Citation: 6B_834/2020 E. 2.4

2.4. Vor Bundesgericht beschränkt sich der Beschwerdeführer weitgehend darauf, seine eigene Sicht der Dinge aufzuzeigen und wie in einem appellatorischen Verfahren darzulegen, weshalb das Gutachten und dessen Ergänzung seines Erachtens nicht schlüssig bzw. willkürlich sein sollen, ohne auf die Ausführungen der kantonalen Instanzen einzugehen. Auf diese appellatorische Kritik ist nicht einzutreten. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn er die Methodik des Sachverständigen generell als willkürlich bezeichnet (Beschwerde S. 23 ff.; Urteil S. 31 f., 40 ff.), argumentiert, das Ergänzungsgutachten sei hinsichtlich der Zahnreinigungen inhaltlich unklar und widersprüchlich (Beschwerde S. 25 ff.; Urteil S. 45 ff.) oder geltend macht, die Vorinstanz verfalle bei der Beurteilung, hinsichtlich welcher Behandlungen das Verfahren eingestellt worden sei, in Willkür (Beschwerde S. 21 f.; Urteil S. 28 ff.). Ebenfalls nicht weiter einzugehen ist auf das Vorbringen des Beschwerdeführers in Zusammenhang mit der Abgabe von Medikamenten. Während die erste Instanz unter anderem gestützt auf dessen Angaben als erstellt erachtete, dass dieser Heilmittel herausgegeben habe (zweites erstinstanzliches Urteil S. 29), hält die Vorinstanz zunächst fest, der Sachverhalt sei seitens des Beschwerdeführers grundsätzlich unbestritten, und setzt sich in der Folge im Rahmen ihrer rechtlichen Würdigung mit dessen Einwand auseinander, er habe nur auf Anraten resp. Empfehlung und nach Rücksprache mit den Zahnärzten rezeptpflichtige Medikamente abgegeben (Urteil S. 59 f.). Nachdem der Beschwerdeführer im (zweiten) kantonalen Verfahren nicht bestritten hat, selbst rezeptpflichtige Medikamente abgegeben zu haben, bzw. vor der Vorinstanz nicht darlegte, dass die diesbezügliche erstinstanzliche Feststellung willkürlich ist, ist er mit diesem Vorbringen vor Bundesgericht nicht mehr zu hören (vgl. Art. 80 Abs. 1 und Art. 99 Abs. 1 BGG). Im Übrigen rügt der Beschwerdeführer, aus dem Ergänzungsgutachten ergebe sich nicht, wann welche Behandlung stattgefunden habe, und beruft sich auf sein Recht auf eine wirksame Verteidigung. Das Bundesgericht hielt bereits im Urteil 6B_907/2013 vom 3. Oktober 2014 in E. 1.5 - in Zusammenhang mit dem Anklageprinzip - fest, die Verteidigungsrechte des Beschwerdeführers seien nicht verletzt. Konkret erwog es, zwar würden die angeblich bewilligungspflichtigen Behandlungen im Gutachten nicht nach Patientennamen und Behandlungsdaten aufgelistet, jedoch fänden sich im Gutachten die Initialen sowie Geburtsdaten der Patienten. Gestützt darauf habe der Beschwerdeführer anhand seiner EDV-Eintragungen überblicken können, welche Behandlungen ihm vorgeworfen würden. Auch die Vorinstanz weist zutreffend darauf hin, dass dem Beschwerdeführer eine Stellungnahme zu einzelnen Behandlungen anhand der Angaben im Gutachten durchaus möglich gewesen wäre (Urteil S. 32). Auf diese vorinstanzliche Argumentation geht der Beschwerdeführer nicht ein. Der Beschwerdeführer bezeichnet die vorinstanzlichen Feststellungen in Zusammenhang mit den von ihm vorgenommenen Untersuchungen als willkürlich. Dabei bestreitet er jedoch im Ergebnis nicht die tatsächlichen Feststellungen, sondern wendet sich vielmehr gegen die Beurteilung der Vorinstanz, dass die an sich unbestrittenen Untersuchungen dem Beschwerdeführer nicht erlaubt waren. Dabei handelt es sich um eine Rechtsfrage, worauf an anderer Stelle zurückzukommen ist (vgl. E. 3.3.2). Gleiches gilt für die Frage der Zulässigkeit supragingivaler Zahnreinigungen (vgl. E. 3.3.3). Insgesamt vermag der Beschwerdeführer mit seiner Kritik nicht aufzuzeigen, dass die Vorinstanz Willkür in der erstinstanzlichen Sachverhaltsfeststellung und Beweiswürdigung zu Unrecht verneint.