Citation: 8C_847/2017 E. 3

Als das Bundesgericht die Sache an das kantonale Gericht zurückgewiesen hatte, damit es die erheblichen Tatsachen zur Beurteilung der Adäquanz feststelle (SVR 2017 UV Nr. 11 S. 39, 8C_298/2016), war nicht mehr streitig, dass bezüglich der somatischen Beeinträchtigungen der rechtserhebliche Kausalzusammenhang weggefallen, die Leistungseinstellung unter diesem Gesichtspunkt rechtens und der auf Ende Dezember 2010 erfolgte Fallabschluss mit Prüfung der Rentenfrage und der Integritätseinbusse nicht verfrüht erfolgt waren. Es stand auch fest, dass die noch bestehenden psychischen Probleme natürlich kausal auf den Vorfall vom 24. November 2004 zurückzuführen sind, dieser zudem als den Unfallbegriff erfüllendes, aussergewöhnliches Schreckereignis zu qualifizieren ist, die Beschwerdeführerin als Folge dieses Schreckereignisses unter anderem natürlich kausal an einer andauernden Persönlichkeitsänderung nach Extrembelastung leidet und ab Leistungseinstellung nur noch zu 50 % arbeitsfähig sowie im Umfang von 50 % in ihrer Integrität beeinträchtigt war.