Citation: 1C_478/2022 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer bringt auch vor Bundesgericht vor, ihm sei aus Gründen der Verhätnismässigkeit der Führerausweis nur für einen Monat zu entziehen, weil er als selbständiger Gerüstbauer beruflich auf den Führerausweis angewiesen sei und die fünfjährige Bewährungszeit kurz nach dem Unfall vom 6. September 2021 abgelaufen wäre. Er geht jedoch auf die Erwägungen der Vorinstanz zur gesetzlich geregelten Mindestenzugsdauer nicht ein und zeigt nicht auf, inwiefern diese bundesrechtswidrig sein sollen. Dies ist auch nicht ersichtlich, da das Bundesgericht an die gesetzgeberische Entscheidung gebunden ist, wonach gemäss Art. 16 Abs. 3 Satz 2 SVG die für die Widerhandlung vorgesehene Mindestentzugsdauer auch bei beruflich auf den Führerausweis angewiesen Personen nicht unterschritten werden darf (BGE 132 II 234 E. 2.3; Urteil 1C_560/2020 vom 18. Februar 2021 E. 2.2.3 mit weiteren Hinweisen).