Citation: 2A.394/2004 09.07.2004 E. 1

X.________, geb. 1982, Staatsangehöriger der Elfenbeinküste, stellte, nachdem er unter falscher Identität und ohne Papiere in die Schweiz eingereist war, ein Asylgesuch. Das Bundesamt für Flüchtlinge wies dieses am 17. September 2003 ab und verfügte die Wegweisung, unter Ansetzung einer Ausreisefrist. Mit Urteil der Schweizerischen Asylrekurskommission vom 3. November 2003 wurde diese Verfügung rechtskräftig. X.________ leistete der Ausreiseaufforderung keine Folge. Am 23. Juni 2004 wurde er auf Anweisung des Migrationsdienstes des Kantons Bern von der Polizei angehalten, um den Antritt des auf den 26. Juni 2004 gebuchten Rückfluges nach Abidjan sicherzustellen. X.________ bestieg das Flugzeug nicht. Am 28. Juni 2004 hiess die Haftrichterin 7 des Haftgerichts III Bern-Mittelland nach mündlicher Verhandlung den vom Ausländer- und Bürgerrechtsdienst der Kantonspolizei Bern gleichentags gestellten Antrag auf Überprüfung der Rechtmässigkeit und Angemessenheit der Haft gut und bestätigte die Ausschaffungshaft (schriftliche Ausfertigung des Entscheids vom 30. Juni 2004). Mit Eingabe in französischer Sprache vom 7. Juli 2004 beantragt X.________ dem Bundesgericht, ihn aus der Ausschaffungshaft zu entlassen und ihm eine neue Ausreisefrist bis zum 4. August 2004 anzusetzen, damit er die Schweiz freiwillig verlassen und die Ausreise in würdiger Weise und auf seine Kosten vorbereiten könne. Er macht geltend, Haft und Ausschaffung seien mit den Menschenrechten nicht vereinbar. Das Haftgericht hat per Fax das Protokoll der Haftrichterverhandlung vom 28. Juni 2004 sowie den Haftprüfungsantrag des Ausländer- und Bürgerrechtsdienstes eingereicht. Weitere Instruktionsmassnahmen (Schriftenwechsel, Einholen weiterer Akten) sind nicht angeordnet worden. Das Urteil, mit dessen Ausfällung das Gesuch um aufschiebende Wirkung gegenstandslos wird, ergeht im vereinfachten Verfahren (Art. 36a OG).