Citation: 2C_152/2020 E. 5.5

5.5. Mit Rekurs bzw. Beschwerde vom 15. Januar 2018 an das Steuerrekursgericht verwies der Beschwerdeführer auf verschiedene Beweismittel, welche er dem Rechtsmittel jedoch nicht beilegte, insbesondere eine "Lohnabrechnung bez. Höhe der Sozialabzüge." Nach entsprechender Aufforderung durch das Steuerrekursgericht reichte der Beschwerdeführer am 4. April 2018 verschiedene Beweismittel ein, darunter ein Dokument, bei welchem es sich gemäss Vorinstanz um einen Lohnausweis für die Periode Januar bis November 2011 handelt, wobei der Titel "Lohnausweis" abgeschnitten und der Arbeitgeber nicht ersichtlich sei. Wie sich aus den Akten ergibt (Art. 105 Abs. 2 BGG), ist die vorinstanzliche Beschreibung des Dokuments zutreffend, wobei der Nettolohn entgegen dem Beschwerdeführer nicht "genau ersichtlich", sondern schwer lesbar ist. Aus den Akten ergibt sich zudem Folgendes (Art. 105 Abs. 2 BGG) : Das Steuerrekursgericht hat den Beschwerdeführer mit Verfügung vom 19. Juni 2018, also nach Einreichung des vorgenannten Dokuments, unter anderem aufgefordert, den Lohnausweis der Versicherungsgesellschaft B.________ für die Steuerperiode 2011 einzureichen. In seiner daraufhin folgenden Stellungnahme vom 28. August 2018 hat der Beschwerdeführer jedoch nicht darauf hingewiesen, dass er den Lohnausweis betreffend Erwerbstätigkeit bei der B.________ bereits eingereicht habe, sondern bestritten, dass er in der Periode 1. Januar 2011 bis 31. Dezember 2011 überhaupt einer unselbständigen Erwerbstätigkeit nachgegangen ist. Daraufhin hat das Steuerrekursgericht mit Verfügungen vom 30. August 2018 und 4. Oktober 2018 den Beschwerdeführer aufgefordert, "sämtliche Lohnausweise" einzureichen. Der Beschwerdeführer liess diese Verfügungen unbeantwortet. Schliesslich hat es, wie vorinstanzlich festgestellt, dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 20. Dezember 2018 in Aussicht gestellt, diesen, nachdem er keine Lohnausweise eingereicht habe, auf der Grundlage des SVA-Auszuges für das bei der B.________ erzielte Einkommen nach pflichtgemässem Ermessen zu veranlagen, wobei der Betrag der Einkünfte auf Fr. 70'000.-- geschätzt wurde. Auch diese Verfügung blieb unbeantwortet. In diesem Zusammenhang ist festzuhalten, dass der Steuerpflichtige, auch wenn die subjektive Steuerpflicht noch nicht feststeht, der Mitwirkungspflicht gegenüber den Steuerbehörden unterliegt und namentlich zur umfassenden Auskunftserteilung über die für die Besteuerung massgebenden Umstände verpflichtet ist (Art. 126 DBG; Art. 42 StHG; Urteil 2C_958/2016 vom 2. August 2018 E. 4.3 mit Hinweisen).