Citation: 6B_421/2014 E. 1.3.3

1.3.3. Die Vorinstanz setzt sich auch mit dem Vorbringen auseinander, wonach die beigezogenen Vorakten den Standpunkt des Beschwerdeführers stützen würden. Sie legt schlüssig dar, weshalb die Vorakten und die Verurteilung des Geschädigten wegen Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz nichts an der Beweiswürdigung der ersten Instanz ändern. So habe der Geschädigte gemäss seinen Aussagen die Hintermänner aus Angst vor Repressalien verschwiegen. Es sei plausibel, dass dieser nach seiner Verhaftung Angst vor B.________ gehabt habe. Immerhin handle es sich bei diesem um einen Drahtzieher eines Drogenhandelsunternehmens, weshalb der Geschädigte es vorgezogen habe, sämtliche Hintermänner zu verschweigen. Ferner habe der Geschädigte seiner Verteidigerin bereits wenige Tage nach seiner Verhaftung den vorliegend zu beurteilenden Sachverhalt geschildert. Weiter spreche für die Version des Geschädigten, dass es für einen selbstständigen Drogentransporteur, der auf eigene Rechnung arbeitet, eigenartig anmute, wenn dieser das Kokain weder überprüfe noch dessen genaues Gewicht kenne. Der angeklagte Sachverhalt sei auch gestützt auf die Erkenntnisse nach dem Beizug der Strafakten des Verfahrens gegen den Geschädigten als erstellt zu betrachten (Urteil S. 14 f.). Der Beschwerdeführer zeigt nicht auf, inwiefern diese vorinstanzlichen Feststellungen schlechterdings unhaltbar sein sollten. Seinem Argument kann nicht gefolgt werden, wonach der Geschädigte im damaligen Zeitpunkt ohne Weiteres Angaben über die Rolle als blosser Kurier hätte machen können, ohne seinen Auftraggeber zu verraten. Der Geschädigte hätte damit rechnen müssen, von den Untersuchungsbehörden über die Auftraggeber befragt zu werden. Erstere hätten ihm nicht geglaubt, wenn er bestritten hätte, Letztere zu kennen. Entgegen dem Einwand des Beschwerdeführers ist auch nicht einzusehen, weshalb der Umstand, dass der Geschädigte bereits vor seiner Verhaftung als Drogenhändler in Erscheinung getreten war, gegen dessen Handeln als blosser Kurier sprechen sollte. Dies wird in der Beschwerde denn auch nicht dargelegt.