Citation: 1C_325/2021 E. 10

Die Vorinstanz hat im Übrigen im Rahmen der Prüfung der Einordnung resp. des Ortsbildschutzes (vgl. insbesondere § 78 PBG/TG und Art. 24 Baureglement) eine einlässliche Interessenabwägung zur Frage der Bewilligungsfähigkeit der Beschattungsanlagen vorgenommen. Sie kam dabei zum Schluss, das öffentliche Interesse am Erhalt des Ortsbildes resp. der Umgebung sei höher zu gewichten als das private Interesse der Beschwerdeführerin an der Beibehaltung der Anlagen. Die Beschwerdeführerin macht zwar geltend, die genannte Interessenabwägung sei bundesrechtswidrig. Sie stützt sich dabei aber einzig auf die - wie ausgeführt - als unzulässige echte Noven nicht zu berücksichtigenden jüngsten Bauvorhaben der Gemeinde (vgl. vorne E. 7.3). Nach dem Gesagten muss es bei der Verweigerung einer nachträglichen Baubewilligung für die Strukturen 1 und 2 sein Bewenden haben.