Citation: 5P.27/2001 08.06.2001 E. 1

1.- Das Urteil über die ungeteilte Zuweisung eines landwirtschaftlichen Gewerbes zum Ertragswert ist im Rahmen der Erbteilung ein blosser Teilentscheid, der auf Bundesebene mit Berufung selbstständig angefochten werden kann (BGE 104 II 285 E. 1b S. 287; 117 II 349 E. 2 S. 350). Wird diese eingelegt, so ist auf die gleichzeitig erhobene staatsrechtliche Beschwerde einzutreten, ohne dass hierfür ein nicht wiedergutzumachender Nachteil im Sinne von Art. 87 Abs. 2 OG erforderlich ist (BGE 108 Ia 203 Nr. 36; zur Veröffentlichung bestimmtes Urteil des Bundesgerichts vom 13. November 2000 i.S. G. gegen Bank Y. und T., E. 1b Abs. 3, 4P.192/2000). Nach der allgemeinen Regel in Art. 57 Abs. 5 OG ist über die staatsrechtliche Beschwerde vorweg zu entscheiden und davon auch nicht ausnahmsweise abzuweichen (vgl. BGE 122 I 81 E. 1 S. 83), zumal vorliegend insbesondere die - für das Bundesgericht im Verfahren der Berufung verbindliche (Art. 63 Abs. 2 OG; BGE 113 II 52 E. 2 S. 54/55) - Würdigung der prozessentscheidenden Gutachten als willkürlich gerügt wird. Weitere formelle Voraussetzungen werden im Sachzusammenhang zu erörtern sein. Auf die grundsätzlich zulässige staatsrechtliche Beschwerde kann eingetreten werden.