Citation: 1C_463/2018 E. 5

Schliesslich rügt der Beschwerdeführer, die Vorinstanz hätte ihm eine Parteientschädigung zusprechen müssen. Nach Art. 53 VRPG hat die obsiegende Partei in der Regel Anspruch auf eine Entschädigung für ihre notwendigen Kosten und Auslagen. Folglich stand der Vorinstanz bei der Zusprechung einer Parteientschädigung ein Ermessen zu. Im Lichte der zulässigen Beschwerdegründe (Art. 95 BGG) ist dieses Ermessen einer letztinstanzlichen Korrektur nur zugänglich, wo es das kantonale Gericht rechtsfehlerhaft ausgeübt hat, also Ermessensüberschreitung, -missbrauch oder -unterschreitung vorliegt (vgl. BGE 132 V 393 E. 3.3 S. 399). Ermessensmissbrauch im Besonderen ist gegeben, wenn die Behörde zwar im Rahmen des ihr eingeräumten Ermessens bleibt, sich aber von unsachlichen, dem Zweck der massgebenden Vorschriften fremden Erwägungen leiten lässt oder allgemeine Rechtsprinzipien, wie das Verbot von Willkür und von rechtsungleicher Behandlung, das Gebot von Treu und Glauben sowie den Grundsatz der Verhältnismässigkeit verletzt (BGE 130 III 611 E. 1.2 S. 615 und 123 V 150 E. 2 S. 152, je mit Hinweisen). Da die Vorinstanz zu Recht auf eine materielle Behandlung der Anträge des Beschwerdeführers verzichtet hat (vgl. E. 2 und 3 hiervor), erscheint ausgeschlossen, den Beschwerdeführer als obsiegende Partei im Sinne von Art. 53 VRPG zu betrachten. Die Entscheidung der Vorinstanz, dem Beschwerdeführer keine Parteientschädigung zuzusprechen, ist vor diesem Hintergrund nicht zu beanstanden.