Citation: 5A_919/2017 E. 4

Die Beschwerdeführerin bestreitet zunächst, wegen eines Schwächezustands hilfsbedürftig zu sein (Art. 390 Abs. 1 Ziff. 1 ZGB). Sinngemäss rügt die Beschwerdeführerin unvollständige bzw. willkürliche Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz zum Schwächezustand. Ferner legt sie einen neuen Verlaufsbericht ihres Hausarztes, Dr. D.________, vor. Im Einzelnen bemängelt die Beschwerdeführerin, die Vorinstanz habe für die Prüfung des Schwächezustandes einzig auf den Bericht des Universitätsspitals Basel vom 25. Mai 2016 abgestellt. Der untersuchende Arzt des Universitätsspitals, Dr. E.________, habe aber explizit keine Demenz diagnostiziert. Ihre Schwäche beschränke sich auf den körperlichen Zustand; sie könne ihre Tochter ohne Weiteres instruieren für finanzielle und administrative Belange. Das zeige auch der neu eingereichte Verlaufsbericht ihres Hausarztes, Dr. D.________. Weshalb die Vorinstanz den Spitalbericht stärker gewichtet habe als die Einschätzung des jahrelang betreuenden Hausarztes, sei nicht nachvollziehbar. Die Vorinstanz habe willkürlich die Einschätzung des Hausarztes als ungenügend erachtet, um die Würdigung der KESB zu erschüttern. Die Erwachsenenschutzbehörde erforscht den Sachverhalt von Amtes wegen (Untersuchungsgrundsatz; Art. 446 Abs. 1 ZGB). Der Untersuchungsgrundsatz verbietet es dem Gericht nicht, im Sinne einer vorweggenommenen Beweiswürdigung auf weitere Beweiserhebungen zu verzichten, wenn er über genügende Grundlagen für eine sachgerechte Entscheidung verfügt (BGE 130 III 734 E. 2.2.3; Urteil 5A_346/2016 vom 29. Juni 2017 E. 5.2, nicht publ. in: BGE 143 III 361). Wer eine Verletzung der Untersuchungsmaxime geltend macht, muss daher zunächst aufzeigen, dass das Gericht den Sachverhalt willkürlich festgestellt hat (zum Ganzen: Urteile 5A_121/2018 vom 23. Mai 2018 E. 7.2; 5A_468/2017 vom 18. Dezember 2017 E. 6.1; 5A_724/2015 vom 2. Juni 2016 E. 4.5, nicht publ. in: BGE 142 I 188, aber in: FamPra.ch 2016 S. 1079). Tatsächlich stützte sich die Vorinstanz für die Prüfung des Schwächezustandes der Beschwerdeführerin hauptsächlich auf den Bericht des Universitätsspitals Basel vom 25. Mai 2016. Sie begründete aber nachvollziehbar, weshalb sie diesem eine Demenzdiagnose entnommen und auf die Rücksprache mit dem Hausarzt verzichtet hat. Die Beschwerdeführerin widerspricht der Diagnose, begründet indes nicht ausreichend (E. 1.2), weshalb das Abstellen der Vorinstanz auf den Spitalbericht, die Gewichtung der Angaben des Hausarztes und der Verzicht auf die Rücksprache mit ihm willkürlich sein sollen. Auf die diesbezüglichen Vorbringen ist nicht einzutreten. Ihr Hinweis auf den neu eingereichten Verlaufsbericht ihres Hausarztes ist unbeachtlich, weil es dabei um ein echtes Novum geht (E. 1.3). Dass die Vorinstanz aus der festgestellten Demenz und ALS rechtlich falsche Schlussfolgerungen gezogen hat in Bezug auf den Schwächezustand und die Hilfsbedürftigkeit im Sinne von Art. 390 Abs. 1 Ziff. 1 ZGB, macht die Beschwerdeführerin nicht geltend.