Citation: 1C_668/2021 E. 3

Streitig ist weiter, ob die Vorinstanzen die Einspracheberechtigung der Beschwerdeführerin zu Recht verneint haben. Dies beurteilt sich grundsätzlich nach kantonalem Recht (hier: § 103 PBG/TG in Verbindung mit § 44 Ziff. 1 VRG/TG), dessen Auslegung und Anwendung vom Bundesgericht nur auf Willkür hin überprüft werden kann. Allerdings darf das kantonale Recht die Legitimation nicht enger fassen, als dies für die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht vorgesehen ist. Dies ergibt sich aus dem Grundsatz der Einheit des Verfahrens gemäss Art. 111 Abs. 1 BGG und, speziell für Verfügungen betreffend die Raumplanung, aus Art. 33 Abs. 3 lit. a RPG (SR 700). Ist die Beschwerdeführerin befugt, einen Entscheid über ein Vorhaben beim Bundesgericht anzufechten, müssen die kantonalen Instanzen auf ihr Rechtsmittel ebenfalls eintreten, sofern die übrigen formellen Voraussetzungen erfüllt sind (BGE 136 II 281 E. 2.1). Ob dies der Fall ist, prüft das Bundesgericht mit unbeschränkter Kognition.