Citation: 2C_344/2019 E. 1.1

1.1. Die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Abteilungen ist auf dem Gebiet des Ausländerrechts unzulässig gegen Entscheide betreffend Bewilligungen, auf die weder das Bundes- noch das Völkerrecht einen Anspruch einräumt (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG), sowie betreffend die Wegweisung (Art. 83 lit. c Ziff. 4 BGG). Mit dem angefochtenen Entscheid wird einem asylrechtlich weggewiesenen Ausländer die Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung zwecks Vorbereitung der Eheschliessung verweigert. Gegen einen derartigen Entscheid ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegeben, falls in vertretbarer Weise ein potenzieller Anspruch auf die beantragte Bewilligung geltend gemacht wird (Urteil 2C_117/2019 vom 17. Juni 2019 E. 1.1 und 1.2; s. auch BGE 139 I 37 E. 3.5.2 S. 48). Die Beschwerdeführer berufen sich in vertretbarer Weise auf einen Anspruch aus Art. 14 BV, welcher das Recht auf Ehe und Familie gewährleistet, sowie auf Art. 8 und 12 EMRK. Auf die Beschwerde ist grundsätzlich einzutreten.