Citation: 8C_40/2015 E. 4.2.2

4.2.2. Soweit sich die Versicherte auf den Bericht der Klinik F.________ vom 3. Mai 2011 beruft, ist dem - wie die Vorinstanz richtig erkannte - entgegenzuhalten, dass darin nur für die Zeit des Klinikaufenthalts vom 4. bis 20. April 2011 eine Arbeitsfähigkeit verneint wurde. Eine über diesen Zeitraum hinaus gehende Arbeitsfähigkeitsschätzung ist in diesem Bericht nicht enthalten. Aus diesem Bericht kann die Versicherte somit nichts zu ihren Gunsten ableiten. Denn für die Bestimmung des Rentenanspruchs ist - grundsätzlich unabhängig von der Diagnose und der Ätiologie - massgebend, ob und in welchem Ausmass eine Beeinträchtigung der Arbeits- bzw. Erwerbsfähigkeit vorliegt (BGE 136 V 279 E. 3.2.1 S. 281; Urteil 8C_662/2014 vom 12. November 2014 E. 5). Zudem führte der RAD-Arzt in der Aktenstellungnahme vom 14. März 2012 aus, bei Betrachtung des in diesem Bericht angegebenen Psychostatus sei höchstens von einer temporären Verschlechterung auszugehen; es bestehen keine Anhaltspunkte, die auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit dieser Beurteilung wecken (vgl. Art. 59 Abs. 2bis IVG; Art. 49 IVV; BGE 139 V 225 E. 5.2 S. 229 zum Beweiswert von Berichten versicherungsinterner Arztpersonen; SVR 2010 UV Nr. 17 S. 63 E. 7.2 [8C_239/2008] zum Beweiswert von Aktenberichten).