Citation: 9C_733/2014 E. 3

Die Vorinstanz erwog, die Beschwerdeführerin sei mit Schreiben vom 11. Januar 2013 über die Notwendigkeit einer medizinischen Begutachtung sowie über die Person des Gutachters informiert worden. Gleichzeitig sei sie explizit aufgefordert worden, allfällige Einwendungen gegen den Gutachter mitzuteilen. Solche seien in der Folge nicht erhoben worden. Der Umstand, dass ein Arzt von einem Sozialversicherungsträger als Gutachter beigezogen werde, stelle nach ständiger Rechtsprechung für sich allein keinen Ausstandsgrund dar. Aus der blossen Übernahme der Kosten des Gutachtens des Dr. med. C.________ durch die IV-Stelle könne der Beschwerdeführer folglich nichts ableiten, was gegen den Beweiswert des Gutachtens spreche. Der psychiatrische Experte, welchem das gesamte IV-Dossier - darunter namentlich der von der Beschwerdeführerin als Beweismittel angeführte Bericht des pract. med. D.________ vom 3. September 2012 - vorgelegen habe, habe die Beschwerdeführerin an drei Tagen während insgesamt sechs Stunden untersucht. Zusätzlich habe der Gutachter mit pract. med. D.________ telefoniert und dessen Auskünfte im Gutachten festgehalten. Dieses sei umfassend und beruhe auf allseitigen Untersuchungen. Der Gutachter gehe auf die geklagten Beschwerden ein, nehme Stellung zu abweichenden ärztlichen Beurteilungen und begründe seine Schlussfolgerungen konsistent und einleuchtend, weshalb die Verwaltung zu Recht darauf abgestellt habe. Die Beschwerdeführerin macht wie bereits im vorinstanzlichen Verfahren geltend, das Gutachten des Dr. med. C.________ vom 8. Mai 2013 stelle bloss ein Parteigutachten dar, womit eine unabhängige Sachverhaltsbeurteilung durch das Gericht nicht möglich und die Einholung eines "wirklich unabhängigen polydisziplinären Gutachtens" zwingend sei. Mit dem vorinstanzlichen Verzicht auf die Einholung eines solchen Gutachtens sei das Recht auf ein faires Verfahren (Art. 29 BV, Art. 6 Ziff. 1 EMRK) verletzt worden. Die Beschwerdeführerin setzt sich jedoch mit den Erwägungen des kantonalen Gerichts nicht auseinander, wonach gemäss gefestigter Praxis des Bundesgerichts ein Ausstandsgrund nicht schon deswegen gegeben ist, weil ein Gutachter vom Versicherungsträger regelmässig beigezogen wird, sondern erst, wenn er in der Sache persönlich befangen ist (BGE 137 V 210 E. 1.3.3 S. 226; vgl. auch Urteil 8C_545/2013 vom 12. November 2013 E. 4.4). Deshalb ist in diesem Punkt nicht weiter auf ihre Vorbringen einzugehen. So oder anders wird weder dargelegt noch ist aufgrund der Akten ersichtlich, weshalb die Verwaltung eine bi- oder - wie beantragt - eine polydisziplinäre Begutachtung hätte durchführen sollen, zumal die Beschwerdeführerin einen Leistungsanspruch (einzig) aufgrund psychischer Beschwerden für gegeben hält. Soweit die Beschwerdeführerin zur Untermauerung ihres Standpunktes auf die Berichte der behandelnden Ärzte verweist, ohne auch nur am Rande auf die Ausführungen des psychiatrischen Experten zu den divergierenden medizinischen Einschätzungen einzugehen, übt sie unzulässige appellatorische Kritik (E. 1.1.2 hievor). Andere (hinreichend substanziierte) Einwendungen bringt die Beschwerdeführerin nicht vor, weshalb im Übrigen auf die willkürfreie, in allen Teilen bundesrechtskonforme Beweiswürdigung der Vorinstanz verwiesen werden kann.