Citation: 1P.711/2001 11.12.2001 E. 1

1.- a) Mit einer staatsrechtlichen Beschwerde, die sich gegen die Abweisung eines Gesuchs um Haftentlassung richtet, kann in Abweichung vom Grundsatz der kassatorischen Natur der Beschwerde nicht nur die Aufhebung des angefochtenen Entscheids, sondern ausserdem die Entlassung aus der Haft verlangt werden (BGE 124 I 327 E. 4b/aa S. 332 f.; 115 Ia 293 E. 1a S. 297, je mit Hinweisen). Die Anträge des Beschwerdeführers, die angefochtene Verfügung vom 30. Oktober 2001 sei aufzuheben und es sei seine Haftentlassung anzuordnen, sind daher zulässig. b) Unzulässig ist hingegen sein Begehren, es sei "vorsorglich und unmittelbar die Aufhebung der Kontaktsperre mit der Ehefrau zu verfügen". Die Kontaktsperre zwischen dem Beschwerdeführer und seiner Ehefrau und die anderen in der staatsrechtlichen Beschwerde beanstandeten Modalitäten der Haft (Isolation, Verweigerung von Besuchen der Eltern) bildeten nicht Gegenstand des hier angefochtenen Entscheids des Haftrichters. Diese Massnahmen betreffen das Haftregime, und der Beschwerdeführer hat gegen die entsprechenden Verfügungen der Bezirksanwaltschaft gemäss § 68 Abs. 2 der kantonalen Verordnung über die Bezirksgefängnisse Rekurs bei der Justizdirektion des Kantons Zürich erhoben. Wie die Bezirksanwaltschaft in ihrer Vernehmlassung zur staatsrechtlichen Beschwerde ausführt, sind diese Rechtsmittelverfahren noch hängig. Der Beschwerdeführer hat die Möglichkeit, gegen die Rekursentscheide der Justizdirektion staatsrechtliche Beschwerde zu ergreifen. Auf die vorliegende, gegen die Verfügung des Haftrichters vom 30. Oktober 2001 gerichtete staatsrechtliche Beschwerde kann demnach nicht eingetreten werden, soweit der Beschwerdeführer die Modalitäten des Haftregimes kritisiert, in diesem Zusammenhang eine Verletzung des Willkürverbots (Art. 9 BV), des Folterverbots (Art. 10 Abs. 3 BV) sowie des Anspruchs auf Achtung des Privat- und Familienlebens (Art. 13 Abs. 1 BV) rügt und die Aufhebung der erwähnten Kontaktsperre verlangt.