Citation: 7B.181/2003 25.08.2003 E. 3

Der Beschwerdeführer macht zunächst sinngemäss geltend, er sei nicht Vertreter bzw. Verwalter der Erbengemeinschaft. Vielmehr sei seine Schwester für die Finanzen zuständig. 3.1 Das Kantonsgericht hat festgehalten, dass der Beschwerdeführer dem Betreibungsamt des Bezirks A.________ in keiner Weise mitgeteilt habe, dass seine Schwester als Vertreterin für die Erbengemeinschaft handle. In beiden Betreibungen sei der Zahlungsbefehl an den Beschwerdeführer zugestellt worden, dieser habe jeweils auch Rechtsvorschlag erhoben. An diese Feststellungen ist das Bundesgericht gebunden (Art. 63 Abs. 2 i.V.m. Art. 81 OG; BGE 119 III 54 E. 2b S. 55; 124 III 286 E. 3b S. 288). 3.2 Wie das Kantonsgericht zutreffend ausgeführt hat, erfolgt bei einer Betreibung gegen eine unverteilte Erbschaft die Zustellung der Betreibungsurkunden an den für die Erbschaft bestellten Vertreter, oder, wenn ein solcher nicht bekannt ist, an einen der Erben (Art. 65 Abs. 3 SchKG). Nachdem das Betreibungsamt gemäss verbindlicher Feststellung des Kantonsgerichts von einem allfälligen Vertreter der Erbengemeinschaft keine Kenntnis hatte, war es befugt, den im Zahlungsbefehl bezeichneten Erben als befugt anzusehen. Im Übrigen blieben offenbar sowohl der Zahlungsbefehl wie auch die Pfändungsankündigung, welche beide an den Beschwerdeführer zugestellt wurden, unangefochten. Die Beschwerde erweist sich daher in diesem Punkt als unbegründet.