Citation: H 143/03 25.08.2003 E. 3

Streitig ist, ab welchem Zeitpunkt die Beschwerdeführerin der obligatorischen Versicherungspflicht der AHV kraft Schweizerischen Wohnsitzes (Art. 1 Abs. 1 lit. a AHVG) unterstellt war. Diese Frage beurteilt sich, wie die Vorinstanz zutreffend darlegt, gemäss Art. 95a AHVG nach den Regeln des Zivilrechts (Art. 23 ff. ZGB; BGE 120 III 8 Erw. 2a), wobei der fremdenpolizeiliche Status eines Ausländers ausser Acht zu bleiben hat (BGE 113 II 7 f. Erw. 2; SVR 2000 IV Nr. 14 S. 41 Erw. II/3d). Richtig ist auch, dass das am 1. Januar 2003 in Kraft getretene Bundesgesetz vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) auf den vorliegenden Fall nicht anwendbar ist. 3.1 Nach den verbindlichen und im Übrigen unbestrittenen Feststellungen im angefochtenen Entscheid heiratete die aus E.________ stammende Beschwerdeführerin am 30. Juni 2001 den in X.________ wohnhaften D.________ und reiste am 18. November 2001 in die Schweiz ein. Seit diesem Zeitpunkt ist sie ohne Unterbruch beim Personenmeldeamt der Stadt X.________ am Wohnsitz des Ehemannes gemeldet. Vom 11. Dezember 2001 bis im Februar 2002 weilte sie wieder in ihrem Heimatland. Nach ihrer Rückkehr händigte ihr das Bevölkerungsamt der Stadt X.________ am 28. Februar 2002 den Ausländerausweis B aus. Die Vorinstanz zog aus diesen Umständen den Schluss, die Beschwerdeführerin habe mit Anmeldung beim Personenmeldeamt ihren Willen deutlich kundgetan, den Lebensmittelpunkt in der Schweiz zu begründen. Der Aufenthalt in der Heimat stelle kein Indiz gegen diese Annahme dar, zumal sie sich beim Personenmeldeamt nicht abgemeldet habe. Daher habe die Ausgleichskasse zu Recht angenommen, dass die Beschwerdeführerin habe sich seit 18. November 2001 dauernd in Zürich niedergelassen und sei daher ab 1. Dezember 2001 der obligatorischen Beitragspflicht der AHV/IV/EO zu unterstellen gewesen. 3.2 In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde werden die bereits im vorinstanzlichen Verfahren entkräfteten Rügen wiederholt, sodass auf die zutreffenden Erwägungen im angefochten Entscheid verwiesen wird. Beizufügen bleibt einerseits, dass sich die Beschwerdeführerin nach den eigenen Darlegungen (Eingabe vom 28. Januar 2002 an das kantonale Gericht) beim Personenmeldeamt nicht abgemeldet hatte, weil sie befürchtete, die Bewilligung des Aufenthaltsgesuchs zu gefährden; dieses Indiz spricht für eine Wohnsitzbegründung in der Schweiz ab November 2001. Andererseits ist festzustellen, dass die Beschwerdeführerin im vorinstanzlichen Verfahren ausdrücklich nicht offenlegen wollte, weshalb sie sich im Ausland aufhielt. Das kantonale Gericht hat daher den rechtserheblichen Sachverhalt weder offensichtlich unrichtig noch unvollständig festgestellt.