Citation: 1C_342/2014 E. 4.4

4.4. Die Beschwerdeführerin wendet ein, die Gemeindeautonomie könne in baurechtlichen Gestaltungsfragen nicht absolut sein, weil im Einzelfall zwischen der Gemeindeautonomie und anderen Verfassungsgarantien, namentlich der Eigentumsgarantie und dem Grundsatz der Verhältnismässigkeit, eine Konkordanz herzustellen sei. Das Verwaltungsgericht hätte daher bei seiner Entscheidfindung auch die Eigentumsgarantie und den Grundsatz der Verhältnismässigkeit berücksichtigen müssen, was es willkürlich unterlassen habe. Diese Rüge ist unbegründet, weil das Verwaltungsgericht die Verhältnismässigkeit des Eingriffs in die Eigentumsgarantie bezüglich der Wiederherstellung des rechtmässigen Zustandes durchaus prüfte (vgl. E. 5.2 hiernach).