Citation: 8C_358/2014 E. 2.4.3

2.4.3. Was der Beschwerdeführer vorbringt, dringt nicht durch. Das kantonale Gericht hat zutreffend erkannt, dass eine besondere Eindrücklichkeit des Unfalles schon deshalb zu verneinen war, weil der Versicherte wiederholt eine Amnesie für das Unfallereignis geltend machte. Dass der Gedächtnisverlust in Bezug auf das Unfallereignis zu psychischen Problemen geführt hätte, ist ausweislich der Akten sowie der Vorbringen in der Beschwerde von vornherein auszuschliessen. Dieser Punkt bildete gemäss Akten zudem zu keinem Zeitpunkt ein wesentliches Thema der medizinischen Behandlung. Weiter steht fest, dass die multiplen körperlichen Verletzungen aus unfallärztlicher Sicht innerhalb weniger Monate praktisch folgenlos ausheilten. Verblieben war einzig die Sensibilitätsstörung im Bereich der linken Gesichtshälfte, mit der jedoch unbestritten gemäss Beurteilung des Dr. med. D.________ vom 4. Februar 2011 keine Arbeitsunfähigkeit zu begründen war. Unter diesen Umständen ist aus unfallversicherungsrechtlicher Sicht betrachtet wenig nachvollziehbar, dass sich der Beschwerdeführer während Jahren nicht um eine neue Arbeitsstelle bemühte. Er verkennt mit seinen Vorbringen insgesamt die Gesetzeslage, wonach bei langer Dauer der Arbeitsunfähigkeit auch die zumutbare Tätigkeit in einem anderen Beruf zu berücksichtigen ist (Art. 6 Abs. 1 Satz 2 in Verbindung mit Satz 1 ATSG).