Citation: 9C_299/2019 E. 4

Was die Beschwerdeführerin dagegen vorbringt, verfängt nicht: Soweit sie die MEDAS-Expertise als widersprüchlich - und deshalb entgegen der Vorinstanz nicht beweiskräftig - rügt, kann ihrer Einschätzung nicht gefolgt werden, wonach die Gutachter sich widersprechen, wenn sie von einer guten Integration in den Lebensalltag ausgehen, obwohl die Versicherte erst um zehn Uhr aufstehe und (gemäss Gutachten ein Mal wöchentlich) durch die psychiatrische Spitex im Alltagsleben unterstützt werde. Bezüglich des Beweiswerts des neuropsychologischen Teilgutachtens wiederholt sie die bereits vor Vorinstanz vorgetragenen Rügen, ohne sich mit den vorinstanzlichen Erwägungen 3.4.1 und 3.4.2 auseinanderzusetzen. Auf diese überzeugenden Ausführungen kann ohne Weiterungen verwiesen werden. Wenn die Versicherte sodann bemängelt, es seien im neuropsychologischen Gutachten die Standardindikatoren gemäss BGE 141 V 281 nicht geprüft worden, übersieht sie, dass sich nach - nicht offensichtlich unrichtiger, und für das Bundesgericht deshalb verbindlicher (E. 1.2 vorne) - Feststellung der Vorinstanz die Experten der MEDAS im Rahmen der interdisziplinären Konsensbeurteilung hierzu einlässlich geäussert haben. Dies ist ausreichend, zumal die neuropsychologische Abklärung lediglich eine Zusatzuntersuchung darstellt, und es grundsätzlich Aufgabe des psychiatrischen - oder allenfalls des neurologischen - Facharztes bleibt, die Arbeitsfähigkeit unter Berücksichtigung allfälliger neuropsychologischer Defizite einzuschätzen (vgl. Urteil 9C_752/2018 vom 12. April 2019 E. 5.3 mit Hinweisen). Lagen nach dem Gesagten beweiskräftige medizinische Beweisgrundlagen vor, erübrigte sich - mit der Vorinstanz - eine neuerliche Begutachtung. Die Versicherte vermag sodann nicht aufzuzeigen, inwiefern das Beweisergebnis des kantonalen Gerichts (80 %ige Leistungsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit), das auf einer konkreten Beweiswürdigung beruht, offensichtlich unrichtig oder sonstwie bundesrechtswidrig wäre (E. 1.2 f. hiervor). Aktenwidrig ist jedenfalls ihre Behauptung, das vom kantonalen Gericht herangezogene Verweisprofil berücksichtige lediglich die rheumatologische Beurteilung; der an die Vorinstanz gerichtete Vorwurf, sie habe die Einschränkung der kognitiven Fähigkeiten nicht berücksichtigt, geht entsprechend fehl. Aus der interdisziplinären Beurteilung der MEDAS erhellt vielmehr, dass die kognitiven Einschränkungen bereits im interdisziplinären Zumutbarkeitsprofil ihren Niederschlag gefunden haben, worauf die Vorinstanz verwiesen hat. Nicht stichhaltig ist der pauschale Einwand der Versicherten, wonach es im ersten Arbeitsmarkt keine Arbeitsstelle gebe, die nicht psychomental belastend sei und damit den geforderten Kriterien (vgl. oben E. 3) entspreche, zumal das kantonale Gericht verbindlich (E. 1.2 hiervor) festgestellt hat, dass die angestammte Tätigkeit nach gutachterlicher Einschätzung dem Leiden angepasst sei (E. 3 hiervor). Was schliesslich den verlangten Tabellenlohnabzug von 20 % angeht, so beschränkt sich die Versicherte darauf, erneut auf ihre kognitiven Einschränkungen zu verweisen, ohne sich mit der diesbezüglichen Erwägung 4.4 (letzter Abschnitt) der Vorinstanz auseinanderzusetzen. Auf diese kann auch im vorliegenden Punkt verwiesen werden; das Bundesgericht hat ihr nichts anzufügen.