Citation: 6B_753/2018 E. 5

Soweit der Beschwerdeführer zur Begründung der Beschwerde auf frühere Rechtsschriften verweist, ist darauf von vornherein nicht einzutreten (vgl. vorstehend E. 2). Im Übrigen sind seine vor Bundesgericht vorgebrachten Einwendungen, soweit sie den Begründungsanforderungen überhaupt genügen (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG), nicht geeignet, Zweifel an der ordnungsgemässen Zustellung des Strafbefehls bzw. des in den Briefkasten gelegten Abholscheins zu begründen. So gehen seine im Zusammenhang mit diversen Zeitungsartikeln stehenden Vorbringen, auf die Post sei kein 100%-iger Verlass mehr, nicht über eine allgemeine Kritik an der Post und der Zustellqualität von Postsendungen hinaus, was indessen nicht Verfahrensgegenstand ist. Darauf ist nicht einzutreten. Nicht anders verhält es sich, wenn der Beschwerdeführer pauschal behauptet, in seinem Wohnhaus würden gewöhnliche Postsendungen immer wieder falsch zugestellt, was von zwei namentlich genannten Zeugen bestätigt werden könnte. Selbst wenn dieser Vorwurf im Übrigen zutreffen sollte, könnte die wiederholte Falschzustellung von gewöhnlichen Postsendungen nicht als Indiz für einen Zustellungsfehler der Post des per Einschreiben versandten Strafbefehls vom 13. Dezember 2017 herangezogen werden und reichte nicht aus, um die Vermutung einer ordnungsgemässen Zustellung umzustossen. Abgesehen davon verkennt der Beschwerdeführer, dass die immer bestehende Möglichkeit von Fehlern bei der Poststelle für die Widerlegung der Vermutung der korrekten Avisierung im Briefkasten nicht genügt. Es müssen vielmehr konkrete Anzeichen für einen Fehler vorhanden sein. Dass und inwiefern die Vorinstanz in Willkür verfallen sein könnte, indem sie solche konkreten Anhaltspunkte für einen Fehler bei der Zustellung des Strafbefehls vom 13. Dezember 2017 bzw. der Abholungseinladung verneinte, legt der Beschwerdeführer in seiner Beschwerde jedoch weder dar noch ist solches ersichtlich. Auch der von ihm angeführte Umstand, er habe nach Erhalt des am 15. Januar 2018 durch die Staatsanwaltschaft erneut verschickten Strafbefehls unverzüglich reagiert und Einsprache erhoben, kann für sich nicht als Indiz für eine fehlerhafte Zustellung des früher per Einschreiben versandten Strafbefehls dienen und vermag daher die Vermutung der ordnungsgemässen Zustellung ebenfalls nicht umzustossen. Damit liegen zusammenfassend keine konkreten Anzeichen für eine Fehlzustellung des per Einschreiben versandten Strafbefehls vom 13. Dezember 2017 bzw. des Abholscheins vor. Der angefochtene Entscheid verletzt kein Bundesrecht.