Citation: 9C_415/2009 12.08.2009 E. 6

Die Beschwerde gegen die Verfügung vom 4. September 2008 ist gutzuheissen. Da die Voraussetzungen für die unentgeltliche Verbeiständung im Übrigen erfüllt sind, wird die Vorinstanz das Honorar der unentgeltlichen Verbeiständung für das kantonale Beschwerdeverfahren festzulegen haben. Der Kanton Bern muss den anwaltlich vertretenen Beschwerdeführer für dessen Aufwand im bundesgerichtlichen Verfahren angemessen entschädigen (vgl. Art. 68 Abs. 2 BGG), hingegen sind keine Kosten zu erheben (vgl. Art. 66 Abs. 4 BGG; Hansjörg Seiler, in: Bundesgerichtsgesetz [BGG], 2007, N. 52 zu Art. 66 BGG). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird insoweit hinfällig. Soweit sich die Beschwerde gegen den Entscheid vom 14. April 2009 richtet, ist sie abzuweisen. Der Beschwerdeführer hat als unterliegende Partei grundsätzlich die Gerichtskosten zu tragen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Seinem Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege kann jedoch entsprochen werden (Art. 64 BGG; BGE 125 V 201 E. 4a S. 202). Es wird indessen ausdrücklich auf Art. 64 Abs. 4 BGG hingewiesen, wonach die begünstigte Partei der Gerichtskasse Ersatz zu leisten hat, wenn sie später dazu in der Lage ist.