Citation: 2C_983/2013 E. 4.3.2

4.3.2. Zu Recht weist die Vorinstanz darauf hin, dass die Straftaten des Beschwerdeführers im Bereich des Drogenhandels ausländerrechtlich sehr schwer wiegen. Der Beschwerdeführer ist in der Schweiz als nicht süchtiger, international vernetzter Kokainhändler tätig geworden und hat aus rein finanziellen Interessen die Gesundheit einer Vielzahl von Menschen gefährdet. Dies lässt auf eine ausgeprägte Geringschätzung und Gleichgültigkeit gegenüber der schweizerischen Rechtsordnung schliessen. Die fortgesetzte Delinquenz mit zunehmender Schwere wie auch der Umstand, dass der Beschwerdeführer seine Tätigkeit als Drogenhändler selbst nach einer erstinstanzlichen Verurteilung weiterführte, weist auf eine ausgeprägte Uneinsichtigkeit und Unbelehrbarkeit hin. Auch vermochten ihn weder laufende strafrechtliche Probezeiten noch die ausländerrechtliche Verwarnung oder die Familie davon abzuhalten, in der Schweiz in erheblichem Masse gegen die öffentliche Sicherheit und Ordnung zu verstossen. Noch im vorläufigen Strafvollzug wurde er erneut straffällig. Dies führt ausländerrechtlich zu einer Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung, welche die Vorinstanz zu Recht als nicht hinnehmbar eingestuft hat (vgl. BGE 139 I 145 E. 2.5 S. 149 f., 31 E. 2.3.2 S. 34, 16 E. 2.2.1 S. 20; 130 II 176 E. 4.2-4.4 S. 185 ff.; 125 II 521 E. 4a/aa S. 526 f.; 122 II 433 E. 2c S. 436 f.).