Citation: 1C_435/2023 E. A

Das Landgericht Berlin verurteilte A.________ am 24. November 2021 wegen gefährlicher Körperverletzung in Tateinheit mit vorsätzlichem unerlaubtem Führen und Besitz einer halbautomatischen Kurzwaffe zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und zehn Monaten. Mit Schreiben vom 20. Februar 2023 ersuchte Deutschland die Schweiz um Auslieferung des Verurteilten. Das Bundesamt für Justiz (BJ) erliess am 29. März 2023 einen Auslieferungshaftbefehl und am 5. Mai 2023 wurde A.________ in der Schweiz verhaftet. A.________ nahm zum deutschen Auslieferungsersuchen Stellung und beantragte gleichzeitig seine Haftentlassung. Mit Verfügung vom 8. Juni 2023 lehnte das BJ das Haftentlassungsgesuch ab, und mit Auslieferungsentscheid vom 22. Juni 2023 bewilligte es die Auslieferung. Dagegen erhob A.________ Beschwerde ans Bundesstrafgericht, wobei er erneut seine Haftentlassung und zudem eine Entschädigung von Fr. 200.-- für jeden in Haft verbrachten Tag verlangte. Mit Entscheid vom 22. August 2023 wies das Bundesstrafgericht die Beschwerde ab (Dispositiv-Ziffer 1), ebenso das akzessorische Haftentlassungsgesuch (Dispositiv-Ziffer 2). Auf das Entschädigungsbegehren trat es nicht ein (Dispositiv-Ziffer 3). Die Gerichtsgebühr auferlegte es A.________ (Dispositiv-Ziffer 4).