Citation: 1B_192/2019 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz ist hinsichtlich der Sperre des auf den Beschwerdeführer lautenden Kontos bei der Bank D.________ und des auf die Beschwerdeführerin lautenden Kontos bei der Bank E.________ nicht auf die Beschwerde eingetreten. Zur Begründung hat sie ausgeführt, das Bundesgericht habe mit seinen Urteilen vom 28. Mai 2018 (1B_194/2018) und 16. August 2018 (1B_34/2018) bereits abschliessend über diese Sperren entschieden, weshalb insoweit von vornherein kein Rechtsschutzinteresse der beiden Beschwerdeführer im Sinne von Art. 382 Abs. 1 StPO bestehe. Diese halten dem entgegen, die Staatsanwaltschaft habe ihnen die Verfügungen, mit denen sie die Wohnung in X.________ und das Studio in Y.________ mit Beschlag belegt und die Anmerkung einer Grundbuchsperre angeordnet habe, nicht offengelegt, obschon sie nach Art. 199 StPO dazu verpflichtet gewesen wäre. Mit dem absichtlichen Verschweigen der Grundbuchsperren habe sie erwirkt, dass die Überprüfung der Verhältnismässigkeit der verfügten Kontosperren durch die Beschwerdeinstanzen auf einer falschen Grundlage erfolgt sei. Sämtliche strittigen Beschlagnahmen müssten deshalb gesamthaft einer neuerlichen Prüfung zugeführt werden.