Citation: 4A_217/2023 E. 3.3.2

3.3.2. Vor der Vorinstanz machte der Beschwerdeführer in seiner Berufungsschrift mehrfach geltend, er habe sich "in einer objektiven und subjektiven Notsituation" befunden. Mit dieser pauschalen und nicht weiter begründeten Behauptung setzte er sich offensichtlich nicht rechtsgenüglich mit den Erwägungen der Erstinstanz auseinander, die keine solche Notsituation erkennen konnte. In "Art. 5" seiner Berufungsschrift ist zwar von einem "auf das Bauernhaus zufliegenden" Beschwerdeführer die Rede und es wird vorgebracht, dass sich das Bauernhaus für ihn als ein "unausweichliches Ereignis" dargestellt habe. In diesem Abschnitt geht es aber nach der Abschnittüberschrift um die "Instruktion der Erstabspringer" und nicht um den Absprung selbst. Damit zeigt er nicht auf, dass er sich entgegen der Vorinstanz mit den strittigen Erwägungen der Erstinstanz rechtsgenüglich auseinandergesetzt hätte. Dasselbe gilt für seine Behauptung, er sei aus 30 Metern abgestürzt, weshalb ein schadloses Überfliegen des Bauernhauses unmöglich gewesen sei. Der Beschwerdeführer verweist vor Bundesgericht dafür auf "Art. 5" seiner vorinstanzlichen Berufungsschrift. Dort findet sich diese Aussage nicht, sondern solches brachte er auf Seite 24 seiner Berufungsschrift unter dem Titel "Art. 10" zu den Erwägungen der Erstinstanz bezüglich des adäquaten Kausalzusammenhangs vor. Der Beschwerdeführer vermag auch damit nicht aufzuzeigen, dass er sich mit den hier strittigen Erwägungen der Erstinstanz rechtsgenüglich auseinandergesetzt hätte. Es ist auch nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz in diesen Ausführungen keine hinreichende Behauptung einer Notsituation erkennen konnte. Da es an einer rechtsgenüglichen Behauptung fehlte, brauchte die Vorinstanz diesbezüglich auch keine Beweise abzunehmen.