Citation: 6B_453/2021 E. 4.2

4.2. Der Beschwerdeführer bringt als härtefallbegründenden Aspekt seine Kontakte zu den Kindern sowie deren Interessen vor. Die Vorinstanz zeigt indes in Würdigung der gesamten Umstände auf, dass die Eingriffsvoraussetzungen nach Art. 8 Ziff. 2 EMRK in das durch Ziff. 1 und Art. 13 BV geschützte Recht der Achtung des Privat- und Familienlebens erfüllt sind. Dies wird durch den Beschwerdeführer nicht substanziiert gerügt (vgl. E. 1.2 hiervor). Die Vorinstanz misst namentlich dem Umstand, dass die beiden Kinder in ihrem vertrauten Umfeld mit der Kindsmutter bleiben können, zu Recht wesentliches Gewicht zu. Zudem ist dem Beschwerdeführer die Aufrechterhaltung der Beziehung auf telefonischem oder elektronischem Weg sowie im Rahmen von Ferienaufenthalten während dem zeitlich auf das Mindestmass begrenzten Landesverweis möglich und zumutbar (vgl. Urteil 6B_780/2020 vom 2. Juni 2021 E. 1.5). Eine Verletzung von Art. 3 des Übereinkommens über die Rechte des Kindes (KRK, SR 0.107), wonach dem Kindeswohl bei jeder Entscheidung Rechnung zu tragen ist, wird im angefochtenen Urteil korrekt verneint. Wohl bedeutet die Landesverweisung für den Beschwerdeführer und auch für die Kinder eine gewisse Härte. Diese geht aber nicht über das Mass hinaus, das der Verfassungs- und Gesetzgeber mit der Einführung der obligatorischen Landesverweisung in Kauf nahm oder sogar wollte.