Citation: 1C_406/2023 E. 1.2

1.2. Der angefochtene Zwischenentscheid betrifft weder die Zuständigkeit noch den Ausstand (Art. 92 BGG), weshalb es sich um einen anderen selbständig eröffneten Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 BGG handelt. Gegen diesen ist die Beschwerde nur zulässig, wenn er einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann (lit. a) oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde (lit. b). Die zweite Variante fällt hier von vornherein ausser Betracht. Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung muss es sich beim nicht wieder gutzumachenden Nachteil in der Regel um einen Nachteil rechtlicher Natur handeln (BGE 149 II 170 E. 1.3 mit Hinweisen). Die blosse Möglichkeit eines nicht wieder gutzumachenden Nachteils genügt (BGE 141 III 395 E. 2.5). Es obliegt der beschwerdeführenden Partei darzutun, dass die Voraussetzungen für eine ausnahmsweise Anfechtbarkeit eines Zwischenentscheids erfüllt sind, soweit deren Vorliegen nicht offensichtlich ist (BGE 149 II 170 E. 1.3 mit Hinweis). Die Beschwerdeführerin setzt sich mit Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG zwar nicht auseinander. In der Begründung ihrer Beschwerde macht sie jedoch hinreichend substanziiert geltend, im Zuge der beabsichtigten Strassensanierung drohe eine Verschmutzung der Grenchner Tunnelquellen (hinten E. 4.2 ff.). Aufgrund der Verweigerung der aufschiebenden Wirkung kommt dem Rechtsmittel der Beschwerdeführerin keine Sicherungsfunktion zu, mit der die Effektivität des Verfahrens in der Hauptsache gewährleistet werden soll (vgl. BENJAMIN MÄRKLI, Die aufschiebende Wirkung im öffentlichen Recht des Bundes und der Kantone, 2022, Rz. 105 ff.). Die Beschwerdegegnerin könnte von der erteilten Baubewilligung Gebrauch machen, bevor das Verwaltungsgericht in der Hauptsache entschieden hat. Käme es dabei zu einer Grundwasserverschmutzung - die nicht ohne Weiteres rückgängig gemacht werden könnte - wäre das Rechtsmittel der Beschwerdeführerin wirkungslos geblieben (vgl. Urteile 1C_531/2015 vom 2. Februar 2016 E. 1.1; 1A.39/2003 vom 12. März 2003 E. 1.2, nicht publ. in BGE 129 II 286). Die Voraussetzung des nicht wieder gutzumachenden Nachteils gemäss Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG ist somit erfüllt.