Citation: 1B_139/2015 E. 3.2.2

3.2.2. Der Beschwerdegegner hat in seinem Entscheid vom 30. März 2015, wie gesetzlich vorgesehen, geprüft, ob ein dringender Tatverdacht bestehe und ein besonderer Haftgrund - vorliegend jener der Wiederholungsgefahr gemäss Art. 221 Abs. 1 lit. c StPO - gegeben sei. In diesem Rahmen hat er geprüft, ob eine sehr ungünstige Rückfallprognose vorliege; hierzu hat er unter anderem das neueste Verlaufsgutachten von Dr. med. C.________ vom 27. November 2014 gewürdigt. Wie die Vorinstanz in ihrem Entscheid vom 14. April 2015 zutreffend hervorgehoben hat, hat der Beschwerdegegner im Entscheid vom 30. März 2015 ausdrücklich festgehalten, dass die Einschätzung der Rückfallprognose "einstweilen entsprechend dem neuesten Gutachten - im Sinn einer vorläufigen Sicht -" erfolge. Die Vorinstanz hat zu Recht gefolgert, es lägen bei objektiver Betrachtung keine Gegebenheiten vor, die den Anschein der Befangenheit oder die Gefahr der Voreingenommenheit zu begründen vermöchten.