Citation: 8C_682/2021 E. 10.4.2

10.4.2. Die Vorinstanz erwog zu Recht, dass die Einkommensverhältnisse des Beschwerdeführers im Jahr 2020, für das der Rentenanspruch zu prüfen sei, massgebend seien. Für mindestens 50 Jahre alte Männer in der Berufsgruppe 83 "Fahrzeugführen und bedienen mobiler Anlagen" betrug das mittlere Einkommen gemäss der LSE-Tabelle T17 im Jahr 2018 monatlich Fr. 5917.- bzw. jährlich Fr. 71'004.-. In der entsprechenden Wirtschaftsabteilung "Verkehr und Lagerei" (Ziff. 49-53) zählte die betriebsübliche Wochenarbeitszeit im Jahr 2020 durchschnittlich 42,4 Stunden (Bundesamt für Statistik, Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen, in Stunden pro Woche, Tabelle T03.02.03.01.04.01; vgl. auch Urteil 9C_38/2019 vom 9. Mai 2019 E. 3.4.3). Der Nominallohnindex für Männer betrug im Bereich "Verkehr und Lagerei" im Jahr 2018 100.4 Punkte und im Jahr 2020 101.1 Punkte (Bundesamt für Statistik, Nominallohnindex, Männer, 2016-2020, Tabelle T1.1.15). Dies ergibt für das Jahr 2020 ein branchenübliches Valideneinkommen von gerundet Fr. 75'789.-. Das Valideneinkommen des Beschwerdeführers bei der B.________ GmbH von Fr. 62'000.- im Jahr 2019 ergibt aufgerechnet auf das Jahr 2020 gerundet Fr. 61'574.- (Nominallohnindex für Männer im Bereich "Verkehr und Lagerei" im Jahr 2019 101.8 Punkte und im Jahr 2020 101.1 Punkte) und ist somit um gerundet 19 % tiefer als das branchenübliche Valideneinkommen von Fr. 75'789.-. Der Betrag von Fr. 62'000.- ist daher nach Abzug der 5%igen Toleranzgrenze um 14 % auf Fr. 70'680.- zu parallelisieren bzw. zu erhöhen.