Citation: 2C_356/2022 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz ist davon ausgegangen, dass zwischen dem Beschwerdeführer und seinem Sohn zwar eine affektive Bindung besteht, doch sei nur ein begrenztes Engagement gegenüber dem Kind festzustellen, was die fehlende Kommunikation mit dem Kinder- und Jugenddienst, die unterbliebene Teilnahme an Standortgesprächen im Internat und die mangelnde Initiative bei der Vereinbarung und Gestaltung von Besuchskontakten belegten. Auch in quantitativer Hinsicht entspreche der Kontakt unter Berücksichtigung des Alters von B.A.________ nicht einem nach heutigem Massstab üblichen Besuchsrecht. In wirtschaftlicher Hinsicht ergebe sich, dass der Beschwerdeführer zwar gewisse Leistungen erbringe, er indessen bei einem Einkommen von Fr. 38'798.15 (2019) bzw. Fr. 48'540.35 (2020) mehr hätte tun können. Die Frage des tadellosen Verhaltens scheine für die Beurteilung der Streitsache ihrerseits "nicht zentral" (Verurteilung aus dem Jahr 2002, Anhaltung wegen des Besitzes von Marihuana, Verlustschein von Fr. 3'665.90, zwei offene Betreibungen in der Höhe von Fr. 5'473.50). Der Beschwerdeführer könne die Beziehung zu seinem Sohn von seiner Heimat aus leben; seine Anwesenheit in der Schweiz sei hierfür nicht erforderlich.