Citation: 6B_1363/2019 E. 2.3.1

2.3.1. Der Beschwerdeführer rügt, unklar sei, von welcher Strafe die Vorinstanz in Berücksichtigung des objektiven Tatverschuldens ausgehe. Nicht nachvollziehbar sei daher, in welchem Umfang sie der schweren Verminderung der Schuldfähigkeit Rechnung getragen habe. Die Vorinstanz hätte die Ergebnisse der weiteren Gutachten bei der Strafzumessung mitberücksichtigen und den Strafmilderungsgrund von Art. 19 Abs. 2 StGB im Rahmen der Strafzumessung wesentlich mehr gewichtigen müssen, da vorliegend eine gänzliche Aufhebung der Steuerungs- respektive Einsichtsfähigkeit zur Diskussion stehe und auch der amtliche Gutachter von einer sehr erheblichen Verminderung der Zurechnungsfähigkeit ausgehe. Die Vorinstanz habe das nach ihrer Einschätzung bestehende "Restverschulden" erheblich zu hoch bemessen. Mangels einer transparenten und nachvollziehbaren Begründung sei auch sein Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt.