Citation: 9C_279/2009 06.05.2009 E. A

D.________, geboren 1956, war zuletzt als Betriebsmitarbeiter in der Textilindustrie tätig. Am 12. Juni 2003 meldete er sich zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung an. Die IV-Stelle des Kantons Thurgau holte ein polydisziplinäres Gutachten des medizinischen Zentrums X.________ vom 5. April 2005 ein. Mit Verfügung vom 30. September 2005 sprach sie D.________ bei einem Invaliditätsgrad von 73 % ab 1. August 2003 eine ganze Invalidenrente nebst Zusatzrente für die Ehefrau und Kinderrenten zu. Im November 2006 leitete sie ein Revisionsverfahren ein und gab beim medizinischen Zentrum X.________ ein zweites Gutachten (vom 18. März 2008) in Auftrag. Darin und im Zusatzbericht vom 16. April 2008 bestätigten die Experten den Fortbestand einer Panikstörung und einer leichten depressiven Episode und legten die Arbeitsunfähigkeit aus psychiatrischer Sicht auf nur noch 20 % fest. Die Schmerzsymptomatik sei in den Hintergrund getreten und limitiere den Versicherten im Alltag nicht mehr. Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren hob die IV-Stelle die Rente mit Verfügung vom 30. Juli 2008 auf das Ende des der Zustellung des Entscheides folgenden Monats auf unter der Annahme eines Invaliditätsgrades von 37 %.