Citation: 5P.195/2000 27.06.2000 E. 2

2.- Kantonal letztinstanzliche Entscheide über das Verfahren der Inventaraufnahme gemäss Art. 581 ff. ZGB ergehen nicht in Zivilrechtsstreitigkeiten, sondern im Bereich der freiwilligen Gerichtsbarkeit, und können auch nicht ausnahmsweise gemäss Art. 44 lit. a-f und Art. 45 lit. b OG mit eidgenössischer Berufung angefochten werden (BGE 94 II 55 E. 2 S. 57). Ein Nichtigkeitsgrund im Sinne von Art. 68 Abs. 1 OG wird nicht geltend gemacht. Auf Bundesebene steht somit einzig die staatsrechtliche Beschwerde wegen Verletzung verfassungsmässiger Rechte der Bürger offen (Art. 84 Abs. 1 lit. a und Abs. 2 OG; BGE 104 II 249 E. 2, in: SJ 1979 S. 472). Verfügungen über die Errichtung des öffentlichen Inventars erlässt nach kantonalem Recht der Gerichtspräsident im summarischen Verfahren; seine Feststellungsverfügung über die Gültigkeit des öffentlichen Inventars schliesst das Verfahren der Inventaraufnahme (Art. 581-584 ZGB) ab und unterliegt damit als Endentscheid der Beschwerde an das Obergericht (vgl. Killer, in: Kommentar zur aargauischen Zivilprozessordnung,