Citation: 9C_436/2022 E. 4

Ebenfalls fehl geht die Beschwerdeführerin sodann mit ihrem Einwand, sie hätte vorgängig - in Nachachtung von Art. 21 Abs. 4 ATSG - im Rahmen eines Mahn- und Bedenkzeitverfahrens aufgefordert werden müssen, sich schadenmindernd einer psychotherapeutischen Behandlung zu unterziehen. Sie verkennt dabei, dass der Umstand der Nichtinanspruchnahme entsprechender therapeutischer Vorkehren hier gerade als Zeichen für ein nicht invalidisierendes gesundheitliches Geschehen gewertet werden kann (vgl. E. 3.2.1 am Ende hiervor). Ist eine entsprechende Gesundheitsschädigung (ohnehin) auszuschliessen, bedarf es keiner Anmahnung im Sinne von Art. 21 Abs. 4 ATSG.