Citation: 4A_418/2017 E. B

Mit Klage vom 21. März 2013 beim Regionalgericht Oberland verlangten die Kläger, die Beklagte sei zur Zahlung von Fr. 365'742.-- (Klägerin 1), Fr. 60'596.-- (Klägerin 2), Fr. 65'892.-- (Kläger 3) und Fr. 93'718.-- (Klägerin 4) zu verpflichten. Anlässlich der Fortsetzungsverhandlung vom 26. Juni 2014 änderten sie diese Beträge geringfügig. B.a. Das Regionalgericht beschränkte das Verfahren vorerst auf die Ersatzansprüche für Todesfallkosten, vorprozessuale Anwaltskosten und Genugtuung. Unter diesen Titeln verpflichtete es die Beklagte mit Urteil vom 1. Juli 2014 zur Zahlung von Fr. 132'563.--, Fr. 3'247.25 und Fr. 36'648.60, jeweils nebst Zins, verlegte die Gerichtskosten und vertagte die Verlegung der Parteikosten auf den Endentscheid. Mit Zwischenentscheid vom selben Tag entschied es, dass es bei der Berechnung des Versorgerschadens nicht das Omni- bzw. Polykongruenzprinzip anwenden werde. Die Beklagte focht sowohl den Teil- als auch den Zwischenentscheid beim Obergericht des Kantons Bern an. In teilweiser Gutheissung der Berufung gegen den Teilentscheid verpflichtete das Obergericht mit Urteil vom 26. März 2015 die Beklagte zur Zahlung von Fr. 18'563.-- (Kläger 1-4), Fr. 30'000.-- (Klägerin 1) und je Fr. 28'000.-- (Kläger 2-4), jeweils nebst Zins. Auf die Berufung gegen den Zwischenentscheid trat es nicht ein. Die von den Klägern gegen das Teilurteil erhobene Beschwerde wies das Bundesgericht ab, soweit es darauf eintrat (Urteil 4A_264/2015 vom 10. August 2015). B.b. Anlässlich der Fortsetzungsverhandlung im Januar 2016 vor dem Regionalgericht schlossen die Parteien eine Vereinbarung bezüglich der Berechnungsmodalitäten des Versorgungsschadens. In ihrem schriftlichen zweiten Parteivortrag bezifferten die Kläger die von ihnen noch geltend gemachten Beträge, die sie im Nachgang zur Stellungnahme der Gegenseite noch etwas anpassten, auf letztlich Fr. 260'220.-- (Klägerin 1), Fr. 71'180.-- (Klägerin 2), Fr. 85'237.-- (Kläger 3), Fr. 177'635.-- (Klägerin 4) und Fr. 31'331.-- (Kläger 1-4; Zins). Das Regionalgericht verurteilte die Beklagte mit Urteil vom 22. August 2016 zur Bezahlung von Fr. 105'966.-- an die Klägerin 1, Fr. 4'957.-- an die Klägerin 2 und Fr. 3'874.-- an den Kläger 3. Soweit weitergehend, wies es die Klage ab. Die noch offenen Gerichtskosten halbierte es, die Parteikosten für das gesamte Verfahren schlug es wett. Die Kläger 2-4 erhoben beim Obergericht des Kantons Bern Berufung gegen dieses Urteil und verlangten die Bezahlung von Fr. 22'857.-- (Klägerin 2), Fr. 27'477.-- (Kläger 3) und Fr. 51'749.-- (Klägerin 4), je nebst Zins. Die Beklagte erhob Anschlussberufung und verlangte primär, die Klagen der Kläger 2 und 3 seien abzuweisen. Mit Urteil vom 21. Juni 2017 stellte das Obergericht zunächst fest, dass der Entscheid des Regionalgerichts, soweit die Klägerin 1 betreffend, in Rechtskraft erwachsen ist. Die Berufung wies es ebenso ab wie die Anschlussberufung.