Citation: 8C_346/2013 E. 3.2

3.2. Entgegen dem Einwand des Beschwerdeführers, der eine 100 %ige Arbeitsfähigkeit in einer leichten den Kniebeschwerden angepassten Tätigkeit bestreitet, vermögen die nicht begründeten Angaben zur Restarbeitsfähigkeit im Bericht des operierenden Arztes Dr. med. B.________ vom 5. April 2011 die dem vorinstanzlichen Entscheid zugrunde gelegten Einschätzungen der Arbeitsfähigkeit nicht in Zweifel zu ziehen. Wie Dr. med. S.________ in seiner Stellungnahme vom 3. Januar 2012 ausführt, beruht seine Einschätzung der zumutbaren Arbeitsfähigkeit weitgehend auf den Angaben des Beschwerdeführers selbst. Demnach konnte dieser als Hilfsabwart jeweils zwei bis drei Stunden am Stück rein stehende/gehende Reinigungsarbeiten durchführen, wobei er die nach dem operativen Eingriff als zumutbar erachtete Arbeitsfähigkeit an der bisherigen Stelle von 25 % erstaunlicherweise mehrheitlich an einem einzigen Wochentag - freitags - abarbeitete und dann jeweils fünf bis sechs Stunden tätig war. Wenn in der Beschwerdeschrift ohne weitere Begründung ausgeführt wird, die Ressourcen des Versicherten seien bereits nach einer vierstündigen vorwiegend sitzenden und wechselbelastenden Arbeit weitgehend erschöpft, steht dies im Widerspruch zu den Angaben gegenüber dem Kreisarzt und vermag nicht zu überzeugen.