Citation: 5A_15/2025 E. 5.3

5.3. Die Beschwerdeführer machen geltend, das Lastenverzeichnis sei aufgrund der überhöhten Verzugszinsen zugunsten der Gläubigerin nichtig und die Rechtskraftbescheinigung, die Grundlage des Verwertungsbegehrens war, sei zu früh ausgestellt worden. Das Obergericht habe weder die Nichtigkeit noch die fehlerhafte Bescheinigung geprüft. Soweit ersichtlich sind diese Vorbringen neu und damit unzulässig (Art. 99 Abs. 1 BGG). Dies gilt insbesondere für die in diesem Zusammenhang angerufene Strafanzeige gegen die C.________ AG vom 2. Dezember 2024. Die Beschwerdeführer behaupten zwar, die Vorwürfe in nachträglichen Eingaben vorgebracht zu haben, doch belegen sie dies nicht. Ebenfalls neu ist die Behauptung, das Lastenverzeichnis sei nicht datiert und unterschrieben und damit ungültig. Eine Auseinandersetzung mit den obergerichtlichen Erwägungen zum Lastenverzeichnis (im Hinblick auf die Grundstückgewinnsteuern) fehlt.