Citation: C 178/02 19.11.2002 E. 2

Das kantonale Gericht verwarf die Erlassvoraussetzung des guten Glaubens im Wesentlichen mit dem Argument, die Umstände - namentlich die Tatsache, dass sie ihre Arbeitsleistung wiederholt angeboten habe und dass sie vertragliche Ansprüche auf dem Rechtsweg verfolgte - zeigten, dass die Beschwerdeführerin in den Monaten Februar bis April 1999 davon ausgegangen sei, es stünden ihr für die Zeit bis zum Ablauf der ordentlichen Kündigungsfrist Ende April 1999 noch Lohnforderungen zu. Sie habe sich bei der von ihr zu erwartenden Aufmerksamkeit vor Augen halten müssen, dass die ausgerichteten Taggelder nicht ihrer tatsächlichen Leistungsberechtigung entsprochen hätten. Die Vorinstanz bezieht sich dabei auf eine Rechtsfrage, die vom Eidgenössischen Versicherungsgericht frei zu überprüfen ist (Erw. 1.3 in fine).