Citation: 5A_74/2018 E. 1

B.________ und A.________ haben den zehnjährigen Sohn C.________. Mit Entscheid vom 12. Dezember 2017 entzog die KESB Oberland West der Mutter als Inhaberin der elterlichen Sorge das Aufenthaltsbestimmungsrecht über das Kind und brachte dieses suspensiv bedingt im D.________ in U.________ unter, bezeichnete die Aufgaben der Beiständin neu und verfügte eine ganze Reihe von Anordnungen. Beschwerdeweise verlangten die Eltern namentlich die Aufhebung des Entscheides, die Entlassung der Beiständin, eine Frist von zwei Monaten zur eigenen Evaluierung einer geeigneten Beschulung sowie die superprovisorische Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung. Mit Verfügung vom 21. Dezember 2017 wies das Obergericht des Kantons Bern das Gesuch um aufschiebende Wirkung ab. Es forderte die Kindesvertreterin sowie die Beiständin zur Einreichung einer Stellungnahme auf und wies die Eltern in diesem Zusammenhang unter Androhung der Straffolgen von Art. 292 StGB an, der Kindesvertreterin hierfür Kontakt zum Kind zu gewähren (Ziff. 4). Weiter forderte es die Eltern im Zusammenhang mit dem Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege auf, innert einer (mit Blick auf die bisherigen uR-Gesuche nicht verlängerbaren) Frist von 10 Tagen aktuelle Belege zu Einkommen und Vermögen sowie der Ausgabensituation einzureichen, namentlich aktuelle Lohnabrechnungen, Lohnausweise 2016, aktuelle Kontoauszüge, letzte Steuererklärung, letzte Steuerveranlagungsverfügung, Mietvertrag und Krankenkassenpolice (Ziff. 8). In Bezug auf die Strafandrohung in Ziff. 4 sowie in Bezug auf die Frist zur Einreichung von Belegen für das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege haben die Eltern am 22. Januar 2018 beim Bundesgericht eine Beschwerde eingereicht. Ferner stellen sie ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege.