Citation: 2C_63/2007 20.03.2007 E. 3

3.1 Der Beschwerdeführer macht im Wesentlichen geltend, das Verwaltungsgericht habe aufgrund einer unrichtigen Sachverhaltsfeststellung zu Unrecht darauf geschlossen, er berufe sich rechtsmissbräuchlich auf seine Ehe mit einer Schweizerin. 3.2 Nach der Rechtsprechung entfällt der Anspruch auf Aufenthaltsbewilligung nicht nur bei eigentlichen Scheinehen nach Art. 7 Abs. 2 ANAG, sondern auch, wenn sich ein Ausländer rechtsmissbräuchlich auf eine Ehe beruft, die nur noch formell besteht und bei der es keine Aussicht auf ein eheliches Zusammenleben mehr gibt (vgl. BGE 128 II 145; 127 II 49). Das Verwaltungsgericht hat die entsprechenden ehelichen Verhältnisse abgeklärt und im Wesentlichen festgestellt, die Ehefrau wolle unbedingt die Scheidung und werde nicht mehr mit dem Beschwerdeführer zusammenziehen. Die Eheleute hätten sodann ein gemeinsames Scheidungsbegehren gestellt, und der Beschwerdeführer habe seine Vaterschaft betreffend das während der Ehe geborene Kind seiner Gattin angefochten. Das Verwaltungsgericht schloss daraus, dass keine Aussicht mehr auf ein eheliches Zusammenleben bestehe. 3.3 Nach Art. 97 BGG kann mit der Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten unter anderem die offensichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhalts gerügt werden. Was der Beschwerdeführer vorträgt, ist jedoch nicht geeignet, eine solche offensichtliche Unrichtigkeit zu belegen. Die vage Möglichkeit, dass die Ehefrau die Meinung ändern und auf die Scheidung verzichten könnte, genügt dafür nicht. Im Übrigen bestätigt die Darstellung des Beschwerdeführers viel eher die Feststellungen des Verwaltungsgerichts, als dass sie diese widerlegt. 3.4 Sind die tatsächlichen Feststellungen des Verwaltungsgerichts nicht zu beanstanden, hält auch dessen Folgerung, der Beschwerdeführer berufe sich rechtsmissbräuchlich auf seine Ehe zu einer Schweizerin, vor dem Bundesrecht stand (vgl. zu diesem Beschwerdegrund Art. 95 lit. a BGG).