Citation: 8C_292/2007 03.01.2008 E. A

Die 1960 geborene M.________ arbeitete als gelernte Krankenpflegerin bei den Alterseinrichtungen Q.________ und war in dieser Eigenschaft bei der Visana Versicherungen AG (Visana) obligatorisch gegen Unfälle versichert. Am 24. August 2000 stolperte sie nachts auf der Treppe ihres Arbeitsplatzes und zog sich gemäss erstbehandelndem Notfallzentrum des Spitals X.________ eine HWS- und OSG-Distorsion und eine Kontusion der LWS zu. Die Visana erbrachte Versicherungsleistungen. Eine Untersuchung am medizinisch-radiologischen Zentrum S.________ ergab am 11. Mai 2001 eine ausgedehnte Labrumruptur, wobei der Limbus in einem gewissen Bereich vollständig vom Acetabulumrand abgelöst war. Am 31. Januar 2002 führte Dr. med. R.________, Spezialarzt für orthopädische Chirurgie, wegen seit dem Unfall anhaltenden Impingementschmerzen im rechten Hüftgelenk eine chirurgische Hüftluxation rechts mit Anfrischen des Labrums und einer Femurkopfplastik rechts durch; am 20. August 2002 wurden die Schrauben über dem Trochanter rechts entfernt. Im Auftrag der Visana erstellte PD Dr. med. K.________, Spezialarzt für Chirurgie FMH, am 10. März 2003 ein Gutachten, wobei er zum Schluss kam, es beständen keine objektiven Befunde, die in einem natürlichen Kausalzusammenhang mit dem Stolpersturz vom August 2000 ständen. In der Folge stellte die Unfallversicherung ihre Leistungen mit Verfügung vom 22. April 2003 rückwirkend per 31. Dezember 2000 ein. Im daraufhin von M.________ angehobenen Einspracheverfahren holte die Visana weitere Arztzeugnisse ein und veranlasste am medizinischen Zentrum Y.________ eine polydisziplinäre Begutachtung. Die Expertise mit Datum vom 4. November 2004 enthält als Diagnose mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit eine anhaltende, somatoforme Schmerzstörung und eine Anpassungsstörung mit Angst sowie eine depressive Reaktion gemischt. Die Einschränkung in der Arbeitsunfähigkeit betrage aus psychiatrischer Sicht 70 %. Weitere insbesondere somatische Diagnosen hätten keinen entsprechenden Einfluss. Die Unfallversicherung hiess die Einsprache mit Entscheid vom 16. September 2005 insoweit gut, als die Leistungseinstellung rückwirkend erfolgt war und wies sie im Übrigen ab.