Citation: I 542/05 17.11.2006 E. 8

Gemäss dem vom Beschwerdeführer mit seinem Gesuch um Bewilligung der unentgeltlichen Verbeiständung eingereichten Versicherungsausweis der EGK-Gesundheitskasse Luzern hat er bei seiner Krankenkasse eine Patienten-Rechtsschutz-Versicherung als Zusatzversicherung abgeschlossen, welche bei Krankheit und Unfall Anwalts- Expertise-, Gerichts- und Verfahrenskosten sowie Prozessentschädigungen und Inkassokosten bis max. Fr. 250'000.- deckt. Nach erfolgter Abklärung, dass diese Versicherung die Anwaltskosten des vorliegenden Sozialversicherungsprozesses nicht übernimmt, kann dem Gesuch um unentgeltliche Verbeiständung entsprochen werden, weil die Bedürftigkeit nach den eingereichten Unterlagen ausgewiesen ist, die Beschwerde nicht als aussichtslos zu bezeichnen ist und die Vertretung durch einen Rechtsanwalt oder eine Rechtsanwältin geboten war (BGE 125 V 372 Erw. 5b mit Hinweisen). Es wird indessen ausdrücklich auf Art. 152 Abs. 3 OG aufmerksam gemacht, wonach die begünstigte Partei der Gerichtskasse Ersatz zu leisten haben wird, wenn sie später dazu im Stande ist.