Citation: I 212/02 30.09.2002 E. 3

In Bezug auf die neu vorzunehmende Invaliditätsbemessung ist mit dem kantonalen Gericht aufgrund des am 23. Juni 1999 erfolgten Entzuges der Fahrerlaubnis D1 (Taxi) nicht mehr von einer Tätigkeit als selbstständiger Taxifahrer auszugehen. Dies schliesst die Anwendung des ausserordentlichen Verfahrens (erwerblich gewichteter Betätigungsvergleich) aus. Vorbehältlich diesbezüglich relevanter Änderungen ist daher der Invaliditätsgrad nach der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs zu ermitteln. Soweit im angefochtenen Entscheid unter Hinweis auf das Urteil des Eidgenössischen Versicherungs-gerichts in Sachen M. vom 18. Dezember 2001 (I 394/00) der Invaliditätsgrad dem Grad der Arbeitsunfähigkeit gleichgesetzt wird, gilt es sodann zu beachten, dass sich in jenem Fall die Sachlage insofern und entscheidend anders präsentierte, als im Unterschied zu hier die ausserordentliche Bemessungsmethode grundsätzlich anwendbar war. Auf die Rüge der Verletzung der Begründungspflicht im Zusammenhang mit dem blossen Verweis des kantonalen Gerichts auf das erwähnte Urteil dieses Gerichts braucht im Übrigen nicht eingegangen zu werden.