Citation: 2C_395/2017 E. 4.2.3

4.2.3. Am 13. November 2013 wurde die Beschwerdeführerin erneut verwarnt. In diesem Zeitpunkt waren die Kinder vierzehn, neun und sechs Jahre alt und der Beschwerdeführerin eine Erwerbstätigkeit ohne Einschränkung zumutbar. Obwohl die Sozialhilfebehörde ihr eine Betreuungsmöglichkeit für die Kinder angeboten hatte, brach sie im Frühling 2014 ein Integrationsprogramm ab. Im Oktober 2016, mehr als ein Jahr nach Erhalt der streitigen Verfügung, war die Beschwerdeführerin während sieben Tagen bei der F.________ AG angestellt, wobei sie netto insgesamt Fr. 438.-- verdiente. Am 5. Dezember 2016 schloss sie einen Arbeitsvertrag mit der G.________ AG, welche sie auf Stundenlohnbasis zu 100 % als Unterhaltsreinigerin anstellte. Aus dem Arbeitsvertrag geht nicht eindeutig hervor, ob das Arbeitsverhältnis befristet war; gemäss den Angaben in der Beschwerdeschrift hat es sich um eine Ferienvertretung für zwei Monate gehandelt. Zusammenfassend waren nach der zweiten Verwarnung nochmals mehr als drei Jahre verstrichen, bis sich die Beschwerdeführerin - augenscheinlich unter dem Eindruck des Entscheids der Sicherheitsdirektion vom 1. Dezember 2016 - ernsthaft um Arbeit bemühte. Die Vorinstanz hat diesen Bemühungen mit Blick auf die Summe der bezogenen Sozialhilfeleistungen zu Recht nur untergeordnete Bedeutung zugemessen, zumal die berufliche Situation der Beschwerdeführerin im Zeitpunkt des angefochtenen Urteils nach wie vor nicht gefestigt war.