Citation: 4A_521/2024 E. 4.2.1

4.2.1. Der Beschwerdeführer trägt vor, in der Berufung habe er dargelegt, dass er keine finanziellen Mittel habe und dass sogar Betreibungen und Verlustscheine gegen ihn vorlägen. Zum Beweis habe er die Steuerveranlagungen der letzten sechs Jahre und die damals aktuellen Kontoauszüge eingereicht, welche einen Saldo von etwas mehr als Fr. 400.-- gezeigt hätten. Alle Beweise würden zeigen, dass er kein Vermögen oder Einkommen habe. Zudem habe er dargelegt, dass er bei Bekannten übernachte, welche auch seine notwendigsten Auslagen deckten. Im Wiedererwägungsgesuch vom 28. Juni 2024 habe er sämtliche neuen Beweismittel eingereicht, welche seit dem Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege entstanden seien, insbesondere neue Bankauszüge und die Verfügung betreffend AHV-Rente. Seine finanziellen Verhältnisse hätten sich zwar nicht geändert, er habe aber nun eine AHV-Rente darlegen können. Insofern hätten sich die Verhältnisse geändert, denn nun habe er seine Einkommenssituation plausibel darlegen und aufzeigen können, dass er auch mit der AHV-Rente nicht über genügend Einkommen verfüge. Das neue Gesuch vom 8. August 2024 zeige die veränderten Verhältnisse klar auf. Die Vorinstanz hätte ihm nun die unentgeltliche Rechtspflege gewähren müssen. Obwohl er seine Einkommens- und Vermögenssituation aufgrund der veränderten Situation nachvollziehbar aufgezeigt habe, sei ihm die unentgeltliche Rechtspflege willkürlich verweigert worden.