Citation: 5D_150/2023 E. 2.1.2

2.1.2. Die Vorinstanz erwog im Wesentlichen, das Ausstandsbegehren des Beschwerdeführers richte sich pauschal und unsubstanziiert gegen alle Richterinnen und Richter, die über die Hälfte ihres Erwerbseinkommens direkt oder indirekt vom Kanton St. Gallen beziehen und damit mit Blick auf den gesetzlich vorgesehenen, minimalen Beschäftigungsgrad von 80 % gemäss Art. 31bis Abs. 1 Gerichtsgesetz [GerG; sGS 941.1] sämtliche hauptamtlichen Kantonsrichterinnen und Kantonsrichter erfasse. Auf ein solches Ausstandsbegehren, das sich nicht gegen einzelne, sondern pauschal gegen sämtliche Mitglieder des Gerichts richte, sei nicht einzutreten, zumal es sich in unsubstanziierten Behauptungen erschöpfe, die den Anschein der Befangenheit nicht zu begründen vermöchten. Dies gelte auch für das pauschale und unsubstanziierte Begehren gegen sämtliche (ordentlichen) Gerichtsschreiberinnen und Gerichtsschreiber des Kantonsgerichts. Zudem sei eine Mitwirkung einer Gerichtsschreiberin oder eines Gerichtsschreibers gemäss Art. 67 Abs. 1 lit. c GerG vorliegend ohnehin nur auf Verlangen der Präsidentin oder des Präsidenten vorgesehen.