Citation: 1C_565/2024 E. 4.3

4.3. Wie der Regierungsrat im angefochtenen Entscheid zu Recht ausführte, besteht kein Anspruch anderer als der in § 37 Abs. 2 lit. c StRG genannten Gruppierungen oder Personen, ihre Standpunkte im Fall eines obligatorischen Referendums ebenfalls in den Abstimmungserläuterungen darlegen zu können. Es ist insoweit Sache der Behörde, den Stimmberechtigten die Vor- und Nachteile einer Vorlage darzulegen, wobei sie sich namentlich an der in der Debatte des Kantonsrats von den Gegnern der Vorlage vorgebrachten Argumenten zu orientieren hat (vgl. dazu Urteil 1C_247/2018 vom 12. März 2019 E. 6 mit Hinweis). Dass die Regierung des Kantons Luzern dabei die Gegenargumente zusammengefasst und insgesamt sechs Hauptargumente gegen die Vorlage aufgezählt hat, statt jedes einzelne kritische Vorbringen im Parlament zu erwähnen, ist nicht zu beanstanden.