Citation: 6B_281/2018 E. 1.1

1.1. Der Beschwerdeführer beanstandet den Schuldspruch wegen Amtsmissbrauchs. Die Vorinstanz habe Bundesrecht (Art. 312 StGB) verletzt. Sie habe die Festnahme des sich offensichtlich in einem psychischen Ausnahmezustand befindlichen, tobenden C.D.________ aufgrund dessen Selbstgefährdung sowie die Wiederherstellung öffentlicher Ruhe und Ordnung als legitime Zwecke anerkannt. Selbst wenn ein längeres Zuwarten und Beobachten der Situation wie auch der Beizug eines professionellen Verhandlers angezeigt gewesen wären, so stelle sein Verhalten höchstens Ermessensüberschreitung, nicht aber einen für die Erfüllung des objektiven Tatbestandes von Art. 312 StGB erforderlichen Ermessensmissbrauch dar. Er sei zudem von der Rechtmässigkeit seines Tuns überzeugt gewesen und habe ohne Absicht, einem anderen einen Nachteil zuzufügen, gehandelt. Die Vorinstanz habe betont, er hätte C.D.________ nicht schaden wollen. Er habe darauf vertraut, dass die Sondereinheit C.D.________ ohne Verletzungsfolgen hätte festnehmen können.