Citation: 8C_484/2016 E. 6.2

6.2. Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung seines rechtlichen Gehörs, weil die Akten zu seiner Strafanzeige nicht beigezogen worden seien. Er legt jedoch nicht näher dar, weshalb die Strafakten für die vorinstanzliche Beurteilung der personalrechtlichen Streitsache unerlässlich gewesen wären. Es ist nicht ersichtlich, dass die Strafakten dazu näheren Aufschluss geben könnten, zumal der Beschwerdeführer einräumt, dass die Strafuntersuchung noch gar nicht abgeschlossen sei; wie die Beschwerdegegnerin vernehmlassungsweise angab, hatte eine Anhörung noch nicht stattgefunden. Da die Auflösung des Arbeitsverhältnisses durch den Arbeitgeber zu beurteilen ist, erübrigt sich der - auch im bundesgerichtlichen Verfahren beantragte - Beizug der Strafakten hinsichtlich des Vorwurfs, der Beschwerdeführer sei zur Kündigung genötigt worden. Zudem waren ihm bereits Monate vor Einreichung der Strafanzeige arbeitsrechtliche Schritte angedroht worden. Das kantonale Gericht hat ausdrücklich festgehalten, dass der Beschwerdeführer lediglich die Praxis bei nur um wenige Tage verspäteten Fördergesuchen mitbegründet und mitgetragen habe. Eine Beteiligung an der Zusprechung der Fördergelder an Tochter und Schwiegersohn des Amtsleiters stand bei der personalrechtlichen Streitsache nie zur Diskussion. Eine Verletzung des rechtlichen Gehörs durch die Ablehnung der Vorinstanz, die Akten der Staatsanwaltschaft beizuziehen, ist damit nicht dargetan (zur antizipierten Beweiswürdigung: SVR 2010 UV Nr. 3 S. 11, 8C_283/2009 E. 2.2.2; SVR 2001 IV Nr. 10 S. 27, I 362/99 E. 4b; zu Art. 4 Abs. 1 aBV ergangene, weiterhin geltende Rechtsprechung: BGE 124 V 90 E. 4b S. 94; 122 V 157 E. 1d S. 162). Es bestand kein Anlass, dem Editionsbegehren stattzugeben, zumal nicht ersichtlich ist, inwieweit das kantonale Gericht unter Kenntnis der Ergebnisse der Strafuntersuchung zu einer anderen Beurteilung der Kündigung hätte gelangen müssen.