Citation: 8C_528/2022 E. 4

Die Vorinstanz erwog im Wesentlichen, Dr. med. E.________, Allgemeinmedizin FMH, habe im Bericht vom 12. April 2021 ein CRPS diagnostiziert, das als Folge der Handgelenksdistorsion mit Bandruptur und der dadurch notwendigen Operation vom 5. (richtig 7.) September 2018 und der darauf folgenden Operationen Ursache der Funktionsstörung der linken Hand sei. Objektive trophische Störungen seien laut Dr. med. E.________ erstmals am 8. Februar 2019 aktenkundig geworden. Laut ihm sei es zwei Monate nach der zweiten Operation vom 30. Oktober 2018 zu einer Schmerzzunahme gekommen. Im Bericht vom 6. September 2021 habe er erneut für das Vorligen eines CRPS plädiert. Indessen sei - so die Vorinstanz weiter - aufgrund der echtzeitlich erhobenen medizinischen Befunde nicht erstellt, dass der Beschwerdeführer innert der erforderlichen Latenzzeit zumindest teilweise an den für ein CRPS typischen Symptomen gelitten habe, was selbst Dr. med. E.________ eingeräumt habe. Der Kreisarzt Dr. med. F.________, Arzt für Allgemeinmedizin, habe im Bericht vom 14. Juli 2021 das Vorliegen eines CRPS verneint. Da die Unfallkausalität der nach dem Fallabschluss erfolgten Operation vom 26. Mai 2020 nicht erstellt sei (vgl. E. 8 hiernach), gelte dies auch für ein allfällig daraus resultierendes CRPS.