Citation: 6P.85/2005 01.10.2005 E. 1

1.1 Die staatsrechtliche Beschwerde ist, von hier nicht gegebenen Ausnahmen abgesehen, kassatorischer Natur. Soweit der Beschwerdeführer mehr beantragt als die Aufhebung des angefochtenen Entscheids, kann auf die Beschwerde nicht eingetreten werden (BGE 129 I 129 E. 1.2.1 mit Hinweisen). 1.2 Mit staatsrechtlicher Beschwerde können grundsätzlich keine Tatsachen und Beweismittel sowie keine rechtlichen Argumente vorgebracht werden, welche nicht bereits im kantonalen Verfahren geltend gemacht wurden. Es sind jedoch solche neuen Vorbringen erlaubt, zu deren Geltendmachung erst die Begründung des angefochtenen Entscheides Anlass gibt, sowie Gesichtspunkte, die sich derart aufdrängen, dass sie von der kantonalen Instanz von Amtes wegen hätten berücksichtigt werden müssen (BGE 129 I 49 E. 3 mit Hinweisen). Der Beschwerdeführer hat mehrere Beweismittel eingereicht. Ein Therapiebericht soll nachweisen, dass er die Taten aufrichtig bereut, und drei Schreiben betreffend seine Arbeitssituation sollen seine persönlichen Verhältnisse verdeutlichen. Abgesehen vom Arbeitsvertrag wurden alle Beilagen erst im Anschluss an das Urteil des Kantonsgerichts verfasst. Dieses hätte sie somit gar nicht berücksichtigen können. Bereits das Strafgericht hatte festgehalten, die Reue des Beschwerdeführers beziehe sich eher auf seine eigene Situation und seine Schwierigkeiten, mit den Vorfällen fertig zu werden, als darauf, was die Übergriffe für das Opfer bedeuteten. Entgegen der Behauptung des Beschwerdeführers kam die Begründung der mangelnden Reue und Einsicht für ihn somit nicht unerwartet. Zudem hat ihn das Kantonsgericht über seine Arbeitssituation befragt und aus seinen Aussagen vor Schranken auch Aufschlüsse betreffend Einsicht und Reue erhalten. Auf die Beweismittel ist somit nicht einzutreten.