Citation: 8C_94/2019 E. 4.2.2

4.2.2. Der Beschwerdeführer missdeutet, dass die Suva nach seiner Einsprache und derjenigen seines Krankenversicherers die leistungseinstellende Verfügung vom 4. März 2011 mit Schreiben vom 14. Juni 2011 zurückzog und ausführte, sie warte die von der Invalidenversicherung veranlasste medizinische Begutachtung ab. Da damit die nahtlose Weiterausrichtung der Versicherungsleistungen bejaht wurde, brauchte es dafür nicht den Erlass einer schriftlichen Verfügung. Mit diesem Schreiben wurde das Einspracheverfahren mithin abgeschlossen und war nicht mehr rechtshängig. Demnach ist es nicht bundesrechtswidrig, dass die Suva nach getätigten medizinischen Abklärungen am 24. Juli 2012 nicht mit einem Einspracheentscheid, sondern erneut von Grund auf über ihre weitere Leistungspflicht gegenüber dem Versicherten befand.