Citation: 1C_50/2021 E. 2.1

2.1. Die Vorinstanz hat im angefochtenen Urteil den Entscheid, mit dem der Bau einer Lärmschutzwand u.a. auf der Parzelle der Beschwerdeführer vorgesehen und dafür das Enteignungsrecht erteilt worden ist, als rechtskräftig bezeichnet. Deshalb ist die Vorinstanz auf die Kritik der Beschwerdeführer an der Zulässigkeit der Lärmschutzwand nicht eingetreten. Diese entgegnen vor Bundesgericht, die Frist für die Ergreifung von Schallschutzmassnahmen bei einer Hauptstrasse gemäss Art. 17 Abs. 4 lit. b der Lärmschutz-Verordnung vom 15. Dezember 1986 (LSV; SR 814.41) sei inzwischen abgelaufen. Seither fehle eine gesetzliche Grundlage für den Bau der fraglichen Lärmschutzwand. Weiter bestreiten die Beschwerdeführer ein öffentliches Interesse an dieser Lärmschutzmassnahme; insbesondere stellen sie deren Notwendigkeit in Frage. Sie werfen der Vorinstanz vor, eine Rechtsverweigerung begangen zu haben, weil sie sich nicht mit diesen Einwänden auseinandergesetzt habe. Das angefochtene Urteil missachte in dieser Hinsicht auch Bundesumweltrecht.