Citation: 1C_5/2022 E. 4.2

4.2. Das Verwaltungsgericht erwägt, dass entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers gemäss BAFU mit dem bestehenden QS-System der Beschwerdegegnerin als Instrument zur Kontrolle der Emissionsbegrenzungen auch adaptive Antennen überwacht werden können, sofern sie, wie hier, gleichbehandelt werden wie konventionelle Antennen. Entsprechend habe die Beschwerdegegnerin zutreffend dargelegt, ihr QS-System sei ohne Weiteres geeignet zu prüfen resp. sicherzustellen, dass die für die adaptiv betreibbaren Antennen bewilligten Parameter eingehalten würden. Es bestehe kein Anlass, die grundsätzliche Tauglichkeit des QS-Systems der Beschwerdegegnerin auch bei Konstellationen wie der vorliegend zur beurteilenden in Zweifel zu ziehen. Zur Kontrolle der Einhaltung der AGW und IGW seien auch Messungen durchzuführen. Das BAFU empfehle, frequenzselektive Messungen nach dem Stand der Technik gemäss dem technischen Bericht "Messmethode für 5G-NR-Basisstationen im Frequenzbereich bis zu 6 GHz" des Eidgenössischen Instituts für Metrologie (METAS) vom 18. Februar 2020, welcher zwischenzeitlich am 20. April 2020 und 15. Juni 2020 revidiert worden sei (www.metas.ch). Gemäss BAFU werde in diesem technischen Bericht erläutert, wie die Strahlung adaptiver Antennen gemessen und auf den Beurteilungswert hochgerechnet werde. Entgegen der Darstellung des Beschwerdeführers liege mit der frequenzselektiven Methode somit ein vom BAFU aktuell empfohlenes Messverfahren für die Überprüfung der Strahlenbelastung adaptiver Antennen vor. Folglich würden sich Abnahmemessungen der Strahlung adaptiver Antennen auch nicht als unmöglich erweisen.