Citation: 5A_968/2021 E. 4.2

4.2. Die Beschwerdeführerin rügt verschiedentlich, das Obergericht habe bei der Beurteilung, ob der Erbverzichtsvertrag gültig zustande gekommen ist, den Sachverhalt (offensichtlich) unrichtig festgestellt und die einschlägigen kantonalen Vorschriften falsch gehandhabt. Die entsprechenden (weitschweifigen) Ausführungen genügen den in diesem Bereich an die Beschwerde in Zivilsachen zu stellenden Rüge- und Begründungsanforderungen (vorne E. 2) zum Grossteil nicht: Die Beschwerde enthält entweder keine genügenden Vorbringen oder aber die Beschwerdeführerin beschränkt sich hinsichtlich erhobener Verfassungsrügen darauf, den Ausführungen des Obergerichts in appellatorischer Art und Weise ihre eigene Sicht der Dinge entgegenzustellen (vgl. statt vieler etwa Urteile 5A_983/2021 und 5A_1020/2021 vom 20. Oktober 2022 E. 4.1; 5A_962/2020 vom 10. Februar 2021 E. 7.3.2; zu einzelnen hinreichend begründeten Vorbringen siehe sogleich E. 4.3-4.6). Der Beschwerdeführerin hilft in diesem Zusammenhang insbesondere auch der Hinweis nicht weiter, die einschlägigen kantonalen Bestimmungen seien aufgrund von Art. 55 SchlT ZGB Teil des "bundesrechtlichen Beurkundungsverfahrens". Dies ändert nichts daran, dass es sich dabei um Bestimmungen des kantonalen Rechts nach Art. 95 BGG handelt.