Citation: 6B_1293/2020 E. 1.2

1.2. Die Vorinstanz hält zur Strafart fest, der Beschwerdeführer sei wegen mehrfacher Gehilfenschaft zu Diebstahl, mehrfacher Hehlerei und einfachem Hausfriedensbruchs zu verurteilen. Für keine dieser Taten sei eine Strafe von mehr als 360 Einheiten auszufällen. Da der Beschwerdeführer nicht einschlägig vorbestraft sei, gäbe es keine spezialpräventiven Gründe, welche für die Ausfällung einer Freiheitsstrafe sprechen würden. Es könne somit für sämtliche Delikte eine Geldstrafe ausgefällt werden (Urteil S. 10 f. E. B.1). Die Vorinstanz erwägt, vorliegend sei die Hehlerei das schwerste Delikt. Hinsichtlich der objektiven Tatschwere sei festzuhalten, dass der Wert des Deliktsgutes nicht mehr gering gewesen sei. Ferner stelle die Art und das hohe Gewicht des Deliktsgutes einige Anforderungen an den Hehler und die Diebstahlsdelikte seien ohne die vom Beschwerdeführer gebotene Möglichkeit, das Deliktsgut weiter zu veräussern, kaum denkbar gewesen. In subjektiver Hinsicht sei hervorzuheben, dass der Beschwerdeführer mit direktem Vorsatz und aus rein finanziellen Beweggründen gehandelt habe. Das subjektive Tatverschulden wirke sich leicht verschuldenserhöhend aus. Damit könne insgesamt zufolge des nicht sehr hohen Werts des Deliktsgutes auf ein leichtes Verschulden im mittleren Bereich geschlossen werden. Ausgehend von der für Hehlerei angedrohten Strafe von einer Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe, sei eine hypothetische Einsatzstrafe von 210 Strafeinheiten verschuldensangemessen (Urteil S. 10 f.). Weiter setzt die Vorinstanz - unter Würdigung der jeweiligen Tatkomponenten und in Berücksichtigung des Asperationsprinzips - die hypothetischen Einsatzstrafen für die weiteren Taten des Beschwerdeführers fest (Urteil S. 12 ff.). Als Zwischenfazit hält sie fest, unter ausschliesslicher Berücksichtigung der Tatkomponenten ergebe sich somit eine theoretische Strafe von 525 Einheiten. Sodann trägt die Vorinstanz den Täterkomponenten (leichte Straferhöhung um 15 Einheiten wegen der Nichtbewährung) und der Verletzung des Beschleunigungsgebots (Strafreduktion um 20 %) Rechnung. Insgesamt erachtet sie eine Strafe von 450 Strafeinheiten als angemessen und legt die Gesamtstrafe als Geldstrafe auf das gesetzlich vorgesehene Höchstmass von 360 Tagessätzen fest (Urteil S. 14 f.).