Citation: 6B_913/2019 E. 5.3.6

5.3.6. Schliesslich ist auch in Bezug auf die weiteren von der Beschwerdeführerin gerügten Punkte nicht ersichtlich, inwiefern das angefochtene Urteil schlechterdings unhaltbar sein sollte. Dies gilt namentlich hinsichtlich der Feststellung der Vorinstanz, wonach keine öffentliche Betrugswarnung seitens Banken und Behörden erfolgt sei (angefochtenes Urteil S. 53; Beschwerde S. 28 ff. 54 ff.), sowie hinsichtlich ihres Schlusses, aus der von der Beschwerdegegnerin 1 [A.________] beabsichtigten Fondsgründung zur Absicherung der Kundengelder lasse sich nicht ableiten, dass jene Kenntnis eines Schneeballsystems gehabt habe (angefochtenes Urteil S. 34 f.; Beschwerde S. 30 ff.). Dies trifft in gleichem Masse zu, soweit die Beschwerdeführerin geltend macht, die Feststellung der Vorinstanz, wonach D.________ seinen Besuchern in Florida den angeblichen Handel am Bildschirm habe mitverfolgen lassen, sei aktenwidrig. Es sei vielmehr erstellt, dass dies in Bezug auf die Beschwerdegegner gerade nicht der Fall gewesen sei. Deren Behauptung gegenüber den Kunden, dass D.________ ihnen gezeigt habe, wie er getradet habe, und dass sie dies auf dem Bildschirm hätten verfolgen können, sei daher offensichtlich unwahr gewesen (Beschwerde S. 15 f., 17, 37; angefochtenes Urteil S. 17, 24, 35, 39; vgl. Anklageschrift S. 54, 70). Die beanstandete Erwägung der Vorinstanz bezieht sich auf den Anklagevorwurf, nach welchem die Beschwerdegegner gegenüber Dritten teilweise bewusst tatsachenwidrig vorgegeben hätten, sie hätten die Angaben von D.________ überprüft (angefochtenes Urteil S. 24; Anklageschrift S. 14 und 51). Die Beschwerdeführerin legt in diesem Kontext nicht hinreichend dar, inwiefern die von der Vorinstanz getroffene Feststellung, die Beschwerdegegner hätten konstant und widerspruchsfrei ausgesagt, schlechthin unhaltbar sein soll. Dem Umstand, ob die Beschwerdegegnerin 1 [A.________] potentiellen Anlegern gegenüber gesagt hat, sie habe das Trading von D.________ live gesehen (vgl. angefochtenes Urteil S. 35; Anklageschrift S. 54), oder ob ein solches gerade nicht stattgefunden hat (Beschwerde S. 17, 30; angefochtenes Urteil S. 49), kommt in diesem Zusammenhang keine besondere Bedeutung zu. Zudem hat der Zeuge, auf dessen Aussage sich die Anklageschrift stützt, lediglich bekundet, die Beschwerdegegnerin 1 [A.________] habe ihm gesagt, D.________ würde vor Ort das Trading live zeigen und vorstellen (BA act. 12 30 0005). Dass die Beschwerdegegner gegenüber Dritten tatsächlich vorgegeben hätten, ein Live-Trading gesehen zu haben, stellt die Vorinstanz jedenfalls nicht explizit fest. Sie geht vielmehr davon aus, dass die Beschwerdegegner in dieser Hinsicht ebenfalls einem Irrtum erlegen sind. Im Übrigen schliesst auch die Anklageschrift nicht aus, dass die Beschwerdegegner sich in Bezug auf das Live-Trading ihrerseits haben täuschen lassen, wenn sie ausführt, jene hätten es allenfalls nicht bemerkt, wenn das Trading nicht live gewesen wäre (Anklageschrift S. 51 f., 71; angefochtenes Urteil S. 39). Zuletzt ergibt sich auch aus den weiteren Einwänden der Beschwerdeführerin, wonach die Vorinstanz die Akten ungenügend und nur selektiv gewürdigt sowie auf plumpe Schutzbehauptungen der Beschwerdegegner, welche mit der Realität nichts gemein hätten, abgestellt habe und wonach ihre Erwägungen in verschiedener Hinsicht lebensfremd seien und an der Sache vorbei zielten (Beschwerde, S. 48, 75 und passim), nichts anderes. Dass die vorhandenen Beweise andere Schlussfolgerungen geradezu aufdrängen, lässt sich daraus jedenfalls nicht ableiten. Die Beschwerdeführerin beschränkt sich im Grunde darauf, in der Beschwerde im bundesgerichtlichen Verfahren darzulegen, wie ihrer Ansicht nach die vorhandenen Beweise zu würdigen gewesen wären. Das Bundesgericht ist indes keine Berufungsinstanz, die eine freie Prüfung in tatsächlicher Hinsicht vornimmt. Insoweit erschöpfen sich ihre Einwendungen in einer unzulässigen appellatorischen Kritik am angefochtenen Urteil. Es mag zutreffen, dass eine Würdigung der Beweise, wie sie die Beschwerdeführerin als richtig ansieht, ebenso in Betracht gezogen werden könnte. Doch genügt für die Begründung von Willkür praxisgemäss nicht, dass das angefochtene Urteil mit der Darstellung der beschwerdeführenden Partei nicht übereinstimmt oder eine andere Lösung oder Würdigung der Beweise vertretbar erscheint oder gar näher gelegen hätte (BGE 144 V 50 E. 4.2; 143 IV 241 E. 2.3.1; 141 IV 305 E. 1.2 und 369 E. 6.3). Insgesamt ist die Vorinstanz mithin willkürfrei zum Schluss gelangt, der Sachverhalt biete seinem Gesamtbild nach keine genügende Grundlage für die Annahme von Eventualvorsatz. Selbst wenn die Vorinstanz einzelne der in der Beschwerde aufgeführte Indizien, aus denen sich belastende Momente ergeben sollen, nicht oder nicht richtig gewürdigt haben sollte, ist nicht ersichtlich, wie dies die vorinstanzliche Beweiswürdigung in ihrer Gesamtheit erschüttern und ein anderes Ergebnis geradezu aufdrängen sollte (vgl. E. 5.2.2). Die Beschwerde erweist sich demnach als unbegründet, soweit sie den Anforderungen an die Beschwerdebegründung genügt.