Citation: 1P.600/2004 23.03.2005 E. A

X.________ erlitt am 15. Februar 1999 einen Skiunfall in D.________. Bei der Durchfahrt eines auf einer Forststrasse geführten Skiweges öffnete sich der Fersenautomat seines rechten Skis, worauf er über die talseitige Böschung hinunterstürzte und auf einen rund zwei Meter neben dem Pistenrand stehenden Baum prallte. Dabei zog sich X.________ innere Verletzungen und verschiedene Brüche zu. Am 3. November 2000 erstattete X.________ gegen die verantwortlichen Organe und die Geschäftsführung der Sportbahnen D.________ AG Strafanzeige wegen fahrlässiger schwerer Körperverletzung im Sinne von Art. 125 Abs. 2 StGB. Er warf ihnen vor, am Unfallort, der als gefährliche Stelle bekannt gewesen sei, aus Kostengründen das Anbringen selbst einfachster Pistensicherungen oder Markierungen unterlassen zu haben. Die Gerichtspräsidentin 2 des Gerichtskreises IX Interlaken Oberhasli sprach am 24. Januar 2003 den Verwaltungsratspräsidenten der Sportbahnen, A.________, den als Pisten- und Rettungschef sowie als Betriebsleiter fungierenden B.________ und den für das Ressort "Pisten" verantwortlichen Verwaltungsrat der Sportbahnen, C.________, von der strafrechtlichen Verantwortung für den Unfall frei und wies die Zivilklage von X.________ zurück. Das Obergericht des Kantons Bern bestätigte das erstinstanzliche Urteil am 25. November 2003.