Citation: 2C_562/2022 E. 4.4.2

4.4.2. Mit Blick auf den Weg von der Bushaltestelle am Zielort bis zum Kindergarten ist unter den Verfahrensbeteiligten unbestritten, dass der Gehweg ab dieser Bushaltestelle entlang der Hauptstrasse kein "eigentliches" Trottoir darstellt, da er nicht den VSS-Normen entspricht (vgl. auch E. 3.4 hiervor). Im Rahmen des Verfahrens beim Departement fand am 24. August 2021 allerdings ein Augenschein vor Ort statt (vgl. Bst. B.b hiervor). Die Vorinstanz stützt ihre Beurteilung massgeblich auf das Protokoll dieses Augenscheins, dem zufolge der Gehweg ausreichend Platz biete, sodass die Kinder unter keinen Umständen auf der Hauptstrasse gehen müssten. Die Vorinstanz weist gestützt auf den Bericht der Kantonspolizei Graubünden vom 7. September 2021 im Übrigen darauf hin, dass auf diesem Abschnitt der Hauptstrasse ein Tempolimit von 50 km/h gelte und die Kinder vom 1. Dezember bis zum 31. März, wenn der Gehweg wegen der Schneehaufen infolge der Schneeräumung eingeschränkt werde, von einer erwachsenen Person begleitet würden. Ferner beachtet die Vorinstanz, dass die Kinder und Eltern am Anfang des Schuljahres ausführlich von speziell geschulten Polizisten bezüglich des Wegs und seiner Gefahrenstellen instruiert worden seien (vgl. Bst. A hiervor; vgl. auch E. 6.4 des angefochtenen Urteils mit Hinweis auf die Beurteilung der Kantonspolizei Graubünden vom 7. September 2021). Vor diesem Hintergrund verfällt die Vorinstanz mit ihrer Beurteilung, wonach der Weg von der Bushaltestelle am Zielort bis zum Kindergarten zumutbar sei, nicht in Willkür.