Citation: 9C_354/2015 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz erwog, gemäss dem beweiskräftigen ZMB-Gutachten vom 24. Oktober 2013 sei der Beschwerdeführer in körperlich schweren Tätigkeiten, d.h. auch in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Lastwagenchauffeur, nicht mehr einsetzbar, wogegen ihm eine adaptierte (körperlich leichte, rückenadaptierte) Tätigkeit zu 50 % zumutbar sei. Aus rein somatischer Sicht gingen die Gutachter von einer Verminderung des Rendements von 30 % aus. Zur psychiatrischen Diagnose einer chronischen Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (F45.41) führte die Vorinstanz aus, eine schwere psychische Komorbidität liege gemäss dem psychiatrischen Experten der ZMB nicht vor, bestehe doch eine höchstens als mittelgradig einzuschätzende depressive Störung, die keine andauernd schwere Beeinträchtigung darstelle. Sodann seien die Foerster-Kriterien nicht gehäuft oder in besonders ausgeprägter Weise erfüllt, womit eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit aufgrund der Schmerzstörung nicht ausgewiesen sei. In der Folge berücksichtigte die Vorinstanz einzig die somatisch begründete Einschränkung von 30 % und gelangte nach Durchführung der Invaliditätsbemessung zu einem rentenausschliessenden Invaliditätsgrad von 32 %.