Citation: 1B_81/2019 E. 3.4

3.4. Wie sich aus dem Vollzugsbericht der Justizvollzugsanstalt Pöschwies vom 8. Januar 2019 ergibt, wurden dem Beschwerdeführer als Disziplinarmassnahme 3 Tage Arrest auferlegt, weil es zwischen ihm und einem Mitgefangenen zu einer handgreiflichen Auseinandersetzung gekommen war. Der Beschwerdeführer ist wegen Betrugs und Versuchs dazu vorbestraft. Zwar empfiehlt die Justizvollzugsanstalt die bedingte Entlassung nach zwei Dritteln der Strafe. Sie beurteilt die Legalprognose allerdings als nach wie vor belastet. Bei einem Rückfall mit gleichartigen Delikten müsse davon ausgegangen werden, dass eventuell erneut Personen von physischen und psychischen Gewaltandrohungen betroffen wären. In Anbetracht dessen kann nicht gesagt werden, dass die bedingte Entlassung des Beschwerdeführers nach zwei Dritteln der Strafe mit grosser Wahrscheinlichkeit erfolgt wäre. Die bedingte Entlassung erscheint vielmehr zweifelhaft. Wenn die Vorinstanz die Entlassung des Beschwerdeführers aus dem vorzeitigen Strafvollzug abgelehnt hat, hält das im Lichte der dargelegten Rechtsprechung daher vor Bundesrecht stand. Die konkreten Umstände des Falles gebieten die Berücksichtigung der Möglichkeit der bedingten Entlassung nicht. Die Vorinstanz hat Art. 86 Abs. 1 StGB deshalb nicht verletzt. Inwiefern sie gegen Art. 236 StPO, der den vorzeitigen Strafvollzug regelt, verstossen haben soll, legt der Beschwerdeführer - wozu er gemäss Art. 42 Abs. 2 BGG verpflichtet gewesen wäre - nicht dar. Da eine Bundesrechtsverletzung insoweit nicht offensichtlich ist, hat sich das Bundesgericht dazu nicht weiter zu äussern (BGE 140 III 115 E. 2. S. 116 mit Hinweisen).