Citation: 9C_549/2020 E. 5.2.1

5.2.1. Diesbezüglich hat das kantonale Gericht insbesondere erwogen, das MZR-Gutachten vom 31. Januar 2007 sei in Bezug auf die Arbeitsfähigkeit aus somatischer Sicht umfassend, sodass der damalige Verzicht auf neurologische und neuropsychologische Abklärungen nicht zu beanstanden sei (vgl. Urteil vom 27. Februar 2009). Es hat sodann verbindlich (E. 1) festgestellt, dannzumal sei beim Beschwerdeführer ein diffuses, den ganzen Körperstamm betreffendes Schmerzbild (Ganzkörperschmerzsyndrom) diagnostiziert worden, für welches sich weder klinisch noch radiologisch ein plausibles und pathologisch-anatomisch definierbares Korrelat habe finden lassen, wohingegen die degenerativen HWS-Veränderungen alterskonform gewesen seien. Vor diesem Hintergrund ist weder ersichtlich noch in der Beschwerde (substanziiert) dargelegt, dass die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers aufgrund der degenerativen HWS-Veränderungen bis im Jahr 2007 nennenswert beeinträchtigt gewesen wäre. Ebenso wenig kann den Beurteilungen der behandelnden Ärzte der Klinik G.________, wie sie im rheumatologischen Gutachten der Klinik D.________ aufgelistet sind, ein mit der Bildgebung vom Juni 2015 (Beurteilung: "Multisegmentale schwere Degeneration. Als Hauptbefund schwere Spinalkanalstenose C3/4, C4/5 und C5/6 sowie schwere Foramenstenose C3/4 links und C4-C6 rechts") vergleichbarer Befund entnommen werden. So zeigte ein MRI vom 29. Dezember 2011 lediglich eine mittelgradige Bandscheibendegeneration der mittleren (unteren) HWS-Segmente ohne Anhaltspunkte für akute oder chronisch entzündliche Veränderungen (vgl. Bericht vom 11. Januar 2012).