Citation: 1F_17/2020 E. 1

Entscheide des Bundesgerichts erwachsen am Tag ihrer Ausfällung in Rechtskraft (Art. 61 BGG). Eine nochmalige Überprüfung der einem Urteil des Bundesgerichts zugrunde liegenden Streitsache ist grundsätzlich ausgeschlossen. Das Bundesgericht kann auf sie nur zurückkommen, wenn einer der in den Art. 121-123 BGG abschliessend aufgeführten Revisionsgründe vorliegt (Urteil 1F_10/2015 vom 7. Mai 2015 E. 2.1). Da Urteile des Bundesgerichts nicht mit einem ordentlichen Rechtsmittel angefochten werden können, sind sie entgegen der Auffassung der Gesuchstellerin nicht mit einer Rechtsmittelbelehrung zu versehen. Das Revisionsgesuch muss einen Revisionsgrund anrufen oder zumindest Tatsachen nennen, die von einem gesetzlichen Revisionsgrund erfasst sind (Urteil 4F_16/2018 vom 31. August 2018 E. 1.1). Zuständig für die Beurteilung eines Revisionsgesuchs ist die Abteilung des Bundesgerichts, die schon den Sachentscheid fällte (Urteil 1F_33/2016 vom 14. Oktober 2016 E. 1). Der Antrag der Gesuchstellerin, den Fall an eine unabhängige ausserkantonale Fachstelle zur Beurteilung zu überweisen, ist demnach abzuweisen.