Citation: 2F_30/2021 E. 2

Urteile des Bundesgerichts erwachsen am Tag ihrer Ausfällung in Rechtskraft (Art. 61 BGG). Eine nochmalige Überprüfung der einem Urteil des Bundesgerichts zu Grunde liegenden Streitsache ist grundsätzlich ausgeschlossen. Das Gericht kann auf seine Urteile nur zurückkommen, wenn einer der in den Art. 121 ff. BGG abschliessend aufgeführten Revisionsgründe vorliegt. Die um Revision eines bundesgerichtlichen Urteils ersuchende Person hat gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG namentlich einen vom Gesetz vorgesehenen Revisionsgrund zu nennen und aufzuzeigen, weshalb das revisionsbetroffene Urteil an einem revisionserheblichen Mangel leidet; fehlt eine entsprechende Begründung wird auf das Gesuch nicht eingetreten (vgl. das Urteil 2F_28/2020 vom 21. April 2021 E. 3). Der Gesuchsteller nennt keinen Revisionsgrund und legt damit auch nicht dar, inwiefern ein solcher gegeben sein soll; er beantragt lediglich, dass die mit dem Urteil 2A.186/2005 "mit faktisch angeordneter 'Schuldenknechtschaft' über Aufhebung zu beseitigen" sei. Die Eingabe genügt den gesetzlichen Begründungsanforderungen an ein Revisionsgesuch nicht.