Citation: 1C_608/2020 E. 9.2

9.2. Die Vorinstanz hielt fest, die Kosten würden in der Regel nach Massgabe des Unterliegens und Obsiegens auf die Parteien verlegt (§ 31 Abs. 2 des Gesetzes vom 4. Dezember 2007 über die Verwaltungsrechtspflege des Kantons Aargau [VRPG/AG; SAR 271.200]). Der Beschwerdeführer sei mit seinem Begehren, welches auf die Aufhebung des Genehmigungsentscheids abziele, nur in einem Nebenpunkt durchgedrungen. Die erreichten Korrekturen im Bereich der Einpassungsvorschriften seien im Verhältnis zur gesamten Gestaltungsplanung von untergeordneter Bedeutung, weshalb der Beschwerdeführer mehrheitlich unterliege. Dementsprechend habe er die gesamten verwaltungsgerichtlichen Kosten in der Höhe von Fr. 4'854.-- zu tragen. Dabei verwies die Vorinstanz auf ihre Rechtsprechung, wonach bei einer Gutheissung in geringem Umfang (Obsiegen unter 10 %) die Verfahrenskosten dem mehrheitlich Unterliegenden vollständig auferlegt werden dürfen. Zudem verpflichtete sie den Beschwerdeführer, den anwaltlich vertretenen Beschwerdegegnern eine Parteientschädigung von Fr. 4'000.-- auszurichten. Sie wies diesbezüglich auf den hohen angefallenen Aufwand sowie die Bedeutung und Schwierigkeit des Falls hin und stützte sich auf § 8a Abs. 1 lit. a Ziff. 1 und § 8a Abs. 2 des Dekrets vom 10. November 1987 über die Entschädigung der Anwälte des Kantons Aargau (Anwaltstarif; SAR 291.15).