Citation: 9C_261/2023 E. 5.5

5.5. Die Beschwerdeführerin macht nicht geltend, dass die kantonalen Instanzen den Substanzwert falsch ermittelt hätten. Mit der Vorinstanz ist demnach davon auszugehen, dass der Verkehrswert der Beteiligung an der G.________ AG lediglich Fr. 112'000.- betrug. Es bestand also ein offensichtliches Missverhältnis zum Preis von Fr. 5'050'000.-, den die Beschwerdeführerin mit ihrem damaligen Hauptaktionär (in Form eines Darlehens) vereinbart hatte. Es ist nicht anzunehmen, dass die Beschwerdeführerin einer unabhängigen Drittperson diesen übersetzten Preis bezahlt hätte. Das Missverhältnis war für die Organe der Beschwerdeführerin ohne Weiteres erkennbar. Daraus folgt, dass die Vorinstanz die in der streitbetroffenen Steuerperiode geltend gemachte Wertberichtigung auf der Beteiligung an der G.________ AG zu Recht steuerlich nicht anerkannte, soweit diese den Verkehrswert der Beteiligung per Dezember 2013 gemäss Substanzwertmethode überstieg.