Citation: 2A.466/2006 16.01.2007 E. B

In der Steuererklärung 2003 deklarierte X.________ für die Kantonssteuer ein steuerbares Einkommen von Fr. 51'132.-- und ein steuerbares Vermögen von Fr. 1'191'936.--. Demgegenüber wurde er mit Einspracheentscheid vom 18. Mai 2005 mit einem steuerbaren Einkommen von Fr. 76'000.-- und einem steuerbaren Vermögen von Fr. 1'142'000.-- veranlagt. Dabei wurden insbesondere die Aktiven der Einzelfirma um Fr. 69'600.-- tiefer bewertet. X.________ hatte nämlich in der Bilanz der Einzelfirma per Ende 2003 die angefangenen Arbeiten um diesen Betrag erhöht und gleichzeitig das Eigenkapital um denselben Betrag heraufgesetzt, womit sich der Buchungsvorgang erfolgsneutral auswirkte. Ein Rekurs gegen den Einspracheentscheid wurde von der Verwaltungsrekurskommission des Kantons St. Gallen am 11. Januar 2006 abgewiesen. Das Verwaltungsgericht des Kantons St. Gallen wies eine gegen den Rekursentscheid erhobene Beschwerde mit Urteil vom 8. Juni 2006 ebenfalls ab. Das Gericht erwog, die gesonderte steuerliche Erfassung des veränderten Bestandes der angefangenen Arbeiten in der Bemessungslücke 1999/2000 habe nur deren Qualifikation berührt (ausserordentliche statt ordentliche Einkünfte) und nicht deren Bestand oder deren buchmässige Behandlung. Mit dem in einem untechnischen Sinn verwendeten Begriff "Aufwertung" in seinem früheren Urteil (vom 2. Dezember 2003) habe nur die Tatsache festgestellt werden sollen, dass der Steuerpflichtige die Bilanzposition "angefangene Arbeiten" in den Jahren 1999 und 2000 gegenüber den Vorjahren erhöht habe. Die Bezeichnung dieser Veränderung als "Aufwertung" berechtige ihn nicht, im Abschluss 2003 den Betrag von Fr. 69'600.-- erfolgsneutral offen zu legen.