Citation: 8C_57/2020 E. C

Mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten lässt A.________ beantragen, in Aufhebung des kantonalen Entscheids sei festzustellen, dass die IV-Stelle weder berechtigt war, mit Verfügung vom 21. August 2019 die am 26. April 2018 rechtskräftig verfügten Assistenzbeiträge wiedererwägungsweise aufzuheben und die ab 1. Dezember 2017 bezahlten Assistenzbeiträge zurückzufordern bzw. mit den zukünftigen Assistenzbeiträgen zu verrechnen, noch die Hilflosenentschädigung und die vom Krankenversicherer vergüteten Grundpflegestunden vom versicherten Assistenzbedarf von mindestens 240 Stunden pro Monat in Abzug zu bringen. Eventuell seien der angefochtene Entscheid aufzuheben und die Angelegenheit an die Vorinstanz zurückzuweisen. Die IV-Stelle beantragt, die Beschwerde sei vollumfänglich abzuweisen und ihre Verfügung vom 21. August 2019 sei dahingehend zu bestätigen, dass der mit dem standardisierten Abklärungsinstrument "FAKT2" (nachfolgend: FAKT2) ermittelte Betrag bzw. die ermittelten Stunden für Grundpflegeleistungen der Krankenversicherung gemäss Art. 42sexies Abs. 1 lit. c IVG jeweils im Gesamttotal in Abzug gebracht werden dürften, auch wenn der mit FAKT2 ermittelte Hilfebedarf im Bereich der alltäglichen Lebensverrichtungen geringer sei als derjenige der KVG-Leistungen nach dem Kreisschreiben über den Assistenzbeitrag (KSAB) Rz. 4109. Das Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) schliesst ebenfalls auf Abweisung der Beschwerde und Bestätigung der Verfügung vom 21. August 2019.