Citation: 9C_191/2013 E. 3

Auf die Aufforderung des Sozialversicherungsgerichts hin bestätigte die BVK mit Schreiben vom 12. November 2012 die grundsätzliche Durchführbarkeit der Teilung, wies jedoch darauf hin, dass bei keinem der Ehegatten der Vorsorgefall eingetreten sein dürfe. Zwar hatte der (frühere) Rechtsvertreter des Beschwerdeführers mit Schreiben vom 24. September 2012 dem Bezirksgericht eine Bestätigung der Allianz Suisse vom 21. September 2012 eingereicht, in welcher diese ausgeführt hatte, die Höhe der Freizügigkeitsleistung könne wegen eines laufenden IV-Verfahrens noch nicht definitiv bestimmt werden. Indes bestätigte sie am 19. November 2012 gegenüber der Vorinstanz die Durchführbarkeit der Teilung ohne den Vorbehalt eines laufenden IV-Verfahrens. Der anwaltlich vertretene Beschwerdeführer liess sich dazu trotz eingeräumter Gelegenheit nicht vernehmen. Damit verletzte er grundsätzlich seine Mitwirkungspflicht im Berufsvorsorgeverfahren, weil unter den gegebenen Umständen für das Sozialversicherungsgericht kein Anlass bestand, den Sachverhalt weiter zu erforschen. Dies bleibt hier aber ohne Folgen, denn die Vorinstanz hätte aufgrund ihrer internen Dossieradministration wissen müssen, dass bei Prozesseröffnung im Oktober 2012 seit bereits einem halben Jahr ein Verfahren IV.yyy des geschiedenen Ehemannes bei ihr hängig war: Analog etwa zu BGE 139 V 6 E. 5.2 S. 10, wonach eine Ausgleichskasse sich das Wissen um einen zur Rentenrückforderung Anlass gebenden Sachverhalt auch dann anrechnen zu lassen hat, wenn ihr dieser im Zusammenhang mit der beitragsrechtlichen Erfassung des Rentenbezügers zur Kenntnis gelangte, muss die Vorinstanz sich das im Sozialversicherungsgericht vorhandene Wissen um die Hängigkeit eines IV-Verfahrens vorhalten lassen. Wie in der letztinstanzlichen Beschwerde vorgebracht und belegt wird, hatte dieses die MEDAS am 9. Mai 2012 bereits zur Stellungnahme zum Gutachten vom 10. Mai 2011 aufgefordert. Am 23. Oktober 2012 gab es den Parteien Gelegenheit, sich zu den Eingaben der MEDAS vom 15. August und 1. Oktober 2012 zu äussern, was der Beschwerdeführer drei Wochen nach Eintritt der Rechtskraft des Scheidungsurteils am zzz 2012 nach eigenen Angaben mit Schreiben vom 30. Oktober 2012 getan haben will.