Citation: U 480/06 05.10.2007 E. A

Die 1969 geborene K.________ war im Rahmen ihrer Anstellung als Hilfsarbeiterin in der Metallverarbeitung der Firma X.________, bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert. Am 29. November 2002 erlitt sie als Autolenkerin einen Unfall. Eine von links kommende Fahrzeuglenkerin missachtete das Stoppsignal und kollidierte rechts-frontal mit der linken Frontseite des von der Versicherten gesteuerten PW. K.________ zog sich dabei eine Distorsion der Halswirbelsäule (HWS) und Kontusionen der Brustwirbelsäule, des Thorax sowie des Mittelfusses zu. Die Erstbehandlung erfolgte unmittelbar anschliessend in der Chirurgischen Klinik des Spitals B.________, wo die Versicherte zur stationären Überwachung bis 10. Dezember 2002 hospitalisiert blieb. Die Ärzte fanden bei der Untersuchung keine neurologischen Ausfälle, jedoch leichte nuchale Verspannungen mit eingeschränkter Beweglichkeit der HWS, Druckdolenzen über den Dornfortsätzen HWK 6 und 7 sowie vom Sicherheitsgurt herrührende Prellungen und verschrieben nebst einer medikamentösen Behandlung und einem weichen Halskragen auch Physiotherapie. Ossäre Läsionen konnten röntgenologisch ausgeschlossen werden. Die SUVA anerkannte ihre Leistungspflicht und kam für Heilbehandlung und Taggelder auf. Im Februar 2003 wurde die Versicherte dem Neurologen Dr. med. L.________ zugewiesen, welcher gemäss Bericht vom 7. Februar 2003 ein rechtsbetontes leicht- bis mittelgradiges Zervikalsyndrom und zerviko-zephal bedingte Kopfschmerzen sowie eine reaktive Depression feststellte. Zudem äusserte er den Verdacht auf eine posttraumatische Belastungsstörung. Anlässlich der kreisärztlichen Untersuchung vom 14. März 2003 gab die Versicherte eine Zunahme der Schmerzen in der rechten Körperseite und kopfschmerzabhängigen Schwindel an. SUVA-Kreisarzt Dr. med. W.________ äusserte gemäss Bericht vom 24. März 2003 den Verdacht auf eine Verarbeitungs- und somatoforme Schmerzstörung. Vom 5. Juni bis 3. Juli 2003 weilte die Versicherte in der Rehaklinik R.________. Laut Bericht der Externen Psychiatrischen Dienste am Spital B.________ vom 5. November 2003 wurde sie zudem vom 24. Februar bis 30. April 2003 und erneut ab 16. September 2003 psychotherapeutisch betreut. Die Diagnose lautete auf posttraumatische Belastungsstörung (ICD-10 F 43.1), Verdacht auf anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F 45.4) und depressive Episode, gegenwärtig mittelgradig, mit somatischem Syndrom (ICD-10 F 32.11). Vom 14. Januar bis 4. Februar 2004 war sie in der Klinik für Rehabilitation des Spitals B.________ hospitalisiert. Am 18. November 2004 erfolgte eine weitere Untersuchung durch Kreisarzt Dr. med. W.________ und am 27. Dezember 2004 wurde eine Untersuchung in der Klinik für Rheumatologie und Rehabilitation des Spitals Y.________ durchgeführt. Mit Verfügung vom 18. April 2005 stellte die SUVA ihre Leistungen auf den 31. Mai 2005 ein. Sie begründete dies mit dem Fehlen von behandlungsbedürftigen Unfallfolgen, dem Umstand, dass die geklagten Beschwerden organisch nicht erklärbar seien und es zwischen den dafür verantwortlichen psychischen Gründen und dem versicherten Unfall am adäquaten Kausalzusammenhang mangle. Daran hielt sie auf Einsprache hin fest (Einspracheentscheid vom 18. Oktober 2005).