Citation: 5A_23/2025 E. 1

Angefochten ist der kantonal letztinstanzliche Entscheid betreffend eine Kindesschutzmassnahme; die Beschwerde in Zivilsachen steht offen (Art. 72 Abs. 2 lit. b Ziff. 6, Art. 75 Abs. 1 und Art. 90 BGG). Allerdings ist der mögliche Anfechtungsgegenstand auf das begrenzt, was vorinstanzlich beurteilt wurde, also auf die Frage des Entzuges der elterlichen Sorge; soweit mehr oder anderes verlangt wird, kann auf die Beschwerde von vornherein nicht eingetreten werden (BGE 136 II 457 E. 4.2; 136 V 362 E. 3.4.2; 142 I 155 E. 4.4.2). Zu beachten ist weiter, dass es sich beim Ausgangsentscheid um eine vorsorgliche Massnahme handelt und demzufolge im bundesgerichtlichen Verfahren nur die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden kann (Art. 98 BGG). Es gilt somit das strenge Rügeprinzip im Sinn von Art. 106 Abs. 2 BGG. Das bedeutet, dass das Bundesgericht nur klar und detailliert erhobene und soweit möglich belegte Rügen prüft, während es auf ungenügend begründete Rügen und appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid nicht eintritt (BGE 142 III 364 E. 2.4; 149 III 81 E. 1.3).