Citation: 1P.226/2005 08.09.2005 E. A

Mit Urteil vom 22. April 2004 sprach der Strafgerichtspräsident Basel-Stadt X.________ der einfachen Körperverletzung und der Drohung schuldig und verurteilte ihn zu einer bedingten Gefängnisstrafe von drei Monaten unter Auferlegung einer Probezeit von zwei Jahren. Zudem verpflichtete ihn der Strafgerichtspräsident, der Geschädigten, Y.________, eine Genugtuung von Fr. 500.-- zu bezahlen. Im Mehrbetrag wies er die Genugtuungsforderung ab. Dem Urteil lag folgender Sachverhalt zugrunde: X.________ habe an einem nicht mehr ermittelbaren Tag im Dezember 2002, an dem seine Ehefrau Y.________ ihm eröffnete, dass sie sich von ihm scheiden lassen wolle, sinngemäss gesagt, er werde sich eine Pistole verschaffen und sie und ihre Eltern umbringen. Bereits vor diesem Vorfall habe X.________ seine Ehefrau des Öftern bedroht und sei gegen sie tätlich geworden. Am Abend des 15. Januar 2003 habe sich in der ehelichen Wohnung ein Streit zwischen den Ehegatten entwickelt, weil X.________ allein habe ausgehen wollen und von seiner Ehefrau verlangt habe, dass sie ihm seine Kleider zurecht lege. Diese habe seiner Aufforderung nur widerwillig Folge geleistet und ihm ihren Ärger über seine häufigen Ausgänge zu merken gegeben. Da sich X.________ dieses Verhalten nicht habe gefallen lassen wollen, habe er seinen Gürtel aus seiner Hose genommen und mit diesem mehrmals auf den Kopf seiner Ehefrau eingeschlagen. Die Schläge hätten die Frau auch an den Armen und am übrigen Körper getroffen. Als sie entgegen seiner Aufforderung nicht zu schreien aufgehört habe, habe er sich auf sie gesetzt und mit der Gürtelschnalle wiederum mehrmals auf ihren Kopf geschlagen. Danach habe er die Wohnung verlassen.