Citation: 2C_561/2022 E. 11.2.2

11.2.2. Unter dem Diskriminierungstatbestand von Art. 7 Abs. 2 lit. b KG ist daher zu prüfen, ob die Beschwerdeführerinnen als marktbeherrschendes Unternehmen ihre Handelspartner diskriminierten (vgl. E. 11.3 hiernach), sodass diese in der Aufnahme oder Ausübung des Wettbewerbs behindert oder benachteiligt wurden (vgl. E. 11.4 hiernach). Die diskriminierende Verhaltensweise musste für die Wettbewerbsbehinderung oder -benachteiligung kausal sein (vgl. E. 11.5 hiernach). Ferner ist zu beurteilen, ob sich die Benachteiligung durch "legitimate business reasons" rechtfertigen lässt (vgl. E. 11.6 hiernach; vgl. auch E. 6.3 hiervor; zu den Tatbestandsmerkmalen von Art. 7 Abs. 2 lit. b KG siehe Amstutz/Carron, a.a.O., N. 299 ff. zu Art. 7 KG; Clerc/Këllezi, a.a.O., N. 89 ff. zu Art. 7 Abs. 2 KG).