Citation: 1P.681/1999 07.01.2000 E. 1

1.-a) Seit 1. Januar 2000 ist nicht mehr die alte Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 29. Mai 1874 (aBV) sondern die neue Bundesverfassung vom 18. April 1999 (BV) in Kraft (Bundesbeschluss vom 28. September 1999, AS 1999 2555, BBl 1999 7922). b) Die staatsrechtliche Beschwerde ist grundsätzlich nur gegen letztinstanzliche Endentscheide zulässig. Gegen Zwischenentscheide können Art. 4 aBV (Rechtsgleichheit) bzw. Art 8 f. BV (Rechtsgleichheit, Willkürverbot) oder ein inhaltlich damit zusammenfallendes Grundrecht nur im Falle eines drohenden nicht wiedergutzumachenden Nachteils angerufen werden (Art. 87 OG). Beim angefochtenen Entscheid betreffend Ablehnung eines Ausstandsgesuches handelt es sich um einen Zwischenentscheid gerichtsorganisatorischer Natur, der Ausnahmen von Art. 87 OG zulässt (vgl. BGE 124 I 255 E. 1b S. 259 f. mit Hinweisen). Darüber hinaus kommt der Rüge der Verletzung des Anspruches auf einen unbefangenen Richter (Art. 58 aBV bzw. Art. 30 BV und Art. 6 Ziff. 1 EMRK) im vorliegenden Fall eine über die Rüge der Verletzung der Rechtsgleichheit hinausgehende selbständige Bedeutung zu. Nach dem Gesagten steht Art. 87 OG dem Eintreten auf die Beschwerde nicht entgegen.