Citation: 5A_533/2023 E. 3.4

3.4. Unabdingbar für die Obhutszuteilung ist die Erziehungsfähigkeit des jeweiligen Elternteils. Der Beschwerdeführer stellt jene der Beschwerdegegnerin im hiesigen Verfahren nicht infrage. Namentlich macht er nicht geltend, die Vorinstanz habe den Sachverhalt willkürlich festgestellt, indem sie verneint habe, dass der Beschwerdegegnerin aufgrund ihres Vorgehens im Zusammenhang mit dem Umzug die Bindungstoleranz fehle (vgl. BGE 144 III 10 E. 5; 142 III 481 E. 2.7 mit Hinweisen). Ebenso wenig erhebt er die Willkürrüge mit Bezug auf die vorinstanzliche Erkenntnis, dass bei der Beschwerdegegnerin unter dem Gesichtspunkt der Erziehungsfähigkeit leichte Vorteile auszumachen seien, oder hinsichtlich der Feststellungen im angefochtenen Entscheid zum Kindeswillen bzw. dessen Beweiswürdigung.