Citation: 5A_710/2018 E. 4.4

4.4. In Bezug auf die Zwillinge wendet die Beschwerdeführerin ein, die allfällige Gefährdung sei für jedes Kind einzeln zu ermitteln. Selbst wenn bei B.A.________ eine Kindeswohlgefährdung gegeben wäre, sei dies für die Zwillinge nicht der Fall. Bei ihnen seien nie konkrete Auffälligkeiten festgestellt worden. Deren Wohl sei nie gefährdet gewesen. Der Beschwerdeführerin kann nicht beigepflichtet werden. Die Umstände (mangelnde Kooperationsbereitschaft und fehlendes Problembewusstsein im Zusammenhang mit einem regelmässigen Schulbesuch, Überlastung der Eltern) sind für alle drei Kinder dieselben. Selbst in Bezug auf die Zahnbeschwerden von B.A.________ kann nicht gesagt werden, dass diese nur die älteste Tochter betreffen. Wie die Beschwerdeführerin selbst ausführt, haben die Eltern die Ursache für die Zahnprobleme bisher nicht abklären lassen, weshalb sich nicht ausschliessen lässt, dass sich ohne entsprechende Behandlung bei den Zwillingen bald dasselbe Problem stellen wird. Über die Zähne hinaus, haben alle drei Kinder ein Recht auf Schutz vor Beeinträchtigungen. Dabei ist auf die Feststellung der Vorinstanz hinzuweisen, dass die Situation der Kinder aufgrund der ungenügenden Kooperationsbereitschaft der Eltern nicht einmal vollständig habe abgeklärt werden können. Das Wohl aller Kinder ist aufgrund der genannten Umstände und der Überforderung der Eltern gefä hrdet. Mithin ist nicht zu beanstanden, dass für alle drei Kinder eine Beistandschaft errichtet wurde.