Citation: 4A_602/2024 E. 2.3.1

2.3.1. Die Beschwerdeführerin sieht einen durch den angefochtenen Entscheid drohenden nicht wieder gutzumachenden Nachteil zunächst darin, dass es ohne Sistierung des Hauptverfahrens ZBR.2024.25 bis zu einem rechtskräftigen Entscheid im Ausstandsverfahren ZPR.2024.5 zu einem Urteil im Hauptverfahren kommen könnte, an welchem Personen mitwirken, die vom Ausstandsgesuch der Beschwerdeführerin vom 7. Oktober 2024 betroffen sind. Würde die Berufung gegen den erstinstanzlichen Entscheid im Hauptverfahren ZBR.2024.25 in einer solchen richterlichen Besetzung abgewiesen, so die Beschwerdeführerin, würde einer Beschwerde ans Bundesgericht gegen das abweisende Urteil grundsätzlich keine aufschiebende Wirkung zukommen, was zur Folge hätte, dass sie, die nachweislich schwer erkrankte Beschwerdeführerin, die Mietwohnung verlassen müsste, womit ihr auch die Möglichkeit genommen würde, die geltend gemachten Schadenersatzansprüche sowie die noch bestehenden Mängel in der Wohnung unter anderem durch die als Beweismittel offerierten, aber erstinstanzlich nicht abgenommenen Augenscheine nachzuweisen. Damit vermag die Beschwerdeführerin von vornherein keinen nicht wieder gutzumachenden Nachteil darzutun. Der Beschwerdeführerin stünden im Fall der Abweisung ihrer Berufung die Möglichkeit einer Beschwerde an das Bundesgericht offen, in der sie - wie sie selber vorbringt - auch die Verletzung von Ausstandsvorschriften rügen könnte. Sie könnte dabei um Erteilung der aufschiebenden Wirkung ersuchen, welche der Beschwerde bei einem Ausweisungsentscheid in der Regel gewährt wird, soweit das Rechtsmittel nicht aussichtslos erscheint. Der Beschwerdeführerin droht somit bei Abweisung ihrer Berufung ohne vorherige rechtskräftige Prüfung einer Verletzung von Ausstandsvorschriften nicht unmittelbar die Ausweisung aus ihrer Wohnung und damit kein nicht wiedergutzumachender Nachteil.