Citation: 9C_112/2023 E. A

Die frühere C.________ AG in Liquidation wurde am xxxx 2012 von A.________ gegründet. Er war ständiges Verwaltungsratsmitglied mit Einzelunterschrift und ab dem xxxx 2015 Verwaltungsratspräsident der Gesellschaft. Vor diesem Zeitpunkt war B.________ vom xxxx 2014 bis zum xxxx 2015 Verwaltungsratspräsident, danach war er bis zum xxxx 2018 Mitglied des Verwaltungsrates mit Einzelunterschrift. Vom xxxx 2015 bis xxxx 2016 respektive xxxx 2018 hatte die C.________ AG noch zwei weitere Verwaltungsräte mit Kollektivunterschrift zu zweien. Ab xxxx 2018 war A.________ der einzige Verwaltungsrat der C.________ AG. Ab dem 1. Januar 2017 war die C.________ AG der Ausgleichskasse Arbeitgeber Basel als beitragspflichtige Arbeitgeberin angeschlossen. Am 29. Juni 2018 ersuchte A.________ beim Zivilgericht Basel-Stadt um provisorische Nachlassstundung. Diese wurde in der Folge mit einmaliger Verlängerung bis am 7. November 2018 gewährt. Am xxxx 2018 wurde über die C.________ AG der Konkurs eröffnet. Die Ausgleichskasse meldete am 20. Dezember 2018 Forderungen von insgesamt Fr. 103'073.15 zur Kollokation an, am 31. August 2020 korrigierte sie den Betrag auf Fr. 101'639.75. Am 12. Februar 2021 wurden die Forderungen kolloziert, wobei das Konkursamt gleichzeitig mitteilte, dass sie ungedeckt blieben. Mit Verfügung vom 5. August 2021 verpflichtete die Ausgleichskasse A.________, einen Betrag von Fr. 101'639.75 als Schadenersatz aus dem Konkurs der C.________ AG zu bezahlen. Solidarisch haftbar bis zu einem Betrag von Fr. 86'107.40 wurde B.________, vormaliger Verwaltungsratspräsident und danach bis zum xxxx 2018 Mitglied des Verwaltungsrates mit Einzelunterschrift, erklärt. Dies wurde mit Einspracheentscheid vom 28. Oktober 2021 bestätigt.