Citation: 8C_429/2013 E. 5.2.2

5.2.2. Bezüglich des Nachweises einer Berufskrankheit im Einzelfall hat das Bundesgericht im ersten Urteil die von Prof. Dr. med. C.________ angeführten Argumente des Fehlens anderer Risikofaktoren und des Auftretens des Karzinoms beim Beschwerdeführer vor dem mittleren Erkrankungsalter als nicht überzeugend betrachtet. Weiter hat es gestützt auf das Gutachten des Prof. Dr. med. C.________ und die von diesem zitierte Literatur erwogen, die Magenkrebshäufigkeit sei bei Gummiarbeitern von der Höhe der Staubexposition abhängig. Die Anspruchsberechtigung des Versicherten könne allenfalls gegeben sein, wenn auf diese Expertise abgestellt würde und zusätzlich nachgewiesen werden könne, dass der Beschwerdeführer den fraglichen Schadstoffen in hohem Masse ausgesetzt gewesen sei. Ob der Beschwerdeführer tatsächlich zu den am meisten exponierten Arbeitern gehörte, konnte aufgrund der damaligen Aktenlage nicht beurteilt werden. Da nicht auszuschliessen war, dass trotz der langen Zeitdauer seit der Auflösung des Arbeitsverhältnisses ergänzende Abklärungen im Betrieb verwertbare Ergebnisse bezüglich der tatsächlichen Exposition ergeben würden und der Nachweis einer besonders hohen Exposition des Beschwerdeführers mit den fraglichen Schadstoffen damit allenfalls erbracht werden könnte, wies das Bundesgericht die Sache zur Durchführung entsprechender Abklärungen an die SUVA zurück. Es liess sich dabei von der Annahme leiten, dass es möglich sein sollte, ehemalige Mitarbeiter ausfindig zu machen und allenfalls auch Berichte des Fabrikinspektorats des Kantons Uri oder andere für Schadstoffexposition relevante Unterlagen beizuziehen, oder den Versicherten zu befragen. Falls der Nachweis einer besonders hohen Schadstoffexposition nicht gelingt, wird es laut dem Rückweisungsurteil vom 7. Mai 2007 damit sein Bewenden haben und wird der Beschwerdeführer keine Ansprüche geltend machen können. Gelingt der Nachweis, so das Bundesgericht weiter, habe die SUVA, sollte sie sich den Gutachten von Prof. Dr. med. C.________ nicht unterziehen können, eine Oberexpertise anzuordnen, bevor sie neu über die Leistungsansprüche befinde.