Citation: 2C_771/2017 E. A

A.a. A.C.________ (geb. 1987) stammt aus der Türkei. Sie heiratete am 30. Dezember 2010 ihren in der Schweiz niederlassungsberechtigten Landsmann B.C.________ (geb. 1982). Nachdem sie am 5. August 2011 in die Schweiz eingereist war, erteilte ihr das Amt für Migration Basel-Landschaft eine Aufenthaltsbewilligung zum Verbleib bei ihrem Gatten. A.b. Am 1. Januar 2012 verliess A.C.________ die eheliche Wohnung und trat am 4. Januar 2012 in die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie (im Weiteren: Psychiatrische Klinik) in U.________ ein, wo sie in der Folge (wiederholt) stationär und ambulant behandelt wurde. Am 2. April 2012 erstattete A.C.________ Strafanzeige gegen ihren Ehemann wegen mehrfacher Tätlichkeit, mehrfacher Körperverletzung, Drohung und mehrfacher sexueller Nötigung. Am 3. April 2012 wurde die Ehe gerichtlich getrennt und am 8. April 2014 geschieden. Von Mai 2012 bis Oktober 2014 bezog A.C.________ Sozialhilfeleistungen im Gesamtbetrag von Fr. 111'000.--. Seit Ende Juni 2014 arbeitet sie als Produktionsmitarbeiterin. A.c. Am 3. Juni 2015 sprach das Strafgericht Basel-Landschaft B.C.________ von allen Anklagepunkten frei (soweit sie nicht verjährt waren), namentlich von der mehrfachen sexuellen Nötigung, der mehrfachen, teilweise versuchten Vergewaltigung, der schweren Körperverletzung, der Aussetzung, der mehrfachen Nötigung, eventuell der mehrfachen Freiheitsberaubung, der mehrfachen Drohung sowie der mehrfachen Beschimpfung.