Citation: 6B_1037/2017 E. 4

Was an diesen Überlegungen gegen das Recht im Sinne von Art. 95 BGG verstossen könnte, sagt der Beschwerdeführer nicht. Er setzt sich mit dem angefochtenen Urteil vor Bundesgericht nicht auseinander. Aus seinen Ausführungen ergibt sich mithin nicht, inwiefern die Erwägungen des Obergerichts zum Begehren um schriftliche Urteilsbegründung und zum Nichteintreten willkürlich oder sonstwie bundesrechtswidrig sein könnten. Stattdessen bringt der Beschwerdeführer vor Bundesgericht im Wesentlichen nur vor, die Kantonsgerichtspräsidentin habe genau gewusst, dass er das Urteil vom 8. April 2015 anfechten wolle; sie habe schon in einem andern Urteil gelogen. Dies hat indessen nichts damit zu tun, dass eine Berufung nach Art. 399 Abs. 1 StPO anzumelden ist und ein blosses Motivierungs- und Zustellungsbegehren einer Berufungsanmeldung nicht gleichgesetzt werden kann, was sich ohne weiteres aus Art. 82 Abs. 2 StPO ergibt, der explizit zwischen dem Verlangen einer nachträglichen Urteilsbegründung (lit. a) und der Ergreifung eines Rechtsmittels (lit. b) unterscheidet (Urteile 6B_458/2013 vom 4. November 2013 E. 1.4.1, 6B_674/2012 vom 11. April 2013 E. 1.7; 6B_170/2012 vom 7. Mai 2012 E. 1.4.2; je mit Hinweisen). Da die Beschwerde den Anforderungen gemäss Art. 42 Abs. 2 BGG offenkundig nicht genügt, ist darauf im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.