Citation: 2C_996/2018 E. 1.2

1.2. Mit Verfügung vom 25. August 2015, zugestellt an A.________, welcher zuvor Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben worden war, u.a. hinsichtlich des Umstands, dass die mit der Angelegenheit verbundenen Kosten ihr auferlegt würden, ordnete das Veterinäramt die definitive Beschlagnahmung und Euthanasierung des betroffenen Hundes an, sofern nicht innert fünf Arbeitstagen durch Vorlage verschiedener Dokumente nachgewiesen werde, dass der Hund nach Serbien oder Frankreich (rück-) geführt werden könne (Ziffern I und II des Verfügungsdispositivs). Ziffer III des Verfügungsdispositivs hielt fest, dass sämtliche Kosten (Pensionskosten des Tierheims inklusive Quarantäne, tierärztliche und tierpflegerische Leistungen, Aufwand Dritter wie Transport) der von der Association B.________ umfassend bevollmächtigten A.________ auferlegt würden, wobei die Kosten mit separatem Schreiben in Rechnung gestellt werden sollten, sobald alle Kosten bekannt seien. Gemäss Ziffer IV und V des Verfügungsdispositivs sollten die Kosten der Verfügung vom 4. August 2015 mit separatem Schreiben in Rechnung gestellt werden, ebenso die Kosten der Verfügung vom 25. August 2015 zusammen mit den übrigen Kosten gemäss Dispositivziffern III und IV. Die Association B.________ resp. A.________ als Vertreterin des Vereins rekurrierte (n) am 7. September 2015 gegen die Verfügung vom 25. August 2015 an die Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich, wobei, nebst der Aufhebung der materiellen Anordnungen (definitive Beschlagnahme, Euthanasierung) und der Rückübergabe des Hundes an die Association B.________, unter anderem beantragt wurde, A.________ seien keine Kosten aufzuerlegen, da sie nur die Vertreterin der Association B.________ sei; die Kosten seien allesamt vom Veterinäramt zu übernehmen. Am 7. Oktober 2015 konnte der verfahrensbetroffene Hund nach Frankreich ausgeflogen werden. Die Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich schrieb daraufhin das Rekursverfahren mit Verfügung vom 29. April 2016 als gegenstandslos geworden ab (Ziffer I des Dispositivs). Die Kosten des Rekursverfahrens von Fr. 1'000.-- auferlegte sie der Association B.________ und verrechnete sie mit dem von dieser geleisteten Kostenvorschuss (Ziffer II des Dispositivs). Zur Frage der umfassenden Kostentragungspflicht von A.________ im Zusammenhang mit den Quarantänekosten äusserte sich die Gesundheitsdirektion in ihrer Abschreibungsverfügung nicht, mit der Begründung, dass "noch keine Nebenfolgen wie die Auflage der Verfahrenskosten oder die Auflage der Kosten für die angeordneten Massnahmen angeordnet wurden".