Citation: 6B_953/2022 E. 3

Der Beschwerdeführer macht als Revisionsgründe einen falschen Polizeibericht mit einer unvollständigen Fotodokumentation des Tatorts sowie ein veraltetes Foto des Geschädigten in den Strafverfahrensakten geltend. Die Vorinstanz legt im angefochtenen Entscheid zutreffend dar, dass es sich dabei nicht um neue Tatsachen oder Beweismittel im Sinne von Art. 410 Abs. 1 lit. a StPO handelt. Dem angefochtenen Entscheid (S. 5) und dem Urteil vom 25. August 2020 (vgl. E. 6.1.4) kann zudem entnommen werden, dass der Beschwerdeführer bereits im Berufungsverfahren vortrug, das Foto des Geschädigten in den Akten sei alt und dieser habe im Tatzeitpunkt viel älter ausgesehen, weshalb das Obergericht im Urteil vom 25. August 2020 ausdrücklich offenliess, ob das fragliche Foto zeitnah erstellt wurde. Hingegen qualifizierte es die Behauptung des Beschwerdeführers, der Geschädigte habe wie ein 18-Jähriger ausgesehen, u.a. gestützt auf einen Austrittsbericht vom 6. Dezember 2017, wonach es sich beim Geschädigten um einen "jünger entwickelten" 14-jährigen Jungen handelt, als reine Schutzbehauptung (Urteil vom 25. August 2020 E. 6.1.4).