Citation: 2C_430/2023 E. C

Mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten sowie subsidiärer Verfassungsbeschwerde vom 16. August 2023 beantragen A.________ (Beschwerdeführerin) und ihr Sohn B.________ (Beschwerdeführer; beide zusammen: die Beschwerdeführer) vor Bundesgericht die vollumfängliche Aufhebung des Urteils des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 11. Juli 2023 und die Rückweisung der Sache an die Vorinstanz zur vollständigen Sachverhaltsfeststellung und Neubeurteilung. Eventualiter sei das vorinstanzliche Urteil vollumfänglich aufzuheben und der Beschwerdeführerin die Aufenthaltsbewilligung zu verlängern. In prozessualer Hinsicht sei der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu erteilen und der Beschwerdeführerin während der Dauer des Verfahrens der Aufenthalt in der Schweiz zu gestatten. Im Sinne einer superprovisorischen Massnahme wird zudem beantragt, der Migrationsdienst sei anzuweisen, mit sofortiger Wirkung auf sämtliche Vollzugsmassnahmen zu verzichten. Ausserdem beantragt die Beschwerdeführerin die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege. Mit Verfügung vom 17. August 2023 wurde der Beschwerde antragsgemäss die aufschiebende Wirkung zuerkannt, womit das Gesuch um Gewährung superprovisorischer Massnahmen gegenstandlos wurde. Die Vorinstanz und die Sicherheitsdirektion des Kantons Bern beantragen vernehmlassungsweise die Abweisung der Beschwerde, während das Staatssekretariat für Migration (SEM) auf eine Vernehmlassung verzichtet hat. Die Beschwerdeführer haben mit Eingabe vom 10. Oktober 2023 repliziert.