Citation: 8C_232/2024 E. 6.1

6.1. Fest steht, dass die Beschwerdeführer - abgesehen vom jüngsten, erst später in der Schweiz geborenen Sohn - am 1. Februar 2017 in die Schweiz einreisten und ein Asylgesuch stellten. Mit der rechtskräftigen Ablehnung ihres Asylgesuchs und der gleichzeitig verfügten Wegweisung aus der Schweiz gewährte ihnen das SEM am 30. August 2019 mangels einstweiliger Zumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs die vorläufige Aufnahme. Praxisgemäss hatten die Beschwerdeführer bis zum Ablauf des streitbetroffenen Unterstützungszeitraumes am 18. Januar 2022 noch nicht eine rechtmässig bewilligte Aufenthaltsdauer (vgl. dazu BGE 147 I 268 E. 1.2.4; 144 I 266) von zehn Jahren in der Schweiz absolviert.