Citation: 1A.335/2005 18.08.2006 E. C

Am 17. April 1998, 21. Dezember 1998 und 6. Juli 1999 ersuchte der Vertreter der Firma X.________ um Freigabe der gesperrten Vermögenswerte. Am 8. Juli 1999 unterrichtete die Bezirksanwaltschaft die Presidential Commission on Good Government (PCGG) auf den Philippinen vom Freigabegesuch und lud sie ein, hinsichtlich AB.________ und möglicher Mitverdächtiger ein ergänzendes Rechtshilfeersuchen zu stellen oder mindestens weitere Angaben zu den Tatvorwürfen zu machen. Mit Ergänzungsersuchen vom 8. Juli 1999 kam die PCGG diesem Ersuchen nach. Die philippinischen Behörden werfen BB.________ vor, als private Sekretärin von Imelda Marcos für diese Schmuck und Kleider im Wert von mehreren Millionen Dollar gekauft zu haben. Sie und ihr Ehemann AB.________ hätten sodann der Familie als Strohmänner gedient, d.h. unrechtmässig erworbenes Vermögen für diese gehalten. So sei AB.________ auf dem Papier Hauptaktionär und Direktor vieler philippinischer Unternehmen gewesen und das Ehepaar B.________ sei als Eigentümer von Ländereien an verschiedenen Orten der Philippinen eingetragen; angesichts der Vermögensverhältnisse des Ehepaars B.________ sei indessen völlig klar, dass sie nur Strohmänner von A.________ und dessen Familie seien. Bei einigen Unternehmen, wie z.B. der Firma X.________, sei auch Y.________, der Halbbruder von AB.________, als Strohmann beteiligt gewesen. Nach dem Sturz von Ferdinand Marcos sei das Ehepaar B.________ zusammen mit der Familie Marcos nach Hawaii geflüchtet.