Citation: 6B_212/2015 E. 1.4

1.4. Die Vorinstanz stützt ihre Sachverhaltsfeststellung auf die Akten sowie die darin enthaltenen Videoaufzeichnungen. Ihre Ausführungen zum Geschehensablauf sind detailliert und schlüssig. Die Feststellungen bezüglich der gefahrenen Geschwindigkeiten und Abstände sind ausreichend konkret, um die Verletzung der Abstandsvorschriften beurteilen zu können. Jedenfalls erscheinen sie nicht als geradezu unhaltbar. Unter diesen Umständen war der Beizug eines Sachverständigen zur Feststellung des Sachverhalts (vgl. Art. 182 StPO) nicht erforderlich. Der Beschwerdeführer legt im Übrigen nicht dar, er habe bereits im vorinstanzlichen Verfahren die Einholung eines forensischen Gutachtens beantragt. Damit ist auch nicht ersichtlich, inwiefern sein rechtliches Gehör verletzt sein soll.