Citation: U 450/99 19.09.2000 E. 2

2.- Vorab ist festzuhalten, dass es nicht angeht, den Invaliditätsgrad einfach unter Hinweis auf einen nicht näher erörterten Erfahrungswert festzusetzen, wovon die Vorinstanz auszugehen scheint. Es ist vielmehr ein dem konkreten Fall Rechnung tragender Einkommensvergleich vorzunehmen. Soweit das kantonale Versicherungsgericht im Sinne einer Eventualbegründung dennoch den mutmasslichen Verdienst ohne den unfallbedingten Gesundheitsschaden (Valideneinkommen) dem trotz der auf das Ereignis zurückzuführenden Beschwerden zumutbarerweise realisierbaren Einkommen (Invalideneinkommen) gegenüberstellt und damit auf eine Erwerbseinbusse von 30 % schliesst, vermag dies zwar im Ergebnis, nicht jedoch in der Begründung zu überzeugen.