Citation: 4A_553/2022 E. 6.1.1

6.1.1. Die Vorinstanz erwog, der von der Erstinstanz per Skype befragte Zeuge Dr. med. D.________ habe seinen Wohnsitz in Deutschland, womit die Erstinstanz mit dessen Einvernahme eine hoheitliche Handlung vorgenommen habe. Damit sei dessen Aussage nicht verwertbar. Dies betreffe aber nicht auch die von ihm ausgestellten ärztlichen Zeugnisse. Von einer Rückweisung zwecks Wiederholung der Einvernahme könne abgesehen werden, weil die Zeugenaussage für die Frage entbehrlich sei, ob der Beschwerdegegner ab dem 28. August 2019 arbeitsunfähig gewesen sei.