Citation: 4C.292/2006 09.11.2006 E. B

Die Klägerin belangte die Beklagte vor dem Amtsgericht Luzern-Stadt auf Zahlung von Fr. 22'990.45 nebst Zins, und sie verlangte die Aufhebung des Rechtsvorschlags in der gegen die Beklagte angehobenen Betreibung. Eventuell sei die Konventionalstrafe nach richterlichem Ermessen herabzusetzen. Das Amtsgericht Luzern-Stadt schützte die Klage am 24. August 2005 im Betrage von Fr. 16'122.75 nebst Zins und beseitigte den Rechtsvorschlag in diesem Umfang. Auf Appellation beider Parteien sprach das Obergericht des Kantons Luzern der Klägerin am 27. Juni 2006 Fr. 19'941.40 nebst Zins zu und hob in diesem Umfang den Rechtsvorschlag auf. Das Obergericht berechnete die Werklohnrestanz auf etwas andere Weise als das Amtsgericht und kam in Übereinstimmung mit diesem zum Schluss, die Beklagte sei nicht berechtigt, dem Werklohn eine Forderung von Fr. 20'000.-- aus Konventionalstrafe zur Verrechnung gegenüberzustellen.