Citation: 5A_318/2021 E. 3.3.1

3.3.1. Der Beschwerdeführer will die vorinstanzliche Beurteilung nicht gelten lassen. Er rügt eine willkürliche Beweiswürdigung und offensichtlich unrichtige Sachverhaltsfeststellung. So übersehe das Obergericht, dass die Kinder schon vor dem Entscheid der KESB Dietikon vom 11. Juli 2017 massive Auffälligkeiten in ihrer Entwicklung und ihrem Verhalten zeigten und hohe Anforderungen an ihre Betreuungspersonen stellten. Der Beschwerdeführer zitiert diverse Rückmeldungen des M.________ aus der Zeit vor der Fremdplatzierung, denen zufolge die Beschwerdegegnerin 1 kaum Veränderungsbedarf sehe, wenig Problemakzeptanz zeige, nicht zur Kooperation bereit sei und auch die Unterstützung der Familientrainerin oft ablehne. Einfach zu behaupten, die entsprechenden Aktenstücke seien mit Blick auf eine allfällige Rückplatzierung von A.________ auch heute noch relevant und deshalb vom Obergericht zu Unrecht übergangen worden, genügt jedoch nicht. Wie seine Erwägungen zeigen, ist sich das Obergericht der prekären Familienverhältnisse, der Verhaltensmuster der Beschwerdegegnerin 1 und der damit einhergehenden Gefährdungslage in den Jahren bis zur erstmaligen Fremdplatzierung durchaus bewusst. Auch wenn der Entscheid vom 11. Juli 2017 von der Vorinstanz kritisch beleuchtet wird, steht heute nicht die vorsorgliche Fremdplatzierung und die ihr vorausgehende Entwicklung, sondern die aktuelle Situation zur Beurteilung.