Citation: 6B_1273/2021 E. 2.4.3

2.4.3. Der Beschwerdeführer rügt, die Protokollierung sei in mehrfacher Hinsicht mangelhaft. In seiner Begründung belässt er es jedoch grösstenteils dabei vorzubringen, die Regeln von Art. 154 Abs. 4 lit. d StPO hätten nicht auf die Beschwerdegegnerin 2 als Person mit einer psychischen Störung angewendet werden dürfen. Es bestehe kein Raum für eine auf Video aufgezeichnete Einvernahme und ein im Nachhinein erstelltes Protokoll. Dabei zeigt er jedoch nicht auf, inwieweit dieses Protokoll mangelhaft sein soll. Mit der Vorinstanz ist nicht ersichtlich, weshalb der Umstand, dass die Videobefragungen nicht parallel protokolliert worden seien, sondern hiervon nachträglich Abschriften erstellt worden seien, zur Unverwertbarkeit der Einvernahmen der Beschwerdegegnerin 2 führen sollte. Der Beschwerdeführer macht weder geltend, das - wenn auch nachträglich erstellte - Protokoll enthalte nicht alle Aussagen der Beschwerdegegnerin 2, noch bringt er vor, die Aussagen seien falsch protokolliert worden und er habe im vorinstanzlichen Verfahren eine Protokollberichtigung verlangt. Mit dem pauschalen Vorbringen, die Protokollierung sei mangelhaft, vermag der Beschwerdeführer den (qualifizierten) Begründungsanforderungen vor Bundesgericht nicht zu genügen (Art. 42 Abs. 2 BGG).