Citation: 2A.188/2000 08.05.2000 E. 1

1.-a) S.________ (geb. 1958), dessen Staatsangehörigkeit nicht feststeht, wurde von der Fremdenpolizei des Kantons Basel-Stadt am 22. Dezember 1999 in Ausschaffungshaft genommen. Der Einzelrichter für Zwangsmassnahmen im Ausländerrecht des Verwaltungsgerichts des Kantons Basel-Stadt (im Folgenden: Haftrichter) prüfte diese und bewilligte sie für drei Monate, d.h. bis 21. März 2000. Auf eine hiergegen gerichtete Beschwerde trat das Bundesgericht mit Urteil vom 27. Januar 2000 nicht ein. Es erkannte, die Eingabe sei als förmliches Asylgesuch zu betrachten, und überwies dieses der kantonalen Fremdenpolizei, damit sie die nach dem Asylgesetz notwendigen Verfahrensschritte in die Wege leite. Das Bundesamt für Flüchtlinge trat mit Entscheid vom 25. Februar 2000 auf das Asylgesuch nicht ein und entzog einer allfälligen Beschwerde die aufschiebende Wirkung. b) Mit Entscheid vom 17. März 2000 genehmigte der Haftrichter die Verlängerung der Ausschaffungshaft für die Dauer von drei Monaten, d.h. bis 21. Juni 2000. Mit handschriftlicher Eingabe vom 17. April 2000 in russischer Sprache, die von Amtes wegen ins Deutsche übersetzt wurde, erhob S.________ gegen diesen Entscheid Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht. Er beantragt, er sei aus der Haft zu entlassen, wobei er sich verpflichte, die Schweiz nicht zu verlassen; falls das nicht möglich sei, sei er in ein anderes Gefängnis zu versetzen. Der Beschwerdeführer macht geltend, er sei während der Haft zweimal operiert worden, und sein Gesundheitszustand verschlechtere sich stets. Das Verwaltungsgericht hat auf eine Vernehmlassung verzichtet. Die Einwohnerdienste beantragen, die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei. Das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement hat sich innert Frist nicht vernehmen lassen. Der Beschwerdeführer hat ein handschriftliches, auf den 30. April 2000 datiertes Schreiben in deutscher Sprache eingereicht, dem allerdings weder ein Antrag noch eine Stellungnahme zur Sache entnommen werden kann. c) Aus den Akten ist ersichtlich, dass die Asylrekurskommission mit Urteil vom 10. April 2000 auf die Beschwerde gegen den Asylentscheid nicht eintrat.