Citation: I 800/05 12.01.2007 E. 5

5.1 Die Vorinstanz ermittelte einen Einnahmenüberschuss von Fr. 448.-, welcher es dem Versicherten erlaube, die Anwaltsrechnung ratenweise innert vernünftiger Frist zu tilgen. Der Beschwerdeführer bringt im wesentlichen vor, die Vorinstanz habe bundesrechtswidrig die Kosten der von ihm im Jahre 2005 absolvierten und selbstfinanzierten Weiterbildung in Höhe von monatlich Fr. 450.- nicht berücksichtigt. 5.2 Der Beschwerdeführer reichte mit der kantonalen Beschwerde einen von der Schule X.________ am 21. Februar 2002 unterzeichneten "Ratenzahlungsvertrag" für einen vom 24. Februar bis 1. Dezember 2005 zu absolvierenden Kurs "Netzwerk-Supporter ISS" ein, welcher insgesamt (einschliesslich Ratenzahlungszuschlag) Fr. 5340.- kostete. Die Vereinbarung regelt Höhe und Fälligkeit der einzelnen Raten (Fr. 1880.- fällig am 24. Februar 2005 sowie Fr. 1730.- je fällig am 24. Mai und 24. August 2005). Die Vorinstanz erwog, die geltend gemachten Weiterbildungskosten in Höhe von Fr. 450.- monatlich seien weder substantiiert geltend gemacht noch belegt worden. Dieser Schlussfolgerung ist nicht beizupflichten. Angesichts des erwähnten Ratenzahlungsvertrages wird in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde zu Recht vorgebracht, dass das kantonale Gericht, welches das Gesuch um unentgeltliche Verbeiständung diesbezüglich als zu wenig aufschlussreich ansah, vom Beschwerdeführer Belege über die Bezahlung der vereinbarten Raten und den Besuch des Kurses hätte einfordern müssen. Im letztinstanzlichen Verfahren belegt der Beschwerdeführer, dass er die Kosten des Kurses bei der Schule X.________ bezahlt hat (drei Bestätigungen der Schule X.________ vom 27. Oktober 2005). Damit ist die Bedürftigkeit zu bejahen. Soweit bestand an sich im Zeitpunkt von Gesuchseinreichung (14. September 2005) und vorinstanzlichem Beurteilungszeitpunkt (20. Oktober 2005) kein Einnahmenüberschuss. Indes fiel angesichts der erwähnten Fälligkeiten die Zahlungspflicht im Zusammenhang mit den Weiterbildungskosten weg, weshalb der Beschwerdeführer wieder über freie Mittel verfügte. Diese erlauben es ihm, die mutmasslich anfallenden Anwaltskosten innert Jahresfrist zu tilgen, weshalb der Schluss der Vorinstanz auf fehlende Prozessarmut im Ergebnis Bundesrecht nicht verletzt (vgl. Alfred Bührer, Die Prozessarmut, in: Christian Schöbi [Hrsg.], Gerichtskosten, Parteikosten, Prozesskaution, unentgeltliche Prozessführung, Bern 2001, S. 182 ff., bes. S. 185 Anm. 266 mit Hinweis auf die bernische Praxis).