Citation: 1B_117/2017 E. 1.3

1.3. Die Verletzung von Grundrechten prüft das Bundesgericht nur insofern, als eine solche Rüge in der Beschwerde vorgebracht und begründet worden ist (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 135 III 127 E. 1.6 S. 130). Die Vorinstanz hat ausgeführt, "Drücker" seien Personen, die unaufgefordert an der Haustüre oder am Telefon Geschäfte abzuschliessen versuchten. Der Begriff sei nicht positiv konnotiert und enthalte im allgemeinen Sprachverständnis eine gewisse negative moralische Wertung, weil gewisse Personen mit häufig impertinenter Hartnäckigkeit auf einen Geschäftsabschluss drängen und dabei gelegentlich die Grenze des gesetzlich Zulässigen überschreiten würden. Weshalb die Vorinstanz mit diesen Ausführungen, die sich auf den Duden und einen Wikipedia-Eintrag abstützen, in Willkür verfallen sein soll, ist nicht ersichtlich. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts liegt Willkür nicht schon dann vor, wenn eine andere Lösung ebenfalls in Betracht zu ziehen oder gar vorzuziehen wäre, sondern nur, wenn der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft (BGE 140 III 16 E. 2.1; 139 III 334 E. 3.2.5 S. 339). Das ist hier offensichtlich nicht der Fall. Dass der vom Gericht gezogene Schluss, dass sich "Drücker" nicht per se und immer krimineller Methoden bedienen würden, nicht mit der eigenen Darstellung der beschwerdeführenden Partei übereinstimmt, belegt jedenfalls noch keine Willkür (BGE 140 III 264 E. 2.3 S. 266 mit Hinweisen).