Citation: 5A_827/2023 E. 4.3.2

4.3.2. Der Beschwerdeführer verweist auf ein im Berufungsverfahren eingereichtes Schreiben seiner Arbeitgeberin, wonach er weder sein Arbeitspensum von 80 % aufstocken noch den Zeitrahmen seiner Kernarbeitszeiten (08.00 bis 18.00 Uhr) auf den Samstag ausdehnen könne. Der Beschwerdeführer müsse sein Pensum während der Kernarbeitszeiten erbringen. Eine Aufstockung sei zudem nicht vorgesehen. Das Kantonsgericht wische diesen Nachweis einfach vom Tisch. Da die Vorinstanz dem Beschwerdeführer eine Tätigkeit am Freitagmorgen und nicht am Samstag als möglich erachtet, geht der Hinweis auf die Kernarbeitszeiten von vornherein an der Sache vorbei. Die Aussage der Arbeitgeberin bezüglich der Möglichkeit zur Aufstockung der Arbeitszeit bezog sich sodann unbestritten auf eine Aufstockung ausserhalb der Kernarbeitszeiten, namentlich am Samstag, die gerade nicht verlangt wird. Unter diesen Umständen ist es auch mit Blick auf das Schreiben der Arbeitgeberin jedenfalls nicht geradezu willkürlich (vgl. BGE 148 I 127 E. 4.3; 144 II 281 E. 3.6.2), dem Beschwerdeführer eine zusätzliche Tätigkeit am Freitagmorgen als möglich anzusehen, auch wenn die Erweiterung der Arbeitszeit derzeit nicht konkret vorgesehen sein sollte.