Citation: 8C_75/2014 E. 4.2.2

4.2.2. Da die fragliche Prämie, welche grundsätzlich als SIL zu berücksichtigen wäre (vgl. Abschnitt C.I.8 der SKOS-Richtlinien), vor Eintritt der Bedürftigkeit in Rechnung gestellt, fällig geworden und beglichen worden - und damit angefallen - ist, wurde eine Pflicht zur Übernahme mit der Vorinstanz zu Recht verneint. Aus den im angefochtenen wie auch im Entscheid des Regierungsstatthalteramts Bern-Mittelland vom 9. April 2013 ausführlich dargelegten Gründenerwiese sich ein Abstellen auf die versicherte Zeitspanne weder als sachgerecht noch als praktikabel. Ebenso wenig bestand für die Beschwerdegegnerin schliesslich Anlass, den bereits bezahlten Betrag ausnahmsweise als Schuld zu begleichen. Auch diesbezüglich ist auf die in jeder Hinsicht überzeugenden Erwägungen des kantonalen Gerichts zu verweisen. Es ist nicht auszumachen, inwiefern es mit seiner Beurteilung den Kerngehalt bzw. den damit zusammenfallenden Schutzbereich des Art. 12 BV oder das gestützt auf Art. 9 BV ins Feld geführte Willkürverbot verletzt haben sollte.