Citation: 5P.178/2004 10.06.2004 E. A

A.a Am 12. Februar 1995 hatte Y.________ ihren Sohn X.________ zu ihrer rechtsgültigen Vertretung "in allen möglichen Geschäften oder Handlungen, bei allen möglichen juristischen oder natürlichen Personen und gegenüber sämtlichen staatlichen Organisationen sowie dem Staat selbst" bevollmächtigt und überdies bestimmt, dass die Vollmacht auch nach ihrem Tod, dem teilweisen oder ganzen Verlust der Handlungsfähigkeit oder der Verschollenerklärung bis zum schriftlichen Widerruf in Kraft bleibe. A.b Ein weiterer Sohn von Y.________, Z.________, ersuchte die Vormundschaftsbehörde A.________, gegen seine Mutter ein Entmündigungsverfahren wegen Geistesschwäche einzuleiten. Da sich die Mutter nicht freiwillig von ihrem Hausarzt auf ihren Geisteszustand untersuchen liess, beschloss der Gemeinderat A.________ am 13. Oktober 2003 in seiner Funktion als Vormundschaftsbehörde, beim Bezirksgericht Zofingen Klage einzureichen mit dem Begehren, Y.________ gestützt auf Art. 370 ZGB zu entmündigen (Ziff. 1). Im nämlichen Beschluss entzog der Gemeinderat der Betroffenen für die Dauer des Verfahrens gestützt auf Art. 386 Abs. 2 ZGB vorläufig die Handlungsfähigkeit (Ziff. 2), bestimmte Z.________ zum gesetzlichen Vertreter und betraute diesen mit bestimmten Aufgaben (Ziff. 3). Ferner setzte der Rat die am 12. Februar 1995 erteilte Generalvollmacht ausser Kraft (Ziff. 4), erteilte Weisungen an X.________ unter Hinweis auf Art. 292 StGB (Ziff. 5) und regelte die Publikation des vorläufigen Entzuges der Handlungsfähigkeit (Ziff. 6). Einer allfälligen Beschwerde wurde die aufschiebende Wirkung entzogen (Ziff. 7). Der Beschluss enthielt schliesslich eine Rechtsmittelbelehrung, wonach innert zehn Tagen von der Zustellung des Beschlusses an gerechnet gegen den vorläufigen Entzug der Handlungsfähigkeit beim Bezirksamt Zofingen, gegen die Wahl von Z.________ als gesetzlichen Vertreter und Prozessbeistand bei der Vormundschaftsbehörde A.________ Beschwerde geführt werden könne. A.c Dieser Beschluss wurde am 16. Oktober 2003 sowohl Y.________ als auch X.________ zugestellt. Da beide am 20. Oktober 2003 die Annahme der Postsendung verweigerten, wurde ihnen der Beschluss am gleichen Tag durch die Polizei ausgehändigt. Mit Schreiben vom 21. Oktober 2003 sandte X.________ die beiden ihm und seiner Mutter ausgehändigten Ausfertigungen des Beschlusses ungeöffnet an die Vormundschaftsbehörde zurück.