Citation: 1C_688/2023 E. 3.3.3

3.3.3. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers war die Vorinstanz unter dem Gesichtswinkel des Willkürverbots nicht verpflichtet, seinen Fall als ausserordentlich im Sinne von § 9 Abs. 3 der Kostenverordnung zu qualifizieren. Zur Begründung, wieso die genannte Bestimmung anwendbar sein soll, verweist er in erster Linie auf die Geschehnisse im Vorfeld der erstinstanzlichen Verfügung vom 25. Oktober 2022. Dabei mag das Vorgehen der Polizei und des Strassenverkehrsamts in der Rückschau tatsächlich gewisse Fragen aufwerfen, zumal zwischen dem Vorfall vom 12. Dezember 2021 und der Verfügung vom 25. Oktober 2022 längere Zeit verstrich. Bei konkreten Zweifeln an der Fahrfähigkeit des Beschwerdeführers hätte sich rascheres Handeln aufgedrängt. Inwieweit sich diese Abläufe indes in ausserordentlicher Weise auf den Aufwand des Beschwerdeführers bzw. seines Rechtsvertreters ausgewirkt haben sollen, ist nicht erkennbar. Bei dieser Ausgangslage ist nicht zu beanstanden, dass sich die Vorinstanz an den Rahmentarif von § 9 Abs. 1 der Kostenverordnung gebunden sah.