Citation: 4A_57/2024 E. 5.2

5.2. Der Beschwerdeführer hält dem entgegen, die formell korrekte Angabe des Höchstbetrages in einem Bürgschaftsversprechen bilde nicht nur eine Formvorschrift, sondern eine materielle Voraussetzung für die Gültigkeit der Bürgschaft. Die Vorinstanz habe im angefochtenen Entscheid den Zins auf 24 % herabgesetzt. Dies zeige gerade, dass der Maximalbetrag der Bürgschaft im Darlehensvertrag nicht mit Gewissheit festgeschrieben gewesen sei. Da vorliegend im Bürgschaftsvertrag der maximale Bürgschaftsbetrag fehle, sei die Bürgschaft nach Schweizer Auffassung ungültig, selbst wenn sie allenfalls die chinesischen Formvorschriften beachte.