Citation: 2C_1114/2015 E. B

Die Gemeinde U.________ berechnete von diesem Gebäudeversicherungswert ausgehend (unter Berücksichtigung des letzten amtlichen Schätzwertes vor dem Umbau in der Höhe von Fr. 483'000.--) einen durch die nachträglichen Umbauten geschaffenen Mehrwert von Fr. 269'500.--. Gestützt darauf stellte die Gemeinde U.________ am 18. März 2014 A.________ Rechnung für Wasser-, Kanalisations- und ARA-Anschlussgebühren im Gesamtbetrag von Fr. 8'085.-- (3% von Fr. 269'500.--). Auf eine Intervention des Abgabepflichtigen hin reduzierte die Gemeinde U.________ die Anschlussgebühren am 30. Juni 2014 auf Fr. 6'018.--. Die hiergegen erhobene Einsprache hiess die Gemeinde U.________ am 24. September 2014 teilweise gut und verpflichtete A.________ für die Erweiterung seines Einfamilienhauses Wasser-, Kanalisations- und ARA-Anschlussgebühren in der Höhe von total Fr. 5'925.-- zu bezahlen. Dabei korrigierte sie den verwendeten Index und berechnete einen geschaffenen Mehrwert von Fr. 197'533.--. Da der durch die nachträglichen baulichen Veränderungen geschaffene Mehrwert mehr als 20% des vor dem Umbau bestehenden Gebäudemehrwertes betrage, seien die Anschlussgebühren auf dem vollen Mehrwert zu erheben. Davon ausgehend schulde A.________ der Gemeinde U.________ Anschlussgebühren in der Höhe von Fr. 5'925.-- (3% von Fr. 197'533.--). Die dagegen von A.________ erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden mit Urteil vom 15. Oktober 2015 ab.