Citation: 5A_558/2024 E. 6.7

6.7. Wie aus den vorstehenden Ausführungen folgt, dringt die Beschwerdeführerin mit ihren Beanstandungen gegen die vorinstanzliche Beurteilung der verschiedenen Obhutskriterien nicht durch. Damit ist folglich nicht dargetan, dass die Vorinstanz grundlos von in Lehre und Rechtsprechung anerkannten Grundsätzen abgewichen ist, Tatsachen berücksichtigt hat, die für den Entscheid im Einzelfall keine Rolle hätten spielen dürfen, oder umgekehrt Umstände ausser Betracht gelassen hat, die zwingend hätten beachtet werden müssen. Der Ermessensentscheid der Vorinstanz erweist sich auch nicht als offensichtlich unbillig.