Citation: 2P.234/2004 04.10.2004 E. 3

Die Beschwerdeführer rügen eine Verletzung des Grundsatzes der derogatorischen Kraft des Bundesrechts gemäss Art. 49 Abs. 1 BV in Verbindung mit dem in Art. 60a des Bundesgesetzes über den Schutz der Gewässer vom 24. Januar 1991 (GSchG, SR 814.20) enthaltenen Verursacherprinzip. Mit der im angefochtenen Entscheid enthaltenen Begründung setzen sich die Beschwerdeführer indes nicht in der gebotenen Weise auseinander. Sie machen im Wesentlichen geltend, sie hätten als neue Eigentümer den bereits 1999 fertig gestellten Umbau (Ausbau des Dachgeschosses) nicht veranlasst und es erscheine "mehr als schleierhaft, wie die Beschwerdeführer als Verursacher gewertet werden können". Sie lassen aber die massgeblichen Gesichtspunkte, mit denen sich das Verwaltungsgericht eingehend befasst hat, ausser Acht, namentlich dass die Anschlussgebühr das Grundstück belaste und die Beschwerdeführer als neue Eigentümer aus den baulichen Veränderungen und der dadurch verursachten Mehrbelastung der Abwasseranlage ebenfalls den Zusatznutzen zögen. Die Beschwerdeführer übersehen, dass die Konkretisierung des Verursacherprinzips - obschon dieses nunmehr auf Verfassungsstufe (Art. 74 Abs. 2 BV) verankert ist und die Rahmenregelung von Art. 60a GSchG erhöhte Anforderungen an die für die Kostenverteilung zu berücksichtigenden Kriterien aufstellt - weiterhin den Kantonen bzw. Gemeinden vorbehalten bleibt, die in dieser Hinsicht ihre Autonomie bewahren (BGE 128 I 46 E. 1b/bb). Eine Auseinandersetzung mit der kantonalen oder kommunalen Regelung ist daher unerlässlich. Es geht nicht an, dass die (durch einen Anwalt vertretenen) Beschwerdeführer sich auf das blosse Bestreiten verlegen, obschon die kantonale Instanz eingehend dargelegt hat, weshalb sie so entschieden hat. Eine derartige Beschwerdebegründung genügt Art. 90 Abs. 1 lit. b OG nicht, weshalb darauf nicht einzutreten ist. Die Begründung der Willkürrüge beschränkt sich auf den Hinweis, dass die Vorinstanzen "in völliger Verkennung von Art. 60a Abs. 1 GSchG und damit der derogatorischen Kraft des Bundesrechts willkürlich entgegen der Bestimmung von Art. 8 BV (recte wohl Art. 9 BV) entschieden" haben (Beschwerde S. 5). Eine Begründung, weshalb das Verwaltungsgericht kantonales Recht - und namentlich die §§ 31 f. des kantonalen Einführungsgesetzes zum GSchG vom 27. Januar 1997 - willkürlich ausgelegt oder angewendet haben soll, enthält die staatsrechtliche Beschwerde nicht, weshalb sich auch die Rüge der Willkür als unzulässig erweist.