Citation: 8C_147/2020 E. 5.1

5.1. Die Beschwerdeführerin macht unter Berufung auf den Bericht des Dr. med. I.________, Facharzt für Neurologie, vom 14. März 2019 sowie die Einschätzung des Dr. med. H.________ einen offensichtlich unrichtig festgestellten Sachverhalt geltend. Die Versicherte zeigt nicht auf, inwiefern die Feststellung der Vorinstanz, es liege gestützt auf das neurologische Gutachten vom 15. Oktober 2017 keine Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit vor, offensichtlich unrichtig, mithin willkürlich (BGE 144 V 50 E. 4.2 und E. 4.3 S. 53; E. 1.2), sein soll, sondern beschränkt sich auf die Darlegung aus ihrer Sicht. Auch gestützt auf den Bericht des Dr. med. I.________ vom 14. März 2019 ergibt sich nichts anderes. Einerseits handelt es sich dabei um die Einschätzung eines behandelnden Arztes. Zudem setzt sich dieser nicht mit den Schlussfolgerungen der neurologischen Experten in ihrem Gutachten vom 15. Oktober 2017 und den Ergebnissen der infektiologischen Untersuchung gemäss Bericht vom 19. Oktober 2018 auseinander. Schliesslich vermag er keine wichtigen, nicht rein subjektiver ärztlicher Interpretation entspringenden Aspekte aufzuzeigen, die eine andere Beurteilung überzeugender erscheinen lassen würden (vgl. die dazu ergangene Rechtsprechung in E. 3.2). Ebenfalls nicht willkürlich ist die vorinstanzliche Feststellung, dass im massgebenden Zeitpunkt der Verwaltungsverfügung vom 17. Mai 2019 (vgl. E. 3.2) keine Arthritis ausgewiesen war, sondern lediglich eine Verdachtsdiagnose vorlag (vgl. dazu auch den Bericht des Dr. med. I.________ vom 14. März 2019, der bezüglich der Gelenksbeschwerden festhält, rheumatologisch sei eine Verdachtsdiagnose gestellt worden). Schliesslich sind auch die Einwände gegen die psychiatrische Expertise der Dr. med. G.________ unter Verweis auf den Bericht des Dr. med. I.________ vom 14. März 2019 unbehelflich. Denn wie bereits dargelegt, vermag dieser das neurologische Gutachten vom 15. Oktober 2017 und den Bericht der Klinik D.________ für Infektiologie vom 19. Oktober 2018 nicht in Zweifel zu ziehen, so dass die Annahme von Dr. med. G.________, wonach keine wesentlichen somatischen Begleiterkrankungen vorliegen, nicht aktenwidrig ist, sondern auf voll beweiskräftigen fachärztlichen Beurteilungen basiert. Auch die Feststellung der Vorinstanz, es sei keine Komorbidität im Sinne der Rechtsprechung gegeben, ist angesichts der massgebenden neurologischen und psychiatrischen Gutachten sowie der Berichte der Kardiologen vom 7. und vom 28. Dezember 2018 und des orthopädischen Chirurgen vom 1. Dezember 2017 nicht zu beanstanden.