Citation: 4A_372/2019 E. 2.3

2.3. In seiner eventualiter vorgebrachten Sachverhaltsrüge macht der Beschwerdeführer sodann geltend, die Vorinstanz habe die Beweiswürdigung einseitig zu Gunsten der Gegenpartei vorgenommen. So beruhe der angefochtene Entscheid massgeblich auf Aussagen des Beschwerdegegners sowie Zeugenaussagen der an der Suche beteiligten und dem Beschwerdegegner allesamt nahe stehenden Personen. Doch habe die Vorinstanz die Beweise nicht nur einseitig zugunsten des Beschwerdegegners gewürdigt, sondern auch wesentliche Punkte nicht berücksichtigt. Namentlich gebe es keine echtzeitlichen Beweise dafür, dass die Pferde durch die herübergekommenen Kühe aufgescheucht worden seien; diese Feststellung beruhe nur auf einer Aussage des Sohnes des Beschwerdegegners, welcher angab, die Kühe auf der Pferdeweide gesehen zu haben. Demgegenüber könne dem erstellten Polizeibericht hierzu nichts entnommen werden. Das Aussageverhalten des Zeugen E.________ weise sodann erhebliche Unstimmigkeiten auf. Schliesslich komme die Vorinstanz, ohne auf die gegenteilige Bestreitung des Beschwerdeführers näher einzugehen, lediglich in Würdigung der Aussagen der Zeugen und des Beschwerdegegners zum Schluss, der Zaun habe in besagter Nacht unter Strom gestanden.