Citation: 8C_167/2017 E. 4.3

4.3. Der Beschwerdeführer rügt des Weiteren die vorinstanzlichen Feststellungen zur Arbeitsfähigkeit aus somatischer Sicht. Das kantonale Gericht hat diesbezüglich auf das ophthalmologische und das handchirurgische Teilgutachten des ABI abgestellt. Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, vermag den angefochtenen Entscheid nicht als offensichtlich unrichtig oder sonstwie bundesrechtswidrig erscheinen zu lassen. Insbesondere besteht nach handchirurgischer Einschätzung bei leidensangepasster Tätigkeit nicht eine Arbeitsfähigkeit von 20 Prozent, wie er geltend macht, sondern eine Einschränkung um 20 Prozent. Der Beschwerdeführer rügt, dass nach der Gesamtbeurteilung Tätigkeiten ohne Lastenheben über fünf bis zehn Kilogramm zumutbar seien, in der handchirurgischen Beurteilung jedoch eine Gewichtslimite von fünf Kilogramm angegeben werde. Es ergibt sich aus den Ausführungen der Gutachter kein Widerspruch. Nach der interdisziplinären Konsensbesprechung aller beteiligten Gutachter wurde gegenüber dem handchirurgischen Teilgutachten ergänzt, dass für körperlich leichte Tätigkeiten ohne repetitive Handbelastung und Lastenheben über fünf bis zehn Kilogramm keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit bestehe. Auch wird im Gutachten schlüssig dargelegt, dass sich die Leistungseinbusse aus ophthalmologischer und handchirurgischer Sicht ergänzten, da die gleichen Zeitabschnitte zum Einlegen von Pausen und zur Erholung genutzt werden könnten. Der Beschwerdeführer reicht letztinstanzlich die Berichte des Dr. med. G.________, Augenarzt FMH, sowie des Dr. med. H.________, Allgemeine Medizin FMH, beide vom 24. Februar 2017, ein. Sie wurden nach dem hier angefochtenen Entscheid verfasst und bleiben als neue Beweismittel im Verfahren vor dem Bundesgericht unbeachtlich (Art. 99 Abs. 1 BGG; BGE 133 IV 342 E. 2.1 S. 343 f.).