Citation: 4A_589/2019 E. 2.1

2.1. Zu der von der Vorinstanz verneinten Aktivlegitimation wendet der Beschwerdeführer in erster Linie ein, die Beschwerdegegnerin habe anerkannt, dass er Eigentümer seiner Unterlagen sei. Er könne von ihr als unberechtigter Besitzerin die fraglichen Dokumente herausverlangen ( rei vindicatio, Art. 641 Abs. 2 ZGB). Entgegen dem, was der Beschwerdeführer zu unterstellen versucht, gestand die Beschwerdegegnerin zwar ein, er sei Eigentümer seiner Unterlagen, nicht aber, dass er Eigentümer der von ihm verlangten Unterlagen der C.________ Ltd. sei. Die Vorinstanz schloss zu Recht, dem Beschwerdeführer komme als Alleinaktionär der C.________ Ltd. nicht automatisch Eigentum an den Dokumenten dieser Gesellschaft mit beschränkter Haftung nach panamaischem Recht zu, zumal keine Parteiidentität zwischen dem Beschwerdeführer und dieser juristischen Person besteht. Der Beschwerdeführer beruft sich eventualiter auf eine von ihm persönlich unterschriebene Abtretungserklärung. Jedoch verneinte die Vorinstanz die Rechtsgültigkeit der Zession, da er seine behauptete Einzelzeichnungsberechtigung weder mit Gesellschaftsvertrag noch Registerauszug belegt habe. Hiergegen wendet der Beschwerdeführer ein, die Vorinstanz habe verkannt, dass er seine Zeichnungsberechtigung mit den Beilagen "KB 10-11, KB 34 und KB 43" ausgewiesen habe. Abgesehen davon, dass der Beschwerdeführer in diesem Zusammenhang keine gehörig begründete Sachverhaltsrüge erhebt, und es nicht Aufgabe des Bundesgerichts ist, aus den Akten des kantonalen Verfahrens den Inhalt dieser Urkunden ausfindig zu machen, setzt er sich auch nicht mit der Erwägung der Vorinstanz auseinander, wonach aus Klagebeilage 21 vielmehr zwei andere Personen als "directors" der C.________ Ltd. hervorgehen. Vor diesem Hintergrund ist der Schluss der Vorinstanz, die Zession sei mangels belegter Einzelzeichnungsberechtigung rechtsungültig (vgl. zum Gültigkeitserfordernis der Schriftform bei einer Abtretung Art. 165 Abs. 1 OR i.V.m. Art. 11 Abs. 2 OR), nicht zu beanstanden. Entgegen den Vorwürfen des Beschwerdeführers hat die Vorinstanz die Verhandlungsmaxime korrekt angewandt und sich nicht "eklatant um Prozessmaximen foutiert ".