Citation: 2C_481/2024 E. 3.6

3.6. Im Übrigen enthält die Eingabe des Beschwerdeführers keine sachbezogene Begründung, sondern erschöpft sich in Kritik an seiner Verurteilung durch das Bezirksgericht Weinfelden sowie am Widerruf seiner Niederlassungsbewilligung. Dabei verkennt er, dass weder der rechtskräftige Entscheid des Bezirksgerichts Weinfelden vom 28. November 2019 noch die Entscheide des Migrationsamts vom 22. November 2022 und des Departements für Justiz und Sicherheit vom 6. März 2023 betreffend den Widerruf seiner Niederlassungsbewilligung Gegenstand des bundesgerichtlichen Verfahrens bilden. Letzterer ist nach dem Gesagten auf die Frage beschränkt, ob die Vorinstanz zu Recht auf seine Beschwerde nicht eingetreten ist (vgl. E. 3.3 hiervor). Gleich verhält es sich mit den Ausführungen des Beschwerdeführers zu seinem Revisionsgesuch an die Vorinstanz, welches ebenfalls nicht Verfahrensgegenstand ist. Soweit der Beschwerdeführer rügt, der Nichteintretensentscheid verletze seinen Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) sowie den Anspruch auf Achtung des Familienlebens gemäss Art. 8 EMRK, genügen seine Ausführungen den qualifizierten Anforderungen an die Begründung von Verfassungsrügen nicht (Art. 106 Abs. 2 BGG; vgl. E. 3.2). Im Übrigen ergibt es sich aus der Beschwerdeschrift, dass auch diese Rügen sowie die weiteren geltend gemachten Verletzungen, namentlich des FZA (SR 0.142.112.681) und des AIG (SR 142.20), sich auf den Widerruf der Niederlassungsbewilligung und nicht auf die Gründe beziehen, die zum Nichteintreten auf sein Rechtsmittel geführt haben. Schliesslich ist nicht ersichtlich und wird in der Beschwerde auch nicht substanziiert dargetan, inwiefern sich aus dem vom Beschwerdeführer zitierten Urteil des EGMR i.S. P.J. und R.J. gegen die Schweiz vom 17. September 2024 (Nr. 52232/20) oder aus der EMRK ein Anspruch auf materielle Behandlung der Beschwerde, ungeachtet der Leistung des geforderten Kostenvorschusses, bzw. auf Befreiung von dessen Bezahlung ergeben soll.