Citation: U 329/03 31.05.2005 E. A

Die 1970 geborene P.________ arbeitete seit 1. März 1995 als Beamtin beim Bundesamt Z.________ und war damit bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) unfallversichert. Am 10. April 1997 wurde sie Opfer einer Auffahrkollision, als ein nachfolgender Personenwagen ins Heck des Autos fuhr, in dem sie als Beifahrerin sass. Das Spital X.________ diagnostizierte gleichentags ein Schleudertrauma der Halswirbelsäule (HWS). Die SUVA erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung und Taggeld). Die Versicherte war in der Folge bei PD Dr. med. F._______, Orthopädische Chirurgie FMH, in physiotherapeutischer und medikamentöser Behandlung. Am 23. April 1997 nahm sie die Arbeit zu 50 % auf. Seit 4. August 1997 arbeitete sie wieder zu 100 %. Am 30. September 1997 wurde die Behandlung bei PD Dr. med. F._______ abgeschlossen. Im Februar 2002 begab sich die Versicherte bei Frau Dr. med. J._______, Innere Medizin FMH, in Behandlung. Diese stellte im Bericht vom 10. April 2002 folgende Diagnose: Status nach HWS-Beschleunigungstrauma am 10. April 1997, persistierendes zervikozephalobrachiales Schmerzsyndrom, neuropsychologische Defizite sowie Verdacht auf posttraumatische Anpassungsstörung mit ausgeprägter depressiver Symptomatik. Die Versicherte sei seit 25. Februar 2002 arbeitsunfähig. Die SUVA nahm diesen Bericht als Rückfallmeldung zum Unfall vom 10. April 1997 entgegen. Mit Verfügung vom 17. Juli 2002 verneinte sie ihre Leistungspflicht. Zur Begründung führte sie aus, infolge der mehrjährigen Latenz bestehe kein ursächlicher Zusammenhang zwischen dem Unfall und dem Beschwerdenkomplex. Die psychischen Störungen seien nicht adäquat-kausal zum Unfall. Dagegen erhoben die Versicherte und ihre Krankenversicherung, die Helsana, Einsprache. Letztere zog sie am 13. September 2002 zurück. Mit Entscheid vom 13. November 2002 wies die SUVA die Einsprache der Versicherten ab.