Citation: 9C_315/2020 E. 4.2

4.2. Die Versicherte übersieht dabei, dass ein Abweichen vom Regelfall, wonach das Valideneinkommen grundsätzlich anhand des zuletzt verdienten Lohnes zu bestimmen ist, erst dann in Frage kommt, wenn - unter anderem - der tatsächlich erzielte Verdienst deutlich unter dem branchenüblichen LSE-Tabellenlohn liegt (BGE 135 V 297 E. 6.1.1 S. 302 mit Hinweisen). Massgeblich als Vergleichsgrösse ist mithin das branchenspezifische Durchschnittseinkommen und nicht, wie in der Beschwerde moniert, der dem Verdienst, welchen die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erwirtschaften könnte (Invalideneinkommen), zugrunde zu legende statistische Totalwert. Die allfällige Unterdurchschnittlichkeit des bisherigen Lohnes - hier als Produktionsarbeiterin in einer Metzgerei - misst sich in Gegenüberstellung zum branchenüblichen Einkommen, das als Referenzwert, basierend auf den Ergebnissen einer statistischen Durchschnittswertermittlung gemäss LSE, dient (BGE 135 V 297 E. 6.1.2 S. 302 f. und E. 6.1.3 S. 304; 134 V 322 E. 4.1 S. 326). Auch in diesem Punkt ist demnach keine Bundesrechtswidrigkeit der vorinstanzlichen Ausführungen erkennbar.