Citation: 5A_217/2022 E. A

A.a. C.________ und D.________ (beide geb. 2006) sind die Kinder der geschiedenen und getrennt lebenden Eltern B.________ und A.________. Die elterliche Sorge und Obhut wurde im Rahmen der Scheidung der Kindseltern im Jahre 2019 der Kindsmutter zugeteilt. Der Kindsvater erhielt ein Besuchsrecht im Umfang von sechs Stunden pro Monat. Die damals bestehende Beistandschaft wurde aufgehoben. A.b. Am 7. Februar 2020 meldete der Kindsvater der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde des Kantons Glarus (KESB) Schwierigkeiten bei der Ausübung seines Besuchsrechts. Da nach Auffassung der KESB keine Kindesschutzmassnahmen angezeigt waren, stellte diese das zwischenzeitlich eröffnete Verfahren am 23. Juni 2020 wieder ein. A.c. Am 27. August 2021 reichte der Kindsvater erneut eine Gefährdungsmeldung bei der KESB ein, woraufhin die Behörde ein neues Verfahren eröffnete und unter anderem die Kinder anhörte. Auch dieses Verfahren stellte die KESB mit Beschluss vom 19. Oktober 2021 wieder ein.