Citation: 6B_596/2020 E. 1.1

1.1. Der Beschwerdeführer wendet sich zunächst gegen die Annahme der Vorinstanz, er und der Mitangeklagte F.________ hätten die Beschwerdegegnerin 2 über Tatsachen getäuscht. Soweit die Vorinstanzerwäge, die Mitglieder des Anlageausschusses seien davon ausgegangen, dass die Berechnungen der Renditeerwartungen das Ergebnis seriöser Abklärungen gewesen seien, lege sie ihrem Entscheid einen Sachverhalt zugrunde, der in den Akten keine Stütze finde. In Wahrheit habe es keine Berechnungen gegeben, sondern lediglich "Mietzinsvorschläge nach Sanierung". Es könne sein, dass sich alle Beteiligten in ihren Renditeerwartungen getäuscht hätten. Damit hätten sie aber lediglich eine im Zeitpunkt des Vertragsschlusses zukünftige Entwicklung falsch antizipiert. Es habe mithin keine Tatsachen gegeben, über die hätte getäuscht werden können. Soweit die Vorinstanz ihm und dem Mitangeklagten F.________ im Sinne einer inneren Tatsache unterstelle, sie hätten gewusst, dass die Renditeerwartungen nicht eintreten würden, verkenne sie, dass die "Mietzinsvorschläge nach Sanierung" lediglich eine spekulative Einschätzung über ungewisse künftige Vorgänge gewesen seien. Niemand könne wissen, was die Zukunft bringe. Der Wert der Vertragsleistung der F.________ Hausbau AG sei ausschliesslich von der erhofften Rendite, mithin einer Tatsache in der Zukunft, abhängig gewesen (Beschwerde S. 6 ff.). Der Beschwerdeführer rügt im Weiteren, die Vorinstanz habe das Tatbestandsmerkmal der Arglist zu Unrecht bejaht. Er macht geltend, es habe kein Informationsgefälle zwischen dem Täuschenden und den Täuschungsopfern bestanden. Die Mitglieder des Anlageausschusses D.________ und E.________ hätten zudem jegliche Prüfung der vorgeschlagenen Geschäfte unterlassen. Soweit man mit der Vorinstanz annehmen wollte, dass für den Kauf der Liegenschaften irgendwelche Berechnungen massgeblich gewesen seien, wäre es den Mitgliedern des Ausschusses zumutbar gewesen, sich diese Berechnungen im Mindesten zeigen und erläutern zu lassen. Er selber habe dem Ausschuss bestimmte Liegenschaften in renoviertem Zustand zu bestimmten Preisen vorgeschlagen und dabei seiner Hoffnung Ausdruck verliehen, diese Liegenschaften würden eine bestimmte Rendite erbringen. Der Anlageausschuss habe diese Hoffnung geteilt und die Liegenschaften seien gekauft worden. Dabei seien weder Urkunden gefälscht noch gefälschte Marktwertschätzungen oder Scheinofferten verwendet und es sei auch kein Lügengebäude errichtet worden. Die Beschwerdegegnerin 2 habe offenbar einfach darauf vertraut, die Liegenschaften würden die erhoffte Rendite erbringen. Sie sei damit das Risiko blind eingegangen und habe bezüglich des letztlich resultierenden Wertes der Liegenschaften nicht getäuscht werden können (Beschwerde S. 8 ff.). Schliesslich macht der Beschwerdeführer eventualiter geltend, wenn man annehmen wollte, die Beschwerdegegnerin 2 sei geschädigt worden, müsse zu den ermittelten Verkehrswerten eine Sicherheitsmarge von 10 % hinzugefügt werden, was den Schaden massgeblich vermindern würde (Beschwerde S. 10 f.).