Citation: 9C_593/2023 E. 6.1.3

6.1.3. Was die rechtsprechungsgemäss ebenfalls zu berücksichtigenden Anträge der Versicherten anbelangt, erklärte sich die Beschwerdegegnerin im ersten Vorbescheidverfahren am 26. Mai 2014 formal zu Wiedereingliederungsmassnahmen bereit, wobei sich diese Bereitschaft gemäss dem Einwandschreiben des Rechtsvertreters vom 2. Juni 2014 auf eine Tätigkeit in einem 40 %-Pensum gemäss der bisherigen Zumutbarkeitsbeurteilung bezog. Alsdann liess sie im Rahmen des zweiten Vorbescheidverfahrens überhaupt keine Eingliederungsmassnahmen mehr beantragen. Anders verhielt es sich wiederum im gegen den dritten Vorbescheid gerichteten Einwand, in welchem ihr Rechtsvertreter die IV-Stelle dazu aufforderte, umgehend berufliche Massnahmen ernsthaft zu prüfen und auszuprobieren, wozu die Versicherte "ihre volle Mitwirkung" anbiete. Damit übereinstimmend liess die Beschwerdegegnerin im vorinstanzlichen Prozess ihr Begehren um berufliche Eingliederungsmassnahmen erneuern.