Citation: 4A_696/2016 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer ist sodann der Ansicht, aus dem Urteil 2P.195/2000 vom 9. April 2001 E. 4b/bb ergebe sich e contrario, dass ein vermögensloser Bezüger von Ergänzungsleistungen in einem Verfahren um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege stets als bedürftig zu betrachten sei. Damit misst er diesem Urteil eine Bedeutung zu, die es nicht hat. Festgehalten wurde dort, Bezüger von Ergänzungsleistungen seien "in der Regel" als bedürftig zu betrachten. Zwingend der Fall sei das aber nicht und insbesondere (also nicht ausschliesslich) bei Vorhandensein eines gewissen Vermögens könne es sich anders verhalten. Dies hat die Vorinstanz zutreffend erkannt. Sie führte sodann gestützt auf mehrere spätere Bundesgerichtsurteile (etwa Urteil 8C_530/2008 vom 25. September 2008 E. 4.2 mit Hinweisen) weiter aus, der Bezug von Ergänzungsleistungen möge ein Indiz für eine zivilprozessuale Bedürftigkeit sein, sie ergebe sich aber nicht ohne Weiteres daraus. Es sei daher nicht zu beanstanden, wenn trotz Bezug von Ergänzungsleistungen eine separate Bedarfsberechnung vorgenommen werde. Bei den von der Vorinstanz angeführten Urteilen handelt es sich zwar um sozialversicherungsrechtliche, die zu Art. 61 Abs. 1 lit. f ATSG (SR 830.1) ergangen sind. Die entsprechenden Erwägungen treffen bezüglich Art. 117 lit. a ZPO aber ebenso zu und es besteht kein Anlass, davon abzuweichen. Auf diese Ausführungen der Vorinstanz geht der Beschwerdeführer im Übrigen gar nicht erst ein.