Citation: 1C_587/2019 E. 2.4

2.4. Das angefochtene Urteil auferlegt der Beschwerdeführerin Kosten im Zusammenhang mit ihrer Funktion in einem Baubewilligungsverfahren und damit im Zusammenhang mit ihrer öffentlichen Aufgabenerfüllung. Die Beschwerdeführerin wird dadurch nicht wie ein Privater betroffen, sondern in ihrer Eigenschaft als Hoheitsträgerin. Nach ihren Ausführungen bleibt indes unklar, wie sie durch diese angefochtene Auferlegung eines Teils der Parteientschädigung in erheblicher Weise in wichtigen öffentlichen Interessen berührt sein soll. Nicht ersichtlich ist insbesondere, inwiefern es ihr um über das rein Finanzielle hinausgehende Interessen an der öffentlichen Aufgabenerfüllung gehen könnte. Sowohl im konkreten Fall als auch in Bezug auf die Präzedenzwirkung des angefochtenen Urteils geht es vorliegend vielmehr einzig um die Auswirkungen auf die Gemeindefinanzen (vgl. BGE 141 II 161 E. 2.4 S. 167). Die streitige finanzielle Leistung erreicht zudem keine beträchtliche Höhe. Der Streitwert von Fr. 1'346.25 ist vielmehr niedrig, wie die Beschwerdeführerin einräumt. Sie macht dagegen sinngemäss geltend, dass die Anerkennung einer solchen Kostentragungspflicht Präzedenzwirkung habe und ihre Anfechtung notwendig sei, "um wiederkehrenden Entscheiden Einhalt gebieten zu können". Die Beschwerdeführerin zeigt damit nicht rechtsgenüglich auf, dass die Beantwortung der Streitfrage eine über den Einzelfall hinaus gehende präjudizielle Wirkung für die öffentliche Aufgabenerfüllung mit insgesamt wesentlicher finanzieller Belastung hat. Es werden somit keine Gründe substantiiert geltend gemacht und sind auch keine ersichtlich, welche es der Beschwerdeführerin ermöglichten, sich im vorliegenden Fall auf die allgemeine Legitimationsklausel von Art. 89 Abs. 1 BGG zu berufen. Die Beschwerdeführerin ist damit nicht beschwerdelegitimiert, weshalb auf die Beschwerde nicht eingetreten werden kann.