Citation: 4C.390/2005 02.05.2006 E. A

Mit Arbeitsvertrag vom 10. September 2001 wurde X.________ von der Y.________ GmbH in A.________, als Geschäftsführer des Restaurants C.________ in B.________ angestellt. Am 12. Mai 2003 wurde er wegen angeblichen Alkoholkonsums während der Arbeitszeit fristlos entlassen. Danach führte er bis ca. Mitte Juli 2003 die Buchhaltung nach, ohne dass er dafür bezahlt wurde. Am 28. Juli 2003 schlossen die Parteien eine schriftliche Vereinbarung, in der sie namentlich festhielten, dass diese "die Beendigung der Angelegenheit Restaurant C.________, ..., per Saldo aller gegenseitigen Ansprüche" regle. In der Folge stellte sich X.________ auf den Standpunkt, die fristlose Entlassung sei ungerechtfertigt erfolgt und die in der Vereinbarung vom 28. Juli 2003 abgegebene Saldoerklärung sei für ihn nicht verbindlich.