Citation: C 36/02 15.10.2002 E. 3

Soweit die Vorinstanz die Beschwerden gegen die Verfügungen des AWA vom 17. August 2001 (vorinstanzliches Verfahren BE.2001.00676) und vom 21. August 2001 (vorinstanzliches Verfahren BE.2001.00677) abwies, erhebt die Versicherte mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde keine Einwände gegen die sachbezügliche Begründung des angefochtenen Entscheids (Erw. II./2. [S. 7-9] und III./3. [S. 17-19]). Es kann offen bleiben, ob die Verwaltungsgerichtsbeschwerde damit den Anforderungen von Art. 108 Abs. 2 OG entspricht. Die Behauptungen der Beschwerdeführerin, sie habe die Einladung zum Kontrollgespräch vom 24. Juli 2001 weder auf postalischem Weg noch persönlich anlässlich der Kontrolltermine vom 26. Juni oder 9. Juli 2001 (vgl. dazugehöriges Protokoll) auf dem Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (nachfolgend: RAV) empfangen und ihr sei während des genannten Beratungsgesprächs vom 9. Juli 2001 auch nicht eine zweite Einladung zum Besuch des Kurses "Standortbestimmung und Bewerbungstraining" ausgehändigt worden, ist unglaubwürdig. Tatsachenwidrig ist zudem der Einwand, im Protokoll der RAV-Beraterin zum Gespräch vom 9. Juli 2001 stehe nichts davon, dass die Versicherte die Unterlagen erhalten habe. Demgegenüber lauten die protokollarischen Aufzeichnungen der RAV-Beraterin zum Gespräch vom 9. Juli 2001 abschliessend wie folgt: "Frau G.________ erscheint wie vereinbart zum Termin und bringt gleichzeitig einen Beschwerdebrief mit. Sie will diesen Herrn H.________ persönlich abgeben. Wir besprechen (oder versuchen es zumindest) die Situation. Frau G.________ wird sehr laut und hält mit div. Vorwürfen an meine Person nicht zurück. Mitten in der Besprechung läuft die Vers. davon. Sie kann den Beschwerdebrief Herrn H.________ persönlich abgeben. Dieser versucht die Situation zu retten und schlägt ein Dreier-Gespräch vor. Auch hier chaotischer Verlauf, schliesslich mischt sich noch der Freund von Frau G.________ ein. Turbulenter Abgang. Frau G._______ akzeptiert mich nicht als ihre RAV-Beraterin. Dossierübergabe an RAV-Leiter. Nächste Schritte: Stao-Kurs vom 23.7.01 (Verfügung pers. mitgegeben). KT vom 24.7.2001, Beratungsgespräch nach dem 8.8.2001." Auf diese Angaben ist abzustellen. Die davon abweichenden Behauptungen der Beschwerdeführerin sind unglaubwürdig, bleiben unbelegt und vermögen die der Verwaltungsverfügung zugrunde liegenden Tatsachen nicht in Zweifel zu ziehen.