Citation: 9C_505/2013 E. 3.2

3.2. Die von der Vorinstanz gestützt auf die für das Bundesgericht verbindlichen, vom Beschwerdeführer nicht bestrittenen tatsächlichen Feststellungen gezogenen rechtlichen Schlussfolgerungen stehen im Einklang mit Bundesrecht. Dem Beschwerdeführer ist zwar beizupflichten, dass das Alter, der aktuelle Behinderungs- und Gesundheitszustand, die Ausbildung und der konkrete Arbeitsmarkt grundsätzlich zu berücksichtigen sind, wenn die Anrechenbarkeit eines hypothetischen Einkommens in Frage steht. Aufgrund der gesetzlich statuierten Vermutung von Art. 14a Abs. 2 lit. b ELV kann aber eine (in grundsätzlicher oder masslicher Hinsicht) fehlende Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit nur angenommen werden, wenn sie mit überwiegender Wahrscheinlichkeit (BGE 126 V 353 E. 5b S. 360) feststeht. Bei der Feststellung des Sachverhalts hat der Leistungsansprecher trotz Geltung des Untersuchungsgrundsatzes (vgl. Art. 43 Abs. 1 resp. Art. 61 lit. c ATSG) mitzuwirken (Art. 28 Abs. 1 und 2 ATSG). Dass das kantonale Gericht die vor 2011 liegenden erfolglosen Stellenbemühungen mangels Aktualität nicht als Nachweis dafür berücksichtigt hat, dem Beschwerdeführer sei es - entgegen der gesetzlichen Vermutung - 2011 auch bei Aufbietung allen guten Willens nicht möglich gewesen, das ihm angerechnete Erwerbseinkommen von Fr. 19'050.- zu erzielen, hält vor Bundesrecht stand (Urteil 9C_120/2012 vom 2. März 2012 E. 4.5), zumal gemäss den verbindlichen Feststellungen des kantonalen Gerichts verschiedene Bewerbungen ungenügend, nicht überprüfbar oder Blindbewerbungen waren. Keine Verletzung des rechtlichen Gehörs oder der Begründungspflicht kann darin erblickt werden, dass sich das kantonale Gericht in seinen Erwägungen nicht näher mit dem Alter des Beschwerdeführers befasst hat. Aus seinem Alter allein kann der Beschwerdeführer nichts für sich ableiten, gilt doch die gesetzliche Vermutung für die Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit bis zur Vollendung des 60. Altersjahres und sein Alter betrug bei Erlass der Verfügung vom 5. Juli 2011 erst 54 Jahre (erwähntes Urteil 9C_120/2012 vom 2. März 2012 E. 4.3). Aus den Akten und namentlich den Bewerbungen lässt sich auch nicht der Schluss ziehen, der Beschwerdeführer habe sich wegen seines Alters erfolglos um eine Stelle bemüht. Die weitern in der Beschwerde geltend gemachten Umstände (gesundheitliche Beeinträchtigungen, angespannte Arbeitsmarktlage, berufliche Ausbildung, Teilzeittätigkeit) sind nicht geeignet, die Vermutung, der Beschwerdeführer könnte mit der ihm verbliebenen Arbeitsfähigkeit ein Einkommen erzielen, zu widerlegen. Der angefochtene Entscheid verletzt Bundesrecht nicht.