Citation: 2C_24/2020 E. 1.1

1.1. Die Beschwerde richtet sich gegen einen Endentscheid einer letzten kantonalen Instanz, der ein Reglement einer mit einer öffentlichen Aufgabe betrauten Organisation - die Tarifverordnung - zum Streitgegenstand hat. Vor der Vorinstanz hatte die Beschwerdeführerin zwar nicht die Tarifverordnung, sondern die Genehmigung bzw. die Nichtgenehmigung von Art. 1.3 der Tarifverordnung durch den Beschwerdegegner angefochten. Dennoch brachte die Vorinstanz das Verfahren der abstrakten Normenkontrolle zur Anwendung, weil sich der Beschwerdegegner mit der Nichtgenehmigung von Art. 1.3 der Tarifverordnung letztlich selbst als Gesetzgeber betätigt habe und sein Genehmigungsentscheid kein eigenständiges Anfechtungsobjekt, sondern Teil des Rechtsetzungsverfahrens sei (vgl. E. 1.1 des angefochtenen Urteils mit Hinweisen auf die Lehre). Unabhängig davon, ob diese Einschätzung der Vorinstanz auch für das Verfahren der Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten zu übernehmen oder stattdessen nicht von einem Erlass, sondern von einem Entscheid auszugehen ist (vgl. in diese Richtung Urteil 2C_518/2012 vom 23. November 2012 E. 1), liegt jedenfalls ein geeignetes Anfechtungsobjekt vor (Art. 82 lit. a oder b, Art. 86 Abs. 2 oder Art. 87 Abs. 2 i.V.m. Art. 86 Abs. 2 und Art. 90 BGG). Die Beschwerdeführerin ist als Konzessionärin von der Tarifverordnung selbst unmittelbar betroffen und hat ein schutzwürdiges Interesse an der Änderung der Verordnung bzw. an der Bestätigung der von ihr ursprünglich verabschiedeten Fassung. Sie hat am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenommen und ist somit zur Beschwerde legitimiert (Art. 89 Abs. 1 BGG). Die Beschwerde wurde fristgerecht eingereicht (Art. 100 Abs. 1 BGG).