Citation: 6A.8/2005 06.04.2005 E. 1

Der angefochtene Entscheid ist eine auf das Strassenverkehrsrecht des Bundes gestützte letztinstanzliche kantonale Verfügung, welcher der Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht unterliegt (Art. 97 Abs. 1 OG in Verbindung mit Art. 5 VwVG sowie Art. 98 lit. g OG; Art. 24 Abs. 2 SVG). Mit diesem Entscheid haben die kantonalen Behörden dem Beschwerdeführer den Führerausweis vorsorglich wegen ernsthafter Bedenken an der Fahreignung gestützt auf Art. 35 Abs. 3 VZV entzogen. Es handelt sich um einen Zwischenentscheid im Verfahren betreffend Sicherungsentzug gemäss Art. 16d SVG, der wie ein Endentscheid (Art. 101 lit. a OG, e contrario) beim Bundesgericht angefochten werden kann, allerdings nur unter der Voraussetzung, dass er einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil bewirkt (Art. 5 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 45 Abs. 1 und 2 VwVG; BGE 127 II 132 E. 2a S. 136 mit Hinweisen). Das trifft hier zu, weil dem Beschwerde-führer der Führerausweis sofort abgenommen wurde. Die Frist für die Anfechtung eines Zwischenentscheides von 10 Tagen (Art. 106 Abs. 1 OG) ist eingehalten.