Citation: 1C_455/2013 E. 2.2

2.2. Das Verwaltungsgericht erwog zusammengefasst, gemäss dem kantonalen Gewässerschutzgesetz stelle die Ausscheidung der Gewässerschutzareale durch die Regierung die "Vorarbeit" und die Ausscheidung und Zuweisung der graduell abgestuften Schutzzonen durch Gemeinden die "Feinarbeit" dar. Die Schutzzonenausscheidung der Gemeinden müsse sodann durch die Regierung genehmigt werden, welche damit überprüfe, ob die Abstimmung der Schutzareale und der Schutzzonen korrekt erfolgt sei. Auf das Begehren, die Bewilligung zu verweigern, soweit das Grundwasserschutzareal gemäss Schutzzonenplan Nr. GR398 / B1 betroffen sei, könne nicht eingetreten werden, da dieses Areal gar nicht im vorliegenden Genehmigungsverfahren festgelegt worden sei. Vielmehr sei eine erste Ausscheidung dieses Areals nachweislich bereits Ende der Siebziger- und anfangs der Achtzigerjahre erfolgt und die erste Gewässerschutzkarte sei ebenfalls schon zwischen 1974 sowie 1987 erlassen worden. Das Gewässerschutzareal habe folglich im Rahmen der vorliegend angefochtenen Schutzzonenplanung gar nicht neu ausgeschieden oder substanziell geändert werden können. Dasselbe gelte für die einschlägigen Vorschriften im bisherigen Schutzzonenreglement aus dem Jahre 1987. Mangels Regelungsgegenstands im hier angefochtenen Schutzzonenplan samt Schutzzonenreglement könne auf die Rüge der unzulässigen Ausscheidung des Gewässerschutzareals auch infolge offensichtlicher Verspätung nicht eingetreten werden.