Citation: 6B_79/2013 E. 2.4.4

2.4.4. Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, die Vorinstanz gewichte sein Geständnis und kooperatives Verhalten nicht ausreichend (Beschwerde S. 11 f. Ziff. 4.5 und S. 13 f. Ziff. 4.7), ist die Beschwerde unbegründet. Die Vorinstanz führt zutreffend aus, dem Beschwerdeführer könne sein anfängliches Geständnis nicht strafmindernd angerechnet werden. Ab dem Haftentlassungsgesuch habe er sein Verhalten geändert. Er sei nicht mehr kooperativ gewesen, habe jegliche Aussage verweigert und sein Geständnis widerrufen. Das anfängliche Geständnis habe zwar dazu geführt, dass gewisse Delikte überhaupt aufgedeckt worden seien, es habe das Verfahren aber weder verkürzt noch vereinfacht (Urteil S. 21 E. 6.3, erstinstanzliches Urteil S. 121 f.) Geständnisse können zwar strafmindernd berücksichtigt werden, namentlich wenn sie Ausdruck von Einsicht und Reue des Täters sind. Ein Verzicht auf Strafreduktion kann sich indes aufdrängen, wenn das Geständnis die Strafverfolgung nicht erleichtert hat (Urteil 6B_473/2011 vom 13. Oktober 2011 E. 5.4 mit Hinweisen).