Citation: 8C_820/2018 E. 3.4

3.4. In sachverhaltlicher Hinsicht hielt die Vorinstanz lediglich fest, dass die Beschwerdegegnerin vor Eintritt des Gesundheitsschadens (zu 40 %) erwerbstätig gewesen sei, was unbestritten ist. Zur relevanten Frage, in welchem Ausmass die Versicherte im Zeitraum von Juni 2012 bis Dezember 2013 ohne Gesundheitsschaden erwerbstätig gewesen wäre, äusserte sich die Vorinstanz nicht. Das Bundesgericht kann den Sachverhalt diesbezüglich ergänzen, da die Akten insoweit liquid sind (vgl. hiervor E. 1; BGE 143 V 19 E. 6.1.3 in fine S. 32). Im Fragebogen zur Haushaltsabklärung gab die Beschwerdegegnerin am 10. Juli 2013 an, dass sie ohne Behinderung zu 60 % als (Fuss-) Pflegerin tätig wäre. Im Rahmen des BEGAZ-Gutachtens bestätigte sie diese Aussage. Diese Angaben, zusammen mit den übrigen Akten, stützen die von der IV-Stelle angenommene Aufteilung zwischen Erwerb und Haushalt in einem Verhältnis von 60 % zu 40 %. Daran ändert nichts, dass die Beschwerdegegnerin im Rahmen des vorinstanzlichen Verfahrens geltend gemacht hat, dass sie eine Ausbildung zur Fachangestellten Gesundheit in einem Pensum von 20 % absolviert hätte, was zum erwerblichen Anteil zu addieren sei. Wie die Vorinstanz diesbezüglich nicht offensichtlich unrichtig feststellte, ist es wenig plausibel, dass die Versicherte angesichts der konkreten Umstände eine berufsbegleitende Ausbildung zur Fachangestellten Gesundheit absolviert hätte.