Citation: 6S.180/2003 24.07.2003 E. 1

Die Beschwerde richtet sich nur gegen den Schuldspruch wegen versuchter vorsätzlicher Tötung (Beschwerde S. 4 Ziff. 3). Diesem Schuldspruch liegt folgender Sachverhalt zugrunde (vgl. Anklageschrift, von deren Sachverhalt die Vorinstanz gemäss angefochtenem Entscheid S. 7 unten ausgeht, Ziff. II 3c): Anlässlich eines Streits in der Wohnung der Familie X.________, der sich am 15. Dezember 2001 ereignete, drückte der Beschwerdeführer seine Tochter A.________ gewaltsam auf ein Sofa und würgte sie mit der linken Hand am Hals derart lange und massiv, dass sie mit heraushängender Zunge nach Luft schnappte und Angst hatte, sie würde demnächst in Ohnmacht fallen. Nur weil die Ehefrau und die Tochter B.________ einschritten, liess der Beschwerdeführer, der sein Würgen nicht mehr unter Kontrolle hatte, von A.________ ab. Später warf der Beschwerdeführer seiner Ehefrau und B.________ vor, sie hätten ihn am Würgen gehindert, sodass er "seine Tat nicht habe vollbringen können". Der Tochter A.________ erklärte er, "dass er oder sie weiterleben werde, aber einer von beiden sterben müsse". A.________ litt nach dem Angriff unter Schluck- und Nackenbeschwerden (vgl. angefochtener Entscheid S. 4 lit. c und S. 9). Die Vorinstanz kommt in rechtlicher Hinsicht zum Schluss, mit seinem Vorgehen habe der Beschwerdeführer, der um die Lebensgefährlichkeit des Würgens gewusst habe, den Tod von A.________ in Kauf genommen und sich deshalb einer versuchten vorsätzlichen Tötung schuldig gemacht (vgl. angefochtener Entscheid S. 9).