Citation: 4A_295/2008 07.10.2008 E. B

Am 13. Januar 2005 klagte die Beschwerdeführerin beim Bezirksgericht Laufenburg gegen die Beschwerdegegner mit dem Begehren, diese seien solidarisch zu verpflichten, ihr Fr. 84'998.95 nebst Zins zu 5 % seit 27. September 2004 zu bezahlen. Zur Begründung brachte die Beschwerdeführerin vor, die Parteien hätten zur Errichtung eines Einfamilienhauses auf dem Grundstück Nr. 001 konkludent einen Werkvertrag abgeschlossen. Die Folgen des Rücktritts der Beschwerdegegner ergäbe sich nach Art. 377 OR und der SIA-Norm 102 auf der Grundlage honorarberechtigter Baukosten von Fr. 646'240.-- (Kosten gemäss Generalunternehmervertrag von Fr. 689'890.-- - Fr. 35'650.-- - Fr. 8'000.--). Vom Gesamthonorar entfielen 9 % auf die Vorprojektphase, 26 % auf die Projektphase, 12 % auf die Ausarbeitung der provisorischen Ausführungspläne, 3 % auf die Einholung von Handwerksofferten und deren Auswertung sowie 9 % auf die Erstellung der definitiven Ausführungspläne. Das Teilhonorar belaufe sich daher auf Fr. 74'666.90. Hinzu kämen die Kosten des Holzbauers von Fr. 10'330.95. Die Beschwerdegegner bestritten den Abschluss eines Werkvertrages. Mit Urteil vom 1. Februar 2005 hiess das Bezirksgericht Laufenburg die Klage im Umfang von Fr. 30'000.-- nebst Zins gut. Auf Appellation der Beschwerdeführerin und Anschlussappellation der Beschwerdegegner hin hob das Obergericht des Kantons Aargau das erstinstanzliche Urteil auf und verpflichtete die Beschwerdegegner in teilweiser Gutheissung der Klage, der Beschwerdeführerin Fr. 2'500.-- nebst Zins zu 5 % seit dem 13. Januar 2005 zu zahlen.