Citation: 5A_536/2023 E. A

Die Parteien sind die nach jüdischem Brauch, aber nicht zivilrechtlich verheirateten Eltern des 2021 geborenen Sohnes C.________. Sie lebten nach dessen Geburt zusammen in Basel und üben die elterliche Sorge gemeinsam aus. Nachdem die KESB einen Polizeirapport betreffend elterliche Konflikte erhalten hatte, teilte sie die Obhut mit Entscheid vom 7. September 2022 im Sinn einer vorsorglichen Massnahme der Mutter zu und regelte vorsorglich den persönlichen Verkehr zwischen Kind und Vater; ferner wurde der Mutter strafbewehrt untersagt, den Aufenthaltsort des Kindes zu verlegen. Die hiergegen erhobene Beschwerde wies das Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt in seiner Funktion als Verwaltungsgericht mit Entscheid vom 25. November 2022 ab. Mit superprovisorischem Entscheid vom 22. Dezember 2022 suspendierte die KESB per sofort das Besuchsrecht des Vaters.