Citation: 2C_1047/2015 E. 2.2

2.2. Der Beschwerdeführer befasst sich mit der Eintretensproblematik und dabei mit Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG nicht. Er rügt indessen die Verletzung von Art. 13 BV bzw. Art. 8 EMRK sowie von Art. 12 EMRK. Aus diesen Grundrechten ergeben sich unter Umständen Ansprüche auf ausländerrechtliche Bewilligungen. Inwiefern dies vorliegend der Fall wäre, legt der Beschwerdeführer indessen nicht dar: Unter dem Aspekt Recht auf Familienleben (Art. 13 BV, Art. 8 EMRK) besteht im Hinblick auf die Beziehung zu den volljährigen Kindern kein ausländerrechtlicher Bewilligungsanspruch; dass der 19-jährige Sohn sich noch in der Lehre befindet, ist unerheblich, lässt sich doch mit der Behauptung, der Beschwerdeführer habe für ihn finanziell aufzukommen, kein Abhängigkeitsverhältnis im Sinne der Rechtsprechung begründen (vgl. BGE 137 I 154 E. 3.4.2 S. 159). Vor allem macht der Beschwerdeführer geltend, er wolle seine Ex-Ehefrau wieder heiraten. Daraus einen Anspruch aus Art 13 BV und Art. 8 EMRK abzuleiten, setzte voraus, dass diese über ein gefestigtes Anwesenheitsrecht verfügt (Art. 139 I 330 E. 1.2 S. 332 f.; 135 I 143 E. 1.3.1 S. 145 f.; 130 II 281 E. 3.1 S. 285). Dies ist nicht der Fall; sie hat ihrerseits bloss eine Aufenthaltsbewilligung und ist ausländerrechtlich verwarnt. Was sodann die geplante Wiederverheiratung mit der Ex-Ehefrau betrifft, räumte Art. 12 EMRK (Recht auf Eheschliessung) ein Recht auf Erteilung einer Bewilligung zur Ermöglichung der Eheschliessung grundsätzlich nur dann ein, wenn klar erscheint, dass der Beschwerdeführer - einmal verheiratet - aufgrund seiner persönlichen Situation die Zulassungsvoraussetzungen in der Schweiz erfüllen wird (BGE 137 I 351 E. 3.4 ff. S. 356 ff.), wovon schon angesichts des Fehlens eines gefestigten Anwesenheitsrechts der Ehefrau nicht ausgegangen werden kann. Schliesslich ist nicht erkennbar, inwiefern sich bei den gegebenen Verhältnissen für den Beschwerdeführer ein Bewilligungsanspruch aus dem Recht auf Achtung des Privatlebens nach Art. 8 EMRK ableiten liesse (BGE 130 II 281 E. 3.2.1 S. 286 f.). Als Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist das Rechtsmittel nach Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG unzulässig. Es ist noch zu prüfen, ob es als subsidiäre Verfassungsbeschwerde (Art. 113 ff. BGG) entgegengenommen werden kann.