Citation: I 271/00 07.12.2001 E. 4

4.- Nach dem Gesagten ist der Beschwerdeführer zwar nicht rentenbegründend, jedoch im Sinne des Art. 17 IVG als invalid zu betrachten, da er in den für ihn ohne zusätzliche berufliche Ausbildung noch offen stehenden zumutbaren Tätigkeiten eine bleibende oder längere Zeit dauernde Erwerbseinbusse von 20 % erleidet (BGE 124 V 110 f. Erw. 2b mit Hinweisen; AHI 2000 S. 62 Erw. 1). Dass der Versicherte keine Berufslehre absolviert hat und nur als Hilfsarbeiter tätig gewesen ist, schliesst einen Anspruch nach Art. 17 Abs. 1 IVG nicht aus. Als Umschulung in Betracht fällt auch eine Anlehre oder eine Vorbereitung - beispielsweise in Form eines Sprachkurses (vgl. AHI 1997 S. 79) - auf eine andere, besser entlöhnte Tätigkeit, welche es dem Versicherten erlaubt, die mit der erforderlichen Umstellung auf eine geeignete leichtere Tätigkeit verbundene Verdiensteinbusse ganz oder teilweise auszugleichen. Die Verwaltung hat den Anspruch auf berufliche Eingliederungsmassnahmen ausgehend von einem Invaliditätsgrad von rund 10 % abgelehnt und keine weiteren Abklärungen bezüglich beruflicher Massnahmen getroffen. Sie wird dies nachzuholen haben und über den Anspruch auf berufliche Massnahmen neu verfügen, weshalb die Sache an die IV-Stelle zurückzuweisen ist.