Citation: 8C_693/2018 E. 5.2

5.2. Im Rahmen der eingeschränkten Sachverhaltskontrolle (Art. 97 Abs. 1 BGG) ist es nicht Aufgabe des Bundesgerichts, die schon im vorangehenden Verfahren aufliegenden ärztlichen Berichte neu zu beurteilen und die rechtsfehlerfreie Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz hinsichtlich des Ausmasses der trotz gesundheitlicher Beeinträchtigungen verbleibenden Arbeitsfähigkeit zu korrigieren. Soweit sich der Beschwerdeführer wiederum auf abweichende Berichte des behandelnden Psychiaters beruft, ist deshalb darauf hinzuweisen, dass die Vorinstanz überzeugend darlegte, weshalb nicht auf dessen Beurteilungen abgestellt werden kann. Entgegen der Darstellung in der Beschwerde liegt auch keine erhebliche Diskrepanz zwischen den Diagnosen des Dr. med. C.________ und jenen des psychiatrischen Medas-Gutachters Dr. med. E.________ vor. Als Gesundheitsschaden mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit diagnostizierte Dr. med. C.________ lediglich eine mittelgradige depressive Episode im Rahmen einer rezidivierenden depressiven Störung. Im Zeitpunkt der Begutachtung bei der Medas war jene aber remittiert, was nach Feststellung des kantonalen Gerichts auch vom behandelnden Psychiater nicht bestritten wurde. In seinem Bericht vom 26. März 2016 führt Dr. med. D.________ denn auch ausdrücklich aus, es bestehe momentan weitgehend ein unauffälliger psychopathologischer Befund. Damit bestand für die Vorinstanz keine Veranlassung, weitere ergänzende Abklärungen anzuordnen. Die unterschiedliche Einschätzung der zumutbaren Arbeitsfähigkeit zwischen behandelndem Arzt und dem von der Verwaltung eingeholten Medas-Gutachten vermag für sich allein noch keine "unauflöslichen Widersprüche" zu begründen oder die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen als unvollständig zu qualifizieren. Das gilt umso mehr, als es nicht nachvollziehbar ist, dass der behandelnde Arzt einerseits von einem unauffälligen Befund berichtet, aber andererseits auf eine volle Arbeitsunfähigkeit in jeglicher Tätigkeit schliesst. Es ist nicht ersichtlich, inwiefern das kantonale Gericht die Beweiswürdigungsregeln verletzt oder die Rechtsprechung zum Beweismass verkannt haben soll, wenn es zur Erkenntnis gelangte, es liege kein invalidisierender Gesundheitsschaden vor.