Citation: U 431/06 04.10.2007 E. 5

Schliesslich sind die erwerblichen Auswirkungen des Gesundheitsschadens streitig. 5.1 Seitens des Valideneinkommens (im Jahr 2004 Fr. 78'650.- bzw. 13 x 6'050.-) wird geltend gemacht, der Beschwerdeführer habe vor dem Unfall regelmässig Überstunden geleistet, was im Umfang von zusätzlich Fr. 1'820.- zu berücksichtigen sei. Nach Lage der Akten sind für die Jahre von 2002 bis 2004 zwischen 47,5 (2002) und 28 Überstunden (2004) pro Jahr ausgewiesen, was Beträgen von rund Fr. 1'854.- (2002) und 1'120.- (2004) entsprach. Rechtsprechungsgemäss können für die Bestimmung des hypothetischen Einkommens ohne Unfall regelmässig geleistete Überstunden im Rahmen eines Durchschnittswertes miteinbezogen werden (RKUV 2000 Nr. U 400 S. 381 [U 297/99]). Anders als im zitierten Entscheid, in welchem es statistisch nachweislich um annähernd 2000 Überstunden ging, ist die Überzeit hier mit der Vorinstanz nicht zu berücksichtigen: Angesichts der vergleichsweise geringen Anzahl Überstunden ist nicht überwiegend wahrscheinlich, dass der Beschwerdeführer auch weiterhin mit einem entsprechenden Lohnbestandteil hätte rechnen können. 5.2 Was das Invalideneinkommen betrifft, wird ein leidensbedingter Abzug von 20 % anstelle der von der Vorinstanz gewährten Reduktion von 15 % beantragt. Das kantonale Gericht hat die diesbezüglich massgeblichen Kriterien zutreffend dargelegt (BGE 126 V 75 E. 5 S. 78 ff.) und es kann vollumfänglich auf seine Erwägungen verwiesen werden. Insbesondere der vom Beschwerdeführer vorgebrachte Einwand, es seien faktisch nur einarmig ausführbare Arbeiten denkbar, findet in den medizinischen Akten keine Stütze. Die italienische Staatsangehörigkeit wird den Versicherten bei der Stellensuche kaum behindern und sich auch auf den Lohn nicht massgeblich auswirken. Zu berücksichtigen bleibt daher einzig die leidensbedingte Einschränkung. Im Rahmen der Angemessenheitskontrolle (Art. 132 lit. a OG; BGE 126 V 75 E. 6 S. 81), die nur zurückhaltende Korrekturen zulässt, lässt sich eine Erhöhung des leidensbedingten Abzugs um 5 % damit nicht rechtfertigen.