Citation: 4A_300/2021 E. B

B.a. Mit Eingabe vom 3. März 2020 ("Statement of Appeal") leitete der (neue) B.________ beim TAS ein Berufungsverfahren gegen den Entscheid der Disziplinarkommission ein. B.b. Am 25. August 2020 fand in Lausanne eine mündliche Verhandlung statt, wobei aufgrund der COVID-Pandemie gewisse Verfahrensbeteiligte per Videokonferenz an dieser Verhandlung teilnahmen. B.c. Mit Schiedsentscheid vom 23. April 2021 hiess das TAS die Berufung des B.________ teilweise gut (Ziff. 1) und hob den Entscheid der Disziplinarkommission vom 25. September 2019 auf (Ziff. 2). Weiter bestimmte es, dass sich der Betrag, welcher der B.________ (als "sporting successor" des früheren B.________) dem Spieler schulde, nach bulgarischem Recht bestimme, wie es von den bulgarischen Gerichten im Rahmen des Insolvenzverfahrens entschieden worden sei ("[...] shall be determined according to the national laws of Bulgaria as decided by the Bulgarian National Courts in the framework of the Bankruptcy Proceedings") (Ziff. 3). Die Kosten des Schiedsverfahrens wurden zu 75 % der C.________ und zu 25 % dem B.________ auferlegt (Ziff. 4). Die C.________ wurde verpflichtet, dem (neuen) B.________ eine Parteientschädigung von Fr. 3'000.-- zu bezahlen (Ziff. 5); während die C.________ und der Spieler ihre eigenen Parteikosten zu tragen hatten (Ziff. 6). Alle übrigen Begehren ("motions or prayers for relief") wies es ab (Ziff. 7). Das TAS erwog, der B.________ sei der "sporting successor" des früheren B.________. "Sporting succession" könne nicht nur durch den direkten Kauf eines Vereins erfolgen, sondern auch nach einem Konkursverfahren, wenn der frühere Club zahlungsunfähig geworden sei und ein neuer Club am Erwerb seiner Vermögenswerte interessiert sei. Die "sporting succession" bringe die wirtschaftliche Nachfolge ("economic succession") in dem Sinne mit sich, als der neue Club nicht nur die Vermögenswerte des früheren Clubs, sondern auch dessen Verbindlichkeiten übernehmen müsse. Der Umfang der Verbindlichkeiten bestimme das nationale Recht des Landes, in dem der Club seinen Sitz habe. Die Höhe der eingegangenen Verpflichtungen des (neuen) B.________ bestimme vorliegend das bulgarische Konkursrecht. Der (neue) B.________ solle - in Ermangelung (behaupteter) rechtswidriger Handlungen im Rahmen des Konkursverfahrens nach bulgarischem Recht - nicht für Schulden des früheren B.________ haftbar gemacht werden, die über die zur Sicherung der Nachfolge bereits bezahlten Beträge hinausgingen. Der Umfang der Haftung des (neuen) B.________ für die Forderungen des Spielers gegenüber dem früheren B.________ müsse nun in Anbetracht des bulgarischen Konkursverfahrens bestimmt werden. Im ersten Verfahren vor der C.________ DRC (vgl. hiervor Sachverhalt lit. A.c.) habe hingegen noch keine Notwendigkeit bestanden, bulgarisches Recht anzuwenden, da es dort nur darum gegangen sei, ob die Beendigung des Arbeitsvertrages durch den Spieler gerechtfertigt gewesen sei oder nicht.