Citation: 5D_219/2020 E. 4

Die weitschweifigen Ausführungen in der Beschwerde gehen an den Kernerwägungen des angefochtenen Entscheides vorbei. Der Beschwerdeführer legt nicht dar, inwiefern er mit einem monatlichen Überschuss von Fr. 4'206.-- die anfallenden Kosten des Scheidungsverfahrens nicht innert 24 Monaten tilgen könnte. Auch mit dem Vorbringen, es sei nicht sicher, ob seine Frau in Zukunft arbeiten bzw. deren Arbeitgeber weiterhin Zahlungen überweisen werde, ist keine Rechtsverletzung darzutun, zumal die Verhältnisse bei Einreichung des Gesuchs (mithin diejenigen vom Mai 2020) relevant sind und ein neues Gesuch gestellt werden könnte, wenn die Unterhaltspflicht bzw. Arbeitstätigkeit der Ehefrau unvorhergesehen wegfallen sollte. Nichts zur Sache im Zusammenhang mit dem vorliegenden Gesuch tut sodann das erneute Vorbringen, aus anderen Verfahren bestünden noch unbeglichene Anwaltskosten. Abgesehen davon wird nicht aufgezeigt, dass und inwiefern er den Bestand der behaupteten Schulden sowie eine Abzahlungsvereinbarung und (jedenfalls seit Bestehen der Schuldneranweisung) getätigte Abzahlungen belegt hätte, so dass sich Weiterungen zur Frage des jeweiligen Zeitlaufes für die Tragung der Kosten der teils parallel laufenden Verfahren ohnehin bereits aus diesem Grund erübrigen.