Citation: 2C_727/2014 E. 4.2

4.2. Die Sozialhilfeabhängigkeit war nicht unverschuldet, wie der Beschwerdeführer behauptet. Zwar trifft es zu, dass er vom 1. Januar 2008 bis 9. Januar 2010 wegen einer depressiven Erkrankung mit massiver Gewichtszunahme (Adipositas per magna) und zwei Magenoperationen zu 100 % arbeitsunfähig war. Danach war er - von zwei kurzen Unterbrüchen abgesehen - wieder arbeitsfähig; die Verwarnung wurde erst eineinviertel Jahre später ausgesprochen. Auch aus einer geburtsbedingten Beeinträchtigung der linken Schulter kann der Beschwerdeführer nichts zu seinen Gunsten ableiten. Dieses Gebrechen hindert ihn lediglich daran, Überkopffunktionen auszuführen (vgl. Rekursentscheid der Sicherheitsdirektion vom 13. März 2012 betreffend Verwarnung). Den mit dieser Einschränkung verbundenen, nach Angabe des Beschwerdeführers chronischen Schmerzen kann bei der Wahl der Tätigkeit und des Pensums Rechnung getragen werden; sie führen jedoch nicht zur Erwerbsunfähigkeit: Aus den Akten geht hervor, dass ein invalidenversicherungsrechtlicher Anspruch rechtskräftig abgewiesen worden ist. Mit Blick auf die - gemessen am Zeitraum - eher spärlichen Bewerbungen des Beschwerdeführers ist der Vorinstanz zuzustimmen, dass sich dieser nicht ausreichend bemüht hat, im ersten Arbeitsmarkt Fuss zu fassen.