Citation: 8C_653/2013 E. 5

Dr. med. S.________ - der nach Lage der Akten nicht im Verfahren gemäss Art. 44 ATSG beauftragt wurde - stellte in seiner konsiliarischen Beurteilung vom 16. Dezember 2011 nach der Untersuchung des Versicherten am 21. und am 27. April 2011 eine leicht eingeschränkte Beweglichkeit der rechten Schulter fest. Der Versicherte hatte zwischenzeitlich einen Herzinfarkt erlitten und war seit dem Verlust der vormaligen Stelle nicht mehr erwerbstätig gewesen. Dr. med. S.________ erachtete ihn in der früheren Tätigkeit nur noch zu 50 % als arbeitsfähig; eine den Schulterbeschwerden angepasste Tätigkeit sei ihm zu 100 % zumutbar. Gemäss der Stellungnahme des Dr. med. S.________ sei es am 20. Juli 2009 zu einer Kontusion/Distorsion des rechten Armes gekommen und der Beschwerdeführer habe in der Folge unter einer schmerzhaften Bewegungseinschränkung der rechten Schulter gelitten, welche vorerst konservativ behandelt worden sei. Am 11. September 2009 sei eine Refixation eines Teilabrisses der Supraspinatussehne erfolgt, am 9. Juli 2010, nach dem Vorfall vom 8. Mai 2010, habe eine immer noch vorhandene Läsion dieser Sehne erneut versorgt werden müssen. Der angestrebte Heilungserfolg habe dabei erst mit Beseitigung eines subacromialen Impingements bei der Reoperation erreicht werden können; die zweite Operation vom 9. Juli 2010 sei nicht primär wegen Folgen des Ereignisses vom 8. Mai 2010 angezeigt gewesen. Dr. med. S.________ war der Auffassung, dass mit diesen beiden Operationen indessen in erster Linie ein degenerativer Vorzustand der Rotatorenmanschette saniert worden sei. Am 16. Juli 2007 und somit kurz vor dem ersten Unfall sei ein Röntgenbild der rechten Schulter angefertigt worden, weitere diesbezügliche Angaben fänden sich jedoch nicht in den Akten. Der status quo sine habe zwei Jahre nach der ersten (beziehungsweise zwei Monate nach der zweiten) Operation wieder erreicht werden können. Die Supraspinatussehne sei bis heute in ihrer Kontinuität erhalten geblieben und es sei nach zwei Jahren Behandlung und zwei Operationen anhand der von ihm veranlassten Magnetresonanzuntersuchung vom 27. April 2011 keine Atrophie des Supraspinatusmuskels erkennbar.