Citation: 9C_501/2020 E. 4.1.1

4.1.1. Bereits im vorinstanzlichen Verfahren machte der Beschwerdeführer geltend, C.________ sei nie Verwaltungsrat der B.________ AG gewesen und habe deshalb auch kein Verwaltungsratshonorar beziehen können. Bei den Überweisungen habe es sich um konzerninternen Liquiditätsausgleich ("Cash-Pooling") gehandelt. Dem hielt d ie Vorinstanz entgegen, die Revisoren hätten im Bericht vom 24. November 2016 festgestellt, über das Konto xxx "Management Fees" (der B.________ AG) seien dem damals in Deutschland wohnhaft gewesenen C.________ Verwaltungshonorare in der Höhe von Fr. 151'646.30 für das Jahr 2014 und von Fr. 150'000.- für das Jahr 2015 ausbezahlt worden. Auf die Nachfrage beim Beschwerdeführer, warum sie nicht abgerechnet worden seien, habe dieser mitgeteilt, C.________ sei in Österreich abrechnungspflichtig gewesen, was jedoch mangels eines Formulars A1 nicht habe bestätigt werden können. Das kantonale Gericht kam zum Schluss, es sei zwar nicht aus zuschliessen, dass Cash-Pooling-Vorgänge auch im Konzern der B.________ AG üblich gewesen seien. Ein diesbezüglicher Zusammenhang mit den Zahlungen an C.________ persönlich sei jedoch keineswegs ersichtlich. Aus den Akten ergäben sich keine Anhaltspunkte dafür.