Citation: 8C_322/2018 E. 3.2.1

3.2.1. Die Vorinstanz ist nach umfassender Darstellung der medizinischen Akten zum Schluss gelangt, aus dem Gutachten des Dr. med. E.________ vom 9. April 2014 ergäben sich verglichen mit demjenigen des Dr. med. B.________ vom 22. Oktober 2009 keine Befunde, die auf eine erhebliche Veränderung des psychischen Gesundheitszustands schliessen liessen. Zu den abweichenden früheren psychiatrischen Beurteilungen halte er fest, es gebe bei einer so langen medizinischen Dokumentation naturgemäss viele voneinander abweichende Meinungen, die nicht alle diskutiert werden könnten. Die meisten Unterschiede hätten mit der Methodik der Anamnese- und Befunderhebung zu tun, wofür es inzwischen klare Leitlinien gebe, welchen keines der psychiatrischen Vorgutachten entspräche. Manche diagnostischen Unterschiede erklärten sich über den Verlauf, das heisst über den naturgemäss schwankenden Schweregrad zum Beispiel einer chronischen depressiven Störung. Aus diesen Auskünften hat das kantonale Gericht geschlossen, dass Dr. med. E.________ im Vergleich zu den von Dr. med. B.________ erhobenen Befunden lediglich eine andere Beurteilung eines gleich gebliebenen Sachverhalts vorgenommen habe, zumal er die früheren psychiatrischen Beurteilungen des Sachverhalts und der Arbeits (un) fähigkeit aus aktueller Sicht als nicht mehr fachgerecht bezeichne.