Citation: 4A_348/2024 E. 2.3

2.3. Soweit es um die Festsetzung der Entschädigung unabhängig vom Intermediary Agreement geht, hält die Beschwerdeführerin zwar ausdrücklich an ihren subsidiären Ausführungen zur Bestimmung des anwendbaren Provisionssatzes durch ein Gutachten, noch subsidiärer nach richterlichem Ermessen, fest. Sie führt aber selbst aus, sie fechte das angefochtene Urteil insoweit an, als es ihre Rügen in diesen Punkten abweise, ohne sich in diesem Stadium detaillierter festlegen zu können, da die Vorinstanz diese Rügen nicht inhaltlich diskutiert habe. Zur hinreichenden Begründung dieser Rüge müsste sie aber im Einzelnen darlegen, welche Rügen sie erhoben hat, auf die inhaltlich nicht rechtsgenüglich eingegangen wurde, und zu welchem Provisionsansatz die kantonalen Instanzen bei korrektem Vorgehen hätten gelangen müssen. Der blosse Verweis auf kantonale Rechtsschriften ist ungenügend, ebenso wie die in der Beschwerde teilweise gegen einzelne Berechnungselemente erhobenen Rügen. Es wäre an der Beschwerdeführerin, im Einzelnen darzulegen, was sie aus ihren Rügen für das Quantitativ ableitet. Insoweit ist auf die Beschwerde mangels hinreichender Begründung nicht einzutreten, so dass einzig die Frage verbleibt, ob die Beschwerdeführerin gestützt auf das Intermediary Agreement einen Provisionssatz von 4.5 % verlangen kann.