Citation: 5A_346/2022 E. 3

Das Handelsgericht hat erwogen, das Bauhandwerkerpfandrecht diene der Sicherung der Werklohnforderung. Nachdem sich die Bestellerin und der Beschwerdeführer gemäss dem Vergleich per Saldo aller Ansprüche auf einen Betrag geeinigt hätten, der inzwischen bezahlt sei, erscheine nicht mehr ansatzweise glaubhaft, dass noch eine offene Werklohnforderung bestehe. Insoweit sei das Verfahren als gegenstandslos abzuschreiben. Im Mehrbetrag sei das Gesuch abzuweisen, da nicht glaubhaft erscheine, dass nach Abschluss des Vergleichs noch eine über den bezahlten Betrag hinausgehende offene Werklohnforderung bestehe.