Citation: 5A_764/2023 E. 1

Angefochten ist der kantonal letztinstanzliche Entscheid in einer Zivilsache (Art. 72 Abs. 1 und Art. 75 Abs. 1 BGG). Sachenrechtliche Streitigkeiten sind generell vermögensrechtlicher Natur (BGE 108 II 77) und insbesondere gilt dies für die Anfechtung von Stockwerkeigentümerbeschlüssen (BGE 140 III 571 E. 1.1). Der Streitwert beträgt nach den unbestritten bleibenden Angaben im angefochtenen Entscheid Fr. 5'000.-- und somit ist der für die Beschwerde in Zivilsachen erforderliche Mindeststreitwert von Fr. 30'000.-- (Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG) nicht erreicht. Eine Ausnahme besteht für Rechtsfragen von grundsätzlicher Bedeutung (Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG). Eine solche macht der Beschwerdeführer sinngemäss geltend, wenn er festhält, "da eine Baute auf einem öffentlich beschränkten Grund (d.h. auf einem nachweislich klassierten Strassenkörper) ohne eine Anhörung oder eine Genehmigung der Gemeinde rechtswidrig ist, handelt es sich beim gegenständlichen Entscheid um eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung". Damit spricht der Beschwerdeführer die vom Kantonsgericht diskutierte Frage an, ob im Zusammenhang mit dem Anbringen der Trennwand die Gemeinde hätte konsultiert bzw. eine Baubewilligung eingeholt werden müssen. Dabei handelt es sich jedoch nicht um eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung - die gegeben ist, wenn ein allgemeines Interesse besteht, dass eine umstrittene Frage höchstrichterlich geklärt wird, um eine einheitliche Anwendung und Auslegung des Bundesrechts herbeizuführen und damit Rechtssicherheit herzustellen (BGE 141 III 159 E. 1.2; 144 III 164 E. 1; 146 III 237 E. 1) -, sondern um eine spezifische Frage im vorliegenden Einzelfall, welche nicht grundsätzlich im Sinn von Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG ist (BGE 133 III 493 E. 1.2; 134 III 115 E. 1.2; 140 I 285 E. 1.1.2; 141 II 113 E. 1.4.1). Mithin steht die Beschwerde in Zivilsachen nicht offen und es ist nur die subsidiäre Verfassungsbeschwerde gegeben (Art. 113 BGG). Mit dieser kann einzig die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden (Art. 116 BGG), wofür das strenge Rügeprinzip gilt (Art. 106 Abs. 2 i.V.m. Art. 117 BGG). Dies bedeutet, dass anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids klar und detailliert darzulegen ist, inwiefern verfassungsmässige Rechte verletzt worden sein sollen, während auf appellatorische Ausführungen nicht eingetreten werden kann (BGE 134 II 244 E. 2.2; 140 III 264 E. 2.3; 142 III 364 E. 2.4).