Citation: I 533/03 28.10.2003 E. 4

Die Bewilligung der unentgeltlichen Verbeiständung (Art. 152 in Verbindung mit Art. 135 OG) fällt zufolge Aussichtslosigkeit (vgl. BGE 125 V 202 Erw. 4a und 372 Erw. 5b, je mit Hinweisen) ausser Betracht, soweit die Zusprechung von Leistungen nach IVG (ganze Invalidenrente, berufliche Massnahmen) beantragt wird. Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist insoweit unzulässig, da es an einem Anfechtungsgegenstand mangelt (vgl. Art. 128 OG in Verbindung mit Art. 97, 98 lit. b-h und 98a OG; BGE 119 Ib 36 Erw. 1b, 118 V 313 Erw. 3b, je mit Hinweisen). Die unentgeltliche Verbeiständung kann hingegen gewährt werden, soweit zumindest sinngemäss gerügt wird, Verwaltung wie Vorinstanz hätten zu Unrecht das Revisionsgesuch nicht materiell behandelt, sondern auf Nichteintreten erkannt. Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist in diesem Punkt vor dem Hintergrund der in Erw. 3.1 dargestellten, jüngst ergangenen Rechtsprechungsänderung nicht als von vornherein aussichtslos zu bezeichnen. Daran ändert nichts, dass letztinstanzlich die von Verwaltung und Vorinstanz vertretene Rechtsauffassung nunmehr bestätigt wird. Weil die Beschwerdeführerin zudem nach Lage der Akten bedürftig ist und die Vertretung geboten war (BGE 124 V 309 Erw. 6 mit Hinweisen; AHI 1999 S. 85 Erw. 3), ist insoweit ein Anspruch ausgewiesen. Es wird indessen ausdrücklich auf Art. 152 Abs. 3 OG aufmerksam gemacht, wonach die begünstigte Partei der Gerichtskasse Ersatz zu leisten haben wird, wenn sie später dazu im Stande ist.