Citation: 1C_315/2023 E. 3.3

3.3. Ein schwerer Eingriff in die Eigentumsgarantie liegt nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung namentlich vor, wenn die bisherige oder künftig mögliche, bestimmungsgemässe Nutzung eines Grundstücks durch Verbote oder Gebote verunmöglicht oder stark erschwert wird (vgl. BGE 145 I 156 E. 4.1 mit Hinweis). Solches ist hier zu verneinen. Landwirtschaftszonen dienen der langfristigen Sicherung der Ernährungsbasis des Landes, der Erhaltung der Landschaft und des Erholungsraums oder dem ökologischen Ausgleich und sollen entsprechend ihren verschiedenen Funktionen von Überbauungen weitgehend freigehalten werden (Art. 16 Abs. 1 Satz 1 RPG [SR 700]). Eine zonenkonforme Nutzung bleibt der Beschwerdeführerin nach wie vor möglich (vgl. Urteil 1C_543/2021 vom 15. August 2022 E. 6.3.1). Wie aus den nachfolgenden Erwägungen hervorgeht, besteht für sie zudem die Möglichkeit, die Bauten stattdessen auf der angrenzenden, in der Bauzone gelegenen Parzelle Nr. 562 zu erstellen. Aus den gleichen Erwägungen ist auch ein schwerer Eingriff in die Wirtschaftsfreiheit zu verneinen.