Citation: 1B_58/2008 27.03.2008 E. 3

In verfahrensrechtlicher Hinsicht beklagt der Beschwerdeführer eine Verletzung seines Gehörsanspruchs, des Akteneinsichtsrechts und des Gebots der Waffengleichheit. Seiner Meinung nach kann es nicht angehen, dass der angefochtene Entscheid angeblich erfolgte Einvernahmen mit Y.________ erwähne, obwohl diese nicht aktenkundig gemacht worden seien. 3.1 Das BUR gab im Antrag vom 18. Februar 2008 auf Haftverlängerung bekannt, dass ein Mitarbeiter der kantonalen Drogenfahndung mit Y.________ in Deutschland in der Zeit zwischen dem 22. Januar und dem 12. Februar 2008 insgesamt vier Einvernahmen habe durchführen können. Diese Einvernahmen seien noch nicht verwertbar, weil die Originale der Einvernahmeprotokolle aus Deutschland noch nicht eingetroffen seien. Es könne jedoch bereits gesagt werden, dass der Beschwerdeführer von Y.________ massiv des Handelns mit Betäubungsmitteln beschuldigt werde. In der Vernehmlassung an das Bundesgericht präzisiert das BUR, es habe die Einvernahmeprotokolle inzwischen am 13. März 2008 erhalten. Zuvor habe es keine Kopien dieser Protokolle besessen. Es habe lediglich von dem bei diesen Einvernahmen anwesenden Mitarbeiter der kantonalen Polizei mündliche Informationen erhalten. 3.2 Der Beschwerdeführer behauptet nicht, die Vorinstanz habe ihm Akten vorenthalten, von denen sie selbst Kenntnis gehabt hätte. Ausserdem sind, entgegen seiner Mutmassung, keine Anhaltspunkte ersichtlich, dass das BUR im Zeitpunkt des angefochtenen Entscheids über Kopien der Einvernahmeprotokolle verfügte. Die Verfassungsrüge betreffend Akteneinsicht (Art. 29 Abs. 2 BV) erweist sich als unbegründet. 3.3 Eine Verletzung des verfassungsrechtlichen Gehörsanspruchs (Art. 29 Abs. 2 BV) liegt auch nicht in Verbindung mit dem zusätzlich angerufenen Grundsatz der Waffengleichheit (Art. 31 Abs. 2 und Art. 32 Abs. 2 BV bzw. Art. 5 Ziff. 4 EMRK) vor. Im betreffenden Haftverlängerungsantrag hat das BUR über den Stand des Rechtshilfeverfahrens Bericht erstattet. Dabei handelte es sich im Wesentlichen bloss um Angaben über den äusseren Ablauf des Verfahrens. Der darin enthaltene, pauschale Hinweis, dass Y.________ den Beschwerdeführer strafrechtlich belastet habe, führt zu keiner anderen Beurteilung. Wie aus der bei E. 3.1 hiervor wiedergegebenen Passage des Haftverlängerungsantrags folgt, ging das BUR selbst davon aus, dass dessen Aussagen im Haftprüfungsverfahren noch nicht verwertbar waren. Die Vorinstanz hat denn auch den dringenden Tatverdacht gegen den Beschwerdeführer in keiner Weise mit belastenden Aussagen von Y.________ begründet, sondern gestützt auf Belastungen durch weitere Beteiligte. Mit den Ausführungen im Haftverlängerungsantrag waren die Tatsachen zum Stand des Rechtshilfeverfahrens verfassungsrechtlich hinreichend aktenkundig gemacht worden. Der Umstand, dass der Beschwerdeführer die Richtigkeit dieser Darstellung mit Nichtwissen bestritt, verpflichtete die Vorinstanz nicht, diesen Punkt weiter abzuklären.