Citation: 1A.229/2006 23.11.2006 E. B

Gegen alle vier Verfügungen der kantonalen und der kommunalen Behörden gelangte X.________ an die Baurekurskommission II. Diese vereinigte die Verfahren und wies die Rekurse betreffend die Baubewilligung und die Ausnahmebewilligung der Baudirektion ab; die Rechtsmittel gegen die strassenpolizeiliche Bewilligung und die kommunale Ausnahmebewilligung schrieb sie als gegenstandslos ab. Diesen Entscheid focht X.________ beim Verwaltungsgericht des Kantons Zürich an, welches die Beschwerde mit Urteil vom 25. Januar 2006 abwies. Das Verwaltungsgericht erwog u.a., dass es sich bei der Erschliessung der Tiefgarage über einen in der Freihhaltezone liegenden Streifen um eine sog. "aussen liegende", das Baugebiet vom Nichtbaugebiet abgrenzende Freihaltezone handle. Eine Ausnahmebewilligung für die Inanspruchnahme sei daher nicht durch die Gemeinde, sondern durch die Baudirektion zu prüfen. Diese Instanz habe die Dispensvoraussetzungen zutreffend bejaht. Eine von X.________ dagegen erhobene Verwaltungsgerichtsbeschwerde hiess das Bundesgericht mit Urteil vom 19. Juli 2006 gut, hob den Entscheid des Verwaltungsgerichts auf und wies die Sache zu neuer Beurteilung an dieses zurück (Verfahren 1A.49/2006). Es führte aus, dass die Erschliessung durch die Freihaltezone für eine innerhalb der Bauzone gelegene Baute nicht standortgebunden sei. Es fehlten somit die Voraussetzungen für eine Ausnahmebewilligung gemäss Art. 24 RPG. Ob allenfalls die Möglichkeit bestände, die Garagenzufahrt gestützt auf Art. 24c RPG als teilweise Änderung oder massvolle Erweitung der vorbestehenden, gemeindeeigenen Parkfelder zu bewilligen, hätten die kantonalen Behörden bislang nicht geprüft. Das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich hiess mit Entscheid vom 13. September 2006 die Beschwerde teilweise gut, hob den Entscheid der Baurekurskommission II vom 20. September 2005 sowie die Baubewilligung der Baubehörde Zollikon vom 30. August 2004 und die Ausnahmebewilligung der Baudirektion vom 6. Juli 2004 auf und wies die Akten zur Fortsetzung des Baubewilligungsverfahrens an die Baubehörde Zollikon zurück. Die Kosten des Rekurs- und des Beschwerdeverfahrens auferlegte es zur Hälfte dem Beschwerdeführer und je zu einem Viertel der Baubehörde Zollikon und der privaten Beschwerdegegnerin; Parteientschädigungen wurden nicht zugesprochen.