Citation: U 64/06 11.04.2007 E. A

A.a Der 1968 geborene L.________ erlitt am 16. Mai 1995 beim Fräsen eines Schalbrettes wegen eines abgebrochenen Fräsblattsplitters eine Augenverletzung, was zunächst zu einem Verlust der Sehfunktion des rechten Auges führte. Zufolge eines erst Monate später entdeckten, im rechten Auge verbliebenen metallenen Fremdkörpers kam es am 22. Februar 1996 im Universitätsspital X.________ zu einer Enukleation dieses Auges. Die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA), bei welcher L.________ im Zeitpunkt des Unfalles versichert war, gewährte im Hinblick auf den Verlust des rechten Auges unter anderem mit Verfügung vom 19. Juni 1997 eine Entschädigung für eine Integritätseinbusse von 35 %. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 7. August 1997 fest. Nachdem das Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau die hiegegen erhobene Beschwerde mit Entscheid vom 15. April 1998 abgewiesen hatte, hob das Eidgenössische Versicherungsgericht auf Verwaltungsgerichtsbeschwerde hin die beiden vorinstanzlichen Entscheide mit Urteil vom 21. September 1999 auf und wies die Sache zwecks Neubeurteilung des Integritätsschadens unter Mitberücksichtigung des nach der Enukleation zu Tage getretenen psychischen Gesundheitsschadens an die SUVA zurück. A.b Die SUVA zog in der Folge zwei Berichte der Frau Dr. med. W.________ vom Psychiatrischen Dienst Y.________ vom 17. Januar 2000 und 7. November 2003 sowie eine Stellungnahme der Frau Dr. med. K.________ von der anstaltsinternen Abteilung Versicherungsmedizin, Fachärztin FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 14. April 2004 bei. Gestützt auf diese Unterlagen sprach sie L.________ für die psychischen Unfallfolgen mit Verfügung vom 23. April 2004 eine zusätzliche Integritätsentschädigung von 20 % zu, was sie mit Einspracheentscheid vom 11. April 2005 bestätigte.