Citation: 6B_550/2017 E. 3

Rechtsschriften haben ein Begehren, d.h. einen Antrag, und deren Begründung mit Angabe der Beweismittel zu enthalten (Art. 42 Abs. 1 BGG). In der Begründung ist in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt (Art. 42 Abs. 2 BGG), wobei für die Anfechtung des Sachverhalts und die Rüge der Verletzung von Grundrechten qualifizierte Rügeanforderungen gelten (Art. 106 Abs. 2 BGG). Beruht der angefochtene Entscheid - wie hier - auf mehreren selbstständig tragenden Begründungen, die je für sich den Ausgang der Sache besiegeln, so hat der Beschwerdeführer darzulegen, dass jede von ihnen Recht verletzt, andernfalls kann mangels genügender Begründung auf die Beschwerde nicht eingetreten werden (BGE 136 III 534 E. 2.2; 133 IV 119 E. 6). Der Beschwerdeführer befasst sich in der Beschwerde (wenn überhaupt) nur mit der ersten Begründung des Obergerichts. Dessen zweite Begründung, auf das Rechtsmittel sei auch wegen Rechtsmissbräuchlichlichkeit nicht einzutreten, ficht er mit keinem Wort an. Aus der Beschwerde ergibt sich mithin nicht, dass und inwieweit die zweite Begründung des angefochtenen Beschlusses gegen das Recht im Sinne von Art. 95 BGG verstossen könnte. Die Beschwerde erfüllt die Anforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG nicht. Da es nach dem Gesagten aufgrund der zweiten unangefochten gebliebenen Begründung beim angefochtenen Beschluss bleibt, muss sich das Bundesgericht mit der ersten Begründung des Obergerichts und den entsprechenden Ausführungen in der Beschwerde nicht befassen.