Citation: 6B_1219/2021 E. 2.2

2.2. Dem hält der Beschwerdeführer entgegen, aus den Akten ergäbe sich nicht zweifelsfrei, dass das gelagerte Material tatsächlich "gefährlicher" Mist gewesen sei. Die Staatsanwaltschaft hätte dies mittels Bodenprobe/Gutachten beweisen müssen. Da dies nicht geschehen sei, sei der Untersuchungsgrundsatz (Art. 6 Abs. 2 StPO) verletzt. Nicht belegt sei sodann, wie lange der "Mist" auf dem Grundstück gelegen habe. Auch die "üblichen Niederschlagsmengen" sowie die Behauptung, dass die fragliche Parzelle in einer speziellen Gewässerschutzzone liege, seien nicht konkret belegt. Bei dieser Sachlage könne schliesslich auch eine konkrete Gefährdung für das Grundwasser nicht erstellt werden.