Citation: U 362/02 22.09.2003 E. 3

3.1 Die Ärzte der Klinik S.________ legen einleuchtend dar, dass die heutigen Leiden auf degenerativen Veränderungen gründen, welche radiologisch dokumentiert zu einer Diskushernie geführt haben, und deshalb unfallfremd sind. Es handelt sich dabei um ein krankhaftes Geschehen. Auch ist ihre Schlussfolgerung nachvollziehbar, wonach die unfallbedingten Leiden gerade nicht persistierten, sondern bereits im Mai 1998 abheilten und die danach geklagten Leiden nicht unfallbedingter Natur sind. 3.2 Dies steht auch im Einklang mit der Aktenlage. Nachdem sich der Unfall am 6. November 1997 ereignet hatte, erfolgte eine erste Unfallmeldung erst am 7. April 1998. Nach Einholung eines Arztzeugnisses des Dr. med. M.________, Innere Medizin FMH, vom 22. April 1998 fand die kreisärztliche Untersuchung am 11. Mai 1998 statt. Bereits zum damaligen Zeitpunkt beurteilte der zuständige Kreisarzt den Versicherten praktisch als beschwerdefrei und schätzte die Arbeitsfähigkeit ab sofort auf 75 %, nach Weglassen des Halskragens per Ende Mai auf 100 %. Der Versicherte, welcher damals Arbeitslosenentschädigung bezog, gab gegenüber dieser Versicherung während des ganzen zweiten Halbjahres 1998 eine volle Arbeitsfähigkeit an. Er meldete sich erst wieder im Januar 1999 mit einer zweiten Unfallmeldung. Die Annahme im vorinstanzlichen Entscheid, dass das Trauma vom 6. November 1997 seine kausale Bedeutung für die ab Mai 1998 einsetzende Entwicklung im somatischen und psychologischen Bereich mit überwiegender Wahrscheinlichkeit verloren hat, ist daher ohne weiteres nachvollziehbar.