Citation: 9C_289/2017 E. A

A.a. Der 1963 geborenen A.________, welche als Pflegefachfrau tätig war, wurde am 12. November 2008 nach einer Koronarangiographie fälschlicherweise Heroin verabreicht, worauf sie intubiert und auf die Intensivstation verlegt werden musste. Der Unfallversicherer erbrachte Leistungen (Heilbehandlung, Taggelder). Nach Einholung eines interdisziplinären Gutachtens (Psychiatrie, Neurologie) bei der Gutachterstelle B.________, welches am 24. Mai 2011 erstattet wurde, verfügte er am 18. Juni 2012 die Leistungseinstellung per 31. Dezember 2011. Diese wurde vom Unfallversicherer mit Einspracheentscheid vom 25. Februar 2013 und vom Verwaltungsgericht des Kantons Bern mit Entscheid vom 13. September 2013 bestätigt. A.b. Am 28. Mai 2009 hatte sich A.________ unter Hinweis auf eine seit dem Ereignis vom 12. November 2008 bestehende posttraumatische Belastungsstörung zum Leistungsbezug bei der Invalidenversicherung angemeldet. Die IV-Stelle Bern zog die Akten des Unfallversicherers bei und tätigte Abklärungen in medizinischer und erwerblicher Hinsicht. Sie holte beim Zentrum für medizinische Begutachtung (ZMB), Basel, ein vom 13. Januar 2015 datierendes polydisziplinäres Gutachten (allgemein-internistisch, neurologisch, psychiatrisch und neuropsychologisch) ein. Des Weitern veranlasste sie eine Haushaltabklärung, welche am 9. Februar 2015 vorgenommen wurde. Nach Durchführung des Vorbescheidverfahrens verfügte die IV-Stelle am 24. März 2015 die Ablehnung des Leistungsbegehrens, wobei sie für den Zeitraum ab Ablauf des Wartejahres im November 2009 einen - nicht rentenbegründenden - Invaliditätsgrad von 35 % ermittelte und ab Dezember 2011 einen invalidisierenden Gesundheitsschaden gänzlich verneinte.