Citation: 9C_720/2017 E. 6.2

6.2. Der Psychiater der Gutachterstelle (Art. 72bis Abs. 1 IVV) hatte somit Zweifel, ob die Beurteilung des Gesundheitszustandes und der Arbeitsfähigkeit in den Gutachten vom 11. Juni 2004 und 30. November 2006, welche Grundlage für die Zusprechung der ganzen Rente (Verfügung vom 24. August 2004) und deren Bestätigung (Mitteilung vom 12. Januar 2007) gebildet hatten, richtig war. Dass er sich nicht abschliessend dazu äusserte, mindert indessen den Beweiswert der Expertise nicht. Ebenso wenig kann aus seiner Feststellung, dass spätestens seit dem Zeitpunkt der eigenen Untersuchung die früher beschriebene versicherungsmedizinisch relevante psychische Symptomatik nicht mehr bestanden habe, gefolgert werden, bei seiner Einschätzung handle es sich um eine reine Momentaufnahme. Revisionsrechtlich entscheidend ist, dass nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt ist, dass bereits damals der Gesundheitszustand wesentlich gebessert hatte und die Arbeitsfähigkeit tatsächlich höher war als angenommen, sodass nicht bloss eine unterschiedliche Beurteilung des gleichen Sachverhalts vorliegt, wie der Beschwerdeführer geltend macht.