Citation: 5A_888/2016 E. 3.3.3

3.3.3. Nicht zu beanstanden ist und es widerspricht auch nicht dem Kindeswohl, wenn der Beschwerdegegner zur Abdeckung seines Betreuungsanteils die Hilfe seiner Eltern in Anspruch nimmt, welche gemäss den Feststellungen der Vorinstanz C.________ in der Wohnung des Beschwerdegegners betreuen. Dies hat somit für C.________ keinen weiteren Wechsel des Betreuungsumfelds zur Folge. Die Beschwerdeführerin weicht sodann von den Feststellungen der Vorinstanz ab, wenn sie vor Bundesgericht geltend macht, die Grosseltern väterlicherseits seien nicht (mehr) in der Lage, die Betreuung von C.________ wahrzunehmen, ohne aufzuzeigen, dass sie dieses Argument bereits vor Vorinstanz vorgebracht hätte und diese willkürlich in Verletzung ihres rechtlichen Gehörs darüber hinweggegangen wäre. Zutreffend ist zwar, dass die Beziehung zur Mutter für das Wohlergehen des Kindes und dessen Entwicklung zentrale Bedeutung hat. Die Beziehung von C.________ zur Beschwerdeführerin erleidet jedoch keinen Abbruch, wenn in den auf den Beschwerdegegner entfallenden Betreuungszeiten eine Drittbetreuung durch die Grosseltern väterlicherseits miteinbezogen wird. Die Beschwerdeführerin argumentiert zudem widersprüchlich, wenn sie nun geltend macht, die Drittbetreuung durch die Grosseltern väterlicherseits sei dem Kindeswohl abträglich, nachdem während des ehelichen Zusammenlebens die Grosseltern väterlicher- oder mütterlicherseits bereits die Betreuung von C.________ übernommen hatten.