Citation: 5P.417/2000 25.01.2001 E. 1

1.-a) Aufgrund der Formulierung des Antrages zu Dispositiv-Ziff. 2 des angefochtenen Entscheides scheint nicht von vornherein klar, in welchem Umfang die Beschwerdeführerin diese Ziffer aufgehoben wissen will. Aus der Beschwerdebegründung, die für eine Interpretation von Rechtsbegehren beizuziehen ist, ergibt sich indessen, dass die Beschwerdeführerin den angefochtenen Entscheid auch bezüglich der Frage des Prozesskostenvorschusses und der unentgeltlichen Rechtspflege als verfassungswidrig aufgehoben haben möchte. In diesem Sinne ist die staatsrechtliche Beschwerde zu behandeln. b) Von vornherein nicht einzutreten ist auf die Ausführungen im Zusammenhang mit dem Feststellungsantrag, den die Beschwerdeführerin nach den Feststellungen des Kantonsgerichts zurückgezogen hat. c) Unbeachtlich ist schliesslich die am 9. November 2000 der Post aufgegebene Ergänzung der staatsrechtlichen Beschwerde. Die Nachforschungen bezüglich der Zustellung des angefochtenen Entscheides haben ergeben, dass die Beschwerdeführerin am 28. September 2000 auf dem zuständigen Postamt die Annahme des eingeschrieben versandten Entscheides des Einzelrichters verweigert hat. Auf Ersuchen der Beschwerdeführerin wurde er der neu beauftragten Anwältin der Beschwerdeführerin überwiesen und dieser am 29. September 2000 zugestellt, womit die Beschwerdefrist infolge des Wochenendes vom 28/29. Oktober 2000 am 30. Oktober 2000 abgelaufen ist (Art. 32 Abs. 2 OG). Die zusätzliche Eingabe vom 9. November 2000 ist damit verspätet.