Citation: 1A.101/2001 13.08.2001 E. 3

3.- a) Das Verwaltungsgericht hat erwogen, die Beschwerdebegründung genüge nicht den gesetzlichen Anforderungen, soweit sie alles Vorherige zum integrierenden Bestandteil erkläre und die Rügen nicht in Auseinandersetzung mit dem angefochtenen Entscheid der Beschwerdeschrift selber zu entnehmen seien. Es ist insoweit auf die Beschwerde nicht eingetreten. Der Beschwerdeführer rügt dies als willkürlich; Art. 22 Abs. 2 des kantonalen Verwaltungsverfahrensgesetzes verlange nur eine kurze Begründung. Es ist jedenfalls nicht willkürlich, wenn das Verwaltungsgericht eine sachbezogene Begründung verlangt. In der Beschwerde an das Verwaltungsgericht hatte der Beschwerdeführer auf verschiedene frühere Eingaben an unterschiedliche Stellen hingewiesen. Diese Eingaben betrafen teilweise andere Verfahren und konnten dem Verwaltungsgericht nicht zugänglich sein. Insbesondere erwähnte der Beschwerdeführer seine Eingaben in Sachen Aufhebung der Gemeindedienstbarkeit. Diese Frage hatte höchstens einen faktischen, aber keinen rechtlichen Zusammenhang mit der vom Verwaltungsgericht zu beurteilenden Frage. Es ist selbstverständlich und keineswegs verfassungswidrig, dass auf derartige Vorbringen nicht weiter eingetreten wird. b) Im Besonderen beanstandet der Beschwerdeführer, das Verwaltungsgericht habe in Verletzung von Art. 29 Abs. 1 BV und Art. 6 Ziff. 1 EMRK nicht geprüft, ob der statutarische Zweck der neuen Flurgenossenschaft nur durch ein gemeinschaftliches Unternehmen nach Art. 703 Abs. 1 ZGB erfüllt werden könne. Diese Zulässigkeitsvoraussetzung sei von Amtes wegen zu prüfen. Zudem habe er verschiedentlich darauf hingewiesen, dass die seit 1924 bestehende Korporation dem erforderlichen Zweck genüge und die Gründung einer neuen Flurgenossenschaft mit erweitertem Perimeter nicht erforderlich sei. Insbesondere sei es nicht erforderlich, Liegenschaften von Grundeigentümern, die bisher nicht bezahlen mussten, in den Perimeter einzubeziehen. Entgegen der Darstellung des Beschwerdeführers hat sich das Verwaltungsgericht in E. 4a seines Urteils mit dieser Frage auseinandergesetzt. Es hat insbesondere ausgeführt, bisher habe der Beschwerdeführer die Strasse unentgeltlich benutzen können, weil er nicht der alten Korporation angehörte, dass aber die mit dem Einbezug in die neue Genossenschaft verbundene Beitragspflicht des Beschwerdeführers verhältnismässig sei, da alle andern Mitglieder der Genossenschaft ebenfalls an den Unterhalt beitragen müssten. Es hat damit der Begründungspflicht Genüge getan. Im Übrigen leuchtet es auch ohne Begründung ein, dass es unbillig ist, wenn eine Korporation, an der nur einige Anstösser beteiligt sind, die Unterhaltskosten tragen muss, während die übrigen Anstösser die Strasse unentgeltlich benützen können.