Citation: 6B_590/2015 E. 2.7

2.7. Die Beschwerdeführerin rügt, die Vorinstanz übernehme in Verletzung des Grundsatzes "in dubio pro reo" die Beweiswürdigung der Erstinstanz, wonach die Beschwerdegegnerin 2 aus ärmlichen Verhältnissen stamme. Arm sei ein relativer Begriff und nicht nur ganz arme Frauen aus Thailand kämen in die Schweiz, um sich hier zu prostituieren. Es sei jedenfalls nicht mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit erstellt, dass sie gewusst haben musste oder in Kauf genommen hat, dass die Beschwerdegegnerin 2 aus auch für Thailand ärmlichen Verhältnissen kommt. Die Vorinstanz hält unter Verweis auf die erstinstanzlichen Erwägungen fest, die Beschwerdegegnerin 2 stamme "aus eher ärmlichen thailändischen Verhältnissen". Die Erstinstanz, auf deren Erwägungen die Vorinstanz verweist, hat nachvollziehbar begründet, weshalb als erstellt zu gelten hat, dass die Beschwerdegegnerin 2 aus ärmlichen Verhältnissen stammt, für ihre beiden Kinder und die Grossmutter aufkommen muss und zudem Schulden bei einer thailändischen Bank hat. Ebenso schlüssig ist die Begründung, dass und weshalb die Beschwerdeführerin um die Verhältnisse, aus denen die Beschwerdegegnerin 2 stammt, bereits vor Einreise der Letztgenannten in die Schweiz hat wissen müssen. Auf die Begründung im erstinstanzlichen Entscheid, auf welche die Vorinstanz verweist, geht die Beschwerdeführerin nicht ein, sondern begnügt sich mit dem Einwand, nicht nur ganz arme Frauen aus Thailand kämen in die Schweiz, um sich zu prostituieren. Damit vermag sie keine willkürliche Beweiswürdigung nachzuweisen.