Citation: 6P.59/2005 24.09.2005 E. 3

Die Vorinstanz hat die Argumente für und gegen den Strafaufschub im Sinne von Art. 43 Ziff. 2 Abs. 2 StGB sorgfältig gegeneinander abgewogen und ist zum Ergebnis gekommen, dass die Gründe gegen die Gewährung des Aufschubs überwögen (vgl. angefochtenes Urteil S. 8 ff., insbesondere S. 18 und 19). Sie gelangt zum Schluss, dass die tatsächliche Aussicht auf erfolgreiche Behandlung durch den sofortigen Vollzug der Freiheitsstrafe nicht erheblich beeinträchtigt würde und dass ein Aufschub der Strafe einer Umgehung der Strafe gleich käme oder zumindest einem Hinausschieben auf unbestimmte Zeit.