Citation: 8C_528/2016 E. A

Die 1978 geborene A.________ war in der Eigenschaft als Hausangestellte im Reinigungsdienst des Spitals B.________ bei der Visana Services AG (nachfolgend; Visana) gegen die Folgen von Unfällen versichert, als sie sich am 8. August 2014 bei einem Fehltritt eine Distorsion des rechten oberen Sprunggelenkes (OSG) zuzog. Die Visana erbrachte Versicherungsleistungen, insbesondere auch für einen operativen Eingriff, welcher am 12. Dezember 2014 durch Dr. med. C.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, durchgeführt wurde. Infolge persistierender Beschwerden wurden am 6. Mai 2015 und 4. Juni 2015 verschiedene bildgebende Untersuchungen durchgeführt, welche einen osteochondralen Defekt in der lateralen Talusschulter des rechten Fusses zeigten. Mit Verfügung vom 23. Juni 2015 lehnte die Visana mangels natürlichem Kausalzusammenhang zwischen der osteochondralen Läsion am lateralen Talus und dem versicherten Ereignis einen weiteren Leistungsanspruch ab. Bezüglich der Verletzung des medialen Fussrandes sei der Endzustand spätestens am 23. Juni 2015 erreicht. Daran hielt die Unfallversicherung auf Einsprache hin fest (Entscheid vom 18. Januar 2016).