Citation: 9C_275/2009 10.07.2009 E. 5

Die Kritik am Gutachten des Dr. med. L.________ vom 23. Januar 2006 ist somit nicht stichhaltig und das kantonale Gericht durfte diesem bundesrechtskonform volle Beweiskraft zumessen. Die darauf gestützten Feststellungen zum Gesundheitszustand und zur Arbeitsfähigkeit von 20 % in der angestammten Tätigkeit und von 15 bis 20 % in einer den Leiden adaptierten Beschäftigung sind nicht offensichtlich unrichtig oder Ergebnis einer unhaltbaren Beweiswürdigung. Der Einkommensvergleich durch die IV-Stelle mit einem Invaliditätsgrad von 24 % in der Verfügung vom 4. April 2006 ist mit Bezug auf die Berechnungsfaktoren (Vergleichseinkommen) nicht bestritten. Es besteht kein Anlass zu einer näheren Prüfung. Nachdem der rechtserhebliche Sachverhalt rechtsgenüglich abgeklärt worden ist, durfte die Vorinstanz ohne Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes auf die Anordnung weiterer Beweismassnahmen in antizipierter Beweiswürdigung verzichten (vgl. BGE 124 V 90 E. 4b S. 94, 122 V 157 E. 1d S. 162). Dem Antrag, es sei die Sache zur Vornahme ergänzender Abklärungen zurückzuweisen, ist daher nicht stattzugeben. Der Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Bern vom 17. Februar 2009 verletzt Bundesrecht nicht.