Citation: 1P.619/2002 19.12.2002 E. A

X.________ wurde am 4. Juni 1997 vom Kreisgericht Oberwallis wegen vorsätzlichen Führens eines Motorfahrzeugs in angetrunkenem Zustand zu 30 Tagen Gefängnis und einer Busse von Fr. 1'200.-- verurteilt. Der Vollzug der Freiheitsstrafe wurde zunächst aus beruflichen, dann aus gesundheitlichen Gründen immer wieder aufgeschoben. Am 4. Dezember 2001 wandelte der Verwaltungs- und Rechtsdienst des Departementes für Volkswirtschaft, Institutionen und Sicherheit (VRSI) des Kantons Wallis die Freiheitsstrafe in 120 Stunden gemeinnützige Arbeit um. X.________ wurde verpflichtet, vom 25. Februar 2002 bis 28. März 2002 jeweils montags bis freitags von 7 bis 12 Uhr im Regionalspital Visp unentgeltlich diejenige Arbeit auszuführen, die ihm das Spital vorschreibe. Der VRSI schloss noch am 4. Dezember 2001 einen entsprechenden Vertrag mit dem Regionalspital Visp und dem Verurteilten ab. Zuvor hatte der Grosse Rat des Kantons Wallis zwei Begnadigungsgesuche des Verurteilten abgewiesen; das dritte, welches X.________ am 22. Februar 2002 eingereicht hatte, zog er am 12. April 2002 zurück.