Citation: 1C_497/2021 E. 3.1.1

3.1.1. Laut der Vorinstanz besteht der Vereinszweck des Beschwerdegegners gemäss Art. 2 seiner Statuten darin, seine Mitglieder mit Trink- und Brauchwasser zu versorgen, die gemeinsamen Anlagen für die Wasserversorgung zu bauen und zu betreiben sowie die Interessen der Mitglieder nach aussen zu vertreten, namentlich gegenüber den Eigentümern der mit dem Quellrecht belasteten Grundstücke und den Fachstellen der Gemeinde und des Kantons. Die Berechtigung am Quellwasser ergebe sich für die Vereinsmitglieder aus ihrer Stellung als Dienstbarkeitsberechtigte und nicht gestützt auf ihren Status als Vereinsmitglieder. Insgesamt seien elf Grundstücke dinglich an der Quellfassung berechtigt, die von insgesamt mindestens elf Haushaltungen und sechs Landwirtschaftsbetrieben genutzt werde. Als Vereinszweck stünden somit die technischen und administrativen Aspekte der Wassernutzung im Vordergrund. Selbst wenn teilweise von einer wirtschaftlichen Zwecksetzung auszugehen wäre, führe der Beschwerdegegner jedenfalls kein kaufmännisches Unternehmen.