Citation: 4A_230/2022 E. 6.2

6.2. Soweit die Beschwerdeführerin in ihrer Beschwerde ohne hinreichende Auseinandersetzung mit den vorinstanzlichen Erwägungen theoretische Ausführungen zur Funktion einer Prokuristin macht, vermag sie nicht durchzudringen, zumal die Erstinstanz gemäss den vorinstanzlichen Feststellungen betreffend die E.________ AG explizit festhielt und berücksichtigte, dass sie im Handelsregister mit einer Prokura mit Einzelzeichnungsberechtigung eingetragen war. Es ist nicht ersichtlich, inwiefern die Eintragung im Handelsregister als Prokuristin mit der Feststellung im Widerspruch stehen soll, dass die Beschwerdeführerin (faktisch) in der fraglichen Zeit die Rolle der Geschäftsführerin bei der E.________ AG innehatte. Soweit sie sodann, ohne auf die vorinstanzlichen Erwägungen einzugehen und unter gelegentlichem Hinweis auf die Akten, Ausführungen zu ihren Aufgaben tätigt, genügt sie den Rügeanforderungen (vgl. hiervor E. 1) nicht, womit darauf nicht weiter einzugehen ist.