Citation: 6B_1090/2017 E. 1.4

1.4. Der Beschwerdeführer vermag mit seinen Vorbringen keine Verletzung des Anklagegrundsatzes darzulegen. Es ist nicht ersichtlich, inwiefern beispielsweise die fehlende Angabe der exakten Zeitdauer des Kontrollverlusts eine angemessene Ausübung seiner Verteidigungsrechte verhindert hätte. An der Sache gänzlich vorbei geht seine Kritik, die Anklage enthalte lediglich den Vorwurf, er sei "nahe aufgefahren", im vorinstanzlichen Urteil werde hingegen festgestellt, er sei "sehr nahe" an das Polizeifahrzeug aufgefahren (Beschwerde, S. 4). Hinsichtlich des Vorwurfs der Abstandsunterschreitung bringt der Beschwerdeführer vor, die in der Anklageschrift aufgeführte Streckenlänge stimme nicht mit den vorinstanzlichen Feststellungen überein (Beschwerde, S. 14). Inwiefern ihm deswegen eine angemessene Ausübung seiner Verteidigungsrechte nicht möglich gewesen sein soll, legt er nicht dar (Art. 42 Abs. 2 BGG). Ferner beanstandet er, die subjektiven Tatbestandsmerkmale seien bei der ihm vorgeworfenen Tatbegehungen nicht hinreichend umschrieben. Er verkennt damit, dass bei Vorsatzdelikten die Behauptung, der Beschuldigte habe vorsätzlich oder mit Wissen und Willen gehandelt, genügt (Urteile 6B_42/2017 vom 30. August 2017 E. 2.3; 6B_1030/2015 vom 13. Januar 2017 E. 1.3; mit Hinweisen auf Rechtsprechung und Literatur). Es war für den Beschwerdeführer hinreichend klar, dass ihm u.a. eventualvorsätzliches Handeln vorgeworfen wird. Er hat denn auch stets die vorsätzliche Tatbegehung bestritten. Dass und inwiefern ihm eine wirksame Verteidigung nicht möglich gewesen sein sollte, ist unter dem Gesichtspunkt des Anklagegrundsatzes weder aufgezeigt noch ersichtlich.