Citation: 6B_93/2022 E. A

Das Amtsgericht Olten Gösgen befand A.________ am 15. September 2020 schuldig der mehrfachen sexuellen Handlungen mit Kindern und Versuchs dazu (begangen in der Zeit von Anfang Mai 2015 bis am 21. Januar 2018; Anklage Ziff. 1.1, 2.1, 3.1, 4.1, 5.1, 6.1, 7.1), der mehrfachen Pornografie und Versuchs dazu (begangen in der Zeit vom 1. Mai 2015 bis 24. Januar 2018; Anklage Ziff. 1.2, 2.2, 3.2, 4.2, 5.2, 6.2, 7.2, 8), der mehrfachen Nötigung und Versuchs dazu (begangen in der Zeit vom 27. Oktober 2015 bis 18. August 2016; Anklage Ziff. 3.3, 6.3) sowie des mehrfachen Verabreichens gesundheitsgefährdender Stoffe (begangen in der Zeit von Februar 2016 bis am 29. Juni 2016; Anklage Ziff. 6.4). Es verurteilte ihn zu einer Freiheitsstrafe von 3 Jahren und 3,5 Monaten (unter Anrechnung von 44 Tagen Untersuchungshaft sowie von 20 Tagen Ersatzmassnahmen betreffend rund 40 Sitzungen Psychotherapie und Bewährungshilfe) sowie zu einer Geldstrafe von 220 Tagessätzen zu Fr. 30.--. Es verlängerte die am 26. Juni 2020 angeordneten Ersatzmassnahmen um 6 Monate und ordnete vollzugsbegleitend eine ambulante Massnahme (forensische Psychotherapie) an. Weiter verbot es A.________ für die Dauer von 10 Jahren jede berufliche und jede organisierte ausserberufliche Tätigkeit, die einen regelmässigen Kontakt zu Minderjährigen umfasst, und ordnete für die Dauer dieses Tätigkeitsverbots Bewährungshilfe an.