Citation: 2C_529/2017 E. 2.3

2.3. Gemäss Art. 2 lit. k RTVG gilt als Werbung jede öffentliche Äusserung im Programm, welche die Förderung des Abschlusses von Rechtsgeschäften über Waren oder Dienstleistungen, die Unterstützung einer Sache oder Idee oder die Erzielung einer anderen vom Werbetreibenden oder vom Rundfunkveranstalter selbst gewünschten Wirkung zum Zweck hat und gegen Bezahlung oder eine ähnliche Gegenleistung oder als Eigenwerbung verbreitet wird. Dieser Begriff schliesst neben der kommerziellen auch die ideelle Werbung ein. Die Aufforderung zum Abschluss eines Rechtsgeschäfts ist für den Werbebegriff nach Art. 2 lit. k RTVG bzw. Art. 2 lit. f des Europäischen Übereinkommens über das grenzüberschreitende Fernsehen vom 5. Mai 1989 (EÜGF; SR 0.784.405) nicht erforderlich (ROLF H. WEBER, Handkommentar zum Rundfunkrecht, 2 008, N. 13 zu Art. 2 RTVG); es genügt, wenn mit der entgeltlichen öffentlichen Äusserung im Programm irgendeine vom Betroffenen gewünschte Wirkung angestrebt wird (BGE 134 II 223 E. 3.4.1 S. 229).