Citation: I 102/04 04.11.2004 E. 3

Es steht fest und ist unbestritten, dass der Versicherte auf Grund seiner gesundheitlichen Beeinträchtigungen nicht mehr in der Lage ist, die angestammte Tätigkeit als Deckenmonteur zu verrichten. Mit der IV-Stelle ist die Vorinstanz nach einlässlicher Prüfung der Aktenlage jedoch zum Schluss gelangt, dass angesichts des Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers in einer seinen Behinderungen angepassten Tätigkeit eine Arbeitsfähigkeit von 100 % bestehe. 3.1 Zur Begründung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde macht der Beschwerdeführer in Wiederholung der bereits im vorinstanzlichen Verfahren erhobenen Einwände geltend, in Bezug auf den Rentenanspruch habe die Verwaltung nur auf die medizinische Beurteilung des Gutachtens der Klinik Y.________ abgestellt und dabei die beruflichen Abklärungen der Stiftung A.________ vom 27. Januar bis 25. April 2003 nicht genügend berücksichtigt. Gemäss diesem Abklärungsergebnis sei er trotz einer möglichen Erwerbstätigkeit von 100 % an einem geeigneten Arbeitsplatz invaliditätsbedingt höchstens zu 50 % leistungsfähig, was bei der Ermittlung des Invalideneinkommens zu berücksichtigen sei. Auf diesem Einkommen müsse zudem ein leidensbedingter Abzug von 25 % anstatt von 20 % vorgenommen werden und auch das Valideneinkommen sei falsch ermittelt worden. 3.2 Mit dem kantonalen Gericht, auf dessen Erwägungen verwiesen wird, ist zur Beurteilung der Arbeitsfähigkeit des Versicherten hauptsächlich auf die zuverlässigen Angaben im Gutachten der Klinik Y.________ (vom 25. Juli 2002), auf die Berichte der Berufsberatung von Frau Dr. K.________ (vom 25. Oktober 2002 und 29. April 2003) sowie auf einen Abklärungsbericht der Stiftung A.________ (vom 12. Mai 2003) abzustellen. Daraus ergibt sich, dass der Beschwerdeführer an einem chronischen therapieresistenten lumbalen Schmerzsyndrom mit ausgeprägter funktioneller Überlagerung ICD-10 F 45.4 leidet, wobei es auf der psychischen Ebene keine Hinweise für eine depressive Störung oder Angstsymptomatik gebe. Im Abklärungsbericht der Stiftung A.________ wurde festgehalten, trotz seiner gesundheitlichen Einschränkungen könne der Versicherte vollzeitlich an einem geeigneten Arbeitsplatz tätig sein, obwohl seine durchschnittliche Leistungsfähigkeit während der Präsenz am Arbeitsplatz bei der Verrichtung von einfachen Seriearbeiten nur rund 50 % betragen habe. Negativ ins Gewicht gefallen sei dabei sein Arbeitsverhalten mit häufigen Unterbrüchen und Pausen, die rasch nachlassende Motivation und Ausdauer sowie die abnehmende Konzentrationsfähigkeit. Die sehr hohe Fehlzeit von 178 auf 487 Arbeitsstunden im Zeitraum vom 27. Januar bis zum 25. April 2003 deute ebenfalls auf eine mangelnde Motivation hin, wenn auch ein Teil der Absenzen auf eine Grippeerkrankung zurückzuführen sei. Verwaltung und Vorinstanz schlossen daraus, der Beschwerdeführer sei in einer seinen Beschwerden angepassten Tätigkeit zu 100 % einsatzfähig. Die mögliche bis zu 50 % verminderte Leistungsfähigkeit sei invaliditätsfremden Faktoren, wie mangelnder Motivation und ausgeprägter Selbstlimitierung zuzuschreiben und könne im Rahmen der Ermittlung des Invaliditätsgrades nicht berücksichtigt werden. 3.3 Die in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde dagegen erhobenen Einwände vermögen zu keinem andern Schluss zu führen. Der Beschwerdeführer macht geltend, obwohl der Abklärungsbericht der Stiftung A.________ vom 12. Mai 2003 datiere, habe die IV-Stelle ihre negative Rentenverfügung bereits am 7. Mai 2003 erlassen. Somit stütze sich diese lediglich auf ein Schlussgespräch vom 25. April 2003 zwischen den zuständigen Personen der Stiftung A.________, der Berufsberaterin Frau Dr. K.________ und ihm selbst. Die Fehlzeiten während der Abklärungsmassnahme seien krankheitsbedingt begründet gewesen und der Umstand, dass im Verlauf der Massnahme seine Motivation nachgelassen habe, könne nicht mit fehlendem Arbeitswillen begründet werden. Vielmehr hätte bei ihm die während dem durchgeführten Arbeitsversuch gemachte Feststellung, dass er keine volle Arbeitsleistung erbringen könne, zu einer gewissen Resignation geführt. Diese Vorbringen sowie jene bezüglich der Ermittlung von Validen- und Invalideneinkommen sind nicht stichhaltig und vermögen den kantonalen Entscheid nicht in Frage zu stellen. Anhaltspunkte für eine in zeitlicher Hinsicht ungenügende Beurteilung der Aktenlage durch die Verwaltung liegen nicht vor. Zutreffend wurde sodann festgehalten, die wegen mangelnder Motivation und ausgeprägter Selbstlimitierung verminderte Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers, welche invaliditätsfremden Faktoren zuzuschreiben sei, könnte er in Nachachtung der ihm obliegenden Schadenminderungspflicht verwerten. In erwerblicher Hinsicht hat das kantonale Gericht das Valideneinkommen richtig ermittelt und der Invaliditätsbemessung die Tabellenlöhne gemäss der Schweizerischen Lohnstrukturerhebungen (LSE) zugrunde gelegt, woraus sich ein Erwerbsunfähigkeitsgrad ergibt, welcher keinen Anspruch auf eine Invalidenrente begründet.