Citation: 2C_100/2021 E. 4.3.2

4.3.2. Auch der Einwand, B.________ hätte - wie vor der Vorinstanz beantragt - als Zeuge befragt werden müssen, da er die Beschwerdeführerinnen mehrmals zwecks Fütterung der Tiere zu deren Haus in U.________ gefahren habe, verfängt nicht: B.________ ist im Rahmen eines Strafverfahrens, dessen Akten vorliegend beigezogen wurden, bereits am 15. April 2020 als Zeuge befragt worden und die Vorinstanz hat sich mit dessen Aussagen in E. 4.4 des angefochtenen Urteils auseinandergesetzt. Sie hat erwogen, der Zeuge habe zwar bestätigt, einige Male (nicht mehr als zehn Mal) die Beschwerdeführerinnen zu besagter Liegenschaft gefahren zu haben, aber gleichzeitig ausgeführt, nie das betreffende Haus betreten zu haben. Gemäss Protokoll der Zeugenaussage erklärt B.________ mehrmals, dass er jeweils eine der Beschwerdeführerinnen zum Haus in U.________ gefahren, aber das Auto bei dieser Gelegenheit nie verlassen, sondern im Auto gewartet habe. Der Verbleib der jeweiligen Beschwerdeführerin im Haus habe jeweils nur sehr kurz (fünf Minuten) oder ca. eine halbe Stunde gedauert. Sie (Beschwerdeführerinnen) hätten ihm zwar erzählt, dass sie die Tiere füttern gingen, aber selber gesehen habe er dies nie. Demzufolge könnten die Beschwerdeführerinnen nichts zu ihren Gunsten aus dieser Zeugenaussage ableiten und die Vorinstanz hat unter diesen Umständen zurecht und willkürfrei darauf verzichtet, B.________ nochmals als Zeuge zu befragen.