Citation: 2C_503/2014 E. 4.4.2

4.4.2. Der Beschwerdeführer konnte angesichts der begangenen Delikte und der aus diesem Grund nicht verlängerten Aufenthaltsbewilligung im Jahr 2009 nicht davon ausgehen, sein Familienleben in der Schweiz pflegen zu können. Auch seine Ehefrau C.________ konnte damit nicht rechnen, erfolgten doch die strafrechtlichen Verurteilungen des Beschwerdeführers bereits vor ihrem Eheschluss im Jahr 2008 und war die Ergreifung von fremdenpolizeilichen Massnahmen gegenüber ihrem Ehemann für sie voraussehbar. Ungeachtet dessen, ob die Beziehung zwischen den Ehegatten intakt ist, vermögen die nachvollziehbaren Schwierigkeiten, mit denen C.________ bei einer Ausreise nach Gambia konfrontiert wäre, angesichts der begangenen Delikte des Beschwerdeführers kein überwiegendes Interesse an einem Verbleib des Beschwerdeführers in der Schweiz zu begründen (vgl. oben zit. Urteil des EGMR Üner § 64). Mangels Rechtserheblichkeit für den Verfahrensausgang hat die Vorinstanz somit in Sachen tatsächliches Verhältnis der Ehegatten das rechtliche Gehör des Beschwerdeführers (Art. 29 Abs. 2 BV) nicht verletzt und ist auf die im bundesgerichtlichen Beschwerdeverfahren erhobenen Sachverhaltsrügen nicht weiter einzugehen (Art. 97 Abs. 1 BGG; Art. 99 Abs. 1 BGG).