Citation: I 1065/06 25.04.2007 E. 4.1

4.1.1 Die Vorinstanz hat in einlässlicher Würdigung der medizinischen Akten und des Abklärungsberichtes der Beruflichen Abklärungsstelle (BEFAS) vom 5. März 2004 festgestellt, dass dem Beschwerdeführer körperlich leichte, wechselnd belastende Tätigkeiten in einer vorwiegend sitzenden Arbeitsposition sechs Stunden am Tag zumutbar seien und er nach einer Einarbeitungszeit dabei eine Gesamtleistung von 50% erbringen könne. Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringen lässt, ist nicht geeignet, diese für das Bundesgericht verbindliche Sachverhaltsfeststellung als bundesrechtswidrig erscheinen zu lassen (vgl. E. 2). 4.1.2 Der Abklärungsbericht der BEFAS enthält eine ausführliche ärztliche Beurteilung und ist daher durchaus geeignet, die nicht von einem Arzt erhobenen Feststellungen zur Arbeitsfähigkeit im Bericht des Spitals S.________ über die neuropsychologische Untersuchung vom 14. Januar 2002 in Zweifel zu ziehen. Dieser Bericht lag denn auch dem Konsiliarius der BEFAS vor und wurde bei seiner Einschätzung berücksichtigt. Selbst der behandelnde Arzt attestierte dem Beschwerdeführer im Übrigen am 8. September 2003 die Zumutbarkeit leichter rückenschonender Arbeit. Entgegen den Vorbringen des Beschwerdeführers ist damit der medizinische Sachverhalt als ausreichend abgeklärt zu betrachten. Zu Recht hat das kantonale Gericht von der beantragten Einholung eines Gutachtens abgesehen (antizipierte Beweiswürdigung, BGE 124 V 90 E. 4b S. 94). Auch für die letztinstanzlich beantragte Beweismassnahme besteht unter diesen Umständen kein Raum. 4.2 Es bleibt zu prüfen, wie sich die eingeschränkte Arbeitsfähigkeit erwerblich auswirkt. 4.2.1 Zum vorinstanzlich auf Fr. 55'640.- festgelegten Valideneinkommen macht der Beschwerdeführer geltend, dieses dürfe nicht aufgrund der Tabellenlöhne erhoben werden. Vielmehr sei das Einkommen, das er als Pflegehelfer erzielen könnte, heranzuziehen. Er könnte sich auch mit dem Lohn einverstanden erklären, den er zuletzt bei der Firma L.________ bezogen habe. 4.2.2 Das kantonale Gericht hat dazu festgestellt, dass der Beschwerdeführer einerseits seine frühere Tätigkeit als Hilfspfleger im März 1989 auf eigenen Wunsch aufgegeben habe. Anderseits habe er die Anstellung bei der Firma L.________ im September 1997 wegen einer selbstverschuldeten fristlosen Entlassung verloren. Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringen lässt, dringt nicht durch. Es trifft zwar zu, dass er am 24. Dezember 1987 einen Unfall erlitten hat. In den Akten findet sich indessen nicht der geringste Hinweis, wonach der Beschwerdeführer die Tätigkeit als Hilfspfleger aus auf diesen Unfall zurückzuführenden gesundheitlichen Gründen aufgegeben hätte. Ebenso wenig lässt sich die Behauptung, auch die Entlassung bei der Firma L.________ sei wegen auf den genannten Unfall zurückgehenden invaliditätsbedingten Arbeitsausfällen erfolgt, auf die Akten stützen. Vielmehr hielt der behandelnde Arzt im Bericht vom 3. Dezember 1999 ausdrücklich fest, die wegen eines Unfalls vor Jahren (gemeint ist derjenige vom 24. Dezember 1987) erlittene Berstungsfraktur mache keine wesentlichen Probleme mehr. In der Anmeldung zum Bezug von IV-Leistungen vom 14. Oktober 1999 gab der Beschwerdeführer denn auch selbst an, wegen des Unfalls 1987 erst seit einem halben Jahr starke Schmerzen am Rücken zu haben. Unter diesen Umständen hat die Vorinstanz das Valideneinkommen zu Recht gestützt auf die Tabellenlöhne gemäss der Lohnstrukturerhebung (LSE) 2000 des Bundesamtes für Statistik erhoben. Der Vollständigkeit halber ist darauf hinzuweisen, dass der Beschwerdeführer aus der Behauptung, im Gesundheitsfall als Hilfspfleger tätig zu sein, ohnehin nichts zu seinen Gunsten ableiten könnte. Aus TA1 der LSE 2000 ist nämlich ersichtlich, dass der im Gesundheits- und Sozialwesen erzielbare monatliche Bruttolohn im Anforderungsniveau 4 mit Fr. 4254.- noch um Fr. 183.- tiefer liegt als der vom kantonale Gericht (korrekt) angenommene Durchschnittswert über alle Sektoren. 4.2.3 Schliesslich erachtet der Beschwerdeführer den vom kantonalen Gericht gewährten Leidensabzug von 10% als zu niedrig. Die Gewährung des leidensbedingten Abzuges (vgl. dazu BGE 126 V 75) ist eine typische Ermessensfrage, deren Beantwortung letztinstanzlicher Korrektur nur mehr dort zugänglich ist, wo das kantonale Gericht das Ermessen rechtsfehlerhaft ausgeübt hat, also Ermessensüberschreitung, -missbrauch oder -unterschreitung vorliegt (Art. 104 lit. a OG). Das trifft hier nicht zu.