Citation: 2C_992/2019 E. 3.4.4

3.4.4. In Bezug auf das durch die Wegweisung tangierte Familienleben lässt sich der Beschwerde nichts Substanzielles entnehmen. Dass sich die Ehefrau im Kosovo zuerst einleben müsste und sie mit der Ausreise ihre Lebensumstände in der Schweiz aufgeben würde, widerspricht nicht den vorinstanzlichen Erwägungen zur Zumutbarkeit der Ausreise. Und selbst wenn ihr die Ausreise unzumutbar wäre, würde dies Angesichts des erheblichen öffentlichen Interesses nicht massgeblich ins Gewicht fallen. Wie die Vorinstanz zutreffend erwogen hat, ist es letztlich ihre Entscheidung, ob sie zusammen mit dem Beschwerdeführer in ihr Heimatland zurückkehren oder die Beziehung durch Besuche und Kommunikationsmittel aufrechterhalten will.