Citation: U 498/06 11.01.2007 E. 3

3.1 Die Vorinstanz hat in einlässlicher Würdigung der medizinischen Unterlagen - insbesondere die Berichte des Dr. med. D.________ vom 13. Juni 2002, des Hausarztes Dr. med. W.________ vom 28. August und 24. September 2002, der Rehaklinik R.________ vom 28. Januar 2003 samt Konsilium des Dr. med. H.________ vom 14. Januar 2003, des Dr. med. X.________ vom 6. Oktober 2003 und des Kreisarztes Dr. med. J.________ - dargelegt, dass trotz initial gestellter Diagnose einer HWS-Distorsion von den behandelnden Ärzten längere Zeit kein für ein Schleudertrauma der HWS typisches Beschwerdebild festgehalten worden sei. Erst rund sechs Monate nach dem Unfallereignis hätten die Ärzte der Rehaklinik R.________ berichtet, die Versicherte habe angegeben, bereits unmittelbar nach dem Unfall einen schweren Kopf verspürt und anschliessend zunehmend an Nackenschmerzen und Schwindel gelitten zu haben. Auf physischer Ebene habe nach Lage der Akten kein organisches Korrelat zu den geklagten Beschwerden objektiviert werden können. Für das Fortbestehen der Beschwerden fielen allein psychische Ursachen in Betracht. Ob diese in einem adäquaten Kausalzusammenhang zum Unfallereignis stehen, prüfte das kantonale Gericht zu Recht nach den von der Rechtsprechung in BGE 115 V 140 Erw. 6 angeführten Kriterien, wobei es zutreffenderweise von einem mittelschweren Unfall im Grenzbereich zu den leichten Unfällen ausging. Dabei kam es zum Schluss, dass keines der Adäquanzkriterien erfüllt sei. Bezüglich der Beurteilung der massgebenden Kriterien kann vollumfänglich auf die Ausführungen im kantonalen Gerichtsentscheid verwiesen werden (Art. 36a OG), denen das Bundesgericht nichts beizufügen hat. 3.2 Was in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde hiegegen eingewendet wird, ist nicht stichhaltig. So vermag das Argument, in einer dem Gesundheitszustand angepassten Tätigkeit bestehe eine erhebliche Einschränkung der Arbeitsfähigkeit, die vorinstanzliche Adäquanzbeurteilung nicht zu entkräften. Die geklagten Beschwerden und die dadurch bedingte Arbeitsunfähigkeit sind als Folgen einer psychischen Fehlentwicklung zu betrachten, und daher bei der hier massgebenden Adäquanzprüfung nach Art. BGE 115 V 133 ff. auszuklammern. Von der beantragten spezialärztlichen Untersuchung samt Computertomographie kann abgesehen werden, da der medizinische Sachverhalt umfassend abgeklärt worden ist und die Adäquanz des Kausalzusammenhangs ohnehin zu verneinen ist.