Citation: U 132/05 09.12.2005 E. 2

In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird demgegenüber geltend gemacht, der angefochtene Entscheid sei unvollständig, weil über die Pflicht des Unfallversicherers, in der Zeit ab 1. Juli 1998 andere Leistungen als Heilbehandlung und Taggeld zu erbringen, namentlich eine Rente, nicht befunden worden sei. Übereinstimmend gehen die Parteien davon aus, dass die Beschwerdegegnerin mit dem (die Verfügung vom 27. April 2004 bestätigenden) Einspracheentscheid vom 22. Juni 2004 über sämtliche in Frage kommenden Leistungen aus dem Unfall vom 31. Mai 1996 verfügt (Einstellung der Leistungen mit Wirkung auf den 31. März 1997) und die Versicherte die gesamte Verfügung "integral" angefochten hat (Beschwerdeantrag auf Erbringung der gesetzlichen Leistungen [Taggeld, Heilungskosten etc.] auch nach dem 1. April 1997). Demgegenüber beschränkte sich die Vorinstanz im nunmehr angefochtenen Entscheid vom 24. Februar 2005 auf die Überprüfung der Heilbehandlungs- und Taggeldleistungen, was im Lichte des Urteils des Eidgenössischen Versicherungsgerichtes vom 6. November 2001 nachvollziehbar ist. Denn damals hat das Eidgenössische Versicherungsgericht - mit Blick auf den Umstand, dass im Zeitpunkt des Einspracheentscheides vom 3. November 1997 (welcher die zeitliche Grenze der richterlichen Überprüfungsbefugnis bildete; BGE 127 V 467 Erw. 1) nur diese beiden Leistungsarten aktuell gewesen waren - die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen, damit sie über den Anspruch auf Heilbehandlung und Taggeld im Sinne der Erwägungen neu verfüge. Allerdings konnte im Zeitpunkt des Einspracheentscheides vom 22. Juni 2004 - mehr als acht Jahre nach dem Unfall und rund sieben Jahre nach dem ersten Einspracheentscheid - nicht mehr davon ausgegangen werden, dass nur über diese beiden Leistungsarten zu befinden sei. Da im Einspracheentscheid vom 22. Juni 2004 der Sachverhalt berücksichtigt wurde, wie er sich bis zu dessen Erlass verwirklicht hatte, muss die von der Beschwerdegegnerin darin verfügte Verneinung der Leistungspflicht für die Zeit ab 1. April 1997 als sich auf sämtliche Leistungsarten erstreckend verstanden werden. Bei dieser Sachlage bildeten auch sämtliche Leistungsarten den Anfechtungs- und Streitgegenstand im kantonalen Rechtsmittelverfahren, weshalb in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde zu Recht geltend gemacht wird, dass die Vorinstanz verpflichtet gewesen wäre, nicht nur über den Anspruch auf Heilbehandlung und Taggeld, sondern auch über die darüber hinausgehenden Leistungsarten zu entscheiden. Da sie dies unterlassen hat, wird die Sache an die Vorinstanz zurückgewiesen, damit sie die entsprechenden Abklärungen vornehme und über die über Heilbehandlung und Taggeld hinausgehende Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin entscheide.