Citation: 4A_300/2024 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz erwog dazu, es obliege der Partei, ihre finanzielle Situation klar und gründlich darzulegen. Dabei dürfe das Gericht an ihre Mitwirkung umso höhere Anforderungen stellen, je komplexer die Verhältnisse seien. Trotz wiederholter Hinweise habe sich der Beschwerdeführer über seine Mitwirkungsobliegenheit hinweggesetzt: Er habe weder zu seiner Anstellung bei der E.________ AG noch zu seinen zahlreichen Verwaltungsratsmandaten Unterlagen eingereicht, die Rückschlüsse auf sein Einkommen erlauben würden. Weiter habe das Ehepaar A.________ gemäss Steuererklärung 2021 aus der Vermietung diverser Liegenschaften in U.________ (I), V.________ (I), W.________ (D) und X.________ (D) Erträge erzielt. Der Beschwerdeführer habe weder die entsprechenden Mietverträge eingereicht noch offengelegt, wer aktuell in welcher Form an diesen Liegenschaften berechtigt sei. Aus der Steuererklärung 2021 gehe zudem hervor, dass das Ehepaar A.________ Inhaber dreier Konti bei der Bank F.________, eines Kontos bei der Bank G.________ (Frankreich), vierer Konti bei der Bank H.________ (Deutschland) und eines Kontos bei der Bank I.________ sei. Der Beschwerdeführer habe dem Gericht keine aktuellen Kontoauszüge oder Saldierungsbelege zur Verfügung gestellt. Unter diesen Umständen könne die Vorinstanz seine Einkommens- und Vermögenssituation nicht beurteilen.