Citation: 2P.282/2000 15.02.2001 E. 2

2.- Den Beschwerdeführern 1 und 2 steht weder nach Bundesrecht noch gemäss einer staatsvertraglichen Bestimmung ein Anspruch auf den beantragten Familiennachzug bzw. auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung zu (vgl. BGE 126 II 377 E. 2 S. 381, mit Hinweis auf Art. 4 des Bundesgesetzes vom 26. März 1931 über Aufenthalt und Niederlassung der Ausländer [ANAG; SR 142. 20]). Namentlich lässt sich ein solcher Anspruch auch nicht aus Art. 8 EMRK ableiten, da zwischen dem in der Schweiz anwesenheitsberechtigten Beschwerdeführer 1 und dem erwachsenen Beschwerdeführer 2 nicht ein eigentliches Abhängigkeitsverhältnis vorliegt, wie es sich aus besonderen Betreuungs- und Pflegebedürfnissen bei körperlichen oder geistigen Behinderungen und schwerwiegenden Krankheiten ergeben kann (vgl. BGE 120 Ib 257 E. 1d und e S. 260 ff.). Die Beschwerdeführer werden im Übrigen nicht gehindert, die familiären Kontakte mittels gegenseitiger Besuche weiter zu pflegen. Ferner ist dem Beschwerdeführer 1 auch nicht verwehrt, seinen Vater nötigenfalls im Heimatland zu unterstützen. Ein Anspruch auf Erteilung der beantragten Aufenthaltsbewilligung ergibt sich auch nicht aus Art. 34 der Verordnung vom 6. Oktober 1986 über die Begrenzung der Zahl der Ausländer (Begrenzungsverordnung, BVO; SR 823. 21; vgl. BGE 122 II 186; unveröffentlichtes Urteil vom 21. August 1995 i.S. Kara). Damit ist die Verwaltungsgerichtsbeschwerde gemäss Art. 100 Abs. 1 lit. b Ziff. 3 OG ausgeschlossen (BGE 124 II 289 E. 2a S. 291). Ohnehin hätte vorgängig Beschwerde an das kantonale Verwaltungsgericht erhoben werden müssen (Art. 98a OG). Dieses Rechtsmittel stand indessen mangels eines bundesrechtlichen Anspruchs auf Erteilung einer fremdenpolizeilichen Bewilligung nicht offen.