Citation: 8C_67/2015 E. 2.2

2.2. Was der Beschwerdeführer vorbringt, ist nicht stichhaltig. Gemäss der Website des Schweizerischen Verbandes Technische Kaufleute (anavant) können Technische Kaufleute in den unterschiedlichsten Unternehmen und den verschiedensten Bereichen tätig sein und dabei in sämtlichen Bereichen der betrieblichen Leistungserstellung anspruchsvolle Aufgaben übernehmen; sie können aufgrund ihrer technischen und kaufmännisch-betriebswirtschaftlichen Kenntnisse und Fähigkeiten als Generalisten auf der unteren Kaderebene Leitungsfunktionen übernehmen; wegen ihrer polyvalenten Ausrichtung sind sie in der Lage, Aufgaben an der Schnittstelle Technik und Betriebswirtschaft zu übernehmen und bereichsübergreifend zusammen zu arbeiten (http://www.kaderschulen.ch/Wirtschaft/Technischer_Kaufmann_ Technische_Kauffrau_mit_eidgenoessischem_Fachausweis). Diese Berufsaussichten treffen zwar auf den Beschwerdeführer insoweit nicht zu, als er voraussichtlich mangels eidgenössischem Fachausweis keine Anstellung mit Kaderfunktion wird finden können. Dem hat die Vorinstanz indessen Rechnung getragen, indem sie den statistischen Bruttolohn nicht anhand des Anforderungsniveaus 2 der LSE 2010 (Verrichtung selbstständiger und qualifizierter Arbeiten), sondern anhand der Stufe 3 (Berufs- und Fachkenntnisse vorausgesetzt) festgelegt hat. Darunter sind, wie das BFS zur LSE 2012 hinsichtlich des Kompetenzniveaus 2, welches dem vormaligen Anforderungsniveau 3 entspricht (vgl. IV-Rundschreiben Nr. 328 vom 22. Oktober 2014 des Bundesamtes für Sozialversicherungen), erläutert, unter anderem Tätigkeiten wie Datenverarbeitung, Administration, Bedienen von Maschinen und elektronischen Geräten sowie Sicherheitsdienst erfasst worden. Entsprechend diesem Anforderungsniveau suchen viele Unternehmen technische Kaufmänner, ohne dass der eidgenössische Fachausweis verlangt würde (vgl. zum Beispiel http:// www.kv-stelle.ch/technischer-kaufmann und http://www.jobscout24.ch/ de/jobs/technischer-sachbearbeiter). Im Übrigen ergibt sich aus den Beschrieben der Arbeitsplätze, dass körperliche Einsätze, wie sie der Beschwerdeführer unterstellt, nicht zum Aufgabengebiet eines technischen Kaufmannes oder technischen Sachbearbeiters gehören. Daher ist nicht einzusehen, weshalb der Beschwerdeführer solche Tätigkeiten nur eingeschränkt auszuüben in der Lage sein soll. Abschliessend ist zum geltend gemachten Abzug gemäss BGE 126 V 75 darauf hinzuweisen, dass der Beschwerdeführer sich ausweislich der Akten auch schriftlich in tadellosem Deutsch auszudrücken versteht und nicht damit zu rechnen ist, dass er wegen der deutschen Staatsbürgerschaft auf dem bei der Ermittlung des Invalideneinkommens zu unterstellenden allgemeinen (ausgeglichenen) Arbeitsmarkt gegenüber Mitbewerbern schweizerischer Herkunft benachteiligt würde. Letztes war denn auch früher angesichts der beruflichen Karriere in der Schweiz offensichtlich nicht der Fall.