Citation: 8C_623/2021 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz stellte fest, die Ärzte der Klinik C.________, auf deren Gutachten vom 12. Januar 1996 die ursprüngliche Rentenzusprechung beruhte, hätten dem Beschwerdeführer mit Rücksicht auf seine Rückenschmerzen eine noch verbleibende Arbeitsfähigkeit von 25 % in einer intellektuellen, büromässigen Tätigkeit attestiert. Ohne weitere Erläuterungen dazu sei der Invaliditätsgrad in der Verfügung vom 26. Mai 1997 auf 90 % festgesetzt worden. In den Akten fänden sich weder Hinweise auf eine Würdigung der medizinischen Berichte noch ein Einkommensvergleich, sodass ein entsprechender Invaliditätsgrad nicht zu begründen gewesen sei. Das kantonale Gericht qualifizierte die ursprüngliche Rentenverfügung daher als zweifellos rechtsfehlerhaft. Zur Beurteilung der Rentenberechtigung ging die Vorinstanz gestützt auf das ABI-Gutachten davon aus, dass die auch über den 30. April 2017 hinaus geklagten Rückenschmerzen nicht in einem natürlichen Kausalzusammenhang mit dem Unfall vom 22. Februar 1993 stünden. Im Übrigen sei der Beschwerdeführer gemäss ABI-Gutachten in einer leidensangepassten leichten bis mittelschweren wechselbelastenden und insbesondere auch in der angestammten Tätigkeit als Tiefbauzeichner, aber ebenso im angestrebten Beruf als Betriebswirt, selbst mit Rücksicht auf seine Rückenbeschwerden voll arbeitsfähig. Insoweit liege, so die Vorinstanz weiter, auch ein Revisionsgrund vor. In erwerblicher Hinsicht schliesslich bestehe angesichts uneingeschränkter Arbeitsfähigkeit in der angestammten wie auch in jeder anderen leidensangepassten Tätigkeit keine Einbusse.