Citation: 1C_248/2019 E. 5.7

5.7. Die Vorinstanz hat die Hanglage von Parzelle Nr. 63A nicht als Hinderungsgrund für das Vorliegen einer ausreichenden Erschliessung ohne den umstrittenen Teilstrassenplan behandelt. Diese Beurteilung ist auch im Hinblick auf den Zugang zum Haus der privaten Beschwerdeführer ab der oberhalb gelegenen Hinteren Schwendistrasse nicht offensichtlich unrichtig oder sonstwie unhaltbar. Letztere haben vor der Vorinstanz dargelegt, dass sie von dieser Strasse grundstücksintern über die Wiese zu ihrem Haus gelangen, seit ihnen der Durchgang über Parzelle Nr. 60A verweigert wird. Zwar wird das Gelände auf Parzelle Nr. 63A in der Beschwerde an das Bundesgericht als steil bezeichnet. Die Beschwerdeführer haben aber konkrete Angaben über die Ausgestaltung eines Fusswegs auf Parzelle Nr. 63A von der Hinteren Schwendistrasse zu dem darauf stehenden Haus unterlassen. Ob ein bewilligter grundstücksinterner Fussweg von der Strasse zum Hauseingang besteht, ist nicht aktenkundig. Die von der Vorinstanz angesprochene Möglichkeit einer Planungszone für Baugesuche in der betroffenen Bauzonenfraktion bis zur Klärung der Bauzonenredimensionierung kann sich nicht auf die Anlage eines Fusswegs zu einem bestehenden Hauseingang beziehen, weil dadurch die künftige Nutzungsordnung nicht präjudiziert wird. Jedenfalls kann die Gemeinde unter diesen Umständen keinen Beurteilungsspielraum für die Annahme eines öffentlichen Interesses zur Sicherung des Hauszugangs über ein Drittgrundstück in Anspruch nehmen.