Citation: 8C_122/2022 E. 6.2

6.2. Der Beschwerdeführer macht weiter geltend, angesichts des erheblich eingeschränkten Zumutbarkeitsprofils sei die von der Vorinstanz festgestellte Restarbeitsfähigkeit mangels geeigneter Stellen nicht verwertbar. Entgegen seinem Einwand bildet Referenzpunkt bei der Invaliditätsbemessung im erwerblichen Bereich gestützt auf die gesetzliche Regelung von Art. 16 ATSG (in Verbindung mit Art. 7 Abs. 1 ATSG) indessen nicht der effektive, sondern ein theoretischer und abstrakter, hypothetisch als ausgeglichen unterstellter Arbeitsmarkt, wie das Bundesgericht jüngst bestätigt hat (Urteil 8C_256/2021 vom 9. März 2022 E. 9.1, zur Publikation vorgesehen). Dieser hält ohne Weiteres auch vorwiegend sitzend auszuübende wechselbelastende und namentlich auch einfache handwerkliche, nicht bloss administrative Tätigkeiten bereit. Eine Unverwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit lässt sich damit nicht begründen. Gleiches gilt insoweit, als der Beschwerdeführer vorbringt, seine Stellenaussichten seien wegen krankheitsbedingt häufiger Arbeitsausfälle vermindert. Für eine solche Annahme findet sich schon im Gutachten keine Stütze. Das Bundesgericht hat mit dem erwähnten Urteil 8C_256/2021 vom 9. März 2022 im Übrigen unter anderem mit Bezugnahme auf das Rechtsgutachten des Büros für arbeits- und sozialpolitische Studien BASS (Nutzung Tabellenmedianlöhne LSE zur Bestimmung der Vergleichslöhne bei der IV-Rentenbemessung) entschieden, dass im heutigen Zeitpunkt kein ernsthafter sachlicher Grund für die Änderung der Rechtsprechung besteht, wonach Ausgangspunkt für die Bemessung des Invalideneinkommens anhand statistischer Werte (BGE 143 V 295 E. 2.2; 135 V 297 E. 5.2) grundsätzlich die Zentral- beziehungsweise Medianwerte der LSE darstellen (Urteil 8C_250/2021 vom 31. März 2022 E. 4.2.2 a.E.). Dass die Vorinstanz bei der Ermittlung des Invalideneinkommens den entsprechenden Tabellenwert (Total: in BGE 133 V 545 nicht publizierte E. 5.1 des Urteils 9C_237/2007 vom 24. August 2007; Urteil I 289/01 vom 19. Oktober 2001 E. 3c) herangezogen hat, ist nicht zu beanstanden.