Citation: 5C.88/2005 11.07.2005 E. B

Am 24. November 2000 erhob die Y.________ AG gegen X.________ Klage und beantragte die Einräumung eines über das bestehende Fuss- und Fahrwegrecht hinausgehenden Notwegrechts. Mit Entscheid vom 11. März 2003 anerkannte das Bezirksgericht Oberrheintal den Anspruch auf einen Notweg und wies das zuständige Grundbuchamt an, in Ergänzung des bereits bestehenden Wegrechts ein zeitlich unbegrenztes Notwegrecht/Fuss- und Fahrwegrecht (von 8,5 m2) zu Gunsten der Parzelle Nr. 2 und zu Lasten der Parzelle Nr. 1 einzutragen. Weiter verpflichtete das Bezirksgericht die Y.________ AG zur Bezahlung einer Entschädigung für das Notwegrecht von Fr. 6'000.-- an X.________. Eine gegen diesen Entscheid erhobene Berufung von X.________ wies das Kantonsgericht St. Gallen am 25. Januar 2005 ab.