Citation: 9C_421/2010 01.07.2010 E. 2

Streitig und zu prüfen bleibt die Rechtmässigkeit der Aufhebung der seit 1. Dezember 1996 laufenden halben Rente auf Ende Juli 2009. 2.1 Für die Vorinstanz ist in Anbetracht der Tatsache, dass die Invaliditätsbemessung gemäss der Verfügung vom 24. September 1998 auf einer falschen Methode - nämlich einem reinen Betätigungsvergleich - beruhte, die offensichtliche Unrichtigkeit der ursprünglichen Verfügung ausgewiesen und die Erheblichkeit der Berichtigung der seinerzeitigen Verfügung angesichts der zur Diskussion stehenden Dauerleistung ohne Weiteres gegeben. Es gelte deshalb durch Wiedererwägung der formell rechtskräftigen Verfügung mit Wirkung ex nunc et pro futuro einen rechtskonformen Zustand herzustellen. Die Irrelevanz der Revisionsgrundsätze ergebe sich auch aus der Tatsache, dass die Verwaltung von richterlicher Seite zur Ermittlung des Invaliditätsgrades nach der ausserordentlichen Methode des erwerblich gewichteten Betätigungsvergleichs verpflichtet worden ist. Da diese Methode der Invaliditätsbemessung in casu noch nie zum Tragen gekommen sei, hänge der Umfang des Rentenanspruches allein von dem nach dieser Methode ermittelten Invaliditätsgrad ab und zwar - da keine rückwirkende Rentenaufhebung im Raume steht - vom Invaliditätsgrad im Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen Verfügung (10. Juni 2009). 2.2 Für den Beschwerdeführer ist die zweifellose Unrichtigkeit der ursprünglichen Verfügung nicht erstellt, da weder behauptet noch nachgewiesen sei, dass bei Anwendung der ausserordentlichen Bemessungsmethode schon 1998 keine Rente zugesprochen worden wäre. Um eine Rente wiedererwägungsweise aufzuheben müsse erstellt sein, dass eine korrekte Invaliditätsbemessung zu einem anderen Ergebnis geführt hätte. Die Rente könne daher nicht unter Berufung auf zweifellose Unrichtigkeit der ursprünglichen Verfügung aufgehoben werden.