Citation: 8C_163/2022 E. 4.3

4.3. Die Beschwerdeführerin hält dem im Wesentlichen entgegen, es dürfe nicht auf das SMAB-Gutachten abgestellt werden. Die Gutachter erwähnten zwar wiederholt verschiedene Erschöpfungssymptome wie Müdigkeit und Konzentrationsschwierigkeiten. Die Auswirkungen einer möglichen CrF-Diagnose würden aber zu Unrecht nicht thematisiert. Der allfällige Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit bliebe gänzlich unberücksichtigt, wodurch sich die Expertise als unvollständig und letztlich widersprüchlich präsentiere. Eine onkologische Begutachtung sei, entsprechend ihren bereits im Vorbescheidverfahren gestellten Anträgen, objektiv notwendig und nicht zuletzt mit Blick auf den Untersuchungsgrundsatz geboten. Zwecks Abklärung der kognitiven Einschränkungen sei eventuell eine neuropsychologische Sachverständige beizuziehen.