Citation: 5A_407/2023 E. 6.3

6.3. Sodann wirft die Beschwerdeführerin der Vorinstanz vor, sich nicht mit ihrem Einwand befasst zu haben, das Bezirksgericht hätte die Einschränkung der elterlichen Sorge der Beschwerdeführerin nicht als Kindesschutzmassnahme aussprechen dürfen. Wo in ihrer Berufung sie diese Rüge erhoben haben soll und was der Einwand letztlich im Ergebnis am Entscheid hinsichtlich der Ärztewahl für die Tochter ändern würde, legt die Beschwerdeführerin nicht dar. Damit kommt sie den für eine Willkürrüge gesteigerten Begründungsanforderungen nicht nach. Ausserdem ging die Vorinstanz von einer vorsorglichen Massnahme nach Art. 276 ZPO aus und nicht einer Kindesschutzmassnahme nach Art. 307 ff. ZGB (angefochtener Entscheid, E. 6.5 mit Hinweis auf E. 3.2 und E. 3.3).