Citation: 5A_993/2019 E. 6

Der Beschwerdeführer macht ausserdem geltend, seine Begehren seien nicht aussichtslos gewesen. Nach den Erwägungen des Kantonsgerichts hat der Beschwerdeführer sein Recht auf Aktenzustellung aus der ZPO und zugehörigen Kommentierungen abgeleitet. Die ZPO müsse jedoch - so das Kantonsgericht weiter - als subsidiäres Recht gar nicht bemüht werden, da das SchKG die Frage in Art. 8a regle (E. 2.2.2 des kantonsgerichtlichen Entscheids). Beides wird vom Beschwerdeführer in der Sache nicht bestritten (vgl. Urteil 5A_992/2019 E. 4.1). Der Beschwerdeführer hat demnach im kantonalen Verfahren seinen behaupteten Anspruch mit Literaturmeinungen zu einem nicht anwendbaren Gesetz begründet. Damit kann der Beschwerdeführer nicht dartun, dass er sich hinreichend mit dem (tatsächlich anwendbaren) Gesetz bzw. der Literatur dazu und den verfassungsrechtlichen Grundlagen auseinandergesetzt hätte. Was die - vom Kantonsgericht monierte - fehlende Auseinandersetzung mit der aktuellen Praxis betrifft, legt der Beschwerdeführer nicht dar, was er diesbezüglich vor Kantonsgericht genau vorgebracht hat. Soweit er sich nunmehr darauf beruft, das Bundesgericht habe einen Anspruch auf Aktenzustellung erwogen, so bezieht er sich wahrscheinlich auf BGE 120 IV 242 E. 2c S. 244 f. Selbst wenn er sich vor Kantonsgericht auf diesen Entscheid berufen hätte, in welchem die Frage im Übrigen offengelassen wurde, stellt dies keine Auseinandersetzung mit der neueren Praxis dar. Der Beschwerdeführer beruft sich sodann darauf, er habe dargelegt, dass die GebV SchKG (Gebührenverordnung vom 23. September 1996 zum Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs; SR 281.35) nicht anwendbar sei. Wiederum übergeht er, dass das Kantonsgericht die Gebührenfrage nicht geprüft hat. Dem Beschwerdeführer gelingt es damit weder darzutun, dass er sich in seiner kantonalen Beschwerde genügend mit Gesetz und Rechtsprechung befasst hat, noch, dass seine kantonale Beschwerde nicht tatsächlich aussichtslos gewesen wäre. Wie es sich schliesslich mit der dritten Erwägung des Kantonsgerichts (der Beschwerdeführer habe die fehlende Aussichtslosigkeit nicht dargetan) und der entsprechenden Kritik des Beschwerdeführers daran verhält, kann angesichts dieses Ergebnisses offenbleiben. Die Beschwerde ist abzuweisen, soweit auf sie eingetreten werden kann.