Citation: 1C_395/2021 E. 4

Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin wurde ihr zu keinem Zeitpunkt der Bau eines Geländers am Dachrand des Gebäudes bewilligt. Im Gegenteil, wurde bereits in der Stammbaubewilligung vom 1. November 2017 festgehalten, dass die damals geplante Dachterrasse mit den Absturzsicherungen nicht den Anforderungen an eine besonders gute Gesamtwirkung im Sinne von Art. 16 Ziff. 2 BZO entsprechen würde (vgl. vorne A.). Aus der geltend gemachten, angeblichen arbeitsschutzrechtlichen Verpflichtung, eine Absturzsicherung am Dachrand zu erstellen, lässt sich ohnehin nicht ableiten, dass eine solche bewilligungsfähig oder gar, wie behauptet, bewilligt sei. Insofern ist auch nicht auf die Vorbringen der Beschwerdeführerin einzugehen, die Vorinstanz sei diesbezüglich zu Unrecht von der Einschätzung der Fachbehörde abgewichen. Die Rügen, die sich auf den unzutreffenden Umstand stützen, dass eine Bewilligung der Absturzsicherung am Dachrand vorgelegen habe, sind deshalb unbegründet. Mit ihren dagegen gerichteten Vorbringen dringt die Beschwerdeführerin nicht durch.