Citation: 4A_197/2020 E. 3.6

3.6. In ihrem neuen Urteil, das nun angefochten ist, erwog die Vorinstanz, die seit dem Ersturteil eingetretenen neuen Berechnungsgrundlagen fänden auf alle Fälle Anwendung, welche noch nicht rechtskräftig entschieden seien. Daher sei gestützt auf die aktuellen Berechnungsgrundlagen AHV 2015 zu kapitalisieren, während sich der Rechnungstag auf das Datum des neuen Urteils verschiebe. Diese aktuellen Berechnungsgrundlagen und den neuen Rechnungstag legte die Vorinstanz auch der Berechnung des Haushaltschadens zugrunde. Was den Mobilitätsschaden betrifft, verwies die Vorinstanz unverändert auf das Ersturteil. Sie wies sowohl im Ersturteil als auch im angefochtenen Urteil die Summe von Fr. 61'554.-- aus. Allerdings passte sie den aufgelaufenen Zins dem neuen Rechnungstag an: Gemäss Ersturteil waren Fr. 47'771.-- aufgelaufen; im angefochtenen Urteil erhöhte die Vorinstanz den Betrag auf Fr. 51'750.--. Was schliesslich den Pflege- und Betreuungsschaden für die Zeit vom 22. September 1993 bis zum 29. Februar 1996 angeht, beliess es die Vorinstanz zwar beim Schaden von Fr. 45'132.--, doch berechnete sie nach der Rückweisung den aufgelaufenen Zins für diese Schadensposition neu und erhöhte ihn von Fr. 53'055.-- auf Fr. 55'973.--.