Citation: 1C_231/2021 E. 3.1

3.1. Die Beschwerdeführerin bejaht dies gestützt auf Art. 29a BV. Soweit sie zusätzlich eine Verletzung von Art. 13 EMRK, Art. 14 UNO-Pakt II (SR 0.103.2), Art. 1 und 6 des Internationalen Übereinkommens vom 21. Dezember 1965 zur Beseitigung jeder Form von Rassendiskriminierung (RDÜ; SR 0.104) geltend macht, geschieht dies in ungenügend substanziierter Weise (vgl. vorne E. 2.3), weshalb insoweit nicht darauf eingetreten werden kann. Die Beschwerdeführerin führt aus, Voraussetzung für die Anwendung von Art. 29a BV sei das Vorliegen einer Rechtsstreitigkeit, die im Zusammenhang mit einer individuellen, schützenswerten Rechtsposition stehe. Auch bei Nichtvorliegen eines Rechtsaktes müsse eine Anfechtungsmöglichkeit eingeräumt werden, wenn Anordnungen auf schützenswerte Rechtspositionen einwirken, die sich aus dem Verfassungs-, Gesetzes- oder Verordnungsrecht ergeben würden. Weil der Beschluss der Gemeinde vom 20. Mai 2019, das Projekt des provisorischen Durchgangsplatzes im "Fuchsloch" nicht weiterzuverfolgen, einen unmittelbaren Einfluss auf die Ausübung der grundrechtlich geschützen Lebensweise von Jenischen und Sinti habe und deren Rechte verletze, stehe gegen diesen Beschluss der Rechtsweg offen.