Citation: 2C_867/2021 E. 5.2.2

5.2.2. Nach Auffassung der Vorinstanz ist es unerheblich, ob der Beschwerdeführer im Rahmen seiner Tätigkeit bei der Anwaltskanzlei B.________ tatsächlich Einblick in das Mandat "S.________" hatte oder gar involviert gewesen ist. Es genüge, dass er dank seiner Büropartner Kenntnisse erlangt hat oder hätte erlangen können. Dieses Wissen, das Detailkenntnisse zum Sachverhalt, zur Taktik und zur Strategie der Verzeigerinnen umfasse, sei ihm auch nach einem Kanzleiwechsel anzurechnen (vgl. angefochtener Entscheid E. 4.3.2). Aus den vorinstanzlichen Feststellungen geht indessen auch hervor, dass sich der Beschwerdeführer - obschon in eingeschränktem Umfang - selbst mit dem Mandat "S.________" befasste; insbesondere gelangte die Vorinstanz gestützt auf die vom Beschwerdeführer auf dem Mandat verrechneten Stunden willkürfrei zum Schluss, es vermöge nicht zu überzeugen, dass er sich an seine Mitarbeit am Fall nicht erinnern könne und die Dossiers nie gesehen habe (vgl. vorstehende E. 3.3.2).