Citation: 1B_18/2015 E. 2.6

2.6. Die Vorinstanz hat gestützt auf das psychiatrische Gutachten die Wichtigkeit eines engen Settings mit einem kontrollierten und strukturierten Tages- bzw. Behandlungsablauf betont und die Unterbringung des Beschwerdeführers in einer offenen Abteilung im aktuellen Zeitpunkt als nicht verantwortbar eingestuft. Diese Einschätzung ist nicht zu beanstanden. In einer offenen Abteilung könnte eine strukturierte medikamentöse und psychotherapeutische Behandlung und enge Überwachung des Beschwerdeführers nicht hinreichend gewährleistet werden; diese aber erscheinen notwendig, um einen drohenden deliktischen Rückfall zu verhindern. Andere Ersatzmassnahmen, welche die Rückfallgefahr wirkungsvoll bannen und die Sicherheitshaft in einer geschlossenen psychiatrischen Abteilung verzichtbar machen würden, sind nicht ersichtlich; insbesondere wäre die Anordnung einer Kontaktbeschränkung zu seiner Mutter nur schwer umzusetzen und für sich allein genommen als ungenügend einzustufen.