Citation: 6B_25/2017 E. 4.3

4.3. Der in Art. 6 StPO verankerte Untersuchungsgrundsatz verpflichtet das Gericht nicht, von Amtes wegen Beweiserhebungen vorzunehmen, wenn es sich aufgrund der bereits erhobenen Beweise seine Überzeugung gebildet hat und in vorweggenommener Beweiswürdigung annehmen darf, dass die zusätzlichen Beweise nichts an seiner Überzeugung zu ändern vermöchten (vgl. Art. 139 Abs. 2 StPO; BGE 141 I 60 E. 3.3; Urteil 6B_656/2017 vom 5. Juli 2017 E. 2; je mit Hinweisen). Soweit die Beschwerdeführerin erstmals vor Bundesgericht geltend macht, die Staatsanwaltschaft habe den Untersuchungsgrundsatz missachtet (Beschwerde S. 16 f.), ist auf die Rüge nicht einzutreten. Anfechtungsgegenstand der Beschwerde an das Bundesgericht bildet der letztinstanzliche kantonale Entscheid (Art. 80 Abs. 1 BGG). Dies ist hier das Urteil des Obergerichts des Kantons Bern. Die Vorinstanz wies den Beweisantrag auf Abklärungen über J.________ ab (Urteil S. 8 f. E. 4). Zur Begründung erwägt sie, anhand aller bisherigen Aussagen und den weiteren aktenkundigen Beweismitteln sei die Vorinstanz in der Lage, sich eine ausreichende Meinung über die von der Beschwerdeführerin bei J.________ geltend gemachten Investitionen zu bilden (Verfügung vom 23. Dezember 2015 S. 4, vorinstanzliche Akten act. 19777). Inwiefern die Vorinstanz dabei in Willkür verfallen sein sollte (vgl. auch Urteil S. 27 ff. und S. 85 f.), ist nicht ersichtlich und legt die Beschwerdeführerin auch nicht in rechtsgenügender Weise dar.