Citation: 4A_463/2024 E. 7.4

7.4. Unbehelflich sind sodann die Ausführungen in der Beschwerdeschrift zur Durchführung einer mündlichen Verhandlung im Berufungsverfahren. Auch in dieser Hinsicht sind die vorinstanzlichen Erwägungen nicht zu beanstanden. Der Beschwerdeführer verkennt insbesondere, dass das Recht auf eine mündliche Verhandlung nach Art. 6 Ziff. 1 EMRK grundsätzlich nur einmal im Instanzenzug besteht (Urteile 5A_723/2023 vom 26. April 2024 E. 3.2; 5A_536/2023 vom 7. November 2023 E. 5.1). Insofern fordert Art. 6 Ziff. 1 EMRK nicht zwingend eine mündliche Verhandlung im Rechtsmittelverfahren. Die Vorinstanz hat in diesem Zusammenhang zu Recht darauf hingewiesen, dass bereits die Erstinstanz am 10. März 2023 eine mündliche öffentliche Verhandlung durchgeführt hatte.