Citation: 4A_621/2019 E. 3.3

3.3. Die Beschwerdeführerin wirft der Vorinstanz eine willkürliche Rechtsanwendung und einen Ermessensmissbrauch vor. Die Vorinstanz anerkenne, dass die Beschwerdeführerin gemäss Art. 259a Abs. 1 lit. a OR zu Recht die Beseitigung von Mängeln verlangt habe. Gleichzeitig werfe ihr die Vorinstanz mangelnde Toleranz vor. Allerdings bestehe nur dann ein Mangel, wenn das Mass der notwendigen Toleranz in einem Mietshaus überschritten sei. Daher leide das angefochtene Urteil an einem unlösbaren Widerspruch und verletze Art. 257f sowie Art. 259a Abs. 1 lit. a OR. Weiter rügt die Beschwerdeführerin eine unzureichende Verhältnismässigkeitsprüfung. Namentlich habe die Vorinstanz übergangen, dass sich der Beschwerdegegnerin neben der Kündigung andere Möglichkeiten zur Wiederherstellung des Hausfriedens geboten hätten, so zum Beispiel die Einführung eines Waschplans mit Weisungen zur Benutzung der Waschküche.