Citation: 5D_51/2024 E. 4

Der Beschwerdeführer macht geltend, er könne die wiederkehrenden Gerichtsgebühren nicht tragen. Die Deckung lebensnotwendiger Ausgaben sei bereits erschwert und seine finanzielle Lage prekär. Der Entscheid des Kantonsgerichts zeige eine unverhältnismässige Härte. Dies erwecke den Eindruck struktureller Diskriminierung, da sozial schwachen Bürgern auf diese Weise eine gerechte und faire Rechtsvertretung erschwert werde. Der Zugang zur Justiz bzw. zu rechtsstaatlichen Mitteln werde eingeschränkt und es werde ihm die Möglichkeit genommen, sein Anliegen weiter zu verfolgen. Das Gericht sollte die finanziellen Verhältnisse umfassend prüfen, bevor es Gebühren auferlege. Bei alldem fehlt eine Auseinandersetzung mit den kantonsgerichtlichen Erwägungen. Der Beschwerdeführer zeigt nicht konkret auf, inwiefern verfassungsmässige Rechte verletzt worden sein sollen. Sein Vorwurf der strukturellen Diskriminierung bleibt unsubstantiiert. Der Beschwerdeführer legt auch nicht dar, inwiefern ihm der Zugang zur Justiz erschwert worden sein soll. Insbesondere wurde sein ursprüngliches Anliegen (Ausstand einer Richterin) behandelt. Soweit er eine Prüfung der anhaltenden Auferlegung von Gerichtskosten verlangt, geht dies über das Verfahrensthema hinaus. Gegenstand des vorliegenden Verfahrens ist einzig der Erlass der ihm in einem spezifischen Entscheid auferlegten Kosten von Fr. 300.--. Nicht Verfahrensthema sind Kosten, die ihm in anderen - aber nicht näher genannten - Verfahren allenfalls auferlegt wurden oder künftig auferlegt werden könnten. Die Beschwerde enthält offensichtlich keine hinreichende Begründung. Der Abteilungspräsident tritt auf sie im vereinfachten Verfahren nicht ein (Art. 117 i.V.m. Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG).