Citation: 7B.44/2005 26.04.2005 E. 2

Das Obergericht hat ausgeführt, das Bezirksgericht habe das Schreiben des Beschwerdeführers, der in Ungarn wohne und kaum innert Frist Akteneinsicht beim Betreibungsamt hätte nehmen können, dahingehend interpretiert, dass er die Zustellung der Akten und damit insbesondere der Kostenabrechnung wünschte und ihm diese über das Betreibungsamt habe zukommen lassen, nachdem er in seiner Eingabe vom 13. Juli 2004 ausgeführt gehabt habe, die der Anzeige über die Auflage der Verteilungsliste und der Kostenrechnung über die Verwertung in der Betreibung Nr. ... zugrunde liegende Kostenabrechnung fehle. Insoweit gehe die Argumentation des Beschwerdeführers, wonach er "diese Ware nicht direkt bestellt" habe, fehl. Im Weiteren habe das Bezirksgericht Pfäffikon zutreffend erwogen, dass es sich bei der dem Beschwerdeführer zugestellten Rechnung nicht um die Erteilung von Auskünften handle, weshalb Art. 12 GebV SchKG entgegen dem Betreibungsamt insoweit nicht anwendbar sei. Es gehe vielmehr um die Zusendung von Aktenkopien, wofür gemäss Art. 9 Abs. 3 GebV SchKG auch für Fotokopien aus bereits bestehenden Akten eine Gebühr erhoben werden dürfe. Die Erhebung einer Gebühr sei somit rechtmässig.