Citation: 9C_708/2018 E. A

A.a. A.________, geboren 1959, meldete sich am 16. April 2009 zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung an. Am 6. Januar 2010 erteilte die IV-Stelle Bern A.________ Kostengutsprache für Hörgeräte-Anpassungen. Gemäss Bericht der med. pract. B.________, Assistenzärztin, visiert von Dr. med. C.________, Oberarzt der Notfallstation des Spitals D.________, vom 17. Februar 2010 war die Versicherte am 16. Februar 2010 in einen Auffahrunfall verwickelt. Med. pract. B.________ diagnostizierte eine Halswirbelsäulen (HWS) -Distorsion nach Auffahrunfall. Am 30. August 2010 meldete sich A.________ erneut zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung an. Im Auftrag der Motorfahrzeug Haftpflichtversicherung verfasste die Academy of Swiss Insurance Medicine, Universitätsspital Basel (asim), am 5. Dezember 2011 eine polydisziplinäre (internistisch, psychiatrisch, rheumatologisch, neurologisch, neuropsychologisch) Begutachtung. Med. pract. E.________, praktische Ärztin, vom Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) erachtete am 12. September 2012 ab 10. August 2010 in einer angepassten Tätigkeit eine volle Arbeitsfähigkeit als zumutbar. Am 30. Oktober 2012 verfügte die IV-Stelle die Ablehnung des Leistungsgesuchs. A.b. Am 7. Oktober 2014 ersuchte A.________ die IV-Stelle um eine Arbeits- und Belastbarkeitsabklärung. Am 9. Dezember 2014 meldete sie sich erneut bei der IV-Stelle zum Leistungsbezug an. PD Dr. med. F.________, Facharzt für Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten (HNO), Leitender Arzt Hals- und Gesichtschirurgie des Spitals G.________, begutachtete A.________ am 1. März 2017 neurootologisch. Am 20. Juni 2017 lieferte die MEDAS Zentralschweiz ein im Auftrag der IV-Stelle erstattetes polydisziplinäres Gutachten ab. Am 18. September 2017 verfügte die IV-Stelle die Ablehnung des Anspruchs auf eine Invalidenrente.