Citation: 7B_137/2024 E. 4.3

4.3. Die Vorinstanz legt sodann bei der Prüfung der Verhältnismässigkeit der Massnahme nachvollziehbar dar, dass beim Beschwerdeführer nach wie vor ein Behandlungsbedürfnis besteht und Erfolgsaussichten aufgrund der andauernden stationären Massnahme bestehen. Sie hält fest, der an einer hebephrenen Schizophrenie, einer prämorbiden hyperkinetischen Störung des Sozialverhaltens und einer Abhängigkeit von Cannabinoiden sowie nach einem Schädel-Hirn-Trauma an neuropsychologischen Folgeschäden leidende Beschwerdeführer habe aus milieutherapeutischer Sicht zwar Fortschritte betreffend Pünktlichkeit, Durchhaltevermögen und sozialer Kompetenzen gemacht. Ihm gelinge es aber noch nicht hinreichend, eine Verbindung zwischen dem Störungsbild und seiner individuellen Krankheit herzustellen, dies obschon eine Behandlungseinsicht vorliege. Er sei daher weiterhin therapiefähig und auch therapiebedürftig. Ein Gutachten betreffend Höchstdauer sowie ein allfälliger Wechsel in ein Wohnheim seien aktuell noch in Arbeit.