Citation: 1C_632/2013 E. A

Am 26. November 2012 erstattete X.________ bei der Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich (nachfolgend: Staatsanwaltschaft) Strafanzeige gegen A.________, B.________, C.________ und D.________, allesamt Angehörige der Kantonspolizei Zürich (nachfolgend: Kantonspolizei), wegen einfacher Körperverletzung (Art. 123 StGB), eventuell Tätlichkeiten (Art. 126 StGB), Sachbeschädigung (Art. 144 StGB), Nötigung (Art. 181 StGB), Freiheitsberaubung (Art. 183 StGB), Hausfriedensbruch (Art. 186 StGB) und Amtsmissbrauch (Art. 312 StGB). Die Anzeige steht im Zusammenhang mit einem Einsatz vom 27. August 2012, anlässlich welchem die Kantonspolizei gegen den Willen von X.________ in dessen Wohnung eingedrungen war und nach einer Untermieterin gesucht hatte, die vom Arbeitgeber als seit einigen Tagen vermisst gemeldet worden war. Die Akten wurden am 22. Februar 2013 via Leitung der Staatsanwaltschaft und Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich (nachfolgend: Oberstaatsanwaltschaft) an das Obergericht des Kantons Zürich überwiesen mit dem Antrag, es sei über die Erteilung bzw. Nichterteilung der Ermächtigung zur Durchführung einer Strafuntersuchung zu entscheiden. Die Staatsanwaltschaft stellte sich dabei auf den Standpunkt, die Ermächtigung sei zu verweigern, da nach summarischer Prüfung des Falles kein deliktswesentlicher Verdacht vorliege. Mit Beschluss vom 27. Mai 2013 lehnte es das Obergericht ab, die Ermächtigung zur Strafverfolgung der angezeigten Personen zu erteilen.