Citation: 6B_1133/2019 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer macht geltend, die Strafzumessung verletze Bundesrecht. Das Gericht sei infolge eines schweizweit bekannten Falls absorbiert gewesen und der Obergerichtspräsident führe hauptberuflich eine Firma, weshalb der Gerichtsorganisation zu wenig Ressourcen zur Verfügung gestanden seien. Der Prozess habe ohne sein Verschulden fast zehn Jahre gedauert. Die Verletzung des Beschleunigungsgebots hätte sich seiner Auffassung nach stärker strafmindernd auswirken müssen. Er bemängelt insbesondere, dass die Verfahrensdauer direkt bei der Ausfällung der Strafe und nicht "bei der Art und Weise des Vollzugs" erfolgt sei. Seiner Auffassung nach hätte er höchstens mit einer bedingten Geldstrafe oder gar nicht mehr bestraft werden sollen.