Citation: 1C_203/2014 E. 4.1

4.1. Das Verwaltungsgericht führte aus, dass es sachlich gute und gerechtfertigte Gründe für die Beibehaltung der ursprünglichen Messweise gebe, insbesondere zur Erhaltung der angestrebten Kohärenz der in der Höhe gestaffelten Baukultur vom Quartierkern in die am Rande des Quartiers angesiedelten, kleineren Wohnbauten sowie mit allen übrigen Bauvorschriften. Dies gewährleiste die anvisierten Gestaltungsvorschriften bezüglich Grösse und Volumina der einzelnen Baukörper, vermeide eine Asymmetrie der Gebäudehöhen bei identischem Bezugsniveau und ermögliche die Einhaltung der ausgeschiedenen Baufenster und ziffernmässig festgelegten Bruttogeschossflächen. Hätten der Gesetzgeber und die Quartierplangenossen tatsächlich eine Vereinheitlichung der bisherigen Messregel für die Berechnung der Gebäudehöhen in die Praxis umsetzen wollen, so hätten sie diese Bestimmung nicht isoliert abändern dürfen. Vielmehr hätten sie in diesem Falle gleichzeitig weitere Anpassungen - wie z.B. bezüglich der Baufenster, der Baulinien usw. - vornehmen müssen.