Citation: 2A.127/2005 24.05.2005 E. 3

Der Beschwerdeführer reichte die Steuerklärungen 2001 und 2002 mit einem deklarierten steuerbaren Einkommen und Vermögen von Fr. 0 rechtzeitig ein. Da die Steuererklärungen keine Angaben zu Einkünften und Abzügen, allfälligem Vermögen und Vermögensertrag enthielten, forderte der Steuerkommissär den Beschwerdeführer auf, den Nachweis zu erbringen, wie er in den Jahren 2001 und 2002 seinen Lebensunterhalt bestritten habe. Falls Bekannte oder Freunde ihn unterstützt oder ihm Darlehen gewährt haben sollten, seien die Namen und Adressen der Personen bekannt zu geben oder die Darlehensverträge einzureichen. Dieser Aufforderung kam der Beschwerdeführer nicht nach. Er wurde deshalb vom Steuerkommissär nach pflichtgemässem Ermessen mit einem steuerbaren Einkommen von Fr. 30'000.-- eingeschätzt. Das Verwaltungsgericht hat im angefochtenen Entscheid diese Ermessensveranlagung letztinstanzlich geschützt und die Beschwerde abgewiesen. Es erwog, der Beschwerdeführer habe nach wie vor nicht dargelegt, wie er in den Jahren 2001 und 2002 seinen Lebensaufwand bestritten habe. Er habe den Nachweis der offensichtlichen Unrichtigkeit der Veranlagung nicht erbracht. Dieser Entscheid ist nicht zu beanstanden. Der Beschwerdeführer weigerte sich sowohl im Verfahren vor der Rekurskommission (Rekurs vom 24. April 2004) wie auch im Verfahren vor dem Verwaltungsgericht (Beschwerde vom 25. August 2004), Namen von Personen zu nennen, die ihn gegebenenfalls unterstützten. Aus den dem Rekurs beigelegten Aufstellungen über Einnahmen und Ausgaben der Jahre 2001 und 2002 ergab sich, dass der Beschwerdeführer einen durchschnittlichen Verlust von Fr. 10'190.50 pro Jahr erlitt. Es ist daher nicht bekannt, aus welchen Mitteln er seinen Lebensunterhalt bestritt, und ob sich darunter steuerbare Einkünfte befanden. Fest steht einzig, dass der Beschwerdeführer Ausgaben für seinen Lebensunterhalt hatte. Die hierfür notwendigen Mittel schätzte der Steuerkommissär sehr zurückhaltend auf Fr. 30'000.--. Inwiefern die Ermessensveranlagung im Sinne von § 140 Abs. 2 StG offensichtlich unrichtig sein könnte, ist unter diesen Umständen nicht zu sehen.