Citation: I 236/02 07.07.2003 E. 4

4.1 In materieller Hinsicht ist zu prüfen, ob das Leistungsbegehren des Versicherten zu Recht abgewiesen wurde. Diesbezüglich ist nach den medizinischen Unterlagen erstellt, dass der Beschwerdeführer aus somatischer Sicht an einem chronifizierten lumbovertebralen Schmerzsyndrom leidet, welches nicht klar einem ätiopathogenetischen Substrat zuzuordnen ist, während für eine psychische Erkrankung keine Hinweise vorliegen. Dabei ist nicht einzusehen, weshalb das Gutachten des Medizinischen Zentrums R.________ hinsichtlich der Beurteilung des psychischen Zustandes des Beschwerdeführers nicht schlüssig sein soll. Einen Anspruch auf Begutachtung durch einen Psychiater, welcher der Sprache des Beschwerdeführers mächtig ist, besteht nach der Rechtsprechung (BGE 127 V 226 Erw. 2b/bb) nicht. Auch Anhaltspunkte dafür, dass die psychiatrische Begutachtung mit Hilfe eines Dolmetschers an sprachlichen Schwierigkeiten gescheitert wäre, lassen sich dem Gutachten und den übrigen Akten nicht entnehmen. 4.2 Im Übrigen ist zu beachten, dass, wenn es im genannten Gutachten heisst, der Beschwerdeführer könne "seine Schmerzen auch gar nicht aufgeben", nicht ein krankhaftes Geschehen vorliegt, das, wie der Beschwerdeführer postuliert, der Abklärung bedarf. Das Gutachten sagt dazu klar, dass sich der Beschwerdeführer in eine Krankheitsrolle zurückgezogen hat in der Erwartung, dass andere für ihn sorgen und er von Anforderungen, die ihn allmählich überfordern, entbunden wird. Dies ist offensichtlich kein Krankheitsgeschehen. Es besteht angesichts der im Grundsatz übereinstimmenden ärztlichen Angaben kein Anlass zu ergänzenden Abklärungen. 4.3 Unter diesen Umständen ist dem kantonalen Gericht darin beizupflichten, dass die Verwaltung beim ermittelten Invaliditätsgrad von 7,3 % einen Anspruch auf Umschulung bzw. auf eine Rente zu Recht abgelehnt hat.