Citation: 5A_138/2022 E. 2

Das Obergericht hat die einzelnen Schritte des erstinstanzlichen Verfahrens umfassend dargestellt; darauf kann verwiesen werden. Im Anschluss an die getroffenen Feststellungen hat es erwogen, dass zwar seit der Einreichung des auf Art. 276 ZPO gestützten Gesuches um vorsorgliche Massnahmen nunmehr rund ein Jahr vergangen sei, jedoch keine grösseren Lücken hinsichtlich des prozessualen Handelns auszumachen seien; im Übrigen sei es in erster Linie der Beschwerdeführer selbst gewesen sei, welcher immer wieder neue Anträge gestellt und parallel zum Massnahmeverfahren vier Gesuche um unentgeltliche Rechtspflege und ein Wiedererwägungsgesuch gestellt habe. Der Beschwerdeführer setzt sich mit der obergerichtlichen Darstellung des Verfahrensablaufes nicht auseinander, sondern er beschränkt sich, soweit die Ausführungen überhaupt das Thema der Rechtsverzögerung betreffen, auf die Aussage, die Gesuche hätten absolut nichts mit dem Massnahmeverfahren zu tun. Dies trifft indes nicht zu; die wiederholten Gesuche um unentgeltliche Rechtspflege erhielten zwar jeweils eine eigene Verfahrensnummer, bezogen sich aber auf das Massnahmeverfahren. Im Übrigen wäre unter konkreter Bezugnahme auf die einzelnen Verfahrensschritte darzutun, wo es grössere Lücken geben soll, welche zur begründeten Annahme einer Rechtsverzögerung führen.