Citation: 8C_636/2018 E. 4.2

4.2. Der Beschwerdeführer wendet auch im bundesgerichtlichen Verfahren hiergegen ein, die neuropsychologischen Funktionsstörungen seien zumindest teilweise auf das versicherte Ereignis zurückzuführen; die natürliche Kausalität sei somit zu bejahen. Er verweist auf den neuropsychologischen Untersuchungsbericht des Prof. Dr. rer. nat. H.________ und der lic. phil. I.________ vom 24. März 2012, die neuropsychologische Stellungnahme der lic. phil. J.________ vom 7. August 2013 sowie auf das Teilgutachten der Dr. phil. K.________ vom 9. September 2013. Der Einwand ist unbehelflich. Gemäss konstanter Rechtsprechung des Bundesgerichts ist die neuropsychologische Testuntersuchung allein nicht ausreichend, um die Kausalitätsfrage eines Beschwerdebildes selbstständig und abschliessend zu beantworten (BGE 134 V 109 E. S. 280 ff.; 119 V 335 E. 2b/bb S. 341, Urteil 8C_137/2014 vom 5. Juni 2014 E. 5). Vorliegend kam der Neurologe, Dr. med. E.________, im Rahmen eines Gutachtens nach Art. 44 ATSG unter Einbezug des neuropsychologischen Untersuchungsberichts vom 24. März 2012, gestützt auf eine körperliche Untersuchung des Versicherten und weitere Untersuchungen, die er zusätzlich veranlasste (so ein Elektroenzephalogramm (EEG), eine MRI-Diagnostik mit Darstellung der hämosiderinsensitiven Sequenzen) zum Ergebnis, dass keine unfallbedingten kognitiven und neurologischen Störungen objektiviert werden konnten.