Citation: 4A_257/2024 E. 6

Die Beschwerdeführerin moniert, das erstinstanzliche Verfahren hätte gemäss ihrem Antrag sistiert werden müssen, da eine präzise Angabe der Höhe des Schadenersatzes aufgrund eines noch ausstehenden Entscheides des Bezirksgerichts Luzern in einem hinsichtlich Werkmängel zur vorliegenden Regressforderung konnexen Verfahren nicht möglich gewesen sei. Die Erstinstanz sei zu Unrecht im vorliegenden Verfahren von Spruchreife ausgegangen. Es sei nicht nachvollziehbar, dass die Vorinstanz gestützt auf eine ungenügende Auseinandersetzung mit dem erstinstanzlichen Entscheid nicht auf ihre Vorbringen hinsichtlich Sistierung eingegangen sei. Soweit diesen Vorbringen überhaupt eine konkrete Rüge entnommen werden kann, übersieht die Beschwerdeführerin hinsichtlich der Sistierung, dass die Abweisung der Klage durch die Vorinstanzen auf (mehreren) spruchreifen Haftungsvoraussetzungen basierte und deshalb die konkrete Berechnung des Schadens für diesen Ausgang des Verfahrens ohne Bedeutung ist. Die Beschwerdeführerin zeigt nicht auf, dass sie sich im vorinstanzlichen Verfahren ausser der nicht erheblichen Spruchreife des Schadens mit der erstinstanzlichen Begründung zur Ablehnung der Sistierung befasst habe. Folglich ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz auf diese Vorbringen mangels hinreichender Begründung nicht eintrat.