Citation: 4A_595/2021 E. 7.1.1

7.1.1. Er macht geltend, er habe bereits vor der Vorinstanz beanstandet, dass die Erstinstanz den Sachverhalt in Phasen unterteilt und diese lediglich isoliert beurteilt habe. Die Vorinstanz zitiere diese Beanstandung zwar, unterlasse es aber, sich damit einlässlich auseinanderzusetzen, sondern unterteile den Sachverhalt ihrerseits noch zusätzlich. Diese Unterteilung führe dazu, dass die Vorinstanz nur Detailfragen zu einzelnen Vorgängen werte und sich darin verliere, statt die eigentliche Kernfrage zu entscheiden, nämlich, ob zwischen den Parteien ein Treuhandvertrag, also ein Dauerschuldverhältnis, für das Halten der Aktien der E.________ AG zwischen 1993 und 2001 bestanden habe. Die Vorinstanz äussere sich nicht in nachvollziehbarer Weise, ob die von ihm vorgebrachten Tatsachen für den Bestand eines Treuhandvertrags ausreichend seien. Die Rüge geht fehl. Es ist nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanzen den Sachverhalt in verschiedene Phasen aufgeteilt haben, zumal sich die Parteien - falls ein mündlicher Treuhandvertrag zustande gekommen wäre - immer wieder hätten absprechen müssen, was in der jeweiligen Situation gelten soll, wie der Beschwerdegegner zu Recht geltend macht. Bereits deshalb scheint eine Aufteilung in verschiedene Phasen angezeigt. Es ist denn auch nicht ersichtlich, dass vorliegend die Aufteilung in verschiedene Phasen dem Beschwerdeführer eine sachgerechte Anfechtung verunmöglicht hätte. Die Vorinstanz gelangte zum Ergebnis, der Beschwerdeführer habe den Abschluss eines Treuhandvertrags im letzten Quartal 1993, der über mehrere Jahre Bestand gehabt haben soll, nicht hinreichend substanziiert. Damit hat sie die Kernfrage - entgegen dem Beschwerdeführer - durchaus entschieden. Entgegen der pauschalen Behauptung des Beschwerdeführers hat sie sich auch ausführlich mit dessen Vorbringen zum Abschluss bzw. zum Bestand eines Treuhandvertrags zwischen den Parteien auseinandergesetzt.