Citation: 8C_331/2022 E. 6.7

6.7. Im Rahmen der Konsistenzprüfung wies die Vorinstanz darauf hin, dass die Beschwerdeführerin gemäss Gutachten an freien Tagen um 7.30 Uhr aufstehe, einen Kaffee trinke und dann die Hausarbeiten erledige oder wasche und Zahlungen mache. Sie koche nicht jeden Tag, da die Kinder nicht zu Hause essen würden. Wenn das Wetter schön sei, verbringe sie viel Zeit im Garten auf ihrem Liegestuhl. Im Sommer gehe sie gerne in die Aare schwimmen. Sie habe wieder mit dem Lesen angefangen, was aufgrund des Auges zeitweise nicht mehr möglich gewesen sei. Als Hobbys habe sie kochen, walken und Fahrrad fahren genannt. Die Vorinstanz kam zum Schluss, eine gesundheitsbedingte Veränderung oder Beeinflussung der Alltagsaktivitäten liege demnach nicht vor. Die Beschwerdeführerin bringt zu Recht vor, sie habe gegenüber der Gutachterin auch angegeben, dass sie bei allem immer wieder Pausen mache, was die Vorinstanz unterlassen hat zu erwähnen. Dennoch ist insgesamt - auch im Verhältnis zur geltend gemachten Arbeitsunfähigkeit (vgl. BGE 141 V 281 E. 4.4.1 mit Hinweisen) - von einem nicht wesentlich eingeschränkten Aktivitätsniveau auszugehen.