Citation: U 83/05 01.06.2006 E. A

Der 1961 geborene, verheiratete O.________, Vater von drei 1996, 1997 und 2001 geborenen Kindern, war seit 31. August 1999 bei der Firma C.________ AG als Maschinist tätig und in dieser Eigenschaft bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen die Folgen von Unfall versichert. Am 7. Dezember 2000 schlug er gemäss Unfallmeldung UVG vom 12. Dezember 2000 beim Aussteigen aus dem Bagger am Türrahmen den Kopf an. Der erstbehandelnde Arzt Dr. med. Z.________, Facharzt für Allgemeine Medizin FMH, diagnostizierte im Arztzeugnis UVG vom 30. Dezember 2000 eine Schädelkontusion mit leichter Commotio cerebri und verwies auf seinen Bericht vom 7. Dezember 2000; dort hatte er als Diagnose ebenfalls eine Schädelkontusion mit leichter Commotio cerebri sowie eine Distorsion der Halswirbelsäule (HWS) angegeben. Die SUVA zog Berichte des Röntgeninstituts Dres. R.________, B.________, W.________, vom 12. und 19. Dezember 2000 sowie des Dr. med. K.________, Facharzt FMH für Innere Medizin, vom 22. und 27. Februar 2001 bei. Ab 21. März 2001 erfolgte eine stationäre Abklärung in der Rehabilitationsklinik X.________, die am 9. Mai 2001 auf Grund der notwendigen Betreuung der hochschwangeren Ehefrau von O.________ vorzeitig abgebrochen werden musste (Austrittsbericht Rehabilitationsklinik X.________ vom 13. Juni 2001 mit neuropsychologischem Bericht vom 22. März 2001 und psychosomatischem Bericht vom 27. April 2001). Vom 3. bis 23. Oktober 2001 erfolgte ein zweiter stationärer Aufenthalt in der Rehabilitationsklinik X.________ (Kurzbericht vom 23. Oktober 2001 sowie Austrittsbericht vom 25. Oktober 2001). Dabei wurde insbesondere eine Arbeit als Baggerführer vorläufig als unrealistisch betrachtet, jedoch ein Arbeitsbeginn von vier Stunden pro Tag zu therapeutischen Zwecken für den 29. Oktober 2001 vorgesehen. Dieser unternommene Arbeitsversuch war gemäss Aussage des Dr. med. K.________ in seinem Bericht vom 26. Februar 2002 bis zu einem Arbeitsvolumen von 50 % erfolgreich. Ab 4. Februar 2002 war O.________ wieder drei Tage ganztags präsent und zwei Tage halbtags im Rahmen einer gesamthaften Einschränkung von 30 % (Befragung des Arbeitgebers vom 18. April 2002). Kreisarzt Dr. med. A.________ untersuchte O.________ am 14. Mai 2002. Dabei stellte er fest, dieser weise Kriterien für eine Angststörung sowie eine somatoforme Schmerzstörung auf, rein somatisch sei schon früher ein unauffälliger Befund festgestellt worden; er bitte um Anmeldung bei der Invalidenversicherung zwecks Umplazierung in einer nicht lärmigen Umgebung mit leichter bis mittelschwerer, selbstständig einteilbarer Arbeit wie im Transportwesen auf einem Lieferungswagen oder als Hauswart. Am 31. Mai 2002 erlitt O.________ einen weiteren Unfall, als er von 1.5 bis 2 Metern aus dem Bagger fiel. Dr. med. K.________ diagnostizierte im Arztzeugnis UVG vom 19. Juli 2003 bei einem Befund einer leichten Schwellung medial im linken Kniebereich mit Schmerzen bei Flexion sowie Druckdolenz im lumbosakralen Übergangsbereich ohne Hämatom eine Kniekontusion sowie eine Kontusion der Lendenwirbelsäule (LWS). Er attestierte eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % ab 31. Mai 2002 und verwies auf den beiliegenden Bericht des Neurologen Dr. med. P.________ vom 13. Juli 2005. Die SUVA zog weitere Berichte des Dr. med. K.________ vom 28. Juni und 19. Juli 2002 sowie des Dr. med. J.________, Facharzt FMH für Ophtalmologie, vom 23. Oktober 2001 bei und veranlasste eine neurootologische Untersuchung bei Dr. med. M.________, Facharzt FMH für Ohren-, Nasen- und Halskrankheiten, Abteilung Arbeitsmedizin SUVA (Bericht vom 10. Dezember 2002, in welchem keine eigentlichen Störungen und wesentlichen pathologischen Befunde des Gleichgewichtsfunktionssystems objektiviert werden konnten, sondern "nur vereinzelte nicht überzubewertende Befunde vermutlich im Rahmen eines postcommotionellen Syndroms"). Mit Verfügung vom 7. Januar 2003 stellte die SUVA ihre Leistungen per 12. Januar 2003 ein und sprach O.________ mit Verfügung vom 9. Januar 2003 auf Grund einer leichten Störung des Gleichgewichtsfunktionssystems eine Integritätsentschädigung auf einer Integritätseinbusse von 5 % zu. Im anschliessenden Einspracheverfahren gegen die Verfügung vom 7. Januar 2003 nahm die SUVA weitere medizinische Berichte (der Orthopädischen Klinik des Kantonsspitals Y.________ vom 6. Dezember 2002 und 5. März 2003, der Neurologischen Klinik des Kantonsspitals Y.________ vom 18. März, 3. April, 2. Mai sowie 3. Juli 2003 [betreffend Hospitalisation vom 4. bis 6. Juni 2003], des Dr. med. K.________ vom 10. Februar 2003 und 3. Juni [an die IV-Stelle], der Dres. med. P.________ und S.________, Neurologen FMH, vom 6. März und 3. Mai 2003) sowie den Abklärungsbericht der Solothurnischen Eingliederungsstätte für Behinderte, VEBO, vom 9. April 2003 zu den Akten, veranlasste eine neurologische Beurteilung des Dr. med. E.________, Facharzt FMH für Neurochirurgie, Abteilung Versicherungsmedizin SUVA, (Bericht vom 18. Februar 2002) und bestätigte mit Einspracheentscheid vom 10. März 2004 ihre Verfügung vom 7. Dezember 2001. Die IV-Stelle Aargau sprach O.________ mit Verfügung vom 6. Juli 2004 mit Wirkung vom 1. Dezember 2001 bis 28. Februar 2002 sowie ab 1. Juni 2002 eine ganze Rente der Invalidenversicherung mit Zusatzrente für die Ehefrau und drei Kinderrenten zu.