Citation: 2C_383/2014 E. 10.4

10.4. Vor Bundesgericht wiederholt die Rhomberg ihre in der vorinstanzlichen Beschwerde erhobenen Vorwürfe nicht mehr. Diese lassen sich auch aufgrund der Akten nicht erhärten: Der Zuschlagspreis stimmt mit dem Angebotspreis überein und es sind keinerlei Hinweise ersichtlich auf verdeckte Abgebote im Sinne nachträglicher Verbesserungen des Angebots. Dass die Pizzarotti SA aufgrund ihrer Nähe zur Baustelle einen Wegvorteil hat, der sich in einem tieferen Preis äussert, mag zutreffen, liegt aber in der Natur der Sache und ist nicht unzulässig. Die Rhomberg bringt einzig noch vor, die Vergabestelle habe trotz erheblicher Zweifel an der Eignung der ARGE Mons Ceneris das Bedürfnis gehabt, dieser den Zuschlag zu erteilen, sehe sich aber gezwungen, ein komplexes Risikoabwehrdispositiv aufzustellen, dessen Kosten den Vorteil des tieferen Preises wieder aufheben würden. Sie legt als Beleg dafür einzig Unterlagen der Vergabestelle vor, aus denen hervorgeht, dass sich diese der Risiken bewusst ist, die sich aus einem preislich sehr tiefen Angebot ergeben könnten. Aus diesen Unterlagen geht aber auch hervor, dass die Vergabestelle Massnahmen trifft, um diese Risiken zu kontrollieren. Dass die Bauherrschaft ein Konzept erstellt, um Projektrisiken zu erkennen und zu begrenzen, ist selbstverständlich und lässt in keiner Weise den Schluss zu, dass das Angebot der ARGE Mons Ceneris die Eignungskriterien nicht erfüllen würde. Dass es technisch tiefer bewertet wurde als dasjenige der Rhomberg, trifft zu, doch führt dies weder zu fehlender Eignung noch schliesst es den Zuschlag an die ARGE Mons Ceneris aufgrund des tieferen Preises aus.