Citation: 2C_67/2015 E. 3.4

3.4. Als unbegründet erweist sich die Rüge, die Vorinstanz sei in offensichtlich unrichtiger - und damit willkürlicher - Anwendung und Auslegung von Art. 27 des Gemeindereglements von einem erfüllten Abgabetatbestand (vgl. zur davon zu unterscheidenden Frage der Bemessung der Gebühr unten, E. 3.5) ausgegangen und habe in diesem Punkt den Sachverhalt offensichtlich unrichtig festgestellt. Eine willkürliche Anwendung kantonalen Rechts liegt vor, wenn der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft, wobei das Bundesgericht einen Entscheid jedoch nur aufhebt, wenn nicht bloss die Begründung, sondern auch dessen Ergebnis unhaltbar ist; dass eine andere Lösung ebenfalls als vertretbar oder gar als zutreffender erscheinen mag, genügt nicht (BGE 141 I 70 E. 2.2 S. 72; 132 I 13 E. 5.1 S. 17; 125 V 408 E. 3a S. 409; Urteil 9C_284/2012 vom 18. Mai 2012 E. 2; je mit Hinweisen). Der Abgabetatbestand von Art. 41 GewG/FR in Verbindung mit Art. 27 des Gemeindereglements ist erfüllt, wenn ein Grundstück an die öffentliche Abwasseranlage angeschlossen wird. Indem die Vorinstanz nicht auf den Anschluss eines jeden einzelnen, auf dem Grundstück der Beschwerdeführerin voneinander getrennt errichteten Gebäuden abgestellt hat, ist sie nicht in Willkür verfallen. Mangels Rechtserheblichkeit hatte sie auch nicht den aktuellen Stand des Anschlusses und den Grad der Gebrauchsbereitschaft bei jedem einzelnen Gebäude abzuklären, weshalb auf die Rüge der unrichtigen Sachverhaltsfeststellung (Art. 97 BGG) oder der Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) nicht weiter einzugehen ist.