Citation: 8C_207/2020 E. 3

Gemäss kantonalem Gericht bilden einerseits die Verfügung vom 13. Dezember 2016 und andererseits die angefochtene Verfügung vom 1. April 2019 die Vergleichszeitpunkte zur Prüfung, ob eine Veränderung des Sachverhaltes eingetreten sei. Im Jahre 2016 sei der Versicherte weder in physischer noch in psychischer Hinsicht in anspruchsrelevanter Weise in seiner Arbeitsfähigkeit eingeschränkt gewesen. Zwar habe Dr. med. C.________ in seinem Bericht vom 11. September 2015 an die Taggeldversicherung die Diagnose einer mittelgradigen depressiven Episode mit somatischem Syndrom gestellt und dem Versicherten eine vollständige Arbeitsunfähigkeit in jeglicher Tätigkeit attestiert. Indessen habe sich die Verwaltung auf die Stellungnahme ihres RAD-Arztes abgestützt, wonach der festgestellte Gesundheitsschaden invalidenversicherungsrechtlich keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit bewirke. Im für die Verfügung vom 1. April 2019 relevanten Bericht der Dr. med. D.________ vom 8. Dezember 2018 sei wiederum die Diagnose einer rezidivierenden depressiven Störung, derzeit mittelgradige Episode mit somatischem Syndrom, sowie eine Persönlichkeitsentwicklungsstörung mit emotional instabilen und impulsiven Zügen, bestehend seit Frühjahr 2018 gestellt worden. Den Berichten der Dr. med. D.________ lasse sich keine Veränderung der Befundlage hinsichtlich der Depression entnehmen. Die zeitweise aufgetretenen Verschlechterungen hätten in engem Zusammenhang mit psychosozialen Einflüssen gestanden, weshalb sie invalidenversicherungsrechtlich nicht relevant seien. Die Vorinstanz verneinte so, wie auch schon die IV-Stelle, das Vorliegen eines Revisionsgrundes.