Citation: 1C_322/2019 E. B

Aufgrund einer Strafanzeige des Oberforstamts vom 9. Oktober 2012 wurde eine Deponievermessung durch ein externes Vermessungsbüro angeordnet. Diese ergab, dass in der Deponie B.________ anstelle des bewilligten Volumens von 85'000 m3 insgesamt 114'500 m3 Deponiematerial aufgeschüttet worden war. Davon befanden sich 4000 m3 zwischen dem Deponieperimeter und dem Wald und ca. 2000 m3 Schüttmaterial im Wald. Am 11. Oktober 2012 erliess die Kommission Planung und Baubewilligung einen Zulieferstopp. Anlässlich des Augenscheins vom 21. Mai 2013 wurde beschlossen, dass A.________ bis Ende Juni 2013 ein Umgestaltungsprojekt einzureichen habe. Am 1. Juli 2013 reichte A.________ Korrektureingaben zum Teilzonen- und Quartierplan, ein Rodungsgesuch sowie ein modifiziertes Baugesuch ein. Nach der Durchführung eines Mitberichtverfahrens teilte das Planungsamt A.________ am 4. Oktober 2013 mit, dass für das Vorhaben keine Genehmigung in Aussicht gestellt werden könne. Auf Antrag von A.________ wurden die Unterlagen öffentlich aufgelegt und ein Einspracheverfahren durchgeführt. Am 19. Januar 2015 verweigerte das Departement Volks- und Landwirtschaft A.________ eine Ausnahmebewilligung zur Rodung von Wald für die geplante Erweiterung der Deponiezone auf der Parzelle Nr. 1051 und verfügte, das zweckentfremdete Waldareal sei wiederherzustellen. Mit Entscheid vom 10. Februar 2015 verweigerte das damalige Departement Bau und Umwelt das Gesuch zur Änderung der Deponieplanung. Beide Entscheide erwuchsen unangefochten in Rechtskraft.