Citation: 4A_41/2020 E. A

A.a. ProLitteris, Schweizerische Urheberrechtsgesellschaft für Literatur und bildende Kunst, Genossenschaft (Klägerin, Beschwerdeführerin) mit Sitz in Zürich bezweckt die Wahrung der Rechte der Urheber, Verlage und anderer Rechtsinhaber von literarischen und dramatischen Werken sowie von Werken der bildenden Kunst und der Fotographie, soweit ihr diese Rechte vertraglich zur kollektiven Wahrnehmung anvertraut werden. Mit Bewilligungen vom 4. Juni 2013 und 27. September 2017 ermächtigte das Eidgenössische Institut für Geistiges Eigentum (IGE) die Klägerin, die Vergütungsansprüche nach dem Urheberrechtsgesetz für die Jahre 2013 bis 2022 geltend zu machen. Die A.________ GmbH (Beklagte, Beschwerdegegnerin) mit Sitz in U.________ bezweckt im Wesentlichen die Verbreitung von sog. crossmedialen Inhalten jeglicher Art. A.b. Die Klägerin stellte der Beklagten folgende Beträge in Rechnung: - Rechnung Nr. 18844900 vom 7. Januar 2014: Fr. 205.00; - Rechnung Nr. 20732339 vom 7. Januar 2014: Fr. 153.75; - Rechnung Nr. 18889659 vom 13. März 2014: Fr. 102.50; - Rechnung Nr. 20768079 vom 13. März 2014: Fr. 51.25; - Rechnung Nr. 18985869 vom 30. März 2015: Fr. 102.50; - Rechnung Nr. 20839776 vom 30. März 2015: Fr. 51.25; - Rechnung Nr. 19104921 vom 8. April 2016: Fr. 102.50; - Rechnung Nr. 20943864 vom 8. April 2016: Fr. 51.25. - Rechnung Nr. 1148278 vom 7. April 2017: Fr. 87.15; - Rechnung Nr. 20978836 vom 7. April 2017: Fr. 71.75. Die in Rechnung gestellten Beträge beruhten auf der Einschätzung der Beklagten durch die Klägerin, welche die Beklagte nicht innert 30 Tagen beanstandete. Mit Schreiben vom 28. September 2018 mahnte die Klägerin die ausstehenden Forderungen von insgesamt Fr. 978.90 und forderte die Beklagte auf, den offenen Betrag innert 10 Tagen zu überweisen. Die Beklagte kam der Aufforderung nicht nach.