Citation: 8C_628/2019 E. A

A.________, geboren 1984, war seit dem 1. Dezember 2013 im Vollzeitpensum bei der Genossenschaft B.________ als Mitarbeiterin im Verkauf Food (Kassiererin) beschäftigt. Im Januar 2017 meldete sie sich unter Hinweis auf eine vollständige Arbeitsunfähigkeit wegen einer Depression bei besonderer Belastung bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle des Kantons Aargau holte die Berichte des Hausarztes Dr. med. C.________, FMH Allgemeine Innere Medizin, sowie der behandelnden Psychotherapeutin lic. phil. D.________, Zentrum E.________, ein. Vom 21. März bis zum 17. Mai 2017 wurde A.________ im Rahmen einer Mutter-und-Kind-Betreuung, das heisst zusammen mit ihrem damals dreijährigen herzkranken Sohn, stationär im Spital F.________ aufgenommen. Sie selber wurde dort gruppentherapeutisch und medikamentös behandelt. Im Anschluss daran gewährte die IV-Stelle ein Belastbarkeitstraining in der Stiftung G.________ vom 20. November 2017 bis zum 28. Februar 2018. Auf ein weiterführendes Aufbautraining wurde indessen verzichtet, nachdem eine Steigerung der Leistungsfähigkeit nicht erreicht worden war. Die IV-Stelle legte das Dossier dem Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) vor. Gestützt auf die Einschätzung des med. pract. H.________, Facharzt Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom 9. August 2008 lehnte sie einen Leistungsanspruch mit Verfügung vom 30. Oktober 2018 ab.