Citation: 4A_300/2009 08.10.2009 E. 6

Die Rüge, die Vorinstanz habe die Beweislastregeln von Art. 8 ZGB verletzt, indem sie durch eine unrichtige bzw. willkürliche Feststellung des Sachverhalts gewisse Vorgänge ohne rechtsgenügliche Beweise zu Gunsten des Beschwerdegegners als erwiesen erachtet habe, wie zum Beispiel die Unzumutbarkeit der Fortsetzung des Arbeitsvertrags für den Beschwerdegegner, geht an der Sache vorbei. Wo der Richter in Würdigung von Beweisen zur Überzeugung gelangt, eine Tatsachenbehauptung sei bewiesen oder widerlegt, ist die Beweislastverteilung gegenstandslos und liegt Beweiswürdigung vor, die bundesrechtlich nicht geregelt ist, auch nicht durch Art. 8 ZGB (BGE 130 III 591 E. 5.4 S. 602).