Citation: 1C_180/2021 E. 7.1

7.1. Nach Auffassung der Beschwerdeführerin hat die Vorinstanz den Sachverhalt (auch) hinsichtlich der Frage, ob und gegebenenfalls inwieweit die Granitstelen rund um den Containerplatz zu kürzen sind, offensichtlich unrichtig festgestellt. Sie macht geltend, die Vorinstanz habe erklärt, gemäss einem Fachbericht des Tiefbauamtes des Kantons Bern sei eine Sichtweite von mindestens 20 m nötig. Die Vorinstanz habe sich sodann auf eine von der Gemeinde eingereichte Berechnung der Sichtweiten gestützt, welche freilich explizit keine Berechnung der maximal zulässigen Höhe der Granitstelen enthalte und eine Begrenzung der Sichtweite durch die Nordwestecke des Erschliessungsturms auf 28,49 m (also weit über der Mindestsichtweite) aufzeige. Trotz des Fehlens einer solchen Berechnung habe die Vorinstanz behauptet, die Granitstelen würden mit einer Höhe von 0,6 m das Sichtfeld behindern. Es erschliesse sich nicht, wie die Vorinstanz ohne Berechnung durch ein fachkundiges Ingenieurbüro die maximal zulässige Höhe der Granitstelen ermittelt habe. Die Sachverhaltsfeststellungen im angefochtenen Urteil seien auch deshalb offensichtlich unrichtig bzw. unvollständig, weil die Vorinstanz die Container selbst nicht berücksichtigt habe. Sie habe zwar zu Recht ausgeführt, dass die Container weiterhin einen Teil der Sicht verdecken würden. Die Vorinstanz sei aber ohne jede Berechnung zum Schluss gekommen, es genüge, wenn die Steinelemente mit Ausnahme der ersten vier Elemente zurückgeschnitten würden. Es sei dem angefochtenen Urteil auch nicht zu entnehmen, von welchen Massen und welcher Platzierung der Container die Vorinstanz ausgegangen sei.