Citation: 9C_370/2021 E. 6.2.3

6.2.3. Es ist unbestritten, dass die Beschwerdegegnerin zunächst als nichterwerbstätige Studentin im Ausland die obligatorische Versicherung in der schweizerischen AHV weitergeführt hatte. Soweit Verwaltung und Vorinstanz von einer Weiterführung der obligatorischen Versicherung noch bis Ende September 2011 ausgingen, hat es dabei sein Bewenden, zumal keine manifesten Hinweise auf offensichtlich unrichtige Sachverhaltsfeststellung oder fehlerhafte Rechtsanwendung bestehen. Das Bundesverwaltungsgericht stellte fest, über den September 2011 hinaus sei ein Studium nicht dokumentiert. Für die Voraussetzungen der Versicherteneigenschaft ist die Versicherte materiell beweisbelastet (Art. 8 ZGB); sie traf diesbezüglich im Verwaltungsverfahren sowie im vorinstanzlichen Verfahren ausserdem eine Mitwirkungspflicht (Art. 43 Abs. 3 bzw. 61 lit. c ATSG), aufgrund derer es ihr zumutbar gewesen wäre, eine allenfalls längere Studiendauer geltend zu machen. Mithin hat die Vorinstanz kein Bundesrecht verletzt, indem sie davon ausging, das Studium der Beschwerdegegnerin sei (spätestens) im September 2011 abgeschlossen gewesen. Folglich waren (spätestens) ab dem 1. Oktober 2011 die Voraussetzungen zur (freiwilligen) Weiterführung der obligatorischen Versicherung gemäss Art. 1a Abs. 3 lit. b AHVG nicht mehr erfüllt und ist die Beschwerdegegnerin demnach in diesem Zeitpunkt von Gesetzes wegen aus der obligatorischen Versicherung ausgeschieden (zit. Urteil H 294/87 E. 3a). Die freiwillige Versicherung beginnt mit dem Ausscheiden aus der obligatorischen Versicherung (Art. 8 Abs. 2 VFV), hier demnach - mit der Vorinstanz - am 1. Oktober 2011.