Citation: 9C_700/2022 E. 3.1.4

3.1.4. Aus diesen Ausführungen der Vorinstanz ergeben sich keine massgeblich veränderten Verhältnisse, insbesondere keine Veränderung hinsichtlich der technisch-wirtschaftlichen Funktion oder der buchmässigen Behandlung der Beteiligungen durch die Beschwerdeführer. Es wird aus der eben zitierten Erwägung im angefochtenen Entscheid nur klar, dass die durch das kantonale Steueramt unspezifisch erwähnte "gemischte Schenkung" sich auf eine während des Jahres 2017 geplante Übertragung der beiden Stammanteile von den Beschwerdeführern an deren Sohn bezog. Dazu bringen die Beschwerdeführer im bundesgerichtlichen Verfahren sinngemäss Folgendes vor: Wenn die Stammanteile anlässlich der in der Steuerperiode 2017 bervorstehenden gemischten Schenkung an den Sohn immer noch als Privatvermögen eingestuft worden wären, so wäre der darauf realisierte Wertzuwachs als privater Kapitalgewinn steuerfrei geblieben. Um das zu vermeiden, habe das Steueramt in der Vorperiode 2016 ohne irgendwelche massgeblich veränderte Verhältnisse eine Umqualifizierung vom Privat- ins Geschäftsvermögen vorgenommen. Und um den im Geschäftsvermögen steuerbaren Wertzuwachs zu maximieren, habe das Steueramt für die Übertragung der Stammanteile ins Geschäftsvermögen nicht praxisgemäss auf den Verkehrswert der Stammanteile (vgl. oben E. 2.5) abgestellt, sondern nur auf den Nennwert.