Citation: 2C_516/2024 E. 3.3

3.3. Die Vorinstanz hat die Rechtsgrundlagen des Einsichtsrechts in Patientendokumentationen (vgl. insb. § 19 des Patientinnen- und Patientengesetzes [des Kantons Zürich] vom 5. April 2004 [PatG/ZH: LS 813.13] sowie § 20 Abs. 2 und § 27 Abs. 1 des Gesetzes [des Kantons Zürich] vom 12. Februar 2007 über die Information und den Datenschutz [IDG/ZH; LS 170.4) sowie die gesetzlichen Anforderungen an die (elektronische) Patientendokumentation in einem kantonalen Spital (vgl. § 17 PatG/ZH sowie § 13 des Gesundheitsgesetzes [des Kantons Zürich] vom 2. April 2007 [GesG/ZH; LS 810.1]) dargelegt. Mit Bezug auf den konkreten Fall hat sie sodann erwogen, dass keine gesetzliche Verpflichtung bestehe, die von der Beschwerdeführerin verlangten Informationen (u.a. Angabe von Rolle und Funktion der Person bei den Log-Dateien, Ausdrucksdatum oder anderweitige Authentifizierung beim Ausdruck der Log-Dateien) im elektronischen Behandlungsverlauf einer Patientendokumentation zu verzeichnen bzw. dass die von der Beschwerdeführerin erwähnten Dienstleistungen (z.B. Sprechstunden, interne E-Mails der Klinikverwaltung) keine Einträge in der elektronischen Krankengeschichte erfordern würden. Im Ergebnis ist das Verwaltungsgericht zum Schluss gelangt, dass der Zugang der Beschwerdeführerin zum elektronischen Behandlungsverlauf ihrer Patientendokumentation nicht eingeschränkt worden sei, sodass die Psychiatrische Universitätsklinik nicht gehalten gewesen sei, in dieser Hinsicht eine Verfügung zu erlassen. Daher könne ihr auch keine Rechtsverweigerung bzw. -verzögerung vorgeworfen werden. Der Vollständigkeit halber hat das Verwaltungsgericht schliesslich festgehalten, dass es der Beschwerdeführerin unbenommen bleibe, von der Psychiatrischen Universitätsklinik eine anfechtbare Verfügung über die allfällige Zugangsbeschränkung zu genau zu bezeichnenden Personendaten, die vorliegend nicht Verfahrensgegenstand bilden, zu verlangen.