Citation: 8C_37/2023 E. 3

Das kantonale Gericht hat hinsichtlich des vorliegend strittigen Rückfalls zum Unfall vom 21. August 2012 den kreisärztlichen Aktenbeurteilungen der Dr. med. D.________ vom 26. Juli 2021 und des Dr. med. E.________ vom 2. Dezember 2021 Beweiskraft beigemessen. Demnach präsentiere sich die Schulter-Arm-Problematik weitgehend gleich wie im Zeitpunkt der am 3. September 2013 vorgenommenen kreisärztlichen Abschlussuntersuchung: Ein chronifiziertes Schulter-Arm-Syndrom links bei Periarthropathia humeroscapularis mit subakromialem Impingement bei hypertropher AC-Gelenksarthrose habe bereits damals (vor) bestanden. Die am 21. August 2021 (richtig: 2012) erlittene Fraktur sei zudem als vollständig abgeheilt beurteilt worden, was nach wie vor zutreffe. Weder die neu festgestellte Hyposensibilität im Versorgungsbereich des Nervus axillaris noch die diagnostizierten Tendinopathien oder die Frozen Shoulder, welche als krankhafte Capsulitis adhaesiva zu interpretieren sei, stünden überwiegend wahrscheinlich im Kausalzusammenhang mit dem mehrere Jahre zurückliegenden Unfallereignis. Gestützt darauf hat die Vorinstanz den Einspracheentscheid vom 6. Dezember 2021 bestätigt.