Citation: 8C_505/2021 E. A

Die 1987 geborene A.________ war in der Schweiz als Sexarbeiterin erwerbstätig. Wenige Wochen nach ihrer Einreise aus Spanien ereignete sich am 27. Dezember 2013 an ihrem Arbeitsort ein bewaffneter Raubüberfall, dem sie durch einen Sprung aus dem ersten Stock des Gebäudes entkommen konnte. Dabei zog sie sich Knochenbrüche am Rücken (inkomplette LWK1-Berstungsfraktur) sowie an den Füssen zu, welche zunächst am Kantonsspital B.________ und später in einem Spital in Barcelona versorgt wurden (Rückenoperation vom 14. Februar 2014). Ende Februar 2014 begab sich A.________ wegen einer posttraumatischen Belastungsstörung in psychotherapeutische Behandlung. Die Ersatzkasse UVG richtete die gesetzlichen Leistungen aus. Nach mehrmaliger Konsultation ihres Vertrauensarztes veranlasste sie bei der medizinischen Begutachtungsstelle C.________ eine polydisziplinäre Expertise vom 23. März 2017. Mit Verfügung vom 24. Juli 2018 stellte die Ersatzkasse UVG die Leistungen per Ende November 2017 ein und gewährte A.________ eine Integritätsentschädigung bei einer Integritätseinbusse von 50 %, verneinte jedoch einen Rentenanspruch. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 27. Februar 2020 fest.