Citation: 4A_360/2017 E. 3.1.2

3.1.2. Die Vorinstanz erwog, die Steinsorte sei für die Funktion einer Küchenabdeckung nicht wesentlich und eine falsche Materiallieferung sei daher kein aliud. Sie verwies weiter auf das Urteil des Bezirksgerichts. Danach könne nicht gesagt werden, beim gelieferten Werk (Granit "Shiva Black" oder "Nero Profundo" statt Granit "Nero Assoluto") handle es sich um ein völlig anderes als beim vereinbarten Werk. Der vorliegende Fall sei vergleichbar mit dem Fall, dass eine Küche mit Frontseiten aus furnierten Spanplatten anstatt aus "Eichenholz massiv" geliefert worden sei; in jenem Fall sei ebenfalls von einem Mangel und nicht von der Lieferung eines aliud ausgegangen worden.