Citation: 2C_522/2015 E. 3.3

3.3. Der Beschwerdeführer rügt, das Integrationskriterium nach Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG sei zukunftsgerichtet; massgebend für die Beurteilung einer erfolgreichen Integration sei, ob diese zum Zeitpunkt des vorinstanzlichen Urteils bejaht werden könne. Er macht geltend, er sei sozial und sprachlich gut integriert. Hinsichtlich der wirtschaftlichen Integration bringt der Beschwerdeführer vor, im Rahmen eines Arbeitsintegrationsprogramms habe er am 6. September 2010 eine Stelle mit einem Beschäftigungsgrad von 50% antreten können; später habe der Beschäftigungsgrad auf 80% ausgebaut werden können. Am 16. März 2015 sei ihm sodann der Einstieg in den ersten Arbeitsmarkt gelungen; seither finanziere er seinen Lebensunterhalt selbstständig.