Citation: 8C_232/2013 E. 4.5

4.5. Letztlich ist bei der Invaliditätsbemessung ohnehin nicht entscheidend, welchem Krankheitsbild die gesundheitliche Beeinträchtigung zugeordnet wird, sondern massgebend sind deren Auswirkungen auf die Erwerbsfähigkeit. Und diesbezüglich ist die vom Gutachter in Anlehnung an die persönlichkeitspsychologische Beurteilung durch Dr. phil. A.________ vom 24. November 2011 getroffene Einschätzung im Rahmen der dem Bundesgericht letztinstanzlich zustehenden Überprüfungsbefugnis nicht zu beanstanden. Danach ist dem Versicherten spätestens ab erster Begutachtung vom 16. Juni 2011 die bisherige, wie auch jede andere Tätigkeit zumutbar. Ob dabei ein verständnisloses, nicht motivierendes und als autoritär beurteiltes Arbeitssetting mit vielen Gruppenkonflikten sich allenfalls leistungsmindernd auswirken kann, wie von Dr. phil. A.________ erwähnt, aber von Dr. med. L.________ in Abrede gestellt, ist dabei unbeachtlich. So oder anders finden sich auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt in hinreichender Zahl Stellen - darunter u.a. auch im bisherigen Erwerbsbereich als Informatiker -, die den von Dr. phil. A.________ als idealtypische Tätigkeiten beschriebenen Arbeiten nahe sind und dabei trotz Ausschlusses einer Führungsfunktion und des Erfordernisses vorgegebener, vorstrukturierter Arbeiten ein Renten ausschliessendes Einkommen erlauben würden (Valideneinkommen gemäss letzter Arbeitgeberin im Jahr 2008 Fr. 110'500.-; minimaler Invalidenverdienst 2008: Fr. 67'405.- [entsprechend einem Invaliditätsgrad von 39 %]; durchschnittlicher Jahresverdienst 2008 als Mann in einer Berufs- und Fachkenntnisse voraussetzenden Tätigkeit im Wirtschaftszweig Informatikdienste/Dienstleistungen für Unternehmungen: Fr. 75'252.- [Lohnstrukturerhebungen 2008 des Bundesamtes für Statistik, Tabelle T1, Sektor 72, 74, Anforderungsniveau 3, Männer; Fr. 6271.- * 12]).