Citation: 1C_328/2024 E. 3.3.1

3.3.1. Die Beschwerdeführerin macht konkret geltend, die Vorinstanz habe eine Auslegung vorgenommen, wo gar kein Raum dafür bestanden habe. Der Wortlaut von Ziff. 7.2 Abs. 2 des Spesenreglements sei klar und eine Entschädigung für Homeoffice auch in denjenigen Fällen nicht geschuldet, in denen kein geeigneter Arbeitsplatz zur Verfügung stehe. Triftige Gründe für ein Abweichen vom klaren Wortlaut würden von der Vorinstanz nicht dargelegt und auch nicht vorliegen. Eine Gesetzesbestimmung ist in erster Linie nach ihrem Wortlaut auszulegen. Abweichungen sind indes auch von einem klaren Wortlaut zulässig oder sogar geboten, wenn sich namentlich aus dem Zusammenhang mit anderen Vorschriften ergibt, dass er nicht dem wahren Sinn der Bestimmung entspricht (vgl. BGE 149 IV 376 E. 6.6; 148 V 265 E. 5.3.3; 145 IV 252 E. 1.6.1; je mit Hinweisen). Ziff. 7.2 Abs. 2 des Spesenreglements sieht insbesondere vor, dass Ausgaben für die Einrichtung und den Betrieb von Heimarbeitsplätzen grundsätzlich nicht übernommen werden. Die Vorinstanz hat eingehend erklärt, weshalb diese Bestimmung für den Fall, in dem kein geeigneter Arbeitsplatz zur Verfügung steht und die Arbeitnehmenden zur Verrichtung von Heimarbeit verpflichtet sind, nicht einschlägig sei. Es ist nicht geradezu willkürlich, wenn die Vorinstanz Ziff. 7.2 Abs. 2 des Spesenreglements in Verbindung mit Art. 13 Abs. 2 der Ausführungsbestimmungen dahingehend auslegt, dass der Ausschluss einer Entschädigung für Einrichtung und Betrieb von Heimarbeitsplätzen bei Dozierenden lediglich dann gilt, wenn die Heimarbeit freiwillig erfolgt. Indem die Vorinstanz die Begründung des angefochtenen Urteils zudem so abfasste, dass sich die Beschwerdeführerin über dessen Tragweite Rechenschaft geben und es in voller Kenntnis der Sache ans Bundesgericht weiterziehen konnte, genügte sie ihrer Begründungspflicht ohne Weiteres. Eine Verletzung der geltend gemachten Verletzung der Begründungspflicht (Art. 29 Abs. 2 BV) liegt daher ebenfalls nicht vor (vgl. BGE 143 III 65 E. 5.2; 141 III 28 E. 3.2.4; 141 V 557 E. 3.2.1; 134 I 83 E. 4.1).