Citation: 8C_446/2013 E. 3.2.3

3.2.3. 3.2.3.1. Ob von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung eine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes erwartet werden kann, beurteilt sich namentlich nach Massgabe der zu erwartenden Steigerung oder Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit, soweit sie unfallbedingt beeinträchtigt war. Dabei verdeutlicht die Verwendung des Begriffes "namhaft" des Gesetzgebers, dass die durch weitere Heilbehandlung zu erwartende Besserung ins Gewicht fallen muss. Unbedeutende Verbesserungen genügen nicht (BGE 134 V 109 E. 4.3 S. 115 mit Hinweisen). Sodann gilt, dass der Gesundheitszustand der versicherten Person prognostisch und nicht aufgrund retrospektiver Feststellungen zu beurteilen ist (RKUV 2005 Nr. U 557 S. 388, U 244/04 E. 3.1 mit Hinweisen; vgl. auch Urteil 8C_849/2011 vom 29. Mai 2012 E. 3.2) 3.2.3.2. Die Vorbringen der Beschwerdeführerin gegen die vorinstanzliche Beweiswürdigung und das gestützt darauf getroffene Ergebnis sind nicht stichhaltig. Wie das kantonale Gericht anhand des Urteils U 197/04 vom 29. März 2006 E. 3.2 zutreffend erkannt hat, ist mit der wissenschaftlich anzuerkennenden Untersuchungsmethode der dynamischen Posturographie nicht zuverlässig zu ermitteln, ob eine geltend gemachte Gleichgewichtsstörung auf einen Unfall zurückzuführen ist und damit den Anspruch auf die vorübergehenden Leistungen zu begründen vermag. Inwiefern von dieser Rechtsprechung abzuweichen ist, legt die Beschwerdeführerin nicht dar. Dem angerufenen Bericht des Dr. med. R.________ vom 29. November 2011 sind zudem keine konkreten Anhaltspunkte zu entnehmen, dass sich der Gesundheitszustand mit zusätzlichen medizinischen Massnahmen wesentlich verbessern liesse. Weiter ist den Vorbringen der Beschwerdeführerin zu entgegnen, dass auch Dr. med. K.________ mit Bericht vom 15. März 2012 anlässlich seiner konsiliarischen Untersuchung keine die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigenden medizinischen Befunde festhielt; er wies einzig auf die von Dr. med. N.________ verordnete Medikation hin, die mit zwei sedativ wirkenden Medikamenten ergänzt werden könne. Dr. med. N.________ hielt, was die Beschwerdeführerin weiter übersieht, im psychiatrischen Bericht vom 31. Mai 2012 fest, über die mögliche Kausalität lasse sich nur spekulieren; die Prognose sei bei zweifellos vorhandener erhöhter Vulnerabilität schlecht. Insgesamt betrachtet ist daher nicht zu ersehen, inwiefern von zusätzlichen ärztlichen Auskünften neue Erkenntnisse in Bezug auf die zur Diskussion stehende und prognostisch zu beurteilende Rechtsfrage (vgl. dazu RKUV 2005 Nr. U 557 S. 388, U 244/04 E. 3.1 mit Hinweisen; zuletzt Urteil 8C_258/2013 vom 16. Oktober 2013 E. 3.3.1 mit Hinweis) gewonnen werden könnte, mit medizinischen Massnahmen sei eine namhafte Besserung des Gesundheitszustands ab 1. März 2012 zu erreichen gewesen.