Citation: 6B_149/2017 E. 6.4

6.4. Der Schuldspruch der Nötigung im Kantonsspital verletzt kein Bundesrecht. Die Vorinstanz hält fest, am 22. September 2014 habe der Beschwerdeführer zu E.________ gesagt: "Wenn du etwas sagst, weisst du, was du kriegst". Sie erwägt zutreffend, mit dieser versteckten Androhung von Gewalt bzw. Todesdrohung wollte der Beschwerdeführer E.________ dazu bringen, dem Spitalpersonal nicht die Wahrheit über die Ursache der Verletzung ihres Sohnes zu erzählen, um ein Strafverfahren gegen ihn zu verhindern. Aufgrund ihrer bisherigen Erfahrungen mit dem Beschwerdeführer wusste E.________, dass sie bei einer solchen Aussage mit dem Schlimmsten zu rechnen hat, weshalb sie die Drohung ernst nahm und dem Krankenhauspersonal die wahre Ursache von B.________s Verletzung nicht preisgab (Urteil S. 70 f. E. 8.a) bb). Worin der in Aussicht gestellte Nachteil bestand, war E.________ angesichts der gesamten Umstände hinreichend klar. Dieser ist nach einem objektiven Massstab geeignet, auch eine besonnene Person in ihrer Lage gefügig zu machen.