Citation: 6B_128/2022 E. 4

Unbekümmert um die Legitimation in der Sache kann die Privatklägerschaft mit Beschwerde in Strafsachen eine Verletzung ihrer Parteirechte rügen, die ihr nach dem Verfahrensrecht, der Bundesverfassung oder der EMRK zustehen und deren Missachtung auf eine formelle Rechtsverweigerung hinausläuft. Zulässig sind Rügen, die nicht auf eine materielle Überprüfung des angefochtenen Entscheides hinauslaufen (BGE 141 IV 1 E. 1.1; 138 IV 78 E. 1.3). Die Beschwerdeführerin rügt sinngemäss eine Verletzung des Beschleunigungsgebots. Sie wirft in erster Linie der Staatsanwaltschaft, aber auch der Vorinstanz, in pauschaler Weise vor, das Verfahren bis zum Eintritt der Verjährung jahrelang verschleppt zu haben. Dass sie diesen Vorwurf (in Bezug auf die Staatsanwaltschaft) bereits vor Vorinstanz erhoben hätte, ergibt sich aus dem angefochtenen Beschluss indessen nicht und die Beschwerdeführerin macht insofern auch nicht geltend, die Vorinstanz habe ihre Rüge (zu Unrecht) nicht behandelt. Die damit offensichtlich erstmals vor Bundesgericht erhobene Kritik ist neu und damit unzulässig (Art. 99 BGG). Davon abgesehen genügte sie auch den Begründungsanforderungen nicht (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG). So legt die Beschwerdeführerin vor Bundesgericht nicht im Ansatz dar, dass und inwiefern der Vorwurf zutreffen könnte. Sie macht keinerlei Ausführungen zum Verfahrensablauf und zu möglichen Verfahrensunterbrüchen, die die gerügte Rechtsverletzung belegen könnten. Der Beschwerde lässt sich folglich nicht entnehmen, dass die unstreitig lange Verfahrensdauer auf eine Untätigkeit der Staatsanwaltschaft und/oder der Vorinstanz zurückzuführen wäre. Auch die weitere Kritik genügt den Begründungsanforderungen nicht (Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG). Die Beschwerdeführerin substanziiert nicht, welche Beweise/erhobenen Sachverhalte ignoriert bzw. welche beantragten Befragungen nicht durchgeführt worden sein sollen. Der Hinweis auf diverse Beweisunterlagen und andere angebliche, zur Aussage bereite Opfer reicht nicht aus (Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG). Im Übrigen richtet sich ihre Kritik im Ergebnis ohnehin gegen die Rechtmässigkeit der Einstellung als solche und zielt damit auf eine Überprüfung in der Sache ab, was unzulässig ist. Die Beschwerdeführerin legt mit ihren Ausführungen letztlich nur dar, von welchem Sachverhalt aus ihrer subjektiven Sicht richtigerweise auszugehen gewesen wäre. Darauf ist nicht einzutreten.