Citation: 7B_69/2025 E. 3.4

3.4. Hinsichtlich des dringenden Verdachts hält die Vorinstanz fest, bereits die vorgenannten und unbestrittenen Tatumstände belasteten die Beschwerdeführerin und ihren Ehemann erheblich. Die Vorinstanz führt weiter aus, der rechtshilfeweise eingeholte Bericht der belgischen Strafverfolgungsbehörde zeige, dass der Drogentransport von einer in Antwerpen beheimateten Drogenbande organisiert worden sei. Aus dem Bericht ergeben sich insbesondere, dass der vom Ehemann der Beschwerdeführerin gefahrene Personenwagen am 28. Mai 2024 vom albanischen Staatsangehörigen B.________ in der Tiefgarage einer von den belgischen Strafverfolgungsbehörden überwachten Wohnung in Antwerpen mit dem sichergestellten Heroin "befüllt" worden sei. B.________ sei sodann während der Transportfahrt vor dem Ehemann der Beschwerdeführerin und ihr vorausgefahren, um auf diesem Weg die Grenzübergänge auszukundschaften. Im belgischen Ermittlungsbericht werde zudem festgehalten, dass der Ehemann der Beschwerdeführerin mutmasslich zum ersten Mal als Chauffeur benutzt worden sei und gemäss einem Mitglied der Drogenbande als vertrauenswürdig erachtet werde. Ferner bestünden Hinweise, dass die Beschwerdeführerin und ihr Ehemann von C.________, einem weiteren Mitglied der Drogenbande, SIM-Karten erhalten hätten.