Citation: 5A_935/2014 E. 3.4

3.4. Gemäss den vorinstanzlichen Feststellungen trat A.________ seinen Anspruch auf ausseramtliche Entschädigung von Fr. 41'518.70 gegenüber dem Beschwerdeführer mit schriftlicher Erklärung vom 4. Juni 2013 an die Beschwerdegegnerin ab. Dass der Zessionar in die betreibungsrechtliche Stellung des Zedenten eintritt und daher die Betreibung aufgrund von Art. 170 OR nun im eigenen Namen erheben und auch fortsetzen kann, hat das Bundesgericht dem Beschwerdeführer bereits im vorangegangenen Verfahren erläutert. Es hat bei dieser Gelegenheit auch darauf hingewiesen, dass für die Erteilung der definitiven oder der provisorischen Rechtsöffnung kein Urteil betreffend die Gültigkeit der Zession notwendig ist. Weist sich der Zessionar einer vollstreckbaren Forderung über seine Berechtigung aus, kann ihm das Recht nicht verweigert werden, in gleicher Weise wie der Zedent gegen den Schuldner vorzugehen (BGE 140 III 372 E. 3.3.1 S. 376, mit Hinweisen auf Rechtsprechung und Lehre). Daraus folgt, dass bei Vorliegen einer Zession im Rahmen eines Verfahrens auf Erteilung der Rechtsöffnung bloss die formellen Anforderungen geprüft werden können. Hingegen würde es ein solches Verfahren sprengen, wenn das Gericht die Berechtigung des Gemeinwesens zur Forderungsabtretung überprüfen sollte. Dem Beschwerdeführer kann insoweit nicht beigepflichtet werden, als er eine materielle Überprüfung des Rechtsöffnungstitels und der als fragwürdig bezeichneten Abtretung fordert. Die Erteilung der definitiven Rechtsöffnung erweist sich daher als bundesrechtskonform, zumal sich die Rechtsnachfolge als liquid erweist und im kantonalen Verfahren keine Einwendungen gemäss Art. 81 Abs. 1 SchKG erhoben worden sind.