Citation: 1C_16/2017 E. 3.2

3.2. Insoweit als der Beschwerdeführer der Auffassung ist, die Vorinstanz hätte ihm vorgängig das Befragungsthema konkreter mitteilen müssen, ist seine Kritik unbegründet. Der Anspruch auf rechtliches Gehör nach Art. 29 Abs. 2 BV umfasst als Mitwirkungsrecht all jene Befugnisse, die einer Partei einzuräumen sind, damit sie in einem Verfahren ihren Standpunkt wirksam zur Geltung bringen kann (BGE 135 II 286 E. 5.1 S. 293 mit Hinweisen). Der Beschwerdeführer konnte sich anlässlich der Einvernahme äussern und sein Rechtsvertreter hatte die Möglichkeit, Ergänzungsfragen zu stellen. In der Folge nahmen zudem beide Parteien zum Beweisergebnis schriftlich Stellung. Der Anspruch des Beschwerdeführers, im Verfahren seinen Standpunkt wirksam zur Geltung zu bringen, wurde durch den Umstand, dass ihm das Kantonsgericht nur allgemein das Thema der Parteieinvernahme mitteilte, nicht tangiert. Im Übrigen mag es zwar zutreffen, dass die Befragung keine neuen Erkenntnisse in der Sache bringen sollte und sich vor allem auf das Vorliegen der Beschwerdelegitimation bzw. eines Rechtsmissbrauchs bezog. Das ist aber nicht zu beanstanden, da die Abklärung dieser Fragen ebenfalls Aufgabe der Vorinstanz war.