Citation: 2C_701/2022 E. 2.4

2.4. Neue Tatsachen und Beweismittel dürfen vor Bundesgericht nur soweit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG; unechte Noven), was in der Beschwerde näher darzulegen ist (Art. 42 Abs. 2 BGG; BGE 143 I 344 E. 3). Der vorinstanzliche Verfahrensausgang allein bildet noch keinen hinreichenden Anlass im Sinne von Art. 99 Abs. 1 BGG für die Zulässigkeit von unechten Noven, die bereits im kantonalen Verfahren ohne Weiteres hätten vorgebracht werden können (Urteil 8C_250/2021 vom 31. März 2022 E. 1.3). Echte Noven sind dagegen in jedem Fall unzulässig. Folglich bleiben Tatsachen und Beweismittel unberücksichtigt, die erst nach dem angefochtenen Urteil entstanden sind und somit nicht durch dieses veranlasst worden sein können (vgl. BGE 143 V 19 E. 1.2.). Die Beschwerdeführer reichen vor Bundesgericht eine "Bestätigung E.________ GmbH vom 5. September 2022" sowie den "GAV Holzbauindustrie samt Tarif ab dem Jahr 2021" ein. Die Beschwerdeführer legen nicht dar, inwiefern erst das Urteil der Vorinstanz dazu Anlass gegeben haben soll, letzteres Dokument beizubringen, wobei ersteres ohnehin als echtes Novum unzulässig ist. Die fehlende Leistungsfähigkeit, die der Beschwerdeführer mit dem GAV widerlegen möchte, war bereits im vorinstanzlichen Verfahren Hauptstreitpunkt. Dass die Vorinstanz die im vorinstanzlichen Verfahren eingereichte Bestätigung als ungenügend erachtet hat und daraus nicht den den Beschwerdeführern genehmen Schluss gezogen hat, rechtfertigt keine freie Sachverhaltsergänzung vor Bundesgericht. Es wäre am Beschwerdeführer gewesen, seinen Standpunkt bereits im vorinstanzlichen Verfahren substanziiert zu belegen. Die neu eingebrachten Beweismittel müssen daher unberücksichtigt bleiben.