Citation: 6B_1066/2023 E. 5.2

5.2. Die Vorinstanz erwägt, die von der ersten Instanz vorgenommene Anrechnung von 301 Tagen für die erstandene Haft und die angeordneten Ersatzmassnahmen sei zu bestätigen, es könne auf deren Ausführungen verwiesen werden. Die erste Instanz hielt diesbezüglich fest, der Beschwerdeführer sei vom 14. Dezember 2019 bis zum 13. März 2020 in Untersuchungshaft gewesen. Weiter seien am 17. März 2020 folgende Massnahmen angeordnet worden: eine Ausweis- und Schriftensperre, eine Eingrenzung auf das Gemeindegebiet Zürich (überwacht mittels Electronic Monitoring), die Auflage der jederzeitigen Erreichbarkeit und Kontaktverbote. Diese bis zum 2. Dezember 2021 geltenden Ersatzmassnahmen schränkten den Beschwerdeführer in seiner persönlichen Freiheit nicht unerheblich ein und seien zu einem Drittel anzurechnen (Urteil S. 31 E. 2.3; erstinstanzliches Urteil S. 38 E. 6.2). Betreffend der Ersatzmassnahmen ab dem 2. Dezember 2021 hält die Vorinstanz fest, diese seien gelockert worden. Der Beschwerdeführer sei nunmehr auf das Hoheitsgebiet der Schweiz und nicht mehr nur auf das Gebiet der Stadt Zürich eingegrenzt worden. Diese gegenüber den ursprünglichen bedeutend gelockerten Massnahmen erwiesen sich im Vergleich als deutlich weniger einschneidend für den Beschwerdeführer, da er sich nun in einem deutlich grösseren Radius bewegen dürfe. Sie seien deshalb nur zu 1/10 anzurechnen, was gerundet 51 Tagen entspreche (Urteil S. 31 E. 2.3).