Citation: 1C_221/2023 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz stellte fest, dass die mit dem "öffentlichen Wegrecht" belastete Fläche des Grundstücks der Beschwerdeführenden als Teil des Lochmühlewegs gelte und damit dem Gemeingebrauch gewidmet sei (Art. 13 Abs. 3 lit. b des Berner Strassengesetzes vom 4. Juni 2008 [SG; BSG 732.11]). Damit erübrige sich jedoch nicht die vorfrageweise Prüfung von Inhalt und Umfang des öffentlichen Wegrechts, wie die Gemeinde meine, denn es sei gerade umstritten, ob die Dienstbarkeit ein Fahrwegrecht beinhalte und damit die Erschliessung der geplanten Parkplätze rechtlich sichergestellt sei. Die Vorinstanz prüfte diese Frage und gelangte zum Ergebnis, das auf dem Grundstück der Beschwerdeführenden lastende öffentliche Wegrecht sei von der BVD zu Recht als Fahrwegrecht qualifiziert worden. Die Beschwerdeführenden machen hingegen weiterhin geltend, bei der auf einem Teilstück ihrer Parzelle lastenden Dienstbarkeit handle es sich um ein reines Fusswegrecht und nicht um ein Fuss- und Fahrwegrecht. Sie werfen der Vorinstanz vor, den Sachverhalt einseitig und willkürlich gewürdigt zu haben, sowie von einer falschen Rechtsauslegung und Beweislastverteilung ausgegangen zu sein.