Citation: 6B_415/2021 E. 7.4

7.4. Inwiefern die Vorinstanz bei der Kostenverlegung ihr Ermessen verletzt haben soll, legt der Beschwerdeführer nicht bzw. nicht hinreichend begründet dar und ist auch nicht ersichtlich. Sein Einwand gegen die Verteilung der erstinstanzlichen Kosten ist unbegründet. Wenn der Beschwerdeführer geltend macht, aus seiner Sicht sei eine Reduktion von drei Viertel (75 %) angebracht, scheint er zu übersehen, dass dies der vorinstanzlichen Verlegung der erstinstanzlichen Kosten entspricht. Die erste Instanz erkannte, der Beschwerdeführer trage die Verfahrenskosten im Umfang von Fr. 984.45 sowie eine reduzierte Urteilsgebühr von Fr. 4'250.--. Im Umfang von Fr. 984.45 gingen die Verfahrenskosten zu Lasten der ersten Instanz (kantonale Akten act. 1038). Indem die Vorinstanz die erstinstanzliche Kostenauferlegung anpasst und die ihm bereits von der ersten Instanz lediglich im hälftigen Umfang auferlegten Verfahrenskosten nochmals um die Hälfte reduziert, trägt er am Ende einen Viertel der erstinstanzlichen Verfahrenskosten.