Citation: 7B_564/2023 E. 2.2

2.2. Der Beschwerdeführer macht geltend, entgegen der Auffassung der Vorinstanz würde das kantonale Beschwerdeverfahren erst dann gegenstandslos, wenn die seiner Ansicht nach unverwertbaren Beweismittel vernichtet worden seien oder das Strafverfahren rechtskräftig abgeschlossen worden sei. Andernfalls habe es die Staatsanwaltschaft in der Hand, durch Anklageerhebung und den damit einhergehenden Wechsel der Verfahrensleitung begründete kantonale Beschwerden gegenstandslos werden zu lassen. Zudem verkenne die Vorinstanz, dass sie das kantonale Beschwerdeverfahren nach ihrer eigenen Rechtsauffassung bereits mit Beschluss vom 15. Mai 2023 hätte abschreiben müssen, da die Verfahrensleitung zu diesem Zeitpunkt zufolge Anklageerhebung schon auf das Strafgericht übergegangen sei. Im Übrigen habe die bundesgerichtlich festgestellte Rechtsverweigerung eine Verzögerung von acht Monaten zur Folge gehabt, für die er zu entschädigen sei.