Citation: 6B_1121/2022 E. 2

Die Vorinstanz tritt auf die Beschwerde des Beschwerdeführers mit der Begründung nicht ein, dass dieser nicht im Sinne von Art. 382 Abs. 1 StPO beschwerdelegitimiert sei. Ein rechtlich geschütztes Interesse an der Aufhebung oder Änderung eines Entscheides liege nur vor, wenn die beschwerdeführende Person selbst in ihren eigenen Rechten unmittelbar und direkt betroffen sei, mithin die angefochtene hoheitliche Verfahrenshandlung einen direkten, sofort ersichtlichen Einfluss auf die eigene Rechtsstellung der beschwerdeführenden Person habe. Eine blosse Reflexwirkung genüge nicht. Dementsprechend sei nicht beschwerdelegitimiert, wer sich gegen die Kosten- und Entschädigungsregelung zulasten anderer Verfahrensbeteiligter wende respektive sei der Beschwerdeführer dadurch, dass die Kosten dem Kanton Bern auferlegt worden seien, nicht unmittelbar und direkt in seinen eigenen Rechten betroffen. Auch als Staatsbürger sei dies nicht der Fall, umso weniger, als sein steuerrechtlicher Wohnsitz nicht im Kanton Bern zu sein scheine.