Citation: 5A_190/2014 E. 2.3

2.3. Die Bemessung der Parteientschädigung im kantonalen Verfahren ist mangels bundesrechtlicher Bestimmungen dem kantonalen Tarifrecht überlassen (Art. 105 Abs. 2 i.V.m. Art. 96 ZPO; BGE 139 III 195 E. 4.3 S. 199; STAEHELIN, in: Basler Kommentar, Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs, Bd. I, 2. Aufl. 2010, N. 74 zu Art. 84 SchKG), dessen Anwendung das Bundesgericht nur auf Willkür überprüft. Im Rahmen der Willkürrüge ist erforderlich, dass die Beschwerdeführerin darlegt, inwiefern sich die obergerichtliche Entschädigung (von vorliegend Fr. 484.90) auch im Ergebnis als willkürlich erweist (s. E. 1.2 oben). Für die Annahme einer Verletzung von Art. 9 BV genügt es nicht, wenn sich die kantonale Behörde, welche die Entschädigung festgesetzt hat, auf ein unhaltbares Argument stützt oder wenn sie - wie vorliegend von der Beschwerdeführerin behauptet - einer nicht in dieser Absicht eingereichten Honorarrechnung irrtümlich die Bedeutung einer Kostennote für das vorinstanzliche Verfahren beimisst. Der angefochtene Entscheid ist erst dann aufzuheben, wenn der zugesprochene gesamthafte Betrag auch im Ergebnis willkürlich erscheint (vgl. BGE 109 Ia 107 E. 3d S. 112; Urteil 5A_199/2012 vom 31. Mai 2012 E. 2.2).