Citation: 2C_503/2023 E. 3.4

3.4. Die Beschwerdeführerin vermag mit ihren Vorbringen keine formelle Rechtsverweigerung aufzuzeigen. Es ist keine Willkür (Art. 9 BV) in der vorinstanzlichen Auslegung des kantonalen Rechts und ebenso wenig im Schluss, die kantonale Vorinstanz habe die Rüge der Unangemessenheit ausschliessen dürfen, zu erblicken. Dass die Beschwerdeführerin das kantonale Recht anders auslegt und zu einer anderen Lösung gelangt, begründet keine Willkür (vgl. BGE 149 I 329 E. 5.1). Vielmehr ist es plausibel, dass die Ermessenskontrolle angesichts der Sachnähe und des Beurteilungsspielraums der Fach-/Lehrpersonen nicht nur beim Leistungsnachweis in Form der Prüfung, sondern auch bei jenem in Form der berufspraktischen Arbeit (Praktikum; vgl. Art. 21 Abs. 2 StudR PS) ausgeschlossen ist und die Rekurskommission ihr Ermessen dementsprechend nicht an die Stelle der Fach-/Lehrpersonen setzt. In der Beschränkung der Kognition auf die Rechtskontrolle ist nach dem Gesagten keine Rechtsverletzung zu erblicken.