Citation: 8C_214/2018 E. 4.2

4.2. Nach umfassender Würdigung der medizinischen Aktenlage gelangt das kantonale Gericht zum Schluss, auf das SMAB-Gutachten könne abgestellt werden. Betreffend der bisher ausgeübten Tätigkeit seien die Experten jedoch von unzutreffenden Annahmen ausgegangen, wenn sie diese als ausschliesslich administrativ und kaufmännisch ausgestaltet betrachten würden. Dementsprechend seien auch ihre Feststellungen zur Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit nicht zu übernehmen. Abzustellen sei vielmehr darauf, was im Gutachten als angepasste Tätigkeit beschrieben werde. Aus orthopädisch-traumatologischer Sicht seien dies - ausgehend von einer zumindest graduellen Einschränkung der Funktion der rechten Schulter - keine den Einsatz der rechten Schulter ab Nabelhöhe erfordernden schweren Tätigkeiten, jedoch alle Arbeiten, welche keinen uneingeschränkten Einsatz der dominanten rechten oberen Extremität voraussetzen würden. Aus psychiatrischer Sicht müsse es sich um Tätigkeiten handeln, die keine besonderen Anforderungen stellten und aus ORL-Sicht sei auf eine dem Tinnitus-Leiden und der Schwerhörigkeit angepasste Tätigkeit zu achten. In der Gesamtbeurteilung bestehe in einer den Fähigkeiten und dem Belastungsprofil angepassten Arbeit eine 70%ige Arbeitsfähigkeit. Sowohl das Validen- als auch das Invalideneinkommen werden im angefochtenen Entscheid gestützt auf die Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik (LSE) 2014 ermittelt. Ausgehend von einer Arbeitsfähigkeit von 70 % und in Berücksichtigung eines leidensbedingten Abzugs von 10 % beim Invalideneinkommen ergibt sich gemäss den kantonalgerichtlichen Berechnungen ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 31 %.