Citation: U 147/00 05.11.2003 E. 4

Zu prüfen bleibt der Anspruch auf eine Integritätsentschädigung. Während SUVA und Vorinstanz die Integritätsentschädigung mit 10 % bemessen haben, macht der Beschwerdeführer einen Integritätsschaden von mindestens 40 % geltend. 4.1 Gestützt auf Art. 25 Abs. 2 UVG und Art. 36 Abs. 2 UVV hat der Bundesrat im Anhang 3 zur UVV Richtwerte für die Bemessung häufig vorkommender Integritätsschäden aufgestellt. In Weiterentwicklung der bundesrätlichen Skala hat die SUVA Feinraster in tabellarischer Form erarbeitet. Soweit sie lediglich Richtwerte enthalten, mit denen die Gleichbehandlung der Versicherten gewährleistet werden soll, sind sie mit dem Anhang 3 zur UVV vereinbar (BGE 116 V 157 Erw. 3a mit Hinweisen). Laut Tabelle 5 (Integritätsentschädigung bei Arthrosen) ist der Integritätsschaden bei Arthrodesen des Handgelenkes mit 10-15 % zu bemessen. Im vorliegenden Fall hat Kreisarzt-Stellvertreter Dr. med. K.________ den Schaden auf 10 % festgesetzt mit der Begründung, dass die Arthrodese gut gelungen, vollständig stabil und voll belastbar sei; objektive Gründe für eine Kraftverminderung des Faustschlusses lägen nicht vor. 4.2 In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird hiegegen nichts Konkretes vorgebracht. Aus dem eingereichten Privatgutachten ergeben sich keine neuen Tatsachen, welche eine revisionsweise Neubeurteilung zu rechtfertigen vermöchten. Die von Dr. med. A.________ erwähnten Befunde (Spongiosa in den Gelenkspalten, arthrotische Veränderungen in den Handwurzelgelenken, Rhizarthrose) sind nach den überzeugenden Darlegungen des Ärzteteams Unfallmedizin der SUVA vom 24. August 2000 ohne wesentliche Bedeutung (Spongiosa), nicht neu (massive vorbestehende Arthrose) bzw. nicht unfallbedingt (Rhizarthrose). Im Übrigen bestätigt auch Dr. med. A.________ einen stabilen und vollständigen Durchbau der Arthrodese. Es muss daher bei der von SUVA und Vorinstanz zugesprochenen Integritätsentschädigung von 10 % bleiben.