Citation: 5A_740/2022 E. 7.2.3

7.2.3. Mit Bezug auf die Rechtsfrage der Zuständigkeit des Schiedsgerichts ratione personae hat die Beschwerdegegnerin diese sowohl im schiedsgerichtlichen wie auch im Arresteinspracheverfahren bestritten, so dass sie diesbezüglich den Instanzenzug ausgeschöpft hat. Wie sich aus den Erwägungen des Regionalgerichts wie auch des Obergerichts ergibt, hat sie ihren diesbezüglichen Standpunkt im Arresteinspracheverfahren ausführlich und zielgerichtet begründet. Der Vorwurf, die Beschwerdegegnerin sei den qualifizierten Begründungsanforderungen nicht nachgekommen und das Obergericht habe dies in willkürlicher Weise verkannt, ist folglich unbegründet. Dies gilt auch und insbesondere, soweit der Beschwerdeführer diese Rüge im Zusammenhang mit der Vertragseinmischung (dazu E. 8.2 unten) und der Rechtsscheinhaftung (dazu E. 8.3 unten) vorträgt; darauf wird im Sachzusammenhang nicht mehr zurückgekommen.