Citation: 9C_228/2021 E. 4.3.1

4.3.1. Nicht beigepflichtet werden kann dem Beschwerdeführer, soweit er den vorinstanzlichen Vergleich des von ihm bei der B.________ AG erzielten Lohnes mit dem in der LSE ausgewiesenen Durchschnittswert für rechtswidrig bzw. willkürlich hält. Vorab ist ihm entgegenzuhalten, dass der Beizug statistischer Werte zur Überprüfung der Plausibilität eines Lohnes ständiger Praxis entspricht und - anders als der Beschwerdeführer aus dem Urteil 9C_699/2018 vom 25. März 2019 E. 5.1 abzuleiten versucht - nicht auf die Fälle nachträglicher Lohnmeldungen beschränkt ist. Auch wenn sein Vorbringen zutrifft, wonach es sich bei der B.________ AG um eine kleine Firma handelte und die in der LSE ausgewiesenen Löhne auch viel grössere Unternehmen umfassen, ändert dies nichts daran, dass sich aus den statistischen Angaben doch Anhaltspunkte für das in etwa zu erwartende Lohnniveau ergeben. Selbst ohne Beizug der LSE ist indessen offensichtlich, dass ein Stundenlohn von Fr. 19.- einer Geschäftsführertätigkeit unabhängig von der Unternehmensgrösse in keiner Weise entspricht. Mit diesem Ansatz erreichte der Beschwerdeführer bei der B.________ AG, welche gemäss Handelsregisterauszug in den Bereichen Garten- und Bauarbeiten, Renovations- und Umgebungsarbeiten sowie Liegenschaftenverwaltung tätig war, nicht einmal den Mindestlohn eines ungelernten Gartenarbeitenden von Fr. 22.60 (gemäss dem in den Jahren 2015 und 2016 geltenden Gesamtarbeitsvertrag für die Grüne Branche, Lohnregulativ Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau [Anhang]). Die Feststellung des kantonalen Gerichts, wonach der Beschwerdeführer überwiegend wahrscheinlich in einem deutlich niedrigeren Pensum als 51 % und damit nicht während mindestens der halben üblichen Arbeitszeit tätig war, ist damit nicht offensichtlich unrichtig und für das Bundesgericht verbindlich.