Citation: 1C_386/2012 E. 5.7

5.7. Ist das hier streitgegenständliche Bauprojekt nicht mit nachteiligen Wirkungen auf das BLN-Objekt verbunden, in dem es erstellt werden soll, verstösst die erteilte Baubewilligung nicht gegen das NHG sowie gegen Art. 24 RPG. Dass die rechtliche Ausgangslage anders sein könnte und für entsprechende Baubewilligungen zusätzliche Voraussetzungen erfüllt sein müssten, wenn eventuell in einer späteren Phase weitere Teile des ursprünglichen Gesamtprojekts realisiert werden sollten, ist hier nicht von Belang, sondern wird gegebenenfalls dannzumal zu berücksichtigen sein. Die Beschwerdegegner dürfen allerdings nicht damit rechnen, aus der Bewilligung der Schaukäserei Erleichterungen bei der Bewilligung weiterer Projektteile ableiten zu können. Überdies werden Kanton und Gemeinde bei einer allfälligen Erweiterung der Sport- und Freizeitzone, wie das offenbar im Rahmen der Revision des Touristischen Feinkonzepts erwogen wird, die dafür geltenden Rechtsvorgaben (vgl. etwa BGE 136 II 204 E. 7 S. 2011 f.) zu beachten haben.