Citation: 2C_586/2024 E. 4.2

4.2. Gemäss der für das Bundesgericht verbindlichen Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz (Art. 105 Abs. 1 BGG; vorne E. 2.2) hat der Beschwerdeführer im kantonalen Verfahren betreffend die vorliegend umstrittene Erteilung eines Waffenerwerbsscheins verschiedentlich die Unwahrheit gesagt. So gab er anlässlich der polizeilichen Einvernahme vom 10. Januar 2022 an, als Sportschütze eine neue Waffe zu benötigen, weil seine alte Waffe defekt sei. Entgegen seinen Angaben ist der Beschwerdeführer jedoch weder Mitglied des angegebenen Schützenvereins B.________ noch geht er regelmässig in der von ihm genannten Anlage in U.________ schiessen. Vor Verwaltungsgericht gab der Beschwerdeführer an, seit 2008 bei einem privaten Schiessverein Mitglied zu sein, ohne aber dessen Namen zu nennen oder diese angebliche Mitgliedschaft zu belegen. Auch vor Bundesgericht macht er diese Mitgliedschaft zwar geltend, bringt diesbezüglich aber wiederum nichts Konkreteres vor, das sie belegen könnte. Ferner verneinte der Beschwerdeführer in seinem Gesuch vom 29. Juli 2021 trotz des vor Bundesstrafgericht laufenden Strafverfahrens die Frage, ob ein Strafverfahren gegen ihn hängig sei. Schliesslich gab er anlässlich der polizeilichen Einvernahme trotz seiner schweren Krebserkrankung - die gemäss eigenen Angaben seit 2017 wegen der damit verbundenen Betreuung und Behandlung (Eingriffe und Chemotherapie) dazu führte, dass er grösstenteils prozessunfähig war - auf eine entsprechende Frage hin auch an, sich nicht in einer schwierigen Lebenslage zu befinden. In allgemeiner Hinsicht stellte die Vorinstanz im angefochtenen Urteil zudem fest, dass der Beschwerdeführer durch sein schweres Krebsleiden, die sehr hohe Schuldenlast in der Höhe von über 3.8 Millionen Franken, und die ihm im laufenden Strafverfahren vor dem Bundesstrafgericht drohenden empflindlichen Gefängnisstrafe kaum mehr etwas zu verlieren habe. Sie schliesst daraus, dass dies für eine Selbst- und/oder Drittgefährdung spreche.