Citation: I 103/06 06.11.2006 E. 3

Streitig ist die Aufhebung der seit 1. April 1995 laufenden, zunächst als ganze, sodann ab 1. Dezember 2000 bis 31. Januar 2003 als halbe, danach vom 1. Februar bis 31. Juli 2003 befristet wiederum als ganze, hernach ab 1. August 2003 noch als halbe Rente ausgerichteten Invalidenrente auf den 30. April 2005. Zu prüfen bleibt dabei lediglich die Einschränkung der Beschwerdeführerin im Haushalt. 3.1 Im Gutachten der Medizinischen Abklärungsstelle X.________ vom 31. Dezember 2004 hielt man durch die neu hinzu gekommene Schulterverletzung im Haushalt eine 50-prozentige Einschränkung für ausgewiesen, da die Belastbarkeit der oberen Extremitäten sicher vermindert sei und somit Überkopfarbeit oder Tätigkeiten mit schweren Hebebelastungen eingeschränkt seien. Auch Tätigkeiten fernab der Körperachse seien erschwert, sodass zum Beispiel Kochen mit vermehrten Schwierigkeiten verbunden sein dürfte. 3.2 Diese Einschätzung bezog sich zwar auf den ursprünglichen Bericht über die Haushaltabklärung vom 23. Januar 1996, der im Haushaltsbereich eine Einschränkung von 33 % ergeben hatte. Dieselbe Einschränkung ergab aber auch der Haushaltabklärungsbericht vom 14. August 2000. Im Zeitraum der Begutachtung der Medizinischen Abklärungsstelle X.________ erfolgte keine neue Haushaltabklärung. Die IV-Stelle ging jedoch in der Verfügung vom 18. März 2005 von einer Einschränkung von nunmehr 40 % aus. 3.3 Die Beschwerdeführerin berief sich bereits im vorinstanzlichen Verfahren auf die Einschätzung der Einschränkung im Aufgabenbereich Haushalt gemäss dem Gutachten der Medizinischen Abklärungsstelle X.________ von 50 %. Das kantonale Gericht erachtete diese jedoch als zu allgemein. Die durch die Schulterbeschwerden bedingten Einschränkungen seien lediglich bei gewissen Aufgaben und jeweils im Einzelnen vorzunehmen. In den Teilbereichen "Ernährung", "Wohnungspflege", "Einkaufen" sowie "Wäsche und Kleiderpflege" sei nunmehr jeweils eine Einschränkung von 50 % zu berücksichtigen. Im Abklärungsbericht vom 14. August 2000 war für die betreffenden Positionen noch eine Einschränkung von 40 % ("Ernährung" und "Wäsche und Kleiderpflege") bzw. bereits 50 % ("Einkaufen" und "Wohnungspflege") angegeben. Durch die leicht erhöhte Einschränkung in den erstgenannten beiden Teilbereichen stieg die gesamthafte Behinderung im Haushaltbereich für die Vorinstanz von 33 % gemäss Abklärungsbericht auf 37,5 %, womit bei einem 50-prozentigen Anteil des Aufgabenbereichs Haushalt sich der entsprechende Invaliditätsgrad auf 18,75 % errechnete. 3.4 Die Beschwerdeführerin hält in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde dagegen, die Gutachter der Medizinischen Abklärungsstelle X.________ hätten im Haushaltbereich unter Berücksichtigung sämtlicher Akten, auch des Haushaltabklärungsberichtes, eine 50-prozentige Einschränkung als ausgewiesen gehalten. Dem Gutachten komme volle Beweiskraft zu, und diese erstrecke sich nicht nur auf einen Teil desselben, sondern auf das Gesamte. Die Differenzierung durch die Vorinstanz sei zwar auf den ersten Blick gut begründet, sie unterstelle damit aber den Gutachtern, sie hätten nicht berücksichtigt, dass sich die Einschränkungen - auch die zusätzlichen - nicht in allen Bereichen des Haushaltes gleich auswirkten. Eine solche Annahme erfolge jedoch ohne Grundlage und es müsse davon ausgegangen werden, dass die zusätzlichen Einschränkungen teils mehr betragen würden, andere jedoch weniger und insgesamt eine Einschränkung von 50 % resultiere. Da der Invaliditätsgrad bei einer 50-prozentigen Einschränkung im Haushalt in jenem Teilbereich 25 % betrage, liege insgesamt ein Invaliditätsgrad von mehr als 40 % vor.