Citation: 6B_1007/2022 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz gelangt zum Schluss, die Voraussetzungen ans Legalitätsprinzip seien durch die formell-gesetzliche Grundlage von Art. 83 Abs. 1 lit. j i.V.m. Art. 6 Abs. 2 lit. b und Art. 40 Abs. 2 EpG sowie deren Konkretisierung in Art. 6c Abs. 2 aCovid-19-Verordnung besondere Lage erfüllt (Urteil S. 11 E. 2.1.5). An der am 31. Oktober 2020 geltenden Maskentragepflicht an politischen Kundgebungen habe ein öffentliches Interesse bestanden. Zudem sei die Maskentragepflicht verhältnismässig und rechtskonform gewesen (Urteil S. 16 E. 2.2.8 und E. 2.3). Schliesslich habe der Beschwerdeführer nicht nachgewiesen, dass er aus besonderen Gründen keine Gesichtsmaske habe tragen können, weshalb kein gültiger Maskendispens vorliege. Folglich sei er wegen Nichttragens einer Gesichtsmaske anlässlich der Teilnahme an einer politischen Kundgebung der Widerhandlung gegen Art. 6c Abs. 2 aCovid-19-Verordnung besondere Lage (Fassung vom 29. Oktober 2020) i.V.m. Art. 83 Abs. 1 lit. j, Art. 6 Abs. 2 lit. b und Art. 40 Abs. 2 EpG schuldig zu sprechen (Urteil S. 16 f. E. 3 f.).