Citation: I 360/06 06.09.2006 E. A

Der 1953 geborene N.________ arbeitete bis Ende Juni 2002 in leitender Position in der Versicherungsbranche. Seit einigen Jahren leidet er an einem Alkoholabhängigkeitssyndrom mit mehreren Begleiterscheinungen. Am 19. November 2003 meldete er sich bei der Invalidenversicherung zum Rentenbezug an. Die IV-Stelle Luzern führte Abklärungen in wirtschaftlicher und medizinischer Hinsicht durch. Mit Verfügung vom 12. November 2004 lehnte sie das Leistungsbegehren ab mit der Begründung, die Arbeitsunfähigkeit sei vor allem auf das Abhängigkeitsverhalten des Versicherten zurückzuführen und sei keine Invalidität im Sinne des Gesetzes. Die dagegen erhobene Einsprache, in welcher auch Epilepsie und Depressionen geltend gemacht wurden, lehnte die IV-Stelle mit Entscheid vom 5. April 2005 ab.