Citation: 6B_774/2020 E. 1.1

1.1. Der Beschwerdeführer rügt zunächst eine offensichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhaltes. Dabei bestreitet er nicht, den Beschwerdegegner 2 durch einen Messerstich verletzt zu haben. Er stellt sich aber zusammengefasst auf den Standpunkt, der Schuldspruch wegen eventualvorsätzlicher Tötung beruhe auf einer willkürlichen Beweiswürdigung und verletzte die Unschuldsvermutung. Eine korrekte und vollständige Würdigung der Beweise und eine Gesamtschau ergebe, dass er den Messerstich unbewusst und in einem Reflex ausgeführt habe. Er habe instinktiv mit der Faust in den Oberbauch des Beschwerdegegners 2 geschlagen, ohne sich der Tatsache bewusst zu sein, dass er das Messer in der Faust gehalten habe (Beschwerde S. 6, 22 ff.).