Citation: 6B_3/2021 E. 4.4.4

4.4.4. Zusammenfassend überschreitet die Vorinstanz das ihr unter Art. 426 Abs. 2 StPO zustehende Ermessen nicht, wenn sie die Beschwerdeführerin dazu verpflichtet, die Verfahrenskosten, die Kosten der amtlichen Verteidigung sowie die von der Privatklägerschaft ausgewiesenen Anwaltskosten je zu einem Drittel zu tragen. Wenn sie darüber hinaus ihre Ansicht zum Ausdruck bringt, der Beschwerdeführerin hätte auch ein grösserer Kostenanteil auferlegt werden können, geht dies angesichts des Ausgeführten zwar fehl (vgl. E. 4.4.2), beschlägt die bundesrechtskonforme Ermessensausübung jedoch nicht.