Citation: 9C_234/2020 E. 2

Das Sozialversicherungsgericht hat die Bestimmungen und Grundsätze über die Hilflosigkeit (Art. 9 ATSG), den Anspruch auf Hilflosenentschädigung und die für deren Höhe wesentliche Unterscheidung dreier Hilflosigkeitsgrade (Art. 42 Abs. 1 und 2 IVG; Art. 37 Abs. 1 bis 3 IVV) sowie die massgebenden sechs alltäglichen Lebensverrichtungen (An- und Auskleiden; Aufstehen, Absitzen und Abliegen; Essen; Körperpflege; Verrichtung der Notdurft sowie Fortbewegung und Kontaktaufnahme; BGE 133 V 450 E. 7.2 S. 463 mit Hinweisen; Urteil 9C_457/2015 vom 21. Oktober 2015 E. 2.1; vgl. auch Ziff. 8010 des Kreisschreibens des Bundesamt für Sozialversicherungen [BSV] über Invalidität und Hilflosigkeit in der Invalidenversicherung [KSIH]) zutreffend dargelegt. Richtig sind auch ihre Ausführungen zur lebenspraktischen Begleitung im Sinne von Art. 42 Abs. 3 IVG i.V.m. Art. 38 IVV sowie zu den Anforderungen an einen Abklärungsbericht als zuverlässige Entscheidungsgrundlage, von der das Gericht grundsätzlich nur bei klar feststellbaren Fehleinschätzungen der Abklärungsperson abweicht (BGE 133 V 450 E. 11.1.1 mit Hinweisen). Darauf wird verwiesen. Strittig ist einerseits der Hilfsbedarf bei der Verrichtung der Notdurft trotz Abgabe eines Dusch-WCs, anderseits der Umfang der notwendigen lebenspraktischen Begleitung.