Citation: 1P.421/2003 01.09.2003 E. 6

Weiter macht der Beschwerdeführer geltend, sein Verteidiger sei davon ausgegangen, das Wiedereinsetzungsgesuch müsse nur unverzüglich und nicht innerhalb der gesetzlichen Frist von 10 Tagen eingereicht werden. Dieses Verschulden seines Verteidigers könne ihm nicht zugerechnet werden. Der Beschwerdeführer liess sich durch einen Rechtsanwalt verbeiständen. Er ermächtigte damit seinen Rechtsvertreter, Rechtshandlungen in seinen Namen vorzunehmen. Solange dieses Vertretungsverhältnis besteht, muss sich der Beschwerdeführer das Handeln seines Rechtsvertreters anrechnen lassen. Die Rüge erweist sich als offensichtlich unbegründet und ist abzuweisen.