Citation: 1P.138/2004 23.06.2004 E. 2

2.1 Nach den aus Art. 29 BV fliessenden Verfahrensgarantien sind alle Beweise abzunehmen, die sich auf Tatsachen beziehen, die für die Entscheidung erheblich sind (BGE 117 Ia 262 E. 4b; 106 Ia 161 E. 2b; 101 Ia 169 E. 1, zu Art. 4 aBV, je mit Hinweisen). Das hindert aber den Richter nicht, einen Beweisantrag abzulehnen, wenn er in willkürfreier Überzeugung der bereits abgenommenen Beweise zur Überzeugung gelangt, der rechtlich erhebliche Sachverhalt sei genügend abgeklärt, und er überdies in willkürfreier antizipierter Würdigung der zusätzlich beantragten Beweise annehmen kann, seine Überzeugung werde auch durch diese nicht mehr geändert (BGE 122 V 157 E. 1d; 119 Ib 492 E. 5b/bb, zu Art. 4 aBV). 2.2 Das Verwaltungsgericht hat im angefochtenen Entscheid (S. 8) festgestellt, dass die Strick-Bürg-Strasse zwischen 2,6 und 3 m breit ist und nur bei der Einmündung und an einer Ausweichstelle das Kreuzen zweier Personenwagen zulässt. Dies entspricht weitestgehend der Darstellung der Beschwerdeführerin. Da somit das Verwaltungsgericht in Bezug auf die Strick-Bürg-Strasse - insbesondere deren geringer Breite und geringem Ausbaustandard - vom gleichen rechtserheblichen Sachverhalt ausging wie die Beschwerdeführerin, hatte es keinen Anlass, weitere Beweise darüber abzunehmen. Der Vorwurf der Beschwerdeführerin, es sei in aktenwidriger Weise davon ausgegangen, die Strasse weise auf der ganzen Länge eine Breite von 3,5 m auf, ist unbegründet. Das Verwaltungsgericht konnte unter diesen Umständen ohne Verfassungsverletzung darauf verzichten, den von der Beschwerdeführerin offenbar am Augenschein zu den Akten gegebenen Situationsplan ausdrücklich auszuwerten. Die Rüge ist unbegründet.