Citation: 8C_12/2019 E. 5

Der Beschwerdeführer beruft sich demgegenüber darauf, dass die zuhanden des Krankenversicherers erstattete Aktenbeurteilung des Dr. med. H._________ den Suva-Stellungnahmen widerspreche, weshalb der Fall nicht ohne Einholung eines Gerichtsgutachtens hätte beurteilt werden dürfen. Inwiefern das kantonale Gericht die Regeln über die Beweiswürdigung verletzt hätte, ist indessen nicht erkennbar. Gemäss Beurteilung des PD Dr. med. I._________ vom 22. Mai 2017 hätten die MRI-Untersuchungen vom 10. Dezember 2012 (nach dem erwähnten früheren Unfall vom 28. November 2012) sowie vom 1. September und vom 1. November 2015 eine stetige Zunahme eines Knorpelschadens gezeigt, der dem in der Literatur beschriebenen Voranschreiten eines Verschleissleidens entspreche. Das am 28. August 2015 erlittene Verdrehtrauma - begleitet von einer beim zeitnahen Arztbesuch festgestellten schmerzhaften Einschränkung der Kniegelenksbeweglichkeit - habe zusätzlich zu einer traumatischen Meniskusverletzung geführt, die jedoch nur eine vorübergehende Verschlimmerung bewirkt habe und am 7. Oktober 2015 chirurgisch behandelt worden sei. Dr. med. H._________ interpretierte die MRI-Befunde jedoch dahingehend, dass die frühere Schädigung durch den Unfall vom 28. November 2012 verursacht worden sei, dass der streitbetroffene Unfall vom 28. August 2015 zu einer richtunggebenden Verschlimmerung geführt habe und dass zusätzlich beim arthroskopischen Eingriff durch Verletzung der Knorpeloberfläche ein reaktives Knochenmarködem entstanden sei, was den Heilungsverlauf nachhaltig verzögert habe. Dem vermochte die Vorinstanz gestützt auf die Beurteilung des PD Dr. med. I._________ vom 4. Dezember 2017 nicht zu folgen. Zunächst fänden sich im Kernspintomogramm vom 10. Dezember 2012 keine Zeichen einer Gewalteinwirkung, sodass der damals gezeigte Knorpelschaden nicht traumatisch verursacht worden sei. Das Knochenmarködem sei nicht erst bei der Untersuchung vier Wochen nach der Operation vom 7. Oktober 2015, sondern bereits davor, am 1. September 2015, erkennbar gewesen. Dies spreche, auch unter Berücksichtigung der von Dr. med. H._________ angegebenen Studien, gegen eine Verursachung anlässlich der Kniearthroskopie. Insgesamt vermochte das kantonale Gericht keine Zweifel an der Annahme eines natürlichen Verlaufes eines Verschleissleidens durch den Suva-Arzt auszumachen. Inwiefern seine diesbezüglichen Feststellungen unrichtig wären, wird beschwerdeweise nicht näher dargelegt und ist nicht erkennbar. Das kantonale Gericht durfte daher praxisgemäss auf die versicherungsinternen Berichte abstellen (BGE 139 V 225 E. 5.2 S. 229; 135 V 465 E. 4.4 S. 469 f.; 125 V 351 E. 3b/ee S. 353 f.; 122 V 157 E. 1d S. 162).