Citation: 8C_358/2014 E. 2.4.1

2.4.1. Nach dem Gesagten hat das kantonale Gericht zu Recht die Frage geprüft, ob die geltend gemachten Kopfschmerzen, Schwindelsensationen und neuropsychologischen Defizite, die laut Austrittsbericht der Rehabilitationsklinik H.______ vom 1. Oktober 2003 zu einem wesentlichen Teil die Konzentrationsfähigkeit und damit die Arbeitsfähigkeit herabsetzten, in einem adäquaten Kausalzusammenhang mit dem Unfall vom 30./31. Oktober 2001 standen. Der vorinstanzlichen Auffassung, dass der Versicherte kein Distorsionstrauma der HWS, allenfalls aber ein leichtes Schädel-Hirntrauma erlitt, ist beizupflichten. In Übereinstimmung mit der Rechtsprechung (vgl. Urteil 8C_476/2007 vom 4. August 2008 E. 4.1.2, publ. in SVR 2008 UV Nr. 35 S. 133) hat das kantonale Gericht erkannt, dass - wie vorliegend - bei einem initial und danach bei der Commotio-Überwachung diagnostizierten Glasgow-Coma-Skala-Wert (GCS) von 15 selbst bei anzunehmender anterograder Amnesie kein schwerwiegendes Schädel-Hirntrauma anzunehmen ist, das die Anwendung der Schleudertrauma-Praxis (BGE 134 V 109 und 117 V 359) rechtfertigen würde. Daher hat die Vorinstanz den adäquaten Kausalzusammenhang zu Recht nach den gemäss BGE 115 V 133 (Psychopraxis) zu beachtenden Grundsätzen beurteilt.