Citation: 5D_130/2022 E. 4.2

4.2. Das angefochtene Urteil betrifft Kostenvorschüsse und die Aufforderungen zur Mängelbehebung in den erstinstanzlichen Verfahren und ist damit ein Zwischenentscheid im Sinne von Art. 117 i.V.m. Art. 93 BGG. Der Beschwerdeführer verlangt vor Bundesgericht neu den Ausstand von Oberrichter C.________. Sein Ausstand war nicht Thema des angefochtenen Urteils, womit kein Zwischenentscheid im Sinne von Art. 117 i.V.m. Art. 92 BGG vorliegt. Das Ausstandsgesuch gegen die Einzelrichterin am Kantonsgericht ist sodann nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens, sondern des Parallelverfahrens 5D_131/2022. Entgegen dem, wovon der Beschwerdeführer in seinen Anträgen auszugehen scheint, sind auch die Rechtsöffnungsentscheide, die den Klagen nach Art. 85a SchKG vorangegangen sind, nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens. Die Beschwerde an das Bundesgericht ist demnach nur unter den Voraussetzungen von Art. 93 Abs. 1 BGG zulässig, wobei vorliegend einzig die Variante von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG in Betracht fällt. Die Beschwerde ist folglich zulässig, wenn der angefochtene Entscheid einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken könnte (Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG). Dabei muss es sich um einen Nachteil rechtlicher Natur handeln, der auch durch einen für die beschwerdeführende Partei günstigen Entscheid in der Zukunft nicht mehr behoben werden kann. Rein tatsächliche Nachteile wie die Verlängerung oder Verteuerung des Verfahrens reichen nicht aus (BGE 144 III 475 E. 1.2 mit Hinweisen). Es obliegt der beschwerdeführenden Partei darzutun, dass die Voraussetzungen von Art. 93 Abs. 1 BGG erfüllt sind, soweit deren Vorliegen nicht offensichtlich in die Augen springt (BGE 141 III 80 E. 1.2; 138 III 46 E. 1.2).