Citation: 5P.8/2003 09.04.2003 E. 1

Die Obergerichtskommission hat kantonal letztinstanzlich das Gesuch des Beschwerdeführers um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege für den Scheidungsprozess abgewiesen. Entscheide über die Verweigerung der unentgeltlichen Rechtspflege gelten als Zwischenentscheide, die in der Regel einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil zur Folge haben (BGE 126 I 207 E. 2a S. 210). Die gegen den Entscheid der Obergerichtskommission gerichtete staatsrechtliche Beschwerde ist daher zulässig. Die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen geben zu keinen Bemerkungen Anlass, sodass auf die Beschwerde, unter dem Vorbehalt gehörig begründeter Rügen (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG; BGE 127 I 38 E. 3c; 125 I 492 E. 1b), einzutreten ist.