Citation: 8C_561/2016 E. 2

Streitig ist, ob das kantonale Gericht Bundesrecht verletzt hat, indem es den mit Neuanmeldung geltend gemachten Anspruch auf eine Invalidenrente der IV verneinte. Die Neuanmeldung ist erfolgt, nachdem ein Rentenanspruch mangels genügenden Invaliditätsgrades rechtskräftig verneint worden war. Die bei dieser Konstellation zu berücksichtigenden Rechtsgrundlagen sind im angefochtenen Entscheid zutreffend dargelegt. Ob nunmehr ein Rentenanspruch besteht, beurteilt sich demnach in analoger Anwendung der für die Rentenrevision geltenden Grundsätze. Massgeblich ist, ob eine wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen eingetreten ist, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Dabei bildet in zeitlicher Hinsicht der Erlass der letzten, auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs beruhenden, rechtskräftigen Verfügung den Ausgangspunkt - hier demnach der 25. Juni 2009 - und der Erlass der streitigen Verfügung den Endpunkt - hier: 8. Dezember 2014 - für die Beurteilung, ob eine solche Änderung eingetreten ist (vgl. Art. 17 Abs. 1 ATSG; BGE 133 V 263 und 108; 130 V 71).