Citation: 2C_911/2020 E. 1.5.2

1.5.2. Die Dokumente, die wiederum sein gutes Verhalten während des Strafvollzugs belegen sollen und vor dem Urteil des Verwaltungsgerichts datieren, hätten bereits bei diesem eingereicht werden können, da die Rückfallgefahr des Beschwerdeführers schon seit Beginn Gegenstand des Verfahrens war. Nur weil das Verwaltungsgericht nicht der rechtlichen Beurteilung des Beschwerdeführers gefolgt ist, gibt sein Entscheid nicht bereits dazu Anlass, im bundesgerichtlichen Verfahren die Beweismittel zu ergänzen. Dazu müsste das kantonale Gericht materielles Recht derart angewendet haben, dass bestimmte Sachumstände neu und erstmals - durch den angefochtenen Entscheid - Rechtserheblichkeit erhielten. Dies ist hier nicht der Fall, wurde die Aufenthaltsbewilligung doch bereits von den Vorinstanzen mit der gleichen Begründung gestützt auf Art. 62 Abs. 1 lit. b AIG (SR 142.20; bis 31. Dezember 2018 AuG) nicht verlängert (vgl. Urteile 2C_424/2020 vom 18. August 2020 E. 1.2.4; 2C_323/2018 vom 21. September 2018 E. 1.4; 2C_50/2017 vom 22. August 2018 E. 3 und 2C_1071/2014 vom 28. Mai 2015 E. 1.4 mit Hinweisen).