Citation: 1C_249/2016 E. 3.4

3.4. Der Beschwerdeführer setzt sich mit den vorinstanzlichen Erwägungen kaum auseinander. Seine pauschale Kritik genügt nur knapp den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG. Inhaltlich verkennt er mit seinem Hinweis auf die "Unterschwelligkeit" seines Vergehens die Gefährdung, die von pyrotechnischen Gegenständen ausgeht. Auch ist offensichtlich, dass sein privates Interesse am Besuch einiger Fussballspiele in Sitten nicht schwer wiegt. Schliesslich geht seine Kritik, es sei unverhältnismässig, ein Rayonverbot für die konkordatsrechtlich vorgesehene Maximaldauer anzuordnen, fehl. Wie das Kantonsgericht dargelegt hat, sieht das Konkordat auch eine Meldeauflage und einen Polizeigewahrsam vor. Die Behörden haben somit keineswegs die schärfste Sanktion gewählt, die das Konkordat zur Verfügung stellt. Die Rüge ist somit unbegründet.