Citation: I 945/06 11.07.2007 E. A

Mit Verfügung vom 27. August 1998 wies die IV-Stelle Luzern ein Gesuch des bislang als Bodenleger tätigen O.________, geboren 1955, um Berufsberatung und Rente ab. Am 27. Februar 2001 meldete sich der Versicherte wiederum zum Leistungsbezug (Rente) an. Die IV-Stelle trat auf die Anmeldung ein und lehnte nach Abklärungen in medizinischer und beruflich-erwerblicher Hinsicht mit Verfügung vom 10. Dezember 2002 und Einspracheentscheid vom 23. Mai 2003 den Anspruch erneut ab. Die dagegen erhobene Beschwerde hiess das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern mit Entscheid vom 27. Oktober 2003 in dem Sinne gut, dass es den Einspracheentscheid vom 23. Mai 2003 aufhob und die Sache zur Einholung eines rheumatologischen Gutachtens und anschliessendem Neuentscheid an die Verwaltung zurückwies. Der von der IV-Stelle mit der Erstellung einer Expertise beauftragte Dr. med. S.________, leitender Arzt Rheumatologie des Kantonsspitals X.________, kam zum Schluss, der Versicherte sei bei mittelschweren manuellen Tätigkeiten in wechselnden Arbeitspositionen voll arbeitsfähig (Gutachten vom 15. Juni 2004). Gestützt darauf ermittelte die IV-Stelle einen Invaliditätsgrad von 31 % und verweigerte O.________ mit Verfügung vom 12. August 2004 und Einspracheentscheid vom 10. August 2005 abermals den Anspruch auf eine IV-Rente.