Citation: 8C_701/2014 E. 4.3

4.3. Einem - wie hier in Bezug auf das Gutachten D.________ - vom Versicherungsträger im Verfahren nach Art. 44 ATSG eingeholten, den Anforderungen der Rechtsprechung entsprechenden Gutachten eines externen Spezialarztes darf das Gericht vollen Beweiswert zuerkennen, solange "nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit" der Expertise sprechen (BGE 137 V 210 E. 2.2.2 S. 232, 135 V 465 E. 4.4 S. 470; Urteil 8C_231/2013 vom 18. Juli 2013 E. 2). Solche resultieren jedenfalls nicht aus den Hinweisen der Beschwerdeführerin auf zum Teil von einzelnen Ärzten diagnostizierte Persönlichkeitsstörungen. Zum einen begründete der psychiatrische Gutachter Dr. med. D.________ nachvollziehbar, weshalb er - abweichend von Einschätzungen anderer Fachärzte - keine Persönlichkeitsstörung zu diagnostizieren vermochte. Zum anderen hat sich auch die Vorinstanz mit den teils divergierenden medizinischen Auffassungen auseinander gesetzt, ohne diesen eine den Beweiswert des Gutachtens D.________ in Frage stellende Bedeutung beizumessen. Inwiefern das kantonale Gericht bei der Beweiswürdigung seinen Ermessensspielraum missbraucht, offensichtlich unhaltbare Schlüsse gezogen, erhebliche Beweise übersehen oder willkürlich ausser Acht gelassen haben soll (E. 1.2 hievor), ist nicht ersichtlich.