Citation: 8C_569/2024 E. 5.2

5.2. Die Beschwerdeführerin macht geltend, das kantonale Gericht habe die Leistungsablehnung durch die Beschwerdegegnerin unzulässigerweise mittels einer Motivsubstitution geschützt, ohne ihr dazu das rechtliche Gehör zu gewähren. Zudem sei ihr Recht auf ein faires Verfahren verletzt worden, indem die Vorinstanz auf die Durchführung der beantragten öffentlichen Verhandlung verzichtet habe. Schliesslich habe das kantonale Gericht offensichtlich unrichtig und unter Verletzung der Untersuchungsmaxime festgestellt, dass bei der Zweigniederlassung lediglich eine Mitarbeiterin angestellt gewesen sei. Auch die Eigentümer hätten als Mitarbeiter in der Schweiz berücksichtigt werden müssen. Zu Unrecht seien auch keine Abklärungen hinsichtlich der Geschäftstätigkeit in der Schweiz erfolgt. Die Gesellschaft sei zwar an ihrem Hauptsitz im Immobilienbereich, in der Schweiz aber im Schmuckverkauf tätig. Sie, die Beschwerdeführerin, habe keine Gelegenheit erhalten, diesbezügliche Beweise einzureichen.