Citation: 1P.30/2006 31.03.2006 E. 3

Darüber hinaus wendet der Beschwerdeführer gegen seine Verurteilung ein, das anwendbare kantonale Strafrecht sei willkürlich gehandhabt worden. Dabei fehlt es jedoch an rechtsgenüglichen Rügen (E. 1). Insbesondere ist es unbehelflich, dass er in diesem Zusammenhang erneut seine Geschäftsführerposition in Zweifel zieht (E. 2). Ausserdem behauptet der Beschwerdeführer, er habe sich als Angestellter nicht darum kümmern müssen, ob die Arbeitgeberin über eine gültige Bewilligung nach dem Gastgewerbegesetz verfügt habe. Dabei setzt er sich zu wenig mit dem anwendbaren Recht auseinander; die Erteilung einer Bewilligung ist nur an natürliche Personen vorgesehen (§ 7 GGG/LU). Gleichzeitig will der Beschwerdeführer offen lassen, auf wen eine Bewilligung hätte lauten müssen. Diese Vorbringen sind folglich ebenfalls nicht geeignet, seine Verurteilung wegen vorsätzlichen Wirtens ohne Bewilligung infrage zu stellen.