Citation: 9C_540/2022 E. 4.2.1

4.2.1. Offenkundig kein hinreichendes Indiz gegen die Zuverlässigkeit der Expertise stellt der blosse Umstand dar, dass der Versicherte mit deren Ergebnissen nicht einverstanden ist. Soweit sich die Ausführungen des Beschwerdeführers darin erschöpfen, die Aussagen des Teilgutachters in rein appellatorischer Weise zu bestreiten und dem Gutachter Befangenheit vorzuwerfen, ist darauf nicht weiter einzugehen. Da zudem auch das kantonale Gericht sich nicht mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzen und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegen muss (BGE 142 II 49 E. 9.2; 137 II 266 E. 3.2; 136 I 184 E. 2.2.1; vgl. auch Urteil 9C_293/2022 vom 1. März 2023 E. 3.1), stellte es auch keine Verletzung des rechtlichen Gehörs dar, dass bereits die Vorinstanz entsprechend vorgegangen ist.