Citation: 6B_577/2024 E. 1.2.7

1.2.7. Die Vorinstanz fasst zusammen, die Landesverweisung beschneide die Beziehung des Beschwerdeführers zu seiner Ehefrau und seinen Kindern. Doch ein darüber hinausgehendes privates Interesse am Verbleib in der Schweiz sei nicht gegeben. Der Beschwerdeführer habe keine intensiven beruflichen oder gesellschaftlichen Beziehungen zur Schweiz und sei hier nicht verwurzelt. Entsprechend verneint die Vorinstanz einen schweren persönlichen Härtefall abgesehen von der nachfolgend zu prüfenden Frage der Flüchtlingseigenschaft des Beschwerdeführers und der sich daraus ergebenden Folgen.