Citation: 9C_859/2016 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer bestreitet, in der Phase zwischen 2007 und 2012 für angepasste Tätigkeit arbeitsfähig gewesen zu sein. Es sei weder 2007 noch 2013 eine Veränderung seines Gesundheitszustandes eingetreten. Vielmehr sei er, seit rund 2007 zum Gehen auf einen Stock angewiesen, durchgehend bei schlechter Gesundheit gewesen. Die anders lautenden Ausführungen im angefochtenen Entscheid seien Resultat einer willkürlichen Beweiswürdigung. Zur Begründung führt er weiter an, die retrospektive Annahme einer vollständigen Invalidität mit zwischenzeitlicher rentenausschliessender Arbeitsfähigkeit sei "absurd und rechtlich nicht haltbar". Die medizinischen Einschätzungen, auf welche sich das kantonale Gericht gestützt habe - namentlich auch jene der Gutachter der MEDAS Oberaargau sowie des ABI - würden sich widersprechen und stellten letztlich lediglich Spekulationen über seine Arbeitsfähigkeit dar. Schliesslich rügt der Beschwerdeführer das dem Einkommensvergleich zugrunde gelegte Valideneinkommen als zu tief.