Citation: 1C_322/2019 E. 3.3

3.3. Der Beschwerdeführer macht geltend, das Gesuch vom 8. September 2015 betreffe ausschliesslich die Endgestaltung der Deponie: Im Gegensatz zu früheren Gesuchen werde der Deponieperimeter nicht vergrössert und es solle weder neues Material zu- noch abgeführt werden. Das Departement und, ihm folgend, Regierungsrat und Obergericht, hielten dagegen fest, dass das Schüttvolumen gegenüber dem Quartierplan aus dem Jahr 2008 um 48'700 m3erhöht werde, d.h. von 85'000 m3 auf 133'700 m3. Dies gehe über die bei der Deponievermessung vom 27. November 2012 festgestellte Überschüttung von 37'000 m3 hinaus und bedeute, dass zusätzlich zur bereits vorhandenen Schüttmenge von 114'500 m3 weitere 19'200 m3 Material zugeführt werden könnten. Diese Zahlen entsprechen den Gesuchsunterlagen (vgl. insbesondere Planungsbericht vom 21. August 2015, Ziff. 3.4) und werden vom Beschwerdeführer nicht substanziiert bestritten. Insofern wird mit dem neuen Gesuch nicht nur eine Umlagerung des schon vorhandenen Materials, sondern auch eine Erweiterung der Deponie angestrebt.