Citation: 8C_83/2017 E. 4.4

4.4. Der Beschwerdeführer beantragt letztinstanzlich erstmals, es sei ihm nach dem Fallabschluss Heilbehandlung gemäss Art. 21 Abs. 1 lit. c UVG zu gewähren. Eine allfällige Leistungspflicht gestützt auf diese Bestimmung bildete bisher nicht Gegenstand des Verfahrens. Es besteht auch kein Anlass, den Anfechtungsgegenstand entsprechend auszudehnen. Ein Versicherter, der keine Rente der Unfallversicherung bezieht (also nicht mindestens im Umfang von 10 Prozent erwerbsunfähig ist), hat gemäss Art. 21 Abs. 1 lit. c UVG - aufgrund des im Ingress von Art. 21 Abs. 1 UVG vorausgesetzten Rentenanspruchs - nach Abschluss der vorübergehenden Leistungen, insbesondere der ärztlichen Behandlung im Sinne von Art. 10 in Verbindung mit Art. 19 Abs. 1 UVG keinen Anspruch auf weitere Heilbehandlung durch die obligatorische Unfallversicherung (BGE 140 V 130 E. 2.3 S. 132; SVR 2017 UV Nr. 42 S. 145, 8C_776/2016 E. 5.3.2; 2012 UV Nr. 6 S. 21, 8C_191/2011 E. 5.2 f.). Wie nachstehend noch aufzuzeigen sein wird (vgl. E. 6), haben Suva und Vorinstanz einen Rentenanspruch des Beschwerdeführers zu Recht verneint. Vorbehalten bleibt daher einzig der Anspruch auf weitere Heilbehandlung aufgrund von Art. 11 UVV in Verbindung mit Art. 10 UVG (Rückfall oder Spätfolgen). Ein solcher stand bisher nicht zur Diskussion und wird vom Beschwerdeführer in diesem Verfahren auch nicht geltend gemacht.