Citation: 4A_163/2017 E. 1.3

1.3. Die Begründung hat in der Beschwerdeschrift selbst zu erfolgen. Die beschwerdeführende Partei darf eine allfällige Replik nicht dazu verwenden, ihre Beschwerde zu ergänzen oder zu verbessern. Zulässig sind nur Vorbringen, zu denen erst die Ausführungen in der Vernehmlassung eines anderen Verfahrensbeteiligten Anlass geben (vgl. BGE 135 I 19 E. 2.2 S. 21; 132 I 42 E. 3.3.4 S. 47; Urteil 4A_581/2015 vom 19. April 2016 E. 2). Soweit der Beschwerdeführer in seiner Replik weitere Einwände gegen den Beweiswert des im IV-Verfahren eingeholten polydisziplinären Gutachtens der MEDAS Oberaargau (nachfolgend MEDAS-Gutachten) vorbringt, ist er damit nicht zu hören. Diese Kritik hätte er bereits in der Beschwerdeschrift vortragen müssen, da Anlass dazu das vorinstanzliche Urteil gab, nicht erst die Beschwerdeantwort der Beschwerdegegnerin.