Citation: 6B_1237/2015 E. 4

Die Vorinstanz spricht den Beschwerdeführer des mehrfachen versuchten Verbreitens menschlicher Krankheiten zum Nachteil mehrerer Frauen schuldig, unter anderem begangen am 16. Februar 2011 durch Vergewaltigung von A.________. Ob der Beschwerdeführer am 16. Februar 2011 A.________ zum Beischlaf genötigt habe, ist zurzeit offen (siehe E. 1 hiervor). Damit ist zurzeit auch offen, ob der Beschwerdeführer, der die Vergewaltigung und auch einen einvernehmlichen Sexualverkehr mit A.________ in Abrede stellt, am 16. Februar 2011 versucht habe, zum Nachteil von A.________ eine menschliche Krankheit zu verbreiten. Sollte der Beschwerdeführer, der an Hepatitis C leidet, am 16. Februar 2011 A.________, die von seiner Krankheit nichts wusste, vergewaltigt haben (siehe E. 1 hievor), hätte er in Idealkonkurrenz auch den Tatbestand des versuchten Verbreitens menschlicher Krankheiten zum Nachteil von A.________ erfüllt (siehe E. 5 hienach).