Citation: 2C_152/2020 E. 4.3.2

4.3.2. Gemäss § 149 Abs. 3 StG ZH kann das Steuerrekursgericht ausnahmsweise zur Wahrung des gesetzlichen Instanzenzuges die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückweisen, namentlich wenn zu Unrecht noch kein materieller Entscheid getroffen wurde oder dieser an einem schwerwiegenden Verfahrensmangel leidet. Nach Gesetzeswortlaut ist das Steuerrekursgericht nicht gezwungen, die Sache zurückzuweisen, sondern kann mit voller Kognition selbst in der Sache entscheiden und in diesem Rahmen auch allfällige Verfahrensmängel heilen. Im Umstand, dass sich das Steuerrekursgericht vorliegend für letztere - von der gesetzlichen Konzeption als Regelfall vorgesehene - Vorgehensweise entschieden hat, liegt jedenfalls keine völlig unhaltbare bzw. willkürliche Anwendung von § 149 Abs. 3 StG ZH. Das Willkürverbot (Art. 9 BV) wurde demnach nicht verletzt.