Citation: I 48/04 03.05.2004 E. 4

Die Invaliditätsbemessung hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen (Validen- und Invalideneinkommen) ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden. Die daraus sich ergebende Erwerbseinbusse bezogen auf das Einkommen ohne gesundheitliche Beeinträchtigung, ausgedrückt in Prozenten, entspricht dem Invaliditätsgrad (allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 128 V 30 Erw. 1, 104 V 136 f. Erw. 2a und b). Für den Einkommensvergleich sind die Verhältnisse im Zeitpunkt des (frühestmöglichen) Beginns des Rentenanspruchs massgebend. Dabei sind Validen- und Invalideneinkommen auf zeitidentischer Grundlage zu ermitteln. Allfällige rentenwirksame Änderungen der Vergleichseinkommen bis zum Verfügungserlass sind zu berücksichtigen (BGE 129 V 222 und 128 V 174). 4.1 Für die Ermittlung des hypothetischen Einkommens ohne Invalidität (Valideneinkommen) ist vom Verdienst auszugehen, den der Beschwerdeführer laut Bericht des letzten Arbeitgebers (vom 22. Oktober 1997) im Jahre 1996 erzielte (Fr. 59'469.55), woraus für das Jahr 1999 (unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung gemäss Bundesamt für Statistik, Lohnentwicklung 2001, T1.1.93 Abschnitt I "Verkehr und Nachrichtenübermittlung" (vgl. BGE 129 V 408 ff.) ein Betrag von Fr. 59'936.- resultiert; für das Jahr 2001, als sich der Gesundheitszustand und die Arbeitsfähigkeit verbessert hatten (Erw. 3 hievor), ergibt sich ein Wert von Fr. 60'892.80.