Citation: 2C_189/2024 E. 6

Die Beschwerdeführer bringen vor, auf das Wiedererwägungsgesuch vom 12. Juli 2023 wäre bereits deshalb einzutreten gewesen, weil gegen den Beschwerdeführer 2 in Zusammenhang mit dem Bewilligungswiderruf vom 13. Dezember 2016, der am 4. November 2019 rechtskräftig wurde, kein Einreiseverbot verhängt wurde. Zudem habe sich der Beschwerdeführer 2 seit 2019 nicht nur in jeder Hinsicht klaglos verhalten, sondern auch - ausgelöst durch die Geburt seines Sohnes im Oktober 2019 - im Sinne einer biografischen Kehrtwende persönlich weiterentwickelt. Der vierjährige Auslandaufenthalt verbunden mit der fünfjährigen Straflosigkeit und der Geburt des Sohnes hätte jedenfalls zu einer Prüfung des Nachzugsgesuchs vom 12. Juli 2023 führen müssen.