Citation: 8C_431/2017 E. 6.3

6.3. Das kantonale Gericht liess sich bei seiner diesbezüglichen Beurteilung offenkundig von der Rechtsprechung leiten, wonach eine Änderung des Valideneinkommens nach erstmaliger Ermittlung im Grundsatz nicht mehr vorzunehmen ist, wovon nur abgewichen wird, wenn eine Erfahrungsregel (etwa bei Sportlerkarrieren) dies nahe legt oder wenn die Entwicklung der Invalidenkarriere einen entsprechenden Rückschluss zulässt; dabei pflegt die Rechtsprechung diesbezüglich einen strengen Massstab anzulegen (Urteil 8C_954/2009 vom 3. März 2010 E. 3.1 mit weiteren Hinweisen). Dass nach Lage der Akten keine Hinweise auf eine bereits damals in Aussicht stehende Einkommensentwicklung bestanden, durfte die Vorinstanz in diesem Zusammenhang als sehr gewichtiges Indiz erachten. Wenn sie dabei anderseits dem Schreiben der C.________ vom 23. Januar 2007 geringere bzw. keine Bedeutung beimass und den Nachweis eines höheren hypothetischen Valideneinkommens unter Verzicht auf weitere Beweisabnahmen für nicht erbracht hielt, ist sie damit jedenfalls unter den gegebenen Umständen im Ergebnis weder in Willkür verfallen noch kann darin und in der unterlassenen Abnahme weiterer Beweise (nach vorweggenommener bzw. antizipierter Beweiswürdigung) eine Verletzung des Gehörsanspruchs erblickt werden (vgl. BGE 141 I 60 E. 3.3 S. 64). Daran vermögen im Übrigen auch die in Zusammenhang mit den Provisionen im vorliegenden Verfahren erstmals genannten weiteren Zahlungen in den Folgejahren nichts zu ändern; entgegen der beschwerdeweisen Behauptung lässt sich ein IK-Auszug mit entsprechenden Angaben in den Akten nicht finden. So oder so ändert sich nichts daran, dass der Vorinstanz auch bei der Festsetzung des Valideneinkommens keine offensichtlich unrichtigen Tatsachenfeststellungen vorwerfbar sind, indem sie sinngemäss insbesondere den Nachweis einer Validenkarriere ohne weitere Abklärungen verwarf.