Citation: 6B_696/2024 E. B

B.a. Am 8. November 2022 sprach das Bezirksgericht Baden A.________ von den Vorwürfen der Drohung und der mehrfachen Tätlichkeiten frei. Hingegen verurteilte es ihn wegen Gefährdung des Lebens und einfacher Körperverletzung zu einer teilbedingten Freiheitsstrafe von 3 Jahren, einer bedingten Geldstrafe von 60 Tagessätzen zu Fr. 80.-- und einer Verbindungsbusse von Fr. 1'000.--. Es verzichtete auf den Vollzug der Geldstrafe von 90 Tagessätzen zu Fr. 100.--, welche die Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl am 13. Januar 2020 bedingt ausgesprochen hatte, sprach aber eine Verwarnung aus. Schliesslich ordnete es eine Landesverweisung von 10 Jahren samt Ausschreibung im Schengener Informationssystem an. B.b. Dagegen gingen die Staatsanwaltschaft und A.________ in Berufung. Die Staatsanwaltschaft beantragte, A.________ sei nicht wegen Gefährdung des Lebens, sondern wegen versuchter Tötung zu einer Freiheitsstrafe von 4 ½ Jahren, einer bedingten Geldstrafe von 90 Tagessätzen zu Fr. 130.-- und einer Verbindungsbusse von Fr. 2'300.-- zu verurteilen. Zudem sei eine Landesverweisung von 15 Jahren auszusprechen. A.________ beantragte einen Freispruch. Eventualiter sei eine mildere Strafe auszufällen und auf die Landesverweisung zu verzichten. Am 4. Juli 2024 hiess das Obergericht des Kantons Aargau sowohl die Berufung der Staatsanwaltschaft als auch die Berufung von A.________ teilweise gut. Es stellte fest, dass die Freisprüche wegen Drohung und mehrfachen Tätlichkeiten sowie der Verzicht auf den Vollzug der bedingten Vorstrafe samt Verwarnung in Rechtskraft erwachsen waren. Auch das Obergericht verurteilte A.________ wegen Gefährdung des Lebens, sprach ihn aber frei vom Vorwurf der einfachen Körperverletzung. Es erhöhte die Freiheitsstrafe auf 3 ½ Jahre und bestätigte die Landesverweisung von 10 Jahren samt Ausschreibung im Schengener Informationssystem.