Citation: 9C_481/2008 17.11.2008 E. 2

2.1 Aus dem Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) folgt u.a. die grundsätzliche Pflicht der Behörden, ihren Entscheid zu begründen. Die Begründung muss so abgefasst sein, dass der Betroffene den Entscheid gegebenenfalls sachgerecht anfechten kann. Sie muss kurz die wesentlichen Überlegungen nennen, von denen sich das Gericht hat leiten lassen und auf die sich sein Entscheid stützt. Nicht erforderlich ist hingegen, dass sich der Entscheid mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt (BGE 133 III 439 E. 3.3 S. 445 mit Hinweisen; Urteil 8C_276/2007 vom 20. November 2007, E. 3.2). 2.2 Der Beschwerdeführer macht eine Verletzung der Begründungspflicht geltend, weil sich der angefochtene Entscheid nicht mit dem Vorbringen befasse, zur Erzielung eines höheren Lohnes habe er bereits vor Eintritt der Gesundheitsschädigung Anstrengungen für einen Arbeitsplatzwechsel unternommen, weshalb das Abstellen auf das beim letzten Arbeitgeber erzielte Einkommen als Validenlohn nicht gerechtfertigt sei (Art. 95 lit. a BGG). Eine Gehörsverletzung geht damit allerdings schon deshalb nicht einher, weil der Rechtsuchende es bei der blossen Behauptung beliess, welche für sich allein einer begründeten Auseinandersetzung nicht zugänglich ist. Darüber hinaus führte das kantonale Gericht namentlich die Gründe an, welche den am letzten Arbeitsplatz erzielten Lohn im Vergleich zu den Einkommenszahlen der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik (LSE) als nur leicht unterdurchschnittlich ausweisen und es stellte fest, der Versicherte habe diesen aus freien Stücken hingenommen. Von einer verletzten Begründungspflicht kann nicht die Rede sein.