Citation: 6P.47/2003 28.11.2003 E. 1

1.1 Das Kantonsgericht legt dem Beschwerdeführer zur Last, aufgrund der ihm zur Verfügung stehenden Informationen habe er nicht mit Sicherheit ausschliessen dürfen, dass der Geschädigte den Kopf mit der möglichen Folge einer Hirnblutung angeschlagen habe. Auf die Schilderung des Unfallhergangs durch den Kollegen des Verunfallten habe er nicht vorbehaltlos abstellen dürfen. Als Folge seiner fehlerhaften Feststellungen habe der Beschwerdeführer den Geschädigten in die Obhut seiner Freundin entlassen mit der Instruktion, ihn im Hinblick auf die Gefahr der Aspiration von Erbrochenem zu beobachten, anstatt die erforderliche stationäre Überwachung im Spital anzuordnen. Durch dieses Fehlverhalten habe der Beschwerdeführer die Verschlechterung des Gesundheitszustandes des Geschädigten mitverursacht. Dass der Beschwerdeführer bei der Erstuntersuchung des Geschädigten die Prellmarke am Kopf nicht festgestellt, kein Röntgen bzw. keine Computertomographie angeordnet und mithin den von jenem erlittenen Schädelbruch übersehen hat, wirft ihm das Kantonsgericht hingegen ausdrücklich nicht vor. 1.2 Das Bezirksgericht Schwyz gelangte demgegenüber zum Schluss, der Beschwerdeführer habe vom Unfallgeschehen ausgehen dürfen, wie es ihm vom Kollegen des Verletzten geschildert worden sei. Der medizinische Befund habe mit der Fremdanamnese übereingestimmt. Das gesamte Verhalten des Geschädigten und alle erhobenen medizinischen Daten hätten einzig und allein auf einen übermässigen Alkoholkonsum hingedeutet.