Citation: 4A_514/2018 E. 4.1

4.1. Als Einzelthema rügt der Beschwerdeführer zunächst, dass ihm der 13. Monatslohn für das Jahr 2013 zu Unrecht nur zu 7/12 - d.h. für die Zeit seiner effektiven Arbeitstätigkeit von 1. Juni bis 31. Dezember 2013 - ausbezahlt wurde. Die Vorinstanz hat zutreffend erkannt, dass die Arbeitgeberin von ihrer Lohnzahlungspflicht gemäss Art. 324a OR während der Zeit befreit war, als der Beschwerdeführer krank geschrieben war und auf Taggeldleistungen Anspruch hatte (Art. 324a Abs. 4 OR). Sie hatte folglich Arbeitslohn nur für die sieben Monate zu zahlen, während denen der Beschwerdeführer Arbeit leistete. Die Vorinstanz schloss zu Recht, dass der Beschwerdeführer für diese Zeit nur einen entsprechend anteilsmässigen Anspruch auf den 13. Monatslohn hatte.