Citation: 1P.98/2001 28.02.2001 E. 3

3.- Der Beschwerdeführer rügt zunächst eine Verletzung des Beschleunigungsgebotes, weil das Obergericht erst am 5. Januar 2001 über die Haftverlängerung entschieden habe, obwohl die Stellungnahme des Beschwerdeführers schon am 21. Dezember 2000 eingegangen sei. Die Rüge ist offensichtlich unbegründet, lagen doch die Weihnachtsferien zwischen dem 21. Dezember 2000 und dem 5. Januar 2001. Ausserdem musste das Obergericht über ein Haftverlängerungsgesuch des Untersuchungsrichters entscheiden. Aus diesem Grund galt ein etwas weniger strenges Beschleunigungsgebot, als wenn der Beschwerdeführer selbst ein Haftentlassungsgesuch gestellt oder es sich um eine erstmalige Haftüberprüfung gehandelt hätte.