Citation: 9C_323/2014 E. 4

Der in der Beschwerde wiederholt geäusserte Vorwurf, die Vorinstanz habe sich nicht mit den Vorbringen des Versicherten an der öffentlichen Verhandlung gemäss Art. 6 Ziff. 1 EMRK auseinandergesetzt, belegt weder eine Verletzung des rechtlichen Gehörs noch begründet er einen anderweitigen Verstoss gegen Bundesrecht. Wie der mit der Beschwerde aufgelegte Parteivortrag zeigt, hat der Beschwerdeführer an der öffentlichen Verhandlung vom 27. Februar 2014 vor dem kantonalen Gericht zumindest teilweise die gleichen Argumente vorgetragen wie zuvor bereits in der Beschwerde vom 15. November 2012 gegen die Verfügung der IV-Stelle vom 16. Oktober 2012, welche vom Versicherungsgericht teilweise gutgeheissen wurde. Auf diese Eingabe wurde im Parteivortrag denn auch ausdrücklich verwiesen. Auf weitere Punkte aus dem Parteivortrag, insbesondere betreffend die Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit (EFL) in der Rehaklinik D.________ vom 7. August 2007, den Beweiswert der Ausführungen des Dr. med. E.________ zum psychischen Gesundheitszustand sowie das in der Verhandlung sinngemäss angerufene Urteil BGE 139 V 346 und weitere Vorbringen in der öffentlichen Verhandlung ist die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid eingegangen, wenn auch teilweise mit eher summarischer Begründung. Die Kritik an der Stellungnahme des RAD-Arztes med. pract. C.________ vom 25. Oktober 2010 sodann ist nicht stichhaltig. Der RAD-Arzt, der entsprechend den Darlegungen des kantonalen Gerichts über die erforderlichen beruflichen Fähigkeiten verfügt, um eine Beurteilung aus versicherungs- und arbeitsmedizinischer Sicht abzugeben, stützte sich auf nachträglich eingeholte Berichte von Fachärzten, deren Erkenntnissen er sich anschloss. Der Beweiswert seiner Stellungnahme ist entgegen der Behauptung des Beschwerdeführers nicht zweifelhaft. Soweit dieser appellatorische Kritik an der Beweiswürdigung der Vorinstanz übt, welche sich mit einlässlicher Begründung der von med. pract. C.________ vertretenen Auffassung angeschlossen hat, kann darauf mit Blick auf die eingeschränkte Überprüfungsbefugnis des Bundesgerichts (E. 1 hievor) nicht eingegangen werden. Dies betrifft u.a. die Einschätzung, wie sich das Blasenkarzinom des Versicherten auf seine psychische Verfassung auswirkt, zudem aber auch auf die vorinstanzliche Würdigung der Stellungnahme des med. pract. C.________ als Ganzes. Was ferner die Tatsache betrifft, dass der angefochtene Entscheid mit dem früheren kantonalen Gerichtsentscheid vom 20. Juni 2013 in weiten Teilen übereinstimmt, ist nicht erkennbar, was der Beschwerdeführer daraus zu seinen Gunsten ableiten will. Der Entscheid vom 20. Juni 2013 wurde vom Bundesgericht mit Urteil vom 5. Dezember 2013 aus formellen Gründen, wegen der Weigerung, eine öffentliche Verhandlung nach Art. 6 Ziff. 1 EMRK durchzuführen, aufgehoben. Weshalb die Vorinstanz nach Durchführung dieser Verhandlung am 27. Februar 2014 bei gleicher Sachlage und im Wesentlichen nämlicher Argumentation des Beschwerdeführers nicht auf die Begründung ihres früheren Entscheides hätte zurückgreifen dürfen, wird nicht einleuchtend erläutert. Ferner ist die Rüge der Rechtsverweigerung/-verzögerung, die der Beschwerdeführer damit begründet, dass die Abklärungen nach dem Rückweisungsentscheid der Vorinstanz vom 15. Juli 2009 mindestens drei Jahre gedauert hätten, unbehelflich. Abgesehen davon, dass das kantonale Gericht diesen an die IV-Stelle gerichteten Vorwurf mit zutreffender Begründung entkräftet hat, genügt die blosse Behauptung einer Rechtsverzögerung in keiner Art den erhöhten Anforderungen an eine Grundrechtsrüge (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 133 II 249 E. 1.4.2 S. 254; Urteil 8C_957/2010 vom 1. April 2011), wie sie die Geltendmachung einer Verletzung von Art. 29 Abs. 1 BV (Anspruch auf Beurteilung innert angemessener Frist) darstellt. Schliesslich sind auch die wiederholt und pauschal gegen den angefochtenen Entscheid erhobenen Vorwürfe der Willkür, der Verletzung des rechtlichen Gehörs, soweit zusätzlich zu den bereits aufgezählten Rügen vorgebracht, nicht den Anforderungen an die Geltendmachung einer Verfassungsverletzung gemäss begründet. Eine Auseinandersetzung mit diesen Einwänden entfällt somit.