Citation: I 615/01 28.02.2003 E. 4

4.1 Die Beschwerdeführerin musste am 17. Februar 1999 nach einer erneuten Dekompensation in die Kantonale Psychiatrische Klinik Y.________ eintreten. Laut Bericht dieser Klinik vom 2. August 2000 gehen die behandelnden Ärzte "heute" von einer schizophrenen Erkrankung der Versicherten aus. Voraussichtlich während weiterer sechs bis zwölf Monate sei eine vollstationäre psychiatrische Behandlung notwendig. Die Prognose bezüglich beruflicher Eingliederung sei offen; vor Ablauf von ca. zwei Jahren würden diesbezügliche Massnahmen sicherlich eine psychische Überforderung der Versicherten darstellen. 4.2 Der Vorinstanz ist insofern beizupflichten, als gemäss den angeführten fachärztlichen Angaben von einer Erkrankung auszugehen ist, welche nach herrschender psychiatrischer Auffassung ohne kontinuierliche Behandlung nicht dauerhaft gebessert werden kann. Rechtsprechungsgemäss (vgl. Erw. 3 hievor) entfallen unter diesen Umständen medizinische Eingliederungsmassnahmen der IV auch bei Versicherten unter 20 Jahren. Die weiteren Ausführungen im Klinikbericht vom 2. August 2000, wonach "seit einigen Monaten eine relative, leicht störbare, psychische Stabilität jenseits der akuten Psychose" erreicht worden sei, führen sodann zum Schluss, dass seit dem Eintritt in die psychiatrische Klinik vom 17. Februar 1999 nie mit rechtsgenüglicher Zuverlässigkeit im Sinne der dargelegten Gerichts- und Verwaltungspraxis prognostiziert werden konnte, durch die streitige stationäre Behandlung werde ein drohender Defekt mit seinen negativen Auswirkungen auf die Berufsbildung und Erwerbsfähigkeit ganz oder in wesentlichem Ausmass verhindert. Die von den IV-Organen verfügte, vorinstanzlich bestätigte Leistungsablehnung erfolgte mithin zu Recht. An dieser Beurteilung vermögen die Hinweise der Beschwerdeführerin auf die medizinische Literatur zum Krankheitsbild der Schizophrenie nichts zu ändern.