Citation: 8C_618/2014 E. 6.2

6.2. Nach der Rechtsprechung im Zusammenhang mit Verfügungen über die Revision von Renten gilt ein mit der revisionsweise verfügten Herabsetzung oder Aufhebung einer Rente verbundener Entzug der aufschiebenden Wirkung auch dann weiterhin, wenn ein erst- oder letztinstanzliches Gerichtsurteil die Revisionsverfügung aufgehoben und die Sache zur neuen Entscheidung an die Verwaltung zurückgewiesen hat. Mithin entfaltet auch während der Dauer der infolge der Rückweisung vorzunehmenden Überprüfung die Rentenrevision ihre Wirkung, obwohl bei formaler Betrachtung an sich keine Verfügung mehr vorliegt (BGE 129 V 370; 106 V 18). Diese Rechtsprechung gilt auch, wenn die aufschiebende Wirkung nicht entzogen worden ist, sondern von Gesetzes wegen gar nicht bestanden hat (Urteil U 115/06 vom 24. Juli 2007 E. 6.2, in: SVR 2008 UV Nr. 27 S. 103). Soweit die Beschwerdeführerin somit beantragt, es sei ihr bis zum Abschluss des Revisionsverfahrens zumindest eine Rente entsprechend einem Invaliditätsgrad von 30 Prozent (vorläufig) auszurichten, ist die Beschwerde abzuweisen. Dasselbe gilt bezüglich des Antrags, es seien die Leistungen erst ab rechtskräftiger neuer Rentenrevision oder ab dem Einspracheentscheid vom 25. Oktober 2012 aufzuheben.