Citation: 6B_59/2018 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz erwägt, Art. 382 Abs. 1 StPO verlange für die Beschwerdeberechtigung eine unmittelbare persönliche Betroffenheit der rechtsuchenden Partei in den eigenen rechtlich geschützten Interessen. Bei der beanzeigten ungetreuen Geschäftsbesorgung gelte der Vermögensinhaber als geschädigte Person. Dies sei vorliegend einzig die Aktiengesellschaft. Die Beschwerdeführer legten nicht dar, inwiefern sie in einer anderen Stellung unmittelbar verletzt sein sollen, weshalb auf die Beschwerde in Bezug auf die Einstellung der Strafuntersuchung wegen ungetreuer Geschäftsbesorgung nicht einzutreten sei. Die Beschwerdeführer legten auch nicht dar, dass die angebliche Urkundenfälschung auf ihre persönliche Benachteiligung abzielte. Unmittelbar betroffen könne wiederum nur die Aktiengesellschaft sein. Weder Aktionäre noch Gesellschaftsgläubiger seien zur Beschwerde legitimiert. Dasselbe gelte auch insoweit, als die Beschwerdeführer ihre Beschwerdelegitimation auf die ehemalige Vereinsmitgliedschaft stützten. Inwiefern sie anderweitig unmittelbar durch das angebliche Fälschungsverhalten in ihren Rechten verletzt worden wären, legten die Beschwerdeführer nicht dar und dies sei auch nicht ersichtlich. Anders liege hingegen der Sachverhalt in Zusammenhang mit der Umwandlung der Schule C.________ von einem Verein in eine Aktiengesellschaft. Die Beschwerdeführer machten zumindest sinngemäss geltend, durch den öffentlich beurkundeten Beschluss, gemäss welchem die neu geschaffenen Aktien aller bisherigen Vereinsmitglieder an die neue Stiftung C.________ abgetreten werden sollen, in ihren Eigentumsrechten an den ihnen als ehemalige Vereinsmitglieder zukommenden Aktien verletzt worden zu sein. Die Staatsanwaltschaft habe indes in der angefochtenen Verfügung zutreffend ausgeführt, dass dieser Beschluss nur eine Absichtserklärung gewesen sei. Diese habe implizit nicht falsch sein können, da im damaligen Zeitpunkt die Stiftung noch nicht bestanden habe. Die Beschwerdeführer würden dies lediglich pauschal bestreiten, ohne dass sie sich inhaltlich mit den Argumenten der angefochtenen Verfügung auseinandergesetzt hätten. Darauf könne nicht eingetreten werden. Soweit die Beschwerdeführer geltend machten, die Staatsanwaltschaft habe Untersuchungshandlungen bezüglich der Frage unterlassen, ob der Abtretungsabsicht tatsächlich nachgelebt worden sei, handle es sich um einen anderen bzw. um einen zivilrechtlichen Sachverhalt. Inwiefern Anhaltspunkte dafür vorliegen sollten, dass dabei in strafbarer Weise ihre Eigentumsrechte an den ihnen zukommenden Aktien verletzt worden wären, legten die Beschwerdeführer nicht dar. Dieser Sachverhalt bilde zudem auch nicht Gegenstand der Einstellungsverfügung.