Citation: 8C_318/2024 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz erachtete das ABI-Gutachten als beweiskräftig und stellte gestützt darauf fest, der Beschwerdeführer sei für leidensadaptierte Tätigkeiten zu mindestens 70 % arbeitsfähig, wobei die vom psychiatrischen Gutachter attestierte Einschränkung von 30 % als (zu) grosszügig erscheine. Im Rahmen ihrer Invaliditätsbemessung legte sie den beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ohne und mit Gesundheitsschaden (Validen- und Invalideneinkommen) den gleichen statistischen Zentralwert der Hilfsarbeiterlöhne zugrunde. Sie gewährte zudem einen Abzug vom Tabellenlohn in der Höhe von 10 %, was in einem rentenausschliessenden Invaliditätsgrad von (maximal) 37 % ausmündete.