Citation: 4A_268/2024 E. 5.2

5.2. Der Beschwerdeführer erblickt die Verletzung des materiellen Ordre public darin, dass das TAS die für eine fristlose Entlassung nach Art. 337 OR geltende Pflicht, sofort bzw. innert rechtsprechungsgemässer kurzer Frist zu handeln, nicht angewendet habe. Bei Berücksichtigung dieser Voraussetzung wäre die Klage abzuweisen gewesen, da der Beschwerdegegner 1 durch sein allzu langes Zuwarten das Recht zur sofortigen Vertragsauflösung verwirkt habe. Das lange Zuwarten des Beschwerdegegners 1 verstosse zudem gegen Treu und Glauben und sei rechtsmissbräuchlich. Diese Rüge verfängt nicht. Der Beschwerdeführer beharrt mit seinen Ausführungen im Wesentlichen bloss auf seiner vor dem TAS eingenommenen Auffassung. Dieser ist das TAS nicht gefolgt. Es begründete eingehend und in Auseinandersetzung mit den Vorbringen der Parteien, weshalb es im streitigen Punkt der Rechtmässigkeit der Kündigung nicht, auch nicht ergänzend, Art. 337 OR betreffend fristlose Entlassung und die hierfür geltenden Voraussetzungen angewendet hat. Das TAS stützte seine diesbezügliche Beurteilung ausschliesslich auf die Spezialbestimmung bei Lohnausständen von Art. 14bis Abs. 1 der FIFA "Regulations of the Status and Transfer of Players" (FIFA RSTP) und erkannte, dass die vorzeitige Kündigung des Arbeitsvertrags durch den Beschwerdegegner 1 wegen ausstehender Lohnzahlungen ("outstanding salaries") im Sinne dieser Bestimmung gerechtfertigt ("with just cause") war, und der Beschwerdegegner 1 die dort statuierten Voraussetzungen erfüllt hat. Ob diese Beurteilung zutreffend ist, hat das Bundesgericht nicht zu entscheiden. Der Beschwerdeführer kritisiert in unzulässiger Weise die materiellrechtliche Beurteilung des TAS, zeigt aber in keiner Weise eine Verletzung des materiellen Ordre public auf.