Citation: 8C_202/2024 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz erwog, die Beschwerdegegnerin habe sich im angefochtenen Einspracheentscheid auf die einzelnen Lohnblätter des Jahres 2017 und das Gesamtlohnblatt 2018 gestützt und für die Zeit von August 2017 bis Juli 2018 einen versicherten Gesamtverdienst von Fr. 27'593.55 errechnet. Gestützt auf den Auszug aus dem Individuellen Konto (IK) habe der Versicherte folgende Einkommen (hochgerechnet auf ein Jahr) erzielt: 2017 Fr. 32'160.-, 2018 Fr. 21'136.-, 2019 Fr. 17'792.- und 2020 Fr. 23'000.-. Mit Blick auf diese Jahreseinkommen zeige sich, dass die den ausgerichteten Taggeldern zugrunde liegenden versicherten Verdienste von Fr. 53'640.-, Fr. 49'569.50, Fr. 69'489.60 und Fr. 40'380.- zum einen ursprünglich zu hoch veranschlagt worden seien und zum anderen dauerhaft stark geschwankt hätten. Die Lohnangaben der Beschwerdeführerin in den Schadenmeldungen hätten sich somit im Nachhinein als zu hoch erwiesen und die formlos ausgerichteten Taggelder als anfänglich (offensichtlich) unrichtig.