Citation: 1B_349/2018 E. 2

In der Beschwerdeschrift werden - über einen Hinweis auf die ordnungsgemässe Bevollmächtigung des Rechtsvertreters hinaus - keine Angaben gemacht zu den Sachurteilsvoraussetzungen von Art. 78 ff. BGG. Insbesondere wird nicht dargelegt, inwiefern den Beschwerdeführern ein nicht wieder gutzumachender Nachteil drohe (Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG) und sie ein rechtlich geschütztes Interesse an der Aufhebung oder Änderung des Entsiegelungsentscheides hätten (Art. 81 Abs. 1 lit. b BGG). Auch in der (innert Beschwerdefrist nachgereichten) ergänzenden Beschwerdebegründung finden sich keinerlei Ausführungen dazu. In der Beschwerdeschrift wird (zur Begründung des Gesuches um aufschiebende Wirkung) zwar noch beiläufig und pauschal vorgebracht, eine Entsiegelung der edierten Unterlagen komme nicht in Frage, da diese dem Anwaltsgeheimnis unterstünden. Damit wird hier jedoch - im Lichte der oben dargelegten Praxis - kein drohender nicht wieder gutzumachender Rechtsnachteil ausreichend substanziiert, zumal die Beschwerdeführer nicht darlegen, inwiefern das Anwaltsgeheimnis im vorliegenden (relativ komplexen) Zusammenhang tangiert wäre. Der Beschwerdeführer 1 ist im übrigen selbst mitbeschuldigt, weshalb er sich nicht auf das Berufsgeheimnis als Entsiegelungshindernis stützen kann (vgl. Art. 264 Abs. 1 lit. c-d StPO). Bei der Beschwerdeführerin 2 handelt es sich um eine juristische Person. Sie legt ebenfalls nicht dar, inwiefern sie sich selber auf das Berufsgeheimnis der Anwältinnen und Anwälte (als Editions- und Durchsuchungshindernis) stützen könnte. Sein materielles Vorbringen, es bestehe kein hinreichender Tatverdacht einer Straftat, kann der Beschwerdeführer 1 nötigenfalls noch bis zum Abschluss des Strafverfahrens der Strafbehörde unterbreiten, welche den Endentscheid fällen wird.