Citation: 6B_630/2018 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz führt zur Tagessatzhöhe der von ihr ausgefällten Geldstrafe aus, diese sei nach den persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnissen des Beschuldigten im Zeitpunkt des Urteils zu bemessen (Art. 34 Abs. 2 StGB). Während der Beschwerdeführer im Zeitpunkt des erstinstanzlichen Urteils noch von einem Lehrlingslohn gelebt habe, erziele er inzwischen ein Nettoeinkommen von monatlich rund Fr. 4875.-. Die Kammer habe sich an der Berufungsverhandlung vorbehalten, den Tagessatz aufgrund der verbesserten, aktuellen wirtschaftlichen Verhältnisse zu erhöhen. Die Verteidigung habe in ihrem Plädoyer keine Einwände dagegen vorgebracht. Es handle sich hier um neue Tatsachen, welche dem erstinstanzlichen Gericht nicht bekannt sein konnten, weshalb das Verschlechterungsverbot nach Art. 391 Abs. 2 StPO nicht greife (vgl. angefochtenes Urteil S. 34).