Citation: 8C_484/2016 E. 7.4

7.4. Mit der Vorinstanz und nach ihren tatsächlichen Feststellungen ist aufgrund des zeitlichen Ablaufs der Ereignisse davon auszugehen, dass beim Arbeitgeber ein Vertrauensschwund gegenüber dem Arbeitnehmer eintrat. Nachdem der Arbeitgeber die vom Beschwerdeführer benannten Missstände im Amt zügig zum Anlass für eine interne Untersuchung genommen und die diesbezügliche Praxis danach umgehend gestoppt hatte, war diese Sache für ihn erledigt, die Frage der Vertrauenswürdigkeit des Beschwerdeführers stand für den Baudirektor jedoch nach wie vor im Raum; dies allerdings nicht wegen der internen Meldung der Bewilligungspraxis, sondern wegen der früheren Vorkommnisse. Der Departementsvorsteher verzichtete zunächst auf eine Kündigung und favorisierte einen Neustart, sprach jedoch eine Verwarnung aus. Zum Eklat kam es schliesslich, als der Baudirektor davon erfuhr, dass der Beschwerdeführer in Sachen Bewilligungspraxis ohne sein Wissen weitere Schritte unternommen hatte und an die operative Leitung des Förderprogramms des Bundes sowie an die Regierungspräsidentin gelangt war.