Citation: 8C_335/2014 E. 3.1

3.1. Urteile des Bundesgerichts erwachsen am Tag ihrer Ausfällung in Rechtskraft (Art. 61 BGG). Eine nochmalige Überprüfung der einem Urteil des Bundesgerichts zugrunde liegenden Streitsache ist grundsätzlich ausgeschlossen. Gemäss Art. 2 Abs. 2 BGG können Entscheide des Bundesgerichts nur von ihm selbst nach Massgabe der gesetzlichen Bestimmungen aufgehoben oder geändert werden. Somit kann weder das Urteil des Bundesgerichts 8C_24/2012 vom 26. April 2012 noch die Verfügung vom 26. Mai 2011, welche Ausgangspunkt für das damalige bundesgerichtliche Verfahren bildete, im Verfahren nach Art. 53 ATSG wegen anfänglicher Unrichtigkeit geändert werden. Es ist somit nicht zu beanstanden, dass Vorinstanz und Verwaltung es ablehnten, die Verfügung vom 26. Mai 2011 in prozessuale Revision (Art. 53 Abs. 1 ATSG) oder in Wiedererwägung (Art. 53 Abs. 2 ATSG) zu ziehen. Das Bundesgericht könnte im Übrigen seinerseits auf sein Urteil grundsätzlich nur dann zurückkommen, wenn einer der in den Art. 121 ff. BGG abschliessend aufgeführten Revisionsgründe vorliegt. Entsprechende Revisionsgesuche des Versicherten hat das Bundesgericht abgewiesen, soweit es auf sie eintrat (Urteile 8F_11/2012 vom 20. August 2012 und 8F_13/2012 vom 11. Oktober 2012).