Citation: 6B_1020/2021 E. 2.4

2.4. Die vorinstanzliche Beweiswürdigung ist nicht willkürlich. Die Vorinstanz würdigt die Aussagen der Beteiligten ausführlich und sorgfältig. Sie setzt sich über mehrere Seiten hinweg eingehend mit den Aussagen der Beschwerdegegnerin 2 auseinander. Es ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz auf diese abstellt und den angeklagten Sachverhalt aufgrund dessen als erstellt erachtet. Auch mit den Aussagen des Beschwerdeführers setzt sich die Vorinstanz im Detail auseinander. Willkürfrei gelangt sie zum Schluss, dass diese sehr spärlich und widersprüchlich sind. Es ist mit der Vorinstanz davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer seine Aussagen stetig variierte und dem aktuellen Erkenntnisstand angepasste Ausweitungen vornahm. Der Vorinstanz ist auch zu folgen, wenn sie festhält, dass diese Ungereimtheiten das Kerngeschehen und nicht blosse Nebenpunkte betreffen. Der Beschwerdeführer vermag mit seinen Ausführungen die vorinstanzliche Beweiswürdigung nicht in Zweifel zu ziehen. Insbesondere überzeugt es nicht, wenn der Beschwerdeführer zur Beurteilung der Glaubhaftigkeit der Aussagen der Beschwerdegegnerin 2 einen völlig anderen Massstab ansetzen will als an seine eigenen. Zwar bezeichnet er seine Angaben als plausibler und glaubhafter als diejenigen der Beschwerdegegnerin 2, es gelingt ihm aber nicht ansatzweise darzustellen, inwiefern dies der Fall sein soll. Mit seinen entsprechenden Vorbringen vermag er keine Willkür darzutun, soweit sie den Begründungsanforderungen überhaupt genügen (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG). Aus der späten Anzeigestellung durch die Beschwerdegegnerin kann der Beschwerdeführer sodann nichts zu seinen Gunsten ableiten. Entgegen dem Beschwerdeführer hat sich die Vorinstanz mit diesem Vorbringen auseinandergesetzt und festgehalten, aus welchem Grund die entsprechende Argumentation nicht verfängt. Ebenfalls entgegen den Ausführungen des Beschwerdeführers hat sich die Vorinstanz auch mit dem Schreiben auseinandergesetzt, in welchem die Beschwerdegegnerin 2 bestätigte, dem Beschwerdeführer kein Geld gegeben zu haben. Die Vorinstanz begründet überzeugend, weshalb dieses Schreiben an der Glaubhaftigkeit der Aussagen der Beschwerdegegnerin 2 nichts zu ändern vermag. Für das Bundesgericht steht somit insbesondere verbindlich fest (vgl. Art. 105 Abs. 2 BGG), dass die Geldübergaben gemäss den Feststellungen der Vorinstanz stattgefunden haben, und dass eine Rückzahlungsverpflichtung des Beschwerdeführers vorlag. Den Parteien war stets bewusst, dass der Beschwerdeführer das Geld zurückzuerstatten habe. Weiter ist auch die beanstandete Liebesbeziehung zwischen dem Beschwerdeführer und der Beschwerdegegnerin 2 als erstellt zu betrachten.