Citation: 2C_5/2019 E. 4

Die Beschwerdeführerin rügt sodann, die Vorinstanz habe mit der Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung Art. 50 Abs. 1 lit. b AIG, Art. 29 Abs. 2 BV und Art. 9 BV verletzt. Die Vorinstanz habe zu Unrecht ausgeschlossen, dass wichtige persönliche Gründe im Sinne von Art. 50 Abs. 1 lit. b AIG vorlägen. So sei insbesondere zu berücksichtigen, dass ihr, seitdem ihr Ehemann sie der Untreue bezichtigt habe, jegliche Unterstützung durch ihre Herkunftsfamilie versagt werde. Hinzu komme, dass sie aufgrund der gesellschaftlichen Ächtung geschiedener Frauen im Kosovo Angst vor Repressalien habe. Schliesslich sei aufgrund der hohen Arbeitslosigkeit von Frauen im Kosovo die Chance eine Arbeitsstelle zu finden verschwindend klein, weshalb sie bei einer Wegweisung armutsgefährdet sei.