Citation: 2C_1022/2021 E. 1.3

1.3. Soweit der Beschwerdeführer eventualiter beantragt, es sei festzustellen, dass wichtige Gründe für seine Beschulung in der Privatschule D.________ vorlägen, die die Kostenübernahmepflicht der Beschwerdegegnerin auch für das künftig anfallende Schulgeld und die (privaten) Transportkosten nach sich zögen, handelt es sich um ein Feststellungsbegehren, das der Beschwerdeführer im vorinstanzlichen Verfahren nicht gestellt hat. Im bundesgerichtlichen Verfahren beantragt der Beschwerdeführer diese Feststellung, da die Vorinstanz die verwaltungsrechtliche Klage mit Blick auf die künftigen Forderungen abgewiesen hat (vgl. E. II.2 des angefochtenen Urteils; vgl. auch E. 8 hiernach). Damit das Begehren vor Bundesgericht allerdings zulässig ist, hätte der Beschwerdeführer diese Feststellung bereits im vorinstanzlichen Verfahren eventualiter für den Fall beantragen müssen, dass die Vorinstanz die Klage mit Bezug auf die künftigen Forderungen (mangels Fälligkeit) abweist (vgl. BGE 104 II 209 E. 1; Urteil 5A_554/2016 vom 25. April 2017 E. 1.3; zum Feststellungsinteresse an künftigen Leistungsansprüchen vgl. auch BGE 97 II 371 E. 2; 84 II 685 E. 2; Urteil 4A_464/2019 vom 30. April 2020 E. 1.4). Es handelt sich somit um ein neues und gemäss Art. 99 Abs. 2 BGG unzulässiges Rechtsbegehren.