Citation: 6B_511/2020 E. 4.1

4.1. Die Beschwerdeführerin rügt ferner eine rechtsfehlerhafte Anwendung von Art. 158 StGB im Sachverhaltskomplex "Grundstücksverkauf der H.________ AG an die H.________ Immobilien AG". Den Beschwerdegegnern wird in diesem Punkt vorgeworfen, sie hätten als Präsident bzw. als Mitglied des Verwaltungsrates der H.________ AG je mit Einzelunterschrift am 11. Mai 2006 der H.________ Immobilien AG die Grundstücke w, x, y Grundbuch (nachfolgend: GB) U.________ zu einem Preis von Fr. 7 Mio. verkauft, obwohl der Verkehrswert der Immobilie mindestens Fr. 7'901'300.-- betragen habe. Die H.________ AG sei dadurch im Umfang von mindestens Fr. 901'300.-- geschädigt und die H.________ Immobilien AG sowie die Beschwerdegegner seien im gleichen Umfang bereichert worden. Ferner hätten die Beschwerdegegner den der H.________ AG aus dem Kaufvertrag vom 11. Mai 2006 geschuldeten Restkaufpreis von Fr. 2,5 Mio. nicht bezahlt, sondern Fr. 2 Mio. durch Verrechnung mit dem Kontokorrent E.________ Holding AG bzw. mit ihrer fiktiven Forderung aus dem Markenverkauf vom 9. März 2006 sowie Fr. 500'000.-- durch Verrechnung mit Rückstellungen in dieser Höhe dem Schein nach beglichen und die Kaufpreisrestanz nicht abgesichert, obwohl die Käuferin nicht in der Lage gewesen sei, diesen zu bezahlen. Hiedurch sei der H.________ AG ein Schaden von Fr. 2,5 Mio. entstanden und seien die H.________ Immobilien AG sowie die Beschwerdegegner im selben Umfang bereichert worden (erstinstanzliches Urteil S. 346 ff. [Anklageschrift]; angefochtenes Urteil S. 202 f.; Beschwerde S. 13).