Citation: 8C_790/2023 E. 5.1

5.1. Die Vorinstanz durfte - ohne Bundesrecht zu verletzen - das Vorliegen einer verselbstständigten psychischen Störung mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit bis zum Verfügungszeitpunkt am 3. März 2023 (als Grenze der richterlichen Überprüfungsbefugnis [BGE 132 V 215 E. 3.1.1]) verneinen. Der behandelnde Dr. med. B.________ wies in seinem Bericht vom 12. August 2021 ohne nähere Begründung einzig auf die "psychiatrische Vorgeschichte" hin und attestierte folgende 100%ige Arbeitsunfähigkeiten: vom 22. Oktober bis 1. November 2020 und vom 1. März 2021 bis 2. Mai 2020 (richtig wohl 2021). Ebenso fehlt eine Begründung für die Angabe des Dr. med. univ. C.________ in seinem Schreiben vom 20. Juni 2022, wonach eine schwere psychosomatische Störung mit begleitender Depression bestehe, wobei die psychosomatische Belastung progredient sei. Die Vorinstanz hat weiter nicht offensichtlich unrichtig festgestellt, dass sich der Beschwerdeführer gemäss Bericht des Dr. med. univ. C.________ vom 1. Februar 2023 aktuell weder in einer psychiatrischen bzw. psychotherapeutischen Behandlung befinde noch Psychopharmaka oder Medikamente bezüglich der Alkoholproblematik einnehme. Die nur wenige Zeilen umfassenden Berichte des Dr. med. univ. C.________ vom 20. Juni 2022 und 1. Februar 2023 enthalten überdies keine Feststellungen zur Arbeits (un) fähigkeit, weshalb der Beschwerdeführer auch daraus nichts zu seinen Gunsten ableiten kann (Urteil 8C_177/2022 vom 13. Juli 2022 E. 7.3.1 mit Hinweisen). Wenn die Vorinstanz mit Blick auf die fehlenden objektiven Befunde für eine anhaltende psychische Störung davon ausging, dass der Krankheitsverlauf von psychosozialen Belastungsfaktoren geprägt ist und hinreichende Anhaltspunkte für eine invalidisierende psychiatrische Beeinträchtigung mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit verneinte, ist dies letztinstanzlich haltbar.