Citation: 6B_246/2023 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz erachtet als erstellt, dass der Beschwerdeführer am resp. vor dem 7. Juli 2018 Fr. 20'000.-- aus einem Tresor der Beschwerdegegnerin 2 entwendete. Es stehe fest, dass nur die beiden Kenntnis vom Tresor gehabt hätten, welcher sich im Keller, versteckt unter einer Kartonschachtel, befunden habe. Gleiches gelte für die in einem anderen Kellerraum hinter dem Wäschetrockner an einem Leitungsrohr befestigten Schlüssel. Der Beschwerdeführer habe widersprüchliche Angaben zum Inhalt des Tresors gemacht. Während er in der ersten Einvernahme gewusst haben wolle, dass sich im Tresor Geld befand, aber nicht wie viel, habe er später ausgesagt, nichts von Geld gewusst zu haben. In einer weiteren Einvernahme habe er hingegen gar die Stückelung des Bargelds in den Umschlägen exakt wiedergeben können. Widersprüchlich sei auch, dass der Beschwerdeführer zunächst gesagt habe, nur er und die Beschwerdegegnerin 2 hätten vom Tresor gewusst, er aber später deren Tochter implizit als Täterin verdächtigt habe. Die Beschwerdegegnerin 2 habe hingegen glaubhaft ausgesagt, die Töchter hätten nichts vom Tresor gewusst. Diese hätten die Täterschaft zudem bestritten. Gleiches gelte für den vom Beschwerdeführer verdächtigten Elektriker. Dieser habe keine Kenntnis vom Tresor gehabt, was glaubhaft sei, zumal Schlüssel und Tresor versteckt gewesen seien. Ferner habe der Beschwerdeführer bei der dritten Einvernahme erstmals angedeutet, es könne sich beim Geld im Tresor um Schwarzgeld handeln, wofür es indessen keine Anzeichen gebe. Vor diesem Hintergrund sei auch nicht glaubhaft, dass der Beschwerdeführer die Beschwerdegegnerin 2 in der ersten Einvernahme mit falschen Angaben habe schützen wollen. Soweit der Beschwerdeführer die Beschwerdegegnerin 2 selbst verdächtige, sei ein Motiv hierfür nicht ersichtlich. Zunächst hätte sie das Geld von ihm kaum einfordern können, da er nicht einmal das von ihr im Februar 2018 erhaltene Darlehen über Fr. 30'000.-- abbezahlt habe. Sodann sei Bargeld üblicherweise nicht versichert. Auch ein Rachemotiv scheide aus, habe doch die Beschwerdegegnerin 2 Anzeige gegen Unbekannt erstattet. Im Übrigen sei nicht erkennbar, dass sie zu Racheverhalten neigen würde. Demgegenüber habe der Beschwerdeführer ein doppeltes Motiv für den Diebstahl. Die Beziehung mit der Beschwerdegegnerin 2 sei bereits im Juni 2018 krisenbehaftet gewesen. Zudem habe er sich in finanzieller Schieflage befunden und kaum über finanzielle Mittel verfügt. Er habe am 14. August 2018, am Tag des Brandes, sein gesamtes Erspartes von Fr. 3'500.-- resp. EUR 3'000.-- abgehoben. Anlässlich seiner Verhaftung im September habe er aber Fr. 9'000.-- und EUR 3'600.-- in bar auf sich getragen. Die Behauptung, das Geld stamme aus einem Autoverkauf aus dem Jahre 2015, sei unglaubhaft.