Citation: 6B_1035/2016 E. 3.2

3.2. Die Einwände gehen an der Sache vorbei. Der Beschwerdeführer musste den vereinbarten Kaufpreis von Fr. 377'400.-- unstreitig an B.________ weiterleiten. Seine Behauptung, dies habe gemäss einer konkludenten Vereinbarung mit B.________ auch zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen können, steht im Widerspruch zu den Feststellungen der Vorinstanz. Diese stellt nach eingehender Beweiswürdigung, unter anderem gestützt auf den E-Mail-Verkehr zwischen dem Beschwerdeführer und B.________, fest, die beiden seien sich einig gewesen, dass die Weiterleitung des von der A.________-Bank bezahlten Kaufpreises für den Aston Martin innert fünf Tagen, zumindest aber sehr rasch, innert nützlicher Frist erfolgen sollte und dass sich der Beschwerdeführer auch nach eigener Auffassung damit in Verzug befand (angefochtener Entscheid S. 43). Inwiefern diese Feststellung und die ihr zugrunde liegende Beweiswürdigung willkürlich seien, legt der Beschwerdeführer nicht dar. Er war sodann entgegen seiner Behauptung weder gewillt noch in der Lage, jederzeit Ersatz zu leisten. Die Vorinstanz stellt unter Hinweis auf den Kontoauszug der K.________-Bank betreffend das Firmenkonto der C.________-Garage fest, dem Beschwerdeführer sei es keinesfalls jederzeit möglich gewesen, B.________ den Kaufpreis zu erstatten (angefochtener Entscheid S. 41 f.). Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, erschöpft sich in appellatorischer Kritik, die zur Begründung einer Willkürrüge nicht genügt. Der Beschwerdeführer war als Verkaufskommissionär mangels anderweitiger Abrede verpflichtet, den aus dem Verkauf des Fahrzeugs erlangten Vermögenswert sofort an den Kommittenten weiterzuleiten (siehe Urteil 4C.125/2002 vom 27. September 2002 E. 3.1). Dazu war er weder gewillt noch in der Lage, da er den eingegangenen Vermögenswert zur Tilgung anderweitiger Schulden der C.________-Garage und durch Barbezüge für sich verwendete. Dadurch bekundete er eindeutig seinen Willen, den Anspruch des Treugebers zu vereiteln. Dass der Beschwerdeführer den Anspruch von B.________ anerkannte und auch bereit war, die Forderung irgendwann zu einem späteren Zeitpunkt zu erfüllen, quasi wenn dieser Gläubiger "an der Reihe war", ändert nichts daran, dass der Beschwerdeführer durch sein Verhalten den Tatbestand der Veruntreuung erfüllte.