Citation: 2D_8/2020 E. 7.2

7.2. Die Vorinstanz hat im angefochtenen Urteil ausgeführt, das genannte städtische Hochwasserschutzprojekt lasse sich nicht zugunsten der Beschwerdeführerin berücksichtigen, weil die diesbezügliche Urnenabstimmung über die Finanzierung noch nicht erfolgt sei und diverse Einsprachen gegen das Projekt eingegangen seien. Die von der Beschwerdeführerin erwähnte Urnenabstimmung vom 9. Februar 2020 fand nach Erlass des angefochtenen Urteils statt und ist damit (ebenso wie der als Beschwerdebeilage eingereichte Bericht zu dieser Abstimmung) als echtes Novum im vorliegenden Verfahren nicht zu berücksichtigen (vgl. E. 3.1.3 hiervor). Unter diesen Umständen ist vorliegend einzig zu klären, ob es im Zeitpunkt des Erlasses des angefochtenen Urteils unter Willküraspekten zulässig war, die Anwendbarkeit von Art. 32 Abs. 3 lit. d GVV mit der Begründung zu verneinen, es habe noch keine Urnenabstimmung betreffend die Finanzierung des städtischen Hochwasserschutzprojektes stattgefunden und es seien verschiedene Einsprachen gegen das Projekt erhoben worden.