Citation: 4A_284/2013 E. B

B.a. Mit Klage beim Handelsgericht des Kantons Zürich verlangte die Klägerin von der Beklagten einen Betrag von insgesamt Fr. 473'020.25. Dieser Betrag setzte sich wie folgt zusammen: - Entschädigung/Konventionalstrafe Fr. 200'000.-- - Untermietzins Fr. 20'000.-- - Managementleistungen Fr. 20'023.-- - Lohnkosten Oktober bis Dezember 2004 Fr. 77'881.20 - Honorar Stockwerkeigentümergemeinschaft A.________ Fr. 24'000.-- - Renovationsarbeiten A.________ Fr. 52'563.35 - Migrationskosten Fr. 31'300.85 - Posteinzahlungsspesen Fr. 18'273.-- - Doppelverrechnung Strasse L.________ Fr. 4'590.-- - Doppelverrechnung Strasse M.________ Fr. 2'243.65 - Zusatzaufwand Strasse N.________ Fr. 2'154.70 - Kürzung Subventionsgelder Fr. 7'749.-- - Wasserschaden Strasse O.________ Fr. 12'241.50 - Entschädigung/Konventionalstrafe Fr. 200'000.-- - Untermietzins Fr. 20'000.-- - Managementleistungen Fr. 20'023.-- - Lohnkosten Oktober bis Dezember 2004 Fr. 77'881.20 - Honorar Stockwerkeigentümergemeinschaft A.________ Fr. 24'000.-- - Renovationsarbeiten A.________ Fr. 52'563.35 - Migrationskosten Fr. 31'300.85 - Posteinzahlungsspesen Fr. 18'273.-- - Doppelverrechnung Strasse L.________ Fr. 4'590.-- - Doppelverrechnung Strasse M.________ Fr. 2'243.65 - Zusatzaufwand Strasse N.________ Fr. 2'154.70 - Kürzung Subventionsgelder Fr. 7'749.-- - Wasserschaden Strasse O.________ Fr. 12'241.50 Ihren Anspruch begründete die Klägerin einerseits mit eigenmächtigen Bezügen der Beklagten vom Betriebskonto. Andererseits bestünden Ansprüche gegen die Beklagte wegen der Verletzung von Pflichten aus der Zusammenarbeits-Vereinbarung. Schliesslich leitete sie die Position Honorar Eigentümergemeinschaft A.________ aus einem der Beklagten separat erteilten Auftrag ab. Die Beklagte anerkannte die Doppelverrechnungen der Strasse L.________ und der Strasse M.________; ausserdem einen Teilbetrag von Fr. 13'943.-- für Managementleistungen. Bezüglich letzterer und auch betreffend weiterer Rückforderungen von angeblich zu Unrecht bezogener Zahlungen aus dem Betriebskonto erhob sie die Einrede der Verjährung. Im Umfang der Anerkennung und für den Fall, dass einzelne Forderungen der Klägerin als begründet beurteilt würden, erklärte sie Verrechnung mit eigenen Ansprüchen gegen die Klägerin, nämlich für einen Betrag von Fr. 172'499.40 (36 Monate à Fr. 4'791.65) wegen schuldhafter Verkürzung der Zusammenarbeit auf zwei statt wie vertraglich vereinbart fünf Jahre und Fr. 109'121.70 (15 Monate à Fr. 7'274.78) als Mietzins für die Büroräumlichkeiten im Zeitraum vom 1. Oktober 2004 bis Ende 2005. B.b. Das Handelsgericht verpflichtete die Beklagte mit Urteil vom 17. April 2013, der Klägerin Fr. 297'137.15 nebst Zins zu bezahlen. Der Betrag setzte sich - nebst den anerkannten Positionen der Strasse L.________ (Fr. 4'590.--) und der Strasse M.________ (Fr. 2'243.65) - wie folgt zusammen: Entschädigung/Konventionalstrafe (Fr. 200'000.--), Untermietzins (Fr. 20'000.--), Managementleistungen (Fr. 15'002.65), Migrationskosten (Fr. 31'300.85) sowie Honorar Stockwerkeigentümergemeinschaft A.________ (Fr. 24'000.--). Die übrigen Positionen wies es ab. Es nahm an, bei der Zusammenarbeits-Vereinbarung habe es sich um ein Auftragsverhältnis mit untergeordneten pachtrechtlichen Elementen gehandelt, das gemäss Art. 404 Abs. 1 OR aufgelöst werden konnte, sodass der Beklagten grundsätzlich keine Ansprüche aus Nichteinhaltung der Vertragsdauer von fünf Jahren zuständen. Die Ansprüche der Klägerin seien auch nicht verjährt.