Citation: 9C_448/2019 E. 4.1

4.1. So vermögen irrelevante Versehen oder offenkundige Verschriebe der Gutachter den Beweiswert der MEDAS-Expertise nicht zu schmälern. Ob die Beschwerdeführerin vier (wie fälschlicherweise im Gutachten und übrigens auch in der Anmeldung zum Rentenbezug angeführt wurde) oder fünf Kinder hat, ändert an der Beurteilung nichts. Ebenso wenig gilt dies für weitere in der Beschwerdeschrift (S. 3. f.) erwähnte Ungenauigkeiten und Verwechslungen im Rahmen der zusammenfassenden Wiedergabe früherer medizinischer Berichte und Stellungnahmen. Entscheidend ist, dass den MEDAS-Gutachtern bei ihrer einlässlichen Auseinandersetzung mit den abweichenden Beurteilungen der behandelnden Ärzte und des Vertrauensarztes der Krankenkasse keinerlei Versehen oder Widersprüche vorzuwerfen sind. In diesem Lichte kann denn auch von einer Verletzung des rechtlichen Gehörs keine Rede sein, wenn im angefochtenen Entscheid nicht jedes einzelne Vorbringen der Beschwerdeführerin ausdrücklich widerlegt wird (BGE 142 III 433 E. 4.3.2 S. 436 mit Hinweisen).