Citation: 5P.277/2004 09.09.2004 E. 2

Das Bundesgericht prüft von Amtes wegen und mit freier Kognition, ob und in welchem Umfang auf eine staatsrechtliche Beschwerde einzutreten ist (BGE 129 I 302 E. 1 S. 305; 130 II 65 E. 1 S. 67). 2.1 Die Feststellung der Vaterschaft stellt eine nicht vermögensrechtliche Zivilrechtsstreitigkeit dar, so dass grundsätzlich die eidgenössische Berufung offen steht (Art. 44 OG). Soweit der Beschwerdeführer jedoch die Verletzung verfassungsmässiger Rechte rügt, erweist sich die staatsrechtliche Beschwerde als zulässig (Art. 43 Abs. 1 OG). Ob auf Grund der Gutachten sowie weiterer Indizien die Vaterschaft des Beschwerdeführers festgestellt werden kann, stellt indes eine Rechtsfrage dar, die der Berufung zugänglich ist. Auf die entsprechenden Ausführungen ist daher im Rahmen des vorliegenden Verfahrens nicht einzutreten (Art. 84 Abs. 2 OG; BGE 129 III 301 E. 1 S. 303). 2.2 Mit staatsrechtlicher Beschwerde können zudem grundsätzlich keine Tatsachen und Beweismittel vorgebracht werden, welche nicht bereits im kantonalen Verfahren geltend gemacht worden sind (BGE 118 Ia 20 E. 5a S. 26; 129 I 49 E. 3 S. 57). Der vor Bundesgericht neu eingereichte Brief der Kindsmutter vom 16. Juni 2004 ist daher aus den Akten zu weisen.