Citation: U 311/05 13.03.2006 E. A

Der 1949 geborene B.________ erlitt bei einem Sturz im Jahr 1988 eine Distorsion der rechten Schulter. Für diesen Unfall war er bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) versichert. Im Jahre 1992 und 1996 wurde je ein Rückfall in Form von rezidivierenden Schultersubluxationen rechts gemeldet. Am 22. Januar 1997 folgte die operative Revision des Limbus und ein Kapselshift. Bei komplikationsfreiem Heilungsverlauf konnte B.________ ab 24. März 1997 erneut eine vollständige Arbeitsfähigkeit attestiert werden. Wiederum verstärkt aufgetretene Schulterbeschwerden erforderten ab 12. Februar 1999 einige Physiotherapiesitzungen. Ab 10. Januar 2003 bezog B.________ wegen Beschwerdepersistenz ein auf einer Arbeitsunfähigkeit von 50 % basierendes Taggeld. Der behandelnde Arzt, Dr. med. C.________, berichtete am 2. Dezember 2003 über den Heilungsverlauf und empfahl eine kreisärztliche Untersuchung u.a. zur Rentenfrage. Die Exploration wurde am 13. Februar 2004 von Dr. med. W.________ durchgeführt. Gestützt darauf stellte die SUVA die Taggelder mit Verfügung vom 16. Februar 2004 mit sofortiger Wirkung ein und sprach B.________ eine Integritätsentschädigung auf der Grundlage einer Integritäteinbusse von 10 % zu. Gegen die Einstellung der Taggelder und die fehlende Zusprechung einer Invalidenrente erhob B.________ Einsprache. Die Anstalt hielt mit Entscheid vom 23. März 2004 an ihrer Auffassung fest.