Citation: 6B_180/2023 E. 4.2.1

4.2.1. Die Vorinstanz erwägt, der Beschwerdeführer sei mit Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Obwalden vom 8. Februar 2016 zu einer Freiheitsstrafe von 6 Monaten verurteilt worden wegen Betrugs (begangen am 30. Oktober 2014), wegen Urkundenfälschung (begangen zwischen dem 2. Oktober 2014 und 14. April 2015), wegen mehrfachen Führens eines Motorfahrzeugs trotz Verweigerung, Entzugs oder Aberkennung des Ausweises (begangen am 22. September 2014, 5. April 2015, 11. April 2015 und 28. September 2015) sowie wegen Entwendung eines Motorfahrzeugs zum Gebrauch (begangen am 28. September 2015). Im vorliegenden Verfahren erfolge ein Schuldspruch wegen Betrugs, welchen der Beschwerdeführer im Zeitraum vom 1. bis 30. November 2015 und damit vor dem Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Obwalden vom 8. Februar 2016 begangen habe. Es liege somit ein Fall der teilweisen retrospektiven Konkurrenz vor, weshalb eine Zusatzstrafe zu diesem Strafbefehl auszufällen sei.