Citation: 6B_1035/2023 E. 5.2.2

5.2.2. Die Tagessatzhöhe legt die Vorinstanz alsdann unter Beachtung der konkreten finanziellen Verhältnisse des Beschwerdeführers, d.h. der von ihm bezogenen Rente und Ergänzungsleistungen, seines fehlenden Vermögens und der vorhandenen Schulden, auf das in Art. 34 Abs. 2 Satz 1 StGB in der Regel vorgesehene Minimum von Fr. 30.-- fest (vgl. angefochtenes Urteil E. 4.3 S. 15). Ihre diesbezüglichen Ausführungen sind knapp, umfassen aber die gemäss Art. 34 Abs. 2 Satz 4 StGB massgebenden Umstände. Die Festlegung der Tagessatzhöhe stellt dabei entgegen dem Beschwerdeführer keinen rein rechnerischen Vorgang dar, sondern ist dem sorgfältigen Ermessen des Sachgerichts anheimgestellt, in das das Bundesgericht nur mit Zurückhaltung eingreift (vgl. BGE 134 IV 60 E. 6.5.2; DOLGE, in: Basler Kommentar, Strafrecht I, 4. Aufl. 2019, N. 46 zu Art. 34 StGB; zum Ermessen: BGE 144 IV 313 E. 1.2) Das Gesetz lässt es zwar zu, ausnahmsweise, wenn die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse des Täters es gebieten, den Tagessatz auf bis Fr. 10.-- zu senken (Art. 34 Abs. 2 Satz 2 StGB); nach der Rechtsprechung ist der Tagessatz in Nachachtung der schlechten finanziellen Situation von Verurteilten, welche nahe am oder unter dem Existenzminimum leben, in dem Mass herabzusetzen, dass einerseits die Ernsthaftigkeit der Sanktion durch den Eingriff in die gewohnte Lebensführung erkennbar ist und andererseits der Eingriff nach den persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnissen als zumutbar erscheint (vgl. BGE 134 IV 60 E. 6.5.2 mit Hinweisen). Inwiefern die Vorinstanz gehalten gewesen wäre, den Tagessatz auf den absoluten Minimalbetrag von Fr. 10.-- festzulegen, und sie mit ihrem anderslautenden Entscheid ihr Ermessen verletzt hätte, legt der Beschwerdeführer mit seinem pauschalen Verweis auf seine knappen finanziellen Verhältnisse indes nicht ansatzweise dar. Dies ist auch nicht ersichtlich, nicht zuletzt vor dem Hintergrund, dass der Beschwerdeführer laut dem feststehenden Sachverhalt in der Lage war, innerhalb eines Jahres mehrmals Reisen ins entfernte Ausland zu unternehmen, was auf gewisse finanzielle Mittel schliessen lässt.