Citation: 2A.499/2003 21.10.2003 E. A

Der aus Belarus (Weissrussland) stammende, 1972 geborene A.________ reiste am 16. März 2003 illegal in die Schweiz ein und stellte bei der Empfangsstelle in Vallorbe ein Asylgesuch. Mit Verfügung vom 30. Juli 2003 trat das Bundesamt für Flüchtlinge auf das Asylgesuch nicht ein, ordnete die sofortige Wegweisung von A.________ an und entzog einer allfälligen Beschwerde die aufschiebende Wirkung. Am 13. August 2003 nahm ihn das Amt für Ausländerfragen des Kantons Zug in Ausschaffungshaft; tags darauf entliess ihn der Haftrichter aus der Ausschaffungshaft. Am 22. August 2003 erhob A.________ gegen den Nichteintretensentscheid des Bundesamts für Flüchtlinge Beschwerde bei der Schweizerischen Asylrekurskommission. Diese verfügte, dass der Beschwerde keine aufschiebende Wirkung zukomme und dass A.________ den Beschwerdeentscheid im Ausland abwarten müsse. Am 30. September 2003 nahm das kantonale Amt für Ausländerfragen A.________ in Ausschaffungshaft. Mit Verfügung vom 2. Oktober 2003 prüfte und genehmigte der Haftrichter des Verwaltungsgerichts des Kantons Zug die Haft für maximal drei Monate, d.h. bis zum 30. Dezember 2003.