Citation: 6B_287/2016 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz erwägt, Aufgabe der Stadtpolizei Zürich sei es gewesen, den Beschwerdeführer zu verhaften und der Staatsanwaltschaft zu übergeben, allenfalls zusammen mit persönlichen Gegenständen, die sich in seinem Gewahrsam befinden. Gemäss Art. 241 Abs. 4 StPO könne die Polizei eine angehaltene oder festgenommene Person durchsuchen, namentlich um die Sicherheit von Personen zu gewährleisten. Durchsucht werden dürften Kleider, mitgeführte Gegenstände, Behältnisse und Fahrzeuge. Die Gegenstände, welche sich im Gewahrsam der zu verhaftenden Person befänden, dürften sichergestellt werden. Abgesehen davon habe die Staatsanwaltschaft nachträglich einen Durchsuchungs- und Beschlagnahmebefehl erlassen (Urteil S. 9-10). Weiter führt die Vorinstanz aus, die Durchsuchung der Effekten des Beschwerdeführers hätte in seiner Anwesenheit durchgeführt werden müssen. Nach der Rechtsprechung seien die Modalitäten der Durchsuchung als Ordnungsvorschriften zu verstehen, weshalb die in der Laptoptasche gefundenen Gegenstände nach Art. 141 Abs. 3 StPO als Beweismittel verwertbar seien (Urteil S. 10). Aus den Berichten der Stadtpolizei Zürich vom 18. und 22. November 2013 gehe genügend klar hervor, wo die Laptoptasche und die darin enthaltenen Gegenstände sichergestellt worden seien. Der Fundort müsse nicht auch noch mittels Fotos dokumentiert werden. Zudem habe der Beschwerdeführer zu Beginn der Untersuchung bei der Hafteinvernahme bestätigt, dass sich die Laptoptasche im Schrank des Zimmers in der Jugendherberge befunden habe, wo er seine persönlichen Effekten deponiert gehabt habe. Die Staatsanwaltschaft habe nachträglich ein Verzeichnis der beschlagnahmten Gegenstände erstellt. Damit sei der Dokumentationspflicht Genüge getan (Urteil S. 10-11).