Citation: 8C_246/2016 E. 4.2

4.2. Was die Beschwerdeführerin hiegegen vorbringt, ist unbegründet. Entgegen ihren Erklärungsversuchen steht aktenkundig fest, dass die Versicherte von Beginn weg trotz klarer Indikation eine psychopharmakologische Behandlung ablehnte und sich gegenüber einer Gesprächstherapie misstrauisch und ambivalent verhielt. So berichtete bereits der erstbehandelnde Psychiater Dr. med. D.________, bei seiner Behandlung vom 15. November 2004 habe ihm die Beschwerdeführerin mitgeteilt, dass ihr Anwalt sich gegen eine Psychotherapie negativ geäussert habe. Nachdem ihr der Psychiater daraufhin die Frage stellte, ob sie weiter kommen wolle, habe sie sich nach dem 15. November 2004 nicht mehr bei ihm gemeldet. Die Versicherte macht nicht geltend, sie habe die psychopharmakologische Behandlung aus Gründen einer medizinisch nachvollziehbar ausgewiesenen Medikamentenunverträglichkeit abgelehnt. Vielmehr hat die Vorinstanz auch unter Mitberücksichtigung des nach 2004 aktenmässig dokumentierten Verhaltens der Beschwerdeführerin zutreffend auf ein inadäquates Schonverhalten mit Dekonditionierung und hypochondrischer Entwicklung, eine mangelhafte Motivation und Kooperation hinsichtlich einer seit 2004 schrittweise zumutbaren Wiedereingliederung und eine Unfallfehlverarbeitung als unschuldiges Unfallopfer mit kompensatorischer Begehrlichkeit geschlossen. Weitere (psychiatrische) Abklärungen sind nach dem Gesagten mit Blick auf die gesamte Aktenlage in antizipierter Beweiswürdigung (BGE 124 V 90 E. 4b S. 94; 122 V 157 E. 1d S. 162) nicht angezeigt. Im Übrigen beschränkt sich die Beschwerdeführerin weitgehend darauf, die medizinischen Unterlagen abweichend von der Vorinstanz zu würdigen und daraus andere Schlüsse zu ziehen. Demgegenüber legt sie nicht dar, weshalb die vorinstanzliche Beweiswürdigung bundesrechtswidrig sei und das kantonale Gericht den rechtserheblichen Sachverhalt nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit festgestellt habe. Die ab 25. März 2011 anhaltend geklagten, organisch nicht objektiv ausgewiesenen Beschwerden vermögen nach dem Gesagten praxisgemäss keine invalidisierende Gesundheitsschädigung zu begründen. Die Vorinstanz hat daher den von der Allianz mit Einspracheentscheid vom 17. Januar 2014 per 25. März 2011 verfügten folgenlosen Fallabschluss zu Recht mit angefochtenem Entscheid bestätigt.