Citation: U 88/01 24.12.2002 E. 5

5.1 Zur Bestimmung der Erwerbsunfähigkeit ging die Vorinstanz von dem durch die IV-Stelle ermittelten Invaliditätsgrad von 82 % aus, den sie auf Grund der getätigten beruflichen Abklärungen als korrekt beurteilte. Anschliessend erwog sie, für die unfallversicherungsrechtliche Beurteilung seien lediglich die somati-schen Beschwerden zu berücksichtigen, während die psychische Problematik auszuklammern sei. Gemäss dem MEDAS-Gutachten vom 23. Dezember 1996 belaufe sich der Anteil des somatischen Beschwerdebildes am Gesundheits-schaden auf zwei Drittel, derjenige der psychischen Symptomatik auf einen Drit-tel. Der durch die Invalidenversicherung ermittelte Invaliditätsgrad von 82 % be-ruhe somit zu zwei Dritteln auf den somatischen Beschwerden. Für die Unfall-versicherung resultiere damit eine Erwerbsunfähigkeit von zwei Dritteln von 82 %, entsprechend 54 %.