Citation: 1B_215/2015 E. 5.10.4

5.10.4. Nach den willkürfreien Feststellungen der Vorinstanz hat der Beschwerdeführer im kantonalen Verfahren nicht dargelegt, inwiefern die Mitteilung der Beschlagnahmeverfügungen, der Beschwerdeeingaben oder des Beschwerdeentscheides an die Privatklägerin zur Verletzung von schutzwürdigen Geheimhaltungsrechten führen könnte. Der Privatklägerin wurde denn auch, soweit ersichtlich, keine Einsicht in geheime Anwalts- oder Verteidigungsakten des Beschwerdeführers gewährt. Ebenso wenig hat der Beschwerdeführer Einschränkungsgründe im Sinne von Art. 108 StPO substanziiert. Bei dieser Sachlage hält es vor dem Bundesrecht stand, wenn die kantonalen Instanzen sinngemäss die Auffassung vertraten, es sei (unter dem Gesichtspunkt der Wahrung des rechtlichen Gehörs der Parteien) zulässig gewesen, die erstinstanzlichen Zwangsmassnahmenverfügungen und den angefochtenen Entscheid auch der Privatklägerin ausnahmsweise bereits mitzuteilen.