Citation: 2C_679/2015 E. 4

Der Beschwerdeführer rügt weiter, der Sachverhalt sei insofern unvollständig dargestellt worden, als nicht erwähnt werde, dass seine Ehefrau seit 20 Jahren in der Schweiz lebe, letztmals im Jahr 2006 die Heimat besucht habe und zudem ihre ganze Familie in der Schweiz sei. Bezüglich der Kinder sei nicht erwähnt worden, dass auch sie hier zahlreiche Familienmitglieder hätten, die Schule besuchten und stark verwurzelt und integriert seien. Die Vorinstanz nahm in ihrem Entscheid Bezug auf die Beziehung des Beschwerdeführers zu seiner Ehefrau, seiner Tochter und seinem Stiefsohn. Dabei führte sie u.a. aus, dass die Ehefrau im Alter von 17 Jahren im Rahmen des Familiennachzugs in die Schweiz eingereist ist. Ihr Sohn wurde im Frühling 1999 in der Schweiz geboren. Insofern geht aus dem angefochtenen Urteil hervor, dass die Ehefrau bereits sehr lange in der Schweiz lebt und hier Familienmitglieder haben dürfte, was auch für ihre Kinder gilt. Von einer willkürlichen Sachverhaltsfeststellung ist nicht zu sprechen (vgl. E. 2.2).