Citation: 4A_432/2023 E. 5.3

5.3. Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung von Bundesrecht. Er stützt sich dabei im Wesentlichen auf die Behauptung, es sei unklar, ob und wann seine Aktien verwertet würden und ob zu diesem Zeitpunkt der Berufungsentscheid bereits vorliege. Von einem fehlenden Rechtsschutzinteresse sei aber höchstens dann auszugehen, wenn feststehe, dass die Aktien tatsächlich vor Erlass des Berufungsentscheids verwertet würden. So sei die Verbindung zwischen ihm und der Gesellschaft nicht beendet und es stehe auch nicht fest, dass eine solche Verbindung jemals durch Verwertung der Aktien im Konkursverfahren beendet werde. Entgegen der Ansicht der Vorinstanz, würden mit seiner Klage auch die Interessen der Gesellschaft geschützt, da die Herren D.________ und C.________ die Gesellschaft nicht zur Erfüllung des Gesellschaftszwecks benützten, sondern nur, um ihn in den wirtschaftlichen Ruin zu treiben.