Citation: 5A_60/2025 E. 1

Die Parteien sind die nicht miteinander verheirateten und heute getrennt lebenden Eltern von zwei Töchtern (geb. 2011 und 2014), für welche sie die gemeinsame elterliche Sorge haben. Zufolge einer Gefährdungsmeldung des Spitals C.________ im Zusammenhang mit der Magersucht der älteren Tochter errichtete die KESB Nordbünden am 12. September 2023 eine Erziehungsbeistandschaft und eine Beistandschaft mit besonderen Befugnissen. Im Oktober 2023 zog der Vater aus der gemeinsamen Wohnung aus. In einer zweiten Gefährdungsmeldung empfahl das Spital C.________ eine stationäre Therapie aufgrund von Zwangsstörungen. Mit Entscheid vom 15. April 2024 wies die KESB Nordbünden die Anträge der Mutter auf Zuteilung der alleinigen Sorge, auf Anpassung des persönlichen Verkehrs zwischen dem Vater und den Töchtern sowie auf Aufhebung der Beistandschaft ab, unter Errichtung einer Beistandschaft auch für die jüngere Tochter und Regelung des Aufgabenkreises der Beiständin. Die hiergegen erhobene Beschwerde wies das Kantonsgericht Graubünden mit Urteil vom 18. Dezember 2024 ab, soweit es auf sie eintrat. Mit als "Einsprache" bezeichneter Eingabe vom 20. Januar 2025 wendet sich die Mutter an das Bundesgericht mit den Begehren um Erteilung des alleinigen Sorgerechts für die Kinder, um "Ausschluss der KESB aus der Entscheidfindung", um "Berücksichtigung des Umstands der häuslichen Gewalt und des wiederholten Fehlverhalten des Vaters bei der Urteilsfindung", um "Berücksichtigung der groben Fehler der KESB" und um "Würdigung des Einflusses von regionalen und verbandspolitischen Verbindungen auf die Unparteilichkeit in U.________ und Graubünden". Ferner verlangt sie die unentgeltliche Rechtspflege.