Citation: 5P.390/2000 14.11.2000 E. 4

4.- Soweit auf die Beschwerde einzutreten ist, ist sie mithin abzuweisen. Die Gerichtsgebühr ist daher grundsätzlich der Beschwerdeführerin aufzuerlegen (Art. 156 Abs. 1 OG). Indessen erschien die Beschwerde nicht von vornherein als aussichtslos im Sinne von Art. 152 Abs. 1 OG, zumal sich die Begründung in einem Punkt nur sinngemäss aus dem angefochtenen Urteil und den Erwägungen ergibt. Angesichts der wirtschaftlichen Verhältnisse der Beschwerdeführerin ist zudem davon auszugehen, dass die Voraussetzung der Bedürftigkeit erfüllt ist. Ebenso wenig ist an der Notwendigkeit einer Rechtsverbeiständung vor Bundesgericht zu zweifeln. Dem Gesuch der Beschwerdeführerin um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege ist deshalb zu entsprechen, und es ist ihr in der Person ihrer Anwältin eine unentgeltliche Rechtsbeiständin beizugeben. Da keine Vernehmlassung zur Beschwerde eingeholt worden ist, steht dem Beschwerdegegner von vornherein keine Parteientschädigung zu.