Citation: 6B_265/2021 E. 6.4

6.4. Dass die Vorinstanz das ihr für die Strafzumessung zustehende Ermessen über- oder unterschritten oder sich von nicht massgebenden Kriterien hätte leiten lassen, ist nicht erkennbar. Auch hat sie keine wesentlichen Gesichtspunkte ausser Acht gelassen oder falsch gewichtet. Zwar ist zutreffend, dass sie die zunächst festgesetzte Freiheitsstrafe von 36 Monaten nicht um einen Drittel, d.h. um zwölf Monate, wie die erste Instanz, sondern lediglich um vier Monate gekürzt hat. Die Vorinstanz ist jedoch nicht gehalten, sich an die erstinstanzliche Strafzumessung zu halten. Insbesondere darf sie auch die strafreduzierenden Faktoren anders gewichten. Die ausgesprochene Freiheitsstrafe von insgesamt 32 Monaten liegt ohne Weiteres im weiten Strafrahmen. Die Vorinstanz begründet ihre Strafzumessung ausführlich und zeigt auf, weshalb sie von derjenigen der ersten Instanz abweicht. Ausdrücklich berücksichtigt wird dabei ebenfalls der Grad der Strafempfindlichkeit des Beschwerdeführers. So hat die Vorinstanz sowohl dem Umstand der langen Verfahrensdauer als auch der beruflichen Situation des Beschwerdeführers strafmindernd Rechnung getragen, diese aber als lediglich eine leichte (re) Strafreduktion rechtfertigend eingestuft. Auch wenn ausser Frage steht, dass die Verbüssung einer Freiheitsstrafe für jede arbeitstätige und in ein familiäres Umfeld eingebettete Person sowie gleichermassen für die mitbetroffene Familie eine Härte darstellt, legt der Beschwerdeführer nicht dar und ist nicht erkennbar, inwiefern die diesbezügliche Abwägung der Vorinstanz bundesrechtswidrig sein könnte.