Citation: 6B_356/2024 E. 3

Die Vorinstanz erwägt kurz zusammengefasst, der Beschwerdeführer sei am 3. Juli 2023 wegen Verletzung der Verkehrsregeln erstinstanzlich zu einer Busse von Fr. 200.-- verurteilt worden. Nach der Berufungsanmeldung vom 14. Juli 2023 habe er gegen die ihm am 13. November 2023 zugestellte begründete Verurteilung rechtzeitig Berufung erklärt. Gegen die Anordnung des schriftlichen Verfahrens habe er nichts eingewendet. Die begründet eingereichte Berufungserklärung habe er innert der ihm angesetzten Frist indessen nicht mehr ergänzt, insbesondere auch nicht betreffend allfällige Verletzungen der Ausstandsregeln oder des Grundsatzes "ne bis in idem". Die kantonal erledigten prozessualen Fragen könnten hier nicht mehr erneut aufgeworfen werden. In der begründeten Berufungserklärung nehme der Beschwerdeführer keinen Bezug auf die Erwägungen des angefochtenen Urteils, wonach keine Anhaltspunkte für nicht korrekte Messungen beider Geschwindigkeitsmessungen vorlägen. Mit der Darlegung des eigenen Standpunkts, ohne argumentative Auseinandersetzung mit dem angefochtenen Urteil, versäume er es, zulässige Berufungsgründe vorzubringen, namentlich darzutun, inwiefern die Erwägungen im angefochtenen Urteil offensichtlich falsch oder rechtsfehlerhaft seien. Die Anforderungen an die Begründung von Rechtsmitteln seien ihm indessen noch vor der Gelegenheit zur Ergänzung der Berufungsbegründung erläutert worden und ihm daher bekannt gewesen, weshalb auf die Berufung nicht einzutreten sei.