Citation: 8C_558/2019 E. 4

Das kantonale Gericht hat die Unfallkausalität der Rückenbeschwerden in umfassender Würdigung der massgeblichen medizinischen Akten, insbesondere gestützt auf den Bericht der Suva-Kreisärztin Dr. med. C.________, Fachärztin FMH für Chirurgie, vom 13. November 2017 verneint. Diese legt nachvollziehbar dar, weshalb die Rückenbeschwerden ihrer Ansicht nach überwiegend wahrscheinlich durch einen vorbestehenden Rundrücken und nicht durch die Stockbenutzung in Folge des Unfalles verursacht wurden. Auf die Berichte verwaltungsinterner medizinischer Fachpersonen kann rechtsprechungsgemäss dann abgestellt werden, wenn auch keine geringen Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit ihrer Feststellungen bestehen (BGE 135 V 465 E. 4.6 S. 471). Der Beschwerdeführer bringt nichts vor, was solche Zweifel zu begründen vermöchte. Insbesondere legt er nicht dar, dass eine medizinische Fachperson sich seine Kritik am kreisärztlichen Bericht zu eigen gemacht hätte (vgl. auch Urteil 8C_613/2015 vom 9. Dezember 2016 E. 6.2.2). Auch wenn die Kreisärztin eine Kausalität zwischen dem Unfall und den Rückenbeschwerden nicht gänzlich und kategorisch ausschliesst, so kann der Versicherte daraus vorliegend nichts zu seinen Gunsten ableiten. Zwar könnte in der Tat grundsätzlich auch eine (geringe) Teilursächlichkeit eine Leistungspflicht der Unfallversicherung auslösen (vgl. BGE 123 V 43 E. 2b S. 45); dies ändert aber nichts daran, dass auch eine solche Teilursächlichkeit mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt sein müsste. Da auch keine geringen Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der kreisärztlichen Aussage bestehen, wonach die Rückenbeschwerden überwiegend wahrscheinlich auf die klinisch und radiologisch beschriebene Kyphose und somit nicht auf den Unfall zurückzuführen sind, erübrigen sich weitere Abklärungen zur Kausalität und zu den Auswirkungen der Rückenbeschwerden. Die Beschwerde des Versicherten ist damit abzuweisen.