Citation: 9C_15/2024 E. 4.3.3

4.3.3. Wie die Vorinstanzen zu Recht erwogen haben, stellt die Beschwerdeführerin die veranlagte Kurtaxe betragsmässig nicht infrage. Sie macht geltend, die Gemeinde habe die Veranlagung zu früh vorgenommen und hätte vorerst eine Feststellungsverfügung erlassen müssen. Dieses von der Beschwerdeführerin verlangte Prozedere kann als eine besondere Art der Gewährung des rechtlichen Gehörs qualifiziert werden, vergleichbar mit einer Einschätzungsmitteilung, die Vorstufe einer Veranlagungsverfügung bildet (vgl. Urteil 2C_326/2015 vom 24. November 2016 E. 3.3 mit Hinweisen). Gesetzt den Fall, die Beschwerdeführerin hätte aufgrund der Vergleichsvereinbarung tatsächlich Anspruch auf eine vorgängige Feststellungsverfügung - was Gegenstand der materiellen Beurteilung ist -, besitzt sie ein schutzwürdiges Interesse daran, dass das vereinbarte Verfahren eingehalten wird, ungeachtet dessen, wie sinnvoll dies erscheinen mag (vgl. dazu hinten E. 5.4.3). Die Vorinstanzen sind folglich zu Unrecht davon ausgegangen, dass die Beschwerdeführerin kein Rechtsschutzinteresse habe, nur weil sie die Kurtaxen von Fr. 55'008.- betragsmässig nicht infrage stellt. Bei diesem Ergebnis muss auf die weiteren Rügen der Beschwerdeführerin zu diesem Streitpunkt (unrichtige Sachverhaltsfeststellung; Gehörsverletzung; Rechtsverweigerung etc.) nicht näher eingegangen werden.