Citation: 7B.230/2002 28.01.2003 E. 4.2

4.2.1 Dem Grundsatz nach stellt der Beschwerdeführer die vom Obergericht berücksichtigten Einkommenselemente (Lohn, Spesen und Provisionen) nicht in Frage. Was er zur Abgrenzung von Lohn und Provisionen sowie zur Höhe der Provisionen und zum Zeitpunkt, in welchem diese bezogen worden seien, vorbringt, betrifft tatsächliche Verhältnisse. Er rügt in diesem Zusammenhang die Würdigung des Arbeitsvertrags und der verschiedenen Provisionsabrechnungen durch die Vorinstanz, was er mit staatsrechtlicher Beschwerde (wegen willkürlicher Beweiswürdigung) hätte tun müssen. Eine unzulässige Kritik an der Beurteilung tatsächlicher Gegebenheiten stellen ebenso seine Ausführungen zur bevorstehenden Anschaffung eines neuen Fahrzeugs für die Aussendiensttätigkeit dar. Soweit der Beschwerdeführer einen Verstoss gegen Art. 8 ZGB rügt, verkennt er, dass diese Bestimmung die Verteilung der Beweislast ordnet und dem Beweisbelasteten einen Anspruch auf Abnahme von Beweisen verleiht, die zum Nachweis rechtserheblicher Tatsachen anerboten werden, nicht aber regelt, mit welchen Mitteln der Sachverhalt abzuklären und wie das Ergebnis der Abklärungen zu würdigen ist (BGE 122 III 219 E. 3c S. 223 mit Hinweisen). Dass die Vorinstanz anerbotene Beweise zu Unrecht nicht abgenommen habe, ist nicht dargetan. Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers ist schliesslich nicht zu beanstanden, dass das Obergericht bei der Ermittlung der durchschnittlichen Bezüge auf die seit der Änderung der arbeitsvertraglichen Regelungen im Februar 2002 herrschenden Verhältnisse abgestellt hat. 4.2.2 Unbehelflich ist auch das zur Ermittlung des Notbedarfs Vorgebrachte: 4.2.3 Was die Spesenpauschale, die der Beschwerdeführer bezieht, im einzelnen erfasst, ist eine Frage tatsächlicher Natur. Die Feststellung der Vorinstanz, sie decke auch die vom Beschwerdeführer geltend gemachten Kosten von Fr. 132.-- für auswärtige Verpflegung, ist für die erkennende Kammer daher verbindlich. 4.2.4 Der Beschwerdeführer verlangt zu Lasten seines Notbedarfs Fr. 500.-- im Monat, die er C.________ für den Unterhalt der gemeinsamen Tochter D.________ bezahle. Was er gegen die Nichtberücksichtigung dieses Betrags vorträgt, scheitert schon an den tatsächlichen Feststellungen des Obergerichts, C.________ sei verheiratet, so dass ihr Ehemann als Vater des Kindes gelte, und ein Urteil über eine allfällige Anfechtung des Kindesverhältnisses liege nicht vor. 4.2.5 Einen Betrag von Fr. 126.-- will der Beschwerdeführer mit der Begründung berücksichtigt haben, er müsse eine grössere Wohnung beziehen, weil die von ihm getrennt lebende Ehefrau verlange, dass er für die Tochter E.________ ein separates Zimmer habe, wenn er wolle, dass diese weiterhin bei ihm übernachten könne. Statt Fr. 864.-- für die Miete der bisherigen Wohnung seien daher Fr. 980.-- einzusetzen. Der dieses Ansinnen verwerfende Entscheid der Vorinstanz ist nicht zu beanstanden: Nach deren Feststellungen lebt der Beschwerdeführer in einer Zweieinhalb-Zimmer-Wohnung. Die räumlichen Verhältnisse erlauben somit, dass der Beschwerdeführer und seine Tochter in getrennten Zimmern übernachten. 4.2.6 Der Beschwerdeführer weist schliesslich darauf hin, dass seine Krankenkassenprämie ab 1. Januar 2003 Fr. 248.30 (statt Fr. 216.50 wie bis anhin) betragen werde. Dieser Änderung wäre im Rahmen einer (beim Betreibungsamt zu verlangenden) Anpassung der Pfändung im Sinne von Art. 93 Abs. 3 SchKG Rechnung zu tragen.