Citation: 2C_889/2021 E. 5.4.2

5.4.2. Gleich verhält es sich mit der vorinstanzlichen Feststellung, der Beschwerdeführer habe ab dem Jahr 2010 eine Parallelbeziehung mit seiner jetzigen Ehefrau geführt. Die Beschwerdeführer machen im Wesentlichen geltend, der Beschwerdeführer habe lediglich seine Tochter, nicht aber seine jetzige Ehefrau finanziell unterstützt und in Sri Lanka besucht. Die gegenteiligen vorinstanzlichen Feststellungen erweisen sich jedoch als haltbar, zumal die Beschwerdeführer nicht darlegen, dass die Tochter nicht bei ihrer Kindsmutter wohnen würde. Die Beschwerdeführer beanstanden ferner, die Vorinstanz habe ihre Darstellung nicht berücksichtigt, wonach es nur einmal zum Geschlechtsverkehr gekommen sei, der Beschwerdeführer nur seine Unterhaltspflicht gegenüber seiner Tochter erfüllt habe und sich die Liebesbeziehung erst entwickelt habe, nachdem der Beschwerdeführer nach der Scheidung von seiner Schweizer Exfrau die Beziehung zu seiner Tochter intensiviert habe. Dies trifft nicht zu. Die Vorinstanz hat die genannten Vorbringen beachtet und diese als unglaubhaft eingestuft (vgl. E. 3.2 des angefochtenen Urteils). Insofern stösst die Rüge ins Leere, die Vorinstanz habe sich nicht mit den Vorbringen auseinandergesetzt und damit den Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt. Vor Bundesgericht bringen die Beschwerdeführer diese Darstellung erneut vor. Jedoch legen sie nicht substanziiert dar, inwiefern Anhaltspunkte vorliegen, die für ihre Darstellung sprechen und die vorinstanzliche Würdigung infrage stellen würden. Ihre diesbezüglichen Ausführungen sind als blosse Gegendarstellungen zu werten und lassen die vorinstanzliche Beweiswürdigung als Ganzes nicht als willkürlich erscheinen. Es gelingt ihnen damit nicht, mit Blick auf die Parallelbeziehung eine offensichtlich unrichtige Sachverhaltsermittlung durch die Vorinstanz aufzuzeigen.