Citation: 1C_257/2022 E. 3.2

3.2. Die GPDel kommt in ihrem Bericht mit Blick auf die Abklärungen der Bundespolizei in den 1990er-Jahren zum Schluss, dass diese nach dem verfügbaren Informationsstand korrekt durchgeführt worden seien und deshalb keinen Anlass zu Beanstandungen geben würden. Es bestünden keine Anhaltspunkte, wonach die Abklärungen durch politische Instanzen in der Schweiz behindert oder beeinflusst bzw. bestimmte Sachverhalte bewusst nicht oder nur oberflächlich untersucht worden seien (Bericht GPDel Crypto AG, S. 19, Ziff. 3.2). Die Beschwerdeführerin hegt hingegen Zweifel an der Ernsthaftigkeit der von der Bundespolizei durchgeführten Befragungen, unter Hinweis auf den MINERVA-Bericht. Sie möchte im Wesentlichen die Frage klären, ob die damaligen Untersuchungen der BuPo in rechtsstaatlich bedenklicher Weise durch politische Interessen beeinflusst worden sind.