Citation: 4A_278/2016 E. 3

Der ABV enthielt als materielle Bestimmungen u.a. das Recht jedes Aktionärs zur Einsitznahme in den Verwaltungsrat und in die Geschäftsleitung (bei entsprechendem Willen zur Mitarbeit) sowie eine Regelung der Gewinnverteilungspolitik, bzw. - sinngemäss - die Verpflichtung der Aktionäre, ihr Stimmrecht im Sinn dieser Regelungen auszuüben. Ausserdem regelte er in materieller Hinsicht ein Konkurrenzverbot und ein Vorkaufsrecht für die Aktien. Der Beschwerdeführer macht Ansprüche aus einem nicht abgegoltenen Schaden aus einer im Juni 2012 erfolgten Verletzung des ABV geltend. Die Vorinstanz kam zum Schluss, die Mitwirkung des Beschwerdegegners an der von der Gesellschaft ausgesprochenen Kündigung am 12. Juni 2012 habe im damaligen Zeitpunkt einen Verstoss gegen den Anspruch des Beschwerdeführers auf Einsitz und Mitarbeit in der Geschäftsleitung beinhaltet. Sie prüfte daher, ob dem Beschwerdeführer aus diesem früheren Vertragsbruch trotz Auflösungsvereinbarung und Aktienkaufvertrag vom 13. September 2012 noch Ansprüche zustehen.