Citation: 8C_74/2017 E. 1.2.1

1.2.1. Die Vorinstanz begründet ihren Entscheid mit der Feststellung, in Anwendung des Vertrauensschutzes stünden dem Versicherten 22 kontrollfreie Tage zu. Die Einkommen aus den Tätigkeiten als Prüfungsexperte an den Schulen D.________ und der Handelsschule E.________ seien als Neben- und nicht als Zwischenverdienste zu qualifizieren, weshalb sie bei der Berechnung des Taggeldanspruchs ausser Acht zu lassen seien. Weiter abzuklären sei, ob der Beschwerdegegner im Jahr 2012 bei der C.________ GmbH einen Zwischenverdienst im Umfang von Fr. 13'000.- erzielt habe, da nicht abschliessend fest stehe, dass er die entsprechende Arbeitsleistung im Jahr 2012 erbracht habe. Sollte der Beschwerdegegner schliesslich seiner Mitwirkungspflicht anlässlich der weiteren Abklärungen vollumfänglich nachkommen, stünden ihm für die neu festzusetzenden Taggeldleistungen Verzugszinsen zu. Demgegenüber ist die Verwaltung der Auffassung, der Anspruch auf Arbeitslosentaggelder sei in den relevanten Kontrollperioden korrekt berechnet worden.