Citation: 6B_656/2020 E. 3.3

3.3. Die Vorinstanz erwägt, der Beschwerdeführer sei mit einer Geschwindigkeit von mindestens 30 km/h in die Verengung der Strasse und mit einem Abstand von einem halben Meter neben B.________ gefahren, habe das Fenster herunter gelassen und zu diesem gesagt: "Grüezi Herr B.________, sind Sie immer noch glücklich mit dem Verkauf des Hauses?". Unter diesen Umständen habe B.________ infolge der provozierenden Aussage und dem nahen Auffahren des Beschwerdeführers eine Bewegung in Richtung des Fahrzeuges des Beschwerdeführers gemacht und sei mit dessen Aussenspiegel kollidiert. Eine Absicht seitens B.________ sei nicht erkennbar. B.________ sei nach dem Zusammenstoss mit dem Fahrzeug des Beschwerdeführers zu Boden gefallen. Gemäss übereinstimmenden Aussagen des Beschwerdeführers und der Auskunftsperson C.________ sei B.________ am Boden liegen geblieben und habe "nicht geantwortet" bzw. sei "nicht ganz ansprechbar" gewesen. B.________ sei in der Folge im Spital untersucht worden und es sei eine Kontusion des Handgelenks links sowie eine Schürfwunde am Knie links festgestellt worden. Ihm seien verschiedene Medikamente verschrieben und eine körperliche und geistige Schonung während zwei Wochen empfohlen worden. An der polizeilichen Einvernahme vier Tage nach dem Unfall habe B.________ noch immer über Probleme mit dem Ellenbogen und Schmerzen im Handballen geklagt. Zudem sei eine Nachbehandlung eingeleitet worden. Der Beschwerdeführer selbst habe berichtet, dass B.________ geblutet und er deshalb die Polizei beziehungsweise einen Krankenwagen gerufen habe. B.________ habe Verletzungen erlitten, welche nicht mehr als harmlose Schürfwunden qualifiziert werden können.