Citation: I 379/05 26.01.2006 E. A

M.________, geboren 1976, arbeitete ab Dezember 1996 für die Firma L.________. Er erlitt am 12. Juni 1997 einen Verkehrsunfall, wobei er sich eine Verletzung am linken Knie zuzog, die gleichentags operativ versorgt wurde. Er meldete sich am 10. August 1999 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an, worauf die IV-Stelle Luzern die Akten des zuständigen Unfallversicherers sowie einen Bericht des Arbeitgebers vom 31. August 1999 beizog. Nachdem die Verwaltung zusätzlich mehrere Berichte des Hausarztes Dr. med. S.________, Arzt für Allgemeine Medizin FMH, eingeholt hatte, sprach sie M.________ mit Verfügung vom 24. Februar 2000 rückwirkend ab dem 1. Juli 1999 eine ganze Invalidenrente zu. Mit zwei Verfügungen vom 5. Februar 2001 und 6. Mai 2003 erhöhte die IV-Stelle den Rentenbetrag, da nachträglich Einkommensmeldungen für vergangene Jahre erfolgt waren. Aufgrund des bereits im Beschluss für die Verfügung von Februar 2000 auf Mai 2000 hin vorgesehenen Rentenrevisionsverfahrens veranlasste die Verwaltung ein Gutachten der medizinischen Abklärungsstelle (MEDAS; Expertise vom 26. März 2003 mit psychiatrischem Bericht des Dr. med. W.________, ärztlicher Leiter des Psychiatrie-Teams, vom 14. Januar 2003, Bericht der Klinik T.________ vom 15. Januar 2003 über die durchgeführten bildgebenden Verfahren, Bericht der Beruflichen Abklärungsstelle [BEFAS] vom 17. Januar 2003, rheumatologischem Konsilium vom 20. Januar 2003 sowie neurologischem Bericht des Dr. med. A.________, Neurologe FMH, vom 28. Januar 2003). Gestützt darauf ging die IV-Stelle mit Verfügung vom 19. Mai 2003 von einer Arbeitsfähigkeit von 80 % in leidensangepassten Tätigkeiten aus und stellte im Rahmen der Rentenrevision die bisher ausgerichtete Rente auf Ende Juni 2003 ein; mit gleichentags erlassener Verfügung sprach sie M.________ "Beratung und Unterstützung bei der Stellensuche durch die Stellenvermittlung unserer IV-Stelle" zu. Mit Einspracheentscheid vom 15. Dezember 2003 hielt die Verwaltung an ihrer renteneinstellenden Verfügung von Mai 2003 fest.