Citation: 2C_74/2016 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz erwog, der Beschwerdeführer habe während einer seit langem andauernden Zeitspanne fortlaufend strafbare Handlungen begangen. Aus keiner der einzelnen Straftaten könne für sich alleine gefolgert werden, dass der Beschwerdeführer auch in Zukunft eine gegenwärtige und hinreichend schwere Gefährdung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit darstelle, um in Abweichung von der Personenfreizügigkeit nach Art. 5 Anhang I FZA seine Aufenthaltsbewilligung nicht zu verlängern. Ausschlaggebend sei jedoch der aus der Dauerdelinquenz resultierende Gesamteindruck, wonach der Beschwerdeführer weder gewillt noch in der Lage sei, die Rechtsordnung, in welcher er sich bewege, zu respektieren. Dieser Gesamteindruck herrsche auch gegenwärtig noch vor, weil auch das aktuelle Verhalten des Beschwerdeführers mitzuberücksichtigen sei; aktenkundige Delikte könnten nicht deswegen ausgeblendet werden, weil noch kein rechtskräftiger Strafbescheid vorliege.