Citation: 8C_247/2017 E. A

A.a. Der 1963 geborene A.________ erlitt im Jahr 1997 einen Verkehrsunfall und bezog in der Folge vom 11. Januar 1997 bis zum 31. Juli 2008 Taggelder der Vaudoise Allgemeine Versicherungs-Gesellschaft AG (nachfolgend: Vaudoise). Am 24. November 1999 meldete er sich ausserdem bei der Invalidenversicherung (IV) zum Leistungsbezug an. Mit Verfügungen vom 4. Juli 2008 sprach die IV-Stelle Basel-Landschaft A.________ mit Wirkung ab 1. November 1998 bis 31. Mai 2004 eine ganze Rente und ab 1. Juni 2004 eine Viertelsrente zu, die per Oktober 2010 eingestellt wurde. A.b. Die Verfügungen der IV-Stelle vom 4. Juli 2008 wurden der Vaudoise erst am 11. August 2008 zugestellt, nachdem die rückwirkend zugesprochenen Rentenleistungen dem Versicherten bereits ausbezahlt worden waren. Die Vaudoise verlangte am 18. August 2008 die Zustellung eines Verrechnungsantrags. Am 30. März 2009 reichte sie der IV-Stelle eine Überentschädigungsberechnung ein und forderte gestützt darauf den Betrag von Fr. 295'280.65. Die IV-Stelle teilte der Vaudoise am 21. August 2009 mit, dass sie einen allfälligen Rückerstattungsanspruch gegenüber dem Versicherten geltend machen müsse, da die Auszahlung bereits erfolgt sei. Am 6. November 2009 machte die Vaudoise gegenüber der IV-Stelle aus Haftung eine Rückforderung von Fr. 152'374.- geltend. Da in der Folge keine Einigung über den Rückforderungsanspruch zustande kam, ersuchte die Vaudoise am 20. Oktober 2015 die IV-Stelle um Erlass einer formellen Verfügung im Sinne von Art. 78 Abs. 2 ATSG, wobei sie als Schaden nur noch den Betrag von Fr. 15'960.50 zuzüglich Zins zu 5 % seit 1. August 2010 geltend machte. Mit Verfügung vom 28. Januar 2016 lehnte die IV-Stelle die Schadenersatzforderung der Vaudoise vollumfänglich ab.