Citation: 1C_371/2019 E. A

A.________ und B.________ ersuchten die Gemeinde Küsnacht um Abklärung der Schutzwürdigkeit der zwei kolchischen Ahornbäume auf ihrem Grundstück Kat.-Nr. 8644 in Küsnacht. Die kommunale Baukommission ordnete die Abklärung der Schutzwürdigkeit mit Beschluss vom 19. April 2016 an und beauftragte das Unternehmen E.________, F.________, mit der Ausarbeitung des Gutachtens. Die Gutachterin bejahte in ihrem Gutachten vom 28. Juni 2016 sowohl die Schutzfähigkeit als auch die Schutzwürdigkeit der beiden Ahornbäume. In der Folge beantragte die kommunale Natur- und Denkmalschutzkommission der Baukommission und diese anschliessend dem Gemeinderat Küsnacht, die beiden Ahornbäume unter Schutz zu stellen. Mit Beschluss vom 23. August 2017 stellte der Gemeinderat Küsnacht die zwei kolchischen Ahornbäume auf dem Grundstück von A.________ und B.________ unter Schutz. Diesen Beschluss fochten die Kommanditgesellschaft C.________ + Co. sowie D.________ beim Baurekursgericht des Kantons Zürich an, wobei sie dem Gericht unter anderem das Gutachten zur Schutzwürdigkeit der Landschaftsarchitektur G.________ vom September 2017 sowie die Stellungnahme der Gartenpflege H.________ AG vom 25. September 2017 einreichten, in welchen die Schutzwürdigkeit der zwei Ahornbäume verneint wurde. Das Baurekursgericht wies den Rekurs nach der Durchführung eines Delegationsaugenscheins mit Entscheid vom 26. Juni 2018 ab. Diesen Entscheid fochten die Kommanditgesellschaft C.________ + Co. sowie D.________ beim Verwaltungsgericht des Kantons Zürich an, welches die Beschwerde nach der Durchführung eines Augenscheins mit Urteil vom 23. Mai 2019 guthiess und die Entscheide des Baurekursgerichts sowie des Gemeinderats Küsnacht aufhob (Dispositiv-Ziffer 1). Die Kosten des baurekurs- und des verwaltungsgerichtlichen Verfahrens auferlegte es zur Hälfte dem Gemeinderat und zur Hälfte A.________ und B.________ (Dispositiv-Ziffer 3). Zudem wurden sie verpflichtet, der Kommanditgesellschaft C.________ + Co. sowie D.________ für das baurekurs- und das verwaltungsgerichtliche Verfahren eine Parteientschädigung von insgesamt Fr. 4'000.-- zu entrichten (Dispositiv-Ziffer 4).