Citation: 2C_170/2024 E. 1.6.2

1.6.2. Gemäss Art. 89 Abs. 1 BGG ist beschwerdeberechtigt, wer (lit. a) vor der Vorinstanz am Verfahren teilgenommen hat oder keine Möglichkeit zur Teilnahme erhalten hat, (lit. b) durch den angefochtenen Entscheid besonders berührt ist und (lit. c) ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung oder Änderung hat. Diese Voraussetzungen sollen die Popularbeschwerde ausschliessen. Eine Partei bzw. Gegenpartei muss vom angefochtenen Entscheid stärker als ein beliebiger Dritter betroffen sein und in einer besonders beachtenswerten, nahen Beziehung zur Streitsache stehen. Ausserdem muss eine Partei aus einer allfälligen Aufhebung oder Änderung des angefochtenen Entscheids einen praktischen Nutzen ziehen, d.h. ihre Situation muss durch den Ausgang des Verfahrens in relevanter Weise beeinflusst werden können (BGE 142 II 80 E. 1.4.1). In diesem Zusammenhang gibt es keine rechtslogisch stringente, sondern nur eine praktisch vernünftige Abgrenzung zur Popularbeschwerde; wo die Grenze verläuft, ist jeweils für jedes Rechtsgebiet und anhand der konkreten Umstände gesondert zu beurteilen (BGE 142 II 80 E. 1.4.1; 139 II 279 E. 2.3).