Citation: 6B_88/2024 E. 2.5

2.5. Hinsichtlich des Vorbringens des Beschwerdeführers, B.________ könne sich die Verletzungen durch einen oder mehrere Stürze in Folge ihrer starken Alkoholisierung zugezogen haben, weist die Vorinstanz nachvollziehbar darauf hin, dass es bereits für den medizinischen Laien in keiner Weise plausibel vorstellbar sei, wie oft und in welcher Art das Opfer hätte stürzen, sich wieder erheben und erneut hinfallen müssen, um sich insgesamt (jeweils massive) Verletzungen an der linken Rumpfseite, Verletzungen an der rechten Rumpfseite, an beiden Seiten des Kopfes und zentral im Gesicht sowie an beiden Armen und beiden Beinen zuziehen zu können. Gemäss Gutachten des IRM Bonn, welches vom Gesamtverletzungsbild ausgehe, seien einen oder mehrere Stürze vor der Heimkehr als Ursache für das erlittene, komplexe und schwere Verletzungsbild auszuschliessen. Das IRM Zürich widerspreche dem nicht, wenn es ausführe, das Gesamtverletzungsbild sei aufgrund der Vielzahl von Verletzungen an unterschiedlichen Lokalisationen sowie der massiven Ausprägung eher nicht mit einem einzelnen Sturzereignis vereinbar. Die Ausführung des IRM Zürich, wonach B.________ zumindest merkbare Probleme respektive Schmerzen beim Gehen und Sprechen gehabt haben müsse, ordnet die Vorinstanz als lapidar ein und weist darauf hin, dass diese mit den Aussagen des Beschwerdeführers, wonach B.________ gerade habe gehen und sprechen können, als sie nach Hause gekommen sei, nicht vereinbar sei. Die Vorinstanz erwägt, dass die Gutachter des IRM Zürich und des IRM Bonn übereinstimmend festgehalten haben, dass eine Vielzahl der Verletzungen schlagtypisch seien resp. Reanimationsmassnahmen dafür auszuschliessen seien und dass B.________ typische Abwehrverletzungen aufgewiesen habe. Die in den Gutachten enthaltenen Einschätzungen sind in ihrer Deutlichkeit nicht deckungsgleich, jedoch lässt sich beiden Gutachten entnehmen, dass es zumindest unwahrscheinlich ist, dass sich B.________ auf den Nachhauseweg ihre tödlichen Verletzungen zugezogen haben könnte. Insofern ist entgegen den Vorbringen des Beschwerdeführers nicht von widersprüchlichen Gutachten auszugehen. Die Vorinstanz weist zudem darauf hin, dass der Nachbar von B.________ einen Aufschrei in heller Stimmlage gehört habe, den er B.________ zugeordnet habe, und dass die Tendenz des Beschwerdeführers, alkoholisiert unter Anwendung von körperlicher Gewalt ausfällig zu werden, in den Akten eindrücklich belegt sei. Es ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz ausgeschlossen hat, dass sich B.________ ihre lebensgefährlichen Verletzungen auf dem Heimweg durch einen oder mehrere Stürze zugezogen hat. Der Beschwerdeführer stellt einzelne Aussagen der verschiedenen Gutachten gegenüber, ohne dass sich daraus entnehmen liesse, inwiefern die vorinstanzlichen Erwägungen nicht vertretbar sein sollten. Er plädiert frei wie in einem appellatorischen Verfahren und scheint dabei zu übersehen, dass das Bundesgericht keine freie Überprüfung der vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen vornimmt. Damit vermag er den erhöhten Begründungsanforderungen (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG) nicht zu genügen, weswegen darauf nicht einzutreten ist. Dies gilt auch für seine Vorbringen, dass die Alkoholintoxikation den Tod von B.________ verursacht habe. Es genügt nicht, die vorinstanzliche Erwägung, wonach die Alkoholintoxikation allenfalls nebensächlich kausal gewesen sei, in Frage zu stellen und alternative Todesursachen vorzubringen, ohne einen offenkundigen Fehler in der vorinstanzlichen Würdigung aufzuzeigen. Dass eine andere Lösung ebenfalls möglich erscheint, genügt nicht, um Willkür darzutun. Soweit auf die Vorbringen des Beschwerdeführers einzutreten ist, lässt sich ihnen nicht entnehmen, dass die Vorinstanz den Sachverhalt in willkürlicher Weise festgestellt hat.