Citation: 5C.164/2001 05.11.2001 E. 1

1.- a) Gemäss Art. 46 OG ist die Berufung in Zivilrechtsstreiten über vermögensrechtliche Ansprüche zulässig, wenn der Streitwert nach Massgabe der Rechtsbegehren, wie sie vor dem Kantonsgericht noch streitig waren, wenigstens Fr. 8'000.-- beträgt (Art. 46 OG). Bei der Klage auf Aufhebung des Miteigentums richtet sich der Streitwert nach dem, was der Kläger bei der Teilung erhalten wird, das heisst nach seiner Quote (Meier-Hayoz, Berner Kommentar, 1981, N. 2 zu Art. 650 ZGB). Vorliegend übersteigt die Quote des Klägers den erforderlichen Streitwert, weshalb die Berufung auch unter dem Gesichtspunkt von Art. 46 OG zulässig ist. b) Die Berufungsschrift muss unter anderem die Anträge und deren Begründung enthalten. In der Begründung ist darzulegen, welche Bundesrechtssätze und inwiefern sie durch den angefochtenen Entscheid verletzt sind (Art. 55 Abs. 1 lit. c OG). Mit dem kantonsgerichtlichen Urteil wird das Miteigentum aufgehoben und das landwirtschaftliche Gewerbe mit den dazugehörenden Grundstücken dem Kläger zu Alleineigentum zugewiesen. Überdies werden die weiteren Rechtsfolgen dieser Anordnungen geregelt: der Kläger wird zur Leistung einer Ausgleichszahlung an den Beklagten verpflichtet, es wird von der internen Schuldübernahme Vormerk genommen und das Grundbuch wird zur erforderlichen Eintragung angewiesen. Mit Berufung an das Bundesgericht beantragt der Beklagte die Aufhebung des vorinstanzlichen Urteils und die Abweisung der Klage. Die Berufungsbegründung enthält lediglich Ausführungen zur Aufhebung des Miteigentums und der Zuweisung des Alleineigentums an den Kläger. Erweisen sich diese Anordnungen als bundesrechtswidrig, so fallen auch deren gerichtlich angeordnete Rechtsfolgen dahin. Sind Aufhebung des Miteigentums und Zuweisung des Alleineigentums zu bestätigen, so ist die Berufung diesbezüglich abzuweisen. Soweit sie auch andere Punkte des Dispositivs beschlägt, ist darauf zufolge fehlender Begründung nicht einzutreten.