Citation: 8C_8/2018 E. A

Die 1956 geborene A.________ war seit 1. April 2010 bei der B.________ AG als Maschinenbedienerin tätig und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherung (Suva) obligatorisch gegen Unfallfolgen versichert. Gemäss Schadenmeldung UVG vom 27. März 2015 fing sie sich am 11. März 2015 einen Holzspiessen am rechten Ringfinger ein, als sie einen beschädigten Besen in die Hand nahm. Der Fremdkörper wurde am 16. März 2015 im Krankenhaus C.________ entfernt und der Versicherten wurde eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit ab 16. bis 25. März 2015 attestiert. Die Suva anerkannte ihre Leistungspflicht, gewährte Heilbehandlung und richtete Taggelder aus. Ab Ende April 2015 folgten weitere Konsultationen und Behandlungen im Landeskrankenhaus, welche sich auf das Leiden "schnellender Finger" bezogen. Nach Beizug der medizinischen Akten verneinte die Suva gestützt auf eine kreisärztliche Beurteilung der med. pract. D.________, Fachärztin für Chirurgie FMH, vom 16. September 2015 mit Verfügung vom 17. September 2015 eine Leistungspflicht für den "schnellenden Finger", da kein sicherer oder überwiegend wahrscheinlicher Kausalzusammenhang zum Ereignis vom 11. März 2015 bestehe. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 3. Februar 2016 fest.