Citation: 8C_344/2021 E. 8.2.2

8.2.2. Diese Einwände des Beschwerdeführers sind unbehelflich. Denn gemäss der Beurteilung der Dr. med. M.________ vom 13. September 2018 war hinsichtlich der Schwindelbeschwerden der Endzustand erreicht. Aus ORL-Sicht war die Arbeitsfähigkeit nicht mehr eingeschränkt. Laut dem Bericht des Dr. med. F.________ vom 12. Februar 2019 war der Beschwerdeführer aus kognitiver Sicht voll leistungsfähig. Eine 80%ige Arbeitsunfähigkeit bestand einzig wegen der Hüftschmerzen, die hier allerdings mangels Unfallkausalität nicht zu berücksichtigen sind (vgl. E. 5.5 hiervor). Damit ist es nicht bundesrechtswidrig, wenn die Vorinstanz hinsichtlich des unfallbedingten Gesundheitsschadens per Ende Februar 2019 vom Vorliegen des Endzustandes ausging. Die nachträgliche Verschlechterung des Gesundheitszustandes ist irrelevant, da er prognostisch und nicht auf Grund retrospektiver Feststellungen zu beurteilen ist (vgl. E. 7.2 hiervor; Urteil 8C_771/2017 vom 3. Mai 2018 E. 5.2.1). Folglich haben Suva und Vorinstanz die Adäquanzprüfung zu Recht per Ende Februar 2019 vorgenommen. Da die adäquate Unfallkausalität des Tinnitus zu verneinen ist (vgl. E. 9 f. hiernach), erübrigt sich die von Dr. med. M.________ diesbezüglich vorgeschlagene Festlegung des Integritätsschadens (vgl. E. 8.1.1 hiervor).