Citation: 1C_402/2008 25.05.2009 E. A

Die Einwohnergemeinde Oberwil (im Folgenden: Gemeinde) verlangte von der X.________ AG (im Folgenden: Grundeigentümerin) im Verlaufe des Jahres 2000 Wasser- und Kanalisationsanschlussbeiträge in der Höhe von insgesamt rund Fr. 485'000.--; diese Abgaben wurden in Zusammenhang mit der Umsetzung des Quartierplans Bertschenacker erhoben. Das Steuer- und Enteignungsgericht des Kantons Basel-Landschaft (im Folgenden: Enteignungsgericht) hiess die gegen die Abgabenerhebung gerichtete Beschwerde der Grundeigentümerin mit Urteil vom 6. Juni 2002 gut, hob die angefochtenen Beitragsverfügungen auf und wies die Sache zu neuer Beurteilung an die Gemeinde zurück. Dabei erwog das Enteignungsgericht unter anderem, die Gemeinde habe von den neu zu berechnenden Wasser- und Kanalisationsbeiträgen die von der Grundeigentümerin vorfinanzierten Erschliessungskosten von Fr. 161'775.67 in Abzug zu bringen. Auf Beschwerde der Gemeinde hin bezeichnete das Kantonsgericht Basel-Landschaft am 4. Mai 2005 seinerseits das Urteil des Enteignungsgerichts insoweit als unbeachtlich, als dieses über den fraglichen Anrechnungsanspruch der Grundeigentümerin befunden hatte. Nach dem Urteil des Kantonsgerichts war das Enteignungsgericht für die Beurteilung dieses Anrechnungsanspruchs sachlich nicht zuständig.