Citation: 8C_678/2021 E. A

Die 1956 geborene A.________ war als Selbstständigerwerbende im Bereich Unternehmensberatung und Schadensmanagement tätig. Am 1. August 2014 stürzte sie mit dem Fahrrad und zog sich dabei ein Schädelhirntrauma und eine dislozierte dorsolaterale Rippenserienfraktur links zu. Nach der operativen Versorgung am Spital B.________ (Austrittsbericht vom 1. September 2014) fand vom 10. September bis 3. Oktober 2014 an der Klinik C.________ eine Neurorehabilitation statt, wobei leichte bis mittelschwere neurokognitive Schwierigkeiten persistierten (Austrittsbericht vom 29. Oktober 2014). Vom 20. Oktober 2014 bis 1. April 2015 besuchte A.________ eine ambulante neuropsychologische Therapie am Institut O.________, die nunmehr ein unauffälliges neuropsychologisches Profil ergab. Psychiatrischerseits wurde eine Anpassungsstörung (ICD 10F43.2) diagnostiziert (Abschlussbericht vom 12. September 2015). Nachdem A.________ ihre Tätigkeit im Umfang von 25 bis 30 % wieder aufgenommen hatte, beendete sie diese endgültig wegen zunehmender psychischer Beschwerden im September 2016. Die AXA Versicherungen AG (nachfolgend: AXA) als zuständiger Unfallversicherer liess A.________ in der Klinik D.________ interdisziplinär begutachten (Expertise vom 6. Juni 2018 und ergänzende Stellungnahme des Neurologen und Psychiaters Dr. med. E.________ vom 4. Dezember 2018). Die AXA wies mit Einspracheentscheid vom 11. Juni 2020 einen Anspruch auf Invalidenrente und Integritätsentschädigung ab, was das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich auf Beschwerde hin mit Urteil vom 19. August 2021 bestätigte. Zwischenzeitlich hatte sich A.________ am 4. Februar 2015 auch bei der Invalidenversicherung angemeldet. Diese zog die Akten der AXA bei und verneinte nach weiteren medizinischen und erwerblichen Abklärungen und durchgeführtem Vorbescheidverfahren ebenfalls einen Anspruch auf Invalidenrente (Verfügung vom 7. August 2020).