Citation: U 497/05 24.04.2006 E. 2

2.1 Nach einlässlicher und sorgfältiger Würdigung der Akten ist die Vorinstanz in Nachachtung der Beweismaxime, wonach die so genannten spontanen "Aussagen der ersten Stunde" in der Regel unbefangener und zuverlässiger sind als spätere Darstellungen (BGE 121 V 47 Erw. 2b mit Hinweisen), zum Schluss gelangt, dass aufgrund der ersten Angaben des Beschwerdeführers weder ein Unfallereignis noch eine unfallähnliche Körperschädigung ausgewiesen sei. Dies ist nicht zu beanstanden. Weder in der Unfallmeldung vom 22. November 2004 noch bei der Beantwortung des Fragebogens der SUVA vom 30. November 2004 noch anlässlich der zusätzlichen persönlichen Befragung durch den Schadensinspektor der SUVA vom 21. Januar 2005 wurde ein konkretes Unfallereignis geltend gemacht. Vielmehr führte der Beschwerdeführer bei der letzten Befragung sogar aus, dass er entgegen den Angaben des Dr. med. L.________ im Bericht vom 19. Oktober 2004 und im Operationsbericht für die Schädigung kein Ereignis anzuführen vermöge. Dies bestätigte er unterschriftlich. Weshalb er das in der Einsprache erstmals geltend gemachte Vorkommnis vom 13. Januar 2004 nicht bereits seinerzeit auf dem Fragebogen oder anlässlich der nochmaligen Befragung vorbrachte, ist mit Blick auf die Aktenlage nicht nachvollziehbar und lässt sich mit Nachlässigkeit oder Missverständnis, wie geltend gemacht wird, in keiner Weise erklären. Den überzeugenden Erwägungen im angefochtenen Entscheid ist vollumfänglich beizupflichten. 2.2 Die in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhobenen Einwendungen vermögen, soweit sie nicht bereits durch das kantonale Gericht widerlegt wurden, zu keinem andern Ergebnis zu führen. Insbesondere erübrigen sich die von Seiten des Beschwerdeführers verlangten ergänzenden medizinischen Abklärungen (antizipierte Beweiswürdigung; BGE 124 V 94 Erw. 4b; RKUV 2003 Nr. U 473 S. 50 Erw. 3.4). Selbst wenn nämlich das beantragte Gutachten die Frage, ob der festgestellte Sehnenabriss überhaupt anders als durch einen Unfall bzw. ein unfallähnliches Ereignis erklärt werden könne, verneinte, könnte daraus nichts zu dessen Gunsten abgeleitet werde, ist doch das Vorliegen eines konkreten Unfallereignisses im Rechtssinne nicht mit dem Beweisgrad der überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt.