Citation: 8C_337/2021 E. 5.1

5.1. Dass Dr. med. D.________ in seinem ersten Bericht noch von einem unverändert gebliebenen Gesundheitszustand ausging und diese Einschätzung erst nach Kenntnisnahme der im Rahmen des Einspracheverfahrens getätigten Abklärungen am linken Sprunggelenk in Form der Röntgenuntersuchung durch Dr. med. F.________, vom 17. Januar 2018 und der Computertomographie durch Dr. med. G.________, Spital H.________, vom 28. Februar 2018 geändert hat, spricht entgegen den Vorbringen in der Beschwerde nicht gegen die Aussagekraft seiner Berichte. Vielmehr zeigt er darin - wenn auch mit knapper Begründung - nachvollziehbar auf, weshalb die auch durch Prof. Dr. med. I.________, Spital H.________, am 16. März 2018 festgestellten gesundheitlichen Veränderungen am Sprunggelenk links ohne Auswirkungen auf das Zumutbarkeitsprofil vom 5. März 2010 sind. Denn dieses berücksichtigt die neu aufgetretenen Beschwerden bereits idealtypisch, indem es mit dem Erfordernis leichter, vorwiegend im Sitzen zu verrichtenden Arbeiten das Sprunggelenk forcierende Tätigkeiten ausschliesst. Wenn die Vorinstanz umgekehrt den Berichten der behandelnden Hausärzte, Dr. med. C.________ und dipl. med. E.________ keinen Beweiswert zuerkannt hat, ist dies gleichfalls nicht zu beanstanden. Denn darin wird dem Beschwerdeführer zwar eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % attestiert, indessen ohne schlüssige Begründung. Auch durfte das kantonale Gericht der Erfahrungstatsache Rechnung tragen, wonach behandelnde Ärzte im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen mitunter eher zugunsten ihrer Patienten aussagen (vgl. BGE 135 V 465 E. 4.5).