Citation: C 109/04 09.06.2005 E. 6

Der Versicherte verfügte damit (und verfügt unter Umständen auch heute noch) in jedem Fall über eine Möglichkeit, die Anspruchsvoraussetzungen für die Ausrichtung der Insolvenzentschädigung gemäss Art. 51 Abs. 1 AVIG zu erfüllen. Da er davon bis zum massgebenden Zeitpunkt des Erlasses des Einspracheentscheides (17. September 2003) nicht Gebrauch gemacht hat und niemand Vorteile aus seiner eigenen Rechtsunkenntnis ableiten kann (BGE 126 V 313 Erw. 2b mit Hinweisen), lässt sich die Ablehnung des Anspruchs auf Insolvenzentschädigung durch die Arbeitslosenkasse im Ergebnis nicht beanstanden.