Citation: 6B_468/2018 E. 5

Formelle Rügen, zu deren Geltendmachung er unbesehen der fehlenden Legitimation in der Sache befugt wäre (sog. "Star-Praxis"; vgl. BGE 141 IV 1 E. 1.1 mit Hinweisen), erhebt der Beschwerdeführer nicht. Dies gilt insbesondere, wenn er vorbringt, die Vorinstanz verletze seinen Anspruch auf rechtliches Gehör und handle willkürlich, indem sie zusätzliche, in Art. 3 UWG nicht vorgesehene Kriterien für lauterkeitsrechtlich relevantes Verhalten verlange, ohne ihm Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben. So habe die Vorinstanz die Unlauterkeit in Verletzung des Rechtsgleichheitsgebots mit dem Hinweis verneint, der Beschwerdeführer sei als Fachanwalt für Immaterialgüterrecht ohne Weiteres in der Lage, den Stellenwert derartiger Massen-E-Mails einzuschätzen und sie ungelesen zu löschen. Die Begriffe "eliminar" und "suscripcion" seien auch für dem Spanischen nicht Kundige verständlich. Diese Rüge ist materieller Natur und zielt auf die Rechtmässigkeit der Nichtanhandnahme, d.h. auf eine Überprüfung in der Sache selbst, ab und ist unzulässig. Ebenso wenig besteht ein Anspruch darauf, zur als unzutreffend beurteilten Rechtsauffassung einer Behörde vorab Stellung nehmen zu können. Dazu dient vielmehr das Rechtsmittelverfahren. Davon, dass der Beschwerdeführer mit der Rechtsauffassung der Vorinstanz schlechterdings nicht hätte rechnen müssen, kann keine Rede sein. Soweit er in diesem Zusammenhang die Verletzung weiterer Grundrechte, namentlich des Diskriminierungsverbots sowie wiederum von Persönlichkeitsrechten rügt, genügt die Beschwerde auch den erhöhten Begründungsanforderungen ("darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt"; Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 141 IV 249 E. 1.3.1; 139 I 229 E. 2.2; je mit Hinweisen) nicht.