Citation: 2C_695/2023 E. 3.2

3.2. Sodann führt die Beschwerdeführerin aus, durch die Reduzierung der Wolfsbestände finde keine dem Klimawandel entgegenwirkende Waldverjüngung mehr statt. Zudem habe sie ein grosses Interesse daran, dass ihre Steuergelder, mit welchen sie unter anderem Herdenschutzmassnahmen mitfinanziert habe, ordnungsgemäss eingesetzt würden. Diese Vorbringen, mit welchen in erster Linie öffentliche Interessen bzw. Interessen der Allgemeinheit geltend gemacht werden, reichen nicht aus, um darzutun, dass ihr persönlich ein nicht wieder gutzumachender Nachteil im Sinne der Rechtsprechung drohen könnte. Ferner ist nicht ersichtlich, weshalb die angefochtene Zwischenverfügung ihrem beruflichen Projekt, einen Verein zur Förderung von biodiversitäts- und klimafreundlichen Geschäftsmodellen in der Schweiz zu gründen, entgegenstehen sollte. Ihre Ausführungen, wonach der Wirtschaftsstandort Schweiz aufgrund der hier strittigen Bestimmungen der Jagdverordnung für Investoren im Umweltbereich und potentielle Mitglieder weniger attraktiv sei, weil bei Rechtsetzungsprojekten die gesetzlich verankerten Verfahrensgarantien der Öffentlichkeitsbeteiligung nicht eingehalten würden, gehen einmal mehr über blosse Vermutungen nicht hinaus und genügen nicht, um konkrete nicht wieder gutzumachende Nachteile darzutun.