Citation: I 877/06 30.03.2007 E. 3

Streitig und zu prüfen ist aufgrund der Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde, ob ein Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 ATSG vorliegt und die Aufhebung der halben Invalidenrente ab 1. Juli 2003 somit bundesrechtskonform war. In kognitionsrechtlicher Hinsicht ist darauf hinzuweisen, dass es sich namentlich bei der nachfolgend zu prüfenden Frage der verbleibenden Arbeits(un)fähigkeit - zumindest soweit auf Beweiswürdigung beruhend - um Feststellungen tatsächlicher Natur handelt, woran das Bundesgericht im erwähnten Rahmen gebunden ist (E. 2). 3.1 Nach Art. 17 ATSG wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben, wenn sich der Invaliditätsgrad eines Rentenbezügers erheblich ändert. Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen (BGE 130 V 343 E. 3.5 S. 349). 3.2 Gemäss Vorinstanz ist spätestens seit dem Kurzbericht der Rehaklinik Z.________ vom 12. November 2002 eine volle Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit (leichte, nicht repetitive und keine kraftfordernde manuelle Arbeit; hängende Traglast rechts 10 kg, in Vorhalteposition 5 kg) ausgewiesen. Die Verwaltung stellte die Rentenleistung indessen erst aufgrund der kreisärztlichen Beurteilung der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA), Basel, vom 5. Februar 2003 - unter Berücksichtigung der dreimonatigen Frist gemäss Art. 88a Abs. 1 IVV - ab 1. Juli 2003 ein, was das kantonale Gericht als wohlwollend, aber vertretbar taxierte. Da der kreisärztliche Bericht der SUVA, Basel, vom 20. August 2002 in Bezug auf den rechten Vorderarm sowie das rechte Handgelenk und das Spital Y.________, Orthopädische Klinik, aufgrund der Probleme mit der rechten Hand (vgl. etwa Verlaufsberichte vom 25. Juli 2002 und 4. Juli 2002) noch von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit ausgingen, betrachtete die Vorinstanz eine "klare Verbesserung" des Gesundheitszustands und (damit einhergehend) der Arbeitsfähigkeit spätestens ab 1. Juli 2003 als ausgewiesen. 3.3 Die vorinstanzliche Betrachtungsweise ist - insbesondere im Hinblick auf die hievor (E. 2) angeführte neue Kognitionsregelung im Bereich der Invalidenversicherung - nicht zu beanstanden. Die Annahme einer wesentlichen, den Rentenanspruch beeinflussenden Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen, welche die Rentenaufhebung ab 1. Juli 2003 zu rechtfertigen vermag, verletzt Bundesrecht nicht. Ginge man, wie die Vorinstanz in Betracht zog, davon aus, dass die volle Arbeitsfähigkeit bereits früher (ab Herbst 2001 oder spätestens Herbst 2002) gegeben war, wäre vorinstanzlich auch eine reformatio in peius zum Nachteil des Beschwerdeführers in Frage gekommen (Art. 61 lit. d ATSG), da die bis Ende Juni 2003 zugesprochene halbe Rente entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers nicht in Rechtskraft getreten war, sondern weiterhin zum Streitgegenstand gehörte (BGE 125 V 413). Wenn die Vorinstanz zu Gunsten des Beschwerdeführers auf eine reformatio in peius verzichtete, kann daraus selbstverständlich nicht abgeleitet werden, eine Revision der Rente ab 1. Juli 2003 sei unzulässig, weil in diesem Zeitpunkt keine Verbesserung des Gesundheitszustands oder der Erwerbsfähigkeit eingetreten sei.