Citation: 1P.714/2004 27.01.2005 E. 1

Mit Schreiben vom 24. Oktober 2002 erstattete X.________ Strafanzeige namentlich gegen den Architekten A.________ u.a. wegen Betrugs, Urkundenfälschung usw. Zusätzlich verlangte er, es sei auch die Bauverwaltung der Gemeinde Heimberg strafrechtlich zu belangen. Hierauf eröffnete der Untersuchungsrichter 3 des Untersuchungsrichteramtes III Bern-Mittelland am 22. November 2002 gegen A.________ eine Voruntersuchung wegen Urkundenfälschung, welche mit Verfügung vom 21. Oktober 2003 auf die Tatbestände der Erpressung, des betrügerischen Konkurses und Pfändungsbetrugs, evtl. des Ungehorsams im Betreibungs- und Konkursverfahren und - nach Übernahme eines vor Untersuchungsrichteramt IV Berner Oberland angehobenen Verfahrens - der Veruntreuung zum Nachteil von B.________ ausgedehnt wurde. Mit Erklärungen vom 28. April und 20. Mai 2003 konstituierte sich der Anzeiger als Privatkläger gegen die Einwohnergemeinde Heimberg bzw. gegen unbekannte Täterschaft, gegen A.________ und die C.________ AG bzw. C.________. Mit Beschluss des Untersuchungsrichters und des Staatsanwalts vom 30. April/7. Mai 2004 wurde: - die Strafverfolgung gegen Unbekannt (Bauverwaltung der Gemeinde Heimberg) wegen "Nichtmeldens von Unregelmässigkeiten im Baugesuch und in vier Projektplänen" nicht eröffnet, ohne Entschädigung und ohne Ausscheidung von Verfahrenskosten; - die Strafverfolgung gegen A.________ wegen Betrugs usw. aufgehoben, unter Ausscheidung eines Verfahrenskostenanteils von Fr. 600.-- zu Lasten des Staates und unter Zuerkennung einer Entschädigung von Fr. 3'100.-- zuzüglich Mehrwertsteuer an den Angeschuldigten; - A.________ wegen Veruntreuung zum Nachteil von B.________ an das Strafeinzelgericht des Gerichtskreises VIII Bern-Laupen überwiesen. Gegen diesen Beschluss rekurrierte X.________ mit Eingabe vom 24. Mai 2004 mit folgenden Anträgen: - Der Beschluss sei aufzuheben in den drei Gesetzesverletzungen des Betrugs, der Urkundenfälschung und des Pfändungsbetrugs, und die Strafuntersuchung gegen A.________ und die der Mittäterschaft zum Betrug angeklagten C.________ und D.________ sei umgehend gewissenhaft und speditiv zu tätigen; - die im Beschluss festgesetzten Kosten und "Parteizusprechungen" seien aufzuheben; - es sei ihm, X.________, eine angemessene Parteientschädigung zuzusprechen. Mit Beschluss vom 19. Juli 2004 wies die Anklagekammer des Obergerichts des Kantons Bern den Rekurs ab, soweit sie auf ihn eintrat. Die Kosten in der Höhe von Fr. 500.-- wurden X.________ auferlegt, und dem Angeschuldigten A.________ wurde für das Rekursverfahren eine Entschädigung von Fr. 500.-- zugesprochen. Hiergegen führte X.________ staatsrechtliche Beschwerde ans Bundesgericht. Mit Urteil vom 13. September 2004 trat dieses auf die Beschwerde nicht ein (Verfahren 1P.472/2004).