Citation: 1C_209/2007 28.01.2008 E. B

Nachdem eine Nachkontrolle ergeben hatte, dass der Autounterstand nicht entfernt worden war, ersuchte die Bau- und Umweltschutzdirektion des Kantons Basel-Landschaft (BUD) die Zivil- und Verwaltungsvollzugsbehörde des Kantons Basel-Landschaft (Verwaltungsvollzugsbehörde) mit Schreiben vom 21. Juli 2004, das Zwangsvollzugsverfahren einzuleiten. Nach einer persönlichen Anhörung von X.________ verfügte die Verwaltungsvollzugsbehörde am 17. November 2004, dass der Zwangsvollzug kurzfristig ausgestellt werde. Dem Vollzugsgegner wurde Frist gesetzt bis zum 17. Dezember 2004, um die allfällige Anhebung eines Zivilprozesses, zielend auf den Zuspruch eines Grenzanbau- respektive Überbaurechts, zu dokumentieren. Mit Schreiben vom 14. Dezember 2004 reichte X.________ beim Friedensrichteramt Muttenz Klage auf Einräumung eines Grenzanbau- bzw. Näherbaurechts betreffend den Autounterstand ein. In der Folge konnte weder vor dem Friedensrichter, noch - nach Anhebung der Zivilklage Ende April 2005 - vor dem Präsidium des Bezirksgerichts Arlesheim eine einvernehmliche Lösung erzielt werden.