Citation: 6B_127/2022 E. 1.4.5

1.4.5. Bei der gegebenen Beweislage, d.h. angesichts der engen Verbindung des Beschwerdeführers zu den Mitbeschuldigten B.________ und C.________ und der von Ersterem ausdrücklich erfolgten Belastung des Beschwerdeführers sowie der weiteren (objektiven) Anhaltspunkte in Form der RTI-Daten des Mobiltelefons des Beschwerdeführers, der auf diesem Gerät gefundenen, für eine Verbindung zu den Straftaten sprechenden zusätzlichen Hinweise und der auffälligen Hartgeldeinzahlungen, verfällt die Vorinstanz nicht in Willkür, wenn sie von einer Mitwirkung des Beschwerdeführers als Chauffeur an den von B.________ und C.________ verübten Einbruchdiebstählen ausgeht. Dass die Vorinstanz gewisse weitere Umstände in ihre Beurteilung nicht ausdrücklich miteinbezieht, wie dies der Beschwerdeführer im Weiteren bemängelt, namentlich die Tatsachen, dass die RTI-Daten nur bis zum 2. Januar 2018 einen Aufenthalt des Mobiltelefons des Beschwerdeführers an Tatorten ausweisen (vgl. angefochtener Entscheid E. 2.2.2 S. 5 f. mit den dortigen Aktenverweisen), dass ein zwischen dem Beschwerdeführer und C.________ geschlossener "Vertrag" besteht, der eine Ausleihe des VW Golf an den Letzteren festhält (vgl. Untersuchungsakten pag. 4863;), oder dass C.________ aussagte, der Beschwerdeführer sei nicht der Chauffeur gewesen (vgl. Untersuchungsakten pag. 5049; vorinstanzliche Akten pag. 214 ff.), ändert daran nichts. Eine willkürliche Beweiswürdigung liegt erst vor, wenn sich die kritisierte Beurteilung bei objektiver Würdigung des gesamten Beweisergebnisses als offensichtlich unhaltbar erweist (vgl. E. 1.2.4 oben). Inwiefern die vom Beschwerdeführer erwähnten und von der Vorinstanz nicht ausdrücklich behandelten Umstände ihre Überzeugung einer Tatbeteiligung des Beschwerdeführers umzustossen vermöchten, warum mithin aufgrund der fraglichen Umstände als ausgeschlossen zu gelten hätte, dass der Beschwerdeführer an den Diebestouren das Fahrzeug gelenkt hat, legt der Beschwerdeführer nicht dar. In Anbetracht der soeben wiedergegebenen, willkürfrei für eine Tatbeteiligung des Beschwerdeführers sprechenden Beweislage ist das auch nicht offensichtlich. Mit seinen Ausführungen zu den RTI-Daten, die sich einzig auf die nicht überzeugende Variante des Vergessens des Mobiltelefons beziehen, vermag der Beschwerdeführer eine entsprechende Bedeutung für die Beweiswürdigung genauso wenig aufzuzeigen wie mit seinen blossen Feststellungen, durch den Ausleih-Vertrag sei erstellt, dass er nicht der Chauffeur gewesen sei, und die Aussagen von C.________ könnten nicht als Schutzbehauptungen abgetan werden, sondern seien "glaubwürdig". Dass und weshalb die ausser Acht gelassenen Umstände entscheidend für die vorinstanzliche Beurteilung wären (vgl. Art. 97 Abs. 1 BGG), ist weder dargetan noch erkennbar. Wenn es auch im Interesse einer allseits überzeugenden Begründung liegt, dass sich diese zu sämtlichen für den zu erstellenden Sachverhalt grundsätzlich relevanten Beweismitteln äussert, so bedeutet die Tatsache, dass die Vorinstanz dies vorliegend unterlassen hat, bei der gegebenen Sachlage noch nicht, dass sie sich den Vorwurf einer willkürlichen Beweiswürdigung gefallen lassen müsste.