Citation: 2C_671/2023 E. 6.1

6.1. Die Beschwerdeführerinnen stellen sich auf den Standpunkt, infolge fehlerhafter Auslegung von Art. 34 EnG behandle die Vorinstanz die wiederkehrend anfallenden Unterhalts- und Betriebskosten der Sanierungsmassnahme gestützt auf Ziffer 3.2 lit. b Anhang 3 EnV als nicht anrechenbare Kosten. Die Vorinstanz hätte der gesetzeswidrigen Verordnungsbestimmung die Anwendung versagen müssen. Auch die entsprechenden Ausführungen in der Vollzugshilfe des BAFU seien gesetzeswidrig (vgl. BAFU, Ökologische Sanierung bestehender Wasserkraftanlagen: Finanzierung der Massnahmen, Ein Modul der Vollzugshilfe "Renaturierung der Gewässer", 2016 [nachfolgend: Vollzugshilfe des BAFU]). Die Beschwerdeführerinnen tragen im Weiteren vor, die vorinstanzliche Anwendung von Art. 34 EnG in Verbindung mit Ziffer 3.2 lit. b Anhang 3 EnV und der Vollzugshilfe des BAFU führe zu einer sachlich nicht gerechtfertigten, erheblichen Benachteiligung von Betreiberinnen von Wasserkraftwerken, die zu baulichen Sanierungsmassnahmen wie der Erstellung einer Fischwanderhilfe verpflichtet seien. Denn andere Betreiberinnen, die bloss betriebliche Massnahmen wie die periodische Wasserabgabe oder andere wiederkehrende Massnahmen wie die wiederholte Deponierung von Kies im Gewässerbett ergriffen, würden jährlich für die Sanierungsmassnahmen während den ersten 40 Jahren nach der Umsetzung entschädigt.