Citation: 2C_856/2018 E. 1.2

1.2. Gemäss Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG ist die Beschwerde auf dem Gebiet des Ausländerrechts unzulässig gegen Entscheide betreffend Bewilligungen, auf die weder das Bundesrecht noch das Völkerrecht einen Anspruch einräumen. Der Beschwerdeführer macht geltend, er habe als niederlassungsberechtigter ausländischer Staatsangehöriger Anspruch auf Familiennachzug. Er stützt diesen Anspruch auf Art. 43 Abs. 1 AIG (SR 142.20; bis zum 31.12.2018: AuG) sowie Art. 8 EMRK. Für das Eintreten genügt, dass ein potentieller Anspruch auf den Familiennachzug in vertretbarer Weise dargetan wird. Weil der Streitgegenstand im Laufe des Rechtsmittelverfahrens nur noch eingeschränkt, aber nicht ausgeweitet werden kann (BGE 136 V 362 E. 3.4.2 S. 365; 136 II 165 E. 5 S. 174; 133 II 30 E. 2 S. 31 f. m.w.H.), ist allerdings darauf hinzuweisen, dass im vorliegenden Verfahren einzig geprüft werden kann, ob die Vorinstanz den Nichteintretensentscheid des kantonalen Migrationsamts zu Recht geschützt hat. Auf die Beschwerde ist damit einzutreten, soweit beantragt wird, die Angelegenheit an das Migrationsamt zurückzuweisen, damit dieses auf das Familiennachzugsgesuch eintrete. Nicht einzutreten ist hingegen auf den Antrag um Bewilligung des Familiennachzugs.