Citation: 2C_848/2022 E. 6.3

6.3. Im angefochtenen Urteil beurteilte die Vorinstanz zunächst das in allen drei Eignungskriterien vorkommende Erfordernis des Mindestgewichts von 18 t als diskriminierend: es sei kein sachlicher Grund erkennbar, weshalb die Beschwerdeführerin die drei strittigen Eignungskriterien jeweils in Bezug auf ein Fahrzeug mit einem minimalen Gewicht von 18 Tonnen voraussetzte. Diese Gewichtsanforderung sei auf das Angebot der im freihändigen Verfahren berücksichtigten Anbieterin zugeschnitten. Die Vorinstanz wies auch darauf hin, dass im Leistungsverzeichnis der Beschaffung im freihändigen Verfahren noch ein Maximalgewicht von 19 t (18 t + 1 t) vorgesehen war, im vorliegend zu beurteilenden offenen Verfahren dann aber ein Minimalgewicht von 19 t (18 t + 1 t) verlangt wurde. Die Beschwerdeführerin bestreitet diesen Punkt des vorinstanzlichen Entscheides vor Bundesgericht nicht mehr substanziiert (vgl. vorne E. 2.1). Auch nicht (substanziiert) bestritten wird, dass die Vorinstanz dem EK 3 in Bezug auf den Gewichtszusatz die Anwendung versagte. Wegen der Unzulässigkeit des Mindestgewichts-Kriteriums ist diese Rechtsfolge ohnehin in keiner Weise unhaltbar.