Citation: 9C_150/2013 E. 3.5

3.5. Die Vorinstanz ging davon aus, dass zwischen der Erstellung des SAM-Gutachtens am 7. Oktober 2009 (Untersuchungen vom 10. bis 12. August 2009) und dem Zeitpunkt des Verfügungserlasses am 9. August 2011 keine Verschlechterung des Gesundheitszustandes belegt sei. Der Beschwerdeführer bezeichnet dies als aktenwidrig. Jedoch bezieht er sich dabei auf einen Eintrag im Verlaufsprotokoll der K.________ AG (das er im Übrigen an anderer Stelle als nicht aussagekräftig bezeichnet). Darin wird indessen nur angegeben, dass der Beschwerdeführer von starken Schmerzen berichte. Derartige bloss subjektive Angaben sind jedoch nicht ausschlaggebend, um eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes anzunehmen, insbesondere wenn selbst die behandelnden Ärzte beim Beschwerdeführer eine Aggravationstendenz feststellten. Die SAM-Gutachter hatten ihre von derjenigen des behandelnden Orthopäden abweichende Meinung bereits dargelegt. Dass Dr. med. H.________ auch am 10. August 2011 erneut eine vom SAM-Gutachten abweichende Auffassung betreffend die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers vertritt, ergibt sich, wie erwähnt (E. 3.4 am Ende), aus dem Unterschied zwischen Behandlungs- und Begutachtungsauftrag. Entgegen dem Beschwerdeführer durfte die IV-Stelle daher für die Invaliditätsbemessung auf das SAM-Gutachten abstellen. Die Vorinstanz hatte daher keine weiteren Abklärungen, insbesondere auch keine polydisziplinäre Oberbegutachtung, anzuordnen.