Citation: 6P.67/2006 17.08.2006 E. 4

Mit Nichtigkeitsbeschwerde richtet sich der Beschwerdeführer einzig gegen das Strafmass. Die Beschwerde ist offensichtlich unbegründet, soweit darauf überhaupt eingetreten werden kann, weshalb sie im vereinfachten Verfahren mit lediglich summarischer Begründung zu erledigen ist (Art. 36a OG). Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, die Vorinstanz habe im Rahmen der sog. Tatkomponente verschiedene Umstände ausser Acht lassen, ist er nicht zu hören. Damit weicht er vom verbindlich festgestellten Sachverhalt ab, was im Verfahren der eidgenössischen Nichtigkeitsbeschwerde unzulässig ist (Art. 273 Abs. 1 lit. b und Art. 277bis BStP). Dem Sachrichter steht bei der Zumessung der Strafe ein weiter Spielraum des Ermessens zu. Das Bundesgericht greift in dieses auf Nichtigkeitsbeschwerde hin nur ein bei Rechtsfehlern bzw. Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens (BGE 129 IV 6 E. 6.1 mit Hinweisen). Die Vorinstanz hat die Strafe eingehend und sorgfältig begründet (angefochtenes Urteil, S. 63 ff., mit Verweis auf das Urteil der ersten Instanz, 83 ff., 87 ff.). Sie hat alle wesentlichen Strafzumessungsfaktoren berücksichtigt und in nicht zu beanstandender Weise gewichtet. Die ausgesprochene Freiheitsstrafe von 3 ½ Jahren Zuchthaus für Raub im Sinne von Art. 140 Ziff. 1 Abs. 1 StGB ist unter Berücksichtigung aller schuldrelevanten Gesichtspunkten - insbesondere in Anbetracht der Nähe zum Qualifikationsgrund der besonderen Gefährlichkeit (Art. 140 Ziff. 3 Abs. 2 StGB) - nicht unhaltbar hart. Eine Verletzung von Bundesrecht liegt nicht vor. Namentlich ist auch der Grundsatz der Gleichbehandlung in der Strafzumessung nicht verletzt. Alle drei Angeklagten sind bei vergleichbaren persönlichen Verhältnissen für das gleiche Delikt zu einer gleich hohen Strafe verurteilt wurden, so dass von einer rechtsungleichen Behandlung offensichtlich nicht die Rede sein kann. Auf die ohne weiteres nachvollziehbaren und überzeugenden Erwägungen der Vorinstanz kann deshalb vollumfänglich verwiesen werden (Art. 36a Abs. 3 OG).