Citation: 6B_943/2023 E. 1.5.5

1.5.5. Zu Recht geht die Vorinstanz auch von intakten Wiedereingliederungsmöglichkeiten im Kosovo aus; ihre Erwägungen geben zu keinen Bemerkungen Anlass. Der Umstand, dass er letztmals vor rund fünf Jahren in seinem Heimatland war und dort auch nicht mehr über nennenswerte persönliche Kontakte verfügt, vermag nichts daran zu ändern, dass er die ersten 21 Jahre seines Lebens dort gelebt, die Schule besucht und auch gearbeitet hat und überdies der dortigen Sprache mächtig und mit der Kultur vertraut ist. Zwar dürfte sich, wie die Vorinstanz schlüssig ausführt, eine Wiedereingliederung nicht ganz einfach gestalten; dennoch erwägt sie dazu überzeugend, der Beschwerdeführer würde in seinem Heimatland nicht auf unüberwindbare Hindernisse stossen. Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, verfängt nicht, zumal er auch in dieser Hinsicht grösstenteils seine eigene Sicht der Dinge präsentiert und sich mit den vorinstanzlichen Erwägungen nicht substanziiert auseinandersetzt. Hinzu kommt, dass ein allenfalls günstigeres (wirtschaftliches) Fortkommen in der Schweiz einen Verbleib in der Schweiz nicht zu begründen vermag (vgl. Urteile 6B_1439/2021 vom 28. November 2022 E. 3.5.2; 6B_1123/2020 vom 2. März 2021 E. 3.3.7). Gemäss den verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz hat der Beschwerdeführer zudem keine gesundheitlichen Einschränkungen, weshalb auch der Gesundheitszustand einer Landesverweisung nicht entgegensteht.