Citation: 6A.102/2001 09.01.2002 E. 2

2.- Der Beschwerdeführer rügt in erster Linie, der ihm gegenüber ausgesprochene Führerausweisentzug sei so- wohl hinsichtlich der vorgesehenen Vollzugsform und als auch bezüglich der festgesetzten Dauer bundesrechtswidrig. Beide Fragen sind nachstehend gesondert zu prüfen (E. 3 und 4). Am Rand wirft der Beschwerdeführer dem Verwal- tungsgericht ferner eine Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Gehör vor, weil es seinen Antrag, der Führer- ausweisentzug sei auf seine Freizeit zu beschränken, über- haupt nicht geprüft habe. Diese Rüge ist unbegründet. Es trifft zwar zu, dass die Formulierung im angefochtenen Entscheid, wonach der Regierungsrat und das Verwaltungs- gericht zur Prüfung eines solchen Antrags gar nicht befugt seien, missverständlich erscheinen mag. Aus der Begründung ergibt sich indessen, dass das Verwaltungsgericht die Zu- lässigkeit eines auf die Freizeit beschränkten Vollzugs des Führerausweisentzugs sehr wohl prüfte und dabei zu einem negativen Ergebnis gelangte. Hielt es die beantragte Vollzugsform bereits von vornherein für unzulässig, so brauchte es sich mit dem Inhalt des Antrags - d.h. mit den Vollzugsmodalitäten - nicht näher auseinanderzusetzen. Es trifft demnach nicht zu, dass das Verwaltungsgericht auf die vom Beschwerdeführer verlangte Form des Vollzugs des Führerausweisentzugs lediglich während der Freizeit über- haupt nicht einging. Von einer Verletzung des rechtlichen Gehörs kann daher nicht gesprochen werden.