Citation: 9C_121/2014 E. 2.3

2.3. Die Vorinstanz würdigte das medizinische Dossier und stellte fest, zur Zeit der Rentenzusprechung habe die Beschwerdeführerin an Beschwerden im Bereich des Nackens und der Lendenwirbelsäule gelitten. Bezüglich der Nackenbeschwerden fehle ein organisches Korrelat. Vielmehr habe die bei einem Autounfall am 21. Februar 1998 erlittene Distorsion der Halswirbelsäule zu einem pathogenetisch-ätiologisch unklaren syndromalen Beschwerdebild ohne nachweisbare organische Grundlage geführt. Was die lumbalen Rückenbeschwerden angehe, so bestehe ein organisches Korrelat in Form einer (angeborenen) Spondylolyse L5/S1 (Berichte der Rheuma- und Rehabilitationsklinik F.________ vom 10. Februar 1998, des Rheumatologen Dr. E.________, vom 19. August 1998 und des Allgemeinmediziners Dr. C.________ vom 1. August 1999; neurologisches Gutachten des Prof. D.________, Spital G.________, vom 23. August 2001). Damit habe die Rentenzusprechung 2002 einerseits auf einem organisch erklärbaren Beschwerdenkomplex (Lendenwirbelsäule) beruht und anderseits auf einem Beschwerdenbild im Sinne der Schlussbestimmung (Folgen der Distorsion der Halswirbelsäule). Deren Wortlaut verlange nicht, dass die Rentenzusprechung ausschliesslich aufgrund eines einschlägigen Leidens erfolgt sei. In der parlamentarischen Beratung habe sich der Sprecher der nationalrätlichen Kommission dafür ausgesprochen, die Möglichkeiten für eine Revision möglichst breit und umfassend aufzulisten. Des Weitern träten unklare syndromale Beschwerdebilder häufig kombiniert mit organisch bedingten Beschwerden auf. Lägen, wie hier, neben einem unklaren syndromalen Beschwerdebild auch objektivierbare organische Beschwerden vor, stehe dies einer Revision gemäss lit. a der Schlussbestimmung nicht entgegen (E. 4.1 und 4.2 des angefochtenen Entscheids).