Citation: U 520/06 24.08.2007 E. 3

Es steht fest und ist unbestritten, dass der Unfall vom 5. Mai 2004 zu einem Distorsionstrauma der HWS geführt hat und zumindest teilweise natürlich kausal ist (zum Genügen einer Teilursächlichkeit für die Bejahung des Leistungsanspruchs: BGE 123 V 43 E. 2b S. 45 mit Hinweis, 121 V 326 E. 2 S. 329 mit Hinweisen) für das danach aufgetretene, für Schleudertraumen und äquivalente Verletzungen der HWS typische Beschwerdebild. Die SUVA hat eine weitergehende Leistungspflicht mit der Begründung verneint, die persistierenden, organisch nicht (hinreichend) erklärbaren Beschwerden stünden nicht in einem adäquaten Kausalzusammenhang zum Unfall vom 5. Mai 2004. Die Adäquanz prüfte der Unfallversicherer nach den für Schleudertraumen und äquivalente Verletzungen der HWS geltenden Grundsätzen. Das kantonale Gericht ist davon insofern abgewichen, als es mit der Begründung, die psychische Problematik habe schon rasch nach dem Unfall dominiert, die Adäquanz in Anwendung von BGE 123 V 98 nach den für psychische Fehlentwicklungen nach Unfall geltenden Regeln geprüft hat. Es gelangte dabei ebenfalls zum Ergebnis, dass der adäquate Kausalzusammenhang und damit ein weiterer Leistungsanspruch nicht gegeben sei. Weiter erwog es, dass die Adäquanz mit dem Unfallversicherer auch bei Anwendung der Schleudertrauma-Praxis zu verneinen wäre.