Citation: 9C_724/2015 E. A

A.________, geboren 1980, verfügt über eine abgeschlossene Ausbildung als Metzger. Am 13. November 2002 erlitt er anlässlich eines operativen Eingriffs eine Nervenverletzung an der adominanten linken Hand, die mehrere Folgeoperationen erforderte. Unter Hinweis auf Ellbogen-, Arm- und Handbeschwerden meldete er sich am 28. März 2003 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle des Kantons Zürich führte medizinische und erwerbliche Abklärungen durch. Berufliche Massnahmen (zugesprochen mit Mitteilungen vom 29. Juni 2004 und 12. Mai 2006) wurden vorzeitig abgebrochen. Mit Verfügungen vom 31. März und 11. April 2008 sprach die IV-Stelle A.________ eine Dreiviertelsrente (ab Januar 2004 bis Dezember 2005 sowie ab April 2008) zu. Am 11. Dezember 2009 verfügte sie die Zusprechung einer ganzen Rente ab Januar 2009, am 11. Februar 2010 überdies eine Hilflosenentschädigung bei Hilflosigkeit leichten Grades ab Januar 2008. Zwischen November 2010 und April 2012 wurde A.________ im Auftrag der für den Operationsschaden leistungspflichtigen Haftpflichtversicherung observiert. Gestützt auf die der IV-Stelle übermittelten Ergebnisse und nach Eingang des Revisionsfragebogens vom 24. November 2011 verfügte diese am 10. und 11. Dezember 2012 die sofortige Sistierung von Hilflosenentschädigung und Rente. Eine dagegen erhobene Beschwerde von A.________ wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich mit Entscheid vom 15. März 2013 ab. Nach Eingang eines polydisziplinären Gutachtens des ABI Ärztliches Begutachtungsinstitut GmbH, Basel, vom 20. August 2013 und Beantwortung von Zusatzfragen durch die Gutachter sowie nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren hob die IV-Stelle sowohl die Rente wie auch die Hilflosenentschädigung wiedererwägungsweise auf (Verfügungen vom 19. Juni 2014).