Citation: I 757/01 05.09.2002 E. 2

Fest steht, dass beim Versicherten die Beeinträchtigung der Sehfähigkeit durch die Kurzsichtigkeit (gemäss Anmeldung zum Bezug von IV-Leistungen bereits seit etwa 3. Lebensjahr bestehend) im Vordergrund stand. Augenärztin Dr. med. M.________ beschrieb die neben der Myopia magna (mit Fernvisus rechts von -27 und links von -25) diagnostizierte "Cataracta senilis" als "diskret" (Bericht vom 1. Februar 2000). Gleichzeitig erwähnte sie eine "corneale Gefässeinsprossung vor allem rechts bei jahrelangem Kontaktlinsentragen", eine "diskrete Makulopathie mit Hyperpigmentierung (trocken)" sowie "grenzwertige Augendrucke". Dr. med. S.________, leitender Arzt der Klinik X.________, erhob neben "Cataracta senilis rechts mehr als links und Myopia magna beidseits mit Staphyloma posterius" als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine "diskrete Makulavergröberung beidseits, periphere Hornhautneovaskularisationen" und einen "grenzwertig erhöhten Augeninnendruck beidseits" als Diagnosen ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit (Bericht vom 26. Mai 2000).