Citation: 8C_331/2013 E. 2.2

2.2. Die Beschwerdeführerin stellt - wie schon im vorinstanzlichen Verfahren - das in das Hauptgutachten der MEDAS vom 20. Januar 2010 übernommene psychiatrische Konsilium des Dr. med. W.________, FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 13. November 2009 in Frage. Sie macht geltend, der Experte setze sich mit den anderslautenden medizinischen Auskünften nicht ansatzweise auseinander. Zudem habe er die Anamnese unvollständig erhoben, insbesondere diskutiere er die von den Betreuern im Einsatzprogramm gemachten Beobachtungen sowie die Schilderungen der Versicherten anlässlich des Eingliederungsgesprächs nicht. Schliesslich verneine Dr. med. W.________ ein invalidisierendes psychisches Leiden im Wesentlichen anhand der in BGE 130 V 352 formulierten Kriterien, nehme mithin nicht eine fachmedizinische, sondern eine rechtliche Beurteilung vor. Aufgrund dieser erheblichen Mängel sei das psychiatrische Konsilium vom 13. November 2009 nicht beweistauglich. Dies gelte umso mehr, als es sich beim MEDAS-Gutachten um ein solches nach "altem Standard" handle, welchem rechtsprechungsgemäss lediglich der Beweiswert einer versicherungsinternen Beurteilung zukomme und somit bereits relativ geringe Zweifel genügten, um eine neue Begutachtung anzuordnen.