Citation: 2C_564/2019 E. 6.2

6.2. Gemäss den vorinstanzlichen Feststellungen ist die Beschwerdeführerin berufstätig. Sie musste nicht betrieben werden, bezog keine Sozialhilfe und wurde nie straffällig. Ihre berufliche Integration ist unbestritten. Hingegen moniert die Vorinstanz, sie sei sprachlich schlecht integriert und verfüge nicht über fundierte ausserfamiliäre Kontakte. Ausserdem entspreche ihre Weiterbeschäftigung nicht einem gesamtwirtschaftlichen Interesse, und die Wiedereingliederung im Kosovo sei ihr zumutbar. Die Beschwerdeführerin rügt zu Recht, dass diese Argumentation im Lichte der aktuellen Rechtsprechung zu kurz greift und ihr Aufenthaltsrecht nicht vom Vorliegen eines gesamtwirtschaftlichen Interesses abhängt.