Citation: 6B_1001/2008 25.03.2009 E. 1

Dem vorinstanzlichen Urteil liegt folgender Sachverhalt zugrunde. Die vier englischen Fussballfans B.________, C.________, D.________ und E.________ betraten am 26. November 2002 frühmorgens das Lokal "A.________". Dabei kam es zu einem verbalen Disput zwischen E.________ und dem Türsteher. In der Folge verliessen drei der vier Engländer das Lokal (angefochtenes Urteil S. 8). Vor dem Lokal kam es zu einer tätlichen Auseinandersetzung, in welcher der Türsteher E.________ einen Faustschlag versetzte. Der Beschwerdeführer beteiligte sich aktiv an der tätlichen Auseinandersetzung, wobei er auf B.________ eintrat (angefochtenes Urteil S. 9 f.). Während der tätlichen Auseinandersetzung mit B.________ verliess C.________ das "A.________" und forderte den Türsteher auf, von ihm abzulassen. Darauf versetzte der Türsteher C.________ einen Faustschlag auf das linke Auge. In die Auseinandersetzung zwischen dem Türsteher, B.________ und C.________ griff der Beschwerdeführer nicht ein. Danach beruhigte sich die Situation und der Beschwerdeführer rief die Polizei, ohne in grosser Bedrängnis zu sein. Kurze Zeit später entfernte D.________ eine Eisenstange aus der Umzäunung einer Baumrabatte und schlug damit gegen das Schaufenster des Lokals, worauf der Beschwerdeführer zwei Schüsse aus seiner Pistole vor die Füsse von C.________ und D.________ abfeuerte. Er lehnte sich bei der Schussabgabe aus der Tür auf die Strasse hinaus und stand auf dem rechten Bein, in einer klassischen Schiessstellung mit festem Stand. Durch die Splitter, welche beim Auftreffen der Projektile am Boden entstanden, erlitten die beiden Engländer Verletzungen an den Beinen (angefochtenes Urteil S. 10 ff.).