Citation: 9C_27/2022 E. A

A.________ (geb. 1991) ist gelernter Maurer und Strassenbauer. Am 30. Juni 2014 meldete er sich mit Hinweis auf Rückenbeschwerden zum Leistungsbezug an. Nach Abklärung der medizinischen und erwerblichen Verhältnisse unter anderem anhand von zwei bidisziplinären (orthopädisch-psychiatrischen) Gutachten stellte die IV-Stelle A.________ die Ablehnung eines Rentenanspruches in Aussicht (Vorbescheid vom 13. November 2019). Der Versicherte erhob Einwand und legte verschiedene ärztliche Berichte vor, wonach die psychophysische Belastbarkeit eingeschränkt und keine Arbeitsfähigkeit gegeben sei. Ausserdem beantragte er die unentgeltliche Rechtsverbeiständung im Vorbescheidverfahren. Die IV-Stelle liess den Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) Stellung nehmen. Am 30. März 2020 erliess sie eine dem Vorbescheid entsprechende Verfügung. Mit Verfügung vom 27. November 2020 lehnte die IV-Stelle das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege im Vorbescheidverfahren ab.