Citation: 8C_130/2019 E. 3.3

3.3. Der Beschwerdeführer wendet dagegen im Wesentlichen ein, die Vorinstanz habe bei der Festlegung der noch zumutbaren Restarbeitsfähigkeit zu Unrecht auf den Abschlussbericht des Kreisarztes Dr. med. D.________ vom 18. Mai 2017 abgestellt. Dieser formuliere im Widerspruch zu den Darlegungen des Kreisarztes Dr. med. E.________, FMH für Orthopädische Chirurgie, anlässlich der Abschlussuntersuchung vom 7. November 2000 ein weniger einschränkendes Zumutbarkeitsprofil als der damalige Kreisarzt, obwohl sich der Gesundheitszustand zwischenzeitlich deutlich verschlechtert habe. Dies wecke Zweifel an der Schlüssigkeit des Berichts vom 18. Mai 2017, weshalb der vorinstanzliche Verzicht auf die Anordnung eines Gerichtsgutachtens den Untersuchungsgrundsatz verletze und der rechtserhebliche Sachverhalt unvollständig festgestellt sei. Unzutreffend sei auch die Feststellung der Vorinstanz, dass sich der behandelnde Dr. med. F.________, Leiter Kniechirurgie, Klinik G.________, in seinem Bericht vom 11. August 2016 nicht zu einer leidensangepassten Tätigkeit geäussert habe. Seine Ausführung, das Knie halte der Arbeitsbelastung von 50 % noch knapp stand, beziehe sich bereits auf leichte Arbeiten als Monteur in der Schreinerei, unter Mithilfe der anderen Mitarbeiter. Der Arzt empfehle eine weitere Reduktion des Arbeitspensums. Das gleiche gelte für PD Dr. med. H.________, Oberarzt Kniechirurgie, Klinik G.________, der im Bericht vom 5. Januar 2017 der Beschwerdegegnerin mitgeteilt habe, längerfristig sei das Pensum zu reduzieren, was sich gemäss der Vorinstanz "wohl auch" auf die ausgeübte Tätigkeit beziehe. Mit dieser Formulierung bestehe keine hinreichende Klarheit über den rechtserheblichen Sachverhalt. Zum am 15. Juni 2018 eingereichten Bericht des Dr. med. I.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, Klinik G.________, vom 29. Mai 2018, äussere sich die Vorinstanz widersprüchlich, indem sie zum Schluss gelangt sei, dieser beziehe sich auf den Gesundheitszustand vor Erlass des Einspracheentscheids, aber ausgeführt habe, der Mediziner nehme zur Arbeitsfähigkeit im Zeitpunkt des Berichts Stellung, weshalb dieser nicht zu berücksichtigen sei.