Citation: 8C_273/2019 E. 5.3.3

5.3.3. Ins Leere zielt überdies der Einwand, weil der Versicherte vor dem Unfall an einem Programm zur vorübergehenden Beschäftigung teilgenommen habe, sei er zwingend bei der Beschwerdegegnerin unfallversichert gewesen. Die Feststellung des kantonalen Gerichts, der Versicherte sei ausweislich der Akten ab 11. November 2011 krankheitsbedingt arbeitsunfähig gewesen, weshalb er auch das bis dahin besuchte Programm zur vorübergehenden Beschäftigung (Art. 64a AVIG) nicht mehr besucht habe, gibt im Rahmen der bundesgerichtlichen Kognition zu keiner Korrektur Anlass. Steht fest, dass der Versicherte infolge langandauernder Krankheit die Voraussetzungen nach Art. 8 AVIG nicht mehr erfüllte und dementsprechend ab 11. November 2011 krankheitsbedingt an der arbeitsmarktlichen Massnahme, die noch bis 30. April 2012 gedauert hätte, nicht mehr teilgenommen hatte, greift auch die gemäss Art. 2 der Verordnung über die Unfallversicherung von arbeitslosen Personen vom 24. Januar 1996 (UVAL, SR 837.17) während eines Programms zur vorübergehenden Beschäftigung bestehende Leistungspflicht der Suva nicht mehr (vgl. Art. 5 Abs. 5 UVAL). Diese endet mit dem 30. Tag nach dem Tag, an dem die arbeitslose Person letztmals die Anspruchsvoraussetzungen nach Artikel 8 AVIG erfüllt oder Entschädigungen nach Artikel 29 AVIG bezogen hat (Art. 3 Abs. 2 UVAL).