Citation: 2C_43/2024 E. 1.1

1.1. Die Beschwerde ist auf dem Gebiet des Ausländerrechts unzulässig, wenn sie eine Bewilligung betrifft, auf die weder das Bundesrecht noch das Völkerrecht einen Anspruch einräumt (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG). Gestützt auf den Grundsatz der Einheit des Verfahrens (Art. 111 BGG) erfasst dieser Ausschluss auch Entscheide über Revisionsgesuche, die sich auf eine unter Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG fallende Materie beziehen (Urteile 2C_89/2022 vom 3. Mai 2022 E. 1.1; 2D_26/2021 vom 18. Juni 2021 E. 1; 2D_31/2013 vom 25. Juni 2013 E. 2). Die Beschwerdeführerin, die aktuell bei ihrer erwachsenen Tochter und ihrem Enkel lebt, beruft sich in der Hauptsache auf Art. 8 EMRK und bringt vor, sie stehe aufgrund ihrer Pflege- und Betreuungsbedürftigkeit in einem besonderen Abhängigkeitsverhältnis zur Tochter und zum Enkel. Damit macht sie in vertretbarer Weise einen potenziellen Anspruch auf Bewilligung ihres Aufenthalts aufgrund des Familienlebens geltend. Ob dieser Anspruch besteht, bildet eine Frage der materiellen Beurteilung und keine solche des Eintretens (BGE 147 I 268 E. 1.2.7; 139 I 330 E. 1.1; Urteil 2C_1011/2022 vom 14. Februar 2023 E. 1.2). Kann sich die Beschwerdeführerin somit in der Hauptsache auf einen potenziellen Anspruch berufen, ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen den angefochtenen Revisionsentscheid zulässig.