Citation: 6P.194/2001 03.12.2002 E. A

A.________ kam 1982 in der Schweiz zur Welt und lebte seither hier. Sie wuchs nach der Scheidung ihrer Eltern mit ihrer Mutter, einem Bruder und einer Schwester sowie mit ihrem Stiefvater und einem Stiefbruder auf. Ihr soziales Umfeld bestand hauptsächlich aus türkischen Immigranten. Zu ihren besten Freundinnen gehörte die gleichaltrige B.________, die gleichfalls in der Schweiz aufgewachsen ist und ebenfalls vorwiegend mit türkischen Immigranten verkehrte. B.________ war Ende 1997 während einiger Monate mit X.________ intim befreundet. Dieser wurde 1979 in der Türkei geboren und kam 1995 mit seiner Familie in die Schweiz. Er scheint auch nach der Trennung von seiner früheren Freundin B.________ den Kontakt zu dieser gesucht zu haben. Anlässlich eines Zusammentreffens mit A.________ erhielt B.________ eine SMS-Nachricht von ihrem früheren Freund, welche indessen A.________ beantwortete. In der Folge sandte X.________ eine grosse Zahl von SMS-Nachrichten an A.________ und er kontaktierte sie auch oft über deren Mobiltelefon, wobei er ihr auch Heiratsanträge machte. Nach etwa zehn Tagen kam es am 10. November 1999 zu einer persönlichen Begegnung. Zuerst hielten sich die beiden für einige Stunden in Zürich auf; anschliessend fuhren sie mit dem Auto X.________s an einen abgelegenen Ort oberhalb von Dietikon. Diesen Ort hatte A.________ vorgeschlagen, weil sie ihn von gelegentlichen Treffen mit ihrem ehemaligen Freund kannte. Was darauf vorfiel, wird von den Beteiligten nach den Angaben im angefochtenen Urteil weitgehend übereinstimmend geschildert. Danach begannen X.________ und A.________ miteinander zu schmusen. A.________ willigte ein, sich auf den Rücksitz des Autos zu begeben, wo ihr X.________ zunächst den Pullover und dann nach und nach die weiteren Kleider auszog. A.________ bekundete jeweils, dies nicht zu wünschen, schmuste aber weiter. Es ging ihr dabei offensichtlich darum, X.________ mitzuteilen, dies alles nicht bereits beim ersten Zusammentreffen tun zu wollen. Im Weiteren erklärte sie ihm, Jungfrau zu sein und dies bis zu ihrer Heirat auch bleiben zu wollen. Darauf erwiderte X.________ jeweils, sie ohnehin heiraten zu wollen. Schliesslich gelang es X.________, sich selbst und A.________ vollständig zu entkleiden; dann drang er überraschend in A.________ ein. Als diese vor Schmerz aufschrie, ihn aufforderte aufzuhören und sich vergeblich zu wehren versuchte, sagte er, es wäre für sie nur noch schmerzhafter, wenn er sich jetzt zurückzöge. Nach wenigen Stössen, während derer er A.________ an den Oberarmen festhielt, ejakulierte er auf ihren Bauch.