Citation: 1C_427/2010 22.12.2010 E. 2

Die Beschwerdeführerin macht zunächst geltend, das Verwaltungsgericht habe zu Unrecht nicht abgeklärt, auf welchem Grundstück sich die Fundamente des inzwischen abgebrochenen Unterstands befunden hätten. Darin liege eine mangelhafte Sachverhaltsfeststellung im Sinne von Art. 105 Abs. 2 BGG. Die Feststellung des Sachverhalts kann nach Art. 97 Abs. 1 BGG nur gerügt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels für den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann. Ob die vom Verwaltungsgericht unterlassene Abklärung für den Ausgang des Verfahrens entscheidend ist, hängt davon, ob der rechtlichen Beurteilung durch das Verwaltungsgericht zugestimmt werden kann. Die Vorinstanzen gingen insbesondere davon aus, auf die genaue Lage des Fundaments des inzwischen abgebrochenen Unterstands sei nur abzustellen, wenn sich die Beschwerdeführerin mit Bezug auf den Unterstand auf Parzelle Nr. 47 auf ein Bau- oder Überbaurecht berufen könne. Ein solches Baurecht sei nie eingeräumt worden und habe auch nicht durch Ersitzung erworben werden können. Falls diese Beurteilung zutrifft, erscheint es für den Ausgang des Verfahrens unerheblich, ob sich das Fundament des Unterstands auf der Parzelle Nr. 44 der Beschwerdeführerin befand. Es ist somit zunächst zu prüfen, ob der Kritik der Beschwerdeführerin an der rechtlichen Beurteilung durch das Verwaltungsgericht gefolgt werden kann.