Citation: 2A.149/2002 10.04.2002 E. 1

Bei der Beurteilung eines Haftentlassungsgesuchs hat der Haftrichter grundsätzlich die Zulässigkeit der Haft erneut umfassend zu prüfen und darf sich nicht auf einzelne spezifische Fragen (Beschleunigungsgebot, Durchführbarkeit usw.) beschränken; er kann dabei jedoch auf die Begründung im Haftgenehmigungsentscheid Bezug nehmen (vgl. BGE 122 I 275 E. 3b S. 277, mit Hinweis). Es ist deshalb nicht zu beanstanden, wenn der Haftrichter im vorliegenden Fall für die Haftgründe im Einzelnen auf die entsprechende Begründung im Entscheid vom 20. Oktober 2001 abgestellt und seine Prüfung auf die Einhaltung des Beschleunigungsgebots konzentriert hat. Im Urteil vom 18. Februar 2002 hat das Bundesgericht erkannt, dass insbesondere ein gültiger Wegweisungsentscheid vorliegt und der Haftgrund der Untertauchensgefahr gegeben ist. Auch auf diese Ausführungen durfte der Haftrichter Bezug nehmen, zumal sich an den Haftvoraussetzungen in der Zwischenzeit offensichtlich nichts geändert und der Beschwerdeführer ausschliesslich eine Verletzung des Beschleunigungsgebots geltend gemacht hatte. Auch im vorliegenden Verfahren ist nur die Frage streitig, ob das Beschleunigungsgebot eingehalten ist.