Citation: 4C.477/2004 01.06.2005 E. A

A.________ war seit 1996 Arbeitnehmer bei der B.________ AG mit Sitz in Wil (nachstehend: Arbeitgeberin). Im Frühling 2001 trafen die Parteien eine mündliche Vereinbarung bezüglich der Honorierung, welche die Arbeitgeberin gemäss der Beilage 1 ihres Schreibens vom 21. Mai 2001 wie folgt bestätigte: "Entschädigungen an Herrn A.________ rückwirkend per 1.1.2001 Monatssalär brutto Fr. 7'500.-- Büroentschädigung, monatlich Fr. 500.--, Krankenkasse, monatlich Fr. 484.40 1) Risikoversicherung monatlich Fr. 482.50 1) 1) Diese Beträge werden von unserer Firma direkt bezahlt und gelten als Vorschusszahlungen an das Guthaben aus Provisionen. Die Spesenvergütung nach Belegen und die Vergütung der Garagenmiete (Fr. 135.-- monatlich) bleiben unverändert." In der Beilage 2 wurden die Provisionsansprüche geregelt. Im Februar 2003 verhandelten die Parteien ohne Erfolg über eine Neuregelung des Lohnes. Ab Februar 2003 bezahlte die Arbeitgeberin dem Arbeitnehmer einen Fixlohn von Fr. 7'500.-- brutto und eine Spesenpauschale von Fr. 900.--, wogegen der Arbeitnehmer protestierte. Am 30. Mai 2003 kündigte die Arbeitgeberin das Arbeitsverhältnis auf Ende Juli 2003.