Citation: 2D_2/2024 E. 3.1

3.1. Das Verwaltungsgericht erwog zusammengefasst, die Beschwerde erweise sich als offensichtlich verspätet. Gestützt auf Art. 52 Abs. 1 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes des Kantons Graubünden (VRG; BR 370.100) wäre eine Beschwerde gegen die Kündigung des Mietverhältnisses vom 10. August 2022 innert 30 Tagen einzureichen gewesen. Der Beschwerdeführer habe das Verwaltungsgericht indessen erst nach Eröffnung des Entscheids des Regionalgerichts Viamala vom 17. April 2023 angerufen, also deutlich zu spät. Dies gelte selbst dann, wenn das Kündigungsschreiben durch den Kanton keine (korrekte) Rechtsmittelbelehrung enthalten habe. Nach Art. 22 Abs. 3 VRG sei der Weiterzug innert zwei Monaten ab Mitteilung eines Entscheids ohne Rechtsmittelbelehrung zulässig. Auch diese Frist sei im Zeitpunkt der Anrufung des Verwaltungsgerichts längst abgelaufen gewesen (angefochtenes Urteil, E. 2.2). Bei diesem Verfahrensausgang habe der Beschwerdeführer als unterliegende Partei die Kosten des Gerichtsverfahrens nach Art. 71 Abs. 1 VRG zu tragen. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege sei gestützt auf Art. 76 Abs. 1 VRG zufolge Aussichtslosigkeit abzuweisen (angefochtenes Urteil, E. 3).