Citation: 8C_364/2022 E. 4.1

4.1. Mit dieser Auffassung dringt die Beschwerdeführerin nicht durch. Soweit sie sich für die Beurteilung des vorliegenden Sachverhalts auf das Urteil 8C_352/2021 vom 7. Dezember 2021 beruft, ist dies nicht stichhaltig. Dass die Arbeitslosenkasse im genannten Urteil die Teilerwerbstätigkeit im Rahmen ihrer Vorleistungspflicht insoweit rechnerisch mit einbezog, als sie Arbeitslosentaggelder auf der Basis eines versicherten Verdienstes von Fr. 5868.- bei einem Beschäftigungsgrad von 48,8 % ausrichtete, fusste auf dem Umstand, dass der dortige Beschwerdeführer nur in diesem Umfang eine versicherte Arbeitnehmertätigkeit verrichtete, wie die Beschwerdeführerin selbst bemerkt. Dem weiteren Vorgehen der Arbeitslosenkasse im erwähnten Fall, wonach in Anwendung von Art. 28 AVIG (Taggeld bei vorübergehend fehlender oder verminderter Arbeitsfähigkeit) der versicherte Verdienst an die effektive Restarbeitsfähigkeit von 20 % (entsprechend der vom Hausarzt attestierten 20%igen Arbeitsfähigkeit) anzupassen sei (Fr. 5868.- : 48,8 % x 20 %), stimmte die dortige Vorinstanz ausdrücklich nicht zu. In der Folge erachtete das Bundesgericht im genannten Urteil den vorinstanzlichen Schluss als bundesrechtskonform, wonach in Bezug auf die versicherte Arbeitnehmertätigkeit eine Anpassung des versicherten Verdienstes im Umfang des anerkannten Invaliditätsgrads von 20 % nach Art. 40b AVIV als zulässig beurteilt wurde, wobei der Beschwerdeführer letztinstanzlich, anders als hier, die Anwendung von Art. 40b AVIV in grundsätzlicher Hinsicht rügte. Das angeführte Urteil 8C_352/2021 beschlägt somit eine andere Rechts- und Sachlage, sodass sich hieraus nichts zu Gunsten der Beschwerdeführerin ableiten lässt.