Citation: 1C_244/2020 E. 1.1

1.1. Angefochten ist ein kantonal letztinstanzlicher Endentscheid über die Bewilligungsfähigkeit eines Bauvorhabens. Hiergegen steht die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten offen (vgl. Art. 82 lit. a, Art. 86 Abs. 1 lit. d und Art. 90 BGG). Ein Ausschlussgrund nach Art. 83 BGG liegt nicht vor. Nach den Feststellungen der Vorinstanz sind die Beschwerdeführerinnen 1, 2 und 4 Eigentümerinnen von Grundstücken, die an die Bauparzelle angrenzen. Sie sind als Nachbarinnen vom Bauvorhaben besonders betroffen und zur Beschwerdeführung berechtigt (Art. 89 Abs. 1 BGG). Heikler erscheint die Frage der Legitimation bei der Beschwerdeführerin 3. Ihr gehören zwei Grundstücke, die gemäss der Vorinstanz rund 85 m entfernt sind. Da die Beschwerdeberechtigung bei der Mehrheit der gemeinsam auftretenden Beschwerdeführerinnen gegeben ist, kann jene der Beschwerdeführerin 3 mit der Vorinstanz dahingestellt bleiben. Die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen geben keinen Anlass zu Bemerkungen. Auf die Beschwerde ist einzutreten.