Citation: 8C_752/2020 E. 4.1

4.1. Nach eingehender Darstellung und Würdigung der medizinischen Berichte stellte die Vorinstanz fest, gestützt auf das voll beweiskräftige Gutachten des Dr. med. D.________ sei gegenüber den vom Vorgutachter Dr. med. C.________ erhobenen Befunden von einer wesentlichen Verbesserung des Gesundheitszustandes mit aktuell weitgehend unauffälliger Situation auszugehen. Die Angaben des Dr. med. D.________ liessen nicht auf eine Arbeitsunfähigkeit schliessen. Das kantonale Gericht stellte fest, es fehlten eine besondere Ausprägung der objektiven Befunde und Symptome, ein Vermeidungsverhalten hinsichtlich traumatisierender Erlebnisse im Kriegsgefangenenlager in Bosnien beziehungsweise entsprechende vegetative Reaktionen, aber auch Hinweise auf ressourceneinschränkende Komorbiditäten aus dem somatischen Bereich sowie auf eine genetische Vulnerabilität oder Persönlichkeitsfaktoren, die die Entwicklung psychiatrischer Erkrankungen begünstigen könnten. Der Beschwerdeführer habe sich, so die Vorinstanz weiter, in der Schweiz etabliert, sei hier bis zum erstmaligen Auftreten einer Panikattacke im Juli 2009 während über 15 Jahren vollzeitlich erwerbstätig gewesen, habe eine Familie gegründet und ein Eigenheim erworben. Die Tagesstruktur des Beschwerdeführers sei geordnet, das familiäre und soziale Umfeld intakt und es bestehe ein hohes, auch sportliches Aktivitätsniveau, zudem würden regelmässige Ferienaufenthalte in der Heimat stattfinden. Gemäss dem kantonalen Gericht ist zwar auch der Observationsbericht beweiskräftig, allerdings seien daraus keine wesentlichen zusätzlichen Erkenntnisse zu gewinnen. Es stellte schliesslich fest, dass spätestens seit Juni 2018 eine gesundheitsbedingte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit nicht mehr ausgewiesen sei. Die Voraussetzungen für eine rückwirkende Rentenaufhebung und Rückforderung der danach noch ausgerichteten Rentenbetreffnisse seien indessen nicht erfüllt, denn eine Meldepflichtverletzung liege nicht vor.