Citation: 6P.99/2004 13.09.2004 E. 2

A. X.________ bringt vor, die zwischen dem stellvertretenden Generalsekretär des Bundesgerichts und dem Kanzleiadjunkten einerseits und Gerhard Ulrich sowie Marc-Etienne Burdet von der Bewegung "Aufruf ans Volk" anderseits am 20. Juli 2004 stattgefundene Aussprache habe sie erkennen lassen, dass dem Bundesgericht im Entscheid vom 6. Oktober 2003 wichtige Tatsachen entgangen seien. Zusammengefasst macht sie - teilweise sinngemäss - Folgendes geltend: Der Entscheid der Gerichte des Kantons Bern, das Verfahren gegen M.________ von jenem gegen A. X.________ abzutrennen, sei willkürlich gewesen. Indem das Bundesgericht insoweit Willkür verneint habe, sei es auf gewisse Schlussfolgerungen nicht eingetreten oder habe versehentlich gewisse im Dossier auffindbare Tatsachen nicht gewürdigt. Ebenfalls willkürlich sei die Würdigung der Aussagen von O.________ durch die kantonalen Behörden. Einzelne Aussagen von O.________ und N._________ in den Akten wiesen eindeutig "in Richtung Erpressung" hin, was nach dem Grundsatz "in dubio pro reo" und Art. 6 Ziff. 2 EMRK zu einem Freispruch hätte führen müssen. Indem das Bundesgericht diesbezüglich nicht auf eine willkürliche Beweiswürdigung der kantonalen Behörden erkannt habe, sei es ebenfalls in Willkür verfallen und habe den genannten Grundsatz verletzt. Das müsse zu einer Revision des Entscheides des Bundesgerichts vom 6. Oktober 2003 sowie zu dessen Erläuterung gemäss Art. 145 OG in Bezug auf die nicht nachvollziehbare Würdigung der Aussagen von O.________ führen.