Citation: I 312/05 09.11.2005 E. A

Der 1946 geborene N.________ betrieb seit 1972 als Selbstständigerwerbender ein Transportunternehmen, bei dem er mit einem Lastwagen anfing. Später unterhielt er vier Lastwagen und hatte mehrere fest- und aushilfsweise angestellte Chauffeure. Im April 1996 wurde über seine Firma der Konkurs eröffnet. Im Februar 1999 wurde das Konkursverfahren vom Konkursrichter als geschlossen erklärt. N.________ betätigte sich weiterhin als selbstständiger Transportunternehmer und arbeitete ohne fest angestellte Mitarbeiter mit einem einzigen Lastwagen, den er auf Leasingbasis betrieb. Er war Vertragspartner der Firma X.________, die ihn vorwiegend Aufträge für den Logistikanbieter/Spediteur Y.________ übernehmen liess. Am 28. November 2000 erlitt der Versicherte einen Myokardinfarkt. Am 22. März 2002 meldete er sich bei der Invalidenversicherung zum Rentenbezug an. Die IV-Stelle holte diverse Arztberichte ein und nahm Abklärungen betreffend den Betrieb des Versicherten vor. Mit Bericht vom 7. Mai 2003 stellte Dr. med. G.________, Facharzt FMH für Kardiologie und Innere Medizin, folgende Diagnosen: koronare Dreigefässerkrankung (Status nach 5-fachem AC-Bypass am 6. Dezember 2000, erhaltene linksventrikuläre Funktion [EF 60 %], Status nach einem nicht transmuralen lateralen Myokardinfarkt am 28. November 2000, keine Hinweise auf eine Restischämie unter körperlicher Belastung); kardiovaskuläre Risikofaktoren (essentielle Hypertonie, erhöhte Serumcholesterinwerte zur Zeit unter Statine normalisiert, positive Familienanamnese für kardiovaskuläre Erkrankungen). Als Lastwagenchauffeur sei der Versicherte nach wie vor auf die Hilfe einer zweiten Person beim Ein- und Ausladen von schweren Materialien angewiesen. Seit 2. Mai 2001 bestehe eine 50%ige Arbeitsfähigkeit, die wegen allgemeinen Erschöpfungszeichen nicht gesteigert werden könne. Mit Verfügung vom 24. Juli 2003 verneinte die IV-Stelle den Rentenanspruch, da der Rückgang des Reingewinns aus invaliditätsfremden Gründen (Leasing neuer Lastwagen und LSVA) zu verzeichnen sei. Es könnten keine Mehrkosten für Angestellte von mindestens 40 % geltend gemacht werden. Die dagegen erhobene Einsprache wies sie mit Entscheid vom 13. September 2004 ab, da bei einem Valideneinkommen von Fr. 81'088.- und einem Invalideneinkommen von Fr. 51'219.- der Invaliditätsgrad 37 % betrage.