Citation: 1B_416/2016 E. 2.3.1

2.3.1. Der Beschwerdeführer hat für den Fall einer Verurteilung wegen versuchter vorsätzlicher Tötung (Art. 111 StGB i.V.m. Art. 22 Abs. 1 StGB) oder versuchten Mordes (Art. 112 StGB i.V.m. Art. 22 Abs. 1 StGB) mit einer langjährigen Freiheitsstrafe zu rechnen. Das stellt für sich allein schon einen starken Fluchtanreiz dar. Dazu kommt, wie bereits das Obergericht zu Recht feststellte, dass der Beschwerdeführer eine ungewöhnlich starke Beziehung zu seinem Sohn pflegt, diesen nach der Einschätzung der Verantwortlichen der KESB Meilen zunehmend für sich allein beansprucht und offenbar keine weiteren engen Bezugspersonen dulden will. Mit einer Flucht könnte sich der Beschwerdeführer nicht nur einer allenfalls langjährigen Freiheitsstrafe entziehen, sondern auch den damit verbundenen drohenden Obhutsverlust für seinen Sohn verhindern.