Citation: 5D_4/2017 E. 4

Die Beschwerdeführerin macht einerseits geltend, dass es sich bei Rechtsanwältin C.________ nicht um eine Mitarbeiterin der Beschwerdeführerin gehandelt habe, andererseits behauptet sie, dass diese entgegen der Zustellbescheinigung der Post nicht im Besitz einer Vollmacht zur Entgegennahme von Postsendungen an die Beschwerdeführerin gewesen sei. Das erstinstanzliche Urteil vom 17. August 2016 sei der Beschwerdeführerin folglich nicht wie von der Vorinstanz behauptet am 29. August 2016 zugestellt worden, sondern erst am 30. August 2016, als Rechtsanwältin C.________ das Urteil der Beschwerdeführerin übergeben habe. Folglich sei die Beschwerdefrist eingehalten worden und stelle der angefochtene Nichteintretensentscheid namentlich eine Verletzung des rechtlichen Gehörs und der Rechtsweggarantie dar.