Citation: 4A_199/2016 E. 4.2

4.2. Die Behauptung des Beschwerdeführers, die Beschwerdegegnerin habe gegen das Verbot des Doppelkontrahierens verstossen, ist unverständlich. Unter Doppelkontrahieren wird in der Regel das Kontrahieren einer Person mit sich selbst - in unterschiedlicher Funktion - verstanden. Der Beschwerdeführer scheint den Ausdruck auf das Vorgehen der Beschwerdegegnerin nach Eintreten der Unterdeckung zu beziehen. Die Vorinstanz hat in dieser Hinsicht rechtskonform festgehalten, dass die Belehnungsgrenzen und das Vorgehen bei einer Unterdeckung primär den Interessen der Beschwerdegegnerin dienen. Dass der Beschwerdeführer vorliegend aufgrund der vertraglichen Abrede bei Vorliegen einer Unterdeckung in bestimmter Weise oder durch ein bestimmtes Vorgehen hätte "gewarnt" werden müssen, hat der Beschwerdeführer im kantonalen Verfahren nicht bewiesen, soweit überhaupt gehörig behauptet.