Citation: 2A.675/2006 15.11.2006 E. 2

Am 8. November 2006 hat A.________ beim Bundesgericht Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingereicht mit dem Antrag, den angefochtenen Entscheid aufzuheben. Das Rechtsmittel ist offensichtlich unbegründet und im vereinfachten Verfahren gemäss Art. 36a OG (summarische Begründung, Verzicht auf Einholung von Akten und Vernehmlassungen) abzuweisen: 2.1 In ihrer Verwaltungsgerichtsbeschwerde übt die Beschwerdeführerin vornehmlich appellatorische Kritik am (materiellen) Urteil vom 2. September 2005, mit welchem das Obergericht die Erhebung der Grundstückgewinnsteuer als rechtmässig beurteilte. Offensichtlich verkennt sie den Charakter des Revisionsverfahrens: Dieses hat einen rechtskräftigen Entscheid zum Gegenstand, der aus anderen als den gesetzlich genau umschriebenen Revisionsgründen nicht mehr abgeändert werden kann (selbst wenn er mit Fehlern behaftet sein sollte). Eine nachträgliche Anpassung gestützt auf Rügen, welche im ordentlichen Rechtsmittelverfahren hätten vorgetragen werden können, ist zum Vornherein ausgeschlossen. Demnach hätte die Beschwerdeführerin ihre Kritik am Urteil vom 2. September 2005 im Rahmen einer gegen eben diesen Entscheid erhobenen Verwaltungsgerichtsbeschwerde üben müssen; im vorliegenden Verfahren sind ihre entsprechenden Ausführungen untauglich, weshalb nicht weiter auf sie einzugehen ist. 2.2 Nur am Rande äussert sich die Beschwerdeführerin zum Umstand, dass das Obergericht auf ihr Revisionsgesuch nicht eingetreten ist: Sie sieht im Vertrag, welcher zur Rückübertragung der Liegenschaft auf sie geführt hat, eine neue Tatsache, die eine Revision des Entscheids über die Grundstückgewinnsteuer bedinge (vgl. Art. 3 des Urner Gesetzes über die Grundstückgewinnsteuer [GStG] in Verbindung mit Art. 182 Abs. 1 lit. a des Gesetzes über die direkten Steuern im Kanton Uri [StG/UR] sowie Art. 51 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 über die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden [StHG]). Dabei nimmt sie jedoch mit keinem Wort Stellung zum Umstand, dass die Vorinstanz auf ihr dahingehend begründetes Revisionsgesuch bereits darum nicht eingetreten ist, weil dieses nicht innert der 90-tägigen Frist eingereicht worden sei, welche ab Entdeckung des Revisionsgrunds läuft (vgl. Art. 3 GStG in Verbindung mit Art. 183 StG/UR; vgl. auch Art. 51 Abs. 3 StHG). Es ist denn auch nicht ersichtlich, inwiefern das Obergericht mit der Feststellung, das Gesuch sei verspätet, Bundesrecht verletzt haben könnte: Der Vertrag, welcher nach Auffassung der Beschwerdeführerin eine neue Tatsache darstellt, ist am 1. Dezember 2005 geschlossen und die Beschwerdeführerin in der Folge spätestens am 16. Dezember 2005 im Grundbuch als Eigentümerin der Liegenschaft eingetragen worden. Zwar hat sie die Finanzdirektion des Kantons Uri am 24. Januar 2006 in allgemeiner Form auf diesen Umstand hingewiesen, ein Revisionsgesuch hat die Beschwerdeführerin aber unbestrittenermassen erst am 15. Mai 2006 und mithin klar nach Fristablauf gestellt.