Citation: 6B_693/2024 E. 2.3.2

2.3.2. Der Beschwerdeführer gestand grundsätzlich, dass er während eines Jahres mit Kokain gehandelt hatte. Er anerkannte auch die Verkäufe an den verdeckten Fahnder. Im Berufungsverfahren wandte er sich nur gegen die Qualifikation der Gewerbsmässigkeit gemäss Art. 19 Abs. 2 lit. c BetmG. Er behauptete, er habe mit wesentlich weniger Kokain gehandelt. Pro Woche habe er höchstens 1.5 Gramm Kokain verkauft, wobei er ungefähr Fr. 20.-- pro Gramm verdient habe. Die Hochrechnungen der Erstinstanz seien falsch. Er habe keinen Gewinn von Fr. 10'000.-- erzielt. Die Mengen für den Fahnder habe er eigens bestellen müssen. Das gefundene Bargeld stamme nicht aus dem Kokainhandel. Eine bestimmte Aussage seiner Einvernahme vom 23. Februar 2022 sei unverwertbar, da sie im Hinblick auf ein abgekürztes Verfahren erfolgt sei.