Citation: 7B_79/2025 E. 4.2.1

4.2.1. Wie das Bundesgericht bereits im Urteil 7B_1172/2024 vom 16. Dezember 2024 E. 3.6.5 und E. 4.3 erkannte, scheint selbst eine engmaschige ambulante Behandlung das Rückfallrisiko des Beschwerdeführers nicht massgeblich senken zu können, weil dieser die ihm in diesem Verfahren vorgeworfenen schweren Delikte während einer laufenden ambulanten Behandlung begangen haben soll. Die Vorinstanz stellt fest, dass sich das zwischenzeitlich erstattete Gutachten primär zu möglichen Massnahmen äussert, die allenfalls anstatt einer Strafe oder begleitend dazu (im Endentscheid) anzuordnen sein könnten. An der Beurteilung betreffend Ersatzmassnahmen, wie sie gestützt auf das Fokalgutachten vorgenommen worden sei, habe sich demgegenüber nichts geändert. Das übersieht der Beschwerdeführer, wenn er wiederholt geltend macht, der Gutachter empfehle nur eine ambulante Massnahme, weshalb eine solche als Ersatzmassnahme angeordnet werden müsse. Auch aus dem angerufenen Urteil 1B_42/2009 vom 5. März 2009 E. 3.3.2 und der angeführten Literaturstelle (FREI/ZUBERBÜHLER ELSÄSSER, Kommentar zur Schweizerischen Strafprozessordnung, 3. Aufl. 2020, N. 12 zu Art. 226 StPO) kann der Beschwerdeführer nichts zu seinen Gunsten ableiten. Dort findet sich ebenfalls der Hinweis, dass eine ambulante Massnahme als Ersatzmassnahme zur Haft nur in Betracht komme, wenn sich damit der Haftzweck erreichen lässt. Bei der vom Beschwerdeführer ausgehenden Wiederholungsgefahr ist dies, wie das Bundesgerichts bereits im Urteil 7B_1172/2024 vom 16. Dezember 2024 E. 3.6.5 und E. 4.3 entschied, nicht der Fall.