Citation: 8C_920/2014 E. 3.2.2

3.2.2. Wenn sich die Vorinstanz in Bezug auf den somatischen Gesundheitszustand auf das Gutachten des interdisziplinären Abklärungsinstituts F.________ abstützte und die Versicherte dagegen beanstandet, dies sei rechtsfehlerhaft, weil auch im somatischen Teil des Gutachtens des interdisziplinären Abklärungsinstituts F.________ die Observationsergebnisse nicht berücksichtigt worden seien, dann ist diese Argumentation insofern haltlos, als sich diesfalls die somatisch begutachtenden Ärzte des interdisziplinären Abklärungsinstituts F.________ - ungeachtet des scharf kontrastierenden tatsächlichen Verhaltens der Beschwerdeführerin während der Observation - offenbar allein auf die von der Versicherten während der Begutachtung präsentierten, vollständig invalidisierenden Symptome konzentrierten und sich dies folglich zu Gunsten der Beschwerdeführerin hätte auswirken müssen. Das kantonale Gericht hat demgegenüber in nicht zu beanstandender Beweiswürdigung nicht nur die Observationsergebnisse, sondern auch die im somatischen Teil des Gutachtens des interdisziplinären Abklärungsinstituts F.________ in aller Deutlichkeit festgestellten Hinweise auf eine erhebliche Symptomausweitung, ausgeprägte Selbstlimitierung und sogar Leistungsverweigerung mitberücksichtigt und hernach bundesrechtskonform darauf geschlossen, dass sich der Schweregrad der chronischen Thorakolumbalgie, welche gemäss Gutachten des medizinischen Abklärungszentrums E.________ bei Rentenzusprache für die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit noch mitursächlich war, auch mit Blick auf die Diagnose laut Gutachten des interdisziplinären Abklärungsinstituts F.________ in revisionsrechtlich rentenanspruchserheblichem Ausmass reduziert hat. Von einer vorinstanzlichen Verletzung der Begründungspflicht (Art. 61 lit. h ATSG) kann keine Rede sein.