Citation: 1B_359/2020 E. 2.3

2.3. Dass die Fortsetzung der Haft in zeitlicher Hinsicht unverhältnismässig wäre, macht der Beschwerdeführer zu Recht nicht geltend. Deren Dauer von bisher rund 21 Monaten kommt nicht in die Nähe der für den Fall einer Verurteilung zu erwartenden Strafe, und das Verfahren steht kurz vor dem Abschluss, ist doch die erstinstanzliche Hauptverhandlung auf den 31. August 2020 angesetzt. Dass die Haft nicht durch mildere Ersatzmassnahmen ersetzt werden kann, hat das Bundesgericht bereits im Urteil 1B_19/2020 in E. 3.3 erläutert; darauf kann verwiesen werden.