Citation: 5A_604/2022 E. B

Mit Eheschutzurteil vom 21. Mai 2021 stellte das Bezirksgericht Bülach die Tochter unter die gemeinsame Obhut der Eltern mit wechselnder Betreuung (Vater Mittwochnachmittag sowie Donnerstagmittag bis Samstagmorgen; Mutter Sonntagabend bis Mittwochmittag und Mittwochabend bis Donnerstag; Wochenenden alternierend), mit Wohnsitz bei der Mutter, aber unter Abweisung des Antrages auf Genehmigung des Wohnsitzwechsels ins Ausland sowie unter Regelung des durch den Vater zu leistenden Kindesunterhaltes (Fr. 3'235.--, wovon Fr. 2'425.-- als Betreuungsunterhalt; ab Januar 2022: Fr. 1'435.--, wovon Fr. 635.-- Betreuungsunterhalt, sowie Fr. 910.-- ehelicher Unterhalt). Mit Berufungsurteil vom 27. Juli 2022 stellte das Obergericht des Kantons Zürich die Tochter unter die alleinige Obhut der Mutter, berechtigte diese, den Aufenthaltsort des Kindes per sofort nach Berlin zu verlegen, unter Regelung des bis dahin und danach geltenden Betreuungsrechtes des Vaters (ab dem Wegzug nach Berlin: Besuchsrecht an jedem zweiten Wochenende von Freitag, 16 Uhr, bis Sonntag, 18 Uhr, in Berlin; Bringen des Kindes durch die Mutter in die Schweiz alle zwei Monate von Freitagabend bis Sonntagabend; Ferienrecht von vier Wochen, maximal eine Woche am Stück; Feiertagsregelung) sowie von dessen Unterhaltspflicht (Fr. 3'470.--, wovon Fr. 2'585.-- Betreuungsunterhalt, für Oktober und November 2021; Fr. 3'370.--, wovon Fr. 2'485.-- Betreuungsunterhalt, für Dezember 2021 und Januar 2022; Fr. 3'365.--, wovon Fr. 2'575.-- Betreuungsunterhalt, von Februar 2022 bis Wegzug; Fr. 2'000.--, wovon Fr. 1'612.-- Betreuungsunterhalt, ab Wegzug; Fr. 806.-- ab Februar 2023).