Citation: 2C_827/2019 E. 5

Nach dem Gesagten hätte die Vorinstanz den Antrag des Beschwerdeführers auf Beizug der Akten des Zivilstandsamtes nicht in antizipierter Beweiswürdigung abweisen dürfen. Indem sie das tat, verletzte sie das rechtliche Gehör des Beschwerdeführers (Art. 29 Abs. 2 BV) sowie den Untersuchungsgrundsatz. Die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist daher gutzuheissen, und das angefochtene Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich vom 21. August 2019 ist aufzuheben. Die Sache wird zu neuem Entscheid im Sinne der Erwägungen an das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich zurückgewiesen. Dieses wird unter Beizug der Akten des Zivilstandsamts betreffend die Ehevorbereitung des Beschwerdeführers und seiner Partnerin erneut darüber zu befinden haben, ob die Voraussetzungen für die Erteilung einer (Kurz-) Aufenthaltsbewilligung erfüllt sind bzw. ob der Eheschluss in absehbarer Zeit erfolgen könnte. Damit erübrigt sich, auf die weiteren Rügen des Beschwerdeführers einzugehen.