Citation: 1C_285/2021 E. 2.3

2.3. Vorliegend hat die Vorinstanz die vom Beschwerdeführer beantragten Beweiserhebungen mit der Begründung abgewiesen, dass Befragungen des früheren Eigentümers und der Kommissionsmitglieder der Gemeinde keine zusätzlichen Erkenntnisse im Hinblick auf den Zustand der Parzelle vor dem 1. Januar 1971 versprechen würden. Dies ist nicht zu beanstanden. Da bereits ein Schreiben des Voreigentümers vorlag, konnte die Vorinstanz willkürfrei annehmen, dass dessen Befragung keine neuen, entscheidrelevanten Tatsachen liefern würde. Dasselbe gilt in Bezug auf den Antrag des Beschwerdeführers auf Einvernahme der Kommissionsmitglieder. Es ist nicht willkürlich, wenn die Vorinstanz auf deren Befragung zum Zustand der umstrittenen Parzelle vor fünfzig Jahren verzichtet hat. Dies gilt umso mehr, als die Aussage der zuständigen kommunalen Kommission, wonach "seit sich die Kommissionsmitglieder erinnern können, auf der Parzelle ein Lagerplatz steht", ohnehin sehr unspezifisch ist. Schliesslich ist auch der vom Beschwerdeführer beantragte Augenschein offensichtlich ungeeignet. Es ist nicht ersichtlich, inwiefern ein solcher den rechtserheblichen Sachverhalt bezüglich der Frage nach dem Zustand der Parzelle vor dem 1. Januar 1971 weiter erhellen könnte. Die Vorinstanz durfte folglich die vom Beschwerdeführer angebotenen Beweismittel abweisen, ohne dessen Anspruch auf rechtliches Gehör zu verletzen. Ihre antizipierte Beweiswürdigung, die insbesondere gestützt auf die aktenkundigen Luftbilder erfolgte Überzeugung werde sich nicht ändern, kann unter den gegebenen Umständen nicht als willkürlich bezeichnet werden.