Citation: 9C_314/2022 E. A

A.a. Die 1960 geborene A.________ arbeitete seit 1. Juli 2002 für den Kanton X.________ und war dadurch bei der Glarner Pensionskasse berufsvorsorgeversichert. Am 9. November 2016 meldete sie sich unter Hinweis auf seit Mai 2016 bestehende gesundheitliche Beschwerden bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle des Kantons Glarus klärte die Verhältnisse in beruflich-erwerblicher sowie medizinischer Hinsicht ab, wobei sie insbesondere einen Bericht der Hausärztin Frau Dr. med. B.________, Fachärztin FMH für Allgemeine Innere Medizin, vom 8. Dezember 2017 beizog, und kündigte gestützt darauf die Ablehnung des Leistungsanspruchs an (Vorbescheid vom 19. Februar 2018). Auf Einwendungen von A.________ hin veranlasste die IV-Stelle u.a. eine polydisziplinäre Begutachtung durch das Medizinische Zentrum Römerholz (MZR), Zürich (Expertise vom 21. November 2018, Ergänzung vom 11. Dezember 2018). Mit Verfügung vom 5. Mai 2020 wurde am abschlägigen Bescheid festgehalten, wogegen A.________ Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Glarus einlegen liess. Während des hängigen Verfahrens sprach die IV-Stelle der Versicherten am 27. Juli 2020 vorbescheidweise eine ganze Invalidenrente für die Zeit ab 1. Februar 2020 zu. In der Folge einigten sich die Prozessparteien im Rahmen einer gerichtlichen Vergleichsvereinbarung dahingehend, dass A.________ vom 1. Juli 2018 bis 31. Januar 2019 eine Dreiviertelsrente und ab 1. Februar 2019 eine ganze Rente zustehe; das kantonale Beschwerdeverfahren wurde in diesem Sinne als erledigt abgeschrieben (Verfügung des Verwaltungsgerichts vom 11. Dezember 2020). Die den Vergleich bestätigende (Renten-) Verfügung vom 18. Dezember 2020 sandte die IV-Stelle sämtlichen Beteiligten, einschliesslich der Glarner Pensionskasse, zu. A.b. A.________ gelangte daraufhin an die Glarner Pensionskasse und ersuchte um Ausrichtung von berufsvorsorgerechtlichen Leistungen, was ihr verwehrt wurde.