Citation: 5A_484/2022 E. 3.2

3.2. Das Bundesgericht prüft nur klar und detailliert erhobene und wenn möglich belegte Rügen. Wer den Sachverhalt berichtigt oder ergänzt wissen will, hat die beanstandete Feststellung und die Aktenstelle, mit der sie in Widerspruch steht, genau anzugeben und im Falle unterbliebener Feststellungen mit Aktenhinweisen zu belegen, dass entsprechende Sachbehauptungen bereits im kantonalen Verfahren prozesskonform aufgestellt, von der Vorinstanz aber zu Unrecht für unerheblich gehalten oder übersehen worden sind (BGE 140 III 86 E. 2; Urteil 5A_1021/2021 vom 17. Dezember 2021 E. 4). Demgegenüber tritt das Bundesgericht auf ungenügend substanziierte Vorbringen und rein appellatorische Kritik am Sachverhalt nicht ein (BGE 142 III 364 E. 2.4; 141 IV 249 E. 1.3.1; 140 III 264 E. 2.3). Den Begründungsanforderungen genügt nicht, wer seinen Ausführungen einen Sachverhalt zugrunde legt, der im angefochtenen Entscheid nicht festgestellt ist, wer sich darauf beschränkt, die vorinstanzlichen Feststellungen als "offensichtlich unrichtig" oder als "nicht zutreffend" zu bezeichnen, wer einzelne Beweise anführt und diese anders als im angefochtenen Entscheid gewichtet haben möchte, wer die Sachlage aus seiner Sicht schildert und den davon abweichenden Entscheid als willkürlich bezeichnet oder wer dem Bundesgericht einfach die eigene Auffassung unterbreitet, als ob diesem freie Sachverhaltsprüfung zukäme (vgl. BGE 140 III 264 E. 2.3; Urteil 5A_343/2021 vom 21. Oktober 2021 E. 2.3.1 mit Hinweisen).