Citation: 8C_396/2020 E. A

A.a. A.________, geboren 1974, klagte nach einem Sturz auf Glatteis am 10. Januar 2005 über Bewusstseinsstörungen, die im Rahmen der Abklärungen des Unfallversicherers als wahrscheinliche Epilepsieanfälle interpretiert wurden. Im Juni 2008 meldete er sich bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Ein weiterer (Auto-) Unfall ereignete sich am 19. Juli 2009. Die IV-Stelle des Kantons Zürich sprach ihm gestützt auf einen neurologisch-psychiatrischen Bericht des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD), Dr. med. B.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie sowie Neurologie, vom 30. März 2011 über die Untersuchung am 1. Juli 2010 ab 1. März 2009 eine ganze Invalidenrente zu (Invaliditätsgrad ab März 2009 100 %, ab 1. Juli 2010 77 %; Verfügung vom 16. Juni 2011). A.b. Im Dezember 2011 leitete die IV-Stelle ein Revisionsverfahren ein. Die behandelnden Ärzte bestätigten einen weiterhin schlechten Gesundheitszustand. Zur gleichen Zeit ermittelte die Staatsanwaltschaft des Kantons Zürich gegen A.________ wegen Provisionsbetrugs zum Nachteil verschiedener Lebensversicherer und in der Folge auch wegen Betrugs im Zusammenhang mit dem Bezug der Invalidenrente. Bezüglich dieses letzteren Vorwurfs wurde A.________ mit Urteil des Bezirksgerichts C.________ vom 20. Oktober 2016 freigesprochen. Die IV-Stelle sistierte die Auszahlung ihrer Rentenleistungen indessen mit Verfügung vom 2. Oktober 2015 per Ende September 2015 und holte ein Gutachten des Schweizerischen Zentrums für medizinische Abklärungen und Beratungen SMAB, Bern, vom 19. Januar 2018 mit Ergänzung vom 12. September 2018 ein. Mit Verfügung vom 14. Dezember 2018 hob sie den Rentenanspruch rückwirkend auf.