Citation: 1C_26/2024 E. 3.2

3.2. Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers hat sich die Vorinstanz in E. 5 ihres Entscheids über mehrere Seiten mit seinen Ausführungen betreffend Durchführung eines Bewilligungsverfahrens nach § 202 Abs. 2 PBG/LU statt § 202 Abs. 3 PBG/LU auseinandergesetzt - d.h. mit seiner Bestreitung, dass zwischen ihm und der Beschwerdegegnerin eine Vereinbarung über die Ausgestaltung der Flügelmauer zustande gekommen sei. In Bezug auf den betroffenen südöstlichen Bereich des Grundstücks Nr. 268 stellte sie in für das Bundesgericht verbindlicher Weise zunächst fest, früher sei eine Eingangspforte vorhanden gewesen, die an das Strassengrundstück Nr. 810 und an das Nachbargrundstück Nr. 1061 angegrenzt habe. Der Abbruch dieser Eingangspforte und der entlang der Grenze zur Strasse führenden Stützmauer sowie der Neubau einer Stützmauer mit einem Eingang, die parallel zur Strasse bis an die Garage des Nachbargrundstücks Nr. 1061 des Beschwerdeführers verlaufe, sei am 13. November 2019 bewilligt worden. Das erste Bauabänderungsgesuch habe unter anderem den Verzicht auf den zuvor bewilligten Eingang im Mauerbereich beinhaltet. Davon abgesehen sei es hinsichtlich der Stützmauer im südöstlichen Bereich des Grundstücks beim zuvor bewilligten Verlauf geblieben. Die dagegen erhobene Einsprache habe der Beschwerdeführer infolge einer Übereinkunft hinsichtlich der Flügelmauer zurückgezogen und die erste Bauabänderungsbewilligung sei am 12. Mai 2021 erteilt worden. Die Vorinstanz kam zum Schluss, der Beschwerdeführer habe vorgängig sein Einverständnis zur bewilligten Flügelmauer erteilt. Die Einwände, die er nun gegen das zweite Bauabänderungsgesuch erhebe, stünden im Widerspruch zu seinem Verhalten, das er im Laufe des ersten Bauabänderungsverfahrens gezeigt habe. Triftige Gründe, die ein Zurückkommen auf seine frühere Zustimmung als nachvollziehbar erscheinen liessen, bringe er nicht vor. Die Erhebung einer Einsprache gegen eine Bauabänderung, der er in einem früheren Zeitpunkt zugestimmt habe, wäre daher nicht schützenswert. Die Frage, ob ein Verfahren nach § 202 Abs. 2 PBG/LU durchzuführen gewesen wäre, könne daher offen gelassen werden (E. 5.7). Vor diesem Hintergrund bestand für die Vorinstanz denn auch keine Veranlassung, sich mit den Voraussetzungen von § 202 Abs. 3 PBG/LU auseinanderzusetzen. Mit seinen Vorbringen, vom bewilligten Umgebungsplan seien ein ganzes Quartier und zwei private Strassengenossenschaften betroffen, vermag der Beschwerdeführer nicht darzutun, dass die Baubewilligungsbehörde in Verletzung des Willkürverbots von einem Verfahren gemäss § 202 Abs. 2 PBG/LU abgesehen hat. Dies gilt auch hinsichtlich seines Vorbringens, Umgebungs- und Bepflanzungspläne seien grundsätzlich zusammen mit dem Baugesuch einzureichen, sowie seiner nicht substanziiert begründeten Aussage, es seien "strassenpolizeiliche und waldrechtliche Fragen" betroffen. Der Verlauf der Mauer wurde gemäss Darstellung im angefochtenen Urteil bereits im Rahmen des ursprünglichen Baubewilligungsverfahrens im Jahr 2019 bewilligt.