Citation: 1C_572/2016 E. 2.3

2.3. Die Vorinstanz erwog, Art. 16 Abs. 4 BZO sei von der Gemeinde Erlenbach im Rahmen der ihr durch das kantonale Recht eingeräumten Regelungskompetenz erlassen worden. Die Anwendung dieser kommunalen Bestimmung obliege in erster Linie der örtlichen Baubehörde, welche die örtlichen Verhältnisse am besten kenne und die Gesetzgebung seinerzeit begleitet habe. Stellten sich bei der Anwendung solchen Rechts Auslegungsfragen, so sei deren Beantwortung durch die Behörde der Gemeinde zu schützen, wenn sie als vertretbar und nicht rechtsverletzend erscheine. Die Vorinstanz erkannte damit der Gemeinde Erlenbach bezüglich der Frage, wann Untergeschosse im Sinne von Art. 16 Abs. 4 BZO aufgrund der Hangneigung natürlich anfallen, in zutreffender Weise eine relativ erhebliche Entscheidungsfreiheit und damit Autonomie zu.