Citation: 1C_613/2017 E. 1.2

1.2. Zwar geht es hier um die Übermittlung von Informationen aus dem Geheimbereich und damit um ein Sachgebiet, bei dem die Beschwerde nach Art. 84 Abs. 1 BGG insoweit möglich ist. Es handelt sich jedoch um keinen besonders bedeutenden Fall. Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung von Art. 2 IRSG. Das Strafverfahren sei vorgeschoben, um ihn und und die beschuldigten Personen aus politischen Gründen zu verfolgen. Nach der Rechtsprechung schützt Art. 2 IRSG indessen in erster Linie die Interessen der im ausländischen Verfahren Beschuldigten. Es ist namentlich nicht erkennbar, inwiefern eine selbst nicht beschuldigte juristische Person bzw. die an ihr wirtschaftlich berechtigte natürliche Person durch die geltend gemachten rechtsstaatlichen Defizite im mazedonischen Strafverfahren in eigenen schutzwürdigen Interessen betroffen sein soll (Art. 80h lit. b IRSG). Auf diese Rechtsprechung zurückzukommen, besteht kein Anlass (vgl. zuletzt Urteil 1C_286/2017 vom 28. Juni 2017 E. 1.2 mit Hinweis). Das Vorbringen, die Konten einer Gesellschaft, an welcher die inzwischen liquidierte B.________ beteiligt gewesen sei, seien im Rahmen des mazedonischen Strafverfahrens rechtswidrig gesperrt worden, ändert daran nichts. Der Beschwerdeführer räumt zudem selbst ein, dass die Kontensperre im Rechtsmittelverfahren wieder aufgehoben worden sei. Auch sonst erscheint der Fall nicht als besonders bedeutsam.