Citation: 5A_45/2021 E. 4.5.2

4.5.2. Die Beschwerdeführerin überspannt mit ihren Vorbringen die Prüfungsbefugnisse des anerkennenden Zweitgerichts sowie den Ausnahmecharakter des Ordre public-Vorbehalts gemäss Art. 34 Abs. 1 LugÜ. Die Überprüfung der Zuständigkeit im Rahmen von Art. 34 Abs. 1 LugÜ schliesst bereits Art. 35 Abs. 3 LugÜ explizit aus. Ebenso wenig darf überprüft werden, ob das internationale Privatrecht sowie das materielle Recht zutreffend ermittelt wurden (SCHULER/MARUGG, a.a.O., N 4 zu Art. 36 LugÜ). Die Vorinstanz hat zutreffend erkannt, dass die Vorbringen des Beschwerdeführers auf eine unzulässige inhaltliche Nachprüfung des Urteils bzw. der dem Streit zugrundeliegenden vertraglichen Grundlagen hinauslaufen würde. Dies ist nicht zu beanstanden.