Citation: 5A_602/2023 E. 3.2

3.2. Vorab gibt die Beschwerdeführerin vor Bundesgericht selbst an, dem Beschwerdegegner für die Monate April und November 2022 noch einen Betrag von Fr. 11'520.-- abzüglich der Kinderrente aus der AHV zu schulden bzw. ihre Schulden in diesem Umfang noch nicht getilgt zu haben. Insoweit rechtfertigt sich die Aufhebung des angefochtenen Urteils damit von vornherein nicht. Hinsichtlich der ihrer Ansicht nach noch ausstehenden Unterhaltsbeiträge für die Monate April bis November 2022 verweist die Beschwerdeführerin sodann auf die Berechnungen in der Beschwerdeschrift vom 29. Juni 2023. Damit missachtet sie, dass blosse Verweise auf Ausführungen in anderen Rechtsschriften oder den Akten den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG nicht genügen (BGE 140 III 115 E. 2). Derartige Verweise setzen sich naturgemäss nicht mit dem angefochtenen Entscheid auseinander, wie dies für eine hinreichende Begründung der Beschwerde in Zivilsachen notwendig ist (vgl. vorne E. 2.1; Urteile 5A_89/2021 vom 29. August 2022 E. 2.3; 5A_594/2020 vom 10. Februar 2021 E. 2.4). Die Beschwerdeführerin geht denn auch in keiner Weise auf die in diesem Zusammenhang angestellte Überlegung des Obergerichts ein, sie habe sich nicht genügend mit dem erstinstanzlichen Urteil auseinandergesetzt, weshalb es bei dessen Ergebnis bleibe und auf die von der Beschwerdeführerin angestellte Berechnung nicht weiter einzugehen sei. Die Beschwerde in Zivilsachen ist insoweit ungenügend begründet.