Citation: 5A_62/2023 E. 1

Anlass zur Beschwerde gibt ein Endentscheid (Art. 90 BGG) eines oberen kantonalen Gerichts, das auf Rechtsmittel hin (Art. 75 BGG) eine Klage um Einräumung einer Durchleitungsdienstbarkeit im Sinn von Art. 691 ZGB, mithin eine Zivilsache (Art. 72 Abs. 1 BGG) gutgeheissen hat. Im Streit um eine Pflicht zur Duldung von Durchleitungen bemisst sich der Streitwert nach der Differenz zwischen dem Verkehrswert des Grundstücks mit und ohne Leitungsanschluss (Urteil 5A_413/2009 vom 2. Februar 2010 E. 1.2 mit Hinweis, nicht publ. in: BGE 136 III 269). Das Kantonsgericht wie auch die Beschwerdeführerin gehen von einem Streitwert von Fr. 35'000.-- aus. Das Bundesgericht hat keinen Grund, von dieser Einschätzung abzuweichen. Damit ist das Streitwerterfordernis erfüllt (Art. 74 Abs. 1 Bst. b BGG) und die Beschwerde in Zivilsachen ist das zutreffende Rechtsmittel. Die Beschwerdeführerin ist zur Beschwerde legitimiert (Art. 76 Abs. 1 BGG). Sie hat die Beschwerdefrist eingehalten (Art. 100 Abs. 1 i.V.m. Art. 46 Abs. 1 Bst. c BGG). Auf die Beschwerde kann eingetreten werden.