Citation: U 54/01 13.06.2002 E. A

A.- Der 1956 geborene I.________ war seit September 1988 bei der Garage B.________, angestellt und bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen die Folgen von Unfall und Berufskrankheit versichert. Am 4. Dezember 1991 war er von einem Verkehrsunfall betroffen, als ein anderes Auto auf das Heck des von ihm gelenkten, im Abbiegen begriffenen Fahrzeugs auffuhr. Dabei zog er sich gemäss Arztzeugnis des Dr. med. S.________, Allgemeine Medizin FMH, vom 13. Januar 1992 eine Commotio cerebri sowie eine Rissquetschwunde am Hinterkopf zu. Dieselbe Diagnose enthält der Bericht der Chirurgischen Klinik des Spitals M.________, wo der Versicherte operativ behandelt wurde, vom 10. Dezember 1991. Gemäss späteren ärztlichen Beurteilungen erlitt der Versicherte ausserdem ein Schädel-Hirntrauma und eine HWS-Distorsion. Die SUVA zog Zwischenberichte des Hausarztes Dr. med. K.________, Allgemeine Medizin FMH, vom 30. März, 7. Juli, 16. September, 13. November 1992, 15. April, 7. Juni und 27. Juli 1993, eine Stellungnahme von Frau Dr. med. X.________, Neurologie FMH, vom 23. April 1992, einen Röntgenbefundbericht des Spitals M.________ vom 7. Mai 1992, einen Bericht (MRI Schädel-Hirn inkl. Hirnstamm und Halsmark) des Instituts für Diagnostische Radiologie, vom 15. Dezember 1992, Stellungnahmen des Dr. med. Y.________, Rheumatologie und Physikalische Medizin FMH, vom 15. Dezember 1992, 26. Januar und 2. Februar 1993, des Prof. Dr. med. Z.________, Neurologie FMH, vom 18. März 1993, des Kreisarztes Dr. med. A.________ vom 28. Juli 1992, 3. Mai und 26. Oktober 1993, des Dr. med. C.________, Neurologie FMH, vom 7. Dezember 1993 und des Dr. med. D.________, Ohren-, Nasen-, Halskrankheiten, Hals- und Gesichtschirurgie FMH, vom 22. Februar 1994 bei. Zudem holte sie Angaben des Versicherten und der Arbeitgeberin vom 5. Mai 1992, 24. Juni und 30. September 1993 ein. Mit Verfügung vom 28. Februar 1994 setzte die Anstalt die Arbeitsfähigkeit des Versicherten für die Zeit ab 2. März 1994 auf 100 % fest. Diese Verfügung blieb unangefochten. Am 16. Mai 1994 teilte die SUVA dem Versicherten mit, nach dem Ergebnis der ärztlichen Untersuchung seien zwar noch gewisse Restfolgen des Unfalls vorhanden; da diese jedoch keiner ärztlichen Behandlung bedürften, endeten die Versicherungsleistungen und der Fall gelte als abgeschlossen. In der Folge arbeitete der Beschwerdeführer mit einem Pensum von 100 %, bis er ab 11. Dezember 1995 krankheitsbedingt (rheumatisches Fieber) vollständig arbeitsunfähig war. Das Arbeitsverhältnis endete nach Kündigung durch die Arbeitgeberin am 31. August 1996. Mit Schreiben vom 3. Dezember 1996 liess I.________ bei der SUVA das Begehren stellen, es sei der "Fall nochmals aufzunehmen", dies unter Hinweis auf einen Zwischenbericht des Dr. med. K.________ vom 7. (richtig: 11.) April 1994 sowie diverse Restbeschwerden und verbunden mit dem Antrag, es seien ergänzende medizinische Abklärungen zu treffen. Die SUVA holte eine Stellungnahme des Kreisarztes Dr. med. J.________ vom 13. Dezember 1996, Berichte des Dr. med. E.________, Hals-, Nasen-, Ohrenkrankheiten, speziell Hals- und Gesichtschirurgie FMH, vom 14. und 27. Juni 1997, Auskünfte der Arbeitgeberin vom 20. Januar 1997 und 9. März 1998 sowie Angaben des Versicherten vom 1. April 1997 und 9. März 1998 ein. Zudem zog sie der Invalidenversicherung erstattete Gutachten der Klinik F.________, vom 3. Juli 1998 und des Neuropsychologischen Instituts, vom 22. November 1998 sowie einen Bericht des Spitals M.________ vom 17. März 1999 (CT des Schädels und der Felsenbeine vom 16. März 1999) bei und liess durch Dr. med. G.________, SUVA Ärzteteam Unfallmedizin, am 23. April 1999 eine Beurteilung vornehmen. Schliesslich lehnte sie es mit Verfügung vom 3. Juni 1999 - eine Verfügung vom 2. April 1998 ersetzend, mit welcher einzig ein Anspruch auf Integritätsentschädigung verneint worden war - ab, einen Rückfall zum Unfall vom 4. Dezember 1991 anzuerkennen und dafür Leistungen zu erbringen. Daran hielt die Anstalt - nach Beizug eines Schlussberichts der Abklärungs- und Ausbildungsstätte Appisberg vom 8. Juli 1999 - mit Einspracheentscheid vom 20. Januar 2000 fest.