Citation: U 130/03 23.12.2003 E. 4

Zu prüfen bleibt die Höhe des Rentenanspruchs für die somatischen Unfallfolgen. 4.1 SUVA-Kreisarzt Dr. S.________ nahm im Bericht vom 15. November 1999 zur Arbeitsfähigkeit mit Rücksicht auf die somatischen Unfallrestfolgen in dem Sinne Stellung, dass dem Beschwerdeführer leichte bis knapp mittelschwere wechselbelastende Tätigkeiten bis zur Horizontalen zumutbar seien. Nicht mehr zumutbar seien hingegen repetitive monotone Bewegungen, vor allem Umwendbewegungen, mit dem rechten Arm sowie das Heben und Tragen von Lasten über 10 Kilogramm. Ebenso sollten Schlag- und Vibrationsbelastungen für den rechten Arm und Arbeiten in Zwangshaltung des Oberkörpers vermieden werden. Volle Arbeitsfähigkeit bestünde für Kontroll- und Überwachungsfunktionen, leichte industrielle Produktions- und Montagetätigkeiten, Portierdienste, leichte Archiv- oder Magazinarbeiten, hausinterne Botengänge sowie einfache administrative Tätigkeiten. Ebenso hält der Psychiater Dr. I.________ in dem zuhanden der IV-Stelle erstatteten Gutachten vom 11. Februar 2000 dafür, dass für den Versicherten nur noch eine körperlich leichte Tätigkeit ohne repetitive Kraftanstrengungen der rechten oberen Extremität in Betracht fällt. 4.2 Für den Einkommensvergleich sind die Verhältnisse im Zeitpunkt des Beginns des Rentenanspruchs massgebend, wobei Validen- und Invalideneinkommen grundsätzlich auf zeitidentischer Grundlage zu erheben sind (BGE 129 V 222 Erw. 4.1 und 4.2). Im vorliegenden Fall ist daher mit Blick auf den Rentenbeginn am 1. Januar 2000 auf die Lohnsituation im Jahre 2000 abzustellen. Hinsichtlich des Valideneinkommens ist wie im Urteil vom 15. Oktober 2003 betreffend das Verfahren des Beschwerdeführers gegen die IV-Stelle Basel-Stadt (I 480/02) für das Jahr 2000 von Einkünften in der Höhe von Fr. 62'250.- auszugehen. 4.3 Für die Ermittlung des Invalideneinkommens kann nicht auf die Lohnangaben aus der Dokumentation von Arbeitsplätzen (DAP) der SUVA abgestellt werden, da die Voraussetzungen, unter denen dies zulässig ist (zur Publikation in der amtlichen Sammlung bestimmtes Urteil C. vom 28. August 2003, U 35/00 und U 47/00), im vorliegenden Fall nicht erfüllt sind. Namentlich fehlen Angaben über die Gesamtzahl der in Betracht fallenden dokumentierten Arbeitsplätze sowie nähere Feststellungen zum Höchst-, Tiefst- und Durchschnittslohn der entsprechenden Gruppe. 4.4 Das Invalideneinkommen ist somit anhand der Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) festzusetzen. Dabei ist praxisgemäss auf die standardisierten monatlichen Bruttolöhne (Tabellengruppe A) abzustellen (BGE 126 V 76 Erw. 3b/bb, 124 V 323 Erw. 3b/aa). Im Jahr 2000 belief sich der Durchschnittslohn (Zentralwert) für Männer im Anforderungsniveau 4 (einfache und repetitive Tätigkeiten) im privaten Sektor bei einer Arbeitszeit von 40 Stunden in der Woche auf Fr. 4437.- monatlich (LSE 2000 S. 31 TA1). Nach Umrechnung auf die betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit von 41,8 Stunden (Die Volkswirtschaft 2001, Heft 12, S. 80 Tabelle B 9.2) ergibt sich ein Monatslohn von Fr. 4636.65, entsprechend einem Jahreseinkommen von Fr. 55'640.-. Von diesem Betrag ist nach der Rechtsprechung gegebenenfalls ein behinderungsbedingter Abzug vorzunehmen, der dem Umstand Rechnung trägt, dass der Lohn eines gesundheitlich beeinträchtigten Versicherten in der Regel unter dem Durchschnittswert liegt (BGE 126 V 78 Erw. 5a/aa). Sodann wird nach der Rechtsprechung berücksichtigt, dass weitere persönliche und berufliche Merkmale einer versicherten Person, wie Alter, Dauer der Betriebszugehörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Lohnhöhe haben können (BGE 126 V 78 Erw. 5a/cc). Der Einfluss der erwähnten Merkmale auf das Invalideneinkommen ist unter Würdigung der Umstände im Einzelfall nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen, wobei der Abzug vom statistischen Lohn unter Berücksichtigung aller jeweils in Betracht fallenden Merkmale auf insgesamt höchstens 25 % zu begrenzen ist (BGE 126 V 80 Erw. 5b/bb und cc). Aufgrund der gesundheitlichen Einschränkungen und des Alters des 1950 geborenen Versicherten hat das Eidgenössische Versicherungsgericht im erwähnten Urteil vom 15. Oktober 2003 (I 480/02) betreffend den Invalidenrentenanspruch das Invalideneinkommen um 15 % reduziert; aus den gleichen Gründen ist auch im unfallversicherungsrechtlichen Verfahren ein Abzug von 15 % vorzunehmen. 4.5 Bei einer Reduktion um 15 % resultiert ein Invalideneinkommen von Fr. 47'294.- (Fr. 55'640 x 0,85) und - verglichen mit dem Valideneinkommen von Fr. 62'250.- (Erw. 3.2 hievor) - demzufolge ein Invaliditätsgrad von gerundet 24 % (zur Publikation vorgesehenes Urteil R. vom 19. Dezember 2003; U 27/02).