Citation: 6B_665/2022 E. 9.4.3

9.4.3. Ausserdem wendet der Beschwerdeführer ein, die Vorinstanz hätte berücksichtigen müssen, dass die Täterschaft davon abgesehen habe, E.________ zu töten. Dies sei als Rücktritt vom Versuch eines Tötungsdelikts mindestens in erheblichem Umfang strafmildernd einzubeziehen (Art. 23 Abs. 1 StGB; Beschwerde S. 23 Ziff. 58). Gemäss Art. 23 Abs. 1 StGB kann das Gericht die Strafe mildern oder von einer Bestrafung absehen, wenn der Täter die strafbare Tätigkeit aus eigenem Antrieb nicht zu Ende führt oder dazu beiträgt, die Vollendung der Tat zu verhindern. Die Rüge ist unbegründet. Die Vorinstanz trägt dem Umstand, dass der Mord an E.________ lediglich ins Versuchsstadium gelangt ist, nach Art. 22 Abs. 1 StGB in minimalem Ausmass strafmindernd Rechnung (Urteil S. 43 E. 5.6.2). Nach den vorinstanzlichen Erwägungen ist es nicht dem Beschwerdeführer oder seinem Mittäter zuzuschreiben, sondern dem Zufall zu verdanken, dass es beim Mord an E.________ beim Versuch blieb (Urteil S. 43 E. 5.6.2). Die Täterschaft führte die strafbare Tätigkeit somit nicht aus eigenem Antrieb nicht zu Ende und trug auch nicht dazu bei, die Vollendung des Mordes zu verhindern. Die Vorinstanz verletzt kein Bundesrecht, wenn sie die Strafe nicht in Anwendung von Art. 23 Abs. 1 StGB mildert. Im Übrigen hat die auf den versuchten Mord an E.________ entfallende Strafe keinen Einfluss auf die vorliegend auszufällende lebenslängliche Freiheitsstrafe, weil das Höchstmass der Freiheitsstrafe von 20 Jahren bereits mit den Morden an C.________ und D.________ überschritten ist.