Citation: 4D_3/2015 E. 3.1.2

3.1.2. Mit diesen Erwägungen der Vorinstanz setzt sich die Beschwerdeführerin nicht auseinander, womit sich ihre Rüge von vornherein als unbegründet erweist. Vielmehr scheint sie in genereller Hinsicht zu bestreiten, mit der Beschwerdegegnerin ein Vertragsverhältnis eingegangen zu sein. Dies solle sich ihrer Ansicht nach unter anderem daraus ergeben, dass die Verkäuferin die Kosten der Zusatzarbeiten in ihrer Mehrpreiszusammenstellung vom 1. Dezember 2009 aufgelistet habe. Dies sei Beweis ("une preuve pertinente et incontestable") dafür, dass einzig die Verkäuferin mit der Beschwerdegegnerin ein Vertragsverhältnis eingegangen sei, weshalb die Beschwerdeführerin nicht zur Zahlung der Zusatzarbeiten angehalten werden könne. Dabei übergeht sie jedoch die Feststellungen der Vorinstanz, wonach der Mehrpreiszusammenstellung der Verkäuferin keine Bedeutung zukomme, da das Verhalten der Verkäuferin diesbezüglich sowohl der vereinbarten Kostenregelung zwischen ihr und der Beschwerdeführerin als auch ihrer früheren Mitteilung vom 21. September 2009 an die Beschwerdegegnerin widerspreche, worin sie der Beschwerdegegnerin den Vertreter der Beschwerdeführerin als Rechnungsadresse für die Entschädigung der fraglichen Arbeiten angegeben habe. Inwiefern diese Feststellung verfassungsmässige Rechte verletzen sollte, zeigt die Beschwerdeführerin nicht auf. Ebenso wenig vermag die Beschwerdeführerin eine Verletzung des Willkürverbots aufzuzeigen, soweit sie vorbringt, die Vorinstanz habe verkannt, dass die Auftragsbestätigung einzig für und an die Verkäuferin und damit eben nicht an die Beschwerdegegnerin erfolgt sei, was Beweis dafür sei, dass sie nur mit der Verkäuferin ein Vertragsverhältnis habe eingehen wollen. Auch wenn dies zwar insoweit zutrifft, dass die Beschwerdeführerin die Auftragsbestätigung (nur) der Verkäuferin zugestellt hat, verkennt die Beschwerdeführerin, dass sie selber der Verkäuferin bei der Übermittlung der Auftragsbestätigung geschrieben hat: "Please find attached the five signed pages, as request for Mr B.B.________". Wie die Vorinstanz festgehalten hat, war die Verkäuferin lediglich eine Botin zwischen den Parteien, der Werkvertrag jedoch wurde zwischen der Beschwerdeführerin und der Beschwerdegegnerin geschlossen.