Citation: 9C_481/2008 17.11.2008 E. 3

3.1 Streitig und zu prüfen ist der Anspruch auf eine Invalidenrente, wobei der Beschwerdeführer die vorinstanzlich festgestellte Höhe des Validenlohnes beanstandet. 3.2 Das kantonale Gericht hat die gesetzlichen Bestimmungen über den Begriff der Invalidität erwerbstätiger Versicherter (Art. 28 Abs. 2 IVG in Verbindung mit Art. 8 Abs. 1 ATSG) sowie den Umfang des Rentenanspruches (Art. 28 Abs. 1 ATSG in der jeweils bis zum 31. Dezember 2003 und bis zum 31. Dezember 2007 gültigen Fassung) richtig dargelegt. Korrekt hat das Gericht angeführt, es sei Aufgabe des Arztes, den Gesundheitszustand zu beurteilen und zur Arbeitsfähigkeit der versicherten Person Stellung zu nehmen (BGE 125 V 256 E. 4 S. 261). Ausserdem sind dem angefochtenen Entscheid die Anforderungen an den Beweiswert von Arztberichten zu entnehmen (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352; 122 V 157 E. 1c S. 160). Darauf kann verwiesen werden. 3.3 Auf der nicht medizinischen beruflich-erwerblichen Stufe der Invaliditätsbemessung charakterisieren sich als Rechtsfragen die gesetzlichen und rechtsprechungsgemässen Regeln über die Durchführung des Einkommensvergleichs (BGE 130 V 343 E. 3.4 S. 348, 128 V 29 E. 1 S. 30, 104 V 135 E. 2a und b S. 136 f.), einschliesslich derjenigen über die Anwendung der schweizerischen Lohnstrukturerhebung/LSE (BGE 129 V E. 4.2.1 S. 475 f., 124 V 321 E. 3b/aa S. 322 f.) und der Dokumentation von Arbeitsplätzen/DAP (BGE 129 V 472 ff.). In dieser Sicht stellt sich die Feststellung der beiden hypothetischen Vergleichseinkommen als Tatfrage dar, soweit sie auf konkreter Beweiswürdigung beruht, hingegen als Rechtsfrage, soweit sich der Entscheid nach der allgemeinen Lebenserfahrung richtet. Letzteres betrifft etwa die Frage, ob Tabellenlöhne anwendbar sind, welches die massgebliche Tabelle ist und ob ein (behinderungsbedingt oder anderweitig begründeter) Leidensabzug vorzunehmen sei (BGE 132 V 393 E. 3.3 S. 399). 3.4 In Bezug auf die behauptete Nebentätigkeit als Zeitungsverträger hat die Vorinstanz erwogen, der Beschwerdeführer habe diese Arbeit mehr als zwei Jahre nach Eintritt des Gesundheitsschadens, im Jahre 2001, nicht aus gesundheitlichen Gründen, sondern freiwillig aufgegeben. Der Beschwerdeführer macht grundsätzlich mit Recht geltend, dass der Einkommensvergleich auf der Grundlage des Jahres 1999 durchzuführen sei. Indessen ist dasjenige Valideneinkommen ausschlaggebend, das der Versicherte nach Eintritt des Gesundheitsschadens im Gesundheitsfall erzielt hätte; das vor Eintritt des Gesundheitsschadens erzielte Einkommen ist dafür in der Regel der massgebende Ausgangspunkt, doch sind spätere Veränderungen zu berücksichtigen, wenn sie mit überwiegender Wahrscheinlichkeit im Gesundheitsfall erfolgt wären. Die - vom Beschwerdeführer zwar bestrittene, aber nicht offensichtlich unrichtige und somit für das Bundesgericht verbindliche - Feststellung der Vorinstanz ist deshalb insofern massgeblich, als daraus zu folgern ist, dass der Beschwerdeführer auch im Gesundheitsfall die Tätigkeit als Zeitungsverträger aufgegeben hätte. Hinzu kommt, dass ein aus dieser behaupteten Nebentätigkeit erzieltes Einkommen nicht belegt ist. Weder in der IV-Anmeldung noch im späteren Verwaltungs- und Einspracheverfahren hat er auf dieses Einkommen hingewiesen. Dieses kann daher nicht als nachgewiesen gelten, zumal die Vorinstanz die nicht offensichtlich unrichtige Feststellung trifft, der Arbeitsvertrag führe die Ehefrau und nicht den Beschwerdeführer als Arbeitnehmer auf. Ferner stellte das kantonale Gericht rechtlich korrekt fest, der Versicherte habe die Beschäftigung des Hilfsbademeisters im Jahr 1997 und damit vor dem Unfall vom 10. Februar 1998 aufgegeben, was den Einbezug eines diesbezüglichen Nebeneinkommens zum Validenlohn rechtsprechungsgemäss ausschliesst (vgl. Urteil 9C_45/2008 vom 3. Juli 2008, E. 4.2). Sodann macht der Versicherte in rein appellatorischer Weise letztinstanzlich erneut geltend, sich schon vor der erlittenen Körperschädigung um eine besser bezahlte Arbeitsstelle bemüht zu haben (vgl. E. 2.2 hievor). Darin ist er nicht zu hören (Urteil 9C_569/2008 vom 1. Oktober 2008, E. 1.2).