Citation: I 811/05 20.09.2006 E. 4

4.1 Vorliegend ergibt sich aus den Akten (Lohnausweis 2001 und 2002) eindeutig, dass das angenommene Valideneinkommen von Fr. 65'000.- die Kinderzulagen einschliesst. Die Vorinstanz hat sich ausdrücklich auf diese Lohnausweise berufen und dabei offensichtlich übersehen, dass die Kinderzulagen abzuziehen sind. Dass die Beschwerdeführerin in ihrer ursprünglichen Verfügung als Valideneinkommen selber Fr. 65'000.- angenommen hat, ändert an dieser Tatsache nichts, sondern kann höchstens kostenmässig relevant sein (vgl. Erw. 6.2). Zudem steht fest, dass der Validenlohn aufgrund der Akten zuverlässig ermittelt werden kann, ohne dass dafür die Ergebnisse der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) heranzuziehen wären. Zwar bringt der Beschwerdegegner in seiner Vernehmlassung vor, er könne schon seit Oktober 2001 nicht mehr voll arbeiten. Doch macht er selber geltend, erst ab Januar 2002 nicht mehr als Chauffeur tätig gewesen zu sein. Insoweit ist somit feststellbar, dass das massgebende Valideneinkommen im Jahr 2001 tatsächlich Fr. 61'400.- betrug, was übrigens der in den Akten liegenden Steuererklärung entspricht. 4.2 Hinsichtlich der Ermittlung des Invalideneinkommens, wofür die Tabellenlöhne gemäss LSE herangezogen werden, ist vorliegend einzig der leidensbedingte Abzug streitig. Die Vorinstanz ist unter Berücksichtigung eines Abzugs von 10 % zu einem Invalideneinkommen von Fr. 51'307.30 gelangt. Unter Würdigung der einkommensbeeinflussenden Merkmale ist die Höhe des vorgenommenen Abzugs nicht zu beanstanden. Damit ergibt sich allerdings tatsächlich ein Invaliditätsgrad von lediglich knapp mehr als 16 %, welcher deutlich unter der rechtsprechungsmässigen Grenze von 20 % liegt.