Citation: 9C_456/2014 E. 3.3.2

3.3.2. Damit hat die Vorinstanz die verbleibende Aktivitätsdauer von rund drei Jahren, die fehlende Ausbildung und die gesundheitliche Situation berücksichtigt. In Bezug auf das letztgenannte Kriterium ändert nichts, dass das Gericht sowohl die Anforderungen an die Arbeitsposition als auch den Pausenbedarf erwähnt hat und dass die MEDAS-Gutachter aus den attestierten psychischen Beeinträchtigungen, unter Vorbehalt eines geeigneten Arbeitsumfeldes, nicht auf eine weitere Einschränkung der Arbeitsfähigkeit schlossen. Sodann ist im hier interessierenden Zusammenhang, anders als die IV-Stelle anzunehmen scheint, nicht zwingend ein unrealistisches Entgegenkommen des Arbeitgebers erforderlich. Zusätzlich zu beachten ist indessen die seit 1999 andauernde Abstinenz vom Arbeitsmarkt sowie der damit verbundene Umstellungs- und Einarbeitungsaufwand (vgl. Urteil 9C_52/2014 vom 28. Mai 2014 E. 3.1.3). In Gesamtwürdigung der individuellen Gegebenheiten hat das kantonale Gericht zu Recht angenommen, dass die Arbeitskraft der Versicherten auch auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt realistischerweise nicht (mehr) nachgefragt wird. Die Beschwerde ist unbegründet.