Citation: U 385/01 10.01.2003 E. 3

Im Falle des Beschwerdeführers muss schliesslich auch das Vorliegen einer der in Art. 9 Abs. 2 UVV abschliessend (BGE 116 V 140 Erw. 4a, 147 Erw. 2b, je mit Hinweisen; Maurer, a.a.O., S. 202) aufgezählten unfallähnlichen Körperschädigungen verneint werden. Nach zutreffender Auffassung des kantonalen Gerichts konnte beim Versicherten diesbezüglich insbesondere keine Halswirbelsäulenverrenkung festgestellt werden, wobei für eine Verrenkung von Gelenken im Sinne von Art. 9 Abs. 2 lit. b UVV eine blosse Torsion (Verdrehung) oder Distorsion (Verstauchung) nicht ausreicht. Aus den medizinischen Akten geht schliesslich hervor, dass von einer Bandläsion im Sinne von Art. 9 Abs. 2 lit. g UVV nie die Rede gewesen war.