Citation: 5A_128/2021 E. A

A.a. Die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Olten-Gösgen (KESB) errichtete am 27. November 2013 über den damals bereits seit Jahrzehnten schwer suchtkranken A.________ (geb. 1968) eine Vertretungsbeistandschaft mit Vermögensverwaltung. A.b. A.________ wurde 2015 wegen mehrfacher Übertretung und mehrfacher Vergehen gegen das Betäubungsmittelgesetz, mehrfachen Verabreichens gesundheitsgefährdender Stoffe an Kinder und mehrfacher sexueller Handlungen mit Kindern zu einer unbedingten Gefängnisstrafe von 12 Monaten verurteilt. Er trat den Strafvollzug am 26. Juni 2019 auf der Bewachungsstation der Universitären Psychiatrischen Dienste V.________ an, wo eine somatische Abklärung erfolgte. Aufgrund seiner besonderen, auf seinen Gesundheitszustand zurückzuführenden Bedürfnisse wurde die Strafe ab dem 20. August 2019 im Pflegezentrum U.________ vollstreckt. Der Strafvollzug sollte am 25. Juni 2020 enden. A.c. Mit Schreiben vom 19. Februar 2020 stellte der Beistand von A.________ bei der KESB den Antrag auf dessen fürsorgerische Unterbringung direkt im Anschluss an den Strafvollzug. Die KESB folgte diesem Antrag und ordnete die fürsorgerische Unterbringung von A.________ an (Entscheid vom 27. Mai 2020). Sodann sollte diese Massnahme spätestens nach sechs Monaten überprüft werden. Gegen diesen Entscheid wandte sich A.________ an das Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn, das seine Beschwerde am 12. Juni 2020 abwies (Verfahren VWBES.2020.204). Dieser Entscheid erwuchs unangefochten in Rechtskraft. A.d. Am 17. Dezember 2020 entschied die KESB, A.________ in der fürsorgerischen Unterbringung zu belassen und die Massnahme spätestens nach zwölf Monaten zu überprüfen.