Citation: 2C_945/2020 E. 2.3

2.3. Die Vorinstanz durfte vorliegend von einer Gefährdung im Sinne von Art. 8 Abs. 2 lit. c WG ausgehen: Ob Anlass zur Annahme einer Selbst- oder Drittgefährdung im Sinne von Art. 8 Abs. 2 lit. c WG besteht, ist nach dem Verhalten der betroffenen Person insgesamt und unter Würdigung aller relevanter Umstände zu beurteilen (vgl. Urteile 2C_15/2019 vom 26. Juli 2019 E. 4.5; 2C_1163/2014 vom 18. Mai 2015 E. 3.3). Zweifel betreffend die Waffentauglichkeit einer Person aufwerfen kann dabei namentlich eine Suchterkrankung wie der regelmässige Konsum von bestimmten Drogen (vgl. dazu Urteil 2C_1086/2019 vom 24. April 2020 E. 5.3 und 5.5 [betreffend Cannabis-Konsum]). Vor diesem Hintergrund und angesichts des mit einem rechtskräftigen Strafbefehl der Staatsanwaltschaft des Kantons Luzern vom 1. Februar 2016 belegten, erheblichen Cannabis-Konsums des Beschwerdeführers hat die Vorinstanz im Ergebnis in bundesrechtskonformer Weise erkannt, dass vorliegend Anhaltspunkte für eine Drogensucht bestehen, eine entsprechende Suchtproblematik nur gestützt auf die Ergebnisse weiterer Abklärungen verneint werden könnte und es dem Beschwerdeführer obliegt, in geeigneter Form (etwa durch Ermöglichung einer fachpsychologischen Begutachtung) bei diesen Abklärungen mitzuwirken. Daran nichts ändern kann, dass der Beschwerdeführer die erfolgte Einladung, sich unter Leistung eines Kostenvorschusses einer fachpsychologischen Begutachtung zu unterziehen, als Hohn und Erniedrigung empfunden haben soll. Weiter hat die Vorinstanz in ebenfalls bundesrechtskonformer Weise die fehlende Mitwirkung des Beschwerdeführers bei der Sachverhaltsabklärung in den Verfahren vor der Kantonspolizei und dem Regierungsrat (d.h. die damals fehlende Bereitschaft, ein fachpsychologisches Gutachten erstellen zu lassen oder sich einem Drogentest [Haaranalyse] zu unterziehen) in ihre Beweiswürdigung mit einbezogen und, ohne damit in Willkür zu verfallen, zu Ungunsten des Beschwerdeführers gewertet (vgl. zur fehlenden Mitwirkung als bei der Beweiswürdigung zu berücksichtigendes Element Urteil 2C_27/2018 vom 10. September 2018 E. 2.4). Ihr Schluss, wonach bei Würdigung aller Umstände von einer sachlich begründbaren, überwiegenden Wahrscheinlichkeit für eine Selbst- oder Drittgefährdung unter Verwendung einer Waffe auszugehen ist, ist nicht zu beanstanden.