Citation: 1C_544/2013 E. 3

Materiell rügt der Beschwerdeführer in erster Linie, das Projekt zerstöre das intakte Ökosystem und die natürliche Auenlandschaft von nationaler Bedeutung mit der vorgesehenen Ausbaggerung von 125'000 m³ Erdreich, Aufschüttungen von 29'000 m³ und grossflächigen Rodungen. Zudem werde das bestehende, natürliche Rheinufer zerstört, um eine komplett neue Uferlandschaft zu gestalten. Er bestreitet, dass dies zur Renaturierung der Auenlandschaft erforderlich sei. Vielmehr schaffe das Projekt eine künstliche Landschaft, die in dieser Form nie vorhanden gewesen sei und auch nicht natürlich entstehen könnte (Feuchtwiesen neben Trockenstandorten und separaten, tiefer oder höher gelegenen Auenwäldern, Giessen und Steinhaufen).