Citation: 6B_286/2024 E. A

A.a. Das Obergericht des Kantons Zürich sprach A.________ am 25. Oktober 2022 zweitinstanzlich der mehrfachen Förderung der Prostitution, der einfachen Körperverletzung, des gewerbsmässigen Betrugs, des mehrfachen Fahrens ohne Berechtigung und der Täuschung der Behörden gemäss Art. 118 Abs. 1 AIG (SR 142.20) schuldig. Von den Vorwürfen des mehrfachen Menschenhandels und der Urkundenfälschung sprach es ihn frei. Es verurteilte ihn in Berücksichtigung der rechtskräftigen Schuldsprüche gemäss Urteil des Bezirksgerichts Zürich vom 21. Juni 2021 (mehrfacher betrügerischer Konkurs und Pfändungsbetrug, mehrfache Urkundenfälschung, mehrfache Fälschung von Ausweisen, mehrfaches Fahren ohne Berechtigung und Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz) zu einer Freiheitsstrafe von neun Jahren als teilweise Zusatzstrafe zum Urteil des Bezirksgerichts Zürich vom 4. September 2014 (Dispositiv-Ziffern 1 ff.). Es sah von der Anordnung einer therapeutischen Massnahme ab (Dispositiv-Ziffer 4), entschied über die Zivilklagen (Dispositiv-Ziffern 5 ff.) und regelte die Kosten- sowie Entschädigungsfolgen (Dispositiv-Ziffern 9 ff.). A.b. Sowohl die Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich als auch A.________ führten gegen das obergerichtliche Urteil Beschwerde in Strafsachen (Verfahren 6B_387/2023 und 6B_421/2023). Das Bundesgericht vereinigte die beiden Verfahren. Mit Urteil vom 21. Juni 2023 wies es die Beschwerde von A.________ ab, soweit es darauf eintrat, und hiess jene der Oberstaatsanwaltschaft, die sich gegen das Absehen von einer stationären therapeutischen Behandlung von psychischen Störungen richtete, mangels hinreichender Begründung gestützt auf Art. 112 Abs. 1 lit. b BGG sowie Art. 29 Abs. 2 BV gut. Es hielt fest, die Vorinstanz werde die Verhältnismässigkeit einer stationären therapeutischen Behandlung von psychischen Störungen unter Angabe der relevanten tatsächlichen und rechtlichen Gesichtspunkten neu begründen müssen (Urteil 6B_387/2023 vom 21. Juni 2023 E. 4.4 und E. 5.1). A.c. Mit Präsidialverfügung vom 4. Mai 2023 entschied das Obergericht, A.________ auf dessen Gesuch um bedingte Entlassung hin aus dem vorzeitigen Strafvollzug zu entlassen und auf freien Fuss zu setzen. Zur Begründung führte es aus, A.________ habe zwei Drittel der ausgesprochenen Freiheitsstrafe von neun Jahren erstanden und sein Verhalten im Strafvollzug sei tadellos gewesen. Am 5. Mai 2023 beantragte die Oberstaatsanwaltschaft beim Bundesgericht, im Sinne einer vorsorglichen Massnahme zur einstweiligen Sicherstellung bedrohter Interessen sei ab sofort bis zum Abschluss des bundesgerichtlichen Verfahrens über die Beschwerde der Oberstaatsanwaltschaft vom 16. März 2023 (Verfahren 6B_387/2023) die Aufrechterhaltung der Sicherheitshaft bzw. für den Fall, dass A.________ auf freien Fuss gesetzt worden sei, die (Wieder-) Versetzung in Sicherheitshaft anzuordnen. Die Oberstaatsanwaltschaft reichte am 8. Mai 2023 die Beschwerde in Strafsachen beim Bundesgericht ein. Sie beantragte, die Präsidialverfügung des Obergerichts vom 4. Mai 2023 sei wegen Verletzung von Bundesrecht aufzuheben (Verfahren 1B_239/2023). Mit Präsidialverfügung vom 16. Mai 2023 ordnete das Bundesgericht an, dass A.________ bis zum Entscheid über die vorsorglichen Massnahmen im Strafvollzug zu verbleiben hat. Am 24. Mai 2023 wies das Bundesgericht mit Präsidialverfügung das Gesuch um Anordnung vorsorglicher Massnahmen ab und ordnete an, A.________ sei unverzüglich aus der Sicherheitshaft zu entlassen. Das Bundesgericht hiess die Beschwerde in Strafsachen im Verfahren 1B_239/2023 am 21. Juni 2023 gut, hob die obergerichtliche Präsidialverfügung auf und wies die Sache zur Neubeurteilung an das Obergericht zurück. Mit Präsidialverfügung vom 3. August 2023 verfügte das Obergericht, dass A.________ nicht in Sicherheitshaft zurückversetzt wird. Diese Verfügung blieb unangefochten.