Citation: 5A_203/2021 E. 2.5.2

2.5.2. Soweit die Beschwerdeführerin mit dem Vorwurf der Widerrechtlichkeit einen Nichtigkeitsgrund anrufen möchte, kann ihr nicht gefolgt werden. Zwar kann die Nichtigkeit einer Verfügung von der kantonalen Aufsichtsbehörde jederzeit festgestellt werden (BGE 120 III 117 E. 2c). Als nichtig gilt eine Verfügung der Vollstreckungsbehörden indes nur, wenn sie Vorschriften verletzt, die im öffentlichen Interesse oder im Interesse von nicht am Verfahren beteiligten Personen erlassen worden sind (Art. 22 Abs. 1 SchKG), d.h. der Mangel muss besonders schwer sein. Hätte dieser mit Beschwerde geltend gemacht werden können, so ist diesbezüglich ein genügender Rechtsschutz gegeben, sofern nicht die ausdrücklich im Gesetz vorgesehen Nichtigkeit greift (Urteil 5A_714/2020 vom 1. März 2021 E. 2). Die Beschwerdeführerin führt lediglich aus, die Gläubigerin wisse gar nicht, dass in ihrem Namen ein Verfahren geführt bzw. fortgesetzt werde. Damit macht sie im vorliegenden Stadium Interessen eines Dritten geltend, wozu sie nicht berechtigt ist (Art. 76 Abs. 1 lit. b BGG). Dass sie offenbar von der Betreibung aufgrund des bescheidenen Betrages von Fr. 10.-- überrascht worden war, wie die Beschwerdeführerin dem Bundesgericht schildert, erklärt noch nicht das Zuwarten mit der Rüge der fehlenden Vertretungsmacht. Selbst wenn sich die Sache so zugetragen hätte, was sich aus dem angefochtenen Entscheid nicht ergibt, könnte dieser Umstand auf keinen Fall zur Nichtigkeit der Pfändungsankündigung führen.