist, lässt sich der vorinstanzlich bestätigte Einkommensvergleich der SUVA, welcher einen Invaliditätsgrad von rund 25 % ergeben hat, nicht beanstanden. Wird für die Ermittlung des Invalideneinkommens anstelle der durch die SUVA verwendeten Dokumentation über Arbeitsplätze (DAP) auf die Tabellenlöhne der Schweizerischen Lohnstrukturerhebungen des Bundesamtes für Statistik (LSE) abgestellt, resultiert selbst bei Berücksichtigung eines maximalen Abzugs von 25 % vom statistischen Lohn (BGE 126 V 75 Erw. 5b/aa-cc), wie durch das kantonale Gericht zutreffend erwogen, kein höherer Invaliditätsgrad.