Citation: 2A.168/2003 01.05.2003 E. 1

Der nach eigenen Angaben aus Sierra Leone stammende X.________ (geb. 1984) reiste im Dezember 2001 von Österreich herkommend in die Schweiz ein und stellte ein Asylgesuch. Weil er im Laufe der Verfahrensdauer untergetaucht war, trat das Bundesamt für Flüchtlinge am 28. November 2002 auf das Asylgesuch nicht ein und wies X.________ aus der Schweiz weg. In der Folge stellte sich heraus, dass X.________ am 9. Oktober 2002 in einer Wohnung in Lausanne angehalten worden war. Die Polizei fand bei ihm u.a. 100 Gramm Kokain. X.________ wurde daraufhin in Untersuchungshaft gesetzt. Am 6. Februar 2003 hob das Bundesamt für Flüchtlinge seine Verfügung vom 28. November 2002 auf und setzte das Asylverfahren fort. Mit Entscheid vom 6. März 2003 trat es auf das Asylgesuch ein zweites Mal nicht ein, wies X.________ aus der Schweiz weg und beauftragte den Kanton Basel-Land mit dem Vollzug der Wegweisung. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid ist bei der Schweizerischen Asylrekurskommission hängig. Diese verfügte am 15. April 2003, der Beschwerdeführer habe den Ausgang des Verfahrens im Ausland abzuwarten. Am 25. März 2003 wurde X.________ aus der Untersuchungshaft entlassen und in den Kanton Basel-Landschaft überstellt. Dort nahm ihn das Amt für Migration gleichentags in Ausschaffungshaft, welche vom Kantonsgericht Basel-Landschaft (Einzelrichter für Zwangsmassnahmen im Ausländerrecht, im Folgenden: "Haftrichter") am 28. März 2003 bis zum 24. Juni 2003 bewilligt worden ist.