Citation: 8C_319/2018 E. A

A.________ (Jahrgang 1954) ist deutscher Staatsbürger und wohnt in Deutschland. Ab 1973 arbeitete er in der Schweiz (mit Unterbrüchen) als Krankenpfleger, zuletzt in der schweizerischen Klinik B.________. Am 16. Juni 2002 meldete er sich wegen chronischer Rückenschmerzen mit Bewegungs- und Belastungseinschränkungen zum Leistungsbezug bei der Schweizerischen Invalidenversicherung an. Die IV-Stelle des Kantons Thurgau (im Folgenden: IV-Stelle oder Verwaltung) sprach dem Versicherten eine ab 1. März bis 31. Mai 2002 befristete, halbe Invalidenrente zu (Verfügung vom 1. November 2002). Am 16. November 2002 machte er eine Verschlechterung des Gesundheitszustands geltend. Die Verwaltung holte das Gutachten des Dr. med. C.________, FMH Rheumatologie und Rehabilitation, vom 14. Oktober 2003 ein und veranlasste berufliche Eingliederungsmassnahmen. Mit Verfügung vom 28. April 2004 sprach sie dem Versicherten ab 1. November 2002 eine unbefristete Viertelsrente zu. Die in den Jahren danach von Amtes wegen durchgeführten Revisionsverfahren ergaben jeweils einen unveränderten Gesundheitszustand (vgl. Mitteilungen vom 18. Mai 2005 und 6. November 2007). Auf ein erneutes Leistungsgesuch vom 17. April 2009 hin, veranlasste die IV-Stelle die Gutachten des Dr. med. D.________, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom 15. Mai 2010 sowie des Dr. med. E.________, Facharzt für Rheumatologie und Innere Medizin, vom 26. Mai 2010. Nach dem von der Verwaltung durchgeführten Vorbescheidverfahren hielt die nunmehr zuständige IV-Stelle für Versicherte im Ausland (IVSTA), Genf, fest, die Verfügung der IV-Stelle vom 28. April 2004 werde wiedererwägungsweise aufgehoben und die damit zugesprochene Invalidenrente werde auf das Ende des der Zustellung der Verfügung vom 10. Februar 2011 folgenden Monats eingestellt. In Gutheissung der von A.________ hiegegen eingereichten Beschwerde sprach ihm das Bundesverwaltungsgericht mit Entscheid vom 24. Oktober 2013 über den 31. März 2011 hinaus eine Viertelsrente der Invalidenversicherung zu. Zur Begründung führte es aus, die Verfügung der IV-Stelle vom 28. April 2004 sei zwar zweifellos unrichtig gewesen, indessen sei die Renteneinstellung solange nicht zu rechtfertigen, als die Verwaltung die notwendigen beruflichen Eingliederungsmassnahmen nicht gewährt habe (Entscheid vom 24. Oktober 2013). In Beachtung dieses Entscheids liess die IV-Stelle ihren Eingliederungsspezialisten unter anderem am 26. Februar 2014 sowie am 9. Oktober 2015 Gespräche mit dem Versicherten hinsichtlich vermittelbarer Arbeitstätigkeiten durchführen (vgl. Case Report). Am 19. November 2015 teilte die Verwaltung dem Versicherten mit, da er sich weiterhin nicht arbeitsfähig fühle, werde die Arbeitsvermittlung abgeschlossen. Sie holte in der Folge das auf orthopädisch-traumatologischen und psychiatrischen Untersuchungen beruhende Gutachten der SMAB AG, Schweizerisches Zentrum für medizinische Abklärungen und Beratungen, St. Gallen, vom 19. September 2016 ein. Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren hob die IVSTA mit Verfügung vom 12. Mai 2017 die Invalidenrente wiedererwägungsweise auf das Ende des der Zustellung folgenden Monats auf.