Citation: 8C_705/2018 E. 3.1

3.1. Nicht streitig ist, dass vorliegend für die Bemessung des Invalideneinkommens die LSE-Tabellenlöhne zu verwenden sind. Das kantonale Gericht erwog hierzu (anders als die Beschwerdegegnerin), dass nicht auf den Mittelwert aller Wirtschaftszweige (Total, Kompetenzniveau 1, Männer) der Lohntabelle TA1 der LSE 2014, sondern auf den Durchschnittswert im Sektor 3/Dienstleistungen (Kompetenzniveau 1, Männer) abzustellen sei (vgl. auch Urteile 8C_457/2017 vom 11. Oktober 2017 E. 6.2; 9C_237/2007 vom 24. August 2007 E. 5.1, nicht publ. in: BGE 133 V 545; I 289/01 vom 19. Oktober 2001 E. 3c). Angesichts der gesundheitlichen Einschränkungen würden für den Beschwerdeführer Tätigkeiten im Sektor 2/Produktion nicht in Frage kommen; mithin stehe ihm nicht der ganze Bereich des Arbeitsmarkts gemäss Tabelle TA1 offen. Allerdings rechtfertige es sich nicht, auf die Rubrik 77-82 ("Sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen") abzustellen, weil dem Beschwerdeführer gemäss Beurteilung des Dr. med. B.________, Facharzt für Pneumologie, im RAD-Bericht vom 23. Januar 2013 aus lungenärztlicher Sicht ganztags leichte bis mittelschwere körperliche Tätigkeiten in Wechselhaltung ohne Expositionen gegenüber höheren Konzentrationen von atemwegreizenden Stäuben, Dämpfen und Räuchen zumutbar seien. Auch eine Exposition gegenüber Kälte, Nässe und Zugluft sei ungünstig. Am besten würden sich künftige Tätigkeiten in geschlossenen Räumlichkeiten mit ausreichender Temperierung vollziehen. Für die frühere Tätigkeit als Autospengler mit Kontakt zu Isozyanat-haltigen Arbeitsstoffen und Schweissrauchen bestehe gemäss Nichteignungsverfügung des Unfallversicherers volle Arbeitsunfähigkeit. Die Leistungseinbusse durch die asthmatische Grunderkrankung werde auf etwa 20 % geschätzt. Schicht-, Akkord- und Nachtdienste unter erhöhtem Zeitdruck seien für diesen Versicherten ungünstig. Im Ergebnis liess die Vorinstanz offen, ob auf den gesamten Sektor 3/Dienstleistungen abzustellen sei oder eine weitere Konkretisierung der Arbeitseinschränkungen zu erfolgen habe. Denn bei der Anwendung der LSE LSE 2014 TA1, Rubrik 77-82, Kompetenzniveau 1, Männer, würde ein Invaliditätsgrad von gerundet 49 % resultieren, während der Wert des Sektors 3/Dienstleistungen einen Invaliditätsgrad von gerundet 45 % ergebe. Damit bestehe in beiden Fällen lediglich Anspruch auf eine Viertelsrente, zumal ein leidensbedingter Abzug nicht in Frage komme (s. sogleich).