Citation: I 16/00 16.02.2001 E. 3

3.- In Bezug auf das Invalideneinkommen rügt die Beschwerdeführerin zu Unrecht, dass die Vorinstanz den Durchschnittslohn von mit einfachen und repetitiven Arbeiten im Gastgewerbe beschäftigten Frauen in der Höhe von monatlich Fr. 2945.- (Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik [LSE] 1996, Tabelle TA.1, Anforderungsniveau 4) auf die durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit im Gastgewerbe von 42,8 Stunden umgerechnet hat. Denn dieser Schritt ist notwendig, weil, wie sich der LSE entnehmen lässt, die erhobenen Beträge, um sie vergleichbar zu machen, in der LSE auf standardisierte Monatslöhne umgerechnet wurden, und zwar auf eine einheitliche Arbeitszeit von 4 1/3 Wochen à 40 Stunden (LSE 1996 S. 5; dazu ausführlicher LSE 1994 S. 42). Im Übrigen wird das auf Fr. 26'364.- (70 % von Fr. 37'663.- im Jahre 1997) festgesetzte Invalideneinkommen zu Recht nicht beanstandet. Die Beschwerdeführerin kritisiert hingegen auch das ohne Gesundheitsschaden erzielbare Erwerbseinkommen, für welches die Vorinstanz einen Wert von Fr. 47'007.- für das Jahr 1997 ermittelte, indem sie den im Restaurant A.________ im Jahre 1995 erzielten Stundenlohn umrechnete (12 Monate à 21,7 Tage à 9 Stunden à Fr. 20.- = Fr. 46'872.-; Nominallohnentwicklung in den Jahren 1996/97 von 104 auf 104,3). Nach der in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vertretenen Auffassung wäre dieser Betrag um 1/12 zu erhöhen, weil gemäss allgemein-verbindlich erklärtem Landes-Gesamtarbeitsvertrag des Gastgewerbes (Art. 12 Abs. 1 L-GAV 98) ab dem 3. Anstellungsjahr ein 13. Monatslohn geschuldet sei. Wie es sich damit verhält, kann offen bleiben. Denn entsprechend dem Grundsatz, dass bei der Ermittlung des Valideneinkommens, weil diese so konkret wie möglich zu erfolgen hat, in der Regel vom letzten Lohn, welchen die versicherte Person vor Eintritt der Gesundheitsschädigung erzielt hat, auszugehen ist (ZAK 1980 S. 593 mit Hinweisen), rechtfertigt es sich vorliegend, nicht auf die Tätigkeit im Restaurant A.________ (wo die Versicherte zudem bloss im Stundenlohn arbeitete), sondern auf jene im Restaurant B.________ abzustellen (wo die Versicherte ab Oktober 1995 vollzeitlich angestellt war). Bei diesem Arbeitgeber verdiente die Versicherte monatlich rund Fr. 3300.-, was umgerechnet auf zwölf Monate - ein 13. Monatslohn wurde nach den Angaben der Arbeitgeberin nicht ausbezahlt - einem Verdienst von Fr. 39'600.- (12 x Fr. 3300.-) im Jahre 1995 bzw. Fr. 39'714.- im Jahre 1997 entspricht. Eine Gegenüberstellung der beiden Vergleichseinkommen (Invalideneinkommen Fr. 26'364.-; Valideneinkommen Fr. 39'714.-) ergibt eine Erwerbsunfähigkeit von 34 %, womit die Versicherte nicht in rentenbegründendem Ausmass invalid ist.