Citation: 4A_640/2020 E. A

Die A.________ GmbH (nachfolgend Klägerin, Beschwerdeführerin) führte auf verschiedenen Baustellen der B.________ AG (Beklagte, Beschwerdegegnerin) auf Basis mündlicher Werkverträge Gipserarbeiten als Unterakkordantin durch. Mit Anerkennungsklage vom 17. Oktober 2018 machte die Klägerin mit Bezug auf die Wohnüberbauung X.________ in U.________ Forderungen von insgesamt Fr. 65'592.30 zuzüglich Verzugszins von 5% seit dem 6. Januar 2018 geltend und beantragte im entsprechenden Umfang die Beseitigung des Rechtsvorschlags. A.a. Im Verlauf des beim Handelsgericht des Kantons Aargau hängigen Verfahrens reduzierte die Klägerin den Forderungsbetrag auf Fr. 64'700.-- zuzüglich Zins. Nachdem das Handelsgericht die Klage ohne Durchführung einer Hauptverhandlung abgewiesen hatte, ordnete das von der Klägerin angerufene Bundesgericht am 18. Juni 2020 eine mündliche Hauptverhandlung an (Urteil 4A_14/2020 vom 18. Juni 2020). Anlässlich derselben kamen die Parteien zum Vortrag; Zeugen wurden nicht einvernommen. Am 4. November 2020 wies das Handelsgericht die Klage ab, soweit sie nicht infolge Klagerückzugs im Betrag von Fr. 892.30 abzuschreiben war. Es auferlegte der Klägerin die Gerichtskosten und verpflichtete sie zur Bezahlung einer Parteientschädigung an die Beklagte.