Citation: 6B_157/2018 E. 1.6.5

1.6.5. Der Beschwerdeführer macht geltend, allein die vorhandenen Sachbeweise (wie die Auswertung des Telefons des Beschwerdegegners und die Videoaufnahmen der Überwachungskamera) würden die Behauptung des Beschwerdegegners widerlegen, zum Einkaufszentrum gefahren worden und danach zum Parkplatz zurückgekehrt zu sein. Wenn nun auch noch die Aussage C.________ s, die fehlende Notwendigkeit einer Ausweiskopie sowie die Tatsache berücksichtigt würden, dass dem Beschwerdegegner die örtliche Situation bestens bekannt gewesen sei und seine Kenntnis über den Fahrweg vom Parkplatz zum Einkaufszentrum deshalb nicht vom Erlebnis des 5. August 2014 stammen müsse, dann erscheine die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung offensichtlich unhaltbar. Es mag zutreffen, dass die vom Beschwerdeführer hier dargelegten Aspekte für seine Version des Sachverhalts sprechen. Allerdings beschränkt er sich bei seiner Darstellung auf eine isolierte Betrachtung der für ihn dienlichen Punkte und blendet den übrigen, weit grösseren Teil der vorinstanzlichen Beweiswürdigung aus. Mit diesem Vorgehen gelingt es ihm höchstens, die eigene Sachverhaltsvariante in einzelnen Punkten als ebenfalls möglich erscheinen zu lassen, was jedoch nicht genügt, um Willkür in der vorinstanzlichen Beweiswürdigung aufzuzeigen.