Citation: 7B.165/2005 11.11.2005 E. 1

1.1 Am 9. Mai 2005 beantragte Y.________ beim Vizegerichtspräsidium Kreuzlingen, die Betreibung Nr. 1 des Betreibungsamts A.________ sei aufzuheben, und das Betreibungsamt sei anzuweisen, die Betreibung im Register zu löschen. Zudem sei das Betreibungsamt superprovisorisch anzuweisen, Dritten von der Betreibung keine Kenntnis zu geben. Der Gesuchsteller begründete seine Anträge damit, er sei in seiner Funktion als Rechtsanwalt von einer Wohnungseigentümergemeinschaft betreffend eine Liegenschaft in C.________ beauftragt worden, die ausstehenden Forderungen gegen den Eigentümer der Wohnung Nr. ..., Z.________, geltend zu machen. Er habe in der Folge am Kantonsgericht Schaffhausen im Namen der Wohnungseigentümergemeinschaft Klage gegen den Säumigen eingereicht, welche das Kantonsgericht mit Entscheid vom 24. August/ 8. November 2004 im Umfang von Fr. 26'699.40 nebst Zins geschützt habe. Auf die von X.________ für seinen Sohn erhobene Berufung sei das Obergericht des Kantons Schaffhausen am 18. März 2005 nicht eingetreten. Statt den ausstehenden Betrag zu bezahlen, habe X.________ den Gesuchsteller über Fr. 500'000.-- betrieben. Bei der Betreibung handle es sich um einen blossen Racheakt. Mit superprovisorisch erlassener Verfügung vom 10. Mai 2005 wies das Vizegerichtspräsidium Kreuzlingen das Betreibungsamt A.________ an, Dritten von der Betreibung Nr. 1 bis zur rechtskräftigen Erledigung des Verfahrens keine Kenntnis zu geben. Mit Verfügung vom 7./9. Juni 2005 hob das Vizegerichtspräsidium Kreuzlingen die Betreibung Nr. 1 auf und wies das Betreibungsamt A.________ an, die Betreibung im Register zu löschen. 1.2 Die von X.________ am 4. Juli 2005 beim Obergericht des Kantons Thurgau als kantonaler Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs eingereichte Beschwerde hatte keinen Erfolg. Mit Entscheid vom 25. Juli 2005 wurde das Rechtsmittel abgewiesen. 1.3 Mit Eingabe vom 19. August 2005 hat X.________ die Sache an die Schuldbetreibungs- und Konkurskammer des Bundesgerichts weitergezogen. Er stellt keinen konkreten Antrag. Das Obergericht des Kantons Thurgau hat anlässlich der Aktenübersendung beantragt, die Beschwerde abzuweisen, soweit mit Blick auf Art. 79 Abs. 1 OG darauf einzutreten sei. Es wurden keine Vernehmlassungen eingeholt.