Citation: 6B_765/2015 E. 4.3

4.3. Der Beschwerdeführer machte im Rückweisungsverfahren geltend, die Beschwerdegegnerinnen 2 - 4 seien vor Vorinstanz zu befragen und es sei ihm sowie seinem Verteidiger Gelegenheit einzuräumen, Ergänzungsfragen zu stellen. Die Vorinstanz verweist dazu auf den bundesgerichtlichen Rückweisungsentscheid (E. 3.4) und erwägt, über den Beweisantrag auf Befragung der Beschwerdegegnerinnen 2 - 4 sei definitiv entschieden worden. Er stehe im zweiten Berufungsverfahren nicht mehr zur Disposition. Unbehelflich sei der erweiterte Antrag, es sei dem Beschwerdeführer persönlich die Möglichkeit zur Befragung einzuräumen. Bei den am 19. April 2011 und 22. Mai 2012 durchgeführten Einvernahmen seien der Beschwerdeführer und sein Verteidiger anwesend gewesen. Eine Verletzung von Art. 147 StPO habe das Bundesgericht nicht festgestellt (Entscheid S. 12 ff.). Es ist vertretbar, dass die Vorinstanz die Befragung der Beschwerdegegnerinnen 2 - 4 im Jahre 2013 nicht wiederholte (Urteil 6B_100/2014 vom 18. Dezember 2014 E. 3.4). Darauf ist nicht zurückzukommen. Weder machte der Beschwerdeführer in seiner ersten Beschwerde in Strafsachen geltend, er habe während des Verfahrens sein Fragerecht generell nicht ausüben können, noch wurde behauptet, er habe einzelne Ergänzungsfragen stellen wollen, welche von den kantonalen Behörden nicht zugelassen worden wären. Der Beschwerdeführer legte nicht dar, inwiefern er seine Verteidigung nicht wirksam ausüben konnte und weshalb es zur effektiven Wahrnehmung seiner Verteidigungsrechte notwendig erscheinen sollte, dass ihm im ersten vorinstanzlichen Gerichtsverfahren die Möglichkeit zur ergänzenden Befragung erneut hätte eingeräumt werden müssen (Urteil 6B_100/2014 vom 18. Dezember 2014 E. 3.4). Diese Thematik kann der Beschwerdeführer hier nicht neu zur Diskussion stellen. Er verkennt ein weiteres Mal, dass die verschiedenen Einvernahmen der Beschwerdegegnerin 3 (wie auch die Befragungen der Beschwerdegegnerinnen 2 und 4) und seine Mitwirkungsrechte bei der Erhebung der Personalbeweise nicht Gegenstand des Rückweisungsentscheids waren. Zum behaupteten Ausschluss des Beschwerdeführers (Beschwerde S. 5 f. und 17 ff.) bleibt Folgendes zu bemerken. Die Vorinstanz stellt fest, dass bei den erstinstanzlichen Einvernahmen vom 19. April 2011 und 22. Mai 2012 sowohl der Verteidiger als auch der Beschwerdeführer anwesend waren. Zumindest in Bezug auf die Befragung der Beschwerdegegnerin 3 entspricht dies dem (vom Beschwerdeführer zitierten) Verfahrensprotokoll vom 19. April 2011. Von diesen tatsächlichen Feststellungen weicht der Beschwerdeführer in unzulässiger (Art. 105 Abs. 1 BGG) und zudem aktenwidriger Weise ab. Selbst wenn er der Beschwerdegegnerin 3 in Wahrung ihrer Opferrechte nicht direkt gegenübergestellt worden wäre (vgl. dazu Art. 152 f. StPO und Urteil 6B_681/2012 vom 12. März 2013 E. 2.3), bildete dieser Umstand im Übrigen nicht Gegenstand des bundesgerichtlichen Beschwerdeverfahrens 6B_100/2014 und konnte auch nicht Gegenstand des Rückweisungsverfahrens sein.