Citation: 4A_102/2017 E. 4.4.1

4.4.1. Im angefochtenen Urteil werde davon ausgegangen, durch die verunmöglichte Nacherfüllung habe sie ihr Recht auf Ersatzvornahme verloren und sei zudem von jeglichen Schadenersatzforderungen und Mangelfolgeansprüchen ausgeschlossen. Die Vorinstanz berufe sich zur Begründung dieser Rechtsauffassung auf ein Urteil des Oberlandesgerichts Düsseldorf. Jedoch habe sich die Vorinstanz offensichtlich nur mit einem Leitsatz dieses Urteils befasst und wende diesen gleich einer Gesetzesnorm an, ohne zu reflektieren, dass es sich dabei bloss um eine redaktionelle Zusammenfassung des eigentlichen Gerichtsentscheides handle. Den Inhalt des massgeblichen Urteils habe die Vorinstanz aber nicht beigezogen. Da die Folgen der vertretenen Rechtsauffassung für die Beschwerdeführerin derart gravierend seien, könne erwartet werden, dass sich die Vorinstanz intensiv damit auseinandersetze. Da dies nicht geschehen sei, liege eine willkürliche Rechtsanwendung vor. Damit macht die Beschwerdeführerin geltend, die Art und Weise, wie die Vorinstanz angeblich - nach Darstellung der Beschwerdeführerin - das deutsche Recht ermittelt haben soll, sei willkürlich. Dass und inwiefern die Vorinstanz deshalb deutsches Recht auch inhaltlich willkürlich oder auch nur unrichtig angewandt hätte, erörtert sie allerdings nicht. Insbesondere trägt sie nicht vor, welches Ergebnis eine behauptetermassen richtige resp. willkürfreie Rechtsanwendung gezeitigt hätte - ihre Ausführungen gehen daher an der Sache vorbei.