Citation: 9C_218/2019 E. 4.3

4.3. Der Beschwerdeführer hatte gegenüber der Invalidenversicherung somit nach dem Gesagten zwar mit Blick auf seine Erwerbstätigkeit Anspruch auf einen Rollstuhl mit Stehaufrichtung. Ein solcher Anspruch bestand jedoch - entgegen der Darstellung in der Beschwerde - nicht für die Integration in den Aufgabenbereich Haushalt. Daher dringt der Beschwerdeführer mit dem Argument, er könne sich mit dem Aufstehrollstuhl weiterhin und im bisherigen Ausmass an verschiedenen Haushaltsarbeiten beteiligen, nicht durch, weil dies seit jeher weder einer ganzen noch zumindest teilweisen Haushaltsführung entsprochen hat. Folglich ist auch mit Blick auf die Besitzstandgarantie kein Anspruch auf das vom Beschwerdeführer beantragte Hilfsmittel ausgewiesen. Selbst wenn jedoch davon ausgegangen würde, der Beschwerdeführer wäre in gesundheitlicher Hinsicht in der Lage und er wäre auch tatsächlich im Haushalt im geforderten Ausmass tätig, kann er aus der Besitzstandgarantie nichts zu seinen Gunsten ableiten: Diese vermittelt keinen Anspruch, dass der versicherten Person nach deren Eintritt ins AHV-Rentenalter Hilfsmittel für einen anderen Eingliederungsbereich abgegeben werden (vgl. Urteil 9C_562/2017 vom 27. September 2017). Ein solcher Hilfsmittelanspruch konnte nach dem Erreichen des Rentenalters nicht mehr entstehen (Art. 10 Abs. 3 IVG).