Citation: 4A_258/2020 E. 3.3.2

3.3.2. Die Vorinstanz stützte ihre Feststellung auf die Aussage des Ingenieurs, der vor der ersten Instanz die Frage, ob er in den Entscheid, die Mauern abzutragen, involviert gewesen sei, bejahte und ergänzte, dies sei sogar seine Anordnung gewesen. Die vorinstanzliche Folgerung, der Ingenieur habe den Abbruch der Mauern angeordnet, erscheint in Anbetracht dessen eigener Aussage nicht als offensichtlich unrichtig. Die Zeugen E.________ und F.________ äusserten sich denn auch keineswegs - wie die Beschwerdeführer suggerieren - eindeutig dahingehend, dass die Beschwerdegegnerin die Anordnung zum Abbruch gegeben habe. Schliesslich vermögen die Beschwerdeführer auch aus der angeblichen allgemeinen Lebenserfahrung, wonach die Bauleitung derartige Abbruchentscheide treffe und nicht ein Ingenieur, nichts für den konkreten Fall abzuleiten, zumal sich der vorliegend beteiligte Ingenieur - wie vorerwähnt - für den konkreten Fall gegenteilig äusserte. Mithin gelingt es den Beschwerdeführern nicht, eine willkürliche Sachverhaltsfeststellung bzw. Beweiswürdigung zu belegen (vgl. E. 2.2.1 und E. 2.3 hiervor). Dass bei diesem Sachverhalt die Folgerung der Vorinstanz, der Beschwerdegegnerin sei (bloss) ein Unterlassen vorzuwerfen, rechtsfehlerhaft wäre, wenden die Beschwerdeführer zu Recht nicht ein. Ebensowenig wird gerügt, dass bei einer Unterlassung der hypothetische Kausalzusammenhang zu prüfen ist.