Citation: 9C_642/2018 E. 3.3

3.3. Für den Zeitraum ab März 2017 hat das kantonale Gericht unter Hinweis auf ein Restless-Legs-Syndrom (Bewegungsstörung mit Bewegungsdrang der Beine) selbst für adaptierte Tätigkeiten nur mehr eine Arbeitsfähigkeit von 50 % angenommen. Diese Sachverhaltsfeststellung stützt sich einzig auf Berichte des behandelnden Neurologen Dr. D.________ vom 27. Februar und 25. März 2017. Zur Begründung, warum darauf abzustellen sei, führt die Vorinstanz allerdings ausschliesslich Umstände an, welche gegeneine Berücksichtigung der angeführten Stellungnahmen sprechen. So beanstandet das Gericht zu Recht, dass die von Dr. D.________ bescheinigte Verschlechterung des Gesundheitszustands weitgehend auf den subjektiven Angaben der Beschwerdeführerin beruht. Ferner bemängelt es, der behandelnde Neurologe habe keinen weiteren Kontrolltermin mit der Versicherten vereinbart. Dies spreche gegen eine langdauernde erhebliche Beeinträchtigung des Gesundheitszustands. Dass die Vorinstanz dennoch "zu Gunsten der Beschwerdeführerin" (so ihre ausdrückliche Anmerkung im angefochtenen Entscheid) von einer hälftigen Einschränkung bei Ausübung leidensangepasster Erwerbstätigkeiten ausging, ist augenfällig allein der - vermeintlichen - Tatsache geschuldet, dass sich "die Annahme einer Erwerbsunfähigkeit von 50 % (...) nicht auf den Rentenanspruch auswirkt bzw. auch unter diesen Umständen kein Rentenanspruch besteht". Eine solche Beweiswürdigung ist offensichtlich unrichtig und zu korrigieren (Art. 105 Abs. 2 BGG) : Eine relevante Verschlechterung der gesundheitlichen Situation kann mit Blick auf die erwähnten Berichte des behandelnden Neurologen nicht angenommen werden. Auch weitere medizinische Abklärungen im Nachhinein vermöchten an diesem Ergebnis nichts zu ändern, weshalb sie unterbleiben können.