Citation: 6B_4/2025 E. 3.2.2

3.2.2. Der Beschwerdeführer verweist auf das Urteil 6B_132/2012 vom 26. April 2012 E. 2.3.2. Dort ging es um eine Zeugenaussage, wonach die beschuldigte Person auf einer längeren Strecke bei einer Geschwindigkeit von 120 km/h wiederholt einen Abstand von 10 Meter eingehalten habe. Von dieser Abstands- und Geschwindigkeitsschätzung des Zeugen zog das Obergericht des Kantons Solothurn eine nicht näher bezeichnete Sicherheitsmarge ab. Diese Sachverhaltsfeststellung wertete das Bundesgericht entgegen den Vorbringen der beschuldigten Person als hinreichend genau. Entgegen dem Beschwerdeführer lässt sich aus diesem Urteil nicht ableiten, dass die Vorinstanzen im vorliegenden Fall in Willkür verfielen, weil sie die Schätzung des Verkehrspolizisten von circa 3 Sekunden nicht nach unten korrigierten.