Citation: U 181/01 08.10.2002 E. A

Die 1961 geborene M.________ war seit 1989 bei der Firma C.________ AG angestellt und bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen die Folgen von Unfall und Berufskrankheit versichert. Am 3. September 1996 war sie als Beifahrerin von einem Verkehrsunfall betroffen, als der von ihrem Ehemann gelenkte, auf der Hauptstrasse geradeaus fahrende Personenwagen frontal/seitlich rechts mit einem im Abbiegen begriffenen, die Hauptstrasse überquerenden Auto kollidierte, wobei die Versicherte mit dem Kopf gegen die Frontscheibe prallte. Laut Unfallmeldung vom 9. September 1996 zog sich die Versicherte eine Verstauchung und Prellungen an der rechten Hand, am Kopf und an der Wirbelsäule zu. Dr. med. L.________, Physikalische Medizin FMH, den sie noch am Unfalltag aufgesucht hatte, diagnostizierte am 12. November 1996 ein Schleudertrauma der HWS und LWS sowie eine Kontusion des rechten Schultergelenks. Ab 11. November 1996 nahm die Versicherte die Arbeit wieder zu 100 % auf. Die SUVA zog zunächst einen Bericht der Abteilung Radiologie des Spitals X.________ über eine Weichteilsonographie der rechten Schulter vom 8. November 1996 sowie ein Schreiben des Dr. med. L.________ vom 21. Dezember 1996 bei und holte eine telefonische Auskunft dieses Arztes vom 22. Januar 1997 ein. Zudem zog die Anstalt Auskünfte und Stellungnahmen des Röntgeninstituts der Klinik Y.________ vom 17. Januar 1997 (Arthro-MRI Schulter rechts), des Dr. med. W.________, Orthopädische Chirurgie FMH, vom 29. Januar 1997, des Dr. med. L.________ vom 28. Februar, 16. Mai und 2. Juni 1997, der Versicherten vom 5. März und 14. August 1997 sowie der Klinik für Orthopädische Chirurgie am Spital Z.________ vom 3. Juli 1997 bei. Nachdem Dr. med. L.________ telefonisch erklärt hatte, die Patientin habe sich seit der letzten Behandlung am 13. Mai 1997 nicht mehr gemeldet, erklärte die SUVA der Versicherten mit Schreiben vom 25. August 1997, sie gehe davon aus, dass die Unfallfolgen geheilt seien und der Fall als erledigt betrachtet werden könne. Am 12. September 1997 teilte Dr. med. L.________ der SUVA mit, die Versicherte leide seit 9. September 1997 erneut an starken Schmerzen zervikal mit Blockierung der Beweglichkeit und sei seither, voraussichtlich für zwei bis drei Wochen, zu 100 % arbeitsunfähig. Die SUVA liess die Versicherte am 2. Oktober 1997 durch den Kreisarzt Dr. med. B.________ untersuchen, der sie als ab 6. Oktober 1997 zu 50 % und ab 20. Oktober 1997 zu 100 % arbeitsfähig erachtete. Zudem holte die Anstalt weitere Angaben der Versicherten vom 30. Dezember 1997 sowie Berichte des Dr. med. L.________ vom 22. März 1998 und des Dr. med. W.________ vom 21. April 1998 ein. Am 26. Mai 1998 erklärte Dr. med. L.________, da die Patientin trotz Durchführung physikalischer Therapien keine wesentliche Besserung empfinde, habe er mit ihr vereinbart, die Behandlung vorübergehend abzuschliessen. Am 25. August 1998 teilte Dr. med. L.________ der SUVA mit, die Patientin habe sich am 18. August 1998 erneut bei ihm gemeldet. Sie leide unter starken Verspannungen im Schulter-Nackenbereich. Er habe eine erneute physikalische Therapie verordnet und die Versicherte ab 18. August 1998 zu 100 % arbeitsunfähig geschrieben. Die SUVA holte eine Stellungnahme des Kreisarztes Dr. med. I.________ vom 1. September 1998 und veranlasste, nachdem Dr. med. L.________ am 8. September 1998 interveniert hatte, eine kreisärztliche Untersuchung, welche am 7. Oktober 1998 stattfand. Anschliessend lehnte es die Anstalt mit Verfügung vom 12. Oktober 1998 ab, weitere Versicherungsleistungen zu erbringen, da die geltend gemachten Schulter- und Nackenbeschwerden nicht mit der erforderlichen Wahrscheinlichkeit in einem natürlichen Kausalzusammenhang zum Unfallereignis stünden. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 26. April 1999 fest. Im Einspracheverfahren hatte die Versicherte einen Unfallschein UVG mit Eintragungen des Dr. med. L.________ vom 17. März bis 29. Oktober 1998 sowie einen Bericht des Dr. med. H.________, Neurologie FMH, vom 20. Januar 1999 aufgelegt.