Citation: 2C_397/2020 E. 2.3.2

2.3.2. Zwar reichte der Beschwerdeführer beim Bundesgericht eine Teilnahmebestätigung für einen Kurs der Gesellschaft G.________ vom 3. April 2020 und einen Online-Artikel des Schweizer Radio und Fernsehens vom 31. März 2017 (in der Beschwerde fälschlicherweise auf den 31. März 2020 datiert) ein. Doch ist nicht ersichtlich, inwiefern diese neuen Beweismittel aufgrund einer falschen Rechtsanwendung durch die Vorinstanz rechtserheblich geworden sein sollten. Diese Beweismittel sind damit als unzulässige unechte Noven nicht zu berücksichtigen. Echte und damit von vornherein nicht zu berücksichtigende Noven bilden vorliegend die folgenden, vom Beschwerdeführer im bundesgerichtlichen Verfahren eingereichten Dokumente: - die Bestätigung des Sozialamtes V.________ vom 24. April 2020, - die Taggeldabrechnung der SUVA vom 13. Mai 2020, - die Kopie eines E-Mails vom 20. April 2020 zur Erklärung einer Taggeldabrechnung, - der Betreibungsregisterauszug vom 14. Mai 2020, - die zwei Zahlungsbelege vom 14. Mai 2020, - der Bericht des (am 15. Dezember 2016 eingesetzten) Beistandes der drei Kinder des Beschwerdeführers vom 12. Mai 2020, - das mit der Stellungnahme vom 20. Juli 2020 eingereichte Protokoll des Betreibungsamtes des Bezirks Kreuzlingen gleichen Datums, - der Einsatzvertrag der H.________ AG vom 26. Mai 2020, - der Arbeitsvertrag mit der I.________ AG vom 29. Juni 2020. Ebenfalls als echte Noven nicht zu berücksichtigen sind die in der Vernehmlassung des kantonalen Migrationsamtes genannten Betreibungen vom 13. und 25. Mai 2020 und die von ihm vorgelegten neuen Strafbefehle vom 25. März und 7. April 2020 (vgl. act. 16 Nr. 10 f.). Gleiches gilt für die vom Migrationsamt mit Eingabe vom 30. Juli 2020 eingereichten Unterlagen.