Citation: 6B_129/2024 E. 2.4.4

2.4.4. Der Beschwerdeführer machte im Berufungsverfahren eine Verletzung seines Aussage- und Zeugnisverweigerungsrechts geltend und rief die Grundsätze "in dubio pro reo" und "nemo tenetur se ipsum accusare" an. Dazu erwägt die Vorinstanz, der Beschwerdeführer habe vorgebracht, "alle" würden den Maserati benutzen; damit seien auch seine Familienmitglieder gemeint. Weiter habe er zu Protokoll gegeben, er wisse nicht, wer gefahren sei. Die Vorinstanz hält fest, damit habe der Beschwerdeführer von sich aus seine Familienmitglieder und sechs Angestellte pauschal als mögliche Täter genannt. Anschliessend habe er es trotz Halterindiz und belastenden Beweiselementen unterlassen, seine entlastenden Behauptungen zu substanziieren. Wie die Vorinstanz zutreffend erwägt, darf dieses partielle Schweigen in die Beweiswürdigung einbezogen werden, ohne dass dadurch Art. 113 StPO verletzt würde (vgl. Urteil 6B_1018/2021 vom 24. August 2022 E. 1.3.2).