Citation: 7B.5/2005 03.02.2005 E. 3

3.1 Im angefochtenen Entscheid wird ausgeführt, das Betreibungsamt Zug habe in seiner Vernehmlassung vom 29. November 2004 unter Hinweis darauf, dass die Arrestbefehle vom 11. und 16. November 2004 am 24. November 2004 erwartungsgemäss aufgehoben worden seien, auf Abweisung der Beschwerde geschlossen, sofern darauf noch eingetreten werden könne. Die Vorinstanz fährt fort, die von der Beschwerdeführerin gegen den Einspracheentscheid des Arrestrichters geführte Beschwerde sei heute von der Justizkommission abgewiesen worden, womit rechtskräftig feststehe, dass die beiden Arrestbefehle aufgehoben worden seien. Das vorliegende Beschwerdeverfahren sei daher gegenstandslos geworden und könne dementsprechend ohne materielle Prüfung am Geschäftsprotokoll abgeschrieben werden. 3.2 Die Beschwerdeführerin trägt dagegen vor, es treffe nicht zu, dass das Urteil und die Verfügung vom 23. Dezember 2004 (JZ 2004/151) bereits in Rechtskraft erwachsen seien. Dieses Urteil sei am 27. Dezember 2004 versandt und der Beschwerdeführerin am 29. Dezember 2004 zugestellt worden. Sie beabsichtige, beim Bundesgericht innert der 30-tägigen Frist eine staatsrechtliche Beschwerde, respektive Berufung einzureichen. Vorab ist festzuhalten, dass die Frage, ob das Beschwerdeverfahren gegenstandslos geworden ist, sich nach kantonalem Recht beurteilt. Dessen Verletzung kann jedoch nicht mit Beschwerde nach Art. 19 Abs. 1 SchKG gerügt werden (BGE 120 III 114 E. 3a S. 116). Auf die Beschwerde kann deshalb nicht eingetreten werden. Im Übrigen ist bei Ablehnung des Arrestbegehrens das Verfahren grundsätzlich abgeschlossen. Das SchKG sieht kein Rechtsmittel vor. Liegt in der Nichtbewilligung des Arrestes eine Verletzung verfassungsmässiger Rechte (Willkür, Rechtsverweigerung), steht gegen die Entscheidung des Arrestrichters oder die letztinstanzliche kantonale Rechtsmittel-Entscheidung die staatsrechtliche Beschwerde zur Verfügung (statt vieler: Amonn/Walther, Grundriss des Schuldbetreibungs- und Konkursrechts, 7. Aufl. 2003, Rz. 75 S. 419). Weil nach dem Entscheid der Justizkommission, womit die Beschwerde gegen den Entscheid des Arrestrichters abgewiesen worden war, ans Bundesgericht bloss ein ausserordentliches Rechtsmittel zur Verfügung steht, konnte die Vorinstanz von rechtskräftigen Einspracheentscheiden ausgehen. Inwiefern die Aufsichtsbehörde damit gegen Bundesrecht verstossen haben soll, wird von der Beschwerdeführerin überhaupt nicht dargetan, weshalb darauf nicht eingetreten werden kann (Art. 79 Abs. 1 OG; BGE 119 III 49 E. 1).