Citation: 2C_911/2019 E. 5.3

5.3. Was der Beschwerdeführer in tatsächlicher Hinsicht vorbringt, genügt entweder nicht den Begründungsanforderungen von Art. 106 Abs. 2 BGG oder ist nicht geeignet den Ausgang des Verfahrens entscheidend zu beeinflussen. Er legt zunächst nicht dar, welche sachverhaltlichen Elemente die Einwohnergemeinde Thun hätte ergänzen müssen. Sodann lassen sich aus dem blossen Nachweis des Beginns einer Sucht- und Psychotherapie keine wesentlichen Erkenntnisse für die Beurteilung seiner Rückfallgefahr ableiten. Ausserdem vermag auch die Berücksichtigung seiner Kenntnisse der deutschen Sprache die persönlichen Interessen des Beschwerdeführers in einem besseren Licht erscheinen. Die Vorinstanz hält ihm bereits zugute, dass er sich um seine sprachliche Integration bemüht habe (vgl. E. 5.3 des angefochtenen Urteils).