Citation: 5A_463/2022 E. 6.1

6.1. In der Sache überprüft hat die Vorinstanz die Unterhaltsberechnung für die erste Phase von Februar 2021 bis und mit August 2025. Zum Einkommen des Beschwerdeführers hielt sie dabei fest, dieser habe nach eigenem Vernehmen seit Juni 2021 - mithin in etwa seit der Einreichung der Berufung (vgl. vorne Bst. B) - eine neue Arbeitsstelle als Service-Monteur bei der E.________ GmbH. Dort verdiene er bei einem Beschäftigungsgrad von 80 % Fr. 4'400.-- netto im Monat. In seiner früheren Anstellung bei der F.________ AG habe er bei demselben Beschäftigungsgrad ein Nettoeinkommen von monatlich Fr. 4'707.-- (inkl. Pikettzulage von Fr. 253.--) erzielt. Zwar sei bei der Festsetzung von Unterhaltsbeiträgen grundsätzlich vom tatsächlich erzielten Einkommen auszugehen. Hiervon sei jedoch abzuweichen, wenn der Pflichtige bei zumutbarer Anstrengung mehr verdienen könnte, als er dies tut. Dies gelte insbesondere, wenn eine Arbeitsstelle freiwillig aufgegeben werde, obgleich ein Verbleib in dieser Anstellung zumutbar gewesen wäre. Der Beschwerdeführer erkläre nicht, weshalb er seine frühere Arbeitsstelle aufgegeben habe, bzw. berufe sich im Rechtsmittelverfahren erst in der Replik und damit verspätet auf eine Kündigung im Zusammenhang mit der COVID-19 Pandemie. Er behaupte und belege sodann nicht, weswegen er keine neue Anstellung zu Bedingungen wie zuvor habe antreten können. Angaben zu Suchbemühungen fehlten gänzlich. Dem Beschwerdeführer sei daher ein hypothetisches Einkommen im Umfang seines früheren Verdienstes anzurechnen.