Citation: 6B_180/2016 E. 2.5

2.5. Die Rüge der Verletzung von Art. 343 StPO ist unbegründet. Im vorliegenden Fall stehen den Aussagen der Beschwerdeführerin nicht bloss die Aussagen der Beschwerdegegner gegenüber. Es sind auch Sachbeweise vorhanden. Während der Beschwerdegegner 2 ausführte, die Beziehung zur Beschwerdeführerin sei sofort Richtung Freundschaft gegangen, es sei ca. fünfmal zum Beischlaf gekommen und die Beschwerdeführerin habe von einer gemeinsamen Zukunft gesprochen, stellte die Beschwerdeführerin dies in Abrede und sprach lediglich von einer freundschaftlichen bzw. rein geschäftlichen Beziehung (Urteil S. 7 E. 3.a). Die Belege des vom Beschwerdegegner 2 für die Beschwerdeführerin getätigten Schuh- und des Brillenkaufs erhärten aber die Darstellung des Beschwerdegegners 2 (Urteil S. 10 E. 3.b) cc). Ferner bestätigen die Erklärung und die Stellungnahme der Bank F.________ sowie diejenige der Bank G.________ die Aussagen des Beschwerdegegners 2 zu den gemeinsam mit der Beschwerdeführerin vorgenommenen Abklärungen zur Ablösung/Aufstockung der Hypothek bzw. zu den drei Überweisungen à Fr. 40'000.-- und die umgehende Abhebung dieser Beträge (Urteil S. 7-10 E. 3.b). Schliesslich untermauern auch die Bankunterlagen der Beschwerdeführerin, welche die bemerkenswerte Verbesserung ihrer finanziellen Situation in der fraglichen Zeit belegen, die Angaben des Beschwerdegegners 2 (Urteil S. 10 f. E. 3.b) dd) und des Beschwerdegegners 3 (Urteil S. 13 E. 3.c) cc). Entgegen der Behauptung der Beschwerdeführerin hängt das Urteil damit nicht in entscheidender Weise vom Aussageverhalten der Beschwerdegegner ab. Die Vorinstanz verfiel nicht in Willkür, indem sie in Würdigung der vorhandenen Beweise die Aussagen der Beschwerdegegner als glaubhaft und diejenigen der Beschwerdeführerin als unglaubhaft erachtete und gestützt hierauf erkannte, der angeklagte Sachverhalt sei zweifelsfrei erstellt (E. 2.5). Indem sie im Lichte der gesamten Umstände zum Schluss kam, es sei nicht notwendig, die im Vorverfahren bereits mehrfach befragten Beschwerdegegner auch noch gerichtlich einzuvernehmen (Urteil S. 17 E. 3.e), verletzte die Vorinstanz das ihr zustehende Ermessen nicht.