Citation: 5C.311/2006 09.02.2007 E. 2

2.1 Die vorliegende Streitigkeit ist vermögensrechtlicher Natur. Der Streitwert bestimmt sich danach, was vor der letzten kantonalen Instanz noch streitig war (Art. 46 OG). Der Kläger geht mit dem Obergericht von 180'000 Franken aus. In Anbetracht der Tatsache, dass der Beklagte im vorinstanzlichen Verfahren die vollumfängliche Abweisung der Klage beantragt hatte, ist der erforderliche Streitwert von 8'000 Franken (Art. 46 OG) ohne weiteres erreicht. 2.2 Vor Obergericht hatte der Kläger verlangt, dem Beklagten sei zu verbieten, auf dem mit der strittigen Grunddienstbarkeit belasteten Teil seiner Liegenschaft das Parkieren von Fahrzeugen, das Aufstellen von Geräten und Utensilien und den Umschlag von Gütern zu verbieten. Sein Rechtsbegehren in der vorliegenden Berufung stellt nicht etwa eine unzulässige Erweiterung des im kantonalen Verfahren gestellten Antrags dar (vgl. Art. 55 Abs. 1 lit. b letzter Satz OG). Der Kläger bestätigt lediglich seine schon vor Obergericht vertretene, vom Entscheid der Vorinstanz abweichende Auffassung zur Ausdehnung des in der Dienstbarkeit erwähnten "gemeinsamen Hofraum[s]". Auf die fristgerecht eingereichte Berufung ist daher ohne weiteres einzutreten.