Citation: 5A_721/2023 E. 2

Gemäss den Erwägungen des Kantonsgerichts haben die Beschwerdeführer ausschliesslich die ihnen auferlegten Verfahrenskosten beanstandet. Sie kritisieren diese Erwägung nicht ausdrücklich, auch wenn sie sie handschriftlich mit einem Fragezeichen versehen haben und in ihrer Beschwerde in allgemeiner Weise die Verfahrensführung durch die KESB kritisieren. Da Streitgegenstand demnach einzig die Verfahrenskosten sind, handelt es sich um eine vermögensrechtliche Angelegenheit, wobei der für die Beschwerde in Zivilsachen erforderliche Streitwert von Fr. 30'000.-- nicht erreicht ist (Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG). Da auch keine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung (Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG) geltend gemacht wird, ist die Beschwerde in Zivilsachen unzulässig und die Eingabe als subsidiäre Verfassungsbeschwerde (Art. 113 ff. BGG) entgegenzunehmen. Im Übrigen ist anzufügen, dass die Beschwerdeführer auch kein rechtlich relevantes Interesse (Art. 76 Abs. 1 lit. b, Art. 115 lit. b BGG) haben, in allgemeiner Weise die Verfahrensführung der KESB durch das Bundesgericht beurteilen zu lassen, sondern nur insofern, als sich dieses Verhalten in einer konkreten, sie nachteilig betreffenden Anordnung niedergeschlagen hat. Da die KESB auf die Anordnung von Kindesschutzmassnahmen verzichtet hat, beschränkt sich dieses Interesse auf die den Beschwerdeführern auferlegten Verfahrenskosten. Mit der Verfassungsbeschwerde kann nur die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden (Art. 116 BGG). Verfassungsrügen müssen gemäss dem strengen Rügeprinzip von Art. 117 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG in der Beschwerde präzise vorgebracht und begründet werden. Dies bedeutet, dass anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids klar und detailliert darzulegen ist, inwiefern verfassungsmässige Rechte verletzt worden sein sollen (BGE 133 II 396 E. 3.1; 142 III 364 E. 2.4).