Citation: 6B_585/2016 E. 4.3

4.3. Der Beschwerdeführer stellte in seiner Berufungserklärung u.a. den Antrag, er sei wegen des Strassenverkehrsdelikts zu einer bedingt vollziehbaren Geldstrafe zu verurteilen, wobei die Probezeit auf 2 Jahre festzusetzen sei. In Bezug auf die versuchte schwere Körperverletzung und die versuchte Erpressung stellte er Antrag auf Freispruch (Berufungserklärung, Akten des Obergerichts [nicht paginiert] S. 2 f.; vgl. auch angefochtenes Urteil S. 5). In der Berufungsverhandlung verzichtete er explizit, sich zur Strafzumessung des Bezirksgerichts zu äussern, da er überzeugt sei, dass er in den Anklagepunkten der versuchten Erpressung und der versuchten schweren Körperverletzung freizusprechen sei (Plädoyer der Verteidigung, Akten des Obergerichts [nicht paginiert], S. 22). Der Beschwerdeführer hat im Berufungsverfahren mithin keinen Eventualantrag hinsichtlich der Strafzumessung und der Bemessung der Probezeit für den Fall gestellt, dass die Verurteilung in Bezug auf einen der angefochtenen Anklagepunkte bestehen bleibt. Von daher ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz davon ausgeht, die Gewährung des bedingten Strafvollzuges mit Einschluss der Festsetzung der Probezeit sei für sich allein nicht angefochten und der Antrag auf Aussprechung einer bedingten Geldstrafe bei einer Probezeit von 2 Jahren beziehe sich nur auf die beantragte Verurteilung ausschliesslich wegen des Strassenverkehrsdelikts. Die Beschwerde ist auch in diesem Punkt unbegründet.