Citation: 6B_335/2020 E. 3.4.5

3.4.5. Der Beschwerdeführer macht zu den Verkäufen an diverse Abnehmer (Beschwerde Ziff. 114 ff.) erneut die Verkennung der Erkenntnisse aus geheimen Überwachungsmassnahmen geltend, räumt aber ein, tatsächlich seien es gleichzeitig Erkenntnisse bezüglich des HMG und des SpoFöG; das Strafverfahren sei hinsichtlich beider Gesetze eröffnet worden (Beschwerde Ziff. 115). Die Preisliste sei willkürlich als Verkaufsliste und von allen Instanzen willkürlich gewürdigt worden, indem angenommen werde, die Abkürzungen "b.________", "c.________" und "d.________" stünden für die Namen der Abnehmer B.________, C.________ und D.________. Es gebe dafür keine nachvollziehbaren Anhaltspunkte (Beschwerde Ziff. 118 f.). Er hätte Anspruch darauf gehabt, dass ihm die Originaltabelle und nicht nur der Ausdruck einer Seite dieses Dokuments vorgehalten werde; das Akteneinsichtsrecht genüge Art. 6 EMRK nicht. Es verletze den Grundsatz in dubio pro reo, wenn die Vorinstanz auf die polizeiliche Tabelle abstelle, aber eine Abweichung von der Originaltabelle nicht ausschliesse (Beschwerde Ziff. 123 f.). Aktenwidrig nehme die Vorinstanz weitere Lieferanten neben der W.________ an; die weitere Person (Beschwerde Ziff. 126) habe lediglich auf chinesischer Seite gearbeitet. Mit den von diesem Lieferanten bezogenen Wirkstoffen hätte er nie die unterstellte Menge an Produkten herstellen können (Beschwerde Ziff. 129 ff.). Nicht jede Aussage sei in Stein gemeisselt. Entlastende Elemente würden nicht beachtet. Die Vorhalte gegen C.________ beruhten auf Überwachungsmassnahmen, und die Vorinstanz stelle willkürlich auf SMS-Konversationen ab; hinsichtlich D.________ hätte die Anklägerin auch die entlastenden Elemente würdigen und schliessen müssen, dass an diesen keine Verkäufe stattgefunden hätten. Mit diesen blossen Behauptungen wird keine willkürliche Würdigung dargelegt (oben E. 2.1, 2.2). Sie erscheinen als appellatorisch (vgl. Urteil 6B_52/2020 vom 20. Mai 2020 E. 1.2).