Citation: 8C_292/2008 09.04.2009 E. 5

Im Vordergrund steht zunächst das Rückenleiden des Versicherten. In diesem Zusammenhang wird geltend gemacht, dass Dr. med. B.________ gegenüber dem Gutachten des Dr. med. M.________ eine "erweiterte Diagnose" gestellt habe. Das kantonale Gericht hat aufgrund der unterschiedlichen Einschätzungen der Arbeitsfähigkeit durch die beiden Ärzte geprüft, ob seit der Begutachtung des Versicherten im Februar 2006 eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes eingetreten sei. Es hat die diesbezüglichen bis zum Verfügungserlass (25. Oktober 2006) vorhandenen medizinischen Akten, darunter insbesondere das genannte Gutachten vom 13. März 2006, einlässlich und sorgfältig gewürdigt. Weshalb ihrer Auffassung nach auf das Gutachten des Dr. med. M.________ abzustellen ist, hat die Vorinstanz ausführlich dargelegt. Es bestehen keine Anhaltspunkte für eine diesbezügliche offensichtliche Unrichtigkeit. So stimmt die Einschätzung der Arbeitsunfähigkeit durch den Gutachter weitgehend überein mit derjenigen des behandelnden Arztes Prof. Dr. med. S.________. Des Weiteren ist das kantonale Gericht zum Schluss gekommen, dass eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes bis zum Erlass der hier zu prüfenden Verfügung gestützt auf die Einschätzung des Dr. med. B.________ vom 26. November 2006 nicht angenommen werden kann. Dem ist beizupflichten. So ist dem Bericht des Dr. med. B.________ nichts zu entnehmen, was - nach Verbesserung des Gesundheitszustandes bis im April 2006 gemäss Annahme des Dr. med. M.________ - auf eine erneute Verschlechterung bis zum Verfügungserlass im Oktober 2006 schliessen liesse, zumal nicht Bezug genommen wird auf das frühere Gutachten. Allein aufgrund der Einschätzung einer geringeren Arbeitsfähigkeit zu einem Zeitpunkt nach Verfügungserlass kann eine entsprechende Verschlechterung (vor Verfügungserlass) ebenfalls nicht angenommen werden. Damit kann der Bericht des Dr. med. B.________, da er sich lediglich zum aktuellen Zustand, nicht aber zum Verlauf der gesundheitlichen Entwicklung bis zum Verfügungserlass äussert, bei der Beurteilung der hier zu prüfenden Verfügungen nicht berücksichtigt werden. Nachdem, wie erwähnt, auch sonst keine Anhaltspunkte für eine offensichtliche Unrichtigkeit der vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellung bestehen, ist das Bundesgericht daran gebunden. Unter diesen Umständen sind keine weiteren diesbezüglichen Abklärungen erforderlich.