Citation: 5A_701/2022 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer sieht seinen Gehörsanspruch weiter dadurch verletzt, dass die Vorinstanz sich weder mit seinem Vorbringen betreffend eine Verletzung des rechtlichen Gehörs durch die KESB (fehlende Ankündigung des beabsichtigten Entscheids) noch mit verschiedenen Beweisanträgen (namentlich persönliche Anhörung, Parteibefragung) oder der in seinem ursprünglichen Gesuch um Neubeurteilung des persönlichen Verkehrs enthaltenen Argumentation auseinandergesetzt habe. Gleichzeitig verletze die Vorinstanz damit weitere Verfahrensgrundsätze, namentlich den Dispositions- und den Untersuchungsgrundsatz. Soweit der Beschwerdeführer auch in diesem Zusammenhang geltend macht, die kantonalen Instanzen hätten sein Gesuch in der Sache nicht behandelt, kann auf das vorstehend Ausgeführte verwiesen werden. Weiter geht der Beschwerdeführer hinsichtlich des tatsächlichen Ablaufs des vorinstanzlichen Verfahrens, namentlich der von ihm dort angeblich gestellten Anträge und erhobenen Rügen, von tatsächlichen Grundlagen aus, die das Obergericht so nicht festgestellt hat. Das Gericht hat sich wie ausgeführt inhaltlich mit der Streitsache auseinandergesetzt und keine Feststellungen bezüglich einzelner Ausführungen des Beschwerdeführers getroffen. Dieser erhebt sodann nicht die notwendigen Vorbringen, damit das Bundesgericht von den diesbezüglichen Feststellungen im angefochtenen Entscheid abweichen könnte (vorne E. 2.2). Den verschiedenen Gehörsrügen des Beschwerdeführers ist damit die tatsächliche Grundlage entzogen. Gleiches gilt für das Vorbringen der Verletzung weiterer Verfahrensgrundsätze. Ohnehin legt der Beschwerdeführer nicht dar, weshalb die von ihm gestellten Anträge Einfluss auf den Verfahrensausgang haben sollten, was jedoch für ein Eintreten auf seine Vorbringen notwendig wäre (Urteil 5A_85/2021 vom 26. März 2021 E. 6.2 mit Hinweisen).