Citation: 5A_254/2023 E. 2

Sowohl das Rechtsbegehren (sinngemäss: das Bundesgericht solle die Beweismittel würdigen und den obergerichtlichen Entscheid aufheben, weil die finanziellen Folgen der Beistandschaft nicht tragbar seien) als auch die Beschwerdebegründung gehen an der Sache vorbei: Die Behauptung bzw. das Anliegen der Beschwerdeführerin ist, dass nie rechtsgültig eine Beistandschaft errichtet worden sei, und ihr Interesse an einer Beschwerde sieht sie dahin, dass sie nicht für die von der KESB für die Beistandschaft geforderten Kosten aufkommen wolle und könne. Indes war die seinerzeitige Errichtung einer Beistandschaft - der diesbezügliche Entscheid ist längst in Rechtskraft erwachsen - und damit die Rechtmässigkeit dieser Massnahme nicht das Thema des aufhebenden KESB-Entscheides und des kantonalen Rechtsmittelverfahrens; ebenso wenig bildeten die Kosten für die Beistandschaft - die Beschwerde wird einen die noch ausstehende Schlussrechnung genehmigenden Entscheid anfechten können - Verfahrensgegenstand. Entsprechend können diese Punkte nicht zum Thema des bundesgerichtlichen Verfahrens gemacht werden (BGE 136 II 457 E. 4.2; 136 V 362 E. 3.4.2; 142 I 155 E. 4.4.2) und mithin lässt sich damit auch keine Rechtsverletzung dartun. Inwiefern der angefochtene Entscheid andersweitig Recht verletzen könnte, wird nicht aufgezeigt und dies wäre auch nicht ersichtlich. Vor diesem Hintergrund stossen schliesslich die Ausführungen im Zusammenhang mit der Auferlegung von Gerichtskosten für das Beschwerdeverfahren ins Leere.