Citation: 8C_88/2019 E. 3.2

3.2. Dem stellt der Beschwerdeführer seine Sichtweise gegenüber, ohne dass es ihm überzeugend aufzuzeigen gelänge, inwiefern das kantonale Gericht hier unrichtige Feststellungen getroffen haben sollte, welche vom Bundesgericht zu korrigieren wären (vgl. E. 1 hievor; Art. 97 Abs. 2 und Art. 105 Abs. 3 BGG). Weder Dr. med. C.________ noch Dr. med. D.________ legen objektivierbare Befunde vor, welche die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers in einer angepassten leichten Tätigkeit beeinflussen würden. Der Versicherte hält seinen Daumen zwar immer in Streckhaltung (vgl. u.a. Bericht über die vertrauensärztliche Untersuchung vom 6. September 2017). Dies steht indessen in Widerspruch zu den von Dr. med. C.________ unmittelbar postoperativ und intraoperativ gemachten Feststellungen. Dannzumal konnte der Daumen auch im Grundgelenk problemlos flektiert werden. Entscheidend ist indessen, dass sich die beiden Ärztinnen nur bezüglich ihrer Einschätzung der zumutbaren Arbeitsfähigkeit unterscheiden. Das kantonale Gericht hat in Würdigung der medizinischen Akten dargelegt, dass es objektiv betrachtet nicht nachvollziehbar ist, weshalb Dr. med. C.________ eine bloss 50%ige Arbeitsfähigkeit attestierte. Inwiefern in einer angepassten Tätigkeit eine Einschränkung vorliegen soll, wird mit keinem Wort begründet. Es ist denn auch nicht einsichtig, dass der Beschwerdeführer seine Aufgaben als Mitarbeiter Sicherheit infolge eines Defizits in der Beweglichkeit des rechten Daumens zwar zu 50 %, nicht aber vollschichtig sollte erledigen können, nachdem er nach eigenen Angaben das dafür notwendige Anforderungsprofil erfüllt. Es verletzt daher kein Bundesrecht, dass das kantonale Gericht ohne weitere Beweismassnahmen zur Erkenntnis gelangte, es sei mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt, dass dem Beschwerdeführer die im Zeitpunkt des Einspracheentscheides ausgeübte Tätigkeit zu 100 % zumutbar sei, und dass er bei Ausschöpfung dieser Arbeitsfähigkeit keine Erwerbseinbusse erleiden würde. Es bleibt demzufolge bei der vorinstanzlich bestätigten Leistungseinstellung.