Citation: 6B_693/2024 E. 2.5.3

2.5.3. Der Beschwerdeführer bestritt die Ausführungen des verdeckten Fahnders nicht per se. Er erklärte nur, normalerweise habe er höchstens 1.5 Gramm pro Woche verkauft. Die Menge für den verdeckten Fahnder habe alles andere übertroffen. Dies begründete er mit einem angeblichen Vertrauensverhältnis zum verdeckten Fahnder. Diesen Einwand verwirft die Vorinstanz überzeugend als Schutzbehauptung. Sie hält fest, es habe kein Vertrauensverhältnis bestanden. Die drei Treffen mit dem verdeckten Fahnder hätten nur wenige Minuten gedauert. Die Verkäufe seien nach 3 bis 4 Nachrichten zustande gekommen. Sonst habe es keine Kontakte gegeben. Die Kontaktaufnahme des verdeckten Fahnders sei nur auf den Kauf von Kokain und nicht auf den Aufbau einer Beziehung gerichtet gewesen.