Citation: 1B_138/2013 E. 4.2

4.2. Die Beschwerdeführerin rügt dem Sinn nach eine Verletzung von Art. 56 StPO, indem sie vorbringt, ihr Ausstandsbegehren sei bereits deshalb begründet, weil sie in früheren Verfahren bei der Staatsanwaltschaft und dem Kantonsgericht des Kantons Graubünden trotz der vorgelegten eindeutigen und gültigen Verträge von 1976 mit fixen Flächenmassen der Landteile nicht durchgedrungen sei, weil ihre Beweismittel nicht beachtet worden und die Gerichte Beweisanträgen auf amtliche Nachmessung der Grundstückflächen nicht nachgekommen seien und statt dessen wissentlich falsche Pläne verwendet hätten. Deshalb sei unabdingbar, alle während 15 Jahren ergangenen Entscheide, Urteile, Verfügungen bezüglich der Verträge von 1976 durch eine neutrale Behörde, welche diese Verträge als Basis ihrer Entscheide brauche, neu beurteilen zu lassen. Durch die Abweisung ihres Ausstandsbegehrens würden diese Verträge weiterhin missachtet. Y.________, die Staatsanwaltschaft Graubünden und das Kantonsgericht Graubünden hätten sich seit 1997/98 in allen Verfahren einer Amtspflichtverletzung schuldig gemacht, indem sie alle Urteile und Entscheidungen ohne Bezug auf diese mit m 2 -Angaben getroffen hätten. Die Gegenpartei werde durch diese Behörden seit 15 Jahren begünstigt. Somit sei nach objektiver Betrachtung offensichtlich, dass ihr Ausstandsgesuch gegen Y.________ bzw. die gesamte Staatsanwaltschaft begründet sei.