Citation: B 3/01 23.01.2003 E. 2

2.1 Wie erwähnt, sieht das Reglement der vorliegend von der Stadt Zürich und von D.________ ins Recht gefassten Vorsorgeeinrichtung bezüglich der Barauszahlungsgesuche keine besondere Form vor, weshalb grundsätzlich auch ein lediglich mündlich gestelltes Begehren als genügend anerkannt werden muss. Streitig und zu prüfen ist, ob der heutige Beschwerdeführer tatsächlich ein solches Gesuch gestellt hat. 2.2 Im Hinblick darauf sind die vorinstanzlichen Ausführungen zur Beweiswürdigung im Sozialversicherungsrecht insofern zu ergänzen, als der Sozialversicherungsprozess vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht ist. Danach hat das Gericht von Amtes wegen für die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhaltes zu sorgen. Dieser Grundsatz gilt indessen nicht uneingeschränkt; er findet sein Korrelat in den Mitwirkungspflichten der Parteien (BGE 125 V 195 Erw. 2, 122 V 158 Erw. 1a, je mit Hinweisen). Der Untersuchungsgrundsatz schliesst die Beweislast im Sinne einer Beweisführungslast begriffsnotwendig aus. Im Sozialversicherungsprozess tragen mithin die Parteien in der Regel eine Beweislast nur insofern, als im Falle der Beweislosigkeit der Entscheid zu Ungunsten jener Partei ausfällt, die aus dem unbewiesen gebliebenen Sachverhalt Rechte ableiten wollte. Diese Beweisregel greift allerdings erst Platz, wenn es sich als unmöglich erweist, im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes auf Grund einer Beweiswürdigung einen Sachverhalt zu ermitteln, der zumindest die Wahrscheinlichkeit für sich hat, der Wirklichkeit zu entsprechen (BGE 117 V 264 Erw. 3b mit Hinweisen). 2.3 In der konkret zur Beurteilung anstehenden Streitigkeit wollen die Stadt Zürich und D.________ aus dem behaupteten Barauszahlungsbegehren des heutigen Beschwerdeführers einen Anspruch auf Überweisung der Austrittsleistung ableiten. Lässt sich das vom Beschwerdeführer bestrittene Barauszahlungsgesuch nicht hinlänglich nachweisen, würde sich dies zum Nachteil der Stadt Zürich und von D.________ auswirken, welche aus diesem Tatbestandselement Rechte ableiten wollen. Als erbracht könnte der zur Diskussion stehende Beweis gelten, wenn der umstrittene Sachverhalt als überwiegend wahrscheinlich zu qualifizieren wäre. Für weitergehende Beweisanforderungen besteht, entgegen der Argumentation des BSV, kein Anlass.