Citation: 5A_849/2019 E. 5.2

5.2. Erneut verkennt die Beschwerdeführerin, welche Anforderungen der Gehörsanspruch an die Begründung eines Entscheids stellt. Diesbezüglich kann auf das Gesagte verwiesen werden (E. 3.2 und 4.2). In Erwägung 5 des angefochtenen Entscheids ist davon die Rede, dass am Ursprung des Rechtsmissbrauchsvorwurfs die Behauptung der Beschwerdeführerin stehe, E.________ sei an der Beschwerdegegnerin wirtschaftlich berechtigt. Das Obergericht setzt sich mit den Beweismitteln auseinander, welche die Parteien vor erster Instanz vorbrachten. Es erklärt, die von der Beschwerdeführerin vorgelegten Unterlagen vermöchten an der Überzeugungskraft der gegnerischen Belege nichts Entscheidendes zu ändern; das Bezirksgericht komme zu Recht zum Schluss, dass E.________ an der Beschwerdegegnerin nicht wirtschaftlich berechtigt war. Damit entzieht das Obergericht der These, wonach das Darlehensgeschäft nur dank der Involvierung von E.________ zustande kam, den Boden. Ist die Beschwerdeführerin nicht damit einverstanden, wie das Obergericht mit den von ihr vorgebrachten Umständen umgeht, so betrifft dieser Vorwurf nicht das rechtliche Gehör, sondern die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung bzw. Beweiswürdigung. Mit Bezug auf den Rechtsmissbrauch erhebt die Beschwerdeführerin abgesehen von der angeblichen Gehörsverletzung jedoch keine Verfassungsrügen. Dabei bleibt es.