Citation: 5A_1067/2021 E. 2.3.1

2.3.1. Den Beschwerdegegnern wird vorgeworfen, entgegen besserem Wissen und damit rechtsmissbräuchlich ein Konkursbegehren gestellt zu haben. Sie sei in den letzten 23 Jahren ihren Verpflichtungen stets nachgekommen und zum massgeblichen Zeitpunkt hätten keine Betreibungen von Dritten aus der ordentlichen Geschäftstätigkeit bestanden. Damit habe von einer Einstellung der Zahlungen gemäss Art. 190 Abs. 1 Ziff. 2 SchKG nicht die Rede sein können. Dieser Umstand sei bei der Verlegung der Prozesskosten angemessen zu berücksichtigen. Mit diesen Vorbringen lässt die Beschwerdeführerin ausser Acht, dass die Vorinstanz ihr in der Sache gefolgt ist und das Konkurserkenntnis aufgehoben hat. Zudem hat sie den Beschwerdegegnern die Kosten des erstinstanzlichen Verfahrens auferlegt. Die Voraussetzungen einer Konkurseröffnung ohne vorgängige Betreibung sind damit an dieser Stelle nicht zu erörtern.