Citation: I 479/04 08.02.2005 E. A

A.a B.________, geboren 1946, erlernte die Tätigkeit eines Bauschlossers und war in diesem Beruf tätig. Er meldete sich am 4. November 1982 erstmals bei der Invalidenversicherungskommission (heute: IV-Stelle) des Kantons Thurgau an und beantragte eine Umschulung, da er sich im September einer Diskushernien-Operation C5/6 und C6/7 hatte unterziehen müssen. In der Folge übte er indessen weiterhin vollzeitlich seinen angestammten Beruf aus. Daran änderte sich auch nichts, nachdem er sich weiteren Operationen wie einer Denervation und Kerbung der Sehnenansätze am Epicondylus radialis rechts (26. Februar 1987) und von Carpaltunnelsyndromen links (2. September 1988 sowie 15. Juli 1998) und rechts (15. März 1990 sowie 11. Dezember 1998) hatte unterziehen müssen. Mit in Rechtskraft erwachsener Verfügung vom 20. Februar 1998 wurde von der IV-Stelle der Anspruch auf berufliche Massnahmen abgelehnt. Auf ein erneutes dementsprechendes Gesuch vom 16. Juni 1998 trat sie nicht ein (Verfügung vom 7. Oktober 1998). A.b Nach der letzten Operation wurde dem Versicherten eine volle Arbeitsunfähigkeit ab 3. Dezember 1998 im angestammten Beruf bescheinigt. Die IV-Stelle gewährte B.________ in der Folge eine Umschulung in Form einer einjährigen Handelsschule (Verfügung vom 12. Juli 1999), welche er mit Diplom vom 6. Juli 2000 erfolgreich abschloss. A.c Mit Schreiben vom 3. Dezember 2001 wandte sich der behandelnde Arzt des Versicherten, Dr. med. T.________, Spezialarzt für physikalische Medizin und Rehabilitation FMH, an die IV-Stelle und meldete, sein Patient sei wegen akuten Schmerzen im Bereich der Halswirbelsäule und der oberen Extremitäten seit dem 3. November 2001 vollständig arbeitsunfähig. In der Folge schwankte der Grad der Arbeitsunfähigkeit zwischen 50 und 100 %, was die IV-Stelle veranlasste, den Versicherten bei der MEDAS Y.________ polydisziplinär untersuchen zu lassen. Gemäss Gutachten vom 18. Juli 2002 leidet B.________ an Cervicobrachialgien beidseits mit Status nach verschiedensten Operationen, wobei im Jahre 1998 postoperativ Narbendysästhesien aufgetreten waren. Weiter werden eine Tenosynovitis stenosans des 1. Strecksehnenfaches am Handgelenk rechts, eine Synovitis am rechten Handgelenk, eventuell Psoriasis-assoziiert, eine beidseitige Rhizarthrose, links mehr als rechts, eine Atlanto-Axial-Arthrose rechts, Parasyndesmophyt C7/Th1 und eine Femoropatellararthrose mit medial betonter Gonarthrose rechts mehr als links, diagnostiziert. Als Nebendiagnose ohne wesentliche Einschränkung der Arbeitsfähigkeit wird eine Trigeminusneuropathie V3 links erwähnt. Aufgrund dieser Diagnosen sei der Versicherte für körperliche Schwerarbeit als Schlosser nicht mehr arbeitsfähig. Bei einer körperlich leichten, rückenadaptierten Tätigkeit bestehe eine Arbeitsunfähigkeit von 50 %. Aufgrund dieses Attestes ermittelte die IV-Stelle einen Invaliditätsgrad von 53 % und sprach B.________ mit Verfügung vom 17. Oktober 2003 ab 1. November 2002 eine halbe Invalidenrente zu. Dies wurde mit Einspracheentscheid vom 11. Februar 2004 bestätigt.