Citation: 1C_50/2017 E. 4.4

4.4. Der Beschwerdeführer durfte in subjektiver Hinsicht nicht darauf vertrauen, trotz Rotlicht und einem Überholmanöver die Fahrbahn für sich alleine zu haben und niemanden zu gefährden. Dass im Übrigen in subjektiver Hinsicht eine Ausnahmesituation vorgelegen hätte, macht er nicht geltend und geht aus den Akten nicht hervor. Vielmehr hat der Beschwerdeführer sich bewusst und ohne Not zu seiner verkehrsgefährdenden Handlung entschieden, womit ein schweres Verschulden ohne Weiteres gegeben ist. Die Beurteilung der Widerhandlung des Beschwerdeführers als schwer im Sinne von Art. 16c Abs. 1 lit. a SVG erweist sich somit als bundesrechtskonform.