Citation: C 252/03 03.02.2004 E. 3

Zu prüfen bleibt, ob die Dauer der verfügten Einstellung in der Anspruchsberechtigung angemessen ist. Vorinstanz und Verwaltung haben das Verschulden im mittleren Bereich des mittelschweren Verschuldens auf 23 Tage festgesetzt. Wie sich aus den Akten ergibt, hat das Amt für Arbeit in seiner Verfügung vom 9. September 2002 (Nr. 206194106) bei der Festsetzung der Einstellungsdauer zu Ungunsten des Beschwerdeführers berücksichtigt, dass dieser mit der gleichentags ergangenen Verfügung Nr. 206194793 wegen eines versäumten Beratungstermins bereits in der Anspruchsberechtigung eingestellt worden war. Letztere Verfügung erwies sich in der Folge als unbegründet und wurde am 13. September 2002 aufgehoben (Verfügung Nr. 206207867). Wie ein Vergleich mit ähnlich gelagerten Fällen zeigt (Urteil H. vom 20. Oktober 2003, C 85/03; Urteil H. vom 1. Oktober 2003, C 249/02; Urteil Z. vom 28. März 2001, C 308/00; Urteil G. vom 4. August 2000, C 97/00; Urteil T. vom 8. November 1999, C 381/98), ist die verfügte Einstellung in der Anspruchsberechtigung von 23 Tagen jedoch im Rahmen der Angemessenheitskontrolle (Art. 132 OG; BGE 123 V 152 Erw. 2 mit Hinweisen) im Ergebnis nicht zu beanstanden.