Citation: 7B_982/2024 E. 3.4

3.4. Schliesslich erweist sich auch die vom Beschwerdeführer sinngemäss erhobene Rüge der Verletzung von Art. 237 f. StPO als unbegründet, soweit sie ausreichend substanziiert erscheint. Wie erörtert, liegt hier eine ausgeprägte Fluchtgefahr vor. Die Annahme der Vorinstanz, diese könne derzeit mit blossen Ersatzmassnahmen für strafprozessuale Haft, wie Pass- und Schriftensperren, nicht ausreichend gebannt werden, hält vor dem Bundesrecht stand (vgl. BGE 145 IV 503 E. 3.2-3.3 mit Hinweisen). Ebenfalls nicht tauglich erweist sich denn auch die vom Beschwerdeführer nebenbei erwähnte Möglichkeit einer Kaution. Eine solche erscheint angesichts der erstinstanzlich ausgesprochenen Freiheitsstrafe von 20 Jahren und der im Verurteilungsfall vor der zweiten Instanz potentiell empfindlichen Reststrafe nicht geeignet, den Beschwerdeführer von einer Flucht abzuhalten (vgl. Urteil 7B_311/2023 vom 28. Juli 2023 E. 4.3 mit Hinweisen).