Citation: 1C_166/2014 E. 6.3

6.3. Im Zusammenhang mit dem Grenzabstand zwischen der Westfassade von Haus A und Parzelle 4409 (d.h. der Parzelle mit Haus B) rügen die Beschwerdeführer eine Verweigerung des rechtlichen Gehörs, weil sich das Verwaltungsgericht im Urteil vom 26. April 2012 nicht mit den Rügen zu den fehlenden bzw. noch nicht eingetragenen Näherbaurechten auseinandergesetzt habe. Das Verwaltungsgericht hielt allerdings ausdrücklich fest, dass für die Garagenhalle und den Erschliessungstunnel Näherbaurechte vorliegen (E. 10 S. 49) und verwies auf die diesbezügliche Erwägung des Bundesgerichts zum Baugesuch 2009 (Urteil 1C_492/2010 E. 5). Inwiefern weitere Ausführungen zu Näherbaurechten geboten gewesen wären, wird von den Beschwerdeführern nicht genügend dargelegt. Es kann daher offenbleiben, ob sie insofern zur Beschwerde legitimiert sind, da davon auszugehen ist, dass allfällig fehlende Näherbaurechte zu Lasten der Parzelle Nr. 4409 (im Eigentum der Beschwerdegegner) wohl ohne Weiteres beschafft werden könnten, ohne dass den Beschwerdeführern daraus ein praktischer Vorteil entstehen würde.