Citation: 8C_720/2021 E. 5.3

5.3. Das kantonale Gericht hielt in Bezug auf die Evaluation des neuropsychiatrischen Funktionspotentials unter Verweis auf die Ärzte fest, es läge eine Arbeitsunfähigkeit im Umfang von 50 % vor, weil die Beschwerdeführerin kognitiv vermindert belastbar sei (Arztbericht der Dres. med. F.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, und G.________, Fachärztin für Neurologie, vom 29. Juli 2019 zur Untersuchung vom 28. Juni 2019). Eine psychische Störung habe nicht festgestellt werden können. Die Beschwerdeführerin legt lediglich ihre eigene Sichtweise dar, wenn sie diese Einschätzung der medizinischen Leistungsfähigkeit wegen einer Ermüdung nach der ersten Stunde der Untersuchung als nicht nachvollziehbar bezeichnet. Das Gutachten des Zentrums B.________ ging auf die Ermüdungserscheinungen ein, führte sie jedoch auf somatische Ursachen und eine Dekonditionierung zurück, die im Rahmen einer ambulanten Rehabilitation verbesserungsfähig seien. Dies vermag keine offensichtlich unrichtige Sachverhaltsfeststellung oder willkürliche Beweiswürdigung zu belegen (vgl. E. 1.2 hiervor).