Citation: 6B_782/2013 E. 1.1

1.1. Die Beschwerdeführerin rügt eine Verletzung von Art. 129 StGB und des Anspruchs auf rechtliches Gehör. Die Vorinstanz verneine das Tatbestandsmerkmal der Skrupellosigkeit zu Unrecht. Von Notwehr oder einer Provokation, die das Würgen und die damit verbundene Lebensgefahr als verständlich oder zumindest nachvollziehbar erscheinen liesse, könne keine Rede sein. Der Beschwerdegegner habe mit seinem gewalttätigen Vorgehen keine auch nur teilweisen positiven Zwecke verfolgt. Grösse und Nähe der Lebensgefahr, die massiver nicht hätten sein können, belegten die Skrupellosigkeit seines Vorgehens. Zudem komme die Vorinstanz ihrer Begründungspflicht nicht nach. Das subjektive Tatbestandsmerkmal der Skrupellosigkeit sei ein komplexes und schwierig bestimmbares Tatbestandsmerkmal, das nicht mit der oberflächlichen Begründung einer (allfälligen) Provokation des Beschwerdegegners durch das Opfer ausgeschlossen werden könne.