Citation: 2C_525/2023 E. 1.2

1.2. Auf dem Gebiet des Ausländerrechts ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen Entscheide betreffend ausländerrechtliche Bewilligungen nur zulässig, wenn das Bundesrecht oder das Völkerrecht einen Anspruch auf die Bewilligung einräumt (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG e contrario). Für das Eintreten genügt, wenn die betroffene Person in vertretbarer Weise dartut, dass potenziell ein solcher Anspruch besteht. Ob tatsächlich ein Aufenthaltsrecht besteht, ist eine materielle Frage und keine Eintretensfrage (BGE 147 I 268 E. 1.2.7; 139 I 330 E. 1.1). Der Beschwerdeführer kann sich aufgrund der Ehe mit seiner niederlassungsberechtigten Ehefrau in vertretbarer Weise auf einen potenziellen Anspruch auf Familiennachzug bzw. Aufenthalt in der Schweiz gestützt auf Art. 43 Abs. 1 AIG und Art. 8 Abs. 1 EMRK (Recht auf Familienleben) berufen. Gleichermassen kann sich die Beschwerdeführerin gestützt auf jene Rechtsgrundlagen darauf berufen, ihren Ehemann in die Schweiz nachzuziehen. Die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist damit zulässig. Für die hilfsweise erhobene subsidiäre Verfassungsbeschwerde bleibt bei dieser Ausgangslage kein Raum (Art. 113 BGG). Auf diese ist nicht einzutreten (Urteil 2C_1057/2022 vom 31. Mai 2023 E. 1.3).