Citation: 6B_961/2016 E. 5.2.2

5.2.2. Die Vorinstanz nimmt hinsichtlich des Schuldspruchs wegen Betruges an, die A.________AG habe die sechs Geldgeber über ihre Kreditwürdigkeit getäuscht. Die Gesellschaft sei in Wirklichkeit im Zeitpunkt der Darlehenshingaben ertragslos und überschuldet gewesen, was ihre Exponenten gegenüber den Geldgebern verschwiegen hätten. Die A.________AG sei angesichts ihrer objektiv bestehenden Überschuldung zur vertragsgemässen Erfüllung bzw. Rückzahlung der Darlehen offensichtlich nicht in der Lage gewesen. Daraus ergebe sich, dass der A.________AG und dem Beschwerdeführer sowie dem Mitangeklagten Y.________ als für sie handelnde Personen auch der Wille zur Rückzahlung gefehlt habe, denn ein solcher habe angesichts der finanziellen Verhältnisse der Gesellschaft zur Zeit der Vertragsabschlüsse nicht ernsthaft habe vorhanden sein können. Dieser Erfüllungswille sei als innere Tatsache von den Vertragspartnern nicht direkt überprüfbar gewesen. Insofern seien die sechs Darleiher arglistig getäuscht worden. Im Übrigen hätten die Geschädigten keine Einsicht in die Geschäftsberichte nehmen können, da diese erst Ende Dezember 2006 erstellt worden und zudem verfälscht gewesen seien. Schliesslich seien die Geschädigte auch keine geschäftsgewandten und erfahrenen Investoren gewesen. Dies gelten namentlich für die Geschädigte I.________, die eher den Eindruck einer etwas naiven Person, die so rasch wie möglich zu viel Geld kommen wollte dabei ihre eigenen Kenntnisse und Fähigkeiten überschätzte, als einer unternehmerisch kompetenten und gewieften Geschäftsfrau gemacht habe (angefochtenes Urteil S. 28 ff.; vgl. auch erstinstanzliches Urteil S. 39 ff.).