Citation: 2C_1017/2022 E. 1.2.1

1.2.1. Sowohl die Beschwerdeführerin als auch die Finanzdirektion gehen davon aus, dass auf die Beiträge im Rahmen des Härtefallprogramms des Kantons Zürich ein Anspruch besteht. Die Beschwerdeführerin bringt hierzu insbesondere vor, dass die bundesrechtlichen Normen den Kantonen Ansprüche auf Bundesbeiträge verschafften, weshalb ein Kanton, der integral die Regeln des Bundes übernehme, seinerseits den Unternehmen einen Anspruch auf die Subvention einräume. Die Finanzdirektion begründet ihr Rechtsverständnis damit, dass kein Ermessensspielraum bestehe, ob ein Covid-19-Härtefallbeitrag gewährt werden könne oder nicht, sofern die Voraussetzungen gemäss Covid-19-Gesetz und Covid-19-Härtefallverordnung erfüllt seien. Demgegenüber ging die Vorinstanz im Zusammenhang mit der Beurteilung ihrer eigenen Kognition davon aus, dass kein Anspruch auf eine Unterstützung bestehe und sie folglich eine Ermessenskontrolle vorzunehmen habe, weil die einschlägigen Rechtsgrundlagen keinen Anspruch statuierten (angefochtenes Urteil E. 5.1 mit Hinweis auf Urteile des Verwaltungsgericht des Kantons Zürich VB.2022.00211 vom 29. September 2022 E. 3; VB.2022.00095 vom 14. Juli 2022 E. 4).