Citation: 1P.34/2005 25.02.2005 E. 1

Zur Hauptsache stellt der Beschwerdeführer die Verwertbarkeit der Aussagen der Auskunftspersonen B.________ und N.________ in Frage, welche das Obergericht - neben den technischen Berichten über die Lichtsignalanlage - in die Beurteilung miteinbezog. Hierfür bezieht er sich insbesondere auf § 100 der Strafprozessordnung des Kantons Aargau (StPO) betreffend Zeugeneinvernahmen. Er übersieht indessen, dass die genannten beiden Personen nicht als formelle Zeugen einvernommen, sondern lediglich polizeilich befragt worden sind. Er legt nicht dar, dass eine polizeiliche Befragung im Rahmen der gerichtspolizeilichen Ermittlungen gemäss § 123 StPO unzulässig sein sollte und deren Ergebnisse im Rahmen der freien Beweiswürdigung nicht sollten berücksichtigt werden dürfen. Er bringt auch nicht vor, Anträge auf Einvernahme der Auskunftspersonen als Zeugen gestellt zu haben. Schliesslich verhält er sich widersprüchlich, wenn er einerseits die Unverwertbarkeit der Aussagen der beiden Personen verlangt und anderseits seine Schuldlosigkeit gerade aus deren Aussagen abzuleiten versucht. Demnach ist auf die Frage der Unverwertbarkeit der Aussagen von B.________ und N.________, welcher Streitfrage - wie nachfolgend aufgezeigt - ohnehin keine massgebliche Bedeutung zukommt, nicht weiter einzugehen.