Citation: 6B_1255/2021 E. 1.3.2

1.3.2. Die Vorinstanz führt aus, das rechtsmedizinische Gutachten halte fest, C.B.________ sei an einem akuten Herzversagen gestorben. Dieses sei mit grösster Wahrscheinlichkeit Folge einer Lungenarterienfettembolie infolge der Hüftverletzungen gewesen. Indessen könne nicht mit letzter Sicherheit ausgeschlossen werden, dass das akute Herzversagen nicht durch die Kreislaufmehrbelastung aufgrund der verbalen sowie tätlichen Auseinandersetzung und einer durch diese hervorgerufene Sauerstoffunterversorgung des Herzmuskels bei vorbestehender Herz-Gefäss-Erkrankung entstanden sei. Die Lungenarterienfettembolie könne in dieser Variante eine nur untergeordnete Rolle gespielt haben. Die Vorinstanz erachtet als erstellt, dass der Streit von C.B.________ aus nahezu nichtigem Grund begonnen worden sei und sich in der Folge in eine wechselseitige, gegenseitig handgreifliche Auseinandersetzung gewandelt habe, bei welcher der Beschwerdeführer selbst aggressiv, dominant und gewaltbereit vorgegangen sei. Sodann erachtet die Vorinstanz als erstellt, dass die Quetschungen an den Hüften von C.B.________ durch den Beschwerdeführer verursacht worden seien. Entweder/Zum einen, indem er ihn durch die heftigen Schläge zu Fall gebracht und sich dieser beim Sturz die Quetschungen zugezogen habe. Oder/Zum anderen, indem er ihm mindestens einen Tritt in den Hüftbereich versetzt habe, als er bereits am Boden gelegen habe. Ob und welche der Quetschungen vom Sturz oder vom Treten stammten, müsse nicht erstellt werden, da beide Handlungen des Beschwerdeführers dazu geeignet seien, die Verletzungen von C.B.________ hervorgerufen zu haben. Nicht erstellen lässt sich nach der Vorinstanz, dass die Verletzungen nur vom Tritt herrührten.