Citation: 7B_411/2024 E. 4.3.2

4.3.2. Das Bundesgericht hat inzwischen mit zehn Urteilen - zuletzt mit Urteil vom 21. September 2023 - festgehalten, dass der allgemeine Haftgrund des dringenden Tatverdachts vorliegt (BGE 143 IV 316; zuletzt Urteile 7B_572/2023 vom 21. September 2023 E. 3; 1B_227/2023 vom 19. Juni 2023 E. 3; 1B_181/2023 vom 27. April 2023 E. 3; 1B_1/2023 vom 30. Januar 2023 E. 3). Bei dieser Sachlage hat sich das Haftgericht von Bundesrechts wegen nicht jedes Mal aufs Neue detailliert mit bereits ausführlich widerlegten Einwänden zu befassen. Vielmehr trifft den Beschwerdeführer diesfalls die prozessuale Obliegenheit, sich mit den ergangenen Entscheiden nachvollziehbar auseinanderzusetzen bzw. im Einzelnen darzulegen, welche neuen Untersuchungsergebnisse den dargelegten Tatverdacht entkräften (vgl. Urteil 7B_572/2023 vom 21. September 2023 E. 3.4 und 3.5). Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers hat er weder vor dem Zwangsmassnahmengericht noch vor der Vorinstanz oder dem Bundesgericht entscheiderhebliche neue Fakten zum Haftgrund des dringenden Tatverdachts in hinreichender Weise dargetan. Mit dem über weite Strecken pauschalen und nicht weiter substanziierte Hinweis auf die Gesamtheit der vor dem zuständigen Strafgericht erhobenen neuen Beweismittel sowie sämtliche im Zuge der Hauptverhandlung ergangenen Aussagen - die seine Unschuld klarerweise belegen würden - ist der Beschwerdeführer weder seiner entsprechenden prozessualen Obliegenheiten in den vorinstanzlichen Verfahren noch seiner Begründungspflicht vor Bundesgericht (vgl. Art. 42 Abs. 2 BGG) hinreichend nachgekommen.