Citation: 5A_366/2022 E. 3

Die Beschwerde ist folglich bereits aus diesem Grund begründet und es braucht nicht auf die von den Beschwerdeführern ebenfalls aufgeworfene Frage eingegangen zu werden, ob die Vorinstanz mit der Gewährung der unentgeltlichen Verbeiständung trotz inzwischen erfolgtem Rückzug dieses Antrags durch die Beschwerdeführer in Willkür verfallen ist. Nachdem die Vorinstanz die Höhe der Parteientschädigung in Anwendung des kantonalen Rechts im angefochtenen Entscheid bereits auf Fr. 1'410.-- festgelegt hat, rechtfertigt es sich, diesbezüglich reformatorisch zu entscheiden und die Beschwerde entsprechend antragsgemäss gutzuheissen. Dem unterliegenden Gemeinwesen werden keine Gerichtskosten auferlegt (Art. 66 Abs. 4 BGG); es hat die Beschwerdeführer aber für das bundesgerichtliche Verfahren zu entschädigen (Art. 68 Abs. 2 BGG), wobei die Entschädigung praxisgemäss dem Anwalt auszurichten ist. Damit wird das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege für das bundesgerichtliche Verfahren gegenstandslos.