Citation: 8C_586/2015 E. 3.5

3.5. Das kantonale Gericht hat zu Recht und ohne Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes von Beweisweiterungen abgesehen. Dies trifft namentlich in Bezug auf den Einfluss der Schulterbeschwerden auf die Arbeitsfähigkeit zu. Das kantonale Gericht hat sich damit auseinandergesetzt und dabei willkürfrei festgestellt, dass die Beschwerdeführerin im für die Beurteilung massgebenden Zeitpunkt des Verfügungserlasses vom 30. April 2013 dadurch nicht zusätzlich in der Leistungsfähigkeit beeinträchtigt war. Im Rahmen der klinischen Untersuchung des Schultergürtels und der oberen Extremitäten zeigten sich den Gutachtern des medizinischen Zentrums C.________ keine pathologischen Befunde. Ein nach Vorliegen des Gutachtens erstelltes MRI der Schulter vom 8. Februar 2013 wies laut Bericht des Spitals H.________ vom 3. Juni 2013 zwar Befunde auf, die gegebenenfalls die Beschwerden erklären könnten. Eine Arbeitsunfähigkeit wurde jedoch ausdrücklich nicht attestiert. Der Bericht gibt daher nicht Anlass, an der Zuverlässigkeit der Expertise zu zweifeln. Auch mit der Frage des möglichen Einflusses von Nebenwirkungen der ärztlich verordneten Medikamente auf die Arbeitsfähigkeit der Versicherten hat sich das kantonale Gericht befasst. Im Gutachten des medizinischen Zentrums C.________ wird die aktuelle Medikation ausdrücklich erwähnt. Die Compliance wurde teilweise mittels Blutwertkontrollen überprüft. Die Vorinstanz durfte daher willkürfrei davon ausgehen, dass die Gutachter die möglichen Nebenwirkungen der Medikamente angesprochen und diskutiert hätten, wenn sie für die Frage der Arbeitsfähigkeit von Relevanz wären. Sind als Folge der medikamentösen Therapie die Reaktionsfähigkeit, die Fahrtüchtigkeit oder die Fähigkeit, Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen, möglicherweise beeinträchtigt, wie die Beschwerdeführerin vorbringt, fallen Tätigkeiten, welche diese Eigenschaften verlangen, ausser Betracht. Die Einschränkung beschlägt somit in erster Linie das Spektrum der aufgrund des medizinischen Anforderungsprofils, wie es von den Gutachtern des medizinischen Zentrums C.________ umschrieben wurde, noch in Betracht fallenden Erwerbstätigkeiten (vgl. zur Aufgabe des Arztes bei der Erarbeitung von Grundlagen für die Bemessung der Invalidität BGE 140 V 193 E. 3.2 S. 195; 107 V 17 E. 2b S. 20). Zu den gesundheitlichen Beeinträchtigungen und den daraus folgenden körperlich-funktionellen Belastbarkeitsgrenzen haben sich die Gutachter des medizinischen Zentrums C.________ umfassend geäussert, weshalb darauf abzustellen ist. Der beantragten Rückweisung der Sache zwecks zusätzlicher Abklärungen und neuem Entscheid bedarf es angesichts der medizinisch umfassend dokumentierten Aktenlage - in antizipierter Beweiswürdigung (BGE 136 I 229 E. 5.3 S. 236 f. mit Hinweisen) - nicht.