Citation: 5A_304/2018 E. 4.2

4.2. Gemäss den Feststellungen der Vorinstanz erstellte das Konkursamt am 22. September 2016 den Kollokationsplan. Während der laufenden Auflagefrist nahm es verschiedene Anpassungen vor. So berichtigte es die in der 2. Klasse aufgenommenen Beitragsforderungen der C.________ AHV-Ausgleichskasse (von Fr. 8'998.80 auf Fr. 9'213.90), und in der 3. Klasse setzte es die Steuerforderungen des Bundes (von Fr. 226'870.70 auf Fr. 75'898.35) und des Kantons sowie der Gemeinde (von Fr. 258'327.85 auf Fr. 195'520.95) herab. Der neue Betrag der zugelassenen Steuerforderungen betrifft jeweils die Steuerjahre 2009 und 2010 und wurde mit einer Reduktion seitens der Gläubiger begründet. Diese hatten allesamt bestätigt, dass gegen die entsprechenden Verfügungen keine Einsprache erhoben worden war. Die Vorinstanz betonte in diesem Zusammenhang, das Konkursamt habe im Hinblick auf die Erstellung des Kollokationsplanes keine materielle Prüfung der angemeldeten Forderungen vorzunehmen, sondern einzig den wahrscheinlichen Bestand abzuklären. Als Aufsichtsbehörde könne sie einzig formelle Fehler bei der Erstellung und Auflage des Kollokationsplanes prüfen. Das Konkursamt sei seiner Prüfungspflicht hinsichtlich der angemeldeten Forderungen nachgekommen.