Citation: 1C_56/2023 E. 5.2.2

5.2.2. Die Beschwerdeführenden bringen dagegen im Wesentlichen vor, nach der vorinstanzlichen Auslegung könne ein Baugesuchsteller innert der Fünfjahresfrist irgendein noch so unzulängliches Baugesuch einreichen, um die Frist zu wahren bzw. endlos zu verlängern. Die im Jahr 2017 eingereichten Baugesuche hätten mit dem vorliegend streitigen nichts zu tun; sie seien zudem nicht ansatzweise bewilligungsfähig gewesen. Das Baugesuch vom 13. April 2018 sei mit Rekursentscheid vom 5. Mai 2020 rechtskräftig abgewiesen worden. Soweit die Vorinstanz diesen beiläufig als falsch bezeichne, sei dies willkürlich. Ebenso wenig gehe es an, wenn die Vorinstanz ohne entsprechende Rüge und ohne den Verfahrensbeteiligten das rechtliche Gehör zu gewähren die lange Verfahrensdauer im früheren Rekursverfahren beanstande.