Citation: 9C_86/2021 E. 5.2

5.2. Im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren sind grundsätzlich nur Rechtsverhältnisse zu überprüfen und zu beurteilen, zu denen die zuständige Verwaltungsbehörde vorgängig verbindlich - in Form einer Verfügung - Stellung genommen hat. Insoweit bestimmt die Verfügung den beschwerdeweise weiterziehbaren Anfechtungsgegenstand. Umgekehrt fehlt es an einem Anfechtungsgegenstand und somit an einer Sachurteilsvoraussetzung, wenn und insoweit keine Verfügung ergangen ist (BGE 131 V 164 E. 2.1; 125 V 412 E. 1a mit Hinweisen). Nicht im vorliegenden Verfahren zu prüfen ist somit die Frage, ob die Beiträge auf Bonuszahlungen an weitere Arbeitnehmer der Beschwerdeführerin mit Auslandsbezug korrekt bezogen wurden. Selbst wenn diese Beiträge bzw. deren Berechnung unrechtmässig gewesen sein sollte, änderte diese nichts an der Beitragspflicht im vorliegenden Fall. Hinzuweisen ist in diesem Zusammenhang lediglich darauf, dass bei Fällen mit internationalem Bezug je nachdem, welche Länder betroffen sind, unterschiedliche staatsvertragliche Vorgaben zu beachten sind.