Citation: 4A_55/2014 E. 2.3.2

2.3.2. Eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung stellt sich nach Auffassung der Beschwerdeführerin sodann in Bezug auf die Aktivlegitimation der Beschwerdegegnerin. Nur wenige Tage vor Ablauf der Anfechtungsfrist des vorinstanzlichen Urteils an das Bundesgericht habe sie erfahren, dass die Beschwerdegegnerin ihr Geschäft und damit die eingeklagte Forderung bereits während des Verfahrens vor dem Bezirksgericht auf die D.________ AG übertragen habe. Eine entsprechende Mitteilung seitens der Beschwerdegegnerin oder ein Parteiwechsel nach Art. 83 ZPO habe jedoch nie stattgefunden. Somit stelle sich die grundsätzliche Frage, ob die Vorinstanz trotz des unterbliebenen Parteiwechsels und der damit verbundenen fehlenden Partei- und Prozessfähigkeit sowie Aktivlegitimation auf die Berufung habe eintreten und diese gutheissen dürfen. Im angefochtenen Entscheid lassen sich diesbezüglich keine Feststellungen entnehmen; es handelt sich somit um ein neues Vorbringen. Im bundesgerichtlichen Beschwerdeverfahren dürfen neue Tatsachen und Beweismittel (Noven) aber nur so weit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG). Wird jedoch noch vor Abschluss des bundesgerichtlichen Verfahrens ein Grund entdeckt, der allenfalls eine Revision des kantonalen Entscheides begründen könnte, ist ein Revisionsgesuch bei der kantonalen Instanz zu stellen, wobei zur Vermeidung einer materiellen Beurteilung der Beschwerde durch das Bundesgericht, noch vor Abschluss des vorinstanzlichen Revisionsverfahrens, um Sistierung des bundesgerichtlichen Verfahrens während der Dauer des vorinstanzlichen Revisionsverfahrens zu ersuchen ist (BGE 138 II 386 E. 5.2 f. S. 389 ff.). Der Beschwerde lässt sich nicht entnehmen, dass die Beschwerdeführerin entsprechende Vorkehrungen getroffen hätte. Ebenso wenig legt die Beschwerdeführerin dar, inwiefern die Voraussetzungen von Art. 99 BGG erfüllt sein sollten. Demnach kann im bundesgerichtlichen Verfahren nicht auf diese neuen Vorbringen abgestellt werden, womit dem Bundesgericht die tatsächlichen Grundlagen fehlen, um zu prüfen, ob sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung stellen würde.