Citation: I 187/04 22.07.2004 E. 2

2.1 Nach Lage der medizinischen Akten, insbesondere gestützt auf das polydiziplinäre MEDAS-Gutachten vom 25. Oktober 2001, in welchem eine sich auf die Arbeitsfähigkeit auswirkende Anpassungsstörung mit längerer depressiver Reaktion und Übergang in eine somatoforme Schmerzstörung, ein lumbospondylogenes Syndrom bei mässigen degenerativen Veränderungen sowie Skoliose und ein cervicobrachiales Schmerzsyndrom bei beginnenden degenerativen Veränderungen diagnostiziert wurden, ist davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer sowohl in seiner bisherigen Tätigkeit als Magaziner wie auch in allen rückenangepassten Tätigkeiten eine Einschränkung der zumutbaren Arbeitsfähigkeit von 40 % aufweist. 2.2 Die in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde dagegen erhobenen Einwände vermögen zu keinem anderen Schluss zu führen. Bereits die Vorinstanz hat mit einlässlicher und überzeugender Begründung erwogen, dass der MEDAS-Expertise (vom 25. Oktober 2001) voller Beweiswert zuzuerkennen ist (BGE 125 V 352 Erw. 3a mit Hinweis). Auch für ergänzende medizinische Abklärungen bleibt kein Raum, zumal die MEDAS-Gutachter die gesundheitlichen Beeinträchtigungen sowohl aus somatischer wie auch aus psychiatrischer Sicht untersuchten. Dabei kamen sie zum Schluss, aus organischen Gründen wäre dem Versicherten eine mittelschwere Tätigkeit ganztags möglich, während die psychosomatische Entwicklung, welche in eine somatoforme Schmerzstörung übergegangen sei, dazu geführt habe, dass er bei zumutbarer Willensanstrengung in der zuletzt ausgeübten wie auch in allen rückenadaptierten Tätigkeiten eine 60 %ige Arbeitsfähigkeit aufweise. 2.2.1 Soweit geltend gemacht wird, der Arzt des Spitals W.________ habe in einem Bericht vom 10. Juli 2002 festgestellt, dass der Versicherte zu 100 % arbeitsunfähig sei, und die Spezialisten der Klinik G.________ hätten ihn am 15. Oktober 2003 aus rein psychischer Sicht als zu 50 % arbeitsunfähig beurteilt, ist dem Beschwerdeführer zu entgegnen, dass für die Frage, ob und inwiefern der versicherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt noch sozialpraktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar ist (BGE 127 V 298 Erw. 4c mit Hinweisen), die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu erfolgende Beurteilung entscheidend ist. Haben, wie vorliegend, die erwähnten begutachtenden Fachpersonen allein aufgrund der Diagnose einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit attestiert, darf sich die Verwaltung - und im Streitfall das Gericht - die ärztlichen Einschätzungen und Schlussfolgerungen zur Restarbeitsfähigkeit nicht unbesehen ihrer konkreten sozialversicherungsrechtlichen Relevanz und Tragweite zu eigen machen (zur Publikation in BGE 130 V vorgesehenes Urteil vom 12. März 2004 [I 683/03] Erw. 2.2.5). 2.2.2 Nicht stichhaltig ist sodann das Vorbringen, massgeblich sei der Umstand, dass die Psychiater Dr. med. S.________ und Dr. med. H._______ eine ganze Arbeitsunfähigkeit bestätigt haben. Einerseits ist zu beachten, dass es sich beim MEDAS-Gutachten vom 25. Oktober 2001 verglichen mit den Berichten von Dr. med. S.________ vom 13. und 21. Juli 1999 um die sowohl zeitlich aktuellere als auch fachärztlich umfassendere Abklärung handelt. Andererseits wurde bereits im vorinstanzlichen Verfahren ausgeführt, Dr. med. H._______ habe bei der Attestierung einer Arbeitsunfähigkeit von 50 % auch einen Unfall vom 18. September 2002 berücksichtigt, welcher sich nach der Verfügung vom 3. Juli 2002 zugetragen habe und somit in Verfahren ausser Acht zu bleiben habe.