Citation: 5P.50/2000 29.02.2000 E. 2

2.- Der angefochtene Entscheid ist am 23. Dezember 1999 ergangen und der Beschwerdeführerin am 28. ds. zugestellt worden. Die Beschwerdeführerin hat dagegen innert Frist und damit im Jahre 2000 staatsrechtliche Beschwerde erhoben. Zum anwendbaren Recht vertritt sie die Auffassung, es seien die Normen der am 1. Januar 2000 in Kraft getretenen Bundesverfassung massgebend, weil diese das gesamte schon damals, d.h. im Entscheidzeitpunkt, geltende Verfassungsrecht wiedergebe. Inwiefern diese Behauptung zutrifft, kann letztlich offen bleiben. Entscheidend ist, dass im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde grundsätzlich nur auf Tatsachen abgestellt werden kann, die vor dem Zeitpunkt des letzten kantonalen Entscheids eingetreten sind, und nur auf Rechtsnormen, die in diesem Zeitpunkt bereits in Kraft waren (zuletzt: BGE 121 I 279 E. 3a S. 283 und 367 E. 1b S. 370); von hier nicht gegebenen Fällen abgesehen (betreffend abstrakte Normenkontrolle: BGE 120 Ia 126 E. 3b S. 130 und 286 E. 2c/bb S. 291), bedeutet das für ausnahmsweise zulässige neue Vorbringen, dass in tatsächlicher und rechtlicher Hinsicht ausser Betracht bleiben muss, was sich erst nach dem Erlass des angefochtenen Entscheids zugetragen hat (statt vieler: Kälin, Das Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde, 2.A. Bern 1994, S. 370 bei und in Anm. 156 mit weiteren Nachweisen). Die gerügte Verletzung von verfassungsmässigen Minimalgarantien beurteilt sich in Rücksicht auf das Datum des angefochtenen Entscheids nach Art. 4 aBV.