Citation: 1P.236/2005 21.07.2005 E. 6

Dasselbe gilt für die von der Beschwerdeführerin vorgebrachte Bestreitung, behauptet zu haben, es sei systematisch kein künstlicher Darmausgang mehr angelegt worden. Aufgrund der vorstehend wiedergegebenen Ausführungen der Beschwerdeführerin in den von ihr mitunterzeichneten Schreiben der Schweizerischen Patienten-Organisation SPO durfte die Anklagekammer ohne Willkür davon ausgehen, dass die Beschwerdeführerin ein planmässiges, somit systematisches Vorgehen behauptet hatte. Der in den genannten Schreiben enthaltene Satz, die Annahme liege nahe, dass aus Forschungszwecken die Patienten vorgängig des Symposiums in Winterthur bei Nahtinsuffizienz entgegen den üblichen chirurgischen Richtlinien keinen künstlichen Ausgang bekamen, bestätigt dies.