Citation: 4A_27/2018 E. 3.2.3

3.2.3. Die Beschwerdeführerin zeigt mit Aktenhinweis auf, dass sie sich im Rahmen der Höhe der Kundschaftsentschädigung mit dem Beweissatz I./23 auseinandergesetzt hat, gemäss welchem ihr die erste Instanz der Beweis dafür auferlegt habe, dass in den Jahren 1997 - 1999 ein durchschnittlicher Nettojahresverdienst von PLZ 1'957'705 erzielt worden sei. Sie legt dar, woraus sich der von ihr gestützt auf das Beweisergebnis genannte Betrag von PLZ 880'285 ergibt. Die Feststellung, die Beschwerdeführerin habe sich zu diesem Beweissatz in der Berufung nicht geäussert, ist daher offensichtlich unzutreffend und der Verweis der Vorinstanz auf die erstinstanzlichen Erwägungen offensichtlich ungenügend. Denn mit Blick auf die Feststellung, die Beschwerdeführerin habe sich zu diesem Beweissatz in der Berufung nicht geäussert, ist davon auszugehen, dass die Vorinstanz die einschlägigen Ausführungen der Beschwerdeführerin überhaupt nicht zur Kenntnis genommen hat. Insoweit beanstandet die Beschwerdeführerin den angefochtenen Entscheid zu Recht.