Citation: 8C_73/2018 E. 3

Zwar beanstanden die Beschwerdeführer die vorinstanzliche Auslegung von § 9 Abs. 1 lit. b ZLG/ZH in verschiedener Hisicht. Indessen unterlassen sie es, hinreichend aufzuzeigen, inwiefern diese einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt, sich mit sachlichen Gründen schlechthin nicht vertreten lässt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwider läuft (BGE 134 II 124 E. 4.1 S. 133; 133 I 149 E. 3.1 S. 153 mit Hinweisen). Lediglich eine andere Auslegung zu verlangen oder als naheliegender erscheinen zu lassen, reicht nicht aus. Es kommt hinzu, dass ein in einem Gesetz vorgesehener Privilegierungstatbestand dem allgemeinen Sinn und Zweck einer Ausnahmeregelung folgend durchaus zurückhaltend angewandt werden darf. Insoweit liegt es denn auch nahe, von einer abschliessenden und nicht beispielhaften Aufzählung der in den Genuss des Freibetrags kommenden Personen auszugehen und Enkelkinder nicht unter den Begriff "Kinder" zu subsumieren, zumal darin, abgesehen von den vom Gesetz mit den Ehegatten gleichstellten eingetragenen Partnerinnen oder Partnern, neben den Kindern mit den Ehegatten und Eltern (ebenfalls) nur unmittelbar verwandte Personen aufgezählt sind. Eine verfassungsmässig unzulässige Ungleichbehandlung von Kindern und Enkelkindern ist nicht auszumachen. Ebenso wenig lässt der von den Beschwerdeführern angerufene Entscheid VB.2011.00386 des Verwaltungsgericht des Kantons Zürich vom 12. Januar 2012 auf eine willkürliche Auslegung von § 9 Abs. 1 lit. b ZLG/ZH schliessen, ging es dort doch um die Frage nach dem Freibetrag für Nachkommen von Sozialhilfebezügern nach SHG/ZH. § 28 Abs. 2 SHG/ZH sieht, anders als das ZLG/ZH, eine angemessene Berücksichtigung der Verhältnisse der Erben bei der Festlegung des Rückerstattungsanspruchs vor. Insoweit sind die Gesetzesbestimmungen nicht deckungsgleich (Näheres dazu: E. 2.1 des von den Beschwerdeführern angerufen Entscheids). Ein verfassungsmässiger Anspruch, die Rückerstattungsvoraussetzungen kantonaler Sozialversicherungsleistungen mit jenen der Sozialhilfe gleichzusetzen, besteht nicht.