Citation: 6B_574/2014 E. 2

Umstritten ist einzig, an welchem Tag der Strafbefehl der Beschwerdeführerin zugestellt wurde. Während die Vorinstanz gestützt auf eine sich bei den Akten befindliche Sendungsverfolgung der Post davon ausgeht, der Strafbefehl sei am 5. November 2013 um 10.57 Uhr am Postschalter zugestellt worden, was die Beschwerdeführerin mit ihrer Unterschrift bestätigt hat, behauptet sie, die Zustellung habe erst am 12. November 2013 stattgefunden. Die Beschwerdeführerin hatte bereits vor dem Strafgericht geltend gemacht, sie habe den Strafbefehl erst am 12. November 2013 erhalten. Einen entsprechenden Beleg reichte sie indessen nicht ein (Verfügung vom 30. Dezember 2013). Obwohl das Strafgericht den fehlenden Beleg für die Behauptung der Beschwerdeführerin ausdrücklich bemängelte, machte sie vor der Vorinstanz erneut ohne einen entsprechenden Beleg geltend, der Strafbefehl sei ihr erst am 12. November 2013 zugestellt worden (Entscheid vom 11. April 2014 S. 2). Erst vor Bundesgericht reicht sie einen Zustellnachweis der Post ein, woraus sich die Richtigkeit ihrer Behauptung erheben soll. Die Beschwerdeführerin hätte jedoch Anlass gehabt, den Zustellnachweis bereits im kantonalen Verfahren vorzulegen, weshalb es sich dabei um ein Novum handelt, mit welchem sich das Bundesgericht nicht befassen kann (Art. 99 Abs. 1 BGG). Im Übrigen genügt das Vorbringen, welches sich auf das neue Beweismittel stützt, auch den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG nicht. Der sich in den Akten befindliche und der von der Beschwerdeführerin vor Bundesgericht erstmals vorgelegte Postbeleg beziehen sich nicht auf dieselbe Sendungsnummer. Woraus sich ergeben könnte, dass der von der Beschwerdeführerin dem Bundesgericht eingereichte Beleg den Strafbefehl betrifft, legt sie nicht dar. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.