Citation: 8C_226/2021 E. 3.1

3.1. Das kantonale Gericht hat erwogen, gemäss dem von ihm eingeholten Gutachten der asim vom 13. August 2020 sei der Beschwerdegegnerin der angestammte Beruf als Pflegefachfrau wegen der gesundheitlichen Folgen des Unfalles vom 9. September 2007 nicht mehr zumutbar. Sie könne den linken Arm nicht mehr über den Kopf heben und selbst bei hängendem Arm keine Lasten über 3 kg tragen. Am Computer sei sie höchstens für die Dauer von 15 bis 20 Minuten am Stück einsetzbar, da sie wegen der innenrotierten Stellung des linken Armes (wiederholtes Anlegen an den Körper) nicht gerade vor dem Tisch mit der Tastatur sitzen, sondern diese nur in Zwangshaltung bedienen könne. In einer Tätigkeit, bei der diesen Einschränkungen Rechnung getragen werden könne, sei die Beschwerdegegnerin zu 80 % arbeitsfähig, wobei sich die Einschränkung von 20 % aus dem erhöhten Pausenbedarf ergebe. Es erscheine wenig realistisch, dass die Beschwerdegegnerin die während Jahren erworbenen fachlichen Kompetenzen als diplomierte Pflegefachfrau in einem anderen Arbeitsfeld gewinnbringend zu verwerten vermöge. Entgegen der Auffassung der Zürich verfüge sie über keine umfassenden Kenntnisse als Kauffrau. Aufgrund der nur begrenzten Zeit, am Computer arbeiten zu können, wäre sie auch als Arztsekretärin oder als vergleichbare Schreibkraft nicht uneingeschränkt einsetzbar. Daher sei das hypothetische Invalideneinkommen gestützt auf den standardisierten Bruttolohn im Kompetenzniveau 1 (Einfache Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art) der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) des Bundesamtes für Statistik (BFS) des Jahres 2014, Tabelle TA1, Total, Frauen, reduziert um 20 % (Arbeitsunfähigkeit) sowie hochgerechnet auf die betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit zu bestimmen (Fr. 43'034.40). Verglichen mit dem hypothetischen Validenlohn von Fr. 85'484.- im Vergleichsjahr 2014 sei ein Invaliditätsgrad von 49.66 % zu ermitteln. Daher habe die Beschwerdegegnerin Anspruch auf eine Invalidenrente gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 50 %.