Citation: 1C_567/2022 E. 4.3

4.3. Die Vorinstanzen haben die Variante 1.4 (Stollen-Lösung) mit Verweis auf den technischen Bericht als einzig mögliche Variante bezeichnet, um das Sicherheitsniveau zu erreichen, das die aktuellen Nutzungen ermöglicht. Dies ist insoweit widersprüchlich, als - wie der Beschwerdeführer zu Recht geltend macht - im technischen Bericht im Rahmen des Variantenvergleichs explizit festgehalten wird, die Variante 1.1 sei technisch machbar und erfülle die Anforderungen an den Hochwasserschutz. Dies lässt sich damit begründen, dass die Vorinstanzen die Gebundenheit der Ausgabe aus der "Verbundaufgabe" zwischen Gemeinden und Kantonen sowie dem Bund ableiten möchten und nicht damit, dass die Alternative nicht umsetzbar wäre. So wird im angefochtenen Entscheid festgehalten, es könne angesichts der vorliegenden "Verbundaufgabe" keine Rolle spielen, ob für einen einzelnen Teil des Projektperimeters eine andere Lösung denkbar wäre.