Citation: 2C_851/2017 E. C

C.a. A.________ und B.________ beantragen vor Bundesgericht, das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Aargau vom 30. August 2017 aufzuheben; B.________ sei eine Aufenthaltsbewilligung im Rahmen des Familiennachzugs zu erteilen; eventuell sei das angefochtene Urteil aufzuheben und die Sache zur Ergänzung des Sachverhalts an die Vorinstanz zurückzuweisen. A.________ und B.________ machen geltend, dass auf das polnische Urteil nicht abgestellt werden dürfe, da es grundlegende rechtsstaatliche Grundsätze verletze. Die Vorinstanz habe "objektive Anhaltspunkte" für gravierende rechtsstaatliche Mängel im polnischen Verfahren zu Unrecht nicht geprüft. B.________ sei Opfer eines "Agent provocateur" der amerikanischen Drogenfahndungsbehörde DEA geworden. C.b. Das Verwaltungsgericht und der Rechtsdienst des Amts für Migration und Integration des Kantons Aargau beantragen, die Beschwerde abzuweisen. Das Staatssekretariat für Migration (SEM) hat sich nicht vernehmen lassen. C.c. Mit Verfügung vom 25. Oktober 2017 erklärte der Abteilungspräsident das Gesuch um aufschiebende Wirkung bzw. Erlass einer vorsorglichen Massnahme für gegenstandslos: Gemäss der ursprünglich angefochtenen Verfügung des Amts für Migration und Integration vom 22. September 2015 habe B.________ das Land "innerhalb von sieben Tagen nach Rechtskraft" der Verfügung zu verlassen. Diese sei angesichts der Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten bzw. dem Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Aargau vom 30. August 2017 bisher nicht rechtskräftig geworden, sodass er aktuell nicht verpflichtet sei auszureisen. C.d. Am 6. November 2017 teilte B.________ dem Gericht mit, dass das Bezirksgericht Warschau mit Beschluss vom 4. September 2017 das Strafverfahren gegen seine Mitangeklagten mangels Kooperation seitens der amerikanischen Behörden mit der Begründung ausgesetzt habe, es bestehe ein "langjähriges Hindernis". Rückblickend betrachtet, sei festzustellen, dass das gegen ihn gefällte Strafurteil nur habe ergehen können, weil er - zermürbt durch die Untersuchungshaft - zu einem abgekürzten Verfahren Hand geboten und es das urteilende Gericht unterlassen habe, die Prozessvoraussetzungen und die Angemessenheit der beantragten Sanktion korrekt zu prüfen.