Citation: 4A_696/2015 E. 3.5.4

3.5.4. Begründet ist dagegen der Einwand gegen die Eventualbegründung der Vorinstanz zur Verjährung, wonach das Bundesgericht die Frage nicht behandelt habe und die Anrufung der Verjährungseinrede im Anschluss an das Rückweisungsurteil daher eine unzulässige Ausweitung des Prozessstoffes darstelle (vgl. E. 3.3 a.E. hiervor). Der Beschwerdeführer macht zu Recht geltend, dass der Hauptanspruch auf Zahlung noch nicht Gegenstand der Beurteilung der ersten Stufe der Stufenklage war. Allerdings überzeugt die diesbezügliche Hauptbegründung der Vorinstanz. Sie stellte zutreffend fest, mit der Klageeinleitung sei die Verjährung für eine Forderung gegenüber dem Beschwerdeführer unterbrochen worden unabhängig von der rechtlichen Qualifikation des geltend gemachten Anspruchs, solange dieser auf dem gleichen Lebenssachverhalt beruhe (vgl. E. 3.3 letzter Abs. hiervor). Dass die Klage ursprünglich auch gegen die Aktiengesellschaft gerichtet war aufgrund einer geltend gemachten schuldrechtlichen Verpflichtung, wie der Beschwerdeführer einwendet, ist nicht von Belang. Die für das Bundesgericht verbindliche Feststellung der Vorinstanz (vgl. E. 2.2 hiervor), wonach gemäss Klageschrift vom 8. Februar 1999 der Beschwerdeführer verpflichtet werden sollte, den Beschwerdegegnern ihre Gewinnanteile aus der Realisierung der Überbauung herauszugeben, bestreitet er nämlich nicht. Es kommt nicht darauf an, ob sich die Beschwerdegegner in rechtlicher Hinsicht auf einen unmittelbaren vertraglichen Anspruch auf Gewinnherausgabe durch den Beschwerdeführer stützten oder auf einen Schadenersatzanspruch im Falle der Nichtleistung durch die Aktiengesellschaft, auch wenn beide Ansprüche allenfalls quantitativ nicht identisch sind.