Citation: 6B_630/2018 E. 2.3

2.3. Die Rüge des Beschwerdeführers ist unbegründet. Dass es während des Fanmarsches zu Angriffen auf Polizisten gekommen ist, welche im Rahmen ihres Amtes versucht haben, wieder Ordnung und Ruhe herzustellen, wird vom Beschwerdeführer nicht bestritten. Mit der Vorinstanz wurden damit Beamte bei der Vornahme von Amtshandlungen angegriffen und behindert. Wie die Vorinstanz sodann zutreffend ausführt hat sich die gewaltbereite Grundstimmung in der Visper Gruppe von Anfang an auch gegen die Polizeikräfte gerichtet, was sich bereits daran zeigt, dass nicht nur gegnerische Fans, sondern auch Polizisten vor dem Stadion beschimpft wie auch beleidigt wurden und sich erste Visper Fans vermummten (vgl. vorstehend E. 1.3.2). Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers ist die Visper Gruppe damit als zusammengerotteter Haufen im Sinne von Art. 285 Ziff. 2 Abs. 1 zu qualifizieren. Es kann diesbezüglich auf das zum Landfriedensbruch Gesagte verwiesen werden (vgl. vorstehend E. 1.3.2). Dass der Beschwerdeführer Teil dieses zusammengerotteten Haufens war, sich der Gruppe freiwillig, bewusst und zumindest im Sinne einer Inkaufnahme gewollt anschloss und sich von der gewalttätigen Menge nicht entfernte, obschon ihm dies durchaus möglich war, wurde ebenfalls bereits erörtert. Auch hier kann auf die im Zusammenhang mit dem Landfriedensbruch gemachten Ausführungen verwiesen werden. Die Erwägung der Vorinstanz, er habe zumindest in Kauf genommen, sich einer Versammlung anzuschliessen, welche möglicherweise gegen Beamte tätlich werden würde, verletzt kein Bundesrecht. Der Schuldspruch wegen Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamten, begangen durch Teilnahme an einer Zusammenrottung, ist rechtens.