Citation: 4A_640/2020 E. 1.2

1.2. Die Beschwerde hat ein Rechtsbegehren zu enthalten (Art. 42 Abs. 1 BGG). Da die Beschwerde an das Bundesgericht ein reformatorisches Rechtsmittel ist (Art. 107 Abs. 2 BGG), darf sich die beschwerdeführende Partei grundsätzlich nicht darauf beschränken, die Aufhebung des angefochtenen Entscheids zu beantragen, sondern muss einen Antrag in der Sache stellen. Grundsätzlich ist ein materieller Antrag erforderlich; Anträge auf Rückweisung der Sache an die Vorinstanz zu neuer Entscheidung oder blosse Aufhebungsanträge genügen nicht und machen die Beschwerde unzulässig. Ein blosser Rückweisungsantrag reicht ausnahmsweise aus, wenn das Bundesgericht im Falle der Gutheissung in der Sache nicht selbst entscheiden könnte, weil die erforderlichen Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz fehlen (BGE 133 III 489 E. 3.1 S. 490 f. mit Hinweisen). Die Beschwerdeführerin stellt ein rein kassatorisches Rechtsbegehren. Entgegen ihrer Auffassung wäre es ihr ohne Weiteres möglich gewesen, ein reformatorisches Begehren zu stellen, namentlich die Verurteilung der Beschwerdegegnerin zur Bezahlung des vereinbarten Werklohns zu beantragen und in diesem Rahmen die Verletzung des Rechts auf Beweis resp. der Grundsätze der Behauptungs- und Substanziierungslast zu rügen. Überdies trifft es nicht zu, dass es für den Fall der Gutheissung der Beschwerde an den erforderlichen Sachverhaltsfeststellungen fehlen würde. Die Vorinstanz erachtet vielmehr den Nachweis einer Vereinbarung für Regiearbeiten zum Stundenlohn bezüglich der Gebäudeteile D1-D4 als nicht erbracht, resp. nicht genügend substanziiert, und stützt die Klageabweisung auf die Einlassungen der Parteien in der Hauptverhandlung sowie die schriftlichen Parteivorbringen. Auf die Beschwerde ist nicht einzutreten, zumal daraus nicht hinreichend klar hervorgeht was die Beschwerdeführerin überhaupt will. Im Übrigen wäre die Beschwerde abzuweisen, wie nachfolgend kurz zu zeigen ist.