Citation: 5A_676/2024 E. 3.3

3.3. Die im Widerspruch mit den auf dem eingeholten Gutachten und der Darstellung der behandelnden Psychiaterin sowie der eigenen Wahrnehmung anlässlich der Anhörung basierenden Feststellungen im angefochtenen Entscheid stehenden Behauptungen des Beschwerdeführers, er sei durchaus in der Lage, mit Unterstützung der Beiständin weitgehend selbständig einen friedvollen Lebensabend zu verbringen, werden in appellatorischer und somit ungenügender Form vorgetragen. Er geht auch nicht auf die Feststellung ein, dass seine bisherige Lebenspartnerin die Mieterin der früheren Wohnung ist, sie aber nicht mehr mit ihm zusammenleben will, so dass er bei der Entlassung aus der Klinik gewissermassen obdachlos wäre, und dass angesichts der mangelnden Krankheitseinsicht eine ambulante Lösung bzw. ein selbständiges Leben wie früher zu Notfallsituationen führen würde.