Citation: 5A_741/2022 E. 3.9.6

3.9.6. Die Vorinstanz hat auf die konkreten Verhältnisse vorliegend insofern Rücksicht genommen, als sie den Zuschlag für die fragliche Eingabe am unteren Tarifrahmen angesetzt hat. Wie der Beschwerdeführer selbst ausführt, umfasste seine Eingabe lediglich sechs Seiten (bzw. vier Seiten ohne Deckblatt und Unterschriftenseite). Der gewährte Zuschlag von rund Fr. 180.-- entspricht dem durchschnittlichen Stundenansatz für die unentgeltliche Rechtspflege gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung (vgl. vorne E. 3.9.3) und entschädigt damit gut eine Stunde Aufwand. Mit seinen pauschalen Vorbringen gelingt es dem Beschwerdeführer nicht aufzuzeigen, weshalb für seine Eingabe vom 18. August 2020 zwingend ein bedeutend höherer Aufwand notwendig wäre. Damit ist nicht dargetan, dass die Pauschale ausserhalb jedes vernünftigen Verhältnisses zum erforderlichen Aufwand stünde.