Citation: 5A_872/2023 E. B

B.a. Mit Eingabe vom 2. Dezember 2022 beantragte A.________, die monatlichen Unterhaltsbeiträge für die Zwillinge rückwirkend ab 15. November 2021 bis zum Abschluss einer angemessenen Erstausbildung auf Fr 2'330.-- (D.________) bzw. Fr. 2'325.-- (E.________) festzusetzen. B.b. Am 17. April 2023 entschied das Bezirksgericht, dass in Abänderung von Ziff. 2.3 des Eheschutzentscheids vom 30. Juni 2014 (Bst. A.b) D.________ neu unter die alleinige Obhut der Mutter gestellt wird, während E.________ unter der alternierenden Obhut beider Parteien bleibt. Ziffer 2.5 des Eheschutzentscheids änderte es dahingehend ab, dass die Eltern je die Kosten von E.________ zu übernehmen haben, die während ihrer jeweiligen Betreuungszeit anfallen, wobei die Mutter überdies für die Krankenkassenprämien, die Gesundheitskosten, die Auslagen für den Tennisclub, die Schulkosten "sowie die ÖV-Kosten usw." aufzukommen hat. Für D.________ schuldet B.________ laut diesem Abänderungsentscheid ab 1. April 2023 keine Unterhaltsbeiträge mehr. Den monatlichen Barunterhalt für C.________ teilte das Bezirksgericht ab 1. April 2023 unter den Eltern auf, wobei Fr. 810.-- auf A.________ und Fr. 660.-- auf B.________ entfielen. Alle anderslautenden oder weitergehenden Anträge wurden abgewiesen. B.c. A.________ legte beim Kantonsgericht Luzern Berufung ein und beantragte, in Abänderung des Eheschutzentscheids vom 30. Juni 2014 (Bst. A.b) nicht nur D.________, sondern auch E.________ unter ihre alleinige Obhut zu stellen. Weiter verlangte sie, B.________ zu verpflichten, für D.________ bis zum erfolgreichen Abschluss von C.________s Assessmentjahr (voraussichtlich bis 31. August 2023) monatlich Fr. 1'885.-- und danach Fr. 1'930.-- Unterhalt zu bezahlen. Für E.________ forderte sie nach derselben Modalität Fr. 1'525.-- und danach Fr. 1'570.--. Die Unterhaltsbeiträge für C.________ sollten der Berufung zufolge weiterhin von den Eltern gemeinsam bestritten werden, und zwar bis zum Abschluss von C.________s Assessmentjahr mit Fr. 885.-- von der Mutter und Fr. 1'085.-- vom Vater, danach mit Fr. 660.-- von der Mutter und Fr. 810.-- vom Vater. B.________ schloss auf Abweisung der Berufung. B.d. In Abänderung des Entscheids des Bezirksgerichts vom 17. April 2023 (Bst. B.b) änderte das Kantonsgericht Ziffer 2.3 des Eheschutzentscheids vom 30. Juni 2014 dahingehend ab, dass beide Zwillinge unter die alleinige Obhut von A.________ gestellt werden. Ziffer 2.5 des Eheschutzentscheids formulierte das Kantonsgericht neu dahingehend, dass B.________ A.________ für die Dauer des Scheidungsverfahrens für die Zwillinge für die Zeit vom 1. Februar 2024 bis zum 31. März 2025 folgende monatliche Unterhaltsbeiträge zu bezahlen hat: für D.________ Fr. 760.-- bis 31. August 2023 und danach Fr. 790.--; für E.________ Fr. 490.-- bis 31. August 2023 und danach Fr. 510.--. Den Unterhalt für C.________ bestimmte es für die Zeit vom 1. Februar 2024 bis 31. März 2025 auf Fr. 900.-- (zu Lasten der Mutter) und Fr. 570.-- (zu Lasten des Vaters). Für die Zeit ab 1. April 2025 bis zum Abschluss des Scheidungsverfahrens bzw. bis maximal zur Beendigung einer Erstausbildung bestimmte das Kantonsgericht den von der Mutter geschuldeten Volljährigenunterhalt auf Fr. 1'140.-- (C.________), Fr. 1'060.-- (D.________) und Fr. 1'020.-- (E.________) und den vom Vater geschuldeten auf Fr. 510.-- (C.________), Fr. 480.-- (D.________) und Fr. 450.-- (E.________). Dieser Entscheid datiert vom 5. Oktober 2023 und wurde am 16. Oktober 2023 an die Parteien versandt. B.e. Mit Entscheid vom 20. Oktober 2023 berichtigte das Kantonsgericht seinen Entscheid vom 5. Oktober 2023 (Bst. B.d). Es strich im Urteilsspruch betreffend den Unterhalt der Zwillinge bis zu deren Volljährigkeit den Zeitabschnitt bis zum 31. August 2023. Übrig blieben die Unterhaltsregelungen für die Phase vom 1. Februar 2024 bis 31. März 2025 und für diejenige vom 1. April 2025 bis zum Abschluss des Scheidungsverfahrens bzw. bis maximal zur Beendigung der Erstausbildung (Bst. B.d). Die weiteren Regelungen im Entscheid vom 5. Oktober 2023 sind von der Berichtigung nicht betroffen. B.f. Per E-Mail erkundigte sich die Anwältin von A.________ am 31. Oktober 2023 beim Kantonsgericht, was angesichts des Entscheids vom 5. und 20. Oktober 2023 (Bst. B.d und B.e) hinsichtlich des Kinderunterhalts für die Zeit vor dem 1. April [recte: Februar] 2024 gelte. B.g. Mit Schreiben vom 2. November 2023 erklärte der Präsident der 2. Abteilung des Kantonsgerichts, dass es sich um ein Abänderungsverfahren handele und die Abänderung des Entscheids des Bezirksgerichts vom 17. April 2023 beantragt worden sei. In Bezug auf die zu bezahlenden Unterhaltsbeiträge habe das Kantonsgericht ab 1. Februar 2024 den Entscheid des Bezirksgerichts abgeändert; für die Zeit davor gelte der erstinstanzliche Entscheid vom 17. April 2023 (Bst. B.b). Eine Kopie des Schreibens wurde auch B.________ zur Kenntnis gebracht.