Citation: 9C_107/2015 E. 4.1

4.1. Einen Leistungsanspruch gemäss Art. 13 IVG hat die Vorinstanz unter dem Titel der Wiedererwägung (Art. 53 Abs. 2 ATSG) geprüft und eine zweifellose Unrichtigkeit der Verfügung vom 4. März 2011 verneint. Dies hat sie damit begründet, dass eine "Autismus-Spektrum-Störung" (Ziff. 405 GgV-Anhang), insbesondere mangels echtzeitlicher medizinischer Unterlagen, nicht vor Vollendung des fünften Altersjahres der Versicherten erkennbar war. Die Beschwerdeführerin ist der Ansicht, die Verfügung vom 4. März 2011 sei (zweifellos) unrichtig und zu Unrecht nicht in Wiedererwägung gezogen worden. Soweit sie in diesem Zusammenhang auf eine "neue Situation" seit der Verfügung vom 4. März 2011 Bezug nimmt, lässt sie ausser Acht, dass eine solche Gegenstand einer prozessualen Revision und nicht einer Wiedererwägung bildet (vgl. Art. 53 Abs. 1 und 2 ATSG).