Citation: 5C.161/2001 05.10.2001 E. A

A.- Die Eheleute A.________ und B.________, beide geboren 1922, stehen mit der Krankenkasse Versicherung X.________ (vormals: Krankenkasse Y.________) in langjähriger Geschäftsbeziehung. Im Juli 1984 schlossen die Eheleute mit der Krankenkasse Y.________ einen gerichtlich genehmigten Vergleich, mit dem eine vor dem Versicherungsgericht des Kantons Bern hängige Streitigkeit beendet werden konnte. Die Parteien verständigten sich darauf, A.________ der Altersgruppe IV der damaligen kombinierten Spitalzusatzversicherung zuzuweisen. Im Jahre 1986 änderte die Krankenkasse Y.________ die Prämienstruktur und Altersgruppeneinteilung. Sie verfügte, A.________ werde hinsichtlich der kombinierten Spitalzusatzversicherung von der Altersgruppe IV in die neue Altersgruppe 40 umgeteilt. Auf eine hiergegen erhobene Beschwerde trat das Versicherungsgericht des Kantons Bern nicht ein; von einem Weiterzug an das Eidgenössische Versicherungsgericht sah A.________ ab. 1996 waren beide Ehegatten Versicherungsnehmer der Spitalzusatzversicherung "Hospital Comfort"; die Ehefrau gehörte der Altersgruppe 40, der Ehemann der Altersgruppe 30 an. Im Zuge der Anpassung der altrechtlichen Versicherungsverhältnisse nach dem Bundesgesetz über die Krankenversicherung vom 13. Juni 1911 (KUVG) an das am 1. Januar 1996 in Kraft getretene Bundesgesetz über die Krankenversicherung (KVG) bot die Versicherung X.________ der Ehefrau per 1. Januar 1997 den Abschluss einer neuen Versicherung "Hospital Comfort Classica" mit Einreihung in der Altersgruppe 40 an. Dem Ehemann offerierte sie den Abschluss der Versicherung "Hospital Comfort Bonus" für die Altersgruppe "über 70 Jahre". Die Eheleute teilten der Versicherungsgesellschaft mit, sie seien mit den Konditionen dieser Zusatzversicherungen nicht einverstanden.