Citation: 6B_73/2015 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer wendet sich gegen die Strafzumessung und macht sinngemäss eine Verletzung von Art. 47 und Art. 49 Abs. 1 StGB. Die Vorinstanz gehe entgegen den Feststellungen des rechtsmedizinischen Gutachtens davon aus, es habe eine erhebliche Gefährdung des Rechtsguts Leben bestanden und sei nur glücklichen Umständen zu verdanken, dass es bei einem Tötungsversuch geblieben ist. Dies sei unzutreffend, denn er hätte seine Ehefrau aufgrund deren Bewusstlosigkeit töten können, wenn er gewollt hätte. Die Vorinstanz berücksichtige den Versuch zu Unrecht nur strafmindernd und nicht strafmildernd. Der Beschwerdeführer habe unter dem Einfluss von Alkohol gehandelt, weshalb ihm nicht "ernsthaft" rücksichtsloses oder vermeidbares Verhalten vorgeworfen werden könne. Die Einsatzstrafe von acht Jahren falle insgesamt und im Vergleich zu ähnlich gelagerten Fällen viel zu hoch aus. Zudem lägen die Voraussetzungen zur Gesamtstrafenbildung nach Art. 49 Abs. 1 StGB nicht vor. Die Freiheitsberaubung sei lediglich Durchgangsstadium der versuchten Tötung und von dieser mit abgegolten. Es fehle zudem am Erfordernis gleichartiger Strafen. Die Vorinstanz begründe nicht, warum sie entgegen der gesetzlichen Regelung für die Freiheitsberaubung eine (unbedingte) Freiheitsstrafe von sechs Monaten anstatt einer Geldstrafe ausspreche.