Citation: 8C_776/2023 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz legte zunächst den beruflichen Werdegang der 1983 geborenen Beschwerdeführerin dar. Nach der Maturität für Erwachsene im Jahr 2010 begann sie mit dem Studium der Wirtschaftswissenschaften, das sie im Oktober 2016 mit dem Bachelor abschloss. Paralell dazu erfolgte ein Berufseinstieg bei der B.________ AG im April 2011. Das kantonale Gericht würdigte im Weiteren die medizinischen Akten. Gestützt darauf gelangte es zum Schluss, dass die Beschwerdeführerin erstmals ab 1. September 2018 bis zum Eintritt der vollständigen Arbeitsunfähigkeit im April 2019 ein 100%-Pensum versehen, dieses indessen - nach schrittweiser Wiedereingliederung mit Unterstützung eines Jobcoachs ab Dezember 2019 - nicht aus gesundheitlichen Gründen per Mai 2020 wieder auf 80 % reduziert und die Stelle schliesslich wegen betrieblicher Umstrukturierung im April 2021 verloren habe. Dass die IV-Stelle in der Taggeldverfügung vom 12. Oktober 2022 den vom Krankentaggeldversicherer auf Fr. 81'926.- festgesetzten Lohn übernommen habe, sei, so das kantonale Gericht, nicht zu beanstanden, zumal dies der Beschwerdeführerin nicht zum Nachteil gereiche. Jedenfalls habe sie selbst dieses Einkommen von Fr. 81'926.- gemäss IK-Auszug vom 21. Oktober 2021 nie erreicht.