Citation: I 792/01 24.05.2002 E. 1

1.- Das kantonale Gericht hat die massgebenden gesetzlichen Bestimmungen über den Anspruch auf Hilfsmittel der Invalidenversicherung (Art. 21 Abs. 2 IVG), die Kompetenz zum Erlass einer Hilfsmittelliste durch den Bundesrat bzw. das Eidgenössische Departement des Innern (Art. 21 Abs. 4 IVG in Verbindung mit Art. 14 IVV und Art. 2 Abs. 1 HVI) sowie die Hilfsmittelkategorie "Rollstühle" (Ziff. 9 HVI Anhang) zutreffend dargelegt. Richtig ist auch der Hinweis auf Art. 2 Abs. 4 HVI, wonach nur Anspruch auf Hilfsmittel in einfacher und zweckmässiger Ausführung besteht. Darauf kann verwiesen werden. Zu ergänzen bleibt, dass der Versicherte nach ständiger Rechtsprechung in der Regel nur Anspruch auf die dem jeweiligen Eingliederungszweck angemessenen, notwendigen Massnahmen, nicht aber auf die nach den gegebenen Umständen bestmöglichen Vorkehren hat. Denn das Gesetz will die Eingliederung lediglich soweit sicherstellen, als diese im Einzelfall notwendig, aber auch genügend ist (BGE 124 V 110 Erw. 2a, 121 V 260 Erw. 2c mit Hinweisen). Aus dem Grundsatz der einfachen und zweckmässigen Eingliederung hat das Eidgenössische Versicherungsgericht für den Bereich der Hilfsmittelversorgung abgeleitet, dass Hilfsmittel grundsätzlich nur in einem Exemplar abzugeben sind; eine Versorgung mit mehreren Exemplaren ist ausnahmsweise statthaft, wenn dies im Hinblick auf den jeweiligen Eingliederungszweck, wegen des Verschleisses, der Art der Verwendung oder aus andern Gründen generell geboten ist (ZAK 1985 S. 172 Erw. 3a).