Citation: 2C_188/2019 E. 1.1

1.1. A.________ (geboren 1963) ist Staatsangehörige von Thailand. Sie reiste am 10. November 1994 in die Schweiz ein, heiratete einen Schweizer Bürger und erhielt eine Aufenthaltsbewilligung und später die Niederlassungsbewilligung. Im Jahr 1998 zog sie ihre beiden Kinder (geboren 1986 und 1989) nach und trennte sich von ihrem Ehemann; die Scheidung erfolgte 2003. Während ihres Aufenthalts wurde A.________ wiederholt straffällig und insgesamt fünfmal verurteilt, zuletzt mit Urteil des Obergerichts des Kantons Solothurn vom 16. Mai 2018 wegen Menschenhandel, mehrfacher Förderung der Prostitution etc. zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren, einer Geldstrafe von 180 Tagessätzen zu je Fr. 10.-- und einer Busse von Fr. 300.--. Zudem musste sie u.a. vom 22. Januar 2003 bis 1. Juli 2005 mit Fr. 49'632.10 von der Sozialhilfe unterstützt werden. Im Betreibungsregister Thal-Gäu ist sie mit 27 offenen Verlustscheinen im Gesamtbetrag von Fr. 38'733.55 verzeichnet. Wegen ihrer Straffälligkeit und des Sozialhilfebezugs wurde sie im Juni 2005 verwarnt.