Citation: C 257/01 16.07.2003 E. 4

4.1 Der Beschwerdeführer führt in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde aus, er habe sich auf Grund des ersten Beratungsgesprächs für berechtigt gehalten, auf Bemühungen um Arbeit zu verzichten, und macht eine Verletzung des Grundsatzes von Treu und Glauben geltend. Den Gesprächsnotizen der zuständigen RAV-Mitarbeiterin ist zu entnehmen, dass der Versicherte am 26. April und erneut am 27. Juni 2000 auf seine Verpflichtungen aufmerksam gemacht worden ist. Er wurde zudem wiederholt aufgefordert, eine Stellungnahme zum Fehlen von Arbeitsbemühungen einzureichen. Dies ist mit Schreiben des Versicherten an das RAV vom 30. August 2000 geschehen. Darin brachte der Beschwerdeführer vor, bis über das Gesuch um die Ausrichtung von Einarbeitungszuschüssen entschieden sei, sehe er keine Veranlassung, Stellenbewerbungen zu schreiben. Auf ein nunmehr geltend gemachtes diesbezügliches Einverständnis des RAV nahm er damals keinen Bezug. Angesichts dessen kann nicht als mit überwiegender Wahrscheinlichkeit (BGE 126 V 360 Erw. 5b mit Hinweisen) erstellt gelten, dass die fragliche Auskunft von der Mitarbeiterin des RAV erteilt worden ist, womit eine der zentralen Voraussetzungen der Berufung auf unrichtige behördliche Auskünfte nicht gegeben ist. Ausserdem hätte der Beschwerdeführer als Sozialversicherungsexperte mit eidgenössischem Fachausweis (ausgestellt am 30. März 1994) ohne weiteres die Unrichtigkeit erkennen können (BGE 127 I 36 Erw. 3a, 126 II 387 Erw. 3a, je mit Hinweisen). 4.2 Weiter beantragt der Beschwerdeführer Einsicht in die genannte Gesprächsnotiz. Damit macht er einen Teilgehalt des Anspruchs auf rechtliches Gehör, näherhin das Akteneinsichtsrecht, geltend. Durch die Zusendung des betreffenden Aktenstücks (s. oben D.) ist dem Beschwerdeführer das rechtliche Gehör gewährt worden. Die daraufhin eingereichte Stellungnahme vom 15. Mai 2003 gibt zu keinerlei Änderungen des in Erwägung 4.1 Gesagten Anlass.