Citation: 9C_792/2017 E. 4.1

4.1. Mit Bezug auf die Arbeitsunfähigkeit bestehen in zweifacher Hinsicht Unklarheiten. Fraglich ist insbesondere, in welchem Umfang der Versicherte in seinem Geschäft noch Spenglerarbeiten ausführen kann. Mit dem Einwand vom 26. Juni 2014 reichte der Beschwerdeführer der IV-Stelle in der Annahme, der begutachtende Arzt kenne sich mit den anfallenden Arbeiten nicht genügend aus, Unterlagen zur Tätigkeit eines Carrosseriespenglers anhand von vier Beispielen ein und machte unter Hinweis auf die zu verrichtenden Arbeiten geltend, nur 15 Prozent davon selbst ausführen zu können. Die IV-Stelle nahm zu diesem Einwand keine Stellung, wie die Vorinstanz in ihrem Rückweisungsentscheid vom 6. Oktober 2015 bemerkte und deswegen eine Verletzung des rechtlichen Gehörs durch die Verwaltung rügte. Im Abklärungsbericht vom 31. März 2016 hielt die Beschwerdegegnerin fest, dass der Versicherte keine Spenglerarbeiten mehr ausführen könne. Das kantonale Gericht wiederum erklärte, der Beschwerdeführer müsse sich gestützt auf die ärztliche Zumutbarkeitsbeurteilung ein Pensum von 50 % anrechnen lassen. Die Einwendungen vom 26. Juni 2014 betreffend den Grad der Arbeitsunfähigkeit als Spengler und die damit eingereichten Unterlagen, welche den Vorbringen des Beschwerdeführers zufolge selbst eine Teilarbeitsfähigkeit nicht als wahrscheinlich erscheinen lassen, wurden weder von der IV-Stelle noch der Vorinstanz anhand einer ergänzenden ärztlichen Stellungnahme geprüft. Insoweit hat das kantonale Gericht den rechtserheblichen medizinischen Sachverhalt unvollständig abgeklärt (vgl. E. 1 hievor).