Citation: 1F_10/2022 E. 4

Die Revision eines bundesgerichtlichen Urteils ist aus den in Art. 121-123 BGG genannten Gründen zulässig. Die Gesuchstellerin behauptet, es gebe neue Tatsachen bzw. Beweismittel (Art. 123 Abs. 2 lit. a BGG). Ob ihr Schreiben in dieser Hinsicht den Begründungsanforderungen genügt, ist fraglich (Art. 42 Abs. 2 BGG; BGE 147 III 238 E. 1.2.1 mit Hinweisen). Jedenfalls ist das Revisionsgesuch verspätet, da es mehr als zehn Jahre nach der Ausfällung des Urteils vom 9. Februar 2012 erfolgt (Art. 124 Abs. 2 BGG).