Citation: 6P.203/2006 19.04.2007 E. 5

5.1 Die Beschwerdeführerin rügt ferner eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör. Sie macht geltend, die Oberstaatsanwaltschaft sei in Bezug auf den Vorwurf der Zahlung des Instituto de I.________ von USD 250'000.--, den ihr in Rechnung gestellten fiktiven Barschaden K.________ in der Höhe von USD 180'000.-- und den ihr im Zusammenhang mit der J.________ Versicherung entstandenen Schaden ihrer Begründungspflicht nicht nachgekommen (staatsrechtliche Beschwerde S. 22 f.). 5.2 Aus dem in Art. 29 Abs. 2 BV garantierten Anspruch auf rechtliches Gehör folgt die Pflicht der Behörden, ihren Entscheid zu begründen. Die Begründung muss so abgefasst sein, dass sich der Betroffene über die Tragweite des Entscheids Rechenschaft geben und ihn in voller Kenntnis der Sache an die höhere Instanz weiterziehen kann. In diesem Sinne müssen wenigstens kurz die Überlegungen genannt werden, von denen sich die Behörde hat leiten lassen und auf welche sich ihr Entscheid stützt. Sie darf sich aber auf die für den Entscheid wesentlichen Gesichtspunkte beschränken und muss sich nicht ausdrücklich mit jeder tatsächlichen Behauptung und jedem rechtlichen Einwand auseinander setzen (vgl. BGE 126 I 97 E. 2b; 125 II 369 E. 2c; 112 Ia 107 E. 2b). 5.3 Soweit die Beschwerdeführerin eine Verletzung der Begründungspflicht rügt, ist ihre Beschwerde ebenfalls unbegründet. Die Oberstaatsanwaltschaft legt in ihrem Entscheid einlässlich die Gründe für ihren Schluss dar, in der gerichtlichen Beurteilung werde aller Voraussicht nach in den fraglichen Punkten von einer Ersatzforderung abgesehen werden. Dass die Beschwerdeführerin den Entscheid der Oberstaatsanwaltschaft nicht hätte sachgerecht anfechten können, ist nicht ersichtlich. Im Grunde erschöpft sich die Beschwerde in diesem Punkt in der ebenfalls erhobenen Rüge der willkürlichen Beweiswürdigung (vgl. nachfolgende E. 6).