Citation: I 795/04 16.01.2006 E. A

A.a Die 1946 geborene spanische Staatsangehörige V.________ zog sich bei einem Arbeitsunfall am 6. April 2000 eine Ablederungsverletzung der rechten Hand zu. Das seit 1982 bestehende Arbeitsverhältnis mit der Firma P.________ war von dieser zu jenem Zeitpunkt bereits auf den 30. April 2000 gekündigt. Nach Abschluss der primären Heilbehandlung weilte die Versicherte vom 24. Januar bis 21. Februar 2001 zur stationären Handrehabilitation und Ergotherapie in der Rehaklinik B.________. Dort kam man abschliessend zur Erkenntnis, die bisherige Arbeit in der Kunststofffabrik sei der Patientin nicht mehr zumutbar. Hingegen könne sie eine leichte Arbeit, welche rechts keine feinmotorischen Anforderungen stelle und bei der sie keine Lasten über 2,5 kg heben müsse, ganztags verrichten. Die rechte Hand könne zum Gegenhalt beim Heben und während der Arbeit gebraucht werden (Austrittsbericht vom 28. Februar 2001). Die SUVA, bei welcher V.________ gegen die Folgen von Unfällen versichert war, sprach ihr eine Invalidenrente auf Grund einer Erwerbsunfähigkeit von 33 1/3 % und eine Integritätsentschädigung von 25% zu. A.b V.________ meldete sich am 8. Januar 2001 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle Thurgau holte die Akten der SUVA und einen Arztbericht der Frau Dr. med. N.________, Oberärztin Handchirurgie am Kantonsspital M.________, vom 28. September 2001 sowie einen Bericht ihres Berufsberaters vom 22. März 2002 ein. Mit Verfügung vom 8. Oktober 2002 wies sie das Rentengesuch unter Übernahme des von der SUVA ermittelten Invaliditätsgrades ab. Auf Beschwerde wies die AHV/IV-Rekurskommission des Kantons Thurgau die Sache an die Verwaltung zurück, damit diese weitere Abklärungen - vorzugsweise in Form einer BEFAS-Berufserprobung - treffe und neu verfüge (Entscheid vom 11. Februar 2003). A.c Die IV-Stelle ordnete eine Begutachtung in der Abklärungs- und Ausbildungsstätte A.________ an, welche vom 10. bis 27. Juni 2003 dauerte. Gemäss Schlussbericht BEFAS vom 21. August 2003 könne V.________ zeitlich uneingeschränkt ganztags bei feinmotorisch nicht anspruchsvollen und die rechte Hand nur gering belastenden Arbeiten tätig sein. Die rechte Hand sei als "gute" Zudienhand zu bezeichnen, welche auch als Haltehand eingesetzt werde. Die verwertbaren Arbeitsleistungen entsprächen ungefähr einer 75%igen Arbeitsfähigkeit. In der Folge eröffnete die IV-Stelle der Versicherten, bei einem ermittelten Invaliditätsgrad von 31,83% habe sie keinen Anspruch auf eine Invalidenrente (Verfügung vom 13. Februar 2004). Im Entscheid vom 1. Juni 2004 über die dagegen erhobene Einsprache hielt sie daran fest.