Citation: 1C_210/2015 E. 5.2

5.2. Der Beschwerdeführer macht geltend, seit dem Inkrafttreten der noch geltenden Zonenplanung im Jahre 1988 hätten sich die Umstände nicht massgeblich verändert, weshalb sich eine Planrevision nicht rechtfertige. Damit beruft er sich sinngemäss auf den Grundsatz der Planbeständigkeit, wie er sich aus Art. 21 Abs. 2 RPG in Verbindung mit dem Prinzip von Treu und Glauben nach Art. 9 BV ergibt. Nach der entsprechenden bundesgerichtlichen Rechtsprechung kann ein Zonenplan seinen Zweck nur erfüllen, wenn er eine gewisse Beständigkeit aufweist (BGE 120 Ia 227 E. 2b S. 231 mit Hinweisen). Allerdings hat der Grundeigentümer keinen Anspruch auf dauernden Verbleib seines Landes in derselben Zone. Planung und Wirklichkeit müssen bei Bedarf in Übereinstimmung gebracht werden (BGE 123 I 175 E. 3a S. 182 f.). Eine Planänderung setzt eine Interessenabwägung voraus unter Berücksichtigung von Geltungsdauer und Inhalt des Plans sowie des Ausmasses und der Begründung der beabsichtigten Anpassung. Je neuer ein Zonenplan ist, desto mehr ist mit seiner Beständigkeit zu rechnen, und je einschneidender die Änderungen sind, desto gewichtiger müssen die Gründe für eine Planänderung sein. Nach Ablauf des Planungshorizonts, d.h. nach 15 Jahren bei Bauzonen (vgl. Art. 15 lit. b RPG), ist grundsätzlich eine Überprüfung nötig. Im vorliegenden Fall vergingen bis zum grossrätlichen Planungsentscheid von 2014 mehr als 25 Jahre seit der aus dem Jahr 1988 stammenden letzten Planung. Dass sich während einer solchen Zeitspanne die Planungsbedürfnisse unter Einschluss der Vorstellungen der Schutzbedürftigkeit bestehender Gebäude ändern, ist offensichtlich. Die Anpassung der das Grundstück des Beschwerdeführers betreffenden Zonenplanung verletzt daher Bundesrecht nicht.