Citation: 5P.342/2006 27.11.2006 E. 1

Die Legitimation der Beschwerdeführerin im Sinne von Art. 88 OG ist gegeben, soweit sie zur Bezahlung einer Parteientschädigung verpflichtet worden ist (BGE 129 II 297 E. 2.2 S. 300), und ihr Anwalt als unentgeltlicher Rechtsbeistand ist beschwerdeberechtigt, was seine Entschädigung als unentgeltlicher Rechstbeistand angeht (BGE 110 V 360 E. 2 S. 363) und soweit der Beschwerdegegner zur Bezahlung einer Parteientschädigung verpflichtet worden ist, da Anwälten gemäss kantonalem Recht ein direktes Forderungsrecht gegen die Partei zusteht, die zu den Anwaltskosten verurteilt wurde (Art. 260 Abs. 3 ZPO/VS). Die weiteren Zulässigkeitsvoraussetzungen geben zu keinen Bemerkungen Anlass, wobei formelle Einzelfragen im Sachzusammenhang zu erörtern sein werden. Auf die staatsrechtliche Beschwerde ist einzutreten.