Citation: 8C_550/2024 E. 5.4

5.4. Der Beschwerdeführer macht weiter geltend, wegen der Umstellung von schweren auf leichte Tätigkeiten sei beim Invalideneinkommen ein angemessener Abzug vorzunehmen. Allein dies müsste praxisgemäss entgegen der willkürlichen vorinstanzlichen Beurteilung zu einer 20%igen Rente führen. Die Vorinstanz begründete eingehend, weshalb ein Tabellenlohnabzug nicht gerechtfertigt sei. Sie stellte insbesondere richtig fest, der Umstand allein, dass dem Beschwerdeführer nur mehr leichte bis mittelschwere Arbeiten möglich sind (vgl. E. 3.1 hiervor), sei selbst bei einer eingeschränkten Leistungsfähigkeit kein Grund für einen leidensbedingten Abzug, da der LSE-Tabellenlohn im Kompetenzniveau 1 bereits eine Vielzahl von leichten und mittelschweren Tätigkeiten umfasse (vgl. auch Urteil 8C_829/2023 vom 12. Juli 2024 E. 6.2.3 mit Hinweis). Zu ergänzen ist, dass Dr. med. E.________ im Bericht vom 30. Oktober 2022 den gesundheitlichen Einschränkungen des Beschwerdeführers bereits bei der Arbeitsfähigkeitsschätzung und der Definition des Zumutbarkeitsprofils Rechnung trug, wobei er von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit ausging. Eine weitergehende Minderung des Rendements ist seinem Bericht nicht zu entnehmen. Eine zusätzliche Leistungseinschränkung müsste denn auch primär in den Grad der Arbeitsunfähigkeit einfliessen. Unter dem Titel der Herabsetzung des Tabellenlohns würde sie grundsätzlich nicht noch einmal berücksichtigt (vgl. auch Urteil 8C_829/2023 vom 12. Juli 2024 E. 6.2.3 mit Hinweis).