Citation: 6B_48/2022 E. 1.3

1.3. Der Beschwerdeführer begründet seine Zivilforderungen wie folgt: Er sei in seinem Vermögensbestand verletzt worden, indem die beiden früheren Kanzleipartner seine Klientengelder in der Höhe von Fr. 1,07 Mio. auf Konti transferierten, für die er nicht zeichnungsberechtigt gewesen sei. Ihm sei somit der Zugriff auf die in seinem Gewahrsam stehenden Klientengelder verwehrt worden. Ferner sei er in seiner beruflichen Tätigkeit als Notar beeinträchtigt worden, indem er die stets erforderliche Zahlungsbereitschaft nicht habe aufweisen können. Zur Deckung seiner Klientengelder hätte er folglich auf sein privates Vermögen zurückgreifen müssen, womit ihm ein Vermögensschaden im Umfang der transferierten Klientengelder entstanden wäre.