Citation: 1B_613/2019 E. 3.3

3.3. Die Vorinstanz erwog, gestützt auf den Fachbericht der Kantonspolizei Aargau vom 25. März 2019 sei davon auszugehen, dass das Feuer auf eine Brandstiftung zurückzuführen sei. Es habe nachgewiesen werden können, dass im Innern des Restaurants und im Bereich des Aussenzeltes Benzin ausgebracht worden sei. Die vorhandenen Spurenbilder seien durch die Verpuffung bzw. Explosion der Dämpfe des angezündeten Benzins entstanden. Diese Ausführungen werden vom Beschwerdeführer nicht bestritten. Mit Blick auf die Zeugenaussagen hielt die Vorinstanz fest, allein deshalb, weil sich der Zeuge selber wegen Versicherungsbetrügen strafbar gemacht haben soll, sei seine Glaubwürdigkeit nicht ohne Weiteres zu verneinen. Es lägen auch keine Gründe vor, welche derzeit auf ein offensichtliches Motiv für eine falsche Anschuldigung schliessen liessen. Selbst wenn sich der Zeuge im eigenen Strafverfahren, welches keinerlei Bezug zum Beschwerdeführer aufweise, eine mildere Strafe erhoffe und es zutreffen sollte, dass er die belastenden Aussagen gemacht habe, weil er auf den Beschwerdeführer "sauer" gewesen sei, weil dieser seine Ehefrau angerufen und bedroht haben soll, heisse dies nicht zwangsläufig, dass er deswegen lüge. Die Aussagen des Zeugen würden sich durch eine hohe Anschaulichkeit auszeichnen, liessen sich teilweise verifizieren, seien detailreich und im Wesentlichen stimmig. Daran änderten auch die vom Beschwerdeführer vorgebrachten (kleineren) Unstimmigkeiten nichts. Hinzu komme, dass der Beschwerdeführer gewichtige finanzielle Probleme (gehabt) habe, welche das Bild seiner möglichen Täterschaft abrundeten. Dies entspreche denn auch dem vom Zeugen geschilderten Motiv des Beschwerdeführers, wonach dieser mit dem Geld der Versicherung (auch) seine Schulden habe tilgen wollen. Der dringende Tatverdacht sei damit mit dem Zwangsmassnahmengericht zu bejahen.