Citation: 8C_302/2024 E. 4

In medizinischer Hinsicht erwog die Vorinstanz mit einlässlicher Begründung zusammengefasst, das interdisziplinäre (allgemein-internistische, psychiatrische, rheumatologische und neurologische) ABI-Gutachten vom 17. Oktober 2022 mit Ergänzung vom 9. November 2022 sei beweiswertig, weshalb darauf abzustellen sei. In psychischer Hinsicht habe bei der Beschwerdeführerin keine Arbeitsunfähigkeit bestanden. In somatischer Hinsicht sei ihr die angestammte Tätigkeit als Näherin nicht mehr zumutbar. Hingegen sei sie in einer adaptierten, körperlich leichten, wechselbelastenden Tätigkeit noch zu 70 % arbeitsfähig.