Citation: 7B_188/2023 E. 7.1

7.1. Einleitend rügt der Beschwerdeführer eine Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Gehör, konkret der richterlichen Begründungspflicht (Art. 80 StPO, Art. 29 Abs. 2 BV und Art. 6 EMRK). Diese erblickt er darin, dass sich bereits die erste Instanz nicht mit dem Gutachten der Universität Heidelberg, dem notwendigen Kausalzusammenhang zwischen den Tatvorwürfen und den Haftgründen, dem Wesen der Präventivhaft, der Unabhängigkeit des Gutachters, der Waffengleichheit und dem Gutachten von Dr. D.________, das zahlreiche Fehler im Gutachten von Dr. med. C.________ nachweise, befasst habe. Diese Themen blieben auch im angefochtenen Entscheid unbehandelt, genauso wie die gerügten Konventionsverletzungen, womit eine Heilung der Gehörsverletzung ausgeblieben sei.