Citation: 6B_803/2017 E. 4

Die Beschwerdeführer verlangen unter Hinweis auf Art. 5 StPO und Art. 6 EMRK eine Entschädigung, da das Verfahren zu lange gedauert habe (Beschwerde S. 30 f.). Mit der Rüge der Verletzung des Beschleunigungsgebots sind die Beschwerdeführer nicht zu hören. Die Rüge ist nicht Gegenstand des vorinstanzlichen Urteils. Die Beschwerdeführer machen weder eine Rechtsverweigerung geltend, noch legen sie eine solche dar. Dass sie eine Verletzung des Beschleunigungsgebots vor Vorinstanz erhoben hätten, geht auch aus den Akten nicht hervor (vgl. etwa vorinstanzliche Akten pag. 61 ff. und 100 ff.). Deshalb kann auf die Rüge nicht eingetreten werden (Urteil 6B_1105/2013 vom 18. Juli 2014 E. 4.4; zum Beschleunigungsgebot vgl. BGE 143 IV 373 E. 1.3 und 1.4 S. 377 f. mit Hinweisen). Selbst wenn die Beschwerdeführer das Untersuchungs- oder Gerichtsverfahren vor Vorinstanz kritisiert und den kantonalen Instanzenzug ausgeschöpft hätten (vgl. Art. 80 Abs. 1 BGG), wäre auf die Beschwerde nicht einzutreten. Die Beschwerdeführer machen keine Ausführungen zum Verfahrensablauf und zu möglichen Verfahrensunterbrüchen in der Untersuchung oder im Gerichtsverfahren, welche die gerügte Rechtsverletzung belegen könnten (Art. 42 Abs. 2 BGG). Es ist nicht Aufgabe des Bundesgerichts, die kantonalen Akten auf entsprechende einzelne Dokumente oder Behauptungen hin zu durchsuchen.