Citation: 4A_536/2021 E. 2.5.2

2.5.2. Das Vorgehen des Kantonsgerichts, den Unfallhergang in einzelne Teilursachen aufzufächern und zu eruieren, welche Partei die Verantwortung für welche Teilursache trägt, ist keineswegs willkürlich. Im Ergebnis hat das Kantonsgericht damit nichts anderes getan als das Bundesgericht bei der Beurteilung der Frage verlangt, ob der Kausalzusammenhang durch Selbstverschulden des Geschädigten unterbrochen wird (vgl. E. 2.5.1 hiervor). Es hat nämlich die vom Schädiger gesetzten (Teil-) Ursachen mit den vom Geschädigten gesetzten (Teil-) Ursachen verglichen und bewertet, ob Erstere mit Blick auf Letztere als nicht mehr beachtlich erscheinen. Da das Kantonsgericht nicht von der bundesgerichtlichen Rechtsprechung abwich, muss auf die Rüge der Verletzung der Begründungspflicht nicht eingegangen werden.