Citation: 4A_256/2009 11.01.2010 E. B

B.a Die Beschwerdegegnerin erhob mit Eingabe vom 9. November 2006 bei der Internationalen Handelskammer (ICC) Schiedsklage gegen den Beschwerdeführer und verlangte gestützt auf den Aktienkaufvertrag vom 9. November 2005 die Übertragung der von ihm gehaltenen Aktien der A.________ Holding (Verfahren ICC Nr. ________). Der Beschwerdeführer erhob seinerseits gestützt auf den "Vertrag über Gemeinsames Vorgehen" vom 9. November 2005 Schiedsklage gegen Y.________ auf Zahlung der Konventionalstrafe (Verfahren ICC Nr. ________). Dieser verlangte widerklageweise ebenfalls die Zahlung der Konventionalstrafe. Die beiden Verfahren wurden von denselben Schiedsrichtern beurteilt. Der Beschwerdeführer nominierte jeweils Q.________, die Beschwerdegegnerin bzw. Y.________ nominierten P.________ als Schiedsrichter; diese einigten sich auf O.________ als Obmann. Auf eine Vereinigung der beiden Verfahren verzichtete das Schiedsgericht. B.b Mit Entscheid vom 15. Mai 2009 hiess das Schiedsgericht im Verfahren ICC Nr. ________ die Klage der Beschwerdegegnerin gut und verurteilte den Beschwerdeführer zur Übertragung der Aktien der A.________ Holding gegen Entrichtung eines Kaufpreises von CZK 1'182'500'000.-- (entsprechend knapp Fr. 67 Mio.). Das Schiedsgericht erwog dabei unter anderem, dass der Aktienkaufvertrag vom 9. November 2005 unabhängig von der Wirksamkeit des "Vertrags über Gemeinsames Vorgehen" zu erfüllen sei.