Citation: 6B_80/2024 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz erwägt, der Beschwerdeführer sei mehrfach vorbestraft. Unter seinen Vorstrafen befinde sich eine zumindest teilweise einschlägige Vorstrafe: Er sei mit Strafbefehl vom 24. November 2017 wegen "Widerhandlungen im Sinne von Art. 187 Abs. 1 DBG, Art. 87 Abs. 3 AHVG und Art. 76 Abs. 3 BVG" schuldig gesprochen worden. Auch in diesem Zusammenhang habe er seine gesetzlichen Pflichten in Bezug auf eines seiner Unternehmen verletzt und Gelder unrechtmässig genutzt, um den Verpflichtungen seiner Gesellschaft nachzukommen. Danach habe er sein Verhalten nicht geändert, sondern rund anderthalb Jahre lang in ähnlicher Weise weiter delinquiert. Hinzu komme, dass er selbst im laufenden Verfahren straffällig geworden sei. In Anbetracht seiner strafrechtlichen Vorbelastung, der erneuten Straffälligkeit während des hängigen Verfahrens und der wirkungslos gebliebenen unbedingten Geldstrafen für seine Vorstrafen sowie unter Berücksichtigung der mehrjährigen Delinquenz, der hohen Deliktssumme und des Handelns aus überwiegend eigenen finanziellen Interessen sei von einer ungünstigen Prognose auszugehen und dem Beschwerdeführer der vollbedingte Strafvollzug zu verweigern. Stattdessen sei ihm der teilbedingte Vollzug zu gewähren.