Citation: 8C_448/2014 E. 4.2

4.2. Wie die Beschwerdeführerin in ihrer Rechtsschrift richtig ausführt, kann bei der Bestimmung des Invalideneinkommens von den mit der aktuell ausgeübten Arbeit effektiv erzielten Einkünften nur ausgegangen werden, wenn ein besonders stabiles Arbeitsverhältnis eine Bezugnahme auf den allgemeinen Arbeitsmarkt praktisch erübrigt, wenn mit der ausgeübten Arbeit die verbliebene Arbeitsfähigkeit in zumutbarer Weise voll ausgeschöpft wird und wenn das erzielte Einkommen aus der Arbeitsleistung als angemessen und nicht als Soziallohn erscheint. Diese auch von der Vorinstanz erkannten, kumulativ erforderlichen Voraussetzungen mögen insoweit erfüllt sein, als der Beschwerdegegner für seine Chauffeurtätigkeit keinen Soziallohn erhält. Ein besonders stabiles Arbeitsverhältnis, welches angesichts der jahrzehntelangen Beschäftigung am selben Ort früher zweifellos gegeben war, dürfte mit der Reduktion des Arbeitspensums auf 50 % allerdings dahingefallen sein und auch - darin vor allem ist der Beschwerdeführerin beizupflichten - von voller Ausschöpfung des verbliebenen Leistungsvermögens kann mit einer bloss 50%igen Arbeitstätigkeit bei einer ärztlicherseits festgestellten ganztägigen Einsatzmöglichkeit nicht gesprochen werden.