Citation: 8C_617/2023 E. 3.1.1

3.1.1. Die Vorinstanz erwog, die Sachverständigen der medexperts ag hätten sich mit der im vorangegangen Gerichtsverfahren (Urteil vom 30. Dezember 2021) sich einzig stellenden Frage, ob der objektivierbar geschädigte Nervus thoracicus longus beim Unfall vom 17. November 2012 verletzt worden sei, eingehend beschäftigt. Entgegen den Darlegungen des Beschwerdeführers seien sie nicht allein von theoretischen Überlegungen hinsichtlich des Unfallhergangs ausgegangen, vielmehr habe die vorübergehende Aufnahme der angestammten Erwerbstätigkeit eine wichtige Rolle gespielt. Dazu sei ergänzend anzumerken, dass der Beschwerdeführer nicht nur vor der Entfernung des Osteosynthesematerials sondern auch danach ab dem 10. März 2014 seiner Arbeit habe nachgehen können. Er habe sich wegen der Schmerzen in der linken Schulter erst am 12. August 2015 erneut zur ärztlichen Sprechstunde vorgestellt. Dass er im angegebenen Zeitraum, mit Ausnahme der unfallfremden chirurgischen Eingriffe am rechten Ellbogen, erheblich in der Arbeitsfähigkeit eingeschränkt gewesen sei, könne den echtzeitlichen ärztlichen Unterlagen nicht entnommen werden.