Citation: 1C_99/2023 E. B

Das ASTRA reichte am 3. September 2019 beim Eidgenössischen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) das Plangenehmigungsgesuch für das Ausführungsprojekt "N02 Halbanschluss Altdorf" ein. Das Ausführungsprojekt umfasst eine rund 372 m lange Einfahrtsrampe Richtung Norden und eine rund 388 m lange Ausfahrtsrampe Richtung Süden. Die neuen Rampen werden über zwei neue, ebenfalls zum Nationalstrassenprojekt gehörende Kreisel an das untergeordnete Strassennetz angeschlossen. Eine im Bereich der geplanten Ausfahrtsrampe bestehende Lärmschutzwand soll teilweise abgebrochen und durch eine neue, höhere Lärmschutzwand entlang der Ausfahrtsrampe ersetzt werden. Für das Ausführungsprojekt wird mit Kosten von Fr. 11'677'000.- gerechnet. Während der öffentlichen Planauflage des Ausführungsprojekts gingen beim UVEK mehrere Einsprachen ein, darunter eine Einsprache der Einwohnergemeinde Attinghausen. Das UVEK erteilte am 31. März 2021 die Plangenehmigung für das Ausführungsprojekt "N02 Halbanschluss Altdorf". Die Einsprache der Einwohnergemeinde Attinghausen hiess es teilweise gut, indem es einerseits ausführte, dass das ASTRA die Lärmsituation nach Inbetriebnahme des Halbanschlusses periodisch überprüfen und nötigenfalls weitere Lärmschutzmassnahmen aufgleisen werde, und andererseits erklärte, dass die Gemeinde Attinghausen im Rahmen der Detailprojektierung ihre Ideen zur Gestaltung des neuen Kreisels zwischen der geplanten Ausfahrtsrampe und dem Gemeindegebiet von Attinghausen werde einbringen können. Im Übrigen wies das UVEK die Einsprache der Einwohnergemeinde Attinghausen ab, soweit es darauf eintrat. Eine von der Gemeinde gegen die Plangenehmigung des UVEK erhobene Beschwerde wies das Bundesverwaltungsgericht mit Urteil vom 25. Januar 2023 ab, soweit es darauf eintrat.