Citation: 6B_687/2016 E. 1.5.4

1.5.4. Zusammengefasst kann allzu wohlwollende Beurteilung nicht zugrunde gelegt werden, die glaubhaft wirkenden Erklärungsversuche liessen das objektive Tatverschulden erheblich relativieren und die von der Beschwerdegegnerin begangenen Delikte in einem deutlich günstigeren Licht erscheinen (Urteil S. 19). Dennoch kommt hinsichtlich der Strafempfindlichkeit angesichts der insoweit übereinstimmenden erst- und der vorinstanzlichen Würdigung eine Strafminderung im Rahmen von Art. 47 StGB in Betracht. Dass die Beschwerdegegnerin sichtlich bemüht ist, ihr Leben und jenes der inzwischen zwei Kinder "wieder in den Griff zu bekommen" (Urteil S. 20), ist jedenfalls positiv zu werten.