Citation: U 260/00 31.07.2001 E. 2

2.- Die Vorinstanz ist zur Feststellung gelangt, ausser der Periarthrosis humerus scapularis rechts seien keine weiteren Beschwerden auf den Unfall vom 19. Juni 1991 zurückzuführen. Weiter betrachtete sie diese Schulterschmerzen und das nicht versicherte cervico-brachiale Syndrom als zwei verschiedenartige, sich nicht beeinflussende Körperschädigungen, weshalb in Anlehnung an die Einschätzung von SUVA-Kreisarzt Dr. O.________ vom 15. August 1997 dem Versicherten rein unfallbedingt eine ganztägige Arbeit zuzumuten sei. Hierbei müsse berücksichtigt werden, dass er den rechten Arm nur noch bei hängendem oder leicht ausgelenktem Oberarm einsetzen könne, körpernah mit der rechten Hand nur gut bis Schulterhöhe greifen, seitlich nur gut um Unterarmlänge ausgreifen und nur 5 bis 10 kg handhaben könne sowie brüske Bewegungen und auf das rechte Schultergelenk wirkende Schläge vermeiden müsse. Was die Auswirkungen dieser Einschränkungen anbelangt, zog das kantonale Gericht den statistischen Lohn eines Mannes für einfache und repetitive Tätigkeiten im privaten Sektor (Die Schweizerische Lohnstrukturerhebung 1996 des Bundesamtes für Statistik, Tabelle TA1, Anforderungsniveau 4, S. 17) bei, glich diesen der betriebsüblichen Arbeitszeit von 41,7 Stunden (Die Volkswirtschaft, Heft 1/2000, Anhang S. 27, Tabelle B9.2) sowie der Nominallohnentwicklung bis 1997 von 0,5 % (Die Volkswirtschaft, a.a.O., S. 28, Tabelle B10.2) an und berücksichtigte die konkreten Umstände des Einzelfalls (u.a. die eingeschränkte Einsetzbarkeit der rechten Hand) mit einem Abzug von 10 %, woraus sich ein Invalideneinkommen von Fr. 48'820.- und im Vergleich zum Valideneinkommen (Fr. 70'497.-) ein Invaliditätsgrad von rund 31 % ergab, weshalb der von der SUVA festgelegte Invaliditätsgrad von 33 1/3 % als angemessen erachtet wurde. Auf die zutreffenden Erwägungen im angefochtenen Entscheid wird verwiesen, zumal sich die Verwaltungsgerichtsbeschwerde im Wesentlichen darin erschöpft, die bereits von der Vorinstanz entkräfteten Vorbringen zu wiederholen. Soweit der Versicherte geltend macht, vor dem Unfall gesund gewesen zu sein, so belegt dieser Umstand allein nicht einfach - in Anwendung der Formel "post hoc ergo propter hoc", wonach eine gesundheitliche Schädigung schon dann als durch den Unfall verursacht gilt, weil sie nach diesem aufgetreten ist (vgl. BGE 119 V 341 f.) - einen überwiegenden Zusammenhang zwischen Unfall und den gesamten nunmehr vorliegenden Beschwerden. Mithin besteht kein Anlass, von der vorinstanzlichen Betrachtungsweise abzuweichen.