Citation: 1B_203/2023 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung von Art. 5 Abs. 1, Art. 184 und 185 StPO. Er macht geltend, e ntgegen der Auffassung der Vorinstanz seien dem neuen Sachverständigen nur diejenigen Akten zu übermitteln, die "einen rechtsgenüglichen Nachweis der Grundlagen erlauben, auf welche sich die gutachterlichen Feststellungen abzustützen haben". Da die Staatsanwaltschaft den massgebenden Sachverhalt nicht abgeklärt habe, würde die Herausgabe des "Roundtable-Protokolls " dazu führen, dass dieses zur massgebenden Grundlage des neuen Gutachtens würde. Das "Roundtable-Protokoll " sei jedoch von einem Mitbeschuldigten verfasst worden und habe keinerlei Beweiswert, da - wie der Beschwerdeführer bereits vor der Vorinstanz geltend machte - die darin kolportierten Aussagen nicht "justizförmig verwertbar" gemacht worden seien. Stütze sich das Gutachten nun (einzig) auf dieses von einem Mitbeschuldigten verfassten "Roundtable-Protokoll ", würden dadurch Prozess- und Parteirechte ausgehebelt, was das Fair-trial-Prinzip nach Art. 6 EMRK verbiete. Werde der Gutachtensauftrag in offenkundig rechtswidriger Weise gegeben und führe dies (wegen Unverwertbarkeit des Gutachtens) zu einem strafprozessualen Leerlauf, werde dadurch auch das Beschleunigungsgebot nach Art. 5 Abs. 1 StPO verletzt.