Citation: 1B_328/2019 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer rügt in formeller Hinsicht zunächst eine Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Gehör, da das ZMG nicht begründet habe, weshalb ausnahmsweise eine Sicherheitshaft von sechs Monaten angeordnet werde. Die Vorinstanz hätte folglich die von ihm geltend gemachte Gehörsverletzung durch das ZMG nicht verneinen dürfen, sondern festhalten müssen, sie habe diese geheilt. Dieser Einwand des Beschwerdeführers überzeugt nicht. Aus dem Entscheid des ZMG geht genügend klar hervor, dass es aufgrund des Zeitbedarfs für das vom BVD beantragte forensisch-psychiatrische Obergutachten ausnahmsweise eine Verlängerung der Sicherheitshaft um sechs Monate angeordnet hat. Zur Begründung führte es ausserdem aus, die Dauer der Sicherheitshaft von sechs Monaten sei auch im Hinblick auf die von den BVD beantragte Verlängerung der stationären therapeutischen Massnahme um weitere fünf Jahre verhältnismässig. Insoweit, als der Beschwerdeführer eine Verletzung der Begründungspflicht durch das ZMG rügt, geht seine Kritik somit fehl. Wenn der Beschwerdeführer ferner darin eine Verletzung der Begründungspflicht durch die Vorinstanz erblicken will, dass sie mit keinem Wort die mutmassliche Dauer der anzuordnenden Verlängerung der stationären therapeutischen Massnahme begründet habe, kann darin ebenfalls keine Gehörsverletzung erkannt werden. Die Dauer der Verlängerung ist im vorliegenden Verfahren, wo es einzig um die Anordnung der Sicherheitshaft für den Zeitraum bis zur gegebenenfalls definitiven Massnahmenverlängerung geht, nicht Streitgegenstand. Im Übrigen ist die Begründung des angefochtenen Entscheids so abgefasst, dass der Beschwerdeführer diesen sachgerecht anfechten konnte (vgl. BGE 143 III 65 E. 5.2 S. 70 f. mit Hinweisen). Die Rüge erweist sich demnach als unbegründet.