Citation: 1C_345/2016 E. 6

Der blosse Umstand, dass sich die in den USA geführte Strafuntersuchung primär gegen Funktionäre der FIFA richtet und die internationalen Ermittlungen gegen FIFA-Funktionäre auf grosses Medienecho gestossen sind, lässt den vorliegenden Rechtshilfefall, der ein Gesuch um akzessorische Rechtshilfe (Herausgabe von Beweismitteln) betrifft, nicht als besonders bedeutend im Sinne der dargelegten Praxis erscheinen. Daran ändert auch der Umstand nichts, dass das Bundesgericht in einem anderen Fall (zur amtlichen Publikation bestimmtes Urteil 1C_143/2016 vom 2. Mai 2016) auf die Beschwerde eines FIFA-Funktionärs gegen seine vom Bundesstrafgericht bewilligte Auslieferung an die USA eingetreten ist. Im dortigen Fall waren denn auch rechtliche Grundsatzfragen zu klären (betreffend Konkurrenz von Auslieferungsersuchen, örtliche Zuständigkeit sowie Strafbarkeit von Privatbestechung nach schweizerischem Recht, vgl. Urteil 1C_143/2016 E. 5-7). Im vorliegenden Fall stellen sich auch keine rechtlichen Grundsatzfragen, die einer höchstrichterlichen Klärung bedürften. Der angefochtene Entscheid stützt sich auf die einschlägigen Rechtsquellen und die diesbezügliche Rechtsprechung. Dies gilt insbesondere für die Erwägungen des Bundesstrafgerichtes zur Strafverfolgungszuständigkeit der USA und zur Herausgabe von Beweismitteln bei hängigen Strafuntersuchungen im In- und Ausland (vgl. angefochtener Entscheid, E. 5 S. 7 f., u.a. mit Hinweisen auf die Urteile 1C_143/2016 E. 6.2 und 1A.3/2008 vom 7. Oktober 2008 E. 5.2, sowie angefochtener Entscheid, E. 6 S. 8, mit Hinweis auf das Urteil 1A.47/2007 [recte] vom 12. November 2007 E. 6.4).