Citation: 5A_474/2013 E. 5.2

5.2. Nicht zu hören ist der Beschwerdeführer mit seinem apodiktischen Einwand, der Eintritt des Pensionsalters der Beschwerdegegnerin mit entsprechender Einkommenseinbusse stelle keinen ehebedingten Nachteil dar, den er "im Rahmen des Unterhaltsrechtes" auszugleichen hätte. War die Ehe - wie hier - lebensprägend, so hat der Ehegatte, der für seinen Bedarf nicht selbst aufkommen kann, auch über sein eigenes Pensionsalter hinaus grundsätzlich Anspruch darauf, den während des Zusammenlebens gelebten Standard weiterführen oder - im Sinne der vorstehenden Erwägung (E. 5.1) - zumindest auf gleichem Niveau leben zu können wie der unterhaltsverpflichtete Ehegatte (s. Urteil 5A_249/2007 vom 12. März 2008 E. 8.1).