Citation: I 307/03 03.12.2003 E. 5

Zu prüfen ist sodann die Invaliditätsbemessung nach der hier anwendbaren Methode des Einkommensvergleichs. 5.1 Die IV-Stelle hat das Invalideneinkommen gestützt auf vier Blätter der Dokumentation von Arbeitsplätzen (DAP) ermittelt. Demgegenüber hat das kantonale Gericht die Tabellenlöhne der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) des Jahres 2000 herangezogen. Das vorinstanzliche Vorgehen steht in Einklang mit der im Urteil C. vom 28. August 2003 (U 35/00; in BGE 129 V noch nicht veröffentlicht) präzisierten Rechtsprechung. Danach setzt das Abstellen auf DAP-Löhne voraus, dass mindestens fünf DAP-Blätter aufgelegt und Angaben gemacht werden über die Gesamtzahl der auf Grund der gegebenen Behinderung in Frage kommenden dokumentierten Arbeitsplätze, über den Höchst- und den Tiefstlohn sowie über den Durchschnittslohn der entsprechenden Gruppe. Sind diese verfahrensmässigen Voraussetzungen nicht erfüllt, kann nicht auf den DAP-Lohnvergleich abgestellt werden (zitiertes Urteil U 35/00, Erw. 4.2.1 und 4.2.2). Im Lichte dieser Grundsätze war die Ermittlung des Invalideneinkommens durch die Verwaltung bereits deshalb unzulässig, weil mit bloss vier bei den Akten liegenden DAP-Blättern keine repräsentative Basis vorgelegt wurde, auf Grund welcher eine zuverlässige Beurteilung vorgenommen werden könnte. Die Vorinstanz hat daher zu Recht bei der Invaliditätsbemessung die Tabellenlöhne der LSE herangezogen. 5.2 Das kantonale Gericht bestimmte das hypothetische Invalideneinkommen gestützt auf die Tabelle TA1 der LSE 2000 (TA1, Anforderungsniveau 4, Männer, Fr. 4437.- im privaten Sektor). Diesen Wert hat es zutreffend auf die betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit (41,7 Stunden) hochgerechnet sowie an die Nominallohnentwicklung angepasst und auf diese Weise einen Jahreslohn von Fr. 56'895.- im Jahre 2001 ermittelt, den sie - den persönlichen und beruflichen Umständen des Versicherten Rechnung tragend - um 15 % herabsetzte. Das Ergebnis (Fr. 48'360.-) hat sie dem der Stellungnahme der Arbeitgeberin vom 15. August 2000 entnommenen Jahreslohn im Jahre 1998, angepasst an die Nominallohnentwicklung bis ins Jahr 2001, von Fr. 51'730.- gegenübergestellt, woraus sich ein Invaliditätsgrad von 7 % ergab. Diese Invaliditätsbemessung wurde in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde nicht beanstandet und es sind auch keine Anhaltspunkte ersichtlich, die diese als rechtsfehlerhaft erscheinen liessen. Der leistungsspezifische Invaliditätsgrad wird somit weder hinsichtlich des Anspruchs auf Invalidenrente (Art. 28 Abs. 1 IVG) noch hinsichtlich desjenigen auf Umschulung (Art. 17 IVG; BGE 124 V 110 f. Erw. 5) erreicht.