Citation: 8C_725/2019 E. 5

Der Beschwerdeführer macht geltend, dass ihm die Ausübung des Berufs eines Pferdewarts einerseits wegen seines Asthmas, anderseits aber auch wegen körperlich verminderter Leistungsfähigkeit zufolge der Stoffwechselstörung nicht zuzumuten sei. Im Lehrbetrieb habe er nach Angaben des Ausbildners nur eine 80%ige Leistung erbringen können. Gemäss Einschätzung des Pneumologen Dr. med. G.________ müsste seine Arbeitsumgebung zudem möglichst irritantienfrei und klimatisch stabil sein. Es bestehe daher weiterhin Anspruch auf berufliche Massnahmen im Sinne einer Erstausbildung. Allenfalls seien hinsichtlich seiner Arbeitsfähigkeit weitere Abklärungen erforderlich. Sofern dennoch von der Zumutbarkeit des erlernten Berufs auszugehen sei, stehe ihm eine Invalidenrente zu, denn er erleide wegen unzureichender beruflicher Kenntnisse eine Erwerbseinbusse.