Citation: I 37/03 09.12.2003 E. 3

3.1 Gemäss Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG entsteht der Rentenanspruch in dem Zeitpunkt, in dem ein Versicherter während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens zu 40 Prozent arbeitsunfähig gewesen ist. Ein wesentlicher Unterbruch liegt vor, wenn die versicherte Person an mindestens 30 aufeinander folgenden Tagen voll arbeitsfähig war (Art. 29ter IVV). Der Unterbruch bewirkt, dass die einjährige Wartezeit bei erneuter Arbeitsunfähigkeit wieder von vorne zu laufen beginnt. Im Jahre 1991 verzeichnet der Beschwerdeführer immer wieder Phasen mit voller oder teilweiser Arbeitsunfähigkeit, die aber unterbrochen wurden von solchen mit voller Arbeitsfähigkeit, welche mehr als 30 Tage dauerten. Laut Fragebogen der Arbeitgeberin zuhanden der IV-Stelle, erreichte er ab 24. Februar 1992 bis zu seiner Entlassung per 21. Juli 1992 keine 50 % übersteigende Arbeitsfähigkeit mehr, sodass die Wartezeit mit einer mindestens 50 % Arbeitsunfähigkeit per 24. Februar 1993 endet. 3.2 Für die Vornahme des Einkommensvergleichs ist grundsätzlich auf die Gegebenheiten im Zeitpunkt des allfälligen Rentenbeginns abzustellen (BGE 129 V 223 Erw. 4.1). Bevor die Verwaltung über einen Leistungsanspruch befindet, muss sie indessen prüfen, ob allenfalls in der dem Rentenbeginn folgenden Zeit eine erhebliche Veränderung der hypothetischen Bezugsgrössen eingetreten ist. Gegebenenfalls hat sie vor ihrem Entscheid einen weiteren Einkommensvergleich durchzuführen (BGE 128 V 174). Die IV-Stelle des Kantons Zürich hat zur Schätzung des Invaliditätsgrades auf hypothetische Validen- und Invalideneinkommen des Jahres 1998 abgestellt. Nicht geprüft wurden die Verhältnisse per Februar 1993 und ob sich diese bis zum Verfügungserlass der IV-Stelle für Versicherte im Ausland im Dezember 2001 in medizinischer und/oder erwerblicher Hinsicht verändert haben.