Citation: 1P.603/2005 02.03.2006 E. A

Am 10. Januar 2005 ging bei der Interkantonalen Strafanstalt Bostadel (IKS) eine Postsendung von Rechtsanwalt Josephson an seinen dort einsitzenden Klienten X.________ ein, welche nebst einem Brief einen Datenträger in Form einer Computerdiskette enthielt. Der Direktor der Anstalt retournierte die Sendung am 12. Januar 2005. Am 14. Januar 2005 teilte Rechtsanwalt Josephson dem Anstaltsdirektor mit, in seiner retournierten Sendung befänden sich gewisse Unterlagen, die er auf Datenträger gespeichert habe; seiner Ansicht nach dürfe es keinen Unterschied machen, ob die anwaltlichen Informationen in Papierform oder gespeichert auf einem Datenträger zu seinem Klienten gelangten. Am 21. Januar 2005 verfügte Direktor Linard Arquint, der Inhalt der Datenträger sei in Papierform zu übermitteln. Am 4. April 2005 wurde X.________ in eine andere Strafanstalt - die Strafanstalt Zug in Zug - verlegt. Am 2. Juni 2005 wies die Paritätische Aufsichtskommission für die IKS die von X.________ gegen dieses Verfügung erhobene Beschwerde ab. Am 16. August 2005 wies die Rekurskommission für die IKS den von X.________ gegen diesen Entscheid erhobenen Rekurs ab.