Citation: 9C_463/2007 12.12.2007 E. 2

Streitig und zu prüfen ist die vorinstanzlich bestätigte Rentenaufhebung zum 1. April 2005 zufolge anhaltender gesundheitlicher Verbesserung im massgebenden Beurteilungszeitraum bis zum Einspracheentscheid vom 26. Mai 2006. 2.1 Das kantonale Gericht hat die gesamte medizinische Aktenlage pflichtgemäss gewürdigt. Das Gutachten der Medizinischen Abklärungsstelle (MEDAS) vom 18. März 2005 diagnostiziert mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ein chronisches spondylogenes lumbales Schmerzsyndrom, ein zervikales Schmerzsyndrom, eine myofasziale Mitbeteiligung zervikal und am rechten Beckenkamm sowie eine Epicondylopathia humeri radialis rechts mehr als links. Gestützt darauf hat das kantonale Gericht mit nachvollziehbarer Begründung erkannt, dass die Versicherte in einer adaptierten Tätigkeit (körperlich leichte, in Wechselposition ausgeübte Arbeit, kein repetitives Bücken, keine Verrichtungen in ungünstigen Körperhaltungen, kein Heben und Tragen von Gewichten über 10 kg und ohne die Versicherte Rauch, Staub, Dampf, Hitze oder Kälte auszusetzen) zu 70 % arbeitsfähig ist. Im Vergleich zur Beurteilung der Psychiatrischen Klinik L.________ im Arztbericht vom 16. Mai 2003, wonach seit Mai 2000 eine mittelgradige depressive Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10 F32.11) und eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit in bisheriger und angepasster Tätigkeit mit jeweils einer um 20 % reduzierten Leistungsfähigkeit bestand, stellte die Vorinstanz eine gesundheitliche Verbesserung fest. 2.2 Gegen diese Auffassung wendet die Beschwerdeführerin ein, es habe sich in psychischer Hinsicht im massgebenden Zeitraum keine Verbesserung der Gesundheit eingestellt; gegenteils sei in Bezug auf die rheumatologischen Beschwerden nach der Begutachtung der MEDAS eine deutliche Verschlechterung eingetreten. Dabei beruft sich die Beschwerdeführerin namentlich auf die Berichte des Dr. med. P.________, Psychiatrische Klinik L.________, vom 20. Juni 2006 sowie der Rheumatologin Dr. med. W.________ vom 21. August 2006 und 25. August 2006. Eine Arbeitsfähigkeit im Umfang von 70 % sei aufgrund der rheumatologischen und psychischen Beeinträchtigungen ausgeschlossen. 2.3 An der vorinstanzlichen Betrachtungsweise vermögen die - sich im Wesentlichen gegen die (antizipierte) Beweiswürdigung des kantonalen Gerichts richtenden und daher Tatsächliches beschlagenden - Vorbringen in der Beschwerde indessen nichts zu ändern. Insbesondere ergibt sich, wie das kantonale Gericht überzeugend dargetan hat, aus den Berichten der Rheumatologin Dr. med. W.________ keine Verschlechterung des Gesundheitszustands im Zeitraum zwischen der Begutachtung der MEDAS und dem Einspracheentscheid vom 26. Mai 2006, zumal es hiefür objektive Anhaltspunkte (etwa neue Befunde) bräuchte, an denen es eindeutig fehlt. Stattdessen beschränkt sich die behandelnde Ärztin darauf, die subjektiven Angaben der Beschwerdeführerin in Bezug auf eine gesundheitliche Verschlimmerung wiederzugeben, ferner auf Hinweise für eine Fibromyalgie ("Druckdolenz aller fibromyalgietypischen Tenderpoints") sowie eine somatoforme Schmerzstörung ("starker Hinweis auf das Vorliegen einer linksseitigen somatoformen Schmerzstörung"). Beides vermag im Lichte der Rechtsprechung zur grundsätzlich fehlenden invalidisierenden Wirkung aetiologisch-pathogenetisch unerklärlicher syndromaler Leidenszustände (BGE 132 V 65, 131 V 49, 130 V 352 und 396) keine Einschränkung der Leistungsfähigkeit zu rechtfertigen. Aktenergänzungen erübrigen sich.