Citation: 7B_301/2024 E. 2.7.1

2.7.1. Der Beschwerdeführer macht geltend, während der von ihm ganz zu Beginn der Strafuntersuchung erduldeten Untersuchungshaft von drei Monaten im Prison de Champ-Dollon im Kanton Genf habe seine Ehefrau eine Dauerbesuchsbewilligung erhalten und hätten sie zudem wöchentlich während einer Stunde zusammen telefoniert. In Anbetracht dessen verletze es Bundesrecht, wenn ihm die Vorinstanz die ersuchte Ausstellung einer Besuchsbewilligung an seine Ehefrau nunmehr wegen dem Vorliegen von akuter Verdunkelungsgefahr verweigere, hätten sie doch während seiner Inhaftierung in Genf, sofern sie gewollt hätten, bereits genügend Möglichkeiten gehabt, sich abzusprechen. Ohnehin nenne die Vorinstanz keine konkreten Hinweise für die Annahme von Kollusionsgefahr in Bezug auf die untersuchten Strafvorwürfe der qualifzierten Geldwäscherei sowie des gewerbsmässigen Betrugs. Vielmehr bezögen sich die von der Vorinstanz ins Feld geführten Indizien für Kollusionshandlungen nur auf die Sicherstellung von allenfalls einzuziehenden Vermögenswerten.