Citation: 6B_986/2017 E. 4.4

4.4. Das angefochtene Urteil verletzt auch in diesem Punkt kein Bundesrecht. Zunächst ist auch in diesem Kontext auf die Erwägungen zur Stellung des Beschwerdeführers als funktionaler Beamter zu verweisen (E. 1.4). Desgleichen gilt auch in diesem Zusammenhang, was zur faktischen Entscheidkompetenz des Beschwerdeführers aufgeführt wurde (E. 2.4.2). Insofern stösst der Einwand des Beschwerdeführers, wonach er nicht pflichtwidrig gehandelt habe, weil er über die Vergabe gar nicht habe entscheiden können, ins Leere. Soweit der Beschwerdeführer schliesslich vorbringt, die Vorinstanz habe nicht berücksichtigt, dass die Provisionen auf einer mündlichen Vereinbarung beruht hätten, so dass er zu derer Annahme berechtigt gewesen sei, geht seine Beschwerde nicht über eine blosse appellatorische Kritik hinaus. Der Schluss der Vorinstanz, wonach die vom Beschwerdeführer für die Vermittlung der staatlichen Aufträge des BAFU bezogenen Provisionen nicht rechtmässig waren, ist nicht zu beanstanden. Es mag zutreffen, dass der Akquisition von Mandaten ein gewisser Wert zukommt, doch gelten im Rahmen der Vergabe staatlicher Aufträge die Regeln des öffentlichen Beschaffungsrechts. Für die Abgeltung für die Vermittlung von Aufträgen an die A.________ GmbH, aus welcher der Beschwerdeführer Ende August 2007 ausgeschieden war, bleibt von daher kein Raum. Das Verhalten des Beschwerdeführer wurde von der Vorinstanz denn auch zu Recht als pflichtwidrig qualifiziert. Daraus lässt sich kein rechtmässiger Anspruch auf Vergeltungen ableiten. Ob die Ausrichtung von Provisionen im Verhältnis unter Privaten der Usanz entspricht, ist im vorliegenden Kontext ohne Belang. Die Beschwerde erweist sich in diesem Punkt als unbegründet.