Citation: I 602/02 13.03.2003 E. 2

Streitig und zu prüfen ist der Anspruch auf eine Invalidenrente. 2.1 Unter dem Valideneinkommen ist jenes Einkommen zu verstehen, welches die versicherte Person als Gesunde tatsächlich erzielen würde (ZAK 1992 S. 92 Erw. 4a, 1961 S. 367). Die Einkommensermittlung hat so konkret wie möglich zu erfolgen. Massgebend ist, was die versicherte Person aufgrund ihrer beruflichen Fähigkeiten und persönlichen Umstände unter Berücksichtigung ihrer beruflichen Weiterentwicklung, soweit hiefür hinreichend konkrete Anhaltspunkte bestehen (Kursbesuche, Aufnahme eines Studiums etc.), zu erwarten gehabt hätte (BGE 96 V 29; ZAK 1985 S. 635 Erw. 3a sowie RKUV 1993 Nr. U 168 S. 100 f. Erw. 3b; vgl. auch EVGE 1968 S. 93 Erw. 2a). Da nach empirischer Feststellung in der Regel die bisherige Tätigkeit im Gesundheitsfall weitergeführt worden wäre, ist Anknüpfungspunkt für die Bestimmung des Valideneinkommens häufig der zuletzt erzielte, der Teuerung sowie der realen Einkommensentwicklung angepasste Verdienst (RKUV 1993 Nr. U 168 S. 101 Erw. 3b am Ende; vgl. auch ZAK 1990 S. 519 Erw. 3c). Das Eidgenössische Versicherungsgericht hat mit Urteil L. vom 18. Oktober 2002 (I 761/01) entschieden, dass für die Vornahme des Einkommensvergleichs grundsätzlich auf die Gegebenheiten im Zeitpunkt des allfälligen Rentenbeginns abzustellen ist. 2.1.1 Der Rentenbeginn fällt unbestrittenerweise in das Jahr 2000. Die Vorinstanz hat das Valideneinkommen auf monatlich Fr. 4'730.30 festgelegt, wobei sie sich auf den vom Versicherten im Jahre 1997 bei der damaligen Arbeitgeberin, der Firma H.________, erreichten und auf das Jahr 2000 aufgerechneten Verdienst sowie ergänzend auf die Tabellenlöhne der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) 2000 (Tabelle 1, Rubrik 27/28, Spalte 4) stützte. Der Beschwerdeführer stellt sich dagegen auf den Standpunkt, er hätte gestützt auf Auskünfte der Firma H.________ vom 24. August 2001 im Jahre 2001 einen monatlichen Verdienst von Fr. 5'000.- und damit einen Jahresverdienst von Fr. 65'000.- (Fr. 50'000.- x 13) erzielt. Den Akten ist zu entnehmen, dass der Vertreter des Beschwerdeführers im Rahmen des Vorbescheidverfahrens mit Schreiben vom 16. August 2001 an die Firma H.________ gelangte und sie unter anderem um Mitteilung des Verdienstes bat, den der Versicherte erreichen könnte, wenn er noch bei ihr angestellt wäre. Am 24. August 2001 teilte die Firma H.________ mit, das derzeitige Einkommen würde ungefähr Fr. 5'000.- betragen. Wenn die Vorinstanz in Anbetracht dieser eher vagen und nicht näher erläuterten Lohnauskunft, die sich überdies auf das Jahr 2001 bezieht, auf den zuletzt erzielten und auf das Jahr 2000 aufgerechneten Verdienst abstellte, ist dies nicht zu beanstanden. Entgegen den Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde bestand angesichts des sich aus den Akten ergebenden, im Jahre 1997 erzielten Verdienstes auch keine Veranlassung, die ungefähre Lohnangabe vom 24. August 2001 bei der Firma H.________ genauer nachzuprüfen (BGE 117 V 283 Erw. 1a mit Hinweis). Ebenso wenig ist im Abstellen auf den zuletzt erzielten Lohn eine Verletzung des Gehörsanspruch des Beschwerdeführers zu erblicken, da die Lohnauskunft vom Beschwerdeführer selbst eingeholt wurde, er sich dazu im Rahmen des vorinstanzlichen Verfahrens äussern konnte - und dies auch getan hat - und schliesslich auch keine willkürliche Beweiswürdigung des kantonalen Gerichts vorliegt. Das Valideneinkommen ist damit ausgehend von einer betriebsüblichen wöchentlichen Arbeitszeit von 41,9 Stunden in den Jahren 1997 und 1998 sowie von 41,8 Stunden in den Jahren 1999 und 2000 (Die Volkswirtschaft 6/2002, Tabelle B 9.2, S. 80) sowie von einer Nominallohnsteigerung von 0,7 % im Jahre 1998, 0,3 % im Jahre 1999 und 1,3 % im Jahre 2000 (Die Volkswirtschaft 6/2002, Tabelle B 10.2, S. 81) auf jährlich Fr. 55'730.70 (monatlich Fr. 4'287.-) zu beziffern.