Citation: 4A_466/2024 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz prüfte für die verschiedenen Beschwerdeführer, ob die prozessuale Voraussetzung des Rechtsschutzinteresses nach Art. 59 Abs. 2 lit. a bzw. Art. 88 ZPO gegeben ist. Sie liess das Argument nicht gelten, ein Feststellungsinteresse werde für alle Beschwerdeführer bereits dadurch begründet, dass die Beschwerdegegner auf ihrer Internetseite "www.....ch" unter dem Titel "Urheberrecht: Fragen und Antworten" öffentlich dartun, das "Hang" sei urheberrechtlich geschützt und sie würden gegen Händler gerichtlich vorgehen, die sich weigerten, den Vertrieb von Kopien einzustellen. Auch den ins Feld geführten Umstand, dass die Beschwerdegegner ausdrücklich auf die bereits erwirkten einstweiligen Verfügungen in Deutschland hingewiesen und ausführt hätten, sie seien überzeugt, dass das "Hang" auch in anderen Ländern geschützt sei und dass sie ihren Kampf gegen Fälschungen zunächst auf Europa konzentrieren würden, erachtete die Vorinstanz im Hinblick auf das Feststellungsinteresse nicht ohne Weiteres für alle Beschwerdeführer sowie alle massgebenden Rechtsordnungen als hinreichend. Sie prüfte daher für jeden Beschwerdeführer einzeln, ob die prozessuale Voraussetzung des Rechtsschutzinteresses gemäss Art. 59 Abs. 2 lit. a bzw. Art. 88 ZPO erfüllt ist.