Citation: 8C_397/2019 E. 4.4

4.4. Soweit der Beschwerdeführer davon ausgeht, es liege entgegen den vorinstanzlichen Erwägungen eine richtunggebende Verschlimmerung vor, so verkennt er, dass Dr. med. F.________ das auf dem MRI vom 11. Mai 2016 sichtbare, geringe Ödem am Femur des Hüftkopfs zwar als Hinweis auf eine Traumatisierung des Gelenks deutete. Gleichzeitig räumte er aber ein, dass ein solches durchaus auch im üblichen Verlauf einer Hüftarthrose, d.h. ohne vorgängiges Trauma, auftreten könne, so dass daraus nichts zugunsten einer richtunggebenden Verschlimmerung abgeleitet werden kann. Die übrigen Hinweise, die nach Ansicht des Dr. med. F.________ für eine richtunggebende Verschlimmerung sprechen, sind nicht überzeugend, da sie einzig auf den Schilderungen des Beschwerdeführers basieren (so die Heftigkeit des Unfalls und die glaubhaften Aussagen, wonach er vor dem Unfall keine Beschwerden hatte). Wie die Vorinstanz ferner richtig darlegte, vermag der Beschwerdeführer auch aus den Berichten des Dr. med. C.________ nichts zu seinen Gunsten abzuleiten, zumal (auch) dieser sich bei der Kausalitätsbeurteilung massgeblich von der unzulässigen Beweisregel "post hoc ergo propter hoc" leiten liess. Demzufolge ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz mit überwiegender Wahrscheinlichkeit von einer vorübergehenden Verschlimmerung der vorbestehenden Hüftarthrose ausging.