Citation: 7B_301/2024 E. 2.7.3

2.7.3. Ausgehend von diesem aktuellen Stand der Untersuchung erscheint es ohne Weiteres plausibel, dass durch die schrittweise erfolgende Auswertung der untersuchten Geldtransaktionen neue Beweismittel und Sachumstände ermittelt werden können, welche die Staatsanwaltschaft dem Beschwerdeführer und seiner Ehefrau in Befragungen vorhalten will, dies ohne eine vorhergehende Absprache zwischen den beiden. Aufgrund der untersuchten konkreten Geldflüsse des Beschwerdeführers an die C.________, der noch ungeklärten Rolle der Ehefrau in den betrügerischen Handlungen sowie dem grossen öffentlichen Interesse an der Aufklärung der schweren Vermögensdelikte ist es daher nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz erwägt, zwischen dem Beschwerdeführer und seiner Ehefrau bestehe die akute Gefahr von Kollusionshandlungen. Der Einwand des Beschwerdeführers, Verdunkelungsgefahr bestehe, wenn überhaupt, dann nur in Bezug auf die Sicherstellung von allenfalls einzuziehenden Vermögenswerten, verfängt damit nicht.