Citation: 2C_947/2019 E. 1.4.1

1.4.1. Gemäss Art. 89 Abs. 1 lit. b und c BGG ist zur Anfechtung eines kantonalen Erlasses legitimiert, wer durch den Erlass aktuell oder virtuell besonders berührt ist und ein schützenswertes Interesse an dessen Änderung oder Aufhebung hat. Das schutzwürdige Interesse kann rechtlicher oder tatsächlicher Natur sein. Virtuelles Berührtsein setzt voraus, dass der Beschwerdeführer von der angefochtenen Regelung früher oder später einmal mit einer minimalen Wahrscheinlichkeit unmittelbar betroffen ist (BGE 137 I 77 E. 1.4 S. 81; 136 I 17 E. 2.1 S. 21 mit Hinweisen). Die Beschwerdeführenden sind vorliegend entweder Inhaber oder Inhaberinnen von Beherbergungsbetrieben oder Eigentümer von Ferienwohnungen auf dem Gemeindegebiet von Naters/VS. Damit sind sie durch das angefochtene Reglement über die Kur- und Beherbergungstaxe zumindest virtuell betroffen und somit zur Beschwerde berechtigt.