Citation: 1C_254/2022 E. 1.1

1.1. Die Beschwerde an das Bundesgericht ist zulässig gegen End- und Teilentscheide, die das Verfahren ganz oder teilweise abschliessen (Art. 90 und 91 BGG). Bei selbständig eröffneten Vor- und Zwischenentscheiden ist zu differenzieren: Betreffen sie die Zuständigkeit oder den Ausstand, müssen sie sofort angefochten werden, widrigenfalls das Beschwerderecht verwirkt (Art. 92 BGG). Handelt es sich um andere selbständig eröffnete Vor- und Zwischenentscheide, ist die Zulässigkeit der Beschwerde von zusätzlichen Voraussetzungen abhängig (Art. 93 Abs. 1 und 2 BGG). Ist die sofortige Beschwerde nicht zulässig oder wurde von ihr kein Gebrauch gemacht, kann der betreffende Vor- oder Zwischenentscheid durch Beschwerde gegen den Endentscheid angefochten werden, soweit er sich auf dessen Inhalt auswirkt (Art. 93 Abs. 3 BGG). Im Gegensatz zu den Zwischenentscheiden nach Art. 92 BGG müssen die "anderen" Vor- und Zwischenentscheide somit nicht zwingend unmittelbar nach ihrem Erlass angefochten werden.