Citation: 9C_858/2014 E. 5.1.3

5.1.3. Schliesslich bestreitet der Beschwerdeführer nicht, dass die dermatologische Untersuchung im Rahmen der Begutachtung des Instituts B.________ kaum Hautveränderungen an den Händen zeigte. Ob dieser Zustand "gerade" dem Umstand geschuldet ist, dass er nicht arbeite, wie er vorbringt, ist fraglich. Jedenfalls kann aus Ekzemfreiheit bei Arbeitsabstinenz nicht gefolgert werden, bei Ausübung einer erwerblichen Tätigkeit entsprechend dem Anforderungsprofil (saubere und trockene Umgebung ohne Kontakt zu potenziell reizenden Stoffen; vorne E. 3.1) würden überwiegend wahrscheinlich die Hautprobleme wieder auftreten und die Arbeit erheblich beeinträchtigen. Aufgrund der Akten lässt sich ein solcher Schluss nicht ziehen. Namentlich kann nicht gesagt werden, bei den VEBO-Einsätzen im geschützten Rahmen seien die Ekzeme sogleich exazerbiert. Gemäss dem Bericht der Eingliederungsstätte vom 30. Oktober 1997 hatte der Beschwerdeführer die Mitte Monat begonnene berufliche Massnahme aus gesundheitlichen Gründen nach fünf Tagen abgebrochen. Bereits am zweiten Tag habe er u.a. über Hautausschläge geklagt, welche jedoch für die Eingliederungsfachleute kaum erkennbar waren. Nicht von Bedeutung ist, dass der orthopädische Gutachter ekzematöse Veränderungen an beiden Händen erwähnte. Der psychiatrische Experte machte diesbezüglich keine Angaben, während der Internist der Abklärungsstelle wenige ekzematische Befunde im Bereich der Hände festhielt.