Citation: 5A_226/2015 E. 1.4

1.4. Ob die Beschwerdeführerin vor dem Kantonsgericht Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege oder eine Parteientschädigung hatte, entscheidet sich nach dem kantonalen Verfahrensrecht resp. der als kantonales Recht zur Anwendung kommenden ZPO (vgl. Art. 439 Abs. 3 i.V.m. Art. 450f ZGB; Urteil 5A_254/2014 vom 5. September 2014 E. 2.1 mit Hinweisen). So bezog sich die Vorinstanz für den Verzicht auf die Erhebung von Verfahrenskosten auf Art. 63 Abs. 3 EG ZGB und für die unentgeltliche Rechtspflege auf Art. 60 Abs. 2 EG ZGB i.V.m. Art. 117 ff. ZPO. Betreffend Parteientschädigung ist ebenfalls Art. 60 Abs. 2 EG ZGB zu beachten. Soweit die ZPO als kantonales Recht zur Anwendung gelangt, können nur verfassungsmässige Rechte (namentlich das Willkürverbot) als verletzt gerügt werden (BGE 139 III 225 E. 2.2 f. S. 230 f. mit Hinweisen; in Bezug auf die Parteientschädigung: Urteile 5A_379/2014 vom 4. Juli 2014 E. 1; 5A_826/2012 vom 5. Dezember 2012 E. 2; zum Willkürbegr iff: BGE 138 I 49 E. 7.1 S. 51; 137 I 1 E. 2.4 S. 5). Verfassungsverletzungen und die Verletzung kantonalen Rechts werden in höchster Instanz nur geprüft, wenn sie in der Beschwerde an das Bundesgericht gerügt und gehörig begründet werden (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 134 I 83 E. 3.2. S. 88; 133 IV 286 E. 1.4 S. 287; je mit Hinweisen). In der Besc hwerde wird jedoch weder eine willkürliche Anwendung kantonalen Rechts noch die Verletzung eines verfassungsmässigen Rechts geltend gemacht. Entsprechend kann auf die Beschwerde nicht eingetreten werden.