Citation: 5P.396/2005 30.11.2005 E. A

Am 1. Oktober 2004 reichte der Verein X.________ (Beschwerdeführer) beim Bezirksgericht Visp gegen die AHV Ausgleichskasse Z.________ (Beschwerdegegnerin) eine Kollokationsklage ein mit dem Antrag, die Beschwerdegegnerin sei im Umfang von Fr. 46'738.35 gemäss Nachtragsverfügung vom 29. Juli 2004 nicht als Gläubigerin zuzulassen. Zur Begründung führte er aus, die A.________ AG habe das in ihrem Eigentum stehende Hotel X.________ in O.________ ab 1. November 2003 an die sich in Gründung befindliche B.________ AG vermietet, welche gemäss Mietvertrag auch die Anstellungsverträge der Mitarbeiter übernommen habe und somit Lohnschuldnerin sei. Am 17. Mai 2004 sei über die A.________ AG der Konkurs eröffnet worden. Am 29. Juli 2004 habe die Beschwerdegegnerin gegenüber dem Konkursamt Visp eine Nachzahlungsverfügung für die Abrechnungsperiode vom 1. November bis 31. Mai 2004 über Fr. 46'738.35 erlassen, wobei ab diesem Zeitpunkt die A.________ AG nicht mehr Lohnschuldnerin gewesen sei. Die Beschwerdegegnerin beantragte in der Klageantwort vom 16. November 2004 die kostenpflichtige Abweisung der Kollokationsklage. Sie legte dar, die B.________ AG sei bis anhin nicht gegründet worden und die damaligen Vertreter hätten keine einzige Massnahme getroffen, um den Mietvertrag umzusetzen. Der Beschwerdegegnerin sei denn auch nie gemeldet worden, dass die A.________ AG ihre Tätigkeit eingestellt habe und die B.________ AG den Betrieb führe. Im Gegenteil sei die Wintersaison 2003/2004 von der bisherigen Betriebsführung mit dem angestammten Personal betrieben worden.