Citation: 8C_84/2015 E. A

Der 1976 geborene A.________ war seit 1. September 2012 bei der B.________ AG als Kundendiensttechniker angestellt und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen die Folgen von Unfällen obligatorisch versichert. Am 11. Dezember 2012 übersah der Versicherte beim Gang in die Tiefgarage eine Treppenstufe und knickte mit dem linken Fuss ein. Im gleichentags aufgesuchten Spital C.________ diagnostizierten die Ärzte eine Distorsion des Oberen Sprunggelenks (OSG) links ohne radiologisch nachweisbare Anhaltspunkte für eine ossäre Läsion. Die SUVA erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung; Taggeld). Laut Bericht der Dr. med. D.________, Fachärztin für Diagnostische Radiologie, vom 28. Januar 2013 zeigte das MRI (magnetic resonance imaging) eine mässige traumatische bone bruise im Talus sowie eine geringe interstitielle Partialläsion der tiefen Bandanteile des Ligamentum deltoideum, eine leichte Tendovaginitis der Sehne des Musculus tibialis posterior, eine leichte bis mässige Arthrose im Chopart-Gelenk (teils aktiviert), eine bereits ältere Fraktur des Processus anterior calcanei sowie eine leichte Bursitis subachillea. Einer kreisärztlichen Aktenbeurteilung des Prof. Dr. med. E.________, Facharzt für Chirurgie, vom 10. Juni 2013 zufolge sind bone bruises nach medizinischer Erfahrung spätestens nach sechs Monaten ausgeheilt. Mit Verfügung vom 16. Juli 2013 hielt die SUVA fest, die Beschwerden seien ab 12. Juni 2013 nicht mehr als unfallbedingt anzusehen, weshalb darüber hinaus kein Leistungsanspruch aus der obligatorischen Unfallversicherung mehr bestehe. Auf Einsprache hin tätigte die Verwaltung weitere medizinische Abklärungen und holte die kreisärztlichen Auskünfte der Dres. med. F.________, Facharzt für Chirurgie FMH, sowie G.________, Facharzt Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates FMH, vom 22. Januar 2014 ein. Mit Einspracheentscheid vom 4. Februar 2014 hielt sie am Fallabschluss fest.