Citation: 1C_418/2018 E. 2.5

2.5. Die diesbezüglichen tatsächlichen Feststellungen des Verwaltungsgerichts entsprechen der Aktenlage und der Beschwerdeführer behauptet auch nicht und vermag nicht darzutun, dass sie offensichtlich unrichtig wären. Es ist daher nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz davon ausging, er habe ursprünglich Informationen verlangt, die eine Auswertung der fraglichen Gutachten voraussetzen und darauf beruhen, während er später die Herausgabe dieser Gutachten in anonymisierter Form beantragte. Auch wenn das ursprüngliche Rechtsbegehren kompliziert formuliert ist, erscheint es insoweit inhaltlich klar. Der ursprüngliche und der spätere Antrag unterscheiden sich jedenfalls deutlich, ohne dass dies auf einem Versehen oder einer unglücklichen Formulierung beruht. Das Verwaltungsgericht stellte daher keine überspannten Anforderungen formeller Natur, wenn es darin gestützt auf das kantonale Verfahrensrecht und die entsprechende Praxis eine unzulässige Beschwerdeänderung erkannte. Dass dies willkürlich wäre, macht der Beschwerdeführer, wie erwähnt, nicht geltend. Dieser kann auch daraus nichts zu seinen Gunsten ableiten, dass in BGE 144 I 170 das zuständige Gericht in einem analogen Fall in einem anderen Kanton nicht von einer unzulässigen Beschwerdeänderung ausgegangen ist. Der Beschwerdeführer vermag nicht einmal dazutun, dass die prozessuale Rechtslage vergleichbar wäre. In den vom Beschwerdeführer angerufenen solothurnischen Fällen (darunter BGE 144 I 170) hatten bereits die kantonalen Behörden die eingereichten Gesuche als solche um Zugang zu den einzelnen Gutachten und Leistungsentscheiden verstanden (vgl. BGE 144 I 170 E. 8.4 S. 178). Das stand ihnen nach kantonalem Verfahrensrecht frei und es ging nur noch um den genauen Inhalt der Anträge. Dass die Behörden nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung in Fällen umfangreicher Zugangsgesuche eine gewisse Pflicht trifft, mit dem Gesuchsteller die Begehren zu präzisieren und in eine zulässige Form zu giessen (BGE 144 I 170 E. 8.2 S. 177), führt nicht dazu, dass die formellen Verfahrensanforderungen des kantonalen Rechts unbeachtlich würden. Ob der Beschwerdeführer sein Begehren im vorliegenden Fall allenfalls noch bei Einreichung der Beschwerde an das Verwaltungsgericht hätte umdeuten dürfen, ist nicht von Belang und kann dahingestellt bleiben, sah das Verwaltungsgericht die unzulässige Beschwerdeänderung doch darin, dass er in seinen späteren Eingaben im verwaltungsgerichtlichen Verfahren von seinem in der Beschwerdeschrift enthaltenen Antrag abwich. Im Übrigen weist das Verwaltungsgericht in seiner Eingabe an das Bundesgericht vom 25. September 2018 darauf hin, dass es dem Beschwerdeführer offen bleibt, bei der Sozialversicherungsanstalt einen neuen Antrag auf Einsicht in die einzelnen Gutachten in anonymisierter Fassung zu stellen. Der angefochtene Entscheid ist demnach nicht überspitzt formalistisch.