Citation: 1C_581/2022 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz hielt fest, dass die ursprünglich mit dem Baugesuch vom 15. Juli 2015 eingereichten Pläne einen Carport aufgewiesen hätten, bei welchem die Einfahrt offensichtlich von Norden her vorgesehen gewesen sei. In der Folge habe der Beschwerdeführer neue Baugesuchspläne eingereicht, die alsdann von der verfahrensbeteiligten Gemeinde bewilligt worden seien. Auf dem neuen Erdgeschoss-Plan vom 9. September 2015, welcher sich deutlich vom ursprünglich eingereichten Erdgeschoss-Plan vom 15. Juli 2015 unterscheide, seien die beiden schematisch im Bereich des Carports eingezeichneten Personenwagen - im Gegensatz zu den beiden Fahrrädern südlich davon - kaum mehr erkennbar. Daraus habe das DBU zu Recht abgeleitet, dass seitens der Bauherrschaft die beiden Fahrzeuge "wegradiert" worden seien. Die Vorinstanz erachtete die Darstellung der Gemeinde, wonach der Beschwerdeführer während des Baubewilligungsverfahrens auf die unzulässige nördliche Zufahrt zum Carport hingewiesen worden sei, daher für nachvollziehbar und plausibel, auch wenn sich der genaue Ablauf des Baubewilligungsverfahrens bzw. der damals geführten Gespräche nicht mehr rekonstruieren liessen. Die bewilligten Baugesuchspläne würden sich zumindest als ungenau erweisen. In solchen Fällen trage die Bauherrschaft die Folgen unklarer Planinhalte. Weiter erwog die Vorinstanz, dass entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers aus dem bewilligten Erdgeschoss-Plan vom 9. September 2015 nicht abgeleitet werden könne, beim Carport wäre eine nördliche Zufahrt bewilligt worden. Wie sich dem nachträglich erstellten Ausführungsplan vom 21. Februar 2016 entnehmen lasse, seien die Stahlstützen des Carports so erstellt worden, dass eine Zufahrt von Osten möglich sei. Nicht plausibel erscheine die Darstellung des Beschwerdeführers, wonach es sich bei der tatsächlich realisierten Ausführung lediglich um eine Übergangslösung gehandelt haben sollte. Es fehle daher bereits an einer Vertrauensgrundlage, aufgrund welcher der Beschwerdeführer einen Anspruch auf die Ermöglichung bzw. Gewährleistung einer nördlichen Zufahrt zum Carport geltend machen könne.