Citation: 8C_625/2022 E. 4.1

4.1. Laut angefochtenem Urteil ist auf das im Verfahren nach Art. 44 ATSG eingeholte (vgl. dazu BGE 135 V 465 E. 4.4; Urteil 8C_701/2020 vom 17. Februar 2021 E. 6.2) polydisziplinäre Gutachten der ZVMB GmbH in Bern vom 1. Juli 2019 (fortan: ZVMB-Gutachten) abzustellen. Es entspricht den praxisgemässen Anforderungen (BGE 143 V 124 E. 2.2.2; 137 V 210 E. 6.2.2; 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3 mit Hinweisen). Demnach steht fest, dass die Versicherte in einer leidensangepassten - leichten wechselbelastenden, überwiegend im Sitzen auszuübenden - Tätigkeit seit der ZVMB-Begutachtung im November 2018 zu 70 % arbeitsfähig ist. Soweit die im Begutachtungszeitpunkt mit einem 60%-Pensum ausgeübte Tätigkeit als Pharma-Assistentin rein stehend und gehend zu verrichten war, gingen die ZVMB-Gutachter interdisziplinär von einer Einschränkung der Leistungsfähigkeit in einer solchen, nicht leidensadaptierten Tätigkeit von 50 % aus.