Citation: 7B_572/2023 E. B

B.a. Am 17. April 2023 erhob die Bundesanwaltschaft gegen den Beschuldigten Anklage bei der Strafkammer des Bundesstrafgerichts, wegen vorsätzlicher Tötung, mehrfacher vorsätzlicher Tötung als Verbrechen gegen die Menschlichkeit, mehrfacher schwerer Körperverletzung, mehrfacher Folter als Verbrechen gegen die Menschlichkeit, mehrfacher Vergewaltigung, eventualiter als Verbrechen gegen die Menschlichkeit, mehrfacher Freiheitsberaubung als Verbrechen gegen die Menschlichkeit und weiteren Delikten. Gestützt darauf stellte die Bundesanwaltschaft am selben Tag beim ZMG den Antrag auf Anordnung von Sicherheitshaft. Mit Entscheid vom 25. April 2023 ordnete das ZMG die Fortdauer der Haft in Form von Sicherheitshaft an und befristete diese vorläufig bis längstens zum 16. Oktober 2023. Die vom Beschuldigten dagegen erhobene Beschwerde wies die Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts mit Beschluss vom 23. Mai 2023 rechtskräftig ab. B.b. Mit Eingabe vom 26. Juni 2023 an die Strafkammer des Bundesstrafgerichts ersuchte der Beschuldigte erneut um Haftentlassung. Die Strafkammer übermittelte das Gesuch zusammen mit entsprechenden Stellungnahmen der Verfahrensleitung und der Bundesanwaltschaft vom 28. Juni 2023 an das ZMG, welches das Gesuch mit Entscheid vom 11. Juli 2023 abwies. Die vom Beschuldigten am 24. Juli 2023 dagegen erhobene Beschwerde wies das Bundesstrafgericht, Beschwerdekammer, mit Beschluss vom 8. August 2023 ab.