Citation: 1C_460/2018 E. 2

Die Beschwerdeführer rügen in formeller Hinsicht eine Verletzung ihres Anspruchs auf rechtliches Gehör. Sie sind der Auffassung, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben, da im Entscheid des Regierungsstatthalters eine rechtliche Begründung fehle und sie dadurch faktisch eine Instanz für ihre rechtliche Argumentation verloren hätten. Die Vorinstanz habe zu Unrecht behauptet, die erstinstanzliche Verfügung sei genügend substanziiert gewesen. Diese Kritik ist unbegründet. Die Vorinstanz hat nachvollziehbar dargelegt, weshalb die Verfügung des Regierungsstatthalters nicht ungenügend begründet war, auch wenn er sich nicht zum Gesichtspunkt des Rechtsmissbrauchs geäussert hat. Wie die Vorinstanz zutreffend ausgeführt hat, hat der Regierungsstatthalter den Bauabschlag des beantragten Neubaus mit dessen mangelnder Zonenkonformität begründet. Diese Begründung reichte aus, damit die Beschwerdeführer den Entscheid sachgerecht anfechten konnten (vgl. dazu BGE 143 III 65 E. 5.2 S. 70 f. mit Hinweisen). Insofern ist unbeachtlich, dass erst die BVE den Aspekt des Rechtsmissbrauchs thematisiert hatte und sich die Beschwerdeführer erstmals vor dem Verwaltungsgericht zu diesem Vorwurf äussern konnten. Wenn die Vorinstanz eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör durch die BVE verneint hat, kann ihr ebenfalls keine Gehörsverletzung vorgeworfen werden.