Citation: 6P.6/2005 08.06.2005 E. 2.1

2.1.1 Im Einzelnen macht er geltend, er sei wegen seiner angeschlagenen physischen und psychischen Gesundheit sowie seiner stark abgebauten Persönlichkeit nicht vernehmungsfähig gewesen, so dass sein Geständnis im Untersuchungsverfahren nicht verwertet werden könne. 2.1.2 Was der Beschwerdeführer in diesem Zusammenhang vorbringt, ist nicht geeignet, Willkür darzutun. Er beschränkt sich im Wesentlichen darauf, seine fehlende Vernehmungsfähigkeit mit pauschalen Vorbringen zu behaupten. Aus dem eingereichten Zeugnis seines Hausarztes und dem Austrittsbericht der Höhenklinik Davos ergeben sich jedenfalls keine substantiellen Hinweise dafür, der Beschwerdeführer sei physisch und psychisch nicht in der Lage gewesen, die gegen ihn erhobenen Beschuldigungen zu verstehen und dazu vernünftig Stellung zu nehmen. Insofern bestand auch kein Anlass für den Beizug eines Sachverständigen (vgl. § 99 StPO/TG). Im Übrigen macht der Beschwerdeführer erst im bundesgerichtlichen Verfahren unter Hinweis auf seine eingeschränkte Gesundheit die angeblich fehlende Vernehmungsfähigkeit geltend. Da die gesundheitlichen Beeinträchtigungen nach den Ausführungen des Obergerichts aber schon seit dem Jahr 2000 ausgewiesen sind, hätte der Beschwerdeführer bereits im kantonalen Verfahren Anlass gehabt, sich darauf zu berufen. Ob daher auf die Beschwerde in diesem Punkt überhaupt eingetreten werden kann (vgl. BGE 118 Ia 20 E. 5a; 99 Ia 113 E. 4a), kann indes offen bleiben, da sie insofern jedenfalls unbegründet ist.