Citation: 5A_348/2021 E. 1

dass mit den Entscheiden des Regionalgerichtes Maloja die Rechtsverzögerungsbeschwerde vor dem Kantonsgericht gegenstandslos geworden ist, und als Folge auch diejenige vor dem Bundesgericht, was in der Stellungnahme der Beschwerdeführerin nicht in Frage gestellt wird, dass mithin das Beschwerdeverfahren 5A_348/2021 durch den Abteilungspräsidenten als gegenstandslos geworden abzuschreiben ist (Art. 32 Abs. 2 und Art. 71 BGG i.V.m. Art. 72 BZP), dass die Kosten des vorliegenden Beschwerdeverfahrens mit summarischer Begründung auf Grund der Sachlage vor Eintritt des Erledigungsgrundes zu verteilen sind (Art. 71 BGG i.V.m. Art. 72 BZP), dass auf der Ebene des Kantonsgerichtes, welches nicht in der Sache selbst, sondern nur über die Frage der Rechtsverzögerung durch das Regionalgericht zu entscheiden gehabt hätte, vor dem Hintergrund dass die Angelegenheit Ende Januar 2021 spruchreif war und auch mehrere Abmahnungen erfolgten, objektiv eine Rechtsverzögerung vorliegt, dass diese zwar aufgrund der - angesichts der Presseberichterstattung notorisch geltenden - (früheren) personellen Situation beim Kantonsgericht und der dadurch entstandenen Rückstände, worauf das Kantonsgericht ausführlich hinweist, verständlich ist, dass aber der Kanton verpflichtet ist, zur Gewährung einer ordnungsgemässen Rechtspflege für einen ausreichenden personellen Bestand seiner (Gerichts-) Behörden zu sorgen und es nicht ohne finanzielle Konsequenzen bleiben kann, wenn er dies nicht tut (vgl. BGE 121 III 142 E. 1b; 119 III 1 E. 3; 130 I 312 E. 5.2; Urteil 1B_122/2020 E. 3.1), dass somit der Kanton Graubünden grundsätzlich entschädigungspflichtig (Art. 68 Abs. 2 BGG), jedoch zu berücksichtigen ist, dass die Beschwerde unnötig weitschweifig ist und in Bezug auf die vorsorglichen Massnahmen nicht den Anträgen der Beschwerdeführerin entsprochen wurde, dass keine Gerichtskosten zu erheben sind (Art. 66 Abs. 4 BGG), verfügt der Präsident: