Citation: 5D_198/2019 E. 2.3.3

2.3.3. Davon zu unterscheiden ist die inhaltliche Tragweite des strittigen Dispositivs. Der Beschwerdeführer ist der Ansicht, dass mit der gewählten Formulierung die Mutter als Inhaberin der elterlichen Obhut hinsichtlich des Kinderunterhaltes abgesichert werde und die Beiträge darum an sie zu entrichten seien. Erst wenn die Tochter nach Erreichen der Volljährigkeit aus dem Haushalt der Mutter ausziehen werde, sollte sie einen eigenen Anspruch auf Unterhalt geltend machen können. Mit diesem Vorbringen nimmt der Beschwerdeführer nicht Stellung zum vorinstanzlichen Standpunkt, dass es sich beim strittigen Dispositiv um eine gerichtsübliche Formulierung handle. Ebenso wenig nimmt er Stellung zum Aufbau des Dispositivs, woraus die Vorinstanz ableitet, dass anhand der Festlegung der Zahlungsstelle nicht auf die Dauer der Unterhaltspflicht geschlossen werden könne. Mit der blossen Schilderung seiner Sichtweise genügt der Beschwerdeführer auch hier seiner Begründungspflicht nicht, womit auf diese Willkürrüge nicht einzugehen ist.