Citation: 6B_1156/2021 E. 5.3.1

5.3.1. Gemäss vorinstanzlicher Sachverhaltsfeststellung ist der Beschwerdeführer türkischer Staatsangehöriger, jedoch in der Schweiz geboren und aufgewachsen. Per 30. Juni 2020 ist er zu seiner Ehefrau, nach Angaben des Beschwerdeführers eine "Deutsch-Türkin", nach X.________ in Deutschland gezogen. Sie haben keine Kinder. Die Mutter des Beschwerdeführers lebt in W.________, der Vater war in die Türkei ausgeschafft worden, wo er mittlerweilen verstorben ist. Im Rahmen der Beurteilung der Integration im weiteren Sinne ist das Sozialverhalten insgesamt zu berücksichtigen, wozu auch Vorstrafen gehören, die aus dem aktuellen Strafregisterauszug nicht mehr ersichtlich sind (vgl. Urteil 6B_1044/2019 vom 17. Februar 2020 E. 2.6 und 2C_358/2019 vom 18. November 2019 E. 3.2 mit Hinweisen). Schon als knapp 17-Jähriger wurde der Beschwerdeführer wegen mehrfachen Angriffs zu einer Einschliessung von 20 Tagen (bedingt) verurteilt. Mit Urteil des Strafgerichts Basel-Landschaft vom 3. Oktober 2013 wurde er zudem wegen mehrfacher, teilweise versuchter sexueller Handlungen mit Kindern, mehrfacher Pornografie und Nötigung verurteilt, weil er mehrere Mädchen dazu gebracht hatte, gegen Geld mit ihm Geschlechtsverkehr und Oralverkehr zu haben und ihm Nacktfotos von sich zu schicken. Zugleich erging eine Verurteilung wegen erneuter mehrfacher Widerhandlung gegen das Waffengesetz (illegaler Waffenbesitz einer Pistole samt Zubehör und Munition), Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz (Handel mit Marihuana, Konsum) und diverser Verkehrsdelikte. Insgesamt wurde eine Freiheitsstrafe von 18 Monaten bedingt mit einer Probezeit von drei Jahren und eine Busse ausgefällt. Gegen diese Tatsachenfeststellungen erhebt der Beschwerdeführer keine Einwendungen.