Citation: 1B_451/2018 E. 1

A.________ und B.________ ersuchten mit Eingabe vom 18. August 2018 um Erlass der mit den Beschlüssen des Obergerichts des Kantons Bern vom 19. März 2014, 16. Juni 2016, 9. Dezember 2016, 26. Februar 2018, 15. März 2018 und 21. März 2018 auferlegten Verfahrenskosten. Die Beschwerdekammer in Strafsachen des Obergerichts des Kantons Bern wies mit Verfügung vom 24. August 2018 das Kostenerlassgesuch vom 18. August 2018 ab. Zur Begründung führte die Beschwerdekammer zusammenfassend aus, die Beschwerdekammer in Strafsachen habe bereits mit Verfügungen vom 21. Juni 2018, 11. Juli 2018 und 24. Mai 2016 Kostenerlassgesuche betreffend die Verfahrenskosten gemäss den Beschlüssen des Obergerichts vom 19. März 2014, 16. Juni 2016, 9. Dezember 2016 und 15./21. März 2018 abgewiesen. Den in diesen Verfügungen gemachten Ausführungen, insbesondere diejenigen zum unterlassenen Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und der Aussichtslosigkeit des Verfahrens sowie der fehlenden Mitwirkung im Erlassverfahren, hätten nach wie vor Geltung. Das Erlassgesuch sei insoweit (weiterhin) abzuweisen. Bezüglich der mit Beschluss des Obergerichts vom 26. Februar 2018 auferlegten Verfahrenskosten sei bislang noch kein Erlassentscheid ergangen. Wer, wie vorliegend die Gesuchsteller, eine unzumutbare Härte geltend mache, sei zur Mitwirkung verpflichtet und trage die Behauptungs- und Beweislast. Mittels der eingereichten Unterlagen sei eine eingehende Prüfung des Erlassgesuchs nicht möglich. Infolge Verletzung der Mitwirkungspflicht sei das Erlassgesuch abzuweisen.