Citation: 6B_1381/2022 E. 3.4

3.4. Die Vorinstanz legt willkürfrei dar, weshalb die geltend gemachten Beweise nicht geeignet sind, die tatsächlichen Feststellungen im Urteil vom 13. März 2020 wesentlich zu beeinflussen, da sich das Berufungsgericht nicht allein auf die Aussagen des Belastungszeugen abstützte. Ganz im Gegenteil stellte es insbesondere auf die eigenen Aussagen des Beschwerdeführers sowie auf weitere Zeugenaussagen und die Erkenntnisse der Tatrekonstruktion betreffend die Schussabgabe ab. Mit diesen Erwägungen setzt sich der Beschwerdeführer überhaupt nicht auseinander. Das genügt den Begründungsanforderungen an die Beschwerde nicht. Der Beschwerdeführer stellt im Übrigen der vorinstanzlichen Einschätzung eine rein appellatorische Argumentation gegenüber, auf welche das Bundesgericht nicht eintritt. Indem die Vorinstanz Revisionsgründe verneint und gestützt auf Art. 412 Abs. 2 StPO auf das Revisionsgesuch nicht eintritt, verletzt sie kein Bundesrecht. Bei der vorläufigen und summarischen Prüfung des Revisionsgesuchs im Sinne von Art. 412 StPO sind grundsätzlich die formellen Voraussetzungen zu klären. Das Gericht kann jedoch auf ein Revisionsgesuch auch nicht eintreten, wenn offensichtlich kein Revisionsgrund vorliegt (siehe E. 3.2.2).