Citation: 4A_211/2023 E. 2.2.2

2.2.2. Bereits die erste Instanz hatte darauf abgestellt, dass es sich bei den angeblich zu tief bilanzierten Steuerrückstellungen und angeblich zu hoch ausgewiesenen angefangenen Arbeiten im Jahresabschluss per Ende 2011 um Tatsachen handelte, welche die Käuferin aufgrund ihrer Vertretung im Verwaltungsrat kannte oder zumindest hätte kennen müssen. Soweit die Beschwerdeführer der Ansicht waren, mit derartigen Überlegungen verstosse die Erstinstanz gegen die Verfahrensbeschränkung, hätten sie dies im Berufungsverfahren zur Ausschöpfung des Instanzenzuges zwingend rügen müssen. Dass sie dies getan hätten, ergibt sich nicht aus dem angefochtenen Entscheid und zeigen sie nicht rechtsgenüglich auf.