Citation: 1S.32/2006 19.09.2007 E. 1

Der angefochtene Entscheid datiert vom 25. Oktober 2006. Damit sind hier in prozessualer Hinsicht die altrechtlichen Vorschriften (SGG i.V.m. BStP und OG) anwendbar (Art. 132 Abs. 1 BGG). 1.1 Bis zur Anwendbarkeit des BGG kann gegen Entscheide der Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichtes über Zwangsmassnahmen Beschwerde (nach SGG) beim Bundesgericht wegen Verletzung von Bundesrecht geführt werden. Das Verfahren richtet sich sinngemäss nach Art. 214 ff. BStP (Art. 33 Abs. 3 lit. a SGG; vgl. BGE 130 I 234 E. 2.1 S. 236; 130 II 306 E. 1.2 S. 308 f.; 130 IV 154 E. 1.1 S. 155). 1.2 Bei der hier streitigen strafprozessualen Einziehungsbeschlagnahmung des Liquidationserlöses einer konkursamtlich versteigerten Liegenschaft handelt es sich um eine Zwangsmassnahme im Sinne von Art. 33 Abs. 3 lit. a SGG (vgl. BGE 131 I 52 E. 1.2.2 S. 54; 130 IV 154 E. 1.2 S. 155; Urteil 1S.5/2005 vom 26. September 2005, E. 1.2). Gemäss Art. 33 Abs. 3 lit. a SGG ist Art. 214 Abs. 2 BStP sinngemäss anwendbar. Danach ist jede Person zur Beschwerde befugt, die durch die streitige Zwangsmassnahme einen ungerechtfertigten Nachteil erleidet. Als konkursamtlich zugelassene grundpfandgesicherte Gläubigerin, welche die Auszahlung eines Teils des Liquidationserlöses verlangt, ist die Beschwerdeführerin von der Zwangsmassnahme unmittelbar betroffen und damit beschwerdelegitimiert. Auch die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen des SGG bzw. BStP sind im vorliegenden Fall erfüllt. 1.3 Zulässiger Beschwerdegrund ist die Verletzung von Bundesrecht einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens (Art. 33 Abs. 3 lit. a SGG). Die Feststellung des rechtserheblichen Sachverhaltes durch das Bundesstrafgericht kann nur auf die Frage der offensichtlichen Unrichtigkeit oder Unvollständigkeit bzw. auf Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen hin geprüft werden (Art. 104 lit. b i.V.m. Art. 105 Abs. 2 OG; vgl. BGE 123 II 134 E. 1e S. 137).