Citation: 1C_625/2023 E. 3.3

3.3. Das Verwaltungsgericht hat entgegen der Rüge der Beschwerdeführenden ihr Recht auf Beweisabnahme als Teilgehalt des rechtlichen Gehörs (Art. 29 Abs. 2 BV) nicht verletzt, indem es auf die Durchführung einer Partei- und Zeugenbefragung verzichtet hat. Diesbezüglich legt die Vorinstanz dar, es sei nicht belegt, dass einzelne Mitarbeitende des Bauamtes im Jahr 2008 den Beschwerdeführenden die Auskunft erteilt hätten, die Errichtung einer Natursteinwand sei nicht bewilligungspflichtig. Eine kaum nachvollziehbare Auskunftserteilung könne nach über zehn Jahren auch nicht mehr rechtsgenüglich eruiert werden. Die Zuständigkeit für die Beurteilung der Baubewilligungspflicht liege zudem nicht bei einzelnen Mitarbeitenden der Verwaltung, sondern bei der Baubehörde. Diese Zuständigkeitsregel müsse den Beschwerdeführenden zumindest in den Grundzügen bekannt sein, nachdem sie kurz zuvor ein Baubewilligungsverfahren für ihr Wohnhaus auf der Parzelle Nr. 6580 durchlaufen hätten. Die Beschwerdeführenden äussern sich nicht zu den vorinstanzlichen Feststellungen, wonach sie im Rekursverfahren widersprüchliche Angaben zur Form der angeblichen Auskunftserteilung gemacht haben und ihre Darstellung unglaubhaft ist. Das Verwaltungsgericht durfte daher willkürfrei davon ausgehen, dass eine Partei- und Zeugenbefragung keine neuen Erkenntnisse liefere (vgl. BGE 136 I 229 E. 5.3 mit Hinweis).