Citation: I 178/02 11.07.2002 E. 2

2.- a) Die Beschwerdeführerin beanstandet in materieller Hinsicht, dass das kantonale Gericht bei der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit auf den Bericht von Dr. med. Y.________ vom 20. Oktober 2000 sowie auf das Gutachten von Dr. med. Z.________ vom 5. März 2001 abstellte, obwohl sich ihr Gesundheitszustand seit diesen Untersuchungen verschlechtert habe und damit bezüglich des aktuellen Gesundheitszustandes im Verfügungszeitpunkt (10. Juli 2001) weitere Abklärungen hätten getroffen werden müssen. Überdies habe sie ihr Arbeitspensum wegen der Zunahme gesundheitlicher Beschwerden zwischenzeitlich auf 30 % reduzieren müssen. b) Nach ständiger Rechtsprechung beurteilt das Sozialversicherungsgericht die Gesetzmässigkeit der Verwaltungsverfügungen in der Regel nach dem Sachverhalt, der zur Zeit des Verfügungserlasses gegeben war (BGE 121 V 366 Erw. 1b mit Hinweisen). Tatsachen, die jenen Sachverhalt seither verändert haben, sollen im Normalfall Gegenstand einer neuen Verwaltungsverfügung sein (BGE 121 V 366 Erw. 1b mit Hinweis). c) Aufgrund der Akten ist davon auszugehen, dass der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin zwischen den Untersuchungen der Dres. med. Y.________ und Z.________ (20. Oktober 2000 bzw. 5. März 2001) und dem Verfügungszeitpunkt am 10. Juli 2001 stabil war. Auch der im Verwaltungsgerichtsbeschwerdeverfahren eingereichte Bericht von Dr. med. W.________ vom 27. Juli 2001 bestätigt eine 50 %ige Arbeitsfähigkeit und lässt damit darauf schliessen, dass sich der Gesundheitszustand der Versicherten jedenfalls nicht verschlechtert hat. Der Vorinstanz ist darin beizupflichten, dass im Zeitpunkt des Verfügungserlasses von einer Arbeitsfähigkeit von 40 % auszugehen ist, woran auch der ebenfalls mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde neu eingereichte Arbeitsvertrag vom 7. Januar 2002 nichts zu ändern vermag, weil er nicht den Zeitpunkt der Verfügung betrifft. Im Übrigen wird in diesem Vertrag gesamthaft ebenfalls von einem Arbeitspensum von 40 % ausgegangen, sind doch in der Rubrik Beschäftigungsgrad "30 % fix und 10 % variabel" aufgeführt. d) Kann beim invalidenversicherungsrechtlichen Einkommensvergleich auf die tatsächlichen Einkünfte abgestellt werden, sind die im individuellen Konto eingetragenen Einkommen massgebend (BGE 117 V 19 Erw. 2c/aa). Die Richtigkeit einer Eintragung kann von der versicherten Person bestritten werden. Wird ein Kontenauszug verlangt und dagegen fristgemäss und begründet Einsprache erhoben (Art. 141 Abs. 2 AHVV) oder wurde ein erhobener Einspruch abgewiesen, so kann bei Eintritt des Versicherungsfalles die Berichtigung von Eintragungen im individuellen Konto nur verlangt werden, soweit die Unrichtigkeit offenkundig ist oder dafür der volle Beweis erbracht wird (Art. 141 Abs. 3 AHVV). Vorliegend deutet nichts darauf hin, dass die Arbeitgeberin unrichtige Einkommen deklariert hätte. Gemäss den IK-Einträgen, von denen nach dem Gesagten nicht abgewichen werden darf, beträgt das Valideneinkommen demzufolge Fr. 39'813.-. Ausgehend von einer 40 %igen Arbeitsfähigkeit an der derzeitigen Stelle bei der Spitex ging die Vorinstanz überdies zu Recht von einem Invalideneinkommen von Fr. 29'165.- aus. Es ergibt sich somit ein Invaliditätsgrad von 26,7 % im Erwerbsbereich und 67 % im Haushaltbereich, woraus ein gewichteter Gesamtinvaliditätsgrad von 47 % resultiert. Die vorinstanzliche Ablehnung des Anspruchs auf eine halbe Invalidenrente ist daher nicht zu beanstanden.