Citation: 1C_625/2023 E. 4.2

4.2. Bei der streitgegenständlichen Gartengestaltung handelt es sich um ein integrales Bauvorhaben am südlichen Parzellenrand mit der Kombination aus einer 43 m langen und 1,15 m hohen Bollsteinmauer und einer mit der Mauerkrone bündigen Terrainaufschüttung, einer dreistufigen Treppe zum Besmertobelweg und einem Metalltor, welches rechts und links von der genannten Bollsteinmauer umsäumt wird. Diese Gartengestaltung liegt innerhalb der Waldabstands- und Anlagebaulinie; die einzelnen Objekte befinden sich höchstens 2 m vom Waldrand entfernt. Auch wenn das Metalltor - wie die Beschwerdeführenden behaupten - nicht fest mit dem Erdboden verbunden sein sollte, ist die Gartenanlage doch gesamthaft betrachtet auf Dauer ausgelegt und nicht nur mit erheblichen Auswirkungen auf die räumliche Nutzung der Parzelle verbunden; sie tangiert aufgrund ihres Standortes auch den aufgrund seines hohen ökologischen Wertes empfindlichen Waldrand (vgl. dazu Urteil 1C_119/2008 vom 21. November 2008 E. 2.4, nicht publ. in BGE 135 II 30; E. 7.4 hiernach). Die vorinstanzliche Schlussfolgerung, wonach es sich bei den streitgegenständlichen Objekten der Gartengestaltung gesamthaft betrachtet um eine baubewilligungspflichtige Gartenanlage im Sinne von Art. 22 Abs. 1 RPG handelt, ist daher nicht zu beanstanden. Ob die Objekte je einzeln der Baubewilligungspflicht unterliegen, braucht bei diesem Ergebnis nicht erörtert zu werden. Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführenden liegt somit keine Verletzung des Legalitätsprinzips (Art. 5 Abs. 1 BV) vor. Kein Erfolg beschieden ist im Lichte von Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG zudem auch ihrer Rüge, die Baubewilligungspflicht für die Gartenanlage verstosse gegen die Eigentumsgarantie (Art. 26 BV).