Citation: 4A_173/2009 03.07.2009 E. 3

3.1 Die Vorinstanz stellte fest, es sei nicht mehr bestritten, dass der Beschwerdeführer während seiner Anstellung bei der Beschwerdegegnerin und auch bereits im ungekündigten Zustand zusammen mit seiner Ehefrau (über deren Einzelfirma) entsprechende Polizeianzüge produziert und Polizeikorps damit beliefert hatte. Sie verwarf nach einer eingehenden Beweiswürdigung den Einwand des Beschwerdeführers, er habe diese Zweittätigkeit von Beginn weg im Wissen und Einverständnis der Beschwerdegegnerin ausgeübt. Sie hielt demge-genüber für erwiesen, dass die Beschwerdegegnerin von der konkurrenzierenden Tätigkeit des Beschwerdeführers und dessen Ehefrau (zunächst) keine Kenntnis hatte. Demnach stehe fest, dass der Beschwerdeführer mit der parallelen Produktion und dem Verkauf der Polizeianzüge (zusammen mit seiner Ehefrau) sowohl gegen das arbeitsvertragliche Konkurrenzverbot als auch gegen die allgemeine Treuepflicht des Arbeitnehmers nach Art. 321a OR verstossen habe. 3.2 Nach Auffassung des Beschwerdeführers verletzt die Beweiswürdigung der Vorinstanz Art. 29 Abs. 2 BV in Verbindung mit Art. 9 BV sowie Art. 343 Abs. 4, Art. 321e OR und Art. 8 ZGB. 3.3 Inwiefern Art. 343 Abs. 4 und Art. 321e OR verletzt sein sollen, begründet der Beschwerdeführer nicht. Darauf ist nicht einzutreten. Auch eine Verletzung von Art. 8 ZGB ist nicht dargetan. Indem die Vorinstanz die konkurrenzierende Tätigkeit des Beschwerdeführers für erwiesen, dagegen seine Behauptung, die Beschwerdegegnerin habe davon von Beginn weg gewusst und sei damit einverstanden gewesen, für nicht erstellt hielt, hat sie die Beweislast nicht zu Ungunsten des Beschwerdeführers verteilt, sondern die Beweise gewürdigt. Was der Beschwerdeführer schliesslich zur Begründung seiner Willkürrüge vorbringt, genügt den gesetzlichen Begründungsanforderungen nicht (vgl. Erwägung 2). Er wiederholt lediglich seine eigenen Standpunkte, zeigt aber nicht auf, dass die Erwägungen der Vorinstanz geradezu unhaltbar wären. Das gilt namentlich für das Vorbringen, die Vorinstanz habe unberücksichtigt gelassen, dass die Beschwerdegegnerin eben gerade kein Konkurrenzverbot für die von ihm eingebrachten Kunden gewollt habe, da sie gar nicht in der Lage dazu gewesen sei, diese Arbeiten selber zu verrichten. Dazu habe die Vorinstanz die Anhörung der Zeugen V.________ und W.________ verweigert und die klaren schriftlichen Aussagen des Vertreters der Stadtpolizei St. Gallen ignoriert. Die Vorinstanz hat diesen Einwand nicht unberücksichtigt gelassen, sondern mit der nachvollziehbaren Überlegung verworfen, dass die im Arbeitsvertrag ausdrücklich festgehaltene Verpflichtung, wonach der Beschwerdeführer während des Arbeitsverhältnisses keine die Arbeitgeberin konkurrenzierende oder andere geschäftliche Tätigkeiten für einen Dritten oder für sich selbst ausüben darf, keine Ausnahme nenne. Falls die Neben- bzw. Konkurrenztätigkeit des Beschwerdeführers tatsächlich offen gelegt gewesen wäre, wäre eine andere Formulierung bzw. die Nennung dieser für beide Seiten bedeutsamen Ausnahme zu erwarten gewesen. Diese Schlussfolgerung ist überzeugend und machte die Anhörung von Zeugen überflüssig. Die Rüge willkürlicher Beweiswürdigung ist demzufolge unbegründet, soweit überhaupt darauf einzutreten ist.