Citation: 2C_467/2018 E. A

Der mazedonische Staatsangehörige A.________ (geboren 1987) heiratete am 2. Mai 2013 die in der Schweiz niedergelassene B.________ (geboren 1987) und reiste am 4. August 2013 in die Schweiz ein, wo ihm im Rahmen des Familiennachzugs eine Aufenthaltsbewilligung erteilt wurde. Die Aufenthaltsbewilligung wurde letztmals bis zum 3. September 2015 verlängert. Am 2. Februar 2015 beging A.________ einen Suizidversuch, indem er sich aus einem Fenster im vierten Stock eines Hauses stürzte. Er wurde hospitalisiert und anschliessend stationär in der psychiatrischen Klinik U.________ untergebracht. Nach seinem Austritt aus der psychiatrischen Klinik im November 2015 zog A.________ in die Pension C.________ in U.________. Die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde U.________-V.________ errichtete für A.________ am 22. Mai 2015 eine Vertretungsbeistandschaft mit Einkommens- und Vermögensverwaltung. Mit Eheschutzurteil des Kreisgerichts Wil vom 23. Juni 2015 wurde festgestellt, dass das Ehepaar seit dem 2. Februar 2015 getrennt lebe. Später wurde die Ehe geschieden. Seit Ende Juni 2015 wird A.________ vollständig von der Sozialhilfe unterstützt. Mit Verfügung vom 16. Dezember 2015 widerrief das Migrationsamt des Kantons St. Gallen die Aufenthaltsbewilligung von A.________.