Citation: I 595/04 12.05.2005 E. 3

3.1 Zur Bestimmung der erwerblichen Auswirkungen der Restarbeitsfähigkeit von rund 50 % ist die Vorinstanz für das Jahr 1997 gestützt auf die Angaben des letzten Arbeitgebers des Beschwerdeführers von einem Valideneinkommen von Fr. 52'650.- und nach Beizug der Tabellenlöhne der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) des Bundesamtes für Statistik für das Jahr 1996 (Tabelle TA 1, Männer im Anforderungsniveau 4, angepasst an die durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit sowie an die Nominallohnentwicklung 1997) von einem Invalideneinkommen für das 50%-Pensum von Fr. 26'967.- ausgegangen. Vom Invalideneinkommen hat das kantonale Gericht einen Abzug von 15 % vorgenommen und durch Gegenüberstellung des verbleibenden Betrags von Fr. 22'922.- und des Valideneinkommens von Fr. 52'650.- einen Invaliditätsgrad von 56 % ermittelt. 3.2 Die Bestimmung des Valideneinkommens gestützt auf die Arbeitgeberauskunft und des Invalideneinkommens anhand der LSE ist korrekt erfolgt. In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird denn auch nichts vorgebracht, was einerseits gegen dieses Valideneinkommen spricht oder anderseits das auf dem Anforderungsniveau 4 von Hilfsarbeiten beruhende, entsprechend der rund hälftigen Arbeitsunfähigkeit verminderte und um einen Abzug von 15 % reduzierte Invalideneinkommen als unangemessen erscheinen liesse. Soweit der Beschwerdeführer rügt, seine Restarbeitsfähigkeit sei nicht mehr wirtschaftlich verwertbar und die Vorinstanz habe es unterlassen, konkrete Arbeitsplätze zu erwähnen, ist darauf hinzuweisen, dass für die Invaliditätsbemessung gemäss Gesetz nicht der aktuelle, sondern der ausgeglichene Arbeitsmarkt massgebend ist. Damit sind bei der Beurteilung der Aussichten einer versicherten Person, im Arbeitsmarkt effektiv vermittelt zu werden, nicht die dort herrschenden konkreten Verhältnisse massgebend; vielmehr wird - abstrahierend - unterstellt, hinsichtlich der in Frage kommenden Stellen bestehe ein Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage. Es kommt also darauf an, ob die versicherte Person die ihr verbliebene Arbeitskraft wirtschaftlich nutzen könnte, wenn die verfügbaren Arbeitsplätze dem Angebot an Arbeitskräften entsprechen würde (AHI 1998 S. 287 mit Hinweis auf BGE 110 V 276 Erw. 4b). Die vorinstanzliche Invaliditätsbemessung ist demzufolge nicht zu beanstanden.