Citation: 2C_517/2017 E. 4.1

4.1. Bei den beiden ersten Verurteilungen aus den Jahren 2000 bzw. 2005 sei es um Bagatelldelikte gegangen. Die beiden letzten Verurteilungen aus den Jahren 2007 bzw. 2014 hätten zwar zu etwas längeren Freiheitsstrafen geführt; diese seien jedoch zu einem grossen Teil bedingt ausgesprochen worden und die zugrundeliegenden Delikte lägen teilweise über zehn Jahre zurück. Die letzten Straftaten (Drohung und Nötigung zum Nachteil der damaligen Ehefrau) hätten sich am 2. Januar 2010 ereignet und lägen somit im heutigen Zeitpunkt rund siebeneinhalb Jahre zurück. Von einer Verletzung besonders schützenswerter Rechtsgüter könne nicht die Rede sein. Die Betäubungsmitteldelikte hätten vor der Verwarnung vom 7. November 2008 stattgefunden.