Citation: 2C_257/2021 E. 4.2

4.2. Die Beschwerdeführerin erblickt in der Würdigung der Vorinstanz einen Verstoss gegen das Diskriminierungsverbot (Art. 8 Abs. 2 BV) sowie gegen Art. 5, Art. 7, Art. 9 BV sowie Art. 6 und Art. 14 EMRK. Die entsprechenden Rügen sind kaum rechtsgenüglich begründet (vgl. zu den Begründungsanforderungen E. 2.1 hiervor), so dass darauf an sich nicht weiter einzugehen ist. Der Vollständigkeit halber ist jedoch immerhin darauf hinzuweisen, dass es der Beschwerdeführerin bzw. ihrem Rechtsvertreter offensichtlich möglich gewesen ist, am 31. Juli 2020 um die Verlängerung der Frist zur Bezahlung des Kostenvorschusses zu ersuchen (vgl. Bst. A.c hiervor). Warum es in der Folge nicht möglich gewesen sein soll, auch den Kostenvorschuss fristgerecht zu bezahlen oder zumindest um eine weitere Fristerstreckung zu ersuchen, ist nicht ersichtlich. Untauglich ist in diesem Zusammenhang namentlich der Einwand, der Einzahlungsschein für die Bezahlung der Kostenvorschüsse sei der Beschwerdeführerin und nicht dem Rechtsvertreter zugestellt worden (vgl. angefochtener Entscheid, E. 2.2). Hätte dieser Umstand der Bezahlung des Kostenvorschusses wirklich entgegengestanden, hätte dies schon im Fristerstreckungsgesuch vom 31. Juli 2020 vorgebracht werden können (und vorgebracht werden müssen). Wenn im Übrigen zutreffen mag, dass die Beschwerdeführerin gesundheitlich angeschlagen ist, kann dieser Umstand nicht dazu führen, ihr gegenüber von jeglichen Fristerfordernissen abzusehen; dies gilt umso mehr, als sie einen Rechtsanwalt mandatiert hatte, von dem erwartet werden konnte, selber tätig zu werden bzw. seine Klientin so zu instruieren, dass die fristgerechte Bezahlung des Kostenvorschusses sichergestellt gewesen wäre. Schliesslich ist darauf hinzuweisen, dass die Beschwerdeführerin bis heute nur einen der beiden geschuldeten Kostenvorschüsse bezahlt hat (vgl. Bst. B hiervor).