Citation: 8C_949/2009 28.04.2010 E. 7

Gestützt darauf hat die Vorinstanz erwogen, dass dem Versicherten zum Gutachtenszeitpunkt am 17. Juni 2008 die angestammte Tätigkeit im Büro aus rein somatischer Sicht zu 100 % zumutbar gewesen sei. Zur zuverlässigen Beurteilung der Entwicklung des Gesundheitszustands erachtete sie indessen die Einholung eines Ergänzungsberichts zu Recht als angezeigt. Dieser wurde am 2. Juni 2009 erstattet. Es geht daraus hervor, dass der Versicherte zum Zeitpunkt der Einstellung der Taggeldleistungen aus muskuloskelettaler Sicht zufolge der elektroneurographisch bestätigten, posttraumatischen Peroneus-Läsion und der dadurch bedingten lumbovertebralen Schmerzsymptomatik beeinträchtigt gewesen und erst später, etwa drei Monate vor dem Gutachtenszeitpunkt, eine diesbezügliche Besserung eingetreten sei. Nach Einschätzung der Ärzte der Gutachterstelle Y.________ bestand zum Zeitpunkt der Leistungseinstellung per 11. Juni 2007 noch eine signifikante Arbeitsunfähigkeit.