Citation: 1C_425/2021 E. 3.2.3

3.2.3. Zwingende Gründe, die eine sofortige Anwendung der VErV/ZH als neues Recht unter Willkürgesichtspunkten als geboten erscheinen liessen, vermag der Beschwerdeführer nicht darzutun. Dies umso mehr, als sich die Ausführungen des Beschwerdeführers zu den Bestimmungen der VErV/ZH, der Interkantonalen Vereinbarung zum Abbau technischer Handelshemmnisse vom 23. Oktober 1998 (IVTH; LS 946) und der Brandschutznorm der Vereinigung Kantonaler Feuerversicherungen (VKF) bzw. der Richtlinie für Feuerwehrzufahrten, Bewegungs- und Stellflächen der Feuerwehr Koordination Schweiz (FKS) weitgehend in Oberflächlichkeiten erschöpfen. Den Anforderungen von Art. 106 Abs. 2 BGG genügen sie nicht. Der Standpunkt der Vorinstanz, wonach die VErV/ZH bezüglich der Erschliessung für die öffentlichen Dienste keine geringeren Anforderungen als die ZN/ZH stellt, ist demnach nicht als unzutreffend ausgewiesen. Auch unter dem Gesichtspunkt des milderen Rechts erübrigt sich demnach die Frage, ob die VErV/ZH unmittelbar zur Anwendung kommen sollte. Aus denselben Gründen ist im Vorgehen der kantonalen Instanzen weder eine materielle Rechtsverweigerung noch ein Verstoss gegen Treu und Glauben zu erblicken.