Citation: 4P.91/2002 12.07.2002 E. B

Mit Klage vom 16. Februar 2001 beim Handelsgericht des Kantons Zürich belangte die Beschwerdeführerin die Motorfahrzeug-Haftpflichtversicherung des Unfallverursachers auf Zahlung von Schadenersatz und Genugtuung. Sie machte geltend, sie habe beim Unfall ein HWS-Schleudertrauma wie auch ein mildes Schädel-Hirn Trauma erlitten und leide seither unter Kopf- und Nackenschmerzen, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, rascher Ermüdbarkeit sowie Augenproblemen mit Schwindelgefühlen. Der Unfall habe zudem zu einer Verschärfung des vorbestehenden Rückenleidens geführt. Die Beklagte machte demgegenüber geltend, die verminderte Erwerbsfähigkeit der Beschwerdeführerin sei nicht Folge des Unfalls, sondern des vorbestehenden Rückenleidens. Die Beschwerdeführerin ersuchte das Handelsgericht um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege und Bestellung ihres Anwalts als unentgeltlichen Rechtsbeistand. Mit Zwischenbeschluss vom 11. September 2001 wies das Handelsgericht das Gesuch wegen Aussichtslosigkeit des Verfahrens ab. Eine dagegen gerichtete Nichtigkeitsbeschwerde wies das Kassationsgericht des Kantons Zürich am 18. März 2002 ab.