Citation: 4A_284/2019 E. 2.3.2

2.3.2. Seine Willkürrüge begründet der Beschwerdeführer sodann ebenfalls im Wesentlichen damit, dass die Kündigung nur pauschal respektive zu wenig konkret begründet worden sei, was die Vorinstanz verkannt habe. Er macht demgegenüber namentlich nicht geltend, die Kündigungsbegründung sei fehlerhaft und zeigt denn auch nicht auf, inwiefern sie beispielsweise innere Widersprüche aufweisen würde, was ohnehin lediglich ein Indiz für einen vorgeschobenen Kündigungsgrund wäre (vgl. dazu vorstehend E. 2.1.). Wenn sich der Beschwerdeführer im Übrigen darauf beschränkt, aus einzelnen Beweismitteln andere Schlüsse als die Vorinstanz zu ziehen, vermag er nicht aufzuzeigen, inwiefern die Vorinstanz in Willkür verfallen sein soll. Da er die qualifizierten Rügeanforderungen von Art. 106 Abs. 2 BGG nicht erfüllt (vgl. dazu vorstehend E. 1.2), kann auf die Rüge nicht eingetreten werden. Der Vollständigkeit halber ist anzufügen, dass die Vorinstanz ohnehin nicht in Willkür verfiel, indem sie die Ausführungen des Beschwerdegegners hinsichtlich der Kündigung als glaubhaft betrachtete: So kann dem Beschwerdeführer nicht gefolgt werden, insoweit er kritisiert, der Beschwerdegegner habe nicht aufgezeigt, inwiefern die Standortverlegung die Defizite einer Niederlassung in X.________ wettmachen könne. Da es naheliegend erscheint, dass Prozessabläufe durch die Zusammenführung von verschiedenen Niederlassungen optimiert werden, kann der Vorinstanz nicht vorgeworfen werden, keinen (konkreteren) Geschäftsplan gefordert zu haben. Dass der Beschwerdegegner weitere Mietverträge an der gleichen Immobilie kündigte, konnte die Vorinstanz entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers ebenso als Indiz werten, das für die Absicht der Unternehmenszusammenführung spricht, zumal sich bereits ein grosses Palettenlager in der betroffenen Liegenschaft befindet. Insoweit der Beschwerdeführer weiter vorbringt, der Beschwerdegegner habe seine eingereichten Bau- und Sanierungsunterlagen aus dem Jahre 2003 selbst als nicht mehr aktuell bezeichnet, reisst er dessen Aussage aus dem Zusammenhang. Der Beschwerdegegner führte gemäss Feststellung der Vorinstanz zum Prozesssachverhalt aus, es habe für ihn keinen Sinn gemacht, das Bauprojekt weiter voranzutreiben bzw. die Baubewilligung an der Liegenschaft U.________ schon einzuholen, weil er der - mittlerweile ausgezogenen - Mieterin C.________ GmbH wegen einer Sperrfrist nicht habe kündigen können. Die Sanierungsanstrengungen würden wieder aufgenommen, sobald klar sei, dass alle involvierten Parteien die Räumlichkeiten an der Liegenschaft U.________ verliessen. Obwohl nicht abschliessend geklärt ist, welches Personal von welchem Unternehmen den streitgegenständlichen Geschäftsraum beziehen soll, hält das Beweisergebnis der Vorinstanz eines aktuellen "Eigenbedarfs" vor dem Hintergrund der "Leerkündigung" und der glaubhaft gemachten Absicht der geschäftlichen Nutzung der gesamten Immobilie einer Willkürprüfung stand. Dass die gegenteilige Ansicht des Beschwerdeführers, welcher die erste Instanz denn auch folgte, ebenfalls vertretbar erscheint, ändert hieran nichts. Denn die Beweiswürdigung ist nicht bereits willkürlich, wenn eine andere Würdigung der Beweise ebenfalls in Betracht gezogen werden könnte oder gar naheliegender erscheint, sondern erst, wenn sie offensichtlich unhaltbar ist (vgl. BGE 140 III 264 E. 2.3 S. 266; 135 II 356 E. 4.2.1 S. 362).