Citation: 8C_213/2021 E. A

A.a. Der 1962 geborene A.________ stürzte am 3. Oktober 2007 bei Malerarbeiten von einer Leiter. Er erlitt gemäss Austrittsbericht des Spitals B.________ vom 28. November 2007 ein Schädelhirntrauma (Commotio cerebri), eine Thoraxprellung linksseitig und eine supraorbitale Rissquetschwunde links. Mit Verfügung vom 25. Januar 2016 stellte die zuständige Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva) ihre bis dahin ausgerichteten vorübergehenden Leistungen (Heilbehandlung, Taggeld) per 1. Dezember 2013 ein und verneinte den Anspruch auf Invalidenrente und Integritätsentschädigung. Dies bestätigte sie mit Einspracheentscheid vom 14. Juli 2016. In Gutheissung der hiergegen geführten Beschwerde hob das Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen den Einspracheentscheid auf. Es sprach A.________ ab 1. Dezember 2013 eine unbefristete Invalidenrente bei einem 100%igen Invaliditätsgrad zu. Zur Festsetzung der Rentenhöhe und Ermittlung des Integritätsschadens sowie Neuverfügung über die Integritätsentschädigung wies es die Sache an die Suva zurück (Urteil vom 22. August 2018). Das hiergegen angerufene Bundesgericht hob das Urteil des Versicherungsgerichts vom 22. August 2018 im Rentenpunkt auf und stellte fest, dass A.________ keinen Rentenanspruch hat. Im Übrigen wies es die Beschwerde ab. A.b. Am 6. Oktober 2008 hatte sich A.________ aufgrund der Unfallfolgen zum Leistungsbezug bei der Invalidenversicherung angemeldet. Die IV-Stelle des Kantons St. Gallen tätigte verschiedene Abklärungen in medizinischer und beruflicher Hinsicht und zog das Dossier der Suva bei. Sie veranlasste in der Folge mit Zwischenverfügung vom 19. Juni 2020 ein bidisziplinäres Gutachten (Neurologie und Psychiatrie mit neuropsychologischer Testung), nachdem A.________ auf Veranlassung der Suva bereits im Dezember 2013 polydisziplinär am Universitätsspital C.________ begutachtet worden war (vgl. Gutachten vom 30. Dezember 2013). Die IV-Stelle führte in der Verfügung aus, im Rahmen der erneuten Begutachtung werde den Experten das gesamte IV-Dossier übermittelt, einschliesslich des sich in den Suva-Akten befindenden Materials einer Observation, die die Haftpflichtversicherung des früheren Arbeitgebers im Zusammenhang mit dem Unfall vom 3. Oktober 2007 in Auftrag gegeben hatte, sowie der beiliegende Fragekatalog.