Citation: 7B_19/2023 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz hält fest, die Beschwerdeführerin vermöge nicht substanziiert darzulegen, dass die Beschwerdegegner 2 und 3 ein Komplott gegen sie geschmiedet hätten, um sie mit einer gewissen Raffinesse oder Durchtriebenheit zu täuschen und zu einer Vermögensentäusserung zu bewegen. Vielmehr habe die Beschwerdeführerin die jeweiligen Steuererklärungen unterschrieben, sei persönlich bei der öffentlichen Beurkundung der Kaufverträge und der beiden Eheverträge anwesend gewesen und habe damit zumindest die Möglichkeit gehabt, sich einen Einblick in die finanziellen Verhältnisse zu verschaffen. Umgekehrt seien keine täuschenden Handlungen der Beschwerdegegner 2 und 3 erkennbar. Es gebe keine Anhaltspunkte, wonach sie die Beschwerdeführerin von einer Überprüfung der herrschenden finanziellen Verhältnisse abgehalten oder gar falsche Angaben darüber gemacht hätten. Zwischen dem Beschwerdegegner 3 und der Beschwerdeführerin könne aufgrund der Umstände auch nicht geschlossen werden, dass sie aufgrund eines besonderen Vertrauensverhältnisses von einer Überprüfung abgehalten worden wäre. Weiter sei die Beschwerdeführerin auch nicht besonders schutzbedürftig: Sie verfüge über eine abgeschlossene kaufmännische Lehre und sei schon während der Ehe im Betrieb des Beschwerdegegners 2 berufstätig gewesen. Dass ein Abhängigkeits- oder Unterordnungsverhältnis zwischen ihr und dem Beschwerdegegner 2 bestanden habe, werde weder geltend gemacht noch gebe es aus den Akten Hinweise darauf. Auch in Bezug auf die Vorsorgeregelung sei nicht dargetan, dass sich die Beschwerdeführerin zumindest in Grundzügen über die Modalitäten eines Vorsorgeausgleichs informiert und entsprechende Ansprüche gestellt hätte sowie bei der Willensbildung bzw. Zustimmung zur konkreten Lösung von den Beschwerdegegner 2 und 3 arglistig getäuscht worden wäre. Auch wenn die Beschwerdeführerin einige Jahre nach der Ehescheidung zum Schluss gekommen sei, dass eine faire und ausgeglichene Lösung zu einem anderen Resultat geführt hätte, sei dies kein Indiz für betrügerisches Handeln aufseiten der Beschwerdegegner 2 und 3. Ein Tatverdacht, der die Eröffnung eines Strafverfahrens rechtfertigen würde, sei jedenfalls nicht ersichtlich.