Citation: 2C_1030/2022 E. 5.3

5.3. Nach den Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz haben der Beschwerdeführer und seine Ehefrau am 24. April 2015 geheiratet und danach einen gemeinsamen Wohnsitz gehabt. Seine Ehefrau habe gut ein Jahr nach der Heirat, im August 2016, einen neuen Partner kennengelernt und mit diesem eine Fernbeziehung geführt. An Weihnachten 2017 habe die Ehefrau den Entschluss gefasst, sich vom Beschwerdeführer zu trennen. Sie habe am 10. April 2018 am Schalter der Einwohnergemeinde Bern, Einwohnerdienste, Migration und Fremdenpolizei, ihren Wohnsitzwechsel rückwirkend per Mitte September 2017 bekanntgegeben. Am 25. April 2018 habe sie der Einwohnergemeinde ein Schreiben zukommen lassen, wonach sie seit September 2017 bei ihrer Mutter wohne, weil es zwischen ihr und ihrem Ehemann "nicht mehr geklappt" habe und sie sich endgültig von ihm trennen und die Scheidung einreichen wolle.