Citation: 2C_724/2017 E. 5.2

5.2. Das öffentliche Interesse am Widerruf ist durch das Vorliegen eines gesetzlichen Widerrufsgrundes ausgewiesen. Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, lediglich Vermögensdelikte begangen zu haben, ist darauf hinzuweisen, dass rechtsprechungsgemäss ein schweres Verschulden auch bei wiederholten Vermögensdelikten von einem gewissen Gewicht vorliegen kann (vgl. BGE 134 II 25 E. 4.3.1 S. 29; Urteil 2C_108/2016 vom 7. September 2016 E. 3.1). Zudem ziehen insbesondere Betrugsdelikte seit dem 1. Oktober 2016 eine obligatorische Landesverweisung nach sich (vgl. Art. 66a Abs. 1 lit. f StGB; Umsetzung von Art. 121 Abs. 3 BV). Auch wenn diese Neuregelung nicht auf den Beschwerdeführer Anwendung findet, kommt darin zum Ausdruck, dass der Verfassungs- und Gesetzgeber Betrugsdelikte als besonders verwerflich erachtet, was bei der Interessenabwägung berücksichtigt werden darf.