Citation: 5A_841/2024 E. 1.2.3

1.2.3. Die Beschwerdeführerin macht zwar verschiedentlich Ausführungen zu Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG bzw. behauptet, der Zwischenentscheid könne einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken. Ihre Ausführungen verknüpft sie mit dem Verweis auf zahlreiche Bestimmungen der EMRK, die von verschiedenen Instanzen bzw. insbesondere dem erstinstanzlichen Gerichtspräsidenten verletzt worden seien, weshalb sie als "Opfer" im Sinn von Art. 34 Abs. 1 EMRK gelte. Es gehe darum, eine bevorstehende, irreparable Konventionsverletzung zu verhindern. Worin der - rechtliche - nicht wieder gutzumachende Nachteil besteht, der der Beschwerdeführerin durch den Zwischenentscheid konkret drohen sollte, vermag sie jedoch nicht mit der notwendigen Klarheit darzulegen und ist auch sonst nicht ersichtlich. Insbesondere sind die (sinngemässen) Ausführungen, wonach der Ausgang des Staatshaftungsverfahrens den Ausgang des Zivilverfahrens beeinflusse, weil bei Gutheissung der Staatshaftungsklage ein anderer erstinstanzlicher Richter die Klage beurteilen müsse, was zu einer Gutheissung der Klage führen würde, bzw. dass sie je nach Ausgang des Staatshaftungsverfahrens eine Klageänderung vornehmen könnte, nicht geeignet, einen drohenden Nachteil rechtlicher Natur zu begründen. Insgesamt erschliesst sich aus den teilweise nur schwer verständlichen Ausführungen der Beschwerdeführerin in ihrer über 50 Seiten langen Beschwerde nicht, was der Ausgang des Staatshaftungsverfahrens konkret mit dem Ausgang des vorliegenden zivilrechtlichen Verfahrens zu tun haben und inwiefern diesbezüglich ein rechtlicher Nachteil im Sinn von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG gegeben sein sollte.