Citation: 1C_41/2014 E. 3.4

3.4. Da das ANU als Vermittlerin und nicht als Vertreterin der Gemeinde tätig war, hätte diese vor Erlass ihrer Verfügung der Beschwerdeführerin Gelegenheit geben müssen, sich gegenüber dem Gemeindevorstand, der die Verfügung erliess, dazu zu äussern. Indem die Gemeinde dieses vorgängige Äusserungsrecht nicht gewährte, hat sie das rechtliche Gehör der Beschwerdeführerin verletzt. Dieser Verfahrensfehler ist jedoch im vorinstanzlichen Verfahren geheilt worden, da sich die Beschwerdeführerin in der kantonalen Beschwerde umfassend zur Sache äussern konnte und die Kognition der Vorinstanz nicht eingeschränkt war (vgl. Art. 51 des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege [VRG] des Kantons Graubünden vom 31. August 2006). Zudem käme die Rückweisung an die Gemeinde einem formalistischen Leerlauf gleich, nachdem das Verwaltungsgericht die Verfügung der Gemeinde in Kenntnis der dagegen vorgebrachten Einwände der Beschwerdeführerin bestätigt hat.