Citation: 8C_322/2018 E. 3.2.2

3.2.2. Der Beschwerdeführer bringt vor, die IV-Stelle habe mit dem ergänzenden Fragebogen vom 4. Dezember 2013 Dr. med. E.________ aufgefordert, detaillierte Angaben zum chonologischen Verlauf der Arbeitsfähigkeit seit dem psychiatrischen Konsilium des Universitätsspitals F.________ vom 25. Oktober 2011 zu machen. Dem Gutachter sei die retrospektive Einschätzung der Arbeitsfähigkeit schwer gefallen, was nachvollziehbar sei. Aus seiner Expertise vom 9. April 2014, die der RAD in seiner Stellungnahme vom 7. Juli 2014 als umfassend und schlüssig bezeichnet habe, gehe eindeutig hervor, dass jedenfalls ab dem Zeitpunkt der Exploration vom 3./4. April 2014 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit aus psychiatrischer Sicht bestanden habe. Weiter erörtert der Beschwerdeführer, der Rechtsdienst der IV-Stelle habe am 28. Mai 2015 festgehalten, dass der Verfügung vom 15. September 2011 das psychiatrische Gutachten des Dr. med. B.________ vom 22. Oktober 2009 zugrunde gelegt worden sei. Daher sei nicht nachvollziehbar, weshalb die Verwaltung Dr. med. E.________ nicht aufgefordert habe, zur Frage Stellung zu nehmen, ob und inwieweit sich der psychische Gesundheitszustand und die Arbeitsfähigkeit seither verändert hätten. Das psychiatrische Konsilium des Universitätsspitals F.________ vom 25. Oktober 2011, das während des stationären Aufenthalts vom 24. bis 28. Oktober 2011 in der Klinik und Poliklinik für Innere Medizin (Austrittsbericht vom 2. November 2011) erstellt worden sei, sei auch nach der Auffassung der Vorinstanz zur Beurteilung der Rechtsfrage, ob sich der Gesundheitszustand und die Arbeitsfähigkeit in revisionsrechtlich erheblicher Weise verändert hätten, nicht aussagekräftig. Unter diesen Umständen (fehlerhafter Auftrag an Dr. med. E.________) hätten die Verwaltung und das kantonale Gericht den Untersuchungsgrundsatz und damit Bundesrecht verletzt.