Citation: 1C_529/2014 E. 6.9

6.9. Die Willkürrüge der Beschwerdeführer beruht im Wesentlichen auf der vorinstanzlichen Angabe, wonach G.________ anlässlich des Augenscheins ausgeführt habe, das Dach des Einfamilienhauses Vers.Nr. 139 sei in einem Umkreis von 1,5 m mit feuerfestem Material ausgekleidet worden. Diese Angabe beruht jedoch auf einem Versehen, da G.________ gemäss dem von der Vorinstanz angerufenen Augenscheinprotokoll die Gleichwertigkeit der vorhandenen Lösung namentlich damit begründete, dass das gesamte Dach des tiefer gelegenen Wohnhauses mit feuerfestem Material ausgekleidet worden sei. Der vorinstanzlich festgestellte Sachverhalt ist daher insoweit zu berichtigen (Art. 105 Abs. 2 BGG). Demnach trifft nicht zu, dass G.________ die Gleichwertigkeit der vorhandenen Lösung allein mit der Ausrichtung des Ochsenauges begründete, weshalb dem daraus abgeleiteten Willkürvorwurf die Grundlage fehlt. Die vorinstanzliche Bejahung der Gleichwertigkeit ist auch nicht willkürlich, weil im Brandfall Flammen aus dem Ochsenauge im Haus der Beschwerdeführer bei ungünstigen Windverhältnissen möglicherweise bis an die Fenster in der Brandmauer gelangen können, da dies bei einem Schutzstreifen von lediglich 1,5 m ebenfalls möglich ist. Schliesslich kann die Unzulässigkeit der umstrittenen Fenster auch nicht aus den auf Seite 36 der Brandschutzrichtlinie 15-03 angeführten Skizzen abgeleitet werden, weil diese verschiedene Varianten bezüglich der Standardlösung dieser Richtlinie aufzeigen und daher daraus keine zwingenden Schlüsse bezüglich der Gleichwertigkeit anderer Lösungen gezogen werden können. Die Rüge der willkürlichen Anwendung der kantonalen Brandschutzvorschriften erweist sich damit als unbegründet.