Citation: 6B_1354/2017 E. 6.1

6.1. Der Beschwerdeführer kritisiert schliesslich und eventualiter die vorinstanzliche Strafzumessung. Die Vorinstanz verletze seinen Anspruch auf rechtliches Gehör, weil sie sein Argument, es sei eine am 19. Oktober 2016 angestossene kantonale Gesetzesänderung strafmindernd zu berücksichtigen, ausser Acht lasse. Ausserdem sei durch seine Tat niemand zu Schaden gekommen. Er habe nicht aus pekuniären Beweggründen, sondern vielmehr auf Wunsch seiner Patienten und damit sinngemäss aus achtenswerten Beweggründen im Sinne von Art. 48 lit. a Ziff. 1 StGB gehandelt. Die Ausführung der Vorinstanz, es seien keine Strafmilderungsgründe ersichtlich, sei falsch.