Citation: 8C_492/2020 E. 13.2.1

13.2.1. Erstmals mit vorinstanzlicher Vernehmlassung vom 28. April 2017 machte der Beschwerdegegner den nachgeschobenen Kündigungsgrund der Stempeluhrmanipulation durch die Beschwerdeführerin geltend. Zur Begründung führte er aus, von Januar 2016 bis Februar 2017 habe sie den Posteingang-Code verwendet, auch wenn der Arbeitsbeginn vor 07.00 Uhr gelegen habe. Da die Post nicht vor 07.10 Uhr morgens bei der kantonalen Poststelle abgeholt werden könne, müsse davon ausgegangen werden, dass sie das Zeiterfassungssystem zu ihren Gunsten manipuliert habe (vgl. E. 10.1.2 hiervor). Als Beweis hierfür verlangte der Beschwerdegegner die Einholung schriftlicher Amtsberichte/Beweisauskünfte bei diversen Personen und bei der kantonalen Poststelle.