Citation: U 442/00 06.02.2001 E. 3

3.- Das kantonale Gericht ist nach eingehender Würdigung aller ärztlichen Berichte in den Akten zum Ergebnis gelangt, aus medizinischer Sicht sei ein natürlicher Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und der geistigen Störung kaum herzustellen. Dies sei indessen nicht ausschlaggebend, da es am Erfordernis der Adäquanz allfälliger natürlich kausaler psychischer Unfallfolgen fehle. Vielmehr stelle das seelische Leiden eine eigene vom Unfall vom 13. Juli 1981 losgelöste Erkrankung dar, die rein zufällig nach jenem Vorfall zu Tage getreten sei. Der Vorinstanz, auf deren Argumentation im Einzelnen verwiesen wird, ist beizupflichten. Dabei kann offen bleiben, ob die Rechtsprechung zur Adäquanz natürlich kausaler psychischer Unfallfolgen auch bei (endogenen) Psychosen, wie der hebephrenen Schizophrenie (Pschyrembel, 258. Aufl., S. 639, 1315 f. und 1419 sowie Rolf Baer, Psychiatrie für Juristen, München/Stuttgart 1988, S. 11 ff. und 23 ff.) anwendbar ist, und bejahendenfalls, ob Arbeitsunfähigkeit aufgrund einer solchen Krankheit als physisch bedingt im Sinne von BGE 115 V 140 Erw. 6c/aa am Ende zu gelten hat, wie die Vorinstanz anzunehmen scheint. Entgegen den Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde trifft nicht zu, dass das kantonale Gericht einseitig auf das Gutachten des Dr. med. W.________, Leitender Arzt Klinik für Neurologie Spital X.________, vom 11. August 1995 abgestellt hat. Im Gegenteil hat es insbesondere auch die ärztlichen Berichte über die neuro-psychiatrische Behandlung des Beschwerdeführers in seinem Heimatland in die Würdigung miteinbezogen, ihnen aber zumal mit Blick auf die übereinstimmende Diagnose zu Recht keine entscheidende Bedeutung beigemessen. Nach dem Gesagten ist der angefochtene Entscheid rechtens.