Citation: 1B_52/2007 03.05.2007 E. 1

1.1 Gemäss Art. 78 Abs. 1 BGG beurteilt das Bundesgericht Beschwerden gegen Entscheide in Strafsachen. Der Begriff "Entscheide in Strafsachen" umfasst sämtliche Entscheidungen, denen materielles Strafrecht oder Strafprozessrecht zu Grunde liegt. Mit anderen Worten kann grundsätzlich jeder Entscheid, der die Verfolgung oder die Beurteilung einer Straftat betrifft und sich auf Bundesrecht oder auf kantonales Recht stützt, mit der Beschwerde in Strafsachen angefochten werden (Botschaft vom 28. Februar 2001 zur Totalrevision der Bundesrechtspflege, BBl 2001 S. 4313). Die Beschwerde in Strafsachen ist hier somit gegeben. Ein kantonales Rechtsmittel gegen den angefochtenen Entscheid der Anklagekammer des Obergerichts vom 2. April 2007 steht nicht zur Verfügung. Die Beschwerde ist nach Art. 80 i.V.m. Art. 130 Abs. 1 BGG zulässig. Der Beschwerdeführer ist nach Art. 81 Abs. 1 BGG zur Beschwerde befugt. Da auch die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen erfüllt sind, ist auf die Beschwerde 1B_58/2007 grundsätzlich einzutreten. 1.2 Mit dem Entscheid der Anklagekammer vom 2. April 2007 über die Sicherheitshaft ist der Haftverlängerungsentscheid des Haftrichters vom 22. März 2007 hinfällig geworden. Damit wird - entgegen der Meinung des Beschwerdeführers - auch seine Beschwerde vom 28. März 2007 (Verfahren 1B_52/2007) gegenstandslos.