Citation: 6B_765/2018 E. 2

Der Beschwerdeführer rügt eine bundesrechtswidrige Anwendung von Art. 90 Abs. 2 SVG. Er bestreitet nicht, dass er am 14. Februar 2017, um ca. 19.28 Uhr, die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h auf der Autobahn (nach Abzug der Sicherheitsmarge) um 60 km/h überschritt. Er macht jedoch einerseits geltend, er habe keine ernstliche Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer geschaffen, da die Sichtverhältnisse gut und der betreffende Streckenabschnitt übersichtlich sowie frei von weiteren Verkehrsteilnehmern gewesen sei. Andererseits habe er die Geschwindigkeit nicht vorsätzlich um 60 km/h überschritten. Er habe lediglich 150 km/h fahren wollen und deshalb auch den Tempomaten entsprechend eingestellt. Er habe sich darauf verlassen, dass der Tempomat ihn bei Überschreiten der eingestellten Geschwindigkeit durch ein akustisches Signal warne. Er habe nicht gewusst, dass beim von ihm aktivierten Sportmodus kein akustisches Signal ertöne, sondern nur eine Kontrollleuchte aufblinke.