Citation: 4F_34/2024 E. 3.2

3.2. Wie der Gesuchsteller zutreffend ausführt, reichte er die fraglichen beiden Eingaben während laufender Revisionsfrist ein. Gleichwohl sind sie revisionsrechtlich unbeachtlich, wie im Folgenden aufzuzeigen ist: Im Schreiben vom 16. September 2024 führte der Gesuchsteller nur aus, das Zürcher Obergericht habe über eine ganz andere, gar nicht strittige Sache befunden, wobei es die tatsächliche Streitfrage vernachlässigt habe. Bei dieser Ausgangslage würden dem Bundesgericht die nötigen vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen fehlen, um selbst entscheiden zu können. Im Schreiben vom 27. September 2024 gab der Gesuchsteller auszugsweise einen früheren Bundesgerichtsentscheid wieder. Zudem betonte er erneut, das Obergericht habe über eine nicht einschlägige Sache befunden. Er habe daher in seiner subsidiären Verfassungsbeschwerde einen blossen Rückweisungsantrag stellen dürfen. Der Gesuchsteller wirft dem Bundesgericht in keinem dieser beiden Schreiben konkret vor, eine bestimmte Aktenstelle übersehen zu haben. Wer sich auf Art. 121 lit. d BGG berufen möchte, muss genau aufzeigen, welche Tatsache in den Akten des bundesgerichtlichen Verfahrens das Bundesgericht nicht berücksichtigt hat. Dies tat der Gesuchsteller in seinen beiden Schreiben nicht. Vielmehr äusserte er bloss pauschale Kritik an den vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen, indem er ohne nähere Begründung behauptete, das Obergericht habe seinen Entscheid auf eine falsche Tatsachengrundlage abgestützt. Der Gesuchsteller rügte damit eine Verletzung von Art. 97 Abs. 1 BGG. Die unrichtige Feststellung des Sachverhalts bildet jedoch keinen Revisionsgrund im Sinne von Art. 121 ff. BGG. Die beiden Schreiben konnten daher nicht als Revisionsgesuche qualifiziert werden.