Citation: 8C_136/2024 E. 5

Was die Einstufung zu Kompetenzniveau 1 anbelangt, hat die Vorinstanz zutreffend festgehalten, dass das Kompetenzniveau 1 der LSE 2020 einfache Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art umfasst. Im Kompetenzniveau 2 werden praktische Tätigkeiten wie Verkauf/Pflege/Datenverarbeitung und Administration/Bedienen von Maschinen und elektronischen Geräten/Sicherheitsdienst sowie Fahrdienst genannt. Wenn die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität nicht auf einen angestammten Beruf zurückgreifen kann, rechtfertigt sich die Anwendung von Kompetenzniveau 2 praxisgemäss nur dann, wenn sie über besondere Fertigkeiten und Kenntnisse verfügt, beispielsweise Führungserfahrung, zusätzliche formale Weiterbildungen oder andere während der Berufsausübung erworbene besondere Qualifikationen (SVR 2023 UV Nr. 35 S. 12, 8C_456/2022 E. 5.3.1; SVR 2022 UV Nr. 47 S. 188, 8C_156/2022 E. 7.2; Urteile 9C_728/2023 vom 4. März 2024 E. 4.2; 8C_754/2023 vom 6. Juni 2024 E. 5.4.2; 8C_645/2022 vom 16. Februar 2023 E. 5; je mit Hinweisen). Mit Blick auf die Erwerbsbiografie bestehen keine Anhaltspunkte für derartige besondere Fertigkeiten oder Kenntnisse der Beschwerdegegnerin, wobei sie zuletzt (ab August 2016) in einem 50%igen Pensum als Detailhandelsfachfrau im Radio- und Fernsehbereich (Elektronikfachgeschäft) Fr. 2'500.- verdiente. Mit dieser Einstufung im Kompetenzniveau 1 zeigt sich die Beschwerdeführerin im vorliegenden Verfahren nunmehr einverstanden, weshalb sich Weiterungen hierzu erübrigen.