Citation: 2A.21/2003 24.06.2003 E. 2

2.1 Die Beschwerdeführerinnen rügen, die Vorinstanz habe den Sachverhalt - unter Verletzung von Art. 29 BV - offensichtlich unrichtig und unvollständig festgestellt. 2.2 Gemäss Art. 29 Abs. 2 BV haben die Parteien Anspruch auf rechtliches Gehör. Das rechtliche Gehör dient einerseits der Sachaufklärung, andererseits stellt es ein persönlichkeitsbezogenes Mitwirkungsrecht beim Erlass eines Entscheids dar, welcher in die Rechtsstellung des Einzelnen eingreift. Der Betroffene hat das Recht, sich vor Erlass eines in seine Rechtsstellung eingreifenden Entscheids zur Sache zu äussern. Dazu gehört insbesondere das Recht, Einsicht in die Akten zu nehmen, mit erheblichen Beweisanträgen gehört zu werden und an der Erhebung wesentlicher Beweise entweder mitzuwirken oder sich zumindest zum Beweisergebnis zu äussern, wenn es geeignet ist, den Entscheid zu beeinflussen (BGE 127 I 54 E. 2b S. 56; 124 I 241 E. 2). Was das Akteneinsichtsrecht betrifft, so muss der Betroffene in diejenigen Akten Einblick nehmen können, welche geeignet sind, der Behörde als Grundlage für ihren Entscheid zu dienen. Es handelt sich dabei um die der entscheidenden Behörde tatsächlich zur Verfügung stehenden Akten, die sie von Amtes wegen oder auf Antrag einer Partei beigezogen hat. Beantragt eine Partei den Beizug weiterer Akten, wozu sie nach Art. 29 Abs. 2 BV grundsätzlich berechtigt ist (Recht, Beweisanträge zu stellen), ist die Behörde nicht in jedem Fall gehalten, dem Antrag Folge zu leisten. Sie kann das Aktenbeizugsbegehren (Beweisbegehren) insbesondere dann ablehnen, wenn der Sachverhalt, den eine Partei beweisen will, nicht rechtserheblich ist, wenn bereits Feststehendes bewiesen werden soll oder wenn von vornherein anzunehmen ist, dass der angebotene Beweis keine Klarstellungen herbeizuführen vermag. Kommt der Richter bei pflichtgemässer Beweiswürdigung zur Überzeugung, der angebotene Beweis vermöge keine Klärung herbeizuführen, kann auf ein beantragtes Beweismittel verzichtet werden. In der damit verbundenen antizipierten Beweiswürdigung kann keine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör liegen (BGE 122 II 464 E. 4a S. 469; 122 V 157 E. 1d S. 162; 120 Ib 224 E. 2b S. 229). Wird im Rahmen einer Verwaltungsgerichtsbeschwerde gerügt, der Anspruch auf rechtliches Gehör sei dadurch verletzt worden, dass Beweisanträge abgelehnt oder Akten nicht beigezogen wurden, ist Art. 105 Abs. 2 OG zu beachten. Dies bedeutet, dass das Bundesgericht nur dann auf eine Verletzung des Gehörsanspruchs des Beschwerdeführers schliessen kann, wenn sich die vorgenommene antizipierte Beweiswürdigung als willkürlich erweist (vgl. Urteil 2A.294/2002 vom 3. Juli 2002 E. 2.1). 2.3 Die Beschwerdeführerinnen bestätigen selber, sie hätten die Original-Personalakten der Swisscom AG (Urkunden 1-79) zugestellt erhalten und davon Fotokopien angefertigt; letztere seien nun aber nicht mehr auffindbar (Beschwerde S. 10 f., 26 und 37). Unter diesen Umständen ist davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerinnen das vollständige Personaldossier der Beschwerdegegnerin über D.________ erhalten haben; die Beschwerdeführerinnen legen denn auch nicht dar, welche Akten ihnen allenfalls vorenthalten worden wären. Entgegen den Behauptungen der Beschwerdeführerinnen (Beschwerde S. 11) befinden sich insbesondere die Unterlagen betreffend Wahl und Beförderungen von D.________ in den Akten. Auch den Letzteren lassen sich keine Anhaltspunkte für eine Unvollständigkeit der Personalakten entnehmen. Es kann hier auch auf die Vernehmlassung der Beschwerdegegnerin verwiesen werden, die bestätigt, die Vorinstanz habe über ihre sämtlichen Akten verfügt und die Beschwerdeführerinnen hätten bereits im Jahre 2000 umfassende Akteneinsicht erhalten. Der pauschale Vorwurf, es sei kein ordentliches Beweisverfahren durchgeführt worden, lässt die Ablehnung der entsprechenden Beweisbegehren durch die Vorinstanz, weil diese zusätzlichen Beweise an ihrer aus den Akten gewonnenen Überzeugung nichts hätten ändern können (angefochtener Entscheid E. 3d in fine), nicht als unhaltbar erscheinen. Dies gilt insbesondere auch für die abgelehnte Einvernahme von E.________ und F.________, denn die Beschwerdeführerinnen legen nicht dar, was diese in Bezug auf die Frage der angeblich erfolgten Wahl/Beförderung, angesichts der für diese geltenden schriftlichen Formerfordernisse, beweisen könnte. Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerinnen war die Vorinstanz auch keineswegs verpflichtet, einen zweiten Schriftenwechsel durchzuführen (Art. 57 Abs. 2 i.V.m. Art. 71a Abs. 2 VwVG); sie erhielten zudem Gelegenheit, sich zu den neuen Vorbringen der Beschwerdegegnerin in ihrer damaligen Vernehmlassung zu äussern (angefochtenes Urteil, Sachverhalt F. und E. 1d). Dies erscheint nicht willkürlich.