Citation: 8C_620/2019 E. 5

Der Beschwerdeführer macht geltend, dass er sich beim Unfall einen Riss des Trommelfells zugezogen habe. Die Suva habe damit für organisch objektiv ausgewiesene Unfallfolgen zu haften. Dies gelte insbesondere auch hinsichtlich der Ohrenschmerzen. Soweit die Ärzte diesbezüglich von einer "Anpassungsstörung" ausgingen, handle es sich gemäss Einschätzung der Gutachterin um ein somatisches Leiden. Die Suva sei hingegen von einer psychischen Ursache ausgegangen. Unzulässigerweise habe sie diesbezüglich auf die vom Gutachten abweichenden versicherungsinternen Stellungnahmen abgestellt. Es seien diesbezüglich zusätzliche medizinische Abklärungen erforderlich. Die Gutachterin habe zudem weitere Therapien vorgeschlagen. Zum Zeitpunkt des hier angefochtenen Fallabschlusses durch die Suva, aber auch für die Jahre 2014 und 2015, hätte daher Anspruch auf ein Taggeld bestanden. Schliesslich wird auch die Verneinung der Adäquanz gerügt.