Citation: U 211/06 30.01.2007 E. A

Der 1945 geborene M.________ erkrankte im Alter von 7 Jahren an Poliomyelitis (Kinderlähmung). Als Restfolgen verblieben eine Lähmung der linken Schulter und des linken Armes sowie eine leichte Parese des linken Beines. Nach einem Studium an der Universität Zürich promovierte M.________ als Doktor der Wirtschaftswissenschaft und erwarb das Diplom als Handelslehrer. In der Folge war er an verschiedenen Stellen tätig. Am 20. Februar 1987 glitt der Versicherte auf Glatteis aus, wobei er sich eine Fraktur des rechten Vorderarms zuzog. Die damalige La Suisse Unfall-Versicherungsgesellschaft, deren Unfallversicherungsgeschäft per 1. Januar 2005 an die Helsana Versicherungen AG übertragen wurde, erbrachte die gesetzlichen Leistungen. Am 10. Mai 1993 meldete sich M.________ bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Nachdem er sich bereits zuvor an die La Suisse gewandt hatte, meldete er dieser am 25. November 1998 einen Rückfall zum Ereignis vom 20. Februar 1987. Mit Verfügung vom 2. Februar 2000 sprach die IV-Stelle des Kantons Zürich M.________ rückwirkend ab 1. Mai 1992 bei einem Invaliditätsgrad von 70% eine ganze Rente der Invalidenversicherung zu. Nachdem M.________ unter Hinweis auf die Verfügung der IV-Stelle am 7. April 2000 um Zusprechung einer Invalidenrente für die Folgen des Unfalls vom 20. Februar 1987 ersucht hatte, veranlasste die La Suisse eine Begutachtung durch den Handchirurgen Dr. med. S.________ (Expertise vom 27. November 2000). Mit Verfügung vom 5. Juli 2002 lehnte sie den Anspruch auf eine Invalidenrente ab, weil der Versicherte schon vor dem Unfall erheblich in der Erwerbsfähigkeit eingeschränkt gewesen sei. Mit Entscheid vom 14. September 2004 hiess die La Suisse die von M.________ erhobene Einsprache teilweise gut und sprach diesem unter Aufhebung der Verfügung vom 5. Juli 2002 rückwirkend ab 1. März 1996 eine gemäss Art. 36 Abs. 2 UVG gekürzte Komplementärrente zur Rente der Invalidenversicherung in der Höhe von Fr. 1669.-, ab 1. Oktober 2000 von Fr. 2082.-, zu und stellte fest, dass der Versicherte Anspruch auf Nachzahlung von Rentenbetreffnissen und Verzugszinsen in Höhe von Fr. 196'197.- habe.