Citation: 5A_959/2018 E. A

A.a. A.A.________ (geb. 2004) beschäftigt seit September 2015 die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde U.________ (KESB). A.b. Am 31. Juli 2018 entzog die KESB der Mutter superprovisorisch das Aufenthaltsbestimmungsrecht, nachdem sich gezeigt hatte, dass A.A.________ nicht mehr zu ihrer Pflegefamilie gehen wollte und auch mit ihrer Mutter in Konflikt geraten war. Eine Time-Out-Platzierung bei einer Bauernfamilie und die Einweisung in eine Privatklinik scheiterten daran, dass A.A.________ von dort entwich. Die KESB beschloss, sie bis Schulbeginn bei einer Familie in V.________ zu belassen, wo sie Zuflucht gesucht hatte. A.c. Am 15. August 2018 teilte die von A.A.________ bis anhin besuchte Förderschule W.________ der KESB mit, A.A.________ sei hoch gefährdet und benötige einen intensiveren und engeren pädagogischen Rahmen, als die Förderschule ihn anbieten könne. A.d. Ihr Beistand beantragte mit Zwischenbericht vom 17. August 2018, A.A.________ in eine Institution mit halboffenem bzw. geschlossenem Rahmen umzuplatzieren, unter Fortführung der Sonderbeschulung und der beruflichen Integration. A.e. Mit Entscheid vom 30. August/3. September 2018 bestellte die KESB A.A.________ eine Kinderanwältin nach Art. 314a bis ZGB. A.f. Am 13. September 2018 beschloss die KESB die Beibehaltung des superprovisorisch angeordneten Entzugs des Aufenthaltsbestimmungsrechts (Ziff. 1) und ordnete gestützt auf Art. 310 Abs. 1 ZGB die Unterbringung von A.A.________ im Jugendheim B.________ in X.________ sowie deren Vollzug am 19. September 2018 an (Ziff. 2). Die bestehende Beistandschaft sei weiterzuführen (Ziff. 3), unter anderem mit dem Auftrag, den Aufenthalt im Jugendheim zu begleiten und A.A.________ unterstützend zur Seite zu stehen (Ziff. 3c). Die KESB beauftragte den Beistand zudem, ihr eine Regelung des persönlichen Verkehrs zwischen A.A.________ und ihrer Mutter zur Genehmigung einzureichen (Ziff. 4), und entzog einer allfälligen Beschwerde die aufschiebende Wirkung (Ziff. 6).