Citation: 6B_484/2013 E. 2

Der geständige Beschwerdeführer wurde wegen gewerbsmässigen Heroinhandels in grossen Mengen verurteilt, den er ab März 2009 bis zu seiner Verhaftung im März 2010 (mit einem rund halbjährigen Unterbruch) betrieb. Im Auftrag der Staatsanwaltschaft erfolgten verschiedene technische Überwachungsmassnahmen (insbesondere Telefonüberwachung, Audio-Überwachung der Wohnung des Beschwerdeführers, Audio-Innenraumüberwachung und Standortermittlung seines Fahrzeugs sowie Videoüberwachung der vom Beschwerdeführer als Drogenbunker benutzten Tiefgarage). Als Hauptthema seiner Beschwerde legt der Beschwerdeführer dem Bundesgericht den Umstand zur Beurteilung vor, dass seine Verhaftung bereits am 20. Mai 2009 möglich und unter dem Aspekt eines fairen Verfahrens angezeigt gewesen wäre. Dies müsse sich substanziell auf die Strafzumessung auswirken. Die später gehandelten Heroinmengen seien für die Strafzumessung nicht heranzuziehen. Mit dem bereits im kantonalen Verfahren kritisierten Vorgehen der Untersuchungsbehörden habe sich die Vorinstanz in Verletzung seines rechtlichen Gehörs nicht ernsthaft auseinandergesetzt.