Citation: 2A.415/2004 23.07.2004 E. 2

2.1 Das Verwaltungsgericht hat, soweit dies für die Zwecke des vorliegenden Falles notwendig erscheint, die Voraussetzungen für die Anordnung von Ausschaffungshaft vollständig und zutreffend wiedergegeben. Insbesondere hat es aufgezeigt, dass angesichts des Verhaltens des Beschwerdeführers der geltend gemachte Haftgrund der "Untertauchensgefahr" (Art. 13b Abs. 1 lit. c ANAG) erfüllt ist. Es kann vollumfänglich auf seine Erwägungen verwiesen werden (vgl. Art. 36a Abs. 3 OG); die Ausführungen in der Beschwerdeschrift sind in keiner Weise geeignet, Zweifel an deren Richtigkeit aufkommen zu lassen; vielmehr bestätigt der Beschwerdeführer dadurch, dass er auch vor Bundesgericht trotz rechtskräftiger asylrechtlicher Wegweisung eine Rückkehr in seine Heimat ablehnt, die Prognose des Verwaltungsgerichts, dass er sich für die Organisation der Ausschaffung nicht zur Verfügung halten würde, sollte er freigelassen werden. Unerheblich ist diesbezüglich das Angebot des Beschwerdeführers, er werde bei Freilassung in ein Land seiner Wahl ausreisen, nachdem nicht ersichtlich ist, wie er dies legal bewerkstelligen könnte und er dies denn auch seit Abschluss des Asylverfahrens nicht getan hat. Da trotz fehlender Bereitschaft des Beschwerdeführers, an der Beschaffung von Papieren mitzuwirken, keine Anzeichen dafür bestehen, dass eine Ausschaffung innert absehbarer Zeit nicht organisiert werden könnte (vgl. Art. 13c Abs. 5 lit. a ANAG), erscheint die Haftanordnung in jeder Hinsicht als bundesrechtskonform und als unter den gegebenen Umständen verhältnismässig. Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde erweist sich als offensichtlich unbegründet und ist abzuweisen. 2.2 Entsprechend diesem Verfahrensausgang wird der Beschwerdeführer grundsätzlich kostenpflichtig (Art. 156 OG). In Fällen der vorliegenden Art rechtfertigt es sich jedoch, von der Erhebung einer Gerichtsgebühr abzusehen (Art. 154 und 153a Abs. 1 OG). 2.3 Die Einwohnerdienste des Kantons Basel-Stadt werden darum ersucht, dafür besorgt zu sein, dass das vorliegende Urteil dem Beschwerdeführer korrekt eröffnet und nötigenfalls verständlich gemacht wird.