Citation: 5A_525/2008 29.10.2008 E. A

A.a Mit Zahlungsbefehl vom 2. November 2006 wurde X.________ von der Y.________ AG, für eine Forderung von Fr. 235'194.90 nebst Zins betrieben, worauf der Betriebene gemäss Art. 265a Abs. 1 SchKG Rechtsvorschlag mangels neuen Vermögens erhob. Mit Summarentscheid des Einzelrichters des Bezirksgerichts A.________ vom 18. April 2007 wurde der Rechtsvorschlag mangels neuen Vermögens im Umfang von Fr. 11'292.-- nicht bewilligt. X.________ reichte daraufhin auf dem ordentlichen Prozessweg gemäss Art. 265a Abs. 4 SchKG beim Bezirksgericht A.________ Klage auf Bestreitung des neuen Vermögens ein und verlangte die Bewilligung des Rechtsvorschlags über den ganzen Forderungsbetrag. Die Y.________ AG, beantragte widerklageweise die Feststellung des neuen Vermögens im Umfang von Fr. 49'320.-- und somit die Nichtbewilligung des Rechtsvorschlags im Umfang von Fr. 49'320.--. Daraufhin erkannte das Bezirksgericht A.________ mit Urteil vom 9. November 2007, dass der Rechtsvorschlag mangels neuen Vermögens im Umfang von Fr. 37'404.-- nicht bewilligt werde. A.b X.________ erklärte gegen dieses Urteil beim Kantonsgericht Schwyz Berufung. Das Kantonsgericht wies die Klage mit Urteil vom 13. Mai 2008 ab, soweit darauf einzutreten war. Weiter stellte es von Amtes wegen fest, dass die Y.________ AG, ihre Widerklage betreffend Feststellung des neuen Vermögens gemäss Art. 265a Abs. 4 SchKG nicht innert der gesetzlichen Anfechtungsfrist von 20 Tagen eingereicht hatte. Damit blieb es beim Summarentscheid des Einzelrichters vom 18. April 2007, wonach der Rechtsvorschlag mangels neuen Vermögens im Umfang von Fr. 11'292.-- nicht bewilligt worden war. Mit Ziffer 5 des Urteilsdispositivs vom 13. Mai 2008 wurde den Parteien im Sinne von Art. 112 BGG und § 135 der Gerichtsordnung [des Kantons Schwyz], vom 10. Mai 1974 (GO; SRSZ 231.110) die nicht erstreckbare Frist von 30 Tagen angezeigt, um eine schriftliche Urteilsbegründung zu verlangen (oder ausdrücklich darauf zu verzichten). Sie wurden weiter darauf hingewiesen, dass andernfalls das Dispositiv ohne weitere Mitteilung definitiv und vollstreckbar werde und ein Rechtsmittel dagegen ausgeschlossen sei. Für diese Erklärung wurde den Parteien ein Formular ausgehändigt, auf welchem sie ihren Wunsch - den Verzicht auf die vollständige Urteilsausfertigung oder die Entscheidbegründung - ankreuzen konnten. Die Y.________ AG, verzichtete mit diesem Formular auf eine vollständige Ausfertigung des Urteils. X.________ hingegen sendete das Formular innert der 30-tägigen Frist, zwar unterschrieben, aber nicht ausgefüllt, an das Kantonsgericht zurück. Mit Schreiben vom 16. Juni 2008 wies das Kantonsgericht X.________ umgehend auf seine fehlende Ankreuzung hin und machte ihn darauf aufmerksam, dass ohne entsprechende Klarstellung innert der noch bis am 18. Juni 2008 laufenden Frist davon ausgegangen werde, dass er keine Entscheidbegründung verlange. Mit nachträglicher Eingabe vom 25. Juni 2008 beantragte X.________ eine Entscheidbegründung. Das Kantonsgericht trat mit Verfügung vom 1. Juli 2008 auf dieses Begründungsbegehren mangels Fristwahrung nicht ein.