Citation: 6B_502/2023 E. 4.3.3

4.3.3. Der Beschwerdeführer bemängelt ferner, dass ihn die Vorinstanz als Mittäter qualifiziert. Zu Unrecht. Gemäss Vorinstanz hatte er keine Tatherrschaft, da die Drittperson die Rechnungen erstellte oder erstellen liess und bei der Buchhaltung einreichte. Allerdings zeigt die Vorinstanz schlüssig auf, dass der Beschwerdeführer vom Vorgehen wusste und als einziger davon profitierte. Sie geht überzeugend von einem gemeinsamen Tatplan und von Mittäterschaft aus. Sie hält zu Recht fest, dass es unerheblich ist, ob der Beschwerdeführer die unwahren Rechnungen vor der Verbuchung gesehen hat. Denn gemäss ihren willkürfreien Feststellungen wusste er, dass die verrechneten Investitionen in Wahrheit nie getätigt worden waren. Insoweit erweist sich auch die Rüge der Verletzung des Anklageprinzips als unbehelflich, da er sie lediglich damit begründet, es fänden sich in den Akten keine Hinweise für eine Mittäterschaft.