Citation: U 267/99 21.07.2000 E. A

A.- Die 1945 geborene P.________ war bei der Firma X.________ AG als Näherin angestellt und in dieser Eigenschaft bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen Unfälle versichert. Am 22. Dezember 1991 erlitt sie in Spanien als Beifahrerin einen Autounfall, bei welchem sie sich eine Rissquetschwunde über dem linken Auge, eine dislozierte Nasenbeinfraktur, eine Kompressionsfraktur des vierten Lendenwirbelkörpers sowie eine Anosmie zuzog. In der kreisärztlichen Untersuchung vom 29. April 1992 stellte Dr. med. L.________ ein überraschend ausgeprägtes Panvertebralsyndrom fest, bei Verdacht auf eine generalisierte, leichte bis mittelschwere Osteoporose. Von seiten der klinisch und radiologisch abgeheilten L4-Fraktur beständen keine lokalisierten oder segmentalen Restbeschwerden mehr und sensomotorische radikuläre Störungen hätten nicht erhoben werden können. Aus Sicht der Unfallfolgen (vgl. Schreiben des Dr. med. L.________ vom 11. Mai 1992) sei der Versicherten die Arbeit als Näherin wieder ganztags zumutbar. Weitere medizinische Untersuchungen ergaben einen massiv erniedrigten Knochenmineralgehalt. Ein am 30. April 1992 unternommener Arbeitsversuch scheiterte an verstärkten Beinschmerzen. Nachdem P.________ von ihrer Arbeitgeberin auf Ende Juni 1992 entlassen worden war, arbeitete sie ab 1. September 1992 während 20 Stunden pro Woche als Raumpflegerin bei der Firma Z.________. Die SUVA erbrachte die gesetzlichen Leistungen. Mit Verfügung vom 30. Juni 1993 stellte sie die Heilkostenleistungen mit sofortiger und die Taggeldleistungen auf den 29. April 1992 ein. Für die verbliebenen Unfallrestfolgen richtete sie eine Integritätsentschädigung von 15 % aus. Einspracheweise liess die Versicherte beantragen, es seien ihr Taggelder bei einer Arbeitsunfähigkeit von 100 % ab 30. April 1992 auszurichten, es sei ihr eine Integritätsentschädigung von mindestens 50 % und eventuell eine Invalidenrente zuzusprechen. Nach Durchführung der ärztlichen Abschlussuntersuchung durch Dr. med. L.________ vom 21. September 1993 hielt die SUVA an ihrem Standpunkt fest (Einspracheentscheid vom 13. Oktober 1994).