Citation: I 728/01 09.05.2003 E. 5

5.1 Aus dem im vorinstanzlichen Verfahren gestellten Rechtsbegehren der heutigen Beschwerdegegnerin ergibt sich zunächst, dass die den Leistungsanspruch ab 1. April bis 30. Juni 2000 betreffende Verfügung vom 15. März 2001 mit der darin enthaltenen Verrechnung der gesamten diesen Zeitraum betreffenden Rentennachzahlung von Fr. 3'846.-- mit Taggeldleistungen der Versicherungs-Gesellschaft X.________ unangefochten in Rechtskraft erwachsen ist. 5.2 Bezüglich der Verrechnung der Rentennachzahlung für die Zeit ab 1. Juli 2000 mit Taggeldern der Versicherungs-Gesellschaft X.________ hat das kantonale Gericht in seinem Entscheid vom 26. Oktober 2001 zusammengefasst erwogen, aus der Abrechnung der Versicherungs-Gesellschaft X.________ vom 14. Februar 2001 über erbrachte Taggeldleistungen ergebe sich in Berücksichtigung der Rentenleistungen der Invalidenversicherung für die Zeit ab 1. April 2000 bis 31. Januar 2001 ein Rückforderungsbetrag von Fr. 19'348.40. Diesbezüglich habe die Versicherungs-Gesellschaft X.________ bei der Ausgleichskasse ebenfalls am 14. Februar 2001 einen Verrechnungsantrag gestellt, was dem in Art. 85bis Abs. 1 IVV vorgesehenen Vorgehen entspreche. Zudem habe die Versicherte am 26. Oktober (recte: Juni) 2000 eine Vereinbarung unterzeichnet, worin sie die Versicherungs-Gesellschaft X.________ ermächtigte, ein allfälliges auf Grund späterer Rentenleistungen der Invalidenversicherung resultierendes Nachzahlungsguthaben mit zu viel bezahlten Taggeldern zu verrechnen. Die IV-Stelle habe deshalb in ihren beiden Verfügungen vom 15. März 2001 zu Recht die Rückforderung der Versicherungs-Gesellschaft X.________ über insgesamt Fr. 19'348.40 berücksichtigt und diesen Betrag dementsprechend von den Rentennachzahlungen für die Zeit ab 1. April 2000 verrechnungsweise in Abzug gebracht. 5.3 In den beiden Verfügungen vom 15. März 2001 hat die IV-Stelle entsprechend dem Antrag der Versicherungs-Gesellschaft X.________ vom 14. Februar 2001 von den Rentennachzahlungen insgesamt Fr. 19'348.40 mit der Rückforderung zu viel ausgerichteter Taggeldleistungen verrechnet. Die erste Verfügung vom 15. März 2001, mit welcher ein Rückforderungsbetrag von Fr. 3'846.-- vollumfänglich mit Rentenleistungen gleichen Umfangs verrechnet wurde, ist, wie erwähnt (Erw. 5.1 hievor), unangefochten geblieben und bildet somit auch nicht Gegenstand des vorliegenden Verwaltungsgerichtsbeschwerdeverfahrens. Die zweite Verfügung, mit welcher unter anderem die restliche Rückforderung der Versicherungs-Gesellschaft X.________ in Höhe von Fr. 15'502.40 verrechnungsweise mit Rentennachzahlungen getilgt wurde, gehört zwar noch zum Anfechtungsgegenstand, ist aber nicht mehr streitig, da der vorinstanzliche Entscheid insoweit weder von der IV-Stelle noch von der Versicherten angefochten worden ist. Im kantonalen Entscheid festgelegte - somit Teil des Anfechtungsgegenstandes bildende - aber auf Grund der Beschwerdebegehren nicht mehr streitige - somit nicht zum Streitgegenstand zählende - Fragen prüft der Richter nur, wenn die nicht beanstandeten Punkte in engem Sachzusammenhang mit dem Streitgegenstand stehen (BGE 117 V 294 mit Hinweisen). Da die Verrechnung mit Taggeldleistungen der Versicherungs-Gesellschaft X.________ nicht mehr streitig und die Beurteilungsvoraussetzung des engen Sachzusammenhanges nicht erfüllt ist, bleibt der diesbezüglich in formelle Rechtskraft erwachsene kantonale Entscheid in diesem Punkt einer Überprüfung durch das Eidgenössische Versicherungsgericht entzogen.