Citation: 8C_62/2022 E. 3.2.1

3.2.1. Die Beschwerdestelle SPG hielt in ihrem Entscheid fest, strittig sei vorliegend die Differenz der (bisher übernommenen und zukünftig zu übernehmenden) Wohnkosten im Betrag von Fr. 266.65. Bei wiederkehrenden Sozialhilfeleistungen sei der Streitwertberechnung die materielle Hilfe für zwölf Monate zugrunde zu legen, womit sich der Streitwert auf rund Fr. 3'200.- belaufe. Bei Streitwerten bis Fr. 20'000.- betrage die Entschädigung zwischen Fr. 600.- und Fr. 4'000.-, wobei die tarifgemässe Entschädigung beim vorliegend gegebenen Streitwert von Fr. 3'200.- in der Regel innerhalb eines Bands von Fr. 700.- bis Fr. 1'100.- liege. Den - neben der Bedeutung des Falles - weiter massgebenden mutmasslichen Aufwand der Rechtsvertreterin sowie die Schwierigkeit des Falles stufte die Beschwerdestelle SPG jeweils als "mittel" ein, weshalb sie die Parteientschädigung für den als kostendeckend veranschlagten Aufwand insgesamt auf Fr. 1'300.- (inkl. Auslagen und MWST) festlegte. Hinsichtlich der von der Rechtsvertreterin eingereichten Honorarnote vom 17. März 2021 mit einem geltend gemachten Honorar von Fr. 2'551.50 erwog sie, deren Berechnung einzig nach Stundenaufwand sei nicht tarifkonform.