Citation: 4A_579/2019 E. 2.3.1

2.3.1. Die Kritik der Beschwerdeführerin verfängt nicht. Nachdem sie sich gemäss den vorinstanzlichen Feststellungen zum Prozesssachverhalt im Wesentlichen darauf beschränkte, die fachliche Qualifikation des Gutachters zu bemängeln und einzuwenden, die erste Instanz habe die rechtliche Beurteilung nicht selbständig vorgenommen, konzentrierte sich die Vorinstanz in ihrer Urteilsbegründung zu Recht auf die Beantwortung der damit aufgeworfenen Sach- und Rechtsfragen. Dabei kann der Vorinstanz nicht zum Vorwurf gemacht werden, dass weitere Aspekte der normativen Würdigung des Gutachtens, welche in diesem Verfahrensstadium nicht oder nur am Rande von den Parteien thematisiert wurden, in ihrer Begründung ebenfalls weniger Raum fanden. Der Begründung des angefochtenen Urteils sind die wesentlichen Überlegungen mit hinreichender Detailliertheit zu entnehmen. Denn die Beschwerdeführerin behauptet selbst nicht, dass ihr die Begründung im angefochtenen Urteil nicht ermöglicht hätte, den Entscheid in seiner vollen Tragweite zu erkennen und die Streitsache an das Bundesgericht weiterzuziehen.