Citation: U 386/00 02.08.2001 E. 3

3.- a) Der kantonale Gerichtsentscheid ist mit der Feststellung zu bestätigen, dass der Beschwerdeführer im Zeitpunkt des verfügten Fallabschlusses keine wesentlich anderen somatischen Gesundheitsschädigungen aufwies, als sie bei ihm durch die aus der Vorunfallzeit stammenden Gutachten attestiert sind (Gutachten von Dr. med. W.________, Gutachtenstelle der Chirurgischen Klinik X.________/ Deutschland, vom 4. November 1980 und von Prof. Dr. med. Dr. phil. M.________, Neurologische Klinik Y.________/ Deutschland, vom 1. Februar 1983). Diese Leiden sind also nicht auf den versicherten Unfall zurückzuführen. b) Wie sodann aus den Akten, welche den Verlauf nach dem versicherten Unfall vom 18. Dezember 1993 dokumentieren, ersichtlich ist, war der Fall frühzeitig durch eine massive depressive Entwicklung überlagert (ärztliche Zwischenberichte von Dr. med. K.________, Allgemeine Medizin FMH, vom 22. August 1994, 25. Oktober 1994 und 13. Januar 1995, Untersuchungsbericht von Dr. med. B.________, Spezialarzt für Neurologie FMH, Kurzentrum Z.________, vom 16. Januar 1995, Gutachten von Dr. med. P.________, Neurologische Klinik und Poliklinik des Spitals A.________, vom 3. Juli 1996). Daher hat die Vorinstanz zu Recht die Kausalität nach den in BGE 115 V 140 Erw. 6c/aa entwickelten Kriterien geprüft (BGE 123 V 99 Erw. 2a) und nicht nach Massgabe von BGE 117 V 366 Erw. 6a. Wie die Vorinstanz zutreffend festhält, ist der adäquate Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und den Gesundheitsbeeinträchtigungen zu verneinen. c) Die Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vermögen nicht zu einem anderen Ergebnis zu führen. Es ist nicht zu beanstanden, dass das kantonale Gericht sich mit Bezug auf die psychischen Beschwerden nicht zur natürlichen Kausalität geäussert, sondern vorab den adäquaten Kausalzusammenhang geprüft hat. Denn die Frage des natürlichen Kausalzusammenhanges kann offen bleiben, wenn wegen des Fehlens der Adäquanz die Leistungspflicht ohnehin verneint werden muss (vgl. SVR 1995 UV Nr. 23 S. 68 Erw. 3c). Im Übrigen ist an die Rechtsprechung zu erinnern, dass neuropsychologische Untersuchungen allein die Unfallkausalität nicht zu begründen vermögen (BGE 119 V 341). Wenn die Vorinstanz sodann von einem im mittleren Bereich zu klassierenden Unfall ausgegangen ist, erscheint dies mit Blick auf die erfolgte Kollision, wie sie in der Beschwerdeschrift an die Vorinstanz dokumentiert ist, erst noch als fraglich, handelt es sich doch dabei erkennbarerweise um ein Ereignis im Grenzbereich zu den leichten Unfällen. Entgegen der Ansicht des Versicherten kann nicht von einer allzu langen Behandlung der somatischen Unfallfolgen gesprochen werden; weiter ist die langdauernde Arbeitsunfähigkeit nicht physisch bedingt, womit die nach der Rechtsprechung massgebenden Kriterien nicht im erforderlichen Ausmass erfüllt sind. Der Beschwerdeführer mag gesundheitlich beeinträchtigt sein, er ist dies jedoch nicht wegen des am 18. Dezember 1993 erlittenen Unfalles.