Citation: 1P.336/2002 11.07.2002 E. 1

Die Bezirksanwaltschaft führt in ihrer Vernehmlassung aus, soweit der Beschwerdeführer die Bewilligung des vorzeitigen Strafvollzuges rüge, hätte er dagegen innert Frist Rekurs bei der Staatsanwaltschaft des Kantons Zürich einlegen müssen. Die Rekursfrist habe er jedoch unbenützt verstreichen lassen. Der Beschwerdeführer legt in der Replik dar, aus welchen Gründen er diese Auffassung der Bezirksanwaltschaft nicht teile. Wie es sich damit verhält, steht hier nicht zur Diskussion, denn Gegenstand der staatsrechtlichen Beschwerde bildet nicht die Verfügung betreffend Bewilligung des vorzeitigen Strafantritts, sondern der Entscheid, mit dem das Gesuch des Beschwerdeführers um Entlassung aus der Haft bzw. dem vorzeitigen Strafvollzug abgewiesen wurde. Es ist im Übrigen unbestritten, dass der vorzeitige Strafvollzug gegen den Willen des Betroffenen nur so lange gerechtfertigt sein kann, als die Haftvoraussetzungen gegeben sind (BGE 117 Ia 72 E. 1d S. 80).