Citation: 9C_164/2023 E. 3.2.2

3.2.2. Entgegen dem Beschwerdeführer gibt sodann auch zu keinen Beanstandungen Anlass, dass die Vorinstanz die Frage, ob die Wohnungen an der Strasse xxx/Strasse yyy dem Geschäftsvermögen zuzuordnen sind und damit Einkommen aus selbstständiger Erwerbstätigkeit vorliegt, in ihrem zweiten Urteil vom 19. Dezember 2022 keiner erneuten Prüfung unterzog. Ihr Hinweis, es liege insoweit eine res iudicata vor, ist dahingehend zu verstehen, dass sie sich an ihren eigenen Rückweisungsentscheid gebunden sah, was bundesrechtskonform ist (vgl. Urteil 9C_883/2017 vom 28. Februar 2018 E. 4.3.1). In den damaligen Erwägungen, auf welche im Dispositiv des ersten Urteils vom 23. März 2022 verwiesen wurde, war die Vorinstanz zum Schluss gelangt, dass auf Geschäftsvermögen zu schliessen sei bzw. Einkommen aus selbstständiger Erwerbstätigkeit vorliege, sich aber eine Rückweisung zu weiteren Abklärungen hinsichtlich der Höhe der Beiträge rechtfertige, weil auf die Steuermeldungen, die sie für offensichtlich falsch hielt, nicht abgestellt werden könne und weitere Korrekturen in masslicher Hinsicht angezeigt seien. Es ist nicht nachvollziehbar, wie der anwaltlich vertretene Beschwerdeführer bei dieser Sachlage erwarten konnte, die Vorinstanz werde die Frage der Zuordnung zum Privat- oder Geschäftsvermögen (ungeachtet des bereits Entschiedenen) nochmals prüfen. Eine Verletzung des Überraschungsverbotes ist unter diesen Umständen nicht ersichtlich.