Citation: 1C_384/2012 E. 2.2

2.2. Die Beschwerdeführerin wirft der Vorinstanz eine unzutreffende Sachverhaltsfeststellung vor, da das Baugesuch bereits am 15. Mai 2012, also noch vor dem vorinstanzlichen Entscheid, eingereicht worden sei, räumt indessen selber ein, dass sie die Vorinstanz darüber nicht informiert hat. Weiter macht sie geltend, dass auch unabhängig von der erfolgten Baueingabe eine hinreichend konkretisierte Bauabsicht hätte bejaht werden müssen und demnach die Einhaltung der Anlagegrenzwerte für das neue Projekt zu prüfen gewesen wäre. Ihr Land sei ausserdem als stark unternutzt anzusehen, so dass auch aus diesem Grund Art. 3 Abs. 3 lit. c NISV analog anzuwenden sei. Schliesslich stellt die Beschwerdeführerin aber auch die Ungleichbehandlung überbauter und unüberbauter Grundstücke durch die bundesgerichtliche Rechtsprechung in Frage.