Citation: 8C_884/2014 E. 4

Es steht fest, dass die Beschwerdegegnerin den Beschwerdeführer bereits am 13. März 2013 aufgefordert hatte, medizinische Berichte zur Plausibilisierung seiner geltend gemachten Berufskrankheit einzureichen. Am 29. April 2013 hat sie ihm mit Verweis auf die Folgen bei Nichteinreichung der notwendigen Dokumente eine Frist von über einem Monat zum Nachholen des Versäumten eingeräumt, um schliesslich drei Monate nach seiner Meldung einer Berufskrankheit die Nichteintretensverfügung zu erlassen. Die Vorinstanz gelangte zudem zum Schluss, selbst im Rahmen des zweiten Einspracheverfahrens, womit spätestens der von der SUVA begangene Fehler, eine nicht vorliegende Anwaltsvollmacht zu monieren und den Versicherten direkt anzuschreiben, geheilt gewesen sei, seien keine für die Beurteilung der geltend gemachten Berufskrankheit notwendigen medizinischen Akten eingereicht worden. Die anfängliche Missachtung des Mandatsverhältnisses ändere am korrekt durchgeführten Mahn- und Bedenkzeitverfahren nichts.