Citation: 5A_311/2013 E. 4.3.2

4.3.2. Nach dem Dargelegten handelt es sich bei der (am 3. April 2012 erlassenen) "verbindlichen Arbeitsanweisung" der Verwaltungsbehörde (Leitung Bereich Zivilrecht der kantonalen Sicherheitsdirektion) um den in Art. 9 Abs. 2 VZG vorgesehenen Entscheid einer Aufsichtsbehörde. Die unzutreffende Meinung der Vorinstanz genügt allerdings nicht zur antragsgemässen Aufhebung des angefochtenen Entscheides. Zum einen kann die Vorinstanz (als oberes Gericht) nach Bundesrecht grundsätzlich als obere kantonale Aufsichtsbehörde über betreibungsrechtliche Beschwerden gegen untere Aufsichtsbehörden entscheiden, wobei letztere auch Verwaltungsbehörden sein können (vgl. Art. 13 Abs. 2 SchKG und u.a. GILLIÉRON, a.a.O., N. 21, 24 zu Art. 13; Art. 75 Abs. 2 BGG; vgl. Art. 2-4 EGSchKG/NE). Zum anderen hat die Vorinstanz die Eingabe der Beschwerdeführer - zu Recht - als Beschwerde gegen den Schätzungsentscheid in der Sache behandelt und als obere Aufsichtsbehörde (Art. 18 SchKG) einen materiellen Entscheid gefällt.