Citation: 6B_716/2024 E. 4.2.3

4.2.3. Anhaltspunkte für besonders intensive gesellschaftliche Beziehungen, die über eine normale Integration hinausgehen, verneint die Vorinstanz zu Recht. Die Beschwerdeführerin habe vor Erstinstanz nur von einer Mitgliedschaft in einer ghanaischen kirchlichen Gemeinschaft berichtet. Von einem nachhaltigen ausserfamiliären Beziehungsnetz in der Schweiz könne somit nicht gesprochen werden. Der Vorinstanz zufolge spricht die Beschwerdeführerin gut Deutsch. Alleine deshalb kann aber noch nicht auf eine überdurchschnittliche soziale Integration geschlossen werden. Zudem lebt nur die Mutter der Beschwerdeführerin als einzige Verwandte in der Schweiz, während ihre Schwester immer noch in Ghana wohnt. Mit dieser stehe die Beschwerdeführerin gemäss eigenen Angaben täglich in telefonischem Kontakt. Überdies habe sie täglichen Kontakt mit ihrem Ehemann in Ghana. Damit verfüge sie nach wie vor über eine Bindung zu ihrem Heimatland.