Citation: C 10/01 30.07.2003 E. 1

1.1 Zu prüfender Streitpunkt ist die Vermittlungsfähigkeit des Beschwerdegegners in der Zeit vom 16. März bis 23. Juni 2000. Das kantonale Gericht hat die diesbezüglich massgebenden gesetzlichen Bestimmungen (Art. 15 Abs. 1 und Art. 8 Abs. 1 lit. f AVIG) sowie die Rechtsprechung zum Begriff der Vermittlungsfähigkeit als Voraussetzung des Anspruchs auf Arbeitslosenentschädigung (BGE 126 V 521 Erw. 3a mit Hinweisen; ARV 2002 S. 112 Erw. 2a, 2001 S. 146 Erw. 1), namentlich mit Bezug auf Personen, welche sich im Hinblick auf anderweitige Verpflichtungen oder persönliche Umstände lediglich während gewisser Tages- oder Wochenstunden erwerblich betätigen wollen (BGE 123 V 216 Erw. 3, 120 V 388 Erw. 3a mit Hinweisen), zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen. Zu ergänzen ist, dass das am 1. Januar 2003 in Kraft getretene Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 im vorliegenden Fall nicht anwendbar ist, da nach dem massgebenden Zeitpunkt des Erlasses der streitigen Verfügung (hier: 14. April 2000) eingetretene Rechts- und Sachverhaltsänderungen vom Sozialversicherungsgericht nicht berücksichtigt werden (BGE 127 V 467 Erw. 1, 121 V 366 Erw. 1b). 1.2 Für die Frage der Vermittlungsfähigkeit entscheidend sind die konkreten Aussichten auf eine Anstellung auf dem für die versicherte Person in Betracht fallenden allgemeinen Arbeitsmarkt, wobei nicht nur die zeitliche Verfügbarkeit, sondern auch die herrschenden konjunkturellen Verhältnisse sowie alle anderen Umstände, insbesondere auch die Art der Tätigkeit zu berücksichtigen sind (ARV 1991 Nr. 3 S. 24; unveröffentlichte Urteile T. vom 21. April 1993 [C 120/92] sowie A. und B. vom 16. Februar 1995 [C 169/94]). Dabei sind die (tatsächlichen) Anstellungschancen allein mit Blick auf die dem Versicherten zumutbaren Stellen zu beurteilen (Art. 15 Abs. 1 AVIG). Unzumutbar sind unter anderem Stellen, welche den persönlichen Verhältnissen - wozu rechtsprechungsgemäss auch familiäre Umstände einschliesslich Betreuungspflichten gehören (ARV 1999 Nr. 9 S. 46 Erw. 2b mit Hinweisen) - nicht angemessen Rechnung tragen (Art. 16 Abs. 2 lit. c AVIG).