Citation: 4P.41/2003 25.03.2003 E. A

A.________ und B.________ (Beschwerdeführer) fochten bei der Schlichtungsstelle für das Mietwesen des Bezirks Baden die Kündigung ihres Mietvertrages an. Die Schlichtungsstelle erklärte die Kündigung als rechtsgültig und erstreckte das Mietverhältnis einmalig. Den Beschwerdeführern wurde für das Schlichtungsverfahren die unentgeltliche Rechtspflege gewährt, und Fürsprecher Hollinger wurde ihnen als unentgeltlicher Rechtsbeistand beigegeben. Die Beschwerdeführer gelangten darauf an das Bezirksgericht Baden und stellten am 21. Dezember 2001 die Anträge, die Kündigung sei aufzuheben, für das Gerichtsverfahren sei ihnen die unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren, und der unterzeichnende Anwalt sei als unentgeltlicher Rechtsvertreter zu bestellen. Das Bezirksgericht Baden wies die Klage ab. Zudem verweigerte es den Beschwerdeführern die unentgeltliche Rechtspflege mit der Begründung, ihr Einkommen übersteige den erweiterten Zwangsbedarf. Daher sei es ihnen möglich, innert nützlicher Frist die anfallenden Gerichts- und Anwaltskosten zu bezahlen. Mit Entscheid vom 3. Dezember 2002 wies das Obergericht des Kantons Aargau, 4. Zivilkammer, die Beschwerde gegen das Urteil des Bezirksgerichts ab, und auferlegte die Verfahrenskosten den Beschwerdeführern. Das vor Obergericht wiederholte Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege wies das Gericht ebenfalls ab.