Citation: 8C_276/2018 E. 3.2.2

3.2.2. Soweit sich der Versicherte - wie bereits im vorinstanzlichen Verfahren - auf die Berichte der Dr. med. G.________, FMH Neurologie, vom 27. Februar 2016 und Dr. med. H.________, FMH Neurologie, vom 29. März 2016 beruft, ist mit dem kantonalen Gericht festzustellen, dass diese keine auch nur geringen Zweifel an den versicherungsinternen neurologischen Beurteilungen vom 15. Juli 2016 und 14. Dezember 2015 zu begründen vermögen. Vielmehr gingen Dres. med. G.________ und H.________, wie die Vorinstanz aufgezeigt hat, in Übereinstimmung mit den neurologischen Beurteilungen der Dres. med. E.________ und F.________ davon aus, dass die aktuelle Funktionsstörung überwiegend wahrscheinlich auf den Unfall aus dem Jahr 1977 zurückzuführen sei und dass es durch den Reitunfall vom 12. April 2015 zu einer Aggravation bzw. Verschlimmerung der neuropsychologischen Ausfallsymptome gekommen sei. Dabei kann indes entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers nicht von einer durch das zweite Unfallereignis verursachten richtungsgebenden, sondern lediglich von einer vorübergehenden Verschlimmerung ausgegangen werden, zumal die behandelnden Neurologinnen eine Aggravation auch durch berufliche (Stress) Faktoren sowie altersbedingt abnehmende kognitive Ressourcen erwähnten. Wenn der Beschwerdeführer geltend macht, die hohe Arbeitsbelastung habe erst nach dem Reitunfall wegen unfallbedingter Konzentrationsstörungen und rascher Ermüdbarkeit zu einer Überforderung und zu einem Burnout geführt, widerspricht dies den beigezogenen Akten der Invalidenversicherung. Daraus ergibt sich nämlich, dass der Versicherte in den Jahren 2014/2015 bei vier verschiedenen Arbeitgebern tätig war und es ist von einer vermutlich schon jahrelangen beruflichen und auch privaten Überforderung die Rede.