Citation: 8C_500/2024 E. A

A.________, geboren 1993, arbeitete seit November 2014 mit einem 100%-Pensum (ab Februar 2015 reduziert auf 80%) als ausgebildete Fachfrau Gesundheit im Rehazentrum B.________. Am 28. Juni 2019 meldete sie sich wegen seit 2009 zunehmender Beschwerden mit einer Arbeitsunfähigkeit von 25% ab Mitte Dezember 2018 erstmals bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Nach erwerblichen und medizinischen Abklärungen sowie insbesondere gestützt auf das polydisziplinäre Gutachten vom 2. Dezember 2019 der Aerztliches Begutachtungsinstitut GmbH in Basel (fortan: ABI-Gutachten) verneinte die IV-Stelle Bern (fortan: IV-Stelle oder Beschwerdegegnerin) bei einem Invaliditätsgrad von 0% mit Vorbescheid vom 5. Februar 2020 einen Rentenanspruch. Die gegen diesen Vorbescheid erhobenen Einwände liess A.________ am 15. April 2020 ausdrücklich zurückziehen und die am 22. April 2020 verfügte Bestätigung des Vorbescheides unangefochten in Rechtskraft erwachsen. Das Gesuch um Kostengutsprache für einen Elektrorollstuhl vom 18. März 2021 lehnte die IV-Stelle ebenfalls ab (Verfügung vom 20. Oktober 2021). Auf das Neuanmeldungsgesuch vom 19. Juni 2023, womit A.________ eine Verschlechterung ihres Gesundheitszustandes geltend machte, trat die IV-Stelle mangels Glaubhaftmachung nicht ein (Verfügung vom 15. November 2023).