Citation: 2C_66/2024 E. 2.5

2.5. Das Verwaltungsgericht hat - unter Berücksichtigung der bundesgerichtlichen Rechtsprechung (vgl. u.a. BGE 138 II 229 E. 3.1; 137 II 345 E. 3.2.1 f.; Urteile 2C_827/2022 vom 31. März 2023 E. 3.2 f.; 2C_498/2022 vom 22. März 2023 E. 4.2) und gestützt auf die vorgelegten Beweismittel - das Vorliegen wichtiger persönlicher Gründe i.S.v. Art. 50 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 AIG geprüft und verneint. Die Vorinstanz hat insbesondere zwei medizinische Atteste eines Facharztes für Psychiatrie und Psychotherapie gewürdigt, gemäss welchen die Beschwerdeführerin an einem depressiven Syndrom leide und bei einer Rückkehr nach Mexiko suizidgefährdet sei. Allerdings fehle es gemäss den vorinstanzlichen Ausführungen an einer exakten Diagnose oder an Angaben zu Therapieform und -intensität. Zudem enthielten die beiden Arztzeugnisse teils widersprüchliche Angaben hinsichtlich der Zumutbarkeit der Rückkehr und liessen die Frage offen, weshalb die Behandlung zwingend in der Schweiz stattfinden müsse. Schliesslich hat das Verwaltungsgericht mit Hinweis auf die unwidersprochen gebliebenen Feststellungen des Justiz- und Sicherheitsdepartements festgehalten, dass die psychiatrische Gesundheitsversorgung in Mexiko gewährleistet sei und deshalb nicht ersichtlich sei, inwiefern die gesundheitlichen Probleme der Beschwerdeführerin ihre Wiedereingliederung in der Heimat gefährden könnten. Die Beschwerdeführerin erhebt keinerlei Willkürrügen im Zusammenhang mit den vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen und der Beweiswürdigung in Bezug auf ihren Gesundheitszustand bzw. die geltend gemachte Suizidgefahr. Sie beschränkt sich einzig darauf, zu behaupten, dass sie im Falle einer Rückkehr nach Mexiko suizidgefährdet sei. Damit vermag sie nicht substanziiert darzutun (vgl. E. 2.3 hiervor), dass und inwiefern die Vorinstanz den massgebenden Sachverhalt offensichtlich unrichtig festgestellt bzw. die ins Recht gelegten Beweise willkürlich gewürdigt habe, indem sie erwogen hat, dass eine Rückkehr in die Heimat ihre Gesundheit nicht gefährden würde und daher zumutbar sei. Mit Blick auf die vorangegangenen Ausführungen genügt sodann die blosse Behauptung, die Vorinstanz habe ihre Vorbringen betreffend die Suizidgefährdung unberücksichtigt gelassen, nicht, um eine Gehörsverletzung substanziiert darzutun (Art. 106 Abs. 2 BGG; vgl. E. 2.2 hiervor).