Citation: 8C_720/2007 03.09.2008 E. 9

9.1 Umstritten ist in diesem Rahmen als Erstes die Unfallschwere. Diese bestimmt sich nach dem augenfälligen Geschehensablauf und nicht nach den Kriterien, welche bei der Beurteilung der Adäquanz bei mittelschweren Unfällen Beachtung finden (BGE 115 V 133 E. 6 Ingress S. 139; SVR 2008 UV Nr. 8. S. 26 E. 5.3.1, U 2/07; Urteil U 503/05 vom 17. August 2006, zusammengefasst wiedergegeben in SZS 2008 S. 183). 9.2 Die Vorinstanz hat den Unfall vom 26. September 2002 (vgl. E. 7.1.1 hievor) zu Recht als mittelschwer, nicht aber im Grenzbereich zu den schweren Ereignissen liegend, qualifiziert. Entgegen der Auffassung des Versicherten ist nicht von einem mittelschweren, dem Grenzbereich zu den schweren Unfällen zuzuordnenden Ereignis auszugehen (vgl. auch Urteile 8C_583/2007 vom 10. Juni 2008, E. 3.1, und U 56/00 vom 30. August 2001, Sachverhalt lit. A und E. 3b, wo die versicherte Person jeweils in einem umkippenden Lastwagen sass und die Unfälle als mittelschwer im Grenzbereich zu den leichten Unfällen qualifiziert wurden). Für das Vorliegen des adäquaten Kausalzusammenhanges ist demnach erforderlich, dass ein einzelnes der durch die Rechtsprechung entwickelten Kriterien besonders ausgeprägt vorliegt oder die Kriterien insgesamt in gehäufter oder auffallender Weise erfüllt sind (BGE 115 V 133 E. 6c/aa und bb S. 140 f.; Urteile 8C_524/2007 vom 10. Juni 2008, E. 5.2, und U 41/06 vom 2. Februar 2007, E. 9.2).