Citation: 1C_400/2022 E. 7.1.3

7.1.3. Den Beschwerdeführenden gelingt es in der Folge nicht aufzuzeigen, inwiefern die Praxis der Vorinstanz einer willkürlichen Anwendung von § 321 PBG/ZH gleichkommt. Die fragliche Praxis findet zudem auch in der Literatur Zustimmung (FRITZSCHE/BÖSCH/WIPF/KUNZ, a.a.O., S. 394). Soweit die Beschwerdeführenden ausführen, aufgrund der Ausnützungsübertragung sei vorliegend eine besonders sorgfältige Gestaltung verlangt, welche das Vorliegen eines Umgebungsplans zwingend bedinge, sind sie erneut darauf hinzuweisen, dass nicht mehr als eine befriedigende Einordnung des Gebäudes in die Umgebung nach § 238 Abs. 1 PBG/ZH notwendig ist (vorne E. 6.4). Die daran anschliessenden weitschweifigen Ausführungen zu den einzelnen durch den Umgebungsplan festzuhaltenden Elementen des Bauprojekts vermögen in keiner Weise aufzuzeigen, weshalb die Einschätzung der Vorinstanz, wonach der Umgebungsplan nur gestalterische Detailfragen regle und diesem für die Einordnung des Bauvorhabens keine entscheidende Bedeutung zukomme, offensichtlich falsch sein sollte. Es ist nicht ersichtlich, aus welchen Gründen die Regelung der Abstellplätze - inkl. der Beanspruchung des Vorgartenbereichs - und die für die Umgebungsgestaltung notwendigen Abgrabungen als übliche Bestandteile einer Umgebungsgestaltung vorliegend ausnahmsweise für die Einordnung des Bauprojekts entscheidende Bedeutung zukommen sollte. Daran ändert auch die vorgebrachte Rechtswidrigkeit des ersten Umgebungsplans vom 29. Januar 2019, dessen Verfahren sistiert ist (vorne D.), grundsätzlich nichts. Nur weil einzelne Punkte dieses Plans, insbesondere betreffend die Gestaltung der Parkplätze, allenfalls in Widerspruch zu (kommunalen) Bauvorschriften stehen, kommt diesen dennoch keine entscheidende Bedeutung bei der Einordnung zu. Ohnehin wurde durch die Baukommission am 17. Dezember 2020 ein revidierter Gestaltungsplan vom 5. Oktober 2020 genehmigt, welcher Gegenstand des dritten Urteils des Verwaltungsgerichts (VB.2021.00609) und vorliegend Streitgegenstand ist. Auf dessen Rechtmässigkeit ist später zurückzukommen (hinten E. 8.).