Citation: 1C_247/2020 E. 4.1

4.1. Im Wesentlichen hat die Vorinstanz ausgeführt, gestützt auf das vom Beschwerdeführer eingeholte landwirtschaftliche Gutachten vom 26. April 2019 "zur Notwendigkeit des Sommerschafstalles" des Landwirtschaftlichen Zentrums St. Gallen (LZSG) ergebe sich, dass der Beschwerdeführer seine Schafe (Schafherde von rund 30 Tieren) von Frühjahr bis Herbst nur während einzelner Wochen im Gebiet des geplanten Sommerstalls unterbringe. Bereits aufgrund dieser sporadischen Nutzung sei es wenig überzeugend, dass ein Landwirt von sich aus Fr. 25'000.-- in den Umbau einer bestehenden Scheune investieren würde, da diese hohen Investitionskosten in keinem vernünftigen Verhältnis zum beschränkten Nutzen stünden. Dies habe umso mehr zu gelten, weil sich die Kleinviehhaltung des Beschwerdeführers gemäss Gutachten des LZSG aus streng betriebswirtschaftlichen Überlegungen nicht lohne. Vielmehr stelle diese lediglich eine ideale Ergänzung seines einzelbetrieblichen Bewirtschaftungskonzepts (Mäh- und Weidesystem) dar. Die hohen Umbaukosten liessen sich somit aus wirtschaftlichen Überlegungen nicht mit einer vernünftigen Betriebsführung in Einklang bringen. Das Bauvorhaben lasse sich damit in finanzieller Hinsicht nur angesichts der bereits von der D.________ AG getätigten Investitionen nachvollziehen. Aus betrieblicher Sicht werde die Notwendigkeit des Weidestalls schliesslich vollends durch den Umstand widerlegt, dass der Beschwerdeführer als Eigentümer des benachbarten Grundstücks Nr. 2148 im Jahr 2010 den sich darauf befindlichen Weidestall (Vers.-Nr. 1035), der nur rund 140 Meter nördlich des streitgegenständlichen Weideunterstands liegt, an die D.________ AG verkauft habe, da er diesen jahrelang nicht mehr landwirtschaftlich genutzt habe.