Citation: U 200/01 09.12.2002 E. 3

Was die noch zumutbare Arbeitsfähigkeit anbelangt, ist unbestritten, dass der Beschwerdeführer die bisherige Tätigkeit als Gerüstbauarbeiter nicht mehr ausüben kann. Gemäss Austrittsbericht der Rehaklinik Z.________ vom 26. Mai 1998 ist der Versicherte nur noch in der Lage, wenige Minuten zu stehen sowie mit Stock 200 Meter und ohne Stock 20 Meter weit zu gehen. Ebenfalls als erschwert wurden die vorgeneigte Haltung, das Hantieren von Gewichten und längerdauerndes Sitzen ohne Unterbruch bezeichnet. Zusätzlich bestehen leichte Gedächtnisstörungen sowie eine erhöhte Ermüdbarkeit bei allgemein reduzierter Ausdauer. Auf Grund dieser Beeinträchtigungen ist dem Versicherten nach Auffassung der Ärzte eine vorwiegend sitzende, teils wechselbelastende Arbeit ganztags mit vermehrten Pausen zuzumuten, wobei diesen vermehrten Pausen gemäss Bericht über die berufliche Abklärung vom 18. September 1998, worin auf ergänzende Auskünfte der Rehaklinik Z.________ Bezug genommen wird, mit der Annahme eines eingeschränkten Arbeitspensums von sechs - anstelle der üblichen acht - Stunden pro Tag Rechnung zu tragen ist. Von dieser Einschätzung abzuweichen besteht weder im Lichte der letztinstanzlichen Vorbringen der Parteien noch zufolge sich aus den Akten ergebender Anhaltspunkte hinreichend Anlass.