Citation: 8C_403/2018 E. A

Die 1977 geborene A.________ ist als Projektmanagerin bei der B.________ angestellt und in dieser Eigenschaft über ihre Arbeitgeberin bei der AXA Versicherungen AG obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 27. November 2015 nahm sie an der Weihnachtsfeier ihrer Arbeitgeberin teil, als ein Animateur in unmittelbarer Nähe von A.________ eine Handkonfettikanone auslöste. Die Ärzte am Spital C.________ diagnostizierten am Folgetag ein Knalltrauma rechts mit Tinnitus und intermittierender Dysakusis. Es wurde keine Arbeitsunfähigkeit attestiert. Nach diversen Abklärungen verneinte die AXA Versicherungen AG mit Verfügung vom 12. Mai 2017 ihre Leistungspflicht für das Ereignis vom 27. November 2015 mit der Begründung, es liege weder ein Unfall noch eine unfallähnliche Körperverletzung vor. Mit Einspracheentscheid vom 29. August 2017 hielt sie an diesem Standpunkt fest.