Citation: 5A_284/2024 E. 3.3.1

3.3.1. So umschreibt sie zwar einleitend den Gehalt des Willkürverbots. Auf den nachfolgenden dreizehn Seiten nimmt sie darauf indessen nur sehr punktuell Bezug, ohne ihre Rüge (genügend) zu substanziieren. Bereits der Ausgangspunkt ihrer Argumentation ist unklar: Die Beschwerdeführerin präzisiert nicht, ob sie die grundsätzliche Anwendung einer Honorarpauschale für willkürlich hält oder vielmehr, dass der für die Pauschale mögliche Tarifrahmen nicht ausgeschöpft worden sei. Sie verweist in allgemeiner Weise sowohl auf Art. 10 Abs. 2 HonO, wonach das Pauschalhonorar in aussergewöhnlich aufwendigen Fällen um höchstens 50 % erhöht werden kann, als auch auf Art. 10 Abs. 3 HonO, wonach das Honorar nach Zeitaufwand bemessen werden kann, wenn zwischen dem erweiterten Honorar und den notwendigen Bemühungen der Rechtsvertretung ein offensichtliches Missverständnis besteht. Dass die Vorinstanz diese kantonale Bestimmung willkürlich angewandt hätte, macht die Beschwerdeführerin jedoch nicht geltend. Ebenso wenig erhellt sich aus der Beschwerdeschrift, welcher der beiden Absätze ihrer Ansicht nach überhaupt zur Anwendung hätte kommen sollen.