Citation: 6B_241/2024 E. 3

Der Beschwerdeführer moniert sinngemäss eine mangelnde Unparteilichkeit von Vorinstanz und fallführendem Staatsanwalt. Seine Vorwürfe vermögen den Begründungsanforderungen allerdings nicht zu genügen. Statt konkrete und objektive Anhaltspunkte für die angebliche Voreingenommenheit und mangelnde Unabhängigkeit vorzulegen, beschränkt sich der Beschwerdeführer in seiner Beschwerde auf blosse pauschale Kritik und die Wiedergabe von subjektiven Empfindungen. Er habe die Stimmung im Rahmen seiner Einvernahme anlässlich der Berufungsverhandlung nicht unbedingt als objektiv wahrgenommen bzw. eine gewisse Feindseligkeit seiner Person gegenüber verspürt. Insbesondere die Oberrichterin soll seiner Ansicht nach ihr Urteil bereits gefällt und der Staatsanwalt, dessen überzogenen Anschuldigungen er schutzlos ausgesetzt gewesen sei, ein ungebührliches Verhalten an den Tag gelegt haben. Aus diesen Ausführungen ergeben sich keinerlei Hinweise auf eine angeblich mangelnde Unparteilichkeit. Auf das blosse subjektive Empfinden einer Partei kann bei der Beurteilung des Befangenheitsvorwurfs nicht abgestellt werden. Es müssen Umstände dargetan sein, die bei objektiver Betrachtung den Anschein der Befangenheit und Voreingenommenheit erwecken (vgl. BGE 144 I 234 E. 5.2; 141 IV 178 E. 3.2.1). Dies ist der Beschwerde nicht ansatzweise zu entnehmen. Dass das angefochtene Urteil nicht wunschgemäss ausgefallen ist, genügt nicht, um auf richterliche Voreingenommenheit zu schliessen.