Citation: 2C_514/2020 E. 3

Der Beschwerdeführer bestreitet nicht, dass der Widerrufsgrund von Art. 63 Abs. 1 lit. a i.V.m. Art. 62 Abs. 1 lit. b AIG angesichts der Verurteilung zu einer Freiheitsstrafe von 24 Monaten erfüllt ist. Der Schuldspruch erfolgte am 4. Juli 2016, weshalb auf die bestraften Taten aus intertemporalrechtlichen Gründen Art. 66a ff. StGB und Art. 63 Abs. 3 AIG nicht anwendbar sind (vgl. Urteil 2C_305/2018 vom 18. November 2019 E. 4.4). Er rügt jedoch, der Widerruf der Niederlassungsbewilligung sei unverhältnismässig und verletze sein Recht auf Privat- und Familienleben gemäss Art. 13 BV bzw. Art. 8 EMRK. Zudem liege ebenfalls ein Verstoss gegen Art. 96 AIG vor und die Vorinstanz habe in ihrem Entscheid das Kindeswohl gemäss Art. 3 und Art. 18 KRK ungenügend berücksichtigt.