Citation: C 193/03 16.01.2004 E. 2

Auf Grund der Akten steht fest, dass die Versicherte von der Invalidenversicherung berufliche Massnahmen (Umschulung zur Einsatzleiterin Spitex-Dienste) erhalten hat. Diese Vorkehren endeten am 18. September 2002. Ursprünglich war geplant, dass die Versicherte als Verlängerung der von der Invalidenversicherung bezahlten beruflichen Massnahmen anschliessend für zwei bis drei Monate ein Praktikum bei der procap absolvieren werde. Kurz vor Antritt der Praktikumsstelle lehnte die Invalidenversicherung indessen die Übernahme dieser Massnahme ab. Die Versicherte trat die Stelle bei der procap trotzdem mit einem Pensum von 50 % an, erhielt dafür aber bloss einen Verdienst von Fr. 300.- im Monat, da die finanziellen Möglichkeiten der procap keine bessere Entlöhnung zuliessen. Die Arbeitslosenversicherung war der Meinung, dass dieser Lohn nicht orts- und berufsüblich sei und deshalb ein entsprechend höherer Zwischenverdienst angerechnet werden müsse. Die Vorinstanz hingegen verneinte dies, da die procap und die Versicherte keinerlei Absicht gehabt hätten, auf Kosten der Arbeitslosenversicherung Lohndumping zu betreiben.