Citation: 6B_443/2007 10.10.2007 E. 1

Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung des Willkürverbots und des "in dubio pro reo"-Grundsatzes. Die Feststellung, er habe seine gesamte Aufmerksamkeit nur auf die Fussgängergruppe auf der rechten Strassenseite und nicht auch auf den übrigen Verkehr gerichtet, sei eine unbewiesene Behauptung. Ebenso ungeklärt sei, ob er den Motorradfahrer bei pflichtgemässer Aufmerksamkeit hätte erkennen können. 1.1 Für die Rüge der offensichtlich unrichtigen und damit im Sinne von Art. 9 BV willkürlichen Sachverhaltsfeststellung sowie für die behauptete Verletzung verfassungsmässiger Rechte gelten die strengen Begründungsanforderungen von Art. 106 Abs. 2 BGG (vgl. zur amtlichen Publikation vorgesehenes Bundesgerichtsurteil 6B_178/2007 vom 23. Juli 2007, E. 1.4). Die Entscheidrelevanz des Mangels ist zu belegen (Art. 97 Abs. 1 BGG). 1.2 Der Beschwerdeführer legt lediglich seine Interpretation des Unfallgeschehens dar. Es ist nicht ersichtlich, inwiefern die Annahme, dass er den unmittelbar links von der Fahrbahnmitte langsam einherfahrenden Motorradfahrer auch früher hätte sehen können, schlichtweg unhaltbar sein soll. Vielmehr ist die verspätete Wahrnehmung des Motorradfahrers gerade die Folge seiner - von der Vorinstanz willkürfrei festgestellten - einseitigen Konzentration auf die Fussgänger rechter Hand. Die Beanstandung der vorinstanzlichen Tatsachenfeststellungen erweist sich daher als rein appellatorische Kritik am angefochtenen Urteil. Mangels ausreichender Begründung ist auf die Sachverhaltsrügen nicht einzutreten.