Citation: 8C_474/2021 E. 4.2

4.2. Die Beschwerdeführerin rügt eine Verletzung von Art. 32 Abs. 3 AVIG in Verbindung mit Art. 51 Abs. 1 AVIG. Sie macht geltend, die Weisung des Departements vom 13. März 2020 resp. das Schreiben des Departementsvorstehers vom gleichen Tag seien als Anordnungen im Sinne einer behördlichen Massnahme zu qualifizieren, weshalb ein darauf zurückführender Arbeitsausfall anrechenbar sei. Ausserdem seien die Voraussetzungen der Wiedererwägung nach Art. 53 Abs. 2 ATSG nicht gegeben. Jedenfalls bestehe gestützt auf Art. 9 BV Anspruch auf Schutz des berechtigten Vertrauens in das behördliche Verhalten.