Citation: 8C_347/2007 04.08.2008 E. 9

Überdies hat das kantonale Gericht die Beschwerde betreffend Ablehnung der Fürsorgebehörde, die Kosten für die Einlagerung des Wohnungs- und Büroinventars im Zivilschutzraum des Schulhauses Y.________ weiterhin zu übernehmen, abgewiesen. Der Beschwerdeführer begründet nicht, weshalb diese Auffassung willkürlich oder rechtsverletzend sein soll. Möbeleinlagerungskosten stellen situationsbedingte Leistungen dar, deren Ausrichtung in weitem Mass im Ermessen der Fürsorgebehörde liegt (vgl. SKOS-Richtlinie, C.1.8). Die Übernahme von Möbeleinlagerungskosten für bedürftige Personen ohne eigene Wohnung ist im Sinne einer Übergangslösung im Hinblick auf eine künftige Verwendung der Möbel in einer eigenen Wohnung sinnvoll. Die Gemeinde löste den seit März 2005 bestehenden Hinterlegungsvertrag auf und ersuchte den Beschwerdeführer am 10. Oktober 2006, bis Ende März 2006 eine geeignetere Lösung zu finden. Allfällige, verhältnismässige Deponierungskosten könnten beim Unterstützungsbudget berücksichtigt werden. Gemäss den Ausführungen in der regierungsrätlichen Vernehmlassung wurde in der Zwischenzeit offenbar ein neuer Lagerraum gefunden. Der Beschwerdeführer wird sich daher erneut an die Fürsorgebehörde wenden können. Der Antrag auf Aufbewahrung und Haftung durch die Gemeinde für das gesamte im Schulhaus Y.________ eingelagerte Wohnungs- und Büroinventar, bis ein fester MCS-gerechter Wohnraum mit separatem Eingang gefunden ist und sämtliche Sachen dorthin gezügelt werden können, ist daher abzuweisen.