Citation: 2C_941/2018 E. 3.4

3.4. Die Beschwerdeführerin war kaum mit den familiären Verhältnissen ihres Gatten vertraut. Zu Widersprüchen kam es in diesem Zusammenhang bezüglich der Umstände der Heirat und hinsichtlich der Frage, wann sich die Eheleute zuletzt getroffen und zusammen etwas unternommen hätten. Die Eheleute widersprachen sich auch bezüglich des Grunds des Beschwerdeführers für seinen letzten Besuch in der Heimat (Erkrankung und Hospitalisierung der Mutter bzw. Besuch des herzkranken Vaters in dessen Dorf). Es erstaunt schliesslich, dass die Kinder der Gattin (geb. 2008/2011) bei der Heirat nicht anwesend waren; immerhin wurde der Beschwerdeführer durch die Heirat zu ihrem Stiefvater. Die Ehegatten konnten deren Absenz nicht glaubwürdig begründen (Schule/Kindergarten), zumal die beiden Kinder der Schwester des Beschwerdeführers bei der Heirat ihrerseits dabei waren.