Citation: 4A_436/2023 E. 3

Die Beschwerdeführerin bestreitet den Anspruch der Beschwerdegegnerin auf eine Umtriebsentschädigung. Zunächst nimmt die Beschwerdeführerin Bezug auf das Urteil 5A_835/2022 vom 7. November 2022, welches das Rechtsöffnungsverfahren gegen die Beschwerdegegnerin betrifft. In jenem Fall wies das Bundesgericht ihre Kostenbeschwerde zwar ab, doch ohne Kostenerhebung, weil die Beschwerde durch "die nicht sachgerechten vorinstanzlichen Erwägungen" veranlasst worden war (vgl. dort E. 5). Daraus lässt sich nichts zu Gunsten ihrer Argumentation im vorliegenden Verfahren ableiten, weshalb nicht weiter darauf einzugehen ist. Sodann trägt die Beschwerdeführerin vor, die Beschwerdegegnerin habe keine Umtriebsentschädigung verlangt und nicht begründet, aus welchen besonderen Umständen ihr eine solche auszurichten sei. An eine Umtriebsentschädigung seien hohe Anforderungen zu stellen, denn es handle sich um eine gesetzliche Ausnahme von der Regel, dass nur die berufsmässige Vertretung entschädigt wird. Ein solcher Ausnahmefall sei vorliegend nicht ersichtlich. Die Vorinstanz zeige nicht ansatzweise auf, "was an zwei Rechtsschriften und welchen Beweismitteln solch exorbitant hohe Kosten verursacht" habe. Überdies sei von der Beschwerdegegnerin nichts dergleichen behauptet worden. Deshalb sei auf eine Umtriebsentschädigung zu verzichten.