Citation: K 86/00 27.09.2000 E. 2

2.- Die fehlende Spitalbedürftigkeit schliesst die Übernahme der Kosten von einzelnen während des stationären Aufenthalts durchgeführten Massnahmen der Diagnose und Therapie nicht aus. Solche Vorkehren sind als ambulante Behandlungen nach Massgabe des Art. 41 Abs. 1 zweiter Satz KVG zu übernehmen, wenn und soweit sie medizinisch indiziert und die Voraussetzungen der Wirksamkeit, Zweckmässigkeit und Wirtschaftlichkeit der Leistungen nach Art. 32 KVG erfüllt waren (RKUV 2000 Nr. KV 100 S. 6). Das in diesem Sinne lautende und von der CSS schon in der vorinstanzlichen Vernehmlassung grundsätzlich anerkannte Eventualbegehren ist somit begründet. Der Krankenversicherer wird darüber nach allfälligen Abklärungen zu verfügen haben. In diesem Verfahren nicht zu prüfen ist, wer die "restlichen Kosten" zu tragen hat, insbesondere ob im Zusammenhang mit der abgelehnten Kostenübernahme eine Aufklärungspflicht u.a. der Klinik bestand und bejahendenfalls inwiefern diese verletzt wurde (vgl. BGE 119 II 456).