Citation: K 102/99 19.01.2001 E. A

A.- Der 1952 geborene R.________, seine Ehefrau S.________ (geboren 1955) und seine drei Kinder I.________ (geboren 1976), V.________ (geboren 1978) und P.________ (geboren 1982) hatten bei der "La Caisse Vaudoise", Kranken- und Unfallversicherung, Lausanne (nachfolgend: Kasse), die obligatorische Krankenpflegeversicherung mit wählbarer Jahresfranchise im Betrag von Fr. 300.-, für den jüngsten Sohn in der Höhe von Fr. 150.-, sowie je eine Zusatzversicherung abgeschlossen. Mit Schreiben vom 29. November 1996 kündigten R.________ und S.________ die Mitgliedschaft sämtlicher Familienmitglieder auf den 31. Dezember 1996. Auf demselben Schriftstück bestätigte die Kolping Krankenkasse, Zürich, die aufgeführten Personen seien nach Ablauf der Kündigungszeit ohne Versicherungsunterbruch bei ihr versichert. Die "La Caisse Vaudoise" hielt daraufhin am 16. Dezember 1996 fest, sie könne die Kündigung per Ende 1996 nicht akzeptieren. Die Frist für den Erhalt der Kündigung sei am 30. November 1996 abgelaufen. Am 6. Januar 1997 liess die Familie mitteilen, massgebend sei das Datum des Poststempels, nicht das Eingangsdatum. Die Kündigung sei am 29. November 1996, somit innert Frist, per Einschreiben verschickt worden. Daher stehe dem Austritt auf Ende 1996 nichts entgegen. In der Folge verfügte die Kasse am 18. März 1997, die am 2. Dezember 1996 bei ihr eingetroffene Kündigung sei verspätet, weshalb die obligatorische Krankenpflegeversicherung frühestens auf den 31. Dezember 1997 aufgelöst werden könne. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 30. April 1997 fest.