Citation: 8C_231/2023 E. 4.2

4.2. Die Beschwerdeführerin erneuert letztinstanzlich ihre Argumentation, dass sie gemäss ihrer behandelnden Ärztin zu 100 % arbeitsunfähig sei. Entgegen dem Gutachter sei trotz jahrelanger therapeutischer Bemühungen eine Verschlechterung eingetreten. Zudem begründe sich die abweichende Beurteilung der Arbeitsfähigkeit auch durch die unterschiedliche Diagnostik. Zu Unrecht habe anlässlich der erneuten Begutachtung keine neuropsychologische Testung stattgefunden. Es wird beschwerdeweise des Weiteren eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör geltend gemacht. Die Vorinstanz habe sich zum Einwand, es sei ihr, der Beschwerdeführerin, angesichts ihrer Erwerbsbiographie und ihres Alters unmöglich, ein Einkommen zu erzielen, nicht geäussert. Insoweit sei entgegen dem kantonalen Gericht sehr wohl eine Veränderung eingetreten. Es dürfe ihr kein Invalideneinkommen angerechnet werden.