Citation: 6B_137/2022 E. B

Auf Berufung der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland sprach das Obergericht des Kantons Zürich C.B.________ am 26. Oktober 2021 der Gehilfenschaft zur groben Verletzung der Verkehrsregeln schuldig. Es bestrafte ihn mit einer bedingten Freiheitsstrafe von acht Monaten, unter Anrechnung der ausgestandenen Haft. Das Obergericht hält für erstellt, dass C.B.________ an einem Beschleunigungswettbewertb mitgewirkt hat, den sich die Mitbeschuldigten A.________ und B.B.________ (vgl. betreffend diese die Urteile 6B_92/2022 und 6B_147/2022 heutigen Datums) zu einem nicht näher bestimmten Zeitpunk im Spätsommer 2016 mit den von ihnen gelenkten Fahrzeugen geliefert hätten und der sich zusammengefasst wie folgt zugetragen habe: A.________ fuhr mit einem Porsche 911 Turbo und B.B.________ mit einem BMW 328i in Dietikon auf der Schöneggstrasse Richtung Schlieren. Kurz vor der Verzweigung mit der Schäflibachstrasse fuhren beide Lenker mit einer Geschwindigkeit von 8.4 km/h nebeneinander, wobei A.________ die Normalspur und B.B.________ die Gegenfahrbahn befuhr. Auf vorherige Absprache hin oder jedenfalls aufgrund eines konkludent gefassten gemeinsamen Entschlusses gaben beide Lenker im Bereich vor dem dortigen (ersten) Fussgängerstreifen gleichzeitig Gas. A.________ beschleunigte den Porsche auf der Normalspur mit durchschnittlich 6.4 m/s2 und B.B.________ den BMW auf der Gegenfahrbahn mit mindestens 6.6 m/s2 jeweils über eine Strecke von rund 75 Metern auf eine Endgeschwindigkeit von 63 km/h (Porsche) bzw. 64 km/h (BMW). A.________ setzte sich dabei nach rund 75 Metern von B.B.________ ab, der dann begann, auf die Normalspur einzuschwenken. C.B.________ fuhr während dieser gesamten Fahrt mit einem BMW 530d hinter A.________ und B.B.________ her und filmte das Geschehen mit seinem Mobiltelefon.