Citation: 8C_295/2020 E. 4.2

4.2. Weiter bringt die Versicherte vor, bei korrekter Anwendung der Rechtsprechung gemäss BGE 141 V 481 (richtig wohl: BGE 141 V 281) sei ihr zumindest ab dem Revisionszeitpunkt eine ganze Invalidenrente zuzusprechen. Sie legt jedoch nicht ansatzweise dar, weshalb die gegebenen Umstände eine Ausnahme vom Grundsatz der Nichtanpassung eines formell rechtskräftigen Verwaltungsentscheides an eine geänderte Rechtspraxis (vgl. BGE 144 III 285 E. 3.4 S. 295 f. mit Hinweisen) rechtfertigen würden. Soweit die Beschwerdeführerin geltend macht, eine Revision müsse "immer dann möglich sein [...], wenn sich der ursprüngliche Entscheid nach einem neuen erheblichen Beweismittel als offensichtlich unrichtig" erweise, ist nicht nachvollziehbar, worauf sie sich bezieht, zumal unbestritten fest steht, dass kein Revisionsgrund vorliegt (vgl. E. 3 hievor).