Citation: 5A_630/2020 E. 1

Die rubrizierten Parteien sind die nicht verheirateten und seit Juli 2017 getrennt lebenden Eltern von C.________ (geb. 2014) und D.________ (geb. 2015). Im Rahmen eines Verfahrens vor der KESB Nordbünden einigten sich die Eltern über das Besuchsrecht des Vaters (zwei Wochenenden im Monat von Freitag- bis Sonntagabend und drei Ferienwochen) und schlossen auch einen Unterhaltsvertrag, der mit Entscheid vom 28. Februar 2018 genehmigt wurde. Im Frühling 2019 informierte die Mutter die KESB über ihren Verdacht auf sexuelle Übergriffe durch den Vater und sie erstattete auch Strafanzeige. Die KESB errichtete eine Beistandschaft zur Vertretung der Kinder im Strafverfahren und gab ein kinderpsychiatrisches Gutachten in Auftrag. Mit Entscheid vom 31. Oktober 2019 sistierte sie das vereinbarte Besuchsrecht und ordnete für die Zwischenzeit ein begleitetes Besuchsrecht (zweimal pro Monat für drei Stunden) an. Die Besuchstage verliefen problemlos. Am 9. Januar 2020 stellte die Staatsanwaltschaft Graubünden das Strafverfahren ein, worauf der Vater um Wiederherstellung des normalen Besuchsrechts ersuchte. Mit Entscheid vom 11. Februar 2020 hob die KESB die Beistandschaft und die Einschränkung des persönlichen Verkehrs auf und installierte nach einer Übergangsphase von zwei Monaten wieder das Besuchsrecht gemäss der ursprünglichen Vereinbarung, unter Verpflichtung der Mutter zur jeweiligen Übergabe und zur Benachrichtigung des Vaters über wichtige Ereignisse im Leben der Kinder sowie unter Errichtung einer Besuchsrechtsbeistandschaft. Die hiergegen erhobene Beschwerde der Mutter, welche sinngemäss weiterhin ein begleitetes Besuchsrecht wünschte, wies das Kantonsgericht von Graubünden mit Entscheid vom 13. Juli 2020 ab. Mit Beschwerde vom 5. August 2020 gelangt der Vater an das Bundesgericht.