Citation: 7B_717/2024 E. 4

Die angefochtene Verfügung umfasst mit Rubrum und Dispositiv vier Seiten, die eigentlichen Erwägungen der Vorinstanz nehmen etwas weniger als zwei Seiten in Anspruch. Die übermässig weitschweifigen Eingaben der Beschwerdeführerin stehen hierzu in einem eklatanten Missverhältnis: Innert Beschwerdefrist reichte sie dem Bundesgericht über 230 Textseiten (sowie Beilagen in noch grösserem Umfang) ein, die nach Ansicht der Beschwerdeführerin - soweit verständlich - offenbar als sachlich zusammenhängende Beschwerde verstanden werden sollen. Die Begründung der Beschwerde ist damit um mehr als das Hundertfache umfangreicher als die Erwägungen der Vorinstanz. Die zweite Serie an Eingaben der Beschwerdeführerin, die innert der angesetzten Nachfrist im Zeitraum zwischen dem 12. September 2024 und dem 20. September 2024 einging und offenbar ebenfalls als zusammenhängende Begründung verstanden werden soll, steht selbst bei isolierter Betrachtung in einem augenfälligen Missverhältnis zur angefochtenen Verfügung. Die Länge der Rechtsschriften ist darauf zurückzuführen, dass die Beschwerdeführerin den durch die angefochtene Verfügung bestimmten Streitgegenstand systematisch missachtet und sich auf Themen bezieht, die in keinem erkennbaren Zusammenhang mit diesem stehen. Für eine solche Länge und Weitschweifigkeit besteht objektiv kein Grund, zumal die streitgegenständliche Angelegenheit weder in tatsächlicher noch in rechtlicher Hinsicht übermässig komplex ist. Im vorinstanzlichen Verfahren beschränkte sich das Anfechtungsobjekt auf die Einstellung des Strafverfahrens wegen mutmasslicher Widerhandlungen der Beschwerdeführerin gegen das Umweltschutzgesetz sowie die Nebenfolgen. Die Beschwerdeführerin wurde dadurch nur insoweit in ihren rechtlich geschützten Interessen berührt, als ihr keine Entschädigung zugesprochen wurde. Die Beschwerdeführerin wurde mit Verfügung vom 11. September 2024 ausdrücklich auf die Säumnisfolgen von Art. 42 Abs. 5 und 6 BGG hingewiesen. Dennoch entspricht die überarbeitete Beschwerde - bestehend aus der zweiten Serie von Eingaben, die zwischen dem 12. September 2024 und dem 20. September 2024 eingegangen sind - nicht einmal ansatzweise den bundesgerichtlichen Vorgaben. Die Rechtsschrift erweist sich als übermässig weitschweifig und lang. Der gegenüber der Beschwerdeführerin gerügte Formmangel wurde innerhalb der mit Verfügung wirksam gesetzten Nachfrist nicht behoben.