Citation: 4C.265/2005 02.11.2005 E. 2.2

2.2. Während die Kriterien zur Beurteilung der Angemessenheit des Lohnes im Sinne von Art. 349a Abs. 2 OR grundsätzlich als Rechtsfrage vom Bundesgericht im Berufungsverfahren überprüft werden können, hängt die Anwendung dieser Kriterien auf den konkreten Fall von den verbindlich festgestellten tatsächlichen Umständen ab, welche vom kantonalen Sachgericht abschliessend zu beurteilen sind (BGE 129 III 664 E. 6.1 S. 670 mit Verweis). Soweit daher die Vorinstanz die von der Beklagten angeführten Umstände nicht deshalb unberücksichtigt gelassen hat, weil sie diese bundesrechtswidrig als unerheblich erachtete, sondern weil sie nach dem massgebenden kantonalen Prozessrecht im kantonalen Verfahren nicht form- oder fristgerecht geltend gemacht wurden, kann auf die Rügen der Beklagten nicht eingetreten werden.