Citation: 8C_297/2009 27.07.2009 E. 3

Die einzig vorgebrachte Rüge der Beschwerdeführerin, die Vorinstanz habe einen Gesundheitsschaden mit (invalidisierenden) Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit (100%ige Leistungsfähigkeit in leidensangepassten Tätigkeiten in nicht rein gehender und stehender Position ohne repetitive Manipulation von Gewichten von 30 bis 40 kg) zu Unrecht verneint, ist offensichtlich unbegründet. Das kantonale Gericht hat die medizinische Aktenlage vollständig und korrekt dargelegt und widerspruchsfrei begründet, weshalb dem Gutachten der MEDAS vom 11. Juni 2008 im Rahmen der freien Beweiswürdigung (Art. 61 lit. c ATSG) ausschlaggebendes Gewicht beizumessen und auf die dortige, gemeinsam mit den beteiligten Spezialärzten erarbeitete Einschätzung der Restarbeitsfähigkeit abzustellen ist. Die Vorinstanz hat insbesondere auch nachvollziehbar und unter Wahrung der Grundsätze über die antizipierte Beweiswürdigung (Urteil I 362/99 vom 8. Februar 2000 [E. 4, mit Hinweisen], publ. in: SVR 2001 IV Nr. 10 S. 28; vgl. auch BGE 131 I 153 E. 3 S. 157, 130 II 425 E. 2.1 S. 428, 124 I 208 E. 4a S. 211, je mit Hinweisen) die Gründe für den Verzicht auf weitere Beweisvorkehren, namentlich warum der Abschluss einer laufenden Psychotherapie nicht abzuwarten ist, dargelegt. Davon wären keine neuen, rechtserheblichen Erkenntnisse zu erwarten. So lassen die für den hier massgebenden Beurteilungszeitraum bis 15. August 2008 (Verfügungszeitpunkt) relevanten Akten und die Parteivorbringen den Schluss zu, dass die rechtsprechungsgemässen Kriterien einer anhaltend unzumutbaren Schmerzbewältigung nicht erfüllt sind, insbesondere kein Leiden im Sinne einer psychischen Komorbidität von erheblicher Schwere, Ausprägung und Dauer (BGE 131 V 49 E. 1.2 S. 50) und ein anhaltender sozialer Rückzug vorlagen (vgl. zur Bedeutung und Würdigung fachärztlicher Gutachten in Zusammenhang mit somatoformen Schmerzstörungen: BGE 130 V 352 E. 2.2.4 und 2.2.5 S. 355 f.). Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Einwendungen der Beschwerdeführerin nicht geeignet sind, die vorinstanzliche Feststellung des Fehlens einer psychischen Komorbidität oder weiterer Umstände, welche die Schmerzbewältigung behindern, als mangelhaft im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG oder den angefochtenen Entscheid als bundesrechtswidrig (Art. 95 BGG) erscheinen lassen. Damit ist ein invalidisierender Gesundheitsschaden zu Recht verneint worden.