Citation: 9C_380/2022 E. 3.1

3.1. Dabei bezieht sich die Beschwerdeführerin im Wesentlichen auf die vorinstanzliche Beweiswürdigung, d.h. die Feststellung des (medizinischen) Sachverhalts. Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG), das heisst es ist grundsätzlich daran gebunden. Allerdings überprüft das Bundesgericht tatsächliche Feststellungen der Vorinstanz, die für den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein können, auf qualifizierte Rüge hin (Art. 106 Abs. 2 BGG) oder auch von Amtes wegen, wenn geltend gemacht wird, sie seien offensichtlich unrichtig oder sie beruhten auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG (Art. 97 Abs. 1 BGG und Art. 105 Abs. 2 BGG). Im Folgenden ist zu beachten, dass ein externes Administrativgutachten regelmässig als beweiskräftig gilt, solange nicht konkrete Indizien gegen seine Zuverlässigkeit sprechen (BGE 125 V 351 E. 3b/bb). Das Gutachten kann namentlich nicht allein deswegen infrage gestellt werden, weil therapeutisch tätige Fachpersonen die Sachlage, namentlich betreffend die Arbeitsunfähigkeit, abweichend einschätzen (ständige Rechtsprechung, zuletzt Urteil 8C_68/2023 vom 10. August 2023 E. 5.1.5 mit weiteren Hinweisen).