Citation: 5A_400/2024 E. 3

Der Beschwerdeführer macht eine willkürliche Sachverhaltsfeststellung geltend, wenn das Obergericht davon ausgehe, dass die gleichen Unterlagen automatisch zur gleichen Beurteilung in einem anderen Verfahren führen müssten, denn es sei die wirtschaftliche Situation im Zeitpunkt des Gesuches zu beachten; im Übrigen seien die Unterlagen im anderen Verfahren nur halbherzig beurteilt worden, indem die Daten zu seinem Grundstück als unzureichend abgetan worden seien. Mit diesen Ausführungen ist nicht ansatzweise Willkür darzutun im Zusammenhang mit der Feststellung, dass die Mittellosigkeit nicht glaubhaft gemacht worden sei: Beim parallelen Verfahren, welches das andere Kind betrifft, erging der obergerichtliche Entscheid über die unentgeltliche Rechtspflege am 2. Mai 2024 und er bildete Gegenstand des bundesgerichtlichen Urteils 5A_313/2024 vom 23. Mai 2024, welches mit seiner Ausfällung in Rechtskraft erwuchs (vgl. Art. 61 BGG). Soweit der Beschwerdeführer den obergerichtlichen Entscheid vom 23. Mai 2024 kritisiert, ist auf die Beschwerde von vornherein nicht einzutreten; es ist rechtskräftig beurteilt, dass der Beschwerdeführer in jenem Verfahren seine Mittellosigkeit nicht glaubhaft gemacht hatte. Sodann hat der Beschwerdeführer im vorliegend zu beurteilenden obergerichtlichen Verfahren nicht dargetan und er legt auch beschwerdeweise nicht dar, dass und inwiefern sich die finanziellen Verhältnisse in den wenigen seither vergangenen Wochen geändert haben sollten.