Citation: 8C_316/2017 E. A

A.________, geboren 1964, war zuletzt bis September 2009 bei der Schweizerischen Post als Briefträgerin tätig. Am 2. November 2009 meldete sie sich wegen einer Depression bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Nach erwerblichen und medizinischen Abklärungen sprach ihr die IV-Stelle des Kantons Aargau bei einem Invaliditätsgrad von 87% ab 1. September 2010 eine ganze Invalidenrente zu (Verfügungen vom 18. und 31. Mai 2011). Im Rahmen einer von Amtes wegen eingeleiteten periodischen Rentenrevision veranlasste die IV-Stelle ein bidisziplinäres, chirurgisch-psychiatrisches Gutachten, welches die ABI Aerztliches Begutachtungsinstitut GmbH in Basel am 12. November 2015 erstattete (nachfolgend: ABI-Gutachten). Gestützt darauf und unter Berücksichtigung der gesamten Aktenlage ging die IV-Stelle von einer Verbesserung des Gesundheitszustandes aus und ermittelte neu einen Invaliditätsgrad von 20%. In der Folge hob sie die Invalidenrente auf Ende des der Verfügungszustellung folgenden Monats auf (Verfügung vom 19. Juli 2016).