Citation: 6B_594/2024 E. 3.5.2

3.5.2. Die Beschwerdeführerin bringt vor, die Vorinstanz stelle zutreffend fest, dass sie seit Jahren vom Sozialamt unterstützt werde und arbeitslos sei. Sie verfüge über kein Vermögen und habe Schulden von über Fr. 11'000.--. Aufgrund dieser ausgewiesenen Mittellosigkeit hätte die Vorinstanz die Tagessatzhöhe auf den gesetzlichen Mindestbetrag von Fr. 10.-- festlegen müssen und nicht auf Fr. 20.--. Sodann macht sie geltend, sie sei nicht einschlägig vorbestraft. Dennoch setze die Vorinstanz die Probezeit auf 4 Jahre fest, ohne die angeblichen "Restbedenken" näher zu begründen. Sie verweise nur auf die "zutreffenden Ausführungen" der Erstinstanz, die jedoch zur Frage der Restbedenken und der langen Probezeit von 4 Jahren ebenfalls keine konkreten Ausführungen gemacht habe. Damit habe die Vorinstanz ihre Begründungspflicht und Art. 44 Abs. 1 StGB verletzt. Die Probezeit sei auf 2 Jahre festzusetzen.