Citation: 6B_986/2017 E. 8.4

8.4. Die Vorinstanz setzt sich in ihren Erwägungen zur Strafzumessung mit den wesentlichen schuldrelevanten Komponenten auseinander und würdigt sämtliche Zumessungsgründe zutreffend. Dass sie sich dabei von rechtlich nicht massgeblichen Gesichtspunkten hätte leiten lassen oder wesentliche Gesichtspunkte nicht berücksichtigt hätte, ist nicht ersichtlich. Dies gilt zunächst, soweit der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz habe nicht berücksichtigt, dass die zuständigen Stellen innerhalb des BAFU ihre Kontroll- und Aufsichtspflichten nur ungenügend wahrgenommen hätten. Es leuchtet nicht ein, inwiefern dieser Umstand den Beschwerdeführer entlasten sollte, zumal der Missbrauch des in ihn gesetzten Vertrauens dadurch nicht gemindert würde. Jedenfalls verletzt die Vorinstanz ihr Ermessen nicht, wenn sie diesen Aspekt nicht zugunsten des Beschwerdeführers gewichtet. Ebenfalls nicht zu beanstanden ist, dass die Vorinstanz die Kooperationsbereitschaft des Beschwerdeführers lediglich in leichtem Masse strafmindernd berücksichtigt. Ausschlaggebend hiefür ist, dass der Beschwerdeführer im Rahmen der Vorwürfe der aktiven und passiven Bestechung die Provisionszahlungen und die Einladungen an den Mitangeklagten Z.________ vorbehaltlos zugestanden hat, nicht aber die stärker ins Gewicht fallenden Barbeträge an Z.________ in der Höhe von CHF 40'000.-- (angefochtenes Urteil S. 195). Dass die Vorinstanz nicht ein umfassendes Geständnis angenommen hat (vgl. Urteil 6B_891/2017 vom 20. Dezember 2017 E. 3.5.2), verletzt jedenfalls kein Bundesrecht. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers (Beschwerde S. 63) ist auch nicht ersichtlich, inwiefern die Vorinstanz den Umstand, dass er vor Gericht versucht habe, sein Verhalten zu rechtfertigen (angefochtenes Urteil S. 195), straferhöhend gewertet haben soll. Abgesehen davon wäre selbst eine straferhöhende Würdigung des uneinsichtigen Verhaltens und der mangelnden Reue nicht zu beanstanden (BGE 113 IV 56 E. 4c; Urteile 6B_765/2015 vom 3. Februar 2016 E. 6.3.4; 6B_436/2014 vom 2. März 2015 E. 4.3.2). Zu Recht nicht zu Gunsten des Beschwerdeführers würdigt die Vorinstanz sodann, was der Beschwerdeführer zu seiner angeblichen eigenen Betroffenheit durch die strafbaren Handlungen vorbringt. Eine unmittelbare Betroffenheit durch die Tat (vgl. Art. 54 StGB) liegt nicht vor. Die grosse Bekanntheit durch die Medienpräsenz und der daraus resultierende Verlust eines grossen Teils der Aufträge für seine Gesellschaften sind bloss mittelbare Folgen der Eröffnung des Strafverfahrens, welche nicht zu einer Strafminderung führen können. Im Weiteren verletzt die Vorinstanz auch insofern kein Bundesrecht, als sie den Tagessatz auf CHF 100.-- festsetzt. Sie geht dabei von den persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnissen des Beschwerdeführers aus und berücksichtigt namentlich ein monatliches Nettoeinkommen von CHF 3'510.--. Dass die Vorinstanz insofern von falschen Tatsachen ausgegangen wäre, macht der Beschwerdeführer nicht geltend. Der mit der Festsetzung des Tagessatzes auf CHF 100.