Citation: 1C_600/2016 E. 2.2

2.2. Weder das kantonale Strassengesetz noch die kommunale BZR sehen eine Rückerstattungspflicht für geleistete Ersatzbeiträge vor, wenn später die Nutzung der baulichen Anlage geändert wird und sich dadurch die Zahl der obligatorischen Parkplätze reduziert. Die Beschwerdeführer machen denn auch nicht geltend, das Kantonsgericht habe die erwähnten Bestimmungen willkürlich angewandt, indem es eine Rückerstattungspflicht der Gemeinde verneinte. Sie berufen sich jedoch auf den Grundsatz von Treu und Glauben (Art. 9 BV) sowie die Verpflichtung zur Rückforderung einer grundlos erbrachten Leistung sowie zur Wiedererwägung.