Citation: 1B_232/2019 E. A

Die Staatsanwaltschaft des Kantons Zürich führt gegen A.________ ein Strafverfahren wegen Fahren in fahrunfähigem Zustand. A.________ fuhr am 7. Februar 2019 einen Personenwagen und wurde von der Kantonspolizei Zürich kontrolliert. Aufgrund des starken Cannabisgeruchs im Fahrzeuginnern und weiterer Auffälligkeiten nahm ihr die Polizei den Führerausweis ab. A.________ gab an, lediglich CBD-Hanf geraucht zu haben. Die Staatsanwaltschaft ordnete in der Folge zunächst mündlich und daraufhin mit Untersuchungsbefehl vom 8. Februar 2019 schriftlich die Abnahme einer Blut- und Urinprobe an. Mit Eingabe vom 18. Februar 2019 erhob A.________ dagegen Beschwerde an das Obergericht des Kantons Zürich. Im Rahmen des Beschwerdeverfahrens reichte die Staatsanwaltschaft das in der Zwischenzeit erstellte pharmakologisch-toxikologische Gutachten des Instituts für Rechtsmedizin (IRM) der Universität Zürich ein. Sie legte dar, sie ziehe gestützt auf die Ergebnisse des Gutachtens die Einstellung des Strafverfahrens in Betracht. Mit Beschluss vom 11. April 2019 trat das Obergericht auf die Beschwerde nicht ein, soweit sie nicht gegenstandslos geworden war. Zur Begründung führte es aus, A.________ habe von vornherein kein Rechtsschutzinteresse gehabt bzw. dieses sei mit der Auswertung der Probe durch das IRM weggefallen. Im Rahmen einer Eventualerwägung führte es zudem aus, dass die Beschwerde abzuweisen gewesen wäre, hätte darauf eingetreten werden können.