Citation: 9C_621/2023 E. 3.2.1

3.2.1. Der Beschwerdeführer macht zum einen geltend, die B.________ AG sei im reinen Projektgeschäft tätig, was zu stark schwankenden Umsätzen und Gewinnen führe. Die Erträge fielen jeweils bei Projektende an, was aber nicht bedeute, dass in Jahren mit tiefem Ertrag eine reduzierte Geschäftstätigkeit stattgefunden habe. In den Jahren 2019 und 2021 habe die Gesellschaft Verluste erlitten, was es unmöglich gemacht habe, ihm als Geschäftsführer einen höheren Lohn auszuzahlen. Im Jahr 2020 seien zwar Gewinne erwirtschaftet worden, ein hoher Verlustvortrag habe aber eine namhafte Lohnauszahlung verhindert. Aufgrund seiner persönlichen finanziellen Verhältnisse sei er wirtschaftlich in der Lage gewesen, zeitlich begrenzt auf einen marktüblichen Lohn zu verzichten. Er sei jedoch unverändert für seine Gesellschaft aktiv gewesen und habe im Jahr 2019 an 201 von 220 Arbeitstagen (Pensum 91 %), im Jahr 2020 an 157 von 220 Arbeitstagen (Pensum 71 %) und im Jahr 2021 bis zum 31. März an 66 von 55 Arbeitstagen (Pensum 120 %) für die B.________ AG gearbeitet. Es seien in dieser Zeit auch hohe Telefonkosten angefallen; der gesamte Geschäftsaufwand sei von den Steuerbehörden stets anerkannt worden. Er sei demnach in den fraglichen Jahren dauernd voll erwerbstätig gewesen und habe ein Pensum von 71-120 % geleistet, weshalb eine Beitragspflicht als Nichterwerbstätiger nicht in Frage komme.