Citation: 9C_797/2007 18.12.2007 E. 3

Das kantonale Gericht hat erkannt, dass die gesundheitlichen Beeinträchtigungen, an welchen die Beschwerdeführerin leidet, keinen invalidisierenden Charakter haben; eine länger dauernde oder bleibende Erwerbsunfähigkeit im Sinne des Art. 8 Abs. 1 ATSG liege nicht vor. In einlässlicher Würdigung der gesamten medizinischen Aktenlage ist das kantonale Gericht zum Schluss gelangt, dass es der Beschwerdeführerin bei Aufbietung allen guten Willens möglich und zumutbar ist, Arbeit in ausreichendem Mass zu verrichten und so von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit auszugehen sei. Diese Sachverhaltsfeststellung ist für das Bundesgericht verbindlich, weil sie weder offensichtlich unrichtig noch unvollständig noch sonstwie rechtsfehlerhaft ist. Insbesondere kann auch angesichts des in der Beschwerde ins Feld geführten Umstandes deswegen nicht von offensichtlich unrichtiger oder unvollständiger Sachverhaltsfeststellung die Rede sein, weil Dr. med. P.________ nicht lediglich akzentuierte Persönlichkeitszüge (ICD-10 Z73.1), sondern - als Möglichkeit und ausdrücklich im Sinne einer Differenzialdiagnose - eine Persönlichkeitsstörung vom emotional instabilen Typus (ICD-10 F60.31) feststellte. Diese Krankheitsbilder sind symptomatisch ähnlich; die Abgrenzung ist fliessend (vgl. Roche Lexikon Medizin, 5. Auflage, zum Begriff "Differenzialdiagnostik"). Die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung, dass im Rahmen eines angepassten Vollpensums nach wie vor Arbeitsfähigkeit gegeben ist, bleibt damit für das Bundesgericht verbindlich, wodurch mangels Invalidität kein Leistungsanspruch gegenüber der Invalidenversicherung besteht.