Citation: 9C_596/2017 E. 2.5

2.5. Von Bundesrechts wegen besteht somit keine Pflicht resp. Obliegenheit zum Bezug von "assistenzbeitragsfähigen" Leistungen zwecks Reduktion der Kostenvergütung im Rahmen der Ergänzungsleistungen. Eine solche ergibt sich denn auch nicht aus den von der Beschwerdeführerin angerufenen Bestimmungen von Art. 14 ELG, Art. 42quater ff. IVG und Art. 39j IVV. Was die Mitteilungen des BSV an die AHV-Ausgleichskassen und EL-Durchführungsstellen Nr. 323 vom 21. Dezember 2012 anbelangt, so wird in der darin enthaltenen Ziff. 1.2 u.a. festgehalten, dass Kosten, die nicht über den Assistenzbeitrag entschädigt werden können, weiterhin in vollem Ausmass über die Ergänzungsleistung zu vergüten sind. Wie die Mitteilungen Nr. 323 zu verstehen sind, kann offenbleiben: Auf dem Wege von Verwaltungsweisungen dürfen ohnehin keine über Gesetz und Verordnung hinausgehenden Einschränkungen eines materiellen Rechtsanspruchs eingeführt werden (BGE 142 V 442 E. 5.2 S. 445 f. mit Hinweisen). Nach dem Gesagten ist die Beschwerde unbegründet.