Citation: U 176/00 05.11.2003 E. 2

Streitig und zu prüfen ist zunächst die Unfallkausalität der bestehenden Beschwerden. 2.1 Laut Gutachten des Spitals Y.________ vom 20. Juli 1994 leidet der Beschwerdeführer an einer Instabilität im rechten Knie und Schmerzen insbesondere bei Innenrotation des Unterschenkels sowie bei aktiver oder passiver Dorsalflexion im oberen Sprunggelenk. Im rechten Unterschenkel besteht eine druckdolente Muskelhernie mit verstärkten Schmerzen beim Zehenspitzenstand. In den Sprunggelenken sind mit Ausnahme der Extension im rechten oberen Sprunggelenk alle Bewegungen passiv schmerzfrei. Es besteht eine minimale Spitzfuss-Stellung von 3° rechts, welche muskulären Ursprungs sein dürfte. Bei forcierter Hyperextension kommt es zu einer deutlichen Schmerzverstärkung. Gemäss der kreisärztlichen Abschlussuntersuchung vom 13. September 1996 besteht nach wie vor eine leichte Spitzfuss-Stellung bei gestrecktem Bein, weshalb der Fersengang rechts nicht möglich ist. Zudem klagte der Versicherte weiterhin über belastungsabhängige Schmerzen im rechten Unterschenkel und im rechten oberen Sprunggelenk. Im Bereich des Tibialis anterior besteht eine Muskelhernie. Die Unterschenkelmuskulatur weist eine leichte Atrophie auf. Das Gangbild wird als "ordentlich flüssig" bezeichnet. Bei den genannten Befunden handelt es sich ausnahmslos um Unfallfolgen, was unbestritten ist. Anhaltspunkte dafür, dass sich in somatischer Hinsicht bis zu dem für die Beurteilung massgebenden Zeitpunkt des Erlasses des Einspracheentscheids (BGE 121 V 366 Erw. 1b mit Hinweisen) eine wesentliche Änderung ergeben hätte, bestehen nicht, sodass sich weitere Abklärungen erübrigen.