Citation: 2C_820/2017 E. 2.1

2.1. Gemäss Art. 83 lit. c BGG ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten unzulässig gegen Entscheide auf dem Gebiet des Ausländerrechts betreffend Bewilligungen, auf die weder das Bundesrecht noch das Völkerrecht einen Anspruch einräumt (Ziff. 2). Hängt die Zulässigkeit des Rechtsmittels vom Bestehen eines Rechtsanspruchs ab, ist ein potenzieller Anspruch in vertretbarer Weise geltend zu machen (BGE 139 I 330 E. 1.1 S. 332; 136 II 177 E. 1.1 S. 179). Dass der Beschwerdeführer aus Art. 30 AuG bzw. Art. 49 VZAE keinen Anspruch auf Wiedererteilung der vor Jahren erloschenen Niederlassungsbewilligung oder auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung ableiten kann, stellt das Verwaltungsgericht in E. 2.3 und E. 4 zutreffend dar. Der Beschwerdeführer bringt nichts vor, was in dieser Hinsicht den Weg zur Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten öffnen würden. Der Beschwerdeführer beruft sich sodann vergeblich auf Art. 8 EMRK als anspruchsbegründende Norm; der Nachzug zu einem volljährigen Kind (der Sohn ist heute 27 Jahre alt) lässt sich nicht auf diese Konventionsnorm stützen, zeigt doch der Beschwerdeführer nicht ein eigentliches Abhängigkeitsverhältnis zwischen Vater und Sohn auf (vgl. BGE 115 Ib 1 E. 2 S. 4 ff.; 120 Ib 257 E. 1d und e S. 260 ff.; 129 II 11 E. 2 S. 14), welches über die normalen affektiven Beziehungen hinausgeht (BGE 137 I 154 E. 3.4.2); erforderlich wäre eine eigentliche Pflege- oder Betreuungsbedürftigkeit oder eine schwere Krankheit (Urteil 2C_133/2016 vom 9. Februar 2016 E. 2.3 mit Hinweisen), woran es vorliegend offensichtlich fehlt. Als Anspruchstatbestand kommt einzig Art. 3 Anhang I FZA (in Verbindung mit Art. 7 lit. d FZA) in Betracht. Danach haben Familienangehörige einer Person, die Staatsangehörige einer Vertragspartei ist und ein Aufenthaltsrecht hat, das Recht bei ihr Wohnung zu nehmen (Abs. 1); als Familienangehörige gelten ungeachtet ihrer Staatsangehörigkeit die Verwandten in aufsteigender Linie, denen Unterhalt gewährt wird (Abs. 2 lit. b). Der Sohn des Beschwerdeführers kann als portugiesischer Staatsangehöriger seinem Vater, der ein Drittstaatenangehöriger ist, den Nachzug ermöglichen, wenn dieser bei ihm Wohnung nimmt und ihm Unterhalt gewährt wird. Unter diesem Aspekt ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten zulässig; wie weit die Anspruchsvoraussetzungen in concreto erfüllt sind, ist eine Frage der materiellen Beurteilung der Beschwerde.