Citation: 8C_647/2022 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz stellte fest, der Beschwerdeführer sei während der Rahmenfrist für die Beitragszeit vom 1. September 2019 bis 31. August 2021 über einen Personalvermittler beschäftigt gewesen. Er habe vier Einsätze geleistet und insgesamt eine Beitragszeit von 16,307 Monaten erreicht. Weitergehende Beitragszeiten könnten ihm insbesondere gestützt auf Art. 13 Abs. 2 AVIG nicht angerechnet werden. Nach dieser Bestimmung seien namentlich Arbeitsunterbrüche wegen Militär-, Zivil- und Schutzdienstes oder Mutterschaft zu berücksichtigen, nicht aber die vom Beschwerdeführer geltend gemachte Nichtbeschäftigung wegen der Covid-19-Pandemie. Es sei nicht ersichtlich und werde vom Beschwerdeführer auch nicht behauptet, dass weitere Arbeitseinsätze als die von ihm bei C.________ SA und bei der Firma D.________ geleisteten wegen pandemiebedingter behördlicher Anordnungen verunmöglicht worden wären. Im Übrigen sei eine Gesetzeslücke nicht erkennbar, zumal der Gesetzgeber zur Linderung der wirtschaftlichen Pandemiefolgen im Bereich der Arbeitslosenversicherung sehr wohl (aber andere) Massnahmen getroffen habe wie unter anderem die Verlängerung der Rahmenfrist für den Leistungsbezug.