Citation: 8C_445/2017 E. 3.2.3

3.2.3. Weiter wendet der Beschwerdeführer wie schon im vorinstanzlichen Verfahren ein, das Gutachten des Medizinischen Centers E.________ sei gestützt auf lit. a Abs. 1 SchlBest. IVG eingeholt worden, weshalb es zur Beurteilung der Frage, ob aus gesundheitlichen Gründen ein Revisionsgrund nach Art. 17 Abs. 1 ATSG vorliege, von vorneherein nicht beweistauglich sei. Es sei daher "grob stossend rechtswidrig", die Expertise des Medizinischen Centers E.________ zu verwerten. Daher habe die ursprünglich diagnostizierte, die Arbeitsfähigkeit erheblich beeinträchtigende Depression unter revisionsrechtlichen Gesichtspunkten betrachtet weiterhin Bestand. Sodann habe Dr. med. H.________ die reaktive Arthritis bereits in ihrem Schreiben vom 30. November 1998 als geheilt bezeichnet, weshalb die Vorinstanz auch diesbezüglich zu Unrecht von einem Revisionsgrund ausgegangen sei. Der Beschwerdeführer räumt ein, dass das Gutachten des Medizinischen Centers E.________ eine "gewisse Affinität" zu Art. 17 Abs. 1 ATSG hat, und entkräftet damit sein Argument, es sei von vornherein nicht beweistauglich, selber. Dr. med. et Dr. sc. nat. H.________, Innere Medizin FMH, spez. Rheumaerkrankungen, hielt im angerufenen Bericht zwar fest, dass sich die im Labor bestimmten Blutwerte bei Status nach reaktiver Arthritis (Chlamydien oder Salmonellen) normalisiert hatten. Die IV-Stelle ging jedoch gestützt auf die Auskünfte des IV-Arztes vom 22. Oktober 1999 weiterhin von einer invalidisierenden, nicht mehr weiter abzuklärenden reaktiven Arthritis aus. Hinsichtlich der von der Vorinstanz angenommenen, revisionsrechtlich erheblichen Veränderung des psychischen Gesundheitszustandes ist in Ergänzung des auch in diesem Punkt nicht zu beanstandenden angefochtenen Entscheids festzuhalten, dass sich der Beschwerdeführer ausweislich der medizinischen Akten nach dem Aufenthalt in der Klink D.________ (vgl. Austrittsbericht vom 29. Juni 1999) zu keinem Zeitpunkt wegen der geltend gemachten Depression je einer fachärztlich gestützten Therapie unterzog. Dieser Umstand spricht angesichts des langen Zeitraumes deutlich dafür, dass er mangels eines erheblichen Leidensdruckes sowohl im Zeitpunkt der Begutachtung beim Medizinischen Center E.________ (vgl. Expertise vom 7. März 2013) als auch bei Erlass der Rentenaufhebungsverfügung vom 22. März 2016 an keiner die Arbeitsfähigkeit wesentlich einschränkenden psychischen Erkrankung mehr litt. Daher ist auch in Bezug auf die von der Klinik D.________ diagnostizierte mittelgradige depressive Episode mit somatischen Symptomen von einer revisionsrechtlich erheblichen Verbesserung und damit von einem Revisionsgrund auszugehen.