Citation: 8C_744/2022 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung von Art. 38 IVV in Verbindung mit Art. 37 Abs. 3 lit. e IVV und Art. 42 Abs. 3 IVG sowie eine offensichtlich unrichtige Sachverhaltsfeststellung (Art. 97 Abs. 1 BGG). Er macht geltend, der Abklärungsbericht vom 9. Februar 2022 stehe im Widerspruch zu den fachärztlichen Beurteilungen und der Bedarf an lebenspraktischer Begleitung sei darin willkürlich (zu tief; Art. 9 BV) festgesetzt worden, weshalb darauf nicht abgestellt werden könne. Hinzu komme, dass sich sein Gesundheitszustand seit März 2022 verschlechtert habe, was in Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) und des Untersuchungsgrundsatzes weder die IV-Stelle noch die Vorinstanz berücksichtigt hätten.