Citation: U 105/04 18.04.2006 E. 4

Am 6. April 1995 stellte der Ehemann L.________der Beschwerdeführerin der 'Zürich' den Antrag, unter anderm seine Gattin zum maximal versicherbaren Jahresverdienst von (damals noch) Fr. 97'200.- in die freiwillige Unfallversicherung nach den Art. 4 und 5 UVG aufzunehmen. Die 'Zürich' stellte daraufhin am 1. Dezember 1995 eine Versicherungspolice zu, in welcher eine Versicherungsdauer ab 1. Juli 1995 bis 31. Dezember 2000 vorgesehen war. Bezüglich des versicherten Verdienstes war unter dem Titel "Persone e prestazioni assicurate" vorgesehen: "Assicurazione facoltativa: Le seguenti persone sono assicurate in base al guadagno annuo fisso indicato, che è determinante per il calcolo dei premi e delle prestazioni: L.________ nato (...) fr. 97'200 Z.________ nato (...) fr. 97'200 L'assicurazione si estende alle prestazioni previste nella LAINF e nella relativa ordinanza." Zu Beginn des Versicherungsverhältnisses führte die Beschwerdeführerin zusammen mit ihrem Ehemann ein Coiffeurgeschäft mit zwei Filialen. Ab 1. Januar 1998 betrieb sie die eine Filiale auf eigene Rechnung. Nach dem Verkehrsunfall (Massenkarambolage) vom 30. April 2000 kam die 'Zürich' für die Heilungskosten auf und richtete Taggelder auf der Basis des gemäss Police vom 1. Dezember 1995 versicherten Verdienstes von Fr. 97'200.- aus. Gleichzeitig führte sie Abklärungen hinsichtlich der Einkommensverhältnisse ihrer Versicherten in den vergangenen Jahren durch, wobei sie feststellte, dass mit der Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV) in den Jahren 1998 ein beitragspflichtiges Einkommen von Fr. 19'100.- und 2000 ein solches von Fr. 7800.- abgerechnet worden war. Für 1999 war kein Einkommen ausgewiesen worden. Einem Auszug aus dem Individuellen Konto entnahm die 'Zürich' des Weitern, dass die Beschwerdeführerin mit der AHV ab 1983 kein weiteres Einkommen mehr abgerechnet hatte. Auf Grund dieser Erkenntnisse gelangte sie zum Schluss, dass die Beschwerdeführerin offenbar nie auch nur annähernd Einkünfte in der Höhe des in der freiwilligen Unfallversicherung vereinbarten versicherten Verdienstes erzielt hatte. In der Folge stellte sie ihre Taggeldleistungen Ende Mai 2002 ein und stellte sich nach mehrmaliger Intervention des von der Beschwerdeführerin zwischenzeitlich beigezogenen Rechtsanwaltes unter Berufung auf die Rechtsprechung des Eidgenössischen Versicherungsgerichts auf den Standpunkt, weitere Leistungen angesichts des Missverhältnisses zwischen versichertem Verdienst und tatsächlich erzieltem Einkommen verweigern, bereits ausgerichtete Taggelder zurückfordern und die Beschwerdeführerin aus der Versicherung ausschliessen zu können. Diese Auffassung verficht sie auch noch im vorliegenden Verwaltungsgerichtsbeschwerdeverfahren.