Citation: 8C_492/2020 E. 10.1.1

10.1.1. Mit Entscheid vom 12. Dezember 2017 erwog die Vorinstanz, die Behörde X.________ habe am 24. Februar 2017 mit der Begründung gekündigt, die Beschwerdeführerin sei wegen Verdachts auf Drogenhandel in Untersuchungshaft. Dies sei unvereinbar mit ihrer zentralen Vertrauensposition als Kanzleileiterin. Daneben habe sie im letzten Jahr häufig ohne Information oder Mitteilung an ihre Stellvertreterin oder Mitarbeitenden bzw. unter Angabe unzutreffender Gründe kurzfristig Ferientage bezogen bzw. Mehrstunden kompensiert. Sodann habe ihr Ehemann im letzten Jahr die bei der Behörde X.________ lernende Person wiederholt telefonisch kontaktiert; die Beschwerdeführerin habe dies gewusst, aber ihren Vorgesetzten nicht informiert. Weiter habe sie sich für eine vom Arbeitgeber finanzierte Weiterbildung angemeldet, aber sie nicht besucht. Dennoch sei sie an diesem Tag nicht zur Arbeit erschienen und habe vorgegeben, den Anlass besucht zu haben.