Citation: 5A_669/2024 E. 5

Die weiteren Vorbringen betreffen in erster Linie den verbindlich festgestellten Sachverhalt, ohne dass diesbezüglich Willkürrügen erhoben würden; vielmehr beschränkt sich die Beschwerdeführerin durchgehend auf appellatorische Schilderungen aus ihrer Sicht (es gehe ihr einzig darum, dem Betroffenen zu helfen; die KESB und die UPD würden die Zusammenarbeit erschweren, so dass sie nicht anders könne, als emotional zu reagieren; der Betroffene könne sich angesichts seiner Diagnose nicht selbst helfen, so sehr er es auch möchte; der Fokus müsste sein, diesem zu helfen statt sie als querulatorische Schwester anzusehen; es gehe nicht an, dass man wegen der Nebenwirkungen entgegen dem Wunsch der Familie einfach die Medikation abgestellt habe, denn es sei dem Betroffenen mit Medikamenten nicht nur ein bisschen, sondern viel besser gegangen und er habe eine viel bessere Lebensqualität gehabt; man unterstelle ihr, die Rechnungsführung nicht gemacht zu haben, was so einfach nicht stimme; überall würden ihr Steine in den Weg gelegt, während sie rund um die Uhr für den Betroffenen da sei und viel Zeit und Energie investiere). Sodann gehen die Ausführungen teils auch überhaupt am Anfechtungsgegenstand vorbei oder stellen blosse Polemik dar (die UPD und die KESB würden unter einer Decke stecken und sie habe bislang naiv geglaubt, dass alle Fachpersonen aufrechte Menschen seien und nur helfen möchten, aber jetzt wisse sie, was ein Vitamin B-Kontakt sei; ob denn der Betroffene kein Mensch, sondern einfach nur eine Nummer sei; ob denn das Materielle wichtiger sei als die Seele des Betroffenen; die UPD und die KESB würden sie dämonisieren und wollten sie weg haben; man wolle sie nicht als Schweizerin betrachten, obwohl sie hier seit Jahren eingebürgert sei und keinen Kontakt mehr zu Somalia habe; das Pflegepersonal schikaniere den Betroffenen).