Citation: I 261/01 21.09.2001 E. 2

2. Aufl. , Zürich 1998, Rz. 978), dessen Wahrung der Schriftenwechsel denn auch dient (vgl. Rhinow/Koller/Kiss, Öffentliches Prozessrecht und Justizverfassungsrecht des Bundes, Basel/Frankfurt am Main 1996, Rz. 1552). b) Aufgrund des in Art. 29 Abs. 2 BV verankerten Anspruchs auf rechtliches Gehör hat die Behörde, bevor sie einen Entscheid trifft, der in die Rechtsstellung einer Partei eingreift, diese davon in Kenntnis zu setzen und ihr Gelegenheit zu geben, sich vorgängig zu äussern (BGE 127 I 56 Erw. 2b, 126 V 131 Erw. 2b). Vorliegend braucht der IV-Stelle dieses Äusserungsrecht nicht gewährt zu werden; denn das Urteil verschlechtert deren Rechtsstellung nicht, weil lediglich die vorinstanzliche Kostenüberbindung zulasten der Beschwerde führenden Ehegatten Gegenstand des Verfahrens ist.