Citation: 8C_67/2022 E. 3.2

3.2. Nach Kenntnisnahme vom eben erwähnten Urteil erfuhr die Beschwerdeführerin, dass die Invalidenversicherung die Beschwerdegegnerin zwischenzeitlich bei der MEDAS Ostschweiz hatte begutachten lassen, weshalb sie im März 2002 Einsicht in dieses Gutachten und in die gesamte Aktenlage der Invalidenversicherung nahm. In der Folge einigte sich die Beschwerdeführerin mit der Beschwerdegegnerin darauf, dass sich Letztere ergänzend zum MEDAS-Gutachten in Bezug auf die Restfolgen aller drei Unfälle bei Prof. Dr. med. B.________ in C.________ begutachten lasse. Weil die Beschwerdeführerin das Gutachten des Prof. Dr. med. B.________ vom 22. Mai 2003 sodann nicht für beweiswertig hielt, vereinbarte sie mit der Beschwerdegegnerin, Prof. Dr. med. B.________ Ergänzungsfragen zu stellen, welche Letzterer am 19. August 2004 beantwortete. Ab Ende September 2004 suchten die Parteien nach einer vergleichsweisen Einigung über die Leistungspflicht der Beschwerdeführerin für die Restfolgen der beiden Unfälle vom 19. März 1996 und 7. Oktober 2001. Die Beschwerdegegnerin nahm schliesslich am 6. Juli 2005 den Vergleichsvorschlag der Beschwerdeführerin vom 30. Juni 2005 an. Das Ergebnis bestätigte die Beschwerdeführerin formell mit den beiden Verfügungen vom 21. September 2005.