Citation: 6B_1040/2023 E. 5.4.3

5.4.3. Der Beschwerdeführer wurde zu einer Freiheitsstrafe von 14 Jahren verurteilt. Er beging mit dem versuchten Mord ein schwerwiegendes Delikt gegen ein hochwertiges Rechtsgut, Leib und Leben. Im Rahmen dieser schweren Straftat wurde sein Verschulden als knapp schwer beurteilt. Das Qualifikationsmerkmal des Mordes erfüllte er in verschiedener Hinsicht (vgl. E. 3.4.2). Das öffentliche Interesse an Sicherheit und Ordnung wird nicht deshalb geringer, weil es sich beim versuchten Mord um ein einmaliges Delikt gegen seine ehemalige Lebenspartnerin richtete. Darüber hinaus bezieht die Vorinstanz zulässigerweise die mehrfachen - wenn auch nicht einschlägigen - Vorstrafen des Beschwerdeführers in ihre Würdigung mit ein. Sie schliesst in begründeter Weise auf seine Unbelehrbarkeit sowie eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung. Dass die Vorstrafen teilweise länger zurückliegen, führt zu keiner anderen Beurteilung. Ebenso wenig verhindert deren Berücksichtigung, dass die Vorinstanz die Delikte nicht im Einzelnen aufführt, zumal sie eindeutig zuordenbar angibt, von welcher Behörde wann ein Urteil bzw. Strafbefehl mit welcher Sanktion erging. Im Übrigen befasst sich der Beschwerdeführer mit den weiteren, zutreffenden vorinstanzlichen Erwägungen zum öffentlichen Interesse an einer Landesverweisung nicht (vgl. Art. 42 Abs. 2 BGG; E. 1). Darauf kann verwiesen werden.