Citation: 1C_296/2009 04.03.2010 E. 1

Gegen den angefochtenen, kantonal letztinstanzlichen Entscheid über eine Baubewilligung steht die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten grundsätzlich offen (Art. 82 ff. BGG). Die von der Beschwerdeführerin vorgebrachten Rügen - der angefochtene Entscheid verstosse gegen Bundesrecht bzw. wende kantonales Recht in bundesrechtswidriger Weise an - sind zulässig (Art. 95 BGG; BGE 133 II 249 E. 1.2.1). Nach Art. 89 Abs. 1 BGG ist zur Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten befugt, wer vor der Vorinstanz am Verfahren teilgenommen oder dazu keine Möglichkeit erhalten hat (lit. a), durch den angefochtenen Entscheid besonders berührt ist (lit. b) und ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung oder Änderung hat (lit. c). Das bedeutet nach der Rechtsprechung (BGE 133 II 249 E. 1.3), dass die formell beschwerte Beschwerdeführerin beschwerdebefugt ist, wenn sie über eine spezifische Beziehungsnähe zur Streitsache verfügt und einen praktischen Nutzen aus der Aufhebung oder Änderung des angefochtenen Entscheids ziehen kann. Bei Bauprojekten ist insbesondere der unmittelbare Nachbar beschwerdebefugt, wenn seine tatsächliche oder rechtliche Situation durch den Ausgang des Verfahrens beeinflusst werden kann. In jedem Fall kann aber die Beschwerdeführerin die Verletzung von Parteirechten rügen, deren Missachtung auf eine formelle Rechtsverweigerung hinausläuft. Die Beschwerdeführerin ist somit ohne Weiteres zur formellen Rüge befugt, die Vorinstanz habe Art. 29 Abs. 1 BV verletzt. In der Sache rügt sie, die zulässige Geschossfläche sei falsch berechnet und das Vorhaben zu Unrecht als Arealüberbauung bewilligt worden. Die Verletzung der einschlägigen Vorschriften wirkt sich auf die äussere Abmessung der Gebäude aus und ist damit geeignet, die Interessen der Beschwerdeführerin als Nachbarin zu beeinträchtigten. Sie ist daher befugt, diese Rügen zu erheben.