Citation: 8C_19/2017 E. 2.2

2.2. Wie das kantonale Gericht dargelegt hat, teilte die Suva dem Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin mit Schreiben vom 28. November 2012 mit, gemäss Beurteilung des Dr. med. D.________ seien noch gewisse Restfolgen des Unfalls vorhanden. Da diese jedoch keiner ärztlichen Behandlung mehr bedürften, würden die Versicherungsleistungen enden und gelte der Fall als abgeschlossen. Der Rechtsvertreter der Versicherten reagierte mit Schreiben vom 3. Dezember 2012 und bestätigte, dass zurzeit keine weiteren medizinischen Behandlungen vorgesehen seien. Offen sei hingegen noch die Frage der Integritätsentschädigung. Am 20. Februar 2013 erkundigte er sich nach dem Stand des Verfahrens bezüglich Integritätsentschädigung. Mit Schreiben vom 30. April 2013 verneinte die Suva einen Anspruch auf Integritätsentschädigung und erliess am 3. März 2014 eine entsprechende Verfügung. In der Einsprache vom 27. März 2014, mithin rund 16 Monate nach Mitteilung des Fallabschlusses, liess die Versicherte die Aufhebung der Verfügung, die weitere Ausrichtung der Versicherungsleistungen sowie die Ausrichtung einer Integritätsentschädigung beantragen. Im Entscheid vom 7. November 2014 setzte sich die Suva mit der Frage der Integritätsentschädigung auseinander und wies die Einsprache ab.