Citation: 8C_605/2021 E. 7.1.2

7.1.2. Die Beschwerdegegnerin, bestätigt durch das kantonalgerichtliche Urteil, geht davon aus, dass sie nur Leistungen für das unmittelbar im Zusammenhang mit dem Unfall stehende Schmerzsyndrom gemäss Art. 36 Abs. 1 UVG zu erbringen habe. Die gestützt auf die Einschätzung des beratenden Arztes Dr. med. F.________ (später bestätigt durch Dr. med. G.________) auf Ende Oktober 2019 vorgenommene Terminierung der Leistungspflicht lässt allerdings ausser Acht, dass der Beschwerdeführer seit dem Unfall vom 23. August 2019 durchgehend bis zur Bursektomie vom 3. März 2020 Ellenbogenbeschwerden angegeben hatte. Somit kann nicht schon deshalb per 6. September oder 31. Oktober 2019 vom Erreichen des Status quo sine ausgegangen werden, weil sich der Beschwerdeführer nach der Punktion vom 2. September 2019 erst wieder am 25. November 2019 zur Konsultation bei Dr. med. C.________ begeben hatte. Soweit Dr. med. G.________ den Zeitpunkt des Status quo sine auf den 6. September 2019 festlegte, hätte die Vorinstanz zumindest geringe Zweifel haben müssen.