Citation: K 192/00 02.03.2001 E. 1

1.- Das kantonale Gericht hat die gesetzlichen Bestimmungen über den Bestand und den Umfang der Leistungspflicht der obligatorischen Krankenpflegeversicherung bei Unfällen (Art. 28 in Verbindung mit Art. 1 Abs. 2 lit. b KVG; Art. 25 KVG), das Kriterium des zugelassenen Leistungserbringers im Allgemeinen (Art. 35 KVG) und die besonderen Voraussetzungen, unter denen ein Zahnarzt dieses erfüllt (Art. 36 Abs. 3 in Verbindung mit Art. 31 KVG), zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen. Zu ergänzen ist, dass der Begriff des Notfalls in Art. 41 Abs. 2 KVG genannt und in Art. 36 Abs. 2 KVV (Kostenübernahme bei Leistungen im Ausland) umschrieben wird: Gemäss Art. 36 Abs. 2 KVV liegt ein Notfall vor, wenn Versicherte bei einem vorübergehenden Auslandsaufenthalt einer medizinischen Behandlung bedürfen und eine Rückreise in die Schweiz nicht angemessen ist. Ein Notfall im Sinne von Art. 41 Abs. 2 KVG bezeichnet die Lage, in welcher medizinische Hilfe unaufschiebbar und für die notwendige ambulante Behandlung eine Rückkehr in die Wohn- oder Arbeitsregion beziehungsweise für die stationäre oder teilstationäre Behandlung in den Wohnkanton nicht möglich oder angemessen ist (noch nicht veröffentlichtes Urteil G. vom 7. Dezember 2000, K64/99).