Citation: I 874/05 09.05.2006 E. 5

Zu prüfen sind ferner die erwerblichen Auswirkungen der eingeschränkten Arbeitsfähigkeit. Dem für die Ermittlung des Invaliditätsgrades im erwerblichen Tätigkeitsanteil vorzunehmenden Einkommensvergleich sind, da der Zeitpunkt des potentiellen Rentenbeginns diesbezüglich relevant ist, die Einkommensverhältnisse des Jahres 2002 zu Grunde zu legen (vgl. Erw. 1.1 hievor). Bestehen Anhaltspunkte dafür, dass in der dem Rentenbeginn folgenden Zeit eine erhebliche Veränderung der hypothetischen Bezugsgrössen eingetreten ist, hat ein weiterer Einkommensvergleich zu erfolgen (BGE 129 V 222). 5.1 Bezüglich des Einkommens, das die Versicherte ohne gesundheitliche Beeinträchtigungen zu erzielen vermöchte (Valideneinkommen), ist grundsätzlich auf den Verdienst abzustellen, welchen sie im Jahr 2002 bei ihrer ehemaligen Arbeitgeberin, der Firma M.________, gemäss Bericht vom 24. Februar 2003 erzielt hat. Es ist, wie zuvor dargelegt, nicht erkennbar, dass die Beschwerdeführerin dieses Anstellungsverhältnis ohne Gesundheitsschaden nicht eingegangen wäre bzw. nicht weitergeführt hätte. Da es sich beim für 2002 ausgewiesenen Lohn von Fr. 25'500.- gemäss Arbeitgeberauskunft sodann nicht um ein zufolge der bereits damals bestehenden Krankheitsbeschwerden reduziertes Einkommen gehandelt hat, kann er dem Einkommensvergleich zu Grunde gelegt werden.