Citation: 1C_489/2017 E. 3.5

3.5. Mit Urteil 1C_257/2011 vom 3. Oktober 2011, auf welches sowohl die Vorinstanz als auch die Beschwerdeführerin ausdrücklich Bezug nehmen, erwog das Bundesgericht in einem den Kanton Zürich betreffenden Fall, das Verwaltungsgericht als Vorinstanz habe ausgeführt, massgeblich für die Beurteilung der hinreichenden strassenmässigen Erschliessung seien grundsätzlich nicht allein die tatsächlich vorhandenen Wohneinheiten. Vielmehr müssten die zukünftigen Überbauungsmöglichkeiten auf den erschlossenen Grundstücken mitberücksichtigt werden. Indessen sei es nicht rechtsverletzend, wenn nicht auf das nach den Bauvorschriften theoretisch mögliche Maximum an Wohneinheiten, sondern auf die unter den konkreten Umständen in absehbarer Zeit zu erwartende Überbauungsdichte abgestellt werde. Bei der Beurteilung der künftigen Ausnützung sei von einem sinnvollen Planungshorizont auszugehen, wobei der in Art. 15 Abs. 1 RPG für die Ausscheidung von Bauzonen vorgesehene Planungszeitraum von 15 Jahren als Richtwert dienen könne. Während eine innerhalb dieser Frist zu erwartende Zunahme an Wohneinheiten für die Wahl der Zugangsart grundsätzlich Berücksichtigung finden müsse, fielen bloss theoretische Ausnützungsreserven, namentlich auf bereits überbauten Grundstücken, deren effektive Ausschöpfung einen Abbruch oder eine weitreichende Umgestaltung bestehender Gebäude erfordern würde, ausser Betracht. Weil vorliegend keine Anzeichen bestünden, dass das Einzugsgebiet des gegenwärtig 17 Wohneinheiten erschliessenden unteren Abschnitts der fraglichen Strasse in den nächsten 15 Jahren mehr als 30 Wohneinheiten umfassen werde, liege es im pflichtgemässen Ermessen der Gemeinde, wenn sie die erforderliche Zugangsart nach Massgabe der aktuell vorhandenen sowie konkret geplanten Wohneinheiten festgelegt habe (Urteil 1C_257/2011 vom 3. Oktober 2011 E. 5.2). Das Bundesgericht folgerte, diese Erwägungen des Zürcher Verwaltungsgerichts, wonach nicht auf das nach den Bauvorschriften für die erschlossenen Grundstücke theoretisch mögliche Maximum an Wohneinheiten, sondern auf die unter den dargelegten konkreten Umständen innerhalb von 15 Jahren zu erwartende Überbauungsdichte abzustellen sei, seien nachvollziehbar und verletzten folglich kein Bundesrecht (Urteil 1C_257/2011 vom 3. Oktober 2011 E. 5.3).