Citation: 4A_167/2008 23.06.2008 E. A

Die D.________ AG, B.C.________ AG (Beschwerdegegnerin) belangte A.________ (Beschwerdeführer) am 22. Mai 2002 vor dem Bezirksgericht Schwyz auf Bezahlung eines vom Gericht festzusetzenden Betrags, einstweilen beziffert mit Fr. 614'400.-- nebst Zins. Zugleich stellte sie verschiedene Begehren auf Auskunftserteilung und Rechnungslegung. Zur Begründung führte sie aus, der Beschwerdeführer habe sich persönlich verpflichtet, ihre 3'840 Aktien der E.________ AG in seinem Namen, aber für ihre Rechnung vorrangig zu verkaufen, d.h. bevor Aktien anderer Inhaber platziert oder neue Aktien liberiert würden. Dieser Pflicht sei er nicht nachgekommen. Der Bezirksgerichtspräsident Schwyz beschränkte mit Verfügung vom 10. Februar 2003 das Verfahren auf die Frage der Passivlegitimation und die von der Beschwerdegegnerin geltend gemachten Hilfsansprüche. Mit Vor- und Teilurteil vom 14. Mai 2003 bejahte das Bezirksgericht Schwyz die Passivlegitimation des Beschwerdeführers und hiess die von der Beschwerdegegnerin geltend gemachten Hilfsansprüche unter Androhung einer Ordnungsbusse wie folgt teilweise gut: a) Der Beklagte [Beschwerdeführer] ist verpflichtet, der Klägerin [Beschwerdegegnerin] innert 20 Tagen seit Rechtskraft des vorliegenden Vor- und Teilurteils umfassend Rechenschaft abzulegen über alle wesentlichen Vorgänge des Kommissionsvertragsverhältnisses mit der Klägerin [Beschwerdegegnerin], so insbesondere über den gesamten Ablauf und die Ergebnisse seiner Tätigkeiten. b) Der Beklagte [Beschwerdeführer] ist verpflichtet, der Klägerin [Beschwerdegegnerin] innert 20 Tagen seit Rechtskraft des vorliegenden Vor- und Teilurteils darüber Auskunft zu geben, wie viele Aktien der F.________ AG (vormals E.________ AG) er und die G.________ AG in seinem Auftrag seit 18.10.2000 wann und an wen veräussert haben, respektive haben veräussern lassen, und wie hoch die entsprechenden Veräusserungserlöse waren. c) Der Beklagte [Beschwerdeführer] ist verpflichtet, der Klägerin [Beschwerdegegnerin] innert 20 Tagen seit Rechtskraft des vorliegenden Vor- und Teilurteils detailliert darüber Auskunft zu geben, wie viele Aktien der F.________ AG (vormals E.________ AG) in seinem Auftrag seit 18.10.2000 wann und von wem neu gezeichnet wurden, wie diese liberiert wurden und welche Vermögenswerte bei diesen Transaktionen wem zuflossen. Die gegen dieses Vor- und Teilurteil erklärte kantonale Berufung des Beschwerdeführers wurde vom Kantonsgericht mit Urteil vom 10. Mai 2005 abgewiesen. Die Beschwerdegegnerin teilte dem Bezirksgerichtspräsidenten Schwyz am 31. Oktober 2005 mit, dass es ihr nicht möglich sei, die Forderung wie verlangt zu beziffern, da der Beschwerdeführer seine Pflichten zur Auskunftserteilung nicht erfüllt habe. Anlässlich der Hauptverhandlung stellte sie das Begehren, den Beschwerdeführer zu verpflichten, ihr Fr. 614'400.--, eventuell Fr. 537'600.--, subeventuell Fr. 483'840.--, je zuzüglich Zins zu bezahlen. Mit Urteil vom 25. Januar 2006 hiess das Bezirksgericht Schwyz die Klage insoweit gut, als es den Beschwerdeführer verurteilte, der Beschwerdegegnerin den Betrag von Fr. 483'840.-- nebst Zins zu bezahlen. Gegen dieses Urteil gelangte der Beschwerdeführer mit kantonaler Berufung an das Kantonsgericht Schwyz mit dem Antrag, das angefochtene Urteil aufzuheben und die Klage vollumfänglich abzuweisen. Das Kantonsgericht wies am 27. November 2007 die Berufung ab und bestätigte das Urteil des Bezirksgerichts vom 25. Januar 2006. Es kam zum Schluss, dass sich der Beschwerdeführer zur vorrangigen Veräusserung der Aktien der Beschwerdegegnerin verpflichtet habe und er diese Aktien bei pflichtgemässer Erfüllung seines Auftrags zum Stückpreis von Fr. 140.-- hätte verkaufen können.