Citation: 8C_112/2021 E. 4.2.3

4.2.3. Da die Beschwerdeführerin zu keinem Zeitpunkt auf die Möglichkeit der Weiterbeschäftigung verzichtet, sondern vielmehr stets die Aufhebung der Kündigung verlangt hat, sowie vor dem Hintergrund, dass die Beschwerde gegen eine Kündigungsverfügung das zulässige und vorgesehene Rechtsmittel ist und die Weiterbeschäftigung auf dem Klageweg nicht mehr geltend gemacht werden kann, erscheint die vorinstanzliche Annahme eines fehlenden schutzwürdigen Interesses unhaltbar. Mithin hat die Vorinstanz kantonales Recht (§ 53 StPG; § 48 GO) willkürlich (Art. 9 BV) angewendet, indem sie auf die Beschwerde der Beschwerdeführerin nicht eingetreten ist. Bei diesem Ergebnis kann offen bleiben, ob das vorinstanzliche Nichteintreten auch eine formelle Rechtsverweigerung (Art. 29 BV) darstellt (zur Rechtsweggarantie vgl. auch Art. 29a BV und BGE 144 I 181 E. 5.3.2).