Citation: 5A_211/2024 E. 3

Das Obergericht hat erwogen, dass die Gläubigerin innert der Beschwerdefrist den Rückzug des Konkursbegehrens erklärt habe, indes der Beschwerdeführer seine Zahlungsfähigkeit glaubhaft machen müsse. Dies habe innerhalb der Beschwerdefrist zu erfolgen (vorliegend bis zum 7. März 2024) und auch die nötigen Belege seien innerhalb dieser Frist beizubringen, weshalb die am 12. März 2024 nachgereichten Urkunden und Ausführungen nicht berücksichtigt werden könnten. Aus dem Betreibungsregisterauszug vom 7. März 2024 seien zwei als nicht erledigt ausgewiesene Betreibungen über total Fr. 22'070.-- ersichtlich. Der Beschwerdeführer habe in der Beschwerde einzig zu derjenigen des Gläubigers C.________ über Fr. 3'780.-- Stellung genommen und angegeben, dieser habe beim Bezirksgericht Weinfelden ein Konkursbegehren gestellt, aber die Forderung sei am 28. Februar 2024 an das Betreibungsamt Weinfelden bezahlt worden. Ein entsprechender Zahlungsbeleg sei jedoch nicht eingreicht worden und gemäss telefonischer Auskunft des Betreibungsamtes vom 21. März 2024 sei für diese Forderung keine Zahlung vermerkt. Im Übrigen habe der anwaltlich vertretene Beschwerdeführer während der Beschwerdefrist weder substanziierte Ausführungen zu seiner Zahlungsfähigkeit gemacht noch Belege zu seiner finanziellen Situation eingereicht. Folglich sei während der Beschwerdefrist nicht glaubhaft gemacht worden, dass die als nicht bezahlt ausgewiesenen Betreibungsforderungen beglichen seien oder dass diesen Forderungen liquide Mittel gegenüberstünden.