Citation: 5A_92/2022 E. C

Am 7. Februar 2022 reichte die Mutter beim Bundesgericht eine Beschwerde wegen Rechtsverzögerung bzw. Rechtsverweigerung ein. Im Rahmen der erstreckten Vernehmlassungsfrist entschied das Kantonsgericht schliesslich mit Entscheid vom 29. März 2022 über die erwähnten vier Beschwerden. Diesen übermachte es auch dem Bundesgericht zuhanden des vorliegenden Rechtsverzögerungsdossiers; gleichzeitig verwies es im Begleitschreiben für die Ursachen der langen Verfahrensdauer auf die im Gesuch um Fristerstreckung für die Vernehmlassung vom 9. März 2022 angeführten Gründe (dazu E. 2) und bat um Abschreibung des Rechtsverzögerungsverfahrens zufolge Gegenstandslosigkeit der betreffenden Beschwerde. In der Folge forderte das Bundesgericht die Beschwerdeführerin auf, sich zur Frage der Gegenstandslosigkeit des bundesgerichtlichen Verfahrens und den Kostenfolgen zu äussern. Mit Stellungnahme vom 21. April 2022 erläuterte die Beschwerdeführerin nochmals ihre Ansicht zur erfolgten Verzögerung und verlangte eine pauschale Parteientschädigung von Fr. 5'000.-- für das bundesgerichtliche Verfahren. Mit Eingabe vom 26. April 2022 reichte sie ein auf ihre Anfrage hin erfolgtes Schreiben des Kantonsgerichts vom 25. April 2022 nach, wonach für das kantonale Beschwerdeverfahren weder ein Aufschrieb der einzelnen Verfahrensschritte noch ein Verfahrensprotokoll bestehe; vorhanden sei das Zirkulationsblatt, bei dem es sich aber um ein gerichtsinternes Dokument handle, welches als Teil des Beratungsprozesses dem Beratungsgeheimnis unterliege.