Citation: 1C_330/2021 E. 4.6.4

4.6.4. Nichts zu seinen Gunsten ableiten kann der Beschwerdeführer schliesslich aus dem von ihm zitierten Urteil des Bundesgerichts 1C_578/2016 vom 28. Juni 2017. In diesem die Stadt Chur betreffenden Entscheid hat das Bundesgericht zwar entschieden, die Stadt habe ihren Ermessensspielraum überschritten, als sie an einem neuzeitlichen Gebäude in der Altstadt den Ersatz der Holzfensterläden durch Aluminiumläden aus ästhetischen Gründen nicht bewilligte, obwohl Aluminiumläden dem Sinn und Zweck der anwendbaren Ästhetikregelung ebenfalls entsprachen, weshalb sich die Verpflichtung zur Anbringung von Holzläden als unverhältnismässiger Eingriff in die Eigentumsgarantie erwies (Urteil 1C_578/2016 vom 28. Juni 2017 E. 4.6 und 4.7, in: ZBl 2018 S. 209 ff.). Im Unterschied zum vorliegenden Fall handelte es sich bei der streitbetroffenen Liegenschaft damals jedoch nicht um ein das Ortsbild stark prägendes historisches Gebäude, sondern lag eine neuzeitliche Baute im Streit. Dem öffentlichen Interesse an der Erhaltung eines möglichst intakten Altstadt- bzw. Ortsbilds konnte deshalb auch mittels Verwendung moderner Materialien weitestgehend entsprochen werden und bestand damit hinreichend Gewähr für eine gute ästhetische Gesamtwirkung (Urteil 1C_578/2016 vom 28. Juni 2017 E. 4.6). Ausschlaggebend war damals zudem, dass Holzfensterläden im Vergleich zu solchen aus Aluminium in der Anschaffung und dem Unterhalt wesentlich teurer waren, weshalb sich die Materialisierungsvorschrift im Ergebnis als unverhältnismässiger Eingriff in die Eigentumsgarantie erwies (Urteil 1C_578/2016 vom 28. Juni 2017 E. 4.6). Vorliegend sind Holzfenster in der Anschaffung und dem Unterhalt zwar ebenfalls teurer als solche aus Aluminium oder Kunststoff. Wie der Beschwerdeführer selber vorbringt, ist der strittige Fensterersatz jedoch offenbar Teil eines kantonalen Lärmsanierungsprojekts und werden die Kosten vom Kanton Zürich getragen, was den Eingriff in die Eigentumsgarantie (Art. 26 Abs. 1 BV) stark relativiert. Nachdem sich der Beschwerdeführer ohnehin nicht auf Art. 26 Abs. 1 BV beruft, ist auch die vorinstanzliche Schlussfolgerung, das öffentliche Interesse am Ortsbildschutz überwiege die privaten Interessen des Beschwerdeführers, nicht zu beanstanden.