Citation: 2C_1159/2015 E. 2.2

2.2. Vorliegend ist in materieller Hinsicht streitig, ob die Beschwerdeführerin gestützt auf Art. 50 AuG in Verbindung mit Art. 42 AuG die Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung beanspruchen kann. Dass eine Bewilligungsverlängerung nach Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG ausser Betracht fällt, liegt bei einer bloss knapp einjährigen Ehedauer auf der Hand; gesetzliche Anspruchsnorm kann mithin allein Art. 50 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 AuG sein. Inwiefern Art. 8 EMRK bzw. Art. 13 BV nach Aufgabe der Ehe im Bewilligungsverfahren bei einer Landesanwesenheit von bloss gut drei Jahren von Relevanz sein könnten, ist nicht ersichtlich. Nicht im Rahmen der Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist sodann prüfbar, ob die Voraussetzungen für eine Härtefallbewilligung nach Art. 30 AuG erfüllt seien (E. 3 des angefochtenen Urteils), besteht doch auf eine solche kein Rechtsanspruch, was für die Zulässigkeit des ordentlichen Rechtsmittels erforderlich wäre (vgl. Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG; dazu Urteil BGE 137 II 345 E. 3.2.1 S. 348 e contrario; Urteil 2C_104/2015 vom 31. Januar 2015 E. 2.2).