Citation: 2C_103/2016 E. 4.3.2

4.3.2. Aus den Akten ergibt sich, dass der Beschwerdeführer als Rechtsvertreter von E.________ fungierte, welcher - neben D.________ - von B.________ und C.________ als Investor für die Gründung einer Gesellschaftsgruppe (X.________-Gruppe) gewonnen wurde. Laut Angaben des Beschwerdeführers hätten E.________ und D.________ in diesem Zusammenhang je eine Million Franken investiert, davon je Fr. 750'000.-- als Beteiligungskapital und je Fr. 250'000.-- als Darlehen an die Aktionäre zur Zeichnung des Aktienkapitals. Am 18. Oktober 2012 erstattete der Beschwerdeführer im Auftrag von E.________ Strafanzeige gegen B.________ und C.________ wegen Veruntreuung bzw. Urkundenfälschung. Er warf ihnen vor, die X.________-Gruppe finanziell geschädigt zu haben. Mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Limmattal/Albis vom 19. Juni 2013 wurde die Strafuntersuchung eingestellt. Die dagegen gerichtete Beschwerde wurde vom Obergericht des Kantons Zürich mit Beschluss vom 16. September 2014 abgewiesen. Das Bundesgericht ist auf eine Beschwerde nicht eingetreten (Urteil 6B_1054/2014 vom 25. März 2015). In den parallel hierzu geführten zivilrechtlichen Verfahren ging es im Wesentlichen um Forderungen aus einem Darlehensvertrag vom 22. Dezember 2009, mit welchem E.________ der X.________ AG und B.________ ein partiarisches Darlehen gewährt hatte. In diesem Zusammenhang stellte E.________ gegenüber B.________ ein Rechtsöffnungsbegehren, das am 28. Dezember 2012 gutgeheissen wurde. Am 23. Januar 2013 erhob B.________ beim Bezirksgericht March eine Aberkennungsklage. Die ersten beiden inkriminierten Äusserungen des Beschwerdeführers (vgl. oben E. 4.1 Zitate 1.1 und 1.2) entstammen der im Rahmen dieses Aberkennungsprozesses (Verfahren ZGO yyy) vom Beschwerdeführer eingereichten Klageantwort vom 6. Mai 2013. Die übrigen inkriminierten Äusserungen (E. 4.1 Zitate 1.3 bis 1.5) entstammen Rechtsschriften im Zusammenhang mit einem weiteren die Darlehensforderung betreffenden Rechtsöffnungsverfahren (Verfahren ZES yyyyy). Der Beschwerdeführer reicht neu vor Bundesgericht das Urteil des Bezirksgerichts March vom 28. April 2015 ein, mit welchem die Aberkennungsklage (Verfahren ZGO yyy) vollumfänglich abgewiesen und die Solidarschuldnerschaft B.________s anerkannt wurde. Ob das Urteil als zulässiges unechtes Novum zu berücksichtigen ist (Art. 99 Abs. 1 BGG), kann vorliegend offen bleiben, da - wie sich aus den nachfolgenden Erwägungen ergibt - diesem im Gesamtergebnis keine entscheidwesentliche Bedeutung zukommt.