Citation: 6B_38/2018 E. 5.2

5.2. Im Rahmen der Strafzumessung würdigt die Vorinstanz zunächst das Tatverschulden sowohl für den gewerbsmässigen Diebstahl als auch für die Verletzung des Post- und Fernmeldegeheimnisses und bestimmt die jeweiligen Einsatzstrafen. In einem zweiten Schritt setzt sich die Vorinstanz mit den Täterkomponenten auseinander und kommt zum Schluss, dass sich diese auf die Strafzumessung neutral auswirken, womit es bei den bereits festgelegten hypothetischen Strafen bleibe (Urteil, S. 52 f.). Es ist nicht ersichtlich, was daran falsch sein soll. Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist die Bildung einer Gesamtstrafe in Anwendung des Asperationsprinzips nach Art. 49 Abs. 1 StGB nur möglich, wenn das Gericht im konkreten Fall für jeden einzelnen Normverstoss gleichartige Strafen ausfällt (sog. "konkrete Methode"). Dass die anzuwendenden Strafbestimmungen abstrakt gleichartige Strafen androhen, genügt nicht. Geldstrafe und Freiheitsstrafe sind keine gleichartigen Strafen im Sinne von Art. 49 Abs. 1 StGB (BGE 144 IV 217 E. 2.2; Urteil 6B_559/2018 vom 26. Oktober 2018 E. 1.1.1, zur Publikation vorgesehen; je mit Hinweisen). Nachdem die Vorinstanz für den gewerbsmässigen Diebstahl eine Freiheitsstrafe und für die Verletzung des Post- und Fernmeldegeheimnisses eine Geldstrafe bestimmt hat, besteht für eine Gesamtstrafe nach Art. 49 Abs. 1 StGB kein Raum. Die Rüge ist unbegründet.