Citation: 5D_106/2014 E. 7

Im Streit um das Armenrecht wirft der Beschwerdeführer den kantonalen Instanzen vor, sie hätten die Anspruchsvoraussetzung der fehlenden Aussichtslosigkeit seiner (Rechtsmittel-) Begehren nicht "ex ante", sondern "ex post" beurteilt. Ob im Einzelfall genügende Erfolgsaussichten bestehen, beurteilt sich aufgrund einer vorläufigen und summarischen Prüfung der Verhältnisse zur Zeit, in der das Armenrechtsgesuch gestellt wurde (BGE 133 III 614 E. 5 S. 616 mit Hinweisen). Dabei ist Rechtsfrage, welche Umstände bei der Beurteilung der Prozessaussichten in Betracht fallen und ob sie für oder gegen eine hinreichende Erfolgsaussicht sprechen, Tatfrage hingegen, ob und wieweit einzelne Tatumstände erstellt sind (BGE 124 I 304 E. 2c S. 307). Bei der Beurteilung der Erfolgsaussichten eines Rechtsmittels kommt es darauf an, ob das Rechtsmittel prozessual unzulässig oder aussichtslos ist (Urteil 5A_417/2009 vom 31. Juli 2009 E. 2.2 mit zahlreichen Hinweisen ). Mithin ist zu beachten, dass ein erstinstanzliches Urteil vorliegt, das mit den gestellten Rechtsbegehren verglichen werden kann (Urteil 4A_226/2011 vom 31. Mai 2011 E. 3.2). Das Obergericht schützt die Vorgehensweise des Bezirksgerichts mit der Begründung, dieses habe das Gesuch frühestens am 11. Februar 2014 prüfen können. An diesem Tag, an dem der Beschwerdeführer seinen Standpunkt erstmals vorgetragen hatte, habe das Bezirksgericht auch seinen Entscheid gefällt. Der Beschwerdeführer setzt sich mit diesen Erkenntnissen nicht auseinander. Was das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege für das kantonale Beschwerdeverfahren angeht, anerkennt der Beschwerdeführer ausdrücklich, dass über das Gesuch auch am Ende des Verfahrens entschieden werden dürfe. Mit dem nicht näher substantiierten Vorwurf, auch das Obergericht habe sich einer "ex post"-Betrachtung bedient, genügt er den Begründungsanforderungen (E. 3) nicht. Dasselbe trifft zu, soweit sich der Beschwerdeführer darüber beklagt, dass das Obergericht den erstinstanzlichen Armenrechtsentscheid schütze, obwohl er vor Bezirksgericht teilweise obsiegt habe. Die Vorinstanz rechnet dem Beschwerdeführer im Detail vor, weshalb er in erster Instanz in einem Umfang von weniger als fünf Prozent obsiegt habe. Dagegen bringt der Beschwerdeführer nichts Substantielles vor. Bloss zu behaupten, dass Aussichtslosigkeit in solchen Fällen "natürlich nie angenommen werden" dürfe, genügt nicht.