Citation: 4A_338/2018 E. 4.1.1

4.1.1. Die Beschwerdeführerin führt aus, eine Genehmigung im Sinne von Art. 38 OR müsse zwingend inhaltlich mit der abgegebenen Zusicherung übereinstimmen. Da die vom Schiedsgericht als relevant erachteten Genehmigungshandlungen nicht die angeblich zugesicherte Lieferung von Tickets erfasse, verletze die Annahme einer Genehmigung offensichtlich Art. 38 OR. Dass die Genehmigung sich inhaltlich auf das Geschäft beziehen muss, wie es vom vollmachtlosen Stellvertreter abgeschlossen worden ist (BGE 93 II 302 E. 4; Urteil 4A_485/2008 vom 4. Dezember 2008 E. 3.3), hat das Schiedsgericht in seinen Erwägungen erkannt (vgl. Rz. 231: "A ratification not rendered unconditionally but with content-related modifications is basically regarded as a proposal for another agreement "). Eine eigenständige Begründung, weshalb das Schiedsgericht offensichtlich gegen Art. 38 OR verstossen habe, enthält die Beschwerde nicht. Die Beschwerdeführerin beschränkt sich vielmehr darauf, die Verletzung dieser Bestimmung im Anschluss an ihre einzelnen Rügen zur angeblichen Aktenwidrigkeit der Annahme einer Genehmigung zu rügen. Ob sie sich dabei in unzulässiger Weise auf einen Sachverhalt stützt, der von den verbindlichen tatsächlichen Feststellungen des Schiedsgerichts abweicht, kann nicht abschliessend beurteilt werden. Jedenfalls genügt ihre Rüge den Anforderungen von Art. 77 Abs. 3 BGG nicht. Darauf ist nicht einzutreten.