Citation: 1B_84/2022 E. A

Die Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich führt eine Strafuntersuchung gegen A.________ wegen Gefährdung des Lebens und weiterer Delikte. A.________ wurde am 27. Juli 2021 in Haft genommen. Am 16. Dezember 2021 stellte er ein Haftentlassungsgesuch. Mit Verfügung vom 21. Dezember 2021 hiess das Bezirksgericht Zürich als Zwangsmassnahmengericht das Haftentlassungsgesuch gut, wobei es im Sinne einer Ersatzmassnahme anordnete, es werde A.________ untersagt, mit der potenziell geschädigten Person Kontakt aufzunehmen oder durch Drittpersonen aufnehmen zu lassen. Mit Beschluss vom 10. Januar 2022 hiess das Obergericht des Kantons Zürich eine von der Staatsanwaltschaft gegen die Verfügung des Zwangsmassnahmengerichts vom 21. Dezember 2021 erhobene Beschwerde gut. Das Obergericht erkannte auf Kollusionsgefahr im Sinne von Art. 221 Abs. 1 lit. b StPO und bejahte die weiteren Voraussetzungen für eine Fortführung der Untersuchungshaft. Es hob die Verfügung des Zwangsmassnahmengerichts auf und verlängerte die Untersuchungshaft von A.________ bis zum 21. März 2022. Eine von A.________ gegen den Beschluss des Obergerichts vom 10. Januar 2022 erhobene Beschwerde hiess das Bundesgericht am 3. Februar 2022 teilweise gut (Urteil 1B_24/2022). Das Bundesgericht verneinte eine ausgeprägte Kollusionsgefahr, welche die Fortsetzung der Untersuchungshaft des Beschwerdeführers rechtfertigen würde. Es hob den angefochtenen Beschluss auf und wies die Sache zur unverzüglichen Prüfung der weiteren von der Staatsanwaltschaft geltend gemachten Haftgründe an das Obergericht zurück. Den Antrag des Beschwerdeführers, es sei die Entlassung aus der Untersuchungshaft anzuordnen, wies das Bundesgericht ab.