Citation: 2C_663/2019 E. D

Mit Veranlagungsverfügung vom 19. Februar 2018 setzte der Kanton Zürich für die Staats- und Gemeindesteuern, Steuerperiode 2015, den steuerbaren Reingewinn auf Fr. 1'060'100.-- und das steuerbare Eigenkapital auf Fr. 1'417'000.-- fest. Da er davon ausging, dass der Ort der tatsächlichen Verwaltung im Kanton Zürich liege und im Kanton Zug keine Betriebsstätte bestehe, unterliess der Kanton Zürich eine Ausscheidung zugunsten des Kantons Zug. Die Steuerpflichtige erhob am 16. März 2018 Einsprache, worin sie geltend machte, sie habe dem Kanton Zug ein Revisionsgesuch unterbreitet. Das Verfahren sei noch hängig, weshalb sie darum ersuche, das Einspracheverfahren bis zur Erledigung des Revisionsverfahrens zu sistieren. Der Kanton Zürich wies die Einsprache der Steuerpflichtigen mit Einspracheentscheid vom 31. Oktober 2018 ab. Er erwog im wesentlichen, der das Geschäftsjahr 2015 betreffende Mietaufwand habe sich im Kanton Zürich auf Fr. 15'360.--, jener im Kanton Zug auf Fr. 1'800.-- belaufen. Im Kanton Zug unterhalte die Steuerpflichtige keinen Telefonanschluss. Der Umzug sei insgesamt nicht belegt. Vielmehr lasse der Domizilvertrag auf ein Scheindomizil schliessen. Der Ort der tatsächlichen Leitung liege unverändert im Kanton Zürich.