Citation: 8C_916/2013 E. 4

Gemäss den grundsätzlich verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz kündigte der damalige Lehrmeister der X.________ den Lehrvertrag zur tiermedizinischen Praxisassistentin per 31. Dezember 2010. Diese konnte ihre Lehre mit demselben Berufsziel am 1. Mai 2011 bei einem anderen Lehrmeister fortsetzen. In der Zwischenzeit besuchte sie weiterhin die Berufsschule und die überbetrieblichen Kurse. Es ist somit davon auszugehen, dass sie ihr Lehrziel nie aufgegeben hat; aus dem zeitlichen Ablauf ist weiter zu schliessen, sie habe die Suche nach einer neuen Lehrstelle unverzüglich an die Hand genommen. Gemäss der in E. 3.4 hievor erwähnten Rechtsprechung hat sie somit ihre Ausbildung nicht im Sinne von Art. 49ter Abs. 2 AHVV unterbrochen; es sind auch keine Gründe dargetan worden, auf diese Praxis zurückzukommen. Die Situation, in der sich die Tochter des Beschwerdeführers in den hier streitigen Monaten befand, ist auch weniger mit einem Lehrabbruch, als mit einem Nicht-Bestehen einer Prüfung zu vergleichen. Somit stand sie in den Monaten Februar bis April 2011 in Ausbildung im Sinne von Art. 49bis Abs. 1 AHVV, womit ihr Vater auch für diese Zeit Anspruch auf eine Kinderrente hat. Die Beschwerde ist demgemäss gutzuheissen, und die anderslautende Verfügung der IV-Stelle und der kantonale Gerichtsentscheid sind aufzuheben.