Citation: 8C_517/2020 E. 4.2

4.2. Der Beschwerdeführer beanstandet sodann die medizinische Aktenlage. Damit dringt er ebenfalls nicht durch. Den Berichten versicherungsinterner Ärztinnen und Ärzte, zu denen Dr. med. E.________ zu zählen ist, wird nach der Rechtsprechung - wie das kantonale Gericht zutreffend darlegte - Beweiswert zugemessen, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (BGE 125 V 351 E. 3b/ee S. 353 f. mit Hinweis). Trotz dieser grundsätzlichen Beweiseignung kommt den Berichten versicherungsinterner medizinischer Fachpersonen praxisgemäss nicht dieselbe Beweiskraft zu wie einem gerichtlichen oder im Verfahren nach Art. 44 ATSG vom Versicherungsträger veranlassten Gutachten unabhängiger Sachverständiger. Soll ein Versicherungsfall ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden, sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen, sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen (BGE 139 V 225 E. 5.2 S. 229; 135 V 465 E. 4.4 S. 469; vgl. Urteil 8C_646/2019 vom 6. März 2020 E. 4.3). Wie die Vorinstanz erkannte, erfüllen die Beurteilungen der Dr. med. E.________ die beweismässigen Anforderungen an einen ärztlichen Bericht und stehen im Einklang mit der übrigen medizinischen Aktenlage. Der Beschwerdeführer vermag sich auf keinen ärztlichen Bericht zu berufen, der nur schon geringe Zweifel an der versicherungsinternen Beurteilung wecken könnte. Solche Zweifel ergeben sich insbesondere auch nicht aus den in der Beschwerde vorgetragenen eigenen Überlegungen zu den bei den Akten liegenden Audiogrammen. Die Vorinstanz durfte mithin bundesrechtskonform auf die Beurteilungen der Dr. med. E.________ abstellen. Auf zusätzliche medizinische Abklärungen konnte bei dieser Ausgangslage in antizipierter Beweiswürdigung (BGE 144 V 361 E. 6.5 S. 368 f.) verzichtet werden. Eine Bundesrechtswidrigkeit, namentlich eine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes, ist darin ebenso wenig zu sehen wie eine in medizinischer Hinsicht unrichtige Sachverhaltsfeststellung.