Citation: 5D_33/2017 E. 5.1

5.1. Der Beschwerdeführer hatte im kantonalen Verfahren Zuschläge gemäss § 6 Abs. 1 AnwT/AG für mehrere schriftliche Eingaben bei Gericht geltend gemacht. Das Obergericht hat dazu erwogen, mit Eingabe vom 10. Oktober 2013 habe der Beschwerdeführer die erste Instanz um Abklärung bei der KESB zur Frage ersucht, bis wann spätestens der Entscheid betreffend Gefährdungsmeldung vom 23. August 2013 vorliege. Solche einfachen Nachfragen betreffend den Verfahrensstand gälten als Korrespondenz im Sinne von § 6 Abs. 1 AnwT/AG. Gleiches gelte für die erneute Erkundigung über den Stand des Verfahrens mit Eingabe vom 19. November 2013. Die Eingabe vom 19. November 2013 sei im Verfahren KEMN. 2013.160 betreffend Prüfung einer Massnahme vor dem Gerichtspräsidium Aarau erfolgt und sei schon aus diesem Grund nicht als Aufwand im vorliegenden Scheidungsverfahren OF.2013.36 zu entschädigen. Zudem handle es sich auch dabei um eine Nachfrage nach dem Verfahrensstand und damit um Korrespondenz. Damit bleibe es dabei, dass die entsprechenden Eingaben nicht zuschlagsberechtigt seien. Inwiefern der Beschwerdeführer im fraglichen Zeitraum Telefonate führen und weitere Korrespondenz mit dem Kläger austauschen musste, welche nicht mit der in der Grundentschädigung enthaltenen Position "Instruktion" abgegolten seien, werde nicht dargetan. Das Obergericht hält im Weiteren dafür, der Beschwerdeführer mache einen Zuschlag von 30 % für zusätzliche Abklärungen mit dem Bundesamt für Wohnungswesen und der Bank E.________ AG gemäss Verfügung vom 28. November 2014 inkl. Eingaben vom 13., 16., und 27. Januar 2015 geltend. Zu diesen Positionen hat das Obergericht bemerkt, beim Schreiben des Beschwerdeführers vom 13. Januar 2015 betreffend die Übertragung der ehelichen Liegenschaft ins Alleineigentum des Klägers handle es sich um eine substanzielle Eingabe, die auch diverse Abklärungen seitens des Beschwerdeführers voraussetzte. Sie sei mit 10 % zu honorieren. Mit der Eingabe vom 16. Januar 2015 sei nur das bereits mit Schreiben vom 13. Januar 2015 in Aussicht gestellte Schreiben der Bank E.________ AG nachgereicht worden, weshalb es als Korrespondenz gelte. Die Eingabe betreffend Abschluss einer Scheidungskonvention vom 27. Januar 2015 sei in Absprache mit der Gegenpartei erfolgt und rechtfertige einen Zuschlag von 5 %.