Citation: 8C_55/2022 E. 3.4.2

3.4.2. Selbst wenn eine Verletzung der Begründungspflicht (hierzu siehe BGE 143 III 65 E. 5.2) vorläge, wäre auf eine Rückweisung der Sache an die Vorinstanz im Sinne einer Heilung des Mangels zu verzichten. Denn dem Bundesgericht steht die volle Kognition hinsichtlich Tat- und Rechtsfragen zu (vgl. E. 1 hiervor) und die Rückweisung würde unter Berücksichtigung der folgenden Erwägungen einen formalistischen Leerlauf und unnötige Verzögerungen nach sich ziehen, die mit dem (der Anhörung gleichgestellten) Interesse des Beschwerdeführers an einer beförderlichen Beurteilung der Sache nicht zu vereinbaren sind (BGE 137 I 195 E. 2.3.2; Urteil 8C_682/2021 vom 13. April 2022 E. 4.2 mit Hinweisen).