Citation: 9C_356/2023 E. 1.3

1.3. Im bundesgerichtlichen Verfahren kann nur Streitgegenstand sein, was bereits Gegenstand des vorinstanzlichen Verfahrens war oder allenfalls hätte sein müssen und gemäss der Dispositionsmaxime zwischen den Parteien noch strittig ist. Letzteres ergibt sich aus den Parteibegehren, insbesondere den Beschwerdeanträgen. Im Laufe eines Rechtsmittelverfahrens kann sich der Streitgegenstand somit verengen bzw. um nicht mehr strittige Punkte reduzieren, grundsätzlich jedoch nicht erweitern oder inhaltlich verändern (vgl. BGE 142 I 155 E. 4.4.2; 136 II 457 E. 4.2; je mit Hinweisen). Der Beschwerdeführer kritisiert das angefochtene Urteil zwar mit Bezug auf diverse Einzelpositionen, welche die Vorinstanz im Rahmen des von ihm beanspruchten Unterhaltsabzug als nicht abzugsfähig betrachtet hat. Mit dem Antrag in seiner Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beansprucht er hingegen eine Korrektur des vorinstanzlichen Urteils nur mit Bezug auf die Nichtanerkennung von drei Einzelpositionen (Cashflow, Auslagen für den Landwirtschaftsbetrieb, Ferien der Ehefrau). Streitgegenstand des bundesgerichtlichen Verfahrens bilden daher nur diese Einzelpositionen, welche die Vorinstanz nicht als abzugsfähige Unterhaltszahlungen anerkannt hat.