Citation: 1C_519/2016 E. 4.2.3

4.2.3. Die Vorinstanz kam im angefochtenen Entscheid zum Schluss, der Beschwerdegegner habe keine Pflichtverletzung begangen, indem er von einer Verschiebung der am 10. Dezember 2014 angesetzten Hauptverhandlung abgesehen habe. Obwohl der Beschwerdeführer bestrebt gewesen sei, eine solche insbesondere unter Hinweis auf seinen Gesundheitszustand zu erwirken, habe er trotz Aufforderung kein Arztzeugnis eingereicht, das ihm seine Verhandlungsunfähigkeit im Hinblick auf die Hauptverhandlung bescheinigt habe. Insofern durfte der Beschwerdegegner auf das die Verhandlungsfähigkeit bejahende Gutachten von Dr. med. E.________ vom 4. Dezember 2014 abstellen. Daher liege kein hinreichender Anfangsverdacht vor, weshalb die Ermächtigung zur Strafverfolgung des Beschwerdegegners nicht zu erteilen sei.