Citation: 5D_48/2018 E. 3

Das Obergericht hat erwogen, der Beschwerdeführer sei der bezirksgerichtlichen Hauptverhandlung ferngeblieben. Er bestreite nicht, Kenntnis vom Verfahren gehabt zu haben. Ebenso wenig bestreite er, dass demzufolge die Vorladung vom 15. Juni 2017, die von ihm nicht abgeholt worden sei, als zugestellt gelte. Das Bezirksgericht sei demnach zu Recht von seiner Säumnis ausgegangen und habe androhungsgemäss gestützt auf die Akten entschieden. Dieses Vorgehen beanstande der Beschwerdeführer nicht. Die von ihm erstmals im Beschwerdeverfahren vorgebrachten Einwendungen und der erstmals gestellte Antrag (sinngemäss auf Abweisung des Rechtsöffnungsgesuchs) seien neu und damit unzulässig. Selbst wenn die Einwendungen - soweit überhaupt verständlich - zulässig wären, zielten sie ins Leere. Der Beschwerdeführer verkenne, dass im Rechtsöffnungsverfahren nicht mehr geprüft werde, ob eine Forderung zu Recht bestehe.