Citation: 2C_121/2023 E. 2.3.4

2.3.4. Das von der VK STENFO im Anschluss an das Urteil des Bundesgerichts vom 6. Februar 2020 durchgeführte Verfahren verletzt auch nicht das Gebot eines fairen Verfahrens gemäss Art. 29 BV. Die Beschwerdeführerin macht nicht etwa geltend, ihr sei im Verfahren vor der VK STENFO das rechtliche Gehör verweigert oder es seien andere Aspekte ihres Anspruchs auf ein faires Verfahren (Akteneinsichtsrecht, Begründungspflicht etc.) missachtet worden. Unfairness wirft sie der VK STENFO vielmehr wiederum mit dem, wie dargelegt, unzutreffenden Argument vor, sie hätte bei der Fällung ihres (neuen) Entscheids vom 10. März 2021 nicht von ihrem Antrag ans UVEK vom 20. Dezember 2017 abweichen dürfen bzw. habe zu Unrecht materiell zumindest teilweise auf die vom Bundesgericht aufgehobene Verfügung des UVEK vom 12. April 2018 abgestellt. Dass die VK STENFO mangels des Verfügungscharakters ihres Antrags ans UVEK vom 20. Dezember 2017 bei ihrem neuen Entscheid nicht an diesen Antrag gebunden war, wurde bereits dargelegt. Ob die VK STENFO zu Unrecht teilweise materiell die Verfügung des UVEK in ihren eigenen Entscheid vom 10. März 2021 übernommen hat, betrifft sodann die Frage nach der inhaltlichen Richtigkeit von deren Entscheid. Eine Verletzung des Gebots der in Art. 29 BV integrierten Verfahrensfairness ist damit nicht erkennbar.