Citation: 6B_1363/2019 E. 2.4.1

2.4.1. Der Beschwerdeführer beanstandet zudem, unklar sei, wie weit ihm bei der Strafzumessung verschuldensmässig der Vorwurf gemacht werde, dass er am fraglichen Abend eine erhebliche Menge alkoholischer Getränke zu sich genommen habe und daher eine Mitverantwortung an der alkoholbedingten Wahrnehmungsstörung trage. Ein alkoholinduzierter Wahn stelle aus medizinischer Sicht ein seltenes Ereignis dar. Eine solche Entwicklung sei für ihn daher nicht voraussehbar gewesen. Der übermässige Alkoholkonsum habe bei der Bewertung des Verschuldens unberücksichtigt zu bleiben.