Citation: 1C_515/2021 E. 1.3

1.3. Die Beschwerdeführerin macht geltend, ihr Rechtsschutzinteresse sei mindestens im Hinblick auf die Kostenregelung im kantonalen Verfahren aktuell. Nach der Rechtsprechung bleibt die Legitimation bezüglich der Kostenverlegung im kantonalen Verfahren erhalten, wenn das aktuelle Interesse an der Anfechtung des Hauptsachenentscheids entfällt. Die Überprüfung des Kostenentscheids kann aber nicht dazu führen, dass indirekt auch der Entscheid in der Hauptsache überprüft wird. Daher kann in diesem Rahmen nur geltend gemacht werden, die Kostenverlegung sei aus einem anderen Grund als dem blossen Unterliegen in der Hauptsache bundesrechtswidrig (vgl. BGE 129 II 297 E. 2.2; 117 Ia 251 E. 1b; Urteil 1C_180/2009 vom 14. Oktober 2009 E. 3.1). Die Kostenregelung im kantonalen Verfahren richtete sich vorliegend nach kantonalem Recht. Dessen Anwendung prüft das Bundesgericht nur auf qualifizierte Rüge von Grundrechtsverletzungen hin (vgl. Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 145 I 26 E. 1.3; 143 II 283 E. 1.2.2). In der Begründung der Beschwerdeschrift ans Bundesgericht wird dargelegt, weshalb das Verbot, in den Räumlichkeiten eine Bar zu führen, rechtswidrig gewesen sei. Eigenständige, vom Ausgang der Hauptsache unabhängige Rügen betreffend die Kostenentscheide sind hingegen nicht ersichtlich. In diesem Punkt kann deshalb auf die Beschwerde nicht eingetreten werden.