Citation: 6B_421/2015 E. 1

Zur Beschwerde in Strafsachen ist gemäss Art. 81 Abs. 1 lit. a und b BGG berechtigt, wer vor der Vorinstanz am Verfahren teilgenommen oder keine Möglichkeit zur Teilnahme erhalten und ein rechtlich geschütztes Interesse an der Aufhebung oder Änderung des angefochtenen Entscheids hat. Ein rechtlich geschütztes Interesse hat u.a. die Privatklägerschaft, wenn der angefochtene Entscheid sich auf die Beurteilung ihrer Zivilansprüche auswirken kann (Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG; BGE 138 IV 86 E. 3; 138 IV 186 E. 1.4.1; je mit Hinweisen). Vor Vorinstanz beantragte der Beschwerdeführer eine Genugtuung von Fr. 5'000.-- und erhielt Fr. 500.-- zugesprochen. Er macht zu Recht geltend, dass es seinen Genugtuungsanspruch beeinflussen könnte, wenn der Beschwerdegegner wegen schwerer Körperverletzung anstatt lediglich wegen Tätlichkeiten und versuchter einfacher Körperverletzung verurteilt würde. Ein Einfluss des angefochtenen Entscheids auf seine Zivilansprüche ist demnach zu bejahen. Auf die Beschwerde ist einzutreten.