Citation: 1C_435/2022 E. 1.2.2

1.2.2. In einer Eventualbegründung führte das Verwaltungsgericht aber auch aus, dass selbst wenn auf das Rechtsmittel einzutreten wäre, keine Notwendigkeit bestanden hätte, den geltenden Zonenplan im betroffenen Gebiet gestützt auf Art. 21 RPG anzupassen und es auch in materieller Hinsicht abzuweisen wäre (E. 6.3 des vorinstanzlichen Entscheids). In einer solchen Konstellation beurteilt das Bundesgericht auch die materielle Rechtslage und sieht aus prozessökonomischen Gründen davon ab, den angefochtenen Entscheid aufzuheben, wenn zwar zu Unrecht auf die Beschwerde nicht eingetreten wurde, die Eventualbegründung in der Sache aber zutreffend ist. Deshalb muss sich die Beschwerdebegründung (Art. 42 Abs. 2 BGG) in solchen Fällen sowohl mit dem Nichteintreten als auch mit der materiellrechtlichen Seite auseinandersetzen, was vorliegend der Fall ist. Erweist sich hingegen der Nichteintretensentscheid als richtig, so bleibt es dabei und das Bundesgericht hat sich mit der materiellen Seite nicht auseinanderzusetzen (BGE 139 II 233 E. 3.2 mit Hinweisen; vgl. auch BGE 141 I 36 E. 5.2).