Citation: 8C_714/2018 E. 2

Fest steht, dass die Beschwerdeführerin - soweit ersichtlich - den formellen Fallabschluss (noch) nicht verfügt und folglich den allfälligen Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 UVG) und eine Integritätsentschädigung (Art. 24 Abs. 1 UVG) noch nicht geprüft hat (vgl. Art. 19 Abs. 1 und Art. 24 Abs. 2 UVG). Vor Bundesgericht blieb nunmehr unbestritten, dass die Versicherte gemäss angefochtenem Entscheid auch nach dem 6. Juli 2016 Anspruch auf die Übernahme der ärztlich verordneten Physiotherapie bzw. MTT durch die Visana hat. Insoweit ist der vorinstanzliche Entscheid unangefochten in Teilrechtskraft erwachsen. Ergänzend hielt das kantonale Gericht zutreffend fest, dass die Beschwerdeführerin grundsätzlich über allfällige, nach dem 6. Juli 2016 ausgesprochene Leistungsverweigerungen in Verfügungsform zu befinden habe (Art. 49 Abs. 1 ATSG). Schliesslich steht nach Aktenlage fest, dass die Versicherte ihre unfallbedingt eingeschränkte Restarbeitsfähigkeit von 50% in ungekündigtem Arbeitsverhältnis an der angestammten Arbeitsstelle seit 12. Juli 2016 bis zur Taggeldeinstellung per 31. Juli 2017 verwertet hat. Dies, nachdem die Versicherte bereits ihre zweijährige Lehre als Detailhandelsfachfrau bei der Arbeitgeberin absolviert hatte und seither (2003) ununterbrochen bei derselben Arbeitgeberin erwerbstätig geblieben war.