Citation: 4A_628/2023 E. 4.2.3

4.2.3. Indem der Beschwerdeführer vorbringt, entgegen dem angefochtenen Entscheid sei der Beschwerdegegnerin ein reglementswidriges Verhalten vorzuwerfen, indem sie dem Spieler C.________ von B.________ erlaubt habe, in Verbandsspielen der Ersten Liga als lokal ausgebildeter Spieler (HTP) eingesetzt zu werden, übt er unzulässige Kritik an der schiedsgerichtlichen Auslegung der anwendbaren Verbandsregeln, ohne eine willkürliche Rechtsanwendung aufzuzeigen. Der Einzelschiedsrichter erwog nach Auseinandersetzung mit Artikel 168 SFV WR, dass für den Entscheid darüber, ob in einem Fussballspiel genügend lokal ausgebildete Spieler eingesetzt wurden, darauf abzustellen ist, ob den eingesetzten Spielern der HTP-Status von der zuständigen Stelle verliehen wurde. Er erwog, dass es zum einen nicht reiche, wenn ein Spieler die vorgeschriebenen Eigenschaften zwar erfüllt, die zuständige Stelle den HTP-Status jedoch nicht verliehen hat, dass zum anderen aber der von der zuständigen Verbandsstelle zugesprochene HTP-Status auch dann zu beachten sei, wenn die Voraussetzungen in Tat und Wahrheit nicht erfüllt gewesen wären. Werde der Status also zu Unrecht erteilt, sei auf den durch die zuständige Stelle tatsächlich erteilten und nicht auf den hypothetisch richtigen Status abzustellen. Damit habe der Spieler C.________ im relevanten Zeitpunkt des umstrittenen Fussballspiels über den Status als HTP verfügt. Diese Auslegung ist unter Willkürgesichtspunkten nicht zu beanstanden. Weder ist dem Einzelschiedsrichter Willkür vorzuwerfen, indem er nicht unbesehen auf die konkreten Vorbringen der Parteien abstellte, sondern die anwendbaren Verbandsregeln von sich aus auslegte, noch zeigt der Beschwerdeführer eine offensichtlich unrichtige Rechtsanwendung auf mit der nicht weiter begründeten Behauptung, aus den massgebenden Bestimmungen ergebe sich, dass die Begriffe "Eigenschaft" und "Status" "vollkommen wahllos verwendet [würden]" und die vom Einzelschiedsrichter getroffene Unterscheidung als "sowohl künstlich als auch gekünstelt" bezeichnet. Auch mit seinen anschliessenden Ausführungen, mit denen er einzelne Elemente aufgreift und einen Vergleich mit Bewilligungsvoraussetzungen für ein Bauprojekt und erteilten Baubewilligungen anstellt, vermag der Beschwerdeführer nicht aufzuzeigen, dass der von ihm selbst vertretenen Auslegung der anwendbaren verbandsrechtlichen Bestimmungen zur Wahrung des Willkürverbots zwingend gefolgt werden müsste.