Citation: 6B_28/2018 E. 7.1

7.1. Der Beschwerdeführer rügt im Weiteren eine Verletzung des Dokumentationsgrundsatzes. In den Akten fehlten alle Dokumente und Unterlagen der Bundesanwaltschaft zur Vorbereitung der Parteimitteilung gemäss Art. 318 Abs. 1 StPO vom 27. Juni 2012, in welcher vom damaligen Verfahrensleiter sämtliche, auch die übrigen Beschuldigten betreffenden Anklagepunkte aufgelistet gewesen seien. Dies stelle eine bewusste Verschleierung der gravierenden Tatvorwürfe gegen die anderen Beschuldigten dar, wodurch sich in Bezug auf ihn (sc. den Beschwerdeführer) ein völlig falsches Bild ergebe. Er stehe nunmehr zu Unrecht als Alleinbeschuldigter dar, der für die Taten der wegfokussierten Mitbeschuldigten den Kopf hinhalten müsse. Darüber hinaus fehlten in den Akten sämtliche Dokumente und Unterlagen zur Anklagevorbereitung des damaligen leitenden Staatsanwalts des Bundes hinsichtlich der übrigen Beschuldigten, obwohl dieser in der Hauptverhandlung ausgesagt habe, er sei für die Ausarbeitung der Anklage parat gewesen. Die Unvollständigkeit des Aktenfundaments aufgrund der Säuberung der entsprechenden Datenbanken sei von der Vorinstanz nicht berücksichtigt worden. Schliesslich seien eine grosse Anzahl von Fussnoten in der Anklageschrift, die sich auf die elektronisch sichergestellten Daten und Dokumente bezögen, nicht einsehbar, da sie trotz der angeblichen Metadaten nicht hätten aufgefunden werden können. Damit dürfte auch die Vorinstanz nicht in der Lage gewesen sein, die entsprechenden Dokumente zu berücksichtigen (Beschwerde S. 21 f.).