Citation: 5A_639/2024 E. 3

Eine dahingehende Begründung findet sich in der Beschwerde nicht. Die Beschwerdeführerin schildert ihre Herkunft, ihr Leben und ihre Beziehung zum Beschwerdegegner; dies steht indes ausserhalb des möglichen Anfechtungsgegenstandes. Diesbezüglich ist der Vollständigkeit halber festzuhalten, dass nur ein vollständig ausgefertigter, d.h. begründeter erstinstanzlicher Entscheid beim Obergericht hätte berufen werden können (Art. 311 Abs. 1 ZPO) und hierfür innert 10 Tagen seit der Zustellung des unbegründeten Entscheides eine Begründung hätte verlangt werden müssen (Art. 239 Abs. 2 ZPO).