Citation: 4A_97/2013 E. 4.1.2

4.1.2. Dass die Vorinstanz dem Beschwerdeführer (bzw. B.________) den Vorwurf gemacht hätte, dass diese "im Zusammenhang mit den Investitionen vom Herbst 1993 und Januar 1994" nichts unternommen hätten, um den Einfluss von F.________ und G.________ einzuschränken bzw. dass sie ihnen alle Einflussmöglichkeiten belassen hätten, lässt sich den vorinstanzlichen Erwägungen nicht ausdrücklich entnehmen, so dass die gegen diese angebliche "Feststellung" erhobenen Rügen ins Leere stossen. An der vom Beschwerdeführer genannten Urteilsstelle (S. 41 oben) zitierte die Vorinstanz lediglich Vorbringen der Beschwerdegegnerin, ohne dazu selbst Stellung zu nehmen. Immerhin ist nicht zu verkennen, dass es den Beschwerdeführer hätte entlasten können, wenn sich im kantonalen Verfahren ergeben hätte, dass er vor der Darlehensgewährung wirksame Massnahmen ergriff, die geeignet waren, eine Schädigung der S.________ durch F.________ und G.________ zu verhindern. Insoweit kann in der vorinstanzlichen Feststellung, die S.________ sei massgeblich von F.________ und G.________ geführt worden, der implizite Vorwurf gesehen werden, nichts unternommen zu haben, um den beiden Geschäftsführern die Einflussmöglichkeiten zu entziehen. Dass diese Feststellung für den Verfahrensausgang entscheidend ist, liegt auf der Hand. Ob dennoch mangels entsprechender Darlegungen des Beschwerdeführers auf die dagegen erhobenen Rügen nicht einzutreten ist, kann offen bleiben, weil sich diese jedenfalls als unbegründet erweisen, soweit sie überhaupt hinreichend motiviert sind und damit gehört werden können. Das Thema eines Entzugs der Einflussmöglichkeiten von F.________ und G.________ wurde von der Beschwerdegegnerin in deren Berufungsantwort vom 12. April 2012 aufgeworfen, indem sie folgendes ausführte: "Der Beklagte hätte (...) die fehlende Seriosität von F.________ und G.________ bei den verhängnisvollen Investitionsentscheiden berücksichtigen können und müssen, insbesondere indem die Investitionen aus diesen Gründen unterlassen worden wären , oder indem F.________ und G.________ zuvor alle Einflussmöglichkeiten entzogen worden wären " (zitiert nach dem angefochtenen Urteil S. 41 oben). Dass und weshalb der Beschwerdeführer dazu nicht hätte Stellung nehmen können, legt dieser weder dar und ist auch nicht ersichtlich (vgl. dazu BGE 138 I 484; 137 I 195 E. 2.3.1; 133 I 98 E. 2.2; 132 I 42 E. 3.3.3/3.3.4). Die erhobene Gehörsrüge ist damit jedenfalls unbegründet. In dieser Situation kann auch nicht davon gesprochen werden, dass erst der angefochtene Entscheid dem Beschwerdeführer dazu Anlass gab, sich zum Thema zu äussern. Er ist daher mit seinen neuen Vorbringen, die er dazu gestützt auf Art. 99 BGG in das vorliegende Verfahren einbringen will, nicht zu hören. Was die Aktenwidrigkeitsrüge in diesem Zusammenhang anbelangt, ist diese rein appellatorischer Natur und wird damit nicht hinreichend aufgezeigt, dass es aktenwidrig oder in anderer Weise willkürlich wäre, davon auszugehen, es seien vor der Darlehensgewährung keine griffigen Vorkehren getroffen worden, um die Möglichkeiten von F.________ und G.________ zur Schädigung des Vermögens der S.________ zu beseitigen. So namentlich, wenn der Beschwerdeführer geltend macht, von Rechtsanwalt Dr. H.________ sei im August 1993 ein Konzept verlangt worden, um den Einfluss von F.________ und G.________ einzuschränken, die Geschäftsführung der Y.________ habe im Sommer 1993 die Managementverantwortung der S.________ von F.________ und G.________ übernommen, im Zusammenhang mit der Darlehensgewährung im Oktober 1993 sei die Mehrheitsbeteiligung an der S.________ übernommen worden und den Geschäftsführern F.________ und G.________ sei am 22. Oktober 1993 die Einzelunterschrift entzogen und sie seien als Geschäftsführer abgesetzt worden. Dies alles blendet aus, dass damit de facto nicht verhindert werden konnte, dass F.________ und G.________ die S.________ am Gesellschaftsvermögen zu schädigen vermochten. Dieser wesentliche Gehalt der vorinstanzlichen Feststellung ist damit weder aktenwidrig noch willkürlich. Die Rüge ist unbegründet, soweit darauf überhaupt einzutreten ist.