Citation: 8C_347/2014 E. 4.2.3

4.2.3. Sodann hat das Bundesgericht in BGE 116 V 246 zwar ein Abweichen vom dargelegten Grundsatz bei einem Versicherten zugelassen, bei welchem aufgrund der gegebenen Verhältnisse davon ausgegangen werden konnte, er werde mittels der vorgesehenen beruflichen Eingliederungsmassnahmen der IV eine Stelle beim bisherigen Arbeitgeber behalten können. Das Bundesgericht erkannte, unter diesen Umständen könne vom Versicherten vernünftigerweise nicht verlangt werden, vor Abschluss der beruflichen Massnahmen die Stelle zu wechseln. Der Invaliditätsgrad sei daher provisorisch nach Massgabe der Arbeitsfähigkeit beim bisherigen Arbeitgeber festzusetzen (BGE 116 V 246 E. 3b/aa S. 252 f.; vgl. auch RUMO-JUNGO/HOLZER, Bundesgesetz über die Unfallversicherung, 4. Aufl., S. 146). Ein solcher Ausnahmefall liegt hier aber nicht vor. Der Beschwerdeführer hat die beim Unfall innegehabte Stelle kurz danach verloren und es bestehen keine Anhaltspunkte für eine auch nur annähernd so stabile und Erfolg versprechende Reintegration wie sie BGE 116 V 246 zugrunde lag.