Citation: 6B_596/2015 E. 1.4.3

1.4.3. Schliesslich macht die Beschwerdeführerin zu Recht geltend, dass entgegen der vorinstanzlichen Ansicht nicht wesentlich sei, ob der Beschwerdegegner persönlich auf sein Konfrontationsrecht verzichtet habe. Selbst wenn einzig die Verteidigung auf die Durchführung der fraglichen Einvernahme verzichtet hätte, wäre dies dem Beschwerdegegner anzurechnen, ausser dieser hätte sich explizit gegen den Verzicht ausgesprochen (vgl. Urteil 1B_250/2012 vom 31. Juli 2012 E. 2.3 mit Hinweisen). Dafür gibt es vorliegend keine Anhaltspunkte.