Citation: 4P.266/2005 06.01.2006 E. 2

Nach Art. 90 Abs. 1 lit. b OG muss die Beschwerdeschrift die wesentlichen Tatsachen und eine kurz gefasste Darlegung darüber enthalten, gegen welche verfassungsmässigen Rechte der angefochtene Entscheid verstossen hat. Es ist darzulegen, welche verfassungsmässigen Rechte oder unbestrittenen Rechtsgrundsätze und inwiefern sie verletzt worden sein sollen (BGE 110 Ia 1 E. 2 S. 3 f.; 130 I 26 E. 2.1 S. 31). Auf rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt das Bundesgericht nicht ein (BGE 107 Ia 186 E. b). 2.1 Der Beschwerdeführer rügt eine willkürliche Auslegung von § 104 Abs. 2 ZPO BL. Soweit er in diesem Zusammenhang vorbringt, die Praxis des Kantonsgerichts müsste "mit den Grundsätzen des überspitzten Formalismus kollidieren", ist nicht erkennbar, welches verfassungsmässige Recht er als verletzt erachtet. Die in diesem Zusammenhang erhobene Rüge einer Verweigerung des rechtlichen Gehörs kann ebenfalls nicht gehört werden, da deren Begründung den Anforderungen von Art. 90 Abs. 1 lit. b OG nicht genügt. Soweit der Beschwerdeführer im Übrigen Willkür in der Sachverhaltsfeststellung bzw. in der Würdigung von Rechtsschriften rügt, erschöpfen sich seine Vorbringen weitgehend in appellatorischer Kritik. Nur soweit wenigstens sinngemäss erkennbar ist, inwiefern der Beschwerdeführer das Willkürverbot als verletzt erachtet, kann auf die diesbezüglichen Rügen eingetreten werden. 2.2 Nach ständiger Rechtsprechung liegt Willkür nicht schon dann vor, wenn eine andere Lösung ebenfalls vertretbar oder gar vorzuziehen wäre. Das Bundesgericht hebt einen Entscheid vielmehr nur auf, wenn dieser mit der tatsächlichen Situation in offensichtlichem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft. Dabei rechtfertigt sich die Aufhebung des angefochtenen Entscheides nur, wenn er auch im Ergebnis verfassungswidrig ist (BGE 129 I 49 E. 4 S. 58). Dem Sachgericht steht bei der Würdigung der Beweise ein grosser Ermessensspielraum zu. Willkür ist in diesem Bereich nur zu bejahen, wenn das Gericht offensichtlich den Sinn und die Tragweite eines Beweismittels verkannt, ohne vernünftigen Grund ein wichtiges und erhebliches Beweismittel unberücksichtigt gelassen oder aus den vorhandenen Elementen unhaltbare Schlüsse gezogen hat (BGE 129 I 8 E. 2.1 S. 9).