Citation: 2C_95/2021 E. 6.3.1

6.3.1. § 36 Abs. 1 GesG/ZG bestimmt, dass über jede Patientin und jeden Patienten durch die Bewilligungsinhaberin oder den Bewilligungsinhaber eine Dokumentation anzulegen ist, die laufend nachgeführt wird. Diese gibt Auskunft über die Aufklärung, die Untersuchung, die Diagnose, die Behandlung, die Pflege und allfällige Zwangsmassnahmen. Die Urheberschaft der Einträge muss unmittelbar ersichtlich sein. Die Dokumentation kann laut § 36 Abs. 2 GesG/ZG in schriftlicher oder elektronischer Form geführt werden. Elektronische Aufzeichnungen müssen ordentlich datiert und jederzeit einsehbar sein. Änderungen müssen rückverfolgbar gespeichert sein.