Citation: 6B_1310/2023 E. 2.3.4

2.3.4. Der Vollständigkeit halber ist abschliessend kurz auf die vom Beschwerdeführer in einem anderen Zusammenhang geäusserte Kritik an der vorinstanzlichen Würdigung der Aussagen der Geschädigten vom 14. Januar 2016 anlässlich der ersten Berufungsverhandlung einzugehen. Die Vorinstanz vergleicht die Schilderung der Geschädigten vom 14. Januar 2016 mit jenen vom 25. Januar 2013 und gelangt zum Schluss, angesichts des deckungsgleichen Ablaufs sei nicht auszuschliessen, dass sich die Aussagen an der ersten Berufungsverhandlung auf das Ereignis "16./17. Dezember 2012" beziehen würden (Urteil S. 20 f.). Darin ist unabhängig davon, dass die Geschädigte an der Berufungsverhandlung keine Angaben zu Datum oder Uhrzeit gemacht habe, keine Willkür ersichtlich. An der Sache vorbei geht der Einwand des Beschwerdeführers, es sei willkürlich, wenn die Vorinstanz zu einem Schuldspruch wegen mehrfacher Vergewaltigung komme, da die Geschädigte in der Einvernahme vom 14. Januar 2016 höchstens eine Vergewaltigungshandlung geschildert habe. Die Vorinstanz berücksichtigt hinsichtlich des angeklagten Ereignisses vom 16./17. Dezember 2012 - neben den vorstehend angesprochenen Aussagen - insbesondere die Aussagen der Geschädigten vom 22. und 25. Januar 2013, worin diese zwei verschiedene Handlungskomplexe schildert (vgl. insbesondere Urteil S. 47).