Citation: 9C_179/2021 E. A

Der 1962 geborene A.________ bezog ab dem 1. November 2013 Ergänzungsleistungen zu seiner Viertelsrente der Invalidenversicherung (IV-Grad von 47 %). Am 2. Juni 2015 forderte die Ausgleichskasse des Kantons St. Gallen (fortan: Ausgleichskasse) ihn auf, Nachweise einzureichen für die von ihm und seiner Ehefrau ab 1. Februar 2015 getätigten Arbeitsbemühungen. Seine Begründung für die unzureichenden bzw. nicht getätigten Arbeitsbemühungen akzeptierte sie für die Vergangenheit und verzichtete vorläufig auf die Anrechnung hypothetischer Erwerbseinkommen. Gleichzeitig teilte sie dem Versicherten mit zwei Schreiben vom 31. August 2015 (ihn selbst bzw. seine Ehefrau betreffend) mit, das Ehepaar habe sich weiterhin aktiv und gezielt um Stellen zu bemühen, wobei sie Mindestvorgaben machte. Die daraufhin vom Versicherten und seiner Ehefrau eingereichten Arbeitsbemühungen erachtete die Ausgleichskasse als ungenügend. Mit Verfügung vom 6. Februar 2016 verneinte sie unter Anrechnung von hypothetischen Erwerbseinkommen für den Versicherten sowie dessen Ehefrau einen Anspruch auf Ergänzungsleistungen für den Zeitraum ab 1. März 2016. Das hiergegen geführte Einspracheverfahren sistierte die Ausgleichskasse bis zum Abschluss einer vom Versicherten im April 2016 verlangten Rentenrevision durch die IV-Stelle. Letztere traf erwerbliche und medizinische Abklärungen und wies das Gesuch um Rentenerhöhung am 9. März 2018 ab (bei einem Invaliditätsgrad von unverändert 47 % und im Umfang von 65 % zumutbarer adaptierter Tätigkeit). Ihre Verfügung erwuchs unangefochten in Rechtskraft. In der Folge bestätigte die Ausgleichskasse mit Einspracheentscheid vom 19. März 2019 ihre Verfügung vom 6. Februar 2016.