Citation: 5A_976/2020 E. 2.2

2.2. Im vorliegenden Fall stützt sich das Rechtsöffnungsgesuch auf einen Darlehensvertrag, den die Parteien am 20. August 2018 unterzeichnet haben. Dass er sich als provisorischer Rechtsöffnungstitel im Sinne von Art. 82 SchKG eignet, war bereits im kantonalen Verfahren nie strittig. Ebenso wurde vom Beschwerdeführer nicht in Frage gestellt, dass der Darlehensbetrag zur Rückforderung fällig ist. Hingegen machte er im Rechtsöffnungsverfahren gegenüber dem Beschwerdegegner erfolglos die Verrechnung mit Forderungen aus seiner Mandatsführung für die C.________ AG (Fr. 200'419.48) und die D.________ AG in Liquidation (Fr. 95'849.99) sowie "eine Forderung auf liquide Unterlegung" (Euro 3 Mio.) geltend.