Citation: U 520/06 24.08.2007 E. A

Die 1960 geborene, zu 80 % als Mitarbeiterin Belegverarbeitung bei der Firma X.________ angestellte und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versicherte I.________ erlitt am 5. Mai 2004 einen Verkehrsunfall. Der von ihr gelenkte und wegen eines die Strasse überquerenden Eichhörnchens abgebremste Personenwagen wurde durch einen Sattelschlepper, dessen Lenker dies zu spät bemerkt hatte, von hinten angefahren. I.________ konnte ihr Fahrzeug selbst verlassen. Die herbeigerufene Verkehrspolizei sah von der Erstellung eines Rapports ab, da sich die Beteiligten gütlich einigen konnten. I.________ suchte anderntags das Spital X.________ auf, wo eine Distorsion der Halswirbelsäule (HWS) diagnostiziert und eine Arbeitsunfähigkeit bestätigt wurde. Am 23. Juni 2004 nahm die Versicherte die Arbeit zu 50 % (bezogen auf die 80 %-Anstellung, real 40 %) wieder auf. Ein höheres Arbeitspensum konnte in der Folge nicht realisiert werden. Die SUVA erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung, Taggeld). Nach Abklärungen zum Unfallhergang und zum medizinischen Sachverhalt eröffnete sie der Versicherten mit Verfügung vom 11. Januar 2006 die Einstellung der gesetzlichen Leistungen per 31. Januar 2006. Sie verneinte zudem einen Anspruch auf Invalidenrente und Integritätsentschädigung. Zur Begründung wurde ausgeführt, die noch bestehenden Beschwerden stünden nicht in einem adäquaten Kausalzusammenhang zum Unfall vom 5. Mai 2004. Daran hielt die SUVA auf die von I.________ und deren obligatorischem Krankenpflegeversicherer erhobenen Einsprachen hin fest (Einspracheentscheid vom 4. April 2006).