Citation: 5P.262/2001 07.09.2001 E. 1

1.- Gegenstand des vorliegenden Beschwerdeverfahrens ist ausschliesslich die formelle Frage, ob das Obergericht auf die gegen das Schreiben des Gerichtsschreibers vom 5. Juli 2001 erhobene Beschwerde vom 6. Juli 2001 nicht habe eintreten, d.h. einen materiellen Entscheid habe verweigern dürfen, ohne verfassungsmässige Rechte der Beschwerdeführerin zu verletzen (dazu BGE 125 III 440 E. 2a S. 441). Die Beschwerdeführerin hat ein rechtlich geschütztes Interesse an deren Abklärung und ist deshalb zur Beschwerde befugt. Indessen hat die kassatorische Natur der staatsrechtlichen Beschwerde (vgl. BGE 126 I 213 E. 1c S. 216 f. mit Hinweis) zur Folge, dass grundsätzlich nur die Aufhebung des angefochtenen kantonalen Entscheids verlangt werden kann. Da vorliegend kein Ausnahmegrund für weitergehende Anträge erfüllt ist (dazu Walter Kälin, Das Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde, 2. Aufl. , Bern 1994, S. 362 und 400 f.), kann auf die Beschwerde nur insoweit eingetreten werden, als die Beschwerdeführerin die Aufhebung des obergerichtlichen Beschlusses vom 30. Juli 2001 verlangt.