Citation: 6B_751/2017 E. 1.2

1.2. Die Birken auf dem Grundstück von A.________ (Beschwerdegegner 2) wurden am 16. September 2011 durch B.________ von der C.________ GmbH zurückgeschnitten. Die Kappung hatte der Beschwerdeführer mit D.________ vereinbart, nachdem er den Förster E.________ beigezogen und dieser einen Überhang der Äste festgehalten hatte. Die Vorinstanz stellt unter anderem fest, dass der Beschwerdeführer dem Beschwerdegegner 2drei Schreiben vom 20. Juni 2011, 13. Juli 2011 und 10. August 2011 schi ckte, worin er auf das unkontrollierte Wachstum der Birken hinwies und um Abhilfe ersuchte. Mit dem zweiten Schreiben vom 13. Juli 2011 setzte er dem Beschwerdegegner 2 eine Frist von 20 Tagen zur "Erstellung des gesetzlichen Zustands". Die Vorinstanz stellt weiter fest, dass der Beschwerdeführer nicht davon ausging, auch für seinen Nachbar F.________ Beschwerde zu erheben. Dieser war mit dem Zurückschneiden der Birken zwar einverstanden. Er hatte aber dem Beschwerdeführer keine Vollmacht und keinen Auftrag erteilt. Die Vorinstanz schlussfolgert in rechtlicher Hinsicht, dass der Beschwerdeführer sich auf das eigene zivilrechtliche Kapprecht, nicht aber auf jenes von F.________ berufen könne. D.________ nahm an, dass der Beschwerdeführer das Kapprecht rechtmässig eingefordert hatte und der Rückschnitt zulässig war. Seinen Mitarbeiter B.________ hatte D.________ entsprechend informiert.