Citation: 7B_42/2022 E. 2

Soweit der Beschwerdeführer im Zusammenhang mit dem Grundsatz "ne bis in idem" geltend macht, mit dem vorinstanzlichen Entscheid sei nicht klar, in Bezug auf welche Lebenssachverhalte das Verfahren fortgeführt werden solle, trifft seine Argumentation nicht zu. Es ist nicht ersichtlich, dass der Beschwerdeführer die Verfahrenseinstellung, soweit sie geschützt wurde, nicht sachgerecht anfechten hätte können und dass die Teileinstellung bezüglich einzelner Umstände (angezeigt wurde eine nicht fachgerechte Medikation, die zu mehreren epileptischen Anfällen bzw. konkret zu einem Sturz am 31. Dezember 2017 und einem Biss auf die Zunge am 9. Februar 2018 geführt haben soll sowie damit einhergehend eine Zwangsmedikation) unzulässig gewesen wäre (vgl. BGE 148 IV 124 E. 2.6.6). Die Vorinstanz nennt die einzelnen Sachverhalte, für welche sie die Verfahrenseinstellung prüft (angefochtener Beschluss S. 8 ff.: Vorwurf der falschen Medikamentendosierung, der ungenügenden Therapieüberwachung und der angeblich unterlassenen Untersuchungen, Vorwurf der Zwangsmedikation; Beschluss S. 16: Modalitäten des Massnahmenvollzugs, Aktenherausgabe, Vorwurf der Freiheitsberaubung mittels Isolation in einem Zimmer vom 7. März 2017 bis 10. März 2017 und vom 1. Januar 2018 bis 8. Januar 2018). Sie weist lediglich den Vorwurf der Zwangsmedikation zur Untersuchung an die Staatsanwaltschaft zurück. Daraus ergibt sich, dass sie die Einstellung des Verfahrens betreffend alle weiteren vom Beschwerdeführer angezeigten Tathandlungen schützt.