Citation: 6B_986/2017 E. 4.1

4.1. Der Beschwerdeführer macht geltend, die Vereinbarung und Bezahlung von Provisionen sei in der Branche üblich gewesen. Dieser Branchenstandard sei nicht unrechtmässig gewesen. Zudem habe er die Provisionen mit den Mitangeklagten W.________ und X.________ (A.________ GmbH bzw. B.________ GmbH) sowie mit J.________ (K.________ GmbH) ganz generell vereinbart. Diese seien somit nicht an ein konkret vermitteltes Mandat geknüpft gewesen. Es habe sich um rechtlich geschuldete Leistungen gehandelt, auf welche er mithin einen Rechtsanspruch gehabt habe. Dass sie lediglich mündlich vereinbart gewesen seien, ändere daran nichts. Dasselbe gelte für die Höhe der Provision von 10 bis 15% des dem Kunden in Rechnung gestellten Stundenansatzes. Dass er auch nach seinem Ausscheiden aus der A.________ GmbH für weiterlaufende oder über ihn neu hereingekommene Mandate Provisionen bezogen habe, sei nicht ungewöhnlich. Die Auffassung der Vorinstanz, wonach er im Gegenzug zu den erhaltenen Provisionen pflichtwidrig dafür gesorgt habe, dass das BAFU mit den entsprechenden Anbieterfirmen Verträge abgeschlossen habe, sei unrichtig. Dies ergebe sich schon daraus, dass er über keine Entscheidkompetenzen verfügt habe. Er habe jederzeit im Interesse des Projekts DaZu und des BAFU gehandelt. Ein pflichtwidriges Verhalten liege nicht vor. Da die Provisionsvereinbarungen ganz generell gegolten hätten, fehle es zudem an einem Äquivalenzzusammenhang zwischen seinem angeblich pflichtwidrigen Verhalten und dem vermeintlich ungebührlichen Vorteil. Schliesslich habe er jedenfalls nicht vorsätzlich gehandelt, da er davon ausgegangen sei, dass es sich bei den von ihm geforderten und angenommenen Zahlungen um branchenübliche, rechtskonforme Provisionen gehandelt habe (Beschwerde S. 37 ff.).