Citation: 8C_183/2024 E. 5.2.2

5.2.2. Es bleibt festzuhalten, dass der Beschwerdeführer in seiner Beschwerde an das kantonale Gericht diesem mitteilte, er habe die Akten der Unfall- sowie der Krankentaggeldversicherung angefordert und werde nach deren Erhalt dem Sozialversicherungsgericht eine Rückmeldung zukommen lassen. Weder aus den vorinstanzlichen Akten noch aus dem kantonalen Urteil geht hervor, dass der Beschwerdeführer eine entsprechende Mitteilung gemacht hat. Er bringt auch letztinstanzlich - offenbar im Besitz der hier zur Diskussion stehenden Akten, wie aus der Beschwerde an das Bundesgericht hervorgeht - nicht vor, dass in den Unterlagen der Unfall- und der Krankentaggeldversicherung fachärztliche Berichte vorhanden wären, die eine Arbeitsunfähigkeit attestieren oder neue Erkenntnisse in Bezug auf den Gesundheitszustand beinhalten würden (vgl. zur Mitwirkungspflicht der Parteien: BGE 138 V 86 E. 5.2.3; 125 V 193 E. 2; Urteil 8C_395/2023 vom 22. Februar 2024 E. 4.2 mit Hinweisen). Insgesamt zeigt er nicht klar und detailliert auf und es ist nach dem Gesagten auch nicht ersichtlich, inwiefern die antizipierte Beweiswürdigung der IV-Stelle bzw. der Vorinstanz und deren Verzicht auf weitere Abklärungen willkürlich im Sinne der dargelegten Rechtsprechung (E. 4 hiervor) sein soll. Es liegt weder eine Verletzung des Gebots des fairen Verfahrens nach Art. 9 BV bzw. Art. 6 Abs. 1 EMRK noch ein Verstoss gegen das rechtliche Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) vor.