Citation: 8C_771/2018 E. 3.2

3.2. Die Beschwerdeführerin macht geltend, die Vorinstanz nehme eine eigenständige und damit willkürliche Beurteilung des rheumatologischen Sachverhalts vor, indem sie die Arbeitsfähigkeit abweichend vom Gutachten der medaffairs, das den Anforderungen von Art. 44 ATSG vollumfänglich genüge, und der damit übereinstimmenden Expertise des Dr. med. D.________ vom 20. April 2014 beurteile. Insbesondere sei darauf hinzuweisen, dass die Leistungsfähigkeit im Haushaltbereich regelmässig höher ausfalle als im Erwerbsleben, da die versicherte Person die Erledigung der Aufgaben frei einteilen könne. Es sei schlicht nicht nachvollziehbar und willkürlich, wenn die Vorinstanz von der somatischen Beurteilung mit dem Hinweis auf gewisse Verdeutlichungstendenzen abweiche. Mit den bildgebend festgestellten Befunden hätten die Gutachter die Arbeitsfähigkeit in der angestammten Erwerbstätigkeit in Abgrenzung der Verdeutlichungstendenzen zuverlässig festlegen können, was in den Expertisen denn auch explizit ausgewiesen werde. Die beiden rheumatologischen Gutachten seien zudem letztlich vom Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) überprüft worden, der in seiner Stellungnahme vom 5. Oktober 2016 deren Beweistauglichkeit bestätigt und eine Berentung mit flankierenden Massnahmen empfohlen habe.