Citation: 1C_406/2023 E. 3

Die Vorinstanz wies das Gesuch um Gewährung der aufschiebenden Wirkung mit der Begründung ab, gemäss § 70 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes des Kantons Solothurn vom 15. November 1970 (VRG; BGS 124.11) komme einer Beschwerde an das Verwaltungsgericht aufschiebende Wirkung nur zu, wenn der Präsident oder der Instruktionsrichter sie verfüge. Nach summarischer Prüfung erscheine die Beschwerde ohne grosse Aussicht auf Erfolg, weil die Schutzzonenausscheidung rechtskräftig erfolgt sei. Zudem liege Gefahr im Verzug, da die Sanierungsarbeiten dringend notwendig seien, um die Sicherheit gewährleisten zu können. Notmassnahmen hätten bereits getroffen werden müssen, um eingestürzte und einsturzgefährdete Mauerbereiche zu sanieren.