Citation: 9C_695/2022 E. 2.3

2.3. Mit diesen Erwägungen setzt sich die Beschwerde nicht auseinander. In Bezug auf die materiellen Voraussetzungen der Befreiung von der Ersatzpflicht bringt der Beschwerdeführer lediglich vor, dass seine ärztlichen Atteste nicht berücksichtigt worden seien. Dies genügt offensichtlich nicht, nachdem sich die Vorinstanz detailliert mit seinen gesundheitlichen Beschwerden und den entsprechenden Arztzeugnissen auseinandergesetzt hat (vgl. E. 4.1.1 des angefochtenen Entscheids). Soweit der Beschwerdeführer beanstandet, dass er erst im Jahr 2020 für das Ersatzjahr 2014 veranlagt worden sei, geht er nicht weiter auf die vorinstanzlichen Ausführungen ein, wonach dies keinen Einfluss auf die Ersatzpflicht habe. Ebenso geht der pauschale Hinweis des Beschwerdeführers ins Leere, das Militär hätte sich bei ihm melden müssen. Er bestreitet nicht, dass er nur für das Ersatzjahr 2013 von der Ersatzpflicht befreit und ausdrücklich darauf hingewiesen worden sei, dass er die Befreiung für spätere Jahre neu beantragen müsse. Was sodann der pauschale Hinweis auf das Diskriminierungsverbot nach Art. 14 EMRK betrifft, genügt die Beschwerde der qualifizierten Begründungspflicht nach Art. 106 Abs. 2 BGG offensichtlich nicht. Weder bringt der Beschwerdeführer vor, inwiefern er seines Erachtens diskriminiert worden sei, noch setzt er sich mit den entsprechenden Erwägungen der Vorinstanz auseinander. Er stellt namentlich nicht in Abrede, dass er sich nicht um die Zulassung zu einem Militärdienst mit speziellen Auflagen bemüht habe. Schliesslich gehen die Hinweise des Beschwerdeführers auf seine finanzielle Lage an der Sache vorbei, nachdem ihn die Vorinstanz diesbezüglich auf ein Erlass- oder Stundungsgesuch verwiesen hat.