Citation: 2C_434/2020 E. A

A.a. A.________ (geboren 1988, kosovarischer Staatsangehöriger) reiste am 25. Februar 1992 als knapp Vierjähriger im Rahmen des Familiennachzugs in die Schweiz ein und erhielt am 11. Mai 1992 eine Aufenthaltsbewilligung zum Verbleib bei seinen Eltern. Seit dem 27. Februar 1998 verfügt A.________ über eine Niederlassungsbewilligung. A.b. Das Bezirksamt Lenzburg belegte A.________ mit Strafbefehl vom 3. Januar wegen Fahrens in angetrunkenem Zustand mit einer Busse von Fr. 600.--. Am 13. September 2013 verurteilte ihn die Staatsanwaltschaft Baden wegen Fahrens in fahrunfähigem Zustand (qualifizierte Blutalkoholkonzentration) zu einer Geldstrafe von 15 Tagessätze à Fr. 80.-- sowie einer Busse von Fr. 240.--. Am 21. September 2016 sprach das Bezirksgericht Zürich A.________ der schweren Körperverletzung und des Raufhandels, begangen am 26. Juli 2015, schuldig und verurteilte ihn zu einer Freiheitsstrafe von dreieinhalb Jahren. Auf Berufung hin verlängerte das Obergericht des Kantons Zürich (im Weiteren auch: Obergericht) am 1. Juni 2018 die Freiheitsstrafe auf vier Jahre. Die dagegen erhobene Beschwerde wies das Bundesgericht ab (Urteil 6B_964/2018 vom 18. Dezember 2018). A.c. Nachdem A.________ zwischenzeitlich am 1. Dezember 2017 eine Schweizer Bürgerin geheiratet hatte, trat er am 14. Mai 2019 den Strafvollzug an.