Citation: 2C_448/2023 E. 1.3

1.3. Der Beschwerdeführer beruft sich in vertretbarer Weise auf Art. 14 Abs. 1 lit. a des Übereinkommens vom 16. Mai 2005 zur Bekämpfung des Menschenhandels (ÜBM; SR 0.311.543). Rechtsprechungsgemäss vermag diese direkt anwendbare Bestimmung einen Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung zu verschaffen (Urteile 2C_334/2022 vom 24. November 2022 E. 2.1.1; 2C_119/2022 vom 13. April 2022 E. 1.1; 2C_483/2021 vom 14. Dezember 2021 E. 4; vgl. zu Art. 14 Abs. 1 lit. b ÜBM: BGE 145 I 308 E. 3.4.3). Die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten steht demnach offen. Der Beschwerdeführer ist bereits am kantonalen Verfahren als Partei beteiligt gewesen und dort mit seinen Anträgen nicht durchgedrungen. Ausserdem ist er durch das angefochtene Urteil in seinen schutzwürdigen Interessen besonders berührt. Er ist somit zur Erhebung des Rechtsmittels legitimiert (Art. 89 Abs. 1 BGG). Nach dem Dargelegten ist auf die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten einzutreten, soweit darin der Antrag um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung gestützt auf Art. 14 Abs. 1 lit. a ÜBM gestellt wird.