Citation: 1P.245/2005 25.05.2005 E. 1

Angefochten ist ein kantonal letztinstanzlicher Entscheid über ein Ausstandsbegehren, der sich auf kantonales Verfahrensrecht stützt. Dagegen steht nur die staatsrechtliche Beschwerde wegen Verletzung verfassungsmässiger Rechte ans Bundesgericht offen (Art. 84 Abs. 1 lit. a und Abs. 2, Art. 87 Abs. 1 OG). Dies gilt auch für den auf Art. 343 Abs. 3 OR gestützten Kostenentscheid: Die Berufung ist unzulässig, weil es sich auch insoweit um einen Zwischenentscheid handelt und die Voraussetzungen von Art. 50 OG offensichtlich nicht vorliegen; mit Nichtigkeitsbeschwerde gemäss Art. 68 OG können nur die dort abschliessend genannten und im vorliegenden Fall nicht einschlägigen Rügen erhoben werden. 1.1 Zur Beschwerde legitimiert ist der Verein C.________, der Partei des kantonalen Verfahrens war und dessen Ausstandsbegehren abgelehnt wurde. Dagegen ist A.________ durch den angefochtenen Beschluss nicht in eigenen rechtlich geschützten Interessen berührt, weshalb auf seine Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 88 OG). 1.2 Die staatsrechtliche Beschwerde muss die wesentlichen Tatsachen und eine kurzgefasste Darlegung darüber enthalten, welche verfassungsmässigen Rechte bzw. welche Rechtssätze inwiefern durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sind (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG). Das Bundesgericht untersucht nicht von Amtes wegen, ob ein kantonaler Hoheitsakt verfassungswidrig ist, sondern prüft nur rechtsgenügend vorgebrachte, klar erhobene und, soweit möglich, belegte Rügen (BGE 110 Ia 1 E. 2a S. 3/4; 117 Ia 393 E. 1c S. 395). Der Beschwerdeführer hat sich mit der Begründung im angefochtenen Entscheid im Einzelnen auseinander zu setzen und zu erklären, welches geschriebene oder ungeschriebene verfassungsmässige Individualrecht verletzt worden sein soll. Auf bloss allgemein gehaltene, appellatorische Kritik tritt das Bundesgericht nicht ein (BGE 107 Ia 186 E. b; 125 I 71 E. 1c S. 76, 492 E. 1b S. 495, je mit Hinweisen). Die vorliegende Beschwerdebegründung wiederholt die bereits im Ausstandsgesuch gegen K.________ und M.________ erhobenen Vorwürfe, ohne sich mit den Ausführungen des Obergerichts auseinanderzusetzen und darzulegen, inwiefern diese auf einer willkürlichen Sachverhaltsfeststellung oder einer verfassungswidrigen Rechtsanwendung beruhen. Auch die Beschwerde gegen den Kostenentscheid beschränkt sich auf allgemeine Kritik, ohne konkret darzulegen, weshalb es unter den konkreten Umständen willkürlich sei, die Prozessführung des Vereins als mutwillig zu qualifizieren.