Citation: 9C_255/2022 E. 4.2.2

4.2.2. Die Vorinstanz stellte für das Bundesgericht grundsätzlich verbindlich fest, dass die erneute Begutachtung nicht wegen des (psychiatrischen) Privatgutachtens, sondern primär aufgrund des vom Versicherten eingereichten Berichts des Neurologen Dr. med. C.________ vom 28. August 2013 angeordnet wurde. Daran vermöge auch der Umstand nichts zu ändern, dass im Urteil vom 23. März 2016 erwogen worden sei, durch das psychiatrische Privatgutachten würden geringe Zweifel an den Ergebnissen des Administrativgutachtens geweckt. Denn rechtsprechungsgemäss (vgl. BGE 135 V 465 E. 4) würden geringe Zweifel nicht ausreichen, um sich über ein im Verfahren nach Art. 44 ATSG eingeholtes Gutachten hinwegzusetzen.