Citation: 1P.77/2004 09.08.2004 E. 2

Soweit der Beschwerdeführer den obergerichtlichen Entscheid über den Kostenpunkt hinaus auch in der Sache selbst anfechten möchte, kann auf seine Eingabe weder als staatsrechtliche Beschwerde noch als eidgenössische Nichtigkeitsbeschwerde eingetreten werden. 2.1 Nach Art. 90 Abs. 1 lit. b OG muss eine staatsrechtliche Beschwerde die wesentlichen Tatsachen und eine kurz gefasste Darlegung darüber enthalten, welche verfassungsmässigen Rechte bzw. welche Rechtssätze und inwiefern sie durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sind. Im staatsrechtlichen Beschwerdeverfahren prüft das Bundesgericht nur klar und detailliert erhobene Rügen (BGE 127 I 38 E. 3c mit Hinweisen). Diesen Anforderungen vermag die Eingabe des Beschwerdeführers nicht zu genügen. So legt der Beschwerdeführer beispielsweise nicht rechtsgenüglich dar, inwiefern der Schluss des Obergerichts, der beschuldigte Hausarzt sei offensichtlich sorgfältig und aufmerksam vorgegangen und habe den tödlichen Verlauf der Krankheit nicht voraussehen können, auf einer willkürlichen Beweiswürdigung beruhen sollte. Mangels einer genügenden Begründung kann deshalb insoweit auf die staatsrechtliche Beschwerde nicht eingetreten werden. 2.2 Aus der Eingabe geht ebenfalls nicht hervor, inwiefern der angefochtene Entscheid eidgenössisches Strafrecht verletzen sollte. Eine solche Rüge wäre mit eidgenössischer Nichtigkeitsbeschwerde vorzubringen (Art. 269 BStP). Dabei muss kurz dargelegt werden, welche Bundesrechtssätze und inwiefern sie durch den angefochtenen Entscheid verletzt sein sollen (Art. 273 Abs. 1 lit. b BStP). Dies unterlässt der Beschwerdeführer, weshalb auf die vorliegende Beschwerde auch als Nichtigkeitsbeschwerde nicht einzutreten ist.