Citation: 6B_445/2023 E. 2.3.4

2.3.4. Der Beschwerdeführer wollte die weitere Tötung gemäss den verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz mit einer Schusswaffe begehen. An der Sache vorbei geht daher sein Einwand, er habe die erste Tat mit einem Messer begangen und er sei für die weitere Tötung daher nicht auf eine Pistole mit Schalldämpfer und besonderer Munition angewiesen gewesen (Beschwerde Ziff. 26 S. 17). Sodann geht die Vorinstanz auch bezüglich dieser weiteren Tötung zu Recht von einem besonders verwerflichen Tatmotiv aus. Selbst wenn diese Tat nicht als Mord, sondern lediglich als vorsätzliche Tötung zu qualifizieren wäre, würde dies im Übrigen an der Strafbarkeit im Sinne von Art. 260 bis Abs. 1 StGB nichts ändern, da Vorbereitungshandlungen zu einer vorsätzlichen Tötung mit der gleichen Strafe geahndet werden (vgl. Art. 260 bis Abs. 1 lit. a StGB).