Citation: 5A_894/2017 E. 6.3

6.3. Das Kantonsgericht führt aus, die von der Klägerin aufgeworfenen Fragen habe es im ersten Sachurteil vom 16. Februar 2016 ausführlich beantwortet. Die Prozesskosten seien nach Prozessausgang (§ 119 ZPO/LU) und nicht nach besonderen Umständen (§ 121 Abs. 2 lit. c ZPO/LU) aufzuerlegen bzw. zu verteilen gewesen. Dass es der Kostenverlegung für das zweite Berufungsverfahren dieselben Grundsätze zugrunde gelegt habe, ergebe sich aus der Erwägung und den Zitaten (S. 2 der Vernehmlassung mit Hinweis auf E. 11.1 f.). Diese Behauptung, so wendet die Klägerin dagegen ein, sei schlicht falsch, weil es eine E. 11.1 im angefochtenen Urteil gar nicht gebe und auch sonst nicht ersichtlich sei, woraus dies denn angeblich zu entnehmen sein solle. Immerhin gestehe das Kantonsgericht zu, dass es sich im angefochtenen Urteil mit den verschiedenen von ihr aufgeworfenen Fragen zur Kostenverlegung nicht auseinandergesetzt habe (S. 6 der Replik).