Citation: 9C_853/2015 E. 7.7

7.7. Der Beschwerdeführer vertritt den Standpunkt, die Annahme einer (konkludenten) Genehmigung erübrige sich, weil sie keine gesetzlichen Formerfordernisse ersetze. Ein Rentenvertrag sei gemäss Art. 517 OR nur in schriftlicher Form gültig. Die Zustimmung zu einer Rentenzahlung durch das Patronato E.________ oder D.________ wäre eine solche zu einem nichtigen Rechtsgeschäft. Dieser Argumentation kann schon deshalb nicht gefolgt werden, weil sich die Genehmigung auf die Drittauszahlung des Kapitals bezieht und allein das von D.________ für den Beschwerdeführer mit der Beschwerdegegnerin geschlossene Rechtsgeschäft betrifft. Wie das Kapital nach erfolgter Drittüberweisung an A.________ gelangen sollte, betrifft demgegenüber das davon zu unterscheidende Verhältnis zwischen D.________ und dem Beschwerdeführer, welches hier nicht zu beurteilen ist. Denn Gegenstand des vorliegenden Verfahrens bildet allein die Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin gegenüber dem Beschwerdeführer.