Citation: U 125/02 13.02.2004 E. 2

Aufgrund der medizinischen Akten steht fest, dass der Beschwerdeführer zwar die bisherige körperlich schwere Tätigkeit als Bauarbeiter nicht mehr zu verrichten vermag, ihm jedoch geeignete leichtere Tätigkeiten ganztags zumutbar sind. In diesem Sinne äusserte sich zunächst der operierende Arzt Dr. med. Z.________, leitender Arzt Handchirurgie am Spital Q.________, welcher im Bericht vom 18. August 2000 feststellte, dass die Arthrodese am rechten Handgelenk zu einem sehr guten Ergebnis geführt hat und sowohl ein voller Faustschluss als auch eine vollständige Extension der Langfinger und des Daumens möglich sind. Er erklärte den Beschwerdeführer im Rahmen einer geeigneten Tätigkeit ab 19. September 2000 als voll arbeits- und vermittlungsfähig. Zum gleichen Schluss gelangte Dr. med. M.________, welcher anlässlich einer kreisärztlichen Untersuchung vom 19. Oktober 2000 eine volle Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen ausgeglichenen Arbeitsmarkt ab 1. November 2000 im Rahmen der von der SUVA zugesprochenen Rente von 20% bestätigte. Anlässlich einer nochmaligen Beurteilung vom 26. April 2001 hielt Dr. med. M.________ fest, dem Beschwerdeführer sei eine ganztägige Beschäftigung beispielsweise als Chauffeur im Kurierdienst zumutbar, sofern er keine schweren Lasten zu heben und zu tragen habe. Es sei darauf hinzuweisen, dass der linke Arm voll einsatzfähig sei und der Versicherte mit beiden Armen Lasten bis zu 10 kg ohne weiteres zu tragen vermöge. Kreisarzt-Stellvertreter Dr. med. B.________ hatte bezüglich der Tätigkeit als Taxichauffeur - auf welche der Beschwerdeführer durch die IV umgeschult worden war - bereits in einem Bericht vom 14. September 2000 die Auffassung vertreten, es bestehe eine volle Arbeitsfähigkeit. Seinen Angaben gegenüber Dr. med. V.________, Arzt für allgemeine Medizin FMH, zufolge hat der Beschwerdeführer im November 2000 eine entsprechende Tätigkeit als Taxichauffeur aufgenommen. Streitig ist, ob er damit seine verbleibende Arbeitsfähigkeit zumutbarerweise voll ausnützt. Während der Beschwerdeführer dies unter Hinweis, dass sowohl SUVA als auch IV davon ausgegangen seien, er sei mit einer Tätigkeit als Taxifahrer angemessen eingegliedert, bejaht, gelangen SUVA und Vorinstanz zum Schluss, im vorliegenden Fall könne bei der Invaliditätsbemessung nicht auf den tatsächlich erzielten Verdienst abgestellt werden.