Citation: 8C_175/2008 20.08.2008 E. 5

Bemängelt wird indessen die Bemessung des hypothetischen Verdienstes als Gesunder (Valideneinkommen). Ausgangslage müsse die seit April 2002 als Angestellter der Temporärfirma (vorwiegend) ausgeübte Tätigkeit als Bauarbeiter sein, die - weil nunmehr Vater einer neu gegründeten Familie - auf eine Vollzeittätigkeit aufzurechnen sei, was zu einem Verdienst von Fr. 64'623.- oder - basierend auf dem zuletzt taggeldversicherten Lohn - Fr. 68'510.- führen müsse. Die Vorinstanz ging dagegen wegen der in der Vergangenheit sehr unregelmässig erzielten Einkommen und des weiteren Lebenslaufs davon aus, der Versicherte hätte sich ohne Gesundheitsschaden auch weiterhin mit überwiegender Wahrscheinlichkeit mit geringen Einkünften begnügt, weshalb auf den Mittelwert der Jahre 1993 bis 2002 abzustellen sei (Fr. 12'126.-). 5.1 Wie es sich damit verhält, braucht nicht abschliessend beantwortet zu werden. Denn selbst wenn auf den vom Beschwerdeführer geforderten Betrag abzustellen wäre, würde dies nicht zu einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % führen (1 - 41'657/64'623 [oder 68'510] = 35.53 [oder 39.20], gerundet [BGE 130 V 121] 36 oder 39 %), was aber zur Begründung eines Rentenanspruchs erforderlich wäre (Art. 28 Abs. 1 IVG). Anzufügen ist einzig, dass die Behauptung des Beschwerdeführers, wegen der bevorstehenden Gründung der Familie und der Geburt der Tochter im Mai 2004 bereits seit 2003 einer vollzeitigen Erwerbstätigkeit im Bauhauptgewerbe nachgegangen zu sein, mit den Akten im Widerspruch steht. Die von der IV-Stelle bei der Arbeitgeberin eingeholten Lohnauskünfte vom 20. Januar 2004 zeigen zumindest für das Jahr 2003 monatlich starke Schwankungen im Einsatz und damit auch im Lohn, was bei einer Anstellung bei einer Temporärfirma nicht untypisch ist. Der vom Beschwerdeführer geforderte Schluss, er würde als Gesunder mit überwiegender Wahrscheinlichkeit vollzeitig im Bauhauptgewerbe tätig sein, liegt daher keineswegs auf der Hand.