Citation: 1A.101/2001 13.08.2001 E. 2

2.- Die kantonalen Instanzen haben erwogen, der Beschwerdeführer habe trotz korrekter Einladung an der Gründungsversammlung der Genossenschaft vom 17. Oktober 1996 nicht teilgenommen. Er gelte daher gemäss Art. 168 Abs. 2 Satz 2 EG zum ZGB als zustimmend. Der Beschwerdeführer rügt, diese Bestimmung (die auch in Art. 703 Abs. 1 ZGB enthalten ist) verstosse gegen eine Anzahl von Artikeln der Bundesverfassung und der EMRK. Auch abgesehen davon, dass diese Rüge den Anforderungen von Art. 90 Abs. 1 lit. b OG kaum entspricht, braucht darauf nicht eingegangen zu werden. Aus dem Protokoll der Gründungsversammlung der Genossenschaft geht nämlich hervor, dass die Beschlüsse an dieser Versammlung mit 26 bzw. 27 Ja-Stimmen (bei 30 betroffenen Eigentümern) gefällt wurden. Selbst wenn der Beschwerdeführer nicht als zustimmend gewertet würde, wären die entsprechenden Beschlüsse zustande gekommen. Es besteht daher kein praktisches Rechtsschutzinteresse an einer verfassungsgerichtlichen Überprüfung der streitigen Bestimmung.