Citation: 6B_457/2019 E. 3

Schliesslich rügt die Beschwerdeführerin die vorinstanzliche Durchführung der Asperation. Die Zählung der Fälle sei nicht nachvollziehbar. Das angefochtene Urteil nenne neben der qualifizierten sexuellen Nötigung zum Nachteil von A.________ fünf weitere Fälle von mehrfacher, teilweise qualifizierter Vergewaltigung, einen Fall einer Schändung und drei Fälle von mehrfacher sexueller Nötigung. Der Beschwerdegegner sei jedoch neben der qualifizierten sexuellen Nötigung zum Nachteil von A.________ in vier Fällen der Vergewaltigung (wovon in einem Fall qualifiziert und in einem Fall mehrfach), in zwei Fällen der sexuellen Nötigung (wovon in einem Fall mehrfach) und in einem Fall der Schändung schuldig gesprochen worden. Damit habe die Vorinstanz den Sachverhalt im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG teilweise offensichtlich unrichtig festgestellt. Es kann offenbleiben, ob die Vorinstanz bei der Strafzumessung tatsächlich von einem Sachverhalt ausgegangen ist, der nicht vollständig mit den massgeblichen Schuldsprüchen übereinstimmt. Für die Anfechtung des Sachverhalts gelten qualifizierte Begründungsanforderungen (vgl. Art. 106 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 42 Abs. 2 BGG; BGE 141 IV 369 E. 6.3 S. 375). Die beschwerdeführende Staatsanwaltschaft vertritt die Auffassung, dass in die Strafzumessung eine grössere Zahl einzelner Delikte eingeflossen sei als es Verurteilungen gegeben habe. Sie führt indes nicht aus, inwiefern dies für den von ihr beantragten Ausgang des Verfahrens - eine Erhöhung der Freiheitsstrafe - entscheidend sein kann (vgl. Art. 97 Abs. 1 a.E. BGG). In diesem Punkt kann auf die Beschwerde nicht eingetreten werden.