Citation: 8C_580/2020 E. A

Der 1965 geborene A.________ erlitt bei einem Motorradunfall am 5. Oktober 1985 multiple schwere Verletzungen. Seither ist er gelähmt (Tetraplegie) und auf Pflege angewiesen. Die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva) als zuständiger obligatorischer Unfallversicherer erbringt in diesem Zusammenhang die gesetzlichen Leistungen, namentlich eine Invalidenrente, eine Hilflosenentschädigung für Hilflosigkeit schweren Grades und Pflegeleistungen. Mit Schreiben vom 11. Dezember 2018 informierte die Suva A.________ darüber, dass sie im Zusammenhang mit den Pflegeleistungen gestützt auf den am 1. Januar 2019 in Kraft tretenden Tarifvertrag diejenigen Leistungen, die nicht durch die Hilflosenentschädigung abgegolten seien, künftig direkt der Spitexorganisation vergüte. Am 18. März 2019 erteilte sie für die Behandlung ab 1. März 2019 Kostengutsprache für Untersuchung und Behandlung sowie für Grundpflege im Betrag von Fr. 1352.- bzw. Fr. 381.- monatlich. Nachdem A.________ sich damit nicht einverstanden erklärt hatte, kam die Suva auf die Kostengutsprache zurück und hielt am 3. Mai 2019 verfügungsweise fest, für die Zeit ab 1. März 2019 werde monatlich ein Betrag von Fr. 1875.- unter dem Titel des Art. 18 Abs. 1 UVV und von Fr. 837.- unter dem Titel des Art. 18 Abs. 2 lit. b UVV ausgerichtet. Daran hielt sie auf Einsprache hin fest (Einspracheentscheid vom 10. Februar 2020).