Citation: 5F_13/2024 E. 2

Soweit der Gesuchsteller geltend macht, im Verfahren 5A_200/2024 explizit die unentgeltliche Rechtspflege verlangt zu haben, weil er keine Kosten übernehmen könne, ruft er sinngemäss den Revisionsgrund von Art. 121 lit. c BGG an. Indes wurde dieser Antrag nicht übersehen, sondern in Lit. C ausdrücklich erwähnt und in Ziff. 2 abgewiesen, dies in Erw. 7 mit der Begründung, dass es an den für die Erteilung der unentgeltlichen Rechtspflege erforderlichen materiellen Voraussetzungen (d.h. Nichtaussichtslosigkeit der Beschwerde) fehle. Sodann bemängelt der Gesuchsteller, das Urteil enthalte keine Rechtsmittelbelehrung. Dies ist darauf zurückzuführen, dass es gegen bundesgerichtliche Urteile kein Rechtsmittel gibt, sondern diese sofort in Rechtskraft erwachsen (Art. 61 BGG). Ein Revisionsgrund ist nicht ersichtlich. Wenn der Gesuchsteller schliesslich anführt, die Beschwerdefrist sei nur geringfügig überschritten und die Nichtgewährung der Fristwiederherstellung durch das Obergericht unangemessen gewesen, und wenn er weiter behauptet, der Entscheid des Bezirksgerichts Kreuzlingen leide an schwerwiegenden Mängeln, versucht er, seine im Beschwerdeverfahren 5A_200/2024 vorgetragenen Anliegen neu aufzurollen. Nach dem Gesagten kann jedoch nicht im Kleid der Revision inhaltlich eine Wiedererwägung verlangt werden.