Citation: 1A.208/2002 12.06.2003 E. C

Die JGK wies die Gesuche am 18. Juni 2002 ab. Hinsichtlich des Gesuchs von B.________ erwog die JGK, es rechtfertige sich nicht, von dem durch das Strafgericht festgelegten Betrag abzuweichen. Nachdem der Täter die ihm auferlegte Summe bezahlt habe, bestehe kein weitergehender Anspruch auf Genugtuung mehr. Bezüglich der Mutter und der Geschwister des Opfers seien die Voraussetzungen für die Zusprechung einer Genugtuung nicht erfüllt. Die Frage, ob die Gesuche allenfalls gemäss Art. 16 Abs. 3 OHG verwirkt seien, brauche unter diesen Umständen nicht geprüft zu werden. Gegen diesen Entscheid gelangten A.________ und ihre vier Kinder ans Verwaltungsgericht des Kantons Bern.