Citation: 1P.651/2000 22.02.2001 E. 1

1.- a) Die Beschwerdegegnerinnen machen geltend, das Rechtsbegehren des Beschwerdeführers sei ungenau, denn nach seiner Begründung seien nur Teile des Urteils von der Beschwerde betroffen. Der Beschwerdeführer wendet sich mit seiner Beschwerde nicht gegen den Schuldspruch wegen vollendeten Versuchs der vorsätzlichen Tötung. Hingegen rügt er, seine Verurteilung wegen der Sexualdelikte verletze den Grundsatz "in dubio pro reo". Die staatsrechtliche Beschwerde richtet sich daher materiell nicht gegen das gesamte Urteil des Kantonsgerichts. Selbst bei einer vollständigen Gutheissung der Beschwerde würden die Urteilsziffern 4 (Einziehung des Messers, mit welchem der Tötungsversuch begangen worden ist) und 5 (Genugtuung für das Opfer des Tötungsversuchs) unverändert bestehen bleiben. Beiden Urteilsziffern kommt im Verhältnis zu den Ziffern 1, 2 und 3 (Schuldspruch und Strafmass) aber nur untergeordnete Bedeutung zu, und aus der Begründung der Beschwerde geht eindeutig hervor, in welchem Umfang das Urteil des Kantonsgerichts angefochten wird. Die vom Anwalt des Beschwerdeführers eingereichte Beschwerdeschrift erfüllt daher die Anforderungen von Art. 90 Abs. 1 lit. a OG. Auf die staatsrechtliche Beschwerde ist soweit einzutreten. b) Nicht einzutreten ist hingegen auf die vom Beschwerdeführer selbst verfassten Eingaben, da ihnen die nach Art. 90 Abs. 1 lit. b OG erforderlichen Begründungen fehlen. Der Beschwerdeführer erleidet in dieser Hinsicht allerdings keinen Nachteil, da sein Anwalt innerhalb der Beschwerdefrist eine ausführlich begründete Beschwerde eingereicht hat.