Citation: U 294/99 16.02.2001 E. 5

5.- a) Unter Hinweis auf im Rahmen der Pikettdiensttätigkeit geleistete Überzeit von jährlich 300 bis 350 Stunden macht der Beschwerdeführer des Weitern gelten, der für die Ermittlung der Überentschädigung mutmasslich entgangene Verdienst müsse um jährlich Fr. 10'325.- (325 Stunden zu Fr. 31.77) erhöht werden. Für die Zeit vom 29. Mai 1991 bis 31. August 1995 ergebe dies Fr. 42'160.-. Werde zudem die Lohnerhöhung der jeweiligen Jahre miteinbezogen, bestehe überhaupt keine Überentschädigung mehr. b) Den Akten lässt sich nicht entnehmen, dass der Beschwerdeführer je im geltend gemachten Ausmass Überzeit ausbezahlt erhalten hätte. Die höchste Auszahlung erfolgte im Jahre 1983 mit 210 Stunden, wohingegen es im Jahre 1988 beispielsweise nur 90 Stunden waren. Nicht nur seit dem Unfall, sondern - wie erwähnt - bereits ab Januar 1989 kamen zudem überhaupt keine Überstunden mehr zur Auszahlung. Im vorinstanzlichen Verfahren begründete der Versicherte dies mit dem nicht sehr überzeugenden Argument, er habe im Hinblick auf anstehende Investitionen einen grösseren Betrag zusammenkommen lassen wollen. Hinzu kommt, dass gemäss den übereinstimmenden Angaben von Arbeitgeberin und ehemaligem Vorgesetzten des Versicherten die Auszahlung die Ausnahme und die Kompensation die Regel bildete. Bei diesen Gegebenheiten lässt sich nicht beanstanden, wenn die SUVA Pikettzulagen, nicht aber mutmasslich nicht durch Freizeit kompensierte Überstunden zum entgangenen Verdienst zählte. Indem sie diesen von Fr. 82'596.40 im Jahre 1991 auf Fr. 92'754.45 im Jahre 1995 erhöhte, trug sie zudem der Lohnentwicklung entsprechend den Angaben der Arbeitgeberin vom 6. Juni 1995 Rechnung.