Citation: 2C_68/2023 E. 7.4.2

7.4.2. Im Lichte der Koordination der Treibstoffzuschläge zwischen den Beschwerdeführerinnen und der E.________ AG ist auch die Umsetzung der Abstimmung ohne Weiteres erstellt. Dass die Beschwerdeführerinnen die abgestimmten Treibstoffzuschläge in der Folge ihren Kundinnen und Kunden nicht verrechneten, machen sie im Übrigen nicht geltend. Durch den indirekten Informationsaustausch über die E.________ AG sahen sich die Beschwerdeführerinnen in ihrer Geschäftspolitik zumindest bestärkt. Vor diesem Hintergrund ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz von den Beschwerdeführerinnen eine aktive Distanzierung vom Informationsaustausch respektive von der Koordination mit der E.________ AG betreffend die Treibstoffzuschläge verlangt, aber im bundesrechtskonform ermittelten Sachverhalt eine solche nicht erkannt hat (vgl. E. 11.4.1 des angefochtenen Urteils; vgl. auch Urteil des EuG T-324/17 vom 30. März 2022 Rz. 363, wonach "zu beachten [ist], dass ein Unternehmen, wenn es solche Informationen erhält, ohne sich offen von der in Rede stehenden Initiative zu distanzieren oder sie bei den Verwaltungsbehörden anzuzeigen, die Fortsetzung der Zuwiderhandlung begünstigt und ihre Entdeckung verhindert"; Urteil 2C_64/2023 vom 26. November 2024 E. 8.4.1).