Citation: 1B_24/2008 25.01.2008 E. 1

Mit Verfügung vom 23. Oktober 2007 eröffnete das Bezirksamt Kreuzlingen gegen X.________ ein Strafverfahren wegen falscher Anschuldigung im Sinne von Art. 303 StGB und wegen Verletzung der Fürsorge- bzw. Erziehungspflicht im Sinne von Art. 219 StGB. Mit Schreiben vom 15. November 2007 verlangte X.________, dass das Verfahren von der Jugendanwaltschaft weiterzuführen sei. Das Bezirksamt Kreuzlingen erachtete die Eingabe als Ausstandsbegehren gegen Vizestatthalter Patrick Müller und überwies die Angelegenheit zur weiteren Behandlung an die Anklagekammer des Kantons Thurgau. Mit Verfügung vom 3. Dezember 2007 setzte der Anklagekammerpräsident X.________ Frist bis zum 10. Dezember 2007, "um das Ausstandsbegehren gegen Vizestatthalter Patrick Müller zu begründen". Diese Frist ist unbenutzt abgelaufen. Mit Verfügung vom 20. Dezember 2007 hat der Präsident der Anklagekammer des Kantons Thurgau das Begehren abgewiesen. Gegen diese Verfügung führt X.________ "Rechtsverweigerungs- bzw. Rechtsverzögerungsbeschwerde gemäss Art. 94 BGG" bzw. der Sache nach Beschwerde in Strafsachen (nach Art. 78 ff. BGG). Unter den gegebenen Umständen hat das Bundesgericht darauf verzichtet, Vernehmlassungen einzuholen.