Citation: 8C_163/2023 E. 6.1.2

6.1.2. Damit trotzdem auf den bei der ehemaligen Arbeitgeberin erzielten Lohn abgestellt werden könnte, müsste mit überwiegender Wahrscheinlichkeit feststehen, dass der Beschwerdeführer diesen in einer anderen Anstellung weiterhin erzielt hätte und die LSE-Tabellen insofern keine plausiblen Ergebnisse zu liefern vermögen (zum Ganzen: vgl. Urteil 8C_581/2020 vom 3. Februar 2021 E. 6.1 und 6.3 mit Hinweisen, in: SVR 2021 UV Nr. 26 S. 123). Derlei zeigt der Beschwerdeführer jedoch nicht auf. Er macht geltend, er habe bei seiner früheren Arbeitgeberin im Jahr 2014 ein Einkommen von Fr. 88'062.- erzielt, das er ohne Unfall auch in einer anderen Anstellung verdient hätte. Wie er für das besagte Jahr auf diesen Lohn kommt, legt er nicht nachvollziehbar dar. Aus dem Auszug des Individuellen Kontos (IK) geht dieser Lohn jedenfalls nicht hervor. Danach erhielt er von April bis Dezember 2014 ein Einkommen von Fr. 58'843.-. In den restlichen drei Monaten dieses Jahres bezog er Arbeitslosenentschädigung in der Höhe von Fr. 12'136.-. Soweit er für das Einkommen im Jahr 2014 auf den von der Suva ermittelten versicherten Verdienst (Fr. 88'062.-) abstellen sollte, übersieht er einerseits, dass dieser Betrag bereits bis ins Jahr 2020 aufgewertet wurde und daher nicht dem Jahreslohn 2014 entsprechen kann. Anderseits sind die im versicherten Verdienst enthaltenen Kinderzulagen für die Bemessung des Valideneinkommens ausser Acht zu lassen (Urteil 8C_541/2022 vom 8. Mai 2023 E. 3.3 mit Hinweis). Dass der Lohn des Beschwerdeführers abzüglich Kinderzulagen bis ins Jahr 2021 tatsächlich auf rund Fr. 88'000.- angestiegen wäre, vermag er darüber hinaus nicht aufzuzeigen. Denn im März 2018 erkundigte sich die Suva bei der ehemaligen Arbeitgeberin, wie sich der Lohn bis zu diesem Zeitpunkt entwickelt hätte. Mit Blick auf deren Aussage wäre der Grundlohn, den sie ausbezahlt hätte, über die Jahre 2014 bis 2018 insgesamt nur um Fr. 1'000.- gestiegen (Grundlohn 2014 pro Monat: Fr. 5'800.- x 13; Grundlohn 2018 pro Monat: Fr. 5'848.- x 13). So oder anders hat die Vorinstanz nachvollziehbar dargelegt, dass der Beschwerdeführer bei einer neuen Stelle nicht ähnlich viel verdient hätte wie bei der ehemaligen Arbeitgeberin. Dem IK-Auszug könne entnommen werden, dass er vor seiner Tätigkeit für die letzte Arbeitgeberin, wo er seit 1. Mai 2013 angestellt gewesen sei, deutlich geringere Einkommen erzielt habe und auch wiederholt arbeitslos gewesen sei. Kommt hinzu, dass der Beschwerdeführer keine abgeschlossene Berufsbildung aufweisen kann. Ergänzend ist festzuhalten, dass letztlich nicht entscheidend ist, was er im massgebenden Zeitpunkt als Gesunder bestenfalls, sondern, was er mit überwiegender Wahrscheinlichkeit tatsächlich hätte verdienen können (E. 2.3 hiervor). Vor dem Hintergrund des Gesagten hat die Vorinstanz das Valideneinkommen bundesrechtskonform mittels statistischer Werte anhand der LSE-Löhne bestimmt (vgl. E. 2.3 und E. 3.2.1 hiervor). Die geltend gemachte Berufserfahrung vermag mit Blick auf die mangelnde abgeschlossene Berufsbildung die Einstufung in das Kompetenzniveau 2 für sich allein nicht zu rechtfertigen (vgl. Urteil 8C_728/2016 vom 21. Dezember 2016 E. 3.3), wie das kantonale Gericht zu Recht erkannt hat.