Citation: 6B_587/2015 E. 1.3.5

1.3.5. Desgleichen vermag der Beschwerdeführer nicht darzutun, inwiefern die vorinstanzliche Strafminderung von acht Monaten aufgrund seines Geständnisses bundesrechtswidrig sein sollte. Nach der Rechtsprechung kann ein Geständnis bei der Beurteilung des Nachtatverhaltens im Rahmen der Strafzumessung zugunsten des Täters berücksichtigt werden, wenn es auf Einsicht in das begangene Unrecht oder auf Reue schliessen lässt oder der Täter dadurch zur Tataufdeckung über den eigenen Tatanteil beiträgt (vgl. BGE 121 IV 202 E. 2d/cc; siehe zudem Urteil 6B_473/2011 vom 13. Oktober 2011 E. 5.4 mit Hinweisen). Der Beschwerdeführer gestand seinen Tatanteil im Wesentlichen schon in einem frühen Stadium des Verfahrens ein. Die Vorinstanz hält jedoch fest, er habe sich erst nach dem Geständnis seines Mittäters ausführlich zum Ablauf der Tat und deren Hintergründe geäussert. Sie berücksichtigt sodann zu Recht, dass er bereits kurze Zeit nach dem Überfall am Wohnort des Mittäters verhaftet wurde, nachdem das beim Überfall verwendete Fahrzeug anhand der Kontrollschilder dem Mittäter zugeordnet werden konnte, und diverse Spurenträger am Tatort sichergestellt wurden. Wenn die Vorinstanz vor diesem Hintergrund ausführt, die Beweislage habe von Beginn weg deutlich für eine Mittäterschaft des Beschwerdeführers gesprochen und dessen Geständnis habe die Strafverfolgung nicht wesentlich erleichtert, ist dies nicht zu bemängeln. Dies gilt umso mehr, als dass sie die Strafe trotzdem um acht Monate - und damit um mehr als 20 % der Einsatzstrafe - reduziert.