Citation: 8C_325/2018 E. A

Die 1961 geborene und früher als Spitalgehilfin und Dentalassistentin tätig gewesene A.________ war seit Januar 2013 als Verkäuferin/Serviceangestellte in der Bäckerei B.________ GmbH in einem Pensum von 40 % tätig und dadurch bei der Schweizerischen Mobiliar Versicherungsgesellschaft AG (Mobiliar) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten versichert. Bei einem Treppensturz zu Hause erlitt sie am 27. März 2013 eine Impressionsfraktur des Thorakalwirbelkörpers (BWK) 12 mit Kyphosierung und einer Höhenverminderung der Hinterkante. Am 14. August 2013 nahm sie ihre Tätigkeit zunächst im Umfang von 50 % und ab Oktober 2013 wieder vollumfänglich auf. Im Frühjahr 2015 exazerbierten die Schmerzen im Bereich der Brust- und Lendenwirbelsäule, weshalb A.________ kurze Zeit vollständig arbeitsunfähig und ab April 2015 erneut zu 50 % bezogen auf das 40 %-ige Pensum arbeitsunfähig war. Mit Verfügung vom 28. September 2015 stellte die Mobiliar ihre vorübergehenden Leistungen (Heilbehandlung, Taggeld) ein. Seit März 2016 ist die Versicherte als Mitarbeiterin im Umfang von 40 % bei einer Minigolf-/Karussellanlage tätig. Nach der gegen die Verfügung vom 28. September 2015 erhobenen Einsprache klärte die Mobiliar die medizinischen Verhältnisse weiter ab und liess die Versicherte mittels Funktionsorientierter Medizinischer Abklärung (FOMA; einschliesslich einer Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit [EFL]) beim Zentrum C.________ AG, (Gutachten vom 25. August 2016) untersuchen. In Aufhebung der Verfügung vom 28. September 2015 verneinte die Mobiliar einen weiteren Anspruch auf Taggeld- und Heilbehandlungsleistungen, da der medizinisch-therapeutische Endzustand spätestens seit Mitte Juli 2015 erreicht sei und sprach A.________ eine Integritätsentschädigung entsprechend einer Integritätseinbusse von 10 % zu. Einen Anspruch auf Invalidenrente lehnte sie mangels einer Erwerbseinbusse von mindestens 10 % ab (Verfügung vom 21. Dezember 2016.). Dies bestätigte sie mit Einspracheentscheid vom 14. August 2017.