Citation: U 232/06 06.03.2007 E. 3.2

3.2.1 Der Beschwerdeführer bringt weiter an sich zutreffend vor, dass es grundsätzlich der Verwaltung obliegt, konkrete Arbeitsmöglichkeiten zu bezeichnen, welche aufgrund der ärztlichen Angaben und unter Berücksichtigung der übrigen Fähigkeiten des Versicherten in Frage kommen (BGE 107 V 17 E. 2b S. 20; Urteile I 362/99 vom 8. Februar 2000, publ. in: SVR 2001 IV Nr. 10 S. 27, und I 198/97 vom 7. Juli 1998 E. 3b, publ. in: AHI 1998 S. 290). Dabei dürfen jedoch nicht übermässige Anforderungen an die Konkretisierung von Verweisungstätigkeiten und Verdienstaussichten gestellt werden. Die Sachverhaltsabklärung hat nur soweit zu gehen, dass im Einzelfall eine zuverlässige Bestimmung des Invaliditätsgrades gewährleistet ist (AHI 1998 a.a.O. mit Hinweis). Dies trifft hier zu. Dem Beschwerdeführer steht ein breiter Fächer an Arbeitsgelegenheiten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt offen (wie Museumsaufsicht; Kioskverkäufer; Hilfs-, Kontroll- und Überwachungsaufgaben), welche entgegen der in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vertretenen Auffassung weder ausschliesslich stehend noch hauptsächlich sitzend zu verrichten sind. Unter diesen Umständen durften die Vorinstanzen ohne nähere Konkretisierung von Arbeitsstellen für die Festsetzung des Invalideneinkommens auf die statistischen Lohnverhältnisse im gesamten privaten Sektor gemäss LSE 2002 abstellen (vgl. Urteil U 240/99 vom 7. August 2001 E. 3c, publ. in: RKUV 2001 Nr. U 439 S. 347). 3.2.2 Zu prüfen ist weiter, inwieweit der Beschwerdeführer hinsichtlich des unter Verwendung statistischer Tabellenlöhne ermittelten Invalideneinkommens mit unterdurchschnittlichen Lohnansätzen rechnen muss (vgl. BGE 129 V 472 E. 4.2.3 S. 481 mit Hinweisen). Laut Bericht des Dr. med. L.________ besteht unfallbedingt eine femoropatelläre Schmerzsymptomatik, welche durch geeignete Vorkehren (Weglassen der Stöcke beim Gehen; Muskelaufbautraining) weitgehend behoben werden kann. Daher ist fraglich, ob bei Ausübung einer geeigneten Tätigkeit eine sich lohnsenkend auswirkende gesundheitliche Beeinträchtigung bestehen würde, wie die Vorinstanzen annehmen. Was das in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde angesprochene Merkmal der Dauer der Betriebszugehörigkeit anbelangt, ist angesichts der zu erwartenden Aktivitätsdauer im Zeitpunkt des Rentenbeginns (der Beschwerdeführer war 36 Jahre alt) nicht mit einer langwährenden Verdiensteinbusse zu rechnen. Es liegt jedenfalls kein triftiger Grund vor, welcher eine von den Vorinstanzen abweichende Ermessensausübung als naheliegender erscheinen lässt (Art. 132 lit. a OG; vgl. BGE 123 V 150 E. 2 S. 152 mit Hinweisen).