Citation: 2C_945/2020 E. 2.4.3

2.4.3. Entgegen der Beschwerde lässt sich schliesslich auch nichts zugunsten des Beschwerdeführers aus dem Umstand ableiten, dass die Kantonspolizei die Verfügung vom 28. März 2019 nach dem Rückzug einer gegen ihn aufgrund eines Ehestreits vom 17. Oktober 2016 eingereichten Strafanzeige wegen häuslicher Gewalt und erst rund fünf Jahre nach dem letzten aktenkundigen Konsum von Cannabis erliess. Zum einen bestehen vorliegend aufgrund des Drogenkonsums des Beschwerdeführers auch ohne Berücksichtigung des Vorfalls vom 17. Oktober 2016 genügend Hinweise auf eine Selbst- oder Drittgefährdung unter Verwendung einer Waffe. Dass die Vorinstanz das Drogenproblem in haltloser Weise in den Vordergrund gestellt hätte, weil sich der Vorwurf der häuslichen Gewalt nicht erhärtete, ist dabei anders als nach der Darstellung des Beschwerdeführers nicht ersichtlich. Zum anderen ist nicht erstellt, dass die Kantonspolizei über längere Zeit untätig geblieben wäre, obschon sie Kenntnis vom Drogenproblem und dem Waffenbesitz des Beschwerdeführers hatte oder aufgrund entsprechender Anhaltspunkte hätte haben müssen. Eine jahrelange behördliche Duldung eines rechtswidrigen Zustandes, aus welcher der Beschwerdeführer allenfalls Rechte ableiten könnte (vgl. Urteil 2D_37/2018 vom 29. Oktober 2018 E. 4), liegt daher nicht vor.