Citation: I 291/02 13.01.2003 E. 1

Der Beschwerdeführer ist ein im Fürstentum Liechtenstein ansässiger österreichischer Staatsangehöriger, der in der Schweiz erwerbstätig war. Angesichts dieser internationalen Bezüge ist zu prüfen, ob sich hinsichtlich des anwendbaren Rechts Besonderheiten ergeben. 1.1 Die streitige Verwaltungsverfügung wurde vor Inkrafttreten (1. Juni 2002) des Abkommens vom 21. Juni 1999 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft einerseits und der Europäischen Gemeinschaft und ihren Mitgliedstaaten andererseits über die Freizügigkeit erlassen. Dieses Abkommen, insbesondere dessen Anhang II, der die Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit regelt, muss demnach im vorliegenden Verfahren unberücksichtigt bleiben (zur Publikation in der Amtlichen Sammlung vorgesehenes Urteil S. vom 9. August 2002, C 357/01, Erw. 1). 1.2 Im Übrigen hat die Rekurskommission die Vorgaben des Abkommens zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Republik Österreich über Soziale Sicherheit vom 15. November 1967 (Art. 2, 3 und 4 Abs. 1) sowie die daraus zu ziehenden Schlüsse richtig wiedergegeben.