Citation: U 28/05 08.07.2005 E. 3

3.1 Materiell geht es einzig um die Frage, ob die vom Beschwerdeführer geklagten körperlichen Leiden (insbesondere chronische Hyperventilation und laryngeale Dyskinesie) die natürliche Folge der mit Nichteignungsverfügung vom 25. Juli 1994 anerkannten Berufskrankheit sind. In den früheren Entscheiden finden sich die materiellrechtlichen Grundlagen zur Beurteilung dieser Frage dargelegt, weshalb sich Wiederholungen erübrigen. 3.2 Dem Beschwerdeführer ist darin beizupflichten, dass Co-Chefarzt Dr. med. S.________ bei seiner Antwort gemäss Schreiben vom 21. Januar 2003 offensichtlich von einer unrichtigen Rechtsauffassung ausgegangen ist. Der von ihm erwähnte qualifizierte Kausalzusammenhang - nämlich dass die Anerkennung einer Berufskrankheit nach Art. 9 Abs. 1 UVG eine vorwiegende Einwirkung durch die berufliche Exposition voraussetzt (BGE 117 V 354 Erw. 2a) - ist zu unterscheiden von der Frage, ob die solchermassen einmal anerkannte Berufskrankheit zu weiteren (sekundären) Gesundheitsschädigungen führt. Nur diese zweite Frage stellt sich im Falle des Beschwerdeführers noch. Hier genügt unter Umständen eine nicht vorwiegende, d.h. mit weniger als 50 % quantifizierte Mitursächlichkeit, die aber für sich zumindest überwiegend wahrscheinlich bewiesen sein muss. Die unrichtige Rechtsauffassung des Dr. med. S.________ - welche von der Vorinstanz im angefochtenen Entscheid keineswegs verkannt worden ist - ändert aber nichts daran, dass der fachkundige Arzt eine Nachwirkung der seinerzeit anerkannten Berufskrankheit über 5½ Jahre hinaus nach Stopp der Exposition ohne Wenn und Aber als nicht bewiesen ansieht. Es bestehen nach der gesamten medizinischen Aktenlage keine Anhaltspunkte für die Annahme, dass sich Dr. med. S.________ zur hier streitigen Zusammenhangsfrage anders geäussert hätte, wenn ihm der Unterschied zur Beweislage bei der Anerkennung einer Berufskrankheit als solche bewusst gewesen wäre. Im Kontext des gesamten Gutachtens vom 30. März 2000 gelesen, bestätigt der berichtigte Satz auf Seite 9 des Gutachtens nur das, was sonst aus der Administrativexpertise hervorging: Die nicht zumindest mit Wahrscheinlichkeit beweisbare weitere Einwirkung der berufsbedingten Grundkrankheit nach einem Expositionsstopp über mehrere Jahre hinweg. Damit ist der kantonale Gerichtsentscheid zu bestätigen. Sämtliche weiteren Einwendungen in der Verwaltungserichtsbeschwerde vermögen daran nichts zu ändern.