Citation: 2C_643/2023 E. 4

Der Beschwerdeführer macht einen nachehelichen Härtefall bzw. Aufenthaltsanspruch wegen ehelicher Gewalt, ausgeübt durch seine (Ex-) Ehefrau, geltend (Art. 50 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 AIG). Er rügt diesbezüglich eine vorinstanzliche, willkürliche Beweiswürdigung bzw. Sachverhaltsfeststellung und bringt im Wesentlichen vor, die Vorinstanz habe die eingereichten Beweismittel (insbesondere Fotos) willkürlich falsch gewürdigt oder schlicht nicht berücksichtigt. Entsprechend habe die Vorinstanz den fehlerhaften Schluss gezogen, die vom Beschwerdeführer geschilderten Vorgänge seien unwahrscheinlich, sodass er das Bestehen ehelicher Gewalt nicht glaubhaft gemacht habe.