Citation: 4A_271/2024 E. B

B.a. Am 25. Januar 2021 reichte der Kläger beim Kantonsgericht Schaffhausen eine Klage mit folgendem Rechtsbegehren ein: Es sei die undatierte Kündigung des Mietvertrages für die 3-Zimmer-Wohnung aufzuheben. Eventualiter sei das Mietverhältnis maximal zu erstrecken. An der kantonsgerichtlichen Hauptverhandlung modifizierte der Kläger seine Anträge wie folgt: Es sei die Sache zur Durchführung einer Schlichtungsverhandlung und allenfalls zur Unterbreitung eines Urteilsvorschlages an die Mietschlichtungsstelle zurückzuweisen. Eventualiter sei die Nichtigkeit der undatierten Kündigung festzustellen. Subeventualiter sei die undatierte Kündigung aufzuheben. Subsubeventualiter sei das Mietverhältnis maximal zu erstrecken. Die Beklagte beantragte an der Hauptverhandlung, die Klage sei abzuweisen. Zudem verlangte sie eventualwiderklageweise den Erlass eines sofortigen Ausweisungsbefehls. Mit Urteil vom 17. Dezember 2021 wies das Kantonsgericht den Rückweisungsantrag an die Schlichtungsbehörde ab. Es hob die Kündigung auf und wies die Eventualwiderklage der Beklagten ab. B.b. Das Obergericht des Kantons Schaffhausen hiess eine dagegen erhobene Berufung mit Beschluss vom 29. November 2022 teilweise gut. Es wies die Angelegenheit zu neuem Entscheid an das Kantonsgericht zurück, damit dieses über die Erstreckung des Mietverhältnisses entscheide. B.c. Das Bundesgericht trat mit Urteil 4A_21/2023 vom 2. März 2023 auf eine vom Kläger dagegen erhobene Beschwerde nicht ein. B.d. Nach der Rückweisung stellte das Kantonsgericht am 24. April 2023 fest, dass die Kündigung mit Wirkung per 30. November 2020 gültig sei. Zugleich gewährte es dem Kläger eine einmalige Erstreckung seines Mietverhältnisses bis zum 31. Juli 2023. B.e. Der Kläger erhob dagegen erneut Berufung beim Obergericht. Er beantragte, die Sache an die Schlichtungsbehörde, eventualiter an das Kantonsgericht zurückzuweisen. Eventualiter sei die undatierte Kündigung für nichtig zu befinden, subeventualiter sei diese aufzuheben. Subsubeventualiter sei das Mietverhältnis erstmals bis Ende Juli 2024 zu erstrecken. Mit Urteil vom 2. April 2024 wies das Obergericht die Berufung ab, soweit es darauf eintrat.