Citation: 7B_458/2023 E. 4.3

4.3. Weiter rügt der Beschwerdeführer, die Vorinstanz habe zu Unrecht eine antizipierte Beweiswürdigung vorgenommen. Die Vorinstanz habe ein verkehrstechnisches Gutachten und einen Augenschein an der Unfallstelle zu Unrecht abgewiesen. Dabei habe sie weder die Geschwindigkeiten der beiden Verkehrsteilnehmer, noch die Stärke des Abbremsens durch den Privatkläger oder den Ort festgestellt, wo sich dieser im Zeitpunkt der Wegfahrt des Beschwerdeführers befunden habe. Der Anspruch auf rechtliches Gehör nach Art. 29 Abs. 1 BV, das Willkürverbot nach Art. 9 BV und Art. 6 Ziff. 1 EMRK seien dadurch verletzt. Schliesslich setze sich die Vorinstanz nicht mit den widersprüchlichen Angaben des Privatklägers auseinander, namentlich mit jenen am Unfalltag gegenüber der behandelnden Ärztin und dem Rettungsdienst, wonach er in die Motorhaube eines Autos gefahren sei sowie dessen Angaben, er habe gedacht, das Fahrzeug des Beschwerdeführers sei parkiert.