Citation: 4A_388/2021 E. 6.3.3

6.3.3. Auch soweit die Beschwerdeführerin die vorinstanzliche Beweiswürdigung betreffend die Monate August und September 2018 als willkürlich rügt, ist ihrem Einwand kein Erfolg beschieden. Die Vorinstanz hielt fest, die Beschwerdeführerin könne sich bezüglich diese beiden Monate lediglich auf die Atteste von Dr. med. D.________ berufen, denen sie keinen Beweiswert beimass, was - wie in E. 6.3.1 hiervor begründet - nicht willkürlich war. Für die fragliche Periode offerierte die Beschwerdeführerin neben diesen Attesten lediglich ein gerichtliches Gutachten sowie ihre eigene Befragung oder Parteiaussage. Auf die Abnahme dieser Beweismittel verzichtete die Vorinstanz in antizipierter Beweiswürdigung (E. 6.2 hiervor). Diese antizipierte Beweiswürdigung ist nicht zu beanstanden: Da der Gutachter bei seiner Beurteilung ausschliesslich auf die Atteste und Berichte von Dr. med. D.________ hätte abstellen können, denen die Vorinstanz ohne in Willkür zu verfallen keinen Beweiswert beimass (vgl. E. 5.4.2 hiervor), war ein solches Gutachten nicht beweistauglich. Die offerierte Befragung oder Parteiaussage der Beschwerdeführerin war jedenfalls als alleiniges Beweismittel ebenfalls nicht geeignet, um die behauptete Arbeitsunfähigkeit zu belegen.