Citation: 5P.484/2002 20.03.2003 E. 4

Die Beschwerdeführer werfen dem Verwaltungsgericht schliesslich vor, es habe ihnen eine viel zu niedrige Prozessentschädigung zugesprochen; es habe dabei gegen das Willkürverbot verstossen, sei der Begründungspflicht nicht nachgekommen und habe ihren Anspruch auf rechtliches Gehör auch sonst missachtet. Bei der sich aus dem verfassungsrechtlichen Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) ergebenden Pflicht der Behörde, ihren Entscheid zu begründen, geht es darum, dass der Betroffene sich über dessen Tragweite ein Bild machen und ihn in voller Kenntnis der Sache gegebenenfalls bei der oberen Instanz anfechten kann (dazu BGE 126 I 97 E. 2b S. 102 f. mit Hinweisen). Das Verwaltungsgericht hat für seinen Entscheid über die Prozessentschädigung auf den Verfahrensausgang sowie auf § 74 VRP hingewiesen, wonach die im Rechtsmittelverfahren obsiegende Partei Anspruch auf eine dem Aufwand angemessene, von der Behörde festzusetzende Entschädigung hat. Die Beschwerdeführer machen nicht geltend, dass diese (knappe) Begründung ihnen nicht erlaubt hätte, die staatsrechtliche Beschwerde zu begründen. Unbegründet ist die Rüge der Verletzung von Art. 29 Abs. 2 BV sodann auch insoweit, als die Beschwerdeführer beanstanden, dass ihre Rechtsvertreterin vor der Festsetzung der Entschädigung nicht angehört worden sei. Die Beschwerdeführer, die keine verfahrensrechtliche Bestimmung nennen, die dies vorschreiben würde, verkennen, dass es an ihnen lag, ihren Aufwand darzutun. Dass sie dies getan hätten, bringen sie nicht vor. Die von ihnen erwähnte Honorarnote datiert vom 19. November 2002 und konnte somit dem Verwaltungsgericht, das am 12. November 2002 entschieden hat, gar nicht vorgelegen haben. (Sie enthält zudem Bemühungen, die in die Zeit nach Fällung des Entscheids gefallen sind.) Soweit die Beschwerdeführer beanstanden, die kantonale Instanz habe bei der Festsetzung der Höhe der Prozessentschädigung ihr Ermessen missbraucht und dadurch gegen das Willkürverbot verstossen, fehlt es an einer Begründung, die den oben (Erw. 3) erwähnten gesetzlichen Anforderungen genügen würde.