Citation: 8C_368/2021 E. 8.2.1

8.2.1. Die Beschwerdeführerin bringt vor, die Vorinstanz habe als Folge ihrer Tätigkeit als Gesellschafterin und zeichnungsberechtigte Geschäftsführerin eines Hotels zu Recht eine Aufwertung des Valideneinkommens vorgenommen. Es sei aber fraglich, ob lediglich auf den Medianlohn, der Arbeitnehmern im Beherbergungs- und Gastronomiebereich im Kompetenzniveau 4 ausgerichtet werde, abgestellt werden könne. Als Gesellschafterin habe sie nicht nur Anspruch auf einen angemessenen Lohn, sondern sei auch an einem allfälligen Gewinn beteiligt. Ihr Erwerbspotenzial liege somit über dem Medianlohn, weshalb das Valideneinkommen zu tief angesetzt worden sei.