Citation: 1P.271/2001 05.11.2001 E. 1

hielt es fest, dass die Beschwerde nicht als Stimmrechts- beschwerde, sondern grundsätzlich als Verwaltungsgerichts- beschwerde entgegenzunehmen sei. Diese setze indessen ein aktuelles Interesse voraus, welches deshalb fehle, weil X.________ in der Zwischenzeit von der Gemeinde Binningen weggezogen sei. Die Legitimation würde im Übrigen auch fehlen, wenn die Eingabe als Stimmrechts- beschwerde zu behandeln wäre. Unter dem Gesichtswinkel der Kostenverlegung führte das Verwaltungsgericht schliesslich aus, dass keine Unregelmässigkeiten ersichtlich seien und sich die Beschwerde daher als unbegründet erweise. Es ver- wies insbesondere auf die gesetzlichen Bestimmungen und ein anlässlich der Kirchgemeindeversammlung aufliegendes Infor- mationsblatt und machte auf den Umstand aufmerksam, dass sich die Kirchgemeindemitglieder anhand der Jahresrechnung über die finanziellen Konsequenzen ein Bild machten konnten und X.________ von der Möglichkeit, an der Versammlung Erklärungen oder Berichtigungen anzubringen, keinen Gebrauch machte.