Citation: 5A_358/2016 E. 4.3.2

4.3.2. Das Gesetz schreibt keine bestimmte Methode der Unterhaltsberechnung vor (BGE 140 III 485 E. 3.3 S. 488). Im konkreten Fall ermittelt die Vorinstanz den Unterhalt einstufig. Gleichzeitig nimmt sie bei den Bedarfszahlen aber Pauschalierungen vor, indem sie von einem Grundbedarf von Fr. 1'200.-- ausgeht und diesen Betrag um Fr. 600.-- erhöht. Angesichts eines aktuellen "Familieneinkommens" zwischen Fr. 13'000.-- und Fr. 14'000.-- und dem der Vorinstanz bei der Unterhaltsbemessung zustehenden Ermessen (E. 2) ist diese Vorgehensweise nicht zu beanstanden (s. Urteil 5A_425/2015 vom 5. Oktober 2015 E. 3.4 mit Hinweisen). Eine strikte Anlehnung an die in Anwendung von Art. 93 SchKG entwickelten Grundsätze über die Pfändbarkeit des schuldnerischen Einkommens drängt sich nur bei knappen Einkommenverhältnissen auf (vgl. BGE 140 III 337 E. 4.2.3 S. 339).