Citation: 8C_430/2009 01.07.2009 E. 3

3.1 Für die Bestimmung der Beitragsmonate ist die formale Dauer des Arbeitsverhältnisses entscheidend. Erbringt die versicherte Person im Rahmen eines sich über mehrere Monate erstreckenden Arbeitsverhältnisses regelmässig oder unregelmässig eine Arbeitsleistung, so gilt jeder Kalendermonat, in dem Arbeit geleistet wird, als Beitragsmonat, während jene Kalendermonate innerhalb dieses Arbeitsverhältnisses ausser Betracht fallen, in denen die versicherte Person an gar keinem Tag gearbeitet hat (BGE 121 V 165 E. 2c/bb S. 170 mit Hinweis; Urteil 8C_836/2008 vom 29. Januar 2009 E. 2.2). Bei angebrochenen Kalendermonaten (Beginn oder Ende des Arbeitsverhältnisses im Laufe des Monats; vgl. BGE 121 V 165 E. 2c/bb S. 171) kommt Art. 11 Abs. 2 AVIV zur Anwendung: Danach werden Beitragszeiten, die nicht einen vollen Kalendermonat umfassen, zusammengezählt, wobei je dreissig Kalendertage als ein Beitragsmonat gelten. Da für die Ermittlung der Beitragszeit nicht die Beitragstage - also die Tage, an welchen die versicherte Person tatsächlich einer beitragspflichtigen Beschäftigung nachgegangen ist -, sondern die Kalendertage massgebend sind, müssen die Beitragstage in Kalendertage umgerechnet werden, wozu praxisgemäss ein Umrechnungsfaktor von 1,4 verwendet wird (BGE 122 V 256 E. 2a S. 258 f. mit Hinweisen; Urteil 8C_236/2008 E. 2.1). 3.2 Die Vorinstanz hat richtig erkannt, dass der Beschwerdeführer in der massgebenden, vom 15. August 2006 bis 14. August 2008 dauernden Rahmenfrist für die Beitragszeit beitragspflichtige Beschäftigungen vom 23. Juli 2007 bis 5. April 2008 und vom 17. April bis 11. Juli 2008 ausgeübt hat, was Beitragszeiten von 8 Monaten und 15,4 Kalendertagen (11 Beitragstage x 1,4) bzw. 2 Monaten und 26,6 Kalendertagen (19 Beitragstage x 1,4) ergibt. Die Beitragszeit beträgt damit total 11,4 Monate. Der Einwand des Versicherten, eine nicht ganzzahlige (gebrochene) Anzahl von Beitragsmonaten könne gar nicht vorkommen, weshalb die angebrochenen Kalendermonate voll zu berücksichtigen seien, ist offensichtlich falsch (siehe E. 3.1 hievor). Im Übrigen beanstandet er die Berechnung masslich nicht. 3.3 Unbestritten und nicht zu beanstanden ist die vorinstanzliche Feststellung, es lägen keine Gründe für eine Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit (Art. 14 Abs. 1 AVIG) vor. Gleiches gilt für ihre Erwägungen, dass das Arbeitsverhältnis des Versicherten bei der Firma L.________ AG rechskonform auf den 11. Juli 2008 aufgelöst wurde und ihm für die Zeit danach keine Beitragszeit angerechnet werden kann. Nach dem Gesagten ist die erforderliche Beitragszeit von zwölf Monaten nicht erfüllt.