Citation: 5A_44/2023 E. 5.1

5.1. Die Vorinstanz hat dazu erwogen, der "Darlehensvertrag und Handel Dienstleistungen" vom 27. November 2004 enthalte unter Ziff. 4 mit dem Titel "Sonstige Vereinbarungen" folgenden Passus: "Zusätzlich wird zwischen den Vertragsparteien vereinbart, dass Republik Usbekistan sich verpflichtet, den internationalen Handel mit Waren aller Art sowie Dienstleistungen über in der Schweiz neu begründete Firma F.________ AG zu tätigen. Im Falle einer Vertragsverletzung verpflichtet sich der Darlehensnehmer eine Geldstrafe für den geleisteten Service und Aufwand zu zahlen." Die "Zusatzvereinbarung zum Darlehensvertrag und Handel Dienstleistungen vom 27. November 2004" vom 8. Januar 2010, worin (unter Berücksichtigung des aufgelaufenen Zinses) eine Darlehenssumme von "Neu total Darlehen per 01.01.2010" von Fr. 392'000.-- festgehalten werde, enthalte denselben Passus, ebenso die "Zusatzvereinbarung zum Darlehensvertrag und Handel Dienstleistungen vom 27. November 2004" vom 4. Januar 2015. Des Weiteren werde dort unter Ziff. 1 Folgendes festgehalten: "Darlehensbetrag vom 27.11.2004 CHF 280'000.00 (...) Neu total Darlehen per 01.01.2015 CHF 548'800.00 Für 4. Artikel Sonstige Vereinbarung Service Und Aufwand zu Zahlen Pauschal CHF 320'000.00 Total CHF 868'800.00" Es möge zwar fraglich erscheinen, weshalb die Beschwerdeführerin auf solche Vermittlungsdienstleistungen angewiesen gewesen sein soll und dies speziell in der Person des Beschwerdegegners. Wenn die Erstinstanz dazu erwogen habe, betreffend die Schuld aus Vermittlungstätigkeit liege immerhin eine schriftliche Vereinbarung vor, hingegen vermöchten die blossen Behauptungen der Beschwerdeführerin, es habe gar keine Vermittlungshandlungen gegeben, die Glaubhaftmachung der Vereinbarung nicht zu entkräften, könne nicht von einer unhaltbaren Schlussfolgerung gesprochen werden. Es sei somit unter Willkürgesichtspunkten nicht zu beanstanden, dass die Erstinstanz den Bestand auch dieser Forderung als glaubhaft erachtet habe.