Citation: U 182/06 15.02.2007 E. 4.3

4.3.1 Was den leidensbedingten Abzug betrifft, legt die Vorinstanz die Rechtsprechung zu den diesbezüglichen Voraussetzungen (BGE 126 V 75 E. 5b/aa S. 79) zutreffend dar. Der Einfluss der einzelnen Merkmale (leidensbedingte Einschränkung, Alter, Dienstjahre, Nationalität/Aufenthaltskategorie und Beschäftigungsgrad) auf das Invalideneinkommen ist unter Würdigung der Umstände im Einzelfall nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen (BGE 126 V 75 E. 5b/bb S. 80) und insgesamt auf höchstens 25 % zu begrenzen (BGE 126 V 75 E. 5b/cc S. 80). 4.3.2 Den gesundheitlichen Einschränkungen des zum Zeitpunkt des Einspracheentscheides 38-jährigen Versicherten trugen Vorinstanz und Versicherung bereits mit der um 30 % reduzierten Arbeitsfähigkeit Rechnung. Die Nationalität spielt angesichts der Tatsache, dass der Beschwerdeführer über eine Niederlassungsbewilligung (Kategorie B) verfügt, keine Rolle (Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts I 640/00 vom 16. April 2002, E. 4d/bb [Zusammenfassung in HAVE 2002 S. 308]), und auch eine Benachteiligung aufgrund der mässigen Deutsch-Kenntnisse ist für die in Frage kommenden Tätigkeiten nicht ersichtlich (vgl. hiezu Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts U 420/04 vom 25. Juli 2005, E. 2.5.2). Ein Abzug kann somit nur wegen der Teilzeitarbeit gewährt werden. Zwar stellt der gesamthaft vorzunehmende Abzug (lediglich) eine Schätzung dar, weshalb das Sozialversicherungsgericht sein Ermessen nicht ohne triftigen Grund an die Stelle desjenigen der Verwaltung setzen soll (BGE 126 V 81 Erw. 6 mit Hinweis; vgl. auch das bereits angeführte Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts U 420/04 vom 25. Juli 2005, E. 2.3). Indessen liegt unter Berücksichtigung aller Umstände der vorinstanzlich auf 15 % festgesetzte Leidensabzug näher als der von der Swica zugestandene Abzug von 20 %. 4.4 Aus der Gegenüberstellung des Valideneinkommens in Höhe von Fr. 48'581.- und des Invalideneinkommens - unter Berücksichtigung eines leidensbedingten Abzuges von 15 % - in Höhe von Fr. 34'068.65 resultiert ein Invaliditätsgrad von (gerundet; BGE 130 V 121 E. 3.2 S. 123) 30 %, womit der geringfügig abweichende Wert im vorinstanzlich bestätigten Einspracheentscheid (32 %) bestätigt werden kann (vgl. Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichtes U 267/04 vom 30. Dezember 2004, E. 5.2.2).