Citation: 2C_30/2023 E. 4.3

4.3. Nachdem das vorgeworfene Fehlverhalten des Beschwerdeführers 12 Jahre zurückliegt und er sich seither wohl verhalten hat, der Beschwerdeführerin kein solcher Vorwurf gemacht wird und von der Vorinstanz weder begründet wird noch dafür Anhaltspunkte ersichtlich sind, dass die Beschwerdeführenden Dokumente gefälscht oder die Ärzte zur Urkundenfälschung angestiftet hätten, wären die Beweise frei zu würdigen gewesen. Am festgestellten Sachverhalt ändert dies indessen nichts Entscheiderhebliches: Die Vorinstanz stellt den Tod der Tante im September 2021 nicht grundsätzlich in Abrede. Ebenso anerkennt sie die Epilepsiekrankheit der Cousine und dass sich die Cousine um die Grossmutter kümmert. Ob die Grossmutter nun pflegebedürftig ist oder nicht, ist letztlich nicht entscheidend, kann sie aufgrund ihres fortgeschrittenen Alters (Jahrgang 1942) jedenfalls als betagt bezeichnet werden. Ob sich die Cousine aus ärztlicher Sicht nicht um die Kinder kümmern dürfe oder könne, ist angesichts dessen, dass sie es offenbar trotzdem seit einem unbestimmten Zeitpunkt im Jahr 2020 tut, ebenfalls nicht massgebend. Ob es sich dabei um eine kindeswohlgerechte Betreuungsalternative handelt, ist keine Tat-, sondern eine Rechtsfrage (dazu nachfolgend E. 6.1).