Citation: 4A_271/2013 E. 7.2

7.2. Die Beschwerdeführer wenden ein, das Kantonsgericht habe übersehen, dass die Leistung des Beschwerdegegners nicht bloss die Erstellung von Kostenprognosen, sondern hauptsächlich die umfassende Projektierung einer Baute umfasst hätten. Die Erstellung eines Bauprojekts gelte indessen als werkvertragliche Leistung. Für die Bemessung der Vergütung sei daher auf Art. 374 OR abzustellen. Nach dieser Bestimmung habe der Planer die Tatbestandselemente für die Bemessung des Honorars darzulegen. Dies habe der Beschwerdegegner unterlassen, da er in der Klageschrift nur den aufgewendeten Stundenaufwand dargelegt habe, ohne sich zu den Lohnkosten, dem Sachaufwand und den Generalkosten zu äussern. Bezüglich der in Rechnung gestellten Stundenansätze habe er bloss behauptet, diese seien "üblich", ohne diese Behauptung zu detaillieren. So fehle sogar ein Hinweis auf die Honorarempfehlungen der "Koordinationskonferenz der Bau- und Liegenschaftsorgane der öffentlichen Bauherren" (KBOB). Das Kantonsgericht hätte demnach aufgrund der fehlenden Angaben des Beschwerdegegners zu seinen Kosten zum Schluss kommen müssen, es fehle für die richterliche Bestimmung des Honorars das notwendige Tatsachenfundament, weshalb es die Klage wegen ungenügender Substanziierung hätte abweisen müssen.