Citation: 6B_1208/2020 E. 6.1.3

6.1.3. Nach den tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz wurden die Verteidigungsrechte des Beschwerdeführers und des Mitangeklagten C.________ bei der Beweiserhebung im ersten Berufungsverfahren unbestrittenermassen vollumfänglich gewahrt. Beide Angeklagten hätten zusammen mit ihren Verteidigern ihre Teilnahmerechte wahren und Ergänzungsfragen stellen können (angefochtenes Urteil S. 57). In der erstinstanzlichen Hauptverhandlung sowie der ersten Berufungsverhandlung wurde sodann unter anderem G.________ als Zeuge befragt (erstinstanzliches Urteil S. 30; Urteil des Appellationsgerichts vom 30. Oktober 2017 S. 7). Dabei stand es dem Beschwerdeführer ohne Weiteres offen, diesem Fragen zu stellen. Dasselbe gilt in Bezug auf H.________. Der Beschwerdeführer konnte diesem anlässlich der erstinstanzlichen Hauptverhandlung Fragen stellen, auch wenn jener daran noch als Mitangeklagter teilgenommen hat. Zudem wurde jener in der zweiten Berufungsverhandlung als Zeuge befragt, bei welcher der Beschwerdeführer wiederum Gelegenheit zur Stellung von Gegenfragen hatte (angefochtenes Urteil S. 58). Wie der Beschwerdeführer bei dieser Sachlage vorbringen kann, er habe die Zeugen nie befragen können (Beschwerde S. 69), erschliesst sich nicht. Soweit der Beschwerdeführer schliesslich rügt, er habe im Kontext des Schuldspruchs der ungetreuen Geschäftsbesorgung wegen der vom Mitangeklagten C.________ von der P.________ AG (bzw. - nach deren Umstrukturierung - Q.________ AG) zu Unrecht bezogener Retrozessionen dem Zeugen O.________ keine Ergänzungsfragen stellen können, verkennt er zunächst, dass dieser vom Mitangeklagten C.________ als Entlastungszeuge angerufen worden ist. Auf dessen Einvernahme durfte die Vorinstanz zudem in willkürfreier antizipierter Beweiswürdigung verzichten (angefochtenes Urteil S. 112; vgl. auch Parallelverfahren 6B_85/2021 E. 21.5).