Citation: 5A_39/2020 E. 3

Der Beschwerdeführer äussert sich einzig zur unentgeltlichen Rechtspflege, indem er zusammengefasst festhält, das Gutachten des Schweizerischen Institutes für Rechtsvergleichung sei falsch und vom Gericht unkritisch übernommen worden, weshalb ihm in unzulässiger Weise der Berufungsprozess abgeklemmt werde. Indes handelt es sich beim angefochtenen Akt offensichtlich um eine Kostenvorschussverfügung. Bei der zusätzlichen Aussage, dass die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege nicht in Frage käme, handelt es sich augenfällig um einen blossen Hinweis mit Blick auf ein mögliches künftiges Gesuch als Reaktion auf die Kostenvorschussverfügung, dies vor dem Hintergrund, dass der Beschwerdeführer erstinstanzlich im Genuss der unentgeltlichen Rechtspflege stand, jedoch für das kantonale Rechtsmittelverfahren ein neues Gesuch zu stellen wäre (Art. 119 Abs. 5 ZPO) und hierfür die Prozesschancen im Rechtsmittelverfahren und nicht diejenigen im ursprünglichen Klageverfahren massgeblich wären. Dass er für das Berufungsverfahren bereits ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege gestellt hätte (und deshalb eine formelle Behandlung zu Unrecht unterblieben wäre), macht der Beschwerdeführer nicht geltend und solches ist auch nicht ersichtlich. Solange aber kein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege erfolgt und durch Entscheid des Obergerichtes formell abgewiesen worden ist, kann die betreffende Frage auch nicht zum Gegenstand einer Beschwerde an das Bundesgericht gemacht werden.