Citation: 4A_155/2020 E. 2.1

2.1. Gemäss den Feststellungen der Vorinstanz war X.________ von November 2014 bis Februar 2017 beim Beschwerdegegner eingestellt und wurde von ihm versorgt. Sie habe sodann an Turnieren teilgenommen und der Beschwerdegegner habe den Transport besorgt. Erwiesenermassen habe die im Zeitpunkt der Unterbringung nur 3,5 Jahre alte X.________ Turniererfolge erzielt. Zwar habe der Beschwerdeführer C.________ für Training und Ausritte bezahlt, diese hätten aber in einem derart untergeordneten Rahmen stattgefunden, dass die erfolgreichen Turnierteilnahmen nicht nur darauf zugeführt werden könnten. Diese seien vielmehr darauf zurückzuführen, dass auch der Beschwerdegegner das Pferd regelmässig beritten und ausbildet habe. Der Beschwerdeführer habe die erstinstanzliche Behauptung des Beschwerdegegners, er sei mindestens sechsmal pro Woche zur Ausbildung ausgeritten und ein Ausritt mit den notwendigen Vor- und Nachbereitungsarbeiten dauere rund zwei Stunden, nur unsubstanziiert bestritten. Der Beschwerdeführer sei an der Ausbildung von X.________ und damit zusammenhängend auch an Turnierteilnahmen interessiert gewesen, was sich auch daraus ergebe, dass er C.________ für Letzteres bezahlt habe und auch jeweils die Hälfte der Preisgelder erhalten habe. Dies schliesse nicht aus, dass die Ermöglichung eines Sozialkontakts für das Pferd des Beschwerdegegners (auch) in dessen Interesse gewesen sei. Es sei unbestritten, dass auch das Pferd des Beschwerdegegners Sozialkontakte (also ein anderes Pferd) benötigt habe. Die Parteien hätten über ein Beistellpferd gesprochen, ursprünglich sei aber das alte Pferd Z.________ Thema gewesen. Im Übrigen zeige der Beschwerdeführer nicht auf, wo er im erstinstanzlichen Verfahren sechs Zeugen benannt habe, die hätten bestätigen können, dass der Beschwerdegegner X.________ (einzig) als Sozialkontakt für sein eigenes Pferd habe "ans Futter nehmen" wollen. Es werde nur die Mutter des Beschwerdeführers als Zeugin benannt, aber nur zum Beweisthema, dass der Beschwerdegegner ein Pferd als Sozialkontakt für sein eigenes Pferd benötigt habe und nicht, dass dies betreffend X.________ vereinbart worden wäre. Weiter ging die Vorinstanz in tatsächlicher Hinsicht davon aus, der Beschwerdegegner habe erst nach der Rückgabe von X.________ für seine Dienste Rechnung gestellt.