Citation: 7B_416/2023 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz hält fest, gerade weil den Mobiltelefonen aufschlussreiche Daten entnommen werden könnten, seien sie potentiell beweistauglich. Der Beschwerdeführer habe die Mobiltelefone zur Tatzeit bei sich getragen, womit sie sowohl be- als auch entlastende Erkenntnisse über die mutmassliche Täterschaft des Beschwerdeführers liefern könnten. Der Beschwerdeführer behaupte beispielsweise, nicht in die Sammeltiefgarage am U.________weg xx in Rothrist gefahren zu sein. Mittels Auswertung des Mobiltelefons könne seine Behauptung verifiziert werden, insbesondere sofern die Standorte über das Bordsystem des Audi A8 nicht eruiert werden könnten. Zudem sei nicht auszuschliessen, dass Angaben über eine allfällige Planung des Diebstahls im Mobiltelefon zu finden seien. Es liesse sich nämlich durchaus der Schluss ziehen, der Beschwerdeführer habe sich die letzten Monate nicht wegen einer Frau in der Nähe des U.________weges aufgehalten, sondern um das Quartier auszukundschaften. Aufzuklären gelte es vorliegend Verbrechen und Vergehen, wenn auch "nur" versuchte. Das Interesse der Öffentlichkeit an der Aufklärung der Straftaten überwiege gegenüber dem Interesse des Beschwerdeführers an der Verhinderung der Durchsuchung und Auswertung seiner Mobiltelefone. Massnahmen, von denen die gleichen Ergebnisse zu erwarten seien und die weniger in die Persönlichkeitsrechte des Beschwerdeführers eingreifen würden, seien mindest zurzeit nicht ersichtlich. Aufgrund dessen, dass der Beschwerdeführer keine weiterführenden Angaben zum Wohnsitz von B.________ machen könne und sich auch zu anderen Fragen, wenn auch zu Recht, nicht äussern wolle, sei die Durchsuchung der Mobiltelefone unumgänglich und auch verhältnismässig.