Citation: 1P.580/2004 28.10.2004 E. 1

1.1 Der Beschwerdeführer beantragt neben der Aufhebung des angefochtenen Entscheids seine sofortige Haftentlassung. Dieses Begehren ist in Abweichung vom Grundsatz der kassatorischen Natur der staatsrechtlichen Beschwerde zulässig, da im Falle einer nicht gerechtfertigten strafprozessualen Haft die von der Verfassung geforderte Lage nicht schon mit der Aufhebung des angefochtenen Entscheids, sondern erst durch eine positive Anordnung hergestellt werden kann (BGE 129 I 129 E. 1.2.1 S. 131 f.; 124 I 327 E. 4b/aa S. 333, je mit Hinweisen). 1.2 Die Beschwerdeschrift muss die wesentlichen Tatsachen und eine kurz gefasste Darlegung darüber enthalten, welche verfassungsmässigen Rechte bzw. welche Rechtssätze und inwiefern sie durch den angefochtenen Erlass oder Entscheid verletzt worden sind (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG). Das Bundesgericht prüft nur klar und detailliert erhobene und, soweit möglich, belegte Rügen (BGE 129 I 185 E. 1.6 S. 189). 1.2.1 Der Beschwerdeführer begründet mit keinem Wort, weshalb der allgemeine Gleichheitssatz von Art. 8 Abs. 1 BV verletzt sein soll. Auf die Beschwerde ist in diesem Punkt daher nicht einzutreten. 1.2.2 Sollte es sich bei der Rüge der Verletzung von Art. 8 Abs. 1 BV um einen Schreibfehler handeln und der Beschwerdeführer in Tat und Wahrheit die Rüge der Verletzung von Art. 9 BV (Willkürverbot) erheben wollen, so hat diese Rüge neben der Rüge der Verletzung der persönlichen Freiheit im vorliegenden Fall ohnehin keine selbständige Bedeutung. 1.3 In der Replik bringt der Beschwerdeführer vor, es drohe die Gefahr der Überhaft. Bei diesem Vorbringen handelt es sich um ein rechtliches Novum, das im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde nicht zulässig ist (BGE 129 I 49 E. 3 S. 57, mit Hinweisen). Der Beschwerdeführer ist auch in diesem Punkt nicht zu hören.