Citation: 5A_163/2015 E. A

A.A.________ (geb. 1975) und B.A.________ (geb. 1971), heirateten 2008. Aus der Ehe ging der Sohn C.A.________, geb. 2010, hervor. Seit dem 6. März 2011 leben die Parteien getrennt. Mitte August 2011 zog die Ehefrau mit C.A.________ nach U.________. Mit Entscheid vom 7. Oktober 2011 bzw. 8. Juni 2012 verpflichteten das Kreisgericht V.________ resp. das Kantonsgericht St. Gallen den Ehemann, ab 1. Dezember 2011 für C.A.________ Fr. 1'150.-- zzgl. Kinderzulagen und für die Ehefrau Fr. 5'500.-- pro Monat zu bezahlen. Mit Entscheid des Amtsgerichts Tempelhof-Kreuzberg vom 3. September 2013 wurde die Ehe der Parteien gestützt auf das deutsche Recht geschieden. Bereits am 19. August 2013 hatte sich die Ehefrau mit dem Sohn wieder in W.________ angemeldet. Am 15. Oktober 2013 gelangte sie mit einer Klage auf Ergänzung des deutschen Ehescheidungsurteils an das Kreisgericht V.________. Gleichzeitig ersuchte sie um Erlass vorsorglicher Massnahmen.