Citation: 8C_390/2015 E. 5

Allfällige Eingliederungsmassnahmen der IV stehen hier nicht zur Diskussion. Streitig ist, bis zu welchem Zeitpunkt von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung eine namhafte gesundheitliche Besserung zu erwarten war. Die SUVA vertritt die Auffassung, gestützt auf den Austrittsbericht der Rehaklinik B.________ vom 5. August 2013 und die kreisärztliche Stellungnahme vom 23. September 2013 habe eine solche Besserung verlässlich verneint und daher der Fall abgeschlossen werden können. Das kantonale Gericht ist zum Ergebnis gelangt, erst aufgrund der nach den besagten Berichten getroffenen Abklärungen und deren Ergebnisse habe der Fall abgeschlossen werden dürfen. Die SUVA macht geltend, die ergänzenden Abklärungen rechtfertigten keinen späteren Fallabschluss. Der Einwand ist begründet. Massgeblich ist, ob von einer Fortsetzung der ärztlichen Behandlung eine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes erwartet werden konnte. Den medizinischen Akten lässt sich nicht entnehmen, dass die ergänzenden Abklärungen resp. die Behandlungsmassnahmen, welche je nach deren Ergebnis allenfalls indiziert gewesen wären, eine solche Besserung erwarten liessen. Die Ergebnisse der Abklärungen stützten sodann die Einschätzungen gemäss den früheren medizinischen Berichten. Indem das kantonale Gericht trotz fehlender Anhaltspunkte für eine noch zu erwartende namhafte Besserung auf einen späteren Fallabschluss erkannte, entschied es bundesrechtswidrig. Die Beschwerde ist gutzuheissen.