Citation: 4A_412/2019 E. 7.1.1

7.1.1. Die Vorinstanz stellte fest, dass die Beschwerdeführerin sich bei der Begründung des Kausalzusammenhangs zwischen den fehlerhaften Plänen bzw. den durch die fehlerhafte Bauleitung verursachten Baumängeln auf einen Verweis auf das Gutachten von D.________ beschränkt habe. Der Privatgutachter habe die Kausalität zwar bejaht, ohne jedoch genauere Ausführungen zu diesem Punkt zu machen. Mit den substanziierten Einwänden der Beschwerdegegnerin habe sich die Beschwerdeführerin nicht befasst. Gegen die Behauptung der Beschwerdegegnerin, wonach insbesondere die Erstellung des Filialbodens im Rüttelverfahren dazu führen könne, dass Restfeuchtigkeit über die Wände entweiche, habe sie einzig geltend gemacht, sie sei nicht abgemahnt worden. Die Protokolle der gemeinsamen Begehungen würden zudem verschiedentlich mechanische Beschädigungen nennen, was zumindest teilweise auf einen unsorgfältigen Umgang mit den Bauten hindeute. Darauf sei die Beschwerdeführerin aber nicht eingegangen. Selbst wenn die Behauptungen der Beschwerdeführerin als genügend angesehen würden, könne ihr der Beweis des Kausalzusammenhangs nicht gelingen. Insgesamt erscheine zwar nachvollziehbar, dass die von der Beschwerdeführerin geltend gemachten Mängel grundsätzlich geeignet seien, einen Feuchtigkeitsschaden und damit zusammenhängende Folgen zu bewirken. Diese habe es jedoch vollständig unterlassen, darzulegen, "welche Mängel sich wie auf die Baute ausgewirkt haben" sollen. Aufgrund der Darstellung der Beschwerdeführerin müsse wohl davon ausgegangen werden, dass sämtliche der behaupteten Mitursachen für den Eintritt des Gesamtschadens relevant gewesen seien. Dies habe zur Folge, dass ein Kausalzusammenhang nicht nachgewiesen werden könne. Deshalb sei auch die Frage des einschlägigen Beweismasses nicht relevant.