Citation: I 258/02 02.05.2003 E. 6

Bei diesem Ausgang kann offen bleiben, ob der Invaliditätsgrad nicht nach der gemischten Methode hätte berechnet werden müssen. Denn nach den Berechnungen des Abklärungsdienstes liegt bei der heutigen Bewirtschaftung der Arbeitskraftbedarf von 1432 Stunden deutlich unter dem Vollpensum von 2820 Stunden eines landwirtschaftlichen Angestellten bzw. von 3000 Stunden eines Betriebsleiters. Insofern ist fraglich, ob der früher nur zu 50 % angestellte Beschwerdeführer als Vollerwerbstätiger oder nicht eher als Teilerwerbstätiger einzustufen ist. Da der Versicherte in einer allfälligen Haushaltarbeit unbestrittenermassen keinen invaliditätsbedingten Einschränkungen unterliegt und sich deshalb bei Anwendung der gemischten Methode unter Berücksichtigung eines Haushaltanteils keinesfalls ein höherer Invaliditätsgrad ergäbe, muss diese Problematik nicht näher abgeklärt werden.