Citation: C 63/04 22.07.2004 E. 1

Angefochten ist der kantonale Entscheid, mit welchem die Verfügung des RAV vom 4. Dezember 2002 für nichtig erklärt wurde. Gegenstand dieses Verwaltungsaktes bildete die Anweisung an die Versicherte, weiter an einem Programm zur vorübergehenden Beschäftigung teilzunehmen. Das Programm resp. der Zeitraum, für welchen die Teilnahme angeordnet wurde, endete noch vor Einreichung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Damit ist das Interesse des Beschwerde führenden RAV an der letztinstanzlichen Beurteilung nicht mehr aktuell, weshalb grundsätzlich auf das Rechtsmittel nicht einzutreten wäre. Mit Blick darauf, dass die Frage der rechtmässigen Kompetenzdelegation im Zusammenhang mit der Zuweisung von Beschäftigungsprogrammen von grundsätzlicher Bedeutung ist, sich jederzeit gleich oder ähnlich wieder stellen und wegen der Dauer des Rechtsmittelverfahrens kaum je endgültiger Beurteilung zugeführt werden könnte, ist auf die - im Übrigen frist- und formgerecht eingereichte - Verwaltungsgerichtsbeschwerde einzutreten (vgl. BGE 130 V 94 Erw. 4, 126 V 247 Erw. 2b mit Hinweisen).