Citation: 1A.140/2005 04.04.2006 E. 5

5.1 Das Verwaltungsgericht hat sich eingehend mit dem Einwand der Beschwerdeführer auseinandergesetzt, wonach es sich bei der neuen Bauzone "Houene" um eine Kleinstbauzone handle und somit eine gesetzeswidrige Umgehung von Art. 24 RPG vorliege. Dabei kam es zum Schluss, dass von einer unzulässigen Kleinstbauzone keine Rede sein könne. Es werde eine "normale" Bauzone für eine (im Verhältnis zur Grösse der Gemeinde) grössere Zahl (20-24) von neuen Wohnungen geschaffen. Zudem schliesse die neue Wohnzone die sechs bestehenden, bisher nicht zonenkonform genutzten Gebäude ein und bringe damit die Planung mit der Wirklichkeit in Übereinstimmung, was grundsätzlich anzustreben sei. 5.2 Die Beschwerdeführer machen geltend, im Gebiet "Houene" liege bloss ein völlig isolierter Kleinstsiedlungsansatz aus sehr individuellen Häusern mit unterschiedlichem Jahrgang und Stil vor. Diesen Einwand bringen sie im Zusammenhang mit der behaupteten Verletzung von Art. 75 BV, Art. 1 und 3 RPG sowie Art. 3 RPV vor. Da diesbezüglich jedoch noch kein kantonal letztinstanzlicher Entscheid ergangen ist und die Sache insofern an das Verwaltungsgericht zur Beurteilung zurückzuweisen ist (vgl. E. 2.4 hiervor), ist vorliegend darauf nicht einzutreten. Im Übrigen berufen sich die Beschwerdeführer weder in diesem noch anderem Zusammenhang auf eine Umgehung von Art. 24 RPG; darauf braucht daher nicht weiter eingegangen zu werden.