Citation: 5C.266/2001 22.11.2001 E. A

A.- C.________, geboren 1945, von W.________, und A.________, geboren 1969, bosnisch-herzegowinische Staatsangehörige, lernten sich 1997 in der Schweiz kennen. Im Herbst 1998 beschlossen sie zu heiraten. In der Folge wurde das Asylgesuch von A.________ abgewiesen. Sie verliess die Schweiz und hielt sich vom November 1998 bis Juli 1999 in X.________ auf. Dort lebte sie mit D.________ zusammen, von dem sie im Oktober/November 1998 schwanger wurde. Am 12. Juli 1999 heirateten C.________ und A.________ in Z.________. Daraufhin verliess die Ehefrau die Schweiz. Kurzfristig reiste sie wieder ein und gebar am 22. August 1999 den Sohn B.________. C.________ verstarb am 30. November 1999 an den Folgen einer inneren Blutung. Er hinterliess neben Ehefrau und Sohn seine Mutter E.________ und den Bruder F.________. Sein Nachlass wurde konkursamtlich liquidiert. A.________ stellte umgehend einen weiteren Asylantrag, den sie bereits tags darauf wieder zurückzog. Ihr anschliessendes Gesuch um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung wurde abgewiesen, wogegen sie Einsprache erhob. Im Auftrag der Fremdenpolizei des Kantons Aargau erstellte das Institut für Rechtsmedizin der Universität Bern am 10. Februar 2000 ein DNA-Gutachten, welches die Vaterschaft von C.________ zum Kind B.________ mit Sicherheit ausschliesst. Die Vormundschaftsbehörde der Stadt Aarau bestellte am 1. Mai 2000 B.________ gestützt auf Art. 392 Ziff. 2 ZGB einen Vertretungsbeistand.