Citation: 9C_291/2021 E. 3.2.1

3.2.1. Soweit die Beschwerdeführerin geltend macht, beim Gutachten von Dr. med. C.________ vom 31. Januar 2019 handle es sich um eine unzulässige Zweitmeinung (second opinion), zielt ihr Vorbringen ins Leere: Eine Zweitmeinung, die allenfalls unzulässig wäre und daher keine Beachtung finden dürfte, könnte höchstens hinsichtlich der Beurteilung über den identischen Zeitraum vorliegen, somit bis zur Gutachtenserstattung durch Dr. med. B.________ am 28. Februar 2017. Im Zusammenhang mit dem vorliegend strittigen Zeitraum ab August 2018, in welchem die Vorinstanz von einem verbesserten Gesundheitszustand ausgegangen ist, stellt das Gutachten von Dr. med. C.________ dagegen keine Zweitmeinung dar, sondern eine Verlaufsbeurteilung. Deren Einholung war bereits mit Blick auf die seit der Untersuchung durch Dr. med. B.________ vergangene Zeit, aber insbesondere auch in Anbetracht der von ihm prognostizierten Verbesserung, nicht nur zulässig, sondern vielmehr angezeigt. Die Beurteilung von Dr. med. C.________ entsprach dann auch weitgehend der von Dr. med. B.________ gestellten Prognose. Weiterungen erübrigen sich.