Citation: U 357/06 28.02.2007 E. 5

5.1 Aus den Akten ergibt sich, dass die im Unfallzeitpunkt 63-jährige Versicherte trotz Erreichens des Pensionsalters aus finanziellen Gründen weiterhin erwerbstätig geblieben wäre. 5.2 Nimmt eine versicherte Person nach dem Unfall die Erwerbstätigkeit altershalber nicht mehr auf oder wirkt sich das vorgerückte Alter erheblich als Ursache der Beeinträchtigung der Erwerbsfähigkeit aus, so sind gemäss Art. 28 Abs. 4 UVV für die Bestimmung des Invaliditätsgrades die Erwerbseinkommen massgebend, die sie im mittleren Alter bei einer entsprechenden Gesundheitsschädigung erzielen könnte. Die Beschwerdeführerin war im Zeitpunkt des von der SUVA festgesetzten Rentenbeginns (1. April 2004) 66-jährig. Sie befand sich somit in einem "vorgerückten Alter", zumal nach der Rechtsprechung (Urteil des Eidg. Versicherungsgerichts U 106/89 vom 13. August 1990 E. 4, publ. in: RKUV 1990 Nr. U 115 S. 389) ein solches in der Regel im Bereich von 60 Jahren liegt (wobei dies keine absolute Limite darstellt, sondern die berufsspezifische Gewohnheiten und allfällige besondere Umstände des Einzelfalls zusätzlich zu berücksichtigen sind). Da die Versicherte nach den medizinischen Akten eine angepasste Tätigkeit noch vollzeitlich ausüben kann, ihr die Stelle im bisherigen Betrieb, der Firma X.________, jedoch gekündigt worden war, hätte sie auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt eine Stelle suchen müssen. Dabei wäre das Alter von 66 Jahren zweifellos ein beachtliches Hindernis gewesen. In einem mittleren Alter hingegen hätte die Versicherte aber voraussichtlich eine geeignete Stelle finden können. Deshalb ist vorliegend gemäss Art. 28 Abs. 4 UVV vorzugehen. 5.3 Gegen das vorinstanzlich gestützt auf die Angaben der Firma X.________ vom 23. Dezember 2003 auf Fr. 44'556 festgesetzte Valideneinkommen für das Jahr 2004 erhebt die Versicherte zu Recht keine Einwände.