Citation: 8C_359/2014 E. A

Dem 1962 geborenen A.________ wurde von der IV-Stelle Bern mit Verfügung vom 1. November 2000 rückwirkend ab dem 1. Mai 1993 eine ganze Invalidenrente zugesprochen. Nachdem A.________ im Rahmen der im Jahre 2009 eingeleiteten Revision von Amtes wegen noch von einem unverändert gebliebenen Gesundheitszustand am 18. Dezember 2009 berichtet hatte, indessen am 16. November 2009 bei der IV-Stelle eine anonyme Anzeige eingegangen war, wonach A.________ den ganzen Tag vermutungsweise im und für das Lebensmittelgeschäft seiner Ehefrau arbeite, veranlasste die IV-Stelle eine Beweissicherung vor Ort mittels Observierung und Videoaufzeichnung (Bericht vom 25. November 2010). Es folgte eine psychiatrische Untersuchung durch Prof. Dr. med. B.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, des regionalärztlichen Dienstes (RAD) mit anschliessender Einschätzung der Arbeitsfähigkeit aus psychiatrischer Sicht (Berichte vom 22. September und 31. Oktober 2011). Med. pract. C.________, Fachärztin für Physikalische Medizin und Rehabilitation FMH, ebenfalls RAD, äusserte sich mit separatem Bericht vom 5. Januar 2012 zu den Auswirkungen der somatischen Beschwerden auf die Arbeitsfähigkeit. Gestützt darauf hob die IV-Stelle mit Verfügung vom 23. Februar 2012 die bisher ausgerichtete IV-Rente rückwirkend per 1. Mai 2010 auf. Mit Verfügung vom 1. März 2012 forderte die IV-Stelle zusätzlich die für die Zeit ab Mai 2010 ausgerichteten Leistungen in der Höhe von insgesamt Fr. 30'271.- als zu Unrecht ausgerichtet zurück.