Citation: 5A_612/2023 E. 3.3.2

3.3.2. Der Beschwerdeführer beanstandet im Wesentlichen, dass die Vorinstanz das Einkommen der Beschwerdegegnerin aus dem Landwirtschaftsbetrieb nicht gestützt auf den Cashflow (Einnahmen minus Ausgaben), sondern gestützt auf eine Gewinn-Verlust-Rechnung unter Berücksichtigung von Abschreibungen festgelegt hat. Mit der Begründung der Vorinstanz, es sei ihm jedenfalls nicht gelungen, aufzuzeigen, dass die Beschwerdegegnerin ein den gebührenden Unterhalt gemäss Scheidungsurteil übersteigendes Einkommen erwirtschaften würde, setzt er sich jedoch nicht gezielt auseinander. Zwar führt er aus, die Berechnung eines Bedarfs von Fr. 4'500.-- sei offensichtlich tatsachenwidrig und der festgestellte Sachverhalt sei, wie auch das Dispositiv des Scheidungsurteils, in dem eine Unterdeckung festgehalten worden sei, falsch. Das Abänderungsverfahren nach Art. 129 ZGB ist jedoch nicht dazu bestimmt, ein Scheidungsurteil nachträglich zu korrigieren (BGE 137 III 604 E. 4.1.1; Urteil 5A_891/2022 vom 11. Januar 2024 E. 4.1), weshalb die Kritik des Beschwerdeführers von vornherein ins Leere läuft. Weitere Ausführungen zu den vorinstanzlichen Erwägungen zum gebührenden Unterhalt fehlen.