Citation: 8C_19/2017 E. 2.3

2.3. Mit der Vorinstanz ist davon auszugehen, dass Gegenstand der Verfügung vom 3. März 2014 sowie des Einspracheentscheids vom 7. November 2014 einzig der Anspruch auf Integritätsentschädigung war und das Verfahren nicht auf weitere Ansprüche auszudehnen ist. Daran vermögen die Ausführungen in der Beschwerde nichts zu ändern. Der mit Schreiben vom 28. November 2012 mitgeteilte Fallabschluss, mit Ausnahme der Integritätsentschädigung, ist in Rechtskraft erwachsen, da die anwaltlich vertretene Versicherte innerhalb eines Jahres nach Erhalt der Mitteilung nicht opponiert und keinen Antrag auf weitere Versicherungsleistungen gestellt hatte. Ohne fristgerechte Intervention erlangt nämlich der entsprechende Entscheid rechtliche Wirksamkeit, wie wenn er zulässigerweise im Rahmen von Art. 51 Abs. 1 ATSG ergangen wäre (BGE 134 V 145 E. 5.4 S. 153; Urteil 8C_738/2016 vom 28. März 2017 E. 3.2). Zu Recht hat die Vorinstanz demzufolge nur den Anspruch auf Integritätsentschädigung als Anfechtungsgegenstand betrachtet und ist auf den Antrag auf Ausrichtung weiterer Versicherungsleistungen, namentlich die Deckung der Behandlung der Kleinfingerverletzung links, nicht eingetreten. Missverständlich ist allerdings Ziff. 2 des Dispositivs des angefochtenen Entscheids, wonach die Suva die beantragte Weiterausrichtung von Versicherungsleistungen zu prüfen und darüber zu entscheiden habe. Ihr kann nur insoweit Bedeutung zukommen, als es der Versicherten unbenommen bleibt, gegenüber der Suva einen Rückfall oder Spätfolgen zu diesem Unfall geltend zu machen, worüber diesfalls zu entscheiden sein wird.