Citation: 1B_446/2019 E. A

Die Staatsanwaltschaft des Kantons Luzern führt eine Strafuntersuchung gegen B.________ u.a. wegen des Verdachts des gewerbsmässigen Betrugs, der Veruntreuung und der Geldwäscherei. Ihm wird vorgeworfen, diverse Personen dazu veranlasst zu haben, ihm bzw. der C.________ AG Geldsummen zu Anlagezwecken anzuvertrauen, in der Absicht, diese Gelder absprachewidrig für eigene Zwecke zu verwenden. Dabei soll sich die mutmassliche Deliktssumme im zweistelligen Millionenbereich bewegen. Mit Schreiben vom 27. August 2018 ersuchte die Staatsanwaltschaft die italienischen Behörden um sog. aktive Rechtshilfe. Sie beantragte u.a., die Liegenschaft "A.________" in X.________ (I) mit Beschlag zu belegen und eine Grundbuchsperre zu verfügen. Zur Begründung führte sie aus, es müsse davon ausgegangen werden, dass ein Betrag von ca. Fr. 2'440'000.-- der von der C.________ AG vereinnahmten Gelder in die genannte Liegenschaft geflossen sei. Mit Schreiben vom 31. Januar 2019 stellte die zuständige italienische Behörde der Staatsanwaltschaft diverse Schreiben zu, ohne aber die nachgesuchte Beschlagnahme bzw. Grundbuchsperre zu verfügen. Zur Begründung führte sie aus, sie könne keine Grundbuchsperre aufgrund eines Rechtshilfeersuchens anordnen. Hierzu sei ein Beschlagnahmebefehl der ersuchenden Staatsanwaltschaft erforderlich. Die Staatsanwaltschaft erstellte daraufhin am 4. März 2019 ein Schreiben mit der Bezeichnung "Beschlagnahmebefehl" bzw. "sequestro di immobili/blocco al registro fondiario". Dagegen erhob die A.________ Società a responsabilità limitata (S.r.l) mit Eingabe vom 8. April 2019Beschwerde an das Kantonsgericht Luzern. Dieses trat mit Verfügung vom 6. August 2019 mangels eines tauglichen Anfechtungsgegenstands nicht auf die Beschwerde ein.