Citation: 5D_193/2023 E. 4

Das Kantonsgericht hat erwogen, der Beschwerdeführer setze sich nicht mit dem bezirksgerichtlichen Entscheid oder dem Rechtsöffnungstitel auseinander und erhebe keine Einreden nach Art. 81 SchKG. Stattdessen moniere er die Einforderung von Unterhaltsleistungen, während ihm das Besuchsrecht zu seinen Kindern verwehrt werde. Auch ein dauerhaft verweigertes Besuchsrecht - so das Kantonsgericht - sei jedoch kein Grund, Unterhaltsleistungen zu verweigern oder zu reduzieren. Die Walliser Behörden seien nicht befugt, Schritte zur Durchsetzung des Besuchsrechts einzuleiten; dafür seien die Behörden am Wohnort der Kinder zuständig. Die im Rechtsöffnungstitel verurkundete Forderung könne im Rechtsöffnungsverfahren nicht materiell überprüft werden. Dem Kantonsgericht stehe es weder zu, Entscheide anderer Kantone oder eigene rechtskräftige Urteile aufzuheben noch Bundesgesetze zu widerrufen noch eine allgemeinverbindliche Charta christlicher Werte zu erstellen noch in Betreibung gesetzte Forderungen ohne Weiteres aufzuheben. Die Schuld sei weder getilgt noch gestundet noch verjährt; die Unterhaltsforderung beruhe auf einem rechtskräftigen Urteil und sei von der vormaligen Ehefrau gültig abgetreten worden.