Citation: 6B_1419/2016 E. B

Nach Einsprache durch X.________ erfolgten Ergänzungen der Strafuntersuchung. Das Bezirksgericht Prättigau/Davos verurteilte X.________ am 28. Januar 2016 schliesslich zwar ebenfalls wegen Widerhandlung gegen das kantonale Jagdgesetz gemäss Art. 15 Abs. 1 und 2 KJG/GR und Art. 20a Abs. 1 lit. a RJV/GR in Verbindung mit Art. 47 Abs. 1 KJG/GR. Bezüglich der ersten beiden Schüsse sprach es ihn jedoch vom betreffenden Vorwurf frei, da es zu seinen Gunsten von seiner Sachverhaltsdarstellung ausging, dergemäss diese Schussabgaben aus einer Distanz von unter 200 Metern und weidgerecht erfolgten. Es verurteilte ihn zu einer Busse von Fr. 200.--. Gegen dieses Urteil legte X.________ Berufung ein. Das Kantonsgericht von Graubünden hatte nur noch die dritte Schussabgabe zu beurteilen, die X.________ unbestrittenermassen aus einer Distanz von 219 Metern vorgenommen hatte, und erkannte am 18. bzw. 22. November 2016 ebenfalls auf einen Schuldspruch und eine Busse von Fr. 200.--.