Citation: 6B_1182/2018 E. 2.7.3

2.7.3. Zwar brachte der Beschwerdeführer später auch eine Tatvariante ins Spiel, bei welcher sich die Beschwerdegegnerin 2 die Fr. 6'000.-- und die 1,5 kg Gold erst nach der Auflösung der Partnerschaft bzw. des gemeinsamen Haushalts angeeignet haben könnte. Konkrete Anhaltspunkte dafür zeigt er jedoch nicht auf. Die Beschwerdegegnerin 2 bestreitet aktenkundig, vom Beschwerdeführer mehr Vermögenswerte anvertraut erhalten zu haben, als die am 19. Mai 2017 restituierten 10,5 kg Gold und die Fr. 935'000.--. Der Beschwerdeführer berief sich zum Beweis, dass er der Beschwerdegegnerin 2 12 bzw. 12,5 kg und nicht lediglich 10,5 kg Gold übergab, ausschliesslich auf seine Steuererklärungen aus den Jahren 2014 und 2016 (vgl. kant. Akten, act. 8 und 14). Bezüglich des Bargeldes fällt auf, dass der Beschwerdeführer selber anfänglich von einem anvertrauten Betrag von Fr. 935'000.-- sprach. Insgesamt geht es beim angezeigten Sachverhalt um eine rechtliche Auseinandersetzung unter ehemaligen Lebenspartnern, da in erster Linie streitig ist, wie viel Geld und Gold die Beschwerdegegnerin 2 während der Partnerschaft vom Beschwerdeführer zur Lagerung im Bankschliessfach ihrer Tochter bei der Bank C.________ anvertraut erhielt. Es ist nicht Sache der Strafverfolgungsbehörden, sich von Amtes wegen um solche rein zivilrechtlichen Streitigkeiten unter ehemaligen Lebenspartnern zu kümmern. Für die vom Beschwerdeführer gegenüber der Beschwerdegegnerin 2 und deren Tochter geforderten strafprozessualen Zwangsmassnahmen bedarf es gemäss Art. 197 Abs. 1 lit. b StPO eines hinreichenden Tatverdachts für ein strafbares Verhalten. Die Vorinstanz erwägt sinngemäss, es sei davon auszugehen, dass die Beschwerdegegnerin 2, falls sie sich tatsächlich Vermögenswerte des Beschwerdeführers aneignete, dies anlässlich der Verlegung der Vermögenswerte in der Zeit vom 5. Februar bis am 6. März 2017 getan hätte (oben E. 2.4). Damit bringt die Vorinstanz zum Ausdruck, dass es für die Zeit nach der Aufhebung des gemeinsamen Haushalts an einem hinreichenden Tatverdacht fehlt, was nicht zu beanstanden ist. Für die Weiterführung des Strafverfahrens bestand daher kein Raum. Die von der Staatsanwaltschaft nach den polizeilichen Ermittlungen verfügte Nichtanhandnahme verstösst nicht gegen Bundesrecht.