Citation: 1C_58/2023 E. 5.2

5.2. Die Vorinstanz kommt gestützt auf den Bericht der Abteilung für Umwelt vom 22. Juni 2021 zum Schluss, der vom Beschwerdeführer geforderte Wechsel des Standorts der Luftansaugöffnung für die Wärmepumpe von der geplanten Stelle an der Westfassade auf die Dachfläche wäre mit mehr als nur einem geringen Aufwand verbunden und könne bereits unter diesem Gesichtspunkt nicht als wirtschaftlich tragbar im Sinne von Art. 11 Abs. 2 USG eingestuft werden. Im genannten Bericht werde ausgeführt, dass der Aufstellort der Wärmepumpe innerhalb des Gebäudes optimal gewählt sei, indem möglichst geringe Lärmimmissionen entstünden und die bereits bestehenden Ansaug- und Abluftführungen genutzt werden könnten. In Anbetracht dessen, dass solche Führungen bereits existieren, würden alternative Führungen der Zu- und Abluftschächte erhebliche Mehrkosten für die Bauherrin bedeuten. Hinzu komme, dass sich gemäss den Angaben der Abteilung für Umwelt mit einer Verlegung der Ansaugöffnungen keine erhebliche Lärmreduktion erreichen liesse.