Citation: 1C_30/2016 E. 4.3

4.3. Die Delegationsnorm in § 12 Abs. 3 aPBG räumt dem Regierungsrat mit der offenen Formulierung, dass er die einschlägigen Begriffe umschreibt und einheitliche Messwerte festlegt, für die Umschreibung bzw. Definition der anrechenbaren Landfläche bei der Berechnung der Ausnützungsziffer auf Verordnungsebene einen weiten Ermessensspielraum ein (vgl. Urteil 2A.507/2006 vom 15. Januar 2007 E. 3.4). Die Vorinstanz ist daher nicht in Willkür verfallen, wenn sie annahm, § 12 Abs. 3 aPBG stelle für die Regelung der interzonalen Ausnützungsanrechnung in § 11 Abs. 2 Ziff. 1 aPBV eine hinreichende Delegationsnorm dar, zumal das aPBG bezüglich dieser Frage keine spezielle Regelung vorsah. Dass die beschränkte Zulassung der interzonalen Ausnützungsanrechnung in § 11 Abs. 1 und Abs. 2 Ziff. 1 aPBV aufgrund ihrer Bedeutung in einem formellen Gesetz enthalten sein müsste, ist nicht ersichtlich, da diese Regelung die Rechtsstellung der Beschwerdeführer als Nachbarn bzw. ihre Eigentumsrechte nicht schwerwiegend berührt und die Wahrung der öffentlichen Interessen ausdrücklich vorbehalten wird. Demnach hat die Vorinstanz bezüglich des Vorliegens einer ausdrücklichen gesetzlichen Regelung kein Bundesrecht verletzt.