Citation: U 351/05 21.03.2006 E. 1

Streitig und zu prüfen ist die Höhe des Invaliditätsgrades, welcher dem ab 1. Dezember 2003 bestehenden UVG-Rentenanspruch zugrunde zu legen ist, und der Integritätseinbusse, nach der sich die Integritätsentschädigung bemisst. Im Einsprache- und im angefochtenen Entscheid sind die Bestimmungen und Grundsätze über den Anspruch auf eine UVG-Invalidenrente und auf eine Integritätsentschädigung zutreffend dargelegt. Zu ergänzen ist, dass mit den am 1. Januar 2004 in Kraft getretenen Rechtsänderungen der Wortlaut verschiedener Bestimmungen insofern angepasst wurde, als nunmehr nebst den körperlichen und geistigen auch die psychischen Gesundheitsschäden, welche zuvor schon nach der Rechtsprechung als Grundlage für eine Invalidenrente (BGE 102 V 165; AHI 2001 S. 228 Erw. 2b mit Hinweisen; vgl. auch BGE 127 V 298 Erw. 4c in fine) oder Integritätsentschädigung (BGE 124 V 29) anerkannt waren, ausdrücklich erwähnt werden. Wiederum richtig ist, dass die Leistungspflicht des Unfallversicherers einen natürlichen und adäquaten Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und dem eingetretenen Schaden voraussetzt (BGE 129 V 181 Erw. 3.1 mit Hinweisen), wobei die Rechtsprechung besondere Grundsätze zur Adäquanzbeurteilung bei psychischen Fehlentwicklungen nach einem Unfall (BGE 115 V 133), Schleudertraumen der Halswirbelsäule (HWS) ohne organisch hinreichend nachweisbare Folgeschäden (BGE 117 V 359), dem Schleudertrauma äquivalenten Verletzungen (SVR 1995 UV Nr. 23 S. 67 Erw. 2) und Schädel-Hirntraumen (BGE 117 V 369) erarbeitet hat.