Citation: 1A.31/2006 29.06.2006 E. 6

Schliesslich rügt die Beschwerdeführerin noch beiläufig eine Verletzung des rechtlichen Gehörs, da ihr Entscheide der ausführenden kantonalen Behörde nicht zugestellt worden seien. Die Rüge erweist sich als unbegründet. Diesbezüglich kann auf die zutreffenden Erwägungen des angefochtenen Entscheides verwiesen werden, mit denen sich die Beschwerdeführerin nur kursorisch auseinander setzt. Sie legt auch nicht dar, inwiefern ihr im fraglichen Zusammenhang ein "unheilbarer" prozessualer Nachteil entstanden wäre. Die Beschwerdeführerin bestreitet nicht, dass sie spätestens ab 5. Oktober 2005 anwaltlich vertreten war und Gelegenheit hatte, in alle Zwischenverfügungen Einsicht zu nehmen, die sie in der Folge (zusammen mit der erstinstanzlichen kantonalen Schlussverfügung) fristgerecht beim Obergericht anfechten konnte.