Citation: 8C_602/2019 E. A

A.a. Die 1973 geborene A.________ meldete sich im August 2003 erstmals bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die damals zuständige IV-Stelle des Kantons Thurgau verneinte mit Verfügung vom 31. Januar 2005, bestätigt mit Einspracheentscheid vom 15. April 2005, einen Rentenanspruch. Die daraufhin angerufene AHV/IV-Rekurskommission des Kantons Thurgau wies die Sache zu weiteren Abklärungen an die Verwaltung zurück (Entscheid vom 26. September 2005). Nach weiteren Erhebungen beschied die IV-Stelle des Kantons Thurgau das Rentengesuch mit Verfügung vom 4. April 2008 erneut abschlägig, was das Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau auf Beschwerde hin bestätigte (Entscheid vom 17. September 2008). A.b. Im März 2010 stellte A.________ ein neues Leistungsgesuch. Mit Verfügung vom 7. Februar 2011 sprach die nunmehr zuständige IV-Stelle Appenzell Ausserrhoden der Versicherten insbesondere gestützt auf ein interdisziplinäres Gutachten der Medizinischen Abklärungsstelle (MEDAS) Ostschweiz vom 29. Oktober 2010 bei einem Invaliditätsgrad von 40 % eine Viertelsrente ab 1. September 2010 zu, was auf Beschwerde der Versicherten hin vom Obergericht Appenzell Ausserrhoden (Entscheid vom 7. Dezember 2011) und vom Bundesgericht mit Urteil 8C_256/2012 vom 16. November 2012 bestätigt wurde. A.c. Mit Schreiben vom 25. August 2016 machte A.________ unter Verweis auf eine erhebliche gesundheitliche Verschlechterung eine Erhöhung des Rentenanspruchs geltend. Die IV-Stelle tätigte in der Folge medizinische Abklärungen und holte insbesondere ein polydisziplinäres Gutachten bei der Ärztliches Begutachtungsinstitut GmbH, Basel (ABI), ein (Expertise vom 20. November 2017). Gestützt auf die darin attestierte 80%ige Arbeits- und Leistungsfähigkeit für körperlich leichte, adaptierte Tätigkeiten und nach Rücksprache mit dem Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD; Stellungnahme vom 20. Dezember 2017) kündigte die IV-Stelle der Versicherten ausgehend von einem Invaliditätsgrad von 18 % die Aufhebung der bisherigen Viertelsrente an (Vorbescheid vom 13. März 2018). Daran hielt sie mit Verfügung vom 13. Juni 2018 fest.