Citation: 9C_11/2020 E. 5.2

5.2. Die Beschwerdeführerin hält der Einschätzung des RAD im Wesentlichen die Berichte des Prof. Dr. med. B.________ vom 22. September 2017 und der Hausärztin Dr. med. C.________ vom 13. September 2017 sowie 8. März 2018 entgegen. Der Beschwerdeführerin kann zwar gefolgt werden, dass diese Ärzte weitergehende Einschränkungen in den alltäglichen Lebensverrichtungen behaupteten. Mit diesen Beurteilungen hat sich jedoch bereits die Vorinstanz befasst und dargelegt, dass deren Angaben pauschal und damit nicht geeignet seien, auch nur geringe Zweifel an den Einschätzungen der Abklärung vor Ort und des RAD, welche den beweismässigen Anforderungen genügten, zu begründen. Diese vorinstanzliche Schlussfolgerung ist nicht bundesrechtswidrig, haben doch weder Prof. Dr. med. B.________ noch die Hausärztin anhand objektivierbarer Befunde aufgezeigt, welche funktionellen Einschränkungen resultieren und inwiefern sich diese auf die alltäglichen Lebensverrichtungen auswirken. Demgegenüber hat sich gemäss Vorinstanz, wie schon gesagt (E. 5.1.2 a.A.), der RAD mit den einzelnen Beschwerden auseinandergesetzt und nachvollziehbar eine Veränderung des Gesundheitszustandes (insbesondere bildgebend und diagnostisch) aufgezeigt, die aber eben nach RAD-ärztlicher Einschätzung auf der neurologischen Befundebene zu keinen weiteren Einschränkungen in den alltäglichen Lebensbereichen geführt hat. Entgegen der Beschwerdeführerin steht diese Feststellung nicht im Widerspruch zur vorinstanzlichen Erwägung, mit welcher der gesundheitlichen Verschlechterung bezüglich der verschiedenen Lebensverrichtungen die Relevanz abgesprochen wird, sondern diese rechtliche Schlussfolgerung ist folgerichtig.