Citation: U 315/99 31.01.2000 E. 2

2.- Die Vorinstanz hat im Wesentlichen erwogen, der (natürliche und adäquate) Kausalzusammenhang der Kniebeschwerden mit dem Skiunfall vom 12. Februar 1993 sei unbestrittenermassen gegeben. Aus dem orthopädischen Gutachten vom 14. Juli 1998 ergebe sich nun aber, dass die im Zeitraum Februar bis April 1998 durchgeführten Therapiemassnahmen (Ultraschall, Heublumenwickel, Lymphdrainage) wohl zur Linderung der wellenförmigen Schmerzverläufe beitrügen, damit jedoch keine Heilung erzielt werden könnte. Auch die Hausärztin Frau Dr. med. W.________ bestätige im Zwischenbericht vom 22. April (recte: 1. Mai) 1998, dass durch die physiotherapeutischen Massnahmen eine vorübergehende Schmerzlinderung möglich sei. Gemäss Gesetz (Art. 10 Abs. 1 und Art. 19 Abs. 1 e contrario UVG) und Rechtsprechung habe der Unfallversicherer medizinische Vorkehren, welche lediglich der Schmerzlinderung dienten und keine namhafte Verbesserung des Gesundheitszustandes bewirkten, nicht zu übernehmen, auch wenn es sich erwiesenermassen um Unfallfolgen handle. Gemäss dem orthopädischen Gutachten vom 14. Juli 1998 sodann seien die Hüftprobleme sowie die thorakolumbalen und lumbalen Rückenprobleme nicht unfallkausal, sondern im Zusammenhang mit der Adipositas permagna zu erklären.