Citation: 8C_633/2017 E. 4.3.4

4.3.4. Sämtliche Beweismittel - also nicht nur das SMAB-Gutachten und der SMAB-Ergänzungsbericht - unterliegen der freien Beweiswürdigung (Art. 61 lit. c ATSG; BGE 137 V 210 E. 1.3.4 S. 227). Sie sind umfassend und pflichtgemäss unabhängig von ihrer Herkunft zu würdigen (BGE 132 V 93 E. 5.2.8 S. 105 mit Hinweis). Zusammenfassend steht fest, dass von einer fachärztlich - aus somatischen und/oder psychischen Gründen (vgl. hievor E. 3.3 i.f.) - attestierten Arbeitsunfähigkeit seit der stationären Behandlungsbedürftigkeit der Legionellenpneumonie im August 2012 auszugehen ist. Jedenfalls haben weder Verwaltung noch Vorinstanz dargelegt, dass der Versicherte zwischen August 2012 und 16. August 2014 an mindestens 30 aufeinanderfolgenden Tagen voll arbeitsfähig war (Art. 29ter IVV). Bei den Akten findet sich kein einziger Anhaltspunkt dafür. Soweit das kantonale Gericht bei gegebener Aktenlage gestützt auf den SMAB-Ergänzungsbericht hinsichtlich der Arbeitsunfähigkeit vor dem 16. August 2014 auf Beweislosigkeit schloss, hat es Bundesrecht verletzt. Mangels eines wesentlichen Unterbruchs der Arbeitsunfähigkeit (Art. 28 Abs. 1 lit. a IVG in Verbindung mit Art. 29ter IVV) ist davon auszugehen, dass das Wartejahr (spätestens) Ende 2013 abgelaufen war. Zudem war der Beschwerdeführer (auch) ab Januar 2014 zu mindestens 40 % invalid (Art. 28 Abs. 1 lit. c IVG). Folglich hat er bereits mit Wirkung ab 1. Januar 2014 - und nicht nicht erst ab 1. August 2015 - Anspruch auf eine ganze Invalidenrente. Die Beschwerde ist demnach gutzuheissen und der Rentenbeginn auf den 1. Januar 2014 festzusetzen.