Citation: 2C_788/2017 E. A

A.a. Der am 1. Mai 1988 geborene marokkanische Staatsangehörige A.A.________ heiratete am 24. Juli 2008 in Marokko eine 1970 geborene Schweizerin. Am 28. Juli 2008 reiste er zur Ehefrau in die Schweiz ein und erhielt am 6. Oktober 2009 eine Aufenthaltsbewilligung. Das Ehepaar hat eine gemeinsame Tochter B.A.________, geboren am 29. Januar 2010, welche durch ihre Mutter über das Schweizer Bürgerrecht verfügt. Spätestens Ende 2011 wurde die Wohngemeinschaft aufgegeben, das Getrenntleben ist ab 12. März 2012 richterlich festgestellt. Die Ehe wurde am 22. April 2015 geschieden. A.A.________ pflegt die Beziehung zur Tochter im Rahmen eines begleiteten Besuchsrechts; er sieht sie dabei alle 14 Tage für jeweilen dreieinhalb Stunden. A.A.________ wurde am 9. Januar 2014 mit einer bedingten Geldstrafe von 40 Tagessätzen wegen Drohung und Ungehorsam gegen eine amtliche Verfügung bestraft. Die Verurteilung wurde mit Urteil des Bundesgerichts 6B_1176/2014 vom 6. Januar 2015 rechtskräftig. Zudem wurde er mit Urteil des Appellationsgerichts des Kantons Basel-Stadt vom 15. März 2017 zu einer Freiheitsstrafe von 30 Monaten, davon 18 Monate bedingt, verurteilt, unter anderem wegen versuchter schwerer Körperverletzung. Zugleich wurde eine ambulante psychiatrische Behandlung nach Art. 63 Abs. 1 StGB angeordnet. Das Urteil ist nicht rechtskräftig, es wurde dagegen Beschwerde an das Bundesgericht erhoben (Verfahren 6B_634/2017). A.b. Mit Verfügung vom 3. März 2014 lehnte das Migrationsamt des Kantons Basel-Stadt die Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung von A.A.________ ab und wies ihn aus der Schweiz weg. Ein Rekurs an das Justiz- und Sicherheitsdepartement des Kantons Basel-Stadt blieb erfolglos, und mit Urteil vom 23. Juli 2017 wies das Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt als Verwaltungsgericht den gegen den Departementsentscheid vom 25. April 2016 erhobenen Rekurs ab.