Citation: 5A_631/2017 E. 1

Seit vielen Jahren versucht der in Spanien lebende A.________ über die KESB Appenzell Ausserrhoden Kontakt zu seinen Kindern herzustellen; insbesondere verlangt er die Zuteilung der elterlichen Sorge und die Festlegung des persönlichen Verkehrs. In dieser Angelegenheit hat er am 8. Mai 2017 beim Obergericht Appenzell Ausserrhoden eine Beschwerde wegen Rechtsverzögerung bzw. Rechtsverweigerung eingereicht. Mit Schreiben vom 5. Juli 2017 teilte ihm das Obergericht mit, dass zwischenzeitlich das Kantonsgericht das ehemals bei der KESB hängige Verfahren betreffend Sorge- und Besuchsrecht übernommen und mit dem bereits vor Kantonsgericht hängigen Unterhaltsverfahren vereinigt habe. In Bezug auf die KESB sei das Rechtsverzögerungs- bzw. Rechtsverweigerungsgesuch somit gegenstandslos und in Bezug auf das erst seit kurzem mit der Sache befasste Kantonsgericht sei noch keine Rechtsverzögerung gegeben, weshalb das Beschwerdeverfahren in nächster Zeit als gegenstandslos abgeschrieben werde. Aufgrund dieses Schreibens hat A.________ am 23. August 2017 beim Bundesgericht eine Beschwerde eingereicht, mit welcher er die Feststellung der Rechtsverzögerung und die Herstellung eines Entscheides innert 30 Tagen verlangt.