Citation: I 607/03 12.02.2004 E. 6

6.1 Aufgrund der medizinischen Aktenlage ist der Versicherte in der angestammten Tätigkeit als Portier weiterhin zu 50 % arbeitsunfähig, weshalb diesbezüglich keine Verbesserung des Gesundheitszustandes gegenüber der Verfügung vom 21. August 2000 betreffend den Zeitraum ab 1. September 1998 eingetreten ist (Erw. 3 hievor). 6.2 Die Vorinstanz hat erwogen, dem Versicherten sei es im Rahmen seiner Schadenminderungspflicht spätestens ab 8. Oktober 2001 zumutbar, eine angepasste Tätigkeit, vorwiegend im Sitzen, mit wechselnder Belastung, ganztags zu verrichten, und auch bei einer leidensbedingten Einschränkung von 10 % (Dr. med. Q.________) bis höchstens 25 % (Prof. Dr. med. U.________) ein rentenausschliessendes Einkommen zu erzielen. Die IV-Stelle ging gestützt auf die Einschätzung der Frau Dr. med. Q.________ von einer 90%igen Arbeitsfähigkeit in angepassten Tätigkeiten aus (Erw. 4.2 hievor) und nahm zusätzlich einen leidensbedingten Abzug von 10 % vor. 6.3 Gemäss dem Gutachten des Prof. Dr. med. U.________ vom 13. Oktober 2001 beklagt sich der Versicherte unter anderem über Schmerzen im Bereich des rechten Fusses. Aufgrund der Röntgenuntersuchung sei fraglich bzw. nicht sicher ausschliessbar, dass im oberen Sprunggelenk ein freier Gelenkkörper vorliege. Frau Dr. med. Q.________ legte gestützt hierauf am 2. Januar 2002 dar, die Schmerzen im rechten Fuss seien möglicherweise durch einen freien Gelenkkörper verursacht. Die Frage, ob ein freier Gelenkkörper (sog. Arthrolith, Gelenkmaus) vorliegt, wurde indessen nicht abschliessend geklärt. Im Weiteren legte Prof. Dr. med. U.________ den Umfang der Arbeitsfähigkeit für vorwiegend sitzende oder stehende Tätigkeiten, z.B. als Concierge, im Empfang, im Office und in der Küche auf 75 bis 100 % fest. Abgesehen davon, dass diese Aussage sehr unpräzis ist, ist der Grund für die angegebene Bandbreite der Arbeitsfähigkeit nicht nachvollziehbar. Unklar ist beispielsweise, ob die 75%ige Arbeitsfähigkeit stehende und die 100%ige Arbeitsfähigkeit sitzende Arbeiten betrifft oder umgekehrt. Für die Festsetzung des trotz Gesundheitsschädigung zumutbarerweise noch erzielbaren Einkommens (Invalideneinkommen) ist die Angabe des Prof. Dr. med. U.________ ungenügend, da vorliegend nicht einfach auf Tabellenlöhne für leichte Arbeit bei Annahme einer Mindestarbeitsfähigkeit von 75 % abgestellt werden kann (Erw. 7.2.2 hienach). Soweit die Verwaltung die Arbeitsfähigkeit gestützt auf die Einschätzung der Frau Dr. med. Q.________ mit 90 % bezifferte, kann dem ebenfalls nicht gefolgt werden, da letztere den Versicherten nicht selber untersucht hat, sondern lediglich gestützt auf das Gutachten des Prof. Dr. med. U.________ eine eigene, davon abweichende Bewertung vornahm. Unter diesen Umständen besteht keine hinreichende Grundlage zur Bestimmung der Arbeitsfähigkeit. Notwendig ist eine erneute medizinische Abklärung.