Citation: I 29/01 21.06.2001 E. A

A.- F.________, geboren 1964, hat nach der Primar- und Realschule den Fähigkeitsausweis für Landwirte erworben und betreibt seit dem 31. März 1994 als Selbstständigerwerbender zusammen mit den Eltern seinen Bauernhof. Am 17. Juni 1997 meldete er sich bei der IV-Stelle des Kantons Graubünden wegen Rückenbeschwerden zum Leistungsbezug an (Hilfsmittel). Die IV-Stelle gewährte mit Verfügung von 8. Mai 1998 eine Kapitalhilfe von Fr. 28'000.- in Form eines selbstamortisierenden Darlehens zur Finanzierung von invaliditätsbedingt notwendigen Investitionen (Dosiergerät für Heu, spezieller Traktorsitz). Am 4. März 1999 meldete sich F.________ wegen Rückenschmerzen erneut bei der IV-Stelle zum Leistungsbezug an (Berufsberatung und Hilfsmittel). Die medizinischen Abklärungen ergaben eine Arbeitsunfähigkeit von 50 bis 100 %, phasenweise wechselnd, für die Zeit von Februar 1998 bis Januar 1999 und von 50 bis 60 % ab Februar 1999 (Arztberichte von Dr. med. U.________ vom 15. März, vom April und vom 22. Juni 1999). Ausserdem erachtete der Arzt eine Umstrukturierung auf dem Hof als angezeigt; rückenbelastende Arbeiten sollten eliminiert werden. Der IV-Berufsberater hielt in seinem Bericht vom 8. Juli 1999 fest, dass eine Umschulung als nicht sinnvoll zu betrachten sei. F.________ seinerseits wünsche ebenfalls keine Umschulung, sondern die behinderungsangepasste Weiterführung des Betriebes und die Prüfung der Rentenfrage. Daraufhin wurden die Verhältnisse durch den landwirtschaftlichen Beratungsdienst Graubünden abgeklärt. Im Abklärungsbericht für Landwirte vom 18. Oktober 1999 wird auf Grund eines Beschäftigungsvergleiches eine Arbeitsfähigkeit von 87,43 % (recte: 84,43 %) angegeben. Des Weiteren stellte die Abklärungsperson fest, dass F.________ mit Hilfe von Maschinen sämtliche Arbeiten ohne ersichtliche Einschränkung tätigen könne, dass er praktisch alle Reparaturen an seinen Geräten selber durchführe und dass er Arbeiten erledigen könne, die sicher eines gesunden Rückens bedürften. Die von F.________ in Erwägung gezogene Umstellung auf Mutterkuhhaltung stellte sie in Frage und empfahl stattdessen eine Umstellung auf Schafhaltung. In seiner Stellungnahme vom 18. Mai 2000 zum Schreiben der IV-Stelle vom 8. Mai 2000 gab F.________ an, er habe sich für die Umstellung auf Mutterkuhhaltung entschieden, weshalb er keinen Melkstand und keine Entmistungsanlage mehr benötige. Zur vorgeschlagenen Umstellung auf Schafhaltung äusserte er sich abschlägig, da dies zahlreiche Arbeiten mit sich bringe, die er wegen seines Leidens nicht ausführen könne. Nach Durchführung des Vorbescheidverfahrens lehnte die IV-Stelle das Leistungsbegehren infolge fehlender rentenbegründender Invalidität ab.