Citation: 2C_983/2013 E. A

Der nigerianische Staatsangehörige A.________ (geb. 1982) reiste am 5. Mai 2004 in die Schweiz ein und ersuchte hier unter Angabe falscher Personalien erfolglos um Asyl. In der Folge verblieb er illegal in der Schweiz. Im Januar 2007 legte A.________ seine wahre Identität gegenüber den Behörden offen und kündigte die beabsichtigte Eheschliessung mit einer Schweizerin an. Am 27. April 2007 kehrte er nach Nigeria zurück und heiratete dort am 12. Juni 2007 die Schweizerin B.________ (geb. 1972). Am 4. November 2007 reiste A.________ in die Schweiz zu seiner Ehefrau und erhielt im Rahmen des Familiennachzugs eine Aufenthaltsbewilligung. Aus der Ehe ging am 15. Juli 2008 ein Sohn hervor. Seit August 2010 befand sich A.________ ununterbrochen in Haft. Zuvor war es zu Vorfällen häuslicher Gewalt und vorübergehendem Getrenntleben der Ehegatten gekommen. Ungeachtet dessen bestand der Wunsch nach einem gemeinsamen Familienleben auch während der Haft fort; den Kontakt mit Ehefrau und Sohn behielt A.________ - soweit möglich - aufrecht. Gegen A.________ ergingen mehrere strafrechtliche Verurteilungen und eine ausländerrechtliche Ermahnung: - Am 24. September 2004 wurde A.________ als Jugendlicher - effektiv war er damals bereits 22 Jahre alt - wegen geringfügigen Diebstahls und mehrfacher Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz zu einer bedingten Busse von Fr. 550.-- verurteilt. - Am 31. August 2006 verurteilte ihn der Strafbefehlsrichter Basel-Stadt wegen Missachtung der Ausgrenzung zu einer bedingten Gefängnisstrafe von drei Tagen. - Am 10. Januar 2008 wurde A.________ wegen erneuter mehrfacher Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz zu einer bedingten Geldstrafe von 45 Tagessätzen und einer Busse von Fr. 300.-- verurteilt. Am 7. April 2008 erfolgte eine ausländerrechtliche Ermahnung. - Am 18. Januar 2012 verurteilte ihn das Appellationsgericht Basel-Stadt wegen mehrfacher einfacher sowie mehrfacher qualifizierter Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz, bandenmässiger Geldwäscherei, mehrerer SVG-Delikte sowie mehrfachen Konsums von Betäubungsmitteln zu einer Freiheitsstrafe von 4 Jahren und 6 Monaten, einer zusätzlichen Geldstrafe von 90 Tagessätzen und einer Busse von Fr. 500.--. Bereits zuvor machte sich A.________ im vorläufigen Strafvollzug wegen des Besitzes von Marihuana strafbar. Am 31. Oktober 2011 erfolgte daher eine Verurteilung wegen Übertretung des Betäubungsmittelgesetzes zu einer Busse von Fr. 50.--.