Citation: 5A_493/2020 E. 3

Zu beurteilen bleibt demnach einzig, ob ihren bisherigen Eingaben bereits ein genügender Beschwerdewille und eine Beschwerdebegründung entnommen werden kann. Die Eingabe vom 2. Juni 2020 wurde am letzten Tag der zehntägigen Beschwerdefrist eingereicht (Art. 100 Abs. 2 lit. a i.V.m. Art. 45 BGG). Es kann zu Gunsten der Beschwerdeführerin von einer hinreichenden Äusserung des Beschwerdewillens ausgegangen werden, so dass die Eingabe als Beschwerde behandelt werden kann. Die Beschwerdeführerin führt darin jedoch (nebst dem damaligen Fristerstreckungsgesuch) lediglich aus, das Obergericht habe ihr Schreiben nicht rechtzeitig erhalten und es habe ihr Schreiben ignoriert. Um welches Schreiben es sich dabei handeln soll, legt sie nicht dar. Ebensowenig erläutert sie, inwiefern das Obergericht in dieser Hinsicht oder anderweitig gegen Recht verstossen haben soll. Ihre Eingabe vom 2. Juni 2020 genügt damit den Begründungsanforderungen an eine Beschwerde offensichtlich nicht (Art. 42 Abs. 2 BGG). Auf die Beschwerde ist demnach im vereinfachten Verfahren durch das präsidierende Mitglied der Abteilung nicht einzutreten (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG).