Citation: 6P.10/2004 28.05.2004 E. 6

Das Bundesgericht hat die massgebenden Elemente der Strafzumessung gemäss Art. 63 StGB und die Anforderungen an ihre Begründung in seiner bisherigen Rechtsprechung eingehend dargelegt (BGE 127 IV 101 E. 2, 124 IV 286 E. 4a, 123 IV 150 E. 2a). Nicht anders verhält es sich mit den Voraussetzungen für die Gewährung des bedingten Strafvollzugs gemäss Art. 41 Ziff. 1 StGB (BGE 128 IV 193 E. 3a mit Hinweisen). Darauf kann verwiesen werden. 6.1 Der Beschwerdeführer ist der Ansicht, die Vorinstanz habe mit seiner unbestimmten Formulierung des Strafmasses gegen die richterliche Begründungspflicht verstossen. Die Vorinstanz hat erwogen, dass sich vorliegend - ausgehend vom Tatgeschehen und Tatverschulden - eine mehrjährige Freiheitsstrafe rechtfertige, die zwar über der vom Bezirksgericht angenommenen Einsatzstrafe, aber dennoch im unteren Viertel des Strafrahmens liege. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers hat die Vorinstanz damit genügend deutlich zum Ausdruck gebracht, von welcher Strafe sie ausgegangen ist. Denn sie hat zu deren Bestimmung konkrete Eckdaten - wie etwa die vom Bezirksgericht ausgesprochene Einsatzstrafe von 2 bis 2½ Jahren sowie den hier anwendbaren Strafrahmen von insgesamt 15 Jahren - genannt, welche ihre Überlegungen nachvollziehbar zutage treten lassen. Kommt hinzu, dass die bundesgerichtliche Rechtsprechung vom Sachrichter ohnehin nicht verlangt, sich auf bezifferte Einsatzstrafen festzulegen oder mit Zahlen oder Prozenten anzugeben, inwieweit strafzumessungsrelevante Gesichtspunkte zu gewichten sind (Hans Wiprächtiger, Basler Kommentar, Strafgesetzbuch I, 2003, Art. 63 N 147 und 148). Die Rüge erweist sich somit als unbegründet. 6.2 Ferner beanstandet der Beschwerdeführer, das Kantonsgericht habe vom Umstand, dass er die Taten bestritten und auf eine mögliche Dritttäterschaft hingewiesen habe, auf seine fehlende Einsicht in das Tatunrecht geschlossen und deshalb zu Unrecht auf eine Strafminderung verzichtet. Die Vorinstanz hat das Bestreiten der Taten zutreffend als mangelnde Einsicht des Beschwerdeführers in das Tatunrecht interpretiert. Damit entfällt freilich die Möglichkeit, die Strafe unter diesem Gesichtspunkt zu mindern (vgl. dazu BGE 113 IV 56 E. 4c). Die Rüge des Beschwerdeführers geht somit fehl. 6.3 Die Vorinstanz hat auch die weiteren für die Strafzumessung wesentlichen Gesichtspunkte gewürdigt, ohne dass eine Ermessensverletzung vorliegt. Auf ihre zutreffenden Ausführungen kann daher verwiesen werden. 6.4 Zusammenfassend ergibt sich, dass die vorliegende Strafzumessung vor Bundesrecht standhält. Damit fällt eine bedingte Strafe gemäss Art. 41 Ziff. 1 StGB aus objektiven Gründen ausser Betracht, liegt doch eine Freiheitsstrafe, die wie hier 21 Monate übersteigt, nicht mehr an der Grenze von 18 Monaten für die Gewährung des bedingten Strafvollzugs (BGE 127 IV 97 E. 3).