Citation: 1B_475/2016 E. 4.5

4.5. Zwar wird dem Beschwerdeführer nicht vorgeworfen, im Nachgang zu jenem Bundesgerichtsurteil erneut gegen das Strassenverkehrsgesetz verstossen zu haben. Indessen ist gemäss dem angefochtenen Entscheid vom dringenden Tatverdacht des Erwerbs bzw. Besitzes von Betäubungsmitteln und der Körperverletzung auszugehen. Das Obergericht hält im Einzelnen fest, der Beschwerdeführer habe dem Opfer aus relativ kurzer Entfernung mit einer Pfefferspray-Pistole gegen das Gesicht geschossen. Dies sei unbestritten, weshalb diesbezüglich von einem glaubhaften Geständnis und damit von einer die Wiederholungsgefahr begründenden Vortat ausgegangen werden könne. Weil er die Waffe in einer aufgeheizten Situation gegen das Gesicht des Opfers gerichtet habe, sei für die Zwecke des Haftverfahrens Eventualvorsatz anzunehmen. Der Beschwerdeführer bestreitet zwar abgesehen vom Tatbestand der Tätlichkeiten alle ihm im laufenden Verfahren vorgeworfenen Delikte, tut dies jedoch lediglich in pauschaler Weise und zeigt nicht konkret auf, inwiefern die vorinstanzlichen Erwägungen falsch sein sollten.