Citation: 2A.226/2006 03.05.2006 E. 1

Der türkische Staatsangehörige X.________, geb. 1949, reiste am 1. März 1979 mit Frau und Tochter in die Schweiz ein und erhielt im Kanton Appenzell A.Rh. eine Aufenthaltsbewilligung. 1981 zog die Familie in den Kanton Thurgau, wo 1984 eine zweite Tochter geboren wurde. 1988 und 1990 wurden Gesuche um Erteilung der Niederlassungsbewilligung wegen laufender Betreibungen abgewiesen. Die Ehe von X.________ wurde 1991 geschieden; seiner Unterhaltspflicht gegenüber der geschiedenen Ehefrau und den Töchtern kam er nicht nach, weshalb diese Sozialhilfe beanspruchen mussten. X.________ wurde 1994 und 1996 wegen der Anhäufung von Schulden fremdenpolizeilich verwarnt. 1997 wurde er arbeitslos; am 1. Mai 1999 wurde er ausgesteuert. In der Folge bezog er Sozialhilfe. Per 1. Juni 2002 wurde ihm eine ganze IV-Rente (monatlich Fr. 1'224.--) zugesprochen; ab 1. Januar 2004 erhält er Ergänzungsleistungen von mittlerweile monatlich Fr. 1'255.--. Mit Verfügung vom 31. März 2005 lehnte das Ausländeramt (Migrationsamt) des Kantons Thurgau eine Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung von X.________ unter Hinweis auf die fortgesetzte Schuldenmacherei trotz zweier Verwarnungen ab und ordnete seine Wegweisung an. Ein Rekurs an das Departement für Justiz und Sicherheit des Kantons Thurgau blieb erfolglos. Das Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau wies die gegen den Departementsentscheid erhobene Beschwerde am 1. März 2006 ab. Gestützt darauf wurde X.________ eine Ausreisefrist auf den 15. Mai 2006 angesetzt; das Bundesamt für Migration dehnte die Wegweisung am 7. April 2006 auf das Gebiet der ganzen Schweiz aus. Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde und subsidiär staatsrechtlicher Beschwerde vom 25. April 2006 beantragt X.________ dem Bundesgericht, den Entscheid des Verwaltungsgerichts und die diesem vorausgegangenen unterinstanzlichen Entscheide aufzuheben und ihm den weiteren Aufenthalt in der Schweiz zu bewilligen, eventuell auf Zusehen hin bzw. unter Bedingungen und Auflagen. Es ist weder ein Schriftenwechsel noch sind andere Instruktionsmassnahmen angeordnet worden. Mit dem vorliegenen Urteil werden die für beide Rechtsmittel im Hinblick auf die Ausreiseverpflichtung gestellten Gesuche um aufschiebende Wirkung gegenstandslos.