Citation: 4C.395/2004 21.12.2004 E. A

Die A.________ AG (Klägerin) schloss am 5. Juli 1991 mit dem Baukonsortium X.________, dem die B.________ AG und die C.________ AG (Beklagte) als solidarisch haftende Gesellschafter angehören, einen Werkvertrag über die Baumeisterarbeiten für eine Überbauung in Y.________ mit neun Einfamilienhäusern zu einem Preis von ca. Fr. 1'097'246.20. Gleichzeitig mit dem Abschluss des Werkvertrages verpflichtete sich die Klägerin in einer separaten Kaufverpflichtung, zwei Einfamilienhäuser der Überbauung X.________ zu übernehmen. Diese Kaufverpflichtung enthielt unter anderem die Abmachung, dass die Klägerin zu Gunsten der Bauherrschaft Fr. 400'000.-- als Bestandteil der Eigenmittel verzinst zu 5.5 % auf maximal zwei Jahre stehen lässt. Am 8. September 1995 stellte die Klägerin Rechnung für die gesamten Baumeisterarbeiten in der Höhe von Fr. 671'658.05 inklusive Stehbetrag von Fr. 400'0000.--. Die Beklagten leisteten den Zahlungsaufforderungen der Klägerin jedoch keine Folge. Nachdem die Beklagten in den Betreibungen zur Rückzahlung des Stehbetrages je Rechtsvorschlag erhoben hatten, leitete die Klägerin gegen die B.________ AG ein Rechtsöffnungsverfahren ein. Im Rahmen dieses Rechtsöffnungsverfahrens schloss sie mit der B.________ AG am 17. Juni 1996 folgende Vereinbarung: