Citation: 6B_991/2014 E. A

Das Obergericht des Kantons Zürich sprach X.________ am 11. Juli 2014 zweitinstanzlich wegen versuchter eventualvorsätzlicher Tötung schuldig. Es verurteilte ihn unter Berücksichtigung der rechtskräftigen erstinstanzlichen Schuldsprüche wegen Raufhandels sowie Sachbe-schädigung zu einer Freiheitsstrafe von sieben Jahren und ordnete eine stationäre therapeutische Massnahme im Sinne von Art. 59 Abs. 1 und 2 StGB an. Dem Schuldspruch wegen versuchter eventualvorsätzlicher Tötung liegt folgender Sachverhalt zugrunde: Am 16. November 2011 versetzten X.________ und Y.________ während einer tätlichen Auseinandersetzung dem am Boden liegenden A.________ je sieben bis acht heftige Fusstritte gegen den Oberkörper. X.________ trat ihn zudem fünf bis sechs Mal gegen das Gesicht und den Kopf, wobei A.________ nach dem ersten Tritt keine Abwehrreaktion mehr zeigte, mithin wehrlos war. Letzterer erlitt Verletzungen, die vorübergehend zu einer direkten und unmittelbaren Lebensgefahr führten.