Citation: 2C_234/2024 E. 5.5

5.5. Es erscheint somit nicht "klar" im Sinn der Rechtsprechung, dass der Beschwerdeführer nach der Eheschliessung in der Schweiz verbleiben könnte; auf jeden Fall nicht vor Ablauf des Einreiseverbots im Oktober 2027. Es ist jedoch mit der Vorinstanz davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer dereinst, wenn er sich für eine angemessene Dauer in seinem Heimatland klaglos verhalten hat, gestützt auf eine intakte Beziehung zu seiner Partnerin und zu seinem Kind einen Anspruch auf eine Aufenthaltsbewilligung im Rahmen des (umgekehrten) Familiennachzug geltend machen könnte (angefochtenes Urteil, E. 6). Im Ergebnis ist die Auffassung der Vorinstanz, wonach dem Beschwerdeführer wegen fehlendem klaren Aufenthaltsanspruch nach der Heirat keine Kurzaufenthaltsbewilligung zu erteilen ist, bundes- und konventionsrechtlich nicht zu beanstanden.