Citation: 1A.25/2002 13.03.2002 E. 3

Der Beschwerdeführer macht geltend, er habe keine Reststrafe von 85 Tagen zu verbüssen. Das habe er bereits vorinstanzlich vorgebracht. Die Vorinstanz habe insoweit den Sachverhalt nicht vollständig abgeklärt. Die Vorinstanz äussert sich zwar in den Erwägungen des angefochtenen Entscheids (S. 3) zum Nachtragsersuchen vom 15. November 2001, mit dem die Auslieferung zur Vollstreckung der Reststrafe von 85 Tagen verlangt wird. Die Vorinstanz hat dazu aber keinen formellen Entscheid getroffen. Nach dem massgeblichen Dispositiv des angefochtenen Entscheids hat die Vorinstanz die Auslieferung bewilligt einzig für die dem Auslieferungsersuchen vom 19. Juli 2001 zugrunde liegenden Straftaten. Fehlt es zum Nachtragsersuchen an einem anfechtbaren Entscheid, kann der Beschwerdeführer dazu in der vorliegenden Verwaltungsgerichtsbeschwerde nichts vorbringen. Auf die Beschwerde kann deshalb in diesem Punkt nicht eingetreten werden. Wie die Vorinstanz in der Vernehmlassung (S. 3) ausführt, wird sie zum Nachtragsersuchen einen separaten Entscheid fällen. Sollte sie damit die Auslieferung zur Vollstreckung des Strafrests von 85 Tagen bewilligen, könnte der Beschwerdeführer dagegen Verwaltungsgerichtsbeschwerde erheben.