Citation: 6B_105/2024 E. 3.3.1

3.3.1. Diese erwog, dass sich der Beschwerdeführer von Februar 2017 bis Juni 2017 in drei Schreiben an die Gemeinde Glarus Nord gewandt und darin die Entfernung der "Verkehrsschilder/Strassenbeschriftung" von seinem Grundstück Nr. xxxx an der U.________strasse yy in V.________ verlangt habe. In seinem letzten Schreiben an die Gemeinde bzw. deren damaligen Gemeindepräsidenten vom 14. Juni 2017 habe er Folgendes bemerkt: "Es war keine Frage, ob die Tafel dort wo sie steht bleibt oder nicht, es war lediglich die Frage, wer von uns diese entfernt". Weiter habe er ultimativ erklärt: "Somit ist klar, ich werde die Tafel entfernen und Dir in Rechnung stellen mit den pauschal Fr. 200.-- zahlbar innert 10 Tagen". Die Erstinstanz habe gestützt auf die genannten Schreiben erwogen, die Tatschuld des Beschwerdeführers sei erstellt; dies, zumal zusätzlich feststehe, dass im fraglichen Zeitraum, als die Signalisation abmontiert worden sei, an der Fassade der Wohngebäude auf der fraglichen Parzelle des Beschwerdeführers Bauarbeiten vorgenommen worden seien, sodass bei dieser Gelegenheit die Signalisation habe entfernt werden können, ohne dass es den Anwohnenden speziell aufgefallen wäre. Diesen Erwägungen sei, so die Vorinstanz weiter, vorbehaltlos zuzustimmen. Vor dem Hintergrund der unbestritten vom Beschwerdeführer verfassten Schreiben verblieben keine berechtigten Zweifel, dass er nach seiner unmissverständlichen Ankündigung "ich werde die Tafel entfernen" zur Tat geschritten sei und sein Vorhaben umgesetzt habe. Den Einwand des Beschwerdeführers, er habe entgegen seiner Ankündigung im Schreiben vom 14. Juni 2017 der Gemeinde gegenüber nie eine Aufwandentschädigung geltend gemacht, was belege, dass eben doch nicht er die Tafeln samt Trägerpfosten abmontiert habe, denn wäre er es gewesen, hätte er der Gemeinde dafür auch eine Rechnung gestellt, so wie er schliesslich kürzlich in einer anderen Angelegenheit verfahren sei, wo er die Gemeinde am Ende sogar betrieben habe, erachtete die Vorinstanz als unbehelflich. Dass der Beschwerdeführer seit Jahren in einer facettenreichen Auseinandersetzung mit der Gemeinde stehe, sei gerichtsnotorisch. Daraus aber eine Verhaltenslogik ableiten zu wollen, sei geradezu sinnfrei. Ebenso gut liesse sich nämlich sagen, der Beschwerdeführer habe unlängst der Gemeinde nur deshalb eine Rechnung gestellt, um sich damit sozusagen nachträglich ein Alibi für die hier eingeklagte Tathandlung zu verschaffen.