Citation: 9C_15/2021 E. A

Der 1959 geborene A.________ meldete sich im März 2015 erneut bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an, nachdem ein erstes Gesuch am 19. April 2011 abgewiesen worden war. Die IV-Stelle des Kantons St. Gallen nahm verschiedene medizinische Unterlagen zu den Akten. In einer Mitteilung vom 8. Januar 2020 ordnete sie eine bidisziplinäre (orthopädisch-psychiatrische) Begutachtung an, vorzunehmen durch die IME - Interdisziplinäre medizinische Expertisen, St. Gallen. Als Gutachter nannte sie Prof. Dr. med. B.________, Facharzt u.a. für Psychiatrie und Psychotherapie, und Dr. med. C.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates. A.________ sprach sich gegen diese Anordnung aus, wobei er insbesondere Prof. Dr. med. B.________ als Gutachter ablehnte und einen eigenen Sachverständigenvorschlag machte (Schreiben vom 17. Januar 2020). Die IV-Stelle hielt an ihrer Gutachtensanordnung fest und erklärte, dass Prof. Dr. med. B.________ nicht befangen sei (Schreiben vom 11. Februar 2020), und auch der Versicherte beharrte auf seinem Standpunkt (Stellungnahme vom 27. Februar 2020). Mit Zwischenverfügung vom 17. März 2020 hielt die Verwaltung an der vorgesehenen orthopädisch-psychiatrischen Begutachtung durch die IME fest.