Citation: 2C_206/2020 E. 4.2.3

4.2.3. Nach Auffassung der Vorinstanz überwiegt dieses öffentliche Interesse das persönliche Interesse des Beschwerdeführers. Dieser habe noch im Jahr 2019 die behördliche Kontrolle seiner Tätigkeit als Schikane wahrgenommen und die Mitwirkung verweigert. Die Verfehlungen des Beschwerdeführers seien nicht bloss auf organisatorische Mängel zurückzuführen, sondern willentlich und mit System begangen worden. Der umgehende Entzug der Bewilligung rechtfertige sich mit Blick auf die Anzahl und Schwere der aktenkundigen Verstösse des Beschwerdeführers gegen die Heilmittelgesetzgebung. Sodann sei ihm der Entzug vorgängig angezeigt und Möglichkeit zur Stellungnahme eingeräumt worden (vgl. E. 5.2.2 des angefochtenen Entscheids). Insgesamt greife der Entzug der Bewilligung zwar in die wirtschaftliche Tätigkeit des Beschwerdeführers ein, da die tierärztlichen Behandlungen nur selten ohne Medikation durchgeführt werden könnten. Es sei ihm jedoch zumutbar, da er im Rahmen seiner tierärztlichen Tätigkeit nach wie vor Rezepte für Heilmittel ausstellen dürfe und er bei deren Abgabe mit Berufskolleginnen und Berufskollegen oder Apotheken für Tierarzneimittel zusammenarbeiten könne (vgl. E. 5.3 des angefochtenen Entscheids).