Citation: 8C_117/2017 E. A

A.a. Die 1961 geborene A.________ meldete sich am 7. August 2003 unter Hinweis auf ein am 29. September 2002 erlittenes Schleudertrauma der Halswirbelsäule bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Nach erwerblichen und medizinischen Abklärungen, namentlich nach Einholung eines Gutachtens des Medizinischen Zentrums Römerhof (MZR) vom 22. Dezember 2005, sprach die IVStelle des Kantons Thurgau A.________ mit Verfügung vom 30. Juni 2006 rückwirkend ab 1. September 2003 bei einem Invaliditätsgrad von 50% eine halbe Rente zu. Mit Schreiben vom 6. Februar 2008 und 12. September 2012 teilte sie der Versicherten mit, dass weiterhin Anspruch auf eine halbe Rente bestehe. A.b. Am 27. Januar 2015 ersuchte A.________ unter Einreichung verschiedener Arztberichte um Revision des Rentenanspruchs infolge Verschlechterung des Gesundheitszustandes. Namentlich gestützt auf eine polydisziplinäre Begutachtung der Ärztlichen Begutachtungsinstitut (ABI) GmbH, Basel, vom 22. September 2015 sowie ergänzende Stellungnahmen der ABI vom 3. November 2015 und 5. Januar 2016 stellte die IV-Stelle die Rente - ausgehend von einem Invaliditätsgrad von 10% - nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren mit Verfügung vom 22. März 2016 ein, wobei sie einer allfälligen Beschwerde die aufschiebende Wirkung entzog.