Citation: 1B_225/2015 E. 3.3

3.3. Die dem Beschwerdeführer vorgeworfenen Delikte der Körperverletzung, wiederholten Tätlichkeiten, Drohung und versuchten Nötigung richten sich gegen seine damalige Partnerin, und der Tatvorwurf stützt sich massgeblich auf ihre Aussagen. Es besteht damit ein gewichtiges Interesse, Einflussnahmen auf die Geschädigte zu verhindern, da ihre Aussagen für den Ausgang des Verfahrens entscheidend sind. Sie hat bei der Staatsanwaltschaft ausgesagt. Es erscheint jedoch nicht ausgeschlossen, dass sie in der Hauptverhandlung erneut einvernommen wird (vgl. Art. 343 Abs. 3 StPO). Dasselbe gilt grundsätzlich auch für die Zeugen. Den vorinstanzlichen Erwägungen ist deshalb zuzustimmen und das Kontaktverbot zur Geschädigten und zu den Zeugen ist im Sinne der Verhältnismässigkeit beizubehalten. Der Beschwerdeführer stellt diese Ersatzmassnahme in seiner Beschwerdeschrift denn auch nicht in Frage.