Citation: 8C_345/2007 18.02.2008 E. 3

3.1 Die Rüge, die Aussagen des Prof. Dr. med. L.________ seien widersprüchlich, ist nicht stichhaltig. Mit der Vorinstanz ist gestützt auf die verschiedenen ärztlichen Berichte des Prof. Dr. med. L.________, insbesondere gestützt auf denjenigen vom 26. Mai 2003, davon auszugehen, dass die vertieften bildgebenden Untersuchungen (MRI/weitere Röntgenbilder) erst einen eindeutigen Ausschluss der Unfallkausalität ermöglichten. Prof. Dr. med. L.________ führt ferner aus, die weiteren Befunde an der Lendenwirbelsäule seien vorbestehend (Bericht vom 30. Oktober 2003). Demnach ist überwiegend wahrscheinlich, dass gesamthaft die degenerativen Vorzustände durch den Unfall zwar vorübergehend traumatisch verschlimmert wurden, dieser sich aber nicht auf die bereits bestehende degenerative Veränderung richtungsweisend ausgewirkt hat. 3.2 Daran vermag auch der Einwand, wenn nicht durch den Auffahrunfall vom 19. Dezember 2002, so sei die Leistungspflicht der SUVA durch einen anderen möglichen Unfall begründet, nichts zu ändern. Denn Prof. Dr. med. L.________ führt ausdrücklich aus, er zweifle, ob der Vorderkantenabbruch traumatisch bedingt sei. Es sei eher von einer ehemaligen Randleistennekrose auszugehen (Bericht vom 30. Oktober 2003). Sodann beschränkt sich der Beschwerdeführer darauf, einen möglichen Unfall zu erwähnen, ohne dies zu substantiieren. Da die Beweislast für das Unfallereignis als solches (Urteil vom 1. April 2005 [456/04]; URKUV 2002 Nr. U 469 E. 3a S. 528) bei der versicherten Person liegt, ist im Falle von Beweislosigkeit ein Leistungsanspruch zu verneinen. Es kann dahinstehen, ob die geltend gemachte neue Tatsache überhaupt vorgebracht werden durfte (Art. 99 BGG). 3.3 Auf Grund der Aktenlage sowie der Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht herrschenden Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit besteht zwischen dem versicherten Unfall und den geklagten somatischen Beschwerden kein natürlicher Kausalzusammenhang. Schliesslich kann bezüglich der Adäquanz allfälliger psychischer Unfallfolgen vollumfänglich auf die zutreffenden Ausführungen im vorinstanzlichen Entscheid (E. 5.1 + 5.2) verwiesen werden (Art. 109 Abs. 3 BGG).