Citation: I 761/06 25.09.2007 E. 2

Der Beschwerdeführer beantragt die Rückweisung der Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz. In seinem Eventualbegehren verlangt er die Zusprache einer Invalidenrente ab einem noch zu bestimmenden Zeitpunkt, in welchem die Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind oder - nach erfolgter Rentenaufhebung - wieder erfüllt wären. 2.1 Gestützt auf das Gutachten der Medizinischen Abklärungsstelle (MEDAS) Zentralschweiz in Luzern vom 7. Juli 2005 hob die IV-Stelle mit Verfügung vom 12. September 2005 die bisher gewährte Rente per Ende des der Zustellung dieser Verfügung folgenden Monats, mithin - da die Verfügung dem Beschwerdeführer am 14. September 2005 ausgehändigt wurde - mit Wirkung ab 1. November 2005 auf. Im vorinstanzlich bestätigten Einspracheentscheid vom 28. März 2006 hielt die IV-Stelle an der verfügten Einstellung fest. In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird die gerügte fehlerhafte Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts darin erblickt, dass das kantonale Gericht die gesundheitliche Entwicklung seit der verfügten Leistungseinstellung bis zum Einspracheentscheid vom 28. März 2006 nicht berücksichtigt habe. 2.2 In zeitlicher Hinsicht begrenzt der Einspracheentscheid vom 28. März 2006 den der Beurteilung zugrunde zu legenden Sachverhalt. Die polydisziplinäre Abklärung in der MEDAS fand am 25., 27. und 28. April 2005 statt und wurde mit dem Schlussgespräch vom 1. Juni 2005 - ab welchem die attestierte Leistungsfähigkeit gelten soll - abgeschlossen. Seither sind bis zum Erlass des Einspracheentscheids vom 28. März 2006 rund neun Monate verstrichen. Eine in dieser Zeitspanne (erneut) eingetretene anspruchsrelevante Änderung des Gesundheitszustandes ist zwar nicht ausgeschlossen, wäre aber für das vorliegende Verfahren nur insoweit von Bedeutung, als sie der verfügten Rentenaufhebung per 1. November 2005 entgegenstehen würde, sodass diese ihrerseits wieder aufzuheben wäre. Nach einer rechtmässig erfolgten Leistungseinstellung hingegen wäre eine neu auflebende Anspruchsberechtigung zunächst mittels Neuanmeldung bei der Verwaltung geltend zu machen. Insoweit ist daher auf das gestellte Eventualbegehren, welches eine vorangegangene Leistungseinstellung voraussetzt, nicht einzutreten. 2.3 Während im Einsprache- wie auch im kantonalen Rechtsmittelverfahren noch die gestützt auf das MEDAS-Gutachten vom 7. Juli 2005 erfolgte Rentenaufhebung als solche beanstandet wurde, macht der Beschwerdeführer vor Bundesgericht nur mehr eine bis zum Einspracheentscheid vom 28. März 2006 eingetretene gesundheitliche Veränderung geltend. Angesichts dieser Einschränkung der beschwerdeführerischen Argumentation stellt sich auf Grund der Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde einzig die Frage, ob das kantonale Gericht hinsichtlich der gesundheitlichen Entwicklung seit Erlass der Einstellungsverfügung vom 12. September 2005 bis zum Einspracheentscheid vom 28. März 2006 von einem offensichtlich unrichtig oder unvollständig im Sinne von Art. 105 Abs. 2 OG und insoweit - wie in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde geltend gemacht - "fehlerhaft" festgestellten Sachverhalt ausgegangen ist. Die Vorinstanz hat in ihrem Entscheid festgehalten, dass das Gutachten der MEDAS vom 7. Juli 2005 sämtliche Erfordernisse erfüllt, um darauf bei der Beurteilung des Rentenrevisionsbegehrens des Beschwerdeführers abstellen zu können. Sie hat indessen nicht nur die Verhältnisse bis zur Erstattung dieser Expertise berücksichtigt, sondern sich insbesondere auch zu dem im kantonalen Beschwerdeverfahren aufgelegten Bericht des Hausarztes Dr. med. H.________, vom 5. Mai 2006 geäussert und dargelegt, weshalb diesem keine entscheidwesentliche Bedeutung beizumessen ist und er auch keine Veranlassung für die beantragten zusätzlichen Abklärungen somatischer und psychiatrischer Art bietet. Des Weitern befand sie, dass von einer beruflichen Abklärung ebenfalls keine massgebend neuen Erkenntnisse zu erwarten wären. Diese Feststellungen und antizipierten Beweiswürdigungen beschlagen Fragen tatsächlicher Natur. Sie sind daher für das Bundesgericht verbindlich (vgl. E. 1. 2 hievor und BGE 122 III 219 E. 3c S. 223 f. mit Hinweisen). Von einer Rechtsfehlerhaftigkeit der getroffenen Tatsachenfeststellungen im Sinne von Art. 105 Abs. 2 OG kann keine Rede sein. 2.4 Die mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingereichten Beweismittel sind, soweit sie nicht schon im kantonalen Verfahren hätten beigebracht werden können und daher als unzulässige Nova zu qualifizieren sind, nicht geeignet, die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung für die hier interessierende Zeit als im Sinne von Art. 105 Abs. 2 OG mangelhaft erscheinen zu lassen. Dasselbe gilt auch insoweit, als der Beschwerdeführer in Ziffer 4 seiner unaufgefordert eingereichten Eingabe vom 5. Februar 2007 der Vernehmlassung der IV-Stelle vom 11. Oktober 2006 entgegentreten will.