Citation: 8C_103/2024 E. 4.2

4.2. Das damals festgelegte Jahreseinkommen von Fr. 64'913.- hat das kantonale Gericht in seinem Urteil vom 16. Januar 2024 übernommen und dieses unter Berücksichtigung der geschlechts- und branchenspezifischen Nominallohnentwicklung bis ins Jahr 2019 (frühester Zeitpunkt eines Rentenanspruchs) indexiert. Dabei hat es ein Valideneinkommen von Fr. 67'510.- ermittelt (Fr. 64'913.- bei Indexstand 100 [2010] auf 104.0 [2019], vgl. BFS, Schweizerischer Lohnindex nach Branche [Basis 2010 = 100], Nominallohnindex Männer, 2011-2022 [Tabelle T1.1.10], H 49-53 Verkehr und Lagerei). Dass die Vorinstanz bei der Nominallohnentwicklung von 2010 bis 2019 nun nicht mehr, wie noch im Urteil vom 21. Dezember 2015, die Tabelle T39, sondern die genauere Tabelle T1.1.10 herangezogen hat, verletzt entgegen dem Beschwerdeführer kein Bundesrecht. Dessen Argumentation, das kantonale Gericht habe mit Urteil vom 21. Dezember 2015 rechtskräftig und somit auch für spätere Verfahren verbindlich entschieden, dass jeweils die Tabelle T39 heranzuziehen sei, greift nicht. Denn die Vergleichseinkommen sind einer neuen, gegebenenfalls abweichenden Beurteilung grundsätzlich zugänglich (vgl. E. 3.4 hiervor; vgl. auch THOMAS FLÜCKIGER, in: Basler Kommentar, Allgemeiner Teil des Sozialversicherungsrechts, 2020, N. 57 zu Art. 17 ATSG). Weitere Rügen in Bezug auf das von der Vorinstanz ermittelte Valideneinkommen bringt der Beschwerdeführer keine vor und es ist auch nichts ersichtlich, was zu Weiterungen Anlass geben würde.