Citation: 5A_311/2013 E. 4.5.3

4.5.3. Die Vorinstanz hat die Kritik an der Neuschätzung als unbehelflich erachtet, weil die Beschwerdeführer den Annahmen des Experten lediglich eigene Annahmen entgegenhalten würden. Darauf gehen die Beschwerdeführer nicht ein. Bereits die Expertin hat festgehalten, dass Mietertrag (derzeit erzielte Nettomieteinnahmen) und Mietwert (erzielbare Nettomieten) auseinandergehalten werden müssten, und die angenommenen Mietwerte den aktuellen, lagemässigen, konzeptionellen und bauliche Voraussetzungen im heutigen Umfeld entsprechen und sich grundsätzlich auf Vergleichswerte stützen würden. Die Beschwerdeführer betonen lediglich die derzeit erzielten Mieterträge und die Vergleichswerte, ohne jedoch die anderen erwähnten Kriterien zu berücksichtigen. Sie legen nicht dar, inwiefern die Vorinstanz das Ermessen gesetzwidrig ausgeübt habe, wenn es die Kritik der Beschwerdeführer an den Mietwerten als ungenügend erachtet hat. Sodann übergehen die Beschwerdeführer, dass die Expertin den Diskontierungssatz für den Residualwert nach dem Prognosehorizont (11. Jahr und später) sehr wohl auf der Basis des "Durchschnitts für risikolose Kapitalanlagen" (von 2,5%) herleitet; es wurden jedoch verschiedene Risikozuschläge (wie allgemeines Liegenschaftenrisiko von 1,5% u.a.) berücksichtigt und deshalb ein Diskontierungssatz von 3,8% angenommen. Inwiefern die Vorinstanz einen Ermessensfehler begangen oder die Regeln der Schätzungsmethode (vgl. SVKG+SEK/SVIT, a.a.O., S. 110 f., mit Hinweis auf Risikozuschläge) verkannt habe, wenn sie die Vorbringen die Beschwerdeführer als unerheblich erachtet hat, wird in der Beschwerdeschrift nicht dargelegt.