Citation: 7B_821/2023 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz erwägt, die Hehlerei weise (im Unterschied zur Geldwäscherei und zur Widerhandlung gegen das Bundesgesetz vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer [AuG, SR 142.20, in der bis 31. Dezember 2018 geltenden Fassung]) keinen Sachzusammenhang zum Drogenhandel auf. Aufgrund der hohen Deliktsbeträge, der günstigen Einkaufspreise und der gezielten Suche nach weiteren Kaufmöglichkeiten zeige sich, dass der Beschwerdeführer sich ein illegales Geschäftsfeld habe erschliessen wollen. Es sei eine bedeutende kriminelle Energie erkennbar, die auf eine erhebliche Deliktssumme gerichtet gewesen sei. Der Beschwerdeführer habe erst mit der Hehlerei aufgehört, als die Einbrecher, welche ihm die Ware geliefert hätten, verhaftet worden seien. Zudem sei zu berücksichtigen, dass aufgrund der weiteren Delikte ohnehin eine Freiheitsstrafe auszufällen sei, weshalb die damit verbundenen Auswirkungen auf den Beschwerdeführer und sein soziales Umfeld bereits vorhanden seien. Ergänzend verweist die Vorinstanz auf den vor erster Instanz in Rechtskraft erwachsenen Schuldspruch wegen Hehlerei. Danach hat sich der Beschwerdeführer im Zeitraum vom 18. Dezember 2016 bis 24. Februar 2017 viermal der Hehlerei schuldig gemacht. Dabei habe er 15 Uhren und eine Halskette zu einem massiv unter dem Marktwert von über Fr. 20'000.-- liegenden Preis erworben und dadurch den durch das Vordelikt, den Diebstahl, geschaffenen rechtswidrigen Zustand fortgesetzt, gefestigt und die Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands erschwert. Der Beschwerdeführer habe gezielt nach einer weiteren Einkommensquelle gesucht und die Vortäter gebeten, mit ihm bei weiteren Kaufmöglichkeiten Kontakt aufzunehmen. Damit habe er sein konkretes Interesse gezeigt, weitere Hehlereien zu begehen und sich dadurch zu bereichern. Er habe aus rein pekuniären Gründen und ohne Not gehandelt.