Citation: U 69/03 07.04.2004 E. 4

4.1 Die nach den Unfallereignissen von 1990 vorgenommenen Abklärungen, worunter ein MRI, führten Dr. med. K.________ zur Diagnose eines zervikoradikulären Reizsyndroms links bei Discopathie C5/6 mit Bandschreibenprotrusion; weiter wurde ein sekundär aktiviertes costoclaviculäres Engpasssyndrom erwähnt (Bericht vom 20. Februar 1991). Nach einer stationären Behandlung in L.________, auf welche der Versicherte gut angesprochen hatte, lag gemäss Dr. med. K.________ noch ein zervikoradikuläres Syndrom in Remission vor, wobei wahrscheinlich kein bleibender Nachteil zu erwarten sei (Bericht vom 22. April 1991). 4.2 Wie der Versicherte Ärzten gegenüber wiederholt bestätigt hat, war er ab ungefähr Sommer 1991 bis zum erneuten Auftreten einer Leidenssymptomatik im September 1997 beschwerdefrei. Bei den danach durchgeführten Untersuchungen wurden Diskushernien auf Höhe C4/C5 mediolateral rechts sowie - mit leichter Myelonkompression, aber regelrechtem Signalverhalten des Myelons - auf Höhe C5/C6 mediolateral links, ohne Anzeichen für eine foraminelle Stenose, festgestellt (MRI-Befund vom 7. November 1997; Bericht des behandelnden Arztes Dr. med. K.________ vom 16. Dezember 1997; Konsiliarbericht Prof. Dr. med. M.________ an die Klinik Y.________ vom 21. April 1998 [recte wohl: 29. Januar 1998]). Sodann wurde anlässlich der Diskektomie C5/C6 vom 9. Februar 1998 eine in vielen kleinen Fragmenten bis weit lateral luxierte Hernie der beträchtlich degenerierten Bandscheibe C5/C6 vorgefunden (Operationsbericht Prof. Dr. med. B.________, Klinik Z.________, vom 9. Februar 1998). Weiter wurde neben dem physischen Leidensbild eine durch langanhaltendes Schmerzsyndrom ausgelöste, von Angstsymptomatik dominierte depressive Entwicklung beschrieben (Stellungnahme des Dr. med. I.________, Chefarzt Klinik P.________, vom 8. Oktober 1998 mit Hinweis auf ausführlichen Bericht an die Klinik Y.________ vom 30. März 1998).