Citation: 2A.352/2000 09.03.2001 E. B

B.- Am 24. Dezember 1999 bzw. 22. Februar 2000 ersuchten die französische Commission des Opérations de Bourse (COB) und die belgische Société de la Bourse des Valeurs Mobilières de Bruxelles (SBVMB) die Eidgenössische Bankenkommission (im Folgenden: Bankenkommission) diesbezüglich um Amtshilfe (Art. 38 des Bundesgesetzes vom 24. März 1995 über die Börsen und den Effektenhandel [Börsengesetz, BEHG; SR 954. 1]). Die Bank X.________ informierte die Bankenkommission, dass die entsprechenden Käufe von ihrem stellvertretenden Direktor L.________ veranlasst worden seien, der die fraglichen Titel seit über einem Jahr analysiert habe. Die Transaktionen seien ohne Auftrag eines Kunden erfolgt und danach neun bzw. elf Klienten im Rahmen von Vermögensverwaltungsaufträgen oder auf Empfehlung von L.________ hin zugeteilt worden. Unter den Begünstigten befänden sich unter anderem die "B.________ Foundation", deren wirtschaftlich Berechtigter der Vizepräsident des Verwaltungsrats der Bank X.________, J.________, sei (800 Titel "SITA"/1'500 "Tractebel"); die "Fondation A.________", deren wirtschaftliche Berechtigung dem Präsidenten des Verwaltungsrats der Bank X.________, W.________, zukomme (500 Titel "SITA"/1000 Titel "Tractebel"); R.________ (100 Titel "Tractebel") und L.________ (100 Titel "SITA"/200 Titel "Tractebel"), beides stellvertretende Direktoren der Bank X.________, sowie C.________ (100 Titel "SITA"), Mitarbeiter der Bank X.________. Die Bank X.________ ersuchte für sich und die betroffenen Organe bzw. Mitarbeiter, die der Bankenkommission zur Verfügung gestellten Namen und Unterlagen nicht an die COB und die SBVMB weiterzuleiten; auf jeden Fall sei zuvor eine anfechtbare Verfügung zu erlassen. Mit Ausnahme von L.________ hätten die anderen Mitarbeiter nicht in ihrer Eigenschaft als Bankorgane und -angestellte gehandelt, weshalb eine Weiterleitung sie als Kunden im Sinne von Art. 38 Abs. 3 BEHG treffe.