Citation: 4C.111/2003 21.07.2003 E. 2

2.1 Nach Art. 55 Abs. 1 lit. c OG ist in der Berufungsschrift anzugeben, welche Bundesrechtssätze der angefochtene Entscheid verletzt und inwiefern er gegen sie verstösst. Fehl am Platz sind dagegen Erörterungen über die Anwendung kantonalen Rechts (Art. 43 Abs. 1 OG und Art. 55 Abs. 1 lit. c OG; BGE 108 II 167 E. 1a mit Hinweisen). Soweit die Beklagte die Verletzung von Bestimmungen der Zivilprozessordnung des Kantons Luzern rügt, ist auf die Berufung nicht einzutreten. 2.2 Im Berufungsverfahren hat das Bundesgericht seiner Entscheidung die tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz zu Grunde zu legen, es sei denn, diese beruhen auf einem offensichtlichen Versehen, sind unter Verletzung bundesrechtlicher Beweisvorschriften zu Stande gekommen oder bedürfen der Ergänzung, weil das Sachgericht in fehlerhafter Rechtsanwendung einen gesetzlichen Tatbestand nicht oder nicht hinreichend klärte, obgleich ihm entscheidwesentliche Behauptungen und Beweisanträge dazu prozesskonform unterbreitet worden waren (Art. 63 Abs. 2 und Art. 64 OG; BGE 115 II 484 E. 2a). Eine blosse Kritik an der Beweiswürdigung des Sachgerichts ist, soweit nicht Vorschriften des Bundesrechts in Frage stehen, ausgeschlossen (Art. 55 Abs. 1 lit. c OG; BGE 120 II 97 E. 2b). Soweit die Beklagte mit Berufung vorbringt, die Vorinstanz sei von einem fehlerhaften Sachverhalt ausgegangen, wenn sie in ihrem Entscheid annehme, die Beklagte habe zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses am 24. April 1999 davon gewusst, dass sich der Kläger ein Lokal auf Vorrat reserviert hatte, ist sie nicht zu hören. Wenn die Vorinstanz die Umstände nicht weiter abklärte, weil die Frage, ob der Kläger zum Zeitpunkt der Unterzeichnung der Vergleichsvereinbarung bereits ein Ersatzlokal gefunden hatte, rechtlich unerheblich ist, verletzt sie kein Bundesrecht.