Citation: 8C_181/2008 08.08.2008 E. A

Der 1951 geborene B.________ war vom 1. Mai 2002 bis zur Auflösung des Arbeitsverhältnisses per 31. Mai 2005 aus wirtschaftlichen Gründen bei der Firma X.________ als Betriebsmitarbeiter (diverse Handarbeiten wie Reinigung von Aluminium-Profilen; Bohren und Fräsen auf konventionellen Maschinen) angestellt. Am 14. Dezember 2005 meldete er sich wegen chronischer Bronchitis, funktioneller Atembeklemmung, Tendinitis calcarea und Imgingement an der rechten Schulter, Schulteroperation sowie Muskelschwäche bei der Invalidenversicherung zum Rentenbezug an. Die IV-Stelle des Kantons St. Gallen holte medizinische Stellungnahmen ein (der Dres. med. A.________, Spezialarzt für Chirurgie FMH, vom 12. Januar 2005 [mit weiteren medizinischen Unterlagen] sowie C.________, Orthopädie, vom 21. Februar 2006), tätigte berufliche Abklärungen (Fragebogen für den Arbeitgeber der Firma X.________ vom 20. Dezember 2005; Auszug aus dem Individuellen Konto) und zog den "Abklärungsbericht Verzahnungsprogramm" der Durchführungsstelle Y.________, vom 18. August 2006 bei, wo im Zeitraum vom 22. Juni bis 18. August 2006 die erwerbliche Leistungsfähigkeit des Versicherten geprüft worden war. Zudem veranlasste die Verwaltung eine multidisziplinäre (orthopädische, neurologische, internistische und psychiatrische) Begutachtung beim Institut Z.________ (Expertise vom 26. Januar 2007). Die medizinischen Sachverständigen kamen zum Schluss, es liege mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit ein chronisches Rest-Impingement der Schulter rechts (ICD-10: M75.4) bei Status nach Arthroskopie mit intraartikulärem Débridement und subakromialer Dekompression sowie Kalkausräumung am 10. Mai 2005 (ICD-10: Z98.8) vor. Die weiteren Diagnosen (beginnendes metabolisches Syndrom mit Adipositas [ICD-10: E.66.0], Dyslipidämie [ICD-10: E78.2], aktuell erhöhtem HbA1-Wert und Verdacht auf Diabetes mellitus [ICD-10: E11.9], anamestisch subakromiales Impingement der Schulter links ohne klinischen Befund [ICD-10: M75.4], intermittierend auftretendes lumbovertebrales Schmerzsyndrom ohne radikuläre Symptomatik [derzeit klinisch stumm; ICD-10: M54.5], anamestisch chronische Bronchitis bei aktuell normaler Lungenfunktionsprüfung) beeinträchtigten die Arbeitsfähigkeit nicht. Der Explorand sei für körperlich leichte bis mittelschwere Tätigkeiten in wechselnder Position und ohne Bewegungen der Arme im Überkopfbereich oder hinter der Körper-ebene zeitlich und leistungsmässig uneingeschränkt arbeitsfähig. Bei solchen adaptierten Tätigkeiten sei eine Schmerzprovokation unwahrscheinlich, sodass sie dem Versicherten zugemutet werden könnten. Gestützt auf diese Ergebnisse verneinte die IV-Stelle, nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren, einen Anspruch auf Invalidenrente mangels leistungsbegründendem Invaliditätsgrad (Verfügung vom 12. Juni 2007).