Citation: 5A_412/2023 E. 7.6.3

7.6.3. Seine Ausführungen zur hypothetischen Kausalität bzw. zur Ursachenkonkurrenz und der Vorwurf, die Vorinstanz sei von einem falschen Kausalitätsbegriff ausgegangen, zielen im Übrigen an der Sache vorbei: Die Vorinstanz verneinte den natürlichen Kausalzusammenhang nicht, weil nach ihrer Überzeugung die auf dem struktur- und setzungsempfindlichen Grund natürlicherweise stattfindenden Setzungen irgendwann zu den im Streit stehenden Schäden hätten führen können, sondern weil die Schäden nach ihrem Verständnis im selben Umfang grundsätzlich auch in dem Zeitraum, in welchem gebaut wurde, von selbst hätten auftreten können. Der Beschwerdeführer zitiert keine Antworten aus dem Gutachten, aus welchen sich ergeben würde, dass letztere Möglichkeit so unwahrscheinlich wäre, dass die Ursächlichkeit der Bautätigkeit für die entstandenen Schäden (bzw. einen Teil davon) überwiegen würde.