Citation: 6B_445/2023 E. 1.4.1

1.4.1. Die Vorinstanz qualifiziert zu Recht sowohl die Tatausführung mittels des mitgeführten Messers als auch das Tatmotiv als besonders skrupellos im Sinne von Art. 112 StGB. Mit der Tötung machte der Beschwerdeführer seine Drohung zum Zwecke des "Freipressens" von B.________ aus dem Strafvollzug wahr (angefochtenes Urteil E. 1.1.10 lit. c S. 41). Die Tötung diente als Druckmittel, um die vorzeitige Entlassung von B.________ aus dem Strafvollzug zu bewirken, womit von einem besonders verwerflichen Beweggrund auszugehen ist. Der Beschwerdeführer stach gemäss dem angefochtenen Entscheid fünfmal mit grosser Wucht auf das Opfer ein und vollzog darüber hinaus energische Schnittbewegungen von ausserordentlicher Heftigkeit, so dass unter anderem durch einen Schnitt der rechte Arm des Opfers hälftig abgetrennt wurde (angefochtenes Urteil E. 1.1.10 lit. a S. 40). Diese Art der Tatausführung ist gemäss den zutreffenden vorinstanzlichen Erwägungen als besonders grausam zu qualifizieren.