Citation: 6B_595/2021 E. 2.3.2

2.3.2. Nicht ersichtlich ist, inwiefern die Fragestellung der Instruktionsrichterin in der Verfügung vom 3. August 2018 bzw. dem Schreiben an den (ehemaligen) Psychiater des Opfers Dr. med. C.________ "äusserst suggestiv" sein soll und es ihr damit gelungen sein soll, "sich die Aussagetüchtigkeit des vorgeblichen Opfers durch Dr. med. C.________ bestätigen zu lassen, um so den Antrag auf Erstellung eines Glaubhaftigkeitsgutachtens in antizipierter Beweiswürdigung abweisen zu können." (vgl. Beschwerde S. 22 f.). Mit der vom Beschwerdeführer kritisierten Formulierung bat die Instruktionsrichterin den Arzt um Angabe des Zeitraums seiner Behandlung des Opfers und Darlegung sowie Begründung einer allfälligen Diagnose. Dass bzw. inwiefern die Abweisung der Anträge des Beschwerdeführers auf Befragung des Psychiaters und Beizug der Krankengeschichte des Opfers durch die Instruktionsrichterin bzw. die Vorinstanz den Anschein deren Befangenheit erwecken soll, legt der Beschwerdeführer nicht rechtsgenügend dar. Im Übrigen erweist sich seine diesbezügliche Rüge der willkürlichen antizipierten Beweiswürdigung als unbegründet, soweit sie überhaupt den qualifizierten Begründungsanforderungen genügt (vgl. E. 3.3).