Citation: 2P.180/2004 22.07.2004 E. 1

1.1 Am 21. September 2000 erhob A.________ beim Gesundheits- und Sozialdepartement des Kantons Luzern Verwaltungsbeschwerde gegen den Einspracheentscheid des Gemeinderates von Emmen, mit dem dieser ihr Gesuch um Ausrichtung von Sozialhilfe abgewiesen hatte. Nach einem vom Verwaltungsgericht des Kantons Luzern entschiedenen Streit über die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege und Verbeiständung wurde der Schriftenwechsel am 10. Dezember 2002 abgeschlossen. Auf Anfrage vom 22. April 2003 hin wurde dem Rechtsvertreter von A.________ mit Schreiben vom 13. Mai 2003 mitgeteilt, das Verfahren werde bis spätestens Ende Juni 2003 abgeschlossen. Mit Eingabe vom 4. November 2003 reichte A.________ beim Verwaltungsgericht des Kantons Luzern eine Rechtsverzögerungsbeschwerde ein. Am 17. November 2003 wies das Gesundheits- und Sozialdepartement die beim ihm hängige Beschwerde in der Sache ab. Mit Entscheid vom 24. Februar 2004 überwies das Verwaltungsgericht die Rechtsverzögerungsbeschwerde an den Regierungsrat des Kantons Luzern. Dieser erklärte die Beschwerde am 29. Juni 2004 infolge Gegenstandslosigkeit als erledigt, erhob keine Kosten und sprach keine Parteientschädigung zu. 1.2 A.________ und ihr Rechtsvertreter B.________ führen gegen den Beschwerdeentscheid des Regierungsrates staatsrechtliche Beschwerde beim Bundesgericht mit dem Antrag, der Regierungsratsentscheid sei aufzuheben und es sei festzustellen, dass eine Rechtsverzögerung vorliege; überdies sei der Beschwerdeführerin für das bundesgerichtliche Verfahren die unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung zu gewähren. In der Begründung wird unter anderem ausgeführt, das Verfahren hätte nicht als erledigt erklärt werden dürfen, sondern es hätte eine unzulässige Rechtsverzögerung festgestellt werden müssen, und der Beschwerdeführerin wäre vom Regierungsrat die unentgeltliche Verbeiständung zu gewähren gewesen. 1.3 Mit verfahrensleitender Verfügung vom 13. Juli 2004 liess das präsidierende Mitglied der II. öffentlichrechtlichen Abteilung des Bundesgerichts die Verfahrensakten einholen.