Citation: 2C_99/2019 E. 6.1

6.1. Zu ermitteln bleiben die privaten Interessen des Beschwerdeführers, die Schweiz nicht verlassen zu müssen. Die Vorinstanz hält für das Bundesgericht verbindlich fest (vgl. Art. 105 Abs. 1 BGG), dass der Beschwerdeführer in der Schweiz verwurzelt ist. Seine nächsten Familienangehörigen - Ehefrau und Tochter sowie Eltern und Geschwister - leben hier. Er hat in der Schweiz eine Anlehre absolviert und arbeitete bis zum Antritt des Strafvollzugs. Es liegen keine Betreibungen gegen ihn vor; er war auch nie auf Sozialhilfe angewiesen. Auch seine wirtschaftliche Integration ist damit gegeben. Abgesehen von seiner Straffälligkeit entspricht seine hiesige Verwurzelung - wie die Vorinstanz willkürfrei festgestellt hat - dem, was nach einer Aufenthaltsdauer von 27 Jahren erwartet werden darf. Sein gesamtes soziales, berufliches und familiäres Umfeld befindet sich in der Schweiz.