Citation: 6P.95/2003 14.08.2003 E. 1

1.1 Er weist auf ein Urteil des Schweizerischen Bundesgerichtes, II. Zivilabteilung, vom 13. März 2003 hin, wonach dieses einen Entscheid des Appellationshofes des Kantons Bern aufgehoben hatte, weil in unzulässiger Weise die Adoption eines seiner Kinder ohne seine Zustimmung durchgeführt worden sei. Dieses Urteil habe zwar im Zeitpunkt des angefochtenen Entscheids noch nicht vorgelegen. Er habe aber sowohl vor erster als auch vor zweiter Instanz sowie bei der Gutachterin auf diese Ungerechtigkeiten hingewiesen. Somit lägen Gutachten vor, die diese Tatsachen nicht berücksichtigten, was zu einer willkürlichen Härte im angefochtenen Entscheid führe. Er habe die ihm vorgeworfenen Delikte zwar begangen. Die erwähnten vorangegangenen Ungerechtigkeiten würden diese aber relativieren und seine angebliche Gefährlichkeit in Relation zu den entstandenen Ungerechtigkeiten stellen. Im Lichte des Urteils vom 13. März 2003 sei der Fall anders zu beurteilen, weswegen der angefochtene Entscheid als willkürlich aufzuheben sei (Beschwerdeschrift S. 2). 1.2 Gemäss Art. 9 BV hat jede Person Anspruch darauf, von den staatlichen Organen ohne Willkür behandelt zu werden. Nach der Rechtsprechung ist ein Entscheid nicht schon willkürlich, wenn eine andere Lösung ebenfalls vertretbar erscheint oder gar vorzuziehen wäre, sondern erst, wenn er offensichtlich unhaltbar ist, zur tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft. Willkür liegt sodann nur vor, wenn nicht bloss die Begründung eines Entscheides, sondern auch das Ergebnis unhaltbar ist (BGE 123 I 1 E. 4a S. 5 mit Hinweisen; 127 I 54 E. 2b S. 56; 128 I 295 E. 7a S. 312). Wie der Beschwerdeführer selber einräumt, lag dem Kantonsgericht der von ihm erwähnte Entscheid der II. Zivilabteilung des Bundesgerichtes vom 13. März 2003 (act. 2 Beilage) zum Zeitpunkt des Urteils noch nicht vor und konnte demnach bei der Prüfung der Anordnung der Massnahme nicht berücksichtigt werden. Im Übrigen trifft es nicht zu, dass das genannte Vorbringen im angefochtenen Urteil keine Erwähnung gefunden hätte (S. 4 oben). Auch im psychiatrischen Gutachten vom 21. Juli 2002 fand es entgegen der Behauptung des Beschwerdeführers Eingang (Gutachten S. 20, act. 82 der grauen Appellationsakten). Im Weiteren legt der Beschwerdeführer nicht dar, inwiefern diese angeblichen "Ungerechtigkeiten" zu einer "willkürlichen Härte" im angefochtenen Urteil geführt hätten. Ob in Anbetracht der festgestellten Tatsachen von einer Gefährlichkeit im Sinne von Art. 43 Ziff. 1 StGB auszugehen ist, stellt eine Frage des eidgenössischen Rechts dar, die in der subsidiären staatsrechtlichen Beschwerde nicht aufgeworfen werden kann (Art. 269 Abs. 1 BStP; Art. 84 Abs. 2 OG). Die staatsrechtliche Beschwerde ist somit in diesem Punkt abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.