Citation: 2C_323/2023 E. A

A.a. Mit Verfügung vom 17. Juli 2001 sprach die IV-Stelle Bern A.________ (geboren 1960) rückwirkend per 1. April 1999 eine Rente der Invalidenversicherung zu. Im Rahmen eines von Amtes wegen eingeleiteten Revisionsverfahrens (im Sinn von Art. 17 des Bundesgesetzes vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG; SR 830.1]) veranlasste die IV-Stelle 2013 eine Observation. Zwischen dem 18. März und dem 22. März 2013, am 5. April 2013, am 1. Mai 2013 sowie zwischen dem 8. Juni und dem 12. Juli 2013 wurde A.________ entsprechend observiert. Gestützt auf die Abklärungsergebnisse sowie einen Bericht des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) vom 22. August 2013 hob die IV-Stelle Bern die Rente mit Verfügung vom 28. August 2014 auf. A.b. Die von A.________ gegen die Verfügung vom 28. August 2014 ergriffenen Rechtsmittel blieben ohne Erfolg. Das Bundesgericht bestätigte letztinstanzlich die Aufhebung der Rente mit Urteil vom 23. September 2015. Zusammengefasst erwog es, der Beschwerdeführer bringe nicht vor, die Observation sei rechtswidrig erfolgt. Die kantonalen Behörden hätten die Abklärungsergebnisse und medizinischen Unterlagen sorgfältig gewürdigt. Auf dieser Grundlage sei ein Rentenanspruch bundesrechtskonform verneint worden (Urteil 9C_415/2015 vom 23. September 2015 E. 3). A.c. Die IV-Stelle Bern erstattete am 12. Januar 2016 Strafanzeige gegen A.________ wegen unrechtmässigen Bezugs von IV-Leistungen, eventuell wegen Betrugs. Die Staatsanwaltschaft des Kantons Bern stellte das Verfahren am 10. Juni 2020 ein. Daraufhin ersuchte A.________ um Revision des Bundesgerichtsurteils vom 23. September 2015. Mit Urteil vom 10. Dezember 2020 verneinte das Bundesgericht einen Revisionsgrund und wies das entsprechende Begehren ab (Urteil 9F_9/2020 vom 10. Dezember 2020 E. 2).