Citation: 6B_372/2023 E. 5.1

5.1. Der Beschwerdeführer macht geltend, eine Rechtsverweigerungsbeschwerde könne Verfahrensfehler aufdecken, weshalb das schutzwürdige Interesse vorhanden sei. Er sei auf dem Polizeiposten unter Androhung von Gefängnis zur Bezahlung der Busse genötigt worden, wodurch auch sein rechtliches Gehör verletzt worden sei, was einen krassen Verfahrensfehler darstelle. Mit diesen Ausführungen verkennt der Beschwerdeführer, dass das Erfordernis des aktuellen Rechtsschutzinteresses sicherstellt, dass das Gericht über konkrete und nicht bloss theoretische Fragen befindet (BGE 140 IV 74 E. 1.3.1; 136 I 274 E. 1.3). Worin die geltend gemachten Verfahrensfehler genau bestehen sollen und was der Beschwerdeführer daraus ableitet, geht aus seinen Ausführungen nicht hervor. Selbst wenn es in irgendeiner Form zu Verfahrensfehlern gekommen sein sollte - was sich aus den tatsächlichen und für das Bundesgericht gemäss Art. 105 Abs. 1 BGG verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz gerade nicht ergibt - würde dieser Umstand allein kein aktuelles und praktisches Interesse begründen. Inwiefern ein solches konkret gegeben sein soll, legt der Beschwerdeführer letzten Endes nirgends dar.