Citation: 8C_462/2013 E. 2

Der Beschwerdeführer rügt sinngemäss eine Verletzung des rechtlichen Gehörs in Form der Verletzung der vorinstanzlichen Begründungspflicht. Diesbezüglich ist auf die aus Art. 29 Abs. 2 BV fliessende Verpflichtung der Behörde hinzuweisen, ihren Entscheid hinreichend zu begründen, wobei es nicht erforderlich ist, dass sie sich mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt. Vielmehr kann sie sich auf die für den Entscheid wesentlichen Punkte beschränken. Die Begründung muss aber so abgefasst sein, dass sich der Betroffene über die Tragweite des Entscheids Rechenschaft geben und ihn in voller Kenntnis der Sache an die höhere Instanz weiterziehen kann. In diesem Sinne müssen wenigstens kurz die Überlegungen genannt werden, von denen sich die Behörde hat leiten lassen und auf die sich ihr Entscheid stützt (BGE 136 I 229 E. 5.2 S. 236 und 134 I 83 E. 4.1 S. 88 mit Hinweisen). Diesen Anforderungen vermag der angefochtene kantonale Entscheid - wenn auch nur knapp - zu genügen: im vorinstanzlichen Erkenntnis werden die wesentlichen Argumente dargelegt, weshalb das Kantonsgericht die Voraussetzungen der Rückerstattung der zu Unrecht bezogenen Sozialhilfeleistungen als erfüllt ansah. So wird in E. 4e) des angefochtenen Entscheids dargelegt, dass gestützt auf Art. 29 Abs. 1 des kantonalen Sozialhilfegesetzes (SHG) rechtmässig bezogene materielle Hilfe zurückerstattet werden muss, wenn es die finanziellen Verhältnisse dem Bezüger gestatten, und dass gestützt auf Art. 30 SHG ein Betrag zurückzuerstatten ist, wenn materielle Hilfe infolge unwahrer oder unvollständiger Angaben bezogen wurde. Auch die Rechtsgrundlagen des Erlasses der Rückerstattung werden genannt. In E 6b) und 6c) des Entscheids wird begründet, dass die Rückerstattungsvoraussetzungen im Fall des Beschwerdeführers erfüllt sind, insbesondere dass ihm die finanziellen Verhältnisse nach Ausrichtung der Freizügigkeitsleistung die Rückzahlung gestatten. Es kann deshalb entgegen der Meinung des Beschwerdeführers nicht davon gesprochen werden, die Vorinstanz habe "diese Angelegenheit nicht geprüft". Damit erweist sich die Rüge der Gehörsverletzung als unbegründet.