Citation: 1C_299/2016 E. 3

A.A.________ wandte sich mit einer als Rechtsverweigerungsklage bezeichneten Eingabe vom 23. Februar 2016 an das Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn. Das Verwaltungsgericht nahm die Eingabe als Beschwerde entgegen und trat darauf mit Urteil vom 30. Mai 2016 nicht ein. Zur Begründung führte es zusammenfassend aus, dass der Beschwerdeführer sinngemäss Rechtsverweigerungsbeschwerde wegen Verweigerung des rechtlichen Gehörs erhebe. Er vermöge indessen nicht aufzuzeigen, worin die Verletzung des rechtlichen Gehörs konkret bestehe und inwiefern ihm diesbezüglich ein Rechtsschutzinteresse zustehe. Soweit es wie hier um Schadenersatzbegehren gehe, bestehe für das Amt für Verkehr und Tiefbau keine Pflicht, eine entsprechende Verfügung zu erlassen. Schadenersatzbegehren seien bei Verantwortlichkeit des Staates beim zuständigen Departement schriftlich und begründet einzureichen. Dem Verwaltungsgericht stehe es nicht zu, als erste Instanz über den geltend gemachten Haftungsanspruch von Fr. 25'000.- zu befinden, der im Übrigen bis anhin in keiner Weise belegt worden sei. Auch stehe dem Verwaltungsgericht nicht zu, die Arbeitsweise des Amts für Verkehr und Tiefbau - wie vom Beschwerdeführer beantragt - zu untersuchen. Dieses Anliegen sei auf dem Weg der Aufsichtsbeschwerde zu verfolgen.