Citation: U 407/00 14.12.2001 E. 2

2.- a) Die Vorinstanz hat in einlässlicher Würdigung der medizinischen Akten in Anlehnung an das Gutachten des Dr. S.________ vom 25. März 1998 sowie der Stellungnahmen des Dr. C.________ vom 3. Juni 1997 und des Dr. H.________ vom 30. September 1998 dargetan, dass das zum Zeitpunkt der Leistungseinstellung vorhandene Leiden weder ganz noch teilweise auf das Unfallereignis vom 18. Januar 1997 zurückzuführen sei und sich nach einer vorübergehenden Verschlimmerung der Status quo sine eingestellt habe. Ein natürlicher Kausalzusammenhang zwischen diesem Unfallereignis und den bestehenden Beschwerden sei daher in Kenntnis des Berichts des Neurologen Dr. I.________ vom 6. Mai 1998 zu verneinen. Der überzeugenden Begründung, auf welche verwiesen werden kann, ist beizupflichten. b) Daran vermögen die Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde nichts zu ändern. Insbesondere trifft nicht zu, dass sich die den Versicherten untersuchenden Ärzte nicht mit der Möglichkeit eines beim Unfall erlittenen Kopfaufpralls auseinander gesetzt haben: Die am 19. März 1997 durchgeführte MRI des Schädels in der Klinik X.________ brachte indessen keine Auffälligkeiten zu Tage. Ebenso wenig fand der Neurologe Dr. I.________ während seiner weitergehenden Abklärungen vom 5. Mai 1998 Anhaltspunkte für eine traumatische Hirnschädigung, sodass er die geltend gemachten Kopfschmerzen wie auch die festgestellten geringfügigen Konzentrationsstörungen als Reaktion auf das lumbale Schmerzsyndrom und damit auf die erheblichen degenerativen Veränderungen der LWS wertete (Bericht vom 6. Mai 1998). Was der Beschwerdeführer sodann gegen die Schlüssigkeit des Gutachtens des Dr. S.________ vom 25. März 1998 sowie der Stellungnahmen der Dres. C.________ und H.________ vom 3. Juni 1997 sowie 30. September 1998 vorbringt, verfängt nicht. Es ist durchaus sachgerecht, bei der Beantwortung der Frage nach dem Status quo sine neben weiteren Kriterien wie etwa dem objektiven Befund des Gesundheitszustandes vor und nach dem Ereignis sowie zum Zeitpunkt der Leistungseinstellung auch die Schwere des Unfalls zu berücksichtigen. Demgegenüber überzeugt die Schlussfolgerung des Neurologen Dr. I.________ vom 6. Mai 1998, wonach die Beschwerden mit dem Unfall vom 18. Januar 1997 (noch) in einen Kausalzusammenhang zu bringen seien, nicht. Es findet sich in seinem Bericht vom 6. Mai 1998 keine nachvollziehbare Auseinandersetzung mit der von Dr. H.________ am 30. September 1998 bestätigten Feststellung des Dr. C.________ vom 3. Juni 1997, wonach eine Operationsindikation auch ohne Unfall eingetreten wäre. Darüber hinaus nennt er keine wesentlichen, den Dres. S.________, C.________ und H.________ verschlossen gebliebenen neurologischen Auffälligkeiten, sodass der Einschätzung des Neurologen besonderes Gewicht beizumessen wäre. Auch durften Beschwerdegegnerin und Vorinstanz auf weitere Beweisvorkehrungen, insbesondere die nochmalige Befragung des Dr. I.________, verzichten, da hievon keine neuen Erkenntnisse zu erwarten sind (antizipierte Beweiswürdigung; BGE 124 V 94 Erw. 4b, 122 V 162 Erw. 1d mit Hinweis; SVR 2001 IV Nr. 10 S. 28 Erw. 4b).