Citation: 2C_364/2023 E. 7.4

7.4. Ferner verbringt der Beschwerdeführer viel Zeit in seinem Herkunftsland; so hielt er sich 2020 nach eigenen Angaben knapp ein Drittel des Jahres in Nordmazedonien auf. Dass es sich dabei um Ferienaufenthalte und Besuche der Mutter gehandelt haben mag, ändert nichts daran, dass er trotz seines langjährigen Aufenthalts in der Schweiz offenkundig noch über einen engen Bezug zum Herkunftsland verfügt. Es ist unter diesen Umständen auch davon auszugehen, dass er in Nordmazedonien noch über Beziehungen verfügt, die ihn bei der Wiedereingliederung unterstützen können. Auch die im vorliegenden Verfahren zu berücksichtigenden gesundheitlichen Einschränkungen (vgl. vorne E. 6.2.2) lassen seine Wiedereingliederung im Herkunftsland nicht als völlig unzumutbar erscheinen. Insbesondere ist nicht ersichtlich, dass sie - wie er dies vorbringt - ein menschenwürdiges Dasein in Nordmazedonien verunmöglichen würden. Die Beschwerden erscheinen nicht derart gravierend, dass sie eine Rückkehr nach Nordmazedonien ausschliessen würden, zumal der Beschwerdeführer auch nicht substanziiert geltend macht, dass sie in Nordmazedonien nicht behandelt werden könnten. Auch das fortgeschrittene Alter seiner in Nordmazedonien lebenden Mutter respektive eine allfällige Pflegebedürftigkeit ihrerseits ändert an der grundsätzlich zumutbar erscheinenden Wiedereingliederung nichts. Die Vorinstanz durfte insgesamt von intakten Rückkehr- und Integrationsmöglichkeiten ausgehen.