Citation: 8C_556/2013 E. 3.3

3.3. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers sind von weiteren medizinischen Abklärungen keine neuen Erkenntnisse zu erwarten, weshalb die Vorinstanz in zulässiger antizipierter Beweiswürdigung (vgl. BGE 137 V 64 E. 5.2 S. 69; 136 I 229 E. 5.3 S. 236) ohne Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes (Art. 61 lit. c ATSG) darauf verzichten durfte, zumal die übrigen medizinischen Akten mit den kreisärztlichen Schlussfolgerungen in Einklang stehen und Dr. med. B.________ nachvollziehbar begründete, weshalb die alleinigen Unfallfolgen im Sinne der Kontusion nach vier bis sechs Monaten als abgeklungen zu betrachten sind und die aktuelle progrediente Schmerzproblematik einer degenerativen Entwicklung entspricht. Diese medizinische Stellungnahme erfüllt die rechtsprechungsgemässen Kriterien (BGE 125 V 351 E. 3 S. 352 ff. mit Hinweisen) für eine beweiskräftige ärztliche Entscheidungsgrundlage. Indizien, die gegen die Zuverlässigkeit dieser Beurteilung sprechen, sind nicht zu erkennen. Damit erfolgte die Leistungseinstellung per 11. Juli 2011 zu Recht.