Citation: 1P.302/2006 20.07.2006 E. 5

Die staatsrechtliche Beschwerde ist daher abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. Der Beschwerdeführer hat die unentgeltliche Rechtspflege beantragt. Sein Begehren war jedoch angesichts der Rechtsprechung zu Art. 87 OG, die hohe Anforderungen an den nicht wiedergutzumachenden Nachteil stellt, auch im Bereich der notwendigen Verteidigung (vgl. insbesondere den oben zitierten BGE 126 I 207 zur Bewilligung des Wechsels des amtlichen Verteidigers), von vornherein aussichtslos. Die Rüge der Rechtsverweigerung war offensichtlich unbegründet. Das Gesuch ist daher abzuweisen (Art. 152 Abs. 1 OG). Demzufolge trägt der Beschwerdeführer die Gerichtskosten (Art. 156 OG).