Citation: I 32/03 19.12.2003 E. 2

Streitig und zu prüfen ist die Arbeitsfähigkeit des Versicherten. 2.1 Die Vorinstanz ist in einlässlicher Würdigung der Akten, insbesondere gestützt auf den Abklärungsbericht der BEFAS vom 8. Juni 2001, zum Schluss gelangt, dem Versicherten sei aus gesundheitlicher Sicht eine angepasste Tätigkeit ganztägig zumutbar. Als mögliche Tätigkeitsfelder nannte sie Bedienungs- und Überwachungsfunktionen in Industrie und Gewerbe sowie Hilfsarbeiten im Dienstleistungssektor. Der Beschwerdeführer bringt dagegen vor, er leide an Allergien auf zahlreiche Stoffe, die nicht vollständig gemieden werden könnten, weshalb es immer wieder zu Allergieschüben komme. Entsprechend der Einschätzung des Dermatologen Dr. med. A.________ von der Abteilung Arbeitsmedizin der SUVA sei davon auszugehen, dass sich auch inskünftig Phasen mit 100 %iger Arbeitsfähigkeit mit solchen gänzlicher Arbeitsunfähigkeit abwechseln würden, weshalb höchstens von einer 50 %igen Arbeitsfähigkeit auszugehen sei. 2.2 Aus den umfangreichen medizinischen Akten geht hervor, dass das mittlerweile chronische Handekzem des Beschwerdeführers immer wieder aufflackert. Den neueren ärztlichen Einschätzungen ist jedoch zu entnehmen, dass diese Ekzemveränderungen der Aufnahme einer geeigneten Tätigkeit nicht entgegen stehen. Dies umso weniger, als der begründete Verdacht besteht, der Beschwerdeführer komme den ärztlichen Anweisungen nicht oder nur ungenügend nach und setze dadurch eine Mitursache für die wiederkehrenden Ekzemschübe. So bestätigte sich in der beruflichen Abklärung - was zuvor schon an der Dermatologischen Klinik des Spitals X.________ (Bericht vom 15. April 1999) sowie im Bericht der Klinik Y.________ vom 9. April 1998 angesprochen wurde -, dass er trotz wiederholter, ausführlicher Instruktion die notwendigen therapeutischen Massnahmen (Handpflege, Tragen von Handschuhen) nicht befolgt oder nur mangelhaft umsetzt. Zwar erscheint der mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde vorgebrachte Einwand, nach zahlreichen medizinischen Behandlungen habe eine gewisse Verwirrung bezüglich der anzuwendenden Mittel geherrscht, nicht abwegig. Das völlige Unterlassen der Handpflege und das Arbeiten mit defekten Handschuhen ist dadurch aber nicht zu erklären, zumal der Versicherte auf ausdrückliche Nachfrage hin bestätigte, über die notwendigen therapeutischen Vorkehren bestens informiert zu sein. Das kantonale Gericht erwog zutreffend, im wiederholten Vernachlässigen der Handpflege und dem unsachgemässen Umgang mit Schutzvorkehren liege eine Verletzung der jedem Versicherten obliegenden Schadenminderungspflicht. Sodann zeigten die beruflichen Abklärungen, dass denkbare Einsatzmöglichkeiten als Kurier, Staplerfahrer, Speditionsmitarbeiter oder in der Kunststoffverarbeitung auch wegen der begrenzten intellektuellen Leistungsfähigkeit und damit aus invaliditätsfremden Gründen eingeschränkt sind, für welche die Invalidenversicherung nicht einzustehen hat. Mit der Vorinstanz besteht daher kein Grund, von der auf umfassenden Abklärungen beruhenden Beurteilung der BEFAS, wonach dem Versicherten in einer angepassten Tätigkeit eine volle Arbeitsfähigkeit zugemutet werden kann, abzugehen. Was in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vorgebracht wird, vermag zu keiner anderen Beurteilung zu führen.