Citation: 6B_4/2019 E. C

C.a. Mit Strafbefehl vom 7. August 2015 sprach die Staatsanwaltschaft Abteilung 3 Sursee A.________ der mehrfachen üblen Nachrede und des Ungehorsams gegen eine amtliche Verfügung schuldig. In der gleichen Verfügung stellte sie die Untersuchung wegen Missbrauchs einer Fernmeldeanlage infolge Verjährung ein. Sie überband A.________ die gesamten Verfahrenskosten und sprach ihm für den eingestellten Teil des Verfahrens eine Entschädigung, nicht aber eine Genugtuung oder einen Auslagenersatz zu. A.________ erhob gegen die Verurteilung Einsprache und führte gegen die Einstellung Beschwerde. Diese wies das Kantonsgericht Luzern am 21. Dezember 2015 ab, soweit es darauf eintrat (Verfahren KG 2N 15 111). Das Bundesgericht hiess die Beschwerde von A.________ am 2. Mai 2016 insoweit gut, als es die Sache hinsichtlich der Auflage von Verfahrenskosten zur Begründung an die Vorinstanz zurückwies. Im Übrigen wies es die Beschwerde ab (Urteil 6B_129/2016). C.b. Mit Beschluss vom 6. Juli 2016 hiess das Kantonsgericht die Beschwerde gut, soweit sie noch zu beurteilen war, und wies die Sache zur neuen Entscheidung über die Kosten im Untersuchungsverfahren an die Staatsanwaltschaft zurück. Die Kosten des Neubeurteilungsverfahrens nahm es auf die Staatskasse und sprach A.________ eine Parteientschädigung zu. Hingegen auferlegte es ihm für das erste Beschwerdeverfahren (KG 2N 15 111) eine reduzierte Gebühr von Fr. 800.-- sowie die Kosten seiner Verteidigung. Die dagegen geführte Beschwerde in Strafsachen hiess das Bundesgericht am 2. Juni 2017 insoweit gut, als es die Vorinstanz verpflichtete, die mit der Kostenauflage zusammenhängenden Aufwendungen des beschwerdeführerischen Anwalts auszuscheiden und ihm für das erste Beschwerdeverfahren eine angemessene Parteientschädigung auszurichten. Im Übrigen wies es die Beschwerde ab, soweit es darauf eintrat (Urteil 6B_1040/2016). C.c. Im zweiten Neubeurteilungsverfahren hiess das Kantonsgericht die Beschwerde am 10. Juli 2017 gut, soweit sie noch zu beurteilen war, und wies die Sache wiederum zur neuen Entscheidung über die Kosten im Untersuchungsverfahren an die Staatsanwaltschaft zurück. Es nahm die Kosten für die beiden Neubeurteilungsverfahren auf die Staatskasse und sprach A.________ eine Parteientschädigung zu. Die Kosten für das Beschwerdeverfahren (KG 2N 15 111) auferlegte es im Umfang von Fr. 1'200.-- A.________ und entschädigte ihn mit Fr. 754.40.