Citation: 4A_411/2023 E. 2.2.4

2.2.4. Hier bestritten die Beschwerdegegner zwar eine unfallkausale Arbeitsunfähigkeit, aber nicht etwa mit Blick darauf, dass der Beschwerdeführer trotz der von ihm behaupteten gesundheitlichen Beeinträchtigung arbeitsfähig sei, sondern allein mit Blick darauf, dass über den Ablauf von einer Woche nach dem zu beurteilenden Verkehrsunfall hinausgehend keine Unfallfolgen mehr vorlägen und sie bezüglich der Unfallfolgen während der ersten Woche nur hafteten, soweit diese auf den (ersten) Unfall zurückzuführen seien. Hätten sie sämtliche in E. 2.2.2 hiervor genannten Beweisthemen zum Prozessthema machen wollen, hätte aus ihrer Bestreitung nicht nur hervorgehen müssen, dass sie bestritten, dass die behauptete Einschränkung überhaupt besteht oder durch den ersten Unfall verursacht wurde, sondern auch, dass die geltend gemachte Einschränkung (sofern sie bestehen und unfallkausal sein sollte) die behaupteten Auswirkungen auf die Erwerbsfähigkeit hat (zit. Urteil 4A_9/2018 E. 3.2). Dies geht aus der angegebenen Stelle nicht hervor, weshalb der Beschwerdeführer nicht gehalten war, spezifisch zur Arbeitsunfähigkeit Beweismittel anzubieten. Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers verfällt die Vorinstanz insoweit nicht in überspitzten Formalismus, sondern stellt schlicht mit Blick auf die von ihr selbst angegebene Bestreitung überhöhte Substanziierungsanforderungen.