Citation: 8C_409/2021 E. A

A.________, geboren 1976, arbeitete seit 24. Oktober 2016 als Produktionsmitarbeiter bei der B.________ AG und war dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten versichert. Am 10. November 2016 geriet er bei der Reinigung einer Tofu-Produktionsmaschine mit seiner rechten Hand in den Propeller des Förderbandes, wodurch er eine vollständige Zerstörung des rechten Zeigefingers, Frakturen, Sehnen- und Hautläsionen am Mittelfinger und offene (Quer-) Frakturen sowie eine Strecksehnenläsion am Ringfinger erlitt (Austrittsbericht des Spitals C.________ vom 18. November 2016). Die Suva übernahm die Heilbehandlung und richtete ein Taggeld aus. Mit Verfügung vom 19. Dezember 2018 sprach sie A.________ aufgrund der organisch bedingten Unfallfolgen ab 1. Dezember 2018 eine Invalidenrente basierend auf einer Erwerbsunfähigkeit von 11 % und eine Integritätsentschädigung bei einer Integritätseinbusse von 17.5 % zu. Hinsichtlich der psychischen Beschwerden verneinte die Suva den adäquaten Kausalzusammenhang zum Unfall vom 10. November 2016 und damit ihre Leistungspflicht, was sie mit Einspracheentscheid vom 5. November 2019 bestätigte.