Citation: 1B_509/2017 E. 2

Am 30. August 2017 stellte A.________ ein Ausstandsgesuch gegen die Amtsgerichtspräsidentin Hunkeler und die Amtsgerichtsschreiberin Kölliker. Zur Begründung führte er zusammenfassend aus, die beiden Gerichtspersonen hätten in mehr als 100 Verfahren nie einen für ihn positiven Entscheid gefällt. Die Beschwerdekammer des Obergerichts des Kantons Solothurn trat mit Beschluss vom 24. Oktober 2017 auf das Ausstandsgesuch betreffend die Amtsgerichtsschreiberin nicht ein und wies es betreffend die Amtsgerichtspräsidentin ab. Zur Begründung führte die Beschwerdekammer zusammenfassend aus, dass die Amtsgerichtsschreiberin am Verfahren nicht mitwirken werde. In Bezug auf die Amtsgerichtspräsidentin könne dahingestellt bleiben, ob das Ausstandsgesuch rechtzeitig gestellt worden sei. Allein der Umstand, dass die Amtsgerichtspräsidentin in einer Vielzahl von Fällen gegen den Gesuchsteller entschieden habe, begründe noch keine Voreingenommenheit. Der Gesuchsteller habe keinen einzigen konkreten Fall aufgezeigt, welcher auf eine massgebliche Voreingenommenheit schliessen lasse.