Citation: 2C_364/2024 E. C

Mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 23. Juli 2024 an das Bundesgericht beantragt A.________ (Beschwerdeführerin) unter Kosten- und Entschädigungsfolgen, das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau (Vorinstanz) vom 24. April 2024 sei aufzuheben, ihre Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA sei zu verlängern und die Kosten des erstinstanzlichen Verfahrens seien dem Migrationsamt aufzuerlegen. Eventualiter sei das verwaltungsgerichtliche Urteil aufzuheben und die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen. Es sei ihr sodann eine Parteientschädigung zuzusprechen und die Vorinstanz sei anzuweisen, eine solche auch für das vorinstanzliche Verfahren zuzusprechen. In prozessualer Hinsicht beantragt sie die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege sowie dass der Beschwerde die aufschiebende Wirkung erteilt werde. Mit Präsidialverfügung vom 25. Juli 2024 wird das Gesuch um aufschiebende Wirkung als gegenstandslos abgeschrieben. Auf die Einholung eines Kostenvorschusses wird vorläufig verzichtet. Die Vorinstanz, das Departement und das Migrationsamt beantragen vernehmlassungsweise die Abweisung der Beschwerde, während das Staatssekretariat für Migration auf eine Vernehmlassung verzichtet hat.