Citation: I 825/06 14.08.2007 E. 5

Auf Grund der Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde (vgl. BGE 132 V 393 E. 2.2 S. 396) ist streitig und zu prüfen, ob die Vorinstanz zu Unrecht davon ausgegangen ist, der Sachverhalt sei in Bezug auf die Frage der Arbeits- bzw. Erwerbs(un)fähigkeit des Versicherten nicht genügend ermittelt. 5.1 Die Vorinstanz hat im Wesentlichen erwogen, im Bericht vom 4./5. September 2003 habe Dr. med. S.________ eine 100%ige Arbeitsfähigkeit des Versicherten in einer angepassten Erwerbstätigkeit festgestellt. Wenn er im Zeugnis vom 18. Oktober 2005 für die Zeit ab 19. August 2005 bis auf Weiteres nur noch von 50%iger Arbeitsfähigkeit in angepasster Arbeit ausgegangen sei, könne nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit angenommen werden, der Versicherte sei im Zeitpunkt des Einspracheentscheides (19. September 2005) noch zu 100 % arbeitsfähig gewesen. Die Angaben des Dr. med. S.________ vom 18. Oktober 2005 reichten zwar nicht aus, um ohne weiteres auf 50%ige Arbeitsunfähigkeit in angepasster Arbeit zu schliessen, genügten jedoch zur Begründung erheblicher Zweifel an der Aktualität seines Berichts vom 4./5. September 2003. Nicht abgestellt werden könne auch auf die Beurteilung des Dr. med. R.________ vom 18. August 2004, wonach der Versicherte in angepasster Tätigkeit anfänglich zu 50 % und später zu 100 % arbeitsfähig gewesen sei. Denn Dr. med. R.________ habe diese Einschätzung im Bericht vom 23. März 2005 relativiert und mangels Kenntnis des Verlaufs nicht ausgeschlossen, dass keine Besserung oder sogar eine Verschlechterung der Arbeitsfähigkeit eingetreten sei. Weiter führte die Vorinstanz aus, im Lichte der Untersuchungsmaxime bestünden nicht die notwendigen Grundlagen, um über die streitigen Leistungsbegehren, insbesondere die beantragten beruflichen Eingliederungsmassnahmen, zu befinden. Diese vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung und Beweiswürdigung kann nicht als offensichtlich unrichtig oder unvollständig bezeichnet werden. Ebenso wenig liegt eine Verletzung von Bundesrecht oder wesentlicher Verfahrensvorschriften vor (vgl. E. 2.1 und 3 hievor).