Citation: 1C_241/2015 E. 5.2

5.2. Nach BGE 131 II 420 folgt die Kostentragung bei der bahnbaubedingten Umlegung von im Strassenkörper verlegten Werk- und Versorgungsleitungen ausschliesslich dem Eisenbahn- und Enteignungsrecht und nicht dem Fernmelderecht. Die Vorinstanz folgerte daraus im Umkehrschluss, dass ebenfalls einzig das Fernmelderecht anwendbar sei, wenn die Verlegung der Leitungen nicht bahnbaubedingt sei, sondern auf anderen Ursachen beruhe. Dies ist nicht zu beanstanden, sondern logische Folge des zitierten Urteils. Mit dem Verwaltungsgericht ist aus BGE 131 II 420 abzuleiten, dass sich bei einem gemischten Projekt die Leitungsverlegungskosten einheitlich nach dem für das Gesamtbauvorhaben gemäss funktioneller Betrachtung überwiegenden Gesichtspunkt und dem damit verbundenen Recht richten. Im vorliegenden Fall war das Strassenbauprojekt und nicht die bauliche Anpassung der Tramgeleise Auslöser der Leitungsverlegung, wie die Vorinstanz für das Bundesgericht verbindlich festgestellt hat (vgl. E. 3). Im Vordergrund steht somit das Verhältnis der Beschwerdeführerin als Konzessionärin von Fernmeldediensten zum Gemeinwesen, d.h. hier der Stadt Zürich, als Grundeigentümerin und Bauherrin des Strassenbauprojekts und nicht zu den beteiligten Verkehrsbetrieben. Jedenfalls die Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) sind ohnehin der Stadt Zürich zuzurechnen (vgl. E. 6.4).