Citation: 5P.57/2006 30.05.2006 E. B

Für das Jahr 2005 forderte V.________ die Auszahlung von insgesamt rund Fr. 18'000.-- aus dem Ertrag des Kindesvermögens. Die Vormundschaftsbehörde B.________ bewilligte die Zahlung von Fr. 11'981.-- (Beschluss vom 11. April 2005). Die dagegen erhobene Beschwerde hiess der Bezirksrat B.________ teilweise gut (Beschluss vom 30. August 2005). V.________ legte daraufhin Rekurs ein. Das Obergericht des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, hiess den Rekurs teilweise gut und lud die Vormundschaftsbehörde bzw. den Beistand ein, dem Rekurrenten für das Jahr 2005 als Beitrag an die Kosten des Unterhalts von K.________ und des gemeinsamen Haushaltes Fr. 12'531.-- aus dem Kindesvermögen zu zahlen, unter Berücksichtigung allfälliger bereits geleisteter Akontozahlungen. Im Übrigen wurde der Rekurs abgewiesen, soweit darauf eingetreten werden konnte (Dispositiv-Ziff. 1). Das Obergericht erhob für das Rekursverfahren keine Kosten (Dispositiv-Ziff. 2) und wies den Antrag betreffend unentgeltliche Vertretung ab (Dispositiv-Ziff. 3 des Beschlusses vom 19. Dezember 2005).