Citation: 6B_1377/2022 E. 3.3

3.3. Die Vorinstanz erwägt, die objektive Tatschwere bei der vorliegenden Vergewaltigung befinde sich noch nicht im mittleren Bereich. Es seien keine Schläge ausgeteilt oder Waffen verwendet worden. Das Würgen sei erst nach der Penetration erfolgt. Der Beschwerdeführer habe das Vertrauen von B.________ ausgenutzt und von ihrem müden und betrunkenen Zustand profitiert. B.________ habe von der Vergewaltigung psychische Verletzungen davongetragen und sie habe sich insgesamt jahrelang an den Vorfall zurückerinnert. Im Übrigen verweist die Vorinstanz auf die Ausführungen der Erstinstanz. Die Vorinstanz schätzt das Verschulden in Bezug auf die Vergewaltigung insgesamt als weniger schwer als die Vorinstanz ein und schliesst auf eine Einsatzsanktion von mindestens zwanzig Monaten. Sie hält fest, dass diese wegen der sexuellen Nötigung asperiert werden müsse, was aber am Verbot der reformatio in peius scheitere. Die Gesamtstrafe von 20 Monaten erachtet die Vorinstanz als nicht zu hoch.