Citation: 5A_361/2022 E. 3.1.3

3.1.3. Das Obergericht hat sich bei seiner Begründung zwar auf ein Minimum beschränkt, indem es die wesentlichen Überlegungen des Kantonsgerichts zur Unternehmensbewertung wiedergegeben und sich diesen angeschlossen hat. Entgegen der Behauptung der Beschwerdeführerin hat es ihre Argumente in der Erwägung 6.3.1 berücksichtigt. Ausserdem hält das Obergericht fest, dass Grundlage der Bewertung die Bilanz und die Erfolgsrechnung des Jahres 2017 waren. Weiter setzt es sich mit der von der Beschwerdeführerin aufgeworfenen Frage auseinander, ob der Covid-19-Kredit und das negative Eigenkapital bei den Passiven der Errungenschaft der Beschwerdeführerin zu berücksichtigen sind, was es verneinte. Die Beschwerdeführerin vermochte das obergerichtliche Urteil denn auch durchaus sachgerecht anzufechten. Eine Verletzung von Art. 29 Abs. 2 BV liegt demnach nicht vor.