Citation: 4P.226/2004 09.03.2005 E. 1

Die Beschwerdeführerin ersucht um Einräumung einer Frist zur Stellungnahme zu den Vernehmlassungen. Sie begründet ihr Gesuch damit, dass sich die Beschwerdegegnerin massgeblich auf Dokumente abstütze, die erst nach Einreichung der staatsrechtlichen Beschwerde entstanden seien, insbesondere das Protokoll der Schiedsverhandlung vom Oktober 2004. 1.1 Ein zweiter Schriftenwechsel findet nach Art. 93 Abs. 3 OG nur ausnahmsweise statt. Dabei ist zu beachten, dass die dem Bundesgericht im Beschwerdeverfahren unterbreiteten Rügen innert der Frist von Art. 89 Abs. 1 OG erhoben werden müssen und eine Beschwerdeergänzung von vornherein nur insoweit zulässig wäre, als die Vorbringen des Schiedsgerichts oder der Beschwerdegegnerin dazu erstmals Anlass geben (BGE 122 I 70 E. 1c S. 74; 118 Ia 305 E. 1c; vgl. auch BGE 125 I 71 E. 1 d/aa mit Hinweisen). 1.2 Die Beschwerdeführerin begründet nicht, inwiefern im Protokoll der Schiedsverhandlung vom Oktober 2004 Argumente enthalten sein sollen, mit denen sie nicht hätte rechnen müssen; es ist daher nicht erkennbar, dass sie keinen Anlass gehabt hätte, sich bereits in der Beschwerde dazu zu äussern. Im Übrigen sind im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde neue Vorbringen insbesondere tatsächlicher Natur grundsätzlich unbeachtlich (BGE 129 I 49 E. 3) - unbesehen darum, von welcher Partei sie vorgebracht werden. Die von der Beschwerdeführerin vorgebrachten Gründe reichen nicht aus, um ausnahmsweise einen zweiten Schriftenwechsel anzuordnen. Der Verfahrensantrag ist abzuweisen.