Citation: 4A_287/2020 E. 3.3.3

3.3.3. Allerdings geben die vorgelegeten Unterlagen nicht die tatsächlich verwendeten Werte wieder. Die Vorinstanz hielt indessen fest, nach Angaben der Beschwerdegegnerin beruhe der Margin Call selbst auf "Realtime-Werten" die sich sekündlich änderten und nicht gespeichert seien, weshalb es unmöglich sei, die Kennzahlen und Berechnungen anzugeben, die den Margennachforderungen zugrunde gelegt worden seien. Dies werde von der Beschwerdeführerin nicht bestritten, sondern vielmehr zugestanden. Die Beschwerdeführerin weist diese Feststellung nicht als offensichtlich unzutreffend aus (Art. 105 Abs. 2 BGG). Die beantragte Vollstreckung durch mittelbaren Zwang scheidet damit aus (STAEHELIN, a.a.O., N. 12 zu Art. 343 ZPO; vgl. E. 2.3 hiervor), auch wenn das Editionsurteil keine Unmöglichkeit annahm, sondern festhielt, die Beschwerdegegnerin selbst müsse die den Berechnungen zu Grunde gelegten Werte nachvollziehen können.