Citation: I 546/04 14.09.2005 E. 2

Streitig und zu prüfen ist, ob sich der Invaliditätsgrad des Beschwerdeführers bis zum Stichtag des Einspracheentscheids am 20. November 2003 erheblich änderte, sodass die mit Wirkung ab 1. Mai 1999 zugesprochene halbe Invalidenrente aufzuheben war. Ist dies zu bejahen, ist der Zeitpunkt der Aufhebung zu bestimmen. 2.1 Gemäss Art. 88a Abs. 1 IVV ist die den Anspruch auf eine Invalidenrente beeinflussende Änderung bei einer Verbesserung der Erwerbsfähigkeit für die Herabsetzung oder Aufhebung der Leistung von dem Zeitpunkt an zu berücksichtigen, in dem angenommen werden kann, dass sie voraussichtlich längere Zeit dauern wird; sie ist in jedem Fall zu berücksichtigen, nachdem sie ohne wesentliche Unterbrechung drei Monate angedauert hat und voraussichtlich weiterhin andauern wird. 2.2 Im EFL-Bericht des Spitals Q.________ vom 12. Februar 2001 wurde die Zumutbarkeit einer beruflichen Betätigung des Beschwerdeführers wie folgt umschrieben: Ganztägige leichte bis mittelschwere Arbeit, nicht sitzend, mit viel Bewegung, ohne häufiges Heben von Lasten über zehn Kilo, mit zusätzlich zu den üblichen Pausen von zweimal zwanzig Minuten über den Tag verteilten Pausen von insgesamt eineinhalb Stunden. Dabei wurde angemerkt, die berufliche Eingliederung am damaligen Arbeitsplatz in der Bäckerei Y.________ (Teilzeitpensum von 80 %) sei nur reduziert möglich, sofern nicht eine andere Arbeitseinteilung mit einer Unterbrechung von ein bis zwei Stunden, während der sich der Versicherte liegend ausruhen könne, gewählt werde. 2.3 Offensichtlich konnte kein dem Leiden angepasster Arbeitsrhythmus umgesetzt werden, weshalb der Beschwerdeführer den Arbeitsplatz in der Bäckerei bereits nach knapp drei Monaten aufgeben musste. Per 1. April 2001 trat er bei der Firma Z.________, bei der er schon in den Jahren 1994 bis 1996 gearbeitet hatte und wo seine Rückenprobleme bekannt waren, eine 50-Prozent-Stelle an. Zunächst bezog er den dem Teilpensum entsprechenden halben Lohn von Fr. 1786.95. Dieser wurde dann auf Fr. 1270.- gekürzt, was gemäss Schreiben des Rechtsvertreters an die IV-Stelle vom 20. November 2002 von der Arbeitgeberin mit einer zu geringen Leistung begründet wurde. Die Verwaltung führte im Einspracheentscheid den Umstand, dass der Beschwerdeführer im 50-Prozent-Pensum keine volle Leistung erbrachte, auf mangelnde Arbeitsmotivation und somit invaliditätsfremde Gründe zurück. Sie hielt daran fest, der Versicherte sei nach dem EFL-Bericht zu 80 % leistungsfähig, sofern die dort genannten Rahmenbedingungen eingehalten würden. In dem im kantonalen Verfahren eingelegten Kurzbericht vom 23. Dezember 2003 führte die behandelnde Ärztin Frau Dr. med. C.________, Fachärztin FMH für Allgemeine Medizin, jedoch aus, die Beschäftigung des Beschwerdeführers bei der Firma Z._________ sei den im EFL-Bericht genannten Rahmenbedingungen sogar sehr angepasst; trotzdem hätten die Rückenbeschwerden in den drei Jahren zugenommen; der Versicherte arbeite zeitlich zu 50 Prozent mit einer Leistung von 25 Prozent.