Citation: 4A_630/2014 E. 1.1

1.1. Hierzu befand das Bundesgericht in seinem Rückweisungsurteil vom 5. August 2014 (E. 7.4), dass die Klägerin ihrer Substanziierungspflicht genügend nachgekommen sei, indem sie in Ziffer 713 ihrer erstinstanzlichen Replik Folgendes ausgeführt habe: "Per 31. Dezember 2002 war das KK des Beklagten 1 ausgeglichen. Der geltend gemachte Saldo resultiert aus einem Barbezug im Betrag von Fr. 14'999.40 am 4. September 2003 und einer Rechnung der Bar D.________ vom 20. November 2003 im Betrag von Fr. 1'659.00. Der Anstieg im Jahr 2004 ist auf die folgenden Transaktionen zurückzuführen, welche allesamt privater Natur waren und deshalb dem Kontokorrent des Beklagten 1 belastet wurden: Datum Betrag Text/Beleg 21.1.04 4'852.05 Cash Bezug Spielbank Konstanz/500004 21.1.04 1'000.00 Cash Bezug Spielbank Konstanz/500004 31.1.04 6'488.40 Belastung Privatgebrauch/900046 10.2.04 310.00 Kassenbezug/ 11.2.04 10'000.00 E.________ Nachwuchs/310001 17.2.04 28'500.00 F.________/310002 17.2.04 4'469.20 Privatauslagen Visa-Karte/500006 21.2.04 4'766.40 Privatauslagen Eurocard/500008" Zum Beleg dieser Angaben hatte die Klägerin den Auszug aus ihrer Buchhaltung zum Konto "B.1.________" eingereicht und ihre Buchhaltungsunterlagen und den Zeugenbeweis ihrer Buchhalterin offeriert. Das Bundesgericht befand diese von der Klägerin zur Begründung der eingeklagten Saldo-Forderung aufgestellten Behauptungen als genügend bestimmt, so dass eine substanziierte Bestreitung möglich sei und darüber Beweis abgenommen werden könne. Da von hinreichend substanziierten Sachvorbringen auszugehen sei, müsse über diese Beweis abgenommen werden, sofern sie denn vom Beklagten überhaupt substanziiert bestritten worden seien. Das Bundesgericht wies die Sache daher im Sinne dieser Erwägungen an die Vorinstanz zurück, damit diese zunächst darüber befinde, ob die Behauptungen der Klägerin hinreichend substanziiert bestritten wurden, so dass darüber ein Beweisverfahren durchzuführen sei.