Citation: 4A_662/2017 E. 3.3

3.3. Nach dem verbindlich festgestellten und vom Beschwerdeführer nicht als willkürlich gerügten Sachverhalt der Vorinstanz erfolgte die Eingabe vom 9. Oktober 2017 unaufgefordert und nicht als Reaktion auf eine Eingabe des Beschwerdegegners. Selbst bei einer Aufforderung zur Stellungnahme ist jedoch zu beachten, dass - wie von der Vorinstanz richtig ausgeführt - neue Tatsachen und Beweismittel im Berufungsverfahren nur noch berücksichtigt werden, wenn sie ohne Verzug vorgebracht werden und trotz zumutbarer Sorgfalt nicht schon vor erster Instanz vorgebracht werden konnten (Art. 317 Abs. 1 ZPO). Der Beschwerdeführer machte im vorinstanzlichen Verfahren und macht nun auch im bundesgerichtlichen Verfahren nicht geltend, dass diese Voraussetzungen erfüllt gewesen wären. Das Schreiben vom 2. November 2017 hat die Vorinstanz im Übrigen nicht gänzlich unbeachtet gelassen, sondern ist bloss auf die darin gestellten Beweisanträge nicht eingetreten. Die Rüge des Beschwerdeführers ist unbegründet, soweit er damit den Begründungsanforderungen genügt.