Citation: 1C_401/2023 E. 1.2.2

1.2.2. In weiteren Punkten verpflichtete die Gemeinde die Beschwerdeführerin dagegen erst, gewisse Nachweise zu erbringen bzw. Pläne einzureichen. Eine abschliessende Prüfung der Voraussetzungen der Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands steht in dieser Hinsicht noch aus. Dies betrifft die übrigen von der Beschwerdeführerin beanstandeten Anordnungen, nämlich die Pflicht, die erforderlichen Sichtfelder und die Einhaltung der VSS-Norm betreffend die Parkfelder nachzuweisen und einen Plan des ausgeführten Werks zur Entwässerung einzureichen. Insoweit handelt es sich beim angefochtenen Entscheid um einen Zwischenentscheid, gegen den gemäss Art. 93 BGG die Beschwerde nur dann zulässig ist, wenn er einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann (Abs. 1 lit. a) oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde (Abs. 1 lit. b). 1.2.2.1. Die selbstständige Anfechtbarkeit von Zwischenentscheiden bildet zudem aus prozessökonomischen Gründen eine Ausnahme vom Grundsatz, dass sich das Bundesgericht mit jeder Angelegenheit nur einmal befassen soll. Diese Ausnahme ist restriktiv zu handhaben (BGE 144 III 475 E. 1.2). Dabei obliegt es der beschwerdeführenden Partei darzutun, dass die Voraussetzungen für eine ausnahmsweise Anfechtbarkeit eines Zwischenentscheids erfüllt sind, soweit deren Vorliegen nicht offensichtlich ist (BGE 148 IV 155 E. 1.1 mit Hinweisen; 142 V 26 E. 1.2). Die Beschwerdeführerin äussert sich allerdings nicht zu den Voraussetzungen von Art. 93 BGG und es ist auch nicht offensichtlich, dass ihr aufgrund der Pflicht, gewisse Nachweise zu erbringen und Pläne vorzulegen, ein nicht wieder gutzumachender Nachteil entstünde oder mit diesbezüglicher Gutheissung der Beschwerde sofort ein Endentscheid herbeiführbar wäre. Auf die Beschwerde ist deshalb in diesen Punkten nicht einzutreten. 1.2.2.2. Damit ist auch nicht auf die Rüge der Beschwerdeführerin einzugehen, die genannten Anordnungen zu den Sichtfeldern, den Parkfeldern und der Entwässerung seien ohne Prüfung der Widerrufsvoraussetzungen ergangen und es wäre unverhältnismässig, wenn sie die Parkfelder neu anordnen müsste. Wie oben ausgeführt, hat die Gemeinde eine Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands in dieser Hinsicht noch nicht angeordnet, sondern sich eine solche Anordnung lediglich vorbehalten. Auch auf die in diesem Zusammenhang erhobene Rüge der unrichtigen Sachverhaltsfeststellung ist demnach nicht einzugehen (vgl. Art. 97 Abs. 1 BGG). Festzuhalten bleibt in diesem Zusammenhang lediglich, dass die Beschwerdeführerin die Pläne zum Untergeschoss und zur Kanalisation, die sich ihrer Auffassung nach möglicherweise nicht bei den Akten befinden, erforderlichenfalls im weiteren Verfahren vor der Gemeinde einreichen kann. Dies betrifft insbesondere den Plan 07_BE_001 IndexA "Baueingabe/ Planänderung UG (revidiert) " vom 22. Juni 2015, bewilligt am 27. Oktober 2015, welcher soweit aus dem eingereichten Plankopf ersichtlich nicht mit dem Plan Nr. 07_BE_001 Index "Untergeschoss" vom 22. Juni 2015 (vi.Bel. 8.2), auf welchen die Vorinstanz gemäss E. 7.3.3 ihres Entscheids abgestellt hat, übereinstimmt und sich prima vista tatsächlich nicht in den Vorakten befindet.