Citation: 5A_179/2018 E. 9.3

9.3. Den Gesuchen der Parteien um unentgeltliche Rechtspflege für das bundesgerichtliche Verfahren kann indes entsprochen werden; die gesetzlichen Voraussetzungen hierfür sind erfüllt (Art. 64 Abs. 1 und 2 BGG). Die Gerichtskosten sind deshalb vorläufig auf die Gerichtskasse zu nehmen. Die Rechtsvertreter beider Parteien sind angemessen aus der Gerichtskasse zu entschädigen, denn der Beschwerdegegnerin wurde keine Parteientschädigung zugesprochen und es ist nicht anzunehmen, dass der Beschwerdeführer die reduzierte Parteientschädigung bei der Beschwerdegegnerin wird erhältlich machen können (Art. 64 Abs. 2 zweiter Satz BGG). Die Parteien werden darauf hingewiesen, dass sie der Bundesgerichtskasse Ersatz zu leisten haben, falls sie später dazu in der Lage sind (Art. 64 Abs. 4 BGG).