Citation: 8C_85/2008 16.12.2008 E. 4.2

4.2.1 Weiter bringt der Beschwerdeführer vor, die vorinstanzliche Schlussfolgerung beruhe auf einer willkürlichen Sachverhaltsfeststellung und Beweiswürdigung. Willkür im Sinne von Art. 9 BV liegt nach ständiger Rechtsprechung einzig vor, wenn der angefochtene Entscheid auf einer schlechterdings unhaltbaren oder widersprüchlichen Beweiswürdigung beruht bzw. im Ergebnis offensichtlich unhaltbar ist, mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft. Willkür liegt nur vor, wenn nicht bloss die Begründung eines Entscheides, sondern auch das Ergebnis unhaltbar ist (BGE 133 I 149 E. 3.1 S. 153). Dass der angefochtene Entscheid mit der Darstellung des Beschwerdeführers nicht übereinstimmt oder eine andere Lösung oder Würdigung vertretbar erscheint oder gar vorzuziehen wäre, genügt praxisgemäss für die Begründung von Willkür nicht (Urteil 6B_16/2008 vom 11. April 2008 E. 2.3). Inwiefern der angefochtene Entscheid an einem qualifizierten Mangel leiden sollte, begründet der Beschwerdeführer nur rudimentär. 4.2.2 Im Verwaltungsverfahren gilt grundsätzlich die Untersuchungsmaxime. Diese wird jedoch durch die Mitwirkungspflicht der Parteien relativiert, welche namentlich insoweit greift, als eine Partei im Verfahren eigene Rechte geltend macht. Die Mitwirkungspflicht gilt naturgemäss gerade für Tatsachen, welche eine Partei besser kennt als die Behörden und welche diese ohne ihre Mitwirkung gar nicht oder nicht mit vernünftigem Aufwand erheben können (FELIX WOLFFERS, Grundriss des Sozialhilferechts, 2. Aufl. S. 105 ff.; CARLO TSCHUDI, Die Auswirkungen des Grundrechts auf Hilfe in Notlagen auf sozialhilferechtliche Sanktionen, in: Carlo Tschudi [Hrsg.], das Grundrecht auf Hilfe in Notlagen, Bern/Stuttgart/Wien 2005, S. 121; vgl. auch BGE 131 I 166 E. 4.4 S. 175). Da aufgrund der subsidiären Natur der Sozialhilfe nur bedürftig ist, wer für seinen Lebensunterhalt nicht hinreichend oder nicht rechtzeitig aus eigenen Mitteln aufzukommen vermag, war es nicht unzulässig, vom Beschwerdeführer nähere Auskünfte über seine finanziellen Quellen zu verlangen. Mit Blick auf seine kaum substanziierten und teils widersprüchlichen Erklärungen durften Verwaltung und Vorinstanz, ohne in Willkür zu verfallen davon ausgehen, er habe, trotz Aufforderung seitens der Behörde, in keinem Verfahrensstadium verbindliche Angaben über die relevanten finanziellen Verhältnisse gemacht, und es sei ihm im Budget der Sozialhilfe ein Einkommen in Höhe von Fr. 383.- aufzurechnen, zumal keine Indizien vorhanden sind, welche Verwaltung und Vorinstanz hätten darauf schliessen lassen, das Vorgehen bringe den Leistungsempfänger in eine existenzielle Notlage im sozialhilferechtlichen Sinn.