Citation: 9C_673/2023 E. 8.2

8.2. Für die Ermessensveranlagung gelten nach harmonisiertem kantonalen Steuerrecht dieselben Grundsätze wie bei der direkten Bundessteuer (vgl. Art. 174 Abs. 2 und Art. 191 Abs. 3 StG/BE i.Vm. Art. 46 Abs. 3 und Art. 48 Abs. 2 StHG; vgl. auch Urteile 2C_259/2021 vom 30. November 2021 E. 8; 2C_679/2016 / 2C_680/2016 vom 11. Juli 2017 E. 7, in: StE 2017 B 93.5 Nr. 33). Es kann auf die Ausführungen zur direkten Bundessteuer verwiesen werden. Die Veranlagungsverfügungen der Steuerverwaltung für die Steuerjahre 2006 bis 2009 sind folglich auch in Bezug auf die Kantons- und Gemeindesteuern nichtig und das angefochtene Urteil ist insoweit aufzuheben.