Citation: P 62/99 08.02.2000 E. 2

2.- a) Beim angefochtenen Entscheid handelt es sich um eine Zwischenverfügung im Sinne von Art. 45 VwVG. Der Rechtsmittelzug für die Anfechtung von Zwischenverfügungen folgt nach dem Grundsatz der Einheit des Verfahrens dem Rechtsweg, der für die Anfechtung von Endverfügungen mass- gebend ist (BGE 124 V 85 Erw. 2, 116 V 133 mit Hinweisen). In BGE 117 V 189 Erw. 1c hat das Eidgenössische Versiche- rungsgericht zudem ausgeführt, dass bezüglich vorsorglicher Massnahmen mit Art. 56 VwVG - in extensiver Auslegung von Art. 1 Abs. 3 VwVG - auch im Verfahren letzter kantonaler Instanzen eine bundesrechtliche Grundlage besteht. Mit der Annahme einer bundesrechtlichen Grundlage kann eine Gabe- lung des Rechtsweges vermieden werden (BGE 124 V 86 Erw. 3b, 117 V 190 Erw. 1c). b) Da Endverfügungen letzter kantonaler Instanzen im Bereich der Ergänzungsleistungen der Verwaltungsgerichts- beschwerde an das Eidgenössische Versicherungsgericht unterliegen, ist die vorinstanzliche Zwischenverfügung gemäss Art. 45 Abs. 1 VwVG nur unter der Voraussetzung selbstständig anfechtbar, dass sie für den Beschwerdeführer einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann. Nach der Rechtsprechung liegt ein nicht wieder gutzumachen- der Nachteil insbesondere dann vor, wenn die plötzliche Einstellung finanzieller Unterstützung eine Person aus dem finanziellen Gleichgewicht bringen und zu kostspieligen oder sonst wie unzumutbaren Massnahmen zwingen würde (BGE 119 V 487 Erw. 2b). Im vorliegenden Fall geht es um die Einstellung der Auszahlung von Ergänzungsleistungen als vorsorgliche Massnahme. Ob diese für den Beschwerdeführer einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil zur Folge haben könnte - was der Fall wäre, wenn er tatsächlich über kein relevantes Vermögen verfügt, wie er behauptet - braucht im vorliegenden Verfahren nicht abschliessend beurteilt zu werden, weil sich die Verwaltungsgerichtsbeschwerde - wie sich aus dem Folgenden ergibt - jedenfalls als unbegründet erweist.