Citation: 8C_854/2013 E. 2.5

2.5. Geltend gemacht wird sodann, der Beschwerdeführer habe entgegen der offensichtlich unrichtigen Sachverhaltsfeststellung des kantonalen Gerichts vor Eintritt der Unterstützungsbedürftigkeit einen eigenen Haushalt geführt. Nach den SKOS-Richtlinien sei daher bei der Bestimmung des Grundbedarfs eine eigene Haushaltführung anzuerkennen. Indem die Vorinstanz dies nicht getan habe, habe sie kantonales Recht willkürlich falsch angewendet. Der Beschwerdeführer nimmt damit Bezug auf die Regelung gemäss Kapitel H.II der SKOS-Richtlinien, wonach bei jungen Erwachsenen in begründeten Fällen die Führung eines eigenen Haushaltes anerkannt wird, beispielsweise, wenn eine junge erwachsene Person vor Eintritt der Unterstützungsbedürftigkeit schon einen Haushalt führt und diesen mit Erwerbseinkommen finanziert. Nach den Richtlinien darf eine Rückkehr zu den Eltern in diesem Fall grundsätzlich nicht verlangt werden. Das kantonale Gericht stellt nicht in Frage, dass der Beschwerdeführer vor dem Bezug von Sozialhilfe bereits einen eigenen Haushalt geführt hat. Ob jemals ein selbst geführter Haushalt vorgelegen hat, bedürfte mit Blick u.a. auf die im Beschluss der Sozialkommission X.________ vom 25. Juli 2011 dargestellte Vorgeschichte näherer Betrachtung. Davon kann aber abgesehen werden. Denn die Vorinstanz hat in tatbeständlicher Hinsicht erkannt, der Beschwerdeführer habe, wie er selbst einräume, u.a. wegen Mittellosigkeit und Überschuldung in den Haushalt der Mutter zurückkehren und schliesslich ein Gesuch um materielle Hilfe stellen müssen. Das wird vom Beschwerdeführer nicht bestritten. Er bestätigt vielmehr, im Sinne einer Übergangslösung in den Haushalt der Mutter zurückgekehrt zu sein. Aus den Akten ergibt sich denn auch, dass er im Zeitpunkt des erstmaligen Gesuchs um materielle Unterstützung vom 4. Juli 2011 bereits wieder bei seiner Mutter wohnte. Der Bezug des Zimmers im Wohnhaus des Vereins Y.________ erfolgte am 15. Oktober 2011. Die Vorinstanz hat sodann erwogen, der Beschwerdeführer habe demnach keinen eigenen Haushalt im Sinne der erwähnten Regelung der SKOS-Richtlinien geführt. Diese Beurteilung ist nicht willkürlich. Sie lässt sich namentlich damit begründen, dass die Rückkehr in den elterlichen Haushalt bereits erfolgt war und mithin kein selbst finanzierter eigener Haushalt mehr vorlag. Die weiteren Ausführungen des Beschwerdeführers zu den entstandenen Kosten und zu den ihm zur Verfügung gestandenen Mitteln rechtfertigen keine andere Betrachtungsweise. Sie lassen den angefochtenen Entscheid namentlich auch im Ergebnis nicht als stossend erscheinen. Hier geht es denn auch nicht etwa darum, dass dem Beschwerdeführer das selbstständige Wohnen und die dafür nötigen Mittel verweigert worden wären. Vielmehr wurde willkürfrei entschieden, dass aufgrund der Wohnform während des Leistungsbezugs kein Einpersonenhaushalt vorliegt, die Sonderregelung zum selbst geführten Haushalt nicht zur Anwendung gelangt und der hälftige Grundbedarf, der einem Zweipersonenhaushalt zustünde, zu gewähren ist. Die Beschwerde ist abzuweisen.