Citation: 9C_253/2021 E. 2

Vorab ist auf formelle Rügen einzugehen. Es liegt keine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör resp. der Begründungspflicht durch das kantonale Gericht vor, wenn eine sachgerechte Anfechtung des vorinstanzlichen Entscheids möglich war (vgl. BGE 142 III 433 E. 4.3.2 mit Hinweisen). Das trifft hier zu. Soweit der Beschwerdeführer der IV-Stelle eine (schwere) Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör vorwirft, ergibt sich ebenfalls nichts für ihn: Eine solche kann ausnahmsweise als geheilt gelten, wenn - wie hier - die Rechtsmittelinstanz auch den Sachverhalt frei überprüfen kann und die Rückweisung ein formalistischer Leerlauf wäre (BGE 142 II 218 E. 2.8.1; 137 I 195 E. 2.3.2). Ein Grund für eine Änderung dieser Praxis wird nicht vorgebracht (vgl. zu den Voraussetzungen BGE 141 II 297 E. 5.5.1). Weiter tangiert der Verzicht auf eine Stellungnahme im Beschwerdeverfahren nicht den Anspruch der Gegenpartei auf rechtliches Gehör, und er ist auch sonst nicht bundesrechtswidrig.