Citation: 8C_680/2016 E. A

A.a. Das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern (heute: Kantonsgericht Luzern) hob die Verfügung der IV-Stelle Luzern vom 26. November 2009, mit der dem 1954 geborenen A.________ ab 1. November 2008 eine ganze und ab 1. Februar bis 30. April 2009 eine halbe Invalidenrente zugesprochen wurde, nach angedrohter reformatio in peius auf und stellte fest, dass der Versicherte mangels eines den Schwellenwert von 40 % erreichenden Invaliditätsgrades keinen Anspruch auf eine Invalidenrente hatte (Entscheid vom 23. Januar 2013). Die hiegegen eingereichte Beschwerde wies das Bundesgericht ab (Urteil 8C_145/2013 vom 1. Mai 2013). A.b. Die IV-Stelle nahm das Schreiben des Rechtsvertreters des Versicherten vom 16. April 2010 aufgrund der damit sowie der später eingereichten medizinischen Unterlagen - nach Erlass des bundesgerichtlichen Urteils 8C_145/2013 vom 1. Mai 2013 - als Neuanmeldungsgesuch entgegen. Sie holte unter anderem das auf orthopädischen, psychiatrischen, rheumatologischen, neurologischen und innermedizinischen Untersuchungen beruhende Gutachten der ZVMB GmbH, Medizinische Abklärungsstelle, Bern (nachfolgend: MEDAS), vom 23. Juni 2014 ein. Anlässlich der interdisziplinären Konsensbesprechung kamen die Sachverständigen zum Schluss, dass der Versicherte die zuletzt ausgeübten Berufe als Hauswart und Maurer auch künftig auf Dauer nicht werde ausüben können, für körperlich leichte und gelegentlich mittelschwere Arbeit, die bevorzugt aus wechselnder Ausgangslage verrichtet werden könnte, sei er hiegegen vollständig leistungsfähig. Mit Verfügung vom 22. Juni 2016 wies die IV-Stelle - nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren - das Neuanmeldungsgesuch des Versicherten ab; zur Begründung führte sie aus, nach wie vor bestehe kein Invaliditätsgrad, der einen Anspruch auf eine Invalidenrente zu begründen vermöge.