Citation: 5C.131/2005 19.08.2005 E. A

A.a Am 12. Februar 1997 stellte V.________ bei der Z.________-Versicherungs-Gesellschaft (nachfolgend: Z.________) einen Antrag auf Abschluss einer fondsanteilgebundenen Lebensversicherung. Dabei führte er für allfällige Leistungen im Todesfall als Begünstigte seine Lebenspartnerin L.________ zu 50 %, seine Tochter X.________ zu 25 % sowie seinen Sohn Y.________ zu 25 % an. Die Z.________ stellte am 25. Februar 1997 die Versicherungspolice Nr. xxxx aus, in der sie unter dem Titel Anspruchsberechtigung festhielt: " -:- - "Der Versicherungsnehmer ist für alle Leistungen anspruchsberechtigt, die zu seinen Lebzeiten fällig werden. - Beim Tod von V.________ wird die fällige Versicherungsleistung zu 50% an L.________, geb. 1953, zu 25% an Y.________, geb. 1986, und zu 25% an X.________, geb. 1989, bei deren Fehlen an die Erben ausbezahlt. " A.b Mit letztwilliger Verfügung vom 31. März 1999 setzte V.________ seine beiden Kinder auf den Pflichtteil, wies die verfügbare Quote L.________ zu und ordnete zudem an: - "Aus versicherungsrechtlichen Ansprüchen egal ob diese in den Nachlass fallen oder nicht, begünstige ich alleine L.________." A.c Am 2. Mai 2000 beantragte V.________ bei der Z.________ für die von ihm abgeschlossene fondsanteilgebundene Lebensversicherung einen Wechsel vom bisherigen Anlagefonds "E.________" zum Anlagefonds "F.________", welchem Wunsch die Z.________ am 24. Mai 2000 durch die Ausstellung einer entsprechenden neuen Police unter der bisherigen Nr. xxxx nachkam. Abgesehen von der Änderung des Anlagefonds wurden alle Bestimmungen der ersten Police übernommen. V.________ verlangte keine Berichtigung der neuen Police.