Citation: 1A.314/2000 05.03.2001 E. 6

6. Soweit den Beschwerdeführer persönlich betreffende Auskünfte und Aktenstücke bereits vor Erlass einer Schlussverfügung an die ersuchende holländische Behörde weitergeleitet worden sind, ist die aufschiebende Wirkung gemäss Art. 80l IRSG wieder herzustellen, indem die geeigneten Anordnungen getroffen werden, so einerseits die Feststellung, dass die Weiterleitung derartiger Unterlagen vor Erlass einer Schlussverfügung rechtswidrig war und andererseits die Anordnung, dass die verfügende Behörde gegenüber den ersuchenden holländischen Behörden die Unverwertbarkeit solcher Nachrichten oder Aktenstücke im holländischen Verfahren gegen den Beschwerdeführer geltend zu machen haben. Alle beteiligten Behörden haben auf eine Vernehmlassung verzichtet.