Citation: 5C.49/2001 31.05.2001 E. B

B.- Am 19. September 1997 klagten Mutter (nachfolgend Klägerin) und Sohn (nachfolgend Kläger) beim Bezirksgericht Laufenburg/AG gegen C.________ (nachfolgend Beklagter) einerseits auf Feststellung der Vaterschaft, anderseits auf Leistung von Unterhaltsbeiträgen an den Kläger von monatlich Fr. 1'875.--, 1'975.--, 2'075.--, je nach Alter des Klägers, und auf Zahlung an die Klägerin von mindestens Fr. 9'800.-- unter dem Titel von Art. 295 ZGB. Nachdem der Beklagte seine Vaterschaft am 11. November 1998 aussergerichtlich anerkannt hatte, schrieb die erste Instanz am 17. Februar 2000 die Vaterschaftsklage mangels rechtlichen Interesses von der Kontrolle ab; im Übrigen hiess sie die Klage teilweise gut und verpflichtete den Beklagten, dem Kläger ab dem 9. April 1997 nebst allfälligen Kinderzulagen indexierte monatliche Unterhaltsbeiträge von Fr. 1'400.-- bis zum 12. Altersjahr bzw. von 1'200.-- ab vollendetem 12. Altersjahr bis zur Mündigkeit zu entrichten, wobei Art. 276 Abs. 3 und Art. 277 Abs. 2 ZGB vorbehalten wurden. Ferner hielt das Bezirksgericht den Beklagten dazu an, der Klägerin Fr. 3'300.-- als Leistungen im Sinne von Art. 295 ZGB zu bezahlen. In teilweiser Gutheissung der Appellation des Beklagten hob das Obergericht des Kantons Aargau (1. Zivilkammer) das erstinstanzliche Urteil teilweise auf und verpflichtete den Beklagten unter Vorbehalt der Art. 276 Abs. 3 und Art. 277 Abs. 2 ZGB, dem Kläger ab dem 9. April 1997 nebst allfälligen Kinderzulagen monatlich und zum voraus jeweils einen indexierten Unterhaltsbeitrag von Fr. 1'100.-- bis und mit Januar 2000, Fr. 800.-- von Februar 2000 bis April 2003, bzw. Fr. 1'000.-- von Mai 2003 bis zur Mündigkeit zu bezahlen; abgewiesen wurde hingegen das Begehren der Klägerin um Leistungen im Sinne von Art. 295 ZGB.