Citation: 6B_216/2023 E. 3.3

3.3. Der Beschwerdeführer bringt indes vor, es entspreche "Usanz und Gewohnheitsrecht", "dass die Gerichte bei der Eingangskontrolle proaktiv über ein allfälliges Versäumnis informieren" würden und handle es sich bei der fehlenden Unterschrift um ein Versäumnis, das innerhalb der gesetzlichen Frist ohne weiteres hätte behoben werden können. Damit macht er - zumindest sinngemäss - geltend, dass ihn die Vorinstanz nach der unbestrittenermassen per 30. Dezember 2022 ergangenen Nachfristansetzung ein zweites Mal auf die fehlende Unterzeichnung der Rechtsschrift hätte hinweisen müssen. Damit einhergehend ignoriert er jedoch, dass er bereits mit der Präsidialverfügung vom 30. Dezember 2022 explizit und unter Ansetzung einer Nachfrist bis zum Ablauf der Beschwerdefrist dazu aufgefordert worden ist, die verbesserte Beschwerdeschrift mit seiner Originalunterschrift zu versehen, unter der Androhung, dass bei deren Fehlen auf die Beschwerde nicht eingetreten würde (VI act. 1 S. 4). Die Aufforderung zur Verbesserung ist klar und unmissverständlich. Der Beschwerdeführer macht denn auch nicht geltend, die in der Präsidialverfügung enthaltene Aufforderung nicht verstanden oder aber übersehen zu haben; ebenso wenig, dass er entgegen der unmissverständlichen Aufforderung davon ausgegangen wäre, mit der blossen Unterzeichnung der Rückseite des Couverts den Formvorschriften Genüge zu tun oder aber, dass er die Aufforderung zur Verbesserung nicht, respektive nicht rechtzeitig erhalten hätte. Zwar wurde die vom 30. Dezember 2022 datierende Präsidialverfügung offenbar erst am 3. Januar 2023 versandt (vgl. VI act. 1 S. 5). Damit ist unklar, ob der Beschwerdeführer bei der Verfassung seiner vom 1. Januar 2023 datierenden und alsdann per 4. Januar 2023 der Post übergebenen Beschwerde, (bereits) Kenntnis von der Präsidialverfügung hatte, respektive ob es allenfalls zu einer "Überschneidung" der Zustellung der (per 3. Januar 2023 versandten) Präsidialverfügung mit dem (per 4. Januar 2023 erfolgten) Versand der teilweise verbesserten Beschwerde gekommen ist. Dies ist aber letztlich nicht entscheidend, da der Beschwerdeführer unabhängig davon nicht dartut, dass und weshalb sich die Vorinstanz angesichts der unmissverständlichen Aufforderung hätte veranlasst sehen müssen, ihn ein weiteres Mal auf dieselbe Mangelhaftigkeit seiner Rechtsschrift hinzuweisen. Dies ist denn auch nicht ersichtlich. Umso weniger, als dem Beschwerdeführer nach der Einreichung der zweiten, nur unzureichend verbesserten Beschwerde per 4. Januar 2023 (Eingang beim Verwaltungsgericht am 5. Januar 2023 [VI act. 8]) genügend Zeit blieb, um bis zum Ablauf der Rechtsmittelfrist per 17. Januar 2023 aufforderungsgemäss für die vollständige Verbesserung seiner Beschwerdeschrift besorgt zu sein.