Citation: 2C_716/2022 E. 3.2

3.2. Die Beschwerdeführerin ist der Ansicht, dass das Steueramt und in der Folge die Unter- und die Vorinstanz die vorgenommenen Aufrechnungen nicht genügend begründet hätten und das angefochtene Urteil aus diesem Grund aufzuheben sei. Ihr kann nicht gefolgt werden. Das Steueramt hat sich in seinen Einspracheentscheiden zu jeder Aufrechnung zwar teilweise kurz, aber doch so geäussert, dass die Beschwerdeführerin die Einspracheentscheide bei der Unterinstanz anfechten und die Aufrechnungen in zweckmässiger Weise bestreiten konnte. Eine Verletzung der verfassungsmässigen Begründungspflicht ist insoweit nicht erkennbar. Ob die Unterinstanz das rechtliche Gehör der Beschwerdeführerin verletzte, weil sie sich zu einer bestimmten Aufrechnung (betreffend einer angeblichen Schadloshaltung einer Kaufinteressentin für frustrierte Beratungsaufwendungen; vgl. dazu unten E. 10) nicht äusserte, kann offenbleiben. Eine allfällige Verletzung hätte nämlich jedenfalls nicht schwer gewogen und wäre im Verfahren vor der Vorinstanz wiederum geheilt worden, da sich diese mit der fraglichen Aufrechnung vertieft auseinandergesetzt hat (vgl. angefochtenes Urteil E. 7; vgl. zur Heilung von Gehörsverletzungen BGE 145 I 167 E. 4.4; 142 II 218 E. 2.8.1).