Citation: U 268/99 17.01.2000 E. 2

2.- Die Vorinstanz ist zu Recht davon ausgegangen, die blosse Vermutung, wonach der Zahnschaden durch einen Biss auf "etwas sehr Hartes" eingetreten sei, genüge für den Nachweis eines ungewöhnlichen äusseren Faktors nicht. Derart unbestimmte Aussagen, ohne dass die betroffene Person das corpus delicti genauer und detaillierter zu beschreiben wüsste, lassen keine zuverlässige Beurteilung darüber zu, um was für einen Faktor es sich überhaupt gehandelt hat, geschweige denn über dessen Ungewöhnlichkeit (Turtè Baer, Die Zahnschädigung als Unfall in der Sozialversicherung, in: SJZ 1992, S. 324, mit Hinweisen auf die Rechtsprechung). Daran ändert nichts, wenn man der Beschwerdeführerin zugesteht, dass sie während des gesamten Verfahrens zumindest bei ihrer Aussage blieb, auf etwas Hartes gebissen zu haben. Dabei kann ausser Acht bleiben, dass sie weder in der Unfallmeldung (vom 5. März 1998) noch in deren Ergänzung (vom 12. April 1998), sondern erstmals in der Einsprache (vom 11. Juni 1998) ausführte, sie habe im Zeitpunkt des Schadenseintritts Weichkäse mit Birne gegessen. Gleiches gilt für den Umstand, dass der behandelnde Zahnarzt Dr. med. B.________ im Formular "Zahnverletzungen: Befunde/Kostenvoranschlag" des UVG-Versicherers (ausgefüllt am 2. April 1998) als Datum der ersten Befundnahme den 25. November 1997 angab. Mit der Vorinstanz ist festzuhalten, dass ein äusserer Faktor als Schadensursache nicht rechtsgenüglich bewiesen ist, somit eine Aussage über dessen Ungewöhnlichkeit nicht möglich ist und die Beschwerdeführerin als Leistungsansprecherin die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen hat. Der vorinstanzlich bestätigte Einspracheentscheid, mit welchem der Anspruch auf Versicherungsleistungen abgelehnt worden ist, besteht daher zu Recht.