Citation: 6B_442/2019 E. 4.1

4.1. Ebenfalls willkürliche Sachverhaltsfeststellung und eine Verletzung der Unschuldsvermutung rügt der Beschwerdeführer bezüglich der Verurteilung wegen Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte (Art. 285 StGB) zum Nachteil von B.________. Objektive Beweise für die ihm zur Last gelegte aggressive Kraftentfaltung und für Drohungen gebe es nicht. Die schriftlichen Berichte von weiteren anwesenden Polizisten seien nicht verwertbar, da die betreffenden Beamten nie als Zeugen und damit nicht unter Wahrheitspflicht sowie parteiöffentlich zur Sache befragt worden seien. Zum Vorfall sei es gekommen, weil ihm kurz zuvor ein Beruhigungsmittel (Haldol) in den linken Oberschenkel injiziert worden sei, worauf unwillkürliche Muskelkontraktionen zu einer entsprechend unbeabsichtigten Streckbewegung des Beins geführt hätten.