Citation: I 675/05 20.02.2006 E. 4

Das kantonale Gericht hat die Voraussetzungen der Gewährung der unentgeltlichen Verbeiständung für das Einsprache- und das Beschwerdeverfahren mit der Begründung der mangelnden Bedürftigkeit verneint. In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird hiezu einzig vorgebracht, die finanzielle Situation habe sich mit der Geburt des Kindes am 9. Mai 2005 verändert, indem das Einkommen der Ehegattin weggefallen sei und sich der Bedarf der Familie erhöht habe. Dass sich die Einkünfte wegen der Geburt verringert haben, wurde im mit Entscheid vom 10. August 2005 abgeschlossenen kantonalen Verfahren nicht geltend gemacht. Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist in diesem Punkt auch ausgesprochen spärlich begründet. Die sich damit stellende Eintretensfrage kann aber offen bleiben, da sich auch bei materieller Prüfung ein Abweichen vom angefochtenen Entscheid nicht begründen lässt. Denn der geltend gemachte Wegfall des Lohnes der Ehefrau wurde mit einer Erhöhung der Ergänzungsleistungen ab Juni 2005 sowie die ausgerichteten Kinderrenten weitgehend wettgemacht, und den durch den Familienzuwachs gestiegenen Notbedarf hat die Vorinstanz bereits in die Bedürftigkeitsberechnung einbezogen.