Citation: 4A_17/2023 E. A

A.________ (Klägerin, Beschwerdeführerin) mit damaligem Wohnsitz in U.________ schloss am 9. Dezember 2010 mit der C.________ AG einen Kaufvertrag ab über das Automobil "xxx" mit einem yyy-Dieselmotor. Am 13. April 2011 ging sie mit der D.________ AG einen Leasingvertrag über dasselbe Fahrzeug ein. Hergestellt wurde dieses Automobil von der E.________ a.s. Diese ist eine Tochtergesellschaft der B.________ AG (Beklagte, Beschwerdegegnerin) mit Sitz in Deutschland. Am 22. September 2015 veröffentlichte die Beklagte eine Pressemitteilung und eine Ad-hoc-Mitteilung. Darin informierte sie darüber, dass Konzernfahrzeuge mit einem yyy-Dieselmotor eine Software enthielten, die zu auffälligen Abweichungen der Abgaswerte zwischen Prüfstand- und realem Fahrbetrieb führe. In der Folge stellte die Beklagte ein kostenloses Software-Update zur Verfügung. Nach Auffassung der Beklagten hält das Fahrzeug nach durchgeführtem Software-Update sämtliche Vorgaben und Grenzwerte ein. Die Klägerin liess das Software-Update indes nicht aufspielen. Das Fahrzeug wurde am 5. Oktober 2018 mit einer Sperrung belegt und am 30. Januar 2019 durch Hinterlegung der Kontrollschilder ausser Verkehr gesetzt.