Citation: 8C_640/2022 E. 6.1.2

6.1.2. Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, ist nicht stichhaltig. Der Unfallhergang wurde durch die herbeigerufene Polizei vor Ort und im Beisein der aufgebotenen Ambulanz detailliert verifiziert. Nebst der Befragung des Beschwerdeführers und einer Zeugin sichtete sie das Videomaterial (vgl. Rapport der Polizei vom 20. November 2019). Inwieweit von zusätzlichen Abklärungen zum Unfallhergang und zum Zustand des Beschwerdeführers unmittelbar nach dem Ereignis (Edition des Videomaterials; Protokoll des Sanitätsdienstes) zusätzliche Erkenntnisse zu erwarten wären, ist nicht ersichtlich. Sodann haben die Ärzte, wie sich aus vorstehender E. 5 ergibt, den Beschwerdeführer klinisch und röntgenologisch in Bezug auf mögliche Folgen des Schädel-Hirn-Traumas sowie eines Schleudertraumas der HWS eingehend abgeklärt. Aus ihren Beobachtungen ergibt sich, entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers, klar, dass die geklagten Beschwerden nicht auf eine der genannten Verletzungen zurückgehen (vgl. zum Ganzen: BGE 134 V 109 E. 9.2). Namentlich haben sich keine fassbaren Befunde hinsichtlich der geltend gemachten neuropathischen Schmerzen ergeben. Die Vorinstanz hat zu Recht den adäquaten Kausalzusammenhang anhand der Rechtsprechung gemäss BGE 115 V 133 geprüft.