Citation: 5P.155/2006 27.07.2006 E. 5

5.1 Nach dem Ausgeführten kann auf die staatsrechtliche Beschwerde nicht eingetreten werden. Die Beschwerdeführerin wird deshalb kostenpflichtig (Art. 153a Abs. 1, Art. 156 Abs. 1 OG). Sie hat das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung gestellt. Da die Beschwerde von vornherein keine Aussicht auf Erfolg haben konnte, muss ihr Begehren abgewiesen werden. 5.2 Die Rechtsbeiständin von A.________ hat ebenfalls das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege gestellt, da die Beschwerdeführerin offensichtlich mittellos sei. Ihr Begehren kann nicht gutgeheissen werden, denn sie ist öffentlichrechtlich mandatiert worden, und es ist Sache des betreffenden Gemeinwesens, für ihre Honorierung aufzukommen. Das gilt namentlich für den vorliegenden Fall, wo eine Entschädigung durch die unterlegene Beschwerdeführerin nicht möglich ist.