Citation: 1A.166/2006 24.01.2007 E. C

Dagegen erhoben u.a. X.________ und Y.________ Beschwerde an das Zürcher Verwaltungsgericht. Dieses wies die Beschwerden am 24. Mai 2006 ab, soweit es darauf eintrat. Das Verwaltungsgericht ging davon aus, dass die Gemeinde auf die Einsprachen zu Unrecht nicht eingetreten sei, weil sie offensichtlich die Tragweite des Projektfestsetzungsverfahrens gemäss § 17 StrassG (in der revidierten Fassung) verkannt und gemeint habe, über Einsprachen gegen die Enteignung und deren Umfang entscheide (wie nach früherem Recht) nicht die Gemeinde, sondern der Bezirksrat. Der Bezirksrat habe versucht, diesen Mangel zu heilen, indem er im Rekursverfahren einen zweiten Schriftenwechsel durchgeführt habe; er habe indessen selbst die Tragweite von § 17 StrassG verkannt, indem er auf die Rekurse insoweit nicht eingetreten sei, als diese den Umfang der Enteignung betrafen. Das Verwaltungsgericht hob den angefochtenen Entscheid trotz der mangelhaften Koordination des Projektfestsetzungsverfahrens mit dem Enteignungsverfahren nicht auf, weil den Beschwerdeführern daraus kein Nachteil entstanden sei; insbesondere habe der Bezirksrat alle Argumente der Beschwerdeführer einlässlich behandelt. Auf die erstmals vor Verwaltungsgericht vorgebrachte Rüge von X.________, dass mit der Festsetzung des Strassenprojekts nicht zugleich die Rodungsbewilligung für die erforderliche Fällung von Bäumen sowie die wasserbaupolizeiliche Bewilligung für die Sanierung der Dole im Bereich Bergstrasse/Holzgasse eingeholt worden seien, trat das Verwaltungsgericht nicht ein, weil es sich um eine unzulässige Erweiterung des durch das Einsprache- und Rekursverfahren beschränkten Streitgegenstandes handle.