Citation: U 311/06 19.09.2006 E. 3

Streitig und zu prüfen ist, ob spätestens ab dem 1. Januar 2000 kein Gesundheitsschaden mehr vorliegt, der in natürlich kausalem Zusammenhang zum Unfall vom 17. August 1999 steht. 3.1 Gestützt auf die beiden Gutachten der Neurochirurgen Dr. Z.________ vom 13. Januar 2003 und Dr. W.________, Zentrum für Neurologische Gutachten, vom 29. November 2004 gelangte die Vorinstanz in Übereinstimmung mit dem Unfallversicherer zum zutreffenden Schluss, dass ein natürlicher Kausalzusammenhang zwischen dem Unfallereignis und den Rückenbeschwerden des Beschwerdeführers lediglich bis zum 31. Dezember 1999 bestand. Nach Einschätzung von Dr. Z.________ bewirkte das Unfallereignis "eine eher geringgradige Traumatisierung der Lendenwirbelsäule". So sei denn auch weder ein unmittelbarer Arztbesuch noch eine Hospitalisation notwendig gewesen. Überdies seien anlässlich der Erstkonsultation am folgenden Tag keine wesentlichen pathologischen Befunde festgestellt worden "mit Ausnahme der fraglichen Kontusion des N. ischiadicus, welche sich jedoch später nicht bestätigte". Unter Hinweis auf die Abklärungen des Kantonsspital X.________ wies Dr. Z.________ in seinem Gutachten weiter darauf hin, dass "im wesentlichen die vorbestehenden, krankhaften und konstitutionellen Befunde wie die Fehlhaltung der Wirbelsäule und die lumbalen Diskopathien" festgestellt werden konnten. Das Trauma sei "mit Sicherheit nicht geeignet" gewesen, "eine richtunggebende Verschlechterung eines krankhaften Vorzustandes zu bewirken". Die Heilungsdauer bei einem solchen Vorfall belaufe sich normalerweise auf "drei bis sechs Wochen". Unter Berücksichtung der multiplen Diskopathien könne sich eine Verzögerung der Heilungszeit von "bis zu maximal vier Monaten" ergeben, sodass sie spätestens Ende Dezember 1999 abgeschlossen gewesen sei. Schliesslich stellte Dr. Z.________ fest, es handle sich um eine "vorübergehende Verschlimmerung eines Grundleidens mit schicksalsmässigem Verlauf, wobei der Status quo sine Ende Dezember 1999 als erreicht" betrachtet werden könne bzw. müsse. Auch Dr. W.________ geht in seinem Gutachten davon aus, dass der Unfall vom 17. August 1999 als nur "leichtes Ereignis, ohne nachweisbare Läsion, keinen entscheidenden richtunggebenden Einfluss" gehabt hatte und "dessen Wirkung längstens bis zum Dezember 1999" angehalten hat. So sei die (erste) Operation vom 24. Januar 2000, "wenn, dann durch eine krankhafte Veränderung der lumbalen Wirbelsäule" indiziert und "nicht durch einen Zustand, der durch das Unfallereignis [...] ausgelöst oder richtunggebend verschlimmert worden wäre". Zudem sei der Verlauf nach der ersten Operation durch diese bestimmt, das Zustandsbild im Beurteilungszeitpunkt somit mindestens teilkausal (nebst der krankhaften Veränderung) durch den operativen Eingriff bewirkt. An dieser Betrachtungsweise vermögen auch die Stellungnahmen des orthopädischen Chirurgen Dr. K.________, vom 22. März 2000 und vom 24. August 2000 nichts zu ändern, weil es ihnen an der notwendigen Nachvollziehbarkeit mangelt: So hält er zur Kausalitätsfrage in seinen Ausführungen vom 22. März 2000 an die Helsana namentlich fest: "Ich empfehle Ihnen dringlich, die Akten zu vervollständigen und auch einen ausführlichen Bericht der aktuell behandelnden Kliniken einzuholen, insbesondere mit der Frage zur Kausalität und/oder zur Frage der vorübergehenden Verschlimmerung des Vorzustandes." Obwohl Dr. K.________ in seiner Stellungnahme vom 24. August 2000 einräumt, dass es dem aufgrund seiner Empfehlung eingeholten Kurzgutachten von Dr. R.________, Abteilung für Wirbelsäulenmedizin und Schmerztherapie, Klinik S.________, vom 18. Juli 2000 an der notwendigen Schlüssigkeit mindestens zum Teil fehle, hielt er dennoch apodiktisch und ohne nähere Begründung fest, der Unfall könne als Teilursache für die aktuellen Beschwerden nicht bestritten werden. Das Kurzgutachten von Dr. R.________ fand denn auch bei der Vorinstanz richtigerweise keine Berücksichtigung. 3.2 Da von den in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde beantragten "weiteren Abklärungen" keine hier relevanten neuen Erkenntnisse zu erwarten sind, können sie unterbleiben.