Citation: 2C_1039/2011 E. 4

Die Gegenstand der vorliegenden Beschwerde bildende Verordnung ist weitgehend aufgehoben worden; die fortbestehenden Art. 11 und 12 EV KVG haben die Einführung des Lebenszyklusmanagements zum Gegenstand; mit der dagegen erhobenen Beschwerde wird dieses grundsätzlich als nicht erforderlich gewertet und als KVG-widrig gerügt (B. Ziff. 3.5 und 6.3 der Beschwerdeschrift). Nachdem nun das unangefochten gebliebene Spitalversorgungsgesetz seinerseits das Lebenszyklusmanagement vorsieht, ist nicht ersichtlich, inwiefern ein (nach Art. 89 Abs. 1 lit. c BGG erforderliches) schutzwürdiges Interesse der Beschwerdeführer an der Aufhebung oder Änderung der restlichen Bestimmungen der EV KVG fortbestehen könnte. Dass ihnen ein derartiges Interesse fehlt, bekunden sie selber, indem sie für den Fall der Abweisung ihres Antrags auf Weitersistierung des Verfahrens nicht um dessen Fortführung, sondern um dessen Abschreibung ersuchen. Damit ist zugleich auch gesagt, dass keine Gründe der Zweckmässigkeit für eine Weitersistierung des Verfahrens sprechen, ist doch nicht zu erkennen, in welchem Sinne die von den Beschwerdeführern erwähnten Diskussionen bzw. deren Ergebnisse noch einen Einfluss auf den Ausgang des vorliegenden Rechtsstreits haben könnten (vgl. Art.6 Abs. 1 BZP in Verbindung mit Art. 71 BGG). Dem Gesuch auf Weitersistierung des Verfahrens ist nicht zu entsprechen. Da dessen Weiterführung von keinem Verfahrensbeteiligten beantragt wird, ist das bundesgerichtliche Verfahren - mit Verfügung des Präsidenten der Abteilung (Art. 32 Abs. 1 und 2 BGG) - abzuschreiben.