Citation: 5A_914/2022 E. 1

Die Beschwerdegegner sind die Eltern der 2017 geborenen Beschwerdeführerin. Seit 21. August 2021 leben sie getrennt und haben ein hochkonfliktuöses Verhältnis, namentlich in Bezug auf das Kind, welches seither bei der Mutter lebt. Mit Eheschutzentscheid vom 30. Dezember 2021 - zwischenzeitlich ist auch das Scheidungsverfahren hängig - ordnete das Kantonsgericht Obwalden gestützt auf das am 23. August 2021 erstattete Erziehungsfähigkeitsgutachten die gemeinsame elterliche Sorge und für die Dauer des Eheschutzverfahrens die alleinige elterliche Obhut der Mutter an, unter Regelung des Besuchsrechts des Vaters. Weiter setzte es die von diesem zu leistenden Kindesunterhaltsbeiträge fest und wies den Antrag der Mutter auf Genehmigung der Verlegung des gewöhnlichen Aufenthaltes des Kindes nach Österreich ab. Ferner ordnete es weitere Massnahmen an (Anmeldung Kindergarten, fachtherapeutische Unterstützung, Weiterführung der Beistandschaft). Dagegen legte der Vater eine Berufung ein. Mit Entscheid vom 25. Oktober 2022 teilte das Obergericht des Kantons Obwalden die Obhut dem Vater zu, unter Regelung des Besuchsrechts der Mutter und der (bis zum Vollzug des Obhutswechsels vom Vater und sodann von der Mutter zu leistenden) Kindesunterhaltsbeiträge. Gegen den obergerichtlichen Entscheid hat die Kindesvertreterin am 28. November 2022 eine Beschwerde eingereicht mit den Begehren um dessen Aufhebung und Bestätigung des Eheschutzentscheides des Kantonsgerichts, eventualiter um Rückweisung der Sache zur Neuentscheidung.