Citation: 8C_791/2015 E. A

A.________, geboren 1953, war als angestellte Apothekerin der B.________ AG obligatorisch bei der Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG (nachfolgend: Zürich oder Beschwerdegegnerin) gegen Unfälle und Berufskrankheiten versichert, als sie am 18. September 2009 beim Einkaufen in einem Shoppingcenter stürzte und sich am rechten Oberschenkelhals verletzte. Die Zürich übernahm die Heilbehandlung und richtete ein Taggeld aus. Mit Verfügung vom 24. April 2012 terminierte die Zürich die Heilbehandlungs- und Taggeldleistungen per 30. April 2012, sprach der Versicherten für die ihr aus dem Unfall verbleibende Beeinträchtigung der gesundheitlichen Unversehrtheit eine Integritätsentschädigung aufgrund einer Integritätseinbusse von 30 % zu und verneinte einen Rentenanspruch. Im Rahmen des von der Versicherten eingeleiteten Einspracheverfahrens beabsichtigte die Zürich, in der Abklärungsstelle C.________ eine interdisziplinäre Begutachtung durchführen zu lassen. Da die Versicherte wiederholt Einwände gegen das Vorgehen der Zürich erhob, hielt Letztere mit Zwischenverfügung vom 4. Januar 2013 an der beabsichtigten Begutachtung in der Abklärungsstelle C.________ sowie am zugestellten Fragenkatalog fest. Die hiegegen erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern (heute: Kantonsgericht Luzern) am 4. April 2013 ab. Das Bundesgericht trat auf die von der Versicherten dagegen erhobene Beschwerde nicht ein (Urteil 8C_360/2013 vom 6. Juni 2013). Mit Schreiben vom 12. Juli 2013 forderte die Zürich die Versicherte auf, innert gesetzter Frist eine schriftliche Zusage zur geplanten Begutachtung in der Abklärungsstelle C.________ zu erteilen. Andernfalls werde die Zürich gestützt auf Art. 43 Abs. 3 ATSG aufgrund der Akten verfügen und auf die Einsprache nicht eintreten. Anschliessend entwickelte sich ein längerer Schriftenwechsel zwischen der Versicherten und der Zürich, in dessen Verlauf die Versicherte wiederholt zum Ausdruck brachte, dass sie sich der von der Zürich beabsichtigten Begutachtung nicht unterziehen werde. Mit Entscheid vom 13. August 2014 trat die Zürich auf die Einsprache nicht ein.