Citation: 1C_50/2025 E. 4

4. Wird der Kostenvorschuss nicht innert der gesetzten Frist bezahlt, tritt das Verwaltungsgericht auf die Beschwerde nicht ein." Zur Begründung führte es aus, gemäss § 76 Abs. 1 des Gesetzes des Kantons Solothurn vom 15. November 1970 über den Rechtsschutz in Verwaltungssachen (Verwaltungsrechtspflegegesetz; BGS 124.11) könne eine Partei, die nicht über die erforderlichen Mittel für die Prozessführung verfüge, die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege verlangen, wenn der Prozess nicht als aussichtslos oder mutwillig erscheine. Der Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege lasse sich - entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers - nicht gestützt auf ein allgemeines öffentliches Interesse bejahen. Vielmehr sei Mittellosigkeit erforderlich. Diese mache der Beschwerdeführer aber nicht geltend. Es sei davon auszugehen, dass er über die nötigen Mittel verfüge, habe er doch auch bei der Vorinstanz den Kostenvorschuss geleistet und mache im vorliegenden Verwaltungsgerichtsverfahren nichts Gegenteiliges geltend.