Citation: 6B_843/2020 E. 3

Unbekümmert um die fehlende Legitimation in der Sache selbst kann der Privatkläger die Verletzung jener Parteirechte geltend machen, die ihm nach dem Verfahrensrecht, der Bundesverfassung oder der EMRK zustehen und deren Missachtung eine formelle Rechtsverweigerung bedeutet. Soweit eine Rüge zulässig ist, ist klar und detailliert darzulegen, inwieweit das angerufene Recht verletzt worden sein soll. Soweit in der Beschwerde Grundrechtsverletzungen gerügt werden, genügen die Ausführungen den gesetzlichen Begründungsanforderungen nicht. So ist z.B. nicht ansatzweise dargetan, inwieweit das Verfahren unfair gewesen, das rechtliche Gehör verletzt worden sein könnte oder die vorinstanzlichen Richter voreingenommen sein sollten. Mit dem Hinweis auf vom Beschwerdeführer anhängig gemachte Strafklagen gegen die fraglichen Richter lässt sich Befangenheit im Übrigen nicht begründen.