Citation: 6B_1090/2022 E. 1.4

1.4. Die vorstehenden Erwägungen der Vorinstanz sind schlüssig. Darauf sowie auf ihre äusserst umfangreiche Begründung kann verwiesen werden. Die Beschwerdeführerin legt nicht dar, dass der angefochtene Entscheid in tatsächlicher Hinsicht willkürlich oder sonstwie bundesrechtswidrig wäre. Zunächst bringt die Beschwerdeführerin nichts vor, was Anlass böte, die vorinstanzliche Beurteilung der Glaubhaftigkeit der Beteiligtenaussagen oder der objektiven Beweislage aufgrund der Belege in Zweifel zu ziehen. Sie scheint diese gar nicht konkret in Frage zu stellen. Darauf ist daher abzustellen. Sodann legt die Vorinstanz detailliert dar, welche Zahlungen zugunsten der Beschwerdeführerin sie als gerechtfertigt erachtet und welche nicht. Entgegen ihrer Auffassung berücksichtigt die Vorinstanz dabei auch Ausgleichszahlungen zugunsten der Beschwerdegegnerin 2, welche die Beschwerdeführerin von ihren privaten Konten oder solchen der von ihr beherrschten Firmen tätigte. Die Vorinstanz trägt damit dem Umstand Rechnung, dass augenscheinlich weder F.________ noch die Beschwerdeführerin private und geschäftliche Ansprüche und Verpflichtungen sauber voneinander trennten. Hingegen zeigt die Beschwerdeführerin nicht auf, dass die Vorinstanz in Willkür verfallen wäre oder den Untersuchungsgrundsatz verletzt hätte, indem sie nicht sämtliche Zahlungen zulasten der D.________ GmbH und zugunsten der Beschwerdegegnerin 2 oder von F.________ berücksichtigt hat. Die Beschwerdeführerin begründet diesen Einwand nicht weiter und spezifiziert nicht, welche Zahlungen die Vorinstanz konkret hätte beachten müssen. Entgegen ihrer Auffassung ist es nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz sämtliche Vorgänge nach dem 16. Dezember 2011 mit der Begründung ausser Acht lässt, diese würden nicht in den von der Anklage definierten Deliktszeitraum fallen. Die Beschwerdeführerin legt über weite Strecken lediglich dar, wie die Beweise ihrer Meinung nach zu würdigen wären, etwa, wenn sie rügt, die Vorinstanz habe zwei ausgewiesene Darlehen sowie weitere Zahlungen der D.________ GmbH zugunsten der Beschwerdegegnerin 2 zu Unrecht nicht berücksichtigt. Damit belegt sie keine Willkür (vgl. oben 1.1.1). Gleiches gilt, wenn die Beschwerdeführerin die Höhe der von der Vorinstanz berücksichtigten Honorarforderungen beanstandet und geltend macht, sie habe nicht nur eine Pauschale von monatlich Fr. 3'000.-- fordern dürfen, sondern sei berechtigt gewesen, sich für sämtliche Vertretungshandlungen schadlos zu halten. Auch soweit die Beschwerdeführerin behauptet, sie und F.________ hätten in finanzieller Hinsicht keinen zahlenmässig genau festgelegten Austausch von Geldern, sondern ein allgemeines Geben und Nehmen praktiziert, weist sie die vorinstanzlichen Feststellungen nicht als willkürlich aus. Dasselbe trifft auf den Einwand zu, wonach F.________ sehr wohl Kenntnis davon gehabt habe, was die Beschwerdeführerin getan habe und wonach er gewusst habe, dass dies in seinem Interesse gewesen sei. Schliesslich belegt die Beschwerdeführerin keine Willkür, indem sie die Höhe der gemäss Vorinstanz veruntreuten Werte, bzw. die Schadenshöhe bestreitet. Daran ändert nichts, dass sie den Betrag als völlig unrealistisch bezeichnet und vorbringt, F.________ habe zu jener Zeit zwei Häuser finanzieren müssen. Offensichtlich unbegründet ist nach dem Gesagten die Rüge der Beschwerdeführerin, wonach die Vorinstanz ihre Begründungspflicht verletzt habe. Davon kann keine Rede sein (zu den Anforderungen an die Begründungspflicht vgl. BGE 143 III 65 E. 5.2; 141 III 28 E. 3.2.4; Urteil 6B_225/2022 vom 30. Mai 2022 E. 4.2).