Citation: 6B_444/2021 E. 6.2.3

6.2.3. Die Vorinstanz verfällt nicht in Willkür, indem sie davon ausgeht, der Beschwerdeführer habe sich um des geschäftlichen Vorteilswillens über naheliegende Bedenken betreffend die erkennbare Verwirklichung von Straftatbeständen hinweggesetzt, möge dies ihm allenfalls auch unerwünscht gewesen sein. Denn nach dem Abmahnungsschreiben des SECO musste der Beschwerdeführer Zweifel an der Rechtmässigkeit von den publizierten Angaben der B.________ GmbH haben. Daran ändert nichts, dass er sich alsdann mit dem SECO in Verbindung setzte und nochmals anwaltlich beraten liess (vgl. Urteil 6B_816/2009 vom 28. Januar 2010 E. 3.3). Es ist somit nicht entscheidend, ob der Rechtsanwalt, welcher die B.________ GmbH hinsichtlich ihres Internetauftritts beraten hatte, nach dem Abmahnungsschreiben des SECO seine Sicht der Dinge nochmals bestätigte. Daher verletzt auch kein Bundesrecht, dass die Vorinstanz in antizipierter Beweiswürdigung den Rechtsanwalt der B.________ GmbH nicht einvernommen hat. Unbehelflich ist auch das Vorbringen des Beschwerdeführers, es hätten sich nicht alle Vorhaltungen des SECO erhärtet. Denn der Beschwerdeführer vermag damit nicht aufzuzeigen, die Vorinstanz stelle den Vorsatz hinsichtlich der Tathandlungen 1-6 in willkürlicher Weise fest. Ebenso wenig kann der Beschwerdeführer etwas zu seinen Gunsten ableiten, dass das SECO bereits am 24. August 2016 Strafantrag stellte. Der Beschwerdeführer verhält sich damit zum einen widersprüchlich, wenn er anderenorts die Rechtzeitigkeit des Strafantrags bestreitet. Zum anderen ist auch nicht ersichtlich, welchen Einfluss dieser Umstand hinsichtlich dem von der Vorinstanz festgestellten Eventualvorsatz gehabt haben soll. Die vom Beschwerdeführer vorgetragenen Rügen sind unbegründet.