Citation: 6B_416/2024 E. 1.1

1.1. Der Beschwerdeführer wirft der Vorinstanz eine willkürliche Sachverhaltsfeststellung sowie eine falsche Rechtsanwendung (Verletzung der Unschuldsvermutung und der Begründungspflicht) vor. So schliesse diese in unhaltbarer Beweiswürdigung einen durch C.________ an B.________ gegen deren Willen begangenen Geschlechtsverkehr aus, obwohl sowohl die Aussagen von B.________ als auch diverse weitere Umstände und Indizien klar dafür sprächen. Dies bedeute, dass die bei B.________ festgestellten Verletzungen mit einer nicht unerheblichen Wahrscheinlichkeit durch C.________ verursacht worden seien. Das einzige den Beschwerdeführer belastende Indiz seien dessen im Vaginalbereich von B.________ gefundenen, minimsten Spermienrückstände. Dafür habe der Beschwerdeführer jedoch von Beginn weg eine plausible Erklärung geliefert. Für die Schilderung des Beschwerdeführers, wonach B.________ die Initiative bzw. unvermittelt dessen Penis ergriffen habe, spreche der von der Vorinstanz nicht gewürdigte Umstand, dass B.________ an jenem Abend auch gegenüber anderen anwesenden Personen ein enthemmtes Verhalten an den Tag gelegt habe.