Citation: 5P.366/2002 26.11.2002 E. 1

Das Bundesgericht prüft die Zulässigkeit der staatsrechtlichen Beschwerde von Amtes wegen und mit freier Kognition (BGE 128 I 177 E. 1 S. 179). 1.1 Das Verwaltungsgericht hat dafürgehalten, dass die Einweisung und die Zurückbehaltung des Beschwerdeführers in der Anstalt zu Recht erfolgt seien und dass die Depotspritze ohne Zwang verabreicht worden sei. Strittig ist nur mehr die medikamentöse Behandlung in der Anstalt. Die Gesetzesgrundlage dafür findet sich im kantonalen Recht und nicht im Bundesrecht (BGE 127 I 6 E. 2a S. 8), zumal die Depotmedikation hier therapeutischen Zwecken dient und nicht bloss der Stabilisierung und Beruhigung des Zustandes des Betroffenen unmittelbar nach Anordnung der freiheitsentziehenden Massnahme (BGE 121 III 204 E. 2b S. 208). Geht es insoweit ausschliesslich um kantonales Recht, ist die eidgenössische Berufung unzulässig und die staatsrechtliche Beschwerde das richtige Rechtsmittel (Art. 84 Abs. 2 OG). 1.2 Das angefochtene Urteil ist kantonal letztinstanzlich (Art. 86 f. OG) und hatte die medikamentöse Behandlung vom 14. August 2002 zum Gegenstand, nicht aber die weitere Therapie (E. 6b S. 19). Dass dem Beschwerdeführer nach eigenen Angaben am Urteilstag und am 25. September 2002 weitere Depotspritzen verabreicht worden sind, kann im vorliegenden Verfahren nicht berücksichtigt werden (BGE 121 I 279 E. 3a S. 283/284). Erfahrungsgemäss müssen aber Depotspritzen in bestimmten Zeitabständen wiederholt werden, weshalb ein Interesse des Beschwerdeführers an der Beurteilung der erhobenen Verfassungsrügen nach wie vor besteht (Art. 88 OG; BGE 125 I 394 E. 4 S. 396). Seine Beschwerdeschrift hat er rechtzeitig beim Verwaltungsgericht - der kantonalen Urteilsinstanz - eingereicht und damit die Rechtsmittelfrist gewahrt (Art. 32 Abs. 4 lit. a i.V.m. Art. 89 Abs. 1 OG; BGE 121 I 93 Nr. 13). 1.3 Da der Beschwerdeführer die über die blosse Aufhebung hinausgehenden Begehren nicht näher begründet, kann offen bleiben, ob eine zulässige Ausnahme von der rein kassatorischen Natur der staatsrechtlichen Beschwerde vorliegt (BGE 124 I 327 E. 4 S. 332). Wiewohl der Instruktionsrichter keinen zweiten Schriftenwechsel angeordnet hat (Art. 93 Abs. 2 OG), ist das Nachreichen eines in der Beschwerdeschrift bereits angekündigten Belegs nicht unzulässig. Der Beschwerdeführer hätte dabei gleichzeitig zu den Gegenbemerkungen des Verwaltungsgerichts Stellung nehmen können. Auf die staatsrechtliche Beschwerde kann eingetreten werden.