Citation: U 330/06 26.09.2006 E. A

Der 1947 geborene W.________ war jeweils im Winter als Saisonangestellter bei der Luftseilbahn X.________ AG und im Sommer als landwirtschaftlicher Arbeiter tätig. Seit dem 15. April 2003 war er bei H.________ angestellt und dadurch bei der Concordia Schweizerische Kranken- und Unfallversicherung (nachfolgend Concordia) für Heilbehandlung und Taggeld und bei der SOLIDA Versicherungen AG (nachfolgend SOLIDA) für Invalidenrente und Integritätsentschädigung obligatorisch unfallversichert. Am 15. April 2003 erlitt der Versicherte bei Waldarbeiten einen Unfall. Dabei zog er sich schwere Verletzungen an beiden Händen zu (Amputation des rechten dominanten Daumens auf Höhe Grundgelenk sowie ausgedehnte palmare Fingerkuppendefekte an Dig IV und V der linken Hand). W.________ war zwischen dem 15. April 2003 und dem 30. April 2003 im Spital Y.________, Abteilung für Hand- und Plastische Chirurgie, hospitalisiert. Gemäss Austrittsbericht der Dres. F.________ und E.________ vom 29. April 2003 wurde ein Replantationsversuch des rechten Daumens, eine Zeigefingerpollizisation, eine Fingerkuppendefektdeckung an Dig IV links mit retrogradem Insel-Lappen nach Oberlin, eine Defektdeckung an Dig V links mit latero-dorsalem, neurovasculärem Insellappen nach Joshi sowie ein Débridement und eine Spalthauttransplantation vom Oberschenkel rechts vorgenommen. Während die Concordia die Heilbehandlungs- und Taggeldleistungen per 31. Januar 2005 einstellte, sprach die SOLIDA mit Verfügung vom 13. Januar 2005, bestätigt mit Einspracheentscheid vom 10. Mai 2005, dem Versicherten eine 20%ige Integritätsentschädigung zu, verneinte aber den Anspruch auf eine Invalidenrente.