Citation: 2A.250/2000 05.01.2001 E. B

B.- Mit Verfügung vom 6. September 1999 lehnte die Fremdenpolizei des Kantons Luzern - nach vorgängiger Gewährung des rechtlichen Gehörs - sowohl das Gesuch von A.________ vom 16. März 1999 um Verlängerung ihrer eigenen als auch jenes vom 29. März 1999 um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung für B.________ ab; im Weiteren verfügte die Fremdenpolizei die Wegweisung von A.________ und setzte ihr Frist bis zum 31. Oktober 1999 zum Verlassen des Kantons Luzern. Zur Begründung fügte sie an, A.________ habe bereits bei ihrer Einreise am 21. August 1995 die Absicht gehabt, ihren langjährigen Freund (und nachmaligen Ehemann) dereinst zu heiraten, und es sei ihr infolgedessen bewusst gewesen, dass sie nicht lange bei ihren Eltern wohnhaft bleiben würde. Insofern sei ihr die Aufenthaltsbewilligung im Rahmen des Familiennachzugs unter falschen Voraussetzungen (zum Verbleib bei den Eltern) erteilt worden bzw. der ursprüngliche Aufenthaltszweck dahingefallen, weshalb ihre Aufenthaltsbewilligung nicht zu verlängern sei und die Erteilung einer entsprechenden Bewilligung an ihren Ehemann nicht in Frage komme.