Citation: 6B_82/2018 E. 4.4.4

4.4.4. Es rechtfertigt sich, bereits an dieser Stelle vorwegzunehmen, dass die Vorinstanz kein Bundesrecht verletzt, indem sie die Strafe nicht gestützt auf Art. 48 lit. a Ziff. 4 StGB mildert. Indem der Beschwerdeführer argumentiert, er habe sich aufgrund des Abhängigkeitsverhältnisses zu seinem ältesten Bruder in einer Zwangslage befunden, die seine Entscheidungsfreiheit geschmälert habe, weicht er erneut von den überzeugenden verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz ab. Darauf ist nicht weiter einzugehen. Gleiches gilt soweit der Beschwerdeführer geltend macht, seine Wahrnehmungsstörung habe Einfluss auf seine Einsichts- und Steuerungsfähigkeit gehabt, was strafmindernd zu werten sei, beziehungsweise argumentiert, er sei im Tatzeitpunkt zumindest im mittleren Grade vermindert schuldunfähig gewesen, was eine Strafmilderung von rund 50% zur Folge habe (vgl. E. 3.5 hiervor).