Citation: 5A_204/2016 E. 3.1.2

3.1.2. Im Rahmen ihrer Tatsachenrügen konzentriert sich die Beschwerdeführerin stark auf die Gefährdungsmeldung von April 2014, deren Hintergrund sie bestreitet. Das Obergericht legte seinem Entscheid indessen bei weitem nicht nur Tatsachen zugrunde, welche die Schulbehörde zur Gefährdungsmeldung veranlasst hatten. Vielmehr stellte es vorab auf die Expertise vom 15. Juni 2015 und - im Hinblick auf die Umsetzung der dortigen Empfehlungen - auf die weitere Entwicklung der problematisierten Umstände ab, indem es auch Vorkommnisse anführte, die nach der Gefährdungsmeldung aktenkundig geworden sind (vgl. S. 8 f. Ziff. 24 des angefochtenen Entscheids). Damit setzt sich die Beschwerdeführerin nicht auseinander. Sie beschränkt sich darauf, ihre eigene Sicht der Dinge darzulegen, und zeigt nicht auf, inwiefern die Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz willkürlich gewesen sein sollten. Stattdessen macht sie geltend, die Gefährdungsmeldung sei aus sachfremden Gründen (leichtfertig oder gar böswillig) erfolgt. Abgesehen davon, dass neue Tatsachen vor Bundesgericht nur so weit vorgebracht werden dürfen, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG), belegt sie ihre These auch nicht ansatzweise.