Citation: 6P.81/2000 28.09.2000 E. 7

7.- Der Beschwerdeführer macht im Fall C.________ (Anklageziffer VIII; angefochtenes Urteil S. 111 - 122) eine Verletzung von Art. 9 und 29 BV (Willkürverbot, Gleichbehandlungsanspruch und Anspruch auf rechtliches Gehör) sowie eine Verletzung der Garantie auf ein faires Verfahren gemäss Art. 6 Ziff. 1 EMRK geltend (Beschwerde S. 77 - 90). Er bringt vor, das Kassationsgericht verfalle in Willkür und verweigere ihm das rechtliche Gehör, wenn es billige, dass das Obergericht auf die ersten, nach seiner Meinung glaubhaften Aussagen von C.________ abstelle. Der Bezirksanwalt habe in einem Telefongespräch eingeräumt, dass wesentliche Punkte der Einvernahme vom 22. Juni 1992 mangelhaft und unrichtig protokolliert worden seien; der Bezirksanwalt habe den Verteidiger selbst gebeten, die entsprechenden Korrekturen anzubringen. Das Obergericht habe daher (in seinem Urteil S. 90 und 91) nicht mehr davon ausgehen dürfen, die Aussagen seien richtig protokolliert worden (Beschwerde S. 89 f., Ziff. 6.4, mit Hinweis auf act. 297/2, Beilage 30, mit dem Schreiben von RA Z.________ vom 26. Juni 1992 im Anhang). Diese Verweisung des Beschwerdeführers auf die S. 90 und 91 des obergerichtlichen Urteils betrifft nicht den Fall C.________. Das Obergericht beurteilte die Frage auf S. 93 f. seines Urteils, wobei es für die Beurteilung auch die Beilage 30 zu Urkunde 297/2 mit den Korrekturen von RA Z.________ berücksichtigte (Urteil Obergericht S. 94, vgl. ferner S. 13). Das Kassationsgericht beurteilt die Rüge (vgl. angefochtenes Urteil S. 117 f., E. 3a) auf den S. 119 - 122 in E. 3b und 3c des angefochtenen Urteils. Mit diesen Erwägungen setzt sich der Beschwerdeführer nicht auseinander (Beschwerde S. 98 f., Ziff. 6.4). Der Beschwerdeführer beschränkt sich darauf, in seiner Beschwerdeschrift die Ausführungen in seiner kantonalen Nichtigkeitsbeschwerde sowie das angefochtene Urteil wiederzugeben (Beschwerde S. 78 ff. und 84 ff.). Darauf ist demnach nicht einzutreten.