Citation: 8C_1012/2009 05.03.2010 E. 4

4.1 Die Vorinstanz hat in umfassender Würdigung der medizinischen Akten erwogen, die im Januar 2008 diagnostizierte Ruptur der Supraspinatussehne rechts sei keine Unfallfolge. Was die Beschwerdeführerin dagegen vorbringt, vermag nicht zu überzeugen: Vor Januar 2008 waren keine Schulterbeschwerden aktenkundig, obwohl die Versicherte in dieser Zeit von verschiedenen medizinischen Fachpersonen untersucht worden war. Gegenüber dem SUVA-Arzt Dr. med. M.________ der sich mit der Beschwerdeführerin in ihrer Muttersprache verständigen konnte, gab sie am 21. Januar 2008 selber an, die Schulterbeschwerden seien erst nach dem Aufenthalt in O.________ aufgetreten. Somit ist erstellt, dass diese Beschwerden nicht schon kurz nach dem Unfall auftraten. Daraus folgt, wie Dr. med. M.________ in seiner Beurteilung vom 4. Juni 2008 überzeugend darlegt, dass die Ruptur überwiegend wahrscheinlich nicht durch den Unfall verursacht wurde. Auf die Berichte versicherungsinterner Ärzte kann rechtsprechungsgemäss dann abgestellt werden, wenn auch keine geringen Zweifel an der Zuverlässigkeit ihrer Schlussfolgerungen bestehen (BGE 8C_216/2009 E. 4.7). Solche vermögen vorliegend auch die Berichte des behandelnden Arztes Dr. med. W.________ vom 22. November 2008 und vom 3. Februar 2009 nicht zu begründen, da dieser Arzt - gemäss dem Erwogenen zu Unrecht - davon ausgeht, die Schulterbeschwerden seien bereits seit dem Unfall persistierend. 4.2 Der natürliche Kausalzusammenhang zwischen dem Unfallereignis und den über den 1. April 2008 hinaus geklagten organisch nicht hinreichend nachgewiesen Beschwerden erscheint mit Blick auf den Bericht des Dr. med. M.________ vom 21. Januar 2008 als zweifelhaft. Ob ein solcher besteht, kann aber letztlich offenbleiben, da - wie nachstehend dargelegt wird - ein allfälliger natürlicher Kausalzusammenhang selbst bei einer Prüfung der Adäquanz nach den Kriterien der sog. "Schleudertrauma-Praxis" (BGE 134 V 109 E. 10.3 S. 130) nicht adäquat und damit nicht rechtsgenüglich wäre (vgl. auch BGE 8C_216/2009 E. 5.1).