Citation: 6B_357/2013 E. 2.2

2.2. Aufgrund des Wortlauts der erstgenannten Sachverhaltsumschreibung verletzt die Vorinstanz weder das Willkürverbot noch das rechtliche Gehör der Beschwerdeführerin, wenn sie ausführt, die Staatsanwaltschaft werfe ihr die Veruntreuung aller Gegenstände vor (Urteil S. 8; erstinstanzliches Urteil S. 13 f.). Der Satz, "mangels fehlenden rudimentären Aufstellungen der Ein- und Ausnahmen (recte: Einnahmen und Ausgaben) oder einer Inventarliste war es ihr nicht möglich, die Eigentumsverhältnisse für jeden Gegenstand in Erfahrung zu bringen", enthält den Vorwurf, der (Eventual-) Vorsatz der Beschwerdeführerin habe sich auf alle Gegenstände bezogen. Ob diese tatsächlich der Gesellschaft gehörten und ob die Beschwerdeführerin dies gewusst bzw. in Kauf genommen hatte, musste das Gericht beurteilen. Es ist nicht zu beanstanden, wenn es nach der Beweiswürdigung davon ausging, dass nur die Getränke der Gesellschaft gehörten (Urteil S. 21; erstinstanzliches Urteil S. 35 f.; Beschwerde S. 16). Die einzelnen Delikte sind in der Anklageschrift in objektiver und subjektiver Hinsicht genügend konkretisiert. Insgesamt war für die Beschwerdeführerin ersichtlich, dass ihr die Veruntreuung von sämtlichem Mobiliar vorgeworfen wird, weshalb sie sich genügend verteidigen konnte. Das Anklageprinzip ist nicht verletzt. Dass die Vorinstanz das Mobiliar näher spezifizierte und sich die rechtliche Würdigung des Sachverhalts gemäss Anklagepunkt 3 als ungetreue Geschäftsbesorgung vorbehielt bzw. die Beschwerdeführerin entsprechend verurteilte, ändert daran nichts.