Citation: 5A_214/2021 E. 2.1

2.1. Das Obergericht hat festgehalten, dass die Arresteinsprache mit der Anhörung des Belasteten nach Erlass von vorsorglichen Massnahmen vergleichbar sei, die vorerst ohne Anhörung der Gegenpartei erlassen werden (mit Hinweis auf Art. 265 Abs. 2 ZPO). Das Bezirksgericht habe weder die Regeln über die Arresteinsprache oder das summarische Verfahren gemäss ZPO noch die verfassungsrechtliche Verfahrensgarantie verletzt, wenn es dem Beschwerdeführer mit Zustellung der begründeten Arresteinsprache keine Frist zur Stellungnahme angesetzt und damit keinen formellen zweiten Schriftenwechsel durchgeführt habe.