Citation: 4A_616/2021 E. 5.6

5.6. Der Beschwerdeführer rügt schliesslich eine Verletzung des verfahrensrechtlichen Ordre public (Art. 190 Abs. 2 lit. e IPRG). Er moniert, dass ihm nun die "Vollstreckung" einer Entscheidung (jener der FIFA DRC vom 21. Mai 2015) drohe, die gegen den früheren A.________ in einem Verfahren ergangen sei, in dem er nicht Partei gewesen sei und in dem er sich nicht habe äussern können. Folglich habe er sich nie "dagegen verteidigen" können, "ob die vertraglichen Ansprüche des Spielers überhaupt gerechtfertigt" seien oder nicht. Auch sei es ihm nicht möglich gewesen, die nun zu "vollstreckende" Entscheidung "anzufechten". Dies alles verletze "fundamentale Verfahrensgrundsätze". Im vorliegenden bundesgerichtlichen Verfahren geht es allein um den Schiedsentscheid des TAS vom 10. November 2021, in dem eine Disziplinarsanktion gegen den Beschwerdeführer ausgesprochen worden ist. Dass in diesem Disziplinarverfahren fundamentale Verfahrensgrundsätze verletzt worden wären, behauptet der Beschwerdeführer nicht. Kein Anfechtungsobjekt bildet dagegen die Entscheidung der FIFA DRC vom 21. Mai 2015, in welcher in der Sache über Lohn- und Schadenersatzansprüche des Beschwerdegegners 1 gegen den früheren A.________ entschieden wurde. Bei Lichte betrachtet ficht der Beschwerdeführer unter dem Vorwand des verfahrensrechtlichen Ordre public das auf das FIFA-Disziplinarreglement gestützte Konzept des "sporting successor" an. Diese Rüge dringt nicht durch.