Citation: U 111/05 20.06.2006 E. A

X.________, geboren 1958, war seit 1993 als angelernter Kranführer bei der Firma O.________ AG in Z.________ angestellt und bei der Schweiz. Unfallversicherungsanstalt (SUVA) für die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen sowie Berufskrankheiten versichert. Am 23. März 2001 stürzte er auf einer Treppe und zog sich dabei eine Schulterluxation links zu. Die Erstbehandlung erfolgte im Kantonsspital Y.________, wo nach der Reposition des Gelenks ein Gilchrist-Verband angelegt wurde. Nachkontrollen vom 17. Mai und 13. Juni 2001 zeigten eine gute Beweglichkeit und keine Hinweise auf eine ossäre oder relevante neurogene Läsion. Der nachbehandelnde Arzt Dr. med. L.________ bestätigte am 13. Juni 2001 eine Arbeitsfähigkeit von 50 % ab 21. Mai 2001 sowie 100 % ab 14. Juni 2001 und schloss die Behandlung am 13. Juni 2001 ab. Am 25. Januar 2002 erlitt X.________ eine weitere Schulterverletzung, als er auf einer Baustelle eine am Kran hängende Last fassen wollte und sich die Laufkatze des Krans verschob. Beim Abfangen des dadurch bewirkten Sturzes mit dem linken Arm kam es zu einer erneuten Luxation des Schultergelenks links. Die Erstbehandlung erfolgte wiederum im Kantonsspital Y.________ mit Reposition und Gilchrist-Verband. Bei weiteren Untersuchungen zeigte sich, dass der Versicherte eine ossäre Bankart-Läsion sowie eine ventrale Labrumläsion der linken Schulter erlitten hatte; ferner wurden Zeichen einer neurogenen Läsion im Bereich des Nervus ulnaris links festgestellt. Am 15. April 2002 wurde im Kantonsspital Y.________ eine Stabilisierungsoperation der Schulter links durch Raffung und Refixation der ventrokaudalen Kapsel (Bankart-Repair) vorgenommen. Am 22. April 2002 wurde der Versicherte zur physiotherapeutischen Behandlung nach Hause entlassen. Bei Nachkontrollen vom 29. Mai und 11. Juli 2002 klagte er weiterhin über Schulterschmerzen und eingeschränkter Beweglichkeit der linken Schulter. Ein Arbeitsversuch am bisherigen Arbeitsplatz ab 21. August 2002 scheiterte. Nachdem auch Infiltrationen mit lokalen Betäubungsmitteln keine Besserung der Schmerzsymptomatik ergeben hatten, empfahl Dr. med. M.________, Oberarzt am Kantonsspital Y.________, die Durchführung einer stationären Rehabilitation. Vom 14. November bis 5. Dezember 2002 hielt sich der Versicherte in der Klinik V.________ auf, welche im Austrittsbericht vom 9. Dezember 2002 berichtete, nach wechselhaftem Verlauf habe insgesamt eine Verbesserung der Schulterbeweglichkeit erreicht werden können; weitgehend unverändert sei die Schmerzsituation, wobei es zu einer Schmerzausweitung in die rechte Schulter und den Nackenbereich gekommen sei. Zur Arbeitsfähigkeit wurde ausgeführt, für eine reine Tätigkeit als Kranführer (ohne An- und Abhängen von Lasten sowie zusätzliche Hilfsarbeitertätigkeiten) sei der Versicherte voll arbeitsfähig, ebenso für leichte wechselbelastende Tätigkeiten ohne Arbeiten auf Schulterhöhe und über dem Kopf. Nach weiteren erfolglosen Arbeitsversuchen und einer kreisärztlichen Untersuchung vom 12. März 2003 teilte die SUVA dem Versicherten am 19. März 2003 mit, dass die Taggeldleistungen auf den 30. April 2003 eingestellt würden und für die Kosten der notwendigen Physiotherapie noch während der nächsten ein bis zwei Monate aufgekommen werde. Mit Verfügung vom 20. März 2003 sprach sie dem Versicherten eine Integritätsentschädigung für eine Integritätseinbusse von 10 % zu. Mit einer weiteren Verfügung vom 28. November 2003 bestätigte sie den Fallabschluss per 30. April 2003 und sprach dem Versicherten ab 1. Mai 2003 eine Invalidenrente aufgrund einer Erwerbsunfähigkeit von 22 % zu. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 17. März 2004 fest.