Citation: 8C_479/2021 E. 6.2.2

6.2.2. Diese Argumentation ist zwar auf den ersten Blick aus einer - hier unmassgeblichen - medizinischen Laiensicht durchaus nachvollziehbar. Es ist möglich, dass die Beschwerdeführerin bereits vor Beginn der Lehre zunehmend mit psychischen Problemen belastet war. Dies muss jedoch nicht näher fachärztlich abgeklärt werden, weil sich so oder anders nichts daran ändern könnte, dass weder Anhaltspunkte für eine Einwirkung psychischer Probleme auf die damalige Berufswahl im Jahr 2012 bestehen noch überhaupt geltend gemacht wird, die Berufswahl wäre krankheitsbedingt beeinflusst gewesen. Die Beschwerdeführerin bringt zwar vor, Hinweise auf eine Erkrankung würden sich in den Akten schon für die frühere Schulbiographie finden, sei doch ein Teil der Schulzeit in einer Kleinklasse absolviert worden. Die erwähnte Kleinklasse besuchte sie allerdings lediglich im Fach Mathematik. Dies lässt jedenfalls nicht schon auf eine die Berufswahl beeinträchtigende Erkrankung während der Schulzeit - oder in der Zeit bis zum Lehrstellenantritt am 1. August 2012 - schliessen.