Citation: I 866/06 16.11.2007 E. A

A._________, geboren 1970, leidet an einem im ersten Lebensjahr operierten kongenitalen Neuroblastom im Bereich der Brustwirbelkörper 11 bis Lendenwirbelkörper 3 mit Residuen im Sinne einer Paraparese in den unteren Extremitäten verbunden mit einer Gehbehinderung, einem Klumpfuss links, einem Knicksenkfuss rechts und einer ausgeprägten Hyperlordose der Lendenwirbelsäule. Er bezog von der Invalidenversicherung medizinische Massnahmen zur Behandlung verschiedener Geburtsgebrechen. Zudem sprach ihm die IV-Stelle des Kantons Zürich für den Zeitraum vom 13. Juli 1990 bis 31. Juli 2005 mit mehreren Verfügungen wiederholt physiotherapeutische Behandlung nach ärztlicher Verordnung als medizinische Massnahme zu. Nach Abschluss der Lehre zum Speditionskaufmann und einer Weiterbildung im Managementbereich übernahm der voll erwerbstätige Versicherte die Geschäftsführung des elterlichen Transportunternehmens. Mit Verfügung vom 12. Oktober 2005 lehnte die IV-Stelle eine weitere Übernahme von Physiotherapie als medizinische Eingliederungsmassnahme über den 31. Juli 2005 hinaus ab, weil ein stationärer - nicht aber stabiler - Zustand vorliege, welcher Physiotherapie als Dauerbehandlung des Leidens an sich erfordere. Daran hielt die IV-Stelle auf Einsprache hin fest (Einspracheentscheid vom 16. Januar 2006).