Citation: 5A_884/2012 E. 1.2

1.2. Streitigkeiten über die Einwirkungen auf das Eigentum von Nachbarn sind vermögensrechtlicher Natur (BGE 52 II 292 E. 1 S. 292 f.; 45 II 402 E. 1 S. 405; vgl. aus der neuen Rechtsprechung z.B. Urteile 5A_285/2011 vom 14. November 2011 E. 1.3 und 5A_774/2008 vom 2. November 2009 E. 2.3). Die vorliegende Beschwerde unterliegt deshalb der Streitwertgrenze von Fr. 30'000.-- (Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG). Die Vorinstanz ist vom Gegenteil ausgegangen und hat die Streitsache in ihrer Rechtsmittelbelehrung fälschlicherweise als nicht vermögensrechtliche Angelegenheit bezeichnet; entsprechend hat sie auch keine Angaben zum Streitwert gemacht, wie Art. 112 Abs. 1 lit. d BGG es vorschreibt. Auch die Beschwerdeführer äussern sich im Schriftsatz, den sie dem Bundesgericht unterbreiten, nicht zu diesem Punkt. Allerdings bezifferten sie den Streitwert schon in ihrer Klageschrift vom 25. Juni 2009 mit "sicher mindestens Fr. 30'000.--". Diese Schätzung hat die Beschwerdegegnerin zu keinem Zeitpunkt in Frage gestellt. Überdies bestimmte das Bezirksgericht im Zusammenhang mit der Festsetzung der erstinstanzlichen Gerichtskosten den Streitwert ermessensweise auf Fr. 50'000.--. Nachdem das Bezirksgericht die Klage vollumfänglich abwies, vor dem Obergericht also die gleichen Begehren streitig waren, ist angesichts der erwähnten aktenkundigen Elemente ermessensweise (Art. 51 Abs. 2 BGG) von einem Streitwert von über Fr. 30'000.-- auszugehen (vgl. BGE 136 III 60 E. 1.1.1 S. 62).