Citation: 9C_440/2017 E. 6.2.2

6.2.2. Unterstrichen wird dieses Ergebnis durch den ausdrücklichen Hinweis in § 18 Abs. 2 Satz 1 GSVGer, wonach die Klageschrift eine "kurze" Darstellung des Sachverhalts zu enthalten hat. Ferner stellt das Berufsvorsorgegericht den Sachverhalt im Klageverfahren nach Art. 73 Abs. 2 BVG von Amtes wegen fest. Es gilt im vorliegenden Prozess somit prinzipiell, wenn auch unter Vorbehalt der Mitwirkungspflicht der Parteien, der Untersuchungsgrundsatz (BGE 138 V 86 E. 5.2.3 S. 97; Urteil 9C_473/2014 vom 22. Dezember 2014 E. 3.1, in: SVR 2015 BVG Nr. 50 S. 215). Auch daraus lässt sich der Schluss ziehen, dass die Anforderungen an eine konzise, pointierte Darstellungsweise der Klage hier verhältnismässig hoch sind, zumal eine Rückweisung zur Verbesserung bereits bei "blosser" - und nicht erst übermässiger - Weitschweifigkeit der Eingabe geboten ist (vgl. E. 5.2 hiervor).