Citation: 8C_725/2022 E. 3.1

3.1. Gemäss angefochtenem Urteil steht fest, dass das RAV den Beschwerdeführer mit E-Mail vom 13. April 2021 aufforderte, sich bis am 14. April 2021 wegen eines Stellenangebots mit Arbeitsort V.________ bei der Firma B.________ (fortan: Stellenvermittler) zu melden. Der Stellenvermittler suchte für seine Auftraggeberin, die Firma C.________ AG, einen Immobilienbewirtschafter mit eidgenössischem Fachausweis. Statt wie vom RAV-Berater aufgefordert, versuchte der Beschwerdeführer den Stellenvermittler erstmals am 15. April 2021 um 10.44 Uhr anzurufen. Den Rückruf des Letzteren vom 16. April 2021 um 11.01 Uhr verpasste der Beschwerdeführer. Auch der erneute Versuch des Beschwerdeführers, den Stellenvermittler am 19. April 2021 um 11.11 Uhr telefonisch zu erreichen, blieb erfolglos, weshalb Ersterer dem Letzteren das Bewerbungsdossier am 20. April 2021 ohne Bezugnahme auf ein konkretes Stellenangebot per E-Mail zusandte. Den daraufhin erfolgten Rückrufversuch des Stellenvermittlers vom 21. April 2021 um 09.21 Uhr verpasste der Beschwerdeführer wiederum. Als dann aber der RAV-Berater, nachdem er vom Stellenvermittler über die schlechte Erreichbarkeit des Beschwerdeführers telefonisch informiert worden war, den Beschwerdeführer gleichentags um 13.54 Uhr erfolglos anzurufen versuchte, startete Letzterer unverzüglich um 13.55 Uhr einen erneuten Anruf beim Stellenvermittler und anschliessend um 13.59 Uhr einen Rückruf an seinen RAV-Berater. Gemäss unbestrittener Sachverhaltsfeststellung des kantonalen Gerichts versuchte der Stellenvermittler den Beschwerdeführer am Vormittag des 21. April 2021 auch per E-Mail erfolglos zu kontaktieren. Offensichtlich erfolgte der Rückruf des Beschwerdeführers beim Stellenvermittler jedoch erst dann, als er sah, dass ihn der RAV-Berater telefonisch am 21. April 2021 um 13.54 Uhr zu kontaktieren versuchte. Nach Angaben des Stellenvermittlers bat er den Beschwerdeführer anlässlich des Telefonats vom Mittwoch, den 21. April 2021 um Terminangebote für ein am folgenden Donnerstag oder Freitag durchzuführendes Bewerbungsgespräch via Skype, weil sich die Auftraggeberin ansonsten zeitnah für einen anderen Stellenbewerber entscheiden würde. Statt dessen unterbreitete der Beschwerdeführer dem Stellenvermittler mit E-Mail vom 22. April 2021 um 15.57 Uhr einen ersten Terminvorschlag für den 26. April 2021 um 13.15 Uhr und einen zweiten für den 27. April 2021 zwischen 10.00 und 12.00 Uhr. Laut E-Mail des Stellenvermittlers an den Beschwerdeführer vom 23. April 2021 um 09.39 Uhr hatte sich die Auftraggeberin an demselben Vormittag nach dem Kandidaten des Stellenvermittlers erkundigt. Weil der Beschwerdeführer jedoch erst ab 26. April 2021 einen Termin für ein Vorstellungsgespräch anbot, entschied sich die Auftraggeberin nach Angaben des Stellenvermittlers für eine andere Lösung zur Besetzung der offenen Stelle. Daraus schloss die Vorinstanz in nicht als bundesrechtswidrig zu beanstandender Beweiswürdigung, der Beschwerdeführer habe es durch sein Verhalten in Kauf genommen, dass die Stelle anderweitig besetzt werde. Auf diese Weise habe er praxisgemäss den Einstellungstatbestand von Art. 30 Abs. 1 lit. d AVIG erfüllt (vgl. BGE 122 V 34 E. 3b; SVR 2022 ALV Nr. 20 S. 67, 8C_24/2021 E. 3.1 mit Hinweisen).