Citation: 9C_95/2018 E. 2.1

2.1. Das kantonale Gericht bestätigte die rentenablehnende Verfügung der IV-Stelle. Es erwog, die beim Versicherten diagnostizierte depressive Störung stelle nach geltender Rechtsprechung keinen invalidisierenden Gesundheitsschaden dar, weil es an einer konsequenten Depressionstherapie fehle, deren Scheitern das Leiden als therapieresistent ausweise. Massgebend sei damit alleine das im ZMB-Gutachten vom 9. November 2015 formulierte Tätigkeitsprofil aus somatischer Sicht, wonach der Beschwerdeführer 100 % arbeitsfähig sei. Auf dieser Grundlage ermittelte die Vorinstanz anhand der Einkommensvergleichsmethode einen (rentenausschliessenden) Invaliditätsgrad von 7 %.