Citation: 4A_696/2015 E. 3.3

3.3. Die Vorinstanz erwog, das Bundesgericht habe mit diesen Erwägungen verbindlich festgestellt, dass der Beschwerdeführer seine aus der Gesellschafterstellung fliessenden Pflichten verletze und schadenersatzpflichtig werde, wenn er nicht dafür sorge, dass eine Abrechnung und die vorgesehene Gewinnverteilung erfolge. Der Beschwerdeführer könne demnach nicht mehr auf die Frage der Pflichtverletzung zurückkommen. Ebenso sei ein Rückkommen auf die Nichtigkeit des Hauptanspruchs auf Ablieferung des Konsortialgewinns wegen unerlaubter Steuerumgehung durch die gewählte Vertragskonstruktion ausgeschlossen. Denn die Frage sei in den obergerichtlichen Entscheiden vom 6. Mai 2008 und 1. September 2011 behandelt worden und das Bundesgericht habe es im Rückweisungsurteil vom 20. März 2012 mangels hinreichender Begründung ausdrücklich abgelehnt, auf die geltend gemachte Nichtigkeit näher einzugehen. Schliesslich verwarf das Obergericht auch die Verjährungseinrede des Beschwerdeführers. Unter Hinweis auf die Ausführungen des Bezirksgerichts stellte es fest, die Verjährung sei mit der Klageeinleitung am 8. Februar 1999 unterbrochen worden. Die Beschwerdegegner hätten sich zur Begründung ihrer Ansprüche auf den Gesellschaftervertrag vom 29. Juni 1993 berufen. Die Verjährung werde unbeachtet der rechtlichen Qualifikation des geltend gemachten Anspruchs unterbrochen, solange dieser auf dem gleichen Lebenssachverhalt beruhe. Die Verjährung sei daher unterbrochen worden unabhängig davon, ob sich die Beschwerdegegner auf einen Garantievertrag oder auf eine gesellschaftsrechtliche Leistungs- bzw. Schadenersatzpflicht beriefen. In einer zweiten Begründung erwog das Obergericht sodann, die Anrufung der Verjährungseinrede in der Rechtsschrift vom 19. September 2012 bedeute eine unzulässige Ausweitung des Prozessstoffs im Anschluss an das Rückweisungsurteil vom 20. März 2012, da die Frage zuvor nicht aufgeworfen und auch vom Bundesgericht nicht behandelt worden sei.