Citation: 5P.433/2003 18.02.2004 E. 3

Die Beschwerdeführer rügen weiter eine Verletzung des rechtlichen Gehörs (Art. 29 Abs. 2 BV): Das Obergericht habe entgegen ihrem Antrag zwei Zeugen nicht einvernommen. Aus den Beschlüssen des Obergerichts vom 3. September 2001 und 22. November 2001 ist ersichtlich, dass dieses der Auffassung gewesen ist, auf Grund der Akten entscheiden zu können. Unzutreffend ist damit von vornherein die Behauptung, das Obergericht habe die Beweisanträge ohne Grundangabe abgelehnt. Vielmehr hat es ein weiteres Beweisverfahren für unnötig erachtet. Im Übrigen legen die Beschwerdeführer nicht substantiiert dar, inwiefern die Einvernahme der zwei Zeugen das Beweisergebnis hätte ändern können, zumal auch nicht dargetan wird, dass die beiden zur Situation des Erblassers im Zeitpunkt der Unterzeichnung des Erbvertrages hätten Angaben machen können.