Citation: 8C_429/2013 E. 7.2.2

7.2.2. Der Beschwerdeführer macht weiter geltend, der bei ihm aufgetretene und als Berufskrankheit anerkannte Blasenkrebs vermöge diese Qualifizierung auch mit Bezug auf den Magenkrebs zu begründen. Auch diesem Argument kann nicht gefolgt werden. Die Annahme eines kausalen Zusammenhangs zwischen Blasenkarzinom und Magenkarzinom wurde vom kantonalen Gericht bereits im Entscheid vom 9. Januar 2006 verneint. Der Beschwerdeführer kann sich bezüglich des postulierten Zusammenhangs zwischen den beiden Tumoren zudem nicht auf wissenschaftlich erhärtete Daten abstützen. Das Bundesgericht hat diese Hypothese im Urteil U 95/06 gar nicht in Erwägung gezogen und damit stillschweigend und für den vorliegenden Prozess verbindlich (E. 6 hievor) verworfen. Im Übrigen hat es im vorangegangenen Urteil festgehalten, aus der Anerkennung des Blasenkrebses als Berufskrankheit könne nicht geschlossen werden, dass dies auch für das Magenkarzinom gelte, da die Anerkennung des Blasenkrebses als Berufskrankheit bei Gummiarbeitern nicht davon abhänge, dass im Einzelfall eine besonders hohe Exposition nachgewiesen werde. Irrelevant sind auch die Ausführungen des Beschwerdeführers zum deutlich vorgezogenen Erkrankungsalter in Bezug auf das Magenkarzinom. Auch damit hat sich das Bundesgericht bereits im Rückweisungsentscheid vom 7. Mai 2007 befasst.