Citation: I 421/03 02.12.2003 E. 3

3.1 Die Vorinstanz hat das für die Invaliditätsbemessung massgebende hypothetische Einkommen ohne Gesundheitsschaden (Valideneinkommen) gestützt auf die Angaben des letzten Arbeitgebers auf Fr. 70'600.- für das Jahr 2001 festgesetzt. Dieser Wert lässt nach Auffassung des Beschwerdeführers die vor Eintritt der Invalidität jeweils ausgerichteten Gratifikationen ausser Acht und berücksichtigt die voraussichtlich erzielten Schichtzulagen nicht in angemessener Höhe; richtigerweise sei für das Jahr 1999 von einem Valideneinkommen von Fr. 73'457.- auszugehen (und dieser Betrag auf das Jahr 2001 aufzurechnen). Wie es sich mit der Anrechnung der genannten Zulagen verhält, kann offen gelassen werden. Denn selbst wenn der Argumentation des Beschwerdeführers gefolgt und für den Zeitpunkt des Rentenbeginns im Jahr 2001 (vgl. BGE 129 V 223 f. Erw. 4.1 und 4.2 [= SVR 2003 IV Nr. 24 S. 73) ein Valideneinkommen von Fr. 76'345.60 (73'457.- x 1.012 x 1.027 [= Lohnentwicklung 1999-2001 in der Industrie; siehe Bundesamt für Statistik (Hrsg.), Lohnentwicklung 2001, Neuenburg 2002, T1.1.93 [Männer], S. 32, Abschnitt D) angenommen würde, änderte dies nichts am fehlenden Anspruch auf eine ganze Rente, wie sich aus nachfolgenden Erwägungen ergibt. 3.2 Da der Beschwerdeführer seine verbleibende Arbeitskraft nach ärztlicher Einschätzung auch im angestammten Berufszweig der Chemieindustrie weiterhin (mit Einschränkungen) verwerten kann, haben Vorinstanz und Verwaltung das trotz Gesundheitsschadens zumutbarerweise erzielbare Einkommen (Invalideneinkommen) dem Arbeitsunfähigkeitsrad entsprechend auf 50 % des Valideneinkommens festgesetzt. Diesem Vorgehen kann aufgrund der Tatsache, dass dem Versicherten seine letzte Stelle gekündigt worden ist und er keine Aussicht auf Wiedereinstellung beim ehemaligen Arbeitgeber hat, nicht beigepflichtet werden. Da er als Invalider auf den gesamten für Chemikanten in Frage kommenden Arbeitsmarkt verwiesen wird, ist vielmehr auf die hierfür massgebenden Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) abzustellen (vgl. BGE 126 V 76 Erw. 3b). Unter Berücksichtigung der 50%igen Arbeitsunfähigkeit ergibt dies für das Jahr 2001 ein Invalideneinkommen von Fr. 32'161.25 (Fr. 5055.- [LSE 2000/ TA1/ Kat. 24/TOTAL/Männer/Anforderungsniveau 4] x 41.3/40 [betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit in der Chemieindustrie; vgl. Tabelle B 9.2, in: Die Volkswirtschaft, Heft 12/2002, S. 88] x 1.027 [vgl. T1.1.93, Abschnitt D, in: Bundesamt für Statistik (Hrsg.), Lohnentwicklung 2000, S. 32]). Der Umstand, dass der Beschwerdeführer nur teilzeitlich arbeiten und dabei aufgrund seines Rückenleidens und seiner Körperstatur nur noch höchstens mittelschwere Tätigkeiten (mit vermehrtem Einschalten von Pausen) verrichten kann, rechtfertigt es, vom statistisch ermittelten Durchschnittslohn einen leidensbedingten Abzug von (höchstens) 15 % vorzunehmen; hingegen sind keine anderweitigen, potenziell lohnbeeinflussenden Faktoren (Alter, Nationalität/Aufenthaltsstatus, Dienstjahre) ersichtlich, welche die Gewährung des höchstmöglichen Abzugs von 25 % (BGE 126 V 78 ff. Erw. 5; AHI 2002 S. 67 ff. Erw. 4) als angemessen erscheinen liessen (vgl. Art. 132 lit. a und 104 lit. a OG; BGE 123 V 152 Erw. 2). Es resultiert damit ein Invalideneinkommen von Fr. 27'337.06. Dieser Betrag liegt an der untersten Grenze dessen, was der Versicherte trotz Gesundheitsschadens verdienen könnte, zumal bei der Wahl des statistischen Ausgangswertes die vorbestehenden Berufskenntnisse des Beschwerdeführers in der Chemieindustrie nicht in Rechnung gestellt wurden. Der Vergleich zum unterstellten Valideneinkommen von Fr. 76'345.60 (vgl. Erw. 2.1 in fine) ergibt für das Jahr 2001 einen den Anspruch auf eine ganze Rente ausschliessenden Invaliditätsgrad von rund 64 %, bei welchem es auch im Verfügungsjahr 2002 blieb.