Citation: 8C_333/2021 E. 4.1

4.1. Der Beschwerdeführer rügt eine willkürliche Beweiswürdigung durch die Vorinstanz. Diese habe selber festgestellt, dass er seine Pflichten als Stellensuchender vorbildlich erfüllt habe und sich bis auf die Verschiebung eines Termins im Mai 2019 nichts habe zu Schulden kommen lassen. Seit dem 1. August 2018 habe er dem Arbeitsmarkt ununterbrochen zur Verfügung gestanden. Dabei habe er auch seine Bereitschaft zur Annahme einer angebotenen Stelle beteuert. Sodann sei er in Führungsaufgaben erfahren und durchaus in der Lage, neben einer unselbstständigen Erwerbstätigkeit noch eine selbstständige Tätigkeit zu planen, zumal er als Alleinstehender über genügend Zeit verfüge. So habe er im Zeitpunkt der Kündigung seiner letzten Stelle im März 2018 bereits während 6 Monaten Vorbereitungen im Hinblick auf die Selbstständigkeit getätigt, ohne dass seine Arbeitsleistung darunter gelitten hätte. Sodann übersehe die Vorinstanz in ihrer Argumentation, dass es sich beim Businessplan eben nur um einen Plan handle. Daraus ergebe sich nicht, ob und in welcher Höhe die Gründer im Verfügungszeitpunkt bereits in das Projekt investiert hätten. Allfällige Investitionen seien aber ohnehin bereits im Mai 2018 erfolgt. Die fehlende Investition von Dritten sei im Übrigen auch der Grund gewesen, weshalb das Unternehmen nicht wie geplant habe aktiv werden können. Wenn die Vorinstanz davon ausgehe, dass er durch die Aufgabe der Selbstständigkeit das ihm entgegengebrachte Vertrauen hätte enttäuschen müssen, so widerspreche dies demnach den Tatsachen.