Citation: 8C_7/2022 E. A

A.________, geboren 1966, war in befristeter Anstellung bis am 19. Dezember 2019 als Produktionsmitarbeiterin bei der Stiftung B.________ tätig und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (nachfolgend: Suva oder Beschwerdegegnerin) gegen Unfallfolgen versichert. Mit Bagatellunfall-Meldung UVG vom 3. Februar 2020 und Schadenmeldung UVG vom 15. April 2020 teilte die nunmehr ehemalige Arbeitgeberin der Suva mit, die Versicherte sei am 30. Dezember 2019 beim Duschen ausgerutscht und habe sich dabei die Schulter geprellt. Die Suva erbrachte hierfür die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung und Taggeld), stellte diese per 9. Februar 2020 ein und schloss den Fall folgenlos ab (Verfügung vom 4. November 2020). Daran hielt sie auf Einsprache von A.________ hin fest (Einspracheentscheid vom 17. Juni 2021).