Citation: 8C_724/2020 E. 5.3

5.3. Unter dieser Voraussetzung schritt die Vorinstanz zu Recht zu einer umfassenden Neuprüfung des Rentenanspruchs für den Zeitpunkt der hier angefochtenen Verfügung vom 26. März 2020 (oben E. 3). Dass die Vorinstanz dabei gestützt auf das aktuelle Gutachten offensichtlich unrichtig oder unter Verletzung von Bundesrecht auf die Wiedererlangung einer vollständigen Arbeitsfähigkeit geschlossen hätte, lässt sich nicht ersehen. Dies gilt insbesondere insoweit, als beschwerdeweise geltend gemacht wird, das kantonale Gericht habe die Widersprüchlichkeit zwischen den beiden Gutachten hinsichtlich des Umfangs der Arbeitsfähigkeit zu Unrecht unberücksichtigt gelassen. Daran kann nichts ändern, dass die SMAB-Gutachter damals eine lediglich schrittweise Rückkehr ins Arbeitsleben unter verhaltenstherapeutischer Begleitung empfahlen, zumal auch nach ihrer Einschätzung die Wiedererlangung einer 100%igen Arbeitsfähigkeit zu erwarten war. Den Anspruch auf berufliche Massnahmen zur Wiedereingliederung nach langjähriger Absenz vom Arbeitsmarkt hat die IV-Stelle separat geprüft (Vorbescheid vom 26. März 2020). Die Frage ist nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens, zumal sich die Beschwerdeführerin dazu nicht äussert.