Citation: 1C_214/2022 E. 3.3

3.3. Wie die Vorinstanz im angefochtenen Urteil richtig erwog, widerspricht die auf dem Grundstück der Beschwerdeführerin tatsächlich vorgenommene Umgestaltung des C.________wegs dem am 9. September 2019 rechtskräftig bewilligten Zustand. Das Hinweisschild, der Strauch und das hohe Gras im bewilligten Humusstreifen sowie die Blumentröge führen zu einer Verengung des vorbestehenden Strassenraums, wie sie in der Baubewilligung ausdrücklich untersagt worden ist. Die Vorinstanz durfte im Rahmen der Prüfung der Wiederherstellung des bewilligten Zustands im Gegensatz zur Auffassung des Regierungsrats auch die offenbar erst im Laufe der Rechtsmittelverfahren im vorbestehenden Strassenraum platzierten Blumentröge berücksichtigen, selbst wenn diese nicht ausdrücklich Gegenstand des Verfahrens vor dem Regierungsrat waren. Dies, weil eine willkürliche Anwendung des kantonalen Verfahrensrechts von den Verfahrensbeteiligten in diesem Zusammenhang nicht dargetan wird und die am 15. Juni 2020 angeordnete Verpflichtung zur Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands zudem so verstanden werden muss, dass auch keine neuen, der rechtskräftigen Baubewilligung widersprechenden Elemente im vorbestehenden Strassenraum platziert werden dürfen. Die genannten Elemente im über das Grundstück der Beschwerdeführerin führenden Teil des C.________wegs sind somit formell rechtswidrig und müssen grundsätzlich beseitigt werden. Nicht zu beurteilen ist hingegen, ob die Vorinstanz zu Recht darauf verzichtete, auch die Entfernung der Pflastersteine anzuordnen, nachdem ihr Urteil insoweit unangefochten blieb.