Citation: 6B_855/2022 E. A

Am 1. Dezember 2011 wurde A.________ vom Bezirksgericht Muri wegen Gefährdung des Lebens und Drohung zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren (abzüglich 350 Tagen Untersuchungshaft) verurteilt, nachdem er unter anderem in einem Streit mit seinem Vermieter einen Schuss mit einer Pistole abgegeben hatte. Der Vollzug der Freiheitsstrafe wurde zugunsten einer stationären therapeutischen Massnahme aufgeschoben. Formell trat A.________ den Massnahmenvollzug am 8. Februar 2012 an. Mit Beschluss des Bezirksgerichts Muri vom 4. April 2017 wurde die stationäre therapeutische Massnahme rückwirkend auf den 8. Februar 2017 um weitere fünf Jahre verlängert. Seit dem 13. Oktober 2020 befindet sich A.________ im Rahmen des Massnahmenvollzugs in der Stiftung B.________.