Citation: I 609/00 18.12.2002 E. 2

Streitig sind im Verfahren I 609/00 die Wiederherstellung der vorinstanzlichen Beschwerdefrist und im Verfahren I 610/00 das Zurückkommen der Verwaltung auf eine Verfügung. Da es sich demnach nicht um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen, sondern um rein prozessuale Fragen handelt (vgl. BGE 119 V 484 Erw. 5; RKUV 2000 Nr. U 370 S. 105 Erw. 1; ZAK 1991 S. 322 f.), hat das Eidgenössische Versicherungsgericht nur zu prüfen, ob das vorinstanzliche Gericht Bundesrecht verletzt hat, einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens, oder ob der rechtserhebliche Sachverhalt offensichtlich unrichtig, unvollständig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen festgestellt worden ist (Art. 132 in Verbindung mit Art. 104 lit. a und b sowie Art. 105 Abs. 2 OG). Dabei kann es eine Verwaltungsgerichtsbeschwerde aus andern als den von der Beschwerde führenden Person vorgetragenen Gründen gutheissen (Art. 132 OG in Verbindung mit Art. 114 Abs. 1 OG am Ende; BGE 125 V 500 Erw. 1 mit Hinweisen).