Citation: 1C_194/2022 E. 5.1

5.1. In der Sache strittig ist, ob die Vorinstanz die beiden Selbstunfälle vom 23. März 2020 bundesrechtskonform als zwei schwere Wider-handlungen gegen die Strassenverkehrsvorschriften im Sinne von Art. 16c SVG qualifizierte. Soweit der Beschwerdeführer insoweit eine Rechtsverweigerung durch die Vorinstanz geltend macht, da sie in Bezug auf die rechtliche Würdigung der Unfälle vorbehaltlos auf den Strafbefehl vom 23. März 2020 abgestellt habe, ist seine Rüge unbegründet. Aus dem angefochtenen Urteil geht klar hervor, dass die Vorinstanz auch mit eigener Begründung darlegt, aus welchen Gründen sie die beiden Unfälle als schwere Widerhandlungen gegen die Verkehrsvorschriften erachtet (vgl. E. 2.2.5 des angefochtenen Urteils).