Citation: 8C_337/2017 E. 2.1.1

2.1.1. Die Beschwerdeführerin war in den Disziplinen Allgemeine Innere Medizin (durch Dr. med. C.________, Fachärztin für Innere Medizin FMH), Kardiologie (durch Dr. med. D.________, Facharzt für Kardiologie und Innere Medizin FMH), Pneumologie (durch Dr. med. E.________, Facharzt für Innere Medizin bes. Lungenkrankheiten FMH), Rheumatologie (durch Dr. med. F.________, Facharzt für Rheumatologie FMH) und Psychiatrie (durch Dr. med. G.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH) begutachtet worden. Die Gutachter diagnostizierten mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine Panikstörung (IDC-10: F41), Osteoporose, einen Zustand nach OSG-/Sprunggelenks-Operationen, ein intermittierend/rezidivierend aktivierendes Lumbovertebralsyndrom sowie ein intermittierendes Zervikalsyndrom. Sodann stellten sie weitere Diagnosen ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit (COPD Gold-Stadium II, anamnestisch Hyperventilationsanfälle, anamnestisch Status nach Lungentuberkulose, unklare rezidivierende Thoraxschmerzen in Ruhe, valvuläre Herzkrankheit [ICD-10: I35.1] und Koronarsklerose [ICD-10: I25.10], arterielle Hypertonie, anamnestisch Laktose-Intoleranz, Migräne ohne Aura, Nikotin-Abusus, v.a. intermittierender Cannabiskonsum, Status nach sechs Fehlgeburten und Status nach Hysterektomie). Bezüglich der Arbeitsfähigkeit hielten die MEDAS-Gutachter fest, dass der Beschwerdeführerin die angestammte Tätigkeit als Masseurin aufgrund der rezidivierenden Panikstörungen sowie der leichtgradigen Einschränkungen im Bewegungsapparat ganztags (d.h. zu 8,4 Stunden pro Tag) zumutbar sei, doch bestehe diesbezüglich spätestens seit dem Jahr 2008 eine Leistungseinschränkung von maximal 20 %. Angepasste Verweistätigkeiten seien der Versicherten ebenfalls zu 8,4 Stunden pro Tag zumutbar, doch sei infolge der Panikattacken spätestens seit dem Jahr 2008 auch hier eine Leistungseinschränkung von 20 % gegeben. Bei der Verweistätigkeit solle es sich um eine leichte, wechselbelastende Tätigkeit handeln, bei der das Heben und Tragen von Lasten über 5-7,5 kg sowie längerdauernde Zwangshaltungen des Kopfs oder des Rückens zu vermeiden seien.