Citation: 5A_498/2017 E. A

A.a. A.________ (geb. 1962; Beschwerdeführerin) und B.________ (geb. 1959; Beschwerdegegner) sind die miteinander verheirateten Eltern von C.________ (geb. 2005). Im Rahmen eines Eheschutzverfahrens übertrug das Bezirksgericht Horgen am 7. Juli 2009 die Obhut über den Sohn für die Dauer des Getrenntlebens der Eheleute der Kindsmutter und genehmigte eine Vereinbarung von demselben Datum betreffend das Besuchs- und Ferienrecht des Vaters. Die (gemeinsame) elterliche Sorge verblieb bei beiden Elternteilen. Am 5. September 2011 klagte B.________ auf Scheidung der Ehe. A.b. Der persönliche Verkehr zwischen B.________ und dem Sohn gab immer wieder Anlass zu Streitigkeiten zwischen den Eltern, weshalb die damalige Vormundschaftsbehörde U.________ verschiedene Massnahmen traf, darunter die Errichtung einer Besuchsrechtsbeistandschaft. Ausserdem erfuhr die Besuchs- und Ferienrechtsregelung verschiedene Änderungen und Ergänzungen durch die zuständigen Behörden. Im Sommer 2014 unternahm A.________ mit C.________ eine Reise in Honduras. Aufgrund eines familiären Notfalls verzögerte sich die Rückreise in die Schweiz, weshalb B.________ in diesem Sommer nur einige Tage mit dem Sohn verbringen konnte. Am 3. Oktober 2014 entschied die Beiständin, dass dieser Ausfall mit zwei zusätzlichen Ferienwochen im Sommer 2015 kompensiert würde. Da sich die Eltern nicht einigen konnten, legte die Beiständin am 24. April 2015 die Besuchsregelung für den Sommer 2015 fest. A.c. Hiergegen erhob A.________ Beschwerde bei der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde V.________ (KESB). Mit Beschluss vom 9. Juli 2015 wies die KESB die Beschwerde ab und hielt fest, dass C.________ die Sommerferien vom 11. bis 26. Juli 2015 bei der Mutter und vom 26. Juli bis 16. August 2015 beim Vater verbringt. Ausserdem wies sie A.________ unter Hinweis auf Art. 292 StGB an, C.________ entsprechend dem Vater zu übergeben. Einer allfälligen Beschwerde entzog sie die aufschiebende Wirkung. Die gegen diesen Beschluss von A.________ erhobene Beschwerde wies der Bezirksrat Horgen mit Urteil vom 13. Oktober 2016 ab.