Citation: 2C_299/2017 E. 4.5.1

4.5.1. Ausgangspunkt bildet die Verurteilung des Beschwerdeführers zu einer Freiheitsstrafe von sieben Jahren, elf Monaten und neun Tagen namentlich wegen qualifizierter Betäubungsmitteldelikte. Das Obergericht des Kantons Zürich ging in seinem Urteil vom 29. Januar 2008, auf welches die Vorinstanz verweist, von einem sehr schweren Verschulden aus. Der Beschwerdeführer hatte als Mitglied einer Bande aus rein finanziellen Motiven eine erhebliche Menge Drogen umgesetzt, wobei er innerhalb der Drogenhierarchie auf mittlerer Stufe stand. Die Vorgehensweise liess auf einen hohen Organisationsgrad schliessen. Im Strafverfahren konnte ihm das Obergericht weder kooperatives Verhalten noch Einsicht oder Reue attestieren. Sein Verhalten zeuge im Gegenteil von einer "erheblichen Unbelehrbarkeit", da er trotz seiner Vorstrafen in gravierender Art und Weise erneut straffällig geworden sei. In der Folge wurde dem Beschwerdeführer die Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung verweigert und gegen ihn ein unbefristetes Einreiseverbot ausgesprochen. In Anbetracht der schweren Straftat und mit Blick auf den Umstand, dass der Beschwerdeführer bis zu seiner Verhaftung im Jahr 2005 trotz mehrfacher Verwarnung und ungeachtet der Konsequenzen für die Familie immer wieder delinquierte, hielt es die Vorinstanz nicht für ausgeschlossen, dass er in der Schweiz wieder in deliktische Verhaltensmuster zurückfallen und das Zusammenleben mit seiner Frau und seinen Kindern erneut durch Straftaten aufs Spiel setzen könnte. Insgesamt bestehe daher weiterhin ein erhebliches öffentliches Interesse an der Fernhaltung des Beschwerdeführers.