Citation: 6B_1373/2019 E. 1

Die Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau büsste die Beschwerdeführerin mit Strafbefehl vom 25. März 2019 wegen Ungehorsams des Schuldners im Betreibungs- und Konkursverfahren mit Fr. 300.--. Auf Einsprache hin überwies die Staatsanwaltschaft am 2. Mai 2019 die Akten an das Bezirksgericht Lenzburg. In der Folge wurde die Beschwerdeführerin am 9. Mai 2019 zur Hauptverhandlung am 16. Juli 2019 vorgeladen. Am 12. Juli 2019 beantragte sie einen unentgeltlichen Rechtsbeistand; sie könne ohne einen solchen den Gerichtstermin nicht wahrnehmen. Am 15. Juli 2019 und erneut am 16. Juli 2019 (womit die Verfügung vom 15. Juli 2019 ersetzt wurde) wurde der Antrag auf Bewilligung der amtlichen Verteidigung abgewiesen. Da die Beschwerdeführerin - trotz gehöriger Vorladung mit Verpflichtung zum persönlichen Erscheinen und Hinweis auf die Säumnisfolgen - der Hauptverhandlung fernblieb, schrieb das Bezirksgericht das Strafverfahren infolge Rückzugs der Einsprache als erledigt ab. Die hiergegen erhobene Beschwerde wies das Obergericht des Kantons Aargau am 15. Oktober 2019 ab. Die Beschwerdeführerin wendet sich an das Bundesgericht. Sie rügt eine Verletzung von Art. 9, 29 und 30 BV.