Citation: 5A_404/2015 E. A

A.a. A.A.________ (geb. 1975) und B.________ (geb. 1971) sind die unverheirateten Eltern von C.A.________ (geb. 2003), der unter der elterlichen Sorge seiner Mutter steht. Bis 2009 lebten A.A.________ und B.________ zusammen; im April 2009 trennten sie sich nach einem Vorfall häuslicher Gewalt. Seither lebt C.A.________ bei seiner Mutter, anfänglich in U.________, seit Sommer 2013 zusammen mit dem neuen Lebenspartner von A.A.________ und dem im April 2013 geborenen Halbbruder D.________ in V.________. Seit Dezember 2011 haben keine (regelmässigen) Besuche von C.A.________ bei seinem Vater mehr stattgefunden, seit Dezember 2012 ist der Kontakt ganz abgebrochen. A.b. Am 3. Januar 2012 beantragte A.A.________ bei der damals zuständigen Vormundschaftsbehörde U.________ ein begleitetes Besuchsrecht für C.A.________ mit der Begründung, er werde von seinem Vater physisch und psychisch terrorisiert sowie von dessen neuen Freundin schikaniert. Am 18. Juni 2012 erstattete die Schulleiterin der Schule E.________ in U.________ bei der Vormundschaftsbehörde U.________ eine Gefährdungsmeldung für C.A.________, veranlasst durch verschiedene Vorfälle, bei welchen es mit C.A.________ zu Selbst- und Fremdgefährdungen gekommen sei, sowie durch die angeblich schwierige und unbefriedigende Kooperation mit der Mutter. B.________ beantragte am 19. Dezember 2012 bei der Vormundschaftsbehörde U.________ die Regelung des persönlichen Verkehrs zwischen ihm und seinem Sohn C.A.________. Die seit 1. Januar 2013 für Kindesschutzmassnahmen zuständige Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) des Kantons Zug holte für C.A.________ bei der Jugend- und Familienberatung F.________ einen Abklärungsbericht, datierend vom 18. März 2013, sowie beim Zentrum für Psychologie und Verhaltenstherapie G.________ ein kinderpsychiatrisches Gutachten, datierend vom 27. November 2013, ein. Abklärungsbericht und Gutachten empfahlen die Wiederherstellung des Kontakts von C.A.________ zu seinem Vater und die Errichtung einer Besuchsbeistandschaft. A.c. Mit Entscheid vom 8. Juli 2014 errichtete die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) des Kantons Zug für C.A.________ eine Beistandschaft nach Art. 308 Abs. 1 und 2 ZGB (Ziff. 1) und beauftragte die Beistandsperson (Ziff. 2), die Kindseltern bei der Betreuung von C.A.________ bei Bedarf mit Rat und Tat zu unterstützen (Bst. a), die Kindseltern in ihrer Erziehungsaufgabe gegenüber C.A.________ bei Bedarf zu beraten und bei allfälligen Spannungen zu vermitteln (Bst. b), die altersentsprechende Entwicklung von C.A.________ zu überwachen bzw. zu fördern und gegebenenfalls in Absprache mit den Kindseltern dazu eine Therapie zu organisieren (Bst. c), einen sorgfältigen Kontaktaufbau zwischen dem Kindsvater und C.A.________ zu gestalten (Bst. d) und bis spätestens 31. Dezember 2014 einen Vorschlag zur Besuchsrechtsregelung der KESB vorzulegen (Bst. e). Als Beistandsperson ernannte die KESB H.________, Sozialpädagogin bei der Jugend- und Familienberatung Bezirk W.________ in X.________, mit der Einladung (Ziff. 3), nötigenfalls Antrag auf Anpassung der behördlichen Massnahmen an veränderte Verhältnisse zu stellen (Bst. a), über ihre Tätigkeit per 31. Oktober 2014 einen ersten Zwischenbericht einzureichen (Bst. b) und über ihre Tätigkeit mindestens alle zwei Jahre, oder sofern es die Situation erfordert früher, erstmals per 30. Juni 2016 einen Bericht einzureichen (Bst. c). Gebühren wurden keine erhoben (Ziff. 4).