Citation: 4A_512/2009 26.01.2010 E. 7

Was die Kosten des Beweisaufnahmeverfahrens betrifft, erläutert die Vorinstanz, dieses Verfahren sei notwendig geworden, weil die Beschwerdeführerin unzureichende Arbeit geleistet habe. Die Mängel am Werk seien offensichtlich und das Verfahren zur Beweissicherung daher angezeigt gewesen. Wenn die Vorinstanz unter diesen Umständen sämtliche Kosten im Zusammenhang mit dem betreffenden Verfahren der Beschwerdeführerin auferlegt, lässt sich dies entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin ohne Weiteres mit Art. 252 Abs. 1 und 2 ZPO/VS vereinbaren. Da unstreitig nicht unerhebliche Mängel festgestellt wurden, für welche die Beschwerdeführerin die Verantwortung trägt, erscheint nicht willkürlich, diese gleich wie eine "unterliegende Partei" zu behandeln mit entsprechenden Kosten- und Entschädigungsfolgen. Insoweit ist die Beschwerde unbegründet.