Citation: 9C_15/2023 E. 2.2

2.2. Im angefochtenen Entscheid wurden die rechtlichen Grundlagen zum Anspruch auf Invalidenleistungen der obligatorischen beruflichen Vorsorge (Art. 23 lit. a BVG) grundsätzlich korrekt wiedergegeben. Darauf wird verwiesen. Zutreffend sind insbesondere die Ausführungen zum sachlichen und zeitlichen Konnex zwischen einer allfälligen Arbeitsunfähigkeit während des Vorsorgeverhältnisses und der späteren Invalidität bzw. zur Unterbrechung des engen zeitlichen Zusammenhangs (BGE 134 V 20 E. 3.2 und 3.2.1). Herauszustreichen ist dabei, dass eine Unterbrechung des zeitlichen Zusammenhangs grundsätzlich dann anzunehmen ist, wenn während mehr als dreier Monate eine Arbeitsfähigkeit von über 80 % in einer angepassten Erwerbstätigkeit vorliegt (Urteil 9C_100/2018 vom 21. Juni 2018 E. 2.2 mit Hinweisen; vgl. auch BGE 144 V 58 E. 4.5; Urteile 9C_518/2021 vom 4. Februar 2022 E. 2.2; 9C_500/2022 vom 23. Februar 2023 E. 3.3; zum für die Annahme einer zeitlichen Unterbrechung kumulativen Erfordernis, dass bezogen auf die angestammte Tätigkeit ein rentenausschliessendes Einkommen erzielt werden kann, vgl. E. 5.2 hiernach).