Citation: 8C_663/2022 E. A

A.a. Die 1957 geborene A.________ arbeitete in einem Pensum von 60 % bei der Klinik D.________ als Masseurin und in einem Pensum von 30 % bei der Stadt U.________ als Musiklehrerin. Aufgrund der Anstellung als Masseurin war sie bei der Helsana Unfall AG und aufgrund der Beschäftigung als Musiklehrerin bei der Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft AG (nachfolgend: Allianz) gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 15. September 2011 wurde sie von einem rückwärts ausparkenden Auto angefahren. Dabei erlitt sie eine Radiusköpfchenfraktur rechts und einen Abriss der Supraspinatussehne. Am 12. Dezember 2012 rutschte sie zudem auf Glatteis aus und fiel auf die linke Schulter. Dabei zog sie sich eine Humerusfraktur links zu. Zwischen den beiden Unfallereignissen wurde bei ihr auch noch ein Mamma-Carzinom diagnostiziert, welches in der Folge operative Eingriffe und Chemotherapie erforderte. Die Helsana richtete zunächst die vorübergehenden Leistungen (Heilbehandlung und Taggeld) aus. Sie holte ein orthopädisches Gutachten bei Dr. med. E.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, ein (Expertise vom 28. März 2014 mit Ergänzung vom 26. August 2014). Aus koordinationsrechtlichen Gründen übernahm in der Folge die Allianz die Fallführung und richtete fortan die vorübergehenden Leistungen aus. Sie holte bei Dr. med. E.________ ein Verlaufsgutachten ein (Expertise vom 14. November 2016), verwarf dieses dann aber und stellte stattdessen auf das erste Gutachten des Dr. med. E.________ aus dem Jahr 2014 ab. Mit Verfügung vom 13. November 2018 schloss sie den Fall per 31. Oktober 2014 ab, verneinte einen Rentenanspruch und sprach der Versicherten eine Integritätsentschädigung bei einer Integritätseinbusse von insgesamt 15 % zu. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 4. Dezember 2019 fest. A.b. Zwischenzeitlich sprach die IV-Stelle des Kantons Solothurn A.________ mit Verfügung vom 26. September 2014 mit Wirkung ab 1. November 2012 eine ganze und ab 1. August 2013 eine halbe Invalidenrente zu, welche ab 1. Januar 2017 infolge gesundheitlicher Verschlechterung (Tumorrezidiv und Verschlimmerung einer angeborenen Sehbehinderung) ab 15. Oktober 2016 revisionsweise wieder auf eine ganze Invalidenrente erhöht wurde (Verfügung vom 27. März 2017).