Citation: 6B_1126/2017 E. 2.1

2.1. Die Beschwerdeführerin rügt, die Vorinstanz stelle den Sachverhalt unvollständig und einseitig fest. Einerseits sei die Abklärung durch das IRM Bern nicht ausreichend; vielmehr sei von einem praktizierenden Chirurgen im Sinne einer Parallelwertung zu prüfen, ob die Vorgehensweise und der chirurgische Eingriff lege artis erfolgt seien oder nicht. Andererseits sei abzuklären, ob die Ärzte ihre Aufklärungspflicht verletzt hätten. Die Vorinstanz habe diesen Einwand ebenso wenig behandelt wie die Rügen, der Untersuchungsgrundsatz und das Rechtsverweigerungsverbot seien verletzt. Schliesslich verletze die Vorinstanz den Grundsatz "in dubio pro duriore" beziehungsweise behandle die entsprechende Rüge der Beschwerdeführerin gar nicht.