Citation: 1P.769/2001 02.05.2002 E. 3

Soweit auf die Beschwerde eingetreten werden kann, erweist sie sich als begründet und ist demnach gutzuheissen. Der angefochtene Entscheid des Obergerichts des Kantons Luzern ist insoweit aufzuheben, als darin die Verweigerung der unentgeltlichen Prozessführung für das Verfahren vor dem Amtsstatthalteramt Luzern-Land bestätigt wird. Der Beschwerdeführer erscheint damit im Verfahren vor dem Bundesgericht als (überwiegend) obsiegende Partei. Das bedeutungsmässig untergeordnete Nichteintreten auf die staatsrechtliche Beschwerde rechtfertigt weder die Ausscheidung eines Verfahrens- noch eines Parteikostenanteils. Demnach sind für das bundesgerichtliche Verfahren keine Kosten zu erheben (Art. 156 OG); hingegen hat der Kanton Luzern den Beschwerdeführer für das bundesgerichtliche Verfahren angemessen zu entschädigen (Art. 159 OG). Das Gesuch des Beschwerdeführers um unentgeltliche Rechtspflege wird gegenstandslos.