Citation: 5A_166/2023 E. B

Am 6. Juli 2022 erstattete der Beschwerdeführer bei der KESB des Bezirks Meilen eine Selbstgefährdungsanzeige. Mit Entscheid vom 16. September 2022 ordnete die KESB eine Vertretungsbeistandschaft mit Vermögensverwaltung an und setzte einen vom Beschwerdeführer vorgeschlagenen Zürcher Rechtsanwalt als Beistand ein. Einer allfälligen Beschwerde entzog die KESB die aufschiebende Wirkung. Gegen den Entscheid der KESB wandte sich der Beschwerdegegner im Namen des Beschwerdeführers und in eigenem Namen an den Bezirksrat Meilen. Dieser trat am 28. November 2022 auf die Beschwerde nicht ein mit der Begründung, durch die Einsetzung eines neuen Beistandes sei die Beschwerdelegitimation des Beschwerdegegners erloschen. Mit Urteil vom 8. Januar 2023 hiess das Obergericht des Kantons Zürich die dagegen erhobene Beschwerde gut. Es stellte die örtliche Zuständigkeit der KESB Meilen fest, hob den Beschluss des Bezirksrates auf und wies die Sache zur materiellen Behandlung der Beschwerde an diesen zurück. Ferner hielt es fest, dass der an den Bezirksrat gerichteten Beschwerde aufschiebende Wirkung zukommt.