Citation: 5A_407/2024 E. A

A.a. A.________ (geb. 1977) stand wegen paranoider Schizophrenie mit chronischem Verlauf und Residualsymptomatik (ICD-10 F20.5) ab 12. März 1997 gestützt auf Art. 370 ZGB (in der bis am 31. Dezember 2012 geltenden Fassung) und ab 5. März 2003 gestützt auf Art. 369 ZGB (in der bis am 31. Dezember 2012 geltenden Fassung) unter Vormundschaft. Nach dem Inkrafttreten des Bundesgesetzes vom 19. Dezember 2008 (Erwachsenenschutz, Personenrecht und Kindesrecht; BBl 2006 7001) am 1. Januar 2013 (AS 2011 725) wurde die Vormundschaft in eine umfassende Beistandschaft nach Art. 398 ZGB überführt. A.b. Mit Urteil vom 8. Mai 2000 hatte das Kriminalgericht des Kantons Luzern A.________, der zusammen mit seiner Mutter seinen Vater getötet hatte, wegen Schuldunfähigkeit freigesprochen. Nachdem die angeordnete ambulante Massnahme gescheitert war, sprach das Gericht im Jahr 2004 eine stationäre Massnahme aus. Daraus wurde A.________ am 26. Januar 2011 bedingt entlassen. Am 22. Oktober 2015 erfolgte jedoch eine Rückversetzung in den stationären Vollzug. Seit März 2017 befindet sich A.________ im Pflegezentrum B.________. A.c. Das Kantonsgericht Luzern hob am 23. Dezember 2019 die stationäre Massnahme auf und wies den Vollzugs- und Bewährungsdienst an, A.________ auf den 4. März 2020 zuhanden der zuständigen zivilrechtlichen Behörden zu entlassen. A.d. Mit Entscheid vom 27. Februar 2020 ordnete die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Kreis Emmen (KESB) für A.________ per 4. März 2020 eine fürsorgerische Unterbringung nach Art. 426 Abs. 1 ZGB an und verfügte dessen Verbleib im Pflegezentrum. A.e. Am 3. September 2020, 2. März 2021, 3. März 2022 und 28. Februar 2023 bestätigte die KESB im Rahmen der periodischen Überprüfung die fürsorgerische Unterbringung. Das Bundesgericht wies die Beschwerden von A.________ gegen die letzten beiden Unterbringungsentscheide letztinstanzlich ab (Urteile 5A_486/2022 vom 4. August 2022 und 5A_314/2023 vom 13. Juni 2023). A.f. Nach Durchführung einer Anhörung am 21. März 2024 in Anwesenheit seiner (unentgeltlichen) Rechtsbeiständin, Rechtsanwältin C.________, kam die KESB in ihrem Entscheid vom 16. April 2024 zum Schluss, dass die Voraussetzungen für eine fürsorgerische Unterbringung nach wie vor erfüllt sind und das Pflegezentrum eine geeignete Einrichtung darstellt.