Citation: 2C_702/2016 E. 3.3.2

3.3.2. Der Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV), den der Beschwerdeführer ebenfalls als verletzt rügt, soll unter anderem sicherstellen, dass sich die Betroffenen vor Erlass eines in ihre Rechtsstellung eingreifenden Entscheids zur Sache äussern können (vgl. BGE 140 I 99 E. 3.4 S. 102; 134 I 140 E. 5.3 S. 148; 127 I 54 E. 2b S. 56). Dabei handelt es sich um ein persönlichkeitsbezogenes Mitwirkungsrecht (vgl. BGE 140 I 99 E. 3.4 S. 102; 138 V 125 E. 2.1 S. 127). In welcher Form den Betroffenen Gelegenheit zur Stellungnahme einzuräumen ist, regelt Art. 29 Abs. 2 BV jedoch nicht. Jedenfalls ergibt sich aus der genannten Bestimmung nach ständiger Rechtsprechung kein genereller Anspruch auf eine vorgängige mündliche Äusserung oder Anhörung durch das Gericht (vgl. BGE 140 I 68 E. 9.6.1 S. 76; 134 I 140 E. 5.3 S. 148). Der Beschwerdeführer weist darauf hin, dass er bereits rund 35 Jahre in der Schweiz gelebt hatte, als die Vorinstanz das streitgegenständliche Urteil fällte. Tatsächlich kann es bei einer solch langen Aufenthaltsdauer im Rahmen von Art. 29 Abs. 2 BV geboten sein, die ausländische Person seitens des Gerichts mündlich anzuhören, um der persönlichkeitsbezogenen Dimension des Gehörsanspruchs gebührend Rechnung zu tragen. Abgesehen von seiner langen Aufenthaltsdauer macht der Beschwerdeführer jedoch kein weitergehendes persönlichkeitsbezogenes Interesse an einer persönlichen Anhörung durch die Vorinstanz namhaft. Eine Verletzung seines rechtlichen Gehörs durch die Vorinstanz liegt bei dieser Sachlage nicht vor.