Citation: 6B_999/2023 E. 1.5.4

1.5.4. Beim Tatwerkzeug handelte es sich um einen ca. 1.04 kg schweren und ca. 38.5 cm langen Hammer. Der ca. 10 cm lange Hammerkopf bestand aus einem ca. 5 cm durchmessenden und ca. 5.8 cm langen quergestellten Metallrohr, an dessen beiden Enden jeweils ein Hartplastikaufsatz mit einem Durchmesser von ca. 5 cm und einer Länge von ca. 2.5 cm angebracht war. Aus dem Gutachten ergibt sich, dass das Hartplastik der Schlagflächen keine für die vorliegende Beurteilung relevante Elastizität hatte und die bei einem Hammerschlag übertragene Energie nicht oder wenn überhaupt nur vernachlässigbar dämpfte (vgl. angefochtenes Urteil S. 21 und 41). Verharmlosend erscheint daher auch der Hinweis des Beschwerdeführers, er habe die Tat mit einem "Plastikhammer" begangen.