Citation: 6P.53/2006 14.07.2006 E. 2

Das Kantonsgericht hält zusammenfassend fest, angesichts der Aussagen des Beschwerdeführers, seiner Ausbildung und Erfahrung im Schiessen und im Umgang mit Waffen im Allgemeinen und der Tatwaffe im Speziellen, seiner guten Kenntnisse der Sicherheitsvorschriften, der Funktionstüchtigkeit der Pistole, der erforderlichen Ausrichtung der Pistole auf das Opfer sowie der Motivlage bestünden keine erheblichen oder unüberwindbaren Zweifel daran, dass der Beschwerdeführer das Opfer mit einem gezielten Schuss getötet habe (angefochtenes Urteil S. 28). Der Beschwerdeführer wendet ein, es blieben offensichtlich erhebliche und schlechterdings nicht zu unterdrückende Zweifel an seiner Schuld. Das Kantonsgericht habe den Grundsatz der Unschuldsvermutung als Beweiswürdigungsregel verletzt.