Citation: 5A_326/2016 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz erwog, dass der Beschwerdegegner 1 den Gewinn aus den Verkäufen der besagten Grundstücke GB xxx, uuu, yyy und zzz zur Ausgleichung bringen müsse. Unter Berücksichtigung des Besitzdauerabzugs und der Veräusserungskosten ermittelte sie einen Betrag von Fr. 790'434.60. Weiter ging die Vorinstanz davon aus, dass es sich beim Vertrag betreffend die Liegenschaft GB ttt, den der Beschwerdegegner 1 am 30. September 1993 mit seinem Vater abschloss (s. Sachverhalt Bst. B.a), um eine gemischte Schenkung handle: Ziehe man vom Kaufpreis von Fr. 300'000.-- den Inventarwert von Fr. 61'290.-- ab, so resultiere daraus ein effektiver Kaufpreis für die Liegenschaft von Fr. 238'710.--. Die Verkehrswertschätzung habe ergeben, dass die Liegenschaft GB ttt zum damaligen Zeitpunkt einen Verkehrswert von Fr. 1'180'000.-- gehabt habe. Die Differenz betrage Fr. 941'290.-- (Fr. 1'180'000.--./. Fr. 238'710.--). Das Kantonsgericht stellte weiter fest, dass die (Rest-) Liegenschaft GB ttt per 30. September 2008 einen Verkehrswert von Fr. 1'415'000.-- hatte. Zu diesem Wert hinzu rechnete die Vorinstanz den Wert der Grundstücke GB vvv und www, die der Beschwerdegegner 1 seinen Schwestern D.________ und E.________ geschenkt hatte (s. Sachverhalt Bst. B.c). Den Verkehrswert des Grundstücks GB vvv veranschlagte die Vorinstanz mit Fr. 359'310.-- (609 m2 x Fr. 590.--) und jenen des Grundstücks GB www mit Fr. 314'470.-- (533 m2 x Fr. 590.--). Insgesamt resultierte daraus ein Verkehrswert der ehemaligen Liegenschaft GB ttt per xx.xx.2008 von Fr. 2'088'780.--. Diesen Betrag stellte die Vorinstanz dem Verkehrswert der Liegenschaft GB ttt bei Abschluss des Kaufvertrags vom 30. September 1993 in der Höhe von Fr. 1'180'000.-- gegenüber. Daraus ergab sich für die Vorinstanz gestützt auf die Quotenmethode ein herabsetzbarer Betrag von Fr. 1'666'226.90 (Fr. 2'088'780.-- x Fr. 941'290.-- / Fr. 1'180'000.--). Unter Berücksichtigung weiterer im vorliegenden Verfahren nicht (mehr) bestrittener Positionen und der Ausgleichung der Gewinnanteilsansprüche von Fr. 790'434.60 ergaben sich für die Vorinstanz daraus Nachlassaktiven per Todestag von Fr. 2'557'416.77. Unter Berücksichtigung der Passiven (Todesfallkosten und Schlussrechnung Seniorenzentrum O.________) von Fr. 27'050.-- kam die Vorinstanz zu einem Nettonachlass von Fr. 2'530'366.77. Daran seien die beiden Beschwerdeführerinnen im Umfang von je 3/20 pflichtteilsgeschützt, was zu einem Betrag von je Fr. 379'555.-- führe. Schliesslich errechnete die Vorinstanz per 31. Dezember 2013 (Zeitpunkt der Teilung) ein Nettonachlassvermögen von Fr. 855'698.75. Der Anteil der Beschwerdeführerinnen von 6/15 belaufe sich demnach auf je Fr. 342'279.50. Damit sei ihr Pflichtteil von Fr. 379'555.-- im Umfang von Fr. 37'275.50 verletzt. Die gemischte Schenkung des Erblassers an den Beschwerdegegner 1 sei insgesamt um Fr. 74'551.-- herabzusetzen.