Citation: 7B_291/2022 E. 3.3

3.3. Die Vorinstanz erachtet es in Würdigung der vorhandenen Beweismittel als erstellt, dass der Pizzaofen und das "Heisse-Steine-Set" im Wert von insgesamt Fr. 4'200.-- von C.________ mit Geld von E.B________ im Mai 2015 - mithin während dem Anstellungsverhältnis der Beschwerdeführerin - für den Betrieb des Hotels D.________ erworben worden seien. Dabei hätten die Beschwerdeführerin und C.________ mit der Beschwerdegegnerin 2 und E.B________ vorgängig vereinbart, den Pizzaofen und das "Heisse-Steine-Set" abzukaufen, falls sich diese Investition nicht auszahlen sollte. Am 5. August 2016 hätten die Beschwerdeführerin und C.________ diese im Eigentum der Ehegatten B.________ stehenden Gegenstände aus dem Hotel mitgenommen. Dies sei gegen deren Willen und auch entgegen der vorgenannten Vereinbarung geschehen, zumal sich die Investition in den Pizzaofen und das "Heisse-Steine-Set" gelohnt habe. Erst nachdem die Beschwerdegegnerin 2 und E.B________ die Bezahlung oder Rückgabe des Pizzaofens und des "Heisse-Steine-Sets" verlangt hätten, sei es zu Preisdiskussionen gekommen. Die Bezahlung sei dann erst viel später erfolgt. Weiter hält es die Vorinstanz in tatsächlicher Hinsicht für erwiesen, die Beschwerdegegnerin 2 und E.B________ hätten, obschon sie über keinen Schlüssel zum Hotel verfügten, die Möglichkeit gehabt, das dem Publikum öffentliche Hotel unangekündigt zu betreten. Zudem hätte die Beschwerdegegnerin 2, die Arbeitgeberin der Beschwerdeführerin war, Letztere verpflichten können, ihr jederzeit Zugang zum Hotel zu gewähren.