Citation: 6B_992/2022 E. 1.1

1.1. Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz würdige in Bezug auf den Vorwurf der Vergewaltigung begangen im März 2015 zulasten der Beschwerdegegnerin 2 die Aussagen der Beteiligten willkürlich. Alle seine Aussagen seien entgegen der Auffassung der Vorinstanz in sich schlüssig und durchaus nachvollziehbar. Es sei nicht erstaunlich, dass er weniger auf den konkreten Tatvorwurf eingegangen sei. Zu haltlosen Vorwürfen gebe es nichts mehr zu sagen, als dass sich dies so nicht zugetragen habe. Nicht berücksichtigt worden sei zudem die damals vorherrschende Schlafsituation der in der Wohnung anwesenden Kinder. Ferner dränge sich die Frage auf, warum die Beschwerdegegnerin 2 erst zwei Jahre nach dem angeblichen Vorfall ausgesagt habe. Ihre Erklärungen seien nicht glaubhafter als seine. Es sei demnach nicht rechtsgenüglich erwiesen, dass die Beschwerdegegnerin 2 ihm in jener Nacht klar zu verstehen gegeben habe, dass sie keinen Beischlaf wollte. Vielmehr sei davon auszugehen, dass sie ihn - wie schon seit längerer Zeit so gehandhabt - "habe machen lassen". Er sei "in dubio pro reo" und aufgrund einer Verletzung des Willkürverbots vom Vorwurf der Vergewaltigung freizusprechen.