Citation: 5A_880/2020 E. 1.3

1.3. Die Begründung muss in der Beschwerde selber enthalten sein, die innert der gesetzlichen und nicht erstreckbaren Beschwerdefrist einzureichen ist. Die aufgrund von Art. 6 Ziff. 1 EMRK bzw. Art. 29 Abs. 2 BV bestehende Möglichkeit, nach Eingang der Vernehmlassungen der Gegenpartei eine Replik einzureichen, kann nur dazu dienen, sich zu den von der Gegenpartei eingereichten Stellungnahmen zu äussern. Ausgeschlossen sind hingegen in diesem Rahmen Anträge und Rügen, welche die beschwerdeführende Partei bereits vor Ablauf der Beschwerdefrist hätte erheben können (BGE 143 II 283 E. 1.2.3 mit Hinweis). Der Beschwerdeführer verweist in seiner Beschwerdeschrift darauf, dass sich seine Mutter nicht mehr als Partei in einem Verfahren mit dem Beschwerdegegner habe auseinandersetzen wollen. Weitere Ausführungen zu den Gründen für die Haltung seiner Mutter tätigt er an dieser Stelle nicht, obwohl ihm dies unbenommen gewesen wäre. Auf die in seiner Replik enthaltenen Präzisierungen zu dieser Thematik ist deshalb nicht einzugehen. Er nimmt dort keinen Bezug auf konkrete Vorbringen in der Vernehmlassung des Beschwerdegegners, so dass sie eine unzulässige nachträgliche Ergänzung seiner Beschwerde darstellen.