Citation: 2C_664/2023 E. 1.4

1.4. Ziff. 2 der Rechtsbegehren ist als Feststellungsbegehren formuliert (vgl. Sachverhaltsabschnitt D. hiervor). Feststellungsbegehren sind im bundesgerichtlichen Verfahren nur zulässig, sofern an der Feststellung ein schutzwürdiges Interesse besteht und dieses nicht ebenso gut mit einem Leistungs- oder Gestaltungsbegehren gewahrt werden kann (Art. 115 lit. b BGG;; BGE 141 II 113 E. 1.7; 136 III 102 E. 3.1; 135 I 119 E. 4; Urteil 2C_727/2021 vom 11. Mai 2022 E. 1.3). Die Rechtsmittelbegehren sind indes nach Treu und Glauben unter Beizug der Beschwerdebegründung auszulegen. Aus der Beschwerdebegründung lässt sich schliessen, dass die Beschwerdeführerin die Erteilung des Notariatspatents bzw. zumindest die Wiederholung oder Neubeurteilung der Prüfungen beantragt. Es liegen somit ein zulässiges Rechtsbegehren vor (vgl. Art. 107 Abs. 2 BGG; vgl. BGE 147 I 89 E. 1.2.5; 137 II 313 E. 1.3).