Citation: 8C_480/2007 20.03.2008 E. 5

In tatsächlicher Hinsicht schloss die Vorinstanz invalidisierende körperliche Gesundheitsschäden aus. Dabei stellte sie auf den unangefochten in Rechtskraft erwachsenen Einspracheentscheid der Mobiliar vom 11. Oktober 2004 ab, womit der Unfallversicherer - nebst Zusprechung einer Integritätsentschädigung auf Grund einer Integritätseinbusse von 10 % - die Taggeldleistungen per 30. April 2003 einstellte und einen weitergehenden Anspruch auf Geldleistungen verneinte. Zwar trifft der Einwand der - schon damals anwaltlich vertreten gewesenen - Beschwerdeführerin zu, dass sie nicht nur an unfallbedingten Einschränkungen der Gesundheit gelitten habe, weshalb das kantonale Gericht nicht einfach unbesehen und ausschlaggebend auf den genannten Einspracheentscheid der Mobiliar hätte abstellen dürfen. Dennoch ist in der vorinstanzlichen Verneinung eines invalidisierenden körperlichen Gesundheitsschadens - entgegen der erhobenen Rüge der Versicherten - keine Verletzung des Willkürverbots (Art. 9 BV) zu erkennen. Dr. med. M.________ brachte sowohl in seinem Gutachten vom 25. August 2003 als auch in seiner ergänzenden Stellungnahme vom 1. April 2004 in aller Deutlichkeit zum Ausdruck, dass der Beschwerdeführerin unter Berücksichtigung eines Zustandes nach unfallbedingter Wirbelsäulenverletzung (wofür die Mobiliar eine Integritätsentschädigung ausrichtete), eines leichten bis mässig ausgeprägten Cervicalsyndroms, einer höchstens leichtgradigen kognitiven Störung sowie leicht ausgeprägter cervicocephaler Beschwerden ab 1. Mai 2003 sämtliche Arbeiten auf dem freien Arbeitsmarkt - abgesehen von schweren körperlichen Tätigkeiten - bei einer Arbeitsfähigkeit von 100 % zumutbar sind. Dementsprechend stellte die Mobiliar die Taggeldleistungen per 30. April 2003 ein, ohne dass die bereits damals durch den heutigen Rechtsbeistand vertretene Versicherte gegen die Leistungsterminierung gemäss Einspracheentscheid vom 11. Oktober 2004 hätte Beschwerde erheben lassen. Weiter sind der Beurteilung des Dr. med. M.________ keine Anhaltspunkte dafür zu entnehmen, dass die Beschwerdeführerin in der Ausübung der von ihr als leicht beschriebenen angestammten Tätigkeit als Filialleiterin einer Video-Verleih-Unternehmung aus körperlichen Gründen eingeschränkt war. In Übereinstimmung mit dieser Selbsteinschätzung beruhte eine allfällige Einschränkung der Arbeitsfähigkeit gemäss Dr. med. M.________ jedenfalls nicht auf somatischen Beeinträchtigungen der Gesundheit. Dass die Versicherte nicht aus körperlichen Gründen arbeitsunfähig war, geht auch aus dem psychiatrischen Gutachten (S. 10) hervor, wonach sie im letzten Quartal 2005 einen gemeinnützigen Arbeitseinsatz (anstelle der Verbüssung einer Gefängnisstrafe) ohne Leistungseinbusse zur vollen Zufriedenheit der Einsatzleiter zu absolvieren vermochte. Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin lassen auch die verschiedenen Taggeldabrechnungen keine andere Schlussfolgerung zu. Denn diesen Unterlagen sind keine Hinweise zu entnehmen, ob die vom Krankentaggeld- und Unfallversicherer berücksichtigte und durch Entrichtung eines Taggeldes entschädigte Arbeitsunfähigkeit auf einem psychogenen und/ oder somatischen Gesundheitsschaden beruhte. Demzufolge ist die vorinstanzliche Feststellung, wonach die Versicherte nicht unter einer invalidisierenden, körperlich bedingten Einschränkung der Leistungsfähigkeit leide, weder offensichtlich unrichtig noch beruht sie auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG (Art. 105 Abs. 2 BGG).