Citation: 6P.181/1999 07.03.2000 E. 8

8.- a) Der Beschwerdeführer bringt weiter vor, die Vorinstanz stütze ihren Schuldspruch auf einen inexistenten Rechtssatz. Dabei entnehme sie die Regel, wonach zwischen einem kreisenden und einem traversierenden Segelflugzeug ein Vertikalabstand von 150 m einzuhalten sei, einzig der Aussage eines Bundesbeamten, was nicht angehe (Beschwerde, S. 8 Abs. 3 und S. 12 f.). b) Es trifft zu, dass die Vorinstanz auf eine Erklärung des Segelfluginspektors Michel Barras abstellt und einen Vertikalabstand zu oben kreisenden Segelflugzeugen von 150 m als massgebend bezeichnet. Diese Erwägung war aber nicht ausschliesslicher Grund für die Verurteilung des Beschwerdeführers. Die Vorinstanz hält ihm die Verletzung zahlreicher Sorgfaltspflichten entgegen, insbesondere eine Missachtung des Vortrittsrechtes von P.Z.________ (Urteil OG, S. 16 ff.). Ferner hält der angefochtene Entscheid fest, es gebe keine festgelegten minimalen Vertikaldistanzen (Urteil OG, S. 11 Ziff. 10). Das Gebot, vertikal und horizontal genügend Abstand von andern Luftfahrzeugen einzuhalten, ergibt sich aus Art. 14 Abs. 1 VVR, worauf die Vorinstanz zu Recht verweist (Urteil OG, S. 17 Ziff. 2). Damit ist keine Bundesrechtsverletzung gegeben.