Citation: 1A.327/1999 10.01.2001 E. 2

2.- Nach Auffassung der Beschwerdeführerin Irene Maag ist im Baukonzessionsverfahren die Frage, ob und inwieweit die vom Flughafen ausgehenden Immissionen - vor allem die Lärmeinwirkungen - vorsorglich vermindert werden könnten, zu wenig geprüft worden; der Fachbericht Lärm sei deshalb zur Ergänzung zurückzuweisen. Wie jedoch im bundesgerichtlichen Entscheid vom 8. Dezember 2000 im Einzelnen dargelegt worden ist (E. 18, 19, 34 und 35), sind die Möglichkeiten vorsorglicher Emmissionsbegrenzung im Fachbericht Luft, im Fachbericht Lärm sowie auch im ergänzenden Bericht "Vergleich alternativer Betriebsszenarien" dargestellt und von den Umweltschutzfachstellen untersucht worden. Auch das UVEK hat die Frage der vorsorglichen Begrenzung des Lärms und des Schadstoffausstosses eingehend geprüft. Es hat in diesem Zusammenhang schliesslich einen Emissionsplafond für NOx- Emissionen festgesetzt und die Nachtflugsperre um eine halbe Stunde verlängert. Der Vorwurf, dem Vorsorgegedanken sei keine Beachtung geschenkt worden, geht daher fehl.