Citation: 4C.58/2002 09.04.2003 E. 1

Die Berufungsschrift muss die genaue Angabe enthalten, welche Punkte des Entscheides angefochten werden und welche Abänderungen beantragt werden (Art. 55 Abs. 1 lit. b OG). Anträge auf Rückweisung der Sache an die Vorinstanz zu neuer Entscheidung oder blosse Aufhebungsanträge genügen grundsätzlich nicht und machen die Berufung unzulässig. Ein blosser Rückweisungsantrag reicht indes nach ständiger Praxis aus, wenn das Bundesgericht, falls es die Rechtsauffassung der Berufungskläger für begründet erachtet, kein Endurteil fällen kann, sondern die Sache zu weiteren Abklärungen an die Vorinstanz zurückweisen muss (BGE 125 III 412 E. 1b mit Hinweisen). Diese Voraussetzung ist hier zum Vornherein insoweit gegeben, als die Abweisung der Schadenersatzforderung von Fr. 500'000.-- mangels hinreichender Substanziierung angefochten wird. Insofern hat die Vorinstanz keine Feststellungen getroffen, auf deren Grundlage im Falle der Gutheissung der Berufung ein Entscheid gefällt werden könnte. Auch für die Berechnung der umstrittenen Provisionen fehlen die erforderlichen Feststellungen im angefochtenen Urteil für den Fall, dass im Sinne des Standpunkts der Klägerin für die Bestimmung des massgebenden Satzes der Vertragsabschluss mit dem Kunden und nicht der Zahlungseingang entscheidend sein sollte. Auf den Hauptantrag ist folglich einzutreten.