Citation: 8C_735/2016 E. 6.2

6.2. Mit dieser im Sinne einer Eventualbegründung angeführten Erwägung bezüglich Beweislosigkeit und deren Folgen setzt sich die Beschwerde nicht näher auseinander; weder in tatsächlicher noch in rechtlicher Hinsicht wird etwas dagegen vorgebracht. Deshalb und weil bezüglich der betreffenden vorinstanzlichen Feststellungen keine ins Auge springenden Mängel erkennbar sind, fragt sich, ob auf die gegen die Verwendung des Gutachtens gerichteten Vorbringen überhaupt näher einzugehen ist (vgl. Urteil 8C_792/2015 vom 31. Mai 2016 E. 3.1.1 mit Hinweis, nicht publ. in: BGE 142 V 259, aber in: SVR 2016 UV Nr. 28 S. 91). Aber selbst wenn dies aufgrund der gegen das Gutachten erhobenen Einwände geschieht, lassen sich in diesem Zusammenhang bezogen auf die Grundsätze der Beweiswertigkeit ärztlicher Berichte oder hinsichtlich der Regeln betreffend die hilfsweise bemühte antizipierte Beweiswürdigung weder offensichtlich unrichtige Feststellungen zum Sachverhalt noch eine Verletzung von Bundesrecht erkennen. Die diesbezüglichen Vorbringen in der Beschwerde sind im Wesentlichen appellatorischer Art und nicht geeignet, derlei darzutun: Dass die gutachterlichen Schlüsse wegen der auf den Observationsaufnahmen erkennbaren Mimik nicht schlüssig und nachvollziehbar sein sollen oder der Beweiswert des Gutachtens wegen des darin erwähnten Freizeit- und Ferienverhaltens der Beschwerdeführerin entscheidend geschmälert wäre, vermag angesichts der auf einer umfassend dargelegten Faktenlage beruhenden, einlässlich und überzeugend begründeten Beurteilung der Gutachterin nicht zu verfangen. Gerade angesichts der durchgeführten dreistündigen Exploration, der umfassenden Aktenanamnese und der Einholung fremdanamnestischer Auskünfte ist nicht nachvollziehbar, wie die Beschwerdeführerin zur Auffassung gelangen kann, das Gutachten beruhe auf "reinen Äusserlichkeiten". Dass die Observation entlastende Momente nicht festgehalten hätte, ist blosse Spekulation. Und was aus den Vorbringen bezüglich des von der Gutachterin beobachteten Verhaltens während der Explorationspausen oder hinsichtlich der aufgehellten Stimmungslage der Versicherten beim Thema Ergotherapie gewonnen werden sollte, ist nicht substanziiert vorgebracht.