Citation: U 39/05 22.06.2005 E. B

Anhaltende radiale Schmerzen im rechten Handgelenk veranlassten D.________, der seit dem 22. April 2002 bei der Bauunternehmung V.________ AG im Geleisebau tätig und damit bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen die Folgen von Unfall und Berufskrankheit versichert war, am 28. Juni 2002 einen Arzt aufzusuchen. Dr. med. L.________ führte am 22. August 2002 erneut eine Scaphoidpseudarthrosen-Operation durch. Der Arbeitgeber meldete der SUVA einen Rückfall. Diese verwies den Versicherten an seine Krankenkasse, weil sich kein Unfallereignis zugetragen habe und auch keine unfallähnliche Körperschädigung oder Folgen eines SUVA-versicherten Unfalles vorlägen. D.________ wandte sich an seinen UVG-Versicherer im Oktober 1994, die heutige Krankenkasse Hotela (UVG-Versicherer Nr. 21'520 gemäss Liste der Unfallversicherer des Bundesamtes für Gesundheit, Stand 1. Januar 2005, nachfolgend: Hotela). Er ersuchte sie um die Übernahme der im Jahr 2002 entstandenen Behandlungskosten und die Ausrichtung eines Taggeldes bei vollständiger Arbeitsunfähigkeit. Mit Verfügung vom 10. April 2003 verneinte die Hotela ihre Leistungspflicht und bestätigte dies mit Einspracheentscheid vom 24. Juli 2003.