Citation: I 599/00 30.09.2002 E. 2

Strittig ist, ob die beiden Unfälle eine HWS-Traumatisierung bewirkt haben. Trotz der in Erw. 1 hievor dargestellten Bedenken hinsichtlich der Durchführung einer erneuten Begutachtung kann der Auffassung des Beschwerdeführers, der medizinische Sachverhalt sei ungenügend abgeklärt worden, insbesondere in Bezug auf die neuropsycholgische Seite, nicht gefolgt werden. Unbegründet ist insbesondere der Antrag auf Durchführung einer neuropsychologischen Expertise. Daran ändert nichts, dass die Vorinstanz anfänglich die Einholung eines solchen Gutachtens ins Auge gefasst hatte. Weder in den bei der SUVA edierten, noch in den von der IV-Stelle ausserhalb des IMB in Auftrag gegebenen Gutachten sind fassbare neuropsychologische Störungen belegt. Die vom Beschwerdeführer im Verfahren bei der SUVA mit ergänzenden Abklärungen beauftragte Reha-Klinik Rheinfelden (Bericht vom 23. Oktober 1995) und Dr. Graf schlossen auf Traumatisierung der HWS, ohne dies jedoch mit eindeutigen und überzeugenden Befunden nachweisen zu können. Diese Beurteilung beruht u.a. auf einer von der Klinik vorgeschlagenen SPECT-Untersuchung, welche nach der Rechtsprechung jedoch keine wissenschaftlich anerkannte Methode zur Beurteilung von Schleudertrauma-, schleudertraumaähnlichen und Schädel-Hirntrauma-Verletzungen darstellt (RKUV 2000 Nr. U 395 S. 320 Erw. 6). Es ist daher nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz ihrem Entscheid jenen medizinischen Sachverhalt zugrunde legte, wie er bereits im unfallversicherungsrechtlichen Verfahren schlüssig festgestellt worden war (vgl. Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts vom 23. Februar 1998 [U 244/96]). Andere, namentlich seither neu eingetretene gesundheitliche Beeinträchtigungen werden vom Beschwerdeführer nicht geltend gemacht. Es bestehen auch keine diesbezügliche aktenmässige Anhaltspunkte. Der relevante Sachverhalt ist damit hinreichend abgeklärt.