Citation: I 718/04 27.03.2006 E. 3

Es ist unbestritten, dass die Beschwerdeführerin ohne gesundheitliche Beeinträchtigung neben der Führung des Haushaltes im Umfang eines 38%igen Arbeitspensums erwerbstätig wäre. Nach der Rechtsprechung ergibt sich somit der Invaliditätsgrad aus der Summe der je gewichteten erwerbs- und nichterwerbsbezogenen Behinderungsgrade. Dementsprechend hat die IV-Stelle einen vom kantonalen Gericht bestätigten Invaliditätsgrad von 19 % (= 0.38 x 0 % + 0.62 x 30 %) ermittelt. Dass im erwerblichen Bereich keine Invalidität besteht, wird mit der 50%igen Einschränkung bezogen auf ein Vollpensum begründet, womit der Versicherten das bisher ausgeübte Pensum als Reinigungskraft aus medizinischere Sicht weiterhin zumutbar sei.