Citation: 6A.50/2003 03.09.2003 E. 2

Der Abteilungspräsident hat die angefochtene Verfügung eingehend und überzeugend begründet. Er hat sich an den ihm im Rahmen einer Zwischenverfügung zukommenden Beurteilungsspielraum gehalten sowie die massgebenden Interessen berücksichtigt und zutreffend gewürdigt (dazu BGE 106 Ib 115 E. 2a; 125 II 492 E. 2b S. 496). Zutreffend erkennt er, dass hier keine besonderen Umstände vorliegen, die im Lichte der Rechtsprechung ausnahmsweise die Gewährung der aufschiebenden Wirkung rechtfertigen könnten (vgl. BGE 122 II 359 E. 3a 107 Ib 395 E. 2a 106 Ib 115 E. 2b). Es liegen sodann hinreichend begründete Anhaltspunkte dafür vor, dass der Beschwerdeführer keine Gewähr für einen verantwortungsbewussten Umgang mit Alkohol in Bezug auf den Strassenverkehr bietet. Gegen ihn wurden seit 1974 zahlreiche Administrativmassnahmen verhängt. Die ihnen zu Grunde liegenden Vorfälle wogen teilweise schwer. Drei Mal wurde ihm der Führerausweis wegen Fahrens in angetrunkenem Zustand entzogen, letztmals im Jahre 1992. Auch wenn dies bereits längere Zeit zurückliegt, ist der Entscheid des Abteilungspräsidenten angesichts des neuen Vorfalls und des Gutachtens, das dem Beschwerdeführer eine Alkoholproblematik attestiert, nicht zu beanstanden. Das Interesse an einem sofortigen Vollzug des Sicherungsentzugs ist hier gegeben und verdient angesichts der erwähnten Umstände den Vorrang gegenüber den Interessen des Beschwerdeführers, bis zum Entscheid in der Sache zum Strassenverkehr zugelassen zu bleiben. Für Einzelheiten kann auf die Erwägungen in der angefochtenen Verfügung verwiesen werden.