Citation: 1C_473/2020 E. 7.2

7.2. Gemäss Art. 28 Abs. 1 BauG/VS und Art. 44 Abs. 1 BZR Termen müssen Bauten und Anlagen den anerkannten Regeln der Baukunde entsprechen. Sie müssen den Anforderungen an den Brandschutz sowie den gesundheits- und gewerbepolizeilichen Anforderungen entsprechen. Nach Art. 28 Abs. 2 BauG/VS und Art. 44 Abs. 2 BZR Termen dürfen Bauten und Anlagen die Sicherheit und Gesundheit von Personen nicht gefährden und das Eigentum Dritter nicht beeinträchtigen. Die Vorinstanz hat im angefochtenen Urteil auf die Bedingungen und Schutzmassnahmen verwiesen, welche die Dienststelle für Umweltschutz mit der gewässerschutzrechtlichen Bewilligung für die Sondierbohrungen verknüpft hat (vgl. E. 6.2 hiervor). Sie hat sodann ausgeführt, die von der Beschwerdeführerin angesprochenen früheren Verunreinigungen von bestehenden Fassungsbrunnen seien nicht auf Bohrungen zurückzuführen und auch aus einer in der Vergangenheit misslungenen Sondierbohrung könne nicht abgeleitet werden, dass das betroffene Gebiet generell zu fragil oder zu instabil für Bohrungen sei. Weitere Massnahmen zum Schutz der Gesundheit von Personen bzw. dem Eigentum Dritter würden sich neben den angeordneten Massnahmen nicht aufdrängen.