Citation: 5A_110/2024 E. 1.3

1.3. Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Die Feststellung des Sachverhalts kann nur gerügt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig - d.h. willkürlich - ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinn von Art. 95 BGG beruht und die Behebung des Mangels überdies für den Verfahrensausgang entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG). Neue Tatsachen und Beweismittel sind nur soweit zulässig, als erst der angefochtene Entscheid dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG), was in der Beschwerde näher auszuführen ist (BGE 133 III 393 E. 3). Die Beschwerdeführerin behauptet, nach dem 6. November 2023, im Übrigen aber zu einem nicht genannten Zeitpunkt, mit Herrn C.________ ein Telefongespräch geführt zu haben, im Rahmen dessen dieser gesagt haben soll, er habe Rechtsanwalt Ziegler nie mandatiert. Gemäss dem angefochtenen Entscheid, den die Beschwerdeführerin in dieser Hinsicht nicht kritisiert, galt im obergerichtlichen Verfahren ein grundsätzliches Novenverbot, wobei Noven in der Beschwerde zumindest so weit vorgebracht werden dürften, als erst der Entscheid des Bezirksgerichts dazu Anlass gebe (mit Hinweis unter anderem auf den als kantonales Recht angewandten Art. 326 Abs. 1 ZPO und BGE 139 III 466 E. 3.4). Die Vorgänge, auf die sich die Beschwerdeführerin bezieht, haben zu einem Zeitpunkt stattgefunden, zu welchem im obergerichtlichen Verfahren keine neuen Tatsachen mehr vorgetragen werden konnten. Es handelt sich folglich um sog. echte Noven, die für das Bundesgericht unbeachtlich sind (BGE 143 V 19 E. 1.2; 139 III 120 E. 3.1.2; Urteil 5A_845/2023 vom 17. April 2024 E. 1.3). Dasselbe gilt für die Behauptung, nicht näher bezeichnete andere Stockwerkeigentümer hätten ihr gesagt, dass sie keine Vollmacht an Rechtsanwalt Ziegler erteilt hätten. Im Übrigen ist diese Behauptung durch die in den (kantonalen) Akten liegende Vollmacht widerlegt (s. dazu auch E. 3.1 unten).