Citation: 5A_322/2023 E. 4.1

4.1. Umstritten ist ausserdem, ob die KESB für die Anordnung der streitgegenständlichen Massnahmen in örtlicher Hinsicht zuständig war. Fest steht (vgl. vorne E. 2), dass die Beschwerdeführerin das Gesuch um Wiederaufnahme des persönlichen Kontakts mit der Tochter, das dem vorliegenden Verfahren zugrunde liegt, am 30. Juni 2020 eingereicht hat. Am 30. Dezember 2020 ist sie aus dem örtlichen Zuständigkeitsbereich der KESB weggezogen und hat sich im Kanton Basel-Stadt niedergelassen (vgl. auch vorne Bst. A.c). Da die Beschwerdeführerin alleinige Inhaberin der elterlichen Sorge über die Tochter war, befand sich damit auch deren Wohnsitz ab Ende Dezember im Kanton Basel-Stadt, zuvor aber in U.________ (vgl. Art. 25 Abs. 1 ZGB; BGE 133 III 305 E. 3.3). Hieran ändert der Umstand nichts, dass der Beschwerdeführerin das Aufenthaltsbestimmungsrecht damals bereits entzogen war (vgl. vorne Bst. A.b; AFFOLGER-FRINGELI/VOGEL, in: Berner Kommentar, Zivilgesetzbuch, 2016, N. 45 zu Art. 315-315b ZGB). Zu Recht stellt die Beschwerdeführerin folglich die örtliche Zuständigkeit der KESB bei Verfahrenseinleitung nicht in Frage (vgl. Art. 275 Abs. 1 und Art. 315 Abs. 1 ZGB). Sie ist jedoch der Ansicht, diese Zuständigkeit sei mit dem Wegzug in den Kanton Basel-Stadt zugunsten der dortigen Kindesschutzbehörde weggefallen.