Citation: 8C_14/2023 E. 2

Das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich bestätigte im Urteil vom 19. Oktober 2022 die Verfügung der IV-Stelle vom 24. Juni 2021, mit welcher das Invalidenrentenbegehren der Beschwerdeführerin vom November 2019 abgelehnt wurde. Dabei liess es die Frage, ob der Leistungsanspruch der Beschwerdeführerin nicht bereits an der versicherungsmässig geforderten minimalen Beitragszeit nach Art. 36 Abs. 1 IVG scheitere, offen. Es bestimmte statt dessen den Invaliditätsgrad nach der gemischten Methode, wobei hinsichtlich des mutmasslichen Umfangs des Anteils der Erwerbstätigkeit auf die Aussagen der ersten Stunde abzustellen sei. Bezüglich der Frage nach dem in einer dem Leiden angepassten Tätigkeit erzielbaren Einkommen führte es weiter aus, selbst wenn dabei vom für die Beschwerdeführerin günstigsten Fall ausgegangen würde, nämlich dass sie ihre Restarbeitsfähigkeit mit dem effektiv erzielten Einkommen vollständig ausschöpft, daraus kein rentenbegründender Invaliditätsgrad von mindestens 40 % resultieren würde. Das im Beschwerdeverfahren gestellte Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wies das kantonale Gericht sodann ab, da bereits nach eigenen Angaben der Gesuchstellerin ein Einkommensüberschuss bestehe, welcher es ihr ermögliche, innert angemessener Frist die mutmasslichen Anwalts- und Gerichtskosten zu bezahlen; effektiv liege der Einkommensüberschuss erheblich höher.