Citation: 6B_992/2019 E. 1.3

1.3. Die Beschwerdeführerin vermag mit ihrer Kritik am angefochtenen Urteil im Ergebnis weder Willkür aufzuzeigen, noch eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör darzulegen. Die Staatsanwaltschaft legt der Beschwerdeführerin zur Last, sie habe gegenüber den Strafverfolgungsbehörden bewusst wahrheitswidrig angegeben, keinen Mietvertrag mit den B.________ und C.________ abgeschlossen zu haben (vgl. Strafbefehl: "obwohl sie gewusst habe [...]"). Beweisthema des Strafverfahrens war demzufolge, ob die Beschwerdeführerin mit den Mietern B.________/C.________ den betreffenden Mietvertrag für die 4-Zimmer-Parterrewohnung abgeschlossen hatte. Entsprechend durfte sich die Vorinstanz darauf beschränken, die Echtheit der Unterschrift der Beschwerdeführerin auf dem Mietvertrag zu prüfen. Ohnehin hält auch die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz, wonach B.________s Unterschrift auf dem Mietvertrag echt sei, unter Willkürgesichtspunkten der Kritik der Beschwerdeführerin stand. Nachdem B.________ zusammen mit ihrem Partner und ihren beiden Kindern bereits in diese Wohnung eingezogen war, übermittelte sie den Sozialbehörden der Stadt Zürich den Mietvertrag am 22. November 2013 (kant. Akten act. S 3/44). Aus diesem Verhalten ergibt sich fraglos, dass B.________ den Mietvertrag gegen sich gelten liess. Daraus durfte die Vorinstanz ohne in Willkür zu verfallen schliessen, dass B.________ diesen Vertrag zusammen mit ihrem Partner als Mieter unterzeichnet hatte, zumal sich bereits die Unterschrift der Beschwerdeführerin als echt herausstellte. Dass die Vorinstanz dabei das Aussageverhalten der Beschwerdeführerin berücksichtigt und aufgrund dessen Unvollständigkeit den Beweiswert des Parteigutachtens relativiert, ist nicht zu beanstanden. Insgesamt durfte sie gestützt auf die Würdigung sämtlicher Beweismittel zum Schluss gelangen, der gesamte Mietvertrag sei echt und die Behauptung der Beschwerdeführerin gegenüber der Kantonspolizei Thurgau, sie habe nie einen solchen abgeschlossen, wissentlich und willentlich wahrheitswidrig erfolgt.