Citation: 8C_39/2021 E. A

A.________, geboren 1963, arbeitete bei der B.________ SA und war daher bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) unter anderem gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 29. Oktober 2016 erlitt er durch einen tätlichen Angriff mit einem Schlaginstrument durch ein Mitglied des Motorradclubs "C.________" eine offene nicht dislozierte Kalottenfraktur fronto-sphenoidal links. Die Suva erbrachte Versicherungsleistungen und klärte den medizinischen Sachverhalt unter anderem durch Einholung eines Gutachtens des Dr. med. D.________, Facharzt für Neurologie FMH, vom 20. Februar 2018 ab. Mit Verfügung vom 7. Juni 2018 stellte die Suva ihre Versicherungsleistungen per 30. Juni 2018 mit der Begründung ein, zwischen den weiterhin geklagten Beschwerden und dem Unfall vom 29. Oktober 2016 bestehe kein rechtsgenügender Kausalzusammenhang mehr. Auf Einsprache hin zog die Unfallversicherung ihre Verfügung zurück und gewährte A.________ weitere, auch stationäre Heilbehandlung. Gestützt auf eine neurologisch-psychiatrische Aktenbeurteilung durch ihren versicherungsmedizinischen Dienst vom 24. September 2019 stellte die Suva ihre Leistungen mit Verfügung vom 17. Oktober 2019 per 31. Oktober 2019 ein. Dies geschah mit der Begründung, die noch geklagten Beschwerden seien organisch nicht hinreichend nachweisbar und die psychischen Beschwerden stellten keine adäquat kausalen Unfallfolgen dar. Daran hielt die Suva auch auf Einsprache hin fest (Einspracheentscheid vom 4. Juni 2020).