Citation: 5A_711/2022 E. 2

Die Vorinstanz hat erwogen, die vom betreibenden Grundpfandgläubiger B.________ in Betreibung gesetzte Summe sei von der Schuldnerin inzwischen zu dessen Handen an das Betreibungsamt bezahlt und das Geld an B.________ überwiesen worden. Infolgedessen habe am 12. Juli 2022 die Grundpfandbetreibung Nr. xxx als bezahlt im Betreibungsregister gelöscht und das ganze Verfahren abgeschlossen werden können. Die Beschwerdeführerin (welche gemäss Lastenverzeichnis als Grundpfandgläubigerin für ihre ungekündigte Darlehensforderung gegen die C.________ AG mit einer Summe von Fr. 284'000.-- zugelassen worden sei) habe demnach kein aktuelles rechtliches Interesse an einem Beschwerdeentscheid. Somit sei auf die Beschwerde nicht einzutreten; die Verfahrensanträge auf Zeugenbefragung und Fristerstreckung seien infolge des fehlenden Rechtsschutzinteresses abzuweisen. Die Beschwerdeführerin hätte sodann nach Löschung der Betreibung am 12. Juli 2022 und Abschluss des Verfahrens Gelegenheit gehabt, ihre Beschwerde zurückzuziehen. Stattdessen habe sie am 19. Juli 2022 eine Beschwerdeergänzung und am 18. August 2022 eine Stellungnahme eingereicht, worin sie ihren Beschwerdewillen bekräftigt habe. Dabei sei von der Beschwerdeführerin in keiner Weise dargelegt worden, welches Interesse sie an einer Aufhebung der Verfügung vom 14. Juni 2022 habe. Zumal D.________, der die vorliegende Beschwerde für die A.________ AG verfasst habe, als alleiniger Verwaltungsrat sowohl der C.________ AG als auch der A.________ AG über sehr genaue Fallkenntnisse verfüge, könne die Art und Weise der Beschwerdeführung nicht anders als obstruktiv und mutwillig bezeichnet werden. Demnach seien der Beschwerdeführerin gestützt auf Art. 20a Abs. 2 Ziff. 5 SchKG die Prozesskosten von Fr. 1'000.-- aufzuerlegen.