Citation: 8C_491/2020 E. 3.2

3.2. Auch kann der Vorinstanz keine Vereitelung des sogenannten unbedingten Replikrechts vorgeworfen werden. Zwar setzte die Vorinstanz dem anwaltlich vertretenen Beschwerdeführer auf Ersuchen vom 16. April 2020 hin keine Frist zur Replik an, doch wies sie ihn mit Schreiben vom 29. April 2020 immerhin auf sein unbedingtes Replikrecht hin (vgl. BGE 138 I 484 E. 2.5 S. 487). Daraufhin liess er sich mit Eingabe vom 6. Mai 2020 vernehmen, und es ist weder ersichtlich noch wird geltend gemacht, dass diese Eingabe nicht berücksichtigt worden wäre. Etwas anderes ergibt sich auch nicht aus dem Umstand, dass die Fristen aufgrund der Verordnung vom 20. März 2020 über den Stillstand der Fristen in Zivil- und Verwaltungsverfahren zur Aufrechterhaltung der Justiz im Zusammenhang mit dem Coronavirus (COVID-19; ehemals SR 173.110.4) bis 19. April 2020 stillstanden.