Citation: 2C_382/2020 E. 3.2.2

3.2.2. Vor diesem Hintergrund ist die Vorinstanz völlig zu Recht von einem schweren ausländerrechtlichen Verschulden ausgegangen. Hinzu kommt, dass der Beschwerdeführer nicht bloss das Raubdelikt begangen hat: Er hat auch solche wegen verschiedenen Verstössen gegen das Strassenverkehrsgesetz, einfacher Körperverletzung, Fälschung von Ausweisen und Widerhandlung gegen die Ausländergesetzgebung, versuchten Diebstahls, Hausfriedensbruchs und ein Verstoss gegen das Waffengesetz zu verantworten (angefochtener Entscheid S. 7). Der Beschwerdeführer ist uneinsichtig und unbelehrbar und kann sich nicht an die geltende Rechtsordnung halten. Schliesslich kann der Beschwerdeführer nichts zu seinen Gunsten aus der geringen Rückfallgefahr ableiten. Einerseits hat die Vorinstanz zu Recht erwogen, dass aus fremdenpolizeilicher Sicht auch eine nur geringe Rückfallgefahr angesichts der schweren Delinquenz in einem sensiblen Bereich nicht hingenommen werden muss (vgl. E. 3.3.1 des angefochtenen Urteils). Andererseits muss beim Beschwerdeführer mangels Anwendbarkeit des Freizügigkeitsabkommens zwischen der Schweiz und der Europäischen Gemeinschaft und ihren Mitgliedstaaten vom 21. Juni 1999 (FZA; SR 0.142.112.681) keine Rückfallgefahr vorliegen, damit die Wegweisung zulässig ist, sondern es dürfen auch generalpräventive Gesichtspunkte berücksichtigt werden (Urteil 2C_945/2019 vom 15. Januar 2020 E. 3.3.2).