Citation: 1C_23/2009 07.05.2009 E. B

Daraufhin erliess der Gemeinderat Grub gegenüber X.________ am 19. Januar 2007 folgende Verfügung: Für den Abstellplatz und das Abstellen des Wohnwagens sei eine Baubewilligung einzuholen. X.________ rekurrierte gegen diese Aufforderung an das DBU und machte im Wesentlichen geltend, der Abstellplatz falle unter die Bestandesgarantie. Das DBU wies den Rekurs am 19. Juli 2007 ab. X.________ zog den Entscheid vom 19. Juli 2007 an das Verwaltungsgericht von Appenzell Ausserrhoden weiter. Dieses erwog im Urteil vom 30. April 2008, die Frage der Baubewilligungspflicht sei bereits rechtskräftig im Rekursentscheid des DBU vom 4. Oktober 2006 entschieden worden; es gebe keine Revisionsgründe, um darauf zurückzukommen. Weiter sei fraglich, ob der als Verfügung bezeichneten Aufforderung des Gemeinderats vom 19. Januar 2007 überhaupt Verfügungscharakter zukomme. Diese Frage beantwortete das Verwaltungsgericht nicht abschliessend. Es hielt dafür, selbst bei einer Qualifizierung als Verfügung müsste dieser eine verfahrensleitende Natur beigelegt werden; Verfügungen dieser Art seien gemäss dem kantonalen Verfahrensrecht nicht selbstständig anfechtbar. Jedenfalls unterliege X.________ mit seinem Anliegen, vom nachträglichen Baubewilligungsverfahren befreit zu werden. Im Dispositiv des Urteils hat das Verwaltungsgericht die Beschwerde von X.________ im Sinne der Erwägungen abgewiesen, den Rekursentscheid des DBU vom 19. Juli 2007 hinsichtlich des Sachentscheids aufgehoben und die Sache an den Gemeinderat zurückgewiesen. Ausserdem hat das Verwaltungsgericht festgehalten, der Gemeinderat habe das nachträgliche Baubewilligungsverfahren gemäss der Aufforderung vom 19. Januar 2007 fortzusetzen und pflichtgemäss zu vollstrecken.