Citation: U 216/06 26.09.2006 E. 2

Wie schon im vorinstanzlichen Verfahren macht der Beschwerdeführer zunächst geltend, dass er seit dem Unfall vom 5. November 2002 wieder verstärkt unter Rückenschmerzen leide. Nach Lage der medizinischen Akten hat er indessen nie über solche Beschwerden geklagt, wie das kantonale Gericht zutreffend erwogen hat. Es ist daher weder überwiegend wahrscheinlich erstellt noch durch weitere Abklärungen zu beweisen, dass die nunmehr vorgebrachten Rückenbeschwerden durch den Unfall verursacht oder, sofern bereits seit einem früheren Unfall im Jahr 1979 vorbestehend, richtunggebend verschlimmert worden sind, wobei in diesem Zusammenhang anzumerken ist, dass der Beschwerdeführer inzwischen seit 20 Jahren ohne diesbezügliche Klagen auf dem Bau tätig war. Der Beschwerdeführer wurde am 18. November 2002 und am 6. Januar 2004 (Metallentfernung und Arthroskopie) im Spital Z.________ operiert. Anlässlich der kreisärztlichen Untersuchung durch Dr. med. W.________ vom 15. Juli 2004 fand sich - gestützt auf die bildgebenden und arthoroskopischen Abklärungen und nach Rücksprache mit dem Fussorthopäden Dr. med. Y.________ vom Spital Z.________ - objektiv einzig ein posttraumatischer Gelenksschaden im Sinne einer mässigen OSG-Arthrose. SUVA und Vorinstanz durften deshalb von einer weiteren Abklärung der Rückenschmerzen absehen. Daran vermag auch der letztinstanzlich eingereichte Bericht des Dr. med. F.________, Innere Medizin FMH, vom 20. August 2005 zuhanden der Invalidenversicherung nichts zu ändern. Er diagnostiziert nebst anderen Leiden ein Lumbovertebralsyndrom, bestehend seit 2004, und attestiert eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % auch für leichte sitzende Tätigkeiten seit September 2004. Bezüglich Kausalität lässt sich seiner Stellungnahme einzig entnehmen, dass Beschwerden im unteren Rückenabschnitt geklagt würden, die teilweise auf die ungleichmässige Belastung durch Schonhinken links bedingt seien. Dass der Versicherte dadurch - oder nicht vielmehr zufolge einer Analfissur sowie des Hämorrhoidalleidens - auch in einer sitzenden Tätigkeit eingeschränkt sei, lässt sich dieser Stellungnahme indessen nicht entnehmen.