Citation: 1A.237/2004 29.03.2005 E. 7

7.1 Die Beschwerdeführerin 1 bringt vor, nach der Herausgabe der Bankunterlagen könnten die Vermögenswerte der Beschwerdeführerin 1 beschlagnahmt werden, bis in einem Zivilprozess zwischen den Firmen L.________und A.________ entschieden worden sei, wem der Anspruch gegen X.________ zustehe. Es sei den Beschwerdeführern nicht zumutbar, so lange zuzuwarten und gegebenenfalls die von den amerikanischen Behörden erwirkte Vermögensbeschlagnahme zu dulden. Die Beschwerdeführerin 1 sei als international tätige Vermögensverwaltungsgesellschaft darauf angewiesen, dass sie freien Zugriff habe auf ihre Gelder, welche naturgemäss auf Bankkonten in verschiedenen Ländern deponiert seien. Andernfalls drohe ihr der Konkurs. Die Herausgabe der Bankunterlagen sei daher unverhältnismässig. 7.2 Die Beschwerdeführerin 1 macht keine konkreten Ausführungen zu ihrer finanziellen Lage. Ebenso wenig legt sie dar, für welche Geschäfte sie im Einzelnen wie viel Geld benötige. Unter diesen Umständen ist nicht nachvollziehbar, dass und weshalb aufgrund der Herausgabe der Bankunterlagen ihre Existenz gefährdet sein soll. Schon deshalb ist die Rüge unbehelflich. Sollten Vermögenswerte, welche die Beschwerdeführerin 1 ins Ausland verschoben hat, beschlagnahmt werden, stünde es ihr - wie gesagt - im Übrigen frei, die Aufhebung der Beschlagnahme zu verlangen und den Beweis für die Rechtmässigkeit der Herkunft der Gelder zu erbringen. Die Beschwerde ist auch im vorliegenden Punkt unbegründet.