Citation: 1C_277/2021 E. 5.2.1

5.2.1. Gemäss Art. 121 lit. d BGG kann die Revision eines Entscheids des Bundesgerichts verlangt werden, wenn das Gericht in den Akten liegende erhebliche Tatsachen aus Versehen nicht berücksichtigt hat. Der Revisionsgrund von Art. 121 lit. d BGG setzt voraus, dass das Bundesgericht die fraglichen Tatsachen in seinem Entscheid überhaupt hätte berücksichtigen können. Andernfalls liegt kein Versehen vor (vgl. Urteil 5F_24/2018 vom 1. Juli 2019 E. 1). Einem Versehen des Bundesgerichts im Sinne von Art. 121 lit. d BGG gleichgestellt ist der Fall, dass die kantonale Vorinstanz ein Aktenstück zurückhält, weil sie es übersieht oder irrtümlich nicht zu den einzusendenden Akten rechnet. Einer Partei muss die Revision eines bundesgerichtlichen Entscheids wegen Nichtberücksichtigung einer in den Akten liegenden erheblichen Tatsache unter diesen Umständen offen stehen, wie wenn ein eigenes Versehen des Bundesgerichts zur Nichtberücksichtigung des betreffenden Aktenstücks geführt hätte (vgl. BGE 100 III 73 E. 1; Urteil 4F_15/2017 vom 30. November 2017 E. 2.1). Dass sich die Verfügungen des Fachbereichs Hochbau vom 8. Januar 2020 und vom 8. Oktober 2020 bei den kantonalen Akten befanden, die das Bundesgericht im Verfahren 1C_697/2020 von Amtes wegen beigezogen hatte, machen die Beschwerdeführer nicht geltend und ist auch nicht ersichtlich. Der Revisionsgrund von Art. 121 lit. d BGG wegen eines eigenen Versehens des Bundesgerichts liegt somit nicht vor. Fraglich könnte allenfalls sein, ob die Gemeinde Männedorf die hier massgebliche Verfügung vom 8. Oktober 2020 betreffend Einhaltung der Baumassenziffer zu den verwaltungsgerichtlichen Akten hätte reichen müssen und die unterbliebene Mitteilung der erwähnten Verfügung an das Verwaltungsgericht als Irrtum einer kantonalen Instanz wie ein eigenes Versehen des Bundesgerichts den Revisionsgrund von Art. 121 lit. d BGG setzt. Dies könnte indes nur zutreffen, wenn die Vorinstanz im Rahmen des kantonalen Verfahrensrechts verpflichtet gewesen wäre, die Verfügung vom 8. Oktober 2020 bei ihrem Urteil vom 22. Oktober 2020 noch zu berücksichtigen (vgl. dazu Art. 110 Abs. 1 BGG; BGE 135 II 369 E. 3.3; Urteil 2C_163/2021 vom 2. Juni 2021 E. 6.2). Dass sich aus dem kantonalen Verfahrensrecht eine entsprechende Verpflichtung des Verwaltungsgerichts ergab, machen die Beschwerdeführer nicht rechtsgenüglich geltend (vgl. Art. 106 Abs. 2 BGG; E. 2.1 hiervor). Der Revisionsgrund gemäss Art. 121 lit. d BGG ist nicht gegeben.