Citation: 2C_314/2018 E. 5.2.1

5.2.1. Im Bericht vom 28. Dezember 2015 hält das Massnahmenzentrum B.________ fest, dass der Beschwerdeführer das Angebot sehr gut für sich nütze und er Fortschritte mache. Nach anfänglichen Problemen beherrsche der Beschwerdeführer die Strukturen des Arbeitsalltags (Pünktlichkeit, Struktur von Arbeitsabläufen usw.); diesbezüglich sei er nunmehr "fast ausnahmslos" zuverlässig. Der Beschwerdeführer habe sehr bald die Freude am Malerberuf entdeckt. Nach Antritt des Lehrvertrags am 1. August 2015 habe er auch insofern "grosse Fortschritte gemacht". Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit seien tadellos. Die von ihm ausgeübten Arbeiten seien gut; er zeige immer noch Freude und Motivation an seinem Beruf. Der Bericht ging aber auch davon aus, dass bei einer hypothetischen Entlassung zum "jetzigen Zeitpunkt" die Gefahr für weitere (Vermögens-) Delikte (der bisherigen Art) noch als hoch eingeschätzt werden müsse, da der Beschwerdeführer psychisch bei Frustrationserlebnissen noch nicht genügend stabilisiert sei. Der Massnahmenvollzug wurde deshalb mit Einverständnis des Beschwerdeführers fortgesetzt. Das RAV Thalwil hatte seinerseits bereits am 18. Dezember 2013 festgestellt, dass sich der Beschwerdeführer "durch Eigeninitiative, Engagement und Beharrlichkeit" auszeichne; von den jungen Insassen, die in den letzten Jahren betreut worden seien, sei der Beschwerdeführer derjenige, der sich am kompromisslosesten dem Ziel "Arbeit" oder "Lehrstelle finden" verschrieben habe.