Citation: 9C_271/2023 E. 3.1

3.1. Die Beschwerdeführerin macht in erster Linie geltend, § 90 Abs. 1 lit. c StG/SO - und damit auch das darauf beruhende angefochtene Urteil samt Verfügung des Beschwerdegegners vom 10. September 2021 - sei infolge Bundesverfassungswidrigkeit aufzuheben. Die Betrachtungsweise der Vorinstanz, wonach die in der Bundesverfassung garantierten Grundrechte (wie etwa das Rechtsgleichheitsgebot, das Diskriminierungs- und das Privilegierungsverbot) nur natürlichen und juristischen Personen des Privatrechts zustünden und juristische Personen des öffentlichen Rechts nur ausnahmsweise in ihren Grundrechten tangiert seien, nämlich dann, wenn sie sich auf dem Boden des Privatrechts bewegten und von einem staatlichen Akt wie eine Privatperson berührt seien, treffe nicht zu.