Citation: 1P.690/2005 17.01.2006 E. 1

1.1 Was der Beschwerdeführer gegen den angefochtenen Entscheid vorbringt, vermag in keiner Weise zu überzeugen. Soweit seine ausufernden Rügen den gesetzlichen Anforderungen von Art. 90 Abs. 1 lit. b OG überhaupt zu genügen vermögen und sich nicht in appellatorischer Kritik erschöpfen (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG; BGE 130 I 258 E. 1.3 S. 262; 125 I 71 E. 1c S. 76; 122 I 70 E. 1c S. 73 mit Hinweisen), belegen sie keine Verfassungs- oder Konventionsverletzung durch die Inspektionskommission. Wie das Bundesgericht bereits im Urteil 1P.266/2004 vom 7. September 2004 festgestellt hat, hat der Gerichtspräsident das Gesuch des Beschwerdeführers um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung im erstinstanzlichen Verfahren zu Recht abgewiesen. Daraus ist ihm kein Vorwurf der Befangenheit zu machen, auch nicht bei Berücksichtigung sämtlicher vom Beschwerdeführer bemängelten prozessleitenden Verfügungen. Es kann vollumfänglich auf den angefochtenen Entscheid verwiesen werden (Art. 36a Abs. 3 OG). 1.2 Selbst wenn dem Beschwerdeführer darin zuzustimmen ist, dass er in seiner Eingabe vom 22. August 2005 nicht nur um unentgeltliche Rechtspflege, sondern auch um unentgeltliche Verbeiständung ersucht hat (Ziff. 2.4 der Eingabe), ist im Ergebnis verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden, wenn ihm kein Rechtsvertreter beigegeben wurde. Das Ausstandsbegehren war von vornherein aussichtslos und eine anwaltliche Vertretung nicht notwendig, da der Beschwerdeführer ohne weiteres in der Lage war, seine Rechtsbegehren zu stellen und zu begründen. Zu den Voraussetzungen für die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege und Verbeiständung sei auf das den Beschwerdeführer betreffende Urteil 1P.266/2004, E. 4 verwiesen.