Citation: 2A.33/2003 29.01.2003 E. 1

Der libanesische Staatsangehörige X.________ heiratete am 17. September 1996 eine Schweizer Bürgerin; er erhielt im Kanton Nidwalden eine Aufenthaltsbewilligung zwecks Verbleib bei der Ehefrau (Art. 7 ANAG). Am 28. April 1999 reichte die Ehefrau beim Kantonsgericht des Kantons Nidwalden die Scheidungsklage ein, und im Juni 1999 zog X.________ aus der ehelichen Wohnung aus. Am 7. Juni 2000 wurde die Scheidungsklage abgewiesen, einerseits weil die Trennung der Ehegatten noch nicht vier Jahre dauere (Art. 114 ZGB), andererseits weil das Gericht die Fortsetzung der Ehe nicht als für die Ehefrau unzumutbar (Art. 115 ZGB) erachtete. Die Fremdenpolizei des Kantons Nidwalden lehnte am 9. April 2002 das Gesuch von X.________ um Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung ab und forderte ihn auf, die Schweiz zu verlassen (Wegweisung); sie ging davon aus, dass die Ehe endgültig gescheitert sei und eine Berufung darauf bzw. auf Art. 7 ANAG im fremdenpolizeirechtlichen Bewilligungsverfahren rechtsmissbräuchlich sei. Die Justiz- und Sicherheitsdirektion des Kantons Nidwalden wies die gegen diese Verfügung der Fremdenpolizei erhobene Beschwerde ebenso ab wie das Verwaltungsgericht, Verwaltungsabteilung, des Kantons Nidwalden die gegen den Beschwerdeentscheid der Direktion erhobene Beschwerde (Urteil vom 20. Dezember 2002). Mit rechtzeitiger Verwaltungsgerichtsbeschwerde vom 22. Januar 2003 beantragt X.________, das Urteil des Verwaltungsgerichts sei aufzuheben und es sei seine Aufenthaltsbewilligung zu verlängern bzw. ihm die Niederlassungsbewilligung zuzusprechen. Es ist weder ein Schriftenwechsel angeordnet, noch sind die Akten eingeholt worden.