Citation: I 525/00 08.08.2001 E. 1

1.- a) Die Vorinstanz hat die gesetzlichen Bestimmungen über den Anspruch auf eine Zusatzrente für den Ehegatten (Art. 34 Abs. 1 und 2 IVG in Verbindung mit Art. 30 IVV, je in der seit 1. Januar 1997 gültigen Fassung) zutreffend dargelegt, sodass darauf verwiesen werden kann. b) Nach Art. 6 Abs. 2 Satz 2 IVG werden - vorbehältlich abweichender zwischenstaatlicher Vereinbarungen - für im Ausland wohnhafte Angehörige von ausländischen Rentenansprechern keine Leistungen der Invalidenversicherung gewährt. Nach Landesrecht allein hat demnach der ausländische Leistungsansprecher kein Anspruch auf eine Zusatzrente für seine im Ausland lebende Ehegattin. c) Art. 2 Ziff. 1 in Verbindung mit Art. 10 Ziff. 1 des Abkommens zwischen der Schweiz und der Republik Türkei über Soziale Sicherheit vom 1. Mai 1969 (in Kraft getreten am 1. Januar 1972 mit Wirkung ab 1. Januar 1969; nachfolgend: Abkommen) statuiert den Grundsatz der Gleichstellung der schweizerischen und türkischen Staatsangehörigen mit Bezug auf ihre Rechte und Pflichten gegenüber der schweizerischen Invalidenversicherung; die Gleichstellung gilt grundsätzlich auch für Angehörige und Hinterlassene, soweit diese ihre Rechte von den genannten Staatsangehörigen ableiten. Vorbehalten bleiben abweichende Bestimmungen des Abkommens sowie seines Schlussprotokolls (Art. 2 Ziff. 1 des Abkommens). d) Mit Art. 1 Ziff. 2 des am 25. Mai 1979 abgeschlossenen und am 1. Juni 1981 in Kraft getretenen Zusatzabkommens zum Sozialversicherungsabkommen mit der Republik Türkei wurde diesem ein neuer Art. 10a hinzugefügt, wonach türkische Staatsangehörige verlangen können, "dass die zu ihren Gunsten an die schweizerische Alters- und Hinterlassenenversicherung entrichteten Beiträge an die türkische Sozialversicherung überwiesen werden, sofern ihnen noch keine Leistungen aus der schweizerischen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung gewährt worden sind und vorausgesetzt, dass sie die Schweiz verlassen haben, um sich in der Türkei oder einem Drittstaat niederzulassen" (Abs. 1, 1. Unterabsatz). Weiter sieht die Bestimmung vor: "Wurden bei Ehepaaren zugunsten beider Ehegatten Beiträge an die schweizerische Alters- und Hinterlassenenversicherung entrichtet, so kann jeder Ehegatte einzeln die Überweisung der zu seinen Gunsten entrichteten Beiträge verlangen. Wurden die Beiträge der Ehefrau allein überwiesen, so beschränkt sich der Anspruch des Ehemannes auf eine einfache Rente der Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (Abs. 1, 2. Unterabsatz). Mit der Überweisung der Beiträge an die türkische Sozialversicherung erlischt sodann für die Antrag stellende Person selbst jegliche darauf beruhende versicherungsrechtliche Beziehung zur schweizerischen AHV und IV (Art. 10a Abs. 2; vgl. Botschaft betreffend das Zusatzabkommen mit der Türkei über Soziale Sicherheit vom 24. Oktober 1979, BBl 1979 III S. 1024, Ziff. 22).