Citation: 1C_61/2020 E. A

B.B.________ und C.B.________ (nachstehend: Bauherren) sind Eigentümer des der Wohnzone W1 zugeteilten unüberbauten Grundstücks Kat.-Nr. 4048 der Gemeinde Birmensdorf (nachstehend: Baugrundstück). Dieses wird strassenmässig von Süden her durch die Strasse Rebhalde erschlossen und grenzt im Norden an den Flurweg "Im Ämet", der als Wanderweg gekennzeichnet ist. Nördlich dieses Wegs liegt das unüberbaute Grundstück Kat.-Nr. 3807, das im Eigentum vom A.________ (nachstehend: Nachbar) steht. Mit Beschluss vom 7. September 2015 erteilte der Gemeinderat den Bauherren die Bewilligung, auf dem Baugrundstück, das damals Teil des Grundstücks Kat.-Nr. 4007 bildete, ein Einfamilienhaus zu errichten. Gemäss Ziff. 1.3 der Nebenbestimmungen dieses Beschlusses steht der Weg "Im Ämet" als Baustellenerschliessung nicht zur Verfügung. Zur Begründung wurde in Buchstabe i) der Erwägungen angeführt, der Weg "Im Ämet" sei für diese Belastung nicht ausgelegt und zudem befinde sich darin die Wasserversorgungsleitung der GALM (Gruppenwasserversorgung Amt - Limmat - Mutschellen). Sollte neben der Rebhalde als Baustellenerschliessung ein weiterer Zugang von Norden her erwünscht sein, könne gegebenenfalls die neue Erschliessungsstrasse dazu genutzt werden; dies wäre mit den Verantwortlichen der neuen Erschliessungsstrasse abzusprechen und zeitlich zu koordinieren. Der Nachbar focht die Baubewilligung erfolglos bis vor Bundesgericht an (vgl. Urteil 1C_57/2017 vom 22. Mai 2017). In der Folge wurde im Gebiet nördlich des Baugrundstücks zur Erschliessung künftiger Überbauungen die Panoramastrasse erstellt. Danach ersuchten die Bauherren die Gemeinde Birmensdorf darum, ihnen in Abänderung der Baubewilligung vom 7. September 2015 zu erlauben, für den Bau des Einfamilienhauses Teile des Flurwegs "Im Ämet" als Zu- und Wegfahrt für Fahrzeuge bis 26 t zur Baustelle zu nutzen. Zur Erläuterung führten die Bauherren aus, die grossen Fahrzeuge würden über die Panoramastrasse in den Flurweg "Im Ämet" und auf diesem ab der Höhe Steiäckerliweg rückwärts zur Baustelle fahren. Dazu werde der Flurweg im Bereich der Strasse Rebhalde an den Werktagen bis zur Höhe der Liegenschaft Rebhalde 31b gesperrt und eine Umleitung signalisiert. Mit Beschluss vom 13. August 2018 erlaubte der Gemeinderat Birmensdorf den Bauherren - unter Aufhebung von Ziff. 1.3 seines Baurechtsentscheides vom 7. September 2015 - den Flurweg "Im Ämet" für die ganze Bauzeit als Baustellenzufahrt zu benützen, wobei die Zufahrt über die Panoramastrasse zu erfolgen habe und nur bis zum Baugrundstück führen dürfe. Gegen die Bewilligung dieser Baustellenzufahrt erhob der Nachbar Rekurs. Das Baurekursgericht des Kantons Zürich hiess diesen nach der Durchführung eines Augenscheins mit Entscheid vom 1. März 2019 insoweit gut, als es den angefochtenen Beschluss namentlich mit den Auflagen ergänzte, dass die Bauherren dem Grundsatz nach verpflichtet werden, allfällige, durch die Baustellenzufahrt entstandene Schäden am Flurweg auf eigene Kosten zu beheben; der Flurweg an Arbeitstagen ab Höhe Trülliweg bis Höhe Liegenschaft Rebhalde 31b gesperrt wird; der Wanderweg ab Höhe Trülliweg via Rebhalde und Wegparzelle Kat.-Nr. 2968 umgeleitet wird und die Sperrung an Sonn- und Feiertagen sowie weiteren arbeitsfreien Tagen aufzuheben ist. Im Übrigen wies das Baurekursgericht den Rekurs ab, soweit es darauf eintrat. Eine dagegen erhobene Beschwerde des Nachbars wies das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich mit Urteil vom 28. November 2019 ab.