Citation: 5P.379/2001 18.02.2002 E. 5

5.- Aus den dargelegten Gründen muss die staatsrechtliche Beschwerde gutgeheissen werden. Sie ist in zwei Punkten begründet. Das Obergericht wird neu zu beurteilen haben, ob und in welchem Umfang dem Beschwerdeführer ein zumutbares Erwerbseinkommen - vom Gesundheitszustand abgesehen (E. 3 hiervor) - tatsächlich möglich ist (E. 2 hiervor) und wie es sich mit dem angerechneten Mietertrag (E. 4b hiervor) und den geltend gemachten Rentenansprüchen im Einzelnen verhält (E. 4c hiervor). Die Beschwerdegegnerin unterliegt und wird damit kosten- und entschädigungspflichtig (Art. 156 Abs. 1 und Art. 159 Abs. 1 und 2 OG). Ihrem Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege kann entsprochen werden (Art. 152 OG). Sie ist nachgewiesenermassen mittellos und von der Sozialfürsorge abhängig; zwar hat sie nach eigenen Angaben zwischenzeitlich ihren Güterrechtsanteil von Fr. 15'000.-- erhalten, doch ist ihr dieser Betrag als Notreserve zu belassen (vgl. die Nachweise bei Bühler, Die Prozessarmut, in: Gerichtskosten, Parteikosten, Prozesskaution, unentgeltliche Prozessführung, Bern 2001, S. 131 ff., S. 155). Als Beschwerdegegnerin kann ihr die Aussichtslosigkeit des gestellten Rechtsbegehrens nicht entgegengehalten werden, zu dessen Erhebung und Begründung sie fraglos auf anwaltliche Hilfestellung angewiesen gewesen ist (Geiser, Grundlagen, in: Prozessieren vor Bundesgericht,