Citation: 2C_405/2009 30.06.2009 E. 2

2.1 Gegen Entscheide über den Widerruf einer ausländerrechtlichen Bewilligung steht die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten offen, unabhängig davon, ob ein Anspruch auf die Erteilung oder Verlängerung der fraglichen Bewilligung besteht; Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG greift im Falle des Bewilligungswiderrufs nicht. Zur Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist jedoch nur berechtigt, wer durch den angefochtenen Entscheid besonders berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung oder Änderung hat (Art. 89 Abs. 1 lit. b und c BGG). Erforderlich ist grundsätzlich ein aktuelles Interesse. Die Aufenthaltsbewilligung, gegen deren Widerruf der Beschwerdeführer sich zur Wehr setzt, ist am 25. März 2008 mit dem Ablauf ihrer Bewilligungsfrist bzw. Gültigkeitsdauer erloschen (Art. 9 Abs. 1 lit. a ANAG, der hier entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers noch zur Anwendung kommt, s. aber auch Art. 61 Abs. 1 lit. c AuG). Damit besteht kein aktuelles Interesse an der Beurteilung der Rechtmässigkeit des Bewilligungswiderrufs. Diesbezüglich ist auf die Beschwerde mangels schutzwürdigen Interesses an der Aufhebung des Widerrufsentscheids nicht einzutreten. 2.2 Der angefochtene Entscheid erweist sich im Ergebnis auch als solcher über die Verweigerung der Bewilligungsverlängerung; dieses Thema macht der Beschwerdeführer denn auch zum Gegenstand der Beschwerde. Diesbezüglich hängt die Zulässigkeit der Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten davon ab, ob das Bundesrecht oder das Völkerrecht einen Anspruch auf Bewilligungsverlängerung einräumt (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG). Dem ist nicht so, und das ordentliche Rechtsmittel ist auch in dieser Hinsicht offensichtlich unzulässig: Dafür, dass der Beschwerdeführer sich bei den konkret herrschenden tatsächlichen Verhältnissen vergeblich auf Art. 8 EMRK beruft (Recht auf Achtung des Familien- und Privatlebens), genügt der Hinweis auf BGE 130 II 281 E. 3.1 und 3.2. Inwiefern sich aus Treu und Glauben ein Anspruch auf Bewilligungsverlängerung ableiten liesse (Beschwerdeschrift S. 8 unten), bleibt unerfindlich. In Bezug auf die Wegweisung ergibt sich die Unzulässigkeit der Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten aus Art. 83 lit. c Ziff. 4 BGG, in Bezug auf die Frage der vorläufigen Aufnahme aus Art. 83 lit. c Ziff. 3 BGG. 2.3 Der Beschwerdeführer erhebt zusätzlich auch subsidiäre Verfassungsbeschwerde gemäss Art. 113 ff. BGG. Zur Verfassungsbeschwerde ist nur berechtigt, wer ein rechtlich geschütztes Interesse an der Aufhebung oder Änderung des angefochtenen Entscheids hat (Art. 115 lit. b BGG). Dem Ausländer, der keinen Rechtsanspruch auf Verlängerung einer Aufenthaltsbewilligung hat, fehlt weitgehend die Legitimation zur Verfassungsbeschwerde, soweit er den negativen Bewilligungsentscheid als solchen bemängeln will; namentlich ist er mit der Rüge, das Willkürverbot von Art. 9 BV sei verletzt, nicht zu hören (BGE 133 I 185). Was die behauptete Verletzung des Diskriminierungsverbots von Art. 8 Abs. 2 BV betrifft, genügt der Hinweis in der Beschwerdeschrift auf die Invalidität des Beschwerdeführers schon nur angesichts der vollständigen Erwägungen der Vorinstanz zur Darlegung der Verletzung eines Grundrechts offensichtlich nicht (Art. 42 Abs. 2 bzw. Art. 106 Abs. 2 BGG). 2.4 Auf die Beschwerde ist in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten. 2.5 Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung ist wegen Aussichtslosigkeit der Rechtsbegehren abzuweisen (Art. 64 BGG). Damit sind, dem Verfahrensausgang entsprechend, die Gerichtskosten (Art. 65 BGG) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG).