Citation: 4P.151/2005 20.09.2005 E. 4.3

4.3.1 Der Beschwerdeführer beanstandet weiter, das Kantonsgericht habe mit Bezug auf die Aussage von D.________ überhaupt keine Feststellungen getroffen, sondern es bei deren Wiedergabe bewenden lassen. Indem das Kantonsgericht hernach in E. 5c in Übereinstimmung mit dem erstinstanzlichen Gericht zum Schluss gelange, der Beweis sei erbracht, dass der Beschwerdeführer Einblick in Geschäftsgeheimnisse der Beschwerdegegnerin gehabt habe, sei es in Willkür verfallen und habe es seinen Gehörsanspruch verletzt. 4.3.2 Dem Beschwerdeführer ist insoweit beizupflichten, als nicht ohne Weiteres aufscheint, welche Aussagen des Zeugen das Kantonsgericht als verwertbar betrachtete, nachdem es dessen Äusserungen über die Geheimhaltungswürdigkeit als persönlicher Meinung, die nicht auf eigener Sinneswahrnehmung beruhte, keinen Zeugniswert beimass. Mit dem Hinweis des Kantonsgericht auf die "am Ende" der Einvernahme erfolgte Angabe des Zeugen, auf die es sich offenbar stützte, kann es einzig den letzten Satz meinen, wonach die Steuerung der Anlage nur mit Kenntnis der entsprechenden Passwörter möglich ist, zumal es die Berücksichtigung des zweitletzten Satzes, eingeleitet mit "speziell ist auch..." wegen der darin enthaltenen Wertung ausschloss. Der Beschwerdeführer weist in der staatsrechtlichen Beschwerde unter Angabe der Aktenstelle zutreffend darauf hin, dass er im kantonalen Verfahren bestritten hat, Passwörter gekannt zu haben. Das Gegenteil lässt sich aus der entsprechenden Stelle in der Zeugeneinvernahme nicht willkürfrei ableiten. Der Beschwerdeführer weist ebenfalls nach, vorgetragen zu haben, dass Passwörter jederzeit geändert werden können. Wenn das Kantonsgericht bei dieser Sachlage folgert, es sei erwiesen, dass der Beschwerdeführer Fabrikationsgeheimnisse der Beschwerdegegnerin erfahren habe, lässt sich dies nicht nachvollziehen. Aus den nach Auffassung des Kantonsgerichts als beweistauglich verbleibenden Angaben des Zeugen geht in keiner Weise hervor, welche Tatsachen, die der Beschwerdeführer im Rahmen seiner Tätigkeit bei der Beschwerdegegnerin in Erfahrung gebracht hat, einen nicht offenkundigen Wissensinhalt im technischen Bereich darstellen. Der Willkürvorwurf ist insoweit begründet. Ob das Kantonsgericht durch die Unterlassung, die betreffenden Tatsachen zu bezeichnen, auch seine Begründungspflicht verletzt hat, kann unter diesen Umständen offen bleiben. An diesem Ergebnis ändert nichts, dass der Beschwerdeführer auf eine Abmahnung der Beschwerdegegnerin nicht reagiert hat, vermag doch auch nach Auffassung des Kantonsgerichts dieses Verhalten allenfalls ein Indiz, nicht aber den Beweis für die Kenntnis bestimmter Fabrikationsgeheimnisse zu bilden.