Citation: 8C_591/2021 E. 6.1

6.1. Gemäss angefochtenem Entscheid ist unbestritten, dass sich der Unterstützungswohnsitz des fremdplatzierten Leistungsbezügers hinsichtlich der auf Bedürftigkeit beruhenden Leistungspflicht unter den gegebenen Umständen nach Art. 7 Abs. 3 lit. c ZUG richtete (vgl. BGE 143 V 451 E. 9.4 i.f.). Art. 7 ZUG regelt die Bestimmung des Unterstützungswohnsitzes minderjähriger Kinder. Er liegt grundsätzlich - unabhänig vom Aufenthaltsort des Kindes - am Unterstützungswohnsitz der Eltern (Art. 7 Abs. 1 ZUG) oder - mangels eines gemeinsamen zivilrechtlichen Wohnsitzes der Eltern - am Wohnsitz des Elternteils, bei dem es überwiegend wohnt (Art. 7 Abs. 2 ZUG). Wenn es dauernd nicht bei den Eltern oder einem Elternteil wohnt, hat es eigenen Unterstützungswohnsitz "am letzten Unterstützungswohnsitz nach den Absätzen 1 und 2" (Art. 7 Abs. 3 lit. c ZUG). Folglich blieb hier X.________/ZH insoweit auch ab 1. Dezember 2018 unverändert unterstützungsrechtlich zuständig (vgl. Werner Thomet, Kommentar zum Bundesgesetz über die Zuständigkeit für die Unterstützung Bedürftiger [ZUG], 2. Aufl. 1994, S. 83 Rz. 127 i.f.).