Citation: 5A_831/2009 24.03.2010 E. 1

1.1 Angefochten ist binnen Frist (Art. 100 Abs. 1 BGG) ein kantonal letztinstanzlicher Entscheid (Art. 75 Abs. 1 BGG) des Konkursrichters. Dagegen steht die Beschwerde in Zivilsachen zur Verfügung (Art. 72 Abs. 2 lit. a und Art. 74 Abs. 2 lit. d BGG). Als Rechtsträgerin der vom Konkurs betroffenen Zweigniederlassung weist die Beschwerdeführerin ein rechtlich geschütztes Interesse an der Aufhebung oder Abänderung des angefochtenen Entscheids auf (Art. 76 Abs. 1 lit. b BGG). 1.2 Die Beschwerdeschrift hat ein Rechtsbegehren zu enthalten (Art. 42 Abs. 1 BGG). Da die Beschwerde in Zivilsachen ein reformatorisches Rechtsmittel ist (Art. 107 Abs. 2 BGG), darf sich der Beschwerdeführer grundsätzlich nicht darauf beschränken, die Aufhebung des angefochtenen Entscheids zu beantragen, sondern muss einen Antrag in der Sache stellen. Der Beschwerdeführer muss demnach angeben, welche Punkte des Entscheids angefochten und welche Abänderungen beantragt werden. Grundsätzlich ist ein materieller Antrag erforderlich; Anträge auf Rückweisung der Sache an die Vorinstanz zu neuer Entscheidung oder blosse Aufhebungsanträge genügen nicht und machen die Beschwerde unzulässig. Ein blosser Rückweisungsantrag reicht ausnahmsweise aus, wenn das Bundesgericht im Falle der Gutheissung in der Sache nicht selbst entscheiden könnte, weil die erforderlichen Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz fehlen (vgl. BGE 134 III 379 E. 1.3 S. 383, 133 III 489 E. 3.1 mit Hinweisen). 1.3 Vorliegend verlangt die Beschwerdeführerin die Aufhebung des angefochtenen Entscheids und die Rückweisung der Sache an die Vorinstanz zur Neubeurteilung. Einen materiellen Antrag stellt sie nicht. Dass das Bundesgericht nicht selber in der Lage wäre, reformatorisch zu entscheiden, geht aus der Beschwerdebegründung nur hinsichtlich einer der beiden erhobenen Rügen hervor. 1.3.1 Zunächst wirft die Beschwerdeführerin der Y.________ AG Rechtsmissbrauch und treuwidriges Verhalten vor. In diesem Zusammenhang schildert sie zwar ausführlich den Sachverhalt aus eigener Sicht, macht jedoch keine willkürliche oder lückenhafte Sachverhaltsfeststellungen durch die Vorinstanz geltend (vgl. Art. 97 Abs. 1 BGG). Weshalb das Bundesgericht die aufgeworfene Rechtsfrage der Verletzung von Art. 2 Abs. 2 ZGB nicht selber beantworten könnte, legt die Beschwerdeführerin ebenfalls nicht dar. Hinsichtlich dieser Rüge erweist sich der blosse Rückweisungsantrag als unzulässig. Die Ergänzung des Antrags anhand der Beschwerdebegründung könnte erfolgen, wenn zweifelsfrei erstellt wäre, was die Beschwerdeführerin in der Sache verlangt (Urteil 5A_715/2009 vom 14. Dezember 2009 E. 1.2 mit Hinweisen). Dies drängt sich jedoch bereits deshalb nicht auf, weil die anwaltlich vertretene Beschwerdeführerin offenbar in bewusster Abkehr von ihren Rekursanträgen auf einen materiellen Antrag verzichtet hat. Zudem anerkennt die Beschwerdeführerin im Zusammenhang mit ihrer zweiten Rüge (unten E. 1.3.2) ausdrücklich, dass sie einen Widerrufsgrund nach Art. 195 SchKG nachweisen müsste. Damit ist aber zweifelhaft, ob sie an der Einstellung des Verfahrens gemäss Art. 230 SchKG festhalten möchte, oder nicht doch eher auf einen Konkurswiderruf gemäss Art. 195 SchKG abzielt. 1.3.2 Die Beschwerdeführerin rügt des Weiteren, dass die Vorinstanz hinsichtlich des Bestehens von Widerrufsgründen den Sachverhalt unvollständig festgestellt und damit das rechtliche Gehör verletzt habe. Insoweit ist die Beschränkung auf einen blossen Aufhebungs- und Rückweisungsantrag zulässig. Die Zulässigkeit des Antrags bleibt auf diese zweite Rüge beschränkt, da sich aus der Beschwerdebegründung nicht mit hinreichender Sicherheit ergibt, dass und weshalb die erste Rüge nicht ohne die zweite behandelt werden könnte.