Citation: 1C_411/2019 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz hat die Verhältnismässigkeit der strittigen Wiederherstellungsanordnung bejaht. An der Beseitigung zonenfremder Nutzungen bestehe ein gewichtiges öffentliches Interesse, zudem sei es dem Beschwerdeführer zuzumuten, für seinen Betrieb - soweit dieser über die bewilligte Büronutzung hinausgehe - einen zonengerechten Standort zu suchen. Der Beschwerdeführer bringt - soweit er die Unzulässigkeit der Wiederherstellungsanordnung nicht mit der angeblichen Zonenkonformität der umstrittenen Nutzung begründet - zwar vor, die verlangte Beseitigung des Gesamtbetriebs sei unverhältnismässig und greife übermässig in die Wirtschaftsfreiheit (Art. 27 BV) ein, da es ausreichen würde, nur den Nebenbetrieb bzw. genau angegebene Betriebsteile als zonenwidrig zu bezeichnen und dessen bzw. deren Beseitigung zu verlangen. Dass er beabsichtigen würde, den unbewilligten Betrieb lediglich im beschränkten Umfang weiterzuführen, obschon er seinem Baugesuch den Gesamtbetrieb zugrunde gelegt hat, ist jedoch nicht ersichtlich. Ebenso wenig nennt er Gründe, wieso ihm die Verlegung des Gesamtbetriebs nicht zugemutet werden könnte. Damit erscheint die strittige Anordnung, an der, wie die Vorinstanz zutreffend vorbringt, ein gewichtiges öffentliches Interesse besteht, als verhältnismässig. Da sie aus raumplanerischen Gründen erfolgt, steht sie weiter nicht im Widerspruch zur Wirtschaftsfreiheit (vgl. BGE 142 I 162 E. 3.3 S. 166 f.). Die Beschwerde erweist sich demzufolge auch insoweit und damit insgesamt als unbegründet.