Citation: I 903/06 13.04.2007 E. 4

Streitig und zu prüfen ist aufgrund der Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde, ob sich die tatsächlichen Verhältnisse im Zeitraum zwischen der Verfügung vom 5. November 2001 und dem Einspracheentscheid vom 23. September 2005 in rentenbeeinflussender Weise geändert haben und ob diesbezüglich zusätzlicher Abklärungsbedarf besteht, der nach einer polydisziplinären Begutachtung ruft. 4.1 In kognitionsrechtlicher Hinsicht handelt es sich bei der Entwicklung des Gesundheitszustandes im Laufe der Zeit und der Arbeits(un)fähigkeit um Fragen tatsächlicher Natur - zumindest soweit auf konkreter Beweiswürdigung und nicht auf allgemeiner Lebenserfahrung beruhend -, deren Beantwortung durch die Vorinstanz das Bundesgericht grundsätzlich bindet (E. 2.1). 4.2 Das kantonale Gericht geht - insbesondere gestützt auf das Gutachten des Medizinischen Zentrums X.________ vom 17. Juli 2003 sowie die Berichte des Rheumatologen Dr. med. K.________, Rheuma- und Reha-Zentrum Y.________, vom 9. Februar 2004 und der Frau Dr. phil. O.________ und Dipl.-psych. S.________, Neuropsychologisches Ambulatorium, vom 8. Juni 2004 - davon aus, dass sich im massgebenden Zeitraum keine gesundheitliche Verschlechterung eingestellt hat; die multiplen Beschwerden (etwa tendomyotisches Cervicalsyndrom beidseits, degenerative Veränderungen der Halswirbelsäule, Drop-Attacks bei vaskulärer Dysregulation, Anpassungsstörung [ICD-10, F43.2], neuropsychologische Defizite) liessen nach wie vor eine 50%ige Arbeitsfähigkeit in der grundsätzlich leidensangepassten angestammten Tätigkeit als Anwaltssekretärin zu. An dieser Betrachtungsweise, welche die Vorinstanz einlässlich und nachvollziehbar begründet hat, vermögen die Rügen der Beschwerdeführerin - insbesondere im Lichte der hievor (E. 2.1) angeführten grundsätzlichen Verbindlichkeit der vorinstanzlichen Tatsachenfeststellungen - nichts zu ändern. Namentlich ist der Einwand gegen die "globale" Arbeits(un)fähigkeitsbemessung im Gutachten des Medizinischen Zentrums X.________ unbegründet. Denn die darin geäusserte Auffassung, wonach "sich die kognitiven Defizite durch die Schmerzen erklären lassen, letztere auch die verminderte Belastungsfähigkeit bedingen und sich die verschiedenen Kompartimente nicht gewissermassen mathematisch voneinander abtrennen lassen", leuchtet ein. Des Weiteren verwertet das Gutachten - entgegen den Vorbringen der Versicherten - rheumatologische, psychiatrische sowie neurologische Konsiliarbefunde, sodass es sich dabei durchaus um ein polydisziplinäres Gutachten handelt, weshalb von Weiterungen abzusehen ist. Ferner halten die vorinstanzlichen Schlussfolgerungen betreffend die von Dr. med. M.________, Facharzt für Innere Medizin und Rheumatologie, im Bericht vom 12. September 2005 erstmals diagnostizierte Polyarthritis ebenfalls stand, zumal sich dazu kein klinisches Korrelat findet. Klar gegen eine Verschlechterung des Zustandes und für eine weiterhin zumutbare 50%ige Arbeitsleistung spricht auch der gutachtliche Bericht des Dr. med. K.________, Facharzt FMH für Rheumatologie und Rehabilitation, vom 9. Februar 2004.