Citation: 9C_258/2023 E. 2.2

2.2. Der Beschwerdeführer rügt eine "vorsätzlich falsche" Berechnung der Ergänzungsleistung. Zu Unrecht habe die Beschwerdegegnerin die Leistung mit der Begründung herabgesetzt, es fehle an nachgewiesenen Arbeitsbemühungen. Ungeachtet eines medizinischen Gutachtens, in dem seine gesundheitlichen Beschwerden und die damit einhergehende Arbeitsunfähigkeit deutlich dargelegt seien, werde ihm ein Einkommen aus gesundheitlich unzumutbaren Hilfsarbeiten angerechnet. Zumindest hätte die Vorinstanz auf die Rechtsverzögerungs- resp. -verweigerungsbeschwerde eingehen müssen. Die Art und Weise, wie die Mitarbeiter der Beschwerdegegnerin mit Versicherten umgingen, komme einer Nötigung gleich. So sei seine Einsprache zunächst "unterschlagen" und erst nach Involvierung des kantonalen Gerichts wieder aufgefunden worden. Soweit die Vorinstanz nicht selbst zur Beurteilung der Nötigung im Amt zuständig sei, hätte sie die Sache an das zuständige Gericht weiterleiten müssen. Vor Abschreibung der Sache habe der vorinstanzliche Richter zudem immer wieder mit der EL-Behörde telefonischen Kontakt gehabt. Wenn er auf diese Weise während des Verfahrens Inhaltliches mit einer Verfahrenspartei diskutiere, mache ihn dies befangen. Schliesslich rügt der Beschwerdeführer, das angefochtene Urteil vom 6. April 2023 sei während des gesetzlichen Fristenstillstands um die Osterfeiertage - zu früh - erlassen worden; dies mit der Folge, dass sein (wesentlicher und wichtiger) Nachtrag vom 7. April 2023 nicht mehr berücksichtigt worden sei.