Citation: 6B_120/2024 E. 1.4.3

1.4.3. Nicht entscheidend ist entgegen den Ausführungen des Beschwerdeführers, ob sich B.________ mit einem (von ihr nicht erwähnten) Sprung (so die zweite Instanz [angefochtenes Urteil S. 23]) oder aber einem "reaktionsschnellen Schritt" (so die erste Instanz [erstinstanzliches Urteil S. 68 und 69]) aus der direkten Fahrtlinie des Beschwerdeführers bewegt hat. Entscheidend ist stattdessen, dass ihr gemäss den unbestritten gebliebenen Feststellungen der Vorinstanz gerade einmal rund 2.6 Sekunden zur Verfügung standen, um zu reagieren, ihr mithin (jeweils) nur Sekunden (-bruchteile) verblieben, um die Situation überhaupt zu erfassen, die Schussabgabe vorzubereiten und durchzuführen und mit einem geistesgegenwärtigen Ausweichen zur linken Seite einer Kollision mit dem Fahrzeug des Beschwerdeführers zu entgehen. Unter Willkürgesichtspunkten ist damit nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz im Ausweichen auf die angrenzende Wiese im Ergebnis eine nur noch reflex- und damit fluchtartige Reaktionsmöglichkeit im allerletzten Moment erkennt (vgl. angefochtenes Urteil S. 23 und erstinstanzliches Urteil S. 69 und 150 f.).