Citation: 1B_200/2010 15.10.2010 E. A

Mit Strafbefehl vom 15. Dezember 2008 verurteilte die Staatsanwaltschaft See/Oberland X.________ und Y.________ wegen Urkundenfälschung und Steuerdelikten zu bedingten Geldstrafen und Bussen. Am 7. November 2009 verlangte Z.________ bei der Staatsanwaltschaft See/Oberland Einsicht in die Akten dieses (abgeschlossenen) Strafverfahrens. Von der Staatsanwaltschaft zur Stellungnahme eingeladen, widersetzten sich X.________ und Y.________ dem Gesuch. Am 18. Dezember 2009 wies der Leitende Staatsanwalt der Staatsanwaltschaft See/Oberland das Akteneinsichtsgesuch von Z.________ ab. Am 19. Mai 2010 hiess der Oberstaatsanwalt des Kantons Zürich den Rekurs von Z.________ gut, soweit er darauf eintrat, und wies die Staatsanwaltschaft See/Oberland an, ihm kostenlos eine Kopie des Strafbefehls vom 15. Dezember 2008 zuzustellen. In der Rechtsmittelbelehrung verwies er auf die Beschwerde in Strafsachen ans Bundesgericht.