Citation: 8C_112/2021 E. 3.4

3.4. Die Streitsache betrifft eine Angelegenheit des öffentlichen Rechts (Art. 82 lit. a BGG). Ein Ausschlussgrund (Art. 83 BGG) liegt nicht vor. Insbesondere ist der auf dem Gebiet öffentlich-rechtlicher Arbeitsverhältnisse zu beachtende Ausnahmetatbestand des Art. 83 lit. g BGG nicht gegeben, da der zu beurteilende Streit finanzielle Forderungen vermögensrechtlicher Natur betrifft. Daran ändert der Umstand nichts, dass die Beschwerdeführerin vor der Vorinstanz keine finanziellen Forderungen geltend machte. Es ist nämlich nicht erforderlich, dass mit einem Rechtsbegehren ausdrücklich der Zuspruch eines bestimmten Geldbetrages beantragt wird, wenn dieser abgeschätzt werden kann (vgl. Urteils 8C_321/2009 vom 9. September 2009 E. 1.2 mit Hinweisen, nicht publ. in: BGE 135 I 279, aber in RtiD 2010 I S. 145). Die Beschwerdeführerin beantragte im vorinstanzlichen Verfahren die Aufhebung der Verfügung vom 28. Juni 2019. Eventualiter ersuchte sie um Feststellung, dass die fristlose Kündigung ungerechtfertigt resp. die Kündigung missbräuchlich gewesen sei. Sollte sie mit diesen Rechtsbegehren durchdringen, so hätte dies die Weiterbeschäftigung oder eine Entschädigung von mindestens sechs Monatslöhnen zur Folge (vgl. § 33 Abs. 1 StPG; BGS 126.1 und § 52 Abs. 2 GAV; BGS 126.3). Bei einem vertraglich vereinbarten Monatslohn von Fr. 10'953.55 würde die nach Art. 85 Abs. 1 lit. b in Verbindung mit Art. 51 Abs. 1 lit. a BGG zu beachtende Streitwertgrenze von Fr. 15'000.- ohne Weiteres erreicht. Da auch die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen erfüllt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.