Citation: 8C_217/2024 E. 5.2

5.2. Hiergegen rügt der Beschwerdeführer, die widersprüchliche und lückenhafte Beweiswürdigung der Vorinstanz verletze das Willkürverbot. Die SMAB-Gutachter setzten sich überhaupt nicht mit den Einschätzungen der RAD-Ärzte, insbesondere derjenigen des Dr. med. F.________ vom 7. August 2019 auseinander. Die Auffassung laut angefochtenem Urteil, wonach auch der orthopädische SMAB-Gutachter Dr. med. G.________ angeblich bestätige, dass die Annahme des RAD-Arztes Dr. med. F.________ einer erst ab 1. Juni 2019 stufenweise steigerbaren Arbeitsfähigkeit nicht stimme, sei aktenwidrig. Die willkürliche Fehlinterpretation des kantonalen Gerichts beruhe darauf, dass es - wie mit Rückweisungsurteil vom 6. August 2021 angeordnet - nicht die ganzen Suva-Akten berücksichtigt habe, sondern nur den Bericht des Dr. med. E.________ vom 11. Mai 2017. Dass Dr. med. G.________ anlässlich seiner Begutachtung des Beschwerdeführers im Sommer 2022 eine im Vergleich zur echtzeitlichen Einschätzung des Dr. med. E.________ vom 11. Mai 2017 noch weiter in die Vergangenheit zurück reichende angepasste volle Arbeitsfähigkeit ab Spitalaustritt am 19. September 2014 habe attestieren können, sei dem SMAB-Gutachten nicht zu entnehmen. Ebenso finde sich im SMAB-Gutachten auch keine plausible Erklärung dafür, weshalb unmittelbar nach dem mehrmonatigen Spitalaufenthalt zwischen dem 20. September 2014 und den drei nachfolgenden stationären Operationen in den Jahren 2015 und 2016 stets lückenlos eine volle Arbeitsfähigkeit bestanden habe. Der orthopädische SMAB-Gutachter äussere sich mit keinem Wort zur ursprünglich vom 1. Juni 2015 bis 30. September 2019 ausgerichteten Invalidenrente und den entsprechenden RAD-ärztlichen Einschätzungen. Das SMAB-Gutachten sei insbesondere in Bezug auf das orthopädisch-traumatologische Teilgutachten des Dr. med. G.________ offensichtlich nicht schlüssig und folglich nicht beweiskräftig. Die Vorinstanz habe das Willkürverbot verletzt, indem sie darauf abgestellt habe.