Citation: 1C_203/2015 E. 3

Wie die Beschwerdeführerinnen und die Gemeinde darlegen und die Akten bestätigen, wurde vor dem Entscheid des Verwaltungsgerichts vor allem die Nutzung der Gartenanlage für den Apéro- und Seminarbetrieb thematisiert. Zwar war der Antrag der Beschwerdegegner vor Verwaltungsgericht weit gefasst (Aufhebung des Gestaltungsplans und Rückweisung der Sache zu neuem Entscheid); diese weisen aber vor Bundesgericht darauf hin, dass sie vorinstanzlich keine gegenüber der bestehenden Regelung einschränkende Ordnung des heutigen Betriebs beantragt hätten. Bisher war die Nutzung der Gartenanlage (damals Parzelle Nr. 48) in einem Vergleich vom 26. August 1999 zwischen den Beschwerdegegnern und dem Vater von F.________ wie folgt geregelt: "Ziff. 2.2. Auf dem restlichen Teil von BG Nr. 48, insbesondere im "Kräutergarten": -es werden keine Tische und Sitzgelegenheiten aufgestellt oder angeboten. -es findet kein Ausschank oder Nachschank statt. Den Gästen wird es auch nicht gestattet, sich hier selbst zu bedienen. -es finden hier keine Musikdarbietungen statt. - die Besucher werden vom Wirt in geeigneter Weise dazu angehalten, dass sie keine Sitzgelegenheiten mitnehmen und dass der Garten ab 22 Uhr nicht mehr begangen wird." Unter diesen Umständen bedurfte es einer besonderen Begründung, weshalb es lärmrechtlich geboten sei, nicht nur den Apérobetrieb nach 19.00 Uhr zu verbieten, sondern den Garten vollständig zu schliessen.