Citation: 1P.393/2004 26.01.2005 E. 1

Das Bundesgericht prüft die Sachurteilsvoraussetzungen der ihm unterbreiteten Rechtsmittel von Amtes wegen und mit freier Kognition (BGE 130 I 312 E. 1 S. 317; 130 II 302 E. 3 S. 303 f., 306 E. 1.1 S. 308, je mit Hinweisen). 1.1 Der Beschwerdeführer ist als Anzeigeerstatter und angeblich strafrechtlich Geschädigter legitimiert, seine grundrechtlich geschützten Verfahrens- und Parteirechte als verletzt anzurufen (Art. 88 OG). Dazu gehören namentlich das von Art. 29 Abs. 1 BV gewährleistete Verbot der formellen Rechtsverweigerung und der in Art. 29 Abs. 2 BV verankerte Anspruch auf rechtliches Gehör (BGE 120 Ia 157 E. 2a/bb S. 160, 220 E. 2a S. 222, 227 E. 1 S. 229 f.). Für materiellrechtliche Vorbringen, etwa zu Fragen der Beweiswürdigung, wären hingegen nur Parteien mit Opferstellung beschwerdebefugt (vgl. BGE 120 Ia 157 E. 2c S. 161 f.). 1.2 Der angefochtene Entscheid betrifft ausschliesslich die Strafanzeige des Beschwerdeführers vom 26. März 2004 bzw. die Verfügung des URA vom 12. Mai 2004 (im Vorverfahren G-Nr. 04/028). Soweit sich die Vorbringen und Anträge des Beschwerdeführers auf eine separat behandelte Strafanzeige der Fa. Z.________ AG vom 25. November bzw. 23. Dezember 2003 (wegen Geldwäscherei, krimineller Organisation und weiteren Delikten) beziehen, bei der er sich ebenfalls als Privatkläger konstituiert habe (Vorverfahren G-Nr. 04/008), kann auf die Beschwerde nicht eingetreten werden. Dies gilt namentlich für die Rüge, das URA habe dem Beschwerdeführer im Vorverfahren G-Nr. 04/008 das rechtliche Gehör verweigert. Im angefochtenen Entscheid wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass das Vorverfahren G-Nr. 04/008 nicht Streitgegenstand bilde. Diesbezüglich lag im Zeitpunkt des angefochtenen Entscheides noch gar keine Verfügung des URA vor. Die Anklagekammer erwog in diesem Zusammenhang Folgendes: Sofern im hängigen Vorverfahren G-Nr. 04/008 eine separate Verfügung betreffend Privatklägerschaft des Beschwerdeführers erfolge, stehe diesem dannzumal die Möglichkeit offen, dagegen Beschwerde zu führen (vgl. angefochtener Entscheid vom 15. Juni 2004, S. 6 E. III/1). Mit separater Verfügung des URA vom 22. Juni 2004 wurde anschliessend auch im Vorverfahren G-Nr. 04/008 die Parteistellung des Beschwerdeführers verneint. Die Verfügung vom 22. Juni 2004 blieb unbestrittenermassen unangefochten und wurde rechtskräftig. Diesbezüglich liegt kein zulässiger Anfechtungsgegenstand vor und wurde der kantonale Instanzenzug nicht erschöpft (vgl. Art. 84 Abs. 1 und Art. 86 Abs. 1 OG). In seinem Rechtsbegehren beantragt der Beschwerdeführer denn auch lediglich, es sei ihm die Privatklägerschaft für die mutmasslichen Delikte "gemäss Strafanzeige vom 26. März 2004" zuzuerkennen. 1.3 Prozessual unzulässig sind schliesslich rein appellatorische Vorbringen, mit denen allgemeine Kritik an der Geschäftsführung der Schweizerischen Post und ihrer Organe erhoben wird. In einer staatsrechtlichen Beschwerde ist konkret darzulegen, welche Grundrechtsverletzungen durch die kantonalen Behörden (im Zusammenhang mit dem Streitgegenstand des angefochtenen Entscheides) erfolgt seien (vgl. Art. 90 Abs. 1 lit. b OG).