Citation: I 297/00 01.02.2002 E. 13

13. Monatslohn von Fr. 2.15 (8,3 %) und gab eine Jahresarbeitszeit von 2138 Std. (inkl. Ferien) an. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers ist, da in der Jahresarbeitszeit die Ferien eingeschlossen sind, der Ferienzuschlag von Fr. 1.98 bei der Ermittlung des jährlichen Lohnes ausser Acht zu lassen. Andernfalls würden die Ferien zweimal berücksichtigt, was zu einem zu hohen Einkommen führen würde (RKUV 1989 Nr. U 81 S. 386 Erw. 2c; Urteil T. vom 25. Februar 1998, I 520/97; nicht veröffentlichtes Urteil G. vom 10. November 1999, U 52/99). Der Beschwerdeführer hätte demnach im Jahr 1997 einen Lohn von Fr. 55'694.- (2138 x [Fr. 23.90 + Fr. 2.15]) und im Jahr 1998 unter Berücksichtigung der nominellen Lohnveränderung im Baugewerbe von 0,4 % einen solchen von Fr. 55'917.- verdienen können. Stellt man mit der Vorinstanz zu Gunsten des Beschwerdeführers auf die Angabe der Arbeitgeberin vom 27. November 1996 ab, so ergibt sich bei einem Lohn von Fr. 57'780.- im Jahre 1996 für das hier massgebende Jahr 1998 ein Einkommen von Fr. 58'127.-. b) Da der Beschwerdeführer nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine ihm an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, können nach der Rechtsprechung für die Bestimmung des trotz Gesundheitsschädigung noch realisierbaren Einkommens (Invalideneinkommen) Tabellenlöhne beigezogen werden (BGE 124 V 322 Erw. 3b/aa). Auch im vorliegenden Fall ist es mit dem kantonalen Gericht als sachgerecht anzusehen, den auf Grund der ärztlich bescheinigten Restarbeitsfähigkeit mutmasslich noch erzielbaren Verdienst unter Zuhilfenahme der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Lohnstrukturerhebung (LSE) zu ermitteln. Nach der LSE belief sich gemäss Tabelle A1 der Zentralwert für die mit einfachen und repetitiven Aufgaben (Anforderungsniveau 4) beschäftigten Männer im privaten Sektor (bei einer wöchentlichen Arbeitszeit von 40 Stunden) im Jahre 1998 auf monatlich Fr. 4268.-. Auf der Basis von 41,9 Wochenstunden (Die Volkswirtschaft 2001, Heft 11 S. 100, Tabelle B9.2) ergibt sich im Jahre 1998 ein Gehalt von monatlich Fr. 4470. 70 oder Fr. 53'648. 75 für das ganze Jahr (4470.- x 12). Da der Versicherte nur zu 50 % arbeitsfähig ist, ist dieser Betrag zu halbieren, was Fr. 26'824. 35 ausmacht. Gewährt man mit dem kantonalen Gericht dem Beschwerdeführer den höchstzulässigen Abzug von 25 % (BGE 126 V 79 Erw. 5b/aa-cc; bestätigt mit Urteil D. vom 27. November 2001, I 82/01), so resultiert ein Invalideneinkommen von Fr. 20'118.-. Selbst wenn zu Gunsten des Beschwerdeführers von einem Validenlohn von Fr. 60'167.- ausgegangen wird, so beträgt der Invaliditätsgrad - wenn auch knapp (dazu BGE 127 V 129) - weniger als zwei Drittel (Fr. 60'187.- : Fr. 20'118.-). Damit hat der Beschwerdeführer keinen Anspruch auf eine ganze Invalidenrente. Daran ändern sämtliche übrigen Einwendungen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde nichts. Insbesondere übersieht der Beschwerdeführer, dass im höchstzulässigen Abzug von 25 % dem Umstand der Teilarbeitsfähigkeit bereits Rechnung getragen ist.