Citation: 2A.451/2002 28.03.2003 E. 8

Der Beschwerdeführer bringt vor, das Rekursgericht habe ihm zu Unrecht die unentgeltliche Rechtspflege verweigert. 8.1 Der Beschwerdeführer hat vor dem Rekursgericht die "unentgeltliche Rechtspflege" verlangt. Aus der Tatsache, dass er schon damals von einem Anwalt vertreten war, ist zu schliessen, dass er mit dieser Formulierung die unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung beantragte. 8.2 Das Rekursgericht verweigerte dem Beschwerdeführer die unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung, weil es die Beschwerde als aussichtslos bewertete. Im Zeitpunkt der Einreichung der Beschwerde beim Rekursgericht war das Freizügigkeitsabkommen noch nicht in Kraft. Nach den damals geltenden innerstaatlichen Bestimmungen war die Beschwerde aussichtslos. Der Beschwerdeführer hatte denn auch keine Ausführungen zum Freizügigkeitsabkommen gemacht. Unter diesen Umständen ist die Verweigerung des Armenrechts im kantonalen Verfahren nicht zu beanstanden. 8.3 Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist nach dem Gesagten abzuweisen. Da die Beschwerde jedoch nicht von vornherein aussichtslos war, die Bedürftigkeit des Beschwerdeführers gegeben und die Beiordnung eines Rechtsanwalts als notwendig erscheint, ist dem Beschwerdeführer für das Verfahren vor Bundesgericht die unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung zu gewähren (Art. 152 Abs. 1 und 2 OG).