Citation: 8C_261/2022 E. 5.4.4

5.4.4. Zu Recht verneinte die Beschwerdeführerin ebenfalls das Kriterium der erheblichen Beschwerden ohne wesentlichen Unterbruch. Die Erheblichkeit beurteilt sich nach den glaubhaften Schmerzen und nach der Beeinträchtigung, welche die verunfallte Person durch die Beschwerden im Lebensalltag erfährt (BGE 134 V 109 E. 10.2.4). Wie in der Beschwerde zutreffend dargelegt wurde, litt der Beschwerdegegner im massgeblichen Zeitraum nicht ständig unter erheblichen Beschwerden. Es sind auch sonst keine Umstände erkennbar, welche die Bejahung des Kriteriums gestatten könnten.