Citation: H 397/99 04.08.2000 E. 5

5.- Streitig ist die Schadenersatzpflicht der Beschwerdeführer. a) Die Vorinstanz hat in für das Eidgenössische Versicherungsgericht verbindlicher Weise (Erw. 2 hievor) festgestellt, dass zwischen Januar 1993 und März 1994, ab welchem Monat die in Konkurs gefallene Firma ihre Tätigkeit eingestellt hat, keine Sozialversicherungsbeiträge mehr bezahlt worden sind. Dem Verwaltungsratsmitglied S.________ hatten die Beschwerdeführer wiederholt die Einsicht in die Geschäftsbücher verweigert, aus denen die kritische finanzielle Lage der Firma ersichtlich gewesen wäre. Stichhaltige Exkulpationsgründe machten sie nicht geltend. b) Die Beschwerdeführer bringen nichts vor, was die Feststellungen der Vorinstanz als mangelhaft im Sinne von Art. 105 Abs. 2 OG erscheinen liesse. Sie weisen keine Massnahmen nach, mit welchen sie versucht hätten, die Beitragsausstände innert nützlicher Frist zu bezahlen. Begründete Aussichten auf eine baldige Sanierung der Firma bestanden realistischerweise nicht. Der Hinweis darauf, dass ein hohes Guthaben von der H.________ AG unerwarteterweise erst nach langen gerichtlichen Auseinandersetzungen zugesprochen worden sei, ist unbehelflich. Die Beschwerdeführer haben nichts vorgekehrt, um die Beitragsschulden auch unabhängig vom unsicheren Ausgang des Rechtsstreits mit diesem einzigen Grosskunden zu begleichen. Eine solche Passivität ist grobfahrlässig im Sinne von Art. 52 AHVG (ZAK 1989 S. 104). Damit besteht die Schadenersatzpflicht der Beschwerdeführer im Grundsatz zu Recht.