Citation: 2C_160/2022 E. 2.4.1

2.4.1. Der Beschwerdeführer ist bis heute den ihm obliegenden Nachweis betreffend den Umfang seiner Unterhaltspflicht gegenüber seiner Tochter schuldig geblieben. Zwar reichte er im Nachgang der letzten Mahnung vom 25. Oktober 2019 eine mit der Kindsmutter geschlossene Unterhaltsvereinbarung für seine Tochter ein, wonach er unter anderem zur Zahlung der Lebenshaltungs- sowie Ausbildungskosten verpflichtet sei und die Zahlungen der festgehaltenen Kosten vom Beschwerdeführer bereits seit dem 1. Januar 2015 veranlasst worden seien. Dabei handelt es sich jedoch um eine vom 15. Januar 2020 datierte und damit vier Jahre nach der massgebenden Steuerperiode nachträglich zu Beweiszwecken aufgesetzte Unterhaltsvereinbarung. So räumt der Beschwerdeführer selbst ein, dass die Unterhaltsvereinbarung zwischen ihm und der Kindsmutter nachträglich verfasst wurde, wobei ohne Belang ist, ob das die Niederschrift eines bestehenden mündlichen - und somit unbelegt gebliebenen - Vertrags dargestellt habe.