Citation: 7B_132/2022 E. C

Auf Berufung von A.________ hin bestätigte das Obergericht Appenzell Ausserrhoden am 17. August 2021 die erstinstanzlichen Freisprüche von A.________ vom Vorwurf der sexuellen Nötigung zum Nachteil von B.A.________ (deren Entjungferung mit einem Dildo, begangen zwischen 2010 und 2013) sowie der mehrfachen sexuellen Handlungen mit Kindern zum Nachteil von B.A.________ (deren Entjungferung mit einem Dildo, Filmaufnahme durch dieselbe, begangen zwischen 2010 und 2013); zusätzlich sprach es sie vom Vorwurf der Fürsorge- und Erziehungspflicht frei. In teilweiser Abänderung der erstinstanzlichen Schuldsprüche erklärte es A.________ der mehrfachen Vergewaltigung in Mittäterschaft zum Nachteil von B.A.________ (begangen zwischen 2010 und 2013), der Vergewaltigung und versuchten Vergewaltigung in Mittäterschaft zum Nachteil von C.A.________ (begangen zwischen 2011 und 2013), der mehrfachen (teilweise versuchten) sexuellen Nötigung in Gehilfenschaft zum Nachteil von B.A.________ (orale Befriedigung, Finger einführen, gegenseitiges Berühren und Streicheln, Veranlassung zur Selbstbefriedigung, begangen zwischen 2010 und 2013), der sexuellen Nötigung in Mittäterschaft zum Nachteil von C.A.________ (Entjungferung mit einem Dildo, begangen zwischen 2011 und 2013), der mehrfachen sexuellen Nötigung in Gehilfenschaft zum Nachteil von C.A.________ (orale Befriedigung, Finger einführen, gegenseitiges Berühren und Streicheln), der mehrfachen sexuellen Handlungen mit Kindern in Mittäterschaft zum Nachteil von B.A.________ (Vergewaltigungen, begangen zwischen 2010 und 2013), der mehrfachen (teilweise versuchten) sexuellen Handlungen mit Kindern in Mittäterschaft zum Nachteil von C.A.________ (Vergewaltigung, versuchte Vergewaltigung, Entjungferung mit einem Dildo, begangen zwischen 2011 und 2013), der mehrfachen (teilweise versuchten) sexuellen Handlungen mit Kindern in Gehilfenschaft zum Nachteil von B.A.________ (orale Befriedigung, Finger einführen, gegenseitiges Berühren und Streicheln, Veranlassung zur Selbstbefriedigung, begangen zwischen 2010 und 2013) sowie der mehrfachen sexuellen Handlungen mit Kindern in Gehilfenschaft zum Nachteil von C.A.________ (orale Befriedigung, Finger einführen, gegenseitiges Berühren und Streicheln, begangen zwischen 2011 und 2013) schuldig und verurteilte sie zu einer Freiheitsstrafe von 43 Monaten. Im Weiteren bestätigte das Obergericht die erstinstanzlichen Verurteilungen im Zivilpunkt, wobei es Vormerk nahm, dass der erstinstanzliche Verweis der Schadenersatzforderung von B.A.________ auf den Zivilweg in Rechtskraft erwachsen war.