Citation: 9C_738/2014 E. 2.1

2.1. Die Vorinstanz erwog, vorliegend habe die Ausgleichskasse mit Verfügung vom 14. Juni 1985 der Versicherten rückwirkend auf den 1. November 1984 eine Witwenrente zugesprochen. Mit Verfügung vom 10. November 2011 und Einspracheentscheid vom 9. April 2013 habe sie eine Rückerstattungsforderung im Betrag von Fr. 108'344.- geltend gemacht. Eine rechtskräftige Wiedererwägung bzw. Revision der ursprünglichen Verfügung liege jedoch nicht vor. Damit sei die Unrechtmässigkeit des Bezugs der Witwenrente bisher nicht festgestellt worden. Dies sei jedoch Voraussetzung für den Entscheid über die Rückerstattung. Das Erfordernis, die Leistungsverfügung formell aufzuheben, stelle ausserdem sicher, dass die in Art. 53 ATSG dafür statuierten Voraussetzungen geprüft würden.