Citation: 8C_468/2014 E. 2

Streitig und zu prüfen ist, ob aus dem Unfall vom 13. Januar 2011 bezüglich des linken Fusses über den 26. Dezember 2012 hinaus und bezüglich des linken Knies bis Mitte Mai 2013 Anspruch auf Leistungen der obligatorischen Unfallversicherung besteht. Das kantonale Gericht hat die Bestimmungen und Grundsätze zur Beantwortung der Streitsache zutreffend dargelegt. Das betrifft nebst den für einen Leistungsanspruch erforderlichen kausalen Zusammenhängen, dem zu beachtenden Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit sowie den Anforderungen an beweiswertige ärztliche Gutachten und Berichte namentlich auch den Untersuchungsgrundsatz und die Beweislast (BGE 138 V 218 E. 6 S. 222 mit Hinweisen). Darauf wird verwiesen. Zu ergänzen ist, dass bei nachgewiesener Unfallkausalität die deswegen anerkannte Leistungspflicht des Unfallversicherers erst entfällt, wenn der Gesundheitsschaden nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Da es sich hierbei um eine anspruchsaufhebende Tatfrage handelt, liegt die entsprechende Beweislast - anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher Kausalzusammenhang gegeben ist - nicht beim Versicherten, sondern beim Unfallversicherer (SVR 2011 UV Nr. 4 S. 12, 8C_901/2009 E. 3.2; 2009 UV Nr. 3 S. 9, 8C_354/2007 E. 2.2; aus jüngster Zeit: Urteil 8C_419/2014 vom 23. September 2014 E. 3.2).