Citation: 1C_647/2020 E. A

Die Bausektion der Stadt Zürich erteilte den Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) am 20. November 2012 die Baubewilligung für den Neubau eines 135 m langen, maximal 11,5 m hohen Geschäftshauses inklusive einer unterirdischen Parkierungsanlage auf dem in der Wohnzone W4 (früher: W3; Wohnanteil 0 %, ES III) gelegenen Grundstück Kat. Nr. RI5374 an der U.________strasse xxx, yyy und zzz in V.________. Gleichzeitig wurde die gewässerschutz-, konzessions- und altlastenrechtliche Bewilligung der Baudirektion des Kantons Zürich vom 3. Juli 2012 eröffnet. Am 3. September 2013 bewilligte die Bausektion Abänderungspläne. Die dagegen unter anderem vom A.________ sowie Mitbeteiligten erhobenen Rekurse hiess das Baurekursgericht Zürich am 28. Februar 2014 gut, soweit sie nicht als gegenstandslos abgeschrieben wurden. Zur Begründung führte es aus, die Längsfassade des geplanten Gebäudes werde aufgrund des zweigeschossigen Mittelteils nicht als einzige, durchgehende Fassade wahrgenommen. Das Gebäude erscheine bestehend aus zwei Hauptkuben, verbunden durch einen niedrigeren Mittelteil. Für die Bestimmung des Drittelmasses des fraglichen Attikageschosses sei mithin nicht auf die gesamte Fassadenlänge von 135 m abzustellen, sondern nur auf die Fassadenlänge des nördlichen Gebäudeabschnittes. Dagegen erhoben die SBB Beschwerde an das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, welches die Beschwerde am 6. November 2014 guthiess und die Sache zur Behandlung der weiteren Rügen an das Baurekursgericht zurückwies (VB.2014.00206). Dieses hiess die vereinigten Rekurse mit Entscheid vom 9. Februar 2018 teilweise gut und ergänzte den angefochtenen Bauentscheid vom 20. November 2012 mit einer Auflage, wonach die Bauherrschaft bzw. die verfügungsberechtigte Grundeigentümerin vor Baubeginn die Einhaltung der zulässigen Ausnützungsziffer nachzuweisen und dem Amt für Baubewilligungen eine entsprechend abgeänderte Berechnung einzureichen und zu bewilligen habe. Gegen diesen Entscheid gelangten A.________ und Mitbeteiligte am 15. März 2018 an das Verwaltungsgericht. Mit Verfügung vom 18. April 2018 wurde das Beschwerdefahren (VB.2018.00162) einstweilen sistiert, wobei der Bauherrschaft aufgegeben wurde, das Verwaltungsgericht bis spätestens 31. Oktober 2018 über den Stand des Verfahrens zu informieren. Am 8. Mai 2018 bewilligte die Bausektion Abänderungspläne zum Beschluss vom 20. November 2012 und eröffnete gleichzeitig die gewässerschutz-, konzessions-, und altlastenrechtlichen Bewilligungen der Baudirektion vom 24. April 2018 sowie den Feststellungsbeschluss des Stadtrats vom 22. November 2017 betreffend das Natur- und Landschaftsschutzobjekt KSO-52.01 "Bahnhof X.________". Mit Beschluss vom 31. Oktober 2018 bewilligte die Bausektion weitere Abänderungspläne. Die gegen diese Beschlüsse erhobenen Rekurse von A.________ und Mitbeteiligten vereinigte das Baurekursgericht und wies sie mit Entscheid vom 26. April 2019 ab, soweit es darauf eintrat. Dagegen erhoben A.________ und Mitbeteiligte am 3. Juni 2019 Beschwerde an das Verwaltungsgericht (VB.2019.00374). Dieses nahm mit Verfügung vom 18. Juni 2019 das Beschwerdeverfahren VB.2018.00162 wieder auf und vereinigte am 9. August 2019 die Beschwerdeverfahren VB.2018.00162 und VB.2019.00374. A.________ sowie Mitbeteiligte stellten mit Eingabe vom 9. September 2019 den Antrag, das Verfahren zu sistieren bis über die Rekurse gegen die kommunale Festsetzung einer Gestaltungsplanpflicht für das Bahnhofareal Zürich Tiefenbrunnen entschieden sei. Dieses Gesuch um Verfahrenssistierung und Verfahrensvereinigung wies das Verwaltungsgericht mit Verfügung vom 31. Oktober 2019 ab. Am 17. September 2020 wies das Verwaltungsgericht die Beschwerden in den vereinigten Verfahren VB.2018.00162 und VB.2019.00374 ab.