Citation: 2C_360/2024 E. 2.2

2.2. Das Obergericht hat gestützt auf die bei ihm eingereichte Klage zunächst festgehalten, dass der Beschwerdeführer sinngemäss Ersatz für den Schaden verlange, welcher ihm aufgrund von Handlungen der Angehörigen des Grenzwachtkorps anlässlich einer Kontrolle am Grenzübergang Basel-Flughafen zugefügt worden sei. Dabei handle es sich um staatliches Handeln, da die Angehörigen des Grenzwachtkorps hoheitlich gehandelt und gesetzliche Aufgaben erfüllt hätten. Sodann hat die Vorinstanz erwogen, dass sich die Haftung in solchen Fällen nach dem Bundesgesetz vom 14. März 1958 über die Verantwortlichkeit des Bundes sowie seiner Behördemitglieder und Beamten (Verantwortlichkeitsgesetz, VG; SR 170.32) richte, dessen Bestimmungen öffentlich-rechtlicher Natur seien. Daher liege keine zivilrechtliche Streitigkeit im Sinne von Art. 1 lit. a ZPO (SR 272) vor, zu deren Beurteilung die Zivilgerichte zuständig wären, sondern eine öffentlich-rechtliche Angelegenheit. Vor diesem Hintergrund ist die Vorinstanz mangels sachlicher Zuständigkeit auf die Klage nicht eingetreten. Schliesslich hat das Obergericht weitere Gründe angeführt, die - selbst wenn seine sachliche Zuständigkeit zu bejahen wäre - zum Nichteintreten auf die Eingabe bzw. deren Abweisung geführt hätten, wobei offenbleiben kann, ob es sich dabei um eine selbständige Eventualbegründung handelt.