Citation: 6B_447/2021 E. 6.2.1

6.2.1. Entgegen der Darstellung der Beschwerdeführerin begründet die Vorinstanz überzeugend, weshalb sie einzig eine Freiheitsstrafe als angemessen erachtet. Es ist unbestritten, dass die Beschwerdeführerin am 26. November 2014 wegen mehrerer Pfändungs- und Konkursdelikte sowie wegen Beschimpfung zu einer bedingten Geldstrafe von 150 Tagessätzen verurteilt wurde. Nach eigenem Bekunden hat sie sich indes davon - trotz ihrer schwierigen finanziellen Lage und des drohenden Vollzugs der Geldstrafe - nicht beeindrucken lassen. Sie wurde denn auch während laufender Probezeit, nur wenige Monate nach der ersten Verurteilung, ab März 2015 erneut einschlägig straffällig. Wie die Vorinstanz zutreffend ausführt, hat die Beschwerdeführerin mehrfach Einkommen resp. Vermögenswerte verheimlicht und sich diesmal gar gefälschter Urkunden bedient. Ihr Verhalten zeugt daher von einer erheblichen Unverfrorenheit und Unbelehrbarkeit. Dies gilt auch hinsichtlich des im vorliegenden Verfahren beurteilten Strassenverkehrsdelikts. Obwohl die Beschwerdeführerin am 19. März 2017 zufolge mangelnder Aufmerksamkeit einen Verkehrsunfall mit Körperverletzung verursacht hatte, wurde sie keine 10 Tage später, am 28. März 2017, erneut überführt, wie sie sich in gesetzwidriger Art vom Verkehrsgeschehen ablenken liess. Unter den gegebenen Umständen verletzt die Vorinstanz kein Bundesrecht, wenn sie erwägt, einzig eine Freiheitsstrafe vermöge die Beschwerdeführerin von weiterer Delinquenz abzuhalten. Daran ändert deren persönliche Situation nichts. Sie legt insbesondere nicht ansatzweise dar, weshalb sie von einer Freiheitsstrafe ungleich schwerer betroffen sein soll als jeder andere Straftäter in einer vergleichbaren Situation. Wie die Vorinstanz zudem zutreffend erwägt, sind die Kinder der Beschwerdeführerin bereits in Ausbildung und somit einigermassen selbständig. Auch eine besondere Belastung durch das laufende Verfahren ist nicht ersichtlich oder genügend dargetan.