Citation: 4A_447/2018 E. 7.1.3

7.1.3. 7.1.3.1. Die Beschwerdeführerinnen rügen, die Vorinstanz habe die von ihnen bereits in der Replik vorgebrachten Argumente und Beweismittel völlig unberücksichtigt gelassen. 7.1.3.2. Das Bundesgericht wies bereits im Rückweisungsentscheid daraufhin, die Parteien hätten zur Natur der Zahlung und ihrem Hintergrund Behauptungen aufgestellt und Beweismittel angerufen (zit. 4A_125/2017 E. 7.3, nicht publ. in: BGE 143 III 545). Mit diesen Behauptungen und Beweismitteln setzt sich die Vorinstanz nicht auseinander. Die Beschwerdeführerinnen haben namentlich geltend gemacht, die Rechnung vom 23. März 2011 (act. 11/21) sei unter dem Titel "gestörter Bauablauf" fakturiert worden. Die Rechnung sei als normale Rechnung gestellt worden und Proteste durch die Beschwerdegegnerin seien nicht erfolgt. Die Argumente der Beschwerdegegnerin, sie habe die Rechnung "einzig aus Kulanz" bzw. "ohne Präjudiz" bezahlt, seien unzutreffend und weder in der Zahlungsanweisung (act. 11/20) noch im Mailverkehr (act. 11/22) belegt. Die Vorinstanz beschränkt sich in ihren Ausführungen auf das Schreiben vom 6. April 2011 von F.________ (act. 11/5). Aus der Begründung der Vorinstanz ist nicht ersichtlich, ob sie sich mit den Behauptungen und Beweismitteln der Beschwerdeführerinnen überhaupt auseinandergesetzt hat, erst recht nicht wie sie diese gewürdigt hat. Damit fehlt es bereits an einer ausreichenden Begründung, welche den Beschwerdeführerinnen eine sachgerechte Anfechtung ermöglichen würde (vgl. BGE 134 I 83 E. 4.1 S. 88 mit Hinweisen). Jedenfalls wäre es willkürlich - ohne jegliche (antizipierte) Würdigung der übrigen Beweise - einzig auf das Schreiben von F.________ (act. 11/5) abzustellen (vgl. BGE 118 Ia 28 E. 1b S. 30 mit Hinweisen).