Citation: 5A_215/2022 E. 3

Die Beschwerdeführerin schildert ihre Hochzeit, die berufliche Tätigkeit ihres Ehemannes und wie sie mit diesem stolz ihr Häuschen gebaut habe, das ihr sehr am Herzen liege. Bis zum Jahr 2020 sei dieses ein Bijou gewesen und sie habe nie Ärzte gebraucht, da sie nie krank gewesen sei. Einfach im letzten Jahr habe sie wegen des Knies nicht richtig putzen können, aber das wieder nachholen wollen. Sie selbst sei sauber und achte auf adrette Kleidung. Sie gehe regelmässig zur Physiotherapie und werde deshalb auch wieder laufen können. Sodann habe sie bereits ein Putzinstitut angerufen und werde auch eine Haushaltshilfe in Anspruch nehmen. Mit ihren Schilderungen und Versprechungen stellt die Beschwerdeführerin den Sachverhalt gewissermassen diametral anders dar, als er im angefochtenen Entscheid festgestellt ist. Mit rein appellatorischen Ausführungen ist aber nicht dargetan, inwiefern die Sachverhaltsfeststellungen im angefochtenen Entscheid willkürlich sein sollen. In rechtlicher Hinsicht erfolgen letztlich keine Ausführungen; sinngemäss wird allenfalls die Selbstgefährdung und die Erforderlichkeit der Unterbringung in Abrede gestellt. Vor dem Hintergrund der willkürfreien Sachverhaltsfeststellung ist in deren Bejahung aber keine Rechtsverletzung zu erkennen.