Citation: 2C_1014/2017 E. 2.2.2

2.2.2. Vorliegend wurde die Beschwerdeführerin am 11. November 2016 erstmals zur Bezahlung eines Kostenvorschusses von Fr. 1'400.-- aufgefordert. Die Zahlungspflicht wurde schon allein durch das diesbezüglich eingeleitete Rechtsmittelverfahren um über ein halbes Jahr aufgeschoben. In der Folge wurden ihr am 28. Juni 2017 drei Fristen zur Bezahlung des Vorschusses in Raten angesetzt, wobei ihr insgesamt drei weitere Monate zur Bezahlung des Gesamtvorschusses zur Verfügung standen. Sie wurde gehörig und unmissverständlich auf die Konsequenzen der Nichteinhaltung der unter Berücksichtigung ihrer persönlichen Verhältnisse grosszügig angesetzten Zahlungsfrist (en) aufmerksam gemacht. Dennoch bezahlte sie die letzte Rate erst zwei Tage nach Ablauf der diesbezüglichen Frist. Unerfindlich bleibt, was sich aus dem von ihr betonten Umstand ableiten liesse, dass sie den Vorschuss am Postschalter einzahlte, statt eine Überweisung via ein Post- oder Bankkonto zu veranlassen. Ebenso wird nicht klar, inwiefern die ihr gewährte Möglichkeit, den Vorschuss über einen längeren Zeitraum hinweg in Raten zu zahlen, sich zu ihren Gunsten auswirken sollte; sie bezahlte namentlich die letzte Rate verspätet, was offensichtlich keine Besserstellung gegenüber einer Partei rechtfertigt, der bloss eine Nachfrist zur Bezahlung des Kostenvorschuss angesetzt wurde. Es sind keine Umstände erkennbar, die für eine ausnahmsweise Nichtanwendung der das Nichteintreten gebietenden gesetzlichen Regelung sprechen würden.