Citation: 4C.139/2006 15.08.2006 E. 3

3.1 Die Gerichtskosten sind bei diesem Verfahrensausgang gemäss dem betragsmässigen Verhältnis des gegenseitigen Obsiegens und Unterliegens von acht (Beklagte) zu eins (Kläger) unter die Prozessparteien aufzuteilen (Art. 156 Abs. 3 OG). 3.2 Der überwiegend unterliegenden Beklagten sind die Parteikosten nicht zu ersetzen. Dem in eigener Sache prozedierenden Kläger stände nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichts eine reduzierte Entschädigung nach Art. 159 OG zu, falls folgende Voraussetzungen kumulativ gegeben wären. Es müsste sich um eine komplizierte Sache mit hohem Streitwert handeln, die Interessenwahrung müsste einen hohen Arbeitsaufwand notwendig machen, der den Rahmen dessen überschreitet, was der Einzelne üblicher- und zumutbarerweise nebenbei zur Besorgung der persönlichen Angelegenheiten auf sich zu nehmen hat, und es müsste ein vernünftiges Verhältnis zwischen dem betriebenen Aufwand und dem Ergebnis bestehen (BGE 110 V 132 E. 4d S. 135). Im vorliegenden Fall ist dem Kläger kein besonderer Aufwand im Sinne der zitierten Praxis entstanden. Damit fehlt eine der Voraussetzungen, die kumulativ gegeben sein müssen, weshalb der Kläger keine Parteientschädigung beanspruchen kann.