Citation: 8C_209/2022 E. 6.1.4

6.1.4. Gemäss Rückweisungsurteil steht laut ABI-Gutachten fest, dass im Revisionszeitpunkt nur noch einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung und einer Adipositas per magna ein Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit zukam. Die subjektive Krankheitsüberzeugung der Beschwerdeführerin, überhaupt nicht arbeiten zu können, sei durch somatische Befunde nicht hinreichend objektivierbar. Die massive Adipositas schränke zwar die körperliche Belastbarkeit ein, weshalb die angestammte sowie andere körperlich mittelschwere bis schwere Tätigkeiten nicht mehr zumutbar seien. In Bezug auf eine angepasste leichte Tätigkeit sei jedoch seit der interdisziplinären Begutachtung durch die Dres. med. B.________ und C.________ im Jahre 2015 von einer Arbeits- und Leistungsfähigkeit von 70% auszugehen. Das kantonale Gericht begründete schlüssig, weshalb der Diagnose einer Adipositas per magna neben der anhaltenden somatoformen Schmerzstörung hinsichtlich einer leichten angepassten Tätigkeit keine die Leistungsfähigkeit zusätzlich einschränkende Bedeutung zukomme (vgl. E. 3.3 hiervor), so dass auch im Revisionszeitpunkt die Hauptproblematik in einem unklaren Beschwerdebild (vgl. E. 3.2 hiervor) bestehe und folglich ein Revisionsgrund nach SchlBest. IVG zu bejahen sei.