Citation: U 52/05 25.08.2005 E. 2

Der Beschwerdeführer rügt, der Gesundheitszustand sei namentlich in Bezug auf die Unfallkausalität der Kraftlosigkeit für den Pinzettengriff (Daumen-Zeigefinger) links, die partielle Medianusläsion links sowie die Parästhesien nicht verlässlich genug abgeklärt worden. Dieser Einwand ist nicht stichhaltig. Für die Feststellung des massgebenden Gesundheitszustandes kann ausnahmsweise auf den letztinstanzlich erstmals eingereichten Abklärungsbericht der BEFAS vom 25. November 2004 abgestellt werden. Denn dieser Bericht steht in engem Sachzusammenhang mit der hier zu beurteilenden Frage der Invalidenrente und eignet sich dazu, die Beurteilung im Zeitpunkt des Verfügungserlasses zu beeinflussen (BGE 99 V 102 mit Hinweisen). Im einlässlichen BEFAS-Bericht finden sich keine Hinweise auf die geklagten Beschwerden, insbesondere auch nicht in der Wiedergabe der vom Versicherten geschilderten Leiden. Somit drängt sich der Schluss auf, dass diese Beschwerden für die Einschätzung der beruflichen Leistungsfähigkeit vernachlässigt werden können. Weitere medizinischen Abklärungen sind demnach nicht erforderlich.