Citation: 2C_1178/2013 E. 6.2

6.2. Der Beschwerdeführer behauptet, die Vorinstanz habe keine Interessenabwägung vorgenommen. Sie habe politische Aspekte berücksichtigt, wonach bei bestimmten Straftaten automatisch der Widerruf der Bewilligung erfolge. Dieses Gesetz stehe jedoch nicht in Kraft und verstosse wahrscheinlich gegen die Verfassung und das Völkerrecht. Soweit der Beschwerdeführer auf die in Art. 121 Abs. 3 lit. a BV genannten Anlasstaten anspielt, welche nach dem Willen des Verfassungsgebers unabhängig vom Aufenthaltsstatus der ausländischen Person zum Verlust des Aufenthaltsrechts führen sollen, geht er fehl: Weder liegt der verfahrensauslösenden Verurteilung vom 17. November 2010 eine derartige Straftat zugrunde, noch hat die Vorinstanz in irgendeiner Weise auf Art. 121 Abs. 3 lit. a BV Bezug genommen.