Citation: 1P.55/2006 23.05.2006 E. 3

Dabei ist zunächst den verfahrensrechtlichen Einwendungen nachzugehen. 3.1 Als willkürlich beanstandet der Beschwerdeführer, dass das Kantonsgericht nicht seinem Antrag gefolgt ist, C.________ einzuvernehmen. Er verlangt, das Gericht hätte sich ein eigenes Bild von ihm machen müssen, um dessen Aussagen richtig zu würdigen. Für den Schuldspruch gegen den Beschwerdeführer haben sich die kantonalen Gerichte auf Indizien abgestützt, die unabhängig von den Aussagen der Auskunftsperson C.________ waren (vgl. dazu hiernach E. 4). Dessen Version, wonach er von einer bankexternen Täterschaft getäuscht worden sei, entlastet an sich den Beschwerdeführer. Die Aussagen werden indessen massgeblich durch die gerichtlich für entscheidend erachteten Indizien entkräftet. Im Gegensatz zum kantonalen Verfahren hält der Beschwerdeführer die Aussagen von C.________ nun ebenfalls nicht mehr für glaubhaft. Das Kantonsgericht hat jedoch auch nicht allein aus dem Aussageverhalten von C.________ abgeleitet, dieser scheide als möglicher Täter aus; insofern stellte es vielmehr im Wesentlichen auf dieselben Indizien ab. Demzufolge verfügte das Kantonsgericht über sachliche Gründe, wenn es dem Verfahrensantrag des Beschwerdeführers nicht entsprochen hat; der Willkürvorwurf geht fehl. Im Übrigen war C.________ auf Anordnung des Kreisgerichts, unter Wahrung der Verteidigungsrechte des Beschwerdeführers, noch einmal bei der Staatsanwaltschaft einvernommen worden; damit konnte es sein Bewenden haben. 3.2 Ausserdem beanstandet der Beschwerdeführer, die Untersuchung sei in verschiedenen Punkten unvollständig. Vorliegend gilt es zu entscheiden, ob die vom Kantonsgericht für massgebend erklärten Indizien als Grundlage des Schuldspruchs ausreichen. Diesfalls kann dahin gestellt bleiben, ob das Gericht eine Ergänzung der Strafuntersuchung im Sinne des Beschwerdeführers hätte verlangen müssen. Dann erübrigt sich auch eine Auseinandersetzung mit den Argumenten der Staatsanwaltschaft, mit denen sie ihr Vorgehen rechtfertigt. Dies gilt namentlich für ihre diesbezüglichen, unaufgefordert eingereichten Gegenbemerkungen zur Replik im bundesgerichtlichen Verfahren. Die Stichhaltigkeit der angesprochenen Indizien ist im Folgenden zu überprüfen.