Citation: 6B_781/2021 E. 2.6.2

2.6.2. Zusammenfassend steht fest, dass die Landesverweisung für den Beschwerdeführer eine gewisse Härte bedeutet. Diese geht aber nicht über das Mass hinaus, das der Verfassungs- und Gesetzgeber mit der Einführung der obligatorischen Landesverweisung in Kauf nahm oder sogar wollte. Die Vorinstanz schliesst zutreffend auf eine mangelnde Integration auf verschiedenen Ebenen. Die familiäre Situation lässt eine Landesverweisung zu, ist es seiner Ehefrau doch zumutbar, ihn für eine beschränkte Dauer in sein Heimatland zu begleiten. Mit den übrigen Familienmitgliedern kann der Kontakt mittels moderner Kommunikationsmitteln aufrechterhalten werden. Eine Wiedereingliederung des Beschwerdeführers im Kosovo erscheint ohne weiteres möglich. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers spricht auch sein Gesundheitszustand nicht gegen eine Landesverweisung, denn im Kosovo bestehen durchaus Behandlungsmöglichkeiten. Insgesamt ist mit der Vorinstanz nicht von einem massgebenden persönlichen Interesse des Beschwerdeführers an einem Verbleib in der Schweiz auszugehen, weshalb sie zu Recht das Vorliegen eines schweren persönlichen Härtefalls verneint. Die Landesverweisung des Beschwerdeführers erweist sich insoweit als rechtskonform.