Citation: 6B_444/2021 E. 2.3.1

2.3.1. Die Vorinstanz erwägt weiter, der Beschwerdeführer sei im Strafantrag (des SECO vom 24. August 2016) nicht namentlich genannt worden. Dies schade der Gültigkeit des Strafantrages indessen nicht, obwohl der Beschwerdeführer seit dem 13. Juli 2016 als Geschäftsführer und Gesellschafter der B.________ GmbH im Handelsregister eingetragen gewesen sei. Denn in der Antragsbegründung werde das Verhalten der B.________ GmbH als strafbare Widerhandlung gegen das Wettbewerbsrecht bezeichnet und ausgeführt, neben den handelnden Personen seien auch der Geschäftsherr/Auftraggeber als Täter zu bestrafen, sofern diese nicht alles vorgekehrt hätten, um die Widerhandlung gegen das UWG und die Verwirklichung der Betriebsgefahr zu verhindern. Welche natürliche Person aufgrund welchen Verhaltens oder aufgrund welcher Funktion hierfür verantwortlich gewesen sei, habe das SECO offenkundig nicht gewusst. Mithin sei es nicht gehalten gewesen, den Beschwerdeführer als Täter namentlich zu benennen. Es genüge einen Antrag gegen Unbekannt und a fortiori gegen "die hinter der B.________ GmbH [...] stehenden Personen sowie weitere verantwortliche und polizeilich/gerichtlich zu ermittelnden Personen" zu stellen.