Citation: 2C_688/2023 E. 8.1

8.1. Die Beschwerdeführerin hält zur Interessenabwägung Folgendes fest: Ihr persönliches Interesse an der Anrechnung liege darin, das Studium abschliessen zu können, ohne dass an sie höhere Anforderungen gestellt würden respektive von ihr eine ungerechtfertigte Mehrleistung gefordert werde, als dies bei Studierenden der Fall sei, welche von Beginn an unter dem Bologna-System studiert hätten. Sie habe nämlich unter dem Lizentiat bereits viele Prüfungen, ja gar mehr Prüfungen absolviert, als dies im Bachelorstudium vorausgesetzt werde. Angesichts dessen wiege das öffentliche Interesse an der Nichtanrechnung zwecks Gewährleistung der Gleichwertigkeit des Bachelor- bzw. Mastertitels weniger schwer. Die Nichtanrechnung sei zur Verfolgung des öffentlichen Interesses zudem weder geeignet noch das mildeste Mittel. Sie laufe dem Gedanken der Mobilität zuwider.