Citation: 5P.119/2000 24.07.2000 E. 3

3.- Hat hier das Verfahren mit der Schadenersatzklage vom 4. Oktober 1999 gestützt auf Bundesrecht (E. 1b hiervor) begonnen und das Verwaltungsgericht am 18. Februar 2000 über den Anspruch der Beschwerdeführerin als einzige kantonale Instanz entschieden, ist zur Anfechtung vor Bundesgericht nach dem Dargelegten die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ge- geben (Art. 5 VwVG, Art. 97 Abs. 1 und Art. 98 lit. g OG). Steht dieses Rechtsmittel offen, fällt die subsidiäre staats- rechtliche Beschwerde weg (Art. 84 Abs. 2 OG), weil auch Ver- fassungsrügen mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde zu erheben sind, wenn diese zur Verfügung steht (BGE 123 II 385 E. 3 S. 388, 119 Ib 380 E. 1b S. 382), wobei die Prüfungsbefugnis des Bundesgerichts diesbezüglich nicht weiter geht als bei der staatsrechtlichen Beschwerde (BGE 120 Ib 379 E. 1b S. 382, 116 Ib 8 E. 1 S. 10). Richtigerweise hätte die Be- schwerdeführerin ihre Einwendungen daher mit Verwaltungsge- richtsbeschwerde vortragen sollen. Die vorliegende staats- rechtliche Beschwerde kann indessen als Verwaltungsgerichts- beschwerde entgegengenommen werden, da sie deren formellen Anforderungen genügt (Art. 106 Abs. 1 und Art. 108 Abs. 2 und 3 OG; BGE 120 II 270 E. 2, 112 II 512 E. 2 S. 517). a) Soweit die Beschwerdeführerin für die Begründung ihrer Beschwerdeschrift auf verschiedene Akten des kantonalen Verfahrens verweist, ohne sich mit deren Inhalt in Bezug auf die Entscheidfindung im kantonalen Verfahren auseinander zu setzen, übersieht sie, dass die entsprechenden Verweise unzu- lässig sind (BGE 113 Ib 287 E. 1 S. 288). Das gilt auch für pauschale Verweise des Beschwerdegegners auf im kantonalen Verfahren eingereichte Rechtsschriften. Zwar äussert sich die Beschwerdeführerin in rechtli- cher Hinsicht zu Art. 5 Abs. 1 SchKG. Jedoch erhebt sie in diesem Zusammenhang keine Rüge, die sich rechtsgenüglich mit der Begründung des angefochtenen Entscheids auseinander setzt (Art. 108 Abs. 2 OG; BGE 123 II 359 E. 6b/bb S. 369 f., 118 Ib 134 E. 2 S. 135 f.), weshalb auf die Verwaltungsgerichts- beschwerde insoweit nicht eingetreten werden kann. b) Die Beschwerdeführerin begründet die Verletzung ihres Anspruches auf rechtliches Gehör erfolglos damit, es seien nicht alle für ihren Standpunkt sprechenden Beweise, namentlich die amtlichen Abrechnungen abgenommen worden. Denn damit macht sie im Ergebnis willkürliche vorweggenommene Beweiswürdigung geltend und verkennt, dass bei der vorliegen- den Ausgangslage nach konstanter Rechtsprechung des Bundesge- richts nicht eine Verletzung des Gehörsanspruchs gerügt wer- den kann, sondern darzulegen ist, inwiefern das Beweisergeb- nis ohne Würdigung der ausser Acht gelassenen Beweise quali- fiziert falsch ist (vgl. BGE 122 II 464 E. 4a, 119 Ib 492 E. 5a/bb S. 505 f.).