Citation: 6B_238/2013 E. 5.1

5.1. Die Vorinstanz setzt sich im angefochtenen Urteil ausführlicher als in ihrem ersten Entscheid mit den von der Anklagebehörde angerufenen Beweismitteln auseinander. Sie stellt klar, dass die vom Bundesgericht im Rückweisungsentscheid 6B_609/2009 vom 22. Februar 2011 geforderte eingehendere Beweiswürdigung allerdings nur insoweit erfolgen kann, als sie nicht an die Praktikabililtätsgrenze stösst. Die Verfahrensakten umfassen mehr als 1'100 Bundesordner mit insgesamt über 500'000 Seiten. Die Vorinstanz beschränkt sich daher darauf, die Abklärung der von der Anklagebehörde behaupteten Sachverhalte auf die in der Anklageschrift und in den Plädoyers der Anklägerin genannten Referenzen sowie auf ad hoc aufgefundene relevante Beweismittel abzustützen. Die Anklageschrift umfasst allerdings 233 Seiten und führt in 1'649 Fussnoten als beweisrelevant bezeichnete Dokumente etc. an. Die Vorinstanz hält fest, es mache schon deshalb keinen Sinn, die von der Anklagebehörde explizit genannten Aktenstellen etc. einzeln zu behandeln, weil dies eine unnötig lange und unübersichtliche Urteilsredaktion von mehreren Tausend Seiten zur Folge hätte (Urteil E. 2.2.6 S. 80 f.).