Citation: 6B_217/2016 E. 2

Die Feststellung des Sachverhalts durch die Vorinstanz kann vor Bundesgericht nur bemängelt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG bzw. willkürlich im Sinne von Art. 9 BV ist. Dem Grundsatz "in dubio pro reo" (Beschwerde S. 3 Ziff. 5) kommt als Beweiswürdigungsregel keine über das Willkürverbot von Art. 9 BV hinausgehende selbständige Bedeutung zu (BGE 138 V 74 E. 7). Willkürlich ist ein Entscheid, wenn er offensichtlich unhaltbar ist, zur tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft. Dass eine andere Möglichkeit ebenfalls möglich erscheint, genügt nicht (BGE 138 III 378 E. 6.1). Die Rüge der Willkür muss vor Bundesgericht präzise vorgebracht und begründet werden, ansonsten darauf nicht eingetreten wird (Art. 106 Abs. 1 BGG). Der Beschwerdeführer bestreitet, die Sicherheitslinie überfahren zu haben. Während sich die Vorinstanz auf die Zeugenaussagen des rapportierenden Polizeifunktionärs stützte, macht der Beschwerdeführer geltend, auf den Funktionär dürfe nicht abgestellt werden, da er widersprüchlich ausgesagt habe. Die Vorinstanz hat sich mit dieser Rüge eingehend auseinandergesetzt, worauf hier in Anwendung von Art. 109 Abs. 3 BGG verwiesen werden kann (vgl. Urteil S. 7 - 11 E. 3 mit Hinweis auf das erstinstanzliche Urteil). Was daran willkürlich im oben umschriebenen Sinn sein könnte, ist nicht ersichtlich. So ist es für den Ausgang der Sache z.B. unerheblich, aus welchem Grund der Beschwerdeführer die Sicherheitslinie überfahren hat. Aus dem Umstand, dass der Zeuge sich in Bezug auf diesen mutmasslichen Grund widersprach, lässt sich deshalb nichts für den Beschwerdeführer herleiten. Entscheidend ist, dass der Zeuge das massgebende Geschehen, nämlich das Überfahren der Sicherheitslinie, konstant gleich geschildert hat. Indem die kantonalen Richter darauf abstellten, verfielen sie nicht in Willkür.