Citation: 8C_689/2018 E. 4.1

4.1. Zunächst bestreitet sie im Zusammenhang mit der von der IV-Stelle angeordneten Überwachung das Vorliegen eines hinreichenden "Anfangsverdachts". Sie begründet dies damit, dass die Ergebnisse der im Jahr 2012 durch den Haftpflichtversicherer veranlassten Observation ihres Ehemannes nicht verwertbar seien, da die Überwachung - zumindest teilweise - im öffentlich nicht frei einsehbaren Raum erfolgt sei. Die Privatdetektive hätten sich auf den Privatparkplatz der Beschwerdeführerin begeben müssen, um Einsicht in die beobachteten Tätigkeiten zu erhalten. Dabei lässt die Beschwerdeführerin unerwähnt, dass sie jedenfalls auch bei Tätigkeiten im öffentlichen Raum (Autofahren, Einkaufen) beobachtet wurde. Zudem scheint sie zu übersehen, dass die Vorinstanz die objektive Gebotenheit der Überwachung nicht allein mit den Observationsergebnissen aus dem Jahre 2012 begründete. Die Vorinstanz stellte vielmehr verbindlich (vgl. E. 1.1 hiervor) fest, dass bereits im Bericht der Rehaklinik C.________ über das ambulante Assessment vom 18. August 2011 verschiedene Diskrepanzen beschrieben worden seien und in einem weiteren Arztbericht der Verdacht auf eine gewisse Aggravation geäussert worden sei. Darin sah sie Anhaltspunkte, die Zweifel an den geäusserten gesundheitlichen Beschwerden und der geltend gemachten Arbeitsunfähigkeit aufkommen und die eine Überwachung als objektiv geboten erscheinen liessen (vgl. BGE 137 I 327 E. 5.4.2.1 S. 332). Damit setzt sich die Beschwerdeführerin nicht ansatzweise auseinander, weshalb es bei der Feststellung des kantonalen Gerichts, dass ein ausreichender "Anfangsverdacht" zu bejahen sei, sein Bewenden hat.