Citation: 5A_531/2023 E. 6

Der Beschwerdeführer erhebt zu den beweiswürdigenden obergerichtlichen Sachverhaltsfeststellungen (dazu E. 4 und 5) wie gesagt keine Willkürrügen und selbst seine appellatorischen Ausführungen beziehen sich nicht im eigentlichen Sinn auf die obergerichtliche Würdigung seiner unbelegten Behauptungen, sondern sie bestehen in einer Wiederholung der vor Obergericht gemachten Vorbringen und dem abstrakten Vorwurf, das klare und deutliche Beweismaterial sei von den Oberrichtern auf die leichte Schulter genommen worden. Sodann werden auch neue - oder jedenfalls im angefochtenen Entscheid nicht festgestellte, was aber zu rügen wäre - Sachverhaltsbehauptungen erhoben, die gemäss Art. 99 Abs. 1 BGG von vornherein unzulässig sind und abgesehen davon ebenfalls appellatorisch vorgetragen werden (die Mutter misshandle das Kind und habe es bereits als Baby mehrmals zu Boden fallen lassen; ihr Vater sei als Vergewaltiger von minderjährigen Kindern vorbestraft gewesen und jetzt verstorben; sie und ihre beiden Schwestern seien drogenabhängig und wegen Raub bzw. Drogenhandel bzw. Waffenbesitz mehrmals verhaftet worden; sie sei total verantwortungslos und prostituiere sich im Haus; vor der Haustür werde mit Drogen gehandelt; sie sei Analphabetin und wohne in einem Hinterhof in einer fensterlosen Wohnung mit kleinen Räumen; er habe seine Tochter aufgrund all dieser Gefahren sowie zu seiner eigenen Sicherheit in die Schweiz bringen müssen; der Kindesvertreter habe die Lage in Brasilien verschönert, wo er doch die Interessen des Kindes vertreten müsste). Die rein appellatorischen und teils auch neuen Sachverhaltsbehauptung können nach dem Gesagten nicht gehört werden. Folglich ist den nachfolgenden rechtlichen Erwägungen der vom Obergericht festgestellte und für das Bundesgericht gemäss Art. 105 Abs. 1 BGG verbindliche Sachverhalt zugrunde zu legen.