Citation: 6B_1416/2020 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz erwägt, der Beschwerdeführer habe über keinerlei Post- oder Bankkonti in der Schweiz verfügt. Damit habe er eine Verbindung zu ihm mittels Papierspur verunmöglicht. Er habe auch weitere Vorkehrungen getroffen, um die Ermittlung, Herkunft, Auffindung oder Einziehung der Vermögenswerte zu vereiteln. So seien bei den Bargeldgeschäften keine Quittungen ausgestellt und die Beträge nicht verbucht worden. Mit Zwischenschaltungen von Drittpersonen oder Instituten sowie Geldwechsels seien die Geldflüsse verheimlicht und deren Ursprung verschleiert worden. Dabei habe der Beschwerdeführer, teilweise zusammen mit seinen Mittätern, ein ausgeklügeltes System entwickelt. Die Handlungen seien geeignet, die Einziehung der Vermögenswerte sowohl in der Schweiz als auch im Ausland zu vereiteln. Bei seinen Investitionen in Firmen könnten den eingebrachten Geldern keine entsprechenden Vermögenswerte zugeordnet werden. Er habe z.B. einen Teil des Betrags über seine Mutter überweisen lassen und einen anderen Teil in bar bezahlt. Das Gesagte gelte auch für die Investitionen in die Hanfplantagen, bei welchen der Beschwerdeführer Plantagenequipment, Rechnungen für Strom und Mietkosten etc. bezahlt habe. Er habe den Erlös aus den Straftaten zur Bezahlung anderweitiger Schulden verwendet, wobei weder der Originalwert noch ein unechtes oder echtes Surrogat übrig geblieben sei. Mangels Banküberweisungen habe er auch hier die Herkunft der Gelder verschleiert und es lägen Vereitelungshandlungen vor (vgl. angefochtenes Urteil, E. III. 2. S. 89 f.). Betreffend die Rüge der Verletzung des Akkusationsprinzips erwägt die Vorinstanz, schon die erste Instanz habe auf die in der entsprechenden Anklageziffer genannten Hanfindooranlagen verwiesen, gemäss welchen die Finanzierung- resp. Mitfinanzierung durch den Beschwerdeführer erstellt sei. Ergänzend führe die Anklageschrift hinsichtlich jeder Plantage deren Ort, den relevanten Zeitraum, die Art der Investition sowie deren Höhe detailliert auf. Mit Bezug auf sämtliche Anlagen werden deren Betriebszeiten resp. die relevanten Zeiträume und der Gesamtbetrag der jeweils getätigten Investition angegeben. Dem Anklagegrundsatz sei damit Genüge getan. Dass die Vorwürfe eine längere Zeitperiode betreffen, gründe in den verschiedenen Handlungen des Beschwerdeführers. Er habe sich hinreichend gegen den Vorwurf verteidigen können (vgl. angefochtenes Urteil, E. II. 2.2.1.7 S. 68 f.).