Citation: 2C_171/2021 E. 3.3

3.3. Unter diesen Umständen kann die Frage offengelassen werden, ob der Beschwerdeführer sich auf Art. 8 EMRK berufen kann, was er im Übrigen nicht unter Einhaltung der gebotenen Rüge- und Substantiierungspflicht (Art. 106 Abs. 2 BGG) vorbringt. Denn mit Art. 63 Abs. 1 i.V.m. Art. 62 Abs. 1 lit. b AIG liegt jedenfalls eine Art. 8 Ziff. 2 EMRK entsprechende gesetzliche Grundlage vor (vgl. Urteil 2C_882/2020 vom 6. Mai 2021 E. 3.3) und die Notwendigkeit einer Verhältnismässigkeitsprüfung ergibt sich auch aus Art. 8 Ziff. 2 EMRK (vgl. BGE 135 II 377 E. 4.3).