Citation: 5D_305/2020 E. A

A.a. Am 13. Juni 2018 verstarb der zuletzt in U.________ wohnhafte D.________ (geb. 1936; Erblasser). Er hinterliess als gesetzliche Erben die drei Söhne A.________ (geb. 1973; Beschwerdeführer), B.________ (geb. 1964; Beschwerdegegner 1) und C.________ (geb. 1968; Beschwerdegegner 2). A.b. Das Bezirksgericht Uster, Einzelgericht, bescheinigte am 11. Januar 2019, dass die drei Söhne die einzigen gesetzlichen Erben seien sowie dass keine Verfügung von Todes wegen zur amtlichen Eröffnung eingeliefert worden und keine Ausschlagungserklärung eingegangen sei. Mit Eingabe vom 18. März 2020 reichte A.________ beim Bezirksgericht ein von D.________ eigenhändig verfasstes Testament vom 22. November 2016 zur amtlichen Eröffnung ein. Aufgrund einer vorläufigen Prüfung gelangte das Gericht zum Schluss, der Erblasser habe B.________ und C.________ allein den Pflichtteil belassen und das gesamte übrige Erbe A.________ zugewiesen, den er ausserdem zum Willensvollstrecker ernannt habe. Mit Urteil vom 8. Juli 2020 hob das Bezirksgericht daher die zuvor ausgestellte Bescheinigung auf, stellte bei gegebenen Voraussetzungen und unter Vorbehalt einer Einsprache die Ausstellung einer (neuen) Bescheinigung in Aussicht, nahm von der Annahme des Mandats als Willensvollstrecker Vormerk und schrieb das Geschäft ab. Gleichentags stellte das Bezirksgericht für A.________ ein Willensvollstreckerzeugnis aus. A.c. Am 31. Juli 2020 erhob B.________ Einsprache gegen die Ausstellung der in Aussicht gestellten Bescheinigung. Mit Urteil vom 12. August 2020 nahm das Bezirksgericht von der Einsprache Vormerk und hielt fest, keine Erbenbescheinigung auszustellen, solange jene nicht beseitigt sei. Weiter ordnete es über den Nachlass von D.________ die Erbschaftsverwaltung an und beauftragte das Notariat Uster mit der Verwaltung.