Citation: U 513/06 09.01.2008 E. A

Die 1951 geborene L.________, gelernte Verkäuferin, arbeitete seit 1997 während zirka zwei Stunden täglich beim Verband X.________ und war dadurch bei der Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft, Bern, obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 6. November 2000 missachtete eine aus einer vortrittsbelasteten Seitenstrasse nach links einbiegende Fahrzeuglenkerin das Vortrittsrecht der von links auf der Hauptstrasse herannahenden Versicherten, wodurch es lenkerseitig zu einer Frontalkollision der beiden Personenwagen kam. Im Spital Y.________ welches die Versicherte gleichentags aufsuchte, wurde eine Diskushernie mit Spinalkanalstenose C 5/6 diagnostiziert ("Zusatzfragebogen bei HWS-Verletzung" vom 23. Februar 2001). Die Allianz erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung, Taggeld). Mit Verfügung vom 26. Mai 2003 legte sie die Taggeldleistungen per 1. Juni 2003 gestützt auf eine Arbeitsfähigkeit von 50 % fest, weil der Versicherten in diesem Umfang leichtere wechselbelastende Tätigkeiten nunmehr zumutbar seien. Auf Einsprache hin räumte sie eine Anpassungsfrist von drei Monaten ein, weshalb sie die Taggeldleistungen erst ab 1. August 2003 herabsetzte (Einspracheentscheid vom 23. Januar 2004). Eine hiegegen eingereichte Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Bern mit unangefochten in Rechtskraft erwachsenem Entscheid vom 24. September 2004 ab. Die Allianz holte in Absprache mit dem Rechtsvertreter der Versicherten ein polydisziplinäres Gutachten des Zentrums Z.________ vom 27. Mai 2005 ein und stellte in Bestätigung einer Verfügung vom 12. Januar 2006 mit Einspracheentscheid vom 14. März 2006 die Leistungen per 30. Juni 2005 mangels gegebenen adäquaten Kausalzusammenhangs der geklagten Beschwerden mit dem Unfall vom 6. November 2000 ein.