Citation: 2D_145/2008 08.01.2009 E. 1

X.________, serbischer Staatsangehöriger, geboren 1954, arbeitete 1987 und 1988 als Kurzaufenthalter sowie von 1989 bis 1994 als Saisonnier in der Schweiz. Ende 1994 erhielt er die Jahresaufenthaltsbewilligung (Umwandlung der Saisonbewilligung), die regelmässig, zuletzt bis zum 20. Januar 2007, verlängert wurde. Seine Familie (Ehefrau und vier volljährige Kinder) hält sich in Serbien auf. Seit Dezember 1999, als er einen Herzinfarkt erlitten hatte, bis zum Sommer 2008 ging er, abgesehen von zwei Monaten anfangs 2008, keiner Erwerbstätigkeit nach und war er im Wesentlichen Sozialhilfeempfänger. Zwei Begehren um Ausrichtung einer IV-Rente blieben erfolglos, wobei im zweiten Verfahren auf einen Invaliditätsgrad von 18 % erkannt wurde (Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Luzern vom 20. November 2006). Im März 2008 erlitt X.________ einen neuen Herzinfarkt. Im Juli 2008 trat er eine Teilzeitstelle an, wobei er offenbar ein monatliches Nettoeinkommen zwischen 1'300 und (im besten Fall) 1'700 Franken erzielte. Am 9. September 2008 reichte er bei der IV-Stelle Luzern ein weiteres Gesuch um Ausrichtung einer (halben) IV-Rente ein, nachdem er am 29. Juli 2008 einen negativen Vorbescheid erhalten hatte. Am 2. Juli 2008 lehnte das Amt für Migration des Kantons Luzern das am 8. Januar 2007 gestellte Gesuch von X.________ um Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung ab und setzte ihm Frist zum Verlassen des Kantons Luzern an (Wegweisung). Das Justiz- und Sicherheitsdepartement des Kantons Luzern wies am 17. November 2008 die Beschwerde gegen die Verfügung des Amtes für Migration, die es bestätigte, ab, wobei es eine neue Ausreisefrist (15. Januar 2009) ansetzte (Ziff. 1 und 2 des Entscheid-Dispositivs). Ebenso wies es das für das Beschwerdeverfahren gestellte Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und um Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsbeistandes ab; die amtlichen Kosten von Fr. 1'200.-- auferlegte es X.________ (Ziff. 3 und 4 des Entscheid-Dispositivs). Mit subsidiärer Verfassungsbeschwerde vom 18. Dezember 2008 beantragt X.________ dem Bundesgericht, der Departementsentscheid sei aufzuheben und die Angelegenheit sei mit der Anweisung, die Aufenthaltsbewilligung ordentlich zu erneuern, an das Amt für Migration zurückzuweisen; der Entscheid sei auch in Ziff. 3 aufzuheben und es sei vorinstanzlich die unentgeltliche Rechtspflege inkl. -verbeiständung zu gewähren. Es ist weder ein Schriftenwechsel noch sind andere Instruktionsmassnahmen angeordnet worden. Das Gesuch um aufschiebende Wirkung wird mit dem vorliegenden Urteil gegenstandslos.