Citation: 8C_106/2024 E. A

A.a. Die 1970 geborene A.________ war seit 1. April 2010 als Gesellschafterin und Geschäftsführerin der B.________ GmbH tätig, als sie sich am 14. Januar 2014 mit dem Hinweis auf einen am 26. Februar 2000 erlittenen Hirnschlag bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug anmeldete. Die IV-Stelle des Kantons Zürich holte unter anderem ein polydisziplinäres Gutachten der asim (Academy of Swiss Insurance Medicine), Universitätsspital Basel, vom 14. April 2016 ein (vgl. auch ergänzende Stellungnahme vom 18. September 2017). Mit Verfügung vom 12. April 2018 sprach sie A.________ bei einem Invaliditätsgrad von 45 % für die Zeit ab 1. Juli 2014 eine Viertelsrente zu. In Gutheissung der von der Versicherten hiergegen erhobenen Beschwerde hob das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich die Verfügung vom 12. April 2018 mit Urteil vom 19. Dezember 2018 auf und wies die Sache an die IV-Stelle zurück, damit diese nach ergänzender Abklärung des Sachverhalts in medizinischer Hinsicht sowie bezüglich der Statusfrage über den Rentenanspruch neu befinde. Vorgängig erhielt die Versicherte Gelegenheit zum Rückzug der Beschwerde wegen möglicher Schlechterstellung. A.b. In Nachachtung des Urteils des Sozialversicherungsgerichts veranlasste die IV-Stelle eine polydisziplinäre Begutachtung bei der Medizinischen Abklärungsstelle (MEDAS) Interlaken Unterseen GmbH (Expertise vom 18. November 2020). Ausserdem führte sie eine Abklärung an Ort und Stelle durch (Abklärungsbericht für Selbstständigerwerbende vom 9. Oktober 2019). Nach erfolgtem Vorbescheidverfahren verneinte sie mit Verfügung vom 29. März 2023 bei einem Invaliditätsgrad von 30 % einen Rentenanspruch der Versicherten. Mit Verfügung vom 12. Mai 2023 forderte sie zudem die in der Zeit vom 1. April 2018 bis zum 31. Juli 2022 zu viel ausgerichteten Rentenleistungen im Betrag von Fr. 39'103.- zurück.