Citation: 4A_17/2023 E. 2.2.3

2.2.3. Die Beschwerdeführerin erblickt die unerlaubte Handlung im Sinne dieser Bestimmung auch im Hinblick auf den angeblichen Getriebeschaden in der Softwaremanipulation der Beschwerdegegnerin und dem folgenden Kaufvertragsabschluss. Denn - so erklärte sie vor Vorinstanz - ohne die vermeintliche unzulässige Softwaremanipulation hätte sie das Fahrzeug gar nicht erst erworben und wäre darum der Getriebeschaden nicht (oder zumindest nicht bei ihr) aufgetreten. Mit anderen Worten wären bei ihr ohne Softwaremanipulation und ohne Abschluss des Kaufvertrags keine Reparaturkosten infolge des Getriebeschaden angefallen. Nachdem sowohl sie als Käuferin als auch die Importeurin bei Abschluss des Kaufvertrags ihren Wohnsitz respektive Sitz im Kanton Zürich gehabt hätten, lägen der Erfolgs- und der Handlungsort der unerlaubten Handlung im Kanton Zürich.