Citation: 5A_520/2024 E. 3

Das Kantonsgericht setzte die Entschädigung für die Tätigkeit der Beschwerdeführerin im kantonalen Beschwerdeverfahren gestützt auf § 2, § 30 und § 31 Abs. 3 der kantonalen Verordnung über die Kosten in Zivil-, Straf- und verwaltungsgerichtlichen Verfahren vom 26. März 2013 (JusKV; SRL 265) zulasten der Mandantin pauschal auf Fr. 1'500.-- (inklusive Auslagen und zuzüglich Mehrwertsteuer) fest. Als Begründung fügte es an, dass dies einem Aufwand von rund 6.5 Stunden entspreche, was mit Blick auf den erfolgten Schriftenwechsel angemessen erscheine. Ausgehend davon bestimmte die Vorinstanz den öffentlich-rechtlichen Entschädigungsanspruch gemäss § 98 des kantonalen Gesetzes über die Organisation der Gerichte und Behörden in Zivil-, Straf- und verwaltungsgerichtlichen Verfahren (JusG; SRL Nr. 260) auf Fr. 1'373.20 (inklusive Auslagen und Fr. 98.20 Mehrwertsteuer).