Citation: 8C_674/2022 E. 7.3.1

7.3.1. Die Vorinstanz erwog im Wesentlichen, es erweise sich grundsätzlich als sehr streng, dass im Haushaltsbereich überhaupt keine relevante Einschränkung der Beschwerdeführerin bestehen solle. Allerdings könnten die von ihr im Beschwerdeverfahren geltend gemachten Einschränkungen nicht tel quel übernommen werden, da sie nach den nachvollziehbaren Ausführungen der Abklärungsperson vom 28. Februar 2022 und 1. Juli 2022 etappenweise das meiste bzw. sehr vieles selber bewältigen und beim Grosseinkauf auf die Mithilfe namentlich des Ehemanns zählen könne. Ermessenweise seien folgende Einschränkungen der Beschwerdeführerin zu berücksichtigen: in den Bereichen "Ernährung" 25 %, "Wohnungspflege" 30 % und "Wäsche-/Kleiderpflege" 20 %. Daraus resultiere im Haushalt eine gewichtete Einschränkung von 23 % bzw. bezogen auf den Haushaltsanteil von 50 % ein Teilinvaliditätsgrad von 11.5 %. Zusammen mit der 20%igen Teilinvalidität im Erwerbsbereich ergebe sich damit dennoch bloss ein rentenausschliessender Gesamtinvaliditätsgrad von 31.5 %.