Citation: 1C_568/2021 E. 8.4

8.4. Weiter macht der Beschwerdeführer geltend, in den letzten Jahren sei aus ökonomischen Gründen gar kein Tierfett verbrannt worden, weshalb die Begrenzung auf 2'000 t keine Immissionsminderung bewirke. Das Verwaltungsgericht hielt dem entgegen, die Verbrennung von Tierfett sei gestützt auf die geltende Bewilligung zulässig und die C.________ könne bei veränderten Marktverhältnissen wieder vermehrt auf Tierfett als Brennstoff zur eigenen Energieproduktion zurückgreifen; mit der Begrenzung auf 2000 t Tierfett pro Jahr werde diese Möglichkeit begrenzt und würden damit auch die (maximalen) Stickoxid-Emissionen reduziert. Diesen Ausführungen ist zuzustimmen: Angesichts der aktuellen Explosion der Gaspreise stellt die angeordnete Beschränkung des Einsatzes von Tierfett als Brennstoff eine echte - und nicht eine lediglich vorgespiegelte - Betriebsbeschränkung zur Reduktion der NOx-Immissionen dar.