Citation: 5A_934/2017 E. 3.3.1

3.3.1. So verlangt die Beschwerdeführerin vor Bundesgericht erneut die Korrektur von Position Nr. 1 der Pfändungsurkunde. Ihre Darlehensforderung gegenüber der C.________ AG in Liq. belaufe sich auf Fr. 5 Mio. statt nur auf Fr. 4 Mio., wie sie in der kantonalen Beschwerde bereits dargelegt habe. Die Vorinstanz bestreite den effektiven Betrag nicht, sei aber trotzdem nicht bereit, die Pfändungsurkunde zu korrigieren. Die Vorinstanz hat die erstinstanzliche Erwägung wiedergegeben, mit welcher dem Beschwerdeführer die Bedeutung des Beschriebs der Forderung mit Schätzwert von Fr. 1.-- erläutert werde. Gemäss der vorinstanzlichen Auffassung habe die Beschwerdeführerin kein schutzwürdiges und auch kein praktisches Interesse an der verlangten Korrektur. Sie begnüge sich mit der Bestreitung des in Position Nr. 1 der Pfändungsurkunde aufgenommenen Betrages der Darlehensforderung. Der Hinweis der Beschwerdeführerin auf die möglichen Straffolgen von falschen Angaben anlässlich der Pfändung (Art. 323 StGB) stellt nach Ansicht der Vorinstanz ein Novum dar, und ein praktischen Verfahrenszweck sei hier nicht zu erkennen. Zudem könne der blosse Umstand, dass eine bestimmte Position vom Pfändungsprotokoll nicht auf die Pfändungsurkunde übertragen wurde, keine strafrechtlichen Folgen nach sich ziehen. Demzufolge ist die Vorinstanz auf die Beschwerde in diesem Punkt nicht eingetreten. Die Beschwerdeführerin setzt sich mit diesen zwei Begründungsansätzen überhaupt nicht auseinander. Insbesondere führt sie nicht aus, weshalb die Vorinstanz hätte eintreten und die Pfändungsurkunde in ihrem Sinne anpassen müssen. Mit dem allgemeinen Hinweis, dass "ein Mangel in der Pfändungsurkunde schwerwiegende Folgen haben könne", genügt sie ihrer Begründungspflicht in keiner Weise. Damit kann auf diese Kritik an der Position Nr. 1 der Pfändungsurkunde nicht eingetreten werden. Nach Ansicht der Beschwerdeführerin muss die Position Nr. 1 der Pfändungsurkunde mit einer Darlehensforderung in der Höhe von Fr. 500'000.-- ergänzt werden. Auf diesen neuen Antrag ist die Vorinstanz unter Hinweis auf das Novenverbot nicht eingetreten. Zudem werde kein Nichtigkeitsgrund geltend gemacht und ein solcher sei auch nicht ersichtlich. Vor Bundesgericht besteht die Beschwerdeführerin auf der verlangten Ergänzung der Pfändungsurkunde, da es unerheblich sei, wann und gegenüber welcher Instanz ein Antrag gestellt werde. Dieses Vorbringen stellt keine Auseinandersetzung mit dem angefochtenen Urteil dar. Darauf kann nicht eingetreten werden. Dies gilt ebenfalls für das Begehren der Beschwerdeführerin, die gepfändeten Forderungen gegenüber der C.________ AG nicht unter den pfändbaren Aktiven, sondern in den Anmerkungen danach aufzuführen. Wie die Vorinstanz ihr bereits erläutert hat, handelt es sich auch hier um einen neuen und damit unzulässigen Antrag. Welches Ziel damit erreicht werden solle, sei nicht ersichtlich. Auf jeden Fall - so die Vorinstanz - sei es richtig, diese Forderung einstweilen mit einem Schätzwert von Fr. 1.-- zu pfänden.