Citation: 9C_138/2024 E. 4.5

4.5. Das kantonale Gericht hat insbesondere erwogen, die Behauptung, wonach die Verwendung des "C-Leg 4" die Mobilität der Beschwerdeführerin wesentlich einschränken würde, sei durch die tatsächlich erfolgte Nutzung einer solchen Prothese widerlegt. Dr. med. B.________ habe - wie auch der Orthopädie-Techniker-Meister C.________ - in Bezug auf die im Zusammenhang mit der Verwendung des "C-Leg 4" geltend gemachten Schmerzen und deren Verschwinden auf die subjektiven Angaben der Beschwerdeführerin abgestellt ohne sie kritisch zu überprüfen; ihre Ausführungen entsprächen keinem "ärztlich objektivierten Befund". Die geklagten Rücken-, Hüft- und Kniebeschwerden könnten (unabhängig von deren Schwere bzw. Relevanz) vielfältige Ursachen haben. Dass die Beschwerden laut der Versicherten nach dem Wechsel zur "Genium"-Prothese verschwunden seien, lasse nicht auf die Ursache der (behaupteten) Verbesserung schliessen. Dr. med. B.________ habe zwar die Verminderung der Beschwerden nach dem Wechsel zum "Genium"-Gelenk für "auffallend" gehalten, aber die vom Rechtsvertreter der Versicherten gestellte Frage, ob die Rücken- und Hüftbeschwerden durch die Versorgung mit einem "C-Leg 4" bedingt gewesen seien, "nicht mit kompletter Sicherheit beantworten" können. Damit sei nicht überwiegend wahrscheinlich, dass die geklagten Beschwerden tatsächlich eine Folge des Tragens des "C-Leg 4" waren. Dass die Schmerzen nach der Versorgung mit dem "Genium"-Gelenk verschwanden, spreche nicht gegen die Zweckmässigkeit des "C-Leg 4": Eine Anpassung des Schafts und damit eine Optimierung der Belastung wäre auch bei einer Neuversorgung mit einem "C-Leg 4" erfolgt. Sturzereignisse (resp. deren Häufigkeit) könnten zufolge fehlender Quantifizierung nicht überprüft werden. Dass diese vorinstanzliche Beweiswürdigung offensichtlich unrichtig (unhaltbar, willkürlich: BGE 147 IV 73 E. 4.1.2; 144 V 50 E. 4.2; 135 II 145 E. 8.1) sein soll, wird nicht substanziiert geltend gemacht und ist auch nicht ersichtlich.