Citation: 2C_961/2018 E. 4.2

4.2. Das Bezirksgericht Zürich verurteilte den Beschwerdeführer am 16. November 2016 wegen mehrfacher Förderung der rechtswidrigen Ein- und Ausreise sowie des rechtswidrigen Aufenthalts und teilweisen Versuchs dazu, der Anstiftung zur Fälschung von Ausweisen und der versuchten Täuschung der Behörden im Sinne von Art. 118 AIG zu einer Freiheitsstrafe von 24 Monaten bedingt sowie einer bedingten Geldstrafe von 30 Tagessätzen zu je Fr. 30.--. Das Urteil erging im abgekürzten Verfahren (Art. 362 Abs. 2 StPO; vgl. dazu das Urteil 2C_114/2013 vom 10. September 2013 E. 2.4.3). Aus der Anklageschrift, die der Beschwerdeführer anerkannt hat, ergibt sich, dass er wiederholt als Schlepper tätig geworden ist; dabei stellte er für seine Aktivitäten bis zu Fr. 20'000.-- pro Person in Rechnung; diese umfassten nur teilweise die mit der Schlepperaktivität verbundenen Auslagen. Der Beschwerdeführer organisierte etwa die Reise von drei Personen aus Sri Lanka in die Schweiz über Malaysia, den Iran und die Türkei sowie über Griechenland. Hierzu nutzte er in jenen Ländern die vorgängig geknüpften Beziehungen; er sorgte unter anderem für die Reisedokumente, die Bezahlung der zusätzlichen Schlepper, die Beschaffung der Reisetickets, die Grenzübertritte, den Transport und die Unterkunft. In gleicher Weise wurde er für zwei weitere, sich in Sri Lanka aufhaltende Personen tätig, wobei er wiederum mindestens Fr. 20'000.-- in Rechnung stellte; die Einreise scheiterte, da die Reisenden durch die italienischen Behörden aufgegriffen und in die Türkei abgeschoben wurden. Im Dezember 2012 wurde der Beschwerdeführer von Unbekannten aus Kanada beauftragt, für sechs in Sri Lanka weilende Personen die illegale Einreise in die Schweiz und danach deren Weiterreise nach Kanada zu organisieren; dabei verlangte er pro Person Fr. 10'000.--. Der Transport scheiterte am Flughafen Zürich-Kloten. Schliesslich liess der Beschwerdeführer während seinen Schlepperaktivitäten einen Asylbewerber bewilligungslos in einem Restaurant an seiner Stelle arbeiten, wobei er sich dessen Lohn von rund Fr. 3'000.-- an sich auszahlen liess; der Asylbewerber erhielt Fr. 2'500.--, die restlichen Fr. 500.-- kassierte der Beschwerdeführer ein (total ca. Fr. 12'000.--). Schliesslich übergab dieser seine Aufenthaltsbewilligung einem Dritten, damit er für ihn am 4. und 5. Dezember 2015 die Deutschprüfung im Hinblick auf die Erteilung der Niederlassungsbewilligung bzw. Einbürgerung bestehen würde.