Citation: 6B_127/2022 E. 6

Der Beschwerdeführer wendet sich gegen die Landesverweisung. Er macht sinngemäss geltend, es bestehe kein überwiegendes öffentliches Interesse an seiner Ausweisung in sein Heimatland, wie die Vorinstanz dies erkenne. Dazu, dass laut Vorinstanz seine Integration in der Schweiz als gescheitert zu beurteilen sei, seine Integrationschancen im Heimatland Kroatien hingegen mehr als intakt seien, und ein schwerer persönlicher Härtefall im Sinne von Art. 66a Abs. 2 StGB daher nicht vorliege (vgl. angefochtener Entscheid E. 8.3.1 S. 23 f.), äussert er sich allerdings nicht. Er übersieht dabei, dass die von ihm beanstandete Interessenabwägung nur bei Vorliegen eines entsprechenden Härtefalls zur Anwendung gelangt und die Vorinstanz ihre Interessenabwägung lediglich als Eventualbegründung vornimmt (vgl. angefochtener Entscheid E. 8.3.2 S. 24 f.; zu den zwei kumulativen Voraussetzung, bei deren Vorliegen gemäss Art 66a Abs. 2 StGB ausnahmsweise von einer Landesverweisung abgesehen werden kann, vgl. statt vieler BGE 146 IV 105 E. 3.4.2 und 3.4.4). Mit der Hauptbegründung der Vorinstanz, in welcher sie einen schweren persönlichen Härtefall verneint, setzt sich der Beschwerdeführer nicht ansatzweise auseinander und er zeigt nicht auf, inwiefern diese unrichtig wäre. Seinen Eventualstandpunkt, eine Landesverweisung sei höchstens für fünf Jahre auszusprechen, begründet er ferner ebenfalls mit keinem Wort. Auf die Rüge betreffend die Landesverweisung ist daher mangels tauglicher Begründung nicht einzutreten (Art. 42 Abs. 2 BGG; vgl. auch E. 1.2.1 oben).