Citation: 2A.476/2001 09.11.2001 E. 2

2.- Der Beschwerdeführer macht unter anderem geltend, er habe in seiner Angelegenheit wiederholt vor dem Richter erscheinen müssen, werde aber immer noch nicht aus dem Gefängnis entlassen. Da er dem Bundesgericht als Beschwerdebeilage die Verfügung des Departements des Innern des Kantons Solothurn vom 10. Juli 2001 über die bedingte Entlassung aus dem Strafvollzug eingereicht hat, bestehen Zweifel, ob ihm der Unterschied zwischen strafrechtlicher Haft und Ausschaffungshaft bekannt und bewusst ist. Zur Klarstellung kann hier daher ausgeführt werden, dass der Beschwerdeführer aus dem Strafvollzug bedingt entlassen worden ist; im vorliegenden Verfahren geht es nicht mehr um die Verbüssung von Straftaten, sondern einzig um fremdenpolizeiliche und damit administrative Haft zwecks Vollzugs der ihm auferlegten Wegweisung. Dabei können begangene Straftaten freilich auch eine Rolle spielen. Die Dauer der Ausschaffungshaft hängt jedoch im Unterschied zu strafrechtlicher Inhaftierung vom Vollzug der Wegweisung ab. Mit der Ausschaffung wird die Ausschaffungshaft jederzeit beendet, allenfalls auch vor Ablauf der festgelegten Haftdauer.