Citation: 6B_1222/2016 E. 7.3

7.3. Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers hat die Vorinstanz den Umstand, dass er nach Entlassung aus der Untersuchungshaft wieder zu arbeiten begonnen hat, berücksichtigt. Allerdings hat sie sein Vorgehen, das vorhandene Geld in ein neues eigenes Unternehmen zu investieren anstatt damit seine Schulden zu begleichen, als nicht strafmindernd gewertet. In diesem Zusammenhang ist nicht ersichtlich, inwiefern angesichts der begangenen Delikte und dem erneuten Einstieg in den Immobilienhandel mit einer eigens dafür gegründeten Gesellschaft von einer Läuterung des Beschwerdeführers auszugehen wäre. Weiter ist ein erst im Rahmen der Berufungsverhandlung geäussertes Eingeständnis eines Fehlverhaltens kein Verhalten, das strafmindernd zu berücksichtigen wäre (vgl. statt vieler Urteil 6B_582/2013 vom 20. Februar 2014 E. 3.4). Weiter durfte die Vorinstanz die Dauer des deliktischen Bezugs als lang sowie den Deliktsbetrag als hoch bezeichnen, ohne in Willkür zu verfallen. Daran ändert die zusätzliche Freiheitsstrafe von 16 Monaten nichts. Diese wurde denn auch nicht bloss wegen des Betrugs zu Lasten der Arbeitslosenkasse I.________, sondern auch infolge des Betrugs zu Lasten der B.________-Bank ausgesprochen. Das geltend gemachte Motiv für den Kreditbetrug (Ausbildung seines Sohnes) ist mit der Vorinstanz nicht als entlastend zu werten, hat der Beschwerdeführer dafür doch gerade seinen Sohn in seine kriminellen Machenschaften miteinbezogen, was die Vorinstanz als besonders skurpellos bezeichnete. Auch hat sie - zu Recht - keine besondere Strafempfindlichkeit infolge seiner Familie und der erstandenen Untersuchungshaft zugebilligt (vgl. etwa Urteil 6B_249/2016 vom 19. Januar 2017 E. 1.4.4 mit Hinweisen). Insgesamt hat sie somit sämtliche relevanten Aspekte berücksichtigt, ohne das ihr zustehende Ermessen zu überschreiten. Dies gilt auch für die Begründung, weshalb eine Freiheits- und nicht bloss eine Geldstrafe auszusprechen sei. Auch wenn sich die Sanktionsart nicht nach der finanziellen Lage des Täters richtet (BGE 134 IV 97 E. 5.3.2), hat die Vorinstanz in bundesrechtskonformer Weise aufgezeigt, dass angesichts des Verhaltens des Beschwerdeführers einzig eine Freiheitsstrafe angemessen und notwendig ist, um ihn von weiteren Vermögensdelikten abzuhalten. Schliesslich begründet der Beschwerdeführer nicht näher, inwiefern die infolge Wegfalls der Schuldsprüche wegen mehrfacher Urkundenfälschung und Erschleichens einer Falschbeurkundung insgesamt um sechs Monate kürzer ausgefallene vorinstanzliche Freiheitsstrafe im Vergleich zum erstinstanzlichen Entscheid bundesrechtswidrig sein soll, weshalb nicht weiter darauf einzugehen ist (Art. 42 Abs. 2 BGG).