Citation: 2C_356/2022 E. 4.2.2

4.2.2. Der Beschwerdeführer hat zwar seinem Sohn bzw. der Gattin - entgegen der Feststellung im angefochtenen Entscheid, dass dies nicht erwiesen sei (E. 2.4.4 des angefochtenen Entscheids) - gewisse Leistungen zukommen lassen (Fr. 200.-- an die Gattin [Barzahlung] und Taschengeld sowie vereinzelte Sachleistungen an den Sohn). Die Annahme der Vorinstanz, er hätte indessen in den letzten Jahren im Rahmen des ihm Möglichen und Zumutbaren mehr tun können, ist nicht offensichtlich unhaltbar. Soweit er geltend macht, tatsächlich mehr geleistet zu haben, belegt er dies nicht. Die kantonalen Behörden durften willkürfrei davon ausgehen, dass der Beschwerdeführer sich nicht hinreichend um ein Einkommen bemüht hat, welches ihm erlaubt hätte, höhere Unterhaltsleistungen zu erbringen (vgl. das Urteil 2C_904/2018 vom 24. April 2019 E. 4.2). Eine Anhörung der ehemaligen Gattin bzw. des Sohnes hierzu - wie zur Häufigkeit der Treffen mit diesem - erübrigte sich: Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung ist es zulässig und verletzt es den Anspruch auf rechtliches Gehör nicht, wenn das Gericht relativ einfach beibringbare Sachbeweise dafür verlangt, dass der Standpunkt des Betroffenen einigermassen glaubhaft erscheint, bevor es im Rahmen der Untersuchungsmaxime Zeugen, Auskunftspersonen oder die betroffene Person und deren Angehörige befragen muss (2C_294/2022 vom 28. Juli 2022 E. 3.3 mit weiteren Hinweisen).