Citation: 9C_498/2021 E. 2.2.3

2.2.3. Zudem zu beachten gilt es, dass es sich bei den gerichtlichen Feststellungen zum Gesundheitszustand und zur Arbeitsfähigkeit um Tatfragen handelt (BGE 132 V 393 E. 3.2). Ebenso stellt die konkrete Beweiswürdigung eine Tatfrage dar. Dagegen ist die Missachtung der Anforderungen an die Beweiskraft ärztlicher Berichte und Gutachten eine Rechtsfrage (vgl. Urteil 9C_899/2017 vom 9. Mai 2018 E. 2.1 mit Hinweisen). Die Festsetzung des Valideneinkommens ist sodann Tatfrage, soweit dessen Ermittlung auf konkreter Beweiswürdigung beruht. Ob ein (behinderungsbedingt oder anderweitig begründeter) Leidensabzug vom Invalideneinkommen vorzunehmen ist, stellt dagegen eine Rechtsfrage dar (vgl. BGE 132 V 393 E. 3.3). Eine Beweiswürdigung ist schliesslich nicht bereits dann offensichtlich unrichtig, d.h. willkürlich (zum Begriff der Willkür: BGE 140 III 16 E. 2.1 mit Hinweisen), wenn eine andere Lösung ebenfalls vertretbar erscheint oder gar vorzuziehen wäre, sondern erst dann, wenn der Entscheid - im Ergebnis - offensichtlich unhaltbar ist, zur tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht oder auf einem offenkundigen Fehler beruht (BGE 144 I 28 E. 2.4 mit Hinweisen; vgl. auch Urteil 8C_735/2020 vom 26. Januar 2021 E. 5.1 mit weiteren Hinweisen).