Citation: 6B_300/2016 E. 8.2

8.2. Die Beschwerde ist auch in diesem Punkt unbegründet. Zwischen der Verletzung der Treuepflicht und dem Vermögensschaden muss ein Kausalzusammenhang bestehen (Urteil 6B_1203/2015 vom 21. September 2016 E. 3.2, zur Publikation bestimmt; TRECHSEL/CRAMERI, Schweizerisches Strafgesetzbuch Praxiskommentar, 2. Aufl., 2013, Art. 158 N 13; GÜNTER STRATENWERTH, Schweizerisches Strafrecht, Bes. Teil I, 7. Aufl., 2010, § 19 N 15). Es mag zutreffen, dass die schriftliche Fixierung des Vertrages an der mangelhaften Bonität des Beschwerdeführers nichts geändert bzw. die Gefährdung der Forderung nicht beseitigt hätte (vgl. Beschwerde S. 29). Doch ergeben sich hier die Pflichtverletzung und der Gefährdungsschaden offensichtlich daraus, dass der Beschwerdeführer bei mangelnder Bonität ein Darlehen an sich selbst gewährt hat, ohne ausreichende Sicherheiten zu stellen. Bei dieser Sachlage ist der Kausalzusammenhang evident. Es kann auf die obstehenden Erwägungen verwiesen werden. Was der Beschwerdeführer hiegegen vorbringt, geht an der Sache vorbei. Dies gilt namentlich, soweit er geltend macht, er habe noch Ende August 2010 die Absicht gehabt, den Darlehensvertrag mit der H.________ AG auf die Privatklägerin zu übertragen.