Citation: 9C_302/2013 E. 4.2

4.2. Im vorliegenden Fall gibt das medizinische Dossier nichts her, was die Schlussfolgerung des psychiatrischen Administrativgutachters in Frage stellen könnte, es sei keine eigenständige psychische Störung gegeben. Der Gutachter anerkennt zwar mit Blick auf die somatisch nicht erklärbare Schwäche eine - chronifizierte und progrediente - Neurasthenie; er vermag trotzdem keine Befunde zu erheben, aufgrund derer die Arbeitsfähigkeit dauerhaft und erheblich eingeschränkt sein könnte; namentlich findet er keine Anzeichen für eine (andauernde) Depression (vgl. S. 7 f. des psychiatrischen Teilgutachtens vom 5. Dezember 2011). Insoweit ist das vorinstanzliche Erkenntnis, dass ein versicherter Gesundheitsschaden nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt ist, jedenfalls nicht offensichtlich unrichtig. Ebensowenig willkürlich ist die antizipierte Beweiswürdigung der Vorinstanz, wonach weitere Abklärungen an diesem Schluss nichts ändern würden.