Citation: 9C_43/2010 05.05.2010 E. 5

Die Vorbringen des Beschwerdeführers vermögen keine Bundesrechtsverletzung darzutun. Unter Herrschaft der Vergangenheitsbemessung war eine steuerrechlich zulässige periodenübergreifende Verlustrechnung im Beitragsrecht der AHV ausgeschlossen und Art. 31 DBG - obwohl vom Verweis in Art. 18 Abs. 1 AHVV grundsätzlich erfasst (BGE 133 V 105 E. 4.2 S. 107) - somit nicht anwendbar (E. 3.1 hievor). Nach den zutreffenden und unbestritten gebliebenen Erwägungen im angefochtenen Entscheid hätte das 1995 gewährte und gemäss den letztinstanzlich verbindlichen Feststellungen des kantonalen Gerichts bereits damals gefährdet gewesene Darlehen auch in jenem Jahr mit einer entsprechenden Rückstellung einberechnet werden müssen, weil betrieblich bedingte Rückstellungen (auch) AHV-beitragsrechtlich bei ihrer Bildung einkommensmindernd zu berücksichtigen sind (Art. 9 Abs. 2 lit. c AHVG; SVR 2007 AHV Nr. 11 S. 29 E. 4.2 [H 64/06]). Nach der bis Ende 2000 gültig gewesenen, für die fraglichen, aus den Jahren 1995, 1997 und 1998 stammenden und damit vor 2001 eingetretenen Verluste massgeblichen Rechtslage, wonach periodenübergreifende Verlustverrechnungen kategorisch ausgeschlossen wurden (E. 3.1 und 3.2; vgl. auch Urteil 9C_154/2008 vom 18. August 2008 E. 3.3), ist eine Abwälzung auf das Jahr 2001 somit nicht möglich. Weil die im Streit stehenden Verluste vor 2001 eingetreten sind, ändert daran auch Art. 211 DBG nichts, der nach den insoweit zutreffenden Ausführungen des Beschwerdeführers bis zum Inkrafttreten des Art. 18 Abs. 1bis AHVV am 1. Januar 2008 grundsätzlich im Beitragsrecht der AHV heranzuziehen war und der für das Recht der direkten Bundessteuern den Abzug von Verlusten aus sieben der Steuerperiode vorangegangenen Geschäftsjahren erlaubt. Die Vorinstanz hat somit die - periodenübergreifende - Verrechenbarkeit der Verlustvorträge aus den Jahren 1997 und 1998 (insgesamt Fr. 3'162'913.-) und die Rückstellung für ein Darlehen aus dem Jahre 1995 (in Höhe von Fr. 500'000.-) in bundesrechtskonformer Weise verneint und den Einspracheentscheid der Beschwerdegegnerin vom 8. August 2008 zu Recht bestätigt.