Citation: 8C_790/2018 E. 4.2.2

4.2.2. Zwar trifft es zu, wie der Beschwerdeführer vorbringen lässt, dass der Verhältnismässigkeitsgrundsatz praxisgemäss auch bei der gestützt auf Art. 43 Abs. 3 ATSG zu verfügenden Sanktion (Nichteintreten oder Entscheid aufgrund der Akten) zu berücksichtigen ist, und dass sich diese Sanktion nur auf diejenige Zeitspanne beziehen kann, während der die Mitwirkung verweigert wurde, wenn die verweigerte Mitwirkung in einem späteren Zeitpunkt erbracht wird (BGE 139 V 585 E. 6.3.7.5 S. 590 f.). Vorliegend beliess es der Beschwerdeführer im Einspracheverfahren bei der blossen Absichtserklärung (vom 29. März 2016), die erforderlichen Unterlagen im Mai oder Juni 2016 einzureichen, kam dem dann aber nicht nach. Ob dies als nachträgliches, ausdrückliches und vorbehaltloses Angebot der Mitwirkung ausreicht (vgl. Urteil 9C_244/2016 vom 16. Januar 2017 E. 3.3 in SVR 2017 IV Nr. 50 S. 150), erscheint zweifelhaft, kann jedoch offen gelassen werden. Denn er legte selbst im anschliessenden Gerichtsverfahren die verlangten Dokumente (namentlich Buchhaltungsunterlagen oder Kontoauszüge) nicht auf. Soweit die Vorinstanz festgehalten hat, dass die von ihm vorgelegten Unterlagen keinerlei Anhaltspunkte enthalten, die auf das Bestehen eines Anstellungsverhältnisses im Unfallzeitpunkt hindeuten würden, hat sie keine offensichtlich unrichtige Tatsachenfeststellung getroffen. Folglich kann der Vorinstanz nicht zum Vorwurf gemacht werden, dass sie sich angesichts dieser Aktenlage nicht veranlasst sah, weitere Abklärungen zu treffen. Die Rüge erweist sich somit als unbegründet.