Citation: 4C.112/2004 11.08.2004 E. 2

Da die Vorinstanz für das Bundesgericht verbindlich feststellte (Art. 63 Abs. 2 OG), dass die Parteien keine bestimmte Wohnfläche vereinbart haben, und nicht bewiesen ist, dass mit der vertraglichen Angabe einer Fläche von "ca. 109 m2" die Nettowohnfläche gemeint sein soll, erübrigt sich die Prüfung, ob die Vorinstanz Art. 2 ZGB verletzte, indem sie davon ausging, die Kläger hätten nicht in objektiv erkennbarer Weise auf der Erfüllung des Mietvertrags beharrt. Ebenso kann offen bleiben, ob die Abweichung der tatsächlichen Nettowohnfläche von der behaupteten Soll-Nettowohnfläche von 109 m2 mehr als 10 % betrage und daher zur Geltendmachung von Mängelrechten berechtige.