Citation: 1C_325/2014 E. 2.3

2.3. Prozessgegenstand ist vorliegend einzig die Frage der Ermächtigung zur Strafverfolgung gegen die drei Beschwerdegegner. Nicht direkt zu überprüfen ist dagegen, ob die Grundrechtseinschränkung, die der Beschwerdeführer durch die Telefonabhörung erfuhr, vor der Verfassung oder der EMRK standhält. Denn eine allenfalls unzulässige Grundrechtseinschränkung bedeutete nicht, dass sich die handelnden Beamten auch strafbar gemacht hätten. Dasselbe gilt im Übrigen für die Frage, ob die abgehörten Gespräche im Strafverfahren gegen den Beschwerdeführer verwendet werden dürfen. Der Beschwerdeführer verkennt diese Rechtslage, wenn er beantragt festzustellen, dass der angefochtene Entscheid Art. 1, 8, 13 und 14 EMRK verletzt. Ein Interesse an einer derartigen Feststellung im Rahmen des vorliegenden Ermächtigungsverfahrens, welches über das Interesse an der Gutheissung der übrigen Rechtsbegehren hinausgeht, ist nicht erkennbar. Darauf ist nicht einzutreten (BGE 137 IV 87 E. 1 S. 88 f.; Urteil 1C_45/2009 vom 6. Juli 2009 E. 1.5; je mit Hinweisen).