Citation: 5A_361/2017 E. 4.2.2

4.2.2. Was die nach Auffassung des Obergerichts nicht ersichtliche Mehrbelastung angeht, wiederholen die Beschwerdeführer die soeben zusammengefassten Einwände. Sie schliessen daraus, selbst wenn das Fahrwegrecht für die Bewirtschaftung von Wies- und Weideland benutzt worden wäre, sei im Vergleich dazu die Benutzung dieses Fahrwegrechts im Rahmen der Erschliessung der Parzelle 965 mit Wohnbauten eine nicht mehr zumutbare Mehrbelastung der Beschwerdeführer als Eigentümer der belasteten Parzellen. Es wäre mit täglichen Zu- und Wegfahrten mehrerer Fahrzeuge der Bewohner, deren Besucher und weiteren Fahrzeugen der Versorgung und Entsorgung zu rechnen. Das stelle gegenüber der bloss untergeordneten Störung durch eine sporadische Nutzung eines Fahrweges im Rahmen der Bewirtschaftung von Wies- und Weideland eine erhebliche Mehrbelastung dar. Auch wenn auf Seiten des berechtigten Grundstücks eine Änderung der Bedürfnisse eingetreten wäre, so dürften diese neuen Bedürfnisse nach Art. 739 ZGB nicht auf Kosten der Eigentümer der belasteten Grundstücke befriedigt werden (S. 13 f. Ziff. 3.6 der Beschwerdeschrift).