Citation: I 346/01 24.04.2002 E. 3

3.- Fest steht und aus fachärztlicher Sicht mehrfach bestätigt wurde, dass der Versicherte - trotz der diagnostizierten "sonstigen spezifischen Persönlichkeitsstörung" im Sinne von ICD-10 F60. 8 - in seinem bisherigen Tätigkeitsbereich eine Arbeitsfähigkeit von 50 % mit leicht reduzierter Leistung bei Aufbietung allen guten Willens (BGE 102 V 165; AHI 2001 S. 228 Erw. 2b mit Hinweisen) und in Nachachtung des im Sozialversicherungsrecht allgemein geltenden Grundsatzes der Schadenminderungspflicht (BGE 123 V 233 Erw. 3c, 117 V 278 Erw. 2b, 400, je mit Hinweisen) zumutbarerweise erwerblich verwerten könnte. Dabei ist unerheblich, dass er sich selber nicht nur als "weitgehend arbeits- und erwerbsunfähig", sondern auch als "abklärungs- und eingliederungsunfähig" bezeichnet (Schlussbericht der IV-Stelle vom 3. Dezember 1998 zum Abklärungs- und Arbeitsvermittlungsauftrag, S. 2). Soweit der Versicherte aus invaliditätsfremden Gründen darauf verzichtet, seine Restarbeitsfähigkeit zu verwerten, vermag er daraus nichts zu seinen Gunsten abzuleiten.