Citation: 5A_1038/2020 E. 4.2

4.2. Wie die resümierten vorinstanzlichen Erwägungen zeigen, findet das Kantonsgericht, dass das Bezirksgericht angesichts des Zwischenentscheids vom 24. September 2013 an sich nicht mehr auf die Frage der örtlichen Zuständigkeit zurückkommen konnte. Weiter bringt es insbesondere mit dem Hinweis auf Art. 237 Abs. 2 ZPO zum Ausdruck, dass der Beschwerdeführer den besagten Zwischenentscheid selbständig hätte anfechten müssen und eine (neuerliche) Anfechtung zusammen mit dem erstinstanzlichen Endentscheid vom 23. Mai 2017 ausgeschlossen ist. Als Folge davon hätte sich aufgedrängt, die Berufung gar nicht erst zuzulassen, soweit der Beschwerdeführer mit seinem Antrag, auf die Klage nicht einzutreten, abermals eine oberinstanzliche Beurteilung der Zuständigkeitsfrage verlangte. Dass die Berufung bezüglich dieses Streitgegenstands unzulässig wäre, ist dem angefochtenen Entscheid indes nicht zu entnehmen. Der vorinstanzliche Urteilsspruch lautet auf Abweisung der Berufung, ist also ein (reiner) Sachentscheid. Das Kantonsgericht setzt sich denn auch mit der Frage auseinander, ob das Bezirksgericht zur Beurteilung der Klage örtlich zuständig war. In dieser Situation hat der Beschwerdeführer kein im Sinne von Art. 76 Abs. 1 Bst. b BGG schutzwürdiges Interesse daran, dass das Bundesgericht den angefochtenen Entscheid auch insofern überprüft, als die Vorinstanz meint, der Zwischenentscheid vom 24. September 2013 stehe einer erneuten (oberinstanzlichen) Beurteilung der Zuständigkeitsfrage entgegen (vgl. Urteil 5A_698/2017 vom 7. März 2018 E. 1.2, nicht publ. in: BGE 144 III 88). Entsprechend erübrigt es sich, auf die diesbezüglichen Erörterungen des Beschwerdeführers einzugehen. Hinsichtlich der Frage der örtlichen Zuständigkeit beruht der angefochtene Entscheid auf zwei (Eventual-) Begründungen, die je für sich den Rechtsstreit vor der Vorinstanz hätten beenden können: Zum einen soll der Beschwerdeführer die Zuständigkeit des Bezirksgerichts durch Einlassung nach Massgabe von Art. 6 IPRG begründet haben, zum andern sei das Bezirksgericht das im Sinne von Art. 86 Abs. 1 IPRG zuständige Gericht am letzten Wohnsitz des Erblassers. Angesichts dieser mehrfachen Begründung muss in der Beschwerde an das Bundesgericht dargelegt werden, dass jede von ihnen Recht verletzt (BGE 133 V 119 E. 6.3; Urteil 5A_1015/2019 vom 10. Juni 2020 E. 4.3). Erweist sich auch nur eine der vorinstanzlichen Begründungen als bundesrechtskonform, so ist es der angefochtene Entscheid selbst (BGE 133 III 221 E. 7; 130 III 321 E. 6).