Citation: 7B_707/2023 E. 3.3

3.3. Die Vorinstanz bejaht eine Fluchtgefahr. Zur Begründung führt sie aus, der Beschwerdeführer sei Staatsangehöriger von Somalia und verfüge über eine Niederlassungsbewilligung C. Zwar würden seine Kinder, von deren Mutter er jedoch getrennt lebe, in der Schweiz wohnen. Darüber hinaus sei er aber weder sozial noch beruflich in der Schweiz integriert. Er verfüge über keine Ausbildung und gehe keiner Arbeit nach. Es fehle ihm an eigenen finanziellen Mitteln und er müsse vom Sozialamt unterstützt werden. Zudem habe er auch keine geregelten Wohnverhältnisse. Mit seiner Mutter, die in Somalia lebe, verfüge er hingegen über einen familiären Kontaktpunkt zu seinem Heimatland. Diese Umstände sprächen für Fluchtgefahr. Der Beschwerdeführer könne alsdann aus seinem Verweis auf das Urteil Urteil 1B_364/2017 vom 12. September 2017 nichts zu seinen Gunsten ableiten. Anders als in jenem Fall sei er einschlägig vorbestraft. Er müsse angesichts des ihm vorgeworfenen Delikts bei einer Verurteilung mit einer empfindlichen Strafe rechnen. Dies stelle ebenfalls ein Indiz dar, dass er sich der drohenden Strafe durch Flucht entziehen könnte. Daran ändere auch nichts, dass er bei einer Flucht wohl die Sozialhilfeunterstützung verlieren würde. Schliesslich sei im Falle einer Verurteilung mit einer Landesverweisung zu rechnen, wobei, entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers, die Chance für die Anerkennung eines Härtefalls eher gering sei.