Citation: 4A_238/2017 E. 2.4.3

2.4.3. Man könnte sich zwar fragen, ob die Beschwerdeführerin mit ihren Ausführungen sinngemäss geltend machen wollte, ihr habe wegen ihres schlechten Gewissens die Fähigkeit gefehlt, vernunftgemäss zu handeln, weshalb sie "alles unterschrieben" habe. Dies macht sie aber nicht rechtsgenüglich geltend. Sie lässt in der Beschwerde lediglich ausführen, beim Antrag auf Befragung von Dr. C.________ in der Berufung sei es entgegen der Ansicht der Vorinstanz nicht darum gegangen, dass dieser bestätigen sollte, die Beschwerdeführerin habe wegen ihres schlechten Gewissens alles unterschrieben. Davon stehe nichts in der Berufung. Die Gutachterfrage sei ausdrücklich offengeblieben. Der Experte, der die Beschwerdeführerin sehr gut kenne, sei in der Lage, die Urteilsfähigkeit der Beschwerdeführerin bei Abgabe der Schuldanerkennung zu beurteilen. Hat die Beschwerdeführerin selbst ihre Ausführungen vor erster Instanz aber nicht im dargelegten Sinn verstanden, verletzt die Vorinstanz kein Recht, wenn sie die Behauptungen betreffend die Urteilsunfähigkeit als neu ansah.