Citation: 2C_46/2019 E. 6

Soweit sich die Willkürrüge der Beschwerdeführerin von jener der Ungleichbehandlung trennen lässt, ist sie unbegründet. Selbst wenn man die Rechtspersönlichkeit der Beschwerdeführerin als Immobiliengesellschaft in wirtschaftlicher Betrachtungsweise ignorieren wollte, so änderte dies nichts daran, dass die Käuferinnen der Grundstücke jeweils maximal 34% der Aktien an der Beschwerdeführerin gehalten und die tatsächliche Verfügungsgewalt vor dem Erwerb des Alleineigentums nur im Verbund mit den anderen Aktionären hatten ausüben können. Erst durch die Übertragung der Grundstücke sicherten sich die Aktionäre die alleinige tatsächliche Verfügungsgewalt. Es ist jedenfalls nicht unhaltbar, die Überführung von Grundstücken aus der gemeinsamen tatsächlichen Verfügungsgewalt aller Gesellschafter einer Immobiliengesellschaft in die alleinige tatsächliche Verfügungsgewalt eines einzelnen Gesellschafters als wirtschaftliche Handänderung gemäss Art. 8 Abs. 1 GKStG/GR zu verstehen, wie dies die Vorinstanz getan hat.