Citation: 8C_63/2007 25.01.2008 E. 3.1

Auf der nichtmedizinischen beruflich-erwerblichen Stufe der Invaliditätsbemessung charakterisieren sich die gesetzlichen und rechtsprechungsgemässen Regeln über die Durchführung des Einkommensvergleichs (BGE 130 V 343 E. 3.4 S. 348, 128 V 29 E. 1 S. 30), einschliesslich derjenigen über die Anwendung der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE; BGE 129 V 472 E. 4.2.1 S. 475) und der Dokumentation von Arbeitsplätzen (DAP; BGE 129 V 472), als Rechtsfragen. In dieser Sicht stellt sich die Feststellung der beiden hypothetischen Vergleichseinkommen als Tatfrage dar, soweit sie auf konkreter Beweiswürdigung beruht, hingegen als Rechtsfrage, soweit sich der Entscheid nach der allgemeinen Lebenserfahrung richtet. Letzteres betrifft etwa die Frage, ob Tabellenlöhne anwendbar sind, welches die massgebliche Tabelle ist und ob ein (behinderungsbedingt oder anderweitig begründeter) Leidensabzug vorzunehmen sei. Demgegenüber beschlägt der Umgang mit den Zahlen der massgeblichen LSE-Tabelle und in den Arbeitsplatznachweisen der DAP Tatfragen (BGE 132 V 393 E. 3.3 S. 399). 3.2 Verwaltung und Vorinstanz haben die Invalidität zu Recht nach der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs (Art. 28 IVG, Art. 16 ATSG) ermittelt, für die Festsetzung des Invalideneinkommens auf den Betriebsgewinn 2002 (bereinigt um nicht entlöhnte Anteile und um den erhöhten übrigen Betriebsaufwand, welcher nicht unmittelbar mit der Behinderung zusammenhängt) abgestellt und das Invalideneinkommen für das Jahr 2002 auf Fr. 18'475.- festgesetzt. Hinsichtlich des Validenlohns hat das kantonale Gericht festgestellt, der Beschwerdeführer habe als selbstständiger Gebäudereinigungs-Unternehmer von 1997 bis 2000 gemäss den Jahresabschlüssen ein durchschnittliches Jahreseinkommen von Fr. 39'118.- erzielt. Teuerungsangepasst ergebe sich für das Jahr 2002 ein Valideneinkommen von Fr. 40'478.-. Dieser Verdienst widerspiegle die tatsächlichen Verhältnisse. Er sei in Jahren verdient worden, in denen die Arbeitskraft nicht durch Gesundheitsbeschwerden beeinträchtigt gewesen sei. Da das Einkommen aus der selbstständigen Erwerbstätigkeit seit der Gründung der Reinigungsfirma im Jahr 1979 stets grossen Schwankungen unterworfen gewesen sei, rechtfertige es sich entgegen der Ansicht des Versicherten nicht, für die Bemessung des Valideneinkommens lediglich auf den Durchschnittsverdienst aus den Jahren 1999 und 2000 abzustellen. Diese tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz sind nicht offensichtlich unrichtig und die rechtlichen Schlussfolgerungen nicht bundesrechtswidrig. Der Einwand des Versicherten, er habe in Anbetracht der veränderten persönlichen Lebensumstände durch die Gründung einer Familie und die Geburt seines Kindes für sein Geschäft Akquisitionsmassnahmen ergriffen, um ein höheres Einkommen zu erzielen, was ihm in den Jahren 1999 und 2000 auch gelungen sei, vermag daran nichts zu ändern. 3.3 Bei Gegenüberstellung der beiden Vergleichseinkommen (Fr. 40'478.- und Fr. 18'475.-) resultiert ein Invaliditätsgrad von 54 %. Damit besteht kein Anspruch auf eine höhere als die bereits zugesprochene halbe Rente der Invalidenversicherung.