Citation: 6B_308/2017 E. 3

Selbst ohne Legitimation in der Sache kann der Beschwerdeführer aber seine Verfahrensrechte als Partei geltend machen, die eine formelle Rechtsverweigerung bewirken, solange sie nicht auf eine materielle Überprüfung des angefochtenen Entscheides hinauslaufen (BGE 141 IV 1 E. 1.1; 136 IV 41 E. 1.4). Soweit eine Rüge zulässig ist, ist klar und detailliert darzulegen, inwieweit das angerufene Recht verletzt worden sein soll (Art. 106 Abs. 2 BGG). Die Vorinstanz trat auf ein Ausstandsgesuch gegen einen am Beschluss mitwirkenden Oberrichter nicht ein. Die Begründung der Vorinstanz, die zum Nichteintreten führte, bezeichnet der Beschwerdeführer zwar als "eine ganz klare Lüge". Er zeigt aber nicht rechtsgenüglich auf, inwiefern diese Begründung rechts- bzw. verfassungswidrig sein sollte (Art. 106 Abs. 2 BGG). Der Beschwerdeführer macht weiter geltend, die Vorinstanz verletze mit dem angefochtenen Beschluss seinen Gehörsanspruch. Indessen legt er nicht dar, worin die Verletzung bestehen und wodurch sie im Einzelnen verursacht worden sein soll. Die Beschwerde genügt auch insoweit den Begründungsanforderungen nicht (Art. 106 Abs. 2 BGG). Dasselbe ist der Fall, soweit der Beschwerdeführer einwendet, die Verweigerung einer Ortsbesichtigung begründe einen Verstoss gegen die Rechtsgleichheit und sei diskriminierend. Im Übrigen läuft dieses Vorbringen auf eine materielle Überprüfung des angefochtenen Beschlusses hinaus und ist damit unzulässig. Der Beschwerdeführer zweifelt an der Objektivität und Unvoreingenommenheit der vorsitzenden Oberrichtern. Aus seinen Ausführungen ergibt sich jedoch nicht, dass und inwiefern eine Befangenheit vorliegen könnte (Art. 106 Abs. 2 BGG). Der Umstbland, dass der Betroffene mit einem Urteil nicht einverstanden ist, stellt für sich keinen Befangenheitsgrund dar.