Citation: 8C_122/2024 E. 5.2.3

5.2.3. Bereits in diesem Lichte ist die Behauptung der Beschwerdeführerin nicht erstellt, ihre im Jahr 2021 erfolgten Zahlungen an die B.________ GmbH hätten deren Arbeiten aus Werkvertrag abgegolten. In Würdigung der gesamten Umstände durfte die Vorinstanz im Ergebnis davon ausgehen, dass die Zahlungen der Beschwerdeführerin an die B.________ GmbH Lohn für Arbeitnehmer darstellten, die zwecks Erfüllung der Verpflichtungen der Beschwerdeführerin tatsächlich in ihren Arbeitsablauf integriert und faktisch ihre Arbeitnehmer waren. Es erscheint nicht als bundesrechtswidrig, dass die Vorinstanz auf eine unselbstständige Erwerbstätigkeit schloss und vom Regelfall ausging, wonach Akkordanten eine solche ausüben und nur dann als Selbstständigerwerbende qualifiziert werden, wenn sie Inhaber eines eigenen Betriebs sind und so als gleichberechtigte Geschäftspartner mit eigenem Unternehmerrisiko für den Akkordvergeber arbeiten (ZAK 1989 S. 24 E. 3a, H 179/89; BGE 114 V 65 E. 2b; 101 V 87 E. 2; 100 V 129 E. 1b; Urteil 8C_647/2023 vom 9. Juli 2024 E. 6.2 mit Hinweisen). Sämtliche Einwände der Beschwerdeführerin vermögen hieran nichts zu ändern. Unbehelflich ist insbesondere ihr Argument, einen grossen Teil ihrer Zahlungen habe die B.________ GmbH als Lohn ihren eigenen Angestellten ausgerichtet. Denn die Tatsache der Lohnauszahlung allein begründet nicht die Stellung des abrechnungs- und beitragspflichtigen Arbeitgebers im Sinne von Art. 12 Abs. 1 und Art. 14 Abs. 1 AHVG (vgl. ZAK 1990 S. 129 E. 3b; 1976 S. 147 f.; Urteil H 448/00 vom 14. September 2001 E. 2a).