Citation: 1C_646/2018 E. 2.2

2.2. Nach dem angefochtenen Urteil betrifft die von den Beschwerdeführern beantragte Absenkung der Quartierstrasse im letzten Bereich eine Länge von rund 20 m bis zum Anstoss an die Parzelle Nr. 1647. Bei einem Gefälle von 12 % entstehe ein Höhenunterschied von mehr als 2,5 m. Dies führe zu einer stetig höheren Böschung entlang den bergseitig angrenzenden Parzellen Nrn. 1643 bis 1646 und zu einem markanten, quer zum Hang verlaufenden Geländeeinschnitt. Allenfalls sei sogar eine Stützmauer nötig. Die Beschwerdeführer bestreiten, dass ein derartiger Geländeeinschnitt resultiert. Ebenso wenig sei eine Stützmauer erforderlich. Auch in dieser Hinsicht vermögen die Beschwerdeführer keine offensichtlich unrichtige Sachverhaltsfeststellung darzutun. Bei einer Absenkung der Quartierstrasse hin zur Parzelle Nr. 1647 des Beschwerdegegners wird nicht nur das Strassenniveau verändert, sondern nimmt ebenso die bergseitige Böschung erheblich zu. Auch unter Berücksichtigung der Hügelkuppe auf Parzelle Nr. 1644 ist es nicht sachwidrig, wenn die Vorinstanz von einem quer zum Hang verlaufenden Geländeeinschnitt ausgeht. Die Möglichkeit, das Gelände bei einer Absenkung der Strasse talseitig auf dem beschwerdeführerischen Grundstück Nr. 1642 anzupassen, würde die Tragweite des Eingriffs nicht erheblich mindern. Die Notwendigkeit einer Stützmauer hat die Vorinstanz offengelassen, so dass der diesbezügliche Einwand ins Leere stösst. Im Übrigen kann auch die Beurteilung der Vorinstanz, dass die im Streit liegende Absenkung der Quartierstrasse nachteiligere Auswirkungen auf das Landschaftsbild habe als die fragliche Aufschüttung auf Parzelle Nr. 1647, nicht als offensichtlich falsch bezeichnet werden.