Citation: 2C_122/2023 E. A

A.________ (geb. 1979) mit Staatsangehörigkeit von Bangladesch reiste am 16. Mai 2006 ohne Bewilligung in die Schweiz ein und ersuchte erfolglos um Asyl. Am 26. Juni 2007 heiratete er eine 1961 geborene Schweizerin. In der Folge erteilte ihm das Migrationsamt des Kantons Zürich im Rahmen des Ehegattennachzugs eine wiederholt verlängerte Aufenthaltsbewilligung und am 11. Juli 2012 die Niederlassungsbewilligung. Mit Verfügung des Bezirksgerichts Zürich vom 23. Februar 2018 wurde festgehalten, dass A.________ und seine Schweizer Ehefrau seit dem 2. November 2017 getrennt lebten. Die Ehe wurde mit Urteil des Bezirksgerichts Zürich vom 13. Dezember 2020 geschieden. Nachdem das Migrationsamt von einer möglichen Parallelbeziehung A.________s Kenntnis erhalten hatte, zeigte es ihm am 25. Januar 2021 an, dass es den Widerruf seiner Niederlassungsbewilligung beabsichtige, und gewährte ihm das rechtliche Gehör.