Citation: 8C_326/2014 E. 3.3.2

3.3.2. Zu beurteilen bleibt die Frage, ob dem Beschwerdegegner (eventual-) vorsätzliches Verhalten vorgeworfen werden kann. Dieser gab in seiner Stellungnahme zur erfolgten Kündigung gegenüber der Arbeitslosenkasse am 27. Februar 2013 an, dass offensichtlich Meinungsverschiedenheiten betreffend die Ausführung diverser Arbeiten zur Kündigung geführt hätten . Dies deckt sich insofern mit seiner handschriftlichen Bemerkung "verschiedene Ansichten waren das Thema" zur Feststellung der Arbeitgeberin in ihrem Schreiben vom 11. Februar 2013, dass bereits im November 2011 zu den beanstandeten Punkten Gespräche durch den Vorgesetzten geführt worden seien. Auch wenn damit der Vorgesetzte bereits zu diesem Zeitpunkt mit ihm über ihre verschiedenen Ansichten bezüglich seiner Arbeitserledigung gesprochen hatte und anschliessend zwei kurz aufeinanderfolgende Mitarbeitergespräche mit schriftlich erfassten Verbesserungsforderungen erfolgten, ist nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz in Würdigung der gesamten Umstände nicht auf ein eventualvorsätzliches Verhalten schloss: