Citation: 9C_166/2013 E. 4.2.2

4.2.2. Die Rüge, die Einschätzungen des Hausarztes seien durch die Vorinstanz zu wenig gewichtet worden und es hätten - um die Diagnose einer Depression auszuschliessen - weitere Abklärungen getroffen werden müssen, ist nicht stichhaltig. Aufgrund der auftragsrechtlichen Vertrauensstellung zum Patienten sind Berichte behandelnder Ärzte mit Vorbehalt zu würdigen (BGE 125 V 351 E. 3b/cc S. 353). Als Feststellungen des Hausarztes sind die Berichte des Dr. med. S.________ zwar nicht per se bedeutungslos (Urteil 8C_216/2009 vom 28. Oktober 2009 E. 4.6); seine vom Administrativgutachten abweichenden Ergebnisse erschöpfen sich aber im Wesentlichen in (differenzial-) diagnostischen Überlegungen. So begründen sie keinen Anspruch auf eine weitere Abklärung des Sachverhalts, weshalb die Vorinstanz darauf verzichten durfte, zumal die genaue Diagnose nicht entscheidend für den Grad der Arbeits (un) fähigkeit und damit die Ermittlung des Invaliditätsgrades ist.