Citation: 5C.180/2006 09.11.2006 E. 5

Der Kritik der Berufungsklägerin an der Tatsache, dass die Besuche an zwei verschiedenen Orten stattfinden sollen, hält das Obergericht entgegen, es bestehe an jedem der beiden Orte monatlich nur eine Möglichkeit für begleitete Besuche. Abgesehen davon, komme der äusseren Umgebung nicht eine so wichtige Bedeutung zu, wie die Berufungsklägerin meine. Wichtiger sei, dass sich die Besuche harmonisch abwickelten. Bei regelmässigen Besuchen an beiden Orten entstehe ein genügendes Mass an Vertrautheit. Die Berufungsklägerin zeigt auch in dieser Hinsicht nicht auf, inwiefern die Auffassung der Vorinstanz bundesrechtswidrig sein soll. Stattdessen bringt sie vor, dass in beiden Krippen eine vollständige Überwachung auf Grund des spärlich anwesenden Personals gar nicht möglich sei. Abgesehen davon, dass sich hierzu im angefochtenen Entscheid keine Feststellungen finden, legt die Berufungsklägerin nicht dar, worauf sich ihre Behauptungen stützen.