Citation: 2C_951/2017 E. A

A.________, am 11. Oktober 1976 geborene Staatsangehörige von Kolumbien, heiratete am 26. Januar 2002 in Kolumbien einen Schweizer Bürger. Nach ihrer Einreise am 30. Juli 2002 erhielten sie und ihre beiden Kinder, der 1996 geborene Sohn und die am 27. Dezember 2000 geborene Tochter B.________, im Familiennachzug eine Aufenthaltsbewilligung. Am 3. August 2007 wurde A.________ die Niederlassungsbewilligung erteilt. Ihre Ehe mit dem Schweizer Bürger wurde am 7. Dezember 2010 geschieden. Am 14. November 2014 heiratete sie, in Kolumbien, einen Landsmann. Das für ihn gestellte Familennachzugsgesuch wurde am 30. Juni 2015 zurückgezogen, die Ehe ist offenbar heute geschieden. Die beiden Kinder wurden im Laufe des Jahres 2014 eingebürgert. Mit Urteil des Bezirksgerichts Zürich vom 17. März 2016 wurde A.________ zu einer Freiheitsstrafe von 36 Monaten, davon 24 Monate bedingt, verurteilt wegen Verbechens gegen das Betäubungsmittelgesetz im Sinne von Art. 19 Abs. 1 lit. b, c, d und g BetmG, wegen Betrugs sowie mehrfachen betrügerischen Konkurses und Pfändungsbetrugs. Der Verurteilung lagen unter anderem folgende Handlungen zugrunde: Zwischen Juli 2013 und Juni 2015 betrieb sie zusammen mit ihrem Sohn, der zu Beginn noch minderjährig war, in grösserem Stil Kokainhandel. Insgesamt kaufte sie in jenem Zeitraum mindestens 1,5 Kilogramm Kokain und verkaufte mindestens 2 Kilogramm von dieser Ware. Ungefähr im gleichen Zeitraum bezog sie zu Unrecht Sozialhilfe von Fr. 38'440.20, weil sie ihr (regelmässiges) Einkommen aus Prostitution sowie Vermögenswerte verschwieg.