Citation: U 76/99 14.03.2000 E. 2

2.- Nachdem der Beschwerdeführer im Oktober 1995 über Rückenbeschwerden klagte, fand am 7. November 1995 eine kreisärztliche Untersuchung durch Dr. med. N.________ statt, der feststellte, dass nur noch geringfügige Restbeschwerden vorhanden seien, welche die Arbeitsfähigkeit jedoch nicht einschränkten. Der Hausarzt, Dr. med. Q.________ veranlasste eine umfassende Abklärung im X.________. Im Bericht vom 11. Juni 1996 diagnostizierte Dr. K.________ ein belastungsabhängiges Lumbovertebralsyndrom bei beginnenden leichten degenerativen Veränderungen der unteren Lendenwirbelsäule, einen Status nach Polytrauma im Juli 1994 mit Sacrumlängsfraktur und oberer Schambeinfraktur rechts, Nierenkontusion mit perirenalem Hämatom sowie einen Status nach Pyleroplastik. Eine nochmalige Beurteilung wurde in Aussicht genommen, wenn eine MRI-Untersuchung und ein EMG zur Abklärung des PSR-Ausfalls rechts erfolgt seien, was am 13. und 16. Juni 1996 geschehen ist. Nachdem Dr. K.________ den zuweisenden Hausarzt am 8. November 1996 über die Ergebnisse der Untersuchungen orientiert hatte, ohne sich zur Kausalitätsfrage zu äussern, stellte er nach Rückfrage des Hausarztes am 27. November 1996 fest, dass die lumbalen Schmerzen bei Segmentsdegeneration auf Höhe L5/S1 nicht unfallbedingt seien. Kreisarzt Dr. L.________ schloss sich dieser Beurteilung aus den Überlegungen heraus an, dass die gesamte Pathologie zwangslos erklärt werden könne und sich keine Elemente fänden, die eine Beeinflussung durch das Ereignis vom 7. Juli 1994 wahrscheinlich machten (Bericht vom 5. Februar 1997). Bei dieser Aktenlage wies die SUVA das Leistungsbegehren mit Verfügung vom 3. März 1997 ab, woran sie im Einspracheentscheid vom 1. Mai 1997 festhielt.