Citation: I 298/05 09.08.2005 E. 2

Die Beschwerdeführerin macht zunächst geltend, die Vorinstanz habe gestützt auf einen Bericht der Klinik X.________ aus dem Jahr 2002 entgegen der Einschätzung des Hausarztes eine Arbeitsfähigkeit von 100 % angenommen und damit eine "Regelrangordnung" befolgt. Dieser Einwand trifft nicht zu. Die Vorinstanz hat die medizinischen Akten einlässlich und sorgfältig gewürdigt. Unter fachrichterlicher Mitwirkung ist sie zu Recht zum Schluss gelangt, dass nicht auf die Einschätzung des Hausarztes, sondern auf die Berichte der Spezialisten der Klinik X.________ abzustellen ist, wo die Versicherte seit Jahren betreut wurde. Ausgangspunkt bildete dabei der Bericht der Klinik X.________ vom 6. September 2002. Die Ärzte räumten damals ein, dass eine Beschwerdefreiheit wahrscheinlich nicht erreicht werden könne und Schmerzexazerbationen immer wieder folgen könnten. Es seien Tätigkeiten zu empfehlen mit wechselnden Positionen und ohne schwere körperliche Arbeiten. Generell sei die Patientin aber arbeitsfähig. Eine dauernde Verschlechterung des Gesundheitszustandes ist in der Folge nicht eingetreten (vgl. insbesondere den Bericht des Instituts Y.________, Zentrum für medizinische Radiologie, vom 15. Oktober 2003). Im Übrigen ergibt sich aus den Akten, dass die therapeutischen Massnahmen wegen der ablehnenden Haltung der Beschwerdeführerin nicht ausgeschöpft wurden, so zuletzt gemäss Bericht der Klinik X.________ vom 16. Juni 2003. Den letztinstanzlich eingereichten Stellungnahmen des PD. Dr. med. L.________, Orthopädische Chirurgie FMH, vom 20. und vom 22. April 2005 lässt sich ebenfalls entnehmen, dass keine Verschlechterung eingetreten ist. Auch er ist der Auffassung, dass die Versicherte in körperlich mittelschwer bis schwer belastenden Berufen nur begrenzt einsetzbar sei. Für wechselbelastende Tätigkeiten nennt er jedoch keine Einschränkungen. Unter diesen Umständen sind weitere medizinische und berufliche Abklärungen nicht erforderlich.