Citation: 7B_212/2022 E. 4.4.2

4.4.2. Gestützt auf diese Sachumstände ist, in Übereinstimmung mit der Vorinstanz, festzuhalten, dass der Beschwerdeführer nicht nur konkludent über seine Zahlungsfähigkeit und seinen Zahlungswillen täuschte, sondern auch aktiv falsche Angaben machte und sich mit seiner späten Anreise jeweils ausserhalb der Öffnungszeiten eines Kniffs bediente, um die üblichen administrativen Abläufe beim Check-in zu umgehen. In der Mehrzahl der Fälle gab sich der Beschwerdeführer mit seinem gezeigten Verhalten zudem als Geschäftsmann aus. Damit erweckte er gegenüber dem Personal der geschädigten Betriebe aktiv den Eindruck, er sei zur Entrichtung des vereinbarten Entgelts ohne Weiteres willens und in der Lage. Der Vorinstanz ist deshalb zuzustimmen, dass sich der vorliegende Sachverhalt entscheidend von der BGE 125 IV 124 (E. 3b) zugrunde liegenden Konstellation unterscheidet, in welcher ein Hotelgast die Beherbergung oder Bewirtung ohne ein über das blosse Verschweigen der mangelnden Zahlungsfähigkeit und des fehlenden Zahlungswillens hinausgehendes Täuschungsmanöver erschwindelt (siehe BGE 147 IV 73 E. 4.2; Urteil 6B_419/2014 vom 9. Januar 2015 E. 1.4 f.). Vielmehr bediente sich der Beschwerdeführer in jedem Fall zusätzlicher, Arglist begründender Machenschaften.