Citation: 6B_53/2024 E. 2.2.3

2.2.3. Die Beschwerde genügt diesen Anforderungen nicht. Über weite Strecken beschränkt sich der Beschwerdeführer darauf, seine bereits vor der ersten Instanz und in der Berufungsbegründung vorgetragenen Einwände nochmals vorzubringen, ohne sich mit dem angefochtenen Urteil auseinanderzusetzen. So bestreitet er wie auch schon im kantonalen Verfahren die vorgeworfene Schlangenlinienfahrt und wiederholt sein Vorbringen, ohne aktive Übersteuerung seiner Fahrassistenzsysteme durch ihn sei eine solche Fahrt gar nicht möglich. Mit der Argumentation der Vorinstanz, die Assistenzsysteme könnten sich trotz Schlangenlinienfahrt nicht bemerkbar gemacht haben, befasst er sich nicht. Er geht auch nicht auf die vorinstanzlichen Ausführungen zu seiner Behauptung ein, die Polizisten seien nicht wegen einer Schlangenlinienfahrt, sondern aufgrund eines Schadens an seinem Auto auf ihn aufmerksam geworden. Stattdessen wiederholt er pauschal, die Aufmerksamkeit der Polizisten könne er sich durch den Parkschaden auf der rechten Seite seines Fahrzeugs erklären. Ebenso repetiert er sein Vorbringen, die beiden Polizisten hätten ihre Schilderung der Schlangenlinienfahrt in der Einvernahme relativiert, ohne sich zur Begründung der Vorinstanz zu äussern, weshalb sie die Aussagen der beiden Polizisten trotz des Umstands als glaubhaft erachtet, dass diese das mehrfache Befahren des Pannenstreifens bei ihrer Befragung "nicht mehr absolut bestätigen konnten". Was das Scrollen durch einen Chatverlauf anbelangt, stellt er sich wie auch schon im Berufungsverfahren auf den Standpunkt, er habe das Mobiltelefon lediglich bedient, um die Bluetoothverbindung wiederherzustellen. Auf die Ausführungen der Vorinstanz zu dieser Behauptung geht er nicht ein. Stattdessen möchte er die Glaubhaftigkeit der entsprechenden Aussagen der beiden Polizisten infrage stellen, indem er geltend macht, sie würden "leicht divergieren". Auch insoweit fehlt es jedoch an einer Auseinandersetzung mit dem angefochtenen Urteil. Dort wird nämlich ausgeführt, der Polizist auf der Beifahrerseite habe mit seiner vom Beschwerdeführer in diesem Zusammenhang zitierten Bemerkung, er wolle sich nicht zu sehr auf den Chatverlauf "versteifen", nicht seine Aussage relativiert, sondern den Vorfall rechtlich subsumiert: Aus seiner Sicht sei es unerheblich gewesen, was genau der Beschwerdeführer am Mobiltelefon getan habe. Soweit der Beschwerdeführer schliesslich seine allgemeinen Ausführungen zur Qualität von Zeugenaussagen aus der Berufungsbegründung wiederholt und behauptet, seine eigenen Aussagen seien "sehr realitätsnah", "konsequent" oder "äusserst glaubwürdig", verfällt er in appellatorische Kritik und unterbreitet dem Bundesgericht lediglich seine Sicht der Dinge. Inwiefern die Vorinstanz zu Unrecht Willkür durch die Erstinstanz verneint oder, wie von ihm geltend gemacht, die Unschuldsvermutung verletzt, legt er damit nicht dar. Auf die Beschwerde ist somit auch in diesem Punkt nicht einzutreten (Art. 42 Abs. 2, Art. 106 Abs. 2 BGG).