Citation: 6B_59/2018 E. 2.4

2.4. Die Beschwerdeführer bringen im Wesentlichen dieselbe Argumentation vor wie bereits im vorinstanzlichen Verfahren. Entgegen den Behauptungen der Beschwerdeführer wird in der Einstellungsverfügung der Staatsanwaltschaft nicht festgehalten, dass bezüglich der Umwandlung lediglich eine Konsultativabstimmung durchgeführt wurde. Vielmehr wird darin ausgeführt, die Übertragung der Aktien auf die Stiftung, nicht jedoch der Beschluss bezüglich der Umwandlung in eine Aktiengesellschaft, stelle eine blosse Absichtserklärung dar. Das Gleiche wird von der Vorinstanz ausgeführt. Etwas anderes bildet nicht Bestandteil der vorinstanzlichen Verfügung. Insbesondere war die Gültigkeit des Umwandlungsbeschlusses kein Thema. Die Beschwerdeführer beschränken sich darauf, vor jeder Instanz erneut zu behaupten, dass es keinen verbindlichen Vereinsbeschluss gegeben habe. Mit den vorinstanzlichen Erwägungen setzen sie sich hingegen nicht substanziiert auseinander. Dies genügt den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG nicht. Insoweit kann auf die Beschwerde nicht eingetreten werden. Die Rechtmässigkeit des Umwandlungsbeschlusses kann an dieser Stelle nicht überprüft werden. Betreffend die Übertragung der Aktien auf die Stiftung C.________ müssten die Beschwerdeführer darlegen, inwiefern sie aufgrund des angeblich deliktischen Verhaltens des Beschwerdegegners 2 konkret in ihren Rechten beeinträchtigt worden sein sollen. Die Beschwerdeführer machen mehrfach geltend, ihr Schaden bestehe darin, dass ihnen nie Aktionärsstatus eingeräumt worden sei. Denn gemäss Vereinsbeschluss vom 20. Januar 2011 sollten die Aktien nach der Umwandlung des Vereins in eine Aktiengesellschaft zunächst an die Vereinsmitglieder übergehen. Dem Beschluss sei jedoch nicht nachgelebt worden und die Aktionärsstellung sei ihnen faktisch nie eingeräumt worden. Gestützt auf diese Behauptungen wäre höchstens denkbar, dass die Beschwerdeführer eine Beschwerdelegitimation im vorinstanzlichen Verfahren aus ihrer Mitgliedschaft im ehemaligen Verein C.________ ableiten könnten. Der Beschwerdegegner 2 bestreitet die Mitgliedschaft der Beschwerdeführer im Verein C.________. Dass die Beschwerdeführer im Zeitpunkt der Umwandlung Vereinsmitglieder waren oder aus anderen Gründen die Rechtsnachfolge der damaligen Vereinsmitglieder angetreten hätten, legen diese nicht substanziiert dar. Vielmehr behaupten die Beschwerdeführer, als Vertreter des ehemaligen Vereins zu handeln, ohne dies jedoch zu belegen. Soweit die Beschwerdeführer einwenden, der Verein bestehe weiterhin, ist ihnen zu entgegnen, dass der Verein mit dem Umwandlungsbeschluss im Jahr 2011 aufgelöst wurde und die Beschwerdeführer nicht ausreichend dartun, weshalb dem nicht so sein sollte. Auch mit der Argumentation, die Teilnehmerliste der Vereinsversammlung vom 20. Januar 2011, auf die der Beschwerdegegner 2 verweise, sei nicht vollständig bzw. es handle sich dabei nicht um eine vollständige Mitgliederliste, lässt sich keine Beschwerdelegitimation begründen. Wie die Vorinstanz zutreffend ausführt, ist die Frage, ob die Aktien gültig an die Stiftung C.________ übertragen wurden, in erster Linie zivilrechtlicher Natur. Allfällige Ansprüche in diesem Zusammenhang müssen daher auf dem Zivilweg geltend gemacht werden. Zu Recht verneinte die Vorinstanz die Beschwerdelegitimation der Beschwerdeführer auch bezüglich der angeblich durch den Beschwerdegegner 2 im Anschluss an die Umwandlung und Übertragung der Aktien begangenen Vermögensdelikte. Wie die Vorinstanz zutreffend ausführt, sind bei Vermögensdelikten zum Nachteil einer Aktiengesellschaft grundsätzlich weder die Aktionäre noch die Gesellschaftsgläubiger unmittelbar verletzt (BGE 140 IV 155 E. 3.3.1 S. 158 mit Hinweisen). Inwiefern die Beschwerdeführer anderweitig durch das behauptete deliktische Verhalten unmittelbar beeinträchtigt worden sein sollen, ist weder dargetan noch ersichtlich. Somit verletzte die Vorinstanz kein Bundesrecht, indem sie auf die Beschwerde nicht eingetreten ist.