Citation: 5A_626/2022 E. 1.2

1.2. Die Beschwerde in Zivilsachen ist ein reformatorisches Rechtsmittel. Entsprechend muss grundsätzlich ein Antrag in der Sache gestellt werden (BGE 137 II 313 E. 1.3; 133 III 489 E. 3.1). Ein blosser Rückweisungsantrag reicht ausnahmsweise aus, wenn das Bundesgericht im Falle einer Gutheissung in der Sache naturgemäss nicht selbst entscheiden könnte (BGE 134 III 379 E. 1.3). Diese Situation ist hier gegeben: Sollte sich die Beschwerde als begründet erweisen, könnte das Bundesgericht nicht abschliessend selbst über die Sache entscheiden. Namentlich bliebe der Übernahmepreis (Art. 44 BGBB) zu ermitteln, den die Beschwerdeführer im Falle einer erfolgreichen Geltendmachung des Vorkaufsrechts zu bezahlen hätten. Ein entsprechendes Beweisverfahren führt das Bundesgericht nicht durch, entscheidet es doch gestützt auf den Sachverhalt, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Der Antrag auf Rückweisung der Angelegenheit und Weiterbehandlung der Klage ist damit nicht zu beanstanden.