Citation: 2A.477/2005 12.08.2005 E. 3

Es ist unbestritten, dass die Beschwerdeführer die Veranlagungsverfügung vom 3. Mai 2002 erhalten haben. Fest steht auch, dass sie diesbezüglich mit Schreiben vom 18. November 2002 an das Steueramt des Kantons Zürich gelangt sind. In der betreffenden Eingabe nehmen sie Bezug auf eine Einsprache, welche sie am 31. Mai 2002 eingereicht hätten. Das Steueramt hatte zu diesem Zeitpunkt jedoch noch kein Einspracheverfahren eröffnet und führte ein solches erst im Anschluss an das Schreiben vom 18. November 2002 durch. Gestützt auf die geschilderten Umstände und die Angaben des Steueramtes, wonach dieses erstmals im November von der angeblich im Mai erhobenen Einsprache Kenntnis erhielt, kam die Vorinstanz zum Schluss, die Einsprache sei nicht bereits im Mai eingereicht worden. Da die Beschwerdeführer ihre Behauptung, die Einsprache bereits am 31. Mai 2002 und damit rechtzeitig eingereicht zu haben, mit keinerlei Beweisen untermauern konnten, ist die anders lautende Feststellung der Steuerrekurskommission für das Bundesgericht verbindlich (Art. 105 Abs. 2 OG). Fehlt es aber an einer rechtzeitigen Einsprache, so ist - wie die Vorinstanz zutreffend festgestellt hat - die Veranlagungsverfügung vom 3. Mai 2002 in Rechtskraft erwachsen, weshalb sich die Verwaltungsgerichtsbeschwerde als unbegründet erweist.