Citation: I 346/04 24.08.2005 E. A

Der 1980 geborene B.________ wurde erstmals im Oktober 1987 wegen neurotisch-depressiver Entwicklung mit agressivem Ausagieren, emotionalem Mangelerleben, konfliktreicher familiärer Situation, psychomotorischer Unruhe, Status nach Schädel-/Hirntrauma 1984 sowie bioelektrischer Epilepsie bei der Invalidenversicherung angemeldet. Diese erbrachte verschiedene Leistungen (ambulante Psychotherapie, Beiträge an die Sonderschulung). Nach Abschluss der obligatorischen Schulpflicht begann er im Jahre 1996 eine Lehre. Ungefähr sechs Monate später verübte B.________ einen Überfall auf eine Taxifahrerin, weswegen ihn das Jugendgericht Zürich zu einer Erziehungsmassnahme im Sinne von Art. 91 Ziff. 1 StGB verurteilte, welche ab 1. Juni 1997 in einem Erziehungsheim in Südfrankreich vollzogen wurde. Mit Verfügung vom 28. Mai 1999 ordnete die Jugendanwaltschaft Zürich die Einweisung in die Stiftung M.________ an, wo B.________ ab 1. Juni 1999 eine Ausbildung zum Fotografen und nach Abbruch derselben ab August 2000 eine Kochlehre begann. Am 11. August 2000 meldete er sich zum Leistungsbezug (Berufsberatung, Umschulung, Rente) bei der Invalidenversicherung an. Die IV-Stelle des Kantons Zürich holte einen Arbeitgeberbericht der Stiftung M.________ vom 4. Oktober 2000 sowie medizinische Stellungnahmen des Dr. med. S.________, prakt. Arzt, vom 22. Februar 2001 (welchem Berichte des Spitals X.________ vom 17. September 1998 und 29. Oktober 1998 [Neurologische Klinik] und 16. Juli 1998 [Dep. Innere Medizin, Endokrinologie und Diabetologie] sowie ein vom Versicherten ausgefertigter, undatierter Lebenslauf beilagen) und der Neurologischen Poliklinik des Spitals X.________, Dr. med. K.________, vom 22. Dezember 2000 (mit beigelegtem Bericht dieses Arztes vom 29. Oktober 2000) ein. Danach veranlasste sie eine psychiatrische Begutachtung (Expertise der Psychiatrischen Klinik des Spitals X.________ vom 10. Oktober 2001). Diesen Unterlagen gemäss bestehen im Wesentlichen chronische Kopfschmerzen vom Spannungstyp mit intermittierenden Schmerzattacken unklarer Genese (anamnestisch beginnend in der Kindheit), Status nach Commotio cerebri und Schädelfraktur im Juli 1984 sowie Verdacht auf Politoxikomanie (anamnestisch abstinent). Mit Verfügung vom 5. Dezember 2001 lehnte die IV-Stelle das Leistungsbegehren (nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren) ab.