Citation: 9C_41/2024 E. 9

Die Beschwerde erweist sich als begründet. Sie ist gutzuheissen, soweit darauf einzutreten ist. Das angefochtene Urteil ist aufzuheben und die ESTV zu verpflichten, der Stiftung 1 die bereits bezahlten Beträge zurückzuerstatten. Der Klarheit halber ist an dieser Stelle festzuhalten, dass mit der vollständigen Aufhebung des angefochtenen Urteils auch die Feststellung des Vermittlerstatus der Stiftungen dahinfällt, welche die Vorinstanz im Dispositiv ihres Urteils - aber nicht in der Begründung - bestätigt hat (vgl. oben E. 3.4.2). Da die Anträge der Stiftungen teilweise unzulässig sind, sie bzw. die Stiftung 1 aber insgesamt doch stark überwiegend obsiegen, rechtfertigt es sich, der Stiftung 1 für sich selbst und als Rechtsnachfolgerin der Stiftung 2 einen Fünftel der Gerichtskosten aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Im Übrigen sind die Gerichtskosten der ESTV aufzuerlegen, da sie Vermögensinteressen verfolgt (Art. 66 Abs. 1 und 4 BGG). Die ESTV schuldet der Stiftung 1 eine reduzierte Parteientschädigung, ohne selbst Anspruch auf Parteientschädigung zu haben (Art. 68 Abs. 1 und 3 BGG). Zur neuen Verlegung der Kosten- und Entschädigungsfolgen des vorinstanzlichen Verfahrens ist die Sache an die Vorinstanz zurückzuweisen (Art. 67 e contrario und Art. 68 Abs. 5 BGG).