Citation: 8C_153/2022 E. 5.2

5.2. Die Beschwerdeführerin vermag nicht aufzuzeigen, inwiefern die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen (E. 5.1) offensichtlich unrichtig oder sonstwie bundesrechtswidrig sein sollen (vgl. E. 1 oben). Vor dem Hintergrund dieser für das Bundesgericht verbindlichen Tatsachen und dabei insbesondere mit Blick auf die Aussage der asim-Gutachter, wonach aufgrund der Persönlichkeitsstörung nie eine höhergradige Arbeitsfähigkeit als 50 % in einer angepassten Tätigkeit bestanden habe, durfte die Vorinstanz willkürfrei von einer mindestens 40%igen Invalidität bei der Einreise in die Schweiz im Jahr 2000 ausgehen. Die Rüge der Beschwerdeführerin, wonach der Zeitpunkt des Eintritts der Invalidität nie gutachterlich abgeklärt worden sei, was den Untersuchungsgrundsatz sowie das sich aus dem Anspruch auf rechtliches Gehör ergebende Recht auf Beweis (Art. 29 Abs. 2 BV) verletze, zielt demzufolge ins Leere. Darüber hinaus lässt sich im asim-Gutachten kein Anhaltspunkt dafür finden, dass bei der Einreise in die Schweiz eine 100%ige Arbeitsfähigkeit vorgelegen hätte und sich der psychische Gesundheitszustand seither schleichend verschlechtert haben soll, wie die Beschwerdeführerin moniert.