Citation: 1A.242/2003 02.12.2003 E. 2

Der Beschwerdeführer hat im Auslieferungsverfahren geltend gemacht, er habe sich im mutmasslichen Tatzeitpunkt, nämlich am 5. Dezember 2002 (12.45 Uhr), weder am angeblichen Tatort Berlin aufgehalten, noch anderswo in Deutschland. Zum Nachweis seines Alibis legte der Beschwerdeführer einen Hotelmeldeschein bzw. Rechnungscoupons vor, die zum fraglichen Zeitpunkt einen Aufenthalt in Zürich belegen sollen. Das BJ hat diese Alibivorbringen der ersuchenden Behörde zur Stellungnahme unterbreitet. Am 7. Oktober 2003 legte die ersuchende Behörde dar, dass der dringende Tatverdacht gegen den Beschwerdeführer auf der Zeugenaussage des Opfers beruhe. Dieses habe den Beschwerdeführer anhand eines Photos zweifelsfrei als Täter identifiziert. Ausserdem habe es ein Tätersignalement abgegeben, das auf den Beschwerdeführer zutreffe. Insbesondere habe es eine auffallende Zahnlücke erwähnt. Die ersuchende Behörde hielt am Auslieferungsgesuch fest. Am 8. Oktober 2003 liess das BJ durch die Kantonspolizei Zürich erkennungsdienstliche Abklärungen vornehmen. Diese ergaben, dass der Beschwerdeführer zwischen den oberen Schaufelzähnen einen auffälligen Zahnabstand von ca. 3-5 mm aufweist.