Citation: 2C_308/2014 E. 2.3.2

2.3.2. Die Vorinstanz hat eine mangelnde Integration gestützt auf eine ungenügende Teilnahme am Wirtschaftsleben festgestellt. Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung liegt in Bezug auf den Willen zur Teilnahme am Wirtschaftsleben keine erfolgreiche Integration vor, wenn eine Person kein Erwerbseinkommen erwirtschaften kann, welches ihren Konsum zu decken vermag (Urteile 2C_719/2013 vom 10. Dezember 2013 E. 2.2; 2C_857/2010 vom 22. August 2011 E. 2.3.1; 2C_546/2010 vom 30. November 2010 E. 5.2.3 f.; siehe auch THOMAS HUGI YAR, Von Trennungen, Härtefälle und Delikten - Ausländerrechtliches rund um die Ehe- und Familiengemeinschaft, in: Achermann/Amerelle/Caroni/Epiney/Kälin/Uebersax, Jahrbuch für Migrationsrecht 2012/2013, 2013, S. 31 ff., 75 f.; LAURA CAMPISI, Die rechtliche Erfassung der Integration im schweizerischen Migrationsrecht. Zwischen rechtlichen Vorgaben und innenpolitischen Realitäten, 2014, S. 185 ff., siehe auch S. 169 f.).