Citation: 7B_322/2024 E. 5.1

5.1. Die Ansicht der Vorinstanz, es bestehe beim Beschwerdeführer derzeit keine andauernde Straferstehungsunfähigkeit mehr, welche den Strafvollzug auch in einem angepassten medizinischen Setting weiterhin ausschlösse, hält vor dem Bundesrecht stand und beruht auf sachlich nachvollziehbaren Tatsachenfeststellungen (Art. 80 Abs. 1 lit. a und Art. 372 Abs. 1 StGB i.V.m. Art. 95 lit. a, Art. 97 Abs. 1 und Art. 105 Abs. 1 BGG). Auch das subsidiäre kantonale Vollzugsrecht wurde willkürfrei angewendet (Art. 17 Abs. 2-3 und Art. 22 Abs. 1 lit. a-c JVG/BE sowie Art. 23 Abs. 1 und Art. 61 Abs. 1-3 JVV/BE i.V.m. Art. 95 BGG). Ein Ermessensmissbrauch ist nicht dargetan.