Citation: 6B_144/2021 E. 3.1

3.1. Die Beschwerdeführerin stellt sich auf den Standpunkt, dass der vorinstanzliche Freispruch (Dispositiv-Ziff. 2) auch bei einer Beurteilung nach dem Spielbankengesetz nicht aufrechtzuerhalten sei. Dazu führt sie im Wesentlichen aus, mit Qualifikationsverfügung Nr. 532-004/01 vom 26. Februar 2014 seien die Spiele der Spielplattform "Magic Entertainment" sowie "faktisch gleiche Spiele" als illegale Glücksspielautomaten (Art. 3 Abs. 2 SBG) qualifiziert worden. Im Referenzvergleichsbericht vom 26. Juni 2015 habe sie sodann nachvollziehbar aufgezeigt, dass 28 Spiele der Spielplattform "Diamond Casino" faktisch gleich seien, wie jene mit der Verfügung Nr. 532-004/01 vom 26. Februar 2014 als Glücksspielautomaten qualifizierten Spiele. Die vom vorinstanzlichen Freispruch erfassten Spiele der Spielplattform "Diamond Casino" hätten demnach aufgrund der faktischen Gleichheit ebenfalls als bereits qualifizierte Glücksspielautomaten bzw. Glücksspiele zu gelten. Indem die Vorinstanz diese Spiele nicht als qualifizierte Glücksspiele angesehen und den Beschwerdegegner in diesem Zusammenhang vom Vorwurf einer Widerhandlung im Sinne von Art. 56 Abs. 1 lit. a SBG freigesprochen habe, verletze sie Bundesrecht.