Citation: 5A_78/2023 E. 2.1

2.1. Im ordentlichen Beschwerdeverfahren wendet das Bundesgericht das Recht grundsätzlich von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG) und prüft frei, ob der angefochtene Entscheid Recht verletzt. In Streitigkeiten betreffend internationale Verträge prüft es von Amtes wegen, welches Recht nach Massgabe des Bundesgesetzes über das Internationale Privatrecht vom 18. Dezember 1987 (IPRG; SR 291) anwendbar ist (BGE 137 III 481 E. 2.1; 130 III 417 E. 2). In rechtlicher Hinsicht sind alle Rügen gemäss Art. 95 f. BGG zulässig. Dass das nach dem schweizerischen internationalen Privatrecht massgebende ausländische Recht nicht richtig angewendet worden sei, kann in der vorliegenden vermögensrechtlichen Sache hingegen nicht gerügt werden; diesbezüglich kann die Beschwerdeführerin nur geltend machen, dass der angefochtene Entscheid ausländisches Recht im Sinne von Art. 9 BV willkürlich anwende (BGE 143 II 350 E. 3.2; Art. 96 Bst. b BGG e contrario). Im Übrigen aber befasst sich das Bundesgericht nur mit formell ausreichend begründeten Einwänden (Art. 42 Abs. 2 BGG; BGE 140 III 86 E. 2 mit Hinweisen). Die Begründung muss sachbezogen sein und sich auf den Streitgegenstand beziehen und beschränken. Die rechtsuchende Partei hat in gezielter Auseinandersetzung mit den für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen plausibel aufzuzeigen, welche Rechte bzw. Rechtsnormen die Vorinstanz verletzt haben soll (BGE 143 II 283 E. 1.2.2; 142 I 99 E. 1.7.1). Für Vorbringen betreffend die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gilt das strenge Rügeprinzip (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 145 V 304 E. 1.2; 133 II 249 E. 1.4.2).