Citation: U 198/06 31.08.2006 E. 5

Demzufolge ist in Bezug auf die objektivierbaren auf den Unfall vom 17. Januar 1995 zurückzuführenden Restbeschwerden am rechten OSG gestützt auf die schlüssige ärztliche Beurteilung des Dr. med. S.________ vom 20. Dezember 2002 ohne Aktenergänzungen, von denen keine neuen entscheidrelevanten Erkenntnisse zu erwarten wären (vgl. zur antizipierten Beweiswürdigung BGE 124 V 94 Erw. 4b; SVR 2006 IV Nr. 1 [I 573/03] S. 2 Erw. 2.3 mit Hinweisen), davon auszugehen, dass nur eine leichte Instabilität und eine diskrete Arthrose bestehen und es somit an einem im Sinne der Regelung über die Integritätsentschädigung leistungserheblichen Schaden fehlt. Soweit beim an einem chronischen Schmerzbild mit multiplen Beschwerden (bei psychosomatischer Begleitreaktion mit depressiver Komponente) leidenden Versicherten eine psychische Überlagerung vorliegt (vgl. insbesondere Bericht der Frau Dr. med. M.________ vom 8. Dezember 2003), trifft den Unfallversicherer jedenfalls aus dem Grunde keine Leistungspflicht, weil es - wie schon die Vorinstanz festgehalten hat und wogegen der Beschwerdeführer nichts einwendet - offensichtlich an einem adäquaten Kausalzusammenhang zwischen dem leichten Unfallereignis und einem allfälligen krankheitswertigen psychischen Gesundheitsschaden fehlt (siehe zu den für die Frage der Adäquanz psychischer Fehlentwicklungen nach einem Unfall massgebenden Kriterien im Allgemeinen BGE 129 V 183 Erw. 4.1, 407 Erw. 4.4, 115 V 138 Erw. 6 sowie [zur Differenzierung zwischen physischen und psychischen Anteilen] Urteil P. vom 2. August 2006 Erw. 5.1 am Ende mit Hinweisen und zur Qualifikation eines gewöhnlichen Sturzes oder Ausrutschens als leichtes Ereignis im Besonderen BGE 115 V 139 Erw. 6a).