Citation: 2P.306/2003 26.10.2004 E. B

Mit Entscheiden vom 21. Februar 2002 hiess die Steuerkommission für juristische Personen des Kantons Luzern die Einsprachen teilweise gut. Die Steuerfaktoren wurden neu wie folgt festgesetzt: 1995: steuerbarer Gewinn (Staats- und Gemeindesteuern) Fr. 1'000'000.--, steuerbarer Reinertrag (direkte Bundessteuer) Fr. 1'524'000.--, steuerbares Kapital Fr. 100'000.--, Verhältniskapital Fr. 1'195'300.--; 1996: steuerbarer Gewinn (Staats- und Gemeindesteuern) Fr. 1'000'000.--, steuerbarer Reinertrag (direkte Bundessteuer) Fr. 2'915'900.--, steuerbares Kapital Fr. 484'000.--, Verhältniskapital Fr. 292'000.--; 1997: steuerbarer Gewinn (Staats- und Gemeindesteuern) Fr. 1'000'000.--, steuerbarer Reinertrag (direkte Bundessteuer) Fr. 3'156'100.--, steuerbares Kapital Fr. 2'640'000.--, Verhältniskapital Fr. 1'562'200.--. Zur Begründung wurde hervorgehoben, die aus dem "Settlement" vom 20. Juli 2000 resultierende Steuernachzahlung könne im Rahmen der noch nicht rechtskräftigen Veranlagungen pro 1995 bis 1997 beim steuerbaren Kapital in Abzug gebracht werden. Weil die in der Schweiz für die Jahre 1977 bis 1996 bezahlten Steuern in der Vereinbarung vollumfänglich angerechnet worden seien, sei eine internationale Doppelbesteuerung zwischen der Schweiz und Grossbritannien vermieden worden. Eine gegen diese Einspracheentscheide gerichtete Beschwerde der X.________ AG wies das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern am 20. Oktober 2000 ab.