Citation: 8C_517/2019 E. 5.1

5.1. Praxisgemäss darf, entsprechend dem derzeitigen medizinischen Wissensstand, das Erreichen des Vorzustandes (Status quo sine) bei posttraumatischen Lumbalgien und Lumboischialgien nach drei bis vier Monaten erwartet werden, wogegen eine allfällige richtunggebende Verschlimmerung röntgenologisch ausgewiesen sein und sich von der altersüblichen Progression abheben muss (SVR 2009 UV Nr. 1 S. 1, 8C_677/2007 E. 2.3.2; Urteil 8C_408/2019 vom 26. August 2019 E. 3.3). Der Beschwerdeführer wurde bezüglich seiner nach dem zweiten Unfall vom 15. April 2016 geklagten Rückenbeschwerden auch bildgebend in der Klinik C.________ abgeklärt. Im Bericht des Dr. med. G.________ vom 12. Mai 2016 finden sich keine Anhaltspunkte dafür, dass es durch den Treppensturz zu einer richtunggebenden Verschlimmerung der bereits 2008 erstmals behandelten, im April 2010 mittels MRI nachgewiesenen degenerativen Diskusprotrusion gekommen wäre. Der Beschwerdeführer vermag daher keine auch nur geringen Zweifel an der versicherungsinternen Stellungnahme darzutun, wonach dieser Unfall zu einer lediglich vorübergehenden Verschlimmerung geführt habe. Dass die Vorinstanz darauf abstellte und auf weitere, insbesondere auch die beantragten neuropsychologischen Abklärungen verzichtete, ist daher nicht zu beanstanden. Gleiches gilt insoweit, als sie die diesbezügliche Leistungseinstellung durch die Suva drei Monate nach dem Unfall schützte.