Citation: 5A_217/2023 E. 3

Das vorliegend angefochtene obergerichtliche Urteil vom 6. Februar 2023 betrifft einen Vollzugsentscheid der KESB Frauenfeld vom 7. Dezember 2022, mit welchem die im Urteil vom 30. November 2022 erfolgten Anordnungen umgesetzt wurden. Weil jenes Urteil vorsorgliche Massnahmen betraf (vgl. Urteil 5A_1/2023 vom 1. März 2023 E. 1), kommen auch im Zusammenhang mit der Anfechtung des vorliegenden Urteils die Einschränkungen von Art. 98 BGG zum Tragen (Urteile 5A_547/2007 vom 19. Dezember 2007 E. 2; 5A_627/2007 vom 28. Februar 2008 E. 1; 5A_1000/2019 vom 25. März 2020 E. 2.1; 5A_1049/2020 vom 28. Mai 2021 E. 1.4). Es können mithin nur Verfassungsrügen erhoben werden und es gilt hierfür das strenge Rügeprinzip (Art. 106 Abs. 2 BGG); das heisst, dass das Bundesgericht nur klar und detailliert erhobene und soweit möglich belegte Rügen prüft, während es auf ungenügend begründete Rügen und appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid nicht eintritt (BGE 134 II 244 E. 2.2; 142 III 364 E. 2.4)