Citation: P 4/01 16.08.2001 E. 2

2.- a) Gemäss Art. 128 OG beurteilt das Eidgenössische Versicherungsgericht letztinstanzlich Verwaltungsgerichtsbeschwerden gegen Verfügungen im Sinne von Art. 97, 98 lit. b-h und 98a OG auf dem Gebiet der Sozialversicherung. Im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren sind grundsätzlich nur Rechtsverhältnisse zu überprüfen bzw. zu beurteilen, zu denen die zuständige Verwaltungsbehörde vorgängig verbindlich - in Form einer Verfügung - Stellung genommen hat. Insoweit bestimmt die Verfügung den beschwerdeweise weiterziehbaren Anfechtungsgegenstand. Umgekehrt fehlt es an einem Anfechtungsgegenstand und somit an einer Sachurteilsvoraussetzung, wenn und insoweit keine Verfügung ergangen ist (BGE 125 V 414 Erw. 1a, 119 Ib 36 Erw. 1b, je mit Hinweisen). b) Nachdem die Vorinstanz in den angefochtenen Entscheiden mit zutreffender Begründung auch die Berechnung der monatlichen Ergänzungsleistungen nochmals im Einzelnen übersichtlich dargelegt hat, erheben die Versicherten zu Recht keine Einwände (mehr) gegen die korrekte Berechnung der verfügten Ergänzungsleistungen als solche. Soweit die Beschwerdeführer rügen, die Krankenkasse Y.________ habe die Nachzahlung der ursprünglich unrechtmässig gekürzt ausgerichteten Pflegebeiträge aus der obligatorischen Krankenversicherung in der Folge einer gerichtlichen Korrektur dieser Praxis noch immer nicht an sie zurückerstattet, betrifft dies das direkte Rechtsverhältnis zwischen den Versicherten und ihrer Krankenkasse, wozu mit den hier zu prüfenden Verwaltungsverfügungen vom 4. Juli 2000 nicht Stellung genommen wurde, weshalb es insoweit an einem beschwerdeweise weiterziehbaren Anfechtungsgegenstand fehlt, sodass auf die entsprechende Rüge nicht einzutreten ist. Ebenfalls nicht zum Anfechtungsgegenstand gehört - und deshalb nicht im vorliegenden Verfahren zu prüfen ist - der sinngemäss erhobene Einwand, die in der Berechnung der Ergänzungsleistungen als Einnahmen aufgerechneten Beiträge aus der obligatorischen Krankenversicherung seien in Tat und Wahrheit nicht im ausgewiesenen Ausmass an die Versicherten ausbezahlt worden. Hinzuweisen bleibt auf Art. 80 Abs. 1 KVG, wonach eine versicherte Person, die mit einem Entscheid des Versicherers nicht einverstanden ist, verlangen kann, dass dieser innerhalb von 30 Tagen eine schriftliche Verfügung erlässt.