Citation: 6B_952/2015 E. 2.3

2.3. Die Einwände des Beschwerdeführers sind unbegründet, soweit überhaupt auf sie einzutreten ist. Er legt nicht dar, inwieweit eine Befragung der Beamten des SEM erforderlich gewesen sein soll und welche über die im Amtsbericht hinausgehenden Informationen die Beamten hätten liefern können. Dies ist auch nicht ersichtlich. Die Rügen gegen die aus dem Amtsbericht gezogenen Schlüsse erweisen sich als rein appellatorisch. Der Beschwerdeführer setzt sich mit der vorinstanzlichen Beweiswürdigung nicht auseinander, sondern beschränkt sich darauf, seinen im Berufungsverfahren vertretenen Standpunkt zu wiederholen und die Sachverhaltsfeststellungen zu bestreiten. Dies ist ungeeignet, um Willkür in der vorinstanzlichen Beweiswürdigung aufzuzeigen. Die Vorinstanz durfte willkürfrei darauf schliessen, dass es dem Beschwerdeführer möglich gewesen wäre, die für die Ausreise erforderlichen Dokumente zu beschaffen, er dies aber unterlassen bzw. durch seine verweigerte Mitwirkung verunmöglicht hat. Der Schuldspruch wegen rechtswidrigen Aufenthalts gemäss Art. 115 Abs. 1 lit. b AuG verletzt kein Bundesrecht.