Citation: 6B_991/2017 E. 4

Damit ist bereits fraglich, ob diese Ausführungen den strengen Anforderungen an die Begründung der Legitimation genügen. Der Beschwerdeführer deutet lediglich an, um welche Ansprüche es überhaupt gehen könnte, und legt nicht dar, inwiefern diese zivilrechtlicher Natur im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG sein sollten. Letzteres ist denn auch zu verneinen. Die beschuldigte Person im eingestellten Verfahren wegen Verletzung des Amtsgeheimnisses war Mitarbeiter einer öffentlich-rechtlichen Versicherung und unterstand damit dem Bundesgesetz vom 14. März 1958 über die Verantwortlichkeit des Bundes sowie seiner Behördenmitglieder und Beamten (Verantwortlichkeitsgesetz, VG; SR 170.32). Gemäss Art. 3 Abs. 1 VG haftet der Bund für den Schaden, den ein Beamter in Ausübung seiner amtlichen Tätigkeit Dritten widerrechtlich zufügt. Allfällige Schadenersatz- und Genugtuungsansprüche des Beschwerdeführers sind demnach öffentlich-rechtlicher Natur. Aus diesem Grund ist die Legitimation des Beschwerdeführers zu verneinen.