Citation: K 60/02 21.10.2002 E. 1

Das kantonale Gericht hat die gesetzlichen Bestimmungen über die freiwillige Taggeldversicherung (Art. 67 - 77 KVG) umfassend dargelegt und zutreffend angeführt, dass nach Art. 78 Abs. 2 KVG die Versicherten durch die Leistungen der sozialen Krankenversicherung oder durch deren Zusammentreffen mit den Leistungen anderer Sozialversicherungen nicht überentschädigt werden sollen, weshalb in Art. 122 Abs. 3 KVV bestimmt wird, dass in einem solchen Falle die Leistungen der Krankenversicherung um den Betrag der Überentschädigung zu kürzen ist, wobei gemäss Art. 72 Abs. 5 KVG ein Anspruch auf den Gegenwert von 720 vollen Taggeldern besteht und sich die Fristen für den Bezug des Taggeldes entsprechend der Kürzung verlängern.