Citation: 2C_878/2018 E. 3.3

3.3. Aus dem angefochtenen Urteil ergibt sich, dass die Vorinstanz sich mit mehreren Berichten von Ärzten, Psychologen und Fachstellen explizit auseinandergesetzt hat. Wenn die Vorinstanz zum Schluss kommt, eheliche Gewalt im Sinne von Art. 50 Abs. 2 AIG sei nicht erstellt, ist dies eine Frage der korrekten Beweiswürdigung und nicht des rechtlichen Gehörs. Eine Verletzung desselben liegt demnach nicht vor. Auch bestehen keine Anzeichen, dass die Vorinstanz die schriftlichen Aussagen von D.________ vom 9. Mai 2018 überhaupt nicht berücksichtigt hat, denn die Kontrolle, welche C.________ gegenüber der Beschwerdeführerin ausgeübt haben soll, ist Gegenstand der Erwägungen des vorinstanzlichen Urteils. Dass sich die Vorinstanz mit sämtlichen Elementen und Details dieser schriftlichen Aussage auseinandersetzt, verlangt die Garantie des rechtlichen Gehörs bzw. die daraus fliessende Begründungspflicht jedoch nicht. Ausserdem erlaubt die vorinstanzliche Urteilsbegründung der Beschwerdeführerin, das entsprechende Urteil sachgerecht anzufechten, wird doch bezüglich der diversen Berichte unter anderem bemängelt, dass eine konkrete Schilderung der ehelichen Gewalt, insbesondere der psychischen Gewalt, fehlt. Der Anspruch auf rechtliches Gehör ist somit vorliegend nicht verletzt.