Citation: 6B_1168/2020 E. 2.4

2.4. Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz habe die übermässig lange Verfahrensdauer nicht strafmindernd berücksichtigt. Tattag sei der 22. Mai 2016 gewesen, die Schlusseinvernahme habe am 28. September 2017, also anderthalb Jahre später stattgefunden, wobei vorher ein halbes Jahr keine Verfahrenshandlung erfolgt sei. Dass eine zweite Hauptverhandlung habe durchgeführt werden müssen, könne ihm nicht angelastet werden, zumal die Verzögerung auf Versäumnissen der Staatsanwaltschaft gründe. Überdies habe die Erstinstanz ihre Urteilsbegründung erst nach vier Monaten zugestellt und damit die Frist gemäss Art. 84 Abs. 4 StPO überschritten.