Citation: 7B_290/2022 E. 2.4.3

2.4.3. Nichts desto trotz ist die Argumentation, der zufolge der Beschwerdeführer dem Beschwerdegegner 2 eine aktive Anweisung zum Fortführen der Reinigungsarbeiten bei laufendem Betrieb der Maschine unterstellt, an dieser Stelle kurz aufzugreifen, da sie für die nachfolgend zu beurteilenden Vorwürfe mit von Relevanz ist. Soweit der Beschwerdeführer dabei auf den Sachverhalt Bezug nimmt und eine von der Vorinstanz abweichende Aussagewürdigung vornimmt, vermag er keine schlechterdings unhaltbare Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz darzutun. So lassen sich insbesondere auch die vom Beschwerdeführer aufgegriffenen Aussagen des Beschwerdegegners 2 unmittelbar nach dem Vorfall (angefochtenes Urteil S. 17 E. 4.d.dd.aaa [recte: E. 4.d.ee.aaa]) mit dem Beweisergebnis vereinbaren. Diese können mit der Vorinstanz so verstanden werden, dass die Anweisung des Beschwerdegegners 2 dahingehend lautete, dass die Reinigungsarbeiten während laufendem Betrieb zu unterbrechen und danach, wenn die Maschine wieder stillsteht, fortzuführen sind. Dass der Beschwerdegegner 2 diesen Ablauf in späteren Einvernahmen noch klarer schilderte, bedeutet entgegen dem Dafürhalten des Beschwerdeführers keinen Widerspruch. Vielmehr durfte die Vorinstanz ohne in Willkür zu verfallen von inhaltlich konstanten Aussagen ausgehen. Die Vorinstanz legt ferner nachvollziehbar dar, weshalb die Aussagen des in der Beschwerde erwähnten Zeugen E.________ aufgrund der feststellbaren Widersprüche und sprachlichen Verständigungsschwierigkeiten mit Zurückhaltung zu würdigen sind. Davon abgesehen bestätigte der Zeuge zumindest in seiner tatnächsten Befragung entgegen der Darstellung des Beschwerdeführers die Anweisung zum Unterbrechen der Reinigungsarbeiten (angefochtenes Urteil S. 16 E. 4.d.dd.aaa). Er unterstützt insofern die Version des Beschwerdegegners 2, weshalb der Beschwerdeführer aus den Aussagen von E.________ insgesamt nichts zu seinen Gunsten ableiten kann.