Citation: 1C_681/2019 E. 3.4

3.4. Der Beschwerdeführer macht ferner geltend, die Vorinstanz habe nicht berücksichtigt, dass ihm durch den Abzug vom Baulandwert der enteigneten Fläche ein Verlust entstehe und dies mit dem Prinzip der vollen Entschädigung nicht vereinbar sei. Auch dies sei eine willkürliche Sachverhaltsermittlung und Beweiswürdigung. Der Beschwerdeführer bezieht sich mit dieser Rüge darauf, dass er das Grundstück von seinem Vater zu einem Preis von Fr. 830.-- pro m² erworben hat, mithin zu einem Preis, der deutlich über dem Betrag von Fr. 590.-- pro m² liegt, den die Vorinstanz für die abzutretende Teilfläche festgelegt hat. Damit verkennt er, dass sich die volle Entschädigung für den enteigneten Landstreifen nicht danach richtet, welchen Preis er bei der Übernahme des Grundstücks (auch) für diese Fläche bezahlt hat. Massgebend ist vielmehr deren Wert, auch wenn dieser unter dem Preis liegt, den er dafür bezahlt hat. Indem die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid festgehalten hat, es tue nichts zur Sache, zu welchem Preis der Beschwerdeführer das Grundstück von seinem Vater übernommen habe, ist sie daher nicht in Willkür verfallen und hat auch sonst kein Bundesrecht verletzt. Die weiteren Vorbringen des Beschwerdeführers in diesem Zusammenhang stellen dies nicht in Frage. Auch diese Rüge ist somit ungeachtet der Frage, ob sie den Begründungsanforderungen genügt, zurückzuweisen.