Citation: 4A_367/2015 E. 4.2.3

4.2.3. Der Beschwerdeführer reichte im vorliegenden Beschwerdeverfahren zum Beweis dafür, dass er am 12. Juli 2012 (recte wohl: 18. Juli 2013) einen anderslautenden Wohnsitz als denjenigen an der C.________ Road in London gehabt habe, verschiedene neue Beweismittel ein. Er hält dafür, die Voraussetzung für die Zulassung der neuen Beweismittel, dass erst der angefochtene Entscheid zu ihrer Einreichung Anlass gegeben habe (Art. 99 Abs. 1 BGG; vgl. Erwägung 2.2 vorne), sei vorliegend erfüllt. So halte die Vorinstanz ihm im angefochtenen Entscheid vor, er hätte durch die Einreichung eines anderslautenden Mietvertrags, einer Strom- und Wasserabrechnung oder sonstiger an ihn gerichteter Post beweisen können, dass er zum fraglichen Zeitpunkt einen anderslautenden Wohnsitz gehabt habe. Dem kann nicht gefolgt werden. Der Beschwerdeführer begründete den bei der Vorinstanz eingereichten Rechtsbehelf gegen die erstinstanzliche Vollstreckbarerklärung hauptsächlich damit, dass er im Zeitpunkt der Zustellung des verfahrenseinleitenden Schriftstücks seine Adresse nicht an der C.________ Road in London gehabt habe. Es war damit bereits vor Ergehen des angefochtenen Urteils klar, dass der Wohnsitzfrage entscheidende Bedeutung zukommt, und es hätte für den Beschwerdeführer bereits vorher Anlass bestanden, dazu alle beweiskräftigen Beweismittel einzureichen. Wenn die Vorinstanz den Beweis des behaupteten anderslautenden Wohnsitzes aufgrund der eingereichten Beweismittel nicht als erbracht betrachtete und es als nicht verständlich bezeichnete, weshalb der Beschwerdeführer nicht die von ihr genannten, aussagekräftigen Beweismittel eingereicht habe, zeigt dies bloss, dass auch die Vorinstanz der Auffassung war, es hätte im Verfahren vor ihr Anlass zu deren Einreichung bestanden, und eröffnet dies dem Beschwerdeführer gerade nicht die Möglichkeit, dieselben vor Bundesgericht neu einzureichen.