Citation: 8C_181/2017 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz begründete ihr Nichteintreten damit, dass mit dem Urteil des Bundesgerichts 8C_626/2014 vom 6. Januar 2015 der geltend gemachte Rückerstattungsanspruch bereits rechtskräftig beurteilt worden sei. Einer Neubeurteilung der Frage hinsichtlich Zulässigkeit und Höhe der Rückforderung stehe daher das Prozesshindernis der abgeurteilten Sache entgegen. Dem als "Verfügung" bezeichneten Schreiben vom 21. Mai 2015 der IV-Stelle komme daher lediglich Aufforderungscharakter zu, die Rückerstattungssumme zu begleichen; eine anfechtbare Verfügung liege damit nicht vor. Die materiellen Vorbringen des Beschwerdeführers würden den Vollzug der Rückforderung betreffen, für deren Beurteilung das angerufene Gericht nicht zuständig sei, da sie schuldbetreibungsrechtlicher Natur seien. Weiter hätte der Beschwerdeführer die Behauptung der bereits getilgten Forderung nicht erst jetzt, sondern in den früheren Verfahren vorbringen müssen.