Citation: 1C_297/2020 E. 3.4

3.4. Vor Bundesgericht wenden die Beschwerdeführer ein, die kommunale Baubehörde habe eine entsprechende Überprüfung der Baupläne weder bestätigt noch belegt. Sie hätten ihren Vorwurf einer fehlerhaften Übertragung der Höhenkurven konkret mit einer eigenen Skizze vor dem Regierungsrat belegt. Danach befinde sich der markierte Schnittpunkt bei der Südfassade gemäss Bauprojekt mit der Höhenkurve 507,00 m deutlich weiter westlich als vom Architekten eingezeichnet. Dies führe dazu, dass die Südfassade um einiges mehr als gemäss Angaben im Baugesuch das massgebende Terrain mit mehr als 1,5 m überrage; deshalb werde das Zweidrittelsmass gemäss Art. 162 BauG überschritten und das Untergeschoss bilde ein Vollgeschoss. Diese Vorbringen seien von der Vorinstanz nicht gewürdigt worden. Die Auffassung der Vorinstanz, dass das beantragte Gutachten nicht notwendig sei, missachte den Anspruch der Beschwerdeführer auf rechtliches Gehör und verletze das Willkürverbot. Darüber hinaus sei das Bauprojekt nicht bewilligungsfähig. Neben dem Erdgeschoss stelle auch das Untergeschoss wie gerügt ein Vollgeschoss dar. Damit verstosse das Bauprojekt gegen die Vorschrift des Gestaltungsplans, dass nur ein Vollgeschoss zulässig sei.