Citation: 1B_572/2020 E. 2

Angefochten sind kantonal letztinstanzliche Entscheide in einer strafrechtlichen Angelegenheit. Dagegen steht die Beschwerde nach Art. 78 ff. BGG offen. Es ist allerdings Sache des Beschwerdeführers, sowohl darzulegen, dass die Sachurteilsvoraussetzungen erfüllt sind, soweit das nicht offensichtlich ist (Art. 42 Abs. 2 BGG; BGE 133 II 249 E. 1.1; 353 E. 1), als auch, dass der angefochtene Entscheid Bundesrecht verletzt (BGE 135 III 127 E. 1.6 S. 130; 134 II 244 E. 2.1 und 2.2 S. 245 f.; je mit Hinweisen). Die Auffassung des Obergerichts, dass die Mitteilung der Staatsanwaltschaft an die Parteien, mit der sie die Einstellung des Verfahrens in Aussicht stellt, nicht anfechtbar ist, trifft offensichtlich zu und wird vom Beschwerdeführer auch nicht in Frage gestellt. Seine Behauptung, er habe gar keine solchen Beschwerden erhoben, ist unbehelflich. Mit seiner Eingabe vom 15. Oktober 2020 ans Obergericht hat er ausdrücklich Beschwerde erhoben gegen die (nicht anfechtbaren) Verfügungen der Staatsanwaltschaft vom 6. Oktober 2020. Eine «vorsorgliche Beschwerde» gegen die damals noch nicht erlassenen, sondern erst in Aussicht gestellten und damit noch gar nicht feststehenden Verfahrenseinstellungen wird vom Prozessrecht nicht vorgesehen und ist daher von vornherein unzulässig. Der Beschwerdeführer bringt nichts vor, was geeignet wäre, die angefochtenen Entscheide in Frage zu stellen, geschweige denn ihre Nichtigkeit darzutun. Auf die Beschwerde ist wegen Verletzung der gesetzlichen Begründungspflicht nicht einzutreten. Soweit er die Beteiligung von Oberrichter Bähler an den angefochtenen Entscheiden kritisiert und dessen Ausstand verlangt, ist er darauf hinzuweisen, dass das Bundesgericht für die (erstinstanzliche) Behandlung von Ausstandsgesuchen nicht zuständig ist. Zudem ist sein Versuch, Oberrichter Bähler in einem anderen Verfahren in den Ausstand zu versetzen, erfolglos geblieben (vgl. Urteil 1B_530/2020). Auf die Beschwerde ist damit im vereinfachten Verfahren nicht einzutreten, wobei auf die Erhebung von Kosten verzichtet werden kann.