Citation: 8C_683/2023 E. 5.2

5.2. Die Beschwerdeführerin bringt dagegen zunächst vor, die attestierte Arbeitsfähigkeit von 50 % könne vor der Durchführung einer psychiatrisch-psychotherapeutischen Behandlung und anschliessenden Wiedereingliederungsmassnahmen nicht verwertet werden. Dem ist entgegenzuhalten, dass das UVG keine Leistungskategorie "Eingliederungsmassnahmen" enthält. Ebenso wenig sind dem Gesetz (vorbehältlich Art. 22 Abs. 1 UVG) spezifische Vorgaben zu entnehmen, die namentlich im Falle der revisionsweisen Rentenaufhebung oder -reduktion mit Blick auf deren zeitliche Wirkung zu beachten wären (BGE 142 V 259 E. 3.2.1 mit Hinweisen; SVR 2018 UV Nr. 22 S. 78, 8C_212/2017 E. 4.3 mit Hinweisen; vgl. auch Urteil 8C_805/2018 vom 21. Februar 2019 E. 9). Ein Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen besteht demnach entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin nicht. Im Übrigen hat sich ihr Gesundheitszustand in psychischer Hinsicht im Vergleichszeitraum auch nicht wesentlich verändert. Bereits im Vorgutachten wurde eine 50%ige Arbeitsfähigkeit attestiert. Offenbar erfolgte in den letzten Jahren aber keine psychiatrische Behandlung. Bezüglich der orthopädisch-traumatologischen Gesundheitsstörung hielten die Gutachter sodann explizit fest, eine Wiedereingliederung sei nicht notwendig, wenn das Belastungsprofil berücksichtigt werde.