Citation: 6B_468/2024 E. 9.2

9.2. Die Vorinstanz verneint nach ausführlicher Würdigung der beruflichen und finanziellen Situation des Beschwerdeführers, seiner mangelnden sozialen Integration, seiner Gesundheit, seinen familiären Bindungen sowie seiner Aufenthaltsdauer, den Resozialisierungschancen, der Rückfallgefahr und der Möglichkeit der Wiedereingliederung im Heimatland einen Härtefall. Mit diesen Erwägungen setzt sich der Beschwerdeführer nicht auseinander. Stattdessen begnügt er sich damit, auf seine angeblich enge Bindung zu seinem Sohn zu pochen, der auf ihn angewiesen sei. Indes legt die Vorinstanz überzeugend dar, weshalb von einer engen, natürlichen und tatsächlich gelebten Vater-Sohn-Beziehung nicht ausgegangen werden kann. Zwar verfügten der Beschwerdeführer und die Beschwerdegegnerin 2 derzeit noch über das gemeinsame Sorgerecht. Die faktische Obhut liege jedoch seit langem bei der Beschwerdegegnerin 2 und der Beschwerdeführer habe sein Besuchsrecht offensichtlich nur unzuverlässig und nach Opportunität wahrgenommen. Das gemeinsame Sorgerecht und das Besuchsrecht würden derzeit in der Schwebe hängen. Letzteres sei im Urteilszeitpunkt seit mehreren Monaten sistiert. Der Beschwerdeführer habe das Kindeswohl wiederholt massiv gefährdet. Der Sohn sei es bereits gewohnt, seine Kontakte zum Beschwerdeführer nur noch auf digitalen und telefonischen Kommunikationswegen wahrzunehmen. Zudem stehe dem Beschwerdeführer ohnehin der Vollzug einer längeren Freiheitsstrafe bevor. Diesen Erwägungen kann vorbehaltslos gefolgt werden. Mit der Anordnung der Landesverweisung verletzt die Vorinstanz weder den Anspruch des Beschwerdeführers auf Achtung des Privat- und Familienlebens noch das Kindeswohl. Ein Härtefall liegt zufolge der in sämtlichen Bereichen absolut ungenügenden Integration des Beschwerdeführers klar nicht vor. Selbst wenn ein solcher zu bejahen wäre, würde eine allfällige Interessenabwägung im Lichte der Schwere der Tat offensichtlich zu Ungunsten des Beschwerdeführers ausfallen. Die Anordnung der Landesverweisung erweist sich als bundes- und völkerrechtskonform. Die Beschwerde ist auch diesbezüglich abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann.