Citation: 5A_463/2022 E. 6.2

6.2. Die Beschwerdegegnerin bringt in diesem Zusammenhang vorab vor, in Tat und Wahrheit erziele der Beschwerdeführer derzeit ein tatsächliches Einkommen von Fr. 4'900.-- im Monat, wie sich aus verschiedenen im Berufungsverfahren vor Obergericht und im Beschwerdeverfahren vor Bundesgericht eingereichten Unterlagen erschliesse. Die Anrechnung eines Einkommens in der Höhe von Fr. 4'707.-- sei damit ohne weiteres gerechtfertigt. Vorab ist die Beschwerdegegnerin daran zu erinnern, dass im Verfahren vor Bundesgericht grundsätzlich keine neuen Beweismittel eingereicht werden dürfen (Art. 99 Abs. 1 BGG). Die Beschwerdegegnerin legt sodann entgegen der sie insoweit treffenden Begründungspflicht (Art. 42 Abs. 2 BGG) nicht dar, weshalb dies vorliegend ausnahmsweise anders sein sollte (BGE 143 V 19 E. 1.4; 139 III 120 E. 3.1.2). Weitergehend weicht sie in tatsächlicher Hinsicht von den Feststellungen der Vorinstanz ab, ohne dieser Willkür oder eine andere Bundesrechtsverletzung vorzuwerfen. Hierauf ist nicht weiter einzugehen (vgl. vorne E. 2.2).