Citation: 2C_500/2018 E. 5.2

5.2. Die Vorinstanz hat diesbezüglich erwogen, bei den betroffenen Kosten handle es sich mangels Kausalität um nicht abzugsfähige Lebenshaltungskosten. Dagegen sei zutreffenderweise der Unterstützungsabzug gemäss Art. 35 Abs. 1 lit. b DBG (Fr. 6'500.--) und § 43 Abs. 1 lit. d StG SO (Fr. 2'000.--) gewährt worden. Das Steueramt führt in seiner Vernehmlassung aus, auch in der Konstellation der Kostenübernahme durch die Beschwerdeführerin müsse es sich um behinderungsbedingte Kosten handeln, was Lebenshaltungskosten in jedem Fall ausschliesse. Die Beschwerdeführerin repliziert diesbezüglich, gemäss ärztlichen Attesten stünden alle Kosten in einem adäquaten Kausalzusammenhang zur Behinderung. Gemäss vorinstanzlicher Sachverhaltsfeststellung geht es einerseits um Kosten in der Höhe von rund Fr. 11'303.--, nämlich um Kosten für Versicherungsprämien der Krankenkasse (Fr. 202.--), Aufräumen/Reinigung (Fr. 2'023.--), Fernsehgebühren (Fr. 2'306.--), Aufräumen/Reinigung (Fr. 296.--), Arztrechnungen (Fr. 418.--), Reisen nach Afrika (1'602.--), Überweisungen an den Sohn und dessen Ehefrau (Fr. 1'579.--) und Stromkosten (Fr. 2'876.--). Andererseits wird der Abzug der nicht bezahlten Mietzinse für 2015 in der Höhe von Fr. 13'200.-- (12 x Fr. 1'100.--) geltend gemacht.