Citation: 7B_190/2022 E. C

C.a. Mit Beschwerde in Strafsachen beantragt A.________ dem Bundesgericht, der Beschwerdeentscheid sei insoweit aufzuheben, als ihm keine Entschädigung für die ausgestandene und ungerechtfertigte Sicherheitshaft zugesprochen wurde. Der Kanton Solothurn sei zu verpflichten, ihm die im Zeitraum vom 24. Juni 2022 bis 17. August 2022 ausgestandene und ungerechtfertigte Sicherheitshaft von insgesamt 55 Tagen zu je Fr. 200.-- pro Tag, insgesamt ausmachend Fr. 11'000.-- zzgl. 5% Zins seit dem 16. August 2022, zu entschädigen. Eventualiter sei die Sache zur neuen Beurteilung betreffend Entschädigung an die Vorinstanz zurückzuweisen. Weiter sei ihm für das bundesgerichtliche Verfahren die unentgeltliche Rechtspflege zu erteilen. C.b. Mit Verfügung vom 24. Juli 2023 wurden die Vorinstanz und das Amt für Justizvollzug des Kantons Solothurn zur Vernehmlassung eingeladen. Das Amt für Justizvollzug des Kantons Solothurn hat mit Eingabe vom 10. August 2023 auf eine eigentliche Vernehmlassung verzichtet. Die Vorinstanz beantragte am 18. August 2023 eine Erstreckung der Vernehmlassungsfrist bis am 18. September 2023. Diese wurde mit Verfügung vom 24. August 2023 gewährt. C.c. Mit nachträglichem Beschluss vom 12. September 2023 sprach die Vorinstanz A.________ für die im Zeitraum vom 24. Juni 2022 bis 17. August 2022 ausgestandene Sicherheitshaft von 55 Tagen eine Entschädigung von Fr. 5'500.-- zzgl. Zins seit dem 17. August 2022 zu. Weiter setzte es die Entschädigung des amtlichen Verteidigers auf pauschal Fr. 900.-- fest. C.d. Gleichentags beantragte die Vorinstanz unter Hinweis auf den nachträglichen Beschluss, die Beschwerde sei ohne Kostenfolge als gegenstandslos abzuschreiben. A.________ verzichtete mit Eingabe vom 10. Oktober 2023 auf weitere Bemerkungen.