Citation: 8C_546/2022 E. 3.2.3

3.2.3. Die Vorinstanz begründete schliesslich bundesrechtskonform, weshalb der für die Anerkennung der lebenspraktischen Begleitung erforderliche Mehraufwand von zwei Stunden pro Woche nicht erreicht wurde und die Beschwerdeführerin im massgebenden Zeitpunkt des Verfügungserlasses dementsprechend nicht in anspruchsrelevanter Weise hilflos war. Sie erachtete die Erhebungen anlässlich der Abklärung vor Ort zur Beurteilung der Notwendigkeit der lebenspraktischen Begleitung zwar als zu grosszügig bemessen, griff jedoch mangels klar feststellbarer Fehleinschätzung zu Recht nicht ins diesbezügliche Ermessen der Abklärungsperson ein.