Citation: 4A_88/2013 E. 4.6.1

4.6.1. Weiter wendet der Beschwerdeführer ein, gemäss der Rechtsprechung des Bundesgerichts dürfe bei der Bestimmung einer bestrittenen Betriebskostenteuerung nur auf eine Pauschale abgestellt werden, wenn die Abrechnung von zwei Dreijahresperioden ungewöhnlich hohe oder tiefe Posten enthalte, so dass der Durchschnitt die tatsächlichen Kosten unzutreffend wiedergebe. Diesbezügliche Feststellungen fehlten im angefochtenen Urteil. Da Unterhaltskosten in den einzelnen Mietobjekten unterschiedlich hoch ausfallen könnten, könne entgegen der Meinung der Vorinstanz von einem Anstieg der Unterhalts- und Betriebskosten der gesamten Liegenschaft nicht auf einen solchen im individuellen Objekt des Beschwerdeführers geschlossen werden. Das Kantonsgericht habe daher Art. 269a lit. b OR verletzt, indem es von den Kosten der gesamten Liegenschaft ausgegangen sei.