Citation: U 112/05 02.12.2005 E. A

Der Bauarbeiter V.________, geboren 1948, arbeitete seit 1981 in der Schweiz. Er war bei der Firma M.________ AG angestellt und bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt obligatorisch gegen die Folgen von Unfall und Berufskrankheit versichert. Am 18. Oktober 2002 fiel er während der Arbeit auf einer Baustelle in eine 2,7 Meter tiefe Grube. Die am gleichen Tag durch den Allgemeinpraktiker Dr. med. P.________ durchgeführte Untersuchung ergab eine Commotio cerebri, eine Platzwunde am Kopf sowie Knie- und Rippenprellungen (Arztzeugnis UVG vom 12. November 2002). Ein Computertomogramm des Hirnschädels vom 24. Oktober 2002 zeigte unauffällige Befunde (Bericht Prof. Dr. med. N.________ vom 24. Oktober 2002). Dr. med. E.________, Spezialarzt FMH für Neurologie, diagnostizierte am 12. November 2002 eine posttraumatische Hirnleistungsschwäche. Er gab an, bei dem Beschwerdebild könne auch ein posttraumatisches Zervikalsyndrom mitspielen. Prof. Dr. med. I.________, Spezialarzt FMH für Neurologie, stellte am 10. Februar 2003 eine spontan freie Beweglichkeit der Halswirbelsäule (HWS) fest. Klinische Anhaltspunkte für eine zusätzliche HWS-Problematik fanden sich nicht und der Neurostatus zeigte keine pathologischen Befunde. Der Arzt empfahl eine Arbeitsaufnahme zu 50 % ab dem 25. Februar 2003 (Bericht vom 11. Februar 2003). Der Hausarzt Dr. med. P.________ sprach sich jedoch vorderhand dagegen aus, weil der Patient sich wegen Laufunsicherheit und Kopf- und Nackenschmerzen nicht zur Arbeit fähig fühle (Zwischenbericht vom 21. Februar 2003). Auf Grund einer Untersuchung am 26. Mai 2003 attestierte der Kreisarzt Dr. med. S.________ dem Versicherten ab dem 2. Juni 2003 eine 50-prozentige Arbeitsfähigkeit für alle durchschnittlichen Männerarbeiten mit Ausnahme von andauernden Überkopfarbeiten. Er rechnete mit einer vollständigen Arbeitsfähigkeit nach einer Angewöhnungsphase von 6 bis 8 Wochen (kreisärztlicher Bericht vom 27. Mai 2003). Der Versicherte nahm die Arbeit jedoch nicht auf. Der Hausarzt Dr. med. P.________ bestätigte weiterhin eine volle Arbeitsunfähigkeit. Bei der Untersuchung vom 5. September 2003 zeigte sich Dr. med. S.________ laut seinem kreisärztlichen Bericht vom gleichen Tag ein praktisch unveränderter Befund. Die HWS war weitgehend frei beweglich und bei den Gleichgewichtsproben ergaben sich keine Hinweise für Unsicherheiten oder Sturztendenzen. Der Versicherte klagte neu über vermehrte Kopfschmerzen, Schwindel und Vergesslichkeit. Dr. med. S.________ hielt eine nochmalige neurologische Beurteilung für angezeigt, bevor er eine erneute Teilarbeitsfähigkeit attestieren wollte. Zu diesem Zwecke führte der Neurologe Prof. Dr. med. I.________ am 23. Oktober 2003 eine Kontrolluntersuchung durch. Er befand den Versicherten, wie er es im Bericht vom 11. Februar 2003 angegeben hatte, ab dem 25. Februar 2003 zu 50 % arbeitsfähig. Spätestens ab 4. November 2003 attestierte er ihm eine aus neurologischer Sicht 100-prozentige Arbeitsfähigkeit. Am 2. Dezember 2003 verfügte die SUVA die Einstellung der erbrachten Versicherungsleistungen (Heilbehandlung, Taggelder) auf den 31. Dezember 2003. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 17. März 2004 fest.