Citation: 1C_37/2018 E. B

Am 18. Februar 2014 erteilte die Gemeinde Oberhelfenschwil den Bauherren im Meldeverfahren die Bewilligung, auf dem Baugrundstück für den Bau eines Wohnhauses einen Voraushub vorzunehmen. Diese Bewilligung wurde mit der Auflage erteilt, dass die Baugrube wieder aufgefüllt und dem bestehenden Terrain angepasst werden muss, sofern mit dem Bau nicht bis 31. März 2015 begonnen wird. Der bewilligte Voraushub wurde in der Folge ausgeführt. Am 3. Juli 2014 reichten die Bauherren bei der Gemeinde Oberhelfenschwil das Gesuch ein, auf dem Baugrundstück die Erstellung eines Zweifamilienhauses mit einer Tiefgarage und einer Photovoltaikanlage zu bewilligen. Dagegen erhoben die Nachbarn öffentlich-rechtliche und privatrechtliche Einsprache. Die Baukommission der Gemeinde Oberhelfenschwil wies am 9. Dezember 2014 die Einsprache ab und erteilte den Bauherren die Baubewilligung. Den dagegen eingereichten Rekurs der Nachbarn wies der Gemeinderat Oberhelfenschwil am 19. Januar 2015 ab. Gegen diesen Entscheid erhoben die Nachbarn Rekurs beim Baudepartement des Kantons St. Gallen. Nach einer vorläufigen Beurteilung durch die Rechtsabteilung des Baudepartements vom 16. April 2015 reichten die Bauherren am 15. Juni 2015 bei der Baukommission Oberhelfenschwil ein Gesuch um Genehmigung eines korrigierten Bauprojekts mit Anpassungen zur Einhaltung der Ausnützungsziffer ein. Am 30. Juni 2015 erhoben die Nachbarn auch gegen das korrigierte Baugesuch öffentlich-rechtliche sowie privatrechtliche Einsprache. Mit Beschluss vom 18. August 2015 wies die Baukommission der Gemeinde Oberhelfenschwil die Einsprache ab und erteilte den Bauherren die Baubewilligung für das korrigierte Bauprojekt. Den dagegen erhobenen Rekurs der Nachbarn wies der Gemeinderat Oberhelfenschwil am 14. September 2015 ab. Dagegen erhoben die Nachbarn Rekurs beim Baudepartement des Kantons St. Gallen. Dieses vereinigte die Rekursverfahren gegen das erste und das korrigierte Baugesuch und hiess mit Entscheid vom 11. April 2016 den ersten Rekurs in Bezug auf die Kosten- und Entschädigungsregelung des Gemeinderats teilweise gut und wies den zweiten Rekurs ab. Dagegen erhoben die Nachbarn Beschwerde, die das Verwaltungsgericht des Kantons St. Gallen mit Entscheid vom 14. Dezember 2017 abwies, soweit darauf einzutreten war.