Citation: 9C_383/2017 E. 6.1

6.1. Ob das ZMB-Gutachten vom 8. August 2013 eine massgebliche Verbesserung des Gesundheitszustandes aufzeigt, kann offen bleiben. Darin wird eine Arbeitsfähigkeit von 50 % in leichten, wechselbelastenden Tätigkeiten mit Schwerpunkt Sitzen, ohne kniende oder kauernde Positionen sowie ohne längere Gehstrecken oder Treppen- und Leiternsteigen attestiert. Dass diese Einschätzung seit März 1998 gelten soll, lässt die Beurteilung als abweichende Würdigung desselben Sachverhalts, den bereits Dr. med. C._______ zugrunde legte (vgl. auch die weitgehend deckungsgleichen Diagnosenkataloge im Gutachten vom 8. August 2013 und im Bericht vom 26. April 1999), erscheinen, die gerade nicht an einer Verbesserung des Gesundheitszustands mit erheblichen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit anknüpft (E. 3.1 hievor; vgl. z.B. auch 130 V 343 E. 3.5 S. 350; Urteil 9C_894/2015 vom 25. April 2016 E. 5.2). Andere ärztliche Berichte, aus denen sich eine Verbesserung ergeben würde (vgl. hierzu Urteil 9C_621/2010 vom 22. Dezember 2010 E. 2.2.3 und 2.3.3), liegen nicht bei den Akten. Eine vergleichende Würdigung des Berichts vom 26. April 1999 und des ZMB-Gutachtens - wie von der Vorinstanz vorgenommen (vgl. deren Erkenntnis vom 30. Juni 2015 E. 4.3.1) - erübrigt sich, da in concreto die Revision unabhängig von einer allfälligen Veränderung des Gesundheitszustands zulässig ist.