Citation: 8C_758/2021 E. A

A.a. Der 1988 geborene A.________ leidet an einer angeborenen Muskeldystrophie "Becker-Kiener" (Ziff. 184 des Anhangs zur Verordnung vom 9 Dezember 1985 über Geburtsgebrechen, GgV-Anhang). Nachdem ihm die IV-Stelle des Kantons St. Gallen verschiedene Hilfsmittel gewährt hatte, unter anderem in Form eines Rollstuhls und eines Fahrzeugumbaus, beteiligte sie sich Anfang März 2016 an einem elektrisch höhenverstellbaren Pflegebett (Einlegerahmen "Belluno"). Zudem erhielt A.________ ab 1. April 2016 eine Hilflosenentschädigung für eine Hilflosigkeit mittleren Grades sowie ab 1. September 2017 eine ganze Invalidenrente zugesprochen (Verfügungen vom 12. November 2016 und 10. Juli 2017). A.b. Nach Abklärungen der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft Hilfsmittelberatung für Behinderte und Betagte (SAHB) teilte die Verwaltung A.________ Anfang September 2020 mit, bezüglich des Transfers vom Bett in den Rollstuhl und zurück bestehe neu einzig Anspruch auf leihweise Abgabe eines Krankenhebers. Der Einlegerahmen "Belluno" aus dem Jahr 2016 könne zwar zum weiteren Gebrauch kostenlos überlassen werden. Künftige Reparatur- und Unterhaltskosten würden aber von der Invalidenversicherung nicht mehr übernommen, weil das Elektrobett als Hilfsmittel aufgrund des Fortschreitens der Erkrankung nicht mehr genüge. Daran hielt die IV-Stelle mit Verfügung vom 14. Dezember 2020 fest.