Citation: 5A_819/2023 E. 4.1.2

4.1.2. Das Obergericht hat zutreffend festgehalten, dass durch die rechtmässig angeordnete Publikation die unwiderlegbare Vermutung entsteht, dass der Inhalt der publizierten Bekanntmachung dem bzw. den Adressaten zur Kenntnis gelangt ist (vgl. Art. 141 Abs. 2 ZPO, Art. 35 SchKG; BAUMGARTNER/DOLGE/MARKUS/SPÜHLER, Schweizerisches Zivilprozessrecht, 10. Auf. 2018, § 39 Rz. 50; AMONN/WALTHER, Grundriss des Schuldbetreibungs- und Konkursrechts, 9. Aufl. 2013, § 12 Rz. 7 ff.).