Citation: U 329/00 27.06.2002 E. 1

1.- a) Die Vorinstanz hat die Rechtsprechung zu dem für die Leistungspflicht des Unfallversicherers vorausgesetzten natürlichen Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und den eingetretenen gesundheitlichen Folgen (BGE 121 V 329 Erw. 2a, 119 V 337 Erw. 1 je mit Hinweisen) zutreffend dargelegt. Darauf kann verwiesen werden. Wird durch einen Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder überhaupt erst manifest, entfällt die Leistungspflicht des Unfallversicherers erst, wenn der Unfall nicht mehr die natürliche und adäquate Ursache des Gesundheitsschadens darstellt, wenn also letzterer nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der (krankhafte) Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vorzustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (status quo sine), erreicht ist. Ebenso wie der leistungsbegründende natürliche Kausalzusammenhang muss das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens mit dem im Sozialversicherungsrecht allgemein üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein. Die blosse Möglichkeit nunmehr gänzlich fehlender ursächlicher Auswirkungen des Unfalles genügt nicht (RKUV 2000 Nr. U 363 S. 46 Erw. 2, 1994 Nr. U 206 S. 328 f. Erw. 3b). b) In umfassender und sorgfältiger Würdigung der medizinischen Aktenlage hat die Vorinstanz zu Recht erkannt, es sei im vorliegenden Fall nicht möglich, die natürliche Kausalität zwischen Unfall vom 13. September 1988 und damaliger Gesundheitsschädigung des Beschwerdeführers mit rechtsgenüglicher Sicherheit festzustellen. Es kann auf die Ausführungen der Vorinstanz verwiesen werden. Entscheidend ist, dass der Gerichtsgutachter in überzeugender Weise darlegt, dass das Rückenleiden auch ohne den Sturz vom 13. September 1988 "so oder so aufgetreten" wäre. Die im Oktober 1992 vorgenommene Operation sei unausweichlich gewesen und müsse als logische Folge der schweren degenerativen lumbalen Rückenpathologie betrachtet werden (Gutachten vom 26. November 1998). Schliesslich führt der Experte aus, ein Traumaereignis (wie beim Beschwerdeführer) sei im Verlauf eines Jahres abgeheilt (Zusatzgutachten vom 12. Mai 1999). Gestützt auf die überzeugenden Schlussfolgerungen des Gutachters ist anzunehmen, dass der Status quo sine mit überwiegender Wahrscheinlichkeit im Zeitpunkt der Leistungseinstellung per 1. Juli 1994 erreicht war. Daran vermögen die Einwände des Beschwerdeführers in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde nichts zu ändern. Seine abweichende Beurteilung der Unfallkausalität ist nicht hinreichend begründet.