Citation: 5A_17/2016 E. 6

Strittig ist schliesslich der Vorsorgeunterhalt der Beschwerdegegnerin. Das Obergericht hat in Nachachtung der bundesgerichtlichen Rechtsprechung (BGE 135 III 158 ff.) den Bedarf der Beschwerdegegnerin bei Eintritt in das AHV-Alter ermittelt und diesen auf Fr. 5'480.-- veranschlagt. Anhand dieses Bedarfs hat es ein fiktives Bruttoeinkommen von Fr. 6'466.-- errechnet (Fr. 5'480.-- : 84.75 x 100). Von diesem Betrag abgezogen hat es sodann das auf der Basis des Betrages von Fr. 700.-- (hypothetisches Nettoeinkommen der Beschwerdegegnerin) errechnete hypothetische Bruttoeinkommen der Beschwerdegegnerin von Fr. 825.-- (Fr. 700.-- : 84.75 x 100). Auf der Differenz von Fr. 5'640.-- (Fr. 6'466.-- minus Fr. 825.--) hat es sodann die AHV und BVG-Beiträge "Arbeitgeber" und Arbeitnehmer" von Fr. 474.-- bzw. Fr. 846.-- berechnet. Aus der Summe dieser beiden Beträge resultiert ein Vorsorgeunterhalt von Fr. 1'320.--.