Citation: 5A_407/2024 E. 5.3

5.3. Die weitschweifigen Ausführungen des Beschwerdeführers, mit denen er - wie bereits anlässlich der letzten periodischen Überprüfung (dazu zit. Urteil 5A_314/2023 E. 5.5.2.1 bis 5.5.2.3) - seine Krankheitsgeschichte ab dem Jahr 1996 schildert, erfüllen die Anforderungen an ausnahmsweise zulässige Sachverhaltsrügen nicht (E. 2.2 oben) und vermögen daher die Feststellung, dass seine somatischen Beschwerden in Kombination mit der Verabreichung von Neuroleptika als Ursachen für die beobachteten psychischen Symptome ausgeschlossen seien und folglich die Diagnose einer paranoiden Schizophrenie mit chronischem Verlauf und Residualsymptomatik zutreffe, nicht ins Wanken zu bringen. Daran ändern insbesondere die angeblich fehlende Differentialdiagnose und die Hinweise auf die DGPPN nichts. Zum einen legt der Beschwerdeführer nicht dar, was genau die Ärzte bzw. Gutachter mit Blick auf eine Differentialdiagnostik hätten tun müssen bzw. zu tun unterlassen haben, um auf die aktuelle Diagnose schliessen zu dürfen. Zum anderen mag es zwar sein, dass nach Auffassung der DGPPN bei einer eindeutigen Gehirnerkrankung keine Schizophrenie diagnostiziert werden soll; indes unterlässt es der Beschwerdeführer, dem Bundesgericht aufzuzeigen, inwiefern er aktuell an einer diesbezüglich relevanten Gehirnerkrankung leiden bzw. die unterlassene Feststellung einer solchen offensichtlich unrichtig sein soll.