Citation: 6B_1260/2019 E. 2.5

2.5. Gemäss der bundesgerichtlichen Rechtsprechung zählt der Oralverkehr, insbesondere das Eindringen mit dem Penis in den Mund einer anderen Person zu den beischlafsähnlichen Handlungen (BGE 132 IV 120 E. 2.5 S. 126). Soweit der Beschwerdeführer die Qualifikation seiner Handlung als Oralverkehr und somit als beischlafsähnliche Handlung bestreitet, kann ihm somit nicht gefolgt werden. Gemäss der bundesgerichtlichen Rechtsprechung ist es nicht erforderlich, dass das Opfer das männliche Geschlechtsteil stimuliert. Gleich wie bei der Vergewaltigung genügt bereits das Einführen des Geschlechtsteils bzw. eine Penetration. Dies war vorliegend der Fall, zwang der Beschwerdeführer doch die Privatklägerin, seinen Penis in den Mund zu nehmen. Damit liegt eine beischlafsähnliche Handlung vor.