Citation: 6B_553/2022 E. 4.3.2

4.3.2. Wie sich ergibt, wollen die Beschwerdeführer im Wesentlichen mit von ihnen als "nicht operative" Kontobewegungen taxierten Geldflüssen den "dringenden Verdacht" nachweisen, dass die Beschuldigten mit der H.________ eine reine Scheingesellschaft als Betrugsvehikel erstellt hätten. Das liess sich nach der Vorinstanz indes nicht nachweisen (Beschluss S. 32, E. 6.3.9). Vielmehr stellt die Vorinstanz fest, dass es sich bei der H.________ um ein Start-up-Unternehmen handelte, das im Zeitpunkt der Aktienkäufe noch keine Minen betrieb und erst Schürfrechte oder lukrative Gebiete suchte. Mit dem Aktienverkauf sollten Eigenmittel beschafft werden (Beschluss S. 30). G.F.________ erklärte bei ihrer Einvernahme am 17. Januar 2012, die 2007 oder 2008 in W.________ gegründete H.________ sei eine Goldexplorationsfirma, ihre Projekte lägen in Nordamerika (Beschluss S. 29); die H.________ habe nach kommerziell verwertbaren Abbaurechten in Nordamerika für Edelmetalle und Uran gesucht (oben E. 4.2). Angesichts dieses Geschäftszwecks musste die Investition in ein schlichtes Star-up-Unternehmen als riskant und spekulativ erscheinen. Wie die Vorinstanz feststellt, war den Beschwerdeführern das Risiko bewusst (Beschluss S. 29). Es liess sich nicht belegen, dass die H.________ vorgeschoben war und die Beschuldigten wussten, dass die Aktien wertlos waren, da verschiedene sichergestellte Unterlagen von einer gewissen Geschäftstätigkeit zeugten (Beschluss S. 32). Die Beschwerdeführer stellten nicht in Frage, dass die Schürfprojekte erst in der Anfangsphase waren, und zeigten nicht auf, dass die Prospekte falsche Angaben enthielten (Beschluss S. 33 f.).