Citation: 6B_1332/2016 E. 3.4.2

3.4.2. Der erste Absatz der Regelung umschreibt einen Bereich, den der Spieler vor dem Abschlag kontrollieren und der frei sein muss ("[...] standing close by or in a position to be hit [...]"; "nahe bei ihnen oder sonst wie so steht, dass ihn Schläger, Ball [...] treffen könnten"). Eine solche Gefahrenzone kann nicht allgemein gültig formuliert werden. Die Vorsicht, zu der ein Täter verpflichtet ist, wird letztlich durch die konkreten Umstände und seine persönlichen Verhältnisse bestimmt, weil naturgemäss nicht alle tatsächlichen Gegebenheiten in Vorschriften gefasst werden können (BGE 135 IV 56 E. 2.1 S. 64 mit Hinweisen). Entsprechende Kriterien können im Golfsport zum Beispiel die Spielstärke ("Handicap"), das Vorhandensein allfälliger Schutzvorrichtungen, die Ortskenntnisse der Spieler sowie die konkreten Platz- und Wetterverhältnisse sein. Insoweit ist dem Beschwerdeführer beizupflichten, wonach eine solche Gefahrenzone je nach Spieler unterschiedlich weit und breit definiert werden muss.