Citation: 5A_430/2023 E. 4.3

4.3. Der Beschwerdeführer ist mit den vorinstanzlichen Erwägungen nicht einverstanden. Soweit seine Kritik auf der Argumentation beruht, die Vorinstanz habe nicht gestützt auf die aktuellen Gegebenheiten entschieden, und er daher die eingetretenen Entwicklungen des persönlichen Verkehrs bzw. der Vater-Kind-Beziehung schildert und zum Beleg echte Noven einreicht, ist darauf nicht mehr einzugehen (dazu schon E. 3). Vorab zu prüfen ist die Kritik des Beschwerdeführers an der vorinstanzlichen Feststellung, die Vater-Kind-Beziehung befinde sich nach wie vor im Aufbau (dazu E. 4.3.2), und der darauf gestützt erfolgten Schlussfolgerung, eine alternierende Obhut würde zum gegenwärtigen Zeitpunkt aller Voraussicht nach eine massive Überforderung des Sohnes bedeuten (dazu E. 4.3.3). Der Beschwerdeführer macht eine Verletzung von Art. 9 BV bzw. eine willkürliche Sachverhaltsfeststellung geltend.