Citation: 5A_932/2022 E. 2.2.2

2.2.2. Hauptsächlich beantragt der Beschwerdeführer die Bestätigung des erstinstanzlichen Entscheids, also die Einsetzung einer Berufsbeiständin. Dies stellt er in seiner Beschwerde wiederholt klar. So führt er aus, es ginge ihm nicht in erster Linie darum, sich selber als Vorsorgebeauftragten einzusetzen, sondern, dass eine unabhängige Fach- person diese Aufgabe übernehme. Eigene schutzwürdige Interessen macht der Beschwerdeführer in diesem Zusammenhang nicht geltend, wie die hierzu wiedergegebenen Ausführungen in der Beschwerde zeigen (siehe E. 2.2.1). Vielmehr geht es ihm um den Schutz der Interessen seiner Mutter an einer gehörigen Vertretung bzw. an einer gehörigen Vermögenssorge. Zur Wahrung dieses Interesses ist er aber vor Bundesgericht nicht berechtigt. Soweit sich der Beschwerdeführer sodann auf seine potenzielle Erbenstellung bzw. den Umfang der potenziellen Erbmasse (Stichwort Wohnungen) beruft, lässt sich nach der Rechtsprechung die Beschwerdelegitimation im Verfahren vor Bundesgericht damit ebenfalls nicht begründen; auch hier ist der Beschwerdeführer nur mittelbar durch den angefochtenen Entscheid betroffen (Urteile 5A_80/2022 vom 11. November 2022 E. 2.2.4; 5A_111/2021 vom 9. Juni 2021 E. 2.4; 5A_687/2019 vom 26. Mai 2020 E. 2.5). In Bezug auf seinen Hauptantrag ist der Beschwerdeführer daher nicht zur Beschwerde legitimiert, darauf ist nicht einzutreten.