Citation: 8C_238/2008 05.05.2008 E. 3

Die Vorinstanz hat in einlässlicher Würdigung der medizinischen Akten, insbesondere des Austrittsberichts der Klinik V.________ vom 30. Januar 2006 und der Stellungnahme des Hausarztes vom 15. Juni 2007, festgestellt, dass die Beschwerdeführerin für leichte wechselbelastende Tätigkeiten nach einer kurzen Anpassungszeit ganztags zu 100 % arbeitsfähig sei; eine somatische Beeinträchtigung mit Krankheitswert liege nicht vor; die verdachtsweise gestellte Diagnose einer depressiven Entwicklung schliesse sodann ein psychisches Leiden mit Krankheitswert aus. Auf die in allen Teilen überzeugende Begründung kann verwiesen werden (Art. 109 Abs. 3 BGG). Es wird nichts vorgebracht, was die Sachverhaltsfeststellung des kantonalen Gerichts nach Art. 97 Abs. 1 BGG als offensichtlich unrichtig oder auf einer Bundesrechtsverletzung im Sinne von Art. 95 lit. a BGG beruhend erscheinen lassen könnte. Vielmehr erschöpft sich die Beschwerde im Wesentlichen in einer im Rahmen der geltenden Überprüfungsbefugnis unzulässigen Kritik an der Beweiswürdigung der Vorinstanz und an der Stellungnahme des Hausarztes vom 15. Juni 2007. Nach den zutreffenden Erwägungen der Vorinstanz ist eine depressive Entwicklung, für die lediglich eine Verdachtsprognose besteht, grundsätzlich nicht geeignet, eine leistungsspezifische Invalidität (Art. 4 Abs. 2 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG) zu begründen, zumal bei einem derartigen Gesundheitsschaden in der Regel davon auszugehen ist, dass die versicherte Person die daraus resultierenden Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit bei Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, abwenden könnte (vgl. BGE 131 V 49 E. 1.2). Gleiches gilt auch für die somatoforme Schmerzstörung (siehe dazu BGE 130 V 352 E. 2.2.3 S. 354), für die nicht einmal eine Verdachtsdiagnose besteht. Abgesehen davon müsste die durch die beiden Kinder und das Führen zweier Haushalte bedingte, nicht unerhebliche Belastung - da invaliditätsfremd - vom sozialversicherungsrechtlichen Standpunkt aus betrachtet unbeachtlich bleiben (BGE 130 V 352 E. 2.2.5 S. 355). Dergestalt durfte die Vorinstanz auf weitere medizinische Abklärungen verzichten (BGE 124 V 90 E. 4b S. 94; antizipierte Beweiswürdigung). Aus demselben Grund ist von der beantragten Rückweisung abzusehen. Daran ändert der letztinstanzlich ins Recht gelegte, erst nach dem vorinstanzlichen Entscheid erstellte Bericht von Dr. med. M.________ vom 20. Februar 2008, nichts.