Citation: 1C_236/2014 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer macht dagegen geltend, ihm sei die Baubewilligung vom 5. Mai 2009 am 14. April 2011 ohne die "Ideenskizze" zugestellt worden. Aus dem Wortlaut der Bewilligung, die sich nur auf die Parzelle Nr. 971 bezogen habe, habe er nicht entnehmen können, dass sich die Bewilligung auch auf Parzelle Nr. 155 erstrecke. Er sei daher mit Schreiben vom 25. April 2011 wiederum an den Gemeindepräsidenten gelangt, um ihn auf den Widerspruch zwischen der Baubewilligung und der Auskunft hinzuweisen. Auch diese Eingabe sei jedoch als "Einsprache" gegen die Gartenanlage auf Parzelle Nr. 155 bezeichnet worden. Berücksichtige man die vorausgegangene Korrespondenz ("Einsprache" vom 5. April 2011) und den Umstand, dass er ein juristischer Laie sei, müsse die Eingabe vom 25. April 2011 als Rekurs verstanden werden, der rechtzeitig (innert 20 Tagen seit der Mitteilung vom 14. April 2011) erhoben worden sei. Die gegenteilige Auslegung der Vorinstanzen sei überspitzt formalistisch. Die Gemeinde wäre deshalb verpflichtet gewesen, die Eingabe dem Regierungsrat als Rekurs weiterzuleiten (Art. 3 des Schaffhauser Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 20. September 1971; im Folgenden: VRG/SH). Dieser hätte dann gemäss Art. 21 Abs. 2 VRG/SH eine Verbesserung bzw. Präzisierung der Rekursschrift verlangen können.