Citation: 9C_248/2016 E. 1.2

1.2. Die massgebenden gesetzlichen Grundlagen über den Anspruch auf Leistungen der obligatorischen Krankenpflegeversicherung für zahnärztliche Behandlungen (Art. 31 Abs. 1 KVG; Art. 17 lit. a Ziff. 2 der Verordnung des EDI vom 29. September 1995 über Leistungen in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung [Krankenpflege-Leistungsverordnung, KLV; SR 832.112.31]) sowie die Rechtsprechung dazu (BGE 130 V 464) sind im angefochtenem Entscheid zutreffend dargelegt worden. Darauf wird verwiesen. Zu wiederholen ist, dass bei der Erkrankung der Zähne als Teil des Kausystems die Übernahme der Kosten gestützt auf Art. 31 Abs. 1 lit. a KVG in Verbindung mit Art. 17 lit. a Ziff. 2 KLV einerseits eine Verlagerung oder Überzahl von Zähnen resp. Zahnkeimen und anderseits einen qualifizierten Krankheitswert voraussetzt. Unter Verlagerung von Zähnen und Zahnkeimen ist eine Abweichung von Lage oder Achsenrichtung zu verstehen. Der qualifizierte Krankheitswert beinhaltet einerseits die Pathologie und anderseits die notwendigen Massnahmen zu deren Beseitigung oder Verringerung (BGE 130 V 464 E. 3.2 und 4.1 S. 467 f.; Urteil 9C_655/2010 vom 23. Dezember 2010 E. 2.2.2).