Citation: 4A_147/2022 E. 5.1.4

5.1.4. Das Gleiche gilt, wenn die Vorinstanz darlegte, dass die Beschwerdeführerin in ihrer Berufungsschrift nicht darauf eingehe, weshalb - entgegen der Auffassung der Erstinstanz - eine bis ins Jahr 2018 operativ tätige Unternehmung nach drei Jahren eingestellter operativer Tätigkeit noch ein funktionierendes Unternehmen sein soll. Auch hier zeigt die Beschwerdeführerin nicht rechtsgenüglich auf, dass die Vorinstanz Bundesrecht verletzt hätte (vgl. Erwägung 5.1.3). Damit trägt bereits die selbstständige Begründung der Vorinstanz, dass die Beschwerdeführerin auch diesbezüglich den Begründungsanforderungen im vorinstanzlichen Verfahren nicht genügte. Ob die zusätzliche Erwägung der Vorinstanz, wonach das Verbuchen von Aufwänden nicht auf eine operative Tätigkeit schliessen lasse, bundesrechtswidrig wäre, kann daher offen bleiben. Entsprechend braucht auch nicht auf die dagegen von der Beschwerdeführerin erhobenen Einwände eingegangen zu werden.