Citation: 2C_846/2017 E. 2.2

2.2. Fest steht zunächst, dass der Vertreter des Migrationsamts den fraglichen Auszug aus dem Intranet des SEM anlässlich der mündlichen Haftverhandlung vom 18. September 2017 dem Gericht zu den Akten reichte. Der Beschwerdeführer und sein Rechtsvertreter waren dabei zugegen. Über die Existenz des erwähnten Dokuments und seinen Eingang in die Verfahrensakten waren somit beide im Bild. Wie sich aus dem angefochtenen Urteil weiter ergibt, erläuterte der Vertreter des Migrationsamts, dass der Intranetauszug die Möglichkeit von Sonderflügen nach Sri Lanka bestätige. Ebenfalls bekannt war dem Beschwerdeführer folglich, welche Tatsachen mit dem eingereichten Beleg bewiesen werden sollten. Dass er anlässlich der mündlichen Haftverhandlung vom 18. September 2017 unmittelbar um Einsicht in den Auszug aus dem Intranet des SEM ersucht hätte und ihm diese verweigert worden wäre, macht der Beschwerdeführer demgegenüber nicht geltend. Von einer Verletzung des Akteneinsichtsrechts durch die Vorinstanz kann bei dieser Ausgangslage keine Rede sein. Die Rüge des Beschwerdeführers war aber immerhin sinngemäss als Gesuch um Akteneinsicht im bundesgerichtlichen Verfahren entgegenzunehmen, die ihm mit verfahrensleitender Verfügung vom 11. Oktober 2017 gewährt wurde.