Citation: 8C_487/2020 E. 7.2

7.2. Die Vorinstanz hält in ihrem Beschluss vom 10. April 2019 fest, das psychiatrische Gutachten des Prof. Dr. med. C.________ sei hinsichtlich des Verlaufs der Arbeitsunfähigkeit nicht schlüssig und insbesondere ergebe sich aus ihm nicht, ob sich der Zustand der Beschwerdegegnerin seit der rechtskräftigen Verfügung vom 13. Juli 2015 verschlechtert habe oder ob es sich bei der Einschätzung durch Prof. Dr. med. C.________ um eine andere Beurteilung eines gleichgebliebenen Gesundheitszustandes handle. In dessen Teilgutachten vom 31. Oktober 2017 fehlt es in der Tat an der Darlegung des Verlaufs der gesundheitlichen Entwicklung und der Arbeitsfähigkeit seit der rechtskräftigen Verneinung eines Rentenanspruchs bis zur Begutachtung. Es ist ihm auch nirgends die klare Aussage zu entnehmen, ob sich die tatsächlichen Verhältnisse seit dem 13. Juli 2015 verändert haben. Die Beantwortung dieser Frage ist aber wesentlich für die Beurteilung, ob im Rahmen einer Neuanmeldung die Revisionsvoraussetzung der veränderten tatsächlichen Verhältnisse gegeben ist oder nicht (vgl. dazu Urteil 8C_286/2020 vom 6. August 2020 E. 6.5).