Citation: 8C_608/2020 E. A

A.________, geboren 1972, war ab 1. Januar 2017 bei B.________ als Lastwagenfahrer angestellt und in dieser Eigenschaft bei der SWICA Versicherungen AG gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 22. Januar 2018 kollidierte er mit einem anderen Lastwagen. Er nahm mit der Polizei den Unfall auf und ging beschwerdefrei nach Hause. Nachdem er am nächsten Tag bei der Arbeit beim Umladen von schweren Gütern Schmerzen zwischen den Schulterblättern und in den Armen verspürte, suchte er den Arzt auf. In der Folge wurde ihm bis 27. Januar 2018 eine volle Arbeitsunfähigkeit bescheinigt (vgl. die Berichte des erstbehandelnden Spital C.________ vom 23. Januar 2018 und des Dr. med. D.________, Facharzt für Allgemeine Medizin, vom 6. April 2018). Danach nahm er seine Arbeit wieder auf. Da A.________ weiterhin über Rückenschmerzen klagte, fanden zusätzliche medizinische Abklärungen statt. Gestützt auf die Beurteilung ihres Vertrauensarztes, PD Dr. med. E.________, Facharzt für orthopädische Chirurgie und Wirbelsäulenchirurgie, vom 27. August 2018 teilte die SWICA A.________ mit, sie stelle ihre Leistungen per 31. August 2018 ein. Nachdem A.________, inzwischen anwaltlich vertreten, am 27. März 2019 eine beschwerdefähige Verfügung verlangt hatte, verfügte die SWICA am 9. April 2019 die Einstellung ihrer Leistungen per 31. August 2018. Dies bestätigte sie mit Einspracheentscheid vom 6. November 2019.