Citation: 1P.302/2000 06.07.2000 E. 1

1.- Mit Strafbefehl vom 18. Mai 1999 verurteilte die Bezirksanwaltschaft Zürich X.________ wegen eines Verkehrsdeliktes zu einer Busse von Fr. 600.--. X.________ nahm den Strafbefehl am 15. Juni 1999 entgegen. Mit Eingabe vom 30. Juli 1999 verlangte X.________ bei der Bezirksanwaltschaft die "Revision" des Strafbefehls. Die Bezirksanwaltschaft qualifizierte die Eingabe als Einsprache gegen den Strafbefehl und überwies die Sache an den Einzelrichter in Strafsachen des Bezirkes Zürich. Dieser trat mit Verfügung vom 21. September 1999 auf die Einsprache wegen Verspätung nicht ein. Den gegen diese Verfügung erhobenen Rekurs X.________ wies das Obergericht des Kantons Zürich mit Beschluss vom 27. Oktober 1999 ab. Das Kassationsgericht des Kantons Zürich trat auf die Nichtigkeitsbeschwerde X.________ am 15. März 2000 nicht ein, weil sich X.________ in seiner Beschwerde nicht mit dem angefochtenen Beschluss des Obergerichts auseinandergesetzt und keinen Nichtigkeitsgrund genannt habe. Mit staatsrechtlicher Beschwerde vom 20. April 2000 verlangt X.________ die Aufhebung von allen in seiner Sache ergangenen Entscheidungen; im Übrigen stellt er mehrere Anträge zum Verfahren. Am 4. Juni 2000 ersuchte er um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege. Die kantonalen Behörden verzichten auf Vernehmlassung zur Beschwerde.