Citation: 5A_471/2020 E. A

A.a. Am 8. April 2004 starb F.________ im Alter von 87 Jahren (Erblasserin). Als gesetzliche Erben hinterliess sie ihren Ehemann G.________ und die fünf gemeinsamen Kinder B.________, C.________, D.________, E.________ und A.________. Die Erblasserin erstellte verschiedene Urkunden betreffend ihren Nachlass. Die vor Bundesgericht noch relevanten Passagen werden nachfolgend zitiert. Der Streit dreht sich namentlich um das Grundstück Nr. xxx, Grundbuch U.________ (im Folgenden "Grundstück Nr. xxx"). In ihrem handschriftlichen Testament vom 14. Dezember 1991 bestimmte die Erblasserin unter anderem Folgendes: "[...] III Mein Grundstück in V.________ sowie mein Anteil am Grundstück in U.________ sollen zum dannzumaligen Steuerwert ins Eigentum meines Ehemannes übergehen. IIII An allen Vermögenswerten, die nicht schon gemäss Ziffer I [güterrechtliche Auseinandersetzung] auf meinen Ehemann übergehen, also auch am Übernahmepreis für die Grundstücke gemäss Ziffer III[,] soll mein Ehemann die lebenslängliche Nutzniessung haben. [...] IIIII Dieses Testament gilt aus Ausweis für das Recht des Ehemannes[,] die Eigentumsübertragung gemäss Ziff. III im Grundbuch von W.________ und U.________ anzumelden. [...]" Am 21. Oktober 1993 verfasste die Erblasserin einen handschriftlichen Nachtrag zum Testament vom 14. Dezember 1991. Darin steht geschrieben: "[...] Das Grundstück mit Wohnhaus am H.________weg yyy in U.________, Parzelle xxx, das zur Zeit zur Hälfte in meinem Eigentum steht, soll einmal ins je hälftige Miteigentum meiner beiden Töchter: a) B.________ [...] b) A.________ [...] übergehen. Der Eigentumsübergang darf aber erst vollzogen werden, wenn beide Elternteile verstorben sein werden. Als Übernahmepreis wird ein Betrag von Franken 310'000 [...] für das ganze Grundstück festgelegt, wobei darin auch alles Inventar (Werkzeug, Hausrat usw.) inbegriffen ist. Soweit dieser Preis nicht dem vollen Verkehrswert entsprechen wird, ist zu berücksichtigen, dass die beiden Töchter einen erheblichen Ausgleichsanspruch haben, weil sie im Gegensatz zu ihren Geschwistern keinen Beruf erlernen konnten und weil Sohn C.________ das Hotel in V.________ seinerseits erheblich unter dem Verkehrswert übernehmen konnte. Sofern mich mein Ehemann G.________ überlebt, ist er befugt, die vorstehende Verfügung bezüglich des Grundstückes in U.________ abzuändern [,] so weit er aufgrund der dannzumaligen Verhältnisse Änderungen für angezeigt hält. [...]" A.b. G.________ (Erblasser) starb am 14. November 2009 94-jährig. Seine gesetzlichen Erben sind seine fünf Kinder (s. Bst. A.a). Am 14. Dezember 1991 und am 21. Oktober 1993 erstellte er gleichlautende Verfügungen wie seine Ehefrau F.________ (s. Bst. A.a). Am 28. Juli 2004 errichtete er zudem eine öffentlich beurkundete letztwillige Verfügung. Sie lautet - soweit hier noch relevant - wie folgt: "[...]