Citation: 5A_284/2024 E. 3.3.2

3.3.2. Im Wesentlichen beschränkt sich die Beschwerdeführerin darauf zu bemängeln, das festgesetzte Honorar stehe in einem krassen Missverhältnis zum ihr durch das Mandat entstandenen Aufwand, da es ihre Leistungen mit einem Stundenansatz von Fr. 92.85 entschädige, was krass stossend und willkürlich sei. Diese Überlegung zielt insofern an der Sache vorbei, als nicht jeder tatsächlich geleistete Aufwand zu entschädigen ist, sondern nur die sachbezogenen und angemessenen Bemühungen. Es ist nicht ins Belieben der Rechtsvertretung gestellt, durch das Aufschreiben einer übermässigen Anzahl von Stunden auf die Festsetzung des Grundhonorars Einfluss zu nehmen (BGE 143 IV 453 E. 2.5.1). Soweit die Beschwerdeführerin vertritt, der gesamte in Rechnung gestellte Zeitaufwand von 113 Stunden sei notwendig gewesen, müsste sie aufzeigen, inwiefern die Folgerung der Vorinstanz willkürlich sein solle, dieser Aufwand sei übersetzt.