Citation: 2D_21/2020 E. 4.4

4.4. Was das private Interesse des Beschwerdeführers am Verbleib in der Schweiz betrifft, so kann er ausser der langen Aufenthaltsdauer und der (nicht von Art. 8 Ziff. 1 EMRK geschützten) Beziehung zu seinen vier volljährigen Kinder nichts zu seinen Gunsten anführen. Dass er in der Schweiz einen Kollegenkreis hat und in der Gemeinschaft der Tamilen gut integriert ist, entkräftet die Ausführungen des Sicherheitsdepartements nicht, wonach er auf sozio-kultureller Ebene keine nennenswerten Integrationsbemühungen vorzuweisen habe (vgl. E. 5.1 des Entscheids vom 30. Juli 2019). Dass sich der Beschwerdeführer in Sri Lanka kaum beruflich integrieren dürfte, liegt auf der Hand, spielt aber keine entscheidende Rolle, nachdem er sich in der Schweiz in einem Zeitraum von über fünfzehn Jahren und trotz zwei fremdenpolizeilichen Verwarnungen nicht beruflich zu integrieren vermochte. Was die Zumutbarkeit der Rückkehr in finanzieller und medizinischer Hinsicht betrifft, kann vollumfänglich auf die Erwägungen des Kantonsgerichts bzw. Sicherheitsdepartements verwiesen werden. Letzteres hat sich ausführlich mit der medizinischen Versorgung in Sri Lanka und dem Gesundheitszustand des Beschwerdeführers befasst (vgl. E. 5.3 des Entscheids vom 30. Juli 2019). Der Beschwerdeführer lässt eine substanziierte Auseinandersetzung damit vermissen, wie bereits die Vorinstanz zutreffend festgehalten hat (vgl. E. 3.3 des angefochtenen Urteils). Schliesslich ist auch der Vorwurf des Beschwerdeführers unbegründet, wonach es absurd sei, dass ihn seine betagte Mutter unterstützen könne. Die Vorinstanz hat lediglich angeführt, dass er mit seiner Mutter über eine Bezugsperson in Sri Lanka verfüge, die ihm "in einem gewissen Mass [...] unterstützend beistehen" könne (vgl. E. 3.2 des angefochtenen Urteils), was nicht zwingend eine finanzielle Unterstützung beinhaltet.