Citation: I 5/06 01.12.2006 E. 3

3.1 Nach zutreffender Würdigung der medizinischen Akten ging die Vorinstanz gestützt auf den Bericht des Dr. med. S.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, Zentrum X.________ (vom 18. Februar 2004), wo sich der Versicherte vom 4. August bis 29. September 2003 in tagesklinischer Rehabilitationsbehandlung befand, davon aus, dass der Beschwerdeführer in seiner angestammten Erwerbstätigkeit als selbstständiger Grafiker aufgrund der sozialen Phobie hinsichtlich der Kundenakquisition weiterhin zu 80 % arbeitsunfähig ist. Für den gestalterischen Teil seines Berufes hingegen und mithin als angestellter Grafiker beurteilte sie ihn wieder als voll arbeitsfähig. Dies ist nicht zu beanstanden und wird denn von beschwerdeführerischer Seite auch nicht mehr bestritten. Streitig und zu prüfen bleibt somit allein die Auswirkung der verbliebenen Arbeitsfähigkeit in erwerblicher Hinsicht. 3.2 Im Rahmen des Einkommensvergleichs setzte die Vorinstanz das Invalideneinkommen zu Recht aufgrund der Tabellenlöhne der vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) fest (vgl. dazu BGE 129 V 475 Erw. 4.2.1, 126 V 76 f. Erw. 3b/aa und bb). Unter Zugrundelegung des tiefsten für planerische, zeichnerische und gestalterische Tätigkeiten durchschnittlichen Monatseinkommens von Fr. 5'149.- (inkl. Anteil 13. Monatslohn) im Jahre 2002 (LSE 2002, S. 53, Tabelle TA7, Anforderungsniveau 4) und unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung bei Männern (Die Volkswirtschaft 2005, Heft 10, S. 83, Tabelle B10.3) sowie der betriebsüblichen durchschnittlichen Wochenarbeitszeit von 41,6 Stunden (Die Volkswirtschaft 2005, Heft 10, S. 82, Tabelle B9.2) errechnete sie für das Jahr 2004 (allfälliger Rentenbeginn) ein Einkommen von Fr. 65'655.75. Von diesem auf Durchschnittswerten beruhenden Jahreseinkommen gewährte sie aufgrund des Umstandes, dass der Beschwerdeführer im Jahre 2004 58 Jahre alt war und als Angestellter in einem Betrieb neu anfangen müsste, einen Abzug von 10 %, woraus ein hypothetisches Invalideneinkommen von rund Fr. 59'090.15 resultierte. Im weiteren erwog die Vorinstanz, dass bei einem Invalideneinkommen in dieser Höhe unabhängig davon, ob bei der Ermittlung des Valideneinkommens von einem Jahreslohn von Fr. 60'000.-, wie der Beschwerdeführer bei der Anmeldung zum Leistungsbezug selbst angegeben habe, oder von einem Unternehmerlohn von Fr. 52'000.-, wie in der Erfolgsrechnung für die Jahre 2000 bis 2002 verbucht worden sei, ausgegangen werde, keine relevante Erwerbseinbusse ausgewiesen sei und damit kein Anspruch auf eine Invalidenrente bestehe. Diesen Erwägungen kann vollauf zugestimmt werden. 3.3 Die Einwendungen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vermögen daran nichts zu ändern. Wenn der Beschwerdeführer erneut vorbringt, aufgrund des Fortschritts und der massiven Veränderungen im grafischen Gewerbe könne nicht davon ausgegangen werden, dass er ohne die erforderlichen Computerkenntnisse als angestellter Grafiker tätig sein und ein entsprechendes Einkommen erzielen könnte, womit diese Tätigkeit nicht als Verweisungsberuf dienen dürfe, gilt festzustellen, dass der technische Fortschritt, wie die Vorinstanz zu Recht ausführte, als invaliditätsfremder Faktor bei der Invaliditätsbemessung keine Berücksichtigung finden kann (BGE 107 V 21 Erw. 2c; AHI 1999 S. 238 f. Erw. 1). Zudem wären Tätigkeiten im konzeptionellen Bereich auch ohne Computerkenntnisse möglich. Überdies würde selbst unter Annahme eines Einkommens für Hilfsarbeitertätigkeiten und damit eines monatlichen Bruttolohns (Zentralwert bei Arbeitszeit von 40 Wochenstunden) von im privaten Sektor mit einfachen und repetitiven Aufgaben (Anforderungsniveau 4) beschäftigten Männern gemäss Tabelle TA1 der LSE 2004 von Fr. 4'588.- und unter Berücksichtigung eines maximal zulässigen Abzuges von 25 % im Vergleich zum Valideneinkommen von Fr. 60'000.- keine rentenrelevante Erwerbseinbusse resultieren. Es steht mithin ausser Frage, dass der Versicherte im Falle der Verwertung der ihm zumutbaren Restarbeitsfähigkeit ein rentenausschliessendes Invalideneinkommen von mehr als 60 % des Valideneinkommens erzielen könnte, womit kein Anspruch auf eine Rente der Invalidenversicherung besteht.