Citation: 5A_126/2024 E. 3.3.3

3.3.3. Auch die Vorbringen der Beschwerdeführerin hinsichtlich ihrer emotionalen Gründe für die Namensänderung blieben wenig konkret. Sie führe hierzu einzig aus, dass die Namensänderung dazu beitragen würde, ihre seelische Not aufgrund des in der Vergangenheit Versäumten zu lindern sowie ihr Identitäts- und Selbstwertgefühl weiter zu formen und zu verbessern. Sie unterlasse es aber, näher zu beschreiben, worin diese "seelische Not" liegen und wie sie sich auf ihr Leben und ihre Psyche auswirken solle. Ebenso wenig gehe aus den Eingaben der Beschwerdeführerin hervor, inwiefern die Namensänderung für ihre persönliche Entwicklung, ihre Identitätsbildung und ihr Selbstwertgefühl entscheidend sei und sie mit der erforderlichen Intensität beeinflussen könnte. Die pauschal geltend gemachten Auswirkungen seien nicht genügend nachvollziehbar und substanziiert behauptet worden. Damit sei nicht zu sehen, inwiefern die angeführten Gründe die notwendige Intensität und Schwere für die Bejahung eines achtenswerten Grundes im Sinne von Art. 30 Abs. 1 ZGB erreichen sollten.