Citation: 8C_295/2023 E. 7.3.3

7.3.3. 7.3.3.1. Soweit die Beschwerdeführerin einen Abzug wegen ihrer noch verbleibenden kurzen Aktivitätsdauer seit dem Gutachten des Dr. med. E.________ vom 30. Dezember 2020 verlangt, ist festzuhalten, dass sie ab diesem Zeitpunkt Anspruch auf eine ganze Invalidenrente hat (vgl. E. 8 hiernach). 7.3.3.2. Für die Zeit davor ist der Beschwerdeführerin entgegenzuhalten, dass sie in einer leidensangepassten Tätigkeit nicht nur zu 55 %, sondern zu 70 % arbeitsfähig ist (vgl. E. 3 und 5.2 hiervor). Zudem hat die Vorinstanz bei der Festlegung des Einkommens gestützt auf die LSE-Tabelle TA1 nicht den Lohn für einfache kaufmännische Tätigkeiten, sondern denjenigen für alle einfachen Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art herangezogen (vgl. E. 7.2.1 hiervor). Weiter übersieht die Beschwerdeführerin, dass die medizinisch festgestellten qualitativen Einschränkungen ihrer Arbeitsfähigkeit im Rahmen körperlich leichter Tätigkeiten (vgl. E. 3 hiervor) keinen Schluss darauf erlauben, dass sie deswegen im Kompetenzniveau 1 über die Lohneinbusse aufgrund eines lediglich 70%igen Pensums hinaus weitere finanzielle Nachteile gewärtigen müsste. Denn es steht ihr ein genügend breites Spektrum an körperlich leichten Hilfsarbeitertätigkeiten auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt zur Verfügung, in denen sich die qualitativen Einschränkungen nicht zusätzlich lohnrelevant auswirken (vgl. auch Urteil 8C_715/2022 vom 8. März 2023 E. 10.4.2.1 mit Hinweis). Nach dem Gesagten ist die vorinstanzliche Verneinung eines Abzugs vom LSE-Tabellenlohn nicht bundesrechtswidrig.