Citation: 9C_694/2022 E. 3.2

3.2. Mit den vom Beschwerdeführer aufgeworfenen oder zumindest sehr ähnlichen Fragen sah sich das Bundesgericht bereits im Verfahren 2C_406/2019 konfrontiert, das ebenfalls den Beschwerdeführer (für die Beherbergungsgebühren für die Jahre 2014-2017) betraf. Es kam dort zum Schluss, dass es auch mit Blick auf den Spielraum, den die Gemeinden in diesen Fragen geniessen, keine verfassungswidrige Zweckverwendung (recte: verfassungswidrige zweckfremde Mittelverwendung) darstellt, wenn Kosten für Personal, das sowohl im Tourismusbetrieb als auch in der Tourismusförderung tätig sei, mit Erträgen aus der Kostenanlastungssteuer finanziert werden, sofern die Tätigkeiten des Personals nicht klar dem einen oder dem anderen Bereich zugeordnet werden können (Urteil 2C_406/2019 vom 25. Februar 2020 E. 4.7.2; vgl. auch BGE 102 Ia 143 E. 3b). Die Verwendung des gesamten Gemeindebetrags zur Finanzierung des Marketings hielt das Bundesgericht nicht für willkürlich (Urteil 2C_406/2019 vom 25. Februar 2020 E. 4.7.1). Das Bundesgericht hat eine klarer gegliederte Spartenrechnung sodann zwar als wünschenswert bezeichnet, worauf der Beschwerdeführer in seiner Beschwerde wiederholt hinweist. Es hat daraus aber nicht abgeleitet, dass die Gemeinde respektive die U.________ Tourismus GmbH von Verfassungs wegen eine solche Spartenrechnung erstellen müssten (vgl. Urteil 2C_406/2019 vom 25. Februar 2020 E. 4.7.2).