Citation: 2C_692/2017 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz schildert in E. 2 ihres Urteils die Voraussetzungen für die Anordnung von Ausschaffungshaft (Vorliegen eines Wegweisungsentscheids, zur Sicherstellung von deren Vollzug die Haft dienen muss; Bestehen eines gesetzlichen Haftgrundes, hier namentlich von Art. 76 Abs. 1 Abs. 1 lit. b Ziff. 1 in Verbindung mit Art. 75 Abs. 1 lit. h AuG sowie von Art. 76 Abs. 1 lit. b Ziff. 3 AuG; zielstrebiges Vorantreiben der Bemühungen für einen - als möglich erscheinenden - Vollzug der Wegweisung) und bejaht anhand der konkreten Verhältnisse des Beschwerdeführers, dass diese Voraussetzungen in seinem Fall erfüllt seien. Spezifisch befasst sie sich mit der Bedeutung der Behauptung des Beschwerdeführers, er sei (was Frankreich bisher nicht anerkannt hat) französischer Staatsangehöriger (E. 2.3). Der Beschwerdeführer macht vor allem geltend, dass er französischer Staatsangehöriger sei; darüber habe ein französisches Gericht entschieden, ein Schweizer Gericht sei nicht zuständig. Mit den Erwägungen der Vorinstanz zu diesem Aspekt befasst er sich nicht. Er äussert sich weiter zum zweitinstanzlichen schweizerischen Strafurteil vom 14. Juli 2017, wobei er offenbar meint, die Verurteilung beruhe primär auf illegaler Einreise. Abgesehen davon, dass sich mit dieser Äusserung besagtes Urteil in Bezug auf das Verbrechen gegen das Betäubungsmittelgesetz selbst in einem diesbezüglichen Rechtsmittelverfahren nicht in Frage stellen lässt, bliebe dies ohne Relevanz, erfüllt doch das dort beurteilte Verhalten zusätzlich offensichtlich den Haftgrund von Art. 75 Abs. 1 lit. g AuG, welcher keine rechtskräftige Verurteilung voraussetzt, sondern die Einleitung einer diesbezüglichen Strafverfolgung genügen lässt. Woraus der Beschwerdeführer vorliegend einen Anspruch auf Beigabe eines unentgeltlichen Rechtsanwalts im ausländerrechtlichen Haftprüfungsverfahren ableiten will, zeigt er nicht auf.