Citation: 6B_612/2020 E. 4.4.2

4.4.2. Dass das iPhones 6s plus ihm gehört habe und G.________ über die tatsächlichen Eigentumsverhältnisse am iPhone Auskunft geben könnte, bringt der Beschwerdeführer - anders als noch im vorinstanzlichen Verfahren - zu Recht nicht mehr vor. Indessen macht er nun geltend, der von ihm offerierte Zeuge könne bestätigen, dass er zumindest davon überzeugt gewesen sei, Eigentümer des iPhones 6s plus zu sein. Inwiefern die Vorinstanz in Willkür verfallen sollte, wenn sie davon ausgeht, dass es zur Erstellung des Sachverhalts nicht sachdienlich sei, wenn der angerufene Zeuge eine der vom Beschwerdeführer zu Protokoll gegebenen Versionen bestätige, zeigt der Beschwerdeführer damit jedoch nicht in einer den Anforderungen an Art. 106 Abs. 2 BGG genügenden Weise auf und ist auch nicht ersichtlich. Angesichts dessen, dass sich die Beschwerdegegnerin 2 konstant auf eine Schenkung berief, der Beschwerdeführer in seinen Einvernahmen demgegenüber durchwegs unterschiedliche Angaben zum Eigentum des iPhones 6s plus machte, er die Geschichte mit dem Tauschgeschäft erst anlässlich der richterlichen Einvernahme vorgebracht hat und aus einer von ihm an die Beschwerdegegnerin 2 geschickten Nachricht "Bi so froh das ich die shandy gno han ha nu welle Wahrheit wüsse und Du bisch so fuz blöd und änderisch dä code nöd" hervorgeht, dass es ihm gerade nicht darum ging, sein Eigentum zurück zu holen (vgl. angefochtenes Urteil Ziff. 5.3 S. 18, Ziff. 5.5 und Ziff. 5.6 S. 19 mit Verweis auf das erstinstanzliche Urteil S. 26 f. bzw. S. 27), handelt die Vorinstanz noch im Rahmen ihres pflichtgemässen Ermessens und ohne Verletzung von Bundesrecht, wenn sie den Beweisantrag auf Befragung von G.________ ablehnt, von einer genügenden Beweislage ausgeht und die Darlegungen des Beschwerdeführers betreffend Eigentum am iPhone 6s plus als Schutzbehauptungen wertet. Der blosse Umstand, dass die Vorinstanz die Beweise anders würdigt, als es der Beschwerdeführer offenbar gerne hätte, begründet noch keine Willkür. Ihre Schlussfolgerungen sind nach der Aktenlage weder offensichtlich unrichtig noch ist darin eine unhaltbare Würdigung zu erblicken. Dass sie mit der Qualifikation als Schutzbehauptung auch die irrtümliche Annahme des Eigentums seitens des Beschwerdeführers ausschliesst, bedarf keiner weiteren Ausführungen.