Citation: 6P.138/2005 16.03.2006 E. 5

Mit der eidgenössischen Nichtigkeitsbeschwerde wendet sich der Beschwerdeführer dagegen, dass die Vorinstanz von einer erneuten psychiatrischen Begutachtung abgesehen hat. Ausgehend von Art. 13 StGB und der Rechtsprechung zu dieser Norm (vgl. BGE 119 IV 120 E. 2a; 116 IV 273 E. 4a) legt die Vorinstanz ein-gehend dar, weshalb sie keinen Anlass zur Einholung eines psychiatrischen Gutachtens erkennt. Sie verweist auf die Tatumstände, auf die Lebensverhältnisse und insbesondere auf das Fehlen einer erneuten Alkoholabhängigkeit. Der Beschwerdeführer kritisiert diese Beurteilung vor allem unter Berufung auf die psychiatrische Behandlung, die er im Mai 2005 aus eigenem Antrieb bei Dr. Y.________ begonnen hat. Er tut jedoch nicht näher dar, inwiefern sich daraus Zweifel an seiner Zurechnungsfähigkeit im Unfallzeitpunkt ergeben könnten. Einen solchen Zusammenhang durfte die Vorinstanz vielmehr verneinen, ohne in Willkür zu verfallen (vgl. E. 3). Er bringt im Übrigen auch nicht vor, inwiefern sich sein Geisteszustand seit dem psychiatrischen Gutachten vom 13. April 2000 verändert haben könnte. Anhaltspunkte dafür sind aufgrund der verbindlichen Feststellungen im angefochtenen Entscheid nicht ersichtlich. Der Verzicht auf die psychiatrische Begutachtung des Beschwerdeführers verletzt unter diesen Umständen kein Bundesrecht. Die Nichtigkeitsbeschwerde erweist sich als unbegründet.