Citation: 6B_526/2019 E. 1.2

1.2. Zu der am 3. Januar 2003 erfolgten Übertragung der landwirtschaftlichen Liegenschaft C._________ erwägt die Vorinstanz, es sei nicht erwiesen, dass A.B.________ keinen äquivalenten Preis bezahlt habe. Der objektive Tatbestand von Art. 164 StGB sei damit nicht erfüllt (Urteil, S. 13). Ob dies auch hinsichtlich des am 28. März 2003 übertragenen Grundstücks Nr. xxx, Grundbuch D.________, der Fall sei, liess die Vorinstanz offen. Sie erwägt, dass der subjektive Tatbestand von Art. 164 StGB ohnehin nicht erfüllt sei (Urteil, S. 15). Zum subjektiven Tatbestand erwägt die Vorinstanz unter anderem, dass im Zeitraum vom 22. Februar bis zum 13. Dezember 2002 bereits Betreibungen von über einer Million Franken gegen A.A.________ ergangen waren, verschiedene Liegenschaften mit betreibungsrechtlichen Verfügungsbeschränkungen belegt worden seien und über sein Unternehmen E.________ AG am 28. Juni 2002 der Konkurs eröffnet worden sei. Zudem habe A.A.________ in den Jahren 2000 bis 2002 private Darlehen zur Überbrückung geschäftlicher Engpässe von rund Fr. 5.16 Mio. aufgenommen, welche privat zu einer massiven Überschuldung geführt hätten. Im Zeitpunkt der Übertragung der Liegenschaften sei deshalb - objektiv betrachtet - ein Zwangsvollstreckungsverfahren gegen das private Vermögen von A.A.________ nicht gänzlich auszuschliessen gewesen. Dennoch habe A.A.________ im Zeitpunkt der Liegenschaftsveräusserungen nicht im Bewusstsein einer drohenden oder bereits laufenden Zwangsvollstreckung gehandelt. Vielmehr habe er nachvollziehbar und glaubhaft damit gerechnet, die für die Wiederaufnahme des Kiesabbaus notwendigen Bewilligungen zeitnah zu erhalten und damit die aus seiner Sicht bloss vorübergehende schlechte finanzielle Situation aufbessern zu können. Dies sei auch die Auffassung seiner Vertragspartner gewesen, die ihm trotz der schlechten finanziellen Lage Darlehen in erheblichem Umfang gewährt hätten. Das fehlende Bewusstsein um einen möglichen Konkurs in jener Zeit werde schliesslich dadurch untermauert, dass der Konkurs tatsächlich erst am 14. Dezember 2006, also rund dreieinhalb Jahre nach der Veräusserung des Grundstücks Nr. xxx, erfolgt sei. Die Vorinstanz erwägt weiter, dass die familiäre Situation von A.A.________ schwierig gewesen sei. Insbesondere habe sich dieser durch seinen Bruder, A.C.________, bedroht gefühlt. In einem Fall sei A.C.________ der versuchten Nötigung sowie der einfachen Körperverletzung zum Nachteil von A.A.________ schuldig gesprochen worden. Es sei damit nachvollziehbar, dass A.A.________ - für den Fall, dass ihm etwas zustossen würde - habe verhindern wollen, dass die Liegenschaften Dritten oder zerstrittenen Familienangehörigen zufallen.