Citation: 4P.45/2003 16.05.2003 E. 4

Offensichtlich unbegründet ist schliesslich die in der Beschwerde erhobene Rüge der Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör wegen ungenügender Urteilsbegründung (Art. 29 Abs. 1 BV). Dem angefochtenen Urteil ist klar und nachvollziehbar zu entnehmen, aus welchen Gründen das Obergericht davon ausging, die gesamten Kosten für den Baugrubenaushub hätten als im Pauschalpreis inbegriffen zu gelten. Um den Begründungsanforderungen Genüge zu tun, sind die kantonalen Gerichte nicht gehalten, auf sämtliche Parteistandpunkte einzugehen und im Einzelnen aufzuzeigen, weshalb sie verworfen werden. Es genügt, dass die Gründe, welche das Gericht zu seinem Entscheid geführt haben, im Urteil so weit Erwähnung finden, dass sich die Betroffenen ein Bild über die Tragweite des Entscheids machen und diesen gegebenenfalls sachgerecht anfechten können (BGE 126 I 97 E. 2b S. 102, mit Hinweisen). Inwiefern das Obergericht diese Grundsätze missachtet hätte, legt die Beschwerdeführerin nicht dar und ist nicht ersichtlich.