Citation: 9C_195/2017 E. 4.3.2

4.3.2. Zusammenfassend ist somit als erstellt - und die anderslautende Feststellung der Vorinstanz als offensichtlich unrichtig und folglich als für das Bundesgericht nicht bindend (vgl. E. 1.1 und 2.2 hiervor) - anzusehen, dass im massgeblichen Vergleichszeitraum hinsichtlich der allein streitigen Wirbelsäulenbeschwerden keine erhebliche Änderung eingetreten ist. Solches würde im Übrigen auch erstaunen, da die hier vorliegenden, nicht nur funktionell bedingten morphologischen Rückenbefunde mit fortschreitendem Alter im Sinne eines evolutiven Geschehens erfahrungsgemäss eher zunehmen, was beim 1958 geborenen Beschwerdeführer zumindest teilweise der Fall ist. Entsprechendes war von Dr. med. C.________ in seinem Gutachten vom 11. August 2005 denn auch prognostiziert worden (E. 4.1 hiervor). Eine substanzielle Veränderung tatsächlicher Natur, die einen Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG darzustellen und damit die Aufhebung der bisherigen halben Rente zu rechtfertigen vermöchte, ist mithin zu verneinen. Soweit die beteiligten Ärzte dafür halten, seit spätestens Anfang 2015 lasse sich für eine angepasste Verweistätigkeit keine anhaltende Einschränkung der Arbeitsfähigkeit mehr begründen, handelt es sich um eine im hier zu beurteilenden Kontext unbeachtliche abweichende Beurteilung eines im Wesentlichen gleich gebliebenen Sachverhalts (vgl. E. 2.2 hiervor). Auch wenn in Bezug auf die Frage, ob eine revisionsrechtlich erhebliche gesundheitliche Veränderung stattgefunden hat, grundsätzlich - mit der Vorinstanz - das gesamte anspruchserhebliche Tatsachenspektrum massgebend ist und bereits eine einzelne diesbezügliche Tatsachenänderung für eine revisionsweise Neufestsetzung der Invalidenrente genügen kann, muss es sich dabei doch um eine Änderung tatsächlicher Natur handeln, die qualitativ so beschaffen ist, dass sie sich rechtlich "erheblich" auf den laufenden Rentenanspruch auswirkt. Eine lediglich leichtgradige Verbesserung, wie sie Dr. med. E.________ bescheinigt, reicht hierfür nicht aus. Liegt nach dem Gesagten kein Revisionsgrund vor, steht dem Beschwerdeführer weiterhin die bisherige halbe Invalidenrente zu. Der vorinstanzliche Entscheid und die Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 19. August 2016 sind demnach kostenfällig aufzuheben.