Citation: I 53/00 14.07.2000 E. 4

4.- a) Zusammenfassend genügt das Gutachten des Dr. med. M.________ vom 23. Juni 1997 den Beweisanforderungen für eine schlüssige Beurteilung der rechtlich relevanten, medizinischen Sachlage nicht. Eine ergänzende Abklärung erscheint daher als unerlässlich, insbesondere in Bezug auf die Fragen, nach -den ausser der Adipositas per magna tatsächlich vorhandenen Gesundheitsschäden, -der Arbeitsfähigkeit und den zumutbaren Arbeitsleistungen im Tätigkeitsbereich als Spetterin ohne Gewichtsreduktion, -dem Mass der zumutbaren Gewichtsreduktion und der dafür erforderlichen Zeitspanne, der hiefür und für eine nachfolgende Gewichtsstabilisierung geeigneten Behandlungsmethode, sowie nach -der Arbeitsfähigkeit und den zumutbaren Arbeitsleistungen im Tätigkeitsbereich als Spetterin während der für die zumutbare Gewichtsreduktion erforderlichen Zeitspanne. Die Sache ist somit zwecks Einholung eines neuen ärztlichen Gutachtens, am zweckmässigsten bei einer Medizinischen Abklärungsstelle (MEDAS), an die IV-Stelle zurückzuweisen. b) Nur wenn sich aus dem einzuholenden Gutachten schlüssig ergibt, dass die Beschwerdeführerin trotz ihres Übergewichtes in ihrer Arbeitsfähigkeit als Spetterin nicht in rentenbegründendem Ausmass beeinträchtigt ist, oder dies jedenfalls nach einer zumutbaren Gewichtsreduktion nicht mehr der Fall wäre, dürfte eine Rente verweigert werden. Falls sich hingegen ergibt, dass die Beschwerdeführerin aufgrund ihres Übergewichtes nur bis zum Abschluss einer zumutbaren Abmagerungskur in rentenbegründendem Ausmass invalid ist, wären das Mass und der Beginn der ihr diesfalls bis zu diesem Zeitpunkt zustehenden, befristeten Rente entsprechend der gutachterlichen Beurteilung ihrer Arbeits- und Leistungsfähigkeit bis zur Durchführung einer geeigneten Abmagerungskur festzusetzen.