Citation: 8C_59/2024 E. A

A.a. Der 1964 geborene A.________ meldete sich im Juli 2008 erstmals bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle Zug holte ein polydisziplinäres Gutachten der Medizinischen Abklärungsstelle (MEDAS) Zentralschweiz ein. Im Wesentlichen gestützt auf eine Stellungnahme des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) verneinte sie einen Rentenanspruch mit Verfügung vom 3. November 2009. A.b. Im April 2015 ersuchte A.________ erneut um Leistungen der Invalidenversicherung. Die IV-Stelle veranlasste in der Folge eine polydisziplinäre Abklärung beim Begutachtungszentrum BL (BEGAZ; Expertise vom 1. Februar 2018). Gestützt darauf kündigte sie dem Versicherten an, das Leistungsbegehren abzuweisen (Vorbescheid vom 20. Februar 2018). Im Rahmen des anschliessenden Einwandverfahrens holte sie weitere medizinische Berichte sowie ein Verlaufsgutachten des BEGAZ vom 27. November 2019 ein. Da sich A.________ drei Wochen vor der Exploration einem operativen Eingriff an der Wirbelsäule unterzogen und im Zeitpunkt der Begutachtung kein stabiler Gesundheitszustand vorgelegen hatte, ordnete die IV-Stelle eine erneute (bidsziplinäre) Verlaufsbegutachtung beim BEGAZ an (Expertise vom 7. Januar 2021). Im Weiteren holte sie dort eine ergänzende Stellungnahme ein, wobei die Gutachter eine elektrophysiologische Abklärung der Nervenfunktion empfahlen. Mit (neuem) Vorbescheid vom 20. April 2021 teilte die IV-Stelle dem Versicherten mit, sie beabsichtige die Zusprechung einer befristeten ganzen Invalidenrente vom 1. September 2019 bis zum 30. Juni 2020. Im Einwandverfahren ordnete sie sodann eine klinisch neurologische und elektropyhsiologische Untersuchung an. Die Ergebnisse dieser Abklärung legte sie schliesslich dem BEGAZ zur integrativen Gesamtbeurteilung vor, welche am 18. Januar 2022 erstattet wurde. Mit Verfügung vom 23. Mai 2022 entschied die IV-Stelle im Sinne des Vorbescheids.