Citation: 8C_102/2020 E. 1.2

1.2. Beim angefochtenen Rückweisungsentscheid handelt es sich, da das Verfahren noch nicht abgeschlossen wird und die Rückweisung auch nicht einzig der Umsetzung des oberinstanzlich Angeordneten dient, um einen selbstständig eröffneten Vor- oder Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 BGG. Die Zulässigkeit der Beschwerde setzt somit alternativ voraus, dass der Entscheid einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann (Abs. 1 lit. a) oder dass die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde (Abs. 1 lit. b). Mit der Bejahung des guten Glaubens enthält der angefochtene Entscheid materiell verbindliche Feststellungen, welche die Familienausgleichskasse bei Vorliegen des weiteren Erfordernisses (grosse Härte, vgl. Art. 25 Abs. 1 ATSG) verpflichten, dem Beschwerdegegner die Rückerstattungsforderung zu erlassen. Da der darauf beruhende Endentscheid praktisch nicht angefochten und das Ergebnis nicht mehr korrigiert werden könnte, liegt ein nicht wieder gutzumachender Nachteil nach Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG vor (vgl. Urteil 8C_535/2018 vom 29. Oktober 2018 E. 1.2 mit weiteren Hinweisen)