Citation: 8C_152/2022 E. 5.1

5.1. Betreffend das Valideneinkommen hielt die Vorinstanz zunächst fest, in der Rentenverfügung vom 19. Juli 2016 sei dieses anhand des 50%igen Pensums der Beschwerdeführerin bei der Einwohnergemeinde C.________ als "Leiterin Finanzen" bemessen und auf Fr. 118'000.- in einem vollen Pensum veranschlagt worden. Die bereits damals anwaltlich vertretene Beschwerdeführerin habe dieses Valideneinkommen anerkannt; die darauf basierende Rentenberechnung sei unangefochten in Rechtskraft erwachsen. Es bestehe kein Anlass, das Valideneinkommen nachträglich zu korrigieren, zumal diesbezüglich nicht von einer zweifellosen Unrichtigkeit im Sinne von Art. 53 Abs. 2 ATSG auszugehen sei.