Citation: 2C_872/2010 20.12.2010 E. 2

2.1 Gemäss Art. 83 lit. c BGG ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten unzulässig gegen Entscheide auf dem Gebiet des Ausländerrechts betreffend Bewilligungen, auf die weder das Bundesrecht noch das Völkerrecht einen Anspruch einräumt (Ziff. 2), betreffend die vorläufige Aufnahme (Ziff. 3) sowie betreffend die Wegweisung (Ziff. 4). Die Ausführungen der Beschwerdeführer zur Wegweisung und zur vorläufigen Aufnahme sind im Rahmen dieses ordentlichen Rechtsmittels mithin nicht zu hören. Dieses könnte vorliegend höchstens insofern offenstehen, als ein Rechtsanspruch auf Aufenthaltsbewilligung besteht. Die Beschwerdeführer berufen sich diesbezüglich auf Art. 8 EMRK. Der Ehefrau und den Kindern fehlt von vornherein ein irgendwie gearteter, vom Aufenthaltsstatus des Beschwerdeführers 1 unabhängiger Rechtsanspruch auf Bewilligung, kann doch bei ihnen von einer Verwurzelung in der Schweiz keine Rede sein. Einzig angesichts der langen Landesanwesenheit des Beschwerdeführers 1 könnte sich die Frage eines Bewilligungsanspruchs im Sinne des von Art. 8 EMRK garantierten Rechts auf Achtung des Privatlebens stellen. Die Schranken für die Anerkennung eines Bewilligungsanspruchs unter diesem Titel sind jedoch hoch (vgl. BGE 130 II 281 E. 3.2. S. 286 ff.), und vorliegend ist namentlich angesichts der unzähligen Verstösse gegen die Rechtsordnung durch den Beschwerdeführer 1 eine vertiefte Integration bzw. Verwurzelung in der Schweiz selbst ansatzweise nicht erkennbar. Es obläge damit, auch angesichts von E. 3c des angefochtenen Urteils, den Beschwerdeführern, besondere Umstände, die sonstwie für das Bestehen eines Bewilligungsanspruchs nach Art. 8 EMRK sprechen könnten, glaubhaft und in vertretbarer Weise geltend zu machen (Urteile 2C_328/2010 vom 4. Oktober 2010 E. 1.1 und 2C_84/2010 vom 1. Oktober 2010 E. 1.1; spezifisch zum Anspruch aus Art. 8 EMRK bei langer Landesanwesenheit Urteil 2C_832/2009 vom 29. Juni 2010 E. 5); dies tun sie nicht. Damit ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten in jeder Hinsicht unzulässig. Es bleibt zu prüfen, ob die Beschwerde als subsidiäre Verfassungsbeschwerde gemäss Art. 113 BGG entgegengenommen werden kann. 2.2 Mit der Verfassungsbeschwerde kann bloss die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten gerügt werden (Art. 116 BGG). Solche Rügen bedürfen spezifischer Geltendmachung und Begründung (Art. 106 Abs. 2 BGG). Die Beschwerdeführer sind bei fehlendem Bewilligungsanspruch nur beschränkt zur Verfassungsbeschwerde legitimiert (vgl. BGE 133 I 185 E. 6.1 und 6.2 S. 197 ff.). Soweit sie zulässige Rügen erheben, mangelt es an einer hinreichend substantiierten Begründung (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG): Die Beschwerdeführer werfen dem Verwaltungsgericht vor, es habe sich zu Unrecht auf das Novenverbot berufen; dabei rügen sie die Verletzung von Art. 29a und 29 Abs. 2 BV. Das Verwaltungsgericht hat sich indessen mit der Frage der Zumutbarkeit der Heimreise der Beschwerdeführer (und damit der Notwendigkeit einer Weiterleitung der Sache an das Bundesamt für Migration zwecks Prüfung der vorläufigen Aufnahme) befasst und diesbezüglich ausdrücklich anerkannt, dass die Beschwerdeführer aus dem Norden von Sri Lanka stammen. Damit waren einerseits die Erwägungen zur Frage der Zulässigkeit von Noven für das Urteil des Verwaltungsgerichts nicht ausschlaggebend. Andererseits erklären die Beschwerdeführer nicht, was sie - nebst ihrer gerade unbestrittenen Herkunft aus dem Norden - mit den Asylakten belegen wollten; inwiefern das Verwaltungsgericht durch den Verzicht auf deren Beizug in willkürliche antizipierte Beweiswürdigung verfallen wäre, ist somit nicht dargetan. Sodann sind die Ausführungen der Beschwerdeführer nicht geeignet aufzuzeigen, inwiefern die namentlich unter Berücksichtigung des Urteils des Bundesverwaltungsgerichts E-3322/2010 vom 29. Juni 2010 getroffenen (wenn auch knappen) Feststellungen des Verwaltungsgerichts über die Zumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs unhaltbar oder sonst mit verfassungsmässigen Rechten nicht vereinbar wären. 2.3 Auf die Beschwerde ist mit Entscheid des Einzelrichters im vereinfachten Verfahren gemäss Art. 108 BGG nicht einzutreten. 2.4 Die Gerichtskosten (Art. 65 BGG) sind entsprechend dem Verfahrensausgang den Beschwerdeführern 1 und 2, die für ihre Kinder handeln, zu gleichen Teilen unter solidarischer Haftung aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 erster Satz und Abs. 5 BGG).