Citation: 5A_544/2022 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz ist in Würdigung dreier psychiatrischer Gutachten der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich vom 4. Juni 2021, 3. September 2021 und 27. Oktober 2021 und zweier Führungsberichte des Gefängnisses U.________ vom 21. Juni 2021 und vom 21. September 2021, wo B.________ sel. inhaftiert war, zur Überzeugung gelangt, bei diesem habe eine psychische Störung bzw. ein in seiner Person liegender Schwächezustand im Sinn von Art. 390 Abs. 1 ZGB vorgelegen, was zu einer deutlichen Einschränkung seiner kognitiven und psychosozialen Leistungsfähigkeit geführt habe. Aus den in diversen Berichten der Kantonspolizei Zürich dokumentierten Verhaltensauffälligkeiten B.________s schloss die Vorinstanz zudem auf ein Unvermögen desselben, die eigenen Angelegenheiten zu besorgen. Gestützt auf die Abklärungen der KESB in Bezug auf den Umgang B.________s mit seinem Geld bestätigte die Vorinstanz schliesslich dessen Hilfsbedürftigkeit im Sinn von Art. 394 Abs. 1 ZGB.