Citation: 5A_736/2014 E. 3.4.3

3.4.3. Eine erneute Alkoholabhängigkeit wäre mithin als ernsthafte Gefährdung des Kindeswohls zu betrachten. Wenn die Vorinstanz befand, das Risiko eines Rückfalls sei zum gegebenen Zeitpunkt (unausgesprochen: auch mit Familientherapie) noch zu gross, um die Kindesschutzmassnahme aufzuheben, so hat sie das ihr zustehende Ermessen nicht verletzt. Zeigt sich die Situation der Beschwerdeführerin weiter stabil, respektive ist ihre Abstinenz hinreichend erstellt, ist die Angelegenheit neu zu beurteilen. Verändern sich die Verhältnisse, sind Kindesschutzmassnahmen der neuen Lage anzupassen (Art. 313 Abs. 1 ZGB); erweist sich eine Massnahme als nicht mehr nötig, ist sie aufzuheben oder durch eine mildere zu ersetzen (BGE 120 II 384 E. 4d S. 386 mit Hinweis).