Citation: 1C_122/2020 E. 2.3

2.3. Der Gutachter hat den Verlauf des gewachsenen Terrains aus einer Vielzahl von Indizien hergeleitet, die er ausführlich dargelegt hat. Für die Platzierung des fraglichen Querschnitts mit dem dort eingezeichneten gewachsenen Terrain hat er nicht die bestehende Baute oder den Situationsplan von 1963 als Ausgangspunkt genommen. Weiter hat er dargelegt, dass die bestehende Baute gemäss dem Situationsplan ausgeführt worden sei; dabei hat er sich unter anderem auf eigene Messungen gestützt. Im Gutachten wird ausgeführt, dass im Bereich der nordöstlichen Gebäudeecke - beim Situationsplan und der bestehenden Baute - der Strassenabstand von 5 m teilweise nur knapp eingehalten sei. Wie aus dem damaligen Situationsplan abgelesen werden kann, bezieht sich der dort eingezeichnete Abstand von 5 m bei der nordöstlichen Gebäudeecke nicht auf die Parzellengrenze, sondern auf den (nicht ausparzellierten) Strassenverlauf. Die abweichende Behauptung der Beschwerdeführer trifft nicht zu. Im Übrigen kommt es nicht entscheidend auf die Übereinstimmung zwischen dem bestehenden Gebäude und den Angaben im Situationsplan an, weil die Aussagen im Gutachten zum gewachsenen Terrain in genügendem Umfang unabhängig davon begründet sind. Jedenfalls bringen die Beschwerdeführer keine stichhaltigen Anhaltspunkte dafür vor, dass das gewachsene Terrain in dem von ihnen geltend gemachten Umfang von den Annahmen des Gutachters abweichen soll. Das von den Beschwerdeführern weiter angesprochene Quergefälle von 3.0 % gemäss dem Bebauungsplan betrifft primär die Strasse "Steinhofhalde" und nicht das ganze Baugrundstück. Im Übrigen hat der Gutachter die unterschiedlichen Steigungen im Hang unterhalb dieser Strasse beim gewachsenen Terrain ausreichend berücksichtigt. Wie aus dem Gutachten hervorgeht, hat er sich mit einem Terrainschnitt von 2018 entlang der östlichen Grundstücksgrenze - und damit auch mit den dort vermerkten Geländeaufnahmen der Emch+Berger WSB AG, welche die Beschwerdeführer ins Feld führen - auseinandergesetzt. Seine Aussage, der Hang sei regelmässig verlaufen, ist damit vereinbar.