Citation: 2A.734/2005 11.04.2006 E. B

Am 24. Oktober 1997 heiratete X.________ die Schweizerin Y.________ (geb. 1952, ursprünglich aus Zimbabwe) und erhielt zum Verbleib bei seiner Ehefrau eine Aufenthaltsbewilligung, die in der Folge mehrmals verlängert wurde. Die Eheleute trennten sich am 11. November 1999, wobei sie nach eigenen Angaben eine Wiedervereinigung nicht ausschlossen. Am 29. Oktober 2002 lehnte das Migrationsamt des Kantons Zürich ein erstes Gesuch um Niederlassungsbewilligung von X.________ ab. Einem zweiten Gesuch vom 9. Januar 2003 entsprach es indessen am 7. März 2003. Die (kinderlose) Ehe mit Y.________ wurde am 11. Juli 2003 geschieden. Am 7. September 2003 heiratete X.________ in Bangladesch die von dort stammende Z.________ (geb. 1978) und stellte am 29. September 2003 für sie ein Gesuch um Familiennachzug. Mit Verfügung vom 5. Februar 2004 widerrief das Migrationsamt die Niederlassungsbewilligung von X.________ und wies das Einreisegesuch für die zweite Ehefrau ab. Es hielt dafür, X.________ sei planmässig vorgegangen, um zuerst eine Aufenthalts- und dann eine Niederlassungsbewilligung zu erlangen. Sein Festhalten an der ersten, vorgeschobenen Ehe nach der Trennung erscheine krass rechtsmissbräuchlich. Einen dagegen eingereichten Rekurs wies der Regierungsrat des Kantons Zürich am 2. März 2005 ab.