Citation: 7B_112/2023 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer wendet sich ausschliesslich gegen die ausgesprochene Freiheitsstrafe. Er macht geltend, die Vorinstanz verletze im Rahmen der Strafzumessung gemäss Art. 47 ff. StGB die Begründungspflicht nach Art. 29 Abs. 2 BV. Sie begründe nicht, weshalb sie gegenüber der ersten Instanz auf eine um vier Monate höhere Einsatzstrafe gelange. Weiter beanstandet der Beschwerdeführer die Einordnung seines Tatverschuldens. Sowohl bei der eventualvorsätzlich versuchten Tötung zum Nachteil von G.________ als auch bei der Gefährdung des Lebens zum Nachteil von G.________ und von F.________ erwäge die Vorinstanz, dass sein objektives Tatverschulden im Vergleich zum Haupttäter reduziert sei, zumal er nicht eigenhändig die Waffe auf die Opfer gerichtet bzw. nicht eigenhändig geschossen habe. Beim ersten Tatbestand ordne die Vorinstanz das Tatverschulden im untersten Bereich des vollendeten Deliktes ein, beim zweiten Tatbestand im mittleren Bereich. Ebenso ordne sie das objektive Tatverschulden bei der einfachen Körperverletzung mit demselben Argument im untersten Bereich ein. Dies sei offensichtlich widersprüchlich. Hinsichtlich der subjektiven Tatschwere berücksichtige die Vorinstanz den Umstand, dass er nur Mittäter und nicht Haupttäter sei. Sie ordne die subjektive Tatschwere bei der versuchten eventualvorsätzlichen Tötung im unteren Bereich, bei der Gefährdung des Lebens im mittleren Bereich und bei der einfachen Körperverletzung im untersten Bereich ein, obwohl sie in allen Fällen die gleiche Begründung heranziehe. Sodann wende sie die Bestimmung über die Asperation nach Art. 49 Abs. 1 StGB falsch an. Die Vorinstanz erkläre nicht, für welches Delikt wie viel asperiert worden sei. Sie fasse hierbei verschiedene Delikte zusammen. Wie der Gesamtschuldbeitrag des Raufhandels und der Nötigung zustande kämen, erkläre die Vorinstanz nicht. Sie asperiere zur Einsatzstrafe von 40 Monaten Freiheitsstrafe "rund" weitere 20 Monate dazu. Dies sei aufgrund der von ihr angegebenen Gewichtungen (Angaben in Prozent der Einsatzstrafe) überhöht. Schliesslich rügt der Beschwerdeführer eine Verletzung des Beschleunigungsgebots. Von der Tat (30. April 2017) bis zu seiner gegenwärtigen Beschwerde seien mehr als sechs Jahre vergangen. Dies sei überlang. Unter Berücksichtigung der Verletzung des Beschleunigungsgebots sei die Strafe auf drei Jahre zu senken. Es sei ihm der teilbedingte Vollzug bei einem zu vollziehenden Strafteil von sechs Monaten zu gewähren.