Citation: 2C_127/2024 E. 4.2

4.2. Die Beschwerdeführer beziehen sich in der Begründung ihrer Rüge einzig auf die Frage, wann die Tochter des Beschwerdeführers 1 erstmals bei der Sicherheitsdirektion um eine Zweitzustellung des Rekursentscheids ersucht hat. So argumentieren sie insbesondere, warum die angebotenen Beweismittel (Anruflisten, Zeugenbefragung der Tochter) belegen würden, dass die Tochter am 7. und am 25. August 2023 jeweils telefonisch und ausserdem zu einem weiteren Zeitpunkt mit einem Kontaktformular bei der Sicherheitsdirektion um Zweitzustellung ersucht habe. Die Vorinstanz sei ohne Begründung und willkürlich davon ausgegangen, die Tochter des Beschwerdeführers 1 hätte mit der Sicherheitsdirektion über etwas anderes gesprochen, als um Zweitzustellung ersucht, und sie habe auf die Befragung der Tochter verzichtet, ohne dies zu begründen. Durch diese Nichtabnahme der Beweismittel habe die Vorinstanz das rechtliche Gehör (Recht auf Akteneinsicht, Beweis und Entscheidbegründung) verletzt. Zur Relevanz der Frage führen die Beschwerdeführer sinngemäss aus, sie hätten die Beschwerde fristgerecht einreichen können, wenn die Zweitzustellung des Rekursentscheids durch die Sicherheitsdirektion unverzüglich nach dem erstmaligen Ersuchen darum erfolgt wäre.