Citation: 8C_484/2016 E. 7.1

7.1. Was die Beurteilung in der Sache anbelangt, hat das kantonale Gericht die Vorkommnisse in ihrem zeitlichen Ablauf seit Juli 2012 ausführlich dargelegt. Gestützt darauf ist es zum Schluss gelangt, dass Auslöser der Krise das geschwundene Vertrauen in den Beschwerdeführer insbesondere zufolge dessen Unterschrift auf der Vollmacht der D.________ AG gewesen sei; ein Umstand, der umso irritierender gewesen sei, als in der Vergangenheit wiederholt Anhaltspunkte für Interessenkonflikte des Beschwerdeführers in Zusammenhang mit dessen Nebenbeschäftigungen bestanden hätten. Die Verwarnung im Januar 2015 sei nach mehreren Gesprächen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer, aber auch mit den anderen Mitarbeitern des Amts, wegen einer Störung des Vertrauensverhältnisses erfolgt. Damit habe ein sachlicher Kündigungsgrund vorgelegen, auch wenn der Arbeitgeber mit der Auflösung des Arbeitsverhältnisses noch drei Monate zugewartet habe. Die Weiterbeschäftigung des Beschwerdeführers hätte dem öffentlichen Interesse, insbesondere demjenigen an einer gut funktionierenden Verwaltung, widersprochen. Der Beschwerdeführer bringt dagegen vor, dass es sich dabei um reine Gerüchte und Mutmassungen gehandelt habe, die nicht ansatzweise bewiesen seien. Die Vollmacht für die D.________ AG habe er nur gefälligkeitshalber unterzeichnet, was seiner Ansicht nach ein lapidarer Vorfall gewesen sei. Demgegenüber erachtete die Vorinstanz diese Vollmacht als Beweis für die Verbundenheit des Beschwerdeführers mit der AG und problematische Nähe zu einem Wasserkraftunternehmen in einem hängigen Konzessionsverfahren, worüber zuvor schon wegen entsprechender Gerüchte spekuliert worden war. Der Beschwerdeführer stellt dem eingehend seine eigene Sichtweise entgegen. Inwiefern die vorinstanzliche Beweiswürdigung und der daraus gezogene Schluss auf mangelnde Loyalität gegenüber dem Arbeitgeber willkürlich wären, vermag er mit seinen Einwänden nicht darzutun. Insbesondere wird nicht erklärt, weshalb er der D.________ AG einen Gefallen geschuldet hätte, wenn nicht aus eigenen Interessen. Die Vorinstanz hat des Weiteren auch in Betracht gezogen, dass das Amt umorganisiert und die Aufgabengebiete des Beschwerdeführers angepasst werden mussten. Dies sei deshalb notwendig geworden, weil - trotz anderslautender schriftlicher Erklärungen des Beschwerdeführers - der Verdacht eines Interessenkonfliktes wegen seines privaten Engagements nicht gänzlich ausgeräumt werden konnte und vertrauliche Informationen an Dritte gelangt waren, welche an hängigen Konzessionsverfahren beteiligt waren. Auch damit setzt sich der Beschwerdeführer nicht auseinander. Insgesamt wird damit beschwerdeweise nicht hinreichend begründet, weshalb die vorinstanzlichen Feststellungen zum zerstörten Vertrauensverhältnis der Parteien, zur erschwerten Aufgabenerfüllung beziehungsweise zur nicht funktionierenden Verwaltung willkürlich wären. Gleiches gilt bezüglich des Einwands, dass das Arbeitsverhältnis nach der Verwarnung im Januar 2015 zunächst auf Zusehen hin weitergeführt wurde. Zum damaligen Zeitpunkt ging der Arbeitgeber ja gerade noch davon aus, dass er wieder Vertrauen in den Beschwerdeführer gewinnen könne, und gab ihm die Gelegenheit, dieses unter Beweis zu stellen.