Citation: 1B_310/2009 19.03.2010 E. B

B.a Mit Verfügung vom 17. Dezember 2008 wies die Staatsanwaltschaft die Anträge auf Verschiebung der Einvernahmetermine und um Zustellung der Akten ab. Diesen Entscheid fochten X.________ und Rechtsanwalt Y.________ beim Ersten Staatsanwalt an. Dieser wies die Einsprachen am 23. Dezember 2008 ab. Mit Eingabe vom 5. Januar 2009 rekurrierten X.________ und Rechtsanwalt Y.________ gegen diesen Einspracheentscheid an die Rekurskammer des Strafgerichts. B.b Am 6. Januar 2009 wurde X.________ im Beisein von Rechtsanwalt Y.________ einvernommen. Am Morgen des 7. Januars 2009 teilte Rechtsanwalt Y.________ dem zuständigen Sachbearbeiter der Staatsanwaltschaft mit, er sei krank und könne deshalb nicht an der auf den Nachmittag angesetzten Einvernahme seines Mandanten teilnehmen. Diese wurde trotz der krankheitsbedingten Abwesenheit des Verteidigers wie vorgesehen durchgeführt. Mit Eingabe vom 20. Januar 2009 beantragte X.________, es seien sämtliche Protokolle der Einvernahmen vom 6. und 7. Januar 2009 aus den Akten zu entfernen. Am 23. Januar 2009 wies die zuständige Staatsanwältin das Gesuch ab, die umstrittenen Protokolle aus den Akten zu entfernen. X.________ erhob dagegen Einsprache, welche vom Ersten Staatsanwalt am 5. Februar 2009 abgewiesen wurde. X.________ rekurrierte gegen diesen Entscheid an die Rekurskammer des Strafgerichts. B.c Die Rekurskammer des Strafgerichts vereinigte beide Verfahren. In ihrem Entscheid vom 14. Juli 2009 erwog sie, die Modalitäten der Akteneinsicht im Vorverfahren stünden in der Kompetenz der Staatsanwaltschaft, weshalb auf das Begehren von Rechtsanwalt Y.________ um Herausgabe der Akten ausserhalb der Räumlichkeiten der Staatsanwaltschaft nicht einzutreten sei. Die Durchführung der Einvernahme vom 6. Januar 2009 sei nicht zu beanstanden, hingegen hätte diejenige vom 7. Januar 2009 wegen der Krankheit von Rechtsanwalt Y.________ verschoben werden müssen. Sie hiess dementsprechend den Rekurs von X.________ teilweise gut und wies die Staatsanwaltschaft an, die Einvernahme vom 7. Januar 2009 zu wiederholen.