Citation: 6B_1090/2017 E. 2.4

2.4. Was der Beschwerdeführer vorbringt, vermag weder Willkür bei der Sachverhaltsfeststellung noch eine Verletzung der Unschuldsvermutung zu begründen. Wenn er geltend macht, er sei nur einer unbedeutenden Ablenkung unterlegen, wiederholt er lediglich seinen Standpunkt des kantonalen Verfahrens. Diesen hat die Vorinstanz geprüft und mit Hinweis auf die glaubhaften Zeugenaussagen der Polizisten willkürfrei verworfen (angefochtenes Urteil, S. 12). Unbehelflich ist auch sein Einwand, er sei für diesen Streckenabschnitt nicht des Unterschreitens des gebührenden Abstandes angeklagt, weswegen nach dem Grundsatz "in dubio pro reo" nicht davon auszugehen sei, dass er nahe aufgefahren sei. Gestützt auf die Videosequenzen bringt der Beschwerdeführer vor, drei der ihm vorgeworfenen Abstandsunterschreitungen hätten entgegen den vorinstanzlichen Feststellungen nicht auf einer Strecke von 1'100 m, sondern auf einer Strecke von 2'690 m stattgefunden und lägen nicht "weniger als eine Minute", sondern eine Minute und 22 Sekunden auseinander. Die Vorinstanz habe die Regelverstösse zu einer Einheit vermengt, was sich auf stossende Weise auf den Entscheid auswirke (Beschwerde, S. 13 - 17). Entgegen den Vorbringen des Beschwerdeführers ist die Vorinstanz betreffend die beiden Abstandsunterschreitungen um 0,6 Sekunden ausdrücklich von einer Handlungseinheit ausgegangen, ohne dabei die Unterschreitung des Abstands um 0,56 Sekunden miteinzubeziehen (angefochtenes Urteil, S. 15). Im Übrigen sind die vom Beschwerdeführer vorgebrachten Unzulänglichkeiten der vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellung betreffend des Streckenabschnitts für den Ausgang des Verfahrens nicht entscheidend, da die mehrfache Unterschreitung des Abstands auch erstellt ist, wenn von dem vom Beschwerdeführer dargelegten Sachverhalt ausgegangen wird. Der Beschwerdeführer plädiert im Übrigen zum Beweisergebnis wie in einem appellatorischen Verfahren und legt lediglich dar, wie seiner Auffassung nach die vorhandenen Beweise richtigerweise zu würdigen gewesen wären. Dies gilt insbesondere für seine Argumentation im Zusammenhang mit dem ihm vorgeworfenen eventualvorsätzlichen Handeln. So beispielsweise, wenn er geltend macht, bei kollektivem Fehlverhalten gebe es keinen konkreten Anlass, das eigene Verhalten als fehlerhaft wahrzunehmen, weswegen nicht davon auszugehen sei, dass dem Beschwerdeführer die Abstandsunterschreitung bewusst gewesen sei (Beschwerde, S. 30). Damit vermag er den Begründungsanforderungen (vgl. Art. 106 Abs. 2 BGG) nicht zu genügen, weswegen auf die Beschwerde insoweit nicht einzutreten ist.