Citation: 7B_1288/2024 E. 2.2

2.2. Im vorliegenden Fall erweist sich die Aufrechterhaltung der Haft entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers im Grundsatz als gerechtfertigt: Dieser bestreitet in seiner Beschwerde an das Bundesgericht den dringenden Tatverdacht nicht mehr; die Vorinstanz bejaht diesen angesichts seiner erstinstanzlichen Verurteilung zu Recht. Soweit er sich beiläufig gegen die Wiederholungsgefahr wendet, kann seiner knappen und appellatorischen Kritik nicht gefolgt werden (vgl. Art. 42 Abs. 2 BGG). Es ist diesbezüglich auf die Erwägungen der Vorinstanz zu verweisen. Dasselbe gilt, soweit der Beschwerdeführer die Anordnung von Ersatzmassnahmen (Depotspritze und eine "zivile Massnahme") anstelle der Haft verlangt. Zudem geht aus den Vorakten hervor, dass der Sachverständige am 13. Juni 2024 in der Ergänzung seines psychiatrischen Gutachtens auf die Frage, ob die Möglichkeit bestehe, die psychische Erkrankung des Beschwerdeführers mittels Medikamenten beziehungsweise einer Depotspritze so zu unterbinden, dass es "zu keinem Ausbruch kommen könne", dies abgelehnt hat, da bei einer Entlassung des Beschwerdeführers mit einer lediglich ambulanten psychiatrischen Behandlung kurz- und mittelfristig eine hohes Risiko für erneute Gewalthandlungen bestehe. Die vom Beschwerdeführer beantragten Ersatzmassnahmen fallen deshalb ausser Betracht (vgl. bereits Urteil 7B_983/2024 vom 29. Oktober 2024 E. 5.5).