Citation: 6B_520/2020 E. 3.4

3.4. Die Vorinstanz nimmt an, die Y.________ Immobilien AG habe in den Geschäftsjahren 1997/1998 bis 2006 (mit Ausnahme der Jahre 2002 und 2003) stets Verluste ausgewiesen. Ab dem Jahr 1997 habe ein Kapitalverlust und ab 2001 eine Überschuldung der Gesellschaft bestanden. Der Beschwerdeführer habe sich der Misswirtschaft schuldig gemacht, indem er seinen Pflichten als Verwaltungsrat nicht nachgekommen sei und weder Sanierungsbemühungen beantragt noch eine Zwischenbilanz erstellt und der Revisionsstelle vorgelegt habe. Die einberufenen Generalversammlungen hätten einzig dazu gedient, jeweils eine neue Revisionsstelle zu wählen, was allein der Vermeidung eines Organisationsmangels und damit einer zwangsweisen Auflösung der Gesellschaft gedient habe. Die verschiedenen Revisionsstellen hätten im Untersuchungsverfahren denn auch bestätigt, nie über die notwendigen Buchhaltungsunterlagen verfügt zu haben, um eine korrekte Revision durchführen zu können (angefochtenes Urteil S. 52 f.; erstinstanzliches Urteil S. 50 f.).