Citation: 1C_496/2022 E. 4.3

4.3. Im Rahmen ihrer weiteren Rügen machen die Beschwerdeführenden eine Verletzung von verschiedenen Bestimmungen des kantonalen Rechts geltend. Insbesondere beanstanden sie eine falsche Berechnung der Ausnützungsziffer nach § 32 Abs. 2 der Bauverordnung des Kantons Aargau vom 25. Mai 2011 (BauV/AG; SAR 731.121), eine Verletzung des Freiraumkonzepts der Gemeinde Wettingen sowie eine mangelnde Einordnung des geplanten Flachdachs in die umliegende Dachlandschaft (vgl. § 50 und § 52 der Bau- und Nutzungsordnung der Gemeinde Wettingen vom 7. Dezember 2000 [BNO]). Die Anwendung dieser kantonalen Bestimmungen als solche kann das Bundesgericht nicht überprüfen (vgl. E. 2.2 hiervor). Mangels Anrufung anderweitiger Bestimmungen, die gemäss Art. 95 BGG in die Überprüfungsbefugnis des Bundesgerichts fallen, kann das angefochtene Urteil diesbezüglich bloss auf Willkür (vgl. Art. 9 BV) hin überprüft werden. Ob die Beschwerdeführenden die damit verbundenen Begründungsanforderungen (vgl. Art. 106 Abs. 2 BGG; vorne E. 2.1) erfüllen, ist dabei fraglich. Jedenfalls ist angesichts der nachvollziehbaren Erwägungen der Vorinstanz, auf die an dieser Stelle ergänzend verwiesen werden kann (vgl. Art. 109 Abs. 3 BGG), eine Verletzung des Willkürverbots (Art. 9 BV; vorne E. 2.2) nicht erkennbar. Da die von den Beschwerdeführenden vertretene Auslegung von § 32 Abs. 2 BauV/AG nicht zu einer dichteren Bauweise auf dem streitgegenständlichen Grundstück führen würde, liegt in der konkreten Anwendung von § 32 Abs. 2 BauV/AG auch kein Verstoss gegen das Ziel der Siedlungsentwicklung nach innen vor (vgl. Art. 1 Abs. 2 lit. a bis RPG).