Citation: 6B_278/2017 E. 2.4.4

2.4.4. Unbegründet ist die Rüge, die Vorinstanz zitiere den Beschwerdeführer 2 falsch. Dessen fragliche Aussage bezog sich gerade nicht auf die Kontrolle am Unfalltag an der Unfallbaustelle. Vielmehr wurde er gefragt, wer zur Unfallzeit auf den Baustellen die Arbeitsweisen beziehungsweise das Vorgehen der Angestellten kontrolliert habe (kantonale Akten, act. 200). Aus der Formulierung der Frage, insbesondere des Plurals, wie auch aus der Antwort des Beschwerdeführers 2 ("[d]as Gerüst wird nach der Fertigstellung durch die Bauleitung kontrolliert. Wenn etwas an einem Gerüst falsch ist, so kommt sofort ein Telefon der Bauleitung. Ich weiss nicht, wer die Arbeiter kontrolliert hat. Man kann nicht jede Baustelle anschauen."), ergibt sich, dass es darum ging, wer generell für die Kontrolle der Mitarbeiter beziehungsweise deren Einhaltung der Sicherheitsvorschriften zuständig war. Nicht weiter einzugehen ist auf den Einwand, die Vorinstanz zitiere den Zeugen F.________ einseitig, hält sie doch mit den Beschwerdeführern fest, er habe auf die Frage, ob die Beschwerdeführer während der Arbeit vorbeikämen, geantwortet, "ja, manchmal, nicht immer nein" (angefochtenes Urteil E. 3.1.2 S. 14; Beschwerde S. 47). Hinsichtlich der weiteren Aussagen der Zeugen F.________ und G.________ ist den Beschwerdeführern zuzustimmen, dass die Vorinstanz die Aussagen nicht vollständig zitiert, jedoch reisst sie sie nicht in unhaltbarer Weise aus ihrem Zusammenhang oder interpretiert sie willkürlich. Jedenfalls ist der vorinstanzliche Schluss, im Unfallzeitpunkt seien die Sicherheitsvorschriften im Unternehmen der Beschwerdeführer nicht effektiv durchgesetzt worden, nicht willkürlich. Soweit die Beschwerdeführer hinsichtlich der Aussage des Zeugen G.________, die Beschwerdeführer hätten Kurse eingeführt, "weil halt viele sich nicht an die besprochenen Anweisungen" gehalten hätten (kantonale Akten, act. 575), mutmassen, dies "dürfte ihm gar nicht bekannt gewesen sein", beziehungsweise "er dürfte aber gehört haben", dass der zu beurteilende Vorfall mit ein Grund für die Kurse gewesen sei, vermögen sie wiederum keine Willkür in der vorinstanzlichen Würdigung aufzuzeigen. Unbegründet ist auch der Einwand, die Vorinstanz nehme nicht zur Kenntnis, dass gemäss dem früheren Mitarbeiter der Suva, den die Vorinstanz als Sachverständigen befragte, das Unternehmen der Beschwerdeführer keineswegs unangenehm aufgefallen sei. Die Vorinstanz geht auf die Aussage des Sachverständigen, wonach er sich nicht erinnern könne, dass bei seiner Kontrolle etwas nicht in Ordnung gewesen wäre, ein und gelangt zum Schluss, die Kontrolle habe sich einerseits auf die Frage der Instruktion bezogen und sei andererseits erst nach dem vorliegend zu beurteilenden Unfall erfolgt (angefochtenes Urteil E. 3.1.2 S. 15). Dass diese Würdigung schlechterdings unhaltbar ist, machen die Beschwerdeführer nicht geltend, weshalb nicht weiter darauf einzugehen ist.