Citation: 5A.9/2003 18.07.2003 E. 4

Das EJPD hat zusätzlich erwogen, es komme nicht darauf an, ob der Beschwerdeführer während bestehender Ehe mit T.________ noch in Bigamie mit R.________ gelebt habe. Denn der zeitliche Zusammenhang zwischen der erleichterten Einbürgerung und der Einleitung der Scheidung durch die Ex-Ehefrau sei vorliegend derart nah, dass ohne weiteres von einer Zweckehe mit der Schweizer Bürgerin ausgegangen werden könne und müsse. Dies umso mehr, als keinerlei Anzeichen vorhanden seien, wonach der Ehewille erst nach der erleichterten Einbürgerung völlig abrupt und definitiv verloren gegangen sei. Wie aus dem in E. 3 Dargelegten hervorgeht, hat die Vorinstanz ohne Verletzung von Bundes- und Verfassungsrecht die erleichterte Einbürgerung rückgängig machen dürfen. Es erübrigt sich daher, die Rügen des Beschwerdeführers, mit denen das Vorliegen einer Bigamie in Abrede gestellt werden soll, zu untersuchen.