Citation: 8C_610/2013 E. 3.4

3.4. Ein anrechenbarer Arbeitsausfall liegt nur vor, wenn kumulativ ein Mindestarbeitsausfall gemäss Art. 5 AVIV (E. 2.2) und ein Verdienstausfall gegeben sind (Thomas Nussbaumer, Arbeitslosenversicherung, in: Soziale Sicherheit, SBVR Bd. XIV, 2. Aufl. 2007, S. 2225 Rz. 153). Nach dem Gesagten wurden die verbleibenden Teilzeitbeschäftigungen im geltend gemachten Umfang zu Recht als Zwischenverdiensttätigkeiten nach Art. 24 AVIG in die Berechnung der Arbeitslosenentschädigung einbezogen (vgl. BGE 127 V 479), woraus sich kein Anspruch auf Ersatz des Verdienstausfalls ergab. Die verfügte, vorinstanzlich bestätigte Leistungsablehnung im hier zu beurteilenden Zeitraum ist rechtens.