Citation: I 659/03 11.03.2004 E. 1

Das kantonale Obergericht hat die gesetzlichen Voraussetzungen für den Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung (Art. 8 Abs. 1 IVG), namentlich auf medizinische Massnahmen im Allgemeinen (Art. 12 Abs. 1 IVG, in der bis Ende 2003 gültig gewesenen Fassung) und bei Geburtsgebrechen (Art. 13 Abs. 1 IVG) sowie auf Übernahme von Kosten für die Hauspflege (Art. 14 Abs. 1 lit. a und Abs. 3 IVG; Art. 4 Abs. 1 und 2 IVV) sowie die dazu ergangene Rechtsprechung (BGE 124 V 37 Erw. 4b/aa; 120 V 284 Erw. 3a) richtig dargelegt. Sodann trifft zu, dass ATSG und ATSV materiellrechtlich nicht anwendbar sind. Darauf wird verwiesen. Zu ergänzen ist, dass minderjährige nicht erwerbstätige Versicherte nach Art. 5 Abs. 2 IVG (in der bis Ende 2002 gültig gewesenen Fassung) als in-valid gelten, wenn ihr Gesundheitszustand künftig wahrscheinlich eine Erwerbsunfähigkeit zur Folge haben wird.