Citation: 4A_300/2013 E. 6.3.1

6.3.1. Die Beschwerdeführerin stört sich an der Anpreisung: "[...]". Die Vorinstanz hielt fest, der Begriff "perfekt" drücke ein erkennbar stark subjektiv gefärbtes Werturteil aus und nicht eine messbare Qualitätsangabe. Die Beschwerdeführerin vermag nicht zu widerlegen, dass es sich beim Ausdruck "perfekt" im hier verwendeten Sinn um ein Werturteil und nicht um eine objektiv messbare Angabe handelt. Entsprechend ist es nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz keine Verletzung von Art. 3 Abs. 1 lit. b UWG erkennen konnte. Da die Vorinstanz "perfekt" zu Recht nicht als objektiv messbare Angabe auffasste, brauchte sie auch die Beschwerdeführerin nicht zum Beweis dafür zuzulassen, dass mit "einer einfachen Drei-Band-Leuchtstofflampe keine hundertprozentige Ausnutzung des Lichts für Lebensmittel" gegeben sei, wie die Beschwerdeführerin moniert und als Verletzung von Art. 8 ZGB und Art. 29 Abs. 2 BV rügt. Ohnehin unterlässt sie es, mit präzisen Aktenhinweisen darzulegen, wo sie im vorinstanzlichen Verfahren eineentsprechende Behauptung gemacht und zum Beweis verstellt hätte.