Citation: 4A_459/2023 E. 2.2

2.2. Der Beschwerdeführer 1 erwartete gemäss seinen Angaben per Ende März 2013 eine erste Lieferung von 250 kg Gold aus Ghana in die Schweiz. Am 12. August 2013 schlossen der Beschwerdegegner als Käufer und die D.________ Ltd. als Verkäuferin einen weiteren Kaufvertrag über 15 kg Gold, wobei die D.________ Ltd. durch den Beschwerdeführer 1 vertreten wurde. Nach dessen Angaben beabsichtigten die Parteien mit diesem Kauf die Finanzierung einer neu eingeführten ghanaischen Exportsteuer von 5 % auf den erwähnten 250 kg Gold. Der Beschwerdegegner und der Beschwerdeführer 1 seien im August und September 2013 zwei Mal nach Accra gereist. Allerdings sei es nicht gelungen, die erwähnte Exportsteuer zu bezahlen, die 250 kg Gold zu erhalten und dessen Beförderung zu organisieren. In der Folge sei doch noch eine Goldlieferung in Aussicht gestellt worden, wenn auch nur über 70 kg. Damit hätten die 15 kg Gold gemäss dem eben erwähnten Vertrag einerseits und die Goldmengen gemäss Kaufverträgen der Beschwerdeführerin 2 mit der D.________ Ltd. anderseits, also unter anderem die streitgegenständlichen 14 kg Gold geliefert werden sollen. Nach Angaben des Beschwerdeführers 1 habe das Gold am Nachmittag des 4. Oktober 2013 zwar in Accra den Zoll in Richtung Trasacco verlassen. Dort hätte es in den Besitz der Zollagenten der D.________ Ltd. übergehen sollen. Doch das Gold sei in der Folge gestohlen worden.