Citation: 9C_837/2017 E. 5.2

5.2. Ziff. 54 des Vorsorgereglements betreffend den "Anspruch auf Invalidenrente" hält in Abs. 3 Folgendes fest: "Der Invaliditätsgrad entspricht dem von der eidgenössischen Invalidenversicherung festgestellten Invaliditätsgrad. Liegt er unter 40 Prozent, bemisst ihn die sgpk unter Berücksichtigung der vertrauensärztlichen Untersuchung. Bei einem Invaliditätsgrad unter 20 Prozent besteht kein Leistungsanspruch." Nach dem Wortlaut soll somit der Invaliditätsgrad der Invalidenversicherung verbindlich sein, wenn und sobald er den nach Art. 28 Abs. 2 IVG anspruchsbegründenden Schwellenwert von 40 Prozent erreicht (zum Runden BGE 130 V 121) oder darüber liegt. Ziff. 54 Abs. 3 des Vorsorgereglements muss indessen im Zusammenhang mit Ziff. 11 gesehen werden. Danach richtet sich die Versicherungspflicht der Arbeitnehmenden nach der Gesamtheit der AHV-pflichtigen Jahreslöhne aller bei der sgpk angeschlossenen Arbeitgebenden (Abs. 1). Lohn von nicht bei der sgpk angeschlossenen Arbeitgebenden wird nicht versichert (Abs. 2). Diese Bestimmung betrifft gemäss Überschrift zwar die Versicherungspflicht bei mehreren Arbeitsverhältnissen. Darin widerspiegelt sich indessen auch der berufsvorsorgerechtliche Grundsatz, wonach ein Anspruch auf Invalidenleistungen der beruflichen Vorsorge nur gegeben ist, sofern eine entsprechende Versicherungsdeckung vorhanden ist. Deren Umfang bemisst sich nach dem Beschäftigungsgrad bei Eintritt der nach Art. 23 lit. a BVG berufsvorsorgerechtlich relevanten Arbeitsunfähigkeit (BGE 141 V 127 E. 5.3.2 S. 134; Urteil 9C_403/2015 vom 23. September 2015 E. 5.1.2, in: SVR 2016 BVG Nr. 14 S. 59).