Citation: I 46/02 17.07.2002 E. 4

Was schliesslich die Ermittlung des Invaliditätsgrades im erwerblichen Bereich betrifft, ist - neben dem unbestrittenen Valideneinkommen von Fr. 45'500.- - die Höhe des Invalideneinkommens streitig. Gemäss der medizinischen Einschätzung der Arbeitsfähigkeit von 50 % (vgl. Erw. 2.2 hievor) ist der Beschwerdeführerin eine Erwerbstätigkeit in diesem Umfang zumutbar und dementsprechend nicht das heute tatsächlich erzielte tiefere (einem Pensum von 20-30 % entsprechende), sondern das hypothetisch erzielbare Einkommen massgebend. Verwaltung und Vorinstanz haben zu dessen Ermittlung zu Recht auf die Tabellenlöhne abgestellt (BGE 126 V 76 Erw. 3b/aa und bb mit Hinweisen). Bei einem monatlichen Bruttolohn von Fr. 5'158.- für Sekretariats- und Kanzleiarbeiten (Bundesamt für Statistik, Schweizerische Lohnstrukturerhebung [LSE] 1998, S. 33, Tabelle 7, Anforderungsniveau 3), aufgerechnet auf die durchschnittliche Wochenarbeitszeit von 41,8 Stunden (Die Volkswirtschaft, 2001 Heft 12, S. 80, Tabelle B 9.2) und angepasst an die Nominallohnentwicklung 1999 von 0,3 % (Die Volkswirtschaft, a.a.O., S. 81, Tabelle B 10.2), ergibt sich im massgebenden Zeitpunkt des hypothetischen Beginns des Rentenanspruchs (zur Publikation vorgesehenes Urteil D. vom 23. Mai 2002, U 234/00) im Jahr 1999 ein Invalideneinkommen von Fr. 32'437.-. Verglichen mit dem Valideneinkommen von Fr. 45'500.- resultiert eine Einbusse von 28,7 %.