Citation: 5C.194/2003 19.01.2004 E. 2

Nicht weiter einzugehen ist auf die wohl zu verneinende Frage, ob ein Anspruch auf Bevorschussung bestünde, wenn aufgrund des bäuerlichen Bodenrechts weder ein Verkauf noch eine weitere hypothekarische Belastung des Grundstücks möglich wäre. Wollte man für einen solchen Fall in richterlicher Lückenfüllung annehmen, der Eigentümer habe das Recht auf Bevorschussung, obläge ihm die Beweislast für die Erfüllung der Anspruchsvoraussetzungen. Dass die Beweislast (Art. 8 ZGB) den Nutzniesser träfe, wie der Kläger geltend macht, trifft von vornherein nicht zu.