Citation: 9C_346/2014 E. 3.3

3.3. Diesen Vorbringen ist beizupflichten. Der Steuermeldung vom 29. Juni 2011 ist zu entnehmen, dass in der Zusammenstellung der Einkommen und Abzüge mit dem Code 4.140! ein Betrag von minus Fr. 58'000.- aufgeführt ist, der nicht vom Totalbetrag von Fr. 148'940.- in Abzug gebracht wurde. Wie der Beschwerdeführer zutreffend einwendet, hätte die Ausgleichskasse einen Betrag von Fr. 36'000.- (Fr. 58'000.- / Fr. 22'000.-) vom Total der Einkommenszusammenstellung von Fr. 148'940.- abziehen müssen, da Beiträge an und Einkäufe in die berufliche Vorsorge darin gar keine Berücksichtigung gefunden hatten. Daraus resultiert ein Einkommen von Fr. 112'940.- (Fr. 148'940.- - Fr. 36'000.-). Insofern hat das kantonale Gericht den rechtserheblichen Sachverhalt offensichtlich unrichtig festgestellt, indem es übersehen hat, dass der Betrag von minus Fr. 58'000.- nicht in die Berechnung Eingang gefunden hat. Das Bundesgericht ist daher nicht an die vorinstanzliche Sachverhaltsermittlung gebunden, welche zufolge klar ausgewiesenen Irrtums (vgl. BGE 110 V 369; Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts H 20/02 vom 23. Januar 2003) auch unter dem Gesichtswinkel von Art. 23 Abs. 4 AHVV keine Verbindlichkeit entfaltet. Zu folgen ist vielmehr der korrekten Einkommensermittlung des Beschwerdeführers.