Citation: 8C_214/2021 E. 5.2.5

5.2.5. Abschliessend würdigte das kantonale Gericht die Beweislage zum Aspekt der Konsistenz nach den Vorgaben der Rechtsprechung (BGE 141 V 281 E. 4.4). Unter Berücksichtigung der detaillierten Angaben zum Tagesablauf zog die Vorinstanz zusätzlich zu den bereits genannten Aktivitäten auch die vielen Stunden pro Tag in Betracht, während welchen der Beschwerdeführer Computer-Games spielt, Videofilme schaut und Internetrecherchen tätigt. Die Konzentration und Aufmerksamkeit reiche zusätzlich nicht nur für das Lenken eines Autos über lange Strecken, sondern auch für das Prästieren von langen psychiatrischen Explorationsgesprächen. Alle Haushalts- und Freizeitaktivitäten liessen gesamthaft nicht auf eine ausgeprägte Verminderung von Kraft und Ausdauer schliessen. Trotz stark eingeschränkter Sozialkontakte entstehe der Eindruck, dass der Beschwerdeführer quantitativ ein fast normales Niveau an Aktivitäten erreiche und dabei hinsichtlich Konzentration und Aufmerksamkeit nicht wesentlich eingeschränkt sei. Auch die Inanspruchnahme der therapeutischen Optionen spreche nur für einen beschränkten Leidensdruck.