Citation: 8C_290/2023 E. 4.2.1

4.2.1. Die Beschwerdeführerin kritisiert das internistische Teilgutachten dahingehend, dass sich die Expertin ungenügend mit den Vorakten auseinandergesetzt habe. So sei im Gutachten der SMAB aus dem Jahr 2012 aufgrund der Adipositas und der abdominellen schmerzhaften Narbenhernien aus somatischer Sicht eine Einschränkung von 100 % für die bisherige Tätigkeit als Pflegefachfrau und von 20 % für angepasste Tätigkeiten attestiert worden. Im ABI-Gutachten werde nicht aufgezeigt, inwiefern sich die funktionelle Leistungsfähigkeit geändert haben soll. Dem ist zum einen entgegenzuhalten, dass der Gutachterin der ABI das vollständige medizinische Dossier zur Verfügung stand, wie die Vorinstanz richtig erkannt hat. Zum anderen stimmen die beiden Expertisen insofern überein, als auch die ABI-Gutachter die bisherige Tätigkeit als nicht mehr zumutbar erachten. Im Übrigen liegt auf der Hand, dass sich die Situation gegenüber der Begutachtung im Jahr 2012 verändert hat, hat doch die Beschwerdeführerin seither mehr als 100 kg abgenommen. Weiterungen erübrigen sich.