Citation: 5A_475/2017 E. 1

Angefochten ist ein kantonal letztinstanzlicher Zwischenentscheid betreffend teilweise Erteilung der aufschiebenden Wirkung in Bezug auf Unterhaltszahlungen. Die Beschwerdeführerin macht geltend, mit Bezug auf den nicht aufgeschobenen laufenden Unterhalt liege ein massiver Eingriff in ihr Existenzminimum und ein nicht wieder gutzumachender Nachteil insofern vor, als ihr während des laufenden Rechtsmittelverfahrens angekündigt worden sei, dass per 1. Juli 2017 ihr Arbeitspensum von 70 auf 50 % reduziert werde. Die Voraussetzungen für die Beschwerde in Zivilsachen scheinen damit vom Grundsatz her gegeben (Art. 72 Abs. 1, Art. 51 Abs. 4 i.V.m. Art. 74 Abs. 1 lit. b, Art. 75 Abs. 1 und Art. 3 Abs. 1 lit. a BGG). Bei Eheschutzentscheiden handelt es sich um vorsorgliche Massnahmen im Sinn von Art. 98 BGG (BGE 133 III 393 E. 5.1 S. 397; Urteile 5A_705/2013 vom 29. Juli 2014 E. 1.2; 5A_746/2014 vom 30. April 2015 E. 1.1), so dass auch bei diesbezüglichen Zwischenentscheiden nur die Rüge der Verletzung verfassungsmässiger Rechte möglich ist, wofür das strenge Rügeprinzip gemäss Art. 106 Abs. 2 BGG gilt.