Citation: 2C_114/2019 E. 6.2

6.2. Da der Beschwerdeführer bis zu seinem 12. Lebensjahr in seiner Heimat aufgewachsen ist, dürfte er mit der dortigen Kultur und Sprache grundsätzlich vertraut sein. Gesundheitliche Beeinträchtigungen, welche es ihm erschweren würden, wieder in seiner Heimat Fuss zu fassen, werden keine geltend gemacht. Der Beschwerdeführer verfügt im Kosovo über eine Cousine, welche er finanziell unterstützt hat, sowie vermutlich auch über weitere Familienmitglieder. Die Vorinstanz hat vor diesem Hintergrund richtigerweise angenommen, dass der Beschwerdeführer mit einem Widerruf der Niederlassungsbewilligung und der Wegweisung vor keine unüberwindbaren Hindernisse gestellt würde, selbst wenn er in seinem Heimatland sein Beziehungsnetz neu aufbauen müsste und mit allfälligen Startschwierigkeiten bei der beruflichen Integration konfrontiert sein sollte. An dieser Beurteilung kann auch der Umstand nichts ändern, dass nach der Darstellung in der Beschwerde die Arbeitslosigkeit im Kosovo bei knapp 30.5 % liege und es sich um das einzige Land in der Region handle, welches die Arbeitslosigkeit in jüngerer Zeit nicht habe senken können. Selbst wenn es sich tatsächlich so verhalten sollte (und insoweit der in diesem Zusammenhang vor dem Bundesgericht erstmals als Beleg für diese Daten angerufene, angeblich öffentlich zugängliche Wirtschaftsbericht Kosovo 2018 der Schweizerischen Botschaft in Kosovo vom 7. Mai 2018 im vorliegenden Verfahren zu berücksichtigen wäre), liesse sich daraus nicht der Schluss ziehen, dass der Beschwerdeführer bei einer Rückkehr in den Kosovo zwingend arbeitslos würde (so jedoch Beschwerde, S. 7). Dies gilt umso mehr, als der Beschwerdeführer nach den bindenden Feststellungen der Vorinstanz (vgl. Art. 105 Abs. 1 BGG) über eine Grundausbildung als Sanitärinstallateur und über mehrjährige Berufserfahrung verfügt.