Citation: 1C_215/2022 E. 2.3

2.3. Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin prüfte die Vorinstanz gestützt auf die Vorakten und die Angaben im Baugesuch, ob nach Massgabe der kantonalen Baugesetzgebung eine Baubewilligungspflicht für die Deponierung des Aushubmaterials besteht (vgl. E. 6.2 des angefochtenen Urteils). Es kann ihr daher nicht vorgeworfen werden, sie habe sich nicht die Mühe gemacht, abzuklären, ob die Terrainaufschüttung einer Baubewilligung bedarf. Weder eine Gehörsverletzung noch eine willkürliche Sachverhaltsfeststellung liegen vor. Ob die Vorinstanz die Baubewilligungspflicht gestützt auf ihre Feststellungen zum Ausmass und zur Tragweite der Terrainveränderungen zu Recht bejahte, stellt im Übrigen eine Rechtsfrage dar und beschlägt nicht den Sachverhalt. Darauf ist im Folgenden einzugehen (E. 3).