Citation: U 326/99 24.05.2000 E. 1

1.- Im vorinstanzlichen Entscheid wird zutreffend dargelegt, dass nach Art. 29 Abs. 1 UVG der überlebende Ehegatte Anspruch auf eine Rente oder Abfindung hat. Wurde die Ehe nach dem Unfall - bzw. nach Ausbruch der ihm gleichgestellten Berufskrankheit (Art. 9 Abs. 3 UVG) - geschlossen, besteht gemäss Abs. 2 dieser Bestimmung der Anspruch nur, wenn sie vorher verkündet worden war oder beim Tode mindestens zwei Jahre gedauert hatte. Nach Art. 29 Abs. 3 UVG hat der überlebende Ehegatte Anspruch auf eine Rente, wenn er bei der Verwitwung eigene rentenberechtigte Kinder hat oder mit andern durch den Tod des Ehegatten rentenberechtigt gewordenen Kindern in gemeinsamem Haushalt lebt oder wenn er mindestens zu zwei Dritteln invalid ist oder es binnen zwei Jahren seit dem Tode des Ehegatten wird. Die Witwe hat zudem Anspruch auf eine Rente, wenn sie bei der Verwitwung Kinder hat, die nicht mehr rentenberechtigt sind, oder wenn sie das 45. Altersjahr zurückgelegt hat; sie hat Anspruch auf eine einmalige Abfindung, wenn sie die Voraussetzungen für den Anspruch auf eine Rente nicht erfüllt.