Citation: 4P.166/2004 04.10.2004 E. 2

2.1 Gemäss Art. 90 Abs. 1 lit. b OG hat die Beschwerdeschrift eine kurz gefasste Darlegung darüber zu enthalten, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie der angefochtene Entscheid verletzt. Im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde prüft das Bundesgericht nur klar und detailliert erhobene und, soweit möglich, belegte Rügen (BGE 127 I 38 E. 3c; 127 III 279 E. 1c mit Hinweisen). Soweit die behauptete Rechtsverletzung mit einem anderen Rechtsmittel beim Bundesgericht gerügt werden kann, steht die staatsrechtliche Beschwerde nicht offen (Art. 84 Abs. 2 OG). Das gilt im vorliegenden Fall insbesondere für Rügen, die gemäss Art. 43 OG mit der Berufung vorgebracht werden können. Verletzungen des Bundesrechts im Sinne dieser Vorschrift, öffentlichrechtliche Bestimmungen eingeschlossen, sind mit dem ordentlichen Rechtsmittel der Berufung geltend zu machen. Werden Rügen der Verletzung von Art. 9 BV erhoben, ist zu beachten, dass Willkür im Sinne dieser Bestimmung nicht schon dann vorliegt, wenn eine andere Lösung ebenfalls vertretbar erscheint oder gar vorzuziehen wäre, sondern erst, wenn der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, zur tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft. Willkür liegt zudem nur vor, wenn nicht bloss die Begründung des Entscheides, sondern auch das Ergebnis unhaltbar ist (BGE 129 I 8 E. 2.1; 127 I 38 E. 2a S. 41, 54 E. 2b S. 56).