Citation: 5A_285/2021 E. 3.1

3.1. Das Obergericht erinnert zunächst daran, dass Beanstandungen an der betreibungsamtlichen Grundstückschätzung, die sich nicht bloss auf den Schätzwert als solchen beziehen, wie beispielsweise der Vorwurf, dass der Betreibungsbeamte nicht über die erforderlichen Fachkenntnisse verfüge oder bloss auf die Steuerschätzung abgestellt habe, auf dem Weg der betreibungsrechtlichen Beschwerde nach Art. 17 ff. SchKG geltend zu machen sind, während Art. 9 Abs. 2 VZG allen Beteiligten ein unbedingtes Recht einräume, ohne nähere Begründung innerhalb der Beschwerdefrist (Art. 17 Abs. 2 SchKG) bei der Aufsichtsbehörde gegen Vorschuss der Kosten eine neue Schätzung durch einen Sachverständigen zu verlangen. Im Zusammenhang mit der Festsetzung der Prozesskosten stellt die Vorinstanz fest, dass sich das Kantonsgericht zur vom Beschwerdeführer erhobenen Rüge, dass keine "aktuelle" Verkehrswertschatzung vorliege, im Beschwerdeentscheid vom 23. Februar 2021 nicht eindeutig geäussert habe. Sie stellt klar, dass dieser Entscheid (s. Sachverhalt Bst. B.b) mangels Anfechtung rechtskräftig sei. "Im Übrigen" sei er auch zu Recht erfolgt, denn einzig mit der Rüge, dass "keine aktuelle" Verkehrswertschatzung vorliege, könne die durch das Betreibungsamt vorgenommene Schätzung im Beschwerdeverfahren nicht tauglich angefochten werden. Nachdem das Betreibungsamt die Schätzung bei gegebenem Fachwissen sogar selbst vornehmen dürfte, müsse der Schätzwert eines Grundstücks auch nicht zwingend auf ein "aktuelles" Gutachten abgestützt werden.