Citation: 8C_326/2014 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz erwog, die Arbeitgeberin habe die Kündigung mit den in den Protokollen der Mitarbeitergespräche der Jahre 2011 und 2012 enthaltenen Kritikpunkten begründet. Die Arbeitgeberin habe festgehalten, dass der Beschwerdegegner die Lösungsvorbereitung verbessern müsse und Lösungen termingerecht umsetzen solle; er verschiebe zu viele der ihm aufgetragenen Tasks und Termine. Er müsse zudem Prioritäten besser setzen und nicht alles auf den "letzten Drücker" erledigen. Die Funktion als IT-Stellvertreter verlange eine hohe Zuverlässigkeit (Protokoll des Mitarbeitergesprächs vom 18. April 2012). Diese Beanstandungen seien im Mitarbeitergespräch vom 17. Juli 2012 bestätigt worden. Es sei zudem erwähnt worden, dass der Versicherte zerstreut wirke und zum Teil wichtige Details übersehe oder sogar Aufträge vergesse. Im Schreiben an das KIGA habe die Arbeitgeberin die Kündigung mit den grossen Qualitätsunterschieden in den Arbeiten des Versicherten begründet. In Anbetracht dieser klaren Kritik liege ein weisungswidriges Verhalten und damit eine Verletzung vertraglicher Verpflichtungen gemäss Art. 44 Abs. 1 lit. a AVIV vor. Er habe jedoch nicht zumindest (eventual-) vorsätzlich gehandelt, weshalb die Einstellung in der Anspruchsberechtigung unrechtmässig sei, zumal keine vorgängige Verwarnung oder Kündigungsandrohung ausgesprochen worden, die fachlichen und sozialen Kompetenzen positiv beurteilt und das Verhalten des Beschwerdeführers lange geduldet worden sei, da nicht erstellt sei, dass bereits im November 2011 erste diesbezügliche Gespräche stattgefunden hätten.