Citation: 2C_478/2023 E. 4.3.1

4.3.1. Nach den unbestrittenen vorinstanzlichen Feststellungen streckte der Beschwerdeführer sein Opfer mit einem Faustschlag nieder, wobei das Opfer beim Aufprall auf den Strassenbelag einen Schädelbruch erlitt und seither schwerstbehindert ist. Die verbale Kommunikation sei dem Opfer nicht mehr möglich, es sei inkontinent und auf einen Rollstuhl angewiesen, den es indes nicht selber bedienen könne (vgl. E. II.5.1.2 des angefochtenen Urteils; Art. 105 Abs. 1 BGG; vgl. auch Urteil 6B_264/2020 vom 4. Februar 2021). Allein diese im August 2016 verübte Straftat lässt ohne Weiteres auf ein schweres Verschulden schliessen. Im Weiteren war der Beschwerdeführer zuvor sechs Mal per Strafbefehl verurteilt worden, als er im August 2016 diese Straftat beging. Dabei hatte sich der Beschwerdeführer bereits wegen Angriffs und mehrfacher einfacher Körperverletzung schuldig gemacht (vgl. Bst. A.a hiervor). Die ausländerrechtliche Verwarnung vom 21. Oktober 2015 bezog sich damit ebenso auf begangene Gewaltdelikte (vgl. Bst. A.b hiervor). Auch nach der Verwarnung im Oktober 2015 und der gravierenden Straftat vom August 2016 trat der Beschwerdeführer weiterhin, wenn auch nur mit Strassenverkehrsdelikten, strafrechtlich in Erscheinung (vgl. Bst. A.c hiervor).