Citation: 7B_490/2023 E. 2.2

2.2. Der Beschwerdeführer behauptet zwar, dass ein nicht wieder gutzumachender Nachteil drohe, vermag jedoch nicht darzutun, dass die Eintretensvoraussetzung von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG erfüllt wäre: Die Vorinstanz stellt fest, der Beschwerdeführer bringe keine schutzwürdigen Interessen vor, führe jedoch aus, dass die gesetzlichen Voraussetzungen für die Entsiegelung (hinreichender Tatverdacht, Deliktskonnex und Verhältnismässigkeit) ohnehin nicht erfüllt seien und es damit gar nicht notwendig sei, einen Siegelungsgrund anzugeben. Der Beschwerdeführer stellt dies nicht in Abrede und ruft auch in seiner Beschwerde keine geschützten Geheimhaltungsinteressen an. Im Gegenteil macht er geltend, das Zwangsmassnahmengericht habe im Entsiegelungsverfahren nicht nur zu untersuchen, ob von der betroffenen Person angerufene schutzwürdige Geheimnisinteressen oder andere gesetzliche Entsiegelungshindernisse einer Durchsuchung entgegenstünden (Art. 248 Abs. 2-4 StPO); zu prüfen seien (akzessorisch) auch Einwände gegen die grundsätzliche Zulässigkeit der Durchsuchung, etwa das Vorbringen, es mangle an dem für deren Anordnung erforderlichen hinreichenden Tatverdacht, oder es könne, mangels gültiger Siegelung, gar nicht auf den Antrag der Entsiegelung eingetreten werden. Dass es sich bei der angeordneten Entsiegelung - in den Worten des Beschwerdeführers - "um einen Eingriff in die Privatsphäre ohne rechtliche Grundlage" handelt, "welcher nicht mehr rückgängig gemacht werden kann", belegt indessen für sich allein keinen drohenden nicht wiedergutzumachenden Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG.