Citation: 1C_647/2020 E. 3.1

3.1. Die Beschwerdeführenden bringen sodann vor, das streitige Baugrundstück liege auf Landanlagekonzessionsland. Hierfür habe das Parlament für das Gebiet des Bahnhofs Tiefenbrunnen eine Gestaltungsplanpflicht festgelegt (Art. 4 Abs. 11 der kommunalen Bau- und Zonenordnung [BZO]). Die Stadt Zürich habe damit eine die vom Bundesgericht als bundesrechtswidrig erkannten Landanlage-Richtlinien ersetzende Planung vorgenommen. Diese Bestimmung sei im Sinne von § 234 des Planungs- und Baugesetzes vom 7. September 1975 des Kantons Zürich (LS 700.1; PBG/ZH) voranzuwenden. Bis auf die Festsetzung der Gestaltungsplanpflicht sei keine planerische Neuordnung erfolgt. Die vorinstanzliche Argumentation, wonach mit einer Aufzonung um ein Geschoss ein Schutz des empfindlichen Seeufers erreicht werden solle, sei jedenfalls nicht verständlich. Die Verweigerung der negativen Voranwendung einer Gestaltungsplanpflicht verletze Art. 2, Art. 21 Abs. 2 und Art. 22 Abs. 2 lit. b RPG. Die negative Vorwirkung der Gestaltungsplanpflicht liege im Übrigen auch im öffentlichen Interesse an der gebotenen Rücksichtnahme im empfindlichen Gebiet. Eine Interessenabwägung gemäss § 234 PBG/ZH ergebe, dass die Gestaltungsplanpflicht negativ vorwirken müsse.