Citation: 8C_61/2009 25.03.2009 E. 4

4.1 Beim Einkommensvergleich berücksichtigte die Vorinstanz auf Grund der Angaben der früheren Arbeitgeberin Firma T.________ AG vom 14. Mai 2007 für das Jahr 2007 ein Jahreseinkommen von Fr. 65'224.-. Dieses wird vom Beschwerdeführer ausdrücklich als rechtmässig bezeichnet. 4.2 Das Invalideneinkommen von Fr. 47'956.- ermittelte das kantonale Gericht anhand der Tabellenlöhne der LSE 2006, Tabelle TA1, Anforderungsniveau 4 für im privaten Sektor beschäftigte Männer. Wegen der Notwendigkeit der Einlegung einer zusätzlichen, rund einstündigen Pause pro Tag ging es von einer 35-Stunden-Woche aus. Auf dem so errechneten hypothetischen Einkommen von Fr. 50'481.- (Fr. 4732.- x 12 : 40 x 35 x 101.6 [Aufrechnung Lohnentwicklung 2007]) gewährte es wegen der leidensbedingten Einschränkung einen Abzug von 5%. Damit resultierte eine Erwerbseinbusse von 17'286.- (recte: 17'268.-) und ein Invaliditätsgrad von (gerundet) 27%. 4.3 Der Beschwerdeführer beanstandet das Vorgehen des kantonalen Gerichts mit dem Argument, mit einem Abzug von lediglich 5% habe es den erheblichen Einschränkungen der Einsatz- und Belastungsfähigkeit nur ungenügend Rechnung getragen und somit das ihm zustehende Ermessen nicht korrekt ausgeübt. Ein Vergleich mit anderen höchstrichterlichen Entscheiden zeige, dass in Fällen, welche bezüglich Schwere der Verletzungen und der dadurch bedingten Einschränkung der Arbeitsfähigkeit ähnlich gelagert seien, Abzüge in der Grössenordnung von 10% bis 20% getätigt worden seien. Mit Bezug auf den Beschwerdeführer sei insbesondere zu berücksichtigen, dass er seine angestammte Tätigkeit als Lastwagenchauffeur nicht mehr ausüben, nur noch 7 Stunden pro Tag leichte bis mittelschwere, wechselbelastende Arbeiten verrichten und nicht länger in vorgeneigter Position verweilen könne, keinen Erschütterungen oder Vibrationen ausgesetzt werden dürfe, ihm nur noch kurzzeitiges Sitzen zumutbar sei und bereits bei gelegentlichem Stehen die Belastungsgrenze erreicht werde. Bei einem Abzug von 15% resultiere ein Invalideneinkommen von Fr. 42'909.- und damit ein Invaliditätsgrad von 35%, während ein Abzug von 10% einen Invaliditätsgrad von 30% zur Folge habe.