Citation: 2C_883/2017 E. 2.2

2.2. Gemäss Art. 83 lit. c BGG ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten unzulässig gegen Entscheide auf dem Gebiet des Ausländerrechts betreffend Bewilligungen, auf die weder das Bundesrecht noch das Völkerrecht einen Anspruch einräumt (Ziff. 2), sowie betreffend die Wegweisung (Ziff. 4). Der Beschwerdeführer befasst sich mit den keineswegs evidenten Zulässigkeitsvoraussetzungen nicht. Ausgangspunkt des Verfahrens ist die Verfügung des Amtes für Bevölkerung und Migration des Kantons Freiburg vom 18. Juli 2017. Diese hat einzig die Wegweisung des über keine Aufenthaltsbewilligung verfügenden Beschwerdeführers zum Gegenstand. Gegen Entscheide betreffend die ausländerrechtliche Wegweisung ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ausnahmslos unzulässig (Art. 83 lit. c Ziff. 4 BGG). Der Beschwerdeführer hat im Verfahren vor dem Kantonsgericht zusätzlich die Frage einer Bewilligungserteilung ins Spiel gebracht; er tut dies auch vor Bundesgericht. Das Kantonsgericht erklärt, dass diese Frage nicht neu zum Gegenstand erst des Beschwerdeverfahrens gemacht werden könne, und tritt insofern auf die Beschwerde nicht ein. Mit dieser prozessrechtlichen Argumentation setzt sich der Beschwerdeführer in Missachtung der sich aus Art. 42 Abs. 2 BGG ergebenden Begründungspflicht in keiner Weise auseinander. Selbst wenn aber die Bewilligungsfrage noch aufgeworfen werden dürfte, änderte dies an der Unzulässigkeit der Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nach Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG nichts: Der Beschwerdeführer will sich gestützt auf die Beziehung zu seiner Verlobten und deren Kind im Hinblick auf eine ausländerrechtliche Bewilligung auf Art. 8 EMRK berufen. In Bezug auf das Kind fällt dies bereits darum ausser Betracht, weil er es auch mehr als zweieinhalb Jahre nach der Geburt nicht anerkannt hat und dies von einem Vaterschaftstest abhängig machen will, den er bisher nicht in die Wege geleitet hat. Zudem liesse sich von einer unter dem Aspekt von Art. 8 EMRK ausländerrechtlich relevanten familiären Beziehung nur sprechen, wenn das hier lebende "Familienmitglied" über ein gefestigtes Anwesenheitsrecht in der Schweiz verfügte, wozu eine Aufenthaltsbewilligung regelmässig nicht genügt, es sei denn, sie beruhe ihrerseits auf einer Anspruchsnorm (vgl. BGE 139 I 330 E. 1.2 S. 332 f.; 135 I 143 E. 1.3.1 S. 145 f.; 130 II 281 E. 3.1 S. 285 f.). Der Beschwerdeführer begnügt sich damit zu erwähnen, dass seine Verlobte über eine Aufenthaltsbewilligung verfüge, ohne deren Natur zu präzisieren. Damit allein lässt sich nicht in vertretbarer Weise ein ihm zustehender Anspruch auf Bewilligungserteilung geltend machen, selbst wenn trotz fehlender (schon länger angekündigter) Schritte zur Eheschliessung ein in den Schutzbereich von Art. 8 EMRK fallendes Konkubinat vorliegen würde. Die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist damit in jeder Hinsicht offensichtlich unzulässig (Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG).