Citation: 5A_682/2022 E. 5.2.1

5.2.1. Die Vorinstanz erwog hierzu, das Gutachten sei unter Beachtung aller relevanten vorinstanzlichen Akten sowie gestützt auf eine klinisch psychiatrische Abklärung des Beschwerdeführers anlässlich eines Untersuchungstermins mit einer Dauer von 1 Stunde und 45 Minuten ergangen. Es enthalte eine Zusammenfassung der Aktenlage und bilde den Inhalt des Abklärungsgesprächs ab. Es enthalte sodann eine ausführliche Darlegung der Befunde und eine detaillierte Begründung der Beurteilung. Gestützt auf die getroffenen Abklärungen stelle der Gutachter für den Beschwerdeführer eine Diagnose und beantworte die weiteren von der KESB gestellten Fragen. Das Gutachten beruhe damit auf allseitigen Untersuchungen und sei für die streitigen Belange umfassend. In seinen Schlussfolgerungen sei das Gutachten überzeugend und nachvollziehbar begründet, weshalb es grundsätzlich voll beweiskräftig sei. Soweit der Beschwerdeführer moniere, dass der Gutachter davon auszugehen scheine, dass alle in den Akten enthaltenen Angaben zutreffend seien, sei daran zu erinnern, dass der Gutachter im Gespräch mit dem Beschwerdeführer bemüht gewesen sei, die Diskrepanzen zwischen der Aktenlage und den Angaben des Beschwerdeführers zu klären. Inwiefern der Gutachter dabei nicht ergebnisoffen und kritisch an die Begutachtung herangegangen sein soll, sei nicht ersichtlich. Der Beschwerdeführer vermöge auch nicht glaubhaft darzulegen, dass ihm der Gutachter nicht wohlgesonnen gewesen wäre. Daran ändere nichts, dass einzelne Passagen des Gutachtens auch anders hätten formuliert werden können.