Citation: 1B_395/2014 E. 2.1.2

2.1.2. Im Verfahren gegen den Beschwerdeführer hat dieser erneut den Ausstand des Polizeibeamten B.________ verlangt. Im angefochtenen Entscheid hat das Obergericht erwogen, über das Ausstandsgesuch des Beschwerdeführers sei in seinem Entscheid vom 14. November 2013 rechtskräftig entschieden worden. Staatsanwaltschaft und Regionalgericht hätten keine Rechtsverzögerung (recte: Rechtsverweigerung) begangen, indem sie das Ausstandsgesuch nicht nochmals behandelt hätten. Die Rechtskraft dieses das Strafverfahren wegen Urkundenfälschung betreffenden Entscheids erstreckt sich indessen nicht auf das vorliegend zu beurteilende Strafverfahren gegen den Beschwerdeführer wegen Irreführung der Rechtspflege. Das Ausstandsbegehren hätte somit in diesem zweiten Verfahren erneut formell behandelt werden müssen, auch wenn die Vorinstanz offensichtlich davon ausging, die vom Beschwerdeführer angerufenen Ausstandsgründe seien aus den bereits im früheren Entscheid erwähnten Erwägungen nicht berechtigt. Dies führt indessen nicht zur Gutheissung der Beschwerde, da der Beschwerdeführer vor Bundesgericht zwar behauptet, der Polizeibeamte B.________ habe in der Sache ein persönliches Interesse, weshalb er nach Art. 56 lit. a StPO in den Ausstand zu treten habe, diese Behauptung aber mit keinem Wort begründet. Das genügt den gesetzlichen Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG nicht. Wer einer Behörde Rechtsverweigerung vorwirft mit der Begründung, sie habe ein Ausstandsgesuch zu Unrecht nicht formell beurteilt, sondern bloss auf einen früheren Entscheid verwiesen, muss in der Beschwerdeschrift ans Bundesgericht auch darlegen, aus welchen Gründen das Ausstandsgesuch hätte gutgeheissen werden müssen. Auf die Beschwerde ist nicht einzutreten.