Citation: 6P.88/2005 08.09.2006 E. 1

Am 24. Februar 2003 sprach die I. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Zürich X.________ des Verbrechens gegen das Betäubungsmittelgesetz schuldig und bestrafte ihn mit 27 Monaten Zuchthaus. Der Beschwerdeführer hatte behauptet, er habe nicht gewusst, dass es sich beim Inhalt der ihm in Jugoslawien zum Transport in die Schweiz übergebenen Tasche um Drogen gehandelt habe, sondern aufgrund der Angaben eines gewissen "A.________" gemeint, er transportiere Lebensmittel und Käse für dessen Bruder. Das Obergericht hatte diese Behauptung als unglaubwürdig verworfen und darin ein Lügensignal erblickt. Am 14. März 2005 reichte X.________ ein Gesuch mit dem Antrag ein, es sei das Urteil vom 24. Februar 2003 in Revision zu ziehen und das Verfahren wieder aufzunehmen. Er machte geltend, er habe in der Zwischenzeit von einem Strafverfahren in Jugoslawien erfahren, in welchem ein gewisser A.________ ausgesagt habe, er habe einem Busfahrer in die Schweiz Drogen übergeben und dabei angegeben, es handle sich um Lebensmittel für seinen Bruder in Zürich. Die Revisionskammer des Obergerichts des Kantons Zürich wies das Revisionsgesuch mit Beschluss vom 30. Mai 2005 ab. Sie kam zum Schluss, das neue Beweismittel sei nicht geeignet, die tatsächlichen Grundlagen des Urteils vom 24. Februar 2003 zu erschüttern. X.________ führt staatsrechtliche Beschwerde und eidgenössische Nichtigkeitsbeschwerde und beantragt, der Beschluss des Obergerichts vom 30. Mai 2005 sei aufzuheben. Es sei ihm die unentgeltliche Prozessführung zu bewilligen und in der Person von Rechtsanwältin Dr. Caterina Nägeli ein unentgeltlicher Rechtsbeistand zu gewähren.