Citation: 8C_9/2007 26.02.2008 E. 3.1

3.1.1 Der Versicherte leidet seit 1990 an Rückenproblemen, welche damals operativ behandelt wurden (Diskushernienoperation). Den ursprünglichen Beruf als Koch konnte er wegen seiner Beschwerden nicht mehr ausüben, weshalb er fortan teilzeitlich als Discjockey (DJ) erwerbstätig war. Die IV-Stelle lehnte ein erstes Leistungsgesuch mit Verfügung vom 11. Juli 1991 ab. 3.1.2 Am 18. Juli 1997 meldete sich der Versicherte erneut zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle stellte ihm mit Vorbescheid vom 2. Juli 1998 die Verweigerung jeglicher Leistungen in Aussicht, weil die bisherige Tätigkeit weiterhin zumutbar sei und zudem für leichtere, wechselbelastende Tätigkeiten volle Arbeitsfähigkeit bestehe. Nachdem - insofern ist die vorinstanzliche Tatsachenfeststellung zu ergänzen - im Juli 1999 trotzdem erste Abklärungen zu allfälligen Eingliederungsmöglichkeiten getroffen worden waren, schlug die IV-Stelle dem Versicherten am 5. April 2000 vor, unter gewissen Voraussetzungen eine Umschulung zum Fahrlehrer zu finanzieren. Der Beschwerdeführer hatte aber eine Verkehrsregelverletzung begangen und wollte die Umschulung bis zur Löschung des Eintrags im Strafregister aufschieben (Schreiben vom 21. September 2001). Ab November 2001 versuchte die IV-Stelle, einen PSB-Test (Prüftest für Schul- und Bildungsberatung) durchzuführen. Der Test fand am 19. März 2002 statt. Er fiel negativ aus, weshalb die IV-Stelle nicht mehr bereit war, eine Umschulung zum Fahrlehrer zu finanzieren. Sie anerkannte, dass der Leistungsanspruch für berufliche Massnahmen bestehen bleibe, doch habe sich der Beschwerdeführer zuerst mit konkreten Vorstellungen bei ihr zu melden. 3.1.3 Mit Schreiben vom 18. Juni 2003 teilte der Beschwerdeführer der IV-Stelle mit, sein Gesundheitszustand habe sich während der letzten 24 Monate akut verschlechtert, so dass er nicht einmal mehr zu 100 % erwerbstätig sein könne. An eine Umschulung könne er gar nicht denken. In der Folge holte die IV-Stelle ein Gutachten des Spitals X.________, Rheumaklinik und Institut für Physikalische Medizin, vom 3. Dezember 2004 ein. 3.2 In medizinischer Sicht gelangte das kantonale Gericht zum Ergebnis, der Beschwerdeführer sei in seiner zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Discjockey zu 50 % arbeitsfähig, während bezogen auf eine leichte Tätigkeit eine Arbeitsfähigkeit von 70 % gegeben sei. Diese Feststellung ist tatsächlicher Natur (BGE 132 V 393 E. 3.2 S. 398). Sie lässt sich im Rahmen der Überprüfungsbefugnis des Bundesgerichts (E. 1 hiervor) nicht beanstanden, beruht sie doch auf einer einleuchtenden Interpretation des Gutachtens des Spitals X.________, Rheumaklinik und Institut für Physikalische Medizin, vom 3. Dezember 2004, welchem die Vorinstanz ohne Verletzung von Bundesrecht volle Beweiskraft beimessen durfte.