Citation: U 228/99 11.04.2000 E. A

A.- Die 1933 geborene F.________ arbeitet seit 19. Januar 1987 in der Verpackungsabteilung der Firma T.________ AG und ist in dieser Eigenschaft bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten versichert. Am 2. Mai 1996 wollte sie einen schweren Wäschekorb mit dem linken Fuss verschieben und verdrehte dabei ihr rechtes Knie, was einen starken Schmerz im rechten Knie auslöste. Dr. med. H.________, Allgemeine Medizin FMH, diagnostizierte eine mediale Meniskusläsion am rechten Kniegelenk und attestierte eine 100 %ige Arbeitsunfähigkeit ab 3. bis voraussichtlich 28. Mai 1996 (Arztzeugnis vom 22. Mai 1996). Während eines vom 14. bis 17. Mai 1996 dauernden Aufenthaltes im Spital X.________ wurde eine Kniegelenksarthroskopie rechts in Spinalanästhesie durchgeführt (Operationsbericht des Dr. med. L.________, Spezialarzt für Chirurgie FMH, Spital X.________, vom 15. Mai 1996). Am 17. Juni 1996 nahm F.________ ihre Erwerbstätigkeit wieder auf. Die SUVA klärte ihre Leistungspflicht ab und holte die Stellungnahmen der Dres. med. H.________ (vom 7. und 22. Mai 1996) und L.________ (vom 15. und 28. Mai 1996) sowie das von F.________ ausgefüllte Formular (vom 24. Mai 1996) über den Ablauf des Ereignisses vom 2. Mai 1996 ein. Gestützt auf diese Unterlagen lehnte sie einen Anspruch auf Versicherungsleistungen ab, da weder ein Unfall noch eine unfallähnliche Körperschädigung vorliege (Verfügung vom 8. Juli 1996). Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 5. Dezember 1996 fest.