Citation: 5A_48/2019 E. 4

Da die kantonsgerichtlichen Erwägungen zum Nichteintreten das kantonsgerichtliche Urteil alleine zu tragen vermögen und einzig das Dispositiv missverständlich formuliert ist, erübrigt es sich grundsätzlich, auf die Eventualerwägung des Kantonsgerichts und die entsprechenden Ausführungen der Beschwerdeführerin einzugehen. Der Vollständigkeit halber ist jedoch Folgendes anzufügen: Das Kantonsgericht hat erwogen, dass die Nachlassrichterin dem Verkauf der 6'725 Aktien aus dem Anlagevermögen der B.________ AG zugestimmt habe. Dieser Entscheid sei unangefochten geblieben. Folglich könne dieses Rechtsgeschäft nicht mehr angefochten werden (Art. 285Abs. 3 SchKG). Dies gelte nach den Materialien (unter Hinweis auf die Botschaft vom 8. September 2010 zur Änderung des Bundesgesetzes über Schuldbetreibung und Konkurs [Sanierungsrecht], BBl 2010 6476 Ziff. 2.6 und 6489 Ziff. 2.9) auch für eine Anfechtung infolge Irrtums oder Täuschung nach Art. 31 OR. Auf diese letztgenannte Erwägung geht die Beschwerdeführerin gar nicht ein. Sie führt nur aus, Art. 285 Abs. 3 SchKG regle die Frage nicht, ob eine vom Nachlassgericht genehmigte Handlung wegen Willensmängeln angefochten werden dürfe, und es liege auf der Hand, dass mit Willensmängeln behaftete Handlungen weiterhin anfechtbar seien. Weshalb Letzteres auf der Hand liegen soll und inwiefern das Kantonsgericht die Materialien falsch verstanden haben soll, legt die Beschwerdeführerin nicht dar. Auch insoweit genügt sie den Begründungsanforderungen nicht. Infolgedessen könnte der Beschwerde selbst dann kein Erfolg beschieden sein, wenn vor Bundesgericht auf die Eventualerwägung des Kantonsgerichts einzugehen wäre.