Citation: 1C_689/2023 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz hat im angefochtenen Urteil dargelegt, wieso für die umstrittene Sitzplatzerweiterung eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPB nicht in Betracht komme und die Beschwerde gegen den Entscheid des Bau- und Justizdepartements unbegründet sei. Sie hat dabei insbesondere ausgeführt, für das Grundstück der Beschwerdeführerin sei bereits im Jahr 1996 festgehalten worden, das Mass der zulässigen Änderungen und Erweiterungen sei erreicht. Bei weiteren Änderungen wäre die Identität der Baute nicht mehr gewahrt. Das Wohnhaus sei bereits jetzt ringsherum von befestigten Flächen umgeben. Eine weitere Hartfläche stünde in keinem Verhältnis und wäre als beträchtliche Störung des Landschaftsbildes in der Landwirtschafts- und Juraschutzzone einzustufen. Für eine zeitgemässe Wohnnutzung sei eine Erweiterung des Sitzplatzes nicht erforderlich, nachdem bereits ein Sitzplatz von beachtlicher Grösse vorhanden sei. Im Weiteren sei die Schaffung einer weiteren befestigten Fläche auch nicht darauf ausgerichtet, die Einpassung in die Landschaft zu verbessern. Keine Rolle spiele dabei, ob die Materialisierung mit porösem Teer, gepresstem Kies oder Mergel vorgenommen würde. Eine weitere befestigte Fläche als dekoratives Element der Gartengestaltung sei nicht zulässig. Wie bereits im vorhergehenden Verfahren angeordnet worden sei, sei - falls nicht bereits erfolgt - der ursprüngliche Zustand wiederherzustellen, der in einer Grasfläche bestehe.