Citation: 5A_992/2022 E. 2

Angefochten ist ein kantonal letztinstanzlicher Entscheid (Art. 75 Abs. 1 BGG) betreffend Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege. Dabei handelt es sich um einen Zwischenentscheid, der einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 Bst. a BGG bewirken kann und deshalb sofort beim Bundesgericht anfechtbar ist (BGE 129 I 129 E. 1.1; letztmals Urteile 4A_404/2022 vom 17. Oktober 2022 E. 2.3; 4A_410/2022 vom 15. Dezember 2022 E. 2.2). Der Rechtsweg folgt demjenigen in der Hauptsache (BGE 137 III 380 E. 1.1). Bei dieser geht es um die Abänderung eines Scheidungsurteils, wofür letztinstanzlich die Beschwerde in Zivilsachen offen stünde (Art. 72 Abs. 1 und Art. 90 BGG). Somit ist sie auch vorliegend gegeben. Zu beachten ist jedoch, dass es im angefochtenen Entscheid ausschliesslich um die Frage ging, ob nach der unangefochten gebliebenen Abweisung des Gesuches um unentgeltliche Rechtspflege solche Änderungen eingetreten sind, dass das erneute Gesuch nicht hätte abgewiesen werden dürfen. Soweit mehr oder anderes verlangt wird oder sich die Beschwerdeführerin zu anderem äussert, kann darauf von vornherein nicht eingetreten werden (BGE 136 II 457 E. 4.2; 136 V 362 E. 3.4.2; 142 I 155 E. 4.4.2); insbesondere sind vor Bundesgericht neue Begehren unzulässig (Art. 99 Abs. 2 BGG). Dies betrifft den allergrössten Teil der Beschwerde; die Beschwerdeführerin schildert auf Jahre zurück weitschweifig ihr Eheleben sowie die elterliche Beziehung zum Kind und sie verlangt nebst vielem anderem in erster Linie die Alleinobhut. All dies steht ausserhalb des Anfechtungsgegenstandes und darauf kann wie gesagt von vornherein nicht eingetreten werden.