Citation: 1P.315/2005 15.07.2005 E. 1

1.1 Die staatsrechtliche Beschwerde kann sich, abgesehen von hier nicht zutreffenden Ausnahmen, nur gegen den Entscheid der letzten kantonalen Instanz richten (vgl. BGE 115 Ia 414 f. mit Hinweis). Auf den Antrag des Beschwerdeführers, die Verfügung der Untersuchungsrichterin vom 8. März 2005 sei ebenfalls aufzuheben, kann das Bundesgericht somit von vornherein nicht eintreten. 1.2 Nach Art. 90 Abs. 1 lit. b OG muss eine staatsrechtliche Beschwerde die wesentlichen Tatsachen und eine kurz gefasste Darlegung darüber enthalten, welche verfassungsmässigen Rechte bzw. welche Rechtssätze inwiefern durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sind. Im staatsrechtlichen Beschwerdeverfahren prüft das Bundesgericht nur klar und detailliert erhobene Rügen (BGE 127 I 38 E. 3c S. 43 mit Hinweisen). Diesen Anforderungen genügt die vorliegende Beschwerde nicht. Der Beschwerdeführer setzt sich mit der Begründung des angefochtenen Urteils nicht rechtsgenüglich auseinander und legt nicht dar, welche verfassungs- oder konventionsmässigen Rechte inwiefern verletzt sein sollen. Selbst wenn dem Beschwerdeführer darin zuzustimmen ist, dass das Bundesgericht seine Beschwerde im Verfahren 1P.689/2004 entgegen der Feststellungen des Obergerichts nicht abgewiesen hat, sondern gar nicht darauf eingetreten ist (vgl. das erwähnte Urteil des Bundesgerichtes vom 15. Dezember 2004), stellt dies noch keinen Grund für eine Aufhebung des nun angefochtenen Urteils dar. Mangels einer genügenden Begründung ist deshalb auf die Beschwerde wiederum nicht einzutreten.