Citation: 1C_172/2022 E. 4.2

4.2. Vor Bundesgericht nicht mehr streitig ist, ob es sich beim Bauvorhaben um eine neubauähnliche Umgestaltung handelt, welche den Rahmen der gemäss § 72 Abs. 2 aPBG/ZG zulässigen Änderungen sprengen würde. Das Verwaltungsgericht ist in diesem Zusammenhang zum Schluss gekommen, dass die Aufstockung die Identität der Baute wahre und somit von keiner neubauähnlichen Umgestaltung auszugehen sei. Dies wird von den Beschwerdeführenden vor Bundesgericht nicht mehr in Frage gestellt. Streitig ist demnach nur noch, ob mit der geplanten Aufstockung eine stärkere Abweichung vom geltenden Recht einhergeht, welche über die Besitzstandsgarantie nach § 72 Abs. 2 aPBG/ZG hinausgehen würde und damit unzulässig wäre.