Citation: 1C_95/2016 E. 3.2

3.2. Soweit die Beschwerdeführer vorbringen, die Weganlage könne keinen Erschliessungscharakter aufweisen, da sie bloss saisonal und nicht ganzjährig offen stehe, übersehen sie, dass diese in erster Linie ein anderes öffentliches Interesse verfolgt. Wie bereits ausgeführt, entsteht im oberen Bereich des Alpmatten-Skilifts ein Nutzungskonflikt zwischen Fussgängern und Wanderern einerseits und Skifahrern andererseits. Um diesen zu beheben, soll durch die geplante Wegverbindung ein Zugang zum bestehenden Weg direkt unterhalb der Kreuzung mit dem Skilifttrassee geschaffen werden. Diese Massnahme dient zweifellos dem Schutz der Verkehrsteilnehmer, insbesondere der Fussgänger, und damit der öffentlichen Sicherheit, Ordnung und Gesundheit, kann doch damit das Konfliktpotenzial und Unfallrisiko wesentlich verringert werden. Insofern ist der Vorinstanz darin zuzustimmen, dass an der Erstellung der Wegverbindung mit Stahltreppe ohne Weiteres ein gewichtiges öffentliches Interesse besteht. Ob durch die Weganlage gleichzeitig Bauland erschlossen werden kann, ist dabei bloss von untergeordneter Bedeutung. Zudem ist nicht ersichtlich, wie der bestehende Schräglift den beschriebenen Nutzungskonflikt lösen könnte. Wie den beigebrachten Plänen entnommen werden kann, liegt dieser weiter westlich. Zwar ist nicht von der Hand zu weisen, dass insbesondere die Bewohner der Alpmatten ihn regelmässig benutzen. Der Schräglift vermag aber für Fussgänger und Wanderer, die auf dieses öffentliche Transportmittel verzichten und stattdessen den bestehenden Weg benutzen wollen, um in den weiter östlich und höher gelegenen Teil des Dorfes zu gelangen, mit Blick auf die heikle Passage im oberen Bereich des Alpmatten-Skilifts keine Abhilfe verschaffen.