Citation: I 709/03 19.03.2004 E. A

Der 1970 geborene G.________ war bis 1995 erwerbstätig und ist seither arbeitslos. Im November/Dezember 1998 meldete er sich unter Hinweis auf seit einem am 23. Oktober 1997 erlittenen Unfall bestehende gesundheitliche Beschwerden bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug (Berufsberatung; Umschulung; Rente) an. Die IV-Stelle des Kantons Solothurn holte Arztberichte ein und traf Abklärungen durch ihre Berufsberatung. Am 27. September 2000 ersuchte der Versicherte darum, es sei ihm als berufliche Massnahme - im Sinne einer Umschulung - die am 14. August 2000 begonnene KV-Ausbildung an der Schule Y.________ in X.________ zuzusprechen und hiefür Taggeld auszurichten. Mit Verfügung vom 14. Februar 2001 verneinte die IV-Stelle einen Anspruch des G.________ auf Umschulung und auf eine Invalidenrente. Hiegegen führte der Versicherte Beschwerde. Dieses Rechtsmittelverfahren wurde, nachdem die Verwaltung die angefochtene Verfügung lite pendente aufgehoben hatte, vom kantonalen Gericht am 10. September 2001 für erledigt erklärt. In der Folge sah die IV-Stelle eine medizinische Abklärung durch die MEDAS Z.________ vor, welche auf den 19. November 2001 anberaumt wurde. G.________ erschien nicht zu der Untersuchung. Nach weiterer Korrespondenz stellte die Verwaltung mit Verfügung vom 9. Januar 2002 eine Verletzung der Mitwirkungspflicht durch den Versicherten fest, und sie eröffnete ihm die auf die vorhandenen Akten gestützte Entscheidung, wonach die begonnene Umschulung an der Schule Y.________ nicht unterstützt und hiefür auch kein Taggeld ausgerichtet werde; zudem bestehe kein Anspruch auf eine Invalidenrente.