Citation: 4P.338/2005 22.03.2006 E. D

Die Beschwerdeführerin hat gegen das Urteil des Kantonsgerichts von Graubünden sowohl staatsrechtliche Beschwerde wie auch eidgenössische Berufung eingereicht. In der staatsrechtlichen Beschwerde beantragt sie die Aufhebung des angefochtenen Urteils. Die Beschwerdeführerin rügt eine Verletzung des Willkürverbots (Art. 9 BV) und eine Verweigerung des rechtlichen Gehörs (Art. 29 Abs. 2 BV). Sie beanstandet in weitschweifigen Ausführungen die Beweiswürdigung betreffend die Vereinbarung über Retrozessionen und Finder's Fees, rügt eine willkürliche Anwendung von kantonalem Recht und Bundesrecht, eine willkürliche Beweiswürdigung in Bezug auf die Vereinbarung über die Höhe des Honorars sowie auf die Üblichkeit; schliesslich rügt sie eine willkürliche Gutheissung der Widerklage.