Citation: 6B_887/2022 E. 1.5.5

1.5.5. Der Beschwerdeführer bemerkt zur wirtschaftlichen Integration, dass weder seine Schulden noch seine Bezüge von der Sozialhilfe den erheblichen Umfang erreichen würden, welcher einen Widerruf der Niederlassungsbewilligung rechtfertigen würde. Insbesondere sei der Sozialhilfebezug nicht selbstverschuldet, sondern eine Folge seines Suchtverhaltens. Die Vorinstanz gelangt zur einleuchtenden Schlussfolgerung, dass die lange Aufenthaltsdauer des Beschwerdeführers in keiner Weise mit seiner wirtschaftlichen Integration korreliere. Dabei berücksichtigt sie, dass er seit seiner Anlehre als Koch mehrheitlich arbeitslos gewesen sei und auf Kosten seiner Eltern bzw. später der Sozialhilfe gelebt habe. Gemäss vorinstanzlicher Feststellung liegt seine letzte Anstellung einige Jahre zurück. Schliesslich hält sie fest, dass auch die Schulden und die bezogenen Sozialhilfegelder negativ ins Gewicht fallen würden. Der zitierte Einwand des Beschwerdeführers ist im Zusammenhang mit der Ermittlung seiner wirtschaftlichen Integration mit Blick auf eine Landesverweisung irrelevant, zumal er sich nicht weiter mit der vorinstanzlichen Argumention auseinandersetzt. Die Ausführungen der Vorinstanz sind nicht zu beanstanden.