Citation: H 355/00 16.01.2002 E. 5

5.- Entsprechend dem Ausgang dieses kostenpflichtigen Prozesses (Art. 134 OG e contrario) sind die Gerichtskosten der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen (Art. 156 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 135 OG). Das Gesuch der Beschwerdeführerin um unentgeltliche Rechtspflege im Sinne der Befreiung von der Bezahlung der Gerichtskosten ist damit gegenstandslos. Die fristgemässe Leistung des Kostenvorschusses zur Sicherstellung der mutmasslichen Gerichtskosten ist Eintretensvoraussetzung (vgl. Art. 150 in Verbindung mit Art. 135 OG). Über das im Nachgang zur Kostenvorschussverfügung gestellte Gesuch um unentgeltliche Prozessführung ist regelmässig in einem Zwischenentscheid vorab zu befinden. Davon abzuweichen rechtfertigt sich im hier zu beurteilenden Fall ausnahmsweise, da die Bedürftigkeit im Sinne von Art. 152 Abs. 1 OG (vgl. hiezu BGE 124 I 97) einerseits auf Grund der Akten nicht schlüssig beurteilt werden kann und, andererseits, in engem sachlichen Zusammenhang mit der materiell-rechtlich strittigen Unzumutbarkeit gemäss Art. 11 AHVG steht. Insbesondere ist für beide Ansprüche jeweils der betreibungsrechtliche Notbedarf zu ermitteln, wobei nach den Akten nicht schlüssig ist, ob und inwieweit Vermögen der Eheleute B.________ berücksichtigt werden kann. Die entsprechenden weiteren Abklärungen sind zweckmässigerweise nicht durch das letztinstanzliche Gericht im Rahmen eines prozessualen Zwischenverfahrens, sondern durch die Verwaltung vorzunehmen, die ihrerseits näher am Sachverhalt ist. Ein Anspruch auf eine Parteientschädigung für die nicht anwaltlich oder sonstwie qualifiziert vertretene obsiegende Beschwerdeführerin besteht nicht (BGE 110 V 134 Erw. 4d).