Citation: I 386/03 22.12.2003 E. 4

Im Weiteren ist der jeweilige Umfang der Einschränkung im Erwerbs- und Aufgabenbereich festzulegen. 4.1 Das kantonale Gericht hat die Sache zur weiteren Abklärung des Sachverhaltes an die IV-Stelle zurückgewiesen, damit diese in Anwendung der gemischten Bemessungsmethode und unter Berücksichtigung der diversen Arbeitspensen die verschiedenen Invaliditätsgrade ab 1997 festlege; für die Zeit ab dem Schuljahr 2001/02 sei der Beschwerdeführerin ein Pensum von zehn Stunden medizinisch zumutbar. Die Versicherte bringt in dieser Hinsicht zunächst vor, sie habe nie ein Pensum von zehn Lektionen ausüben können; zudem seien Einzelflöten- und Nachhilfestunden schlechter bezahlt als Schul- und Musikstunden. Im Gutachten vom 23. Januar 2001 geht die Klinik X.________ davon aus, es seien "bis 10 Lektionen wöchentlich als Primarlehrerin oder Blockflötenlehrerin zumutbar." Diese Auffassung wird - auf Einwände der Versicherten im Vorbescheidverfahren hin - im Ergänzungsbericht vom 4. September 2001 klar bestätigt; im Weitern wird explizit darauf hingewiesen, dass "der Unterschied zwischen den verschiedenen Lehrtätigkeiten bekannt" sei. Das Gutachten von Januar 2001 und die Ergänzung von September 2001 sind für die streitigen Belange umfassend, beruhen auf allseitigen Untersuchungen, berücksichtigen die geklagten Beschwerden und sind in Kenntnis der Vorakten abgegeben worden; zudem sind die Ausführungen in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge sowie der medizinischen Situation einleuchtend und enthalten begründete Schlussfolgerungen (BGE 125 V 352 Erw. 3a). Damit ist davon auszugehen, dass der Versicherten ab 2001/2002 ein Pensum von wöchentlich zehn Lektionen zumutbar ist und der Abklärungsauftrag der Vorinstanz an die Verwaltung somit nur dahin zu beanstanden ist, dass von zehn Stunden statt von zehn Lektionen ausgegangen wird. 4.2 Für die Einschränkung im Haushaltbereich kann für die Zeit bis zur Geburt des Sohnes im Jahr 2002 ohne Weiteres auf den Bericht über die Abklärung an Ort und Stelle vom 25. Januar 1999 abgestellt werden, da dieser Bericht den von der Rechtsprechung aufgestellten Anforderungen genügt (AHI 2003 S. 218 Erw. 2.3.2) und überdies durch die Auffassung der Klinik X.________ im Ergänzungsbericht vom 4. September 2001 insoweit bestätigt wird, als keine Einschränkung für Haushaltarbeiten festgestellt werden konnte. Für die auf die Geburt des Sohnes folgende Zeit hat die Vorinstanz zu Recht eine neue Abklärung angeordnet, da sich durch die Kinderbetreuung die Tätigkeiten im Aufgabenbereich geändert haben.