Citation: 6B_1143/2013 E. 3.3

3.3. Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass der Beschwerdegegner 2 die Straftatbestände der Erpressung und Nötigung auch dann nicht erfüllt hätte, wenn die Sachverhaltsdarstellung der Beschwerdeführer erwiesen wäre. Es handelt sich um eine rein zivilrechtliche Angelegenheit. Unter diesen Umständen durfte die Staatsanwaltschaft entgegen der Ansicht der Beschwerdeführer (Beschwerde, S. 9 f.) darauf verzichten, die von ihnen beantragten Zeugen zu befragen und Beweise zu erheben. Denn selbst wenn die Zeugenaussagen und Beweisergebnisse in ihrem Sinne ausgefallen wären, hätte sich an der Rechtslage nichts geändert. Da hinsichtlich der einschlägigen Straftatbestände somit keine zweifelhafte Rechtslage gegeben ist, kommt der Grundsatz "in dubio pro duriore" nicht zur Anwendung. Die Staatsanwaltschaft durfte das Verfahren einstellen. Die angefochtene Verfügung verletzt kein Bundesrecht.