Citation: 2C_447/2023 E. A

A.a. Der serbische Staatsangehörige A.A.________ (geboren 1989) heiratete im Oktober 2017 die Schweizer Staatsangehörige B.A.________. Am 24. Mai 2018 reiste er in die Schweiz ein, woraufhin ihm das Migrationsamt des Kantons Zürich zwecks Verbleibs bei seiner Ehefrau eine Aufenthaltsbewilligung erteilte. Im August 2019 wurden die Zwillingssöhne C.A.________ und D.A.________ geboren. A.b. Am 27. März 2020 zog A.A.________ aus dem ehelichen Domizil aus. Mit Entscheid vom 23. April 2020 errichtete die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) Kreis Bülach Süd für die beiden Söhne je eine Beistandschaft. Aufgrund ehelicher Auseinandersetzungen in der Zeit zwischen Januar und Mitte November 2021 eröffnete die Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland gegen die Ehegatten A.________ mehrere Strafverfahren; diese wurden Ende April 2022 auf Antrag der Ehegatten sistiert. Im Mai 2022 platzierte die KESB die Kinder in einem Kinderheim. A.c. Aufgrund erneuter Auseinandersetzungen zwischen den Ehegatten A.________ verfügte die Kantonspolizei Zürich am 25. Juni 2022 gegenüber A.A.________ ein 14-tägiges Rayon- und Kontaktverbot. Gleichentags wurde er bis am 14. Juli 2022 in Untersuchungshaft versetzt. Nach einem abermaligen Streit mit seiner Ehefrau wurde A.A.________ vom 5. bis am 26. Oktober 2022 ein weiteres Mal in Untersuchungshaft versetzt. Im Anschluss an seine Entlassung wurde er zur Behandlung seiner Alkoholabhängigkeit in eine psychiatrische Klinik überwiesen; Mitte Dezember 2022 wechselte er in ein ambulantes Setting. Zwischenzeitlich hatten die Strafbehörden gegen A.A.________ Strafverfahren wegen Gefährdung des Lebens, Nötigung, eventuell Freiheitsberaubung, mehrfacher Drohung und Tätlichkeiten, Fahrens in fahrunfähigem Zustand, vorsätzlicher Verletzung der Verkehrsregeln, mehrfacher Übertretung des Betäubungsmittelgesetzes und Ungehorsams gegen amtliche Verfügungen eröffnet.