Citation: 9C_274/2007 18.02.2008 E. A

Der 1987 geborene E.________ leidet an einer X-chromosomalen Adrenoleukodystrophie bei Regredienz der intellektuellen Leistungsfähigkeit und Teilleistungsschwächen sowie ausgeprägter Nebenniereninsuffizienz, einem Geburtsgebrechen im Sinne von Ziffer 453 GgV-Anhang. Auf Anmeldung vom 3. Juni 2000 hin sprach ihm die IV-Stelle Bern die zur Behandlung des Geburtsgebrechens erforderlichen medizinischen Massnahmen bis zum 20. Altersjahr zu. Gemäss Verfügung vom 8. Mai 2002 sprach die IV-Stelle dem Versicherten ab 1. Juni 1999 einen der festgestellten Hilflosigkeit leichten Grades entsprechenden Pflegebeitrag zu. Im Hinblick auf das Inkrafttreten der 4. IVG-Revision am 1. Januar 2004 hob die IV-Stelle den bisherigen Pflegebeitrag auf den 31. Dezember 2003 auf und sprach dem Versicherten ab 1. Januar 2004 bis 31. Juli 2005 eine Entschädigung für leichte Hilflosigkeit zu (Verfügung vom 18. November 2003). Am 21. Juli 2005 vollendete E.________ das 18. Altersjahr, worauf ihm die IV-Stelle gestützt auf die getroffenen Abklärungen mit Verfügung vom 20. September 2005 ab 1. August 2005 eine Entschädigung für leichte Hilflosigkeit zusprach. Die Mutter des Versicherten erhob Einsprache, mit welcher sie im Wesentlichen geltend machte, ihr Sohn benötige lebenspraktische Begleitung. Mit Entscheid vom 8. Mai 2006 wies die IV-Stelle die Einsprache ab mit der Feststellung, die Betreuung durch die Mutter könne nicht als lebenspraktische Begleitung anerkannt werden.