Citation: U 199/04 14.07.2005 E. 6

Weiter ist streitig, ob ein psychisches Leiden vorliegt, für das der Unfall vom 5. September 1999 eine adäquate Ursache darstellt. 6.1 Dass der Beschwerdeführer an einer psychischen Erkrankung leide, ist erstmals mit der vorinstanzlichen Beschwerde geltend gemacht worden. Er beruft sich dabei auf das bereits erwähnte Gutachten des Dr. med. B.________ zu Handen der Invalidenversicherung (Erw. 4.2 hievor). 6.2 Die Vorinstanz hat offen gelassen, ob zwischen dem Unfall und dem psychischen Leiden ein natürlicher Kausalzusammenhang (BGE 129 V 181 Erw. 3.1) besteht. Dies ist im Lichte von SVR 1995 UV Nr. 23 S. 68 Erw. 3c unkorrekt. Aufgrund des Gutachtens von Dr. med. B.________ (das für die finale Invalidenversicherung erstattet worden ist) lässt sich bezüglich des natürlichen Kausalzusammenhangs zwischen dem Unfall und den psychischen Leiden nichts ableiten. Dieser Punkt müsste daher erst noch näher abgeklärt werden, weshalb denn auch der Beschwerdeführer die Einholung eines weiteren Gutachtens beantragt. Eine Rückweisung zu diesem Zweck erübrigt sich jedoch. Denn selbst wenn zusätzliche Abklärungen zur Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs führen würden, fehlt es an der Adäquanz des Kausalzusammenhangs. Dabei ist mit der Vorinstanz klar, dass die Adäquanzprüfung nach den für psychische Unfallfolgen geltenden Regeln (BGE 115 V 140 Erw. 6c; vgl. auch BGE 129 V 183 f. Erw. 4.1) zu erfolgen hat. Die Vorinstanz hat die diesbezüglichen Grundsätze richtig dargelegt, worauf verwiesen wird. Die vorinstanzliche Einordnung des Unfalls in den mittleren Bereich geht in Ordnung. Was der Beschwerdeführer dazu ausführt, ist stark übertrieben und geht über das objektive Unfallgeschehen hinaus. Die Adäquanzkriterien sind - wie die Vorinstanz ebenfalls zutreffend ausführt - nicht erfüllt. Hieran vermögen die in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vorgebrachten Einwände nichts zu ändern. Die Adäquanz zwischen dem Unfall und dem psychischem Leiden ist demnach zu verneinen.