Citation: 8C_449/2023 E. A

A.a. Der 1965 geborene A.________ hatte sich am 5. September 2013 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug angemeldet. Die IV-Stelle des Kantons Solothurn traf Abklärungen in erwerblicher sowie medizinischer Hinsicht und holte namentlich das polydisziplinäre Gutachten der ABI Ärztliches Begutachtungsinstitut GmbH, Basel, vom 16. Januar 2017 ein. Mit Verfügung vom 14. September 2017 sprach sie A.________ rückwirkend für die Zeit ab 1. Juli 2014 bis 30. November 2015 eine ganze und ab 1. Dezember 2015 bis 31. März 2016 eine halbe Rente zu; ab 1. April 2016 verneinte sie einen Rentenanspruch. Die dagegen erhobene Beschwerde wies das Versicherungsgericht des Kantons Solothurn mit Urteil vom 9. März 2018 (irrtümlich datiert vom 9. März 2017) ab. A.b. Am 12. Juni 2019 gelangte Dr. med. B.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, mit einem "Gesuch um erneute Rentenprüfung" an die IV-Stelle. Er machte geltend, eine im Mai 2019 durchgeführte neuropsychologische Untersuchung im Spital C.________ habe zu neuen Erkenntnissen geführt. Die IV-Stelle überwies das Gesuch nach Einholung medizinischer Berichte am 10. Januar 2020 zur allfälligen Behandlung als Revisionsbegehren betreffend Urteil vom 9. März 2018 an das Versicherungsgericht.