Citation: 6B_595/2021 E. 5.1

5.1. Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz verletze die Unschuldsvermutung sowohl als Beweislast- als auch als Beweiswürdigungsregel respektive würdige die Beweise willkürlich (Art. 10 Abs. 3 StPO, Art. 9 und 32 Abs. 1 BV sowie Art. 6 Ziff. 2 EMRK). Zur Begründung führt er zusammengefasst aus, die Sachverständigen hätten mehrfach festgehalten, dass sich die Nullhypothese nicht umstossen lasse. Sie hätten dies im Wesentlichen damit begründet, dass zum einen eine Konstanzanalyse nicht möglich gewesen sei und zum anderen eine aussagepsychologische Exploration zur Sache, die eigentlich zur Methodik dazugehöre, unterblieben sei. Die Vorinstanz missachte dieses Ergebnis und verletzte die Unschuldsvermutung als Beweislast- und Beweiswürdigungsregel, indem sie von der vom Bundesgericht geforderten aussagepsychologischen Methodik inhaltsbasierter Aussageanalysen abweiche und dadurch in willkürlicher Art und Weise eine Beweiswürdigung vornehme. Eventualiter macht der Beschwerdeführer geltend, da sich das Glaubhaftigkeitsgutachten zufolge Unvollständigkeit und fehlender Schlüssigkeit als unverwertbar erweise, sei ein Obergutachten einzuholen. Indem die Vorinstanz seinen diesbezüglichen Antrag abweise, verletze sie sein Beweisantragsrecht. Schliesslich - für den Fall, dass das Bundesgericht seinen bisherigen Ausführungen nicht folge - kritisiert der Beschwerdeführer die vorinstanzliche Konstanzanalyse, wobei er einführend festhält, es sei höchst fragwürdig, wenn die Vorinstanz die Auffassung vertrete, sie sei in der Lage, eine zu einem Schuldspruch führende aussagepsychologische Beurteilung der Glaubhaftigkeit der Geschädigten durchzuführen, nachdem die fachkompetente Sachverständige erklärt habe, dass die Nullhypothese nicht umgestossen werden könne.