Citation: 5D_6/2023 E. 1.3

1.3. Die Beschwerdeführer machen ausserdem geltend, sie würden durch den angefochtenen Entscheid wichtiger Beweismittel beraubt. Bis ein rechtskräftiges Urteil vorliege, könne mit Blick auf die Komplexität (Immissions-Gutachten, beantragte Ergänzungsfragen, eventuell neues Gutachten) und die Besonderheit des vorliegenden Falles (WLAN-Pilotprozess im Nachbarrecht) noch geraume Zeit verstreichen. Würde dannzumal festgestellt, dass beantragte entscheidrelevante Beweismittel zu Unrecht nicht bewilligt worden sind, ergäbe sich eine unzumutbare Verzögerung, womit nicht sichergestellt wäre, dass das Verfahren einen wirksamen Rechtsschutz innert angemessener Frist gewährleistet. Die Beschwerdeführer berufen sich damit bloss auf eine befürchtete Verfahrensverzögerung, die für einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil nicht ausreicht. Dass es unter dem Aspekt des wirksamen Rechtsschutzes (Art. 29 Abs. 1 BV, Art. 6 Ziff. 1 EMRK) rechtsstaatlich unzumutbar wäre, sie auf die Anfechtung des Endentscheides zu verweisen (BGE 136 II 165 E. 1.2.1), wird nicht hinreichend geltend gemacht und ist nicht ersichtlich. Ihr Hinweis auf die bisherige Dauer des erstinstanzlichen Verfahrens von sieben Jahren genügt dazu nicht. Sie machen nicht geltend, die lange Verfahrensdauer sei der Untätigkeit des Gerichts geschuldet, sondern sie erklären diese mit diversen Zwischenverfahren und der Dauer der Ausarbeitung des Gutachtens. Sie machen nicht geltend, dass der Beweis nach einer erfolgreichen Anfechtung des Endentscheides nicht mehr geführt werden könnte, weil etwa Beweismittel nicht mehr zur Verfügung stünden.