Citation: 5P.442/2000 02.02.2001 E. 2

2.- Das Kantonsgericht ist im Wesentlichen gestützt auf die Vormundschaftsakten zum Schluss gekommen, dass der Beschwerdeführer keinen Anspruch auf Mündigenunterhalt gemäss Art. 277 Abs. 2 ZGB habe, weil er bei mehr Fleiss die Ausbildung bereits im August 2000 ordentlich hätte abschliessen können; mit seinem Verhalten habe er die Beziehung zu seinem Vater absichtlich zerstört und den Unterhaltsanspruch verwirkt. Weitere Unterhaltsleistungen seien dem Beschwerdegegner auch aufgrund seiner wirtschaftlichen Umstände nicht zumutbar.