Citation: 7B.96/2004 15.06.2004 E. 2.2

2.2.1 Gemäss Art. 79 Abs. 1 OG ist in der Beschwerdeschrift kurz darzulegen, welche Bundesrechtssätze und inwiefern diese durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sind (BGE 119 III 49 E. 1). Diesen Anforderungen genügt die Beschwerde nicht einmal ansatzweise. 2.2.2 Von vornherein nicht eingetreten werden kann auf den Vorwurf, der Vorsteher und der Geschäftsleiter der Dienststelle Thun hätten gegen Art. 173, 174, 312 und 314 StGB verstossen. Obwohl die Bestimmungen des Strafgesetzbuches zum Bundesrecht gehören, können Verstösse dagegen von der erkennenden Kammer nicht beurteilt werden. Denn zum Bundesrecht im Sinne von Art. 19 SchKG gehören nur die betreibungsrechtlichen Rechtssätze des Bundesrechts und gewisse zivilrechtliche Normen (z.B. Art. 8 und 11 ZGB oder Art. 230 Abs. 2 OR; vgl. dazu Lorandi, Betreibungsrechtliche Beschwerde und Nichtigkeit, N. 43 ff. zu Art. 19 SchKG). 2.2.3 Ebenfalls nicht eingetreten werden kann auf die Ausführungen zur Verwertung eines geleasten Autos und zu den Aufforderungen des Schuldners an Gläubiger, ihre Betreibungen zurückzuziehen. Dazu steht im Urteil der Aufsichtsbehörde kein Wort, und neue Tatsachen können nicht vorgebracht werden (Art. 79 Abs. 1 OG). 2.2.4 Sodann ersucht der Beschwerdeführer, das Stammkapital der X.________ GmbH von Fr. 20'000.-- gemäss Art. 242 SchKG freizugeben. Wie in E. 2.1 ausgeführt, hat die Vorinstanz ausführlich und zutreffend dargetan, dass ein solches Begehren gemäss Art. 242 SchKG nicht vom Schuldner gestellt werden kann, sondern von Dritten in die Wege geleitet werden müsste. Da sich der Beschwerdeführer mit dem angefochtenen Entscheid nicht auseinander setzt (E. 2.2.1 hiervor), und im Weiteren nicht ersichtlich ist, inwiefern die Aufsichtsbehörde gegen Bundesrecht verstossen haben soll, kann auf die Beschwerde insgesamt nicht eingetreten werden.