Citation: 5A_614/2018 E. A

A.a. B.B.________ bezeichnete in ihrem Vorsorgeauftrag vom 24. Dezember 2014 A.________ als Vorsorgebeauftragten. Die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Olten-Gösgen (KESB) validierte den Vorsorgeauftrag am 18. November 2016. A.b. Auf Intervention von D.B.________, Sohn der B.B.________, eröffnete die KESB ein Verfahren. Dieses mündete, nachdem A.________ vorgängig angehört worden war, am 7. Februar 2018 in vorsorgliche Massnahmen, mit welchen die KESB Bankkonten von B.B.________ sperrte, dem Vorsorgebeauftragten gewisse Befugnisse aus dem Vorsorgeauftrag entzog und für B.B.________ eine Vertretungsbeistandschaft mit Vermögensverwaltung errichtete. A.c. Gleichentags übersiedelte B.B.________ in die Türkei. A.d. Am 15. Februar 2018 setzte die KESB Rechtsanwalt C.________ als Verfahrensbeistand ein. Sodann ordnete sie am 29. März 2018 weitere vorsorgliche Massnahmen an. Sie entzog dem Vorsorgebeauftragten gewisse Befugnisse aus dem Vorsorgeauftrag, verpflichtete diesen unter Androhung der Straffolgen nach Art. 292 StGB, Rechenschaft abzulegen und die Schlüssel für die im Eigentum von B.B.________ stehenden Liegenschaften abzugeben, sperrte Bankkonten bei drei Banken, ordnete eine Vertretungsbeistandschaft mit Vermögensverwaltung an, setzte E.________ als Beistand ein und beauftragte diesen, die adäquate Unterbringung von B.B.________ zu prüfen, der KESB eine Empfehlung zu unterbreiten sowie ein Eingangsinventar zu erstellen. Einer allfälligen Beschwerde entzog sie die aufschiebende Wirkung.