Citation: 8C_288/2021 E. 4.2

4.2. Hiergegen beruft sich der Beschwerdeführer unter anderem auf das neuropsychologische Verlaufsgutachten. Lic. phil. E.________ habe ausdrücklich aus seiner neuropsychologischen Sicht nicht zu erklären vermocht, weshalb das von ihm im Januar 2018 erhobene kognitive Befundbild derart massiv von den Feststellungen anlässlich der dreimonatigen F.________-Abklärung abweiche. Statt dessen habe er - trotz fehlender fachärztlich-psychiatrischer Qualifikation - die Behandlung des Dr. med. G.________ als nicht adäquat beanstandet. So sei der neuropsychologische Gutachter zur Einschätzung gelangt, dass der Beschwerdeführer aus rein neuropsychologischer Sicht als Sekundarlehrer angeblich voll arbeitsfähig sei. Doch habe dieser Gutachter ausdrücklich darauf hingewiesen, allfällige Einschränkungen der Leistungsfähigkeit und der zeitlichen Zumutbarkeit müssten aus psychiatrischer Sicht beurteilt werden. Unter diesen Umständen habe die Vorinstanz Art. 61 lit. c ATSG verletzt, indem sie auf die Einholung einer weiteren Stellungnahme des psychiatrischen Sachverständigen verzichtete. Die vorinstanzliche Schlussfolgerung, wonach das Verhalten des Beschwerdeführers während der dreimonatigen F.________-Eingliederungsabklärung "von einer mangelhaften Arbeitseinstellung zeuge", sei zudem aktenwidrig. Das Gegenteil davon treffe zu.