Citation: 8C_905/2013 E. 4.3.1

4.3.1. Der Versicherte übersieht, dass Prozessthema einzig die Frage bildet, in welchem Umfang sich der Invaliditätsgrad seit der letzten rechtskräftigen Rentenablehnung (Verwaltungsakt vom 29. November 2007) bis zur verfügungsweisen Neuprüfung vom 25. Juli 2012 in revisionsrechtlich erheblicher Weise verändert hat (Art. 17 Abs. 1 ATSG in Verbindung mit Art. 87 Abs. 4 und 3 IVV). Dazu liegen verlässliche ärztliche Stellungnahmen vor. Weil von zusätzlichen medizinischen Abklärungsmassnahmen keine neuen entscheidwesentlichen Aufschlüsse zu erwarten sind, kann und konnte auf weitergehende medizinische Erhebungen und Gutachten verzichtet werden (antizipierte Beweiswürdigung; BGE 136 I 229 E. 5.3 S. 236 f. mit Hinweisen). Vorinstanz und Beschwerdegegnerin haben durch diese Vorgehensweise den Untersuchungsgrundsatz nach Art. 43 und 61 lit. c ATSG, das Willkürverbot (Art. 9 BV), die allgemeine Beweisregel des Art. 8 ZGB und die Verfahrensgarantien gemäss Art. 6 EMRK oder Art. 29 BV nicht verletzt.