Citation: 5A_58/2024 E. 5.2

5.2. Die Beanstandungen laufen ins Leere. Wie die resümierten Erwägungen im angefochtenen Entscheid zeigen, äussert sich das Obergericht gar nicht zur Frage, ob die Noveneingabe vom 10. März 2023 im erstinstanzlichen Verfahren rechtzeitig erfolgte. Vielmehr hält es den Beschwerdeführern entgegen, in der fraglichen Eingabe selbst nicht dargetan zu haben, dass sie das polizeiliche Einvernahmeprotokoll vom 25. Januar 2023 nicht früher beibringen konnten. Mit dieser vorinstanzlichen Erklärung, weshalb die fragliche Noveneingabe (auch) im Berufungsverfahren unbeachtlich sei, setzen sich die Beschwerdeführer nicht auseinander. Dass sie die Rechtzeitigkeit in der Noveneingabe selbst dargetan hätten, machen sie an keiner Stelle ihres Schriftsatzes geltend, noch werfen sie dem Obergericht vor, den (Prozess-) Sachverhalt insofern im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG offensichtlich unrichtig festgestellt zu haben. Auch über eine unrichtige Anwendung von Art. 229 Abs. 1 ZPO beklagen sie sich vor Bundesgericht nicht. Stattdessen wollen sie im hiesigen Verfahren die Gründe nachliefern, weshalb sie die Noveneingabe nicht vor dem 10. März 2023 hätten einreichen können. Allein damit zielen sie an der Sache vorbei. Dazu kommt, dass das Obergericht auch erläutert, weshalb die paulianische Anfechtungsklage selbst dann abzuweisen wäre, wenn die Aussagen des Schuldners bei der Kantonspolizei Bern (sowie die mit der Berufung eingereichten weiteren Dokumente) zu berücksichtigen wären. Mithin beruht der angefochtene Entscheid hinsichtlich des Vorwurfs des rechtmissbräuchlichen Verhaltens des Schuldners auf zwei (Eventual-) Begründungen. Angesichts einer solch doppelten Begründung müsste in der Beschwerde an das Bundesgericht dargelegt werden, dass jede von ihnen Recht verletzt (BGE 142 III 364 E. 2.4; 133 IV 119 E. 6.3). Erweist sich nämlich auch nur eine von zwei vorinstanzlichen Begründungen als bundesrechtskonform, so ist es der angefochtene Entscheid selbst (BGE 133 III 221 E. 7; 130 III 321 E. 6). Dies alles übersehen die Beschwerdeführer. In ihrem Schriftsatz äussern sie sich mit keinem Wort zu den vorinstanzlichen Erwägungen, weshalb das am 2. September 2015 beim Betreibungsamt Thalwil-Rüschlikon-Kilchberg eingereichte Betreibungsbegehren auch unter dem Aspekt des Rechtsmissbrauchs selbst im Falle einer Berücksichtigung der besagten Noven keinen Einfluss auf die Verlängerung der Verdachtsfrist gemäss Art. 288 Abs. 1 i.V.m. Art. 288a Ziff. 3 SchKG haben kann.