Citation: 6B_1119/2023 E. 3.4

3.4. Mit seiner Kritik wendet sich der Beschwerdeführer gegen die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung. Seine Rüge erweist sich als unbegründet, zumal er damit grösstenteils den Begründungsanforderungen nicht zu genügen vermag (Art. 42 Abs. 2 BGG). Soweit der Beschwerdeführer eine Verletzung des Anklagegrundsatzes mit denselben Argumenten geltend macht, die er bereits vor der Vorinstanz vorgebracht hat, und dabei nicht auf die diesbezüglichen Erwägungen der Vorinstanz eingeht, so ist er nicht zu hören. Die Vorinstanz setzt sich ausführlich mit den fraglichen Fr. 6'000.-- auseinander. Sie erachtet die Darstellung des Beschwerdeführers, er habe das Honorar für den Monat Mai 2019 zur Verrechnung bringen wollen, als nicht plausibel. Die Gründe hierfür legt sie im Einzelnen und nachvollziehbar dar. Mit seiner Kritik genügt der Beschwerdeführer den Begründungsanforderungen nicht, weshalb darauf nicht näher einzugehen ist (Art. 42 Abs. 2 BGG). Weiter befasst sich die Vorinstanz mit der vom Beschwerdeführer erstmals anlässlich der Berufungsverhandlung vorgebrachten Rüge, wonach der Betrag von Fr. 6'000.-- die Überzeiten bzw. Überstunden für die Zeit von Januar bis April 2019 betreffe. Sie erwägt, weder die neu geltend gemachten Überstunden noch die entsprechende Entschädigung sei seinerzeit - im Mai 2019 bzw. bei der Auflistung des Beschwerdeführers - Thema gewesen. Es sei kein damaliger Verrechnungswille ersichtlich. Der Beschwerdeführer vermag diese Beweiswürdigung nicht als willkürlich auszuweisen. Er legt grösstenteils lediglich seine eigene Sicht der Dinge dar und bringt vor, anlässlich früherer Befragungen sei er eingeschüchtert gewesen und habe deshalb Unsicherheit gezeigt. Dabei macht er (sinngemäss) geltend, er habe im Auftrag des Willensvollstreckers im Monat Mai 2019 Leistungen im Umfang von Fr. 6'000.-- erbracht und habe einen entsprechenden Vergütungsanspruch in dieser Höhe. Inwieweit die von ihm als "Beweismittel" bezeichneten SMS-Nachrichten an den Willensvollstrecker Willkür in der vorinstanzlichen Beweiswürdigung begründen sollten, erschliesst sich nicht, zumal sie den Zeitraum vom 26. April 2019 bis 29. Juni 2019 betreffen und weder ersichtlich ist noch rechtsgenüglich begründet wird, inwieweit dies nicht bereits im Verfahren vor Vorinstanz hätte eingebracht werden können. Seine Rüge erweist sich als offensichtlich unbegründet, soweit überhaupt darauf einzutreten ist (Art. 42 Abs. 2 BGG). Ebenso wenig überzeugt der Beschwerdeführer, wenn er sich auf eine Erklärung des Rechtsanwalts C.________ vom 10. Februar 2020 bezieht. "Er hat schlicht nie irgendwelche Vermögenswerte verheimlicht oder veruntreut und war immer bestrebt, so schnell wie möglich alle Informationen offen zu legen, die er vor allem nur elektronisch zur Verfügung hat". Wenn er diesbezüglich den Antrag stellt, diese Erklärung sei "durch das Bundesgericht Lausanne als valide Zeugenaussage zu berücksichtigen", so verkennt er, dass das Bundesgericht keine Beweise abnimmt, sondern den vorinstanzlich festgestellten Sachverhalt und die Beweiswürdigung der Vorinstanz lediglich auf Willkür überprüft (vgl. oben E. 3.3). Neue Tatsachen und Beweismittel dürfen vor Bundesgericht nur so weit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG), was der Beschwerdeführer nicht geltend macht. Im Übrigen ist in diesem Zusammenhang weder ersichtlich noch vom Beschwerdeführer dargetan, inwieweit die vorinstanzliche Beweiswürdigung willkürlich sein soll bzw. die Vorinstanz Recht verletzt haben soll. Mit Bezug auf den Rechtsanwalt C.________ stellt der Beschwerdeführer denn auch den Antrag, das Bundesgericht solle der "Entlassung als Amtlicher Verteidiger" vom 21. Juli 2021 rückwirkend entsprechen. Darauf ist mangels begründeter Rüge einer Rechtsverletzung und aufgrund des Umstands, dass diese Frage nicht Verfahrensgegenstand bildet (Art. 80 Abs. 1 BGG), nicht einzutreten. Gleiches gilt für sein pauschales Vorbringen, er erhebe Anspruch, "dass ihm sein blaues Downhill-Fahrrad ausgehändigt wird oder er eine Entschädigung von Fr. 4'000.-- erhält". Insgesamt ist weder Willkür in der Sachverhaltsfeststellung noch eine falsche Rechtsanwendung vom Beschwerdeführer rechtsgenüglich dargetan bzw. ersichtlich. Daran ändern auch die Ausführungen des Beschwerdeführers unter dem Titel "Verhältnismässigkeit" nichts, gehen diese doch grösstenteils an der Sache vorbei und erweisen sich im Übrigen als offensichtlich unbegründet, soweit überhaupt darauf einzutreten ist (Art. 42 Abs. 2, 105 Abs. 1 BGG).