Citation: 5A_723/2023 E. 3.2.1

3.2.1. Eine mündliche Verhandlung hat, wie dies der Beschwerdeführer bestätigt, im erstinstanzlichen Verfahren stattgefunden. Eine Verletzung seines Anspruchs auf Durchführung einer (öffentlichen) mündlichen Verhandlung gemäss Art. 6 Ziff. 1 EMRK ist bereits deshalb zu verneinen. Darüber hinaus macht der Beschwerdeführer nicht geltend, vor Vorinstanz einen Antrag auf Durchführung einer (erneuten) mündlichen Verhandlung gestellt zu haben. Auch wenn er nicht anwaltlich vertreten war, hätte er dies tun müssen, nachdem das anwendbare Prozessrecht eine Verhandlung nicht zwingend vorsieht (Art. 316 Abs. 1 ZPO). Er hat daher im vorinstanzlichen Verfahren auf seinen Anspruch auf eine (öffentliche) mündliche Verhandlung verzichtet.