Citation: H 144/03 22.12.2003 E. 4

Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers ist die Begleichung der geschuldeten Beiträge verspätet erfolgt. Wie das Eidgenössische Versicherungsgericht in AHI 2003 S. 144 Erw. 3.3 ausgeführt hat, ist - wie auch schon unter der bis 31. Dezember 2000 geltenden Fassung der AHVV (vgl. unveröffentlichtes Urteil S. vom 3. April 1997, H 347/96) - für den Zeitpunkt der rechtzeitigen Zahlung einer Schuld der Eingang auf dem Konto der Ausgleichskasse massgebend. Dabei verwies das Eidgenössische Versicherungsgericht auf die privatrechtlichen Grundsätze, wonach Geldschulden Bringschulden sind und der Schuldner die Leistung somit am Wohnort oder Geschäftssitz des Gläubigers zu erbringen hat. Bedient der Schuldner sich zur Begleichung seiner Schuld des Buch- oder Giralgeldes, so trägt er in der Zeitspanne zwischen Zahlungsauftrag und Erfüllung das Verzögerungs- und Verlustrisiko (Art. 74 Abs. 2 Ziff. 1 OR; AHI 2003 S. 144 Erw. 3.3 mit Hinweisen auf die privatrechtliche Rechtsprechung und Lehre). Insofern kann der Beschwerdeführer mit der Berufung auf die angeblichen kaufmännischen Usanzen nichts zu seinen Gunsten ableiten. Ebenso unbehelflich ist die Geltendmachung, die Ausgleichskasse habe auf ihren Rechnungen die Modalitäten nicht gehörig dargelegt. Diesbezüglich ist festzuhalten, dass die Verfügungen vom 4. November 2002 ausdrücklich auf die Verzugszinsregelung von Art. 41bis AHVV verwiesen. Im Übrigen hat die Vorinstanz zutreffend festgestellt, dass niemand aus seiner Rechtsunkenntnis Vorteile zu seinen Gunsten ableiten kann (BGE 126 V 313 Erw. 2b mit Hinweisen). Was schliesslich die Höhe der verfügten Verzugszinsen betrifft, hat die Vorinstanz zu Recht die Berechnung der Ausgleichskasse, wonach der Beschwerdeführer Verzugszinsen für 32 Tage ([30 - 4] Tage im November 2002 und 6 Tage im Dezember 2002) schuldet, nicht beanstandet.