Citation: 8C_166/2022 E. A

B.________, geboren 1967, ist gelernter Elektromonteur. Nach einem Bandscheibenvorfall vom 23. März 2002 meldete er sich am 8. Oktober 2002 erstmals bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle des Kantons St. Gallen (fortan: IV-Stelle oder Beschwerdegegnerin) übernahm die Änderung am Motorfahrzeug (Einbau eines ergonomischen Autositzes) als Hilfsmittel (Verfügung vom 31. Januar 2003). Wegen einer Verschlimmerung seiner Beschwerden reichte er am 4. August 2004 erneut ein Leistungsgesuch ein. Nach erwerblichen und medizinischen Abklärungen sowie erfolgreicher Selbsteingliederung lehnte die IV-Stelle einen Anspruch auf berufliche Massnahmen ab (Verfügung vom 10. September 2007). In einem Vollzeitpensum arbeitete B.________ zuletzt vom 1. November 2013 bis zum 12. Mai 2014 als Servicetechniker der A.________ AG (fortan: Arbeitgeberin). Infolge seiner Überforderungsgefühle im Arbeitsprozess und einer depressiven Störung mit Suizidalität veranlasste sein Hausarzt eine stationäre Einweisung in die Klinik C.________, wo B.________ vom 13. Mai bis 3. Oktober 2014 und vom 11. April bis 22. Juli 2017 hospitalisiert blieb. Am 8. Juli 2014 meldete er sich unter Verweis auf psychische Beschwerden (seit 1992 bestehende Depression und Ängste) und eine anhaltende Arbeitsunfähigkeit (ab 12. Mai 2014) erneut zum Leistungsbezug an. Die Arbeitgeberin löste das Arbeitsverhältnis aus gesundheitlichen Gründen per 30. November 2014 auf. Gestützt auf die Expertise des Neurologen und Psychiaters Prof. Dr. med. D.________ vom 6. November 2019 ermittelte die IV-Stelle einen Invaliditätsgrad von 51 %, worauf sie B.________ mit Vorbescheid vom 19. Juni 2020 die Zusprache einer halben Invalidenrente in Aussicht stellte. Hiergegen erhob die Personalvorsorgeeinrichtung der Gruppe A.________ (fortan: PK A.________ oder Beschwerdeführerin) den Einwand, es liege keine Invalidität im Sinne des Gesetzes vor, weshalb B.________ keinen Anspruch auf eine Invalidenrente habe. Nach Prüfung der Einwände sprach die IV-Stelle B.________ rückwirkend vom 1. Mai 2016 bis 30. April 2018 sowie vom 1. November 2018 bis 31. Oktober 2020 (Verfügung vom 17. November 2020) und ab 1. November 2020 unbefristet eine halbe Invalidenrente (Verfügung vom 23. Oktober 2020) zu. Vor dem 1. Mai 2016 und vom 1. Mai bis 31. Oktober 2018 bezog B.________ während Arbeitsversuchen ein Taggeld der Invalidenversicherung.