Citation: U 222/01 03.09.2002 E. A

Der 1951 geborene S.________ war bei der Firma U.________ AG als Angestellter im Betriebsunterhalt tätig und damit bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen Unfälle versichert. Am 6. Juni 1994 erlitt er beim Anheben eines schweren Eisenbalkens eine Distorsion des linken Ellbogens. Die SUVA erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung und Taggeld). Am 16. September 1994 erfolgte im Spital A.________ eine Arthroskopie des linken Ellbogengelenks sowie eine Arthrotomie radiohumeral. Am 29. November 1995 wurde in der Klinik Y.________ eine Radiusköpfchenresektion links durchgeführt. Am 26. Februar 1996 nahm der Versicherte seine Arbeit als Mechaniker zu 100 % wieder auf. Am 25. April 1996 kündigte die Firma U.________ AG das Arbeitsverhältnis mit dem Versicherten wegen schwieriger Wirtschaftslage und Restrukturierungsmassnahmen per 31. Juli 1996. Am 6. Juni 1997 meldete die Arbeitslosenkasse Glarus einen Rückfall betreffend den linken Ellbogen. Mit unangefochten in Rechtskraft erwachsener Verfügung vom 1. April 1998 lehnte die IV−Stelle Glarus das Rentenbegehren des Versicherten ab, da ihm körperlich leichte Hilfsarbeit vollzeitlich zumutbar sei und der Invaliditätsgrad lediglich 21 % betrage. Mit Verfügung vom 5. November 1998 sprach die IV−Stelle dem Versicherten in der Zeit vom 2. November 1998 bis 29. Januar 1999 ein Arbeitstraining als Umschulungsmassnahme in der Geschützten Werkstatt W.________ zu. Mit weiterer Verfügung vom 8. November 1999 verneinte die IV-Stelle einen Rentenanspruch, da sich der Invaliditätsgrad seit der Verfügung vom 1. April 1998 nicht verändert habe; diese Sache ist Gegenstand des beim Eidgenössischen Versicherungsgericht hängigen Verfahrens I 396/01. Nach Beizug verschiedener Arztberichte sprach die SUVA dem Versicherten für den Unfall vom 6. Juni 1994 ab 1. Februar 1999 eine Invalidenrente aufgrund einer Erwerbsunfähigkeit von 15 % zu und verneinte den Anspruch auf eine Integritätsentschädigung (Verfügung vom 16. August 1999). Die gegen diese Verfügung erhobene Einsprache wies sie mit Entscheid vom 10. März 2000 ab.