Citation: 8C_232/2021 E. A

Die 1964 geborene A.________ meldete sich am 9. Oktober 2019 beim regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) zur Stellenvermittlung in einem Pensum von 80 % an und stellte am 22. Oktober 2019 Antrag auf Arbeitslosenentschädigung. Bis zum 30. Juni 2018 sei sie bei der Primarschule B.________ in der Schulverwaltung angestellt gewesen, wobei sie ab dem 23. November 2017 infolge einer depressiven Erkrankung nicht mehr arbeitstätig gewesen sei. Mit Verfügung vom 5. Februar 2020 eröffnete die Unia Arbeitslosenkasse der Versicherten, sie habe keinen Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung ab dem 25. November 2019, da sie in der Rahmenfrist für die Beitragszeit vom 25. November 2017 bis 24. November 2019 lediglich während 7,187 Monaten einer beitragspflichtigen Beschäftigung nachgegangen sei. Da sie nach einer vom 1. Juli 2018 bis zum 28. Februar 2019 dauernden Periode mit einer krankheitsbedingten vollen Arbeitsunfähigkeit ab dem 1. März 2019 bis zum 30. November 2019 nur noch zu 80 % arbeitsunfähig gewesen sei, bestehe auch keine Beitragsbefreiung. Daran hielt die Arbeitslosenkasse auch auf Einsprache hin fest (Einspracheentscheid vom 8. April 2020).