Citation: 8C_627/2019 E. 4

Nicht umstritten ist vorliegend, dass im Verfügungszeitpunkt von einer Fortsetzung der ärztlichen Behandlung in Bezug auf die somatischen Unfallfolgen keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes mehr zu erwarten gewesen war. Das kantonale Gericht erkannte im Weiteren, die im Zeitpunkt der Leistungseinstellung noch geklagten Kopfschmerzen und Konzentrationsstörungen seien mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht mehr durch einen klar ausgewiesenen organischen Unfallschaden im Sinne einer nachweisbaren strukturellen Veränderung erklärbar. In der Folge prüfte es einen adäquaten Kausalzusammenhang zwischen dem Unfallereignis und allfälligen psychischen Unfallfolgen in Anwendung der Rechtsprechung gemäss BGE 115 V 133. Dabei kam es zum Schluss, die persistierenden Beschwerden seien nicht adäquat kausal auf das Ereignis vom 7. September 2012 zurückzuführen, weshalb bei einem von der Suva ermittelten Invaliditätsgrad von 3 % zu Recht keine Rente verfügt worden sei. Auch eine höhere Integritätsentschädigung als die zugesprochene falle mangels weiterer unfallkausaler Beschwerden ausser Betracht.