Citation: 8C_722/2018 E. 5.5.2

5.5.2. Der Beschwerdeführer macht weiter geltend, die Unfallkausalität ergebe sich auch aus dem Bericht der Dr. med. H.________, Fachärztin FMH für Anästhesiologie, vom 24. November 2016. Danach habe eine Operation im Jahre 2008 bei wahrscheinlich bestehender Arthrose zu keinem CRPS geführt. Erst die seit dem zweiten Unfallereignis vom 13. Februar 2015 anhaltenden Schmerzen hätten eine weitere Operation notwendig gemacht und das CRPS zumindest begünstigt. Auch diesen Einwand hat das kantonale Gericht überzeugend entkräftet. Es hielt hierzu fest, eine Kausalität zwischen der Panarthrose und damit des CRPS zum Unfall vom 13. Februar 2015 werde im Bericht der Dr. med. H.________ nicht nachvollziehbar aufgezeigt. Es werde einzig ersichtlich, dass es beim Unfallereignis vom 13. Februar 2015 zu einer Traumatisierung einer bereits bestehenden Handgelenksarthrose gekommen sei, was indessen allseitig unbestritten sei. Dr. med. H.________ lasse zudem ausser Acht, dass der streitbetroffene Unfall keine strukturellen Läsionen zur Folge gehabt habe. Diese vorinstanzliche Beweiswürdigung ist nicht zu beanstanden. So legte Dr. med. H.________ nicht nachvollziehbar dar, weshalb das Ereignis vom 13. Februar 2015, das bildgebend keine strukturellen Läsionen zur Folge hatte, eine Operation erforderlich gemacht haben soll. Eine solche wäre nach den überzeugenden Ausführungen der Kreisärzte in Anbetracht des erheblichen Vorschadens auch ohne das streitbetroffene Ereignis notwendig geworden. Der Bericht der Fachärztin für Anästhesiologie vom 24. November 2016 vermag demnach keine auch nur geringen Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der Kausalitätsbeurteilung der beiden Kreisärzte zu begründen (vgl. E. 5.1 hiervor). Dasselbe gilt in Bezug auf den letztinstanzlich neu aufgelegten Bericht vom 21. März 2018, dem im Vergleich zur Stellungnahme vom 24. November 2016 in Bezug auf die Unfallkausalität keine neuen Erkenntnisse zu entnehmen sind. Insoweit kann offen gelassen werden, ob dieses (unechte) Novum vorliegend überhaupt zu berücksichtigen wäre (Art. 99 Abs. 1 BGG; BGE 135 V 194).