Citation: 6B_1327/2017 E. 1.3.2

1.3.2. Die Vorinstanz erwägt, alle anwesenden Jugendlichen hätten ausgesagt, dass der Beschwerdeführer nach dem Konsum von Alkohol und Marihuana plötzlich begonnen habe, zu zittern und zu wanken, wirres Zeug zu reden und nicht mehr auf ihre Fragen zu reagieren. Die Jugendlichen hätten ihn deswegen ins Schlafzimmer gebracht. Dort habe er sich ausgezogen und masturbiert. Die Vorinstanz verweist auf die Aussagen von C.________ und D.________, nach denen der Beschwerdeführer nicht mitbekommen habe, dass er beobachtet werde. A.________ und D.________ hätten jedoch angegeben, dass er dies nur simuliert habe. Die Aussagen von A.________ und D.________ seien aufgrund ihrer detailreichen Schilderungen des Handlungsablaufs als glaubhaft zu qualifizieren. Es mute merkwürdig an, wenn jemand, dem es derartig schlecht gehe, dass er ins Bett gebracht werden müsse, sich sogleich ausziehe und bei weiterhin in der Wohnung anwesenden Gästen masturbiere. Es sei unter diesen Umständen davon auszugehen, dass sich der Beschwerdeführer der Anwesenheit der Jugendlichen bewusst gewesen sei. In der Wohnung habe aufgrund der anzüglichen Bemerkungen und dem Zugänglichmachen von pornographischen Aufnahmen allgemein ein stark sexualisiertes Klima geherrscht und der Beschwerdeführer habe sich sexuell von den Jugendlichen angezogen gefühlt. Vor diesem Hintergrund bestehe kein Zweifel, dass der Beschwerdeführer nicht nur bewusst vor den Jugendlichen masturbiert habe, sondern sich seine Befriedigung geradezu daraus ergeben habe, dass diese ihn beobachteten (angefochtenes Urteil, S. 47 f.).