Citation: 2A.157/2000 18.04.2000 E. 3

3.- a) Der Beschwerdeführer wurde durch das Bundesamt für Flüchtlinge rechtskräftig aus der Schweiz weggewiesen. Der Vollzug dieser Massnahme erscheint nicht undurchführbar (vgl. Art. 13c Abs. 5 lit. a ANAG), und die für den Ausschaffungsvollzug notwendigen Vorkehrungen sind umgehend an die Hand genommen worden. Die angeordnete Haft ist daher rechtmässig, wenn einer der in Art. 13b Abs. 1 ANAG genannten Haftgründe besteht. b) Der Haftrichter hat die Ausschaffungshaft gestützt auf Art. 13b Abs. 1 lit. c ANAG genehmigt. Danach kann ein Ausländer in Ausschaffungshaft genommen werden, wenn konkrete Anzeichen befürchten lassen, dass er sich der Ausschaffung entziehen will, insbesondere weil sein bisheriges Verhalten darauf schliessen lässt, dass er sich behördlichen Anordnungen widersetzt (Untertauchensgefahr). Dabei muss der Vollzug der Wegweisung erheblich gefährdet erscheinen. Dies trifft namentlich zu, wenn der Ausländer bereits einmal untergetaucht ist, behördlichen Anordnungen keine Folge leistet oder durch erkennbar unglaubwürdige und widersprüchliche Angaben die Vollzugsbemühungen der Behörden erschwert (vgl. BGE 122 II 49 E. 2a; 119 Ib 193 E. 2b S. 198). Dies war vorliegend der Fall: Im Asylverfahren nannte sich der Beschwerdeführer "P.________"; in Deutschland trat er als "K.________" bzw. "C.________" auf. Über gültige Papiere verfügt der Beschwerdeführer offensichtlich nicht, und seine Identität steht nach wie vor nicht fest. Den deutschen Behörden gegenüber erklärte er, aus Moldawien zu stammen. In der Schweiz gab er sich zuerst als Russe aus und behauptete später, "weder Russe noch Moldawier" zu sein. Der Aufforderung, sich gültige Reisepapiere zu beschaffen, kam er nicht nach. Gegenüber der Kantonspolizei Zürich erklärte er, nicht in sein Heimatland zurückkehren zu wollen, und verweigerte jegliche Kooperation ("Ich verweigere jegliche Kooperation. Ich werde nur immer antworten - ich erinnere mich nicht, ich weiss es nicht. So kann ich immer hierbleiben"). Nach seiner Inhaftierung war er nicht bereit, die Frage nach seinem richtigen Namen und seinem Geburtsdatum zu beantworten. Unter diesen Umständen bietet der Beschwerdeführer keine Gewähr dafür, dass er sich ohne Haft zu gegebener Zeit, d.h. bei Vorliegen der Reisepapiere, für den Ausschaffungsvollzug zur Verfügung halten wird (vgl. BGE 122 II 49 E. 2a S. 50 f.), und es verletzt Bundesrecht nicht, wenn die Vorinstanzen das Vorliegen einer Untertauchensgefahr bejaht haben. c) Soweit der Beschwerdeführer seine Begehren mit einer Krankheit (Tuberkulose) begründet, handelt es sich um eine nach Art. 105 Abs. 2 OG unzulässige neue Behauptung (vgl. E. 2b), die vorab gegenüber den Organen der Vollzugsanstalt (ärztlicher Dienst) geltend zu machen wäre und die im Übrigen die Aufrechterhaltung der Ausschaffungshaft nicht ausschliesst (unveröffentlichtes Urteil des Bundesgerichts vom 28. April 1999 i.S. Toth, E. 3c).