Citation: 5P.39/2004 06.10.2004 E. B

Auf Klagen der Gemeinde B.________ und des C.________ erklärte das Bezirksgericht I.________ die öffentliche letztwillige Verfügung vom 28. September 1988 für ungültig. Es verneinte unter anderem die Urteilsfähigkeit der Erblasserin im Zeitpunkt der Testamentserrichtung. Es lagen ihm zu dieser Frage insbesondere die Krankengeschichte des Hausarztes über die Erblasserin, ein Gerichtsgutachten von Prof. P.________ sowie ein von Prof. Q.________ verfasstes Privatgutachten vor, das A.________ eingereicht hatte (Urteile vom 6. Februar 1998). Auf Berufungen von A.________ hin hob das Kantonsgericht die bezirksgerichtlichen Urteile aus formellen Gründen auf. Das Bezirksgericht hiess die Klagen in der Folge wiederum gut und erklärte die öffentliche letztwillige Verfügung vom 28. September 1988 mit der gleichen Begründung für ungültig (Urteile vom 3. Dezember 1999). Die von A.________ dagegen eingelegten Berufungen wies das Kantonsgericht Schwyz (Zivilkammer) ab. Es holte bei Dr. R.________ ein Obergutachten ein und verneinte wie zuvor das Bezirksgericht die Urteilsfähigkeit der Erblasserin (Urteile vom 21. Oktober 2003).