Citation: 6B_896/2022 E. 2.3

2.3. Was der Beschwerdeführer im Übrigen gegen die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung vorträgt, erschöpft sich in einer unzulässigen appellatorischen Kritik am angefochtenen Urteil. Im Wesentlichen stellt er der vorinstanzlichen Beweiswürdigung bloss seine eigene Sicht der Dinge gegenüber. Darauf ist nicht einzutreten. Insbesondere übersieht der Beschwerdeführer, dass Willkür nur dann vorliegt, wenn die vorinstanzliche Beweiswürdigung schlechterdings unhaltbar ist. Dies kann von der sorgfältigen Beweiswürdigung der Vorinstanz nicht gesagt werden. Ausserdem verliert der Beschwerdeführer aus den Augen, dass es für Willkür nicht einmal ausreichen würde, dass eine andere Lösung ebenfalls möglich erscheint oder gar vorzuziehen wäre. Der Beschwerdeführer legt nicht dar, dass die Vorinstanz Sinn und Tragweite eines Beweismittels offensichtlich verkannt hätte. Im Gegenteil berücksichtigt die Vorinstanz alle wichtigen und entscheidwesentlichen Beweismittel. Zudem begründet sie überzeugend, weshalb sie kein verkehrstechnisches Gutachten in Auftrag gab und keinen weiteren Zeugen befragte. Auch der Grundsatz "in dubio pro reo" ist nicht verletzt. Der Beschwerdeführer lässt ausser Acht, dass diesem Grundsatz in seiner Funktion als Beweiswürdigungsregel im Verfahren vor Bundesgericht keine über das Willkürverbot von Art. 9 BV hinausgehende Bedeutung zukommt.