Citation: 8C_565/2020 E. 3.3.2

3.3.2. Auch aus den von der D.________ AG für die Monate September und Oktober 2017 abgerechneten und zumindest teilweise offenbar auch ausbezahlten Löhnen ist gemessen an deren Höhe und in Anbetracht des Umstands, dass die Suva für diese Zeit keine Taggeldleistungen erbrachte, nicht ohne Weiteres zu schliessen, der Beschwerdeführer sei nach dem 2. August 2017 uneingeschränkt leistungsfähig gewesen, wie dies die Vorinstanz annimmt. Dem Bericht der Klinik G.________ vom 4. September 2017 zu der am 30. August 2017 abgehaltenen Sprechstunde ist zu entnehmen, dass der Patient zwar von der Physiotherapie deutlich profitiert habe, indessen werde die berufliche Situation mit der Arbeitgeberin entscheidend sein, wie er mit der aktuell gebesserten Schulterfunktion zurecht kommen werde. Am 5. Dezember 2017 hielt die Klinik fest, der Patient leide nach wie vor an einer deutlichen Schwäche für die Aussenrotation des Schultergelenks. Dr. med. H.________, FA Chirurgie, Versicherungsmedizin der Suva, antwortete auf deren Anfrage am 26. Januar 2018, die strukturellen Läsionen seien mit mindestens überwiegender Wahrscheinlichkeit auf das Unfallereignis vom 21. Februar 2017 zurückzuführen und es sei eine bleibende Einschränkung zu erwarten, die dem Beschwerdeführer verunmögliche, den angestammten Beruf weiterhin auszuüben.