Citation: 2A.96/2003 18.03.2003 E. 1

Der kroatische Staatsangehörige A.________, geboren am **. ** 1977, zog am 19. November 1980, im Alter von dreieinhalb Jahren, zu seinen Eltern in die Schweiz und erhielt im Rahmen des Familiennachzugs eine Aufenthaltsbewilligung. Seit 8. Januar 1990 hat er die Niederlassungsbewilligung. Im Alter von 13 Jahren beging er erste Ladendiebstähle. Seit 1992 konsumierte er Drogen; insbesondere im Zusammenhang damit beging er zahlreiche Vermögensdelikte. Im Frühjahr 1993 schickten ihn seine Eltern für ein Jahr nach Kroatien. Nach seiner Rückkehr absolvierte er eine zweijährige Schreineranlehre, die er im Sommer 1996 mit Erfolg abschloss. Ab Dezember 1995 bis März 2000 kam es regelmässig zu Strafbefehlen wegen Widerhandlungen gegen das Transportgesetz und das Strassenverkehrsgesetz, einmal wegen mehrfachen Betrugs und einmal wegen Hinderung einer Amtshandlung. Mit Urteil vom 13. Dezember 2000 verurteilte ihn das Bezirksgericht Aargau wegen qualifizierter und mehrfacher Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz, gewerbsmässigen Diebstahls, mehrfachen vollendeten und versuchten betrügerischen Missbrauchs einer Datenverarbeitungsanlage, Hehlerei, mehrfacher Sachbeschädigung, mehrfachen Hausfriedensbruchs, mehrfacher Widerhandlung gegen das Transportgesetz und Beschimpfung zu 3 ¼ Jahren Zuchthaus unter Aufschub des Strafvollzugs zugunsten einer stationären Massnahme; von einer Landesverweisung wurde abgesehen. A.________ trat den Massnahmenvollzug am 20. Dezember 2000 an. Am 12. Februar 2001 wurde er in das Bezirksgefängnis Kulm versetzt. Das Bezirksgericht Aarau ordnete am 25. April 2001 die nachträgliche Vollstreckung seines Urteils vom 13. Dezember 2000 sowie zwei früherer Strafbefehle der Bezirksanwaltschaft Zürich an. Mit Verfügung des Departements des Innern des Kantons Aargau vom 28. September 2001 wurde A.________ per 22. Oktober 2001 bedingt aus dem Strafvollzug entlassen, unter Anordnung einer Schutzaufsicht während der Dauer der Probezeit von drei Monaten. Nachdem anfangs 2002 ein Arztzeugnis die Drogenfreiheit von A.________ bestätigt hatte, liess er sich seit Frühjahr 2002 nicht mehr durch die Fachstelle für Suchtberatung und Prävention Aarau beraten. Im April 2002 wurde er wegen eines versuchten Raubs verzeigt. Wegen weiterer Delikte befand er sich sodann im Kanton Solothurn bis 12. Juni 2002 in Untersuchungshaft. Seit August 2002 weilt er wiederum in Untersuchungshaft wegen des Verdachts auf verschiedene in den Kantonen Aargau, Solothurn und Bern begangene Vermögens- bzw. Eigentumsdelikte. Mit Verfügung vom 27. Juli 2001 wies die Fremdenpolizei (heute: Migrationsamt) des Kantons Aargau A.________ für unbestimmte Dauer aus der Schweiz aus. Die dagegen erhobene Einsprache blieb erfolglos. Am 17. Januar 2003 wies das Rekursgericht im Ausländerrecht des Kantons Aargau die gegen den Einspracheentscheid erhobene Beschwerde ab. Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde vom 13. März 2003 beantragt A.________, das Urteil des Rekursgerichts und die diesem zugrundeliegende Verfügung des Migrationsamtes vom 27. Juli 2001 aufzuheben und ihm in Verzicht auf die Ausweisung die Niederlassungsbewilligung C weiterhin zu gewähren. Er ersucht für das bundesgerichtliche Verfahren um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung. Es ist weder ein Schriftenwechsel angeordnet, noch sind die kantonalen Akten eingeholt worden.