Citation: 6B_1131/2015 E. 2.3

2.3. Der Beschwerdeführer sieht die Verletzung seiner Verfahrensrechte unter anderem darin begründet, dass von einer wirksamen, vertieften und prompten Untersuchung der gegen die Polizeibeamten erhobenen Vorwürfe keine Rede sein könne, womit Art. 29 Abs. 1 BV, Art. 3 und 6 Ziff. 1 EMRK sowie Art. 14 UNO-Pakt II verletzt seien. Auch mit diesem Einwand ist er nicht zu hören. Wie dargelegt, kann der Beschwerdeführer aus dem Verbot der Folter (Art. 3 EMRK) nichts für sich ableiten. Darüber hinaus hat er als Geschädigter kein Recht auf rechtmässige Anwendung des Legalitätsprinzips bzw. des Verfolgungszwangs (Art. 7 StPO), da der Strafanspruch nach ständiger Praxis des Bundesgerichts dem Staat zusteht (BGE 136 IV 29 E. 1.7.2 S. 39; 133 IV 228 E. 2.3 S. 231; 128 I 218 E. 1.1 S. 220; Urteil 6B_945/2013 vom 23. Mai 2014 E. 3.3.2). Auf Art. 6 EMRK kann sich der Beschwerdeführer als geschädigte Person nicht berufen, um ein Strafverfahren gegen Dritte einzuleiten. Die Bestimmung bezieht sich auf zivilrechtliche Ansprüche und auf die Stichhaltigkeit der gegen eine Person gerichteten strafrechtlichen Anklage (vgl. BGE 134 IV 297 E. 4.3.5 S. 306 mit Hinweis; Urteile 6B_479/2013 vom 30. Januar 2014 E. 3.1; 6B_724/2010 vom 4. Januar 2011 E. 4). Um beides geht es vorliegend nicht. Weshalb im Zusammenhang mit Art. 14 UNO-Pakt II, dessen vorliegend interessierender Wortlaut mit jenem von Art. 6 Ziff. 1 EMRK übereinstimmt, etwas anderes gelten sollte, begründet der Beschwerdeführer nicht.