Citation: U 467/00 21.08.2002 E. A

Der 1969 geborene R.________ war seit dem 16. März 1987 als Chauffeur/Bauarbeiter in der Firma B.________ beschäftigt. Am 23. Juni 1997 zog er sich beim Sprung von einer Lastwagenbrücke eine Verletzung des linken Fusses zu. Nach der Erstbehandlung durch Dr. med. L.________ wurden im Spital X.________ am 26. Juni 1997 eine OSG-Fraktur mit Abrissfraktur des Malleolus medialis diagnostiziert und eine Schraubenosteosynthese des Malleolus medialis durchgeführt. Obschon ärztlicherseits von einem zwar verzögerten, im Übrigen jedoch auch postoperativ positiven Verlauf die Rede war und eine rasche Rückkehr an den Arbeitsplatz angestrebt wurde, hat R.________ seine Erwerbstätigkeit nicht wieder aufgenommen. Die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA) anerkannte ihre Haftung für den Arbeitsunfall vom 23. Juni 1997, kam für Heilungskosten auf und richtete Taggelder aus. Mit Verfügung vom 11. Januar 1999 sprach sie dem Versicherten für die Zeit ab 1. Februar 1999 eine 20%-ige Invalidenrente sowie eine 10%-ige Integritätsentschädigung zu. Nach erfolgter Einsprache gelangte sie gestützt auf ein Gutachten des Chirurgen Dr. med. B.________, leitender Arzt des anstaltsinternen Ärzteteams Unfallmedizin, vom 2. Februar 2000 zum Schluss, dass die Anspruchsvoraussetzungen weder für eine Invalidenrente noch für eine Integritätsentschädigung erfüllt seien. Mit Einspracheentscheid vom 2. März 2000 hob sie deshalb die Verfügung vom 11. Januar 1999 auf und lehnte den Anspruch auf Ausrichtung einer Invalidenrente, einer Integritätsentschädigung sowie sonstiger Versicherungsleistungen ab.