Citation: 9C_468/2023 E. 2.3

2.3. Diesen Anforderungen wird weder die Beschwerde vom 26. Juli 2023 noch die fristgerecht nachgereichte Beschwerdeergänzung vom 3. August 2023 gerecht. Der Nichteintretensentscheid vom 11. Juli 2023, der auf nicht harmonisiertem und daher rein kantonalem Recht beruht, hätte eine Würdigung unter dem Aspekt des Bundesrechts, insbesondere des Willkürverbots, erfordert, und dies bezogen auf den Streitgegenstand. Dieser besteht ausschliesslich in der Frage, ob die Vorinstanz bundesrechtskonform auf die Sache nicht eingetreten sei. Zu thematisieren gewesen wäre also, ob die Vorinstanz bundesrechtskonform erkannt habe, dass die im verwaltungsgerichtlichen Verfahren eingereichte Beschwerde am Streitgegenstand vorbeiziele. Auch unter Berücksichtigung dessen, dass eine Laienbeschwerde vorliegt, weswegen die formellen Anforderungen praxisgemäss niedriger angesetzt werden (Urteil 9D_1/2023 vom 12. Januar 2023 E. 2.3.3), kann den beiden Eingaben keinerlei Auseinandersetzung mit dem Streitgegenstand entnommen werden, wenngleich das Bundesgericht in seinem Schreiben vom 28. Juli 2023 darauf aufmerksam gemacht hatte. Die Darlegungen der Steuerpflichtigen in ihren "Anträgen" ("mit Begründung und Bescheinigung") beschränken sich auf Äusserungen zur Bemessung und Besteuerung des Liquidationsgewinns. Hierzu hatte die Vorinstanz aber keine Überlegungen anzustellen, nachdem sie mit Blick auf die fehlenden Anträge und die ungenügende Begründung auf die Sache gar nicht erst einzutreten hatte.