Citation: 2C_852/2022 E. 5.3

5.3. Die Vorinstanz hat festgehalten, dass der Bezirksrat sich einlässlich mit der von den Beschwerdeführern erhobenen Rüge der Gehörsverletzung auseinandergesetzt habe und die Beschwerdeführer - jedenfalls vor Erlass der Ausgangsverfügung vom 17. Mai 2021 - ihren Standpunkt im Rahmen einer schriftlichen, ausführlich begründeten Eingabe dargelegt hätten (vgl. E. 2 des angefochtenen Urteils). Die Beschwerdeführer bestreiten diese Ausführungen nicht, machen aber geltend, für die Gewährung des rechtlichen Gehörs sei nicht auf den Zeitpunkt der schriftlichen Verfügung, sondern des effektiven Schulausschlusses abzustellen. Wie es sich damit genau verhält und ob die ihnen vor der Anordnung des Schulausschlusses eingeräumte Frist zur Einreichung einer Stellungnahme zu kurz gewesen sei, kann indessen offenbleiben, da die Beschwerdeführer, wie bereits ausgeführt, die Möglichkeit hatten, vor Erlass der angefochtenen Verfügung schriftlich Stellung zu beziehen. Zudem hatten sie sowohl im Verfahren vor dem Bezirksrat als auch vor dem Verwaltungsgericht Gelegenheit, sich zur Sache zu äussern. Damit wäre eine allfällige Verletzung des rechtlichen Gehörs geheilt worden (vgl. auch Urteil 2C_446/2010 vom 16. September 2010 E. 4). Die Rüge der Verletzung des rechtlichen Gehörs erweist sich als unbegründet.