Citation: 4A_42/2021 E. 4.2

4.2. Das Bezirksgericht bejahte einen Irrtum der Beschwerdeführerin. Diese habe eine Skulptur mit einem von Yves Klein montierten Ständer kaufen wollen und sei denn auch davon ausgegangen, dass sowohl der Schwamm als auch der Sockel von Yves Klein erstellt worden seien. Der fälschlich angenommene Sachverhalt habe für sie eine notwendige Geschäftsgrundlage dargestellt. Insofern sei das Verkaufsobjekt "mangelhaft" und der Irrtum ein wesentlicher. Indes sei ihr die Berufung auf Grundlagenirrtum versagt, da die Gewährleistung in diesem Punkt wegbedungen worden sei. Insoweit schützte das Obergericht den erstinstanzlichen Entscheid. Diese Fragen sind vor Bundesgericht nicht (mehr) strittig.