Citation: 5A_304/2015 E. 1

Beschluss und Urteil des Obergerichts betreffen eine Erbteilung (Art. 602 ff. ZGB) und damit eine Zivilsache (Art. 72 Abs. 1 BGG) in einer vermögensrechtlichen Angelegenheit, deren Streitwert gemäss den Feststellungen des Obergerichts (E. 7.1 S. 26) Fr. 470'437.50 beträgt und die gesetzliche Mindestsumme von Fr. 30'000.-- übersteigt (Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG; BGE 127 III 396 E. 1b/cc S. 398). Sie lauten zum Nachteil des Beklagten, dessen Haupt- und Eventualbegehren nicht entsprochen wurde (Art. 76 Abs. 1 BGG). Die blosse Feststellung des Nachlasses und der Erbanteile verbunden mit der Anweisung an die Willensvollstreckerin, die Erbanteile zuzuweisen, schliesst die Erbteilung nicht ab (Art. 90 BGG; BGE 137 III 8 E. 3.4.1 S. 14), doch sind sich die Parteien einig, dass nach Vorliegen des Entscheids über den Anrechnungswert des Eigentumsviertels an der Liegenschaft D.________strasse xxx die Erbteilung ohne Weiterungen durchgeführt werden kann (E. 10.1 unten). Es liegt ein beschwerdefähiger Teilentscheid vor (Art. 91 lit. a BGG; zur Veröffentlichung bestimmtes Urteil 5A_678/2014 vom 27. Juli 2015 E. 2.4). Auf die - fristgerecht erhobene (Art. 100 Abs. 1 i.V.m. Art. 46 Abs. 1 lit. a BGG) - Beschwerde kann im Grundsatz eingetreten werden.