Citation: 8C_209/2018 E. A

A.________, geboren 1977, war ab Januar 2014 als Hausfrau tätig und widmete sich der Erziehung ihrer Kinder. Am 1. Januar 2017 stellte sie Antrag auf Arbeitslosenentschädigung. Im weiteren Verlauf machte sie geltend, seit einem Überfall auf ihren Ehemann am 26. August 2016 sei dieser zu 100 % arbeitsunfähig, seine Unfallversicherung erbringe jedoch keine Leistungen und die von ihm gegründete Aktiengesellschaft, bei der er angestellt sei, sei in finanziellen Schwierigkeiten, weshalb sie nun auf Arbeitssuche sei. Mit Verfügung vom 24. März 2017 stellte sie das Amt für den Arbeitsmarkt, Staat Freiburg (nachfolgend: AMA), wegen ungenügender Arbeitsbemühungen vor Eintritt der Arbeitslosigkeit ab 2. Januar 2017 für die Dauer von zehn Tagen in der Anspruchsberechtigung ein. Zur Begründung führte es an, A.________ habe in den drei Monaten vor ihrer Arbeitslosigkeit lediglich sieben Arbeitsbemühungen nachweisen können und erst im Dezember 2016 mit der Stellensuche begonnen. Auf Einsprache hin hielt das AMA an der Einstellung fest (Einspracheentscheid vom 2. Juni 2017).