Citation: 2C_933/2018 E. 4

Der Beschwerdeführer macht zunächst eine Verletzung seines rechtlichen Gehörs geltend und beruft sich in diesem Zusammenhang auf Art. 6 Abs. 3 lit. a EMRK und Art. 29 Abs. 2 BV. Zwar habe ihn die Vorinstanz mit Präsidialverfügung vom 7. Juni 2018 darauf hingewiesen, dass sein Verhalten gestützt auf eine andere Rechtsgrundlage beurteilt werden könnte und ihm in diesem Zusammenhang die Möglichkeit zur Stellungnahme eingeräumt. Allerdings sei er nicht darauf hingewiesen worden, dass die ihm vorgeworfene Pflichtverletzung nicht mehr in der Interessenkollision zum Nachteil der beiden Erbinnen, sondern im Fehlen der Unabhängigkeit gegenüber den Töchter-Erbinnen liege, was dazu führe, dass er nicht in der Lage sei, seinen Klienten B.________ zu verteidigen. Mit einer derartigen Subsumtion habe er nicht rechnen müssen. Seiner Auffassung nach hätte ihn die Vorinstanz nicht nur über die allfällige Beurteilung gestützt auf eine andere gesetzliche Grundlage, sondern auch über die konkreten Vorwürfe bzw. die beabsichtige rechtliche Würdigung orientieren müssen.