Citation: 2C_492/2024 E. 2.3

2.3. Vorliegend hat das Kantonsgericht zunächst erwogen, dass auch nach Eingang der Beschwerdeverbesserung vom 21. August 2024 unklar bleibe, wogegen sich die bei ihm erhobene Beschwerde richte. Sodann hat es ausgeführt, aus dem von der Beschwerdeführerin beigelegten Schreiben der Dienststelle für Bevölkerung und Migration vom 30. August 2021 gehe hervor, dass ihr aufgrund eines hängigen Strafverfahrens keine Niederlassungsbewilligung, jedoch eine Aufenthaltsbewilligung erteilt werde und sie innert zehn Tagen eine anfechtbare Verfügung verlangen könne. Dass sie eine entsprechende Verfügung beantragt habe, ergebe sich gemäss der Vorinstanz aus den ihr zur Verfügung stehenden Akten nicht. Gestützt auf die Ausführungen der Beschwerdeführerin ist das Kantonsgericht zum Schluss gelangt, dass sie weder gegen die Zahlungsaufforderung noch gegen den ausländerrechtlichen Entscheid ein Rechtsmittel beim Staatsrat des Kantons Wallis eingereicht habe. Damit fehle es an einem Entscheid des Staatsrats bzw. sei ein solcher - trotz Aufforderung - nicht hinterlegt worden. Schliesslich hat die Vorinstanz erwogen, dass die zweite Mahnung und der ausländerrechtliche Entscheid ohnehin nicht mehr angefochten werden könnten, da sie aus den Jahren 2022 bzw. 2021 stammen würden. In der Folge ist das Kantonsgericht mangels Zuständigkeit und Rechtzeitigkeit der Rechtsschrift auf die Beschwerde nicht eingetreten.