Citation: 1C_315/2020 E. 3

Die Beschwerdeführerin rügt eine Verletzung von Art. 32d USG und erhebt in diesem Zusammenhang Sachverhalts- und Gehörsrügen. Sie stellt zahlreiche Beweisanträge; zu deren Abnahme sei die Sache an die Vorinstanz zurückzuweisen, sofern das Bundesgericht den Sachverhalt nicht selbst abklären wolle. In erster Linie macht sie geltend, sie sei nicht Verursacherin, weshalb ihr keine Kosten auferlegt werden könnten (unten E. 6 und 7). Andere Ursachen seien nicht abgeklärt worden; dies gelte insbesondere für die Tätigkeit der C.________ AG bzw. der Kollektivgesellschaft C.________ (E. 8). Subsidiär macht die Beschwerdeführerin geltend, ihr Kostenanteil müsse herab- und derjenige der übrigen Verursacher heraufgesetzt werden. Der Uhrenfournituren- und Massenartikel Kobel und der F.________ AG bzw. dem Kanton (im Wege der Ausfallhaftung) müssten ein Teil der Kosten für die technische und die Detailuntersuchung auferlegt werden (E. 9). Neben D.________ seien auch die C.________ AG (als Mieterin) und die B.________ AG (als Erwerberin des Grundstücks) Zustandsstörerinnen (E. 10). Schliesslich sei der Kostenanteil von D.________ zu tief, angesichts der durch die Sanierung zu erwartenden Wertsteigerung des Grundstücks (E. 11). Vorweg sind die Rügen der Beschwerdeführerin zu Identität und Legitimation der B.________ AG zu prüfen (E. 4. und 5).