Citation: 6P.145/2005 01.03.2006 E. 2

2.1 Der Beschwerdeführer rügt, der angefochtene Entscheid beruhe auf einem offensichtlich fehlerhaften Sachverhalt. Wenn das Strafgericht D.________ den guten Glauben aufgrund der gleichen Umstände abspreche, unter denen er selbst das Fahrzeug erworben habe, verfalle es in Willkür. Die beiden Sachverhalte seien nicht vergleichbar. Im Gegensatz zu dem ihm überreichten Formular würde jenes, das D.________ erhalten habe, keine Ungereimtheiten aufweisen. Darauf würden weder EFKO-Code noch Leasingvertrags-Nummer fehlen und die Anträge auf Eintragung bzw. Löschung des Vermerks "Halterwechsel verboten" im Fahrzeugausweis datierten nicht vom gleichen Tag. Wie sich aus dem Entscheid des Kantonsgerichts Schwyz ergebe, stünde höchstens in Frage, ob D.________ wegen den fehlenden Fahrzeugpapieren im Original hätte Verdacht schöpfen müssen (Art. 5 der Beschwerde, S. 3 ff.). 2.2 Willkür im Sinne von Art. 9 BV liegt vor, wenn der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, zur tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft. Willkür liegt nur vor, wenn nicht bloss die Begründung eines Entscheides, sondern auch das Ergebnis unhaltbar ist (BGE 129 I 8 E. 2.1 S. 9 mit Hinweisen). 2.3 Das Strafgericht verweist für die Feststellung der massgebenden Umstände beim Erwerb durch D.________ "mutatis mutandis" auf jene, unter denen der Beschwerdeführer das Fahrzeug nachmals erwarb. An dieser Stelle setzt es sich ausführlich mit den Verdachtsgründen auseinander, die sich im Wesentlichen aus dem Eintrag im Fahrzeugausweis ("Halterwechsel verboten") und den unvollständigen bzw. unrichtigen Angaben auf dem Löschungsformular ergaben (angefochtenes Urteil, S. 14 f.). Der Vergleich des Strafgerichts setzt damit implizit voraus, dass D.________ dem Beschwerdeführer das gleiche Formular aushändigte, das er selbst entgegengenommen hatte. Der Beschwerdeführer bestreitet dies. Er behauptet, im Fall D.________ wären die Angaben auf dem Formular vorhanden gewesen. Dem erstinstanzlichen Urteil (S. 23) ist zu entnehmen, dass auch das D.________ überreichte Formular unzutreffende bzw. fehlende Angaben enthielt. Im angefochtenen Entscheid wird darauf verwiesen (S. 14). Bestätigt wird dies durch den vom Beschwerdeführer angerufenen Beschluss des Kantonsgerichts Schwyz, wonach das Löschungsformular keinen EFKO-Code ("TG1") enthielt (act. 4/5/7 S. 6). Schliesslich ergibt sich aus den Akten, dass D.________ aussagte, er habe dem Beschwerdeführer das Papier für den Audi mitgegeben (act. 4/3/1 S. 3). Die Aktenlage lässt nach dem Gesagten keinen anderen Schluss zu, als dass es sich um ein und dasselbe Formular handelte, das die Hand wechselte. Der Vergleich des Strafgerichts beruht somit nicht auf einer offensichtlich unhaltbaren Sachverhaltsfeststellung. Der Beschwerdeführer vermag jedenfalls nicht darzutun, inwiefern die Annahme im Ergebnis willkürlich sein sollte, dass beim Erwerb durch D.________ die gleichen verdachtserweckenden Umstände bestanden wie bei ihm.