Citation: 5A_785/2023 E. 3.3

3.3. Die Beschwerdeführer machen sodann geltend, mit dem Ausstandsgesuch sei gleichzeitig die Wiederholung einer Amtshandlung betreffend Sistierung des Verfahrens verlangt worden. Sie zitieren ihre Anträge vom 10. Juli 2023. Das Obergericht habe die Beschwerde nicht sorgfältig studiert und damit das rechtliche Gehör verletzt. Die Ausführungen des Obergerichts zu Art. 51 Abs. 3 ZPO belegten, dass die Sache nicht sorgfältig geprüft worden sei, womit das rechtliche Gehör verletzt worden sei. Sie könnten die Wiederholung von Amtshandlungen verlangen, weil sie das Ausstandsgesuch rechtzeitig gestellt hätten. Damit lässt sich nicht dartun, dass das Obergericht mit seinen Ausführungen zu Art. 51 Abs. 3 ZPO Recht verletzt bzw. die kantonale Beschwerde zu Unrecht als aussichtslos erachtet hätte. Inwieweit das Obergericht die Beschwerde nicht sorgfältig geprüft haben soll, legen die Beschwerdeführer nicht dar. Diesbezüglich hilft es nicht weiter, die Anträge in der Eingabe vom 10. Juli 2023 zu zitieren, denn massgeblich für die Prozessaussichten des obergerichtlichen Verfahrens ist nicht die Eingabe vom 10. Juli 2023, sondern die kantonale Beschwerde. Soweit sie sinngemäss geltend machen, ihr Recht, die Wiederholung einer Amtshandlung zu verlangen, sei nicht verwirkt, ist auf das zum Ablehnungsgesuch Gesagte zu verweisen (oben E. 3.2).