Citation: 9C_247/2023 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz setzte sich einlässlich mit dem Bericht des behandelnden Arztes Dr. med. dent. B.________ vom 2. März 2022 und den Stellungnahmen des vertrauensärztlichen Dienstes der Beschwerdegegnerin auseinander. Gestützt darauf schloss sie, der Zahn 36 habe überwiegend wahrscheinlich wegen den Folgen eines Vorzustands (Infektion als Folge einer Längsfraktur der mesialen Wurzel nach Wurzelbehandlung) und nicht aufgrund einer schweren Allgemeinerkrankung gemäss Art. 18 KLV - wobei als solche einzig eine AIDS-Erkrankung gemäss Abs. 1 lit. c Ziff. 6 in Frage komme - extrahiert werden müssen. Daran ändere nichts, dass die Allgemeinerkrankung des Beschwerdeführers (insbesondere HIV-Infektion CDC-Stadium A3) das Infektionsgeschehen beschleunigt oder begünstigt haben möge. Im Lichte dessen könne offen bleiben, ob diese Erkrankung den nach Art. 18 Abs. 1 lit. c Ziff. 6 KLV erforderlichen Krankheitswert erreiche.