Citation: B 121/04 16.08.2005 E. 6

Letztinstanzlich ist zu Recht unbestritten, dass die 100%ige Invalidität der Beschwerdegegnerin in engem zeitlichen und sachlichen Zusammenhang zu einer während des Versicherungsverhältnisses mit der beschwerdeführenden Vorsorgeeinrichtung eingetretenen Arbeitsunfähigkeit steht und die BVG-Sammelstiftung der Rentenanstalt (jedenfalls) im Rahmen von Art. 24 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 23 BVG hierfür leistungspflichtig ist. Uneinigkeit besteht hingegen bezüglich des Anspruchs auf eine Invalidenrente aus der weitergehenden beruflichen Vorsorge. 6.1 Die Vorinstanz hat gestützt auf die medizinischen Akten erwogen, mit der vollständigen Arbeitsunfähigkeit ab August 1997 und der damit einhergehenden funktionellen Leistungseinbusse im bisherigen Beruf sei eine den gesamten Arbeitsmarkt betreffende Erwerbsunfähigkeit gleichen Ausmasses eingetreten. Somit habe sich auch der reglementarisch bestimmte Versicherungsfall noch während der Dauer des Arbeitsverhältnisses mit der Firma R.________ verwirklicht. Zudem entspreche die Versicherteneigenschaft im Rahmen der weitergehenden Vorsorge bei Erstinvalidität grundsätzlich derjenigen der obligatorischen beruflichen Vorsorge. 6.2 Die Beschwerde führende Vorsorgeeinrichtung bringt dagegen vor, die Versicherte habe am 1. September 1998 eine neue Arbeitsstelle als Kassierin mit einem wöchentlichen Pensum von 37 Stunden angetreten, bevor sie am 15. März 1999 erneut vollständig arbeitsunfähig geworden sei. Sie habe somit während mindestens sechseinhalb Monaten ihre Arbeitsfähigkeit wiedererlangt. Im Einklang mit der Invalidenversicherung sei der Beginn der Invalidität somit ein Jahr nach dem Rückfall vom März 1999 auf den 1. März 2000 festzusetzen. Zu diesem Zeitpunkt habe mit der BVG-Sammelstiftung der Rentenanstalt kein Versicherungsverhältnis bestanden.