Citation: 6B_300/2016 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer nimmt Bezug auf die Erwägung der Vorinstanz, wonach die weitere von der Staatsanwaltschaft postulierte Bereicherung, welche sie in der Nichtbeteiligung der Privatklägerin am Gewinn der H.________ AG und am damals guten Geschäftsgang der G.________ AG erblickte, insofern zu relativieren sei, als die G.________ AG schliesslich in einen der grössten xxx________skandale aller Zeiten verwickelt gewesen und in Konkurs gegangen sei; die Nichtbeteiligung der Privatklägerin an der Akquisition habe sich unter diesem Aspekt nicht zu ihrem Nachteil ausgewirkt (angefochtenes Urteil S. 17). Diese Erwägung der Vorinstanz bezieht sich allein auf das Handeln in Bereicherungsabsicht, welches die Vorinstanz für den angeklagten Tatzeitpunkt verneint. Es trifft somit nicht zu, dass die Vorinstanz ausdrücklich zum Schluss gekommen ist, die Privatklägerin sei wegen der Nichtbeteiligung an der zum Tatzeitpunkt offenbar prosperierenden G.________ AG nicht zu Schaden gekommen (Beschwerde S. 9). Ob der spätere Konkurs der G.________ AG im Rahmen der Bereicherungsabsicht von Bedeutung ist, muss hier nicht geprüft werden. Irrelevant ist er jedenfalls für die Bestimmung des Vermögensschadens, zumal ein daraus resultierender Schaden nicht eine unmittelbare Folge des pflichtwidrigen Verhaltens des Beschwerdeführers gewesen wäre. Der Vermögensschaden ergibt sich vorliegend ohne Weiteres daraus, dass die Darlehensforderung der Privatklägerin gegenüber dem Beschwerdeführer infolge ihrer mangelnden Marktüblichkeit und dessen zweifelhaften Bonität in ihrem Wert erheblich vermindert war (vgl. unten E. 7). Damit liegt der Vermögensschaden ausschliesslich in der schadensgleichen Vermögensgefährdung infolge der durch den Beschwerdeführer vorgenommenen marktunüblichen Ausrichtung des Darlehens an sich selbst. Insofern ist ein Wertvergleich der Darlehensgewährung an den Beschwerdeführer mit einer Beteiligung der Privatklägerin an der H.________ AG, auch unter Ausklammerung der späteren Verwicklung in den xxx________skandal und des nachfolgenden Konkurses der Gesellschaft, entbehrlich. Im Übrigen wäre der Schluss, dass zwischen der Gewährung eines ungesicherten Darlehens und einer Beteiligung an einem aus damaliger Sicht prosperierenden Unternehmen hinsichtlich der Risiken ein Ungleichgewicht besteht, nicht zu beanstanden. Es verletzt daher kein Bundesrecht, dass sich die Vorinstanz nicht dazu äussert, wie die Beteiligung an der H.________ AG zu verbuchen gewesen wäre. Der Beschwerdeführer nimmt weiter Bezug auf die Erwägung der Vorinstanz, wonach unter dem Gesichtspunkt der fehlenden Sicherheit für das Darlehen und damit des Forderungswertes auch zu berücksichtigen sei, dass das Darlehen, welches der Beschwerdeführer mit dem Geld der Privatklägerin seinerseits der H.________ AG gewährt habe, bis zur Rückzahlung der letzten Finanzierungstranche des Kredits der Bank I.________ (für den Kauf der G.________ AG) im Jahre 2014 unkündbar und damit auf Jahre hinaus gebunden gewesen sei; das Geld der Privatklägerin sei damit während Jahren einem erhöhten Kreditausfallrisiko ausgesetzt gewesen (angefochtenes Urteil S. 11). Diese Erwägung der Vorinstanz bezieht sich allein auf die fehlende Marktüblichkeit der Darlehensforderung der Privatklägerin und den dadurch bedingten Minderwert. Der Hinweis auf das erhöhte Kreditausfallrisiko des Darlehens, welches der Beschwerdeführer seinerseits der H.________ AG gewährt hat, stellt danach nur einen zusätzlichen Aspekt des von der Privatklägerin erlittenen Gefährdungsschadens dar, dem keine eigenständige Bedeutung zukommt.