Citation: 5A_279/2013 E. 2.3

2.3. Bei der Ermittlung des für die Bemessung des Unterhaltsbeitrages massgebenden Einkommens des Beschwerdeführers hat die Vorinstanz erwogen, der Beschwerdeführer bestreite den von der Beschwerdegegnerin geltend gemachten jährlichen Bonus von Fr. 7'000.-- nicht, sodass dieser Betrag als Lohnbestandteil bei der Berechnung der Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers zu berücksichtigen sei. Daran ändere sein Vorbringen nichts, der Bonus sei ihm zu belassen, damit er zur Sicherung seiner Altersvorsorge Ersparnisse bilden könne. Es sei nicht ersichtlich, und es werde auch nicht vorgebracht, weshalb der zu 100% erwerbstätige Beschwerdeführer hiezu nicht durch Äufnung seines BVG-Kapitals in der Lage sein sollte. Die Vorinstanz hat daher den Bonus mit Fr. 583.-- pro Monat als Einkommensbestandteil in die Berechnung aufgenommen. Der Beschwerdeführer macht geltend, für die Ermittlung seiner Leistungsfähigkeit habe die Vorinstanz ihm einen 13. Monatslohn und einen Bonus angerechnet. Sowohl der 13. Monatslohn als auch der Bonus hänge vom Erreichen der vom Arbeitgeber vorgegebenen persönlichen Leistungsziele ab. Angesichts des Alters von bald 60 Jahren und der Tatsache, dass er aufgrund seiner körperlichen Arbeit mit gesundheitlichen Verschleisserscheinungen zu kämpfen habe, sei es unbillig, ihm den 13. Monatslohn und den Bonus anzurechnen. Der Beschwerdeführer hat den Erhalt beider Lohnbestandteile vor Obergericht nicht substanziiert bestritten. Das Obergericht ist in tatsächlicher Hinsicht davon ausgegangen, dass er beide Lohnbestandteile weiterhin erhält. Soweit der Beschwerdeführer nunmehr etwas anderes behauptet, richtet er sich gegen verbindliche tatsächliche Feststellungen der Vorinstanz, ohne dabei Willkür in der Sachverhaltsfeststellung oder eine andere Verletzung von Bundesrecht darzutun (E. 1.3). Das Obergericht hat abgesehen davonberücksichtigt, dass der Beschwerdeführer auch weiterhin seine Altersvorsorge verbessern kann. Insgesamt betrachtet richtet sich derBeschwerdeführer mit seinen Ausführungen nicht rechtsgenüglich (E. 1.3) gegen die Erwägungen der Vorinstanz. Auf diese Vorbringen ist insgesamt nicht einzutreten.