Citation: 6B_1215/2014 E. 1

Die Beschwerdeführer reichten gegen die Mutter und den Stiefvater der Beschwerdeführerin 2 Strafanzeige ein wegen Sachentziehung oder Veruntreuung, Tätlichkeiten, Sachbeschädigung sowie übler Nachrede oder Verleumdung. Nachdem die Beschwerdeführerin 2 Sachen aus dem Nachlass ihres verstorbenen Vaters geerbt hatte, lagerten die Beschwerdeführer diverse Gegenstände wegen Sanierungsarbeiten in ihrer Wohnung bei den Beschuldigten ein. Diese machen geltend, sie hätten verschiedene dieser Gegenstände für Fr. 6'000.-- von der Beschwerdeführerin 2 gekauft. Demgegenüber behaupten die Beschwerdeführer, die fraglichen Gegenstände seien nach wie vor in ihrem Eigentum. Wegen eines dieser Gegenstände kam es zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen den Parteien. In deren Rahmen wurden ein Bild beschädigt und die Beschwerdeführerin 2 verletzt. Zudem soll die Mutter der Beschwerdeführerin 2 gegenüber einer Drittperson geäussert haben, der Beschwerdeführer 1 sei ein Verbrecher und habe Uhren und Bilder gestohlen. Die Regionale Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland stellte das Verfahren am 1. Juli 2014 ein. Eine dagegen gerichtete Beschwerde wies das Obergericht des Kantons Bern am 19. November 2014 ab. Zudem wies es ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ab und auferlegte den Beschwerdeführern die Kosten von Fr. 800.-- unter solidarischer Haftung. Die Beschwerdeführer wenden sich ans Bundesgericht und beantragen, der Beschluss des Obergerichts vom 19. November 2014 sei aufzuheben. Gegen beide Beschuldigten sei die höchste Strafe wegen Körperverletzung zum Nachteil der Beschwerdeführerin 2 auszusprechen. Die Mutter der Beschwerdeführerin 2 sei wegen übler Nachrede zum Nachteil des Beschwerdeführers 1 zu bestrafen. Es sei den Bescherdeführern ein angemessener Schadenersatz auszurichten. Die Erbgegenstände seien an die Beschwerdeführerin 2 wieder zurückzugeben. Die Kosten von Fr. 800.-- seien zu annullieren (Beschwerde S. 1 Ziff. 6).