Citation: 5A_17/2013 E. 4.5

4.5. "Subeventuell" beantragen die Beschwerdeführer, ihre Klage auf Feststellung der Widerrechtlichkeit der Persönlichkeitsverletzung gutzuheissen. Sie präzisieren die eventuelle Natur ihres Antrags: Sie verlangen die Klagegutheissung ausdrücklich nur für den Fall, "dass sowohl am Tag des Amtsgerichtsurteils (28.9.2010), als auch am Tag des Obergerichtsurteils (2.11.2012) als auch heute noch immer ein Feststellungsinteresse der Kläger angenommen werden muss (obwohl diese das Rechtsschutzinteresse verneinen) ". Nun kommt das Bundesgericht aber gerade nicht zum Schluss, das Feststellungsinteresse sei "auch heute noch" gegeben. Vielmehr steht nach dem Gesagten fest, dass das Obergericht diese Frage offenlassen konnte, nachdem es erkannte, dass keine widerrechtliche Persönlichkeitsverletzung vorliege (E. 4.2). Bestreiten die Beschwerdeführer trotzdem mit aller Hartnäckigkeit, dass sich die behauptete Persönlichkeitsverletzung im heutigen Zeitpunkt noch störend auswirkt, so sind sie beim Wort zu nehmen, und es muss damit sein Bewenden haben. Mithin braucht das Bundesgericht unter diesen Voraussetzungen nicht zu prüfen, ob die vorinstanzliche Erkenntnis, wonach die fraglichen Presseäusserungen nicht als unwahr zu werten sind und keinen unnötig verletzenden oder beleidigenden Angriff auf die Beschwerdeführer darstellen, vor Bundesrecht standhält. In diesem Sinne ist auch auf den erwähnten Subeventualantrag nicht einzutreten.