Citation: 5C.56/2006 09.10.2006 E. 4

Die Klägerin hatte beantragt, dass dem Beklagten im Sinne eines Schutzes gegen drohenden Schaden nach Art. 679 ZGB verschiedene Nutzungen zu untersagen seien. Dieses Begehren hat das Obergericht abgelehnt mit der Begründung, die Gefahr habe sich hier bereits verwirklicht und es sei in keiner Weise dargetan, dass vom Grundstück des Beklagten eine andere Gefahr ausgehen könnte. Mit diesen Ausführungen der Vorinstanz setzt sich die Klägerin nicht auseinander, und sie legt denn auch nicht dar, inwiefern sie bundesrechtswidrig sein sollen. Sie beschränkt sich im Wesentlichen darauf, geltend zu machen, der vom Beklagten herbeigeführte Zustand daure nach wie vor an. In diesem Punkt fehlt demnach eine den gesetzlichen Anforderungen (Art. 55 Abs. 1 lit. c OG) genügende Begründung der Berufung.