Citation: 6B_776/2022 E. 1.2

1.2. Der Beschwerdeführer trägt vor, es würde dem Grundsatz des fairen Verfahrens widersprechen, wenn auf seine Beschwerde nicht eingetreten würde, nur weil er auch an der Berufungsverhandlung rügen könne, er sei im erstinstanzlichen Verfahren ungenügend verteidigt worden. Wirksamer Rechtsschutz sei innert angemessener Frist zu gewähren. Würde auf seine Beschwerde nicht eingetreten und der angefochtene Beschluss rechtskräftig, hätte dies eine Verletzung des Beschleunigungsgebots zur Folge, da das Berufungsverfahren zu Ende geführt werden müsste, bevor der Beschwerdeführer gegen den Endentscheid an das Bundesgericht gelangen könnte. Es wäre seiner Meinung nach rechtsstaatlich unzumutbar, den Beschwerdeführer in diesem komplexen Verfahren mit vielen Beteiligten auf die Anfechtung des Endentscheids zu verweisen. Das Nichteintreten auf die vorliegende Beschwerde würde auch prozessökonomischen Überlegungen widersprechen. Dies gelte umso mehr, als die Vorinstanz im angefochtenen Beschluss bereits über die zur Diskussion stehende Frage entschieden habe und absehbar sei, wie sie im Endentscheid darüber befinden werde. Im Übrigen sei die Berufungsverhandlung noch nicht angesetzt. Es sei aufgrund des Kriegs in der Ukraine unklar, wann er in die Schweiz einreisen könne, um an der Berufungsverhandlung teilzunehmen.