Citation: 4D_23/2014 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz wies die Beschwerde gegen die Verweigerung des Armenrechts sowie das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege für das vorinstanzliche Beschwerdeverfahren ab, weil die Beschwerdeführerin nicht mittellos sei. Die Beschwerdeführerin habe für die finanziellen Verhältnisse auf eine Zusammenstellung der Ein- und Ausgaben in ihrer Klagebegründung verwiesen. Dem sog. Haushaltsbudget lasse sich entnehmen, dass die Beschwerdeführerin über eine Rechtsschutzversicherung verfüge. Sie mache denn auch einen monatlichen Prämienanteil von Fr. 23.50 in ihrem Bedarf geltend. Der Anspruch auf Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege oder auf eine Übernahme der Prozesskosten gegenüber einer Rechtsschutzversicherung sei ein liquides Aktivum im Vermögen des Versicherten, sofern eine entsprechende Kostengutsprache vorliege. Diesfalls fehle es an der Prozessarmut und der Versicherungsanspruch gehe demjenigen auf unentgeltliche Rechtspflege vor. Dass keine Kostengutsprache erfolgt sei, habe die anwaltlich vertretene Beschwerdeführerin weder dargetan noch belegt. Die Mittellosigkeit sei deshalb nicht ausgewiesen.