Citation: 5A_412/2015 E. 6.2

6.2. Soweit der Beschwerdeführer es darauf absieht, die vorinstanzlichen Feststellungen betreffend die Erziehungsfähigkeit der Beschwerdegegnerin ins Wanken zu bringen, vermag er vor Bundesgericht nichts auszurichten. Um mit einer Sachverhaltsrüge durchzudringen, genügt es nicht, diverse Zitate aus einem mehrere Jahre zurückliegenden Expertenbericht aneinander zu reihen und ohne weitere Erklärungen einfach zu behaupten, die zitierten Feststellungen seien für den Ausgang des Verfahrens entscheidend. Schon in seinem ersten Urteil vom 23. September 2013 (Sachverhalt Bst. B.b) wies das Obergericht ausdrücklich darauf hin, der Beschwerdeführer liefere keine konkreten Anhaltspunkte dafür, dass die Beschwerdegegnerin noch unter allfälligen Wahnvorstellungen leiden würde (vgl. Urteil 5A_821/2013 vom 16. Juni 2014 E. 5). Inwiefern diese Beurteilung bereits wenige Monate später überholt sein soll, tut der Beschwerdeführer nicht dar. Insbesondere weiss er auch nicht zu erklären, weshalb das Obergericht mit Blick auf die Erziehungsfähigkeit der Eltern fünf Jahre später in geradezu zwingender Weise zulasten der Beschwerdegegnerin auf die Expertenmeinungen aus dem Jahre 2010 hätte abstellen müssen. Mithin bringt der Beschwerdeführer nichts vor, was nicht bereits Gegenstand der bundesgerichtlichen Beurteilung im Urteil 5A_821/2013 vom 16. Juni 2014 war. Insofern ist die Beschwerde unbegründet.