Citation: 5A_349/2017 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer rügt zunächst eine Verletzung des rechtlichen Gehörs. Dazu lässt er zusammengefasst ausführen, er habe vor Kantonsgericht dargelegt, dass die von der Erstinstanz aufgeführten Gründe, welche gegen die Stichhaltigkeit seiner Einwände hätten sprechen sollen, weitgehend auf einem offensichtlich unrichtig festgestellten Sachverhalt beruhten, gar nicht oder lediglich rudimentär begründet worden seien und zudem an dem Mangel gelitten hätten, dass die Erstinstanz unter Anwendung eines falschen Beweismasses von der Untauglichkeit der Bestätigungsschreiben als Beweismittel ausgegangen sei. Indem die Erstinstanz ohne die Benennung gewichtiger Anhaltspunkte, welche die durch das starke Indiz der kurzen Rückzahlungsfrist sowie die beiden Bestätigungsschreiben geschaffene Beweislage ernsthaft erschüttern würden, das Vorliegen der Vereinbarung einer suspensiven Bedingung zwischen den Parteien verneint habe, habe sie eine willkürliche und einseitige Beweiswürdigung vorgenommen. Die Vorinstanz habe sich mit den Rügen und der Kritik am erstinstanzlichen Entscheid nicht auseinandergesetzt, sondern einseitig und ausschliesslich nach Argumenten gesucht, die gegen die Auffassung des Beschwerdeführers sprechen würden. Der Anspruch auf rechtliches Gehör werde durch die neuen Vorbringen der Vorinstanz darüber hinaus zusätzlich verletzt, weil der Beschwerdeführer sich zu diesen nicht vorgängig, also vor Ergehen des Beschlusses habe äussern können. Die vom Beschwerdeführer erhobene Rüge der Verletzung des rechtlichen Gehörs (Art. 29 Abs. 2 BV; Art. 53 ZPO) durch das Kantonsgericht im Sinne einer Verletzung der Begründungspflicht ist nicht stichhaltig. Die Begründung muss so abgefasst sein, dass der Betroffene den Entscheid gegebenenfalls sachgerecht anfechten kann. Sie muss kurz die wesentlichen Überlegungen nennen, von denen sich das Gericht hat leiten lassen und auf die es seinen Entscheid stützt. Nicht erforderlich ist, dass sich die Begründung mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt (BGE 136 I 184 E. 2.2.1 S. 188 mit Hinweisen). Der angefochtene Beschluss wird diesen Anforderungen ohne Weiteres gerecht. Soweit der Beschwerdeführer behauptet, die Erstinstanz hätte von ihm zu Unrecht den vollen Beweis verlangt, was seiner Auffassung nach zwingend zu einer Rückweisung hätte führen müssen, ist ihm - wie das Kantonsgericht zutreffend bemerkt hat - bereits entgegenzuhalten, dass die Erstinstanz in einem Eventualstandpunkt auch die Glaubhaftmachung seiner Einwände verneint hat. Sodann lässt sich aus dem Anspruch auf rechtliches Gehör nicht ableiten, dass die Parteien vorgängig auf den für den Entscheid wesentlichen Sachverhalt hinzuweisen wären. Eine Ausnahme besteht namentlich dann, wenn ein Gericht seinen Entscheid mit einem Rechtsgrund zu begründen beabsichtigt, auf den sich die beteiligten nicht berufen haben und mit dessen Erheblichkeit sie vernünftigerweise nicht rechnen mussten (BGE 130 III 35 E. 5 S. 39). Eine solche Ausnahme liegt aber vorliegend nicht vor. Die vom Beschwerdeführer erhobenen Gehörsrügen erweisen sich deshalb allesamt als unbegründet.