Citation: 6B_603/2022 E. 4

Der Beschwerdeführer vermag diesen Begründungsanforderungen mit seiner Eingabe nicht zu genügen. Er nimmt einerseits Bezug auf die formellrechtliche Beurteilung der Vorinstanz, wonach seine kantonale Beschwerde den inhaltlichen Mindestanforderungen nicht entspreche (vgl. angefochtener Entscheid E. II.6 S. 3 f.), und führt dies sinngemäss auf seine fehlende amtliche Verteidigung zurück. Obwohl er Letzteres beanstandet, kritisiert er im Einzelnen jedoch lediglich die mit verfahrensleitender Verfügung des Amtsgerichtspräsidenten vom 24. November 2021 erfolgte Abweisung seines im erstinstanzlichen Verfahren gestellten Gesuchs um amtliche Verteidigung. Dass er sich dagegen zur Wehr gesetzt und die Vorinstanz eine allfällige von ihm diesbezüglich erhobene Rüge oder ein allfälliges erneutes Gesuch um amtliche Verteidigung für das vorinstanzliche Verfahren zu Unrecht nicht behandelt hätte, legt er genauso wenig dar, wie er Ausführungen dazu macht, weshalb überhaupt die Voraussetzungen der amtlichen Verteidigung erfüllt sein sollen. Soweit er andererseits in Bezug auf die Sache beanstandet, die Vorinstanz sei auf "viele weitere Punkte" seiner kantonalen Beschwerde nicht eingegangen, sagt er alsdann mit keinem Wort, welche Vorbringen aus welchen Gründen unzulässigerweise unbeachtet geblieben wären und inwieweit diese einen anderen Entscheid nahegelegt hätten. Seine zur Sache geäusserten Vorbringen erschöpfen sich daneben im Wesentlichen in blossen Wiederholungen seiner bereits im kantonalen Verfahren vorgebrachten Standpunkte. Dies gilt sowohl für seinen Einwand, er habe von dem der umgewandelten Busse zugrundeliegenden Strafbescheid keine Kenntnis gehabt, als auch für seine Behauptung, er sei zur Zahlung der Busse wegen seiner Krankheit schuldlos ausser Stande gewesen. Auf die Erwägung der Vorinstanz, die ihm sinngemäss entgegenhält, fehlende Kenntnis befreie ihn nicht von der Verbüssung der gegen ihn verhängten Strafe, sowie auf ihre Argumentation, wonach seine geschilderte persönliche und wirtschaftliche Situation bereits bei der Bemessung der Busse durch die urteilende Sachinstanz berücksichtigt worden sei (angefochtener Entscheid E. II.7 S. 4), geht er nicht ein. Wenn er schliesslich in Bezug auf die rechtskräftige Verurteilung argumentiert, er sei unschuldig und es lägen überdies neue Erkenntnisse aus einem anderen Strafverfahren vor, die seine Unschuld belegten, übt er sich nicht nur in Wiederholungen, sondern gehen seine Vorbringen offensichtlich am Prozessthema vorbei: Wie bereits die Vorinstanz betont, wären Einwände gegen den Schuldspruch mit Einsprache gegen den Strafbescheid geltend zu machen gewesen. Die angestrebte Wiedererwägung bzw. Revision des Strafbescheids kann ferner bei Vorliegen von Revisionsgründen im Sinne von Art. 84 Abs. 1 lit. a-c VStrR bei der Verwaltungsbehörde im Rahmen eines Revisionsgesuchs beantragt werden. Der Umstand, dass weder die Erst- noch Vorinstanz auf das vom Beschwerdeführer bereits im kantonalen Verfahren vorgebrachte sinngemässe Revisionsersuchen (vgl. etwa erstinstanzliche Akten pag. 124 f.) explizit eingegangen sind und dieses, soweit ersichtlich, auch nicht an die zuständige Behörde weitergeleitet haben, bleibt für das vorliegende Verfahren, in dem es einzig um die Bussenumwandlung geht, ohne Belang. Dass und weshalb der vorinstanzliche Entscheid gegen Bundesrecht verstossen soll, geht nach dem Ausgeführten auch unter Anwendung des bei Laienbeschwerden praxisgemäss grosszügigen Massstabs an die formellen Anforderungen einer Beschwerde in Strafsachen aus der Beschwerdeeingabe nicht hervor.