Citation: 8C_69/2016 E. 5.2

5.2. Soweit die Beschwerdeführerin auch das psychiatrische MEDAS-Teilgutachten des Dr. med. D.________ unter Hinweis auf die somatische Diagnose einer Spondyloarthritis beanstandet, ist darauf aus den bereits erwähnten Gründen (vgl. E. 2.2 hievor) ebenfalls nicht näher einzugehen. Eine Neubeurteilung der Aspekte Komorbidität und Leidensdruck unter Berücksichtigung einer Spondyloarthritis ist daher nicht erforderlich. Unbehelflich erweist sich auch der Einwand, der psychiatrische Gutachter habe sich mit wesentlichen Vorakten nicht auseinandergesetzt. Soweit die Beschwerdeführerin in diesem Zusammenhang auf neu aufgelegte Berichte des Psychiatriezentrums C.________ aus den Jahren 2000 und 2001 verweist, ist darauf nicht weiter einzugehen (vgl. E. 2.3 hievor). Mit der im Bericht der Psychiatrie G.________ vom 26. August 2008 gestellten Diagnose einer Angst- und depressiven Störung gemischt (ICD-10:F41.2) hatte sich der psychiatrische Gutachter anlässlich seines ersten MEDAS-Teilgutachtens vom 29. Juni 2009 bereits auseinandergesetzt. Im zweiten MEDAS-Teilgutachten vom 2. Juli 2012 hat Dr. med. D.________ die erhobenen Diagnosen, insbesondere auch mit Blick auf die Depression, diskutiert und seine Schlussfolgerung einer rezidivierenden depressiven Störung, möglicherweise bis zu mittelgradigen Episoden mit somatischem Syndrom, gegenwärtig remittiert (ICD-10:F33.4) eingehend begründet. Diese hat keine Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit. Der von der Beschwerdeführerin aufgelegte Bericht des Schmerzzentrums H.________ vom 8. September 2010 lag den Gutachtern gemäss Aktenauszug der zweiten MEDAS-Expertise vom 19. Oktober 2012 vor. Zur Beantwortung der Frage, ob die damals von Dr. med. K.________ erwähnte mittelgradige Depression zur Zeit der Untersuchung durch die MEDAS-Gutachter noch bestand, trägt sein Bericht nichts bei. Soweit die Beschwerdeführerin bemängelt, die im Schmerzzentrum H.________ erwähnte Suizidalität sei von Dr. med. D.________ nicht berücksichtigt worden, ist festzuhalten, dass die vom Schmerztherapeuten damals in Betracht gezogene stationäre Behandlung nicht durchgeführt wurde. Der psychiatrische Gutachter konnte sich in einer eingehenden psychiatrischen Exploration zudem ein schlüssiges Bild über die psychische Befindlichkeit der Versicherten machen.