Citation: 2C_718/2019 E. 3.5

3.5. Die vorinstanzlich festgestellten Indizien, die auf das Fehlen eines gegenseitigen Ehewillens vor Ablauf der gemäss Art. 50 Abs. 1 lit. a AIG geforderten Frist von drei tatsächlich gelebten Ehejahren hindeuten, werden vom Beschwerdeführer nicht oder nicht hinreichend substanziiert bestritten (vorne E. 1.2), weshalb sie für das Bundesgericht verbindlich sind (vorne E. 1.3). Der Beschwerdeführer hat vor Bundesgericht insbesondere nicht dargelegt, inwiefern die auf Indizien gestützte Beweiswürdigung der Vorinstanz, die von einer Aufgabe des gemeinsamen Ehewillens bereits vor dem 21. November 2017 ausgeht, verfassungsrechtlich unhaltbar bzw. willkürlich sein soll. Vielmehr begnügt er sich damit, die vorinstanzlichen Argumente zurückzuweisen oder zu relativieren und sich auf den Standpunkt zu stellen, das Migrationsamt bzw. die Vorinstanz hätte den Nachweis erbringen müssen, dass die Ehegemeinschaft weniger als drei Jahre gedauert habe. Damit wurde dem Rügeprinzip nicht Genüge getan bzw. es fehlt an einer substanziierten Rüge der willkürlichen Sachverhaltsfeststellung.