Citation: 2C_338/2017 E. 5.4.3

5.4.3. Die Ehefrau des Beschwerdeführer stammt wie erwähnt ebenfalls aus Mazedonien. Ob sie, die inzwischen über die Niederlassungsbewilligung verfügt, mit der Tochter in der Schweiz bleiben oder mit dem Beschwerdeführer nach Mazedonien zurückkehren will, ist ihr freigestellt. Dem Beschwerdeführer kann zugemutet werden, die Ehe über die Distanz zu leben, hat er doch das eheliche Zusammenleben durch seine fortgesetzte Delinquenz leichtfertig aufs Spiel gesetzt. Analoges gilt in Bezug auf die Beziehung zu seiner Tochter. Diese war im Zeitpunkt des angefochtenen Urteils sieben Jahre alt. Bleibt sie mit ihrer Mutter in der Schweiz, kann bzw. muss sie den Kontakt zum Vater mittels Besuchen und modernen Kommunikationsmitteln pflegen. Dies ist mit dem Kindeswohl vereinbar. Im anderen Fall ist der Tochter die Ausreise nach Mazedonien ohne weiteres zumutbar. Entgegen den Vorbringen des Beschwerdeführers ist eine Integration im Herkunftsland für ein Kind in diesem Alter ohne nennenswerte Probleme möglich, insbesondere dann, wenn - wie hier - beide Eltern aus diesem Land stammen.