Citation: 5A_986/2018 E. 1

Der angefochtene Entscheid betrifft eine Ungültigkeitsklage (Art. 519 ff. ZGB) gegen die Einsetzung eines Willensvollstreckers (Art. 517 ZGB) und damit eine Zivilsache (Art. 72 Abs. 1 BGG) in einer vermögensrechtlichen Angelegenheit, deren Streitwert gemäss den obergerichtlichen Feststellungen (E. 10 S. 20) über Fr. 100'000.-- liegt und den gesetzlich vorgesehenen Mindestbetrag überschreitet (Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG; vgl. zur Bestimmung des Streitwertes: Urteile 5A_767/2018 vom 1. Juli 2019 E. 2.3; 5A_763/2018 vom 1. Juli 2019 E. 8.3.1.3.2). Er ist kantonal letzt- und oberinstanzlich (Art. 75 BGG), lautet zum Nachteil des Beschwerdeführers (Art. 76 Abs. 1 BGG), dessen Klage mangels Passivlegitimation abgewiesen wurde, und schliesst das kantonale Verfahren ab (Art. 90 BGG). Die - rechtzeitig erhobene (Art. 100Abs. 1 BGG) - Beschwerde erweist sich als zulässig. Der blosse Aufhebungs- und Rückweisungsantrag des Beschwerdeführers genügt den formellen Anforderungen, da die kantonalen Gerichte einzig die Passivlegitimation geprüft und verneint haben und das Bundesgericht für den Fall, dass es die Passivlegitimation bejahte, über die Klage nicht selbst entscheiden und lediglich auf Aufhebung des angefochtenen Entscheids und Rückweisung der Sache - hier direkt an die erste Instanz (Art. 107 Abs. 2 BGG) - erkennen könnte (BGE 104 II 209 E. 1 S. 210 f.; Urteile 5A_155/2012 vom 29. Mai 2012 E. 1, nicht veröffentlicht in: BGE 138 III 512; 5A_989/2015 vom 12. Mai 2016 E. 1).