Citation: U 274/06 16.11.2006 E. 2

2.1 Bei der Prüfung, ob eine für den Rentenanspruch relevante Veränderung der gesundheitlichen und/oder der erwerblichen Verhältnisse vorliegt, hat die Vorinstanz richtigerweise die tatsächlichen Gegebenheiten im Zeitpunkt des Einspracheentscheids vom 24. Februar 1997, in welchem der verfügungsweise bereits auf 15 % festgesetzte - und im nachfolgenden kantonalen Beschwerdeverfahren auf 20 % erhöhte - Invaliditätsgrad bestätigt worden war, denjenigen am 15. September 2005 gegenübergestellt, als die SUVA eine Erhöhung des Invaliditätsgrades auf Einsprache hin verweigerte (vgl. BGE 109 V 265 Erw. 4a; siehe auch BGE 130 V 75 Erw. 3.2.3). Insbesondere gestützt auf das Gutachten der Universitätsklinik Y.________ vom 17. November 2003, welchem sie - was sich nicht beanstanden lässt - vollen Beweiswert zuerkannte, gelangte sie zum Schluss, dass eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse und des Zumutbarkeitsprofils gegenüber dem Vergleichszeitpunkt im Jahre 1997 nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen und dementsprechend die Voraussetzungen für eine Rentenrevision nicht gegeben seien. 2.2 Dieser Betrachtungsweise ist vollumfänglich beizupflichten. Die abweichende Beurteilung des in Deutschland aufgesuchten Dr. med. E.________, der eine Erhöhung der Rente auf 30 % als angezeigt erachtete, vermag daran aus den vom kantonalen Gericht angeführten Gründen nichts zu ändern, zumal der Arzt lediglich die gesundheitlichen Beeinträchtigungen und die noch zumutbaren Tätigkeiten zu bezeichnen, nicht aber das Rentenausmass festzulegen hat. Soweit in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vorgebracht wird, mit dem Auffinden einer "Low Grade-Infektion" sei die Ursache für die Schmerzproblematik gefunden worden, ist festzuhalten, dass allein daraus nicht auf ein gesteigertes Ausmass der Schmerzen und damit eine Verschlimmerung des Gesundheitszustandes im massgebenden Vergleichszeitraum geschlossen werden kann. Zwar mögen die Ausführungen im Schreiben der Universitätsklinik Y.________ vom 18. Oktober 2004, wonach ohne Biopsieentnahme zwecks Nachweises eines für die Schmerzen ursächlichen Infekts davon auszugehen sei, dass kein solcher vorliege und aus medizinischer Sicht maximal eine funktionelle Einschränkung von 10 % bestehe, beim Beschwerdeführer den (falschen) Eindruck erweckt haben, der Nachweis eines Infekts belege auch das Vorliegen einer Veränderung. Ausschlaggebend bleibt indessen die auch im Wissen um die neue Erkenntnis unverändert gebliebene ärztliche Einschätzung des Leistungsvermögens durch die Universitätsklinik Y.________ vom 21. Juni 2005. Wie schon im Einspracheentscheid vom 15. September 2005 ausgeführt wird, kann denn zumindest auch nicht ausgeschlossen werden, dass der neu entdeckte Infekt schon anlässlich der erstmaligen Rentenzusprache Grund der geklagten Schmerzen bildete.