Citation: 6B_145/2019 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer kritisiert die rechtliche Würdigung der Vorinstanz als Vergewaltigung. Er rügt, die Aussagen der Beschwerdegegnerin 2 würden, selbst wenn darauf abzustellen sei, keinen Schuldspruch wegen Vergewaltigung zulassen, da sie unklar bzw. mehr als vage seien. Gewalt als Nötigungsmittel sei nicht erstellt. Er habe die Beschwerdegegnerin 2 auch nicht psychisch unter Druck gesetzt. Die Vorinstanz selber erachte nicht als erstellt, dass sich die Beschwerdegegnerin 2 in einem dauernden Zustand von Einschüchterung und Angst befunden habe und deshalb nicht in der Lage gewesen sei, sich gegen von ihm verlangte Handlungen zur Wehr zu setzen. Aus den Aussagen der Beschwerdegegnerin 2 lasse sich schliessen, dass ihr die sexuellen Handlungen allenfalls unerwünscht gewesen seien, sie sich jedoch dazu habe überreden lassen und es schliesslich zu einvernehmlichen sexuellen Handlungen gekommen sei. Die Zwangssituation müsse objektiv von einer gewissen Intensität sein. Überrede er die Beschwerdegegnerin 2 zu sexuellen Handlungen, möge er sie dazu auch berühren, und willige diese dann ein, weil es ihr "zu blöd" werde, sei die erforderliche Intensität des Zwangs nicht erreicht.