Citation: 5A_65/2025 E. 1

Die Parteien haben einen Sohn (geb. 2020), welcher nach der Trennung im Juli 2023 beim Vater lebte. Im Rahmen des Eheschutzverfahrens genehmigte das Bezirksgericht Luzern am 1. Dezember 2023 die Teilvereinbarung der Parteien, wonach das Kind während des laufenden Verfahrens vorerst unter der Obhut des Vaters steht und eine Erziehungsbeistandschaft errichtet wird. Mit Eheschutzentscheid vom 8. Februar 2024 stellte das Bezirksgericht das Kind wochenweise unter die alternierende Obhut der Eltern und regelte den Kindesunterhalt. Auf Berufung des Vaters hin stellte das Kantonsgericht Luzern mit Entscheid vom 10. Januar 2025 das Kind unter die Obhut des Vaters, unter Regelung des Besuchsrechts der Mutter und der Kindesunterhaltsbeiträge (Fr. 2'215.-- von Januar bis Mitte Februar; Fr. 3'223.-- von Mitte Februar bis August 2024; Fr. 2'500.-- ab September 2024) sowie Bezahlung eines Betrages von Fr. 99'360.45; der Antrag des Vaters auf Herausgabe des schweizerischen Passes und der bulgarischen Identitätskarte des Kindes wurde abgewiesen. Mit Beschwerde vom 22. Januar 2025 wendet sich die Mutter an das Bundesgericht. In ihren (über die Eingabe verstreuten) Anträgen verlangt sie die wochenweise alternierende Obhut, dass sich die Beistandsperson an den bundesgerichtlichen Entscheid zu halten habe, dass sie für das Jahr 2024 keinen Kindesunterhalt zu leisten habe und ab Anordnung der alternierenden Obhut kein Anspruch auf Kindesunterhalt bestehe sowie "das zwangsmässig per Arrest entzogene Kinderguthaben von Fr. 99'360.45" auf ein durch sie für das Kind eröffnetes Konto zu überweisen sei; ferner verlangt sie ein Aufbewahrungsrecht für den schweizerischen und den bulgarischen Ausweis des Kindes.