Citation: 1C_52/2023 E. 5.1

5.1. Durch die Wegweisung wurde der Beschwerdeführer in seiner von Art. 10 Abs. 2 BV geschützten Bewegungsfreiheit eingeschränkt. Soweit sich der Beschwerdeführer während der begrenzten Dauer der Wegweisung im betreffenden Bereich mit anderen Personen versammeln und austauschen wollte, stellt die Wegweisung zudem eine Einschränkung seiner Versammlungsfreiheit (Art. 22 BV und Art. 11 EMRK) und allenfalls der Meinungsfreiheit (Art. 16 Abs. 1 und 2 BV sowie Art. 10 EMRK) dar (vgl. Urteil 1C_230/2015 vom 20. April 2016 E. 4.1, nicht publ. in BGE 142 I 121). Solche Grundrechtseinschränkungen sind gemäss Art. 36 BV nur zulässig, wenn sie auf einer genügenden gesetzlichen Grundlage beruhen (Abs. 1), im öffentlichen Interesse liegen (Abs. 2) und verhältnismässig sind (Abs. 3).