Citation: U 74/06 27.04.2006 E. A

Der 1958 geborene F.________ war bei der Firma B.________ als Aussendienstmitarbeiter tätig und gestützt auf dieses Arbeitsverhältnis bei der Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft (im Folgenden: Allianz) obligatorisch gegen die Folgen von Betriebs- und Nichtbetriebsunfällen versichert. Am 26. Februar 1996 erlitt er bei einem Skiunfall Kompressionsfrakturen der Brustwirbel Th 6 und 7 sowie leichte Eindellungen der Deckplatten Th 4 und 5. Der Versicherte wurde zunächst ab Unfalltag im Spital R.________ und danach vom 9. bis 30. März 1996 in der Klinik I.________, Nachbehandlungszentrum, betreut. Am 1. Mai 1996 nahm er die Arbeit im Umfang von 50% und am 1. Januar 1997 wieder vollzeitlich auf. Vom 1. Juli 1998 an war F.________ im Aussendienst für die Firma H.________ tätig. Wegen rezidivierenden, belastungsabhängigen Rückenbeschwerden konsultierte der Versicherte am 1. Juni 1998 erneut Dr. med. C.________, Allgemeine Medizin FMH, welcher ab 18. Februar 2000 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit attestierte. Vom 14. Juni bis 18. Juli 2002 hielt er sich in der Klinik S.________ zur psychosomatischen Behandlung auf (Bericht vom 22. Juli 2002). Die Allianz erbrachte die gesetzlichen Leistungen in Form von Heilbehandlung und Taggeld. Sie holte - vertreten durch die Firma B.________ - u.a. Berichte des Dr. med. C.________ (vom 18. Januar und 31. Oktober 2000), der Frau lic. phil. O.________, Psychologin/Psychotherapeutin BVP (vom 3. Dezember 2001) sowie des Dr. med. R.________, Spezialarzt Psychiatrie/Psychotherapie (vom 29. April, 10. und 17. Mai 2002), ein und veranlasste eine Begutachtung durch Dr. med. E.________, Orthopädisch-traumatologische Abteilung, Spital R.________ (Expertise vom 8. August 2001). Zudem zog sie das von der IV-Stelle des Kantons Graubünden einverlangte interdisziplinäre Gutachten der Institution Z.________ vom 23. Dezember 2001 bei. Gestützt auf diese Unterlagen setzte die Allianz die Taggeldleistungen mit Verfügung vom 30. Juli 2002 und Einspracheentscheid vom 19. November 2003 ab 18. Februar 2000 aufgrund einer Arbeitsunfähigkeit in variierendem Umfang und ab 19. Juli 2002 von 30% fest. Eine dagegen erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden ab (Entscheid vom 22. April 2004). Die beim Eidgenössischen Versicherungsgericht eingereichte Verwaltungsgerichtsbeschwerde liess F._______ zurückziehen, nachdem ihm der Instruktionsrichter mit Schreiben vom 20. Dezember 2004 dargelegt hatte, dass mit einer reformatio in peius zu rechnen sei (Endbeschluss des Eidgenössischen Versicherungsgerichts vom 12. Januar 2005, U 256/04). Nach vorgängiger Gewährung des rechtlichen Gehörs stellte die Allianz sämtliche Versicherungsleistungen per 20. Juli 2002 unter Verzicht auf eine Rückforderung der zu Unrecht ausgerichteten Leistungen ein (Verfügung vom 6. Mai 2005). Eine Einsprache wies sie ab (Einspracheentscheid vom 15. Juli 2005).