Citation: 1C_490/2017 E. 2.2

2.2. Die Beschwerdeführerin hält diese Begründung für krass falsch und für willkürlich; zudem werde dadurch ihr Beschwerderecht nach Art. 89 BGG, Art. 57 USG und Art. 12 ff. NHG in unzulässiger Weise beschnitten, was Bundesrecht verletze. Sie macht in erster Linie geltend, der Kanton Wallis kenne im Verfahren vor dem Staatsrat kein formelles Einspracheverfahren; hierfür verweist sie auf ein Urteil des Kantonsgerichts vom 22. Februar 2013. Der Verfügungsentwurf sei denn auch unter dem Titel "öffentliche Anhörung", gestützt auf Art. 19 VVRG, im Amtsblatt publiziert worden. Die öffentliche Anhörung diene lediglich der Gewährung des rechtlichen Gehörs, wobei jedermann berechtigt sei, formlos Einwendungen gegen den Verfügungsentwurf zu erheben und keine Verpflichtung bestehe, Rechtsbegehren zu formulieren. Im Übrigen habe sie in ihrem Schreiben zuhanden des Staatsrats klar ausgeführt, mit dem Entwurf der Sanierungsverfügung in Bezug auf die fehlende Dotierung der Turtmänna nicht einverstanden zu sein.