Citation: I 598/02 12.03.2003 E. 4

4.1 Obwohl die Verwaltung bereits aus medizinischen Gründen eine neue Invaliditätsbemessung vorzunehmen haben wird, rechtfertigt es sich in Anbetracht der Einwände in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde, auch zum von Vorinstanz und Verwaltung vorgenommenen Einkommensvergleich Stellung zu nehmen. In diesem Zusammenhang gilt es vorerst festzuhalten, dass für die Vornahme des Einkommensvergleichs grundsätzlich auf die Gegebenheiten im Zeitpunkt des allfälligen Rentenbeginns abzustellen ist. Bevor die Verwaltung über einen Leistungsanspruch befindet, muss sie indessen prüfen, ob in der dem Rentenbeginn folgenden Zeit eine erhebliche Veränderung der hypothetischen Bezugsgrössen eingetreten ist. Gegebenenfalls hat sie vor ihrem Entscheid einen weiteren Einkommensvergleich durchzuführen (BGE 128 V 174; Urteil L. vom 18. Oktober 2002, I 761/01).