Citation: 9C_366/2017 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz nahm eine einlässliche Würdigung der medizinischen Unterlagen, insbesondere des polydisziplinären Gutachtens des BEGAZ vom 6. November 2014 mitsamt erläuterndem Schreiben vom 29. Januar 2015 sowie der abweichenden Stellungnahmen des Regionalen Ärztlichen Dienstes vor. Sie gelangte aufgrund der Rechtsprechung gemäss BGE 141 V 281, deren Anwendung auf das hier im Vordergrund stehende Migräneleiden im Urteil 9C_810/2015 vom 17. August 2016 als rechtskonform erachtet worden war, namentlich der in der geänderten Rechtsprechung als massgebend erklärten Indikatoren, zum Schluss, der Beschwerdeführer sei in der aktuell ausgeübten Tätigkeit als Mitarbeiter im Bereich Magazin und Montage in einer Metall- und Stahlbaufabrik sowie in jeglichen angepassten Arbeiten entsprechend dem gutachtlichen Belastungsprofil zu 50 % arbeitsfähig. Gestützt auf einen Einkommensvergleich ermittelte sie einen Invaliditätsgrad von 56 %, woraus ein Anspruch auf eine halbe Invalidenrente resultierte.