Citation: 2C_1232/2013 E. 2.2

2.2. Gemäss Art. 44 Abs. 2 BGG gilt eine Mitteilung, die nur gegen Unterschrift des Adressaten oder der Adressatin oder einer anderen berechtigten Person überbracht wird, spätestens am siebenten Tag nach dem ersten erfolglosen Zustellungsversuch als erfolgt. Diese Zustellungsfiktion greift auch dann, wenn die betroffene Person es in Missachtung der ihr aufgrund des Prozessrechtsverhältnisses nach Treu und Glauben obliegenden Pflichten unterlassen hat, dem Bundesgericht eine allfällige Änderung der von ihr angegebenen Adresse, eine voraussehbare Abwesenheit oder sonstige Zustellungshindernisse bekannt zu geben (vgl. BGE 138 III 225 E. 3.1 S. 227 f.; 130 III 396 E. 1.2.3 S. 299; 123 III 492; 115 Ia 12 E. 3a S. 15 mit weiteren Hinweisen). Das Wirksamwerden der Fiktion kann sodann nicht durch einen Post-Rückbehaltungsauftrag verhindert werden (BGE 134 V 49 E. 4 S. 51 f.; s. auch BGE 123 III 492).