Citation: 2P.223/2003 08.04.2004 E. 1

1.1 Die staatsrechtliche Beschwerde gegen die Revision der Gebührenordnung - ein generell-abstrakter kantonaler Erlass - ist zulässig (Art. 84 Abs. 1 lit. a OG), da dagegen weder ein kantonales noch ein anderes eidgenössisches Rechtsmittel offen steht (Art. 84 Abs. 2 und Art. 86 Abs. 1 OG; nicht publizierte E. 1a von BGE 125 I 173 betreffend die Studentische Körperschaft der Universität Basel). Die umstrittene Änderung ist am 28. Juni 2003 publiziert worden, so dass sich die Beschwerde vom 25. August 2003 unter Berücksichtigung der Gerichtsferien als fristgerecht erweist (Art. 89 Abs. 1 i.V.m. Art. 34 Abs. 1 lit. b OG). 1.2 Zur staatsrechtlichen Beschwerde gegen einen kantonalen Erlass ist legitimiert, wer durch die angefochtene Bestimmung unmittelbar oder virtuell (das heisst mit einer minimalen Wahrscheinlichkeit früher oder später einmal) in seinen rechtlich geschützten Interessen betroffen ist (Art. 88 OG; BGE 125 I 71 E. 1b/aa S. 75, 173 E. 1b S. 174, je mit Hinweisen). Die Beschwerdeführerin erfüllt diese Voraussetzung als Studentin an der Universität Basel mit der Absicht, dort später zu promovieren, soweit es um die Semestergebühr und die zusätzliche Gebühr für Doktorierende in der Graduiertenausbildung geht. Nicht dargelegt hat die Beschwerdeführerin jedoch, inwiefern sie durch die Erhöhung der Hörergebühr in eigenen Interessen betroffen sein soll. Nach ihrer Studienplanung kommt ein Universitätsbesuch als Hörerin für sie auf absehbare Zeit nicht in Frage. Im Zeitraum, in dem sie voraussichtlich frühestens daran interessiert sein kann, mindestens 14 Wochenstunden als Hörerin an der Universität zu belegen, wird der umstrittene Gebührenansatz höchstwahrscheinlich nicht mehr massgebend sein. Hinsichtlich der Erhöhung der Hörergebühr fehlt ihr deshalb die Legitimation; insoweit ist auf die Beschwerde nicht einzutreten.