Citation: 2C_1111/2014 E. 3.1

3.1. Die Ausführungen der Vorinstanz zum Vorliegen eines Widerrufsgrundes sind nicht zu beanstanden (vgl. hiervor E. 2.1) : Der Beschwerdeführer wurde bereits als Minderjähriger dreimal bestraft (Tätlichkeiten; einfache Körperverletzung; Widerhandlung gegen das Waffengesetz). Als Erwachsener erfolgten Verurteilungen wegen Führens eines Motorfahrzeugs in angetrunkenem Zustand zu Geldstrafen von 10 Tagessätzen (27. Juni 2007) bzw. 40 Tagessätzen (2. November 2007). Hinzu kamen - unter anderem - Verurteilungen wegen mehrfacher Körperverletzung, Widerhandlungen gegen die Strassenverkehrsgesetzgebung und gegen das Waffengesetz (Geldstrafe zu 120 Tagessätzen; 12. November 2008). Beim der Verurteilung wegen mehrfacher Körperverletzung zugrunde liegenden Sachverhalt hatte der Beschwerdeführer seine ehemalige Freundin im Rahmen von drei Attacken mehrfach im Gesicht verletzt und an einem Absperrgitter gewürgt. Zu einem anderen Zeitpunkt hatte er einem Dritten ohne ersichtlichen Grund durch einen Faustschlag das Nasenbein gebrochen, worauf dieser notoperiert werden und mehrere Tage im Spital verbringen musste. Bei einer neuerlichen Verurteilung wegen einfacher Körperverletzung verletzte er eine Person am Auge (Geldstrafe von 40 Tagessätzen; 22. Januar 2011). Am 19. Februar 2013 erfolgte eine Verurteilung wegen versuchter schwerer Körperverletzung und Angriff zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 11 Monaten. Dabei handelte es sich wiederum um eine Attacke auf eine unbekannte Drittperson. Nachdem der Beschwerdeführer seinem Opfer den Weg versperrt hatte, trat er mit einem Mittäter gegen dessen Kopf, Oberkörper und Hals bis die Person bewusstlos war. Das Opfer erlitt eine Prellung am Hinterkopf, eine Rissquetschwunde, eine Nasenbeinfraktur mit Septumdeviation, Blutergüsse unter den Augen und weitere Prellungen am Körper. Die Vorinstanz hat gestützt auf die überaus zahlreichen Straferkenntnisse, von denen sich die grösste Anzahl gegen die körperliche Integrität der Opfer richtete, in korrekter Weise festgestellt, dass der Beschwerdeführer weder gewillt noch fähig ist, sich an die hiesige Rechtsordnung zu halten und den Widerrufsgrund von Art. 63 Abs. 1 lit. b in Verbindung mit Art. 63 Abs. 2 AuG erfüllt (vgl. Urteile 2C_699/2014 vom 1. Dezember 2014 E. 4.3; 2C_160/2013 vom 15. November 2013 E. 2.1.2; 2C_818/2010 vom 4. Juli 2011 E. 4).