Citation: 2C_403/2016 E. 3.2.1

3.2.1. Der Beschwerdeführer hat im Zeitraum vom 31. Mai 2012 bis zu seiner Verhaftung am 12. Juli 2012 im Auto seiner Ehefrau wiederholt erhebliche Mengen Heroin transportiert und aufbewahrt und sich hierfür jeweils eine Entlöhnung versprechen lassen. Angesichts der grossen Heroinmengen (vgl. im Einzelnen den Rekursentscheid der Sicherheitsdirektion vom 16. November 2015 E. 7.a) wurde er der mehrfachen qualifizierten Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz (im Sinne von Art. 19 Abs. 1 lit. b und d i.V.m. Art. 19 Abs. 2 lit. a BetmG) schuldig gesprochen. Zudem besass er unbefugterweise mehrere Schusswaffen (Schrot- bzw. Kipplaufflinte und Luftgewehre). Die das ausländerrechtliche Verfahren auslösende Verurteilung betrifft den (im Ausländerrecht) generell schwer zu gewichtenden Betäubungsmittelbereich (BGE 139 I 31 E. 2.3.2 S. 34; 139 I 16 E. 2.2.2 S. 20; 129 II 215 E. 6 und 7 S. 220 ff.; 125 II 521 E. 4a S. 527 mit Hinweisen; vgl. die EGMR-Urteile Dalia gegen Frankreich vom 19. Februar 1998, Recueil Cour CEDH 1998-I S. 92 § 54 und Koffi gegen Schweiz vom 15. November 2012 [Nr. 38005/07] § 65). Ergänzend kann darauf hingewiesen werden, dass nach Art. 66a Abs. 1 lit. o StGB eine Verurteilung - wie hier - im Rahmen von Art. 19 Abs. 2 BetmG künftig als Anlasstat für eine obligatorische strafrechtliche Landesverweisung gelten wird. Auch wenn die entsprechende Bestimmung noch keine Anwendung findet, unterstreicht sie doch die Bedeutung, welche der Verfassungs- und Gesetzgeber dem qualifizierten Drogenhandel im Hinblick auf die Gefährdung der Gesundheit einer Vielzahl von Personen beimisst (Umsetzung von Art. 121 Abs. 3 - 6 BV). Der Beschwerdeführer hat durch den Handel mit Heroin eine unbestimmte Anzahl von Personen abstrakt gefährdet. Seine Rüge, die Vorinstanz suggeriere in tendenziöser Weise ein falsches Bild, ist unbegründet: Die Vorinstanz hat vielmehr die aktenkundig vorliegenden - und als solche vom Beschwerdeführer auch nicht bestrittenen - Tatsachen aufgeführt und im Wesentlichen auf die verfahrensauslösende Verurteilung abgestellt. Die früheren Verurteilungen (vgl. Sachverhalt Bst. B) erwog sie nicht als einschlägig, erachtete diese allerdings zu Recht als Zeichen geringer Gesetzestreue. Sie hat sich insgesamt darauf beschränkt, die Fakten sachlich darzulegen; von der Vermittlung eines falschen Bildes, geschweige denn von einer Verletzung des Willkürverbots gemäss Art. 9 BV, kann keine Rede sein.