Citation: 8C_359/2022 E. 5.4.3

5.4.3. Der Beschwerdeführer kritisiert weiter die Beweiswürdigung der Vorinstanz in Bezug auf das rheumatologische Teilgutachten, ohne jedoch darzutun, inwiefern diese den rechtserheblichen Sachverhalt offensichtlich unrichtig oder anderweitig unter Verletzung von Bundesrecht festgestellt haben soll. Zum Vorwurf, die rheumatologische Gutachterin habe nicht dargelegt, weshalb der Beschwerdeführer trotz der Durchblutungsstörungen am linken Bein mit einer maximal möglichen Gehstrecke von 200 Metern vollständig arbeitsfähig sei, stellte die Vorinstanz willkürfrei fest, dass die Durchblutungsstörungen durch die internistische Gutachterin gewürdigt worden seien. Die Rheumatologin gelangte ihrerseits zum Schluss, dass sich am Bewegungsapparat nur beginnende degenerative Veränderungen objektivieren liessen, weshalb sie die Arbeitsfähigkeit nicht als eingeschränkt erachtete. Die behauptete Limitierung der Gehstrecke auf 200 Meter wurde gutachterlich nicht objektiviert. Vielmehr strich die internistische Gutachterin die Wichtigkeit einer körperlichen Aktivität (nebst weiteren Massnahmen) zur Minimierung des Risikos für weitere Schlaganfälle oder weitere relevante Gefässverengungen heraus. Im Rahmen der interdisziplinären Gesamtbeurteilung wurde betont, dass eine starke Krankheitsidentifikation und -überzeugung vorliege, die die eigentlich notwendige körperliche Betätigung beeinträchtige. Der Beschwerdeführer habe zudem angegeben, dass noch eine relevante Claudicatio vorliege, weshalb aus Patientensicht die körperliche Steigerung durch Training nicht möglich sei. Wenn die Gutachter in ihrer gesamthaften Würdigung von einer somatischerseits nicht eingeschränkten Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten, leichten bis mittelschweren Tätigkeit ohne Gefahrenpotential ausgingen, durfte die Vorinstanz in beweisrechtlicher Hinsicht darauf abstellen. Ihre Feststellung, das umschriebene Anforderungsprofil umfasse offensichtlich auch wechselbelastende Tätigkeiten, ist nach dem soeben Dargelegten nicht willkürlich und besitzt überdies keinen Einfluss auf die Invaliditätsbemessung.