Citation: 6B_1078/2009 13.12.2010 E. 1

Die Vorinstanz geht von folgendem Sachverhalt aus: Am 9. November 2006 fand der Vater der Beschwerdegegnerin 1 eine "Chatunterhaltung" auf ihrem Computer, die sie am Vortag mit einer unbekannten Person geführt hatte. Darin erzählte sie, dass sie im Sommer 2005 durch K.O.-Tropfen gefügig gemacht und von acht Männern vergewaltigt worden sei. Der Vater meldete der Polizei, dass A.________ von ihrem damaligen Bekannten und heutigen Beschwerdeführer und dessen Freunden mehrmals zum Geschlechtsverkehr sowie oralem Sex gezwungen worden sei. Diese Handlungen seien mit Handys gefilmt worden. Die polizeiliche Untersuchung förderte noch weitere Delikte zu Tage, die im vorliegenden Verfahren nicht mehr angefochten sind. Das Beweisverfahren ergab gemäss Vorinstanz, dass der Beschwerdeführer die Beschwerdegegnerin 1 am 16. Juli 2005 im Rahmen einer Gruppenvergewaltigung ("Gang Bang") unter Anwesenheit mehrerer Kollegen vergewaltigt und zu weiteren sexuellen Handlungen wie Analverkehr genötigt hatte.