Citation: 6B_836/2014 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz räumt ein, dass der Beschwerdeführer nie direkt mit B.________ konfrontiert worden sei. Sie führt mit Verweis auf das Urteil 6B_573/2011 vom 27. November 2012 jedoch aus, ein Antrag auf Konfrontation sei verspätet, wenn er nicht bis zum Abschluss der erstinstanzlichen Hauptverhandlung erfolgt, obwohl der Beschuldigte bis dahin nach Treu und Glauben Anlass dazu gehabt hätte. Vorliegend seien die Depositionen von B.________ bekannt gewesen, zumal die Verteidigerin des Beschwerdeführers an dessen zweiter Einvernahme teilgenommen habe. Diese habe zudem Gelegenheit gehabt, nach telefonischer Rücksprache mit dem Beschwerdeführer Fragen zu stellen. Der Beschwerdeführer hätte eine Ladung von B.________ zur erstinstanzlichen Hauptverhandlung verlangen können, wenn er dieses Vorgehen als unzureichend angesehen hätte. Dies habe er nicht getan, weshalb der erstmals in der Berufungserklärung gestellte Antrag auf Konfrontation verspätet sei (Urteil, S. 8 ff.).