Citation: 4A_230/2022 E. 4.2.3

4.2.3. Die Beschwerdeführerin rügt weiter, die von ihr schliesslich im Rahmen des Strafverfahrens erhältlich gemachten und eingereichten Berichte der FINMA und der K.________ seien von der Vorinstanz nicht beachtet worden. Die Vorinstanz erwog, die Beschwerdeführerin habe den Bericht der FINMA vom 19. November 2010 mit Spezialberichten von K.________ und L.________ im ersten Berufungsverfahren schliesslich auf einer CD eingereicht, wobei sie darauf hingewiesen habe, der Bericht umfasse inklusive Beilagen drei volle Bundesordner. Er stelle somit eine umfangreiche Urkunde dar. Demnach wäre es ihre Aufgabe gewesen, genau anzugeben, an welcher Stelle die Berichte ihre Sachdarstellung bestätigen würden. Ihrer Auffassung, die Erstinstanz hätte die Berichte von Amtes wegen studieren und die darin dargelegten Fakten zu ihren Gunsten ungeschmälert berücksichtigen müssen, könne nicht gefolgt werden. Die Erstinstanz sei im Zusammenhang mit dem Einwand der fehlenden Aktivlegitimation der Beschwerdegegnerin auf zwei konkret bezeichnete Stellen des Berichts der FINMA, nämlich auf die Seiten 9 und 62 des Spezialberichts von L.________ eingegangen. Die Beschwerdeführerin setze sich damit aber nicht auseinander. Sie behaupte weder, die Erstinstanz habe diese Stellen falsch verstanden, noch mache sie geltend, weitere konkrete Stellen in den Berichten bezeichnet zu haben, die nicht berücksichtigt worden seien. Mit diesen vorinstanzlichen Ausführungen setzt sich die Beschwerdeführerin nicht hinreichend auseinander. Sie zeigt namentlich nicht auf, dass sie sich - entgegen den vorinstanzlichen Feststellungen - in ihrer Berufung mit den entsprechenden erstinstanzlichen Erwägungen zu den Seiten 9 und 62 des Spezialberichts auseinandergesetzt hat. Ebenso wenig zeigt sie auf, dass sie prozesskonform weitere konkrete Stellen im Bericht der FINMA bezeichnet hätte. Damit genügt sie den Rügeanforderungen nicht.