Citation: 5A_700/2022 E. 4.2.1

4.2.1. 4.2.1.1. Zur angeblichen Erwerbslosigkeit des Beschwerdeführers bzw. der Verminderung dessen Einkommens erwog die Vorinstanz, dieser habe seine tatsächliche finanzielle Situation - wie bereits in diversen anderen Verfahren - nicht hinreichend transparent dargestellt. Dies führe dazu, dass er keinen Abänderungsgrund glaubhaft mache und er sein tatsächlich erzieltes Einkommen noch immer verschleiere. Es sei daher weiterhin davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer auch in den Jahren 2011 bis 2017 mindestens Fr. 12'000.-- pro Monat verdient habe. Sollte sich dies als falsch erweisen, müsse eventualiter jedenfalls davon ausgegangen werden, dass es dem Beschwerdeführer sowohl zumutbar wie effektiv möglich gewesen wäre, ein monatliches Einkommen von mindestens Fr. 12'000.-- zu verdienen; subeventualiter lägen schliesslich hinreichend Indizien für eine Schädigungsabsicht vor. 4.2.1.2. Der Beschwerdeführer rügt die Annahme der Vorinstanz, er habe auch in den Jahren 2011 bis 2017 ein Einkommen von mindestens Fr. 12'000.-- pro Monat verdient, als willkürlich. Er unterlässt es jedoch, sich auch nur mit einer Erwägung der Vorinstanz - die sich auf über 20 Seiten ihrer Begründung detailliert mit dem Einkommen des Beschwerdeführers bzw. der festgestellten Verschleierung dessen Einkommensverhältnisse befasst - auseinanderzusetzen, geschweige denn darzutun, inwiefern die Vorinstanz willkürlich entschieden haben soll und der angefochtene Entscheid deshalb auch im Ergebnis an einem qualifizierten und offensichtlichen Mangel leiden würde. Stattdessen übt er sich in rein appellatorischer Kritik und legt den Sachverhalt bzw. die Veränderung seiner finanziellen Verhältnisse der vergangenen 20 Jahre in weitschweifiger Weise aus seiner Sicht, ohne jeglichen Bezug zum angefochtenen Entscheid und ohne die Erhebung von Sachverhaltsrügen, dar. Abschliessend zieht er pauschal den Schluss, angesichts "dieser Aktenlage" müsse die Schlussfolgerung der Vorinstanz als willkürlich beurteilt werden. Das vermag den Anforderungen an eine Willkürrüge nicht zu genügen. 4.2.1.3. Nachdem sich die Beschwerde diesbezüglich als ungenügend begründet erweist (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG) und insoweit nicht auf diese einzutreten ist, erübrigt es sich, auf die Eventual- bzw. Subeventualbegründung der Vorinstanz bzw. die entsprechenden Rügen des Beschwerdeführers einzugehen.