Citation: 6B_669/2008 08.12.2008 E. 2

Der Beschwerdeführer beantragt im Schuldpunkt abweichend von der Vorinstanz somit (oben E. D) einzig, ihn von einer bandenmässigen Begehung des Diebstahls im Sinne von Art. 139 Ziff. 3 Abs. 1 StGB freizusprechen. 2.1 Die Vorinstanz führt aus, die Zusammensetzung der Beteiligten habe variiert. Dabei hätten sie regelmässig einen vom Beschwerdeführer zusammen mit einem Beteiligten gekauften Geissfuss verwendet. Mit diesem Kauf hätten sie den Willen manifestiert, in Zukunft damit Einbrüche zu begehen. Immer wenn der Beschwerdeführer oder ein Beteiligter Geldprobleme gehabt hätte, sei wieder ein Einbruch verübt worden. Dem Beschwerdeführer sei eine zentrale und massgebliche Rolle zugekommen. Die Rollen innerhalb der Gruppe seien klar verteilt gewesen, wobei der Beschwerdeführer beim Einstieg immer dabei gewesen sei. Weitere Beteiligte hätten als Chauffeure oder Aufpasser fungiert. Die Einbrüche seien mit dem Geissfuss immer ähnlich abgelaufen. Damit habe unter einem grösseren Personenkreis die Einigkeit und der Wille geherrscht, zur Verübung mehrerer selbständiger, im Einzelnen möglicherweise noch unbestimmter Straftaten zusammenzuwirken. Es treffe nicht zu, dass die Taten jeweils spontan bzw. ohne konkreten Plan oder zufällig stattgefunden hätten. Es sei davon auszugehen, dass zwischen dem Beschwerdeführer und den Beteiligten mindestens eine stillschweigende - zwischen ihm und dem beim Kauf des Geissfusses Beteiligten sogar eine konkrete - Einigung über die gemeinsame Begehung mehrerer Straftaten bestanden habe. Eine explizite Vereinbarung oder Planung sei nicht erforderlich gewesen (angefochtenes Urteil S. 11 - 14). 2.2 Gemäss Art. 139 Ziff. 3 Abs. 1 StGB wird der Dieb mit Freiheitsstrafe bis zu zehn Jahren oder Geldstrafe nicht unter 180 Tagessätzen bestraft, wenn er den Diebstahl als Mitglied einer Bande ausführt, die sich zur fortgesetzten Verübung von Raub oder Diebstahl zusammengefunden hat. Bandenmässige Begehung ist nach der bundesgerichtlichen Praxis anzunehmen, wenn sich zwei oder mehrere Täter mit dem ausdrücklich oder konkludent geäusserten Willen zusammenfinden, inskünftig zur Verübung mehrerer selbständiger, im Einzelnen möglicherweise noch unbestimmter Diebstähle oder Raubtaten zusammenzuwirken (BGE 132 IV 132 E. 5.2; 122 IV 265 E. 2b). Es bedarf nicht einer eigentlichen Verbrechensabrede. Vielmehr genügt der vorliegend jedenfalls konkludent geäusserte und durch die zahlreichen Taten manifestierte Wille, in der auch mit einer gewissen Zufälligkeit zusammengesetzten Gruppe weiterhin Diebstähle zu begehen, wenn es die finanzielle Lage eines Beteiligten nach diesem Tatkonzept (oben E. 2.1) erforderte. Es bestand eine grössere Gruppe, aus der heraus sich das "Team" im Einzelfall konstituierte und in welchem der Beschwerdeführer in massgeblicher Stellung und Rolle mitwirkte. Es ist daher von hinreichenden organisatorischen Mindestansätzen und einer Gruppenidentität auszugehen, so dass von einem "stabilen Team" im Sinne des Bandenbegriffs (BGE 132 IV 132 E. 5.2) gesprochen werden kann. So bildete denn auch bereits der Beschwerdeführer zusammen mit dem beim Kauf des Geissfusses beteiligten Mittäter eine Bande. Wie die Vorinstanz annimmt, ist Bandenmässigkeit auch gegeben, wenn die zu begehenden Straftaten noch nicht bestimmt und geplant sind und nicht stets sämtliche Bandenmitglieder an allen Delikten teilnehmen (angefochtenes Urteil S. 11). Selbst wenn im Übrigen der Geissfuss zunächst nur für einen Einbruch gekauft worden sein sollte (Beschwerde S. 22, 25), bestätigt die anschliessende Verwendung genau den von der Vorinstanz angenommenen Verwendungszweck. Dabei ist klar zu stellen, dass dies lediglich ein Indiz bildet und die Bandenmässigkeit auch unbesehen dieses Geissfusses anzunehmen wäre. Unbehelflich ist weiter der Einwand, die Beteiligten hätten sich jeweils nur zum "gemeinsamen Ausgang oder Plaudern" getroffen, nie aber um weitere Einbrüche zu verüben (Beschwerde S. 24). Denn sie verübten nach den Treffen tatsächlich die Straftaten. Diese müssen nicht zum vornherein bestimmt oder geplant sein. Es spricht daher auch nicht gegen die Annahme bandenmässiger Begehung, dass für die konkret auszuführende Straftat der Entschluss "wieder aufs Neue gefasst wurde" (Beschwerde a.a.O.). Die Beschwerde ist unbegründet.