Citation: 6B_716/2024 E. 4.2.4

4.2.4. Die Vorinstanz hält weiter fest, die Beschwerdeführerin habe in der Schweiz eine Ausbildung als Pflegeassistentin erlangt und sei ab 2018 im Stadtspital J.________ tätig gewesen. Seit dem 1. März 2023 habe sie als variabel angestellte Pflegehelferin im Stundenlohn für die K.________ GmbH gearbeitet. Ihr Pensum betrage gemäss eigenen Angaben 70 % bis 80 % und ihr Monatsverdienst ungefähr Fr. 3'800.-- netto. Im Lichte von Art. 58a Abs. 1 lit. d AIG, wonach als Integrationskriterium insbesondere die tatsächliche Teilnahme am Wirtschaftsleben bzw. der Erwerb zu beachten ist, habe die Beschwerdeführerin in dieser Hinsicht mittlerweile als intergiert zu gelten. Hingegen sei sie im Jahr 2013 zunächst arbeitslos und dann ab dem 1. September 2014 jahrelang von der Sozialhilfe abhängig gewesen. Bis im August 2021 habe sie Sozialhilfe von über Fr. 230'000.-- bezogen. Weiter habe sie Schulden von Fr. 4'000.-- bis Fr. 5'000.--, welche sie gemäss eigenen Angaben in monatlichen Raten von Fr. 250.-- abzahle. Ihre wirtschaftliche Integration sei damit zumindest in den nächsten zwei Jahren belastet. Schliesslich gelte es mit Blick auf die wirtschaftliche Situation zu berücksichtigen, dass die Beschwerdeführerin in Ghana die Schulen besucht habe und nunmehr über eine Ausbildung verfüge, welche ihr die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit in ihrem Heimatland ermögliche. Mit Blick auf die Resozialisierungschancen in Ghana erblickt die Vorinstanz zu Recht keine Gründe, welche einen schweren persönlichen Härtefall begründen würden.