Citation: 5A_756/2018 E. 4

Zu beurteilen ist mithin die Zeitspanne zwischen der Übernahme des Dossiers durch das Kantonsgerichts bis zur Einreichung der Rechtsverzögerungsbeschwerde. Das Obergericht äussert sich zwar auch zur Phase danach; indes kann der zu beurteilende Sachverhalt nicht gewissermassen während des Verfahrens anwachsen, sondern wäre für den darauf folgenden Zeitablauf vielmehr ein neues Rechtsverzögerungsgesuch einzureichen. Nach den Feststellungen des Obergerichtes erfolgte die Übersendung der Akten von der KESB an das neu zuständige Kantonsgericht am 9. März 2017. Nach weiteren Eingaben der Parteien verfügte dieses am 5. Mai 2017 die Vereinigung der Verfahren betreffend Kindesunterhalt sowie betreffend Sorge- und Besuchsrecht. Sodann erliess es am 18. Mai 2017 die Kostenvorschussverfügung. Dies war allerdings bereits nach Einreichen der Rechtsverzögerungsbeschwerde am 8. Mai 2017. Der Beschwerdeführer legt nicht dar, inwiefern es vor diesem Hintergrund dieses Verfahrensablaufes während der rund zweimonatigen Hängigkeit des Verfahrens vor dem Kantonsgericht bis zur Einreichung der Beschwerde zu einer Rechtsverzögerung gekommen sein soll. Die Einzelrichterin am Kantonsgericht musste das neu anhängige Verfahren instruieren und hat dies während der betreffenden Zeitspanne auch getan.