Citation: 9D_16/2024 E. 1

A.________ beantragte in einem Verfahren vor Steuerrekurskommission des Kantons Bern den Erlass der Verfahrenskosten. Die Steuerrekurskommission wies das Gesuch mangels Nachweises der Prozessbedürftigkeit ab (Verfügung vom 3. Oktober 2024). A.________ reichte Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Bern ein und stellte ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege für das Beschwerdeverfahren. Das Verwaltungsgericht forderte den Beschwerdeführer am 15. Oktober 2024 auf, sein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege zu belegen. Nachdem er dieser Aufforderung innert Frist nicht nachgekommen war, setzte ihm das Verwaltungsgericht eine Nachfrist und gleichzeitig (für den Fall einer ausbleibenden Vervollständigung des Gesuchs) eine Frist zur Bezahlung des gesetzlichen Kostenvorschusses (Verfügung vom 4. November 2024). Mit Verfügung vom 26. November 2024 stellte das Gericht fest, der Beschwerdeführer habe sich nicht mehr vernehmen lassen, und wies sein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege mangels Nachweises der Prozessbedürftigkeit ab. Zugleich setzte es unter Androhung des Nichteintretens eine nicht verlängerbare Nachfrist für die Bezahlung des Gerichtskostenvorschusses. Sollte innert Nachfrist weder der Kostenvorschuss bezahlt noch die Beschwerde zurückgezogen werden, so werde auf die Beschwerde unter Kostenfolge nicht eingetreten. Mit Beschwerde an das Bundesgericht verlangt A.________, die Verfügung der Steuerrekurskommission vom 3. Oktober 2024 sei aufzuheben, sein Antrag auf unentgeltliche Rechtspflege "in der Sache betreffend Erlass der Steuerschuld" zu prüfen und die Sache allenfalls zur Neubeurteilung zurückzuweisen. Zudem verlangt er die unentgeltliche Rechtspflege für das bundesgerichtliche Verfahren.