Citation: I 798/05 08.06.2006 E. A

Der 1980 geborene M.________ schloss im Jahr 2002 die Ausbildung zum Primarlehrer ab und unterrichtete zuletzt bis 31. Mai 2004 in dieser Funktion als Stellvertreter in X.________, wobei er gemäss Bericht des Dr. med. E.________, Spezialarzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 14. September 2004, ab 31. Januar 2004 aufgrund einer diagnostizierten Anpassungsstörung mit Angst und depressiver Reaktion (ICD-10 F43.22) vollständig arbeitsunfähig war. Am 16. August 2004 meldete er sich zur Umschulung auf eine neue Tätigkeit bei der Invalidenversicherung an, da mittel- bis langfristig die Ausübung des Lehrerberufs aus psychischen Gründen nicht möglich sei. Nach medizinischen und beruflichen Abklärungen verneinte die IV-Stelle Bern mit Verfügung vom 1. April 2005 einen Anspruch auf berufliche Massnahmen, da M.________ nicht arbeitsunfähig sei. Daran hielt sie auf Einsprache hin fest (Einsprachentscheid vom 13. Mai 2005).