Citation: 8C_50/2024 E. 5.1

5.1. Die Beschwerdeführerin bringt zunächst vor, bei der Beschwerdegegnerin sei keine Motivation für Eingliederungsmassnahmen ersichtlich. So habe sie gegenüber den medizinischen Experten und im Rahmen der internistischen Untersuchung durch den Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) durchgängig geäussert, sich nicht mehr arbeitsfähig zu fühlen. Nicht einmal eine sitzende Tätigkeit sei für sie vorstellbar. Den von der Beschwerdeführerin erwähnten medizinischen Akten ist zu entnehmen, dass die Beschwerdegegnerin anlässlich der internistischen Untersuchung durch die RAD-Ärztin angab, sie könne sich nicht vorstellen, jemals wieder zu arbeiten. Im Rahmen der neuropsychologischen Exploration führte sie zudem aus, sie würde gerne weiterhin als Raumpflegerin arbeiten. Das sei ihr aber nicht möglich. Vor zwei bis drei Jahren habe sie es noch einmal versucht. Sie habe aber nach einem Arbeitstag überall Blockaden bekommen. Auch eine sitzende Tätigkeit sei ihr nicht gut möglich wegen der Rückenschmerzen. Der Vorinstanz ist die sich hieraus ergebende deutliche Krankheitsüberzeugung der Beschwerdegegnerin nicht entgangen. Sie ist aber zum Schluss gelangt, dass sich den Akten darüber hinaus kein fehlender Eingliederungswille entnehmen lasse. Inwiefern sie damit in Willkür verfallen sein soll, ist nicht ersichtlich (vgl. E. 2.2 hiervor). Wie die IV-Stelle selber vorbringt, ist in der interdisziplinären Gesamtbeurteilung des SMAB-Gutachtens denn auch lediglich von einer fraglichen Motivation der Beschwerdegegnerin für die berufliche Wiedereingliederung die Rede. Mit Blick auf diese Formulierung erscheint es zumindest vertretbar, wenn das kantonale Gericht einen fehlenden Eingliederungswillen der Beschwerdegegnerin als nicht erstellt erachtet hat. Die gutachterliche Einschätzung hätte viel eher dazu Anlass geben sollen, die Bereitschaft der Beschwerdegegnerin für Eingliederungsmassnahmen näher abzuklären (vgl. Urteil 8C_235/2019 vom 20. Januar 2020 E. 3.2.3).