Citation: 1C_229/2019 E. 4

In der Sache rügt die Beschwerdeführerin zunächst, die Vorinstanz habe bei der Beurteilung der Baubewilligung die Bestimmungen des kantonalen Richtplans zu verkehrsintensiven Einrichtungen zu Unrecht nicht angewandt. Damit verbunden sei eine unzulässige Rechtsverweigerung und eine Verletzung des USG (SR 814.01), der Luftreinhalte-Verordnung vom 16. Dezember 1985 (LRV; SR 814.318.142.1) sowie von § 11 Abs. 2 der kantonalen Vollzugsverordnung zum Einführungsgesetz zum Umweltschutzgesetz vom 3. Juli 2001 (VVzUSG/SZ; SRSZ 711.111), wonach der Regierungsrat gestützt auf einen Massnahmenplan im Sinne von Art. 44a USG und Art. 31 f. LRV die notwendigen Weisungen und Vorschriften erlässt. Die Vorinstanz verneinte eine direkte Anwendbarkeit der nach Ansicht der Beschwerdeführerin zu Unrecht nicht angewandten Bestimmungen des kantonalen Richtplans im Baubewilligungsverfahren. Ohnehin sind die entsprechenden Richtplanbestimmungen zu verkehrsintensiven Einrichtungen erst nach Einreichung des Baugesuchs der Beschwerdegegnerin und nach der erstinstanzlichen Erteilung der Baubewilligung in Kraft getreten. Unter diesen Umständen wäre in der Nichtanwendung der betreffenden Bestimmungen keine Verletzung von Bundesrecht und keine willkürliche Verletzung von kantonalem Recht zu erblicken, selbst wenn es sich um im Baubewilligungsverfahren direkt anwendbare Bestimmungen handeln würde (vgl. § 94 des kantonalen Planungs- und Baugesetzes vom 14. Mai 1987 [PBG/SZ; SRSZ 400.100]). Dass die Bewilligung des umstrittenen Bauvorhabens den Erlass eines Massnahmenplans im Sinne von Art. 44a USG und Art. 31 f. LRV vorausgesetzt hätte, ist weder genügend dargetan noch ersichtlich. Soweit die Beschwerdeführerin die genannten Rügen überhaupt genügend begründet hat, dringt sie damit nicht durch.