Citation: 4A_626/2014 E. A

A.a. Die A.________ AG ist eine Aktiengesellschaft mit Sitz in U.________ (Kanton Aargau), die eine Schreinerei und Zimmerei betreibt. Die B.________ AG ist eine Aktiengesellschaft mit Sitz in V.________ (Kanton Zürich), die insbesondere Handel mit rohem und verarbeitetem Holz sowie die Verarbeitung von Holz betreibt. A.b. Die A.________ AG als Bestellerin und die B.________ AG als Unternehmerin schlossen einen Werkvertrag ab, im Rahmen dessen Abwicklung sich zwischen den Parteien ein Streit entzündete. Die A.________ AG forderte von der B.________ AG Nachbesserungskosten für ein ihrer Ansicht nach mangelhaftes Werk und damit eng verbundenen Kosten (Flüge, Hotelübernachtungen, etc.) in der Höhe von Fr. 100'000.-- zuzüglich Zinsen. Beim Werk handelt es sich nach Angaben der Bestellerin um mit der Witterungs- und Schutzlasur "xxx" behandelte Zedernholz-Lamellen, die für die Fassadenkonstruktion eines Wohnhauses in W.________, Russland, benötigt worden seien. Die Lamellen der ersten Teillieferung von Ende August/Anfang September 2008 hätten nach deren Transport nach W.________ derart aneinander geklebt, dass sie nur mit Gewalt und damit nur unter Beschädigung der behandelten Oberfläche wieder hätten getrennt werden können.