Citation: 7B_81/2023 E. 2.2

2.2. Nach den vorinstanzlichen Erwägungen ging die Zusammenarbeit des Beschwerdeführers mit der DEZA nicht aufgrund der Einleitung des Strafverfahrens zu Ende. Die Vertragsauflösung zwischen der B.________ AG und dem EDA sei bereits am 3. Mai 2016 erfolgt und der wirtschaftliche Bruch vollzogen gewesen, bevor das EDA am 22. Dezember 2016 eine Strafanzeige gegen den Beschwerdeführer eingereicht habe. Die Existenz der B.________ AG sei mit der Konkurseröffnung vom 5. Dezember 2016 beendet gewesen. Es sei nicht ersichtlich, inwiefern das später eingeleitete Strafverfahren Grund für die vorherige Vertragsauflösung oder den Konkurs der B.________ AG gewesen sein solle. Sodann sei der Staat Freiburg nicht verantwortlich für ein der Strafanzeige allfällig zugrunde liegendes Fehlverhalten des EDA. Dies gelte auch für die Drohung der DEZA, anderen Organisationen die Mittel zu entziehen, sofern sie während des laufenden Strafverfahrens mit dem Beschwerdeführer zusammenarbeiteten. Die Vorinstanz geht davon aus, dass der Beschwerdeführer trotz des Strafverfahrens zumindest teilweise seiner Tätigkeit als Finanzexperte nachgegangen sei. Eine Zusammenarbeit mit mehreren Entwicklungsorganisationen sei aufgrund des Verhaltens des EDA gescheitert. Dieses habe den Organisationen den Entzug von finanziellen Mitteln im Falle der Zusammenarbeit mit dem Beschwerdeführer angedroht. In der Korrespondenz des EDA mit den betroffenen Organisationen werde allerdings das Strafverfahren nicht erwähnt. Auch aus Beilagen 2 und 3 der Beschwerdeergänzung gehe hervor, dass der Beschwerdeführer weiterhin seiner Tätigkeit als Finanzexperte habe nachgehen können.