Citation: 2C_102/2024 E. 6.4.5

6.4.5. Die Vorinstanz erwog zum anderen, die Anordnung des telefonischen Kontaktverbots lasse sich auf mehrere sich ergänzende gesetzliche Grundlagen stützen (vgl. angefochtenes Urteil, E. 10) : Gemäss § 12 Abs. 1 der Kantonsverfassung Luzern (KV/LU; SRL Nr. 1) beachten Kanton und Gemeinden bei der Erfüllung ihrer Aufgaben, dass Würde, Rechte und Freiheiten der Menschen geschützt werden und dass die öffentliche Ordnung gewahrt bleibt. Nach § 13 Abs. 1 KV/LU erfüllen Kanton und Gemeinden ihre Aufgaben bevölkerungsnah, wirksam und kostenbewusst. § 30 des Personalgesetzes des Kantons Luzern zufolge (Gesetz über das öffentlich-rechtliche Arbeitsverhältnis [SRL Nr. 51] i.V.m. Art. 1 Abs. 2 Verordnung zum Personal- und Besoldungsreglement der Einwohnergemeinde Schenkon vom 1. Januar 2021) achten und schützen die Gemeinwesen die Würde und die Persönlichkeit der Angestellten und nehmen auf deren Gesundheit gebührend Rücksicht. Sie treffen die zum Schutz von Leben und persönlicher Integrität sowie zur Förderung der Gesundheit ihrer Angestellten erforderlichen Massnahmen. Die Verpflichtung zum Schutz von Mitarbeitenden bei (drohender) Belästigung ergebe sich zudem aus dem Gemeindegesetz des Kantons Luzern (GG, SRL Nr. 150).