Citation: 8C_482/2022 E. 5.2.1

5.2.1. Der Beschwerdeführer weist darauf hin, dass sich im damaligen Bundesgerichtsurteil 8C_604/2017 in Erwägung 6.3 "eindeutig überwiegende Anhaltspunkte für eine klar als solche ausgewiesene Aggravation" ergeben hätten. Dass die Vorinstanz aus dem Bericht des Dr. med. E.________, Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie, vom 26. März 2020 weiterhin eine erhebliche Selbstlimitierung ableite, sei aktenwidrig. Der Sachverhalt habe sich diesbezüglich verändert. Das Bundesgericht hat im Urteil 8C_604/2017 E. 6.2 f. in Anlehnung an die vorinstanzlichen Tatsachenfeststellungen erkannt, dass insbesondere im Licht der Ergebnisse des MZR-Gutachtens vom 23. März 2015beim Beschwerdeführer deutliche Hinweise auf Aggravation und Selbstlimitierung bestanden hätten. Einen Ausschlussgrund im Sinn der Rechtsprechung hat es jedoch verneint. Das kantonale Gericht ist im angefochtenen Urteil zum Schluss gelangt, dass die im Vergleichszeitpunkt (2021) relevanten Unterlagen auf eine weiterhin bestehende erhebliche Selbstlimitierung hinweisen würden. So habe Dr. med. E.________ im Rahmen eines Beschwerdevalidierungsverfahrens ein auffälliges Fehlverhalten objektivieren können. Ausserdem habe sich im Bereich des verbalen Gedächtnisses bei einem eingebetteten Beschwerdevalidierungsmass ebenfalls ein auffälliges Resultat gefunden. Dr. med. E.________ sei davon ausgegangen, so die Vorinstanz, dass das gezeigte Testverhalten nicht dem tatsächlichen Leistungsniveau des Beschwerdeführers entsprochen habe. Vor diesem Hintergrund erscheinen die Feststellungen des kantonalen Gerichts, es bestehe weiterhin eine erhebliche Selbstlimitierung und eine Verschlechterung sei in diesem Bereich zu verneinen, weder offensichtlich unrichtig noch sonstwie bundesrechtswidrig (vgl. E. 1 oben). Daran vermag auch die Kritik des Beschwerdeführers, die Fachpersonen des Medizinischen Zentrums F.________ vom 14. Januar 2021 hätten keine Hinweise mehr auf Aggravation oder Simulation gefunden, letztlich nichts zu ändern. Er zeigt dabei nicht auf, inwiefern dieser Umstand eine relevante Verschlechterung darstellen soll.