Citation: 2A.244/2004 30.06.2004 E. 1

1.1 Der aus Sri Lanka stammende X.________ reiste 1990 in die Schweiz ein und stellte ein Asylgesuch. 1996 reisten seine Ehefrau und das 1989 geborene gemeinsame Kind in die Schweiz ein und stellten ebenfalls ein Asylgesuch. Die Asylgesuche wurden am 21. Juni 2000 abgewiesen, unter gleichzeitiger Anordnung der Wegweisung, wobei diese nicht vollzogen, sondern die vorläufige Aufnahme der Familie X.________ angeordnet wurde. Am 24. Januar 2002 erhielten X.________ sowie seine Frau und ihr Kind eine Jahresaufenthaltsbewilligung. 1.2 Am 2. Juli 2001 übermittelte das Bundesamt für Flüchtlinge X.________ den Entwurf einer Zwischenabrechnung über sein Sicherheitskonto, worin es ihm für die während der Dauer des Asylverfahrens (d.h. bis zum Zeitpunkt des - negativen - Asylentscheids) entstandenen allgemeinen Fürsorgekosten für ihn und seine Familie pauschal Fr. 25'200.-- in Rechnung stellte. Diesen Kosten wurde ein Betrag von Fr. 24'179.20 als Sicherheiten aus dem Erwerbseinkommen gegenübergestellt, sodass ein Negativsaldo von Fr. 1'020.80 resultierte. Am 27. Juli 2001 nahm X.________ zu dieser Abrechnung Stellung. Er wies darauf hin, dass sein Arbeitgeber Abzüge von seinem Lohn vorgenommen habe, ohne die Beträge zu Handen des Sicherheitskontos weiterzuleiten, wofür er Lohnbelege einsenden werde. Ohne Bezugnahme auf diese Stellungnahme erliess das Bundesamt am 17. August 2001 eine gegenüber dem Entwurf vom 2. Juli 2001 unveränderte Zwischenabrechnung in Verfügungsform mit der Rechtsmittelbelehrung, dass dagegen Beschwerde an das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement erhoben werden könne. Die Verfügung erwuchs unangefochten in Rechtskraft. Nachdem X.________ und seiner Familie die Aufenthaltsbewilligung erteilt worden war, stellte ihm das Bundesamt am 14. August 2002 den Entwurf der Schlussabrechnung über das Sicherheitskonto zu, wobei als (Fürsorge-)Kosten des Asylverfahrens der Betrag von Fr. 25'200.-- gemäss der Zwischenabrechnung vom 17. August 2001 aufgeführt war; am 6. September 2002 korrigierte es die Abrechnung hinsichtlich der aus den Abzügen auf dem Erwerbseinkommen resultierenden Einzahlungen auf das Sicherheitskonto. X.________ erklärte sich am 23. August bzw. 13. September 2002 mit dieser Abrechnung insbesondere hinsichtlich der Fürsorgekosten nicht einverstanden, da er diese vollständig zurückbezahlt habe. Am 25. September 2002 erliess das Bundesamt die Schlussabrechnung gemäss dem Entwurf vom 14. August/6. September 2002, wobei es hinsichtlich der Fürsorgekosten festhielt, dass auf deren Festsetzung wegen der Rechtskraft der Zwischenabrechung vom 17. August 2001 nur bei Vorliegen von Wiedererwägungs-/Revisionsgründen gemäss Art. 66 VwVG zurückgekommen werden könnte, solche aber nicht vorliegen würden. Gegen diese Schlussabrechnung erhob X.________ am 28. Oktober 2002 beim Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartement Beschwerde, welche er am 7. Januar 2003 ergänzte. Am 16. Januar 2003 eröffnete das Bundesamt im Rahmen des Schriftenwechsels betreffend die Verwaltungsbeschwerde eine korrigierte Schlussabrechnung, welche nunmehr einen Positivsaldo zugunsten von X.________ im Betrag von 13'093.-- auswies; nicht zurück kam es auf die für die Dauer des Asylverfahrens angefallenen Fürsorgekosten von Fr. 25'200.--, wobei es aber neu berücksichtigte, dass Rückzahlungen an den Kanton von total Fr. 3'850.-- stattgefunden hatten. Am 25. März 2004 wies das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement (nachfolgend Departement) die Beschwerde ab, soweit es darauf eintrat. 1.3 Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde vom 28. April 2004 beantragt X.________ dem Bundesgericht, den Entscheid des Departements aufzuheben und die Sache zu neuem Entscheid an dieses oder an das Bundesamt für Flüchtlinge zurückzuweisen; ferner sei festzustellen, dass die Rückforderung des Bundeamtes verjährt sei. Das Departement beantragt Abweisung der Beschwerde.