Citation: 6B_137/2024 E. 4.3

4.3. Betreffend die Ausschreibung im Schengener Informationssystem hat das Bundesgericht die Voraussetzungen wiederholt dargelegt. Darauf kann verwiesen werden (BGE 147 IV 340 E. 4; 146 IV 172 E. 3.2). Der Tatbestand des Betruges sieht im Höchstmass eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren vor und es ergibt sich aus den obigen Feststellungen, dass vom Beschwerdeführer eine relevante Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung ausgeht. Damit sind die Voraussetzungen für eine Ausschreibung im SIS grundsätzlich erfüllt. Die Vorinstanz erwägt schliesslich zu recht, dass der Beschwerdeführer eine damit einhergehende, zusätzliche Einschränkung seiner Bewegungsfreiheit in Kauf zu nehmen hat. Zudem gilt diese Einschränkung entgegen seinen Ausführungen nicht absolut, da die übrigen Schengen-Staaten die Einreise in ihr Hoheitsgebiet im Einzelfall bei Vorliegen besonderer Gründe dennoch bewilligen können (BGE 147 IV 340 E. 4.10; Urteil 6B_213/2023 vom 6. Dezember 2023 E. 2.6.2).