Citation: U 69/02 16.10.2002 E. 2.1

Bei der kreisärztlichen Abschlussuntersuchung vom 8. Juni 1999 stellte Dr. X.________ eine in der Flexion etwas stärkere Einschränkung der Hüftbeweglichkeit rechts (0-0-88°) gegenüber links (0-0-98°) fest, wo wegen der Coxarthrose ebenfalls eine Beweglichkeitseinschränkung bestehe. Die radiologische Untersuchung bestätige die gute Lage der Endoprothese bei unauffälligem postoperativem Zustandsbild. Deutlich erkennbar sei auch die Arthrose links. Die neurologischen Verhältnisse seien symmetrisch. Rechts zeige sich ein leichtes Muskeldefizit, zum Teil auch mit verkürzter Muskulatur. Nach Meinung des Kreisarztes verbleiben als Unfallfolgen eine leicht verminderte Beweglichkeit der rechten Hüfte gegenüber links bzw. gegenüber dem Vorzustand bei beidseitiger Arthrose, ein leichtes Muskeldefizit sowie eine Kraftminderung rechts. Zur Arbeitsfähigkeit führt Dr. X.________ aus, dem Versicherten seien Tätigkeiten mit Schlägen und Vibrationen auf die rechte Hüfte, das Tragen von Lasten über 10 bis 12 kg und das häufige Begehen von unebenem Gelände oder von Leitern und Treppen nicht mehr zumutbar. Günstig seien wechselbelastende Arbeiten; für sitzende Tätigkeiten gebe es keine zeitliche Einschränkung. Mit der Vorinstanz besteht kein Grund, von diesen gestützt auf eingehende Anamnese, eine neue Untersuchung sowie in Kenntnis der Akten und der vom Versicherten geklagten Beschwerden ergangenen Feststellungen abzugehen. Sie stehen in Einklang mit den übrigen Arztberichten. So hatte der operierende Dr. Y.________ in seinem Bericht vom 18. März 1999 festgestellt, dass bereits sechs Wochen nach der posttraumatischen Hüftarthroplastik ein gutes Resultat zu verzeichnen sei. Bei der abschliessenden Kontrolle am 12. Mai 1999 konnte der Versicherte stockfrei gehen und war weitgehend schmerzfrei bei einer Bewegungseinschränkung im Hüftgelenk. Die Behandlung wurde abgeschlossen mit der Feststellung, dass mit einer Besserung der Hüftbeweglichkeit nicht zu rechnen sei. Anlässlich der kreisärztlichen Abschlussuntersuchung vom 8. Juni 1999 gab der Versicherte an, dass er trotz der Hüftprothese und der Kur in der Klinik R.________ noch an Beschwerden leide und in der Beweglichkeit eingeschränkt sei. Er nehme nur noch selten Schmerzmittel ein und sei wetterfühlig. Eine Behandlung finde nicht mehr statt. Daraus ist zu schliessen, dass als Unfallfolge im Wesentlichen noch eine Beeinträchtigung der Hüftbeweglichkeit rechts vorliegt, welche unter Berücksichtigung des Umstandes, dass eine beidseitige Coxarthrose vorbestanden hat und der Beschwerdeführer auch in der Beweglichkeit der linken Hüfte eingeschränkt ist, allerdings nur teilweise auf den Unfall vom 26. März 1998 zurückgeführt werden kann. Es besteht unter diesen Umständen kein Grund, von der kreisärztlichen Beurteilung abzugehen, wonach der Beschwerdeführer eine geeignete sitzende Tätigkeit vollzeitlich zu verrichten vermöchte. Soweit ihn unfallfremde andere Leiden (Diabetes mellitus Typ II, Polyneuropathie und Gefässleiden) daran hindern, hat hiefür nicht der Unfallversicherer einzustehen.