Citation: 6B_511/2020 E. 3.1.1

3.1.1. Die Beschwerdeführerin wendet sich im Weiteren gegen den Freispruch beider Beschwerdegegner von der Anklage des Betruges zum Nachteil von J.I.________ im Zusammenhang mit dem Kauf von Geschäftsanteilen der H.________ AG. In tatsächlicher Hinsicht steht in diesem Punkt fest, dass J.I.________, der seit über 30 Jahren Verwaltungsratspräsident und (via V.________ SA) Mehrheitsaktionär der H.________ AG war, im Verlaufe des Jahres 2005 beabsichtigt hatte, das Unternehmen durch Veräusserung seiner Mehrheitsbeteiligung zu verkaufen. Nach den tatsächlichen Feststellungen der kantonalen Instanzen hätten ihn die sich zuspitzende Finanz- und Liquiditätslage gegen Ende 2005 zu einem raschen Verkauf oder zur Liquidation gedrängt, nachdem die Bank P.________ keine frische Liquidität mehr habe bereitstellen wollen und die bestehenden Kreditverträge gekündigt habe. Vor diesem Hintergrund habe J.I.________ im Dezember 2005 eine Desinvestitionsvereinbarung unterzeichnen und die Aktien der Trägergesellschaft der H.________ AG, der V.________ SA, zugunsten der Bank P.________ verpfänden müssen. Z.________, der seit einigen Monaten im Auftragsverhältnis als Interimsmanager die Geschäftsführung der H.________ AG wahrgenommen hatte, sei von J.I.________ beauftragt worden, potentielle Kaufinteressenten zu eruieren, Sondierungsgespräche zu führen und bei entsprechendem Interesse Vorabklärungen zu treffen. Am 9. bzw. 16. Januar 2006 sei daraufhin ein erster Kontakt zwischen Z.________ und den Beschwerdegegnern erfolgt. Die beiden hätten die Absicht bekundet, die Mehrheitsbeteiligung von J.I.________ durch die E.________ Holding AG zu übernehmen und hätten jenen schliesslich hievon überzeugen können. Die Kaufverhandlungen seien nach anfänglichen Sondierungsgesprächen zwischen dem Beschwerdegegner 1 und Z.________ in der Folge mit J.I.________ geführt worden. Der Kaufpreis sei von diesem von Anbeginn weg auf Fr. 3,5 Mio. festgesetzt worden. Nach mehreren vertraglichen Anpassungen hätten die Parteien - seitens E.________ Holding AG die Beschwerdegegner und seitens H.________ AG J.I.________ - am 10. März 2006 den Kaufvertrag unterzeichnet. Die Beschwerdegegner hätten die geforderte Kaufpreissumme für die V.________-Aktien weder im Zeitpunkt des Vertragsschlusses noch in der Folge an J.I.________ überwiesen. Nach den tatsächlichen Feststellungen der kantonalen Instanzen haben die Beschwerdegegner am 17. Januar 2006 die AA.________ Holding AG in die E.________ Holding AG umfirmiert und das Aktienkapital per 9. Februar 2006 von Fr. 100'000.-- auf Fr. 3 Mio. erhöht. Die Gesellschaft habe Ende 2005 verschiedene Gesellschaften gehalten, u.a. etwa die BB.________ AG bzw. die nachmalige G.________ Swiss AG und die O.________ AG (O.________ Holding AG). Sowohl die E.________ Holding AG als auch die von ihr gehaltenen Gesellschaften hätten zu Beginn des Jahres 2006 blosse inaktive Aktienmäntel dargestellt, die keine finanzielle bzw. wirtschaftliche Substanz aufgewiesen hätten (angefochtenes Urteil S. 153 f.).