Citation: U 344/02 10.10.2003 E. 4

4.1 Die in BGE 117 V 359 ff. wiedergegebene Rechtsprechung berücksichtigend hat das kantonale Gericht zutreffend erkannt, dass der adäquate Kausalzusammenhang zwischen dem Sturz vom 20. Mai 1993 und den im Jahre 1999 rückfallweise geltend gemachten Beschwerden zu verneinen ist. Es kann diesbezüglich auf die einlässlich und sorgfältig begründete Erw. 6 des angefochtenen Entscheides verwiesen werden, worin die Vorinstanz - ausgehend von einem gestützt auf die ersten Aussagen der Versicherten zum Unfallhergang (vgl. Erw. 3.2 hievor) im mittleren Bereich höchstens den leichteren Ereignissen zuzuordnenden Geschehnis (siehe hiezu auch RKUV 1999 Nr. U 330 S. 122 ff. Erw. 4b/bb und 1995 Nr. U 215 S. 91 Erw. b) - richtig erwogen hat, dass die praxisgemäss in die Beurteilung miteinzubeziehenden Kriterien (BGE 117 V 366 ff. Erw. 6a und b mit Hinweisen) weder in gehäufter Weise erfüllt sind, noch eines der Kriterien in besonders ausgeprägter Form geben ist. 4.2 Die in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhobenen Einwendungen ändern an diesem Ergebnis nichts. Wie die Beschwerdeführerin selber zugesteht, sind weder Anhaltspunkte für eine ärztliche Fehlbehandlung ersichtlich, noch können die erlittenen Verletzungen als schwer bezeichnet werden. Entgegen deren Betrachtungsweise liegen ferner - auf die ersten Unfallschilderungen der Versicherten abstellend - keine besonders dramatischen Begleitumstände vor und kann auch nicht von einer besonderen Eindrücklichkeit des Unfalles gesprochen werden. Grad und Dauer der Arbeitsunfähigkeit wie auch Dauerbeschwerden sind sodann angesichts des Umstands, dass die Versicherte wenige Wochen nach dem Unfall - wenn auch mit grossem Durchhaltewillen und Einsatz - über Jahre ohne wesentliche Unterbrüche wieder arbeitsfähig war, ebenfalls zu verneinen. Was das Kriterium der besonderen Art der zugezogenen Verletzungen anbelangt, ist dieses vor dem Hintergrund, dass keine Häufung verschiedener, für ein HWS-Schleudertrauma charakteristischer Beschwerden mit schweren Auswirkungen gegeben ist (vgl. dazu Urteil D. vom 16. August 2001, U 21/01, Erw. 3d mit Hinweisen), als nicht erfüllt zu betrachten. Ferner stellt sich der Heilungsverlauf, obwohl eine vollständige Genesung nicht erreicht werden konnte, auch nicht als schwierig oder komplikationsreich dar. Selbst wenn im Übrigen das Kriterium der ungewöhnlich langen Dauer der ärztlichen Behandlung zu bejahen wäre, läge dieses - wie das kantonale Gericht richtig festgehalten hat - nicht in derart auffallender oder ausgeprägter Weise vor, dass es mit Blick auf das hier zu beurteilende, im Grenzbereich zu den leichten Unfällen anzusiedelnde Ereignis vom 20. Mai 1993 die Adäquanz allfälliger natürlicher Unfallfolgen im Zusammenhang mit dem Rückfall zu begründen vermöchte (vgl. BGE 117 V 368 Erw. 6b).