Citation: 8C_222/2016 E. 3

Das kantonale Gericht hat erwogen, dass dem Versicherten nach intensiven, aber erfolglosen Arbeitsbemühungen eine Arbeitsstelle angeboten worden sei unter der Bedingung, dass er vor Stellenantritt Anfang April 2015 einen Französischintensivkurs besuche. Er habe nach eigenen Angaben lediglich in der Sekundarschule während dreier Jahre Französischunterricht genossen. Nach Ansicht der Vorinstanz war die arbeitsmarktliche Indikation damit gegeben. Die Teilnahme an einem Französischintensivkurs habe sich aus arbeitsmarktlichen Gründen geradezu aufgedrängt. Hätte der Versicherte den Kurs nicht besucht, hätte er unbestrittenermassen die Stelle nicht erhalten und wäre arbeitslos geblieben. Ziel des Kurses sei gewesen, sich auf die angebotene Stelle als Leiter Sales und Marketing vorzubereiten, also auf geschäftlicher Basis auf Französisch kommunizieren zu können. Unter diesen Voraussetzungen könne die arbeitsmarktliche Indikation für die Kursübernahme grundsätzlich bejaht werden.