Citation: 9C_54/2018 E. 3.2.2

3.2.2. In Würdigung insbesondere dieses Berichts vermerkte der RAD in seiner Stellungnahme vom 3. März 2014, mit dem Myokardinfarkt sei klar eine Verschlechterung des Gesundheitszustands eingetreten. Bereits am 14. März 2012 sei bei bekannter Spondylolyse L5 die Operationsindikation gestellt worden. Kardial bedingt habe die Fusionsoperation aber erst am 5. August 2013 durchgeführt werden können. Beide Verläufe, sowohl aus kardialer wie lumbaler Sicht, seien günstig bis gut verlaufen, sodass Frau Dr. med. B.________ der Wirbelsäulenchirurgie des Universitätsspitals C.________ ab 12. Februar 2014 wieder eine (teilweise) Arbeitsfähigkeit für leidensadaptierte Tätigkeiten habe attestieren können. Die angestammte Beschäftigung als Maurer mit schweren und schwersten Verrichtungen sei demgegenüber dauerhaft nicht mehr zumutbar. Vor diesem Hintergrund sei der Versicherte während des Zeitraums vom 28. Mai 2012 bis 11. Februar 2014 als für jegliche Tätigkeit vollständig arbeitsunfähig einzustufen. Ab 12. Februar 2014 liege dagegen im Rahmen körperlich leichter Tätigkeiten (bis zehn Kilogramm rumpfnah, ohne Zwangshaltungen des Achsenskeletts in Vorneigung und Rotation) zunächst ein 50 %iges Leistungsvermögen vor mit Steigerungspotential über sechs Monate auf 100 %, wobei dannzumal eventuell auch eine mittelschwere Belastung bis 15 Kilogramm möglich sein werde. Im Falle der Leistungszusprache - so der RAD abschliessend - wäre ein verkürztes Revisionsintervall von zwölf Monaten vorzusehen.