Citation: 7B_390/2024 E. 3.2.2

3.2.2. Anderseits trägt der Beschwerdeführer vor, der vorinstanzliche Gerichtsschreiber habe offenbar am 15. Dezember 2023 telefonisch und am 31. Januar 2024 per E-Mail um Edition der Stellungnahme der Fachkommission KBSAG beim Amt für Justizvollzug und Bewährungshilfe ersucht. Dieses habe ihm am 31. Januar 2024 per E-Mail die Stellungnahme der Fachkommission KBSAG vom 1. Dezember 2023 zugestellt. Der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers hält fest, er habe die Stellungnahme der Fachkommission KBSAG bereits am 11. Januar 2024 zur Vernehmlassung erhalten. Doch habe er um eine Fristerstreckung bis 4. März 2024 ersuchen müssen. Er bemängelt, weder die Vorinstanz noch das Amt für Justizvollzug und Bewährungshilfe hätten ihn informiert, dass die Stellungnahme der Fachkommission KBSAG vom 1. Dezember 2023 zu den vorinstanzlichen Akten genommen worden sei. Vor diesem Hintergrund habe kein Anlass bestanden, dass er sich dazu äussert. Dies wäre aber unabdingbar gewesen, "um im Rahmen des vorliegend angefochtenen Urteils angemessen und rechtzeitig Stellung beziehen zu können". Der Beschwerdeführer habe nicht erwarten müssen, dass die Vorinstanz auf die Stellungnahme der Fachkommission KBSAG vom 1. Dezember 2023 abstellen würde. Genau dies sei aber geschehen.