Citation: 1C_342/2014 E. 2.2

2.2. Das Verwaltungsgericht führte sinngemäss aus, es sei in seinem Entscheid vom 18. Januar 2012 zum Ergebnis gekommen, der Vertrauensschutz rechtfertige keinen Verzicht auf ein nachträgliches Baubewilligungsverfahren, weshalb die Beschwerdeführerin sich auch in Bezug auf die nachträgliche Bewilligung nicht auf den Vertrauensschutz berufen könne. Im angerufenen Entscheid vom 18. Januar 2012 (VGE III 2011 151 + 155; E. 5) führte das Verwaltungsgericht zusammengefasst aus, die Beschwerdeführerin habe sich bezüglich der Bewilligung der Sichtschutzwände nicht auf die (unbelegten) Zusagen eines Bauverwalters verlassen dürfen, weil sie gewusst habe, dass nicht er, sondern der Gemeinderat Lachen für die Erteilung von Baubewilligungen zuständig war. Die Schreiben vom 28. September 1998 und 21. Mai 2010, in denen der zuständige Gemeinderat die Bewilligungspflicht der Sichtschutzwände (zu Unrecht) verneint habe, könnten keinen Vertrauensschutz begründen, weil die Wände damals bereits bestanden hätten und damit nicht im Vertrauen auf diese Schreiben errichtet worden seien (E. 5.3 S. 18 ff.).