Citation: 8C_62/2024 E. 3.1

3.1. Zeitlicher Referenzpunkt für die Prüfung einer anspruchserheblichen Änderung bildet vorliegend unbestrittenermassen der Zustand, wie er der formlosen Mitteilung vom 11. September 2015 zugrunde lag. Diese erging in Kenntnis der stundenweisen Tätigkeit des Beschwerdeführers für die B.________ und gestützt auf die Stellungnahme des RAD-Arztes Dr. med. C.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, vom 27. August 2015. Der RAD-Arzt führte aus, es sei von einem seit dem letzten Entscheid 2012 unveränderten, fachärztlich stabil ausgewiesenen Gesundheitsschaden mit der bisherigen Beurteilung der 100%igen Arbeitsunfähigkeit auszugehen. Da es sich um einen schubweise verlaufenden Gesundheitsschaden handle, sei bei relativem Wohlbefinden medizinisch-theoretisch auch stufenweise eine höhere Arbeitsfähigkeit denkbar, jedoch ohne Anspruch auf Dauerhaftigkeit; die Arbeitsfähigkeit wesentlich verbessernde Veränderungen seien eher nicht zu erwarten.