Citation: 4A_611/2018 E. 3.1.5

3.1.5. Betreffend die Beanstandung des Beschwerdeführers, die Erstinstanz habe das Protokoll der SUVA vom 18. August 2004 nicht gewürdigt, erwog die Vorinstanz, die Erstinstanz sei in ihrer Urteilsbegründung nicht näher auf das Protokoll eingegangen. Nach eingehendem Studium lasse sich daraus jedoch nicht schliessen, die Beschwerdegegnerin habe zum festgehaltenen Zeitpunkt Vorschriften der Arbeitssicherheit und/oder des Gesundheitsschutzes verletzt. Dem Protokoll lasse sich vielmehr entnehmen, dass ein Leitbild betreffend Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz vorliege und den Mitarbeitern bekannt sei sowie dass Instruktionen und Ausbildungen bereits stattfänden. Dass für alle Mitarbeitenden systematisch und jährlich Schulungen durchgeführt werden sollten, sei lediglich eine Empfehlung der SUVA und nicht eine zu treffende Massnahme. Eine Verletzung der Schutzpflicht der Beschwerdegegnerin könne dieser Urkunde nicht entnommen werden. Es könne auch nicht gefolgert werden, die Mitarbeitenden der Beschwerdegegnerin wären zum Unfallzeitpunkt ungenügend instruiert worden.