Citation: 5A_279/2013 E. 3

Strittig ist sodann ein Punkt der güterrechtlichen Auseinandersetzung.Aufgrund der tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz hat der Beschwerdeführer die eheliche Liegenschaft im Wert von Fr. 285'000.-- als Eigengut in die Ehe eingebracht. Im Weiteren hat er während der Ehe rund Fr. 169'470.-- aus seiner Errungenschaft in diese Liegenschaft investiert. Per Stichtag der güterrechtlichen Auseinandersetzung (28. Februar 2011) hatte die Liegenschaft einen Wert von Fr. 514'000.-- zu verzeichnen und damit einen (konjunkturellen) Mehrwert von Fr. 59'530.-- erfahren (Fr. 514'000.-- - Fr. 285'000 - Fr. 169'470.--). Von diesem tatsächlichen Mehrwert hat das Obergericht anteilsmässig Fr. 22'026.-- der in die Liegenschaft investierten Errungenschaft des Beschwerdeführers (Fr. 169'470.--) hinzugerechnet und so die Ersatzforderung der Errungenschaft des Beschwerdeführers gegen dessen Eigengut mit Fr. 191'496.-- beziffert (Fr. 169'470.-- + Fr. 22'026.--). Zusammen mit den hier nicht bestrittenen Positionen (Barmittel: Fr. 64'251.--; Vorsorgeguthaben Säule 3a: Fr. 39'723.30) hat es schliesslich ein Total der Errungenschaft von Fr. 295'470.30 errechnet und auf dieser Basis den Beschwerdeführer verpflichtet, der Beschwerdegegnerin die Hälfte davon, nämlich Fr. 147'735.--, aus Güterrecht zu bezahlen. Wie bereits vor Obergericht macht der Beschwerdeführer vor Bundesgericht geltend, per Stichtag der güterrechtlichen Auseinandersetzung (28. Februar 2011) sei von der ursprünglichen Investition aus der Errungenschaft in die Liegenschaft von Fr. 169'470.-- noch ein Betrag von Fr. 76'791.70 vorhanden gewesen. Die Vorinstanz habe Art. 209 Abs. 3 und Art. 214 ZGB falsch angewendet, indem sie auf den ursprünglichen Wert der aus der Errungenschaft des Beschwerdeführers geleisteten Investitionen in sein Eigengut und nicht auf deren Wert im Zeitpunkt der güterrechtlichen Auseinandersetzung abgestellt habe.