Citation: 1B_417/2021 E. 1.2

1.2. Der Beschwerdeführer bringt in Bezug auf das Vorliegen eines nicht wieder gutzumachenden Nachteils im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG vor, anlässlich der Hausdurchsuchung vom 9. November 2018 habe er die Siegelung der auf dem E-Mail-Konto sichergestellten elektronischen Dateien verlangt. Bei der anschliessenden Einvernahme habe er auf die Siegelung verzichtet, um eine rasche Aufklärung der gegen ihn erhobenen Vorwürfe durch die Strafverfolgungsbehörden zu ermöglichen. Dieser Verzicht sei allerdings nicht vorbehaltlos erfolgt, sondern unter der Bedingung, dass die Anwaltskorrespondenz und rein private Unterlagen ohne jeden Bezug zur Strafuntersuchung vor der Durchsuchung im Rahmen einer Grobtriage ausgesondert würden. Eine solche habe denn auch noch vor der Beschlagnahme vom 25. Juni 2019 stattgefunden. Jedoch sei die Grobtriage nicht vollständig erfolgt und damit in rechtlicher Hinsicht ungenügend. Bis heute befänden sich die gesamte sichergestellte Anwaltskorrespondenz sowie unzählige rein private Daten ohne jeden Bezug zur Strafuntersuchung im rechtskräftig beschlagnahmten elektronischen Datenbestand. Würden diese Daten von der Staatsanwaltschaft oder der Privatklägerschaft durchsucht, drohe ihm eine irreversible Verletzung verfassungs- und konventionsrechtlich garantierter Grundrechte. Der nicht wieder gutzumachende Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG sei damit zu bejahen.