Citation: I 289/04 27.09.2004 E. A

A.________, geboren 1960, leidet seit Jahren an Rückenbeschwerden. Verschiedene Stellen als Hilfsarbeiterin musste sie jeweils nach kurzer Zeit krankheitsbedingt wieder aufgeben oder wurden ihr gekündigt. Am 17. November 1997 meldete sie sich erstmals bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Eine Begutachtung durch die Rheuma- und Rehabilitationsklinik Y.________ am 17. August 1999 ergab keine Hinweise auf ein wesentliches organisch bedingtes Rückenleiden. Nach Auffassung der Ärzte war die damalige Tätigkeit, welche die Versicherte zu 100 % ausübte, ihrem Leiden angepasst. Dieses Pensum sei ihr zwar grundsätzlich zumutbar. Weil sie daneben jedoch einen fünfköpfigen Haushalt führen müsse, werde sie überfordert (Expertise vom 19. August 1999). Ab September 1999 attestierte ihr der Hausarzt Dr. med. S.________, Rheumatologie FMH, eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Die IV-Stelle des Kantons Aargau lehnte das Leistungsbegehren gestützt darauf am 7. April 2000 ab mit der Begründung, dass die gesetzliche Wartezeit von einem Jahr noch nicht abgelaufen sei. Am 1. Dezember 2000 reichte A.________ erneut ein Rentengesuch ein. Die IV-Stelle liess sie im Spital X.________, Rheumaklinik und Institut für Physikalische Medizin, untersuchen (Gutachten vom 7. März 2002) und stellte ihr gestützt darauf in Aussicht, dass sie das Leistungsbegehren mangels rentenbegründender Invalidität abweisen werde (Vorbescheid vom 29. Juli 2002). An dieser Auffassung hielt sie mit Verfügung vom 27. Februar 2003 und Einspracheentscheid vom 28. Juli 2003 fest mit der Begründung, dass der Bericht des Hausarztes Dr. med. H.________, Innere Medizin FMH, vom 10. Januar 2003 an der Einschätzung der Gutachter des Spitals X.________ nichts zu ändern vermöge.