Citation: C 313/00 07.03.2002 E. 2

2.- Die Vorinstanz hat festgehalten, dass der Beschwerdeführer weiterhin einzelzeichnungsberechtigtes Mitglied des Verwaltungsrates der Firma X.________ AG sei. Zwar sei sein Arbeitsvertrag als Geschäftsführer auf Ende Oktober 1999 gekündigt worden. Gleichzeitig habe er am 17. September 1999 einen neuen Arbeitsvertrag geschlossen, der ihm auf April 2000 die Geschäftsleitung der Gesellschaft erneut übertrage. Dieser Vertrag sei allerdings vom Mehrheitsaktionär mit Schreiben vom 6. Januar 2000 widerrufen worden. Der Beschwerdeführer habe die Arbeitsverträge einerseits in der Funktion als Verwaltungsrat und andererseits als Arbeitnehmer selber unterzeichnet, was zeige, dass er als Entscheidungsträger der Firma X.________ AG gewaltet habe und damit vom Entschädigungsanspruch ausgeschlossen sei. Der Beschwerdeführer wendet ein, seit 15. November 1999 nicht mehr bei der Firma X.________ AG angestellt und seither arbeitslos zu sein. Eine Anstellung als Geschäftsführer des Nachtclubs T.________ sei nicht zustande gekommen. Eine Umgehung der Vorschriften über die Kurzarbeitsentschädigung liege nicht vor. Das Arbeitsverhältnis mit dem Restaurant Y.________ sei nicht nur rechtlich, sondern auch faktisch definitiv aufgelöst worden, da die Arbeitgeberfirma gleichzeitig ihre diesbezügliche Geschäftstätigkeit aufgeben musste. Im anderen Betrieb der Firma X.________ AG, der sich auf die Vermietung des Nachtlokals beschränkt habe, sei der Beschwerdeführer nie Arbeitnehmer gewesen. Eine Möglichkeit, den Betrieb der Gesellschaft jederzeit zu reaktivieren, habe nicht bestanden, zumal er nicht über die Aktienmehrheit der Firma X.________ AG verfügt habe. Seine Absicht, durch die Übernahme des T.________ für die Firma X.________ AG einen neuen Betrieb zu eröffnen, sei denn auch an der Weigerung des Mehrheitsaktionärs gescheitert.