Citation: 6B_1008/2021 E. 1.5

1.5. Die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen reichen vollumfänglich aus, um im Ergebnis willkürfrei darauf zu schliessen, dass der Beschwerdeführer keinem Sachverhaltsirrtum unterlag. Entgegen den Ausführungen des Beschwerdeführers setzt sich die Vorinstanz mit seiner Argumentation auseinander. Dass sie seine Behauptung als schlichtweg unglaubhaft bezeichnet, stellt weder eine Verletzung der Begründungspflicht noch des Gehörsanspruchs dar. Unter dem Gesichtswinkel der Begründungsdichte und hinsichtlich der Wahrung des rechtlichen Gehörs der Parteien genügt es, wenn im Entscheid auf die wesentlichen Argumente der Beschwerde eingegangen wird und eine sachgerechte Anfechtung des Entscheids möglich war, was vorliegend zutrifft (vgl. BGE 142 III 433 E. 4.3.2; 141 IV 244 E. 1.2.1; Urteil 6B_992/2020 vom 30. November 2020 E. 2.1; je mit Hinweisen). Die Vorinstanz stellt in tatsächlicher Hinsicht fest, dass der Beschwerdeführer sowohl um die Untermieterstellung von C.________ als auch um das ausgesprochene Hausverbot durch die Patentinhaberin wusste. Sie verneint damit einen Sachverhaltsirrtum und geht in tatsächlicher Hinsicht von einem entsprechenden Wissen des Beschwerdeführers aus. Dem Beschwerdeführer gelingt es nicht aufzuzeigen, inwiefern diese vorinstanzliche Feststellung willkürlich sein sollte. Er beschränkt sich vielmehr weitgehend auf eine Darstellung seiner eigenen Sicht der Dinge. Soweit auf seine entsprechenden Vorbringen aufgrund ihrer teilweise appellatorischen Natur überhaupt eingetreten werden kann, reichen diese zur Darlegung von Willkür nicht aus. Ob der Beschwerdeführer mit seinem erstellten Wissen davon ausgehen durfte, dass er dazu berechtigt war die Schliessanlage umzuprogrammieren, um C.________ fortan den Zutritt zum Restaurant zu verweigern, prüft die Vorinstanz zu Recht unter dem Titel des Rechtsirrtums. Sie gelangt nach sorgfältiger Prüfung zum Schluss, dass weder ein nicht vermeidbarer noch ein vermeidbarer Rechtsirrtum vorlag. Dass die Vorinstanz sowohl einen relevanten Sachverhaltsirrtum als auch einen Rechtsirrtum verneint, ist nicht zu beanstanden. Andere Gründe, weshalb er vom Vorwurf der Nötigung freizusprechen sei, bringt der Beschwerdeführer nicht vor. Der Schuldspruch wegen Nötigung verletzt kein Bundesrecht.