Citation: 4A_315/2014 E. 2.2

2.2. Die Beschwerdeführer stellen ihre Entschädigungspflicht gestützt auf Vertrag nicht in Abrede. Dennoch machen sie geltend, Berechnungsgrundlage der geltend gemachten Entschädigung sei entgegen der Auffassung der Vorinstanz nicht Mietrecht (Art. 260a Abs. 3 OR), sondern die Regeln nach Sachenrecht (Art. 671 ff. ZGB; Bauten auf fremden Grund) i.V.m den Regeln über die ungerechtfertigte Bereicherung wegen nicht verwirklichtem Grund zufolge "vorzeitigem Vertragsende" (Art. 62 Abs. 2 OR), wie dies das Bezirksgericht Laufen richtig ausgeführt habe. Die Ausbauarbeiten am Mietobjekt durch den Beschwerdegegner könnten nämlich weder als Änderungen noch als Erneuerungen im Sinne von Art. 260a Abs. 3 OR qualifiziert werden. Entsprechend sei - wie dies auch das Bezirksgericht Laufen gemacht habe - auf die Variante 1 ("Teilabbruch, Beibehaltung kleinere Wohnung") des Gutachtens E.________ vom 22. Februar 2011 abzustellen. Danach betrage der Mehrwert der getätigten Mieterausbauten mit hochgerechneter Kapitalisierung der Differenz der Mietwerte des "ursprünglichen" mit dem rechnerisch reduzierten Mietwert des redimensionierten Objektes Fr. 14'000.--, wozu Fr. 8'000.-- für eine verstärkte Aussenwand hinzuzurechnen sei. Abzüglich Fr. 7'347.-- infolge der Entfernung von Elektroinstallationen durch den Beschwerdegegner betrage die "Kompensation" Fr. 14'653.--.