Citation: 6B_28/2023 E. 2.4.4

2.4.4. Die Vorinstanz schliesst aus der Nachricht des Beschwerdeführers, das Verhältnis solle geheim bleiben, diesem sei bewusst gewesen, dass "B.________" unter 16 Jahre alt sei, und bezeichnet seine Erklärungsversuche als nicht plausibel. Der Beschwerdeführer zeigt nicht auf, dass bzw. inwiefern diese Einschätzung willkürlich sein soll. Ferner bezeichnet die Vorinstanz den Einwand des Beschwerdeführers, er habe "B.________" beim Treffen zunächst fragen wollen, ob sie bereits 18 Jahre alt sei bzw. er habe zuerst schauen wollen, ob der "Chat und die Realität tatsächlich" stimmen würden, als nicht plausibel und lebensfremd. Sie erwägt, gleiches gelte für die Erklärung, der Beschwerdeführer habe auf der Fahrt zum Treffen "B.________" anrufen wollen, um in akustischer Hinsicht wahrzunehmen, mit wem er es eigentlich zu tun habe, und um bei einer Kinderstimme sofort den Kontakt abzubrechen. Die Tatsache, dass sich der Beschwerdeführer zu diesem Zeitpunkt bereits auf dem Weg zum Treffen befunden habe, lasse das Vorbringen als unglaubhaft erscheinen und lege vielmehr den Schluss nahe, dass der Beschwerdeführer die genauen Modalitäten des Treffens habe klären wollen, welche Vermutung auch der nachfolgende Chatverlauf stütze. Zudem sei diese Aussage widersprüchlich, da er anlässlich der Hafteinvernahme zuerst ausgesagt habe, er habe gemeint bzw. sei sicher gewesen, dass sie 18-jährig sei. Dementsprechend sei davon auszugehen, dass die Entschlossenheit, sexuelle Handlungen mit einem Kind vorzunehmen, bei ihm bereits vorhanden gewesen sei, als er zum Treffen gefahren sei. Dafür spreche auch der Umstand, dass er mit Gleitmitteln und Kondomen ausgerüstet zum Treffen erschienen sei. Noch anlässlich der polizeilichen Einvernahme habe er erklärt, dass diese Utensilien für den sexuellen Verkehr mit "B.________" gedacht gewesen seien. Dass er sich nach dem Treffen mit "B.________" noch mit einer anderen Frau hätte treffen wollen und er Gleitmittel sowie Kondome für dieses anschliessende Treffen gekauft habe, erscheine nachgeschoben und unglaubhaft (Urteil S. 12 f.). Mit diesen schlüssigen Ausführungen setzt sich der Beschwerdeführer in seiner Beschwerde nicht auseinander, sondern beschränkt sich darauf, erneut darzulegen, dass er sich beim ersten Treffen vom Aussehen und Verhalten von "B.________" habe überzeugen und - falls sie sich gegenseitig sympathisch gewesen wären - allfällige Wünsche und Fantasien habe besprechen wollen, bzw. aufzuzeigen, dass und weshalb er Gleitmittel und Kondome für ein späteres Treffen bei sich trug. Soweit er damit den qualifizierten Begründungsanforderungen überhaupt genügt, vermag er keine Willkür in der vorinstanzlichen Aussage- und Beweiswürdigung aufzuzeigen. Die Vorinstanz legt - teilweise mit Hinweis auf die Erwägungen der ersten Instanz - überzeugend und willkürfrei dar, dass und weshalb seine Aussagen widersprüchlich und die Erklärungen teilweise nachgeschoben bzw. unglaubhaft sind.