Citation: 1B_224/2016 E. 2.2

2.2. Das Obergericht führt aus, die Frage, ob die Verlegung ins Regionalgefängnis nach wie vor vorübergehend im Sinne von Art. 30 Abs. 2 SMVG bzw. rechtmässig sei, führe nicht zu einer Änderung der Rechtsnatur des Freiheitsentzugs. Der Beschwerdeführer befinde sich weiterhin im Massnahmenvollzug. Dass die ASMV mit Schreiben vom 6. Mai 2016 in Aussicht gestellt habe, infolge Fehlens einer geeigneten Einrichtung ein Verfahren betreffend Prüfung der Aufhebung der stationären therapeutischen Massnahme durchzuführen, vermöge daran nichts zu ändern. Da sich der Beschwerdeführer nicht in Sicherheitshaft befinde, sei ein Haftentlassungsgesuch nicht das richtige Mittel, um den fortdauernden Freiheitsentzug überprüfen zu lassen. Auf das Haftentlassungsgesuch sei deshalb nicht einzutreten. Der Vollständigkeit halber sei jedoch darauf hinzuweisen, dass dem Anspruch des Gesuchstellers auf gerichtliche Überprüfung seiner Massnahmenvollzugssituation im Rahmen des Beschwerdeverfahrens gegen den Entscheid der Polizei- und Militärdirektion vom 14. April 2016 Rechnung zu tragen sein werde.