Citation: 6B_173/2021 E. 1.2.4

1.2.4. In Bezug auf die Befragung von D.________ stellt die Vorinstanz in tatsächlicher Hinsicht fest, dass die Beschwerdeführerin dem Beschwerdegegner 2 deren Kontonummer angegeben und diese nur als Zahlstelle fungiert hat. Diese Sachverhaltsfeststellung ist für das Bundesgericht verbindlich (Art. 105 Abs. 1 BGG), zumal die Beschwerdeführerin dagegen nichts vorbringt. Die Vorinstanz geht zu Recht davon aus, dass es irrelevant ist, ob D.________ als Kontoinhaberin sachdienliche Angaben darüber machen könnte, an wen das Geld am Ende tatsächlich geflossen ist. Bereicherungsabsicht liegt auch vor, wenn der Täter die Absicht verfolgt, "einen andern", d.h. einen Dritten um den entzogenen Vermögensbestandteil zu bereichern (vgl. Art. 146 Abs. 1 StGB). Vorliegend ist ausschlaggebend, dass der Beschwerdegegner 2 das Geld auf das von der Beschwerdeführerin bezeichnete Konto überwiesen hat. Ob das Geld am Ende zur Beschwerdeführerin oder zu einer dritten Person gelangte, ist angesichts der Tatsache, dass der Beschwerdegegner 2 das Geld auf das durch die Beschwerdeführerin bezeichnete Konto transferierte, zur Beurteilung des Betrugsvorwurfs nicht entscheidend. Die Vorinstanz durfte folglich auf die Befragung von D.________ verzichten.