Citation: 4A_495/2024 E. 4.1.2

4.1.2. Gemäss Vorinstanz ist unbestritten, dass der Beschwerdeführer als Anwalt und Notar tätig ist. Am 19. September 2014 beurkundete er einen Grundstückkaufvertrag, in welchem die D.________ AG als Verkäuferin auftrat. Diese überwies zur Sicherstellung der Grundstückgewinnsteuer Fr. 100'000.-- auf das Klientenkonto des Beschwerdeführers. Unbestritten ist auch, dass dieser Betrag in der Folge nicht für die Grundstückgewinnsteuer benötigt wurde. Nach der Konkurseröffnung über die D.________ AG überwies der Beschwerdeführer dem Konkursamt Fr. 59'369.40. Die Beschwerdegegnerin macht geltend, der Beschwerdeführer habe auch den Restbetrag von Fr. 40'630.60 zurückzuerstatten. Dem hält der Beschwerdeführer entgegen, die D.________ AG habe das Guthaben von Fr. 100'000.-- in eine Akontozahlung zur Verwendung für Rechtsstreitigkeiten und Anwaltskosten umgewandelt. In der Folge seien Fr. 40'630.60 für solche Auslagen verbraucht worden.