Citation: 5A_504/2024 E. 4.3

4.3. Die Beschwerdeführerin wirft der Vorinstanz zunächst vor, nicht ausreichend begründet zu haben, warum der Entzug des Aufenthaltsbestimmungsrechts das angemessene Mittel sein soll. Sinngemäss macht die Beschwerdeführerin mit diesen Ausführungen eine Verletzung ihres rechtlichen Gehörs (Art. 29 Abs. 2 BV) in seinem Teilgehalt der Begründungspflicht geltend. Soweit sie ihren Vorwurf überhaupt genügend begründet (oben E. 2.1), trifft er jedenfalls nicht zu: Wie die oben wiedergegebenen Erwägungen der Vorinstanz zeigen, hat diese ausführlich dazu Stellung genommen, weshalb sie vorliegend von der Notwendigkeit des Entzugs des Aufenthaltsbestimmungsrechts ausgegangen ist. Damit erfüllt sie die sie treffende Begründungspflicht (zu den diesbezüglichen Anforderungen siehe BGE 146 II 335 E. 5.1).