Citation: 6B_1306/2021 E. 2.1

2.1. In der Sache macht der Beschwerdeführer sinngemäss eine Verletzung von Art. 426 Abs. 2 StPO geltend. Eine Verletzung von Art. 28 ZGB liege nicht vor. Er habe - "soweit aus den Akten ersichtlich" - durchaus aus einem überwiegenden privaten Interesse heraus gehandelt. Dieses habe darin bestanden, seine Mitarbeitenden im Sinne seiner Fürsorgepflicht als Arbeitgeber nach Art. 328 OR vom Tatverdacht des Diebstahls zu entlasten und das interne Betriebsklima nicht zu schädigen. Zudem könne die Kostenauflage nicht damit begründet werden, dass er, der Beschwerdeführer, selbst keine Strafanzeige gegen die Geschädigte erstattet und im gegen ihn geführten Strafverfahren von seinem Aussage- und Mitwirkungsverweigerungsrecht Gebrauch gemacht habe.