Citation: 5A_51/2023 E. 5.2

5.2. Hiergegen bringt die Beschwerdeführerin in erster Linie vor, sie habe mehrmals geltend gemacht, dass nicht alles protokolliert worden sei, was sie während der Verhandlung gesagt habe, und dass sie die Behauptung der Vorinstanz bestreite. Dass sie - entgegen der vorinstanzlichen Feststellung zum Prozesssachverhalt, die für das Bundesgericht verbindlich ist (Art. 105 Abs. 1 BGG) - im Berufungsverfahren dargelegt hätte, die Verdunkelung bestritten zu haben, behauptet sie jedoch nicht. Vor Bundesgericht führt sie zwar aus, die Verdunkelung bestritten zu haben. Ihre Ausführungen bleiben aber völlig unsubstanziiert. Ihnen sind insbesondere auch keine Hinweise auf die kantonalen Akten zu entnehmen, aus denen eine angebliche Bestreitung hervorgehen soll, so dass der Willkürvorwurf (Art. 9 BV) ins Leere zielt. Stattdessen versteift sich die Beschwerdeführerin darauf, dass es keinen Beweis für die Verdunkelung gäbe, weshalb sie sich auf Nichtigkeit berufen könne bzw. es rechtswidrig wäre, sie für die Abdeckung mit einer Ordnungsbusse zu bestrafen. Ihre Ausführungen (darin eingeschlossen der Vorhalt, die Beschwerdegegner hätten falsch ausgesagt, was strafrechtlich relevant und ein Revisionsgrund sei) zielen damit allesamt am Kern der Sache vorbei: Gegenstand des Beweises sind rechtserhebliche, streitige Tatsachen (Art. 150 ZPO). Da vorliegend verbindlich (Art. 105 Abs. 1 BGG) feststeht, dass die Beschwerdeführerin die Verdunkelung nicht bestritten hat, war die Verdunkelung auch nicht Gegenstand des Beweises bzw. musste sie nicht bewiesen werden. Eine Verletzung des Willkürverbots oder von Treu und Glauben liegt, entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin, nicht vor.