Citation: 4P.316/2004 01.06.2005 E. 2

2.1 Der Beschwerdeführer rügt, das Kantonsgericht habe seinen Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt, indem es im Zusammenhang mit den umstrittenen Essenspauschalen Beweisanträge auf Grund einer willkürlichen antizipierten Beweiswürdigung abgelehnt habe. 2.2 Gemäss Art. 29 Abs. 2 BV haben die Parteien Anspruch auf rechtliches Gehör. Dieser Anspruch dient einerseits der Sachaufklärung andererseits stellt es ein persönlichkeitsbezogenes Mitwirkungsrecht beim Erlass eines Entscheids dar, welcher in die Rechtsstellung einer Person eingreift. Dazu gehört insbesondere deren Recht, erhebliche Beweise beizubringen und mit erheblichen Beweisanträgen gehört zu werden (BGE 129 II 504 E. 2.2, 127 I 56 E. 2b; 127 III 578 E. 2c). Das Gericht kann Beweisanträge als unerheblich ablehnen, wenn es aufgrund der bereits abgenommenen Beweise seine Überzeugung gebildet hat und willkürfrei davon ausgehen darf, diese würde durch weitere Beweiserhebungen nicht erschüttert (BGE 124 I 208 E. 4a; 122 II 464 E. 4a S. 469). 2.3 Im Einzelnen macht der Beschwerdeführer sinngemäss geltend, das Kantonsgericht sei in Willkür verfallen, wenn es angenommen habe, seine Parteiaussage und die Zeugeneinvernahme von C.________ vermöge am Beweisergebnis, dass die Beklagte irrtümlich Essenspauschalen von monatlich Fr. 300.-- ausbezahlt habe, nichts zu ändern. Zwar halte das Kantonsgericht zu Recht fest, dass die Vereinbarung der Parteien über die Bedingungen des Arbeitsverhältnisses vom 21. Mai 2001 keine konkrete Grundlage für diese Essenspauschale bilde. Dieser Umstand könne jedoch bloss ein Indiz dafür sein, dass es für solche Pauschalspesen im Mai 2001 keine Grundlage mehr gegeben habe. Die Vereinbarung vermöge jedoch keinen schlüssigen Beweis dafür zu erbringen. Zudem sei zu beachten, dass die Beschwerdegegnerin - ein halbes Jahr nachdem ihr neuer Inhaber angeblich den Irrtum bemerkt habe - eine Abrechnung vom Dezember 2002 (act. 23) mit pauschalen Essensentschädigungen akzeptiert habe. Die Vorinstanz setze sich damit nicht auseinander. Weiter sei die Annahme des Kantonsgerichts, dass unbestrittenermassen eine Pauschale von Fr. 300.-- bezahlt worden sei, aktenwidrig und willkürlich. Die Beschwerdegegnerin habe eine solche Zahlung erst in der Berufungsbegründung behauptet. Der Beschwerdeführer habe dies bestritten und habe in Übereinstimmung mit den Ausführungen der Beklagten behauptet, es sei nicht eine monatliche Pauschale gewesen, sondern eine Entschädigung für die Bürotage. 2.4 Gemäss dem zutreffenden Hinweis der Beschwerdegegnerin gab der Beschwerdeführer in seinem Schreiben vom 2. April 2000 (bekl. act. 1) an, es sei damals im Monat eine Essensentschädigung von Fr. 300.-- (20 x 15.--) vereinbart gewesen. Das Kantonsgericht konnte demnach, willkürfrei davon ausgehen, eine solche Entschädigung sei im Jahr 2000 geschuldet gewesen. In der am 21. Mai 2001 bestätigten Lohnvereinbarung für das Jahr 2001 fehlt dagegen der Hinweis auf eine solche Essensentschädigung, was darauf schliessen lässt, dass diese nicht mehr geschuldet war. Entgegen der Annahme des Beschwerdeführers wird dies durch seine Aufstellung der ausstehenden Zulagen und Spesen per 31. Dezember 2002 (bekl. act. 23) nicht widerlegt, sondern vielmehr bestätigt, da er in dieser Aufstellung unter dem Titel "Essenspauschale" für die Zeit von August bis Dezember 2002 nur Fr. 855.-- geltend macht, welche er mit 19 Wochen à 3 Tage = 57; 57 Tage à Fr. 15.-- begründet. Unter diesen Umständen konnte das Kantonsgericht willkürfrei davon ausgehen, die Parteibefragung des Beschwerdeführers und die Befragung von C.________ vermöge am Beweisergebnis, dass ab dem Jahr 2001 keine pauschale Essensentschädigung von Fr. 300.-- mehr vereinbart war, nichts mehr zu ändern. Demnach hat das Kantonsgericht das rechtliche Gehör des Beschwerdeführers nicht verletzt, wenn es insoweit auf die Einvernahme der angerufenen Personen verzichtete. 2.5 Weiter rügt der Beschwerdeführer, die Annahme des Kantonsgerichts, die Beschwerdegegnerin habe im Jahr 2001 und 2002 irrtümlich Essenspauschalen von Fr. 300.-- ausbezahlt, sei willkürlich. Der Beschwerdeführer legt jedoch nicht dar, weshalb diese Feststellung offensichtlich unhaltbar sein soll. Auf diese Rüge ist daher mangels einer rechtsgenüglichen Begründung nicht einzutreten (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG; BGE 112 Ia 369 E. 3 S. 371; 118 Ia E. 1b S. 30).