Citation: 5A_542/2021 E. 4.2

4.2. Wird eine Verletzung des rechtlichen Gehörs gerügt, so ist mindestens vorausgesetzt, dass die beschwerdeführende Partei auf die Erheblichkeit der angeblichen Verfassungsverletzung eingeht und in der Begründung des Rechtsmittels angibt, welche Vorbringen sie in das kantonale Verfahren bei Gewährung des rechtlichen Gehörs eingeführt hätte und inwiefern diese hätten erheblich sein können (Urteile 5A_221/2021 vom 7. Dezember 2021 E. 3.2; 5A_85/2021 vom 26. März 2021 E. 6.2). Der Beschwerdeführer äussert sich dazu jedoch nicht. Auf diese Rüge ist daher nicht weiter einzugehen. Ohnehin wären die Voraussetzungen zur Annahme eines Überraschungsentscheids nicht gegeben, denn der Beschwerdeführer musste mit der Erheblichkeit der Beurteilung einer Kindeswohlgefährdung im Rahmen einer alternierenden Obhut (mindestens nach der entsprechenden gutachterlichen Einschätzung) rechnen.