Citation: 5A_162/2017 E. 4.2

4.2. Das Obergericht hat erwogen, der Beschwerdeführer verlange die Bestätigung der Sistierung des Verfahrens. Der Antrag auf Sistierung des Verfahrens vor dem Bezirksgericht sei bereits mit Verfügung der ersten Instanz vom 13. Juni 2016 abgewiesen worden. Auf die vom Beschwerdeführer dagegen eingereichte Beschwerde sei das Obergericht nicht eingetreten. Darauf sei somit nicht weiter einzugehen. Soweit das vorliegende Sistierungsgesuch als prozessualer Antrag im Beschwerdeverfahren gemeint sei, wäre es abzuweisen, zumal der Beschwerdeführer nicht dar tue, worum es im Verfahren xxx des Kantonsgerichts Graubünden gehe (in dessen Verfahren yyy sei es zur Hauptsache um die Errichtung der gemeinsamen elterlichen Sorge gegangen), womit auch keine Relevanz für das vorliegende Beschwerdeverfahren ersichtlich sei. Im Weiteren hat das Obergericht erwogen, der Beschwerdeführer mache selber nicht geltend, er habe den Kostenvorschuss nach Erlass der Verfügung vom 13. Juni 2016 bezahlt. Dass er seinen Aussagen zufolge in früheren Verfahren Gerichtskosten - nach seinem Dafürhalten - zu Unrecht bezahlt habe, bedeute selbstredend keine Zahlung des mit Verfügung vom 13. Juni 2016 auferlegten Kostenvorschusses. Im Übrigen beträfen die Ausführungen des Beschwerdeführers die in der Verfügung vom 13. Juni 2016 erfolgte Auferlegung des Kostenvorschusses, nicht jedoch die einzig Gegenstand der angefochtenen Verfügung bildende Nachfristansetzung. Der Beschwerdeführer setze damit in seiner Beschwerde den aufgeführten Erwägungen der angefochtenen Verfügung der ersten Instanz nichts Relevantes entgegen, womit es bei dieser Verfügung bleibe. Soweit der Beschwerdeführer als diskriminierend rüge, von ihm den Nachweis der alleinigen elterlichen Sorge zu verlangen, bilde dies Gegenstand der Verfügung vom 13. Juni 2016, nicht aber jener vom 15. Dezember 2016 betreffend Nachfristansetzung, die ausschliesslicher Gegenstand des vorliegenden Beschwerdeverfahrens bilde. Auf die angefochtene Verfügung vom 15. Dezember 2016 bezögen sich weder die Rüge, das Rubrum des erstinstanzlichen Verfahren sei diskriminierend bzw. unvollständig, zumal nur die Mutter als Inhaberin der elterlichen Sorge aufgeführt werde, noch der Antrag des Beschwerdeführers, dem Sohn eine Kindesvertretung einzusetzen, sofern ihm (dem Beschwerdeführer) die Vertretungsbefugnis nicht zukomme. Soweit der Beschwerdeführer die Rechtsmittelbelehrung der angefochtenen Verfügung vom 15. Dezember 2016 beanstande, genüge der Hinweis, dass prozessleitende Verfügungen nach den Beschlüssen der Kammer vom 14. September 2016 nicht mit einer Rechtsmittelbelehrung versehen sein müssten. Schliesslich erwähne der Beschwerdeführer in einer Überschrift seiner Beschwerde die unentgeltliche Rechtspflege; er habe indes weder für das erstinstanzliche noch für das Beschwerdeverfahren ein entsprechendes Gesuch gestellt, wobei das Gesuch für die erste Instanz ohnehin dort hätte eingereicht werden müssen. Im Übrigen habe der Beschwerdeführer auch keine Begründung vorgetragen. Entsprechend sei darauf nicht einzutreten.