Citation: 1A.237/2004 29.03.2005 E. 6

Die Beschwerdeführerin 1 wendet ein, es fehle am Schaden und damit an der beidseitigen Strafbarkeit. Das Vorbringen ist unbegründet. Nach der massgeblichen Schilderung des Sachverhaltes im Rechtshilfeersuchen vom 3. Januar 2003 hat L.G.________ der Firma F.________ 43 Millionen Dollar überwiesen. Dem stand keine Gegenleistung gegenüber. Der Grossteil des genannten Betrages wurde in der Folge auf Bankkonten in den USA transferiert, an denen X.________ berechtigt war. Es ist klar, dass damit zunächst der L.G.________ ein Schaden entstand. Dass nunmehr in einem Zivilprozess zwischen der Firma A.________, welche die L.G.________ inzwischen übernommen hat, und der Firma L.________noch geklärt werden muss, wer den Schaden definitiv trägt, ändert daran nichts.