Citation: 5A_128/2021 E. 3.4

3.4. Zusammenfassend ergibt sich somit, dass das Verwaltungsgericht mit Bezug auf die psychische Störung den massgebenden Sachverhalt nicht anhand eines Gutachtens nach den Vorgaben der bundesgerichtlichen Rechtsprechung ermittelt hat. Aufgrund der ungenügenden tatsächlichen Feststellungen lässt sich nicht abschliessend beurteilen, ob die Aufrechterhaltung der fürsorgerischen Unterbringung durch die Vorinstanz den Anforderungen von Art. 426 Abs. 1 ZGB entspricht. Die Ziffern 1 und 2 des angefochtenen Entscheiddispositivs sind somit aufzuheben und die Sache an das Verwaltungsgericht zurückzuweisen (Art. 107 Abs. 2 BGG), damit es nach Einholen eines Gutachtens und Anhörung des Beschwerdeführers dazu über die fürsorgerische Unterbringung neu entscheide. Bei dieser Ausgangslage erübrigt es sich, auf die übrigen Einwendungen des Beschwerdeführers einzugehen. Mit diesem Rückweisungsentscheid befindet sich das Verfahren wieder im zweitinstanzlichen Instruktionsstadium. Nachdem die Beschwerde im Sinn von Art. 450e Abs. 2 ZGB keine aufschiebende Wirkung, die KESB nichts anderes angeordnet, das Verwaltungsgericht diese nicht wiederhergestellt und der Beschwerdeführer im bundesgerichtlichen Verfahren nicht um aufschiebende Wirkung ersucht hat, ist die von der KESB angeordnete fürsorgerische Unterbringung weiterhin vollstreckbar.