Citation: 5A_878/2023 E. 1.1

1.1. Das Bundesgericht vereinigt zwei oder mehrere Verfahren (Art. 71 BGG i.V.m. Art. 24 BZP [SR 273]), wenn mehrere Beschwerden gegen dasselbe Urteil erhoben wurden, die dieselben Parteien und dieselben Verhältnisse betreffen, und ihnen derselbe Sachverhalt zugrunde liegt (BGE 133 IV 215 E. 1 [einleitend]; Urteil 5A_939/2022 vom 6. Juni 2023 E. 1.1 mit Hinweis); im Vordergrund steht die Vermeidung sich widersprechender Urteile in der gleichen Sache. Die Beschwerdeführerin verlangt die Vereinigung des vorliegenden Verfahrens mit den Verfahren 5A_588/2023 und 5A_784/2023. Sie begründet ihren Antrag damit, in allen drei Beschwerden gehe es um dasselbe "Gesuch um rasche Wiederaufgleisung des Kontakts der Beschwerdeführerin mit ihren Kindern." Dies ist unzutreffend. Im Verfahren 5A_588/2023 geht es um die Rechtmässigkeit der Abweisung der unentgeltlichen Rechtspflege für das Verfahren vor der KESB, eine Rechtsverzögerungs- bzw. Rechtsverweigerungs- und Aufsichtsbeschwerde sowie um das Honorar des unentgeltlichen Rechtsvertreters der Beschwerdeführerin für das entsprechende obergerichtliche Verfahren (Sachverhalt Bst. A.d.b). Dem Verfahren 5A_784/2023 liegt der Entscheid des Obergerichts vom 28. September 2023 zugrunde, mit welchem es den Antrag der Beschwerdeführerin abgewiesen hat, für die Dauer des obergerichtlichen Verfahrens vorläufig unbegleitete Besuche anzuordnen (Sachverhalt Bst. B.b). Das vorliegende Verfahren betrifft den Ausstand der KESB und das Besuchsrecht der Beschwerdeführerin bis Juli 2024. Damit liegt den Verfahren weder derselbe (Prozess-) Sachverhalt zugrunde noch sind dieselben Rechtsfragen zu beantworten, womit eine Gefahr sich widersprechender Urteile nicht besteht. Der Antrag auf Verfahrensvereinigung ist daher abzuweisen.