Citation: 1B_192/2017 E. 4.3

4.3. Inwiefern der amtlichen Verteidigung eine Pflichtverletzung vorgeworfen werden kann, weil sich diese während ihres Mutterschaftsurlaubs durch ihre Stellvertreterin und in drei Fällen (bei Einvernahmen von untergeordneter Bedeutung) durch einen detailliert instruierten Rechtspraktikanten vertreten liess, ist nicht ersichtlich, zumal aus den Akten hervorgeht, dass diese Vertretungen stets im Einverständnis der Beschwerdeführerin erfolgt sind. Wie die Vorinstanz zudem hervorhebt, gebe es keine Hinweise, dass die Beschuldigte vor Beginn der Einvernahme jeweils Einwände gegen die Anwesenheit des Substituten anstelle der amtlichen Verteidigerin vorgebracht bzw. deren Anwesenheit verlangt hätte. Dass die Beschwerdeführerin neuerdings unsubstanziiert vorbringt, sie sei vor Beginn der Einvernahmen vor vollendete Tatsachen gestellt worden, vermag nicht zu überzeugen.