Citation: 8C_394/2022 E. 8.2

8.2. Die Vorinstanz erwog im Wesentlichen, es könne von erheblichen körperlichen Dauerschmerzen ausgegangen werden, da die ergotherapeutischen, schmerzmedizinischen und medikamentösen Massnahmen erfolglos geblieben seien. Dem Bericht des Spitals C.________ vom 6. Mai 2020 könne entnommen werden, dass der Beschwerdeführer die Hand im Alltag praktisch nicht mehr einsetze. Laut dem Bericht der Klinik D.________ vom 17. März 2021 seien alle bimanuellen Tätigkeiten eingeschränkt. Beim Einkaufen trage der Beschwerdeführer nur noch leichtere Taschen mit der linken Hand. Beim Essen schneide er rechts, habe allerdings Mühe, wenn es sich um etwas Hartes/Zähes handle. Auch bei der Körperpflege habe er Mühe. Die Klinik D.________ sei allerdings zum Schluss gekommen, dass Inkonsistenzen bzw. eine erhebliche Symptomausweitung bestünden und sich das Ausmass der physischen Einschränkungen mit den objektivierbaren pathologischen Befunden nur zum Teil erklären lasse. Auch PD Dr. med. E.________, FMH Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie sowie FMH Handchirurgie, Spital F.________, habe im Bericht vom 9. Juni 2020 Inkonsistenzen hinsichtlich der Nutzung der rechten Hand festgestellt. Schliesslich könne den Akten entnommen werden, dass der Beschwerdeführer regelmässig im Fussballclub aktiv und es ihm auch möglich sei, in die Ferien zu fahren.