Citation: 2C_216/2020 E. C

Die Rechtsmittel an die Steuerrekurskommission des Kantons Bern blieben erfolglos (Entscheide vom 9. August 2018). Die Steuerrekurskommission erwog, die Unterhalts-, Betriebs- und Verwaltungskosten seien steuerrechtlich nach Massgabe des Sachenrechts zuzuordnen. Sie bezog sich hierzu auf das Urteil 2C_427/2014 / 2C_428/2014 vom 13. April 2015 E. 5, wo das Bundesgericht diesen Aspekt in Bezug auf die Steuerpflichtige bereits geklärt hatte. Entsprechend könne die Steuerpflichtige steuerrechtlich nur die hälftigen Unterhalts-, Betriebs- und Verwaltungskosten beanspruchen, selbst wenn sie diese vollständig ge tragen habe. Die weiteren 50 Prozent liessen sich, so die Steuerrekurskommission, nicht als Unterstützungsabzug geltend gemacht werden, da die im gleichen Haushalt wohnende Lebenspartnerin eine entsprechende Gegenleistung erbringe, wie schon aus dem Urteil 2C_427/2014 / 2C_428/2014 vom 13. April 2015 E. 6 hervorgehe. Der Umstand, dass die Lebenspartnerinnen keine eingetragene Partnerschaft führten und es sich um keine gemeinsamen Kinder handle, stehe schliesslich auch einem Abzug unter dem Aspekt von Unterhaltsbeiträgen entgegen.