Citation: 2C_762/2017 E. 1.3

1.3. Nach Art. 115 BGG ist zur Verfassungsbeschwerde berechtigt, wer vor der Vorinstanz am Verfahren teilgenommen hat oder keine Möglichkeit zur Teilnahme erhalten hat und ein rechtlich geschütztes Interesse an der Aufhebung oder Änderung des angefochtenen Entscheids hat. Letzteres ist im Bereich des öffentlichen Vergabewesens der Fall, wenn der nicht berücksichtigte Bewerber eine reelle Chance hat, im Falle der Gutheissung seines Rechtsmittels den Zuschlag zu erhalten (vgl. BGE 141 II 14 E. 4.1 S. 27; Urteil 2C_1021 / 2D_39/2016 vom 18. Juli 2017 E. 3.1 [nicht publ. in: BGE 143 II 553]; je mit Hinweisen). Der Beschwerdeführer war bereits am Verfahren auf kantonaler Ebene beteiligt. Als ursprünglicher Zuschlagsempfänger kommt er als Beauftragter grundsätzlich weiterhin in Frage. Daran ändert nichts, dass ihm der Zuschlag für den Fall der Gutheissung seines Rechtsmittels aufgrund des Zeitenlaufs nicht mehr für die gesamte Auftragsperiode erteilt werden könnte (vgl. Urteil 2C_876/2014 vom 4. September 2015 E. 1.3.1 [nicht publ. in: BGE 141 II 353]). Das grundsätzlich unzulässige, weil rein kassatorische und auf Rückweisung an die kantonalen Behörden lautende Rechtsbegehren des Beschwerdeführers (vgl. Art. 107 Abs. 2 BGG i.V.m. Art. 117 BGG; zum Ganzen Urteile 2C_994/2016 vom 9. März 2018 E. 1.2 [nicht publ. in: BGE 144 II 177]; 2D_1/2018 vom 7. Mai 2018 E. 1.4; je mit Hinweisen) ist sodann unter Berücksichtigung der Beschwerdebegründung jedenfalls nach Treu und Glauben so zu verstehen, dass er die Erteilung des Zuschlags an sich selber verlangt. Folglich ist der Beschwerdeführer zur subsidiären Verfassungsbeschwerde berechtigt.