Citation: 5A_233/2022 E. A

Die C.________ AG war Eigentümerin von drei Grundstücken auf der Alp D.________ oberhalb von U.________in der Gemeinde V.________. Deren eines war und ist mit dem Berghaus "E.________" bebaut; die beiden anderen sind Kleinstparzellen mit 19 resp. 125 m 2 Fläche. Das Berghaus war laut Handelsregister das Domizil der Gesellschaft. Diese hatte es der A.________ GmbH verpachtet. Deren Gesellschafter F.________ und G.________ führten den Betrieb. Einziges zeichnungsberechtigtes Organ der C.________ AG war H.________. Dieser nahm nach dem aus finanziellen Gründen erfolgten Verlust seines Hauses im nahe gelegenen W.________ offiziellen Wohnsitz im privaten Wohnhaus der Gesellschafter der A.________ GmbH, hielt sich allerdings nach eigener Darstellung mehrheitlich im Hotel I.________ in X.________ auf, welches bis zum Verkauf im Mai 2013 Eigentum der C.________ AG war. In einer Betreibung gegen H.________ ersteigerte B.________ am 24. Oktober 2013 zwei Forderungen des erstgenannten über zusammen rund Fr. 711'000.-- gegen die C.________ AG. Am 19. November 2013 beschloss die Generalversammlung der C.________ AG deren Liquidation und H.________ wurde Liquidator. Die C.________ AG in Liquidation verkaufte die eingangs genannten Grundstücke am 27. November 2013 an die A.________ GmbH. Im Kaufvertrag wurde ein Kaufpreis von Fr. 1 Mio. beurkundet. Als Zahlungsmodalitäten sah der Kaufvertrag eine Übernahme der effektiven Schuld von Fr. 470'000.-- aus dem Namenschuldbrief im 1. Rang zu Gunsten der Bank J.________, die Zahlung von Fr. 500'000.-- durch Banküberweisung auf das Bankkonto der Anwaltskanzlei K.________ AG zwecks Auslösung eines Inhaber-Papier-Schuldbriefs im 2. Rang von nominell Fr. 1 Mio. und die Zahlung eines Betrags von Fr. 30'000.-- mittels Banküberweisung auf das Bankkonto der Verkäuferschaft vor. Am 3. Dezember 2013 überwies die C.________ AG sodann unter dem Titel "Rückzahlung Mietzins" Fr. 13'115.-- an die Käuferin. B.________ betrieb die C.________ AG am 3. Januar 2014 in Prosequierung eines (leeren) Arrestes, und am 29. April 2014 wurde über die Betriebene der Konkurs eröffnet. B.________ wurde mit seinen ersteigerten Forderungen im dritten Rang kolloziert, neben einigen anderen Gläubigern mit kleinen Forderungen. Am 21. November 2014 trat die Konkursverwaltung allfällige Anfechtungsansprüche gegen die A.________ GmbH aus dem Verkauf der Grundstücke im Sinne von Art. 260 SchKG an B.________ ab. Am 23. Dezember 2015 verfügte das damalige Bezirksgericht Albula (heute Regionalgericht Albula) auf Antrag von B.________ im Sinne einer vorsorglichen Massnahme eine Grundbuchsperre über zwei der streitigen Grundstücke.