Citation: 8C_515/2020 E. 4.2.2

4.2.2. Hinsichtlich der Diagnose einer Persönlichkeitsstörung stellte das kantonale Gericht im Weiteren fest, dass sich eine solche sowohl nach der Definition von ICD-10 als auch DSM-5 in der Regel in der Kindheit und Jugend manifestiere. Der Beschwerdeführer sei während mehr als 15 Jahren in der Lage gewesen, berufstätig zu sein, sodass jedenfalls keine Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit vorgelegen habe. Vorliegend seien die narzisstischen Persönlichkeitszüge des Beschwerdeführers erst in seinem 33. Lebensjahr im Zusammenhang mit seiner Arbeitsfähigkeit medizinisch in Erscheinung getreten, sodass sich auch insofern nicht beanstanden lasse, dass die ABI-Gutachter lediglich eine Persönlichkeitsakzentuierung diagnostiziert hätten. Die Behauptung des Beschwerdeführers, er habe bereits früher an verschiedenen, schweren Persönlichkeitsstörungen gelitten, finde in den Akten keine Stütze. Insbesondere im von ihm angeführten Austrittsbericht der Psychiatrischen Klinik D.________ vom 21. März 2016 würden lediglich seine eigenen Angaben wiedergegeben. Was der Beschwerdeführer gegen diese vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen vorträgt, erschöpft sich in appellatorischer Kritik am angefochtenen Entscheid, auf die nicht weiter einzugehen ist (vgl. E. 1.2 hiervor).