Citation: 4A_336/2014 E. B

Mit Klage vom 9. März 2011 beantragte die Klägerin dem Handelsgericht des Kantons Zürich, die Beklagte sei zu verpflichten, ihr Fr. 24'808'940.85 zu bezahlen nebst Zinsen von 5 %, dies nicht nur auf dem eingeklagten Betrag, sondern auf darüber hinausgehendem Kapital. Das Handelsgericht wies die Klage mit Urteil vom 14. April 2014 ab. Es gelangte zusammenfassend zum Ergebnis, dass die Klägerin im Mai 2007 bereit gewesen sei, zugunsten einer über dem Geldmarkt liegenden Rendite gewisse Risiken einzugehen und dass die empfohlene Anlage diesem Anlageziel aus damaliger Sicht angemessen gewesen sei. Die Klägerin habe keine Umstände vorgebracht, welche die Empfehlung des B.________ ARB EUR im Januar 2007 bzw. Ende Mai 2007 als unangemessen hätten erscheinen lassen. Sodann sei die Information und Aufklärung richtig und hinreichend erfolgt, soweit die Beklagte die sachkundige und ihr auf Augenhöhe begegnende Klägerin über Art und Weise der Anlage informiert habe bzw. sie über Risiken der Anlage überhaupt habe informieren müssen. Dass der Klägerin ein Schaden entstanden sei, weil sie von der Beklagten über den Unterschied von B.________ ARB EUR und "B.________ (CH) Institutional Fund - Absolute Return Bond (CHF) ", kurz: B.________ ARB CHF, falsch informiert worden wäre, weil sie von der Beklagten während des Investments falsch beraten, zu Unrecht nicht gewarnt worden wäre oder weil die Beklagte bei der Abwicklung des B.________ ARB EUR ihre Pflichten verletzt hätte, lasse sich mangels hinreichend konkreter Behauptungen der Klägerin vorwiegend zum Schaden und zu dessen Verursachung nicht sagen.