Citation: 5A_786/2023 E. 4

Die Beschwerde richtet sich weiter gegen die auf Art. 20a Abs. 2 Ziff. 5 SchKG gestützte Kostenauflage. Die Beschwerdeführer machen geltend, die Beschwerde und das Ausstandsbegehren könnten entgegen der Auffassung des Obergerichts keineswegs als mutwillig angesehen werden. Von einer eindeutigen Sach- und Rechtslage könne keine Rede sein. Die Rüge erweist sich als unbegründet. Mutwilligkeit kann insbesondere vorliegen, wenn die Beschwerdeführung ein reines Verschleppungsmanöver darstellt, indem eine Partei unbekümmert um ein konkretes Rechtsschutzinteresse alle Rechtsbehelfe unnütz ausschöpft, wenn sie wider besseres Wissen Tatsachen als wahr behauptet oder wenn sie an aussichtslosen Rechtsstandpunkten festhält (Urteil 5A_547/2022 vom 19. August 2022 E. 3 mit Hinweis). Vorliegend wurde der Ausstand von Bezirksrichter Carletta ausschliesslich mit Gründen verlangt, die von vornherein offensichtlich untauglich waren, wobei der Beschwerdeführer dies bei der ihm zumutbaren vernunftgemässen Überlegung ohne Weiteres hätte erkennen können. In der Sache blieb sodann gänzlich unklar, was vom Obergericht im Rechtsmittelverfahren überhaupt geprüft werden sollte. Die Beschwerdeführer vermögen daher den Schluss des Obergerichts, das prozessuale Gebaren des Beschwerdeführers sei zumindest mutwillig und ziele in erster Linie darauf ab, das Verwertungsverfahren für die von ihm bewohnte Liegenschaft zu verzögern, nicht umzustossen. Daran vermag auch ihr Hinweis, sie hätten wegen für sie unerklärlicher und verwirrender Vorgänge Strafanzeige eingereicht, nichts zu ändern.