Citation: 1C_678/2020 E. 3.1

3.1. Schliesslich ist fraglich, inwiefern sich der Beschwerdeführer überhaupt in rechtsgenüglicher Weise mit der von ihm beanstandeten und von der Vorinstanz bestätigten Anordnung eines verkehrsmedizinischen und verkehrspsychologischen Gutachtens auseinandersetzt. Er wiederholt erneut, die Vorinstanz verkenne, dass er keine schwere Widerhandlung gegen das Strassenverkehrsgesetz begangen und ihm das Strassenverkehrs- und Schifffahrtsamt den Führerausweis zu Unrecht entzogen habe. Hinzu komme, dass gemäss dem forensisch-toxikologischen Bericht aufgrund der im Blut nachgewiesenen Stoffwechselprodukte lediglich ein länger zurückliegender Kokainkonsum nachgewiesen sei. Indessen sei das Blutanalyseresultat negativ ausgefallen, folglich habe er am 12. September 2019 nicht unter Drogen ein Fahrzeug gelenkt. Er habe dabei angegeben, dass er infolge einer Steissbein-Operation Medikamente habe einnehmen müssen; diesbezüglich seien jedoch keine weiteren Abklärungen erfolgt. Letztlich sei er aber am 12. September 2019 ohnehin im Besitz seines unbefristeten Führerausweises und somit fahrberechtigt gewesen.