Citation: 9C_671/2018 E. 2.4.2

2.4.2. Die IV-Stelle bringt dagegen insbesondere vor, das kantonale Gericht habe nicht ausschliesslich die gesundheitlichen Beeinträchtigungen berücksichtigt und keine objektivierte Zumutbarkeitsprüfung vorgenommen. Sie rügt, verschiedene Umstände seien nicht zutreffend gewürdigt worden. Angesichts des gering ausgeprägten Leidensdrucks zufolge Nichteinhalten der therapeutischen Optionen, des inkonsistenten Verhaltens der Versicherten, der fehlenden Komorbidität, der geringen Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde, der kaum ressourcenhemmenden Persönlichkeitsstruktur und der guten sozialen Einbettung sei von einer uneingeschränkten Arbeitsfähigkeit auszugehen.