Citation: 1B_261/2016 E. A

Die Staatsanwaltschaft des Kantons Thurgau führt gegen A.________ und B.________ parallel zwei Strafverfahren wegen gewerbsmässigen Betrugs und mehrfacher Urkundenfälschung. Sie holte bei den Psychiatrischen Diensten Thurgau über B.________ ein psychiatrisches Gutachten ein zum Vorliegen einer psychischen Störung, zur Schuldfähigkeit, zur Rückfallgefahr und zu den Voraussetzungen für die Anordnung einer Massnahme. Am 9. Oktober 2015 erstattete Frau Dr. C.________ das Gutachten. Dieses wurde dem Verteidiger von B.________ eröffnet. Am 9. Oktober 2015 beantragte A.________, ihm dieses Gutachten über den Mitbeschuldigten zu eröffnen. B.________ widersetzte sich einer Herausgabe des Gutachtens. Am 26. Februar 2016 hiess die Staatsanwaltschaft das Einsichtsgesuch in Bezug auf "die Gutachtenserkenntnisse Ziff. 1 und 6 (Auszüge S. 32 und 34) " gut und wies es ansonsten ab. Diese Verfügung wurde sowohl von A.________ als auch von B.________ angefochten. Am 4. Mai 2016 vereinigte das Obergericht des Kantons Thurgau die Verfahren, hiess die Beschwerde von A.________ teilweise gut und gewährte ihm eine erweiterte Einsicht in das psychiatrische Gutachten. Die Beschwerde von B.________ wies es ab.