Citation: 1C_10/2009 04.05.2009 E. 6

Insgesamt lässt die Beschwerde eine rechtsgenügliche Auseinandersetzung mit dem angefochtenen Entscheid fast gänzlich vermissen. Sie erschöpft sich weitgehend in appellatorischer Kritik und in allgemeinen Vorwürfen an die Adresse der Bauherrschaft, ohne konkreten Bezug auf etwaige Rechtsverletzungen zu nehmen. Dies gilt insbesondere auch hinsichtlich des Vorwurfs der mangelnden formellen und materiellen Koordination. Die Beschwerdeführer zeigen nicht rechtsgenüglich auf, inwiefern das Koordinationsgebot verletzt worden sein soll. Das Verwaltungsgericht hat sich eingehend mit der Eigentümerstellung der Kirchen-, Pfrund- und Kapellstiftung auseinandergesetzt und dargetan, weshalb keine Einwilligung des bischöflichen Ordinariats in Chur einzuholen war. Auf diese Argumentation gehen die Beschwerdeführer nicht ein. Die Problematik der denkmalschützerischen Aspekte wird vom Verwaltungsgericht ebenfalls beleuchtet. Und dass das erste Bewilligungsverfahren mit Rückzug des damaligen Baugesuchs hinfällig geworden ist, ist unbestritten. Der Umstand, dass offensichtlich bis heute ein formeller Abschreibungsbeschluss des Gemeinderates fehlt, stellt mitnichten eine mangelhafte Koordination dar.