Citation: 2C_213/2009 09.06.2009 E. 3

3.1 Die Vorinstanz stellt im angefochtenen Entscheid die gesetzlichen Voraussetzungen der Ausweisung eines Ausländers und die massgebliche bundesgerichtliche Rechtsprechung zutreffend dar (Art. 10 Abs. 1 lit. a und Art. 11 des Bundesgesetzes vom 26. März 1931 über Aufenthalt und Niederlassung der Ausländer [ANAG; BS 1 121] in der Fassung vom 8. Oktober 1948 [AS 1949 I 221]; Art. 16 Abs. 3 der Vollziehungsverordnung vom 1. März 1949 zum ANAG [ANAV; AS 1949 I 228]; Art. 8 EMRK; vgl. auch BGE 134 II 1 E. 2.2 S. 3 und zur amtlichen Publikation bestimmtes Urteil 2C_710/2008 vom 16. Februar 2009, E. 2-4, mit Hinweisen). Sie prüft im Einzelnen das öffentliche Interesse an der Ausweisung und wägt es mit den privaten Interessen des Beschwerdeführers und seiner Familie am Verbleib in der Schweiz ab. Dabei gelangt sie zum Schluss, dass die Ausweisung rechtmässig ist, namentlich aufgrund der Art und Schwere der Gewaltdelikte und des erheblichen Verschuldens des Beschwerdeführers sowie des Umstands, dass auch der Ehefrau und dem Kind eine Übersiedlung nach Mazedonien zumutbar ist. 3.2 Der Beschwerdeführer macht geltend, die Vorinstanzen hätten zu Unrecht auf die Einholung der vollständigen Akten aus dem Strafverfahren gegen einen Sicherheitsangestellten verzichtet. In jenem Verfahren, in dem er als Privatkläger aufgetreten sei, habe im April 2005 zwischen ihm als "Opfer" und dem Sicherheitsangestellten als "Aggressor" eine Einigung stattgefunden; daraus ergebe sich, dass er seit den ihm vorgeworfenen Vorfällen aus dem Jahre 2001 gelernt habe, eine "echte Versöhnung" zu suchen und zu verzeihen. Die Vorinstanzen hätten durch das beanstandete Vorgehen den Sachverhalt nicht vollständig ermittelt, die Rückfallgefahr unzutreffend beurteilt, willkürlich gehandelt, Rechtsverweigerung betrieben und seinen Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt. Dadurch sei die Verhältnismässigkeitsprüfung zu Unrecht zu seinen Lasten ausgefallen. Der Sachverhalt, der zum Strafverfahren gegen den Sicherheitsmann führte, ergab sich im Wesentlichen bereits aus den Strafakten des Beschwerdeführers, da er im Zusammenhang mit der erwähnten Racheaktion stand. Die interessierende Einigung findet sich zudem in den Akten der Vorinstanzen. Das Verwaltungsgericht würdigt die Einigung denn auch in dem Sinne, dass es sie dem Beschwerdeführer zugute hält (E. 5.3.2, S. 15 des angefochtenen Urteils). Der Beschwerdeführer begründet nicht weiter, wozu noch die gesamten Akten aus dem Strafverfahren gegen den Sicherheitsmann hätten beigezogen werden sollen bzw. was sich aus diesen zusätzlich hätte ergeben können. Solche Ausführungen hätten ihm vorliegend aber obgelegen, zumal es sich um ihm bekannte Vorgänge handelt (vgl. Art. 42 Abs. 2, 97 Abs. 1 und 106 Abs. 2 BGG). Auf die erwähnten Rügen ist daher nicht weiter einzugehen. Die vom Beschwerdeführer verlangte Einholung der Akten aus dem Strafverfahren gegen den Sicherheitsmann durch das Bundesgericht erübrigt sich ebenfalls. 3.3 Dem Dargelegten zufolge ist auch nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz gestützt auf eine sorgfältige Abschätzung ein "gewisses Rest-Risiko" beim Beschwerdeführer annimmt. Im Übrigen hatte dieser noch nach der erwähnten Einigung mit dem Sicherheitsmann vor Bundesgericht versucht, seine Tatbeteiligung zu verharmlosen, indem er meinte, ihm könne höchstens vorgeworfen werden, seinen Bruder und die anderen Beschuldigten nicht von der Vergeltungsaktion abgehalten zu haben (Verfahren 6P.119/2005 und 6S.376/2005). Das spricht dagegen, dass beim Beschwerdeführer im Jahre 2005 eine umfassende Einsicht oder Reue eingekehrt wäre. Sogar aus dem Bericht der Abteilung Bewährungshilfe und alternativer Strafvollzug vom 16. Dezember 2008 geht hervor, dass er Mühe mit der Tataufarbeitung habe und noch der Auffassung sei, ungerecht verurteilt worden zu sein. Darauf geht der Beschwerdeführer nicht ein. Den erwähnten Rapport sowie frühere Berichte der Strafvollzugsbehörden würdigt die Vorinstanz - entgegen der Behauptung des Beschwerdeführers - umfassend; sie berücksichtigt demnach auch, dass sein Verhalten im Strafvollzug einwandfrei war. Die Vorinstanz, die freie Kognition hat, musste die Sache jedoch nicht an die Verwaltungsbehörden, die auf die Beiziehung dieser Berichte verzichtet hatten, zu neuem Entscheid zurückweisen. Sie wiegt sämtliche Umstände - einschliesslich derjenigen, die zur Versetzung in das System des Electronic Monitoring führten - denn auch sorgfältig gegeneinander ab und hat nicht - wie der Beschwerdeführer pauschal behauptet - "Positives [...] bloss kurz abgehandelt". Ebenso wenig wertet sie das Urteil des Obergerichts nur zu seinen Lasten aus; vielmehr führt sie auch aus, was das Obergericht zu seinen Gunsten gewichtete. Der Beschwerdeführer übersieht schliesslich, dass die Einschätzung, ob ein Gefangener in das Arbeitsexternat überführt oder nach Verbüssung von zwei Dritteln der Haft entlassen werden kann (vgl. Art. 77a und 86 StGB), nicht den gleichen Massstäben unterliegt wie die Beurteilung einer Ausweisung im Ausländerrecht (vgl. BGE 130 II 176 E. 4.3.3 S. 188 f.). 3.4 Das - durch viele Wiederholungen geprägte, aber kaum substantiierte - Vorbringen des Beschwerdeführers gibt zu keinen weiteren Ausführungen Anlass. Es kann auf die zutreffenden und eingehenden Erwägungen im angefochtenen Entscheid verwiesen werden (Art. 109 Abs. 3 BGG). Die Beschwerde erweist sich als offensichtlich unbegründet, soweit auf sie einzutreten ist. Sie kann daher im vereinfachten Verfahren nach Art. 109 BGG mit summarischer Begründung erledigt werden. Nicht einzutreten ist wegen des sog. Devolutiveffektes auf die Anträge auf Aufhebung der Ausweisungsverfügung vom 8. Februar 2007 und des Entscheids der Polizei- und Militärdirektion (vgl. BGE 129 II 438 E. 1 S. 441).