Citation: 6B_295/2024 E. 2.4

2.4. Die Vorinstanz würdigt den Vermerk im Polizeirapport (vgl. vorne E. 1.1) als stärkstes Indiz und misst ihm eine wesentliche Bedeutung für die Annahme der Täterschaft des Beschwerdeführers zu (vgl. Urteil S. 6). Mit der ausführlichen vorinstanzlichen Beweiswürdigung bezüglich der verwertbaren Äusserung im Polizeirapport (vgl. Urteil S. 7 ff.) setzt sich der Beschwerdeführer nicht rechtsgenüglich auseinander. So bringt er lediglich vor, es sei willkürlich, wenn die Vorinstanz diese Aussage als "stärkstes Indiz" betrachte. Es könne nicht willkürfrei ausgeschlossen werden, dass es ihn während der Mietdauer mit dem gut motorisierten Zweirad bereits im Vorfeld einmal geblitzt habe. Überdies wäre es an der Staatsanwaltschaft oder aber den Gerichten gelegen, diesen Umstand beim Vermieter ausdrücklich zu erfragen oder aber die diesbezüglichen Editionen zu verfügen. Die Vorinstanz erwägt, es sei unwahrscheinlich bis lebensfremd, dass es sich bei der Äusserung des Zeugen B.________s betreffend "Blitzen" um eine Verwechslung hätte handeln können. Selbst wenn das Motorrad während der fraglichen Fahrt vom 25. Juli 2020 oder zu einem früheren Zeitpunkt noch in anderen Kantonen geblitzt worden wäre, hätte aufgrund der Firmenregistrierung des Motorrads zwingend eine Halterabfrage der betreffenden Kantonspolizei bei der C.________ GmbH (Fahrzeughalterin) stattfinden müssen. Wäre das der Fall gewesen, hätte der Zeuge B.________ dies zur Entlastung des befreundeten Beschwerdeführers spätestens an der Einvernahme vom 18. Mai 2022 vorgebracht (vgl. Urteil S. 9 f.). Die vorinstanzliche Erwägung ist schlüssig und nachvollziehbar. Überdies ist zu erwähnen, dass der Beschwerdeführer Gelegenheit hatte, dem Zeugen anlässlich dessen Einvernahme Fragen zu stellen. Das hat der Beschwerdeführer jedoch nicht getan. Die Feststellung der Vorinstanz, es sei unwahrscheinlich bis lebensfremd, dass es sich bei der Äusserung des Zeugen B.________s betreffend "Blitzen" um eine Verwechslung hätte handeln können, ist plausibel. Willkür vermag der Beschwerdeführer mit seinen Einwänden in der vorinstanzlichen Würdigung nicht aufzuzeigen (vgl. vorne E. 2.3.1). Ferner bringt der Beschwerdeführer vor, auch die Ausführungen betreffend die insinuierte besondere Freundschaft zwischen ihm und dem Vermieter seien willkürlich. So müsste sich diesfalls die Frage aufdrängen, weshalb der Zeuge B.________ ihn anfänglich gegenüber der Polizei massiv hätte belasten sollen. Dieser Einwand erweist sich als unbehelflich. Die Vorinstanz erläutert ausführlich, weshalb sie zum Schluss kommt, dass die Freundschaft der beiden eine Rolle gespielt habe. Sie erwägt, den Aussagen des Zeugen B.________ seien zwar keine Lügensignale zu entnehmen. Es entstehe aber der Eindruck, dass er bei seinen Aussagen genau gewusst habe, dass er nicht nur als Kollege des Beschwerdeführers, sondern vor allem auch als Vertreter der Firma habe aussagen müssen und zudem als Zeuge (ohne die Verweigerungsprivilegien der Auskunftsperson) aufrichtig Rechenschaft schuldig gewesen sei: Einerseits sei er offensichtlich darum bemüht gewesen, die Wahrheit zu sagen. Andererseits gehe aus dem Einvernahmeprotokoll aber auch hervor, dass er Vieles dann doch nicht mehr habe wissen wollen, wie eben beispielhaft die damalige Aussage gegenüber dem Polizisten während der telefonischen Halterermittlung (vgl. Urteil S. 9). Insofern gelingt es dem Beschwerdeführer nicht, Willkür aufzuzeigen.