Citation: 5A_608/2023 E. A

A.a. C.B.________ und A.B.________ sind die geschiedenen Eltern des 2015 geborenen D.B.________. A.b. Bereits mit Entscheid vom 31. Mai 2016 errichtete die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Bezirke Winterthur und Andelfingen (KESB) vorsorglich eine Erziehungs- und Besuchsbeistandschaft für D.B.________. Die Obhut über D.B.________ wurde im Eheschutzentscheid vom 16. August 2016 der Mutter zugeteilt. In diesem Entscheid wurde auch der persönliche Verkehr zum Vater geregelt. Dieser wurde für berechtigt erklärt, den Sohn zwei Mal pro Woche an einem Nachmittag zu sich zu nehmen. Am 8. Dezember 2020 erging schliesslich das Scheidungsurteil. Darin wurde den Eltern die gemeinsame elterliche Sorge belassen, die Obhut der Mutter zugeteilt und die errichteten Beistandschaften wurden bestätigt, wobei die Beiständin zusätzlich mit der Einrichtung einer sozialpädagogischen Familienbegleitung beauftragt wurde. Der persönliche Verkehr zwischen D.B.________ und seinem Vater wurde (ab Einsetzung der sozialpädagogischen Familienbegleitung) stufenweise im Wesentlichen wie folgt geregelt: In einem ersten Schritt wurde der Vater für berechtigt und verpflichtet erklärt, die Betreuungsverantwortung für seinen Sohn an zwei Wochenenden pro Monat (Samstag und Sonntag, ohne Übernachtungen) zu übernehmen. Sofern das Besuchsrecht bis dahin gut verlaufen ist, sollten zwei Monate danach von Samstag auf Sonntag Übernachtungen hinzukommen. In einem dritten Schritt (ab August 2021) war die Betreuung durch den Vater bereits ab Freitagabend bis Sonntagabend vorgesehen. Unter der Woche sollte der Vater den Sohn ausserdem bis zum Eintritt in die erste Klasse wöchentlich an zwei Nachmittagen betreuen, nach dem Eintritt in die erste Klasse dann nur noch an einem schulfreien Nachmittag. A.c. Bei der Umsetzung des persönlichen Verkehrs kam es zu Schwierigkeiten. Nachdem die mit der sozialpädagogischen Familienbegleitung beauftragte E.________ GmbH in einem Indikationsbericht vom 14. September 2021 die Aufhebung der sozialpädagogischen Familienbegleitung und eine Reduktion der Besuche beim Vater empfohlen hatte, stellte die Beiständin bei der KESB einen Antrag auf Anpassung der bisherigen Kindesschutzmassnahmen. Zu diesem Zeitpunkt befand sich der persönliche Verkehr zwischen Vater und Sohn noch in der ersten Phase gemäss Scheidungsurteil. A.d. Mit Entscheid vom 23. August 2022 regelte die KESB den persönlichen Verkehr neu. In Abänderung des Scheidungsurteils berechtigte die KESB den Vater, seinen Sohn bis auf Weiteres zwei Mal pro Monat an einem Sonntag im Begleiteten Besuchstreff (BBT) U.________ sowie alle zwei Wochen an einem schulfreien Nachmittag während vier Stunden begleitet durch eine sozialpädagogische Familienbegleitung zu betreuen. Die Beistandschaft passte die KESB entsprechend an.