Citation: 8C_523/2024 E. 5.7

5.7. In seiner Stellungnahme vom 17. Oktober 2023 hielt Dr. med. C.________ zur Fremdkörperthematik fest, weder in der sonographischen Untersuchung vom 22. Juni 2022 noch in der gleichentags durchgeführten Röntgenuntersuchung sei ein Fremdkörper im Bereich des linken Mittelfingers beschrieben worden. Metallische Fremdkörper könnten folglich ausgeschlossen werden. Fremdkörperinokulationen seien sodann auch in der MRT vom 21. Juni 2022 nicht beschrieben worden, was bedeute, dass auch keine weichteildichten Fremdkörper bildgebend vorhanden gewesen seien. Des Weiteren seien im Sprechstundenbericht des Dr. med. D.________ vom 12. September 2022 (richtig: 2. Oktober 2022) keine Beschwerden speziell im Bereich des Mittelfingers links im Sinne einer Fremdkörperinokulation beschrieben worden. Stattdessen habe eine Überweisung an die Rheumatologie aufgrund krankheitsbedingter Befunde stattgefunden. Dr. med. C.________ bezweifelte deshalb, dass es sich bei dem von Dr. med. D.________ am 12. Dezember 2022 erhobenen Befund im Bereich des Mittelfingers um einen Fremdkörper gehandelt haben soll, zumal fraglich sei, ob ein so kleiner Fremdkörper sonographisch überhaupt darstellbar sei. Viel eher sei von einer krankhaften Gewebeveränderung auszugehen. Selbst im Bericht der Dr. med. F.________ vom 8. August 2023 sei nicht beschrieben worden, wie gross der Fremdkörper gewesen sein soll und aus welchem Material er bestanden haben könnte. Ein Fremdkörper habe schliesslich auch makroskopisch und mikroskopisch nicht bestätigt werden können. Der Suva-Arzt kam zum Schluss, dass der Beschwerdegegner an einer CPPD-Erkrankung im Bereich der linken Hand leide. Dabei handle es sich um eine Krankheit aus dem rheumatoiden Formenkreis.