Citation: 8C_425/2008 20.01.2009 E. 4

Der Einwand betreffend Gehörsverletzung ist aufgrund seiner formellen Natur vorab zu prüfen. Ihm liegt zugrunde, dass die Verwaltung dem Beschwerdeführer im Einspracheverfahren die ihr am 26. September 2006 zugegangene Korrektur des Gutachtens des Dr. med. M.________ nicht zur Kenntnis gebracht hat, womit ihm auch eine Stellungnahme verwehrt blieb. 4.1 Das kantonale Gericht ist zum Ergebnis gelangt, zwar liege eine Verletzung des rechtlichen Gehörs durch Nichtgewährung des Akteneinsichtsrechts vor. Diese werde aber im kantonalen Verfahren geheilt, zumal mit voller gerichtlicher Überprüfungsbefugnis zu entscheiden sei und sich der Beschwerdeführer habe äussern können. Die Heilung des Verfahrensmangels sei auch aus verfahrens- und prozessökonomischer Sicht angezeigt. Denn die Verwaltung würde kaum zu einem anderen Entscheid gelangen, nachdem sie vernehmlassungsweise die Abweisung der Beschwerde beantragt habe. 4.2 Diese Beurteilung ist im Lichte der Rechtsprechung (vgl. BGE 132 V 387 E. 5 S. 390 f. mit Hinweisen) nicht zu beanstanden. Daran vermögen sämtliche Vorbringen in der Beschwerde nichts zu ändern. Dies betrifft auch den Einwand, es sei dem Versicherten verwehrt gewesen, dem Experten Ergänzungsfragen, konkret zur Aussage betreffend massive Veränderung zu stellen: Der Beschwerdeführer hat von der Verwaltung die Gelegenheit erhalten, zum Gutachten vom 9. Juni Stellung zu nehmen. Er hat davon am 15. September 2006 Gebrauch gemacht, ohne Ergänzungsfragen, etwa zu der im Gutachten enthaltenen Aussage betreffend massive Veränderung, zu stellen. Was sodann die am 26. September 2006 bei der Verwaltung eingegangene Korrektur des Gutachtens betrifft, gilt Folgendes: Der Experte korrigierte dabei lediglich die prozentualen Angaben zur Restarbeitsfähigkeit, wobei er zur Begründung Tippfehler im Originalgutachten angab. Zu dieser Korrektur konnte der Versicherte im kantonalen Verfahren Stellung nehmen. Es wird nicht geltend gemacht, dass die Korrektur noch Anlass für irgendwelche Ergänzungsfragen an den Experten gegeben hätte. Die vorinstanzliche Beurteilung, wonach das rechtliche Gehör geheilt worden sei, hält daher auch diesbezüglich stand.