Citation: 1C_280/2022 E. C

Daraufhin fällte das ARE/SZ am 29. Oktober 2020 einen neuen Gesamtentscheid. In diesem ergänzte es seinen kantonalen Gesamtentscheid vom 17. Dezember 2018 u.a. mit folgenden Anordnungen von Massnahmen zur Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands: Die vier Stahlpfosten seien ersatzlos zu entfernen; der 7.10 m lange Steg, d.h. die Holzlattung und das darunter liegende Trägergerippe, seien auf einer Länge von mindestens 5.60 m vollständig und ersatzlos zu entfernen (in der Folge verbleibe am nordöstlichen Kopfende des Stegs eine 1.50 m breite und 1.75 m lange Plattform), die ins Wasser führende Badeleiter könne an die Plattform versetzt werden (Ziff. 2). Für die genannten Rückführungsmassnahmen werde der Bauherrschaft eine Frist von zwei Monaten ab Rechtskraft dieser Verfügung gewährt (Ziff. 3). Mit Beschluss vom 14. Januar 2021 ergänzte der Gemeinderat Freienbach seinen Beschluss vom 17. Januar 2019 u.a. dahingehend, dass zur Wiederherstellung des rechtskonformen Zustands die Steganlage samt den vier Pfosten und der Badeleiter vollständig zu entfernen sei (Ziff. 3). Gegen diesen Beschluss des Gemeinderates Freienbach vom 14. Januar 2021 sowie den Gesamtentscheid des ARE/SZ vom 29. Oktober 2020 erhoben A.________ und B.________ Beschwerde beim Regierungsrat des Kantons Schwyz, welcher diese mit Entscheid vom 14. September 2021 abwies. Der Regierungsrat hielt darin zudem fest, dass der angefochtene Gesamtentscheid des kantonalen ARE/SZ anzupassen sei. Zur Wiederherstellung des rechtskonformen Zustandes sei die Steganlage samt den vier Stahlpfosten und der Badeleiter vollständig zu entfernen. Dagegen legten A.________ und B.________ Beschwerde an das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz ein, welches diese mit Urteil vom 30. März 2022 abwies.