Citation: 6B_1280/2021 E. 2.1

2.1. Die Beschwerde hat ein Rechtsbegehren zu enthalten (Art. 42 Abs. 1 BGG). Gemäss Art. 107 BGG darf das Bundesgericht nicht über die Begehren der Parteien hinausgehen (Abs. 1). Heisst es die Beschwerde gut, so entscheidet es in der Sache selbst oder weist diese zu neuer Beurteilung an die Vorinstanz zurück (Abs. 2). Der Beschwerdeführer darf sich grundsätzlich nicht darauf beschränken, die Aufhebung des angefochtenen Entscheids zu beantragen, sondern muss einen Antrag in der Sache stellen. Da die Beschwerdebegründung zur Interpretation des Rechtsbegehrens beigezogen werden kann, genügt nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts ein Begehren ohne einen Antrag in der Sache, wenn sich aus der Begründung zweifelsfrei ergibt, was mit der Beschwerde angestrebt wird (BGE 137 II 313 E. 1.3; 136 V 131 E. 1.2; Urteile 6B_1230/2021 vom 10. Februar 2022 E. 1.1; 6B_1192/2020 vom 17. Januar 2022 E. 1; je mit Hinweisen). Aus der Begründung der Beschwerde ergibt sich, dass der Beschwerdeführer vor Bundesgericht eine Genugtuung nach Art. 429 Abs. 1 lit. c StPO geltend macht. Er stellt damit einen Antrag in der Sache. Jedoch unterlässt er es, die Genugtuungsforderung in den Rechtsbegehren oder in der Beschwerdebegründung zu beziffern. Bei der Festlegung der Genugtuungssumme greift das Bundesgericht allerdings ohnehin nur mit Zurückhaltung in das richterliche Ermessen der Vorinstanz ein (BGE 146 IV 231 E. 2.3.1; 143 IV 339 E. 3.1; mit Hinweisen). Deshalb würde bei einer Gutheissung des Begehrens auf Zusprechung einer Genugtuung eine Rückweisung zur Festlegung der Höhe der Genugtuung an die Vorinstanz erfolgen und kein reformatorischer Entscheid gefällt werden. Die fehlende Bezifferung der Genugtuung vor Bundesgericht ist dem Antrag demnach nicht abträglich und es kann darauf - unter Vorbehalt der nachfolgenden Erwägungen - eingetreten werden.