Citation: 8C_909/2013 E. 3.2

3.2. Diese zusammenfassende Beurteilung des Gutachtens des Instituts D.________ vom 20. Dezember 2012 durch die Vorinstanz zeigt auf, dass nicht bloss - wie von der Beschwerdeführerin geltend gemacht - eine andere Beurteilung eines im wesentlichen unveränderten Gesundheitszustandes vorliegt, sondern sich mehrere der in der MEDAS-Expertise vom 21. Juli 2000 noch als schwerwiegender beschriebene Befunde weniger gravierend präsentieren und einzelne davon sogar gänzlich dahingefallen sind. So fällt namentlich auf, dass im Gutachten des Instituts D.________ nicht mehr wie früher von einer psychisch bedingten Arbeitsunfähigkeit ausgegangen wird. Unter der Voraussetzung, dass die erwerblichen Auswirkungen des verbesserten Gesundheitszustandes ein hinreichendes Ausmass erreichen, ist daher gegen eine Herabsetzung des bisherigen Rentenanspruches nichts einzuwenden. Daran ändert der Einwand der Beschwerdeführerin nichts, dass sie sich nicht - wie von der Vorinstanz noch angenommen - erst als Reaktion auf den eine Rentenreduktion ankündigenden Vorbescheid vom 4. März 2013 zu einer Konsultation der Psychiaterin Frau Dr. med. B.________, veranlasst gesehen habe, sondern - wie der Expertise des Instituts D.________ vom 20. Dezember 2012 zu entnehmen sei - einen solchen Schritt schon früher in Betracht gezogen habe. Allein die Tatsache, dass über Jahre hinweg keine psychiatrische Behandlung mehr in Anspruch genommen wurde, lässt die vorinstanzliche Folgerung, wonach es an einer ernsthaften psychiatrischen Erkrankung fehle, indessen als zumindest vertretbar und jedenfalls nicht als offensichtlich unrichtig erscheinen. Dass ein solches Leiden kurz vor der von der Verwaltung anvisierten Rentenrevision neu oder wiederum aufgetreten wäre, ergibt sich jedenfalls weder aus dem im vorinstanzlichen Verfahren beigebrachten Attest der Frau Dr. med. B.________ vom 13. Mai 2013 noch aus dem Bericht über die psychiatrische Exploration durch Frau Dr. med. C.________ anlässlich der Begutachtung im Institut D.________. Eine Cancer-related Fatigue (vgl. BGE 139 V 346) wurde auch vom onkologischen Experten nicht diagnostiziert.