Citation: 6S.9/2006 09.02.2006 E. 1

Mit Verfügung vom 21. Juli 2005 stellte die Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich eine von X._________ gegen vier Beamte der Stadtpolizei Zürich eingeleitete Strafuntersuchung wegen Freiheitsberaubung, Nötigung und Amtsmissbrauchs ein. Der Einzelrichter für Straf- und Zivilsachen am Bezirksgericht Zürich wies einen dagegen eingereichten Rekurs mit Verfügung vom 13. September 2005 ab, da keine Befangenheit des zuständigen Staatsanwalts und kein strafbares Verhalten der Beschuldigten vorliege. Auf ein gegen den Einzelrichter gerichtetes Ablehnungsbegehren trat die Verwaltungskommission des Obergerichts des Kantons Zürich mit Beschluss vom 16. November 2005 nicht ein. Zur Begründung führte sie aus, nachdem der Endentscheid in der Sache gefällt sei, sei sie als Aufsichtsbehörde zur Behandlung des Ablehnungsbegehrens nicht mehr zuständig. In einem solchen Fall sei vielmehr die Rüge, ein befangener Richter habe am Endentscheid mitgewirkt, mit dem entsprechenden Rechtsmittel vorzubringen. Gemäss Rechtsmittelbelehrung in der Verfügung des Einzelrichters vom 13. September 2005 sei dies im vorliegenden Fall die eidgenössische Nichtigkeitsbeschwerde ans Bundesgericht (Verfahren VV050036/U). X._________ wendet sich mit zwei Eingaben ans Bundesgericht. Mit staatsrechtlicher Beschwerde vom 20. Dezember 2005 betreffend "Befangenheit des Bezirksrichters" ficht er die Verfügung des Einzelrichters vom 13. September 2005 und das "Geschäft VV050036/U" (der Verwaltungskommission des Obergerichts) an. Mit eidgenössischer Nichtigkeitsbeschwerde vom 28. Dezember 2005 wendet er sich gegen die Verfügung des Einzelrichters vom 13. September 2005 und gegen den Beschluss der Verwaltungskommission des Obergerichts vom 16. November 2005. Zudem stellt er in beiden Verfahren ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege. Im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde haben der Einzelrichter und die Verwaltungskommission des Obergerichts auf eine Stellungnahme verzichtet. Im Verfahren der Nichtigkeitsbeschwerde wurden keine Vernehmlassungen eingeholt.