Citation: 1C_327/2016 E. 7.1

7.1. Das von der Beschwerdeführerin eingeholte Gutachten der I.________ AG vom 1. September 2015 gelangte zum Schluss, das strittige Bauprojekt vermöge in seiner konzeptionellen Anlage, der Volumenverteilung, der Stellung sowie der Bauausmasse den Anforderungen in der Dorfzone ganz grundsätzlich nicht zu genügen. Die Vorinstanz kam zum Ergebnis, dieses Privatgutachten habe zu wenig Überzeugungskraft, um die Einschätzung der Fachberaterin der OSS zur Ortsbildverträglichkeit des Bauvorhabens zu widerlegen. Zur Begründung führte die Vorinstanz namentlich an, kritisch zu würdigen sei die These der I.________ AG, dass die Häuser aufgrund ihrer Stellung fremd in Erscheinung treten würden, weil zwei nahezu identische, nebeneinander aufgereihte Baukörper mit der Verdoppelung der beiden identischen Dächer in der Dorfzone in der Regel nicht vorkomme. Für diese These stellten die Doppeleinfamilienhäuser auf den Parzellen Nrn. 642 - 646 in der nächsten Umgebung des Bauvorhabens ein Gegenbeispiel dar, was sich aus den bei den Akten liegenden Plänen und Luftbildaufnahmen sowie den Luftbildausschnitten auf www.google.ch/mapsergebe.