Citation: 6B_1282/2016 E. 2.4

2.4. Die Vorinstanz verletzt kein Bundesrecht, wenn sie die Äusserungen des Beschwerdeführers als Drohung im Sinne von Art. 180 StGB qualifiziert. Der Beschwerdeführer verharmlost seine Worte, wenn er vorträgt, sie seien "lediglich als Äusserungen seines Gefühlszustandes" zu werten. Entgegen seiner Annahme durfte er nicht darauf vertrauen, seine damalige Ehefrau sei "sehr gefühlskalt" und würde sich dadurch nicht beeindrucken lassen. Die Vorinstanz legt überzeugend dar, dass der Beschwerdeführer mindestens in Kauf nahm, seine damalige Ehefrau in Schrecken oder Angst zu versetzen, zumal er, wie die Vorinstanz zutreffend ausführt, selber zu Protokoll gab, an jenem Abend Angst vor sich selber bekommen zu haben.