Citation: 9C_131/2025 E. 1.3.3

1.3.3. Der angefochtene Entscheid entspringt dem Spezialverwaltungsgericht des Kantons Aargau, Abteilung Steuern. Diesem ist das Verwaltungsgericht des Kantons Aargau grundsätzlich hierarchisch übergeordnet (§ 168 Abs. 1 des Steuergesetzes [des Kantons Aargau] vom 15. Dezember 1998 [StG/AG; SAR 651.100]). Alsdann bestimmt § 65a Abs. 2 der Verordnung [des Kantons Aargau] vom 11. September 2000 zum Steuergesetz (StGV/AG; SAR 651.111), in Kraft seit 1. Januar 2019: "Die Anfechtung von Verfügungen über Mahngebühren gemäss Abs. 1 richtet sich nach dem Rechtsschutz für Gebührenverfügungen im Bezugsverfahren (§ 227 Abs. 2 StG) " (Auszeichnung durch das Bundesgericht). In der Folge ergibt sich aus Satz 2 dieser letztgenannten Norm, dass für die Anfechtung einer Gebührenverfügung die § 231 Abs. 3 und 4 StG/AG massgebend seien. Aus § 231 Abs. 3 StG/AG geht die Möglichkeit hervor, Beschwerde an das Spezialverwaltungsgericht zu erheben, worauf Abs. 4 festhält, das Spezialverwaltungsgericht entscheide endgültig. Vorbehalten bleibe die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht. Das im Veranlagungsverfahren an sich funktionell zuständige Verwaltungsgericht wird in einem solchen Fall kraft kantonalgesetzlichen Organisationsrechts "übersprungen", was für das Bundesgericht verbindlich ist (Art. 50 Abs. 3 StHG). Mithin stellt das Spezialverwaltungsgericht, Abteilung Steuern, im vorliegenden Sachzusammenhang eine zulässige Vorinstanz dar, nachdem die "Delegation nach unten" einerseits auf einer einwandfreien organisationsrechtlichen Grundlage beruht und anderseits die Unterinstanz den Anforderungen von Art. 110 und Art. 111 Abs. 3 BGG genügt (BGE 150 II 346 E. 1.2.2; 142 II 49 E. 4.4; 141 II 307 E. 6.5; 136 II 470 E. 1.1; Urteile 2C_33/2021 vom 29. Juni 2021 E. 4.3; 2C_127/2018 vom 30. April 2019 E. 3.1.1).