Citation: 1B_115/2009 26.01.2010 E. 2

In der Rechtsmittelbelehrung der angefochtenen Verfügung wird (mit Hinweis auf Art. 58 Abs. 2 StPO/AI) dargelegt, dass "der Verhaftete jederzeit bei der Staatsanwaltschaft Appenzell I.Rh. zu Protokoll oder schriftlich ein Gesuch um Haftaufhebung stellen" könne. Eine abweisende Verfügung der Staatsanwaltschaft bewirke "die Weiterleitung des Gesuches an den Einzelrichter" (des Bezirksgerichtes Appenzell). Der Beschwerdeführer wurde anlässlich der Hafteröffnung vom 27. März 2009 auch noch mündlich durch den befragenden Staatsanwalt auf diese Regelung hingewiesen. Wie sich aus den Akten ergibt, verzichtete der anwaltlich vertretene Beschwerdeführer anlässlich der Hafteröffnung vom 27. März 2009 "zurzeit" noch darauf, ein Haftentlassungsgesuch zu stellen. Am 2. April 2009 beantragte er bei der Staatsanwaltschaft seine Haftentlassung. Gleichentags focht er den Haftbefehl mit Beschwerde bei der kantonalen Standeskommission an. Mit Schreiben vom 3. April 2009 teilte der Beschwerdeführer der Staatsanwaltschaft Folgendes mit: "Im Nachtrag zum Haftentlassungsgesuch vom 2. April 2009 ersuche ich Sie höflich, die Behandlung desselben bis zur geplanten Einvernahme vom Montag, den 6. April 2009, zu sistieren". Am 7. April 2009 wurde der Beschwerdeführer aus der Untersuchungshaft entlassen. Am 14. April 2009 trat die Standeskommission des Kantons Appenzell Innerrhoden (mit Hinweis auf Art. 56-58 StPO/AI) auf die kantonale Beschwerde nicht ein. Auf die Beschwerde gegen den Haftbefehl der Staatsanwaltschaft ist schon mangels Letztinstanzlichkeit der angefochtenen Verfügung nicht einzutreten (Art. 80 BGG).