Citation: 2C_183/2025 E. B

Am 20. Oktober 2023 erliess die ESTV die Schlussverfügung betreffend die D.________, die E.________, die F.________, die G.________, die H.________ und die I.________ sowie die J.________ GmbH als beschwerdeberechtigte Person. Sie verfügte, dass sie der ersuchenden Behörde Amtshilfe leiste und bezeichnete die zu übermittelnden Informationen. Dabei wies sie darauf hin, dass nicht vom Ersuchen erfasste und/oder Drittpersonen betreffende Informationen geschwärzt worden seien. Die ESTV werde die ersuchende Behörde darauf hinweisen, dass die übermittelten Informationen nur in Verfahren betreffend die Gesellschaften D.________, E.________, F.________, G.________, H.________ und I.________ verwendet werden dürfen sowie den in Art. 22 MAC vorgesehenen Verwendungsbeschränkungen und Geheimhaltungspflichten unterliegen. B.a. Mit Eingabe vom 20. November 2023 gelangten unter anderem die A.________ AG sowie B.________ und C.________, beide vertreten durch die A.________ AG, an die ESTV. Sie beantragten im Wesentlichen, es sei festzustellen, dass ihnen im Amtshilfeverfahren Parteistellung zukomme. Zudem sei die Schlussverfügung vom 20. Oktober 2023 punktuell in Wiedererwägung zu ziehen und dahingehend zu ändern, dass in den Annexes 1/2 (Steuervorbescheide) die Namen sämtlicher (aktueller und ehemaliger) Mitarbeitender der A.________ AG wie auch der Name/Schriftzug der A.________ AG geschwärzt würden. Mit Schreiben vom 22. November 2023 bestätigte die ESTV den Erhalt der Eingabe und teilte mit, dass die Schlussverfügung vom 20. Oktober 2023 nicht in Wiedererwägung gezogen werde. Auf eine gegen dieses Schreiben erhobene Beschwerde vom 22. Dezember 2023 trat das Bundesverwaltungsgericht mit Urteil A-7191/2023 vom 7. März 2024 nicht ein. Dagegen wurde kein Rechtsmittel eingereicht. B.b. Mit Eingabe (ebenfalls) vom 20. November 2023 erhoben unter anderem die A.________ AG sowie B.________ und C.________ Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht gegen die Schlussverfügung der ESTV vom 20. Oktober 2023. Die A.________ AG reichte die Beschwerde dabei für sich selbst und als Vertreterin von B.________ und C.________ ein. Sie beantragten gemeinsam im Wesentlichen die Feststellung, dass ihnen im Amtshilfeverfahren Parteistellung zukomme. Die Schlussverfügung vom 20. Oktober 2023 sei unter Gewährung der Parteirechte dahingehend zu ändern, dass in den Annexes 1/2 (Steuervorbescheide) ihre Namen sowie die Namen der ehemaligen Mitarbeitenden der A.________ AG geschwärzt würden. Mit Urteil vom 7. März 2025, zugestellt am 17. März 2025, trat das Bundesverwaltungsgericht auf die Beschwerde nicht ein. Zur Begründung erwog es im Wesentlichen, die A.________ AG sowie B.________ und C.________ seien nicht direkt vom Amtshilfeersuchen betroffen. Da ihre Beschwerdeberechtigung nicht evident sei, fehle es ihnen nach der ständigen bundesgerichtlichen Rechtsprechung im Amtshilfeverfahren an der Parteistellung und sie seien mangels formeller Beschwer auch nicht zur Erhebung der Beschwerde gegen die Schlussverfügung vom 20. Oktober 2023 legitimiert.