Citation: 6B_556/2024 E. 8.3.2

8.3.2. Den Ausführungen der Vorinstanz zum objektiven Tatverschulden kann ohne Einschränkung gefolgt werden. Subjektiv geht diese zutreffend von direktem Vorsatz und egoistischen Beweggründen aus, was sie jedoch nicht verschuldenserhöhend gewichtet. Die von ihr für die Tatkomponente festgesetzte Einsatzstrafe von 36 Monaten erscheint eher milde. Hinsichtlich der Täterkomponente und der Strafreduktion im Umfang von drei Monaten wegen der Verletzung des Beschleunigungsgebots bringt der Beschwerdeführer keine Einwände vor. Schliesslich begründet die Vorinstanz auch plausibel die Höhe des unbedingt vollziehbaren Strafteils. Zu Recht kommt sie zum Schluss, dass es angesichts der Schwere der Tat und des Verschuldens des Beschwerdeführers nicht angezeigt erscheint, den vollziehbaren Teil der Strafe auf das gesetzliche Minimum von sechs Monaten festzusetzen. Sie bewegt sich innerhalb des ihr zustehenden Ermessens, wenn sie den Vollzug von zehn Monaten als erforderlich erachtet und für 20 Monate den Strafaufschub gewährt. Was der Beschwerdeführer schliesslich hinsichtlich der Resozialisierung vorbringt, vermag entgegen seinen Ausführungen keine Willkür zu begründen. Das vorinstanzliche Strafmass von 30 Monaten liess von vornherein keinen vollbedingten Strafvollzug zu (vgl. Art. 42 Abs. 1 StGB). Soweit sich die Vorinstanz in ihrer Begründung auf den Resozialisierungsgedanken beruft, tut sie dies allein mit Blick auf die Höhe des unbedingt zu vollziehenden Strafteils. Sie orientiert sich dabei zugunsten des Beschwerdeführers an der Möglichkeit des Strafvollzugs in Halbgefangenschaft (Art. 77b StGB), was nicht zu beanstanden ist.