Citation: 7B_87/2022 E. 3.2

3.2. Zum Sachurteilserfordernis des nicht wieder gutzumachenden Rechtsnachteils (Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG) bringt der Beschwerdeführer lediglich allgemein vor, auf den versiegelten Geräten (Mobiltelefon und Laptop) befänden sich "auch Anwaltskorrespondenz und schutzwürdige private höchstpersönliche Daten von ihm und verschiedenen Drittpersonen sowie der Familie". Damit vermag er einen drohenden nicht wieder gutzumachenden Nachteil gemäss Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG nicht aufzuzeigen. Wie das ZMG im angefochtenen Entscheid feststellt, hat der Beschwerdeführer zwar ein Siegelungsbegehren gestellt, bereits im vorinstanzlichen Entsiegelungsverfahren aber keine substanziierten Angaben zum angeblich tangierten Berufsgeheimnis gemacht, welche eine Triage von konkreten anwaltlichen Unterlagen ermöglicht hätten. Schutzwürdige Privatinteressen - so das ZMG weiter - stünden einer Entsiegelung ebenfalls nicht entgegen. Die Beschwerdeschrift enthält diesbezüglich ebenfalls keine substanziierten Vorbringen. Der Beschwerdeführer beruft sich bloss pauschal auf "Anwaltskorrespondenz" bzw. "Unterlagen aus dem Verkehr der beschuldigten Person mit ihrem Verteidiger". Auch die angerufenen Privatgeheimnisse werden vom anwaltlich vertretenen Beschwerdeführer nicht ausreichend substanziiert. Nach der oben (E. 3.1) dargelegten Praxis erfüllen allgemeine Hinweise auf "die Privatsphäre" oder "schutzwürdige private höchstpersönliche Daten" die gesetzliche Substanziierungsobliegenheit nicht. Der Beschwerdeführer erwähnt nicht, um was es sich bei den fraglichen Aufzeichnungen handle (z.B. Privatkorrespondenz, Photos, Videos usw.), inwiefern diese besonders schützenswert bzw. "höchstpersönlich" erschienen und auf welchen Applikationen und Datenspeichern sie sich befänden.