Citation: 8C_543/2015 E. 3.1

3.1. Fest steht und ist unbestritten, dass der für die Neuanmeldung geltende zeitliche Referenzpunkt die Rentenverfügung vom 10. August 2010 bildet. Darin wurde davon ausgegangen, dass die Beschwerdeführerin ohne gesundheitliche Beeinträchtigungen zu 55 % erwerbstätig wäre (Einschränkung 0 %) und zu 45 % den Aufgabenbereich (Haushalt) bewältigt hätte (Einschränkung 7.5 %), was einen Invaliditätsgrad von 3 % ergab. Letztinstanzlich unbestritten geblieben - und daher für das Bundesgericht grundsätzlich verbindlich (E.1 hievor) - sind sodann die Ausführungen im kantonalen Entscheid, wonach die Beschwerdeführerin aufgrund der im ZMB-Gutachten vom 12. Juni 2014 festgestellten mittelgradigen depressiven Störung und der damit verbundenen multiplen funktionellen Beschwerden zu 50 % in der Arbeitsfähigkeit eingeschränkt ist.