Citation: U 515/06 09.08.2007 E. A

Der 1972 geborene G.________ war im Rahmen seiner Anstellung als Geschäftführer der Firma X.________ AG bei den SWICA-Versicherungen (SWICA) obligatorisch gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert. Am 10. Oktober 2001 erlitt er einen Unfall als Autolenker, wobei er in den frühen Morgenstunden mit mittlerer Geschwindigkeit bei einem Ausweichmanöver durch ein Brückengeländer brach und ca. drei Meter in die Tiefe stürzte. Er zog sich dabei eine Distorsion der Halswirbelsäule und eine AC-Luxation Tossy II rechts zu. Die SWICA anerkannte ihre Leistungspflicht und kam für Heilbehandlung und Taggelder auf. Der Versicherte weilte unter anderem vom 15. Januar bis 12. Februar 2002 in der Rheuma- und Rehabilitationsklinik Y.________ und vom 28. August bis 2. Oktober 2002 in der Rehaklinik Z.________. Schliesslich liess ihn die SWICA im Zentrum W.________ polydisziplinär begutachten. Gemäss Expertise vom 29. Januar 2004 leidet G.________ an einem Status nach Autounfall am 10. Oktober 2001 mit einer milden traumatischen Hirnverletzung und einer AC-Gelenksluxation Tossy II rechts, einem chronifizierten tendomyotischen und cervikocephalen Schmerzsyndrom, einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung (ICD-10 F45.4) und einer mittelgradigen depressiven Episode (ICD-10 F32.1). Die psychiatrischen Diagnosen würden die Arbeitsfähigkeit des Exploranden als Geschäftsführer zu 80 % beeinträchtigen. Diese seien nicht direkt auf den Unfall zurückzuführen, von diesem aber im Sinne einer auslösenden Funktion mitverursacht. Mit Verfügung vom 3. Mai 2004 eröffnete die Unfallversicherung G.________ die Einstellung der Versicherungsleistungen ab dem 1. Juni 2004. Sie begründete dies sinngemäss mit dem mangelnden adäquaten Kausalzusammenhang zwischen den anhaltenden Beschwerden und dem versicherten Unfall. Daran hielt sie auf Einsprache hin fest (Entscheid vom 6. Dezember 2004).