Citation: 6B_1037/2019 E. A

A.a. Am 1. Mai 2018 kündigte A.________ ihr Arbeitsverhältnis mit der D.________ AG fristlos und erhob dabei schwere Vorwürfe gegen ihren (ehemaligen) Vorgesetzten E.________. Dieser habe sie anlässlich einer Arbeitssitzung mit unberechtigten Vorwürfen niedergemacht, was zur Folge gehabt habe, dass sie einen Nervenzusammenbruch erlitten habe und sich aufgrund ihres schlechten Gesundheitszustands in Behandlung habe begeben müssen. Dies alles habe E.________ nicht daran gehindert, ihr an der privaten Wohnadresse nachzustellen. A.b. Mit Schreiben vom 8. Oktober 2018 teilte C.________ A.________ und deren Rechtsvertreter B.________ mit, dass er von E.________ mit der Wahrung dessen Interessen betraut worden sei. Er nahm Bezug auf die in der Kündigung vom 1. Mai 2018 erhobenen Vorwürfe und ergänzte, dass B.________ gleichentags auch eine E-Mail an E.________ sowie Mitarbeiter der D.________ AG geschrieben habe und E.________ "nicht erwiderte Annäherungsversuche" gegenüber A.________ unterstellt habe. An der Schlichtungsverhandlung vom 25. September 2018 zwischen A.________ und der D.________ AG seien die vorgenannten Vorwürfe gegen seinen Mandanten wiederholt worden. Zudem habe sein Mandant vernehmen müssen, dass A.________ gegenüber Dritten wiederholt geäussert habe, sie würde von ihm gestalkt. C.________ wies die Nachstellungs- und Stalkingvorwürfe zurück und forderte A.________ sowie B.________ auf, jegliche Äusserungen, die E.________ in der Ehre und Persönlichkeit verletzen würden, unverzüglich zu unterlassen und die bislang geäusserten Unterstellungen bis am 17. Oktober 2018 unwiderruflich zurückzunehmen, wobei der Rückzug schriftlich gegenüber E.________ und der D.________ AG zu erfolgen habe. "Im Widerhandlungs- bzw. Unterlassungsfalle" sei C.________ beauftragt, "ohne weiteren Schriftenwechsel umgehend die uns zur Verfügung stehenden aufsichts-, straf- und zivilrechtlichen Schritte" gegen A.________ und B.________ einzuleiten. A.c. Mit Eingabe vom 16. Oktober 2018 gelangten B.________ und dessen Mandantin A.________ an die Staatsanwaltschaft Abteilung 1 Luzern und ersuchten um Prüfung, ob die Äusserungen von C.________ im Schreiben vom 8. Oktober 2018 den Tatbestand der Nötigung erfüllten.