Citation: 8C_381/2022 E. A

Der 1979 geborene A.________ war vom 1. März bis 1. Juni 2017 bei der Plattform B.________ im Rahmen eines Arbeitsintegrationsangebots beschäftigt. Am 15. Mai 2017 wurde er in xxx angeschossen. Er erlitt eine Verletzung am rechten Oberarm, Mittelgesichtsfrakturen und verlor das linke Auge. Am 16. Mai 2017 wurde er im Universitätsspital C.________ am Kopf operiert. Am 23. Juni 2017 meldete sich A.________ bei der IV-Stelle des Kantons Zürich zum Bezug einer Augenprothese an. Weitere Operationen im Universitätsspital C.________ erfolgten am 20. Februar 2018 (Entfernung orbitaler Zysten links) und 23. März 2018 (Osteosynthesematerialentfernung Jochbein beidseits). Am 15. August 2018 meldete sich A.________ bei der IV-Stelle zur beruflichen Integration und zum Rentenbezug an. Diese tätigte medizinische Abklärungen und zog die Akten des Unfallversicherers bei. Letzterer holte ein polydisziplinäres Gutachten der Swiss Medical Assessment- and Business-Center AG (SMAB), Bern, vom 1. Mai 2019 ein, in dessen Rahmen die IV-Stelle den Gutachtern Zusatzfragen gestellt hatte. Der Beschwerdeführer legte am 26. Februar 2020 einen Bericht der Neuropsychologin D.________, Psychiatrische Universitätsklinik E.________, vom 19. November 2019 (nachfolgend PUK-Bericht) auf. Die IV-Stelle zog die vom Unfallversicherer eingeholte Stellungnahme der SMAB vom 31. März 2020 bei. Mit Verfügung vom 29. April 2021 verneinte sie den Anspruch des A.________ auf eine Invalidenrente und Eingliederungsmassnahmen.