Citation: 2C_882/2020 E. 3.5.1

3.5.1. Das öffentliche Interesse an der Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung ist sehr gewichtig, beträgt die aufgelaufene Summe von Schulden mehr als Dreiviertel einer Million. Nach seiner Verwarnung vom 20. März 2017 sind - wie dargelegt - die Schulden des Beschwerdeführers mutwillig massiv angewachsen. Kommt hinzu, dass der Beschwerdeführer nicht erst mit der Verwarnung auf seine Verschuldungssituation hingewiesen wurde, sondern bereits zuvor mit Mahnschreiben im Rahmen der Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung. Offensichtlich bekundet der Beschwerdeführer Mühe, seinen Zahlungsverpflichtungen und behördlichen Aufforderungen nachzukommen. Wirtschaftlich ist der Beschwerdeführer insofern nicht integriert. Zu berücksichtigen ist auch das weitere Verhalten des Beschwerdeführers. Aus dem vorinstanzlichen Urteil und auch aus den Akten (Art. 105 Abs. 2 BGG) ergibt sich, dass der Beschwerdeführer im Zusammenhang mit seiner Tätigkeit als Geschäftsführer des Internet-Cafés und als verantwortliche Person des Sport-/Kulturvereins mehrmals gebüsst wurde. Daneben hat ihn auch die Eidgenössische Spielbankenkommission wegen Übertretung des Spielbankengesetzes mit einer Busse von Fr. 22'000.-- bestraft. Insgesamt kann das Gewicht des öffentlichen Interesses als schwer bezeichnet werden.