Citation: 4A_20/2022 E. 3.3.3

3.3.3. Er trägt vor, dass das Recht von V.________ voraussetze, dass "der Vertreter gerade zum Abschluss einer Schiedsvereinbarung ausdrücklich spezifisch bevollmächtigt ist", und insbesondere müsse eine solche spezifische Ermächtigung "unzweifelhaft" erfolgen sowie "den tatsächlichen Willen des Vollmachtgebers" zeigen. Eine "Generalvollmacht" genüge nicht. Bereits der Umstand, dass das Schiedsgericht die Vollmacht "ausgelegt" habe, mache deutlich, dass diese den "erhöhten Beweisanforderungen" gemäss dem Recht von V.________ nicht genüge, verlange dieses doch eine "unzweifelhafte" Bevollmächtigung. Jedenfalls aber sei die Vollmacht zu allgemein gefasst und beziehe sie den Abschluss einer Schiedsvereinbarung nicht hinreichend "spezifisch" mit ein. Der Schiedsentscheid verletze zudem in verschiedener Hinsicht das Zivilgesetz von V.________: So habe das Schiedsgericht den in dessen Art. 927 (1) definierten Begriff der Spezialvollmacht verkannt. Sodann dürfe gemäss Art. 265 (1) von einem klaren Wortlaut nicht abgewichen werden, wie dies das Schiedsgericht aber getan habe. Weiter habe es die Auslegungsgrundsätze nach Art. 265 (2) verletzt, indem es missachtet habe, dass "die Rechtsprechung des Kassationsgerichtshof[s] von V.________ die Erhaltung des Rechts des Vollmachtgebers auf Entscheidung der ordentlichen Gerichte in den Mittelpunkt" stelle. Ferner seien verbleibende Zweifel nach Art. 266 (1) "zugunsten des Schuldners, hier des Beschwerdeführers, zu berücksichtigen".