Citation: 8C_268/2022 E. 6

Inwiefern die Vorinstanz offensichtlich unrichtige Sachverhaltsfeststellungen getroffen haben sollte, ist nicht erkennbar. Dies gilt insbesondere insoweit, als der Beschwerdeführer geltend macht, er sei aus gesundheitlichen Gründen gar nie in der Lage gewesen, eine Erwerbstätigkeit aufzunehmen. So wurde sein erstes Leistungsgesuch mit unangefochten gebliebener Verfügung vom 27. Juni 2011 mangels eines invalidisierenden Gesundheitsschadens abgewiesen. Hinsichtlich der gesundheitlichen Situation bei der Neuanmeldung im Juni 2016 stellte die Vorinstanz unter Verweis auf ihr Urteil vom 22. Mai 2018 (Rückweisung zur weiteren Verlaufsabklärung) fest, dass damals gestützt auf das Gutachten der Dres. med. E.________, Innere Medizin und Rheumaerkrankungen FMH, und B.________ vom 7. April 2017 in einer leidensangepassten Tätigkeit eine uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit bestanden habe. Im März 2014 habe er zwar wegen einer psychotischen Störung hospitalisiert werden müssen. Ab 2015 habe jedoch aus psychiatrischer Sicht nur noch eine Einschränkung von weniger als 20 % bestanden. In der Folge, so die Vorinstanz weiter, sei mit den Gutachten des Dr. med. B.________ und des PD Dr. med. C.________ erst wieder eine psychiatrisch bedingte Arbeitsunfähigkeit und ebenso auch eine Einschränkung im Haushalt ab Juni 2017 ausgewiesen. Der Beschwerdeführer bringt dagegen im Einzelnen nichts vor. Somit vermag er mit seinem Einwand, er sei aus gesundheitlichen Gründen bereits seit 2007 an der Aufnahme einer Erwerbstätigkeit beziehungsweise an der Beschäftigung im Haushalt verhindert gewesen, nicht durchzudringen. Vielmehr gilt für das Bundesgericht gestützt auf die verbindlichen Feststellungen des kantonalen Gerichts, dass der Beschwerdeführer zwar nach seiner Weiterbildung unter Rückenschmerzen litt, die ihn indessen bei Ausübung einer leidensangepassten Tätigkeit nicht eingeschränkt hätten. Dazu kommt, dass er ungeachtet dessen seit seiner Einreise in die Schweiz im Jahr 1999 bis zum ersten psychisch bedingten Einbruch im Jahr 2014 und auch nach einer diesbezüglichen Verbesserung in den Jahren 2015 bis Juni 2017 nie einer Erwerbstätigkeit nachgegangen ist und auch im Haushalt nicht namhaft mitgewirkt hat. Dass die Vorinstanz unter diesen Umständen die Angaben des Beschwerdeführers, er sei aus gesundheitlichen Gründen an einer vollzeitlichen Erwerbstätigkeit sowie an der Beschäftigung im Haushalt verhindert gewesen, als entkräftet erachtete, ist nicht zu beanstanden. Dementsprechend ist auch die geltend gemachte Ausländerdiskriminierung unbegründet.