Citation: I 358/04 02.11.2004 E. 5

Zu beurteilen bleibt, wie sich die gesundheitliche Beeinträchtigung im häuslichen Bereich auswirkt. Während Vorinstanz und Beschwerdegegnerin dabei von einer Einschränkung von 23 % ausgehen, veranschlagt die Beschwerdeführerin diese auf lediglich 14 %. 5.1 Gemäss Abklärungsbericht Haushalt vom 18. Dezember 2000 wurde die damalige Behinderung zunächst auf insgesamt 13,46 % geschätzt. Nach Intervention der Versicherten auf den das Ergebnis der Haushaltsabklärung übernehmenden Vorbescheid vom 17. Januar 2001 erhöhte die IV-Stelle die Einschränkung in der Verrichtung "Wäsche und Kleiderpflege" von bisher 0 % auf 10 %, woraus sich eine gesamthafte Behinderung von 23,46 % ergab. Dieser Ansatz bildete in der Folge u.a. Basis für die den Verfügungen vom 6. und 29. März 2001, 22. November 2001 sowie 27. März 2003 zugrunde gelegte Invaliditätsbemessung. Erst im Rahmen des Einspracheentscheides vom 23. Juni 2003 sowie der kantonalen Beschwerdeantwort vom 17. September 2003 vertrat die Verwaltung wiederum die Auffassung einer sich lediglich auf 14 % belaufenden Einschränkung im Haushalt. 5.2 Zu berichtigen ist vorab, dass die von der IV-Stelle mit Schreiben vom 2. Februar 2001 zugesicherte - auf einer gleichentags ergangenen Stellungnahme der IV-Abklärungsperson beruhenden - 10 %ige Erhöhung der Einschränkung in der Wäschebesorgung angesichts einer Gewichtung dieses Bereichs im Rahmen der ganzen Haushaltstätigkeit von 16,49 % lediglich zu einer Behinderung von 1,649 % und damit zu einer haushaltlichen Gesamtinvalidität von 15,109 % - und nicht 23,46 % (13,46 % + 10 %) - führt. Da die Versicherte jedoch aus überwiegend neurologischen und neuropsychologischen Gründen in der Ausübung ihrer Aufgaben beeinträchtigt ist, sind den ärztlichen Feststellungen zur Fähigkeit der Beschwerdegegnerin, die Haushaltstätigkeiten noch verrichten zu können, zwar - anders als im Falle eines rein psychischen Beschwerdebildes (vgl. AHI 2004 S. 137 mit Hinweis auf das unveröffentlichte Urteil C. vom 9. November 1987, I 277/87) - nicht grundsätzlich erhöhtes Gewicht gegenüber den Ergebnissen der Haushaltsabklärung beizumessen. Diese sind aber, liegen doch auch keine rein körperlichen Gebrechen vor, für deren Beurteilung der zur Abklärung der Invalidität im Haushalt ausgearbeitete Fragebogen vorwiegend konzipiert ist, im Rahmen einer Gesamteinschätzung jedenfalls als gleichwertige Beurteilungsgrundlagen zu würdigen.