Citation: 2D_2/2024 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer hält den Erwägungen der Vorinstanz entgegen, es gelte als allgemeiner (Verfassungs-) Grundsatz, dass Fristen durch eine rechtzeitige Eingabe bei einer unzuständigen Behörde gewahrt würden. Mit der Klage beim Regionalgericht Viamala sei der Beschwerdeführer fristgerecht gegen die Kündigung vom 10. August 2022 vorgegangen. Das sich für unzuständig erklärende Regionalgericht hätte die Sache gestützt auf Art. 29 Abs. 1 BV an das Verwaltungsgericht weiterleiten müssen, womit die Rechtshängigkeit erhalten geblieben wäre. Deshalb könne sein Rechtsmittel im verwaltungsgerichtlichen Verfahren nicht als verspätet eingestuft werden. Die Vorinstanz hätte daher auf die Streitsache eintreten, ihm keine Kosten auferlegen und das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege gutheissen müssen.