Citation: 5A_878/2023 E. 1.3.2

1.3.2. Soweit die Beschwerdeführerin ein eigenes Rechtsschutzinteresse darin begründet sieht, dass sie die Differenz im Umfang des gekürzten Honorars werde übernehmen müssen, sind sie und ihr Rechtsvertreter daran zu erinnern, dass der amtlich bestellte Rechtsbeistand sich nicht von der verbeiständeten Partei entschädigen lassen darf und insbesondere nicht befugt ist, sich eine zusätzliche Entschädigung zu derjenigen auszahlen zu lassen, welche er vom Staat erhält, und zwar selbst dann nicht, wenn die öffentlich-rechtliche Entschädigung nicht einem vollen Honorar entspricht. Verstösst der unentgeltliche Rechtsbeistand gegen diesen Grundsatz, macht er sich disziplinarrechtlich verantwortlich (zum Ganzen: BGE 122 I 322 E. 3b; Urteil 2C_250/2021 vom 3. November 2021 E. 4.3 und E. 4.6.1; je mit Hinweisen). Auf das Rechtsbegehren 3 ist demnach insofern, als die Festlegung des Honorars des unentgeltlichen Rechtsvertreters auf Fr. 8'204.20 verlangt wird, mangels Legitimation der Beschwerdeführerin nicht einzutreten.