Citation: I 642/02 12.11.2003 E. A

Die am 7. August 1998 geborene N.________ leidet an einem Entwicklungsrückstand. Am 16. Dezember 1999 ersuchte Dr. med. K.________, Oberärztin für pädiatrische Endokrinologie an der Medizinischen Universitäts-Kinderklinik des Spitals X.________, die Invalidenversicherung um Übernahme der Behandlung mit einem Wachstumshormon. Aufgrund der gegen den ablehnenden Vorbescheid vom 17. Februar 2000 vorgebrachten Einwände ersuchte der ärztliche Dienst der IV-Stelle Bern Prof. Dr. med. M.________ von der Medizinischen Universitäts-Kinderklinik des Spitals X.________ um ergänzende Angaben zum Gesundheitsschaden der Versicherten, welche dieser am 24. März 2000 einreichte. Gestützt darauf verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 11. Mai 2000 den Leistungsanspruch, da keine Störung der hypothalamatischen Funktion und damit kein Geburtsgebrechen im Sinne von Ziffer 462 GgV-Anhang vorliege. Auf Beschwerde hin hob das Verwaltungsgericht des Kantons Bern die Verfügung mit Entscheid vom 30. August 2000 auf und wies die Sache zur Vornahme ergänzender Abklärungen an die Verwaltung zurück. Die IV-Stelle holte daraufhin bei Prof. Dr. med. Z.________, Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, speziell Endokrinologie, das Gutachten vom 10. Juni 2001 ein und unterbreitete dieses dem Bundesamt für Sozialversicherung (BSV) zur Stellungnahme. Mit Verfügung vom 16. November 2001 lehnte sie das Leistungsbegehren erneut ab mit der Begründung, die als experimentell zu bezeichnende Behandlung eines im Anhang der Verordnung über die Geburtsgebrechen nicht aufgeführten Leidens könne von der Invalidenversicherung nicht übernommen werden.