Citation: 9C_15/2021 E. 2.2

2.2. Die IV-Stelle hält die Eintretensvoraussetzung des irreparablen Nachteils (Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG) für gegeben, weil sie durch den kantonalen Entscheid gezwungen werde, eine Zwischenverfügung zu erlassen, die mit dem geltenden Recht nicht in Einklang stehe. Entgegen der Rechtsprechung zur Gutachtensvergabe, welche nur im Falle zulässiger materieller oder personenbezogener Einwendungen ein konsensorientiertes Vorgehen vorsehe, hätte sie nach den verbindlichen organisatorischen und verfahrensmässigen Vorgaben im angefochtenen Entscheid direkt das Einigungsverfahren durchzuführen und dadurch zwei wesentliche Verfahrensschritte zu überspringen. Das angeordnete Vorgehen laufe auf ein uneingeschränktes Vetorecht des Versicherten hinaus, was nicht angehe.