Citation: 2C_529/2019 E. 5.3.1

5.3.1. Der Beschwerdeführer ist mit Urteil des Bezirksgerichts Zürich vom 6. April 2017 zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 16 Monaten verurteilt worden. Entgegen seiner Auffassung liegt dieser Verurteilung kein leichtes Verschulden zugrunde. Der Beschwerdeführer spricht selbst von einem mengenmässig schwerwiegenden Betäubungsmitteldelikt. Dass es sich im Lichte des begangenen Delikts um ein relativ mildes Strafmass handeln sollte, ist nicht ersichtlich (zu einem ähnlichen Strafmass vgl. Urteil 6B_378/2018 vom 22. Mai 2019, zur Publikation vorgesehen). Die strafrechtliche Verurteilung kann im ausländerrechtlichen Verfahren nicht in Frage gestellt werden (zur Bindung der mit dem Vollzug des Ausländerrechts betrauten Behörden an das Strafgericht vgl. BGE 131 II 352 E. 4.3.2 S. 360; 129 II 215 E. 7.4 S. 223; Urteil 2C_578/2009 vom 23. Februar 2010 E. 2.4). Dem Beschwerdeführer wird von der Vorinstanz daher zu Recht ein erhebliches Tatverschulden zur Last gelegt. Ausserdem ist der Beschwerdeführer bereits mit Urteil des Bezirksgerichts Zürich vom 29. September 2010 wegen Raubes zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 18 Monaten verurteilt und in der Folge am 19. Dezember 2012 ausländerrechtlich verwarnt worden. Diese Verwarnung hat ihn nicht von einer weiteren schweren Straftat abgehalten. Im Lichte dieser beiden erheblichen strafrechtlichen Verurteilungen besteht ein grosses öffentliches Interesse an der Anordnung der aufenthaltsbeendenden Massnahme.