Citation: 2C_724/2017 E. 4.3.1

4.3.1. Mit Entscheid vom 20. Januar 2011 des Kreisgerichts See-Gaster wurde der Beschwerdeführer wegen mehrfachen gewerbsmässigen Betrugs, mehrfacher Veruntreuung, mehrfachen betrügerischen Missbrauchs einer Datenverarbeitungsanlage, mehrfachen Check- und Kreditkartenmissbrauchs, mehrfacher Urkundenfälschung, mehrfacher Fälschung von Ausweisen, mehrfachen Erschleichens einer falschen Beurkundung, unwahrer Angaben gegenüber Handelsregisterbehörden und rechtswidrigen Aufenthalts in der Schweiz, begangen zwischen 1999 und 2009, zu einer Freiheitsstrafe von dreieinhalb Jahren verurteilt. Die Anzahl der geschädigten Personen war erheblich und die vom Beschwerdeführer anerkannten Zivilforderungen beliefen sich auf rund Fr. 450'000.--. Das Gericht stufte das Verschulden des Beschwerdeführers als schwer ein. Er habe über Jahre hinweg ohne Rücksicht auf andere und mit grosser Dreistigkeit seinen eigenen Vorteil über alles andere gestellt. Sein Verhalten zeuge von einer erheblichen kriminellen Energie. Nach seiner bedingten Entlassung im März 2011 wurde der Beschwerdeführer erneut straffällig. Mit Urteil des Strafgerichts Schwyz vom 7. Mai 2015 wurde er wegen gewerbsmässigen Betrugs, Veruntreuung, mehrfachen Diebstahls, mehrfacher Urkundenfälschung, Geldwäscherei und versuchter Nötigung, begangen zwischen 2011 und 2014, zu einer Freiheitsstrafe von 52 Monaten als Gesamtstrafe verurteilt, unter Einbezug des nach der bedingten Entlassung nicht absolvierten Strafrests der gegen ihn am 20. Januar 2011 vom Kreisgericht See-Gaster ausgesprochenen Freiheitsstrafe. Auch hier war die Anzahl geschädigter Personen erheblich. Die vom Beschwerdeführer anerkannten Zivilforderungen beliefen sich auf mehr als Fr. 2 Mio.