Citation: 1B_145/2014 E. 1

Die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat bzw. die Assistenz-Staatsanwältin C.________ führte mehrere Strafuntersuchungen betreffend Strafanzeigen von A.________ und B.________. Am 10. Oktober 2013 stellten A.________ und B.________ ein Ausstandsbegehren gegen die Assistenz-Staatsanwältin. Am 10. Januar 2014 teilte die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat A.________ und B.________ mit, das fragliche Strafverfahren, bzw. auch die weiteren von den Gesuchstellerinnen bei der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat angestrengten Strafverfahren seien Staatsanwältin D.________ zugeteilt worden. Mit Beschluss vom 25. März 2014 trat die III. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Zürich auf das Ausstandsgesuch gegen Assistenz-Staatsanwältin C.________ nicht ein. Zur Begründung führte die III. Strafkammer zusammenfassend aus, das Ausstandsgesuch sei verspätet gestellt worden. Das Gesuch werde mit Sachverhalten respektive Handlungen begründet, welche den Gesuchstellerinnen bereits am 5. Juli 2013 bekannt waren. Dennoch sei das Gesuch erst am 10. Oktober 2013 gestellt worden. Der im Weiteren gemachte Vorwurf, die Assistenz-Staatsanwältin habe zwei ihrer Strafanzeigen während neun respektive vier Wochen nicht bearbeitet, vermöge keinen Ausstandsgrund darzustellen. Mehrwöchige Bearbeitungspausen in einem Verfahren seien oft unvermeidlich und würden keinen Schluss auf Verfahrensfehler bzw. Versäumnis zulassen.