Citation: 5A_753/2014 E. 2.5

2.5. Diese Vorbringen lassen den angefochtenen Entscheid nicht als bundesrechts- oder gar verfassungswidrig erscheinen. Er gibt eine Rechtsprechung des Bundesgerichts wieder, welche - auch aufgrund der Ausführungen in der Beschwerde - zu ändern kein Anlass besteht. Die Lehre hat der Auslegung von Art. 154 Abs. 1 SchKG durch das Bundesgericht denn auch seit jeher zugestimmt, soweit sie sich dazu geäussert hat (JAEGER, Das Bundesgesetz betreffend Schuldbetreibung und Konkurs, Bd. I, 1911, N. 10 zu Art. 154; GILLIÉRON, Commentaire de la loi fédérale sur la poursuite pour dettes et la faillite, Bd. II, 2000, N. 17 zu Art. 154; FOËX, in: Commentaire romand, Poursuite et faillite, N. 21 zu Art. 154). Damit bleibt es dabei, dass die minimale Verwertungsfrist für ein Grundpfand durch das Rechtsöffnungsverfahren nicht unterbrochen wird. Das Verwertungsbegehren erweist sich infolgedessen nicht als verfrüht.