Citation: 5P.367/2006 21.03.2007 E. 8

Bei diesem Ausgang des Verfahrens ist der Beschwerdegegner an sich kosten- und entschädigungspflichtig (Art. 156 Abs. 1 und Art. 159 Abs. 2 OG). Angesichts des ihm gewährten Armenrechts ist die Gerichtsgebühr einstweilen jedoch auf die Gerichtskasse zu nehmen. Bezüglich der Gerichtskosten ist das von der Beschwerdeführerin gestellte Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege unter den gegebenen Umständen gegenstandslos. Im Übrigen sind bei der Beschwerdeführerin die Voraussetzungen von Art. 152 Abs. 1 und 2 OG offensichtlich erfüllt, so dass auch ihrem Armenrechtsgesuch stattzugeben und ihr Anwalt zum Rechtsbeistand zu ernennen ist. Da eine Parteientschädigung angesichts der prekären wirtschaftlichen Verhältnisse des Beschwerdegegners als von vornherein uneinbringlich betrachtet werden muss, ist auch der Anwalt der Beschwerdeführerin sogleich aus der Bundesgerichtskasse zu entschädigen.