Citation: 2C_336/2009 23.02.2010 E. A

X.________ erwarb am 23. September 2002 gemeinsam mit vier weiteren Personen von der Bank A.________ sämtliche 430 Aktien der Immobiliengesellschaft I.________ AG; diese ist Eigentümerin mehrerer Liegenschaften in Olten. Von seinem Anteil von insgesamt 65 Namenaktien verkaufte X.________ am 29. November 2002 22 Aktien der B.________ AG. Die Veranlagungsbehörde Olten-Gösgen erhielt davon im Dezember 2007 Kenntnis. Mit definitiver Veranlagung vom 19. Dezember 2007 auferlegte sie X.________ für den "Verkauf von 15 % der Beteiligungsrechte an der Immobiliengesellschaft I.________" eine Grundstückgewinnsteuer von Fr. 181'782.-- (einfache Steuer Fr. 75'742.--); als Käuferin wird die Bank A.________ angeführt. Die Veranlagungsbehörde ging dabei irrtümlicherweise davon aus, dass X.________ am 23. September 2002 seinen ganzen Aktienanteil von 65 Aktien - entsprechend 15 % der gesamten Aktien - an die Bank A.________ verkauft habe. Verkauft hatte dieser jedoch nur 22 Aktien, und zwar am 29. November 2002 an die B.________ AG. Mit Einsprache vom 25. Januar 2008 machte X.________ geltend, es sei anzunehmen, dass wohl der Weiterverkauf der 22 Aktien vom 29. November 2002 hätte erfasst werden sollen, weshalb die Grundstückgewinnsteuer auf Fr. 50'285.-- herabzusetzen sei. Die Veranlagungsbehörde trat auf die Einsprache nicht ein, da diese verspätet sei. Nach einem erfolglosen und einem inzwischen zurückgezogenen Wiedererwägungsgesuch erhob X.________ - ebenfalls ohne Erfolg - Rekurs beim Kantonalen Steuergericht Solothurn.