Citation: 2C_702/2016 E. 1.2

1.2. Als Adressat der ausländerrechtlichen Massnahme war der Beschwerdeführer bereits am vorinstanzlichen Verfahren beteiligt. Er ist, soweit er sich gegen den Widerruf der Niederlassungsbewilligung wendet, als dort unterlegene Partei zur Erhebung des Rechtsmittels an das Bundesgericht legitimiert (Art. 89 Abs. 1 BGG), sodass in diesem Umfang auf die Beschwerde einzutreten ist. Nicht einzutreten ist hingegen auf das Rechtsmittel, soweit der Beschwerdeführer im eigenen Namen verlangt, für das vorinstanzliche Verfahren seien ihm die "vollständigen Anwaltskosten" zu vergüten. Diesbezüglich mangelt es dem Beschwerdeführer an einem persönlichen schutzwürdigen Interesse (Art. 89 Abs. 1 lit. c BGG), da von der Höhe der Entschädigung nur der als unentgeltlicher Rechtsbeistand eingesetzte Anwalt betroffen ist. Dieser darf sich von der verbeiständeten Partei auch dann nicht bezahlen lassen, wenn ihm die staatliche Entschädigung im Rahmen der unentgeltlichen Rechtspflege ungenügend erscheint (vgl. BGE 140 V 116 E. 4 S. 121; 122 I 322 E. 3b S. 325 f.; Urteile 4A_511/2015 vom 9. Dezember 2015 E. 1.3; 2A.29/1997 vom 18. August 1997 E. 3a).