Citation: 1C_413/2020 E. 8.4

8.4. Das BAFU stimmt dieser Lärmbeurteilung der Vorinstanz zu. Es führt in seiner Stellungnahme ergänzend aus, das aktenkundige Lärmgutachten äussere sich zwar nicht zu den Lärmquellen wie Lüftungen, Ventilatoren oder Liften. Angesichts der deutlichen Unterschreitung der IGW sei jedoch davon auszugehen, dass die IGW selbst unter Berücksichtigung dieser potentiellen Lärmquellen nicht überschritten würden. Überdies habe die Beschwerdegegnerin plausibel dargelegt, die neue Lüftung werde leiser und der Autolift verursache im Vergleich zu fahrenden Autos weniger Lärm. In Anbetracht der in sich nicht schlüssigen und noch zu korrigierenden Baupläne der Parkebenen hat das BAFU überdies erwogen, selbst eine Verdoppelung der Parkplätzvorgänge hätte nur eine Pegelzunahme von rund 3 dB (A) zur Folge. Weiter sei auch die Befürchtung der Beschwerdeführenden unbegründet, aufgrund der automatisierten Betriebsabläufe und der Vergrösserung der Kubatur der Werft resultiere eine übermässige Lärmbelastung. Vielmehr sei angesichts der Verlagerung der meisten lärmverursachenden Arbeitsvorgänge in das Gebäudeinnere und der aufgrund der Vergrösserung der Werfthalle verringerten Transportfahren in das Winterlager insgesamt sogar von einer Verminderung der Lärmimmissionen auszugehen.