Citation: 4A_147/2022 E. 5.1.3

5.1.3. Soweit die Beschwerdeführerin vorbringt, die Vorinstanz habe ihre in Berufungsschrift Rz. 74 f. vorgebrachten Ausführungen nicht berücksichtigt, geht ihre Rüge fehl: Die Vorinstanz berücksichtigte diesen Standpunkt sehr wohl: Sie gab die Rüge der Beschwerdeführerin, wonach die Erstinstanz den Sachverhalt falsch festgestellt habe, mit Verweis auf die Berufungsschrift Rz. 74 f., ausdrücklich wieder (angefochtener Entscheid E. 5.2 S. 13). Sie kam jedoch zum Schluss, dass sich die Beschwerdeführerin auch in diesem Zusammenhang nicht mit den Erwägungen der Erstinstanz auseinandergesetzt habe und den Anforderungen an die Begründung der Berufung nicht genüge. Damit setzt sich die Beschwerdeführerin vor Bundesgericht nicht hinreichend auseinander (Erwägung 2.1), noch zeigt sie rechtsgenüglich auf, dass ihre Vorbringen in der Berufungsschrift entgegen der Vorinstanz den Begründungsanforderungen genügten, oder die Vorinstanz bundesrechtswidrig überspannte Begründungsanforderungen gestellt hätte.