Citation: 4C.214/2000 27.10.2000 E. 1

1.-Der Beklagte anerkennt grundsätzlich die Forderung der Klägerin, beruft sich aber auf eine Gegenforderung, welche er zur Verrechnung bringen will. a) Der Beklagte bildete mit der Sandrag Immobilien Schwyz AG (Aktiengesellschaft) eine einfache Gesellschaft. Diese schloss mit der Beschwerdegegnerin am 11. März 1985 einen Kreditvertrag über Fr. 1'550'000.--. Er macht geltend, die Klägerin habe gemeinsam mit dem an der Aktiengesellschaft damals wirtschaftlich Berechtigten durch vertragswidriges Verhalten ihm persönlich einen Schaden von über Fr. 500'000.-- zugefügt, weshalb ihre Forderung durch Verrechnung getilgt sei. Die Klägerin hafte für diesen Schaden nicht nur aus dem Vertrag, sondern auch aus unerlaubter Handlung, als Mittäterin zusammen mit dem damals an der Aktiengesellschaft wirtschaftlich Berechtigten. b) Das Obergericht erkannte, der Beklagte könne einen allfälligen vertraglichen Schadenersatzanspruch mangels Gegenseitigkeit der Forderungen nicht zur Verrechnung bringen, da dieser der einfachen Gesellschaft zur gesamten Hand und nicht dem Beklagten zustehe. In Bezug auf einen ausservertraglichen Anspruch auf Schadenersatz hielt das Obergericht fest, der Beklagte setze sich nicht hinreichend mit dem Urteil des Kantonsgerichts auseinander und genüge daher seiner Begründungspflicht nicht. Überdies liege keine Widerrechtlichkeit vor.