Citation: 2C_598/2023 E. 3.2

3.2. Die Beschwerdeführerin beruft sich vor Bundesgericht auf einen ärztlichen Sprechstundenbericht vom 6. September 2023, mehrere Unterlagen des Herz-Zentrums V.________ (Schreiben vom 21. September 2023, Bescheinigung vom 2. Oktober 2023, Operationsbericht vom 16. Oktober 2023, Austrittsbericht vom 25. Oktober 2023) sowie auf eine Fotodokumentation über ihren Aufenthalt in dieser Institution. Die Beweismittel, die nach dem Zeitpunkt der Entscheidfällung durch die Vorinstanz (28. September 2023) entstanden sind, können als echte Noven von vornherein nicht beachtet werden. Der Sprechstundenbericht vom 6. September 2023 und das Schreiben vom 21. September 2023 entstanden zwar vor diesem Zeitpunkt. Doch legt die Beschwerdeführerin nicht nachvollziehbar dar, weshalb sie diese Dokumente nicht bereits vor der Vorinstanz in das Verfahren einbrachte. Nicht gefolgt werden kann ihr, wenn sie (unter Berufung auf das Urteil 5A_115/2012 vom 20. April 2012 E. 4.4.2 [recte: 4.2.2]) die Zulässigkeit von Noven damit begründet, die Vorinstanz habe ihren Entscheid auf eine Argumentation gestützt, mit der sie nicht habe rechnen müssen. Vor dem kantonalen Gericht waren die persönlichen Verhältnisse der Beschwerdeführerin bereits Thema. Dass die Vorinstanz die vorhandenen Beweismittel anders würdigte als die Beschwerdeführerin sich erhoffte, bleibt novenrechtlich irrelevant (vgl. E. 3.1 hiervor).