Citation: 7B.84/2006 13.09.2006 E. 1

Im Konkurs der Y.________ AG wurde am 24. Februar 2006 im Schweizerischen Handelsamtsblatt (SHAB) und am 3. März 2006 im Amtsblatt des Kantons Uri die Auflage des Kollokationsplans veröffentlicht. Mit einer vom 16. März 2006 datierten und am gleichen Tag zur Post gebrachten Eingabe erhob X.________, ..., beim Obergericht des Kantons Uri als kantonaler Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs Beschwerde "gegen den im Amtsblatt veröffentlichten Kollokationsplan". Am 20. März 2006 ersuchte er ausserdem um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege für das Beschwerdeverfahren. Die kantonale Aufsichtsbehörde erkannte am 11. Mai 2006, dass auf die Beschwerde nicht eingetreten und das Armenrechtsgesuch abgewiesen werde, soweit auf letzteres einzutreten sei. X.________ nahm diesen Entscheid am 15. Mai 2006 in Empfang. Mit einer vom 23. Mai 2006 datierten und am gleichen Tag zur Post gebrachten Eingabe führt er (rechtzeitig) Beschwerde an die Schuldbetreibungs- und Konkurskammer des Bundesgerichts. Er beantragt, das Konkursamt anzuweisen, ihm Einsicht in eine Reihe von Akten im Konkurs der Y.________ AG zu gewähren; allenfalls sei der Entscheid der kantonalen Aufsichtsbehörde über die Einsichtsbegehren aufzuheben und die Sache zur Abklärung der tatsächlichen Verhältnisse und zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen. Ausserdem ersucht der Beschwerdeführer darum, ihm für das bundesgerichtliche Verfahren die unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren. In ihrem Aktenüberweisungsschreiben hat die kantonale Aufsichtsbehörde erklärt, auf Gegenbemerkungen zur Beschwerde zu verzichten. Andere Vernehmlassungen sind nicht eingeholt worden. Die staatsrechtliche Beschwerde, die der Beschwerdeführer gegen den Entscheid der kantonalen Aufsichtsbehörde ebenfalls erhoben hatte, wies die II. Zivilabteilung des Bundesgerichts am 16. August 2006 ab, soweit darauf einzutreten war.