Citation: 5A_964/2013 E. 2.2

2.2. Nach den Feststellungen im angefochtenen Entscheid, welcher teilweise auf den erstinstanzlichen Entscheid verweist, wurde im Dienstbarkeitsvertrag 2011 festgehalten, dass sich die beanspruchte Dienstbarkeitsfläche gegenüber dem Vergleich 2003 von 4'075 m² auf 2'097,4 m² reduziert habe. Der Dienstbarkeitsvertrag 2011 spreche in Ziff. 1 von einer Dienstbarkeitsbegründung für ein "Eisenbahnviadukt mit Haltestelle und zwei Wartehallen". Der Vertragsbestandteil bildende "Spezialplan amtliche Vermessung 1:750" zeige, dass in den beanspruchten 2'097,4 m² zwei Wartehallen enthalten seien. Die "Bike+Ride"-Anlage sei zwar im Dienstbarkeitsvertrag 2011 nicht erwähnt; die Parteien hätten diesbezüglich aber einen separaten Vergleich über eine Veloparkierungsanlage abgeschlossen, für welche eine Entschädigung von Fr. 40'000.-- ausgerichtet worden sei. Was die Fuss- und Wegrechte (850 m²) anbelange, seien diese zugunsten des Kantons Zürich errichtet worden, welcher nebst den Parteien als Dritter am Vergleich 2003, nicht aber am Dienstbarkeitsvertrag 2011 beteiligt gewesen sei; folglich hätten diese Rechte nicht Regelungsgegenstand des Vertrages 2011 bilden können. Sowohl im Dienstbarkeitsvertrag 2011 als auch in der angehefteten Grundbuchanmeldung seien aber die zu löschenden Lasten aufgeführt gewesen und daraus sei ersichtlich, dass die Dienstbarkeit betreffend Radweg nicht von der Löschung erfasst worden sei. Ausgehend von diesen tatsächlichen Feststellungen erachtete das Obergericht den Einwand des Grundlagenirrtums als nicht glaubhaft, umso weniger, als die Bahn A.________ im Dezember 2010 eröffnet worden und es für die Schuldnerin ein Leichtes gewesen sei, die tatsächliche Situation mit der amtlichen Vermessung zu vergleichen.