Citation: 4A_158/2018 E. A

A.________ (Kläger, Beschwerdeführer) arbeitete ab dem 3. März 2014 mit einem Beschäftigungsgrad von 100 % als Personaldisponent und im Aussendienst für die C.________ AG. Über die Arbeitgeberin war er im Rahmen einer kollektiven Krankentaggeldversicherung bei der B.________ Versicherungen AG (Beklagte, Beschwerdegegnerin) versichert. Am 23. Februar 2015 rutschteer auf einem vereisten Trottoir aus und fiel zu Boden. Die Versicherungsgesellschaft V.________ erbrachte als zuständiger Unfallversicherer für die Beeinträchtigungen des Klägers zunächst Taggeldzahlungen. Am 31. August 2015 stellte sie diese rückwirkend auf den 23. März 2015 ein. Für die darauffolgende Zeit richtete die Beklagte Taggeldleistungen auf Basis einer 100-prozentigen Arbeitsunfähigkeit aus. Mit Schreiben vom 22. Oktober 2015 und 18. Januar 2016 forderte die Beklagte den Kläger auf, sich bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug anzumelden, und drohte ihm an, im Fall einer verspäteten Anmeldung die Krankentaggelder ab dem 365. Tag seit Beginn der Arbeitsunfähigkeit um die Höhe der ganzen maximalen Invalidenrente zu kürzen. Am 15. Februar 2016 teilte die Beklagte dem Kläger mit, er habe sich erst am 30. Januar 2016 bei der Invalidenversicherung angemeldet. Wegen der verspäteten Anmeldung kürze sie den Taggeldansatz ab dem 23. Februar 2016 von Fr. 135.65 auf Fr. 58.39. Alsdann stellte sie die Taggeldleistungen gestützt auf die im Bericht der Klinik D.________ vom 9. Februar 2016 attestierte 100-prozentige Arbeitsfähigkeit des Klägers in der angestammten Funktion per 1. März 2016 ein und eröffnete dies dem Kläger mit Schreiben vom 17. Februar 2016.