Citation: 8C_340/2020 E. 4

Nach Ausführung des kantonalen Gerichts ist vorliegend unbestritten, dass sich nach Feststellung der Vaterschaft des C.________ nachträglich herausgestellt hat, dass die an die Sozialen Dienste Rorschach für B.________ ausgerichteten Kinderzulagen zu Unrecht erfolgten. Rückerstattungspflichtig sei nach Art. 25 Abs. 1 ATSG der Empfänger der Leistung. Das könnten gemäss Art. 1 Abs. 2 lit. b ATSV auch Dritte oder Behörden sein, denen Geldleistungen zur Gewährleistung zweckgemässer Verwendung nach Art. 20 ATSG ausbezahlt worden seien. Die Rückforderung sei deshalb zu Recht gegenüber der Beschwerdeführerin geltend gemacht worden.