Citation: 8C_80/2022 E. 5.2

5.2. Der Beschwerdeführer macht sinngemäss im Wesentlichen geltend, auf das eingeholte Gutachten könne nicht abgestellt werden. Entgegen der dortigen Einschätzung sei ihm eine Arbeitsfähigkeit nicht mehr zuzumuten beziehungsweise nicht verwertbar, was denn auch die erfolglosen beruflichen Eingliederungsmassnahmen (im Herbst 2017 sowie erneut im Herbst 2020) gezeigt hätten. Dies gelte zunächst insoweit, als namentlich die Ursache seiner Anfälle zu Unrecht bis anhin nicht weiter abgeklärt worden sei. Das psychiatrische Teilgutachten sei insoweit unzulänglich, insbesondere auch wegen unzureichender Exploration der Gefangenschaft und Folterung in seiner Heimat Sri Lanka, zumal diesbezüglich, da die IV-Stelle bis dahin auf entsprechende Abklärungen verzichtet habe, auch nicht auf medizinische Vorakten habe zurückgegriffen werden können. Auch die chronischen starken Schmerzen erlaubten die Verwertung der gutachtlich bescheinigten Arbeitsfähigkeit nicht mehr, was sein behandelnder Arzt zuletzt im September 2021 bestätigt habe. Da sich die Gutachter retrospektiv zur Arbeitsfähigkeit nicht geäussert hätten, stehe ihm gestützt auf die Atteste seines behandelnden Arztes zumindest rückwirkend eine befristete Invalidenrente zu. In erwerblicher Hinsicht wird die Gewährung des höchstzulässigen Abzugs vom Tabellenlohn beantragt.