Citation: 1B_200/2021 E. 2.4.4

2.4.4. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass aufgrund der drohenden Freiheitsstrafe und Landesverweisung, der fehlenden engen sozialen Bindungen sowie der schlechten finanziellen und beruflichen Perspektiven des Beschwerdeführers in der Schweiz die für die Annahme von Fluchtgefahr sprechenden Sachverhaltsumstände deutlich überwiegen. Wenn die Vorinstanz deshalb den besonderen Haftgrund der Fluchtgefahr nach Art. 221 Abs. 1 lit. a StPO bejahte, kann darin keine Bundesrechtsverletzung erkannt werden. Bei diesem Ergebnis kann offenbleiben, ob auch der besondere Haftgrund der Kollusionsgefahr gemäss Art. 221 Abs. 1 lit. b StPO erfüllt ist.