Citation: 9C_344/2023 E. 3.3

3.3. In Bezug auf den Gesundheitszustand des Beschwerdeführers ab Mai 2017 resp. auf dessen - von der Auffangeinrichtung ursprünglich anerkannten - Rentenanspruch ab August 2017 hat die Vorinstanz festgestellt, die Einschätzungen in der Stellungnahme des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) vom 24. Januar 2018, wonach sich der Verdacht auf eine neurodegenerative Erkrankung bestätigt habe und (deswegen) die Arbeitsfähigkeit zu 80 % eingeschränkt sei, sei aktenwidrig. Dr. med. G.________, Facharzt für Neurochirurgie, habe - nachdem er am 10. Mai 2017 einen Verdacht auf einen beginnenden neurodegenerativen Prozess durch Prionen im frontoparietalen Kortex und auf Mikrozirkulationsstörungen festgehalten hatte - nach weiteren Untersuchungen die Verdachtsdiagnosen im Bericht vom 27. Oktober 2017 explizit verworfen. Er habe auch nichts aufgezeigt, was bei der asim-Begutachtung unerkannt geblieben wäre. Jedenfalls habe die vom RAD anerkannte Arbeitsunfähigkeit von 80 % resp. die von der IV-Stelle gewährte Rentenerhöhung nicht auf einem neuen, sondern auf dem bereits bekannten Gesundheitsschaden gegründet. Weil die Auffangeinrichtung die Rente aufgrund offensichtlich unhaltbarer Kriterien gewährt habe, sei sie berechtigt, darauf zurückzukommen. Die (gebotene) Rentenaufhebung sei aber - in analoger Anwendung von Art. 88bis Abs. 2 lit. a IVV (SR 831.201) - erst auf den 1. April 2022 zulässig gewesen. Weil die Auffangeinrichtung ihre Leistungen bereits am 8. Februar 2022 eingestellt habe, bestehe kein Rückerstattungsanspruch im Sinne von Art. 35a BVG.