Citation: 9C_547/2020 E. 4.1

4.1. Das kantonale Gericht hat zunächst festgestellt, das psychiatrische Gutachten des Prof. Dr. med. C.________ vom 30. August 2019, bekräftigt durch die Auskünfte des RAD vom 28. September 2019, erfülle die praxisgemässen Anforderungen an den Beweiswert einer medizinischen Expertise. Insbesondere setze es sich mit den abweichenden Diagnosen aus den Vorakten auseinander und nehme dazu schlüssig Stellung. Des Weitern schäle der Gutachter die Inkonsistenzen zwischen den vom Exploranden geschilderten Beschwerden und den objektiven Befunden respektive dem teilweise gezeigten Verhalten des Versicherten heraus und würdige diese in nachvollziehbarer Weise. Die gutachtlichen Erläuterungen leuchteten in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge sowie in der Beurteilung der gesundheitlichen Situation ein und die Schlussfolgerungen erwiesen sich als begründet. Mit dem Experten sei daher - so die Vorinstanz abschliessend - davon auszugehen, dass weder eine paranoide Schizophrenie, noch eine posttraumatische Belastungsstörung (PTBS), eine depressive Störung oder eine chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren vorlägen. Es könne einzig - neben der konstatierten Aggravation - die Diagnose einer Entwicklung körperlicher Symptome aus psychischen Gründen gestellt werden, welche sich jedoch nicht auf das Leistungsvermögen auswirke. Da der Beschwerdeführer in seiner Arbeitsfähigkeit somit nicht beeinträchtigt sei, fehle es an einer anspruchsbegründenden Invalidität.