Citation: 1B_305/2016 E. 2.4

2.4. Neben den Vermögenssperren ficht die Beschwerdeführerin (laut ihrem Rechtsbegehren) auch noch die Edition bzw. Beweismittelbeschlagnahme von Bankunterlagen an. Darauf ist nicht einzutreten: Bei einer Edition und Beweismittelbeschlagnahme (Art. 263 Abs. 1 lit. a StPO) von nicht versiegelten Dokumenten (bei der ihre Inhaberin oder ihr Inhaber keine rechtlich geschützten Geheimnisinteressen geltend macht) ist die Sachurteilsvoraussetzung des drohenden nicht wieder gutzumachenden Rechtsnachteils (Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG) regelmässig nicht erfüllt. Dies gilt auch für Bankunterlagen (BGE 136 IV 92 E. 4.1 S. 95 f.). Soweit die Vorbringen der Beschwerdeführerin Bankunterlagen betreffen, deren Siegelung sie (wegen rechtlich geschützten Geheimhaltungsinteressen) verlangt hat, ist diesbezüglich im vorliegenden Verfahren weder ein aktuelles Rechtsschutzinteresse (Art. 81 Abs. 1 lit. b BGG) ersichtlich, noch ein drohender nicht wieder gutzumachender Rechtsnachteil (Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG) : Gegen die Edition von angeblich geheimnisgeschützten Unterlagen war (im Vorverfahren) der Rechtsbehelf des Siegelungsgesuches und das sich anschliessende Entsiegelungsverfahren vor dem Zwangsmassnahmengericht (ZMG) gegeben (Art. 248 StPO). Eine StPO-Beschwerde gegen Entsiegelungsentscheide an die kantonale Beschwerdeinstanz ist gesetzlich ausgeschlossen (Art. 380 i.V.m. Art. 248 Abs. 3 StPO). Die hängige Entsiegelungssache hat das Bundesgericht bereits mit seinem konnexen Urteil 1B_297/2016 vom 23. November 2016 als einzige Rechtsmittelinstanz (Art. 80 Abs. 2 Satz 3 BGG i.V.m. Art. 248 Abs. 3 StPO) beurteilt. Das Bundesgericht wies die Entsiegelungssache zur Neubeurteilung an das ZMG zurück. Die Beschwerdeführerin hat im Beschwerdeverfahren 1B_297/2016 ihre Rechte (als private Verfahrensbeteiligte und Siegelungsberechtigte) bereits wahrnehmen können. Es bleibt ihr auch weiter unbenommen, ihre rechtlichen Interessen (im zurückgewiesenen Entsiegelungsverfahren vor dem ZMG) zu verfolgen.