Citation: 5D_98/2009 22.09.2009 E. A

A.a Mit Urteil vom 31. März 2009 hiess der Gerichtspräsident Z.________ des Gerichtskreises A.________ im Verfahren um Erlass vorsorglicher Massnahmen gemäss Art. 137 Abs. 2 i.V.m. Art. 179 Abs. 1 ZGB das Gesuch von Y.________ um Abänderung der Trennungsvereinbarung vom 7. November 2005 gut und setzte den Unterhaltsbeitrag für seine Ehefrau X.________ ab Zeitpunkt der Gesuchseinreichung (per Februar 2008) auf monatlich Fr. 242.-- und denjenigen für die gemeinsame Tochter B.________ auf Fr. 482.-- fest. Zudem stellte er fest, dass Y.________ in der Zeit von Februar 2008 bis März 2009 monatlich insgesamt Fr. 1'600.-- bezahlt hatte und die zu viel geleisteten Unterhaltsbeiträge an den neu geschuldeten Unterhaltsbeitrag angerechnet werden können. Die Gerichts- und Parteikosten wurden ausgangsgemäss X.________ auferlegt sowie beiden Parteien die unentgeltliche Rechtspflege bewilligt. A.b Gegen dieses Urteil erhob X.________ Appellation beim Obergericht des Kantons Bern. Sie verlangte die Abweisung des Gesuchs um Erlass vorsorglicher Massnahmen und beantragte, der Appellation sei die aufschiebende Wirkung zu erteilen und Y.________ sei das gewährte Recht auf unentgeltliche Rechtspflege in Bezug auf das Massnahmeverfahren zu entziehen. Nachdem mit Referentenverfügung vom 30. April 2009 der Appellation antragsgemäss die aufschiebende Wirkung erteilt worden war, bestätigte das Obergericht mit Entscheid vom 10. Juni 2009 das erstinstanzliche Urteil und wies den Antrag auf Entzug der unentgeltlichen Rechtspflege ab. Zudem wurde X.________ zur Bezahlung der Partei- und Gerichtskosten verurteilt.