Citation: 9C_888/2017 E. 3.1.1

3.1.1. Was den psychischen Gesundheitszustand angeht, so brachte der Versicherte erstmals im vorinstanzlichen Beschwerdeverfahren (replicando) vor, er befinde sich in psychiatrischer Behandlung bzw. in delegierter Psychotherapie, und verlangte den Beizug der entsprechenden Behandlungsberichte. Er machte jedoch mit keinem Wort geltend, durch eine fachärztlich diagnostizierte psychiatrische Störung (vgl. zur fachärztlichen Diagnose als Ausgangspunkt zur Beurteilung der Frage, ob ein Gesundheitsschaden überhaupt vorliegt BGE 143 V 418 E. 6 S. 427) in seiner Arbeitsfähigkeit eingeschränkt zu sein. Entsprechende Anhaltspunkte finden sich auch nicht in den Akten. Folglich ist es weder willkürlich noch sonstwie bundesrechtswidrig, wenn die Vorinstanz in antizipierter Beweiswürdigung auf weitere Abklärungen diesbezüglich verzichtete. Zu solchen gaben insbesondere weder der aktenkundige Alkoholmissbrauch noch die Einschätzungen des psychischen Zustandes durch den Hausarzt Anlass. Ersterer führt als solcher nicht zu einer Invalidität im Sinne des Gesetzes (vgl. etwa Urteil 9C_620/2017 vom 10. April 2018 E. 2.2.1). Ausserdem liegen (abgesehen vom blossen Vermerk "Krisenreaktion" des Hausarztes in dessen Bericht vom 25. August 2015) keine Hinweise darauf vor, dass die Alkoholkrankheit reaktiv im Zusammenhang mit psychischen Problemen auftreten würde. Der vor Vorinstanz ins Recht gelegte hausärztliche Bericht vom 1. August 2017, auf den sich der Beschwerdeführer beruft, spricht wohl mit Blick auf einen möglichen Berufswechsel (zu dessen Zumutbarkeit vgl. E. 3.3 hiernach) von "depressiven Tendenzen", die sich in einer sitzenden Tätigkeit verstärken würden; der Verlaufsbericht vom 29. August 2017 verweist - soweit überhaupt beachtlich (vgl. E. 1.2 oben) - auf ein "hohes Dekompensationsrisiko bei Zwang zu Berufswechsel". Beide Berichte sehen jedoch eine allfällige psychische Beeinträchtigung augenscheinlich ausschliesslich im psychosozialen Belastungsfaktor des Verlusts der Berufsidentität bei einem Tätigkeitswechsel begründet, dessen Auswirkungen als invaliditätsfremd ohnehin auszuklammern wären (vgl. dazu etwa BGE 143 V 409 E. 4.5.2 S. 416). Hinweise auf eine abklärungsbedürftige, eigenständige psychiatrische Störung finden sich darin nicht.