Citation: 1C_7/2022 E. B

Am 21. Dezember 2017 ersuchte die Gesuchstellerin um Entschädigung der Sanierungsmassnahmen. Das BAFU verfügte am 28. Oktober 2020, der Gesuchstellerin seien die anrechenbaren Kosten der Massnahmen am Kraftwerk C.________ in der voraussichtlichen Höhe von Fr. 490'035.-- (inkl. MwSt) zu entschädigen (Ziff. 1). Die definitive Höhe der Entschädigung werde nach Einreichung der Kostenzusammenstellung nach Umsetzung der Massnahmen bzw. der Wirkungskontrolle ermittelt (Ziff. 2). Die Gesuchstellerin könne nach Umsetzung abgeschlossener Teile der Massnahmen die Zusammenstellung der bereits entstandenen Kosten einreichen und um Auszahlung ersuchen; vorgesehen seien folgende Teilzahlungen: Fr. 430'800 inkl. MwSt nach Abschluss der Projektierung und Umsetzung und Fr. 59'235.-- inkl. MwSt nach Abschluss Wirkungskontrolle (Ziff. 3). In den Erwägungen hielt es fest, die Wasserkraftschnecke sei nicht entschädigungsberechtigt, weil sie primär der Stromproduktion in der neuen Kraftwerksanlage diene und der Fischabstieg nur ein Nebeneffekt sei.