Citation: 1B_139/2017 E. 1.3

1.3. Der Beschwerdeführer bringt vor, das Strafverfahren gegen ihn werde verlängert, wenn er allfällige Beweisanträge erst dem Strafgericht einreichen könne, weil dadurch die Möglichkeit ausgeschlossen werde, dass die Staatsanwaltschaft das Verfahren aufgrund dieser Beweise einstelle und keine Anklage erhebe. Die Durchführung eines Strafverfahrens und damit auch dessen mögliche Verlängerung bewirkt für den Beschuldigten indessen nach konstanter Gerichtspraxis keinen Nachteil rechtlicher Natur (BGE 133 IV 139 E. 4 mit Hinweisen; 137 IV 237 E. 1.1). Dem Beschwerdeführer droht daher offensichtlich kein Nachteil rechtlicher Natur aus dem Umstand, dass er nunmehr seine Beweisanträge erst dem erstinstanzlichen Strafgericht unterbreiten kann, und schon gar keiner, der im Verlaufe des Verfahrens nicht wieder gutgemacht werden könnte.