Citation: 7B_287/2024 E. 1

Das Obergericht des Kantons Obwalden trat mit Beschluss vom 30. August 2023 auf eine von A.________ am 1. August 2023 eingereichte und am 8. und 10. August 2023 ergänzte Beschwerde nicht ein, da diese trotz einer am 10. August 2023 erfolgten Aufforderung zur Verbesserung den gesetzlichen Anforderungen nicht zu genügen vermochte. Eine von A.________ dagegen an das Bundesgericht erhobene Beschwerde blieb erfolglos (Urteil 7B_567/2023 vom 30. Oktober 2023). Im Rahmen des obergerichtlichen Beschwerdeverfahrens verlangten A.________ und B.________ mit Eingabe vom 18. August 2023 den Ausstand von Stefan Keller, dem Präsidenten des Obergerichts. Das Obergericht trat auf das Ausstandsbegehren mit Beschluss vom 7. Februar 2024 nicht ein, da A.________ trotz Aufforderung zur Verbesserung der Rechtschrift in Verletzung der gesetzlichen Begründungspflicht nicht darlege, aufgrund welcher Tatsachen bei Stefan Keller konkret eine Voreingenommenheit bestehen soll. Im Rahmen einer Eventualbegründung hält das Obergericht zudem fest, dass nicht jede freundschaftlich geartete Beziehung eines Richters zu Mitgliedern der Strafverfolgungsbehörden bereits den Anschein der Befangenheit im Sinne von Art. 56 lit. f StPO begründe, sondern sich ein solcher Rückschluss erst bei einer besonders engen Beziehung rechtfertigen könne. Derartiges werde von A.________ nicht behauptet und sei auch nicht ersichtlich. Auf das Ausstandsgesuch von B.________ trat das Obergericht nicht ein, da dieser nicht Partei des Hauptverfahrens gewesen sei und es ihm daher an der Legitimation zur Stellung eines Ausstandsbegehrens mangle.