Citation: 5P.48/2006 28.02.2006 E. 4

Der Beschwerdeführer macht weiter geltend (S. 32 ff.), das Verwaltungsgericht sei auch mit Bezug auf das Besuchsrecht einer willkürlichen Beweiswürdigung erlegen, habe doch dieses bis im Juli 2004 gut funktioniert und habe er A.________ stets verantwortungsvoll betreut, weshalb ein unbeschränktes Besuchsrecht an jedem zweiten Wochenende zu gewähren sei. 4.1 Soweit der Beschwerdeführer die involvierten Behörden schilt und ihnen unterstellt, das Besuchsrecht als blosse Retorsionsmassnahme für die Gefährdungsmeldungen beschränkt zu haben, ist auf die staatsrechtliche Beschwerde nicht einzutreten, sind doch diese Vorbringen vom Inhalt her nicht materieller, sondern wären sie wenn schon aufsichtsrechtlicher Natur. 4.2 In materieller Hinsicht hat das Verwaltungsgericht festgehalten, die Beiständin halte zwar in ihrem Bericht vom 4. November 2004 ein begleitetes Besuchsrecht für angebracht, sie habe aber auch den Eindruck, dass der Beschwerdeführer den Sohn gut und verantwortungsvoll betreue. Die Verfügung eines begleiteten Besuchsrechts sei zwar im damaligen Zeitpunkt aufgrund der Gesamtsituation (namentlich Auseinandersetzungen bei der Übergabe, zu der auch die Beiständin oft gerufen wurde, weil die Eltern je mit ihren Partnern erschienen, vor den Augen von A.________ heftige verbale Auseinandersetzungen führten und die Übergaben sogar auf Video festhielten) sicher richtig gewesen. Nachdem die begleiteten Besuche vom Vater regelmässig wahrgenommen worden und problemlos verlaufen seien, erscheine es trotz der noch bestehenden Spannungen als verantwortbar, dem Beschwerdeführer wieder unbegleitete Besuche zu bewilligen. Es deute nichts darauf hin, dass der Vater heute nicht mehr in der Lage wäre, gut für A.________ zu sorgen. Die von ihm eingereichten Videoaufnahmen liessen zwar gewisse Zweifel aufkommen, bedränge er doch darin A.________ längere Zeit bis zu dessen Äusserung, seine Mutter und deren Freund würden schlecht über ihn reden. Die weitere Entwicklung dürfte bei ihm aber mittlerweile die Einsicht herbeigeführt haben, dass das sehr schlechte Einvernehmen zwischen den Eltern nicht zu einer derartigen Belastung des in einem Loyalitätskonflikt stehenden Kindes führen dürfe. Was an diesen Erwägungen willkürlich sein soll, ist nicht ersichtlich. Insbesondere hat das Verwaltungsgericht entgegen den Behauptungen des Beschwerdeführers nicht verkannt, dass das Besuchsrecht seinerzeit klappte und der Vater für seinen Sohn sorgen kann, sondern gerade gestützt auf den Umstand, dass die Besuche (abgesehen von Problemen bei der Übergabe, wenn sich die Eltern sehen) problemlos verliefen, das begleitete Besuchsrecht in ein unbegleitetes umgewandelt. Dass das Verwaltungsgericht angesichts der Tatsache, dass das Besuchsrecht während rund eineinhalb Jahren stark beschränkt war und es während dieser Zeit auch Probleme gab, in die A.________ direkt involviert war, wie namentlich die heftigen Auseinandersetzungen vor seinen Augen und die Videoaufzeichnungen, nicht auf der Stelle das vollumfängliche Besuchsrecht an jedem zweiten Wochenende gewährt, sondern dieses in Quartalsschritten ausgedehnt hat, ist nicht willkürlich, sondern im wohlverstandenen Interesse des erst fünfjährigen Knaben. Der Beschwerdeführer setzt sich denn entgegen seiner Rügepflicht mit den zitierten Erwägungen der Vorinstanz auch gar nicht auseinander, weshalb seine Beschwerde unsubstanziiert bleibt (zu den Begründungsanforderungen bei Willkürrügen vgl. BGE 117 Ia 10 E. 4b S. 11 f.; 125 I 492 E. 1b S. 495; 130 I 258 E. 1.3 S. 262).