Citation: 8C_298/2008 05.11.2008 E. A

Der 1951 geborene B.________ war vom 1. Januar 1987 bis 30. Juni 2005 bei der Firma X.________ vollzeitlich als Mitarbeiter im Aussendienst angestellt. Am 12. November 1997 prallte ein entgegenkommender Personenwagen seitlich frontal in das von ihm gelenkte Automobil. Die medizinische Erstversorgung fand im Spital Y._______ statt, wo Rippenfrakturen 5/6 links, eine Fussquetschung links sowie ein Schleudertrauma diagnostiziert wurden (Bericht vom 17. November 1997). Nach zunächst vollständiger und danach teilweiser Arbeitsunfähigkeit nahm B.________ die Arbeit am 17. August 1998 wieder im angestammten Pensum auf. Die "Zürich" Versicherungs-Gesellschaft (im Folgenden: Zürich), bei welcher er zum Zeitpunkt der Frontalkollision obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert gewesen war, erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung; Taggeld), welche sie mit Verfügung vom 10. August 2004 auf den 8. April 2004 hin, unter Zusprechung einer Integritätsentschädigung von 7,5%, einstellte. Am 18. Mai 2004 stiess ein von hinten herannahender Personenwagen in das Heck des von B.________ gelenkten, vor einer Rotlichtsignalanlage zum Stillstand gebrachten Automobils. Für die Folgen dieses Unfalles war die "Winterthur" Schweizerische Versicherungs-Gesellschaft (inzwischen: AXA Versicherungen AG [im Folgenden: AXA]) obligatorisch aus UVG leistungspflichtig. Laut Auskünften der erstbehandelnden Ärzte (vgl. Berichte des Spitals A.________, Dept. Medizinische Radiologie, Institut für Diagnostische Radiologie, vom 18. Mai 2004, sowie der Frau Dr. med. C.________, Zentrum für Traditionelle Chinesische Medizin, vom 21. Mai, 2. August [Dokumentationsbogen für Erstkonsultation nach kranio-zervikalem Beschleunigungstrauma], 31. August und 17. Dezember 2004) litt der Versicherte unmittelbar im Anschluss an den Unfall an Übelkeit, Nackenschmerzen mit Ausstrahlung in den Schulterbereich und Schwindel mit Gleichgewichtsstörungen. Nach anfänglich vollständiger Arbeitsunfähigkeit steigerte er das Arbeitspensum stufenweise (75% ab 1. Juni, 90% ab 16. Juni und 100% ab Ende 2004). Mit Schreiben vom 14. März 2005 schloss Frau Dr. med. C.________ die Behandlung (Akupunktur) ab. Eine neurologische Beurteilung der Frau Dr. med. D.________, Fachärztin FMH für Neurologie, ergab (Berichte vom 10. und 24. März 2005), dass die hauptsächlich geklagten Beschwerden (plötzlich/blitzartig auftretender Schwindel und Unsicherheit [Lhermittezeichen] mit Gehstörung bei Kopf- und Augenbewegungen; Druckgefühl im Kopf; Ohrensausen; stark verminderte Belastbarkeit; Interferenzanfälligkeit) Folgen des Unfalles vom 12. November 1997 sind, welche durch den Unfall vom 18. Mai 2004 deutlich verstärkt wurden. Eine zusätzlich veranlasste otoneurologische Untersuchung (Bericht des Spitals E.________, Klinik und Poliklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenleiden, vom 25. August 2005) zeigte eine beidseits mittel- bis hochgradige Perzeptionsschwerhörigkeit endocochleärer, nicht aber vestibulärer Ursache, welche aus fachärztlicher Sicht nicht therapierbar war. Schliesslich hielt Dr. med. F.________, Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabilitation sowie Rheumatologie, welcher den Versicherten seit dem Unfall vom 11. November 1997 betreut hatte, in einem Bericht vom 25. April 2006 u.a. fest, "die neuerlichen Beschwerden stehen mit einer überwiegenden Wahrscheinlichkeit im Zusammenhang mit dem letzten Unfallereignis, soweit sie unmittelbar nach dem Unfall aufgetreten sind und nicht länger als insgesamt 2 Jahre andauern, danach müsste im Spontanverlauf nach Unfall mit einer Besserung soweit gerechnet werden, dass allenfalls noch Restbeschwerden zu erwarten wären, die weder die Arbeitsunfähigkeit beeinträchtigen, noch weiter behandlungsbedürftig sind. Weiter anhaltende stärkere Beschwerden müssen dann als wenig unfallwahrscheinlich angesehen werden." Die AXA verfügte am 5. Mai 2006, dass mangels gegebenem natürlichen Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall vom 18. Mai 2004 und den geltend gemachten Beschwerden ab 1. Juni 2006 kein Anspruch auf Leistungen der obligatorischen Unfallversicherung mehr bestehe. An diesem Ergebnis hielt sie auf Einsprache hin fest (Einspracheentscheid vom 8. Dezember 2006).