Citation: 6S.656/2000 16.08.2001 E. 6

6. Aufl. 1996, S. 110) straflos gelassen werden müsse. Sie habe zwar ein ungutes Gefühl gehabt, als sie die Abrechnungen erstellt habe. Es sei jedoch dem Haupttäter M.________ überlassen geblieben, ob und in welcher Weise er von diesen Abrechnungen habe Gebrauch machen wollen (Nichtigkeitsbeschwerde S. 4unten). d) Zusammenfassend beantragt die Beschwerdeführerin, sie sei von Schuld und Strafe freizusprechen, denn sie habe lediglich aufgrund eines Arbeitsvertrages Weisungen befolgt und ihre übliche Sekretariatsarbeit erledigt. Der Entscheid, die von ihr erstellten Abrechnungen der Arbeitslosenkasse einzureichen, sei alleine bei M.________, ihrem damaligen Chef, gelegen. Die Beschwerdeführerin unter diesen Umständen zu bestrafen, würde auf eine völlig ungerechtfertigte Pönalisierung von Mitarbeitern hinauslaufen, mit dem Vorwurf, sie hätten die Erbringung ihrer üblichen Arbeitsleistung im konkreten Fall verweigern sollen, eine Wahl, die leider nur wenige wirklich hätten (Nichtigkeitsbeschwerde S. 5).