Citation: 1B_49/2020 E. A

C.A.________ ist Alleinaktionär und Verwaltungsrat der B.________ AG. Drei seiner Söhne - A.A.________, B.A.________ und D.A.________ - waren dort bis Ende Mai 2013 als Angestellte tätig. Sie verliessen die B.________ AG im Streit und gründeten die C.________ AG, welche die B.________ AG konkurrenziert. Am 12. August 2014 erstatteten C.A.________ und die B.________ AG Strafanzeige gegen A.A.________, B.A.________ und D.A.________, die C.________ AG sowie die Ehefrau von C.A.________, E.A.________. Die Anzeigeerstatter machten geltend, die Beschuldigten hätten sich bei ihrer Tätigkeit für die B.________ AG und beim Aufbau der C.________ AG in verschiedener Hinsicht strafbar gemacht. Die Staatsanwaltschaft des Kantons St. Gallen (Kantonales Untersuchungsamt, Wirtschaftsdelikte) eröffnete in der Folge ein Strafverfahren gegen D.A.________, A.A.________, B.A.________ und E.A.________ (Prozedur ST.2014.27535). Am 22. Oktober 2014 nahm die Polizei bei der C.________ AG eine Hausdurchsuchung vor und stellte Unterlagen und Daten sicher (A1-A47). Diese wurden auf Verlangen der Berechtigten gleichentags versiegelt. Am 15. April 2015 erklärten sich A.A.________, B.A.________ und D.A.________ bereit, alle von der Staatsanwaltschaft als verfahrensrelevant bezeichneten Unterlagen und Daten freizugeben, sofern sich C.A.________ und die B.________ AG unter der Strafdrohung von Art. 292 StGB dazu verpflichteten, diese einzig für das Straf- und ein allfälliges Zivilverfahren zu verwenden. Dem stimmten C.A.________ und die B.________ AG zu. Deshalb verfügte die Staatsanwaltschaft am 7. Mai 2015 unter anderem was folgt: "1. Der Antrag der Siegelungsberechtigten (C.________ AG, D.A.________, A.A.________ und B.A.________) wird genehmigt und die Siegelung der am 22. Oktober 2014 sichergestellten Daten gilt nach Massgabe der nachfolgenden Ziffern dieser Verfügung als zurückgezogen.