Citation: 8C_224/2023 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz legte in eingehender Würdigung der medizinischen Aktenlage dar, dass die diagnostizierten Erkrankungen (operativ sanierte chronische Rhinosinusitis und Adult Onset Asthma bronchiale) nicht auf eine berufliche Exposition zurückzuführen seien. Für die übrigen geklagten Beschwerden und Symptome habe keine verlässliche Diagnose gestellt werden können. Die Anerkennung einer Krankheit als Berufskrankheit setze jedoch eine gesicherte Diagnosestellung voraus. Sowohl aufgrund der umfangreichen Liste der Symptome - ärztlicherseits sei zu Recht die Rede von einer ausgeprägten psychosomatischen Überlagerung - als auch wegen des zeitlichen Ablaufs erscheine die berufsbedingte Verursachung der geltend gemachten Leiden als nicht überwiegend wahrscheinlich. Deshalb sei die Leistungsablehnung durch die Beschwerdegegnerin nicht zu beanstanden.