Citation: 8C_376/2018 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz hat sich einlässlich mit den im kantonalen Verfahren vorgebrachten - und letztinstanzlich fast gleich lautenden - Rügen auseinandergesetzt. So hat sie den medizinischen Sachverhalt nicht offensichtlich unrichtig festgestellt und ohne Bundesrecht zu verletzen das bidisziplinäre Gutachten vom 9. Oktober 2017 als voll beweiswertig angesehen. Insbesondere legte sie nicht offensichtlich unrichtig dar, dass sämtliche Ärzte in somatischer Hinsicht ohne unterschiedliche organische Befunderhebung von den gleichen medizinischen Fakten ausgingen und einzig die Arbeitsfähigkeitsschätzungen divergieren. Dabei erachtete Dr. med. D.________ eine volle Arbeitsfähigkeit ab Gutachtenszeitpunkt für sämtliche wechselbelastenden Tätigkeiten mit normalen Gewichtsbelastungen als gegeben und schränkte das Leistungsprofil einzig hinsichtlich "hochgradig" rückenbelastenden Tätigkeiten (Heben und Tragen von Lasten über 15 bis 20 kg) sowie Arbeiten in einseitigen Positionen wie Kauern oder Sitzen über mehr als sechs Stunden, ein. Dass er den Versicherten vor diesem Zeitpunkt selbst als arbeitsunfähig ansah, lässt sich seinen Darlegungen nicht entnehmen, indem er einzig festhielt, dieser sei zuvor über anderthalb Jahre vollständig arbeitsunfähig geschrieben worden. Er relativierte diese Einschätzung der Arbeitsfähigkeit sodann dahingehend, dass die Dramatik der geschilderten Schmerzproblematik nicht zu den versäumten diagnostischen und therapeutischen Interventionen passte. Auch würde sich im Blut des Beschwerdeführers kein relevanter Medikamentenspiegel nachweisen lassen. Insgesamt schlussfolgerte er auf ein widersprüchliches und unstimmiges Gesamtbild. Das kantonale Gericht sah sich deshalb zu Recht nicht veranlasst, gestützt auf den Bericht des Dr. med. D.________ von der Beweiswertigkeit des bidisziplinären Gutachtens abzuweichen; Widersprüche zu den gutachterlichen Daregungen sind darin nicht zu erkennen. Nicht in Frage steht ferner, dass ein somatisch-pathologischer Befund vorliegt, die geklagten Beschwerden liessen sich jedoch bezüglich Umfang und Intensität höchstens partiell darauf abstützen. Auch die vorgebrachte Rüge, ein Rheumatologe dürfe nicht als Gutachter bei Rückenbeschwerden fungieren, ist nicht stichhaltig, zumal sich der Beschwerdeführer bezüglich der somatischen Beschwerden auf Dr. med. D.________ bezieht, der lediglich Allgemeinmediziner ist. Vollständigkeitshalber ist zusätzlich auf die Rechtsprechung zu verweisen, wonach ein Rheumatologe zur Beurteilung von Wirbelsäulenbeschwerden fachlich kompetent ist (Urteil 8C_325/2018 vom 11. September 2018 E. 4.1).