Citation: 5A_857/2024 E. 3.4.2

3.4.2. Anstatt sich mit diesen vorinstanzlichen Erwägungen konkret auseinanderzusetzen und aufzuzeigen, inwiefern die Vorinstanz den Sachverhalt willkürlich festgestellt oder das Recht unrichtig angewendet hätte, verweist die Beschwerdeführerin im Wesentlichen auf den Entscheid des FU-Gerichts vom 25. Juni 2024. Dabei bemängelt sie, es sei nicht einzusehen, aus welchen objektiv feststellbaren Gründen die Urteilsfähigkeit für den Zeitpunkt des vorinstanzlichen Entscheids anders zu beurteilen gewesen sein sollte als zum Zeitpunkt des Entscheids vom 25. Juni 2024. Ihren Ausführungen legt sie einen Sachverhalt zugrunde, der von der Vorinstanz nicht festgestellt wurde. So führt sie beispielsweise aus, wie zum Zeitpunkt vom 25. Juni 2024 habe bereits Anfang Dezember 2024 wieder eine ausgewogene Stabilität bestanden, die Medikamenteneinnahme (oral) habe reibungslos funktioniert, ihr sei regelmässiger Ausgang mit Übernachtung zuhause ermöglicht worden und die Kooperation in Bezug auf die (orale) Medikamenteneinnahme beruhe auf einem grundsätzlichen, wenn auch fragilen Verständnis für den Zusammenhang zwischen der Medikation und ihrem verbesserten Gesundheitszustand. Mangels Erhebens tauglicher Sachverhaltsrügen (dazu bereits E. 2.2.2) bleiben die rein appellatorischen Schilderungen der Beschwerdeführerin für das Bundesgericht jedoch unbeachtlich. Damit bleibt es dabei, dass die Beschwerdeführerin weder krankheits- noch behandlungseinsichtig ist und insbesondere den Zusammenhang zwischen der Medikamenteneinnahme und ihrem verbesserten Gesundheitszustand nicht erkennen kann. 3.4.3 Dieser Schluss wird im Übrigen durch die Akten bzw. den dokumentierten langjährigen Krankheitsverlauf bestätigt: Während aktenkundig ist, dass sich der Zustand der Beschwerdeführerin bei fürsorgerischer Unterbringung und (freiwilliger) medikamentöser Behandlung jeweils verbessert, ist ebenso erstellt, dass die Beschwerdeführerin die Medikamente - teilweise trotz ambulantem Setting - jeweils rasch nach Entlassung aus der Klinik absetzt und erneut psychotisch dekompensiert (siehe Sachverhalt, Bst. A.c; so insbesondere auch die beiden in den Akten liegenden Gutachten vom 6. Oktober 2024 und vom 29. November 2024). Verbesserungen ihres Zustands schrieb sie sodann mindestens teilweise einem "Heiler" zu, der ihr ein Amulett gegeben oder Salz, das die Mutter ihr mitgebracht habe (Entscheid des FU-Gerichts vom 10. Oktober 2024 E. 8.4). 3.4.4 Vor diesem Hintergrund ist die Schlussfolgerung der Vorinstanz, die Beschwerdeführerin sei hinsichtlich ihrer Behandlungsbedürftigkeit urteilsunfähig, nicht zu beanstanden.