Citation: 7B.165/2005 11.11.2005 E. 2.1

Die Vorinstanz führt aus, der Beschwerdegegner sei lediglich in seiner Funktion als Rechtsanwalt und Beauftragter für die Wohnungseigentümergemeinschaft in den Jahren 2004 und 2005 vor den Gerichten im Kanton Schaffhausen tätig gewesen. Mithin habe zwischen dem Beschwerdeführer und dem Rechtsvertreter der Wohnungseigentümergemeinschaft bzw. der Verwaltung jener Gemeinschaft nie eine Rechtsbeziehung bestanden, woraus Forderungen hätten entstehen können, welche zum Zwecke der Verjährungsunterbrechung hätten in Betreibung gesetzt werden müssen. Dass Rechtsanwalt Y.________ mit dem Beschwerdeführer je in einer vertraglichen Beziehung gestanden hätte, mache dieser denn auch nicht geltend; insbesondere werfe er dem Rechtsvertreter nicht vor, dass dieser etwas mit der nicht ordentlich geführten Buchhaltung zu tun gehabt habe. Die vom Beschwerdeführer angeblich zwecks Unterbrechung der Verjährung angehobene Betreibung gegenüber Rechtsanwalt Y.________ nütze dem Beschwerdeführer somit nichts. Die Aufsichtsbehörde fährt fort, es sei demzufolge offensichtlich, dass die vom Beschwerdeführer gegen Rechtsanwalt Y.________ angehobene Betreibung rechtsmissbräuchlich sei, was die Nichtigkeit zur Folge habe (BGE 115 III 18; 113 III 3). Im Weiteren hat sich die Vorinstanz ausführlich damit befasst, ob mit der durch die Revision des SchKG neu eingeführten negativen Feststellungsklage gemäss Art. 85a SchKG der Grundsatz, dass Rechtsmissbrauch durch rein schikanöse Betreibungen zur Nichtigkeit führen könne, nicht ausser Kraft gesetzt worden sei. Sie hat dabei befunden, die Nichtigkeitsfolge bei Rechtsmissbrauch finde weiterhin neben der negativen Feststellungsklage Anwendung. 2.2 Der Beschwerdeführer setzt sich mit diesen Erwägungen nicht einmal ansatzweise im Sinne von Art. 79 Abs. 1 OG auseinander (dazu: BGE 119 III 49 E. 1). Es wird insbesondere mit keinem Wort die Frage aufgeworfen, ob die Vorinstanz von einer nichtigen Betreibung habe ausgehen dürfen. Er trägt dagegen vor, es bestehe eine Wohnungseigentümergemeinschaft nach deutschem Recht und es sei ein Verfahren beim Landgericht Konstanz hängig. Sodann fehle auf der Liste der Eigentümer und Prozessbevollmächtigten der Name von Rechtsanwalt Y.________, welcher offensichtlich nicht mehr der Vertreter der Eigentümerinnen der Liegenschaft in D - C.________ sei. Diese Vorbringen samt den hierfür eingereichten Beweismitteln können nicht entgegen genommen werden, denn neue Begehren, Tatsachen, Bestreitungen und Beweismittel können vor Bundesgericht - unter Vorbehalt von hier nicht vorliegenden Ausnahmen - nicht mehr vorgebracht werden Art. 79 Abs. 1 OG). Auf die Beschwerde kann somit nicht eingetreten werden.