Citation: U 254/02 05.11.2003 E. 2

2.1 Die Vorinstanz hat zutreffend festgehalten, die Ausführungen des Dr. X.________ über den Grund der nachträglichen Korrektur des Unfallscheins seien nachvollziehbar. Die Erklärung, dass der behandelnde Arzt bei der Feststellung, die Versicherte vermöge die bei der 50 %-Stelle anfallende Arbeit (zumindest versuchsweise) wieder zu erfüllen, den Grad der Arbeitsunfähigkeit - im Wissen um die nur halbtägige Beschäftigung - zunächst allein am konkret ausgefüllten Pensum gemessen hat, scheint keineswegs an den Haaren herbeigezogen. Auch ist den übrigen medizinischen Akten nichts zu entnehmen, das den gegenteiligen Schluss nahelegen würde. So führte der Neurologe Dr. Z.________ aus, die Patientin leide nach dem Fahrradunfall vom 4. Oktober 1999 unter anderem an protrahierten Kopfschmerzen (Bericht vom 23. Dezember 1999). Die Einschätzung, wonach per 3. Februar 2000 eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % bestanden habe, ist beweiskräftig und mithin rechtserheblich. Der vorinstanzliche Entscheid, die Sache - mit der Feststellung, dass die Beschwerdeführerin überwiegend wahrscheinlich ab dem 3. Februar 2000 zu 50 % arbeitsunfähig war - zur Prüfung aller übrigen Anspruchsvoraussetzungen an den Unfallversicherer zurückzuweisen, erweist sich damit als rechtens. 2.2 Die Beschwerdegegnerin lässt nachträglich ein Gutachten der Klinik S.________ vom 11. September 2003 ins Recht legen. Da der Sachverhalt, wie er von der Versicherten vertreten wird, auch ohne Berücksichtigung dieses Dokuments erstellt ist, braucht nicht geprüft zu werden, wie diese nach Ablauf der Rechtsmittelfrist eingebrachte Akte prozessual zu behandeln wäre (vgl. BGE 127 V 353).