Citation: 5A_907/2019 E. 5.5.2

5.5.2. Nach den nicht nach den Regeln der Kunst beanstandeten (E. 5.4) Feststellungen des Kantonsgerichts hat die Beschwerdegegnerin das Schiedsgericht am 29. Dezember 2009 angerufen, zu einem Zeitpunkt also, in welchem beide Parteien ihren Wohnsitz in den Vereinigten Staaten hatten. Ebenso wenig bestreitet der Beschwerdeführer, dass ihm die Einleitung des Schiedsverfahrens am 30. Dezember 2009 gehörig eröffnet wurde, was sich im Übrigen (ebenfalls) aus dem Schiedsspruch ergibt ("A.________ was properly served with the Petitioner's Demand for Arbitration"); auch zu diesem Zeitpunkt waren (noch) beide Parteien in den Vereinigten Staaten domiziliert. Schliesslich ergibt sich aus dem Schiedsspruch selbst, dass der Beschwerdeführer am Schiedsverfahren nicht mitgewirkt hat ("A.________ [...] has failed to appear or participate in this arbitration."). Die gegenteilige Feststellung des Kantonsgerichts ist aktenwidrig und damit offensichtlich unrichtig; indes ist nicht einsichtig und wird von keiner Partei behauptet geschweige denn dargetan, inwiefern die Behebung des Mangels für den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein könnte (Art. 97 Abs. 1 BGG). Der Beschwerdeführer behauptet nicht, an der Teilnahme am Schiedsverfahren verhindert gewesen zu sein. Folglich hätte der Beschwerdeführer die Möglichkeit gehabt, den hier vorgetragenen Einwand der weggefallenen Zuständigkeit im Schiedsverfahren geltend zu machen. Indem er dies unterliess, hat er das Recht, sich darauf zu berufen, verwirkt, und er ist mit diesem Mangel im Anerkennungs- bzw. Vollstreckungsverfahren nicht zu hören (E. 5.2).