Citation: 1B_215/2015 E. 5.10.2

5.10.2. Der Beschwerdeführer wendet ein, er habe in seinen Beschwerdeeingaben im kantonalen Verfahren dargelegt, dass Beschlagnahmeverfügungen nur den direkt betroffenen Personen zu eröffnen seien, nicht aber allen Parteien des Strafverfahrens. Andernfalls drohe die Gefahr, dass die Parteien in den Inhalt gesiegelter bzw. dem Geheimnisschutz unterliegender Aufzeichungen und Unterlagen Einsicht nehmen könnten. Der Beschwerdeführer wendet sich gegen die Zustellung der erstinstanzlichen Verfügungen und des angefochtenen Entscheides an die Privatklägerin. Er räumt ausdrücklich ein, dass kein aktuelles praktisches Rechtsschutzinteresse an dem betreffenden Feststellungsbegehren mehr besteht (vgl. Art. 81 Abs. 1 lit. b BGG). Es erscheint fraglich, ob die in der Rechtsprechung des Bundesgerichtes entwickelten Voraussetzungen für eine allfällige Ausnahme von diesem Sachurteilserfordernis im vorliegenden Fall erfüllt wären. Die Frage kann allerdings offen bleiben: