Citation: 5A_515/2022 E. 2

Der Beschwerdeführer sieht sich in seinem Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt, weil ihm eingeschriebene Sendungen im kantonalen Verfahren entgegen seinem Antrag nicht gleichzeitig auch mit A-Post zugesandt worden seien. Die Vorinstanz hat dazu festgehalten, dass die Rechtsordnung keine Ausnahmeregelung für Personen kenne, die Corona-Schutzmasken ablehnen und deshalb Einschreibesendungen nicht auf der Post abholen. Dem Antrag des Beschwerdeführers, ihm sämtliche Sendungen noch einmal per A-Post zuzustellen, sei daher nicht stattzugeben. Diesen Erwägungen ist beizupflichten. Der blosse Umstand, dass sich der Beschwerdeführer durch die damals bestehende Maskenpflicht in seiner Freiheit beraubt fühlte, begründet einen Rechtsanspruch auf die von ihm gewünschte Sonderbehandlung nicht.