Citation: 4A_11/2020 E. 7.3

7.3. Die Beschwerdeführerin nimmt eine unzulässige Detailbetrachtung vor, anstatt die von der Vorinstanz zu Recht vorgenommene Gesamtbetrachtung als bundesrechtswidrig auszuweisen. Weil die Beschwerdeführerin dies nicht hinreichend berücksichtigt, genügt die Beschwerde den Begründungsanforderungen über weite Strecken nicht. Der Entscheid darüber, ob ein unlauteres Verhalten vorliegt oder ein Verstoss gegen das Markenschutzgesetz, kann nicht Aufgrund von isolierten Einzelaspekten beurteilt werden, sondern hängt im Rahmen einer Gesamtwürdigung von sämtlichen Umständen des Einzelfalles ab (vgl. E. 7.1 und 7.2 hiervor). Es genügt daher nicht, wenn die Beschwerdeführerin einzelne Aspekte des Prospekts hervorhebt, um daraus eine Gesetzesverletzung zu konstruieren. Sie müsste vielmehr darlegen, dass die Vorinstanz im Rahmen der gebotenen Gesamtbetrachtung Recht verletzt hat. Dies tut sie nicht.