Citation: 8C_346/2021 E. 7.2

7.2. Was die dem Beschwerdeführer verbleibende Restarbeitsfähigkeit betrifft, stellte das kantonale Gericht auf die kreisärztliche Abschlussuntersuchung vom 1. Februar 2018 und das dort formulierte Zumutbarkeitsprofil ab. Es liegen keine ärztlichen Berichte vor, die auch nur geringe Zweifel an dieser Stellungnahme zu begründen vermöchten. Dies gilt insbesondere auch insoweit, als die behandelnden Ärzte im Zuge ihrer diagnostischen Abkärungen später eine volle Arbeitsunfähigkeit bestätigten. Soweit sich ihre Einschätzungen überhaupt auf die Ausübung einer leidensangepassten Tätigkeit beziehen sollten, werden sie jedenfalls nicht weiter begründet. Dass das kantonale Gericht auf weitere medizinische Abklärungen verzichtet hat, ist daher nicht zu beanstanden. Bei diesem Ergebnis ist auch nicht weiter auf die vom Beschwerdeführer geltend gemachten Mängel des ABI-Gutachtens einzugehen, das aus somatischer Sicht ebenfalls eine volle Arbeitsfähigkeit bescheinigte.