Citation: 8C_8/2019 E. 5.2.1

5.2.1. Was er hierzu vorbringt, vermag nicht durchzudringen. Mit dem kantonalen Gericht ist dem Beschwerdeführer hinsichtlich der gerügten unvollständigen Aktenlage zwar zuzustimmen, dass dem psychiatrischen Gutachter Dr. med. C.________ die Austrittsberichte der Klinik D.________ vom 3. September 2014 und 13. Dezember 2016 nicht vorlagen. Das kantonale Gericht führte aber schlüssig aus, dass diesem zwölf weitere Austrittsberichte (verschiedener Kliniken) zur Verfügung gestanden seien, die den massgeblichen medizinischen Sachverhalt hinreichend widerspiegelten. Der Beschwerdeführer vermag nicht darzulegen, welche wesentlichen medizinischen Tatsachen dadurch bei der Begutachtung unberücksichtigt geblieben sein sollen, namentlich stimmt er mit dem kantonalen Gericht darin überein, dass aus den beiden Berichten keine neuen Erkenntnisse resultieren. Nicht ersichtlich ist weiter, inwiefern eine fehlende Angabe der genauen Explorationsdauer gegen die inhaltliche Zuverlässigkeit der psychiatrischen Teilexpertise sprechen soll. Die Vorinstanz wies sodann bereits zutreffend darauf hin, dass der Beweiswert eines psychiatrischen Gutachtens nicht von einer bestimmten verbindlichen Mindestdauer abhängt (vgl. etwa Urteil 8C_660/2013 vom 15. Mai 2014 E. 4.2.3). Anhaltspunkte dafür, dass der für eine psychiatrische Untersuchung zu betreibende zeitliche Aufwand der Fragestellung und der zu beurteilenden Psychopathologie nicht angemessen war, bestehen nicht (Urteil 8C_602/2013 vom 9. April 2014 E. 3.2 mit Hinweis). Soweit er erneut den Ablauf der psychiatrischen Begutachtung bemängelt, ist zu wiederholen, dass es im Ermessen des Sachverständigen liegt, wie er die Fragen stellt und welche Untersuchungsmethoden er anwendet. Wichtigste Grundlage gutachterlicher Schlussfolgerungen bildet - gegebenenfalls neben standardisierten Tests - die klinische Untersuchung mit Anamneseerhebung, Symptomerfassung und Verhaltensbeobachtung (vgl. Urteile 9C_664/2015 vom 2. Mai 2016 E. 4.2, 8C_47/2016 vom 15. März 2016 E. 3.2.2, 8C_86/2015 vom 6. Mai 2015 E. 5.2, je mit Hinweisen). Eine Mangelhaftigkeit des durch Dr. med. C.________ erhobenen Psychostatus, der sich bei der psychopathologischen Befunderhebung an den AMDP-Richtlinien orientierte, vermag der Beschwerdeführer nicht darzutun. Die Teilexpertise liefert den erforderlichen Einblick in den psychischen Zustand des Versicherten, wobei die psychiatrische Exploration von der Natur der Sache her nicht ermessensfrei erfolgen kann. Dem oder der medizinischen Sachverständigen ist deshalb praktisch immer ein gewisser Spielraum eröffnet, innerhalb welchem verschiedene Interpretationen möglich, zulässig und im Rahmen einer Exploration lege artis zu respektieren sind (Urteil 9C_634/2015 vom 15. März 2016 E. 6.1 mit Hinweis).