Citation: 8C_787/2020 E. A

A.a. A.________, geboren 1961, war seit 1989 als Monteur bei der B.________ AG angestellt und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) für die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen sowie Berufskrankheiten versichert. Am 11. Juli 1991 stürzte er aus einem Hotelfenster aus ca. 8,5 Metern Höhe. Dabei erlitt er multiple Verletzungen, unter anderem Rippenserienfrakturen 8 bis 10 rechts, einen Pneumothorax mit Totalatelektase rechts, eine Lungenkontusion rechts, eine instabile Beckenfraktur mit Symphysensprengung, eine Fraktur des unteren Schambeinastes rechts sowie eine Commotio cerebri. Die Suva anerkannte ihre Leistungspflicht und erbrachte die gesetzlichen Leistungen. Mit Verfügung vom 20. November 1996 sprach sie A.________ ab dem 1. Januar 1996 eine Rente von 10 % und eine Integritätsentschädigung basierend auf einer Integritätseinbusse von 30 % zu. A.b. Die Suva leitete am 30. März 2017 ein Rentenrevisionsverfahren ein. Daraufhin tätigte sie verschiedene Abklärungen und forderte Unterlagen ein. Anschliessend teilte sie A.________ mit, dass sich gestützt auf die Beurteilung durch Kreisarzt Dr. med. C.________ vom 18. April 2018 sein Zustand zwar verschlechtert habe, dies aber nicht kausal auf das Unfallereignis vom 11. Juli 1991 zurückzuführen sei, sondern auf die Verschlimmerung der Krankheit COPD. Nach einem Einwand von A.________ legte die Suva die Akten Dr. med. D.________, leitender Arzt Pneumologie am Kantonsspital E.________, vor, welcher mit Aktengutachten vom 15. Januar 2019 zum Schluss kam, es ergebe sich kein kausaler Zusammenhang zwischen dem beim Unfallereignis vom 11. Juli 1991 erlittenen Thoraxtrauma und der Krankheit COPD. A.c. Mit Verfügung vom 15. Januar 2019 verneinte die Suva eine Leistungspflicht für die Lungenschädigung mangels Unfallkausalität. D ie dagegen erhobene Einsprache wies die Suva mit Einspracheentscheid vom 9. Mai 2019 ab.