Citation: 1C_373/2013 E. A

Gestützt auf eine Meldung der Hausärztin vom 21. Juni 2006 musste sich X.________ (geboren am 16. Juni 1936) einer verkehrsmedizinischen Untersuchung durch das Institut für Rechtsmedizin der Universität Zürich (IRMZ) unterziehen. Die dabei am 2. Oktober 2006 festgestellte Indikation ("Verlangsamt/Frischgedächtnisstörungen/zeitweise Gedankensperre") bildete Anlass für die Anordnung einer ärztlich begleiteten Probefahrt, die X.________ am 15. November 2006 bestand. Am 22. Februar 2007 erteilte das Strassenverkehrsamt des Kantons Zürich X.________ den Führerausweis unter verschiedenen Auflagen (Fahrabstinenz, alle 6 - 8 Wochen Bestimmung folgender Laborwerte: CDT, Gamma-GT, GPT, GOT und MCV, regelmässige ärztliche Kontrolle des Herz-Kreislauf-Systems, des Blutdrucks und des allgemeinen Gesundheitszustands, Einhaltung der ärztlichen Weisungen, Verlaufsbericht in 6 Monaten). Gestützt auf den Verlaufsbericht der Hausärztin und einer Abklärung am IRMZ änderte das Strassenverkehrsamt die Auflagen am 20. August 2009 ab, indem es auf die Bestimmung der Laborwerte verzichtete, indessen eine Kontrolluntersuchung in drei Monaten anordnete. Die Kontrolluntersuchung am IRMZ vom 18. Mai 2010 ergab die Indikation: Verlangsamung in komplexen Situationen sowie Zeitüberschreitungen bei zwei Tests. Die gestützt darauf angeordnete Kontrollfahrt bestand X.________ am 14. Juli 2010. Am 18. August 2010 erteilte ihm das Strassenverkehrsamt den Ausweis unter folgenden Auflagen: Fahrabstinenz, regelmässige ärztliche Kontrolle, Einhaltung der ärztlichen Weisungen, Kontrolluntersuchung im Juli 2011. Die verkehrsmedizinische Abklärung vom 2. September 2011 ergab erhöhte alkoholspezifische Laborwerte sowie den Verdacht auf kognitive Defizite. Gestützt darauf will der Gutachter mit X.________ vereinbart haben, er solle während 6 Monaten eine Totalabstinenz einhalten; danach werde eine Haaranalyse und - bei günstigem Ergebnis - eine Kontrollfahrt durchgeführt. Die Haaranalyse vom 1. Juni 2012 ergab den Wert von 50 pg/mg, vereinbar mit einem chronischen starken Alkoholkonsum zwischen Ende Dezember 2011 und Ende April 2012. Gestützt auf dieses Ergebnis verneinte der Gutachter des IRMZ mit Bericht vom 13. August 2012 die Fahreignung. Am 19. Oktober 2012 entzog das Strassenverkehrsamt X.________ den Führerausweis vorsorglich mit Wirkung ab dem 27. Oktober 2012 auf unbestimmte Zeit bzw. bis zur Abklärung von Ausschlussgründen. Die Abklärung habe am IRMZ zu erfolgen. Am 24. Januar 2013 wies die Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich den Rekurs von X.________ gegen den vorsorglichen Führerausweisentzug ab. Am 20. März 2013 wies das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich die Beschwerde von X.________ gegen diesen Rekursentscheid ab.