Citation: 2C_575/2018 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz hat im Wesentlichen erwogen, bei einer Freiheitsstrafe von mehr als einem Jahr wie vorliegend sei praxisgemäss der Widerrufsgrund (bezüglich Niederlassungsbewilligung) von Art. 63 Abs. 1 lit. a i.V.m. Art. 62 Abs. 1 lit. b AuG (ab 1. Januar 2019: AIG) erfüllt. Der Widerruf müsse verhältnismässig sein, was im Rahmen einer Abwägung der öffentlichen und privaten Interessen zu prüfen sei. Bereits aufgrund der Dauer der vorliegend ausgefällten Freiheitsstrafe von fünf Jahren sei von einem sehr schweren Verschulden des Beschwerdeführers und von einem sehr grossen öffentlichen, insbesondere sicherheitspolizeilichen Interesse an der Verweigerung des weiteren Aufenthalts des Beschwerdeführers auszugehen. Migrationsrechtlich sei es ohne Belang, dass die strafrechtliche Verurteilung im abgekürzten Verfahren ergangen sei. Anschliessend nimmt die Vorinstanz eine Interessenabwägung zwischen den öffentlichen und entgegenstehenden privaten Interessen (des Beschwerdeführers) vor und kommt zum Schluss, dass das äusserst grosse öffentliche Interesse an der Wegweisung des Beschwerdeführers aus der Schweiz dessen grosses privates Interesse, in der Schweiz zu verbleiben, überwiege, sodass der Widerruf der Niederlassungsbewilligung gemessen am nationalen Recht nicht zu beanstanden sei.