Citation: 6B_1384/2017 E. 2

Die Beschwerdeführerin rügt, die rechtliche Beurteilung als bandenmässiger Diebstahl durch die Vorinstanz basiere auf einer falschen Sachverhaltsdarstellung. Sie legt ihrer Rüge der angeblich falschen Anwendung von Art. 139 Ziff. 1 i.V.m. Ziff. 3 StGB nicht den willkürfrei festgestellten Sachverhalt der Vorinstanz zugrunde, sondern ihre eigene Sachdarstellung. Sie zeigt aber nicht auf, inwiefern die Vorinstanz bei der von ihr willkürfrei festgestellten Sachlage zu Unrecht den Tatbestand des bandenmässigen Diebstahls als erfüllt erachtet. Es ist denn auch nicht ersichtlich, dass und inwiefern der vorinstanzliche Entscheid Recht verletzen könnte. Nach den vorinstanzlichen willkürfreien Feststellungen wirkte die Beschwerdeführerin mit Wissen und Willen und um sich zu bereichern an den Diebstählen mit. Gemäss der willkürfreien vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellung sorgte die Beschwerdeführerin aufgrund einer abgesprochenen Rollenverteilung für die Ablenkung des Personals, während Y.________ die fremde Ware wegnahm, wobei davon auszugehen ist, dass sich die beiden zusammentaten, um eine unbestimmte Zahl an Diebstählen zu begehen. Ausgehend von dem von ihr festgestellten Sachverhalt bejaht die Vorinstanz sowohl die objektiven als auch die subjektiven Tatbestandsmerkmale des bandenmässigen Diebstahls im Sinne von Art. 139 Ziff. 1 i.V.m. Ziff. 3 StGB zu Recht.