Citation: 6B_1234/2023 E. 3.8.3

3.8.3. Der Beschwerdeführer bringt vor, bei seiner Vorstrafe handle es sich um eine einfache Erpressung gemäss Art. 156 Ziff. 1 StGB, welche entgegen den Ausführungen der Vorinstanz nicht im Katalog von Art. 66a Abs. 1 lit. c StGB aufgeführt sei. Diesbezüglich drängt sich folgende Klarstellung auf: Zwischen dem von der Vorinstanz eingeholten Strafregisterauszug (kantonale Akten, OG GD 13 S. 1 f.) und dem rechtskräftigen Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Zug (IV. Abteilung, Jugendstrafverfahren) vom 11. Dezember 2019 (kantonale Akten, SE GD 5/2) besteht eine Diskrepanz: Während der Strafregisterauszug eine versuchte Erpressung (Art. 156 Ziff. 1 StGB i.V.m. Art. 22 Abs. 1 StGB) und eine Erpressung (mehrfache Begehung; Art. 156 Ziff. 1 StGB) aufführt, erkennt die Staatsanwaltschaft den Beschwerdeführer der "mehrfachen (teilweise fortgesetzten bzw. versuchten) Erpressung im Sinne von Art. 156 Ziff. 1 (und teilweise) Ziff. 2 Strafgesetzbuch (StGB) teilweise in Verbindung mit Art. 22 Abs. 1 StGB Strafgesetzbuch (StGB) " schuldig. Auf der Grundlage des rechtskräftigen und damit verbindlichen Urteilsdispositivs hat der Beschwerdeführer demnach eine (zumindest versuchte) fortgesetzte und damit qualifizierte Erpressung begangen. Insofern ist die vorinstanzliche Qualifikation dieser Straftat als Katalogtat i.S.v. Art. 66a Abs. 1 lit. c StGB nicht zu beanstanden.