Citation: 2C_421/2020 E. 6.6.3

6.6.3. Der Beschwerdeführer hat in seiner Heimat zwölf Jahre die Schule besucht, danach studiert und bis zu seiner Übersiedlung in die Schweiz während Jahren eine Ayurveda-Praxis geführt. Er spricht malayalam, englisch, tamilisch und deutsch. In seinem Heimatland, das er rund alle zwei Jahre ferienhalber besucht, verfügt er über Landbesitz. Sodann leben seine Eltern, seine Schwester und zwei Brüder in seiner Heimat, mit denen er - gemäss eigenen Angaben - regelmässig in telefonischem Kontakt steht. Diese können ihm bei seiner Rückkehr als soziales Netz bei der Wiedereingliederung behilflich sein. Folglich ist mit der Vorinstanz davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer weiterhin eine Verbindung zu seinem Heimatland hat und es ihm gelingen dürfte, seine langjährig ausgeübte Tätigkeit als Ayurveda-Therapeut dort fortzusetzen.