Citation: 6B_1333/2016 E. 6

Das Obergericht spricht die Beschwerdegegner von den Vorwürfen des Amtsmissbrauchs und des Hausfriedensbruchs frei. Von einem Missbrauch staatlicher Gewalt könne ebenso wenig die Rede sein wie von einem ungesetzlichen Eindringen oder Verbleiben in der Wohnung der Privatklägerin. Die Beschwerdegegner hätten sich weisungsgemäss und im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften verhalten. Diese Beurteilung ist in allen Teilen rechtmässig. Die Vorinstanz stellt fest und würdigt in nicht zu beanstandender Weise, dass die Beschwerdegegner im Rahmen des ihnen erteilten Auftrages handelten, aufgrund der Situation, wie sie sich ihnen präsentierte, und aufgrund des Verhaltens der Beschwerdeführerin Anlass hatten, diese bis zum Eintreffen des Brandtouroffiziers und des Polizeipsychologen mit vorübergehender Festnahme am Verlassen des Hauses zu hindern und dafür auch selber in diesem zu bleiben. Was die Beschwerdeführerin vorbringt, rechtfertigt keine andere Betrachtungsweise. Namentlich lässt der Umstand, dass die Beschwerdegegner nicht gewaltsam in das Zimmer eingedrungen sind, in welchem sich die Beschwerdeführerin vorübergehend eingeschlossen hatte, nicht darauf schliessen, es habe keine erkennbare Suizidgefahr bestanden. Dies erkennt das Obergericht zutreffend. Es beurteilt die diesbezügliche Argumention der Beschwerdeführerin auch zu Recht als widersprüchlich. Sodann würdigt es das Vorgehen der Beschwerdegegner in rechtmässiger Weise als angemessen und verhältnismässig. Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin liegt auch keine Verletzung von Grundrechten aus Bundesverfassung und EMRK vor, welche das Verhalten der Beschwerdegegner als strafbar im Sinne der Anklage erscheinen liesse. Die Beschwerde ist somit auch bezüglich dieser Anklagepunkte unbegründet.