Citation: I 520/02 06.05.2003 E. 4

4.1 Verwaltung und Vorinstanz gehen in ihrer Beurteilung der Arbeitsfähigkeit davon aus, dass die Beschwerdeführerin in einer angepassten leichten, wechselbelastenden, vorwiegend sitzend auszuübenden Tätigkeit ohne Heben von schweren Lasten über 10 kg uneingeschränkt erwerbstätig sein könne. Sie stützen sich dabei insbesondere auf einen Bericht von Dr. med. J.________, Spezialarzt FMH für orthopädische Chirurgie, vom 21. Juni 2001 (IV-Stelle) und den Austrittsbericht betreffend eines stationären Aufenthaltes der Beschwerdeführerin in der Klinik für Rheumatologie und Rehabilitation des Spitals Y.________ vom 25. Juli bis 14. August 2001 (kantonales Gericht). Sämtliche Arztberichte gehen von einem chronischen, seit vielen Jahren bestehenden Panvertebralsyndrom mit leichter Einengung des Spinalkanals LWK 4 und 5 aus. Hinzu kommt eine die Beweglichkeit einschränkende Adipositas mit einem BMI-Wert von 39 kg/m2. In somatischer Hinsicht kann auf die genannten Arztberichte und die darin gezogenen Schlussfolgerungen abgestellt werden. Dagegen wird in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde auch nicht opponiert. 4.2 In letzterem Bericht wird erstmals in der Krankengeschichte der Beschwerdeführerin eine psychische Komponente des Krankheitsbildes erwähnt. Diese findet zwar keinen Eingang in die Diagnosen, hingegen wird angesichts der somatoformen Schmerzkomponente eine psychologische oder psychiatrische Begleitung empfohlen. Die Ärzte Dr. med. L.________, Assistenzarzt und Dr. med. W.________, Oberarzt, machen jedoch keine Ausführungen, welche den Schluss nahelegen würden, dass die Arbeitsfähigkeit dauernd und erheblich psychisch limitiert wäre. Die Rheumatologen am Spital Y.________ als einer mit Schmerzverarbeitungsstörungen vertraute Abklärungsstelle hätten darauf hingewiesen, wenn psychiatrisch relevante Aspekte diesbezüglich nähere Abklärungen gerechtfertigt hätten. Auch der Hausarzt, welcher die Beschwerdeführerin offenbar in ihrer Einschätzung der Arbeitsfähigkeit unterstützt, sagt nichts, was psychiatrisch von Belang wäre. Die Versicherte leidet an Schmerzen. Sozialversicherungsrechtlich muss von ihr verlangt werden, dass sie mit diesen Schmerzen - nötigenfalls, wie von den Rheumatologen am Spital Y.________ empfohlen, unter therapeutischem Beistand - zu Rande kommt, soweit dies im Rahmen der somatischen Restarbeitsfähigkeit und der psychischen Ressourcen zumutbar ist. Beides ist hier zu bejahen. Abklärungsbedürftige Anhaltspunkte für einen invalidisierenden psychischen Gesundheitsschaden scheiden bis zum Verfügungserlass am 18. Juli 2001 aus.