Citation: 2C_529/2017 E. 2.2

2.2. Die Werbung in Medien wird auf verschiedenen Ebenen reguliert. Die jeweils einschlägige Regelung findet sich deswegen in unterschiedlichen Erlassen, weil das Werberecht einerseits grundlegend im Wettbewerbsrecht, namentlich im Lauterkeitsrecht, geregelt wird, das Rundfunkrecht jedoch andererseits auch spezialgesetzliche Normen über die Werbung enthält (STEPHANIE VOLZ, Trennungsgebot und Internet, Diss. Zürich 2014, S. 61 ff.; zum transnationalen Recht gegen den unlauteren Wettbewerb PETER JUNG, Handkommentar zum Bundesgesetz gegen den unlauteren Wettbewerb, 2. Aufl. 2016, N. 161 ff., N. 178 ff. zu Einleitung; ausführlich zur sekundärrechtlich ausgestalteten Medienordnung der EU STEFAN OETER/ANNE DIENELT, Hamburger Kommentar Gesamtes Medienrecht, 3. Aufl. 2016, S. 81 ff.). Auf innerstaatlicher Ebene untersteht die Beschwerdeführerin insbesondere den allgemeinen Bestimmungen des RTVG, welches an die Veranstaltung, die Aufbereitung, die Übertragung und den Empfang von Radio- und Fernsehprogrammen im Sinne von Art. 2 lit. a RTVG anknüpft (Art. 1 Abs. 1 RTVG), ebenso wie dessen speziellen, auf die SRG zugeschnittenen Vorschriften (vgl. ausführlich VOLZ, a.a.O., S. 69 f.).