Citation: U 332/01 05.11.2003 E. 3.1

3.1.1 SUVA und Vorinstanz haben das für die Invaliditätsbemessung massgebende Valideneinkommen auf Fr. 56'810.- festgesetzt, indem sie davon ausgingen, dass der Beschwerdeführer im Jahre 1996 einen Monatslohn von Fr. 4'370.- (x 13) verdient hatte und nach den Angaben des Arbeitgebers im Jahre 1999 einen Verdienst in der gleichen Höhe erzielt hätte. Der Beschwerdeführer beruft sich darauf, der Teuerungsausgleich habe in der Baubranche in den letzten zehn Jahren Fr. 1'000.- betragen, und macht geltend, für die Jahre 1998 bis 2001 belaufe sich die Lohnerhöhung auf 2,9 %. Er schliesst daraus auf ein hypothetisches Valideneinkommen von Fr. 58'457.50. 3.1.2 Hiezu ist zunächst festzustellen, dass für den Einkommensvergleich die Verhältnisse im Zeitpunkt des Beginns des Rentenanspruchs (hier: 1. Oktober 1999) massgebend sind, wobei Validen- und Invalideneinkommen auf zeitidentischer Grundlage zu erheben und allfällige rentenwirksame Änderungen der Vergleichseinkommen bis zum Verfügungserlass zu berücksichtigen sind (BGE 129 V 222 ff.). Auszugehen ist im vorliegenden Fall daher von den Einkommensverhältnissen im Jahr 1999 und den Angaben des Arbeitgebers, wonach der Beschwerdeführer weiterhin den im Jahr 1997 erzielten Lohn von Fr. 4'370.- monatlich verdient hätte. Auch wenn es sich dabei um eine bloss mündliche Auskunft handelt, auf welche nicht entscheidend abgestellt werden kann (vgl. BGE 117 V 284 Erw. 4c), besteht kein Anlass zur Vornahme weiterer Abklärungen. Wie nämlich der Lohnstatistik zu entnehmen ist, hat sich der Nominallohnindex im Baugewerbe im Jahr 1998 um 0,4 % erhöht und ist im Jahr 1999 um 0,5 % zurückgegangen (Bundesamt für Statistik, Lohnentwicklung 2000, S. 31 T1.93). Das von SUVA und Vorinstanz ermittelte Valideneinkommen von Fr. 56'810.- ist im Ergebnis daher zu bestätigen.