Citation: 8C_48/2024 E. 7.2.1

7.2.1. Der psychiatrische MEDAS-Experte stellte im Gutachten vom 14. Oktober 2020 fest, das aggravierende bis simulierende Verhalten des Beschwerdeführers erlaube keine plausible Herleitung seiner Arbeits- und Leistungsfähigkeit. Deren Beurteilung entfalle daher. Die neuropsychologische MEDAS-Expertin kam im Gutachten vom 19. Oktober 2020 zum Schluss, eine differenzierte Einschätzung der Leistungsfähigkeit sei aufgrund der invaliden Ergebnisse nicht möglich. Laut dem polydisziplinären MEDAS-Gutachten vom 23. Oktober 2020 habe aus psychiatrischer und neuropsychologischer Sicht eine mögliche Arbeitsunfähigkeit aufgrund der ausgeprägten Inkonsistenzen nicht zuverlässig beurteilt werden können. Im SMAB-Gutachten vom 14. Juni 2021 wurde festgehalten, unter Berücksichtigung der aktuellen Untersuchungsergebnisse und des MEDAS-Gutachtens vom 23. Oktober 2020 bestünden nicht die geringsten Zweifel, dass beim Beschwerdeführer Aggravation eine ganz erhebliche Rolle spiele. Aufgrund der Aggravation sei nicht nur die diagnostische Einordnung, sondern auch die Einschätzung der beruflichen Leistungsfähigkeit erschwert. Es werde eingeschätzt, dass in der angestammten und in einer angepassten Tätigkeit aufgrund eines reduzierten Rendements von einer 20%igen Arbeitsunfähigkeit auszugehen sei.