Citation: 4P.185/2000 04.12.2000 E. 2

2.- Die Beschwerdeführerin begründete die fristlose Entlassung im Wesentlichen mit drei Vorfällen. Zwei stehen im Zusammenhang mit den Arbeitsrapporten, einer betrifft das Verhalten nach der ordentlichen Kündigung. A.________ habe auf den Rapporten vom 5. und 24. Februar 1997 je eine kurzfristige Terminverschiebung aufgeführt, welche nicht der Wahrheit entsprochen habe. Nach der ordentlichen Kündigung am 24. Februar 1997 habe er weisungswidrig die bereits vereinbarten Termine selber abgesagt, obgleich die Beschwerdeführerin sich die Vornahme dieser Absagen vorbehalten habe. Das Kantonsgericht ist davon ausgegangen, dass diese Verfehlungen grundsätzlich für die Begründung einer fristlosen Entlassung ausreichen. Es hielt aber dafür, die Beschwerdeführerin habe mit dem Aussprechen der fristlosen Kündigung zu lange zugewartet. Es sei ihr daher zuzumuten gewesen, das ohnehin bereits gekündigte Arbeitsverhältnis ordentlich zu beenden. Mit der staatsrechtlichen Beschwerde macht die Beschwerdeführerin geltend, das Kantonsgericht habe aufgrund einer willkürlichen Beweiswürdigung den Schluss gezogen, sie habe verspätet auf diese Vorfälle reagiert. Sie habe erst viel später von diesen Vorfällen erfahren als im angefochtenen Entscheid angenommen. Überdies habe die Vorinstanz auch in willkürlicher Weise angenommen, nach dem Aussprechen der ordentlichen Kündigung sei das Vertrauensverhältnis zwischen den Parteien bereits gestört gewesen. Schliesslich habe das Kantonsgericht der Beschwerdeführerin das rechtliche Gehör verweigert, indem es ihre Beweisanträge unberücksichtigt gelassen habe.