Citation: 4A_392/2021 E. A

A.a. Gemäss den von der B.________ AG (Darleiherin, Beschwerdegegnerin) aufgelegten Urkunden schlossen sie und die A.________ GmbH (Borgerin, Beschwerdeführerin) am 28. Mai 2013 einen Darlehensvertrag ab. Gemäss diesem verpflichtete sich die Darleiherin, per 30. Mai 2013 Fr. 1.5 Mio. für die Finanzierung von Bauland auf das Konto der Borgerin einzubezahlen. Die Parteien vereinbarten einen Darlehenszins von 2.5 %, zahlbar jährlich bis 30. Dezember. Im Gegenzug erhielt die Darleiherin sämtliche Baumeister-, Aushub- und Erschliessungsarbeiten auf den zu finanzierenden Baulandparzellen zu mittleren Konkurrenzpreisen. Zur Sicherung des Darlehens wurde der Darleiherin ein Inhaberschuldbrief über den Betrag von Fr. 1.5 Mio. übergeben. Die Regelung der Rückzahlungsmodalitäten des Darlehens wurde auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. A.b. Mit Darlehensvertrag vom 11. April 2016 gewährte die Darleiherin der Borgerin per 1. Januar 2015 ein (weiteres) Darlehen von Fr. 6 Mio. Dieser Betrag resultierte aus unbezahlten Handwerkerrechnungen der Borgerin gegenüber der Darleiherin. Es wurde ein Darlehenszins von 2.5 % vereinbart, zahlbar jeweils per 30. Juni und 31. Dezember. Als Sicherheit erhielt die Darleiherin verschiedene Schuldbriefe. Zudem terminierten die Parteien die Rückzahlung der beiden Darlehen in der Höhe von gesamthaft Fr. 7.5 Mio. Zwischen den Parteien entstand ein Streit über die Rückzahlung der Darlehen und die Darlehenszinsen.