Citation: 9C_314/2022 E. 3.2.1

3.2.1. Der im invalidenversicherungsrechtlichen Verfahren ergangenen Verfügung der Vorinstanz vom 11. Dezember 2020 lässt sich der folgende Passus entnehmen: "Aus den Akten ergibt sich jedoch, dass insbesondere RAD-Ärztin dipl. med. C.________, Fachärztin für Innere Medizin/Prävention und Gesundheitswesen, davon ausgeht, dass seit der Magenoperation der Beschwerdeführerin im August 2018 für sechs Monate eine volle Arbeitsunfähigkeit in der angestammten wie auch in einer angepassten Tätigkeit vorgelegen hat [...]. Im gleichen Sinne äusserte sich auch RAD-Arzt pract. med. D.________, Facharzt für Arbeitsmedizin, attestierte er doch der Beschwerdeführerin eine volle Arbeitsunfähigkeit seit Februar 2019 [...]. Berücksichtigt man zudem, dass die Hausärztin Dr. med. B.________ der Beschwerdeführerin bereits am 8. Dezember 2017 nur noch eine angepasste Tätigkeit von zwei Stunden täglich bei einer Leistungsfähigkeit von 50 % zumutete, erscheinen der vereinbarte Rentenbeginn am 1. Juli 2018 sowie die vereinbarte, abgestufte Rentenhöhe im Rahmen einer summarischen Prüfung als vertretbar. Denn in Anbetracht dessen, dass die behandelnden Ärzte der Beschwerdeführerin seit Mai Mitte 2016 eine Arbeitsunfähigkeit von mindestens 50 %, mehrheitlich aber von 100 %, attestierten [...] und die Beschwerdeführerin mehrmals hospitalisiert war [...], erscheint auch das Wartejahr (vgl. Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG) zur Zeit des vereinbarten Rentenbeginns am 1. Juli 2018 als erfüllt."