Citation: 6B_470/2019 E. 4.3.2

4.3.2. Von Art. 434 StPO erfasst werden im Sinne einer Kausalhaftung nur die durch das Strafverfahren unmittelbar verursachten Schäden. (SCHMID/JOSITSCH, a.a.O., N. 4 zu Art. 434 StPO). Es obliegt der Person, welche den Anspruch geltend machen will, diesen zu beziffern und zu belegen (Art. 434 Abs. 1 i.V.m. Art. 433 Abs. 2 StPO). Die Beschwerdeführerin bringt erstmals vor Bundesgericht vor, die beschlagnahmten Gelder seien für die Gewährung eines Darlehens bestimmt gewesen und ihr Schaden bestehe aus entgangenem (Darlehens-) Zins. Dabei handelt es sich um eine unsubstanziierte Behauptung, worauf grundsätzlich nicht eingetreten werden kann. Die in diesem Zusammenhang eingereichte und vom Ehemann der Beschwerdeführerin als Geschäftsführer der B.________ GmbH unterzeichnete Bestätigung datiert vom 12. April 2019 und stammt somit aus der Zeit nach dem vorinstanzlichen Beschluss. Es handelt sich dabei um ein unzulässiges Novum (Art. 99 BGG). Inwiefern die vorinstanzliche Feststellung, es sei nicht ersichtlich, dass die Beschwerdeführerin die beschlagnahmten Gelder gewinnbringend habe anlegen wollen, bundesrechtswidrig sein soll, ist somit weder dargetan noch ersichtlich. Indem die Vorinstanz die Schadenersatzforderung abweist, verletzt sie kein Bundesrecht.