Citation: 2C_14/2015 E. 3.1

3.1. In der Sache gibt der angefochtene Entscheid die Rechtslage und die bundesgerichtliche Praxis zutreffend wieder (vgl. THOMAS HUGI YAR, Von Trennungen, Härtefällen und Delikten - Ausländerrechtliches rund um die Ehe- und Familiengemeinschaft, in: Achermann et al. [Hrsg.], Jahrbuch für Migrationsrecht 2012/2013, 2013, S. 31 ff., dort S. 48 ff.); er entspricht gestützt auf den verbindlich festgestellten Sachverhalt den rechtlichen Vorgaben: Für den Bewilligungsanspruch nach Art. 42 AuG (SR 142.20) ist erforderlich, dass die Eheleute zusammenleben. Vom Erfordernis des Zusammenwohnens wird abgesehen, wenn für die getrennten Wohnorte wichtige Gründe geltend gemacht werden können und die Ehegemeinschaft weiterbesteht (Art. 49 AuG). Das Bundesgericht stellt in verfahrens- wie materiellrechtlicher Hinsicht hohe Anforderungen an eine Ausnahme vom Erfordernis des Zusammenlebens ( HUGI YAR, a.a.O., S. 51 mit Darstellung der Rechtsprechung).