Citation: 2C_774/2019 E. 4.2.1

4.2.1. Gemäss den vorinstanzlichen Feststellungen ist der Beschwerdeführer seit dem 18. Juli 2017 mit seiner Gattin verheiratet; sie besitzt die Schweizer Staatsbürgerschaft. Insbesondere aufgrund des unterschiedlichen Wohnsitzes der Ehegatten und des Umstands, dass auch eineinhalb Jahre nach der Hochzeit deren Zivilstand in den Einwohnerregistern als ledig aufgeführt wurde, äusserte das Kantonsgericht Zweifel, ob zwischen den Ehegatten insbesondere eine enge, tatsächliche und intakte Beziehung besteht. Dagegen reichte der Beschwerdeführer zusammen mit seiner Replik Kopien eines Mietvertrags, eines Schreibens des Vermieters, von Flugscheinen und Boardingpässen sowie der Heiratsurkunde ein; dabei handelt es sich um unechte Noven (vgl. vorstehende E. 2.4; Art. 99 Abs. 1 BGG), die eine intakte Ehe beweisen sollen. Selbst wenn diese Dokumente berücksichtigt und gestützt darauf eine intakte Ehe im Sinne von Art. 8 EMRK angenommen würde, vermag das private Interesse des Beschwerdeführers am Verbleib in der Schweiz das öffentliche Interesse an seiner Ausreise nicht zu überwiegen: