Citation: 8C_428/2023 E. 14.2.1

14.2.1. Diesbezüglich erwog die Vorinstanz, gemäss dem Auszug aus dem Individuellen Konto (IK) habe die Beschwerdeführerin im Jahr 2019 (möglicher Rentenbeginn) und auch in den Jahren 2020 und 2021 in der angestammten Tätigkeit bei der B.________ AG wieder ein Einkommen wie vor dem Unfall, nämlich Fr. 39'000.- bei einem Pensum von 80 %, erzielt. Entsprechend erleide sie keine unfallkausale Erwerbseinbusse resp. resultiere kein rentenbegründender Invaliditätsgrad von mindestens 10 %. Weiter argumentierte die Vorinstanz, in der Annahme, dass der Beschwerdeführerin bei der B.________ AG bezogen auf die nicht adaptierten "Aussendiensttätigkeiten" aus unfallkausaler Sicht auf Dauer keine volle Leistungsfähigkeit mehr zumutbar sei, habe sie die ihr verbliebene zumutbare Erwerbsfähigkeit nicht ausgeschöpft und es wäre zur Bestimmung des Invalideneinkommens auf die vom Bundesamt für Statistik herausgegebene Schweizerische Lohnstrukturerhebung (LSE) abzustellen. In deren Beachtung könnte sie in adaptierter Tätigkeit als Bürokraft zumindest ein gleich hohes Einkommen erzielen wie als Gesunde in ihrer angestammten Tätigkeit bei der B.________ AG (vgl. LSE 2018, Tabelle T17 [Monatlicher Bruttolohn, Zentralwert, nach Berufsgruppen, Lebensalter und Geschlecht, Privater und öffentlicher Sektor], Position 41 [Allgemeine Büro- und Sekretariatskräfte]). Da nicht erkennbar sei, dass sie gegenüber gesundheitlich unbeeinträchtigten Personen lohnmässig benachteiligt wäre, rechtfertige sich kein Abzug vom Tabellenlohn. Die Beschwerdeführerin erleide damit auch bei Heranziehung der LSE keine rentenbegründende Erwerbseinbusse.