Citation: 8C_422/2017 E. 3

Der Beschwerdeführer bringt weiter vor, das Gutachten des ZMB vom 29. November 2011 beruhe auf innermedizinischen, angiologischen, orthopädischen, neurologischen und psychiatrischen Untersuchungen, wogegen sich die Sachverständigen der Gutachterstelle X.________ auf eine chirurgisch-traumatologische/manualmedizinische, neurologische und angiologische Abklärung beschränkten. Aufgrund der nicht deckungsgleichen Fachdisziplinen könnten die Gutachten nicht ausreichend verglichen werden. Indem die Vorinstanz darauf verzichtet habe, ein gerichtliches Obergutachten einzuholen, habe sie ihre Abklärungspflicht verletzt. Das kantonale Gericht hat hiezu erkannt, angesichts des Umstands, dass die Gutachter des ZMB aus psychiatrischer und allgemein-internistischer Sicht gegenüber den Befunden der anderen Fachdisziplinen keine eigenständigen Diagnosen hätten stellen können, sei nicht zu beanstanden, wenn die Sachverständigen der Gutachterstelle X.________ diesbezüglich auf erneute Untersuchungen verzichteten. Auch diese Feststellung verstösst entgegen den Darlegungen des Beschwerdeführers nicht gegen Bundesrecht (vgl. Art. 61 lit. c ATSG).