Citation: 5A_219/2017 E. 3.3.1

3.3.1. Vor Bundesgericht bringt der Beschwerdeführer vor, das Obergericht habe mit der Annahme eines Kaufvertrags mit Darlehen überraschend einen neuen Rechtsstandpunkt eingenommen und dadurch das rechtliche Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV, Art. 53 Abs. 1 ZPO) verletzt. Dieser Einwand ist unbegründet. Nach der Rückweisung der Angelegenheit an das Obergericht war dieses damit befasst, den Rechtsgrund der fraglichen Transaktion (Übertragung der Aktien der E.________ AG) zu bestimmen. Die Parteien konnten dabei nicht damit rechnen, dass das Obergericht nur die von ihnen ausdrücklich angerufenen Vertragstatbestände prüfen würde. Stattdessen mussten sie damit rechnen, dass das Obergericht jeden anhand des Sachverhalts möglichen Tatbestand in Betracht ziehen und entsprechend den Sachverhalt rechtlich anders qualifizieren würde, als von den Parteien in ihren gegensätzlichen Standpunkten geltend gemacht. Der Beschwerdeführer hätte somit mit der vom Obergericht gewählten Qualifikation rechnen müssen. Im Übrigen macht er zu Recht nicht geltend, dass er im Rückweisungsprozess nicht genügend Gelegenheit zur Stellungnahme gehabt hätte.