Citation: 9C_897/2015 E. 2.1

2.1. Das kantonale Gericht ist aufgrund seines Augenscheins (vom 9. September 2015) zum Schluss gelangt, die Beschwerdeführerin stehe im B.________ nicht in schulischer Bildung, da ihre sehr schwere körperliche und geistige Behinderung eine solche nicht zulasse: "Sie kann nicht sprechen und eine eigentliche Kommunikation ist nicht ersichtlich, auch wenn sie mit Hilfe der Kommunikationshilfsmittel "Step by Step" und "Powerlink" mittels Knopfdruck vorgesprochene Sätze abrufen und beispielsweise das Licht ablöschen kann. Dass die Beschwerdeführerin diese Hilfsmittel jedoch durchwegs gezielt einsetzen würde, ist nicht ersichtlich und wird auch nicht geltend gemacht. Ebenso wenig ist erkennbar oder aktenmässig ausgewiesen, dass die Beschwerdeführerin fähig wäre, ganz Sätze zu verstehen und aktiv darauf zu reagieren. Vielmehr scheint sie vorab auf Reize, wie z.B. Musik, Geräusche, Stimmen etc. anzusprechen, reagiert auf ihren eigenen Namen und scheint in einem gewissen Ausmass Abläufe und verbale Interaktionen zu verstehen (...). Ihrer Behinderung angepasst wird sie denn auch im B.________ therapeutisch gefördert. Eine darüber hinausgehende Schulung ist jedoch nicht ersichtlich. Die Schulung oder Ausbildung erschöpft sich somit im therapeutischen Bereich und im Versuch, die Beschwerdeführerin an ihrem Umfeld aktiver teilhaben zu lassen."