Citation: 1B_583/2021 E. A

Die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat führt gegen die beiden Verwaltungsräte der A.________ AG, B.________ und C.________, ein Strafverfahren wegen Sachentziehung (Art. 141 StGB). Am 15. Dezember 2020 führte sie in den Räumlichkeiten der A.________ AG an der U.________strasse in Zürich eine Hausdurchsuchung durch und stellte dabei dreizehn Bundesordner, weitere Akten (Papierbündel und Sichtmäppchen) sowie einen USB-Stick sicher. C.________, der an der Hausdurchsuchung anwesend war, beantragte in der Folge die Siegelung, mit Ausnahme von drei Ordnern. Die Staatsanwaltschaft stellte beim Zwangsmassnahmengericht des Bezirks Zürich am 17. Dezember 2020 ein Gesuch auf Entsiegelung und Durchsuchung. Mit Urteil (recte: Verfügung) vom 26. Januar 2021 hiess das Zwangsmassnahmengericht das Gesuch gut. Dagegen erhoben B.________ und C.________ Beschwerde ans Bundesgericht. Dieses vereinigte die beiden Verfahren (1B_109/2021 und 1B_190/2021) und trat mit Urteil vom 29. April 2021 auf die Beschwerden nicht ein. Zur Begründung hielt es fest, die Beschwerdeführer legten weder dar noch sei ersichtlich, dass ihnen als Privatpersonen wegen der Entsiegelung ein Eingriff in ihre rechtlich geschützten Geheimnisinteressen drohe. Mit Eingabe vom 9. Juli 2021 erhob die A.________ AG Beschwerde beim Obergericht des Kantons Zürich. Sie beantragte, es sei festzustellen, dass die Entsiegelung zu Unrecht erfolgt sei bzw. dass die Akten weder ausgewertet noch beschlagnahmt hätten werden dürfen und demzufolge gemäss Art. 248 Abs. 2 StPO zurückzugeben seien. Darauf trat das Obergericht mit Beschluss vom 13. September 2021 nicht ein.