Citation: 6B_706/2022 E. 3.3.4

3.3.4. Mit Bezug auf die Verurteilung wegen gewerbsmässiger Widerhandlungen gegen das HMG bestreitet der Beschwerdeführer, dass es sich bei den gelagerten und verkauften Produkten um Arzneimittel im Sinne des Gesetzes gehandelt hat. Auch seine diesbezüglichen Rügen begründen weder Willkür noch eine anderweitige Verletzung von Bundesrecht. Soweit er wiederum die vom Bundesgericht im Urteil 6B_335/2020 vom 7. September 2020 (E. 4.3.2) vertretene Auffassung beanstandet, wonach sich die Qualifikation einer Substanz als Heilmittel nach rein objektiven Kriterien bestimmt, ist darauf nicht neuerlich einzugehen. Der Beschwerdeführer bringt nichts vor, was Anlass gäbe, auf diese Beurteilung zurückzukommen. Sodann kommt es, wie bereits dargelegt, unter dem Gesichtspunkt des HMG nicht darauf an, ob der Beschwerdeführer die Präparate zu medizinischen Zwecken abgegeben hat.