Citation: 2C_460/2021 E. 1.3

1.3. Die Zulässigkeit der von der Beschwerdeführerin ebenfalls erhobenen subsidiären Verfassungsbeschwerde beurteilt sich nach Art. 113 ff. BGG. Zur Verfassungsbeschwerde ist gemäss Art. 115 BGG berechtigt, wer vor der Vorinstanz am Verfahren teilgenommen hat oder keine Möglichkeit zur Teilnahme erhalten hat (lit. a) und ein rechtlich geschütztes Interesse an der Aufhebung oder Änderung des angefochtenen Entscheids hat (lit. b). Die in Art. 115 lit. a BGG genannte Voraussetzung ist offensichtlich erfüllt. Das von der Beschwerdeführerin angerufene Willkürverbot nach Art. 9 BV verschafft für sich alleine das erforderliche rechtlich geschützte Interesse gemäss Art. 115 lit. b BGG nicht (BGE 136 I 229 E. 3.2; 133 I 185 E. 4 - 6; HANSJÖRG SEILER, in: Bundesgerichtsgesetz [BGG], 2. Aufl. 2015, N. 18 ff. zu Art. 115 BGG). Die Beschwerdeführerin hat jedoch ein rechtlich geschütztes Interesse an der korrekten Beurteilung ihrer Leistung, weil sie bei Ablegen einer genügenden Abschlussarbeit einen Anspruch auf Erteilung des Zertifikats hat. Folglich ist sie zur subsidiären Verfassungsbeschwerde legitimiert (BGE 136 I 229 E. 3.3; Urteil 2C_505/2019 vom 13. September 2019 E. 1.2).