Citation: 8C_430/2019 E. 4.4

4.4. Was der Beschwerdeführer hiergegen vorbringt, verfängt nicht. Seine Einwendungen vermögen keine auch nur geringen Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der Beurteilung der RAD-Ärztin zu begründen (vgl. dazu BGE 139 V 225 E. 5.2 S. 229; 135 V 465 E. 4.4 S. 469 f. und E. 4.7 S. 471). So stellte das kantonale Gericht in nicht zu beanstandender Weise fest, dass sich gestützt auf die Untersuchung des Prof. Dr. med. H.________ vom 9. April 2014 wie auch den Bericht der RAD-Orthopädin vom 26. April 2016 aus somatischer Sicht eine gesundheitliche Verbesserung ab 2014 eingestellt habe. Soweit sich ferner der Beschwerdeführer auf den kreisärztlichen Bericht der Suva vom 9. April 2014 beruft, sind seine Ausführungen nicht stichhaltig. Insbesondere ist der Umstand irrelevant, dass der Beschwerdeführer weiterhin eine Rente der Unfallversicherung bezieht. Gemäss konstanter Rechtsprechung des Bundesgerichts haben die IV-Stellen und Unfallversicherer die Invaliditätsbemessung in jedem einzelnen Fall selbständig vorzunehmen. Keinesfalls dürfen sie sich ohne weitere Prüfung mit der blossen Übernahme des Invaliditätsgrades des Unfallversicherers oder der IV-Stelle begnügen (BGE 133 V 549 E. 6.1 S. 553; 126 V 288 E. 2d S. 293 je mit Hinweisen). Dieser Grundsatz hat gleichermassen im (amtlichen) Revisionsverfahren zu gelten. Liegt ein Revisionsgrund vor, ist der Rentenanspruch in rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht allseitig zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen, auch anderer Sozialversicherer, besteht (vgl. dazu BGE 141 V 9 E. 2.3 S. 11 mit weiteren Hinweisen). Diesen Anforderungen kam die IV-Stelle unbestrittenermassen nach, indem sie den Rentenanspruch des Beschwerdeführers, unabhängig von der vom Unfallversicherer ausgerichteten Invalidenrente, allseitig überprüfte und medizinisch abklären liess. Wie die Vorinstanz im Übrigen korrekt erwog, vermag der Beschwerdeführer auch aus den Berichten seines behandelnden Arztes, Dr. med. I.________, Facharzt für Orthopädie, nichts zu seinen Gunsten abzuleiten. Dieser bestätigte am 24. Februar 2015 in Einklang mit der Einschätzung der RAD-Ärztin, dass dem Beschwerdeführer die bisherige wechselbelastende Tätigkeit als Architekt in vollem Pensum zumutbar sei. Dass diese Beurteilung irrtümlich ergangen sein soll, lässt sich entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers aus dem späteren Bericht des behandelnden Arztes vom 11. November 2015 nicht herleiten.