Citation: 4A_508/2017 E. B

Am 21. Juli 2016 erhob der Kläger beim Tribunal Arbitral du Sport (TAS) Schiedsklage gegen den Beklagten. Er beantragte, der Beklagte sei zu verurteilen, ihm einerseits EUR 1'070'000.-- "net" als Lohnrückstände des Vertrags vom 9. Dezember 2015 und andererseits EUR 6'020'000.-- "net" als Schadenersatz für die Beendigung dieses Vertrags, zuzüglich Zins zu 5 % seit 10. September 2016, zu bezahlen. Mit Schiedsentscheid vom 8. August 2017 hiess das TAS die Schiedsklage teilweise gut. Es verurteilte den Beklagten, dem Kläger EUR 5'570'000.--, bestehend aus den separaten Beträgen EUR 1'070'000.-- "NET" und EUR 4'500'000.-- "NET", (Dispositiv-Ziffer 2) sowie Zins zu 5 % auf den Betrag von EUR 4'500'000.-- seit 10. September 2016 (Dispositiv-Ziffer 3) zu bezahlen. Der Schiedsentscheid hält für Zwecke der Zinsberechnung im Sinne von Dispositiv-Ziffer 3 weiter fest, dass Zahlungen des Beklagten an den Kläger zunächst auf den Betrag von EUR 1'070'000.-- angerechnet werden, bevor sie als (Teil-) Zahlung des Betrags von EUR 4'500'000.-- betrachtet werden (Dispositiv-Ziffer 4). Schliesslich verurteilte das TAS den Beklagten, den Kläger entsprechend Artikel 3 des Vertrags vom 9. Dezember 2015 für sämtliche Gebühren, Steuern und Abgaben ("all fees, taxes and contributions") schadlos zu halten, welche diesem aus den Zahlungen des Beklagten gemäss Dispositiv-Ziffer 2 erwachsen (Dispositiv-Ziffer 5).