Citation: 8C_8/2019 E. 5.2.2

5.2.2. Das kantonale Gericht durfte zusammenfassend ohne die bundesrechtlichen Beweiswürdigungsregeln zu verletzen, die Auffassung vertreten, dass Dr. med. C.________ die entsprechenden Vorgaben genügend beachtete. Soweit sich der Beschwerdeführer schliesslich wiederum auf die das Teilgutachten des Dr. med. C.________ kritisierende Stellungnahme der behandelnden Frau Dr. med. B.________ vom 28. Mai 2018 beruft, hat sich das kantonale Gericht - entgegen der Behauptung in der Beschwerde - mit ihrer Kritik am Gutachten hinreichend auseinandergesetzt und nachvollziehbar begründet, weshalb diese nichts daran ändert, dass die Expertise des ABI als beweiskräftige medizinische Grundlage für die Beurteilung des strittigen Leistungsanspruchs taugt. Wichtige Aspekte, die im Rahmen der Begutachtung unerkannt oder ungewürdigt geblieben sind, zeigt der Beschwerdeführer nicht auf (Urteile 8C_29/2018 vom 6. Juli 2018 E. 3.2.2 und 9C_91/2018 vom 7. Juni 2018 E. 4.2.1 mit Hinweisen). Festzuhalten ist ferner, dass im Hinblick auf die Beurteilung, ob ein psychisches Leiden invalidisierend wirkt, als Tatsachenfeststellungen, welche das Bundesgericht nur eingeschränkt überprüfen kann, alle Feststellungen der Vorinstanz zählen, die auf der Würdigung von ärztlichen Angaben und Schlussfolgerungen betreffend Diagnose und Folgenabschätzung beruhen (BGE 141 V 281 E. 7 S. 309). Wie die Vorinstanz bereits festhielt, muss im Übrigen bei der Beurteilung der Stellungnahme von Frau Dr. med. B.________ der Erfahrungstatsache, dass behandelnde Ärzte mitunter im Hinblick auf ihre Vertrauensstellung im Zweifelsfall eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen, Rechnung getragen werden (BGE 135 V 465 E. 4.5 S. 470; 125 V 351 E. 3b/cc S. 353).