Citation: 7B_297/2023 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz erwägt, dass der Beschwerdeführer in seinem Siegelungsgesuch die angerufenen Siegelungsgründe nicht genügend substanziiert habe. Er habe ausgeführt, dass sich auf dem gesiegelten Mobiltelefon Anwaltskorrespondenz oder medizinische Akten befänden, und er habe den Namen eines Rechtsanwalts genannt; er habe jedoch keinerlei Ausführungen zur Natur des Mandatsverhältnisses gemacht. Auch habe er weder ausgeführt, von welchen Ärzten oder medizinischen Institutionen die angeblichen medizinischen Akten stammen sollen, noch wo auf dem Mobiltelefon diese gespeichert sein sollen. Auch mit Bezug auf seine persönlichen Daten habe er nur pauschale Ausführungen gemacht, die den Anforderungen seiner Substanziierungsobliegenheit nicht genügten.