Citation: 6B_459/2018 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz erwägt, anlässlich der erstinstanzlichen Hauptverhandlung vom 10. August 2015 sei eine Konfrontation mit den Beschwerdegegnerinnen 2 und 3 vorgesehen gewesen. Eine solche sei jedoch nicht durchgeführt worden. Nachdem der Beschwerdeführer aus medizinischen Gründen um Verschiebung der Verhandlung ersucht habe, dieses Gesuch abgelehnt und der Beschwerdeführer zum persönlichen Erscheinen verpflichtet worden sei, habe der Beschwerdeführer den Verhandlungstermin nicht wahrgenommen und dies später mit einer Panikattacke begründet. Gleichwohl seien die Beschwerdegegnerinnen 2 und 3 befragt worden. Dabei habe die Verteidigung von der Möglichkeit, Fragen zu stellen, Gebrauch gemacht. Im Folgenden seien die Beschwerdegegnerinnen 2 und 3 zwar nicht vor der ersten Instanz anlässlich der zweiten Hauptverhandlung am 11. November 2015, jedoch im Rahmen der Berufungsverhandlung eingehend befragt worden. Dabei habe der Beschwerdeführer sein Fragerecht ausüben können. Dessen Verteidigungsrechte seien gewahrt worden (Entscheid S. 4 f.).