Citation: 6B_430/2013 E. 1.1

1.1. Die Vorinstanz kommt nach eingehender Beweiswürdigung in Übereinstimmung mit der ersten Instanz zum Schluss, dass der Beschwerdeführer am 16. und am 21. April 2008 im polizeilichen Informationssystem POLIS auf verschiedene Dokumente betreffend eine Strafuntersuchung gegen eine hochrangige Militärperson, A.________, zugriff und diese Dokumente ausdruckte, nämlich den Informationsbericht vom 23. Juli 2007, den Journalhaupteintrag vom 27. September 2006 und den Journalnachtrag vom 27. September 2006. Zudem ersuchte der Beschwerdeführer nach den Feststellungen der Vorinstanz in der Zeit zwischen Mitte März 2008 und 27. Juni 2008 die Polizeibeamtin, welche die Einvernahme des Opfers der A.________ mit Strafanzeige vom 27. September 2006 zur Last gelegten Straftat durchgeführt hatte, um Zustellung einer Kopie eines Einvernahmeprotokolls, welche er in der Folge erhielt. Dem Beschwerdeführer wird zur Last gelegt, er habe in der Zeit zwischen 16. April 2008 und 26. Juni 2008 Kopien des Informationsberichts und des Journalnachtrags dem Journalisten B.________ von der C.________-Zeitung zukommen lassen und diesem Informationen aus dem Protokoll der Opfereinvernahme beziehungsweise eine Kopie des Einvernahmeprotokolls zugänglich gemacht. Der Beschwerdeführer bestreitet dies nach wie vor.