Citation: 1A.107/1999 11.08.2000 E. A

A.- J.________ machte geltend, er sei am 8. Juli 1995 bei einer Personenkontrolle auf dem Grenzwachtposten Koblenz vom Zollbeamten B.________ mit Fusstritten und Faustschlägen traktiert worden, so dass er Blutergüsse, vor allem im Genitalbereich, erlitten habe. Gegen B.________ wurde Anklage wegen einfacher Körperverletzung erhoben. Das Divisionsgericht 5 sprach ihn mit Urteil vom 17. September 1996 von Schuld und Strafe frei. Das Militärappellationsgericht 2B bestätigte den Freispruch am 4. Februar 1997. Mit Gesuchen vom 6. Juni 1996 und 15. Dezember 1997 beantragte J.________, es sei ihm gestützt auf das Bundesgesetz über die Hilfe an Opfer von Straftaten vom 4. Oktober 1991 (Opferhilfegesetz, OHG; SR 312. 5) eine Entschädigung von Fr. 802. -- und eine Genugtuung von Fr. 10'000. -- zu entrichten. Der Kantonale Sozialdienst Aargau wies diese Gesuche am 17. Juli 1998 ab. J.________ reichte dagegen Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Aargau ein. Mit Urteil vom 9. Februar 1999 wies das Verwaltungsgericht die Beschwerde ab (Ziff. 1a des Dispositivs). Auf das Begehren um unentgeltliche Prozessführung und unentgeltliche Rechtsvertretung nach dem aargauischen Verwaltungsrechtspflegegesetz (VRPG) sowie auf das Gesuch um Übernahme der Anwalts- und Verfahrenskosten nach dem OHG trat es nicht ein (Ziff. 1b des Dispositivs). Es auferlegte dem Beschwerdeführer dieverwaltungsgerichtlichenVerfahrenskostenimBetragvoninsgesamtFr. 1'140. --undsprachihmkeineParteientschädigungzu(Ziff. 2und3desDispositivs).