Citation: 5A_520/2024 E. 1.2

1.2. Der öffentlich-rechtliche Entschädigungsanspruch der unentgeltlichen Rechtsbeiständin ist im Verhältnis zur Hauptsache kein Nebenpunkt. Anders als im Streit um die Prozesskosten ist deshalb der Grundsatz der Akzessorietät zur Hauptsache für die Streitwertberechnung nicht anwendbar (zit. Urteil 5A_626/2023 E. 1.2.1). Im konkreten Fall besteht die Beschwerdeführerin darauf, dass ihre Entschädigung nicht wie von der Vorinstanz entschieden auf Fr. 1'373.20 (inklusive Auslagen und zuzüglich Mehrwertsteuer), sondern auf Fr. 3'093.90 (inklusive Auslagen und Mehrwertsteuer sowie vorbehältlich der gesetzlich vorgesehenen Kürzung von 15%) festzusetzen sei. Die gesetzliche Streitwertgrenze von Fr. 30'000.-- (Art. 74 Abs. 1 Bst. b BGG) ist somit nicht erreicht. Dass sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung stellen würde (Art. 74 Abs. 2 Bst. a BGG), wird nicht geltend gemacht (Art. 42 Abs. 2 Satz 2 BGG) und ist auch nicht ersichtlich. Die Beschwerde in Zivilsachen ist deshalb unzulässig.