Citation: 5A_463/2018 E. 4.2

4.2. Für die Prüfung des Schwächezustandes der Beschwerdeführerin stützt sich die Vorinstanz auf das externe Gutachten im Rahmen der fürsorgerischen Unterbringung, den Bericht der beiden Ärzte vom 4. Oktober 2017 sowie die Aussagen der Beschwerdeführerin. Die Vorinstanz begründet nachvollziehbar und detailliert, weshalb bei der Beschwerdeführerin aufgrund einer psychischen Störung - in allen Krankheitsphasen - ein Schwächezustand i.S.v. Art. 390 Abs. 1 ZGB vorliegt und dieser ein Unvermögen, die eigene Angelegenheit hinreichend bzw. zweckmässig zu besorgen, zur Folge hat (s. E. 3.1 und E. 3.2). Die Beschwerdeführerin widerspricht dem zwar, begründet indes nicht, weshalb die Feststellungen der Vorinstanz willkürlich sein sollen. Ihre Ausführungen erschöpfen sich in appellatorischer Kritik. Die Begründungsanforderungen (s. E. 1.2) erfüllt sie somit nicht. Auf die diesbezüglichen Vorbringen ist nicht einzutreten. Dass die Vorinstanz aus der festgestellten psychischen Störung rechtlich falsche Schlussfolgerungen gezogen hat in Bezug auf den Schwächezustand und die Hilfsbedürftigkeit im Sinne von Art. 390 Abs. 1 Ziff. 1 ZGB, macht die Beschwerdeführerin nicht geltend.