Citation: 5A_466/2016 E. 2.1

2.1. Das Obergericht hat die amtsgerichtliche Auslegung der Gewinnanteilsklausel dahin gehend zusammengefasst, gestützt auf das Schreiben von G.________ an Rechtsanwalt H.________ vom 27. Dezember 2004 sei davon auszugehen, dass nach der Absicht der Erblasserin der Beschwerdeführer nur dann am Gewinn beteiligt werden solle, wenn dieser Gewinnanteil auch tatsächlich ihm selber und nicht seinen Gläubigern zugute komme. Diese Bedingung sei angesichts der gegen den Beschwerdeführer bestehenden Verlustscheine nicht erfüllt (E. II/5.1 S. 10). Das Obergericht hat sodann die Anforderungen an die Berufungsschrift erläutert (E. II/5.2 S. 11) und festgestellt, die Vorbringen des Beschwerdeführers genügten diesen Anforderungen nicht. Das Amtsgericht habe seine Auslegung wesentlich auf das Schreiben von G.________ an Rechtsanwalt H.________ vom 27. Dezember 2004 gestützt. Der Beschwerdeführer setze sich damit nicht auseinander und gehe auf das erwähnte Schreiben mit keiner Silbe ein. Er begründe sein Rechtsmittel, wie wenn das Schreiben gar nicht existierte. Seine Ausführungen beinhalteten die eigene Sichtweise, ohne konkret auf die Erwägungen des Amtsgerichts - die im Übrigen überzeugten, weshalb darauf verwiesen werden könne - einzugehen. Auch die Feststellung der Vorinstanz, dass ein dem Beschwerdeführer auszurichtender Gewinnanteil den Gläubigern zugute käme, stelle er nicht in Frage. Die Berufung sei deshalb auch in diesem Punkt unbegründet (E. II/5.3 S. 11 des angefochtenen Urteils).