Citation: 2C_498/2024 E. 6.5.2

6.5.2. Basierend auf den Feststellungen der Vorinstanz erweist sich auch - trotz langer Aufenthaltsdauer in der Schweiz - die soziokulturelle Verankerung als gering bis mangelhaft. Der Beschwerdeführer pflegt vorab Kontakte zu seinem Sohn und seiner Partnerin. Eine weitergehende soziale Einbindung ist nicht erstellt. Die Aufenthaltsbeendigung wird daher in erster Linie die Beziehung zu diesen zwei Bezugspersonen tangieren. Es ist jedoch möglich und zumutbar, die Beziehung aus dem grenznahen Ausland aufrecht zu erhalten. Die Vorinstanz verweist in diesem Zusammenhang mit Recht auf die weiterhin bestehende Einreisemöglichkeit des Beschwerdeführers. Zu beachten ist weiter, dass dieser die ersten 30 Lebensjahre in Österreich verbrachte, mit den dortigen Verhältnissen also vertraut ist und sich entsprechend dort wieder integrieren kann. Die Gefahr einer sozialen Vereinsamung mag, wie in der Beschwerdeschrift ausgeführt, nicht aus der Luft gegriffen sein. Sie genügt aber für sich alleine nicht, um die Aufenthaltsbeendigung als unverhältnismässig auszuweisen.