Citation: I 290/05 27.07.2005 E. A

Z.________, geboren 1949, erlernte ursprünglich den Beruf eines Kochs und war seit 1984 als Aufseher und Betreuer tätig. Am 16. Juli 2001 meldete er sich bei der Invalidenversicherung wegen chronischen Gelenk- und Gliederschmerzen, Schlafstörungen, Erschöpfung, Depression und anderes mehr zum Bezug einer Rente an. Die IV-Stelle Bern holte verschiedene Arztberichte, so unter anderem solche des med. pract. N.________, Arzt für Psychiatrie und Psychotherapie, des Dr. med. H.________, Prakt. Arzt, Akupunktur-TCM/Homöopathie und des Prof. M.________, Abteilung Angiologie am Spital X.________, Vertrauensarzt der Pensionskasse B.________, ein. Mit Verfügung vom 25. April 2002 sprach die IV-Stelle dem Versicherten bei einem ermittelten Invaliditätsgrad von 50% eine halbe Invalidenrente nebst Zusatzrente für die Ehegattin und Kinderrente ab 1. September 2001 zu. Auf Anfrage der IV-Stelle berichtete Z.________ am 24. November 2002, sein Gesundheitszustand habe sich verschlimmert. Er sei zunehmend erschöpft und depressiv. Dr. H.________ attestierte ihm ab 6. Januar 2003 (Verlaufsbericht vom 14. Januar 2003), med. pract. N.________ ab 24. Februar 2003 (Arztbericht vom 27. März 2003) eine vollständige Arbeitsunfähigkeit. Die IV-Stelle holte wiederum verschiedene Arztberichte ein und liess durch Dr. med. E.________, Psychiatrie FMH und Dr. med. R.________, Rheumatologie FMH, den Versicherten interdisziplinär begutachten. Aufgrund der im März 2004 eingegangenen Expertise kam die IV-Stelle entgegen den Attesten der behandelnden Ärzte Dr. H.________ und N.________ zur Erkenntnis, die gesundheitlichen Verhältnisse hätten sich seit Erlass der Rentenverfügung am 25. April 2002 nicht wesentlich verändert, sodass Z.________ seine bisherige Tätigkeit nach wie vor im Rahmen von 50% zumutbar sei. Das Gesuch um Erhöhung der Invalidenrente wurde mit Verfügung vom 31. Mai 2004 abgewiesen. Daran wurde auch auf Einsprache hin festgehalten (Einspracheentscheid vom 1. November 2004).