Citation: 8C_77/2025 E. 2

Die Vorinstanz legte im angefochtenen Urteil vom 27. Dezember 2024 einlässlich dar, weshalb die von der Arbeitslosenkasse des Kantons Zug mit Einspracheentscheid vom 16. August 2024 bestätigte Rückforderung der im Zeitraum von Juni 2020 bis November 2022 zu Unrecht bezogenen Arbeitslosenentschädigung im Betrag von Fr. 2'990.50 nicht beanstandet werden könne. In Auseinandersetzung mit den Parteivorbringen und in Würdigung der Akten gelangte sie insbesondere zum Schluss, dass der gute Glaube des Beschwerdeführers nicht als offensichtlich erstellt gelten könne, weshalb ein Verzicht auf die Rückforderung im Sinne von Art. 3 Abs. 3 ATSV entfalle. Über ein allfälliges Erlassgesuch habe das Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) verfügungsweise zu befinden und ein solches sei nicht vom Streitgegenstand umfasst. Deshalb habe die Arbeitslosenkasse den Beschwerdeführer bereits darauf aufmerksam gemacht, dass sie seine Eingabe vom 4. Juli 2024, in welcher er unter anderem auf seinen guten Glauben und die wirtschaftliche Härte hinweise, als Erlassgesuch an das AWA weiterleiten werde, sobald die Rückforderungsverfügung rechtskräftig sei. Entsprechend sei vorzugehen.