Citation: 1C_42/2018 E. 4.3

4.3. Sodann bringt die Beschwerdeführerin vor, von einer Dominanz der geplanten Mehrfamilienhäuser gegenüber den Gebäuden auf der südlichen Nachbarparzelle könne keine Rede sein, weil das darauf errichtete denkmalgeschützte Wohnhaus und die Stallscheune eine grössere Gesamthöhe aufwiesen als die geplanten Mehrfamilienhäuser und diese mit den Gebäuden auf dem Nachbargrundstück auch volumenmässig vergleichbar seien. Ein erheblicher Volumenunterschied bestehe nur zu den nördlich des Baugrundstücks errichteten kleineren Bauten, die jedoch keine besondere Qualität aufwiesen. Die Behauptung, das kleinere Haus C konkurrenziere optisch das geschützte "mächtige Riegelhaus" sei offenkundig falsch, da dieses gemäss Fotos bei den Akten höher sei als die geplanten Neubauten und ein vergleichbares Volumen aufweise. Zudem sei das Riegelhaus vom Baugrundstück aus nur zwischen zwei Ökonomiegebäuden hindurch einsehbar, weshalb es zu den geplanten Bauten nicht in Konkurrenz stehen könne. Entgegen der Behauptung der Vorinstanz habe das Baurekursgericht nicht festgehalten, dass die Neubauten durch ihre Grösse und Nähe das Schutzobjekt beeinträchtigten, indem sie die Sicht darauf einschänkten und dieses optisch konkurrenzierten. Die entsprechende Feststellung der Vorinstanz sei daher offensichtlich falsch. Auch die vorinstanzliche Feststellung, die unmittelbare Umgebung des Baugrundstücks werde durch das unter Schutz gestellte Riegelhaus mit dem dazugehörenden Ökonomiegebäude geprägt, sei offensichtlich falsch, weil das entsprechende Gehöft bloss den südlichen Dorfrand aber nicht die Situation an der Ausserdorfstrasse präge.