Citation: 8C_62/2024 E. 3.3

3.3. Die Vorinstanz erwog, es sei gestützt auf dieses Gutachten davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer spätestens seit November 2018 in einer leidensangepassten Tätigkeit zu 50 % arbeitsfähig sei. Angesichts dessen, dass gemäss der Mitteilung vom 11. September 2015 zugrundeliegenden Beurteilung noch keine Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit bestanden habe, sei festzustellen, dass der Beschwerdeführer seine Arbeitsfähigkeit seither wesentlich habe steigern können. Immerhin erweise sich die Annahme einer 50%igen Arbeits- und Leistungsfähigkeit vor dem Untersuchungszeitpunkt nicht als überwiegend wahrscheinlich, dies angesichts der gutachterlichen Angaben zum schubweisen Verlauf der Erkrankung des Morbus Crohn. Der Verlauf der Arbeitsfähigkeit lasse sich nicht genau bestimmen; diese lasse sich erst gestützt auf das Gutachten verbindlich einschätzen, weshalb die Verbesserung der Erwerbsfähigkeit erst mit Wirkung ab 1. Dezember 2018 zu berücksichtigen sei.