Citation: 6B_999/2021 E. 5.1

5.1. Der Beschwerdeführer beanstandet weiter, dass die Vorinstanz ihm sämtliche Kosten trotz teilweisem "de facto" Freispruch, teilweiser Verfahrenseinstellung und Reduktion der Strafe auferlegt habe. Ferner seien die Verfahrenskosten unverhältnismässig hoch, nachdem seit Anhebung der Untersuchung festgestanden habe, dass es sich um einen leichten Fall handle. Auch sei stossend, dass er die gesamten Kosten für die angeordnete notwendige Verteidigung bezahlen müsse, obwohl diese erst nach über drei Jahre widerrufen und er teilweise freigesprochen bzw. das Verfahren teilweise eingestellt worden sei. Die Vorinstanz erwägt hinsichtlich der erstinstanzlichen Verfahrenskosten, der Beschwerdeführer sei - obwohl das Verfahren gegen ihn teilweise infolge Verjährung einstellt worden sei - verurteilt worden. Die Einstellung betreffe lediglich einen marginalen Punkt und rechtfertige keine Kostenausscheidung. Betreffend die Kosten des obergerichtlichen Verfahrens hält die Vorinstanz fest, dass das marginale Obsiegen keine Verfahrenskostenausscheidung rechtfertige.