Citation: 6B_771/2016 E. 1.4.1

1.4.1. Die Vorinstanz begründet im angefochtenen Entscheid ausführlich und schlüssig, wie sie zu dem von ihr als erstellt erachteten Sachverhalt gelangt. Dabei würdigt sie mehrere Zeugenaussagen, die Aussagen des Beschwerdeführers und diverse Dokumente. Sie legt nachvollziehbar und schlüssig dar, weshalb ihr die Aussagen der Zeugen als glaubhaft und jene des Beschwerdeführers als unglaubhaft erscheinen. Aufgrund ihrer Beweiswürdigung gelangt die Vorinstanz zum Schluss, dass der Beschwerdeführer ab Ende Juli 2012 bis zu seiner fristlosen Kündigung am 18. April 2013 einen wesentlichen Teil seiner Arbeitszeit für das erfundene Projekt aufgewendet habe. Aus den übereinstimmenden und glaubhaften Aussagen der Zeugen C.________, D.________, E.________, F.________ und G.________ ergebe sich, dass der Beschwerdeführer im Juli 2012 das Projekt B.________ eingeführt und bis zu seiner Kündigung im Wesentlichen von diesem Kunden gesprochen habe. Dieses Projekt habe einen grossen Teil seiner Arbeit eingenommen, wobei er einzelne Mitarbeiter der A.________ sehr oft über das Projekt unterrichtet habe. Seine von den Zeugen C.________ und D.________ teilweise bestätigten Arbeiten könnten lediglich als begleitende Tätigkeiten, die ein Vollzeitpensum über zehn Monate bei Weitem nicht ausfüllten, betrachtet werden. Daran ändere nichts, wenn von den nachträglich eingeschobenen Angaben des Beschwerdeführers ausgegangen werde, wonach er daneben noch etwa 15 Kundenbesuche getätigt habe, da sich daraus nicht einmal zwei Besuche pro Monat ergäben. Auch habe der Beschwerdeführer selbst erklärt, die Kundenbesuche vor allem zu Beginn des Arbeitsverhältnisses vorgenommen zu haben. In einer E-Mail an den Zeugen C.________ habe er überdies bestätigt, dass seine Auslastung mit dem B.________-Projekt ab 2013 zunächst hoch sein werde. Das Bild, dass der Beschwerdeführer erhebliche Arbeitszeit für das erfundene Projekt aufgewendet habe, werde durch den Umstand abgerundet, dass er trotz mehrjähriger Erfahrung im Bereich Executive Search während des gesamten Arbeitsverhältnisses kein einziges Mandat für die A.________ habe gewinnen können.