Citation: 4A_497/2018 E. 2.1

2.1. Es ist vor Bundesgericht nicht mehr umstritten, dass die Behandlung der diversen Räume gegen Schimmelpilz und Hausbockbefall durch die Beschwerdegegnerin als Werkvertrag zu qualifizieren ist, was vertretbar respektive zumindest nicht offensichtlich unrichtig erscheint, sodass das Bundesgericht nicht gehalten ist, diese Rechtsfrage weiter zu untersuchen (vgl. dazu BGE 140 III 86 E. 2 S. 88 f., 115 E. 2 S. 116). Ein Werkmangel liegt nach konstanter Rechtsprechung vor, wenn der Leistungsgegenstand vom Vertrag abweicht, wenn ihm eine zugesicherte oder nach dem Vertrauensprinzip vorausgesetzte und voraussetzbare Eigenschaft fehlt (BGE 114 II 239 E. 5a/aa S. 244; Urteile 4A_231/2016 vom 12. Juli 2016 E. 2.2; 4A_173/2014 vom 10. Juni 2014 E. 5.2). Entscheidend ist mithin die Abweichung der tatsächlichen Beschaffenheit von der vertraglich geschuldeten (Urteil 4A_646/2016 vom 8. März 2017 E. 2.3). Die Vorinstanz ist von diesem Begriff des Werkmangels ausgegangen. Sie hat beigefügt, zu den vorausgesetzten und voraussetzbaren Eigenschaften gehöre auch, dass ein Werk beim bestimmungsgemässen Gebrauch keine Gefahr für Leib und Leben der Benützer bilde, wobei gesetzliche oder sonst anerkannte Sicherheitsstandards massgebend seien.