Citation: 9C_577/2020 E. 3.3.2

3.3.2. Soweit die Beschwerdeführerin das psychiatrische Gutachten als unvollständig, nicht stichhaltig und inkonsistent rügt, beschränkt sie sich darauf, der vorinstanzlichen Beweiswürdigung ihre eigene Sicht der Dinge entgegenzustellen, was als appellatorische Kritik nicht zu hören ist (vgl. etwa BGE 145 I 26 E. 1.3 S. 30). Dies gilt insbesondere hinsichtlich ihrer Rüge, die Experten hätten nur über unzureichende Kenntnisse der kognitiven Anforderungen ihrer letzten Arbeitsstelle verfügt und deshalb aus deren Ausführung über Jahre hinweg nicht ableiten können, die Untersuchungsergebnisse (mindestens mittelschwere Hirnfunktionsstörung bei leichter Intelligenzminderung) seien nicht valide, sondern Folge von Aggravation. Sie übersieht dabei, dass die Gutachter auf Aggravation nicht allein aufgrund der früher möglichen Arbeitstätigkeit schlossen, sondern primär aufgrund der markant auffälligen Symptomvalidierungstests.