Citation: 2C_863/2021 E. 6.2.1

6.2.1. Wie die Vorinstanz weiter festhielt, erstreckte sich der Versicherungsschutz der von der D.________ AG abgeschlossenen, im Schadenszeitpunkt gültigen Betriebs-Haftpflichtversicherung nicht auf Ansprüche für Schäden, die Personen des Versicherungsnehmers oder ihm gehörende Sachen betreffen (Eigenschäden). Dass Eigenschäden vom Versicherungsschutz grundsätzlich ausgenommen sind, stand damit - wie die Vorinstanz zutreffend erwogen hat - ebenfalls bereits unmittelbar nach Eintritt des Schadensereignisses vom 19. Juni 1977 fest. Dass der Schaden bei anderen Versicherungsgesellschaften hätte versichert werden können, macht die Beschwerdeführerin nicht geltend. Ob der eingetretene Schaden unversicherbar ist, hängt nicht davon ab, ob die Beschwerdeführerin bei Eintritt des Schadens um die Unversicherbarkeit wusste. Bezüglich der Schäden am Grundstück der D.________ AG war somit auch die zweite Voraussetzung für einen Anspruch auf Leistungen aus dem Garantiefonds, das unversicherbare Schadenereignis, unmittelbar nach dem Auslaufen des Heizöls am 19. Juni 1977 erfüllt.