Citation: 1C_530/2016 E. A

In der Einwohnergemeinde Walchwil sind im Gebiet Ochsenrüti verschiedene Grundstücke gemäss Zonenplan der Wohnzone W1 zugewiesen, jedoch verkehrsmässig ungenügend erschlossen. Die im Eigentum der Korporation Walchwil stehende Geisswaldstrasse, welche rund 3,5 m breit ist und über keine Ausweichstellen verfügt, soll deshalb ausgebaut werden. Am 11. Juni 2011 beschloss der Gemeinderat Walchwil den Strassen- und Baulinienplan Geisswaldstrasse und liess ein Strassenprojekt ausarbeiten. Die Geisswaldstrasse soll auf einer Länge von ca. 310 m auf eine Breite von 4,0 m ausgebaut werden; für das Kreuzen von breiten Fahrzeugen sind zwei Ausweichstellen vorgesehen. Die Kosten für den Ausbau der Strasse betragen rund Fr. 900'000.-- und sollen vollständig auf die anstossenden Grundeigentümer überwälzt werden. Hierzu erstellte der Gemeinderat den Perimeterplan Geisswaldstrasse. Das Bauprojekt und der Perimeterplan lagen vom 25. Oktober bis zum 25. November 2013 öffentlich auf. Innert der Auflagefrist wurden verschiedene Einsprachen erhoben, welche der Gemeinderat am 17. Februar 2014 abwies. Gleichzeitig genehmigte er das Strassenbauprojekt und den Perimeterplan. Gegen die den Perimeterplan betreffenden Einspracheentscheide reichten A.A.________ und B.A.________, C.________, D.________, E.________ und die F.________ AG Verwaltungsbeschwerden beim Regierungsrat des Kantons Zug ein. Mit Beschluss vom 3. Mai 2016 hob der Regierungsrat die angefochtenen Entscheide des Gemeinderats sowie den Perimeterplan auf. Zur Begründung führte er aus, es fehle an einer Rechtsgrundlage zur Erhebung von Perimeterbeiträgen an den Ausbau der privaten Geisswaldstrasse. Gegen diesen Beschluss erhob die Einwohnergemeinde Walchwil am 6. Juni 2016 Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Verwaltungsgericht des Kantons Zug. Dieses wies die Beschwerde mit Urteil vom 26. September 2016 ab.