Citation: 1C_667/2023 E. 4.2

4.2. Die Beschwerdeführer machen dagegen weiterhin geltend, die angeordneten Wiederherstellungsmassnahmen würden ungerechtfertigterweise in die Eigentumsgarantie eingreifen. Ein "realitätsbezogenes" konkretes öffentliches Interesse sei nicht ersichtlich und die Massnahmen seien unverhältnismässig, da die entsprechenden Überschreitungen/Abänderungen marginal und die getroffenen Massnahmen zur Herstellung des rechtmässigen Zustands nicht erforderlich seien. Zudem hätten sie nach der allgemein geltenden gesetzlichen Vermutung des ZGB als gutgläubig zu gelten. Schliesslich sei die Wiederherstellung verwirkt. In diesem Sinn zielt ihr Rechtsbegehren Ziff. 3 darauf ab, auf die Wiederherstellung zu verzichten und die formell und materiell baurechtswidrige Situation zu dulden.