Citation: 4D_115/2024 E. 3

Das Obergericht trat im angefochtenen Entscheid zunächst gestützt auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung auf das von der Beschwerdeführerin gegen drei Oberrichter erhobene Ausstandsgesuch wegen Missbräuchlichkeit desselben nicht ein, wobei zwei der abgelehnten Oberrichter mitwirkten. Es begründete dies damit, dass das Ausstandsgesuch von der Beschwerdeführerin im Wesentlichen damit begründet worden sei, dass frühere Verfahren vor dem Obergericht, in denen die abgelehnten Oberrichter mitgewirkt hätten, nicht in ihrem Sinn ausgegangen sind. Dies könnte nur einen Ausstandsgrund bilden, wenn die Oberrichter Fehler begangen hätten, die derart gravierend sind, dass sie berechtigte Zweifel an ihrer Objektivität und Neutralität aufkommen liessen. Aus den allgemein gehaltenen Ausführungen der Beschwerdeführerin ergäben sich keinerlei Zweifel an der Objektivität und Neutralität der abgelehnten Oberrichterinnen und Oberrichter. In der Folge wies das Obergericht die Berufung mit einlässlicher Begründung ab. Die Beschwerdeführerin setzt sich in ihrer Beschwerde nicht, jedenfalls nicht rechtsgenügend mit den entsprechenden Erwägungen der Vorinstanz auseinander und zeigt nicht hinreichend auf, welche Rechte die Vorinstanz inwiefern verletzt haben soll, indem sie gestützt darauf auf ihr Ausstandsgesuch nicht eintrat und die Berufung abwies. Ihre Beschwerde ist insoweit offensichtlich nicht hinreichend begründet.