Citation: I 34/03 05.05.2003 E. 2

Im angefochtenen Entscheid wurde die Rentenberechnung der IV-Stelle insoweit beanstandet, als diese die vom Versicherten in den Jahren 1992 bis 1996 erzielten Erwerbseinkommen und die Erziehungsgutschriften für die Jahre 1993 bis 1996 zu Unrecht geteilt habe. Die Ehefrau des Beschwerdegegners habe nämlich anlässlich seines am 1. Dezember 1992 erfolgten Beitritts zur freiwilligen AHV/IV für Auslandschweizer ihrerseits eine Aufnahme in die freiwillige Versicherung abgelehnt. Erst nach der Scheidung vom 7. Februar 1997 sei die frühere Ehefrau des Versicherten ebenfalls der freiwilligen AHV/IV beigetreten, weshalb mangels ihrer Versicherteneigenschaft während der genannten Ehejahre weder die Erwerbseinkommen des Beschwerdegegners noch die Erziehungsgutschriften zu teilen seien. Demgegenüber beruft sich die Beschwerde führende IV-Stelle auf die Rechtsprechung zu Art. 2 AHVG in der bis Ende 1996 gültig gewesenen Fassung, wonach sich die Versicherteneigenschaft des freiwillig versicherten Auslandschweizers nach dem Grundsatz der Einheit des Ehepaares automatisch auch auf seine Ehefrau erstreckt (BGE 117 V 104 Erw. 3). Da mit dem Beitritt des Beschwerdegegners automatisch auch seine Ehefrau der freiwilligen Versicherung angeschlossen worden sei, stehe einer hälftigen Teilung der streitigen Erwerbseinkommen und Erziehungsgutschriften nichts entgegen.