Citation: 5A_62/2023 E. B

B.a. Gegen diesen Entscheid erhoben B.________ und C.________ am 25. Juni 2019 Berufung beim Kantonsgericht St. Gallen. Mit Zustimmung der Parteien sistierte die verfahrensleitende Richterin das Verfahren, bis geklärt sei, ob der Durchleitungsanspruch auf dem Enteignungsweg durchgesetzt werden könne. Am 24. März 2021 informierten B.________ und C.________ das Kantonsgericht darüber, dass das Baudepartement ihren Rekurs gegen die gemeinderätliche Abweisung des Erschliessungsgesuchs mit Entscheid vom 9. März 2021 abgewiesen habe, wogegen sie an das Verwaltungsgericht gelangten. Der Ausgang dieses Beschwerdeverfahrens ist dem Bundesgericht nicht bekannt. B.b. In der Folge wurde das Berufungsverfahren wieder aufgenommen. Mit Entscheid vom 6. Dezember 2022 hiess das Kantonsgericht die Klage der B.________ und des C.________ gut. Es verpflichtete A.________, "zulasten von Parzelle Nr. xxx und zugunsten von Parzelle Nr. zzz, beide Grundbuch V.________, eine Dienstbarkeit für die Durchleitung einer Wasserleitung - einschliesslich Bau, Unterhalt und Erneuerung mit entsprechendem Zutrittsrecht - durch die Parzelle Nr. xxx, Grundbuch V.________, gemäss dem Bauprojektplan der D.________ AG (Bauherrin: Wasserversorgung V.________) vom 14. November 2016 einzuräumen." Als Gegenleistung wurden B.________ und C.________ verpflichtet, A.________ als Einmalentschädigung Fr. 500.-- zu bezahlen. Ausserdem wies das Kantonsgericht das Grundbuchamt V.________ an, das Durchleitungsrecht auf Kosten von B.________ und C.________ im Grundbuch einzutragen. Schliesslich auferlegte es A.________ die Gerichtskosten und verpflichtete sie zur Leistung einer Parteientschädigung.