Citation: 2C_430/2023 E. 4.2

4.2. Die Beschwerdeführerin bringt vor, die Vorinstanz habe aus den eingereichten Referenzschreiben bloss auf gewisse Kontakte zur Schweizer Bevölkerung geschlossen, sich aber nicht wirklich mit diesen Referenzschreiben auseinandergesetzt. Auch habe die Vorinstanz die Suchbemühungen der Beschwerdeführerin auf dem Stellenmarkt, auch nach September 2022, nicht gewürdigt. Ebenso wenig habe eine Auseinandersetzung mit den geltend gemachten Auswirkungen der Covid-19-Epidemie stattgefunden. Auch zur Relevanz des geltend gemachten Eintrittsbudgets bezüglich der Gefahr zukünftiger Sozialhilfeabhängigkeit habe die Vorinstanz sich nicht geäussert. Schliesslich gehe aus dem angefochtenen Urteil nicht klar hervor, ob sich die Beschwerdeführerin auf den Schutz des Privatlebens gemäss Art. 8 EMRK berufen könne. In all diesen Vorbringen erblickt die Beschwerdeführerin eine Verletzung des rechtlichen Gehörs.