Citation: 6S.1/2007 24.04.2007 E. 3.6

3.6.1 Der Beschwerdeführer macht geltend, beim Augenschein vom 23. Dezember 2003, welcher der Tatrekonstruktion und Experteninstruktion diente, seien seine Parteirechte verletzt worden. Er sei zwar anwesend gewesen, jedoch noch nicht als Verfahrensbeteiligter, weshalb er keine Veranlassung gehabt habe, sich juristisch beraten geschweige denn verteidigen zu lassen. Dadurch sei sein aus Art. 29 Abs. 2 BV fliessender Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt worden. Aufgrund der formellen Natur dieses Anspruchs führe dies ungeachtet der Erfolgsaussichten der Beschwerde in der Sache selbst zur Aufhebung des angefochtenen Entscheides. -:- -:- 3.6.2 Gemäss Art. 29 Abs. 2 BV haben die Parteien Anspruch auf rechtliches Gehör. Dazu gehört insbesondere das Recht des Betroffenen, mit erheblichen Beweisen gehört zu werden und an der Erhebung wesentlicher Beweise mitzuwirken oder sich zumindest zum Beweisergebnis zu äussern, wenn dieses geeignet ist, den Entscheid zu beeinflussen (BGE 129 II 497 E. 2.2 S. 505; 127 I 54 E. 2b S. 56). Der Beschwerdeführer begründet nicht, inwiefern die Tatrekonstruktion für die Entscheidfindung wesentlich ist. Eine Verletzung des rechtlichen Gehörs ist deshalb nicht dargetan, weshalb auf die entsprechende Beschwerde nicht einzutreten ist.