Citation: 2C_691/2023 E. 1.3.2

1.3.2. Die Beschwerdeführerin rügt zwar eine formelle Rechtsverweigerung im Sinne von Art. 29 Abs. 1 BV, eine Verletzung des rechtlichen Gehörs und der Begründungspflicht gemäss Art. 29 Abs. 2 BV. Sie wirft der Vorinstanz sinngemäss vor, diese habe ihre Vorbringen betreffend erheblicher Veränderung der im Hinblick auf Art. 30 Abs. 1 lit. b AIG wesentlichen tatsächliche Verhältnisse nicht wunschgemäss berücksichtigt und sei zu Unrecht nicht auf ihr Wiedererwägungsgesuch eingetreten. Diese Rügen zielen aber auf eine Überprüfung in der Sache ab, soweit sie überhaupt dem strengen Begründungserfordernis genügen (nachstehend E. 2.1). Die Beschwerdeführerin möchte damit einzig - infolge einer anderen Würdigung - das Eintreten auf ihr Wiedererwägungsgesuch erreichen. Die Rügen sind dementsprechend nicht zulässig und führen nicht zum Eintreten im Rahmen der "Star"-Praxis (vgl. Urteile 2C_799/2022 vom 30. April 2024 E. 2.2; 2D_11/2015 vom 15. Februar 2015 E. 2.4.3; je mit Hinweisen).