Citation: 6B_343/2020 E. 1.3.1

1.3.1. Nach den tatsächlichen Feststellungen der kantonalen Instanzen (Art. 105 Abs. 1 BGG) lagen im Jahre 2004 für die "Nachwuchsförderung Sport" im Kanton Schwyz zwei Projektentwürfe vor, welche vom Beschwerdeführer erarbeitet worden waren und mit welchen der damaligen ungünstigen politischen Entwicklung im Bereich der Finanzierung der Sportförderung begegnet werden sollte. Beide Konzepte wurden von den Verbänden sowie in ihrer Sitzung vom 23. Juni 2004 von der D.________-Kommission verabschiedet (Untersuchungsakten act. 15.1.01/6). Dabei handelte es sich zum einen um das "Projekt A" (Untersuchungsakten act. 6.1.03/10 ff.; act. 10.1.06/13 ff.; vgl. auch act 15.1.02/1 f.), welches die direkte Unterstützung von Einzelsportlern und Nachwuchsprojekten aus dem Sportförderungsfonds vorsah. Der Regierungsrat des Kantons Schwyz erachtete dieses Projekt in der Folge als unvereinbar mit der kantonalen Verordnung über den Fonds zur Förderung des Sports, weil eine direkte Subventionierung von Einzelsportlern aus dem Fonds zur Förderung des Sports zu jener Zeit rechtlich nicht vorgesehen war, und lehnte es daher ab (angefochtenes Urteil S. 13; Untersuchungsakten act. 10.1.006/16). Das zweite Konzept, das "Nachwuchsförderungsprojekt 2" (nachfolgend: "Projekt 2"; Untersuchungsakten act. 6.1.003/8 f.), sah einerseits als Einnahmequelle den Verkauf von durch Sponsoren finanzierten Jahreskalendern vor, wobei der Erlös aus dessen Verkauf den beteiligten Sporttalenten und Sportorganisationen zugute kommen sollte. Andererseits sollte die Nachwuchsförderung durch weitere Sponsorenbeiträge sowie Beiträge des Sportverbands C.________ und des Sportförderungsfonds finanziert werden. Zu diesem Zweck sollte ein Konto via Sportverband C.________ geführt werden, wobei die Rechnungsprüfung durch je eine Person des Sportverbands C.________ und der D.________-Kommission vorgenommen werden sollte (Untersuchungsakten act. 6.1.003/8 f.; act. 15.1.01/6; vgl. auch act. 15.1.01/16.).