Citation: 5A.23/2001 11.02.2002 E. 5

5.- a) Der Beschwerdeführer hat in seiner Verwaltungsgerichtsbeschwerde die Abweisung seines Gesuchs um unentgeltliche Rechtspflege nicht oder zumindest nicht mit hinreichender Begründung angefochten und auch kein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege für das bundesgerichtliche Verfahren gestellt. Vielmehr hat er ausdrücklich darauf verzichtet. Er hat aber darum ersucht, dass ihm der Kostenvorschuss erlassen werde. Mit Präsidialverfügung vom 27. November 2001 ist sein Gesuch um Erlass des Kostenvorschusses abgelehnt worden, worauf er am 10. Dezember 2001 ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege gestellt hat. b) Das Bundesgericht gewährt einer bedürftigen Partei, deren Rechtsbegehren nicht aussichtslos erscheint, auf Antrag Befreiung von der Bezahlung der Gerichtskosten sowie von der Sicherstellung der Parteientschädigung (Art. 152 Abs. 1 OG). Nötigenfalls kann ihr ein Rechtsanwalt beigegeben werden (Art. 152 Abs. 2 OG). Der Beschwerdeführer hat in seinem Gesuch hinreichend begründet dargelegt, dass er bedürftig ist. Es kann auch nicht gesagt werden, dass das Rechtsbegehren von vornherein aussichtslos ist. Das Anrufen des Bundesgerichts ist angesichts der grossen Tragweite des Entscheids für den Beschwerdeführer und angesichts des Umstands, dass das Bundesgericht als erste gerichtliche Instanz entscheidet, verständlich. Schliesslich trifft zu, dass der Beschwerdeführer das Verfahren ohne anwaltliche Unterstützung kaum hätte führen können. Bei dieser Sachlage ist das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege gutzuheissen und es ist ihm ein unentgeltlicher Rechtsbeistand zuzuordnen.