Citation: 9C_636/2017 E. 3

Das kantonale Sozialversicherungsgericht hat die einzig in Bezug auf die Anrechnung von Liegenschaftsvermögen in Tunesien nach Art. 11 Abs. 1 lit. c oder lit. g ELG streitige EL-Neuberechnung der Beschwerdegegnerin, welche zu viel ausgerichtete Leistungen von Fr. 20'859.- ergab, bis auf einen hier ausser Diskussion stehenden Betrag von Fr. 35.- (Art. 107 Abs. 1 BGG) bestätigt. In Würdigung der Akten ist es zum Ergebnis gelangt, der Sachverhalt sei dahingehend erstellt, dass seit dem Erbgang von 1987 (Tod des Vaters) das untere Stockwerk des Hauses im Wert von 36'250 Dinar und seit Juni 2003 das obere Stockwerk im Wert von 50'000 Dinar zur Hälfte der Beschwerdeführerin gehöre. Letzteres ist unbestritten. Entscheidend ins Gewicht falle, so das kantonale Gericht, dass sie im einzig eingereichten amtlichen Dokument der Steuerverwaltung vom 12. Juni 2015 nach wie vor als Erbin der fraglichen 36'250 Dinar deklariert werde. Sinngemäss sei zwar nicht auszuschliessen, dass nach tunesischem Erbrecht die überlebende Ehefrau einen Achtel und die Nachkommen sieben Achtel erbten, wobei die Söhne doppelt soviel erhielten wie die Töchter, wie die Beschwerdeführerin vorbringe. Gemäss dem "Ergänzungsvertrag" vom 10. (richtig: 29.) April 2007 verfüge sie über 34 der insgesamt 128 Anteile an den beiden Stockwerken, wovon 26 oder die Hälfte auf das obere und 8 auf das untere entfielen. Dabei handle es sich indessen lediglich um familieninterne Abmachungen im Binnenverhältnis. "Dafür, dass die Eigentumsverhältnisse im Grundbuch entsprechend dem eingereichten Ergänzungsvertrag eingetragen worden wären, hat die Beschwerdeführerin weiterhin keinen Nachweis erbracht".