Citation: I 421/98 01.02.2000 E. 4

4.- Mit Vorinstanz und Verwaltung ist somit auch unter Berücksichtigung der Feststellungen des Psychiatrischen Dienstes M.________ davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer zumutbarerweise in der Lage wäre, ohne nennenswerte Einschränkungen einer leidensangepassten, körperlich leichteren Tätigkeit in dem von Dr. med. M.________ und den Fachärzten der BEFAS umschriebenen Sinne nachzugehen. Zu prüfen bleibt damit, welche Lohnbeträge dem Einkommensvergleich zu Grunde zu legen sind. a) Unbestritten blieb das von der Verwaltung gestützt auf die Angaben der letzten Arbeitgeberfirma vom 1. November 1993 und nach telefonischer Rücksprache vom 8. August 1995 angenommene mutmasslich realisierbare Jahreseinkommen ohne Invalidität von Fr. 71'784.- für 1994 und Fr. 73'227.- für 1996 (Valideneinkommen). Es erübrigt sich deshalb an dieser Stelle, darauf zurückzukommen. b) Damit stellt sich noch die Frage nach dem vom Beschwerdeführer trotz seiner gesundheitlichen Beeinträchtigung zumutbarerweise realisierbaren Verdienst (Invalideneinkommen). Diesbezüglich stellte die Verwaltung auf die Angaben der BEFAS im Gutachten vom 6. März 1996 ab, wonach der Beschwerdeführer auf Grund ihrer Erfahrungszahlen mit einem Monatslohn von Fr. 3'000.- bis Fr. 3'200.- rechnen könne. Ausgehend vom Mittelwert von Fr. 3'100.- ermittelte sie ein Jahresgehalt von Fr. 40'300.- für das Jahr 1996 und - abgewertet - Fr. 39'389.- für 1994. Nicht beigepflichtet werden kann der Argumentation des Beschwerdeführers im vorinstanzlichen Verfahren darin, dass von den Lohnangaben der BEFAS ein 25%iger Abzug hätte vorgenommen werden müssen. Diesbezüglich ist klarzustellen, dass ein solcher Abzug - mit welchem dem Umstand Rechnung getragen werden soll, dass gesundheitsbedingt in ihrer Leistungsfähigkeit beeinträchtigte Personen in der Regel nicht mit den für voll einsetzbare Arbeitnehmer massgebenden Lohnansätzen rechnen können - bei den Lohnangaben der BEFAS nicht erfolgen kann, weil sich diese konkret auf den Beschwerdeführer beziehen und damit bereits eine allfällige zufolge seiner Behinderung zu erwartende lohnmässige Benachteiligung berücksichtigen. Ein weiterer Abzug hat deshalb nicht zu erfolgen. c) Die Gegenüberstellung des somit für 1994 massgeblichen Invalideneinkommens von Fr. 39'389.- und des Valideneinkommens von Fr. 71'784.- ergibt, wie die Verwaltung zutreffend erkannt hat, einen Invaliditätsgrad von 45 %. Nichts anderes ergibt ein Vergleich der für 1996 ermittelten Einkommenswerte von Fr. 73'227.- (Valideneinkommen) und Fr. 40'300.- (Invalideneinkommen). Ein Anspruch auf eine halbe Invalidenrente besteht somit nicht. d) Die Vorinstanz zog zur Festlegung des Invalideneinkommens zusätzlich die Lohnstrukturerhebung (LSE) des Bundesamtes für Statistik für das Jahr 1994 bei und gelangte dabei zum Schluss, dass die sich daraus ergebenden Werte ungefähr mit den Lohnangaben der BEFAS übereinstimmen, sodass das Vorgehen der Verwaltung im Ergebnis geschützt werden könne. Ihrer Berechnung legte sie dabei den gemäss LSE für Frauen massgebenden Lohn bei einfachen repetitiven und sehr leichten Tätigkeiten zu Grunde und lehnte es dafür ab, für die invaliditätsbedingt zu erwartende Reduktion des für Gesunde geltenden Lohnansatzes einen Abzug zuzulassen. Insoweit kann sich das Eidgenössische Versicherungsgericht den Überlegungen der Vorinstanz nicht anschliessen, ist doch nicht ersichtlich, weshalb als Ausgangsbasis für die Bestimmung des Invalideneinkommens des Beschwerdeführers die für weibliche Personen massgebenden Beträge beigezogen werden sollten. Nicht zu überzeugen vermag insbesondere die vorinstanzliche Argumentation, wonach das Abstellen auf die tieferen Frauenlöhne durch den Verzicht auf einen sonst vom statistisch ermittelten Lohn vorzunehmenden Abzug ausgeglichen werde. Im Ergebnis würde sich indessen auch bei korrekter Ermittlung des Invalideneinkommens gestützt auf die LSE 1994 (vgl. dazu BGE 124 V 321) an der vorinstanzlichen Erkenntnis nichts ändern. Laut Tabelle A 1.1.1 der LSE 1994 belief sich der Zentralwert (Median) für die mit einfachen und repetitiven Aufgaben (Anforderungsniveau 4) beschäftigten Männer im privaten Sektor (bei einer wöchentlichen Arbeitszeit von 40 Stunden) im Jahre 1994 auf Fr. 4'127.-, was bei Annahme einer betriebsüblichen durchschnittlichen Arbeitszeit von 41,9 Stunden pro Woche ein Gehalt von monatlich Fr. 4'323.- oder Fr. 51'876.- im Jahr ergibt. Wollte man zusätzlich berücksichtigen, dass Versicherte, die bisher körperliche Schwerarbeit verrichteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Arbeiten nicht uneingeschränkt einsatzfähig sind, im Vergleich zu voll leistungsfähigen und entsprechend einsetzbaren Arbeitnehmern lohnmässig benachteiligt sind, und dem Beschwerdeführer deshalb einen Abzug von 25 % zugestehen, würde ein jährliches Invalideneinkommen von Fr. 38'907.- resultieren. Auch in diesem Falle würde der Invaliditätsgrad mit knapp 46 % die für den Anspruch auf eine halbe Invalidenrente erforderliche Limite von 50 % nicht erreichen. Keine nennenswerte Abweichung und vor allem kein für den Beschwerdeführer vorteilhafteres Resultat ergäbe sich, wenn man wie die Vorinstanz auf die Tabelle A 5.1.1 der LSE 1994 abstellen wollte, würde der als Ausgangsbasis massgebende Medianwert danach doch Fr. 4'202.- betragen gegenüber Fr. 4'127.- nach Tabelle A 1.1.1.