Citation: U 332/05 17.03.2006 E. 1

Das kantonale Gericht hat die Leistungszusprechung der SUVA gemäss Einspracheentscheid vom 2. September 2004 für die gesundheitlichen und erwerblichen Folgen des Unfalls vom 14. Dezember 2001 (Invalidenrente ab 1. Mai 2004 und Integritätsentschädigung auf der Grundlage einer Erwerbsunfähigkeit von 15 % sowie einer Integritätseinbusse von 10 %) bestätigt. Zu der in diesem Verfahren hauptsächlich umstrittenen Arbeitsfähigkeit als einem wesentlichen Faktor für die Bestimmung des trotz der unfallbedingten Bewegungseinschränkung des Schultergelenks rechts zumutbarerweise noch erzielbaren Erwerbseinkommens im Besonderen hat die Vorinstanz erwogen, gemäss Kreisarzt-Stellvertreter Dr. med. H.________ sei eine leichte Arbeit mit Gewichten bis 5 kg nicht über Brusthöhe, welche möglichst stammnahe vor sich sitzend/stehend oder sitzend kombiniert verrichtet werden könnte, ideal (Bericht vom 20. November 2002). Laut Kreisarzt Dr. med. D.________ seien leichte Arbeiten mit Armbewegungen bis Brusthöhe ganztägig uneingeschränkt zumutbar. Eingeschränkt zumutbar seien das Heben und Tragen auf gelegentlich 5 kg mit der rechten Extremität bis Brusthöhe. Über-Kopf-Arbeiten seien zu unterlassen. Ebenso zu vermeiden seien Einflüsse hämmernder, schlagender oder vibrierender Art sowie werfende und ausladende Bewegungen mit dem rechten Arm (Bericht vom 24. November 2003). Auf die kreisärztlichen Zumutbarkeitsbeurteilungen könne abgestellt werden. Sie stimmten inhaltlich gut überein und seien nicht widersprüchlich. Es dürfe auch berücksichtigt werden, dass Dr. med. H.________ und Dr. med. D.________ über eine mehrjährige Erfahrung bei der Beurteilung von Unfallfolgen verfügten und dass sie die Funktionalität der Schulter und der Arme untersucht hätten. Die abweichende Einschätzung des Hausarztes Dr. med. F.________ vermöge die Beweiskraft der Aussagen der Kreisärzte nicht herabzusetzen. In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird die Schlüssigkeit der kreisärztlichen Berichte vom 20. November 2002 und 24. November 2003 bestritten. Insbesondere stimmten die Beurteilungen der noch zumutbaren Arbeitsfähigkeit der Dres. med. D.________ und H.________ inhaltlich nicht überein.