Citation: 8C_133/2021 E. 3.3

3.3. Hinsichtlich der Ereignisse vom 6. und 17. September 2004 erwog die Vorinstanz, ihr Abschreibungsbeschluss vom 14. Juni 2016 sei ein prozessrechtlicher Entscheid gewesen, worin keine materielle Prüfung des lite pendente erlassenen Wiedererwägungsentscheides der Allianz vom 7. Juni 2016 bzw. der natürlichen Kausalität in materieller Hinsicht erfolgt sei. Sodann habe sie sich zur Frage des natürlichen Kausalzusammenhangs gar nicht zu äussern gehabt, da dies im damaligen Verfahren nicht Streitgegenstand gewesen sei. Streitgegenstand sei einzig gewesen, ob das Ereignis vom 17. September 2004 die Voraussetzungen des Unfallbegriffs oder der unfallähnlichen Körperschädigung erfüllt habe. Der Allianz sei es somit offen gestanden, den natürlichen Kausalzusammenhang (später) zu prüfen. Diesen vorinstanzlichen Erwägungen ist beizupflichten. Im Abschreibungsbeschluss vom 14. Juni 2016 erwog die Vorinstanz denn auch, die Allianz habe sich bereit erklärt, den weiteren Anspruch der Beschwerdeführerin auf die gesetzlichen Leistungen unter Annahme eines am 6. September 2004 erfolgten Unfallereignisses zu prüfen. In diesem Lichte kann nicht gesagt werden, die Allianz und die Vorinstanz hätten die natürliche Kausalität zwischen den gesundheitlichen Störungen der Beschwerdeführerin und den Ereignissen vom 6. und 17. September 2004 im Sinne einer res iudicata bejaht. Sämtliche Einwände der Beschwerdeführerin vermögen hieran nichts zu ändern.