Citation: 1B_152/2009 14.07.2009 E. 1

Angefochten ist ein Entscheid der Oberstaatsanwaltschaft Zürich, der einen Rekurs wegen Verschleppung eines Strafverfahrens abweist. Die Beschwerde betrifft somit eine strafrechtliche Angelegenheit und ist als Beschwerde in Strafsachen entgegen zu nehmen (Art. 78 ff. BGG). Nach § 409 der Zürcher Strafprozessordnung (StPO/ZH) ist der Rekursentscheid der Oberstaatsanwaltschaft endgültig und damit kantonal letztinstanzlich (Art. 80 Abs. 1 i.V.m. Art. 130 Abs. 1 BGG). 1.1 Der angefochtene Entscheid ist ein Zwischenentscheid i.S.v. Art. 93 Abs. 1 BGG, gegen den die Beschwerde in Strafsachen (abgesehen vom hier nicht gegebenen Ausnahmefall nach Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG) nur zulässig ist, wenn er einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann (lit. a). Dies wird grundsätzlich bejaht, wenn - wie hier - eine ungerechtfertigte Verfahrensverzögerung bzw. Rechtsverweigerung geltend gemacht wird (BGE 135 III 127 E. 1.3 S. 129; 134 IV 43 E. 2 S. 44 ff.; je mit Hinweisen). 1.2 Der Beschwerdeführer rügt die Verletzung des in Art. 29 Abs. 1 und Art. 6 Ziff. 1 EMRK verankerten Beschleunigungsgebots. Die Verletzung von Grundrechten wird vom Bundesgericht nicht von Amtes wegen geprüft, sondern nur insoweit, als eine solche Rüge in der Beschwerde vorgebracht und begründet worden ist (Art. 106 Abs. 2 BGG). Für derartige Rügen gelten die gleichen Begründungsanforderungen, wie sie gestützt auf Art. 90 Abs. 1 lit. b OG für die staatsrechtliche Beschwerde gegolten haben (BGE 133 II 249 E. 1.4.2 S. 254 mit Hinweisen). Die Beschwerdeschrift muss die wesentlichen Tatsachen und eine kurz gefasste Darlegung darüber enthalten, welche verfassungsmässigen Rechte bzw. welche Rechtssätze inwiefern durch den angefochtenen Erlass oder Entscheid verletzt worden sind. Das Bundesgericht prüft nur klar und detailliert erhobene und, soweit möglich, belegte Rügen; auf rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt es nicht ein (BGE 130 I 258 E. 1.3 S. 261 f. mit Hinweisen). Inwieweit diese Anforderungen erfüllt sind, ist im Folgenden für jede Rüge gesondert zu prüfen.