Citation: 4A_258/2018 E. 3.1

3.1. Sie rügt, die Vorinstanz habe verkannt, dass die Höhe der Provision der Vereinbarung der Parteien obliege. Unter Hinweis auf die Akten macht sie geltend, es sei vereinbart worden, die Beschwerdegegnerin könne einen höheren Verkaufserlös als Fr. 65'000.-- als Provision behalten, was im Umkehrschluss bedeute, dass bei einem Verkaufspreis unter Fr. 65'000.-- kein Anspruch auf Provision bestehe. Indem die Vorinstanz nicht darlege, weshalb nicht von dieser Vereinbarung auszugehen sei, habe sie Art. 432 OR und Art. 8 ZGB verletzt. Betreffend die Provisionsvereinbarung legt die Beschwerdeführerin in ihrer Beschwerde rechtsgenüglich dar, dass sie den Bestand einer solchen Vereinbarung bereits in den vorinstanzlichen Verfahren behauptet und dazu entsprechende Beweise angeboten hat. Die Vorinstanz hat sich aber damit nicht auseinandergesetzt, da sie ohne weitere Begründung nicht von einem vereinbarten Weiterverkaufspreis von Fr. 65'000.-- ausging und entsprechend auch nicht von einem davon abhängigen Provisionsanspruch. Im Rahmen der Rückweisung zur Feststellung des vereinbarten Weiterverkaufspreises (vgl. E. 2.3.3 hiervor) wird sich die Vorinstanz dann auch zur behaupteten Provisionsvereinbarung in Abhängigkeit vom Kaufpreis zu äussern haben.