Citation: 5P.25/2004 10.05.2004 E. 2

Nach unbestrittener Sachverhaltsfeststellung finanzierte der Beschwerdeführer einen Prozess, welchen der Beschwerdegegner gegen einen Dritten führte. Der Beschwerdeführer übernahm dabei Gerichts- und Anwaltskosten im Umfang von insgesamt Fr. 64'878.80. Dieser Betrag wurde von ihm direkt an das zuständige Schiedsgericht und den mit der Streitsache beauftragten Rechtsanwalt A.________ geleistet. Die Parteien hatten keine ausdrückliche schriftliche Vereinbarung getroffen, ob und inwiefern der Beschwerdegegner diese Summe an den Beschwerdeführer zurückzuerstatten habe. Einzig in Bezug auf den erwarteten Prozessgewinn bestätigte Rechtsanwalt A.________ in einem Schreiben von 4. Juli 1997 eine Abmachung der Parteien, wonach der Prozesserlös so aufzuteilen sei, dass der Beschwerdegegner vorab Fr. 20'000.-- erhalte, alsdann der Betrag sämtlicher Prozess- und Anwaltskosten an den Beschwerdeführer gehe und ein allfälliger Überschuss zwischen den Parteien hälftig aufgeteilt würde. In der Folge resultierte jedoch kein Prozessgewinn, da der Beschwerdegegner im Schiedsgerichtsverfahren im Wesentlichen unterlag.