Citation: 6B_1079/2022 E. B

B.a. Das Kantonsgericht Luzern bestätigte am 25. April 2022 die erstinstanzlichen Schuldsprüche wegen versuchter vorsätzlicher Tötung, einfacher Körperverletzung und Nötigung. Der Schuldspruch wegen mehrfacher Widerhandlung gegen Art. 33 Abs. 1 lit. a WG erwuchs unangefochten in Rechtskraft. Es bestrafte A.________ mit einer Freiheitsstrafe von sechs Jahren und vier Monaten und einer bedingten Geldstrafe von 30 Tagessätzen zu Fr. 90.--. Vom Widerruf der bedingten Geldstrafe von 25 Tagessätzen gemäss Strafbefehl der Staatsanwaltschaft 2 Emmen vom 27. März 2018 sah es ab. Es ordnete eine zehnjährige Landesverweisung und deren Ausschreibung im SIS an. Im Zivilpunkt bestätigte es das erstinstanzliche Urteil. B.b. Den Schuldsprüchen wegen versuchter Tötung, einfacher Körperverletzung und Nötigung liegt folgender Sachverhalt zugrunde: A.________ begab sich am 12. April 2018 um ca. 17.30 Uhr auf den Spielplatz vor der Liegenschaft von D.________, seiner von ihm getrennt lebenden Ehefrau, in U.________, auf welchem sich deren Vater, B.________, mit seinem Enkelkind bzw. der Tochter von A.________ aufhielt. A.________ schritt auf B.________ zu. Dieser packte A.________ am Kragen und stiess ihn zurück, woraufhin A.________ ein Springmesser aus der Jacken- oder Hosentasche nahm, mit welchem er mit erhobenem rechten Arm auf B.________ zuging. Dabei machte er von oben herab mehrere Stichbewegungen gegen den Oberkörper von B.________ und versetzte diesem einen oder mehrere Messerstiche, obwohl B.________ versuchte, den Angriff mit seinem linken Arm abzuwehren. Zudem machte A.________ mit dem rechten Arm auf Höhe des Oberkörpers und Kopfes von B.________ mehrere waagerechte, unkontrollierte Schnittbewegungen mit dem Messer, wobei es ihm wiederum gelang, ein- oder mehrmals zuzustechen. Insgesamt traf A.________ B.________ dreimal mit dem Messer. Dabei fügte er ihm eine ca. 5 cm tiefe Stichwunde auf der Rückseite des linken Oberarms, eine tiefe Stichwunde beim AC-Gelenk zwischen Schulterblatt und Schlüsselbein links mit Absprengung eines Fragments einer auf dem Schulterblatt verlaufenden Knochenleiste und eine Stichwunde am Rücken links neben der Wirbelsäule zu. Die letztgenannten zwei Stiche verliefen in der Nähe lebenswichtiger Organe (Lunge und Rückenmark), verletzten diese jedoch nicht. Danach trat D.________ von hinten an A.________ heran, umfasste ihn mit beiden Armen um den Bauch und riss ihn von B.________ weg. Dabei fielen A.________ und D.________ rückwärts zu Boden. Daraufhin nahm B.________ A.________ am Boden in den Schwitzkasten, wobei er seinen rechten Arm um den Hals von A.________ legte und mit dem Unterarm zudrückte. A.________ versuchte währenddessen, B.________ weitere Messerstiche zu versetzen, was ihm jedoch nicht gelang. Die beiden standen dann in dieser Position auf und B.________ stiess A.________ erneut von sich weg und wich zurück. A.________ entfernte sich danach vom Spielplatz. Auf dem Vorplatz der Liegenschaft kam A.________ C.________, die Tochter von B.________ und Schwester von D.________, entgegen. Sie packte A.________ mit beiden Händen vorne an der Jacke und forderte ihn auf, aufzuhören. Daraufhin schlug A.________ ihr mit der Faust zweimal gegen die linke Gesichtshälfte. Zudem sagte er ihr mit dem ungeöffneten Springmesser in der rechten Hand auf Albanisch, dass sie ihn loslassen solle, ansonsten er sie ersteche. Aufgrund der Drohung und da sie das (geschlossene) Messer in der Hand von A.________ gesehen hatte, liess sie diesen los. C.________ erlitt eine Prellung des Unterkiefers sowie eine Prellung am Oberarm links. Sie war vom 13. bis 16. April 2018 zu 100 % und vom 17. bis 21. April 2018 zu 50 % arbeitsunfähig.