Citation: 1C_506/2020 E. 2.4

2.4. Der Beschwerdeführer ist Mitglied des Kantonsrates des Kantons Zürich. Aufgrund seiner Zugehörigkeit im Kantonsrat profitiert er seit Inkraftsetzung der EVKR/ZH ebenfalls von der Erhöhung der Grundentschädigung, des Sitzungsgeldes und der Spesenentschädigung. Inwiefern ihm dies zum Nachteil gereichen soll bzw. ihm im Fall des Obsiegens ein unmittelbarer persönlicher Vorteil entstünde, ist nicht nachvollziehbar. In finanzieller Hinsicht erfährt der Beschwerdeführer mit der angefochtenen Verordnung ausschliesslich eine Begünstigung, werden die ihm und allen Mitgliedern des Kantonsrates ausgerichteten Amtsentschädigungen und Spesenersatzleistungen damit im Vergleich zum geltenden Recht merklich erhöht. Dem Beschwerdeführer entsteht weder ein wirtschaftlicher noch ein materieller Schaden. In dieser Hinsicht ist bei ihm deshalb kein schutzwürdiges Interesse an der Aufhebung der EVKR/ZH ersichtlich (vgl. das Urteil des Bundesgerichts 8C_768/2019 vom 15. April 2020 E. 5.2). Der Beschwerdeführer macht denn auch keinen drohenden wirtschaftlichen oder materiellen Schaden geltend. Vielmehr bringt er vor, dass er bei Abweisung der Beschwerde künftig eine rechtswidrige, höhere Entschädigung entgegennehmen müsse, was ihn als der Verfassung und dem Volk verpflichteter Kantonsrat per se beeinträchtige.