Citation: 1C_275/2021 E. 1.2

1.2. Zur Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist nur legitimiert, wer durch den angefochtenen Entscheid oder Erlass besonders berührt ist und an dessen Aufhebung oder Änderung ein schutzwürdiges Interesse hat (Art. 89 Abs. 1 lit. b und c BGG). Dieses muss nicht nur bei der Beschwerdeeinreichung, sondern grundsätzlich auch noch im Zeitpunkt der Urteilsfällung aktuell und praktisch sein. Ausnahmsweise tritt das Bundesgericht unter Verzicht auf das Erfordernis des aktuellen praktischen Interesses auf eine Beschwerde ein, wenn sich die aufgeworfenen Fragen unter gleichen oder ähnlichen Umständen jederzeit wieder stellen können, eine rechtzeitige Überprüfung im Einzelfall kaum je möglich wäre und die Beantwortung wegen deren grundsätzlicher Bedeutung im öffentlichen Interesse liegt. Es kann sich dabei auf die Prüfung der Streitfragen beschränken, die sich in Zukunft mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit wieder stellen werden (BGE 147 I 478 E. 2.2 mit Hinweisen).