Citation: 1C_208/2016 E. 6.2

6.2. Auch wenn sich die Ziele der Bestandesregulierung durch solche Massnahmen weitergehend als bisher bereits während der Hochjagd erreichen lassen, genügen sie jedoch nach den vorinstanzlichen Feststellungen und jenen des BAFU nicht. Vielmehr sind dafür weitere Abschüsse nach der Hochjagd erforderlich, wobei es sich um eine Regiejagd durch die Wildhut und in einem gewissen Umfang auch um gezielte Einzelabschüsse zur Schadensvermeidung nach Art. 12 Abs. 2 JSG handeln kann. Die Vorinstanz geht demnach zu Recht davon aus, dass ein offensichtlicher Widerspruch der Initiative zum Bundesrecht nur verneint werden kann, wenn bei ihrer Annahme die Wildhut die nach der Hochjagd noch erforderliche Bestandesregulierung vorzunehmen befugt ist.