Citation: 1C_314/2023 E. 2.2

2.2. Sowohl das besondere Betroffensein als auch das schutzwürdige Interesse leitet der Beschwerdeführer vom Umstand ab, dass die 20 m neben seinem Wohnhaus verlaufende Hochspannungsleitung der Swissgrid mit der im vorliegenden Verfahren zu beurteilenden SBB-Leitung mittelfristig zu bündeln und die gebündelten Hochspannungsleitungen dadurch aus dem Umfeld seines Wohnhauses entfernt werden sollen. Der Entscheid bezüglich der SBB-Leitung würde einer solchen künftigen Bündelung angeblich entgegenstehen. Das schutzwürdige Interesse und die besondere Betroffenheit, die der Beschwerdeführer geltend macht, beziehen sich auf die Hochspannungsleitung, die in der Nähe seines Wohnhauses verläuft und entfernt werden soll. Ihm sei bewusst, dass eine kurzfristige Verlegung der Swissgrid-Leitung kaum möglich sein werde. Da ihre Verlegung nur mittels einer im Richtplan des Kantons Solothurn vorgesehenen Bündelung der beiden ziemlich parallel verlaufenden Hochspannungs-Trassen der SBB-Leitung und der Swissgrid-Leitung realistisch sei, habe er in seinen Rechtsschriften mittelbar mit öffentlichen Interessen argumentieren und aufzeigen müssen, dass eine künftige Bündelung der beiden Leitungen dann eine realistische Chance habe, wenn der Projektperimeter etwas grösser gezogen werde. Mit dem grösseren Perimeter liessen sich zeitlich und räumlich grössere planerische Zusammenhänge zwischen den vorhandenen Elektrizitätsleitungen erkennen. Diese Erkenntnisse seien zumindest zur Formulierung von Auflagen zur Vorbereitung einer künftigen Bündelung der beiden Leitungen auf der SBB-Leitungs-Trasse zu nutzen. Wenn gegenüber der SBB heute keine entsprechenden vorsorglichen Auflagen betreffend Bündelung verfügt würden, bestehe die Gefahr, dass eine Bündelung dann, wenn es direkt um die Sanierung der Swissgrid-Leitung gehen werde, wegen entgegenstehender betriebswirtschaftlicher Interessen der SBB vereitelt werde und die Swissgrid-Leitung auch längerfristig bleibe, wo sie sei.