Citation: I 238/05 02.11.2005 E. 3

3.1 Das Spital Y.________, wo die Versicherte am Unfalltag (12. Dezember 1997) behandelt wurde, diagnostizierte eine Schädelkontusion. Die Behandlung wurde gleichentags abgeschlossen. Zur Arbeits(un)fähigkeit wurden keine Angaben gemacht. 3.2 Vom 13. bis 21. Mai 1998 war die Versicherte wegen akuten unspezifischen Rückenschmerzen im Spital Y.________ hospitalisiert. Zusätzlich wurden folgende Diagnosen gestellt: interkurrenter HWI, arterielle Hypertonie (anamnestisch seit 2 Monaten neu, aktuell nomoton) sowie anamnestisch rezidivierende Palpitationen (ohne Korrelat im 24-Std.-EKG). Als Nebendiagnose wurde ein Status nach Arbeitsunfall im Dezember 1997 mit Kopf- und HWS-Trauma angeführt. Zur Arbeits(un)fähigkeit enthielt der Bericht keine Ausführungen. 3.3 Der Neurologe Dr. med. B.________, der die Versicherte erstmals am 19. April 1999 gesehen hatte, diagnostizierte am 26. April 1999 einen Status nach Contusio capitis am 12. Dezember 1997, eine posttraumatisch akzentuierte migräniforme Cephalea, eine Lumboischialgie links mit L5-Symptomatik sowie eine depressive Störung. Zur Arbeits(un)fähigkeit äusserte er sich nicht. Mit Bericht vom 16. Dezember 1999 stellte Dr. med. B.________ folgende Diagnosen: Status nach Arbeitsunfall am 12. Dezember 1997 mit Verdacht auf leichte traumatische Hirnverletzung mit posttraumatisch akzentuierter migräneformer Cephalea und verhaltensneurologischen Störungen sowie in diesem Rahmen bedingter depressiver Störung; Verdacht auf Halswirbelsäulen(HWS)-Distorsion mit fluktuierendem Cervicalsyndrom; posttraumatisch wiederkehrende synkopale Zustände, DD bei vegetativer Dysregulation/vasovagal bedingt?; Lumboischialgie links mit L5-Symptomatik. Weiter führte er aus, bei nunmehr zwei Jahre zurückliegendem Unfall und seither andauernder 100%iger Arbeitsunfähigkeit sei die Prognose ungünstig. Auf Grund der multifaktorell bedingten Einschränkungen sei die Versicherte bis auf weiteres zu 100 % arbeitsunfähig. Am 2. und 29. Januar 2001 bestätigte er im Wesentlichen den Bericht vom 16. Dezember 1999, ausser dass er die Diagnose der posttraumatisch wiederkehrenden synkopalen Zustände nicht mehr anführte. 3.4 Bis September 1999 war Frau Dr. med. K.________, Fachärztin FMH für Allgemeinmedizin, Hausärztin der Versicherten. Gemäss ihrem Rückfall-Zeugnis zu Handen der SUVA vom 26. April 1999 war die Versicherte seit 20. Januar 1999 zu 100 % arbeitsunfähig. Sie habe am 12. Dezember 1997 ein HWS-Schleudertrauma erlitten und leide an starken Kopfschmerzen, Gedächtnisstörung sowie depressiver Entwicklung. Im Bericht vom 3. Juli 2000 zu Handen der SUVA legte Frau Dr. med. K.________ dar, ihres Erachtens habe die Versicherte am 12. Dezember 1997 eine Commotio und ein Schleudertrauma erlitten. Wegen Unfalls sei sie wie folgt zu 100 % arbeitsunfähig gewesen: vom 15. Dezember 1997 bis 26. Januar 1998, vom 12. Mai bis 22. Juni 1998, vom 3. bis 16. August 1998, vom 20. Januar bis 22. August 1999 und ab 25. August 1999. Danach sei sie bei Dr. med. H.________ in Behandlung gewesen. Wegen Krankheit sei sie wie folgt zu 100 % arbeitsunfähig gewesen: vom 16. Februar bis 22. Juni 1998, vom 24. August bis 20. September 1998 und ab 8. Oktober 1999. Danach habe sich die Versicherte zu Frau Dr. med. A.________ (Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, HNO) in Behandlung begeben. Wegen rezidivierenden Otitiden und Strep-A-Angina habe sie regelmässig Antibiotika einnehmen müssen und sei schliesslich von Frau Dr. med. A.________ operiert worden. 3.5 Dr. med. H.________, Arzt für Allgemeinmedizin FMH, der seit September 1999 Hausarzt der Versicherten war, stellte im Bericht vom 12. Oktober 1999 folgende Diagnosen: chronische Kopfschmerzen bei Status nach Kopfkontusion 1997 mit pathologischem Aspekt, Lumbovertebralsyndrom und Verdacht auf depressive Entwicklung mit Somatisierungsstörung. Die Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit seien im Moment unklar. Offenbar sei die Versicherte bei Frau Dr. med. K.________ seit 15. Dezember 1997 arbeitsunfähig geschrieben. Am 29. September 2000 führte er aus, sie klage über Kopfschmerzen und Leistungsschwäche. 3.6 Der Psychiater Dr. med. E.________, bei dem die Versicherte seit 17. September 1999 in Behandlung war, diagnostizierte am 8. November 1999 und 17. April 2000 eine generalisierte Angststörung (ICD-10: F41.1) und ging ab 17. September 1999 von einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit aus. Am 6. November 2000 diagnostizierte er eine Panikstörung (episodisch paroxysmale Angst, ICD-10: F41.0) im Rahmen einer posttraumatischen Belastungsstörung (ICD-10: F43.1). Als Hilfsarbeiterin sei die Versicherte seit 17. September 1999 bis auf weiteres zu 50 % arbeitsunfähig. 3.7 Dr. med. T.________, Spezialarzt für Innere Medizin FMH, legte am 18. April 2000 dar, am 12. Dezember 1997 habe eine erhebliche Schädelkontusion stattgefunden, was auch das hoch signifikante SPECT zeige. Darauf finde sich ein Coup und ein Contrecoup. Der Zustand vor dem Unfall sei nicht erreicht worden. Zur Arbeits(un)fähigkeit nahm er nicht Stellung.