Citation: 8C_449/2023 E. 2.1

2.1. Das kantonale Gericht legte dar, es hätten sachliche Gründe dafür bestanden, das im Revisionsverfahren einzuholende Gutachten bei der ABI in Auftrag zu geben, die bereits das Gutachten vom 16. Januar 2017 erstellt habe. So seien aufgrund der im Mai 2019 durchgeführten neuropsychologischen Untersuchung ergänzende Abklärungen in dieser Disziplin erforderlich gewesen, nachdem das erste ABI-Gutachten keine solchen enthalten habe. Um die Möglichkeit abzudecken, dass die neuropsychologische Begutachtung neue Erkenntnisse ergeben sollte, seien sodann auch die im früheren Verfahren beteiligten Fachdisziplinen einbezogen worden. Da es sich mithin nicht um eine voraussetzungslose Neubeurteilung gehandelt habe, sei es sinnvoll erschienen, die bereits früher mit dem Beschwerdeführer befasste Begutachtungsstelle beizuziehen. Die Vorinstanz mass dem Gerichtsgutachten der ABI vom 10. Mai 2021 sodann vollen Beweiswert zu und verneinte gestützt darauf den Nachweis einer zuvor unbekannt gewesenen, vorbestehenden Tatsache als Revisionsgrund für das Urteil vom 9. März 2018.