Citation: 6S.457/2005 14.03.2006 E. 5

Der Beschwerdeführer wendet sich schliesslich gegen die Strafzumessung. Er macht geltend, die Vorinstanz nehme aktenwidrig an, seine Bemühungen zur Schadenstilgung seien ihm schon im aufgehobenen Urteil zugute gehalten worden. Ferner hätte die Befragung der angerufenen Zeugen zusammen mit seinen aktenkundigen Aussagen aufzeigen können, dass eine Mitverantwortung des Täuschungsopfers vorgelegen habe und das Geständnis spontan erfolgt sei, was strafmindernd hätte gewertet werden müssen. Gegen die Erhöhung der Strafe um 15 Tage Gefängnis bringt er jedoch nichts vor. So macht er nicht geltend, die Vorinstanz hätte aufgrund der von ihm geltend gemachten Gesichtspunkte die Strafe in nur geringerem Masse erhöhen dürfen. 5.1 Der Beschwerdeführer hat das erste Urteil der Vorinstanz angefochten und seine Vorbringen mit Ausnahme der geltend gemachten Aktenwidrigkeit bereits in jenem Verfahren erhoben. Soweit er mit seinen erneuerten Einwänden überhaupt zu hören ist, kann auf die Erwägungen im Urteil des Kassationshofes vom 6. Juni 2005 (6S.9/2005) verwiesen werden. 5.2 Die Vorinstanz hat sich mit den in Ansätzen festgestellten Bemühungen des Beschwerdeführers zur Schadenstilgung im ersten Urteil bereits auseinandergesetzt und sowohl eine Strafmilderung als auch -minderung abgelehnt (Urteil vom 17. August 2004, S. 47). Das Bundesgericht hat dies in seinem Urteil vom 6. Juni 2005 nicht beanstandet (E. 5.3 am Ende). Im angefochtenen Urteil verweist die Vorinstanz darauf, dass dem Beschwerdeführer angesichts seiner nunmehr verschlechterten finanziellen Situation das Scheitern einer einvernehmlichen Schadenstilgung nicht angelastet werden könne. Wohl ist der weitere Hinweis der Vorinstanz, wonach seine Bemühungen ihm "schon im aufgehobenen Urteil zugute gehalten" worden seien, falsch (vgl. angefochtenes Urteil, S. 10 f.). Indessen hat sich dies für den Beschwerdeführer bei der Strafzumessung nicht nachteilig ausgewirkt. Die Vorinstanz wollte im neuen Urteil erkennbar lediglich zum Ausdruck bringen, dass sie das Scheitern einer einvernehmlichen Schadenstilgung seit dem ersten Urteil weder straferhöhend noch strafmindernd wertete.