Citation: 6B_1166/2019 E. 3.3.5

3.3.5. Im von den Verfahrensbeteiligten nicht berücksichtigten, zur Publikation bestimmten Urteil 6B_878/2018 vom 29. Juli 2019 setzte sich das Bundesgericht mit "Cannabis" insbesondere unter dem Gesichtspunkt der Bestimmung des Wirkstoffs auseinander. Es stellte dabei fest, Hanfpflanzen, die einen durchschnittlichen Gesamt-THC-Gehalt von mindestens 1% aufwiesen, seien als verbotene Betäubungsmittel zu qualifizieren (Art. 1 Abs. 2 lit. a i.V.m. Verzeichnis d [Anhang 5] BetmVV-EDI), und schloss: "Damit wird - mit Ausnahme von Cannabisharz (Haschisch), für das eine spezielle Regelung gilt - klar festgehalten, wann Cannabis als Betäubungsmittel zu gelten hat" (a.a.O, E. 2.3.3 sowie E. 4.5 betr. Hanfsirup oder Hanflikör; zur Strafbarkeit der "geringfügigen Menge" von Cannabis das zur Publikation bestimmte Urteil 6B_509/2018 vom 2. Juli 2019 E. 1).