Citation: 5A_433/2017 E. 3.1.2

3.1.2. Bei den fraglichen Akten handelt es sich um Akten von Verfahren (Eheschutz), an denen die Beschwerdeführerin beteiligt war, insbesondere jene des Eheschutzverfahrens vor dem Gerichtspräsidium Gaster. Die Vorinstanz hat die entsprechenden Editionsbegehren der Beschwerdeführerin in Kopie zugestellt, sodass sie um den Beizug dieser Akten wusste. Es lag in der Folge an ihr, sich rechtzeitig Einsicht in diese Akten zu verschaffen bzw. vorgängig um Ansetzung einer Frist zur Einreichung eines Gesuchs um Akteneinsicht zu stellen. Der Vorwurf der Verletzung des rechtlichen Gehörs erweist sich als unbegründet.