Citation: 9C_761/2017 E. 3.1.1

3.1.1. Das kantonale Gericht stellte fest, dass Dr. med. E.________ die von ihm postulierte Verschlechterung des Gesundheitszustands mit den Auswirkungen der umfangreichen Psychopharmaka-Medikation begründet habe. Dabei sei er im Wesentlichen von den Angaben des Versicherten zu seinem Tagesablauf, seinem Aktivitätsniveau und seinen Beschwerden sowie von den Einschätzungen der Voruntersucher ausgegangen. Dr. med. E.________ selber habe während seiner Begutachtung einen weitgehend unauffälligen Befund erhoben. So berichtete der Psychiater, im Rahmen der aktuellen Exploration würden sich die psychopathologischen Befunde weitgehend unauffällig zeigen und die kognitiven Funktionen seien intakt. Das kantonale Gericht erkannte, angesichts des unauffälligen Befundes sei der Stellungnahme des med. pract. G.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Arzt beim Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD), vom 16. Februar 2015 zu folgen, wonach allein gestützt auf die subjektiven Angaben des Versicherten nicht auf das Vorliegen objektiv bestehender Funktionsdefizite geschlossen werden könne.