Citation: U 337/06 11.04.2007 E. 3.2

3.2.1 Es bleibt unter Verweis auf den einlässlich und überzeugend begründeten vorinstanzlichen Entscheid festzuhalten, dass der anhand der Aktenlage nicht als besonders schwer einzustufende Vorfall vom 21. März 2003 nicht geeignet war, eine gesunde Bandscheibe zu schädigen (RKUV 2000 Nr. U 378 S. 190, U 149/99, Nr. U 379 S. 192, U 138/99; SZIER 2001 S. 346, U 4/00; Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts U 163/05 vom 3. Oktober 2005, teilweise publiziert in AJP 2006 S. 877 ff.). Das gilt umso mehr, als sich in den medizinischen Unterlagen kein Hinweis auf eine rein axiale Belastung der Wirbelsäule findet (Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts U 163/05 vom 3. Oktober 2005, E. 3.1, mit Hinweis auf Günter G. Mollowitz [Herausgeber], Der Unfallmann, Berlin/Heidelberg 1993, S. 164 ff.) und die Halswirbelsäule drei Tage nach dem Unfall gemäss Dr. med. E.________ bei der aktiven und passiven Bewegungsprüfung schmerzlos war (Krankengeschichtenverlaufsblatt vom 24. März 2003). Gemäss den widerspruchsfreien medizinischen Berichten trat die Symptomatik vielmehr erst rund drei Monate nach dem Vorfall vom 21. März 2003 auf. Damit fehlt es an der erforderlichen Kausalität zwischen dem Ereignis vom 21. März 2003 und der die Sensibilitätsstörungen verursachenden Diskushernie. 3.2.2 In Würdigung der gesamten medizinischen Akten ist sodann auch die Leistungseinstellung des Unfallversicherers Ende Juli 2003 nicht zu beanstanden, da die über den 31. Juli 2003 hinaus bestehenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen an der rechten Schulter nicht mehr mit überwiegender Wahrscheinlichkeit in einem natürlichen Kausalzusammenhang zum Unfall vom 21. März 2003 stehen. Der behandelnde Neurochirurge Dr. med. S.________ hielt in seinem Bericht vom 15. Dezember 2003 fest, dass die erlittene Schulterkontusion in der Zwischenzeit kein Problem mehr darstelle, wobei er sich darin auf einen bis 28. Juli 2003 erhobenen Befund bezog. Ebenso geht aus dem Bericht des Hausarztes Dr. med. U.________, Facharzt für Allgemein Medizin FMH, vom 7. Januar 2004 hervor, dass sich die Versicherte ab 4. August 2003 einzig wegen der zwischenzeitlich diagnostizierten Diskushernie und weiterer Beschwerden, nicht aber wegen den Schulterbeschwerden behandeln liess. Der angefochtene Entscheid ist somit rechtens und in Anbetracht der klaren Sach- und Rechtslage erübrigen sich (beweismässige) Weiterungen.