Citation: 8C_476/2024 E. 3.4

3.4. Auch wenn die Einschätzung der Restarbeitsfähigkeit durch den Kreisarzt unglücklich formuliert ist und eine kurze Rückfrage bei ihm wünschenswert gewesen wäre, durfte die Vorinstanz auf weitere Abklärungen in diesem Zusammenhang verzichten. Denn letztlich ergibt nur die von der Suva vertretene Leseart Sinn. Dr. med. C.________ trug den verbliebenen Bewegungseinschränkungen und Belastungsintoleranzen der rechten Schulter und des rechten Fusses mit einer entsprechenden Beschreibung des Zumutbarkeitsprofils hinreichend Rechnung. Gründe für eine darüber hinausgehende Einschränkung der Leistungsfähigkeit ergeben sich weder aus dem kreisärztlichen Bericht noch aus den übrigen medizinischen Akten, wie das kantonale Gericht richtig feststellte. Insbesondere ist davon auszugehen, dass Dr. med. C.________ einen schmerzbedingten erhöhten Pausenbedarf angegeben hätte, wenn ein solcher bestanden hätte. Die vorinstanzliche Beweiswürdigung ist im Ergebnis nicht bundesrechtswidrig. Die Rüge der Beschwerdeführerin, die Vorinstanz habe den Untersuchungsgrundsatz (Art. 61 lit. c ATSG) verletzt, verfängt nicht.