Citation: 1B_239/2007 10.12.2007 E. 4

In prozessualer Hinsicht beanstandet der Beschwerdeführer, dass das Verfahrensgericht dem Offizialverteidiger und dem Statthalteramt eine Frist von vier Wochen zur Stellungnahme eingeräumt habe. Die Länge der Vernehmlassungsfrist verletze das Beschleunigungsgebot in Haftsachen. Auch diese Rüge erweist sich als offensichtlich unbegründet. Der angefochtene Entscheid erging nicht im Haftprüfungsverfahren und hatte keine Fragen der strafprozessualen Haft zu Gegenstand. Die Frage, ob der Offizialverteidiger auszuwechseln sei oder nicht, hatte auch indirekt keine Auswirkungen auf die Zulässigkeit oder Dauer der Untersuchungshaft. Die für das Haftprüfungsverfahren geltenden besonderen prozessualen Garantien von Art. 31 Abs. 4 BV sind hier nicht anwendbar.