Citation: 2D_8/2020 E. 7.1

7.1. Die Beschwerdeführerin beruft sich auch auf Art. 32 Abs. 3 lit. d GVV, wonach eine Massnahme nur zumutbar ist, wenn "der Schutz des Gebäudes nicht durch besondere Schutzmassnahmen der öffentlichen Hand, die bereits in Planung oder in Umsetzung sind, ebenso gut gewährleistet werden kann". Sie macht geltend, gemäss den vorinstanzlichen Feststellungen liege ein städtisches Hochwasserschutzprojekt vor und sei dieses im Februar/März 2018 öffentlich aufgelegt worden. Da dieses Projekt, hinsichtlich dessen Finanzierung am 9. Februar 2020 eine Urnenabstimmung erfolgt sei, bereits im Sinne von Art. 32 Abs. 3 lit. d GVV in Planung stehe und damit der Schutz der Gebäude auf dem Grundstück der Beschwerdeführerin sichergestellt werden könne, seien die von ihr geforderten Massnahmen unzumutbar.