Citation: 4C.256/2006 12.10.2006 E. 3

Der Beklagte wirft der Vorinstanz vor, Art. 398 OR falsch angewendet zu haben, weil sie eine Sorgfaltspflichtverletzung des Beklagten angenommen hat. Was er zur Begründung seiner Rüge vorbringt, vermag indessen keine Verletzung von Art. 398 OR darzutun. Vielmehr richtet er sich in unzulässiger Weise gegen die tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz. Er baut seinen Standpunkt, keine Sorgfaltspflichtverletzung begangen zu haben, durchwegs auf Sachverhaltselementen auf, die im angefochtenen Urteil keine Stütze finden. So wenn er behauptet, man habe anlässlich der Vergleichsverhandlung vom 9. November 2000 explizit Frist zur Mängelbehebung angesetzt und er habe den Klägern - erfolglos - empfohlen, die Mängelbehebung durch die Bauunternehmung durchführen zu lassen. Die Kläger hätten selber sofort Klage einreichen wollen, während er ihnen ein Vorgehen vorgeschlagen habe, wie es das Kantonsgericht für richtig befunden habe, nämlich die Klage der C.________ AG abzuwarten und sich in diesem Verfahren auf Minderung zu berufen. Er habe die Kläger vollumfänglich über die Gefahr und die Erfolgsaussichten des bevorstehenden Rechtsstreits aufgeklärt. Diese hätten aber eine Nachbesserung nicht gewünscht und eine solche sei auch bei der C.________ AG nicht mehr zur Diskussion gestanden. Der Beklagte macht im Zusammenhang mit seiner eigenen Sachverhaltsdarstellung keine Ausnahme von der Bindung des Bundesgerichts an die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen im Sinne von Art. 63 Abs. 2 und Art. 64 OG geltend. Seine Vorbringen können daher nicht gehört werden (vgl. Erwägung 2 hiervor). Auf der Grundlage des von der Vorinstanz festgestellten Sachverhalts ist eine bundesrechtswidrige Bejahung der Sorgfaltswidrigkeit des Beklagten weder dargetan noch ersichtlich.