Citation: 6B_362/2018 E. 5

Damit zeigt der Beschwerdeführer nicht auf, inwiefern der angefochtene Entscheid gegen Art. 86 StGB verstossen könnte. Der Beschwerdeführer bestreitet nicht, dass er in der Schweiz über keine Aufenthaltsbewilligung verfügt und dass er die Schweiz daher verlassen muss und dies auch könnte. Da er dazu offenbar nicht gewillt ist, durfte die Vorinstanz ohne Verletzung von Bundesrecht von einer schlechten Legalprognose ausgehen und annehmen, der Beschwerdeführer würde sich im Falle einer bedingten Entlassung erneut nach Art. 115 AuG strafbar machen. Der Beschwerdeführer wurde mittels Strafbefehl bereits am 3. August 2012 wegen rechtswidrigen Aufenthalts zu einer Geldstrafe von 30 Tagessätzen verurteilt. Mit Strafbefehl vom 10. Februar 2017 wurde er wegen rechtswidriger Einreise und rechtswidrigen Aufenthalts zu einer weiteren Geldstrafe von 30 Tagessätzen und einer Busse verurteilt. Diese Strafbefehle stehen einer erneuten Verurteilung nach Art. 115 AuG nicht entgegen (vgl. BGE 135 IV 6). Im Falle einer erneuten Verurteilung nach Art. 115 AuG wäre - wie die Vorinstanz zutreffend erwägt - gestützt auf Art. 89 StGB grundsätzlich auch die Rückversetzung in den Strafvollzug anzuordnen (vgl. Urteil 6B_623/2017 vom 28. November 2017 E. 2).