Citation: 4C.139/2005 29.03.2006 E. C

Teil des in der Liegenschaft eingebauten Bodenheizungssystems ist der Gasheizkessel "K.________". Dieser wurde von einem Unternehmen vertrieben, welches die Beklagte noch vor Abschluss des Servicevertrages durch Fusion mit Aktiven und Passiven übernommen hatte. Die Geschäftsleitung dieses Unternehmens hatte verbreitet, dieser Kesseltyp sei für Niedertemperaturbetrieb beziehungsweise für den Einsatz mit Bodenheizung ohne zusätzlichen Mischer geeignet. Ein nach dem Todesfall erstelltes Gutachten kam jedoch zum Schluss, der Heizkessel sei ohne heizwasserseitige Installation eines Umlaufventils für eine Bodenheizung ungeeignet. Zudem sei der Kaminzug viel zu gering. Dadurch sei es möglich gewesen, dass das kalte Abgas massiv durch die Strömungssicherung in den Kesselraum austreten konnte, was zu einer übermässigen Konzentration von CO2 geführt habe.