Citation: 2C_738/2022 E. 1

Gegen den Widerruf der Niederlassungsbewilligung kann mit der Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht gelangt werden, weil grundsätzlich ein Anspruch auf deren Fortdauern besteht (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG e contrario; BGE 135 II 1 E. 1.2.1; Urteil 2C_998/2020 vom 3. Juni 2021 E. 1.1). Da auch die übrigen Prozessvoraussetzungen erfüllt sind (vgl. Art. 42, Art. 82 lit. a i.V.m. Art. 86 Abs. 1 lit. d, Art. 89 Abs. 1, Art. 90 und Art. 100 Abs. 1 BGG), ist die Beschwerde unter folgenden Vorbehalten an die Hand zu nehmen: Nicht einzutreten ist auf das Begehren, es sei festzustellen, dass der Widerruf der Niederlassungsbewilligung zu Unrecht erfolgt sei; es besteht hieran kein Interesse, da das Leistungsbegehren auf Aufhebung des vorinstanzlichen Urteils zulässig ist (vgl. zum Verhältnis zwischen Feststellungs- und Leistungsbegehren BGE 141 II 113 E. 1.7). Ebenfalls nicht einzutreten ist auf das Begehren, die Beschwerdegegnerin sei anzuweisen, die Kontrollfrist der Niederlassungsbewilligung zu verlängern; der Antrag geht über den Streitgegenstand hinaus. Vor Bundesgericht kann dieser nur eingeschränkt, nicht aber ausgeweitet oder geändert werden (Art. 99 Abs. 2 BGG; BGE 136 V 362 E. 3.4.2).