Citation: 2C_506/2018 E. 1

Mit Verfügung vom 7. September 2017 widerrief die Dienststelle für Bevölkerung und Migration des Kantons Wallis die Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA des 1963 geborenen deutschen Staatsangehörigen A.________; sie wies ihn aus der Schweiz weg. Die dagegen erhobene Beschwerde wies der Staatsrat des Kantons Wallis am 7. Oktober 2017 ab. Am 27. Februar 2018 gelangte A.________ mit Beschwerde gegen den regierungsrätlichen Entscheid an das Kantonsgericht Wallis. Mit Schreiben vom 2. März 2018 wies das Kantonsgericht den Betroffenen auf die gesetzlichen Formanforderungen hin, denen eine Beschwerde zu genügen hat, und setzte Frist bis zum 22. März 2018, um eine verbesserte Beschwerde einzureichen. Diese Einschreibesendung wurde nicht abgeholt. Am 21. März 2018 liess das Kantonsgericht das ursprüngliche Schreiben dem Betroffenen - per A-Post - nochmals zukommen, wobei für die Einreichung der Beschwerdeergänzungen eine Frist von 30 Tagen gewährt wurde; für den Fall, dass die Frist unbenutzt ablaufe, wurde in Aussicht gestellt, dass aufgrund der Akten entschieden oder, wenn Begehren, Begründung oder Unterschrift fehlten, auf die Beschwerde unter Kostenfolge nicht eingetreten werde. Am 20. April 2018 hinterlegte A.________ seine (inhaltlich unveränderte) Eingabe vom 27. Februar 2018 mit den ursprünglichen Beilagen erneut beim Kantonsgericht. Mit Urteil des Einzelrichters vom 8. Mai 2018 trat das Kantonsgericht Wallis auf die Beschwerde nicht ein. Am 7. Juni 2018 ging ein am 6. Juni 2018 zur Post gegebenes Schreiben von A.________ beim Bundesgericht ein. Es hat folgenden Inhalt: "Hier mit nehme ich Bezug auf ihr Schreiben vom 8.05.2018 Und ich lege Beschwerde gegen das Urteil A1 1847 Kantonsgericht Wallis ein. Da ich meine Beschwerde bisher ohne Rechtsbeistand geführt habe, weil ich mir kein Rechtsbeistand auf Grund meiner Finanziellen Lage nicht leisten konnte beantrage ich Rechtsmittelbeistand damit ich die notwendigen Rechtlichen Beilagen auch Sachkonform vorbringen kann um gegen meine Ausweisung Vorgehen kann. Ich hoffe dass mir der Rechtsmittelbeistand Gewehrt wird. Ich habe feste Arbeiten im Sommer sowie im Winter." Das Schreiben wird als Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten entgegengenommen. Die Akten des Kantonsgerichts sind eingeholt, ein Schriftenwechsel ist nicht angeordnet worden.