Citation: 8C_266/2019 E. 3.1

3.1. Bezüglich der zunächst streitigen gesundheitlichen Situation hat die Vorinstanz in Würdigung der Aktenlage festgestellt, dass die Beschwerdeführerin aufgrund ihrer Hirntumorerkrankung und deren Behandlung von Juli 2007 bis Ende 2008 für jegliche Tätigkeiten 100 % arbeitsunfähig gewesen sei, dass aber seither eine Leistungsfähigkeit von 40 % bestehe. Als zumutbare Tätigkeit am geeignetsten sei aufgrund der Erkenntnisse aus den verschiedenen Einsatzgebieten der angestammte kaufmännische Bereich, wobei eine Reizüberflutung und ein (Nacht) Schichtsystem zu vermeiden seien. Das kantonale Gericht stützte sich dabei im Wesentlichen auf die Beurteilungen der RAD-Ärztin Dr. med. C.________, FMH physikalische Medizin und Rehabilitation, vom 2. November 2012, 8. Juli 2016, 29. September 2016, 28. April 2017 und 17. Oktober 2017, die es als beweiskräftig erachtete. Es zeigte auf, dass deren Einschätzung auf umfangreichen beruflichen Abklärungen des Abklärungszentrums B.________ sowie verschiedenen Arbeitsversuchen beruhe und nicht im Widerspruch mit der übrigen medizinischen Aktenlage stehe.