Citation: 8C_756/2019 E. A

Der 1965 geborene A.________ war seit dem 1. April 2013 bei der B.________ AG als Elektroinstallateur angestellt und dadurch über seine Arbeitgeberin bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) gegen die Folgen von Unfällen obligatorisch versichert. Am 22. Januar 2014 trat er auf einer Baustelle mit dem rechten Fuss in ein Loch und stürzte. Dabei zog er sich eine Distorsion des oberen Sprunggelenks (OSG) rechts sowie eine Ruptur der cranialen Subscapularissehne zu; vermerkt wurde zudem eine Instabilität der langen Bizepssehne der linken Schulter. Die Suva erbrachte die gesetzlichen Versicherungsleistungen. Am 3. April 2014 erfolgte eine arthroskopische Rotatorenmanschetten-Rekonstruktion der Schulter links. Anlässlich eines Aufenthalts in der Klinik C.________ riss die Rotatorenmanschette erneut. Am 5. Dezember 2014 führte Dr. med. D.________, Leitender Oberarzt Orthopädie, Klinik E.________ eine Revisions-Arthroskopie mit Rekonstruktion der Rotatorenmanschette durch. Trotz sorgfältiger Nachbehandlung kam es nicht zur "Einheilung" der erneut rekonstruierten Supraspinatussehne. Nach einem weiteren Sturz am 15. Januar 2016 bestätigte sich ein erneuter Abriss der Supraspinatussehne bis zum Glenoidrand. Am 27. Mai 2016 untersuchte der Kreisarzt, Dr. med. F.________, Facharzt für Chirurgie, den Versicherten. Nach weiteren bildgebenden Abklärungen des oberen Sprunggelenks rechts verneinte der Kreisarzt einen diesbezüglichen Integritätsschaden mangels Erreichens der Erheblichkeitsgrenze. Den Integritätsschaden für die Verletzung an der linken Schulter schätzte er auf 20 % (Beurteilung vom 22. Juli 2016). Mit Verfügung vom 12. September 2016 sprach die Suva dem Versicherten eine Integritätsentschädigung für eine entsprechende Einbusse von 20 % zu, was sie auf Einsprache hin bestätigte (Einspracheentscheid vom 9. Januar 2018;).