Citation: 8C_230/2018 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer wendet dagegen ein, die Gutachter hätten es unterlassen, ein Tätigkeitsprofil für die zuletzt ausgeübte körperlich schwere, rückenbelastende Tätigkeit als Gipser zu erheben. Bei einer solchen Tätigkeit könne auch ein leichtgradiges Lumbovertebralsyndrom (Lumbago, Hexenschuss), wie es die PMEDA-Gutachter bei ihm diagnostiziert hätten, zu einer stark eingeschränkten Arbeitsfähigkeit führen. Indem die Vorinstanz ebenfalls kein Tätigkeitsprofil erhoben bzw. nicht eruiert habe, inwiefern eine Person mit Hexenschuss noch als Gipser tätig sein könne, und stattdessen von einem beweiskräftigen Gutachten ausgegangen sei, habe sie den Untersuchungsgrundsatz verletzt. Dem kann nicht gefolgt werden. Obwohl es zutrifft, dass sich das Gutachten nicht zum Tätigkeitsprofil eines Gipsers äussert, waren entsprechende Abklärungen (seitens der Vorinstanz) nicht erforderlich. Denn die Gutachter erachteten eine 100%ige Arbeitsfähigkeit des Versicherten trotz des leichtgradigen Lumbovertebralsyndroms sowohl in der zuletzt ausgeübten als auch in jedweder vergleichbaren oder auch in einer anderen Tätigkeit des allgemeinen Arbeitsmarkts als zumutbar, weshalb sie auch von der Umschreibung der Anforderungen an eine angepasste Tätigkeit absahen.