Citation: 4A_312/2009 23.09.2009 E. 1

Die Beschwerde in Zivilsachen ist grundsätzlich nur gegen Endentscheide im Sinne von Art. 90 BGG zulässig, d.h. gegen Entscheide, die das Verfahren abschliessen. Entscheide über vorsorgliche Massnahmen sind nur Endentscheide, wenn sie in einem eigenständigen Verfahren ergehen. Selbständig eröffnete Massnahmenentscheide, die vor oder während eines Hauptverfahrens erlassen werden und nur für die Dauer des Hauptverfahrens bzw. unter der Bedingung, dass ein Hauptverfahren eingeleitet wird, Bestand haben, stellen dagegen Zwischenentscheide im Sinne von Art. 93 BGG dar. Gegen solche ist die Beschwerde nur zulässig, wenn sie einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil bewirken können (Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG), der auch durch einen für den Beschwerdeführer günstigen Entscheid in der Zukunft nicht mehr behoben werden kann (BGE 134 I 83 E. 3.1 S. 86 f. mit Hinweisen). Die angefochtene Massnahme hat nur für die Dauer des Hauptverfahrens und unter der Bedingung, dass dieses eingeleitet wird, Bestand. Ob die zitierte Rechtsprechung (BGE 134 I 83 E. 3) ohne Weiteres Anwendung findet, wenn für das Hauptverfahren nichtstaatliche Gerichte zuständig sind, braucht nicht näher erörtert zu werden. Die Voraussetzung eines nicht wiedergutzumachenden Nachteils wäre zwar wohl gegeben (der Beschwerdeführer riskiert, seine Kundschaft zu verlieren), die Beschwerdeschrift enthält allerdings einerseits keine diesbezüglichen Ausführungen (vgl. BGE 134 III 426 E. 1.2 in fine S. 429) und andererseits kann auf die Beschwerde, wie zu zeigen sein wird, mangels hinreichender Begründung ohnehin nicht eingetreten werden.