Citation: 6B_452/2023 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer kritisiert die rechtliche Würdigung als Mord und Irreführung der Rechtspflege, begangen in Mittäterschaft mit A.________. Er argumentiert, die Mittäterschaft setze nach der Rechtsprechung (Mit-) Tatherrschaft bzw. ein "gleichwertiges koordiniertes Zusammenwirken bei der Begehung der strafbaren Handlung" voraus, was vorliegend nicht der Fall sei. Die blosse Einbringung der Idee zur Ausführung von Tötungshandlungen stelle keinen Tatbeitrag dar. Die Vorinstanz lege zudem nicht dar, was er zusammen mit A.________ mit Blick auf den Mord geplant haben soll. Sie gestehe selbst ein, dass es keinen konkreten Plan gegeben habe, und erachte den Anklagevorwurf, wonach er A.________ geraten haben soll, das Opfer mit einer Schusswaffe zu töten, nicht als erstellt. Mangels eines konkreten Plans habe er bei der Entschlussfassung und/oder Planung entgegen der Vorinstanz daher keinen gleichwertigen Tatbeitrag erbringen können. Weiter sei er nach der Flucht von A.________ in Isolationshaft versetzt worden. Selbst wenn er gewollt hätte, hätte er daher keinerlei Möglichkeit gehabt, auf das Verhalten von A.________ vor, während oder nach der Tatausführung irgendeinen Einfluss zu nehmen. Dieser habe selbst entschieden, wann er wen und wie ermorden würde. Er habe auch keinen Einfluss auf die Irreführung der Rechtspflege gehabt. Die Vorinstanz gehe aktenwidrig davon aus, er habe das "Erpresserschreiben" zusammen mit A.________ verfasst.