Citation: 5A_474/2021 E. 1

Mit Entscheid vom 16. März 2021 hob die KESB Mittelland Nord die Beistandschaft gemäss Art. 308 Abs. 2 ZGB für die am xx.xx.2007 geborene C.________ auf und genehmigte den Bericht für die Zeit von Dezember 2016 bis November 2018 sowie den Schlussbericht für die Zeit von Dezember 2018 bis 6. November 2020, unter Entlastung des Beistandes. Dieser Entscheid wurde dem Vater am 18. März 2021 zugestellt. Am 3. Mai 2021 erhob er beim Obergericht des Kantons Bern eine Beschwerde. Zufolge abgelaufener Beschwerdefrist trat dieses mit Entscheid vom 6. Mai 2021 darauf nicht ein. Dagegen hat der Vater am 8. Juni 2021 beim Bundesgericht eine Beschwerde eingereicht mit den Begehren, das Obergericht solle auf das Anliegen eintreten, die KESB solle künftig explizit darauf hinweisen, wenn Fristenstillstände nicht zur Anwendung kämen, Laieneingaben sollten künftig durch Fachpersonen mit angemessener Frist ergänzt werden dürfen und entgegen der Aussage im angefochtenen Entscheid würden sich fachspezifische Fragen stellen, welche durch Fachpersonen zu prüfen seien. Ferner wird die unentgeltliche Rechtspflege verlangt.