Citation: 4A_80/2017 E. 5

Der Beschwerdeführer rügt, das TAS habe die Anordnung der von ihm beantragten Gutachten betreffend Limit of Detection [LOD], Measurement Uncertainty [MU] und eine weitere Analyse der B-Probe zu Unrecht verweigert und dadurch seinen Anspruch auf rechtliches Gehör und den Grundsatz der Gleichbehandlung bzw. Waffengleichheit, eventuell den (prozessualen) Ordre public, verletzt. Der Beschwerdeführer hatte im Verfahren vor dem TAS beantragt, die Beschwerdegegnerin habe die Parameter und Kriterien zu LOD und MU für Ipamorelin offen zu legen. Angesichts des tiefen durch das B.________ Labor ausgewiesenen Werts von 0,1 ng/mL wollte er damit aufzeigen, dass ein solch tiefer Wert nicht mit genügender Sicherheit nachgewiesen werden kann und entsprechend Zweifel am Aussagewert der vom B.________ Labor erstellten Expertise bestehe. Das TAS hält in seiner Vernehmlassung fest, der Beschwerdeführer habe zwar verlangt, die Parameter zu LOD und MU zu erhalten, jedoch habe er kein Gutachten zu LOD und MU verlangt. Entsprechend habe das TAS diesbezüglich auch nie einen Beweisantrag auf Erstellung einer Expertise zurückgewiesen. Der Beschwerdeführer legt in seiner Beschwerde nicht dar, an welcher Stelle in seinen Rechtsschriften er ein Gutachten betreffend die LOD- und MU-Paramenter verlangt hätte. In seiner Replik - abgesehen davon, dass entsprechende Ausführungen verspätet sind (vgl. E. 2.4 hiervor) -, verweist er (neben dem Begehren um eine Analyse seiner B-Probe nach einer anderen Methode) erneut nur darauf, dass er die Angabe der LOD- und MU-Parameter verlangt habe ("The appellant has at least six times requested the method parameters including LOD [limit of detection] and Uncertainty, in order to decide reasonably whether to challenge the method as insufficiently selective or not"). Nichts anderes hat die Vorinstanz festgestellt. Die Rüge des Beschwerdeführers stösst somit zum vornherein ins Leere.