Citation: 8C_546/2013 E. 3.3.1

3.3.1. Von den für die Adäquanzprüfung relevanten Kriterien erachtete das kantonale Gericht lediglich das Kriterium der erheblichen Beschwerden als (ansatzweise) erfüllt. Für das Vorliegen weiterer Adäquanzkriterien bestehen - entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin, welche die Kriterien der besonderen Eindrücklichkeit, der spezifischen und belastenden ärztlichen Behandlung, der erheblichen Beschwerden sowie der erheblichen Arbeitsunfähigkeit (trotz ausgewiesener Anstrengungen) als gegeben erachtet - keinerlei Anhaltspunkte: Das Adäquanzkriterium der besonders dramatischen Begleitumstände oder der besonderen Eindrücklichkeit ist bei objektiver Betrachtungsweise zu verneinen; es liegen keine Umstände vor, welche die Bejahung einer besonderen Dramatik oder besonderen Eindrücklichkeit rechtfertigen. Die Heilbehandlung bestand in erster Linie in Physiotherapie, alternativ-medizinischen Massnahmen und Medikation. Eine fortgesetzt spezifische, belastende ärztliche Behandlung ist damit nicht gegeben. Praxisgemäss werden an dieses Kriterium deutlich höhere Anforderungen gestellt (vgl. etwa SVR 2009 UV Nr. 22 S. 80 E. 5.4, 8C_209/2008; Urteil 8C_30/2009 vom 13. Mai 2009 E. 5.2.3).