Citation: 1C_445/2018 E. A

Mit Eingabe vom 22. März 2013 ersuchte unter anderen A.________ den Gemeinderat Wohlen um den Erlass eines Fahrverbots, Signal Nr. 2.13 sowie Zusatztext "ausgenommen Zubringerdienst", für den Sonnenweg (spätestens ab Gebäude Haltestelle Wohlen-Oberdorf) sowie den Eichhaldenweg. Der Gemeinderat beschloss daraufhin verschiedene Massnahmen zur Unterbindung des Schleichverkehrs im Haldenquartier. Er publizierte am 26. April 2013 ein Verbot für Motorwagen und Motorräder für den Sonnenweg ab Verzweigung Untere Haldenstrasse sowie für den Eichhaldenweg, ab Verzweigung Waltenschwilerstrasse (K 362) mit der Zusatztafel "Zubringerdienst gestattet". Gegen diese Verkehrsbeschränkung wurden diverse Einsprachen erhoben und der Gemeinderat beschloss am 30. September 2013 ein Verbot für Lastwagen, Signal Nr. 2.07, gemäss Art. 19 der Signalisationsverordnung vom 5. September 1979 (SSV; SR 741.21), mit dem Vermerk "Zubringerdienst gestatten" ab Verzweigung Untere/Obere Haldenstrasse sowie Eichhaldenweg, ab Verzweigung Waltenschwilerstrasse. In der Folge kam es zu einer längeren rechtlichen Auseinandersetzung zwischen A.________ und dem Gemeinderat Wohlen; dieser änderte seine Anordnungen im Zusammenhang mit der Verkehrsberuhigung im Haldenquartier mehrmals ab. Am 10. Oktober 2017 hiess das Departement Bau, Verkehr und Umwelt des Kantons Aargau (BVU) eine Beschwerde von A.________ teilweise gut und verpflichtete den Gemeinderat, das von ihm am 12. Dezember 2016 beschlossene Fahrverbot für das ganze Haldenquartier umgehend umzusetzen und die Verkehrsbelastung auf dem Eichhalden- und dem Sonnenweg ein Jahr nach der Umsetzung mittels repräsentativer Verkehrsmessung erneut zu überprüfen. Sofern sich zeigen sollte, dass die Verkehrsbelastung auf dem Eichhalden- und dem Sonnenweg nach wie vor über einem durchschnittlichen Verkehr von 500 Fahrzeugen liege, seien geeignete weitergehende Massnahmen zu treffen. Im Übrigen wies das BVU die Beschwerde ab. Dagegen erhob A.________ am 9. November 2017 Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Aargau, welches die Beschwerde mit Entscheid vom 5. Juli 2018 abwies.