Citation: 2C_262/2014 E. 3.2.1

3.2.1. Der Beschwerdeführer bestreitet nicht, dass die Eheleute sich relativ rasch nach der Ehe ein erstes Mal auseinandergelebt und in der Folge zumindest "zeitweise" getrennt haben. Er weist darauf hin, dass er sich mit dem Stiefsohn nicht verstanden habe, übersieht dabei aber, dass seine Gattin ihrerseits am 26. Juni 2013 ein Gesuch um Eheschutzmassnahmen gestellt hat, wobei sie angab, nicht zu wissen, wo ihr Mann sich aufhalte. Die Annahme, es dürften somit keine regelmässigen Kontakte mehr bestanden haben bzw. kein gemeinsames Eheleben mehr geführt worden sein, ist nicht zu beanstanden, auch wenn der entsprechende Antrag in der Folge zurückgezogen worden ist; immerhin hat die Ehefrau ihn nachträglich wiederum erneuert. Die Gatten leben unbestrittenermassen nunmehr seit Oktober 2013 getrennt. Die unbestimmte Aussicht, dass sie wieder zusammenfinden könnten, wie der Beschwerdeführer hofft, genügt nicht, um sich auf Art. 49 AuG berufen zu können. Der Beschwerdeführer belegt in keiner Weise, dass und wie die Ehegatten ihre Beziehung weiterleben bzw. an deren Rettung arbeiten würden. Er hält sich regelmässig bei den Familien seiner Geschwister auf oder übernachtet im Büro, wobei er die engen Beziehungen, die zu diesen bestehen, unterstreicht, was darauf hinweist, dass seine familiäre Verankerung nicht bei der Gattin, sondern bei seinen Angehörigen liegt. Die Vorinstanz ist zu Recht davon ausgegangen, dass er sich unter diesen Umständen nicht auf Art. 49 AuG berufen kann.