Citation: 6B_402/2015 E. 1.1

1.1. Mit Strafbefehl der Jugendanwaltschaft Bern-Mittelland vom 31. Januar 2011 wurde der Beschwerdeführer unter anderem wegen versuchten Raubs mit einer teilbedingten persönlichen Leistung von 12 Halbtagen bestraft. Gleichzeitig wurde für ihn eine persönliche Betreuung angeordnet. Das Jugendgericht des Kantons Bern ersetzte am 27. November 2013 die persönliche Betreuung durch die Schutzmassnahme der Unterbringung in einer offenen Erziehungseinrichtung. Der Entscheid erwuchs in Rechtskraft. Mit Nachentscheid der Jugendanwaltschaft Bern-Mittelland vom 7. März 2014 wurde der Beschwerdeführer in den Arxhof, Massnahmenzentrum für junge Erwachsene, versetzt. Eine dagegen eingereichte Beschwerde wegen Verletzung des rechtlichen Gehörs wies das Obergericht des Kantons Bern mit Beschluss vom 29. April 2014 ab. Mit Beschwerde in Strafsachen beantragte der Beschwerdeführer beim Bundesgericht, der Beschluss des Obergerichts vom 29. April 2014 sei aufzuheben, und er sei aus dem Massnahmenzentrum Arxhof zu entlassen. Das Bundesgericht erachtete die Rüge der Verletzung des rechtlichen Gehörs als begründet. Es hiess die Beschwerde mit Urteil 6B_549/2014 vom 23. März 2015 gut, hob den Beschluss des Obergerichts des Kantons Bern vom 29. April 2014 auf und wies die Sache zur neuen Entscheidung an die Vorinstanz zurück. Im Rahmen des vom Bundesgericht angeordneten Neubeurteilungsverfahrens entliess das Obergericht den Beschwerdeführer am 26. März 2015 umgehend aus dem Arxhof. Am 27. März 2015 nahm die Jugendanwaltschaft den Beschwerdeführer in Sicherheitshaft. Eine dagegen gerichtete Beschwerde wurde durch das Obergericht am 24. April 2015 abgewiesen.