Citation: 6B_719/2024 E. 2.1

2.1. Ihm wird vorgeworfen, er habe die Privatkläger B.________ und C.________ im Frühjahr 2018 überredet, bei der D.________ AG ein Darlehen von Fr. 50'000.-- aufzunehmen und anschliessend an ihn weiterzuleiten. Dabei habe er vorgegeben, für die ratenweise Rückzahlung aufzukommen. Er habe gewusst, dass er die Voraussetzungen für einen Kredit nicht erfülle. Die Privatkläger hätten dem Beschwerdeführer diverse Dokumente übergeben. Darauf habe er ihre Lohnabrechnungen derart abgeändert, dass höhere monatliche Einkünfte ausgewiesen worden seien. Diese habe er online über einen Vermittler bei der D.________ AG eingereicht, wobei auf sein Geheiss eine Kreditsumme von insgesamt Fr. 100'000.-- statt Fr. 50'000.-- beantragt worden sei. Die D.________ AG habe die Kreditanträge der Privatkläger genehmigt und dann Auktionen gestartet. Dann habe die D.________ AG die Darlehensverträge dem Vermittler zukommen lassen, welcher diese dem Beschwerdeführer zur Unterzeichnung durch die Privatkläger weitergeleitet habe. Der Beschwerdeführer habe gewusst, dass die Privatkläger die deutsche Sprache nur schlecht verstünden und ihm absolut vertrauten. Er habe ihnen die Unterlagen gebündelt vorgelegt mit der Aufforderung, an den von ihm bezeichneten Stellen zu unterzeichnen. So habe er die Privatkläger davon abgehalten, die einzelnen Seiten durchzulesen. Die unterzeichneten Dokumente habe er an die D.________ AG geschickt, worauf die Kredite ausbezahlt worden seien. Nachdem der Beschwerdeführer anfänglich einzelne Ratenzahlungen geleistet habe, seien weitere Rückzahlungen unterblieben.