Citation: 8C_116/2010 28.04.2010 E. A

Der 19.. geborene H.________ sel. war ab 1951 zunächst als Fahrer, dann als Bereiter bei der früheren Eidgenössischen Militärpferdeanstalt (EMPFA) tätig und dadurch bei der Militärversicherung versichert. Er wurde im Jahr 1975 aus gesundheitlichen Gründen pensioniert und bezog in der Folge eine Invalidenrente der Militärversicherung. Am 25. Oktober 2004 verstarb H.________. Mit Verfügung vom 21. Dezember 2006 verneinte die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt, Abteilung Militärversicherung (nachfolgend: SUVA-MV), einen Anspruch auf Hinterlassenenleistungen nach Art. 51 f. MVG und auf eine Bestattungsentschädigung nach Art. 60 MVG mit der Begründung, der Tod des Versicherten sei nicht infolge einer militärversicherten Gesundheitsschädigung eingetreten. Sie sprach der Witwe des Verstorbenen, S.________, gestützt auf Art. 54 MVG rückwirkend ab 1. November 2004 eine Ehegattenrente bei ungenügenden Vorsorgeleistungen (sog. Reversionsrente) von 7.5 % zu. Daran hielt der Versicherer mit Einspracheentscheid vom 15. April 2008 fest.