Citation: 6B_1030/2015 E. B

Gegen das erstinstanzliche Urteil erhoben sowohl X.________ als auch die A.________-Bank und die Staatsanwaltschaft Berufung respektive Anschlussberufung. Auch die Urteile gegen Y.________ und Z.________ wurden angefochten. Das Obergericht des Kantons Glarus führte am 9. November 2012 eine Berufungsverhandlung mit den drei Beschuldigten durch, an der diese zur Person und zur Sache befragt wurden. Am 30. November 2012 hiess das Obergericht ein von X.________ wegen Anscheins der Befangenheit erhobenes Ausstandsbegehren gegen den Verfahrensleiter und damaligen Präsidenten des Obergerichts gut und beschloss, die Strafsache gegen X.________ ohne Mitwirkung des Obergerichtspräsidenten weiterzuführen. Mit formlosem Schreiben vom 13. Dezember 2012 teilte der in der Strafsache amtende Gerichtsschreiber dem Beschuldigten X.________ mit, dass das gegen ihn geführte Strafverfahren losgelöst von den Berufungsverfahren gegen Y.________ und Z.________ fortgeführt werde. Die erneute Berufungsverhandlung im Strafverfahren gegen X.________ fand am 7. März 2013 statt. Das Obergericht verurteilte ihn am 27. August 2015 wegen Geldwäscherei zu einer bedingten Geldstrafe von 50 Tagessätzen zu Fr. 100.- und einer Busse von Fr. 1'500.-. Es verpflichtete ihn unter solidarischer Haftung mit Y.________ und Z.________ zu Schadensersatz in Höhe von Fr. 186'492.- zugunsten der A.________-Bank.