Citation: I 306/01 06.07.2001 E. 2

2.- Mit der als Rechtsverweigerungsbeschwerde bezeichneten Eingabe an die Vorinstanz vom 30. Mai 2000 beantragte die Versicherte, es sei auf ihre Beschwerde vom 6. Juli 1998 gegen die Revisionsverfügung der IV-Stelle vom 29. Juni 1998 einzutreten und es sei ihr eine ganze Invalidenrente zuzusprechen. In der Begründung behauptete sie indessen keine Rechtsverweigerung und belegte einen solchen Vorwurf auch in keiner Weise, sondern beschränkte sich darauf, darzutun, weshalb das Schreiben vom 6. Juli 1998 aus ihrer Sicht als rechtsgültige Beschwerde gegen die Revisionsverfügung vom 29. Juni 1998 zu behandeln sei. Unter diesen Umständen kann die Eingabe vom 30. Mai 2000 nicht als Rechtsverweigerungsbeschwerde gegen die Vorinstanz, deren Beurteilung in den Zuständigkeitsbereich des Eidgenössischen Versicherungsgerichts fällt, aufgefasst werden. Vielmehr handelte es sich um eine Aufforderung an das kantonale Gericht, im Sinne der Erwägungen des Eidgenössischen Versicherungsgerichts im Urteil vom 8. Mai 2000 darüber zu entscheiden, ob das Schreiben vom 6. Juli 1998 eine rechtsgenügliche Beschwerde darstellt und gegebenenfalls darüber in einem separaten Verfahren materiell zu befinden. Dass die Vorinstanz auf diese Weise vorgegangen ist, davon abgesehen hat, die Eingabe vom 30. Mai 2000 als Rechtsverweigerungsbeschwerde an das Eidgenössische Versicherungsgericht zu überweisen und stattdessen nach Bejahung der Eintretensvoraussetzungen über die Beschwerde der Versicherten vom 6. Juli 1998 gegen die Revisionsverfügung vom 29. Juni 1998 materiell entschieden hat, ist daher nicht zu beanstanden.