Citation: 8C_27/2018 E. 4.3.2

4.3.2. Wie im angefochtenen Entscheid richtig dargelegt wird, ist der Beschwerdeführerin gemäss beweiskräftigem Gutachten ihre angestammte Tätigkeit als Bürokraft weiterhin zumutbar. Auch vor Eintritt des Gesundheitsschadens erfüllte sie ein Teilzeitpensum, weshalb auch dieser Aspekt zu keinem Abzug Anlass böte. Ebenso wenig sind die weiteren in BGE 126 V 75 angeführten Kriterien für einen möglichen Abzug erfüllt. Insbesondere ist ein bei der zumutbaren Arbeitsfähigkeit berücksichtigter erhöhter Pausenbedarf oder die empfohlene wechselbelastende Tätigkeit ohne ausschliessliche Bildschirmarbeit kein Grund für einen Abzug. Eine entsprechende "konstante Rechtsprechung", wie in der Beschwerde behauptet, existiert nicht. Es ist daher nicht als rechtsverletzend zu qualifizieren, wenn das kantonale Gericht davon abgesehen hat, einen Abzug vom Tabellenlohn vorzunehmen.