Citation: 1C_205/2019 E. 5.2

5.2. Die Vorinstanz hat das Verbot der fraglichen sexgewerblichen Nutzung als verhältnismässig erachtet. An der Massnahme bestehe ein zwingendes öffentliches Interesse, dem wegen der fehlenden Gutgläubigkeit der Beschwerdeführerin erhöhtes Gewicht beizumessen sei. Das Verbot sei geeignet, das verfolgte Ziel zu erreichen, und dazu auch erforderlich, bestehe doch kein milderes Mittel. Ebenso sei es der Beschwerdeführerin zumutbar. Zu berücksichtigen sei dabei, dass diese während vieler Jahre von der Untätigkeit der Einwohnergemeinde profitiert und aus der Vermietung der fraglichen Räume als Erotiksalon einen wirtschaftlichen Vorteil gezogen habe.