Citation: 5A_604/2022 E. C

Am 5. August 2022 (Eingang: 8. August 2022) verlangte der Vater beim Bundesgericht in Bezug auf die Obhutszuteilung und die Bewilligung des Wegzuges superprovisorisch die aufschiebende Wirkung. Mit Präsidialschreiben vom 8. August 2022 wurde er darauf aufmerksam gemacht, dass ohne Einreichung einer Beschwerde und mithin ausserhalb eines hängigen Beschwerdeverfahrens keine bundesgerichtlichen Anordnungen möglich sind. Am 11. August 2022 (Eingang: 15. August 2022) reichte der Vater eine Beschwerde ein mit den Begehren um gemeinsame Obhut und Betreuungsregelung entsprechend dem erstinstanzlichen Urteil sowie Verbot der Verlegung des Aufenthaltsortes des Kindes nach Berlin, unter seiner Verpflichtung zur Leistung von Kindesunterhaltsbeiträgen von je Fr. 35.-- für Oktober und November 2021, von Fr. 0.-- von Dezember 2021 bis Juli 2022 und von Fr. 1'435.-- ab August 2022, wovon Fr. 635.-- Betreuungsunterhalt, eventualiter um Alleinzuteilung der Obhut an ihn, unter Verpflichtung der Mutter zur Zahlung von Fr. 3'500.-- pro Monat bis zum Eintritt in den Kindergarten und danach von Fr. 1'000.-- pro Monat, subeventualiter um gemeinsame Obhut unter Erlaubnis, den Aufenthaltsort des Kindes nach Berlin zu verlegen (mit näher bezeichneten Betreuungs- und Unterhaltsregelungen) sowie subsubeventualiter um Rückweisung der Angelegenheit an die Vorinstanz. Ferner wird superprovisorisch die aufschiebende Wirkung in Bezug auf den Wegzug und die Unterhaltspflicht verlangt. Mit Präsidialverfügung vom 15. August 2021 wurde der Mutter die Verlegung des Aufenthaltsortes des Kindes, namentlich ins Ausland, superprovisorisch untersagt. Am 29. August 2022 reichte die Mutter ihre Stellungnahme zum Gesuch um aufschiebende Wirkung ein. In der Sache selbst wurden keine Vernehmlassungen eingeholt, weil die Sache klar und sofort spruchreif ist. Am 31. August 2022 reichte der Vater eine neue Version seiner Beschwerde ein mit dem zusätzlichen Begehren um Feststellung, dass er in der Periode von Februar bis September 2021 im Umfang von Fr. 2'616.75 zu viel Unterhalt bezahlt habe, was von der Mutter zurückzuzahlen sei.