Citation: 2C_852/2022 E. 7.5.2

7.5.2. Hinsichtlich der Eignung der Massnahme ist mit der Vorinstanz davon auszugehen, dass der Ausschluss vom Präsenzunterricht von Personen, bei welchen der Verdacht einer möglichen Ansteckung nicht ausgeräumt werden kann, grundsätzlich dazu beiträgt, die Verbreitung des Coronavirus zu begrenzen. Soweit die Beschwerdeführer vorbringen, die Schulpflege habe es unterlassen, die Geeignetheit des Schulausschlusses zu beweisen, ist darauf hinzuweisen, dass ein solcher Nachweis aufgrund der Natur der Sache kaum je erbracht werden kann und deshalb auch nicht als Voraussetzung für solche Massnahmen verlangt werden kann; es genügt eine erhebliche Plausibilität, dass solche Massnahmen wirksam sind (vgl. auch BGE 148 I 19 E. 6.3.1). Eine solche liegt hier vor.