Citation: 2C_160/2022 E. 2.3.1

2.3.1. Die Feststellung des Verwaltungsgerichts, wonach der Beschwerdeführer seine Rechtspflicht zur Bezahlung der getätigten Unterhaltsbeiträge unzureichend nachgewiesen habe, ist Teil der vorinstanzlichen Beweiswürdigung. Damit die Sachverhalts-Feststellungen des Verwaltungsgerichts für das Bundesgericht nicht verbindlich wären, müsste der Beschwerdeführer dartun können, dass sie geradezu offensichtlich unrichtig seien (vgl. oben E. 1.3). Vorliegend hat der Pflichtige mit den in der Steuererklärung 2016 eingereichten Bankbelegen die wohl effektiv bezahlten Unterhaltsbeiträge in der Höhe von Fr. 39'820.-- nachgewiesen. Unbelegt geblieben ist hingegen der Umfang der Kinderunterhaltspflicht. Dazu reichte der Pflichtige diverse Unterlagen ins Recht. Diese betreffen jedoch hauptsächlich die Mietkosten sowie Schulgebühren oder Gesundheitskosten und damit seine tatsächlich geleisteten Zahlungen, während den Akten keinerlei Hinweise auf den Umfang seiner effektiven familienrechtlichen Unterhaltspflicht für die Steuerperiode 2016 zu entnehmen sind. Aus den tatsächlichen Unterhaltszahlungen kann nicht ohne Weiteres auf den Umfang der effektiven Unterhaltspflicht geschlossen werden.