Citation: 6S.1/2007 24.04.2007 E. 3.2

3.2.1 Der Beschwerdeführer macht geltend, der gerichtliche Gutachter sei irrtümlich von einer prekären Schneelage am Renntag ausgegangen. Damit habe er die Anforderungen an den Zielauslauf verschärft, was vom Kantonsgericht unberücksichtigt geblieben sei. Allein schon diese Fehleinschätzung betreffend Schneeverhältnisse lasse die Überzeugungskraft des Gutachtens ernsthaft erschüttern, weshalb sich das Kantonsgericht nicht hätte darauf abstützen dürfen. 3.2.2 Der Beschwerdeführer zeigt nicht auf, inwiefern die seiner Ansicht nach falsche Interpretation durch das Kantonsgericht das Ergebnis der Beweiswürdigung und die rechtliche Einordnung des Sachverhaltes beeinflusst. Das Kantonsgericht wirft dem Beschwerdeführer entsprechend der Anklageschrift vor, seiner Verantwortung durch eine ungenügende Absicherung der Rennpiste nicht nachgekommen zu sein. Die Schneeverhältnisse sind für die Beurteilung der Fahrlässigkeit nicht bedeutend. Weshalb das gerichtliche Gutachten im Falle einer irrtümlichen Annahme der Schneeverhältnisse in seiner Gesamtheit nicht mehr überzeugen soll, ist nicht einleuchtend und wird auch nicht näher dargetan. Soweit auf die Willkürrüge eingetreten werden kann, ist sie abzuweisen.