Citation: 4A_339/2018 E. B

Anlässlich der Schlichtungsverhandlung vom 20. Juli 2015 anerkannten die Mieter eine Nachzahlungspflicht in der Höhe von 20 % der geleisteten Akontobeträge für Heiz-/Nebenkosten. Am 11. September 2015 erhob die Vermieterin für die restlichen Forderungsbeträge gemäss den beiden Nebenkostenabrechnungen Klagen gegen die Mieter beim Mietgericht des Bezirks Horgen. Die verschiedenen Verfahren wurden mit Beschluss des Mietgerichts vereinigt. Mit Urteil vom 26. September 2017 hiess das Mietgericht die Klage der Vermieterin teilweise gut. Soweit die verlangten Nachzahlungen den Umfang von 30 % der in den jeweiligen Mietverträgen vereinbarten jährlichen Akontozahlungen überstiegen, wies es die Klage ab. Eine gegen dieses Urteil gerichtete Berufung der Vermieterin hiess das Obergericht des Kantons Zürich mit Urteil vom 30. April 2018 gut. Es verpflichtete die Mieter im Wesentlichen, der Vermieterin die jeweils auf ihre Wohnung entfallenden Nebenkosten gemäss den betragsmässig anerkannten Heiz- und Nebenkostenabrechnungen zu zahlen, und zwar im vollen Umfang des Saldos nach Abzug der bereits geleisteten Akontozahlungen.