Citation: 6B_487/2018 E. 1.1

1.1. Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz stelle den Sachverhalt einseitig zu seinen Lasten fest. Sie verletze dabei das Willkürverbot und den Grundsatz "in dubio pro reo". Die Vorinstanz lasse bei ihrer Beweiswürdigung ausser Acht, dass die erste Tätlichkeit vom Privatkläger ausgegangen sei, indem dieser ihn zu Boden gestossen habe. Dies würden sowohl er, sein Bruder wie auch der Tatzeuge T.________ übereinstimmend aussagen. Weiter gehe die Vorinstanz von der Glaubhaftigkeit der gesamten Aussagen des Privatklägers aus, obwohl darin erhebliche Widersprüche hinsichtlich des Tatgeschehens auszumachen seien, so bezüglich der Fragen, wer den Privatkläger womit schlug, wo er getroffen wurde und inwiefern er sich zur Wehr setzte. Ungereimtheiten bestünden auch bezüglich des angeblich entwendeten Fahrzeugschlüssels sowie seiner Erinnerungsfähigkeit trotz des Blackouts. Widersprüche und Ungereimtheiten in den Aussagen des Privatklägers lasse die Vorinstanz unberücksichtigt, während sie Nebensächlichkeiten in den Aussagen des Beschwerdeführers, dessen Bruders und des Zeugen als erhebliche Widersprüche darstelle.