Citation: 6B_1426/2022 E. 1

Das Kantonsgericht Nidwalden verurteilte A.________ am 4. Dezember 2020 wegen mehrfacher übler Nachrede zu einer bedingten Geldstrafe von 20 Tagessätzen zu Fr. 60.-- (Probezeit zwei Jahre) sowie einer Busse von Fr. 300.-- (Ersatzfreiheitsstrafe fünf Tage). Gegen dieses Urteil erhoben A.________ Berufung und der Privatkläger Anschlussberufung, woraufhin das Obergericht Nidwalden mit Urteil vom 18. August 2022 den erstinstanzlichen Schuldspruch bestätigte, die Geldstrafe jedoch auf 10 Tagessätze und die Busse auf Fr. 150.-- (Ersatzfreiheitsstrafe zwei Tage) reduzierte. A.________ wendet sich mit Beschwerde in Strafsachen an das Bundesgericht. Er beantragt, das angefochtene Urteil sei aufzuheben und er sei freizusprechen vom Vorwurf der üblen Nachrede. Allfällig sei die Sache zur Beweiserhebung und neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückzuweisen. In prozessualer Hinsicht verlangt der Beschwerdeführer für das bundesgerichtliche Verfahren die unentgeltliche Rechtspflege sowie eine mündliche Urteilsberatung.