Citation: 8C_824/2018 E. A

A.________ ist geschieden und arbeitete mit einem Vollpensum seit April 2010 als Versicherungsberaterin für die Helsana Versicherungen AG. In dieser Eigenschaft war sie bei der Helsana Unfall AG (nachfolgend: Helsana oder Beschwerdegegnerin) gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten versichert. Am Abend des 26. Dezember 2010 stürzte sie bei Glatteis auf dem Weg zum Hauptbahnhof Zürich und fiel auf den Hinterkopf (erster Unfall). In der Klinik für Unfallchirurgie des Universitätsspitals B.________ konnten mittels Computertomographien Frakturen, Organläsionen und eine intracranielle Blutung ausgeschlossen werden. Nach unauffälliger neurologischer Überwachung konnte sie am 27. Dezember 2010 mit Restbeschwerden hinsichtlich der Kopfschmerzen und der Schwindelsymptomatik bei Nachversorgung durch die Spitex nach Hause entlassen werden. Zwecks Untersuchung des anhaltend geklagten Drehschwindels und der Gangunsicherheit wurde sie am 3. und 4. Januar 2011 in der Klinik für Ohren-, Nasen-, Hals- und Gesichtschirurgie des Universitätsspitals B.________ nochmals stationär untersucht. Die Helsana übernahm die Heilbehandlung und richtete ein Taggeld aus. Am 7. November 2011 (zweiter Unfall) und 24. März 2012 (dritter Unfall) erlitt die Versicherte weitere Unfälle, für deren Folgen die Helsana die gesetzlichen Leistungen erbrachte. Gestützt auf das polydisziplinäre, von der Helsana in Auftrag gegebene Gutachten der MEDAS Zentralschweiz vom 2. Februar 2015 (nachfolgend: MEDAS-Gutachten) stellte die Helsana sämtliche Leistungen für alle drei Unfälle mit je einer separaten Verfügung vom 25. Februar 2015 per 28. Februar 2015 ein und schloss alle Fälle folgenlos ab. Auf Einsprache hin hielt die Helsana in Vereinigung aller drei Verfahren an den Verfügungen vom 25. Februar 2015 fest (Einspracheentscheid vom 15. Oktober 2015).