Citation: U 223/03 12.03.2004 E. 1

1.1 Das Einspracheverfahren gemäss Art. 105 Abs. 1 UVG gehört zum Verwaltungsverfahren, welches mit dem Einspracheentscheid abgeschlossen wird. Anfechtungsgegenstand des nachfolgenden gerichtlichen Beschwerdeverfahrens bildet allein der Einspracheentscheid (BGE 119 V 350 Erw. 1b mit Hinweisen). Soweit kein derartiger Verwaltungsakt ergangen ist, fehlt es an einem Anfechtungsgegenstand und mithin an einer Sachurteilsvoraussetzung (BGE 125 V 414 Erw. 1a mit Hinweisen). 1.2 Sowohl der Einspracheentscheid vom 24. Mai 2002 als auch der angefochtene Entscheid haben einzig die Frage zum Gegenstand, ob im Schreiben des Dr. med. G.________ vom 30. August 2001 an die Allianz eine rechtsgültige Einsprache zu erblicken sei. Streitig und zu prüfen ist demnach nur, ob die Beschwerdeführerin zu Recht nicht auf die Eingabe des Dr. med. G.________ eingetreten ist. 1.3 Da es sich nicht um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen handelt, hat das Eidgenössische Versicherungsgericht nur zu prüfen, ob das vorinstanzliche Gericht Bundesrecht verletzt hat, einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens, oder ob der rechtserhebliche Sachverhalt offensichtlich unrichtig, unvollständig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen festgestellt worden ist (Art. 132 in Verbindung mit Art. 104 lit. a und b sowie Art. 105 Abs. 2 OG).