Citation: 5A_473/2024 E. 1

Die Parteien sind die nicht miteinander verheirateten Eltern einer 2023 geborenen Tochter und führen umfangreiche KESB-Verfahren. Am 13. Dezember 2023 beantragte die Mutter, es sei ihr superprovisorisch der Wegzug mit der Tochter nach Österreich zu bewilligen. Mit vorsorglichem Massnahmeentscheid vom 22. März 2024 wies die KESB Biel dieses Gesuch ab, ordnete eine alternierende Obhut an und ernannte dem Kind eine Beiständin. Im Zusammenhang mit der Frage der aufschiebenden Wirkung gelangte die Mutter erfolglos bis vor Bundesgericht (vgl. Urteil 5A_228/2024 vom 11. April 2024). Am 8. Juli 2024 hörte die KESB die Parteien an und bestätigte mit Entscheid vom 12. Juli 2024 die alternierende Obhut. Im Rahmen der dagegen erhobenen Beschwerde vom 15. Juli 2024 beantragte die Mutter superprovisorisch, es sei ihr während der Dauer des Verfahrens die Obhut über die Tochter zu erteilen und der Wegzug mit dieser nach U.________ in Österreich zu bewilligen. Mit Verfügung vom 16. Juli 2024 wies das Obergericht des Kantons Bern das Gesuch um superprovisorische Massnahmen ab. Mit Beschwerde vom 18. Juli 2024 wendet sich die Mutter an das Bundesgericht mit den Begehren, die Verfügung des Obergerichtes sei aufzuheben und es sei ihr während der Dauer des vorinstanzlichen Verfahrens vorsorglich die Obhut über die Tochter zu erteilen und vorsorglich der Wegzug mit dieser nach U.________ in Österreich zu bewilligen.