Citation: I 432/99 09.08.2000 E. 2

2.- Gegenstand des vorliegenden Verfahrens bildet der Anspruch auf eine Invalidenrente. Streitig und zu prüfen ist, in welchem Umfang die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin eingeschränkt ist. a) Vorinstanz und Verwaltung stellten diesbezüglich auf das polydisziplinäre Gutachten der Medizinischen Abklärungsstelle (MEDAS) vom 16. Januar 1997 (Dr. med. A.________, Innere Medizin FMH, und Dr. med. T.________, Allgemeine Medizin FMH) ab. Danach leidet die Beschwerdeführerin an einer hysterischen Neurose mit ausgeprägter Somatisierung (psychiatrisches Konsilium des Dr. med. M.________, vom 13. November 1996), einem chronischen, generalisierten funktionellen Schmerzsyndrom sowie einem chronischen Panvertebralsyndrom bei einem leichten Hohlrundrücken mit muskulärer Dysbalance und leichten degenerativen Veränderungen (rheumatologisches Konsilium des Dr. med. Y.________, vom 13. November 1996). Vor allem wegen der psychopathologischen und weniger wegen der rheumatologischen Befunde gelangten die Gutachter zum Ergebnis, dass die Beschwerdeführerin sowohl in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Service-Küchenangestellte in einem Altersheim als auch in einer anderen, körperlich leichten bis mittelschweren Tätigkeit zu 50 % arbeitsfähig ist. b) In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird die Schlüssigkeit dieser Expertise in Zweifel gezogen mit der Begründung, diese setze sich mit der insbesondere durch Dr. med. D.________, Physikalische Medizin und Rehabilitation, speziell Rheumaerkrankungen FMH, (Bericht vom 29. März 1996 und Schreiben vom 14. März 1997), diagnostizierten Fibromyalgie nicht auseinander und erfülle damit das Erfordernis einer umfassenden Abklärung als Grundlage für die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit nicht. Im Weitern beanstandet die Versicherte, dass die Gutachter von rein psychogenen Beschwerden ausgingen, obwohl in der Fachwelt anerkannt sei, dass bei Fibromyalgie auch körperliche Faktoren von ursächlicher Bedeutung seien, und dass demnach deren einschränkende Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit unberücksichtigt geblieben sei. Nach der in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vertretenen Auffassung ist auf die Einschätzung des Dr. med. D.________ abzustellen, welcher der Versicherten wegen eines Fibromyalgiesyndroms und einer depressiven Entwicklung eine 50% übersteigende Arbeitsunfähigkeit attestiert (Bericht vom 29. März 1996, Schreiben vom 14. März 1997).