Citation: 2A.255/2002 22.04.2003 E. 3.6

3.6. Die Beschwerdeführer erachten sich aufgrund ihrer Religionszugehörigkeit als diskriminiert, was sie damit begründen, dass andere Schweizer Bürger mit Schweizer Wohnsitz und einer Heiratszusatzversicherung zur Grundversicherung "M.________" auch nach 1995 noch in den Genuss von Überschussanteilen gelangt seien. Dieser Argumentation ist entgegenzuhalten, dass massgebend für die Bildung von Überschussverbünden weder der Schweizer Wohnsitz noch die Religionszugehörigkeit sind, sondern einzig, zu welchem Portefeuille eine Police gehört. Die Grundversicherung "M.________" ist eine andere Police als "K.________" und "L.________". Die Beschwerdeführer als Inhaber einer Heiratszusatzversicherung zur Police "K.________" gehören offensichtlich nicht zu demselben Überschussverbund wie die Inhaber einer Heiratszusatzversicherung zur Police "M.________", womit die Rüge der Beschwerdeführer ins Leere stösst.