Citation: 8C_312/2018 E. 4.1

4.1. Die Beschwerdeführerin rügt eine offensichtlich unrichtige Sachverhaltsfeststellung und eine willkürliche Rechtsanwendung. Zwecks zuverlässiger Feststellung der trotz gesundheitlicher Einschränkungen verbleibenden Leistungsfähigkeit hätte das kantonale Gericht eine Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit (EFL) in Auftrag geben müssen. Die - falls überhaupt - tatsächlich verbleibende Restarbeitsfähigkeit sei nur noch in geschütztem Rahmen verwertbar. Schliesslich hätte die Bemessung des Invaliditätsgrades nicht nach der gemischten Methode erfolgen dürfen. Die Versicherte sei aus wirtschaftlichen Gründen nach Ende der nachehelichen Unterhaltszahlungen von ihrem Ex-Ehemann ab 31. Mai 2017 zur Aufnahme eines 100 %-Pensums gezwungen gewesen.