Citation: I 688/05 02.03.2006 E. 4

Verwaltung und Vorinstanz erkannten zutreffend, dass sich der Anspruch auf unentgeltliche Rechtsverbeiständung im sozialversicherungsrechtlichen Verwaltungsverfahren nach Art. 37 Abs. 4 ATSG richtet. In dem zur Publikation in der Amtlichen Sammlung vorgesehenen Urteil A. vom 12. Januar 2006, I 501/05, hat das Eidgenössische Versicherungsgericht entschieden, dass entgegen Rz 2058 KSRP als unentgeltlicher Rechtsbeistand im Sinne von Art. 37 Abs. 4 ATSG nur patentierte Anwältinnen und Anwälte zugelassen sind, welche - soweit sie nicht bei einer anerkannten gemeinnützigen Organisation angestellt sind - sinngemäss die persönlichen Voraussetzungen für einen Registereintrag nach Art. 8 Abs. 1 BGFA erfüllen (Erw. 5.1.4). Daran ändern die vom Beschwerdeführer erhobenen Einwände nichts. Die IV-Stelle und das kantonale Gericht haben somit im Ergebnis zu Recht einen Anspruch des Versicherten auf unentgeltliche Rechtsverbeiständung durch den von ihm gewählten Rechtsvertreter für das Einspracheverfahren verneint.