Citation: 8C_765/2020 E. 3.2.4

3.2.4. Das kantonale Gericht durfte nach Gesagtem ohne Verletzung von Bundesrecht feststellen, dass die Diskusprotrusion L4/5 bei degenerativem Vorzustand durch das Unfallereignis vom 12. Februar 2017 höchstens aktiviert, nicht aber verursacht oder richtunggebend verschlimmert worden war. Praxisgemäss (vgl. E. 2.3 hievor) war folglich davon auszugehen, dass die traumatische Verschlimmerung des bis zum 12. Februar 2017 klinisch stumm gewesenen degenerativen Vorzustandes an der Wirbelsäule nach spätestens einem Jahr abgeschlossen war. Dementsprechend waren grundsätzlich nur die bis Ende Februar 2018 anhaltenden Beeinträchtigungen als unfallkausale Folgen des Ereignisses vom 12. Februar 2017 zu betrachten. Der von der Suva per 20. Juni 2018 verfügte folgenlose Fallabschluss wurde daher vom kantonalen Gericht zu Recht bestätigt.