Citation: 8C_80/2014 E. 3.1

3.1. Gemäss Feststellung der Vorinstanz hatte die IV-Stelle den Invaliditätsgrad von 50 %, der zur Zusprache einer halben Rente mit Verfügungen vom 9. und 20. Oktober 2000 führte, durch Prozentvergleich ermittelt, somit nach Massgabe der gesundheitlich bedingten Behinderung in der nach Eintritt der gesundheitlichen Beeinträchtigung weiterhin ausgeübten Tätigkeit als Pflegefachfrau in verschiedenen Alters- und Pflegeheimen. Basis bildete das Gutachten der Medi-zinischen Abklärungsstelle (MEDAS) vom 19. Mai 2000. Darin werden ein chronifiziertes zervikozephales Schmerzsyndrom mit ausgeprägter Schulter-Tendomyose und reaktiver Kapsulitis links bei Status nach Distorsionstrauma der Halswirbelsäule (HWS) am 31. März 1995, eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung, eine depressive Episode leichten Grades, ein Schmerzmittelabusus und eine vegetative Dystonie diagnostiziert. Die Experten geben an, die angestammte und derzeit zu 50 % ausgeübte Tätigkeit als Krankenschwester sei weiterhin zu 50 % zumutbar. Limitierend seien sowohl die rheumatologischen als auch - etwas geringer - die psychiatrischen Befunde.