Citation: 1C_300/2015 E. 6.3

6.3. Als ehemalige Eigentümer der Liegenschaft haben die Eltern des Beschwerdeführers die Aussentreppe erstellt, ohne vorgängig ein entsprechendes Baugesuch zu stellen. Dass es sich bei der Errichtung der Aussentreppe um eine bewilligungspflichtige bauliche Massnahme handelt, wussten sie oder hätten sie bei der gebotenen Sorgfalt wissen müssen. Unter den gegebenen Umständen durften sie nicht in gutem Glauben annehmen, sie seien zur Bauausführung ermächtigt, was sich der Beschwerdeführer als ihr Rechtsnachfolger anrechnen lassen muss. Die Anordnung der Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands dient der rechtsgleichen Anwendung und Durchsetzung der Bauvorschriften und stellt eine im öffentlichen Interesse liegende, hierfür geeignete Massnahme dar. Eine diesem Ziel dienende mildere Massnahme ist nicht ersichtlich. Der Beschwerdeführer, der sich nicht auf den guten Glauben berufen kann, legt nicht substanziiert dar und es ist nicht ersichtlich, inwiefern seine privaten Interessen an der Beibehaltung des rechtswidrigen Zustands die öffentlichen Interessen an der Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands aufwiegen sollten. Er dringt mit der Rüge, die Anordnung der Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands sei unverhältnismässig, nicht durch.