Citation: 2P.292/2004 22.06.2005 E. 3

Umstritten ist einzig die Behandlung des Barwertvorteils bei der Gewinnsteuerausscheidung der Beschwerdeführerin. Die Frage der Gewinnermittlung als solcher (einschliesslich der Rückstellungsproblematik) ist nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens. Das Verwaltungsgericht qualifiziert den Barwertvorteil im angefochtenen Entscheid als Immobilienertrag (auf einer Kapitalanlageliegenschaft). Es befürwortet damit eine objektmässige Ausscheidung zugunsten des Belegenheitsortes, d.h. die ausschliessliche Besteuerung durch den Kanton Graubünden. Demgegenüber vertreten die Beschwerdeführerin und der Kanton Zürich die Auffassung, die Ausscheidung sei nach denselben Quoten vorzunehmen, wie sie für die Repartition des übrigen Betriebsgewinns gelten; sie verneinen wegen des fehlenden engen Zusammenhangs mit dem Grundeigentum das Vorliegen von Immobilienertrag und bestreiten auch, dass es sich bei den fraglichen Kraftwerksbetrieben im Kanton Graubünden um Kapitalanlageliegenschaften handle. Wie es sich damit verhält, ist im Folgenden zu untersuchen.