Citation: 8C_228/2022 E. 8.2

8.2. Die Vorinstanz erwog, C.________, Rechtsvertreter der Beschwerdeführer vor der Beschwerdestelle SPG, unterliege vollumfänglich, da er zur Anfechtung der Parteientschädigung nicht befugt gewesen sei. Die Beschwerdeführer hätten bei der Beschwerdestelle SPG eine Erhöhung ihrer Parteientschädigung vor der Sozialkommission Birr um Fr. 1500.- (anstatt um Fr. 2875.75) erreicht. Damit obsiegten sie in etwa zur Hälfte und hätten in Anwendung von § 31 Abs. 2 VRPG - entsprechend dem Verfahrensausgang - ebenfalls einen Teil der verwaltungsgerichtlichen Kosten zu tragen. Insgesamt rechtfertige es sich, ihnen und C.________ je einen Viertel der Verfahrenskosten zu überbinden. Den Vorinstanzen seien grundsätzlich keine Verfahrenskosten aufzuerlegen (§ 31 Abs. 2 VRPG). Entsprechend dem Verfahrensausgang und nach der Verrechnung der Parteikostenanteile bestehe kein Anspruch der Beschwerdeführer auf Parteientschädigung (AVGE 2012 S. 223 ff., 2011 S. 247 ff., 2009 S. 278 ff.). Es sei ihnen die unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren. Angesichts des Streitwerts von Fr. 2875.75 und des geringeren Aufwands sowie des beschränkten Prozessstoffs sei das Honorar kostendeckend auf Fr. 1100.- festzulegen (§ 8a Abs. 1 lit. a Ziff. 1 i.V.m. § 8a Abs. 2 und § 8c AnwT). Von der Entschädigung entfalle lediglich die Hälfte auf die Beschwerdeführer. Die Parteikosten des C.________ könnten nicht über die unentgeltliche Rechtspflege ersetzt werden. Somit sei der unentgeltlichen Rechtsvertreterin der Beschwerdeführer ein Honorar von Fr. 550.- aus der Gerichtskasse zuzusprechen. Ihre Honorarnote vom 16. Februar 2022 stelle auf den Zeitaufwand ab und sei nicht streitwertabhängig. Ihr Stundenansatz von Fr. 250.- sei zu hoch. Die Rechnung erweise sich angesichts des beschränkten Prozessstoffs und der finanziellen Bedeutung der Streitigkeit als überhöht.