Citation: 9D_10/2024 E. 2.2

2.2. Bei der Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung muss es sich um eine solche aus dem Bereich des Steuererlasses handeln. Dies trifft hier nicht zu: Der Steuerpflichtige beanstandet in erster Linie, dass ihm die Verletzung von Mitwirkungspflichten zum Vorwurf gemacht wird. Eine Mitwirkungspflicht der steuerpflichtigen Person herrscht im gesamten Bereich des Abgaberechts; eine spezifische Nähe zum Erlassrecht ist nicht ersichtlich. Was die nicht näher substanziierte Auffassung angeht, es liege aus anderen Gründen ein besonders bedeutender Fall vor, überzeugt auch dies nicht: Im Bereich von Art. 83 lit. m BGG ist von einem besonders bedeutenden Fall (nur) auszugehen, wenn sich eine Frage stellt, die zwingend höchstrichterlich beurteilt werden muss. Ein solcher Fall ist (nur) mit Zurückhaltung anzunehmen, wobei dem Bundesgericht bei der Beantwortung der Frage, ob diese Voraussetzung gegeben ist, ein weiter Ermessensspielraum zusteht (Botschaft vom 23. Oktober 2013 zum Steuererlassgesetz, BBl 2013 8435, insb. 8444 zu Art. 83 lit. m; BGE 143 II 459 E.1.2.1). Weiter ist zu berücksichtigen, dass das Institut des "besonders bedeutenden Falls" die wirksame Begrenzung des Zugangs zum Bundesgericht bezweckt (allgemein dazu: BGE 145 IV 99 E. 1.2 mit Hinweisen). Vor diesem Hintergrund zeigt sich, dass der vorliegende Fall nicht als besonders bedeutend gelten kann. Die Eingabe ist damit als subsidiäre Verfassungsbeschwerde entgegenzunehmen.