Citation: 6B_1148/2017 E. 1.5

1.5. Der Beschwerdeführer täuschte die Leasinggesellschaften gemäss den vorinstanzlichen Feststellungen über die Herkunft bzw. die aktuelle Eigentümerin der von ihm verkauften Maschinen. Damit soll er den Leasinggesellschaften gemäss der Vorinstanz verschwiegen haben, dass diese ein im Vergleich zu einem normalen Kauf im Rahmen eines Finanzierungsleasings grösseres Geschäftsrisiko eingingen. Eine solche Täuschung über das mit dem Geschäft verbundene Risiko ist indes nicht Gegenstand der Anklage. Dem Beschwerdeführer wird in der Anklageschrift ausschliesslich vorgeworfen, er habe den Leasinggesellschaften vorgespiegelt, er könne ihnen Eigentum an den verkauften Maschinen verschaffen, wozu er jedoch nicht in der Lage gewesen sei. Dass er die Leasinggesellschaften über das von der Vorinstanz angenommene höhere Risiko, keinen angemessenen Marktwert für die Objekte zu bezahlen, täuschte, geht aus der Anklageschrift nicht hervor. Aber auch eine Täuschung des Beschwerdeführers über die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaften von Y.________ ist nicht angeklagt. Die Vorinstanz anerkennt selber, dass die Ausfälle bei den Zahlungen der Leasingraten und der den Leasinggesellschaften im Konkurs entstandene Schaden nicht Gegenstand der Anklage bilden (vgl. angefochtenes Urteil E. 11.2.1 S. 18 f.; E. 11.3 S. 22). Der vorinstanzliche Schuldspruch verstösst daher gegen das Anklageprinzip.