Citation: 2C_1033/2017 E. 4.1

4.1. Art. 9 Abs. 1 StHG regelt abschliessend und inhaltlich weitgehend übereinstimmend mit dem DBG die zulässigen Abzüge vom Einkommen, und die Kantone sind verpflichtet, diese Abzüge ohne Abweichung oder Einschränkung auf kantonaler Ebene zu übernehmen. Dies gilt namentlich für die zur Erzielung der Einkünfte notwendigen Aufwendungen (Gewinnungskosten oder organische Abzüge), die nach Art. 9 Abs. 1 StHG bzw. Art. 26 Abs. 1 DBG generell abziehbar sind (BGE 142 II 293 E. 1.2 S. 296 mit Hinweisen). Die massgebliche Bestimmung im kantonalen Steuerrecht (§ 26 Abs. 1 des Steuergesetzes [des Kantons Zürich] vom 8. Juni 1997 [StG/ZH; LS 631.1]) stimmt denn auch inhaltlich mit der Regelung von Art. 26 DBG überein. Für die Begründung, warum der von den Beschwerdeführern geltend gemachte Arbeitszimmerabzug auch bei den Staats- und Gemeindesteuern nicht zum Abzug zuzulassen ist, kann somit auf die Erwägungen zur direkten Bundessteuer verwiesen werden.