Citation: 6B_87/2018 E. 4

Die Beschwerdeführerin unterlässt es gänzlich, aufzuzeigen, aus welchen Gründen sich der angefochtene Entscheid inwiefern auf welche Zivilforderungen auswirken kann. Dies ist auch nicht ohne Weiteres aus den Akten ersichtlich. Der von ihr beanzeigte Tatbestand des falschen Zeugnisses gemäss Art. 307 StGB schützt vielmehr unmittelbar die Korrektheit von Beweisverfahren, d.h. die Ermittlung der Wahrheit in einem gerichtlichen Verfahren, und nur mittelbar die allfällig davon betroffenen Prozessparteien mit ihren immateriellen oder materiellen Interessen. Privatpersonen gelten dann als Geschädigte eines falsches Zeugnisses im Sinne des Strafprozessrechts, wenn ihre privaten Interessen als unmittelbare Folge der tatbestandsmässigen Handlung effektiv im Sinne eines Schadens verletzt worden sind (BGE 141 IV 454 E. 2.3.1; 140 IV 155 E. 3.2; 138 IV 258 E. 2.3; 123 IV 184 E. 1c; 120 Ia 220 E. 3b; je mit Hinweisen; DELNON/RÜDY in: Basler Kommentar, Strafrecht II, 3. Aufl. 2013 N. 5 zu Art. 307 StGB). Solches legt die Beschwerdeführerin in keiner Weise dar. Sie ist daher nicht zur Beschwerde legitimiert, zumal sie keine formellen Rügen erhebt, zu deren Vorbringen sie unbesehen der fehlenden Legitimation in der Sache befugt wäre (sog. "Star-Praxis"; vgl. BGE 141 IV 1 E. 1.1 mit Hinweisen). Dies gilt etwa, wenn sie behauptet, die Vorinstanz habe das als Beweis für eine Falschaussage des Beschuldigten ins Recht gelegte Patientendossier von dessen Ehefrau nicht genügend gewürdigt.