Citation: 9C_461/2021 E. 4.1

4.1. Die Beschwerdeführerin macht im Wesentlichen geltend, Art. 1 Abs. 2 lit. c EOV erlaube nicht die Umqualifizierung einer grundsätzlich nicht erwerbstätigen zu einer erwerbstätigen Person. Es sei der freie Entscheid des Versicherten gewesen, sich nach dem Universitätsabschluss dem Erwerb des Anwaltspatents zu widmen und gleichzeitig die Offizierslaufbahn anzutreten. Die Offiziersausbildung habe er nicht in einem Zug absolviert. Nicht der Militärdienst als solcher habe dazu geführt, dass der Versicherte die mündliche Anwaltsprüfung erst später abgelegt habe, sondern sein freier Entschluss, wie und wann er die Offiziersschule besuche, den Offiziersgrad abverdiene und parallel dazu sich auf die Anwaltsprüfung vorbereite. Damit sei er aus freien Stücken nicht erwerbstätig gewesen. Er habe auch nicht geltend gemacht, dass er einer Erwerbstätigkeit nachgegangen wäre. Damit sei aufgrund des speziellen Sachverhalts widerlegt, dass der Versicherte einem Erwerbstätigen gleichgestellt sei.