Citation: 2C_973/2014 E. A

Die Zwillingstöchter C.A.________ und D.A.________ (geb. 2008) von A.A.________ und B.A.________ besuchten bis zum Herbst 2013 den staatlichen Kindergarten. Ende 2012 wurde eine Indikation zur logopädischen Therapie für beide Kinder gestellt. Seit Januar 2013 besuchten sie die logopädische Therapie im Schulhaus Q.________ in V.________. D.A.________ besuchte zudem die Psychomotorik-Therapie in der Therapiestelle V.________. Im Herbst 2013 wechselten beide Kinder in den privaten Kindergarten "Kinderhaus R.________" in W.________, worauf der Schulrat U.________ den Eltern mitteilte, dass die Töchter nicht mehr zur Psychomotorik-Therapie zugelassen seien. Mit Schreiben vom 23. Januar 2014 an den Schulrat beantragten A.A.________ und B.A.________, die Kinder C.A.________ und D.A.________ seien ab Februar 2014 an der Psychomotorik-Therapiestelle in V.________ wieder zuzulassen und ersuchten andernfalls um Erlass einer anfechtbaren Verfügung. Mit Verfügung vom 3. Februar 2014 beschloss der Schulrat U.________, dass die beiden Töchter nicht mehr zur Psychomotorik-Therapie zugelassen werden. Er begründete dies damit, dass diese Therapie zum Angebot der öffentlichen Schule gehöre und die Kosten bei Privatschülern nicht von der Gemeinde übernommen würden.