Citation: 6B_980/2022 E. 1.1

1.1. Die Beschwerdeführerin wendet sich gegen die Strafzumessung. Sie rügt, die Vorinstanz verletze Art. 47 ff. StGB, da sie unter Bezugnahme auf die erstinstanzlichen Erwägungen eine tiefere Einsatzstrafe (36 anstatt 45 Monate) festsetze. Dabei lasse sie unberücksichtigt, dass sie den Beschwerdegegner im Vergleich zur ersten Instanz in einem zusätzlichen Anklagepunkt schuldig spreche, womit sie einen wesentlichen Gesichtspunkt ausser Acht lasse. Obwohl die Vorinstanz das Tatverschulden des Beschwerdegegners sodann als insgesamt schwer einstufe, lege sie die Einsatzstrafe in Überschreitung ihres Ermessens lediglich auf 36 Monate fest. Schliesslich gehe die Vorinstanz von einem nicht massgeblichen Kriterium aus, indem sie die Einsatzstrafe auf lediglich 36 Monate mit der Begründung festsetze, sie halte die Anordnung einer teilbedingten Freiheitsstrafe für angemessen (Beschwerde S. 3 ff.).