Citation: 7B_189/2022 E. 2.4

2.4. Dasselbe gilt betreffend den Tatbestand der Drohung. Dem Anklagegrundsatz in Bezug auf den subjektiven Tatbestand wird grundsätzlich ausreichend Rechnung getragen, wenn die Anklageschrift erwähnt, der Täter habe die Tat vorsätzlich oder mit Wissen und Willen oder eventualvorsätzlich verübt (Urteile 6B_441/2019 vom 12. September 2019 E. 1.2; 6B_42/2017 vom 30. August 2017 E. 2.3; je mit Hinweisen). Dies ist der Fall. Aus der angeklagten Formulierung in Verbindung mit den darin erwähnten anwendbaren Gesetzesbestimmungen ergibt sich ohne Weiteres, dass der Vorwurf auf Vorsatz lautet.