Citation: 1C_360/2017 E. 12

Schliesslich beanstandet die Beschwerdeführerin die Kostenverlegung des Kantonsgerichts, weil die im vorinstanzlichen Verfahren erfolgte Heilung von Verfahrensfehlern zu wenig berücksichtigt worden sei. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts muss der Heilung von Verfahrensfehlern bei der Kostenregelung Rechnung getragen werden, sei es durch angemessene Reduktion der Gerichtskosten, Verzicht auf die Kostenerhebung oder indem der für die Gehörsverletzung verantwortlichen Behörde Kosten auferlegt werden (vgl. Urteil 1C_41/2014 vom 24. Juli 2014 E. 7.3 mit zahlreichen Hinweisen). Der Vorinstanz steht insofern ein Ermessensspielraum zu. Die Anwendung der einschlägigen kantonalen Norm prüft das Bundesgericht grundsätzlich nur auf Willkür hin. Vorliegend hat das Kantonsgericht die amtlichen Kosten von Fr. 6'000.-- der unterliegenden Beschwerdeführerin nur zu einem Drittel (Fr. 2'000.--) auferlegt, wobei es insbesondere die vor Regierungsrat erfolgte Verletzung des rechtlichen Gehörs zu Gunsten der Beschwerdeführerin berücksichtigte (E. 18.1). Dies erscheint auch im Ergebnis nicht willkürlich, wenn berücksichtigt wird, dass die Beschwerdeführerin neben den Verfahrensrügen zahlreiche weitere Rügen erhoben hat.