Citation: 8C_790/2018 E. 3.5

3.5. Die im kantonalen Gerichtsverfahren eingereichten Beweismittel erachtete das kantonale Gericht als unbeachtlich. Soweit der Beschwerdeführer dadurch überhaupt seine nachträgliche Bereitschaft zur Mitwirkung bei der Sachverhaltsabklärung i.S.v. Art. 28 Abs. 2 bzw. Art. 43 Abs. 3 ATSG kundgetan habe, handle es sich um eine neue, erst nach Erlass des Einspracheentscheids eingetretene Tatsache. Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichts sei der rechtserhebliche Sachverhalt im Beschwerdeverfahren vor dem Sozialversicherungsgericht grundsätzlich nur nach den tatsächlichen Verhältnissen zur Zeit des Erlasses des angefochtenen Einspracheentscheid zu beurteilen (BGE 131 V 407 E. 2.1.2.1 S. 412; 116 V 246 E. 1a S. 248; Urteil 9C_564/2018 vom 23. Januar 2019 E. 5.1). Es bestehe kein Anlass, von diesem Grundsatz abzuweichen. Im Übrigen befänden sich auch bei den erst im Beschwerdeverfahren eingereichten Aktenstücken weder Buchhaltungsunterlagen noch Bankbelege, mit denen eine effektive Lohnzahlung der B.________ GmbH an den Beschwerdeführer nachgewiesen werden könnte. An diesem grundsätzlichen Problem vermöchten die neuen Unterlagen nichts zu ändern.