Citation: 1C_175/2023 E. 4.3

4.3. Gemäss Art. 97 Abs. 1 BGG kann die Feststellung des Sachverhalts nur gerügt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels für den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann. Dass diese Voraussetzungen in Bezug auf den angefochtenen Entscheid erfüllt sind, legt der Beschwerdeführer nur ansatzweise dar und liegt auch nicht auf der Hand. Dies gilt vor allem betreffend die angeblich aktenwidrige Feststellung zur Interessenabwägung, aber auch hinsichtlich der Einsehbarkeit der Sitzplatzanlage. Im Zusammenhang mit der Anwendung der kommunalen Ästhetikklausel von Art. 14 GBR berücksichtigte das Verwaltungsgericht zwar unter anderem, dass die Sitzplatzanlage von der Strasse kaum sichtbar sei. In Bezug auf die Frage der Notwendigkeit einer Beurteilung durch die OLK stellte es - entsprechend dem Wortlaut von Art. 10 Abs. 2 BauG - jedoch darauf ab, ob das Bauvorhaben als geradezu "prägend" qualifiziert werden kann. Weshalb es insofern darauf ankommen soll, wie gut die Sitzplatzanlage von der Strasse her sichtbar ist, ist nicht ohne Weiteres klar. Dessen ungeachtet lässt sich von den Fotos, auf die der Beschwerdeführer verweist, nicht auf eine Sichtverbindung zwischen der Strasse und dem Sitzplatz schliessen. Die Rüge der mangelhaften Sachverhaltsfeststellung ist deshalb unbegründet, soweit sie hinreichend substanziiert wurde.