Citation: 8C_406/2015 E. A

Der 1964 geborene A.________ meldete sich unter Hinweis auf eine rechtsseitige Schulterluxation bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Mit Verfügung vom 4. Januar 2005 und Einspracheentscheid vom 8. Januar 2009 sprach ihm die IV-Stelle Luzern eine vom 1. November 2002 bis 31. Oktober 2003 befristete ganze Rente der Invalidenversicherung zu, was das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern (heute Kantonsgericht Luzern) mit Entscheid vom 22. Dezember 2010 bestätigte. Am 25. Juni 2012 meldete sich A.________ erneut bei der IV-Stelle Luzern zum Leistungsbezug an und machte eine gesundheitliche Beeinträchtigung am Bewegungsapparat geltend. Die IV-Stelle trat auf die Neuanmeldung ein und bejahte mit Verfügung vom 8. April 2014 nach beruflichen und medizinischen Abklärungen, worunter ein polydisziplinäres Gutachten der Gutachterstelle B.________ vom 19. November 2013, einen Anspruch auf eine Viertelsrente der Invalidenversicherung ab 1. Dezember 2012. Nachdem das Strassenverkehrsamt eine verkehrsmedizinische Begutachtung am Institut C.________ durchführen liess, erklärte die IV-Stelle gestützt auf dieses Gutachten vom 25. März 2014 die noch nicht rechtskräftige Verfügung vom 8. April 2014 als ungültig (Mitteilung vom 24. April 2014) und forderte mit Verfügung vom 5. Mai 2014 bereits ausgerichtete Rentenleistungen in der Höhe von Fr. 10'110.- zurück. Am 25. Juni 2014 verneinte sie schliesslich verfügungsweise einen Anspruch auf eine Invalidenrente.