Citation: 2P.121/2002 11.06.2002 E. 4

4.1 Durch die Verweigerung einer fremdenpolizeilichen Bewilligung, auf deren Erteilung kein Anspruch besteht, erleidet der Ausländer keine Rechtsverletzung, und er ist zur Anfechtung eines materiellen Bewilligungsentscheids nicht legitimiert (Art. 88 OG; vgl. BGE 126 I 81 E. 3 S. 85 ff., mit Hinweisen). Zur staatsrechtlichen Beschwerde berechtigt ist er hingegen, soweit er die Verletzung von ihm im kantonalen Verfahren zustehenden Parteirechten rügt, deren Missachtung eine formelle Rechtsverweigerung darstellt (BGE 114 Ia 307 E. 3c S. 312 f.; vgl. auch BGE 127 II 161 E. 3b S. 167; 126 I 81 E. 3b S. 86 sowie E. 7b S. 94). Grundsätzlich angefochten werden kann somit ein Nichteintretensentscheid, und es kann gerügt werden, bei dessen Zustandekommen seien Verfahrensgarantien missachtet worden. Eintretensvoraussetzung ist aber, dass dargelegt wird, inwiefern dabei verfassungsmässige Rechte verletzt worden sein sollen (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG).