Citation: I 60/00 04.07.2000 E. A

A.- Der 1946 geborene M.________ war als Hilfsarbeiter bei der Firma K.________ angestellt gewesen. Die Stelle wurde ihm am 29. November 1995 wegen Auftragsmangels und ungenügender Arbeitsleistung auf Ende Februar 1996 gekündigt. Am 10. Juli 1996 meldete er sich wegen eines Rückenleidens sowie Magen- und Herzbeschwerden mit dem Begehren um berufliche Eingliederungsmassnahmen und Zusprechung einer Rente bei der Invalidenversicherung an. Auf Grund einer ersten Anmeldung vom 3. März 1992 waren ihm wegen Schwerhörigkeit zwei Hörgeräte abgegeben worden. Das Kantonale Spital X.________, wo der Versicherte vom 5.-26. Mai 1995 hospitalisiert war, diagnostizierte einen Diabetes mellitus Typ II, eine Hyperurikämie sowie elektrokardiographisch einen inkompletten Linksschenkelblock. Dr. med. G.________ erachtete den Versicherten im bisherigen Beruf als beeinträchtigt und bezeichnete die Ausübung einer körperlich leichteren Tätigkeit als angezeigt (Bericht vom 9. August 1996). Dr. med. S.________, Leitender Arzt Innere Medizin am Kantonalen Spital X.________, stellte einen Diabetes mellitus, degenerative Veränderungen an der Wirbelsäule und eine leichte Skoliose sowie eine Adipositas permagna fest und schätzte die Arbeitsfähigkeit im bisherigen Beruf auf höchstens 50 % (Bericht vom 14. Mai 1997). Auf Rückfrage der IV-Stelle gab er für eine körperlich leichtere Tätigkeit, beispielsweise als Maschinenführer, für leichte Montagearbeiten, Kurierdienste oder leichte Magazinerarbeiten, eine Arbeitsfähigkeit von mindestens 70 % an. Die mit einer Abklärung beauftragte Berufsberaterin der IV-Stelle stellte am 24. Februar 1998 fest, der Versicherte könne z.B. einfache Montagearbeiten ausführen oder Kurierdienste leisten, wohingegen der Einsatz als Magaziner eher fraglich sei, da er die deutsche Sprache nicht beherrsche. Mit leichten Montagearbeiten könne er einen Monatslohn von Fr. 3'000.- bis Fr. 3'200.- und als Hauskurier einen solchen von Fr. 2'300.- erzielen. Eine berufliche Wiedereingliederung sei aus invaliditätsfremden Gründen nicht mehr möglich. Mit Verfügung vom 26. November 1998 sprach die IV-Stelle des Kantons Appenzell Ausserrhoden dem Versicherten ab 1. Juli 1997 eine halbe einfache Invalidenrente auf Grund eines Invaliditätsgrades von 62 % zu.