Citation: 2C_783/2019 E. 4.1

4.1. Das kantonale Gericht hat in sorgfältiger Abwägung der massgeblichen öffentlichen und privaten Interessen festgehalten, es bestehe aufgrund der erheblichen Delinquenz des Beschwerdeführers ein äusserst grosses öffentliches Interesse an der Beendigung seines Aufenthalts. Dieses sei im konkreten Fall stärker zu gewichten als das private Interesse des normal integrierten Beschwerdeführers am Verbleib in der Schweiz. Ihm persönlich sei eine Rückkehr in sein Heimat- und Geburtsland zumutbar; auch seinem Sohn sei es grundsätzlich möglich, ihm in sein Heimatland zu folgen. Sollte die Kindsmutter zusammen mit seinem Sohn in der Schweiz bleiben, so könne die Beziehung zum Beschwerdeführer mittels moderner Kommunikationsmittel und Besuchsaufenthalten weitergeführt werden. Der Widerruf der Niederlassungsbewilligung sei daher auch unter Berücksichtigung des Anspruchs auf Familienleben nach Art. 8 EMRK und Art. 13 Abs. 1 BV verhältnismässig.