Citation: 1C_136/2023 E. 5.6

5.6. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Vorinstanz die einschlägigen öffentlichen und privaten Interessen richtig identifiziert und angemessen gewichtet hat. Da sie nach dem Gesagten bundesrechtskonform einen äussert hohen denkmalpflegerischen Wert der Villa im Sinne von § 25 Abs. 1 lit. a DMSG annahm (vgl. E. 4), ging sie folgerichtig von einem gewichtigen öffentlichen Interesse an der Unterschutzstellung aus. Die Anliegen der inneren Verdichtung und des Lärmschutzes fallen vorliegend demgegenüber kaum ins Gewicht. Ob es sich mit Blick auf die privaten Interessen des Beschwerdeführers tatsächlich um einen Grenzfall handelt, wie die Vorinstanz festhielt, erscheint fraglich angesichts des Umstands, dass eine sinnvolle Nutzung des Grundstücks weiterhin möglich bleibt und den finanziellen Interessen der Grundeigentümerschaft angesichts des festgestellten äusserst hohen denkmalpflegerischen Werts kein entscheidendes Gewicht beizumessen ist. Im Ergebnis ist der angefochtene Entscheid jedenfalls nicht zu beanstanden. Eine Abwägung der sich entgegenstehenden Interessen ergibt, dass das Interesse am Erhalt der Villa Seefried die entgegenstehenden öffentlichen und privaten Interessen überwiegt. Ein unzumutbarer Eingriff in die Eigentumsgarantie ist zu verneinen.