Citation: 2C_393/2018 E. 1.1

1.1. A.________ (Jahrgang 1978) ist nigerianischer Staatsangehöriger. Er reiste am 13. März 2008 unter falscher Identität als Asylsuchender in die Schweiz ein. Mit Strafbescheid vom 7. Oktober 2008 wurde er wegen Vergehens gegen das Bundesgesetz vom 3. Oktober 1951 über die Betäubungsmittel und die psychotropen Stoffe (BetmG; SR 812.121) mit einer bedingten Geldstrafe von 30 Tagessätzen sowie zu einer Busse von Fr. 300.-- bestraft. Am 21. Januar 2009 verfügte die Staatsanwaltschaft des Kantons St. Gallen, dass A.________ sich der mehrfachen Missachtung der Ein- und Ausgrenzung und eines Vergehens gegen das BetmG (Kauf und Verkauf von Kokain) schuldig gemacht habe, weshalb die bedingt ausgesprochene Strafe von 30 Tagessätzen gemäss Strafbescheid vom 7. Oktober 2008 widerrufen und er zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von sechs Monaten verurteilt werde. Am 13. April 2009 verurteilte die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat A.________ wegen Widerhandlungen gegen Art. 19 Ziff. 1 BetmG zu einer Freiheitsstrafe von 60 Tagen. Mit Entscheid vom 21. April 2009 trat das Bundesamt für Migration (mittlerweile: Staatssekretariat für Migration [SEM]) auf das Asylgesuch von A.________ nicht ein; eine dagegen gerichtete Beschwerde wies das Bundesverwaltungsgericht mit Urteil vom 1. Mai 2009 ab. A.________ wurde am 5. Dezember 2009 nach Benin ausgeschafft.