Citation: 2C_373/2023 E. 4.1

4.1. Im Einzelnen bringt der Beschwerdeführer vor, der Entzug des Führerausweises vernichte seine wirtschaftliche Lebensgrundlage. Der Zugang zu diversen Arbeitsstellen werde verunmöglicht oder zumindest erschwert. Nebst der Fahrlehrertätigkeit gelte dies namentlich für den Beruf des Automechanikers, womit auch seine Grundausbildung betroffen sei. Diesem massiven Eingriff in seine Wirtschaftsfreiheit fehlt gemäss Beschwerdeführer die gesetzliche Grundlage, weil zwischen Art. 27 lit. b FV einerseits und Art. 15d bzw. Art. 16d SVG andererseits kein Zusammenhang bestehe und kein "initiierendes Ereignis" vorgelegen habe, das eine Untersuchung der Fahreignung rechtfertige. Schliesslich bestehe kein hinreichendes öffentliches Interesse am Entzug des Führerausweises, weil das Gesetz vorliegend missbräuchlich angewendet worden sei.