Citation: 8C_505/2022 E. 5.2.1

5.2.1. Dr. med. C.________ vom RAD setzte sich in seiner Stellungnahme vom 6. April 2021 mit dem Gutachten des Krankentaggeldversicherers auseinander. Inwiefern er dafür als orthopädischer Facharzt mit Blick auf die Knie- und Rückenproblematik ungenügend qualifiziert sein soll, ist nicht ersichtlich. Er erachtete die Expertise von Dr. med B.________ als nachvollziehbar. So stimmen die Arbeitsfähigkeitsschätzungen von Dr. med. C.________ und Dr. med. B.________ gemäss willkürfreien Darlegungen der Vorinstanz grundsätzlich überein. Ein Widerspruch zwischen diesen beiden fachärztlichen Beurteilungen und somit auch Zweifel an den jeweiligen Expertisen sind entgegen dem Beschwerdeführer nicht auszumachen. Der RAD ging einzig in der Ausgestaltung des Leistungsprofils etwas weiter als Dr. med. B.________, indem er es betreffend eine angepasste Tätigkeit (zugunsten des Beschwerdeführers) noch einschränkender beschrieb, wie die Vorinstanz weder offensichtlich unrichtig noch sonstwie bundesrechtswidrig festgestellt hat. Dr. med. B.________ schlug zwar als therapeutische Option einen Belastungsaufbau beginnend mit 50 % sowie eine Gewichtsabnahme vor. Dass sich diese Massnahmen jedoch auf die von ihr attestierte Arbeitsfähigkeit von 100 % in angepassten Tätigkeiten auswirken würde, ergibt sich aus dem Gutachten nicht. Dr. med. C.________ befasste sich auch mit dem Bericht des Hausarztes Dr. med. D.________ vom 25. Januar 2021 und begründete, weshalb ihm dessen abweichende Arbeitsfähigkeitsschätzung nicht plausibel erscheine. Darüber hinaus hat die Vorinstanz dazu willkürfrei erkannt, es sei nicht einleuchtend, weshalb dem Beschwerdeführer gemäss Dr. med. D.________ nur mehr lediglich eine Stunde gehen und zwei Stunden sitzen zumutbar sein sollten. Auch habe der Hausarzt keine Stellung zu einer wechselbelastenden Tätigkeit bezogen. Der Beschwerdeführer kann folglich mit dem Verweis auf dessen Einschätzung nichts zu seinen Gunsten ableiten.