Citation: 6P.61/2004 19.08.2004 E. 3

Das Kantonsgericht kommt zum Schluss, beim fraglichen Rechtsgeschäft handle es sich um einen Verkauf der Aktien bzw. das Rechtsgeschäft habe den Vertragsgegnern des Beschwerdeführers zu einer eigentumsähnlichen Stellung verholfen. Zu diesem Schluss gelangt es insbesondere gestützt auf die Auslegung des Vertrags vom 30. Juni 1997 und auf weitere Hinweise wie ein Schreiben des Sekretariats des Beschwerdeführers vom Juni 1993, einen Fax seiner Sekretärin vom 11. Dezember 1997 und einen dringenden Kurzrapport vom 5. Januar 1998 sowie gestützt auf die Tatsache, dass der Beschwerdeführer den Vertragsgegnern nicht nur die Aktien und den Schuldschein über Fr. 300'000.-- übergab, sondern auch die Gründungsurkunde der AG und die Aktienzertifikate. 3.1 Der Beschwerdeführer wirft dem Kantonsgericht willkürliche Beweiswürdigung vor (Art. 9 BV). Es habe trotz zweifelhafter Glaubwürdigkeit der Aussagen der Vertragsgegner des Beschwerdeführers auf diese abgestellt, ohne weitere Beweise zu deren Klärung zu erheben. Wie in E. 3 dargelegt, stützte sich das Kantonsgericht bei der Beweiswürdigung im Wesentlichen auf andere Elemente als die Aussagen der Vertragsgegner des Beschwerdeführers; sie rundeten das Bild lediglich ab. Kommt den fraglichen Aussagen somit bloss marginale Bedeutung zu, vermag der Versuch des Beschwerdeführers, die Glaubwürdigkeit der Aussagen in Zweifel zu ziehen, die Beweiswürdigung im Ergebnis von vornherein nicht als willkürlich darzustellen. Im Übrigen hält das Kantonsgericht ausdrücklich fest, dass die Vertragsgegner des Beschwerdeführers bezüglich der Gesetzeskonformität des Vertrags allenfalls nicht ganz so gutgläubig gewesen seien, wie sie geltend gemacht hätten. 3.2 Das Kantonsgericht hat in antizipierter Beweiswürdigung verschiedene Beweisanträge des Beschwerdeführers mit dem Ziel, die wirtschaftliche Situation der D.________GmbH und deren Buchhaltung im Zusammenhang mit dem fraglichen Vertrag abklären zu lassen, mangels Relevanz abgewiesen. Darin erblickt der Beschwerdeführer eine willkürliche Nichtabnahme von Beweisen. Mit seinen Beweisanträgen wollte der Beschwerdeführer aufzeigen, dass die D.________GmbH sowohl vom Gesellschaftszweck als auch von ihrer Finanzkraft her nicht in der Lage gewesen wäre, die Aktien der C.________AG zu kaufen, und dass auch die Buchhaltung der D.________GmbH gegen einen Aktienkauf spreche. Die Abnahme der beantragten Beweismittel hätte allenfalls (zivil- und/oder strafrechtliche) Gesetzesverletzungen der Vertragsgegner des Beschwerdeführers an den Tag bringen können. Da es aber im Strafrecht keine Schuldkompensation gibt, würde das am Verhalten nichts ändern, das dem Beschwerdeführer vorgeworfen wird. Damit erweist sich dessen Willkürvorwurf als unbegründet.