Citation: 4A_25/2023 E. 6.4.3

6.4.3. Unbegründet ist auch sein Vorwurf, die Vorinstanz verletze Bundesrecht, indem sie den Kaufpreis als bestimmbar erachte. Er macht geltend, die Vorinstanz habe mit der Bestimmung des Stichtags für die E.________-Bewertung unzulässigerweise ein Essentialium des angeblichen Kaufsrechtsvertrags ergänzt und damit erst die Bestimmbarkeit des Kaufpreises ermöglicht. Vorab ist festzuhalten, dass der Beschwerdeführer die vorinstanzliche Feststellung nicht anficht, dass er sich mit diesen Behauptungen (Stichtag stehe nicht fest) in Widerspruch zu seinen erstinstanzlichen Vorbringen setze, wonach der Kaufpreis geregelt bzw. bestimmbar gewesen sei. Ebenso wenig ficht er die Feststellung an, er habe vor der Erstinstanz den Bewertungsstichtag als Tag der Ausübung des Kaufsrechts akzeptiert. Nicht zu überzeugen vermögen auch seine Ausführungen zum Unterschied zwischen Vertragsauslegung einerseits und Vertragsergänzung andererseits. Sein Einwand, dass eine Vertragsergänzung nie für die Essentialia in Frage komme, ist insofern nicht einschlägig, als die Vorinstanz bloss den Bewertungszeitpunkt (Stichtag der Bewertung durch das Gutachten der E.________) mittels Auslegung geklärt hat. Eine Bundesrechtsverletzung liegt diesbezüglich nicht vor. Wie die Beschwerdegegner zu Recht geltend machen, findet die Behauptung, dass es sich beim Bewertungsstichtag um einen subjektiv wesentlichen, vorbehaltenen Nebenpunkt handle, in den vorinstanzlichen Feststellungen denn auch keine Stütze. Betreffend den Kaufpreis reicht es jedenfalls aus, dass dieser bestimmbar ist (vgl. Urteile 4A_24/2008 vom 12. Juni 2008 E. 3.1; 5A_207/2007 vom 20. März 2008 E. 3.3, nicht publ. in: BGE 134 III 332). Mit den eigentlichen vorinstanzlichen Ausführungen zur Bestimmbarkeit des Kaufpreises (vgl. hiervor E. 6.4.1) setzt sich der Beschwerdeführer sodann nicht hinreichend auseinander. Die Vorinstanz durfte den Kaufpreis ohne Verletzung von Bundesrecht als bestimmbar erachten.