Citation: 2C_508/2019 E. 4.4.1

4.4.1. Der Beschwerdeführer verfügt über die Niederlassungsbewilligung. Gleichwohl ist zu bemerken, dass die Strafe über den zwei Jahren Freiheitsentzug liegt, ab welcher eine Aufenthaltsbewilligung grundsätzlich selbst dann nicht mehr zu erteilen oder aufrechtzuerhalten ist, wenn der Gattin bzw. den Kindern - wie im vorliegenden Fall - nicht zugemutet werden kann, mit dem Ehepartner und Vater in dessen Heimat auszureisen ("Reneja"-Praxis; vgl. vorstehende E. 3.3 Ziffer 1/9: Art und Schwere der Straftat; Nachteile für die Kinder bei einer Ausreise). Die Gattin hat den Beschwerdeführer, den sie seit 2013 kennt, erst nach der Straftat geheiratet, womit sie davon ausgehen musste, dass die Beziehung und das Familienleben allenfalls (für eine zeitlich begrenzte Dauer; vgl. das Urteil 2C_1077/2018 vom 6. Juni 2019 mit zahlreichen Hinweisen) nicht in der Schweiz würden gelebt werden können (vgl. vorstehende E. 3.3 Ziffer 1, 5 und 7: Art und Schwere der Straftat bzw. drohende Nachteile bei Ausreise sowie familiäre Bindung im Aufnahmestaat/Herkunftsland).