Citation: 6B_1055/2022 E. 2.3.1

2.3.1. Das Laboratorium der Urkantone, Kantonstierarzt, untersagte dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 25. Januar 2017, unter Hinweis auf die Strafandrohung von Art. 28 Abs. 3 TSchG, in jedem Falle, den Hund "B.________" ausserhalb der Wohnung, respektive des Hauses an seine Lebensgefährtin abzugeben oder ihn ihr zu überlassen. Die Staatsanwaltschaft Innerschwyz wirft dem Beschwerdeführer "mehrfache vorsätzliche Widerhandlung gegen das Tierschutzgesetz im Sinne von Art. 28 Abs. 3 TSchG" vor, indem er "mehrfach vorsätzlich gegen eine unter Hinweis auf die Strafandrohung dieses Artikels an ihn gerichtete Verfügung verstiess". Konkret habe er es unterlassen, seine Lebensgefährtin über die Verfügung vom 25. Januar 2017 zu informieren bzw. sich im Falle seiner Abwesenheit um einen Betreuungsersatz für den Hund "B.________" zu bemühen. Seine Lebensgefährtin habe den Hund "B.________" in der Folge mindestens zwischen dem 13. März 2017 und dem 3. Juni 2017 in unregelmässigen Abständen ausserhalb der Wohnung respektive des Hauses zum Spazierengehen ausgeführt. Indem der Beschwerdeführer den Hund "B.________" seiner Lebensgefährtin mehrfach abgegeben bzw. ihn ihr im Falle seiner Abwesenheit überlassen habe, habe er gegen die Verfügung vom 25. Januar 2017 verstossen. Der Beschwerdeführer habe in Kenntnis der an ihn gerichteten Verfügung gehandelt und habe durch sein Verhalten einen Verstoss gegen dieselbe zumindest in Kauf genommen (kantonale Akten, act. 0.1.02, 8.2.03).