Citation: I 665/06 04.12.2006 E. 4

Es steht fest und ist unbestritten, dass bei Abschluss der Arbeitsvermittlung am 30. Dezember 2005 durch die IV-Stelle und auch im Zeitpunkt des den Prüfungszeitraum begrenzenden Einspracheentscheides vom 27. Februar 2006 (BGE 131 V 354 Erw. 2) die invaliditätsmässigen Voraussetzungen des Anspruchs auf diese Sachleistung (Art. 8 Abs. 4 IVG in Verbindung mit Art. 14 ATSG) gegeben waren. Einfache, keine intellektuellen Ansprüche stellende grobmotorische Arbeiten waren zwar grundsätzlich zu 100% zumutbar. Auf Grund der mentalen Minderbegabung bestanden jedoch Schwierigkeiten bei der Stellensuche (Gutachten Dr. med. M.________, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom 9. September 2004). Sodann steht ausser Frage, dass der Versicherte als Chauffeur mit einem Arbeitspensum von rund 50% in der Firma W.________ nicht vollständig eingegliedert war. Es handelte sich hiebei zwar um eine geeignete Tätigkeit. Das Pensum konnte jedoch aus gesundheitlichen Gründen nicht erhöht werden. Die Arbeit an den Waschautomaten war wegen der zu starken Wärmeexposition unzumutbar. Insoweit ist die Rüge in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde, die begleitende Beratung im Hinblick auf die Aufrechterhaltung des anfänglich 100%igen Arbeitspensums sei ungenügend gewesen, nicht stichhaltig.