Citation: 2C_41/2023 E. 6.1

6.1. Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung von Art. 58a AIG i.V.m. Art. 31 VZAE sowie von Art. 96 AIG. Er macht im Wesentlichen geltend, die Vorinstanz habe die Integrationskriterien falsch abgewogen und die Verweigerung der Aufenthaltsbewilligung sei unverhältnismässig. Die strafrechtlichen Verurteilungen lägen teilweise zeitlich weit zurück und seien grösstenteils im Strafregister gelöscht, wobei es sich teilweise um Bagatelldelikte handle. Die Verurteilung in Serbien wegen Schmuggels von Marihuana stelle ausserdem gemäss BetmG keinen schweren Fall dar. Sein privates Interesse am Verbleib in der Schweiz überwiege das öffentliche Interesse an seiner Wegweisung.