Citation: 1P.832/2005 29.05.2006 E. A

Am 8. Februar/21. März 2005 verurteilte das Kreisgericht St. Gallen, 1. Abteilung, X.________ wegen mehrfacher falscher Anschuldigung und weiteren Delikten zu einer bedingten Gefängnisstrafe von 10 Monaten. Dagegen erhob die Verurteilte am 29. Juni 2005 Berufung beim Kantonsgericht St. Gallen. Am 22. August 2005 reichte die Appellantin ihre Berufungsbegründung beim Kantonsgericht ein. Darin stellte sie unter anderem den Antrag, das Kreisgericht sei anzuweisen, das Verhandlungsprotokoll der erstinstanzlichen Hauptverhandlung vom 8. Februar 2005 mit Computer auszufertigen, da das handgeschriebene Verhandlungsprotokoll unleserlich bzw. unverständlich sei.