Citation: 4A_171/2019 E. 6.3

6.3. Ferner beanstanden die Beschwerdeführer in diesem Zusammenhang, die Vorinstanz habe zu Unrecht festgehalten, dass das Milchkontingent von G.________ den Beschwerdegegnern angerechnet werden könne. Das Obergericht stellte zunächst fest, die Behauptung, dass das Milchkontingent von G.________ im Vertrag keiner Partei zugewiesen gewesen und von den Beschwerdeführern gemietet gewesen sei, sei unzutreffend. Die auf das Kontingent von G.________ offenbar entfallenden 126'000 kg seien in der Sparte der Beschwerdegegner auf der zweiten Zeile angemerkt. Ausserdem verstiessen die Ausführungen der Beschwerdeführer "betreffend das angeblich durch sie gemietete Milchkontingent von G.________" "weitestgehend gegen das Novenverbot". Die noch rechtzeitig im Behauptungsstadium vorgebrachten Ausführungen der Beschwerdeführer genügten dem Behauptungs- und Substanziierungserfordernis nicht. Es sei aus diesen Ausführungen und auch aus dem an der Hauptverhandlung eingereichten Dokument (Bekl. act. 16) nicht nachvollziehbar, was die Parteien nach Auffassung der Beschwerdeführer gewollt hätten. Ebenso bleibe unklar, was sich anderes aus diesem Aktenstück ergeben sollte. Die Ausführungen der Beschwerdeführer seien zu wenig konkretisiert. Die Beschwerdeführer - so das Obergericht weiter - hätten sich insbesondere damit auseinandersetzen müssen, weshalb die im Vertrag aufgeführten Milchkontingente und deren Zuordnung an die Parteien ihrer Auffassung nach nicht zutreffend sein sollten. Solche Ausführungen blieben die Beschwerdeführer schuldig, weshalb sie ihrer Behauptungs- und Substanziierungslast nicht hinreichend nachgekommen seien. Die Beschwerdeführer gehen vor allem auf den zweiten Teil dieser Erwägung nicht hinreichend ein, sondern begnügen sich im Wesentlichen damit, unter Verweis auf Bekl. act. 16 und zwei weitere Aktenstücke ihre Auffassung zu erneuern, wonach das Kontingent G.________ ihnen zustehe. Da die Beschwerde in diesem Punkt die Begründungsanforderungen verfehlt (Erwägung 3.2), kann darauf nicht eingetreten werden.