Citation: 1C_277/2021 E. 4.1

4.1. Nach den Beschwerdeführern ist die Messweise der Gebäudehöhe kantonal vorgegeben und steht nicht im Belieben der Gemeinden (vgl. § 45 Abs. 2 PBG/ZH). Namentlich stehe es nicht in der Kompetenz der Gemeinden von § 280 Abs. 1 PBG/ZH abzuweichen. Gemäss § 280 Abs. 1 PBG/ZH in der hier geltenden Fassung (vgl. Abs. 2 der Übergangsbestimmung zur Änderung des PBG/ZH vom 14. September 2015) sei die Gebäudehöhe von der jeweiligen Schnittlinie zwischen Fassade und Dachfläche auf den darunter liegenden gewachsenen Boden zu messen. Das Verwaltungsgericht stelle demgegenüber auf ein hypothetisches Gebäudeprofil ab, das einzig durch die Gebäude- und Firsthöhe gebildet und innerhalb dessen keine Gebäudehöhe gemessen werde. Das Gebäudeprofil sei indes nicht mit der zulässigen Gebäudehöhe gleichzusetzen, sondern regle bloss die möglichen Dachformen. Die Gebäudehöhe sei immer am tatsächlichen Gebäudekörper zu messen, insbesondere auch bei wie hier zurückgestaffelten Trauffassaden. Die Bestimmungen über die Gebäudehöhe regelten unter anderem das Erscheinungsbild von Gebäuden. Werde mit dem Verwaltungsgericht bloss auf das hypothetische Profil eines Gebäudes mit Satteldach abgestellt, ohne die höchstzulässige Gebäudehöhe zu berücksichtigen, resultiere ein Gebäudeprofil, das die zulässige Baumasse überschreite. Dessen Erscheinungsbild stimme nicht mit jenem überein, das bei Berücksichtigung der vorgegebenen Gebäudehöhe resultieren würde.