Citation: 1C_141/2021 E. 2.2

2.2. Das Verwaltungsgericht hielt fest, die drei angeblich fehlenden Dokumente der Fachstellen (kantonaler Gesamtbewilligungsentscheid und kantonale Gesamtstellungnahme vom 29. November 2016 sowie Ausnahmebewilligung der Baudirektion vom 18. Mai 2017) seien im Baubewilligungsentscheid vom 16. April 2018 nicht nur als Beilage aufgeführt, sondern in Ziff. 2.1 und 2.2 auch explizit als integrierte Bestandteile der Baubewilligung bezeichnet worden. Die Baubewilligung wiederum sei gleichzeitig mit dem Einwendungsentscheid am 17. April 2018 an die Parteien versandt worden. Aus diesen Umständen sei zu schliessen, dass auch die Beilagen zugestellt worden seien. Andernfalls wäre von einer rechtsanwaltlich vertretenen Partei gestützt auf den Grundsatz von Treu und Glauben zu erwarten gewesen, dass sie die fehlenden Dokumente umgehend einverlange. Die Beschwerdeführer machten zudem nicht substanziiert geltend, inwiefern ihnen aus der behaupteten mangelhaften Eröffnung ein Rechtsnachteil erwachsen sei. Sie gingen auch nicht weiter auf die genannten Dokumente ein. Insgesamt weise die Aktenlage in keiner Art und Weise auf eine gesetzeswidrige Eröffnung hin. Schliesslich seien die Beschwerdeführer spätestens im verwaltungsinternen Beschwerdeverfahren im Besitz aller Dokumente gewesen und hätten sich frei und umfassend dazu äussern können. Es liege daher keine Verletzung des rechtlichen Gehörs vor.