Citation: 6P.171/2001 11.01.2002 E. 4

4.- Im Fall Cosco enthält die Beschwerde zur Hauptsache appellatorische Kritik, soweit sie sich nicht unzulässigerweise mit dem eidgenössischen Recht im Sinne von Art. 269 Abs. 1 BStP befasst (vgl. Beschwerde S. 18 - 40). Darauf kann im vorliegenden Verfahren nicht eingetreten werden. So behauptet der Beschwerdeführer z.B. einleitend, er habe auf das von A.________ vorgeschlagene Finanzierungsmodell "vertraut" (Beschwerde S. 18). Demgegenüber stellt das Obergericht fest, er habe gewusst, "dass gar nicht die tatsächliche Kreditvermittlung im Vordergrund stand" (angefochtener Entscheid S. 176). Mit der gegenteiligen Behauptung ist nicht nachgewiesen, dass das Obergericht mit seiner Feststellung in Willkür verfallen ist. Zudem wehrt er sich "gegen eine aus seiner Sicht willkürliche Qualifikation der Mittäterschaft" (Beschwerde S. 18). Die Frage, ob er Mittäter war oder nicht, betrifft jedoch das eidgenössische Recht. Auch eine "willkürliche Qualifikation der Mittäterschaft" würde eine Verletzung des eidgenössischen Rechts darstellen und wäre deshalb mit Nichtigkeitsbeschwerde zu rügen.