Citation: C 52/99 29.02.2000 E. 1

1.- Als versicherter Verdienst gilt der im Sinne der AHV-Gesetzgebung massgebende Lohn, der während eines Bemes- sungszeitraums aus einem oder mehreren Arbeitsverhältnissen normalerweise erzielt wurde, einschliesslich der vertrag- lich vereinbarten regelmässigen Zulagen, soweit sie nicht Entschädigung für arbeitsbedingte Inkonvenienzen darstellen (Art. 23 Abs. 1 erster Satz AVIG). Zum massgebenden Lohn im Sinne von Art. 5 Abs. 2 AHVG gehören insbesondere Ferien- und Feiertagsentschädigungen. Nach der Rechtsprechung ist bei Versicherten, welche die Ferienentschädigung als Lohnzuschlag erhalten, bei der Berechnung des versicherten Verdienstes in der Weise vorzu- gehen, dass Ferienlohn oder -entschädigung als versicherter Verdienst derjenigen Monate angerechnet wird, in denen die Ferien tatsächlich bezogen werden (BGE 125 V 48 Erw. 5b). So hat das Eidgenössische Versicherungsgericht in BGE 124 V 73 ff. Erw. 4 erkannt, dass die während eines Arbeitsver- hältnisses als Zuschläge zum Stundenlohn ausgerichtete Ferienentschädigung als versicherter Verdienst während der Betriebsferien zu berücksichtigen ist, und zwar auch die erst in den Folgemonaten ausgerichteten Entschädigungen. In BGE 125 V 42 hat es des Weitern entschieden, dass auch beim Fehlen eines zusammenhängenden Ferienbezugs die lohnprozen- tuale Ferienentschädigung bei der Festsetzung des versi- cherten Verdienstes miteinzubeziehen sei ebenso wie die zusätzlich zum Grundlohn ausgerichtete Feiertagsentschädi- gung.