Citation: 7B_283/2022 E. 2.4.4

2.4.4. Gestützt wird diese rechtliche Einordnung ferner durch das Urteil 6B_902/2019 vom 8. Januar 2020 E. 2.3, 2.4.10 und 3. Auch dort ging das Bundesgericht mit der Vorinstanz davon aus, dass das wiederholte Verschliessen der Atemwege des sich heftig wehrenden Opfers mit einem Kissen sowie den Händen bei etwas längerer und konstanter Anwendung geeignet gewesen sei, den Erstickungstod herbeizuführen. Unter Berücksichtigung der Gesamtumstände wurde eine eventualvorsätzliche Tötung bejaht. Dass sich die vorliegend zu beurteilende Tat im Gegensatz dazu spontan und ohne irgendwelche Vorbereitungshandlungen ereignete, rechtfertigt keine andere Beurteilung.