Citation: U 528/06 29.10.2007 E. 2

Streitig und zu prüfen ist, ob die "Winterthur" aus dem Ereignis vom 15. Juli 2001 weitere Leistungen zu erbringen hat. Der Unfallversicherer verneinte dies in der Verfügung vom 30. September 2003 per 12. März 2003 mit der Begründung, die Kniebeschwerden des Versicherten seien spätestens ab diesem Zeitpunkt nicht mehr im Zusammenhang mit dem Unfallereignis gestanden bzw. der status quo sine sei spätestens ab diesem Datum erreicht gewesen. Im Einspracheentscheid vom 4. Mai 2004 bestritt er zudem, dass es sich beim Ereignis vom 15. Juli 2001 um ein Unfallereignis im Sinne des Gesetzes gehandelt habe. Das kantonale Gericht hat im Entscheid vom 25. September 2006 das Vorliegen eines Unfallereignisses bejaht, jedoch weitere Abklärungen zur Frage, ob nach dem 12. März 2003 noch Unfallfolgen vorgelegen haben, welche Anspruch auf Leistungen der Unfallversicherung begründen, als notwendig erachtet. In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde bestreitet die "Winterthur" eine weitergehende Leistungspflicht wiederum mit der Begründung, es handle sich beim Ereignis vom 15. Juli 2001 nicht um einen Unfall und zudem wäre per 12. März 2003 von einem status quo sine auszugehen, soweit ursprünglich überhaupt ein Kausalzusammenhang vorgelegen hätte. Weitere Abklärungen könnten sodann - so der Unfallversicherer - höchstens den aktuellen Gesundheitszustand des Knies beurteilen und würden somit für die Frage der Kausalität zu keinen neuen Erkenntnissen führen, weshalb darauf zu verzichten sei.