-- verbundene Eingriff in die gewohnte Lebensführung erscheint nach den persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnissen des Beschwerdeführers als zumutbar, zumal der Beschwerdeführer nicht zu einer hohen Anzahl von Tagessätzen verurteilt worden ist (BGE 134 IV 60 E. 6.5.2 S. 73). Im Übrigen besteht nach Art. 35 Abs. 1 StGB, die Möglichkeit von Zahlungserleichterungen, namentlich einer Zahlungsfrist bis zu zwölf Monaten (gemäss aArt. 35 Abs. 1 StGB in der Fassung vom 13. Dezember 2003, in Kraft bis 31. Dezember 2017) und Ratenzahlungen, wodurch der schwierigen finanziellen Lage von Straftätern Rechnung getragen wird und Härtefälle auf der Vollzugsebene abgefedert werden (Urteil 6B_792/2011 Urteil vom 19. April 2012 E. 1.4.2, mit Hinweis). Nicht zu beanstanden ist das angefochtene Urteil sodann, soweit der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz habe die lange Verfahrensdauer nicht strafmindernd berücksichtigt. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers erscheint die Dauer von sieben Jahren, angesichts des Umstands, dass das Verfahrens letztendlich gegen sieben Beschuldigte geführt worden sei und umfassende Beweiserhebungen erfordert hat, nicht als unangemessen lang. Dass in der Strafuntersuchung weitreichende Abklärungen und Beweismassnahmen notwendig waren, räumt denn auch der Beschwerdeführer selber ein (Beschwerde S. 67). Insofern besteht keine Veranlassung, die Dauer des Verfahrens strafmindernd zu berücksichtigen. Unbegründet ist die Beschwerde schiesslich in Bezug auf die Rüge, die Vorinstanz habe nicht begründet, gestützt auf welche Gesichtspunkte sie den unbedingt zu vollziehenden und den bedingt aufzuschiebenden Strafteil der Freiheitsstrafe auf je 18 Monate festgesetzt hat (Beschwerde S. 66). Die Vorinstanz bringt die beiden Strafteile in ein angemessenes Verhältnis und setzt diese so fest, dass darin die Wahrscheinlichkeit der Legalbewährung des Täters einerseits und dessen Einzeltatschuld anderseits hinreichend zum Ausdruck kommen (BGE 134 IV 1 E. 5.6 S. 15; Urteil 6B_632/2016 vom 6. September 2016 E. 3). Die Festsetzung des zu vollziehenden Teils der Freiheitsstrafe auf das Maximum von 18 Monaten (Art. 43 Abs. 2 StGB) steht namentlich nicht im Widerspruch zur Gewichtung des Gesamtverschuldens des Beschwerdeführers, welches die Vorinstanz als erheblich einstuft (angefochtenes Urteil S. 193/196). Gegen die Festsetzung der Dauer der Probezeit von drei Jahren erhebt der Beschwerdeführer keine Einwände. Zuletzt kann offenbleiben, ob das Verfahren wegen Urkundenfälschung aus Opportunitätsgründen hätte eingestellt werden können (Beschwerde S. 67). Die Vorinstanz trägt der Geringfügigkeit des Urkundendelikts genügend Rechnung, indem sie die Strafe im Rahmen der Asperation nur im Umfang von einem Monat erhöht (angefochtenes Urteil S. 197). Insgesamt hält sich die ausgefällte Strafe innerhalb des weiten sachrichterlichen Ermessens und sind die Erwägungen der Vorinstanz sowie die daraus gezogenen Schlüsse ohne weiteres nachvollziehbar. Im Übrigen könnte das Bundesgericht das angefochtene Urteil, wo sich die Strafe unter Beachtung aller relevanten Faktoren wie hier offensichtlich im Rahmen des dem Sachgericht zustehenden Ermessens hält, auch bestätigen, wenn dieses in Bezug auf die Erwägungen zum Strafmass einzelne Unklarheiten und Unvollkommenheiten enthielte. Die Beschwerde erweist sich auch in diesem Punkt als unbegründet.