Citation: 8C_313/2018 E. 4.2

4.2. Die beschwerdeführende Suva beanstandet einzig die vorinstanzliche Berechnung des Invaliditätsgrades. Da der Versicherte auf dem hypothetischen ausgeglichenen Arbeitsmarkt mit seinen unfallbedingten gesundheitlichen Einschränkungen in einer anderen leidensangepassten Tätigkeit einen wesentlich höheren Lohn erzielen könnte als in seiner angestammten Tätigkeit als Taxichauffeur, sei dieses höhere Einkommen massgebend. Basierend auf dem Tabellenlohn gemäss der Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik (LSE 2014, Tabelle TA1, Kompetenzniveau 1, Männer, Total) und unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung sowie der betriebsüblichen wöchentlichen Arbeitszeit resultiere ein Bruttojahreseinkommen von Fr. 66'653.30 bzw. bei einer Arbeitsfähigkeit von 75 % ein solches von Fr. 49'990.-. Bei einem angemessenen leidensbedingten Tabellenlohnabzug von 5-10 % ergebe sich ein Invalideneinkommen von Fr. 44'991.- bis Fr. 47'491.-, was den Invalidenlohn als Taxifahrer in der Höhe von Fr. 27'886.- erheblich übersteige. Im Vergleich mit dem Valideneinkommen von Fr. 37'181.20 scheide ein rentenbegründender Invaliditätsgrad aus, woran auch eine Parallelisierung der Vergleichseinkommen nichts ändern würde. Die Suva betont schliesslich, dass dem Versicherten ein Stellenwechsel zumutbar sei.