Citation: 6B_568/2020 E. A

Am 27. März 2017, ca. 13.00 Uhr, kam es zwischen A.________ und B.________ zu einer Auseinandersetzung. Beide Autolenker erachteten sich als durch den anderen unrechtmässig eingeschränkt. A.________ wollte seinen Personenwagen rückwärts aus einem Parkplatz in den Verkehr einfügen, während B.________ vorbeifahren wollte, ihm jedoch den Weg versperrte. Zusammengefasst wird A.________ vorgeworfen, er sei aus seinem Fahrzeug gestiegen, an dasjenige von B.________ getreten und habe durch das offene Fenster mit der Faust in dessen Gesicht sowie gegen dessen Kopf geschlagen. Jener habe dadurch u.a. eine Jochbogenprellung links erlitten (Anklageziffer 2.1). In der Folge sei es zwischen den Männern zu einer tätlichen Auseinandersetzung gekommen. A.________ habe aus seinem Personenwagen einen ca. 465 Gramm schweren Radmutternschlüssel geholt und sei damit zu seinem Widersacher getreten, der in der Zwischenzeit auch ausgestiegen sei. Er habe das Werkzeug angehoben, hinter seinem Körper ausgeholt und damit B.________ kraft- sowie schwungvoll von oben herab auf den Kopf geschlagen und am linken Schädelbereich getroffen. B.________ sei es gelungen, weitere Schläge mit seinen Armen abzuwehren, wodurch er zuerst am linken und dann am rechten Handgelenk getroffen worden sei. Er habe eine ca. 3 cm lange Rissquetschwunde am Scheitel und Prellungen an beiden Handgelenken erlitten (Anklageziffer 2.3).