Citation: 8C_199/2019 E. 3.3

3.3. Diese Angelegenheit fällt, obwohl sie gestützt auf das UVG und das zugehörige Verordnungsrecht zu beurteilen ist, nicht in den Anwendungsbereich der uneingeschränkten bundesgerichtlichen Sachverhaltskontrolle gemäss Art. 97 Abs. 2 BGG (vgl. auch Art. 105 Abs. 3 BGG). Denn sie erfasst nicht die - für einen Beizug der Ausnahmeregelung erforderliche - "Zusprechung oder Verweigerung" von Geldleistungen, woran nichts ändert, dass es auch hier um die Erbringung geldwerter Leistungen geht. In diesem Sinn hat das Bundesgericht betreffend Beurteilung des Kompetenzkonflikts zwischen Unfallversicherern entschieden (SVR 2015 UV Nr. 7 S. 25, 8C_183/2014 E. 3.2; SVR 2010 UV Nr. 5 S. 21, 8C_293/2009 E. 2.3 mit Hinweisen). Weshalb in Streitigkeiten zwischen Unfallversicherern über die hier beschlagene Rückerstattung anderes gelten sollte, lässt sich nicht ersehen (vgl. zur restriktiven Interpretation von Art. 97 Abs. 2 und Art. 105 Abs. 3 BGG: BGE 135 V 412 E. 1.2.2 S. 414 mit Hinweisen).