Citation: 2C_190/2024 E. 4.2

4.2. Das Verwaltungsgericht hat die Voraussetzungen, unter denen eine ausländerrechtlich relevante Ehegemeinschaft vorliegt und die für die nachträgliche Berechnung deren Dauer massgebenden Kriterien - unter Berücksichtigung der einschlägigen Rechtsprechung (vgl. u.a. BGE 140 II 289 E. 3.5.1; 138 II 229 E. 2; 137 II 345 E. 3.1.2; Urteile 2C_3/2023 vom 5. Juni 2023 E. 4.2; 2C_739/2021 vom 27. Januar 2022 E. 3.3) - korrekt dargelegt, sodass darauf verwiesen werden kann (Art. 109 Abs. 3 BGG; vgl. E. 4.1 des angefochtenen Urteils). Sodann hat das Verwaltungsgericht erwogen, dass die am 12. September 2019 abgeschlossene Ehe bis Juni 2022 bzw. bis zur räumlichen Trennung im August 2022 und somit weniger als drei Jahre gedauert habe. Spätestens dann sei der Ehewille des Ehemannes erloschen. Gewürdigt hat die Vorinstanz dabei insbesondere Aussagen und Schreiben der Beschwerdeführerin und ihres Ehemannes, eine durch die Beschwerdeführerin verursachte Verletzung des Ehemannes, die gemäss einem Arztzeugnis vom 5. August 2022 zu einer Krankschreibung bis zum 23. August 2022 geführt hatte, sowie WhatsApp-Nachrichten des Ehemannes aus der Zeit vom 8. und 9. September 2022, in welchen er sich gegenüber Lehr- und Betreuungspersonen des Sohnes der Beschwerdeführerin dahingehend geäussert hatte, dass er seit Anfang August 2022 von der Beschwerdeführerin getrennt lebe. Gemäss dem angefochtenen Urteil habe die Beschwerdeführerin nicht darlegen können, dass sich die Verhältnisse danach zum Positiven entwickelt hätten bzw. das ein gemeinsamer Ehewille noch bestanden habe. Ergänzend kann auf das angefochtene Urteil verwiesen werden (Art. 109 Abs. 3 BGG; vgl. dort E. 4.2 und 4.3).