Citation: 6B_56/2020 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer wendet sich schliesslich vorsorglich gegen die Strafzumessung. Er sei wegen der relativ geringfügigen Schuldsprüche betreffend Verletzung des Waffengesetzes und des Strassenverkehrsgesetzes, die er im Berufungsverfahren nicht angefochten habe, zu einer Geldstrafe und einer Busse verurteilt worden. Es sei kein Grund ersichtlich, weshalb die Vorinstanz den ordentlichen Strafrahmen des Angriffs gemäss Art. 134 StGB auf 7 1/2 Jahre erhöht habe. Die Vorinstanz habe auch zu Unrecht sein objektives und subjektives Verschulden als mittelschwer gewertet. Sie habe sich dabei offensichtlich viel zu stark von dem Umstand leiten lassen, dass bei der Auseinandersetzung eine der angegriffenen Personen getötet worden sei. Er selbst habe jedoch einzig beabsichtigt, sich für den auf dem Festgelände erlittenen Faustschlag zu revanchieren. Er habe erst auf dem Weg zur Gruppe der Brasilianer realisiert, dass der Mitbeschuldigte E.________ einen Hammer mit sich geführt habe. Zwar habe er mit diesem ebenfalls auf A.G.________ eingeschlagen. Dieser sei dabei aber nicht verletzt worden. Er habe nicht damit rechnen müssen, dass bei der Auseinandersetzung eine Person sterben werde. Zudem hätte die Vorinstanz berücksichtigen müssen, dass er seine Begleiter aufgefordert habe, keine Waffen mitzunehmen. Im Weiteren habe die Vorinstanz nicht genügend zu seinen Gunsten gewertet, dass er im Untersuchungsverfahren mit den Behörden kooperiert und entscheidend zur Aufklärung des Sachverhalts beigetragen habe. Schliesslich habe sie auch seinem jugendlichen Alter im Tatzeitpunkt, seiner geordneten Lebensführung und der Verletzung des Beschleunigungsgebots nicht ausreichend Rechnung getragen. Eine Freiheitsstrafe von mehr als 24 Monate, welche faktisch die ausländerrechtliche Ausweisung zur Folge hätte, erweise sich als offensichtlich unverhältnismässig. Angemessen wäre allein die Ausfällung einer Geldstrafe (Beschwerde S. 25 ff.).