Citation: 8C_791/2016 E. A

A.a. Die 1969 geborene A.________ meldete sich am 1. Juli 2014 zur Arbeitsvermittlung und zum Leistungsbezug bei der Arbeitslosenversicherung an, nachdem das Arbeitsverhältnis als Raumpflegerin mit dem Spital B.________ auf den 30. Juni 2014 gekündigt worden war. Dieses verlängerte sich infolge Krankheit bis 31. Dezember 2014. Mit Rahmenfrist für den Leistungsbezug ab 1. Januar 2015 richtete die Unia Arbeitslosenkasse, Zürich, für die Kontrollperiode Januar 2015 Arbeitslosentaggelder unter Berücksichtigung von Krankentaggeldleistungen der ÖKK Kranken- und Unfallversicherungen AG (nachfolgend: ÖKK) bis zum 15. Januar 2015 aus. Die ÖKK teilte A.________ am 14. April 2015 mit, gestützt auf ein Gutachten des Psychiaters Dr. med. C.________ vom 10. März 2015 sei sie per 16. Januar 2015 vollständig arbeitsfähig, weshalb sie die Krankentaggeldleistungen ab diesem Datum einstelle. A.b. A.________ beantragte - nach Abmeldung per 31. März 2015 - am 27. April 2015 wiederum Leistungen der Arbeitslosenversicherung. Die Unia Arbeitslosenkasse teilte ihr mit Verfügung vom 17. Juli 2015 mit, sie habe ihren Anspruch auf Arbeitslosentaggeld bei vorübergehender fehlender oder verminderter Arbeitsfähigkeit bereits am 30. Januar 2015 ausgeschöpft. Weiter leistete die ÖKK nachträglich, unter Angabe formeller Fehler, vom 16. Januar 2015 bis 30. April 2015 Krankentaggelder und stattete der Unia Arbeitslosenkasse die für den Monat Januar 2015 erbrachte Arbeitslosenentschädigung zurück (Leistungsabrechnung vom 12. September 2015; Schreiben vom 4. Februar 2016). Nachdem sich A.________ am 4. Dezember 2014 bei der Invalidenversicherung angemeldet hatte, erhielt sie im Rahmen von Eingliederungsmassnahmen ab 1. Juli bis 31. Dezember 2015 Taggeldleistungen der Invalidenversicherung. Bei einer attestierten Arbeitsunfähigkeit von 60 % verneinte die Unia Arbeitslosenkasse ihre Leistungspflicht vom 27. April bis 31. Mai 2015. Ab 1. Juni 2015 leistete sie bei einer 50 %-igen Arbeitsfähigkeit ein halbes Taggeld. Sie hielt fest, dass für den Monat Mai 2015 aufgrund der nicht ausgeschöpften Taggeldleistungen der Krankentaggeldversicherung aus arbeitslosenversicherungsrechtlicher Sicht keine Leistungspflicht bestehe (Verfügung vom 30. September 2015). Daran hielt sie auf Einsprache hin fest (Einspracheentscheid vom 8. Januar 2016).