Citation: 7B_298/2023 E. 1

Am 17. Dezember 2021 erliess die Staatsanwaltschaft Kreuzlingen gegen A.________ einen Strafbefehl wegen mehrfacher Verleumdung und sprach hierfür eine bedingte Geldstrafe von 80 Tagessätzen zu je Fr. 30.-- bei einer Probezeit von zwei Jahren sowie eine Busse von Fr. 400.-- aus. Dagegen erhob A.________ Einsprache, worauf die Staatsanwaltschaft den Strafbefehl als Anklageschrift an das Bezirksgericht Kreuzlingen überwies. Dieses erkannte A.________ mit Urteil vom 7. Juni 2023 der mehrfachen Verleumdung schuldig und verurteilte sie zu einer Geldstrafe von 80 Tagessätzen zu je Fr. 30.-- bei einer Probezeit von zwei Jahren sowie eine Busse von Fr. 400.--. Mit Eingabe vom 21. Juni 2023 an das Bezirksgericht verlangte A.________ unter anderem, es sei ihr die Frist für die Berufung abzunehmen und "vorerst über den Ausstand der Staatsanwaltschaft Kreuzlingen Herr Marco Breu sowie betroffener Behörden zu entscheiden". Im Rahmen der Revision sei festzustellen, dass die im Antrag 1 genannten Behörden in den Ausstand zu treten hätten. Bezirksrichter Jürg Roth teilte A.________ am 22. Juni 2023 mit, dass es sich bei der Berufungsfrist um eine gesetzliche Frist handle, die nicht erstreckt werden könne. Zum Entscheid über das gegen den Oberstaatsanwalt Marco Breu gestellte Ausstandsgesuch sei das Bezirksgericht nicht zuständig, zudem erweise es sich ohnehin als verspätet. Mit Eingabe vom 27. Juni 2023 machte A.________ zusammengefasst geltend, Bezirksrichter Jürg Roth sei zu Unrecht nicht auf das Ausstandsgesuch gegen den Staatsanwalt eingetreten. Dies führe dazu, dass auch er in den Ausstand zu treten habe. Mit Entscheid vom 30. Juni 2023 hielt das Obergericht des Kantons Thurgau fest, die Beschwerde vom 27. Juni 2023 werde als Ausstandsgesuch gegen Bezirksrichter Jürg Roth und Oberstaatsanwalt Marco Breu entgegengenommen. Diese wies es ab, soweit es darauf eintrat. Mit Eingabe vom 12. Juli 2023 führt A.________ Beschwerde in Strafsachen an das Bundesgericht und beantragt, der Entscheid des Obergerichts sei aufzuheben. Sie macht sinngemäss geltend, Bezirksrichter Jürg Roth und Oberstaatsanwalt Marco Breu sowie die betroffenen Behörden seien in den Ausstand zu versetzen bzw. "zu verpflichten, ihre Sache nicht (an die) Hand zu nehmen". Vernehmlassungen wurden keine eingeholt.