Citation: 2C_20/2022 E. 5.1

5.1. In vorgenanntem Zusammenhang rügt der Beschwerdeführer zunächst eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. BV). Er macht diesbezüglich im Wesentlichen geltend, im Rahmen der Interessenabwägung gemäss Art. 8 EMRK könne nur dann in das Recht auf Privatleben eingegriffen werden, wenn seine Verschuldung als mutwillig zu qualifizieren, d. h. der Widerrufsgrund von Art. 62 Abs. 1 lit. c AuG erfüllt sei. Diesbezüglich habe sich die Vorinstanz mit verschiedenen vom Beschwerdeführer vorgebrachten Argumenten, welche gegen die Mutwilligkeit sprächen, nicht auseinandergesetzt.