Citation: 7B.28/2004 09.03.2004 E. A

A.a A.________ ist Eigentümerin einer Liegenschaft in Z.________. Weil die Hypothekarzinse nicht bezahlt wurden, leitete die Bank B.________ die Betreibung auf Grundpfandverwertung ein. Während des Verfahrens beantragte die Eigentümerin zunächst, der Gerichtspräsident habe in den Ausstand zu treten, was mit Beschluss des Obergerichts des Kantons Thurgau am 27. Januar/18. Februar 2003 abgelehnt wurde. Danach verlangte A.________, die Zwangsverwertung ihrer Liegenschaft sei aufzuheben. Mit Beschluss vom 7./22. April 2003 wies die obere Aufsichtsbehörde auch diese Beschwerde ab. Auf die dagegen erhobene Beschwerde trat das Bundesgericht am 30. Juli 2003 nicht ein (7B.112/2003). A.b Das Betreibungsamt Z.________ liess die Liegenschaft in der Folge durch C.________ schätzen, wogegen A.________ erneut Beschwerde erhob. Daraufhin schlug das Gerichtspräsidium Z.________ der Eigentümerin D.________ als neuen Schätzer vor, was diese ablehnte. Das Gerichtspräsidium offerierte ihr, selber zwei Schätzer vorzuschlagen, was sie am 24. September 2003 tat. Am 9. Oktober 2003 betraute das Gerichtspräsidium den Architekten E.________ mit der Schätzung der Liegenschaft. Am 27. Oktober 2003 stellte das Gerichtspräsidium Z.________ die neue Verkehrswertschätzung der Eigentümerin und dem Betreibungsamt Z.________ zur Vernehmlassung zu. Das Betreibungsamt bemerkte am 28. Oktober 2003 dazu, dass die Abweichung zur ersten Schätzung lediglich 2,370 % betrage, somit keine relevante Änderung eingetreten sei. Trotzdem sei das Amt bereit, den Schätzwert mit Fr. 520'000.-- zu publizieren, wozu es auch ohne Beschwerde Hand geboten hätte. A.c Am 10. November 2003 reichte A.________ beim Gerichtspräsidium Z.________ Beschwerde ein und verlangte eine Neuschätzung. Mit Entscheid vom 17. November 2003 wurde die Beschwerde abgewiesen mit der Begründung, es liege keine Gesetzesverletzung vor und die Übernahme des gutachtlich ermittelten Verkehrswertes bedeute keine Unangemessenheit. Der Weiterzug der Sache an das Obergericht des Kantons Thurgau als kantonale Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs hatte keinen Erfolg. Mit Beschluss vom 19. Dezember 2003 wurde das Rechtsmittel abgewiesen.