Citation: U 180/02 08.05.2003 E. A

Der Saisonnier L.________, geboren 1958, arbeitete als Maurer für die Firma K.________ und war bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen Unfälle versichert. Am 21. September 1994 stand er in einem ca. 50 cm tiefen Graben, als der auf der einen Seite ansteigende (ungenügend gesicherte) Hang ins Rutschen geriet und ihn teilweise verschüttete. L.________ war in der Folge bis zum 5. Oktober 1994 im Spital Q.________ hospitalisiert, welches ein Verschüttungstrauma mit/bei Perthes-Braun-Syndrom, Rippenserienstückfrakturen rechts, Hämotopneumothorax und Weichteilemphysem am rechten Hemithorax diagnostizierte. Die SUVA zog zahlreiche Arztberichte bei (unter anderem des Hausarztes Dr. med. J.________, Allgemeine Medizin FMH, sowie des Dr. med. V.________, Neurologie FMH) und veranlasste vom 24. Juli bis 25. August 1995 einen Aufenthalt in der Klinik X.________. Mit Schreiben vom 18. April 1996 stellte die SUVA ihre Leistungen per 1. Juli 1996 ein, worauf L.________ diverse, teilweise aus Italien stammende, Arztberichte einreichen liess. Mit Verfügung vom 11. Juli 1996 hielt die SUVA an ihrer Leistungseinstellung per Ende Juni 1996 fest, was sie - nach Berücksichtigung weiterer (italienischer) Arztberichte - mit Einspracheentscheid vom 7. Februar 1997 bestätigte, und wogegen kein Rechtsmittel ergriffen worden ist. Mit Verfügung vom 5. September 1997 sprach die IV-Stelle für Versicherte im Ausland L.________ vom 1. September 1995 bis zum 31. Januar 1996 eine ganze und vom 1. Februar 1996 bis zum 31. Mai 1996 eine halbe Rente der Invalidenversicherung zu. Unter Beilage eines Berichtes des Dott. U.________, Medico Chirurgo, vom 12. Mai 1999 liess L.________ im Juli 1999 eine "Ankündigung des Rückgriffs auf ein Revisionsbegehren" einreichen. Die SUVA zog weitere italienische Arztberichte bei und liess L.________ durch den SUVA-Arzt Dr. med. P.________, Spezialarzt FMH für Chirurgie, untersuchen (Bericht vom 24. August 1999). Mit Verfügung vom 27. August 1999 lehnte die SUVA die Ausrichtung von Leistungen ab, da die nun im Vordergrund stehenden Beschwerden nicht unfallkausal seien und sich die reinen Unfallfolgen nicht erheblich verschlimmert hätten. Diese Verfügung wurde durch Einspracheentscheid vom 19. November 1999 bestätigt.