Citation: 2C_911/2021 E. 5

Soweit die Beschwerdeführer geltend machen, die Gemeinde habe die Einspracheverfahren verzögert, ist ihnen mit der Vorinstanz entgegen zu halten, dass sie sich gegenüber der Gemeinde nie nach dem Stand der Verfahren erkundigt und sich auch nie über die lange Verfahrensdauer beschwert haben. Die Beschwerdeführer haben sich die lange Verfahrensdauer somit zumindest zum Teil selbst zuzuschreiben. Die Zinsfolgen, die sich aus der langen Verfahrensdauer ergeben, hätten die Beschwerdeführer vermeiden können, indem sie die in Rechnung gestellten Steuern provisorisch und ohne Anerkennung einer Rechtspflicht bezahlt hätten. Sofern die Rüge der Verletzung des Beschleunigungsgebots (Art. 29 Abs. 1 BV) den gesteigerten Anforderungen von Art. 106 Abs. 2 BGG überhaupt gerecht wird, ist sie also unbegründet.