Citation: 5P.96/2003 11.06.2003 E. 3

Den Entzug des Armenrechts erachten die Beschwerdeführer auch in materieller Hinsicht als unhaltbar: Das Kassationsgericht habe mit diesem Entscheid gegen Art. 29 Abs. 3 BV verstossen. 3.1 Nach Art. 90 Abs. 1 lit. b OG muss die Beschwerdeschrift die wesentlichen Tatsachen und eine kurz gefasste Darlegung darüber enthalten, welche verfassungsmässigen Rechte bzw. welche Rechtssätze durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sein sollen und inwiefern. Das Bundesgericht prüft nur klar und detailliert erhobene und, soweit möglich, belegte Rügen und tritt auf ungenügend begründete Rügen nicht ein; blosse Hinweise auf andere Schriftstücke sind unbeachtlich (BGE 129 I 113 E. 2.1 S. 120 mit Hinweisen; 125 I 492 E. 1b S. 495). 3.2 Die Beschwerdeführer weisen zur Begründung ihrer Rüge einzig darauf hin, dass der juristische Sekretär, der am angefochtenen Entscheid mitgewirkt hat, im Sinne von § 138 Abs. 4 des kantonalen Gerichtsverfassungsgesetzes (GVG) seine abweichende Ansicht zu Protokoll gegeben habe. Nach diesem Minderheitsvotum könne zumindest eine der in der Nichtigkeitsbeschwerde vorgebrachten Rügen nicht als von vornherein aussichtslos betrachtet werden und dürfe ihnen, den Beschwerdeführern, deshalb die unentgeltliche Rechtspflege für das Kassationsverfahren nicht entzogen werden. Den Ausführungen der Beschwerdeführer ist wohl zu entnehmen, welche Rüge der juristische Sekretär als nicht aussichtslos bezeichnet hat, nicht aber, weshalb er zu diesem Schluss gelangte. Die Beschwerdevorbringen genügen den an die Begründung gestellten Anforderungen mithin nicht, so dass in diesem Punkt auf die Beschwerde nicht einzutreten ist.