Citation: 4D_56/2015 E. 6.3.2

6.3.2. Die Vorinstanz erachtete es sodann allenfalls als wenig glaubwürdig, dass D.________ ihre Tochter nicht auch über ihr E-mail vom 8. Januar 2012 informiert hatte. Sie erachtete dies aber andererseits auch nicht als erwiesen. Der (allfällige) Vorwurf einer willkürlichen Würdigung der Zeugenaussage stösst daher ins Leere. Die Beschwerdeführerin verkennt, dass es genügt, wenn sie während der ganzen Dauer des Auftragsverhältnisses um das Auftreten ihrer Mutter gegenüber C.________ wusste und nicht dagegen einschritt; es ist nicht erforderlich, dass sie auch Kennntnis einer einzelnen spezifischen Absprache hatte, wenn sich diese im Rahmen des Vertragsgegenstands hielt (BGE 120 II 197 E. 2b/bb S. 201 mit Hinweisen).