Citation: 7B_772/2023 E. 2.3

2.3. Der Beschwerdeführer macht den Ausstand der gesamten Behörde geltend. Dieses Vorgehen ist nicht erfolgversprechend (vgl. E. 2.2.4 hiervor), denn damit werden keine konkreten und objektiven Gründe gegen eine bestimmte in einer Strafbehörde tätige Person nach Art. 56 lit. a bis f StPO genannt, die Befangenheit begründen könnten. Soweit sein Gesuch allenfalls als ein Ausstandsbegehren gegen jedes einzelne Behördenmitglied zu verstehen sein könnte, genügt der Beschwerdeführer den Begründungsanforderungen nach Art. 42 Abs. 2 BGG offensichtlich nicht. Er nennt weder die einzelnen Behördenmitglieder, noch die sie betreffenden, in Art. 56 StPO geregelten Gründe, welche seiner Auffassung nach deren individuelle Befangenheit begründen könnten. Befangenheit ist denn auch nicht im blossen Umstand zu erblicken, dass der Beschwerdeführer als Parteivertreter (er bezeichnet sich selbst unzutreffenderweise als Partei) in mehreren anderen Verfahren gegenüber der betreffenden Staatsanwaltschaft auftritt, welche mit der vorliegenden Rechtssache nichts zu tun haben. Nicht stichhaltig ist schliesslich der vom Beschwerdeführer gezogene Vergleich zu anderen Rechtsgebieten, zumal im Strafverfahren eigene Regeln zur Befangenheit und zum Ausstand gelten.