Citation: 8C_55/2023 E. 4.5.2

4.5.2. Sodann macht die Beschwerdeführerin geltend, die Vorinstanz sei zu Unrecht von einem im hypothetischen Gesundheitsfall ausgeübten Erwerbspensum von 90 % ausgegangen. Dabei scheint sie wiederum zu übersehen, dass das kantonale Gericht das von der IV-Stelle als Durchschnittswert herangezogene Arbeitspensum (80-100 %) gerade nicht als überzeugend erachtete und im Rahmen seiner Invaliditätsbemessung darlegte, dass der effektive Beschäftigungsgrad nicht entscheidend sei, weil selbst bei Annahme eines Vollzeitpensums kein rentenbegründender Invaliditätsgrad resultieren würde.