Citation: 6B_1391/2016 E. 5.2

5.2. Die Vorinstanz setzt sich eingehend mit den diversen Versionen der Beschwerdeführerin zu diesem Vorkommnis auseinander (angefochtener Entscheid S. 32 ff.) und erachtet deren Aussagen als nicht glaubhaft. Die Beschwerdeführerin habe ihr Aussageverhalten an die jeweilige Situation angepasst und nach und nach neue Entlastungszeugen präsentiert. Die echten Unterschriften von C.________ seien verhältnismässig unsicher und zittrig. Sie unterschieden sich deutlich von der klaren Unterschrift "C.________" auf der von der Beschwerdeführerin verwendeten Unterschriftenkarte. Die Divergenzen liessen sich mit einem kurzen Blick feststellen. Angesichts dessen und unter Berücksichtigung der ambivalenten Aussagen der Beschwerdeführerin hinsichtlich der Unterschriftenkarte erweise sich deren Aussage, dass sie von der Fälschung nichts gewusst habe, als nicht nachvollziehbar. Die Behauptung, sie habe kurz vor Schliessung der Poststelle keine Zeit gehabt, die Postvollmacht zu kontrollieren, sei als blosse Schutzbehauptung anzusehen (angefochtener Entscheid S. 33/34). Die Vorinstanz legt im Weiteren dar, weshalb die Erklärungen, Schreiben und Aussagen von diversen weiteren Personen unglaubhaft seien. Die Unglaubhaftigkeit ergebe sich unter anderem daraus, dass diese Personen behaupteten, C.________ habe die Unterschriftkarte unterzeichnet, was gemäss dem eindeutigen Bericht des Kriminaltechnischen Dienstes der Kantonspolizei Bern nicht den Tatsachen entspreche (angefochtener Entscheid S. 35). Die Behauptung der Beschwerdeführerin, sie habe das bezogene Geld im Interesse ihrer Mutter verwendet, wird im angefochtenen Entscheid (S. 32) als unglaubhaft qualifiziert. Die Vorinstanz hält fest, im Strafverfahren hätten sich keine Hinweise ergeben, dass das von der Beschwerdeführerin bezogene Geld für den Umzug von C.________ in ein anderes Altersheim gebraucht worden wäre. Es erscheine daher als nicht glaubhaft, dass die Beschwerdeführerin das Geld für den Eintritt ihrer Mutter in ein neues Altersheim habe verwenden wollen (angefochtener Entscheid S. 32).