Citation: 1C_495/2015 E. 2.2

2.2. Die Beschwerdeführerin beanstandet, dass ihr gleichzeitig mit der Beschwerde an die BVE eingereichtes, nachträgliches Baugesuch bisher nicht behandelt worden sei. Die BVE und die Vorinstanz hätten insoweit geltendes Recht verletzt. Die BVE teilte der Beschwerdeführerin am 7. April 2014 mit, sie sei nicht zuständig, das nachträgliche Baugesuch als erste Instanz zu beurteilen, und die Beschwerdeführerin müsse sich in Anwendung von Art. 46 Abs. 2 lit. b BauG entscheiden, ob das nachträgliche Baugesuch an die Gemeinde weitergeleitet werden solle oder ob sie stattdessen an der Beschwerde gegen die Wiederherstellungsverfügung festhalten wolle. Diese kantonalrechtliche Regelung, wonach ein allfälliges nachträgliches Baugesuch von den zuständigen Behörden zu prüfen ist, bevor die Rechtsmittelbehörden die Anordnung der Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands überprüfen, erscheint denn auch sachlich gerechtfertigt und wird von der Beschwerdeführerin nicht in Frage gestellt. Die Beschwerdeführerin bestand indessen ausdrücklich darauf, dass die BVE zunächst ihre Beschwerde gegen die Wiederherstellungsverfügung behandle. Damit tat sie gleichzeitig kund, dass sie an der vorgängigen Prüfung des nachträglichen Baugesuchs durch die zuständigen Behörden nicht interessiert war. Die Beschwerdeführerin legt in ihrer Beschwerde ans Bundesgericht nicht in genügender Weise dar, inwiefern die Nichtbehandlung bzw. Nichtweiterleitung des nachträglichen Baugesuchs durch die BVE und die Vorinstanz unter diesen Umständen bundesrechtswidrig oder sonst im Sinne von Art. 95 BGG rechtsverletzend gewesen sein soll. Insoweit ist auf die Beschwerde ebenfalls nicht einzutreten (vgl. Art. 42 Abs. 2 BGG).