Citation: 4A_167/2013 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz stellte fest, dass dem Vertragsschluss zwischen der Z.________ Park AG und der Beschwerdegegnerin eine Präsentation der Letzteren vorausgegangen sei mit dem Titel "Q.Y.________-Freizeitparks 10. April bis 7. Mai 2006", die in den Räumlichkeiten der Z.________ Park AG in K.________ stattgefunden habe. Die entsprechende Power-Point-Präsentation enthalte auf der letzten Seite einen Hinweis auf eine Kostenbeteiligung der Partner - also auch der Z.________ Park AG - von pauschal Fr. 50'000.-- exkl. Mehrwertsteuer. Die Vorinstanz würdigte diese Power-Point-Präsentation als eines von mehreren Indizien dafür, dass sich die Parteien auf einen Pauschalbetrag von Fr. 50'000.-- geeinigt hatten. Die Beschwerdeführerin wirft der Vorinstanz vor, sie habe einfach angenommen, dass diese Power-Point-Präsentation der Z.________ Park AG bekannt gewesen sei. Daran bestünden aber begründete Zweifel. Zur Begründung wiederholt sie indessen lediglich, was sie schon bei der Vorinstanz vorgebracht hat, und behauptet, die Präsentation sei erst nachträglich angefertigt worden. Herr B.________ (damals Geschäftsführer der Z.________ Park AG) habe sie nie gesehen. Die Beschwerdeführerin rügt in diesem Zusammenhang eine Verletzung des rechtlichen Gehörs. Es sei verhindert worden, dass sie den Zeugen B.________ dazu habe befragen können. Die Vorinstanz hat sich mit dem nämlichen Einwand einer Gehörsverletzung auseinandergesetzt und ausgeführt, das Bezirksgericht habe der Beschwerdeführerin eine Kopie der Power-Point-Präsentation zugestellt, und zwar unmittelbar nach Eingang des Dokuments beim Gericht. Damit sei der Beschwerdeführerin die Möglichkeit eröffnet worden, zur Präsentation Stellung zu nehmen, deren Echtheit zu bestreiten oder entsprechende Beweisanträge zu stellen. Darauf habe die Beschwerdeführerin verzichtet, auch anlässlich der Hauptverhandlung. Ihr rechtliches Gehör sei daher nicht verletzt worden. Diesen nachvollziehbaren Erwägungen widerspricht die Beschwerdeführerin nicht. Es ist somit davon auszugehen, dass sie ausreichend Gelegenheit hatte, sich zu diesem Dokument zu äussern und diesbezügliche Beweisanträge zu stellen. Wenn sie davon nicht rechtzeitig im erstinstanzlichen Verfahren Gebrauch machte, muss sie sich dies selber zuschreiben. Daran ändert auch ihr allzu pauschal gehaltener Hinweis nichts, wonach das Gericht - da sie nicht anwaltlich vertreten gewesen sei - "entsprechende Informationspflichten" ihr gegenüber nicht wahrgenommen habe. Es kann nicht Aufgabe des Gerichts sein, der nicht anwaltlich vertretenen Partei sämtliche denkbaren Einwände gegen ein von der Gegenseite eingereichtes Beweisstück aufzuzeigen. Die Beschwerdeführerin vermag somit keine Gehörsverletzung im Zusammenhang mit der besagten Power-Point-Präsentation zu begründen.