Citation: 4A_316/2024 E. 2.3.3

2.3.3. Der pauschale Einwand der Beschwerdeführerin, es würde sich weiter auch erübrigen, zum Vertragsinhalt und der ausgeführten Handelstätigkeit umfangreiche beweismässige Abklärungen zu treffen, genügt den Anforderungen nicht. Sie hätte im Einzelnen dartun müssen, welche Tatfragen offen sind und welche konkreten weitläufigen Beweiserhebungen in welchem zeit- und kostenmässigem Umfang erforderlich sind (vgl. hiervor E. 1.4). Im Übrigen wäre ein Beweisverfahren zum Vorwurf des Churning bzw. zum Abschluss der mündlichen Vereinbarungen ohnehin nur dann erforderlich, wenn dem Beschwerdegegner der Beweis gelingt, dass die Beschwerdeführerin von den beiden Brokern jeden Tag per E-Mail über den Handel informiert worden ist. Ob dieser Beweis gelingt, ist zum jetzigen Zeitpunkt völlig offen.