Citation: 1C_158/2019 E. 3.3

3.3. Dieser Auffassung der Vorinstanz ist beizupflichten. Nach konstanter Rechtsprechung führt eine fehlerhafte Eröffnung im Verwaltungsverfahren nicht zur Nichtigkeit der Verfügung, sondern verlangt nur, dass der Verfügungsadressat deswegen keinen Nachteil erleiden darf (vgl. BGE 144 II 401 E. 3.1 S. 404 f. mit Hinweisen); eine Ausnahme gilt einzig für schwerwiegende Form- und Eröffnungsfehler, welche unter Umständen die Nichtigkeit nach sich ziehen können (vgl. E. 2.5 hiervor). Es ist unbestritten, dass die Verfügung vom 17. Oktober 2017 der Beschwerdeführerin 2 und den Beschwerdeführern 3 und 4 nicht persönlich eröffnet, sondern einzig per Einschreiben mitgeteilt wurde. Ihnen ist daraus aber kein Nachteil erwachsen. Sie erhielten mit der Zustellung Kenntnis vom Inhalt der Verfügung und konnten sie innert der Rechtsmittelfrist anfechten und sich zur Wehr setzen. Damit geht der Vorwurf der Beschwerdeführer ins Leere, die Verfügung sei aufgrund eines schweren Eröffnungsfehlers nichtig.