Citation: 1C_80/2022 E. 4.4

4.4. Im Entscheid vom 17. Dezember 2021 erwog die Vorinstanz, selbst wenn die Unrechtmässigkeit der Baubewilligung für den Beschwerdeführer nicht offensichtlich und er insofern nicht bösgläubig gewesen wäre, überwögen die öffentlichen Interessen an der Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands die im Wesentlichen finanziellen Interessen des Beschwerdeführers. Massgebend sei insbesondere der fundamentale Grundsatz der Trennung des Baugebiets vom Nichtbaugebiet. Das Grundstück Nr. 155 könne auch nach dem Rückbau der Gartenanlage noch als Frei- und Erholungsfläche genutzt werden. Die Villa verfüge zudem über einen grosszügigen Balkon sowie einen überdeckten Sitzplatz mit Blick auf die Nichtbauzone. Zu berücksichtigen sei auch die mittlerweile elfjährige Nutzung der Gartenanlage. Dass der Beschwerdeführer bei der Planung der Villa auf der Parzelle Nr. 971 davon ausgegangen sei, er könne die angrenzende Parzelle Nr. 155 als Garten nutzen, und dass er die beiden Grundstücke gerade aus diesem Grund erworben habe, vermöge das öffentliche Interesse an einer Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands nicht aufzuwiegen.