Citation: 5A.6/2006 18.07.2006 E. 9

Ist richtigerweise Klage auf Wiedereintragung zu erheben, sind - wie bereits im Urteil 5A.6/2005, E. 4, ausgeführt worden ist - die Vorbringen, mit denen die Beschwerdeführer materielle Unrichtigkeit der Löschung behaupten (namentlich im Zusammenhang mit der angeblichen Korrekturmöglichkeit mittels Grundbuchbeschwerde, mit der richterlichen Befristung und mit den kantonalen Richtlinien an die Grundbuchämter), im vorliegenden Verfahren nicht zu prüfen. Gegenstandslos wird damit auch die Rüge, in Verletzung verfassungsmässiger Rechte habe sich die Vorinstanz mit dem Vorbringen, die Mitteilung an das Grundbuchamt über die Klageeinleitung sei vom Beschwerdeführer Ziff. 2 der Post übergeben worden, gar nicht befasst, und habe sie die diesbezüglichen Beweisanträge abgewiesen bzw. die angebotenen Zeugen nicht einvernommen, welche die Postaufgabe hätten bestätigen können: Geht es im vorliegenden Verfahren der Grundbuchbeschwerde einzig um die Frage, ob das Grundbuchamt einem Irrtum erlag, und ist diese Frage zu verneinen, weil auf dem Grundbuchamt nach den vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen keine Anzeige von der Klage eingegangen ist, und gehört das Vorbringen, ein solches Schreiben sei aber der Post übergeben worden, zum Beweisthema der Klage auf Wiedereintragung, so hat die Justizkommission zu Recht die hierzu angebotenen Beweisanträge wegen Irrelevanz abgewiesen (angefochtener Entscheid, Erw. 3.5) und sich auch nicht im Einzelnen mit der Frage der Postaufgabe auseinander gesetzt.