Citation: 8C_53/2019 E. 7.3

7.3. Wie die Vorinstanz zu Recht ausführte, ist aufgrund der Aktenlage und der Parteivorbringen, nicht zuletzt mit Blick auf die geltend gemachten direkten Bezüge der Betriebsgewinne, die weit über dem berufs- und ortsüblichen Lohn liegen, nicht davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer mit Rücksicht auf die persönliche Bindung an seinen Betrieb keine arbeitsmarktkonforme Entlöhnung erzielen konnte. Stichhaltige Gründe, weshalb hier vom massgebenden AHV-Lohn abzuweichen ist, liegen nicht vor. Namentlich kann dem Beschwerdeführer nicht gefolgt werden, wenn er behauptet, dass er auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt als Kadermitarbeiter im Sinne des Kompetenzniveaus 4 gemäss LSE (vgl. E. 6.2.4) eingestuft würde und somit von einem versicherten Verdienst von mindestens Fr. 114'997.80 auszugehen sei. Entgegen den Ausführungen in der Beschwerde liegt kein mit den tatsächlichen Gegebenheiten im Urteil 8C_230/2007 vom 1. Februar 2008 vergleichbarer Sachverhalt vor. In jenem Fall war, anders als beim vorliegenden, bereits unbestritten, dass der versicherte Verdienst nach der Sonderregel von Art. 22 Abs. 2 lit. c UVV zu berechnen war. Hier für den versicherten Verdienst jene Summe heranzuziehen, die der Versicherte gegenüber der Suva deklarierte und abrechnete, die auch mit den Angaben im IK-Auszug für das Jahr 2010 übereinstimmt, verletzt kein Bundesrecht. Namentlich hat es der Versicherte versäumt, die laufend bezogenen Betriebsgewinne beitragsrechtlich korrekt als Einkünfte - u.a. für die Festsetzung der Prämien nach Art. 120 Abs. 2 UVV - zu melden, was sich auf die Festsetzung der Höhe des versicherten Verdienstes auswirkt. Seine Situation als alleiniger Gesellschafter und Geschäftsführer der B.________ GmbH ist nicht zu vergleichen mit jener einer versicherten Person, die in einem besonderen Verhältnis zum Arbeitgeber steht und dadurch keinen orts- und branchenüblichen Lohn erzielen kann. Eine solche Benachteiligung ist nicht zu erkennen, weshalb sich der Beschwerdeführer nicht auf diese Regelung berufen kann (vgl. Urteil 8C_14/2016 vom 21. Dezember 2016 E. 5.2).