Citation: 1C_38/2017 E. 4.2

4.2. Nach den Beschwerdeführern verletzt es das Willkürverbot (Art. 9 BV), die kantonale Strassengesetzgebung auf Quartierstrassen anzuwenden. Sie behaupten, dieses Gesetz sei im Hinblick auf kommunale Verkehrsanlagen auf solche der Groberschliessung wie Sammelstrassen beschränkt. Auf die Strasse Wässeri müssten Quartierplangrundsätze zur Anwendung kommen, auch wenn es keinen Quartierplan im formellen Sinn gegeben habe. Bei Quartierstrassen hätten die Grundeigentümer die Kosten der Erschliessungsanlagen zu bezahlen. Also müssten sie auch bei ihrer Planung etwas zu sagen haben. Es könne nicht angehen, dass der Beschwerdegegner die Strasse Wässeri ohne Einkauf im Sinne des Quartierplanrechts benützen dürfe. Dieser habe im Unterschied zu den Beschwerdeführern auch kein Land für das Strassengebiet abgetreten.