Citation: 4A_153/2008 14.10.2008 E. B

Infolge des Unfalls wurden dem Beschwerdeführer von den Sozialversicherern eine IV-Rente sowie zunächst Taggelder und danach eine UVG-Rente ausgerichtet. Für den dadurch nicht gedeckten Schaden verlangte der Beschwerdeführer mit Klage vom 15. August 2005 beim Bezirksgericht Prättigau/Davos Fr. 948'695.-- nebst Zins und Kosten. Am 9. November 2006 verpflichtete das Bezirksgericht die Beschwerdegegnerin, dem Beschwerdeführer als Schadenersatz Fr. 471'266.60 nebst 5 % Zins seit 10. November 2006 sowie als Genugtuung Fr. 27'120.-- nebst 5 % Zins seit dem 19. Juni 1992 zu bezahlen. Beide Parteien fochten dieses Urteil beim Kantonsgericht von Graubünden an, der Beschwerdeführer mit dem Antrag auf Zahlung von Fr. 740'000.-- nebst 5 % Zins seit dem 10. November 2006, die Beschwerdegegnerin mit dem Antrag auf Abweisung der Klage. Darüber hinaus erhob der Beschwerdeführer (eventuelle) Anschlussberufung, mit welcher er eine andere Verzinsung der Genugtuung verlangte für den Fall, dass die Beschwerdegegnerin sich gegen die Zusprechung einer Genugtuung wenden sollte. Das Kantonsgericht trat mit Urteil vom 19. Februar 2008 auf die Anschlussberufung nicht ein und wies die Berufung des Beschwerdeführers ab. Die Berufung der Beschwerdegegnerin schützte es teilweise, indem es die Beschwerdegegnerin verpflichtete, dem Beschwerdeführer Fr. 140'885.-- Schadenersatz zu bezahlen, zuzüglich 5 % Zins auf Fr. 117'350.-- seit dem 10. November 2006 sowie Fr. 8'419.-- nebst 5 % Zins seit dem 1. September 1998 als Genugtuung.