Citation: 6B_973/2022 E. 1.3.2

1.3.2. Der Beschwerdeführer trägt vor, die Berufsausübungsbewilligung sei ihm rückwirkend per 25. Oktober 2017 entzogen worden. Die Mitteilung an die C.________ AG sei erst am 27. Dezember 2017 erfolgt. Daher habe die C.________ AG seine Zahlstellenregisternummer erst am 28. Dezember 2017 rückwirkend sistiert und die Krankenpflegeversicherer informiert. Wäre die C.________ AG sofort über den Entzug seiner Berufsausübungsbewilligung informiert worden, so wären auch umgehend seine Zahlstellenregisternummer sistiert und die Krankenpflegeversicherer darüber informiert worden. Er habe nicht voraussehen können, dass die Informationen verzögert weitergeleitet würden. Schliesslich trägt der Beschwerdeführer in diesem Zusammenhang vor, die Vorinstanz begründe nicht, weshalb sie zum Schluss gelange, dass er B.________ Rechnungen gestellt habe, obwohl er wusste, dass er dazu nicht mehr berechtigt gewesen sei. Auch mit diesen Vorbringen begründet der Beschwerdeführer keine Willkür in der Sachverhaltsdarstellung. Die Vorinstanz durfte zum Schluss gelangen, dass er voraussah, dass B.________ nicht überprüfen würde, ob er weiterhin eine Berufsausübungsbewilligung habe, zumal eine solche Nachfrage lebensfremd gewesen wäre. Ebenso willkürfrei hält die Vorinstanz fest, dass der Beschwerdeführer wusste, dass die manuelle Abrechnung durch die Krankenpflegeversicherer ein Massengeschäft ist und die Gültigkeit der Zahlstellenregisternummern nicht ständig überprüft wird. Es ist nicht willkürlich, wenn die Vorinstanz feststellt, der Beschwerdeführer habe vorausgesehen, dass keine Überprüfung erfolgen würde. Letztlich erschöpfen sich die Vorbringen des Beschwerdeführers abermals in einer unzulässigen appellatorischen Kritik am angefochtenen Urteil. Insbesondere setzt er sich nicht hinreichend mit den überzeugenden vorinstanzlichen Erwägungen auseinander, wonach er als Hausarzt besonderes Vertrauen genoss. Zudem hält die Vorinstanz überzeugend fest, dass der Beschwerdeführer nichts daraus ableiten kann, dass es zwei Monate dauerte, bis das Kantonsarztamt der C.________ AG den Entzug seiner Berufsausübungsbewilligung mitteilte. Denn er wäre selbst zu dieser Mitteilung verpflichtet gewesen. Deshalb wusste er, dass das Kantonsarztamt die Mitteilung nicht unbedingt sofort tätigt.