Citation: 4A_316/2024 E. 2.1

2.1. Sie macht geltend, sie rüge einzig die Erwägungen der Vorinstanz betreffend den pflichtwidrigen Handel mit der dritten Tranche. Eine stillschweigende Genehmigung und ein Selbstverschulden ihrerseits sei diesbezüglich ausgeschlossen. Der geltend gemachte Schadenersatz sei aufgrund des Handels trotz Verbot zu bejahen und die Klage gutzuheissen. Wie die Vorinstanz zutreffend erwogen habe, sei der Schadenersatz in GBP zuzusprechen, womit der Beschwerdegegner in Gutheissung der Klage zu verpflichten sei, ihr den Betrag von GBP 75'000.-- nebst Zins zu bezahlen. Durch einen sofortigen Endentscheid könne ein bedeutender Aufwand an Zeit und Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren erspart werden. Es könne insbesondere darauf verzichtet werden, von den beiden ausländischen Brokern in England und Malta in langwierigen Rechtshilfeverfahren schriftliche Auskünfte einzuholen. Weiter erübrige es sich, zum Vertragsinhalt und der ausgeführten Handelstätigkeit umfangreiche beweismässige Abklärungen zu treffen. Ergänzend macht die Beschwerdeführerin geltend, der Beschwerdegegner habe nicht nur mit der dritten Tranche pflichtwidrig Handel betrieben. Ihr Anspruch auf Schadenersatz sei auch aus weiteren Gründen zu bejahen, welche die Erstinstanz gar nicht mehr (abschliessend) geprüft habe. Diesbezüglich sei eine Beschwerde vorliegend aber nicht zulässig. Sie behalte sich aber ausdrücklich vor, die vorinstanzlichen Erwägungen betreffend Churning und das weitere pflichtwidrige Verhalten des Beschwerdegegners mittels Beschwerde gegen einen allfälligen ungünstigen Endentscheid anzufechten.