Citation: 6S.7/2007 24.04.2007 E. 3.5

3.5.1 Der Beschwerdeführer rügt im Zusammenhang mit der Steilheit des Zielgeländes, das Kantonsgericht habe eine willkürliche Sachverhaltsfeststellung vorgenommen und den Grundsatz "in dubio pro reo" verletzt. Das gerichtliche Gutachten gehe von einer Steilheit des Zielgeländes von 48% aus. Das offizielle Pistenprofil dieser Piste weise jedoch ein maximales Gefälle von bloss 28% aus. Das Kantonsgericht erachte die genaue Feststellung der Steilheit des Geländes nicht für entscheidrelevant und lasse diese Frage offen. Es begnüge sich mit subjektiven Aussagen wie "relativ steil", "verhältnismässig steil" und "gewiss steil". Damit fehle die objektive Grundlage, um Aussagen zum Bremsweg bzw. zur Anhaltedistanz machen zu können, was wiederum Auswirkungen auf die erforderlichen Massnahmen im Bereich des Zielraumes habe. Das Kantonsgericht habe es auch nicht für nötig befunden, Berechnungen zum Bremsweg anzustellen, die sich auf den offiziellen Pistenplan stützen. 3.5.2 Das Kantonsgericht hält fest, die genaue Hanglage sei für den Entscheid nicht relevant. Der Beschwerdeführer unterlässt es darzutun, inwiefern sich die beanstandete Annahme im angefochtenen Urteil zu seinen Ungunsten ausgewirkt hat. Die genaue Geschwindigkeit der Rennläufer bei der Zieldurchfahrt ist ebenso wenig von Bedeutung wie die benötigte Anhaltedistanz. Im Vordergrund steht nicht die Frage, wie der Zielraum im Interesse der Rennfahrer zu sichern ist. Es geht vielmehr darum, auf welche Weise die Rennpiste von der öffentlichen Skipiste abzutrennen war. Die Rüge zielt deshalb ins Leere. Soweit der Beschwerdeführer die Beweiswürdigung durch das Kantonsgericht als verfassungswidrig beanstandet, ist seine Beschwerde abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann.