Citation: 5A_907/2019 E. 5.4

5.4. Im Kontext des Schiedsverfahrens macht der Beschwerdeführer sodann geltend, die Sachverhaltsfeststellungen des Kantonsgerichts, wonach die Beschwerdegegnerin das Schiedsgericht am 29. Dezember 2009 angerufen und ihm die Einleitung des Schiedsverfahrens am 30. Dezember 2009 gehörig eröffnet worden sei, beruhten auf einer Rechtsverletzung im Sinn von Art. 95 BGG, indem das Kantonsgericht Tatsachenbehauptungen der Beschwerdegegnerin berücksichtigt habe, welche diese erstmals in der Duplik vorgetragen habe. Nach dem ersten Schriftenwechsel sei eine Instruktionsverhandlung durchgeführt worden, weshalb in jenem Verfahrensstadium der Aktenschluss eingetreten sei und in der Duplik neue Tatsachen nur unter den eingeschränkten Voraussetzungen des Art. 229 Abs. 1 ZPO hätten vorgetragen werden dürfen, welche aber nicht gegeben gewesen seien. Mit Bezug auf die Frage, ob die Voraussetzungen nach Art. 229 Abs. 1 ZPO für ein nachträgliches Vortragen erfüllt gewesen seien oder nicht, belässt es der Beschwerdeführer bei einer blossen Behauptung. Insofern kommt er seiner Begründungspflicht nicht nach. Ausserdem muss er sich vorhalten lassen, dass die Beschwerdegegnerin in ihrer Berufung vom 20. August 2018 ausdrücklich auf die im Rahmen der (erstinstanzlichen) Duplik vorgetragenen Tatsachenbehauptungen und eingereichten Beweismittel Bezug genommen hat. Der Berufungsantwort lässt sich nicht entnehmen, dass der Beschwerdeführer die Unzulässigkeit der fraglichen Tatsachen und Beweise behauptet bzw. geltend gemacht hat. Diesbezüglich hat er also den Instanzenzug nicht ausgeschöpft (E. 2.3). Daher ist auf diese Rüge nicht einzutreten.