Citation: 2C_95/2021 E. 5.4

5.4. Im Weiteren ist nicht ersichtlich, dass die Vorinstanz die Vorschriften über die Berufspflichten unverhältnismässig oder willkürlich angewendet hätte. Die Vorinstanz zeigt umfassend auf, weshalb davon ausgegangen werden muss, dass der beschwerdeführende Arzt seine Assistentin selbständig in der Arztpraxis arbeiten liess, obwohl er sie hätte beaufsichtigen müssen (vgl. E. 5.5 des angefochtenen Urteils). Die Beschwerdeführer bringen selbst vor, dass es wöchentlich zu rund 20 Konsultationen gekommen sei. Dass dies lediglich einer Auslastung der Arztpraxis von 10 % gleichkomme, vermag entgegen der Auffassung der Beschwerdeführer nicht aufzuzeigen, dass der beschwerdeführende Arzt seine Assistentin ausreichend beaufsichtigt hätte. Nachdem in tatsächlicher Hinsicht erstellt ist, dass er seine Assistentin nicht per Skype beaufsichtigt hat (vgl. E. 5.2 hiervor), ist nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz zum Schluss gelangt, der beschwerdeführende Arzt habe seine Aufsichtspflichten gemäss § 14 Abs. 1 GesV/ZG nicht wahrgenommen. Er ist erheblich häufiger abwesend gewesen, als dies § 6 Abs. 2 GesV/ZG für die regelmässige Abwesenheit erlaubt. In der Folge liegt auch eine Verletzung von § 15 Abs. 1 GesG/ZG vor, wonach der beschwerdeführende Arzt die (kantonale) Berufsausübungsbewilligung ausserhalb der zulässigen Assistenz persönlich auszuüben hat.