Citation: 8C_617/2018 E. 5.3

5.3. Weiter beruft sich der Beschwerdeführer darauf, es fehle an einem sachlichen Grund für eine befristete Anstellung nach Ablauf der fünf Jahre. Die Vorinstanz hat dargelegt, weshalb die Arbeitgeberin ein vom Gesetz vorgegebenes Interesse hat, nur solche Personen unbefristet anzustellen, die auch die erforderlichen Voraussetzungen zur Befähigung eines qualitativ hochstehenden Unterrichts erfüllen. Weiter hat sie aufgezeigt, dass - gerade im Interesse von Personen wie dem Beschwerdeführer - diese Voraussetzungen nicht schon anlässlich der Erstanstellung erfüllt sein müssen, sondern die verlangten Kenntnisse im Lauf der ersten Anstellungsjahre erworben werden können. Der Beschwerdeführer weist unbestrittenermassen die notwendigen Didaktikkurse für eine unbefristete Anstellung auch nach acht Jahren nicht auf. Es liegt demnach ein sachlicher Grund vor, ihn auch nach Ablauf von fünf Jahren mangels Qualifikation bloss befristet anzustellen; die vorinstanzliche Würdigung ist nicht willkürlich und daher auch nicht bundesrechtswidrig. Anders zu entscheiden würde bedeuten, dass der Beschwerdeführer nach Ablauf der ersten fünf Jahre mangels Erfüllen der notwendigen Qualifikationen überhaupt nicht mehr hätte weiterbeschäftigt werden dürfen. Unerheblich ist auch, dass er den ersten Kurs abgeschlossen hatte und der zweite im Zeitpunkt, als die BBB auf eine Weiterbeschäftigung verzichtet hatte, geplant war. Damals war er schon seit acht Jahren angestellt und das Fehlen der entsprechenden Kurse war bereits 2010 einlässlich thematisiert worden, so dass er ausreichend Zeit gehabt hatte, diese Kurse innert nützlicher Frist zu absolvieren. Angesichts seines bewussten Verzichts auf die notwendigen Schritte für eine qualifizierte unbefristete Anstellung kann er das durch die erhebliche Verspätung eingetretene und auf sein Verhalten zurückzuführende Risiko nicht auf die BBB abschieben.