Citation: 6B_697/2017 E. B

Das Strafgericht des Kantons Zug sprach X.________ mit Urteil vom 29. März 2016 der Gehilfenschaft zum gewerbsmässigen Betrug gemäss Art. 146 Abs. 2 StGB i.V.m. Art. 25 StGB schuldig. Vom ebenfalls angeklagten Vorwurf der gewerbs- und bandenmässigen Geldwäscherei sprach es X.________ frei. Das Bezirksgericht bestrafte ihn mit einer Freiheitsstrafe von 24 Monaten, unter Gewährung des bedingten Strafvollzugs bei einer Probezeit von drei Jahren, und erkannte auf eine Ersatzforderung des Staates in Höhe von Fr. 350'000.--. Gegen das Urteil erhob X.________ Berufung und beantragte, er sei von Schuld und Strafe freizusprechen. Die Staatsanwaltschaft des Kantons Zug erhob Anschlussberufung. Sie beantragte, X.________ sei des gewerbsmässigen Betrugs (eventualiter der Gehilfenschaft dazu) sowie der gewerbs- und bandenmässigen Geldwäscherei schuldig zu sprechen und mit einer Freiheitsstrafe von 4 ½ Jahren sowie mit einer Geldstrafe von 90 Tagessätzen zu Fr. 300.-- als Zusatzstrafe zu drei Urteilen aus den Jahren 2009, 2011 und 2013 zu bestrafen. Sodann sei die Ersatzforderung auf Fr. 489'418.10 anzusetzen. Das Obergericht des Kantons Zug sprach X.________ mit Urteil vom 4. Mai 2017 in Bestätigung des bezirksgerichtlichen Entscheides schuldig der Gehilfenschaft zum gewerbsmässigen Betrug gemäss Art. 146 Abs. 2 StGB i.V.m. Art. 25 StGB. Das Verfahren betreffend mehrfache Geldwäscherei gemäss Art. 305bis Ziff. 1 StGB stellte das Obergericht wegen Eintritts der Verfolgungsverjährung ein. Es bestrafte X.________ mit einer Freiheitsstrafe von 18 Monaten unter Gewährung des bedingten Strafvollzugs für eine Probezeit von zwei Jahren und bestätigte die Höhe der vom Bezirksgericht festgesetzten Ersatzforderung.