Citation: 4A_35/2021 E. 6.2.4

6.2.4. Auch für die Kosten für die XY56________ AG verweist die Beschwerdeführerin bei ihrer Rüge betreffend den Globalpreis von Fr. 2.2 Mio. auf die Berufung Rz. 234 wo von der XY56________ AG keine Rede ist. Diesbezüglich hat die Klägerin in Rz. 256 der Berufung (in anderem Zusammenhang erfolgen für die XY56________ AG Hinweise auf die Berufung Rz. 255 f.) zwar immerhin ausgeführt, die geltend gemachten Kosten fielen mindestens teilweise (insbesondere bezüglich der Projektierungsphase und Vorbereitungsphase, vgl. BB B-162, auf welche Beilage die Klägerin bereits in Rz. 254 der Berufung im Zusammenhang mit XY56________ AG verweist) unter die Kategorie Bestandesaufnahme, Planungskosten, Kostenvoranschlag, für die ein Globalpreis vereinbart worden sei. Selbst wenn im Aktenhinweis aber die einschlägigen Rz. 254 und 256 korrekt angegeben worden wären, erwiese er sich als ungenügend, da es nicht Sache des Bundesgerichts ist, aus den Akten zusammenzusuchen, für welchen Teil des geforderten Betrages die Klägerin allenfalls rechtsgenüglich gerügt haben könnte, er falle unter die Kategorie Bestandesaufnahme, Planungskosten, Kostenvoranschlag. Bezüglich der XY56________ AG streitet die Beschwerdeführerin die von der Vorinstanz angenommene Anerkennung zusätzlich mit der Begründung ab, sie habe mit ihrem Schreiben vom 28. Juli 2008 im Rahmen des Beweisverfahrens explizit die Edition von Dokumenten (fehlender Vertrag) betreffend die Kosten der XY56________ AG zur Prüfung der bestrittenen Forderung beantragt. Zudem habe sie explizit ausgeführt, die XY56________ AG habe nie erklärt, wie sich die Bausumme vom Januar 2004 bis zum April 2005 von Fr. 10,2 Mio. auf Fr. 25 Mio. habe erhöhen können. Sie habe auch betont, dass es keine entsprechenden Zusatzwünsche gegeben habe, die einen solchen Anstieg erklären könnten. In Bezug auf den ersten Einwand zeigt die Beschwerdeführerin indessen nicht rechtsgenüglich auf, dass das Vorbringen in ihrem Schreiben vom 28. Juli 2008 im Rahmen des Beweisverfahrens rechtzeitig war, um für die Frage, ob im Behauptungsstadium eine Anerkennung erfolgte, massgebend zu sein. Darauf ist nicht einzutreten. Den zweiten Argumentationsstrang erwähnt auch die Vorinstanz, wenn sie festhält, an der Anerkennung änderten auch die weiteren Ausführungen in der Widerklageduplik nichts, die sich mit der Bausumme des ganzen Baus befassten. Auch auf dieses Argument geht die Beschwerdeführerin nicht rechtsgenüglich ein und legt nicht im Einzelnen dar, welchen Einfluss die Höhe der Bausumme auf die konkret zu beurteilende Forderung hat. Auf die Rüge ist nicht einzutreten.