Citation: 2C_717/2019 E. 3.2.4

3.2.4. Einzuräumen ist, dass der Beschwerdeführer praktisch sein ganzes Leben in der Schweiz verbracht hat. Er ist im Alter von einem Jahr zusammen mit seinen Eltern in die Schweiz eingereist, hat hier die Schule besucht und seine Ausbildung absolviert. Gemäss den auf eigenen Angaben des Beschwerdeführers basierenden vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen hat er mit seinem Vater im Familienkreis teilweise albanisch gesprochen, war mindestens vier Mal im Kosovo und verfügt dort über Verwandte mütterlicherseits, woran die teilweise abweichenden Sachverhaltsdarstellungen in der Beschwerdeschrift, die den Anforderungen an eine Sachverhaltsrüge im bundesgerichtlichen Verfahren nicht genügen (vgl. zu den Anforderungen oben, E. 1.4), nichts zu ändern vermögen. Unter diesen Umständen bleibt eine Rückkehr in den Heimatsaat selbst angesichts des langen Aufenthalts in der Schweiz zumutbar (zit. Urteil des EGMR Zakharchuk, § 59 f.), auch wenn der Beschwerdeführer die albanische Sprache noch erlernen müsste (Urteil des EGMR Pormes vs Netherlands vom 28. Juli 2020, Nr. 25402/14, § 67). Angesichts dessen, dass die Vorinstanz die für eine Rückkehr rechtserheblichen Sachverhaltselemente abgeklärt hat, ist auch keine Verletzung der Untersuchungsmaxime ersichtlich.