Citation: 8C_133/2021 E. 8.1

8.1. Die Vorinstanz erwog mit einlässlicher Begründung im Wesentlichen, überzeugend und absolut nachvollziehbar sei der gutachterliche Schluss, dass das Ereignis vom 6. September 2004 bezüglich der Knieschädigung links einen vorbestehenden Schaden - mukoide Degeneration des vorderen Kreuzbandes - bloss habe evident werden lassen und nicht zu einer richtunggebenden Verschlimmerung beigetragen habe. Unter diesen Umständen sei die Einstellung der vorübergehenden Leistungen per 16. November 2005 nicht zu beanstanden. Zudem sei das Ereignis vom 6. September 2004 aufgrund zahlreicher Inkonsistenzen in Frage zu stellen. Letztlich könne jedoch offen bleiben, ob dieser Unfall anzuerkennen sei, da die Allianz ihre Leistungen einzig für die Zukunft eingestellt und keine Rückforderung geltend gemacht habe.