Citation: 6B_891/2014 E. A

Am 27. Juni 2012 erstattete X.________ Strafanzeige gegen die beiden Zuger Polizisten A.________ und B.________ wegen Amtsmissbrauchs und Freiheitsberaubung, dies gestützt auf folgenden Sachverhalt: Am 12. Juli 2011 ersuchte X.________ auf dem Betreibungsamt Zug um eine Auskunft. Da ihm diese nicht erteilt wurde, geriet er ausser sich, schrie den Amtsleiter an und schlug mit der Faust auf den Korpus. Der zufällig anwesende Polizist B.________ versuchte X.________ zu beruhigen. Da ihm dies nicht gelang, holte er Verstärkung, woraufhin X.________ die Eingangstür zum Schalterraum des Betreibungsamtes mit einem schweren Kleiderständer, mehreren Stühlen und einem massiven Glastisch verbarrikadierte. Die Polizisten A.________ und B.________ drangen in der Folge in den verbarrikadierten Schalterraum ein und nahmen X.________ in Gewahrsam. Dieser macht geltend, die Polizisten hätten sich ohne Vorwarnung auf ihn, einen 80-jährigen Rentner gestürzt und ihn gewaltsam festgenommen. Sie hätten ihn mit den Füssen in die Kniekehlen getreten, worauf er zu Boden gefallen sei. Danach habe ihm B.________ sechs bis sieben Mal das Knie in den Rücken gerammt, um ihm Handschellen anlegen zu können. Zudem sei er mehrmals als "alter dummer Siech" beschimpft worden. Nach der Fesselung habe A.________ ihn auf dem Rücken am Boden liegend an einem Bein in den Lift und unten angekommen auf die gleiche Weise wieder herausgezerrt. Das Geschehene habe bei ihm zu Herzflattern geführt, was das Aufgebot einer Notfallärztin erforderlich gemacht habe. Für weitere Abklärungen sei er in die Notaufnahme des Spitals gebracht, nach durchgeführter Untersuchung jedoch wieder entlassen worden. Von einer Einweisung in eine psychiatrische Klinik habe man abgesehen.