Citation: 9C_668/2019 E. 2.1

2.1. Die Vorinstanz hat dem MEDAS-Gutachten vom 26. Juni 2018 Beweiskraft zuerkannt und gestützt darauf eine 70%ige Arbeitsfähigkeit in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit, soweit diese den kaufmännischen Bereich und nicht die Logistik beschlage, sowie in jeder anderen angepassten Verweistätigkeit festgestellt. Eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % habe insbesondere nach der Rückenoperation vom 5. Mai 2015 für sechs Monate bestanden. Ausgehend von einem Valideneinkommen von Fr. 62'855.- und einem Invalideneinkommen von Fr. 33'202.50 hat das kantonale Gericht für das Jahr 2015 einen Invaliditätsgrad von rund 47 % ermittelt und den grundsätzlichen Anspruch der Beschwerdegegnerin auf eine Viertelsrente bejaht. Es hat den Beginn des Wartejahres (Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG) auf den 7. Februar 2014 festgelegt und eine Unterbrechung gemäss Art. 29ter IVV verneint. Mit Blick auf die vollumfängliche, sechsmonatige Arbeitsunfähigkeit ab 5. Mai 2015 hat es vom 1. September 2015 bis 29. Februar 2016 den Anspruch auf eine ganze Rente bejaht. Insgesamt hat es der Beschwerdegegnerin vom 1. Juli 2015 bis 31. August 2015 eine Viertelsrente, vom 1. September 2015 bis 29. Februar 2016 eine ganze Rente und ab dem 1. März 2016 wiederum eine Viertelsrente zugesprochen.