Citation: 2D_48/2017 E. 2.2

2.2. Gegenstand der Beschwerde kann einzig sein, was Gegenstand des Verfahrens vor dem Obergericht als unmittelbarer Vorinstanz des Bundesgerichts war. Streitig war dort der Nichteintretensentscheid des Amtsgerichtsstatthalters in einem Klageverfahren (Schlichtungsverfahren) betreffend eine vom Beschwerdeführer gegen den Kanton Solothurn (wegen behauptet widerrechtlichen Verhaltens) erhobene Forderung. Der vorliegenden Beschwerde liegt mithin ein Fall von Staatshaftung zugrunde, eine Angelegenheit des öffentlichen Rechts. Ordentliches bundesrechtliches Rechtsmittel hierfür ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten (Art. 82 lit. a BGG). In vermögensrechtlichen Angelegenheiten auf dem Gebiet der Staatshaftung ist allerdings das ordentliche Rechtsmittel unzulässig, wenn der Streitwert weniger als 30'000 Franken beträgt, es sei denn, es stelle sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung (Art. 85 Abs. 1 lit. a und Abs. 2 BGG). Dieselben Eintretensvoraussetzungen würden auch dann geltend, wenn eine Zivilsache vorliegen würde und als ordentliches Rechtsmittel die Beschwerde in Zivilsachen anstünde (Art. 74 Abs. 1 und Abs. 2 lit. a BGG). Dass die Voraussetzung einer Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung erfüllt ist, hat der Beschwerdeführer in der Rechtsschrift darzutun (Art. 42 Abs. 2 zweiter Satz BGG). Ist die ordentliche Beschwerde unzulässig, steht als Rechtsmittel die subsidiäre Verfassungsbeschwerde zur Verfügung (Art. 113 ff. BGG). Damit kann die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden (Art. 116 BGG).