Citation: 4A_110/2015 E. A

Die B.________ AG (Klägerin, Beschwerdegegnerin) ist eine Aktiengesellschaft nach schweizerischem Recht mit Sitz in U.________. Die A.________ SA (Beklagte, Beschwerdeführerin) ist eine Aktiengesellschaft nach polnischem Recht mit Sitz in V.________. Sie betreibt den Fussballclub A.________. Mit Arrestprosequierungsklage vom 5. September 2013 beantragte die Klägerin beim Handelsgericht des Kantons Zürich, die Beklagte sei zu verpflichten, ihr EUR 150'000.-- nebst verschiedenen Zinsbetreffnissen zu bezahlen. Ferner sei der Rechtsvorschlag in der Betreibung Nr. xxx des Betreibungsamtes Nyon in entsprechendem Umfang zu beseitigen. Es sei vom Nachklagerecht Vormerk zu nehmen. Mit der Klage machte die Klägerin ausstehende Provisionszahlungen geltend, die ihr von den Spielervermittlern C.________ und D.________ mit Zessionserklärung vom 31. August 2011 zediert worden seien. Nach Eingang des Prozesskostenvorschusses setzte das Handelsgericht der Beklagten mit Verfügung vom 17. Oktober 2014 eine einmalige Frist von zwei Monaten an, um die Klageantwort einzureichen. Die Beklagte wurde zudem aufgefordert, in der nämlichen Frist ein Schweizer Zustelldomizil zu bezeichnen, das zum Empfang der für sie bestimmten gerichtlichen Sendungen ermächtigt ist. Sie wurde dabei darauf aufmerksam gemacht, dass die Zustellungen durch Publikation im kantonalen Amtsblatt oder im Schweizerischen Handelsamtsblatt erfolgen, wenn diese Aufforderung nicht befolgt wird. Die Verfügung wurde der Beklagten auf dem Rechtshilfeweg zugestellt. Seitens der Beklagten erfolgte innerhalb der angesetzten Frist keine Reaktion. Auch auf Nachfristansetzung für die Klageantwort hin, die in der Folge androhungsgemäss im Handelsamtsblatt publiziert wurde, erfolgte keine Reaktion der Beklagten. Mit Urteil vom 29. Oktober 2014 hiess das Handelsgericht die Klage grösstenteils gut. Auch dieses Urteil wurde androhungsgemäss im Schweizerischen Handelsamtsblatt (Ausgabe vom 6. November 2014) publiziert.