Citation: 2C_95/2021 E. 5.3.1

5.3.1. Nach den Bestimmungen des kantonalen Rechts hat die lnhaberin oder der lnhaber der Berufsausübungsbewilligung die bewilligte Tätigkeit persönlich auszuüben. Vorbehalten bleiben die besonderen Ausführungsbestimmungen über die Assistenz (vgl. § 15 Abs. 1 GesG/ZG). Die Gesundheitsdirektion bewilligt einer selbstständig tätigen Person mit einem Vollzeitpensum universitäre Medizinalpersonen zur Assistenz im Umfang von höchstens 100 Stellenprozenten (vgl. § 11 Abs. 1 GesV/ZG). Gemäss § 14 Abs. 1 GesV/ZG beaufsichtigt die selbständig tätige Person die Tätigkeit ihrer Assistenzen und Praktikantinnen und Praktikanten. Bei kurzzeitiger Abwesenheit gewährleistet sie ihre Erreichbarkeit (vgl. § 14 Abs. 2 GesV/ZG). Bei kurzzeitiger Abwesenheit der selbstständig tätigen Person bis zu zwei Wochen darf der Betrieb laut § 6 Abs. 1 GesV/ZG im Namen und auf Rechnung sowie unter der fachlichen Verantwortung der selbstständig tätigen Person durch eine ihr zur Assistenz bewilligten universitären Medizinalperson aufrechterhalten werden. Bei regelmässiger kurzzeitiger Abwesenheit der selbstständig tätigen Person darf der Betrieb im Namen und auf Rechnung sowie unter fachlicher Verantwortung der selbstständig tätigen Person durch eine ihr zur Assistenz bewilligten universitären Medizinalperson wie folgt aufrechterhalten werden (vgl. § 6 Abs. 2 GesV/ZG) : a) bei einer Arbeitswoche der selbstständig tätigen Person von vier oder fünf Tagen während eines Tages pro Woche; b) bei einer Arbeitswoche von sechs Tagen während zweier Tage pro Woche; c) bei einer Arbeitswoche von sieben Tagen während dreier Tage pro Woche.