Citation: 6A.39/2001 19.06.2001 E. 5

5.- Beide Beschwerden erweisen sich somit als unbegründet. Dem Beschwerdeführer 1 werden keine Kosten auferlegt (Art. 156 Abs. 2 OG). Da der Eingabe des Beschwerdeführers 2, soweit er sich gegen das Urteil der Vorinstanz richtet, zum Vornherein kein Erfolg beschieden sein konnte, ist dessen Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege abzuweisen (Art. 152 Abs. 1 OG). Der wirtschaftlich schwierigen Situation des Beschwerdeführers 2 ist mit einer herabgesetzten Urteilsgebühr Rechnung zu tragen (Art. 153a Abs. 1 OG). Soweit er sich zur Beschwerde des Bundesamtes für Strassen vernehmen lässt, ist ihm eine dem Aufwand angemessene Parteientschädigung auszurichten.