Citation: 5A_812/2018 E. 3

Das Obergericht hat erwogen, Gegenstand der Beschwerde bilde die Frage, in welcher Reihenfolge die gepfändeten Vermögenswerte der Beschwerdeführer zu verwerten seien. Sie begründeten ihren Antrag um aufschiebende Wirkung mit der bevorstehenden Verwertung der beweglichen Sachen und der Liegenschaften in U.________ und in W.________. Es sei jedoch nicht ersichtlich, dass die Verwertung dieser Objekte unmittelbar bevorstehe. Insbesondere sei noch kein Steigerungstermin angesetzt worden. Einzig in Bezug auf die aus den vorliegend interessierenden Pfändungen ausgeschiedene Liegenschaft in X.________ sei die Versteigerung angezeigt und publiziert worden, und zwar auf 25. Oktober 2018. Da die Beschwerdeführer ohnehin die Verwertung dieser Liegenschaft an erster Stelle und insbesondere noch vor der Verwertung der beweglichen Sachen verlangten, vermöge die relativ bald anstehende Versteigerung die - ausnahmsweise - Erteilung der aufschiebenden Wirkung nicht zu begründen. Die vom Betreibungsamt im Hinblick auf die Verwertung der beiden Liegenschaften in U.________ und W.________ sowie der beweglichen Sachen in Angriff zu nehmenden Vorbereitungshandlungen verursachten den Beschwerdeführern schliesslich ebenfalls keinen nicht leicht oder nicht wiedergutzumachenden Nachteil.