Citation: 1P.104/2004 10.05.2004 E. 8

Der Beschwerdeführer kritisiert schliesslich die gesamte Beweiswürdigung als willkürlich und sieht sich in der Unschuldsvermutung verletzt. Bei objektiver Betrachtung bestünden erhebliche und nicht zu unterdrückende Zweifel an seiner Schuld. Er bezieht sich insbesondere auf das unzutreffende Signalement, die fehlerhafte Fotokonfrontation, das Fehlen weiterer belastender Indizien, die Abweisung seiner Beweisanträge und die falschen Aussagen des Beschwerdegegners. Für die Beurteilung durch das Bundesgericht ist davon auszugehen, dass das Kassationsgericht in verschiedenen Punkten auf die Nichtigkeitsbeschwerde nicht eingetreten ist und demnach von den vom Obergericht angenommenen Sachverhaltsannahmen auszugehen ist. Dies betrifft die folgenden Punkte: Sprache des Täters (Ziff. 6.3a); Widersprüche zu Aussagen von D.________ (Ziff. 6.3b); Falschaussage hinsichtlich Kenntnis des Beschwerdeführers (Ziff. 6.3d); Unergiebigkeit der Hausdurchsuchung beim Beschwerdeführer (Ziff. 6.3f); Einvernahme des Polizeibeamten E.________ (Ziff. 6.3g). Für die Beweiswürdigung darf gesamthaft davon ausgegangen werden, dass der Beschwerdegegner den Beschwerdeführer anlässlich der - nicht in unzulässiger Weise durchgeführten - Fotokonfrontationen spontan, unter Angabe der Gründe, mit Sicherheit und nicht unglaubhaft erkannt haben will. Es wird nicht dargetan und ist nicht ersichtlich, weshalb das - allgemein gehaltene - Signalement des Beschwerdegegners auf den Beschwerdeführer nicht zutreffen soll. Die Aussagen des Beschwerdegegners zur Frage, ob er den Beschwerdeführer gekannt habe, sind nicht von erheblichem Gewicht und lassen sich in Anbetracht der konkreten Umstände im Sinne der obergerichtlichen Ausführungen erklären. Zudem macht der Beschwerdeführer in keiner Weise geltend, dass zwischen ihm und dem Beschwerdegegner etwas vorgefallen wäre, was Letzteren zu einer unzutreffenden Beschuldigung hätte veranlassen können. Auch möglicherweise unpräzise Aussagen des Opfers vermögen seine Glaubwürdigkeit nicht grundsätzlich in Zweifel zu ziehen. Daraus ergibt sich, dass dem Kassationsgericht hinsichtlich der Beweiswürdigung kein Vorwurf der Willkür gemacht werden kann. Bei Würdigung des gesamten Beweisergebnisses zeigen sich auch keine offensichtlich erheblichen und schlechterdings nicht zu unterdrückenden Zweifel an der Schuld des Beschwerdeführers. Unter diesem Gesichtswinkel darf insbesondere beachtet werden, dass keine wesentlichen Anhaltspunkte für eine Tat durch die beiden erwähnten Albaner bestehen und keine Anhaltspunkte für eine andere Täterschaft bestehen. Darüber hinaus vermag der Beschwerdeführer in keiner Weise darzulegen, dass er sich im Tatzeitpunkt an einem andern Ort aufgehalten hätte. Damit erweist sich auch die Rüge der Verletzung der Unschuldsvermutung als unbegründet.