Citation: 9C_316/2018 E. 6.4

6.4. Der Beschwerdeführer bringt schliesslich vor, der Anspruch auf rechtliches Gehör sei verletzt worden. Die Beschwerdegegnerin habe ihn nicht auf die Pflicht, Bewerbungen zu tätigen, und darauf, dass in casu deren Inhalt ungenügend gewesen sei, hingewiesen. Es ist nicht das Verhalten der Verwaltung, sondern der angefochtene Entscheid des Kantonsgerichts zu prüfen (vgl. Art. 86 Abs. 1 lit. d BGG; Urteil 9C_447/2011 vom 21. Juli 2011 E. 4.1.3), weshalb der Beschwerdeführer aus dieser Rüge nichts für sich ableiten kann. Sie ist zudem unbegründet, denn die Anrechnung eines hypothetischen Erwerbseinkommens des Ehegatten bei Einräumung einer angemessenen Anpassungsfrist bedarf keiner vorgängigen Abmahnung in irgendeiner Form (Urteil 9C_630/2013 vom 29. September 2014 E. 5.2 in fine, mit Hinweisen).