Citation: 6B_427/2024 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer rügt eine willkürliche Feststellung des Sachverhalts und kritisiert dessen Subsumption unter den Tatbestand des Betrugs. Beim B._________-Terminal würden die Scheine eingelegt, diese würden die Maschine durchlaufen und eine Quittung für den Gewinn ausstellen. Die Angestellten würden die Scheine nicht prüfen, dies mache allein die Maschine. Somit sei die Annahme eines bei den Postangestellten hervorgerufenen Irrtums und deren arglistiger Täuschung durch die Vorinstanz willkürlich. Diese hätten sich nicht irren und nicht getäuscht werden können, denn sie hätten den gewonnenen Betrag ohne jegliche Prüfung auszahlen müssen, da die Maschine automatisch eine Quittung über den Gewinn erstellt habe. Die Handlungen der einzelnen natürlichen Personen seien völlig irrelevant, da ein vollständig automatisierter Prozess vorliege. Somit habe sich keine natürliche oder juristische Person im Irrtum befunden und es sei willkürlich, wenn ihm die Vorinstanz aufgrund der Summe seiner Handlungen eine arglistige Täuschung vorwerfe. Die Vorinstanz verletze Art. 146 StGB, denn der Beschwerdeführer habe die Postmitarbeiter gar nicht (arglistig) täuschen können, da das Gerät jeden Schritt bis zur Gewinnauszahlung übernommen und die Mitarbeiterinnen die Quittungen gar nicht zu prüfen gehabt hätten.