Citation: 2P.186/2002 11.07.2003 E. A

X.________ ist mit Y.________ verheiratet und Mutter von drei Kindern (geb. 1984 und 1986). Die Ehegatten wohnen zusammen mit ihren Kindern im Kanton Freiburg. X.________ arbeitet seit dem 5. Oktober 1998 für eine Behindertenwerkstätte im Kanton Freiburg. Ihr Ehemann arbeitet mit einem Beschäftigungsgrad von 100 % an einer Fachhochschule im Kanton Bern. Am 13. März 2001 beantragte X.________ bei der Ausgleichskasse des Kantons Freiburg (im Folgenden: Ausgleichskasse Freiburg) Kinder- und Ausbildungszulagen für ihre drei Kinder. Sie legte ihrem Gesuch eine Bestätigung bei, wonach ihr Ehemann ab dem 1. Januar 2001 keine Zulagen mehr von seinem Arbeitgeber beziehe. Mit Verfügung vom 8. Mai 2001 lehnte die Ausgleichskasse Freiburg das Gesuch ab. Zur Begründung führte sie im Wesentlichen an, dass gemäss Art. 8 Abs. 2 lit. a des Freiburger Gesetzes über die Familienzulagen vom 26. September 1990 (FZG/FR) bei verheirateten Eltern die Kinderzulagen primär dem Vater zustünden. Da der Vater über seinen Arbeitgeber im Kanton Bern die vollen Familienzulagen geltend machen könne, entfalle der Anspruch auf Familienzulagen der Mutter im Kanton Freiburg. Die hiergegen gerichteten Rechtsmittel wiesen die Ausgleichskasse Freiburg mit Einspracheentscheid vom 28. August 2001 und das Verwaltungsgericht des Kantons Freiburg, Sozialversicherungsgerichtshof (im Folgenden: Verwaltungsgericht), mit Entscheid vom 27. Juni 2002 ab.