Citation: 2C_292/2022 E. B

Mit Verfügung vom 7. März 2017 widerrief das Amt für Migration des Kantons Luzern die Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA von A.________ und wies sie aus der Schweiz weg. B.a. Die gegen die Verfügung vom 7. März 2017 von A.________ erhobene Verwaltungsbeschwerde wies das Justiz- und Sicherheitsdepartement des Kantons Luzern mit Entscheid vom 30. Mai 2017 ab. Mit Urteil vom 22. Januar 2018 wies das Kantonsgericht des Kantons Luzern die gegen den Entscheid vom 30. Mai 2017 von ihr erhobene Verwaltungsgerichtsbeschwerde ab. Mit Urteil 2C_202/2018 vom 19. Juli 2019 hiess das Bundesgericht die Beschwerde von A.________ gut, hob das Urteil des Kantonsgerichts vom 22. Januar 2018 auf und wies die Sache im Sinne der Erwägungen zu neuem Entscheid an das Kantonsgericht zurück. B.b. Das Kantonsgericht bestätigte alsdann mit Urteil vom 10. September 2019, dass die vormalige Lebenspartnerin von A.________ weiterhin über eine Aufenthaltsberechtigung in der Schweiz verfüge und sich A.________ somit auf Art. 50 Abs. 1 lit. b des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer und über die Integration (Ausländer- und lntegrationsgesetz, AIG; SR 142.20) berufen könne und wies die Sache zur erneuten Beurteilung an das Amt für Migration zurück. B.c. Nach zusätzlichen Abklärungen hielt das Amt für Migration mit Verfügung vom 26. November 2020 am Widerruf der Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA von A.________ fest und wies sie aus der Schweiz weg. Die gegen die Verfügung vom 26. November 2020 von A.________ erhobene Verwaltungsbeschwerde wies das Justiz- und Sicherheitsdepartement mit Entscheid vom 22. März 2021 ab. Dagegen reichte A.________ Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Kantonsgericht ein und beantragte die Aufhebung des Entscheids vom 22. März 2021 und der Verfügung vom 26. November 2020. Es sei ihr die Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA gestützt auf Art. 50 Abs. 1 lit. b AIG zu verlängern. Eventualiter sei ihr die Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA gestützt auf Art. 30 Abs. 1 lit. b AIG zu erteilen. Mit Urteil vom 2. März 2022 wies das Kantonsgericht die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ab.