Citation: 6B_896/2022 E. 2.2.4

2.2.4. Der Beschwerdeführer trägt vor, er könne "sich absolut nicht auf Deutsch verständigen und insbesondere auch nicht Deutsch lesen". Bereits im Berufungsverfahren machte der Beschwerdeführer geltend, seine Aussagen vom 2. August 2020 seien nicht verwertbar, weil er keinen Übersetzer hatte. Diesen Einwand verwirft die Vorinstanz überzeugend. Sie erwägt, die Polizei habe den Beschwerdeführer am 2. August 2020 gemäss Art. 158 Abs. 1 StPO darauf hingewiesen, dass er eine Übersetzung verlangen könne. Als Muttersprache sei im Protokoll "Türkisch" und als Sprache "gebrochen Deutsch" angegeben. Eine Übersetzung sei als "nicht benötigt" erachtet worden. Die Vorinstanz trägt diesem Umstand Rechnung, indem sie bei der Würdigung der Aussagen berücksichtigt, dass der Beschwerdeführer nur gebrochen Deutsch spricht. Sie gibt zu bedenken, dass die zentralen Fragen zur Kollision keinen komplizierten Sachverhalt betreffen und leicht verständlich sind. Der Beschwerdeführer habe die Frage bejaht, ob er die Kollision mit dem parkierten Fahrzeug bemerkt habe. Auf die Anschlussfrage, wieso er den Fahrzeughalter nicht kontaktiert habe, habe der Beschwerdeführer geantwortet, er habe keinen Schlag gespürt und sei davon ausgegangen, dass es keinen Schaden gegeben habe. Schliesslich hält die Vorinstanz fest, dass der Beschwerdeführer unterschriftlich bestätigt habe, das Protokoll selbst gelesen zu haben. Diese Erwägungen sind nachvollziehbar und nicht zu beanstanden.