Citation: 6B_347/2012 E. 4.1

4.1. Die Beschwerdeführerin beantragt schliesslich für den Fall der Bestätigung des angefochtenen Urteils in der Sache die Reduktion der erstinstanzlichen Verfahrenskosten von CHF 4'320.-- auf einen Anteil von 1/3, und davon wiederum auf 3/5, d.h. auf CHF 864.--, sowie der anteilsmässigen zweitinstanzlichen Kosten von CHF 6'000.-- auf einen Anteil von 1/3, d.h. CHF 2'000.--. Desgleichen schliesst sie auf eine Reduktion der anteilsmässigen erst- und zweitinstanzlichen Interventionskosten der Beschwerdegegnerin 2 auf einen Anteil von 1/3, mithin CHF 2'764.70 bzw. CHF 1'656.95. Sie macht geltend, Drahtzieher im zu beurteilenden Fall sei klarerweise der Mitangeklagte X.________ gewesen. Dieser sei wegen Betruges und Urkundenfälschung angeklagt worden, während ihr selber nur versuchte Begünstigung und Urkundenfälschung vorgeworfen werde. Zudem sei jener auch deutlich strenger bestraft worden. Diesen Umständen sei bei der Verlegung der Kosten Rechnung zu tragen, weshalb eine Kostenverteilung im Verhältnis zwei zu eins angebracht sei (Beschwerde S. 13).