Citation: 5A_720/2022 E. 2.2

2.2. Nicht zu beanstanden ist hingegen, dass die vor Bundesgericht gestellten Begehren keine Angaben darüber enthalten, inwiefern das Bundesgericht den angefochtenen Entscheid abändern soll (vgl. BGE 137 II 313 E. 1.3; 133 III 489 E. 3.1). Wie die Formulierung der Anträge (s. Sachverhalt Bst. D) zeigt, wehrt sich die Beschwerdeführerin dagegen, dass die kantonalen Instanzen das Urteil des EWHC (s. Sachverhalt Bst. B) in Anwendung des Lugano-Übereinkommens vollstreckbar erklärten. Käme das Bundesgericht zum Schluss, dass dieser Staatsvertrag in der Tat nicht anwendbar ist, so wäre eine Rückweisung unausweichlich. Eine Vollstreckbarerklärung gestützt auf andere Vorschriften war weder vor dem Kantons- noch vor dem Obergericht ein Thema. Entsprechend äussert sich der angefochtene Entscheid auch nicht zu den Tatsachen, auf deren Grundlage zu beurteilen wäre, ob das Urteil aus dem Vereinigten Königreich nach Massgabe des IPRG (SR 291) zu anerkennen und für vollstreckbar zu erklären ist. Das hiesige Verfahren ist nicht der Ort, um die fraglichen tatsächlichen Grundlagen erstmals zu erarbeiten (Art. 105 Abs. 1 und 2 BGG). Das Bundesgericht könnte im Falle einer Gutheissung der Beschwerde mithin naturgemäss nicht selbst entscheiden, so dass der Rückweisungsantrag ausreicht (vgl. BGE 134 III 379 E. 1.3).