Citation: I 66/04 26.08.2004 E. 3

3.1 Im vorliegenden Fall steht fest, dass die Invalidität der Beschwerdeführerin nach der gemischten Methode mit Anteilen von 80 % Erwerbstätigkeit und 20 % Haushalt zu bemessen ist und die Arbeitsunfähigkeit in einer leidensangepassten ausserhäuslichen Tätigkeit 50 % beträgt. Ebenso ist unbestritten, dass als hypothetisches Einkommen ohne Invalidität (Valideneinkommen) der von der Versicherten bei der C.________ mit einem Pensum von 80 % zuletzt verdiente Lohn einzusetzen ist, der sich im Jahr 2003 auf Fr. 46'020.- belaufen hätte. Streitig und zu prüfen ist hingegen die Höhe des Invalideneinkommens. 3.2 Diesbezüglich stellte die Vorinstanz auf das Einkommen ab, das die Versicherte im Jahr 2001 bei der Schule X.________ erzielt hatte (Fr. 25'080.- bei einem Arbeitspensum von 51,3 %; entsprechend Fr. 39'111.- bei einem Pensum von 80 %), weil sie an dieser Stelle, die sie aus wirtschaftlichen Gründen verloren hatte, optimal eingegliedert gewesen sei. In erwerblicher Hinsicht resultiere aus dem Vergleich des zumutbaren Invalideneinkommens von Fr. 27'377.80 (0,7 x Fr. 39'111) mit dem Valideneinkommen von Fr. 46'020.- eine Einbusse von 40,51 %. 3.3 Mit Vorinstanz und Beschwerdeführerin kann der Ermittlung des Invalideneinkommens der Verdienst zu Grunde gelegt werden, den die Versicherte nach Eintritt der Invalidität zuletzt an der Schule X.________ erzielt hat, da die entsprechende Tätigkeit ihrer konkreten beruflich-erwerblichen Situation entspricht (vgl. BGE 126 V 76 Erw. 3b/aa). Dass sie diese Stelle verloren hat, steht der Berücksichtigung des entsprechenden Einkommens nicht entgegen, da die Kündigung auf wirtschaftliche Gründe (Restrukturierung) und nicht auf fehlende Eignung oder gesundheitliche Überforderung zurückzuführen war. Nicht gefolgt werden kann hingegen der Berechnungsweise des kantonalen Gerichts, wie in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde zu Recht eingewendet wird. Auszugehen ist davon, dass die Versicherte im Jahre 2001 bei der Schule X.________ mit einem Teilpensum von 51,3 % ein Erwerbseinkommen von Fr. 25'080.- erzielte. Umgerechnet auf ein Arbeitspensum von 50 % würden sich ihre Einkünfte bei dieser Tätigkeit auf Fr. 24'440.- belaufen. Da ihr aus ärztlicher Sicht eine Erwerbstätigkeit im Ausmass von 50 % einer Vollzeitsbeschäftigung zumutbar wäre, ist der Betrag von Fr. 24'440.- als Invalideneinkommen heranzuziehen. Eine weitere Umrechnung erübrigt sich entgegen den Ausführungen im angefochtenen Entscheid. Ein Vergleich des Invalideneinkommens von Fr. 24'440.- mit dem Valideneinkommen von Fr. 46'020.- ergibt einen Minderverdienst von Fr. 21'580.-, entsprechend einer Erwerbseinbusse von 46,89 % (Fr. 21'580.- x 100 : 46'020). Gewichtet mit 80 % resultiert im erwerblichen Bereich somit eine Behinderung von 37,51 % (46,89 x 80 %). Zusammen mit der von der Vorinstanz auf 18 % bezifferten Einschränkung im häuslichen Aufgabenbereich, die bei einer Gewichtung von 20 % einer Beeinträchtigung von 3,6 % entspricht, ergibt sich somit ein Invaliditätsgrad von gesamthaft rund 41 % (zur Rundung vergleiche BGE 130 V 121). Ob der Beschwerdeführerin für das hier massgebende Jahr 2003 infolge Teuerung ein geringfügig höherer Lohn anzurechnen wäre, kann offen bleiben. Denn auch bei einem um 2 % höheren Invalideneinkommen ergäbe sich ein Invaliditätsgrad von 40 % (Invalideneinkommen Fr. 24'929.- [Fr. 24'440.- : 100 x 102]; Valideneinkommen Fr. 46'020.-; Erwerbseinbusse 36,66 % [80 % von 45,8 %] plus gewichtete Einschränkung im Haushaltbereich von 3,6 % = 40 %). 3.4 Da sich bei korrekter Berechnung auch in Berücksichtigung der vom kantonalen Gericht ermittelten Behinderung im hauswirtschaftlichen Bereich von 18 % (gewichtet: 3,6 %) ein Anspruch auf eine Viertelsrente ergibt, kann von einer Überprüfung der einzelnen Positionen des Betätigungsvergleichs abgesehen werden, zumal ein weiterhin den Anspruch auf eine halbe Invalidenrente begründender Invaliditätsgrad eine Einschränkung im Haushaltbereich von mindestens 50 % voraussetzen würde, was auch nach den Vorbringen der Beschwerdeführerin selbst ausgeschlossen werden kann. 3.5 Die Änderung des Status der Beschwerdeführerin und der damit verbundene Wechsel von der Einkommensvergleichs- zur gemischten Invaliditätsbemessungsmethode hat demnach - bei in gesundheitlicher Hinsicht unveränderten Verhältnissen - eine im Sinne von Art. 41 IVG revisionserhebliche Verminderung des Invaliditätsgrades von 53 auf 41 % zur Folge. Die Versicherte kann daher ab 1. März 2003 anstelle der zuvor ausgerichteten halben nur noch eine Viertelsrente der Invalidenversicherung beanspruchen.