Citation: 5A_487/2017 E. 2

Die Beschwerde hat ein Rechtsbegehren und eine Begründung zu enthalten (Art. 42 Abs. 1 BGG), in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt (Art. 42 Abs. 2 BGG). Die Begründung muss sachbezogen sein und sich auf den Streitgegenstand beziehen und beschränken; die beschwerdeführende Person hat in gezielter Auseinandersetzung mit den für das Ergebnis des angefochtenen Entscheides massgeblichen Erwägungen plausibel aufzuzeigen, welche Rechte bzw. Rechtsnormen die Vorinstanz verletzt haben soll (BGE 140 III 86 E. 2 S. 88 f.; 140 III 115 E. 2 S. 116). Die Beschwerdeführerin erklärt, mit der Anordnung einer Beistandschaft nicht einverstanden zu sein. Damit ist hinreichend klar, was für ein Rechtsbegehren sinngemäss gestellt wird. Inhaltlich werden einzelne Passagen des angefochtenen Entscheides kritisiert (die Scheidung der Eltern habe nichts mit der Situation zu tun; die sexuelle Orientierung und der drohende Schulausschluss seien keine Gründe für die Krisen gewesen; der Bruder habe falsche Anschuldigungen erhoben; die Beziehung zur Mutter sei nicht belastet oder konfliktgeprägt) und es wird geltend gemacht, dass mit der Hilfe durch die Mutter und die Stiftung D.________ die nötige Unterstützung gewährleistet sei, weshalb es keiner Beistandschaft bedürfe und die Verhältnisse eher erfordern würden, dass man sie in Ruhe lasse; sie habe einige Ziele für die nächsten Jahre und wisse, dass sie das alles schaffen werde, d.h. sie brauche lediglich die Unterstützung der Familie, nicht jedoch der KESB.