Citation: 4D_67/2014 E. 2.4.2

2.4.2. Damit ist davon auszugehen, es wäre allein aufgrund der mangelhaften Planung des Beschwerdeführers auch bei vertragskonformer Ausführung der Mauer zu Deformationen und Rissbildungen gekommen. Daher hätte auch bei korrekter Vertragserfüllung ein Ersatz der Mauer vorgenommen werden müssen, allerdings zu einem späteren Zeitpunkt als bei der vom Beschwerdeführer behaupteten Hinterfüllung mit Humus. Vor diesem Hintergrund kann der Beschwerdeführer, auch wenn man die mangelhafte Hinterfüllung als erwiesen annimmt, nur Schadenersatz verlangen, soweit das frühere Auftreten der Sekundärmängel höhere Kosten verursacht hat. Dass er Entsprechendes geltend gemacht hätte, zeigt er nicht auf und ist nicht festgestellt. Damit ist es im Ergebnis nicht willkürlich, wenn die Vorinstanz davon ausgeht, die Klage sei selbst dann abzuweisen, wenn die behaupteten Primärmängel vorliegen sollten. Ob die Vorinstanz verfassungsmässige Rechte verletzt hat, indem sie den Nachweis der Primärmängel als gescheitert ansah, kann damit offen bleiben.