Citation: 4A_367/2024 E. 2.3.3

2.3.3. Durfte die Vorinstanz willkürfrei davon ausgehen, die Beschwerdegegner hätten den Geländeveränderungen nachträglich nicht (weder mündlich noch schriftlich) zugestimmt, konnte in der Kündigung des landwirtschaftlichen Pachtvertrags durch die Beschwerdegegner von vornherein kein widersprüchliches Verhalten liegen. Oder um es mit den zutreffenden Worten der Vorinstanz auszudrücken, da die Beschwerdegegner die Zustimmung zu keiner Zeit erteilten, konnten sie diese auch nicht widerrufen. Entsprechend zielen die Rügen des Beschwerdeführers betreffend eine willkürliche Anwendung von Art. 2 Abs. 2 ZGB bzw. betreffend eine diesbezügliche Gehörsverletzung (Art. 29 Abs. 2 BV) von vornherein an der Sache vorbei. Im Übrigen hielt die Vorinstanz darüber hinaus in einer Eventualbegründung fest, selbst der Widerruf der von den Beschwerdegegnern in Aussicht gestellten Zustimmung zum Baugesuch als solcher wäre nicht als rechtsmissbräuchlich zu qualifizieren. Mit dieser Eventualbegründung setzt sich der Beschwerdeführer nicht hinreichend auseinander. Damit vermag er auch diesbezüglich nicht darzulegen, dass die Vorinstanz in Willkür verfallen wäre oder andere verfassungsmässige Rechte verletzt hätte.