Citation: 6B_79/2019 E. 2.3.3

2.3.3. Die Vorinstanz begründet die Erhöhung der Einsatzstrafe für den Erwerb, das Aufbewahren und die Weitergabe von Sprengstoffen einerseits und die mehrfache Sachbeschädigung andererseits nachvollziehbar und detailliert. Indem sie angesichts des erheblichen Tatverschuldens in Bezug auf die Weitergabe der zwei Böller an Drittpersonen trotz der vom Beschwerdeführer wahrgenommenen Wirkungsweise und der dadurch (erneut) in Kauf genommenen Konkretisierung des Gefahrenpotentials und dem ebenfalls nicht mehr leichten Tatverschulden bezüglich des Erwerbs und des Aufbewahrens der pyrotechnischen Gegenstände - isoliert betrachtet - eine Freiheitsstrafe als dem Verschulden angemessen erachtet (Urteil S. 56 f.), übt sie ihren Ermessensspielraum sachgerecht aus. Gleiches gilt für die zwar knappe, aber zutreffende Begründung (vgl. vorstehende E. 2.1.1), mit welcher sie in Bezug auf die als nicht mehr leicht beurteilte Sachbeschädigung wegen des Sachzusammenhangs mit der der Einsatzstrafe zugrunde liegenden Tat ebenfalls die Freiheitsstrafe als adäquate Sanktion betrachtet (Urteil S. 57). Sie legt überzeugend dar, aus welchen Gründen sie die Erhöhung der Einsatzstrafe um 6 Monate für schuldangemessen hält und weshalb mit Blick auf die Schwere des Verschuldens eine Geldstrafe nicht in Betracht kommt (Urteil S. 57). Die Vorinstanz bleibt im Rahmen des ihr zustehenden Ermessens.