Citation: 8C_398/2007 08.05.2008 E. 2

Zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführerin aufgrund des Sachverhalts, wie er sich bis zum Zeitpunkt des Erlasses des - praxisgemäss die Grenze der gerichtlichen Überprüfungsbefugnis bildenden (BGE 130 V 445 E. 1.2 S. 446 mit Hinweisen) - Einspracheentscheids vom 6. April 2006 darstellte, statt der ab 1. September 2002 revisionsweise zugesprochenen halben eine ganze Invalidenrente zusteht. Unbestritten ist, dass sich am Anteil der Erwerbstätigkeit (80 %) und demjenigen der Tätigkeit im Aufgabenbereich (Haushalt; 20 %) seit der ersten rechtskräftigen Zusprechung der Viertelrente (Verfügung der IV-Stelle Luzern vom 26. April 2002) keine Änderungen ergeben haben. 2.1 Das kantonale Gericht und die IV-Stelle haben die Grundlagen über das intertemporal anwendbare Recht (vgl. auch BGE 130 V 445 mit Hinweisen) sowie der Revision einer Invalidenrente und der dabei zu vergleichenden Sachverhalte (Art. 1 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 17 Abs. 1 ATSG) zutreffend dargelegt. Richtig wiedergegeben wird auch die Rechtsprechung zu der den ärztlichen Gutachten im Rahmen der Invaliditätsbemessung zukommenden Bedeutung sowie zu den Grundsätzen über deren Beweiswert und die Beweiswürdigung. Darauf wird verwiesen. Zu ergänzen ist, dass nach Art. 28 Abs. 2ter IVG bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind, für diesen Teil die Invalidität nach Art. 16 ATSG festgelegt wird. Waren sie daneben auch im Aufgabenbereich tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach Art. 28 Abs. 2bis IVG festgelegt. In diesem Falle sind der Anteil der Erwerbstätigkeit und der Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen und der Invaliditätsgrad entsprechend der Behinderung in beiden Bereichen zu bemessen (gemischte Methode der Invaliditätsbemessung). Dabei bestimmt sich die Invalidität dadurch, dass im Erwerbsbereich ein Einkommens- und im Aufgabenbereich ein Betätigungsvergleich vorgenommen wird, wobei sich die Gesamtinvalidität aus der Addierung der in beiden Bereichen ermittelten und gewichteten Teilinvaliditäten ergibt (BGE 130 V 395 Erw. 3.3 mit Hinweisen).