Citation: 5P.93/2005 20.05.2005 E. 5

Schliesslich macht der Beschwerdeführer geltend, die geschuldeten Unterhaltsbeiträge würden bei der Beschwerdegegnerin zu einer unzulässigen Vermögensbildung führen. Der Beschwerdeführer übersieht bei seiner Rüge, dass obere Schranke für den Unterhaltsbeitrag nicht das Existenzminimum bildet, sondern die Lebenshaltung, wie sie vereinbart und bis zur Aufhebung des gemeinsamen Haushalts tatsächlich auch gelebt worden ist (BGE 118 II 376 E. 20b S. 378; Urteil des Bundesgerichts 5P.231/2000 vom 12. Januar 2001, E. 3a, publ. in FamPra.ch 2001 S. 764). Auf diese hat das Obergericht denn auch abgestellt, indem es erwogen hat, angesichts des Lebensstandards der Parteien könne nicht davon ausgegangen werden, dass sich der Unterhaltsbeitrag bei der Beschwerdegegnerin vermögensbildend auswirke. Der Verweis des Beschwerdeführers auf Familien, welche ihre Bedürfnisse mit einem bescheideneren Einkommen befriedigen müssen, ist daher unbehelflich.