Citation: 6B_790/2024 E. 1

Das Bezirksgericht Uster trat am 13. Mai 2024 auf eine erhobene Einsprache gegen den Strafbefehl des Statthalteramts Uster vom 22. September 2023 nicht ein, mit welchem der Beschwerdeführer in einer Übertretungsstrafsache kostenfällig mit Fr. 140.-- (Überfahren einer Sicherheitslinie) gebüsst wurde. Auf eine dagegen gerichtete Beschwerde trat das Obergericht des Kantons Zürich am 7. August 2024 nicht ein. Zur Begründung führt es aus, der Beschwerdeführer habe die ihm an seine Wohnadresse in Genf zugesandte Verfügung des Bezirksgerichts Uster am 17. Mai 2024 in Empfang genommen. Diese Zustellung habe die 10-tägige Frist zur Erhebung und Begründung einer Beschwerde ausgelöst. Die Beschwerde hätte folglich spätestens am 27. Mai 2024 bei der Strafbehörde abgegeben oder zu deren Handen der schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Vertretung übergeben werden müssen. Die Beschwerdeeingabe des Beschwerdeführers sei am 24. Mai 2024 der slowakischen Post übergeben worden, habe die Grenzstelle der Schweiz, d.h. die schweizerische Post, aber erst am 28. Mai 2024 und damit nicht rechtzeitig erreicht. Auf die Beschwerde sei daher wegen Verspätung nicht einzutreten. Der Beschwerdeführer wendet sich an das Bundesgericht. Er kritisiert, dass das Obergericht des Kantons Zürich auf seine kantonale Beschwerde nicht eingetreten ist, und macht insofern geltend, weder in der angefochtenen Verfügung des Bezirksgerichts Uster vom 13. Mai 2024 noch in der darin enthaltenen Rechtsmittelbelehrung oder sonst wie darauf hingewiesen worden zu sein, dass er die Beschwerdeeingabe innert einer Frist von 10 Tagen der Post in der Schweiz übergeben müsse und eine Postaufgabe im Ausland nicht fristwahrend sei. Da sein Rechtsbeistand weder Anwalt noch Inhaber eines juristischen Diploms sei, könne sich das Gericht nicht der Pflicht entziehen, ihn - den Beschwerdeführer - entsprechend zu belehren.