Citation: 1P.496/2000 08.09.2000 E. A

A.- X.________ wurde am 20. Mai 2000 wegen des Verdachts verhaftet, an der Entführung des am Morgen desselben Tages frei gelassenen Kindes A.________ beteiligt gewesen zu sein. Das Fahrzeug von X.________ wurde am 15. Mai 2000, dem Tag vor der Entführung, in der Umgebung des Wohnortes des Kindes gesehen. Ausserdem sollen dieses Fahrzeug und er selbst zwischen dem 16. und 20. Mai 2000 mehrmals in der Nähe des Hauses in B.________ (LU) gesehen worden sein, in dem das Entführungsopfer während fünf Tagen festgehalten wurde. Schliesslich dirigierte der Hauptbeschuldigte im Entführungsfall, Y.________, der sich zunächst einer Verhaftung entziehen konnte, den Beschwerdeführer am 20. Mai 2000 via Natel zu sich, um abgeholt zu werden. X.________ räumt ein, mit Y.________ und einem weiteren Beschuldigten, dem nicht mit ihm verwandten Z.________, in Kontakt gestanden zu sein. Dieser Kontakt habe jedoch im Wesentlichen nur seit dem 14. Mai 2000 und im Zusammenhang mit Autogeschäften bestanden. Am 23. Mai 2000 wurde X.________ von der Haftrichterin am Bezirksgericht Zürich in Untersuchungshaft versetzt. Ein Haftentlassungsgesuch wurde am 2. Juni 2000 abgelehnt. Am 19. Juli 2000 stellte X.________ wiederum ein Haftentlassungsgesuch, welches von der Haftrichterin am 25. Juli 2000 wegen dringenden Tatverdachts und Kollusionsgefahr abgelehnt wurde.