Citation: 7B_781/2023 E. 2

Der dringende Tatverdacht des Mordes bzw. eines vorsätzlichen Tötungsdeliktes (Art. 197 Abs. 1 lit. b StPO i.V.m. Art. 111 und Art. 112 StGB) wird in der Beschwerdeschrift nicht substanziiert bestritten. Der Beschwerdeführer stellt nicht in Abrede, dass die kantonalen Strafbehörden den dringenden Tatverdacht gegen ihn bereits in mehreren Haftentscheiden bestätigt haben. Er legt nicht dar, inwiefern die in der Anklageschrift vom 10. August 2023 dargelegten Beweisergebnisse den dringenden Tatverdacht dahinfallen liessen. Ebenso wenig ist seiner Ansicht zu folgen, aufgrund der erfolgten Entlassung eines Mitbeschuldigten aus der Untersuchungshaft mangels dringenden Tatverdachts gegen diesen (wegen Teilnahme am Tötungsdelikt) falle automatisch auch der dringende Tatverdacht gegen den Beschwerdeführer (als mutmasslichen Haupttäter) ohne Weiteres dahin.