Citation: 6P.178/2001 11.01.2002 E. 9

9.- a) Der Beschwerdeführer macht zum Fall Cosco geltend, das Tatbestandsmerkmal der Täuschung sei nicht erfüllt (vgl. Beschwerde S. 6 - 10). Damit ist er nicht zu hören, denn die Vorinstanz stellt für das vorliegende Verfahren verbindlich fest, der Beschwerdeführer und die anderen Beteiligten hätten die Kunden über ihren inneren Willen getäuscht, da sie tatsächlich gar nicht die Absicht gehabt hätten, den Kunden einen Kredit zu vermitteln, sondern lediglich an den Vorkosten mitverdienen wollten (angefochtener Entscheid S. 148). Damit haben sie in Bezug auf ihre wahren Absichten bei den Geschädigten eine "von der Wirklichkeit abweichende Vorstellung" hervorgerufen (Beschwerde S. 7 mit Hinweis auf Trechsel). Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, betrifft zur Hauptsache den Sachverhalt und ist unzulässig. Die Vorinstanz stellt zudem fest, der Irrtum bei den Geschädigten habe darin bestanden, dass sie davon ausgegangen seien, der Beschwerdeführer und die anderen Beteiligten würden ernstlich versuchen, einen Kredit zu vermitteln (angefochtener Entscheid S. 161). Dem ist beizupflichten. Da es den Beteiligten demgegenüber nur darum ging, an den Vorkosten zu verdienen, haben sich die Geschädigten überdies "über die Notwendigkeit und die Verwendung der Vorkosten" geirrt (angefochtener Entscheid S. 161). Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt (vgl. Beschwerde S. 10), ist offensichtlich unbegründet. Am Rande befasst er sich unter dem Titel "Keine Täuschung" auch mit der Frage der Arglist (vgl. Beschwerde S. 9). In diesem Punkt genügt es, auf die zutreffenden Erwägungen der Vorinstanz zu verweisen (vgl. angefochtener Entscheid S. 157 - 160). Die Ausführungen des Beschwerdeführers, der auch hier vor allem die Täuschung der Geschädigten bestreitet, sind unbehelflich. b) In Bezug auf die Zivilforderungen geht die Vorinstanz davon aus, Schadenersatz werde zugesprochen, sofern auch ein entsprechender Schuldspruch erfolge, und die Höhe des Schadenersatzes ergebe sich aus den nachgewiesenen Zahlungen der Geschädigten im Rahmen der Geschäftsbeziehung mit der Cosco (angefochtener Entscheid S. 185). Der Beschwerdeführer legt nicht dar, dass und inwieweit die Vorinstanz solchen Geschädigten, die nicht betrogen worden sind, Schadenersatz oder den betrogenen Geschädigten Schadenersatz in übermässiger Höhe zugesprochen hätte. Er macht nur geltend, dass die Cosco ausdrücklich jede Garantie für die Auszahlung der Kredite und jede Haftung wegbedungen habe (vgl. Beschwerde S. 10/11). Dies ist unerheblich, weil die Beteiligten die Geschädigten von vornherein vorsätzlich über ihre vertraglich zugesicherte Absicht, Kredite zu vermitteln, getäuscht und damit im vollen Umfang der der Cosco bezahlten Gelder betrogen haben.