Citation: 8C_96/2010 03.05.2010 E. 5

Das kantonale Gericht hat erwogen, es sei bezüglich der vorliegend einzig relevanten Kniebeschwerden nicht nachvollziehbar, inwiefern der Beschwerdeführer dadurch in seiner angestammten Tätigkeit als Aussendienstmitarbeiter einer Versicherungsgesellschaft in seiner Arbeitsfähigkeit eingeschränkt sei. Dieser Beurteilung kann gefolgt werden. Bereits in einem nicht vorliegenden, aber im Gutachten des Dr. med. O.________ angeführten Bericht der Dr. med. S.________, Fachärztin FMH für Arbeitsmedizin, Psychosomatik und psychosoziale Medizin APPM vom 27. November 2003 wird dargelegt, der Versicherte sei aus arbeitsmedizinischer Sicht für wechselbelastende Tätigkeiten ohne Einschränkung arbeitsfähig. Die Arbeit als Versicherungsagent entspricht in idealer Weise den Vorgaben einer dem Knieleiden angepassten Tätigkeit. Davon gehen alle behandelnden und begutachtenden Ärzte aus. Dr. med. O.________, auf dessen Beurteilung im Gutachten vom 17. Mai 2004 sich der Beschwerdeführer beruft, begründet nicht, inwiefern die Arbeitsfähigkeit durch die Kniebeschwerden eingeschränkt sein sollte. Auch der Beschwerdeführer selbst legt mit keinem Wort dar, inwiefern ihn die Kniebeschwerden an einer vollzeitlichen Tätigkeit hindern würden und weshalb die vorinstanzliche Feststellung, er sei in seiner angestammten Tätigkeit ohne Leistungseinschränkung und damit voll arbeitsfähig, nicht den Tatsachen entspreche. Spätestens ab dem Zeitpunkt der Leistungseinstellung hatte keine Arbeits- und damit auch keine Erwerbsunfähigkeit vorgelegen. Die Beschwerde ist daher abzuweisen.