Citation: 2P.69/2000 11.05.2000 E. A

A.- A.________ (aus Bosnien-Herzegowina) reiste erstmals 1989 in die Schweiz ein; er verfügte in der Folge über Saisonbewilligungen unterschiedlicher Dauer. Ab Ende 1993 wurde ihm der Aufenthalt im Rahmen der Aktion BosnienHerzegowina bewilligt (L-Bewilligung). Seine Ehefrau B.________ reiste zusammen mit der Tochter C.________ erstmals im Sommer 1992 zu einem bewilligten Besuchsaufenthalt in die Schweiz ein; beide erhielten ebenfalls eine L-Bewilligung. Die Kinder D.________ und E.________ wurden in der Schweiz geboren und in die Bewilligung ihrer Eltern (die letztmals bis zum 30. April 1997 verlängert wurde) miteinbezogen. Ein Gesuch von A.________ um Erteilung einer ausserordentlichen Jahresaufenthaltsbewilligung im Zusammenhang mit der Beendigung der Sonderregelung für Angehörige des ehemaligen Jugoslawien blieb erfolglos. Am 11. Mai 1998 stellte A.________ für sich und seine Familie beim Amt für Industrie, Gewerbe und Arbeit des Kantons Uri (KIGA) ein Gesuch um Erteilung einer Jahresaufenthaltsbewilligung. Mit Verfügung vom 24. Juni 1998 wies das KIGA dieses Gesuch ab.