Citation: 4A_533/2013 E. 4.2

4.2. Zunächst erkannte die Vorinstanz zutreffend, dass der Beschwerdeführer aus den angerufenen Urteilen des Bundesgerichts 1P.126/2005 und 4A_106/2008 nichts für seinen Standpunkt ableiten kann, da diesen eine andere tatsächliche Ausgangslage zugrunde liegt: Im Urteil 4A_106/2008 war - anders als vorliegend - weder eine Täuschungshandlung noch ein Täuschungserfolg festgestellt. Es ging lediglich um die Entkräftung des erhobenen Täuschungs vorwurfs. Dieser war verspätet und bildete eine unzulässige neue Tatsachenbehauptung. Zudem hatten die anfechtenden Parteien Kenntnis von den relevanten Umständen, weshalb sie sich nicht auf Täuschung berufen könnten (E. 6.2). Auch im Urteil 1P.126/2005 wussten die Vertragspartner um die wesentlichen Umstände (E. 3.7). Eine Beeinträchtigung ihrer Entschlussfreiheit im Sinne von Art. 28 OR lag nicht vor. Vorliegend ist demgegenüber nicht festgestellt, dass die Klägerin Kenntnis von den Umständen gehabt hätte, die Gegenstand der Täuschung waren. Der Beschwerdeführer bringt zwar vor, die Vorinstanz hätte sich mit dem Kenntnisstand der Klägerin beim Vertragsschluss "befassen" müssen, und zählt eine Reihe von Umständen auf, um welche die Klägerin angeblich gewusst habe. Er übersieht mit diesen - vom Beschwerdegegner ohnehin in Abrede gestellten - Ausführungen, dass die Klägerin gemäss der Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz in erster Linie über die Existenz der Alpha-Solarzelle mit dem hohen Wirkungsgrad getäuscht wurde. Von deren Nicht-Existenz hatte sie beim Vertragsschluss gerade keine Kenntnis. Vielmehr glaubte sie an das ihr vom Beschwerdeführer vorgetäuschte Solarzellen-Projekt und war von dessen hohem Marktpotenzial überzeugt.