Citation: 2C_831/2021 E. 4.2

4.2. Aufgrund der Sprachkenntnisse und der Kontakte, welche der Beschwerdeführer in den Kosovo pflegt, darf davon ausgegangen werden, dass er in der Lage ist, sich in der dortigen Gesellschaft zurechtzufinden. Die hier im Baugewerbe erworbenen Kenntnisse können ihm auch im Heimatland von Nutzen sein. Allfällige schwierige wirtschaftlichen Umstände im Kosovo treffen die ganze dortige Bevölkerung und stellen keinen spezifischen persönlichen Grund dar, welcher die Rückkehr als unzumutbar erscheinen liesse (vgl. Urteile 2C_764/2020 vom 2. März 2021 E. 4.3.2, 2C_520/2014 vom 16. Dezember 2014 E. 4.3). Sodann ist auch nicht ausgeschlossen, dass der Beschwerdeführer beispielsweise mit Hilfe der Einsetzung eines Geschäftsführers sein in der Schweiz aufgebautes Unternehmen weiterführt und sich so seinen Lebensunterhalt verdient. Insgesamt dürfte dem Beschwerdeführer die Wiedereingliederung im Kosovo nach seiner langen Abwesenheit zwar nicht leicht fallen, aber auch kein unüberwindbares Hindernis darstellen.