Citation: 5A_739/2014 E. 4.4.1

4.4.1. Zu prüfen bleibt, ob der Beschwerdeführerin die güterrechtliche Ausgleichsforderung von Fr. 187'396.-- zusteht, die sie gestützt auf Art. 213 ZGB vom Beschwerdegegner fordert. Die Vorinstanz lehnt eine Erhöhung des Anrechnungswerts gestützt auf Art. 213 ZGB ab, weil der Nachteil, welcher der Beschwerdeführerin dadurch entstehe, dass der Landwirtschaftsbetrieb zum Ertragswert in die güterrechtliche Auseinandersetzung eingeflossen ist, bereits durch die Kontrollrechnung nach Art. 212 Abs. 2 ZGB (E. 4.3) genügend berücksichtigt sei.