Citation: 8C_83/2023 E. 11.3

11.3. Mit seinen Vorbringen vermag der Beschwerdeführer diesbezüglich keine Willkür aufzuzeigen. Worin die behauptete selektive und damit willkürliche Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz liegen soll, legt er nicht näher dar. Ob, wie er geltend macht, der vom Beschwerdegegner angebotene unbezahlte Urlaub unzumutbar und damit kein milderes Mittel war, braucht nicht entschieden zu werden, weil nach willkürfreier Einschätzung auch kein anderes milderes Mittel als die Kündigung des Arbeitsverhältnisses in Betracht gekommen wäre. Soweit der Beschwerdeführer argumentiert, ein solches wäre insbesondere gewesen, wenn der Schulleiter von ihm verlangt hätte, den Redetext vor der Kundgebung gegenlesen zu dürfen, vermag dies schon deshalb nicht zu überzeugen, weil es nicht die Aufgabe des Arbeitgebers ist, ausserdienstliche Aktivitäten seiner Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vorgängig auf ihre Vereinbarkeit mit der Treuepflicht zu überprüfen. Gleiches gilt für die Auffassung des Beschwerdeführers, dass man einmal eine Liste hätte erstellen sollen, "was nun erlaubt ist und was nicht", zumal verschiedene Gespräche erfolglos waren und der Beschwerdeführer deutlich gemacht hat, dass er sich nicht an die Auflagen halten wolle.