Citation: 4A_477/2023 E. 4.2.1

4.2.1. Die Beschwerdeführerin macht geltend, sie habe aktenkundig dargelegt, dass unter der neuen Führung von F.________ nachweislich Gewinnmargen von 9.5 % (Lamborghini), 11.6% (Land Rover), 24 % (Audi RS 3) und 22 % (Audi S3) erzielt worden seien. Dafür habe sie Beweise (Parteibefragung) offeriert. Die Vorinstanz habe die entsprechende Beweisabnahme zu Unrecht verweigert. Damit wiederholt die Beschwerdeführerin ihren Standpunkt aus dem kantonalen Verfahren, ohne sich (hinreichend) mit den vorinstanzlichen Erwägungen auseinanderzusetzen. Die Vorinstanz hat namentlich erwogen, es sei nicht ersichtlich, inwiefern die genannten vier Fahrzeugverkäufe repräsentativ gewesen sein sollen (vgl. hiervor E. 4.1). Die Beschwerdeführerin zeigt nicht auf, dass sie prozesskonform dargelegt hätte, inwiefern die von ihr aufgeführten vier Fahrzeugverkäufe, bei denen (angeblich) eine Gewinnmarge von weit über 8 % erzielt worden sein soll, repräsentativ sind. Dazu hätte sie, wie die Vorinstanz ohne Verletzung von Bundesrecht erwog, auf aussagekräftige Buchhaltungsunterlagen oder auf die Anzahl der jährlichen Fahrzeugtransaktionen samt erzieltem Gewinnanteil Bezug nehmen müssen. Damit fehlte es betreffend die angebliche Gewinnmarge von üblicherweise 8 % an substanziierten Behauptungen. Das Beweisverfahren dient nicht dazu, fehlende substanziierte Behauptungen zu ersetzen oder zu ergänzen, sondern setzt solche vielmehr voraus (Urteile 4A_24/2021 vom 24. Juni 2021 E. 6.4.2; 4A_449/2017 vom 26. Februar 2018 E. 4.3; 4A_113/2017 vom 6. September 2017 E. 6.1.1). Entsprechend ist der Vorwurf der Beschwerdeführerin unbegründet, die Vorinstanz habe zu Unrecht die Beweisabnahme verweigert.