Citation: 6B_26/2016 E. 2.3

2.3. Die Vorinstanz stützt sich auf die Aussagen des Beschwerdeführers sowie seine Ausführungen in der Einsprache gegen den Strafbefehl. Sie erwägt, bereits in der Erstbefragung habe der Beschwerdeführer eingeräumt, am Steuer eingeschlafen zu sein. Er habe ausgesagt, plötzlich einen Stoss bemerkt zu haben und in diesem Moment wieder aufgewacht zu sein. Auch gegenüber dem Lieferwagenfahrer habe er einen Sekundenschlaf als Kollisionsursache angegeben. Weiter habe er ausgesagt, bereits in müder Grundverfassung in Düdingen losgefahren zu sein. Ab der Raststätte Deitingen habe er gegen die Müdigkeit ankämpfen müssen. Unter diesen Umständen durfte die Vorinstanz willkürfrei davon ausgehen, der Beschwerdeführer sei aufgrund von Übermüdung am Steuer eingenickt. Darauf deutet im Übrigen auch die Argumentation des Beschwerdeführers in Zusammenhang mit der rechtlichen Würdigung (vgl. nachfolgend E. 3.4) hin. Für seine Behauptung, es könnten auch andere medizinische Ursachen zu einer vorübergehenden Bewusstlosigkeit geführt haben, gibt es keinerlei Anhaltspunkte. Unbehelflich ist ferner der Einwand des Beschwerdeführers, die Vorinstanz habe festgestellt, dass er in der Nacht zuvor ausreichend geschlafen habe. Es ist nicht ersichtlich, was er daraus zu seinen Gunsten ableiten könnte.