Citation: 6B_900/2020 E. 1.1

1.1. Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz habe bei der Bemessung der Höhe des Tagessatzes die ihr obliegende Begründungspflicht verletzt. Das angefochtene Urteil entbehre jeglicher Begründung zu seinen im Berufungsverfahren vorgebrachten Gründen für eine Strafmilderung gemäss Art. 48 lit. c StGB, nämlich seine schwierige familiäre Situation, insbesondere wegen der Scheidung. Als beschuldigte Person habe der Beschwerdeführer einen in Art. 29 Abs. 2 BV garantierten Anspruch auf ein begründetes Urteil, denn nur ein solches ermögliche es ihm, das Urteil anzufechten. Er habe im Plädoyer seiner Verteidigerin ausführen lassen, weshalb gestützt auf Art. 48 lit. c StGB eine Strafbefreiung oder zumindest eine mildere Strafe angezeigt sei. Damit setze sich die Vorinstanz nicht auseinander und verletze seinen Anspruch auf rechtliches Gehör.