Citation: 1B_462/2018 E. 5

Zusammenfassend ist festzuhalten, dass das Obergericht kein Bundesrecht verletzte, indem es den dringenden Tatverdacht und die Fluchtgefahr bejahte. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers liegt im jetzigen Zeitpunkt auch keine Überhaft vor (Art. 212 Abs. 3 StPO). Eine Erstreckung der seit dem 26. Juni 2018 andauernden Haft bis zum 21. November 2018 rückt diese noch nicht in grosse zeitliche Nähe der (im Falle einer rechtskräftigen Verurteilung) zu erwartenden Dauer der freiheitsentziehenden Sanktion (vgl. BGE 143 IV 168 E. 5.1 S. 173; 133 IV 270 E. 3.4.2 S. 281; je mit Hinweisen).