Citation: 8C_468/2014 E. 3.2

3.2. Es stehen sich hier unterschiedliche ärztliche Einschätzungen zur Frage, ob die noch bestehenden Beschwerden an Fuss und Knie unfallkausal sind, gegenüber. Dabei werfen u.a. die Ausführungen des Dr. med. F.________ Fragen hinsichtlich der kreisärztlichen Beurteilung auf, welche nicht gestatten, einzig auf Letztere abzustellen (vgl. BGE 135 V 465 E. 4.4 S. 470). Anderseits genügen aber die von der Vorinstanz für relevant erachteten medizinischen Akten nicht, um die Unfallkausalität der Beschwerden verlässlich zu bejahen. Der Bericht F.________ vom 16. Juli 2013 weist zwar auf eine Nervenläsion hin. Er, wie auch der wesentlich auf ihn abstellende Bericht G.________ vom 9. August 2013, lässt aber nicht mit der nötigen Bestimmtheit darauf schliessen, dass eine unfallbedingte Schädigung vorliegt. Die entsprechende Folgerung der Ärzte beruht im Wesentlichen auf der unzulässigen Beweisregel "post hoc ergo propter hoc" (vgl. SVR 2012 UV Nr. 8 S. 27, 8C_380/2011 E. 6.2.1, und Nr. 5 S. 17, 8C_310/2011 E. 4.5.1, je mit Hinweisen). Sodann finden sich im Operationsbericht D.________ vom 17. Juli 2012 keine eindeutigen Aussagen, welche die erneut aufgetretenen Kniebeschwerden als unfallbedingt erscheinen lassen. Der rechtserhebliche Sachverhalt ist demnach ungenügend erstellt. Die Frage der Unfallkausalität der nach dem 26. Dezember 2012 noch bestandenen Fuss- und Kniebeschwerden ist durch ein neurologisches-orthopädisches Gutachten abzuklären. Zudem sind die Akten der Invalidenversicherung, bei der offenbar ebenfalls ein Leistungsverfahren hängig ist, beizuziehen. Die Sache ist für diese Beweisergänzungen und zum neuen Entscheid an die Vorinstanz zurückzuweisen. In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen.