Citation: 6B_1087/2020 E. 2.1

2.1. Dem Beschwerdeführer wird von der Staatsanwaltschaft zur Last gelegt, am 17. Oktober 2017 seine Ehefrau B.A.________ vorsätzlich getötet zu haben. Im Einzelnen sei er um ca. 19:30 Uhr am gemeinsamen Wohnort mit ihr in einen Streit geraten. Er habe sodann aus einer Schublade in der Küche ein Messer mit einer Klingenlänge von ca. 20 cm behändigt und mit diesem mehrfach gegen B.A.________ gestochen. Dabei habe er diese zunächst an der Rückseite des linken Oberarms getroffen, wo sie eine ca. 8 cm lange und ca. 2 cm breite, klaffende Hautdurchtrennung erlitten habe. Weiter habe er sie mit dem Messer an der rechten Schulter getroffen, wo sie eine ca. 3 cm lange und ca. 1 cm breite oberflächliche Hautdurchtrennung erlitten habe. Weiter habe er sie mit dem Messer an der rechten Wange getroffen, wodurch B.A.________ eine punktförmige, oberflächliche Hautdurchtrennung erlitten habe. Sodann habe er mit dem Messer in den linken Brustbereich von B.A.________ gestochen, wobei er das Messer so gehalten habe, dass die Klinge horizontal in ihren Körper eingedrungen sei. Die Klinge habe bei B.A.________ eine klaffende Schnittverletzung mit einer Länge von ca. 8 cm und einer Breite von ca. 1.5 cm verursacht und die 4. und 5. Rippe bis zum Zwerchfell, durchtrennt, wobei sie den Herzbeutel sowie beide Herzkammern und den linken Herzvorhof eröffnet habe. B.A.________ habe durch das Eröffnen des Herzens einen hohen Blutverlust erlitten, weshalb sie schliesslich kurze Zeit später zufolge einer inneren Verblutung verstorben sei. Der Beschwerdeführer - so die Anklage weiter - habe gewusst, dass es zum Tod B.A.________ führen kann, wenn er ihr mit einem Messer in die linke Brustseite sticht. Er habe durch den Stich mit dem Messer in die Brust ihren Tod herbeiführen wollen.