Citation: 7B_956/2023 E. 3.3.1

3.3.1. Der Beschwerdeführer behauptet, Rechtsanwalt H.________ habe Ende 2021 die damalige Verfahrensleiterin der Kantonalen Staatsanwaltschaft die Frage nach einer Interessenkollision gestellt, was von dieser "explizit" verneint worden sei. Wie die Vorinstanz - für das Bundesgericht verbindlich (siehe Art. 105 Abs. 1 BGG) - festhält, geht solches aus den Akten nicht hervor. Auch einem E-Mail vom 12. April 2023 von Rechtsanwalt H.________ an Rechtsanwalt Semela sei nichts von einer Verneinung eines Interessenkonflikts der damaligen Verfahrensleiterin zu entnehmen. So habe Rechtsanwalt H.________ darin nur geschrieben, dass weder er noch sein Klient eine Interessenkollision sehen würden und diese Thematik ja bereits anlässlich seiner Einsetzung besprochen worden sei. Der Beschwerdeführer belegt und begründet nicht näher, inwiefern diese Feststellungen willkürlich sein sollten, und es ist auch nicht ersichtlich, dass die Vorinstanz in Willkür verfallen wäre, indem sie die vom Beschwerdeführer anbegehrte Befragung der ehemaligen Verfahrensleiterin zur angeblichen Verneinung eines Interessenkonflikts nicht durchgeführt habe. Im Übrigen hat die Verfahrensleitung ohnehin jederzeit und von Amtes wegen über die Vertretungsbefugnis eines professionellen Rechtsbeistandes zu entscheiden. Diese Pflicht besteht unabhängig davon, ob der drohende Interessenkonflikt bereits zu einem früheren Zeitpunkt durch die Verfahrensleitung hätte erkannt werden können oder nicht (Urteil 7B_91/2022 vom 11. Juli 2023 E. 3 mit Hinweis).