Citation: 6B_915/2014 E. 1.2.1

1.2.1. Die Vorinstanz stellt fest, A.________ habe bei der polizeilichen Einvernahme vom 1. November 2011 ausgesagt, er sei am 20. September 2011 um 15.45 Uhr auf der Autobahn A1 in Richtung Zürich unterwegs gewesen. Als er nach der Einfahrt Oftringen in der Kolonne auf dem Überholstreifen gefahren sei, habe er das Fahrzeug des Beschwerdeführers erstmals bemerkt. Dieser sei ihm bei einer Geschwindigkeit von rund 130 km/h mit einem Abstand von ca. 2-3 m gefolgt. Trotz zwei- bis dreimaligen Antippens des Bremspedals habe sich der Abstand nicht vergrössert. Er habe auf den Normalstreifen gewechselt und den Beschwerdeführer passieren lassen. Auf der Höhe der Raststätte Kölliken habe er den Beschwerdeführer wieder überholt. Dieser sei einem weissen Lieferwagen mit viel zu geringem Abstand gefolgt. Bei der Einfahrt Kölliken habe der Beschwerdeführer auf den Normalstreifen gewechselt und 3-4 Autos rechts überholt. Nach diesem Manöver habe er nicht wieder auf den Überholstreifen einzubiegen vermocht, da dieser nicht frei gewesen sei. Bei Gränichen sei A.________ vor einen Lastwagen auf den Normalstreifen gefahren. In der Steigung Richtung Hunzenschwil hätten ihn zunächst der weisse Lieferwagen und dann der Beschwerdeführer überholt. Dieser habe vom Überholstreifen nach rechts gewechselt, sei am Lieferwagen vorbeigefahren und wieder auf den Überholstreifen zurückgekehrt. Der Beschwerdeführer habe ein sehr aggressives Fahrverhalten gezeigt. Er habe jede Lücke auf dem Überholstreifen sowie dem Normalstreifen ausgenützt und auch die Lichthupe betätigt.