Citation: I 107/05 29.11.2005 E. 3

3.1 Hinsichtlich des anrechenbaren Valideneinkommens (hypothetisches Einkommen ohne Gesundheitsschaden) macht die Versicherte wie schon in der vorinstanzlichen Beschwerdeschrift geltend, es seien mutmassliche Lohnerhöhungen bis zum Zeitpunkt des Verfügungserlasses im Jahr 2004 aufzurechnen. Wie die Vorinstanz richtig erwogen hat, ist jedoch für den Einkommensvergleich in zeitlicher Hinsicht grundsätzlich auf den Beginn des (geltend gemachten) Rentenanspruchs abzustellen (BGE 129 V 222, 128 V 174). Nur wenn sich bis zum Erlass des Einspracheentscheids noch rentenwirksame Änderungen ergeben, muss dem mit einer zeitlich gestaffelten Leistungszusprechung Rechnung getragen werden. Dafür bestehen vorliegend aber keine Anhaltspunkte. Die Beschwerdeführerin bezieht sich lediglich auf die üblichen Reallohn- und teuerungsbedingten Erhöhungen, die bei beiden hypothetischen Vergleichseinkommen in derselben Höhe anfallen. Sind die geltend gemachten Aufschläge somit auf Seiten des Validen- und des Invalideneinkommens parallel aufzurechnen, ergibt sich dadurch keine rentenwirksame Änderung.