Citation: 4A_369/2014 E. 6.1

6.1. Die Beschwerdegegnerin holte drei Offerten ein, nämlich diejenige der I.________ AG über Fr. 315'000.--, jene der L.________ AG über Fr. 293'387.30 und jene der K.________ AG über Fr. 269'747.45. Die Beschwerdeführerin steht auf dem Standpunkt, es sei nicht nur unbestritten geblieben, sondern auch offensichtlich, dass die Beschwerdegegnerin die Offerte der I.________ AG nur gewählt habe, weil es das teuerste Angebot gewesen sei. Demgegenüber sei für die Wahl nicht die Empfehlung des Parteigutachters massgebend gewesen. Indem die Vorinstanz dennoch in der Empfehlung des Parteigutachters einen hinreichenden Grund für die Wahl der I.________ AG erblickt habe, habe sie gegen den Verhandlungsgrundsatz verstossen. Auch habe sie den Sachverhalt offensichtlich unrichtig festgestellt, sei doch offensichtlich, dass dieser Grund nicht für die Wahl ausschlaggebend gewesen sei und inzwischen (infolge Übernahme der I.________ AG durch die M.________ AG) ohnehin dahingefallen sei. Überdies sei der Entscheid der Vorinstanz willkürlich.