Citation: 8C_673/2012 E. 4.1

4.1. Mit der Vorinstanz steht fest und ist unbestritten, dass bei der Beurteilung der Restarbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers - bedingt durch ein schweres beidseitiges postthrombotische Syndrom - auf die Einschätzung im Gutachten der Rehaklinik Y.________ vom 27. Juli 2010 abgestellt werden kann. Danach ist die angestammte Tätigkeit als LKW-Fahrer nicht mehr zumutbar. In einer angepassten Tätigkeit sind dem Versicherten ganztägige Einsätze möglich. Voraussetzung sei, dass er seine Beine mindestens horizontal oder noch besser hoch lagern könne. Müsse er dabei sitzen, sei die Situation insofern ungünstig, als durch den Winkel zwischen Beinen und Oberkörper eine Kompression auf die Beckenvenen resp. auf die Venen im Leistenbereich erfolge. Deshalb seien dem Versicherten bei sitzender Tätigkeit alle 2 Std. eine stündige Pause zu gewähren, wo er liegend die Beine hoch lagern könne. Insgesamt gäbe das bei einem 8 Std.-Tag 2 Std. Pause und 6 Std. Arbeit. Sofern der Versicherte bei der Arbeit sitzen und die Beine nicht hoch lagern könne, sei ein 2 Mal 2-stündiger Einsatz vormittags und nachmittags mit mind. 3-stündiger Pause dazwischen zumutbar. Die Arbeit sollte im Rahmen einer leichten Tätigkeit erfolgen. Gegen eine gehende Tätigkeit wäre zeitlich begrenzt nichts einzuwenden.