Citation: C 204/04 16.02.2005 E. 1

Anfechtungs- und Streitgegenstand (vgl. hiezu: BGE 125 V 413 ff.; Meyer-Blaser, Der Streitgegenstand im Streit - Erläuterungen zu BGE 125 V 413, in: Schaffhauser/Schlauri [Hrsg.], Aktuelle Rechtsfragen der Sozialversicherungspraxis, St. Gallen 2001, S. 31 f.) bildet der Anspruch der Beschwerdeführerin auf Schlechtwetterentschädigung für den Monat November 2002. Nach Lage der Akten und auf Grund der Parteivorbringen dreht sich der Streit dabei im Wesentlichen darum, ob bei der Ermittlung des anrechenbaren Arbeitsausfalls die laut Zusammenstellung der Beschwerdeführerin vom 20. Februar 2003 in den Monaten Mai bis Oktober 2002 geleisteten Mehrstunden in Abzug zu bringen sind. Vorinstanz sowie Verwaltung bejahen dies unter Hinweis auf Art. 66a AVIV. Die Beschwerdeführerin begründet ihren gegenteiligen Standpunkt wie bereits im kantonalen Verfahren damit, die genannte Verordnungsbestimmung sei verfassungs- und gesetzeswidrig. Letztinstanzlich macht sie zudem neu geltend, falls Art. 66a AVIV gleichwohl zur Anwendung gebracht würde, fielen die in Frage stehenden Mehrstunden deswegen ausser Betracht, weil sie Zeitsaldi von weniger als 20 Arbeitsstunden gemäss der im Landesmantelvertrag (LMV) für das Schweizerische Bauhauptgewerbe 2003-2005 vom 25. März 2002 vorgesehenen betrieblichen Gleitzeitregelung im Sinne von Art. 66a Abs. 2 AVIV betreffen würden.