Citation: 2A.694/2005 28.03.2006 E. 1

1.1 Der türkische Staatsangehörige X.________, geb. 1955, reiste Ende 1992 in die Schweiz ein, wo er am 28. Oktober 1993 verhaftet wurde. Am 21. März 1996 sprach ihn das Obergericht des Kantons Zürich unter anderem wegen Verbrechens gegen das Betäubungsmittelgesetz schuldig und bestrafte ihn mit 18 Jahren Zuchthaus. Am 19. Oktober 2005 wies ihn das Migrationsamt des Kantons Zürich formlos auf den Zeitpunkt der Entlassung aus dem Strafvollzug aus der Schweiz weg. Am 27. Oktober 2005 wurde X.________ bedingt aus dem Strafvollzug entlassen und dem Migrationsamt zugeführt. Dieses nahm X.________ am 28. Oktober 2005 in Vorbereitungshaft, nachdem er bei der Gewährung des rechtlichen Gehörs ein Asylgesuch gestellt hatte. Mit Verfügung vom 1. November 2005 wies der Haftrichter am Bezirksgericht Zürich den Antrag des Migrationsamts auf Bestätigung der Vorbereitungshaft im Wesentlichen mit der Begründung ab, dass von X.________ keine Gefährdung für die öffentliche Sicherheit und Ordnung der Schweiz mehr ausgehe. 1.2 Dagegen führt das Bundesamt für Migration Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Bundesgericht mit dem Antrag, der Entscheid des Haftrichters sei aufzuheben. Das kantonale Migrationsamt schliesst auf Gutheissung der Beschwerde. Der Haftrichter verzichtete auf eine Stellungnahme. X.________ hat sich zur Beschwerde nicht vernehmen lassen.