Citation: I 411/00 22.03.2001 E. 3

3.- Im angefochtenen Entscheid einlässlich dargelegt hat die Vorinstanz die Überlegungen, von welchen sie sich bei der Festsetzung des angewandten Verzugszinssatzes hat leiten lassen. Die Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde bieten keine Veranlassung, diesen als unangemessen oder gar als rechtswidrig zu qualifizieren. Dasselbe gilt hinsichtlich des auf Ende Oktober 1988 festgesetzten Beginns des von der Vorinstanz anerkannten Verzugszinsanspruches. Dass die angefochtene Verzugszinsberechnung rein rechnerisch fehlerhaft sein sollte, wird in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde nicht behauptet, weshalb sich eine diesbezügliche Kontrolle erübrigt. Inwiefern die vorinstanzliche Ermittlung der Verzugszinshöhe materiell fehlerhaft sein sollte, ist auf Grund der Ausführungen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde ebenfalls nicht ersichtlich. Die Zulässigkeit der von der Verwaltung zwecks Verrechnung vorgenommenen Drittauszahlungen gehört angesichts der im kantonalen Entscheid beurteilten Sach- und Rechtslage nicht zum Anfechtungsgegenstand, weshalb auf die diesbezüglichen Ausführungen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde mangels Sachbezogenheit nicht einzugehen ist. Nicht zu erkennen ist schliesslich, inwiefern der kantonalen Rekurskommission Befangenheit vorgehalten werden könnte. Abgesehen davon wären diesbezügliche Einwände verspätet.