Citation: 1B_427/2021 E. 4.7

4.7. Wie die Vorinstanz richtig ausgeführt hat, geht aus den bisherigen Untersuchungsergebnissen hervor, dass der Beschwerdeführer in einer noch nicht bekannten Anzahl Fälle Zeit mit dem Geschädigten verbrachte und es dabei mutmasslich zu vergleichbaren sexuellen Handlungen oder Ähnlichem kam wie anlässlich der beiden bekannten Vorkommnisse im September 2020. Mit der Vorinstanz ist deshalb davon auszugehen, dass sich auf den sichergestellten Datenträgern mutmasslich Aufzeichnungen befinden, die zum Nachweis dieser Vorfälle geeignet sind. Daran ändert auch der Umstand nichts, wonach der Beschwerdeführer nach den Aussagen des Geschädigten und dessen Vaters die Berührungen im September 2020 nicht gefilmt habe. Nach dem Dargelegten hatte der Beschwerdeführer in seiner Funktion als IT-Supporter zudem unbegrenzten Zugang zu den gespeicherten Daten der Familie und stand mit dem Geschädigten auch mittels Chatprogrammen in Kontakt. Sowohl diese Chatverläufe wie auch allfällige Foto- oder Videoaufnahmen des Geschädigten sind ohne Weiteres geeignet, die Strafvorwürfe gegen den Beschwerdeführer zu belegen oder zumindest zu erhärten. Damit befinden sich unter den versiegelten Daten mutmasslich solche, die für das Strafverfahren gegen den Beschwerdeführer relevant sind. Die Vorinstanz durfte einen hinreichenden Konnex zwischen den sichergestellten Daten und den untersuchten Delikten folglich bejahen, ohne Art. 246 i.V.m. Art 263 Abs. 1 lit. a StPO zu verletzen.