Citation: 8C_870/2018 E. 3.1

3.1. Laut angefochtenem Entscheid kannte die Vorinstanz den gegenteiligen Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 22. Oktober 2018, mit welchem Letzteres dessen örtliche Zuständigkeit in einem parallelen Beschwerdeverfahren zwischen der Suva einerseits und der A.________ GmbH sowie einem weiteren ihrer Fahrdienstleister andererseits bejaht hatte (vgl. dazu Urteil 8C_808/2018 vom 8. August 2019). Das Verwaltungsgericht erwog demgegenüber, der Gerichtsstand bestimme sich für die hier zu beurteilende Beitragsstreitigkeit nach dem - ausländischen - Sitz der Beschwerdeführerin. Der Beigeladene habe zwar gegen die Feststellungsverfügung vom 19. Oktober 2016 über dessen Versicherteneigenschaft Einsprache erhoben. Er habe jedoch den ihn betreffenden Einspracheentscheid der Suva vom 1. Juni 2018 unangefochten in Rechtskraft erwachsen lassen. Zudem habe er sich als Beigeladener auch im kantonalen Beschwerdeverfahren der A.________ GmbH gegen die Suva nicht vernehmen lassen. Daraus folge, dass er am Ausgang des vorliegenden Prozesses nicht interessiert sei. Weil keine versicherte Person Partei sei und die Beschwerdeführerin keinen Sitz in der Schweiz habe, sei nach Art. 58 Abs. 2 ATSG das Versicherungsgericht in demjenigen Kanton zuständig, in dem das Durchführungsorgan seinen Sitz hat. Da die Suva ihren Sitz in Luzern habe, sei das Kantonsgericht örtlich zuständig. Der hier materiell zu beurteilende Beitragsstreit drehe sich um die Frage, ob der Beschwerdeführerin in Bezug auf ihr Verhältnis zum Beigeladenen Arbeitgebereigenschaft zukomme. Diese Rechtsfrage sei für eine unbestimmte Vielzahl von im Auftrag der Beschwerdeführerin tätigen Fahrdienstleistern mit unterschiedlichem Wohnsitz gleichermassen zu beantworten, zumal die Beschwerdeführerin dem Vertragsverhältnis mit allen Fahrern die gleichen Bedingungen gemäss Z.________ Agreement zu Grunde gelegt habe. Der engste Anknüpfungspunkt der für alle betroffenen Fahrer gleich zu beantwortenden Rechtsfrage liege bei der Beschwerdeführerin, um deren Arbeitgebereigenschaft es gehe. Deshalb bestimme sich die örtliche Zuständigkeit nach Art. 58 Abs. 2 letzter Teilsatz ATSG.