Citation: 7B_266/2022 E. 1.2

1.2. Der Beschwerdeführer macht geltend, das Vertrauensverhältnis zwischen ihm und seiner damaligen amtlichen Verteidigerin sei erheblich gestört gewesen, da ihm diese mitgeteilt habe, er müsse die Anwaltskosten im Rückweisungsverfahren selbst tragen. Die amtliche Verteidigerin habe durch das Verlangen eines Kostenvorschusses gegen ihre Berufspflichten verstossen. Sie habe ihre Sorgfaltspflichten verletzt, indem sie in einer Eingabe an das Gericht, wovon er keine Kenntnis gehabt habe, unnötige Ausführungen gemacht habe. Ferner habe ihm die amtliche Verteidigerin kurz vor der Berufungsverhandlung umfangreiche und unvollständige Akten sowie ihr Plädoyer zugestellt. Es habe aber keine Strategiebesprechung und Vorbereitung für die Hauptverhandlung stattgefunden. Trotz der schweren Fehler der Verteidigerin habe die Verfahrensleitung das Ersuchen des Beschwerdeführers um Wechsel der amtlichen Verteidigung abgelehnt und die vorinstanzliche Hauptverhandlung trotz offenkundig ungenügender Verteidigung durchgeführt. Schliesslich habe seine Verteidigerin das Mandat noch vor Eröffnung des schriftlichen Urteils niedergelegt.