Citation: 2C_197/2023 E. 2.5

2.5. Die Vorinstanz hat in Anwendung von Art. 29 Abs. 3 BV und § 204 des kantonalen Gesetzes vom 3. Juli 1972 über die Verwaltungsrechtspflege (VRG/LU; SRL 40) festgehalten, dass die unentgeltliche Rechtspflege gewährt wird, wenn die gesuchstellende Person bedürftig ist und die Beschwerde nicht als aussichtslos erscheint. Sie hat sodann erwogen, im Hauptverfahren werde einzig zu prüfen sein, ob das Departement zu Recht einen Nichteintretensentscheid gefällt habe. Diesbezüglich hat das Kantonsgericht festgehalten, dass das Departement auf die bei ihm erhobene Beschwerde nicht eingetreten sei, weil es zum Schluss gelangt sei, dass die Wiederholung der nicht bestandenen Arbeit möglich sei, das Studium nicht zwingend verlängere und mit der Bewertung keine verbindliche Aussage über den Studienabschluss verbunden sei. Gestützt darauf habe es erwogen, dass der Beschwerdeführer über kein Rechtsschutzinteresse verfüge und der Mitteilung der Universität, wonach er den Leistungsnachweis nicht bestanden habe, kein Verfügungscharakter zukomme. Es mangle deshalb sowohl an einem Anfechtungsobjekt gemäss § 142 VRG/LU als auch an der Beschwerdelegitimation des Beschwerdeführers (§ 129 VRG/LU). Das Kantonsgericht hat die Erwägungen des Departements, insbesondere hinsichtlich des fehlenden Anfechtungsobjekts, aufgrund einer summarischen Prüfung als nachvollziehbar erachtet. In der Folge ist es zum Schluss gelangt, dass die bei ihm hängige Beschwerde aussichtslos sei und das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege abgewiesen.