Citation: 4A_579/2019 E. 2.1.1

2.1.1. Die Beschwerdeführerin verkennt diese qualifizierten Rügeanforderungen teilweise. Insoweit sie ihrer Rechtsschrift eine eigene Darstellung der Hintergründe des Rechtsstreits voranstellt, ohne Ausnahmen von der Sachverhaltsbindung aufgrund Willkür oder einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG geltend zu machen, ist sie nicht zu hören (Art. 105 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG). Demgegenüber rügt die Beschwerdeführerin an zwei Stellen eine willkürliche Feststellung des Sachverhalts. So macht sie geltend, die Vorinstanz sei in Willkür verfallen, indem sie bezüglich Organisationsmängel erwog, der Gutachter könne sich kaum zu organisatorischen Belangen äussern, hierfür jedoch auf Erwägungen der ersten Instanz verwies, welche sich einzig auf das Gutachten stützen würden. Zudem sei der Sachverhalt insoweit offensichtlich unvollständig festgestellt, als die Akten ungenügende Informationen enthielten für einen Entscheid über Organisationsmängel. Deshalb sei die erste Instanz oder die Vorinstanz anzuhalten, Dokumente über die internen Abläufe der Beschwerdegegnerin zu edieren.