Citation: 9C_552/2021 E. 5.2

5.2. Die Beschwerdeführerin moniert weiter, die Vorinstanz habe die Einvernahme von Zeuginnen und Zeugen "mit einer höchst fragwürdigen Begründung" abgewiesen. Diese hätten indessen bestätigen können, dass die Beigeladene bei der Beschwerdeführerin in absoluter gestalterischer Freiheit ausschliesslich ihre eigenen Lernkonzepte vermittelt und ein Inkassorisiko getragen habe. Diese Einwände zielen bereits deshalb ins Leere, weil zu keinem Zeitpunkt streitig war, dass die Beigeladene ihre eigenen Lernkonzepte vermittelt, dabei über die notwendigen Freiheiten in der Kursgestaltung verfügt (vgl. dazu nachfolgend E. 7.2.2) und einen Teil des Inkassorisikos zu tragen hatte (vgl. dazu nachfolgend E. 7.3). Das kantonale Gericht wies indessen darauf hin, einzig diese Punkte vermöchten nicht den Ausschlag Richtung Selbständigkeit zu geben. Wenn die Vorinstanz mit Blick auf diesen Schluss - zumindest implizit - in antizipierter Beweiswürdigung auf weitere Abklärungen in diesem Zusammenhang verzichtete (BGE 136 I 229 E. 5.3), ist darin weder eine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes noch des Gehörsanspruchs zu erblicken.