Citation: 6B_708/2019 E. 6.4

6.4. Der Beschwerdeführer setzt sich mit der Begründung der Vorinstanz zur Verweisung des Schadenersatzbegehrens auf den Zivilweg, namentlich dass die unterlassene Herausgabe von Retrozessionen nicht Gegenstand der Anklage bildet und dass der Schadenersatzanspruch im Betrage von Fr. 475'034.50 für eingetretene Verluste in der Zeit vom 10. Juli 2002 bis 27. Dezember 2002 mangels Bejahung einer Verletzung der Informationspflicht nicht ausgewiesen ist (angefochtenes Urteil S. 30 f.), nicht auseinander. Er verweist lediglich auf die nach seiner Auffassung willkürliche Beweiswürdigung der Vorinstanz und die von dieser an die Anklageschrift gestellten überhöhten Anforderungen im Zusammenhang mit der Nichtablieferung der Retrozessionen (Beschwerde S. 18). Dies genügt den Anforderungen an die Beschwerdebegründung gemäss Art. 42 Abs. 2 BGG nicht. Im Übrigen erweist sich die Beschwerde in Bezug auf die gegen die Beweiswürdigung der Vorinstanz erhobenen Rügen aufgrund der obstehenden Erwägungen ohnehin als unbegründet. In Bezug auf die Genugtuung nimmt die Vorinstanz zu Recht an, relevant könnte in diesem Kontext aufgrund des Anklagesachverhaltes nur eine Folge der Verletzung der Informationspflicht in der Zeit vom 10. Juli 2002 bis 27. Dezember 2002 sein (angefochtenes Urteil S. 30 f.). Hierauf nimmt der Beschwerdeführer auch im bundesgerichtlichen Verfahren keinen Bezug. Er verweist lediglich auf die Belastungen durch das Verfahren und durch die hartnäckige Abwehrhaltung des Beschwerdegegners sowie die finanzielle Zwangslage, in welche er durch den massiven Vertrauensbruch des Beschwerdegegners geraten sei (Beschwerde S. 19). Die Vorinstanz nimmt diesbezüglich zu Recht an, es sei nicht erkennbar, inwiefern eine Verletzung der Informationspflicht in der Zeit vom 10. Juli 2002 bis 27. Dezember 2002 geeignet gewesen sein soll, den Beschwerdeführer in seiner Persönlichkeit zu verletzen. Im Übrigen hat sie eine entsprechende Pflichtverletzung gerade verneint. Aus diesen Gründen verletzt die Abweisung des Genugtuungsbegehrens kein Bundesrecht. Das angefochtene Urteil ist auch in diesem Punkt nicht zu beanstanden.