Citation: 1C_405/2018 E. A

Am 18. Dezember 2015 informierte die Gemeinde Cazis die Einwohner und Ferienhausbesitzer der Fraktion Portein über ihren Beschluss, die Annahmemöglichkeit für Hauskehricht beim Kehrichthäuschen Portein auf den 6. Januar 2016 einzustellen. Damit wolle die Gemeinde die Kehrichttour optimieren und eine Gleichstellung aller Fraktionen herbeiführen. Die Abfälle könnten fortan bei der Sammelstelle in Sarn abgegeben werden. Hiergegen erhoben unter anderem B.________ und A.________ Einspruch bei der Gemeinde. Der Gemeindevorstand hielt am 11. Januar 2016 an seinem Beschluss fest. Er ging davon aus, dass es sich um einen reinen Verwaltungsentscheid handle, gegen den keine Einsprachemöglichkeit bestehe. Dagegen erhoben A.________ und B.________ Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden. Dieses verneinte die Anfechtbarkeit der Sammelstellenschliessung und wies die Beschwerde am 16. August 2016 ab. Das Bundesgericht hiess die dagegen erhobene Beschwerde am 12. April 2017 wegen Verletzung der Rechtsweggarantie (Art. 29a BV) teilweise gut und wies die Sache zur Beurteilung in der Sache an das Verwaltungsgericht zurück (Urteil 1C_517/2016).