Citation: 8C_822/2023 E. A

A.a. Der 2011 geborene A.A.________ leidet an einer Dyspraxie. Seine Eltern meldeten ihn im Juni 2015 zum Bezug einer Hilflosenentschädigung für Minderjährige an. Die IV-Stelle des Kantons Solothurn gewährte ihm nach entsprechenden Abklärungen ab 1. Mai 2015 eine Hilflosenentschädigung wegen leichter Hilflosigkeit. Mit Verfügung vom 1. August 2017 erhöhte sie den Anspruch revisionsweise rückwirkend ab 17. Mai 2017 auf eine Hilflosenentschädigung mittleren Grades. Sie bestätigte diesen Anspruch anlässlich einer weiteren Revision. A.b. Im Rahmen eines neuen Revisionsverfahrens führte die IV-Stelle im November 2022 eine Abklärung zu Hause bei A.A.________ durch (vgl. Bericht vom 16. Dezember 2022). Gestützt auf die Ergebnisse dieser Erhebung reduzierte sie - nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren und Einholung einer Stellungnahme der zuständigen Abklärungsperson - die bisher gewährte Hilflosenentschädigung mittleren Grades mit Verfügung vom 14. Februar 2023 und mit Wirkung ab 1. April 2023 auf eine solche leichten Grades. Mit gleichentags ergangener Verfügung setzte sie auch die Hilflosenentschädigung für den älteren Bruder von A.A.________, D.A.________, auf eine Hilflosenentschädigung für Hilflosigkeit leichten Grades herab.