Citation: 1P.669/2006 09.02.2007 E. 1

Die staatsrechtliche Beschwerde ist vor dem In-Kraft-Treten des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG; SR 173.110) eingegangen, weshalb sich das Verfahren nach den Bestimmungen des OG richtet (Art. 132 Abs. 1 BGG). 1.1 Beim angefochtenen Entscheid des Kantonsgerichts handelt es sich um einen letztinstanzlichen kantonalen Endentscheid (Art. 86 Abs. 1 OG). Die Beschwerdeführerin ist Opfer im Sinne von Art. 2 Abs. 1 OHG und hat im kantonalen Strafverfahren gegen den Beschwerdegegner adhäsionsweise zivilrechtliche Ansprüche erhoben; sie ist damit befugt, das diesen freisprechende Urteil des Kantonsgerichts mit staatsrechtlicher Beschwerde wegen Verletzung verfassungsmässiger Rechte anzufechten (Art. 8 Abs. 1 lit. c OHG; BGE 120 Ia 101 E. 2; 128 I 218 E. 1.1). Die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen geben zu keinen Bemerkungen Anlass, sodass auf die Beschwerde, unter dem Vorbehalt gehörig begründeter Rügen (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG; BGE 127 I 38 E. 3c; 125 I 492 E. 1b; 122 I 70 E. 1c), einzutreten ist. 1.2 Die Beschwerdeführerin beantragt den Beizug der Akten des Untersuchungsamtes Gossau in Sachen A.________. Dieses Verfahren steht indessen mit dem vorliegenden in keinem direkten Zusammenhang. Es ist unbestritten und durch den Bericht der Therapeuten B.________ und C.________ erhärtet, dass die Beschwerdeführerin früher sexuellen Übergriffen ausgesetzt war und entsprechend traumatisiert ist. Das Kantonsgericht hat diesem Umstand bei seiner Beweiswürdigung angemessen Rechnung getragen. Auf den Aktenbeizug kann daher verzichtet werden.