Citation: 5A_1072/2020 E. 6.2

6.2. Die Beschwerdeführerin macht geltend, dass die Summe der im angefochtenen Urteil aufgeführten Provisionszahlungen aus den Jahren 2018 und 2019 einen (Jahres-) Durchschnitt von Fr. 1'381.27 und nicht von Fr. 1'506.80 ergeben. Entsprechend wären ihr aus dem Verkauf von I.________-Produkten monatliche Einkünfte von Fr. 1'215.70 und nicht von Fr. 1'230.-- anzurechnen. Weiter sei fraglich, ob Provisionszahlungen aufgrund ihrer Unsicherheit überhaupt zu berücksichtigen seien. Im Übrigen stellt sich die Beschwerdeführerin auf den Standpunkt, dass ohnehin auf das steuerbare Einkommen abzustellen gewesen wäre. Eine neue Abrechnung sei nur erstellt worden, weil ihr der Beschwerdegegner wider Treu und Glauben ein viel höheres Einkommen unterstellt habe; es sei jedoch unrealistisch, ein solches zu erzielen. Schliesslich kritisiert die Beschwerdeführerin, dass die Vorinstanz als Unkosten bloss den vom Beschwerdegegner zugestandenen Betrag von Fr. 500.-- und nicht den Abzug für Gewinnungskosten von 20 % zulasse, der von den Steuerbehörden seit Jahren anerkannt worden sei. Willkürlich sei es auch, dass die Vorinstanz unberücksichtigt gelassen habe, dass sie, die Beschwerdeführerin, auf dem höheren ihr angerechneten Einkommen AHV-Beiträge bezahlen müsse. Im Ergebnis will sich die Beschwerdeführerin nur das vom Bezirksgericht festgestellte monatliche Einkommen von Fr. 566.-- anrechnen lassen, allenfalls erhöht um eine Provision von monatlich Fr. 115.--.