Citation: 1C_133/2023 E. 3.3

3.3. Der Beschwerdeführer setzt sich in seiner Beschwerde nicht mit der Begründung der Vorinstanz auseinander, sondern macht einzig geltend, sämtliche Grundlagen für das Budget oder des Staatshaushaltes seien zwingend zugänglich zu machen. Die Honorarnote stelle die Basis für die Rechnungsstellung des Anwalts oder der Anwältin gegenüber der Staatskasse dar. Es sei also willkürlich und im krassen Widerspruch zu § 12 KV/ZG, wenn die Vorinstanz im Budget 2021 bezüglich unentgeltlicher Rechtspflege festhalte, die Aufwendungen und Erträge im Bereich der Rechtspflege könnten nicht geplant werden, weil sie von Anzahl, Art, Umfang und teilweise vom Streitwert der Fälle abhingen. Soweit diese Argumentation überhaupt der Rüge- und Substanziierungspflicht genügt, vermag der Beschwerdeführer damit nicht aufzuzeigen, dass das Obergericht § 12 KV/ZG rechtsfehlerhaft ausgelegt hätte. Dies ist auch nicht ersichtlich; vielmehr erscheint die Auslegung von § 12 KV/ZG im Lichte des kantonalen Finanzhaushaltsgesetzes als zutreffend.