Citation: 4A_6/2020 E. 6

Schliesslich rügt der Beschwerdeführer hinsichtlich der Fahrspesen, die Vorinstanz habe zur Bestimmung der gefahrenen Kilometer zu Unrecht auf die von der Beschwerdegegnerin für die Zeit vom 1. April 2014 bis zum 20. Juni 2014 erstellte Liste und nicht auf seine eigene Aufstellung abgestellt. Dadurch wendet er sich gegen die Beweiswürdigung der Vorinstanz, ohne diese allerdings als willkürlich auszuweisen: Er behauptet, die Vorinstanz habe der selbsterfassten Darstellung der Beschwerdegegnerin nur deshalb eine höhere Beweiskraft zugemessen als seiner eigenen Aufstellung, weil Letztere handschriftlich verfasst worden sei. Indessen begründete die Vorinstanz ihr Nichtabstellen auf die Aufstellung des Beschwerdeführers ausdrücklich damit, dass diese offensichtlich fehlerhaft sei, wobei sie zur Begründung auf die Ausführungen des Bezirksgerichts verwies. Letztere sind aber durchaus nachvollziehbar und jedenfalls nicht geradezu unhaltbar, so insbesondere, wenn das Bezirksgericht annahm, es sei doch sehr unwahrscheinlich, dass der Beschwerdeführer am 9. Mai 2014 dreimal zwischen Oftringen und Luzern hin- und hergefahren sei. Der Beschwerdeführer begründet keinen Willkürvorwurf, wenn er dem entgegenhält, es sei "nicht ausgeschlossen", dass er die Strecke zwischen Luzern und Oftringen mehrmals täglich gefahren sei. Im Übrigen verweist er in diesem Zusammenhang auf die von ihm eingereichte E-Mail-Korrespondenz, übergeht aber, dass das Obergericht diese Berufungsbeilagen nicht etwa übersehen hat, sondern aus dem Grund unberücksichtigt liess, dass es sie als unzulässige Noven beurteilte.