Citation: 2C_863/2021 E. 6.2.2

6.2.2. Die Beschwerdeführerin bringt vor, die Kosten behördlich angeordneter Sanierungs- und Schadenverhütungsmassnahmen seien versicherbar und auch versichert gewesen; ein unversicherbarer Schaden entstehe demzufolge nur in dem Umfang, als der Schaden nicht durch behördlich angeordnete Sanierungs- und Schadenverhütungsmassnahmen ganz oder teilweise behoben werde. Die Vorinstanz habe den Sachverhalt offensichtlich unrichtig festgestellt, indem sie angenommen habe, mit der Unterzeichnung der Vereinbarung vom 2. Februar 1984 sei festgestanden, dass in Zukunft keine weiteren (versicherten) Sanierungs- und Schutzmassnahmen mehr notwendig und angeordnet werden. Die Beschwerdeführerin behauptet nicht, es sei - umgekehrt - die Notwendigkeit zukünftiger Sanierungs- und Schutzmassnahmen festgestanden. Auch wenn das Amt für Gewässerschutz und Wasserbau die periodische Überwachung des kontaminierten Erdreichs angeordnet hatte, kamen solche zukünftigen Massnahmen bloss als Möglichkeit in Betracht. Die blosse Möglichkeit aber, dass eine Voraussetzung für den Anspruch auf Leistung aus dem Garantiefonds nachträglich wieder entfallen könnte, ändert nichts an der Fälligkeit des Anspruchs (vgl. vorne E. 3.3). Auf die Sachverhaltsrüge ist daher mangels Erheblichkeit für den Verfahrensausgang nicht einzugehen (vgl. vorne E. 2.2).