Citation: 6B_917/2017 E. 2.3

2.3. Die Einwendungen gegen den Schuldspruch wegen Widerhandlung gegen das WirtschG/SO beschränken sich auf die Behauptung, die Beherbergung sei nicht gewerbsmässig, da nicht gewinnorientiert. Der Einwand ist angesichts der unbestrittenen entgeltlichen Zimmervermietung nicht nachvollziehbar und genügt den Begründungsanforderungen gemäss Art. 106 Abs. 2 BGG offensichtlich nicht. Die Beschwerdeführerin scheint zu übersehen, dass das Bundesgericht die Anwendung und Auslegung kantonalen Rechts nicht frei, sondern nur auf die Verletzung eines verfassungsmässigen Rechts, namentlich auf Willkür, überprüft (vgl. BGE 140 III 385 E. 2.3 S. 387).