Citation: 8C_559/2020 E. A

A.a. Die 1989 geborene A.________ war seit August 2004 im Rahmen eines Lehrverhältnisses bei der B.________ AG tätig und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 19. Januar 2007 erlitt sie als Rollerfahrerin einen Verkehrsunfall und war vom 19. bis 28. Januar 2007 im Spital C.________ hospitalisiert. Dort wurden eine Tibiamehrfragmentfraktur links sowie eine metacarpale V-Basisfraktur an der linken Hand diagnostiziert und am 19. Januar 2007 ein operativer Eingriff an der linken Tibia durchgeführt. Die Suva erbrachte Taggeldleistungen und übernahm die Kosten der Heilbehandlung. Am 28. November 2012 teilte sie dem Rechtsvertreter der Versicherten mit, der Fall gelte als abgeschlossen, da die Versicherte keiner ärztlichen Behandlung mehr bedürfe. Mit Schreiben vom 3. Dezember 2012 liess A.________ um Prüfung des Anspruchs auf eine Integritätsentschädigung ersuchen. Die Suva verneinte einen solchen Anspruch mit Verfügung vom 3. März 2014 und hielt an ihrem Standpunkt mit Einspracheentscheid vom 7. November 2014 fest. Eine dagegen erhobene Beschwerde wies das Obergericht des Kantons Schaffhausen mit Entscheid vom 25. November 2016 ab, soweit es darauf eintrat. Das Bundesgericht wies die hiegegen erhobene Beschwerde mit Urteil 8C_19/2017 vom 22. Mai 2017 ab, soweit es darauf eintrat. A.b. Mit Eingabe an die Suva vom 2. September 2017 liess A.________ die Wiedererwägung des informellen Bescheids vom 28. November 2012 sowie eine Kostengutsprache für die Behandlung der Hand- und vor allem der Kleinfingerendgelenkverletzung links als Rückfall, eventuell als Spätfolge des Verkehrsunfalls vom 19. Januar 2007 beantragen. Die Suva trat auf das Gesuch um Wiedererwägung sowie um prozessuale Revision mit Verfügung vom 5. Oktober 2017 nicht ein und verneinte eine weitere Leistungspflicht. Mit Einspracheentscheid vom 25. Juni 2018 hielt sie an ihrem Standpunkt fest und wies die Einsprache ab, soweit sie darauf eintrat.