Citation: 9C_302/2013 E. A

Die 1959 geborene S.________ ist gelernte Krankenschwester und war später in einem halben Pensum als Sekretärin erwerbstätig. Am 14. November 2008 meldete sie sich unter Hinweis darauf, schon bei kleinster körperlicher Belastung träten schnelle Erschöpfung und Dyspnoe (Atemnot) ein, bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Das Versicherungsgericht des Kantons Aargau hob die Verfügung der IV-Stelle Aargau vom 31. Mai 2010, in welchem das Leistungsbegehren mangels eines ausgewiesenen invalidisierenden Gesundheitsschadens abgelehnt worden war, auf und wies die Sache zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung an die Verwaltung zurück. Das kantonale Gericht hielt fest, nach umfassender somatischer Abklärung zeige sich, dass die Versicherte überwiegend wahrscheinlich weder an Fibromyalgie noch an einer entzündlichen oder degenerativen Muskelerkrankung leide. Hingegen bestehe psychiatrischer Abklärungsbedarf (Entscheid vom 26. Mai 2011). Die IV-Stelle holte ein psychiatrisch-rheumatologisches Gutachten der Dres. med. H.________ und L.________, vom 5./12. Dezember 2011 ein. Die Sachverständigen kamen zum Schluss, die Leistungsfähigkeit der Versicherten in den bisher ausgeübten Tätigkeiten sei (bis auf eine vorübergehende Einschränkung um 25 Prozent im Zeitraum von März bis Juli 2011) nicht beeinträchtigt. Mit Verfügung vom 15. Mai 2012 stellte die IV-Stelle wiederum fest, die Arbeitsfähigkeit sei nicht eingeschränkt, weshalb keine anspruchsbegründende Invalidität bestehe.