Citation: 1C_644/2020 E. 1.5

1.5. Da der Umgebungs- und Bepflanzungsplan vor Baubeginn zur Prüfung einzureichen und zu genehmigen ist, wird die Baubewilligung erst mit seiner Genehmigung rechtswirksam (vgl. Urteil 1C_590/2019 vom 13. November 2020 E. 1.4). Das vorinstanzliche Urteil stellt daher einen Zwischenentscheid dar, soweit dem Gemeinderat Meggen in Bezug auf diese Genehmigung ein Entscheidungsspielraum zusteht (vgl. E. 1.3 hievor). Dies trifft vorliegend zu, da die Anforderungen an den Umgebungs- und Bepflanzungsplan in den Beiblättern zur Baubewilligung namentlich in Bezug auf die Sichtzonen nur allgemein umschrieben werden (vgl. E. 1.4 hievor) und gemäss der Rechtsprechung den Behörden bei der für die Zulässigkeit der Baute wesentlichen Frage, ob die Sichtverhältnisse der Ein- und Ausfahrten für die Verkehrssicherheit genügen, ein Ermessen zusteht (vgl. Urteil 1C_202/2016 vom 23. November 2016 E. 1.4). Davon ging im Ergebnis auch die Vorinstanz aus, wenn sie ausführte, die Genehmigung des Umgebungs- und Bepflanzungsplans sei zur Wahrung der Rechte der Beschwerdeführerin in einem Baubewilligungsverfahren mit Einsprachemöglichkeit zu fällen. Demnach ist das vorliegende Baubewilligungsverfahren jedenfalls bis zur Genehmigung des nachzureichenden Umgebungs- und Bepflanzungsplans nicht abgeschlossen, weshalb das angefochtene Urteil - unabhängig von seiner Qualifikation nach kantonalem Recht - einen Zwischenentscheid darstellt (Urteil 1C_513/2020 vom 3. Mai 2021 E. 1.1.1). Es braucht somit nicht entschieden zu werden, ob auch deshalb ein Zwischenentscheid vorliegt, weil gemäss dem Beiblatt Nr. 24 Rz. 2.48 vor Baubeginn das Farb- und Materialkonzept zur Prüfung und Genehmigung einzureichen ist (vgl. Urteil 1C_513/2020 vom 3. Mai 2021 E. 1.1.2).