Citation: 6B_1394/2021 E. A

A.a. Am 24. Juli 2018 erstattete B.A.________ Strafanzeige gegen ihren Ehemann A.A.________ wegen mehrfacher Tätlichkeiten und mehrfacher Drohung. Der Strafantrag erfolgte gleichentags. Nach seiner vorläufigen Festnahme am Abend vom 24. Juli 2018 befand sich A.A.________ bis zu seiner Entlassung am 26. Oktober 2018 in Untersuchungshaft. A.b. Mit Strafbefehl vom 26. November 2019 verurteilte die Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm A.A.________ wegen mehrfacher Tätlichkeiten und mehrfacher Drohung zum Nachteil seiner Ehefrau zu einer bedingten Geldstrafe von 80 Tagessätzen zu Fr. 30.--, bei einer Probezeit von zwei Jahren, sowie zu einer Busse von Fr. 500.--, und auferlegte ihm die Kosten. Gegen diesen Strafbefehl erhob A.A.________ Einsprache. A.c. Die Staatsanwaltschaft hielt am Strafbefehl fest und überwies die Angelegenheit am 4. Februar 2020 an das Bezirksgericht Zofingen. Am 30. Oktober 2020 erklärte B.A.________ den Rückzug des Strafantrags und beantragte die Auferlegung der Kosten an ihren Ehemann. Der Präsident des Bezirksgerichts Zofingen erliess am 30. November 2020 eine Sistierungsverfügung. Mit Verfügung vom 24. Juni 2021 stellte der Präsident des Bezirksgerichts Zofingen das Verfahren gestützt auf Art. 55a Abs. 5 StGB ein, auferlegte A.A.________ die Anklagegebühr in der Höhe von Fr. 1'400.-- sowie die weiteren Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 9'709.-- und richtete ihm weder eine Entschädigung noch eine Genugtuung aus.