Citation: 9C_741/2018 E. 3.2.1

3.2.1. Im Einzelnen rügt er, im Bereich "An-/Auskleiden, Zusammenstellen der Kleider/Wäschewechsel" (FAKT2 Ziff. 1.1.1) sei es ihm - entgegen dem Abklärungsbericht - nicht möglich, "Kleider, sofern sie sich oben des Kleiderstapels befinden, und Kleines (wie Unterwäsche) aus dem Schrank / der Schublade zu nehmen". Über die hierzu notwendige Fingerfertigkeit verfüge er nicht. Der Vorinstanz wirft der Versicherte sinngemäss vor, sie habe die Beweise fehlerhaft gewürdigt, indem sie aus der Fähigkeit, einen Rollstuhl auf ebenerdigem Gelände voranzutreiben oder Auto zu fahren, auf erhaltene Fingerfunktionen geschlossen habe. Solche seien - auch dank der eingesetzten Hilfsmittel - für beide genannten Tätigkeiten nicht notwendig. Die Vorinstanz hat indes - entgegen dem Beschwerdeführer - die stark eingeschränkte Fingermotorik ausdrücklich anerkannt ("praktische Funktionslosigkeit der rechten Hand [...] massiv eingeschränkte Gebrauchsfähigkeit der Finger der linken Hand"). Dass sie dennoch in der Beurteilung der Abklärungsperson keine Fehleinschätzung zu erkennen vermochte ist - nicht zuletzt mit Blick darauf, dass sich Kleidungsstücke notorisch zweihändig auch ohne Fingerfunktion behändigen lassen - weder willkürlich noch bundesrechtswidrig, und bindet deshalb das Bundesgericht (E. 1 hiervor).