Citation: 5A_560/2007 07.01.2008 E. 2

Von vornherein nicht eingetreten werden kann auf die folgenden Einwände der Beschwerdeführerin: 2.1 Gemäss Art. 29 LugÜ (SR 0.275.11) darf der ausländische Entscheid in der Sache selbst nicht überprüft werden. Damit kann auf den Antrag Ziff. 3 der Beschwerdeführerin nicht eingetreten werden, da sie damit eine Neubeurteilung der Urteile des Handelsgerichtes und des Appellationshofes in Gent verlangt. Das Gleiche gilt auch für die Vorbringen zu den Vereinbarungen im Kaufvertrag vom 23. September 2003 sowie zu den behaupteten Mängeln am Schiffsmotor. 2.2 Unzulässig ist auch der Antrag Ziff. 4, die beiden belgischen Urteile gestützt auf Art. 5 Abs. 1 und Art 6 Abs. 1 EMRK wegen Nichtigkeit abzuweisen bzw. neu zu beurteilen. Den Rügen kommt keine selbständige Bedeutung zu, werden sie doch im Zusammenhang mit der Frage der verspäteten Vorladung erhoben, wozu in der E. 3 Stellung genommen wird. Der in diesem Zusammenhang vorgebrachte Vorwurf der Verletzung von Art. 9 BV ist mangels hinreichender Begründung nicht zu hören (dazu: BGE 133 III 393 E. 6 S. 397). Im Weiteren zielt auch Ziff. 4 der Anträge auf Neubeurteilung der belgischen Urteile, was wie ausgeführt nach Art. 29 LugÜ nicht möglich ist. 2.3 Das Obergericht hat sich mit der ersten Vorladung des Handelsgerichtes Gent vom 25. Juni 2004 nicht befasst, welche zwei Monate zu spät bei der Beschwerdeführerin eingetroffen sein soll. Die Beschwerdeführerin legt nicht dar, diesen Vorwurf bereits im kantonalen Verfahren erhoben zu haben, und sie rügt insbesondere keine Verletzung von Art. 29 Abs. 2 BV. Auch darauf kann nicht eingetreten werden.