Citation: 5A_73/2021 E. 2

Nach den Sachverhaltsfeststellungen im angefochtenen Entscheid war der Beschwerdeführer im Vorfeld der Massnahme zunehmend angetrieben, distanzlos und laut. Er berichtete über Beeinträchtigungen und Stromstösse, welche ihm verabreicht würden. Gegenüber der Ärzteschaft zeigte er sich verbal aggressiv und distanzlos; er versuchte, dem Pflegepersonal seinen Penis zu zeigen, und forderte dieses auf, ihm den Kopf abzuschneiden und seine Organe zu verteilen. Es gelang nicht, ihn zu beruhigen. Damit setzt sich der Beschwerdeführer ebenso wenig auseinander wie mit den im angefochtenen Entscheid dargelegten und bejahten Voraussetzungen nach Art. 434 ZGB. Vielmehr schildert er, wie er seinen Körper mit Geräten verbunden und Vibrationen fühle, wenn jemand elektronische Geräte wie beispielsweise das Telefon einschalte. Seit fünf Jahren habe er keine Medikamente mehr genommen und die jetzt verabreichten würden ihn müde machen; schlafen könne er aber trotzdem nicht, weil die Geräte in seinem Körper nicht abschalten würden. Es werde ihm ein Sirup verabreicht, der giftig sei, und man drohe ihm mit Spritzen, wenn er den Sirup nicht trinke. Er liebe seine Familie und möchte wieder zu dieser zurück.