Citation: 6B_767/2019 E. 4.2

4.2. Weiter rügt der Beschwerdeführer, dass keine Arglist vorliege. Die Vorinstanz ordne ihm und B.A.________ die Lügengeschichten von C.A.________ zu, was unzulässig sei. Die angeblich bekannte Grosszügigkeit von Pfarrer B.________ dürfe nicht zum Ausschluss einer Opfermitverantwortung führen. Ausserdem habe Pfarrer B.________ - der sich im Jahre 2012 in einem guten geistigen Gesundheitszustand befunden habe - nicht ein Mindestmass an Aufmerksamkeit walten lassen. Er habe es unterlassen, die ihm gemachten Angaben mittels eines Telefonanrufes oder einer Recherche im Internet zu überprüfen und habe nachweislich Kenntnis davon gehabt, dass er angelogen worden sei, was sich aus seinen handschriftlichen Notizen ergebe. Nicht zuletzt spreche auch die Zession von Pfarrer B.________ an den Staat dafür, dass er sich seiner Mitverantwortung bewusst gewesen sei (Beschwerde, S. 33 ff.).