Citation: 6B_18/2015 E. 1

Die Staatsanwaltschaft des Kantons Solothurn verurteilte den Beschwerdeführer am 5. Juli 2011 wegen Fahrens in angetrunkenem Zustand zu einer Busse von Fr. 600.-- bzw. einer Ersatzfreiheitsstrafe von sechs Tagen. Der Strafbefehl ist rechtskräftig. Am 11. Dezember 2012 wurde die Vollstreckung der Ersatzfreiheitsstrafe angeordnet. Am 10. Januar 2013 stellte der Beschwerdeführer ein Gesuch um Fristverlängerung für die Zahlung der Busse. Mit Nachentscheid vom 21. Januar 2013 hiess die Staatsanwaltschaft das Gesuch gut. Sie verlängerte die Frist zur Zahlung der Busse um 12 Monate. Am 13. Februar 2014 erhielt der Beschwerdeführer einen Strafantrittsbefehl, weil er die Busse nach wie vor nicht bezahlt hatte. Er ersuchte erneut um Fristverlängerung. Am 14. März 2014 teilte ihm der Straf- und Massnahmenvollzug des Kantons Solothurn mit, die Möglichkeit einer zweiten Verlängerung stehe ihm nicht zu. Er müsse die Busse bis Ende März 2014 bezahlen oder die Strafe antreten. Am 21. März 2014 ersuchte der Beschwerdeführer die Staatsanwaltschaft um Überprüfung des Strafantrittsbefehls und um eine Verlängerung der Zahlungsfrist um 24 Monate. Er machte geltend, er könne die Busse nicht bezahlen, da er von der Sozialhilfe abhängig sei. Entsprechende Belege reichte er allerdings nicht ein. Die Staatsanwaltschaft wies das Gesuch am 29. April 2014 ab. Am 28. Juli 2014 wies auch der Amtsgerichtspräsident von Bucheggberg-Wasseramt ein Gesuch des Beschwerdeführers um Sistierung des Vollzugs und Verlängerung der Zahlungsfrist ab. Auf Berufung des Beschwerdeführers wies das Obergericht des Kantons Solothurn das Gesuch am 17. November 2014 ebenfalls ab. Der Beschwerdeführer wendet sich ans Bundesgericht, ohne einen ausdrücklichen Antrag zu stellen. Offensichtlich geht es ihm um eine Sistierung des Vollzugs der Ersatzfreiheitsstrafe und um eine Verlängerung der Zahlungsfrist für die Busse.