Citation: 8C_756/2013 E. 5.1

5.1. Die Vorinstanz hat bei ihrer Beurteilung der gesundheitlichen Einschränkungen - wie übrigens die IV-Stelle beim Erlass der Verfügung vom 16. August 2011 auch noch - vollumfänglich auf das MEDAS-Gutachten vom 21. September 2010 abgestellt. Danach leidet die Versicherte an einer mittelgradigen bis schweren depressiven Episode mit somatischen Symptomen, an persistierenden Schmerzen und endgradiger Bewegungseinschränkung bei Status nach beidseitiger Implantation eines künstlichen Hüftgelenks 02/05 bei kongenitaler Hüftdysplasie beidseits, radiologisch unauffälliger Implantatlage ohne Hinweis auf Lockerung, einem lumbovertebralen Schmerzsyndrom mit leichter klinischer Symptomatik und geringen radiologisch feststellbaren degenerativen Veränderungen im unteren LWS-Abschnitt bei einer Beinlängenverkürzung links von 2 cm, generalisierten Tendomyosen panvertebral und an den Extremitäten mit vegetativen Begleitbeschwerden und einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung mit psychischen und somatischen Anteilen. Für eine körperlich eher leichtere, rückenadaptierte Tätigkeit ohne ausgesprochene Belastungen der Beine mit häufigem Gehen und Treppensteigen schätzten die Gutachter die Versicherte auf 50 % arbeitsfähig ein. Gestützt auf diese Einschätzung gelangte die Vorinstanz zum gleichen Ergebnis wie die IV-Stelle im verwaltungsinternen Verfahren, nämlich, dass ein Invaliditätsgrad vorliege, der einen Anspruch auf eine Viertelsrente begründe.