Citation: 1P.600/2004 23.03.2005 E. 1

1.1 Der Beschwerdeführer hat beim Unfall vom 15. Januar 1999 schwere Verletzungen erlitten und ist seither teilweise invalid. Im Strafverfahren gegen die angeblich für den Unfall verantwortlichen Beschwerdegegner wegen fahrlässiger schwerer Körperverletzung ist er daher ohne weiteres Opfer im Sinne von Art. 2 Abs. 1 OHG. Als solches ist er befugt, das die Beschwerdegegner freisprechende, kantonal letztinstanzliche Urteil des Obergerichts mit staatsrechtlicher Beschwerde wegen Verletzung verfassungs- und konventionsmässiger Rechte anzufechten (Art. 84 Abs. 1 lit. a, Art. 86 Abs. 1 und Art. 88 OG, Art. 8 Abs. 1 lit. c OHG; BGE 120 Ia 101 E. 1a und 2a, 157 E. 2a und c). Die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen geben zu keinen Bemerkungen Anlass, sodass auf die Beschwerde, unter dem Vorbehalt gehörig begründeter Rügen (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG; BGE 127 I 38 E. 3c; 125 I 492 E. 1b; 122 I 70 E. 1c), einzutreten ist. 1.2 Der Beschwerdeführer macht geltend, nach dem Ergehen des angefochtenen Urteils habe sich herausgestellt, dass ihm nicht bloss die zunächst zugesprochene Viertels-, sondern effektiv eine Dreiviertelsrente zustehe, da sein Invaliditätsgrad 65 % betrage. Dies sei eine neue Tatsache, die er in der staatsrechtlichen Beschwerde erstmals als Novum vorbringen dürfe. Dies trifft zwar zu, doch ist nicht zu sehen, inwiefern der Umstand, dass die Unfallfolgen noch schwerwiegender sind als zunächst angenommen, einen Einfluss auf das Strafverfahren gegen die Beschwerdegegner haben könnte. Es war nie umstritten, dass der Beschwerdeführer schwere Körperverletzungen im Sinne von Art. 125 Abs. 2 StGB erlitt.