Citation: 9C_41/2024 E. 2.3.1

2.3.1. Die Hauptanträge der Stiftungen lauten auf Aufhebung des angefochtenen Urteils, auf (negative) Feststellung, dass die Stiftungen keine professionellen Händler im Sinne von Art. 13 Abs. 3 lit. b Ziff. 1 StG seien, und auf Rückerstattung der bereits bezahlten Beträge. Dass die Stiftung 1 - in ihrer eigenen Sache und als Rechtsnachfolgerin der Stiftung 2 - ein schutzwürdiges Interesse an der Aufhebung des angefochtenen Urteils und der Rückerstattung der bezahlten Beträge hat, liegt auf der Hand. Auf diese Anträge ist einzutreten. Demgegenüber erklärt die Stiftung 1 nicht und ist für das Bundesgericht auch nicht ersichtlich, welchen zusätzlichen Nutzen sie davon hätte, wenn festgestellt würde, dass sie und die Stiftung 2 im Zeitraum vom 1. Januar 2011 bis zum 31. Dezember 2016 keine professionellen Händler gewesen seien. Es fehlt in diesem Umfang an einem Rechtsschutzinteresse. Soweit spätere Zeiträume betroffen sind, gehen die Feststellungsanträge der Stiftungen über den Anfechtungsgegenstand hinaus, denn darüber hat die Vorinstanz nicht entschieden. Auf die Feststellungsanträge ist demgemäss nicht einzutreten.