Citation: 6B_520/2020 E. 9.1

9.1. Der Beschwerdeführer wendet sich weiter im Sachverhaltskomplex "H.________ AG" gegen den Schuldspruch der Veruntreuung in Bezug auf die Zahlungen der H.________ AG an die E.________ Holding AG, die O.________ Holding AG sowie die Rechtsberatung A.________ AG im Umfang von mehreren hunderttausend Franken in den Jahren 2006 - 2010 (Teilkomplex C) und gegen den Schuldspruch der Urkundenfälschung in Bezug auf den Verkauf der Wort-Bild-Marke "H.________" durch die E.________ Holding AG an die H.________ AG (Teilkomplex E; vgl. die Übersicht zum Sachverhaltskomplex "H.________ AG" angefochtenes Urteil S. 152 f.). Die Anklageschrift umschreibt in Bezug auf den Verkauf der Wort-Bild-Marke "H.________" folgenden Sachverhalt: Die Marke "H.________" wurde am 1. Februar 2006 durch die E.________ Holding AG beim Institut für Geistiges Eigentum hinterlegt, in der Folge indes nicht eingetragen. Am 9. März 2006, mithin einen Tag vor Unterzeichnung des Vertrages zwischen der E.________ Holding AG und J.I.________ über den Kauf der Aktien der H.________ AG (vgl. hiezu angefochtenes Urteil S. 153 ff; Parallelverfahren 6B_511/2020 E. 3), verkaufte die E.________ Holding AG, vertreten durch den Mitangeklagten A.________, die Marke "H.________" zu einem Preis von Fr. 3,75 Mio. an die H.________ AG, welche durch J.I.________ vertreten war. Mit Vereinbarung vom selben Datum gewährte die E.________ Holding AG der H.________ AG, welche zur Zahlung des Kaufpreises nicht in der Lage war, ein Darlehen in der Höhe des Kaufpreises. Nach dem Verkauf der Marke und dem Erwerb der Aktienmehrheit an der H.________ AG durch die E.________ Holding AG hätten der Beschwerdeführer und der Mitangeklagte A.________ in der Folge, nachdem sie sich als einzelzeichnungsberechtigtes Mitglied des Verwaltungsrats bzw. als deren Präsident im Handelsregister hätten eintragen lassen, der H.________ AG in den Jahren 2006 - 2010 in Verrechnung mit der Kaufpreisforderung Gelder in Millionenhöhe entzogen und der E.________ Holding AG, der O.________ Holding AG und der Rechtsberatung A. A.________ AG überwiesen (angefochtenes Urteil S. 193 f.; erstinstanzliches Urteil S. 309, 317 ff. [Anklageschrift], 338 f.; zum Firmenkonstrukt des Beschwerdeführers und des Mitangeklagten A.________ und den Beteiligungsverhältnissen vgl. erstinstanzliches Urteil 311 ff. [Anklageschrift]). Dem Beschwerdeführer wird in diesem Punkt im Wesentlichen zur Last gelegt, es habe mangels eines gültigen Markenkaufvertrages zwischen der E.________ Holding AG und der H.________ AG an einer Rechtsgrundlage für die in Mittäterschaft mit dem Mitangeklagten A.________ ausgelösten Zahlungen gefehlt, sodass diese unrechtmässig gewesen seien (angefochtenes Urteil S. 188; erstinstanzliches Urteil S. 342 f.).