Citation: 8C_180/2021 E. 3

Das kantonale Gericht stützt sich im vorliegend angefochtenen Urteil vom 7. Januar 2021 im Wesentlichen auf die von der Klinik B.________ zwischenzeitlich eingereichte Stellungnahme zu den Voraussetzungen betreffend Berufserfahrung. Nach seiner Ansicht soll nachvollziehbar sein, dass die Klinik B.________ gestützt auf die zwei von ihr beigelegten Dokumente - einerseits das bereits bekannte Anforderungsprofil aus dem Jahr 2015 (das nun vorgelegte Exemplar trägt die Unterschrift des Beschwerdeführers), andererseits der neu eingereichte Stellenbeschrieb mit Anforderungsprofil aus dem Jahr 1996 - die Auffassung vertrete, für den Antritt der Stelle sei eine bestimmte Anzahl Jahre Berufserfahrung nicht gefordert gewesen. Damit würden nunmehr zwei (einen Zeitraum von 20 Jahren abdeckende) Anforderungsprofile bei den Akten liegen, welchen zu entnehmen sei, dass für die Stelle des Beschwerdeführers Berufserfahrung in erheblichem oder auch nur irgendeinem zeitlich definierten bzw. relevanten Umfang nicht erforderlich gewesen sei. Auch in der für das Gutachten der E.________ GmbH erstellten Arbeitsumschreibung der Stelle vom 27. Juni 2017 werde nicht von einer erforderlichen zweijährigen Berufserfahrung ausgegangen. Bei gesamthafter Betrachtung seien demnach die Anforderungen gemäss Profil aus dem Jahr 2013 singulär. Aufgrund dieser Aktenstücke sei folglich davon auszugehen, dass für den Antritt der fraglichen Stelle jedenfalls keine zweijährige Berufserfahrung erforderlich gewesen sei. Im Übrigen sei die Anstellung des Beschwerdeführers ihrerseits konsistent mit den Anforderungen gemäss den Profilen 1996 und 2015, da er bei Stellenantritt lediglich über erste Erfahrungen im betreffenden therapeutischen Bereich verfügt habe. Folglich bleibe es bei der Bewertung des Kriteriums K1 mit 3,5, was der Beurteilung im Gutachten vom 7. Dezember 2017 entspreche, und dabei, dass insoweit keine diskriminierende Einstufung ersichtlich sei.