Citation: 7B.106/2004 16.06.2004 E. 2

2.1 Die Aufsichtsbehörde führt aus, ein Gläubiger, gegen dessen Betreibung Rechtsvorschlag erhoben worden sei, habe seinen Anspruch im ordentlichen Prozess oder im Verwaltungsverfahren geltend zu machen. Er könne die Fortsetzung der Betreibung nur aufgrund eines rechtskräftigen Entscheids erwirken, der den Rechtsvorschlag ausdrücklich beseitige (Art. 79 Abs. 1 SchKG). Unterliege der in Betreibung gesetzte Anspruch dem öffentlichen Recht, so sei zu seiner Beurteilung nicht der Zivilrichter, sondern die Verwaltungsbehörde zuständig. Somit könne die Verwaltungsbehörde zusammen mit ihrem materiellen Entscheid den Rechtsvorschlag beseitigen (Staehelin, in: Kommentar zum Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs, SchKG I, Basel 1998, N. 14 ff. zu Art. 79). Im vorliegenden Fall habe die Eidgenössische Steuerverwaltung mit Entscheid vom 4. Februar 2004 den Rechtsvorschlag des Beschwerdeführers aufgehoben und diesen auf sein Einspracherecht aufmerksam gemacht. Der Beschwerdeführer habe gegen den Entscheid der Eidgenössischen Steuerverwaltung keine Einsprache erhoben, so dass die Verfügung mit Bescheinigung vom 2. April 2004 in Rechtskraft erwachsen sei. Die Pfändungsankündigung sei nach den gesetzlichen Bestimmungen erfolgt und daher nicht zu beanstanden. 2.2 Mit diesen zutreffenden Ausführungen setzt sich der Beschwerdeführer nicht ansatzweise im Sinne von Art. 79 Abs. 1 OG auseinander. Er begründet seine Beschwerde damit, er habe gegenüber der Eidgenössischen Steuerverwaltung betreffend die Mehrwertsteuerabrechnungen ein Guthaben von zirka Fr. 7'700.--. Diese Einrede der Verrechnung kann jedoch nicht mehr im Pfändungsverfahren vorgebracht werden, wo nur noch Verfahrensfehler mit Bezug auf die Vollstreckung geltend gemacht werden können. Wie in E. 2.1 ausgeführt, hat der Beschwerdeführer gegen den Entscheid der Eidgenössischen Steuerverwaltung keine Einsprache erhoben. Er hat es somit verpasst, seine Gegenforderung sowie seinen Standpunkt überhaupt gegenüber dieser Behörde geltend zu machen. Dieses Versäumnis kann nicht mit einer Beschwerde nach Art. 17 ff. SchKG wettgemacht werden, weshalb auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werden kann.