Citation: 2C_77/2017 E. 4.1

4.1. Aus ihrer vertragsrechtlichen Einordnung des Vertrags vom 26. September 2004 folgerte die Vorinstanz, dass ein allfälliger Reinvermögenszugang beim Beschwerdeführer 1 aus der Wandlung des Darlehens im Januar 2005 als Vermögensertrag nach § 29 Abs. 1 lit. a und lit. b des Steuergesetzes des Kantons Aargau vom 15. Dezember 1998 (StG/AG; SAR 651.100) der kantonalen und kommunalen Einkommenssteuer unterliege. Die Vorinstanz stützte sich dabei insbesondere auf das Kreisschreiben Nr. 15 "Obligationen und derivative Finanzinstrumente als Gegenstand der direkten Bundessteuer, der Verrechnungssteuer sowie der Stempelabgaben" vom 7. Februar 2007 der Eidgenössischen Steuerverwaltung (ESTV) (Kreisschreiben Nr. 15 der ESTV; seither ersetzt durch die Neufassung vom 3. Oktober 2017). Analog zu den dort thematisierten sogenannt nicht transparenten Finanzinstrumenten sei auch beim vorliegenden Darlehen mit Wandelrecht keine Trennung von Kapitalhingabeentschädigungs- bzw. Zinskomponente und Kapitalgewinn möglich, weswegen eine einheitliche Behandlung des Reinvermögenszugangs als Vermögensertrag nach § 29 Abs. 1 lit. a und lit. b StG/AG geboten sei. Nach den Feststellungen der Vorinstanz stellte das Wandelrecht überdies einen wesentlichen Teil der Entschädigung der Kapitalhingabe dar, ohne den der Beschwerdeführer 1 das Darlehen gar nicht erst gewährt hätte.