Citation: 8F_9/2022 E. 2.3

2.3. Der Gesuchsteller übersieht, dass ein (aus Sicht des Rechtsuchenden) ungenügendes Beachten von sich aus den Akten ergebenden Tatsachen nicht gleich gesetzt werden kann mit deren Nichtberücksichtigung. Das Bundesgericht hat im Urteil 8C_301/2022 die Problematik mit den Schichtzulagen erkannt und das Vorgehen der Vorinstanz (keine Berücksichtigung sowohl beim Validen- als auch beim Invalideneinkommen) mit Verweis unter anderem auf das Urteil des ehemaligen Eidgenössischen Versicherungsgerichts U 268/04 vom 9. Mai 2005 E. 3.1 geschützt. Auch in jenem Urteil wurde das Invalideneinkommen anhand von LSE-Tabellenwerten berechnet. Das was der Gesuchsteller kritisiert, ist somit nichts anderes als die vom Bundesgericht vorgenommene rechtliche Würdigung der bekannten Tatsachen. Selbst wenn diese Würdigung von den Prozessparteien als noch so falsch empfunden wird, berechtigt dies nicht zu einer Revision. Ein Revisionsverfahren dient nicht dazu, angebliche Rechtsfehler einer neuerlichen Diskussion zuzuführen (Urteil 8F_2/2022 vom 5. Dezember 2022 E. 1.2 mit Hinweisen; vgl. auch Urteil 8F_5/2021 vom 15. Juni 2021 E. 1 in fine). Ein tauglicher Revisionsgrund im Sinne von Art. 121 lit. d BGG ist damit nicht angerufen.