Citation: 8C_315/2010 20.07.2010 E. 1

Der angefochtene Entscheid stellt nicht einen verfahrensabschliessenden Entscheid (Art. 90 BGG) oder einen Teilentscheid (Art. 91 BGG), sondern einen selbstständig eröffneten Zwischenentscheid dar, der nicht die Zuständigkeit oder den Ausstand betrifft (Art. 92 BGG) und daher nur dann mit Beschwerde anfechtbar ist, wenn er einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann (Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG) oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde (Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG). Die Beschwerde führende Allianz begründet nicht näher, inwiefern mit einem sofortigen Endentscheid im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG Aufwand eingespart würde. Die Zulässigkeit der Beschwerde beurteilt sich somit nach der Frage des nicht wiedergutzumachenden Nachteils gemäss Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG. Bleibt es beim vorinstanzlichen Entscheid, hat die Beschwerdeführerin einen materiellen Einspracheentscheid zu fällen. Dieser kann - durch Zusprechung von Leistungen entweder gleich im neuen Einspracheentscheid oder auf eine dagegen erhobene Beschwerde hin - eine zusätzliche Leistungspflicht des Unfallversicherers zur Folge haben, welche diesen von vornherein nicht treffen würde, wenn es bei seinem Nichteintretensentscheid bliebe. Da der Versicherer nach dem neuen Einspracheentscheid die Eintretensfrage nicht erneut rechtsmittelmässig aufgreifen könnte, ist von einem nicht wieder gutzumachenden Nachteil auszugehen. Auf die Beschwerde ist demnach einzutreten, zumal auch die übrigen Voraussetzungen hiefür erfüllt sind.