Citation: 9C_23/2015 E. 1

Hauptstreitpunkt ist die zeitliche Wirkung der im Grundsatz unbestrittenen revisionsweisen Rentenaufhebung (Art. 17 Abs. 1 ATSG). Die Vorinstanz hat eine Verletzung der Meldepflicht nach Art. 77 IVV in Bezug auf die Verbesserung des Gesundheitszustandes bejaht und die Aufhebung der Rente rückwirkend auf den 4. Oktober 2010 durch die Beschwerdegegnerin bestätigt (Art. 88bis Abs. 2 lit. b IVV). Demgegenüber kann nach Auffassung des Beschwerdeführers die Aufhebung frühestens vom ersten Tag des zweiten der Zustellung der Verfügung vom 29. April 2014 folgenden Monats an erfolgen (Art. 88bis Abs. 2 lit. a IVV). Seine diesbezüglichen Vorbringen lassen indessen jegliche Auseinandersetzung sowohl in tatsächlicher als auch rechtlicher Hinsicht mit den vorinstanzlichen Erwägungen vermissen, womit er seiner Begründungspflicht nicht genügt; das blosse Darlegen der eigenen Meinung reicht nicht (Art. 42 Abs. 2 BGG; BGE 138 I 171 E. 1.4 S. 176; Urteil 2C_413/2014 vom 11. Mai 2014 E. 2.1).