Citation: 5A_669/2022 E. 1.2.2

1.2.2. Die Beschwerde in Zivilsachen ist deshalb nur zulässig, wenn der Streitwert mindestens Fr. 30'000.-- beträgt (Art. 74 Abs. 1 Bst. b BGG). Hierzu enthält der angefochtene Entscheid entgegen Art. 112 Abs. 1 Bst. d BGG keine Angaben, sodass der Streitwert nach Ermessen festzusetzen ist (Art. 51 Abs. 2 BGG). Dabei ist das Stiftungsvermögen nicht streitwertbestimmend. Vielmehr sind die finanziellen Folgen massgebend, wenn die Familienstiftung nicht im Handelsregister eingetragen wird (zit. Urteile 5A_368/2022 E. 1; 5A_20/2022 E. 1.2.1 in fine mit Hinweisen und E. 1.2.3). Die Beschwerdeführerin macht diesbezüglich geltend, sie würde sich mit einer vollkommen ungeklärten Situation konfrontiert sehen, sollte es bei der Verweigerung der Eintragung ins Handelsregister bleiben. Das Erfordernis, die Ausgangslage im Hinblick auf die vom Gesetz grundsätzlich geforderte Eintragung ins Handelsregister zu klären, würde einen enormen, auch finanziellen Aufwand (aufgrund erforderlicher Rechtsgutachten, weiterer Verfahren etc.) mit sich bringen, der unzweifelhaft mindestens Fr. 30'000.-- betrage.