Citation: 9C_445/2020 E. 4.1

4.1. Das kantonale Gericht hielt fest, zu vergleichen sei der Sachverhalt im Zeitpunkt der leistungsablehnenden Verfügung vom 9. März 2015 mit demjenigen im Zeitpunkt der angefochtenen Verfügung vom 2. September 2019 (vgl. BGE 141 V 9 E. 2.3 S. 10 mit Hinweis). Im Weiteren erkannte die Vorinstanz, dass die Rollstuhlversorgung des Beschwerdeführers den ABI-Gutachtern (Expertise vom 17. Februar 2014 und Stellungnahme vom 9. Februar 2015) bereits bekannt gewesen sei. Diese hätten berichtet, weder aus somatischer noch aus psychiatrischer Sicht sei der Rollstuhl notwendig. Das kantonale Gericht kam zum Schluss, dass seither keine Veränderung festgestellt werden könne, die geeignet sei, den Anspruch des Beschwerdeführers auf einen elektrischen Rollstuhl zu beeinflussen.