Citation: 4A_387/2024 E. 3.4.3

3.4.3. Weiter erwog die Vorinstanz, der Beschwerdegegner habe mit seinem Rechtsöffnungsgesuch das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich vom 20. Juli 2022, die Schlussrechnung vom 30. August 2022 und die Bestätigung des Bundesgerichts vom 20. Oktober 2023 eingereicht. Aus dem Urteil des Verwaltungsgerichts gehe hervor, dass das kantonale Steueramt die Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 10. Februar 2020 für die direkte Bundessteuer 2016 mit einem steuerbaren Reingewinn von Fr. 364'500.-- und einem steuerbaren Kapital von Fr. 4'553'000.-- veranlagt habe. Am 27. November 2020 habe die Beschwerdeführerin Einsprache gegen die Veranlagungsverfügung erhoben, worauf das kantonale Steueramt am 11. Dezember 2020 wegen Verspätung nicht eingetreten sei. Die dagegen gerichtete Beschwerde vom 18. Januar 2021 habe das Steuerrekursgericht des Kantons Zürich am 5. Oktober 2021 abgewiesen. Hiergegen habe die Beschwerdeführerin am 11. November 2021 Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Zürich erhoben, welche mit Urteil vom 20. Juli 2022 ebenfalls abgewiesen worden sei. Gegen dieses Urteil sei kein Rechtsmittel ergriffen worden. Die Veranlagungsverfügung sei in Rechtskraft erwachsen, da sie nicht fristgerecht angefochten worden sei. Die Veranlagungsverfügung, deren Inhalt sich aus dem Urteil des Verwaltungsgerichts ergebe, stelle in Verbindung mit der unangefochtenen Schlussrechnung einen definitiven Rechtsöffnungstitel im Sinne von Art. 80 Abs. 2 Ziff. 2 SchKG dar.