Citation: 1B_225/2015 E. 4

Die Beschwerde ist damit gutzuheissen und der angefochtene Entscheid insoweit aufzuheben, als die Haftentlassung abgewiesen wurde. Dagegen bleibt die Ersatzmassnahme im Sinne eines Kontaktverbots zur Geschädigten und zu den Zeugen bestehen. Der Beschwerdeführer ist unverzüglich aus der Haft zu entlassen. Bei diesem Verfahrensausgang obsiegt der Beschwerdeführer im Wesentlichen. Es sind keine Kosten zu erheben (Art. 66 Abs. 4 BGG). Der Kanton Zürich hat dem Rechtsvertreter des Beschwerdeführers für das bundesgerichtliche Verfahren eine angemessene Parteientschädigung zu bezahlen (Art. 68 Abs. 2 BGG). Angesichts der neuen, erst vor Bundesgericht berücksichtigten Anklageschrift, rechtfertigt es sich jedoch, die vorinstanzliche Kostenregelung zu bestätigen (Art. 67 und Art. 68 Abs. 5 BGG). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird gegenstandslos.