Citation: 8C_760/2016 E. 4.3.3

4.3.3. Selbst wenn der Erlass des Abschreibungsentscheides vom 2. Mai 2016 in diesem Verfahren mitzuberücksichtigen wäre, ist diese Argumentation des Beschwerdeführers in Bezug auf den Streitgegenstand irrelevant. Streitig ist in diesem Verfahren lediglich die unentgeltliche Rechtsverbeiständung im Vorbescheidverfahren. Dieses beschränkt sich auf die Zeit ab Erlass des Vorbescheids am 16. September 2015 und endet mit Verfügung vom 11. Januar 2016. Soweit sich der Versicherte auf Geschehnisse nach Verfügungserlass beruft, bezieht er sich auf das kantonale Beschwerdeverfahren. Dass im vorinstanzlichen Beschwerdeverfahren (auch betreffend Hilflosenentschädigung) ein allfälliges Gesuch um unentgeltliche Rechtsverbeiständung nicht bewilligt worden wäre, wird nicht geltend gemacht und ist nicht ersichtlich. Der Anspruch auf unentgeltliche Rechtsverbeiständung im kantonalen Beschwerdeverfahren bildet jedenfalls nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens (vgl. auch E. 3 Ingress und E. 5 hienach). Schliesslich wurde die Erforderlichkeit der unentgeltlichen Verbeiständung im Vorbescheidverfahren gemäss Urteil 8C_557/2014 vom 18. November 2014 insbesondere deshalb bejaht, weil dem betreffenden Vorbescheidverfahren eine gerichtlich erstrittene Rückweisung durch ein Gericht vorangegangen war. Dies ist hier gerade nicht der Fall. Vielmehr beruft sich der Beschwerdeführer auf einen angeblich gerichtlich erzwungenen Widerruf, der erst im Rahmen des kantonalen Beschwerdeverfahrens ergangen und zudem in keiner Weise belegt ist.