Citation: U 332/01 05.11.2003 E. A

Der 1949 geborene F.________ arbeitete seit 1973 als Maschinist bei der Bauunternehmung S.________ AG und war bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen sowie Berufskrankheiten versichert. Nachdem er bereits in den Jahren 1978 und 1979 Verletzungen an der rechten Schulter erlitten hatte, stürzte er am 4. Januar 1997 bei der Jagd auf einem steilen Waldstück auf den rechten Arm und die Schulter. Der behandelnde Arzt Dr. med. C.________, Allgemeine Medizin FMH, diagnostizierte eine posttraumatische Periarthropathie des rechten Schultergelenks, gab Antirheumatica ab und verordnete Bewegungsübungen. Wegen fortbestehender Beschwerden veranlasste er Ende Januar 1997 eine Untersuchung in der Ortholpädischen Klinik des Spitals X.________, welche zur Diagnose einer Subscapularisruptur und einer Ruptur der langen Bizepssehne rechts führte. Am 18. März 1997 wurden am Spital X.________ ein offenes subacromiales Debridement, eine Bizepssehnentenotomie und Tenodese sowie eine partielle Subscapularisreinsertion vorgenommen. Ein im September 1997 unternommener Arbeitsversuch mit einer Tätigkeit von 50 % am bisherigen Arbeitsplatz scheiterte. Die Ärzte des Spitals X.________ diagnostizierten zusätzlich zu den bekannten Befunden eine beidseitige Scapularisinsuffizienz sowie eine spontane Bizepssehnenruptur links, nahmen am 13. Januar 1998 ein arthroskopisches Debridement und die Fadenentfernung vor. Sie bescheinigten am 15. Juni 1998 eine volle Arbeitsunfähigkeit für körperlich schwere Arbeiten und medizinisch-theoretisch eine solche von 50 % für leichte Arbeiten. Nach der kreisärztlichen Abschlussuntersuchung vom 14. Oktober 1998 bestätigte Dr. med. W.________ eine volle Arbeitsunfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit und äusserte sich zur Zumutbarkeit von Arbeitsleistungen in andern Bereichen. Im Dezember 1998 verfügte die IV-Stelle Bern, bei welcher sich der Versicherte zum Leistungsbezug angemeldet hatte, eine dreiwöchige berufliche Abklärung in der Anlehr- und Dauerwerkstätte Y.________. Zur Durchführung dieser Massnahme kam es nicht, weil der Versicherte die vorgesehene Tätigkeit wegen der Schmerzen als nicht ausführbar erachtete. In der Folge ordnete die IV-Stelle eine stationäre Abklärung in der Abklärungs- und Ausbildungsstätte (BEFAS) Z.________ an, welche in der Zeit vom 10. Mai bis 4. Juni 1999 stattfand. Im Schlussbericht vom 7. Juli 1999 wurde der Versicherte als nicht mehr arbeitsfähig für alle die rechte Schulter stärker belastende Tätigkeiten und insbesondere für die angestammte Arbeit als Bauarbeiter/Baggerführer erklärt; für Tätigkeiten, bei denen Schulter, Arm und Hand rechts kaum oder nur leicht belastet werden, wurde die Arbeitsfähigkeit auf 80 % festgesetzt. Gestützt hierauf schloss die SUVA den Fall auf den 30. September 1999 ab und sprach dem Versicherten mit Wirkung ab 1. Oktober 1999 eine Invalidenrente auf Grund einer Erwerbsunfähigkeit von 33 1/3 % sowie eine Integritätsentschädigung wegen einer Integritätseinbusse von 25 % zu. Mit Einspracheentscheid vom 20. Dezember 1999 hielt sie an dieser Verfügung fest.