Citation: 4A_443/2016 E. 4.3.1

4.3.1. Der Beschwerdeführer rügt sodann, die Vorinstanz habe das Gebot der freien Beweiswürdigung nach Art. 157 ZPO verletzt. Die Vorinstanz erkläre, Dr. F.________ vermöge insgesamt nicht auf überzeugende Weise zu begründen, weshalb nicht auf das D.________-Gutachten abgestellt werden könne. Eine medizinische und auch eine juristische Begründung, weshalb die Einschätzung von Dr. F.________ nicht überzeugen könne, fehle. Dies würde "Beweiswürdigungsregeln" verletzen, da alle wichtigen Beweismittel zu würdigen seien. Ebenso würden im D.________-Gutachten verschiedene Fragen offen bleiben. Sodann halte das D.________-Gutachten einer "kritischen Würdigung" nicht stand, da den D.________-Gutachtern veraltete MRI-Bilder vorgelegen seien. Weiter sei das D.________-Gutachten "nicht überzeugend und beweiswertig", da beim Orthopäden Dr. I.________ eine Beurteilung der Diskushernie C5/6 und die Diskussion dieses Befundes sowie eine differenzierte segmentale Untersuchung der Beweglichkeit der HWS fehle; bei der Beurteilung der Arbeitsunfähigkeit schliesse dieser sodann die Diskusalternation HWK5/6 ausdrücklich aus, womit seine Beurteilung "wertlos" werde. Auch beim Neurologen fehle die differenzierte segmentale Untersuchung der HWS. Zudem habe er die deutliche Einschränkung der Inklination mit einem KSA von 6/15 cm nicht berücksichtigt. Schliesslich sei "zu berücksichtigen", dass die Resultate des IV-Gutachtens höchstens bedingt auf die vorliegende Krankentaggeldversicherung übertragbar seien, da zur Zeit der D.________-Begutachtung noch die Überwindungsrechtsprechung gegolten habe.