Citation: 4A_490/2024 E. 3.5

3.5. Im Eventualstandpunkt vertritt die Beschwerdeführerin die Meinung, der eingeklagte Anspruch sei selbst dann nicht verjährt, wenn die Schuldanerkennung nicht einredeabstrakt zum Grundverhältnis sei. Ihre diesbezüglichen Ausführungen sind nicht einfach nachzuvollziehen. Im Kern scheint sie damit geltend zu machen, der Beschwerdegegner habe die Einrede der Verjährung in Bezug auf die Schuld aus dem Grundverhältnis nie prozesskonform erhoben, weshalb die Vorinstanz Art. 55 ZPO verletzt habe. Diese Argumentation scheitert bereits an den verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz, wonach der Beschwerdegegner schon im Schreiben vom 19. Oktober 2017 an die Beschwerdeführerin ausführte, die von ihr geltend gemachte Forderung sei verjährt, und der Beschwerdegegner die Einrede der Verjährung erhoben habe. Eine Limitierung auf die Anerkennungsschuld ergibt sich daraus nicht. Mangels (hinreichender) Sachverhaltsrüge ist damit der Beschwerde auch in diesem Punkt der Boden entzogen. Im Übrigen belegt die Beschwerdeführerin nicht, im kantonalen Verfahren je behauptet zu haben, es mangle an der Verjährungseinrede. Diese Behauptung ist daher nicht nur unzutreffend, sondern auch unzulässig (Art. 99 Abs. 1 BGG).