Citation: 8C_552/2023 E. 3.3.3

3.3.3. 3.3.3.1. Schliesslich anerkannte die Vorinstanz, auch diesbezüglich entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers, grundsätzlich einen Abzug gemäss BGE 126 V 75, allerdings ohne sich hinsichtlich dessen Höhe festzulegen. Immerhin hielt sie fest, dieser wäre höchstens auf 20 % festzusetzen. Die Frage nach der Höhe des im konkreten Fall grundsätzlich angezeigten Abzuges vom Tabellenlohn ist eine Ermessensfrage. Deren Beantwortung ist letztinstanzlicher Korrektur nur zugänglich, wo das kantonale Gericht das Ermessen rechtsfehlerhaft ausgeübt hat, also bei Ermessensüberschreitung, -missbrauch oder -unterschreitung (vgl. zu diesen Rechtsbegriffen BGE 137 V 71 E. 5.1 mit Hinweisen; BGE 132 V 393 E. 3.3). 3.3.3.2. Der Beschwerdeführer bringt im Wesentlichen vor, er müsse altersbedingt eine Lohneinbusse hinnehmen, was das kantonale Gericht nicht oder zu wenig berücksichtigt habe. Damit ist nicht dargelegt, inwieweit er in Bezug auf die konkret in Betracht fallenden Tätigkeiten bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage verglichen mit einem gesunden Mitbewerber nur bei Inkaufnahme einer Lohneinbusse reale Chancen für eine Anstellung haben soll. Jedenfalls sind altersbedingt keine Umstände ersichtlich, die als ausserordentlich zu bezeichnen wären (vgl. dazu Urteil 8C_297/2018 vom 6. Juli 2018 E. 3.5 mit Hinweisen). Der Hinweis auf das anzuwendende Anforderungsniveau 2 (richtig wohl: Kompetenzniveau 2; vgl. dazu BGE 142 V 178) der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) des Bundesamtes für Statistik (BfS) beinhaltet "Praktische Tätigkeiten wie Verkauf/Pflege/Datenverarbeitung und Administration/ Bedienen von Maschinen und elektronischen Geräten/ Sicherheitsdienst/ Fahrdienst", die fraglos in allen möglichen Varianten verschiedener Wirtschaftszweige und -branchen unabhängig vom Alter des Beschwerdeführers nachgefragt werden. Die vorinstanzliche Auffassung, es fiele ein Abzug von höchstens 20 % in Betracht, ist jedenfallls nicht rechtswidrig.