Citation: U 297/06 24.08.2007 E. A

A.________, geboren 1975, hatte zunächst eine Lehre als Maurer und anschliessend als Hochbauzeichner absolviert, war als Hilfsbauleiter beschäftigt und befand sich in Ausbildung zum Bauleiter, als er am 15. November 2000 bei einem Auffahrunfall eine Distorsion der Halswirbelsäule (HWS) erlitt. Die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA) erbrachte die gesetzlichen Leistungen. Nach Aufenthalten in der Rehaklinik X.________ vom 26. Februar bis zum 29. März 2001 und in der Rehaklinik H.________ vom 10. April bis zum 8. Mai 2002 hielten die Beschwerden noch an, als es am 23. April 2003 zu einem weiteren Unfall mit Heckaufprall kam. Im September 2003 wurde A.________ im Auftrag der Invalidenversicherung durch die Medizinische Abklärungsstelle (MEDAS) untersucht (Gutachten vom 16. Januar 2004). Gestützt darauf stellte die SUVA ihre Leistungen mit Verfügung vom 20. Februar 2004 ab 1. März 2004 ein. Daran hielt sie auch auf Einsprache hin fest. Zur Begründung führte sie an, aus den medizinischen Akten - einschliesslich der vom Versicherten veranlassten interdisziplinären Expertise der Medizinischen Abklärungsstelle U.________ vom 14. Juni 2005 - gehe übereinstimmend hervor, dass zwar das typische Beschwerdebild nach HWS-Distorsionstrauma bzw. einer äquivalenten Verletzung vorliege, dieses indessen schon kurz nach dem ersten Unfall und bis anhin durch die massiven psychischen Beschwerden vollständig in den Hintergrund gedrängt worden sei. Die adäquate Kausalität zwischen der psychischen Fehlentwicklung und den erlittenen Unfällen sei zu verneinen (Einspracheentscheid vom 1. September 2005).