Citation: 2C_517/2007 15.08.2008 E. A

Am 31. März 2005 stellten die R.________ AG und die S.________ AG als Baukonsortium "A.________" bei der Gemeinde Niederrohrdorf ein Baugesuch für eine Wohnüberbauung mit sechs Mehrfamilienhäusern und einer Tiefgarage. Mit Teilverfügung vom 8. September 2005 stimmte das Departement Bau, Verkehr und Umwelt des Kantons Aargau (BVU; im Folgenden auch: Baudepartement), Koordinationsstelle Baugesuche, dem Bauvorhaben unter Auflagen zu. Der Gemeinderat Niederrohrdorf erteilte die Baubewilligung am 23. Januar 2006 unter Auflagen und wies die Einsprachen ab. Mit Gebührenverfügung vom 8. September 2005 eröffnete das Baudepartement der R.________ AG und der S.________ AG: "Die Gebühr für die kantonale Beurteilung des Gesuchs setzt sich wie folgt zusammen: Behandlungsgebühr1, reduziert um 25 % Fr. 15'000.-- Unkostenpauschale2 (Porti, Telefonspesen und Kopien) Fr. 0.-- Total Fr. 15'000.-- Zahlungsfrist: 30 Tage netto nach Rechtskraft dieser Gebührenverfügung. 1Verordnung über die vom Departement Bau, Verkehr und Umwelt für Entscheide über Baugesuche zu erhebenden Gebühren vom 17. August 1994 mit Änderungen zuletzt vom 5. November 2003. 2Verordnung über die Kanzleigebühren vom 14. Oktober 1991"