Citation: 2C_27/2014 E. 3.3

3.3. Weder die geltend gemachten Grammatik- und Orthografiefehler in den Erklärungen der Gattin noch ihre untechnische Ausdrucksweise lassen, anders als der Beschwerdeführer annimmt, den Schluss zu, dass sie nicht in der Lage gewesen wäre, sich korrekt und detailliert auszudrücken. Es wäre im Rahmen der Mitwirkungspflichten an ihm gewesen, zu belegen (Telefonrechnungen, Ehetherapie usw.), dass die Ehegemeinschaft trotz früherer faktischer Trennung tatsächlich bis 11 Tage nach Ablauf der Dreijahresfrist (Abmeldung bei der Gemeinde) fortgedauert hat (vgl. HUGI YAR, a.a.O., S. 51 ff.). Die von ihm geltend gemachte "Katzenallergie" bildete keinen wichtigen Grund, um in Abweichung der allgemeinen Regeln über den Familiennachzug den abgeleiteten Rechtsanspruch fortbestehen zu lassen. Der Grad der Integration des Beschwerdeführers musste im Rahmen von Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG unter diesen Umständen nicht weiter geprüft werden.