Citation: 5A_357/2023 E. 3.2

3.2. Mit Zwischenentscheid vom 22. September 2020 verneinte die Vorinstanz das Bestehen einer dinglichen Pflanzbeschränkung bzw. das Bestehen einer solchen Dienstbarkeit, weshalb sie die erstinstanzlich erfolgte Abweisung der Klagebegehren Ziff. 2 und 3 schützte. Aus dem gerichtlichen Vergleich vom 12. Dezember 2002 leitete sie jedoch ab, es sei ausgeschlossen, andere bzw. neue Pflanzen hinter der Ostgrenze auf dem Grundstück der Beschwerdeführerin in eine beliebige und von den Maximalvorgaben des Vergleichs unabhängige Höhe wachsen zu lassen. Sie hob daher den erstinstanzlichen Entscheid diesbezüglich auf. Zum Nachbarrecht äusserte sich die Vorinstanz im Zwischenentscheid nicht.