Citation: 5A_284/2015 E. 2.3

2.3. Die Vorinstanz ist zudem zum Schluss gekommen, dass die Beschwerdeführerin ihre finanzielle Lage nicht ausreichend dargelegt habe. Selbst ihre im Rechtsmittelverfahren eingereichten Unterlagen liessen keinen Schluss auf die aktuellen Verhältnisse, wozu auch die Einkommenssituation gehöre, zu. Fehle es am Nachweis der Bedürftigkeit, so sei das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege abzuweisen. Der Beschwerdeführerin kann nicht gefolgt werden, wenn sie meint, das Gericht wäre bei "Unklarheiten" über ihre finanzielle Situation verpflichtet gewesen, selber nachzufragen. Mit diesem Vorbringen verkennt sie die Bedeutung der richterlichen Fragepflicht (Art. 56 ZPO). Wer ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege einreicht, hat seine Bedürftigkeit selber darzulegen und von sich aus die notwendigen Unterlagen einzureichen (Art. 119 Abs. 2 ZPO). Zudem war es der Beschwerdeführerin zuzumuten, nicht nur über ihre Erwerbstätigkeit, sondern umfassend über ihre finanzielle Situation Auskunft zu geben. Die Vorinstanz durfte daher zu Recht auf die bisherigen Gesuche um unentgeltliche Rechtspflege hinweisen, welche mangels Darlegung der Bedürftigkeit abgewiesen werden mussten. Daran ändern auch die (teils neuen) Vorbringen der Beschwerdeführerin nichts.