Citation: 5A_463/2022 E. 6.7

6.7. Die Beschwerde erweist sich folglich als unbegründet, soweit der Beschwerdeführer der Vorinstanz eine willkürliche Feststellung des Sachverhalts vorwirft. Für diesen Fall macht der Beschwerdeführer weiter eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) im Teilgehalt der Begründungspflicht geltend. Eine Abänderung seiner Unterhaltspflicht könne inskünftig nur bei Nachweis einer Änderung im Sachverhalt verlangt werden. Es müsse daher bekannt sein, wovon das urteilende Gericht ausgegangen sei. Entsprechend hätte die Vorinstanz das effektiv von ihm erzielte Einkommen festhalten müssen. Dies habe sie unterlassen, was eine spätere Abänderungsklage faktisch verunmögliche. Entgegen diesen Ausführungen ist freilich nicht zu beanstanden, dass das Obergericht in seinen Überlegungen einen hypothetischen Verdienst des Beschwerdeführers berücksichtigt hat. Folglich ist auch dieser Verdienst Referenzpunkt für eine spätere Abänderungsklage. Inwieweit es insofern auf ein anderweitiges effektives Einkommen ankommen sollte, ist nicht nachvollziehbar. Das Obergericht hatte damit keinen Anlass, sich zu einem solchen Verdienst zu äussern, und eine Verletzung der Begründungspflicht kann nicht festgestellt werden.