Citation: 7B_969/2024 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer macht geltend, die Sicherheitshaft sei unverhältnismässig und er befinde sich an "einer zentralen Weggabelung seines Lebens", er sei völlig verzweifelt und "mit einem längerdauernden Freiheitsentzug werde geradezu provoziert, dass er sich nicht mehr in einem normal strukturieren Leben zurechtfinde". "Er benötige eine Struktur, aber keineswegs eine Gefangenschaft, die ihn desozialisiert". Diese Ausführungen zeigen indessen in keiner Weise auf, inwiefern die nachvollziehbare vorinstanzliche Begründung unzutreffend sein soll. Der Beschwerde mangelt es an einer hinreichenden Auseinandersetzung mit den vorinstanzlichen Erwägungen, wonach mit milderen Ersatzmassnahmen der qualifizierten Wiederholungsgefahr nicht wirksam begegnet werden kann. Dies umso mehr, als die ambulante Therapie infolge mangelnder Mitwirkung des Beschwerdeführers kürzlich abgebrochen werden musste (vgl. angefochtener Entscheid, E. 3.3). Es kann in Anwendung von Art. 109 Abs. 3 BGG vollumfänglich auf die vorinstanzlichen Erwägungen verwiesen werden. Daran ändert im Übrigen auch der Einwand des Verteidigers nichts, ihm "schwebe vor allem vor, dass der Beschwerdeführer verpflichtet werde, einer Arbeit nachzugehen". Es erscheint mehr als fraglich, ob der Beschwerdeführer einer geregelten Arbeit nachgehen würde, nachdem die ambulante Massnahme mangels Kooperation aufgehoben wurde. Es ist mithin nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz die Verhältnismässigkeit der Sicherheitshaft bejaht. Soweit der Beschwerdeführer überdies behauptet, die Vorinstanz habe die Begründungspflicht "etwas" verletzt, weil sie mit keiner einzigen Ausführung erwogen habe, weshalb eine Ersatzmassnahme nicht angebrachter sei, als der Freiheitsentzug", kann ihm nach dem Gesagten ebenfalls nicht gefolgt werden. Diese Behauptung erweist sich als unzutreffend.