Citation: 8C_92/2023 E. 5.3.1

5.3.1. Wie das kantonale Gericht zutreffend festgehalten hat, beschlägt hier die umfassende ("allseitige") Prüfung im Rahmen der Revision, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen), entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers auch die erwerblichen Auswirkungen der gesundheitlichen Beeinträchtigung. Dies gilt insbesondere vor dem Hintergrund, dass im vorliegenden Fall ein unmittelbarer sachlicher Zusammenhang zwischen dem Revisionsgrund (Zunahme der Arbeitsunfähigkeit auf nur noch 30 % in der angestammten Tätigkeit, die der Beschwerdeführer nach wie vor ausübt) und der Frage der Zumutbarkeit der Aufgabe der selbstständigen Erwerbstätigkeit vorliegt. Dass die eingangs erwähnte Rechtsprechung in grundsätzlicher Hinsicht zu ändern wäre, bringt der Beschwerdeführer nicht vor.