Citation: 4A_124/2022 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz führte dazu aus, dass die offenbar vorbehaltlose Zahlung der beim Beschwerdeführer zwischen Oktober 2015 und 3. Juni 2016 angefallenen Anwaltskosten durch die Beschwerdegegnerin schon deshalb keine konkludente Vertragsänderung im Sinne eines Verzichts auf das Subsidaritätserfordernis habe bewirken können, weil die Parteien im Arbeitsvertrag vereinbart hätten, dass sämtliche Änderungen oder Ergänzungen des Vertrags sowie seiner Anhänge zu ihrer Gültigkeit der Schriftform bedürfen und die vorbehaltene Schriftform auch für eine Änderung der Zusatzvereinbarung vom 30. April 2011 gelte. Im Übrigen weise der Beschwerdeführer auf keine Aktenstellen hin, in denen tatsächliche Umstände vorgetragen worden seien, die einen solchen (Rechts) schluss erlauben würden.