Citation: 4P.143/2002 19.11.2002 E. 1

1.1 Die Beschwerdeführerin rügt, das Handelsgericht habe willkürlich angenommen, im August 2000 sei der alte Vertrag gemäss Willensäusserung beider Parteien abgeändert worden, indem der Stückpreis von Fr. 4.60 auf Fr. 21.-- angehoben worden sei. Die Parteien hätten aber im Verfahren übereinstimmend angegeben, dass zwei voneinander unabhängige Verträge abgeschlossen worden seien. Die Würdigung des Sachverhalts durch das Handelsgericht verstosse gegen die Dispositionsmaxime. 1.2 Die Beschwerdeführerin verweist bloss allgemein, ohne nähere Ausführungen, auf die grundsätzlich im kantonalen Recht ebenfalls vorgesehene Dispositionsmaxime, sodass sich die Frage stellt, ob ihre Beschwerdeschrift in diesem Punkt den Anforderungen von Art. 90 Abs. 1 lit. b OG genügt. Auf diese Rüge kann indessen ohnehin nicht eingetreten werden, da die vom Rechtsstandpunkt der Parteien abweichende Auffassung des Handelsgerichts nicht die Frage der freien Verfügung der Prozessparteien über den Streitgegenstand (Dispositionsmaxime), sondern die rechtliche Beurteilung von Tatsachen betrifft, deren Un§§§richtigkeit ausschliesslich mit Berufung gerügt werden könnte (Art. 43 Abs. 4 OG).