Citation: 7B_281/2022 E. B

B.a. Nachdem die Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl ihre erste Anklage vom 11. Januar 2013 zurückgezogen hatte, wurde A.________ am 9. Januar 2015 erneut angeklagt. Am 9. Juni 2015 sprach das Bezirksgericht Zürich sie vom Vorwurf der Veruntreuung frei. Gegen dieses Urteil erhoben die Staatsanwaltschaft und die Bank B.________ AG Berufung. Nach Durchführung verschiedener Beweiserhebungen ergänzte die Staatsanwaltschaft die Anklage am 12. Januar 2018 und erhob nunmehr Anklage wegen Veruntreuung, eventualiter gewerbsmässigen Betrugs. Mit Beschluss vom 7. Mai 2018 hob das Obergericht des Kantons Zürich aufgrund der Änderung der Anklage das erstinstanzliche Urteil auf und wies das Verfahren zur Durchführung einer neuen Hauptverhandlung und Urteilsfällung an das Bezirksgericht zurück. B.b. Am 30. Oktober 2018 sprach das Bezirksgericht A.________ vollumfänglich frei und verwies das Schadenersatzbegehren der Bank B.________ AG auf den Zivilweg. Das Obergericht bestätigte mit Urteil vom 27. Februar 2020 den erstinstanzlichen Freispruch und den Verweis der Schadenersatzforderungen auf den Zivilweg. Gegen dieses Urteil gelangte die Bank B.________ AG an das Bundesgericht, das deren Beschwerde in Strafsachen am 11. Juni 2021 guthiess (Verfahren 6B_701/2020). Zur Begründung führte es im Wesentlichen an, es lasse sich nicht sagen, A.________ seien keine Vermögenswerte im Sinne von Art. 138 Ziff. 1 Abs. 2 StGB in einer Weise anvertraut gewesen, dass sie ohne Genehmigung durch die Bank B.________ AG oder ohne verbotenen Einfluss auf deren Willensbildung hätte darüber verfügen können (a.a.O. E. 4.4). Das Bundegsericht hob das Urteil des Obergerichts vom 27. Februar 2020 auf und wies die Sache zu neuer Entscheidung an dieses zurück. B.c. Mit Urteil vom 11. Oktober 2022 verurteilte das Obergericht A.________ wegen mehrfacher Veruntreuung (Art. 138 Ziff. 1 Abs. 2 StGB) zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 18 Monaten. Es verpflichtete sie ausserdem, der Bank B.________ AG Schadenersatz in der Höhe von Fr. 716'290.75 zuzüglich Zins zu 5 % seit dem 26. Oktober 2010 zu bezahlen.