Citation: 5A_630/2020 E. 2

Offensichtlich missversteht der Vater den angefochtenen Entscheid. Mit diesem wurden sämtliche Besuchsrechtsrestriktionen aufgehoben und ferner wurde erwogen, mit dem Entscheid in der Sache werde die Frage der Entziehung der aufschiebenden Wirkung gegenstandslos. Dies trifft zu und die Rechte des Vaters in Bezug auf die Kinder sind umfassend gewahrt. Soweit er ferner befürchtet, die Mutter könnte beim Bundesgericht ebenfalls Beschwerde erheben und es würden dann wiederum Monate verstreichen, ist darauf hinzuweisen, dass die Beschwerde an das Bundesgericht im Unterschied zur kantonalen Beschwerde keine aufschiebende Wirkung hat (Art. 103 Abs. 1 BGG) und der Vater mithin selbst dann nicht an der vollumfänglichen Ausübung des Besuchsrechts gehindert wäre, wenn die Mutter Beschwerde einreichen sollte.