Citation: 1C_663/2024 E. 1

A.________ erstattete am 29. Juli und 13. August 2024 bei der Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl Strafanzeige (u.a.) gegen B.________, Beiständin im Sinne von Art. 308 Abs. 2 ZGB seines Sohnes D.________, und deren Vorgesetzten C.________ wegen Amtsmissbrauchs. Er machte im Wesentlichen geltend, die Angezeigten verweigerten die Umsetzung seines ihm gemäss der Verfügung des Bezirksgerichts Winterthur vom 17. April 2023 gegenüber seinem Sohn D.________ zustehenden unbegleiteten Besuchsrechts, obschon das Urteil vom 10. Juni 2024, mit dem dasselbe Gericht erkannt habe, er dürfe seinen Sohn aktuell lediglich jeden Monat an einem Samstag oder Sonntag während sechs Stunden begleitet sehen, noch nicht in Rechtskraft erwachsen und einem allfälligen Rechtsmittel gegen dieses Urteil die aufschiebende Wirkung nicht entzogen worden sei. Die Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl überwies die Akten auf dem Dienstweg an das Obergericht des Kantons Zürich zum Entscheid über die Ermächtigung, wobei sie beantragte, diese nicht zu erteilen. A.________ beantragte in der Folge die Erteilung der Ermächtigung. Mit Beschluss vom 5. November 2024 verweigerte das Obergericht die Ermächtigung zur Durchführung einer Strafuntersuchung gegen B.________ und C.________.