Citation: 2C_958/2017 E. B

B.a. Das Amt für Migration Basel-Landschaft widerrief am 15. August 2011 die Aufenthaltsbewilligung von A.________ und wies sie weg. Das ausländerrechtliche Beschwerdeverfahren wurde im Hinblick auf das von ihr am 21. Oktober 2011 gegen ihren Gatten angestrengte Strafverfahren wegen Gefährdung des Lebens, einfacher Körperverletzung und Drohung sistiert. Das Bundesgericht hielt am 3. April 2014 die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft an, die Strafuntersuchung weiterzuführen, nachdem diese eingestellt werden sollte (Urteil 6B_856/2013). Am 16. Januar 2015 sprach das Strafgericht Basel-Landschaft B.________ von den gegen ihn erhobenen Vorwürfen frei. B.b. Der Regierungsrat und das Verwaltungsgericht Basel-Landschaft bestätigten nach Wiederaufnahme des ausländerrechtlichen Verfahrens am 30. August 2016 bzw. 17. Mai 2017 die Verfügung des Amtes für Migration vom 15. August 2011. Sie hielten im Wesentlichen fest, dass die Auseinandersetzung vom 4. Juni 2011 für das Scheitern der Beziehung nicht ursächlich gewesen und im Übrigen keine häusliche Gewalt in einem Ausmass glaubhaft gemacht sei, welches einen nachehelichen Härtefall zu begründen vermöchte.