Citation: 2C_1000/2020 E. A

Mit Eingabe vom 19. Juni 2019 beanstandete B.________ (im Folgenden: Anzeigesteller) bei der Aufsichtsbehörde über die Anwältinnen und Anwälte des Kantons Luzern namentlich, sein früherer, im Zusammenhang mit einer Strafsache und einem Haftungsverfahren gegen die Ausgleichskasse beigezogener Anwalt, Dr. A.________, habe in beiden Angelegenheiten das Honorar nicht mit ihm besprochen. Die Aufsichtsbehörde nahm das Schreiben als Aufsichtsanzeige entgegen. Mit Entscheid vom 14. Februar 2020 erteilte die Aufsichtsbehörde Rechtsanwalt A.________ einen Verweis und auferlegte ihm die Verfahrenskosten. Zur Begründung führte sie aus, Rechtsanwalt A.________ habe gegen Art. 12 lit. i des Bundesgesetzes vom 23. Juni 2000 über die Freizügigkeit der Anwältinnen und Anwälte (Anwaltsgesetz, BGFA; SR 935.61) verstossen, indem er den Anzeigesteller zum einen nicht über das Stundenhonorar bei beiden Mandaten aufgeklärt und zum anderen nicht periodisch über die Höhe des geschuldeten Honorars informiert habe.