Citation: 1C_402/2021 E. 6.2.1

6.2.1. Die Beschwerdeführerin bringt vor, die zuständige kantonale Fachstelle hätte bereits durch die Baubewilligungsbehörde konsultiert werden müssen und nicht erst durch die Bau- und Verkehrsdirektion auf ihr Ersuchen hin. Die OLK habe sodann berechtigte Einwände gegen das Bauvorhaben vorgebracht, die letztlich zu einer Anpassung des Bauprojekts geführt hätten. Trotzdem habe die Vorinstanz sämtliche diesbezüglichen Kosten ihr auferlegt. Damit habe sie Art. 10 Abs. 2 und 4 BauG/BE sowie Art. 22 Abs. 1 lit. a [richtig wohl: Art. 22a Abs. 1 lit. a] BewD/BE willkürlich und rechtsmissbräuchlich angewandt.