Citation: 2P.325/2001 29.01.2002 E. 4

4.- Mit der Beschwerde an das Verwaltungsgericht wendete der Beschwerdeführer hauptsächlich ein, dass die Behörde das Nichtvorhandensein von Vermögen zu Beginn des Jahres hätte beweisen müssen. Er trage nicht die Beweislast für das Vorhandensein von Vermögen. Nachdem jedoch die Steuerbehörde die Aufwendung des Beschwerdeführers für die im Jahre 1994 abgeschlossene Lebensversicherung nachgewiesen hatte, lag es am Beschwerdeführer nachzuweisen, dass dieser Aufwand aus Vermögen bestritten wurde, das anfangs Jahr bereits vorhanden war. Das wird in § 29 Abs. 2 aStG noch ausdrücklich erwähnt, so dass sich das Verwaltungsgericht im angefochtenen Entscheid mit einem knappen Hinweis auf die Beweislast für die steuer- bzw. aufwandmindernden Tatsachen, die nach § 29 Abs. 2 aStG dem Steuerpflichtigen obliegt, begnügen durfte. Eine Verweigerung des rechtlichen Gehörs infolge Verletzung der Pflicht zur Begründung von Entscheiden kann darin nicht gesehen werden.