Citation: 6B_79/2016 E. 1.1

1.1. Der Beschwerdeführer wendet sich gegen die Schuldsprüche wegen versuchter schwerer Körperverletzung und Angriffs. Er rügt eine willkürliche Sachverhaltsfeststellung sowie eine Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Gehör und des Grundsatzes in dubio pro reo. Die Vorinstanz berücksichtige wesentliche entlastende Beweismittel nicht und verkenne die Tragweite einzelner Zeugenaussagen bzw. setze sich mit diesen erst gar nicht auseinander. Nicht nachvollziehbar sei, warum sie hauptsächlich auf die Aussagen des Zeugen C.________ abstelle. Dessen Aussagen wiesen zahlreiche Ungereimtheiten auf und seien hinsichtlich des Kerngeschehens vage. Zudem gebe die Vorinstanz selektiv nur belastende Aussagepassagen der Mitbeschuldigten wieder und lasse deren im Laufe der Untersuchung vorgenommenen Berichtigungen unberücksichtigt.