Citation: I 154/03 02.12.2003 E. 2

Das kantonale Gericht hat unter Darlegung der massgebenden Gesetzesbestimmungen (Art. 4 Abs. 1, Art. 28 Abs. 1 und 2 IVG) erwogen, dass der Beschwerdeführer aufgrund der gesundheitsbedingten Einschränkung seiner Erwerbsfähigkeit Anspruch auf eine ganze Invalidenrente hat. Dies ist unbestritten und nach Lage der Akten nicht zu beanstanden. Einigkeit herrscht unter sämtlichen Verfahrensbeteiligten nunmehr auch darüber, dass dieser Anspruch am 1. Oktober 1996 entstanden ist (Ablauf der einjährigen Wartezeit nach Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG). Diese Beurteilung stützt sich auf die nach dem "Wiedererwägungsgesuch" vom 23. Oktober 2000 eingeholten Arztberichte, wonach der Beschwerdeführer seit ca. Oktober 1995 namentlich auch aus psychischen Gründen arbeitsunfähig ist (Berichte Dr. med. G.________, Spezialarzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom 6. November und 7. Dezember 2000; ferner Gutachten Dr. med. R.________, FMH Innere Medizin, vom 8. Juni 2001). Damit wäre die Invalidenrente grundsätzlich ab 1. Oktober 1996 (Zeitpunkt der Anspruchsentstehung; Art. 29 Abs. 2 IVG) auszurichten. Streitig und zu prüfen ist einzig, ob die Rente entsprechend der Auffassung der Vorinstanz infolge verspäteter Anmeldung des Versicherten erst ab 1. Oktober 1999 nachzuzahlen ist.