Citation: 8F_7/2023 E. 4.1

4.1. Im Urteil 8C_170/2018 vom 12. September 2018 (vgl. Sachverhalt vorne) erwog das Bundesgericht, soweit die Sistierung des Verfahrens unter Verweis auf das mögliche strafrechtliche Verfahren gegen Prof. Dr. med. B.________ und die übrigen Gutachter beantragt werde, sei darauf nicht weiter einzugehen. Denn die Beschwerdeführerin stütze sich dabei auf ein unzulässiges Novum im Sinne von Art. 99 Abs. 1 BGG. Sollte es zu einer strafrechtlichen Verurteilung kommen, wäre dies unter dem Blickwinkel einer Revision nach Art. 123 Abs. 1 BGG zu prüfen (E. 4.2.1). Ebenso unbehelflich seien die Einwände bezüglich der Befangenheit der beteiligten Gutachter sowie des Prof. Dr. med. B.________. Es verwies hierzu vollumfänglich auf die vorinstanzlichen Ausführungen sowie SVR 2017 IV Nr. 67 S. 208, 9C_19/2017 und insbesondere auf das vom damals involvierten Rechtsvertreter erwirkte Urteil 8C_548/2016 vom 4. Januar 2017 E. 4 (E. 4.2.2). Weiter gelangte das Bundesgericht in E. 4.2.3 zum Schluss, gestützt auf das polydisziplinäre Gutachten vom 15. Juli 2015, in welchem die Experten weder aus internistischer, neurologischer, orthopädischer, ORL-fachärztlicher noch aus psychiatrischer oder neuropsychologischer Sicht einen die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigenden Befund hätten erheben können, sei von der vollen Zumutbarkeit der langjährigen Tätigkeit als Ladendetektivin sowie jeder anderen Tätigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt auszugehen. Mangels Vorliegens eines die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigenden unklaren Beschwerdebilds sei weder eine Prüfung der "Foerster-Kriterien" noch der Indikatoren nach BGE 141 V 281 erforderlich.