Citation: 1E.17/1999 25.04.2001 E. 1

angefochtenen Entscheides ergibt sich, dass der von der Be- schwerdeführerin erhobene Vorwurf der mangelhaften Fest- stellung des Sachverhaltes unbegründet ist. Das Verwaltungs- gericht hat die gegen den Umweltverträglichkeitsbericht er- hobenen Einwendungen geprüft und sich mit den unterschied- lichen Einschätzungen der künftigen Schwerverkehrs-Entwick- lung eingehend auseinandergesetzt. Wenn es schliesslich den Umweltverträglichkeitsbericht zwar im fraglichen Punkt als etwas optimistisch, insgesamt aber als brauchbar bezeichnet hat, so liegt darin nach den oben angestellten Erwägungen über die beschränkte Überprüfbarkeit von Verkehrsprognosen weder eine offensichtlich unrichtige noch eine unvollständi- ge Feststellung des Sachverhalts. c) Aus dem Gesagten geht auch hervor, dass der Vor- wurf der formellen Rechtsverweigerung zurückzuweisen ist. Das Verwaltungsgericht hat sich mit den wesentlichen Argu- menten der Beschwerdeführerin befasst und war nicht gehal- ten, auf jedes einzelne Detail und auf die im zweiten Schriftenwechsel nachgeschobenen Beschwerdebegründungen einzugehen. Ebenso durfte es nach dem oben Dargelegten auf die Einholung einer weiteren Expertenmeinung verzichten.