Citation: 8C_56/2015 E. 3

Nach den vorinstanzlichen Erwägungen kann für die Zeit ab dem 14. Juni 2011 auf die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen des behandelnden Arztes Dr. med. B.________ und die Ergebnisse des ambulanten Assessments in der Klinik C.________ vom 30. Juni 2011 nicht abgestellt werden. Die Ärzte seien dabei den Beschwerdeangaben des Versicherten gefolgt, welche sich jedoch nach der Observation als unglaubwürdig erwiesen hätten. Gestützt auf die vom SUVA-Kreisarzt dazu verfasste Einschätzung vom 29. November 2011 sei eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit nicht mehr ausgewiesen. Prof. Dr. med. D.________, Neurologie FMH, welcher vom Unfallversicherer am 2. August 2011 noch ohne Kenntnis der Observation zur fachneurologischen Untersuchung des Beschwerdeführers beauftragt worden war, habe am 2. September 2011 ebenfalls keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit feststellen können (Bericht vom 13. September 2011). Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, vermag an dieser Beurteilung nichts zu ändern. Das kantonale Gericht hat sich zur Zulässigkeit und zur Beweiskraft der Ergebnisse der Observation eingehend geäussert (BGE 135 I 169 E. 4.3. und 4.4 sowie E. 5 S. 171 ff.). Nach der Rechtsprechung kann nur das Beweismittel der Observation eine unmittelbare Wahrnehmung wiedergeben, weshalb das Bundesgericht namentlich auch deren Eignung und Erforderlichkeit sowie die Verhältnismässigkeit im engeren Sinn als Voraussetzungen für die Einschränkung in das Grundrecht des Schutzes der Privatsphäre bejaht hat (Art. 13 Abs. 1 und Art. 36 BV; BGE 135 I 169 E. 5.6 S. 174 f.). Inwiefern sein rechtliches Gehör verletzt worden sei, führt der Beschwerdeführer nicht weiter aus. Dass es sich bei der Einschätzung des SUVA-Kreisarztes um ein Aktengutachten handelt, spricht allein nicht grundsätzlich gegen ihren Beweiswert (SZS 2008 S. 393, I 1094/06 E. 3.1.1 in fine; Urteil U 260/04 vom 12. Oktober 2005 E. 5b mit Hinweis auf Urteil 10/87 vom 29. April 1988 E. 5b, nicht publ. in: BGE 114 V 109, aber in: RKUV 1988 Nr. U 56 S. 366).