Citation: 6B_725/2020 E. 1.5.2

1.5.2. Die umfassende vorinstanzliche Würdigung der Beweismittel und der daraus gezogene Schluss auf die Glaubhaftigkeit der Aussagen der Opfer bzw. die Unglaubhaftigkeit der Aussagen des Beschwerdeführers sind in keiner Weise zu beanstanden. Dass die Staatsanwaltschaft eine Alternativanklage verfasste und vor erster Instanz für diese Alternative plädierte, bedeutet nicht, dass die Vorinstanz unüberwindliche Zweifel am angeklagten Sachverhalt hätte hegen müssen. Ebenso zielt die Kritik des Beschwerdeführers ins Leere, die Vorinstanz habe die Aussagen der beiden Opfer nicht auch unter der Prämisse seiner Unschuld gewürdigt. Auch wenn die Opfer kein Gespräch mit dem Beschwerdeführer hinsichtlich der Bezugslimite auf ihren Konti schildern, so weckt dies gesamthaft gesehen keine Zweifel an den Angaben der Opfer zum Tathergang und lässt dies die von der Vorinstanz ermittelte Tatversion in keinem anderen Licht erscheinen. Jedenfalls stellt der Beschwerdeführer nicht in Abrede, das betreffende Geld zu den dokumentierten Zeitpunkten vom Konto der Opfer abgehoben zu haben. Weiter ist es vertretbar, dass die Vorinstanz angesichts des von den Opfern glaubhaft geschilderten Tathergangs die DNA-Spuren zuordnet, für welche Merkmale vorhanden sind, die zwar keine mit an Sicherheit grenzende Identifikation des Beschwerdeführers als Spurengeber erlauben, die aber die Spurengeberschaft des Beschwerdeführers nicht ausschliessen. Dass die Vorinstanz keine Erklärung dafür liefert, weshalb sich die DNA-Spur des Beschwerdeführers auf der Innenseite des Bettanzugs fand, ist für die Erstellung des relevanten Sachverhalts nebensächlich, abgesehen davon, dass sie diesbezüglich zu Recht nicht in Spekulation verfällt. Jedenfalls lässt sich diese DNA-Spur mit den geschilderten sexuellen Handlungen des Beschwerdeführers an C.________auf dem Bett vereinbaren. Auch erweisen sich die Ausführungen des Beschwerdeführers zur Dauer, wie lange DNA-Spuren am Körper bzw. anderen Oberflächen anhaften, als rein appellatorisch. Ebenso schliesst das Fehlen von Spuren im Genitalbereich von B.________ oder die fehlende DNA des Beschwerdeführers auf weiteren Gegenständen (wie Klebeband, Augenbinden) den von der Vorinstanz erstellten Sachverhalt nicht aus. Dasselbe gilt für die Zeitpunkte der Anrufversuche von C.________bei B.________. C.________hat hinsichtlich des Zeitablaufs der Tat ungefähre Angaben gemacht. Diese schliessen die dokumentierten Anrufversuche um 21.11 Uhr und 22.38 Uhr nicht aus. Der zweite Anruf steht in Einklang mit den Schilderungen von C.________, wonach der Beschwerdeführer sie gezwungen hat, bei B.________ anzurufen und nach dem Zeitpunkt ihrer Rückkehr zu fragen (angefochtenes Urteil S. 22, S. 55). Wenn die Vorinstanz den ersten Anrufversuch nicht erklärt, so kann der Beschwerdeführer daraus nichts zu seinen Gunsten ableiten, lässt dies doch den vorinstanzlich festgestellten Sachverhalt nicht unhaltbar erscheinen. Insgesamt erweisen sich die Rügen des Beschwerdeführers als unbegründet, soweit darauf einzutreten ist.