Citation: 6B_792/2017 E. 2

Die Vorinstanz stellt im angefochtenen Beschluss fest, die 10-tägige Einsprachefrist sei - nachdem dem Beschwerdeführer der Strafbefehl vom 20. Februar 2017 am 24. Februar zugestellt worden sei - am 6. März 2017 abgelaufen. Die Einsprache vom 22. März 2017 sei eindeutig verspätet. Dem Beschwerdeführer könne nicht gefolgt werden, wenn er in seinem Schreiben vom 10. April 2017 an die Staatsanwaltschaft ausführe, eine Einsprache laufe nicht mehr, da diese bereits teilweise positiv bearbeitet worden sei; es handle sich nurmehr um normale Korrespondenz. Vielmehr finde sich auch im aktuellen Strafbefehl vom 20. Februar 2017 eine klare Rechtsmittelbelehrung, dass gegen den Strafbefehl innert einer Frist von 10 Tagen ab dessen Erhalt Einsprache erhoben werden könne. Daran hätte sich der Beschwerdeführer halten müssen.