Citation: C 340/01 09.08.2002 E. 2.1

Der Beschwerdeführer war in der hier massgebenden Zeitspanne (1. Oktober 2000 - 1. Februar 2001) durchgehend als Verwaltungsratspräsident mit Einzelunterschrift der Firma X.________ AG, im Handelsregister eingetragen. Dieser Betrieb umfasste ein Autoverkaufs- und Reparaturgeschäft, eine Tankstelle und eine Autowaschanlage. Ende Juni 2000 wurden die Bereiche Autoverkauf und -reparatur aufgegeben und der Beschwerdeführer auf Ende September 2000 entlassen. Er blieb jedoch im Handelsregister in der erwähnten Funktion eingetragen. Tankstelle und Waschanlage wurden als Selbstbedienungsanlagen weiter betrieben. Verwaltung und Vorinstanz verneinten gestützt auf BGE 123 V 234 trotz der Entlassung den Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung, da der Beschwerdeführer angesichts der fortdauernden Stellung als Verwaltungsratspräsident weiterhin über die Geschicke der Firma habe entscheiden können. Sein Leistungsgesuch komme einer Umgehung der Vorschriften über die Kurzarbeitsentschädigung gleich. Dem widerspricht der Versicherte mit der Begründung, er sei definitiv aus dem Autoverkauf- und Reparaturbereich ausgeschieden, seien doch diese Abteilungen geschlossen, sämtliche Angestellten entlassen und damit zusammenhängende Verträge mit Lieferfirmen gekündigt worden. Dass er formell noch als Verwaltungsrat im Handelsregister eingetragen sei, vermöge daran nichts zu ändern. Es komme überspitztem Formalismus gleich, nur wegen dieses Eintrags den Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung zu verneinen. Massgebend sei die tatsächliche wirtschaftliche Realität. Diese aber erlaube keine Wiedereröffnung der geschlossenen Bereiche.