Citation: 6B_88/2021 E. 1.1

1.1. A.A________ sel. wurde am 10. Juni 2020 vom Obergericht des Kantons Thurgau zweitinstanzlich der Verletzung des Geheim- oder Privatbereichs durch Aufnahmegeräte schuldig gesprochen und zu einer bedingten Geldstrafe von 30 Tagessätzen zu Fr. 230.-- verurteilt. Die kantonalen Verfahrenskosten wurden A.A________ sel. teilweise auferlegt. Zudem wurde ihm eine Entschädigung für die angemessene Ausübung seiner Verfahrensrechte in der Höhe von Fr. 2'200.-- zugesprochen. Mit Beschwerde in Strafsachen vom 21. Januar 2021 beantragte A.A________ sel., er sei vom Vorwurf der Verletzung des Geheim- oder Privatbereichs durch Aufnahmegeräte freizusprechen. Die Kosten des kantonalen Verfahrens seien vollumfänglich dem Staat aufzuerlegen. Er sei für das kantonale Verfahren gemäss Kostennote seines Pflichtverteidigers zu entschädigen. Eventualiter sei das obergerichtliche Urteil aufzuheben und die Sache zu neuem Entscheid an die Vorinstanz zurückzuweisen. Schliesslich beantragte A.A________ sel., er sei für die Aufwendungen im bundesgerichtlichen Verfahren angemessen zu entschädigen, einschliesslich der Kosten für die Beratung durch Prof. Dr. H.________. A.A________ sel. ist am xx.xx.2021 verstorben. Mit Eingabe vom 8. März 2022 teilten seine Erben mit, dass sie das Beschwerdeverfahren fortsetzen wollen, sofern dies zulässig und möglich ist.