Citation: 6B_156/2015 E. 2.2

2.2. Ebenso fällt im vorliegenden Fall eine Anfechtung gestützt auf Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG ausser Betracht. Bei Gutheissung des Antrags des Beschwerdeführers läge zwar ein Endentscheid vor. Kumulativ erforderlich ist jedoch, dass damit ein bedeutender Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren erspart würde. Dass diese Voraussetzung erfüllt wäre, steht nicht fest. Gemäss den Feststellungen der Vorinstanz handelt es sich nicht um den Fall, in welchem plötzlich und unerwartet ein Kind zwischen zwei am Strassenrand parkierten Autos hindurch auf die Strasse rennt, sondern es geht um Kinder, die die Strasse auf einer geraden und übersichtlichen Strecke von links nach rechts überqueren wollten und die von verschiedenen Verkehrsteilnehmern denn auch gesehen, vom Beschwerdeführer bis zur Kollision jedoch übersehen worden waren. Aus dieser Tatsache ergibt sich für die Vorinstanz, dass vorab die Sichtverhältnisse abzuklären seien. In einem weiteren Schritt werde zu klären sein, welches die richtige Reaktion des Beschwerdeführers hätte sein müssen, wenn er die Kinder rechtzeitig gesehen hätte. Zu fragen sei dann als nächstes, ob der Unfall auch mit dieser korrekten Reaktion passiert wäre und wenn ja, mit welchen (eventuell geringeren) Verletzungsfolgen des Kindes. Bezüglich der vom Beschwerdeführer im Zeitpunkt der Kollision gefahrenen Geschwindigkeit bestehe sodann ein Widerspruch zwischen dessen Aussage (70 km/h) und den Angaben in der Einstellungsverfügung (55-60 km/h). Zu diesem Punkt werde die Staatsanwaltschaft nähere Ausführungen machen müssen. "Ausgehend von diesen Prämissen" ist nach Auffassung der Vorinstanz "gestützt auf die heute vorliegenden Untersuchungsergebnisse der Sachverhalt nicht klar und vollständig". Sie überlässt es der Staatsanwaltschaft, "die aus ihrer Sicht für ein umfassendes Untersuchungsergebnis notwendigen Beweismittel zu erheben" (Urteil S. 9/10). Gestützt auf diese Erwägungen lässt sich über den Umfang der Beweismassnahmen, welche die Staatsanwaltschaft allenfalls noch ergreifen wird, zurzeit nichts aussagen. Dass es zwingend zu einem weitläufigen Beweisverfahren kommen wird, welches einen bedeutenden Aufwand an Zeit und Kosten verursacht, steht jedenfalls nicht fest. Gesamthaft gesehen rechtfertigt es sich nicht, dass das Bundesgericht die Beschwerde gegen die Rückweisungsverfügung ausnahmsweise behandelt.