Citation: 6B_902/2019 E. 1.1

1.1. Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung von Art. 141 StPO. Die Vorinstanz stütze sich auf durch die Beschwerdegegnerin 2 eingereichte Beweismittel, welche diese illegal beschafft habe und durch die Strafverfolgungsbehörden nicht hätten beigebracht werden können, daher nicht zulässig und nicht verwertbar respektive nicht gegen den Beschwerdeführer verwendbar seien. Die Audioaufzeichnungen seien sogar in strafrechtlich relevanter Weise entstanden und es liege ein Verstoss gegen Art. 179ter Abs. 1 StGB vor. Ohne diese Beweismittel wäre kein genügender Verdacht vorhanden gewesen, um eine Verwanzung der Wohnung und die Abhörung des Beschwerdeführers vorzunehmen. Die weiteren von der Beschwerdegegnerin 2 beigebrachten Beweismittel (Couvert des Anwaltsbriefs, zwei Fläschchen mit Trimipramin versetztem Wasser, Fläschchen mit Trimipramin, Printscreen vom Computer des Beschwerdeführers und E-Mails von ihm) seien nicht durch die Strafverfolgungsbehörden erhältlich gemacht worden, obschon die entsprechenden Untersuchungshandlungen diese Beweismittel zu Tage gefördert hätten. Das lege den Schluss nahe, dass die Beweismittel durch die Beschwerdegegnerin 2 geschaffen worden seien.