Citation: I 10/02 25.06.2002 E. 3

3.- a) Zu beurteilen ist der Status der Beschwerdeführerin. Massgebend ist dabei, in welchem Umfang sie einer Erwerbstätigkeit nachginge, wenn sie nicht invalid wäre (BGE 125 V 150 Erw. 2c). Die auf der Grundlage der ohne Behinderung ausgeübten Teilerwerbstätigkeit ermittelte Einschränkung im erwerblichen Bereich ist bei der Festsetzung der Gesamtinvalidität nicht voll in Anschlag zu bringen, sondern gewichtet mit dem dem hypothetischen Teilarbeitspensum entsprechenden Anteil mit zu berücksichtigen (BGE 125 V 152 ff.). b) Selbst wenn die Beschwerdeführerin, wie in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde geltend gemacht, ihre Erwerbstätigkeit 1977 aus gesundheitlichen Gründen hatte aufgeben müssen, ist auf Grund der Arztberichte nicht erstellt, dass sie diese später, als auch die Kinder älter waren, nicht zumindest teilweise wieder hätte aufnehmen können, bevor im Verlaufe des Jahres 1996 die gesundheitliche Verschlechterung eintrat. So berichtete die Hausärztin Frau Dr. med. H.________ am 22. Januar 1997, dass seit 1988 Beschwerden bestanden hätten, dass aber erst 1996 wiederholt weichteilrheumatische Schmerzschübe aufgetreten seien. Nachdem die Versicherte damals keine Erwerbstätigkeit mehr aufgenommen hat, kann heute auch nicht davon ausgegangen werden, dass sie im Gesundheitsfall immer ein volles Pensum versehen hätte, wie sie behauptet. Das kantonale Gericht ist daher zu Recht vom Status einer Teilerwerbstätigen ausgegangen und hat den Invaliditätsgrad nach der gemischten Methode ermittelt. Fraglich ist indessen, ob die Beschwerdeführerin ohne gesundheitliche Beeinträchtigung nach dem Auszug der Kinder eine Teilzeitarbeit im Umfang von lediglich 50 % aufgenommen hätte, wie Verwaltung und Vorinstanz annehmen. Diese Frage kann jedoch - wie noch darzulegen ist - offen bleiben.