Citation: I 536/03 20.09.2004 E. 3

3.1 Vorinstanz und Verwaltung stützten sich bei der Beurteilung des verbliebenen Leistungsvermögens in erster Linie auf das ZMB-Gutachten vom 13. März 2001, in welchem die vom Versicherten angegebenen Beschwerden als Ausdruck einer psychischen Fehlverarbeitung des Unfallereignisses vom 30. März 1998 eingestuft werden. Die Ärzte des ZMB gelangten zum Schluss, eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit resultiere aus der charakterneurotischen Problematik sowie aus der Entwicklung der psychosomatischen Krankheit und dem Aethylkonsum; aus diesen Gründen sei der Versicherte in seiner angestammten Tätigkeit als Schreiner wie auch in einer Verweisungstätigkeit zu 30 % arbeitsunfähig. Die Klinik der SUVA in C.________, wo eine mehrwöchige stationäre Abklärung erfolgt war, hatte schon in ihrem Austrittsbericht vom 3. August 1999 die baldige Realisierung einer 50 %igen Teilarbeitsfähigkeit in Aussicht gestellt. Der Versicherte macht demgegenüber in seiner Verwaltungsgerichtsbeschwerde unter Berufung auf die Schätzungen des Neuropsychologen lic. phil. R.________, des Hausarztes Dr. med. O.________ und des Dr. med. V.________ vom kantonsärztlichen Dienst M.________ eine Arbeitsunfähigkeit von 70 bis 75 % geltend. 3.2 Der Vorinstanz ist darin beizupflichten, dass der medizinische Sachverhalt unter Beizug verschiedener Experten der in Betracht fallenden Fachbereiche eingehend abgeklärt wurde. Die vorhandene Dokumentation der erhobenen Befunde und die dazu ärztlicherseits abgegebenen Stellungnahmen ermöglichen eine zuverlässige Beurteilung der gesundheitlichen Situation. Von weiteren Erhebungen wären insoweit kaum mehr neue Erkenntnisse zu erwarten, weshalb davon abzusehen ist. Im kantonalen Entscheid vom 18. Juni 2003 wird des Weitern dargelegt, dass die Expertise des ZMB vom 13. März 2001 die rechtsprechungsgemäss gestellten Anforderungen an ein beweistaugliches medizinisches Gutachten erfüllt. Von dieser Betrachtungsweise abzuweichen besteht für das Eidgenössische Versicherungsgericht auch unter Berücksichtigung der Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde des Versicherten kein Anlass. Die dort beantragte Anordnung weiterer, namentlich neuropsychologischer, neurologischer, psychiatrischer und ophthalmologischer Begutachtungen erübrigt sich, zumal in diese Gebiete fallende Untersuchungen bereits im Rahmen der polydisziplinären Abklärung im ZMB durchgeführt wurden. Diese haben zu hinreichend gesicherten und verwertbaren Ergebnissen geführt. 3.3 Vor diesem Hintergrund ist nicht zu beanstanden, dass Vorinstanz und Verwaltung von der im ZMB-Gutachten vom 13. März 2001 auf 30 % geschätzten Arbeitsunfähigkeit ausgingen. Was dagegen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde des Versicherten vorgebracht wird, vermag die auf umfassenden Abklärungen beruhende, einzelne medizinische Disziplinen übergreifende gesamthafte Einschätzung der Experten des ZMB nicht ernsthaft in Frage zu stellen. Dasselbe gilt hinsichtlich der abweichenden Auffassungen des den Versicherten seit Ende August 2000 in seiner Praxis behandelnden lic. phil. R.________, des Hausarztes Dr. med. O.________ und des Kantonsarztes Dr. med. V.________.