Citation: 2C_1000/2020 E. 3.3

3.3. Gemäss insoweit nicht bestrittenen Feststellungen im angefochtenen Urteil erfolgten die den Anzeigesteller betreffenden Mandatsübernahmen durch den Beschwerdeführer am 17. Mai 2016 (betreffend die Strafsache) und am 8. Juli 2016 (betreffend die Haftungssache). Im vom Beschwerdeführer erwähnten Besprechungsprotokoll vom 8. Juli 2016, welches durch den Anzeigesteller gegengezeichnet worden ist, wurde dabei gemäss den Feststellungen der Vorinstanz lediglich festgehalten, dass im Zusammenhang mit dem Honorar des Beschwerdeführers dasselbe vereinbart worden sei, was bereits in der Strafsache vereinbart worden war (E. 7.4.2 des angefochtenen Urteils). Nach der Würdigung der Vorinstanz lässt sich aus letzterem Vermerk nicht ableiten, dass sich die Parteien bei den beiden Mandatsübernahmen am 17. Mai und 8. Juli 2016 hinsichtlich der Stundenaufwandsentschädigung geeinigt hätten. Zumindest in Bezug auf die Mandatsübernahme am 8. Juli 2016 erscheint diese Würdigung als fraglich. Denn der Umstand, dass im entsprechenden Besprechungsprotokoll festgehalten wurde, es sei in Bezug auf das Honorar des Beschwerdeführers das Gleiche vereinbart worden wie bereits in der Strafsache, spricht dafür, dass seinerzeit nicht bloss die Entgeltlichkeit der Dienstleistung des Beschwerdeführers vereinbart worden ist, sondern eine Einigung über weitere Einzelheiten des Honorars zustande gekommen ist.