Citation: 8C_377/2023 E. B

Hiergegen liess A.________ Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Zug erheben. Dieses stellte ihr eine gerichtliche Verlaufsbegutachtung in Aussicht und gab ihr Gelegenheit, sich zu einer möglichen Schlechterstellung (reformatio in peius) zu äussern und gegebenenfalls ihre Beschwerde zurückzuziehen. Nachdem A.________ an ihrer Beschwerde festgehalten hatte, ordnete das Verwaltungsgericht wie angekündigt bei Dr. med. B.________ eine Verlaufsbegutachtung an (Gerichtsgutachten vom 17. November 2022). Hierzu nahmen die Parteien Stellung. In der Folge holte das Verwaltungsgericht einen aktualisierten Auszug aus dem Individuellen Konto (IK) der A.________ ein. Angesichts der darin (neu) ausgewiesenen Arbeitstätigkeiten ab März 2021 ersuchte es den Gutachter und die Parteien um ergänzende Stellungnahmen. Ausserdem zog es zusätzliche Akten bei (Lohndeklarationen der C.________ AG sowie der D.________ AG; Akten des Regionalen Arbeitsvermittlungszentrums Zug [RAV]; Klageschriften der A.________ gegen die E.________ GmbH sowie die D.________ AG). Im Weiteren führte es am 13. März 2023 eine Partei- und Zeugenbefragung durch. Mit Urteil vom 30. April 2023 änderte es die Verfügung der IV-Stelle des Kantons Zug vom 11. August 2020 insoweit ab, als es die vom 1. August 2016 bis 31. Januar 2018 zugesprochene ganze auf eine halbe Invalidenrente reduzierte. Im Übrigen wies es die Beschwerde ab (Dispositiv-Ziff. 1). Es auferlegte der IV-Stelle die Spruchgebühr von Fr. 1'000.- (Dispositiv-Ziff. 2) und die Kosten der gerichtlichen Begutachtung in der Höhe von Fr. 8'602.80 (Dispositiv-Ziff. 3). Die Kosten der ergänzenden gutachterlichen Stellungnahme in der Höhe von Fr. 606.45 auferlegte es A.________ (Dispositiv-Ziff. 4). Schliesslich sprach es letzterer eine Parteientschädigung in der Höhe von Fr. 4'000.- zu Lasten der IV-Stelle zu.