Citation: 1C_681/2019 E. 4.3

4.3. Der Rahmenvertrag für Hypotheken vom 22. Juni 2017, den der Beschwerdeführer im vorinstanzlichen Verfahren eingereicht hat, legt zwar nahe, dass sich dessen Darlehensschuld gegenüber der kreditgebenden Bank auf Fr. 200'000.-- beläuft, mithin auf den Betrag, den er auch in seiner Rekursbegründung vom 7. April 2019 genannt hat. Dass die Vorinstanz insoweit den Sachverhalt aktenwidrig und damit offensichtlich unrichtig festgestellt haben dürfte (vgl. BGE 132 II 290 E. 3.2.2; 125 II 29 E. 4c/cc S. 42), ist indes für sich allein nicht ausschlaggebend. Erforderlich ist vielmehr, dass dadurch auch ihre Beurteilung, wonach bei einer Entschädigung des abzutretenden Landstreifens zu einem Ansatz von Fr. 590.-- statt Fr. 890.-- pro m² nicht mit einer Kündigung des Hypothekardarlehens durch die Bank zu rechnen sei, als offensichtlich unrichtig erscheint. Dies muss zudem zur Folge haben, dass die Abweisung des Begehrens auf Zusprechung eines Unfreiwilligkeitszuschlags als willkürliche Anwendung von § 13 Abs. 1 Satz 2 AbtrG/ZH zu beurteilen ist (vgl. vorne E. 2). Auch wenn von einer Darlehensforderung der Bank von Fr. 200'000.-- ausgegangen wird, ist nicht ersichtlich, wieso es für diese angesichts des erwähnten Liegenschaftswerts ins Gewicht fallen sollte, dass die enteigneten 22 m² zum höheren Ansatz von Fr. 890.-- statt zum tieferen von Fr. 590.-- pro m² vergütet werden. Dies gilt auch dann, wenn berücksichtigt wird, dass der Beschwerdeführer gegenüber seinem Vater offenbar eine weitere Darlehensschuld von Fr. 200'000.-- hat. Die vorinstanzliche Beurteilung, es sei nicht mit einer Kündigung des Hypothekardarlehens durch die Bank (und damit auch nicht mit einem Verlust der Liegenschaft) zu rechnen, erscheint deshalb auch bei Berücksichtigung der vom Beschwerdeführer hervorgehobenen Gesamtschuld von Fr. 400'000.-- nicht als offensichtlich unrichtig. Es ist entsprechend auch nicht als willkürliche Anwendung von § 13 Abs. 1 Satz 2 AbtrG/ZH zu beurteilen, wenn die Vorinstanz einen Anspruch auf Ausrichtung eines Unfreiwilligkeitszuschlags trotz der vom Beschwerdeführer geltend gemachten Gefahr der Darlehenskündigung und des Liegenschaftsverlusts verneint hat. Die Beschwerde erweist sich somit auch in Bezug auf den Unfreiwilligkeitszuschlag und damit insgesamt als unbegründet, woran die weiteren Vorbringen des Beschwerdeführers nichts zu ändern vermögen.