Citation: C 148/05 29.09.2005 E. 2

Wie das kantonale Gericht zutreffend erwogen hat, sind in zeitlicher Hinsicht diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 130 V 445 E. 1.2.1, 129 V 4 Erw. 1.2) und deshalb bei der Beurteilung des streitigen Anspruchs auf Leistungen der Arbeitslosenversicherung für das Jahr 2002 die Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000, in Kraft seit 1. Januar 2003, nicht anwendbar, ebenso wenig wie die am 1. Juli 2003 in Kraft getretenen Änderungen des AVIG. Sodann werden im kantonalen Entscheid die Bestimmungen über die Vermittlungsfähigkeit als eine der Voraussetzungen für den Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung (Art. 8 Abs. 1 lit. f in Verbindung mit Art. 15 Abs. 1 AVIG) und die dazu ergangene Rechtsprechung (BGE 126 V 521 Erw. 3a mit Hinweisen; ARV 2002 S. 112 Erw. 2a, 2001 S. 146 Erw. 1), namentlich auch mit Bezug auf die Vermittlungsfähigkeit von Personen, welche nur dann als vermittlungsfähig gelten, wenn sie bereit und in der Lage sind, eine Dauerstelle anzunehmen (Art. 14 Abs. 3 AVIV; BGE 120 V 388 Erw. 3b mit Hinweisen) sowie zum Zwischenverdienst (Art. 24 Abs. 1 und 2 AVIG in der bis 30. Juni 2003 geltenden, hier anwendbaren Fassung) zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen.