Citation: 9C_546/2017 E. 4.2.2

4.2.2. Die Einwendungen der Beschwerdeführerin lassen die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen auch diesbezüglich weder als offensichtlich unrichtig, als Ergebnis einer willkürlichen Beweiswürdigung oder als rechtsfehlerhaft nach Art. 95 BGG erscheinen, noch zeigen sie sonstwie eine Bundesrechtsverletzung auf. Namentlich vermag der in der Beschwerde hervorgehobene Umstand, dass der Beschwerdegegner im Juli 2016 nicht nur aus familiären Gründen, sondern - unstreitig - auch zwecks Einholung einer ärztlichen Zweitmeinung in die Schweiz eingereist ist, nichts Derartiges darzutun. Die Absicht des Beschwerdegegners, dauerhaft in der Schweiz zu bleiben und samt Ehefrau bei seiner Tochter Wohnsitz zu begründen, hatte sich nach den einlässlichen Erörterungen des kantonalen Gerichts vielmehr im Gefolge der hier durchgeführten ärztlichen Untersuchungen und Behandlungen und der gestützt darauf seitens der Ärzte abgegebenen ungünstigen Prognose in Bezug auf Beschwerdeverlauf und Lebensdauer spätestens ab September 2016 eingestellt. Zweck des Aufenthalts in der Schweiz war und ist demnach zwar auch die medizinische Behandlung. Daneben bestehen aber, wie im angefochtenen Entscheid überzeugend aufgezeigt, auch anderweitige - familiäre - Motive, welche die Wohnsitznahme in der Schweiz begründen können und plausibel machen. Die in Art. 2 Abs. 1 lit. b KVV geforderte, einen ausnahmsweisen Ausschluss aus der OKP rechtfertigende Exklusivität - die betroffene Person hält sich "ausschliesslich" zur ärztlichen Behandlung hier auf - ist mithin zu verneinen. Es bleibt damit beim vorinstanzlichen Entscheid.