Citation: 1B_20/2018 E. 2.3

2.3. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers stellt es auch keinen unauflöslichen Widerspruch dar, die Haft in einer offenen Anstalt zu vollziehen und ihm Hafturlaube mit der Begründung zu verweigern, dass er rückfällig werden könnte. Ganz offensichtlich kommt der Beschwerdeführer einigermassen gut zurecht mit den Einschränkungen und Regeln, die er im Strafvollzug zu beachten hat, kann den Gefängnisalltag weitgehend unauffällig bewältigen und bietet kaum Anlass zu Klagen. Ausserhalb dieses festen Rahmens hat der Beschwerdeführer dagegen offenkundig Mühe, ein geregeltes Leben zu führen. Es ist damit nicht zu beanstanden, dass die Anklagekammer dem Beschwerdeführer die Gewährung von Hafturlauben zurzeit verweigert. Das gilt umso mehr, als die Staatsanwaltschaft am 20. Dezember 2017 Anklage erhoben hat und die Hauptverhandlung daher in absehbarer Zeit durchgeführt werden wird, sodass es auch unter Verhältnismässigkeitsgesichtspunkten vertretbar erscheint, dem Beschwerdeführer bis dahin keine Vollzugserleichterungen im Sinn von Hafturlauben zu gewähren. Die Beschwerde ist abzuweisen.