Citation: 5A.20/2002 27.11.2002 E. B

Das Zivilstandsamt Unterägeri teilte am 21. Juli 1999 dem BFA mit, T.________ sei seit dem 23. Juni 1999 rechtskräftig von seiner Schweizer Ehefrau geschieden. Am 12. August 1999 heiratete T.________ in Y.________ in der Türkei die türkische Staatsangehörige U.________ und beantragte im Hinblick auf den geplanten Familiennachzug die Eintragung dieser Ehe in die hiesigen Zivilstandsregister. Gestützt darauf forderte das BFA am 13. September 1999 T.________ auf, zwecks näherer Prüfung eines allfälligen Verfahrens betreffend Nichtigerklärung der erleichterten Einbürgerung die Scheidungsakten beizubringen. Nach weiteren Abklärungen und einer Stellungnahme durch den Rechtsvertreter von T.________ erklärte das BFA mit Verfügung vom 24. Januar 2002 die am 20. Oktober 1998 erfolgte erleichterte Einbürgerung für nichtig. Eine gegen diese Verfügung erhobene Beschwerde wies das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) am 13. August 2002 ab.