Citation: 8C_450/2010 04.10.2010 E. 3.4

3.4.1 Entgegen den Einwendungen in der Beschwerde liegt im vorinstanzlichen Abstellen auf die MEDAS-Gutachten (vom 16. Februar 2007 und 28. Januar 2009) sowie den RAD-Bericht (vom 14. Mai 2009) weder eine offensichtlich unrichtige Sachverhaltsfeststellung, noch eine willkürliche oder sonstwie fehlerhafte Beweiswürdigung (Art. 105 Abs. 2 BGG) vor. Zum einen genügt die in Ergänzung zum Gutachten vom 16. Februar 2007 erstellte Expertise vom 28. Januar 2009 den bundesrechtlichen Anforderungen an den Beweiswert ärztlicher Berichte und Gutachten (vgl. BGE 125 V 351 E. 3 S. 352 ff.). Nach den zutreffenden Darlegungen der Vorinstanz beruht sie namentlich auf einer umfassenden Beweisaufnahme, wobei sie sich einlässlich mit den medizinischen Vorakten auseinandergesetzt und die davon (in psychiatrischer Hinsicht) mit Bezug auf die Darlegungen des Dr. med. V.________ abweichenden Untersuchungsergebnisse und Schlussfolgerungen nachvollziehbar und einleuchtend begründet hat. Zum anderen hat das kantonale Gericht seinerseits ausführlich und sachbezogen die Gründe genannt, weshalb es dem interdisziplinären MEDAS-Gutachten vom 28. Januar 2009 ausschlaggebendes Gewicht beimass und dem Bericht des Dr. med. V.________ vom 3. März 2008 und seinen Stellungnahmen vom 22. März und 10. Juni 2009 (Diagnose: schwere posttraumatische Belastungsstörung) sowie dem im Rahmen des vorinstanzlichen Verfahrens eingereichten Bericht der Frau lic. psych. K.________, Fachpsychologin für Psychotherapie FSP, vom 26. November 2009 (Diagnosen: andauernde Persönlichkeitsänderung nach Extrembelastung ICD-10: F62.0 nach vorausgegangener posttraumatischer Belastungsstörung, ICD-10: F43.1; dissoziative Amnesie ICD-10: F44.0; nicht näher bezeichnete dissoziative Störung ICD-10: F44.9; nicht näher bezeichnete dissoziative Störungen NNBDS nach DSM-IV: 300.15) die Schlüssigkeit absprach. Damit hat es den bundesrechtlichen Grundsätzen der Beweiswürdigung (vgl. BGE 132 V 393 E. 4.1 S. 400) Genüge getan; unaufgelöste oder unauflösbare tatsächliche Widersprüche, welche das Beweisergebnis als willkürlich erscheinen liessen und zusätzlichen Abklärungsbedarf begründeten, sind - mit Blick auf die ausführlich begründeten Einschätzungen der MEDAS-Ärzte, aber auch angesichts der beweisrechtlich bedeutsamen, vorinstanzlich bei der Würdigung der Berichte des Dr. med. V.________ und der Frau lic. psych. K.________ zu Recht mitberücksichtigten Verschiedenheit von Behandlungs-/Therapieauftrag einerseits und Begutachtungsauftrag andererseits (vgl. BGE 124 I 170 E. 4 S. 175; s. auch I 701/05 vom 5. Januar 2007, E. 2 in fine, mit Hinweisen) - nicht ersichtlich. Insofern ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz hinsichtlich der psychisch begründeten Einschränkungen nicht auf ihre Berichte abgestellt hat, die sich im übrigen zur Arbeitsfähigkeit nicht äusserten. 3.4.2 Mit Blick auf die von der Beschwerdeführerin neu eingereichte Stellungnahme des Dr. med. V.________ vom 24. Mai 2010 und den Ausführungen des lic. phil. S.________, Psychologe FSP/VBP, (vom 23. Mai 2010) ist schliesslich festzuhalten, dass neue Tatsachen und Beweismittel nur soweit vorgebracht werden dürfen, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt, was von der beschwerdeführenden Partei näher darzulegen ist (Art. 99 Abs. 1 BGG; BGE 135 V 194; Urteil 8C_826/2008 vom 2. April 2009 E. 3). Dies ist hier nicht der Fall, weshalb diese neuen Beweismittel unzulässig sind (vgl. dazu auch Urteile 8C_514/2008 vom 31. März 2009 E. 3 und 8C_490/2009 vom 23. Oktober 2009 E. 4). 3.5 Nach dem Gesagten besteht mithin kein Anlass für eine Rückweisung der Streitsache zwecks Einholung eines psychiatrischen Obergutachtens zur Frage der Restarbeitsfähigkeit. Somit hält die vorinstanzliche Feststellung einer in zeitlicher Hinsicht vollen Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit als Sachbearbeiterin mit 20%-iger Leistungseinschränkung stand, da ein rentenrelevanter Einfluss einer PTBS auf das Leistungsvermögen nicht als erstellt gilt, was zur Bestätigung des vorinstanzlichen Entscheids führt.