Citation: 8C_783/2015 E. 4.7

4.7. Da mithin keines der massgeblichen Kriterien besonders ausgeprägt vorliegt und selbst dann, wenn man zugunsten des Versicherten die beiden Kriterien der erheblichen Beschwerden und der erheblichen Arbeitsunfähigkeit trotz ausgewiesener Anstrengungen als erfüllt erachten würde, die Kriterien nicht in gehäufter Weise gegeben sind, ist die Adäquanz eines allfälligen natürlichen Kausalzusammenhanges zwischen dem Unfall vom 17. Juli 2012 und den über den 30. April 2014 hinaus anhaltend beklagten Beschwerden mit der Vorinstanz zu verneinen. Dass die Adäquanzprüfung im vorliegenden Fall negativ ausfällt, stellt entgegen den Vorbringen des Versicherten keinen Grund für eine Praxisänderung dar. Der Einsprache- und der kantonale Gerichtsentscheid bestehen demnach zu Recht; die Beschwerde des Versicherten ist abzuweisen.