Citation: 5A_215/2022 E. 2

Das Verwaltungsgericht hat zusammengefasst festgehalten, dass es der Beschwerdeführerin nach drei Monaten im Altersheim merklich besser gehe und die Wunden verheilt seien, dass sie aber nicht mehr selbst gehen könne, gemäss Pflege keine zwei Meter mehr, und ein ambulanter Pflegedienst die notwendige Unterstützung nicht gewährleisten könnte, zumal auch das nachbarliche Umfeld nicht mehr zu Hilfeleistungen bereit sei. Bei einer Rückkehr in das eigene Haus bestünde eine grosse Gefahr der erneuten Verwahrlosung und Mangelernährung sowie erneuter Stürze aufgrund der Gehschwäche. Ausgehend von diesen Feststellungen hat das Verwaltungsgericht die (im Einzelnen dargestellten) Voraussetzungen für eine fortgesetzte fürsorgerische Unterbringung im Altersheim bejaht.