Citation: 1P.407/2003 10.09.2003 E. 1

1.1 Der auf kantonales Recht gestützte Entscheid des Obergerichtes ist ein letztinstanzlicher, kantonaler Entscheid. Hiergegen steht die staatsrechtliche Beschwerde wegen Verletzung verfassungsmässiger Rechte offen (Art. 84 Abs. 1 lit. a, Art. 84 Abs. 2 und Art. 86 OG). Da das Solothurner Obergericht die Beschwerde des Ehepaares P.________ abgewiesen hat, sind die Beschwerdeführer zur staatsrechtlichen Beschwerde legitimiert. Die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen sind erfüllt, weshalb unter den nachfolgenden Vorbehalten (E. 1.2 und 1.3) auf die Beschwerde einzutreten ist. 1.2 Die staatsrechtliche Beschwerde ist, von hier nicht zutreffenden Ausnahmen abgesehen, rein kassatorischer Natur. Soweit die Beschwerdeführer mehr verlangen als die Aufhebung des angefochtenen obergerichtlichen Urteils - namentlich die Bestrafung des Beschwerdegegners - kann auf die Beschwerde deshalb nicht eingetreten werden (BGE 122 I 120 E. 2a S. 123 mit Hinweisen). 1.3 In der Regel ist die staatsrechtliche Beschwerde nur gegen kantonal letztinstanzliche Entscheide zulässig (Art. 86 und Art. 87 OG). Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtes können Hoheitsakte unterer kantonaler Instanzen nur dann mit angefochten werden, wenn entweder der letzten kantonalen Instanz nicht sämtliche vor Bundesgericht erhobene Rügen unterbreitet werden konnten, oder wenn solche Rügen zwar von der letzten kantonalen Instanz zu beurteilen waren, jedoch mit einer engeren Prüfungsbefugnis, als sie dem Bundesgericht zusteht (BGE 120 Ia 19 E. 2b S. 23). Im vorliegenden Fall war die Kognition des Solothurner Obergerichtes nicht enger als diejenige des Bundesgerichtes (§ 204 ff. der Solothurner Strafprozessordnung vom 7. Juni 1970, StPO-SO [BGS 321.1]). Die Voraussetzungen für die Mitanfechtung unterinstanzlicher Entscheide sind nicht erfüllt (BGE 120 Ia 19 E. 2b S. 23; 117 Ia 412 E. 1b S. 414, je mit Hinweisen; Walter Kälin, Das Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde, zweite Auflage, Bern 1994, S. 346 f.). Soweit sich die Beschwerdeführer gegen den Entscheid des Untersuchungsrichters wenden, ist nicht darauf einzutreten, zumal es sich bei den Ausführungen überdies weitgehend um unsachliche appellatorische Kritik handelt (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG).