Citation: 7B_983/2023 E. 4

Die Vorinstanz tritt nicht auf die Beschwerde ein, da sich diese nicht mit den Erwägungen der Staatsanwaltschaft in der angefochtenen Verfügung vom 19. September 2023 auseinandersetze; die Einstellungsverfügung sei am 26. September 2014 in Rechtskraft erwachsen und der Beschwerdeführer habe keine neuen Beweismittel oder Tatsachen vorgebracht, welche eine Wiederaufnahme des Verfahrens ermöglichen würden. Der Beschwerdeführer lege nicht dar, was daran falsch sein soll, und beschränke sich vielmehr darauf, erneut seine Sicht der Dinge darzulegen (der am fraglichen Unfall beteiligte Autofahrer habe falsche Aussagen getätigt, es sei bei diesem kein Alkohol- und Drogentest vorgenommen worden etc.). Die Vorinstanz ergänzt in einer Eventualbegründung, selbst wenn auf die Beschwerde eingetreten werden könnte, müsste sie abgewiesen werden. Bei der Behauptung des Beschwerdeführers, der unfallbeteiligte Autofahrer habe falsch ausgesagt, handle es sich nicht um eine neue Tatsache, welche die Wiederaufnahme des Verfahrens erlauben würde. Im Gegenteil stütze sich die Argumentation des Beschwerdeführers auf bestehende Akten. Auch der von diesem geäusserte Verdacht, dass der Autofahrer allenfalls einmal die Polizeischule besucht haben könnte, erlaubt die Wiederaufnahme des Verfahrens nicht. Im Übrigen sei nicht ersichtlich, welchen Einfluss es auf den Ausgang des Strafverfahrens gehabt hätte, entspräche dieses "Gerücht" den Tatsachen. Festzuhalten sei zudem, im vom Beschwerdeführer genannten Verfahren sei es einzig um seine allfällige Strafbarkeit gegangen - und nicht jene des unfallbeteiligten Autofahrers - und die Strafuntersuchung gegen ihn sei wegen seiner schweren Betroffenheit eingestellt worden.