Citation: 1C_98/2022 E. 7.4

7.4. Andererseits kritisieren die Beschwerdeführenden die Kosten- und Entschädigungsregelung für das verwaltungsgerichtliche Verfahren. Sie machen diesbezüglich geltend, die Gutheissung ihrer Beschwerde hinsichtlich der Abschreibung der Beschwerdeverfahren gegen die Baubewilligungen würden bei der Kostenverteilung keine Berücksichtigung finden. Das Baurekursgericht hat im Rahmen der Vernehmlassung vor der Vorinstanz eingeräumt, dass die Abschreibung der Beschwerdeverfahren gegen die Baubewilligungen fälschlicherweise erfolgte. Es hat deshalb selbst beantragt, die Beschwerden in diesem Punkt gutzuheissen. Dementsprechend wurde die im Grunde unumstrittene Frage, ob die Abschreibung rechtmässig erfolgte, von der Vorinstanz nur in einer kurzen Erwägung behandelt. Der hauptsächliche Streitgegenstand des vorinstanzlichen Verfahrens war der Verzicht auf die Unterschutzstellung des Gebäudes Hochstrasse 3. In diesem Punkt sind die Beschwerdeführenden und der Zürcher Heimatschutz unterlegen. Vor diesem Hintergrund kann es nicht als willkürlich bezeichnet werden, wenn die Vorinstanz die Kosten des verwaltungsgerichtlichen Verfahrens den Beschwerdeführenden und dem Zürcher Heimatschutz auferlegte und diese zur Bezahlung einer Parteientschädigung verpflichtete.