Citation: 8C_360/2023 E. 5

Vor diesem Hintergrund durfte es die Vorinstanz schliesslich ablehnen, die Beschwerdeführerin für Kosten ärztlicher Untersuchungen und Berichte durch Prof. Dr. med. D.________ zu entschädigen. Eine Kostenübernahme durch den Versicherungsträger setzt voraus, dass die fragliche Abklärung für die Beurteilung des Anspruchs unerlässlich war (Art. 45 Abs. 1 ATSG), was hier nicht zutrifft. Den nach dem Gutachten von Dr. med. E.________ verfassten Berichten des Prof. Dr. med. D.________, soweit novenrechtlich überhaupt zu berücksichtigen (vorstehende E. 4.2.2), sind keine nennenswerten neuen Erkenntnisse hinsichtlich einer allfälligen gesundheitlichen Verschlechterung der Beschwerdeführerin im hier relevanten Zeitraum zu entnehmen. Vielmehr beschränkt sich der behandelnde Prof. Dr. med. D.________ in erster Linie darauf, die gutachterliche Einschätzung zu kritisieren, ohne dass sich daraus für die hier interessierenden Belange Entscheidendes ergäbe. Damit hat es beim vorinstanzlichen Urteil sein Bewenden.