Citation: 2C_533/2023 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz stellt fest, dass die Beschwerdeführerin 1 und ihr Ehemann nicht getrennt seien. Vielmehr hätten die Eheleute ihre emotionale und rechtliche Beziehung auch über den Strafvollzug hinweg aufrechterhalten. Die Vorinstanz stützt sich dabei auf die wiederholten aktenkundigen Aussagen der Beschwerdeführerin im laufenden Verfahren, welche sie in den eigenen Rechtsschriften bekräftigt habe. Sie habe mehrfach erklärt, sie wäre nur faktisch bzw. physisch vom Ehemann getrennt, da er sich im Strafvollzug befände und hernach ausgeschafft worden sei (angefochtener Entscheid E. 2.3). Angesichts der wiederholten und klaren Aussagen der Beschwerdeführerin ist es nicht willkürlich, wenn die Vorinstanz zum Schluss kommt, die Eheleute hätten sich nicht getrennt, und damit das von der Beschwerdeführerin behauptete Trennungsdatum vom 1. Januar 2019 verwirft. Nachdem die Beschwerdeführerin ihre Aussage stets wiederholt und daran auch im vorinstanzlichen Verfahren schriftlich festgehalten hat, durfte die Vorinstanz davon absehen, die Beschwerdeführerin darüber hinaus persönlich zu befragen. Es ist keine Willkür darin zu erblicken, wenn die Vorinstanz bereits aufgrund der aktenkundigen Aussagen der Beschwerdeführerin zu ihrer Überzeugung gelangt ist, weshalb sie in antizipierter Beweiswürdigung auf die persönliche Befragung der Beschwerdeführerin verzichten durfte.