Citation: 1P.634/2006 22.02.2007 E. 4

Den Vorwurf, das Rechtsgleichheitsgebot sei verletzt worden, begründet die Beschwerdeführerin wie folgt: Angesichts der von ihr vorgebrachten Verdachtsgründe lasse sich hier nicht sagen, dass ein Freispruch mit grosser Wahrscheinlichkeit zu erwarten sei. Damit seien die von der kantonalen Praxis aufgestellten Anforderungen an eine Verfahrenseinstellung nicht gegeben; der angefochtene Entscheid bedeute eine ungerechtfertigte Privilegierung der Beschwerdegegner zulasten der Beschwerdeführerin. Soweit sich diese Vorbringen gegen die Würdigung der Beweislage im angefochtenen Entscheid wenden, kann darauf wiederum nicht eingetreten werden (vgl. E. 2.1). Im Übrigen kommt der Verfassungsrüge keine weitergehende Bedeutung zu als dem bereits behandelten Vorwurf der Gehörsverletzung; die Beschwerdeführerin will auch mit dem Argument der Rechtsgleichheit letztlich die Vornahme von Abklärungen im Zusammenhang mit dem erwähnten Schreiben vom 20. Oktober 2001 erreichen (vgl. dazu E. 2.5).