Citation: 2C_794/2015 E. 3.4.1

3.4.1. Der Beschwerdeführer macht insbesondere geltend, es sei rechtsungleich, dass die Tages- und Ausflugsgäste keine Tourismusabgabe bezahlen müssen, obwohl sie typischerweise die touristischen Leistungen mehr in Anspruch nehmen als die Ferienhausbesitzer. Zu diesem Argument hat das Bundesgericht bereits in BGE 102 Ia 143 E. 2c ausgeführt, in Orten mit zahlreichen Tagestouristen lasse sich nicht in Abrede stellen, dass zwischen den mit der Taxe belasteten Kurgästen und denjenigen Personen, welche die Einrichtungen des Kurortes mitbenützen, ohne zu übernachten und demgemäss ohne eine Kurtaxe zu entrichten, eine gewisse Rechtsungleichheit bestehe. Es handle sich hier jedoch nicht um eine Grundsatzfrage, sondern um eine solche des Masses. Die Rechtsgleichheit sei dann nicht verletzt, wenn dem Verhältnis zwischen Kurgästen und Passanten bei der Bemessung der Kurtaxe Rechnung getragen werde. Treffe dies zu, so könne angenommen werden, ein wesentlicher Teil der für die Annehmlichkeit der Passanten aufgewendeten Mittel werde aus dem ordentlichen Bezirks- oder Gemeindehaushalt aufgebracht.