Citation: 5A_200/2015 E. 6.2

6.2. Im Bereich des Kindesschutzes kommt die ZPO nur subsidiär als kantonales Verfahrensrecht zur Anwendung, soweit die Kantone nichts anderes bestimmen (Art. 450f ZGB). Wenn die ZPO als kantonales Recht zur Anwendung gelangt, können nur verfassungsmässige Rechte (namentlich das Willkürverbot) als verletzt gerügt werden (BGE 139 III 225 E. 2.2 f. S. 230 f. mit Hinweisen). Verfassungsverletzungen und die Verletzung kantonalen Rechts werden in höchster Instanz nur geprüft, wenn sie in der Beschwerde an das Bundesgericht gerügt und gehörig begründet werden (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 134 I 83 E. 3.2. S. 88; 133 IV 286 E. 1.4 S. 287; vgl. auch E. 2.2). In der Beschwerde wird keine willkürliche Anwendung kantonalen Rechts geltend gemacht. Sodann spricht der Beschwerdeführer zwar von offensichtlicher Verletzung des rechtlichen Gehörs, substanziiert den Vorwurf aber nicht in rechtsgenüglicher Weise. Auf die Rüge ist damit nicht einzutreten. Der Vollständigkeit halber ist der Beschwerdeführer schliesslich darauf hinzuweisen, dass für Kinderbelange die Offizialmaxime gilt (vgl. Art. 296 Abs. 3 ZPO; BGE 138 III 532 E. 1.1 S. 534). Soweit die ZPO zur Anwendung gelangt, sieht Art. 316 ZPO im Übrigen vor, dass die Rechtsmittelinstanz eine Verhandlung durchführen oder aufgrund der Akten entscheiden kann.