Citation: 8C_378/2016 E. 2.2.3

2.2.3. Genau besehen liegt der hier zu beurteilende Fall - entgegen den Vorbringen der Beschwerdeführerin und wie nachfolgend näher ausgeführt wird - jedoch anders. Es bedarf vorliegend keiner weiteren Ausführungen zu den Beweggründen und zur sachlichen Richtigkeit der präzisierten Rechtsprechung. Ebenso wenig muss näher darüber diskutiert werden, ob die Beschwerdeführerin aus Gründen des Vertrauensschutzes analog zu BGE 137 V 57 zu behandeln sei, weil sie im Zeitpunkt des vorinstanzlichen Endentscheids vom 23. März 2016 keine Kenntnis von der erst am 24. Mai 2016 erfolgten Klarstellung der Rechtsprechung haben konnte (vgl. dazu etwa BGE 140 II 334 E. 8 S. 342; Urteil 9C_160/2016 vom 25. August 2016 E. 4). Denn es ist nicht einzusehen, weshalb bei der hier gegebenen Ausgangslage für den Gang an das Bundesgericht erst die "Rechtskraft" des kantonalen Endentscheides abzuwarten gewesen wäre. Obwohl die versicherte Person bzw. der Beschwerde führende Krankenversicherer im kantonalen Gerichtsverfahren in der Sache unterlegen waren, bestand für beide unter den gegebenen Umständen selbst bei einem Weiterzug des vorinstanzlichen Endentscheids von vornherein kein Interesse daran, die Kostenverlegung gemäss Rückweisungsentscheid in Frage zu stellen. Daher und weil das Bundesgericht nicht über die fristgerecht gestellten Begehren der Parteien hinausgehen darf (Art. 107 Abs. 1 BGG), hätte die Beschwerdeführerin so oder anders eine eigene Beschwerde einreichen müssen, da sie nur auf diesem Weg die Kostenverlegung zum Streitgegenstand des bundesgerichtlichen Verfahrens hätte erheben können. Sie durfte mithin nicht davon ausgehen, dass die Gegenparteien Beschwerde führen würden und sie im Rahmen einer blossen Vernehmlassung einen prozessualen Anspruch darauf haben würde, die im Rückweisungsentscheid des kantonalen Gerichts vom 3. Februar 2014 ihr auferlegten Kosten neu beurteilen zu lassen. In diesem Zusammenhang ist die Beschwerdeführerin darauf hinzuweisen, dass weder von Gesetzes wegen noch rechtsprechungsgemäss eine Anschlussbeschwerde zulässig ist (vgl. BGE 138 V 106 E. 2.1 S. 110; 346 E. 2 S. 348).