Citation: 2C_661/2018 E. 3

Die Gerichtskosten (Art. 65 BGG) werden in der Regel der unterliegenden Partei auferlegt (Art. 66 Abs. 1 BGG). Unnötige Kosten hat zu bezahlen, wer sie verursacht (Art. 66 Abs. 3 BGG). Nach der Rechtsprechung sind die Kosten ausnahmsweise nicht der unterliegenden Partei, sondern deren Rechtsvertreter aufzuerlegen, wenn dieser schon bei Beachtung elementarster Sorgfalt erkennen musste, dass das von ihm eingelegte Rechtsmittel offensichtlich unzulässig ist oder die von ihm praktizierte Prozessführung mutwillig erscheint (BGE 129 IV 206 E. 2 S. 207 f. zur mit Art. 66 Abs. 3 BGG identischen Regelung von Art. 156 Abs. 6 OG; zu Art. 66 Abs. 3 BGG selber Urteile 2C_855/2017 vom 10. Oktober 2017 E. 2.4; 2C_822/2017 vom 27. September 2017 E. 3; 9C_644/2016 vom 31. Oktober 2016 E. 3; je mit Hinweisen). Der als Vertreter von A.________ handelnde C.________, der (auch vor Bundesgericht) schon zahlreiche Verfahren geführt hat, hätte schon bei Beachtung minimalster Sorgfalt erkennen müssen, dass eine Beschwerde ans Bundesgericht gleich in mehrfacher Hinsicht unzulässig ist. Unter diesen Umständen lässt sich nicht rechtfertigen, die von ihm unnötig verursachten Kosten A.________ aufzuerlegen; er hat sie selber zu tragen. Damit erübrigt sich abzuklären, ob eine Vollmacht für das vorliegende Verfahren erteilt wurde, was angesichts des Hinweises des SEM auf ein Verfahren betreffend humanitäres Visum keineswegs feststeht.