Citation: I 388/02 02.04.2003 E. 3

Streitig ist, ob die IV-Stelle die halbe Invalidenrente zu Recht bis 30. September 2000 befristet hat. Dies gilt es anhand der für die Rentenrevision geltenden Bestimmungen (Art. 41 IVG und Art. 88a IVV), welche bei rückwirkender Zusprechung einer abgestuften oder befristeten Invalidenrente analog anzuwenden sind (BGE 125 V 417 f. Erw. 2d mit Hinweisen; AHI 1998 S. 121 Erw. 1b), zu prüfen. Die nach der Rechtsprechung (BGE 125 V 417 Erw. 2d mit Hinweisen) in die Beurteilung der Rentenrevisionsfrage einzubeziehende Gewährung der halben Rente für die Zeit vom 1. Januar 1998 bis 30. September 2000 wird von keiner Seite in Frage gestellt und ist aufgrund der Akten nicht zu beanstanden. Die IV-Stelle ging dabei von der Annahme aus, dass die Beschwerdeführerin ohne Gesundheitsschädigung zu 90% erwerbstätig und zu 10% im Haushalt tätig wäre. Sodann erachtete sie, offensichtlich gestützt auf Gutachten vom 21. September 1998 und Bericht vom 10. August 1999 des Dr. med. S._________, die Versicherte in der, auch in wechselnder Position ausführbaren und keine stereotypen Haltungen erfordernden, Tätigkeit als Bankangestellte als zu 50% arbeitsfähig. Der darauf basierende Einkommensvergleich ergab eine gesundheitsbedingte Erwerbseinbusse von 57%. Unter Berücksichtigung einer 10%igen Beeinträchtigung im Haushalt resultierte der Gesamt-Invaliditätsgrad von 52%.