Citation: 4A_371/2024 E. B

B.a. Mit Verfügung vom 13. Februar 2024 schrieb das Zivilkreisgericht das Verfahren zufolge Rückzugs des Gesuchs als erledigt ab (Dispositiv-Ziffer 1). Es auferlegte die gesamten Prozesskosten der Gesuchstellerin, wobei es die Gerichtsgebühr pauschal auf Fr. 250.-- festsetzte und dem Gesuchsgegner eine Parteientschädigung von Fr. 1'784.90 inklusive Auslagen und einer Mehrwertsteuer von Fr. 127.60 zusprach (Dispositiv-Ziffer 2). Bei der Streitwertermittlung des Mietausweisungsverfahrens ging der Gerichtspräsident vom Mietwert des betreffenden Mietobjekts für 6 Monate und dem zuletzt geltenden monatlichen Mietzins von Fr. 1'536.-- aus, woraus sich ein Streitwert von Fr. 9'216.-- ergab. B.b. Mit Kostenbeschwerde an das Kantonsgericht Basel-Landschaft vom 26. Februar 2024 ersuchte der Gesuchsgegner um Aufhebung der Dispositiv-Ziffer 2 der zivilkreisgerichtlichen Verfügung und die Zusprechung einer erstinstanzlichen Parteientschädigung von Fr. 4'257.30 inkl. Auslagen zuzüglich Mehrwertsteuer von Fr. 327.80. Begründet wurde die Beschwerde im Wesentlichen mit dem Argument, der Gesuchsgegner habe sich nicht nur gegen die Ausweisung gewehrt, sondern auch gegen die Kündigung, womit der Streitwert nach dem Mietwert für 36 Monate zu bemessen sei. Mit Entscheid vom 7. Mai 2024 wies das Kantonsgericht die Beschwerde ab. Es hiess das Gesuch des Gesuchsgegners um unentgeltliche Rechtspflege gut und nahm daher die dem Gesuchsgegner auferlegte Entscheidgebühr von Fr. 600.-- für das zweitinstanzliche Verfahren auf die Staatskasse. Es verpflichtete den Gesuchsgegner, der Gesuchstellerin für das zweitinstanzliche Verfahren eine Parteientschädigung von Fr. 1'255.05 inkl. Auslagen von Fr. 18.60 und Mehrwertsteuer von Fr. 94.05 zu bezahlen. Zufolge Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege für den Gesuchsgegner entrichtete es seiner Rechtsvertreterin eine Entschädigung von Fr. 1'230.40 inkl. Auslagen von Fr. 38.20 und Mehrwertsteuer von Fr. 92.20 aus der Staatskasse.