Citation: 2C_1022/2021 E. B

Mit Eingabe vom 13. Mai 2020 erhob A.________, gesetzlich vertreten durch seine Eltern, beim Verwaltungsgericht verwaltungsrechtliche Klage gegen die Einwohnergemeinde S.________. B.a. A.________ beantragte, die Einwohnergemeinde S.________ sei zu verpflichten, das Schulgeld für die Privatschule D.________ und die Transportkosten zur und von der Privatschule D.________ ab August 2017 bis zur allfälligen rechtskräftigen Zuweisung an eine andere Sonderschule zu übernehmen und den für den Zeitraum vom August 2017 bis zum Mai 2020 bereits bezahlten Betrag von Fr. 77'970.-- zuzüglich Zins von 5 % ab Einreichung der Klage zu vergüten. Ausserdem sei die Einwohnergemeinde S.________ zu verpflichten, ab Juni 2020 für die Dauer seines Verbleibens an der Privatschule D.________ monatlich das Schulgeld im Betrag von Fr. 2'220.-- sowie die Transportkosten in der Höhe von Fr. 215.-- (total: Fr. 2'435.--) zu bezahlen. Die Einwohnergemeinde S.________ beantragte in der Klageantwort vom 20. Juli 2020 unter anderem die Abweisung der verwaltungsrechtlichen Klage. B.b. In der Replik vom 21. Oktober 2020 nahm A.________, gesetzlich vertreten durch seine Eltern, eine Klageänderung vor und passte die Rechtsbegehren unter anderem mit Bezug auf die mittlerweile weiter aufgelaufenen Kosten für das Schulgeld und den Transport an, sodass er für den Zeitraum vom August 2017 bis zum Oktober 2020 die Vergütung des Betrags von Fr. 89'715.-- von der Einwohnergemeinde S.________ forderte. Ausserdem verlangte er, die Einwohnergemeinde S.________ sei ab November 2020 zur Übernahme der künftigen Kosten von monatlich Fr. 2'435.-- zu verpflichten. Die Einwohnergemeinde S.________ hielt in ihrer Duplik vom 3. Dezember 2020 an den gestellten Anträgen fest. B.c. Das Verwaltungsgericht wies die Klage mit Urteil vom 2. November 2021 ab. Es erhob keine Verfahrenskosten und verpflichtete die Eltern von A.________ zur Bezahlung einer Parteientschädigung von Fr. 10'000.-- an die Einwohnergemeinde S.________.