Citation: 6B_1175/2020 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz hat der Beschwerdeführerin als von der Einziehung betroffene Dritte ein rechtlich geschütztes Interesse zur Anhebung eines Revisionsverfahrens zuerkannt (angefochtener Beschluss S. 5 f.; Art. 382 Abs. 1 StPO). Nach der Rechtsprechung gilt die Konkursmasse bei Konkurseröffnung gegen die geschädigte Person als deren Rechtsnachfolgerin im Sinne von Art. 121 Abs. 2 StPO; es stehen ihr mithin die Verfahrensrechte zu, die sich unmittelbar auf die Durchsetzung der Zivilklage beziehen (BGE 145 IV 351 E. 4.2; Urteil 6B_737/2020 vom 1. April 2021 E. 1.2; je mit Hinweisen). Beim Tod der beschuldigten Person verleiht demgegenüber Art. 82 Abs. 3 StPO lediglich den Angehörigen im Sinne von Art. 110 Abs. 1 StGB das Recht, ein Rechtsmittel zu ergreifen (vgl. Art. 126 Abs. 1 StPO). Damit stellt sich die Frage, ob im vorliegenden Fall für die Beschwerdeführerin als Konkursverwaltung der konkursamtlichen Nachlassliquidationsmasse von A.________ im Rahmen ihres gesetzlichen Auftrags der Erhaltung und Verwertung der dem Gemeinschuldner zustehenden Vermögenswerte (vgl. Art. 240 SchKG; BGE 145 IV 351 E. 4.1) das ausserordentliche Rechtsmittel der Revision offensteht. Wie es sich damit im Einzelnen verhält, muss hier indes nicht abschliessend beurteilt werden, da sich die Beschwerde ohnehin als unbegründet erweist.