Citation: 2A.217/2002 13.05.2002 E. 2

2.1 Der Beschwerdeführer erhebt Beschwerde, ohne zu präzisieren, ob er Verwaltungsgerichtsbeschwerde oder staatsrechtliche Beschwerde führen will. Das Bundesgericht prüft von Amtes wegen und mit freier Kognition Art und Zulässigkeit eines Rechtsmittels (BGE 127 II 198 E. 2 S. 201; 127 III 41 E. 2a S. 42; 126 I 257 E. a S. 258). 2.2 Gemäss Art. 100 Abs. 1 lit. b Ziff. 3 OG ist die Verwaltungsgerichtsbeschwerde auf dem Gebiet der Fremdenpolizei unzulässig gegen die Erteilung oder Verweigerung von Bewilligungen, auf die das Bundesrecht keinen Anspruch einräumt. Sie ist nicht nur gegen entsprechende materielle Entscheide ausgeschlossen, sondern nach dem in Art. 101 OG festgeschriebenen Grundsatz der Einheit des Verfahrens (vgl. BGE 111 Ib 73; 119 Ib 412 E. 2a S. 414) insbesondere auch gegen Nichteintretensentscheide, die dieses Gebiet beschlagen. Das Verwaltungsgericht ist, gleich wie zuvor der Regierungsrat, auf ein Rechtsmittel nicht eingetreten, welches die Frage zum Gegenstand hatte, ob dem Beschwerdeführer die Aufenthaltsbewilligung verweigert werden durfte. Ein bundesgesetzlicher Rechtsanspruch auf diese Bewilligung steht dem Beschwerdeführer nicht zu, obwohl seine Ehefrau eine Niederlassungsbewilligung hat: Wohl hat der Ehegatte des Ausländers, der im Besitz der Niederlassungsbewilligung ist, gemäss Art. 17 Abs. 2 ANAG einen Anspruch auf Erteilung und Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung; dieser Rechtsanspruch besteht jedoch nach dem klaren Gesetzeswortlaut nur, solange die Ehegatten zusammen wohnen. Der Beschwerdeführer wohnt aber seit dem Sommer 2000 nicht mehr mit seiner Ehefrau zusammen; der gemeinsame Haushalt wurde - nach unwidersprochen gebliebener Darstellung im Beschluss des Verwaltungsgerichts - im Hinblick auf eine übereinstimmend gewünschte Scheidung aufgegeben. Damit fehlt es an einer intakten, tatsächlich gelebten ehelichen Beziehung, sodass ein Rechtsanspruch auf Bewilligung auch nicht aus Art. 8 EMRK abgeleitet werden kann (vgl. BGE 109 Ib 183; 127 II 60 E. 1d/aa S. 64/65; 126 II 377 E. 2b/aa S. 382; 124 II 361 E. 1b S. 364). 2.3 Die Beschwerde ist somit als Verwaltungsgerichtsbeschwerde unzulässig, und sie kann nur als staatsrechtliche Beschwerde entgegengenommen werden.