Citation: 8F_16/2015 E. 3

Der Gesuchsteller beruft sich unter Hinweis auf einen Entscheid der Steuerrekurskommission des Kantons Bern vom 17. Juli 2015 auf den Revisionsgrund von Art. 123 Abs. 2 lit. a BGG. Da dieser Entscheid nach dem bundesgerichtlichen Urteil ergangen ist, kommt er als Revisionsgrund nur dann in Frage, wenn sich aus ihm eine prozessual neue erhebliche Tatsache, die der Gesuchsteller erst durch diesen Entscheid erfahren hat, ergeben würde. Im genannten Entscheid hat die bernische Steuerrekurskommission erwogen, der damalige Rekurrent (und heutige Gesuchsteller) hätte als "ehemaliger und langjähriger Mitarbeiter des Amtes B.________ in Kaderfunktion" die vom Amt B.________ vorgenommene Tarifänderung in der Veranlagung 2010 anhand der neuen Tarifbezeichnung erkennen können. Entgegen seinen Ausführungen ist nicht davon auszugehen, dass die Rekurskommission damit eine personalrechtlich relevante Qualifikation des Gesuchsteller vornahm; die Erwägung ist offensichtlich vielmehr als Hinweis auf das von keiner Seite bestrittene grosse Fachwissen des Gesuchstellers zu verstehen. Auch in Kenntnis des neuen Entscheides der Rekurskommission erscheint die Erwägung des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern in seinem Entscheid vom 25. November 2011, die Verhältnisse an der ehemaligen Arbeitsstelle des Gesuchstellers liessen sich aus den Akten hinreichend erschliessen, nicht als bundesrechtswidrig. Zudem beruhte der Entscheid des Verwaltungsgerichts vom 25. November 2011 primär auf der Erwägung, die Anforderungen und Belastungen des Gesuchstellers hätten in der Zeit zwischen 2001 und 2010 nicht wesentlich zugenommen. Zu diesem zeitlichen Aspekt der Einreihung seiner ehemaligen Stelle äussert sich der Gesuchsteller in seinem heutigen Gesuch nicht. Der Entscheid der Rekurskommission des Kantons Bern vom 17. Juli 2015 stellt demnach keinen Grund dar, das Dispositiv des Urteils des Bundesgerichts 8C_5/2012 vom 16. April 2013 zu ändern; das Revisionsgesuch ist dementsprechend abzuweisen.