Citation: 2P.268/2004 22.02.2005 E. 1

A.________ ist Basler Bürgerin und wohnt in Frankreich. Sie ersuchte am 15. Mai 2002 in Basel um Beiträge für eine Ausbildung in Strassburg. Das baselstädtische Amt für Ausbildungsbeiträge und die kantonale Kommission für Ausbildungsbeiträge lehnten das Gesuch am 6. November 2002 bzw. 7. Juli 2003 ab. Demgegenüber bejahte das Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt mit Urteil vom 19. Dezember 2003 grundsätzlich den Stipendiumsanspruch und wies die Sache zu neuem Entscheid im Sinne der Erwägungen an die Kommission zurück. Diese gewährte der Gesuchstellerin am 25. Februar 2004 für die Ausbildungsjahre 2002/2003 und 2003/2004 je ein Stipendium von Fr. 10'400.--; die Auszahlung machte sie aber vom Nachweis der erfolgreichen Absolvierung des ersten Ausbildungsjahres bzw. des ersten Semesters des zweiten Jahres (Prüfungsresultate und Referenzen) abhängig. Gegen diese Auflage rekurrierte die Gesuchstellerin (bzw. der sie vertretende Vater) erneut an das Appellationsgericht. Gemäss Rekursantwort der Kommission vom 18. Mai 2004 war der geforderte Nachweis inzwischen erbracht und das Stipendium ausbezahlt worden (dasjenige für 2003/2004 werde am 1. Juni 2004 ausgerichtet), weshalb der Rekurs gegenstandslos sei. Dies verneinte die Gesuchstellerin auf Anfrage des Appellationsgerichts und ersuchte, replizieren zu können; ihre Eingabe übergab sie am 7. Juni 2004 und damit am letzten Tag der vom Gericht gesetzten Frist zur Stellungnahme in Frankreich der Post (Eingang beim Gericht: 16. Juni 2004). Eine Replik ging am 23. Juni 2004 beim Appellationsgericht ein; dieses hatte jedoch das Rekursverfahren bereits mit Urteil vom 21. Juni 2004 (Zustellung: 27. August 2004) als gegenstandslos abgeschrieben. Gegen diesen Abschreibungsentscheid richtet sich die vorliegende staatsrechtliche Beschwerde vom 24. September 2004. Das Appellationsgericht und die Kommission für Ausbildungsbeiträge beantragen, die Beschwerde abzuweisen (soweit darauf einzutreten sei). Mit Eingabe vom 24. Januar 2005 hat die Beschwerdeführerin unaufgefordert eine Replik eingereicht, in welcher sie um Sistierung des Verfahrens bis zum Entscheid über das Gesuch um unentgeltliche Verbeiständung ersucht.