Citation: 1P.95/2001 20.02.2001 E. 1

1.- Im vorliegenden staatsrechtlichen Beschwerdeverfahren ist einzig zu prüfen, ob das Nichteintreten des Verwaltungsgerichts auf die kantonale Beschwerde vor der Verfassung standhält. a) Das Verwaltungsgericht hat am 21. Dezember 2000 der kantonalen Beschwerde aufschiebende Wirkung beigelegt und dem Beschwerdeführer bis zum 10. Januar 2001 Frist zur Begründung angesetzt. Am 10. Januar 2001 ersuchte der Beschwerdeführer um Fristerstreckung für das Einreichen der Beschwerdebegründung. Dieses Ersuchen wurde am 11. Januar 2001 abgewiesen und dem Rechtsvertreter des Beschwerdeführers unter Hinweis auf § 10 Abs. 2 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes (VRG) bis am 22. Januar 2001 Nachfrist angesetzt. Am 18. Januar 2001 reichte der Rechtsvertreter dem Verwaltungsgericht zwar ein Ausstandsbegehren gegen den Präsidenten, hingegen keine Beschwerdebegründung ein. In der Folge ist das Verwaltungsgericht mit dem angefochtenen Entscheid auf die Beschwerde nicht eingetreten. b) Dem Beschwerdeführer ist am 11. Januar 2001 im Sinne von § 10 Abs. 2 VRG eine Nachfrist unter der Androhung des Nichteintretens eingeräumt worden. Aus dem Ablehnungsgesuch ist kein Antrag auf eine weitere Fristerstreckung ersichtlich. Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, das in einem anderen Verfahren eingereichte Fristerstreckungsgesuch hätte auch im vorliegenden Verfahren berücksichtigt werden müssen, vermag er nicht darzulegen, weshalb anstelle von § 10 Abs. 2 VRG zwingend Bestimmungen der Zivilprozessordnung zur Anwendung kommen sollten, insbesondere die in diesem Gesetz vorgesehene Notfrist. Es ist keineswegs überspitzt formalistisch, dieses Gesuch nicht auch als solches für eine weitere Fristerstreckung im hier in Frage stehenden Verfahren zu betrachten. Bei dieser Sachlage hält der angefochtene Entscheid vor dem Willkürverbot im Sinne von Art. 9 BV stand und stellt auch keine formelle Rechtsverweigerung dar. Die Beschwerde erweist sich daher als unbegründet und ist abzuweisen.