Citation: U 219/05 06.03.2006 E. 4

Bezüglich der vom Beschwerdeführer vorgebrachten konkreten Rügen ist folgendes zu bemerken: 4.1 Der Versicherte hat beim Unfall keinen Halskragen getragen. Vielmehr wurde ihm im Nachgang zum Unfall vom 1. Juni 2000 ein solcher verordnet (Bericht der Klinik X._______ vom 2. Juni 2000; vgl. auch Bericht des Dr. med. R.________ vom 5. Juli 2000 sowie Bericht der Klinik X.________ vom 9. August 2000). Etwas anderes lässt sich den Akten nicht entnehmen. Zudem hatte er gemäss dem von ihm unterzeichneten Protokoll vom 9. Juni 2000 vor dem Unfall keine Nacken-, Kopf- oder Schulterbeschwerden, sodass es nicht nachvollziehbar ist, weshalb ihm das Tragen eines Halskragens bereits vor dem Unfall vom 1. Juni 2000 verordnet worden wäre. 4.2 Die Berichte des Hausarztes, Dr. med. R.________, wurden von der Vorinstanz sehr wohl in ihre Beurteilung mit einbezogen. Abgesehen davon, dass sich Dr. med. R.________ - im Gegensatz zu anderen ärztlichen Berichten (vgl. etwa den Bericht der Klinik Y.________ vom 21. Dezember 2001 oder der Klinik Z.________ vom 14. März 2001) - nicht speziell mit den Folgen des Unfalles vom 1. Juni 2000, sondern stets mit dem gesamten Gesundheitszustand auseinandersetzt, ist zudem der Erfahrungstatsache Rechnung zu tragen, dass Hausärzte mitunter im Hinblick auf ihre Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen (BGE 125 V 353 Erw. 3b/cc mit Hinweisen). Demnach ist es nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz der Einschätzung des Hausarztes nicht tel quel gefolgt ist, sondern im Rahmen der übrigen Berichte zu einem anderen Schluss gekommen ist. 4.3 Auch kann der Vorinstanz kein Vorwurf gemacht werden, dass sie die vom Versicherten eingereichte Literatur nicht berücksichtigt hat, da es sich dabei um einzelne Lehrmeinungen, nicht aber um den gesicherten Stand der Wissenschaft handelt. 4.4 Entgegen der Ansicht des Versicherten hat die Vorinstanz fachliche Aussagen miteinbezogen, indem sie ihre Überlegungen, welche zum abweisenden Entscheid führten, auf bei den Akten befindlichen Berichten von Fachleuten (Fachärzte, A.________) abstützte. 4.5 Mit der Vorinstanz ist auch eine weitere Begutachtung durch die Klinik Z.________ abzulehnen, da der Gesundheitszustand für die zu beantwortenden Fragen im massgebenden Zeitpunkt genügend abgeklärt ist (antizipierte Beweiswürdigung; SVR 2001 IV Nr. 10 S. 28 Erw. 4b mit Hinweisen [Urteil S. vom 8. Februar 2000, I 362/99]).