Citation: 2C_22/2023 E. A

A.a. A.________, serbischer Staatsangehöriger (1971) reiste am 15. Juli 2007 in die Schweiz ein und erhielt eine Aufenthaltsbewilligung zum Verbleib bei seiner in der Schweiz niederlassungsberechtigten, damaligen Ehefrau B.________. Mit Verfügung vom 19. Juli 2011 befand das Migrationsamt des Kantons Zürich, A.________ habe mit B.________ eine Scheinehe geschlossen und wies ihn aus der Schweiz weg. Am 29. Februar 2012 verliess A.________ die Schweiz. Am 26. März 2012 wurde die Ehe zwischen A.________ und B.________ mit Urteil des Bezirksgerichts U.________ geschieden. A.b. Am 4. März 2012 reiste A.________ erneut in die Schweiz ein und heiratete am 2. November 2012 seine in der Schweiz niedergelassene Landsfrau C.________. In der Folge erteilte ihm das Migrationsamt des Kantons Zürich im Rahmen des Ehegattennachzugs eine Aufenthaltsbewilligung, welche wiederholt verlängert wurde. Mit Urteil des Bezirksgerichts U.________ vom 17. November 2014 wurde davon Vermerk genommen, dass A.________ und C.________ seit dem 15. Juni 2014 getrennt lebten. Nachdem die eheliche Gemeinschaft daraufhin wiederaufgenommen wurde, hielt das Bezirksgericht U.________ mit Urteil vom 25. April 2018 erneut fest, dass A.________ und C.________ zum Getrenntleben berechtigt seien, und verpflichtete A.________, die eheliche Wohnung per 31. Juli 2018 zu verlassen. A.c. Seit Mai 2018 wird A.________ von der Sozialhilfe unterstützt, wobei die Fürsorgeleistungen bis Januar 2022 über Fr. 100'000.-- betrugen und seither weiter angewachsen sind. Während seiner Anwesenheit wurde A.________ wegen vier Verkehrsdelikten mit Geldstrafen von insgesamt 85 Tagessätzen und Bussen in der Höhe von insgesamt Fr. 2'440.-- bestraft und es sind insgesamt vier Anzeigen, polizeiliche Ermittlungsverfahren und Strafverfahren wegen häuslicher Gewalt, Tätlichkeiten, Drohungen und einer Scheinehe aktenkundig. Weiter erwirkte A.________ während seiner Anwesenheit Verlustscheine in Höhe von über Fr. 10'000.--.