Citation: 5A_59/2025 E. 5.2

5.2. Der Beschwerdeführer macht geltend, das Obergericht habe die Begründungspflicht als Teil des rechtlichen Gehörs (Art. 29 Abs. 2 BV) verletzt, da es nicht dargelegt habe, warum sein Antrag als unsubstantiiert gewertet wurde. Er bezieht sich damit auf seinen Antrag auf Nichtigerklärung aller Massnahmen nach dem 17. Juli 2024. Er macht zudem geltend, das Obergericht hätte die Nichtigkeit von Amtes wegen prüfen müssen, unabhängig davon, wie sein Antrag formuliert gewesen sei. Was die behauptete Nichtigkeit angeht, so ist darauf hinzuweisen, dass ein entsprechender Mangel grundsätzlich mit den zulässigen Rechtsmitteln, und zwar innert Frist, zu rügen ist, ansonsten der Umgehung der Rechtsmittelfristen Tür und Tor geöffnet würde (Urteil 5A_900/2021 vom 23. Januar 2023 E. 4.2 mit Hinweisen). Art. 22 Abs. 1 SchKG räumt einer Partei nicht das Recht ein, in beliebig vielen Verfahren vor beliebigen Behörden die Nichtigkeit einer betreibungsrechtlichen Verfügung feststellen zu lassen (Urteil 5A_104/2024 vom 12. April 2024 E. 4.4). Der Beschwerdeführer hätte den angeblichen Mangel (Nichtigkeit des Kollokationsplans vom 18. Juli 2024 aufgrund der Insolvenzerklärung vom 17. Juli 2024) bereits im Verfahren ABS 24 283 geltend machen können. Sodann hätte er die Nichtigkeit bzw. die angebliche Datumsverwechslung durch das Obergericht in seiner darauf folgenden Beschwerde an das Bundesgericht vorbringen können. Soweit er dies vorgebracht haben sollte, hat er es jedenfalls nicht in genügender Form getan (Urteil 5A_818/2024 vom 3. Dezember 2024 E. 2). Wenn er sein Versäumnis durch erneute Anrufung des Obergerichts zu beheben versucht, ist dies rechtsmissbräuchlich. Die blosse Geltendmachung der Nichtigkeit ist auch nicht geeignet, dem Beschwerdeführer ein Rechtsmittel (hier: Wiedererwägung oder Revision) zu verschaffen, das vom massgeblichen Recht nicht vorgesehen ist. Die Aufsichtsbehörde könnte eine entsprechende Eingabe zwar als Aufsichtsanzeige entgegennehmen (Art. 22 Abs. 1 i.V.m. Art. 13 SchKG), doch würde dies dem Beschwerdeführer keine Parteirechte und damit insbesondere weder ein Recht auf einen Entscheid noch ein Beschwerderecht verschaffen (BGE 112 III 1 E. 1d). Der Beschwerdeführer hat insoweit auch kein Recht auf eine Begründung, womit seine Rüge der Verletzung der Begründungspflicht ins Leere zielt.