Citation: 6B_459/2020 E. 4.1

4.1. Der Beschwerdeführer bringt unter dem Titel einer offensichtlich unrichtigen Sachverhaltsfeststellung vor, die in der Anklageschrift umschriebenen Tatabläufe zu den Anklagevorwürfen (betreffend die Schuldsprüche oben Sachverhalt A, Ziff. V/1-3) seien unter Vorbehalt seiner Täterschaft unbestritten. Die Vorinstanz erachte die Aussagen der beiden Geschädigten als glaubhaft und die Spuren-Gutachten als vollständig, klar und überzeugend. Sie stelle Parallelen zwischen den modi operandi der beiden Vorfälle fest und erachte seine Aussagen als widersprüchlich und nicht glaubhaft (Beschwerde S. 16). Er wendet ein, die Geschädigte 2 habe ihn auf der Fotodokumentation nicht erkannt. Ihre Aussagen würden ihn bei willkürfreier Würdigung als Täter ausschliessen. Die Geschädigte 1 habe eine Beschreibung abgegeben, die bei summarischer Betrachtung auf ihn passen könnte, aber vermutlich auf die meisten Nordafrikaner aus Tunesien und Marokko passe. Die Vorinstanz äussere sich zu den vorgebrachten Umständen in nicht rechtsgenüglicher Weise und damit willkürlich und verletze das rechtliche Gehör (Beschwerde S. 19, 20). An den Kleidern der beiden Geschädigten seien vom kriminaltechnischen Dienst der Kantonspolizei (KTD) diverse Spuren gesichert und ausgewertet worden. Nach dem IRM weise das autosomale Mischprofil Merkmale von mindestens drei Personen auf. Weiter weise das IRM darauf hin, dass Y-STR-Profile nicht individualisierend seien. Merkmale des Y-STR-Profils und nicht "sein" Y-STR-Profil sei in verschiedenen Spuren enthalten gewesen. Es sei auch festgehalten worden, er oder ein männlicher Verwandter könnten als Täter nicht ausgeschlossen werden. Es seien dann ein zweites und drittes Gutachten erstellt worden. Alles in allem könne anhand der Gutachten nur festgestellt werden, dass er (neben seinen männlichen Verwandten) als Spurengeber nicht ausgeschlossen werden könne. Damit habe sich die Vorinstanz nicht genügend auseinandergesetzt (Beschwerde S. 24). Indem sie auf Häufigkeiten abstelle, die sich aus einer nicht einschlägigen Berechnungsgrundlage ergeben und damit auf ihn als Täter schliesse, stelle sie den Sachverhalt offensichtlich unrichtig und damit willkürlich dar (Beschwerde S. 26).