Citation: 2C_981/2022 E. 6.1

6.1. Diesbezüglich machen die Beschwerdeführer geltend, die Vorinstanz habe einfach angenommen, dass es in Zukunft, weil die Hotelbewirtschaftung neu der N.________ anvertraut worden sei, möglich sein sollte, weitere Verluste zu vermeiden. Dabei habe das Verwaltungsgericht die gesamte Investitionslast, welche auf den Stockwerkeigentümern laste, komplett ausser Acht gelassen und sich auf blosse Vermutungen und Versprechen der neuen Betreibergesellschaft gestützt. Wenn das Verwaltungsgericht aufgrund der eingereichten Beweismittel nicht in der Lage gewesen sei, die zukünftige Wirtschaftlichkeit des Hotels - unter Einbezug der anstehenden Investitionen - zu beurteilen, so hätte es ein Gutachten einholen müssen, wie dies im Übrigen in Art. 10 lit. c BewG vorgesehen sei und in anderen vom Bundesgericht beurteilten Fällen geschehen sei. Indem das Verwaltungsgericht auf die Einholung eines Gutachtens verzichtet habe, habe es nicht nur die ihm obliegende Untersuchungspflicht verletzt, sondern darüber hinaus auch den Sachverhalt willkürlich festgestellt.