Citation: 4A_67/2024 E. 1

1.1 Mit dem angefochtenen Entscheid wies die Vorinstanz das Begehren der Beschwerdeführerinnen um Anordnung einer Sicherheitsleistung ab. Es handelt sich um einen selbstständig eröffneten Vor- und Zwischenentscheid, der weder die Zuständigkeit noch den Ausstand betrifft und gegen den die Beschwerde nach Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG nur zulässig ist, wenn der Entscheid einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann (BGE 142 III 798 E. 2.1 f. mit Hinweisen). Die Ausnahme von Art. 93 Abs. 1 lit. b fällt hier ausser Betracht. Nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung muss ein nicht wieder gutzumachender Nachteil rechtlicher Natur sein, was voraussetzt, dass er sich auch mit einem späteren günstigen Endentscheid nicht oder nicht gänzlich beseitigen lässt. Dagegen reichen rein tatsächliche Nachteile wie die Verfahrensverlängerung oder -verteuerung nicht aus (BGE 137 III 380 E. 1.2.1 mit Hinweisen). Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung kann die vollständige oder teilweise Abweisung eines Gesuchs um Sicherstellung der Parteientschädigung einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG bewirken (Urteile 4A_497/2020 vom 19. Oktober 2021 E. 1.1, nicht publ. in: BGE 147 III 529; 4A_567/2021 vom 21. Dezember 2021 E. 1; 4A_121/2018 vom 10. September 2018 E. 5; 5A_126/2014 vom 10. Juli 2014 E. 1.1, nicht publ. in: BGE 140 III 444; 4A_290/2008 vom 4. Mai 2009 E. 3.3). Vorliegend tritt zwar der Nachteil nur ein, wenn der Beschwerdegegner im hängigen Prozess unterliegt, ihm nach Art. 105 Abs. 3 FusG die Kosten wegen besonderer Umstände auferlegt werden und die Bezahlung einer Parteientschädigung ausbleibt. Jedoch genügt nach Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG die blosse Möglichkeit eines rechtlichen Nachteils (vgl. BGE 134 III 188 E. 2.1). 1.2 Die Beschwerde in Zivilsachen ist ein reformatorisches Rechtsmittel; demnach können sich die Beschwerdeführerinnen nicht darauf beschränken, die Aufhebung des angefochtenen Entscheids und dessen Rückweisung an die Vorinstanz zu verlangen, sondern sie müssen einen Antrag in der Sache stellen (BGE 136 V 131 E. 1.2; 134 III 379 E. 1.3). Auf ein Rechtsmittel mit formell mangelhaften Rechtsbegehren ist aber ausnahmsweise einzutreten, wenn sich aus der Begründung, allenfalls in Verbindung mit dem angefochtenen Entscheid, ergibt, was die beschwerdeführende Partei in der Sache verlangt (BGE 137 III 617 E. 6.2, 313 E. 1.3; 135 I 119 E. 4). Im vorliegenden Fall geht aus der Begründung klar hervor, dass die Beschwerdeführerinnen die Gutheissung ihres Antrags auf Sicherheitsleistung erreichen wollen. Damit kann auf ihre Beschwerde - vorbehältlich rechtsgenügender Begründung - eingetreten werden.