Citation: I 571/06 04.09.2006 E. 5

5.1 Mit Bezug auf das 2001 erzielbare Valideneinkommen gingen Verwaltung und Vorinstanz zu Recht vom Januarlohn des Jahres 1997 aus, d.h. vom letzten Monatslohn vor Eintritt der krankheitsbedingten Arbeitsunfähigkeit. Dieser belief sich unbestrittenermassen auf Fr. 6650.-, was einen seinerzeitigen Jahreslohn von Fr. 86'450.- ergibt (Fr. 6650.- x 13). Bei der Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung bis 2001 ist - entgegen dem Vorgehen von IV-Stelle und kantonalem Gericht - rechtsprechungsgemäss nach Geschlechtern zu differenzieren, d.h. hier auf die jeweils zutreffenden Lohnindizes für Männer abzustellen (BGE 129 V 408), welche im Jahr 1997 106,6 und im Jahr 2001 113,6 Punkte betrugen (1993 = 100; Bundesamt für Statistik, Lohnentwicklung 2001, S. 32, Tabelle T1.1.93, Abschnitt J/K). Dem Einkommensvergleich ist demnach ein Valideneinkommen von Fr. 92'127.- zugrunde zu legen (Fr. 86'450.- : 106,6 x 113,6). 5.2 Was das trotz psychischer Einschränkung im Jahre 2001 zumutbarerweise noch realisierbare Invalideneinkommen anbelangt, stützten sich Verwaltung und Vorinstanz richtigerweise auf die LSE für das Jahr 2000 und zogen den monatlichen Bruttolohn (Zentralwert) von im privaten Dienstleistungssektor auf dem Anforderungsniveau 3 tätigen Männern in der Höhe von Fr. 5276.- heran (Bundesamt für Statistik, LSE 2000, S. 31, Tabelle TA1, Abschnitt 50-93). Unter Berücksichtigung des Umstandes, dass die dem angeführten Monatslohn zugrunde liegende Arbeitszeit von 40 Wochenstunden geringer ist als die im Jahre 2000 betriebsübliche durchschnittliche Arbeitszeit im Dienstleistungssektor von wöchentlich 41,9 Stunden (Die Volkswirtschaft 2006, Heft 7/8, S. 90, Tabelle B. 9.2), des unbestrittenermassen bloss hälftigen Arbeitspensums, des 10%igen Abzugs gemäss BGE 126 V 79 f. Erw. 5b/aa-cc sowie der Nominallohnentwicklung (Bundesamt für Statistik, Lohnentwicklung 2001, S. 32, Tabelle T1.1.93, Wirtschaftssektor III: Steigerung von 106,8 [2000] auf 109,2 Punkte [2001]) resultiert ein Invalideneinkommen für das Jahr 2001 von Fr. 30'514.- (Fr. 5276.- x 12 : 40 x 41,9 x 0,5 x 0,9 : 106,8 x 109,2). 5.3 Aus dem Vergleich dieses Invalideneinkommens mit dem in Erw. 5.1 hievor in fine genannten Valideneinkommen von Fr. 92'127.-ergibt sich ein Zwischenergebnis von 66,88 %. Dieser Wert ist auf die nächste ganze Prozentzahl, d.h. auf 67 % aufzurunden (BGE 130 V 121). Nach dem Gesagten war der Beschwerdeführer ab 1. Juli 2001 zu mehr als 662/3 % invalid, weshalb ihm ab diesem Zeitpunkt eine ganze Invalidenrente zustand (Art. 28 Abs. 1 IVG in der bis 31. Dezember 2003 gültig gewesenen Fassung). Nach der im Zuge der 4. IV-Revision auf den 1. Januar 2004 in Kraft gesetzten neuen Fassung von Art. 28 Abs. 1 IVG besteht erst ab einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % Anspruch auf eine ganze Rente. Weil indessen der Beschwerdeführer im Zeitpunkt des Inkrafttretens dieser Gesetzesänderung das 50. Altersjahr bereits zurückgelegt hatte, wird die ihm zustehende ganze Invalidenrente gemäss lit. f der Schlussbestimmungen zur 4. IV-Revision im Sinne einer Besitzstandswahrung über den 31. Dezember 2003 hinaus weitergeführt (Urteil F. vom 29. Juli 2005, I 184/05).