Citation: C 177/02 13.03.2003 E. 2

Nicht mehr streitig ist, dass es dem Versicherten zumutbar war und von ihm im Rahmen der Schadenminderungspflicht verlangt werden konnte, die Arbeit bei der X.________ AG aufzunehmen. Unbestritten ist zudem, dass sich der Beschwerdeführer auf Anweisung des Arbeitsamtes des Kantons Schaffhausen hin bei der genannten Firma gemeldet hat, dass eine Anstellung indessen nicht für die den Bedürfnissen der X.________ AG entsprechende Zeitdauer vom 3. Juli bis Anfang September sondern lediglich für die Zeit vom 7. Juli bis 28. Juli 2000 zu Stande gekommen ist. Streitig ist der Grund für dieses zeitlich beschränkte Zustandekommen der Anstellung. Zu prüfen ist daher, ob bzw. in welchem Ausmass dem Versicherten ein Verschulden daran zugeschrieben werden kann. 2.1 Arbeitsamt und Vorinstanz begründen die Einstellungsverfügung damit, dass der ursprüngliche Arbeitsbeginn am ersten Arbeitstag des Monats Juli 2000, nämlich am Montag, dem 3. Juli 2000, und nicht erst am Freitag, dem 7. Juli 2000, geplant war. Was die Dauer des Arbeitsverhältnisses anbelangt, gingen sie davon aus, dass der Arbeitseinsatz vom 3. Juli bis mindestens 8. September 2000 gedauert hätte. In Bezug auf Ferienwünsche befand die Vorinstanz, der Beschwerdeführer habe bei der Bewerbung für die fragliche Zwischenverdienst-Stelle erklärt, er könne nur einen Monat lang arbeiten, da er anschliessend Ferien für die Dauer eines Monats beziehe. Durch die Geltendmachung dieses Ferienanspruchs habe sich einerseits der Vertragsabschluss verzögert und anderseits die Einsatzdauer des Versicherten verkürzt. Angesichts der Tatsache, dass die X.________ AG wegen dringenden Termingeschäften derart in Not war, dass sie den Beschwerdeführer statt für rund zehn Wochen auch nur für drei Wochen eingestellt hat, sei davon auszugehen, dass die Darstellung des Arbeitsamtes mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auch insofern zutreffe, als dieses behauptet hatte, für die Teilnahme an der Hochzeit seiner Tochter wäre dem Versicherten eine Woche Ferien gewährt worden. 2.2 Der Beschwerdeführer macht demgegenüber im Wesentlichen geltend, es lasse sich insbesondere aus dem Verhandlungsprotokoll vom 24. Oktober 2001 ohne weiteres entnehmen, dass der Arbeitgeber auch dann auf seine Dienste hätte verzichten wollen, wenn er zwecks Teilnahme an der Hochzeit seiner Tochter nur eine Woche Ferien bezogen hätte. Der vom Arbeitsamt als Zeuge einvernommene Vertreter der Arbeitgeberin H.________ habe anlässlich der Verhandlung klar und deutlich geantwortet, ihm für die Teilnahme an der Hochzeit seiner Tochter eine Woche Ferien zu gewähren wäre nicht möglich gewesen. Wenn die Vorinstanz die Aussagen des Zeugen H.________ so interpretiere, dass die Arbeitgeberin unter diesen Umständen den Versicherten dennoch bis Ende August 2000 beschäftigt hätte, sei dies eine willkürliche Würdigung von Zeugenaussagen.