Citation: 4C.108/2004 29.08.2005 E. 1

Die Beklagte macht in der Berufungsantwort geltend, dass die Berufungsschrift insoweit mangelhaft sei, als bloss behauptet werde, der Streitwert liege über Fr. 8'000.--, dagegen Angaben zur genauen Höhe des Streitwerts und insbesondere auch Belege dafür fehlten. Art. 55 Abs. 1 lit. a OG schreibt vor, dass bei vermögensrechtlichen Streitigkeiten, deren Gegenstand nicht in einer bestimmten bezifferten Geldsumme besteht, in der Berufungsschrift anzugeben ist, ob der erforderliche Streitwert erreicht ist. Nach der Praxis des Bundesgerichts schadet ein diesbezüglicher Mangel namentlich dann nicht, wenn dem angefochtenen Entscheid oder den Rechtsschriften der Parteien im kantonalen Verfahren entnommen werden kann, dass der gemäss Art. 46 OG erforderliche Streitwert von wenigstens Fr. 8'000.-- gegeben ist (BGE 118 II 528 E. 2c S. 532 mit Hinweisen). Im vorliegenden Fall lässt sich dem angefochtenen Urteil entnehmen, dass die Vorinstanz von einem Streitwert von zwanzig Millionen Franken ausgegangen ist. Darauf ist abzustellen. Der Mangel der Berufungsschrift schadet der Klägerin somit nicht.