Citation: 1C_547/2022 E. 6.2

6.2. Die Beschwerdeführerinnen halten dagegen, es widerspreche den Grundsätzen des Baurechts, wenn die Gesuchstellerin in ihrem Baugesuch nachweisen müsse, dass eine Mobilfunkantenne den Anforderungen des Ortsbildschutzes genüge: diese Frage sei von der Gemeinde als Vollzugsbehörde zu beurteilen. Art. 62 Abs. 2 lit. e und f BauG/Sufers würden "Nachweise" und keine "Aussagen" und "Grundlagen" verlangen, wie die Vorinstanz annehme. Es sei im Übrigen unklar, wie ein solcher Nachweis erbracht werden solle, da die Mobilfunkantennen Infrastrukturbauten seien, deren Gestaltung vorgegeben sei. Schliesslich liege eine Verletzung des Rechtsgleichheitsgebots vor, weil andere Baugesuchstellenden keine Nachweise betreffend Ortsbildschutz, Ästhetik und Auswirkungen auf Gebäude und Liegenschaften erbringen müssten.