Citation: 5A_409/2017 E. 4

Gemäss den für das Bundesgericht verbindlichen Sachverhaltsfeststellungen (Art. 105 Abs. 1 BGG) hat die Beschwerdeführerin Einsicht in sämtliche Verfahrensakten erhalten. Zwar behauptet die Beschwerdeführerin, dass ihr keineswegs alle Akten herausgegeben worden seien. Indes vermag sie nicht darzulegen, welche anderweitigen Akten es geben könnte. Aufgrund des Aktenbeizuges konnte sich auch das Bundesgericht überzeugen, dass es keine anderen Akten gibt als diejenigen, welche der Beschwerdeführerin bereits ausgehändigt wurden. Was den Polizeibericht von 26. Januar 2017 anbelangt, setzt sich die Beschwerdeführerin mit den obergerichtlichen Erwägungen nicht zielgerichtet auseinander; insbesondere zeigt sie nicht auf, inwiefern das Obergericht mit seinem Entscheid Recht verletzt haben soll (Art. 42 Abs. 2 BGG; BGE 140 III 115 E. 2 S. 116). Wenn sie schliesslich die sofortige Rückführung der Kinder verlangt, geht dieses Begehren über den Verfahrensgegenstand der Akteneinsicht hinaus.