Citation: 1P.411/2004 13.08.2004 E. 3

3.1 Der Beschwerdeführer macht wiederum eine Verletzung von Art. 31 Abs. 2 BV und Art. 5 Ziff. 2 EMRK geltend. Er rügt, dass ihm bis anhin lediglich mitgeteilt worden sei, er stehe unter Verdacht, sich der Mitwirkung bei der Tötung von Y.________ schuldig gemacht zu haben. Der Vorwurf, er sei selber am Tatort anwesend gewesen und habe Y.________ getötet und/oder den Auftrag zur Tötung erteilt, sei nicht genügend konkret. Es bestünden noch immer zu viele Tatvarianten. Es sei Mittäter-, Alleintäter- oder Gehilfenschaft möglich. Auch die Möglichkeit der Anstiftung sei genannt worden. Dies entspreche keinem konkreten Vorwurf. 3.2 Der Beschwerdeführer verkennt, dass die Klärung seiner Tatbeteiligung nachgerade Zweck und Inhalt der laufenden Untersuchung ist. Erst wenn alle notwendigen Abklärungen getroffen sind, lässt sich sein Tatbeitrag werten und gegebenenfalls konkrete Anklage erheben. Seit dem bundesgerichtlichen Urteil vom 23. Juni 2004 wurde dem Beschwerdeführer eröffnet, dass er aufgrund der erwähnten DNA-Analyse und den Erkenntnissen aus der ersten Untersuchung der Mitwirkung bei der Tötung von Y.________ verdächtigt wird. Auch die möglichen Arten der Beteiligung wurden dargelegt. Damit wurde der Beschwerdeführer in hinreichender Weise über die Gründe für seinen Freiheitsentzug aufgeklärt. Die Rüge ist unbegründet.