Citation: 9C_756/2016 E. 2.2

2.2. Unbestrittenermassen sind die Prämienforderungen für die Monate November und Dezember 2013 während des ehelichen Zusammenlebens des Beschwerdegegners und seiner Ehefrau entstanden. Anhaltspunkte dafür, dass das Ehepaar in dieser Zeitspanne faktisch oder richterlich getrennt gewesen wäre, bestehen keine (vgl. auch die letztinstanzlich neu aufgelegte Adressauskunft der Stadt C.________ vom 21. Oktober 2016, die, da durch den kantonalen Entscheid veranlasst, ein gemäss Art. 99 Abs. 1 BGG zulässiges neues Beweismittel darstellt). Nach den dargelegten Grundsätzen, wonach die Ehegatten für die Prämien der obligatorischen Krankenpflegeversicherung solidarisch haften, hat der Beschwerdegegner im vorliegenden Fall - entgegen der vorinstanzlichen Betrachtungsweise, welche insofern Bundesrecht verletzt und daher zu korrigieren ist (E. 1 hiervor) - auch für die fraglichen Prämien seiner Ehefrau B.A.________ in der Höhe von gesamthaft Fr. 529.50 (November und Dezember 2013: je Fr. 264.75) samt den darauf entfallenden Mahnspesen im Betrag von Fr. 30.- sowie Verzugszins von 5 % seit 16. November 2013 einzustehen. Der Rechtsvorschlag in der Betreibung Nr.... des Betreibungsamtes (Zahlungsbefehl vom 15. Juli 2014) ist in diesem Umfang ebenfalls aufzuheben.