Citation: 8C_807/2023 E. 1.2

1.2. Grundsätzlich ist nur das Dispositiv, nicht aber die Begründung eines Entscheides anfechtbar. Verweist das Dispositiv eines Rückweisungsentscheids ausdrücklich auf die Erwägungen, werden diese zu dessen Bestandteil und haben, soweit sie zum Streitgegenstand gehören, an der formellen Rechtskraft teil (nicht publ. E. 1.3 des Urteils BGE 137 I 327, veröffentlicht in SVR 2012 IV Nr. 26 S. 107; Urteil 8C_428/2023 vom 7. Februar 2024 E. 1.2.1). Mit Urteils-Dispositiv-Ziffer 1 wies die Vorinstanz die Sache an die Beschwerdeführerin zum weiteren Vorgehen im Sinne der Erwägungen zurück. Zur Begründung führte sie aus, es seien die Kriterien der Schwere oder besonderen Art der erlittenen (somatischen) Verletzungen, der ungewöhnlich langen Dauer der ärztlichen Behandlung sowie der körperlichen Dauerschmerzen erfüllt, womit der adäquate Kausalzusammenhang zwischen den psychischen Beschwerden und dem Unfall vom 19. August 2005 zu bejahen sei. Damit sei der Anspruch auf eine Rente und eine Integritätsentschädigung unter Mitberücksichtigung des psychischen Gesundheitsschadens zu prüfen. Da die Beschwerdeführerin einzig die somatischen Beschwerden berücksichtigt habe, werde sie darüber noch zu befinden haben. Die vorinstanzliche Rückweisung dient mithin in Bezug auf die Bejahung der Ansprüche auf eine Rente und eine Integritätsentschädigung der Umsetzung des oberinstanzlich Angeordneten, wobei der Beschwerdeführerin diesbezüglich kein Entscheidungsspielraum mehr bleibt. Da der darauf beruhende Endentscheid praktisch nicht angefochten und das Ergebnis nicht mehr korrigiert werden könnte, liegt ein nicht wieder gutzumachender Nachteil gemäss Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG vor (nicht publ. E. 1.2.2 des Urteils BGE 140 V 220, aber veröffentlicht in SVR 2014 UV Nr. 23 S. 73; SVR 2023 UV Nr. 32 S. 108, 8C_692/2022 E. 2.4; Urteil 8C_548/2023 vom 21. Februar 2024 E. 1.3). Auf die Beschwerde ist somit einzutreten, wie die Beschwerdeführerin zu Recht vorbringt.