Citation: 5A_963/2022 E. 4.2.2

4.2.2. Gemäss der Feststellung der Vorinstanz hat die Erstinstanz den Beschwerdeführern im Rahmen der Erbteilung je einen Anteil am Bankkonto "U.________-Bank Portfolio Konto Nr. xxx" zu einem bestimmten Wert zugewiesen. Die übrigen Nachlassgegenstände (Liegenschaft, Mobiliar) hätten die Beschwerdegegnerinnen erhalten (Urteil KGer, Bst. D S. 6 f.). Dies sei im Berufungsverfahren unbestritten geblieben, weshalb dort nun noch die erstinstanzliche Wertbestimmung der Nachlassgegenstände und die sich daraus ergebende Berechnung der einzelnen Anteile zu prüfen sei (Urteil KGer, E. 2b/aa S. 11). Die Beschwerdeführer rügen vor Bundesgericht zwar, dass es sich bei dem fraglichen Portfolio nicht um ein Bankkonto, sondern um ein Wertschriftendepot handle. Auch habe die Vorinstanz ihnen zu Unrecht nur einen wertmässigen Anteil am Portfolio zugesprochen, sei nicht zu einer konkreten Zuteilung der Wertschaften geschritten und habe auf einen falschen Stichtag abgestellt. Dies führe angesichts des Umstands, dass die Wertschriften während des Verfahrens an Wert gewonnen hätten, dazu, dass nicht der gesamte Nachlass geteilt worden sei. Damit bleibt aber unbestritten, dass im Berufungsverfahren allein über die Zuweisung eines ohne weiteren teilbaren Objekts zu entscheiden war. Nach Massgabe der vorstehend wiedergegebenen Rechtsprechung hat das Kantonsgericht von den Beschwerdeführern folglich zu Recht erwartet, ein betragsmässig bestimmtes und damit beziffertes Begehren zu stellen.