Citation: 2C_346/2022 E. 5.4.3

5.4.3. Es trifft zu, dass der schulpsychologische Bericht festhielt, es lasse sich nicht abschliessend beurteilen, inwiefern der frühkindliche Autismus den Beschwerdeführer daran hindere, seine kognitive Leistungsfähigkeit zu zeigen. Gleichwohl erscheint unklar, ob diese Frage anhand weiterführender Abklärungen durch eine Fachperson tatsächlich abschliessend hätte geklärt werden können, zumal bereits die vom Schulpsychologischen Dienst unternommene aber in der Folge gescheiterte Testung mittels SON-R 2-8 autismusspezifisch ausgerichtet war (vgl. angefochtener Entscheid E. 3.3 sowie E. 5.5 S. 11). Im Ergebnis ist es damit zumindest nicht willkürlich, dass die Vorinstanz davon ausging, weitere Beweiserhebungen führten zu keinem anderen bzw. genauerem Ergebnis (vgl. zur antizipierten Beweiswürdigung vorstehende E. 4.1). Daran ändert grundsätzlich nichts, dass das Standardisierte Abklärungsverfahren den Beizug einer Fachperson vorsieht, wenn eine diagnostische Fragestellung von ihr selbst nicht oder nur in ungenügender Art und Weise angegangen werden kann (Handreichung betreffend Standardisiertes Abklärungsverfahren, S. 11 f.). Mit Blick auf die Kritik einer (fehlenden) autismusspezifischen Auswertung gilt es sodann zu bemerken, dass auch der schulpsycholgische Bericht typische autistische Verhaltensweisen feststellte und von einem Bedarf einer autismusspezifischen Förderung ausging (vgl. vorstehende E. 5.3.1). Im Ergebnis verletzte die Vorinstanz folglich weder die Vorschriften über die antizipierte Beweiswürdigung, noch verfiel sie in Willkür, indem sie von weiteren Beweiserhebungen absah. Zusammengefasst sind die vom Beschwerdeführer erhobenen Sachverhaltsrügen unbegründet. Damit ist vom Sachverhalt auszugehen, wie ihn die Vorinstanz festgestellt hat.