Citation: 6B_328/2013 E. 2

Mit Verfügung vom 20. Juli 2012 stellte die Staatsanwaltschaft des Kantons Bern das Strafverfahren gegen X.________ wegen Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte ein, ohne Kosten auszuscheiden oder eine Entschädigung oder Genugtuung auszurichten. Sie hielt fest, die Beurteilung des Sachverhalts als Hinderung einer Amtshandlung bilde Gegenstand eines separaten Strafbefehlsverfahrens. Die von X.________ gegen die Entschädigungsfolgen erhobene Beschwerde wies das Obergericht des Kantons Bern ab. Es erwägt, die Anschuldigungen der Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte bzw. der Hinderung einer Amtshandlung beträfen unterschiedliche Sachverhalte. Eine teilweise Verfahrenseinstellung sei sonst nicht gerechtfertigt. In Bezug auf den ersten Vorwurf sei untersucht worden, ob X.________ beim Vollzug eines Pfändungsauftrags Drohungen ausgesprochen habe und bewaffnet gewesen sei. Dies habe sich im Verlauf der Untersuchung nicht erhärtet. Dem Beschwerdeführer werde zudem vorgeworfen, sich gegen die anschliessende Verhaftung durch die Polizei zur Wehr gesetzt zu haben. Diesbezüglich sei ein Verfahren wegen Hinderung einer Amtshandlung in Aussicht gestellt worden. X.________ erhebt Beschwerde in Strafsachen. Er stellt die Anträge, der Beschluss des Obergerichts des Kantons Bern sei aufzuheben. Es sei ihm eine angemessene Entschädigung und Genugtuung zuzusprechen. Der für den Beschluss massgebende Sachverhalt sei auf die Feststellungen zu seinem Verhalten vor dem Polizeieinsatz zu beschränken. Zudem ersucht er um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege und Verbeiständung.