Citation: 1C_232/2023 E. 3.3

3.3. Sodann ist der Beschwerdeführerin zwar zuzugestehen, dass sich die Vorinstanz nicht mit ihrer Rüge der Verletzung des Grundsatzes von Treu und Glauben (Art. 9 BV) befasste. Indes brauchte sich die Vorinstanz nach dem Gesagten nicht mit sämtlichen Rügen auseinanderzusetzen. Der Begründungspflicht ist Genüge getan, wenn sich die betroffene Person über die Tragweite des Entscheids Rechenschaft geben und ihn in voller Kenntnis der Sache an die höhere Instanz weiterziehen kann (vgl. BGE 148 III 30 E. 3.1 mit Hinweisen). Dies trifft auf das vorinstanzliche Urteil zu. Die Beschwerdeführerin warf der Gemeinde im verwaltungsgerichtlichen Verfahren im Wesentlichen vor, ihr eine Umgehungsabsicht anzulasten. Sie missversteht indes die betreffenden Erwägungen der Gemeinde: Entscheidrelevant war letztlich nicht die Frage, ob eine spätere Umnutzung der geplanten Lager- und Saunaräume konkret beabsichtigt ist, sondern die objektive Eignung dieser Räumlichkeiten zu Wohn- und Arbeitszwecken. Mit diesem Aspekt setzte sich die Vorinstanz auseinander, sodass auch in dieser Hinsicht keine Verletzung der Begründungspflicht auszumachen ist.