Citation: 1C_434/2016 E. A

A.________ wurde am 9. April 2015 von der Walliser Kantonspolizei als Beschuldigter - ihm wurden Verstösse gegen das Betäubungsmittelgesetz vorgeworfen - einvernommen. Dabei gestand er, über einen Zeitraum von rund 1 ½ Jahren hinweg rund 25-mal Kokain - 15-mal 1 Gramm und 10-mal 2 Gramm - gekauft und konsumiert zu haben. Am 24. Juli 2015 entzog die Dienststelle für Strassenverkehr und Schifffahrt A.________ den Führerausweis vorsorglich auf unbestimmte Zeit und ordnete an, er habe sich zur Abklärung seiner Fahreignung einer vertrauensärztlichen Eignungsuntersuchung durch das Zentrum für medizinische Expertisen des Spitals Wallis (ZME) zu unterziehen; bei Vorliegen der Untersuchungsergebnisse werde über den Fall definitiv entschieden. Einer allfälligen Beschwerde entzog sie die aufschiebende Wirkung. Am 26. Oktober 2015 wies der Staatsrat des Kantons Wallis die Beschwerde von A.________ gegen diese Entzugsverfügung ab. Am 15. Juli 2016 wies das Kantonsgericht die Beschwerde von A.________ gegen diesen Staatsratsentscheid ab.