Citation: 8C_273/2020 E. 4.1

4.1. Der Beschwerdeführer vermag mit seinen Darlegungen zur natürlichen Kausalität zwischen Unfallereignis und diagnostiziertem Aneurysma nicht darzulegen, weshalb die Vorinstanz Bundesrecht verletzt haben soll, indem sie insbesondere abgestützt auf die Ausführungen der Kreisärztin Dr. med. D.________ das Aneurysma nicht in einen kausalen Zusammenhang mit einem versicherten Ereignis stellte. Unbestritten ist zwar, dass auch Heckauffahrkollisionen zu traumatischen Aneurysmen führen können. Dass das Aneurysma der vorliegenden Art überwiegend wahrscheinlich auf das am 9. November 2015 erlittene Trauma zurückzuführen ist, hat die Vorinstanz aber gestützt auf die medizinische Aktenlage in nicht zu beanstandender Beweiswürdigung ausgeschlossen. Insbesondere führte die Kreisärztin mit der Vorinstanz nachvollziehbar und schlüssig aus, dass weder eine Verletzung des Gehirns - im Sinne einer Blutung oder Zerreissung von Nervenfasern - noch des Schädelknochens beschrieben worden sei, die auf eine schwere intrazerebrale Verletzung deute. Die hier intrakraniell im Bereich der Schädelbasis liegende Aneurysmaformation sei daher, bei fehlender Intrazerebraler Verletzung und mit Blick auf den Unfallmechanismus, nicht überwiegend wahrscheinlich unfallkausal. Aus dem in der Beschwerde zitierten Urteil SVR 2007 UV 28 94, U 413/05, worin die natürliche (Teil-) Kausalität eines Auffahrunfalls mit Schleudertrauma der Halswirbelsäule sowie Kompression des Thorax zu einem dissezierenden Aortenaneurysma bei labilem Vorzustand (Medianekrose Erdheim-Gsell) in Frage stand, vermag der Beschwerdeführer bereits mangels vergleichbarer Sachverhalte nichts zu seinen Gunsten abzuleiten. Entgegen seinen Einwendungen durfte die Vorinstanz bei der vorliegenden Sachlage auf weitere Abklärungen zur Frage einer traumatischen Ursache des Aneurysmas verzichten (antizipierte Beweiswürdigung; BGE 136 I 229 E. 5.3 S. 236). Wie diese bereits zutreffend dargelegt hat, erachtete der Radiologe Dr. med. E.________ ein traumaassoziiertes Aneurysma nach MR des Schädels am 15. Juni 2016 bloss als möglich. Der behandelnde Neurologe und Psychiater Dr. med. F.________ bezeichnete im Bericht vom 27. Juni 2016 das Aneurysma "in Anbetracht der Anamnese vermutlich als Folge einer Verletzung der arteria vertebralis links mit Intimaeinriss im Zusammenhang mit dem Unfallereignis vom 9.11.2015". Am 10. Mai 2017 führte er zur Begründung einer Unfallgenese ergänzend aus, dass das Aneurysma im Jahr 2012 noch nicht vorhanden gewesen sei. Daneben bestünden beim Versicherten keine Zeichen einer Gefässerkrankung. Damit (vgl. zum beweisrechtlich nicht zulässigen "Post-hoc-ergo-propter-hoc-Schluss" im Sinne von "nach dem Unfall, also wegen des Unfalls": BGE 142 V 325 E. 2.3.2.2 S. 330) liegen keine Anhaltspunkte vor, die auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit der Folgerungen der Kreisärztin Dr. med. D.________ begründeten. Diese legte, wie bereits erwähnt, vielmehr überzeugend und widerspruchsfrei dar, dass die Unfallkausalität desselben zu verneinen ist. Die Vorinstanz durfte daher hinsichtlich des Aneurysmas bundesrechtskonform von einem nicht unfallkausalen Zufallsbefund ausgehen. Eine versicherungsexterne medizinische Begutachtung ist somit nicht angezeigt.