Citation: 1B_613/2019 E. A

Die Staatsanwaltschaft Muri-Bremgarten führt gegen A.________ ein Strafverfahren wegen Verdachts auf Anstiftung zu Brandstiftung und auf mehrfachen Betrug. Er soll zwei ihm bekannte Personen dazu angestiftet haben, das Restaurant "xxx" in Brand zu setzen, um von der Versicherung B.________ die Versicherungssumme zu erhalten. Weiter wird er verdächtigt, unter Vortäuschung von Arbeitsunfähigkeit von der Suva zu Unrecht Versicherungsleistungen bezogen zu haben. Vom 23. Mai 2019 bis zum 21. August 2019 befand sich A.________ in Untersuchungshaft. Die von der Staatsanwaltschaft Muri-Bremgarten beantragte Verlängerung der Untersuchungshaft lehnte das Zwangsmassnahmengericht des Kantons Aargau mit Verfügung vom 22. August 2019 mangels Vorliegens eines dringenden Tatverdachts ab, worauf er aus der Haft entlassen wurde. Am 8. Oktober 2019 wurde A.________ erneut festgenommen. Tags darauf beantragte die Staatsanwaltschaft Muri-Bremgarten dem Zwangsmassnahmengericht des Kantons Aargau die Anordnung von Untersuchungshaft für einstweilen drei Monate. Mit Verfügung vom 11. Oktober 2019 wies das Zwangsmassnahmengericht das Gesuch der Staatsanwaltschaft mangels Kollusions- und Fluchtgefahr ab und verfügte die unverzügliche Haftentlassung. Die Staatsanwaltschaft Muri-Bremgarten focht diese Verfügung beim Obergericht des Kantons Aargau, Beschwerdekammer in Strafsachen, an, welches die Verfügung mit Entscheid vom 30. Oktober 2019 in Gutheissung der Beschwerde aufhob und A.________ einstweilen bis zum 7. Januar 2020 in Untersuchungshaft versetzte. Den obergerichtlichen Entscheid focht A.________ mit Beschwerde in Strafsachen beim Bundesgericht an. Dieses erachtete dessen Anspruch auf rechtliches Gehör als verletzt, da sich das Obergericht mit der rechtserheblichen Frage, ob und wann die Staatsanwaltschaft ihre Beschwerde angekündigt hatte, nicht auseinandergesetzt hat, obwohl A.________ diesbezüglich einen Antrag gestellt hatte. Infolgedessen hiess das Bundesgericht die Beschwerde gut, hob den Entscheid des Obergerichts des Kantons Aargau vom 30. Oktober 2019 auf und wies die Sache an dieses zurück zu neuem Entscheid im Sinne der Erwägungen (Urteil 1B_577/2019 vom 13. Dezember 2019).