Citation: 8C_704/2022 E. A

A.________, geboren 1996, gelernte Köchin, war seit 1. Oktober 2016 in einem Lehrverhältnis als Diätköchin beim Spital B.________ beschäftigt und dadurch bei der AXA Versicherungen AG (nachfolgend: AXA) gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen sowie Berufskrankheiten versichert. Am 18. September 2017 zog sie sich bei einer Gymnastikübung ein Distorsionstrauma am rechten Knie zu. Die bildgebende Untersuchung zeigte eine Ruptur des vorderen Kreuzbandes, die am 23. Oktober 2017 operativ versorgt wurde. Ende Dezember 2017 erlitt A.________ erneut ein Distorsionstrauma. Am 8. März, 30. Mai, 31. Juli und 28. August 2018 erfolgten weitere operative Eingriffe. Auf Anraten des Vertrauensarztes der AXA stellte sich A.________ für eine Zweitmeinung in der Klinik C.________ vor. Dort wurde eine Fehlpositionierung der Kreuzbandplastik festgestellt und am 7. Dezember 2018 eine Resektion vorgenommen. Auch nach einem stationären Aufenthalt im Rehazentrum D.________ vom 3. März bis 18. April 2019 verblieben jedoch permanente, belastungsabhängig akzentuierte Schmerzen sowie eine Streckhemmung. Aufgrund des frustranen Verlaufs erfolgten neurologische Abklärungen. Vom 6. Januar bis 27. März 2020 wurde A.________ wiederum stationär behandelt, diesmal in der Klinik E.________, wo sie am 6. Februar 2020 ein weiteres Mal stürzte. Es wurden keine wesentlichen Fortschritte erreicht. Es folgte, nach einer Konsultation im Spital F.________, Sprechstunde für Parkinson/Bewegungsstörungen, im Herbst 2020, ein weiterer Rehabilitationsaufenthalt im Klinik G.________ vom 3. Januar bis 27. März 2021. Zwischenzeitlich bewegte sich A.________ weitgehend im Rollstuhl fort. Die AXA schloss den Fall mit Verfügung vom 8. Januar 2021 und Einspracheentscheid vom 21. September 2021 ab und stellte ihre Leistungen per 30. November 2020 ein.