Citation: 8C_647/2008 26.11.2008 E. 4

Zu den noch geklagten Kniebeschwerden hat sich Dr. med. S.________ bereits am 18. April 2007 einlässlich geäussert und festgehalten, dass der erlittene Unfall nicht geeignet war, eine Meniscusläsion zu verursachen. Das magnetresonanztomographisch und arthroskopisch festgestellte Risssystem sei typischer Ausdruck degenerativer Meniscusveränderungen. Da die Befunde anlässlich des Ereignisses vom 22. August 2005 erstmals manifest geworden seien, habe die SUVA die Kosten für die entsprechende Behandlung (Teilmeniscectomie) übernommen. Wie Dr. med. S.________ in seinem Bericht vom 24. September 2008 ergänzt, konnten die nach der Operation geklagten Beschwerden auch gemäss den vom Versicherten nachträglich eingereichten Arztberichten einzig auf die Schädigung eines Nervs (N. cutaneus surae lateralis) zurückgeführt werden. Diese ist jedoch, wie von Dr. med. S.________ schon am 18. April 2007 ausführlich dargelegt, unfallfremd. Was der Beschwerdeführer gegen die Einschätzung des Dr. med. S.________ vorbringt (falsche Zitierung von Daten), vermag keine Zweifel an deren fachlichen Richtigkeit zu begründen. Entscheidend ist, dass die noch geklagten Kniebeschwerden, soweit pathologisch erklärbar, nach schlüssiger Einschätzung des Dr. med. S.________ nicht durch den Unfall beziehungsweise den in der Folge durchgeführten Eingriff verursacht worden sind.