Citation: 6B_820/2019 E. 2.3

2.3. Der Beschwerdeführer belegte vor Vorinstanz (wie auch vor Bundesgericht), dass er eine ordentliche AHV-Altersrente von rund Fr. 1'600.-- pro Monat bezieht. Die Vorinstanz hält fest, der Beschwerdeführer habe keine weiteren Belege erhältlich gemacht. Dies stimmt ohne Weiteres mit den kantonalen Akten überein (vgl. Eingabe an die Vorinstanz vom 20. Juni 2019 unter Beilage der Rentenverfügung) und Gegenteiliges macht der Beschwerdeführer nicht geltend. Gleichzeitig stellt sich der Beschwerdeführer auf den Standpunkt, er habe im vorinstanzlichen Verfahren "eindeutig mitgeteilt", über kein Vermögen und keine Rente aus der beruflichen Vorsorge zu verfügen. Damit bringt der Beschwerdeführer sinngemäss zum Ausdruck, dass er sich mit der eingereichten Beilage und den Ausführungen zu seiner Vermögens- und Einkommenssituation begnügen konnte. Gleiches gilt, soweit er der Vorinstanz entgegenhält, "allfällige Ausgaben" seien "allseitig bekannt". Mithin behauptet er, er habe seine Ausgabenseite nicht erklären müssen. Auch dies spiegelt sich in seinem Gesuch an die Vorinstanz wider, worin die monatlichen Ausgaben nicht ansatzweise thematisiert, geschweige denn belegt werden. Im Ergebnis stellt sich der Beschwerdeführer auf den Standpunkt, dass allein der (belegte) Hinweis auf eine monatliche AHV-Altersrente seine wirtschaftlichen Verhältnisse respektive seine Mittellosigkeit erklärt. Dies trifft nicht zu. Ebenso wenig trifft damit zu, dass die Vorinstanz die Anforderungen an seine Mitwirkungspflicht überspannen würde. Dass eine solche Pflicht besteht, stellt der Beschwerdeführer nicht in Abrede. Eine Überprüfung der wirtschaftlichen Lage war ohne sein Zutun nicht oder nicht ohne vernünftigen Aufwand möglich. Indem die Vorinstanz das Gesuch um Kostenerlass mangels detaillierter Angaben und Belege abweist, verletzt sie nicht Bundesrecht im Sinne von Art. 95 BGG. Soweit der Beschwerdeführer beantragt, es sei ihm Frist zur Einreichung weiterer Unterlagen anzusetzen, bleiben seine Ausführungen unklar und genügt die Beschwerde den Begründungsanforderungen nicht (Art. 42 Abs. 2 BGG). Zudem lässt sich der Antrag nicht auf Art. 99 Abs. 1 BGG stützen und das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Es ist nicht Aufgabe des Bundesgerichts, Beweise abzunehmen und Tatsachen festzustellen, über die sich das kantonale Sachgericht nicht ausgesprochen hat (BGE 136 III 209 E. 6.1 S. 214 f. mit Hinweisen).