Citation: 6B_722/2017 E. A

Am 5. Juni 2013 kam es in Cham zu einem Verkehrsunfall zwischen X.________ und A.________. Die polizeilichen Ermittlungen wurden von Polizist B.________ geführt. Mit Strafbefehl vom 3. Oktober 2013 wurde X.________ der Widerhandlung gegen das SVG für schuldig befunden und bestraft. Auf Einsprache von X.________ hin sprach ihn das Strafgericht des Kantons Zug vom Vorwurf der Verletzung der Verkehrsregeln frei. Das Strafverfahren gegen A.________ wurde mit Verfügung vom 25. Oktober 2013 rechtskräftig eingestellt. Im Zusammenhang mit dem erwähnten Verkehrsunfall und den diesbezüglichen Strafverfahren wirft die Staatsanwaltschaft X.________ diverse Ehrverletzungsdelikte zum Nachteil von A.________ und B.________ vor. Zusammengefasst habe er im Zeitraum vom 3. Mai 2014 bis 24. November 2015 mehrmals Flugblätter, Dossiers und Schreiben in Briefkästen und Restaurants in C.________ und D.________ verteilt, welche unter anderem folgende Äusserungen über A.________ und B.________ enthielten: "korrupter Zuger Polizist B.________", "kriminelle Betrügerin A.________", "Was ist das für ein Sauhaufen???", "Wer kann Angaben machen, ob die beiden eventuell zeitweise an Wahnvorstellungen leiden?". X.________ habe A.________ und B.________ der Korruption und Bestechung, des Versicherungsbetrugs, der Irreführung der Rechtspflege, der Urkundenfälschung und der strafbaren Handlungen gegen die Amts- und Berufspflicht bezichtigt. Zudem habe er sie als Lügner bezeichnet und A.________ habe er unterstellt, B.________ mittels Gefälligkeiten sexueller Natur dazu gebracht zu haben, den Strafbefehl gegen sie abzuwenden und stattdessen auf ihn abzuwälzen. Gleiches habe sie bei einem Staatsanwalt "hingekriegt". Damit habe sich X.________ der mehrfachen üblen Nachrede schuldig gemacht.