Citation: 2C_541/2023 E. 6

Da es sowohl an einer rechtlichen Grundlage für Kostenübernahmen durch das Gemeinwesen fehlt als auch durch die Ersatzvornahme kein (öffentlich-rechtliches) Rechtsverhältnis zwischen der Beschwerdeführerin und der Beschwerdegegnerin entstanden ist, trifft die Beschwerdegegnerin keine öffentlich-rechtliche Pflicht, die Kosten der medizinischen Behandlung zu übernehmen. Die Vorinstanz hat dies somit zu Recht entschieden und damit kein Bundesrecht verletzt. Ein allfälliger zivilrechtlicher Anspruch gegen das Gemeinwesen, dem die Polizei angehört, sei es aus Vertrags- oder aus Fundrecht, ist auf dem zivilrechtlichen Weg geltend zu machen und ist nicht Streitgegenstand des vorliegenden verwaltungsrechtlichen Verfahrens.