Citation: 8C_292/2015 E. 2.1

2.1. Das kantonale Gericht hat zunächst festgestellt, dass mit der Neuanmeldung vom 16. Mai 2014 eine revisionsrechtlich erhebliche Verschlechterung der Psoriasis geltend gemacht wurde, weshalb die IV-Stelle zu Recht darauf eingetreten war. Nach zutreffender Darlegung der Rechtsgrundlagen zum Anspruch auf Umschulung (Art. 8 Abs. 1 und 3 IVG; Art. 17 IVG; Art. 6 Abs. 1 IVV; BGE 130 V 488 E. 4.2 S. 489 f. mit Hinweisen) und einlässlicher Würdigung der Akten zum beruflichen Werdegang des Versicherten, der über keine Berufsausbildung verfügte, ist die Vorinstanz zunächst zum Ergebnis gelangt, es sei nicht erkennbar, welche Weiter- oder Neuausbildung in Frage kommen sollte, ohne dass damit der Rahmen der Gleichwertigkeit im Vergleich mit den bisher ausgeübten Erwerbstätigkeiten gesprengt würde. Sodann stellte sie gestützt auf den Bericht des Prof. Dr. med. B.________ vom 15. April 2014 fest, dass der Versicherte für Tätigkeiten, die eine erhöhte mechanische Beanspruchung der Hände erforderten (wie z.B. Bauarbeiten) oder die mit dem Einsatz von toxisch-irritativen Flüssigkeiten (Putzmitteln, etc.) verbunden waren, nicht mehr eingesetzt werden sollte. In Erwerbstätigkeiten, die diesen Einschränkungen Rechnung trugen, war der Versicherte gemäss weiteren unbestrittenen Erwägungen des kantonalen Gerichts uneingeschränkt arbeitsfähig. Die der Bestimmung des Invaliditätsgrades (vgl. Art. 16 ATSG) zugrunde zu legenden Vergleichseinkommen waren anhand der standardisierten Bruttolöhne der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik festzulegen. Der daher vorzunehmende Prozentvergleich ergab unbestritten - in Berücksichtigung eines Abzugs gemäss BGE 126 V 75 von 5 % - eine deutlich unter 20 % liegende Erwerbseinbusse, weshalb gemäss vorinstanzlichem Entscheid auch unter diesem Gesichtspunkt betrachtet kein Anspruch auf Umschulung bestand (BGE 124 V 108 E. 2b).