Citation: 6F_36/2021 E. 3.2

3.2. Zudem verlangt der Gesuchsteller, im Revisionsverfahren von einem in Aussagepsychologie zertifizierten Strafverteidiger vertreten zu werden. Weil davon auszugehen sei, dass bereits das erstinstanzliche Urteil bei ordnungsgemässer Verteidigung anders ausgefallen wäre, sei die Sache unter Beizug der neuen amtlichen Verteidigung zur neuen Beurteilung an das Regionalgericht zurückzuweisen. Gegebenenfalls sei schon das Untersuchungsverfahren zu wiederholen. Zur Begründung bringt der Gesuchsteller vor, im Vorverfahren habe es bereits an einer wirksamen und sachkundigen amtlichen Verteidigung gefehlt. U.a. der schwerwiegenden Vernachlässigung von Verteidigerpflichten und einer fehlenden Verteidigungsstrategie sei es denn auch zuzuschreiben, dass aussagepsychologische Mindeststandards nicht beachtet worden seien. Die im weiteren Verfahren eingesetzten Verteidiger hätten die mangelhafte Arbeit fortgesetzt. Auch in diesem Punkt zielen die Vorbringen des Gesuchstellers auf eine freie Neubeurteilung der Frage, ob er ordnungsgemäss verteidigt war (vgl. Urteil vom 1. September 2021 E. 2). Der Gesuchsteller beruft sich sinngemäss wiederum auf den Revisionsgrund von Art. 121 lit. d BGG, zeigt aber auch hier nicht auf, inwiefern das Gericht in den Akten liegende erhebliche Tatsachen versehentlich nicht berücksichtigt haben sollte.