Citation: 5A_672/2023 E. 4.3

4.3. In den vorliegend massgebenden Punkten hat sich das Obergericht ausreichend und verständlich geäussert, sodass die Tragweite des Entscheids erkenntlich war und er sachgerecht angefochten werden konnte, was die Beschwerdeführerin denn auch getan hat. Der Verweis des Obergerichts auf die eingehende Begründung der KESB und die sorgfältigen Abklärungen ist einleitend zu den relevanten Ausführungen zu verstehen. Die Kritik daran ist einerseits appellatorisch und richtet sich anderseits gegen die Würdigung des Sachverhalts, die nach Auffassung der Beschwerdeführerin fehlerhaft ist. Dies hat jedoch nichts mit einer Verletzung der Begründungspflicht zu tun (vgl. BGE 145 III 324 E. 6.1). Wenn die Beschwerdeführerin zudem behauptet, dass das Obergericht sich nicht dazu geäussert habe, warum Weisungen in Bezug auf sie erforderlich seien, kann dem nicht beigepflichtet werden. Das Obergericht hat in diesem Zusammenhang ausgeführt, dass die Beschwerdeführerin und deren Eltern die Ausweitung des persönlichen Verkehrs dezidiert ablehnen würden und Weisungen Ersterer gegenüber zur Sicherung der angeordneten Kontaktregelung deshalb notwendig seien. Dies genügt den dargelegten Anforderungen an die Begründungspflicht. Eine Gehörsverletzung kann nach dem Ausgeführten nicht festgestellt werden und die Beschwerde erweist sich insoweit als unbegründet.