Citation: 7B_770/2023 E. 4.5.1

4.5.1. Wie die Vorinstanz soweit zu Recht annimmt, wirkt sich für den Beschwerdeführer erschwerend aus, dass er auf mehrmalige Nachfrage der Sozialhilfebehörde die am 6. Oktober 2017 erfolgte Auszahlung der B.________ AG und damit seine veränderten finanziellen Verhältnisse nicht offenlegte. Von einem reinen Unterlassen kann daher nicht die Rede sein. Da der Schaden, anders als die Vorinstanz erwog (vgl. E. 2.2 hiervor), erst mit der Auszahlung der Sozialhilfeleistungen in den Folgemonaten eintrat, sind die entsprechenden Nachfragen des Sozialdienstes vom 6. Dezember 2017 und 15. Januar 2018 zur Lohnzahlung beim Beschwerdeführer in der Abwägung zu berücksichtigen. Auch lässt auf ein erhöhtes Verschulden schliessen, dass der Beschwerdeführer nicht nur mit Eventualvorsatz gehandelt hat, sondern sowohl um die Deklarationspflicht als auch seine veränderten finanziellen Verhältnisse wusste und die Sozialbehörde darüber bewusst nicht informierte bzw. sie in deren Irrtum über die bereits erfolgte Zahlung willentlich bestärkte.