Citation: 8C_27/2019 E. 6.4.1

6.4.1. Der Beschwerdeführer wirft der Beschwerdegegnerin ferner vor, sie habe nicht hinreichend abgeklärt, ob tatsächlich ein CRPS vorliege. Damit habe sie ihre Untersuchungspflicht verletzt (Art. 43 ATSG). Immerhin habe auch Dr. med. C.________ festgehalten, dass die persistierende Symptomatik aktuell diagnostisch nicht geklärt sei. Die Vorinstanz hatte ein CRPS verneint mit der Begründung, dass gemäss der Einschätzung des Gutachters lediglich der Verdacht auf ein CRPS bestehe und sich auch die Dres. med. D.________ und E.________ hinsichtlich dieser Diagnose nicht festgelegt hätten. Auch bestünden keine Anhaltspunkte dafür, dass der Versicherte innerhalb der von der Rechtsprechung geforderten Latenzzeit von sechs bis acht Wochen nach dem Unfall an typischen Symptomen für ein CRPS gelitten hätte.