Citation: 5A_408/2019 E. 2.3.2

2.3.2. Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin ist nach dem soeben Gesagten die vorinstanzliche Annahme plausibel, jedenfalls aber nicht willkürlich (Art. 9 BV; vgl. zum Begriff: BGE 138 I 49 E. 7.1 S. 51; 136 III 552 E. 4.2 S. 560), dass zum urkundlichen Nachweis der Rechtsnachfolge (oben E. 2.3.1) auch gehört, dass die Einzelzeichnungsberechtigung des einzigen Unterzeichners der Abtretungserklärung durch Urkunden belegt sein muss, wenn gemäss Handelsregisterauszug der zedierenden Gesellschaft nur Kollektivzeichnungsberechtigungen vorgesehen sind (vgl. BGE 132 III 140 E. 4.1.1 am Ende S. 143; VEUILLET, a.a.O.). Soweit die Beschwerdeführerin der Meinung ist, sie habe die Wirksamkeit der Unterschrift des Unterzeichners der Abtretungserklärung für die zedierende Gesellschaft wegen der fehlenden Bestreitung der Zeichnungsberechtigung durch die Betriebene nicht nachweisen müssen, ist die Vorinstanz mit ihrer gegenteiligen Auffassung ebenfalls nicht in Willkür verfallen, zumal der Schuldner der abgetretenen Forderung (debitor cessus) am rechtsgeschäftlichen Vorgang der Abtretung nicht beteiligt ist (BUCHER, Schweizerisches Obligationenrecht, Allgemeiner Teil, 2. Aufl. 1988, S. 536; VON TUHR/ESCHER, Allgemeiner Teil des Schweizerischen Obligationenrechts, Bd. II, 3. Aufl. 1974 S. 329 f. und S. 358) und - wie erwähnt - im Rechtsöffnungsverfahren von Amtes wegen zu prüfen ist, ob die Rechtsnachfolge liquide nachgewiesen wurde.