Citation: 1C_546/2017 E. 2.3

2.3. Jeder Verfahrensbeteiligte hat gestützt auf Art. 29 BV Anspruch auf richtige Zusammensetzung der Verwaltungsbehörde bzw. darauf, dass diese vollständig und ohne Anwesenheit Unbefugter entscheidet (BGE 140 I 326 E. 5 S. 328 ff.; 127 I 128 E. 3c S. 130 und 4b S. 131; Urteil 2P.26/2003 vom 1. September 2003 E. 3.4, in: ZBl 106/2005 S. 103; je mit Hinweisen). Vorliegend ist unbestritten, dass der Gemeindepräsident am Baubewilligungs- und Einspracheentscheid nicht mitgewirkt hat. Dies entsprach dem Gesuch der Beschwerdeführer. Art. 29 BV verlangt entgegen deren Auffassung nicht, dass darüber in einem separaten Entscheid zu befinden wäre. Es ist das anwendbare Verfahrensrecht, das regelt, wie die Verfassungsgarantie umgesetzt wird. Die Beschwerdeführer machen insofern keine Verletzung des anwendbaren kantonalen Verfahrensrechts geltend, weshalb sich weitere Ausführungen erübrigen (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG). Die Rüge, Art. 29 BV sei verletzt, weil kein separater Zwischenentscheid gefällt worden sei, ist jedenfalls unbegründet. Das gleiche gilt für die Rüge der aktenwidrigen Feststellung des Sachverhalts. Aus der zitierten Notiz anlässlich der Sitzung vom 16. Dezember 2015 geht nicht hervor, dass sich der Gemeindepräsident bis zu diesem Zeitpunkt mit der Sache befasste. Nicht einzutreten ist auf die in diesem Zusammenhang vorgebrachten Sachverhaltsrügen. Inwiefern es für den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein soll, ob der Ausstand "freiwillig" erfolgte und ob es dagegen Einwände gab, wird in der Beschwerdeschrift nicht dargetan (Art. 97 Abs. 1 BGG). Ebenfalls nicht einzutreten ist auf die Rüge der Verletzung der Begründungspflicht (Art. 29 Abs. 2 BV). Die Beschwerdeführer verweisen pauschal auf eine Eingabe vom 18. Juli 2016, ohne konkret darzulegen, mit welchen Vorbringen sich das Verwaltungsgericht hätte befassen müssen (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG).