Citation: 8C_9/2018 E. A

A.a. Der 1967 geborene A.________, gelernter Sanitärzeichner und Sozialpädagoge, arbeitete seit Juni 2005 als selbstständigerwerbender Räuchermeister. Am 19. November 2010 meldete er sich erstmals bei der IV-Stelle des Kantons Appenzell Ausserrhoden infolge Gelenksentzündungen, Borreliose, Depression und Tinnitus zum Leistungsbezug an. Nach Abklärung der medizinischen und beruflichen Verhältnisse wies die IV-Stelle mangels medizinisch begründbarer Arbeitsunfähigkeit das Leistungsbegehren des Versicherten mit Verfügung vom 7. Juni 2011 ab. A.b. Am 1. Juli 2013 meldete sich der Versicherte ein zweites Mal bei der IV-Stelle wegen Gelenksentzündungen und psychischen Problemen zum Leistungsbezug an. Im Rahmen des Verwaltungsverfahrens beauftragte die IV-Stelle Dr. med. B.________ für die Erstellung eines psychiatrisch-neurologischen Gutachtens. Mit Verfügung vom 21. Oktober 2014 wies die IV-Stelle gestützt auf das bidisziplinäre Gutachten infolge des unveränderten Gesundheitszustands das neue Leistungsbegehren ab. A.c. Am 21. November 2015 ersuchte Dr. med. C._______ die IV-Stelle um erneute Prüfung des Falles, da Verdacht auf eine schizotypische Persönlichkeitsstörung mit Übergang in eine psychotisch wahnhafte Fixierung bestehe. In der Folge meldete sich der Versicherte am 27. Januar 2016 selber ein drittes Mal bei der IV-Stelle an. Zur Klärung der Leistungsansprüche beauftragte diese Dr. med. B.________, ein Verlaufsgutachten zu erstellen. Mit Schreiben vom 25. Februar 2016 erhob der Versicherte gegen den Gutachter Einwand, mit der Begründung, er habe in seiner Kindheit sexuelle Übergriffe erlebt, weshalb er eine Frau als Gutachterin fordere. Die IV-Stelle hielt am vorgeschlagenen Gutachter fest. Das neurologisch-psychiatrische Verlaufsgutachten wurde am 5. September 2016 erstattet. Darauf gestützt wies die IV-Stelle mit Verfügung vom 8. November 2016 das dritte Leistungsbegehren ab, da gemäss den ärztlichen Angaben keine wesentliche Veränderung des Gesundheitszustandes im Vergleich zur Begutachtung von 2014 vorliege.