Citation: 2C_308/2023 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer kritisiert, dass das Migrationsamt direkt mit ihm korrespondiert und ihm die Widerrufsverfügung vom 9. März 2022 zugestellt habe, obwohl er anwaltlich vertreten gewesen sei. Sein Anwalt habe deswegen nur ungenügend Zeit für die Einreichung des begründeten Rekurses bei der Sicherheitsdirektion gehabt. Dass die Vorinstanz zwar von einer Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör ausgehe, den Mangel bei der Zustellung der Verfügung vom 9. März 2022 aber als geheilt betrachte, verletze Art. 29 Abs. 2 BV. Das Migrationsamt habe als "sachnächste" Instanz den Sachverhalt nicht ausreichend abgeklärt. Nach Auffassung des Beschwerdeführers hat er Anspruch auf eine Beurteilung durch das Migrationsamt auf Grundlage aller Fakten.