Citation: 8C_341/2024 E. A

A.________, geboren 1976, war zuletzt vom 1. Juni 2019 bis zum 30. September 2021 bei wechselnden Arbeitgebern als Juristin tätig. Am 24. September 2021 meldete sie sich beim Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) zur Arbeitsvermittlung an. Am selben Tag stellte sie bei der Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich (nachfolgend: ALK) einen Antrag auf Ausrichtung von Arbeitslosenentschädigung ab dem 1. Oktober 2021. Die ALK eröffnete die zweijährige Rahmenfrist für den Leistungsbezug vom 1. Oktober 2021 bis 30. September 2023 und richtete Taggelder aus. Mit Verfügung vom 24. Februar 2023 verpflichtete die ALK A.________ zur Rückerstattung der für die Monate September bis November 2022 zuviel ausgerichteten Arbeitslosenentschädigung von insgesamt Fr. 1'339.65. Zur Begründung führte sie an, den von der Versicherten in diesen Monaten erzielten Zwischenverdienst nicht korrekt angerechnet zu haben; die Korrektur führe für die Kontrollperioden Oktober und November 2022 zu einer Rückforderung von insgesamt Fr. 1'399.20 und für die Kontrollperiode September 2022 zu einer Nachzahlung von Fr. 59.55, wobei letztere mit der Rückforderung verrechnet werde. Am 17. April 2023 stellte A.________ ein Gesuch um Erlass der Rückforderung, welches das kantonale Amt für Wirtschaft und Arbeit (ab 1. Januar 2024 Amt für Arbeit; nachfolgend AFA) mit Verfügung vom 15. Mai 2023 abschlägig beschied, weil die Versicherte die Leistungen nicht gutgläubig empfangen habe. Die dagegen von A.________ erhobene Einsprache wies es ab (Einspracheentscheid vom 10. Oktober 2023).