Citation: 8C_236/2009 24.06.2009 E. 3

Das kantonale Gericht hat weiter in einlässlicher und sorgfältiger Würdigung der medizinischen Unterlagen zutreffend dargelegt, dass zur Beurteilung des Gesundheitszustandes und der Arbeitsfähigkeit auf die multidisziplinäre Expertise des Instituts X.________, vom 12. Oktober 2006 und nicht auf den Bericht des Dr. med. B.________, Allg. Med. + Manuelle Med., vom 15. November 2005 abzustellen ist. Der Beschwerdeführer vermag demnach trotz des vielfältigen Krankheitsbildes (aktuell entgleister insulinpflichtiger Diabetes mellitus; Verhaltensauffälligkeiten bei körperlichen Störungen; zervikobrachial betontes multiokuläres Schmerzsyndrom [aktuell weitestgehend ohne klinisches Korrelat]; koronarer Herzkrankheit; anamnestisch Inguinalhernie beidseits; Status nach Arthroskopie mit partieller Meniskektomie links 2002) sowohl die zuletzt ausgeübten (Kellner, Hauswart, Hilfsarbeiter), als auch andere leichte bis mittelschwere körperliche Tätigkeiten - unter der Voraussetzung einer adäquaten Behandlung des Diabetes mellitus - ohne wesentliche Einschränkung zu erfüllen. Gestützt darauf ist eine invaliditätsbedingte Erwerbseinbusse ohne weiteres zu verneinen. Das Vorbringen, der Beschwerdeführer habe seine Krankheit nicht im Griff, er begehe Diätfehler und vergesse, das Insulin zu spritzen, sticht nicht. Eine psychiatrisch begründbare Einschränkung der Arbeitsfähigkeit hat die Vorinstanz gestützt auf die medizinischen Akten ausgeschlossen und für das Bundesgericht verbindlich (E. 1.1 hievor) festgehalten, dass einzig die Selbsteinschätzung des Versicherten hinsichtlich der Wiedereingliederung in den Arbeitsprozess limitierend ist.