Citation: 8C_130/2024 E. A

A.________, geboren 1975, war als selbstständig erwerbende Naturärztin in eigener Praxis freiwillig bei der Solida Versicherungen AG (fortan: Solida oder Beschwerdegegnerin) gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten nach UVG versichert. Am 6. November 2021 (Samstag-Abend) stürzte sie beim Betreten eines Fussgängerstreifens vornüber auf ihr Gesicht und ihre Knie. Nach Selbsttherapie mit Wundversorgung im Gesicht und an den Knien begab sie sich am Montag, den 8. November 2021 zu ihrem Hausarzt in Erstbehandlung. Laut anamnestischen Angaben kam es beim Kopfaufprall zu einer kurzzeitigen anterograden Amnesie. Dr. med. B.________ diagnostizierte eine Kontusion des Schädels mit Commotio cerebri nach Stolpersturz. Die MRI-Untersuchung vom 12. November 2021 zeigte keinen Hinweis auf Traumafolgen. Der Hausarzt attestierte ab 8. November 2021 eine volle Arbeitsunfähigkeit und berichtete von über den 29. November 2021 hinaus geklagten Beschwerden, insbesondere Kopfschmerzen und Konzentrationsschwierigkeiten. Die Solida übernahm die Heilbehandlung und richtete ein Taggeld aus. Der die Solida beratende Facharzt für Allgemeine Innere Medizin FMH, Dr. med. C.________, riet in seiner Stellungnahme vom 24. Dezember 2021, die Arbeitsfähigkeit sollte bis Ende 2021 auf 100% gesteigert werden. Nach weiteren Abklärungen schloss die Solida den Fall per Ende 2021 folgenlos ab (Verfügung vom 31. Januar 2022), verwies A.________ für die Kosten der Behandlung ab 1. Januar 2022 an die zuständige Krankenpflegeversicherung und hielt mit Einspracheentscheid vom 24. Februar 2023 daran fest.