Citation: H 19/04 21.04.2005 E. 7

Was schliesslich die Verlegung der Parteientschädigung im vorinstanzlichen Verfahren anbelangt, machen die Beschwerdeführer mit Blick auf die in Frage stehende Solidarhaftung zu Unrecht geltend, der Streitwert habe Fr. 668'920.40 betragen, weil die Ausgleichskasse von ihnen beiden je Fr. 334'460.20 gefordert habe. Hingegen beanstanden sie zu Recht, dass das Obsiegen der Ausgleichskasse im vorinstanzlichen Verfahren mit drei Vierteln gewertet wurde, weil der zugesprochene Schadenersatz von Fr. 230'303.15 nur etwas mehr als zwei Drittel von Fr. 334'460.20 entspricht. Insoweit ist die Feststellung im vorinstanzlichen Entscheid offensichtlich unrichtig und zu korrigieren, sodass die Parteientschädigung für den kantonalen Prozess auf Fr. 3'758.10 (statt Fr. 2'818.60) festzusetzen ist (1/3 von Fr. 11'274.35). Da die Beschwerdeführer nur in einem Nebenpunkt von untergeordneter Bedeutung obsiegen, in der Hauptsache aber unterliegen, haben sie die Gerichtskosten zu tragen und können sie keine Parteientschädigung beanspruchen (Art. 159 Abs. 1 OG).