Citation: 8C_257/2015 E. 3.1

3.1. Sowohl Vorinstanz als auch IV-Stelle stützten sich in medizinischer Hinsicht auf das - zu Recht als beweiskräftig erachtete - Gutachten der Abklärungsstelle B.________ vom 6. Januar 2014 und die dazu eingeholten Stellungnahmen des RAD-Arztes med. pract. C.________, Facharzt für Allgemeinmedizin (D) vom 7. und 18. Februar 2014. Danach habe sich der Gesundheitszustand aus somatischer Sicht seit der Renten zusprechenden Verfügung vom 23. August 2002 nicht wesentlich verändert, indem der Beschwerdegegner weiterhin an einem Lumbalsyndrom bei degenerativem Wirbelsäulenleiden sowie an einer linksseitigen Knieinstabilität leide. Gemäss den schlüssigen Darlegungen des Gutachters med. pract. D.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, liege jedoch in psychischer Hinsicht eine erhebliche Verbesserung des Gesundheitszustands vor, da keine psychische Störung mit Krankheitswert mehr diagnostiziert werden konnte. Das im Zeitpunkt der Rentenzusprache vorgefundene depressive Zustandsbild mit Einschränkung der Arbeitsfähigkeit um 70 % sei, möglicherweise bereits seit 2002, mit überwiegender Wahrscheinlichkeit jedoch spätestens seit der Begutachtung im September/Oktober 2013, nicht mehr gegeben, zumal sich in den Akten keinerlei Hinweise für psychiatrische Abklärungen oder Behandlungen seit 2002 fänden. Ab 1. November 2014 habe der Beschwerdegegner zudem wieder eine Tätigkeit im Umfang von 50 % als Schulbusfahrer aufgenommen. Diese Feststellungen der Vorinstanz haben im Lichte der eingeschränkten Kognition (E. 1 hiervor) Bestand.