Citation: 5A_798/2020 E. 1

A.________ ist Vater des 1997 geborenen B.________. Am 20. Dezember 1996 schloss er mit der Mutter einen Unterhaltsvertrag, worin er sich verpflichtete, für den Fall der Auflösung des gemeinsamen Haushaltes für den Sohn Fr. 900.-- "von der Geburt bis zur Mündigkeit und weiterhin bis zum Abschluss einer angemessenen Ausbildung" zu bezahlen. Am 27. Februar 1997 genehmigte die Vormundschaftsbehörde Kloten den Vertrag und brachte auf diesem auch einen Genehmigungsvermerk mit Stempel an. Allerdings schrieb sie in den Erwägungen zum Genehmigungsbeschluss, dass sich der Vater zur Unterhaltszahlung "von der Geburt bis zur vollen Erwerbstätigkeit, längstens jedoch bis zur Mündigkeit" zu Unterhaltsbeiträgen von Fr. 900.-- verpflichte. Heute befindet sich der Sohn gemäss Ausbildungsbestätigung noch bis zum 1. August 2021 in Ausbildung zum Informatiker. Der Vater ist der Ansicht, dass er gestützt auf die vorstehend wiedergegebenen Erwägungen zum Genehmigungsbeschluss nur bis zum Erreichen des Volljährigkeitsalters Unterhalt geschuldet hätte und zu lange bezahlt habe. Er reichte deshalb am 20. Januar 2020 beim Bezirksgericht Uster gegen den Sohn eine Rückforderungsklage über Fr. 39'000.-- ein. Sodann stellte er ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege, welches das Bezirksgericht mit Beschluss vom 10. Juni 2020 wegen Aussichtslosigkeit der Klage abwies. Die hiergegen erhobene Beschwerde wies das Obergericht des Kantons Zürich mit Urteil vom 31. August 2020 ab. Zur Begründung hielt es - wie bereits das Bezirksgericht - fest, dass nur das Dispositiv von der Rechtskraft erfasst werde. Dass in den Erwägungen eine falsche Klausel zitiert werde, sei offensichtlich ein Irrtum: Die Genehmigung im Dispositiv sei vorbehaltlos erfolgt und eine nur teilweise Genehmigung bzw. eine vom Vertrag abweichende zeitliche Limitierung wäre mit Sicherheit in den Erwägungen begründet worden; sodann wäre auch die direkt auf dem Unterhaltsvertrag angebrachte Bestätigung samt Unterschriften des Präsidenten und Sekretärs der Vormundschaftbehörde nicht vorbehaltlos erfolgt. Gegen dieses Urteil hat der Vater am 25. September 2020 beim Bundesgericht eine Beschwerde eingereicht. Ferner wird die unentgeltliche Rechtspflege verlangt.