Citation: U 328/04 14.02.2005 E. A

R.________, geboren 1963, arbeitete vollzeitlich als Qualitätsmanagerin und Oekologiebeauftragte in der Firma X.________ AG und war in dieser Eigenschaft bei der Winterthur Schweizerische Versicherungs-Gesellschaft (nachfolgend: Winterthur oder Beschwerdegegnerin) obligatorisch gegen Unfälle und Berufskrankheiten versichert. Am 18. Juli 1998 sass sie auf dem Beifahrersitz in dem von ihrem damals zukünftigen Ehemann gelenkten Personenwagen, als dieser seitlich mit dem Heck seines Fahrzeuges bei einem Ausweichmanöver im Rückwärtsgang bergwärts in Richtung einer Ausweichstelle fahrend auf einen Felsvorsprung prallte. In der Folge begab sich die Versicherte am 2. November 1998 zur Chiropraktorin Dr. W.________, in die Erstbehandlung. Diese diagnostizierte einen Status nach HWS-Distorsion. Abgesehen vom Aufenthalt in der Höhenklinik Y.________ (nachfolgend: Höhenklinik) vom 20. Juni bis 18. Juli 2000 kam es erst knapp drei Jahre nach dem Unfall wegen Konzentrationsstörungen, rascher Ermüdbarkeit, anhaltender Kopf- und Nackenschmerzen zu Arbeitsunfähigkeit. Der Hausarzt und Allgemeinmediziner Dr. med. S.________ reduzierte ab 5. Juli 2001 "das Pensum [der Versicherten] auf 50 %". In der Folge wurde sie im August 2001 zum ersten Mal schwanger. Dr. med. S.________ ging in seinem Bericht vom 10. Dezember 2001 davon aus, R.________ werde bis zur Beendigung ihrer Schwangerschaft weiterhin 50 % arbeiten und anschliessend Mutter sein, so dass die Arbeitsunfähigkeit dann vermutlich zu Ende sein werde. Mit Verfügung vom 24. April 2002 stellte die Winterthur ihre Leistungen für die Folgen des Unfalles vom 18. Juli 1998 per Ende 2001 ein, weil die anhaltende Beeinträchtigung der Gesundheit nicht mehr in einem adäquaten Kausalzusammenhang mit dem versicherten Ereignis stehe. Daran hielt die Winterthur mit Einspracheentscheid vom 26. Mai 2003 fest. Die zuständige obligatorische Krankenpflegeversicherung hatte ihre vorsorglich erhobene Einsprache nach Einsichtnahme in die Akten am 21. Mai 2002 zurückgezogen und anerkannte ihre Leistungspflicht in Bezug auf die ab 1. Januar 2002 geklagten Beschwerden.