Citation: 9C_647/2020 E. 2.3

2.3. Anzufügen ist, dass es sich bei den gerichtlichen Feststellungen zum Gesundheitszustand und zur Arbeitsfähigkeit grundsätzlich um eine lediglich unter eingeschränktem Blickwinkel überprüfbare Tatfrage handelt. Gleiches gilt für die konkrete Beweiswürdigung (BGE 142 V 178 E. 2.4 mit Hinweis; Urteil 9C_463/2020 vom 17. Dezember 2020 E. 2.2). Auch die Erörterungen der Vorinstanz zu den hypothetischen Vergleichseinkommen (Einkommen, welches die versicherte Person ohne Gesundheitsschädigung hätte erzielen können [Valideneinkommen]; Einkommen, das sie trotz Gesundheitsschädigung zumutbarerweise noch zu erzielen vermöchte [Invalideneinkommen]) sind tatsächlicher Natur, soweit sie auf konkreter Beweiswürdigung beruhen; als Rechtsfrage zu behandeln sind sie demgegenüber, soweit sich der Entscheid nach der allgemeinen Lebenserfahrung richtet (BGE 132 V 393 E. 3.3; Urteil 9C_189/2008 vom 19. August 2008 E. 1 am Ende und 4.1, in: SVR 2009 IV Nr. 6 S. 11).