Citation: 2C_620/2020 E. 6.1

6.1. Auszugehen ist nach dem Gesagten vom Sachverhalt, wie ihn die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Die Vorinstanz hat in den angefochtenen Urteilen ausgeführt, es sei in keiner Weise ersichtlich, welche Arbeit der Beschwerdeführer während der Steuerperiode 2012 konkret verrichtet habe, welches Risiko er bei seinem Tätigwerden auf sich genommen habe und in welcher Weise er am Markt aufgetreten sei. Aus diesem Grund erachtete es die Vorinstanz als nicht erstellt, dass der Beschwerdeführer in dieser Steuerperiode einer auf Gewinnerzielung ausgerichteten Tätigkeit nachgegangen ist. Die entsprechenden, im angefochtenen Urteil festgehaltene Umstände betrafen dabei nicht nur die blosse Sachverhaltsfeststellung, sondern führten die Vorinstanz im Rahmen der rechtlichen Würdigung unmittelbar auch zum Schluss, dass keine steuerlich relevante selbständige Erwerbstätigkeit des Beschwerdeführers in der Steuerperiode 2012 vorgelegen hatte und der streitbetroffene Abzug demzufolge zu Recht verweigert worden ist. Im Rahmen der genannten Ausführungen erwog die Vorinstanz im Wesentlichen, die Aufstellung von Kostenpositionen, welche in dem mit der Steuererklärung 2012 eingereichten Dokument mit dem Titel "Einnahmen und Ausgaben selbständige Tätigkeit 2012, Ingenieursleistungen" enthalten sei, sei nicht aussagekräftig, zumal die geltend gemachten Kosten eine Nähe zu typischen Lebenshaltungskosten aufweisen würden und es an anderen Belegen für die geltend gemachte Tätigkeit fehle. Nicht als Beleg für eine nebenberufliche Tätigkeit des Beschwerdeführers im Steuerjahr 2012 gelten kann nach Auffassung der Vorinstanz auch die Tätigkeitsbeschreibung vom 7. Juni 2003, da diese nicht als genügend aktuell erscheine (vgl. E. 4.3.1 und E. 4.3.2 der angefochtenen Urteile).