Citation: 4C.158/2005 01.09.2005 E. D

Der Beklagte stellt mit eidgenössischer Berufung den Antrag, das Urteil des Kantonsgerichts Graubünden vom 20. September 2004/ 30. März 2005 sei aufzuheben und auf die Klage sei nicht einzutreten; eventuell sei die Sache an die Vorinstanz zurückzuweisen. Der Beklagte rügt, die Vorinstanz habe Bundesrecht verletzt, indem sie vollumfänglich auf die Klage eingetreten sei, obwohl sie in tatsächlicher Hinsicht festgestellt habe, dass im Umfang von Fr. 67'089.90 keinerlei Ungewissheit bestanden habe und damit das Rechtsschutzinteresse der Klägerin fehlte; ausserdem habe die Vorinstanz gegen Bundesrecht verstossen, indem sie das Rechtsschutzinteresse allein aufgrund des gesundheitlichen Interesses der Klägerin und zudem ohne beweismässige Grundlage bejaht habe; schliesslich habe die Vorinstanz bundesrechtswidrig angenommen, der Beklagte habe die Klage anerkannt.