Citation: 5A_300/2022 E. B

Mit Urteil vom 4. September 2020 wies das Bezirksgericht Zürich den Antrag der Mutter auf Erlaubnis, den gewöhnlichen Aufenthalt des Kindes nach Australien zu verlegen, ab. Sodann räumte es dem Vater für die ersten sechs Monate ein begleitetes Besuchsrecht von 9 bis 15 Uhr an jedem zweiten Samstag, für die weiteren zwölf Monate ein unbegleitetes Besuchsrecht gleicher Dauer mit Übergaben im Besuchsrechtszentrum und anschliessend ein Besuchsrecht an jedem zweiten Wochenende von Samstag 9 Uhr bis Sonntag 17 Uhr ein. Weiter verpflichtete es den Vater zu Kindesunterhalt von Fr. 4'500.--, ausgehend von Nettoeinkommen des Vaters von Fr. 12'500.-- und der Mutter von Fr. 12'100.--. Mit Berufungsurteil vom 8. März 2022 erlaubte das Obergericht des Kantons Zürich der Mutter, den gewöhnlichen Aufenthalt des Kindes nach Australien zu verlegen. Für die Zeit bis zur Auswanderung setzte es das Besuchsrecht des Vaters analog zum erstinstanzlichen Urteil fest (allerdings kürzere Übergangsphasen von drei bzw. sechs Monaten); für die Zeit danach erklärte es den Vater für berechtigt, mit der Tochter zweimal wöchentlich per Videotelefonie zu kommunizieren und mit ihr jährlich vier Wochen Ferien zu verbringen. Sodann verpflichtete es den Vater zu Unterhaltsbeiträgen, und zwar für diverse Phasen bis zur Auswanderung zwischen Fr. 2'605.-- und Fr. 4'105.-- sowie nach der Auswanderung zwischen Fr. 1'880.-- und Fr. 2'705.--, ausgehend von Nettoeinkommen des Vaters von Fr. 10'330.-- und der Mutter von Fr. 12'100.--.