Citation: 5A_35/2018 E. 5.2

5.2. In ihrem Urteilsspruch setzt die Vorinstanz die Unterhaltsbeiträge für E.A.________ neu fest (Dispositiv-Ziffer 1.2). "Im Übrigen" weist sie die Klage ab (Dispositiv-Ziffer 1.3). In der Begründung des obergerichtlichen Urteils kommt das Sistierungsbegehren, das der Beschwerdeführer - in leicht abgeänderter Form - schon vor erster Instanz gestellt und im Berufungsverfahren wiederholt hat, nicht zur Sprache. Inwiefern der angefochtene Entscheid damit Bundesrecht verletzt, tut der Beschwerdeführer nicht dar und ist auch nicht ersichtlich: Die Möglichkeit, den Unterhaltsbeitrag bei veränderten Verhältnissen für eine bestimmte Zeit einzustellen, ist im Gesetz lediglich für den nachehelichen Unterhalt vorgesehen (s. Art. 129 Abs. 1 ZGB). Art. 286 Abs. 2 ZGB, der die Abänderung des Kindesunterhalts regelt und auch für die Abänderung des vom Scheidungsrichter festgesetzten Unterhaltsbeitrags gilt (Art. 134 Abs. 2 ZGB), verschafft dem Richter lediglich die Möglichkeit, die Alimente neu festzusetzen oder aufzuheben. Eine "Sistierung" des Kindesunterhalts sieht das Gesetz nicht vor. Die diesbezüglichen Erörterungen des Beschwerdeführers laufen ins Leere.