Citation: 1C_349/2018 E. 4.6

4.6. Unter Beachtung des Entscheidungs- und Ermessensspielraums, welcher den kommunalen Behörden in Bezug auf die ästhetische Würdigung der örtlichen Verhältnisse zusteht (vgl. E. 4.2 hiervor), ist daher nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz im Einklang mit der Beurteilung des Regierungsrats und des Gemeinderates zum Schluss gelangte, das vom Beschwerdegegner geplante Gebäude ordne sich besonders gut in das Orts- und Landschaftsbild ein. Die Vorinstanz durfte nach dem Gesagten willkürfrei davon ausgehen, das projektierte Bauvorhaben erfülle unter den in der Baubewilligung vom 15. Dezember 2015 verfügten Auflagen (Ziff. 26 Umgebungsgestaltung und Ziff. 27 Material und Farbgebung) die Anforderungen an die (besonders) gute Gesamtwirkung gemäss § 14 Abs. 1 und 4 BO. Daran vermag nichts zu ändern, dass eine andere Beurteilung allenfalls ebenfalls vertretbar gewesen wäre (vgl. E. 1.3 hiervor).