Citation: 7B_236/2022 E. 2.7.4

2.7.4. Der Beschwerdeführer setzt sich mit den zutreffenden vorinstanzlichen Ausführungen nicht hinreichend auseinander (Art. 42 Abs. 2 BGG). Damit einhergehend vermag er nicht aufzuzeigen, inwieweit die Vorinstanz zu Unrecht davon ausgehe, die Voraussetzungen für eine SIS-Ausschreibung seien erfüllt. Die Vorinstanz führt zutreffend aus, die qualifizierte Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz sehe eine Mindeststrafe von einem Jahr vor, wobei der Beschwerdeführer zu einer Freiheitsstrafe von 36 Monaten verurteilt wurde. Dass die Freiheitsstrafe teilbedingt ausgesprochen wurde, steht entgegen der Beschwerde (S. 14) einer Ausschreibung der Landesverweisung im SIS nicht entgegen (vgl. oben E. 2.7.2). Zu berücksichtigen ist, dass es sich vorliegend um eine Straftat von einer gewissen Schwere handelt. Der qualifizierte Drogenhandel aus rein pekuniären Motiven gilt nach der Rechtssprechung als schwere Straftat, von welcher eine schwerwiegende Gefahr für die öffentliche Ordnung ausgeht (vgl. BGE 139 I 145 E. 2.5; Urteile 6B_1508/2021 vom 5. Dezember 2022 E. 5.2.3; 6B_932/2021 vom 7. September 2022 E. 1.8.4; je mit Hinweisen). Die Voraussetzungen für die Ausschreibung der Landesverweisung im SIS sind vorliegend erfüllt. Eine Verletzung von Bundesrecht liegt diesbezüglich nicht vor.