Citation: 9C_648/2016 E. 4.1

4.1. Wenn der Beschwerdeführer vorbringt, die beiden ABI-Gutachten vom 14. Oktober 2013 und 1. September 2015 seien nicht beweiskräftig, weil die ABI-Experten die Auswirkungen der somatischen und psychischen Beschwerden nicht genügend differenziert beurteilt hätten, beschränkt er sich darauf, die bereits im vorinstanzlichen Verfahren vorgebrachten Rügen zu wiederholen und den Erwägungen des kantonalen Gerichts die eigene Sichtweise entgegenzuhalten, was nicht genügt. Der Einwand, die Gutachten seien abgefasst, "wie wenn es sich bei ihm um einen Bauarbeiter handeln würde", ist nicht stichhaltig: Im Gegenteil berücksichtigten die ABI-Gutachter den gesamten beruflichen und sozialen Werdegang des Versicherten umfassend. So geht bereits aus dem ersten Gutachten vom 14. Oktober 2013 explizit hervor, der Explorand habe nach dem vergeblichen Versuch, in Zürich Medizin zu studieren, mehrere Jahre im EDV-Bereich als Instruktor, Consultant und Koordinator im Aussendienst gearbeitet. Letztgenannte Tätigkeit könne als die angestammte angesehen werden (ABI-Gutachten vom 14. Oktober 2013, "Arbeitsfähigkeit aus orthopädischer Sicht", Ziff. 4.2.5 S. 19). Im Rahmen des Gutachtens 2015 gelangte der orthopädische Experte Dr. med. E.________ zum Schluss, seit dem ABI-Gutachten vom 14. Oktober 2013 sei es zu keiner wesentlichen Veränderung der Arbeitsfähigkeit gekommen (vgl. ABI-Gutachten vom 1. September 2015, Ziff. 4.2.6 S. 21). Dr. med. E.________ begründete zudem nachvollziehbar, welche Tätigkeiten (körperlich leicht unter Wechselbelastung; ohne Heben und Tragen von Lasten über 10 kg) dem Versicherten in welchem zeitlichen Umfang zumutbar seien (vgl. ABI-Gutachten vom 1. September 2015, Ziff. 4.2.5 S. 21). Damit liegt - entgegen den Ausführungen in der Beschwerde - aus orthopädischer Sicht ein schlüssiges Belastungsprofil vor, das mit demjenigen eines Bauarbeiters nichts gemeinsam hat. Von "laienhaften Annahmen", wie sie in der Beschwerde geltend gemacht werden, kann keine Rede sein.