Citation: I 182/06 03.10.2006 E. 8.2

8.2.1 Wie es sich damit verhält, braucht, entgegen der Auffassung des kantonalen Gerichts, nicht abschliessend beantwortet zu werden. Auch wenn eine Einbusse im Haushalt von 20 % angenommen würde, betrüge der Invaliditätsgrad ingesamt - gewichtet - lediglich 10 % ([0,48 x 0 %] + [0,52 x 20 %]; zu den Rundungsregeln: vgl. BGE 130 V 121). Im Falle einer - hier jedoch nicht ausgewiesenen - Arbeitsfähigkeit im erwerblichen Bereich von nur 40 % bzw. 20 % resultierte eine Invalidität von 18 % ([0,48 x 16,67 %] + [0,52 x 20 %]) bzw. von 38 % ([0,48 x 58,33 %] + [0,52 x 20 %]). Sollten die von der Beschwerdeführerin zusätzlich durchzuführenden Abklärungen zum Schluss führen, dass ab August 2003 von einem zeitlichen Vollpensum der Versicherten auszugehen ist und für die Invaliditätsbemessung folglich nurmehr die Einkommensvergleichsmethode zum Zuge käme, wäre eine durch gesundheitliche Beschwerden verursachte Beeinträchtigung im Haushalt in Bezug auf die Rentenfrage ohnehin bedeutungslos. 8.2.2 Was schliesslich allfällige Umschulungsmassnahmen anbelangt, erfordern solche u.a. einen Invaliditätsgrad von mindestens rund 20 % (SVR 2006 IV Nr. 15 S. 53 Erw. 2 [Urteil S. vom 8. Juli 2005, I 18/05]; Urteil S. vom 16. März 2006, I 159/05, Erw. 3.2.2 mit Hinweisen), zumal der Beschwerdegegnerin eine Tätigkeit im angestammten beruflichen Sektor, wenn auch nicht mehr als Vollpensum, immer noch möglich ist, was einen Anspruch auf Umschulung grundsätzlich ausschliesst. Abeitsvermittelnde Vorkehren erübrigen sich ferner jedenfalls für den Moment, da die Versicherte ausweislich der Akten immer noch als Primarlehrerin tätig ist und keine Anhaltspunkte bestehen, dass sie ihr aktuelles, sehr geringes Pensum nicht lektionsweise erhöhen könnte (zu den Voraussetzungen für berufliche Eingliederungsmassnahmen in Form der Arbeitsvermittlung: Urteil M. vom 24. März 2006, I 427/05, Erw. 4.1.1., 4.1.2 und 4.2).