Citation: 2C_169/2018 E. 3.3.2

3.3.2. Auf den ersten Blick geht es hier zunächst nur darum, überhaupt festzustellen, ob der Beschwerdeführer während seiner Ehe mit einer in der Schweiz niedergelassenen Landsfrau ausserehelich ein Kind gezeugt hat. Die übrigen vom kantonalen Migrationsamt erhobenen Umstände sprechen hier aber klar dafür, dass der Beschwerdeführer, wenn er der biologische Vater der nichtehelichen Tochter seiner jetzigen Ehefrau ist, während seiner ersten Ehe eine Parallelbeziehung zu dieser unterhalten und durch das Verschweigen dieser Beziehung den Widerrufsgrund von Art. 63 Abs. 1 lit. a i.V.m. Art. 62 Abs. 1 lit. a AuG verwirklicht hat.