Citation: 8C_537/2018 E. 4.4

4.4. Im Weiteren erwog das kantonale Gericht nach umfassender Würdigung der medizinischen Akten, die Ärzte der Klinik B.________ hätten am 24. April 2012 einen stetig besser werdenden Verlauf festgehalten und seien am 23. April 2012 bei einem regelrechten physiotherapeutischen und chiropraktischen Heilungsverlauf von einer per Anfang Mai 2012 eventuell zu prüfenden teilweisen Wiederaufnahme der Arbeit ausgegangen. Der Beschwerdeführer habe im September 2012 gegenüber Dr. med. C.________ angegeben, per November 2012 definitiv wieder mit der Arbeit beginnen zu wollen, was der behandelnde Arzt unterstützt habe. Als medizinische Massnahme sei einzig noch Physiotherapie aufgeführt. Unter diesen Umständen sei bei einer prospektiven Betrachtungsweise gestützt auf die damaligen Verhältnisse der per Ende Oktober 2012 vorgenommene Fallabschluss mit Einstellung der Taggeldleistungen und impliziter Ablehnung eines Rentenanspruchs nicht zu beanstanden. In der Folge bestehe während des hier zu beurteilenden Zeitraums kein Anspruch auf Taggelder. Daran ändere nichts, dass die Beschwerdegegnerin im Zusammenhang mit den Schulterbeschwerden rechts die Heilbehandlungskosten rückwirkend auch während des strittigen Zeitraums übernommen habe.