Citation: 2C_291/2022 E. 3.3.4

3.3.4. So verhält es sich vorliegend aber nicht: Zur Diskussion steht lediglich die Steuerperiode 2017, wobei es um einen Vermögenszufluss aus ausländischer Quelle geht. Macht eine steuerpflichtige Person geltend, es seien Zahlungen ins Ausland geflossen, so sind die Untersuchungsmöglichkeiten der Veranlagungsbehörde naturgemäss eingeschränkt und führt dies zu einer erweiterten Mitwirkungspflicht der steuerpflichtigen Person (BGE 144 II 427 E. 2.3.2). Dasselbe muss gelten, soweit es um Zahlungen aus dem Ausland geht. Die steuerpflichtige Person hat nicht nur den Empfänger bzw. die Quelle der Zahlung zu nennen, sondern die gesamten Umstände aufzuzeigen, die zur Zahlung geführt haben, und die Verträge, Korrespondenzen und Bankbelege vorzulegen (unter vielen: Urteile 2C_118/2021 vom 19. Mai 2021 E. 2.4.2; 2C_32/2018 vom 11. November 2019 E. 3.2.2; 2C_1113/2018 vom 8. Januar 2019 E. 2.2.3 mit Hinweisen). Dieser Pflicht sind die Steuerpflichtigen nicht nachgekommen.