Citation: H 24/03 20.06.2003 E. A

Am 26. April 1999 führte die A.________ in der seit Februar 1997 im Handelsregister eingetragenen I.________ GmbH eine Arbeitgeberkontrolle für die Zeit vom 1. Januar 1997 bis 31. Dezember 1998 durch. Dabei stellte sie fest, dass die Firma, welche über ein Netz von Franchisenehmern medizin-technische Geräte vertrieb, in den Jahren 1997 und 1998 an eine Vielzahl von Personen Provisionen in Höhe von insgesamt Fr. 442'654.-- und Fr. 514'279.-- geleistet hatte, ohne dafür paritätische Sozialversicherungsbeiträge zu entrichten. Am 22. Oktober 1999 teilte die AHV-Zweigstelle der Stadt Bern der I.________ GmbH mit, dass die Voraussetzungen für die Annahme einer selbstständigen Erwerbstätigkeit nicht erfüllt seien und Beiträge für massgebenden Lohn in Rechnung gestellt würden. Nachdem sich die Firma mit Schreiben vom 9. November 1999 auf den Standpunkt gestellt hatte, bei den Entgelten handle es sich um Rückvergütungen an 71 in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein sowie 12 im weiteren Ausland tätige Franchisenehmer, welche jeweils als Selbstständigerwerbende einer Ausgleichskasse angeschlossen seien, hielt die Ausgleichskasse mit Feststellungsverfügung vom 21. Dezember 1999 dafür, dass sämtliche Entschädigungen, welche die I.________ GmbH den Franchisenehmern entrichte und die vom Verkaufspreis abgezogene Handelsmarge, massgebenden Lohn darstelle und dafür paritätische Sozialversicherungsbeiträge geschuldet seien.