Citation: 8C_405/2008 14.11.2008 E. 4

4.1 Die Vorinstanz hat eine Prüfung des adäquaten Kausalzusammenhangs anhand der von der Rechtsprechung erarbeiteten, bei psychischen Fehlentwicklungen nach Unfall geltenden Kriterien (BGE 115 V 133 ff.) vorgenommen und jedes Unfallereignis gesondert beurteilt. Dabei ist sie zum Ergebnis gelangt, dass bei keinem der vier Unfallereignisse die Adäquanzkriterien erfüllt sind, wenn auch dem Unfall vom 30. November 1993, den sie als mittelschweres, aber noch nicht im Grenzbereich zu den schweren Unfällen liegendes Ereignis beurteilte, eine gewisse Eindrücklichkeit nicht abgesprochen werden könne. 4.2 Demgegenüber stellt sich der Beschwerdeführer u.a. auf den Standpunkt, der Unfall vom 30. November 1993 sei aufgrund der Rechtsprechung als schwer zu qualifizieren. Er weist darauf hin, dass sich der Lastwagen nicht in der Längsachse auf die Seite drehte und auf dem Rücken liegen blieb, sondern sich in der Querachse überschlug, was von Bedeutung sei, da je nach der Art des Überschlags ganz andere Kräfte wirkten. Sofern dieser Unfall nicht als schwer zu qualifizieren sei, so sei er doch aufgrund der beschriebenen Art des Überschlags als schwerer Fall der mittleren Gruppe und als besonders eindrücklich zu werten.