Citation: 5A_679/2023 E. 3

Mit diesen Erwägungen setzt sich der Beschwerdeführer nicht in sachgerichteter Weise auseinander. Vielmehr macht er geltend, das seinerzeitige Zuteilungsgutachten habe Fälschungen und Mängel aufgewiesen; er habe sich zu dessen Überprüfung an zahlreiche Stellen gewandt und man weise ihn überall zurück. In diesem Zusammenhang seien Art. 185 Abs. 2, Art. 186 Abs. 2, Art. 187 Abs. 4 und Art. 188 Abs. 2 ZGB verletzt worden; er habe ein Recht darauf, dass das falsche Gutachten vom 21. Januar 2021 überprüft werde und dieses Recht werde ihm verweigert. All diese Vorbringen zielen auf das längst in Rechtskraft erwachsene Scheidungsurteil bzw. eine inhaltliche Überprüfung des dem rechtskräftigen Scheidungsurteil zugrunde liegenden Gutachtens. Damit verdeutlicht der Beschwerdeführer selbst, dass er mit dem Familiengericht in dessen Funktion als KESB nicht nur ein unzuständiges Gericht angerufen, sondern auch gar keine veränderten Verhältnisse geltend gemacht hat und er mithin nicht einen Abänderungsgrund vorbringt, sondern eine inhaltliche Überprüfung bzw. eine materielle Neubeurteilung auf der Grundlage eines Zweitgutachtens anstrebt. Dem steht indes die Rechtskraft des Scheidungsurteils entgegen. Vor diesem Hintergrund ist nicht ersichtlich und schon gar nicht vom Beschwerdeführer dargelegt, inwiefern das Obergericht gegen Recht verstossen haben könnte, wenn es auf die Rechtsverweigerungs- bzw. Rechtsverzögerungsbeschwerde nicht eingetreten ist.