Citation: 2C_366/2017 E. 1.3

1.3. Der Beschwerdeführer rügt ferner eine Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Gehör. In diesem Zusammenhang verweist er auf Art. 6 Abs. 1 EMRK, Art. 31 Abs. 1 der Liechtensteinischen Verfassung und das Liechtensteinische Landesverwaltungspflegegesetz. Er macht im Wesentlichen geltend, die Steuerverwaltung sei bei der Ermittlung der Mehrwertsteuernachforderung für die Jahre 2012 ff. nicht wie in den Vorjahren von den vereinnahmten, sondern von den vereinbarten Entgelten ausgegangen, ohne den Beschwerdeführer anzuhören. Durch die Verfügung vom 22. Mai 2015 habe die Steuerverwaltung erstmals ihre endgültige Meinung kundgetan. Er habe somit erst im Einspracheverfahren darauf reagieren und seinen Standpunkt darlegen können. Zudem sei ihm die ausdrücklich beantragte "Vertretung seiner Einsprache vor der STV" verweigert worden.