Citation: 1B_395/2014 E. 2.1

2.1. Die polizeilichen Abklärungen zur Strafanzeige des Beschwerdeführers ergaben, dass am 20. August 2012 auf der Post X.________ fünf an diesen adressierte Briefpostsendungen - darunter der Strafbefehl vom 16. August 2012 - abgeholt worden waren. Deren Empfang wurde innert 31 Sekunden durch prima vista gleiche elektronische Unterschriften bestätigt. Nachdem der Beschwerdeführer an seiner Einvernahme als Auskunftsperson vom 18. März 2013 nach anfänglichem Abstreiten zugegeben hatte, am 20. August 2012 auf der Post X.________ Briefpostsendungen abgeholt zu haben, kam beim Polizeibeamten B.________ der Verdacht auf, dass die Unterschrift des Beschwerdeführers auf der Empfangsquittung für den Strafbefehl vom 16. August 2012 entgegen dessen Behauptung echt sein könnte und er mit seiner Strafanzeige versucht hatte, die Justiz über die (fristauslösende) Tatsache zu täuschen, dass er den Strafbefehl vom 16. August 2012 am 20. August 2012 entgegengenommen hatte. Es kam daher zu zwei Strafuntersuchungen, eine aufgrund der Strafanzeige des Beschwerdeführers wegen Urkundenfälschung und eine gegen ihn wegen Irreführung der Rechtspflege.