Citation: 2C_171/2024 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz erwog zusammengefasst, mit dem einleitenden Satz der Beschwerdeführerin in der Beschwerde vom 12. Januar 2023, sie möchte "einen Widerspruch bzw. eine Beschwerde" gegen ihre "Ausweisung" einlegen, liege kein klares Rechtsbegehren vor (vgl. den ganzen Wortlaut der verwaltungsinternen Beschwerde lit. A.b hiervor). Soweit sie um eine "Verlängerung der Ausreisefrist" ersucht habe, liege jedoch ein deutlicher Antrag vor. Daraus lasse sich schliessen, dass sie die Wegweisung grundsätzlich akzeptiert habe und sich die Beschwerde lediglich gegen die Ausreisefrist richte. Der wiederholte Antrag auf Fristverlängerung sei als Präzisierung bzw. Konkretisierung der Formulierung "Widerspruch" bzw. "Beschwerde" gegen die Ausweisung aufzufassen. Die Beschwerdeführerin habe nicht zu erkennen gegeben, dass sie über das laufende Schuljahr ihres Sohnes hinaus in der Schweiz habe verbleiben wollen. Gegen ein weites Verständnis des Antrags spreche zudem, dass sie nicht darlege, inwiefern die angefochtene Verfügung unrichtig sei. Die Mindestanforderungen seien nicht erfüllt und die weiteren Eingaben mit klareren Anträgen seien erst nach Ablauf der Rechtsmittelfrist erfolgt.