Citation: 1P.678/2000 04.09.2001 E. 3

3.- Das neue Raumplanungs- und Baugesetz des Kantons Basel-Landschaft vom 8. Januar 1998 (RBG) ist am 1. Januar 1999 - während der Rechtshängigkeit der vorliegenden Streitsache beim Regierungsrat - in Kraft getreten. Nach den Übergangsbestimmungen von § 139 Abs. 2 RBG werden bei Inkrafttreten dieses Gesetzes hängige Beschwerden nach dem alten Recht, d.h. dem kantonalen Baugesetz vom 15. Juni 1967 (BauG) beurteilt. Da die Beschwerden gegen die umstrittene Einstellungsverfügung und die Baubewilligung bei Inkrafttreten des kantonalen Raumplanungs- und Baugesetzes bereits vor dem Regierungsrat hängig waren, hat das Verwaltungsgericht im angefochtenen Entscheid das alte Baugesetz angewendet, was von den Beschwerdeführerinnen nicht beanstandet wird. Im Rahmen der vorliegenden staatsrechtlichen Beschwerde ist aufgrund der erhobenen Rügen zu prüfen, ob bei der Auslegung und Anwendung des alten Baugesetzes in Verbindung mit dem Raumplanungsgesetz des Bundes verfassungsmässige Rechte der Beschwerdeführerinnen verletzt wurden.