Citation: U 418/04 10.08.2005 E. 3

In der Vernehmlassung zur Verwaltungsgerichtsbeschwerde zieht die Beschwerdegegnerin den Unfallnachweis in Zweifel und rügt, dass sich das kantonale Gericht damit nicht näher auseinander gesetzt habe. Dieser Einwand ist unbegründet. Im angefochtenen Entscheid wird auch diese Frage geprüft und erwogen, dass kein Anlass bestehe, von der Annahme im Gutachten des Dr. med. M.________ (vom 10. September 2002) abzugehen, wonach eine Borrelien-Infektion stattgefunden habe. Davon ist auch der Unfallversicherer ausgegangen, hat er doch seine Leistungspflicht in Zusammenhang mit dem gemeldeten Unfallereignis vom 15. Juni 1995 anerkannt und während längerer Zeit Leistungen erbracht. Es sind keine stichhaltigen Gründe ersichtlich, welche zu einer anderen Beurteilung Anlass zu geben vermöchten. Zu prüfen ist daher lediglich, ob die nach Einstellung der Leistungen per Ende 1997 im Oktober 2001 neu gemeldeten Beschwerden mit der erforderlichen überwiegenden Wahrscheinlichkeit Folge der Borrelien-Infektion sind.