Citation: K 56/06 14.09.2006 E. 2

Das kantonale Gericht hat für die Beurteilung des streitigen Taggeldanspruchs hauptsächlich auf den vertrauensärztlichen Bericht vom 9. Mai 2005 abgestellt. Danach sei der Versicherte für leichtere und mittlere Belastungen voll einsatzfähig. Für die Tätigkeit als Landwirt sei ihm je nach Mechanisierung eine Arbeitsunfähigkeit von maximal etwa 25 % für schwer belastende Tätigkeiten zuzubilligen. Diese Einschätzung erscheine als schlüssig, nachvollziehbar begründet und in sich widerspruchsfrei. Indizien gegen die Zuverlässigkeit des Berichts vom 9. Mai 2005 seien keine vorhanden, weshalb darauf abzustellen sei. Insbesondere fehle es in Bezug auf die vom Hausarzt Dr. med. M.________ sowie von Dr. med. P.________ angegebene Arbeitsunfähigkeit von 50 % an einer nachvollziehbaren Begründung. Aufgrund der im Wesentlichen übereinstimmenden medizinischen Befunde seien von weiteren Abklärungen keine neuen Erkenntnisse zu erwarten und demzufolge darauf zu verzichten. Die Verneinung des Taggeldanspruchs ab 2. Februar 2005 durch die ÖKK sei somit rechtmässig.