Citation: 4D_76/2024 E. 3.5.2

3.5.2. Bezogen auf den konkreten Fall erwog die Vorinstanz, der Beschwerdeführer habe zwar für seine elektronische Eingabe vom 27. Oktober 2023 mit der PrivaSphere AG eine zulässige Zustellplattform verwendet (vgl. dazu GSCHWEND, a.a.O., N. 14 zu Art. 130 ZPO), doch habe er die Eingabe nicht mit einer digitalen Signatur versehen. Damit sei die Eingabe nicht gültig erfolgt. Von der Ungültigkeit erfasst sei auch die beigelegte Fotografie. Eine nachträgliche Heilung dieses Mangels sei nicht möglich. Dabei verwies sie zutreffend auf die einschlägige bundesgerichtliche Rechtsprechung (BGE 142 V 152 E. 4.5 mit Hinweis auf das Urteil 4A_596/2015 vom 9. Dezember 2015). Wie die Vorinstanz zutreffend festhielt, liegt darin kein überspitzter Formalismus und keine Willkür. Die Vorinstanz ergänzte sodann, dass abgesehen davon Fotografien allein den nötigen strikten Beweis ohnehin nicht erbringen könnten. Weitergehende Beweisofferten vor Erstinstanz habe der Beschwerdeführer nicht behauptet.