Citation: 1C_79/2019 E. 1

Das Strassenverkehrs- und Schifffahrtsamt des Kantons St. Gallen entzog A.________ am 22. September 2015 den Führerausweis für die Dauer von 13 Monaten, weil er auf der Autobahn die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h um 47 km/h überschritten hatte. Die Staatsanwaltschaft See/Oberland bestrafte ihn deswegen mit Strafbefehl vom 25. Januar 2016 wegen grober Verkehrsregelverletzung mit einer bedingten Geldstrafe von 30 Tagessätzen zu je Fr. 30.-- und einer Busse von Fr. 300.--. Nach Ablauf der Einsprachefrist ersuchte A.________ um Fristwiederherstellung. Die Staatsanwaltschaft wies das Gesuch ab und das Obergericht des Kantons Zürich am 22. Juli 2016 eine von A.________ dagegen erhobene Beschwerde. Mit Urteil 6B_1039/2016 vom 21. Dezember 2016 wies das Bundesgericht eine von A.________ dagegen erhobene Beschwerde ab, soweit es darauf eintrat. Gegen den Entzug des Führerausweises erhob A.________ am 5. Oktober 2015 Rekurs und ersuchte um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege. Der Präsident der Verwaltungsrekurskommission des Kantons St. Gallen wies das Gesuch mit Verfügung vom 10. November 2017 ab. Auf eine dagegen erhobene Beschwerde trat das Verwaltungsgericht des Kantons St. Gallen mit Entscheid vom 5. Dezember 2017 und in der Folge das Bundesgericht mit Urteil vom 2. Februar 2018 (Verfahren 1C_51/2018) nicht ein. Die Verwaltungsrekurskommission wies mit Entscheid vom 27. September 2018 den Rekurs gegen Entzug des Führerausweises ab. A.________ erhob dagegen am 15. Oktober 2018 Beschwerde. Mit Verfügung vom 16. Oktober 2018 forderte ihn das Verwaltungsgericht des Kantons St. Gallen auf, seine Beschwerde bis am 12. November 2018 zu ergänzen. A.________ ersuchte am 12. November 2018 um Erstreckung der Nachfrist sowie um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege. In der Folge erhielt er Gelegenheit, bis am 6. Dezember 2018 das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege zu begründen und die Beschwerde zu ergänzen. Mit Postaufgabe vom 5. Dezember 2018 reichte A.________ das Formular "Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege" ohne Beilagen ein und stellte das Gesuch, die Frist zur Beschwerdeergänzung sei nach Einsetzung seines Anwalts als unentgeltlichen Rechtsbeistand neu anzusetzen. Das Verwaltungsgericht erstreckte ihm mit Verfügung vom 6. Dezember 2018 die Frist zur Einreichung einer Beschwerdeergänzung letztmals bis am 21. Dezember 2018. Mit Eingabe vom 21. Dezember 2018 teilte A.________ dem Verwaltungsgericht mit, sein Anwalt werde die Angelegenheit erst behandeln, wenn die unentgeltliche Rechtspflege genehmigt worden sei. Mit Entscheid vom 4. Januar 2019 trat das Verwaltungsgericht auf die Beschwerde nicht ein. Zur Begründung führte es zusammenfassend aus, dass es den Eingaben von A.________ vollständig an einer Begründung fehle, weshalb wegen offensichtlich fehlender hinreichender Begründung auf die Beschwerde nicht einzutreten sei. Auf die Erhebung einer Entscheidgebühr sei zu verzichten, womit das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege gegenstandslos geworden sei.