Citation: 2C_331/2022 E. 1.1

1.1. Der im Jahr 1977 geborene A.________ ist Staatsangehöriger von Bangladesch. Er reiste am 22. März 2004 illegal in die Schweiz ein und ersuchte erfolglos um Asyl. Am 17. August 2004 heiratete A.________ die in der Schweiz niederlassungsberechtigte dominikanische Staatsangehörige B.________, worauf ihm eine Aufenthaltsbewilligung erteilt wurde. Am 19. August 2009 erhielt er die Niederlassungsbewiligung. Diese wurde ihm mit Verfügung des Migrationsamts des Kantons Zürich (Migrationsamt) entzogen, wobei diese Verfügung mit Urteil 2C_911/2011 des Bundesgerichts vom 3. Mai 2012 rechtskräftig wurde. Grund für den Widerruf der Niederlassungsbewilligung war das Vorliegen einer Scheinehe zwischen A.________ und B.________. A.________ verliess daraufhin die Schweiz, und seine Ehe mit B.________ wurde mit Urteil des Bezirksgerichts Zürich vom 18. September 2012 geschieden. Am 17. Juli 2015 heiratete A.________ in Dänemark die 1994 geborene und aus der Dominikanischen Republik stammende spanische Staatsangehörige C.________. Dieser war nach Vorlage eines Arbeitsvertrags mit der D.________ GmbH am 3. Juni 2015 eine bis am 3. Mai 2020 gültige Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA zwecks unselbständiger Erwerbstätigkeit erteilt worden. Gestützt auf seine Heirat mit C.________ wurde A.________ am 17. September 2015 eine ebenfalls bis 3. Mai 2020 gültige Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA erteilt.