Citation: 9C_453/2021 E. 4.3

4.3. Der Beschwerdeführer ist der Auffassung, es liege eine Verschlechterung in psychiatrischer Hinsicht vor. Er legt dar, Dr. med. C.________ habe Diagnosen gestellt, die in den psychiatrischen Gutachten 2011 und 2013 nicht berücksichtigt worden seien. Zumindest würden sich aber die Diagnosen im Schweregrad unterscheiden. Mit diesem Vorbringen setzte sich schon die Vorinstanz auseinander. Sie hielt dazu fest, dass sich bereits Dr. med. B.________ in den Gutachten vom 15. Juni 2011 und 21. Oktober 2013 mit dem Vorliegen einer posttraumatischen Belastungsstörung, andauernden Persönlichkeitsänderung nach Extrembelastung, einer Persönlichkeitsstörung und depressiven Störung befasst und diese Diagnosen verneint habe. Ferner habe dieser auch den geschilderten dissoziativen Zuständen keine relevante Bedeutung zugemessen. Dr. med. C.________ habe in seinen Berichten vom 20. Oktober 2018, 21. und 23. August 2019 keine gesundheitliche Verschlechterung dargelegt, sondern die Beschwerden und Befunde in sehr ähnlicher Weise geschildert, wie sie schon in den Berichten der Psychiatrie E.________vom 6. Februar 2008, des Dr. med. F.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 16. November 2009 und 18. Oktober 2010 sowie des med. pract. H.________ vom 2. November 2012 beschrieben worden seien. Die Vorinstanz kam deshalb zum Schluss, es sei nicht von einer Verschlechterung des psychischen Gesundheitszustandes auszugehen. Diese Schlussfolgerung ist nachvollziehbar begründet und stimmt auch mit der fachärztlichen Einschätzung des RAD vom 27. September 2019 überein. Die Beweiswürdigung und Sachverhaltsfeststellungen des kantonalen Gerichts sind somit entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers nicht willkürlich.