Citation: 6B_485/2007 08.01.2008 E. 3

Der Beschwerdeführer rügt, die vorinstanzliche Beweiswürdigung verstosse gegen Art. 9 BV. Er macht geltend, die Geschädigte habe anlässlich der Einvernahme durch die Staatsanwaltschaft einen "grundlegend anderen Tatablauf" geschildert als ursprünglich in der polizeilichen Befragung. Die spätere Schilderung laufe auf zwei aufeinander folgende Attacken hinaus. Da die Geschädigte die einzige Tatzeugin gewesen sei, müsse eine wirklich griffige Erklärung für die veränderte Darstellung vorliegen, wenn auf ihre Aussagen allein abgestellt werden solle. Die kantonalen Gerichtsinstanzen hätten den vier Zeugenaussagen eine viel zu grosse Bedeutung beigemessen. Sachdienlich seien einzig die Aussagen des Ehepaars J.________, das von einem "einmaligen Scharr- oder Schubsgeräusch" berichtete, worauf die Geschädigte unverzüglich erschienen sei. Schliesslich macht der Beschwerdeführer geltend, die körperliche Untersuchung sowie die übrigen sachlichen Beweismittel liessen auch keinen "direkten und zwingenden Schluss" auf einen Vergewaltigungsversuch zu. 3.1 Gemäss Art. 9 BV hat jede Person Anspruch darauf, von den staatlichen Organen ohne Willkür behandelt zu werden. Willkür in der Beweiswürdigung liegt vor, wenn die Behörde in ihrem Entscheid von Tatsachen ausgeht, die mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch stehen, auf einem offenkundigen Fehler beruhen oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderlaufen. Dabei genügt es nicht, wenn der angefochtene Entscheid sich nur in der Begründung als unhaltbar erweist; eine Aufhebung rechtfertigt sich erst, wenn er auch im Ergebnis verfassungswidrig ist (BGE 127 I 38 E. 2a mit Hinweisen).