Citation: U 56/06 24.08.2007 E. 4

Nach Lage der medizinischen Akten besteht kein Zweifel, dass die Beschwerdeführerin anlässlich des Auffahrunfalles vom 7. Oktober 2000 eine HWS-Distorsion erlitten hat. Zudem ist - entgegen der SUVA - hinreichend dokumentiert, dass in der Folge eine Reihe der zum typischen Beschwerdebild eines solchen Schleudertraumas der HWS gehörenden Symptome (vgl. BGE 119 V 335 E. 1 S. 338) aufgetreten ist, die in einem natürlichen Kausalzusammenhang zum Unfallereignis stehen. Demgegenüber ist mit dem im Sozialversicherungsrecht geltenden Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181 mit Hinweisen) erstellt, dass die seitliche Streifkollision vom 29. Oktober 2000 nur zu einer vorübergehenden Verschlimmerung des Vorzustandes führte und die gesundheitlichen Folgen des zweiten Unfalles nach Angaben des behandelnden Hausarztes Dr. med. B.________ vom 29. Juli 2002 bereits am 18. Dezember 2000 wieder auf den Status quo ante abgeheilt waren. Das zweite Ereignis kann daher im Folgenden unberücksichtigt bleiben (Urteil U 41/06 vom 2. Februar 2007, E. 8.1 mit Hinweis).