Citation: 1P.534/2004 22.12.2004 E. 3

Die Beschwerdeführerin macht ferner geltend, der angefochtene Kostenspruch verstosse gegen den in Art. 29 Abs. 1 BV verankerten Anspruch auf gleiche und gerechte Behandlung. Unter diesem Titel bringt sie vor, es gehe nicht an, der obsiegenden Beschwerdeführerin entgegen der klaren Vorschrift im Gesetz Gerichtskosten aufzuerlegen und eine Parteientschädigung vorzuenthalten. Art. 29 Abs. 1 BV gewährleistet den allgemeinen Grundsatz des fairen Verfahrens (BGE 129 I 85 E. 4.1 S. 88). Die Beschwerdeführerin tut nicht dar, dass der Gehalt dieses verfassungsmässigen Rechts im vorliegenden Zusammenhang über das Willkürverbot hinausgeht. Deshalb erübrigt sich die weitere Prüfung einer allfälligen Verletzung von Art. 29 Abs. 1 BV.