Citation: 4A_664/2015 E. 4.1

4.1. Nach den Feststellungen der Vorinstanz beträgt sein monatliches Nettoeinkommen - eingeschlossen das Erwerbseinkommen der Ehefrau und der IV-Kinderrente des noch unmündigen Sohnes - Fr. 8'541.25. Der prozessuale Notbedarf beläuft sich auf Fr. 5'959.50, nämlich: Grundbetrag Ehegatten Fr. 1'700.--; Grundbetrag unmündiger Sohn Fr. 600.--; Zuschlag 30 % zum Grundbetrag Fr. 690.--; Mietzins inkl. Nebenkosten Fr. 1'520.--; Hausratversicherung Fr. 9.95; Prämien für die obligatorische Krankenversicherung KVG Fr. 594.70; Auslagen für Franchise und Selbstbehalt Fr. 25.--; Berufsauslagen Fr. 214.--; Steuern Fr. 605.85. Der monatliche Überschuss beträgt danach Fr. 2'581.75. In der Notbedarfsrechnung verzichtete die Vorinstanz darauf, den beiden volljährigen, im gleichen Haushalt lebenden Söhnen einen angemessenen Beitrag an die Wohnungskosten anzurechnen; sie berücksichtigte die Wohnkosten also vollumfänglich. Nicht angerechnet wurden andererseits die vom Beschwerdeführer geltend gemachte monatliche Kreditschuldenabzahlung; es sei einerseits nicht nachgewiesen, dass der Kredit zur Anschaffung eines Kompetenzstücks getätigt worden sei und andererseits dass die Kreditraten auch tatsächlich bezahlt würden. Vorliegend handle es sich um einen kostspieligen Prozess, so die Vorinstanz weiter. Der Beschwerdeführer müsse somit in der Lage sein, die Prozesskosten innert zwei Jahren zu begleichen. Entsprechend rechnete sie ihm angesichts des Überschusses von über Fr. 2'500.-- einen Betrag von Fr. 60'000.-- ( 24 Monate à Fr. 2'500.--) an und gewährte ihm im übersteigenden Betrag die unentgeltliche Rechtspflege.