Citation: 8C_209/2022 E. 6.2.3

6.2.3. Soweit die Beschwerdeführerin das ABI-Gutachten als widersprüchlich und lückenhaft bezeichnet, deshalb eine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes rügt und ein pharmakologisches Gerichtsgutachten beantragt, begnügt sie sich mit appellatorischer Kritik am Rückweisungsurteil. Das kantonale Gericht hat in zulässiger antizipierter Beweiswürdigung (vgl. BGE 144 V 361 E. 6.5, 136 I 229 E. 5.3) willkürfrei auf weitere Abklärungen verzichtet. Die Beschwerdeführerin zeigt nicht auf, inwiefern von ergänzenden Beweismassnahmen entscheidwesentliche neue Erkenntnisse zu erwarten gewesen wären.