Citation: 6B_646/2018 E. 5.4

5.4. Aus welchen Gründen die Vorinstanz das ihr für die Strafzumessung zustehende Ermessen über- oder unterschritten oder sich von nicht massgebenden Kriterien hätte leiten lassen, ist nicht erkennbar. Auch hat sie keine wesentlichen Gesichtspunkte ausser Acht gelassen oder falsch gewichtet. Zwar ist zutreffend, dass sie den Beschwerdeführer, anders als noch die erste Instanz, betreffend die Vorwürfe der Hehlerei (Nebendossiers 2, 3, 7 und 8) in einem Fall (Nebendossier 8) frei spricht. Die Vorinstanz ist jedoch nicht gehalten, sich an die erstinstanzliche Strafzumessung zu halten. Der Beschwerdeführer verkennt, dass sie dieselben Taten sowie die einzelnen Strafzumessungskriterien anders als noch die erste Instanz gewichten darf. Die ausgesprochene Freiheitsstrafe von vier Jahren liegt ohne Weiteres im weiten Strafrahmen. Ohnedem begründet die Vorinstanz ihre Strafzumessung ausführlich und zeigt auf, inwiefern und weshalb sie von derjenigen der ersten Instanz abweicht. Die Vorinstanz berücksichtigt auch den Grad der Strafempfindlichkeit des Beschwerdeführers ausdrücklich. Seine Lebenssituation sei nicht aussergewöhnlich. Er verfüge über eine Arbeitsstelle und habe inzwischen für fünf Kinder zu sorgen, wovon vier im Alter von zwei bis sechs Jahren und somit noch sehr klein seien. Es stehe ausser Frage, dass die Verbüssung einer Freiheitsstrafe für jede arbeitstätige und in ein familiäres Umfeld eingebettete Person sowie gleichermassen für die mitbetroffene Familie eine Härte darstelle (vgl. angefochtenes Urteil, E. IV. 4.5 S. 66). Inwiefern diese Erwägungen bundesrechtswidrig sein könnten, legt der Beschwerdeführer nicht dar und ist auch nicht ersichtlich.