Citation: U 169/06 12.03.2007 E. 2

2.1 Der Beschwerdeführer stellt sich auf den Standpunkt, das kantonale Gericht hätte die SUVA verpflichten müssen, denselben Invaliditätsgrad anzunehmen, welchen die Invalidenversicherung in ihrem Einspracheentscheid vom 26. Februar 2004 anerkannt hatte. Zur Begründung dieser Argumentation beruft er sich auf BGE 126 V 288. 2.2 Die Vorinstanz hat die Erwägungen des Eidgenössischen Versicherungsgerichts in BGE 126 V 288 zutreffend wiedergegeben. Darauf wird verwiesen. Wie sie des Weitern richtig erkannte, stimmen die medizinischen Berichte bezüglich des somatischen Befundes überein, während hinsichtlich allfälliger noch zumutbarer Verweisungstätigkeiten erhebliche Differenzen bestehen. So wird im Bericht der MEDAS vom 9. September 2002, welches der Invaliditätsbemessung durch die Invalidenversicherung zugrunde liegt, festgehalten, der Versicherte leide auf Grund des Tinnitus unter Schlafstörungen in der Nacht und tagsüber unter einer ausgesprochenen Müdigkeit, welche dazu führe, dass Konzentrationsstörungen und Probleme mit dem Gedächtnis auftreten; er sei deswegen im angestammten Beruf als Bauarbeiter nicht mehr arbeitsfähig, hingegen bei Tätigkeiten in einer nicht lärmigen Umgebung, die keine erhöhten Anforderungen an das Gedächtnis oder die Konzentration stellt, zu 40 % oder dreieinhalb Stunden pro Tag einsetzbar. Demgegenüber führt Dr. med. T.________ von der Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten im Kantonsspital X.________ am 9. September 2002 aus, eine berufliche Tätigkeit, welche keine differenzierten akustischen Anforderungen stellt, sei zumutbar. Hinsichtlich des möglichen Umfangs solcher Tätigkeiten fehlen nähere Angaben. Präzisere Auskünfte ergeben sich auch nicht aus der Stellungnahme des Dr. med. G.________, Facharzt FMH für Ohren-, Nasen- und Halskrankheiten, von der Abteilung Arbeitsmedizin der SUVA vom 20. Januar 2003, welcher sich lediglich der Beurteilung durch Dr. med. T.________ anschliesst. 2.3 Auf dieser Grundlage verhielt das kantonale Gericht die SUVA, "zur Vervollständigung und präziseren Bewertung des Beschwerdebildes und der verbleibenden Leistungsfähigkeit" medizinische wie auch berufliche Abklärungen durchzuführen, um "auf der Grundlage einer lückenlosen medizinischen Erkenntnislage" nochmals über das verbliebene Leistungsvermögen zu befinden. Dabei, so die Vorinstanz weiter, sei insbesondere auf die Fragen einzugehen, wie die jetzige gesundheitliche Verfassung hinsichtlich des Tinnitus zu bewerten ist, wie sich diese auf die Leistungsfähigkeit auswirkt und ob auf Grund der festgestellten Beschwerden "ein leidensbedingter Abzug" vorzunehmen ist; erst gestützt darauf sei nochmals über den Einfluss der gesundheitlichen Beeinträchtigung auf die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit und den sich daraus allenfalls ergebenden Leistungsanspruch zu befinden.