Citation: 8C_777/2015 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz hat in Würdigung der medizinischen Akten mit einlässlicher Begründung - auf die verwiesen wird - festgehalten, überwiegend wahrscheinlich habe eine durch Zeckenstich hervorgerufene Borreliose-Infektion stattgefunden. Fraglich sei, ob die seit August 2005 aufgetretenen und anhaltenden Beschwerden (schmerzhafte Nackenverspannungen, starke Kopfschmerzen, Schlaf- und Gleichgewichtsstörungen, wandernde Gelenkschmerzen sowie Konzentrationsstörungen) Folge der Borrelien-Infektion seien. In den interdisziplinären Gutachten der gutso vom 6. Juli 2011 und der asim vom 31. Dezember 2012 kämen die infektiologischen Experten übereinstimmend zum Schluss, der klinische Verlauf und vor allem die serologischen Befunde sowie der Liquorbefund sprächen überwiegend wahrscheinlich gegen einen Zusammenhang des heutigen Beschwerdebildes mit einer aktiven oder floriden Lyme-Borreliose oder einer Neuroborreliose. Gleicher Meinung seien der Internist Dr. med. C.________ in der Stellungnahme vom 15. Mai 2006 und Dr. med. D.________, Facharzt für Neurologie, in der Stellungnahme vom 5. November 2008 - beide beratende Ärzte der AXA - sowie der Laborexperte Prof. Dr. med. E.________, Arzt für Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie (D), Spezialarzt für med. Analytik FAMH, im Bericht vom 12. September 2006 gewesen. Diese Beurteilungen würden durch die entgegenstehenden Berichte des Dr. med. F.________, Facharzt für Innere Medizin FMH, vom 24. April 2006, 10. Mai 2006, 13. Juni 2007 und 8. August 2011 sowie des PD Dr. med. G.________, Chefarzt, Medizinische Klinik, Spital H.________, vom 25. Juni 2008 nicht überzeugend entkräftet. Demnach sei das heute noch geklagte Beschwerdebild nicht überwiegend wahrscheinlich auf eine Neuroborreliose und damit nicht ursächlich auf das Ereignis vom 10. August 2005 zurückzuführen. Die Leistungseinstellung per 31. Juli 2011 sei somit rechtens.