Citation: 1C_78/2023 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz führt in ihrem Urteil aus, es liege keine geplante Gartengestaltung vor. Die strittigen Objekte würden sich auf dem südlichen, in der Landwirtschaftszone liegenden Teil der Liegenschaft befinden. Dieser sei in erster Linie der Wohnnutzung durch die Beschwerdeführenden gewidmet. In der Tat hätten alle strittigen Objekte einen Bezug zur Wohnnutzung. Für die Frage der Baubewilligungspflicht sei die Umgebungsgestaltung somit als Einheit zu prüfen. Bei einer solchen Gesamtbetrachtung sei festzustellen, dass es sich beim betroffenen, in der Landwirtschaftszone liegenden Teil der Liegenschaft vor 2007 um mit einzelnen Bäumen und Sträuchern bestocktes Wiesland gehandelt habe. Die seither realisierte Umgebungsgestaltung habe erheblich veränderte Verhältnisse geschaffen, die sowohl in ihrer optischen Wahrnehmung als auch bezüglich Nutzung einen wesentlichen Unterschied zu den ursprünglichen Verhältnissen darstellten. Da der Raum äusserlich erheblich verändert worden sei, sei von einer Baubewilligungspflicht der strittigen Objekte als Ganzes auszugehen.