Citation: 9C_675/2018 E. 4.3

4.3. Auch die sonstigen Rügen vermögen die vorinstanzliche Indikatorenprüfung in tatsächlicher Hinsicht nicht als offensichtlich unrichtig oder sonstwie bundesrechtswidrig erscheinen zu lassen. Soweit die Beschwerdeführerin letztinstanzlich eine Verletzung ihres Anspruchs auf rechtliches Gehör (vgl. Art. 29 Abs. 2 BV und Art. 6 Ziff 1 EMRK) geltend macht, weil sie keine Gelegenheit erhalten habe, sich zur Rechtsprechungsänderung bei psychischen Leiden zu äussern, dringt sie nicht durch. Vielmehr wäre es ihr offen gestanden, nach Abschluss des vorinstanzlichen Schriftenwechsels (7. November 2017) aus eigenem Antrieb Ergänzungen betreffend die vom 30. November 2017 datierenden Änderungen (BGE 143 V 409 und 418) vorzubringen. Hiezu hätte sie genügend Zeit gehabt, da der angefochtene Entscheid erst am 24. August 2018 erging. Nachdem dies unterblieben ist, erübrigen sich Weiterungen verfahrensrechtlicher Natur (vgl. Urteil 8C_613/2018 vom 22. Januar 2019 E. 4 mit Hinweisen). Die Beschwerde ist unbegründet.