Citation: 5A_116/2023 E. 2.2

2.2. Die geschilderten Anforderungen erfüllt die Beschwerdeschrift über weite Strecken nicht. Sie ist ausserdem oft unklar. So wird beispielsweise unter dem Titel "Verletzung von Art. 9 BV" wiederholt auch Art. 29 Abs. 2 BV angerufen. Auf Einzelheiten wird jeweils im Sachzusammenhang einzugehen sein. Bereits an dieser Stelle sei jedoch folgendes festgehalten: In Bezug auf die Regelung der Kostenfolgen vor den Vorinstanzen (inklusive der Kosten für die Kindesvertretung) macht die Beschwerdeführerin lediglich die Verletzung der Begründungspflicht (Art. 29 Abs. 2 BV) geltend, zulässige Verfassungs- bzw. Willkürrügen (Art. 9 BV) in Bezug auf die Anwendung der entsprechenden Regelungen der ZPO zur Verteilung der Kosten erhebt sie nicht. Dass sie die Kostenregelungen - losgelöst von konkreten Verfassungsrügen - kritisiert, genügt nach dem Gesagten nicht. Vor Bundesgericht erübrigen sich damit diesbezügliche Ausführungen. Dies gilt auch für den Vorwurf, die Vorinstanz "verkenne [...] die Verletzung von Art. 6 Ziff. 1 EMRK", denn die Beschwerdeführerin setzt sich nicht ansatzweise mit der entsprechenden Norm auseinander oder legt dar, inwiefern diese vorliegend verletzt sein soll.