Citation: 8C_53/2019 E. 6.2.4

6.2.4. Der Beschwerdeführer hat keine Berufsausbildung absolviert und arbeitet seit 1998 als ungelernter Fensterbauer. Vorher war er in einer Fabrik tätig gewesen. Unbestritten ist ebenso, dass seine Tochter bezüglich der B.________ GmbH bei den administrativen Tätigkeiten zumindest bis anhin mithalf. Die Buchhaltung wird extern erledigt, wobei er selbst schaue, welche Rechnungen er zahlen müsse. Auch wenn er seit einigen Jahren einen Fensterbaubetrieb führt und dabei Berufserfahrung als Selbstständigerwerbender sammeln konnte, beschränken sich diese jedoch auf den eigenen Kleinstbetrieb, wobei sein Fokus auf der (schweren) handwerklichen Tätigkeit als Fensterbauer lag (Suva-Berichte vom 19. April 2012 und 24. Juni 2014). Angesichts dieser Umstände und seines beruflichen Hintergrundes durften sich Vorinstanz und Verwaltung auf den Tabellenlohn von Fr. 5'507.- gemäss der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) 2014 des Bundesamtes für Statistik, Tabelle TA1, Kompetenzniveau 1 (einfache Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art), Position Baugewerbe, Männer, stützen, zumal diese hypothetischen Einkünfte über seinem deklarierten und verabgabten AHV-Lohn liegen. Nicht ersichtlich ist daher, womit der Beschwerdeführer ein Abstellen auf Kompetenzniveau 4 (Tätigkeiten mit komplexer Problemlösung und Entscheidungsfindung, welche ein grosses Fakten- und theoretisches Wissen in einem Spezialgebiet voraussetzen) rechtfertigen will. Soweit er ein höheres individuelles Normalarbeitspensum als 41,7 Stunden pro Woche geltend macht, ist mit der Vorinstanz festzuhalten, dass die behauptete Arbeitszeit von 67,5 Stunden pro Woche nicht hinreichend belegt ist. Es verletzt weder den Untersuchungsgrundsatz noch ist es willkürlich, im Rahmen der Invaliditätsbemessung mangels anderer aussagekräftiger Dokumente, die (bau) branchenspezifische durchschnittliche wöchentliche Arbeitsstundenzahl von 41,7 heranzuziehen.