Citation: 6B_1038/2017 E. 1

Die Verurteilung nach dem Tatbestand der vorsätzlichen Tötung (Art. 111 StGB) ist vor Bundesgericht unbestritten. Angefochten ist die Strafzumessung. In diesem Rahmen will der Beschwerdeführer den letztinstanzlichen Streitgegenstand auf die objektive Tatschwere beschränken. Das ist nicht möglich: Die "objektive Tatschwere" ergibt sich aus verschiedenen Komponenten. Zusammen mit weiteren Faktoren, welche den Kategorien "subjektives Tatverschulden" und "täterbezogene Komponenten" zuzuordnen sind, bestimmen sie die Strafzumessung (dazu unten E. 2.4). Die einzelnen Faktoren resp. Kategorien sind weder selbstständig anfechtbar noch können sie (wenn ungerügt) für sich allein rechtskräftig werden (vgl. Urteil 5A_779/2015 vom 12. Juli 2016 E. 6.1 mit Hinweis). Dies folgt schon daraus, dass sich die andere Beurteilung eines (gerügten) Aspekts oft zwangsläufig auf andere Aspekte der Strafzumessung auswirkt. Die verschiedenen Elemente der Strafzumessung unterliegen insgesamt der Rechtsanwendung von Amtes wegen (Art. 106 Abs. 1 BGG; zum Ermessen des Sachgerichts und zur beschränkten Kognition des Bundesgerichts unten E. 2.5 und 3.1). Streitgegenstand ist mithin die Strafzumessung als Ganze, unter allen relevanten Gesichtspunkten.