Citation: 1P.71/2002 28.03.2002 E. 1

Zunächst ist zu prüfen, ob und gegebenenfalls in welchem Umfang auf die vom Zürcher Heimatschutz eingereichte Beschwerde einzutreten ist. 1.1 Die Legitimation zur Erhebung einer staatsrechtlichen Beschwerde richtet sich nach Art. 88 OG. Das in Art. 12 des Bundesgesetzes über den Natur- und Heimatschutz vom 1. Juli 1966 (NHG; SR 451) vorgesehene Beschwerderecht der Vereinigungen, die sich dem Natur- und Heimatschutz widmen, findet im staatsrechtlichen Beschwerdeverfahren keine Anwendung (BGE 117 Ib 35 E. 4a S. 41 mit Hinweis). Es würde zudem voraussetzen, dass eine gesamtschweizerische Vereinigung Beschwerde führt (vgl. BGE 113 Ia 247 E. 2); eine solche stellt der Zürcher Heimatschutz nicht dar. 1.2 In der Sache selbst wird der Zürcher Heimatschutz durch den Entscheid des Verwaltungsgerichts vom 4. Dezember 2001 nicht betroffen. Verbände sind allerdings ausser zur Verfolgung ihrer eigenen Interessen auch zur Wahrung der Interessen ihrer Mitglieder befugt, wenn eine Mehrheit oder mindestens ein grosser Teil der Mitglieder selbst zur staatsrechtlichen Beschwerde legitimiert wäre (vgl. BGE 119 Ia 433 E. 2d S. 438). Dass Letzteres zutrifft, ist nicht ersichtlich und wird vom Zürcher Heimatschutz auch nicht behauptet. 1.3 Trotz fehlender Legitimation in der Sache selbst kann ein Beschwerdeführer die Verletzung von Verfahrensvorschriften rügen, deren Missachtung eine formelle Rechtsverweigerung darstellt (BGE 114 Ia 307 E. 3c S. 312 ff.; 117 Ia 84 E.1b S. 86; 122 I 267 E. 1b; 123 I 25 E. 1; 126 I 81 E. 7b S. 94 f.). Hingegen geht es nicht an, dass auf dem Umweg über die Rüge der Verletzung von Verfahrensvorschriften dem Richter materielle Fragen zur Prüfung vorgelegt werden. Ein in der Sache nicht legitimierter Beschwerdeführer kann deshalb weder die Beweiswürdigung kritisieren noch geltend machen, die Begründung sei materiell unzutreffend. Die Beurteilung dieser Fragen lässt sich regelmässig nicht von der Prüfung in der Sache selbst trennen (BGE 118 Ia 232 E. 1a mit Hinweisen). 1.4 Soweit der Beschwerdeführer eine formelle Rechtsverweigerung rügen will, ist indessen zu beachten, dass das staatsrechtliche Beschwerdeverfahren nicht das vorangegangene kantonale Verfahren weiterführt und das Bundesgericht gemäss Art. 90 Abs. 1 lit. b OG nur klar und detailliert erhobene Rügen prüft (Rügeprinzip), welche soweit möglich zu belegen sind. Auf ungenügend begrün- dete Rügen und rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt das Bundesgericht nicht ein (BGE 127 I 38 E. 3c S. 43; 117 Ia 393 E. 1c S. 395, je mit Hinweisen). Soweit der Zürcher Heimatschutz überhaupt zur staatsrechtlichen Beschwerde legitimiert ist, genügt die vorliegende Beschwerde den genannten Begründungsanforderungen nicht. Auf die Rüge der formellen Rechtsverweigerung kann namentlich insoweit nicht eingetreten werden, als der Beschwerdeführer sich nicht mit den Ausführungen im angefochtenen Entscheid auseinandersetzt und nicht darlegt, auf welche Bestimmungen er sich beruft. Soweit in der Beschwerde (S. 5) sinngemäss eine Missachtung von § 338a des kantonalen Planungs- und Baugesetzes vom 7. September 1975 (PBG) gerügt wird, ergibt sich, dass das Verwaltungsgericht die Legitimation des Zürcher Heimatschutzes im angefochtenen Urteil bejaht hat und auf dessen Beschwerde eingetreten ist. Auch die diesbezügliche Rüge der formellen Rechtsverweigerung wird in der vorliegenden Beschwerde keineswegs hinreichend begründet. Schliesslich legt der Beschwerdeführer bzw. sein Vertreter auch nicht dar, inwiefern der angefochtene Entscheid des Verwaltungsgerichts seine Rechte als Stimmbürger verletzt. 1.5 Zusammenfassend ergibt sich somit, dass auf die Beschwerde nicht eingetreten werden kann. Daran vermöchte auch ein Augenschein des Bundesgerichts oder die vorzeitige Zustellung der Beschwerdeantworten an den Beschwerdeführer nichts zu ändern. Den entsprechenden Anträgen des Beschwerdeführers kann somit nicht gefolgt werden.