Citation: 2C_874/2015 E. 2.3

2.3. Angefochten ist ein Entscheid über die kantonale Erbschaftssteuer. Diese ist geregelt in §§ 223 ff. des Solothurner Gesetzes vom 1. Dezember 1985 über die Staats- und Gemeindesteuern (Steuergesetz [StG]). Konkrete bundesrechtliche Vorgaben gibt es nicht; die Erbschaftssteuer gehört namentlich nicht zum harmonisierten Bereich (vgl. Art. 2 StHG). Das Steuergericht prüft im Einzelnen, welche Abzüge vom empfangenen Vermögenswert gemacht werden können (E. 3) und befasst sich dann mit den Berechnungsschemas, die im Falle von Netto-Legaten in Betracht fallen (Aufrechnung auf Brutto-Legat und die sich daraus ergebenden Konsequenzen; insbesondere E. 4 und 5). Der Beschwerdeführer kritisiert diese Berechnungen und hält namentlich dafür, dass § 223 Abs. 1 StG nur das Netto-Legat zum Steuersubstrat mache und dass der umstrittene Erbschaftssteuer-Betrag im Sinne einer Kontrollrechnung zu den Nachlasspassiven hinzuzurechnen sei; nach seiner Auffassung führt die Vorgehensweise der Behörde zu einer Doppelbesteuerung. Mit seinen appellatorischen Vorbringen legt er auch nicht ansatzweise dar, inwiefern das angefochtene Urteil ihm bzw. den Erben zustehende verfassungsmässige Rechte (ein solches nennt er nicht; die von ihm behauptete "Doppelbesteuerung" würde von Art. 127 Abs. 3 BV nicht erfasst) oder sonst wie schweizerisches Recht verletzte.