Citation: I 227/03 07.09.2004 E. 4

Bezüglich der somatischen Beschwerden erheben Dr. L.________ und die MEDAS gleiche Diagnosen. Divergierende Auffassungen bestehen hingegen hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers. Während Ersterer in der angestammten Tätigkeit eine vollständige Arbeitsunfähigkeit und in einer leidensangepassten Tätigkeit eine Arbeitsfähigkeit von 30 bis 50 % annimmt, gehen Dr. N.________ und die Ärzte der MEDAS davon aus, dass der Beschwerdeführer in der angestammten Tätigkeit zu 50 % und in einer leidensangepassten Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig ist. Da die Beurteilung des Dr. L.________ nur vage Werte enthält und namentlich auch die Selbsteinschätzung des Versicherten miteinbezieht, ist es nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz in somatischer Hinsicht auf den Zwischenbericht des Dr. N.________ und die Ergebnisse der MEDAS-Abklärungen abstellte. In psychiatrischer Hinsicht stellen sowohl Dr. V.________ als auch die Gutachter in der MEDAS fest, dass keine psychischen Beschwerden vorliegen, welche die Diagnose eines psychiatrischen Krankheitsbildes nach ICD-10 erfüllen. Die Fachärzte gehen davon aus, dass die aktuell im Bewegungsapparat zu objektivierenden Befunde gering seien und in deutlicher Diskrepanz zu den geklagten Symptomen stünden. Auf die diesbezüglichen zutreffenden Erwägungen im vorinstanzlichen Entscheid wird verwiesen. Damit ist die Feststellung nicht zu beanstanden, dass eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit sich ausschliesslich aufgrund der somatischen Befunde ergibt. Der Beschwerdeführer ist in seiner angestammten Tätigkeit zu 50 % und in einer leidensangepassten leichten Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig.