Citation: 2C_461/2015 E. B

Mit Verfügungen vom 16. August 2013 veranlagte die Steuerverwaltung des Kantons Freiburg die Pflichtigen für die Periode 2011 mit einem steuerbaren Einkommen von Fr. 354'010.-- und einem negativen Vermögen bei der Kantonssteuer resp. mit einem Einkommen von Fr. 348'457.-- bei der direkten Bundessteuer. Dabei wurde in Abweichung von der Selbstschatzung betreffend die selbständigen Erwerbseinkünfte von A.A.________ keine Steuerausscheidung mit dem Kanton Schwyz vorgenommen; anders als für die Perioden 2009 und 2010 anerkannte die Steuerverwaltung des Kantons Freiburg das Spezialsteuerdomizil des Geschäftsorts für die Y.________ nicht mehr. Sodann akzeptierte sie den Werbe- bzw. Kundenbetreuungsaufwand der Y.________ nicht vollumfänglich, sondern ging von einem Privatanteil von Fr. 5'000.--, um welchen sie den von den Pflichtigen geltend gemachten Abzug kürzte. Ebenfalls nur teilweise anerkannt wurden die Fahrtkosten von B.A.________: Von geltend gemachten Fr. 14'248.-- akzeptierte die Steuerverwaltung (nur) einen Abzug in Höhe von Fr. 5'667.--. Die gegen diese Veranlagung von den Pflichtigen geführten kantonalen Rechtsmittel wurden mit Einspracheentscheid der Steuerverwaltung Freiburg vom 24. September 2013 sowie mit Urteil des Kantonsgerichts Freiburg vom 13. April 2015 abgewiesen.