Citation: H 191/99 26.01.2000 E. 5

5.- Die Beschwerdeführer beanstanden das Ausmass des Schadens. Die Vorinstanz hat den Umfang der beitragspflichtigen Löhne, auf welchen die Forderung der Kasse beruht, weder unvollständig noch offensichtlich unrichtig oder unter Ver- letzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen im Sinne von Art. 105 Abs. 2 OG festgestellt. Daher ist das Eidgenössi- sche Versicherungsgericht an die Feststellungen des kanto- nalen Gerichts gebunden (Erw. 3a hievor). Die nachzuzahlen- den Beiträge der Jahre 1987-1990 wurden mit einer Nachfor- derungsverfügung vom 27. August 1992, die Ausstände von 1992 mit einer Veranlagungsverfügung vom 14. Juli 1992 sowie die Beiträge einzelner Monate 1992 mit separaten Ver- fügungen, Mahnungen und Betreibungen vom 17. März bis 4. September 1992 einverlangt, somit ausnahmslos vor Eröff- nung des Konkurses vom 6. Oktober 1992. Gegen alle diese Verfügungen hätte die Firma bereits damals Beschwerde füh- ren müssen, wenn sie die Forderungen der Kasse masslich hätte bestreiten wollen. Da sie dies unterlassen hat, beru- hen die hier streitigen Ausstände auf vor der Konkurseröff- nung rechtskräftig gewordenen Verfügungen, welche das Eid- genössische Versicherungsgericht praxisgemäss nicht mehr überprüfen kann, wenn - wie vorliegend - keine Anhaltspunk- te für eine zweifellose Unrichtigkeit der Beiträge bestehen (ZAK 1991 S. 126 Erw. II/1b).