Citation: 6B_593/2015 E. 1

Das Obergericht des Kantons Zug trat am 5. Mai 2015 auf zwei Beschwerden mit der Begründung nicht ein, der Beschwerdeführer setze sich mit der Argumentation der Staatsanwaltschaft nicht auseinander und zeige nicht auf, inwieweit sie unrichtig sein soll. Der Beschwerdeführer wendet sich ans Bundesgericht und beantragt, die angefochtenen Verfügungen seien aufzuheben und die Sache an die Vorinstanz zurückzuweisen. Der Beschwerdeführer macht geltend, es gehe nicht an, dass die Vorinstanz bereits ein definitives Verdikt fälle, bevor das Bundesgericht in einem dort hängigen Fall entschieden habe. Eine Begründung für dieses Vorbringen enthält die Beschwerde nicht. Weder ist ersichtlich, welche Bestimmung eine Sistierung des kantonalen Verfahrens verlangt hätte, noch wird ausgeführt, aus welchem Grund ein Zuwarten nach Ansicht des Beschwerdeführers geboten gewesen wäre. Auf die Beschwerde ist mangels einer Begründung, die den Anforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG genügen würde, im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.