Citation: 7B_1439/2024 E. 5.2.3

5.2.3. Zu keiner Kritik Anlass geben die Ausführungen der Vorinstanz, wonach angesichts der dargelegten persönlichen Umstände und der im Falle einer Verurteilung drohenden empfindlichen Sanktionierung nicht ersichtlich sei, was den Beschwerdeführer noch in der Schweiz halte. In Übereinstimmung mit der Vorinstanz ist insoweit festzuhalten, dass dem Beschwerdeführer nach den verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz das Aufenthaltsbestimmungsrecht in Bezug auf die beiden ehelichen Töchter entzogen wurde und diese aktuell keinerlei Kontakt zu ihm wollen. Seine beiden Töchter, die ihn nach seinen eigenen Aussagen noch in der Schweiz hielten, haben den Kontakt somit abgebrochen, was den Fluchtanreiz verstärkt. Es mag insoweit zwar stimmen, dass er auch noch Kontakt zu seinen beiden älteren Kindern aus erster Ehe hat und diese ihn regelmässig im Gefängnis zu besuchen scheinen. Gemäss den unbestrittenen Feststellungen der Vorinstanz war der Kontakt zu den älteren Kindern vor seiner Inhaftierung indessen sporadisch, was, wie die Vorinstanz zutreffend festhält, trotz seiner neugeborenen Enkeltochter auf kein stabiles und enges soziales Netz in der Schweiz schliessen lässt. Der Beschwerdeführer hat nach den verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz zudem ausgeführt, den Kontakt zu seinen älteren Kinder könne er auch telefonisch pflegen, was in Übereinstimmung mit der Vorinstanz auch von seinem Heimatland aus möglich wäre und die Fluchtgefahr daher nur unwesentlich einzudämmen vermag.