Citation: 6B_978/2023 E. 3.2.3

3.2.3. Mit Bezug auf mehrere Geschädigte weist die Vorinstanz ergänzend auf weitere Täuschungshandlungen hin. So habe der Beschwerdeführer C.________ bezüglich dessen Wunsch nach einen Online-Zugang zu seinem Konto wiederholt mit plausiblen Erklärungen und dem Vorschlag vertröstet, ihm stattdessen quartalsweise Statements mit allen Trades zuzustellen. Dem Geschädigten E.________ sel. habe der Beschwerdeführer nach zwei Warnmeldungen der Bank bezüglich grosser Verluste in E-Mails und einem persönlichen Gespräch versichert, dass das Investment vorhanden sei und kein Grund zur Sorge bestehe. Der Geschädigte habe die Weiterführung der Kundenbeziehung im Anschluss schriftlich bestätigt. Der Beschwerdeführer habe eingeräumt, den Inhalt der Warnmeldungen verstanden zu haben. Ausserdem habe er damals wahrscheinlich schon gefälschte Dokumente eingesetzt, damit die Kunden ihre Geschäftsbeziehungen fortsetzen würden. Gemäss Aussage des Geschädigten F.________ vor der Erstinstanz habe er mehrere Tranchen statt auf ein auf seinen Namen lautendes Einzelkonto auf ein Konto der Firma überwiesen. Ihm sei wahrheitswidrig gesagt worden, es handle sich um ein Transitkonto und das Geld würde auf ein Einzelkonto transferiert. Die Erklärung des Beschwerdeführers auf seinen Wunsch nach einem Zugriffscode auf das Konto, wonach dies aus technischen Gründen und wegen der Account-Grösse derzeit nicht möglich sei, habe er geglaubt. Auch seine Bedenken, nachdem er von der Bank erfahren habe, dass es das Konto in der Form nicht gebe, habe der Beschwerdeführer zerstreut. Der Geschädigte habe angegeben, keine Erfahrung mit Devisengeschäften zu haben. Aufgrund des aufgebauten Vertrauensverhältnisses zum Beschwerdeführer habe er sich nicht näher damit befasst. Gegenüber dem Geschädigten G.________ habe der Beschwerdeführer auf eine Warnmeldung der Bank hin erklärt, es handle sich um eine automatisch ausgelöste E-Mail-Nachricht, die für ihn keine Konsequenzen habe. Das Devisengeschäft sei ein Margengeschäft und bei Ausnützung von 95 % des investierten Kapitals gebe es diesen Margin Call. Unter anderem im Namen der Geschädigten H.________ und I.________ habe der Beschwerdeführer E-Mailadressen erstellt, sodass er gegenüber der Bank als Kunde habe auftreten und deren Warnhinweise sowie die richtigen Kontoauszüge habe abfangen können.