Citation: 5A_983/2022 E. 2

Angefochten sind kantonal letztinstanzlich beurteilte vorsorgliche Massnahmen im Zusammenhang mit der Obhut und der Aufenthaltsbestimmung. Im bundesgerichtlichen Verfahren kann somit nur die Verletzung verfassungsmässiger Rechte geltend gemacht werden (Art. 98 BGG). Hierfür gilt das strenge Rügeprinzip (Art. 106 Abs. 2 BGG). Das bedeutet, dass das Bundesgericht nur klar und detailliert erhobene und soweit möglich belegte Rügen prüft, während es auf ungenügend begründete Rügen und appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid nicht eintritt (BGE 142 III 364 E. 2.4; 149 III 81 E. 1.3).