Citation: 6B_919/2021 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung des Beschleunigungsgebots. Im Wesentlichen bringt er vor, die Verfahrensdauer von über 13 Monaten sei gemäss Rechtsprechung mit der "kurzen Frist" von Art. 5 Ziff. 4 EMRK nicht mehr vereinbar. Entgegen den vorinstanzlichen Erwägungen rechtfertige weder die Komplexität des Falles noch die Covid-19-Pandemie eine derart lange Verfahrensdauer, insbesondere weil er weder persönlich angehört, noch ein neues Gutachten eingeholt worden sei. Dass die Ereignisse Anfang März 2021 zur Gutheissung seines Rekurses geführt hätten, bedeute nicht, dass das Verfahren nicht den Garantien von Art. 5 Ziff. 4 EMRK entsprechen müsse. Die Vorinstanz hätte eine Verletzung des Beschleunigungsgebots feststellen und ihn angemessen entschädigen müssen.