Citation: 6B_862/2008 21.07.2009 E. 3

Der Beschwerdeführer hält am Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege fest und beantragt die Zusprechung eines Armenrechtshonorars von Fr. 1'651.--. Gemäss Art. 64 Abs. 1 BGG ist neben der Voraussetzung der Bedürftigkeit, welche vorliegend erfüllt ist, zu prüfen, welche Aussicht auf Erfolg die Beschwerde hatte. Das Bundesgericht hat im Urteil 6B_861/2008 vom 22. Juni 2009 die Verurteilung von X.________ wegen fahrlässiger schwerer Körperverletzung mit der Begründung bestätigt, dieser sei den ihm als Sicherheitsverantwortlichen erwachsenen Instruktionspflichten nicht nachgekommen. Wie das Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt insoweit willkürfrei festgestellt hat, hat X.________ nicht nur dem Beschwerdeführer vor dessen erstmaligem Einsatz auf einem Rollgerüst keine Instruktionen erteilt, sondern auch den Beschwerdegegner als Vorarbeiter nie explizit auf die besonderen Gefahren und die geltenden Sicherheitsbestimmungen bei Rollgerüsten hingewiesen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 6B_861/2008 vom 22. Juni 2009 E. 3.2 und 3.3.4). Aufgrund einer summarischen Prüfung hat das Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt daher den Beschwerdegegner zu Recht vom Vorwurf der fahrlässigen schweren Körperverletzung freigesprochen, da diesem keine Pflichtwidrigkeit angelastet werden kann (vgl. Urteil des Appellationsgerichts des Kantons Basel-Stadt vom 15. August 2008, S. 14 f.). Unter diesen Umständen erscheinen die gestellten Rechtsbegehren als von vornherein aussichtslos, weshalb das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege nicht bewilligt werden kann.