Citation: P 78/02 03.03.2005 E. 10

10.1 Wie die Berechnungen zeigen, führen die Lösung der Ausgleichskasse (Erw. 9.1) und diejenige der Vorinstanz (Erw. 9.2) praktisch zum selben Ergebnis (monatliche Ergänzungsleistung von Fr. 307.- bzw. Fr. 308.-), was indessen dem eher zufälligen Umstand zuzuschreiben ist, dass IV- und BVG-Kinderrenten (total Fr. 9'408.-) auf der Einnahmenseite zusammen fast gleich hoch sind wie der Lebensbedarf und die Krankenkassenprämien (total Fr. 9'378.-) auf der Ausgabenseite. Wird dagegen - entsprechend Erw. 9.3 - dem Beschwerdeführer bei den Ausgaben und Einnahmen je ein Drittel angerechnet (was den tatsächlichen Verhältnissen auf beiden Seiten am ehesten entspricht) und werden die (von der geschiedenen Ehefrau getragenen) Krankenkassenprämien für den Sohn nicht zum Abzug zugelassen (vgl. dazu Erw. 8), resultiert eine monatliche Ergänzungsleistung von Fr. 294.- statt Fr. 307.- bzw. Fr. 308.-, was einer reformatio in peius gleichkäme. 10.2 In Anbetracht der nicht eindeutig die eine oder andere Berechnungsart stützenden Rechtslage wird darauf verzichtet, dem Beschwerdeführer eine reformatio in peius anzudrohen, und rechtfertigt es sich, den vorinstanzlichen Entscheid, welcher der Berechnung der Ausgleichskasse im Ergebnis sehr nahe kommt, zu bestätigen.