Citation: 7B_246/2024 E. B

Anlässlich einer delegierten Einvernahme im Anschluss an eine Hausdurchsuchung am 23. August 2022 beantragte Rechtsanwältin Kim Mauerhofer, Bern, mündlich, sie sei A.________ aufgrund der Komplexität des Falles und der drohenden Untersuchungshaft als notwendige Verteidigerin zur Seite zu stellen. Am 24. August 2022 erläuterte die Staatsanwaltschaft Obwalden anlässlich eines Telefonats mit Rechtsanwältin Mauerhofer, dass auch ihres Erachtens ein Fall notwendiger Verteidigung vorliege, sie (Rechtsanwältin Mauerhofer) von A.________ allerdings bereits als Wahlverteidigung beigezogen worden sei. Rechtsanwältin Mauerhofer erklärte daraufhin, sie teile die Ansicht der Staatsanwaltschaft nicht, werde jedoch bei A.________ abklären, ob Prozessarmut als Begründung für die amtliche Verteidigung in Frage komme. Mit Schreiben vom 20. Februar 2023 räumte die Staatsanwaltschaft A.________ eine Frist ein zur Mitteilung, ob am Gesuch um amtliche Verteidigung festgehalten werde. Gegebenenfalls solle er das Gesuch begründen und insbesondere seine Einkommens- und Vermögensverhältnisse darlegen und belegen. Mit Eingabe vom 13. März 2023 und nachträglicher Ergänzung per E-Mail hielt A.________ am Gesuch um amtliche Verteidigung fest. Mit Verfügung vom 14. März 2023 hiess die Staatsanwaltschaft das Gesuch um amtliche Verteidigung teilweise gut und setzte Rechtsanwältin Mauerhofer "mit Wirkung ab heute" als amtliche Verteidigerin ein. Dagegen erhob A.________ Beschwerde an das Obergericht des Kantons Obwalden, wobei er beantragte, die Verfügung der Staatsanwaltschaft sei dahingehend aufzuheben und anzupassen, als dass Rechtsanwältin Mauerhofer mit Wirkung per 23. August 2022 als seine amtliche (notwendige) Verteidigerin im Verfahren STA-Nr. A2O 21 51000 einzusetzen sei. Mit Beschluss vom 16. Januar 2024 entschied das Obergericht was folgt: "1. Die Beschwerde wird insoweit gutgeheissen, dass die Verfügung der Staatsanwaltschaft Obwalden vom 14. März 2023 aufgehoben wird.