Citation: 4A_464/2019 E. 5.1

5.1. Die Vorinstanz trat damit zu Recht mangels Feststellungsinteresse auf die Klage der Beschwerdeführerin nicht ein. Die Vorinstanz führte nach der Verneinung des Feststellungsinteresses zusätzlich aus, dass die Beschwerdegegnerin "zudem" ihre Passivlegitimation bestreite. Die Vorinstanz prüfte auch diesen Vorwurf und kam zum Schluss, am Prozess über die Feststellung der Gültigkeit des Aktientauschvertrages müssten sämtliche Vertragsparteien beteiligt sein. Die Beschwerdeführerin habe somit notwendigerweise gegen die Beschwerdegegnerin und E.________ als passive Streitgenossen vor dem gleichen Gericht im gleichen Verfahren auf Feststellung der Ungültigkeit des Aktientauschvertrages zu klagen. Es fehle deshalb der Beschwerdegegnerin im vorliegenden Verfahren an der Passivlegitimation, "was zur Abweisung der Klage führen würde, soweit auf diese entgegen dem vorne Gesagten überhaupt eingetreten werden könnte". Die Vorinstanz kam somit mit anderen Worten in der Hauptbegründung zum Schluss, dass auf die Klage der Beschwerdeführerin mangels Feststellungsinteresse nicht einzutreten ist. In einer weiteren, selbstständig tragenden Begründung, einer Eventualerwägung, verneinte sie die Passivlegitimation der Beschwerdegegnerin. An dieser doppelten Begründung vermag auch nichts zu ändern, dass die Vorinstanz im Dispositiv entschied, dass die Klage abgewiesen werde, soweit darauf einzutreten sei, obschon es richtig gewesen wäre, der Haupterwägung folgend einzig auf die Feststellungsklage der Beschwerdeführerin nicht einzutreten.