Citation: 6B_246/2023 E. 5.1

5.1. Die Vorinstanz erachtet als erstellt, dass der Beschwerdeführer in der Nacht vom 5. auf den 6. August 2018 das Auto der Beschwerdegegnerin 2 an deren neuen Wohnort im Kanton Schwyz zerkratzt hat. Aufgrund der erhobenen Randdaten seiner Mobiltelefone sei erstellt, dass er gegen 02.00 Uhr aus Italien in die Schweiz eingereist und um 06.51 Uhr bei sich zuhause gewesen sei. Der Antennenstandort am Wohnort der Beschwerdegegnerin 2 sei zwar nie verzeichnet. Dennoch sei es gemäss der technischen Analyse möglich, dass die Mobiltelefone im Zeitraum zwischen den aufgezeichneten Standorten an jenem Ort gewesen seien. Der Beschwerdeführer komme daher grundsätzlich als Täter in Frage, zumal er auf seiner Fahrt am Wohnort der Beschwerdegegnerin 2 vorbeikomme. Der von ihm mit der Interpretation der technischen Daten beauftragte Fachmann habe der polizeilichen Auswertung zudem nicht widersprochen und damit deren Richtigkeit bestätigt. Der Beschwerdeführer habe diese denn auch nicht mehr bestritten. Indes stehe aufgrund der erhobenen Mobilfunkdaten fest, dass er wesentlich früher in Italien losgefahren und auch früher zuhause gewesen sein müsse als behauptet. Eine Dritttäterschaft sei zwar theoretisch denkbar, müsse aber im Kontext der Trennungssituation als weit hergeholt bezeichnet werden. Der Beschwerdeführer habe die Beschwerdegegnerin 2 in den Wochen davor wiederholt bedroht, beschimpft und mit E-Mails verunglimpft. Er habe ihr offensichtlich schaden wollen und dies auch mehrfach ausdrücklich angedroht. Der Beschwerdeführer habe daher ein Motiv für die Sachbeschädigung gehabt. Zudem hätten sich sein Ton und Verhalten gegenüber der Beschwerdegegnerin 2 gerade in den Tagen vor der Tat gesteigert. In Würdigung sämtlicher Indizien sei der Anklagesachverhalt erstellt.