Citation: 4D_24/2009 08.04.2009 E. A

Mit Vertrag vom 21. Juni 2006 verkaufte A.________ (Verkäufer) das Inventar des Lebensmittelgeschäfts "X.________" an B.________ (Käufer), der sich gleichzeitig verpflichtete, per 1. Juli 2006 das Ladengeschäft in der Liegenschaft C.________ zu mieten. Noch am gleichen Tag schloss der Käufer mit der Y.________ AG als Vermieterin einen entsprechenden Mietvertrag ab und bezahlte ihr eine Kaution von Fr. 3'000.--. In der Folge erhielt der Käufer jedoch keine Bewilligung des Amtes für Wirtschaft und Arbeit, um ein Lebensmittelgeschäft zu führen. Die Parteien vereinbarten deshalb die Rückabwicklung des Vertrages vom 21. Juni 2006 und unterzeichneten zusammen mit D.________ als Vertreter der Vermieterin am 26. Juni 2006 ein handschriftlich verfasstes Schriftstück mit folgenden Angaben: "Besprechung im Laden, C.________-Strasse, in E.________: Anwesend: Hr. A.________, Hr. B.________, Hr. D.________ bez.: 3'000.-- Kaution 7'000.-- zu bez.: 4'000.-- Bar Hr. A.________ von Hr. B.________ an Herrn A.________ 4'000.-- bis 15.7.2006 an Konto Y.________ AG EZS" Das Ladenlokal wurde per 1. Juli 2006 weitervermietet. In der Folge verlangte der Verkäufer vom Käufer aus der Rückabwicklung des Vertrages vom 21. Juli 2006 Fr. 4'000.--, setzte diesen Betrag in Betreibung und erhielt dafür provisorische Rechtsöffnung.