Citation: 4A_538/2017 E. B

Am 7. Oktober 2014 erhob die Klägerin beim Regionalgericht Oberland Klage gegen die Beklagte. Sie verlangte mit dem in der Replik angepassten Begehren, die Beklagte sei zu verpflichten, ihr EUR 80'000.-- (bzw. Fr. 81'701.50) nebst Zins zu 5 % seit dem 17. August 2013 sowie ein angemessenes Schmerzensgeld in der Grössenordnung von EUR 70'000.-- (bzw. Fr. 70'000.--) nebst Zins zu 5 % seit dem 17. August 2013 zu bezahlen. Weiter sei in der Betreibung Nr. xxxx des Betreibungsamtes Oberland, Dienststelle Oberland Ost, der Rechtsvorschlag vollumfänglich aufzuheben. Mit Entscheid vom 10. Juni 2016 wies das Regionalgericht die Klage ab. Es auferlegte die Gerichtskosten von Fr. 15'200.-- der Klägerin und verurteilte diese zur Zahlung einer Parteientschädigung von Fr. 43'151.90 an die Beklagte. Die dagegen von der Klägerin erhobene Berufung wies das Obergericht des Kantons Bern mit Urteil vom 6. September 2017 ab und bestätigte die erstinstanzliche Kostenregelung.