Citation: 1C_141/2023 E. B

Nachdem auf Parzelle Nr. 561 Bauarbeiten ausgeführt worden waren, forderte die Gemeinde Zizers die Bauherrschaft am 8. September 2021 zur Einreichung eines Baugesuchs auf. Am 17. September 2021 reichte die Bauherrschaft ein Baugesuch betreffend Anbau Carport, Änderung Eingang und Stützmauer West auf Parzelle Nr. 561 ein. Dieses wurde am 1. Oktober 2021 publiziert und lag vom 1. Oktober bis 21. Oktober 2021 zur Einsichtnahme auf. Am 11. Oktober 2021 erhob unter anderem A.________ Einsprache und beantragte sinngemäss, das Baugesuch sei abzuweisen und die Baubewilligung zu verweigern. Am 18. Oktober 2021 reichte er eine zweite Baueinsprache ein und beantragte, das Baugesuch für den Anbau des Carports und die Nutzung des Flachdaches desselben als Terrasse mit abschliessendem Geländer sei abzuweisen. Die Bewilligung sei zu verweigern. Im Bau- und Einspracheentscheid vom 28. Februar 2022 verfügte die Gemeinde Zizers unter anderem, die Einsprachen von A.________ würden abgewiesen. Die nachgesuchte Baubewilligung für das Baugesuch vom 17. September 2021 werde im Sinne der Erwägungen erteilt. Dagegen erhob A.________ am 29. März 2022 Beschwerde an das Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden und beantragte die Aufhebung des Bau- und Einspracheentscheids vom 28. Februar 2022, soweit der Carport und der darüber liegende Balkon auf Parzelle Nr. 561 im Grundbuch der Gemeinde Zizers bewilligt und die dagegen erhobene Einsprache abgewiesen worden sei. Dem Baugesuch sei insoweit der Bauabschlag zu erteilen. Mit Urteil vom 7. Februar 2023 hiess das Verwaltungsgericht die Beschwerde teilweise gut und verfügte, dass der geplante Carport gegenüber der gemeinsamen Grenze der beiden Parzellen Nrn. 560 und 561 in der Gemeinde Zizers einen Grenzabstand von 2.5 m einzuhalten haben. Im Übrigen wies es die Beschwerde ab.