Citation: 1C_493/2020 E. 4.3.4

4.3.4. Da ein Amtsmissbrauch der Mitglieder der KESB nach dem Gesagten nicht glaubhaft ist und keine andere Straftat geltend gemacht wird, mangelt es an der Voraussetzung des (straf-) tatbestandsmässigen und rechtswidrigen Verhaltens, die für die Opferqualität gemäss dem OHG und die Gewährung von Opferhilfe unabdingbar ist. Damit erweist sich die Beschwerde in der Sache als unbegründet. Auf die weiteren Vorbringen des Beschwerdeführers bzw. die Frage, ob der behauptete Amtsmissbrauch gegebenenfalls nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung ausnahmsweise eine Opferstellung gemäss dem OHG zu begründen vermöchte (vgl. vorne E. 3.2), ist deshalb nicht einzugehen. Soweit der Beschwerdeführer in diesem Zusammenhang ansatzweise auch eine Gehörsverletzung rügt, ist dies im Weiteren unzutreffend. Da die Vorinstanz bereits die Glaubhaftmachung einer Straftat verneinte, brauchte sie sich nicht dazu zu äussern, inwiefern der Beschwerdeführer durch den behaupteten Amtsmissbrauch in seiner psychischen Integrität beeinträchtigt worden sein könnte. Der Beschwerde kann somit auch insoweit und damit insgesamt nicht stattgegeben werden, soweit sie überhaupt den Begründungsanforderungen (vgl. vorne E. 2) genügt.