Citation: 9C_853/2015 E. 7.9

7.9. Nach Auffassung des Beschwerdeführers gilt sodann für das Genehmigungsrecht eine Verwirkungsfrist von einem Jahr. Dies habe zur Folge, dass das Genehmigungsrecht durch Zeitablauf verwirke, wenn sich in diesem Jahr der Vertretene und der Dritte völlig passiv verhielten. Die erste "Ratenzahlung" und die Überweisung eines Teils des Kapitals seien "rund ein Jahr nach der Überweisung der Beschwerdegegnerin" erfolgt. Auch daraus ergibt sich nichts zu Gunsten des Beschwerdeführers. Denn selbst bei Annahme einer einjährigen Verwirkungsfrist (in Anlehnung an ZÄCH, a.a.O., N. 42 zu Art. 38 OR [mit Hinweisen zu abweichenden Lehrmeinungen und zur Rechtsprechung]), wäre die Genehmigung rechtzeitig erklärt worden: Die am 13. Juli 2007 beantragte Drittauszahlung erfolgte am 1. August 2007 und der Beschwerdeführer nahm die erste monatliche Zahlung von D.________ bereits im Juni 2008 entgegen und damit jedenfalls vor Ablauf einer allfälligen Jahresfrist.