Citation: U 298/05 06.07.2006 E. 2

Die von der Beschwerdegegnerin zugesprochenen Leistungen gleichen die Folgen einer unfallbedingten Schädigung des rechten Knies (Gonarthrose) aus. Der Beschwerdeführer macht geltend, auch bei den Beschwerden am linken Knie, am Rücken, an den Hüften sowie betreffend die Psyche handle es sich um Unfallfolgen. Anhand der medizinischen Akten kann indes kein kausaler Zusammenhang zwischen einem versicherten Unfall und diesen Gesundheitsstörungen hergestellt werden. Bezüglich des Rückens sind degenerative Veränderungen am Achsenskelett, aber keine traumatischen Läsionen nachgewiesen (vgl. die Berichte des Dr. J.________ vom 10. Dezember 2001 und des Dr. H.________ vom 20. Juli 2004). Der vom Hausarzt hergestellte Zusammenhang zwischen der Benützung von Stöcken als Gehhilfe und den lumbalen Rückenschmerzen entspricht keiner überwiegend wahrscheinlichen Unfallkausalität, zumal bereits der objektive Bedarf eines entsprechenden Hilfsmittels nach Lage der Akten fraglich erscheint. Im Weiteren besagt die in ärztlichen Berichten enthaltene anamnestische Schilderung eines Unfallhergangs allein nichts über die Ursache der bescheinigten Diagnosen (vgl. beispielsweise den neurologischen Bericht der Klinik X.________ vom 25. April 2003; vgl. Urteil B. vom 16. Juni 2005, U 264/04, Erw. 4.1). Soweit sich die ärztlichen Berichte zum psychischen Zustand des Beschwerdeführers äussern, lassen sie ebenfalls keinen Unfallbezug erkennen. Was die der Invaliditätsbemessung zugrunde liegenden Eckdaten des Einkommensvergleichs anbelangt, bestreitet der Beschwerdeführer den allein mit Rücksicht auf die Unfallfolgen am rechten Knie ermittelten Invaliditätsgrad zu Recht nicht. Der Vorinstanz folgend ist somit festzustellen, dass kein Anspruch auf die beantragte höhere Rente besteht.