Citation: 2C_981/2022 E. 8.2

8.2. Abgesehen davon, dass dieses Vorbringen kaum ausreichend substanziiert ist (vgl. vorne E. 2.2), erweist es sich als unbegründet. Dass die Voraussetzungen für eine Aufhebung der Bewirtschaftungspflicht bei den Wohnungen der Beschwerdeführer jedenfalls zurzeit nicht erfüllt sind, wurde bereits dargelegt. Damit könnte sich unter dem Gesichtswinkel des Gleichheitsgebots höchstens die Frage stellen, ob sich ein entsprechender Anspruch der Beschwerdeführer aus einer allenfalls bestehenden rechtswidrigen Praxis mit Bezug auf die Entlassung von Wohnungen aus der Bewirtschaftungspflicht ableiten liesse (vgl. zu den strengen Voraussetzungen der Rechtsprechung für den Anspruch auf Gleichbehandlung im Unrecht BGE 146 I 105 E. 5.3.1; Urteil 2C_519/2023 vom 1.März 2024 E. 8.1, je mit zahlreichen Hinweisen). Die Beschwerdeführer behaupten indes nicht einmal eine entsprechende Praxis, sondern machen lediglich geltend, wenn schon bei einer grossen Zahl von Wohnungen in der Vergangenheit die Voraussetzungen für eine Entlassung aus der Bewirtschaftungspflicht als erfüllt angesehen worden seien, so sei nicht einzusehen, warum ihnen diese verweigert worden sei. Allein mit diesem Vorbringen lässt sich der Vorwurf der Verletzung des Rechtsgleichheitsgebots aber offensichtlich nicht begründen, kommt es doch für eine Verletzung des Gleichheitsgebots nicht auf die Anzahl der Aufhebungen der Bewirtschaftungspflicht an, sondern allein darauf, ob die Voraussetzungen dafür erfüllt sind.