Citation: 1B_351/2019 E. 3.3.5

3.3.5. Die Beschwerdeführerin hat am 7. Mai 2018 die Berufungserklärung eingereicht, am 30. November 2018 eine Ergänzung dazu. Die Vorinstanz erwägt, die Berufungserklärung und die Ergänzung, welche zusammen 104 Seiten umfassten, seien unnötig weitschweifend. Werde lediglich auf das Datum der aufgelisteten Bemühungen abgestellt, so umfasse der geltend gemachte Aufwand für die Berufungserklärung 71,55 Stunden, jener für die Ergänzung 17,05 Stunden (total also 88,6 Stunden). Die Berufungserklärung vom 7. Mai 2018 thematisiere über weite Strecken das bereits mit Beschwerde vom 16. Februar 2018 an das Appellationsgericht beanstandete Mitwirken eines bestimmten Richters am strafgerichtlichen Urteil. Der geltend gemachte Aufwand für die Berufungserklärung vom 7. Mai 2018 erscheine bei weitem übersetzt. Die Vorinstanz hat deshalb den Stundenaufwand für die Berufungserklärung auf 40 Stunden gekürzt. Jenen für die Ergänzung der Berufungserklärung hat sie im Umfang von 17,05 Stunden bewilligt. Willkür ist auch insoweit jedenfalls im Ergebnis zu verneinen. Die Reduktion des Stundenaufwands für die Berufungserklärung auf 40 Stunden liegt im Ermessensbereich. Dies gilt jedenfalls, wenn man berücksichtigt, dass Rechtsanwalt E.________ insoweit auf bereits früher Dargelegtes zurückgreifen konnte.