Citation: 4D_75/2023 E. A

Mit Zahlungsbefehl Nr. xxx des Betreibungsamtes X.________ vom 8. Dezember 2022 betrieb der Kanton St. Gallen (Gesuchsteller, Beschwerdegegner) A.________ (Gesuchsgegner, Beschwerdeführer) gestützt auf den rechtskräftigen Strafbefehl vom 2. September 2022 über Fr. 220.--. Der Gesuchsgegner erhob Rechtsvorschlag. Am 22. Juni 2023 erteilte die Einzelrichterin am Kreisgericht St. Gallen dem Gesuchsteller die definitive Rechtsöffnung für Fr. 220.-- nebst Zins seit 19. Januar 2023 auf Fr. 180.--. Mit Entscheid vom 23. August 2023 wies das Kantonsgericht St. Gallen, Einzelrichter für Beschwerden SchKG, die Beschwerde des Gesuchsgegners ab, soweit es darauf eintrat. Es erwog, der rechtskräftige Strafbefehl sei ein definitiver Rechtsöffnungstitel, und der Beschwerdegegner erhebe keine der gesetzlich noch zulässigen Einwendungen. Die Erstinstanz habe seine Einwendungen im Zusammenhang mit der angeblich falschen Schreibweise seines Namens und diejenigen in Zusammenhang mit der Zustellung des Strafbefehls korrekt abgehandelt. Der Gesuchsgegner setze sich mit den zutreffenden Erwägungen der Erstinstanz nicht auseinander und habe ihnen nichts Wesentliches entgegenzusetzen. Inhaltliche Kritik am rechtskräftigen Strafbefehl könne im Vollstreckungsverfahren nicht geprüft werden. Insgesamt sei die Beschwerde abzuweisen, soweit überhaupt darauf einzutreten sei.