Citation: 2C_160/2022 E. 2.4

2.4. Gesamthaft bleibt demnach die vorinstanzliche Feststellung, wonach das Ausmass der getätigten Unterhaltsbeiträge unzureichend belegt sei und der entsprechende Abzug vom steuerbaren Einkommen nicht gewährt werden könne, für das Bundesgericht verbindlich. Weiter ist der Beschwerdeführer, indem er den ihm obliegenden Beweis unzureichend erbracht hat, auch seiner Mitwirkungspflicht im Verfahren nicht zur Genüge nachgekommen. Somit ist die Steuerbehörde dazu befugt gewesen, eine Ermessensveranlagung vorzunehmen. Eine solche nimmt das kantonale Steueramt vor, wenn die steuerpflichtige Person trotz Mahnung ihre Verfahrenspflichten nicht erfüllt hat oder die Steuerfaktoren mangels zuverlässiger Unterlagen nicht einwandfrei ermittelt werden können.