Citation: 5D_227/2021 E. 5

Das Obergericht hat erwogen, der Beschwerdeführer mache gegen den Rechtsöffnungstitel (Veranlagungsverfügung für Kantons- und Gemeindesteuern) keine Einwendungen nach Art. 81 Abs. 1 SchKG (Tilgung, Stundung, Verjährung) geltend. Er mache stattdessen bloss geltend, er werde keine Steuern zahlen, bis die an ihm begangenen Menschenrechtsverletzungen aufgearbeitet würden. Der Beschwerdeführer verlange zudem eine öffentliche Verhandlung. Darauf bestehe - so das Obergericht - kein Anspruch und der Beschwerdeführer lege auch nicht dar, weshalb ausnahmsweise eine mündliche Verhandlung angezeigt sein sollte. Das Obergericht hat schliesslich das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege für das Beschwerdeverfahren infolge Aussichtslosigkeit der Beschwerde abgewiesen.