Citation: 6B_1437/2017 E. 1.4

1.4. Der Beschwerdeführer beanstandet, die Vorinstanz habe den Vermögensschaden nicht beziffert, weshalb es an einem wesentlichen Tatbestandsmerkmal fehle. Die Vorinstanz erwägt, die Sozialen Dienste der Stadt Zürich hätten bei Kenntnis über die verschwiegenen Einkommens- und Vermögenswerte die an den Beschwerdeführer ausgerichteten Leistungen gekürzt. Mangels Kenntnis der wahren finanziellen Verhältnisse des Beschwerdeführers seien die Sozialhilfeleistungen jedoch in vollem Umfang ausbezahlt worden, weshalb das objektive Tatbestandselement des Vermögensschadens zu bejahen sei. Hinsichtlich des Vermögensschadens sei allerdings festzustellen, dass die Höhe der Leistungskürzungen im Ermessen der Sozialen Dienste der Stadt Zürich gestanden hätte. Entsprechend könne seitens des Kantonsgerichts die Höhe der zu viel ausbezahlten Sozialhilfeleistungen, mithin die Höhe des Vermögensschadens, nicht bestimmt werden. Ein Vermögensschaden sei aber zweifellos eingetreten. Die Vorinstanz musste den exakten Schaden der Sozialen Dienste Zürich nicht zwingend beziffern. Dabei geht es um öffentlich-rechtliche Forderungen, wobei die zuständige Behörde darüber zu befinden hat, ob und in welchem Umfang Rückerstattungsansprüche gegenüber dem Beschwerdeführer für unrechtmässig bezogene Leistungen geltend gemacht werden. Die Schadenhöhe ist erst für die Strafzumessung von Relevanz (vgl. dazu Urteil 6B_701/2012 vom 11. März 2013 E. 2.4).