Citation: 8C_396/2022 E. A

Der 1982 geborene A.________ war ab 1. März 2010 als Inhaber des Einzelunternehmens B.________ selbstständig erwerbstätig. Nachdem er seit Januar 2016 an wechselnden Beschwerden litt, wurde im Spital C.________ im September dieses Jahres eine schubförmige multiple Sklerose diagnostiziert (Bericht vom 29. September 2016). Am 8. März 2017 meldete sich A.________ unter Hinweis auf die entsprechenden gesundheitlichen Beschwerden bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Am 2. Mai 2017 teilte ihm die IV-Stelle Basel-Stadt mit, dass keine Eingliederungsmassnahmen angezeigt seien und der Rentenanspruch geprüft werde. Gestützt auf eine neurologische und eine psychiatrische Begutachtung (Expertisen vom 19. Oktober 2018 und vom 2. Januar 2019) verneinte sie mit Verfügung vom 28. Mai 2019 einen solchen. Die von A.________ dagegen geführte Beschwerde hiess das Sozialversicherungsgericht des Kantons Basel-Stadt insoweit gut, als es die Sache zur Einholung eines neuen psychiatrischen Gutachtens und zu neuer Verfügung an die IV-Stelle zurückwies (Urteil vom 18. Dezember 2019). Nach Eingang des Gutachtens vom 10. Mai 2021 hielt die IV-Stelle an der Ablehnung des Rentenanspruchs fest (Verfügung vom 5. Oktober 2021).