Citation: 5A_697/2014 E. B

B.a. Gegen diesen Entscheid erhob A.A.________ beim Kantonsgericht von Graubünden am 7. September 2012 Berufung und beantragte, Ziff. 3 [Unterhalt] und Ziff. 4 [Indexierung] des Entscheids der Vorinstanz aufzuheben. B.A.________ erhob am 12. Oktober 2012 Anschlussberufung und beantragte, A.A.________ sei zu verpflichten, ihr ab 1. September 2012 bis zu ihrem Eintritt ins gesetzliche AHV-Alter einen monatlichen Unterhaltsbeitrag von Fr. 2'000.-- auszurichten, und es seien die Kosten des Verfahrens vor Bezirksgericht U.________ zu drei Viertel A.A.________ und zu einem Viertel ihr aufzuerlegen. Zudem sei A.A.________ zu verpflichten, sie für jenes Verfahren ausseramtlich mit Fr. 2'000.-- zu entschädigen. B.b. Am 3. Februar 2014 ersuchte A.A.________ beim Kantonsgericht von Graubünden um Erlass vorsorglicher Massnahmen für die Dauer des Berufungs- und Anschlussberufungsverfahrens und beantragte, ihn ab 1. Februar 2014 von jeglicher Unterhaltspflicht gegenüber B.A.________ zu befreien. Mit Verfügung vom 24. März 2014 wurde das Massnahmegesuch von A.A.________ teilweise gutgeheissen und er verpflichtet, B.A.________ rückwirkend ab 1. Februar 2014 für die Dauer des Scheidungsverfahrens einen monatlichen Unterhaltsbeitrag von Fr. 300.-- zu bezahlen. B.c. Am 24. Juli 2014 hiess das Kantonsgericht von Graubünden die Berufung von A.A.________ teilweise gut und hob die Ziff. 3 und 4 des angefochtenen Entscheids des Bezirksgerichts U.________ auf. A.A.________ wurde verpflichtet, an den Unterhalt von B.A.________ mit Wirkung ab 1. Februar 2014 bis zu deren Eintritt ins AHV-Alter einen indexierten monatlichen Unterhaltsbeitrag von Fr. 230.--, falls die Wohngemeinschaft zwischen B.A.________ mit der Tochter C.A.________ aufgehoben werden sollte, einen solchen von Fr. 630.-- zu bezahlen. Die seit 1. Februar 2014 nachweislich geleisteten vorsorglichen Unterhaltsbeiträge konnten an diese Unterhaltsbeiträge angerechnet werden. Die Anschlussberufung von B.A.________ wies das Kantonsgericht von Graubünden ab. Die Kosten des Berufungsverfahrens wurden zu einem Drittel A.A.________, zu zwei Drittel B.A.________ auferlegt und Letztere verpflichtet, A.A.________ eine reduzierte Parteientschädigung zu bezahlen. Den Ehegatten wurde auch in zweiter Instanz die unentgeltliche Rechtspflege bewilligt, die Verfahrenskosten einstweilen auf die Gerichtskasse genommen und die Rechtsvertreter der Ehegatten - abzüglich der von B.A.________ zu leistenden Parteientschädigung - aus der Gerichtskasse entschädigt.