Citation: 6B_149/2022 E. 7.6.3

7.6.3. Die Vorinstanz hält eigens fest, soweit auf die bezirksgerichtlichen Erwägungen verwiesen werde, erfolge dies in zustimmendem Sinne (Urteil S. 17). Sie verweist seitengenau auf das bezirksgerichtliche Urteil (zur Strafzumessung im angefochtenen Urteil S. 32 auf die Seiten 161-167 und S. 33 auf die Seiten 168-170 des bezirksgerichtlichen Urteils) und legt gegebenenfalls ihr Abweichen offen. Damit verblieb für die Verteidigung keine Unklarheit. Dies gilt für das Urteil insgesamt und ist ebenso im Rahmen der Strafzumessung der Fall. Diese bedurfte vor der Vorinstanz keiner aufwändigen Entscheidfindung mehr, sodass nicht zu beanstanden ist, dass die Motivierung des Urteils vermittels der Verweisungsmöglichkeit gemäss Art. 82 Abs. 4 StPO knapper ausfällt. Eine damit verbundene Verletzung der Verfahrensfairness oder der unabhängigen Beurteilung, wie sie verfassungs- und konventionsrechtlich gewährleistet wird, ist weder dargetan (Art. 106 Abs. 2 BGG) noch ersichtlich.