Citation: 8C_652/2023 E. A

Die 1970 geborene A.________ ist seit September 2008 bei der B.________ AG als Patentanwältin angestellt und bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 2. Mai 2021 stürzte sie auf einer geführten Skitour in eine rund 20 Meter tiefe Gletscherspalte, konnte jedoch nach ca. einer halben Stunde geborgen werden. Die Untersuchung im erstbehandelnden Spital C.________, zeigte ein die rechte Körperseite betreffendes Polytrauma am Oberkörper und im Gesicht (Frakturen der Augenhöhle, des Jochbeins mit Orbitabeteiligung, der Nase, Rissquetschwunden am Oberlid ohne Tränenwegs- oder Lidkantenbeteiligung, Rippenserienfrakuren mit apikalem Pneumothorax, Lungenprellung). Nach der Überführung ins Spital D.________ fand tags darauf unter anderem ein Eingriff zur Korrektur der Orbitabodenfraktur statt. Die postoperative Nachkontrolle ergab zusätzlich eine innere und äussere Okulomotoriusparese rechts. Die Suva erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung, Taggeld). Mitte Mai 2022 erhielt A.________ eine Gleitsichtbrille verschrieben. Mit Verfügung vom 15. August 2022 verneinte die Suva ihre Leistungspflicht für die neue Brillenversorgung in Anbetracht der vorgängig eingeholten versicherungsinternen Beurteilungen. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 7. Dezember 2022 fest.