Citation: 8C_302/2024 E. 8.1

8.1. Sie macht geltend, es sei nicht nachvollziehbar, dass der psychiatrische ABI-Gutachter in einer Begutachtung von 45 Minuten Dauer beweiskräftiger aussagen solle als die Fachärzte, die sie während über 10 Jahren behandelt hätten. Die gegenteilige Einschätzung der Vorinstanz sei treuwidrig und verfange nicht. Die Dauer der Exploration unterliegt grundsätzlich der Fachkenntnis und dem Ermessensspielraum des Experten. Nach konstanter Rechtsprechung kommt ihr allein nicht entscheidende Bedeutung zu. Massgebend ist vielmehr, ob der Bericht inhaltlich vollständig und im Ergebnis schlüssig ist (Urteil 8C_96/2024 vom 25. November 2024 E. 5.3 mit Hinweisen). Dies trifft vorliegend zu. Gegenteiliges zeigt die Beschwerdeführerin nicht substanziiert auf. Insbesondere legt sie nicht konkret dar, inwiefern eine längerdauernde Exploration unabdingbar gewesen wäre oder sich die Dauer von 45 Minuten nachteilig ausgewirkt haben könnte.