Citation: 6B_324/2023 E. 2.1

2.1. Die Vorinstanz stellt fest, dass der Beschwerdeführer und die Beschwerdegegnerin 2 am frühen Abend des 5. April 2019 auf ihrem Balkon einen Apéro einnahmen. Dabei sei es zu einem Streit gekommen wegen einer gescheiterten Bewerbung um eine Arbeitsstelle. Die Beschwerdegegnerin 2 habe sich in das Kinderzimmer begeben, da die Kinder bei den Grosseltern gewesen seien, wie meistens am Freitag. Bis dahin habe die Beschwerdegegnerin 2 eine Flasche Weisswein getrunken. Aus Enttäuschung, Verzweiflung und als Folge des Streits habe sie noch einmal knapp eine Flasche Weisswein geleert und in suizidaler Absicht 50 Tabletten des Medikaments C.________ zu 100 mg eingenommen. In der Folge sei die Beschwerdegegnerin 2 in das Badezimmer gegangen und habe versucht, die Tabletten zu erbrechen, was ihr jedoch misslungen sei. Anschliessend sei sie in das Kinderzimmer zurückgekehrt und habe sich in die Kinderschaukel gelegt. Der Beschwerdeführer habe die Beschwerdegegnerin 2 nach einer gewissen Zeit gesucht und schliesslich dösend in der Kinderschaukel gefunden, wo er das Weinglas, die angebrochene Weissweinflasche und die Medikamentenpackung gesehen habe. Er habe der Beschwerdegegnerin 2 aufgeholfen und beim Gang in das Schlafzimmer gestützt, weil sie nicht mehr selbstständig habe gehen können. Dort habe er die Beschwerdegegnerin 2 auf das Bett gesetzt und ihr gesagt, sie solle sich hinlegen. Die Beschwerdegegnerin 2 sei selbstständig auf dem Bett gesessen, nach hinten in Richtung Kissen gerutscht und auf dem Rücken eingeschlafen. Spätestens ab diesem Zeitpunkt hätten die Parteien nicht mehr miteinander gesprochen. Der Beschwerdeführer habe sich und die Beschwerdegegnerin 2 entkleidet. Diese habe geschwiegen und sei ohne Körperspannung dagelegen, was der Beschwerdeführer bemerkt habe. Als die Beschwerdegegnerin 2 erwacht sei, habe sie mitbekommen, wie der Beschwerdeführer ihre angewinkelten Beine auseinandergedrückt habe und vaginal in sie eingedrungen sei. Ihr Kopf sei zur Seite geneigt gewesen und Speichel sei aus ihrem Mund geflossen. Anschliessend habe der Beschwerdeführer das Bein der Beschwerdegegnerin 2 genommen und sie auf den Bauch gedreht, wiederum praktisch ohne ihr Zutun. Die Beschwerdegegnerin 2 sei mit angewinkelten Beinen auf dem Bauch und mit dem Kopf zur Seite gelegen. Nun sei der Beschwerdeführer anal in sie eingedrungen. Die Beschwerdegegnerin 2 habe während des Geschlechtsverkehrs nicht sprechen, sich nicht bewegen und keine klaren Gedanken fassen können. Der Beschwerdeführer habe wahrgenommen, dass sie sich wegen des Alkohols und der Medikamente nicht habe zur Wehr setzen können. Er habe auf das Leintuch ejakuliert und sich neben die Beschwerdegegnerin 2 gelegt, bevor beide eingeschlafen seien.