Citation: 2C_629/2023 E. 3.2

3.2. Dem Urteil des Kantonsgericht lässt sich entnehmen, dass es die vom Beschwerdeführer im Verfahrensverlauf eingereichten Unterlagen zu den Akten genommen hat; zudem lagen neben den Akten der Walliser Migrationsbehörden auch diejenigen der Migrationsämter des Kantons Zürich und Aargau vor. Aus dem angefochtenen Urteil ergibt sich ferner, dass der Beschwerdeführer sowohl vor der Vorinstanz als auch vor den unteren kantonalen Instanzen mehrfach Gelegenheit hatte, sich zur Sache zu äussern und seinen Standpunkt darzulegen sowie entsprechende Beweismittel beizubringen. Damit hatte er hinreichend Gelegenheit, die von ihm geltend gemachte persönliche Kehrtwende darzulegen und die hierfür entscheidenden Beweismittel beizubringen, worauf auch die Vorinstanz im angefochtenen Urteil zu Recht hinweist. Sie ist denn auch in keiner Weise in Willkür verfallen, indem sie davon ausging, dass von einer persönlichen Einvernahme keine weiteren entscheidrelevanten Erkenntnisse zu erwarten seien. Sie hat damit Art. 29 Abs. 2 BV nicht verletzt und es besteht entsprechend kein Anlass, das Verfahren - wie der Beschwerdeführer in einem Eventualstandpunkt beantragt - zur Durchführung einer persönlichen Befragung an die Vorinstanz zurückzuweisen.