Citation: 2C_395/2016 E. 1.2

1.2. Ob und wieweit in Anwendung von Art. 30 Abs. 1 lit. b AuG von den allgemeinen Zulassungsvoraussetzungen wegen eines schwerwiegenden persönlichen Härtefalls oder wichtiger öffentlicher Interessen hätte abgewichen werden dürfen oder müssen (allgemeiner Härtefall; E. 6 des angefochtenen Entscheids), kann das Bundesgericht nicht prüfen, da sich seine Zuständigkeit auf Anspruchs bewilligungen beschränkt (vgl. Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG und Art. 96 AuG; vgl. BGE 137 II 345 E. 3.2.1 S. 348). Soweit die Beschwerdeführerin eine Verletzung ihrer Parteirechte bei der Feststellung des Sachverhalts rügt (Art. 29 Abs. 2 BV), sind ihre Darlegungen im Zusammenhang mit der Anwendung von Art. 50 AuG zu prüfen; falls die entsprechenden Rügen sich auch auf den Ermessensentscheid beziehen sollten, wäre auf eine entsprechend begründete subsidiäre Verfassungsbeschwerde im Rahmen der "Star"-Praxis nicht einzutreten, da die Frage einer allfälligen willkürlichen antizipierten Beweiswürdigung so eng mit der Sache selber verbunden ist, dass das Gericht im Resultat wieder ausserhalb eines Bewilligungsanspruchs die Verweigerung des Aufenthalts selber prüfen müsste (vgl. das Urteil 2C_243/2015 vom 2. November 2015 E. 1.2; BGE 137 II 305 E. 2 S. 308 mit Hinweisen; vgl. HUGI YAR, Von Trennungen, Härtefällen und Delikten - Ausländerrechtliches rund um die Ehe- und Familiengemeinschaft, in: Achermann et al. [Hrsg.], Jahrbuch für Migrationsrecht 2012/2013, 2013, S. 31 ff., dort S. 100).