Citation: 5A_241/2020 E. 1

Im Zusammenhang mit einem Polizeieinsatz am 3. August 2011 erhoben zwei beteiligte Polizisten gegen A.________ Klage wegen Persönlichkeitsverletzung, nachdem diese Schilderungen des Einsatzes und Kommentare darüber ins Internet gestellt hatte; sie verlangten, dass diese Schilderungen und Kommentare nur in anonymisierter Form veröffentlicht werden düften. Mit Urteil vom 26. September 2019 befahl das Bezirksgericht Zürich A.________ und weiteren Beteiligten, in ihren Äusserungen im Internet und in anderen Medien die Kläger vollständig zu anonymisieren. Ferner wies es die auf Schadenersatz gerichtete Widerklage ab. Berufungsweise verlangte A.________, die Anordnung sei so zu ergänzen, dass sie die Anonymisierung erst innert 30 Tagen ab Entlassung aus der Untersuchungshaft umzusetzen habe. Sie begründete dies damit, dass sie im Gefängnis keinen Zugang zum Internet habe. Sodann verlangte sie, dass die ihr auferlegten Parteikosten der Gegenseite von Fr. 3'600.-- auf die Staatskasse zu nehmen seien. In seinem Urteil vom 16. März 2020 trat das Obergericht des Kantons Zürich auf den Antrag um Verlängerung der Frist zur Anonymisierung nicht ein mit der Begründung, Erkundigungen hätten ergeben, dass sie am 10. Februar 2020 aus dem Gefängnis U.________ in die psychiatrische Universitätsklinik entlassen und von dort am 12. Februar 2020 nach Hause entlassen worden sei, weshalb sie am betreffenden Antrag kein Rechtsschutzinteresse mehr habe. In Bezug auf die Auferlegung von Gerichtskosten für die Widerklage und der Parteikosten der Gegenseite wies es die Berufung mit Hinweis auf Art. 95 Abs. 1 und 3 lit. a und b sowie Art. 106 Abs. 1 ZPO ab. Ferner erwog es, an den gesetzlichen Grundsätzen zur Kostenverlegung bzw. zur definitiven Kostentragung ändere nichts, dass die Polizisten seitens des Verbandes Schweizerischer Polizei-Beamter die Kosten vorgeschossen erhalten hätten bzw. über den Verband Rechtsschutz genössen. Mit Beschwerde vom 28. März 2020 wendet sich A.________ an das Bundesgericht mit den Anträgen, die Urteile der Vorinstanzen seien aufzuheben und der Sachverhalt vom 3. August 2011 sei im Zivilprozess zu erstellen.