Citation: 7B_513/2024 E. 2.2

2.2. Gleiches gilt, soweit die Beschwerdeführerin sinngemäss geltend macht, sämtliche Mitglieder des vorinstanzlichen Spruchkörpers hätten in den Ausstand treten müssen. Im formellen Teil des angefochtenen Beschlusses führt die Vorinstanz aus "Wird ein Ausstandsgesuch nach Art. 56 lit. f StPO geltend gemacht, so entscheidet ohne weiteres Beweisverfahren und endgültig die hiesige Strafkammer als erste Instanz, wenn die Staatsanwaltschaft betroffen ist (Art. 59 Abs. 1 lit. b StPO; § 49 GOG) ". Die Beschwerdeführerin meint, damit spreche ihr die Vorinstanz das Beschwerderecht ab; diese sei somit weder neutral noch unparteiisch (Rz. 3 und 96 ff.). Entgegen der Darstellung der Beschwerdeführerin gibt die Vorinstanz an der besagten Stelle jedoch einzig den Gesetzestext wieder, wonach der Entscheid über den Ausstand "endgültig" ist (Art. 59 Abs. 1 StPO). Der angefochtene Beschluss enthält zudem die korrekte Rechtsmittelbelehrung, wonach gegen ihn Beschwerde in Strafsachen erhoben werden kann. Die Vorinstanz versucht somit keineswegs, die Beschwerdeführerin von einer Beschwerde abzuhalten, weshalb aus ihrem Vorgehen von vornherein nicht auf Befangenheit geschlossen werden kann. Der Umstand, dass die Beschwerdeführerin mit dem Entscheid der Vorinstanz nicht einverstanden ist und ihre Argumente anders hätte gewürdigt haben wollen, begründet im Übrigen ebenfalls keinen Anschein von Befangenheit. Die Rüge ist unbegründet.