Citation: 2C_318/2018 E. 3.2.1

3.2.1. Bestand und Höhe der Vorräte sind nach dem Gesagten durch die zumindest jährlich vorzunehmende Inventur festzuhalten. Die Vorinstanz erwägt, die vorgelegten rudimentären Aufzeichnungen vermöchten den aus der Inventarpflicht folgenden Anforderungen nicht zu genügen. Die Steuerpflichtige bzw. die übernommene Gesellschaft hätten sich damit begnügt, lediglich den Wert von Handelswaren bzw. Ersatzteilen zu beziffern. Der Blick in die Beschwerdebeilagen verdeutlicht, was darunter zu verstehen ist. So besteht etwa das "Inventar 2008/2009" aus vier Produkten, wobei die betragsmässig weit überwiegenden drei Positionen unter dem Titel "Ersatzteile" wie folgt gegliedert sind: "div. zu xxx: Fr. 387'500.--, div. zu yyy: Fr. 36'500.--, div. zu zzz: Fr. 11'600.--". Die Vorinstanz ist zum Schluss gelangt, es werde nur "äusserst rudimentär auf die Ersatzteile drei verschiedener Modelle" hingewiesen. Dabei handelt es sich um eine beweiswürdigende Aussage (Art. 105 Abs. 1 BGG; vorne E. 1.4), die als solche nur unter Beachtung der qualifizierten Rüge- und Begründungsobliegenheit (Art. 106 Abs. 2 BGG; vorne E. 1.3) angefochten werden kann.