Citation: 5A_659/2020 E. 2.1

2.1. Erstens bringt er erneut vor, eine im Jahr 2005 in Thailand geborene Tochter zu haben und gemäss Unterhaltsvertrag pro Monat Fr. 1'000.-- zu bezahlen. Das Obergericht hat diesbezüglich unter Verweis auf Art. 317 Abs. 1 ZPO erwogen, das Vorbringen sei neu und es würden keine Entschuldigungsgründe vorgebracht. Ferner hat es zum Vorhalt, dies wäre aus den Steuerunterlagen ersichtlich gewesen, befunden, trotz Untersuchungsmaxime sei das Bezirksgericht nicht verpflichtet gewesen, in den Steuerunterlagen nach nicht geltend gemachten Auslagen zu forschen. Diesbezüglich legt der Beschwerdeführer nicht mit hinreichend substanziierten Rügen dar, inwiefern im angefochtenen Entscheid Art. 317 Abs. 1 ZPO in verfassungsverletzender, namentlich in willkürlicher Weise angewandt worden wäre, wenn er bloss die kantonalen Behauptungen erneuert und beantragt, es sei vom Bundesgericht festzustellen, dass es nicht um eine gerichtliche Abstammungsfeststellung gehe, dass das Kind nach wie vor thailändischem Recht unterstehe und dass das Obergericht sein Ermessen willkürlich und das Recht fragwürdig anwende, da Kindesunterhaltsbeiträge gegenüber anderen Unterhaltsansprüchen Vorrang genössen. All dies hat nichts zu tun mit der obergerichtlichen Erwägung, das Vorbringen sei verspätet, weil es ohne weiteres bereits der ersten Instanz hätte vorgetragen werden können.