Citation: I 716/00 20.11.2001 E. 5

5.- a) Bei einer Verschlechterung der Erwerbsfähigkeit ist die anspruchsbeeinflussende Änderung zu berücksichtigen, sobald sie ohne wesentliche Unterbrechung drei Monate angedauert hat (Art. 88a Abs. 2 Satz 1 IVV). Die Erhöhung der Rente erfolgt, sofern der Versicherte die Revision verlangt, frühestens von dem Monat an, in dem das Revisionsbegehren gestellt wurde (Art. 88bis Abs. 1 lit. a IVV). b) Vorliegend stellte der Versicherte das Revisionsbegehren zwar am 27. Oktober 1994, verlangt indessen die Rentenerhöhung per 1. September 1997. Gemäss dem ZMB-Gutachten vom 29. Oktober 1998 betrifft die revisionsrechtlich relevante Einschränkung der Arbeitsfähigkeit die Zeit nach dem Unfall vom 22. Mai 1997. Die damit einhergehende Verschlechterung der Erwerbsfähigkeit dauerte somit per 1. September 1997 ohne wesentliche Unterbrechung drei Monate an, weshalb die Voraussetzungen für den Beginn der ganzen Rente ab diesem Datum erfüllt sind (BGE 121 V 275 Erw. 6b/dd).