Citation: 8C_378/2017 E. 3.3.1

3.3.1. Die Suva ermittelte das Valideneinkommen gestützt auf das vor dem Unfall zuletzt erzielte Einkommen als Hauswartin eines Schulhauses im 25 %-Pensum (hochgerechnet auf ein 50 %-Pensum) sowie auf den Lohn, den die Versicherte in der am 6. Juni 2011 (mithin einen Tag nach dem Unfall) aufgenommenen Arbeitstätigkeit bei der Polizei in einem 50 %-Pensum hätte erzielen können (wobei sie diese Tätigkeit wegen der Schulterbeschwerden noch während der Einarbeitungszeit wieder aufgeben musste). Dies ergab ein Valideneinkommen von Fr. 64'527.-. Die Vorinstanz ging demgegenüber davon aus, dass für die Bestimmung des Valideneinkommens auf das vor dem Unfall tatsächlich erzielte Einkommen der Beschwerdegegnerin im Rahmen ihrer 25%igen Tätigkeit als Hausabwartin, für die übrigen 50 % (für die die Versicherte eine Anstellung suchte) dagegen auf die Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE; in casu LSE 2012) abzustellen sei. Letzteres begründet sie damit, dass die Anstellung bei der Polizei bis Ende Mai 2012 befristet gewesen sei, weshalb ungewiss sei, ob (und in welchem Pensum) die Versicherte im Zeitpunkt des mutmasslichen Rentenbeginns im Juni 2014 noch bei der Polizei gearbeitet hätte. Aufgerechnet auf ein 100 %-Pensum ergebe dies einen Jahreslohn von Fr. 58'374.-, der als hypothetisches Valideneinkommen einzusetzen sei. Die Beschwerdeführerin ficht diese Berechnung vorliegend nicht an, so dass sich Weiterungen dazu erübrigen.