Citation: I 838/04 20.10.2005 E. 2

2.1 Das kantonale Gericht ist in einlässlicher und sorgfältiger Würdigung der medizinischen Akten zum Schluss gelangt, zur Beurteilung der Arbeitsfähigkeit sei auf die Angaben im Gutachten der Medizinischen Abklärungsstelle der Kliniken X.________ (nachfolgend: MEDAS-Gutachten) vom 5. Oktober 2001 abzustellen, wonach der Versicherte in der Lage sei, im Umfang von 70 % einer seinen körperlichen und psychischen Beeinträchtigungen angepassten Tätigkeit nachzugehen. In erwerblicher Hinsicht hat die Vorinstanz sodann die der Invaliditätsbemessung zugrunde zu legenden Vergleichseinkommen korrekt ermittelt und insbesondere, da der Beschwerdeführer keiner Erwerbstätigkeit mehr nachgeht, das Invalideneinkommen gestützt auf die Tabellenlöhne der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) 2000 errechnet. Der Einkommensvergleich ergibt damit für das Jahr 2001 (Zeitpunkt des allfälligen Rentenbeginns; BGE 128 V 174) - bei einer angenommenen Leistungsverminderung von 30 % in einer körperlich geeigneten Arbeit sowie unter Berücksichtigung eines den gegebenen Umständen vollumfänglich Rechnung tragenden leidensbedingten Abzugs in der Höhe von 10 % - einen rentenausschliessenden Invaliditätsgrad von 37 % (zur Rundung: BGE 130 V 121). 2.2 Die in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vorgebrachten Einwände vermögen an diesem Ergebnis nichts zu ändern. Soweit darin die bereits im vorinstanzlichen Verfahren entkräfteten Rügen wiederholt werden, kann auf die zutreffenden Erwägungen im angefochtenen Gerichtsentscheid verwiesen werden. Sodann trifft die Behauptung des Beschwerdeführers, die Vorinstanz habe festgestellt, der von der IV-Stelle mit der Erstellung eines Gutachtens beauftragte Dr. med. I.________, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, sei ihm gegenüber unbestreitbar feindlich eingestellt gewesen, nicht zu. Ausserdem verkennt der Versicherte, dass das kantonale Gericht ohnehin nicht auf die Expertise des Psychiaters vom 25. März 2004 abgestellt hat, weil dieser auf Grund der mangelnden Mitwirkungsbereitschaft des Beschwerdeführers die Einschränkung in der Arbeitsfähigkeit bloss schätzungsweise angeben konnte ("ungefähr" 50 %, "mit Ermessensspielraum nach oben und unten"). Ergänzende medizinische Abklärungen, wie sie vom Beschwerdeführer in diesem Zusammenhang beantragt werden, sind unnötig (antizipierte Beweiswürdigung; BGE 124 V 94 Erw. 4b; RKUV 2003 Nr. U 473 S. 50 Erw. 3.4). Daran ändert auch die letztinstanzlich wiederholte Behauptung des Versicherten nichts, wonach er am 18. März 1994 nicht aus zwei, sondern aus sechs Metern Höhe in die Tiefe gefallen sei. Damit will er offenbar seinen vollständigen Rückzug aus dem Erwerbsleben begründen. Der Unfallmeldung vom 7. April 1994 und späteren Angaben des Beschwerdeführers ist zu entnehmen, er sei von zwei Metern Höhe gestürzt. Erst im Lauf der Zeit gab er immer grössere Masszahlen zur Fallhöhe an, was nicht für die Glaubwürdigkeit dieser späteren Aussagen spricht (zur "Aussage der ersten Stunde": BGE 121 V 47 Erw. 2a mit Hinweisen). Das MEDAS-Gutachten vom 5. Oktober 2001 stützt sich auf eine umfassende Anamnese sowie allseitige Untersuchungen und ist in Berücksichtigung sämtlicher geklagter Leiden verfasst worden; die Experten wussten insbesondere um die abweichenden Schilderungen des Unfallhergangs (den MEDAS-Gutachtern hatte der Versicherte von einem Sturz aus sechs bis sieben Metern erzählt), womit sich auch unter diesem Blickwinkel nicht bemängeln lässt, dass sich das kantonale Gericht bei seiner Beurteilung auf das MEDAS-Gutachten stützte. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers steht ihm schliesslich auch in Beachtung seiner gesundheitlichen Einschränkungen sowie des Umstands der Teilzeitbeschäftigung immer noch ein relativ weiter Fächer an geeigneten Erwerbstätigkeiten auf dem ihm offen stehenden, ausgeglichenen Arbeitsmarkt zur Auswahl. Es kann, namentlich mit Blick auf die vielfältigen ihm noch zumutbaren Beschäftigungen im Rahmen eines 70 %-Pensums, nicht behauptet werden, er könne nur noch in einer geschützten Werkstätte tätig sein.