Citation: 6B_1330/2018 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz hält bezüglich des vorliegend noch relevanten Sachverhalts u.a. für erwiesen, dass der Beschwerdegegner und A.________ dabei gewesen seien, als Fr. 90'400.-- sowie eine Pistole in die Verstecke des Fahrzeugs, mit welchem sie am 9. Juni 2014 beim Grenzübertritt Rheineck nach Österreich fahren wollten, eingebaut worden seien. Den zur Anklage gebrachten Heroinimport erachtet sie hingegen als nur eines von vielen denkbaren Szenarien. Zwar liessen die Einreisemodalitäten mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit auf illegale Aktivitäten des Beschwerdegegners und von A.________ schliessen. Es sei jedoch nicht nachgewiesen, dass der Beschwerdegegner am 8. Juni 2014 2 kg Heroin in die Schweiz verbracht habe. Es hätten auch Geld, Schmuggelware (Zigaretten, Alkohol, Waffen, o.ä.), andere Betäubungsmittel oder Heroin in geringerer Menge importiert worden sein können. Weder sei ein Tatobjekt aufgefunden worden, noch sei geklärt, wer wie und wo im Fahrzeug Heroin versteckt habe und wie dieses weiter verbracht worden sei. Die Fr. 90'400.-- könnten ebenso gut aus anderen legalen oder illegalen Geschäften des Beschwerdegegners oder von A.________ stammen, welche nicht im Zusammenhang mit der Einreise vom 8. Juni 2014 in die Schweiz stünden. Die Kontamination mit Heroin und die drogentypische Stückelung des Geldbetrages vermöge zwar zu belegen, dass es sich um Erlös aus einem Betäubungsmittelhandel handle. Diese Prämisse lasse aber keinen genügenden Rückschluss auf den Beschwerdegegner bzw. darauf zu, eine unmittelbar zuvor erfolgte Lieferung Heroin des Beschwerdegegners sei mit den aus einem Betäubungsmittelhandel stammenden Fr. 90'400.-- bezahlt worden (angefochtenes Urteil, E. 3.2.7.2 S. 13 f.). Die Heroinspuren im Versteck des Fahrzeugs könnten zu irgendeinem Zeitpunkt in der näheren Vergangenheit entstanden sein und es habe sich um eine beliebige Menge an Heroin handeln können, die von einer unbekannten Person versteckt worden sei. Ins Gewicht falle hier auch der Umstand, dass unbekannt sei, in wessen Besitz oder Eigentum das auf B.________ eingelöste Fahrzeug vor der Einreise gewesen sei. Das an den Händen des Beschwerdegegners nachgewiesene Heroin und Streckmittel belege einzig einen Kontakt am 9. Juni 2014 oder kurz vorher unter diversen Umständen (angefochtenes Urteil, E. 3.2.7.3 S. 14 f.). Die Ermittlungsergebnisse seien aufgrund von Lücken, Unklarheiten und Unschlüssigkeiten nur ungenügend unmittelbar miteinander verknüpft. Der angeklagte Sachverhalt weise keine derartige Dichte an stichhaltigen Anhaltspunkten auf, dass er als erstellt zu beurteilen sei und folglich ohne unüberwindliche und erhebliche Zweifel davon ausgegangen werden könne (angefochtenes Urteil, E. 3.2.7.5 S. 15).