Citation: 7B.79/2003 22.05.2003 E. 2

Soweit sich die Beschwerdeführerin zudem gegen die Neuberechnung der pfändbaren Quote unter Berücksichtigung des Vorrechts der Unterhaltsgläubigerin auf Eingriff in das Existenzminimum des Schuldners wendet, ist sie diesbezüglich durch den angefochtenen Entscheid nicht beschwert. Insoweit kann ebenfalls nicht auf die Beschwerde eingetreten werden. Im Übrigen ist anzumerken, dass der Kantonsgerichtsausschuss in seinem Entscheid die Voraussetzungen für einen Eingriff in das Existenzminimum des Schuldners korrekt dargelegt hat (BGE 111 III 13 E.5 S. 15; 116 III 10 E. 2 S. 12; 123 III 332 E. 1 S. 333). Die Anweisung an das Betreibungsamt, den Notbedarf für die Beschwerdeführerin sowie den Schuldner zu berechnen und anschliessend das Einkommen des Schuldners so zu verteilen, dass beide prozentual die gleiche Einbusse erleiden, ist nicht zu beanstanden. Auf Grund der anstehenden Neuberechnung ist denn auch im Moment das Ergebnis der Pfändung noch offen.