Citation: 1P.2/2006 19.05.2006 E. B

Mit Strafbefehl vom 4. Oktober 2001 wurde X.________ schuldig gesprochen des Diebstahls, der Sachbeschädigung und des Hausfriedensbruchs sowie der fahrlässigen Verursachung einer Feuersbrunst und verurteilt zu einer Gefängnisstrafe von 4 Monaten abzüglich 30 Tagen Untersuchungshaft, unter Aufschub des Strafvollzugs bei einer Probezeit von 3 Jahren. Nach Einsprache gegen diesen Strafbefehl bestätigte das Kantonsgericht Schaffhausen den Schuldspruch und die Strafe mit Urteil vom 29. Mai 2002. Gegen das Urteil erklärte X.________ Berufung an das Obergericht des Kantons Schaffhausen. Mit Beschluss vom 17. April 2003 hob das Obergericht das Urteil des Kantonsgerichts auf und wies die Sache an das Kantonsgericht zurück, damit dieses nach erfolgter psychiatrischer Untersuchung und Begutachtung des Angeklagten neu urteile. Nach Erstattung des Gutachtens durch das Psychiatriezentrum Schaffhausen bestätigte das Kantonsgericht am 19. Januar 2005 sein früheres Urteil. Eine von X.________ dagegen erhobene Berufung wurde vom Obergericht mit Urteil vom 2. Dezember 2005 abgewiesen. Das Urteil wurde unter anderem schriftlich in vollständiger Ausfertigung dem Psychiatriezentrum Breitenau, Schaffhausen, mitgeteilt.