Citation: 1C_74/2023 E. A

A.________ meldete dem damaligen Amt für Wald des Kantons Bern am 10. Februar 2019 eine widerrechtliche Rodung durch die Burgergemeinde Bannwil auf zwei in ihrem Eigentum stehenden Parzellen. Am 22. Februar 2019 teilte ihm das Waldamt mit, die abgeholzte Fläche sei nicht als Wald zu qualifizieren, weshalb es seine Meldung an das Amt für Landwirtschaft und Natur, Abteilung Naturförderung, weitergeleitet habe. Diese führte am 7. März 2019 einen Augenschein durch und beantragte am 25. März 2019 beim Regierungsstatthalteramt Oberaargau die Wiederherstellung der entfernten Gehölze. Mit Verfügung vom 3. September 2019 stellte der Regierungsstatthalter namentlich fest, es liege kein widerrechtlicher Heckeneingriff vor. Am 19. September 2019 teilte der stellvertretende Regierungsstatthalter A.________ als Anzeiger mit, dass eine Verfügung ergangen sei. Auf entsprechendes Ersuchen erhielt dieser am 14. November 2019 Akteneinsicht und damit Kenntnis vom Inhalt der Verfügung vom 3. September 2019. Auf seine dagegen gerichtete Beschwerde trat die damalige Volkswirtschafts- bzw. heutige Wirtschafts-, Energie- und Umweltdirektion des Kantons Bern mit Entscheid vom 12. November 2021 mangels Beschwerdelegitimation nicht ein, nachdem sie das Gesuch A.________ s um unentgeltliche Rechtspflege am 13. März 2020 wegen Aussichtslosigkeit abgewiesen hatte. Zudem auferlegte sie ihm die Kosten des Beschwerdeverfahrens in der Höhe von Fr. 600.-- und verpflichtete ihn, der anwaltlich vertretenen Burgergemeinde Bannwil die Parteikosten in der Höhe von Fr. 3'716.75 zu entschädigen. Hiergegen gelangte A.________ an das Verwaltungsgericht des Kantons Bern und beantragte die Reduktion der Verfahrenskosten und die Streichung der Parteikosten. Ergänzend führte er aus, dass er seine Beschwerde ausdrücklich als Revisionsgesuch verstanden haben wolle. Mit Urteil vom 16. Januar 2023 wies das Verwaltungsgericht seine Beschwerde und sein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ab. Für das verwaltungsgerichtliche Verfahren auferlegte es ihm Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 500.-- und verpflichtete ihn zur Bezahlung einer Parteientschädigung in der Höhe von Fr. 3'219.30 an die Burgergemeinde.