Citation: 6B_1394/2021 E. 1.3

1.3. Dem Beschwerdeführer ist zwar beizupflichten, dass sich die Vorinstanz nicht ausdrücklich zu den in seiner Beschwerdeeingabe erhobenen Rügen betreffend Verstoss gegen den Grundsatz von Treu und Glauben sowie die Verletzung des Fairnessgebots äussert (Beschwerdeeingabe vom 12. Juli 2021, S. 9 f., BS 4, kantonale Akten). Ihr ist trotzdem keine Verletzung ihrer Begründungspflicht vorzuwerfen. Die Vorinstanz legt im angefochtenen Entscheid die wesentlichen Überlegungen dar, von denen sie sich leiten lässt und auf welche sie ihre Schlussfolgerungen stützt. Sie war nicht gehalten, sich explizit mit jedem tatsächlichen Vorbringen des Beschwerdeführers, wie seiner Annahme, es sei vorliegend von einer gegenseitigen tätlichen Auseinandersetzung mit nahezu identischen Tatbeiträgen auszugehen, oder seiner haltlosen Behauptung, die erste Instanz habe implizit angezeigt, sie werde sein Strafverfahren hinsichtlich der Auferlegung der Verfahrenskosten gleich behandeln, wie dasjenige seiner Ehefrau (Beschwerdeeingabe vom 12. Juli 2021, S. 9 f., kantonale Akten), und den damit zusammenhängenden rechtlichen Einwänden seiner Verteidigung auseinanderzusetzen. Das Gericht kann sich darauf beschränken, die wesentlichen Vorbringen zu behandeln. Erforderlich ist, dass dem angefochtenen Entscheid die Gründe entnommen werden können, auf welchen er beruht. Dies trifft vorliegend zu. Der vorinstanzliche Entscheid war für den Beschwerdeführer denn auch ohne Weiteres sachgerecht anfechtbar.