Citation: 6B_33/2022 E. 3.4.1

3.4.1. Wie die Vorinstanz zutreffend ausführt, besitzt der Beschwerdeführer als abgewiesener Asylbewerber mit dem Status der vorläufigen Aufnahme kein gefestigtes Anwesenheitsrecht. Die Vorinstanz schliesst unter Berücksichtigung der schwierigen Lebensumstände aufgrund des Bürgerkriegs in Syrien auf die rechtliche Durchführbarkeit der Landesverweisung. Eine konkrete Gefahr für Leib und Leben des Beschwerdeführers bei einer Rückkehr nach Syrien erachtet sie als nicht nachgewiesen. Mit dieser vorinstanzlichen Argumentation setzt sich der Beschwerdeführer nicht auseinander (vgl. Art. 42 Abs. 2 BGG). Vielmehr erörtert er lediglich die generelle Lage im Heimatland, ohne irgendwelche individuell konkret gefährdenden Umstände namhaft zu machen oder zu substanziieren. Inwiefern bei ihm aussergewöhnliche Umstände vorliegen, die eine konkrete, ernsthafte Gefahr für Leib und Leben bedeuten würden, geht aus seinen Ausführungen nicht hervor. Den Beschuldigten trifft bei der Feststellung von Umständen, die eine individuell-persönliche Gefährdung in seinem Heimatland begründen, trotz Geltung des Untersuchungsgrundsatzes, eine Mitwirkungspflicht (vgl. Urteil 6B_45/2020 vom 14. März 2022 E. 3.4.1 mit Hinweisen). Mangels glaubhaft gemachter konkreter, ernsthafter Gefahr für Leib und Leben des Beschwerdeführers erweist sich die Rüge als unbegründet, soweit darauf überhaupt einzutreten ist (vgl. Art. 42 Abs. 2 BGG). Dass die Vorinstanz die Frage des tatsächlichen Vollzugs der Landesverweisung angesichts der zurzeit volatilen Situation in Syrien letztlich weder terminieren noch prognostisch definitiv entscheiden kann und offen lässt, hat die verurteilte und verwiesene Person hinzunehmen (vgl. Urteil 6B_1024/2019 vom 29. Januar 2020 E. 1.3.6).