Citation: 5A_511/2020 E. 3.2

3.2. Ferner beruft sich die Beschwerdeführerin auf das Willkürverbot. Die Vorinstanz ist davon ausgegangen, dass die im Eheschutzentscheid vom 22. November 2017 angeordneten Massnahmen gemäss Art. 179 Abs. 2 ZGB dahingefallen sind, da die Ehegatten gemeinsam in die neue Wohnung umgezogen seien. Soweit die Beschwerdeführerin behauptet, der Umzug habe einzig stattgefunden, da der Mietvertrag der früheren Wohnung von der Vermietung einseitig gekündigt worden sei, beruft sie sich auf eine Tatsache, welche die Vorinstanz nicht festgestellt hat und die mangels Sachverhaltsrüge nicht zu berücksichtigen ist. Eine Verletzung von Art. 58 Abs. 1 ZPO (Dispositionsmaxime) kann sie zudem im Verfahren nach Art. 98 BGG nicht rügen (vgl. vorne E. 2.1). Die Vorinstanz durfte in der Fortsetzung des Zusammenlebens der Parteien ein Indiz für den Wegfall des Grundes für die ursprünglichen Eheschutzmassnahmen sehen, ohne damit in Willkür zu verfallen. Zu beachten ist sodann, dass auch die Beschwerdeführerin nicht bestreitet, dass mit dem Umzug der Ehegatten eine wesentliche Änderung eingetreten ist; sie verlangt schliesslich die entsprechende Anpassung des Eheschutzentscheids. Der Wohnungswechsel hat mit Blick auf die Mietkosten unzweifelhaft Auswirkungen auf die Unterhaltsberechnung. Die Beschwerdeführerin macht nicht geltend, dass diese vernachlässigbar wären, sodass keine Anpassung des Unterhalts an die veränderten Verhältnisse notwendig gewesen und der Entscheid deshalb im Ergebnis willkürlich wäre. Ist der Unterhalt an die veränderten Verhältnisse anzupassen, so sind auch die übrigen Berechnungselemente, die dem ersten Eheschutzurteil zugrunde lagen, auf den neuesten Stand zu bringen (Urteil 5A_948/2016 vom 22. Dezember 2017 E. 3). Selbst wenn es nur um eine Anpassung des ursprünglichen Entscheides an veränderte Verhältnisse ginge, wäre somit nicht dargetan, inwiefern eine vollständig neue Festsetzung des Unterhalts willkürlich sein soll.