Citation: 8C_269/2020 E. 3.3

3.3. Das kantonale Gericht hat zutreffend dargelegt, dass die Rente nach Art. 31 IVG insbesondere bei einer Einkommensverbesserung von mindestens Fr. 1500.- pro Jahr zu revidieren ist. Richtig wiedergegeben werden auch die Bestimmungen von Art. 77 IVV, wonach (unter anderem) die versicherte Person für den Leistungsanpruch wesentliche Änderungen zu melden hat, und dass bei schuldhafter, das heisst bereits bei leicht fahrlässiger, Verletzung dieser Meldepflicht eine allfällige Herabsetzung oder Aufhebung des Rentenanspruchs rückwirkend erfolgt (Art. 88bis Abs. 2 lit. b IVV; BGE 118 V 214 E. 2a S. 218; Urteil 9C_226/2011 vom 15. Juli 2011 E. 4.2.1, nicht publ. in: BGE 137 V 369, aber in: SVR 2012 IV Nr. 12 S. 61; Urteil 8C_127/2013 vom 22. April 2013 E. 4.1).