Citation: 6B_743/2019 E. 1.1

1.1. Der Beschwerdeführer bringt vor, die Vorinstanz anerkenne, dass er als niederländischer Staatsbürger ein Aufenthaltsrecht gemäss dem FZA habe. Von der Vorinstanz werde unter Ziff. 2.2.3 ausgeführt, aufgrund der Akten sei anzunehmen, dass er spätestens im September 2018 in Frankreich Wohnsitz genommen habe und sich sein Lebensmittelpunkt dort befinde. Der Beschwerdeführer wendet ein, die Vorinstanz beziehe sich auf act. 52, dort befinde sich einzig ein Schreiben der Staatsanwaltschaft/Kriminalpolizei an die Bevölkerungsdienste vom 9. September 2016. Es sei weder die Rede vom Jahr 2018 noch handle es sich um eine Anmeldungsbescheinigung oder ein verbindliches Papier für den Lebensmittelpunkt. Das Aktorium beweise lediglich eine Mitteilung der Kriminalpolizei an die Bevölkerungsdienste über das hängige Strafverfahren. Nach der Vorinstanz sei nicht anzunehmen, dass er seinen Lebensmittelpunkt vor Ablauf von sechs Monaten wieder dauerhaft in die Schweiz verlegt habe. Da er sich nicht rechtmässig in der Schweiz aufhalte, könne er sich nicht auf das FZA berufen. Diese Ausführungen seien falsch und willkürlich, denn: - nach der Bescheinigung des Einwohneramts Basel vom 7. Mai 2018 sei er am 5. März 2018 in die Schweiz zugezogen; - er verfüge seither über eine Aufenthaltsbewilligung B; - es sei ihm ein schweizerischer Führerausweis ausgestellt worden; - er arbeite seit Mai 2018 bei einer Firma; - überdies lebe er mit seiner Lebensgefährtin in Basel eheähnlich zusammen, weswegen Art. 8 EMRK verletzt worden sei; er verfüge deswegen nicht über einen Mietvertrag, weil dieser auf den Namen der Lebensgefährtin laute. Entgegen der Vorinstanz könne von einem Wohnsitz in Frankreich keine Rede sein. Die Aufenthaltsbewilligung sei gültig und nicht erloschen. Er halte sich rechtmässig im Sinne des FZA in der Schweiz auf. Die Vorinstanz habe ein schriftliches Verfahren durchgeführt und somit offenbar keine Kenntnis über sein ordentliches Aufenthaltsrecht in der Schweiz gehabt. Es könne ihm nicht zum Nachteil gereichen, dass das Verfahren wider Erwarten weit über ein Jahr gedauert habe. Überdies sei das Recht, insbesondere der Aufenthaltsstatus, von Amtes wegen anzuwenden. Aus diesen Gründen sei das Verfahren zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen. Er könne als hier legal wohnhafter Unionsbürger aufgrund des FZA nicht mit einer Landesverweisung belegt werden. Willkürlich gehe die Vorinstanz von falschen Tatsachen aus.