Citation: 5A_93/2022 E. A

A.a. B.A.________ (geb. 2010) ist der Sohn der nicht miteinander verheirateten und getrennt lebenden Eltern A.A.________ und D.________. A.A.________ ist ausserdem die Mutter der im Jahr 2019 geborenen C.A.________. Vater von C.A.________ ist E.________, der ebenfalls nicht mit der Kindsmutter verheiratet ist und von dieser getrennt lebt. Beide Kinder stehen unter der elterlichen Sorge und Obhut von A.A.________. A.b. Am 21. August 2020 errichtete die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Biel (KESB) für B.A.________ eine Beistandschaft nach Art. 308 ZGB. Die hiergegen von der Kindsmutter erhobenen Rechtsmittel blieben erfolglos (vgl. Urteil 5A_1029/2020 vom 19. Mai 2021). A.c. Gestützt auf eine (dringende) Gefährdungsmeldung der Sozialen Dienste Nidau entzog die KESB der Kindsmutter am 18. September 2020 superprovisorisch das Aufenthaltsbestimmungsrecht über B.A.________ und brachte diesen im Kinderhaus U.________ unter. Am 23. September 2020 bestätigte die KESB diesen Entscheid. A.A.________ gelangte dagegen erfolglos ans Obergericht des Kantons Bern. A.d. Nach Einholung eines Gutachtens über die Erziehungsfähigkeit der Kindsmutter sowie eines psychiatrischen Gutachtens zu dieser und nach ihrer Anhörung wies die KESB mit Entscheid vom 16. Juli 2021 einen Antrag auf Wiederherstellung des Aufenthaltsbestimmungsrechts über B.A.________ ab, platzierte diesen im Kinderheim F.________, regelte den persönlichen Verkehr zu A.A.________ und passte die bestehende Beistandschaft an. Ausserdem errichtete die KESB auch für C.A.________ eine Beistandschaft und erteilte der Kindsmutter Weisungen nach Art. 307 Abs. 3 ZGB.