Citation: 9C_355/2017 E. 2.1

2.1. Zunächst rügt die Beschwerdeführerin, die Vorinstanz habe Art. 58 VwVG verletzt sowie eine Rechtsverweigerung gemäss Art. 29 Abs. 1 BV begangen. Diese Rechtsverletzungen erblickt sie darin, dass das Bundesverwaltungsgericht erkannte, die Verfügungen des BAG vom 22. September 2014, die durch jene vom 23. Februar 2015 ersetzt worden seien, könnten nicht mehr Anfechtungsobjekt sein. Weil nach Ansicht der Beschwerdeführerin die Dispositiv-Ziffern 4 der Verfügungen vom 23. Februar 2015 (Ankündigung, dass über die Preissenkungen betreffend B.________ ® und C.________ ® neu verfügt werde, sobald die verfügten Preissenkungen für D.________ ® und E.________ ® in Rechtskraft erwüchsen) die Wirkung der Dispositiv-Ziffern 2 (Festsetzung der SL-Preise von B.________ ® und C.________ ® per 1. November 2014) wieder aufgehoben haben, sei mit den Verfügungen vom 23. Februar 2015 ihren Anträgen weder ganz noch teilweise entsprochen worden. Mithin hätten die neuen - sich negativ auswirkenden - Verfügungen lediglich den Charakter eines Verfahrensantrags bzw. seien als nichtig zu betrachten. Daher hätte die Vorinstanz auf die Beschwerden gegen die Verfügungen vom 22. September 2014 eintreten müssen bzw. hätte diese nicht als gegenstandslos betrachten dürfen. Selbst wenn die neuen Verfügungen nicht nichtig wären, hätte die Vorinstanz zumindest auf die nicht gegenstandslos gewordenen Vorbringen im Zusammenhang mit weiteren Medikamenten eintreten müssen. Die Einwände der Beschwerdeführerin gehen fehl. Das BAG hat den Begehren der Beschwerdeführerin mit den Verfügungen vom 23. Februar 2015 insoweit entsprochen, als es die vor dem 1. November 2014 (statt die ab dem 1. November 2014) geltenden Preise der TQV-Vergleichspräparate D.________ ® (beim TQV von B.________ ®) und E.________ ® (beim TQV von C.________ ®) berücksichtigt hat. Daran ändern die Dispositiv-Ziffern 4 nichts. In diesen stellte die Verwaltung zwar in Aussicht, dass sie über die Preise von B.________ ® und C.________ ® neu verfügen werde, sobald die Preissenkung der Vergleichsarzneimittel D.________ ® und E.________ ® in Rechtskraft erwachse. Damit steht - wie die Vorinstanz zutreffend bemerkte - jedoch lediglich eine "Androhung" einer neuen Verfügung im Raum. Überdies ist der Ausgang des Verfahrens betreffend die Arzneimittel D.________ ® und E.________ ® noch offen, weshalb ungewiss ist, ob das BAG tatsächlich neu verfügen wird. Davon, dass mit den in Aussicht gestellten neuen Verfügungen die Wirkung der Preisfestsetzung wieder aufgehoben werde, womit das BAG ihre Verfügungen gar nicht in Wiedererwägung gemäss Art. 58 Abs. 1 VwVW hätte ziehen dürfen bzw. die neuen Verfügungen nichtig seien, kann folglich keine Rede sein. Unbegründet ist auch die Kritik, die Vorinstanz hätte zumindest auf die Rügen betreffend weitere Medikamente (wohl: F.________ ® und G.________ ®) eintreten müssen, die durch die neuen Verfügungen nicht gegenstandslos geworden seien. Im Einklang mit dem allgemeinen Verfahrensgrundsatz, wonach im Fall, dass die nach Wiedererwägung erlassene Verfügung nur teilweise den gestellten Begehren entspricht, das Beschwerdeverfahren weiterzuführen ist, soweit es durch die neue Verfügung nicht hinfällig geworden ist (vgl. statt vieler: Urteil 2C_733/2010 vom 16. Februar 2011 E. 3.2), hat sich das Bundesverwaltungsgericht in E. 4.8 des angefochtenen Entscheids - wie die Beschwerdeführerin zu übersehen scheint - durchaus mit den Arzneimitteln F.________ ® und G.________ ® auseinandergesetzt.