Citation: 2C_407/2023 E. 5.1

5.1. Die Beschwerdeführer machen geltend, die Vorinstanz habe zu Unrecht den Widerruf der Aufenthaltsbewilligungen EU/EFTA bestätigt. Die von der Vorinstanz ermittelten Indizien liessen nicht den Schluss zu, es liege ein Scheinarbeitsverhältnis vor. Vielmehr schliesse die Vorinstanz von den Indizien für eine Scheinehe auf ein Scheinarbeitsverhältnis. Dieses Vorgehen greife zu kurz. Es gebe zahlreiche Beweise, dass sich die Beschwerdeführerin 1 regelmässig in der Schweiz aufhalte. Sie habe zwar vier (teilweise) minderjährige Kinder in Italien. Aufgrund dieses Umstands könne aber nicht darauf geschlossen werden, dass ihr Lebensmittelpunkt in Italien liege. Es liege kein Scheinarbeitsverhältnis vor.