Citation: 6A.65/2006 01.02.2007 E. 1

Das angefochtene Urteil ist am 8. Juni 2006 und damit vor dem Inkrafttreten des Bundesgesetzes über das Bundesgericht vom 17. Juni 2005 (Bundesgerichtsgesetz, BGG; SR 173.110) am 1. Januar 2007 ergangen. Das Beschwerdeverfahren richtet sich nach dem bisherigen Recht (Art. 97 ff. OG; Art. 132 Abs. 1 BGG, e contrario). Beschwerdegegenstand ist der Entscheid des Verwaltungsgerichts (Art. 97 lit. g OG). Entscheide unterer kantonaler Instanzen können nicht angefochten werden (BGE 104 Ib 269 E. 1). Auf das Rechtsbegehren, die Verfügung des Strassenverkehrsamts aufzuheben, ist daher nicht einzutreten. Die Beschwerdeführerin setzt sich in der Beschwerde mit dem Urteil des Verwaltungsgerichts auseinander, so dass in sinngemässer Auslegung des Rechtsbegehrens (nämlich: es sei der Entscheid des Verwaltungsgerichts aufzuheben) auf die Beschwerde eingetreten werden kann (vgl. Art. 114 Abs. 1 OG). Die Vorinstanz ist eine richterliche Behörde, weshalb das Bundesgericht an die Feststellung des Sachverhalts gebunden ist, soweit dieser nicht offensichtlich unrichtig, unvollständig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen festgestellt worden ist (Art. 104 lit. b i.V.m. Art. 105 Abs. 2 OG). Im zu beurteilenden Fall ist unbestritten das Strassenverkehrsgesetz in seiner früheren und milderen Fassung von Art. 16 Abs. 3 lit. a in Verbindung mit Art. 17 Abs. 1 lit. a SVG (Mindestentzugsdauer von einem Monat) anwendbar. Im neuen Recht beträgt die Mindestentzugsdauer drei Monate (Art. 16c Abs. 1 lit. a in Verbindung mit Abs. 2 lit. a; BGE 132 II 234 E. 3.2).