Citation: 5A_624/2017 E. 4.6

4.6. Sinngemäss macht der Beschwerdeführer geltend, der Beschwerdegegnerin sei eine Ausdehnung der Erwerbstätigkeit trotz ihres Alters zumutbar, da sie die Ehe mit dem Beschwerdeführer mit 53 Jahren geschlossen habe, womit es sich bei der Ehe der Parteien um eine Altersehe handle. Eine solche liegt vor, wenn die Eheschliessenden am Ende ihres Erwerbslebens stehen oder bereits pensioniert sind (SCHWENZER/BÜCHLER, in: FamKomm Scheidung, 3. Aufl. 2017, N. 61 zu Art. 125 ZGB; s.a. Urteil 5C.49/2005 vom 23. Juni 2005 E. 2.2 und E. 2.4). Warum die Vorinstanz zwingend von einer Altersehe hätte ausgehen müssen, wo doch die Beschwerdegegnerin elf und der Beschwerdeführer vierzehn Jahre vor Erreichen des Pensionsalters die Ehe eingingen, tut der Beschwerdeführer nicht dar. Seine Rüge ist auch hier unbegründet.