Citation: 4A_58/2025 E. 4.1.2

4.1.2. Die Vorinstanz führte weiter aus, für einen Rücktritt gemäss Art. 40 VVG sei eine Willenserklärung des Versicherers erforderlich, aus der hervorgehe, dass er den Vertrag wegen betrügerischer Anspruchsbegründung nicht aufrechterhalten wolle. Das Rücktrittsschreiben der Beschwerdegegnerin vom 11. März 2022 sei von C.________ und D.________ im Namen der Beschwerdegegnerin unterzeichnet worden. Entgegen den Vorbringen des Beschwerdeführers sei ein Eintrag im Handelsregister keine Voraussetzung, um im Namen der Beschwerdegegnerin rechtsgeschäftlich handeln zu können. Er behaupte nicht, diese beiden Unterzeichnenden hätten in eigenem Namen gehandelt oder dass Ungewissheit darüber bestanden habe, sie seien hierzu bevollmächtigt gewesen. Ohnehin habe die Beschwerdegegnerin in ihrer Klageantwort zu erkennen gegeben, dass sie die Willenserklärung der Unterzeichnenden vom 11. März 2022 im Sinne von Art. 39 Abs. 1 OR genehmige.