Citation: 1C_98/2022 E. 3.3

3.3. Dass es sich beim Gebäude Hochstrasse 3 um ein Baumeisterhaus handelt, wird von den Beschwerdeführenden nicht grundsätzlich bestritten. Sie bezeichnen das Gebäude jedoch als einen atypischen Vertreter der Baumeisterhäuser, weil dessen Bau nicht auf den Abbruch der barocken Schanzenanlage und das damit zusammenhängende Wachstum der Stadt zurückzuführen sei und es in dem Sinne kein Objekt der Stadtausbreitung darstelle. Dies wird auch vom Baurekursgericht und von der Vorinstanz anerkannt. Folglich ist das Gebäude Hochstrasse 3 im bundesgerichtlichen Verfahren (vgl. E. 2.2 hiervor) ebenfalls insoweit als atypisches Baumeisterhaus zu betrachten, als dieses nicht im Zusammenhang mit der vom Abbruch der Schanzenanlage herrührenden Stadtausbreitung entstanden ist.