Citation: 9C_268/2024 E. A

2021 verstarb A.________ (nachfolgend Erblasserin). Als Erbinnen hatte sie testamentarisch ihre Mutter C.________ sowie ihre Schwester B.________ eingesetzt. Als Willensvollstrecker wurde Rechtsanwalt D.________ ernannt. Der Willensvollstrecker reichte dem Steueramt der Stadt Zürich mit Schreiben vom 26. April 2022 den Inventarfragebogen, das Tresoröffnungsprotokoll sowie die Steuererklärung und die Vermögensaufstellung per Todestag der Erblasserin ein. In seiner Eingabe führte er aus, der Vater der Erblasserin sei 2016 verstorben. Aus seinem Nachlass habe die Erblasserin nach vergleichsweiser Einigung in einem mehrjährigen Erbteilungsprozess mit Erbteilungsvertrag vom 9. September 2019 Bargeld in der Höhe von Fr. 700'000.- sowie ein hypothekarisch gesichertes unverzinsliches Darlehen von Fr. 500'000.- erhalten. Letzteres habe sie nicht deklariert, wobei zu prüfen sei, inwiefern dieses überhaupt steuerpflichtiges Vermögen bilde. Mit Verfügung vom 24. Januar 2023 eröffnete die Dienstabteilung Inventarkontrolle/Erbschaftssteuer des kantonalen Steueramts ein Nachsteuerverfahren betreffend die Staats- und Gemeindesteuern der Steuerperioden 2019 und 2020 gegen die Erbinnen. Als Grund nannte das kantonale Steueramt eine Unterbesteuerung der Erblasserin infolge Nichtdeklaration von Vermögenswerten. Nach Einholung einer Stellungnahme seitens der Erbinnen setzte das kantonale Steueramt mit Verfügung vom 19. April 2023 eine Nachsteuer (samt Zins) in der Höhe von Fr. 2'697.10 (Staats- und Gemeindesteuern 2019 und 2020) gegenüber den Erbinnen fest. Die hiergegen erhobene Einsprache wies das kantonale Steueramt mit Einspracheentscheid vom 27. Juli 2023 ab.