Citation: 4A_300/2013 E. 5.2

5.2. Die Beschwerdeführerin rügt als Verletzung ihres Gehörsanspruchs, dass die Vorinstanz sie zum festgestellten Umstand der Löschung der beanstandeten Passagen nicht angehört habe. Die Beschwerdeführerin verlangte die Verpflichtung der Beschwerdegegner zur Entfernung gewisser Passagen auf der Website [...]. Die Vorinstanz befasste sich mit den diesbezüglichen Vorbringen der Beschwerdeführerin in ihrem ersten Urteil vom 24. Juni 2009 eingehend. Nachdem das Kassationsgericht dieses Urteil aufgehoben hatte, musste die Vorinstanz nach der Rückweisung die Aktualität des Rechtsbegehrens 3 erneut prüfen. Dazu war ein Besuch der betreffenden Website angezeigt. Der dabei festgestellte Umstand, dass die beanstandeten Passagen zwischenzeitlich gelöscht worden waren, indizierte derart offensichtlich, dass das Verfahren bezüglich Rechtsbegehren 3 gegenstandslos geworden war, dass eine spezielle Anhörung der Parteien zu diesem Umstand entbehrlich war, zumal die Vorinstanz die Prozessvoraussetzungen, wozu ein aktuelles Rechtsschutzinteresse zählt, von Amtes wegen zu prüfen hatte. Die Beschwerdeführerin bleibt denn auch äusserst vage, wenn sie schreibt, sie hätte "zu dieser Löschung Einiges auszuführen". Der von ihr angesprochene Umstand, dass die beanstandeten Einträge wieder auf die Website geladen werden könnten, ist jedenfalls im vorliegenden Zusammenhang nicht entscheiderheblich. Denn die Beschwerdeführerin verlangte mit dem Rechtsbegehren 3 nicht, den Beschwerdegegnern zu untersagen, die beanstandeten Passagen in Zukunft aufzuschalten. Sie beantragte lediglich deren Entfernung. Nachdem diese erfolgt war, schrieb die Vorinstanz das Verfahren bezüglich Rechtsbegehren 3 zu Recht als gegenstandslos geworden ab.