Citation: 6B_1217/2018 E. 5

Die Beschwerdeführerin rügt weiter, dass ein allfälliger Tatentschluss ganz wesentlich durch die vorbestehende Erkrankung hätte beeinflusst sein müssen. Es sei deshalb davon auszugehen, dass sie die ihr vorgeworfene Tat - wenn überhaupt - unter dem Eindruck einer grossen seelischen Belastung begangen habe. Diese sei deshalb als Totschlag im Sinne von Art. 113 StGB oder als Notwehrhilfe für ihren verletzten Ehemann zu qualifizieren. Eine diesbezüglich abschliessende Beurteilung könne aber erst nach einer Rückweisung der Sache an die Vorinstanz zur vollständigen Erhebung der verfügbaren Beweise gefällt werden. Auf der Basis des bisherigen Beweisergebnisses müsse ein Freispruch zumindest vom Vorwurf des Mordes erfolgen. Die Beweiserhebung der Vorinstanz ist nicht unvollständig (vorstehende E. 1.4). Auf die Rüge ist demnach nicht weiter einzugehen. Weshalb eine Notwehrsituation vorgelegen haben soll und die diesbezüglichen Erwägungen der Vorinstanz falsch sein sollen, legt die Beschwerdeführerin nicht dar. In diesem Punkt ist auf die Beschwerde mangels hinreichender Begründung nicht einzutreten (Art. 42 Abs. 2 BGG).