Citation: U 29/99 06.10.2000 E. A

A.- M.________, geb. 1950, arbeitete seit 1985 als selbstständiger Taxiunternehmer, und seit anfangs 1990 betrieb er eine Praxis mit verschiedenen Massage- und Manualtechniken. Er ist seit 1. Januar 1987 freiwillig bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen die Folgen von Unfall und Berufskrankheit versichert. Am 5. November 1990 erlitt M.________ einen Verkehrsunfall. Er fuhr ausserhalb Berns auf einer Autobahn auf der rechten Spur, als er wegen eines vor ihm fahrenden Verkehrsteilnehmers die Geschwindigkeit reduzieren musste; in der Folge fuhr ein nachfolgendes Fahrzeug unvermittelt auf ihn auf. Wegen Schmerzen in Nacken und Rücken wurde er ins Spital X.________ gebracht, wo er behandelt und noch gleichentags nach Hause entlassen wurde. In der Folge veranlasste die SUVA zahlreiche medizinische Abklärungen. Im Rahmen einer von der Invalidenversicherung beschlossenen Umschulung begann der Versicherte anfangs 1996 eine mehrjährige Ausbildung in einer Schule für Naturheilkunde. Die SUVA sprach dem Versicherten mit Verfügung vom 8. Juli 1996 eine Integritätsentschädigung auf Grund einer Integritätseinbusse von 10 % zu. Die Einsprache von M.________, mit welcher dieser eine Integritätsentschädigung von 75 % beantragte, wies die SUVA mit Entscheid vom 11. Oktober 1996 ab.