Citation: 5A_783/2023 E. 3.4.1

3.4.1. In rechtlicher Hinsicht moniert der Beschwerdeführer, es bestehe vorliegend keine gesetzliche Grundlage für eine Einmischung der Kindesschutzbehörde in die erzieherischen Gegebenheiten der Eltern. Art. 273 Abs. 3 ZGB greife hier nicht, denn mit der Vereinbarung vom 22. Juli 2010 existiere bereits eine Regelung für den Fall, dass sich die Eltern hinsichtlich des persönlichen Verkehrs zwischen Vater und Tochter nicht einigen können. Die Tochter sei mit der vereinbarten Regelung in ihrem Kindeswohl nicht gefährdet. Die Vorinstanz habe gegen das Verhältnismässigkeitsprinzip verstossen.