Citation: 2C_494/2024 E. 5.2

5.2. Die Vorinstanz wirft dem Beschwerdeführer willkürfrei vor, die Zeugung eines ausserehelichen Kindes gegenüber dem Migrationsamt absichtlich verschwiegen zu haben (vgl. E. 4.6 hiervor). Indem der Beschwerdeführer den kantonalen Behörden trotz konkreter Frage die Geburt des ausserehelichen Sohnes im Ausland verschwiegen hat, verunmöglichte er es ihnen, weitere Abklärungen zu einer Parallelbeziehung zu treffen (vgl. Urteil 2C_29/2024 vom 6. September 2024 E. 4.3.2), deren Existenz seinen Bewilligungsanspruch in Frage gestellt hätte. Die Vorinstanz verletzt daher kein Bundesrecht, wenn sie annimmt, der Beschwerdeführer habe sie in relevanter Weise getäuscht. Auch eine Täuschungsabsicht des Beschwerdeführeres liegt ohne Weiteres vor, zumal aufgrund der von der Vorinstanz willkürfrei gewürdigten Indizien von einer Scheinehe auszugehen ist (vgl. E. 4.4 ff. hiervor; Urteil 2C_5/2024 vom 6. September 2024 E. 7.3).