Citation: 1C_506/2020 E. 1.2

1.2. Die Kantone sind weder durch die Bundesverfassung noch durch ein Bundesgesetz verpflichtet, kantonale Instanzen zur Überprüfung der Verfassungsmässigkeit ihrer Erlasse einzusetzen. Kennt ein Kanton ein abstraktes Normenkontrollverfahren, ist zunächst dieses zu durchlaufen (Art. 87 Abs. 1 BGG; BGE 145 I 26 E. 1.1 S. 29; 141 I 36 E. 1.2.1 S. 39). Besteht - wie vorliegend - ein kantonales abstraktes Normenkontrollverfahren, so bildet der angefochtene letztinstanzliche kantonale Normenkontrollentscheid das Anfechtungsobjekt des bundesgerichtlichen Beschwerdeverfahrens. Die Betroffenen sollen jedoch unabhängig von der Ausgestaltung des kantonalen Instanzenzuges vom Bundesgericht eine Überprüfung der kantonalen Erlasse (Art. 82 lit. b BGG) auf ihre Bundesrechtmässigkeit und gegebenenfalls deren Aufhebung verlangen können. Entsprechend kann im bundesgerichtlichen Beschwerdeverfahren gegen einen letztinstanzlichen kantonalen Normenkontrollentscheid nicht nur dessen Aufhebung, sondern auch diejenige des im vorinstanzlichen Verfahren angefochtenen kantonalen Erlasses beantragt werden (BGE 145 I 26 E. 1.1 S. 29 f. mit Hinweisen). Soweit sich die Eingabe sowohl gegen das vorinstanzliche Urteil als auch die EVKR/ZH als Ganze bzw. eventuell deren §§ 1-7 richtet und der Beschwerdeführer deren Aufhebung verlangt, steht die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht demnach offen.