Citation: 8C_111/2019 E. 3.3

3.3. Der Beschwerdeführer macht zunächst geltend, die Vorinstanz habe Art. 53 Abs. 2 ATSG und Art. 61 ATSG verletzt, indem sie die von keiner Seite gerügte Wiedererwägung aus eigenem Antrieb geprüft und deren Voraussetzungen verneint habe. Es liege eine klare Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes vor, die zur offensichtlichen Unrichtigkeit der ursprünglichen Verfügung führe. Ausserdem seien auch die Voraussetzungen der prozessualen Revision nach Art. 53 Abs. 1 ATSG gegeben. Weiter sei die IV-Stelle in ihrer Verfügung vom 16. Juni 2017 davon ausgegangen, dass die versicherungsmässigen Voraussetzungen erfüllt seien. Die anderweitige Beurteilung der Vorinstanz verletze seinen Gehörsanspruch. Schliesslich habe es das kantonale Gericht zu Unrecht unterlassen, die Verfügung der IV-Stelle vom 16. Juni 2017 hinsichtlich der Frage des Invaliditätsgrades zu prüfen.