Citation: 9C_482/2020 E. 3.2.5

3.2.5. Insgesamt zielt die getroffene Regelung grundsätzlich sachgerecht darauf ab, soweit möglich die Verstärkungseinlagen denjenigen Versicherten zukommen zu lassen, die von der Senkung des Umwandlungssatzes in ihren Rentenerwartungen betroffen sind. Gleichzeitig wurde damit - ebenfalls sachgemäss - verhindert, dass Versicherte durch Verschiebung von Vermögen in die Vorsorgeeinrichtung zwischen Ankündigung der flankierenden Massnahmen und per 31. Dezember 2018 angesetztem Stichtag die freien Mittel der Stiftung in unvorhersehbarem und unsachgemässem Umfang belasten konnten indem sie mit zusätzlichen Einlagen ihren Anspruch auf Verstärkungseinlagen (von je nach Jahrgang zwischen 2 % und 22 %) optimiert hätten, was nicht dem sozialpolitischen Zweck des Erhalts des Vorsorgeschutzes entsprochen hätte.