Citation: 9C_250/2019 E. 4.3.1

4.3.1. Der Beschwerdeführer macht geltend, er brauche im Bereich "An-/Auskleiden" (Ziff. 1.1.2 FAKT2) optische Kontrolle, ob alles "sitzt". Zum einen ist eine solche nicht gleichzusetzen mit Hilfeleistungen wie Knöpfe/Reissverschluss schliessen, Kragen richten etc., was einem Hilfebedarf der Stufe 1 entsprechen würde. Zum andern legt (e) er weder in der am 2. Februar 2016 zu den Akten der IV-Stelle genommenen (zweiten) Selbstdeklaration noch in der Beschwerde substanziiert dar, inwiefern er - entgegen der Angabe bei der Abklärung vor Ort (vgl. zur Beweismaxime der "Aussage der ersten Stunde" Urteile 9C_161/2019 vom 28. Juni 2019 E. 5.4.3; 9C_481/2018 vom 17. August 2018 E. 3.2.1) - über den anerkannten Hilfebedarf beim Zusammenstellen der Kleider (Ziff. 1.1.1 FAKT2) hinaus eine solche Kontrolle benötigt. Im Übrigen ist mit der blossen Behauptung, dass allen Menschen mit einer Sehbehinderung bei Ziff. 1.1.2 FAKT2 die Stufe 1 zugesprochen werde, eine Verletzung des Rechtsgleichheitsgebots (vgl. Art. 8 BV) ungenügend begründet (vgl. Art. 106 Abs. 2 BGG).