Citation: 8C_551/2017 E. A

A.a. A.________, geboren 1969, war seit 1994 im Verkauf/Aussendienst bei der B.________ AG beschäftigt und bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) für die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen sowie Berufskrankheiten versichert, als er im Juli 1995 einen Autounfall erlitt (frontaler Zusammenstoss mit einem Lastwagen). Er zog sich dabei Frakturen am linken Oberschenkel und am rechten Ellbogen sowie an einem Zahn zu. Gemäss den Berichten des Spitals C.________, des Spitals D.________ und der Klinik E.________ vom 9. Januar, 16. Februar und 3. September 1996 sowie vom 2. Juni 1998 bestanden zudem Kopfschmerzen, neuropsychologische Defizite (Lernschwäche für verbales und figurales Material, Konzentrationsschwierigkeiten), eine Diplopie (Wahrnehmung von Doppelbildern) sowie eine globalmotorische Störung, welche auf ein erlittenes Schädel-Hirntrauma zurückgeführt wurden. Die B.________ kündigte das Arbeitsverhältnis per 31. Dezember 1995. A.________ zog im Dezember 1996 nach Chile. Dort arbeitete er ab August 1997 im Betrieb seines Vaters als Fachverkäufer. Mit Einspracheentscheid vom 22. Juli 1999 sprach ihm die Suva ab dem 1. Mai 1999 eine Invalidenrente bei einer Erwerbsunfähigkeit von 60 % sowie eine Integritätsentschädigung bei einer Integritätseinbusse von 48 % zu. Die dagegen erhobene Beschwerde, mit welcher A.________ die Zusprechung einer Invalidenrente von 80 % sowie einer Integritätsentschädigung von 70 % beantragte, wies das Versicherungsgericht des Kantons Aargau mit Entscheid vom 21. Februar 2001 ab. Die Suva bestätigte den Rentenanspruch am 25. April 2003 und am 10. November 2008. Die Invalidenversicherung richtete ab dem 1. Juli bis zum 30. November 1996 eine ganze, ab dem 1. Dezember 1996 eine halbe und ab dem 1. Januar 2004 eine Dreiviertelsrente aus. A.b. Am 24. November 2009 teilte A.________ der Suva mit, dass er sein bisheriges Amt als Geschäftsführer von F.________ S.A. aufgegeben und eine neue Gesellschaft, G.________ SpA, gegründet habe. Er arbeite dort, wiederum als Geschäftsführer, weiterhin halbtags. Die IV-Stelle für Versicherte im Ausland leitete im Oktober 2013 eine Rentenrevision ein und hob die Invalidenrente gestützt auf die getroffenen Abklärungen in erwerblicher und medizinischer Hinsicht auf den 31. März 2015 auf (Verfügung vom 16. Februar 2015, letztinstanzlich vom Bundesgericht mit Urteil 9C_355/2016 vom 23. Dezember 2016 bestätigt). Mit Verfügung vom 26. März 2015 hob auch die Suva den Rentenanspruch revisionsweise auf und hielt an ihrer Auffassung mit Einspracheentscheid vom 23. Januar 2017 fest.