Citation: 6B_897/2017 E. A

X.________ wird vorgeworfen, am 16. August 2013 nach einer verbalen Auseinandersetzung mit zwei Joggern mit einem Personenwagen mit mindestens 45 km/h auf diese zugefahren zu sein und versucht zu haben, diese zu töten. Als er keine Anstalten gemacht habe, das Fahrzeug zu stoppen, seien die Jogger ins angrenzende Wies- und Ackerland gesprungen, worauf X.________ das Fahrzeug gezielt nach links gelenkt und einen Jogger frontal seitlich erfasst habe. Dieser erlitt ein stumpfes Trauma des Brustkorbes, ein stumpfes Bauchtrauma mit Einriss des Milzoberpols, einen offenen Bruch der Querfortsätze der Lendenwirbelkörper 1-4 links, eine grosse Quetsch-Risswunde von der Achselhöhle links bis zur Lendenwirbelsäule sowie eine Quetsch-Risswunde am linken Knie. Der andere Jogger blieb unverletzt. Am 2. Juni 2015 sprach das Bezirksgericht Lenzburg X.________ der mehrfachen versuchten vorsätzlichen Tötung und mehrfachen Pornographie schuldig und verurteilte ihn zu 51 /2 Jahren Freiheitsstrafe, 60 Tagessätzen à Fr. 120.-- Geldstrafe bedingt sowie einer Busse von Fr. 1'400.--. Ausserdem verpflichtete es ihn zur Bezahlung von Schadenersatz und Fr. 15'000.-- Genugtuung an den verletzten Jogger und auferlegte ihm Verfahrenskosten von rund Fr. 45'000.--. Die dagegen erhobene Berufung von X.________ hiess das Obergericht des Kantons Aargau am 9. Juni 2017 insoweit gut, als es auf eine Busse verzichtete. Im Übrigen bestätigte es den bezirksgerichtlichen Entscheid, soweit dieser nicht in Rechtskraft erwachsen war.