Citation: 9C_233/2019 E. 3.1

3.1. Die hauptsächliche Rüge des Beschwerdeführers, die IV-Stelle habe für die Beurteilung des Leistungsanspruchs auf eine nicht rechtsgenügliche medizinische Grundlage abgestellt, verfängt nicht. Vielmehr bezieht die versicherungsinterne Einschätzung der RAD-Ärztin Dr. med. D.________ sämtliche bis zu diesem Zeitpunkt relevanten fachärztlichen Stellungnahmen mit ein (zur Beweiskraft versicherungsinterner Aktenbeurteilungen vgl. statt vieler: BGE 139 V 225 E. 5.2 S. 229 mit Hinweis auf BGE 135 V 465 E. 4.4 S. 470). Wenn Dr. med. D.________ insbesondere ausführte, die koronare Herzerkrankung des Beschwerdeführers mit guter Leistungsfähigkeit in der Ergonometrie und guter Pumpfunktion in der Echokardiografie führe nicht zu einer länger andauernden Einschränkung der Arbeitsfähigkeit, stimmt dies vollumfänglich mit der medizinisch-kardiologischen Aktenlage überein (vgl. Bericht des Spitals E.________ vom 3. März 2016). In der RAD-Beurteilung vom 7. November 2017 wurden darüber hinaus die fachärztlichen Aussagen hinsichtlich der Trigeminusneuralgie einlässlich gewürdigt, wonach der Patient medikamentös adäquat eingestellt sei; es seien ihm weitere Behandlungsoptionen (Glycerol-Infiltration, chirurgischer Eingriff) aufgezeigt worden, falls der Leidensdruck unter der bestehenden medikamentösen Therapie zunehmen sollte (Bericht des Spitals E.________, Klinik für Neurochirurgie, vom 20. Februar 2017). Dass der Beschwerdeführer diese weiterführenden Therapien in Anspruch genommen hätte, ist - wie Dr. med. D.________ zutreffend festhielt - anhand der Akten nicht belegt. Da es sich bei der Trigeminusneuralgie um ein organisch bedingtes Leiden handelt, fällt auch die in der Beschwerde beantragte Durchführung eines strukturierten Beweisverfahrens nach BGE 141 V 281 ohne Weiteres ausser Betracht (zum Cluster-Kopfschmerz vgl. SVR 2018 IV Nr. 31 S. 99, 8C_350/2017 E. 5.3).