Citation: 5A_607/2015 E. 1.2

1.2. Mit Verfügung vom 27. März 2014 ordnete die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) U.________ die Erstellung eines Gutachtens über die Erziehungsfähigkeit der Eltern an und verfügte des Weiteren, bei Nichtbefolgung der Mitwirkungspflicht der Eltern innert 10 Tagen seit Erhalt der Verfügung werde ersatzweise die Erstellung eine Gutachtens aufgrund der Akten angeordnet. Die Beschwerdeführer gelangten dagegen an die Verwaltungsrekurskommission (VRK) St. Gallen, die ihre Beschwerde mit Entscheid vom 11. August 2014 abwies, soweit darauf einzutreten war. Überdies entzog sie einer allfälligen Beschwerde an das Kantonsgericht St. Gallen die aufschiebende Wirkung. Gegen den Entscheid der Verwaltungsrekurskommission gelangten die Eltern an das Kantonsgericht St. Gallen. Im Rahmen des Beschwerdeverfahrens beantragten die Eltern sinngemäss die superprovisorische Aufhebung des Obhutsentzugs. Dieses Gesuch wurde am 19. Mai 2015 vom Präsidenten des Kantonsgerichts abgewiesen. Mit Entscheid vom 11. Juni 2015 schrieb das Kantonsgericht das Gesuch der Eltern um Aufhebung des Obhutsentzugs (ordentliche vorsorgliche Massnahme) als gegenstandslos ab. Die Eltern (Beschwerdeführer) gelangen mit Beschwerde vom 7. August 2015 (Postaufgabe: 10. August 2015) an das Bundesgericht. Sie beantragen sinngemäss die vorsorgliche Aufhebung des Obhutsentzugs.