Citation: 5A_144/2023 E. 6

Nach Dafürhalten des Beschwerdeführers ist das Obergericht weiter deshalb in Willkür (Art. 9 BV) verfallen und hat es den Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) verletzt, weil im angefochtenen Entscheid die einschlägigen Rechtsgrundlagen (Art. 125 und 163 ZGB) nicht genannt werden. Es bleibe unklar, ob sich das Obergericht der für die Festsetzung des Ehegattenunterhalts relevanten Grundlagen bewusst gewesen sei und diese angewandt habe. Von vornherein unbegründet bleibt der Vorwurf, das Obergericht habe den vorliegend nicht einschlägigen Art. 125 ZGB (vgl. E. 5 hiervor) unerwähnt gelassen. Auch ansonsten ist der angefochtene Entscheid unter Verfassungsgesichtspunkten nicht zu beanstanden: Unbesehen darum, ob das Obergericht Art. 163 ZGB ausdrücklich erwähnt, hat es den streitbetroffenen Anspruch auf ehelichen Unterhalt erschöpfend behandelt, ohne dass ihm eine Verfassungsverletzung vorzuwerfen wäre (vgl. vorne E. 4 und 5 sowie hinten E. 7). Der Beschwerdeführer war sodann in der Lage, den angefochtenen Entscheid in voller Kenntnis der Sachlage beim Bundesgericht anzufechten, was er in Form einer 50-seitigen Beschwerdeschrift auch getan hat. Die Beschwerde erweist sich auch insoweit als unbegründet (vgl. BGE 145 III 324 E. 6.1; 143 III 65 E. 5.2).