Citation: 4A_587/2024 E. 3.4

3.4. Soweit die Beschwerdeführerin in ihren Beanstandungen nicht ohnehin den von der Vorinstanz festgestellten Sachverhalt nach Belieben in unzulässiger Weise ergänzt, ist die Rüge unbegründet. Die Vorinstanz ist nicht von einer gesetzlichen Vermutung und damit einer Beweislastumkehr ausgegangen. Vielmehr hat sie angenommen, dass die Vorlage einer gehörigen Quittung die tatsächliche Vermutung der Bezahlung des quittierten Betrages begründet. Damit wurde keineswegs eine Beweislastumkehr vorgenommen. Vielmehr würdigte die Vorinstanz den Gegenbeweis in Form der Zeugenaussage von Herrn C.________ dahingehend, dass dieser die Richtigkeit der Quittung nicht erschüttere. Diese Beweiswürdigung vermag die Beschwerdeführerin mit ihren rein appellatorischen Ausführungen nicht als willkürlich auszuweisen. Angesichts der tatsächlichen Vermutung der Richtigkeit einer Quittung war es sodann nicht geradezu willkürlich, wenn die Vorinstanz die Aussagen des Beschwerdegegners keiner weiteren Würdigung unterzogen hat. Ebenso wenig ist eine Verletzung der Begründungspflicht ersichtlich, durfte sich die Vorinstanz nach gehörsrechtlichen Grundsätzen doch auf die für den Entscheid wesentlichen Punkte beschränken (BGE 150 III 1 E. 4.5; 148 III 30 E. 3.1; 147 IV 409 E. 5.3.4; 145 III 324 E. 6.1).