Citation: 4A_493/2023 E. 6.1

6.1. Die Vorinstanz hielt fest, im angefochtenen erstinstanzlichen Beschluss habe Bezirksrichter D.________ anstelle von Bezirksrichter E.________ mitgewirkt. Dieser Wechsel im Spruchkörper sei den Parteien vorgängig weder mitgeteilt noch begründet worden. Vorliegend rüge die rechtskundige Beschwerdeführerin 1 jedoch nur pauschal die Verletzung ihrer Verfahrensrechte und lege nicht dar, was sie daraus ableite. Insbesondere mache sie nicht geltend, es sei ihr unmöglich gewesen, die Sachlichkeit der Gründe für die vorgenommene Änderung des Spruchkörpers substanziiert zu bestreiten. Sie beantrage auch nicht, den Zwischenentscheid der Vorinstanz bereits wegen Verletzung der Vorschriften über die Änderung des Spruchkörpers aufzuheben und die Sache an die Vorinstanz zurückzuweisen. Mangels hinreichender Begründung sei insoweit auf die Beschwerde nicht einzutreten. Zudem habe es die Beschwerdeführerin 1 versäumt darzulegen, inwiefern ihr durch den nicht mitgeteilten und nicht begründeten Wechsel im Spruchkörper ein nicht leicht wieder gutzumachender Nachteil im Sinne von Art. 319 lit. b Ziff. 2 ZPO drohe. Schliesslich führe sie selbst aus, dass über den Wechsel im Spruchkörper auch im Endurteil informiert werden könne. Ein solches sei vorliegend noch nicht ergangen.