Citation: I 742/01 27.08.2002 E. 2

2.- a) Der Beschwerdeführer beruft sich im Wesentlichen darauf, das Gutachten des von der IV-Stelle beauftragten Dr. med. X.________ sei unvollständig und oberflächlich und der Gutachter sei voreingenommen, da er den Fall vorgängig telefonisch mit der IV-Stelle besprochen habe. b) Die Ärzte des Spitals S.________ diagnostizierten eine aktuell mittelgradig ausgeprägte depressive Episode und wiesen auf die teilweise erfolgreiche medikamentöse Behandlung hin (Bericht vom 19. August 1999). Die Einschätzung des Leidens als leicht bis mittelgradig durch Dr. med. X.________ (Gutachten vom 19. Dezember 2000) steht dazu nicht im Widerspruch. Dass der Psychiater die Prognose als unklar bezeichnet hat, während die anderen Ärzte eher eine ungünstige Entwicklung annehmen, ist für den massgebenden Zeitpunkt des Verfügungserlasses (BGE 121 V 366 Erw. 1b mit Hinweisen) irrelevant. Des Weiteren äussert sich die psychische Störung gemäss Dr. med. X.________ in Form von Depressionen, Ängsten, hypochondrischen Gefühlen und diversen somatischen Symptomen. Es trifft damit nicht zu, dass er sich mit der von andern Fachärzten diagnostizierten hypochondrischen Persönlichkeitsstruktur und dem geäusserten Verdacht auf Panikstörung nicht auseinander gesetzt habe, wie der Beschwerdeführer geltend macht. c) Der Versicherte arbeitete im Jahr 1999 abends im Reinigungsdienst und der damals behandelnde Psychiater Dr. med. Y.________ attestierte ihm in dieser Zeit eine Arbeitsfähigkeit für leichte Arbeit von 50 % (Bericht vom 17. Juli 2000). Die Schätzung der Arbeitsfähigkeit auf 50 % durch Dr. med. X.________ lässt sich daher entgegen dem Einwand des Beschwerdeführers, er sei an einem Arbeitsplatz wegen seiner unausgeglichenen Art und Unbeherrschtheit sozialpraktisch nicht tragbar, nicht beanstanden. Die Vorinstanz weist zudem zu Recht darauf hin, dass sich die Annahme einer Erwerbstätigkeit gesundheitlich günstig auswirken könnte. Im Übrigen ergibt sich aus der vom Beschwerdeführer im vorinstanzlichen Verfahren eingereichten Aktennotiz des Sozialdienstes für Ausländerinnen und Ausländer der Stadt Q.________ vom 17. November 1998, dass die berufliche Eingliederung nicht ausschliesslich krankheitsbedingt, sondern auch wegen ungenügender Deutschkenntnisse gescheitert ist. d) Zusammenfassend ist aus den psychiatrischen Berichten zum Gesundheitszustand des Versicherten auf eine Arbeitsfähigkeit von 50 % für eine leichte Arbeit zu schliessen. Eine Voreingenommenheit des Dr. med. X.________ lässt sich aus seinem Gutachten nicht entnehmen und ist auch auf Grund der telefonischen Besprechung nicht wahrscheinlich. Es kann damit offen bleiben, ob die Befangenheitsrüge rechtzeitig erhoben wurde.