Citation: 9C_228/2023 E. 5.4

5.4. Die Beschwerdeführerin beruft sich ferner auf die in E. 2.2 Abschnitt 2 hiervor wiedergegebene Rechtsprechung und stellt sich auf den Standpunkt, das kantonale Gericht hätte von einer Ausnahmekonstellation ausgehen müssen. Der Versicherte sei durchgehend auf das Wohlwollen der Firma C.________ AG und die Hilfe des Bruders angewiesen gewesen. Die arbeitsrechtlich zutage getretene Leistung bilde die Arbeitsfähigkeit nicht ab. Diese Argumentation ist nicht stichhaltig. Der Versicherte war nach dem Arbeitsverhältnis bei der Firma C.________ AG im Stande, erneut und während längerer Zeit zu 100 % bei der Stadt D.________ erwerbstätig zu sein. Mit anderen Worten konnte er seine Arbeitsfähigkeit erfolgreich bei zwei unterschiedlichen Arbeitgeberinnen verwerten. Die darin zum Ausdruck kommende Adaptionsfähigkeit des Versicherten steht einer Ausnahme im Sinne der Rechtsprechung entgegen. Die Vorinstanz konnte daher willkürfrei auf das während der Arbeitsverhältnisse bei der Firma C.________ AG und der Stadt D.________ gezeigte Leistungsvermögen abstellen.