Citation: I 522/01 05.07.2002 E. 3

3.- a) Das Leistungsvermögen von 50 % für körperlich leichte Beschäftigungen ist nach dem Gesagten ab Februar 1999 gegeben. Die Rentenherabsetzung wurde von der Verwaltung denn auch im gleichen Jahr vorgenommen, sodass für die Bemessung der erwerblichen Auswirkungen der festgestellten Restarbeitsfähigkeit mit dem kantonalen Gericht auf die Einkommensverhältnisse des Jahres 1999 abzustellen ist (AHI 2000 S. 305 ff. Erw. 2c; vgl. auch das zur Publikation vorgesehene Urteil D. vom 23. Mai 2002, U 234/00). b) aa) Bei der Bemessung des ohne Invalidität erzielbaren Einkommens (Valideneinkommen) ist entscheidend, was die versicherte Person im massgebenden Zeitpunkt nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdienen würde (RKUV 1993 Nr. U 168 S. 100 f. Erw. 3b mit Hinweis). Die Einkommensermittlung hat so konkret wie möglich zu erfolgen; daher ist in der Regel vom letzten Lohn, den die versicherte Person vor Eintritt der Gesundheitsschädigung erzielt hat, auszugehen (Urteil D. vom 18. April 2002, I 565/01, mit Hinweisen). Es ist somit nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz das Valideneinkommen auf Grund der für das Jahr 1998 genannten Angaben des Arbeitgebers (vom 10. Mai 1998; Fr. 50'050.-) ermittelt hat. Dieser Betrag ist indes um die Nominallohnentwicklung 1999 von 0,4 % (Die Volkswirtschaft 2002 Heft 1, S. 93 Tabelle B 10.2 Zeile G/H) - und nicht von total 0,3 % - zu erhöhen, woraus sich ein massgebendes Einkommen von Fr. 50'250.- ergibt. Da dieses auch in etwa den - ebenfalls der Teuerung von 0,4 % angepassten - Tabellenlöhnen der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Lohnstrukturerhebung (LSE) 1998 entspricht (Tabelle TA1, Ziff. 50-93 [Sektor Dienstleistungen], Anforderungsniveau 4, Männer, umgerechnet auf die betriebsübliche Wochenarbeitszeit von 41,9 Stunden [Die Volkswirtschaft, a.a.O., S. 92, Tabelle B9.2 Zeile G]), kann offen bleiben, ob für die Festlegung des Valideneinkommens überhaupt auf die Zahlen des letzten Arbeitgebers abgestellt werden darf, da der Beschwerdeführer bereits aus invaliditätsfremden Gründen (Nichtverlängerung der Aufenthalts- bzw. Arbeitsbewilligung) nicht mehr bei der Firma Q.________ tätig gewesen wäre. bb) Für die Bestimmung des Invalideneinkommens (hypothetisches Einkommen nach Eintritt der Invalidität) ist primär die beruflich-erwerbliche Situation zu beachten, in welcher die versicherte Person konkret steht. Ist - wie vorliegend - kein tatsächlich erzieltes Einkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine neue Erwerbstätigkeit mehr aufgenommen hat, so kann rechtsprechungsgemäss die LSE herangezogen und auf die darin enthaltenen Tabellenlöhne abgestellt werden (BGE 126 V 76 f. Erw. 3b/aa und bb mit Hinweisen). Ausgehend vom monatlichen Bruttolohn (Zentralwert) für einfache und repetitive Tätigkeiten männlicher Arbeitnehmer (Anforderungsniveau 4; privater Sektor) von Fr. 4268.- (LSE 1998, Tabelle TA 1) ergibt sich für das Jahr 1999 unter Berücksichtigung einer betriebsüblichen Arbeitszeit von 41,8 Wochenstunden (Die Volkswirtschaft, a.a.O., S. 92 Tabelle B 9.2) und der massgeblichen Nominallohnentwicklung (1999: 0,3 %; Die Volkswirtschaft, a.a.O., S. 93 Tabelle B 10.2]) in Anbetracht der um 50 % verminderten Arbeitsfähigkeit ein Jahreseinkommen von Fr. 26'841.-. Der vom kantonalen Gericht vorgenommene leidensbedingte Abzug vom Tabellenlohn in der maximal zulässigen Höhe von 25 % (BGE 126 V 80 Erw. 5b/cc) trägt sodann allen einkommensbeeinflussenden Merkmalen Rechnung (vgl. BGE 126 V 78 ff. Erw. 5a und b) und ist im Rahmen der Angemessenheitskontrolle nicht zu beanstanden (Art. 132 lit. a OG; BGE 114 V 316 Erw. 5a mit Hinweisen). Es ist demzufolge von einem massgeblichen Invalideneinkommen von Fr. 20'131.- auszugehen. cc) Aus der Gegenüberstellung von Validen- (Fr. 50'250.-) und Invalideneinkommen (Fr. 20'131.-) resultiert ein Invaliditätsgrad von 59,94 %, womit die auf den 1. November 1997 zugesprochene ganze Rente zu Recht mit Wirkung ab 1. Juni 1999 (Eintritt der verbesserten Arbeitsfähigkeit: Februar 1999 [vgl. Erw. 2b hievor]; Art. 88a Abs. 1 Satz 2 IVV) auf eine halbe herabgesetzt worden ist.