Citation: 2C_16/2015 E. 3.5

3.5. Die Vorinstanz erwägt sodann, es sei ebenso unbewiesen geblieben, dass es zu einem direkten oder indirekten Vermögensübertrag von der Anstalt an den Steuerpflichtigen gekommen sei (angefochtener Entscheid E. 6.3). Dem ist entgegenzuhalten, dass das Bundesrecht keinen "Kreislauf" voraussetzt, der darin besteht, dass letztlich die Mittel von der leistungsempfangenden nahestehenden Person an den Beteiligungsinhaber weiter- bzw. zurückfliessen. Ausschlaggebend für die Realisation ist, dass die Mittel für eine logische Sekunde dem Beteiligungsinhaber zufliessen. Dies erlaubt bei Beteiligungen, die im Privatvermögen gehalten werden, die Erfassung als Ertrag aus beweglichem Vermögen. In welcher Weise der Beteiligungsinhaber im Anschluss an diese logische Sekunde über die Mittel verfügt, ändert nichts an der Besteuerung aufgrund von Art. 20 Abs. 1 lit. c DBG und ist daher von keiner Bedeutung. Die Beschwerde erweist sich auch unter diesem Gesichtspunkt als begründet.