Citation: 5A_853/2023 E. 4.3.1

4.3.1. Der Beschwerdeführer reklamiert, die Vorinstanz beschränke sich ohne "einzelfallgerechte Prüfung der Situation" auf die Ausführung, dass er am 8. Juli 2022 vom Strafgericht Basel-Stadt unter anderem aufgrund von Delikten gegen die Beschwerdegegnerin verurteilt worden sei und es sich offensichtlich um häusliche Gewalt handle. Dabei übersehe das Appellationsgericht, dass die Schuldsprüche im fraglichen Entscheid noch nicht in Rechtskraft erwachsen sind und er in diversen Anklagepunkten freigesprochen worden sei. Die Beschwerdegegnerin habe im erstinstanzlichen Verfahren "diverse Unwahrheiten erzählt" und sich später jeweils wieder davon distanziert oder sich nicht mehr daran erinnert. Ihre Aussagen betreffend die häusliche Gewalt seien somit "mit Vorsicht zu geniessen". Mit alledem ist nichts gewonnen. Der angefochtene Entscheid schildert im Detail die Taten, die zum Strafurteil vom 8. Juli 2022 führten und aufgrund derer das Appellationsgericht zum Schluss kam, dass häusliche Gewalt vorliegt. Weshalb die Verhältnisse des Einzelfalls trotzdem nicht hinreichend berücksichtigt worden sein sollen, ist der Beschwerde nicht zu entnehmen. Dass die Schuldsprüche unangefochten geblieben sind, stellt der Beschwerdeführer nicht in Abrede, noch erklärt er, weshalb die Vorinstanz allein für die Beurteilung des Sorgerechtsstreits nicht auf diese Schuldsprüche hätte abstellen dürfen.