Citation: 2C_445/2024 E. A

A.a. B.________ (geb. 1989) ist Staatsangehörige des Kosovo. Sie reiste am 1. Mai 2004 im Rahmen des Familiennachzugs zu ihren Eltern in die Schweiz. Hier erhielt sie zunächst eine Aufenthalts-, hernach eine Niederlassungsbewilligung. B.________ heiratete 2008 A.________ (geb. 1986). Er ist ebenfalls Staatsangehöriger des Kosovo. Ende 2009 reiste er im Rahmen des Familiennachzugs in die Schweiz ein und erhielt im Februar 2010 eine Aufenthaltsbewilligung zwecks Verbleibs bei seiner Ehefrau. 2011 kam der gemeinsame Sohn, 2016 die gemeinsame Tochter zur Welt. Die Kinder verfügen über eine Niederlassungsbewilligung. A.b. Am 16. Januar 2015 und 15. Mai 2017 wurden die Ehegatten aufgrund der ehelichen Schulden beide ausländerrechtlich ermahnt. Die Aufenthaltsbewilligung von A.________ wurde 2017 unter mehreren Bedingungen, namentlich Schuldenabbau und Vermeidung weiterer Schulden, verlängert. Die Familie bezog vom 1. August 2016 bis 31. Mai 2020 wirtschaftliche Sozialhilfe in Höhe von insgesamt Fr. 102'686.60. A.c. Am 15. Oktober 2020 beantragte B.________ die Verlängerung der Kontrollfrist ihrer Niederlassungsbewilligung. Per 6. August 2021 lagen 80 Verlustscheine im Umfang von Fr. 185'779.40 gegen A.________ vor; gegen B.________ waren es 21 Verlustscheine über den Totalbetrag von Fr. 91'711.15. A.d. Mit Verfügung vom 15. November 2021 wurde die Niederlassungsbewilligung von B.________ infolge Nichterfüllung der Integrationskriterien widerrufen und durch eine Aufenthaltsbewilligung ersetzt (Rückstufung). Gleichzeitig wurde A.________ namentlich aufgrund seiner Schulden verwarnt und ihm die Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung sowie die Wegweisung aus der Schweiz angedroht. Die beiden Aufenthaltsbewilligungen wurden unter den Bedingungen erteilt bzw. verlängert, dass die Ehegatten ihren Lebensunterhalt ohne Sozialhilfe bestreiten, keine neuen Schulden mehr anhäufen, die bestehenden Schulden im Rahmen ihrer Möglichkeiten abbauen, nicht (mehr) straffällig werden und B.________ umgehend eine Erwerbstätigkeit aufnimmt. Die Verfügungen erwuchsen unangefochten in Rechtskraft.