Citation: 2C_318/2018 E. B

Dem Fusionsvertrag vom 26. September 2011 zufolge wies die übernommene Gesellschaft am Stichtag (31. März 2011) Vorräte von insgesamt Fr. 497'000.-- aus (Warenlager von Fr. 400'000.-- und Warenlager Ersatzteile von Fr. 97'000.--). In den Steuerperioden 2011, 2012 und 2013 verbuchte die Steuerpflichtige alsdann Abnahmen des Warenbestandes um Fr. 46'000.--, Fr. 101'000.-- und Fr. 31'000.--, indem sie erfolgswirksam passivseitige "Warenlagerreserven" bildete. Bei Vornahme der Veranlagung 2011 hielt die Steuerverwaltung des Kantons Thurgau (KSTV/TG) den eingebuchten Warenbestand von Fr. 497'000.-- insgesamt für nicht werthaltig, unter anderem, weil ordnungsmässige Inventare fehlten (sowohl für die Zeit vor wie auch nach der Fusion) und die übernommene Gesellschaft zuletzt einen Mietaufwand von lediglich Fr. 2'000.-- ausgewiesen habe, was zur Unterbringung der Waren nicht ausreiche. Entsprechend rechnete die KSTV/TG in den hier interessierenden Steuerperioden 2011-2013 die Abschreibungen auf den beiden als Nonvaleur betrachteten Posten in vollem Umfang auf (Fr. 46'000.--, Fr. 101'000.-- und Fr. 31'000.--). Hinsichtlich der Steuerperiode 2012 erachtete die KSTV/TG zudem die Kosten für die Herstellung eines Buches ("F.________") als geschäftsmässig unbegründet und nahm sie im entsprechenden Umfang eine Aufrechnung vor (Fr. 78'594.--).