Citation: 8C_603/2023 E. 5.1

5.1. Die Vorinstanz erwog im Wesentlichen, der Kreisarzt Dr. med. C.________ habe im Bericht vom 8. September 2020 den Integritätsschaden auf 30 % geschätzt, da eine schwere Arthrose des oberen und unteren Sprunggelenks rechts (richtig: links) bei Talusnekrose nach Talusfraktur vorliege. Im Bericht vom 21. Januar 2022 habe er eine Erhöhung des unfallbedingten Integritätsschadens verneint. Im Bericht vom 19. Oktober 2022 habe er nach neuerlicher Ansicht der Röntgenbilder erklärt, er bleibe bei seiner Beurteilung, dass die Unterschenkelfraktur vollständig ossär konsolidiert sei und eine Marknagelentfernung entsprechend durchgeführt werden könne. Betreffend das rechte Kniegelenk bestehe aufgrund des kleinen Abrisses des Patellaunterpols, der nicht ganz kongruent verheilt sei, kein Anspruch auf eine Integritätsentschädigung. Mit einer möglichen Verschlimmerung sei nicht überwiegend wahrscheinlich zu rechnen, wobei dem Beschwerdeführer bei einer Verschlimmerung eine Wiedererwägung offen stehe. Auch betreffend die Fussskelette mit drohender Arthrosebildung bestehe zurzeit kein Anspruch, da das Zeitintervall für eine Beurteilung zu kurz sei; es gebe jedoch ebenfalls die Möglichkeit der Wiedererwägung bei Verschlimmerung. Weiter begründete die Vorinstanz eingehend, weshalb die Einwände des Beschwerdeführers die Bemessung des Integritätsschadens durch Dr. med. C.________ auf 30 % nicht in Zweifel zögen.