Citation: 8C_73/2024 E. 6.3

6.3. Das kantonale Gericht hat der Rechtsvertreterin die Erkrankung an sich nicht abgesprochen. Allerdings ist es nach Würdigung der konkreten Gegebenheiten weder offensichtlich unrichtig noch sonstwie bundesrechtswidrig zum Schluss gelangt, dass keine derart gravierende Krankheit dargetan worden ist, die jegliches auf die Fristwahrung gerichtetes Handeln verunmöglicht hat. Solches ergibt sich bereits aus dem Umstand, dass die Rechtsvertreterin trotz attestierter 100%iger Arbeitsunfähigkeit vom 4. bis und mit 6. Dezember 2023 die Beschwerde in diesem Zeitraum selbst verfasste. Bei diesem Ergebnis ist auf die Rügen der Beschwerdeführerin betreffend das Beiziehen einer Vertretung beziehungsweise einer geeigneten Drittperson nicht weiter einzugehen.