Citation: C 44/04 08.06.2004 E. 2

Wie Verwaltung und Vorinstanz ebenfalls richtig ausgeführt haben, sind Kurse im Ausland nur ausnahmsweise, bei Vorliegen triftiger Gründe zu bewilligen, vor allem dann, wenn in der Schweiz keine Möglichkeit besteht, auf geeignete und zweckmässige Weise das angestrebte Ziel zu erreichen, was angesichts der heute vorhandenen neuen didaktischen und technischen Methoden eher die Ausnahme sein dürfte (Kreisschreiben des seco über die arbeitsmarktlichen Massnahmen [KS-AMM] Rz C30, gültig ab 1. Januar 2003; vgl. Thomas Nussbaumer, Arbeitslosenversicherung, in Schweizerisches Bundesverwaltungsrecht, Soziale Sicherheit, Basel 1998, Rz 571 S. 214 mit Hinweis auf BGE 112 V 399, ARV 1993/1994 Nr. 7 S. 46, 1986 Nr. 31 S. 117, 1985 Nr. 23 S. 171). Da sich der Streit um die Zustimmung zu Kursbesuchen in Kalifornien dreht, ist hier nicht zu erörtern, ob die Bewilligung eines Kursbesuches im europäischen Ausland auf Grund des am 1. Juni 2002 in Kraft getretenen Freizügigkeitsabkommens vom 21. Juni 1999 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Europäischen Gemeinschaft und ihren Mitgliedstaaten anders zu handhaben wäre (mit welcher Frage sich das Eidgenössische Versicherungsgericht bisher nicht zu befassen hatte).