Citation: 6B_1236/2018 E. 1.10

1.10. Nach dem Gesagten ist die Beschwerde begründet, was den Freispruch vom Vorwurf der mehrfachen Urkundenfälschung im Zusammenhang mit dem Betrieb der C.________ angeht. Daraus folgt aber nicht automatisch ein Schuldspruch in diesem Punkt. Gegenstand des bundesgerichtlichen Verfahrens kann nur sein, was auch von der Vorinstanz behandelt worden ist (vgl. Art. 80 Abs. 1 BGG; Urteil 6B_1459/2019 vom 15. Juni 2020 E. 3.4). Die Vorinstanz hat den Beschwerdegegner aufgrund der Erkenntnis freigesprochen, es fehle an der in Art. 251 Ziff. 1 StGB vorausgesetzten Absicht, weil er das Betrugssystem nicht durchschaut habe. Unter dieser Vorgabe musste die Vorinstanz nicht im Einzelnen beurteilen, ob die konkreten Handlungen, die als Falschbeurkundungen angeklagt wurden, sämtliche objektiven und subjektiven Tatbestandsmerkmale erfüllen. Sie hat denn auch offengelassen, inwiefern es sich bei den Handlungen des Beschwerdegegners im Einzelnen um Falschbeurkundungen im Sinn von Art. 251 Ziff. 1 StGB handle (vgl. angefochtenes Urteil S. 34 E. 5i). Die betreffende Beurteilung ist nunmehr nötig. Zu prüfen ist dabei auch, zu welchem Zeitpunkt spätestens sich beim Beschwerdegegner die Einsicht durchgesetzt haben musste, dass hinter der C.________ ein Betrugssystem stand. Dazu ist die Sache an die Vorinstanz zurückzuweisen.