Citation: 5C.114/2003 04.12.2003 E. 3

Unter Berufung auf Willensmängel (Art. 23 ff. OR) hält die Klägerin das "Vertragswerk" vom 22. November 1991 für unverbindlich. Nach dem Gesagten ist die Einrede für jede der drei Vereinbarungen gesondert zu prüfen, was das Kantonsgericht für den Erb- und den Ehevertrag denn auch getan hat. 3.1 Der Erbvertrag enthält nichts, was für das Scheidungsverfahren relevant wäre. Aus dieser Feststellung folgert die Vorinstanz, seine Gültigkeit sei in diesem Verfahren gar nicht zu prüfen. Gegen diese zutreffende Würdigung bringt die Klägerin nichts vor. Auf ihre Erklärungen zu den angeblichen Willensmängeln braucht mit Bezug auf den Erbvertrag mithin nicht eingegangen zu werden.