Citation: 8C_835/2010 22.12.2010 E. A

T.________, geboren 1985, arbeitete seit dem 18. August 2003 als Maurer bei der Firma E.________ AG und war bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) für die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen sowie Berufskrankheiten versichert. Am 29. Oktober 2007 geriet der von ihm gelenkte Lieferwagen seiner Arbeitgeberin auf der Autobahn ins Schleudern und es kam zu einer seitlichen Kollision mit der Mittelleitplanke. T.________ wurde ins Spital U.________ eingeliefert. Gemäss Bericht über die ambulante Behandlung im Chirurgischen Notfall hatte er ein craniocervicales Beschleunigungstrauma erlitten. In der Folge traten Kopf- und Nackenbeschwerden sowie Schwindel auf. Nachdem ein erster Arbeitsversuch im Dezember 2007 gescheitert war, wurde T.________ von seiner Arbeitgeberin ab Februar 2008 an einem Schonarbeitsplatz im Magazin eingesetzt. Die Beschwerden persistierten indessen und T.________ konnte sein Pensum nicht über 50 % steigern. Gestützt auf die Einschätzungen ihres Kreisarztes Dr. med. A.________ vom 18. März 2009 und vom 1. April 2009 schloss die SUVA den Fall mit Verfügung vom 14. Mai 2009 ab und stellte ihre Versicherungsleistungen per 31. Mai 2009 ein mit der Begründung, dass die noch geklagten Kopf- und Nackenbeschwerden organisch objektiv nicht ausgewiesen seien und sich nicht adäquat-kausal auf den Unfall vom 29. Oktober 2007 und das dabei erlittene Schleudertrauma zurückführen liessen; die Beschwerden an der Lendenwirbelsäule seien nicht durch den Unfall verursacht worden. An dieser Auffassung hielt sie auch auf Einsprache hin fest, nachdem sie die vom Versicherten eingeholte Stellungnahme des Prof. Dr. med. S.________ vom 28. Mai 2009 ihrer Abteilung Versicherungsmedizin, Dr. med. P.________, Facharzt FMH für Chirurgie, unterbreitet hatte (Einspracheentscheid vom 9. September 2009).