Citation: 4A_490/2009 13.04.2010 E. 1

Die Beschwerde in Zivilsachen ist gegen Entscheide von Schiedsgerichten unter den Voraussetzungen der Art. 190-192 IPRG zulässig (Art. 77 Abs. 1 BGG). 1.1 Der Sitz des Schiedsgerichts befindet sich vorliegend in Lausanne. Sowohl die Beschwerdeführerin als auch die Beschwerdegegnerin hatten im relevanten Zeitpunkt ihren Sitz ausserhalb der Schweiz. Da die Parteien die Bestimmungen des 12. Kapitels des IPRG nicht schriftlich ausgeschlossen haben, gelangen diese zur Anwendung (Art. 176 Abs. 1 und 2 IPRG). Das TAS hat nebst den einschlägigen Bestimmungen der FIFA-Reglemente schweizerisches Recht für anwendbar erklärt. Die Parteien stellen die Anwendbarkeit des schweizerischen Rechts nicht in Frage. Sie waren sich im Schiedsverfahren zudem einig, dass grundsätzlich das FIFA-Transferreglement 1997 auf die strittige Frage anwendbar sei. 1.2 Zulässig sind allein die Rügen, die in Art. 190 Abs. 2 IPRG abschliessend aufgezählt sind (BGE 134 III 186 E. 5 S. 187; 128 III 50 E. 1a S. 53; 127 III 279 E. 1a S. 282). Nach Art. 77 Abs. 3 BGG prüft das Bundesgericht nur die Rügen, die in der Beschwerde vorgebracht und begründet worden sind; dies entspricht der in Art. 106 Abs. 2 BGG für die Verletzung von Grundrechten und von kantonalem und interkantonalem Recht vorgesehenen Rügepflicht (BGE 134 III 186 E. 5 S. 187 mit Hinweis). Appellatorische Kritik ist unzulässig (BGE 119 II 380 E. 3b S. 382). 1.3 Die Frage, ob die Beschwerdegegnerin ihr Gesuch um Fristerstreckung zur Einreichung der Beschwerdeantwort rechtzeitig gestellt hat und ihre Antwort damit fristgerecht beim Bundesgericht eingegangen ist, braucht nicht vertieft zu werden, da sich die Beschwerde auch bei Berücksichtigung der Antwort als begründet erweist.