Citation: 6B_127/2022 E. 5.2.1

5.2.1. Die Vorinstanz erwägt hinsichtlich des als schwerste Straftat bewerteten gewerbs- und bandenmässigen Diebstahls, der Beschwerdeführer habe während eines vergleichsweise kurzen Zeitraums von knapp zwei Monaten zusammen mit seinen zwei Komplizen eine Serie von 50 Einbruchdiebstählen begangen und dabei eine Deliktssumme von über Fr. 640'000.-- erbeutet. Die Bande habe erst durch polizeiliche Intervention gestoppt werden können. Hauptsächlich seien Bargeld, Uhren und Schmuck entwendet worden. Dies entspreche bei gleichmässiger Aufteilung des Deliktsguts unter den drei Beteiligten einem monatlichen Deliktslohn von fast Fr. 100'000.--. Unter Beachtung der Bandbreite möglicher Deliktsbeträge und des sehr kurzen Zeitraums sei der Taterfolg als sehr hoch einzustufen. Zu vernachlässigen sei, dass es diverse Male beim Versuch geblieben sei, da bei Kollektivverbrechen wie dem gewerbsmässigen Diebstahl Versuchstaten als vom Tatbestand mitumfasst gälten. Die psychischen Folgen der Einbrüche für die Betroffenen und die entstandenen Sachschäden hätten ferner ebenfalls ausser Betracht zu fallen, weil diese vollumfänglich durch die für den mehrfachen Hausfriedensbruch und die mehrfache Sachbeschädigung auszusprechenden Strafen abgegolten würden. Zu beachten sei hingegen der hohe Planungs- und Organisationsgrad, auf den angesichts der Grössenordnung der innert weniger Monate als Bande erzielten Beute, der verwendeten Ausrüstung (unter anderem Funkgeräte) und der für den Abtransport des Diebesguts getroffenen Vorkehrungen (Fahrer mit eigenem Fahrzeug) zu schliessen sei. Daran zeige sich auch eine relativ hohe Intensität des persönlichen und tatrelevanten Zusammenwirkens innerhalb der Bande. Es liege damit ohne Weiteres eine mittlere Gefährlichkeit der Bande vor. Das Ausmass des gewerbs- und bandenmässigen Diebstahls gehe über die blosse Erfüllung des Tatbestands hinaus, was sich zusätzlich verschuldenserhöhend auswirke. Dass dem Beschwerdeführer keine führende Rolle innerhalb der Bande zugeordnet werden könne, wirke sich neutral aus. Auch dass er aus rein monetären Gründen gehandelt habe, sei nicht verschuldenserhöhend zu gewichten, da dies jedem Vermögensdelikt immanent sei. Dagegen veranschlagt die Vorinstanz zum Nachteil des Beschwerdeführers, dass er über ein sehr hohes Mass an Entscheidungsfreiheit verfügt habe und es ihm ohne Weiteres möglich gewesen wäre, seinen Lebensunterhalt legal zu bestreiten. Unter Berücksichtigung, dass sowohl das Qualifikationsmerkmal der Gewerbsmässigkeit als auch jenes der Bandenmässigkeit erfüllt sei, geht die Vorinstanz von einem dem Beschwerdeführer anzulastenden schweren Verschulden aus. Sie erachtet in Anbetracht dessen und des zur Anwendung gelangenden Strafrahmens von bis zu zehn Jahren Freiheitsstrafe eine Einsatzstrafe für den gewerbs- und bandenmässigen Diebstahl von sechs Jahren Freiheitsstrafe als angemessen (angefochtener Entscheid E. 7.2 S. 14 f.). Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, vermag nicht zu verfangen. Wenn er geltend macht, der Deliktsbetrag entspreche in der Regel nicht eins zu eins dem Deliktslohn und eine gleichmässige Aufteilung sei nicht anzunehmen, ist festzuhalten, dass die Vorinstanz den effektiv erzielten Deliktslohn nicht konkret feststellt. Sie erwähnt lediglich, die erbeutete Deliktssumme von total über Fr. 640'000.-- entspreche bei gleichmässiger Aufteilung einem monatlichen Deliktslohn von fast Fr. 100'000.-- pro Täter, und der Taterfolg sei insgesamt als sehr hoch einzustufen. Dies ist nicht zu beanstanden. Ebenfalls als unbehelflich erweist sich die beschwerdeführerische Kritik an der straferhöhenden Berücksichtigung des als hoch bezeichneten Planungs- und Organisationsgrads der Diebesbande. Einerseits trifft sein Vorbringen, es sei kein Funkgerät aufgefunden worden, nicht zu, lag ein solches doch laut dem polizeilichen Schlussbericht vom 29. November 2018 im Fach der Fahrertüre des VW Golf des Beschwerdeführers (vgl. Untersuchungsakten pag. 4454). Andererseits ist nicht zu kritisieren, dass die Vorinstanz - auch - aus der vom Beschwerdeführer innegehabten Fahrerrolle und dem durch ihn sichergestellten schnellen Abtransport des Deliktsguts auf einen hohen Organisationsgrad schliesst. Zur selbstverständlichen Grundausstattung einer jeden Diebesbande, wie der Beschwerdeführer dies bezeichnet, ist solches nicht zu zählen. Eine Ermessensverletzung im Zusammenhang mit der Festsetzung der Einsatzstrafe vermag der Beschwerdeführer mit seinen Rügen nicht darzutun.