Citation: 6B_992/2022 E. 1.2

1.2. Die Vorinstanz erachtet die Aussagen der Beschwerdegegnerin 2 als glaubhaft. Sie habe den fraglichen Vorfall gleichbleibend bzw. konstant geschildert, sowohl in Bezug auf die äusseren Umstände als auch hinsichtlich des Kerngeschehens. Widersprüche seien keine erkennbar. Ihre Angaben seien detailliert, anschaulich und lebensnah. Sie seien stimmig, wirkten authentisch und sprächen dafür, dass die Beschwerdegegnerin 2 die Wahrheit erzählt habe. Ein übermässiger Belastungseifer sei nicht auszumachen. Die Beschwerdegegnerin 2 habe auf Übertreibungen verzichtet. Auch ihr Aussageverhalten an der Berufungsverhandlung spreche für die Glaub- und Wahrhaftigkeit ihrer Angaben. Es sei sodann nicht ungewöhnlich, dass Opfer sexuellen Missbrauchs erst zu einem späteren Zeitpunkt von entsprechenden Vorfällen berichteten (Entscheid S. 12 f. E. 2.c/aa und bb). Nicht nachvollziehbar erscheine, dass der Beschwerdeführer unter anderem im Bett des zur Zeit des fraglichen Vorfalls noch kleinen Sohnes geschlafen habe (Entscheid S. 13 E. 2.cc).