Citation: 8C_605/2019 E. 3.2.3

3.2.3. Weiter bringt der Beschwerdeführer vor, es lägen zahlreiche weitere Gutachten und Arztberichte vor und in keinem werde ihm Aggravation vorgeworfen. Diesen komme voller Beweiswert zu, weshalb eine sich widersprechende medizinische Aktenlage vorliege, welche mit einer erneuten Begutachtung zu klären sei. Das Bundesverwaltungsgericht hat sich nicht nur mit dem Gutachten vom 12. Januar 2017, sondern darüber hinaus eingehend mit der gesamten medizinischen Aktenlage auseinandergesetzt, insbesondere auch mit dem von der Krankentaggeldversicherung in Auftrag gegebenen Gutachten. Auch in diesem hätten sich Hinweise auf eine Aggravation gefunden. So habe Dr. med. D.________ in ihrem Gutachten vom 9. Januar 2013 festgehalten, es liege eine neurotische Fehlentwicklung mit Vermeidungsverhalten, Leistungshemmung und einem sekundären Krankheitsgewinn vor. Zudem habe sie eine erheblich Diskrepanz zwischen der Selbstwahrnehmung des Versicherten und der Fremdeinschätzung beobachtet. Die Vorinstanz hat ihre Tatsachenfeststellungen in Würdigung der gesamten medizinischen Akten getroffen. Es wird vom Beschwerdeführer nicht aufgezeigt und ist auch nicht ersichtlich, inwiefern sie dabei Bundesrecht verletzt haben sollte. Ohnehin beschränkt sich der Versicherte über weite Strecken auf eine von der Vorinstanz abweichende Beweiswürdigung (vgl. Urteile 9C_714/2015 vom 29. April 2016 E. 4.3; 9C_65/2012 vom 28. Februar 2012 E. 4.3 mit Hinweisen) resp. appellatorische Kritik (vgl. BGE 140 III 264 E. 2.3 S. 266), was zur Begründung einer offensichtlichen Unrichtigkeit der vorinstanzlichen Feststellung nicht genügt.