Citation: 2C_465/2022 E. 3.2

3.2. Vorliegend hat die Vorinstanz angesichts der unklaren Eingabe des Beschwerdeführers die Asyl-Organisation Zürich sowie das Migrationsamt des Kantons Zürich als Beschwerdegegner aufgenommen. Sie hat sodann gestützt auf das massgebende kantonale Verfahrensrecht festgehalten, dass gegen Anordnungen der Asyl-Organisation Zürich vor einer allfälligen Beschwerde an das Verwaltungsgericht der Rekurs an den Bezirksrat Zürich und gegen Anordnungen des Migrationsamtes der Rekurs an die Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich zur Verfügung stehen würde (§ 19 Abs. 1 lit. b i.V.m. § 19b Abs. 2 lit. c Ziff. 1 bzw. § 19 Abs. 1 lit. b i.V.m. § 19b Abs. 2 lit. b Ziff. 1 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 [VRG/ZH; LS 175.2]). Nachdem telefonische Abklärungen des Verwaltungsgerichts ergeben hatten, dass der Beschwerdeführer bis dahin an diese Stellen nicht gelangt war, erachtete sich dieses für die Beurteilung der Rechtsverweigerungsbeschwerde als nicht zuständig und trat in der Folge nicht darauf ein.