Citation: 8C_188/2024 E. 5.2

5.2. Sodann stellte die Vorinstanz bezüglich des Vorliegens eines Revisionsgrundes fest, laut den medizinischen Sachverständigen der D.________ GmbH habe sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin seit dem Jahr 2006 nach objektiven Kriterien auf somatischem (orthopädischem und neurologischem) Gebiet nicht entscheidend verändert. Neuropsychologisch sei hingegen eine namhafte Besserung eingetreten, indem die im Gutachten der Klinik B.________ postulierten neuropsychologischen Defizite nicht mehr nachweisbar seien. So könnten bei der Beschwerdeführerin keine kognitiv-intellektuellen Beeinträchtigungen mehr objektiviert werden. Sie verfüge gemäss den ermittelten Untersuchungsergebnissen über intakte kognitiv-intellektuelle Fähigkeiten. Dennoch bestehe für die Tätigkeit als Turnlehrerin dauerhaft eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Als Handarbeitslehrerin sei die Beschwerdeführerin hingegen vollschichtig arbeitsfähig, da es sich um eine körperlich leichte Tätigkeit handle, bei welcher die Körperposition bei Bedarf gewechselt werden könne. Gleiches gelte für die Tätikgeit als Sozialarbeiterin oder jede andere den beruflichen Qualifikationen der Beschwerdeführerin entsprechende leichte oder kurzzeitig mittelschwere Tätigkeit mit der Möglichkeit zu wechselnden Körperpositionen.