Citation: 1P.614/2003 22.10.2003 E. 2

Die Gesuchstellerin beruft sich nicht ausdrücklich auf einen der gesetzlich vorgesehenen Revisionsgründe (Art. 136 f. bzw. Art. 139a OG). Der Sache nach stützt sie sich aber auf denjenigen nach Art. 136 lit. d OG. Danach ist die Revision eines bundesgerichtlichen Urteils zulässig, wenn das Gericht in den Akten liegende erhebliche Tatsachen aus Versehen nicht berücksichtigt hat. Als gerichtliches Versehen wertet die Gesuchstellerin, dass das Bundesgericht im früheren Verfahren erwog, mit ihrer staatsrechtlichen Beschwerde vom 15. September 2003 habe sie ein vom Obergericht des Kantons Zürich am 1. Oktober 2002 gefälltes Urteil angefochten (Geschäfts-Nr. SB020093), und in Bezug auf dieses Urteil sei die Beschwerdefrist längstens abgelaufen, was Nichteintreten auf die Beschwerde zur Folge habe. In Tat und Wahrheit sei eben mit der betreffenden Beschwerde das nachfolgende, am 30. Juli 2003 ergangene Urteil des Kassationsgerichts des Kantons Zürich angefochten worden, auf welches bezogen die Beschwerde rechtzeitig eingereicht worden sei. Dem ist indes zu entgegnen, dass die staatsrechtliche Beschwerde vom 15. September 2003 ausdrücklich "gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich vom 1. Oktober 2002 (Geschäfts-Nr. SB020093) betr. angeblichem Hausfriedensbruch im Kuhstall des Klosters Fahr" gerichtet worden ist, dies verbunden mit dem Antrag, das angefochtene, also das obergerichtliche Urteil sei aufzuheben (Beschwerde S. 1). Mit keinem Wort wird dabei ein in der Sache ergangenes späteres Urteil des Kassationsgerichts des Kantons Zürich erwähnt. Und die nachfolgende Beschwerdebegründung setzt sich einlässlich mit den dem obergerichtlichen Urteil zugrunde liegenden Erwägungen auseinander (Beschwerde S. 2-13). Nur am Rande ist vom genannten Urteil des Kassationsgerichts vom 30. Juli 2003 die Rede (etwa Beschwerde S. 5 und 7), wobei dieses Urteil in der Beschwerde vom 15. September 2003 nirgends als (mit-)angefochten bezeichnet und darauf bezogen denn auch kein Antrag formuliert worden ist. Dies wäre indes gemäss Art. 90 OG nötig gewesen, was der prozesserfahrenen Gesuchstellerin ohne weiteres hätte bekannt sein müssen. Unter den gegebenen Umständen lässt sich somit nicht sagen, das Bundesgericht habe in Bezug auf die Behandlung der Beschwerde vom 15. September 2003 versehentlich wesentliche Tatsachen ausser Acht gelassen. Vielmehr hat es sich an den klaren Wortlaut des von der Gesuchstellerin bzw. damaligen Beschwerdeführerin gestellten Antrags gehalten, laut dem (nur) das genannte Obergerichtsurteil als Anfechtungsobjekt der Beschwerde vom 15. September 2003 zu erachten war. Im Übrigen sind die Ausführungen in der Revisionseingabe der Sache nach als Kritik an der dem bundesgerichtlichen Urteil vom 25. September 2003 zugrunde liegenden rechtlichen Würdigung zu erachten. Solche Kritik ist indes im Revisionsverfahren nicht zulässig. Nach dem Gesagten ist somit das Revisionsgesuch abzuweisen, soweit überhaupt darauf einzutreten ist. Ein Fristwiederherstellungsgesuch nach Art. 35 OG hat die Gesuchstellerin nicht gestellt. Insbesondere hat sie es denn auch unterlassen aufzuzeigen, inwiefern sie unverschuldet im Sinne dieser Bestimmung nicht in der Lage gewesen sein soll, ihre staatsrechtliche Beschwerde den gesetzlichen Erfordernissen entsprechend abzufassen.