Citation: 8C_111/2019 E. 3.1

3.1. In ihrer Verfügung vom 16. Juni 2017 führte die IV-Stelle aus, sie habe bei ihrem Entscheid vom 13. Februar 2014, mit welchem das Leistungsbegehren wegen Nichterfüllens der versicherungsmässigen Voraussetzungen abgewiesen worden sei, den Untersuchungsgrundsatz verletzt und den Gesundheitsschaden resp. die Arbeitsfähigkeit nicht rechtgenüglich abgeklärt. Insbesondere die Frage, wie sich die Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit im Verlauf der Zeit entwickelt hätten, sei im Zeitpunkt der Verfügung vom 13. Februar 2014 unklar gewesen. Diese erweise sich deshalb als zweifellos unrichtig, weshalb der Rentenanspruch ohne Bindung an die ursprüngliche Verfügung in allen Teilen neu zu beurteilen sei. Die IV-Stelle kam in der Folge aber zum Schluss, dass in der angestammten Tätigkeit mindestens eine 70%ige Arbeitsfähigkeit bestehe, weshalb das Leistungsbegehren bei einem Invaliditätsgrad von unter 40 % abzuweisen sei.