Citation: 6P.115/2004 10.12.2004 E. 6

Der Beschwerdeführer ist der Ansicht, dass die Heroinlieferungen, welche er wegen Dieselgeruchs zurücknehmen musste, bei der Bestimmung der relevanten Drogenmenge nicht zu berücksichtigen seien, nachdem ohnehin zweifelsfrei feststehe, dass ein schwerer Fall im Sinne von Art. 19 Ziff. 2 BetmG gegeben sei. Die Vorinstanz ging davon aus, dass die wiederholt zurück-genommenen und wieder in Umlauf gebrachten Heroinlieferungen mit Dieselgeruch hinsichtlich der massgebenden Menge grundsätzlich zu berücksichtigen seien. Der Auffassung des Beschwerdeführers kann nicht gefolgt werden. Die verschiedenen zurückgenommenen Heroinlieferungen mit Diesel-geruch hatte die Vorinstanz deshalb bei der Berechnung der Menge und damit auch bei der Strafzumessung je einzeln zu berücksichtigen, weil der Beschwerdeführer damit jedes Mal eine Widerhandlung gegen Art. 19 Ziff. 1 in Verbindung mit Art. 19 Ziff. 2 lit. BetmG beging.