Citation: 5A_1072/2020 E. 4.1

4.1. Das Kantonsgericht verweist auf den erstinstanzlichen Entscheid, dem zufolge die Beschwerdeführerin bis Ende April 2020 bei der G.________ AG ein monatliches Teilzeiterwerbseinkommen von Fr. 1'683.90 erzielte und ab Mai 2020 bei der H.________ AG pro Monat Fr. 3'787.-- verdient. Die im Berufungsverfahren erhobene gegnerische Behauptung, wonach sie im Mai und Juni 2020 parallel bei der G.________ AG und der H.________ AG gearbeitet und Lohn bezogen habe, sei unbestritten geblieben. Deshalb sei für diese beiden Monate der übliche Monatslohn der G.________ AG (ohne Überstunden) von Fr. 1'433.25 als zusätzliches Einkommen zu berücksichtigen. Hinzu kommt laut Kantonsgericht ein Einkommen von monatlich Fr. 1'230.-- aus selbständigem Nebenerwerb (Verkauf von I.________-Produkten) sowie ein monatlicher Vermögensertrag von Fr. 97.--. Im Ergebnis fusst der angefochtene Entscheid mit Bezug auf das Einkommen der Beschwerdeführerin somit auf folgenden Zahlen: bis und mit April 2020 Fr. 3'010.90 (Fr. 1'683.90 + Fr. 1'230.-- + Fr. 97.--), Mai und Juni 2020 Fr. 6'547.25 (Fr. 1'433.25 + Fr. 3'787.-- + Fr. 1'230.-- + Fr. 97.--) und ab Juli 2020 Fr. 5'114.-- (Fr. 3787.-- + Fr. 1'230.-- + Fr. 97.--).