Citation: 6B_341/2020 E. 1

Der Beschwerdeführer befindet sich im Vollzug einer stationären therapeutischen Massnahme gemäss Art. 59 StGB. Die Vorinstanz wies im angefochtenen Urteil vom 12. Februar 2020 eine Beschwerde gegen die Verweigerung der bedingten Entlassung ab. Zur Begründung wies sie insbesondere auf den chronischen Verlauf der Schizophrenie und die immer noch sehr hohe Rückfallgefahr in Bezug auf einschlägige Delikte hin. Die Aufrechterhaltung der stationären Massnahme sei vorläufig zulässig, um den Beschwerdeführer rasch auf die Entlassung vorzubereiten und um die dafür erforderlichen Rahmenbedingungen herbeiführen zu können. Bei einer sofortigen und unvorbereiteten Entlassung ohne Auflagen fiele die Legalprognose ungünstig aus (vgl. angefochtenes Urteil, S. 11 f.). Der Beschwerdeführer reicht am 16. März 2020 persönlich Beschwerde ein. Er verlangt die sofortige Entlassung aus der "unsinnigen" Massnahme. Dem "Zirkus" sei ein Ende zu setzen. Mit Schreiben vom 19. März 2019 zeigt Rechtsanwalt Willy Bolliger an, dass ihn der Beschwerdeführer mit der Wahrung seiner Interessen beauftragt habe. Er lässt dem Bundesgericht die Eingabe vom 16. März 2020 erneut zugehen und stellt zudem ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege.