Citation: 2A.191/2000 05.05.2000 E. 2

2.- a) Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist offensichtlich unbegründet bzw. unzulässig. Sie ist im vereinfachten Verfahren nach Art. 36a OG abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. b) Vor dem Bundesgericht stellt sich lediglich die Frage der Rechtmässigkeit der Haft. Das Bundesgericht ist nicht zuständig, Asyl- oder Wegweisungsentscheide zu überprüfen (vgl. Art. 100 Abs. 1 lit. b Ziff. 2 und 4 OG). Soweit sich der Beschwerdeführer gegen die Abweisung des Asyls bzw. die verfügte Wegweisung wendet, ist auf die Beschwerde somit nicht einzutreten. c) Beim Beschwerdeführer sind die Haftvoraussetzungen gemäss Art. 13b ANAG gegeben. Gegen ihn liegt ein Wegweisungsentscheid vor, und er erfüllt gleich mehrere Haftgründe. Nachdem er straffällig geworden und bereits einmal untergetaucht ist und auch sonst gewissen behördlichen Anordnungen keine Folge geleistet hat, besteht Untertauchensgefahr (Art. 13b Abs. 1 lit. c ANAG). Dass er heute selbständig ausreisen würde, wie er geltend macht, ist nicht glaubwürdig, hat er doch die Gelegenheit dazu bereits gehabt und nicht genutzt; zudem ist nicht zu erwarten, dass er auf legale Weise ausreisen würde. Weiter hat der Beschwerdeführer das Gebiet der Schweiz trotz Einreisesperre betreten und damit auch den entsprechenden Haftgrund gesetzt (Art. 13b Abs. 1 lit. b i.V.m. Art. 13a lit. c ANAG). Mit seinem Betäubungsmittelhandel hat er sodann den - auch auf Kleindealer anwendbaren - Haftgrund von Art. 13b Abs. 1 lit. b i.V.m. Art. 13a lit. e ANAG erfüllt, wonach unter anderem in Haft genommen werden kann, wer Personen an Leib und Leben erheblich gefährdet und deshalb strafrechtlich verfolgt wird oder verurteilt worden ist. d) Schliesslich sind auch keine anderen Gründe für eine Unzulässigkeit der Haft ersichtlich. Namentlich bestehen keine Hinweise dafür, dass der Vollzug der Wegweisung undurchführbar, die Haft aus anderen Gründen unverhältnismässig oder die Haftbedingungen unzulässig wären. e) Ergänzend wird auf die Ausführungen im angefochtenen Entscheid verwiesen (Art. 36a Abs. 3 OG).