Citation: 1C_195/2009 18.05.2009 E. 2

Der Regierungsrat des Kantons Zürich genehmigte die Teilrevision der Ortsplanung am 5. November 2008, nahm aber u.a. die Einzonung der genannten Grundstücke in die Kernzone K1 von der Genehmigung aus. Gegen diesen Entscheid erhob X.________ am 9. Dezember 2008 Beschwerde. Das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich wies mit Entscheid vom 19. März 2009 die Beschwerde ab. Zur Begründung führte es zusammenfassend aus, dass die Kernzonengrenze der Aussenwacht Bliggenswil bislang eng entlang des bestehenden Siedlungsgebiets führte. Durch die von der Gemeindeversammlung beschlossene Einzonung des streitbetroffenen Gebiets würde die Kernzone im Südosten um gut 3'500 m2 erweitert. Bei der Frage der Zulässigkeit einer solchen Einzonung komme der Tatsache, dass das Gebiet nicht mehr landwirtschaftlich genutzt werde, entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers keine wesentliche Bedeutung zu. Auch aus dem Umstand, dass ein Teil des Grundstücks Kat.-Nr. 6212 bereits in der Kernzone liege, vermöge der Beschwerdeführer nichts zu seinen Gunsten abzuleiten. Entscheidend sei vielmehr, dass durch die Einzonung eine Bautätigkeit in einem bisher nur durch vereinzelte landwirtschaftliche Bauten überstellten Gebiet ermöglicht würde. Dies wiederspreche jedoch offensichtlich dem kantonalen Richtplan, wonach Erweiterungen des Siedlungsumfangs bei Kleinsiedlungen unzulässig sind. Daneben würde die Einzonung auch Bundesrecht verletzen, welches vorschreibe, dass Siedlungen in ihrer Ausdehnung zu begrenzen sind (Art. 3 Abs. 3 RPG). Für die Gemeinde habe daher kein Anordnungsspielraum bestanden. Der Nichtgenehmigungsentscheid des Regierungsrats erweise sich daher als rechtmässig.