Citation: 2C_526/2017 E. 2.3

2.3. Das Verwaltungsgericht hält unter Hinweis auf seine Praxis (auch zu § 23 VRG betreffend das Rekursverfahren) fest, dass ein Antrag und eine Beschwerdebegründung (anders als weitere Angaben und Unterlagen) Gültigkeitserfordernis des Rechtsmittels seien und dieses (zumindest im Falle anwaltlicher Vertretung der Partei) bei deren Fehlen ohne Ansetzen einer auf § 56 VRG gestützten Verbesserungsfrist nicht an die Hand zu nehmen sei (E. 2.1 der angefochtenen Verfügung). Inwiefern dies, namentlich die Unterscheidung nach der Art von Mängeln, willkürlich (zum Willkürbegriff bei der Rechtsanwendung BGE 142 II 369 E. 4.3 S. 380; 141 I 49 E. 3.4; 141 IV 305 E. 1.2 S. 308 f.; 140 III 167 E. 2.1 S. 168) oder überspitzt formalistisch sei, ist nicht ersichtlich. Es kann dazu auf das Urteil des Bundesgerichts 2C_319/2011 vom 26. Januar 2012 E. 4 und 5 (zu § 54 Abs. 1 und § 56 VRG) verwiesen werden