Citation: 2C_830/2020 E. 2.2

2.2. Das Verwaltungsgericht hat zusammengefasst erwogen, der Beschwerdeführer erfülle mit seiner fortgesetzten Straffälligkeit sowohl den Widerrufsgrund nach Art. 62 Abs. 1 lit. b AIG (SR 142.20) als auch jenen nach Art. 62 Abs. 1 lit. c AIG (vgl. E. 3 des angefochtenen Entscheids). Das öffentliche Interesse an der Wegweisung sei angesichts der Straffälligkeit als mittelschwer zu gewichten (vgl. E. 4.2 des angefochtenen Entscheids). Der Beschwerdeführer lebe seit 10 Jahren in der Schweiz, wobei seine berufliche Integration gescheitert sei. In sozialer Hinsicht sei keine besonders enge Beziehung zur Schweiz feststellbar; über seine behauptete neue Partnerschaft sei nichts bekannt oder belegt. In Bezug auf seine Familie könne sich der volljährige Beschwerdeführer mangels Abhängigkeitsverhältnis nicht auf Art. 8 EMRK berufen. Ebensowenig könne er sich wegen seiner mangelhaften Integration auf den Anspruch auf Achtung des Privatlebens berufen. Die Rückkehr in den Herkunftsstaat sei einschneidend, aber zumutbar. Der Beschwerdeführer spreche Arabisch und Französisch, verfüge über Verwandte in Marokko und sei mit den dortigen Gepflogenheiten vertraut (vgl. E. 4.4.1 ff. des angefochtenen Entscheids). Vor diesem Hintergrund überwiege das öffentliche Interesse an der Wegweisung (vgl. E. 4.5 des angefochtenen Entscheids).