Citation: 4A_215/2013 E. 2.5

2.5. Nach dem Gesagten richtet sich das kantonale Verfahren nach kantonalem Recht. Art. 16 Abs. 2 EAG erklärt die ZPO für das Verfahren für sinngemäss anwendbar. Deren Normen stellen diesfalls nicht Bundesrecht, sondern kantonales Recht dar (Urteil 5A_44/2013 vom 25. April 2013 E. 2.2, zur Publikation vorgesehen, mit Hinweisen). Das Bundesgericht überprüft die Anwendung kantonalen Rechts einzig unter dem Blickwinkel des Willkürverbots nach Art. 9 BV (BGE 135 V 2 E. 1.3; 134 II 349 E. 3 S. 351; 133 III 462 E. 2.3; 131 I 31 E. 2.1.2.1). Wird eine willkürliche Anwendung von kantonalem Recht gerügt, ist zu beachten, dass es nicht genügt, wenn die Beschwerdeführerin einfach behauptet, der angefochtene Entscheid sei willkürlich; bei der Rechtsanwendungsrüge hat er vielmehr die Rechtsnorm, die qualifiziert unrichtig angewandt bzw. nicht angewandt worden sein soll, zu bezeichnen und anhand der angefochtenen Subsumtion im Einzelnen zu zeigen, inwiefern der Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, mit der tatsächlichen Situation in klarem und offensichtlichem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft (vgl. BGE 134 II 349 E. 3; 132 I 13 E. 5.1 S. 18; 110 Ia 1 E. 2a). Willkür liegt nicht schon vor, wenn eine andere Lösung ebenfalls vertretbar erscheint oder sogar vorzuziehen wäre (BGE 138 V 74 E. 7 S. 82; 136 III 552 E. 4.2; 135 V 2 E. 1.3 S. 4).