Citation: 6B_540/2015 E. 2.2

2.2. Die Frage, ob der Beschwerdeführer in den unterschiedlichen Verfahrensstadien ausreichend verteidigt worden war, bildete nicht Gegenstand des bundesgerichtlichen Beschwerdeverfahrens 6B_1187/2013. Sie konnte daher auch nicht Gegenstand des Rückweisungsverfahrens sein, d.h. des neuen vorinstanzlichen Verfahrens nach der teilweisen Gutheissung der Beschwerde in Strafsachen durch das Bundesgerichtsurteil 6B_1187/2013 vom 28. August 2014. Die Vorinstanz hatte im Rückweisungsverfahren entsprechend den bundesgerichtlichen Weisungen die Verurteilung des Beschwerdeführers wegen mehrfacher Geldwäscherei im Sinne von Art. 305 bis Ziff. 1 StGB zufolge Verjährung aufzuheben. Sie hatte zu prüfen, welche Auswirkungen der Wegfall dieses Schuldspruchs auf das Strafmass hat. Sie hatte ferner abzuklären, ob sich seit dem ersten vorinstanzlichen Urteil vom 14. August 2013 strafzumessungsrelevante Umstände zugunsten des Beschwerdeführers verändert haben (Zeitablauf, persönliche Verhältnisse etc.). Die Vorinstanz konnte im Rückweisungsverfahren hingegen nicht erstmals prüfen, ob der Beschwerdeführer im bisherigen Verfahren genügend verteidigt worden war. Die Vorinstanz hat sich daher mit den vom Beschwerdeführer erstmals im Rückweisungsverfahren erhobenen Rügen, er sei im Untersuchungsverfahren und im erstinstanzlichen Verfahren nicht genügend verteidigt worden, zurecht nicht inhaltlich auseinander gesetzt. Sie hätte sich richtigerweise auch mit der Rüge des Beschwerdeführers, er sei im Berufungsverfahren ungenügend verteidigt worden, nicht inhaltlich befassen müssen. Hätte das Bundesgericht im Urteil 6B_1187/2013 vom 28. August 2014 nicht kassatorisch, sondern reformatorisch entschieden, hätte kein Rückweisungsverfahren stattgefunden, welches der Beschwerdeführer zum Anlass nahm, erstmals die Rüge der Schlechtverteidigung vorzutragen. Auf die Beschwerde ist daher nicht einzutreten, soweit der Beschwerdeführer darin geltend macht, er sei im Untersuchungsverfahren, im erstinstanzlichen Verfahren und im Berufungsverfahren ungenügend verteidigt worden.