Citation: 8C_253/2023 E. A

A.________, geboren 1982, war seit 1. Dezember 2015 bei der B.________ GmbH angestellt und dadurch bei der AXA Versicherungen AG (nachfolgend: AXA) gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen sowie Berufskrankheiten versichert. Wegen Beschwerden am rechten Knie begab er sich im Juni 2019 zunächst in die hausärztliche und im Juli 2019 in die Behandlung des Spitals C.________, Klinik für Infektionskrankheiten und Spitalhygiene. Im Herbst 2019 konsultierte er Dr. med. D.________, Facharzt FMH für Neurologie, und schliesslich Dr. med. E.________, Facharzt für Innere Medizin FMH. Am 14. Februar 2020 meldete er der AXA eine Borreliosen-Infektion nach einem Zeckenbiss. Das genaue Datum des Zeckenbisses sei ihm nicht bekannt. Der letzte Zeckenbiss, an den er sich erinnere, sei im Jahr 2008 oder 2009 erfolgt. Mit Verfügung vom 11. Juni 2021 und Einspracheentscheid vom 2. Dezember 2021 lehnte die AXA ihre Leistungspflicht ab mit der Begründung, dass ein natürlicher Kausalzusammenhang zwischen dem behaupteten Zeckenbiss und den danach geklagten Kniebeschwerden nicht ausgewiesen sei.