Citation: 1C_58/2020 E. 2.1

2.1. Die Vorinstanz erwog, die Projektänderungen hätten nicht im Anzeigeverfahren durchgeführt werden dürfen, sondern es hätte ein ordentliches Baubewilligungsverfahren durchgeführt werden müssen. Entgegen der Auffassung des Baurekursgerichts könne nicht von einer untergeordneten Projektänderung ausgegangen werden, da insbesondere die Umnutzung der bisherigen Räume in eine Kinderkrippe einen zusätzlichen Bedarf an Fahrzeugabstellplätzen erfordere. Eine falsche Verfahrenswahl führe jedoch nicht ohne Weiteres zur Aufhebung des ergangenen baurechtlichen Entscheids. Durch die Zustellung des Entscheids vom 1. Februar 2018 sei der Beschwerdeführer von der Baubewilligung unterrichtet worden. Es sei ihm daher möglich gewesen, am 13. März 2018 Rekurs zu erheben und seine Rügen trotz der falschen Verfahrenswahl der Rekursinstanz vorzutragen. Damit habe er seine Interessen wahren können, weshalb die Baubewilligung nicht aufzuheben sei.