Citation: 1C_180/2021 E. 7.2

7.2. Im Zusammenhang mit den Granitstelen rund um den Containerplatz lässt sich keine willkürliche Sachverhaltsfeststellung durch die Vorinstanz ausmachen: Aus dem von der Vorinstanz herangezogenen Plan vom 15. Januar 2019 (und dem zugehörigen Schnitt "Sichtlinie 1:100") ergibt sich unbestrittenermassen, dass die Sichtweite vom massgebenden Beobachtungspunkt aus durch die Nordwestecke des Erschliessungsturms auf maximal 28,49 m begrenzt ist. Ferner wird nicht in Abrede gestellt, dass diese Sichtweite (ohne Berücksichtigung der Container) gemäss diesem Plan nur garantiert ist, wenn die streitbetroffene Umfassungsmauer strassenseitig das östlich angrenzende Terrain um nicht mehr als 28 cm überragt. Bei dieser Sachlage ist insbesondere die Annahme der Vorinstanz vertretbar, die Granitstelen mit einer Höhe von 0,6 m würden das Sichtfeld behindern. Dies gilt umso mehr, als die Ausführungen in der Vernehmlassung der Vorinstanz, wonach selbst bei Berücksichtigung der Container nur eine Differenz von wenigen Zentimetern resultieren dürfte, unbestritten geblieben sind. Die Beschwerdeführerin behauptet im Übrigen bezeichnenderweise nicht, im vorinstanzlichen Verfahren seien von ihr selbst angestellte oder veranlasste Berechnungen unberücksichtigt geblieben. Auch geht aus ihren Ausführungen nicht hervor, weshalb die maximal zulässige Höhe der Granitstelen bei einer Mindestsichtweite von (nur) 20 m hätte berechnet werden müssen.