Citation: 4A_25/2023 E. 6.4.2

6.4.2. Der Beschwerdeführer beanstandet nicht (jedenfalls nicht hinreichend), dass die Vorinstanz einen übereinstimmenden wirklichen Willen der Parteien betreffend die Funktionsweise der Ausstiegsregelung nicht als nachgewiesen erachtet hat. Er wendet sich vielmehr gegen die objektivierte Auslegung der Vorinstanz. Was er dagegen einwendet, vermag allerdings nicht zu überzeugen. Es fehlt bereits an einer hinreichenden Auseinandersetzung mit den vorinstanzlichen Erwägungen. Der Beschwerdeführer richtet sich insbesondere gegen die vorinstanzliche Überlegung, ein Kaufsrecht werde dem Interesse der Parteien (die B.________-Aktien im Eigentum der Familie zu halten) besser gerecht als ein Vorhandrecht. Die Vorinstanz übersehe mit dieser Argumentation, dass die Vereinbarung 2011 explizit eine zukünftige statutarische Vinkulierung der B.________-Aktien vorgesehen habe, womit auch ein Vorhandrecht ausreichend gewesen wäre. Damit übergeht er (erneut), dass es sich bei der Ausstiegsregelung in Ziff. III.2.c der Vereinbarung 2011 (für das Bundesgericht verbindlich) nicht um eine blosse Absichtserklärung handelt (vgl. hiervor E. 6.3). Seine Argumentation fusst - wie die Beschwerdegegner zu Recht geltend machen - auf der von der Vorinstanz als unzutreffend erkannten Prämisse, das in Ziff. III.2.c der Vereinbarung 2011 vereinbarte Recht bedürfe zusätzlich notwendigerweise einer Umsetzung mittels einer Vinkulierung in den Statuten (vgl. hiervor E. 6.3). Wie die Beschwerdegegner zu Recht geltend machen, kann die vorgesehene statutarische Vinkulierung (escape clause) auch als bloss zusätzliche Sicherungsmassnahme verstanden werden. Damit kann offenbleiben, ob eine zielgerichtete statutarische Vinkulierung - entgegen der Vorinstanz - vorliegend überhaupt möglich gewesen wäre.