Citation: 4A_511/2022 E. 2.1

2.1. Der angefochtene Entscheid schliesst das kantonale Verfahren weder ganz noch teilweise ab. Vielmehr wird mit diesem die Sache zur Neubeurteilung im Sinne der kantonsgerichtlichen Erwägungen an das Zivilkreisgericht zurückgewiesen. Die Beschwerdeführerin hält dafür, dass es sich bei diesem Entscheid um einen Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG handle, bleibe der Erstinstanz doch keinerlei Entscheidungsspielraum betreffend das Vorliegen einer (un-) gerechtfertigten fristlosen Entlassung mehr bzw. diene die Rückweisung im Wesentlichen doch bloss noch der rechnerischen Umsetzung des von der Vorinstanz Angeordneten. Dem kann nicht gefolgt werden. Es trifft zwar zu, dass nach der herkömmlichen bundesgerichtlichen Rechtsprechung Rückweisungsentscheide ausnahmsweise unter dem Titel von Art. 90 BGG anfechtbar sind, wenn der Erstinstanz kein Entscheidungsspielraum mehr verbleibt, sondern die Rückweisung allein der (rechnerischen) Umsetzung des oberinstanzlich Angeordneten dient. Das Bundesgericht stellte indessen in einem jüngeren Grundsatzentscheid - den die Beschwerdeführerin sogar selber erwähnt - klar, dass in einem der ZPO unterstehenden Zivilprozess kein Raum für diese Ausnahme besteht, weshalb Rückweisungsentscheide der oberen kantonalen Gerichte in solchen Prozessen generell als Vor- oder Zwischenentscheide zu qualifizieren sind, die nur unter den Voraussetzungen von Art. 92 f. BGG direkt beim Bundesgericht angefochten werden können (vgl. zum Ganzen: BGE 144 III 253 E. 1.4 mit Hinweisen). Gerade auch im vorliegenden Fall kann denn keine Rede davon sein, dass der Erstinstanz kein Entscheidungsspielraum mehr verbliebe. So ist die Höhe der Entschädigung wegen ungerechtfertigter fristloser Entlassung vom Gericht nach den zutreffenden Erwägungen der Vorinstanz nach freiem Ermessen unter Würdigung aller Umstände festzulegen und wies die Vorinstanz die Sache an die Erstinstanz zurück, um das diesbezügliche Ermessen derselben nicht zu beschneiden und den Instanzenzug nicht zu verkürzen. Es handelt sich somit beim angefochtenen Rückweisungsentscheid, mit dem weder über die Zuständigkeit noch über Ausstandsbegehren entschieden wurde (Art. 92 BGG) um einen anderen selbständig eröffnete Zwischenentscheid nach Art. 93 BGG (BGE 144 III 475 E. 1 mit Hinweisen).