Citation: 5A_498/2023 E. 2

Der angefochtene Entscheid beschlägt die Regelung des persönlichen Verkehrs zwischen einem minderjährigen Kind und dem nicht obhutsberechtigten Elternteil und die Obhut, die dieser Elternteil erstreiten will. Das sind Zivilsachen (Art. 72 Abs. 1 BGG) ohne Vermögenswert, so dass die Beschwerde keinem Streitwerterfordernis unterliegt. Das Kantonsgericht ist ein oberes Gericht, das als letzte kantonale Instanz auf Rechtsmittel hin geurteilt hat (Art. 75 BGG). Der angefochtene Entscheid bestätigt im Ergebnis den erstinstanzlichen Entscheid betreffend die Regelung des persönlichen Verkehrs, schliesst das Verfahren also ab (Art. 90 BGG). Die Beschwerdefrist ist eingehalten (Art. 100 i.V.m. Art. 45 Abs. 1 BGG). Von daher stände die Beschwerde in Zivilsachen an sich offen.