Citation: 1C_332/2016 E. 2.3

2.3. Nach § 83 Abs. 1 des Planungs- und Baugesetzes des Kantons Zürich vom 7. September 1975 (PBG) legen Gestaltungspläne für bestimmt umgrenzte Gebiete Zahl, Lage, äussere Abmessungen sowie die Nutzungsweise und Zweckbestimmung der Bauten verbindlich fest. Besteht ein öffentliches Interesse an einem Gestaltungsplan, kann die Gemeinde einen öffentlichen Gestaltungsplan festsetzen (§ 84 Abs. 1 PBG). Wie das Verwaltungsgericht zu Recht festhält, legt dieser als Sondernutzungsplan einzig die (baurechtlichen) Rahmenbedingungen für das anschliessende Baubewilligungsverfahren verbindlich fest. Er hat weder eine präjudizielle Wirkung für die Beurteilung der von den Beschwerdeführern bestrittenen Befugnis des Zweckverbands, einen Neu- bzw. Erweiterungsbau für eine Akut- und Rehabilitationsklinik zu errichten und zu betreiben oder betreiben zu lassen, noch für die baurechtliche Bewilligungsfähigkeit eines entsprechenden Bauprojekts. Die Auffassung des Verwaltungsgerichts, der Stimmrechtsrekurs, mit dem die Beschwerdeführer die Absetzung der Abstimmung über den Gestaltungsplan wegen Einwänden gegen die Zulässigkeit der Spitalplanung des Zweckverbands und die Rechtmässigkeit des Bauprojekts verlangten, gehe an der Sache vorbei, ist damit ohne Weiteres vertretbar. Bezirksrat und Verwaltungsgericht sind nicht in Willkür verfallen, indem sie den von den Beschwerdeführern eingereichten Stimmrechtsrekurs als offensichtlich aussichtslos beurteilten.