Citation: 5A_945/2014 E. 3.2

3.2. Die Beschwerdeführerin hält es für willkürlich, dass ihr einzig ein Ferienrecht von zwei Wochen gewährt worden sei. Selbst wenn sie einer Erwerbstätigkeit nachginge, hätte sie angesichts ihres Alters mindestens fünf Wochen Ferien pro Jahr. Der Beschwerdegegner habe nur vier oder fünf Wochen Ferien. Da aber ohnehin keine Erwerbstätigkeit von ihr verlangt werden könne, könnte sie die Kinder ohne weiteres acht Wochen pro Jahr betreuen. Das Obergericht habe sich sodann geweigert, das Besuchsrecht während der Feiertage zu regeln, obschon sie ausdrücklich Anträge dazu gestellt habe. Dies stelle Rechtsverweigerung dar.