Citation: 2P.160/2002 04.09.2002 E. 2

2.1 Vorab fragt es sich, ob aufgrund der Tatsache, dass die Beschwerdeführerin ihre Papiere neu in B.________ hinterlegt hat, noch ein aktuelles Interesse an der staatsrechtlichen Beschwerde besteht. Nachdem die Umstände des Domizilwechsels freilich unklar sind und es letztlich für die Zuweisung einer Schule auf den tatsächlichen Aufenthaltsort und nicht darauf ankommt, wo die Papiere hinterlegt sind, kann nicht davon ausgegangen werden, das Interesse an der Anfechtung des Entscheides der Erziehungsdirektion sei dahingefallen. Überdies dürfte die Neuanmeldung in B.________ mit dem vorliegenden Streit zusammen hängen, weshalb die Beschwerdeführerin auch aus diesem Grund ein Interesse an der staatsrechtlichen Beschwerde hat. Schliesslich ist nicht auszuschliessen, dass sich die hier zu beurteilende Rechtsfrage jederzeit wieder neu stellen könnte. Auf die staatsrechtliche Beschwerde ist daher einzutreten. 2.2 Wie die Erziehungsdirektion in ihrer Vernehmlassung an das Bundesgericht festhält, hätte ein Wechsel des Aufenthaltsortes der Beschwerdeführerin nach B.________, so er denn tatsächlich eingetreten und nicht nur vorgespiegelt sein sollte, zur Folge, dass nunmehr die Schulpflicht in B.________ gegeben wäre, ohne dass sich die Frage eines Schulkostenbeitrages der Einwohnergemeinde A.________ stellen würde. Im Hinblick auf die materiellrechtliche Beurteilung des vorliegenden Falles ist dies freilich nicht zu berücksichtigen, wäre der Umstand doch eingetreten, nachdem der angefochtene Entscheid ergangen ist, womit es sich um eine unmassgebliche neue Tatsache handelt. Es könnte sich daraus jedoch ergeben, dass der angefochtene Entscheid im Hinblick auf die aktuelle Sachlage überholt wäre und der vorliegende Entscheid keine unmittelbaren Folgen auf den gegenwärtigen Schulbesuch in B.________ zeitigen würde.