Citation: 2A.734/2005 11.04.2006 E. 1

1.1 Kantonal letztinstanzliche Entscheide über den Widerruf von Niederlassungsbewilligungen können mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht weitergezogen werden; der Ausschlussgrund von Art. 100 Abs. 1 lit. b Ziff. 3 OG steht dem nicht entgegen (vgl. Art. 101 lit. d OG; BGE 112 Ib 473 ff. nicht publizierte E. 1a). Die Beschwerde ist daher zulässig, soweit damit die Aufhebung des angefochtenen Entscheids und die Aufrechterhaltung der Niederlassungsbewilligung beantragt wird. 1.2 Unzulässig ist jedoch der Antrag, die Sache zurückzuweisen, damit das Migrationsamt eine Aufenthaltsbewilligung ausstelle. Der Beschwerdeführer begründet einen entsprechenden Anspruch mit dem Recht auf Achtung seines Privatlebens. Zwar kann sich nach der Rechtsprechung aus diesem Recht, das durch Art. 8 Ziff. 1 EMRK bzw. Art. 13 Abs. 1 BV geschützt wird, ein Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung ergeben (vgl. BGE 130 II 281 E. 3.2.1 S. 286; 126 II 377 E. 2c/aa S. 384 f.; siehe auch Urteile 2A.513/2005 vom 5. September 2005, E. 2.2.2; 2A.2/2005 vom 4. Mai 2005, E. 2.4.1). Zu dessen Begründung bedarf es aber praxisgemäss besonders intensiver, über eine normale Integration hinausgehender privater Bindungen gesellschaftlicher oder beruflicher Natur bzw. entsprechender vertiefter sozialer Beziehungen zum ausserfamiliären bzw. ausserhäuslichen Bereich. Solche durfte die Vorinstanz vorliegend verneinen: Abgesehen davon, dass der Beschwerdeführer offenbar einer geregelten Arbeit nachgeht und der öffentlichen Hand nicht zur Last fällt sowie einen grundsätzlich guten Leumund besitzt, bringt er nichts Konkretes vor, was auf besonders intensive private Beziehungen schliessen lässt. Daran ändert nichts, dass er gewisse soziale und berufliche Kontakte pflegen mag. 1.3 Das Bundesgericht wendet vorliegend das Bundesrecht von Amtes wegen an; es ist an die von den Parteien vorgebrachten Begründungen nicht gebunden und kann die Beschwerde auch aus andern als den geltend gemachten Gründen gutheissen oder abweisen (Art. 114 Abs. 1 OG; BGE 128 II 145 E. 1.2.2 S. 150 f.). Hat indes - wie hier - eine richterliche Behörde als Vorinstanz entschieden, ist deren Sachverhaltsfeststellung verbindlich, sofern diese nicht offensichtlich unrichtig, unvollständig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen erfolgt ist. Damit sind neue Tatsachen und Beweismittel grundsätzlich unzulässig (vgl. Art. 105 Abs. 2 OG; BGE 128 II 145 E. 1.2.1 S. 150).