Citation: 2C_642/2013 E. 2.2

2.2. Die Eingabe der Beschwerdeführerinnen genügt diesen Anforderungen nicht: Wie im angefochtenen Urteil zutreffend dargelegt worden ist, geht es vorläufig nur darum, ob der Beschwerdegegner zu Recht von seinem Berufsgeheimnis zur Durchsetzung seiner Honoraransprüche befreit worden ist und nicht ob und in welchem Umfang die Honorarforderung tatsächlich besteht und wie das Mandat ausgeübt worden ist; die entsprechenden Fragen bilden Gegenstand des durch die Offenbarung des Berufsgeheimnisses erst möglich gemachten Zivilverfahrens. Die Beschwerdeführerinnen kritisieren ausschliesslich die Art und Weise, wie ihr Anwalt sein Mandat ausgeübt hat, legen aber nicht dar, inwiefern die Entbindung vom Anwaltsgeheimnis Bundes (verfassungs) recht verletzen würde.