Citation: 8C_781/2016 E. A

A.a. Der 1967 geborene A.________ arbeitete seit seiner Einreise in die Schweiz im März 1989 als Schaustellergehilfe. Im November 1990 meldete er sich unter Hinweis auf eine am 17. August 1989 erlittene Handgelenksfraktur bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Mit Verfügung der IV-Stelle des Kantons St. Gallen vom 4. Februar 1993 wurde dem Versicherten mit Wirkung ab 1. August 1990 eine halbe Rente zugesprochen. Nach Durchführung von Eingliederungsmassnahmen bestätigte die IV-Stelle am 7. November 1997 die Weiterausrichtung der halben Rente. Letztinstanzlich hiess das damalige Eidgenössische Versicherungsgericht eine dagegen geführte Beschwerde mit Urteil vom 30. Oktober 2001 insofern gut, als es die Sache zur weiteren Abklärung an die IV-Stelle zurückwies. Die daraufhin mit der Begutachtung beauftragte medizinische Abklärungsstelle (MEDAS) erstattete mit Datum vom 28. Februar 2003 eine polydisziplinäre Expertise. Gestützt auf die darin attestierte vollständige Arbeitsunfähigkeit aufgrund eines mittelschweren bis schweren depressiven Zustandsbildes sprach die IV-Stelle A.________ mit Verfügung vom 14. August 2003 rückwirkend ab dem 1. März 1996 eine ganze Invalidenrente zu. A.b. Ein im Jahre 2004 durchgeführtes erstes Rentenrevisionsverfahren führte zu keiner Änderung des Leistungsanspruchs. Im Rahmen eines weiteren im August 2009 eingeleiteten Revisionsverfahrens holte die IV-Stelle bei der MEDAS ein Verlaufsgutachten vom 12. Mai 2010 ein. Aufgrund der darin angeführten Verbesserung des Gesundheitszustandes und der nunmehr attestierten Arbeitsfähigkeit von 50 % teilte die IV-Stelle dem Versicherten mit, sie wolle berufliche Eingliederungsmassnahmen durchführen, bevor die Rente herabgesetzt werde. Nachdem diese - trotz mehrmaligen Hinweisen auf die Mitwirkungs- und Schadenminderungspflicht - scheiterten, eröffnete die IV-Stelle A.________, er habe ab dem 1. März 2014 noch Anspruch auf eine halbe Rente (Verfügung vom 23. Januar 2014). Begründet wurde dies einerseits damit, der Versicherte habe trotz einer Abmahnung nicht ausreichend an der beruflichen Eingliederung mitgewirkt, und andererseits damit, es stehe fest, dass sich sein Gesundheitszustand seit der Rentenerhöhung im Jahre 2003 wesentlich verbessert habe.