Citation: 5A_230/2022 E. A

A.a. A.________ (geb. 1972) und B.________ (geb. 1977) sind die unverheirateten Eltern der Kinder D.________ (geb. 2011) und C.________ (geb. 2013). Im Sommer 2018 haben sich die Eltern getrennt. Die Kinder leben bei der Kindsmutter, die das alleinige Sorgerecht innehat. Für beide Söhne wurde mit Entscheid der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) Leimental vom 3. Mai 2019 eine Erziehungsbeistandschaft errichtet. A.b. Mit Klage vom 20. September 2019 beantragte A.________ beim Zivilkreisgericht Basel-Landschaft West die Neuregelung des Unterhaltsbeitrags für die beiden Söhne, die gemeinsame elterliche Sorge sowie die Anordnung der alternierenden Obhut. A.c. Das Zivilkreisgericht beliess mit Entscheid vom 14. April 2021 die elterliche Sorge über die beiden Söhne bei der Kindsmutter. Der Kindsvater wurde berechtigt und verpflichtet, die Söhne jedes zweite Wochenende von Freitag, 12.00 Uhr, bis Sonntagabend, 18.30 Uhr, jeden Dienstagmittag von 12.00 Uhr bis 13.45 Uhr und jeden Dienstag nach der Schule von 16.00 Uhr bis 19.00 Uhr sowie jeden Freitagmittag von 12.00 Uhr bis 13.45 Uhr zu Besuch zu sich zu nehmen. Die Schulferien teilte es hälftig auf und regelte die Feiertage. Zudem verpflichtete es A.________ zur Bezahlung von folgenden (Bar-) Unterhaltsbeiträgen (jeweils zzgl. Kinderzulagen) : ab 1. August 2018 bis und mit 31. Dezember 2018 je Fr. 1'500.-- (für D.________ und C.________), ab 1. Januar 2019 bis und mit 30. September 2021 je Fr. 0.-- (für D.________ und C.________), ab 1. Oktober 2021 Fr. 1'350.-- (für D.________) bzw. Fr. 1'150.-- (für C.________) und mit Wirkung ab 1. April 2023 Fr. 1'350.-- (für C.________).