Citation: 5A_719/2021 E. 4.3

4.3. Der Beschwerdeführer missachtet, dass Grundlage des vorliegenden Verfahrens und damit massgebend für die Bestimmung der Arrestforderung allein der Vollstreckungsbescheid vom 13. Februar 2018 ist (vgl. vorne E. A.a und E. 3.1). Nicht zu berücksichtigen sind dagegen in diesem nicht enthaltene Ansprüche. Unbestritten lässt sich dem Vollstreckungsbescheid nicht entnehmen, dass hinsichtlich der Zinsen nur eine Teilforderung aus dem Darlehensvertrag vom 1./2. Juni 2016 tituliert worden wäre. Damit ist unter Willkürgesichtspunkten nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz keine im Vollstreckungsbescheid nicht enthaltenen (angeblichen) Ansprüche berücksichtigt hat. Unerheblich bleibt auch, ob solche Ansprüche nach den einschlägigen zivilprozessualen Regeln später noch geltend gemacht werden können. Entsprechend ist nicht entscheidend, ob § 367 Abs. 1 BGB eine prioritäre Anrechnung der Rückzahlungen des Beschwerdegegners auf solche Ansprüche vorsehen würde, wie der Beschwerdeführer weiter geltend macht. Daran ändert auch nichts, dass das Kantonsgericht nicht auf die einschlägige Lehre oder Rechtsprechung zur sogenannten verdeckten Teilklage verwies, was der Beschwerdeführer weiter beanstandet. Eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) im Teilgehalt der Begründungspflicht (vgl. dazu BGE 145 III 324 E. 6.1) ist vor Bundesgericht wiederum nicht hinreichend geltend gemacht (vgl. vorne E. 2.1; betreffend die Rüge der Gehörsverletzung vgl. Urteil 5A_85/2021 vom 26. März 2021 E. 6.2, mit Hinweisen).