Citation: 9C_509/2018 E. 4.4

4.4. Was die prognostische Beurteilung des Gesundheitsschadens anbelangt, führte Dr. med. E.________ im psychiatrischen Teilgutachten vom 12. September 2013 unter dem Titel "Beurteilung und Prognose" aus, Rehabilitationsmassnahmen seien bei Fehlen relevanter krankheitsbedingter objektiver Defizite grundsätzlich möglich, würden beim Beschwerdeführer indessen auf keine ausreichende Motivation treffen. Derlei motivationale Defizite sowie verschiedene psychosoziale Faktoren werden auch in der rheumatologischen Expertise des Dr. med. D.________ beschrieben, worin aus "rein somatisch-rheumatologischer Sicht" eine gute Prognose gestellt wird. Gestützt auf diese gutachterlichen Ausführungen sowie unter Berücksichtigung der lediglich noch vorgelegenen Restsymptomatik einer Dysthymia ging die Vorinstanz davon aus, es habe 2013 insofern eine gute Prognose bestanden, als davon auszugehen gewesen sei, dass sich zumindest in unmittelbarer Zukunft nichts an der vollständig wiedererlangten funktionellen Leistungsfähigkeit ändern würde. Dies ist mit Blick auf die eingeschränkte bundesgerichtliche Kognition (vgl. E. 1 hievor sowie BGE 132 V 393 E. 3.2 S. 397 f. betreffend die Prognose als Tatfrage) weder als willkürlich noch sonst wie bundesrechtswidrig zu beanstanden.