Citation: B 41/98 21.06.2000 E. 4

4.- Die Beschwerdeführerin beanstandet ferner auch, dass sie die Überbrückungsrente nach deren Dahinfallen mit einer lebenslänglichen Kürzung der Altersrente um Fr. 254. 45 zurückzubezahlen hat. Diese Kürzung ist im Grundsatz rechtmässig. Nach § 37 Abs. 2 (in Verbindung mit Abs. 1) der SPK-Statuten wird nach Vollendung des 62. Altersjahres (Frau) oder 63. Altersjahres (Mann) die reglementarische Altersrente um die Verminderung der Überbrückungsrente, d.h. um 0,6 % pro Monat des Bezugs, gekürzt. Namentlich hat der Regierungsrat im Beschluss vom 17. Juni 1997 nicht etwa eine Regelung getroffen, wonach bei Pensionierung auf Verlangen des Arbeitgebers auf die (teilweise) Rückerstattung der Überbrückungsrente und damit auf die Reduzierung der Altersrente verzichtet wird. Ein Verstoss gegen Art. 13 ff. BVG liegt schon deshalb nicht vor, weil der Abzug für die zuvor während zweier Jahren ausgerichtete Überbrückungsrente (zu deren Zweck vgl. SVR 1997 BVG Nr. 79 S. 245 Erw. 3d) erfolgt und es sich bei dieser Leistung um einen Anspruch aus dem Bereich der weitergehenden Vorsorge handelt. Hingegen wird auch hier zu prüfen sein, ob die unterschiedliche Behandlung von Mann und Frau vor der Rechtsgleichheit stand hält. Auch in betraglicher Hinsicht wird das kantonale Gericht, nachdem die Sache ohnehin zurückgewiesen wird, die Überbrückungsrente und die entsprechende Verminderung nochmals zu überprüfen haben, zumal nun die von der Beschwerdeführerin tatsächlich bezogene AHV-Altersrente betraglich feststeht.