Citation: 8C_608/2019 E. 5.1

5.1. Der Beschwerdeführer bringt weiter im Wesentlichen vor, die Vorinstanz habe zu Unrecht auf die bloss prognostische Einschätzung des Dr. med. E.________ vom 20. November 2017 abgestellt, wonach er ab 1. Januar 2018 in der angestammten Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig sei. Gemäss dem Bericht der Prof. Dr. med. G.________ vom 1. November 2017 sei vielmehr mit einem langwierigen Verlauf von zwei bis zweieinhalb Jahren zu rechnen gewesen. Ihrem Bericht vom 22. Juni 2018 seien ein neuropathisches Schmerzsyndrom und der Verdacht auf ein CRPS zu entnehmen. Selbst laut Dr. med. E.________ sei der Endzustand erst drei Jahre nach dem Eingriff zu erwarten gewesen, wobei unklar sei, ob er die Operation vom 13. September 2016 oder diejenige vom 12. Mai 2017 gemeint habe. Gemäss der Stellungnahme der Dr. med. F.________ vom 5. Januar 2017 sei eine 60%ige Arbeitsfähigkeit nachvollziehbar. Somit bestünden erhebliche Zweifel an der Einschätzung des Dr. med. E.________. Aus der 100%igen Arbeitstätigkeit des Versicherten könne nicht eine 100%ige Leistungsfähigkeit abgeleitet werden. Er arbeite aus Not wegen der Taggeldeinstellung durch die AXA. Er komme nur mit bis zu 400 mg Tramal täglich über die Runden; dieses lindere aber nur die Schmerzen. Die Funktionsfähigkeit der Hand habe sich wegen der Überbeanspruchung verschlechtert. Die Medikation sei ihm entgegen der Vorinstanz unzumutbar. Die AXA sei somit auch nach dem 1. Januar 2018 leistungspflichtig. Eventuell sei die Sache zu weiteren Beweiserhebungen (Einholung eines externen Handgutachtens inkl. Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit der betroffenen Hand) und Taggeldausrichtung an die AXA zurückzuweisen.