Citation: 8C_221/2022 E. 6.1

6.1. Was zunächst den MRI-Befundbericht betrifft, auf den sich die Beschwerdeführerin auch letztinstanzlich beruft, stellte die Vorinstanz im Wesentlichen fest, trotz der am 6. August 2020 bildgebend entdeckten neuen pathologischen Befunde sei eine klinisch relevante Verschlechterung des Gesundheitszustandes beziehungsweise eine zwischenzeitlich eingetretene Einschränkung der Arbeitsfähigkeit nicht ausgewiesen, zumal Dr. med. D.________ - den die Beschwerdeführerin zuletzt am 25. Juni 2020 aufgesucht und der in der Folge die erwähnte MRI-Untersuchung angeordnet hatte - in seinem Bericht vom 2. Juli 2020 keine Verschlechterung des Zustandsbildes angegeben habe. Selbst wenn jedoch die am 6. August 2020 neu erhobenen Befunde die Arbeitsfähigkeit eingeschränkt haben sollten, so die Vorinstanz weiter, könnte dies an der am 26. Februar 2021 verfügten Rentenablehnung mit Blick auf das nach Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG zu erfüllende Wartejahr nichts ändern. Inwiefern das kantonale Gericht damit offensichtlich unrichtige Feststellungen getroffen haben sollte, wird beschwerdeweise nicht aufgezeigt. Dass gemäss Beurteilung des MRI-Befundes vom 6. August 2020 eine grenzwertige Spinalkanalstenose und mögliche Reizung des hohen Abganges von C8 beidseits vorlag, wie die Beschwerdeführerin geltend macht, vermag keine Zweifel an der Zuverlässigkeit der SMAB-Einschätzung zu begründen, die auf der (auch röntgenologischen) Abklärung im November 2019 beruhte. Zum einen fanden sich anlässlich der Untersuchung durch die SMAB-Ärzte gemäss Vorinstanz keine Hinweise auf eine neuroradikuläre Symptomatik. Mit dem Vorwurf, die später bildgebend festgestellten Befunde hätten bereits damals entsprechende Beschwerden verursacht, die Gutachter hätten jedoch die Ursache dafür verkannt und fälschlicherweise unberücksichtigt gelassen, vermag die Beschwerdeführerin daher nicht durchzudringen. Gleiches gilt aber auch hinsichtlich ihres Einwandes, dass zwischenzeitlich eine Verschlechterung eingetreten sei, die die Vorinstanz zu Unrecht ausser Acht gelassen habe. Sie macht geltend, ihr behandelnder Arzt Dr. med. D.________ habe zum Zeitpunkt seiner Berichterstattung am 2. Juli 2020 selber noch gar keine Kenntnis gehabt von den am 6. August 2020 erhobenen MRI-Befunden. Das kantonale Gericht erkannte, dass lediglich neue klinische, aber nicht allein bildgebend erhobene pathologische Befunde eine relevante Verschlechterung gegenüber der gutachtlichen Situation zu begründen vermöchten, welche jedoch anhand des Berichts des Dr. med. D.________, beruhend auf dessen Untersuchung anlässlich der letzten Konsultation vom 25. Juni 2020, gerade nicht ausgewiesen seien. Inwiefern die Vorinstanz damit sachverhaltlich offensichtlich unrichtige Feststellungen getroffen oder Bundesrecht verletzt haben sollte, ist nicht erkennbar. Nachdem bei Verfügungserlass am 26. Februar 2021, für die richterliche Überprüfungsbefugnis massgeblicher Zeitpunkt (BGE 129 V 167 E. 1 mit Hinweis), keine Arztberichte vorlagen, die eine klinische Verschlechterung des somatischen Gesundheitszustandes belegt und damit gegen die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit durch die SMAB-Gutachter am 30. Dezember 2019 gesprochen hätten, ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz auch in Anbetracht der bildgebenden Befunde vom 6. August 2020 auf beweismässige Weiterungen verzichtete. Ob das kantonale Gericht mit seiner Eventualbegründung des am 26. Februar 2021 ohnehin noch nicht bestandenen Wartejahrs Bundesrecht verletzte, bedarf bei diesem Ergebnis keiner abschliessenden Beurteilung.