Citation: 6B_573/2018 E. 3.2.3

3.2.3. Ob der Beschwerdeführer die leeren Taschen hätte erwähnen sollen, bevor ihm der Vorhalt der auf einem Haschischpaket gefundenen DNA-Spur gemacht worden war, erscheint namentlich unter dem Blickwinkel der Unschuldsvermutung als fraglich. Dies ändert jedoch nichts daran, dass die Aussagen des Beschwerdeführers zu den im Gepäckraum vorgefundenen Taschen zwischen den Einvernahmen vom 17. Januar 2014 und vom 31. Januar 2014 divergieren. Der Hinweis auf das menschliche Erinnerungsvermögen lässt die vorinstanzliche Beweiswürdigung nicht als willkürlich erscheinen. Ebenso ist keine Willkür in der Annahme der Vorinstanz zu erblicken, dass der Einbau der Betäubungsmittel auf einem stark frequentierten Parkplatz kaum unbemerkt hätte erfolgen können. Hingegen betreffen die Ausführungen des Beschwerdeführers zur Möglichkeit, den Bus unbemerkt zu öffnen, eine eher theoretische Frage, deren Relevanz bei der Beweiswürdigung nicht offensichtlich ist. Dasselbe gilt in Bezug auf den Grund, weshalb die angeblich in Spanien erwartete Gruppe auf die Reise verzichtet haben soll. Selbst ohne diese zwei zusätzlichen Indizien durfte die Vorinstanz aber aufgrund der DNA-Spur in Verbindung mit den weiteren, von ihr gewürdigten Umständen ohne Willkür annehmen, dass der Beschwerdeführer davon Kenntnis hatte, dass sich die Betäubungsmittel zum Zeitpunkt des Grenzübertritts im Bus befanden. Die Rüge willkürlicher Sachverhaltsfeststellung ist unbegründet.