Citation: 9C_928/2015 E. 2.1

2.1. Gestützt auf zahlreiche Arztberichte, insbesondere das polydisziplinäre Gutachten der asim vom 11. November 2013, sowie aufgrund einer Würdigung des psychosomatischen Krankheitsbildes der Beschwerdeführerin nach Massgabe der Rechtsprechung gemäss BGE 141 V 281 stellte die Vorinstanz fest, das diagnostizierte psychische Leiden der Versicherten sei therapeutisch angehbar und insofern nicht invalidisierend. Seit der letzten Operation am 21. Februar 2012 sei sie bis September 2012 zu 100 % invalid gewesen, was zum Anspruch auf eine befristete ganze Invalidenrente vom 1. Juni bis 31. Dezember 2012 führe. Ab 1. Januar 2013 erachtete das kantonale Gericht eine volle Arbeitstätigkeit mit dem von der asim umschriebenen Anforderungsprofil als zumutbar. In Anwendung der Tabelle TA1 Ziffer 55 ("Beherbergung"), Anforderungsniveau 4, Frauen, der Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik 2010 (LSE) ermittelte die Vorinstanz ein hypothetisches Einkommen ohne Invalidität (Valideneinkommen) von Fr. 3'508.- im Monat (Fr. 46'024.- im Jahr 2012 nach Umrechnung auf eine Arbeitszeit von 42,5 Stunden pro Woche und Anpassung an die Nominallohnentwicklung [Fr. 3'508.- : 40 x 42,5 x 12 : 100 x 102,9]). Als Invalideneinkommen zog sie den Lohn gemäss Tabelle TA1, Total, Niveau 4, Frauen, heran, der Fr. 51'215.- bei einem vollen Arbeitspensum und Fr. 30'730.- bei Annahme eines Pensums von 60 %, je unter Vornahme eines leidensbedingten Abzugs von 5 %, betrug. Damit belief sich der Invaliditätsgrad bei einem Pensum von 60 % auf 33 %, womit kein Rentenanspruch begründet wird. Die Vorinstanz liess mit Blick auf dieses Ergebnis die Frage offen, ob ein volles oder lediglich ein reduziertes Arbeitspensum von 60 % zumutbar sei.