Citation: 8C_502/2023 E. 4.1

4.1. Soweit er hinsichtlich des Valideneinkommens hauptsächlich rügt, aufgrund seiner fehlenden Berufskenntnisse in anderen Bereichen und der absolvierten Ausbildung mit Eidgenössischem Fähigkeitszeugnis (EFZ) als Polybauer (Fassadenbau) müsse davon ausgegangen werden, dass er als gesunde Person weiterhin im erlernten Beruf oder immerhin in der Baubranche arbeiten würde, greift dies zu kurz. Den erhobenen Einwänden ist mit der Vorinstanz entgegenzuhalten, dass sich die Berufserfahrung des Beschwerdeführers als Polybauer (Fassadenbau) bei genauerem Hinsehen auf die Tätigkeit bei seinem damaligen Lehrbetrieb, der D.________ AG beschränkte. Dort arbeitete er nach Ablauf seiner anderthalb Jahre dauernden Ausbildungszeit lediglich noch rund sechs Monate lang weiter, das heisst insgesamt vom 1. April 2011 bis 19. April 2013 (vgl. Arbeitgeberangaben vom 21. November 2013). Dem Kündigungsschreiben der Arbeitgeberin vom 15. April 2013 ist zu entnehmen, nach der erfolgreichen Lehrzeit habe man den Beschwerdeführer (nur deshalb) weiter beschäftigt, damit er Zeit habe, eine passende Stelle zu finden. Nachfolgende Stellenbemühungen im angestammten Beruf oder zumindest in der Baubranche sind jedoch weder ausgewiesen noch in der Beschwerde (substanziiert) dargelegt, was den Standpunkt der Vorinstanz stützt. Vielmehr liess sich der Beschwerdeführer von der Invalidenversicherung in den kaufmännischen Bereich umschulen. Demnach war seine berufliche Entwicklung bereits mehrere Jahre vor dem Unfallereignis vom 4. März 2020 - wenn auch aus (vor dem Unfall eingetretenen und daher hier ausser Betracht fallenden) gesundheitlichen Gründen - nicht mehr auf die Baubranche oder seinen ehemals erlernten Beruf ausgerichtet (vgl. Bericht über die Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit [EFL] vom 5. März 2014). Konkrete Anhaltspunkte, dass der Beschwerdeführer ohne den Unfall in seinem angestammten Tätigkeitsbereich als Poly- bzw. Fassadenbauer oder im Baugewerbe Fuss gefasst hätte, sind mit anderen Worten nicht zu erkennen. Hat das kantonale Gericht bei dieser Ausgangslage auf den Totalwert der LSE abgestellt, so ist dies folglich nicht zu beanstanden.