Citation: 8C_470/2024 E. 4

Das kantonale Gericht stützte sich in medizinischer Hinsicht auf den Untersuchungsbericht des Suva-Versicherungsmediziners med. pract. E.________ vom 18. November 2022 ab. Dieser diagnostizierte (unfallbedingt) ein Kniedistorsionstrauma rechts vom 30. Juni 2016 mit Ruptur des Meniskus medialis Knie rechts und ein erneutes Kniegelenkdistorsionstrauma rechts vom 7. Januar 2021 mit konsekutiver Knieblockade bei Ruptur des medialen Restmeniskus. Weiter führte er aus, dass nach Transplantation des medialen Meniskus mit Allograft vor eineinhalb Jahren und mehreren Voroperationen ein gutes Behandlungsergebnis mit guter aktiver Kniegelenksbeweglichkeit und bandstabilem rechten Knie vorliege, dies bei anhaltend belastungsabhängigen diffusen Beschwerden im rechten Kniegelenk nach längerem Laufen und beim Knien. Durch die Unfallereignisse in den Jahren 2016 und 2021 sei jeweils eine richtunggebende Verschlimmerung des bereits im Jahr 2011 operierten Vorzustandes eingetreten. Zumutbar seien ganztägig Tätigkeiten ohne Begehen von steilem oder unebenem Gelände, ohne häufiges Treppensteigen und ohne dauerhaftes Heben und Tragen von Lasten über 10 kg (im Stehen ausnahmsweise auch darüber). Unzumutbar seien auch Zwangshaltungen des rechten Kniegelenks (Kauern oder Knien), Tätigkeiten mit Sprungbelastung des rechten Knies, das Bedienen vibrierender Maschinen und das Besteigen von Leitern oder Gerüsten. Vorteilhaft wäre eine wechselbelastende Tätigkeit mit frei möglichem Wechsel zwischen Gehen, Stehen und Sitzen mit einem Sitzanteil von mindestens 50 %. Im Rahmen der Berechnung des Invaliditätsgrades bestätigte das kantonale Gericht zunächst das von der Suva anhand der Angaben der letzten Arbeitgeberin ermittelte Valideneinkommen von Fr. 79'950.-. In Übereinstimmung mit dem Einspracheentscheid der Suva setzte es das Invalideneinkommen sodann gestützt auf die statistischen Werte der Lohnstrukturerhebung (LSE) 2020 des Bundesamts für Statistik fest, wobei es der Berechnung den in der Tabelle TA1_tirage_skill_level ausgewiesenen monatlichen Bruttolohn (Zentralwert, Total) von Männern im Kompetenzniveau 2 (Fr. 5'791.-) zugrunde legte. Angepasst an die betriebsübliche Arbeitszeit von 41.7 Stunden pro Woche, aufgerechnet auf ein Jahr und indexiert auf das Jahr 2022 ergab dies ein Invalideneinkommen von Fr. 72'726.20. Den vom Beschwerdeführer beantragten Abzug vom Tabellenlohn erachtete es dabei als nicht gerechtfertigt. Der Vergleich des Invalideneinkommens von Fr. 72'726.20 mit dem Valideneinkommen von Fr. 79'950.- ergab eine Erwerbseinbusse von Fr. 7'223.80 und damit einen nicht rentenbegründenden Invaliditätsgrad von 9 %.