Citation: 5A_633/2024 E. 7.2

7.2. Der Beschwerdeführer erachtet die Behauptung, er könne nicht mit Geld umgehen, als unbelegt und falsch. Zwar sei es in der Vergangenheit im Zusammenhang mit den Sozialversicherungsrenten aufgrund von Fehlern bzw. nicht bekannten Zahlungsverbindungen zu kurzfristigen Liquiditätsengpässen gekommen. Er, der Beschwerdeführer, könne seine Angelegenheiten im Sinne des Gesetzes aber selbst besorgen. Eine umfassende Vermögensverwaltung über sämtliche Einkommens- und Vermögenswerte sei nicht notwendig. Unbesehen um deren genaue Begründung bestreitet der Beschwerdeführer damit die Feststellung der Vorinstanz nicht, es sei in der Vergangenheit zu finanziellen Schwierigkeiten gekommen. Jedoch ist er mit dem aus dieser Feststellung gezogenen Schluss nicht einverstanden, er könne seine Angelegenheiten nicht selbst besorgen, weshalb eine umfassende Beistandschaft in seinem wohlverstandenen Interesse liege. Angesprochen sind damit einerseits Fragen der Beweiswürdigung und damit der Feststellung des Sachverhalts und andrerseits die Rechtsfrage danach, ob damit die Voraussetzungen einer Beistandschaft erfüllt sind (vgl. Urteil 5A_157/2009 vom 10. Juni 2009 E. 3.3). Wiederum legt der Beschwerdeführer indes ohne weitere Auseinandersetzung mit dem angefochtenen Entscheid seine eigene Sicht der Dinge dar. Insbesondere äussert er sich nicht zu der festgestellten mangelhaften Krankheitseinsicht und der erheblichen Belastung der Angehörigen und den daraus gezogenen Schlüssen. Damit erhebt der Beschwerdeführer nicht die notwendigen Rügen, damit das Bundesgericht insoweit vom vorinstanzlichen Entscheid abweichen könnte (vgl. vorne E. 2).