Citation: 4A_194/2022 E. B

Am 23. Dezember 2020 leitete der Kläger beim Tribunal Arbitral du Sport (TAS) ein Schiedsverfahren ein und beantragte, die Beklagte sei gestützt auf den Vermittlungsvertrag zur Bezahlung von EUR 2 Mio. nebst Zins zu verurteilen. Die Beklagte bestritt die Zuständigkeit des Schiedsgerichts. Im Eventualstandpunkt beantragte sie die Abweisung des klägerischen Begehrens. Mit Schiedsentscheid vom 24. März 2022 erklärte sich das TAS unter Hinweis auf Art. 8 des Vermittlungsvertrags für zuständig und verurteilte die Beklagte, dem Kläger EUR 2 Mio. nebst Zins zu bezahlen.