Citation: 9C_59/2016 E. A

Die 1970 geborene A.________, gelernte kaufmännische Angestellte, meldete sich am 14. Oktober 1996 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Nach medizinischen und erwerblichen Abklärungen gewährte die IV-Stelle des Kantons Zürich (fortan: IV-Stelle) mit Wirkung ab 1. Juni 1996 bis 30. April 1997 eine ganze und ab 1. Mai 1997 eine halbe Invalidenrente (Verfügungen vom 15. Oktober 1998). Revisionsweise wurde die halbe Rente per 1. März 1999 auf eine ganze Invalidenrente erhöht (Beschluss vom 22. September 1999). Der Rentenanspruch wurde am 13. September 2001 und 8. Juni 2004 bestätigt (Invaliditätsgrad von 100 %). Im Rahmen einer im September 2007 eingeleiteten Rentenrevision veranlasste die IV-Stelle eine psychiatrische Untersuchung durch PD Dr. med. B.________ (Gutachten vom 17. März 2009) und bestätigte am 28. April 2009 den Anspruch auf eine ganze Invalidenrente (Invaliditätsgrad von 70 %), unter gleichzeitiger Auferlegung der Pflicht, sich einer fachpsychiatrischen Behandlung zu unterziehen. Im Zuge eines weiteren Revisionsverfahrens setzte die IV-Stelle mit Verfügung vom 24. Februar 2011 die ganze Rente mit Wirkung per 1. April 2011 auf eine halbe Invalidenrente herab, weil die Versicherte nunmehr einer 50 %-Tätigkeit nachgehe. Am 18. Mai 2012 machte die Versicherte eine Verschlechterung des Gesundheitszustands geltend. Die IV-Stelle gab eine erneute Begutachtung durch PD Dr. med. B.________ in Auftrag (Expertise vom 10. Oktober 2014) und hob nach durchgeführtem Vorbescheidverfahrens mit Verfügung vom 22. Juni 2015 die Invalidenrente per Ende Juli 2015 auf, da keine Invalidität mehr ausgewiesen sei. Gleichzeitig entzog sie einer allfälligen Beschwerde die aufschiebende Wirkung.