Citation: 5A_466/2015 E. 3.2

3.2. Auf der Seite der Beschwerdegegnerin stellte die Vorinstanz ein Jahresnettoeinkommen 2013 als Betreuerin im Stundenlohn bei der Stiftung D.________ von Fr. 16'815.-- fest (bei einem Pensum von rund 40 %), d.h. Fr. 1'401.25 pro Monat. Hinzu kamen gemäss Vorinstanz Einkünfte für Arbeiten in einem Restaurant (Service) an zwei bis drei Abenden im Monat von ermessensweise Fr. 250.--. Damit sei ihr im Jahr 2013 ein monatliches Nettoeinkommen von Fr. 1'650.-- anzurechnen. Von Oktober 2012 bis Oktober 2013 habe die Beschwerdegegnerin zudem eine Massageausbildung absolviert. Ab dem Jahr 2014 rechnete die Vorinstanz der Beschwerdegegnerin aus ihrer Tätigkeit bei der Stiftung D.________ ermessensweise ein Nettoeinkommen von Fr. 1'500.-- pro Monat an. Sie habe zwar Anfang 2014 nicht mehr verdient als davor. Da die Weiterbildung weggefallen sei, hätte aber etwas mehr erwartet werden können. Dem seien Fr. 250.-- pro Monat für Nebenerwerb hinzuzurechnen (bis Ende August 2014 Servicetätigkeit, da die Tochter solange an den Montagabenden von den Schwiegereltern betreut worden sei, danach gelegentliche Massagetätigkeit, womit sie ebenfalls nicht mehr als Fr. 250.-- pro Monat erwirtschaften könne). Damit sei ihr monatliches Einkommen ab dem 1. Januar 2014 auf gesamthaft Fr. 1'750.-- festzusetzen. Zur Massagetätigkeit ergänzte die Vorinstanz, die Beschwerdegegnerin habe ausgeführt, die Arbeit als Masseurin sei nicht kumulativ zur bisherigen Arbeit, sondern alternativ geplant gewesen, so dass eine Gesamtbelastung von 40 % beibehalten werden sollte. Der Beschwerdeführer habe dies ausdrücklich bestätigt. Eine Ausdehnung ihrer Arbeit auf über 40 %, wie dies der Beschwerdeführer verlangt hatte, hielt die Vorinstanz in jedem Fall für nicht zumutbar, da die vierjährige Tochter grundsätzlich der Obhut der Mutter unterstellt sei.