Citation: 2C_835/2018 E. B

Am 15. August 2016 ersuchte B.________ beim Migrationsamt des Kantons Zürich um Familiennachzug für ihre Tochter. Zur Prüfung dieses Gesuchs forderte das kantonale Migrationsamt B.________ zwischen September und Februar 2017 wiederholt dazu auf, Unterlagen insbesondere zur finanziellen Situation der Familie beizubringen. Da B.________ nur unvollständige und teilweise widersprüchliche Angaben zu den Familieneinkünften machte, stellte das Migrationsamt ihr am 24. März 2017 die Verweigerung der Nachzugsbewilligung für ihre Tochter in Aussicht. Gleichzeitig gewährte es das rechtliche Gehör. Nachdem innert angesetzter Frist keine Stellungnahme von B.________ eingegangen war, wies das kantonale Migrationsamt das Nachzugsgesuch für A.________ am 21. April 2017 ab und setzte A.________ eine Ausreisefrist bis zum 21. Juni 2017 an. Die gegen diesen Entscheid erhobenen kantonalen Rechtsmittel blieben ohne Erfolg (vgl. Rekursentscheid der Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich vom 12. März 2018 sowie Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich vom 11. Juli 2018).