Citation: 8C_514/2008 31.03.2009 E. A

Der 1945 geborene N.________, gelernter Metzger, erwarb im Jahre 1973 das Hotel/Restaurant X.________ in Y.________, welches er am 1. Oktober 1973 eröffnete. Am 4. Mai 1976 überschlug er sich in einem militärischen Wiederholungskurs (WK) in einem von ihm gelenkten Militärjeep. Prof. Dr. med. E.________, Leitender Arzt, Spital A.________, stellte im Bericht vom 10. Juni 1976 folgende Diagnosen: Beckenfraktur: doppelseitige Schambeinfrakturen und doppelseitige Frakturen durch den Grund des Acetabulums; fragliche Fraktur Processus transversus L5 links; Status nach Ablederung der Haut und Subcutis im Bereich der rechten Trochanterbeckenkammregion; Status nach Ausräumung einer sehr grossen Seromhöhle, Drainage. Die Militärversicherung (ab 1. Juli 2005: Schweizerische Unfallversicherungsanstalt [SUVA], Abteilung Militärversicherung, nachfolgend MV) übernahm die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung und Taggeld). Der Versicherte gab ihr am 14. Dezember 1979 an, den Betrieb des Hotels X.________ aus gesundheitlichen Gründen per 31. März 1979 aufgegeben zu haben. Die MV kaufte die ihm wegen einer partiellen Impotentia coeundi und Ejaculatio retarda als Folge des Unfalls vom 4. Mai 1976 gewährte Integritätsschadenrente von 15 % am 22. Februar 1980 mit dessen Einverständnis im Betrag von Fr. 87'725.30 aus. Am 21. Januar 2002 wurde der Versicherte wegen therapieresistenten Lumboischialgien links mehr als rechts im Rahmen einer Spondylolisthesis L5/S1 Grad I in der Klinik S.________ operiert. Die IV-Stelle des Kantons Graubünden sprach ihm mit Verfügung vom 18. März 2005 ab 1. November 2001 eine ganze Invalidenrente zu. Am 28. März 2003 meldete Dr. med. C.________, Innere Medizin/Gastroenterologie FMH, Leitender Arzt, den Versicherten wegen Problemen seitens des Bewegungsapparates (Hüft- und Beckenregion, Rücken) sowie einer reaktiven Depression bei der MV zum Leistungsbezug an; in diesem Rahmen gab er folgende Arbeitsunfähigkeiten des Versicherten an: 30 % vom 7. Januar 1997 bis 30. November 1999, 50 % vom 1. Dezember 1999 bis 31. Juli 2001, 80 % vom 1. August 2001 bis 19. Januar 2002, 100 % vom 20. Januar bis 31. Mai 2002, 80 % vom 1. Juni bis 31. August 2002 und 100 % ab 1. September 2002; die Rücken-/Beckenproblematik habe einen Anteil von rund 70 % an dieser Arbeitsunfähigkeit. Die MV holte diverse Arztberichte ein. Mit Verfügung vom 21. Dezember 2005 gewährte sie dem Versicherten gestützt auf eine 70%ige Invalidität, einen Jahresverdienst von Fr. 48'700.- und eine 50%ige Haftung für die bei der MV versicherte Gesundheitsschädigung ab 1. November 2001 für unbestimmte Zeit eine Invalidenrente von monatlich Fr. 1349.40; der Leistungsansatz betrage 95 %, da die Verfügung noch im Jahre 2005 erlassen werde. Auf Einsprache hin holte die MV eine versicherungsmedizinische Akten-Beurteilung der Dres. med. G.________, Fachärztin FMH für Innere Medizin, Leiterin Medizinische Fachstelle MV, Chefärztin MV, und M.________, Facharzt FMH für Orthopädische Chirurgie, vom 17. Oktober 2006 ein, der auch eine von diesen beigezogene Akten-Beurteilung des Prof. Dr. med. Z.________, Leitender Arzt Radiologie, Klinik B.________, vom 5. Oktober 2006 beilag. Mit Stellungnahme vom 30. März 2007 reichte der Versicherte Berichte des Urologen Dr. med. T.________, vom 10. und 17. November 2006 sowie 13. Februar 2007 und des Dr. med. W.________, Zentrum H.________ vom 17. Februar 2007 ein. Mit Entscheid vom 24. April 2007 wies die MV die Einsprache ab, soweit sie darauf eintrat; die Haftung für die diskrete Veränderung an den beiden Hüftgelenken (leichte Coxarthrosen), die Iliosakralgelenks(ISG)-Veränderungen, die Spondylodese/Spondylisthesis L5/S1 und die Halswirbelsäulen(HWS)-Beschwerden werde abgelehnt; sie spreche dem Versicherten ab 1. November 2001 gestützt auf die in der Verfügung vom 21. Dezember 2005 genannten Rentenelemente eine Invalidenrente vom monatlich Fr. 1349.40 zu.