Citation: 8C_193/2020 E. A

Die 1974 geborene A.________ war vom 8. August 2011 bis 31. März 2017 bei der B.________ AG angestellt und in dieser Eigenschaft bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 16. August 2016 klemmte sie sich beim Aussortieren von Zigarettenschachteln in einer Maschine vier Finger der rechten Hand ein. Dabei zog sie sich eine Schnittverletzung und Quetschungen zu. Die Suva anerkannte ihre Leistungspflicht für die Folgen dieses Ereignisses und erbrachte die vorübergehenden Leistungen (Heilbehandlung und Taggeld). Sie tätigte medizinische Abklärungen und liess die Versicherte kreisärztlich untersuchen (vgl. Untersuchungsbericht vom 21. November 2016). Am 23. Dezember 2016 verletzte sich A.________ bei der Arbeit erneut an der rechten Hand (Kontusion rechte Hand/rechter Daumen). Nachdem die Suva eine weitere kreisärztliche Untersuchung (vgl. Bericht vom 12. April 2017 über die kreisärztliche Abschlussuntersuchung vom 11. April 2017) veranlasst und in der Folge mehrere medizinische Aktenbeurteilungen eingeholt hatte, stellte sie ihre Leistungen per 19. Januar 2018 ein (Verfügung vom 14. Dezember 2018). Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 18. April 2019 fest. Zur Begründung führte sie aus, dass die rein somatischen Unfallfolgen an der rechten Hand spätestens bis zum 19. Januar 2018 abgeheilt resp. nicht mehr zu objektivieren seien und in Bezug auf die psychogenen Beschwerden die Adäquanz zu verneinen sei.