Citation: 1C_95/2021 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz kam zum Ergebnis, das Strassenverkehrsamt habe das ihm zustehende Ermessen bei der Anordnung einer Fahreignungsuntersuchung nicht überschritten, wenn es unter Berücksichtigung des Nachweises eines zumindest einmaligen Kokainkonsums und der Angabe des Beschwerdeführers gegenüber der Polizei, er konsumiere ein- bis zweimal jährlich Kokain, die Notwendigkeit der Abklärung der Fahreignung bejahte, zumal im Blut des Beschwerdeführers Cannabis- und Kokainabbauprodukte nachgewiesen worden seien. Dies weise auf einen Mischkonsum hin, der eine verkehrsmedizinische Abklärung der Fahreignung indiziere. Für eine solche Abklärung spreche auch, dass der Beschwerdeführer mindestens bis 2013 Suchtprobleme mit Cannabis und Alkohol gehabt habe.