Citation: 6B_339/2009 07.08.2009 E. 4

4.1 Der Beschwerdeführer kritisiert das von der Vorinstanz zugrundegelegte Strafmass als absolut überhöht und exorbitant. Da es in ungerechter Anwendung der gängigen Klassifikationskriterien bezüglich Strafmass ergangen sei, verletze es eindeutig Bundesrecht. 4.2 Nach Art. 47 StGB misst das Gericht die Strafe nach dem Verschulden des Täters zu. Es berücksichtigt das Vorleben, die persönlichen Verhältnisse sowie die Wirkung der Strafe auf das Leben des Täters. Die Bewertung des Verschuldens wird in Art. 47 Abs. 2 StGB dahingehend präzisiert, dass dieses nach der Schwere der Verletzung oder Gefährdung des betroffenen Rechtsguts, nach der Verwerflichkeit des Handelns, den Beweggründen und Zielen des Täters sowie danach bestimmt wird, wie weit der Täter nach den inneren und äusseren Umständen in der Lage war, die Gefährdung oder Verletzung zu vermeiden. Es liegt im Ermessen des Sachrichters, in welchem Umfang er die verschiedenen Strafzumessungsfaktoren berücksichtigt. Die Strafrechtliche Abteilung des Bundesgerichts greift auf Beschwerde in Strafsachen hin nur in die Strafzumessung ein, wenn die Vorinstanz den gesetzlichen Strafrahmen über- oder unterschritten hat, wenn sie von rechtlich nicht massgebenden Kriterien ausgegangen ist oder wesentliche Gesichtspunkte ausser Acht gelassen beziehungsweise in Überschreitung oder Missbrauch ihres Ermessens falsch gewichtet hat (vgl. BGE 134 IV 17 E. 2.1 mit Hinweisen). 4.3 Der Beschwerdeführer stützt seinen Antrag auf mildere Bestrafung insbesondere auf die Qualifizierung sämtlicher ihm zugerechneter Sachverhalte unter den Grundtatbestand des Raubes gemäss Art. 140 Ziff. 1 Abs. 1 StGB, was nach obenstehenden Erwägungen jedoch nicht haltbar ist. Als weiteres Argument führt der Beschwerdeführer sein jugendliches Alter ins Feld, welches "nicht artgerecht" gewürdigt worden sei. Die Vorinstanz berücksichtigte dieses jedoch in Übereinstimmung mit der ersten Instanz als leicht strafmindernd (angefochtenes Urteil, S. 31 und 35), was nicht zu beanstanden ist. Es ist im Übrigen nicht ersichtlich, inwiefern die Vorinstanz den gesetzlichen Strafrahmen überschritten hat oder von rechtlich nicht massgebenden Gesichtspunkten ausgegangen ist. Ferner hat sie im Rahmen der Strafzumessung keine wesentlichen Komponenten falsch oder überhaupt nicht gewichtet. Die Beschwerde ist hier somit unbegründet.