Citation: 2A.463/2006 22.08.2006 E. 1

X.________, geb. 1980, nach eigenen Angaben Staatsangehöriger von Guinea, reiste im März 2002 illegal in die Schweiz ein und stellte ein Asylgesuch. Das Bundesamt für Flüchtlinge (heute: Bundesamt für Migration) lehnte das Gesuch am 26. Juli 2002 ab, wies den Gesuchsteller aus der Schweiz weg, und setzte ihm, unter Androhung von Zwangsmitteln im Unterlassungsfall, eine Ausreisefrist an. Am 13. April 2006 wurde X.________ festgenommen, und am 14. April 2006 verfügte das Kantonale Amt für Ausländerfragen Zug gegen ihn Ausschaffungshaft. Der Haftrichter des Verwaltungsgerichts des Kantons Zug bestätigte am 15. April 2006 die Haft vorläufig für drei Monate, d.h. bis zum 12. Juli 2006. Nach mündlicher Verhandlung stimmte die Haftrichterin des Verwaltungsgerichts des Kantons Zug mit Verfügung vom 12. Juli 2006 der Verlängerung der Ausschaffungshaft für drei Monate, d.h. bis zum 12. Oktober 2006, zu. Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde vom 11. August 2006 beantragt X.________ dem Bundesgericht, die Haftverlängerungsverfügung vom 12. Juli 2006 sei aufzuheben und er sei unverzüglich aus der Haft zu entlassen; ferner sei das Bundesamt für Migration zu beauftragen, über eine vorläufige Aufnahme zu entscheiden; das Verfahren sei ohne Kostenfolge durchzuführen, dem Beschwerdeführer sei eine angemessene Genugtuung zuzusprechen und die Kosten für die Rechtsvertretung seien angemessen zu ersetzen. Die kantonalen Akten sind eingeholt, ein Schriftenwechsel ist nicht angeordnet worden. Das Urteil ergeht im vereinfachten Verfahren (Art. 36a OG).