Citation: 4A_377/2016 E. 2.3.1

2.3.1. Der Eigentümer eines Gebäudes oder eines anderen Werks haftet nach Art. 58 Abs. 1 OR für den Schaden, den diese infolge von fehlerhafter Anlage oder Herstellung oder von mangelhafter Unterhaltung verursachen. Unter Werken im Sinne der Werkeigentümerhaftung (Art. 58 Abs. 1 OR) sind Gebäude und andere stabile, künstlich hergestellte, bauliche oder technische Anlagen zu verstehen, die mit dem Erdboden, sei es direkt oder indirekt, dauerhaft verbunden sind (BGE 130 III 736 E. 1.1; 121 III 448 E. 2a S. 449). Dass es sich beim künstlich angelegten Teich des Beschwerdegegners um ein in dessen Eigentum stehendes Werk im Sinne dieser Bestimmung handelt, ist zu Recht unbestritten (vgl. auch ROLAND BREHM, Berner Kommentar, 4. Aufl. 2013, N. 45 zu Art. 58 OR; WILLI FISCHER/MARC'ANTONIO ITEN, in: Willi Fischer/Thierry Luterbacher [Hrsg.], Haftpflichtkommentar, 2016, N. 23).