Citation: 2C_811/2013 E. 3.2

3.2. Wie die Vorinstanz zutreffend dargelegt hat, ändert sich die Lage in Afghanistan fortlaufend und nimmt das Bundesverwaltungsgericht dementsprechend regelmässig neue Lagebeurteilungen vor (vgl. letztmals BVGE 2011/7, bestätigt im Entscheid D-1817/2013 vom 14. Mai 2013). Im Urteil vom 26. Juni 2012 ist es bezüglich des Beschwerdeführers - in Konkretisierung des Entscheids des Regierungsrats des Kantons Zürich vom 25. November 2009 - zum Schluss gekommen, dass der Vollzug der Wegweisung im konkreten Fall nicht als unzumutbar im Sinne seiner (derzeitigen) Rechtsprechung gelten könne. Dieser Entscheid ist für die kantonalen Behörden hinsichtlich der Zumutbarkeit des Vollzugs der rechtskräftigen ausländerrechtlichen Wegweisung bzw. der allenfalls damit einhergehenden vorläufigen Aufnahme verbindlich (vgl. Art. 83 Abs. 1 i.V.m. Abs. 6 AuG). Das Gesuch, dem Beschwerdeführer eine Härtefallbewilligung (Art. 30 Abs. 1 lit. b AuG) zu erteilen, hat die kantonale Behörde am 11. November 2010 geprüft, auch wenn sie dabei untechnisch von einem Wiedererwägungsgesuch gesprochen hat, streng rechtlich jedoch das familiennachzugsrechtliche Bewilligungsverfahren mit dem rechtskräftigen Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich vom 31. März 2010 abgeschlossen war und es in der Sache um ein neues, nunmehr auf Art. 30 Abs. 1 lit. b AuG gestütztes Gesuch ging. Dieses wurde am 11. November 2010 geprüft und mit einer materiellen Begründung abgewiesen.