Citation: 6B_796/2023 E. 2.4.1

2.4.1. Der Beschwerdeführer rügt (eventualiter) eine Verletzung von Art. 109 StGB. Die Vorinstanz lasse mit Blick auf den Deliktsbetrag gemäss Ziff. 1 der Anklageschrift ausser Acht, dass der Beschwerdeführer bereits ab August 2013 Einkommen in Form von Preisgeldern generiert habe. Zwar habe er selber eingeräumt, dass er vor allem in den Jahren 2017, 2018 und 2019 gute Renntage gehabt und entsprechende Preisgelder generiert habe. Jedoch habe er explizit auch ausgeführt, dass er auch davor Rennen gewonnen und insbesondere auch in den Jahren 2013 bis 2016 etwas verdient habe. In sachverhaltlicher Hinsicht müsse demnach als erstellt gelten, dass der Beschwerdeführer bereits am 1. Oktober 2016, und damit beim Inkrafttreten von Art. 148a StGB, im Besitz von mehreren tausend Franken gewesen sei und dass somit zumindest ein Teil der sichergestellten Fr. 49'800.-- bereits vor dem 1. Oktober 2016 angespart worden sei. Gestützt darauf hätte die Vorinstanz vom Deliktsbetrag von Fr. 49'800.-- zwingend einen Teil für die Zeitspanne vom 10. August 2013 bis zum 30. September 2016 abziehen und aufgrund der Verjährung im Rahmen der rechtlichen Würdigung ausscheiden müssen. Der Beschwerdeführer zeigt auf, wie diese Berechnung seiner Ansicht nach hätte erfolgen müssen, und macht geltend, der Deliktsbetrag belaufe sich maximal auf Fr. 35'747.--.