Citation: 8C_1057/2008 20.03.2009 E. 4

Mit Blick darauf, dass in der angestammten wie auch in Verweisungstätigkeiten eine volle Arbeitsfähigkeit besteht, wären Weiterungen zum Rentenanspruch und zu dem hiefür erforderlichen Invaliditätsgrad an sich nicht erforderlich. Das kantonale Gericht hat dennoch einen Einkommensvergleich vorgenommen: Das im Gesundheitsfall mutmasslich erzielte Einkommen (Valideneinkommen) bestimmte die Vorinstanz anhand des zuletzt erzielten Lohnes, das trotz invalidisierender Gesundheitsschädigung zumutbarerweise noch erzielbare Einkommen (Invalideneinkommen) gestützt auf die Tabellenlöhne der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE). Das kantonale Gericht ist zum Ergebnis gelangt, dass selbst bei Annahme der für die Versicherte vorteilhaftesten Parameter ein Invaliditätsgrad unter den für einen Rentenanspruch erforderlichen 40 % (Art. 28 Abs. 1 IVG in der bis Ende 2007 in Kraft gestandenen Fassung; vgl. auch Art. 28 Abs. 2 IVG in der seit Anfang 2008 geltenden Fassung) resultiere. Die diesbezüglichen Einwendungen der Versicherten vermöchten keinen höheren Invaliditätsgrad zu begründen. Geltend gemacht wird zum einen, bei der Bestimmung des Invalideneinkommens hätte auf das erhaltene Arbeitslosentaggeld abgestellt werden sollen. Dies trifft klarerweise nicht zu. Massgebend ist das Einkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (Art. 16 ATSG). Die Arbeitslosenentschädigung richtet sich nach anderen Gesichtspunkten. Sodann wird in der Beschwerde postuliert, beim Invalideneinkommen hätte der höchstmögliche leidensbedingte Abzug von 25 % (vgl. BGE 126 V 75) vorgenommen werden sollen. Es wird jedoch nicht näher begründet, aufgrund welcher einkommensrelevanter Faktoren sich ein solcher Abzug rechtfertigen könnte.