Citation: 2C_431/2019 E. A

A.A.________ (1981; mazedonische Staatsangehörige) heiratete am 28. Dezember 2000 den in der Schweiz niederlassungsberechtigten E.________ (1982), reiste am 15. September 2001 in die Schweiz ein und erhielt in der Folge eine AufenthaltsbewiIIigung zum Verbleib beim Ehemann im Kanton St. Gallen, welche zuletzt bis 14. September 2007 verlängert wurde. Das Ehepaar A.________-E.________ hat zwei gemeinsame Kinder (2003, 2005). A.A.________ reiste im Februar 2007 aus der Schweiz aus. Am 20. April 2007 wurde die Ehe in Mazedonien geschieden und die elterliche Sorge und Obhut dem Vater zugeteilt. Seither leben die beiden Kinder beim Vater im Kanton St. Gallen. In der Folge ging bei der Wohngemeinde im Kanton St. Gallen ein undatiertes, mit der Unterschrift von A.A.________ versehenes Schreiben ein, worin festgehalten wurde, dass diese nicht mehr in die Schweiz zurückkehren werde und die Aufenthaltsbewilligung zu annullieren sei. Die Wohngemeinde teilte dem Ausländeramt des Kantons St. Gallen mit, dass A.A.________ geschieden und per 30. Juni 2007 nach Mazedonien gezogen sei. Mit Faxschreiben vom 9. August 2007 an ihre ehemalige Wohngemeinde im Kanton St. Gallen hielt A.A.________ indes fest, dass ihr ehemaliger Ehemann ihr Gewalt angetan habe, weshalb sie im Februar 2007 vor ihm und seinem Vater geflüchtet sei. Ihr Ausländerausweis sei ihr am 20. April 2007 (Scheidung in Mazedonien) gewaltsam abgenommen worden. Sie beantrage nun die Bewilligung zur Einreise und zum Aufenthalt in der Schweiz zwecks Zusammenleben mit ihren beiden Kindern.