Citation: 1C_204/2020 E. 2.1

2.1. Das Kantonsgericht ist aufgrund des in Rechtskraft erwachsenen Strafbefehls davon ausgegangen, dass der Beschwerdeführer am 12. Juni 2019 einen Personenwagen mit Wohnanhänger gelenkt hat, ohne über den entsprechenden Führerausweis zu verfügen. Dadurch habe er eine mittelschwere Widerhandlung gegen die Verkehrsregeln begangen. Aus dem ADMAS ergebe sich zudem, dass gegen den Beschwerdeführer wegen Verkehrsdelikten verschiedene Massnahmen verfügt worden seien; zuletzt sei ihm der Ausweis wegen einer Trunkenheitsfahrt mit einer qualifizierten Blutalkoholkonzentration auf unbestimmte Zeit entzogen und, nach einem positiven Fahreignungsgutachten, am 14. April 2016 wieder zurückgegeben worden. Aus diesem Ablauf ergebe sich, dass der Beschwerdeführer innerhalb von 5 Jahren, nachdem ihm der wegen einer schweren Widerhandlung auf unbestimmte Zeit entzogene Führerausweis wiedererteilt worden sei, eine mittelschwere Widerhandlung begangen habe, was nach Art. 16b Abs. 2 lit. f SVG zwingend einen Entzug für immer nach sich ziehe.