Citation: 6B_1429/2021 E. 1

Das Kantonsgericht Schaffhausen verurteilte den Beschwerdeführer am 9. Juli 2021 wegen grober Verkehrsregelverletzung zu einer bedingten Geldstrafe von 180 Tagessätzen zu Fr. 70.-- bei einer Probezeit von 2 Jahren und zu einer Busse von Fr. 3'150.-- (Ersatzfreiheitsstrafe 32 Tage). Die Verfahrenskosten auferlegte es dem Beschwerdeführer. Dagegen meldete der Beschwerdeführer anlässlich der Hauptverhandlung vom 9. Juli 2021 mündlich Berufung an. Das Kantonsgericht fertigte daraufhin das begründete Urteil aus und spedierte es am 6. Oktober 2021. Es wurde dem Beschwerdeführer am 7. Oktober 2021 zur Abholung gemeldet. Da in der Folge die obligatorische Berufungserklärung nicht einging, trat das Obergericht des Kantons Schaffhausen am 23. November 2021 auf die Berufung nicht ein. Der Beschwerdeführer wendet sich mit Beschwerde in Strafsachen an das Bundesgericht und macht geltend, das begründete Urteil des Kantonsgerichts nie erhalten und auch nicht abgeholt zu haben. Er wohne seit dem 1. September 2021 nicht mehr an seiner alten Adresse, sondern sei umgezogen, weshalb er auch keine Kenntnis über die fragliche Sendung des Kantonsgerichts erlangt habe. Am 22. Oktober 2021 habe er mittels Umzugsmitteilung bzw. Nachsendeauftrag die Umleitung seiner Post (gültig ab 27. Oktober 2021) an seine neue Adresse veranlasst. Hätte er von der Zustellung gewusst, hätte er selbstverständlich rechtzeitig Berufung erklärt.