Citation: 5A_189/2017 E. 1.3

1.3. Im Übrigen genügt die Beschwerde auch den Begründungsanforderungen nicht. Da mit der Beschwerde gegen einen Entscheid über vorsorgliche Massnahmen einzig die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden kann (Art. 98 BGG), muss die Beschwerdebegründung dem strengen Rügeprinzip von Art. 106 Abs. 2 BGG genügen (BGE 142 III 364 E. 2.4 S. 368 mit Hinweisen). Zu beachten ist in diesem Zusammenhang ausserdem, dass der von der Berichtigung nicht betroffene Teil des ersten Urteils nicht nochmals angefochten werden kann bzw. dass die Anfechtung des berichtigten Entscheids nicht dazu dienen kann, den ersten Entscheid nochmals in Frage zu stellen (BGE 131 III 164 E. 1.2.3 S. 168 f.; 116 II 86 E. 3 S. 88; Urteil 4A_474/2012 vom 8. Februar 2013 E. 2 mit Hinweisen). Soweit die Beschwerdeführer demnach weiterhin an der Nichtigkeit des ersten Entscheids, d.h. des Urteils des Zivilkreisgerichts vom 9. Juli 2015, festhalten, kann darauf nicht zurückgekommen werden. Das Bundesgericht hat darüber bereits abschliessend befunden (Urteil 5A_44/2016 vom 25. April 2016 E. 2). Dies gilt auch insoweit, als sie aus der behaupteten Nichtigkeit des Urteils des Zivilkreisgerichts vom 9. Juli 2015 die Nichtigkeit des berichtigten Urteils ableiten. Die entsprechenden Anträge sind unzulässig und die entsprechenden Ausführungen nicht zu hören. Die Beschwerdeführer lehnen sodann den Präsidenten des Kantonsgerichts, J.________, der den angefochtenen Entscheid vom 17. Januar 2017 als Einzelrichter gefällt hat, als befangen ab, da erein Richterkollege des ebenfalls als Kantonsrichter amtierenden K.________ sei, welcher den Beschwerdegegner früher vertreten hat. Ein solches Ablehnungsgesuch hätte jedoch vor Kantonsgericht erhoben werden können und müssen. Die Beschwerdeführer behaupten zwar am Rande, dies getan zu haben, belegen dies jedoch nicht mit detaillierten Aktenhinweisen. Das erst vor Bundesgericht gestellte Gesuch ist folglich verspätet. Darauf ist nicht einzugehen. Der Rechtsvertreter des Beschwerdegegners, Advokat Christoph Gäumann, kann sodann nicht wegen Befangenheit abgelehnt werden, weil er in derselben Kanzlei tätig ist wie K.________. Im Übrigen schildern die Beschwerdeführer den Sachverhalt aus ihrer eigenen Sicht, was unzulässig ist. Sie setzen sich nicht mit den Gründen auseinander, die das Kantonsgericht dazu bewogen haben, auf die Berufung nicht einzutreten, sondern stellen bloss, soweit überhaupt nachvollziehbar, ihre Rechtsauffassung (Zulässigkeit der Berufung) an die Stelle derjenigen des Kantonsgerichts. Dies genügt für eine Verfassungsrüge nicht. Am Rande behaupten sie insbesondere, die Verfügung des Zivilkreisgerichts vom 11. Oktober 2016 habe keine Rechtsmittelbelehrung enthalten. Sie leiten daraus jedoch nichts Konkretes ab und setzen sich auch insoweit nicht mit dem kantonsgerichtlichen Entscheid auseinander, welches diesen Einwand bereits behandelt hat. Soweit sie geltend machen, das Berichtigungsgesuch sei verspätet gewesen, so ist dies nicht Gegenstand des vorliegenden bundesgerichtlichen Verfahrens. In diesem wäre - genügende Rügen vorausgesetzt - einzig zu prüfen, ob das Kantonsgericht zu Recht auf die Berufung der Beschwerdeführer nicht eingetreten ist. Unklar bleibt schliesslich, ob der Antrag auf Zusprechung einer Parteientschädigung von je Fr. 9'182.65 pro Beschwerdeführer, der sich offenbar auf das kantonale und nicht das bundesgerichtliche Verfahren bezieht, unabhängig vom Verfahrensausgang gestellt sein soll. Da der Antrag in diesem Punkt unklar ist und da er mit dem blossen Hinweis auf rechtsgleiche Behandlung ungenügend begründet ist, kann darauf nicht eingetreten werden. Die Beschwerde geht folglich grösstenteils am Verfahrensgegenstand vorbei und enthält offensichtlich keine hinreichende Begründung. Im Übrigen bewegt sie sich am Rande des Querulatorischen.