Citation: 6S.167/2004 08.07.2004 E. A

Ungefähr Anfang April 2001 erteilte A.________ den Inhabern der im Aufbau befindlichen Firma Z.________ Y.________ und X.________ den Auftrag, ihren Ehemann B.________ bis spätestens 20. April 2001 zu töten, da sie den Verdacht hatte, dieser habe ihre Enkelin sexuell missbraucht. Sie stellte den beiden für die Tötung bzw. für die Bezahlung eines Auftragskillers eine halbe Million Franken in Aussicht. Am 10. April 2001, um ca. 23.00 Uhr, tötete Y.________ B.________ an dessen Wohnort in C.________, indem er drei Schüsse auf ihn abgab. X.________ wird vorgeworfen, er habe bei den Treffen der Beteiligten im Vorfeld der Tötung durch sein Verhalten den Tatentschluss gestützt bzw. gefördert und A.________ in deren vorhandenem Willen bekräftigt und seinem langjährigen Freund und Geschäftspartner Y.________ eine "moralische Stütze" gegeben. Nach der Tat half X.________ Y.________ dabei, die Waffe verschwinden zu lassen. Als Zeuge erklärte er später wahrheitswidrig, dass sich Y.________ zum Zeitpunkt der Tat bei ihm in Frankreich aufgehalten habe.