Citation: 8C_586/2016 E. 6.1

6.1. Da über die frühere Arbeitgeberin des Beschwerdeführers im Januar 2015 der Konkurs eröffnet wurde, haben SUVA und Vorinstanz für die Ermittlung des Valideneinkommens zu Recht die Lohnstrukturerhebungen des Bundesamtes für Statistik (LSE) herangezogen. Der Versicherte rügt, es sei dabei fälschlicherweise von Kompetenzniveau 1 der LSE 2012 ausgegangen worden. Vielmehr würde er heute als Gesunder ein Einkommen auf der Grundlage des Kompetenzniveaus 2 erzielen. Er habe immer eine Tätigkeit ausgeübt, welche Fachkunde voraussetze. Zudem verfüge er über langjährige Berufserfahrung. Der Beschwerdeführer hatte eine Bäckerlehre absolviert und in der Folge einige Jahre als Bäcker gearbeitet. Die Stelle verlor er wegen Handgreiflichkeiten gegenüber einem Vorgesetzten. In der Folge nahm er eine Stelle in einer Pizzeria an. Einen eigenen Betrieb konnte er nicht aufbauen, da er die Wirteprüfung nicht bestand. Schliesslich war er bei der B.________ AG als ungelernter Maschinist tätig. Er war damit während seines gesamten Erwerbslebens in einfachen Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art beschäftigt. In welchen Bereichen er sich eine erhöhte Fachkunde erworben haben soll, wird denn auch nicht ausgeführt. Zudem hätten auch seine Vorstrafen und das amtliche Verbot einer motorisierten Teilnahme am Strassenverkehr infolge "Drogensucht" nicht dazu beigetragen, ihn mit einer anforderungsreicheren Stelle zu betrauen. Da er bei der B.________ AG im Jahre 2014 Fr. 66'240.- verdient hätte, erweist sich das von der SUVA und der Vorinstanz mit Fr. 68'059.- bezifferte Valideneinkommen für das Jahr 2015 nicht als zu tief.