Citation: 6B_408/2007 17.08.2007 E. 1

X.________ befand sich ab dem 5. Mai 2006 in der Strafanstalt Bostadel im Strafvollzug. Anlässlich einer Kontrolle wurden am 13. November 2006 in seiner Zelle ein Klettergurt, zehn weitere Gurten (mutmasslich zur Erstellung einer Strickleiter), ein Mobiltelefon sowie zwei Plastiksäckchen mit grauer bzw. gelbgoldener Paste und ein Fläschchen mit Zinkfarbe gefunden. Die Gurten waren für einen Kundenauftrag in der Schreinerei bestimmt, wo X.________ Zugang hatte. An Gitter und Fensterrahmen der Zelle wurden Farbspuren gefunden. Zudem wurde festgestellt, dass es X.________ gelungen war, mit Mobiltelefon und PC einen Internetzugang herzustellen. Am 13. November 2006 wurde wegen Vorbereitungen zur Flucht eine Einzelhaft von sieben Tagen verfügt, und es wurde eine Verlegung in die Sicherheitsabteilung erwogen. In der Einzelhaft wurde X.________ bewegungslos auf dem Boden gefunden, eingenässt und mit blutender Nase. Ein klarer medizinischer Befund dazu konnte nicht erhoben werden. Mit Verfügung vom 21. November 2006 wurden die erste Verfügung vom 13. November 2006 in Wiedererwägung gezogen, die Disziplinarstrafe auf zwei Tage verkürzt und X.________ auf die Sicherheitsabteilung verlegt. Gegen die Verfügung vom 21. November 2006 erhob X.________ Beschwerde bei der Paritätischen Aufsichtskommission der Strafanstalt Bostadel. Mit den Gurten habe er ein Fitnessgerät zur Stärkung seiner Halsmuskulatur anfertigen und mit den Farben eine Ikone für seine Familie malen wollen. Und für das bei ihm gefundene Mobiltelefon sei eine Einzelhaft von drei bis fünf Tagen ausreichend. Mit Entscheid vom 2. April 2007 wies die Kommission die Beschwerde ab. Die Erklärungen von X.________ überzeugten nicht. Da die Hausordnung für Fluchtvorbereitungen als Disziplinarstrafe Arrest bis zu zehn Tagen vorsehe, erscheine das Strafmass von zwei Tagen als verhältnismässig. Im Übrigen sei die Verlegung in die Sicherheitsabteilung keine Disziplinarmassnahme, sondern ein Einweisungsentscheid. Dieser könne nicht Gegenstand des Rekurses sein. Diesen Entscheid focht X.________ bei der Rekurskommission für die interkantonale Strafanstalt Bostadel an. Die Kommission wies den Rekurs mit Entscheid vom 5. Juli 2007 ab, soweit darauf einzutreten war. X.________ wendet sich gegen den Entscheid vom 5. Juli 2007 ans Bundesgericht, ohne einen ausdrücklichen Antrag zu stellen. Er ersucht um die unentgeltliche Rechtspflege.