Citation: 4A_74/2020 E. 5.2

5.2. Das Bundesgericht hat in beiden Rückweisungsentscheiden die Kosten- und Entschädigungsfolgen für das jeweilige Verfahren vor Bundesgericht geregelt und dabei auf den Erfolg in diesen Verfahren abgestellt. Denn im Gegensatz zur Streitwertgrenze für eine Beschwerde in Zivilsachen (Art. 74 Abs. 1 BGG), für die nach Art. 51 Abs. 1 lit. a BGG bei Endentscheiden auf die Begehren abzustellen ist, die vor der Vorinstanz streitig geblieben waren (vgl. E. 1 hiervor), ist für die Kostenverlegung vor Bundesgericht grundsätzlich nur der Betrag massgebend, der vor Bundesgericht noch streitig ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts 2C_874/2017 vom 12. Dezember 2018 E. 7.2 mit Hinweis). Im Verfahren, das zum 2. Rückweisungsentscheid führte, war nur noch die Erstreckung streitig. Die anderen Streitpunkte hatte das Bundesgericht bereits im 1. Rückweisungsentscheid entschieden und zwar zu Gunsten der Beschwerdeführer. Im 2. Rückweisungsentscheid unterlag die Klägerin zwar in Bezug auf die Erstreckungsdauer zur Hälfte. Da die Dauer der Erstreckung aber im Ermessen des Gerichts liegt, ein gewisser Spielraum besteht und sich die Beklagten im Grundsatz gegen jede Erstreckung gewehrt hatten, erschien es gerechtfertigt, die Kosten- und Entschädigungsfolgen für das Verfahren vor Bundesgericht im Verhältnis ¾ zu ¼ zu Gunsten der Klägerin zu verteilen (zit. Urteil 4A_260/2019 E. 6 und Dispositiv).