Citation: 5A_195/2024 E. C

C.a. Am 21. Oktober 2021 ging bei der KESB die gutachterliche Stellungnahme von Dr. med. D.________, Leitender Arzt der Psychiatrischen Dienste W.________, Fachstelle E.________, ein. Gestützt darauf teilte die KESB mit superprovisorischem Beschluss vom 4. Januar 2022 B.________ die Obhut über C.________ zu, regelte den persönlichen Verkehr zu A.________ und erweiterte den Aufgabenbereich der Beistandschaft. Am 19. April 2022 erliess die KESB vorsorgliche Massnahmen, mit denen sie den superprovisorischen Beschluss bestätigte. C.b. Nach Einholung eines Gutachtens bei den Universitären Psychiatrischen Kliniken X.________ teilte die KESB mit Beschluss vom 10. Juli 2023 die Obhut über C.________ dem Vater zu. Das Besuchsrecht der Mutter sollte von zwei wöchentlichen Kontakten zu je drei Stunden schrittweise zu einem vierzehntäglichen Aufenthalt von Freitag- bis Sonntagabend mit einem Nachmittagsbesuch in den dazwischen liegenden Wochen ausgebaut werden, verbunden mit einer detaillierten Feiertags- und Ferienregelung. Die Aufgabenbereiche der Beistandschaft wurden neu geregelt und die Eltern unter Strafandrohung angewiesen, eine Elterntherapie zu besuchen. A.________ hatte die Beschlussgebühren von Fr. 1'000.-- zuzüglich Barauslagen von Fr. 150.-- und Gutachtenskosten von Fr. 36'957.10 zu tragen und B.________ zu Handen seines Anwalts mit Fr. 7'349.20 zu entschädigen. Am 7. August 2023 zog die KESB den Beschluss vom 10. Juli 2023 in Wiedererwägung; betroffen davon war die Regelung der Kosten für die sozialpädagogische Familienbegleitung. C.c. A.________ erhob Beschwerde beim Obergericht des Kantons Schaffhausen. Hauptsächlich beantrage sie, die gerichtliche Obhutsregelung vom 8. August 2019 (s. vorne Bst. A) unangetastet zu lassen und das väterliche Besuchsrecht anzupassen; eventualiter sei C.________ neu unter die alternierende Obhut beider Eltern zu stellen. Sie, die Mutter, sollte C.________ demnach jede Woche von Mittwoch, 12:00 Uhr oder Schulschluss, bis Freitag, 18:00 Uhr, sowie in den geraden Kalenderwochen zusätzlich von Freitag, 18:00 Uhr, bis Sonntag, 18:00 Uhr, betreuen, wobei sich die Betreuungsregelung des Vaters "im Umkehrschluss" ergebe. Dazu kam eine Feiertags- und Ferienregelung. Weiter verlangte A.________, im Verfahren vor der KESB die Beschlussgebühren zuzüglich Barauslagen und Gutachtenskosten den Eltern je hälftig aufzuerlegen und keine Parteientschädigungen zuzusprechen. C.d. Mit Entscheid vom 20. Februar 2024 (eröffnet am 23. Februar 2024) hiess das Obergericht die Beschwerde teilweise gut und entschied, dass für das vorinstanzliche Verfahren keine Parteientschädigung zugesprochen wird. Im Übrigen wies es die Beschwerde ab.