Citation: 5A_201/2024 E. 2

Die Beschwerde hat eine Begründung zu enthalten, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt (Art. 42 Abs. 2 BGG), was eine sachbezogene Auseinandersetzung mit dessen Erwägungen erfordert (BGE 140 III 115 E. 2; 142 III 364 E. 2.4). Soweit die Verletzung prozessrechtlicher Normen gerügt wird, ist jedoch folgende Besonderheit zu beachten: Im Bereich des Kindes- und Erwachsenenschutzes ist das Verfahrensrecht aufgrund des zuteilenden Vorbehaltes in Art. 450f ZGB weitestgehend kantonal geregelt und das Bundesgericht kann kantonales Recht nicht frei, sondern nur auf Willkür hin überprüfen (BGE 140 III 385 E. 2.3). Hierfür gilt das strenge Rügeprinzip (Art. 106 Abs. 2 BGG), was bedeutet, dass das Bundesgericht nur klar und detailliert erhobene und soweit möglich belegte Willkürrügen prüfen, aber auf ungenügend begründete Rügen und rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid nicht eintreten kann (BGE 142 III 364 E. 2.4; 149 III 81 E. 1.3).