Citation: 6B_1260/2019 E. 2.4

2.4. Wie der Beschwerdeführer zutreffend ausführt, ist das Küssen auf den Hals und den Mund der Privatklägerin noch nicht als sexuelle Nötigung zu qualifizieren. Aus den soeben wiedergegebenen Erwägungen der Vorinstanz zur rechtlichen Würdigung geht nicht klar hervor, ob sie dem Beschwerdeführer auch diese Verhaltensweisen zur Last legt. Betrachtet man allerdings die Erwägungen der Vorinstanz zur Strafzumessung, wird deutlich, dass sie hierbei im Grunde nur den Oralverkehr berücksichtigt. Die vorangegangenen Handlungen des Beschwerdeführers wie das Küssen und Berühren werden lediglich erwähnt, um die Steigerung der Handlungsintensität aufzuzeigen. Es ist somit keine Verletzung von Bundesrecht ersichtlich.