Citation: 6P.205/2006 23.04.2007 E. 3

Gemäss Art. 84 Abs. 2 OG ist die staatsrechtliche Beschwerde wegen Verletzung verfassungsmässiger Rechte (Art. 84 Abs. 1 lit. a OG) nur zulässig, soweit die behauptete Rechtsverletzung nicht sonst wie durch Klage oder Rechtsmittel beim Bundesgericht oder einer anderen Bundesbehörde gerügt werden kann. Das angefochtene Strafurteil unterliegt der Nichtigkeitsbeschwerde an den Kassationshof des Bundesgerichts (Art. 268 ff. BStP). Wird eine Verletzung von eidgenössischem Recht geltend gemacht (Art. 269 Abs. 1 BStP), ist dieses Rechtsmittel zu ergreifen. Die Frage, ob die vom Obergericht angenommene tatsächliche Fahrgeschwindigkeit des Beschwerdeführers (von 4-7 km/h oder 1.8 bis 2 m/sec) unter den gegebenen Umständen als zu hoch erscheint und er deshalb den Vortritt missachtet hat, beschlägt eidgenössisches Recht. Soweit er vorbringt, das Obergericht nehme willkürlich an, er sei zu schnell gefahren, ist er im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde nicht zu hören.