Citation: U 207/99 28.11.2001 E. 4

4.- Uneinigkeit besteht des Weitern darüber, welcher der in BGE 115 V 138 f. Erw. 6 genannten Kategorien der Unfall des Beschwerdeführers auf Grund seines Schweregrades zuzuordnen ist. Während die SUVA und mit ihr das kantonale Gericht von einem mittelschweren Unfall ausgehen, hält der Beschwerdeführer dafür, dass die Kollision vom 5. September 1994 als schwerer Unfall zu qualifizieren oder aber im mittelschweren Bereich zumindest an der oberen Grenze zu den schweren Unfällen anzusiedeln ist. a) Zur Untermauerung seiner Ansicht hat der Beschwerdeführer am 25. Juni 1999 verschiedene Unterlagen nachgereicht, aus welchen Rückschlüsse auf das Unfallgeschehen, insbesondere auf die Fahrgeschwindigkeit im Kollisionszeitpunkt, sollen gezogen werden können. Nach der neuesten Rechtsprechung des Eidgenössischen Versicherungsgerichts (zur Publikation bestimmtes Urteil A. vom 15. Oktober 2001 [U 147/99]) sind solche nachträgliche Beweismittel auf Grund der Regelung in Art. 108 Abs. 2 OG indessen nach Ablauf der Rechtsmittelfrist grundsätzlich nicht mehr zulässig und müssen deshalb unbeachtlich bleiben. Eine Ausnahme hievon kann einzig in Betracht gezogen werden, wenn die verspätet geltend gemachten Tatsachen und Beweismittel eine Revision im Sinne von Art. 137 lit. b OG begründen könnten. Da im vorliegenden Fall indessen kein triftiger Grund ersichtlich ist, weshalb dem Beschwerdeführer die am 25. Juni 1999 neu eingereichten Dokumente nicht schon früher hätten zur Verfügung stehen können, ist auf sie - soweit sie nicht bereits aktenkundig waren - nicht weiter einzugehen. b) SUVA und Vorinstanz haben die Kollision vom 5. September 1994 zu Recht nicht den schweren Unfällen, sondern dem mittleren Bereich zugeordnet. Auf Grund des äusseren Geschehensablaufs und der Verletzungen, die sich der Beschwerdeführer zuzog, besteht kein Anlass zu einer abweichenden Beurteilung. Dies auch nicht, wenn - wie in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde geltend gemacht wird - von einer im Kollisionszeitpunkt noch rund 60 bis 70 Stundenkilometer ausmachenden Geschwindigkeit ausgegangen wird, was sich im Übrigen ohne weiteres rechtfertigen dürfte, da die Annahme eines wesentlich tieferen Tempos auf einer mit einer Höchstgeschwindigkeit von 80 Stundenkilometern signalisierten Überlandstrasse doch eher unrealistisch ist. Ein im Sinne der in RKUV 1995 Nr. U 215 S. 91 dargestellten Praxis ausserordentlich schweres, lebensbedrohendes Ereignis liegt dennoch nicht vor. Auch ist der Unfall nicht den schwereren Fällen im mittleren Bereich zuzuordnen.