Citation: 8C_136/2024 E. A

Die 1974 geborene A.________ war zuletzt als Detailhandelsfachfrau angestellt und anschliessend arbeitslos und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) gegen Unfallfolgen versichert. Am 9. März 2017 rutschte sie auf nassem Boden bei Haushaltsarbeiten aus. Beim Sturz zog sie sich an der linken Schulter eine proximale Humeruskopf-Fraktur zu (Bericht des Spitals B.________ vom 31. März 2017). Die Suva erbrachte für dieses Ereignis vorübergehende Leistungen (Heilbehandlung und Taggeld). Am 19. Januar 2020 stürzte A.________ beim Skifahren und erlitt eine Kontusion des Os sacrum mit undislozierter Fraktur des Sakralwirbelkörpers (SWK) 4 sowie eine rechtsseitige Kniedistorsion (Bericht des Spitals C.________ vom 19. Januar 2020). Eine MRT des rechten Knies am 26. Februar 2020 ergab eine Läsion des Kreuzbandes, des Innenbandes und des medialen Meniskus [unhappy-triad-Verletzung]; Bericht des Dr. med. D.________ vom 9. März 2020). Die Suva übernahm die Heilbehandlung und richtete ein Taggeld aus. Mit Schreiben vom 19. Juni 2020 teilte die Suva A.________ mit, die geltend gemachten rechtsseitigen Schulter-/Ellbogenbeschwerden seien nicht überwiegend wahrscheinlich auf den Unfall vom 9. März 2017 zurückzuführen, weshalb sie diesbezüglich keine Leistungen erbringe. Mit rechtskräftig gewordener Verfügung vom 5. August 2020 verneinte die Suva eine Leistungspflicht für die im Zusammenhang mit dem Ereignis vom 9. März 2017 geltend gemachten Kieferbeschwerden. Am 16. Dezember 2021 stellte die Suva den Fallabschluss hinsichtlich beider Unfälle auf den 31. Dezember 2021 in Aussicht. Mit Verfügung vom 12. Januar 2022 sprach sie A.________ im Zusammenhang mit den Ereignissen vom 9. März 2017 und vom 19. Januar 2020 mit Wirkung ab 1. Januar 2022 eine Invalidenrente bei einem Invaliditätsgrad von 19 % sowie eine Integritätsentschädigung bei einer Integritätseinbusse von 20 % zu. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 2. Juni 2023 fest. Gleichzeitig verneinte die Suva einen Anspruch auf Übernahme der Kosten für die Weiterführung der Physiotherapie.