Citation: 6B_128/2023 E. 4

Die Beschwerdeführer machen geltend, am Verfahren vor Vorinstanz teilgenommen und sich als Privatkläger im Straf- und Zivilpunkt konstituiert zu haben. Dies genügt zur Begründung ihrer Legitimation ebenso wenig wie der pauschale Hinweis auf den Kaufvertrag vom 18. Dezember 2020, der aufgrund des darin vorgesehenen Konkurrenzverbots Grundlage der zivilrechtlichen Ansprüche bilden soll. Die Beschwerdeführer benennen im Rahmen der Eintretensvoraussetzungen im Zusammenhang weder mit den behaupteten Widerhandlungen gegen das UWG noch mit denjenigen gegen das MSchG konkrete Forderungen. Insbesondere machen sie nicht geltend, wem von ihnen welcher Schaden aus welchem Sachverhalt unmittelbar entstanden sein soll, und sie zeigen auch nicht auf, inwiefern sich der angefochtene Entscheid aus welchen Gründen auf welche Zivilforderungen auswirken kann. Um welche Zivilforderungen es im Einzelnen konkret gehen könnte, ist auch nicht ohne Weiteres ersichtlich. Zudem weisen die Beschwerdeführer in ihrer Beschwerde selbst darauf hin, dass sich die Beschwerdeführerin 1 gegen den Beschwerdegegner 2 in einem zivilrechtlichen Verfahren vor dem Kantonsgericht Zug befinde, in welchem die Beurteilung des Sachverhalts durch die Strafbehörde eine Auswirkung haben könne (Beschwerde S. 5 Rz 8). Damit stellen sich vorliegend auch Fragen zur Rechtshängigkeit und Klageidentität (vgl. vorstehend E. 3). Die Beschwerdeführer hätten deshalb substanziiert und im Einzelnen darlegen müssen, welche Schadenersatz- und Genugtuungsansprüche - die nicht bereits Gegenstand des hängigen Zivilverfahrens bilden - ihnen gegenüber den Beschuldigten im Adhäsionsverfahren noch zustehen. Dazu äussern sie sich indessen nicht im Geringsten. Die Verfolgung zivilrechtlicher Ansprüche in einem parallelen Zivilverfahren berechtigt die Privatklägerschaft, anders als die Beschwerdeführer vermeintlich meinen, nicht per se zur Beschwerde in Strafsachen gemäss Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG. Mangels ausreichender Begründung sind die Beschwerdeführer nach dem Gesagten im vorliegenden Verfahren in der Sache nicht zur Beschwerde in Strafsachen legitimiert.