Citation: 4A_423/2019 E. 3

Die Beschwerdeführer rügen, ihr Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV, Art. 53 Abs. 1 ZPO), der auch ihr Recht auf Beweis (Art. 152 ZPO) umfasse, sei mehrfach verkannt worden. Zudem habe die Vorinstanz unter Verletzung von Art. 229 ZPO (bezüglich des Prozesses vor erster Instanz) sowie von Art. 317 ZPO (bezüglich des Berufungsverfahrens) Nova nicht berücksichtigt. Nachdem erstellt ist, dass die Beschwerdeführer nicht spezifizierten, welcher Unternehmer für welche Mängel verantwortlich sein soll (vgl. vorstehend E. 2), konnte die Vorinstanz mangels sachgerecht substanziierter Mängelrüge im Sinne von Art. 367 OR (vgl. dazu BGE 107 II 172 E. 1a; Urteil 4A_251/2018 vom 11. September 2018 E. 3 mit zahlreichen Hinweisen) auch darauf verzichten, Beweis über die behaupteten Mängel abzunehmen. Denn entgegen der Prämisse, die der Argumentation der Beschwerdeführer unterliegt, können fehlende Substanziierungen nicht mit Beweisanträgen nachgeholt werden, zumal die Abnahme eines Beweises einen schlüssigen Parteivortrag voraussetzt. Damit ist der Rüge der Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör durch unterlassene Beweisabnahme der Boden entzogen. In Bezug auf die nach Ansicht der Beschwerdeführer von der Vorinstanz zu Unrecht unberücksichtigt gebliebenen Nova ist sodann weder dargetan noch ersichtlich, inwiefern eine Behebung des angeblichen Mangels für den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein könnte (Art. 97 Abs. 1 BGG), womit offen gelassen werden kann, ob es sich um zulässige Nova handelte.