Citation: I 149/99 16.03.2000 E. 3

3.- a) Dr. med. O.________, bei dem S.V.________ von 1985 bis 1994 wegen seiner Alkoholprobleme in Behandlung stand, diagnostizierte einen chronischen Aethylismus und bezeichnete ihn seit Anfang Februar 1991 bis zum Tode zu 100 % arbeitsunfähig. Dr. med. C.________, Oberarzt an der Klinik X.________, wo sich der Versicherte vom 10. Juni bis 7. November 1991 stationär aufhielt, stellte die Diagnose einer Persönlichkeitsstörung (passiv-abhängig) mit sekundä- rem Alkoholismus und attestierte in dieser Zeit eine 100 %ige Arbeitsunfähigkeit. Dr. med. H.________, Chefarzt a.i. an der Psychiatrischen Klinik Y.________, stellte beim Versicherten, der vom 27. Februar bis 13. März 1991 zum körperlichen Entzug in der Klinik weilte, eine erhebliche Alkoholabhängigkeit fest. Bezüglich der Arbeitsfähigkeit konnte er auf Grund der kurzen Beobachtungszeit keine ver- lässlichen Angaben machen. Bei dieser medizinischen Aktenlage ist davon auszu- gehen, dass S.V.________ seit Anfang Februar 1991 auf Grund seines Alkoholismus zu 100 % arbeitsunfähig war. Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführer bestand vor diesem Zeitpunkt keine gesundheitlich bedingte Arbeitsunfähigkeit. Da beim Versicherten ein evolutives Krankheitsgeschehen vorlag, war der anspruchsbegründende Sachverhalt nach Ab- lauf der Wartezeit von einem Jahr gemäss Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG im Februar 1992 eingetreten, wie die IV-Stelle