Citation: B 55/03 03.08.2004 E. 3

3.1 Das kantonale Gericht hat in zutreffender Würdigung der ihm vorgelegenen Akten für die mutmassliche Lohnentwicklung der Beschwerdeführerin den entgangenen Verdienst auf Fr. 69'896.75 festgelegt. Die eingehend begründete Auffassung der Vorinstanz ist in sich schlüssig und überzeugend. Zu Recht hat dabei die Vorinstanz berücksichtigt, dass die Beschwerdeführerin über keine abgeschlossene Berufsausbildung verfügt. 3.2 Mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird erstmals eine Bestätigung der Firma I.________ Offsetdruck in X.________ vom 26. Mai 2003 aufgelegt, welche der Vorinstanz nicht zur Verfügung stand. Darin werden ohne nähere Begründung der von der Beschwerdeführerin in der Zeit vom 1. August 1988 bis 30. Juni 1991 erzielte «AHV-pflichtige Gesamtverdienst» aufgeführt; für das erste Halbjahr 1991 beläuft sich der Betrag auf Fr. 28'920.-. In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird daraus der Schluss gezogen, die Beschwerdeführerin hätte, wäre sie nicht durch die Auswirkungen der erlittenen Gesundheitsschädigungen daran gehindert gewesen, schon 1991 einen Betrag von Fr. 57'840.- bezogen. Werde dieser Lohn gemäss «Die Volkswirtschaft», Tabelle B 10.3, Heft 6 2003, nach dem Nominallohnindex für Frauen umgerechnet, resultiere ein massgebliches Einkommen von Fr. 74'817.- (Stand 1990 1775, Stand 2002 2296). Die in der Vernehmlassung gemachten Einwendungen gegen die Attestation der Firma I.________ sind begründet. Davon abgesehen, dass diese Bestätigung schon im vorinstanzlichen Verfahren hätte beigebracht werden können und - im Sinne der prozessualen Mitwirkungspflicht - auch müssen, sind die Angaben der Arbeitgeberin zu wenig aussagekräftig. Auf eine Rückweisung der Sache an die Vorinstanz kann aber verzichtet werden, weil - selbst wenn man für 1991 einen mutmasslich entgangenen Verdienst von Fr. 57'840.- annehmen wollte - der Betrag in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde nicht korrekt aufgerechnet worden ist. Es ist die Nominallohnentwicklung für Frauen zu berücksichtigen, welche in den Jahren zwischen 1991 (Jahr der effektiven und - für die zweite Jahreshälfte 1991 - hochgerechneten Einkommenserzielung) und dem Jahr 2001 (Jahr des Beginns der streitigen Überversicherungsberechnung) liegt. Wird das behauptete Einkommen von Fr. 57'840.- mit den massgeblichen Indexziffern von 1887 (für das Jahr 1991) dividiert und mit 2245 (2001) multipliziert, ergibt sich, wie von der Beschwerdegegnerin zutreffend dargelegt, per 1. Juli 2001 ein mutmasslich entgangener Jahresverdienst von Fr. 68'813.-, welcher sogar etwas unter dem vorinstanzlich angenommenen Wert von Fr. 69'896.75 liegt. Unter Letzteren zu gehen, besteht indes kein triftiger Grund. Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde gibt daher keinen Anlass, die vorinstanzliche Überversicherungsberechnung zu modifizieren.