Citation: 2C_939/2017 E. 4.2

4.2. Der Beschwerdeführer erblickt eine Gehörsverletzung im Umstand, dass die Vorinstanz mit Blick auf das verfahrensauslösende Delikt von einem "groben" Verschulden ausgegangen sei; dies widerspreche der Einschätzung des Strafgerichts Basel-Landschaft im Strafurteil vom 1. Juli 2013, das von einem "nicht mehr ganz leichten Verschulden" ausgegangen sei. Mit dieser Vorhaltung verkennt er, dass die Vorinstanz nicht das strafrechtliche, sondern das migrationsrechtliche Verschulden zu beurteilen hatte; letzteres bemisst sich im Wesentlichen nach der Strafhöhe (BGE 139 I 145 E. 2.1 S. 147). Im Lichte der bundesgerichtlichen Rechtsprechung (vgl. beispielsweise Urteil 2C_108/2018 vom 28. September 2018 E. 4.3.2) ist dabei durchaus nachvollziehbar, dass die Vorinstanz das migrationsrechtliche Verschulden bei einer Freiheitsstrafe von 28 Monaten als erheblich taxierte. Jedenfalls liegt in dem Gebrauch des Begriffs "erhebliches Verschulden" klarerweise keine Verletzung der Begründungspflicht; dem Beschwerdeführer war es nämlich ohne weiteres möglich, sich über die tragenden Motive des angefochtenen Entscheids ein klares Bild zu machen. Ob die Einschätzung der Vorinstanz auch inhaltlich zutrifft, ist eine Frage, die unter dem Gesichtspunkt der gerügten Gehörsverletzung keine Rolle spielt.