Citation: I 74/06 19.07.2006 E. 2

Streitgegenstand bildet nicht die erstmalige Invaliditätsbemessung, sondern die Erhöhung einer laufenden Rente. Zu prüfen ist daher, ob eine revisionsrechtlich bedeutsame Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen eingetreten ist, welche eine Rentenerhöhung rechtfertigt (BGE 130 V 75 ff. Erw. 3.2.3, 109 V 265 Erw. 4). Da der Versicherte seit der Zusprechung der halben Rente am 4. Juli 2000 keine Erwerbstätigkeit mehr aufgenommen hat, fällt einzig eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes als Revisionsgrund in Betracht. Dabei sind die Verhältnisse bis zum Einspracheentscheid vom 2. Mai 2005 zu berücksichtigen (BGE 121 V 366 Erw. 1b mit Hinweisen).