Citation: 8C_42/2022 E. 6.2

6.2. Die Gutachter äusserten sich im Einzelnen nicht retrospektiv zum Verlauf, vermochten indessen jedenfalls die ab Mitte 2019 bescheinigte volle Arbeitsunfähigkeit nicht zu bestätigen. Gemäss Vorinstanz ist unter Berücksichtigung der vorbestehenden medizinischen Akten von einer unveränderten Befundlage und damit davon auszugehen, dass die Arbeitsunfähigkeit den gutachtlich attestierten Umfang von 30 % nie überstiegen habe. Inwiefern sie diesbezüglich offensichtlich unrichtige Sachverhaltsfeststellungen getroffen haben sollte, ist nicht erkennbar. Dies gilt insbesondere insoweit, als sich im Bericht des Hausarztes Dr. med. E.________ vom 11. August 2018, auf den sich der Beschwerdeführer beruft, keine Begründung für die damals bescheinigten Arbeitsunfähigkeiten (100 % ab 28. September 2017, 75 % ab 1. Dezember 2017 beziehungsweise 50 % ab 1. Januar 2018) findet und sich in den Akten auch hinsichtlich des weiteren Verlaufs keine schlüssigen Hinweise für eine entsprechende erhebliche Veränderung des geklagten Beschwerdebildes entnehmen lassen. Soweit der Beschwerdeführer aus der hausärztlichen Stellungnahme und aus einzelnen späteren subjektiven Angaben über einen positiven Verlauf im Sinne einer Abnahme der Kopfschmerzen und des Schwindels beziehungsweise einer Verbesserung hinsichtlich der Müdigkeit sowie des Schlafbedürfnisses einen wenigstens rückwirkend befristeten Rentenanspruch ableiten will, vermag er damit nicht durchzudringen.