Citation: 6P.58/2003 03.08.2004 E. 1

Die von den beiden Beschwerdeführern erhobenen Rechtsmittel richten sich gegen das gleiche Urteil und werfen die gleichen oder eng miteinander zusammenhängende Rechtsfragen auf. Es rechtfertigt sich daher, sie zusammen zu beurteilen. Mit staatsrechtlicher Beschwerde wirft A.________ dem Obergericht in mehreren Punkten eine willkürliche Tatsachenfeststellung und Beweiswürdigung vor. Ausserdem macht er eine willkürliche Anwendung des kantonalen Verfahrensrechts geltend. Nach Art. 275 Abs. 5 BStP sind die mit staatsrechtlicher Beschwerde erhobenen Rügen vorweg zu behandeln (E. 2-4). In den beiden Nichtigkeitsbeschwerden wird übereinstimmend vorgebracht, die Vorinstanz habe bundesrechtliche Bestimmungen des Straf- und Zivilrechts verletzt. So sei sie zu Unrecht zum Schluss gekommen, die beiden Beschwerdeführer hätten die Tatbestände der fahrlässigen schweren Körperverletzung (Art. 125 Abs. 2 StGB) und der fahrlässigen Gefährdung durch Verletzung der Regeln der Baukunde (Art. 229 Abs. 2 StGB) erfüllt. Diese Rügen zum Schuld- und Strafpunkt sind - nach der staatsrechtlichen Beschwerde - zuerst zu prüfen (E. 5-8). Danach folgt die Erörterung der Kritik, welche die Beschwerdeführer gegenüber der Bestimmung der Zivilansprüche des Opfers (Berechnung und Bemessung des Schadenersatzes) erheben (E. 9-14). Nicht einzutreten ist auf die Nichtigkeitsbeschwerden, soweit mit ihnen im Strafpunkt mehr als die blosse Aufhebung des angefochtenen Entscheids verlangt wird, da dieses Rechtsmittel in Strafsachen rein kassatorischer Natur ist (BGE 125 IV 298 E. 1).