Citation: 2C_364/2024 E. 5.3.1

5.3.1. In Bezug auf den Schutz des Privatlebens bringt die Beschwerdeführerin im Wesentlichen vor, bereits aufgrund ihrer langen Aufenthaltsdauer sei von einer starken Verwurzelung in der Schweiz auszugehen. Ihre zwischenzeitlich erwachsenen Kinder, weitere Familienmitglieder und Freunde befänden sich hier; sie sei also nicht nur sprachlich, sondern auch sozial integriert. Sodann sei sie seit 1992 immer wieder berufstätig gewesen, obschon sie ihre drei Kinder alleine betreut habe und zwischenzeitlich auf psychologische Unterstützung angewiesen gewesen sei. Ihre aufgrund ausstehender Unterhaltszahlungen und damit nicht selbstverschuldet angespannte finanzielle Situation, welche zu einer ausländerrechtlichen Verwarnung geführt habe, sei mittlerweile deutlich besser und so habe sie sich ab Mai 2017 von der Sozialhilfe lösen können und habe seit 21. Juni 2019 keine neuen Betreibungen verursacht.