Citation: 6B_1327/2018 E. 2.2.3

2.2.3. Der frühere Mitbeschuldigte B.________ ist im Untersuchungsverfahren hinreichend befragt worden. Dass die staatsanwaltliche Befragung nicht von demjenigen Staatsanwalt durchgeführt worden ist, der die Einstellungsverfügung erlassen und die Anklageschrift verfasst hat, ist ohne Bedeutung. Eine erneute Befragung vor den gerichtlichen Instanzen erscheint angesichts der Beweislage ohne Weiteres als entbehrlich. Dies gilt umsomehr, als der Mitangeklagte Y.________ die ursprünglichen Beschuldigungen gegen B.________ in der erstinstanzlichen Verhandlung zurückgezogen und neu den Beschwerdeführer als Anstifter bezeichnet hat (vgl. angefochtenes Urteil S. 20 f.), so dass sich die Beweislage anders darstellte. Im Übrigen hat der Beschwerdeführer die Rüge der Verletzung des Unmittelbarkeitsprinzip im vorinstanzlichen Verfahren, soweit ersichtlich, nicht explizit vorgebracht (vgl. zweitinstanzliches Verhandlungsprotokoll, Akten des Obergerichts, act. 5449 ff.) und auch keinen Beweisantrag auf Einvernahme von B.________ gestellt (Akten des Obergerichts, act. 5210 f., 5439; angefochtenes Urteil S. 7). Die Vorinstanz hat sich dementsprechend auch nicht dazu geäussert. Insofern ist der kantonale Instanzenzug nicht erschöpft (BGE 135 I 91 E. 2.1; Urteil 6B_855/2018 vom 15. Mai 2019 E. 1.10). Die Beschwerde ist in diesem Punkt unbegründet, soweit auf sie überhaupt eingetreten werden kann.