Citation: 8C_325/2018 E. 3.3

3.3. Die Beschwerdeführerin wendet dagegen im Wesentlichen ein, die Vorinstanz habe bei der Festlegung der zumutbaren Restarbeitsfähigkeit zu Unrecht auf die Ergebnisse des Zentrums C.________ AG im Bericht vom 25. August 2016 abgestellt, der formal nicht als Gutachten zu qualifizieren sei. Hinsichtlich des Umfangs des zumutbaren Leistungsprofils sei der Bericht nicht beweiskräftig. Der behandelnde Dr. med. D.________, Oberarzt Spinale Chirurgie, Universitätsspital E.________, habe in seinem Bericht vom 13. Juni 2017 ausgeführt, dass aus wirbelsäulenchirurgischer Sicht regelmässig Ruhepausen einzulegen seien, weshalb er ein Arbeitspensum von 70 % als sinnvoll erachte. Da hier ein wirbelsäulenstatisches Problem zu beurteilen sei, fehle bei der Abklärung des Zentrums C.________ AG eine fachärztliche Einschätzung aus dem Bereich der chirurgischen Orthopädie und Traumatologie des Bewegungsapparates, was die Vorinstanz verkenne. Nach der Untersuchung durch das Zentrum C.________ AG im Juli 2016 sei es zudem zu einer ausgeprägten Osteochondrose gekommen, die bei der Zumutbarkeitsbeurteilung zu berücksichtigen sei. Es sei daher ein Gutachten im Fachbereich Chirurgische Orthopädie und Traumatologie einzuholen, um namentlich die Frage des Pausenbedarfs abzuklären. In erwerblicher Hinsicht sei auf das tatsächlich erzielte Einkommen als Kassiererin in einer Minigolf-/Karussellanlage abzustellen, das bei einem vollzeitlichen Pensum jährlich Fr. 44'408.- und bei einem 70 %-igen Pensum Fr. 31'086.- ausmache. Hieraus resultiere ein Erwerbsunfähigkeitsgrad von 41 %. Eventualiter sei bei den statistischen Lohnangaben gemäss LSE nicht auf das Kompetenzniveau 2, sondern das Kompetenzniveau 1 abzustellen. Ihr sei weder die bisher ausgeübte Arbeit als Bäckereiverkäuferin noch die angestammte Tätigkeit als Dentalassistentin zumutbar und sie verfüge über keine besonderen Fertigkeiten und Kenntnisse, wovon die Vorinstanz in willkürlicher Weise ausgehe. Hinsichtlich Datenverarbeitung und Administration sei sie - entgegen der vorinstanzlichen Annahme - nicht mehr auf dem neusten Stand, auch wenn sie von 2008 bis 2011 wieder als Dentalassistentin gearbeitet habe.