Citation: 9C_609/2017 E. 4.4

4.4. Der Beschwerdeführer wendet ein, dass die B.________ GmbH wegen des Pfändungsvollzugs aufgrund der Betreibung Nr. xxx keinen Einfluss mehr auf die Zahlungen habe nehmen können, da über die Zuweisung der Zahlungen an die einzelnen Gläubiger das Betreibungsamt entschieden habe. Dem ist entgegenzuhalten, dass der Beschwerdeführer als massgebendes Organ der B.________ GmbH es unterlassen hatte, schon vor dem Pfändungsvollzug für eine Begleichung der Beiträge für das Jahr 2009 zu sorgen, obwohl er bereits seit 6. November 2009 Organstellung hatte. Die Beitragsausstände für das Jahr 2009 waren offensichtlich auch nicht die einzigen Schulden der B.________ GmbH. Unter Berücksichtigung der vom Beschwerdeführer geltend gemachten monatlichen Zahlungen von Fr. 5'000.- an das Betreibungsamt hätten sonst am 12. März 2014 bzw. am 16. April 2015 nicht entsprechende Verlustscheine ausgestellt werden müssen. Vielmehr wären dann die Beträge erheblich tiefer ausgefallen. Es kann nicht angehen, aufgrund dieser Umstände der Ausgleichskasse ein Selbstverschulden anzulasten oder eine Exkulpation des Beschwerdeführers anzunehmen. Vielmehr ist dieser für die zumindest teilweise eingetretene Illiquidität der B.________ GmbH verantwortlich. Dementsprechend ist er für den durch den im Verlustschein vom 16. April 2015 ausgewiesenen Betrag von Fr. 83'998.40 bzw. die dann letztlich noch resultierende Forderung von Fr. 72'228.55 schadenersatzpflichtig.