Citation: B 122/06 12.03.2007 E. 2

Streitig und zu prüfen ist, ob das kantonale Gericht den Leistungsanspruch des Beschwerdeführers auf Invalidenleistungen aus der Berufsvorsorgeversicherung zu Recht verneint hat, weil kein zeitlicher Zusammenhang zwischen der Arbeitsunfähigkeit während dem Versicherungsverhältnis mit der Beschwerdegegnerin (im Jahr 1996) und der späteren Invalidität bestehe. 2.1 Das kantonale Gericht hat die gesetzlichen und reglementarischen Bestimmungen über den Anspruch auf Invalidenleistungen der obligatorischen und weitergehenden beruflichen Vorsorge (Art. 23 und 26 BVG; Ziff. 21.1 der Allgemeinen Bedingungen für die Kollektiv-Lebensversicherung im Rahmen des BVG der Helvetia Leben und Ziff. 3.4.1 des Vorsorgereglementes der Sammelstiftung BVG der Elvia Leben) sowie über die Dauer der obligatorischen Versicherung (Art. 10 BVG) zutreffend dargelegt. Gleiches gilt hinsichtlich der Rechtsprechung zur Verbindlichkeit der Beschlüsse der Invalidenversicherung für die Einrichtungen der beruflichen Vorsorge (BGE 132 V 1 E. 3 S. 3; 130 V 270 E. 3.1 S. 273; 129 V 73; 126 V 308 E. 1 S. 311; 118 V 35) sowie zu dem für die Leistungspflicht einer ehemaligen Vorsorgeeinrichtung massgebenden Erfordernis des engen sachlichen und zeitlichen Zusammenhangs zwischen Arbeitsunfähigkeit und Invalidität (BGE 130 V 270 E. 4.1 S. 275; 123 V 262 E. 1c S. 264; 120 V 112 E. 2c/aa und bb S. 117 f.). 2.2 Unter der für den Anspruch auf berufsvorsorgerechtliche Invalidenleistungen relevanten Arbeitsunfähigkeit ist eine Einbusse an funktionellem Leistungsvermögen im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zu verstehen (BGE 114 V 281 S. 286; nicht publ. E. 1.2 des in SZS 2006 S. 365 zusammengefassten Urteils L. vom 6. Februar 2006, B 54/05; vgl. auch die Legaldefinition in Art. 6 ATSG, welche Vorschrift im Bereich der beruflichen Vorsorge allerdings keine Anwendung findet). Für den Eintritt der berufsvorsorgerechtlich relevanten Arbeitsunfähigkeit ist deshalb in erster Linie von Bedeutung, ob sich eine gesundheitliche Beeinträchtigung auf das Arbeitsverhältnis auswirkt oder ausgewirkt hat. Der gesundheitlich bedingte Leistungsabfall muss arbeitsrechtlich manifest geworden sein, indem er etwa zu einer entsprechenden Feststellung oder gar Ermahnung des Arbeitgebers oder zu gehäuften, aus dem normalen Rahmen fallenden Arbeitsausfällen führte. Eine erst nach Jahren rückwirkend festgelegte medizinisch-theoretische Arbeitsunfähigkeit genügt nicht (Urteil S. vom 28. Juli 2003, B 86/01, E. 5.3; nicht publ. E. 4.2 des in SZS 2003 S. 434 zusammengefassten Urteils B. vom 5. Februar 2003, B 13/01).