Citation: 2C_534/2022 E. 4.3

4.3. Die Vorinstanz hat im Wesentlichen erwogen, der Beschwerdeführer sei trotz über 35-jährigem Aufenthalt in der Schweiz schlecht integriert. Trotz Unterstützung durch die Sozialhilfe habe er seine Schuldenwirtschaft fortgesetzt und mit einer Verbesserung der Situation sei nicht zu rechnen. Die IV-Rente der Ehefrau werde auch im Kongo ausbezahlt, sodass ihr Lebensunterhalt dort gesichert sei und sie mit ihm in den Kongo ausreisen könne. Im Kongo lebten noch die Mutter, ein Bruder sowie eine Tochter des Beschwerdeführers, mit welcher er regen Kontakt pflege. Seine gesundheitlichen Probleme seien im Kongo behandelbar. Insgesamt überwiege vorliegend das öffentliche Interesse an der Aufenthaltsbeendigung dessen privates Interesse am Verbleib in der Schweiz.