Citation: 9C_795/2015 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz sieht die Wiedererwägungsvoraussetzungen als erfüllt, weil die IV-Stelle beim Einkommensvergleich, welcher der Verfügung vom 20. November 2008 zu Grunde lag, im Widerspruch zur Rechtsprechung als hypothetisches Einkommen ohne Invalidität (Valideneinkommen) das Einkommen herangezogen habe, das der Beschwerdeführer als Selbstständigerwerbender während einer kurzen Zeit - von Februar bis August 2004 - erzielte, was keine hinreichende Grundlage darstelle. Als zweifellos unrichtig erachtete das kantonale Gericht die Verfügung vom 20. November 2008 auch insofern, als darin das Invalideneinkommen gestützt auf Tabellenlöhne laut Anforderungsniveau 4 (einfache und repetitive Tätigkeiten) bemessen wurde. Auf Grund der Anlehre und der langen Berufserfahrung als Bodenleger hätte er stattdessen dem Anforderungsniveau 3 (Berufs- und Fachkenntnisse vorausgesetzt) zugeordnet werden müssen. Eine korrekte Bemessung anhand von Tabellenlöhnen hätte einen Invaliditätsgrad von 36 % ergeben (Valideneinkommen Fr. 90'000.-; Invalideneinkommen [nach einem leidensbedingten Abzug von 20 %] Fr. 58'012.-; Erwerbseinbusse Fr. 31'988.-).