Citation: I 422/06 10.08.2006 E. 5

5.1 Wie bereits die Vorinstanz zutreffend festgehalten hat, berücksichtigen die in den Akten liegenden ärztlichen Berichte des Dr. med. H.________, Leiter Wirbelsäulenchirurgie am Spital X.________ (Universitätsklinik für Orthopädische Chirurgie), vom 27. November 2003, des Dr. med. A.________, Klinik und Poliklinik für Orthopädische Chirurgie am Spital X.________, vom 24. Januar 2005, des Dr. med. L.________ vom 8. März 2005 und des Dr. med. M.________, Allgemeine Medizin FMH, vom 18. Oktober 2005 die geklagten Beschwerden, beruhen auf allseitigen Untersuchungen und sind in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge einleuchtend und in der Schlussfolgerung begründet, weshalb auf sie abgestellt werden kann. Weitere Abklärungen, von welchen keine neuen Erkenntnisse zu erwarten sind (antizipierte Beweiswürdigung; BGE 124 V 94 Erw. 4b), erübrigen sich, dies namentlich auch mit Blick darauf, dass der Zeitpunkt des Einspracheentscheids Grenze der richterlichen Prüfungsbefugnis bildet (BGE 129 V 169 Erw. 1). Insbesondere besteht kein Anlass für die Anordnung der vom Beschwerdeführer geforderten psychiatrischen oder polydisziplinären Begutachtung, zumal lediglich die umfassend abgeklärten Rückenbeschwerden Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit zeitigen und die medizinischen Akten diesbezüglich eine hinreichend schlüssige Beurteilung der Arbeitsunfähigkeit erlauben. 5.2 Aus den erwähnten medizinischen Unterlagen geht übereinstimmend hervor, dass der Beschwerdeführer an einem Lumbalsyndrom bzw. einem chronischen lumbospondylogenen Schmerzsyndrom bei degenerativer Olisthesis L5/S1 sowie Spondylarthrose L4/L5 leidet. Dabei steht fest, dass dem Beschwerdeführer aufgrund dieses Leidens zwar körperlich schwere Tätigkeiten, namentlich auch die angestammte Tätigkeit als Hilfsschlosser oder Hilfsarbeiter auf dem Bau, nicht mehr zumutbar sind, während er in einer angepassten Tätigkeit ein volles Pensum leisten könnte, wobei die Rückenproblematik eine Leistungseinbusse von 20 % zur Folge hat, so dass von einer zumutbaren Arbeitsfähigkeit von 80 % in einer angepassten wechselbelastenden Tätigkeit auszugehen ist. Nach diesen ärztlichen Angaben steht dem Beschwerdeführer ein relativ weites Spektrum verrichtbarer Arbeiten offen, so dass für die IV-Stelle bereits insoweit kein Anlass für weitere Abklärungen beruflicher Art bestand. Hinzu kommt, dass eine nähere Spezifizierung der Verweisungstätigkeiten (Ermittlung eines individuelleren Profils des Leistungsvermögens und der sich daraus ergebenden Einsatzmöglichkeiten) mit überwiegender Wahrscheinlichkeit an der Selbstlimitierung des Versicherten gescheitert wäre, hat sich doch der Versicherte gegenüber der IV-Stelle wiederholt als "nicht erwerbsfähig" bezeichnet (vgl. dazu Schlussbericht der Abteilung Berufliche Eingliederung der IV-Stelle 4. Januar 2006) und wird auch in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vorgebracht, dass die Schmerzen dem Beschwerdeführer ein Arbeiten praktisch verunmöglichten. Dass die Verwaltung bei dieser Sachlage von einer Ermittlung des Leistungsprofils in einer beruflichen Abklärungsstelle abgesehen hat, ist nicht zu beanstanden.