Citation: 6B_1133/2023 E. 2.6

2.6. Im Zusammenhang mit der Zustellfiktion bringt der Beschwerdeführer zudem vor, ein ausdrücklicher Hinweis könne nicht fingiert werden. Mit der Zustellfiktion wird angenommen, dass der Adressat vom Inhalt der Gerichtsurkunde Kenntnis genommen hat, wobei unbeachtlich ist, ob er dies tatsächlich auch getan hat (vgl. Urteil 6B_70/2018 vom 6. Dezember 2018 E. 1.3.3). Weswegen sich die Fiktion nicht auf den gesamten Inhalt der Pfändungsurkunde, insbesondere auch auf den darin aufgeführten Art. 163 StGB beziehen sollte, erschliesst sich nicht. Die geltend gemachte Rechtsverletzung ist zu verneinen.