Citation: 5A_303/2021 E. 6.1

6.1. Hinsichtlich des Errungenschaftsanteils an der Amortisation bzw. der Wiederaufstockung der auf der früher gemeinsam bewohnten Liegenschaft lastenden Hypothek hat der Beschwerdeführer nach Darstellung der Vorinstanz im kantonalen Beschwerdeverfahren zwar vorgebracht, die neue Grundpfandverschreibung sei auf der gemeinsam bewohnten Familienwohnung errichtet worden. Die Beschwerdegegnerin habe nach Art. 169 Abs. 1 ZGB daher ihre Zustimmung erteilen müssen und sei über das neue Grundpfand informiert gewesen. Indes äussere der Beschwerdeführer sich nicht zur Information der Beschwerdegegnerin über die nach 1992 erfolgte Amortisation. Die entsprechenden Überlegungen des Bezirksgerichts vermöchten dessen Entscheid aber ebenfalls zu stützen. Den Ausführungen des Kantonsgerichts hält der Beschwerdeführer unter Hinweis auf Art. 169 Abs. 1 und Art. 170 ZGB sowie die Notariatspraxis im Kanton Wallis und die Aufklärungspflicht von Notaren entgegen, die Beschwerdegegnerin sei über die neue Hypothek auf der Familienwohnung und die damit im Zusammenhang stehenden Vorgänge, namentlich die Anpassung der Amortisationszahlungen, informiert gewesen. Eine Täuschung sei ausgeschlossen. Damit geht der Beschwerdeführer namentlich mit Blick auf den Wissensstand der Beschwerdegegnerin von einem von den vorinstanzlichen Feststellungen abweichenden Sachverhalt aus. Zwar wirft er dem Kantonsgericht diesbezüglich unter Hinweis auf Art. 320 Bst. b ZPO eine offensichtlich unrichtige Sachverhaltsfeststellung vor. Er belässt es im Ergebnis allerdings dabei, seine eigene Sichtweise darzulegen und Vermutungen darüber anzustellen, was die Beschwerdegegnerin alles gewusst haben müsse und welche Punkte für sie keine Bedeutung gehabt hätten. Auch habe die frühere Ehefrau ihren Rechtsvertreter mit weiteren Abklärungen beauftragen können. Dies alles genügt den einschlägigen Rüge- und Begründunganforderungen nicht (vgl. vorne E. 2.2). Soweit der Beschwerdeführer vor Bundesgericht sodann namentlich mit Blick auf Art. 169 Abs. 1 ZGB seine bereits vor Kantonsgericht vorgetragenen Ausführungen wiederholt, fehlt es an einer hinreichenden Auseinandersetzung mit dem angefochtenen Entscheid (vgl. vorne E. 2.1). Nicht ersichtlich ist zuletzt, was der Beschwerdeführer aus dem Umstand für sich ableiten will, dass gerade die Vorgänge um die "Aufstockung der Hypothek" Gegenstand des erneuten Verfahrens bezüglich der Scheidungsnebenfolgen sein werden.