Citation: 4A_91/2022 E. B

Am 21. März 2018 klagte die Klägerin beim Bezirksgericht Zürich und beantragte, die Beklagte habe ihr Fr. 1'861'237.-- nebst verschiedenen Zinsbetreffnissen zu bezahlen. Die Beklagte trug auf Abweisung der Klage an. Das Bezirksgericht beschränkte das Verfahren vorläufig auf die Haftungsfrage. Mit "Teilurteil" vom 24. November 2020 setzte es die Haftungsquote der Beklagten auf 60 % fest. Gegen dieses Urteil erhob die Beklagte Berufung an das Obergericht des Kantons Zürich und begehrte die Abweisung der Klage. Die Klägerin richtete sich mit Anschlussberufung gegen den Kosten- und Entschädigungsentscheid des Bezirksgerichts. Mit Urteil vom 21. Januar 2022 hiess das Obergericht die Berufung der Beklagten gut und wies die Klage ab. Die Anschlussberufung der Klägerin wies es ab. Es beurteilte das Selbstverschulden von C.________ als so schwerwiegend, dass dieses als alleinige adäquate Ursache des Unfalls gewertet werden müsse.