Citation: 8C_740/2020 E. A

Die 1963 geborene A.________ ist seit Mai 2013 als Zugbegleiterin angestellt und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert. Am 28. Juli 2017 wurde sie auf ihrem Motorrad fahrend von einem nachfolgenden Fahrzeug erfasst. Dabei ist sie mit Rücken und Kopf auf die Motorhaube des Fahrzeugs gestürzt und danach mit der Brustwirbelsäule und dem rechten Schulterblatt auf den Boden gefallen (Unfallmeldung vom 3. August 2017; Kurzbericht des Spitals B.________ vom 29. Juli 2017). Gemäss Bericht der Notfallstation des Spitals B.________ vom 29. Juli 2017 wurden anlässlich der Erstuntersuchungen keine Traumafolgen nachgewiesen. Als Diagnosen wurden Auffahrunfall und Hyponatriämie vom 28. Juli 2017 genannt (Bericht des Spitals B.________ vom 29. Juli 2017). Mit Verfügung vom 6. Dezember 2018 stellte die Suva die bis dahin ausgerichteten vorübergehenden Leistungen (Heilbehandlung, Taggeld) auf den 15. Dezember 2018 ein, woran sie mit Einspracheentscheid vom 4. Juni 2019 festhielt.