Citation: 6B_4/2019 E. 4.1

4.1. Der Beschwerdeführer wendet sich gegen die vorinstanzliche Kostenauflage für den Vorwurf der mehrfachen üblen Nachrede im Umfang von 20% der gesamten Verfahrenskosten. In diesem Punkt stellt er zwar keinen formellen Antrag, aus der Begründung seiner Beschwerde ergibt sich jedoch, dass seines Erachtens sämtliche Kosten dem Staat aufzuerlegen seien. Er rügt eine Verletzung von Art. 9 BV und Art. 6 EMRK. Ferner setze die Kostenauflage voraus, dass die ehrverletzende Behauptung objektiv unwahr sei, was von der Anklagebehörde nie untersucht worden sei.