Citation: 6B_1282/2017 E. 2.3

2.3. Die Vorinstanz erwägt, der Beschwerdeführer unterstehe grundsätzlich der ARV 2, wobei im Umfang der Verweisung gemäss Art. 16a ARV 2 aufgrund seines mit einem analogen Fahrtenschreiber ausgerüsteten Taxi die ARV 1 zur Anwendung komme (angefochtenes Urteil, E. 3.1). Das Aussageverhalten des Beschwerdeführers sei widersprüchlich gewesen, zumal er anfänglich angegeben habe, vier Wochen in den Ferien gewesen zu sein und dann im Laufe des Verfahrens den Zeitraum seiner ferienbedingten Abwesenheit einschränkte und nebst seinen Ferien Wartungsarbeiten sowie seine Krankheit als Grund für die fehlenden Fahrtschreiber-Einlageblätter nannte. Der Beschwerdeführer sei deswegen umso mehr verpflichtet gewesen, der Kontrollbehörde Auskunft zu geben und die behaupteten Nichtbetriebszeiten mit aussagekräftigen Nachweisen oder Bestätigungen, wie beispielsweise Zeugenbescheinigungen, Arbeitsbucheinträge oder Arztzeugnisse, zu belegen (angefochtenes Urteil, E. 5.4). Da der Beschwerdeführer in seiner Berufungserklärung angegeben habe, ein Zeuge könne seine Wartungsarbeiten und Krankheit bestätigen, sei davon auszugehen, dass er gegenüber der Vollzugsbehörde imstande gewesen sei, die Wartungsarbeiten sowie seine Krankheit nachzuweisen (angefochtenes Urteil, E. 5.4). Indem er dies verweigert habe, sei er der Auskunftspflicht gemäss Art. 18 Abs. 1 ARV 1 nicht nachgekommen.