Citation: 5C.215/2006 18.10.2006 E. 4

Soweit der Berufungskläger anführt, er verwahrlose nicht, er sei nicht gewalttätig und bedrohe auch niemanden, stellt er im Wesentlichen die tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz über seine Wohnsituation und sein Verhalten gegenüber Nachbarn und Dritten in Frage. Dabei handelt es sich um unzulässige Vorbringen (E. 1.2). Zumindest die Gefährdung der Mitbewohner ist aufgrund der Polizeiintervention vom 16. Dezember 2005 nicht von der Hand zu weisen, ist doch im angefochtenen Entscheid von einem Zustand der Wohnung die Rede, die feuerpolizeilich eine grosse Gefahr darstelle. Damit kann offen bleiben, inwieweit sich der Berufungskläger durch sein Verhalten der Gefahr der Ausweisung aus der Wohnung, an der er ein Wohnrecht hat, aussetzt und dadurch zu verwahrlosen droht.