Citation: 9C_641/2024 E. 4.4.1

4.4.1. In Bezug auf die Arbeitsfähigkeit der Versicherten von 2002 (resp. 2007) bis Ende 2018 hat die Vorinstanz insbesondere Folgendes erwogen: Die C.________-Experten und gestützt auf deren Gutachten vom 5. Oktober 2006 sie selbst und das Bundesgericht (im Urteil 9C_146/2008 vom 9. Juli 2008) seien von einer uneingeschränkten Arbeitsfähigkeit seit 2002 ausgegangen. Die psychiatrische asim-Expertin habe angesichts der ungenügenden medizinischen Aktenlage für den Zeitraum vor 2019 die Arbeitsfähigkeit nicht zuverlässig retrospektiv einschätzen können. Die Berichte der behandelnden Ärzte, namentlich der Psychiaterin Dr. med. B.________, hätten keine wichtigen Aspekte enthalten, die im Rahmen der Begutachtung unerkannt oder ungewürdigt geblieben seien. Die jahrelange Einnahme von Psychopharmaka deute zwar auf eine gesundheitliche Beeinträchtigung hin; dies sei aber nicht ohne Weiteres mit einer eingeschränkten Arbeits- oder Erwerbsfähigkeit gleichzusetzen. Daraus hat das kantonale Gericht geschlossen, dass im hier interessierenden Zeitraum (bis Ende 2018) eine eingeschränkte Arbeitsfähigkeit zwar möglich, aber nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sei.