Citation: 1C_490/2023 E. 3.2

3.2. Die Beschwerdeführenden sind der Auffassung, die neue Slipanlage wäre zumindest am Alternativstandort bewilligungsfähig. Dort verfügten sie über eine Konzession und es wäre widersprüchlich, wenn ihnen auf ebendieser Fläche die Erstellung einer Slipanlage verweigert würde. Das Verwaltungsgericht habe zudem zu Unrecht abgelehnt, sich mit dem Alternativstandort zu befassen. In den nachgereichten Baugesuchsunterlagen sei der Alternativstandort eingezeichnet und die Baudirektion hätte deshalb darüber entscheiden müssen. Ausserdem habe die Baudirektion durchaus eine materielle Beurteilung vorgenommen, nämlich einerseits im Schreiben vom 2. November 2021, als sie auf das Wiedererwägungsgesuch nicht eingetreten sei, und anderseits ausführlich in der Rekursduplik vom 11. Februar 2022. Es stehe damit fest, dass bei einem erneuten Baugesuch eine Bewilligung für die Slipanlage am Alternativstandort wiederum verweigert würde. Ein nochmaliges Baugesuch wäre mithin ein administrativer Leerlauf. Unter diesen Umständen erweise sich das Vorgehen des Verwaltungsgerichts und des Baurekursgerichts als eine Rechtsverweigerung. Sie hätten Anspruch darauf, dass die Frage der Konzession auch hinsichtlich des Alternativstandorts materiell beurteilt werde.