Citation: 8C_77/2014 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz mass dem Gutachten des Dr. med. B.________ vom 11. April 2013 vollen Beweiswert zu und stellte für die Entscheidfindung in Bezug auf die diagnostizierte Persönlichkeitsstörung mit 30%iger Arbeitsunfähigkeit darauf ab. Soweit Dr. med. B.________ den Schweregrad der depressiven Erkrankung jedoch als leicht und ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit einstufte, wich das kantonale Gericht vom Gutachten ab, berücksichtigte bei der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit auch die depressive Störung als einschränkend und ging von einer Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit von 50 % aus. Es stützte sich diesbezüglich auf die Berichte der Ärzte der Psychiatrischen Klinik D.________ vom 10. Juni 2011, 15. März 2012 und 17. Dezember 2012 sowie auf den Bericht des Dr. med. E.________, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 13. August 2011, in welchen neben der kombinierten Persönlichkeitsstörung mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit auch eine rezidivierende depressive Störung, derzeit mittelgradig ausgeprägte Episode, diagnostiziert und der Versicherten insgesamt eine Arbeitsfähigkeit von 50 % in leidensangepasster Tätigkeit attestiert wurde.