Citation: 9C_431/2013 E. 2.1

2.1. Das kantonale Gericht ging in eingehender Würdigung der ärztlichen Unterlagen gestützt auf die Beurteilung des Dr. med. B.________, Arzt des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD), beim Beschwerdebild der Versicherten von einer somatoformen Schmerzstörung, einer leichten depressiven Episode sowie einer - damals noch unbehandelten - Angststörung aus, welche mit einer zumutbaren Willensanstrengung in Anwendung der bundesgerichtlichen Rechtsprechung (Hinweis auf BGE 130 V 352) überwindbar seien. Angesichts der nach der schlüssigen Beurteilung des RAD-Arztes Dr. med. B.________ diagnostizierten leichten bis mittelgradig depressiven Episode sei eine psychische Komorbidität von der erforderlichen Schwere, Intensität und Ausprägung nicht ausgewiesen. Die von der Rechtsprechung entwickelten Kriterien zur ausnahmsweisen Annahme der Unzumutbarkeit einer willentlichen Schmerzüberwindung liessen nicht den Schluss auf ein invalidisierendes Krankheitsbild zu. Es liege keine chronische körperliche Begleiterkrankung vor. Ein sozialer Rückzug in allen Belangen des Lebens sei nicht anzunehmen. Ebenso fehle es an einem verfestigten, therapeutisch nicht mehr beeinflussbaren innerseelischen Verlauf einer an sich missglückten, psychisch aber entlastenden Konfliktbewältigung. Ebenso wenig liege ein Scheitern einer konsequent durchgeführten ambulanten oder stationären Behandlung vor. Als erfüllt sei nach der medizinischen Aktenlage ein mehrjähriger chronifizierter Krankheitsverlauf mit unveränderter oder progredienter Symptomatik ohne länger dauernde Rückbildung hinsichtlich der Schmerzproblematik. Damit seien die Voraussetzungen, unter denen einer diagnostizierten somatoformen Schmerzstörung invalidisierender Charakter beizumessen sei und damit die Schmerzüberwindung als unüberwindbar erscheinen könne, nicht in der rechtsprechungsgemäss geforderten Weise erfüllt.