Citation: 7B.232/2000 07.12.2000 E. 1

1.- a) Am 29. Oktober 1999 wurde über Y.________ der Konkurs eröffnet. Zur Konkursmasse gehörten hälftige Miteigentumsanteile an verschiedenen Grundstücken in A.________ und B.________, die (als Ganzes) der Sicherung von Grundpfandforderungen der Thurgauer Kantonalbank in der Höhe von rund drei Millionen Franken dienten. Die andere Miteigentümerin war Z.________, die Mutter des Gemeinschuldners, die in einer der Liegenschaften wohnte. Zwischen der Bank X.________, Z.________ und der W.________ GmbH kam es zu einer Vereinbarung, die von Z.________ am 21. März 2000 unterzeichnet wurde. Danach verzichtete die Bank vor allem auf die Geltendmachung allfälliger Pfandausfallforderungen gegenüber Z.________ und verpflichtete sich, die Grundstücke einer gesamtheitlichen Zwangsverwertung zuzuführen. Z.________ erklärte sich ihrerseits damit einverstanden, das von ihr bewohnte Haus bis spätestens Ende Juli 2000 zu verlassen, und verpflichtete sich ausserdem unwiderruflich, ihre Zustimmung zur Zwangsverwertung sämtlicher ihr gehörenden hälftigen Miteigentumsanteile an den Grundstücken zu erteilen, um so eine "gesamtheitliche Verwertung der Grundstücke, unter Einschluss der Miteigentumsanteile des konkursiten Y.________" zu ermöglichen. Die W.________ GmbH erklärte, Z.________ bei der Suche eines geeigneten Wohnobjekts aktiv unterstützen und ihr auch dadurch helfen zu wollen, dass sie mit ihr zusammen "beim neuen Wohnort die Kontaktaufnahme mit der für Ergänzungsleistungen zuständigen Behörde" erleichtere. Ebenfalls am 21. März 2000 unterzeichnete Z.________ ein vom Konkursamt des Kantons Thurgau errichtetes "Protokoll der Einigungsverhandlung gemäss VZG Art. 130e/73e", worin festgehalten ist, die erwähnte Vereinbarung bilde Bestandteil bzw. Grundlage der Einigungsverhandlung, und wonach sie, Z.________, dem Konkursamt die unwiderrufliche Vollmacht erteile, ihre hälftigen Miteigentumsanteile zusammen mit denjenigen der Konkursmasse zu versteigern. Dabei wurde ausdrücklich vermerkt, dass die Vollmacht sämtliche mit den Eigentumsübertragungen zusammenhängenden Rechtsgeschäfte, insbesondere auch die Anmeldungen beim Grundbuchamt, umfasse. b) Das von Z.________ bewohnte Haus ging in der Folge auf die W.________ GmbH über. In deren Auftrag rief V.________ mit Schreiben vom 12. Juli 2000 Z.________ in Erinnerung, dass sie gemäss der abgeschlossenen Vereinbarung bis Ende Monat ihre Wohnung zu verlassen habe. c) Z.________ reichte mit Eingabe vom 12. Juli 2000 beim Bezirksgericht Weinfelden Beschwerde ein und verlangte, der vom Konkursamt des Kantons Thurgau erteilte "Zuschlag betreffend der. ..(ihr) gehörenden Liegenschaft in A.________" sei aufzuheben. Das Obergericht des Kantons Thurgau als (obere) kantonale Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs, an das die Sache unter Hinweis auf § 15 Abs. 2 des kantonalen Gerichtsorganisationsgesetzes (GerOG) weitergeleitet wurde, wies die Beschwerde am 14. August 2000 ab. d) Diesen Beschluss nahm Z.________ am 21. September 2000 in Empfang. Mit einer vom 12. Juli 2000 (dem auf der Beschwerde an die kantonale Instanz vermerkten Tag) datierten und am 2. Oktober 2000 (Montag) zur Post gebrachten Eingabe erhebt sie (rechtzeitig) Beschwerde an die Schuldbetreibungs- und Konkurskammer des Bundesgerichts. Sie erneuert den im kantonalen Verfahren gestellten Antrag. Das Obergericht schliesst auf Abweisung der Beschwerde. Andere Vernehmlassungen sind nicht eingeholt worden. e) Den Entscheid des Obergerichts hat die Beschwerdeführerin ausserdem mit staatsrechtlicher Beschwerde angefochten. Am 24. November 2000 hat die II. Zivilabteilung entschieden, dass auf die Beschwerde nicht eingetreten werde.