Citation: 1C_328/2019 E. 2

Die Anklagekammer vertritt im angefochtenen Entscheid die (zutreffende) Auffassung, dass sich der Beschwerdeführer widersprüchlich verhält, wenn er B.________ vorwirft, ihn im Strafverfahren durch falsche Angaben belastet zu haben, nachdem er seine Verurteilung und damit auch den u.a. auf diesen Angaben beruhenden Anklagesachverhalt anerkannt hat. Dieses Geständnis wurde vom Gericht auf seine Übereinstimmung mit der Aktenlage überprüft (vgl. Art. 361 Abs. 2 lit. b StPO). Unter diesen Voraussetzungen ist die Behauptung des Beschwerdeführers, der Beschwerdegegner habe ihn durch falsche Angaben zu Unrecht belastet, von vornherein wenig glaubhaft. Selbst wenn aber einzelne Angaben des Beschwerdegegners objektiv unrichtig gewesen sein sollten, so würde dies weder beweisen oder auch nur nahelegen, dass er sich dadurch strafbar machte, noch dass die strafrechtliche Verurteilung des Beschwerdeführers zu Unrecht erfolgte. Insofern sind die Vorbringen des Beschwerdeführers, er habe seine Verurteilung nur anerkannt, um aus der Untersuchungshaft entlassen zu werden, und er habe der Anklagekammer "5 neue Beweise" dafür vorgelegt, dass der Beschwerdegegner falsche Angaben gemacht habe, nicht geeignet, den angefochtenen Entscheid als bundesrechtswidrig erscheinen zu lassen. Auf die Beschwerde ist wegen Verletzung der Begründungspflicht im vereinfachten Verfahren nicht einzutreten. Auf die Erhebung von Gerichtskosten kann ausnahmsweise verzichtet werden, womit das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege hinfällig wird.