Citation: 9C_131/2009 12.06.2009 E. 2

Im Urteil vom 28. Dezember 2005, mit welchem es die Sache zu ergänzenden Abklärungen an die IV-Stelle zurückwies, ordnete das Eidgenössische Versicherungsgericht an, es sei eine polydisziplinäre Begutachtung vorzunehmen; dabei seien Untersuchungen in orthopädischer, neurologischer, rheumatologischer und psychiatrischer Hinsicht durchzuführen. Gleich lautete in der Folge der Auftrag der Verwaltung für eine interdisziplinäre Abklärung vom 29. September 2006 an die MEDAS. Das alsdann von der Akademie X.________ verfasste Gutachten vom 6. Juni 2007 beruhte auf einer internistischen, einer neurologischen sowie einer psychiatrischen Untersuchung. Die Tatsache, dass an der Begutachtung durch die Akademie X.________ kein Rheumatologe und auch kein Orthopäde beteiligt war, hat der Beschwerdeführer weder im kantonalen noch im letztinstanzlichen Verfahren gerügt. In der Gesamtbeurteilung gelangten die drei Fachärzte der Akademie X.________ zum Schluss, dass der Beschwerdeführer aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr als Gärtner arbeiten könne. Hingegen sei in einer angepassten Tätigkeit mit so weit wie möglich wechselnder Körperhaltung ohne ausgeprägte Belastung der Körperachse volle Arbeitsfähigkeit gegeben. Angesichts dieser klaren Untersuchungsergebnisse und des unter den Gutachtern bestehenden Konsenses hinsichtlich des Gesundheitszustandes und der zumutbaren Arbeitsleistungen lässt es sich nicht beanstanden und verletzt es kein Bundesrecht, dass die Vorinstanz auf die Expertise der Akademie X.________ abstellte, auch wenn die Modalitäten der interdisziplinären Begutachtung nicht in allen Punkten den grundsätzlich verbindlichen Vorgaben des Eidgenössischen Versicherungsgerichts entsprachen. Eine nochmalige Rückweisung der Sache zur Durchführung orthopädischer und rheumatologischer Untersuchungen kann unter den dargelegten Umständen unterbleiben.