Citation: 5A_248/2024 E. 4

Das Kantonsgericht ist auf die Berufung mangels Prozessfähigkeit des Beschwerdeführers und mangels hinreichender Begründung nicht eingetreten. Es hat erwogen, die KESB Region Gossau habe für den Beschwerdeführer eine Vertretungsbeistandschaft mit Vermögensverwaltung angeordnet und seine Handlungsfähigkeit betreffend die Prozessführung eingeschränkt. Es bestehe kein Zweifel, dass die Beistandsperson dem Antrag des Beschwerdeführers auf Erteilung einer Kontoermächtigung an seine Schwester und auch der vorliegenden Berufung nicht zustimmen würde, da dies zu einer völligen Aushöhlung der erwachsenenschutzrechtlichen Massnahmen führen würde. Auf die Ansetzung einer Frist zur Einholung einer Zustimmung könne verzichtet werden. Eine Ausnahme nach Art. 67 Abs. 3 ZPO liege nicht vor, insbesondere keine Dringlichkeit, da der Beschwerdeführer über seine Beiständin auf sein Vermögen zugreifen könne. Da der Beschwerdeführer seiner Begründungsobliegenheit nicht hinreichend nachkomme, könnte auf die Berufung auch dann nicht eingetreten werden, wenn der Beschwerdeführer prozessfähig wäre bzw. die Beistandsperson dem Verfahren zustimmen würde.