Citation: 6B_1066/2021 E. 2.4

2.4. Die Rügen des Beschwerdeführers sind unbegründet. Soweit sich der Beschwerdeführer in seinen Ausführungen darauf beschränkt, den Erwägungen der Vorinstanz seine eigene Sicht der Dinge gegenüberzustellen, ohne darzulegen, inwiefern die Feststellung der Vorinstanz auch im Ergebnis willkürlich sein soll, verfällt er in unzulässige appellatorische Kritik. Jedenfalls gelingt es ihm nicht, Willkür in der vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellung aufzuzeigen. Der Beschwerdeführer ist Halter des Personenwagens, mit welchem die Geschwindigkeitsüberschreitung begangen wurde. Er hat sich darauf beschränkt, seine Täterschaft zu bestreiten, ohne dabei plausible Alternativen zum Lenker oder dazu anzugeben, was er zum Tatzeitpunkt gemacht habe. Es ist nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz seine diesbezüglichen Angaben als reine Schutzbehauptungen qualifiziert und davon ausgeht, das Indiz der Haltereigenschaft werde durch die vom Beschwerdeführer getätigten Aussagen nicht relativiert. Zudem geht die Vorinstanz willkürfrei davon aus, es könne zumindest nicht ausgeschlossen werden, dass der Beschwerdeführer auf dem Radarfoto vom Tatzeitpunkt sowie auf den weiteren Radarfotos von Geschwindigkeitsübertretungen mit demselben Fahrzeug als Lenker ersichtlich sei. Entgegen den Ausführungen des Beschwerdeführers sind auch die diesbezüglichen Erwägungen der Vorinstanz stringent und nachvollziehbar. Es ist zulässig, das Radarfoto als wesentliches Indiz zu würdigen (vgl. Urteil 6B_515/2014 vom 26. August 2014 E. 5.2). Die Vorinstanz verfällt nicht in Willkür, wenn sie die Täterschaft des Beschwerdeführers gestützt auf die vorhandenen Indizien als erstellt betrachtet. Der Schuldspruch wegen einfacher Verkehrsregelverletzung i.S.v. Art. 90 Abs. 1 i.V.m. Art. 27 Abs. 1 und Art. 32 Abs. 2 SVG sowie Art. 4a Abs. 1 lit. a VRV verletzt kein Bundesrecht.