Citation: 8C_536/2017 E. 4.3.2

4.3.2. Weiter argumentiert die Beschwerdeführerin widersprüchlich. Einerseits vertritt sie die Auffassung, in Bezug auf den Fallabschluss sei in medizinischer Hinsicht auf die beweiskräftigen "Gutachten" ihres beratenden Augenarztes Dr. med. F.________ vom 12. Juli 2013 und 18. März 2014 abzustellen. Andererseits veranlasste sie die medizinisch abschliessende Beurteilung des Integritätsschadens bereits am 19. Oktober 2011, um gestützt darauf schon im Januar/Februar 2012 über die Integritätsentschädigung von 35% zu verfügen. Trotz Erheblichkeit des entsprechenden Betrages von Fr. 44'100.- sprach die SWICA diese Entschädigung - entgegen von Art. 49 Abs. 1 ATSG - formlos zu. Sodann rügt die SWICA zum einen, das kantonale Gericht habe den Sachverhalt offensichtlich unrichtig festgestellt, indem es "auf die nicht verifizierten Aussagen des [Versicherten] anlässlich der Verhandlung vom 17. Mai 2017" abgestellt habe. Dies, obwohl sie es zuvor unterlassen hatte, im Rahmen der ihr obliegenden Untersuchungspflicht (Art. 43 Abs. 1 ATSG) die entsprechenden Sachverhaltsabklärungen selber zu tätigen. Zum anderen macht die Beschwerdeführerin geltend, die - entgegen von Art. 49 Abs. 1 ATSG - formlos verfügte Taggeldeinstellung per 31. August 2010 sei "im Einverständnis mit dem [Versicherten]" erfolgt. Bei der erwähnten Telefonnotiz (E. 4.3.1.2 hievor) handelt es sich jedoch bloss um eine - hinsichtlich des angeblichen Konsenses betreffend Taggeldeinstellung - nicht verifizierbare, einseitige schriftliche Parteibehauptung der SWICA.