Citation: I 785/06 31.10.2007 E. 6

6.1 Die MEDAS stellte im polydisziplinären (orthopädischen, psychiatrischen, neurologischen und neuropsychologischen) Gutachten vom 7. September 2001 folgende Diagnosen: Beschwerdebild nach cranio-cerebralem Beschleunigungstrauma; Cervikobrachialgie links; leichte neuropsychologische Funktionsstörung und durch somatische und psychische Faktoren verstärkte kognitive Leistungsschwankungen sowie Belastbarkeitsminderung; leichte psychische Überlagerung bei posttraumatischen körperlichen Beschwerden. Anhand des Gesamtzustandes erscheine eine aktuelle Arbeitsfähigkeit von 50 % gerechtfertigt. Eine langsame zeitliche Ausdehnung der Arbeitstätigkeit sei wünschenswert, um einer weiteren Chronifizierung entgegenzuwirken. Eine dauernde berufliche Einschränkung sei nicht zu erwarten; eine Besserung der leichten psychischen Symptome und damit der subjektiven Beschwerden und der schwankenden neuropsychologischen Leistungsfähigkeit sei anzunehmen. 6.2 Im Bericht vom 8. November 2002 diagnostizierte der Hausarzt Dr. med. H.________, Allgemeine Medizin FMH, ein Beschwerdebild nach cranio-cerebralem Beschleunigungstrauma am 27. Februar 1997 mit Cervicobrachialgie links, neuropsychologischer Funktionsstörung mit durch somatische und psychische Faktoren verstärkten kognitiven Leistungsschwankungen sowie Belastbarkeitsverminderung. In der bisherigen Tätigkeit sei die Versicherte zu 50 % arbeitsunfähig. Andere Tätigkeiten seien ihr nicht zumutbar. Im Verlaufsbericht vom 13. Dezember 2004 führte Dr. med. H.________ aus, der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin sei seit 8. November 2002 stationär. Hinsichtlich der Diagnosen und der Arbeitsfähigkeit ergäben sich keine Änderungen. Die Versicherte arbeite zur Zeit zu 20 % ausserhäuslich bei einer Krankenkasse. Diese Arbeit sei ihr neben ihrer Tätigkeit als Hausfrau, die sie nur mit Hilfe ihres Ehemannes und ihrer Schwiegermutter erledigen könne, möglich. Die Prognose sei unverändert.