Citation: 5A_652/2016 E. 3.3

3.3. Der Beschwerdeführer bestreitet vehement, dass die JVA U.________ für seine Behandlung im Rahmen der fürsorgerischen Unterbringung geeignet sei. Es treffe nicht zu, dass drei mögliche Therapeuten zur Auswahl stehen, die dem gutachterlichen Anforderungsprofil entsprechen. Einzig Oberarzt D1.________, Leiter der ambulanten forensischen Therapie, erfülle diese Anforderungen und sei bereit, mit ihm, dem Beschwerdeführer zu arbeiten. Sodann sei die JVA U.________ weder im Sicherheitstrakt noch im Normalvollzug geeignet, die gutachterlichen Empfehlungen in Bezug auf die Abläufe nach ernsthafter Einlassung umzusetzen. Die Gutachterin habe explizit geringfügige Lockerungen (im geschlossenen Setting) bereits dann als angezeigt erachtet, wenn er, der Beschwerdeführer, sich auf das Auswahlprozedere betreffend die Person des Therapeuten einlasse. Dies sei im Umfeld einer Justizvollzugsanstalt von vornherein nicht umsetzbar. Ausserdem habe das Bundesgericht die Unterbringung in der Psychiatrischen Klinik Z.________ für rechtmässig befunden. Damit entfalle die Suche nach einer geeigneten Einrichtung als Begründung für die vorübergehende Unterbringung in einer Strafanstalt von vornherein. Auch die Sicherheitsbedenken des Verwaltungsgerichts will der Beschwerdeführer nicht gelten lassen. Er beteuert, seit mehreren Monaten diverse Ausgänge gehabt zu haben, ohne dass es je zu Schwierigkeiten oder gar Fluchtversuchen gekommen wäre. Die Flucht selbst sei bei völlig anderer Gelegenheit in der Nacht direkt aus der Klinik erfolgt. Die angeblichen Probleme im Sicherheitsdispositiv der X.________ AG könnten gar nicht geregelt werden und seien offenbar bis heute auch nicht ernsthaft angegangen worden. Es gehe nicht um irgendwelche baulichen oder institutionellen Änderungen. Die Flucht sei nur durch Nachlässigkeit bei den Kontrollen oder gar durch aktive Unterstützung überhaupt erst möglich geworden. Der angefochtene Entscheid liefere keine Begründung, weshalb die geschlossene Abteilung xxx der Psychiatrischen Klinik Z.________, die bezüglich Eingangskontrollen und Einschliessungsvorrichtungen einem Gefängnis gleichstehe, weniger ausbruchssicher sei bzw. welche Lücken im Sicherheitsdispositiv konkret geschlossen werden müssten. Mit seinen Sicherheitsbedenken verstrickt sich das Verwaltungsgericht in den Augen des Beschwerdeführers überdies in weitere Widersprüche: So erkläre es zugleich, dass das Augenmerk nicht nur auf die von der Klinik getroffenen Sicherheitsmassnahmen, sondern auch auf die Entwicklung des Beschwerdeführers zu richten sei. Ausserdem setze sich das Verwaltungsgericht über das bundesgerichtliche Urteil 5A_228/2016 (s. Sachverhalt Bst. C.e) in gleicher Sache hinweg, das die grundsätzliche Eignung der Psychiatrischen Klinik Z.________ bestätigt habe. Der Beschwerdeführer bestreitet, dass seine Flucht bezüglich der Diagnosen und der Behandlungsnotwendigkeit etwas an den Schlussfolgerungen des Gutachtens der Universitären Klinik Y.________ (s. Sachverhalt Bst. B.b und C.c) verändert habe. Auch sonst hätten sich keinerlei neue Umstände ergeben, welche die Eignung der Psychiatrischen Klinik Z.________ in Frage stellen. Nachdem in dieser Klinik auch nicht die Therapeuten zur Verfügung gestanden hätten, welche die gutachterlich festgehaltenen und von der X.________ AG nachträglich anerkannten Qualifikationen mitbringen, könne ihm seine (einmalige) Flucht nicht zum Nachteil gereichen. Aus alledem folgert der Beschwerdeführer, dass sich seine vorübergehende Inhaftierung nicht mit der Suche nach einer geeigneten Einrichtung begründen lasse. Das Verwaltungsgericht selbst gehe davon aus, dass nach Einlassung auf die Therapie eine erneute Verlegung nötig sein werde und die bereits jetzt tätigen Therapeuten in der Psychiatrischen Klinik Z.________ mit ihm weiterarbeiten könnten. Schliesslich sei auch eine sofortige Verlegung ausserhalb der JVA U.________ ohne weitere Risiken möglich, da im Gutachten der Universitären Klinik Y.________ klarerweise festgestellt worden sei, dass ihm für eine Zeitdauer von mindestens sechs Monaten eine günstige Prognose zu attestieren sei; sollte er sich binnen dieser Frist nicht in ausreichender Weise auf eine Therapie einlassen, bestünde für das Familiengericht ohne Zeitnot die Möglichkeit, allfällig notwendige Massnahmen und/oder eine Verlegung anzuordnen. Der Beschwerdeführer kommt zum Schluss, dass seine vorübergehende Verlegung in die JVA U.________ die in Art. 426 ZGB enthaltenen gesetzlichen Voraussetzungen nicht erfülle und ausserdem einem Grundrechtseingriff gleichkomme und sowohl Art. 31 Abs. 1 i.V.m. Art. 36 Abs. 1 und 3 BV als auch Art. 5 Ziff. 1 EMRK verletze.