Citation: 8C_511/2022 E. 10

Umstritten ist schliesslich die Integritätsentschädigung. Soweit der Beschwerdeführer den Beweiswert der versicherungsmedizinischen Beurteilung des Dr. med. F.________ vom 28. Juni 2021 bestreitet, weil zwingend eine versicherungsexterne Stellungnahme hätte eingeholt werden müssen, kann auf das vorne Gesagte verwiesen werden (vgl. E. 5.1.2 hiervor). Der Beschwerdeführer müsste demnach auch in Bezug auf die Einschätzung der Integritätsentschädigung aufzeigen, inwiefern zumindest geringe Zweifel an der versicherungsinternen Stellungnahme bestehen. Konkrete Anhaltspunkte, die solche Zweifel begründen würden, vermag er aber nicht aufzuzeigen. Da die Beschwerden an der linken Hand - wie aufgezeigt - nicht unfallkausal sind, ist auf die diesbezüglichen Vorbringen des Beschwerdeführers nicht weiter einzugehen. Dieser macht weiter - wie bereits vor dem kantonalen Gericht - geltend, es liege eine schwere Omarthrose vor, weshalb eine 10 % übersteigende Integritätsentschädigung hinsichtlich der rechten Schulter geschuldet sei. In diesem Zusammenhang hat die Vorinstanz aber zutreffend darauf hingewiesen, dass nach Aktenlage von einer mässiggradigen Arthrose auszugehen ist (vgl. etwa Bericht des Röntgeninstituts Q.________ vom 4. Oktober 2016). Ebenfalls nicht zu beanstanden ist die Feststellung des kantonalen Gerichts, wonach keine Gebrauchsunfähigkeit der Schulter vorliege, kann doch die rechte obere Extremität gemäss Dr. med. G.________ bei schmerzhaft eingeschränkter Schulterbeweglichkeit noch als Beihilfshand eingesetzt werden. Eine Rechtsverletzung ist nicht auszumachen. Damit hat es bei einer Integritätsentschädigung von insgesamt 30 % sein Bewenden. Die Beschwerde ist auch in diesem Punkt unbegründet.