Citation: I 741/02 09.04.2003 E. 2

Die IV-Stelle hat in Anwendung der gemischten Methode einen Invaliditätsgrad von 3 % (0,5 x 0 % + 0,5 x 6 %) ermittelt, was keinen Anspruch auf eine Invalidenrente gibt (Art. 28 Abs. 1 IVG). Dabei entspricht 0,5 (= 50 %/100 %) dem zeitlichen Umfang gemessen an einem Normalarbeitspensum, in welchem die Versicherte ohne gesundheitliche Beeinträchtigung erwerbstätig wäre (vgl. BGE 125 V 149 Erw. 2b). 6 % beträgt die Behinderung im Haushalt gemäss "Abklärungsbericht Haushalt" vom 11. Dezember 2000. Eine Einschränkung im erwerblichen Bereich verneint die Verwaltung mit der Begründung, bei einer körperlich leichten, der Behinderung angepassten Tätigkeit bestehe eine Leistungsfähigkeit von 50 %, sodass bei einem hälftigen Arbeitspensum im Gesundheitsfall keine invaliditätsbedingte Erwerbseinbusse in Kauf zu nehmen sei.