Citation: 6B_386/2015 E. 2

Die Privatklägerin ist zur Beschwerde in Strafsachen nur legitimiert, wenn der angefochtene Entscheid sich auf die Beurteilung ihrer Zivilansprüche auswirken kann (Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG). In erster Linie geht es um Ansprüche auf Schadenersatz und Genugtuung gemäss Art. 41 ff. OR, die üblicherweise vor den Zivilgerichten geltend gemacht werden müssen. Richtet sich die Beschwerde gegen die Einstellung oder Nichtanhandnahme eines Verfahrens, hat die Privatklägerin nicht notwendigerweise bereits vor den kantonalen Behörden eine Zivilforderung geltend gemacht. Selbst wenn sie bereits adhäsionsweise privatrechtliche Ansprüche geltend gemacht hat (vgl. Art. 119 Abs. 1 lit. b StPO), werden in der Einstellungsverfügung keine Zivilklagen behandelt (Art. 320 Abs. 3 StPO). In jedem Fall muss die Privatklägerin im Verfahren vor Bundesgericht darlegen, aus welchen Gründen sich der angefochtene Entscheid inwiefern auf welche Zivilforderung auswirken kann. Das Bundesgericht stellt an die Begründung der Legitimation strenge Anforderungen. Genügt die Beschwerde diesen nicht, kann darauf nur eingetreten werden, wenn aufgrund der Natur der untersuchten Straftat ohne Weiteres ersichtlich ist, um welche Zivilforderung es geht (BGE 141 IV 1 E. 1.1. mit Hinweisen). Die Vorinstanz stellt fest, die Beschwerdeführerin habe weder in der Strafanzeige noch sonst eine Zivilforderung geltend gemacht (Entscheid S. 4 E. 3.2). Nach dem Gesagten müsste sie dies vor Bundesgericht nachholen. Diese Rechtsprechung ist ihr bekannt, zitiert sie doch in der Beschwerde das Urteil 6B_981/2013 vom 10. März 2014, worin festgehalten wird, dass im Verfahren vor Bundesgericht dargelegt werden muss, auf welche Zivilforderung sich der angefochtene Entscheid auswirken kann (E. 1). Indessen stellt die Beschwerdeführerin auch vor Bundesgericht ausdrücklich fest, "auf die vorgängige Geltendmachung einer Zivilforderung wird verzichtet" (Beschwerde S. 9). Im Übrigen führt sie im Zusammenhang mit ihrer Beschwerdeberechtigung im Wesentlichen nur aus, ihr Interesse an der Bestrafung sei "aufgrund der ausserordentlich hohen Deliktssumme sowie der Solidarhaftung in Erbengemeinschaften" gegeben (vgl. Beschwerde S. 3). Diese Vorbringen sind zu wenig konkret und genügen den strengen Begründungsanforderungen des Bundesgerichts nicht. Da schliesslich auch aufgrund der den Beschwerdegegnern 2 und 3 vorgeworfenen Straftat nicht ohne Weiteres ersichtlich ist, um welche Zivilforderung es gehen könnte, ist auf die Beschwerde mangels nachgewiesener Legitimation der Beschwerdeführerin im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.