Citation: 9C_10/2014 E. 5

Der Versicherte rügt zu Recht nicht, dass das kantonale Gericht die dissoziative Störung als unklares Beschwerdebild qualifiziert und die einschlägigen Überwindbarkeitskriterien geprüft hat (vgl. Urteil 8C_195/2014 vom 12. Juni 2014 E. 4.2 mit Hinweisen). Soweit Dr. med. E.________ am 28. Oktober 2005 auch eine mittelgradige Depression angeführt hatte, ändert dies aus den nachfolgenden Gründen nichts an der grundsätzlichen Anwendbarkeit von lit. a Abs. 1 SchlB IVG. Zunächst beruhte jene Diagnose auf den Selbstangaben (Fragebogen) des Versicherten, deren Verlässlichkeit Dr. med. E.________ selbst als fraglich erachtete. Darüber hinaus vermutete Dr. med. E.________, wie bereits die Neuropsychologen im C.________ am 9. August 2002, eine Aggravations-Tendenz, die sich später bestätigte und insbesondere auch vom Gerichtsgutachter M.________ konstatiert wurde (vgl. E. 6.2 hienach und in BGE 140 V 8 nicht publ. E. 4.2.2 des Urteils 8C_33/2013 vom 13. Dezember 2013). Vor allem aber legte Dr. med. M.________ mit ausführlicher Begründung - und insoweit übereinstimmend mit der Einschätzung der RAD-Ärzte im Anschluss an das medizinische Standortgesprächs vom 27. August 2009 sowie mit den Befunden des Gutachters Dr. med. J.________ (Expertise vom 30. Juni 2011) - dar, weshalb die in den Akten dokumentierten Befunde nicht überwiegend wahrscheinlich auf eine depressive Symptomatik schliessen liessen (zum Beweiswert seiner Expertise vgl. nachfolgende E. 6.1). Dr. med. M.________ führte aus, insgesamt dürfte es wohl wiederholt zu leichteren depressiven Phasen gekommen sein, die aber im Rahmen der Persönlichkeitsstörung zu sehen und allenfalls als Dysthymie aufgefasst werden könnten. Eine solche gilt indes nach der Rechtsprechung (Urteil 9C_98/2010 vom 28. April 2010 E. 2.2.2, in: SVR 2011 IV Nr. 17 S. 44) von hier nicht relevanten Ausnahmen abgesehen regelmässig nicht als Gesundheitsschaden im Sinne des Gesetzes. Ob die ursprüngliche Rentenzusprache als offensichtlich unrichtig hätte bezeichnet werden müssen, namentlich mit Blick auf den unterbliebenen Einkommensvergleich und den Umstand, dass den damaligen medizinischen Berichten eine Arbeitsfähigkeit nur als Versicherungsagent, nicht aber in einer adaptierten Tätigkeit entnommen werden kann, ist nicht weiter zu thematisieren (Art. 107 Abs. 1 BGG). Nicht zuletzt können nur im Rahmen von lit. a SchlB IVG Wiedereingliederungsmassnahmen zugesprochen werden.