Citation: 8C_491/2023 E. 4.1.3

4.1.3. Die Vorinstanz fuhr fort, aufgrund der Gutachten des Prof. Dr. rer. nat. C.________ und der lic. phil. D.________ sowie des PD Dr. med. G.________, insbesondere auch gestützt auf deren gemeinsame Ergänzung, sei nicht mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt, dass der psychische Gesundheitszustand des Beschwerdeführers funktionelle Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit habe. PD Dr. med. G.________ sei zwar von authentisch geschilderten Symptomen anlässlich seiner Untersuchung ausgegangen, allerdings habe er diese dahingehend relativiert, dass aufgrund der auffälligen Befunde in den neuropsychologischen Symptomvalidierungstests eine Aggravation nicht habe ausgeschlossen werden können. Am ehesten sei anzunehmen, dass der Beschwerdeführer sich in der psychiatrischen und neuropsychologischen Untersuchung jeweils anders verhalten habe und tatsächliche kognitive Defizite vorlägen, die allerdings in der neuropsychologischen Exploration aggravierend vorgetragen worden seien.