Citation: 2C_718/2019 E. 4.4

4.4. Entgegen den appellatorischen Vorbringen des Beschwerdeführers, hat die Vorinstanz nicht verfassungsrechtlich unhaltbar darauf geschlossen, dass die Ehe bereits vor dem 21. November 2017 nicht mehr gelebt worden sei. Vielmehr ist sie gestützt auf eine fundierte Gesamtwürdigung aller Sachverhaltsumstände (vorne E. 4.3.3 ff.) zum Ergebnis gekommen, dass der Wille zur Führung einer ehelichen Gemeinschaft, insbesondere aufgrund der mit überwiegender Wahrscheinlichkeit bereits seit mehreren Monaten bestehenden ernsthaften Parallelbeziehung der Ex-Ehefrau, bereits vor dem Erreichen der Dreijahresfrist gemäss Art. 50 Abs. 1 lit. a AIG aufgegeben wurde. Diese Schlussfolgerung ist aufgrund der festgestellten Sachverhaltsindizien sowie der umfassenden vorinstanzlichen Beweiswürdigung nachvollziehbar und erweist sich als verfassungsrechtlich haltbar.