Citation: 5A_373/2017 E. 1

Das obergerichtliche Urteil betreffend die Errichtung einer Beistandschaft bildet ein mit Beschwerde in Zivilsachen anfechtbares Objekt (Art. 72 Abs. 2 lit. b Ziff. 6, Art. 75 Abs. 1 und Art. 90 BGG). Soweit jedoch anderes als dessen Gegenstand angefochten oder beanstandet wird, kann auf die Beschwerde nicht eingetreten werden: Das betrifft zunächst die "Klage" vom 11. Mai 2017 wegen angeblicher Vergehen und Amtsmissbrauch. Das Bundesgericht hat gegenüber den Mitgliedern kantonaler Behörden und gegenüber den weiteren genannten Personen weder strafrechtliche Kompetenzen noch aufsichtsrechtliche Befugnisse; darauf kann mithin nicht eingetreten werden, ohne dass die inhaltlichen Ausführungen näher zu prüfen wären (kein Arzt, sondern nur der befangene Behördengutachter habe eine Beistandschaft empfohlen; die Beistandschaft schädige ihre Gesundheit; sie sei nie unzurechnungsfähig gewesen; der Gutachter habe sie nicht selbst untersucht; sie bevorzuge Ärzte, die sie aufgrund von Wunderheilung als von Schizophrenie vollständig geheilt betrachteten; sie müsse vor dem Zwang von Psychiatern geschützt werden; es liege Amtsmissbrauch und Korruption vor; u.ä.m.). Ferner betrifft dies aber auch die Eingabe vom 13. Mai 2017, soweit sie sich auf anderes als das obergerichtliche Urteil bezieht.