Citation: 9C_579/2019 E. 2

Die Vorinstanz erwog, dem Gutachten der Dres. med. C.________ und B.________ vom 1. Dezember 2017 komme Beweiswert zu. Im Begutachtungszeitpunkt (24. November 2017) hätten die Experten mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leicht- bis mittelgradige Episode, diagnostiziert. Ihnen zufolge sei die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers in der angestammten Tätigkeit sowie für Hausarbeiten mit einem leicht- bis mittelgradig körperlich belastenden Arbeitsprofil aus rheumatologischer Sicht zu keinem Zeitpunkt anhaltend eingeschränkt gewesen. Aus psychiatrischer Sicht hätten sich die ab 2008 bestandenen mittel- bis schwergradigen (depressiven) Befunde etwa 2011 auf mittelgradig reduziert; eine im September 2014 aufgetretene Anpassungsstörung bzw. längere depressive Reaktion habe sich unterdessen grösstenteils zurückgebildet. Es bestehe eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von ca. 30 %, wobei sich diese nach Einschätzung des Experten bei optimaler Medikamenten-Compliance innert ca. zweier Monate soweit verbessern liesse, dass der Arbeitsunfähigkeitsgrad unter 20 % sinken würde. Der psychiatrische Gutachter habe die funktionellen Auswirkungen des weiterhin bestehenden leicht- bis mittelgradigen depressiven Geschehens anhand der Indikatoren gemäss BGE 141 V 281 schlüssig und widerspruchsfrei festgestellt und damit den normativen Vorgaben Rechnung getragen. Auf seine Schlussfolgerungen könne deshalb abgestellt werden (BGE 144 V 50 E. 4.3 S. 53 f. und E. 6.1 S. 57 f.). Das Versicherungsgericht schloss, eine erhebliche Veränderung des Gesundheitszustands zwischen dem 18. März 2010 (Datum der ursprünglichen Rentenzusprache) und dem 12. Juli 2018 (Datum der angefochtenen Verfügung) sei demnach ausgewiesen. Der Einkommensvergleich sei als solcher nicht umstritten und führe bei einer Arbeitsfähigkeit von mindestens 70 % zu einem Invaliditätsgrad von (maximal) 37 %.