Citation: 8C_414/2010 16.07.2010 E. 4

4.1 In der Beschwerde an das Bundesgericht wird nichts vorgebracht, was die tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz als offensichtlich unrichtig erscheinen liesse. Namentlich unbehelflich ist der Einwand, sie habe den Sachverhalt willkürlich oder unter Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes festgestellt. Die Vorinstanz hat die verschiedenen Arztberichte eingehend gewürdigt. Aus psychiatrischer Sicht bescheinigten die Fachärzte des Zentrums für Psychiatrie und Psychotherapie X.________ im Bericht vom 22. Mai 2006 eine Arbeitsfähigkeit von 75 %. Im Bericht der Klinik Y.________ vom 19. Februar 2004 wurden zudem aus neurologischer Sicht für körperlich nicht anstrengende Arbeiten keine Einschränkungen bescheinigt. Hierzu im Widerspruch stehende fachärztliche Beurteilungen liegen nicht vor. Der Allgemeinmediziner Dr. med. O.________ bescheinigt im Bericht vom 16. Dezember 2005 zwar eine vorübergehende Arbeitsunfähigkeit von 100 % und der Neurologe Dr. med. D.________ gab am 7. Oktober 2004 eine Arbeitsunfähigkeit von 30 % an, wie der Beschwerdeführer richtig einwendet. Diese Aussagen bezogen sich allerdings ausdrücklich auf die bisherige Tätigkeit als Bauarbeiter und nicht auf behinderungsangepasste Arbeiten. 4.2 Die Beurteilung des Valideneinkommens durch das kantonale Gericht beruhte - wie die Würdigung der medizinischen Berichte - auf einer konkreten Beweiswürdigung und stellt damit ebenfalls eine Tatfrage dar (BGE 132 V 393 E. 3.3 S. 399). Neben der Haupttätigkeit als Bauarbeiter bei der U._______ AG ging der Beschwerdeführer bei der Genossenschaft Z._______ einer Nebenerwerbstätigkeit als Mitarbeiter Warenlogistik nach. Wegen Rückgangs der Packmenge wurde dieses Arbeitsverhältnis aufgelöst. Soweit das kantonale Gericht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon ausging, der Beschwerdeführer hätte im Gesundheitsfall keinen neuen zusätzlichen Nebenerwerb aufgenommen, erweist sich dies nicht als willkürlich. Konkrete Hinweise, wonach die Nebenerwerbstätigkeit bei der Genossenschaft Z.________ aus gesundheitlichen Gründen beendet worden war, wie geltend gemacht wird, ergeben sich weder aus dem Kündigungsschreiben noch aus dem Arbeitgeberfragebogen vom 20. Januar 2006. Im Kündigungsschreiben wurden ausdrücklich betriebliche Gründe für die Beendigung des Arbeitsverhältnisses angegeben. Im Übrigen kann auf die einlässliche Begründung der Vorinstanz verwiesen werden. Die Beschwerde ist demgemäss abzuweisen.