Citation: 5A_452/2022 E. 5.2.2

5.2.2. Die Beschwerdeführer hätten zur Begründung ihres Antrags im erstinstanzlichen Verfahren vorgebracht, der Überbau gehe vom Eselstall aus und bestehe bereits seit 1971, ausserdem sei für Unterhaltsarbeiten oder das Abpumpen der anfallenden Jauche ein Zugang unerlässlich. Der Überbau betreffe nur einen sehr kleinen Teil des beschwerdegegnerischen Grundstücks. Gleichzeitig sei der Überbauanteil für die Beschwerdeführer unentbehrlich. Werde ihnen das Überbaurecht eingeräumt, könnten sie den Eselstall wieder bestimmungsgemäss nutzen, namentlich zur Hobbytierhaltung bzw. zur Unterbringung ihrer Esel.