Citation: U 334/06 06.12.2006 E. 3

Die Vorinstanz hat zunächst geprüft, ob im Zeitpunkt der Leistungseinstellung am 31. Dezember 2004 noch organisch (hinreichend) nachweisbare Folgeschäden des Unfalles vom 13. Februar 2003 bestanden haben. Es hat diese Frage zusammenfassend mit der Feststellung verneint, dass die Versicherte zwar nach wie vor an Beschwerden am Bewegungsapparat leidet, welche aber nicht mit einem organischen Substrat zu erklären sind. Diese Beurteilung beruht auf einer einlässlichen und überzeugenden Würdigung der medizinischen Aktenlage. Sie stützt sich namentlich auf das rheumatologische Gutachten des Dr. med. S.________ vom 15. April 2005. Dieses ist mit der Vorinstanz in Bezug auf die hier interessierenden medizinischen Fragen als beweiskräftig (vgl. BGE 125 V 352 Erw. 3a mit Hinweis) zu betrachten. Zwar enthält die Expertise auf den ersten Blick einen Widerspruch, indem von einem Beschleunigungstrauma und einer auf somatische Beschwerden am Bewegungsapparat zurückzuführenden Arbeitsunfähigkeit gesprochen, jedoch - zur Frage einer Integritätseinbusse - ein durch den Unfall verursachter "eigentlicher somatischer Schaden wie z.B. eine Halswirbelsäulenverletzung, Nervenschädigung usw." ausdrücklich verneint wird. Dass der Gutachter von Letzterem und damit vom Fehlen einer organisch nachweisbaren Gesundheitsschädigung ausgeht, ergibt sich aber zuverlässig aus der weiteren Begründung in der Expertise und namentlich auch aus den darin gestellten Diagnosen. Diese werden, wie die Vorinstanz richtig erkannt hat, durch die Stellungnahmen der weiteren Ärzte nicht in Frage gestellt. Die zahlreichen medizinischen Untersuchungen haben mit verschiedenen, auch bildgebenden Methoden keine ossären oder anderen Läsionen zu Tage gebracht. Ein Zusammenhang zwischen den festgestellten, ohnehin nur minimalen, Diskusprotrusionen und dem Unfall vom 13. Februar 2003 ist unwahrscheinlich. Auch neurologisch sind keine Ausfälle objektiviert. Entgegen der in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vertretenen Auffassung genügen sodann die Defizite, welche eine neuropsychologische Untersuchung ergeben hat, ebenso wenig wie die festgestellten Nackenverspannungen bei Streckhaltung der HWS mit Retrohaltung zur Annahme einer - gegebenenfalls unfallbedingten - organischen Gesundheitsschädigung. Dass sich eine solche mittels ergänzenden medizinischen Abklärungen bestätigen liesse, kann ebenfalls zuverlässig verneint werden.