Citation: 2C_423/2020 E. 4.3.3

4.3.3. Die von der Beschwerdeführerin erwirkten Strafen (90 Tage Freiheitsstrafe und Geldstrafe von 40 Tagessätzen) wegen rechtswidriger Einreise, rechtswidrigen Aufenthalts sowie Diebstahls liegen bereits längere Zeit zurück (2012) und wiegen wiederum nicht so schwer, als dass sie die anderen Kriterien (Grad der tatsächlichen affektiven und wirtschaftlichen Intensität der Beziehung zum Kind, zivilrechtliche Regelung der familiären Verhältnisse nach Auflösung der Gemeinschaft, Dauer des Aufenthalts im Land, Grad der Integration) zum Vornherein aufwiegen würden (vgl. BGE 140 I 145 E. 4.3 S. 150; Urteile 2C_1125/2014 vom 9. September 2015 E. 4.4; 2C_728/2014 vom 3. Juni 2015 E. 4.1), zumal sie seither nicht mehr strafrechtlich in Erscheinung getreten ist.