Citation: 2A.554/2001 28.12.2001 E. 1

1.-Der Beschwerdeführer hat an der Verhandlung vor dem Haftrichter zu Protokoll gegeben, dass er einen Anwalt "wirklich nötig" habe. In der Eingabe an das Bundesgericht vom 10. Dezember 2001 führt er aus, er habe kein Geld, um einen Anwalt zu bezahlen, und er habe nach dem Entscheid des Richters keinen Anspruch auf einen "avocat d'office". a) Ob der Beschwerdeführer damit förmlich die Rüge erheben will, es hätte ihm im Verfahren vor dem Haftrichter ein Anwalt beigegeben werden müssen, ist nicht klar, braucht aber nicht geklärt zu werden. Einen Anspruch auf Beigabe eines Anwaltes von Amtes wegen gibt es im Verfahren der Ausschaffungshaft nicht. Auch auf ausdrückliches Gesuch hin muss nach feststehender Rechtsprechung einem in Ausschaffungshaft genommenen mittellosen Ausländer im gerichtlichen Verfahren zur Prüfung der Rechtmässigkeit der Haftanordnung, anders als im richterlichen Verfahren betreffend die Verlängerung der Ausschaffungshaft, in der Regel kein unentgeltlicher Rechtsanwalt beigegeben werden (BGE 121 I 49). Vorliegend geht es um die Anordnung von Ausschaffungshaft; der Umstand, dass der Beschwerdeführer bereits von August bis September 2001 während etwas weniger als einem Monat in Ausschaffungshaft war, lässt den angefochtenen Entscheid nicht zu einem solchen über die Verlängerung der Ausschaffungshaft werden. Nach der beschriebenen Regel hatte der Beschwerdeführer daher im kantonalen Verfahren keinen Anspruch auf Beigabe eines unentgeltlichen Rechtsanwalts; ein Grund, vorliegend von dieser Regel abzuweichen (vgl. BGE 122 I 275 E. 3 S. 276 ff.), ist nicht erkennbar. b) Soweit der Beschwerdeführer mit seinen Ausführungen über die anwaltliche Verbeiständung sinngemäss die Beigabe eines unentgeltlichen Rechtsanwalts für das vorliegende bundesgerichtliche Verfahren beantragen will, ist das Gesuch abzuweisen, weil die Beschwerde aussichtslos ist (Art. 152 OG), wie sich aus den nachfolgenden Erwägungen ergibt.