Citation: I 49/04 29.09.2004 E. 2

2.1 Die Vorinstanz hat in sorgfältiger und überzeugender Würdigung der medizinischen Aktenlage zu Recht erkannt, dass dem Beschwerdeführer aufgrund seiner gesundheitlichen Beeinträchtigung (Diskushernie) der Beruf als Maurer nicht mehr zumutbar ist, in leidensangepassten Tätigkeiten jedoch von einer 100 %igen Arbeitsfähigkeit ausgegangen werden kann. Sie stützte sich dabei auf das Gutachten des Rheumatologen Dr. med. B.________ vom 14. November 2002, welches mit der Vorinstanz die nach der Rechtsprechung für den Beweiswert medizinischer Expertisen geltenden Anforderungen (BGE 125 V 352 Erw. 3a mit Hinweisen) erfüllt. Die darin enthaltende Einschätzung der verbleibenden Arbeitsfähigkeit deckt sich im Übrigen mit dem Arztbericht von Dr. med. R.________ vom 24. April 2001 und dem Bericht der Beruflichen Abklärungsstelle (BEFAS) vom 15. Juli 2002, wo sich der Beschwerdeführer vom 22. April bis 31. Mai 2002 befand. In diesem Bericht wird explizit festgehalten, aufgrund der medizinischen Akten und der anlässlich der beruflichen Abklärung erzielten Resultate wäre dem Exploranden eine ganztägige in Wechselhaltung auszuführende Tätigkeit zumutbar. Einzig Dr. med. H.________ hielt auf entsprechende Rückfrage der IV-Stelle zum Bericht der Neurochirurgie vom 2. Oktober 2001, worin zur verbleibenden Arbeitsfähigkeit keine Stellung genommen worden war, fest, die Restarbeitsfähigkeit in einem leidensangepassten, körperlich schonenden Beruf betrage 50 % bis 80 %. Diese Einschätzung wurde jedoch mit keinem Wort begründet. Unter diesen Umständen besteht kein Anlass, Zweifel am Gutachten des Dr. med. B.________ vom 14. November 2002 aufkommen zu lassen. Verwaltung und Vorinstanz haben daher in Bezug auf die Frage der gesundheitsbedingten Einschränkung der Arbeitsfähigkeit und die aus medizinischer Sicht noch zumutbaren Tätigkeiten - als Grundlage der Invaliditätsbemessung - zu Recht darauf abgestellt. 2.2 Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde enthält im Vergleich zu den gegen das besagte Gutachten schon im kantonalen Verfahren erhobenen Einwänden keine wesentlichen neuen Beanstandungen. Mit der vorgetragenen Kritik hat sich die Vorinstanz bereits eingehend auseinandergesetzt und ist dabei mit überzeugender Begründung zum Schluss gelangt, dass kein Anlass bestehe, die Zuverlässigkeit der Expertise in Frage zu stellen. Den diesbezüglichen Erwägungen pflichtet das Eidgenössische Versicherungsgericht auch unter Berücksichtigung der Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vollumfänglich bei. Es bleibt lediglich zu betonen, dass die geklagten Schmerzen im Gutachten entgegen der Rüge des Beschwerdeführers nicht bloss aufgeführt werden, sondern dass sich der Experte damit auseinandergesetzt hat, indem er u.a. auch die Beobachtungen der BEFAS-Abklärungen in seine Beurteilung miteinbezog und mithin zum Schluss gelangte, dass der Leidensdruck des Versicherten als gering einzustufen sei. Es trifft zwar zu, dass sich der Gutachter nicht auf die Wiedergabe "rein objektiver" Aspekte beschränkte, sondern auch subjektive Äusserungen in den Bericht einflossen. Auf mangelnde Objektivität bzw. Befangenheit des Experten kann daraus mit Blick auf das gesamte Gutachten jedoch nicht geschlossen werden (vgl. BGE 120 V 365, Erw. 3a mit Hinweisen), umso weniger als sich die darin enthaltenen Einschätzungen und Feststellungen grösstenteils mit der BEFAS-Beurteilung decken. Zudem hat sich der Rheumatologe entgegen der Beanstandung des Beschwerdeführers mit der Problematik der in der MRI-Untersuchung vom 6. Juni 2002 festgestellten Diskushernie mit Wurzelkompression S1 auseinandergesetzt, jedoch diesbezüglich keine klinischen und neurologischen Symptome festgestellt, welche Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit des Versicherten haben. So hat er eine Parallele der als relativ gross bezeichneten Diskushernie zu den Schmerzangaben, zum neurologischen Befund oder zum Bewegungsmuster verneint sowie eine darauf basierende Sensibilitätsstörung ausgeschlossen. Mit der Vorinstanz ist eine entsprechende Nichterwähnung der Wurzelkompression in der Diagnoseliste mangels Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit folgerichtig und mithin nicht zu beanstanden. 2.3 Was den Einkommensvergleich betrifft, hat das kantonale Gericht das Invalideneinkommen zu Recht gestützt auf die Tabellenlöhne der vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE, vgl. BGE 126 V 76 f. Erw. 3b/aa-bb) ermittelt. Gemäss Tabelle TA1 der LSE 2000 belief sich der Zentralwert für die mit einfachen und repetitiven Arbeiten (Anforderungsniveau 4) beschäftigten Männer bei einer 40-Stundenwoche im privaten Sektor, auf welche bei der Festsetzung des Invalideneinkommens anhand von Tabellenlöhnen grundsätzlich abgestellt wird (BGE 129 V 483 f. Erw. 4.3.2; RKUV 2001 Nr. U 439 S. 347), auf Fr. 4'437.-, was umgerechnet auf die betriebsübliche durchschnittliche Arbeitszeit im Jahr 2001 von 41.7 Stunden (Die Volkswirtschaft, 1/2003, S. 94 Tabelle B 9.2) sowie unter Berücksichtigung der Nominallohnerhöhung im Jahre 2001 für Männer (vgl. BGE 129 V 408 ff.) von 2.4% (Die Volkswirtschaft, a.a.O., S. 95 Tabelle B10.3) einem Jahreseinkommen von Fr. 56'839.- entspricht. Selbst unter Berücksichtigung des grösstmöglichen behinderungsbedingten Abzuges vom Invalideneinkommen in Höhe von 25 % (BGE 126 V 80 Erw. 5b/cc) resultiert damit im Vergleich zum unbestrittenen Valideneinkommen im Jahre 2001 von Fr. 65'650.- in Übereinstimmung mit der Vorinstanz ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von klar unter 40 %, nämlich gerundet 35 %. Mithin kann die effektive Höhe eines allfällig zu berücksichtigenden behinderungsbedingten Abzuges offen bleiben.