Citation: 5A_696/2023 E. 2.6.3

2.6.3. Die Vorinstanz hat sich mit der angeblichen Nichtigkeit inhaltlich nicht auseinandergesetzt und namentlich jegliche Sachverhaltsfeststellung darüber unterlassen, ob - wie vom Beschwerdeführer behauptet und bereits in erster Instanz mit kläg. Bel. 16 und 17 (Beilagen zu kant. act. 27) zum Beweis verstellt - die Stockwerkeigentümerversammlungen vom 7. Mai 2022 und 2. Juni 2022 von einer unzuständigen Person einberufen wurden. Soweit die Vorinstanz darauf verweist, dass sich die übrigen Stockwerkeigentümer rechtsmissbräuchlich verhalten würden, wenn sie sich auf die Nichtigkeit der an der Versammlung vom 2. Juni 2022 gefällten Beschlüsse berufen würden, mag dies gegebenenfalls für jene Stockwerkeigentümer gelten, welche an der fraglichen Versammlung teilnahmen und für die Aufhebung der Beschlüsse vom 24. August 2020 stimmten. Weder der vorinstanzliche Beschluss noch das erstinstanzliche Urteil enthalten indessen die Feststellung, dass der Stockwerkeigentümer H.________, welcher dem Beschwerdeführer zufolge damals Verwalter der Stockwerkeigentümergemeinschaft war, die Einberufung der Versammlungen genehmigt (vgl. BGE 78 III 33 E. 11; 71 I 383 E. 2a; Urteil 5A_482/2014 vom 14. Januar 2015 E. 5), an ihnen teilgenommen und nebst anderem für die Wahl eines neuen Verwalters sowie die Aufhebung der Beschlüsse vom 24. August 2020 gestimmt haben soll. Ebenso wenig ergibt sich aus dem angefochtenen Beschluss, dass er Letztere ebenfalls angefochten und somit ein Interesse an ihrer Aufhebung hätte. Auch die Stockwerkeigentümer C.________ und D.________, E.________, F.________ sowie die G.________ GmbH behaupten in ihrer Vernehmlassung nichts Derartiges.