Citation: 6B_1032/2020 E. C

Mit Urteil vom 23. Juni 2020 bestätigte das Obergericht des Kantons Zürich den erstinstanzlichen Schuldspruch und bestrafte A.________ wegen mehrfacher Veruntreuung mit einer bedingten Geldstrafe von 150 Tagessätzen zu Fr. 30.--, wobei es die Probezeit auf 3 Jahre festsetzte. Das Obergericht erachtet es als erwiesen, dass A.________ der E.________ AG, vertreten durch G.________, den Auftrag erteilte, die auf dem Konto der E.________ AG eingegangen Zahlungen zwecks Investition an drei Firmen (H.________ Ltd., I.________ AG und J.________ AG) zu überweisen. Die ersten beiden Firmen hätten die Gelder in Lebensversicherungspolicen angelegt, die J.________ AG habe damit riskante Währungstransaktionen getätigt. Dabei habe A.________ abredewidrig mehr als die vereinbarten 15 % - 30 %, nämlich 47,5 % des gesamthaft angelegten Kapitals, in Devisengeschäfte investiert. Dies, um mittels eines möglichst hohen Handelsvolumens von Vermittlungsgebühren bzw. Kommissionen profitieren zu können.