Citation: 7B_87/2023 E. 2.1

2.1. Die Vorinstanz stellt fest, dass der Beschwerdeführer sich nicht als Strafkläger konstituiert habe. Er habe sich in der Strafanzeige durchgehend als "Anzeiger" bezeichnet und an keiner Stelle explizit die Bestrafung des Beschwerdegegners 2 verlangt. Zudem sei der Beschwerdeführer anwaltlich vertreten gewesen, weswegen darauf geschlossen werden könne, dass er die Rolle als Anzeiger und die damit einhergehenden Verfahrensrechte bewusst gewählt habe. Ohnehin sei es dem Beschwerdeführer neben der Strafanzeige in erster Linie um die Geltendmachung zivilrechtlicher Ansprüche im Strafverfahren gegangen. Gleichermassen verneint die Vorinstanz die Parteistellung des Beschwerdeführers als Zivilkläger. Da die Erbengemeinschaft eine Gemeinschaft zur gesamten Hand sei (Art. 602 Abs. 2 ZGB) und zivilrechtliche Ansprüche aus einer Erbschaft von allen Erben gemeinsam einzuklagen seien, könne der Beschwerdeführer eine Zivilklage, die den Nachlass betreffe, nur zusammen mit seinen Miterben geltend machen. Im Strafverfahren gegen den Beschwerdegegner 2 könne er sich folglich auch nicht allein als Zivilkläger konstituieren. Mangels Parteistellung sei der Beschwerdeführer daher nicht zur Ergreifung der StPO-Beschwerde gegen die Nichtanhandnahmeverfügung legitimiert.