Citation: 2C_255/2007 28.09.2007 E. 2

2.1 Die Beschwerdeführerin kritisiert in grundsätzlicher Weise die Praxis des Bundesgerichts, nach welcher beim Familiennachzug im Falle von Teilfamilien strengere Kriterien gelten als bei vollständigen Familien (vgl. BGE 129 II 11 E. 3.1); sie erachtet diese als diskriminierend (Art. 8 Abs. 2 BV). 2.2 Die Beschwerdeführerin setzt sich indessen nicht näher mit der von ihr beanstandeten bundesgerichtlichen Rechtsprechung auseinander. Was sie vorbringt, erschöpft sich vielmehr in der blossen Behauptung einer Ungleichbehandlung von Ein- und Zweielternfamilien. Soweit darin eine genügende Begründung der gerügten Grundrechtsverletzung (Art. 106 BGG) erblickt werden kann, ist ihr entgegenzuhalten, dass die bisherige Praxis kürzlich in BGE 133 II 6 - unter Berücksichtigung der neueren Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte zu Art. 8 EMRK - bestätigt wurde. Was die Beschwerdeführerin vorbringt, ist nicht geeignet, zu einer abweichenden Beurteilung zu führen. Es kann auf die umfassende Begründung dieses Entscheides, an der auch mit Blick auf Art. 10 der UNO-Kinderrechtekonvention (SR 0.107) festzuhalten ist (vgl. Urteil 2A.357/1997 vom 6. März 1998 E. 1b), verwiesen werden. Die Rüge ist unbegründet.