Citation: 6B_1133/2023 E. A

A.a. Ab dem 20. August 2010 wurden A.________ in der Pfändungsgruppe www mehrere Zahlungsbefehle zugestellt. A.________ wickelte im Jahre 2010 den Zahlungsverkehr seiner Zahnarztpraxis über die Bank B.________ AG und die Bank C.________ ab. Diese Bankbeziehungen waren dem Betreibungsamt bekannt. Am 23. August 2010, wenige Tage nach Zustellung der Zahlungsbefehle, eröffneten die zu diesem Zeitpunkt 19- und 20-jährigen Töchter des Beschwerdeführers bei der Bank B.________ AG je ein Konto. Zwischen dem 26. August 2010 und dem 27. September 2010 flossen von den Konti von A.________ und seiner Ehefrau bei der Bank B.________ AG und dem Konto von A.________ bei der Bank C.________ total je Fr. 3'102'000.-- auf die Konti der Töchter. Ab dem 15. Oktober 2010 hatte A.________ eine neue Geschäftsbeziehung mit der Bank D.________ AG, über welche die Einnahmen der Zahnarztpraxis flossen. Das Geschäftskonto bei der Bank B.________ AG liess er eine Weile weiterlaufen, indem kleinere Einnahmen der Praxis darauf flossen. A.________ gab die Geschäftsbeziehung mit der Bank D.________ AG weder gegenüber den Steuerbehörden noch dem Betreibungsamt bekannt, sodass dieses nicht auf die hohen Einnahmen zugreifen konnte. Der Pfändungsvollzug in der Pfändungsgruppe Nr. www fand am 27. Januar 2011 statt. Der Saldo des Kontos bei der Bank D.________ AG belief sich an diesem Tag auf Fr. 448'355.41. Im Frühling 2011 hatte A.________ von einer weiteren drohenden Pfändung Kenntnis und es kam daraufhin in der Pfändungsgruppe xxx zum Pfändungsvollzug. A.________ informierte das Betreibungsamt weder über die Vermögenswerte auf den Konti seiner Töchter noch über das Konto bei der Bank D.________ AG, das am Tag des Pfändungsvollzugs einen Saldo von Fr. 1'439'835.10 aufwies. A.b. Im Verlauf eines weiteren Pfändungsvollzugsverfahrens erhielt das Betreibungsamt Bern-Mittelland Kenntnis von den Konti der Töchter bei der Bank B.________ AG und dem Konto von A.________ bei der Bank D.________ AG. Das Konto bei der Bank D.________ AG wurde am 10. April 2013 saldiert. Die daraufhin neu eröffneten Konti bei der Bank E.________ und Bank F.________ deklarierte A.________ ebenfalls nicht. Den Saldo von über Fr. 1,27 Mio. hat A.________ auf das dem Betreibungsamt Bern-Mittelland bekannte Konto bei der Bank B.________ AG fliessen lassen und umgehend Fr. 900'000.-- in bar bezogen. In der Folge wickelte er rund zwei Jahre den Zahlungsverkehr wieder über das Konto bei der Bank B.________ AG ab. Im April 2015 eröffnete er ein Geschäftskonto für die Zahnarztpraxis bei der Bank F.________. Daraufhin wurden mehrere Vermögenswerte, die A.________ und seiner Frau zuzurechnen waren, von den Konti der Töchter bei der Bank B.________ AG auf die Konti bei der Bank E.________ und der Bank F.________ transferiert. Das im Oktober 2015 bei der Bank G.________ AG eröffnete Konto lautete auf A.________ und es wurde innerhalb von wenigen Monaten Fr. 1 Mio. ausgehend vom Konto bei der Bank F.________ darauf transferiert. Die Überweisungen erfolgten auf Veranlassung von A.________. Die Konti bei der Bank F.________, der Bank E.________ und der Bank G.________ AG legte A.________ gegenüber dem Betreibungsamt Bern-Mittelland nicht offen. Im Jahre 2016 kam es in den Pfändungsgruppen Nr. yyy und Nr. zzz zur Zustellung von Zahlungsbefehlen und schliesslich zum Pfändungsvollzug. Trotz Bemühungen des Betreibungsamtes kam es in den genannten Pfändungsgruppen zur Ausstellung von Verlustscheinen. Bei den Forderungen, die den Verlustscheinen zugrunde lagen, handelte es sich ausschliesslich um öffentlich-rechtliche Forderungen, zu deren Bezahlung sich A.________ nach eigenen Angaben grundsätzlich nicht verpflichtet sah. A.________ verweigerte jegliche Mitwirkung in den Pfändungsverfahren.