Citation: 2P.142/2002 09.12.2003 E. B

Am 16. Februar 2000 lehnte die Primarschulpflege Uster das Begehren von X.________, Y.________ solle weiterhin die MOMO-Schule besuchen dürfen, unter Hinweis auf den Entscheid der Schulrekurskommission vom 16. August 1999 ab und wies Y.________ nach den Sportferien 2000, d.h. per 6. März 2000, der Kleinklasse B Mittelstufe zu. Dagegen wandte sich X.________ am 28. Februar 2000 an die Bezirksschulpflege Uster. Deren Präsidentin entsprach am 1. März 2000 dem im Rekurs gestellten Gesuch, Y.________ während der Dauer des Rekursverfahrens auf Kosten der Primarschulgemeinde in der MOMO-Schule zu belassen. Die Schulrekurskommission des Kantons Zürich hiess den gegen diese Zwischenverfügung erhobenen Rekurs der Primarschulpflege Uster am 15. Mai 2000 gut, wobei sie auf ihren früheren Entscheid vom 16. August 1999 abstellte. Gegen diese vorsorgliche Massnahme gelangte X.________ an das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, welches ihre Beschwerde am 25. Oktober 2000 abwies, soweit es darauf eintrat. X.________ erhob staatsrechtliche Beschwerde beim Bundesgericht. Dieses sistierte das Verfahren am 25. Januar 2001 bis zum Vorliegen des Rekursentscheides der Bezirksschulpflege Uster über den materiellen Verfahrensgegenstand (Klasseneinteilung, definitive Kostentragungspflicht). Am 18. April 2001 wies die Bezirksschulpflege den bei ihr hängigen Rekurs in der Sache im Wesentlichen ab, soweit sie darauf eintrat, wies indessen die Primarschulpflege Uster an, den Zuteilungsentscheid im Sinne der Erwägungen zu korrigieren, d.h. die Schülerin nicht der Mittel-, sondern der Unterstufe zuzuteilen. Nachdem X.________ diesen Entscheid an die Schulrekurskommission weitergezogen hatte, wurde das bundesgerichtliche Verfahren (2P.7/2001) betreffend vorsorgliche Massnahme am 2. Juli 2001 wieder aufgenommen. Mit Urteil vom 5. Dezember 2001 wies das Bundesgericht die staatsrechtliche Beschwerde ab, soweit darauf eingetreten werden konnte. Mit Beschluss vom 12. November 2001 wies die Schulrekurskommission den Rekurs von X.________ ab, soweit sie darauf eintrat. Dies mit der Begründung, es seien seit Herbst 1999 keine neuen Tatsachen eingetreten, die es erlauben würden, auf den rechtskräftigen Entscheid vom 16. August 1999 zurückzukommen. Der Status von Y.________ als sonderklassen- aber nicht sonderschulbedürftig sei gleich wie im damaligen Entscheid zu beurteilen. Die aktuellste schulorganisatorische Massnahme erlaube es sogar, Y.________ ab dem 19. November 2001 eine reine Sonderklasse B anzubieten, welche in Bezug auf das Alter der Kinder einer 3./4. Klasse entspreche. Dagegen wandte sich X.________ wiederum an das Verwaltungsgericht, welches ihre Beschwerde am 8. Mai 2002 abwies, soweit es darauf eintrat.