Citation: 1P.622/1999 19.01.2000 E. 1

1.- a) Das angefochtene verwaltungsgerichtliche Urteil ist ein kantonal letztinstanzlicher Entscheid, gegen den die staatsrechtliche Beschwerde wegen Verletzung verfassungsmässiger Rechte grundsätzlich offensteht (Art. 84 Abs. 1 lit. a und Art. 86 Abs. 1 OG). Der Beschwerdeführer wendet sich ausschliesslich gegen die Versagung der unentgeltlichen Verbeiständung und nicht gegen den Hauptsacheentscheid (bedingte Entlassung aus dem Massnahmevollzug). Diese Rüge kann mit keinem anderen bundesrechtlichen Rechtsmittel geltend gemacht werden (Art. 84 Abs. 2 OG, vgl. BGE 123 I 275 E. 2e S. 278 mit Hinweis). b) Der Beschwerdeführer macht mit der staatsrechtlichen Beschwerde einen Anspruch auf unentgeltliche Verbeiständung nicht nur vor dem Appellationsgericht, sondern auch im Administrativverfahren geltend, und zwar für den Zeitraum vom 24. Februar 1998 bis zum 17. Februar 1999. Seine Beschwerde betrifft somit nicht nur das von der Vollzugsbehörde im Dezember 1998 von Amtes wegen eingeleitete Verfahren, das zu seiner Entlassung führte (vgl. oben, Abschnitt C; im Folgenden: 2. Verfahrensabschnitt), sondern auch das vorangegangene, auf seinen Antrag eingeleitete Prüfungsverfahren (vgl. oben, Abschnitt B, im Folgenden: 1. Verfahrensabschnitt). Fraglich ist, ob auf die Beschwerde insoweit eingetreten werden kann. Dies wäre zu verneinen, wenn über den Anspruch auf unentgeltliche Verbeiständung im 1. Verfahrensabschnitt bereits rechtskräftig durch die Verfügungen der Vollzugsbehörde vom April und vom November 1998 entschieden worden wäre, gegen die der Beschwerdeführer nicht rekurriert hat. Das Appellationsgericht verneinte dies mit der Begründung, beide Schreiben der Vollzugsbehörde hätten keine Rechtsmittelbelehrung enthalten; zudem sei die Justizvollzugskommission in ihrem Entscheid vom 5. März 1999 auf die Frage zurückgekommen. Das Appellationsgericht trat daher vollumfänglich auf den Rekurs ein und prüfte den Anspruch auf unentgeltliche Verbeiständung für beide Verfahrensabschnitte. Liegt somit ein materieller Entscheid des Appellationsgerichts zu beiden Verfahrensabschnitten vor, kann der Beschwerdeführer auch im vorliegenden Verfahren für beide Verfahrensabschnitte noch geltend machen, die Versagung der unentgeltlichen Verbeiständung verstosse gegen Verfassungsrecht. c)Auf die rechtzeitig erhobene Beschwerde (Art. 89 OG) des legitimierten Beschwerdeführers (Art. 88 OG) ist daher einzutreten.