Citation: 4D_3/2015 E. 3.1.1

3.1.1. In Bezug auf das Zustandekommen des Werkvertrages zwischen der Beschwerdeführerin und der Beschwerdegegnerin kam die Vorinstanz zum Schluss, die Auffassung des Bezirksgerichts, es liege ein tatsächlicher Konsens vor, sei nicht offensichtlich unhaltbar. Dabei hielt die Vorinstanz im Wesentlichen fest, auch wenn die Parteien ausschliesslich über die Verkäuferin miteinander kommuniziert hätten, seien sich sowohl der Vertreter der Beschwerdeführerin wie auch die Beschwerdeführerin selbst, sehr wohl im Klaren gewesen, dass sie mit ihrer Unterschrift unter die Auftragsbestätigung die Beschwerdegegnerin mit der Erstellung der offerierten Werke zum angegebenen Preis beauftragten. Ebenso habe die klare Regelung bestanden, dass es sich bei den offerierten Werken um private Projekte ("only two private projects") und private Kosten ("costs are private") der Beschwerdeführerin handle. Dass die Verkäuferin und die Beschwerdeführerin jedoch eine interne Kostenregelung getroffen haben, wonach die Verkäuferin die Kosten für die Arbeiten an der Galerie (nicht jedoch diejenigen für die Schranktüre) übernehmen werde, wurde der Beschwerdegegnerin nicht kommuniziert.