Citation: 4A_110/2015 E. B

Mit Schreiben vom 8. Januar 2015 übermittelte das Handelsgericht dem Bundesgericht eine Eingabe der Beklagten vom 7. Januar 2015 zur Behandlung/Bearbeitung im Sinne von Art. 48 Abs. 3 BGG bzw. BGE 140 III 636. In der Eingabe machte die Beklagte geltend, am 19. Dezember 2014 durch das Tribunal d'Arrondissement de la Côte ein Exemplar des Urteils vom 29. Oktober 2014 erhalten zu haben, das ihr "inhaltlich als auch hinsichtlich der Umstände des Zustandekommens nicht bekannt" sei. Sie beantragte, es sei ihr Mitteilung über den aktuellen Stand der Sache zu machen, eine Abschrift des Urteils einschliesslich aller Anhänge zur Kenntnisnahme durch die Gesellschaft zu übergeben und es seien jegliche Vollstreckungsmassnahmen in Bezug auf das Urteil einzustellen. Im Falle des Verstreichens der Berufungsfrist gegen das Urteil, sei das Schreiben als Berufung zu behandeln und eine Frist zur Einbringung inhaltlicher Einwendungen gegen das Urteil festzulegen. Am 13. Februar 2015 ging beim Bundesgericht eine weitere, vom 11. Februar 2015 datierte Eingabe der Beklagten ein, mit der diese erklärte, gegen das Urteil des Handelsgerichts vom 29. Oktober 2014 Beschwerde zu erheben. Nachdem die Beschwerdeführerin den von ihr geforderten Kostenvorschuss geleistet hatte, wurde sie mit Schreiben vom 11. März 2015 eingeladen, sich bis zum 27. März 2015 zur Rechtzeitigkeit der Beschwerde zu äussern. Mit Eingabe vom 26. März 2015 äusserte sich die Beschwerdeführerin zur Frage der Fristwahrung. Auf die Einholung von Vernehmlassungen zur Beschwerde wurde verzichtet.