Citation: 9C_244/2023 E. B

Die A.________ GmbH erhob Beschwerde mit dem Rechtsbegehren, die als massgebender Lohn aufgerechneten Beträge seien um 50 % zu reduzieren, da die beiden Liegenschaften jeweils nur zur Hälfte privat genutzt worden seien. Das Verwaltungsgericht des Kantons Zug hiess die Beschwerde im Sinne der Erwägungen gut und hob den Einspracheentscheid vom 16. Juni 2021 auf. Es hielt fest, dass der gesamte Betrag der übernommenen Mietkosten (100 %) nicht dem massgebenden Lohn der einzigen Gesellschafterin hinzuzurechnen sei, sondern als (verdeckte) Gewinnausschüttung qualifiziert werden müsse (Urteil vom 2. März 2023).