Citation: 9C_881/2017 E. 4.3

4.3. Gemäss Art. 18 Abs. 1 OR bestimmt sich der Inhalt des Vertrags nach dem übereinstimmenden wirklichen Willen der Parteien. Die empirische oder subjektive hat gegenüber der normativen oder objektivierten Vertragsauslegung Vorrang. Nur wenn der übereinstimmende wirkliche Wille der Parteien unbewiesen bleibt, ist deren mutmasslicher Wille zu ermitteln, indem ihre Erklärungen aufgrund des Vertrauensprinzips so auszulegen sind, wie sie nach ihrem Wortlaut und Zusammenhang sowie den gesamten Umständen verstanden werden durften und mussten (zum Ganzen BGE 138 III 659 E. 4.2.1 S. 666 f. mit Hinweisen; Urteil 2C_941/2012 vom 9. November 2013 E. 3.3). Diese Grundsätze gelten auch für Statuten und Reglemente privater Vorsorgeeinrichtungen (BGE 141 V 127 E. 3.1 S. 130; 134 V 369 E. 6.2 S. 375 mit Hinweisen). Im Lichte dieser Rechtsprechung verbleibt angesichts des übereinstimmenden wirklichen Willens der Parteien (E. 4.2) für die vorinstanzliche Auslegung von Art. 13 Abs. 7 Reglement kein Raum. Dass eine andere Voraussetzung für den Anspruch auf Altersleistungen nicht erfüllt sein soll, ist nicht ersichtlich und wird auch nicht geltend gemacht. Somit ist vom Eintritt der Vorsorgefälle "Alter" am 1. Mai 2010 auszugehen.