Citation: 4A_583/2021 E. 8.3.3

8.3.3. Soweit die Beschwerdeführerin sodann auf das im Rahmen des iranischen Strafprozesses gegen ihren Direktor erstattete gerichtliche Gutachten (act. 3/17 [Originalsprache] bzw. act. 3/18 [Übersetzung]) Bezug nimmt, ist nicht ohne Weiteres klar, ob sie sich vor Bundesgericht auf den Standpunkt stellen will, dass sich mit diesem gerichtlichen Gutachten die tatsächliche Summe der entgegengenommenen und weitergeleiteten Gelder nachweisen lasse oder ob sich ihre diesbezüglichen Ausführungen nur auf die Involvierung der E.________ beziehen. Sie tut jedenfalls nicht mit Aktenverweis dar, dass sie sich bereits im vorinstanzlichen Verfahren nicht bloss betreffend die Höhe des Prozentsatzes (Üblichkeit eines Prozentsatzes von 5.7 %), sondern auch betreffend den Nachweis der Summe der entgegengenommenen und weitergeleiteten Gelder auf das gerichtliche Gutachten berufen hat. Wie die Beschwerdegegnerin zu Recht ausführt, war die Vorinstanz zudem nicht gehalten, aus dem umfangreichen iranischen Gutachten ohne exakte Hinweise die relevanten Zahlen zusammenzusuchen. Schliesslich ist auch nicht ersichtlich, dass mit dem iranischen Gerichtsgutachten der Nachweis der weitergeleiteten und entgegengenommenen Gelder hätte erbracht werden können, zumal die Beschwerdeführerin in ihrer Beschwerde selbst ausführt, die im Gutachten genannten Zahlen würden teilweise von den von ihr geltend gemachten Zahlen abweichen. Beim Gutachten H.________ (act. 32/40), auf das sich die Beschwerdeführerin in ihrer Beschwerde ebenfalls bezieht, handelt es sich sodann um ein blosses Privatgutachten. Das Protokoll der Sitzung vom 9. Juli 2013 schliesslich ist - wie dargelegt (vgl. hiervor E. 8.2) - verspätet eingereicht worden.