Citation: 9C_302/2013 E. 2

Das kantonale Gericht hielt im Wesentlichen fest, die Erschöpfbarkeit der Beschwerdeführerin sei kardiologisch, neurologisch und pneumologisch umfassend abgeklärt worden. Anhand dieser Untersuchungen sei keine Erklärung für die Beschwerden gefunden worden. Im Übrigen stellte die Vorinstanz auf das interdisziplinäre Administrativgutachten der Dres. med. H.________ und L.________ ab. Nach dem psychiatrischen Teilgutachten des Dr. H.________ vom 5. Dezember 2011 bestehe eine Neurasthenie und ein Status nach längerer depressiver Reaktion (März bis Juli 2011). Die anlässlich eines Aufenthalts in der Klinik X.________ (Austrittsbericht vom 30. März 2010) diagnostizierte rezidivierende depressive Störung könne indes nicht bestätigt werden. Die Neurasthenie sei zwar chronifiziert und progredient, die Arbeitsfähigkeit dadurch aber nicht eingeschränkt. Nach dem rheumatologischen Teilgutachten des Dr. L.________ vom 12. Dezember 2011 bestehe ein chronisches Beschwerdebild, das sich unter anderem aus Erschöpfung, Kraftlosigkeit, Muskelschwäche, Müdigkeit, Atembeschwerden, Schwindel, Herzklopfen, Ohrgeräuschen und Schlaflosigkeit zusammensetze. Jedoch sei auch aus rheumatologischer Sicht weder im bisherigen Beruf der Sekretärin noch für die Haushalttätigkeit eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit erkennbar. Das kantonale Gericht setzte sich mit dem Einwand auseinander, die Diagnose einer Neurasthenie sei falsch; die Ergebnisse aus zweifach durchgeführter Spiroergometrie zeigten eine signifikante Störung der Stoffwechselfunktion an. Die Vorinstanz würdigte den Bericht des Untersuchers, des Pneumologen Dr. G.________, Spital Y.________, vom 13. Juni 2012 und schloss, entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin erklärten dort beschriebene Auffälligkeiten der Stoffwechselfunktionen die geklagten Beschwerden nicht. Das Administrativgutachten werde dadurch nicht in Frage gestellt. Hieran ändere der Umstand nichts, dass Dr. G.________ festgestellt habe, die geforderten Kriterien zur Diagnose eines Chronic fatigue syndrome (CFS) seien, wenn auch nur grenzwertig, erfüllt. Denn sowohl die Neurasthenie wie auch das CFS unterstünden der Rechtsprechung zu unklaren syndromalen Beschwerdebildern (BGE 137 V 64 E. 4.2 S. 68). Mit Blick auf die aktenkundigen umfassenden medizinischen Untersuchungen erübrigten sich weitere Abklärungen.