Citation: 8C_751/2017 E. 3.2

3.2. Im Entscheid vom 19. September 2017 erwog das kantonale Gericht, die Frage, ob die Beschwerdeführerin in der Rahmenfrist für die Beitragszeit einer beitragspflichtigen Beschäftigung von mindesten zwölf Monaten nachgegangen sei, habe es mit Entscheid vom 25. August 2015 - auch für das aktuelle Verfahren - bereits verbindlich beurteilt und verneint. Eine krankheitsbedingte Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit werde von der Beschwerdeführerin nicht mehr geltend gemacht. Da weder die Beitragszeit gemäss Art. 13 AVIG, noch ein Befreiungsgrund gemäss Art. 14 AVIG vorliege, sei die Ausrichtung von Arbeitslosentaggeldern zweifellos zu Unrecht erfolgt, weshalb die Voraussetzungen für eine Wiedererwägung der Leistungsausrichtung erfüllt seien. Die Rückforderung der unrechtmässig bezogenen Leistungen in der Höhe von Fr. 28'776.25 sei frist- und formgerecht erfolgt.