Citation: 1C_542/2021 E. C

A.________ erhebt Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten mit den sinngemässen Anträgen, das Urteil des Verwaltungsgerichts vom 3. Juni 2021 und den damit bestätigten Beschluss der Baukommission Oberrieden vom 11. Mai 2020 aufzuheben. Sodann stellt die Beschwerdeführerin sinngemäss die Verfahrensanträge, es seien Amtsberichte oder unabhängige Gutachten zu den Fragen einzuholen, ob bei adaptiven Antennen bereits Abnahmemessungen durchgeführt werden könnten und (wenn ja), ob solche Messungen den im Standortdatenblatt prognostizierten Werten entsprächen; ob gestützt auf die aktuelle wissenschaftliche Studienlage die Immissions- und Anlagegrenzwerte der Verordnung über den Schutz vor nichtionisierender Strahlung (NISV) gesetzes- und verfassungskonform seien und die Anlagegrenzwerte im Hinblick auf nachgewiesene Gesundheitsgefährdungen die notwendige Sicherheitsmarge schaffen würden. Mit Präsidialverfügung vom 6. Oktober 2021 hiess das Bundesgericht das Gesuch der Beschwerdeführerin, der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zuzuerkennen, bezüglich der Inbetriebnahme der strittigen Mobilfunkanlage, nicht jedoch deren Errichtung gut. Das Verwaltungsgericht und die Swisscom (Beschwerdegegnerin) beantragen, die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei. Das Bundesamt für Umwelt (BAFU) kommt in seiner Stellungnahme zum Ergebnis, der angefochtene Entscheid sei mit der Umweltschutzgesetzgebung des Bundes vereinbar. In ihrer Replik erneuert die Beschwerdeführerin ihre Beschwerdeanträge und stellt zum Teil neue Verfahrensanträge. Die Beschwerdegegnerin hält in ihrer Duplik an ihren in der Beschwerdeantwort gestellten Anträgen fest. Die Beschwerdeführerin erneuert in ihrer Triplik die von ihr gestellten Anträge. In ihrer Quadruplik stellt die Beschwerdegegnerin keine neuen Anträge. In ihrer Stellungnahme vom 3. November 2022 bringt die Beschwerdeführerin namentlich vor, der bewilligte Antennentyp Ericsson AIR6488 sei nicht mehr lieferbar. Da der Nachfolgetyp AIR3268 ein anderes Antennendiagramm aufweise, müsse die Beschwerdegegnerin für einen neuen Antennentyp ein neues Baubewilligungsverfahren durchführen. In ihrer Vernehmlassung vom 12. Dezember 2022 bringt die Swisscom sinngemäss vor, sie ziehe ihr Baugesuch bezüglich der heute (im Handel) nicht mehr erhältlichen Antennen des Typs Ericsson AIR6488 nicht zurück, zumal sie solche Antennen noch an Lager habe. Zudem könne sie solche Antennen an einem anderen Standort abmontieren und am streitbetroffenen Standort anbringen. Die Beschwerdeführerin wendet in ihrer Stellungnahme vom 18. Januar 2023 ein, es sei davon auszugehen, die Beschwerdegegnerin verfüge über keinen Lagerbestand von Mobilfunkantennen. Die Demontage einer Antenne an einem anderen Standort dürfte nicht in Frage kommen, weil dadurch eine Netzlücke entstehen könnte, wenn an diesem Standort keine andere Antenne bewilligt werde. In ihren Eingaben vom 18. und 19. Januar, 23. Februar und 24. Mai 2023 bringt die Beschwerdeführerin, nun zusätzlich vertreten durch ihren Sohn C.________, zur Beschwerde ergänzende Ausführungen und neue Beweisanträge vor und reicht dazu zahlreiche Beilagen ein.