Citation: 2C_699/2020 E. 5.1.4

5.1.4. Nach dem soeben Gesagten und im Lichte der bundesgerichtlichen Rechtsprechung (vgl. vorstehende E. 5.1) sind die Anforderungen an die Wahrscheinlichkeit eines Rückfalls in der vorliegenden Angelegenheit gering. Auch wenn ausser Acht bleibt, dass während der Probezeit gegen den Beschwerdeführer erneut Anklage wegen mehrfach und mengenmässig qualifiziert begangener Verbrechen gegen das Betäubungsmittelgesetz erhoben wurde, liegen keine Umstände vor, aufgrund derer ein bestehendes Restrisiko ausgeschlossen werden könnte. Aufgrund der Schwere der über einen längeren Zeitraum (März 2015 bis Mitte März 2016) mehrfach begangenen, qualifizierten Drogendelikte resultiert folglich ein grosses öffentliches Interesse an der Aufenthaltsbeendigung des Beschwerdeführers.