Citation: 1C_51/2020 E. 1.2.1

1.2.1. In Bezug auf die Tatvorwürfe der falschen Anschuldigung (Art. 303 StGB) und der Verletzung des Amtsgeheimnisses (Art. 320 Ziff. 1 StGB) gilt die Beschwerdeführerin als geschädigte Person im Sinne von Art. 115 Abs. 1 StPO. Ersterer Straftatbestand schützt in erster Linie den zuverlässigen Gang der Rechtspflege, daneben aber auch die Persönlichkeitsrechte der zu Unrecht angeschuldigten Person (BGE 136 IV 170 E. 2.1 S. 175 f. mit Hinweis). Letztere Bestimmung bezweckt primär die Wahrung öffentlicher Interessen, schützt aber auch Individualinteressen, soweit es um geheimhaltungspflichtige Daten von Betroffenen geht, wie dies die Beschwerdeführerin geltend macht (vgl. Urteile 1C_96/2013 vom 17. Juni 2013 E. 1.2; 1C_344/2012 vom 31. Oktober 2012 E. 2.3 mit Hinweisen).