Citation: 4A_371/2017 E. 1

Die Beschwerdegegner sind der Auffassung, auf die im Namen von E.A.________ eingereichte Beschwerde sei nicht einzutreten, da dieser bereits am 25. Juni 2015 verstorben sei und dessen Erbe, A.A.________, es unterlassen habe, innert Frist Beschwerde zu erheben. Dass es sich nicht um einen Schreibfehler oder ein Versehen handle, sondern dass "Beschwerdeführer 1" resp. "Beklagter 1" unmissverständlich nur E.A.________ und nicht etwa dessen Sohn A.A.________ sein könne, ergebe sich aus der Beschwerdebegründung. Die Beschwerdegegner verweisen sodann auf Stellen in der Beschwerde, aus denen sich ergebe, dass mit "Beklagter 1" E.A.________ gemeint sein müsse. Entgegen der Auffassung der Beschwerdegegner lässt sich aus der Beschwerdebegründung nicht ableiten, es habe kein offensichtliches Versehen vorgelegen. Zwar trifft zu, dass in der Beschwerde mit Beklagter 1 E.A.________ und nicht dessen Sohn bezeichnet wird, in der Beschwerde wird aber bezüglich der Terminologie ausdrücklich festgehalten, der Einfachheit halber werde nachfolgend nur von Klägern und Beklagten die Rede sein, analog zu den vorinstanzlichen Verfahren, wobei die Beklagten die Beschwerdeführer und die Kläger die Beschwerdegegner seien. Daraus wird ersichtlich, dass es den Beschwerdeführern darum ging, dieselben Begriffe wie in den früheren Verfahren zu verwenden, in denen E.A.________ als Beklagter 1 bezeichnet worden war. Dabei haben die Beschwerdeführer offensichtlich die Rechtsnachfolge nicht beachtet, die dazu führt, dass nunmehr (und schon vor der Vorinstanz) nicht der verstorbene E.A.________, sondern nur dessen Erbe und Sohn am Verfahren teilnimmt. Für die Beschwerdegegner konnten indessen keinerlei Zweifel daran bestehen, dass die Beschwerde nicht für den Verstorbenen und damit nicht mehr am Verfahren beteiligten E.A.________, sondern für den vom Entscheid belasteten und zur Beschwerde legitimierten A.A.________ eingereicht werden sollte. Unter diesen Umständen erweist sich die beantragte Berichtigung des Versehens als zulässig (vgl. BGE 142 III 782 E. 3.2.1 S. 787). Daher ist im Rubrum A.A.________ als Beschwerdeführer 1 aufzunehmen.