Citation: 8C_471/2018 E. A

Der 1974 geborene A.________ war als Personenwagenlenker zwischen 1997 und 2005 in fünf durch die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva) versicherte Unfälle verwickelt. Einen ersten folgenlosen Abschluss sämtlicher Fälle per 28. Februar 2006 hob das Bundesgericht letztinstanzlich auf, indem es auch über den verfügten Fallabschluss hinaus einen Anspruch auf Versicherungsleistungen nach UVG bejahte (Urteil 8C_477/2008 vom 19. Dezember 2008). Nach weiteren medizinischen Abklärungen verfügte die Suva erneut einen folgenlosen Fallabschluss, diesmal per 28. Februar 2013. Mit Blick auf die zwischenzeitliche Änderung der Rechtsprechung betreffend Feststellung einer rentenbegründenden Invalidität bei psychosomatischen Leiden im Bereich der Invalidenversicherung (BGE 141 V 281) sprach sich das Bundesgericht für die sinngemässe Anwendbarkeit dieser geänderten Praxis auch im Bereich des UVG aus (BGE 141 V 574). Gestützt auf diese Praxisänderung hob das Bundesgericht den per 28. Februar 2013 verfügten Fallabschluss auf und wies die Sache zur weiteren medizinischen Abklärung an die Suva zurück (Urteil 8C_10/2015 vom 5. September 2015, teilweise publ. in BGE 141 V 574). Am 19. Januar 2005 meldete sich A.________ bei der Invalidenversicherung zum Rentenbezug an. In der Folge sprach ihm die IV-Stelle des Kantons Zürich vom 1. Februar bis 30. Juni 2004 eine ganze, vom 1. Juli 2004bis 30. November 2008 eine Dreiviertels- und ab 1. Dezember 2008 wiederum eine ganze Rente zu (Verfügungen vom 6. Mai und 18. Juni 2009). Im März 2011 leitete die IV-Stelle von Amtes wegen ein Rentenrevisionsverfahren ein. Mit Vorbescheid vom 17. September 2012 kündigte die IV-Stelle die Rentenaufhebung an, weil das geklagte pathogenetisch-ätiologisch unklare syndromale Beschwerdebild ohne nachweisbare organische Grundlage bei zumutbarer Willensanstrengung überwindbar sei. Mit Zwischenverfügung vom 1. September 2014 hielt die IV-Stelle an der eingeleiteten polydisziplinären Begutachtung fest. Die hiegegen erhobene Beschwerde wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich mit unangefochten in Rechtskraft erwachsenem Entscheid vom 24. Dezember 2014 ab. Die Aerztliches Begutachtungsinstitut GmbH erstattete das polydisziplinäre Gutachten am 26. Mai 2015 (nachfolgend: ABI-Gutachten). Nach Durchführung des Vorbescheidverfahrens hob die IV-Stelle die Invalidenrente mit Verfügung vom 3. Mai 2016 mangels eines invalidisierenden Gesundheitsschadens auf.