Citation: 9C_706/2023 E. 5.3.1

5.3.1. Unbestritten ist, dass die Beschwerdeführerin ihre Anstellung als Projektmanagerin bei der E.________ AG per Ende März 2000 und damit unabhängig vom erst später eingetretenen Gesundheitsschaden beendet hatte. Dass das Valideneinkommen in derlei Konstellationen praxisgemäss mittels statistischer Werte bestimmt wird (vgl. E. 5.1 hievor), ist wesentlich dem Umstand geschuldet, dass sich das ohne gesundheitliche Beeinträchtigung realisierte Einkommen oft nicht hinreichend genau beziffern lässt. Ist eine solche Bezifferung indessen im Einzelfall möglich, ist auf die konkreten Werte abzustellen. Anders als die Erwägungen im angefochtenen Entscheid suggerieren, setzt dies nicht voraus, dass die versicherte Person das Valideneinkommen je tatsächlich "ohne Gesundheitsschaden erzielen konnte". Entscheidend ist vielmehr, was diese im massgebenden Zeitpunkt nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit verdient hätte.