Citation: 1C_606/2024 E. 3.3

3.3. Die Beschwerdeführerin übersieht mit ihrer Kritik, dass die Bestimmung des für die Entschädigung im Sinne von § 18 Abs. 3 des Personalgesetzes des Kantons Zürich vom 27. September 1998 (PG; LS 177.10) i.V.m. Art. 336a OR massgebenden Bruttomonatslohns als solche nicht die Sachverhaltsfeststellung, sondern die Rechtsanwendung beschlägt. Tatfrage ist, wie viele Stunden die Beschwerdeführerin in den Monaten August bis Oktober 2017 effektiv gearbeitet hat. Zur Ermittlung der Arbeitszeit stellte die Vorinstanz auf den Jahresplan für das Jahr 2017 ab, wie aus dem Verweis im angefochtenen Entscheid auf das betreffende Aktenstück erhellt. Dem Antrag der Beschwerdeführerin, zusätzlich eine "Zeitkontrolle" zu edieren, leistete die Vorinstanz - wie bereits der Spitalrat - keine Folge. Zwar fliesst aus dem Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) das Recht, dass die Behörde die ihr angebotenen Beweise abnimmt, wenn diese zur Abklärung des Sachverhalts tauglich erscheinen. Umgekehrt folgt daraus, dass keine Verletzung des rechtlichen Gehörs vorliegt, wenn eine Behörde auf die Abnahme beantragter Beweismittel verzichtet, weil sie auf Grund der bereits abgenommenen Beweise ihre Überzeugung gebildet hat und ohne Willkür in antizipierter Beweiswürdigung annehmen kann, dass ihre Überzeugung durch weitere Beweiserhebungen nicht geändert würde (vgl. BGE 141 I 60 E. 3.3; 136 I 229 E. 5.3 mit Hinweisen). Die Beschwerdeführerin macht nicht geltend, die Einsatzzeiten für die Monate August bis Oktober 2017, wie sie sich aus dem von der Vorinstanz herangezogenen Jahresplan ergeben, würden nicht ihrer tatsächlichen Arbeitszeit für diese Periode entsprechen. Vielmehr scheint sie den Beizug der "Zeitkontrolle" (gemeint wohl: Jahreskontrolle im Sinne von § 130 lit. a VVO) deshalb als notwendig zu erachten, weil nur daraus die geleistete Überzeit erhelle. Da die Vorinstanz bei der Festlegung des massgebenden Monatslohns allfällige Überstundenzuschläge willkürfrei unberücksichtigt lassen durfte (vgl. E. 3.6 hiernach), brauchte sie die geleistete Überzeit indes nicht zu ermitteln. Die (stillschweigende) Ablehnung des Beweisantrags der Beschwerdeführerin stellt vor diesem Hintergrund keine Gehörsverletzung dar. Auch kann der Vorinstanz in diesem Zusammenhang keine offensichtlich unrichtige Sachverhaltsfeststellung oder "Verstoss gegen klares Gesetz" vorgeworfen werden.