Citation: 6B_129/2022 E. A

A.________ wird zusammengefasst vorgeworfen, er habe seinen ehemals guten Freund B.________ im Februar 2017 um die Gewährung eines Privatkredits für seine selbständig geführte Autogarage gebeten. Indem er B.________ wahrheitswidrig von einem bis zu seinem 35. Geburtstag gesperrten Konto mit viel Geld bei der Bank C.________ berichtet habe, ihm die Übernahme der monatlichen Zinsraten sowie zusätzlich die Zahlung eines Zinses von 15 % versprochen habe, sowie unter Ausnutzung des bestehenden Vertrauensverhältnisses, habe A.________ B.________ dazu veranlasst, am 27. April 2017 bei der Bank D.________ einen Privatkredit in Höhe von Fr. 59'000.-- (inkl. Zinsen Fr. 68'022.--) aufzunehmen. Tatsächlich habe A.________ in diesem Zeitpunkt beabsichtigt, mit dem Geld eine Autogarage zu eröffnen. Er habe aber bereits zu diesem Zeitpunkt gewusst, dass er mangels finanzieller Mittel und mangels Zahlungswillen den Kredit nicht zurückbezahlen werde. In der irrigen Vorstellung über die finanziellen Verhältnisse von A.________ sowie über seine Zahlungsfähigkeit und Zahlungswilligkeit habe B.________ ihm im Mai 2017 den Betrag von Fr. 59'000.-- ausgehändigt. In der Folge habe A.________ zwar die erste Kreditrate in Höhe von Fr. 1'133.70, jedoch keine weiteren Kreditraten und abgesehen von Fr. 5'000.-- auch die Kreditvaluta nicht zurückbezahlt. Indem B.________ für die eingegangenen Verpflichtungen gegenüber der Bank D.________ selbst habe aufkommen müssen, sei ihm im entsprechenden Umfang ein Vermögensschaden entstanden.