Citation: 2C_352/2022 E. 7.3

7.3. Daran vermag das vor Bundesgericht neu vorgebrachte Argument, die Beschwerdeführerin sei dezidiert gegen den Krieg in der Ukraine und habe dies Bekannten gegenüber so geäussert, nichts zu ändern. Selbst unter der Annahme, dass solche neuen Tatsachenvorbringen zulässig wären (Art. 99 Abs. 1 BGG), kann die Beschwerdeführerin mit diesem generellen Einwand nicht hinreichend darlegen, dass bzw. inwiefern sie - wie sie geltend macht - bei einer Rückkehr einer konkreten Gefahr der Diskriminierung oder gar Verfolgung ausgesetzt wäre. Aus diesem Grund erweist sich die Rüge einer Verletzung von Art. 3 EMRK bzw. Art. 10 BV auch in diesem Zusammenhang als unbegründet (vgl. Urteil 2C_682/2019 vom 26. Februar 2020 E. 1.2 und 5.3).