Citation: 8C_793/2018 E. 3.1.1

3.1.1. Das kantonale Gericht hat die medizinischen Unterlagen, namentlich auch diejenigen, die in dem von ihm beigezogenen Dossier der Invalidenversicherung enthalten und diejenigen, die von den Parteien ins vorinstanzliche Verfahren eingebracht worden sind, umfassend dargestellt. Es hat zunächst erkannt, nachdem die Suva ihren Standpunkt nunmehr aus den Ergebnissen der von ihr eingeholten neurochirurgischen Beurteilung des PD Dr. med. E.________ Facharzt für orthopädische Chirurgie, und der Prof. Dr. med. F.________, Fachärztin für Neurochirurgie, Suva Kompetenzzentrum Versicherungsmedizin, vom 20. September 2017 ableite, sei zunächst zu prüfen, ob an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit dieser versicherungsinternen Stellungnahme auch nur geringe Zweifel bestünden. Dr. med. G.________, Rheumatologie und Innere Medizin FMH, hätten die Vorakten, insbesondere die unfallnahen medizinischen Unterlagen, nicht zur Verfügung gestanden, weshalb aufgrund seines von der Krankentaggeldversicherung angeforderten Gutachtens vom 17. Mai 2017 keine Zweifel an der Beurteilung des PD Dr. med. E.________ und der Prof. Dr. med. F.________ ersichtlich seien. Zudem äussere sich Dr. med. G.________ zur Unfallkausalität nicht. Dasselbe gelte für den ebenfalls im Auftrag der Krankentaggeldversicherung erstellten Bericht der Dr. med. H.________, Fachärztin für Neurologie FMH, vom 15. Juni 2017, deren Beurteilung im Übrigen auf der aktenwidrigen Annahme beruhe, dem Versicherten habe die körperlich schwere Erwerbstätigkeit bis zum Unfall vom 16. Juni 2015 nie Probleme bereitet.