Citation: 4A_35/2021 E. 6.10

6.10. In Bezug auf die Lagermietkosten beanstandet die Beschwerdeführerin bei den Kosten von XY65________ keine Punkte, die noch nicht behandelt worden wären. Bei den Kosten XY66________, XY67________, XY68________, XY69________, XY70________ und XY71________ gibt sie Teile der vorinstanzlichen Argumentation wieder, um diese als unzulänglich zu beanstanden. Die Vorinstanz hielt ihre Berufungsbegründung indessen nur für knapp genügend. Streng genommen führe sie nur aus, was sie vor der Erstinstanz geltend gemacht habe, ohne jedoch das Argument in der Berufungsschrift zu übernehmen. Aus dem in der Berufung gerade anschliessenden Hinweis auf zwei Liegenschaften könne mit viel gutem Willen gerade noch geschlossen werden, sie mache auch im Berufungsverfahren geltend, es sei nicht klar, wie viele Liegenschaften die Beschwerdegegnerin zu weichen Zwecken gemietet habe. Auf diese Fragen ging die Vorinstanz sodann ein, woran die Beschwerdeführerin appellatorische Kritik übt. Soweit sie vor Bundesgericht weitere Punkte thematisieren wollte, müsste sie aufzeigen, dass und wo sie in der Berufung eine entsprechende Rüge erhoben hat. Das gilt insbesondere für die Rüge, die Vorinstanz setze sich nicht konkret mit den einzelnen Kostenpunkten auseinander, sondern halte nur pauschal fest, die Rechnungen stünden im Zusammenhang mit dem Bauprojekt, oder die Rüge, auch diese Kosten seien vom Circa-Preis umfasst. Die Beschwerdeführerin weist darauf hin, sie habe allfällige Anwalts-, Makler- und Versicherungskosten bestritten, indem sie in der Berufung ausgeführt habe, die im Zusammenhang mit der Lagermietung stehenden Kosten seien bestritten. Es sei schleierhaft, zu welchem Zweck die Räumlichkeiten tatsächlich angemietet worden seien, und unklar, welche Rechnung tatsächlich im Zusammenhang mit ihrem Bauprojekt stehe und welche nicht. Dieser Hinweis ist unbehelflich, denn damit bestreitet die Beschwerdeführerin zwar die Forderungen, aber nicht in Bezug auf deren Höhe, sondern in Bezug auf den Zusammenhang mit dem Bauprojekt. Auch insoweit ist die Beschwerde nicht hinreichend begründet. Auch den Einwand, die Miete eines Lagers, die am 28. Mai 2003 begann, sei schon aufgegleist worden, als noch gar nicht absehbar gewesen sei, was alles ausgelagert werden würde, erachtete die Vorinstanz als unbegründet, da sich bereits an der Projektpräsentation 1 vom 28. April 2003 abgezeichnet habe, dass die Klägerin eine erheblich umfangreichere Sanierung ihrer Liegenschaften gewünscht habe als in der Zustandsanalyse "Quo Vadis" und dem darauf beruhenden Totalunternehmervertrag vorgesehen. Der Einwand, die Aussicht auf umfangreichen Sanierungsarbeiten vermöge eine Miete von unbenutzten Objekten nicht zu begründen, wäre nur stichhaltig, wenn Lagerraum zu denselben Preisen auch kurzfristig angemietet werden könnte. Zudem liesse sich dadurch nur eine Reduktion in Bezug auf die Zeit, in der das Lager noch nicht benutzt wurde, rechtfertigen. Zu beiden Punkten äussert sich die Beschwerde nicht.