Citation: 5A_95/2019 E. 3

Gemäss Art. 288 SchKG sind Rechtshandlungen anfechtbar, welche der Schuldner innerhalb der letzten fünf Jahre vor der Konkurseröff-nung in der dem anderen Teil erkennbaren Absicht vorgenommen hat, seine Gläubiger zu benachteiligen oder einzelne Gläubiger zum Nachteil anderer zu begünstigen. Die Beschwerdeführerin bestreitet, dass der Verkauf der Liegenschaft im Sinn von Art. 288 SchKG anfechtbar sei. Zu den vom Bezirksgericht bejahten subjektiven Voraussetzungen der Absichtsanfechtung (Schädigungsabsicht des Schuldners und Erkennbarkeit der Schädigungsabsicht für die Begünstigte) hat sich die Beschwerdeführerin weder vor Ober- noch vor Bundesgericht geäussert, weshalb sich Weiterungen dazu erübrigen. Unbestritten geblieben ist auch, dass die fünfjährige Anfechtungsfrist des Art. 288 SchKG gewahrt wurde. Die Beschwerdeführerin macht einzig geltend, das Obergericht habe die Anforderungen an die Begründung der Berufung überspannt, soweit es eine rechtsgenügliche Auseinandersetzung mit den bezirksgerichtlichen Ausführungen zur Gläubigerschädigung verneint hat. In der Sache halte sie an ihrem vor Obergericht dargelegten Standpunkt uneingeschränkt fest.