Citation: I 538/99 05.04.2000 E. 2

2.- Das kantonale Gericht hat, wie vor ihm die IV- Stelle, die hier einzig zu prüfende Frage, ob ein die Ar- beitsfähigkeit wesentlich einschränkender Gesundheitsscha- den besteht, im Wesentlichen mit der Begründung verneint, es liege gar keine Invalidität im Sinne von Art. 4 IVG vor, weil der Versicherte nicht aus gesundheitlichen, sondern aus invaliditätsfremden Gründen nicht in der Lage sei, sei- ne Arbeitsfähigkeit zu verwerten. Gestützt auf die medizi- nischen Unterlagen ging es davon aus, die im Jahre 1996 erlittenen Traumatisierungen seien folgenlos abgeheilt und auch nicht geeignet, eine posttraumatische Belastungsstö- rung auszulösen. Vielmehr sei nach Auffassung der Mehrheit der mit dem Versicherten befassten Ärzte letztlich die so- ziale Situation für das Bestehen des heutigen Beschwerde- bildes verantwortlich. Mangels eines manifesten medizini- schen Substrates haben nach der vorinstanzlichen Auffassung invaliditätsfremde Gründe nicht nur mitgewirkt, sondern sie stellten sogar die einzige Ursache dar.