Citation: 2A.20/2001 09.05.2001 E. 4

4.- Zu beurteilen bleibt die Verweigerung des prozessualen Armenrechts für das unterinstanzliche kantonale Rekursverfahren. Das Verwaltungsgericht rechtfertigte dies einerseits mit der fehlenden Bedürftigkeit der - damals nicht arbeitslosen - Beschwerdeführerin (welche zudem noch eine Haushaltsentschädigung von ihrem volljährigen Sohn hätte verlangen können), und andererseits mit der fehlenden Schwierigkeit des Falles (S. 12 des angefochtenen Entscheides). Nur diese letztere Annahme wird von den Beschwerdeführern explizit in Frage gestellt. Wie es sich damit verhält, kann offen bleiben, nachdem jedenfalls das Fehlen der prozessualen Bedürftigkeit (als - auch nach Art. 29 Abs. 3 BV erforderliche - kumulative Voraussetzung für die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege und Verbeiständung) in der Beschwerdeschrift nicht ausdrücklich bestritten wird. Auch wenn die Verweigerung des prozessualen Armenrechts durch eine kantonale Rechtsmittelbehörde im Rahmen einer eidgenössischen Verwaltungsgerichtsbeschwerde mitangefochten werden kann, richtet sich die Kognition bei solchen, die Handhabung des kantonalen Verfahrensrechtes beschlagenden Verfassungsrügen nach den für die staatsrechtliche Beschwerde geltenden Grundsätzen (BGE 123 II 359 E. 6b/bb S. 369), d.h. das Bundesgericht prüft die Frage, ob das Verwaltungsgericht die einschlägigen Vorschriften des kantonalen Verwaltungsrechtspflegegesetzes in zulässiger Weise gehandhabt hat, vorliegend nur unter dem Gesichtswinkel der Willkür. Inwiefern die Feststellung des Verwaltungsgerichts, wonach es im Rekursverfahren auch am Nachweis der Bedürftigkeit gefehlt habe, willkürlich sein soll, ist nicht ersichtlich, weshalb die Beschwerde in diesem (Neben-)Punkt nicht durchzudringen vermag.