Citation: I 386/00 23.08.2000 E. 4

4.- Hinsichtlich der Rechnung vom 29. August 1999 hat das BSV festgestellt, dass die IV-Stelle den Beschwerdeführer am 22. September 1999 und am 10. Mai 2000 aufgefordert hat, die Reisekostenabrechnung für die fragliche Zeit insofern zu verbessern, als die genauen Schuldaten, die genaue Reisestrecke sowie die Kosten für den Transport mit einem öffentlichen Verkehrsmittel aufzulisten sind. Es ist unbestritten, dass der Versicherte diesen Aufforderungen bisher keine Folge leistete. Solange der Beschwerdeführer seiner ihm obliegenden Mitwirkungspflicht (vgl. Art 73 IVV) nicht nachkommt, ist indessen die IV-Stelle offensichtlich nicht in der Lage, die Rechnung auf ihre Berechtigung hin zu prüfen (Art. 79 Abs. 2 IVV). Zwar kann vom Beschwerdeführer, der Anspruch auf Vergütung der Kosten für den Transport mit einem Personenwagen erhebt, nicht verlangt werden, dass er in seiner Rechnung die Reisekosten für ein öffentliches Verkehrsmittel auflistet. Über diese strittige Frage wird die IV-Stelle vielmehr gemäss Art. 79 Abs. 4 IVV zum gegebenen Zeitpunkt eine Verfügung erlassen. In diesem Zusammenhang ist auf Art. 73 IVV hinzuweisen, wonach die IV-Stelle bei einer Auskunftsverweigerung durch den Versicherten erst nach Ansetzung einer angemessenen Frist und Darlegung der Versäumnisfolgen aufgrund der Akten beschliessen darf. Falls der Beschwerdeführer die noch erforderlichen Unterlagen (genaue Schuldaten und Reisestrecke) nicht innert nützlicher Frist nachreichen sollte, wird die IV-Stelle das beschriebene Verfahren nach Art. 73 IVV einleiten. Dieses Vorgehen steht im Übrigen nicht in Widerspruch zum Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts vom 25. Januar 2000, hat es doch dort die IV-Stelle nicht angewiesen, den in Rechnung gestellten Betrag unbesehen auszubezahlen, sondern die Rechnung beförderlich zu behandeln. Nach dem Gesagten hat die Vorinstanz die Rechtsverweigerungsbeschwerde auch in diesem Punkt zu Recht abgewiesen.