Citation: 9C_228/2021 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz erwog, dieses Jahreseinkommen entspreche unter Zugrundelegung des vom Beschwerdeführer geltend gemachten Pensums von 51 % einem Stundenlohn von rund Fr. 19.- und liege damit erheblich unter den in der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) für derartige Tätigkeiten ausgewiesenen statistischen Durchschnittslöhnen (sie verwies auf LSE 2016, Tabelle T 17 monatlicher Bruttolohn [Zentralwert] nach Berufsgruppen, Lebensalter und Geschlecht, Privater und öffentlicher Sektor, Ziff. 1 Führungskräfte). Zwischen der Geschäftsführertätigkeit und dem bezogenen Entgelt bestehe damit kein angemessenes Verhältnis. Mit Blick darauf sei auch nicht überwiegend wahrscheinlich, dass der Beschwerdeführer für einen monatlichen Lohn von Fr. 1762.50 in einem Pensum von 51 % als Geschäftsführer gearbeitet habe. Es sei vielmehr von einem deutlich niedrigeren Pensum auszugehen und damit auch davon, dass er nicht während mindestens der halben üblichen Arbeitszeit tätig gewesen sei. Selbst wenn man ein 51 %-Pensum annähme, fehlte es jedenfalls im Umfang des ausgeübten Pensums an einer plausiblen Erwerbsorientierung, weil das Verhältnis zwischen Leistung und Entgelt nicht angemessen sei. Da der Beschwerdeführer mithin nicht dauernd voll erwerbstätig gewesen sei, müsse gemäss Art. 28bis Abs. 1 AHVV eine Vergleichsrechnung vorgenommen werden: Die von ihm geleisteten Lohnbeiträge (einschliesslich Arbeitgeberbeiträge) von rund Fr. 1600.- erreichten bei Weitem nicht die Hälfte der Nichterwerbstätigenbeiträge von rund Fr. 20'000.- pro Jahr (2016 pro rata). Er habe deshalb Beiträge wie ein Nichterwerbstätiger zu bezahlen.