Citation: 5A_527/2017 E. C

Mit Schreiben vom 28. Juni 2017 wandte sich die Mutter an die obergerichtliche Referentin, in welchem sie festhielt, dass sie die Rückplatzierung für C.________ wegen ihrer Wohnsituation und der überfüllten Schulklassen nicht gut finde, so dass sie ihn nicht aus seinem vertrauten Umfeld herausreissen wolle; sie sehe sich nicht mehr als erziehende Person und sie sei zu fest zur Zigeunerin geworden. Eine originalunterschriebene Kopie dieses Schreibens sandte sie dem Bundesgericht, welches das Beschwerdeverfahren 5A_504/2017 eröffnete, die Beteiligten zu Vernehmlassungen aufforderte und von Amtes wegen die aufschiebende Wirkung erteilte, so dass C.________ einstweilen in der Pflegefamilie platziert blieb. Mit Schreiben vom 7. Juli 2017 erklärte die Mutter den Rückzug ihrer Beschwerde. Sie hielt fest, das obergerichtliche Urteil habe sie im ersten Moment dermassen erschreckt, dass sie das entsprechende Schreiben verfasst habe. Gestützt auf diese Rückzugserklärung wurde das bundesgerichtliche Verfahren mit Verfügung vom 10. Juli 2017 abgeschrieben, verbunden mit der Bemerkung, dass die KESB von Amtes wegen zu prüfen habe, ob angesichts des manifest ambivalenten Verhaltens der Mutter im Nachgang zum obergerichtlichen Entscheid veränderte Tatsachen vorliegen könnten, welche eine Neubeurteilung der Situation erforderlich machen und vor dem Hintergrund des Kindeswohls allenfalls eine Fortführung der Fremdplatzierung oder die Ergreifung anderer geeigneter Massnahmen als angezeigt erscheinen lassen würden.