Citation: 8C_622/2018 E. 3.1.2

3.1.2. Weiter hat sich das kantonale Gericht mit dem Einwand der Versicherten beschäftigt, seit den im Herbst 2017 miterlebten Waldbränden in Portugal, von welchen auch das Haus der Familie betroffen gewesen sei, sei sie erneut traumatisiert worden, weshalb von einer erheblichen Verschlechterung des psychischen Gesundheitszustands auszugehen sei. Die Vorinstanz hat unter anderem gestützt auf die in Übereinstimmung mit den Akten stehenden Auskünfte des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) vom 26. Februar 2018 erwogen, dass jedenfalls bis zum Zeitpunkt des Erlasses der Verfügung vom 11. Dezember 2017 keine Traumafolgestörung wegen der miterlebten Waldbrände diagnostiziert worden sei und die Versicherte auch keine Psychotherapie aufgenommen habe. Somit sei davon auszugehen, dass sich der psychische Gesundheitszustand, wie er sich anlässlich der Begutachtung bei der ABI präsentiert habe, nicht wesentlich verschlechtert habe. Von weiteren Abklärungen sei daher abzusehen.