Citation: 5A_505/2022 E. 3

Die Beschwerdeführerinnen rügen im Wesentlichen eine offensichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhalts (Art. 97 Abs. 1 BGG) und in diesem Zusammenhang nicht nur Verletzungen des Willkürverbots (Art. 9 BV), sondern auch Verletzungen ihres Beweisführungsanspruchs (Art. 8 ZGB) und des rechtlichen Gehörs (Art. 29 Abs. 2 BV). Dabei machen sie zusammengefasst geltend, das Obergericht sei den bundesgerichtlichen Vorgaben des Urteils 5A_1028/2020 vom 16. Dezember 2021 nicht gefolgt und es habe erneut nur einen Bruchteil der tauglichen, offerierten Beweismittel gewürdigt und eine Vielzahl davon überhaupt nicht berücksichtigt.