Citation: 6B_300/2016 E. 5.4

5.4. Was der Beschwerdeführer gegen die tatsächlichen Feststellungen einwendet, ist nicht geeignet, Willkür darzutun. Zwar trifft zu, dass der Beschwerdeführer den Alleinaktionär der Privatklägerin B.________ mit E-Mail vom 21. Juli 2010 darüber ins Bild gesetzt hat, dass er die Zahlung von CHF 450'000.-- von der Privatklägerin an ihn selbst und von ihm an die H.________ AG veranlasst habe. Gegenüber der Bank I.________ gelte er offiziell als Investor und Gründer der H.________ AG, also auch als Darleiher. Sobald die Gründung und die ersten Wochen vorbei seien, könne dieser Vertrag an die Privatklägerin abgetreten werden (SB Anzeigenbeilage 31). Doch nimmt die Vorinstanz zu Recht an, der Beschwerdeführer habe B.________ nicht darüber informiert, dass er den von ihm gewählten "Umweg" ohne schriftlichen Vertrag mit der Privatklägerin, deren einziger Verwaltungsrat er war, ohne Besicherung und ohne Verabredung von Zins- und Rückzahlungsmodalitäten sowie eines Verrechnungsausschlusses ausgestaltet habe. Er habe den "Umweg" über sein eigenes Konto gegenüber B.________ vielmehr als blosse Durchlaufstation und Notwendigkeit zur Vermeidung von Fragen der beteiligten Banken dargestellt (angefochtenes Urteil S. 13). Damit ist der Schluss der Vorinstanz, das E-Mail vom 21. Juli 2010 könne nicht Grundlage einer Genehmigung des Alleinaktionärs B.________ gewesen sein, so dass aus dessen Stillschweigen auch nicht auf eine solche geschlossen werden könne, nicht zu beanstanden. Jedenfalls ist dieser Schluss nicht schlechterdings unhaltbar. Im Übrigen ist an dieser Stelle in Übereinstimmung mit der Vorinstanz (angefochtenes Urteil S. 10) darauf hinzuweisen, dass eine allfällige Genehmigung das in Art. 718b OR festgeschriebene Schriftlichkeitserfordernis nicht zu ersetzen vermöchte und dass ein protokollierter Beschluss der Generalversammlung nicht vorliegt (vgl. oben E. 4.4.2). Nichts anderes gilt, soweit die Vorinstanz annimmt, das Wort "Umweg" deute auf eine zeitnahe Glattstellung hin und nicht auf eine Darlehensgewährung an sich selbst. Was der Beschwerdeführer hiegegen vorbringt (Beschwerde S. 15, vgl. auch S. 18), erschöpft sich in einer unzulässigen appellatorischen Kritik. Inwiefern die Vorinstanz dabei ihre Begründungspflicht verletzt haben soll, wenn sie den "sofortigen Einbezug der Privatklägerin in den Darlehensvertrag" bzw. die "zeitnahe Glattstellung" in zeitlicher Hinsicht nicht näher umreisst, ist nicht ersichtlich. Im Übrigen trifft nicht zu, dass die Vorinstanz "für die Richtigkeit der Information den sofortigen Einbezug der Privatklägerin in den Darlehensvertrag mit der H.________ AG verlangt" (Beschwerde S. 15 ff.). Wie ausgeführt, liegt die Unvollständigkeit der Information nach Auffassung der Vorinstanz darin, dass der Beschwerdeführer B.________ nicht über die Modalitäten der Darlehensgewährung an sich selbst orientiert hat. Ebenfalls rein appellatorisch ist der Einwand des Beschwerdeführers, die Vorinstanz unterstelle ihm, er sei es gewesen, der nicht gewollt habe, dass die Privatklägerin gegenüber der Bank auftrete (Beschwerde S. 17). Die Vorinstanz führt lediglich aus, es habe nur der Beschwerdeführer gegenüber der finanzierenden Bank "auftreten sollen bzw. wollen" (angefochtenes Urteil S. 14). Was der Beschwerdeführer daraus ableiten will, geht an der Sache vorbei. Schliesslich ist der Beschwerde auch kein Erfolg beschieden, soweit darin geltend gemacht wird, die Privatklägerin sei selber davon ausgegangen, B.________ habe sein Vorgehen genehmigt (Beschwerde S. 21 f.). Wohl trifft zu, dass die Privatklägerin in der Berufungsbegründung erklärte, die Gewährung eines Darlehens an die H.________ AG im Namen des Beschwerdeführers sei mit B.________ nicht abgesprochen worden, doch habe dieser ihn gewähren lassen, da er davon ausgegangen sei, das nachrangige Darlehen werde zusammen mit den Aktien der H.________ AG auf die Privatklägerin übertragen (Strafakten Schlussfaszikel act. 604 Rz. 6 [Berufungsbegründung]). Doch lässt sich daraus, wovon im Übrigen auch die Privatklägerin ausgeht (Strafakten Schlussfaszikel act. 606 f. Rz. 10, act. 613 ff. [Berufungsbegründung]; act. 725 ff. Rz. 119 ff. [Replik]), nicht ableiten, B.________ sei auch mit der Ausgestaltung der vorgängigen Darlehensgewährung an den Beschwerdeführer ohne schriftlichen Vertrag und ohne Vereinbarung von Sicherheiten, Zins- und Rückzahlungsmodalitäten einverstanden gewesen. Jedenfalls ist auch dieser Schluss nicht schlechterdings unhaltbar. Etwas anderes ergibt sich auch nicht aus den Aussagen des Zeugen C.________ (Strafakten act. 361 f.; Schlussfaszikel act. 466 ff.). Inwiefern die Vorinstanz in dieser Hinsicht ihre Begründungspflicht verletzt haben soll, ist nicht ersichtlich.