Citation: 9C_481/2008 17.11.2008 E. 6

Dem Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist stattzugeben, da der Prozess nicht aussichtslos erscheint und die Partei bedürftig ist (Art. 64 BGG; vgl. BGE 125 V 201 E. 4a S. 202 und 371 E. 5b S. 372). Es wird indes ausdrücklich auf Art. 64 Abs. 4 BGG hingewiesen, wonach die Partei der Gerichtskasse Ersatz zu leisten hat, wenn sie später dazu in der Lage ist. Im bundesgerichtlichen Verfahren können bloss Personen als amtliche Vertreter bezeichnet werden, die ein Anwaltspatent besitzen und die Voraussetzungen erfüllen, sich gemäss Art. 8 BGFA im Anwaltsregister eintragen zu lassen (BGE 132 V 200 E. 5.1.3 S. 204). Der Rechtsvertreter ist Sozialversicherungsfachmann mit eidg. Fachausweis, hingegen nicht patentierter Anwalt. Seine Einsetzung als amtlicher Rechtsbeistand fällt daher nicht in Betracht (Art. 64 Abs. 2 BGG).