Citation: 7B_376/2023 E. A

A.a. Am 6. Oktober 2022 erstatteten die A.________ AG und die B.________ AG Strafanzeige gegen C.________ und D.________ wegen Anstiftung zur Urkundenfälschung bzw. Gebrauch einer falschen Urkunde. Gemäss Strafanzeige soll E.________, Leiter Legal und Compliance der F.________ bank, in einem Schreiben vom 7. Juli 2020 falsche Angaben zum Erwerb dreier Grundstücke in U.________ durch G.________ und zum Grund der Errichtung eines Grundpfandes auf diesen gemacht haben, namentlich indem er ein Bauvorhaben bzw. Bauprojekt von G.________ bescheinigt habe. C.________ habe, als Rechtsanwalt von G.________, E.________ zu dieser falschen Bestätigung angestiftet und das inhaltlich tatsachenwidrige Schreiben anschliessend im Strafverfahren A2 2017 168/169 als Beweismittel eingereicht. D.________, verfahrensleitende Staatsanwältin im Strafverfahren, habe ihrerseits C.________ zu dieser Tat angestiftet, indem sie diesem anlässlich eines Telefonats mitgeteilt habe, es sei relevant für die Strafuntersuchung, wie es zur Errichtung dieses Grundpfands gekommen sei. A.b. Die Justizverwaltungsabteilung des Obergerichts des Kantons Zug setzte am 8. November 2022H.________ als ausserordentlichen Staatsanwalt zur Durchführung des Strafverfahrens gegen die Beschuldigten ein. Am 19. Januar 2023 nahm der ausserordentliche Staatsanwalt die Strafuntersuchung gegen die Beschuldigten betreffend Anstiftung zur Urkundenfälschung bzw. Gebrauch einer falschen Urkunde nicht an die Hand.