Citation: 2C_1022/2021 E. 6.3

6.3. Vor dem Hintergrund des noch Ende des Schuljahres 2016/2017 iniitierten Schulhaus-, Lehrpersonen- und Klassenwechsels und der für den Beginn des Schuljahres 2017/2018 vorgesehenen Massnahmen ist es unter dem Blickwinkel des Anspruchs auf ausreichenden und unentgeltlichen Grundschulunterricht nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz den Wechsel an die Privatschule D.________ als eigenmächtiges Vorgehen der Eltern des Beschwerdeführers beurteilt und ihnen vorwirft, mit ihrem Vorgehen die Abmachung vom 6. Juli 2017 missachtet zu haben (vgl. E. 4.3 und E. 4.4.2 hiervor; E. II.9.5 des angefochtenen Urteils). Aus dem Vorbringen des Beschwerdeführers, er habe zu Beginn des Schuljahres 2017/2018 lediglich als "Übergangslösung" an der Privatschule D.________ "geschnuppert", lässt sich nichts zu seinen Gunsten ableiten. Auch der Umstand, dass nach den Sommerferien 2017 noch nicht mit dem Vorliegen des schulpsychologischen Fachberichts gerechnet werden konnte, ist entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers nicht geeignet, die in der Abmachung vom 6. Juli 2017 festgehaltene Vorgehensweise, wonach für ihn ein schulpsychologischer Fachbericht eingeholt und nach den Sommerferien 2017 das weitere Vorgehen besprochen werde, als ungeeignet erscheinen zu lassen, zumal unabhängig davon andere Massnahmen ergriffen wurden.