Citation: 4A_449/2017 E. B

Mit Teilklage vom 29. September 2005 beim damaligen Amtsgericht Willisau verlangte er von der Beklagten aus diesem Unfallereignis vorerst einen Teilbetrag von Fr. 30'072.-- nebst Zins. Mit Klageänderung vom 23. August 2011 begehrte er neu Fr. 817'599.-- nebst Zins. Das Gericht fällte am 5. September 2013 ein Teilurteil im Sinne von § 105 der Luzerner Zivilprozessordnung. In diesem bejahte es die grundsätzliche zivilrechtliche Haftung der Beklagten für den Arbeitsunfall des Klägers. Die dagegen erhobene Berufung wies das Kantonsgericht Luzern mit Urteil vom 3. Oktober 2014 ab. Dieses Urteil blieb unangefochten, das Verfahren wurde vor erster Instanz weitergeführt. Nach mehreren Klageänderungen verlangte der Kläger zuletzt F r. 1'266'301.-- nebst Zins. Die Beklagte beantragte, die Klage sei abzuweisen, soweit Fr. 250'000.-- übersteigend. Mit Urteil vom 31. Oktober 2016 wurde die Beklagte zur Zahlung von Fr. 250'000.-- nebst Zins verpflichtet, soweit weitergehend wurde die Klage abgewiesen. Die dagegen im Umfang von Fr. 1'012'729.-- nebst Zins erhobene Berufung des Klägers wies das Kantonsgericht Luzern mit Urteil vom 6. Juli 2017 ab.