Citation: 2A.139/2006 22.03.2006 E. 2

Seine Eingabe erweist sich gestützt auf die eingeholten Akten als offensichtlich unbegründet bzw. unzulässig und kann ohne Weiterungen im vereinfachten Verfahren nach Art. 36a OG erledigt werden: 2.1 Der ausländische Ehegatte eines Schweizer Bürgers hat trotz ordnungsgemässem und ununterbrochenem Aufenthalt von fünf Jahren keinen Anspruch auf Erteilung oder Verlängerung der Aufenthalts- bzw. der Niederlassungsbewilligung (vgl. Art. 7 ANAG; SR 142.20), wenn die Ehe eingegangen wurde, um die Vorschriften über Aufenthalt und Niederlassung zu umgehen ("Ausländerrechtsehe"), oder falls sich die Berufung auf die Beziehung anderswie als rechtsmissbräuchlich erweist (vgl. Art. 7 Abs. 2 ANAG; BGE 128 II 145 E. 2 u. 3; 127 II 49 E. 5 S. 56 ff.). Ein solcher Missbrauch liegt vor, wenn sich der Ausländer auf eine Ehe beruft, die ohne jegliche Aussichten auf Wiedervereinigung der Partner nur noch (formell) aufrechterhalten wird, um von der damit verbundenen Aufenthaltsberechtigung zu profitieren. Dass dies der Fall ist, entzieht sich in der Regel dem direkten Beweis und muss deshalb aufgrund von Indizien erstellt werden (BGE 130 II 113 E. 10.2 S. 135; 127 II 49 E. 5a S. 57). Dabei sind klare Hinweise dafür erforderlich, dass die Führung einer Lebensgemeinschaft tatsächlich nicht (mehr) beabsichtigt und realistischerweise nicht mehr zu erwarten ist (BGE 128 II 145 E. 2.2 S. 151; 127 II 49 E. 5a S. 56 f. mit Hinweisen). 2.2 Dies war hier vor Ablauf der von Art. 7 Abs. 1 Satz 2 ANAG geforderten Aufenthaltsdauer von fünf Jahren der Fall (vgl. BGE 128 II 145 E. 1.1.5): Der Beschwerdeführer heiratete seine Gattin am 18. Januar 1999; bereits Mitte Oktober 2000 trennten sich die Ehepartner indessen wieder. Seit dem 24. Januar 2001 leben sie gerichtlich getrennt; anfangs April 2005 soll das Scheidungsverfahren eingeleitet worden sein. Die Ehegatten verbrachten somit weniger als zwei Jahre zusammen; sie sind inzwischen seit über fünf Jahren (bzw. dreieinhalb Jahren im Zeitpunkt des erstinstanzlichen Entscheids) getrennt, ohne dass es auch nur vorübergehend zu irgendeiner Wiederannäherung gekommen wäre oder der Beschwerdeführer irgendwelche Bemühungen hierum substantiiert dartun könnte. Seine Gattin hat bereits am 18. Dezember 2001 erklärt, von ihm nichts mehr wissen und sich scheiden lassen zu wollen, doch müsse sie erst die vierjährige Trennungsfrist abwarten (Art. 114 ZGB), da sich der Beschwerdeführer der Scheidung widersetze. Dieser ist am 12. Dezember 2001 wegen Drohung zu einer Busse von Fr. 200.-- verurteilt worden, nachdem er seiner Ehefrau zwei telefonische Nachrichten hinterlassen hatte, sie solle ihm seine Arbeitsbewilligung wieder beschaffen, ansonsten sie ihr Leben "abschreiben" bzw. "fortwerfen" könne. Bei seiner Befragung am 4. Dezember 2003 gab der Beschwerdeführer an, seine Frau, die einen Freund habe, seit dem "letzten Jahr" nicht mehr gesehen zu haben; seit Mitte 2003 ist er offenbar zudem mit der bevormundeten Schweizerin Z.________ eine neue Beziehung eingegangen. Gestützt hierauf durften die kantonalen Behörden annehmen, dass der Ehewille der Gatten vor Ablauf der Fünfjahresfrist von Art. 7 Abs. 1 ANAG (Januar 2004) erloschen und eine Wiederaufnahme der Lebensgemeinschaft realistischerweise nicht mehr zu erwarten war.