Citation: C 344/01 09.09.2002 E. 3

3.- Gemäss der in den Akten liegenden Rahmenvereinbarung vom 27. Februar 1992 richtet sich der Arbeitseinsatz und die Entlöhnung des Beschwerdeführers nach der beim Arbeitgeber anfallenden Arbeit, wobei weder ein durchschnittlicher noch überhaupt ein minimaler Beschäftigungsgrad zugesichert wurde. Unter diesen Umständen liegt, wovon die Vorinstanz insoweit zutreffend ausgegangen ist, ein Arbeitsverhältnis auf Abruf vor. Nicht beigepflichtet werden kann dem kantonalen Gericht hingegen insofern, als es aus diesem Umstand allein - wenn auch unter Hinweis auf ARV 1995 Nr. 9 S. 45 - schliesst, dass die Anrechenbarkeit des Arbeitsausfalles und damit die Anspruchsberechtigung auf Taggelder der Arbeitslosenversicherung entfalle, ohne zu prüfen, ob der Einsatz während längerer Zeit mehr oder weniger konstant war (vgl. Erw. 2b/bb hievor). Wie es sich damit im Falle des seit 1991 beim selben Arbeitgeber angestellten Beschwerdeführers verhält, der nach den Ausführungen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde in den vergangenen Jahren - vor dem ab Januar 2001 zu verzeichnenden Einbruch - mit einem monatlichen Einkommen von ca. Fr. 3350.- rechnen konnte, lässt sich aufgrund der vorhandenen Akten, in welchen nur die Lohnabrechnungen ab Januar 2000 liegen, nicht beurteilen. Die Sache ist daher an das kantonale Gericht zurückzuweisen, damit es prüfe, ob sich unter Zugrundelegung eines längeren Beobachtungszeitraumes eine Normalarbeitszeit ermitteln lässt, und hernach über den Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung neu befinde.