Citation: 2C_183/2018 E. 5.2

5.2. Die vorinstanzliche Feststellung, dass ein Scheitern der Vermittlungsbemühungen nicht habe ausgeschlossen werden können resp. immer im Bereich des Möglichen liege, kann nicht als willkürlich bezeichnet werden: Wie die Vorinstanz zutreffend ausführte, können ganz unterschiedliche Gründe dazu führen, dass eine Vermittlung letztlich nicht gelingt. Die privilegierte Lage der Liegenschaft lässt ein Scheitern der Vermittlung zwar als weniger plausibel erscheinen. Es sind aber auch andere Faktoren denkbar, die eine Vermittlung scheitern lassen können. Davon gingen offenbar auch die Parteien des Mäklervertrages aus, ansonsten die Regelung für den Fall eines späteren Vertragsabschlusses mit einer früheren Verhandlungspartei nicht in den Vertrag aufgenommen worden wäre.