Citation: 6B_679/2024 E. 5

Unter dem Aspekt des Rechts auf ein faires Verfahren bemängelt der Beschwerdeführer schliesslich das Gutachten von Dr. med. E.________ vom 24. September 2021. Er wendet sich dabei gegen die vom Gutachter gestellte Diagnose der pädophilen Störung vom nicht ausschliesslichen Typ. Gegen die von der Vorinstanz angeordnete stationäre therapeutische Massnahme bringt der Beschwerdeführer jedoch keinerlei konkreten Rügen vor. Es ist auch nicht ersichtlich, dass die Vorinstanz sich bei der Beweiswürdigung hinsichtlich der vom Beschwerdeführer angefochtenen Schuldsprüche von dieser Diagnose leiten liess. Es ist daher nicht erfindlich, inwiefern sich eine allfällige willkürliche Würdigung des Gutachtens von Dr. med. E.________ durch die Vorinstanz auf den Ausgang des Verfahrens hinsichtlich der vom Beschwerdeführer angefochtenen Teile des Urteils entscheidend hätte auswirken können. Ebenso bringt der Beschwerdeführer nicht vor, seine Mitwirkungsrechte bei der Auswahl des Gutachters oder der Erstellung des Gutachtens seien verletzt worden. Dr. med. E.________ wurde anlässlich der Verhandlung vor erster Instanz befragt und der Beschwerdeführer konnte diesem ebenfalls Fragen stellen. Inwiefern sein Recht auf ein faires Verfahren verletzt worden sein soll, begründet der Beschwerdeführer nicht. Im Übrigen erweist sich das Gutachten als schlüssig und nachvollziehbar. So legte Dr. med. E.________ anlässlich seiner Befragung vor Vorinstanz offen, dass die diagnostischen Kriterien für die pädophile Störung insbesondere aufgrund des zeitlichen Rahmens nicht zu 100 % erfüllt seien. Er wies jedoch auch darauf hin, dass hinsichtlich des für die Anordnung einer stationären Massnahme erforderlichen Kriteriums der schweren psychischen Störung angesichts der vorhandenen Überschneidungen der diagnostizierten Störungen (dissoziale Persönlichkeitsstörung, pädophile Störung, niedrige Intelligenz) der gesamte Störungskomplex relevant sei, wobei bereits die dissoziale Persönlichkeitsstörung für sich alleine einer schweren psychischen Störung entspreche. Auch die Vorinstanz begründete überzeugend, wieso sie dem Gutachten gefolgt ist. Dass die Vorinstanz diesbezüglich in Willkür verfallen wäre, behauptet der Beschwerdeführer nicht und solches ist auch nicht ersichtlich. Auf die Rüge des Beschwerdeführers ist somit auch in diesem Punkt nicht einzutreten.