Citation: 1P.612/2004 11.11.2004 E. 2

Der Beschwerdeführer rügt, der angefochtene Beschluss sei ungenügend begründet. In der Sache beruft er sich damit auf den Anspruch auf rechtliches Gehör gemäss Art. 29 Abs. 2 BV. Es kann offen bleiben, ob die Rüge den Begründungsanforderungen von Art. 90 Abs. 1 lit. b OG genügt, da sie jedenfalls unbegründet ist. Die Präsidentin des Verfahrensgerichts verweist im angefochtenen Beschluss zur Begründung des dringenden Tatverdachts, der besonderen Haftgründe und der Verhältnismässigkeit vollumfänglich auf die Ausführungen in ihren Beschlüssen vom 25. August und 11. Oktober 2004. Dieser Verweis ist nicht zu beanstanden, zumal zwischen dem Beschluss vom 11. Oktober 2004 und dem angefochtenen Beschluss nur 9 Tage liegen und sich die Rechts- und Beweislage nicht wesentlich verändert hatte (zur Zulässigkeit derartiger Verweise vgl. BGE 123 I 31 E. 2; Urteil 1P.656/2003 vom 9. Dezember 2003 E. 4). Weshalb die Präsidentin des Verfahrensgerichtes Kollusionsgefahr, welche im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde einzig streitig ist, annimmt, hat sie im Beschluss vom 11. Oktober 2004 (S. 8 f.) einlässlich dargelegt. Der Beschwerdeführer war daher in der Lage, den angefochtenen Beschluss sachgerecht anzufechten. Eine Verletzung der Begründungspflicht ist unter diesen Umständen zu verneinen.