Citation: 6B_992/2021 E. B

Mit Vollzugsbefehl vom 15. Oktober 2020 lud der Straf- und Massnahmenvollzug Basel-Stadt A.________ per 1. Dezember 2020 zum Strafantritt vor. In der Folge ersuchte A.________ aufgrund verschiedener psychischer und somatischer Leiden um Vollzug der Strafe in einer abweichenden, angemessenen Form, eventualiter um Verschiebung des Vollzugs wegen fehlender Hafterstehungsfähigkeit. Hierauf wurde der Vollzugsbefehl sistiert und A.________ zur Prüfung ihrer Hafterstehungsfähigkeit abgeklärt. Am 22. Dezember 2020 erstatteten die Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel (UPK) ihr diesbezügliches Gutachten. Ausserdem liegt ein rechtsmedizinisches Aktengutachten des Instituts für Rechtsmedizin der Universität Basel (IRM) zuhanden des Straf- und Massnahmenvollzugs bei den Akten. Am 26. Juli 2021 wies der Straf- und Massnahmenvollzug das Gesuch von A.________ verfügungsweise ab. Dagegen meldete A.________ Rekurs an und beantragte, diesem sei die aufschiebende Wirkung zu erteilen. Mit prozessleitender Verfügung vom 24. August 2021 wies der Präsident des Appellationsgerichts das Gesuch um aufschiebende Wirkung des Rekurses ab.