Citation: 5A_209/2025 E. 4.2

4.2. Der Beschwerdeführer rügt ausserdem eine Verletzung von Art. 17 SchKG. Er habe klar definierte Forderungen gestellt und die Beschwerde begründet. Er wiederholt seine Kritik an der Höhe der geltend gemachten Forderung. Er lehnt die Erwägung ab, wonach eine materiellrechtliche Beurteilung der Forderung im Verfahren nach Art. 17 SchKG nicht möglich sei. Diese Erwägung würde bedeuten, dass der Gläubiger seine Phantasieforderungen ohne jegliche Kontrolle durch die Behörden durchsetzen könne. Das Kantonsgericht hat den Anwendungsbereich der Beschwerde nach Art. 17 SchKG zutreffend dargestellt. Dem Betreibungsamt bzw. der Aufsichtsbehörde steht es nicht zu, über die Begründetheit der in Betreibung gesetzten Forderung zu entscheiden (BGE 113 III 2 E. 2b; Urteil 5A_858/2020 vom 1. November 2021 E. 3.3). Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers trifft es nicht zu, dass ein Schuldner den Forderungen eines Gläubigers deshalb schutzlos ausgeliefert ist. Hätte der Beschwerdeführer die Forderung der Gläubigerin bestreiten wollen, hätte er gegen den Zahlungsbefehl Rechtsvorschlag erheben (Art. 74 SchKG) und allenfalls gegen dessen Beseitigung die zutreffenden Rechtsmittel ergreifen müssen. Gegebenenfalls stehen ihm auch weitere Rechtsbehelfe zur Verfügung (Art. 85a und Art. 86 SchKG). Das Kantonsgericht (als Aufsichtsbehörde) hat die gegen die Höhe bzw. den Bestand der betriebenen Forderung erhobenen Einwände demnach zu Recht nicht geprüft. Der Beschwerdeführer legt nicht dar, dass er anderweitige Anträge gestellt oder Einwände erhoben hätte, die im Verfahren nach Art. 17 SchKG zulässig gewesen wären.