Citation: I 747/06 07.12.2006 E. 3

3.1 In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird zunächst geltend gemacht, die Vorinstanz habe den Bericht des Schlafmediziners PD Dr. S.________ vom 1. November 2004 in Verletzung des rechtlichen Gehörs zu Unrecht nicht in die Beurteilung miteinbezogen. Dabei handelt es sich um eine Rechtsfrage, die das Eidgenössische Versicherungsgericht frei zu prüfen hätte. Aus dem vorinstanzlichen Entscheid ergibt sich aber mit aller Deutlichkeit, dass das kantonale Gericht den Bericht sehr wohl in seine Überlegungen einbezogen hat. Entgegen der Feststellung der Vorinstanz, sie berücksichtige den Arztbericht des Schlafmediziners nicht, hat sie diesen doch einlässlich zitiert und sich eingehend mit seinen Schlussfolgerungen auseinandergesetzt: So legt sie dar, dass die (sich nur am Nachmittag auswirkende) erhöhte Tagesschläfrigkeit und Müdigkeit bereits Gegenstand der Feststellungen des polydisziplinären Gutachtens der MEDAS vom 22. April 2002 war und somit in die Arbeitsfähigkeitsbeurteilung einfloss. Zudem hält die Vorinstanz fest, der Bericht von PD Dr. S.________ vermöge das Gutachten der MEDAS nicht zu entkräften. Diese Feststellungen sind tatsächlicher Natur und daher für das Eidgenössische Versicherungsgericht grundsätzlich verbindlich. 3.2 Weiter bemängelt die Beschwerdeführerin, die Vorinstanz habe es in antizipierter Beweiswürdigung zu Unrecht unterlassen, weitere medizinische Abklärungen zu veranlassen. Bei der Frage der antizipierten Beweiswürdigung handelt es sich um eine Tatfrage, sodass das Eidgenössische Versicherungsgericht gemäss Art. 105 Abs. 2 OG an die vorinstanzlichen Feststellungen grundsätzlich gebunden ist. Da in der Ablehnung der beantragten ergänzenden medizinischen Untersuchungen nicht eine offensichtlich unrichtige Sachverhaltsfeststellung erblickt werden kann, ist der vorinstanzliche Entscheid auch in diesem Punkt nicht zu beanstanden.