Citation: 2C_867/2022 E. 4

Der Beschwerdeführer rügt in formeller Hinsicht eine Verletzung des rechtlichen Gehörs und eine willkürliche Sachverhaltsfeststellung. Er wirft der Vorinstanz vor, sie habe sein Vorbringen nicht berücksichtigt, dass es 12 weitere Fragen gegeben habe, die gleich schwierig oder schwieriger gewesen seien als die zwei streitgegenständlichen Fragen (Teilprüfung 1 Nr. 45 und Teilprüfung 2 Nr. 95), die eliminiert worden seien. Seine Eingabe vom 12. Juli 2022, in der er das vorbringt, habe die Vorinstanz ignoriert. Dies stelle eine Verletzung des rechtlichen Gehörs dar. Als Beleg für seinen Standpunkt habe er zudem die Edition der p-Werte aller 300 Prüfungsfragen sowie die statistischen Rohdaten verlangt. Ausserdem habe er die Edition der Prüfungsergebnisse der übrigen Kandidierenden beantragt. Indem die Vorinstanz die Editionsbegehren abgelehnt habe, habe sie in unzulässiger antizipierter Beweiswürdigung den Sachverhalt willkürlich falsch festgestellt.