Citation: 5A_273/2024 E. 5.2.3

5.2.3. Der Beschwerdeführer vermag keine Hinweise zu nennen, die auf eine fehlerhafte Ermessensausübung bei der Anordnung des Gutachtens deuten würden. Namentlich trägt er nicht vor, das Verwaltungsgericht habe sich von unsachlichen Gesichtspunkten leiten lassen oder bestimmte rechtserhebliche Umstände gänzlich ausser Acht gelassen. Ohnehin entfernt er sich im entscheidenden Punkt des Bestehens eines Familienkonflikts von den tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz, ohne die für ein solches Vorgehen notwendigen Vorbringen zu erheben (vgl. vorne E. 3.2). Seinen Ausführungen ist daher weitgehend die tatsächliche Grundlage entzogen. Wie er selbst angibt, war für das Verwaltungsgericht sodann nicht entscheidend, ob er selbst an einer psychischen Störung leidet. Auch einer allfälligen Trennungsabsicht der Ehefrau mass die Vorinstanz im Zusammenhang mit der Begutachtung keine entscheidende Bedeutung zu. Auf weitere für die Vorinstanz entscheidende Elemente, wie die unterschiedliche Wahrnehmung der Situation durch die Eltern, geht der Beschwerdeführer sodann nicht ein. Zu Recht bestreitet er nicht, dass aus Gründen des Kindesschutzes auch die Eltern begutachtet werden können (Urteil 5A_211/2014 vom 14. Juli 2014 E. 3.5, in: FamPra.ch 2014 S. 1104). Da mit der Begutachtung erst abgeklärt werden soll, ob der Erlass weiterer Schutzmassnahmen für die Kinder nötig ist (vgl. E. 5.1 hiervor) kann entgegen dem Beschwerdeführer auch nicht gesagt werden, es handle sich um eine Massnahme auf Vorrat, deren Anordnung nicht zulässig wäre (Urteil 5A_373/2018 vom 8. April 2019 E. 5.1).