Citation: 8C_603/2016 E. 4.1.1

4.1.1. Inwiefern das kantonalen Gericht mit Blick auf dessen ausführliche und umfassende Beweiswürdigung hinsichtlich der Feststellung des Valideneinkommens den Sachverhalt offensichtlich unrichtig oder gar willkürlich (vgl. E. 1.3 hievor) ermittelt haben soll, vermag der Beschwerdeführer nicht aufzuzeigen und ist nicht ersichtlich. Zwar weist er zutreffend auf einzelne aktenkundige Anhaltspunkte hin, welche zumindest die tatsächliche Auszahlung des von ihm ab Februar 2011 geltend gemachten Lohnes von monatlich brutto Fr. 5'000.- vor dem zweiten Unfall vom 7. März 2013 zu belegen scheinen. So hat er gemäss Lohnabrechnungen der C.________ GmbH in den Monaten Mai 2012 bis Februar 2013 jeweils einen Monatsbruttolohn von Fr. 5'000.- verdient. Dies angeblich bei einem Pensum von 50 %. Auch der inklusive aller Abzüge und Zulagen ausbezahlte Monatsnettolohn lag in diesem Zeitraum immer bei exakt Fr. 4'844.90. Auf Grund der mit Ausnahme der Kalendermonatsbezeichnungen von Mai 2012 bis Februar 2013 vollständig identischen Lohnabrechnungen fällt auf, dass der Feriensaldo des Versicherten angeblich in diesem Zeitraum stets unverändert 25 Tage betrug, dass der Stundenrapport von Soll- und Ist-Stunden stets identisch bei 176 lag und die Mittagszulagen stets unverändert 22-mal pro Monat ausbezahlt wurden. Mit der Vorinstanz bestehen erhebliche Zweifel, dass der effektiv ausbezahlte Lohn den tatsächlich erbrachten Arbeitsleistungen des Beschwerdeführers entsprechen. Angesichts der notorischen Tatsache, dass auch im Baugewerbe während der Feiertage im Dezember nicht in unvermindertem Ausmass durchgearbeitet wird und geringfügige Unterschiede in den einzelnen Monatslohnabrechnungen zum Beispiel infolge von wetterbedingt unterschiedlich vielen geleisteten Arbeitsstunden üblich sind, ist unwahrscheinlich, dass die durchwegs identischen Lohnbescheinigungen den tatsächlich erbrachten Arbeitsleistungen entsprechen. Auch die widersprüchlichen Angaben der C.________ GmbH vom 9. Januar 2014 zur tatsächlich geleisteten Arbeitszeit von Februar 2011 bis zum zweiten Unfall vom 7. März 2013 sprechen gegen die Annahme eines Leistungslohnes von Fr. 60'000.- für ein 50 %-Pensum. Die vom Versicherten seit Stellenantritt im Betrieb seines Sohnes geltend gemachte Invalidenkarriere ist mit dem kantonalen Gericht weder ausgewiesen noch überwiegend wahrscheinlich.