Citation: 2C_153/2021 E. A

Die A.________ AG wurde 2006 (unter anderem Namen) vom damaligen Alleinaktionär C.________ gegründet. 2009 verlegte die Gesellschaft ihren Sitz von Zürich nach Stans, unter gleichzeitiger Änderung der Firma und des Zwecks (neu: Erbringung von Dienstleistungen aller Art, namentlich Beratung, Planung, Ausbildung im Steuer-, Finanz-, Vorsorge-, Treuhand- und Rechtswesen). Am 2. Februar 2010 erfolgte die Umfirmierung in A.________ AG. Am 1. September 2010 gründete C.________ als einziger Gesellschafter und Geschäftsführer die Schwestergesellschaft B.________ GmbH (nachfolgend B.________ AG; seit 11. Dezember 2019: B.________ AG) mit Domizil an gleicher Adresse wie die A.________ AG in Stans. Gleichentags schlossen die A.________ AG und die B.________ AG eine Vereinbarung, in der sich die B.________ AG namentlich dazu verpflichtete, für die A.________ AG im Inland und Ausland Kunden zu gewinnen, die strategische Führung zu besorgen, das unternehmerische Risiko zu tragen, dafür besorgt zu sein, dass die A.________ AG über die notwendigen liquiden Mittel verfüge, sowie ihr ein Nutzungsrecht am Namen und Logo A.________ einzuräumen. Die dafür von der A.________ AG geschuldete Entschädigung orientierte sich pauschal an den Umsätzen bzw. am Reingewinn der A.________ AG (Reinertrag der A.________ AG abzüglich einer Marge von 1.5% des Honorarertrages [ohne Fremdleistungen]). Am 22. September 2010 liess die A.________ AG eine Zweigniederlassung an der U.________ in Zürich eintragen, wo sie für ihre Mitarbeitenden Büroräumlichkeiten angemietet hatte. Am 20. März 2012 verlegten die A.________ AG und die B.________ AG ihre statutarischen Sitze von ihrem gemeinsamen früheren Domizil in Stans in von der B.________ AG angemietete Räumlichkeiten (282 m2) an einer anderen Adresse in Stans. Im Kanton Nidwalden wurde die A.________ AG für die Steuerperioden 2012 bzw. 2013 mit einem satzbestimmenden/steuerbaren Gewinn von Fr. 54'000.--/Fr. 24'200.-- bzw. Fr. 64'500.--/Fr. 30'900.-- veranlagt. Dabei wurden 2012 Gewinnanteile von Fr. 5'300.-- bzw. Fr. 24'500.-- und 2013 solche von Fr. 4'600.-- bzw. Fr. 29'000.-- in die Kantone Zug und Zürich ausgeschieden. Im Rahmen einer bei der A.________ AG vom kantonalen Steueramt Zürich durchgeführten Buchprüfung forderte der Revisor die Gesellschaft auf, anhand von Unterlagen den Nachweis der geschäftsmässigen Begründetheit der an die B.________ AG bezahlten Fremdhonorare (2012: Fr. 706'927.--, 2013: Fr. 875'551.--) zu erbringen. Nachdem der Revisor auch nach Erlass einer Mahnung zur Auffassung gelangt war, die A.________ AG habe den geforderten Nachweis nicht erbracht, rechnete die Steuerkommissärin in den Einschätzungsentscheiden zu den Staats- und Gemeindesteuern für die Steuerperioden 1.1. - 31.12.2012 und 1.1. - 31.12.2013 namentlich den durch die B.________ AG in Rechnung gestellten Honoraraufwand auf.