Citation: 2C_536/2020 E. 3.1

3.1. Im vorliegenden Fall ist unbestritten, dass die D.________ als eine der Beschwerdeführerin nahestehende Person zu betrachten ist, weil die Beschwerdeführerin direkt und die D.________ bis zur Kapitalerhöhung im Jahr 2013 indirekt ausschliesslich vom Ehepaar B.________ gehalten wurden. Anlässlich der Kapitalerhöhung der D.________ im Jahr 2013 erfolgte bei dieser eine Umwandlung von Fremd- in Eigenkapital, indem eine Forderung der Beschwerdeführerin gegen die D.________ von Fr. 2'071'216.-- gegen die Einräumung der Beteiligung von 88,16 % an der Schuldnergesellschaft in diese eingebracht wurde und als Folge davon die Forderung erlosch bzw. eine Liberierung durch Wandlung erfolgte. Die Beschwerdeführerin aktivierte die Beteiligung per Ende 2013 mit einem dem Betrag der eingebrachten Forderung entsprechenden Beteiligungsbuchwert. Handelsrechtlich durfte die Beschwerdeführerin die Beteiligung bei ihrem Erwerb, da eine Transaktion unter nahestehenden Personen bzw. verbundenen Unternehmen vorlag, höchstens zum Verkehrswert bewerten bzw. verbuchen. Wäre die Beteiligung per Ende 2013 bei der Beschwerdeführerin mit der Aktivierung zum Betrag von Fr. 2'071'216.-- offensichtlich sowie im Umfang von mindestens Fr. 500'000.-- über dem Verkehrswert nach Drittvergleichsgrundsätzen verbucht worden, wäre folglich entsprechend dem hiervor Ausgeführten in der Steuerperiode 2014 eine steuerliche Gewinnberichtigung vorzunehmen und die Wertberichtigung von Fr. 500'000.-- in dieser Steuerperiode steuerlich nicht zu anerkennen (vgl. E. 2.2).