Citation: 8C_135/2019 E. 4.1.2

4.1.2. Das kantonale Gericht legte eingehend und nachvollziehbar dar, weshalb es den Ausführungen des Dr. med. C.________ folgte. Insbesondere setzte es sich auch mit dem Argument des Beschwerdeführers auseinander, die chronische Schmerzproblematik schränke seine Leistungsfähigkeit ein, was gegen die Beweiskraft des Untersuchungsberichts des Dr. med. C.________ spreche. Gemäss Feststellung der Vorinstanz wurden die geklagten Schmerzen anlässlich des Rehabilitationsaufenthaltes in der Klinik D.________ als nicht konsistent beurteilt, weshalb einsichtig sei, dass der Kreisarzt die geklagten Schmerzen zufolge nicht möglicher Objektivierbarkeit bei der Einschätzung der Arbeitsleistung ausser Acht gelassen habe. Inwiefern diese Feststellung willkürlich sein soll, ist nicht ersichtlich und wird nicht dargetan. Anzufügen bleibt, dass Dr. med. C.________ den weiteren Gebrauch eines Tens-Gerätes (Gerät zur transkutanen elektrischen Nervenstimulation) zwar befürwortete, entgegen der Darstellung in der Beschwerde aber keine Angaben darüber machte, wie oft dieses zum Einsatz kommen soll. Über einen dreimal täglichen Gebrauch während 45 Minuten wird nur unter dem Titel "Angaben des Versicherten" berichtet, nicht aber ausgeführt, dass ein solcher notwendig sei, um eine Erwerbstätigkeit als zumutbar zu qualifizieren. Auch dem Bericht der Schmerzklinik des Spitals E.________ vom 3. Mai 2017 lässt sich nicht entnehmen, dass das Gerät drei Mal täglich für jeweils 45 Minuten eingesetzt werden soll, wie dies in der Beschwerde geltend gemacht wird. Bezüglich des Tens-Gerätes führt dieser Bericht lediglich an: "Subjektiv empfindet Herr A.________ die beste Schmerzlinderung nach Behandlung mit dem Tens-Gerät". Damit ist nicht zu beanstanden, dass das kantonale Gericht feststellte, es bestünden keinerlei Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit des kreisärztlichen Attestes einer vollen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit. Es bleibt anzufügen, dass selbst wenn das Tens-Gerät drei Mal täglich angewendet werden sollte, dies nicht zwingend während der Arbeitszeit erfolgen müsste. Ein Einsatz vor Arbeitsbeginn, während der Mittagspause und nach der Arbeit bleibt dem Beschwerdeführer auch bei einer Vollzeittätigkeit möglich.