Citation: 5A_797/2023 E. 4.4.2

4.4.2. 4.4.2.1. Im Arresteinspracheverfahren obliegt es dem Gläubiger, alle arrestbegründenden Tatsachen i.S.v. Art. 272 Abs. 1 Ziff. 1-3 SchKG zu behaupten und glaubhaft zu machen, während es dem Schuldner (bzw. vorliegend der Dritteinsprecherin) obliegt, arrestaufhebende oder arresthindernde Tatsachen glaubhaft zu machen (Urteil 5A_306/2010 vom 9. August 2010 E. 7.3; KREN KOSTKIEWICZ, Schuldbetreibungs & Konkursrecht, 4. Aufl. 2024, § 8 Rz. 2177). Wie ausdrücklich in Art. 272 Abs. 2 Ziff. 3 SchKG festgehalten wird, muss der Arrestgläubiger namentlich glaubhaft machen, dass die Vermögenswerte dem Arrestschuldner gehören. Allgemein haftet ein Schuldner für seine Verbindlichkeiten nämlich nur mit dem ihm gehörenden Vermögen. Glaubhaft gemacht ist eine Tatsache dann, wenn für deren Vorhandensein gewisse Elemente sprechen, selbst wenn das Gericht noch mit der Möglichkeit rechnet, dass sie sich nicht verwirklicht haben könnte (BGE 138 III 232 E. 4.1.1). 4.4.2.2. Vom in diesem Sinne zu verstehenden Beweismass des Glaubhaftmachens ist im angefochtenen Entscheid auch die Vorinstanz ausgegangen. Soweit die Beschwerdeführerin geltend macht, die Arresteinsprache der Dritteinsprecherin hätte selbst dann abgewiesen werden müssen, wenn das Vorliegen der arrestbegründenden Tatsachen "unwahrscheinlich" sei, ist ihr Vorbringen rein appellatorischer Natur. Inwiefern die Vorinstanz das Beweismass des Glaubhaftmachens willkürlich angewandt haben soll, wenn sie vorausgesetzt hat, dass die Tatsachendarlegungen dem Gericht wahrscheinlich erscheinen müssen, ist weder dargetan noch ersichtlich.