Citation: 5A_791/2020 E. 1

Mit Beschluss des Amtsgerichts Tempelhof-Kreuzberg (Berlin) vom 19. Juli 2018 wurde die 1981 vor dem Standesamt Charlottenburg geschlossene Ehe von A.________ und B.________ geschieden. Nachdem A.________ bereits im Jahr 2014 beim Amtsgericht Bucheggberg-Wasseramt verschiedene Verfahren um vorsorgliche Massnahmen anhängig gemacht hatte, in welchen sie mehrmals erfolglos bis vor Bundesgericht gelangt war, ersuchte sie am 6. Oktober 2018 um Ergänzung des deutschen Ehescheidungsurteils, namentlich um Zuspruch nachehelichen Unterhaltes. Auf die Unterhaltsklage trat das Amtsgericht am 23. Dezember 2019 nicht ein, weil der Unterhaltspunkt bereits Gegenstand des deutschen Scheidungsurteiles gewesen sei und das Verfahren deshalb nur in Bezug auf den Vorsorgeausgleich weitergeführt werden könne (vgl. dazu Urteil 5A_347/2020 vom 12. Mai 2020). Mit weiterem Entscheid vom 15. Juli 2020 hielt das Amtsgericht Bucheggberg-Wasseramt jedoch fest, dass in Wiedererwägung des Entscheides vom 23. Dezember 2019 das Verfahren nicht als "Ergänzung des Ehescheidungsbeschlusses des Amtsgerichts Tempelhof-Kreuzberg", sondern als "Unterhaltsklage" geführt werde. In teilweiser Gutheissung der dagegen erhobenen Beschwerde hielt das Obergericht des Kantons Solothurn mit Urteil vom 24. August 2020 fest, dass über die Klage auf Unterhaltszahlung rechtskräftig entschieden sei und darauf nicht zurückgekommen werden könne. Mithin könne im hängigen Verfahren einzig noch über die Frage des Vorsorgeausgleiches befunden werden. Weil nur in Bezug auf den Vorsorgeausgleich die unentgeltliche Rechtspflege erteilt worden war, passte es im Übrigen den erstinstanzlichen Kostenspruch entsprechend an. Mit Beschwerde vom 20. September 2020 gelangt A.________ an das Bundesgericht.