Citation: 6B_192/2020 E. 3.2

3.2. Die erste Instanz erwog, die mit Beschluss des Strafgerichts vom 14. Juli 2017 mit einer Grundbuchsperre belegten Miteigentumsanteile seien zu verwerten und der Verwertungserlös an die Verfahrenskosten und die Kosten der amtlichen Verteidigung anzurechnen, was geboten und verhältnismässig sei (erstinstanzlicher Entscheid S. 93). Im Entscheiddispositiv hob es die Grundbuchsperren gemäss Beschluss des Strafgerichts vom 14. Juli 2017 auf, ordnete die Verwertung der Miteigentumsanteile des Beschwerdegegners an und regelte, wie der Verwertungserlös zu verwenden sei. Dieser Entscheid stehe "im Grundsatz und Umfang unter dem Vorbehalt der Vereinbarkeit mit der letztinstanzlichen, rechtskräftigen Entscheidung im Verfahren des Strafgerichts Basel-Landschaft mit der Verfahrens-Nr. 300 12 329/330 [Urteil vom 12. Dezember 2016 derzeit beim Kantonsgericht[s] Basel-Landschaft, Abteilung Strafrecht, rechtshängig, Verfahrens-Nr. 460 2017 1], welche die gleichen Immobilien betrifft" (erstinstanzliches Urteilsdispositiv Anhang II.5.). Die Vorinstanz erwägt, die in Frage stehenden Miteigentumsanteile seien nicht erst im Beschluss des Strafgerichts vom 14. Juli 2017, sondern im Urteil des Strafgerichts vom 12. Dezember 2016 Thema gewesen. Darin sei die Verwertung und Anrechnung an die Verfahrenskosten angeordnet worden. Die Sperrung sei mit Urteil des Kantonsgerichts vom 14. August 2018 aufgehoben worden. Dieses Urteil sei in Rechtskraft erwachsen und ersetze den Beschluss des Strafgerichts vom 14. Juli 2017. Deshalb sei auch im vorliegenden Verfahren von einer Verwertung der Miteigentumsanteile des Beschwerdegegners an den Liegenschaften in W.________, X.________ und Y.________ abzusehen. Ergänzend sei darauf hinzuweisen, dass keine konkreten Hinweise vorlägen, wonach der Beschwerdegegner seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen werde. Nachdem er Fr. 29'627.75 an die offenen Verfahrenskosten bezahlt habe, sei davon auszugehen, dass er auch für die verbleibenden Kosten aufkommen werde (Entscheid S. 56 f.).