Citation: 5A_670/2023 E. 5.3.1

5.3.1. Der Beschwerdeführer bringt vor, entgegen der Vorinstanz liege in seiner Verurteilung und Inhaftierung (vgl. vorne Bst. A) kein wichtiger Grund, für die Verweigerung des persönlichen Verkehrs zu den Kindern. Er geht dabei in einiger Ausführlichkeit auf die von der Vorinstanz zitierte Rechtsprechung und Lehre ein und zeigt auf, weshalb diese nicht einschlägig sei. Ausserdem verweist er darauf, dass die Verurteilung länger zurückliege und bereits im Scheidungsverfahren gewürdigt worden sei. Das Scheidungsgericht habe ein begleitetes Besuchsrecht aber als angemessen erachtet. Das Appellationsgericht lege nicht dar, weshalb der persönliche Verkehr aufgrund des früheren Verhaltens nun plötzlich eingeschränkt werden sollte. Der Beschwerdeführer sei seit zwei Jahren aus dem Strafvollzug entlassen, habe sich an sämtliche Auflagen gehalten, nicht auf eigene Faust den Kontakt zu den Kindern gesucht und stets darum gekämpft, diesen aufrecht zu erhalten. Aus dem Strafurteil ergebe sich sodann, dass er die Kinder nie bedroht oder ihnen gegenüber (zusätzliche) physische Gewalt angewendet habe. Auch könne ihm in subjektiver Hinsicht kein allzu schwerer Vorwurf gemacht werden, was ihm im Straf- und im Scheidungsverfahren zugute gehalten worden sei. Der repetitive Verweis auf die Deliktsvorwürfe zeige, dass die Vorinstanz nicht bereit sei, seinen Fall unbefangen zu prüfen.