Citation: 1C_671/2024 E. 9.2

9.2. Die Beschwerdeführerin erachtet dies als bundesrechtswidrig. Sie beruft sich auf BGE 136 II 383 E. 4.1, wonach ein Gericht selbst bei einer formell unzulässigen Beschwerde eingreifen und eine nichtige Verfügung von Amtes wegen aufheben könne. Die Beschwerdeführerin ist der Auffassung, ein Rechtsschutzbedürfnis sei dafür nicht erforderlich; jedenfalls aber seien daran deutlich geringere Anforderungen zu stellen als an die Beschwerdebefugnis. Es genüge, wenn die beschwerdeführende Person virtuell, d.h. mit minimaler Wahrscheinlich-keit, einmal von der Verfügung betroffen sein könne (BGE 136 II 415 E. 1.3).