Citation: 9C_159/2020 E. 3.2.1

3.2.1. Was die Beschwerdeführerin dagegen vorbringt, hält nicht stand. Das kantonale Gericht hat die von den Experten der medaffairs AG attestierte Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit von 70 % aufgrund von handchirurgisch relevanten Befunden zwar nicht in Frage gestellt. Im Rahmen eines Revisionsverfahrens genügt es jedoch nicht, diese Einschätzung isoliert zu betrachten. Vorausgesetzt wird vielmehr eine wesentliche Änderung der tatsächlichen Verhältnisse im relevanten Vergleichszeitraum (E. 2 und 3.1). Hierzu sind die Gutachter der medaffairs AG im Bericht vom 12. November 2018 klar zum Schluss gelangt, dass sich der Gesundheitszustand der Versicherten aus handchirurgischer Sicht seit der Expertise der MEDAS Interlaken Unterseen GmbH vom 22. September 2014 nicht verschlechtert habe. Darauf hat das kantonale Gericht abgestellt. Folglich kann die Versicherte alleine mit dem Hinweis auf die im Gutachten der medaffairs AG festgelegte Arbeitsfähigkeit von 70 % keine anspruchsrelevante Veränderung ihres Gesundheitszustandes darlegen. Ebenfalls vermag die Beschwerdeführerin damit nicht aufzuzeigen, inwiefern die Feststellungen im kantonalen Entscheid (E. 3.1) offensichtlich unrichtig sein sollen. Sie beruhen denn auch nicht auf einer Rechtsverletzung, weshalb sie für das Bundesgericht verbindlich bleiben (E. 1). Somit ist auch der vorinstanzliche Schluss auf einen unveränderten Rentenanspruch bundesrechtskonform.