Citation: 2P.311/2005 26.01.2006 E. 1

1.1 Die in Frankreich wohnhafte X.________ besitzt das Basler Bürgerrecht. Sie stellte erstmals im Mai 2002 beim Amt für Ausbildungsbeiträge des Kantons Basel-Stadt ein Gesuch um Gewährung von Ausbildungsbeiträgen für den Besuch eines zweijährigen Kurses in Frankreich (Strassburg). Das Amt lehnte das Begehren am 2. November 2002 mit der Begründung ab, dass die Ausbildungsförderung von Auslandschweizern im Falle der Bedürftigkeit nur für Ausbildungen in der Schweiz möglich sei. Der gegen diese Verfügung erhobene Rekurs wurde im Hinblick auf weitere Abklärungen zurückgezogen. Die Kommission für Ausbildungsbeiträge des Kantons Basel-Stadt lehnte das Stipendiengesuch am 7. Juli 2003 erneut ab. Mit Urteil vom 19. Dezember 2003 trat das Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt als Verwaltungsgericht (nachfolgend Verwaltungsgericht) auf den gegen diesen Entscheid erhobenen Rekurs insoweit nicht ein, als die Zusprechung von Schadenersatz im Betrag von Fr. 900.-- begehrt wurde; im Übrigen hob es den fraglichen Entscheid in Gutheissung des Rekurses auf und wies die Sache zu neuem Entscheid im Sinne der Erwägungen, d.h. zur Festsetzung der Höhe des auszurichtenden Stipendiums, an die Kommission zurück. Diese gewährte X.________ am 25. Februar 2004 für die Ausbildungsjahre 2002/2003 und 2003/2004 je ein Stipendium von Fr. 10'400.--, machte die Auszahlung aber vom Nachweis der erfolgreichen Absolvierung des ersten Ausbildungsjahres bzw. des ersten Semesters des zweiten Jahres abhängig (Prüfungsresultate und Referenzen). Einen gegen diese Verfügung erhobenen Rekurs schrieb das Verwaltungsgericht am 21. Juni 2004 als gegenstandslos ab, weil das Stipendium, nach Erbringung des geforderten Erfolgsnachweises, mittlerweile ausbezahlt worden war. Die gegen dieses Urteil erhobene staatsrechtliche Beschwerde wies das Bundesgericht ab, soweit es darauf eintrat, wobei es das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege abwies und X.________ die Gerichtsgebühr von Fr. 500.-- auferlegte (Urteil 2P.268/2004 vom 22. Februar 2005). 1.2 Schon am 29. März 2004 hatte X.________ beim Zivilgericht Basel-Stadt Klage eingereicht mit den Anträgen, das Amt für Ausbildungsbeiträge sei zu verurteilen, ihr einerseits Verzugszinsen und Zinseszins ab 28. September 2002 bis zum Zahlungseingang des Stipendiums für das erste Schuljahr sowie ab 1. September 2003 bis zum Zahlungseingang des Stipendiums für das zweite Schuljahr, andererseits einen Betrag von Fr. 3'300.-- als Schadenersatz für die durch die Verfolgung des Rechtswegs entstandenen Kosten und Verdienstausfall zu bezahlen. Der Zivilgerichtspräsident wies, nachdem er das Verfahren zuvor sistiert hatte, die Klage am 18. April 2005 hinsichtlich der Schadenersatzforderung ab; in Bezug auf die Verzugszinsforderung trat er darauf nicht ein. Zugleich wies er ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ab, auferlegte der Klägerin einen Teil der Verfahrenskosten (Fr. 410.--) und verpflichtete sie zur Bezahlung einer Parteientschädigung von Fr. 500.-- an die Gegenpartei. Am 7. Juli 2005 wies der Ausschuss des Appellationsgerichts eine Beschwerde gegen das Urteil des Zivilgerichtspräsidenten ab. 1.3 Gegen das Urteil vom 7. Juli 2005 hat X.________ am 25. Oktober 2005 beim Schweizerischen Generalkonsulat in Strassburg zu Handen des Bundesgerichts fristgerecht eine Beschwerde eingereicht. Das Appellationsgericht beantragt unter Hinweis auf sein schriftlich begründetes Urteil, die staatsrechtliche Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei. Das Amt für Ausbildungsbeiträge hat die Akten eingereicht und auf Vernehmlassung verzichtet. 1.4 Nach Ausfällung des vorliegenden Urteils, welches im vereinfachten Verfahren (Art. 36a OG), teilweise unter Verweis auf die Ausführungen im angefochtenen Urteil, ergeht (vgl. Art. 36a Abs. 3 OG), erübrigt sich ein separater Entscheid zum Gesuch um aufschiebende Wirkung, welchem am 14. Dezember 2005 superprovisorisch entsprochen worden ist.