Citation: 1P.221/2003 16.04.2003 E. 2

Mit Eingabe vom 8. April 2003 stellte der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin das Gesuch, es sei die mit Verfügung vom 3. März 2003 angesetzte Frist zur Leistung eines Kostenvorschusses wiederherzustellen. Zur Begründung machte er geltend, er habe die Aufforderung zur Leistung eines Kostenvorschusses zur direkten Bezahlung an seine Klientin weitergeleitet. Diese sei sich als juristischer Laie - trotz entsprechender Information durch ihren Rechtsvertreter - der Tragweite der Säumnisandrohung nicht bewusst gewesen und habe den Einzahlungsschein ihrem Vater zur Begleichung übergeben. Bei der Weiterleitung an den Vater sei der Hinweis auf die zeitliche Dringlichkeit untergegangen. Die Zahlung sei sofort nach Kenntnis der Säumnis erfolgt. Unter den gegebenen Umständen wäre es im vorliegenden Fall besonders stossend, wenn die Frist nicht wiederhergestellt würde und die Gesuchstellerin so einen materiellen Rechtsverlust erleiden würde.