Citation: U 193/06 20.10.2006 E. A

Die 1952 geborene S.________ war seit 1973 als Hilfsarbeiterin bei der Metzgerei G.________ tätig und in dieser Eigenschaft bei der Metzger-Versicherungen obligatorisch gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen sowie Berufskrankheiten versichert. Daneben arbeitete sie teilzeitig in der Gebäudereinigung bei der Firma V.________. Mit Unfallmeldung vom 26. Juli 2002 teilte die Metzgerei G.________ der Versicherung mit, dass S.________ am 24. August 2000 Opfer einer Vergewaltigung geworden sei. Nach verschiedenen Abklärungen verneinte die Metzger-Versicherungen mit Verfügung vom 14. Oktober 2004 einen Anspruch auf Versicherungsleistungen, da der rechtsgenügliche Nachweis eines Unfallereignisses nicht erbracht sei. Mit Einspracheentscheid vom 4. November 2004 (recte: 4. April 2005) hielt sie an ihrer Verfügung fest.