Citation: 6B_789/2022 E. 3.3

3.3. Der Beschwerdeführer stellt sich auf den Standpunkt, die beschlagnahmten Gelder seien legaler Herkunft. Dabei verkennt er die dargestellten Grundsätze: Statt sich mit der vorinstanzlichen Würdigung des Indizienmosaiks auseinanderzusetzen und deren Willkür in ihrer Gesamtheit aufzuzeigen, unterzieht er jedes einzelne Indiz einer eigenen, ihm günstigen Beweiswürdigung und bezeichnet das davon abweichende Würdigungsergebnis der Vorinstanz als willkürlich. Damit vermag er aber keineswegs die Gesamtheit der vorinstanzlichen Beweiswürdigung als schlechthin unhaltbar aufzuzeigen, sondern übt letztlich appellatorische Kritik wie vor einer kantonalen Sachinstanz, der in Tatfragen freie Kognition zukommt. Das ist vor Bundesgericht unzulässig. Dies gilt namentlich, soweit der Beschwerdeführer vorbringt, die streitige Einziehung betreffe auch kleinere Geldbeträge respektive eine sozialübliche Stückelung, die Fundorte des Bargeldes seien nicht ungewöhnlich oder auffällig, sondern durch Überlegungen zur Diebstahlprävention bedingt und es sei durchaus glaubhaft, dass er einen Geldbeutel mit einem höheren Geldbetrag nicht mehr gefunden habe. Im Übrigen wäre ihm in den meisten Punkten selbst dann nicht zu folgen, wenn dem Bundesgericht bei seiner Überprüfung freie Kognition zukäme: So trifft es schlicht nicht zu, dass die Vorinstanz allein aus der Verunreinigung des beschlagnahmten Bargeldes mittels Extrapolation auf dessen deliktische Herkunft schliesst, sondern sie stellt auf das Gesamtbild der verschiedenen Indizien ab. Die Vorbringen des Beschwerdeführers, wonach die vorinstanzlichen Hochrechnungen im Zusammenhang mit der Kontaminierung willkürlich seien, sind daher unbehelflich. Wenn er sodann vor Bundesgericht behauptet, die Kokainspuren könnten vom Eigenkonsum herrühren, setzt er sich in Widerspruch zu seinem diesbezüglichen Bestreiten im kantonalen Verfahren. Weshalb die Vorinstanz in Willkür verfallen sollte, wenn sie Eigenkonsum verneint, ist nicht auszumachen.