Citation: 1C_135/2023 E. 4

Gemäss Art. 118 Abs. 1 des Freiburger Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege vom 23. Mai 1991 (VRG/FR; SGF 150.1) ist die Beschwerde an eine obere Behörde erst zulässig, wenn die vorgängigen Rechtsmittel der Einsprache gegen einen Entscheid oder der Beschwerde ausgeschöpft sind. Die Teilnahme am vorinstanzlichen Verfahren ist auch Voraussetzung für die Beschwerdeführung an das Bundesgericht gemäss Art. 89 Abs. 1 lit. a BGG, es sei denn, die beschwerdeführende Person hatte keine Möglichkeit zur Teilnahme. Dies ist praxisgemäss der Fall, wenn sie ohne eigenes Verschulden an der Teilnahme verhindert wurde (Urteil 1C_293/2018 vom 29. Januar 2019 E. 2.2 mit Hinweisen) oder erst der angefochtene Entscheid die Parteistellung begründet (1C_134/2010 vom 28. September 2010 E. 3.2; BERNHARD WALDMANN, in: Basler Kommentar zum BGG, 3. Aufl. 2018, Art. 89 N. 9;).