Citation: 8C_765/2007 11.07.2008 E. 4

Zu prüfen bleibt der Invaliditätsgrad des Beschwerdeführers. Da sich die tatsächlichen Verhältnisse zwischen August 2003 und dem Zeitpunkt der verfügten Rentenreduktion auf den 1. Juni 2004 - wie dargelegt - nicht wesentlich verändert haben, gelten die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen für den gesamten zu überprüfenden Zeitraum. 4.1 Der Beschwerdeführer rügte sowohl im kantonalen Verfahren wie auch letztinstanzlich die Nichtberücksichtigung des Einkommens, welches er vor Eintritt des Gesundheitsschadens als nebenamtlicher Hauswart erzielt hatte. Zu prüfen ist daher vorerst das Valideneinkommen. 4.1.1 Die IV-Stelle berücksichtigte gemäss Einspracheentscheid vom 28. Dezember 2006 das Einkommen, welches der Beschwerdeführer als Hauswart verdiente hatte, nicht, weil es ihres Erachtens gleichermassen beim Invalideneinkommen hätte berücksichtigt werden müssen. Das kantonale Gericht bestätigte diese Auffassung im angefochtenen Entscheid. 4.1.2 Für die Ermittlung des Valideneinkommens ist entscheidend, was der Versicherte im Zeitpunkt des Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunder tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre (BGE 129 V 222 Erw. 4.3.1 S. 224 mit Hinweisen). Aus einem "Über-100%-Pensum" stammendes Einkommen wird nach der Rechtsprechung vollumfänglich berücksichtigt, wenn jemand regelmässig Überstunden leistet oder eine Nebenerwerbstätigkeit ausübt oder selbstständig erwerbend ist (Ulrich Meyer-Blaser, Rechtsprechung zum IVG, S. 207; Urteil 8C_676/2007 vom 11. März 2008 m. H.). 4.1.3 Der Beschwerdeführer erzielte neben seinem Lohn für die Haupttätigkeit im Sportzentrum von Fr. 67'637.- im Jahre 2002 einen Verdienst als nebenamtlicher Hauswart im Betrage von Fr. 10'278.- , gesamthaft also Fr. 77'915.-. Da nicht davon auszugehen ist, dass es sich um eine bloss vorübergehende Zusatzbeschäftigung handelte und es sich bei dieser Tätigkeit als Hauswart einer Stockwerkeigentümergemeinschaft um eine typische Nebenerwerbstätigkeit handelt, ist sie bei der Bestimmung des Valideneinkommens zu berücksichtigen. Davon geht sinngemäss auch die Vorinstanz aus. Das Valideneinkommen für das Jahr 2004 beträgt demnach unter Berücksichtigung der statistischen Nominallohnentwicklungen für das Jahr 2003 von 1,4 % und für 2004 von 0,7 % Fr. 79'559.-.