Citation: 4A_359/2018 E. 3.5.5

3.5.5. Der Beschwerdeführer macht zusätzlich geltend, dass eine Vertragsübertragung mit Wirkung ex tunc beabsichtigt gewesen sei, ergebe sich auch aus dem Zweck der Nachfolgeplanung. Es sei bei der Vertragsübertragung auf die I.________ AG angesichts seines Alters und seiner Erkrankung darum gegangen, durch einen späteren Verkauf der Aktien, seine Nachfolge zu planen. Die Vorinstanz hielt fest, der Beschwerdegegner möge wohl vom Beschwerdeführer informiert worden sein, dass wegen seiner Erkrankung eine Nachfolgeregelung im Sinne einer Ablösung durch die I.________ AG erforderlich geworden sei. Damit sagt die Vorinstanz aber nichts über einen geplanten Verkauf der I.________ AG. Ein beabsichtigter Verkauf der Aktien an der I.________ AG im Sinne einer Nachfolgeregelung würde aber ohnehin vielmehr für eine Vertragsübernahme mit zeitlich beschränkter Wirkung sprechen. Ist doch in diesem Fall - wie der Beschwerdegegner zu Recht geltend macht - anzunehmen, dass ein potentieller Nachfolger darauf bestehen würde, die I.________ AG frei von allfälligen Haftungsansprüche aus der vor der Vertragsübertragung erfolgten Tätigkeit des Beschwerdeführers zu übernehmen (vgl. hiervor E. 3.4.1).