Citation: 2C_924/2021 E. 3.5

3.5. Im Ergebnis ist festzuhalten, dass die Parteien gestützt auf das Akteneinsichtsrecht grundsätzlich Anspruch darauf haben, über den Beizug neu eingegangener entscheidwesentlicher Akten informiert zu werden. Wie bereits ausgeführt, hätte der anwaltlich vertretene Beschwerdeführer vorliegend schon aufgrund des Entscheids des Regierungsrats vom 15. Dezember 2020 Kenntnis von der Existenz der strittigen E-Mail haben können (vgl. E. 3.3 hiervor). Zudem ist angesichts der konkreten Umstände davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer seinen Standpunkt - selbst wenn er keine Kenntnis der hier strittigen E-Mai vom 19. Juni 2020 gehabt hätte - wirksam zur Geltung bringen konnte (vgl. E. 3.1 hiervor). Eine Verletzung des rechtlichen Gehörs liegt im konkreten Fall nicht vor.