Citation: 8C_623/2022 E. 5.2.1

5.2.1. Zunächst weist der Beschwerdeführer grundsätzlich zu Recht darauf hin, dass das Bundesgericht in BGE 148 V 174 die überragende Bedeutung des leidensbedingten Abzugs vom Tabellenlohn als Korrekturinstrument bei der Festsetzung eines möglichst konkreten Invalideneinkommens betonte (BGE 148 V 174 E. 9.2.2 und 9.2.3). Aus gutem Grund beruft er sich allerdings für den von ihm geforderten zusätzlichen Abzug vom Invalideneinkommen nicht auf eine überproportionale Lohneinbusse infolge 80%iger Teilzeitarbeit unter dem Titel des Beschäftigungsgrades. Denn der standardisierte Median-Bruttolohn von Männern ohne Kaderfunktion mit einem Teilzeitpensum von 75 bis 89 % liegt gemäss Tabelle T18 der LSE 2018 im Vergleich zu einem Vollpensum (ab 90 %) sogar um 5 % höher.