Citation: 2A.187/2006 09.05.2006 E. 1

1.1 Gemäss Art. 7 Abs. 1 Satz 1 des Bundesgesetzes vom 26. März 1931 über Aufenthalt und Niederlassung der Ausländer (ANAG; SR 142.20) hat der ausländische Ehegatte eines Schweizer Bürgers Anspruch auf Erteilung und Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung. Kein Anspruch besteht indessen, wenn die Ehe eingegangen worden ist, um die Vorschriften über Aufenthalt und Niederlassung von Ausländern und namentlich jene über die Begrenzung der Zahl der Ausländer zu umgehen (Art. 7 Abs. 2 ANAG). Erfasst wird davon die sog. Scheinehe bzw. Ausländerrechtsehe, bei der die Ehegatten von vornherein keine echte eheliche Gemeinschaft beabsichtigen. Vorbehalten bleibt des Weitern die (rechtsmissbräuchliche) Berufung auf eine definitiv gescheiterte, nur noch formell bestehende Ehe (BGE 128 II 145 E. 2.1, mit Hinweisen). 1.2 Die Vorinstanz ist in zutreffender Auslegung und Anwendung von Art. 7 ANAG sowie der einschlägigen bundesgerichtlichen Rechtsprechung zum Schluss gelangt, die Berufung des Beschwerdeführers auf die lediglich formell noch bestehende Ehe erweise sich als rechtsmissbräuchlich. Dies insbesondere deshalb, weil die Ehegattin mehrmals erklärt habe, dass für sie ein weiteres Zusammenleben unter keinen Umständen mehr in Frage komme und sie nur den Ablauf der zweijährigen Wartefrist gemäss ZGB abwarte, um erneut die Scheidung einreichen zu können. Aus einem Polizeibericht gehe sodann hervor, dass der Beschwerdeführer bereits während des Zusammenlebens mit seiner Noch-Ehefrau eine aussereheliche Beziehung zu Z.________ unterhielt. Unter den gegebenen Umständen sei offensichtlich, dass die Ehe des Beschwerdeführers längst gescheitert sei und von einer auch nur minimalen Aussicht auf Wiedervereinigung nicht gesprochen werden könne. Der Beschwerdeführer halte sich zwar seit 2001 in der Schweiz auf, habe aber zuvor gut 30 Jahre in Albanien, eventuell auch noch ein paar Jahre in Italien gelebt. Aus den Akten ergebe sich weiter, dass er in der Schweiz zwar intensive Kontakte geknüpft habe, doch schienen dies vor allem Landsleute des Albanerclubs zu sein. Unter Würdigung der konkreten Verhältnisse ist die Vorinstanz zum Ergebnis gelangt, die Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung verletze weder Bundesrecht noch Art. 8 EMRK. 1.3 Was der Beschwerdeführer dagegen (ohne entsprechende Belege) vorbringt, vermag die Sachverhaltsfeststellungen bzw. die Beweiswürdigung der Vorinstanz, die sich auf die aktenmässig erstellte Sachlage stützen kann, nicht als mangelhaft (Art. 105 Abs. 2 OG) erscheinen zu lassen. Insbesondere bringt er keine ernsthaften Anhaltspunkte für seine Behauptung vor, die Ehefrau habe noch Gefühle für ihn bzw. das Verhalten der Ehegatten lasse den Willen erkennen, eine echte Lebensgemeinschaft zu führen. Zusammenfassend verletzt der angefochtene Entscheid weder Bundesrecht noch Art. 8 EMRK. 1.4 Soweit sich die Beschwerde auch gegen die Wegweisung richten sollte, ist darauf nicht einzutreten (Art. 100 Abs. 1 lit. b Ziff. 4 OG).