Citation: 6B_1002/2022 E. 1.2

1.2. Vorliegend hat der Beschwerdeführer ein rein kassatorisches Begehren gestellt, obwohl er mit seiner Beschwerde letztlich die Zusprechung einer Entschädigung und Genugtuung durch die kantonalen Behörden anstrebt. Ein klar beziffertes Sachbegehren stellt er nicht. Auch aus der Beschwerdebegründung geht nicht hervor, welchen Betrag sich der Beschwerdeführer vorstellt. Dies steht im Kontrast dazu, dass sein Rechtsvertreter von der Staatsanwaltschaft mit Schlussverfügung vom 16. November 2021 zur Einreichung einer Kostennote aufgefordert wurde. Damit forderte diese den Beschwerdeführer im Sinne von Art. 429 Abs. 2 StPO auf, seine Ansprüche auf Entschädigung und Genugtuung zu beziffern und zu belegen. Dieser Aufforderung ist er nach den Erwägungen im angefochtenen Entscheid mit Eingabe vom 24. November 2021 nachgekommen. Damit ist aber nicht nachvollziehbar, weshalb der Beschwerdeführer im bundesgerichtlichen Verfahren dem Erfordernis von Art. 42 Abs. 1 BGG, einen bezifferten Sachantrag zu stellen, nicht nachgekommen ist. Zwar rügt der Beschwerdeführer in seiner Beschwerde auch eine Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Gehör in der Ausprägung einer Begründungspflicht; ein solcher Mangel - wenn er denn bestünde - kann jedoch in der Regel vor Bundesgericht geheilt werden, da er reine Rechtsfragen betrifft (BGE 147 IV 340 E. 4.11.3 mit Hinweisen). Auch vor diesem Hintergrund konnte der Beschwerdeführer somit nicht auf ein reformatorisches Begehren verzichten, womit sich seine Beschwerde als unzulässig erweist.