Citation: 8C_602/2021 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer rügt eine fehlerhafte Bemessung des Invaliditätsgrades (Art. 28a IVG i.V.m. Art. 16 ATSG), eine Verletzung des Rechtsgleichheitsgebots nach Art. 8 Abs. 1 BV sowie des Anspruchs auf ein faires Verfahren gemäss Art. 6 EMRK. Er macht geltend die Vorinstanz sei von einer falschen statistischen Annahme betreffend die Lohnhöhe einer gesundheitlich eingeschränkten Person ausgegangen, welche nur noch körperlich leichte Tätigkeiten (vorwiegend sitzend) ausüben könne. Er beruft sich dabei auf das statistische Gutachten "Nutzung Tabellenmedianlöhne LSE zur Bestimmung der Vergleichslöhne bei der IV-Rentenbemessung" des Büros für arbeits- und sozialpolitische Studien BASS AG vom 8. Januar 2021 (nachfolgend: BASS-Gutachten), auf das Rechtsgutachten "Grundprobleme der Invaliditätsbemessung in der Invalidenversicherung" vom 22. Januar 2021 von Prof. Dr. iur. Gächter, Dr. iur. Egli, Dr. iur. Meier und Dr. iur. Filippo sowie auf einen Jusletter-Beitrag von Prof. em. Riemer-Kafka et al. (Invalideneinkommen Tabellenlöhne, in: Jusletter vom 22. März 2021). Schliesslich rügt er in Bezug auf den gewährten Abzug vom Tabellenlohn eine rechtsfehlerhafte Ermessensausübung der Vorinstanz.