Citation: I 307/00 28.02.2003 E. A

Im Februar 1998 meldeten A.________ und B.________ ihre 1981 geborene Tochter C.________ wegen einer psychischen Erkrankung zum Leistungsbezug bei der Invalidenversicherung an. In den von der IV-Stelle Basel-Landschaft daraufhin eingeholten Arztberichten vom 6. März und 2. Juni 1998 diagnostizierte Dr. W.________, Chefarzt-Stellvertreter des Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienstes Z.________, bei C.________ einen Status nach erstmaliger psychotischer Dekompensation im März 1997 sowie eine Neigung zu weiteren Dekompensationen unter Belastung (ICD 10: F 23.20). Mit Verfügung vom 12. Juni 1998 sprach die IV-Stelle der Jugendlichen als medizinische Massnahme eine vom 12. Juni 1998 bis 31. Juli 1999 dauernde stationäre Psychotherapie im Kinder- und Jugendpsychiatrischen Zentrum X.________ zu. Bereits am 3. Juli 1998 musste diese Eingliederungsmassnahme abgebrochen werden, weil im Rahmen der pädagogischen Aussenwohngruppe des X.________ die von der Versicherten benötigte intensive Betreuung nicht geboten werden konnte (Bericht dieser Institution vom 20. August 1998). Am 13. August 1998 ersuchten die Eltern von C.________ u.a. um deren "ganzheitliche Rehabilitation in der Therapeutischen Gemeinschaft "Q.________". Dieses Begehren wurde von der IV-Stelle mit Verfügung vom 6. Oktober 1998 abgelehnt. Zur Begründung führte die Verwaltung aus, auf Grund der Diagnose ("paranoide Schizophrenie, episodisch remittierend, unvollständige Remission [ICD 10: F 20.04]" gemäss Arztbericht des Psychiaters und Psychotherapeuten Dr. L.________ vom 11. September 1998) erscheine eine zeitlich unbegrenzte Psychotherapie erforderlich, welche auch Versicherten vor vollendetem 20. Altersjahr nicht gewährt werden könne.