Citation: 7B_610/2023 E. B

Nach dem rechtskräftigen Abschluss des Entsiegelungsverfahrens wies das Zwangsmassnahmengericht einen Sachverständigen an, die mit Entsiegelungsverfügung vom 20. April 2021 zur Durchsuchung freigegebenen Daten auf einen oder mehrere separaten Datenträger zu exportieren und diesen bzw. diese dem Zwangsmassnahmengericht zuhanden der Staatsanwaltschaft zu übergeben. In der Folge stellte die Staatsanwaltschaft unter Beizug des kriminaltechnischen Dienstes der Kantonspolizei Zürich fest, dass ihr die entsiegelten Daten in einer Form zugestellt worden sind, die für sie nicht auswertbar bzw. nicht brauchbar war. Die Staatsanwaltschaft wandte sich deshalb mit Gesuch vom 1. Juni 2022 an das Zwangsmassnahmengericht und ersuchte dieses um erneute Datenaufbereitung bzw. Herausgabe der mit Entsiegelungsverfügung vom 20. April 2021 entsiegelten Daten. Das Zwangsmassnahmengericht nahm des Gesuch der Staatsanwaltschaft als Vollstreckungsgesuch betreffend die Entsiegelungsverfügung vom 20. April 2021 entgegen und entschied mit Verfügung vom 8. August 2023 u.a. was folgt: