Citation: 8C_798/2007 03.07.2008 E. 3

3.1 Das kantonale Gericht hat zunächst erwogen, dass keine organisch objektiv ausgewiesenen Unfallfolgen vorliegen, welche die persistierenden Beschwerden zu erklären vermöchten. Diese Beurteilung ist nach Lage der Akten richtig. Die Einwendungen der Beschwerdeführerin vermögen daran nichts zu ändern. In seinem Bericht vom 4. April 2000 hielt Dr. med. B.________, Spezialarzt FMH für Neurologie, fest, die Versicherte habe am 17. Februar 2000 einen Treppensturz unklarer, möglicherweise bereits symptomatischer Ursache erlitten. Eine von diesem Neurologen als möglich befürchtete Subarachnoidalblutung konnte noch am gleichen Tag im Spital Y.________ durch eine Computer-Tomographie (CT) ausgeschlossen werden. Weder durch das MRI vom 8. Juni 2001 noch durch die CT vom 10. Juli 2002 wurden organische Unfallfolgen nachgewiesen. Die Vorinstanz durfte somit - ohne weitere Abklärungen vornehmen zu müssen - davon ausgehen, dass keine objektiven klinischen Befunde vorliegen, welche die Beschwerden erklären könnten. Es trifft zwar zu, dass Dr. med. H.________, Spezialarzt für Neurologie FMH, in seinem Bericht vom 10. Juli 2002 eine weitere Abklärung für erwünscht hielt; doch führte auch dieser Arzt nicht aus, damit allenfalls organische Unfallfolgen nachweisen zu können. Abklärungen zur Frage der Ursache des Unfalles können aus versicherungsrechtlicher Sicht unterbleiben, da die SUVA auch für die Folgen von Unfällen leistungspflichtig ist, welche ihrerseits durch krankhafte Vorzustände verursacht wurden (vgl. EVGE 1961 S. 201 E. 1). Vor diesem Hintergrund sind von zusätzlichen Abklärungen, wie beantragt, keine entscheiderheblichen neuen Erkenntnisse zu erwarten, weshalb auf deren Abnahme verzichtet werden kann (antizipierte Beweiswürdigung; BGE 124 V 90 E. 4b S. 94, 122 V 157 E. 1d S. 162). 3.2 Demnach hat, anders als bei organisch klar ausgewiesenen Unfallfolgen, bei welchen der adäquate Kausalzusammenhang in der Regel ohne weiteres zusammen mit dem natürlichen Kausalzusammenhang bejaht werden kann, eine besondere Adäquanzprüfung zu erfolgen (BGE 134 V 109 E. 2.1 S. 112 mit Hinweisen). Unbestritten ist, dass die Beschwerdeführerin bei ihrem Treppensturz eine dem Schleudertrauma äquivalente Verletzung erlitten hat. Unbestritten ist zudem, dass der natürliche Kausalzusammenhang zwischen dem Unfallereignis vom 17. Februar 2000 und den über den 30. April 2006 hinaus geklagten, organisch nicht hinreichend nachweisbaren Beschwerden gegeben ist. Streitig und zu prüfen ist daher einzig das Vorliegen der Adäquanzkriterien nach der revidierten Schleudertrauma-Praxis.