Citation: 8C_517/2021 E. 5.2.1

5.2.1. Vorab ist nicht nachvollziehbar, inwieweit der Bestandteil des SMAB-Gutachtens vom 21. Juni 2019 bildende Medikamentenspiegel nicht hätte herangezogen werden dürfen. Anders als die Beschwerdeführerin behauptet, sind die ausgedruckten Testresultate durchaus mit einem Befunddatum ("8.5.2019") versehen. Es besteht Transparenz hinsichtlich Analysenverzeichnis, Probenmaterial, Präanalytik und Methode ("Das aktuelle Analysenverzeichnis [siehe www.unilabs.ch] mit Angaben über Probenmaterial, Präanalytik und Methoden ist Bestandteil dieses Berichts. Angaben über Unterauftragnehmer oder zur Messunsicherheit können im Labor erfragt werden"). Ein Anhaltspunkt, dass es sich um fehlerhafte, unvollständige oder unverwertbare Daten handeln könnte, besteht nicht. Folglich durfte die Vorinstanz auf die entsprechenden Angaben des psychiatrischen Sachverständigen Dr. med. F.________ abstellen, wonach die Beschwerdeführerin die ihr verordneten Schmerzmedikamente nicht einnehme bzw. diese im Blut nicht nachweisbar seien (vgl. E. 4.2.2 hievor).