Citation: 2C_3/2018 E. 2.2

2.2. Das Verwaltungsgericht erläutert in E. 3 seines Urteils ausführlich, dass die Behörden gestützt auf das anonyme Schreiben vom 23. September 2014 Untersuchungen über die ehelichen Verhältnisse des Beschwerdeführers einleiten durften/mussten; dabei legt es unter Berücksichtigung der beschwerdeführerischen Vorbringen, des einschlägigen kantonalen Verfahrensrechts und der Anforderungen, die sich aus dem Anspruch auf rechtliches Gehör ergeben, dar, dass diese Untersuchungen korrekt vor sich gingen und in dieser Hinsicht keine Rechte des Beschwerdeführers missachtet wurden. Aus seinen Erwägungen ergibt sich namentlich (letzter Absatz von E. 3.3), dass und warum keine Veranlassung bestand, die Identität oder Gesinnung des Verfassers des anonymen Schreibens abzuklären. In E. 4 stellt es fest, dass der Beschwerdeführer definitiv keine Ehegemeinschaft mit seiner Ehefrau führe, ohne dass hierfür wichtige Gründe im Sinne von Art. 49 AuG vorliegen würden, sodass die Möglichkeit einer Berufung auf Art. 43 AuG entfalle. Dass kein Anspruch auf Bewilligungsverlängerung nach Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG bzw. Art. 50 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 AuG bestehe, begründet das Verwaltungsgericht in E. 5.1 bzw. 5.2. Warum der Beschwerdeführer aus Art. 8 EMRK keine Bewilligungsansprüche ableiten könne, ergibt sich aus E. 6 des angefochtenen Urteils sowie aus E. 7 des Einspracheentscheids des Amtes für Migration und Integration des Kantons Aargau vom 4. August 2016, worauf das angefochtene Urteil verweist. Das Verwaltungsgericht verneint schliesslich das Vorliegen eines schwerwiegenden persönlichen Härtefalls im Sinne von Art. 30 Abs. 1 lit. b AuG (E. 7). Der Beschwerdeführer begnügt sich damit, das Abstellen auf ein anonymes Schreiben zu bemängeln und diesbezüglich die Verletzung von Art. 29 Abs. 2 sowie von Art. 9 BV zu behaupten. Er unterlässt es, sich mit den diesbezüglichen umfassenden Ausführungen in E. 3 des angefochtenen Urteils auseinanderzusetzen. Der Beschwerdeführer macht sodann geltend, die Vorinstanz sei darüber hinweg gegangen, dass er Familienangehörige in der Schweiz habe, nämlich alle seine vorehelichen Kinder und seine Enkelkinder, zu denen er ein inniges und somit schützenswertes Verhältnis habe. Inwiefern diese familiären Beziehungen im Hinblick auf die von ihm beantragte Verlängerung der ausländerrechtlichen Bewilligung unter dem Aspekt von Art. 8 EMRK oder sonst wie von Belang sein könnten, tut er nicht dar, obwohl E. 6.3.2 und E. 7 des Einspracheentscheids ihm allen Anlass dazu gegeben hätten.