Citation: 2C_927/2020 E. 6.2

6.2. Die Beschwerdeführer rügen, die Vorinstanz (sowie die verfügende Dienststelle) gehe fälschlicherweise und völlig losgelöst von der gesetzlichen Grundlage und damit willkürlich davon aus, dass der Beschluss der Generalversammlung der C.________ AG über die Kapitalherabsetzung das Steuerobjekt bilde. Wie die Beschwerdeführer im Anschluss an ihre Rüge selbst ausführen, ging die Vorinstanz davon aus, dass der Rückkauf und die Vernichtung der Aktien sowie die Kapitalherabsetzung eine anteilsmässige Übertragung der wirtschaftlichen Verfügungsmacht darstelle, die den Berechtigten eine ähnliche Stellung wie bei einer zivilrechtlichen Handänderung einräume. Inwiefern es unhaltbar sein soll, die in der Urkunde festgehaltenen Vorgänge gesamthaft zu betrachten und von einer wirtschaftlichen Eigentumsübertragung auszugehen, ist nicht ersichtlich.