Citation: 6B_1293/2021 E. B

Das Departement des Innern des Kantons Solothurn, Amt für Justizvollzug, ordnete am 21. Juni 2021 an, dass A.________ zur Durchführung einer massnahmen-indizierten Zwangsmedikation (medikamentöse Behandlung mit Neuroleptika in geeigneter Form verabreicht) und der in diesem Zusammenhang zu tätigenden medizinischen Abklärungen in die UPK Basel eingewiesen wird. Weiter verfügte es, dass die UPK Basel nach erfolgter ärztlicher Einschätzung, bei entsprechender Indikation sowie vorgängiger Berichterstattung an die Vollzugsbehörde mit der Durchführung der angeordneten massnahmen-indizierten Zwangsmedikation nach Regeln der ärztlichen Kunst und Ethik beauftragt wird und die behandelnden Fachpersonen sicherzustellen haben, dass es sich um eine Medikation handelt, die nach den anerkannten Regeln der medizinischen und pharmazeutischen Wissenschaften zur Behandlung der Krankheiten gemäss ICD oder DSM vorgesehen sind und die massnahmen-indizierte Zwangsmedikation unter fachärztlicher Leitung erfolgt. Weiter ordnete das Departement des Innern, Amt für Justizvollzug, die massnahmen-indizierte Zwangsmedikation für die Dauer von maximal sechs Monaten an und entschied, dass die behandelnden Fachärzte vor Ablauf dieser Dauer angehalten sind, rechtzeitig einen Bericht zur weiteren möglichen Notwendigkeit der massnahmen-indizierten Zwangsbehandlung einzureichen. Das Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn wies die von A.________ erhobene Beschwerde am 5. Oktober 2021 ab.