Citation: 6B_924/2024 E. 2.2

2.2. Die Erstinstanz legte ausführlich dar, weshalb sie zur Überzeugung gelangte, dass der Beschwerdeführer den Personenwagen lenkte. Dabei berücksichtigte sie den Rapport des Zolls Oberwallis vom 20. Juli 2022 samt Beilagen und die Akten der Dienststelle für Strassenverkehr und Schifffahrt des Kantons Waadt. Zudem prüfte sie die Aussagen des Beschwerdeführers im Vorverfahren und an der erstinstanzlichen Hauptverhandlung sowie die Zeugenaussage des Grenzbeamten B.________ vom 20. Dezember 2022 bei der Staatsanwaltschaft. Die Erstinstanz qualifizierte die Aussagen des Beschwerdeführers als wenig glaubhaft und konstruiert. So habe er sich bei seiner Einvernahme durch die Staatsanwaltschaft noch nicht erklären können, weshalb ihn die Grenzbeamten zu Unrecht hätten beschuldigen sollen. Demgegenüber habe er an der erstinstanzlichen Hauptverhandlung zu Protokoll gegeben, die Grenzbeamten hätten die Anschuldigungen frei erfunden, weil es zu Spannungen gekommen sei. Dies schloss die Erstinstanz aus. Sie erwog, es bestünden keine persönlichen Beziehungen zwischen dem Beschwerdeführer und den vier beteiligten Grenzbeamten C.________, D.________, E.________ und B.________. Diese hätten aus einer falschen Anschuldigung keinerlei Vorteil ziehen können. Im Gegenteil wären sie damit das Risiko erheblicher beruflicher und strafrechtlicher Konsequenzen eingegangen.