Citation: 2C_86/2014 E. 2

Wäre auf die Beschwerde einzutreten und die Fernhaltemassnahme unter dem Blickwinkel der Vereinbarkeit mit Art. 8 EMRK zu überprüfen, wäre sie im Sinne der Ziff. 2 dieser Bestimmung gerechtfertigt. Sie beruht auf einer gesetzlichen Grundlage (Art. 62 Bst. c AuG) und liegt im überwiegenden öffentlichen Interesse. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte stützt sich bei der Beurteilung der Zulässigkeit aufenthaltsbeendender Massnahmen im Rahmen von Art. 8 Ziff. 2 EMRK auf die gleichen Aspekte wie das Bundesgericht (vgl. BGE 139 I 16 E. 2.2.2 und 139 I 31 E. 2.3.3).Der Beschwerdeführer ist auf Grund seiner langen Aufenthaltsdauer mit seinem Aufnahmestaat sicher stark verwurzelt, wenn auch ein erheblicher Teil seiner Aufenthaltsdauer auf die aufschiebende Wirkung von Rechtsmitteln zurück zu führen ist.Zu Ungunsten des Beschwerdeführers fällt in Betracht, dass er immer wieder und zwar auch als Erwachsener delinquiert hat. Handelt es sich dabei auch nicht um sehr schwere Straftaten, sind sie doch weit vom Bereich der blossen Bagatelldelinquenz entfernt und müssen vom Gastland nicht hingenommen werden. Dies umso weniger, als der Beschwerdeführer seit der ersten strafrechtlichen Verurteilung bis in die jüngste Gegenwart nie über einen längeren Zeitraum deliktsfrei gelebt hat, so dass kein Anlass besteht, von einem künftigen, rechtstreuen Verhalten auszugehen. Zu keiner anderen Beurteilung führt die lange Anwesenheit des Beschwerdeführers in der Schweiz, vermochte er sich hier doch weder beruflich noch sozial zu integrieren. Die Rückkehr nach Mazedonien dürfte ihn sodann nicht vor übermässige Schwierigkeiten stellen, hat er doch seine Kindheit und einen Teil seiner Jugend dort verbracht und bis zum Alter von 13 Jahren die Schulen besucht. Damit steht fest, dass der Beschwerdeführer die dortige Sprache in Wort und Schrift beherrscht und ihm die kulturellen Gebräuche seines Heimatlandes nicht fremd sind. Damit ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.