Citation: 1C_432/2016 E. 3.3

3.3. Was die Beschwerdeführer dagegen in ihrer Rechtsschrift vorbringen, lässt diese Erwägungen nicht als willkürlich erscheinen. Nach den Bauplänen und der Fotodokumentation macht die Antenne im Verhältnis zum Standortgebäude auch von Westen oder Osten her betrachtet keinen überdimensionierten oder wuchtigen Eindruck. Ebenso wenig vereitelt sie die Gestaltung des Mehrfamilienhauses, das ohnehin eine ausgeprägte Staffelung und eine komplexe Struktur aufweist. Die ebenfalls den Akten beiliegende Umgebungsübersicht lässt überdies den Schluss zu, dass nicht von speziellen Verhältnissen gesprochen werden kann, die erhöhte Anforderungen an die Einordnung rechtfertigen würden. Vielmehr bestätigen die Fotos die Beschreibung der Vorinstanz, wonach die Umgebung von einer hinsichtlich der Baukörper und der Dachformen heterogenen Überbauungsstruktur geprägt ist. Wenn das Verwaltungsgericht sodann erwog, die Fernwirkung der Mobilfunkanlage sei nicht aussergewöhnlich, so ist diese Würdigung, wie sich aus den in den Akten befindlichen Unterlagen ergibt, nachvollziehbar. Dass die Antenne von höher gelegenen Gebietsteilen bzw. für Verkehrsteilnehmer mangels einer optischen Abschirmung sichtbar ist, ändert daran nichts. Die Möglichkeit der Einsehbarkeit stellt für sich noch keine Verletzung von § 238 Abs. 1 PBG/ZH dar. Schliesslich kann den Beschwerdeführern nicht gefolgt werden, wenn sie vorbringen, der Augenschein habe gezeigt, dass die Antennenanlage aufgrund ihrer Grösse und Exponiertheit eine störende Fernwirkung aufweise. Dem Entscheid des Baurekursgerichts vom 1. Dezember 2015 lässt sich vielmehr entnehmen, die kritisierte Fernwirkung sei keineswegs so dramatisch, wie sie von den Beschwerdeführern dargestellt werde. Sie gehe nicht über das hinaus, was heute für solche technische Installationen üblich sei (vgl. E. 10.4). Eine willkürliche Anwendung von § 238 Abs. 1 PBG/ZH durch die Vorinstanzen ist somit zu verneinen.