Citation: 4A_260/2014 E. 5.1

5.1. Die Vorinstanz lässt die Frage, ob die Beschwerdeführerin geheiratet und Kinder bekommen hätte, wohl gerade deswegen offen, weil auch diese Gründe in die Statistik eingeflossen sind, so dass der Wahrscheinlichkeit einer Reduktion der Arbeitstätigkeit aufgrund familiärer Verhältnisse Rechnung getragen wird. Insoweit basiert die Rüge, wie die Beschwerdegegnerin zu Recht ausführt, zum Teil wohl auf einem Missverständnis des angefochtenen Entscheides. Eine andere Frage ist, ob die Berücksichtigung eines derartigen Durchschnittswerts bei der Berechnung des Erwerbsausfalls zulässig ist.