Citation: 1P.341/2000 26.10.2000 E. 3

3.- Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung der Begründungspflicht (Art. 29 Abs. 2 BV), indem die Rekurskommission nicht auf seine konkreten Rügen betreffend Neuzuteilung eingegangen sei. a) Die aus Art. 29 Abs. 2 BV abgeleitete Begründungspflicht bedeutet nicht, dass im Entscheid der verfügenden Behörde alle Äusserungen und Überlegungen, die irgendwie im Zusammenhang mit dem Entscheid angestellt worden sind, wiedergegeben werden müssen. Die Begründung kann sich auf die wesentlichen Gesichtspunkte beschränken; dem Betroffenen soll die Möglichkeit gegeben werden, sich über die Tragweite eines Entscheids Rechenschaft zu geben und allenfalls in voller Kenntnis der Gründe ein Rechtsmittel zu ergreifen (BGE 124 II 146 E. 2a; 123 I 31 E. 2c S. 34; 117 Ib 64 E. 4 S. 86). b) Es trifft zu, dass der Entscheid der Rekurskommission nur in allgemeiner Form auf die Argumente des Beschwerdeführers eingeht. Indessen geht aus den Akten hervor, dass die Ausführungskommission mit dem Beschwerdeführer wiederholt Gespräche bezüglich der einzelnen Punkte der Neuzuteilung geführt hatte. Dem Beschwerdeführer mussten somit die Überlegungen der Ausführungskommission genügend klar sein. Wenn die Rekurskommission ausführte, die Neuzuteilung sei sachgemäss, so machte sie sich damit offensichtlich die Argumentation der Ausführungskommission zu eigen, welche dem Beschwerdeführer bekannt sein musste. Dieser hatte somit die Möglichkeit, in hinreichender Kenntnis der Gründe Rechtsmittel zu erheben. Die Begründungspflicht ist daher nicht verletzt.