Citation: 1C_244/2013 E. 2.4

2.4. In diesem Zusammenhang rügt der Beschwerdeführer zudem eine Verletzung seines rechtlichen Gehörs. Das Baurekursgericht habe die Abweichung von den Zugangsnormalien aus komplett anderen Gründen gerechtfertigt als der Gemeinderat. Mit diesem "Begründungsaustausch" habe er nicht rechnen können, weshalb ihm das Baurekursgericht entgegen der Auffassung des Verwaltungsgerichts vor seinem Entscheid hätte Gelegenheit geben müssen, dazu Stellung zu nehmen. Diese Gehörsverletzung habe vom Verwaltungsgericht nicht geheilt werden können, da es nur über eine eingeschränkte Kognition verfüge. Will eine Rechtsmittelinstanz ihren Entscheid auf einen neuen, für die Parteien nicht vorhersehbaren Rechtsgrund stützen, so hat sie diese grundsätzlich vorgängig dazu anzuhören (BGE 121 II 29 E. 2b/aa; 116 Ib 37 E. 4e; 115 Ib 96 E. 1b). Ein solcher Fall liegt hier offensichtlich nicht vor. Gemeinderat, Baurekursgericht und Verwaltungsgericht haben alle die einschlägigen Normen - insbesondere das PBG, die VSiV und die Zugangsnormalien - herangezogen und die Verkehrserschliessung nach den üblichen, massgebenden Gesichtspunkten beurteilt. Das Baurekursgericht war daher verfassungsrechtlich nicht verpflichtet, dem Beschwerdeführer seine Entscheidgründe vorgängig zur Stellungnahme zuzustellen, auch wenn diese mit denjenigen des Gemeinderates nur teilweise übereinstimmen. Die Gehörsverweigerungsrüge ist unbegründet.