Citation: 8C_414/2018 E. 3.1.2

3.1.2. Die Beschwerdeführerin bringt vor, der Beschwerdegegner habe entgegen den Ausführungen der Vorinstanz nicht in seiner angestammten Tätigkeit verbleiben können. Zum Zeitpunkt des Unfalls sei er unter anderem für die physische Installation und Aufsetzung von Netzwerken zuständig gewesen. Danach habe er eine Weiterbildung beziehungsweise eine Umschulung zum Datenschutzspezialisten absolviert, weshalb davon auszugehen sei, dass seine Tätigkeit - sprachlich vereinfacht - von der physischen Installation von Hardware in den Bereich der Software gewechselt habe. So habe der damalige Arbeitgeber denn auch ausgeführt, dass eine Umschulung des Beschwerdegegners bei einer Weiterbeschäftigung im Betrieb unabdingar sei, da dieser Bereich für ihn neu sei. Von einem Verbleib in der angestammten Tätigkeit könne daher entgegen den Erwägungen im angefochtenen Entscheid nicht die Rede sein. Da das kantonale Gericht die Akten der Invalidenversicherung, die das geltend gemachte Vorbringen belegten, trotz entsprechenden Antrags im vorinstanzlichen Verfahren nicht beigezogen habe, habe es den Untersuchungsgrundsatz verletzt. Zusammenfassend sei festzuhalten, dass nicht mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit feststehe, der Beschwerdegegner hätte sich ohne den Unfall mutmasslich zum Netzwerk- und Datenschutzspezialisten weitergebildet, statt nach wie vor als Netzwerktechniker tätig zu sein.