Citation: I 278/99 09.05.2000 E. 3

3.- Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist auch inso- weit abzuweisen, als damit ein früherer Rentenbeginn bean- tragt wird. Entgegen den Ausführungen des Beschwerdeführers lag im Anschluss an den Unfall vom 15. Mai 1994 keine Dauerinvalidität im Sinne von Art. 29 Abs. 1 lit. a IVG und Art. 29 IVV vor. Vielmehr bestand ein labiles pathologi- sches Geschehen (vgl. hiezu BGE 111 V 21 ff.), weshalb der Rentenanspruch erst nach der gesetzlichen Wartezeit von einem Jahr (Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG), d.h. nach einer Arbeitsunfähigkeit von durchschnittlich mindestens 40 % während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch und einer weiterbestehenden Erwerbsunfähigkeit mindestens dieses Aus- masses entstehen konnte (BGE 122 V 274 mit Hinweisen). Der Beschwerdeführer war zwar bereits vor dem Unfall vom 15. Mai 1994 verschiedentlich erkrankt. Zu einer län- gerdauernden Arbeitsunfähigkeit führte die im Oktober 1993 aufgetretene Lungentuberkulose, welche zu einer Behandlung vom 29. Oktober bis 16. November 1993 im Spital Z.________ und einem anschliessenden Aufenthalt bis 9. Dezember 1993 in der Höhenklinik Y.________ Anlass gab. Laut dem Bericht dieser Klinik (vom 16. Dezember 1993) bestand ab dem 30. Dezember 1993 aber wieder volle Arbeitsfähigkeit, worauf der Beschwerdeführer die bisherige Erwerbstätigkeit am 8. Januar 1994 wieder aufnahm (Bericht des Dr. med. B.________ vom 19. April 1995). Eine erneute Arbeits- unfähigkeit trat erst auf Grund des Unfalls vom 15. Mai 1994 wieder ein. Vor diesem Geschehnis bestand somit zu keinem Zeitpunkt eine im Wesentlichen ununterbrochene Ar- beitsunfähigkeit von mindestens 40 % während eines Jahres. Es muss daher bei dem von der Verwaltung angenommenen Ren- tenbeginn vom 1. Mai 1995 bleiben.