Citation: 1C_596/2017 E. 5.3

5.3. Das Verwaltungsgericht erachtete das Vorbringen des Beschwerdeführers als zu wenig unterlegt, da er die von der behaupteten Ausstandspflicht betroffenen Personen und deren Anzahl nicht ausreichend umrissen und nicht einmal die Namen derjenigen Personen genannt habe, die er an der Versammlung erkannt haben will. Dazu habe für ihn jedoch eine gewisse minimale Mitwirkungspflicht gegolten. Bei dieser Ausgangslage habe das Verwaltungsgericht davon ausgehen dürfen, dass zumindest nicht so viele Personen in den Ausstand hätten treten müssen, dass sich dadurch das Ergebnis der Abstimmung verändert hätte. Nach Angaben der Gemeinde befinden sich unter den Eigentümern der fraglichen Nachbargrundstücke Nr. 366 (Christian Bögli) und Nr. 541 (Erbengemeinschaft Peyer) sieben, nach der Vernehmlassung des Departements acht stimmberechtigte Personen. Dabei handelt es sich zwar möglicherweise um Noven; es zeigt aber auf, dass es auch für den Beschwerdeführer nicht von vornherein ausgeschlossen gewesen wäre, die wahrscheinlichen Zahlenverhältnisse abzuklären oder zumindest glaubhaft zu machen, weshalb ihm die entsprechende Mitwirkungspflicht auferlegt werden durfte. Dass dadurch einschlägiges Verfahrensrecht verletzt worden wäre, macht der Beschwerdeführer nicht ausreichend geltend. Auch vor Bundesgericht vermag der Beschwerdeführer keine Anhaltspunkte vorzubringen, weshalb die Zahl von sieben oder acht Betroffenen zu tief sein sollte. Diese Zahlen bestätigen überdies die Schlussfolgerung des Verwaltungsgerichts, dass sich die behauptete Ausstandspflicht nicht massgeblich auf das Resultat der Abstimmung ausgewirkt hätte. Wie viele der betroffenen höchstens acht Personen tatsächlich an der Abstimmung teilgenommen haben, ist zwar unbekannt und lässt sich angesichts der sechs leeren Stimmzettel auch nicht nachträglich durch eine Kontrolle der Stimmzettel genau abklären. Selbst wenn aber davon ausgegangen würde, dass alle an der Abstimmung mitgewirkt und gegen eine Wiedererwägung gestimmt hätten, und unter der Annahme, dass diese acht Stimmen wegen der Ausstandspflicht nicht hätten zählen dürfen, wäre das Ergebnis immer noch mit 194 Ja- gegen 217 (statt 225) Nein-Stimmen zu Ungunsten des Wiedererwägungsantrags ausgefallen. Am Ergebnis hätte sich nichts geändert, was rechnerisch genau nachvollzogen werden kann. Die entsprechenden Feststellungen der Vorinstanz sind damit nicht zu beanstanden (vgl. vorne E. 1.5). Da auch die ausstandspflichtigen Personen nach aargauischem Recht berechtigt sind, an der Diskussion teilzunehmen, kommt es nicht darauf an, ob sie bei der Debatte anwesend waren oder nicht. Selbst wenn also insofern eine Unregelmässigkeit vorliegen sollte, hätte dies keine Auswirkungen auf den Ausgang der Abstimmung gehabt, weshalb der angefochtene Entscheid auch in diesem Punkt das Stimmrecht des Beschwerdeführers nicht verletzt.