Citation: 8C_59/2024 E. 5.4

5.4. In Bezug auf die Beurteilung des RAD-Arztes Dr. med. C.________ wendet der Beschwerdeführer sodann ein, diese habe nicht die gleiche Qualität wie diejenige des Dr. med. B.________, da der RAD-Arzt keine persönliche Untersuchung vorgenommen habe, nicht über die erforderliche fachliche Qualifikation verfüge und im Übrigen auch nicht unbefangen sei. Zu diesen Vorbringen nahm bereits die Vorinstanz umfassend Stellung. Sie hielt fest, bei Dr. med. C.________ handle es sich um einen Arzt mit langjähriger Erfahrung, dem sämtliche Berichte aus orthopädischer, neurologischer und psychiatrischer Fachrichtung vorgelegen hätten. Bei seiner Beurteilung sei es im Wesentlichen noch darum gegangen, die funktionellen Auswirkungen der medizinisch feststehenden Diagnosen einzuschätzen. Damit berücksichtigte die Vorinstanz die Rechtsprechung, wonach bei Vorliegen eines lückenlosen Befunds die direkte persönliche Befassung mit der versicherten Person in den Hintergrund treten kann (vgl. statt vieler: Urteil 8C_396/2023 vom 19. Februar 2024 E. 6.2.4). Weiter erkannte das kantonale Gericht, es schade dem Beweiswert der RAD-Beurteilung nicht, dass Dr. med. C.________ "nur" Facharzt für Allgemeine Innere Medizin sei. Dies gelte umso mehr, als selbst der orthopädische Sachverständige mit Stellungnahme vom 11. März 2021 dem RAD-Arzt zugestimmt habe, wonach im Vergleich zum Vorgutachten keine höhere Arbeitsunfähigkeit resultiere. Schliesslich hielt die Vorinstanz fest, es bestünden keinerlei Anhaltspunkte dafür, dass Dr. med. C.________ den Fall nicht sachlich beurteilt haben könnte, zumal er sich letztendlich auch nicht gegen eine erneute Verlaufsbegutachtung durch das BEGAZ ausgesprochen habe. Der Beschwerdeführer setzt sich mit diesen überzeugenden vorinstanzlichen Erwägungen nicht ansatzweise auseinander. Stattdessen übt er appellatorische Kritik am angefochtenen Urteil, was nicht genügt, um eine Bundesrechtsverletzung aufzuzeigen (vgl. E. 1 hiervor).