Citation: 7B_151/2022 E. 2.1

2.1. Unbestrittenermassen begab sich der Beschwerdeführer am 9. September 2019 unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln und Alkohol mit einem Küchenmesser bewaffnet zur Liegenschaft der Beschwerdegegnerin 2, seiner Ex-Freundin, weil er deren neuen Partner bedrohen wollte. Zufällig erschien in diesem Moment, als er das Haus bereits betreten hatte, die Cousine der Beschwerdegegnerin 2, C.________. Der Beschwerdeführer kündigte ihr gegenüber an, er werde die Beschwerdegegnerin 2 umbringen. In der Folge konnte ihn C.________ jedoch davon überzeugen, sie nach draussen zu begleiten, wo die Beschwerdegegnerin 2 dazustiess. Zu ihr sagte der Beschwerdeführer, sie habe sein Leben zerstört und er werde sie und ihren Partner umbringen, wobei er mit dem Messer bedrohlich nah vor ihrem Gesicht herumfuchtelte. Er kickte gegen die Holzumrandung der Haustür und schlug deren Glasscheibe ein. Anschliessend hielt er der Beschwerdegegnerin 2 von hinten mit der linken Hand die stumpfe Seite des Messers an den Hals, wobei das Messer den Hals berührte, und drohte ihr erneut, sie umzubringen. Die Beschwerdegegnerin 2 wehrte sich und schaffte es, ihm das Messer abzunehmen. Danach fasste der Beschwerdeführer ihr mit der rechten Hand an den Hals und drückte sie gegen die Hauswand. Zum Schluss warf er sie, den Griff immer noch am Hals, gegen ein paar vor der Haustür abgestellte Fahrräder. Daraufhin gelang der Beschwerdegegnerin 2 die Flucht, wobei der Beschwerdeführer sie noch verfolgte, bis er wenig später von der Polizei angehalten wurde.