Citation: 6B_640/2024 E. 2.6

2.6. Damit erübrigt sich grundsätzlich eine Interessenabwägung. Im Übrigen würde sich die Landesverweisung auch bei Annahme eines schweren persönlichen Härtefalls als rechtskonform erweisen. Die Vorinstanz nimmt in einer Eventualbegründung eine nachvollziehbare Interessenabwägung vor. Mit Bezug auf die privaten Interessen des Beschwerdeführers erwägt die Vorinstanz, diese würden sich insbesondere aus seiner langen Aufenthaltsdauer sowie seiner familiären Situation ergeben. Dies relativiere sich allerdings durch die in sprachlicher, sozialer und wirtschaftlicher Hinsicht wenig gelungene Integration, die intakten Wiedereingliederungsmöglichkeiten bei einer Rückkehr nach Sri Lanka sowie durch den Umstand, dass eine Landesverweisung die familiäre Beziehung zu seiner Ehefrau zwar tangiere, das Recht auf Achtung des Familienlebens i.S.v. Art. 8 EMRK jedoch nicht verletzt werde. Der Ehefrau sei es ohne Weiteres zumutbar, ihn für die Dauer der Landesverweisung nach Sri Lanka zu begleiten, sollte dies ihr Wunsch sein. Ein besonderes Abhängigkeitsverhältnis zu den Söhnen bestehe nicht. Der Beschwerdeführer bringt dagegen lediglich vor, seine privaten Interessen seien nachgewiesen, was keiner begründeten Auseinandersetzung mit den vorinstanzlichen Erwägungen entspricht. Die privaten Interessen stellt die Vorinstanz den öffentlichen Interessen an einer Landesverweisung gegenüber. Sie erwägt mitunter, er sei zu einer Freiheitsstrafe von 17 Monaten verurteilt worden, sei sodann zweifach vorbestraft und habe sich hinsichtlich seiner begangenen Taten weder einsichtig noch reuig gezeigt. Auch wenn von keiner signifikant erhöhten Rückfallgefahr auszugehen sei, so habe er die öffentliche Sicherheit und Ordnung der Schweiz wiederholt verletzt, ohne bisher die Verantwortung dafür übernommen zu haben. Zukünftige vergleichbare Delikte könnten nicht ausgeschlossen werden, weshalb - nicht zuletzt aufgrund der finanziellen Situation des Beschwerdeführers - von einer leicht erhöhten Rückfallgefahr auszugehen sei. Im Jahr 2013 wurde er wegen Nötigung und im Jahr 2018 wegen SVG-Widerhandlungen (mehrfache grobe Verkehrsregelverletzung) verurteilt. Im vorliegenden Verfahren wurde er wegen gewerbsmässigen Betrugs sowie mehrfach qualifizierter Geldwäscherei verurteilt. Auch diesbezüglich stellt der Beschwerdeführer einmal mehr lediglich seine eigene Sicht der Dinge dar und führt einzig aus, es bestehe keine Rückfallgefahr und er sei keine Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung in der Schweiz. Bei dieser Ausgangslage gewichtet die Vorinstanz die öffentlichen Interessen an einer Landesverweisung zu Recht höher als die privaten Interessen des Beschwerdeführers an einem Verbleib in der Schweiz. Insgesamt erweist sich die von der Vorinstanz angeordnete Landesverweisung für die Dauer von 5 Jahren als rechtskonform. Die Beschwerde ist, soweit überhaupt darauf einzutreten ist, unbegründet.