Citation: 1C_435/2022 E. B

Gegen diesen Entscheid erhob A.________ am 10. November 2020 Rekurs beim Baudepartement (heute Bau- und Umweltdepartement) des Kantons St. Gallen, welches das Verfahren wegen der fehlenden Genehmigungsverfügung des Amts für Raumentwicklung und Geoinformation (AREG) und damit mangels Vorliegen eines Gesamtentscheids sistierte. Nach der Genehmigung des Sondernutzungsplans "Dietrichshalde" durch das AREG eröffnete der Gemeinderat St. Margrethen der A.________ am 22. Februar 2021 seinen Beschluss vom 19. Oktober 2020 zusammen mit der Genehmigungsverfügung des AREG vom 10. Februar 2021 als Gesamtentscheid. Dagegen erhob A.________ am 21. Februar 2021 erneut Rekurs beim Baudepartement. Dieses schrieb daraufhin am 11. März 2021 den Rekurs vom 10. November 2020 zufolge Gegenstandslosigkeit ab. Den Rekurs gegen den Gesamtentscheid vom 21. Februar 2021 wies das Baudepartement am 29. September 2021 ab. Es begründete seinen Entscheid damit, dass der A.________ kein Beschwerderecht zukomme. Gegen diesen Entscheid erhob A.________ am 12. Oktober 2021 Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons St. Gallen. Dieses wies die Beschwerde mit Urteil vom 16. Juni 2022 ab, soweit es darauf eintrat. Zur Begründung führte das Verwaltungsgericht aus, A.________ als ideelle Organisation nach Art. 12 NHG sei nicht befugt, sich gegen den Erlass des strittigen Sondernutzungsplans zu wehren, weil dieser keine Bundesaufgabe im Sinn von Art. 78 Abs. 2 BV und Art. 2 NHG betreffe. Im Übrigen ging es davon aus, dass keine Anhaltspunkte bestehen würden, welche für die Nichtigkeit des geltenden Zonenplans der Gemeinde St. Margrethen sprechen würden, und trotz des Alters des Zonenplans keine Notwendigkeit für eine neue Zuweisung der betroffenen Grundstücke gegeben sei.