Citation: I 468/99 17.10.2000 E. A

A.- Der 1945 geborene R.________ leidet als Folge einer im Kindesalter durchgemachten Poliomyelitis vor allem an erheblicher Beinlängendifferenz, an Status nach Unterschenkelamputation links mit Beschwerden im Amputationsstumpf und im Beckenbereich sowie an chronischem haltungs- und belastungsabhängigem Lumbovertebral-Syndrom bei erheblicher Fehlform bzw. Fehlhaltung der Wirbelsäule. Die Invalidenversicherung erbrachte verschiedene Leistungen, darunter namentlich seit 1986 ambulante Physiotherapie sowie Hilfsmittel und eine ab 1. Mai 1996 laufende halbe Invalidenrente nebst Zusatz- und Kinderrente. Die ambulante Physiotherapie war zuletzt mit Verfügung vom 22. März 1996 bis zum 31. März 1997 zugesprochen worden. Am 10. März 1997 ersuchte R.________ die Invalidenversicherung um Kostengutsprache für die weitere Physiotherapie ab 1. April 1997. Dieses Begehren wies die IV-Stelle Basel-Landschaft nach Durchführung des Vorbescheidverfahrens mit Verfügung vom 23. Juni 1997 ab.