Citation: 2C_71/2024 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer begründet den nicht wieder gutzumachenden Nachteil primär mit der mit der Herausgabe der geforderten Patientenunterlagen einhergehenden Durchbrechung des Arztgeheimnisses (Art. 321 StGB) und Verletzung der Privatsphäre der Patienten (Art. 13 Abs. 2 BV). Er macht geltend, § 48 Abs. 1 lit. a des Gesundheitsgesetzes des Kantons Aargau vom 20. Januar 2009 (GesG/AG; SAR 301.100), auf welchen sich die strittige Anordnung stützt, genüge aufgrund seiner offenen Formulierung den Anforderungen an das Bestimmtheitsgebot nicht und stelle daher keine genügende gesetzliche Grundlage für die Herausgabe der Patientendossiers dar. Ferner leitet er einen Anspruch auf gerichtliche Überprüfung der Verfügung des Departements aus der Rechtsweggarantie gemäss Art. 29a BV bzw. aus Art. 13 EMRK ab.