Citation: 2C_170/2013 E. 3.2

3.2. Den vorinstanzlichen Erwägungen, die von einer fortdauernden (Rückfall-) Gefahr ausgehen, hält der Beschwerdeführer entgegen, er bemühe sich ernsthaft und mit tatkräftiger Unterstützung seiner Nächsten, das Leben "in den Griff zu bekommen". Was die Legalprognose anbelangt, herrscht in fremdenpolizeilicher Hinsicht allerdings ein strengerer Beurteilungsmassstab als im Strafrecht, von welchem sich der Beschwerdeführer hauptsächlich leiten lässt (BGE 139 I 16 E. 2.2.1 S. 20; 139 I 31 E. 2.3.2 S. 34; 137 II 233 E. 5.2.2 S. 237; 130 II 493 E. 4.2 S. 500; 130 II 176 E. 4.3.3 S. 188; 120 Ib 129 E. 5b S. 132). Angesichts der sechs Verurteilungen - innerhalb verhältnismässig kurzer Zeit, Tatbegehung teils während laufender Probezeit, wiederholte Verstösse gegen die Betäubungsmittelgesetzgebung, ohne selber drogenabhängig zu sein - gelangt die Vorinstanz mit Recht zum Schluss, es bestehe ein erhebliches öffentliches Interesse an Fernhaltung des Beschwerdeführers.