Citation: I 598/02 12.03.2003 E. 4.2

4.2.1 Unter dem Valideneinkommen ist jenes Einkommen zu verstehen, welches die versicherte Person als Gesunde tatsächlich erzielen würde (ZAK 1992 S. 92 Erw. 4a, 1961 S. 367). Die Einkommensermittlung hat so konkret wie möglich zu erfolgen. Massgebend ist, was die versicherte Person aufgrund ihrer beruflichen Fähigkeiten und persönlichen Umstände unter Berücksichtigung ihrer beruflichen Weiterentwicklung, soweit hiefür hinreichend konkrete Anhaltspunkte bestehen (Kursbesuche, Aufnahme eines Studiums etc.), zu erwarten gehabt hätte (BGE 96 V 29; ZAK 1985 S. 635 Erw. 3a sowie RKUV 1993 Nr. U 168 S. 100 f. Erw. 3b; vgl. auch EVGE 1968 S. 93 Erw. 2a). Da nach empirischer Feststellung in der Regel die bisherige Tätigkeit im Gesundheitsfall weitergeführt worden wäre, ist Anknüpfungspunkt für die Bestimmung des Valideneinkommens häufig der zuletzt erzielte, der Teuerung sowie der realen Einkommensentwicklung angepasste Verdienst (RKUV 1993 Nr. U 168 S. 101 Erw. 3b am Ende; vgl. auch ZAK 1990 S. 519 Erw. 3c). 4.2.2 Dass Vorinstanz und Beschwerdegegnerin bei der Bemessung des Valideneinkommens mit Blick auf das stark schwankende monatliche Einkommen des Beschwerdeführers auf das von der Arbeitgeberin im Jahre 1999 bescheinigte und auf das Jahr 2001 aufgerechnete Jahreseinkommen abgestellt haben, ist nicht zu beanstanden. Dies umso weniger, als der Versicherte vor Eintritt des Gesundheitsschadens am 2. Juni 2000 entgegen seinen Ausführungen nicht teilzeitlich, sondern im Umfang der betriebsüblichen Arbeitszeit von 44 ½ Stunden pro Woche und damit vollzeitlich gearbeitet hatte. Das dem angefochtenen Entscheid zugrunde liegende Valideneinkommen von Fr. 53'650.- erweist sich somit als zutreffend. 4.2.3 Hinsichtlich der Festsetzung des Invalideneinkommens ist entscheidend, inwieweit der Beschwerdeführer nach Eintritt des Gesundheitsschadens noch arbeitsfähig ist. Welche Tätigkeiten ihm zumutbar sind, wird die von der Verwaltung zu veranlassende medizinische Abklärung zeigen, welche sich insbesondere dazu zu äussern hat, ob lediglich noch eine Teilzeitbeschäftigung in Frage kommt oder ob sich die reduzierte Leistung auf ein volles Pensum bezieht. Was sodann die Rüge betrifft, die von der IV-Stelle als möglich erachteten DAP-Arbeitsplätze seien nicht zumutbar, kann diese Frage ebenfalls erst gestützt auf das Ergebnis der medizinischen Beurteilung abschliessend beantwortet werden. Dasselbe gilt mit Bezug auf den geltend gemachten Abzug vom Tabellenlohn (BGE 126 V 75).