Citation: 1C_112/2014 E. 4

Die Vorinstanzen erachteten das Anbringen der ununterbrochenen Sicherheitslinie auch als zumutbar. Zwar könne aufgrund dieser Markierung aus Fahrtrichtung Zürich nicht mehr direkt auf das Grundstück zugefahren und dieses auch nicht mehr in Richtung Autobahnanschluss Zürich-Affoltern verlassen werden. Das Grundstück der Beschwerdeführerin sei also lediglich noch in Fahrtrichtung Zürich direkt für den Verkehr erschlossen. Von Zürich her kommende Fahrzeuge müssten zunächst mehrere hundert Meter bis zum Parkplatz Katzensee fahren und dort wenden. Die Nutzung des Grundstücks der Beschwerdeführerin werde damit aber nicht gänzlich verunmöglicht und die Nachteile, insbesondere die kurzen Umwege, wögen nicht schwer. Dabei stellte das Bundesverwaltungsgericht auf die gegenwärtige Nutzung des Grundstücks für den Occasionsautohandel ab: Zwar strebe die Beschwerdeführerin bzw. ihr Baurechtsnehmer eine Überbauung des Grundstücks mit einem Gewerbebau an, eine rechtskräftige Baubewilligung liegt indessen nicht vor.