Citation: 8C_266/2019 E. 4.1

4.1. Bezüglich der erwerblichen Auswirkungen hat das kantonale Gericht sodann festgestellt, dass die Leistungsfähigkeit der Versicherten sowohl in der angestammten wie auch in einer angepassten Tätigkeit zu 60 % eingeschränkt sei, wobei die angestammte Tätigkeit als kaufmännische Angestellte am geeignetsten erscheine. Auszugehen sei daher vom selben Tabellenlohn für Validen- und Invalideneinkommen, weshalb die Ermittlung des Invaliditätsgrades mittels Prozentvergleich als zulässiger Variante des Einkommensvergleichs vorgenommen werden könne. Daraus ergebe sich ein Invaliditätsgrad von 60 %.