Citation: 2C_294/2023 E. A

A.________ betreibt eine landwirtschaftliche Nutztierhaltung und hielt im Dezember 2020 eine Herde von rund 80 Schafen auf einer Weide in U.________ ZH. Aufgrund einer Tierschutzmeldung aus der Bevölkerung führte das Veterinäramt des Kantons Zürich am 16. Dezember 2020 eine unangemeldete Kontrolle auf der Weide durch. Dabei stellte es fest, dass den dauernd im Freien gehaltenen Schafen trotz nassfeuchter Witterung und nassem Boden kein Witterungsschutz zur Verfügung stand. Es ordnete die sofortige Behebung dieses Mangels an. Nach einer erneuten Tierschutzmeldung aus der Bevölkerung vom 28. Dezember 2020 betreffend fehlenden Witterungsschutz verpflichtete das Veterinäramt A.________ mit Verfügung vom 2. März 2021, sämtlichen im Freien gehaltenen Schafen und anderen Nutztieren ab sofort während der Winterfütterungsperiode bei extremer Witterung (wie Kälte, Nässe und Wind) und jederzeit vom 1. Dezember bis Ende Februar dauerhaft einen künstlichen Unterstand zur Verfügung zu stellen, ausgenommen an Tagen und in Nächten mit trockener Witterung und trockenem Boden. Der Unterstand müsse windgeschützt (mindestens mit zwei Wänden versehen) und so eingestreut sein, dass alle Tiere darin gleichzeitig trocken liegen können. Zur Begründung führte das Veterinäramt u.a. aus, dass der ganze Dezember 2020 sehr regenreich und die Böden bei der Kontrolle am 16. Dezember 2020 durchnässt gewesen seien und dass ein trockener Liegeplatz auf der Weide gefehlt habe (Art. 105 Abs. 2 BGG).