Citation: I 324/01 05.11.2002 E. 4

4.1 Der Beschwerdeführer macht geltend, er habe die Umschulung zum Berufsberater am Institut Y.________ im Frühjahr 1992 erfolgreich abgeschlossen. Bedingt durch die weitere Verschlechterung des Sehvermögens und einen neu auftretenden Gehörschaden (Tinnitus) habe er in der Folge keine Anstellung finden können, weshalb er bis Ende Juni 1999 an Einsatzprogrammen der Arbeitslosenversicherung teilgenommen sowie Arbeitslosentaggelder bezogen habe. Im Vorbescheid zur Verfügung vom 25. November 1999 habe die Verwaltung beabsichtigt, den Eintritt der rentenbegründenden Invalidität auf den 1. Juli 1997 festzusetzen. Da er befürchtete, für die ab 1. Juli 1997 bezogenen Taggelder rückerstattungspflichtig zu werden, sei er mit der IV-Stelle übereingekommen, den Rentenbeginn auf den 1. Juli 1999 festzusetzen, weil er auf Ende Juni 1999 von der Arbeitslosenversicherung "ausgesteuert" worden sei. 4.2 Die Invalidität gilt als eingetreten, sobald sie die für die Begründung des Anspruchs auf die jeweilige Leistung erforderliche Art und Schwere erreicht hat (Art. 4 Abs. 2 IVG). Im Falle einer Rente gilt die Invalidität in dem Zeitpunkt als eingetreten, in dem der Anspruch nach Art. 29 Abs. 1 IVG entsteht, d.h. frühestens wenn der Versicherte mindestens zu 40 % bleibend erwerbsunfähig geworden ist (lit. a) oder während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens zu 40 % arbeitsunfähig gewesen war (lit. b; BGE 119 V 102 Erw. 4a). Gemäss Art. 48 Abs. 1 IVG erlischt der Anspruch auf Nachzahlung mit dem Ablauf von fünf Jahren seit Ende des Monats, für welchen die Leistung geschuldet war. Meldet sich jedoch ein Versicherter mehr als zwölf Monate nach Entstehen des Anspruchs an, so werden die Leistungen lediglich für die zwölf der Anmeldung vorangehenden Monate ausgerichtet. Weitergehende Nachzahlungen werden erbracht, wenn der Versicherte den anspruchsbegründenden Sachverhalt nicht kennen konnte und die Anmeldung innert zwölf Monaten seit Kenntnisnahme vornimmt (Art. 48 Abs. 2 IVG). 4.3 Die Verfügung vom 25. November 1999 legt den Leistungsbeginn auf den 1. Juli 1999 fest, ohne dies näher zu begründen. Die (unvollständige) Aktenlage - nebst der Anmeldung zum Leistungsbezug (vgl. Erw. 2 hievor) fehlen, wie bereits vorinstanzlich, insbesondere medizinische Akten gänzlich - lässt keine abschliessende Beurteilung darüber zu, ob die Verwaltung den Zeitpunkt des Leistungsbeginns bundesrechtskonform festsetzte. Das wäre zu verneinen, wenn für die Festsetzung des Renten- und Leistungsbeginns nicht nach den Regeln von Art. 29 und 48 IVG verfahren wurde, wie es der Beschwerdeführer letztlich behauptet (vgl. Erw. 4a hievor).