Citation: 2C_204/2019 E. 2.5

2.5. Der Beschwerdeführer setzt sich in seiner dem Bundesgericht eingereichten Beschwerdeschrift nicht mit dem Widerrufsgrund von Art. 62 Abs. 1 lit. a AIG (falsche Angaben oder Verschweigen wesentlicher Tatsachen) auseinander; er erwähnt nur, in der unterlassenen Kommunikation der Kündigung sei deswegen keine absichtliche Täuschung zu erblicken, weil falls eine solche beabsichtigt gewesen wäre, er die Information auch ein Jahr später hätte unterschlagen können. Dieses appellatorische Vorbringen, welches keine durch das Bundesgericht überprüfbare Rüge (oben, E. 1.3) beinhaltet, übergeht stillschweigend, dass der Beschwerdeführer mit rechtskräftigem Strafbefehl vom 23. Mai 2017 durch das Untersuchungsamt Altstätten wegen Täuschung der Behörden zu einer Freiheitsstrafe von 60 Tagen verurteilt worden ist, und vermag somit die Erfüllung des Tatbestandes einer absichtlichen Täuschung nicht zu entkräften. Die Rüge des Beschwerdeführers, der Widerrufsgrund von Art. 62 Abs. 1 lit. a AIG finde angesichts seines über 15 Jahre dauernden Aufenthalts keine Anwendung, übersieht, dass Art. 63 Abs. 2 AIG (in der ursprünglichen, am 1. Januar 2008 in Kraft getretenen Fassung [AS 2007 5437]) sich nur auf Niederlassungsbewilligungen bezieht.