Citation: 2D_33/2020 E. 1.3

1.3. Dagegen gelangte der Steuerpflichtige an das Spezialverwaltungsgericht des Kantons Aargau, Abteilung Steuern. In seinem Rekurs legte er dar, er sei über fünfzig Jahre alt, AVIG-rechtlich ausgesteuert und von der Sozialhilfe abhängig. Weiter führt er aus, er habe sich erfolglos um die Vorauszahlung der Grundstückgewinnsteuer bemüht. Die Gemeinde habe ihm weder eine Steuererklärung ausgehändigt noch eine vorzeitige Rechnung erstellt. Das Spezialverwaltungsgericht wies den Rekurs mit Entscheid 3-RB.2020.2 vom 29. Juni 2020 ab. Es erwog, der Steuerpflichtige habe darum gewusst, dass der erzielte Grundstückgewinn zur Besteuerung gelangen werde. Auch unter Berücksichtigung der Nachzahlung von Fr. 25'000.-- an die Tochter und der Rückzahlung der Sozialhilfeleistungen von Fr. 33'817.-- wäre es dem Steuerpflichtigen, so das Spezialverwaltungsgericht, möglich gewesen, die Grundstückgewinnsteuer zu begleichen, zumal er hierzu verpflichtet gewesen sei. Der Erlass falle daher, unabhängig von den zurzeit herrschenden finanziellen Verhältnissen, ausser Betracht.