Citation: 7B.238/2005 27.01.2006 E. 2.3

2.3.1 Die Beschwerdeführerin trägt vor, ein Sachverständiger der Gebäudeversicherung habe beim Augenschein vom 7. September 2005 einen beträchtlichen zusätzlichen Wasserschaden festgestellt, der beim Durchgang zwischen der Garage und dem Haus L.________ erhebliche Verwüstungen angerichtet habe. Das Bezirksgericht Zürich habe gemäss Mitteilung vom 13. September 2005 dieses Novum in seinem Zirkulationsbeschluss vom 8. September 2005 nicht mehr berücksichtigen können. Mit dem beim Obergericht eingereichten Rekurs sei wegen dieses Novums eine Neuschätzung beantragt worden. Es sei deshalb unhaltbar, wenn im angefochtenen Entscheid unterstellt werde, es würde in der Rekursbegründung nicht behauptet, dass dieses Novum am Ergebnis des Gutachtens etwas ändern würde. Das Bundesgericht ist an die tatsächliche Feststellung der Vorinstanz gebunden, es sei in der Rekursbegründung nicht behauptet worden, der eingetretene Wasserschaden würde am Ergebnis des Gutachtens etwas ändern (Art. 63 Abs. 2 i.V.m. Art. 81 OG; BGE 121 III 24 E. 2d S. 28 mit Hinweisen). Diese geltend gemachte Nichtbeachtung ihres Vorbringens hätte die Beschwerdeführerin nur wegen Verletzung des Willkürverbotes (Art. 9 BV) im Rahmen einer staatsrechtlichen Beschwerde wegen willkürlicher Tatsachenfeststellung rügen können. Im Beschwerdeverfahren nach Art. 19 Abs. 1 SchKG ist dies nicht zulässig (Art. 43 Abs. 1 i.V.m. Art. 81 OG; BGE 122 III 34 E. 1; 119 III 70 E. 2, je mit Hinweisen). Auf die Rüge ist demnach nicht einzutreten. 2.3.2 Weiter ist die Beschwerdeführerin der Auffassung, ebenso unhaltbar sei die Annahme des Obergerichts, ein beträchtlicher zusätzlicher Wasserschaden würde am Ergebnis des Gutachtens wahrscheinlich nichts ändern. Es sei notorisch, dass grosse Wasserschäden zu enormen Kosten führen könnten und den Wert eines Gebäudes entsprechend deutlich verminderten. Daran ändere nichts, dass bereits im Gutachten feuchte Stellen vermerkt worden seien. Wenn am 7. September 2005 ein weitaus grösserer Wasserschaden habe festgestellt werden müssen, so sei dies ein erhebliches Novum, das im Zuge einer neuen oder ergänzenden Schätzung zu berücksichtigen sei. Auch auf diesen Einwand kann nicht eingetreten werden, denn die Schlussfolgerung des Obergerichts, der Wasserschaden würde am Ergebnis des Gutachtens nichts ändern, gründet auf antizipierter Beweiswürdigung, welche mit Beschwerde nach Art. 19 Abs. 1 SchKG nicht in Frage gestellt werden kann. Die Begründung der oberen Aufsichtsbehörde hätte einzig mit staatsrechtlicher Beschwerde kritisiert werden können (Art. 43 Abs. 1 i.V.m. Art. 81 OG; vgl. BGE 114 II 289 E. 2a S. 291). 2.3.3 Auf die Beschwerde kann nach dem Ausgeführten nicht eingetreten werden.