Citation: 1B_556/2021 E. 6.3

6.3. Vor dem Bundesgericht macht die Beschwerdeführerin auch geltend, die FINMA habe nach Erhalt eines Schreibens vom 25. September 2015 während acht Monaten geprüft, ob die D.________ AG seit 2014 die Limited Partnerships verwaltet habe. Dabei habe sich der Verdacht, die D.________ AG habe im Zeitraum von 2014 bis März 2016 als Verwalterin der Limited Partnerships eine bewilligungspflichtige Tätigkeit ausgeübt, offenkundigerweise nicht erhärtet. Andernfalls hätte die FINMA - so die Beschwerdeführerin - der D.________ AG eine Frist zur Einholung der Bewilligung angesetzt oder gar ein Enforcement-Verfahren wegen nicht bewilligter Tätigkeit eingeleitet. Gemäss den Feststellungen im angefochtenen Urteil hat sich die FINMA allein auf Sachverhaltsangaben der D.________ AG gestützt, ohne vertiefte Abklärungen oder eingehende Prüfungen vorzunehmen. Aus der in der Beschwerde angerufenen, ausführlich dargestellten Korrespondenz zwischen der FINMA und der Rechtsvertreterin der D.________ AG im Zeitraum zwischen dem 25. September 2015 und dem 27. Mai 2016 ergibt sich diesbezüglich nichts anderes. Unter diesen Umständen lässt sich entgegen der Darstellung in der Beschwerde nicht annehmen, die FINMA sei zum Schluss gelangt, im hier streitbetroffenen Zeitraum habe keine bewilligungspflichtige Verwaltungstätigkeit der D.________ AG vorgelegen. Auch kann nicht mit Erfolg behauptet werden, die FINMA habe eine entsprechende Würdigung offenkundigerweise durch Untätigbleiben zum Ausdruck gebracht. Dies gilt selbst unter Berücksichtigung, dass sie (namentlich mit einem Schreiben vom 21. Dezember 2015) auf mögliche Folgen einer Verletzung der Bewilligungspflicht hingewiesen hatte (vgl. Akten Vorinstanz, act. 8 Beilage 9).