Citation: 8C_42/2021 E. 4.1

4.1. Unbestritten ist, dass sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin zwischen der letzten rechtskräftigen Verneinung eines Leistungsanspruchs (Verfügung vom 29. Mai 2013) und der Neuanmeldung vom 8. Oktober 2018 infolge der neu diagnostizierten Erkrankung an MS verschlechtert hat. Die Vorinstanz hat gestützt auf den Bericht über die Abklärung im Aufgabengebiet vom 6. Februar 2019/27. Mai 2019 sowie unter Berücksichtigung der Stellungnahme des RAD-Arztes med. pract. C.________ vom 21. Mai 2019, der weiteren medizinischen Akten sowie in Anbetracht der Erwerbsbiographie festgestellt, die Beschwerdeführerin wäre im Verfügungszeitpunkt auch ohne gesundheitliche Beeinträchtigung nicht erwerbstätig und somit als zu 100 % im Haushalt tätig zu qualifizieren. Bezüglich der Beeinträchtigung im Haushalt erachtete das kantonale Gericht den Bericht vom 27. Mai 2019 als massgebend. Daran könne auch der im vorinstanzlichen Beschwerdeverfahren eingereichte Bericht des Dr. med. D.________, Spezialarzt FMH für Neurologie, vom 20. November 2019 nichts ändern. Entsprechend sei von einer Einschränkung von 17.7 % im Aufgabenbereich auszugehen. Bei einem Invaliditätsgrad von 18 % bestehe kein Leistungsanspruch.