Citation: 4A_294/2020 E. 10.7.2

10.7.2. Soweit die Beschwerdeführerin in ihrer Klage beantragt, die gesamte Korrespondenz zu edieren, welche die Beschwerdegegner 1 und 3 als Organe der F.________ AG mit Dritten inklusive der Beschwerdeführerin geführt haben, ist die Vorinstanz zu Recht nicht auf diesen Antrag eingegangen. Abgesehen davon, dass er zu allgemein gehalten ist, legte die Beschwerdeführerin vor der Vorinstanz nicht dar, weshalb sie auf diese Urkunden angewiesen wäre. Bezeichnend dafür ist, dass die Beschwerdeführerin unmittelbar vor diesem Editionsbegehren anführen lässt, sie offeriere "für sämtliche Behauptungen den rechtsgenügenden Beweis, auch dort, wo ihr [recte: sie] keine Beweisobliegenheit trifft". Auch die weiteren in der Beschwerdeschrift genannten Editionsbegehren sind zu weit gefasst ("Korrespondenz zwischen den Beklagten 1/3 und Dritten in Bezug auf Geschäftsangelegenheiten der F.________ AG") und/oder deren Prozessrelevanz wird nicht dargetan ("sämtliche Korrespondenz F.________ AG / Beklagte 1 / Beklagte 4 [recte: 3] mit N.________ oder andere[n] mögliche[n] Finanzierungsquellen", "sämtliche Korrespondenz F.________ AG / Beklagter 1 / A.E.________ mit SG KB über die Eröffnung einer Kredit- und Anlagebeziehung" sowie die "Korrespondenz der F.________ AG bzw. deren Vertreter mit der Kantonalen/Eidgenössischen Steuerverwaltung").