Citation: 8C_837/2017 E. A

Die 1979 geborene A.________ war seit 1. Dezember 2008 in einem Pensum von 80 % als Verkaufsberaterin bei der B.________ GmbH tätig. Am 23. November 2015 kündigte sie das Arbeitsverhältnis auf den 31. Januar 2016. Daneben war sie vom 1. Juli 2015 bis 31. Januar 2016 in einem Umfang von ca. 30 % in der Administration/Verwaltung bei der C.________ AG tätig, deren einziges Mitglied des Verwaltungsrats (mit Einzelunterschrift) seit 4. November 2013 ihr Ehemann ist. Ab 1. Februar bis 31. August 2016 arbeitete sie vollzeitlich bei der C.________ AG. Danach reduzierte diese das Pensum auf 40 %. Am 18. August 2016 meldete sich A.________ zur Arbeitsvermittlung an und beantragte am 29. August 2018 Arbeitslosenentschädigung ab 1. September 2016. Die Unia Arbeitslosenkasse leistete Taggelder für die Monate September und Oktober 2016 in der Höhe von Fr. 4'347.65. Mit Schreiben vom 3. November 2016 kündigte die C.________ AG das Arbeitsverhältnis auf den 11. November 2016. Mit Verfügung vom 29. November 2016 verneinte die Arbeitslosenkasse einen Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung ab 1. September 2016, da A.________ als im Betrieb mitarbeitende Ehegattin einer arbeitgeberähnlichen Person vom Leistungsbezug ausgeschlossen sei. Gleichentags forderte sie ausgerichtete Arbeitslosentaggelder im Umfang von Fr. 4'186.45 verfügungsweise zurück. Mit Einspracheentscheid vom 17. März 2017 bestätigte die Arbeitslosenkasse den fehlenden Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung.