Citation: 6B_25/2021 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz erwägt, die erste Instanz habe die Strafzumessung grundsätzlich lege artis durchgeführt und auch das Verschulden des Beschwerdeführers angesichts der Tatkomponenten sowie in Relation zum Strafrahmen zu Recht als mittelschwer eingestuft. Daher sei zunächst auf die erstinstanzlichen Ausführungen zum Strafrahmen, zur Strafart und zu den Tatkomponenten zu verweisen. Da aber nun der Schuldspruch in Bezug auf D.________ nicht mehr gemäss dem erstinstanzlichen Entscheid auf fahrlässige schwere Körperverletzung sondern lediglich noch auf fahrlässige einfache Körperverletzung laute, und ausserdem ein Schuldspruch wegen mehrfachen Fahrens ohne Berechtigung hinzukomme, seien nachfolgend einige Erwägungen abzuändern resp. zu ergänzen. Entsprechend einem mittelschweren Verschulden und in Anbetracht des Strafrahmens der fahrlässigen schweren Körperverletzung von drei Tagessätzen Geldstrafe bis zu drei Jahren Freiheitsstrafe erscheint der Vorinstanz eine hypothetische Einsatzstrafe für die vorliegend schwerste Straftat der fahrlässigen schweren Körperverletzung zum Nachteil von B.B.________ von 10 Monaten als angemessen. Diese Einsatzstrafe sei aufgrund der weiteren durch das Unfallereignis vom 27. Februar 2017 erfüllten Delikte, namentlich aufgrund der beiden fahrlässigen einfachen Körperverletzungen, im Rahmen der Asperation angemessen zu erhöhen. Die beiden Delikte würden sachlich, räumlich und zeitlich in sehr engem Bezug zur Haupttat stehen, weshalb deren Gesamtschuldbeitrag eher gering ins Gewicht falle. Dementsprechend seien für die fahrlässige einfache Körperverletzung zum Nachteil von D.________ 3 Monate und für die fahrlässige einfache Körperverletzung zum Nachteil von E.________ 2 Monate zu veranschlagen. Die Vorinstanz erachtet es als angemessen, die Strafe aufgrund des neu hinzukommenden Schuldspruchs wegen mehrfachen Fahrens ohne Berechtigung um weitere 2 Monate zu erhöhen. Insgesamt resultiere eine hypothetische Gesamtstrafe für sämtliche Delikte von 17 Monaten Freiheitsstrafe (Urteil S. 24 f. E. 5.4.1). Weiter verweist die Vorinstanz auf die erstinstanzlichen Erwägungen zu den Täterkomponenten, denen sie beipflichtet. Eine Straferhöhung um 4 Monate erscheine aufgrund der Täterkomponenten, insbesondere aufgrund der mehreren, teilweise einschlägigen Vorstrafen, angebracht. Daraus resultiere eine Strafe von insgesamt 21 Monaten. Im Unterschied zur ersten Instanz zieht die Vorinstanz sodann infolge der aufrichtigen Reue des Beschwerdeführers 1 Monat davon ab. Im Ergebnis resultiere daher eine Freiheitsstrafe von 20 Monaten (Urteil S. 25 E. 5.4.1).