Citation: 1C_78/2023 E. 3.2

3.2. Die Beschwerdeführenden machen geltend, die Vorinstanz habe die einzelnen Objekte für die Prüfung der Bewilligungspflicht zu Unrecht zu einer Einheit zusammengefasst und als Ganzes geprüft. Dies sei höchst widersprüchlich, da die Vorinstanz selbst festgestellt habe, dass seit 2017 mehr oder weniger beliebig neue Objekte hinzugekommen seien. Es könne also nicht von einer Gartenanlage gesprochen werden und es gehe nicht an, einzelne, nicht bewilligungspflichtige Objekte zu einer Einheit zusammenzufassen und sie auf diesem Umweg doch noch als bewilligungspflichtig zu erklären. Vielmehr wäre die Vorinstanz gemäss Art. 22 Abs. 1 RPG verpflichtet gewesen, sich zur Bewilligungspflicht jedes einzelnen Objekts zu äussern. Eine solche Prüfung hätte ergeben, dass ein mobiles Schildkrötenkistchen mit Auslauf gemäss Rechtsprechung der Vorinstanz nicht bewilligungspflichtig sei. Der Gemüsegarten werde biologisch und nur für den Eigengebrauch bewirtschaftet. Er sei nicht als Anlage zu qualifizieren, da er keine nennenswerten Einflüsse auf Raum, Erschliessung und Umwelt bewirke. Die Beschwerdeführenden behaupten weiter, auch das Wildbienenhotel unterstehe keiner Bewilligungspflicht, ohne dies jedoch weiter zu begründen. Schliesslich sei es willkürlich, den Brunnentrog der Bewilligungspflicht zu unterstellen, zumal dieser auf jenem Sitzplatz stehe, dem die Bestandesgarantie zuerkannt worden sei.