Citation: 8C_98/2023 E. A

Der 1957 geborene A.________ war einzelzeichnungsberechtigter Gesellschafter und Geschäftsführer (ab 19. November 2010 Vorsitzender der Geschäftsführung) der im Jahre 2005 gegründeten B.________GmbH und gleichzeitig bei ihr als Deckenmonteur angestellt. In dieser Eigenschaft war er bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) gegen die Folgen von Unfällen versichert. Mit Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 9. Januar 2021 wurde die Gesellschaft aufgelöst. Am 14. Januar 2014 rutschte A.________ im Materiallager von der Treppe und fiel auf die rechte Schulter (Schadenmeldung vom 3. Februar 2014). Dabei zog er sich eine Massenruptur der Rotatorenmanschette an der rechten Schulter zu. Die Suva erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung und Taggeld). Nach einer ersten Operation am 12. März 2014 (Schulterarthroskopie mit Rekonstruktion der Subscapularissehne, der Supra- und Infraspinatussehne sowie Tendonese der langen Bizepssehne und Acromioplastik) zeigte sich ein schleppender postoperativer Verlauf mit Entwicklung einer adhäsiven Kapsulitis (frozen shoulder). Am 5. August 2015 erfolgte eine weitere Operation. Mit Mitteilung vom 13. April 2016 stellte die Suva die Taggeldleistungen auf den 1. März 2016 ein. Die IV-Stelle des Kantons Zürich, bei der sich A.________ zwischenzeitlich angemeldet hatte, liess am 16. Januar 2018 eine orthopädische Untersuchung durch den Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) durchführen und sprach A.________ mit Verfügung vom 5. Dezember 2018 eine ganze Invalidenrente ab dem 1. Januar 2015 zu. Die Suva holte ihrerseits eine kreisärztliche Beurteilung des Dr. med. C.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, vom 26. März 2019 ein und sprach A.________ gestützt darauf eine Integritätsentschädigung bei einer Integritätseinbusse von 15 % zu. Einen Rentenanspruch verneinte sie hingegen bei einem Invaliditätsgrad von 4,2 % (Einspracheentscheid vom 14. Oktober 2019). Das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich hiess die von A.________ dagegen erhobene Beschwerde mit Urteil vom 26. März 2021 teilweise gut und stellte fest, dass dieser ab 1. März 2016 Anspruch auf eine Invalidenrente bei einem Invaliditätsgrad von 19 % habe. Das von A.________ daraufhin angerufene Bundesgericht hob das Urteil des Sozialversicherungsgerichts auf und wies dies Sache zur Einholung eines schulterorthopädischen Gerichtsgutachtens an die Vorinstanz zurück.