Citation: U 342/05 25.07.2006 E. A

R.________ war Alleinaktionär und angestellter Geschäftsführer der Firma D.________ AG, deren Tätigkeitsbereich in Umbau- und Renovationsarbeiten sowie in der Verwaltung von Liegenschaften anzusiedeln ist. Daneben betätigte er sich als Selbstständigerwerbender mit dem Vertrieb von Spielautomaten und mit dem Handel sowie der Vermietung von Liegenschaften. Über die Firma D.________ AG war er bei der La Suisse Unfall-Versicherungs-Gesellschaft (nachstehend: La Suisse) unfallversichert, wobei er jeweils einen fixen Lohnbetrag angab, welcher für die Prämienerhebung durch die La Suisse massgebend war. Am 11. Februar 1991 zog sich R.________ anlässlich eines Skiunfalles Rückenverletzungen zu, konnte indessen seine bisherige Erwerbstätigkeit am 12. August 1991 wieder aufnehmen. Bis dahin hatte die La Suisse Taggeldleistungen auf der Grundlage des bis Ende 1990 maximal versicherbaren Jahresverdienstes von Fr. 81'600.- erbracht. Am 27. August 1996 und erneut am 14. Juni 1999 meldete R.________ das nochmalige Auftreten von Rückenbeschwerden, worauf die La Suisse jeweils wiederum Taggeldzahlungen ausrichtete (zunächst bis 31. August 1997 und nach der zweiten Rückfallmeldung bis 30. November 2002). Nachdem die IV-Stelle des Kantons Thurgau mit Verfügung vom 2. Oktober 2002 R.________ rückwirkend ab 1. September 2000 bei einem Invaliditätsgrad von 55 % eine halbe Invalidenrente zugesprochen hatte, teilte ihm die La Suisse mit Schreiben vom 14. November 2002 mit, dass sie ebenfalls von einer 55%-igen Invalidität ausgehe und ab 1. September 2000 auf der Grundlage eines versicherten Verdienstes von Fr. 81'600.- eine monatliche Rente von Fr. 3321.15 ausrichten werde; zudem wurde eine Entschädigung für eine 50%-ige Integritätseinbusse in Aussicht gestellt und dafür in der Folge auch eine Akontozahlung von Fr. 35'000.- geleistet. Am 9. September 2003 teilte die La Suisse R.________ indessen mit, laut Auszug aus dem individuellen Konto habe er im Jahre vor dem Unfall lediglich einen Lohn von Fr. 27'600.- erzielt, weshalb die bisher erbrachten Taggelder und die in Aussicht gestellte Invalidenrente nach einem zu hohen versicherten Verdienst berechnet worden seien. R.________ stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt, er habe sich stets zum Höchstbetrag (nach Art. 22 UVV) versichern wollen, was seitens der La Suisse akzeptiert worden sei; daher habe er Anspruch auf Leistungen im Sinne des Schreibens vom 14. November 2002. Mit Verfügung vom 11. Februar 2004 eröffnete die La Suisse, der versicherte Verdienst für die Bemessung der Leistungen sei nach dem durch die Bundesgesetzgebung über die AHV massgebenden Lohn zu berechnen; dementsprechend sei auf den Lohn von Fr. 27'600.- im Jahr vor dem Unfall abzustellen. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 1. Oktober 2004 fest.