Citation: 1P.762/2004 17.01.2005 E. 2

2.1 Das Obergericht bestätigte im ersten in dieser Sache ergangenen Entscheid die Fortsetzung der Untersuchungshaft gegen den Beschwerdeführer, da sowohl dringender Tatverdacht gegeben sei als auch Wiederholungsgefahr bestehe. Das Bundesgericht hob diesen Entscheid am 17. November 2004 wegen Verletzung des rechtlichen Gehörs auf, da ihm die Ausführungen des Obergerichts nicht genügten, um schlüssig das Bestehen von Wiederholungsgefahr nachzuweisen. Hingegen beanstandete es nicht, dass das Obergericht den allgemeinen Haftgrund des dringenden Tatverdachts als erfüllt annahm. 2.2 Das Obergericht führt im angefochtenen Entscheid aus (E. 2.2 S. 5), in Bezug auf den dringenden Tatverdacht habe sich seit dem 24. September 2004 nichts geändert und nimmt unter Verweis auf die Ausführungen in seinem ersten Urteil an, dieser bestehe weiter. Der Beschwerdeführer beteuert zwar in allgemeiner Weise weiter seine Unschuld, bringt aber konkret nichts vor, was diese Ausführungen und damit den dringenden Tatverdacht gegen ihn erschüttern könnte. 2.3 In Bezug auf das Vorliegen von Wiederholungsgefahr hat das Obergericht im Neubeurteilungsverfahren eigene Erhebungen getätigt und im angefochtenen Entscheid ausführlich begründet, weshalb es nach wie vor der Auffassung ist, es bestehe Wiederholungsgefahr (E. 2.3.2 S. 6 ff.). Es äussert sich insbesondere auch zur Bedeutung der vom Gemeinderat Kriens am 16. Juli 2003 angeordneten Fremdplatzierung von Y.________ und ist damit der bundesgerichtlichen Aufforderung nachgekommen. Der Beschwerdeführer setzt sich damit nicht auseinander; seinen verschiedenen Eingaben ist nichts zu entnehmen, was geeignet wäre, die obergerichtliche Beurteilung der Wiederholungsgefahr zu widerlegen.