Citation: 8C_800/2009 01.06.2010 E. 2

Streitig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdeführerin Anspruch auf Übernahme der stationären Skolioseintensivtherapie in der Klinik Y.________ (inklusive der dort neu angefertigten Orthese) durch die Invalidenversicherung hat. 2.1 Im angefochtenen Entscheid werden die gesetzlichen Grundlagen zum Anspruch auf medizinische Massnahmen durch die Invalidenversicherung (Art. 12 Abs 1 IVG, Art. 13 IVG in Verbindung mit Art. 2 Abs. 3 GgV sowie Art. 5 Abs. 2 IVG und Art. 8 Abs. 2 ATSG) und die hiezu ergangene Rechtsprechung (vgl. auch BGE 131 V 9 E. 4.2 S. 21 mit Hinweisen) zutreffend dargelegt. Richtig ist namentlich, dass die versicherte Person in der Regel nur Anspruch auf die dem jeweiligen Eingliederungszweck angemessenen, notwendigen Massnahmen, nicht aber auf die nach den gegebenen Umständen bestmöglichen Vorkehren (vgl. Art. 8 Abs. 1 IVG) hat, da das Gesetz die Eingliederung lediglich so weit sicherstellen will, als diese im Einzelfall notwendig, aber auch genügend ist (BGE 132 V 215 E. 4.3.1 S. 225). Korrekt wiedergegeben sind schliesslich die Voraussetzungen einer ausnahmsweisen Übernahme von Behandlungen im Ausland (Art. 9 Abs. 1 IVG; Art. 23bis Abs. 1 und 3 IVV).