Citation: 6G_2/2021 E. 5.3

5.3. Das Bundesgericht erwägt in seinem Urteil 6B_460/2020 vom 10. März 2021, mangels hinreichender Begründung des angefochtenen Urteils (Art. 112 Abs. 1 lit. a BGG) könne nicht beurteilt werden, ob die Auferlegung der erstinstanzlichen Kosten in vollem Umfang im sachgerechten Ermessen des Gerichts liege. In Bezug auf die Verlegung der Verfahrenskosten des Rechtsmittelverfahrens, erweise sich die Rüge des Beschwerdeführers indes als begründet. Die Vorinstanz werde allerdings aufgrund der Gutheissung der von der Staatsanwaltschaft gegen das angefochtene Urteil geführten Beschwerde (Verfahren 6B_511/2020) ohnehin neu über die Kosten zu entscheiden haben (E. 10.4.1). In Bezug auf die Entschädigung an die Erben des Privatklägers für die angemessene Ausübung ihrer Verfahrensrechte erwägt das Bundesgericht, es könne offenbleiben, ob das angefochtene Urteil in diesem Punkt vor Bundesrecht standhalte. Der Privatkläger sei mit seinen Anträgen vor erster Instanz zwar vollumfänglich durchgedrungen, so dass die Parteientschädigung für seinen Rechtsvertreter im vollen Umfang zugesprochen worden sei. Im Berufungsverfahren seien die beiden angeklagten Personen im betreffenden Sachverhaltskomplex allerdings von der Anklage des Betruges zum Nachteil des Privatklägers freigesprochen worden. Da die gegen diesen Freispruch gerichtete Beschwerde der Staatsanwaltschaft im Verfahren 6B_511/2020 gutgeheissen werde, werde sich an der Zusprechung der vollen Entschädigung indes nichts ändern (E. 10.4.2).