Citation: 1C_286/2020 E. 5.3.1

5.3.1. Der Beschwerdeführer stellt nicht in Frage, dass die Baubehörde im Sinne einer Leitlinie für die Ermessensausübung bei der Beurteilung der befriedigenden Gesamtwirkung im Sinne von § 238 Abs. 3 PBG von der Regel ausgehen darf, dass die Öffnung der Vorgärten zu Parkzwecken nur bis zu einem Drittel der Anstosslänge zulässig ist. Nach der vom Beschwerdeführer angerufenen Rechtsprechung der Vorinstanz ist von dieser Regel im Einzelfall entweder im Interesse erhöhter Gestaltungsanforderungen oder besonderer Parkierungsbedürfnisse abzuweichen, wobei auch die Vorgartengestaltung bei den benachbarten Grundstücken mitzuberücksichtigen ist, wobei nicht zu beanstanden ist, dass sich die Baubehörde bei der Beurteilung der Vorgartengestaltung nicht an den schlechten Beispielen in der näheren und weiteren Nachbarschaft orientiert, weil eine entsprechende Bewilligungspraxis eine Nivellierung nach unten zur Folge hätte (Urteil VGer/ZH VB.2010.00272 vom 11. August 2010 E. 3.3 und 3.7; VB.2010.00272 vom 11. August 2010 VB.2014.00649 vom 30. Juni 2015 E. 6.4). Inwiefern diese Rechtsprechung unhaltbar sein soll, legt der Beschwerdeführer nicht dar und ist auch nicht ersichtlich. Demnach verfiel die Vorinstanz nicht in Willkür, wenn sie sich nicht an den vom Beschwerdeführer genannten schlechten Beispielen in der Umgebung orientierte. Besondere Parkierungsbedürfnisse, die eine Abweichung von der Drittelsregel rechtfertigen könnten, legt der Beschwerdeführer nicht dar. Solche sind auch nicht ersichtlich, da sich aus den Akten ergibt, dass er zusätzlich zum bewilligten Parkplatz entlang dem Sädlenweg über Abstellplätze entlang der nördlichen Birmensdorferstrasse verfügt. Demnach verfiel die Vorinstanz nicht in Willkür, wenn sie davon ausging, die Bausektion habe das ihr bei der Anwendung der Vorgartenpraxis zustehende Ermessen nicht überschritten.