Citation: 5A_407/2024 E. 4.5.1

4.5.1. Damit spricht der Beschwerdeführer seinen Anspruch auf rechtliches Gehör in seinem Teilgehalt des Anspruchs auf einen begründeten Entscheid an. Der Anspruch auf rechtliches Gehör gebietet einem Gericht, seinen Entscheid zu begründen. Um den Vorgaben - namentlich von Art. 29 Abs. 2 BV - zu genügen, muss die Begründung so abgefasst sein, dass sich die betroffene Person über die Tragweite des angefochtenen Entscheids Rechenschaft geben und ihn in voller Kenntnis der Sache an die höhere Instanz weiterziehen kann. Zu begründen ist das Ergebnis des Entscheids, das im Urteilsspruch zum Ausdruck kommt und das allein die Rechtsstellung der betroffenen Person berührt. Die Begründung ist also nicht an sich selbst, sondern am Rechtsspruch zu messen. In diesem Sinn muss das Gericht wenigstens kurz die Überlegungen nennen, von denen es sich hat leiten lassen und auf die sich sein Entscheid stützt. Hingegen bedeutet die Begründungspflicht nicht, dass sich das Gericht mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzen und jedes einzelne Vorbringen widerlegen muss. Vielmehr kann es sich auf die für den Entscheid wesentlichen Punkte beschränken. Entscheidend ist, ob sich aus den in der Beschwerde enthaltenen Ausführungen und den weiteren Rügen ergibt, dass sich der Beschwerdeführer umfassend und sachgerecht gegen den angefochtenen Entscheid wehren konnte (zum Ganzen: BGE 147 IV 409 E. 5.3.4; 145 III 324 E. 6.1; 143 III 65 E. 5.2).