Citation: 4A_347/2024 E. A

A.a. Die Aktiengesellschaft A.________ (Klägerin, Beschwerdeführerin) ist eine Aktiengesellschaft mit Sitz in U.________ (Serbien). Der serbische Staat ist im Umfang von 58.1 % an ihr beteiligt. Die Klägerin erbringt Telekommunikationsdienstleistungen und strahlt über ihre Tochtergesellschaften auch Fernsehsender aus. Die Bb.________ B.V. (Beklagte 2, Beschwerdeführerin 2) ist ein Medienkonzern mit Sitz in V.________ (Niederlande). Die Beklagten 1, 3 und 4 sind Tochtergesellschaften der Beklagten 2. Die Beklagte 1 hat ihren Sitz in W.________ (Schweiz). Der Sitz der Beklagten 3 und 4 liegt in Luxemburg. Die Beklagten 3 und 4 produzieren Fernsehkanäle und weitere Medieninhalte. Unter anderem betreibt die Beklagte 4 den Nachrichtensender X1.________ und die dazugehörige Internetseite www.X1....com. Die Beklagte 1 verhandelt und verkauft die Lizenzrechte für die Ausstrahlung der verschiedenen B.________-Fernsehsender in Südosteuropa. A.b. Die Klägerin bzw. deren Tochtergesellschaften besassen ursprünglich das Ausstrahlungsrecht für die B.________-Fernsehsender. Im Januar 2020 verhandelte sie mit der Beklagten 1 über eine Verlängerung dieser Distributionsverträge. Nachdem sich die Parteien nicht einig wurden, forderte die Beklagte 1 die Klägerin bzw. deren Tochtergesellschaften am 17. Januar 2020 auf, die Ausstrahlung ihrer Fernsehsender einzustellen. Die Tochtergesellschaften der Klägerin kamen dieser Aufforderung unverzüglich nach. Gleichentags beschloss die Klägerin verschiedene, im angefochtenen Entscheid nicht näher umschriebene "Massnahmen" zu ergreifen, um den Verlust zu mindern, der ihr durch den Wegfall der B.________-Fernsehsender voraussichtlich entstehen würde. Diese Massnahmen hielt sie bis Ende Mai 2020 aufrecht. Der Fernsehsender X1.________ und das Online-Nachrichtenportal www.X1....com veröffentlichten vom 18. Januar bis am 5. Februar 2020 mehrere Onlineartikel und TV-Beiträge. Darin schilderten sie aus ihrer Sicht die Hintergründe des Abschaltens der Fernsehsender. Die Klägerin erblickt in dieser Berichterstattung eine gegen sie gerichtete unlautere Medienkampagne. Ab dem 18. Januar 2020 kündigten 200 Kunden ihre TV-Abonnemente bei der Klägerin bzw. deren Tochtergesellschaften. 145 dieser Kündigungen erfolgten im Januar 2020. Nach Auffassung der Klägerin sind alle Kündigungen auf die negative Medienkampagne der Beklagten zurückzuführen. A.c. Am 5. Februar 2021 klagte die Klägerin beim Handelsgericht des Kantons Zürich gegen die Beklagten. Sie erhob Feststellungs-, Beseitigungs- und Unterlassungs- sowie Schadenersatz- und Genugtuungsbegehren (vgl. die Rechtsbegehren Ziffer 1-8 im angefochtenen Entscheid). In ihrer Replik stellte sie die folgenden weiteren Anträge: Das Urteil sei im schweizerischen Handelsamtsblatt zu publizieren (Rechtsbegehren Ziffer 9). Überdies seien die Beklagten solidarisch zu verpflichten, der Klägerin unter einem Nachklagevorbehalt mindestens Fr. 245'385.-- zu bezahlen (Rechtsbegehren Ziffer 10). Das Handelsgericht wies die Klage mit Urteil vom 8. Mai 2024 ab.