Citation: 5A_308/2022 E. 2.4.2

2.4.2. Konkret begründet der Beschwerdeführer seinen Standpunkt zur Verteilung des Überschusses mit der Rechtskraft des Scheidungsurteils. Damit sei die Ehegattengesellschaft von Gesetzes wegen aufgelöst worden. Durch die Zwangsversteigerung sei auch die Liquidation durchgeführt worden. Eine Klage auf Auflösung der Ehegattengesellschaft erübrige sich daher. Die Vorinstanz hat den Beschwerdeführer darauf hingewiesen, dass die Verteilung des Überschusses eine materiellrechtliche Frage sei, die vom Richter und nicht von der kantonalen Aufsichtsbehörde beantwortet werden muss. Im Kern gehe es vorliegend um die Frage, ob mit dem Scheidungsurteil rechtswirksam über die Auszahlung des Verteilungserlöses entschieden wurde. Der Aufsichtsbehörde sei es verwehrt, zur Tragweite des Scheidungsurteils im Hinblick auf die Klage auf Auflösung der einfachen Ehegattengesellschaft Stellung zu nehmen. Mit diesen Ausführungen setzt sich der Beschwerdeführer nicht auseinander. Insbesondere legt er nicht dar, weshalb die Vorinstanz als kantonale Aufsichtsbehörde sich im Rahmen einer Grundpfandverwertung zu materiellrechtlichen Fragen betreffend die Berechtigung am Verteilungserlös äussern sollte. Stattdessen wiederholt er bloss seinen Rechtsstandpunkt zur Auflösung der Ehegattengesellschaft. Er besteht gestützt auf Ziff. 10.1.1.6 des Scheidungsurteils auf der hälftigen Verteilung des Überschusses. Darauf kann das Bundesgericht nicht eingehen, da die Vorbringen des Beschwerdeführers an der Sache vorbeigehen.