Citation: 5A_498/2017 E. 2.1

2.1. Nach Art. 76 Abs. 1 Bst. b BGG ist zur Beschwerde in Zivilsachen nur berechtigt, wer ein schutzwürdiges Interesse an der Aufhebung oder Änderung des angefochtenen Entscheids hat. Die Beschwerdebefugnis setzt ein aktuelles und praktisches Interesse an der Beschwerdeführung voraus, das auch im Zeitpunkt des bundesgerichtlichen Urteils noch vorhanden sein muss. An einem derartigen Interesse fehlt es insbesondere, wenn der Nachteil auch bei Gutheissung der Beschwerde nicht mehr behoben werden kann (BGE 140 III 92 E. 1.1; 127 III 41 E. 2b; Urteil 5A_619/2016 vom 23. März 2017 E. 1, nicht publiziert in: BGE 143 III 193). Ausnahmsweise verzichtet das Bundesgericht auf das Erfordernis des aktuellen und praktischen Interesses, wenn die gerügte Rechtsverletzung sich jederzeit wiederholen könnte und eine rechtzeitige gerichtliche Überprüfung im Einzelfall kaum je möglich wäre (sog. virtuelles Interesse; BGE 140 III 92 E. 1.1; 139 I 206 E. 1.1).