Citation: 5A_668/2007 21.12.2007 E. 1

1.1 Als Entscheid auf dem Gebiet des Kindesschutzes unterliegt das angefochtene Urteil der Beschwerde in Zivilsachen (Art. 72 Abs. 2 lit. b Ziff. 7 BGG). Es schliesst das Verfahren ab und stellt damit einen Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG dar, so dass auf die - rechtzeitig eingereichte (Art. 100 BGG) - Beschwerde auch aus dieser Sicht ohne weiteres einzutreten ist. 1.2 Nach dem Wortlaut des Dispositivs des mit dem angefochtenen Entscheid bestätigten Beschlusses der Vormundschaftsbehörde ist der Beschwerdeführerin die elterliche Obhut "vorläufig" entzogen worden. Indessen ergibt sich nichts, was darauf schliessen liesse, dass es sich um eine vorsorgliche Massnahme im Sinne von Art. 98 BGG handeln würde. 1.3 Mit der Beschwerde in Zivilsachen kann unter anderem die Verletzung von Bundesrecht gerügt werden (Art. 95 lit. a BGG). Unter dieses fallen auch verfassungsmässige Rechte des Bundes (BGE 133 III 446 E. 3.1 S. 447; 133 I 201 E. 1 S. 203). Die Verletzung von Grundrechten prüft das Bundesgericht nur insofern, als eine solche Rüge in der Beschwerde vorgebracht und begründet worden ist (Art. 106 Abs. 2 BGG). Das bedeutet, dass - entsprechend den altrechtlichen Begründungsanforderungen von Art. 90 Abs. 1 lit. b OG - klar und detailliert anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids darzulegen ist, inwiefern verfassungsmässige Rechte verletzt worden sein sollen (BGE 133 III 393 E. 6 S. 397). 1.4 Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Es kann diese Sachverhaltsfeststellung nur berichtigen oder ergänzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Art. 105 Abs. 2 BGG). Zudem muss die Behebung des Mangels für den Ausgang des Verfahrens von Bedeutung sein (Art. 97 Abs. 1 BGG). Neue Tatsachen und Beweismittel dürfen nur soweit vorgebracht werden, als der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG). Der Beschwerdeführer, der die Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz anfechten oder ergänzen will, muss substantiiert darlegen, inwiefern die Voraussetzungen einer Ausnahme gemäss Art. 105 Abs. 2 BGG gegeben sind und das Verfahren bei rechtskonformer Ermittlung des Sachverhalts anders ausgegangen wäre; vorbehalten bleibt auf Grund von Art. 105 Abs. 2 BGG die Berichtigung oder Ergänzung des Sachverhalts von Amtes wegen bei offensichtlicher Unrichtigkeit (vgl. BGE 133 II 249 E. 1.4.3 S. 254 f.; 133 III 393, E. 7.1 S. 398, und 462, E. 2.4 S. 466 f.).