Citation: 4A_356/2017 E. 2.3.1

2.3.1. Die Beschwerdeführerin bringt weiter vor, sie habe im Rahmen ihrer Ausführungen zur Rechnungslegung gestützt auf das Periodizitätsprinzip argumentiert, dass die ausserordentlichen Pensionskassenbeiträge keine verrechenbare Kosten darstellten, weil es sich um periodenfremde Aufwendungen handle. In tatsächlicher Hinsicht habe sie dargelegt, dass sich der ausserordentliche Pensionskassenbeitrag 2013 nicht auf das Jahr 2013, sondern auf frühere Perioden beziehe. Das Schiedsgericht habe es jedoch unterlassen, sich mit diesem fundamentalen und entscheidrelevanten Grundsatz auseinanderzusetzen. Bei der Behandlung der Fragen der Rechnungslegung führe es bloss aus, die Frage, ob die Beschwerdegegnerin im Jahre 2013 ausserordentliche Pensionskassenbeiträge habe belasten dürfen, die sich auf Arbeitsleistungen in früheren Perioden beziehen, werde an anderer Stelle behandelt. Dort behandle das Schiedsgericht jedoch ausschliesslich ein anderes ihrer Argumente, nämlich dass die vertraglichen Bestimmungen in Art. 5.2 und 5.6 des 2009 Service Agreement einer Belastung von Aufwendungen, die eine frühere Periode betreffen, entgegenstehe. Sie habe dieses Argument stets separat vorgetragen und habe darauf verwiesen, dass die Beschwerdegegnerin das Argument der Periodizität bewusst mit jenem gestützt auf Art. 5.6 des 2009 Service Agreement zu vermischen versucht habe.