Citation: 5A_996/2017 E. 3.2

3.2. Im Hinblick auf die Versteigerung vom 5. September 2017 berichtigte das Betreibungsamt die für die Grundstücke Nr. vvv und Nr. www am 2. Dezember 2013 bereits aufgelegten Lastenverzeichnisse und legte diese am 7. August 2017 erneut auf. Es führte in der Position Nr. 03 als Gläubigerin der grundpfandversicherten Forderung (Inhaberschuldbrief im 2. Rang) an Stelle von E.________ neu die Beschwerdeführerin für den Betrag von Fr. 200'000.-- plus Zinsen und Kosten auf. Dazu vermerkte es, dass gegen diese Eingabe eine Klage auf Aberkennung des Anspruchs hängig sei und dass nach Rechtskraft des Entscheides diese Forderung allenfalls berichtigt und im Verteilungsplan entsprechend berücksichtigt werde. Die Vorinstanz stützte sich auf diesen Sachverhalt und kam zum Schluss, dass die in den Lastenverzeichnissen aufgenommene Forderung der Beschwerdeführerin noch nicht rechtskräftig sei. Damit seien die Voraussetzungen nicht erfüllt, um der Beschwerdeführerin ihren Anteil aus dem Versteigerungserlös bereits auszuzahlen.