Citation: 7B_90/2023 E. 2.3

2.3. Die Vorinstanz verneint die Legitimation des Beschwerdeführers zur Beschwerde nach Art. 382 Abs. 1 bzw. Art. 393 ff. StPO. Dieser lege nicht dar, worin seine Geschädigteneigenschaft bestehen solle. Damit zusammenhängend fehlten Angaben, welche konkreten ihn betreffenden geheimhaltungsbedürftigen Tatsachen in der Replikschrift und dem Gutachten von Prof. Dr. E.________ enthalten gewesen seien. Diese Dokumente seien nicht aktenkundig. Der Beschwerdeführer sei aufgrund seiner Ausführungen nicht als Geheimnisherr der darin enthaltenen Informationen zu betrachten, denn diesen lasse sich entnehmen, dass Notar D.________ ein betrügerisches Verhalten im Rahmen einer öffentlichen Beurkundung zur Last gelegt werde. Damit sei das Verhalten einer anderen Person (dasjenige des Notars D.________) betroffen. Der Beschwerdeführer habe seine Eigenschaft als geschädigte Person nicht hinreichend dargetan. Daran ändere auch nichts, dass er sich bereits mit der Eingabe vom 4. März 2020 gegenüber der Staatsanwaltschaft als Privatkläger habe konstituieren wollen, denn um Parteistellung als Privatkläger im Strafverfahren zu erlangen, müsse er geschädigte Person sein. Ungewiss sei, ob er tatsächlich Strafanzeige erstattet habe, wie er behaupte (vgl. Art. 105 Abs. 1 lit. b StPO). Jedenfalls komme ihm als Anzeigeerstatter kein Beschwerderecht zu und sei ein unmittelbarer Einfluss der Amtsgeheimnisverletzung auf das Verfahren gegen den Beschwerdeführer zu verneinen. Die Begründetheit des Vorwurfs der Amtsgeheimnisverletzung habe lediglich einen mittelbaren Einfluss auf das den Beschwerdeführer betreffende Verfahren wegen Widerhandlungen gegen das Bundesgesetz über den unlauteren Wettbewerb und die dortige Verwertbarkeit der Aktenstücke. Der Richter im besagten Verfahren sei auch an eine allfällige Einstellungsverfügung betreffend Amtsgeheimnisverletzung nicht gebunden. Deshalb könne sich der Beschwerdeführer nicht auf Art. 105 Abs. 1 lit. f und Abs. 2 StPO berufen, um die Verfahrensrechte einer Partei geltend zu machen.