Citation: 4A_453/2023 E. 2.5.5

2.5.5. Weiter trägt der Beschwerdeführer vor, selbst wenn man von ihm hätte verlangen können, eine separate Eingabe ausdrücklich bei der Zivilkammer des Obergerichts einzureichen, müsste es als überspitzt formalistisch angesehen werden, seine Eingabe als verspätet zu beurteilen. Denn das Umteilungs- und das Ausstandsverfahren stünden in einem engen inhaltlichen Konnex. Die Schlichtungsbehörde Andelfingen sei einem Irrtum unterlegen und das Bezirksgericht Andelfingen habe sich widersprüchlich verhalten. Deshalb könne ihm nicht vorgeworfen werden, dass er nicht genau gewusst habe, wie er das Umteilungsgesuch bei der Verwaltungskommission zusammen mit der Beschwerde an die II. Zivilkammer zu kombinieren habe. Insbesondere müsse berücksichtigt werden, dass er nur 10 Tage Zeit gehabt habe und die "Unterscheidung zwischen Umteilungsgesuch gemäss Art. 117 GOG/ZH und einem Ausstandsbegehren nicht so einfach ist". Soweit diese Ausführungen überhaupt verständlich sind, ist unklar, was der Beschwerdeführer damit bezweckt. Wie bereits die II. Zivilkammer des Obergerichts zutreffend erwog, enthielt der Beschluss der Gerichtsverwaltung des Bezirksgerichts Andelfingen vom 10. März 2023 eine korrekte Rechtsmittelbelehrung, wonach innert 10 Tagen Beschwerde beim Obergericht des Kantons Zürich, Zivilkammer, erklärt werden kann. Nur schon vor diesem Hintergrund erschliesst sich nicht, weshalb für den Beschwerdeführer "nicht einfach überschaubar" gewesen sein soll, wie er vorzugehen habe, um den Beschluss der Gerichtsverwaltung des Bezirksgerichts Andelfingen vom 10. März 2023 anzufechten und an seinem bei der Schlichtungsbehörde Andelfingen gestellten Umteilungsgesuch festzuhalten. Der Beschwerdeführer hat sich selbst zuzuschreiben, dass er seine Eingabe trotz korrekter Rechtsmittelbelehrung an die Verwaltungskommission des Obergerichts als "erste Instanz" "in einem solchen Justizverwaltungsverfahren" richtete. Daraus schloss die II. Zivilkammer des Obergerichts willkürfrei, dass der Beschwerdeführer sich bewusst an die falsche Behörde gewendet hatte.