Citation: 2C_419/2018 E. 2.4.1

2.4.1. Was die Beschwerdeführerin gegen das angefochtene Urteil vorträgt, vermag nicht zu überzeugen. Inwiefern die Vorinstanz die Höhe der bezogenen Sozialhilfeleistungen sowie ihre psychische Erkrankung (im Sinne der Befunderhebung und die gestützt darauf gestellte Diagnose) offensichtlich unrichtig, d.h. willkürlich oder rechtsverletzend (Art. 97 BGG, vgl. dazu oben, E. 1.4) festgestellt haben sollte (zur Qualifikation des Gesundheitsschadens als Tatfrage vgl. BGE 132 V 393 E. 3.2 S. 398), lässt sich der Beschwerdeschrift nicht entnehmen. Weil dem Bundesgericht keine freie Sachverhaltsprüfung zukommt (BGE 139 II 404 E. 10.1 S. 445) und es die vorinstanzliche Beweiswürdigung nur auf Willkür überprüft (BGE 129 I 8 E. 2.1 S. 9), reicht es nicht aus, in einer Beschwerde einfach seine Sichtweise über Tatfragen zu wiederholen oder die eigene Beweiswürdigung zu erläutern (BGE 137 II 353 E. 5.1 S. 356; Urteile 2C_962/2017 vom 29. März 2018 E. 3.1; 8C_616/2014 vom 25. Februar 2015 E. 1.2; 9C_779/2010 vom 30. September 2011 E. 1.1.2, nicht publ. in: BGE 137 V 446, aber in: SVR 2012 BVG Nr. 11 S. 44). Selbst wenn die erstmals im bundesgerichtlichen Verfahren eingebrachten Beweismittel entgegen genommen werden könnten, was nicht der Fall ist (Art. 99 Abs. 1 BGG), würden sich darin keine Belege für die vorgetragenen Symptome einer schwerwiegenden psychischen Erkrankung befinden. Dem bundesgerichtlichen Verfahren ist somit ein Sozialhilfebezug der Beschwerdeführerin im Betrag von Fr. 165'415.70 und der im vorinstanzlichen Verfahren festgestellte Gesundheitsschaden zu Grunde zu legen (Art. 105 Abs. 1 BGG). Angesichts dieses als erheblich zu geltenden Sozialhilfebezugs (Urteil 2C_120/2015 vom 2. Februar 2016 E. 3.4.2) ist der Widerrufsgrund von Art. 62 Abs. 1 lit. e AuG erfüllt und ist das Verschulden an diesem Bezug praxisgemäss in der Verhältnismässigkeitsprüfung (Art. 96 AuG; Art. 5 Abs. 2 BV) zu würdigen.