Citation: 2C_718/2021 E. 3.4.3

3.4.3. Nach dem Dargelegten dient die Wiedereinreise der Beschwerdeführerin unter Einreichung eines Arbeitsvertrags mit der E.________ GmbH, bei der ihr Ehemann - der Beschwerdeführer - einziger Gesellschafter und Geschäftsführer ist, unter Berücksichtigung der Gesamtumstände einzig dem Zweck, dem Beschwerdeführer einen abgeleiteten Aufenthaltsanspruch in der Schweiz zu verschaffen. Das Verhalten der Beschwerdeführerin verdient daher keinen Schutz. Es ist daher nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz zum Schluss gelangt, dass die Beschwerdeführerin den Aufenthaltsanspruch gemäss Art. 4 FZA in Verbindung mit Art. 2 Abs. 1 Anhang I FZA und Art. 6 ff. Anhang I FZA rechtsmissbräuchlich geltend macht. Mit Blick auf den Beschwerdeführer besteht folglich auch keine Grundlage für einen Familiennachzug. Soweit die Beschwerdeführer eine Verletzung der Eigentumsgarantie und der Wirtschaftsfreiheit rügen, genügt die Beschwerde nicht den Anforderungen an die Begründung von Grundrechtsverletzungen (vgl. E. 2. hiervor; Art. 106 Abs. 2 BGG).