Citation: 4A_506/2024 E. 9.2.2

9.2.2. Die Vorinstanz erwog, als Schaden der D.________ AG gälten die dem Beschwerdegegner mit Urteil des Handelsgerichts Zürich vom 5. Oktober 2018 zugesprochenen Beträge von Fr. 171'692.15 (Forderung), Fr. 9'000.-- (Gerichtskosten) und Fr. 16'000.-- (Parteientschädigung) und die darauf geschuldeten Verzugszinsen von 5 % bis zur Konkurseröffnung am 6. Februar 2019. Dass der D.________ AG durch das pflichtwidrige Versäumnis des Beschwerdeführers ein Schaden entstand, sei offenkundig (mit Verweis auf die Jahresrechnungen 2017 und 2018 [act. 12/5 und 12/6]). Fehl gehe auch die Argumentation des Beschwerdeführers, es fehle wegen der bereits bestehenden Überschuldung an einem "kausalen Schaden". Zum einen könne ein Schaden auch bei Überschuldung eintreten. Zum anderen könnte sich - wäre die Auffassung des Beschwerdeführers zutreffend - ein Organ bei einer Überschuldung der Gesellschaft pflichtwidrig verhalten, ohne Verantwortlichkeitsansprüche befürchten zu müssen.