Citation: U 317/06 16.08.2007 E. 4

Nach Aktenlage steht fest und ist unbestritten, dass zwischen dem Unfall vom 11. Juli 1998, bei welchem die Versicherte ein Schleudertrauma der HWS mit dem dafür typischen Beschwerdebild (vgl. dazu BGE 117 V 359 E. 4b S. 360) erlitten hat, und den anhaltenden Beschwerden ein natürlicher Kausalzusammenhang gegeben ist. Streitig und zu prüfen ist hingegen die Adäquanz des Kausalzusammenhangs. Während die Vorinstanz diese nach Massgabe der in BGE 117 V 359 E. 6a S. 367 publizierten Kriterien geprüft und bejaht hat, geht die Helsana davon aus, seit Ende Januar 2000 beschränkten sich die gesundheitlichen Beeinträchtigungen auf psychiatrische und psychosomatische Befunde, was die Anwendung der bei psychischen Fehlentwicklungen relevanten Rechtsprechung gemäss BGE 115 V 133 E. 6c/aa S. 140 rechtfertige. Daraus folge, dass die Adäquanz des Kausalzusammenhanges zwischen Unfall und den ab 31. Juli 2004 geklagten Beschwerden verneint werden müsse.