Citation: 1P.379/2004 07.02.2005 E. 1

1.1 Beim angefochtenen Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau vom 28. April 2004 handelt es sich um einen kantonal letztinstanzlichen, selbständig eröffneten Zwischenentscheid. Dieser kann nach Art. 87 Abs. 2 OG mit staatsrechtlicher Beschwerde angefochten werden, wenn er einen nicht mehr wiedergutzumachenden Nachteil bewirken kann. Dies ist für die Aufforderung zur Leistung eines Kostenvorschusses zu bejahen, wenn diese - wie im vorliegenden Fall - mit der Androhung verbunden wird, dass im Säumnisfall auf eine Klage oder ein Rechtsmittel nicht eingetreten werde (Entscheid 4P.70/2001 vom 1. Juni 2001 E. 2). 1.2 Die staatsrechtliche Beschwerde ist nur zulässig, wenn die behauptete Rechtsverletzung nicht sonstwie durch Klage oder Rechtsmittel beim Bundesgericht geltend gemacht werden kann (Art. 84 Abs. 2 OG). Im Entscheid vom 9. Februar 2004 erachtete das Bundesgericht die Verwaltungsgerichtsbeschwerde für zulässig, weil der Beschwerdeführer mit seiner Einsprache gegen den Gestaltungsplan Rügen aus dem Bundesumweltrecht geltend gemacht hatte, in der Hauptsache also die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ans Bundesgericht offen gestanden hätte. Im vorliegenden Fall geht es dagegen um die Einsprache gegen eine Landumlegung, die auf kantonalem Recht beruht. Auch wenn die Landumlegung zur Verwirklichung des Gestaltungsplans erfolgt, besteht zumindest kein enger Sachzusammenhang mit dem Bundesverwaltungsrecht. Insofern besteht keine Veranlassung, die vorliegend erhobene staatsrechtliche Beschwerde in eine Verwaltungsgerichtsbeschwerde umzudeuten. 1.3 Nach Art. 90 Abs. 1 lit. b OG muss eine staatsrechtliche Beschwerde die wesentlichen Tatsachen und eine kurzgefasste Darlegung darüber enthalten, welche verfassungsmässigen Rechte bzw. welche Rechtssätze und inwiefern sie durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sind. Im staatsrechtlichen Beschwerdeverfahren prüft das Bundesgericht nur klar und detailliert erhobene Rügen. Auf ungenügend begründete Rügen und rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt es nicht ein (BGE 125 I 71 E. 1c S. 76, 492 E. 1b S. 495, je mit Hinweisen). Mit seinen weitschweifigen Ausführungen über den möglichen Prozessverlauf, wenn er den Kostenvorschuss bezahlt hätte, und den Inhalt des Landumlegungsverfahrens vermag der Beschwerdeführer diesen Voraussetzungen nicht zu genügen. Der Beschwerdeführer befasst sich im Übrigen nicht mit der vom Verwaltungsgericht genannten Rechtsgrundlage des Kostenvorschusses (§ 79 VRG), sondern rügt nur eine willkürliche Anwendung von § 78 Abs. 2 VRG, wonach unter bestimmten Umständen auf die Erhebung amtlicher Kosten verzichtet werden kann. Ob auf die Beschwerde eingetreten werden kann, ist deshalb fraglich, kann aber dahingestellt bleiben, da sich die Beschwerde ohnehin als unbegründet erweist.