Citation: 6S.65/2005 14.03.2006 E. 4

Der Beschwerdeführer kritisiert die Strafzumessung noch in weiteren Punkten. Soweit er geltend macht, die Vorinstanz habe die von der ersten Instanz ausgesprochene Strafe in willkürlicher Weise von 18 auf 24 Monate erhöht, übersieht er zweierlei. Einmal hielt auch das Bezirksgericht eine Strafe von etwas mehr als 18 Monaten für angemessen. Es reduzierte diese lediglich, um noch den bedingten Strafvollzug gewähren zu können. Weiter gelangt die Vorinstanz unter eingehender Würdigung aller Tatumstände zum Schluss, dass das Verschulden schwerer wiege als vom Bezirksgericht angenommen. Sie bezeichnet das Verschulden als gravierend und fügt hinzu, dass irgendwelche Gründe, welche die Taten des Beschwerdeführers auch nur ansatzweise rechtfertigen könnten oder verständlich erscheinen liessen, fehlten. Insgesamt bewegt sich die von der Vorinstanz ausgesprochene Strafe im Rahmen des Ermessens, das ihr bei der Strafzumessung zusteht. Eine Verletzung von Art. 63 StGB liegt nicht vor.