Citation: 2C_95/2021 E. 8.2

8.2. Die Vorinstanz wirft den Beschwerdeführern überdies eine Verletzung der Auskunftspflicht gemäss § 14 GesG/ZG vor, da sie den Behörden gegenüber unwahre Angaben gemacht hätten (vgl. E. 8 des angefochtenen Urteils). Insofern die Beschwerdeführer diesen Vorwurf mit dem Hinweis bestreiten, die Gesundheitsbehörden und insbesondere der Kantonsarzt hätten über die Art und Weise der geplanten Praxisführung Bescheid gewusst, ist ihnen - auch unter Verweisung auf die vorstehende Erwägung zur gerügten Verletzung des Grundsatz von Treu und Glauben (vgl. E. 5.5 hiervor) - nicht zu folgen. Es ist jedenfalls nicht bundesrechtswidrig, wenn die Vorinstanz die Behauptung der Beschwerdeführer, der beschwerdeführende Arzt habe seine Assistentin jeweils von Montag bis Donnerstag per Laptop beaufsichtigt, als unwahre Angabe betrachtet (vgl. auch E. 5.2 hiervor). Daher kann offenbleiben, ob die diesbezüglichen Vorbringen der Beschwerdeführer überhaupt den Anforderungen von Art. 106 Abs. 2 BGG an die Rüge der Verletzung des kantonalen Rechts genügten (vgl. E. 2 hiervor). Gleiches ist im Zusammenhang mit der angeblichen Schliessung der Arztpraxis zu erwägen. Die Beschwerdeführer bestreiten die vorinstanzliche Feststellung, wonach medizinisches Personal nach der angeblichen Schliessung der Arztpraxis einer Patientin Blut entnommen und ein verschreibungspflichtiges Medikament ausgehändigt habe (vgl. auch E. 8.4 i.f. des angefochtenen Urteils). Zunächst genügen ihre Vorbringen nicht den Anforderungen von Art. 106 Abs. 2 BGG an die Beanstandung des massgeblichen Sachverhalts (vgl. E. 2 i.f. hiervor). Alsdann erweist sich die vorinstanzliche Würdigung, die Beschwerdeführer verletzten die kantonalrechtlich geregelte Auskunftspflicht, da sie entgegen ihren Angaben auch nach der angekündigten Schliessung der Arztpraxis eine Patientin empfangen hätten, als nicht verfassungswidrig. Es ist - soweit überhaupt gerügt - keine Verletzung von Bundesrecht zu erkennen, wenn die Vorinstanz den Beschwerdeführern eine Verletzung der Auskunftspflicht gemäss § 14 GesG/ZG entgegenhält.