Citation: 1C_322/2019 E. 2.2

2.2. Der Beschwerdeführer macht dagegen geltend, die kantonale Abfall- und Richtplanung müsse aufgrund des im Kanton herrschenden "Deponienotstands" überprüft werden. Dieser rechtfertige es, auch in der Deponie B.________ nachträglich zusätzliches Schüttvolumen zu bewilligen, wie dies auch in der Deponie E.________ in Heiden geschehen sei. In diesem Zusammenhang sei zu berücksichtigen, dass die bundesgerichtliche Rechtsprechung zwei Stufen der Prüfung unterscheide. Bei der Frage, ob überhaupt eine Überprüfung der Grundordnung geboten sei, genüge es bereits, wenn eine Anpassung der Zonenplanung im fraglichen Gebiet in Betracht falle und die entgegenstehenden Interessen der Rechtssicherheit und des Vertrauens in die Planbeständigkeit nicht so gewichtig seien, dass eine Plananpassung von vornherein ausscheide (BGE 140 II 25 E. 3.2 mit Hinweisen). Dies habe das Obergericht verkannt.