Citation: I 46/00 08.05.2000 E. 2

2.- Nach Gesetz (Art. 152 OG) und Praxis sind in der Regel die Voraussetzungen für die Bewilligung der unent- geltlichen Prozessführung und Verbeiständung erfüllt, wenn der Prozess nicht aussichtslos erscheint, die Partei be- dürftig und die anwaltliche Verbeiständung notwendig oder doch geboten ist (BGE 125 V 202 Erw. 4a mit Hinweisen). Bedürftig im Sinne von Art. 152 Abs. 1 OG ist eine Person, wenn sie ohne Beeinträchtigung des für sie und ihre Familie nötigen Lebensunterhaltes nicht in der Lage ist, die Prozesskosten zu bestreiten. Massgebend sind die wirt- schaftlichen Verhältnisse im Zeitpunkt der Entscheidung über das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege (BGE 108 V 269 Erw. 4). Bei der Beurteilung der Bedürftigkeit ist das Einkommen beider Ehegatten zu berücksichtigen (BGE 115 Ia 195 Erw. 3a, 108 Ia 10 Erw. 3, 103 Ia 101 mit Hinweisen). Laut dem letztinstanzlich aufgelegten Zeugnis zur Erlangung der unentgeltlichen Prozessführung vom 14. Januar 2000 erzielt der Ehemann der Beschwerdeführerin ein monat- liches Einkommen von Fr. 5560.-. Die monatlichen Belastun- gen (Mietzins, Steuern und Versicherungen) belaufen sich auf rund Fr. 2500.-. Eines der im gemeinsamen Haushalt lebenden Kinder ist erwerbstätig, die beiden anderen absol- vieren eine Berufslehre. Die Beschwerdeführerin und ihr Ehegatte verfügen ferner über ein Reinvermögen von Fr. 17'000.-. Angesichts dieser wirtschaftlichen Verhält- nisse ist keine Bedürftigkeit im Sinne von Art. 152 Abs. 1 OG und der hiezu ergangenen Rechtsprechung gegeben, weshalb das Gesuch um unentgeltliche Verbeiständung abzuweisen ist.