Citation: 2A.74/2003 08.09.2004 E. A

G.________ besass im Gebiet A.________ in der Gemeinde X.________ (Kt. NW) mehrere grössere Bauparzellen. Bei der Erbteilung ihres Nachlasses auf drei verschiedene Erbenstämme erhielt der Stamm von H.________ die Parzellen Grundbuch X.________ Nrn. 1________ und 2________ zugeteilt. Diese beiden Parzellen schenkte H.________ mit Schenkungs- und Erbvertrag vom 27. November 1998 ihren fünf Kindern B.________ (X.________/NW), C.________ (Y.________/OW), D.________ (Z.________/LU), E.________ (U.________/NW) und F.________ (U.________/ NW). Die in einer einfachen Gesellschaft zusammengeschlossenen Kinder errichteten auf den Parzellen gemäss vorbestehendem Gestaltungsplan zwei Mehrfamilienhäuser (Haus Nr. 6 auf Parzelle 1________ und Haus Nr. 7 auf Parzelle 2________) mit je acht verschieden grossen Wohnungen im Stockwerkeigentum. Die Wohnungen im Haus Nr. 7 wurden Ende 1998/Anfang 1999 an Dritte verkauft und mit dem Erlös vorab die unterschiedlichen Wertquoten der Wohnungen im Haus Nr. 6 ausgeglichen, der Rest aufgeteilt.