Citation: 2A.362/2006 14.07.2006 E. 2

2.1 Haben die Beschwerdeführer keinen Anspruch auf Verlängerung der Aufenthaltsbewilligungen, verfügen sie insoweit nicht über ein rechtlich geschütztes Interesse im Sinne von Art. 88 OG. Ein solches ergibt sich nach konstanter Rechtsprechung auch nicht aus dem in Art. 9 BV enthaltenen Willkürverbot (BGE 126 I 81 E. 4-6 S. 85 ff.). Für das Gebiet der Fremdenpolizei bedeutet dies, dass gegen die Verweigerung einer Aufenthaltsbewilligung, auf die nach dem einschlägigen Bundes- und Staatsvertragsrecht kein Anspruch besteht, mangels Legitimation nicht wegen Verletzung des Willkürverbotes staatsrechtliche Beschwerde geführt werden kann (BGE 122 I 267 E. 1a S. 270; 122 II 186 E. 2 S. 192). 2.2 Trotz fehlender Legitimation in der Sache selbst kann mit staatsrechtlicher Beschwerde die Verletzung von Verfahrensgarantien gerügt werden, deren Missachtung eine formelle Rechtsverweigerung darstellt (BGE 114 Ia 307 E. 3c S. 312 f.; vgl. auch: BGE 127 II 161 E. 3b S. 167; 126 I 81 E. 3b S. 86 sowie E. 7b S. 94). Dies gilt aber nicht für Rügen, die sich von der Prüfung der Sache selbst nicht trennen lassen. Die Beschwerdeführer rügen die Verletzung des rechtlichen Gehörs sowie der richterlichen Fragepflicht. Sie machen geltend, die zu gewinnenden weiteren Erkenntnisse hätten den Entscheid über ihren Aufenthalt beeinflussen können. Diese Rügen, die auf zusätzliche, im Rahmen der Ermessensausübung angeblich wesentliche Erhebungen abzielen, sowie der Vorwurf der Ermessensunterschreitung und der ungenügenden Begründung lassen sich indessen nicht von der Prüfung der Sache selbst bzw. des Ergebnisses der Ermessensausübung trennen. Damit üben die Beschwerdeführer inhaltliche Kritik am angefochtenen Beschluss, wozu sie, wie erwähnt, nicht legitimiert sind. 2.3 Auf die Eingabe ist daher auch als staatsrechtliche Beschwerde nicht einzutreten.