Citation: 7B_274/2024 E. 2.4

2.4. Die vorliegende Beschwerde wird diesen Voraussetzungen nicht gerecht. Die Beschwerdeführerin beschränkt sich darauf, in einer freien Erörterung des Sachverhalts grösstenteils ihre bereits vor der Vorinstanz vorgetragenen Argumente zu wiederholen. So weist sie erneut auf ihre psychische Erkrankung, eine rezidivierende Depression, und den Bericht ihrer behandelnden Psychiaterin hin. Dabei scheint sie zu übersehen, dass die Vorinstanz ihre psychische Erkrankung bereits berücksichtigt und sich insbesondere auch mit dem Zwischenbericht des Zentrums für Psychiatrie und Psychotherapie vom 4. Januar 2024 einlässlich auseinandersetzt. Daraus schliesst die Vorinstanz, dass sich die Beschwerdeführerin zwar in einer schwierigen sozialen und psychischen Situation befinde. Aus dem Bericht gehe aber hervor, dass sie im Lebensalltag zwar funktionell eingeschränkt, allerdings nicht völlig verloren oder hilflos sei. Dies zeige sich auch am Inhalt ihrer nachvollziehbar strukturierten Beschwerde. Gemäss Bericht erreiche sie auf der Hamilton-Skala zudem einen Wert von zehn Punkten, was einer leichten depressiven Episode entspreche. Schliesslich sei die Beschwerdeführerin laut der Psychiaterin nicht völlig auf sich allein gestellt, sondern erhalte Unterstützung von ihren Eltern. Dass ihr psychischer Zustand dergestalt gewesen sei, dass ihr jegliches auf Fristwahrung gerichtetes Handeln unmöglich bzw. sie nicht in der Lage gewesen sei, eine Drittperson damit zu beauftragen, bleibe deshalb unbewiesen. Wenn die Beschwerdeführerin dem einzig entgegensetzt, sie sei von der Invalidenversicherung zu 100% als frühinvalid eingestuft worden, es sei ihr im fraglichen Zeitpunkt "sehr schlecht" gegangen und ihre Eltern würden sie einzig finanziell und teils bei der Betreuung ihrer Tochter unterstützen, reicht dies zur Begründung einer Beschwerde an das Bundesgericht nicht aus. Die Beschwerdeführerin präsentiert damit einzig einen von der Vorinstanz teilweise abweichenden Sachverhalt, ohne sich mit deren Überlegungen und insbesondere mit deren Würdigung des Berichts der Psychiaterin zu befassen. Weshalb der vorinstanzliche Befund Recht im Sinne von Art. 97 BGG verletzten sollte, ist mit ihren Ausführungen nicht dargetan.