Citation: 8C_725/2022 E. 3.4

3.4. Nach dem Gesagten hat die Vorinstanz zu Recht die Erfüllung des Einstellungstatbestandes von Art. 30 Abs. 1 lit. d AVIG bejaht. Die Festlegung der Einstellungsdauer stellt schliesslich eine typische Ermessensfrage dar, deren Beantwortung letztinstanzlicher Korrektur nur dort zugänglich ist, wo das kantonale Gericht das Ermessen rechtsfehlerhaft ausgeübt hat, also Ermessensüber- oder -unterschreitung resp. Ermessensmissbrauch vorliegt (ARV 2014 S. 145, 8C_42/2014 E. 6 mit Hinweisen; vgl. auch SVR 2022 ALV Nr. 20 S. 67, 8C_24/2021 E. 3.2.2 mit Hinweisen). Derartiges wird vom Beschwerdeführer nicht geltend gemacht, soweit er sich überhaupt rechtsgenüglich mit der einschlägigen Begründung des angefochtenen Urteils hinsichtlich der Bemessung des Verschuldens auseinander setzt (vgl. Art. 42 Abs. 2 BGG).