Citation: 5A_925/2013 E. 3.5

3.5. Die Ausführungen, wie sie die Beschwerdeführerin abschliessend nochmals zusammenfasst (S. 19 ff. Ziff. 38-42), können dem Bundesgericht insgesamt keinen Anlass geben, in den Ermessensentscheid des Handelsgerichts einzugreifen. Die Beschwerdeführerin hat keine Zweifel gehabt, wo ihr Verkäufer als ebenfalls erfahrener Händler von Occasionsfahrzeugen offensichtlich gezweifelt hat (E. 3.2), sie wusste um den günstigen Preis, den sie bezahlt hat, und um den noch günstigeren Preis, den ihr Verkäufer bezahlt haben muss (E. 3.3), und sie konnte den ihr ausgehändigten Unterlagen entnehmen, in welcher kurzen Zeitspanne die Handwechsel erfolgt sind (E. 3.4). Aufgrund dieser Umstände durfte das Handelsgericht davon ausgehen, die Beschwerdeführerin habe ihren erhöhten Sorgfaltspflichten beim Kauf des BMW 520d Touring nicht genügt und insbesondere kein Misstrauen gehegt, wo es angezeigt gewesen wäre. Die Unterlassung jeglicher Nachforschungsmassnahmen schliesst ihren guten Glauben aus. Die handelsgerichtliche Abweisung des Feststellungsbegehrens, die Beschwerdeführerin sei Eigentümerin des BMW 520d Touring, verletzt deshalb kein Bundesrecht. Infolgedessen durfte auch das Begehren der Beschwerdeführerin um Schadenersatz für Standschaden und Wertverlust des Fahrzeugs, an dem sie kein Eigentum hat erwerben können, abgewiesen werden (E. 7 S. 26 des angefochtenen Urteils). Auf die Ausführungen der Beschwerdeführerin zum Schaden (S. 28 ff. Ziff. 52-57) ist bei diesem Ergebnis nicht einzugehen.