Citation: 4A_420/2021 E. 3

Das Obergericht führte unter Hinweis auf BGE 143 I 328 E. 3.1 aus, die Beschwerdeführerin habe sich - obwohl im erstinstanzlichen Verfahren anwaltlich vertreten und trotz ausdrücklicher Aufforderung - nicht dazu geäussert, inwiefern der Prozess ihr einziges Aktivum betreffe. Nachdem aber ein Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege für eine juristische Person unter anderem voraussetze, dass ihr einziges Aktivum im Streit liege, sei das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege abzuweisen. Mit dieser Erwägung setzt sich die Beschwerdeführerin nicht nachvollziehbar auseinander. Sie kritisiert, die Kündigung des Mietvertrags sei "rechtsmissbräuchlich", und weist darauf hin, dass die "Coronakrise" nicht mit "normalen Zeiten" gleichgesetzt werden könne. Sie verlangt, "in diesem Fall Notrecht" anzuwenden und von einer "Lücke" im Sinne von Art. 1 Abs. 2 ZGB auszugehen. Dagegen legt sie nicht zureichend dar, inwiefern das Obergericht Recht verletzt haben sollte, wenn es schloss, dass die für juristische Personen nur ausnahmsweise zu bewilligende und an besondere Voraussetzungen geknüpfte unentgeltliche Rechtspflege nicht gewährt werden könne. Die Beschwerde enthält offensichtlich keine hinreichende Begründung, weshalb im vereinfachten Verfahren gemäss Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht auf sie einzutreten ist. Mit dem Entscheid in der Sache wir das Gesuch der Beschwerdeführerin um Erteilung der aufschiebenden Wirkung gegenstandslos.