Citation: 2C_266/2022 E. 4.2

4.2. Unter den Verfahrensbeteiligten ist zunächst zu Recht unbestritten, dass es sich beim Rettungshelikopter um einen Hubschrauber im Sinne der Luftfahrtverordnung handelt (vgl. E. 3.1 hiervor) und dass die Landestelle beim Spital V.________ nicht als Flugplatz gilt (vgl. Art. 36 ff. LFG; vgl. auch E. 4.4 des angefochtenen Urteils). Eine Landung auf dieser Landestelle stellt folglich eine Aussenlandung im Sinne von Art. 8 Abs. 2 lit. a LFG auf einer Spitallandestelle dar. Für die Beurteilung der Aussenlandungen auf einer Landestelle bei Spitälern ist Art. 56 VIL einschlägig. Hingegen ist die Aussenlandeverordnung, wie die Vorinstanz zutreffend erwägt, nicht massgebend (vgl. Art. 1 Abs. 4 lit. a AuLaV; E. 4.4 des angefochtenen Urteils; vgl. auch E. 3.3 hiervor). Unter den Verfahrensbeteiligten ist im Wesentlichen die Frage umstritten, ob die bewilligungsfreie Benutzung der Landestelle beim Spital (V.________) einen direkten Zusammenhang zu einer Hilfeleistung erfordert (vgl. E. 4.3 hiernach), und ob die von der Beschwerdeführerin durchgeführten Bereitstellungsflüge als Flüge zur Hilfeleistung gelten (vgl. E. 4.4 hiernach).