Citation: 8C_45/2009 30.04.2009 E. 4

4.1 Nach der Rechtsprechung hat der Unfallversicherer den adäquaten Kausalzusammenhang der geltend gemachten Beeinträchtigungen im Zeitpunkt vorzunehmen, in dem von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustands mehr erwartet werden kann. Trifft dies zu, ist der Fall unter Einstellung der vorübergehenden Leistungen (Heilbehandlung; Taggeld) mit gleichzeitiger Prüfung des Anspruchs auf Invalidenrente und Integritätsentschädigung abzuschliessen (BGE 134 V 109 E. 4.1 S. 114 mit Hinweisen). Der SUVA-Kreisarzt Dr. med. W.________ hat in den Berichten vom 16. November 2006 und 29. Januar 2007 aufgrund eigener klinischer Explorationen sowie in Kenntnis der gesamten medizinischen Akten klar festgehalten, dass keine wesentlichen gesundheitlichen Einschränkungen vorlagen, die eine weitere Behandlung rechtfertigten. Die SUVA hat gestützt darauf daher zu Recht mit Verfügung vom 15. Februar 2007 (bestätigt mit Einspracheentscheid vom 30. April 2007) die vorübergehenden Leistungen auf den 28. Februar 2007 hin eingestellt und den adäquaten Kausalzusammenhang nach der sogenannten Schleudertrauma-Praxis (s. nachstehende E. 4.3.1) geprüft. 4.2 Auch im Rahmen der als Rechtsfrage zu beurteilenden Adäquanz (vgl. BGE 112 V 30 E. 1b S. 33 mit Hinweisen) stellen sich verschiedentlich Fragen, zu deren Beantwortung ärztliche Auskünfte nützlich sein können. Eines umfassenden medizinischen Gutachtens, wie in der Beschwerde eventualiter beantragt wird, bedarf es indessen nicht zwingend, wenn - wie hier - Berichte und Stellungnahmen von Ärzten verschiedener Fachrichtungen eine schlüssige Gesamtbeurteilung zulassen (vgl. Urteil 8C_527/2008 vom 27. November 2008 E. 3.2.2).