Citation: 6B_77/2024 E. 1.3.1

1.3.1. Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz lasse den Grundsatz der Gleichmässigkeit zu Unrecht ausser Acht. Die Tochter des Beschwerdeführers sei mit Strafbefehl vom 20. Oktober 2020 aufgrund mehrfachen Inzests nach Art. 213 StGB mit einer bedingten Geldstrafe von 180 Tagessätzen zu Fr. 50.--, total Fr. 9'000.--, bestraft worden. Der Tatvorwurf sei identisch mit demjenigen gemäss Anklageschrift vom 3. September 2021 im vorliegenden Verfahren gegen den Beschwerdeführer. Der Beschwerdeführer macht geltend, das Verschulden der Tochter und sein eigenes seien ohne Weiteres vergleichbar, es liege ein gleichwertiger Tatbeitrag vor. Auch die Staatsanwaltschaft habe ausgeführt, für den mehrfachen Inzest sollte "analog zum Strafmass von" der Tochter eine bedingte Geldstrafe von 180 Tagessätzen ausgesprochen werden. Indem die Vorinstanz dies unberücksichtigt lasse und eine Asperationsstrafe von 18 Monaten erkenne, missbrauche sie das ihr zustehende Ermessen.