Citation: 1C_113/2023 E. 3.1

3.1. Streitig ist zunächst der Erneuerungsbedarf der St. Gallerstrasse. Der Regierungsrat hielt im angefochtenen Beschluss fest, der Sanierungsbedarf der St. Gallerstrasse sei mittels Belags- und Fundationsuntersuchungen nochmals genau geprüft worden. Es habe sich herausgestellt, dass ab der Stadtgrenze Winterthur die ersten rund 240 m in einem guten Zustand seien; die übrigen Bereiche, und somit auch das die Beschwerdeführerin betreffende Teilstück, seien gemäss der Zustandserfassung zu sanieren. Das Verwaltungsgericht bestätigte dies. Es hielt fest, die Fotos des technischen Berichts sowie die Aufnahmen der Orthofotos von 2019 im GIS-Browser (maps.zh.ch) zeigten diverse Belagsflicke und Risse. Die letzte Sanierung der Strasse habe im Jahr 2002 stattgefunden, der Strassenbelag gehe daher langsam dem Ende seiner Haltbarkeit entgegen. Die Beschwerdeführerin bestreitet den Sanierungsbedarf, vermag aber nicht aufzuzeigen, inwiefern der vom Verwaltungsgericht festgestellte Sachverhalt offensichtlich unrichtig ist. Sie bestätigt vielmehr selbst, dass auf den Fotos "Belagsflicke" zu sehen seien. Dass diese auf Grabarbeiten für Leitungsverlegungen (und nicht auf Reparaturarbeiten am Strassenbelag) zurückzuführen sind, erscheint irrelevant, da auch durch Grabarbeiten bedingte Nähte und Anschlüsse erfahrungsgemäss Schwachstellen darstellen, von denen Risse ausgehen können (vgl. z..B. ASTRA, Anforderungen an Anschlussfugensysteme in Asphaltdecken - Teil 1: Praxiserfahrung, September 2014, S. 7). Im Übrigen gibt es auch keinen Anlass, die Ergebnisse der Detailuntersuchungen von Belag und Fundation durch das TBA als kantonale Fachinstanz in Frage zu stellen.