Citation: 6B_530/2024 E. 2.5

2.5. Dies überzeugt nicht. Im vorliegenden Fall hat die Vorinstanz erwogen, dass im Zentrum des Sachverhalts das Vertrauensverhältnis stehe, das 17 Jahre zwischen C.B.________ und dem Beschwerdeführer bestanden habe, und das die Verfügungsmacht des Beschwerdeführers begründe, welche der Beschwerdeführer durch die nachfolgend zu prüfende Tathandlung missbraucht habe (vgl. E. 2.3). Der Beschwerdeführer macht nicht geltend, dass dieses Vertrauensverhältnis nicht bestanden habe, sondern bestreitet dessen rechtliche Relevanz. Darauf wird nachfolgend eingegangen. Vorwegzunehmen ist, dass die Vorinstanz korrekterweise davon ausgeht, dass das Vertrauensverhältnis im Zentrum des Sachverhaltes steht. Im Lichte der vorstehend dargelegten bundesgerichtlichen Rechtsprechung ist Veruntreuung dann zu prüfen, wenn das Vertrauensverhältnis und dessen Missbrauch im Zentrum des massgeblichen Sachverhaltes liegt. Die Vorinstanz hat deshalb korrekterweise geprüft, ob der Beschwerdeführer sich der Veruntreuung nach Art. 138 StGB schuldig gemacht hat.