Citation: 6B_52/2023 E. 4

Der Beschwerdeführer bringt zu seiner Beschwerdelegitimation einzig vor, sich im kantonalen Verfahren als Geschädigter respektive Privatkläger konstituiert zu haben. Welche Zivilforderungen nach Art. 41 ff. OR er aus der angezeigten Tätlichkeit ableiten will und inwiefern sich der angefochtene Entscheid auf diese auswirken könnte, zeigt er dagegen nicht auf. Zwar ist der Beschwerdeführer durch die angezeigte Straftat der Tätlichkeit an sich potentiell geschädigt, jedoch ist der Eingriff in die physische und psychische Unversehrtheit bei diesem Tatbestand verhältnismässig gering, weshalb nicht ohne Weiteres ersichtlich ist, welcher Schaden dem Geschädigten daraus entstanden sein könnte. Dementsprechend hat dieser sich vor Bundesgericht zu einem allfälligen Schaden oder einer Genugtuungsforderung zu äussern. Dies gilt auch für den vorliegend zur Diskussion stehenden Schwung oder Treffer mit einem Abfallsack. Daran ändert nichts, dass sich der Beschwerdeführer in seiner Beschwerde auf den Standpunkt stellt, allenfalls sei auch der Tatbestand der einfachen Körperverletzung erfüllt. Weiter führt er aus, aufgrund des Vorfalls einen Arzt aufgesucht zu haben, der ein Hämatom am Rücken festgestellt habe. Er macht aber nicht etwa geltend, dass ihm aufgrunddessen ungedeckt gebliebene Arztkosten oder in anderer Form ein Schaden entstanden sei. Insgesamt ist mangels tauglicher Begründung nicht erkennbar, aus welcher Zivilforderung er seine Beschwerdeberechtigung ableitet.