Citation: 4P.306/2004 30.05.2005 E. 2

2.1 Weiter wirft der Beschwerdeführer dem Obergericht in verschiedener Hinsicht vor, gegen das Willkürverbot verstossen zu haben (Art. 9 BV). So habe das Obergericht § 256 Abs. 3 ZPO willkürlich angewendet, indem es den Experten ohne Zustimmung der Parteien schriftlich instruiert habe. Weiter sei das Obergericht in willkürlicher Weise von der Annahme ausgegangen, dass eine weitere Befragung durch den Experten keinen besseren Aufschluss über die vom Beschwerdeführer geleistete und umstrittene Arbeit gebracht hätte. 2.2 Die erste Rüge ist schon deshalb unbegründet, weil Missachtungen verfahrensrechtlicher Vorschriften sofort nach Kenntnisnahme zu rügen sind, was spätestens anlässlich der Stellungnahme zur Expertise hätte erfolgen müssen. Im vorliegenden Verfahren kann der Beschwerdeführer mit diesen Beanstandungen nicht mehr gehört werden. In Bezug auf die zweite Rüge ist festzuhalten, dass das Obergericht zutreffend festgehalten hat, dass die Aussagen der Parteien über das Zustandekommen des Vertrages und erst recht über den Inhalt widersprüchlich seien. Unter diesen Umständen ist die Auffassung des Obergerichtes nicht willkürlich, dass eine weitere Befragung keine weiteren Aufschlüsse gebracht hätte. Auch insofern erweist sich die staatsrechtliche Beschwerde als unbegründet.