Citation: 2C_164/2020 E. F

In der Folge erhob die Steuerpflichtige Beschwerde an das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich. Sie beantragte, unter Berücksichtigung des bereinigten Steueraufwandes sei sie mit einem steuerbaren Grundstückgewinn von Fr. 1'656'300.-- zu veranlagen, was zu einer Grundstückgewinnsteuer von Fr. 651'920.-- führe. Dabei stützte sie sich auf folgende Berechnung: Handelsrechtlicher Gewinn (nach Steuern) 1'510'279.-- + verbuchter Steueraufwand 1'104'298.-- = Handelsrechtlicher Gewinn (vor Steuern) 2'614'577.-- - Grundstückgewinnsteuer -651'920.-- - direkte Bundessteuer -140'786.-- - übrige Steuern -1'870.-- = Handelsrechtlicher Gewinn (nach korrigierten Steuern) 1'820'002.-- - Noch nicht verrechnete Vorjahresverluste -163'699.-- = Steuerbarer Reingewinn (nach Steuern) 1'656'300.-- Handelsrechtlicher Gewinn (nach Steuern) 1'510'279.-- + verbuchter Steueraufwand 1'104'298.-- = Handelsrechtlicher Gewinn (vor Steuern) 2'614'577.-- - Grundstückgewinnsteuer -651'920.-- - direkte Bundessteuer -140'786.-- - übrige Steuern -1'870.-- = Handelsrechtlicher Gewinn (nach korrigierten Steuern) 1'820'002.-- - Noch nicht verrechnete Vorjahresverluste -163'699.-- = Steuerbarer Reingewinn (nach Steuern) 1'656'300.-- Das Verwaltungsgericht wies die Beschwerde mit Entscheid SB.2017.00152 vom 18. Dezember 2019 ab. Es erkannte, bis zur Einführung von § 224a StG/ZH, der am 1. Januar 2019 wirksam geworden sei (BGE 145 II 206), habe der Kanton Zürich keine Möglichkeit gekannt, im Kanton eingetretene operative Verluste an Grundstückgewinne anzurechnen. Immerhin ermögliche § 221 Abs. 2 StG/ZH es den Grundstückhändlern, die mit der Liegenschaft zusammenhängenden Aufwendungen geltend zu machen, soweit diese nicht bereits bei der Einkommens- oder Gewinnsteuer berücksichtigt würden. Unter diesem Titel wäre es der Steuerpflichtigen bei der Veranlagung der Grundstückgewinnsteuer, so das Verwaltungsgericht, namentlich möglich gewesen, den Grundstückgewinnsteuerbetrag und die direkte Bundessteuer zur Anrechnung zu bringen. Die Steuerpflichtige habe davon abgesehen und damit den Steueraufwand in der Gewinnsteuer zum Abzug bringen wollen (E. 3.1). Das Steuergesetz des Kantons Zürich sehe für den Fall einer interkantonalen Doppelbesteuerung keinen Revisionsgrund vor. Ein unmittelbar auf Art. 127 Abs. 3 BV gestützter Revisionsgrund, wie er teils postuliert werde, entfalle, da ein solcher auf Fälle einer "offensichtlichen interkantonalen Doppelbesteuerung" beschränkt sei, wovon hier nicht gesprochen werden könne (E. 4.2). Die nicht angerechneten Aufwände (Fr. 1'057'267.--) stellten, schliesst das Verwaltungsgericht, keinen Ausscheidungsverlust im Sinne von Art. 127 Abs. 3 BV dar; vielmehr handle es sich dabei um Elemente, die dem Kanton Zürich objektmässig zugewiesen worden seien. In diesem Umfang liege ein innerkantonaler Sachverhalt vor, der von den Regeln über die interkantonale Doppelbesteuerung ausgenommen sei (E. 4.3). Aus dem Umstand, dass das Steuerrekursgericht die ausserkantonalen Elemente zur Revision zugelassen habe, könne die Steuerpflichtige nichts ableiten, was zu einer Revision aufgrund innerkantonaler Elemente zu führen hätte (E. 4.4).