Citation: 5A_625/2023 E. 4.1.2

4.1.2. Der Beschwerdeführer bringt vor, im Eheschutzverfahren sei das erstinstanzliche Gericht von einem monatlichen Einkommen von Fr. 4'145.--, unter anderem für die immer noch bestehende 80%-Anstellung als Hauswartin ausgegangen; im Scheidungsverfahren gehe die Vorinstanz nun von einem monatlichen Einkommen 2022 bzw. 2023 von Fr. 3'614.-- aus derselben Hauswarttätigkeit mit (angeblich) demselben Pensum von 80% aus. Für das Zusatzeinkommen habe die Vorinstanz auf von der Beschwerdegegnerin selbst verfasste Aufstellungen abgestellt, gemäss welchen sie bei ihrer Zusatztätigkeit teilweise noch Verluste machen wolle, obwohl sie ihre Tätigkeit intensiv bewerbe. Aufgrund der zahlreichen Anhaltspunkte, dass die Beschwerdegegnerin im Bereich ihres Einkommens keine korrekten Angaben gemacht habe, wäre die Vorinstanz verpflichtet gewesen, weitere Abklärungen beim Arbeitgeber der Beschwerdegegnerin vorzunehmen (insbesondere zur Höhe des Arbeitspensums und einer allfälligen Reduktion desselben und zur Frage, ob die Kinderzulagen im Lohnausweis 2022 enthalten sind), sowie bei F.________ und G.________ Provisionsabrechnungen oder sonstige Unterlagen zum möglichen Gewinn herauszuverlangen.