Citation: 8C_131/2021 E. 5.2.3

5.2.3. Nicht zu verfangen vermag sodann der Einwand des Beschwerdeführers, mit der vom Spital D.________ am 17. April 2018 diagnostizierten chronischen Kopfschmerzsymptomatik leide er an organisch hinreichend fassbaren Beschwerden. Diesbezüglich führte Dr. med. E.________ aus, es sei aus medizinischer Sicht sehr schwierig, die multiplen Schmerzsyndrome des Beschwerdeführers als somatische Unfallfolge anzuerkennen. Ausgehend von einem medikamenten-induzierten Kopfschmerzsyndrom sei Anfang Jahr denn auch eine stationäre Behandlung zum Medikamentenentzug erwogen worden. Gestützt darauf schloss die Vorinstanz mit Dr. med. E.________, aus somatischer Sicht verblieben nur noch Unfallfolgen am rechten Fuss. Dies ist nicht zu beanstanden, zumal die Ärzte des Spitals D.________ hinsichtlich der Kopfschmerzen - bei klinisch neurologisch unauffälligen Befunden - im Wesentlichen auf die Schilderungen des Beschwerdeführers abstellten und einen Medikamentenentzug empfahlen. Da sich die Kopfschmerzen alleine nicht hinreichend objektivieren lassen (vgl. hierzu BGE 138 V 248 E. 5.1 und Urteil 8C_15/2021 vom 12. Mai 2021 E. 7.1), hat das kantonale Gericht hinsichtlich dieser Beschwerden zu Recht den adäquaten Kausalzusammenhang geprüft und - wie sogleich gezeigt wird - verneint. Soweit Dr. med. E.________ die Kopfschmerzen bei der Einschätzung der unfallbedingten Einschränkung der Arbeitsfähigkeit nicht berücksichtigte, vermag dies somit keine Zweifel an der Schlüssigkeit seines Berichts zu begründen.