Citation: 5A_875/2017 E. B

Die gegen diesen Entscheid von A.________ beim Obergericht des Kantons Bern eingereichte Berufung hiess dieses mit Entscheid vom 28. September 2017 (eröffnet am 3. Oktober 2017) teilweise gut. Die alleinige elterliche Sorge und die Obhut beliess es zwar bei B.________ (Dispositivziffer 2). Zusätzlich zu den schriftlichen Kontakten und der Möglichkeit, der Tochter Geschenke zu machen, räumte das Obergericht A.________ aber das Recht ein, die Tochter im Rahmen von Erinnerungskontakten vier Mal im Jahr zu treffen (Dispositivziffer 3). Die Mutter hielt es unter Strafandrohung zur Mitwirkung bei der Umsetzung dieser Kontakte an (Dispositivziffer 10). Weiter bestätigte auch das Obergericht die bereits bestehende Beistandschaft. Das Gericht beauftragte die Beistandsperson unter anderem mit der Organisation der Erinnerungskontakte (Dispositivziffer 4/1b) und damit, "mindestens einmal jährlich das Wohlergehen von C.________ zu überprüfen und sofern nötig der zuständigen [...] KESB Kindesschutzmassnahmen sowie die Anpassung der Kontaktregelung (inklusive Massnahmen zur aufbauenden Kontakterweiterung) zu beantragen" (Dispositivziffer 4/1c) sowie "nötigenfalls Empfehlungen auf Anpassung der behörlichen Massnahmen an veränderte Verhältnisse abzugeben, insbesondere sobald andere Kindesschutzmassnahmen angeordnet werden müssen" (Dispositivziffer 4/2b). Ausserdem verurteilte das Gericht A.________ zur Zahlung von folgenden Kindesunterhaltsbeiträgen (zuzüglich Familienzulagen; Dispositivziffer 6) : "A.________ hat für das Kind C.________ ab Rechtskraft des Scheidungsurteils bis am 31. Dezember 2016 monatliche Unterhaltsbeiträge, zahlbar monatlich zum Voraus, von CHF 1'718.00 zu leisten. Anschliessend hat A.________ die folgenden monatlichen Kinderunterhaltsbeiträge, zahlbar jeweils monatlich zum Voraus zu leisten: Barunterhalt Betreuungsunterhalt in CHF in CHF Phase 2 01.01.2017 - 989.00 3'055.00 31.07.2018 Phase 3 01.08.2018 - 1'160.00 2'264.00 31.07.2020 Phase 4 01.08.2020 - 1'328.00 2'281.00 31.07.2022 Phase 5 [01].08.2022 - 1'597.00 1'103.00 31.07.2026 Für die Zeit ab 1. August 2026 wird kein Betreuungsunterhalt mehr geschuldet. A.________ hat den vorstehenden Barunterhalt von CHF 1'597.00 [...] über die Volljährigkeit von C.________ hinaus weiterhin zu erbringen, bis die angemessene Ausbildung des Kindes C.________ ordentlicherweise abgeschlossen ist." Den nachehelichen Unterhalt setzte das Obergericht wie folgt fest (Dispositivziffer 7) : "Phase 1 03.12.2016 - 31.12.2016 3'230.00 Phase 2 01.01.2017 - 31.07.2018 989.00 Phase 3 01.08.2018 - 31.07.2020 1'210.00 Phase 4 01.08.2020 - 31.07.2022 1'124.00 Phase 5 [01].08.2022 - 31.07.2026 1'426.00" Die Regelung betreffend die Bonuszahlungen beliess das Obergericht unverändert (Dispositivziffer 8). Zuletzt hielt das Obergericht fest, von welchem Einkommen und Vermögen der Parteien es bei der Festsetzung der Unterhaltsbeiträge ausging (Dispositivziffer 9) und auferlegte die Kosten des Berufungsverfahrens A.________ (Dispositivziffern 14 und 15).