Citation: 7B_160/2025 E. 4.3.1

4.3.1. Soweit der Beschwerdeführer den dringenden Tatverdacht bestreitet, vermag er keine Willkür in der vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellung darzutun. Dem staatsanwaltschaftlichen Antrag auf Anordnung einer Massnahme folgend erachtet es die Vorinstanz zumindest als wahrscheinlich, dass der Bruder des Beschwerdeführers nach der Klinge des Messers gegriffen habe, um diese abzubrechen und den Beschwerdeführer zu entwaffnen. In diesem Moment habe der Beschwerdeführer das Messer zurückgezogen und seinem Bruder dadurch an der linken Hand eine tiefe Schnittwunde zugefügt. Anschliessend habe der Beschwerdeführer zwei mal gegen den Bauch seines Bruders gestochen. Die Vorinstanz legt nachvollziehbar dar, weshalb sie von keiner Notwehrsituation ausgeht. Die Kritik des Beschwerdeführers ist unbegründet. Seine Behauptungen, sein Bruder habe eingeräumt, den Kampf "begonnen zu haben", und die Verletzungen im Bauchbereich seien "klarerweise oberflächlich" beziehungsweise "unabsichtlich" erfolgt, finden in den angegebenen Aktenstellen keine Stütze. Eine Gehörsverletzung durch die Vorinstanz ist nach dem Gesagten nicht auszumachen. Wie es sich mit der - im gleichen Sachzusammenhang - geltend gemachten Gehörsverletzung durch das Zwangsmassnahmengericht verhält, braucht nicht behandelt zu werden, wäre eine solche doch im kantonalen Beschwerdeverfahren prozessual "geheilt" worden (zuletzt: Urteil 7B_611/2024 vom 13. November 2024 E. 4.3.3 mit Hinweis).