Citation: C 19/01 11.09.2001 E. 1

1.- a) Das kantonale Gericht hat die Regeln zur hier streitigen Voraussetzung des Anspruchs auf Arbeitslosenentschädigung (Art. 8 und 9 AVIG), der Erfüllung der Mindestbeitragszeit (Art. 13 AVIG) und der Befreiung davon infolge ausbildungsbedingter Verhinderung (Art. 14 Abs. 1 lit. a AVIG) sowie bei Rückkehr von Schweizern aus dem Ausland nach mindestens einjähriger Aufenthaltsdauer und Ausübung einer Arbeitnehmertätigkeit (Art. 14 Abs. 3 AVIG) zutreffend dargelegt. Darauf kann verwiesen werden. b) Der Vorinstanz ist auch insofern beizupflichten, als sie in streitgegenständlicher Hinsicht von einer Rückerstattung von formlos (durch Taggeldabrechnungen) erbrachten rechtsbeständigen Leistungszusprechungen ausgeht, nämlich von der Rückforderung der für Juni bis August 1998 ausgerichteten Taggelder durch die Rückforderungsverfügung vom 5. Januar 1999. Dies hat zur Folge, dass das Prozessthema nicht nur die Unrechtmässigkeit des erfolgten Leistungsbezuges als solche darstellt (Art. 95 AVIG), sondern darüber hinaus die Frage umfasst, ob die Rückkommensvoraussetzungen - Wiedererwägung (wegen zweifelloser Unrichtigkeit der Leistungserbringung und erheblicher Bedeutung der Berichtigung) oder prozessuale Revision (zufolge neuer Tatsachen oder Beweismittel) - gegeben sind. Auch die zu diesem erforderlichen Rückkommenstitel durch die Rechtsprechung umschriebenen Grundsätze hat das kantonale Gericht zutreffend dargelegt, sodass darauf verwiesen werden kann. Es fragt sich einzig, ob diese Grundsätze auf den hier zur Beurteilung anstehenden Einzelfall richtig angewendet worden sind.