Citation: 6B_1391/2016 E. 5.1

5.1. Gemäss dem Bericht des Kriminaltechnischen Dienstes (KTD) der Kantonspolizei Bern vom 24. Juni 2008 ist die Unterschrift von "C.________" auf der vom 24. September 2004 datierenden Unterschriftenkarte gefälscht. Wer Urheber der Fälschung ist, konnte nicht ermittelt werden. In einem Schreiben vom 17. Juli 2006 "bestätigte" D.________ unterschriftlich, dass er am 24. September 2004 mit der Mutter der Beschwerdeführerin, C.________, im Altersheim in M.________ gewesen sei und dass die Unterschrift auf der Postvollmacht von C.________ stamme (angefochtener Entscheid S. 22, 34). An der Appellationsverhandlung vom 17. November 2006 widerrief D.________ die "Bestätigung" vom 17. Juli 2006. Er sagte unter anderem aus, er habe die Mutter der Beschwerdeführerin noch nie gesehen. Diese Aussage wurde in einem mit "D.________" unterzeichneten Schreiben vom 21. Dezember 2006 widerrufen, doch ist die Unterschrift "D.________" auf diesem Schreiben gemäss dem Bericht des KTD vom 24. Juni 2008 gefälscht. Die Leiterin des Heims, in dem die Mutter der Beschwerdeführerin wohnte, sagte aus, dass es sich bei der Unterschrift auf der Unterschriftenkarte sicher nicht um jene von C.________ handle. Aufgrund dieser Umstände durfte die Vorinstanz willkürfrei davon ausgehen, dass die Unterschrift auf der Unterschriftenkarte nicht von C.________ stammte.