Citation: 8C_778/2023 E. C

Die Ersatzkasse führt Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten und stellt das Rechtsbegehren, das Urteil des kantonalen Gerichts sei aufzuheben und der Einspracheentscheid sei zu bestätigen. Mit Eingabe vom 22. März 2024 reicht die Ersatzkasse "zur zusätzlichen Untermauerung" ihrer Argumente das von der Allianz in Auftrag gegebene Rechtsgutachten von Prof. Dr. iur. C.________ zu Fragen des Verhältnisses von Art. 73 UVG zum Notstandsabkommen vom 1. Februar 2024 zu den Akten. Die AXA beantragt, die Beschwerde sei abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei; eventualiter sei die Angelegenheit im Sinne der materiellen Ausführungen in der Vernehmlassung an das kantonale Gericht zurückzuweisen, damit es weitere Abklärungen tätige, sich zur Rechtsauffassung der Ungültigkeit des Notstandsabkommens äussere und zur Frage verbindlich Stellung beziehe, ob die von der Ersatzkasse neu postulierte Zuweisungspraxis unter Berücksichtigung des Vertrauensschutzes und der Rechtsgleichheit "rückwirkend" auf das vorliegende Zuweisungsverfahren Anwendung finden solle. Das kantonale Gericht und das Bundesamt für Gesundheit (BAG) verzichten auf eine Stellungnahme. Die Ersatzkasse hält replizierend an ihrem in der Beschwerde ans Bundesgericht gestellten Rechtsbegehren fest.