Citation: 1C_252/2017 E. 6.3

6.3. Die Beschwerdeführer halten Erleichterungen für unzulässig. Insbesondere seien das raumplanerische Interesse an der Sportanlage nicht dargelegt und keine Alternativstandorte evaluiert worden. Sie machen geltend, der Einbau der Kunstrasenfelder (als für die Nutzungsintensivierung wesentlichste Investition) sei zu Unrecht im internen Anzeigeverfahren nach § 325 Abs. 1 des Zürcher Planungs- und Baugesetzes vom 7. September 1975 (PBG/ZH; 700.1) bewilligt worden, ohne Mitwirkung der Nachbarschaft, weshalb es Treu und Glauben (Art. 5 BV) widersprechen würde, für den bestehenden Standort Erleichterungen zu bewilligen. Sie anerkennen zwar grundsätzlich das öffentliche Interesse am Sport, sind aber der Auffassung, diesem sei bereits bei der Festlegung der Richtwerte der Vollzugshilfe Sportlärm Rechnung getragen worden, weshalb es nicht ein zweites Mal, bei Erleichterungen, berücksichtigt werden dürfe. Sie bestreiten dagegen das öffentliche Interesse am Betrieb des FCH, einem privaten Verein. Schliesslich sei das betriebliche Bedürfnis für die Gewährung von Erleichterungen nicht genügend nachgewiesen worden.