Citation: 1C_414/2016 E. A

Der Kanton Zürich beabsichtigt, die Limmattalstrasse in Oetwil an der Limmat zu erneuern, zu verbreitern und mit einem neuen Veloweg zu versehen. Das Ausführungsprojekt und der Landerwerbsplan wurden vom 22. November bis zum 23. Dezember 2013 öffentlich aufgelegt. Während der öffentlichen Auflage erhob A.________ Einsprache. Von seinen Parzellen Nrn. 1251 und 1248 sollen insgesamt 1'670 m2 (712 m2 von Parzelle Nr. 1251 und 958 m2 von Parzelle Nr. 1248) zum Preis von Fr. 8.85/m2enteignet werden. Im Rahmen mehrerer Einigungsverhandlungen konnte bezüglich der Projekteinsprache eine einvernehmliche Lösung gefunden werden, nicht jedoch bezüglich der Entschädigung. Am 16. April 2014 setzte der Regierungsrat mit Beschluss Nr. 480 das Projekt fest. Der Kanton Zürich ersuchte in der Folge das Statthalteramt Dietikon um Einleitung des Schätzungsverfahrens. Dieses überwies die Akten der Schätzungskommission in Abtretungsstreitigkeiten des Kantons Zürich, 1. Kreis. Am 15. September 2015 verpflichtete die Schätzungskommission den Kanton Zürich, A.________ eine Abtretungsentschädigung von Fr. 8.95/m2 zu zahlen, insgesamt Fr. 14'946.50. Die Kosten des Verfahrens auferlegte sie dem Kanton Zürich. Dagegen rekurrierte A.________ ans Verwaltungsgericht des Kantons Zürich. Mit Urteil vom 23. Juni 2016 wies dieses den Rekurs ab.