Citation: 8C_230/2022 E. 5.2.5

5.2.5. Die vorinstanzliche Würdigung der orthopädischen Beurteilungen und namentlich das Abstellen auf die Einschätzung von Dr. med. E.________, Fachärztin für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, Orthopädische Rheumatologie (D), ist nicht willkürlich. Die Vorinstanz zeigte bundesrechtskonform auf, dass Dr. med. D.________ zum einen mit Blick auf die Arbeitsfähigkeit lediglich auf das anlässlich der kreisärztlichen Untersuchung vom 22. November 2017 formulierte Zumutbarkeitsprofil und die darin geschätzte zeitliche Einschränkung verwies (Bericht vom 5. Dezember 2017). Zum andern, so die Vorinstanz weiter, habe die Gutachterin den Gebrauch der Unterarmgehstützen nicht als medizinisch notwendig und das Knie als folgenlos abgeheilt erachtet, während der Suva-Arzt Dr. med. D.________ allein wegen der Schmerzen eine Knieprothese als notwendige Therapieoption bezeichnet habe und die Unterarmgehstützen bis zu dieser Operation als notwendig angesehen habe. Dies überzeuge angesichts der gutachterlichen Darlegungen nicht.