Citation: 2C_451/2017 E. 3.3

3.3. Weiter behauptet er sinngemäss, die Schliessung vom 23. Februar 2015 sei einzig aufgrund eines Wasserschadens erfolgt, welchen er nicht zu verantworten habe. Dieser habe jedoch keine Schliessung aus sicherheits- oder feuerpolizeilichen oder hygienischen Gründen gerechtfertigt, weshalb das Oberamt seine Verfügung auch wieder aufgehoben habe. Das Kantonsgericht habe diesen Umstand verkannt. Diese Behauptung erweist sich als unzutreffend und aktenwidrig: Die Schliessung vom 23. Februar 2015 erfolgte nicht nur aufgrund defekter Sanitäranlagen, sondern insbesondere auch deswegen, weil zuviele Prostituierte im Etablissement anschafften (vgl. entsprechender Entscheid des Oberamtmannes des Sensebezirks vom 23. Februar 2015). Entsprechend hat das Oberamt die Aufhebung der Schliessung nicht nur an die Bedingung geknüpft, dass die defekten Sanitäranlagen instand gestellt werden, sondern es namentlich auch zur Voraussetzung erklärt, dass maximal eine Prostituierte pro bewilligtes Zimmer untergebracht wird (vgl. Entscheid der stellvertretenden Oberamtsfrau des Sensebezirks vom 11. März 2015). Das Kantonsgericht hat den diesbezüglichen Sachverhalt im angefochtenen Urteil zutreffend wiedergegeben.