Citation: 9C_50/2020 E. 4.2.1

4.2.1. Wie von der Beschwerdeführerin zutreffend erwähnt, hat die Versicherte mehrfach bekräftigt, sie erachte ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt auf Grund ihres Alters und ihrer gesundheitlichen Einschränkungen als äusserst gering, weshalb sie sich nicht weiter aktiv um eine Arbeitsstelle bemüht habe und bemühe. Ein eigentlicher Eingliederungswille respektive eine Eingliederungsbereitschaft ist nicht erkennbar, zumal zu keinem Zeitpunkt, mit Ausnahme der letztinstanzlichen Vernehmlassung, auch nur ansatzweise zum Ausdruck gebracht worden wäre, auf berufliche Massnahmen angewiesen zu sein bzw. solche zu wollen. Als nicht stichhaltig erweist sich in diesem Zusammenhang der Einwand der Beschwerdegegnerin, sie habe sich auf Grund des Krankheitsverlaufs im Frühjahr und Sommer 2017 sowie der späteren dauerhaften Verschlechterung ihres Gesundheitszustands objektiv ausserstande gesehen, im betreffenden Zeitraum entsprechende Anstrengungen an den Tag zu legen. Vielmehr hat das kantonale Gericht in sorgfältiger Würdigung der damaligen medizinischen Aktenlage erwogen, dass jedenfalls ab Januar 2017 eine Verweistätigkeit im Umfang von 50 % wieder zumutbar war. Die erwerblichen Unterlagen zeigen ferner mit der IV-Stelle auf, dass die Beendigungen der letzten Arbeitsverhältnisse durch die Beschwerdegegnerin zumindest teilweise auch auf nicht gesundheitsbedingte Faktoren zurückzuführen waren. Schliesslich absolvierte die Beschwerdegegnerin ihren letzten Arbeitstag Ende Juni 2015, weshalb nicht von einer langjährigen Absenz vom Arbeitsmarkt ausgegangen werden kann.