Citation: 2C_596/2019 E. 11.4.4

11.4.4. Eine Lektüre des vorinstanzlichen Urteils und auch die Eingaben ans Bundesgericht lassen erkennen, dass die Beschwerdeführerinnen nicht zur Beschleunigung, sondern zur Verzögerung des Verfahrens beigetragen haben: Zu nennen sind etwa die ganzen Ausführungen zum Unternehmensbegriff, zum Verfügungsadressaten, zu unzähligen Beweisanträgen oder die vor den Vorinstanzen widersprüchlichen Angaben zum Umsatz (Art. 105 Abs. 1 BGG). In dieses Bild passt auch der Rückzug der Rügen zu Rechtsfragen, welche bereits in BGE 139 I 72 behandelt worden sind, um gegen Ende des Verfahrens vor Vorinstanz dieselben Rügen wieder vorzubringen. Dies ist den Beschwerdeführerinnen nicht zum Vorwurf zu machen; es folgt daraus aber nicht, dass die Dauer des Verfahrens deshalb den Vorinstanzen anzulasten wäre, da sich die Dauer dadurch eben rechtfertigen lässt.