Citation: 8C_790/2023 E. 4.3

4.3. Der Beschwerdeführer wendet ein, Dr. med. D.________ habe sich in der Stellungnahme vom 11. Februar 2023 mit den Berichten des Dr. med. B.________ vom 12. August 2021 sowie des Dr. med. univ. C.________ vom 20. Juni 2022 und 1. Februar 2023 bzw. den darin angeführten und beschwerdeweise geltend gemachten psychischen Störungen nicht konkret auseinandergesetzt. In diesem Zusammenhang habe die Vorinstanz jeglichen Hinweis auf das Schreiben der F.________, Verein G.________, vom 5. Januar 2023 unterlassen, die ihn in organisatorischen Angelegenheiten unterstütze. Sie habe angegeben, er befinde sich zwar nicht in psychiatrisch-psychotherapeutischer Behandlung, die Sozialen Dienste würden aber eine solche verlangen. Deshalb sei er denn auch bemüht, einen entsprechenden Arzt aufzusuchen. Zudem habe F.________ darauf hingewiesen, dass er vor längerer Zeit wegen Depressionen Psychopharmaka eingenommen, diese jedoch wieder abgesetzt habe, da es ihm damit nicht gut gegangen sei. Schliesslich habe sie auch dargetan, der Beschwerdeführer habe Alkoholprobleme, weswegen die Sozialen Dienste eine Auflage gemacht hätten. Dieser Umstand könne als fehlende Krankheitseinsicht verstanden werden. Die Vorinstanz habe dieses Schreiben der F.________ nicht gewürdigt. Im Zusammenspiel mit den Berichten des Dr. med. B.________ und des Dr. med. univ. C.________ lägen entgegen der Vorinstanz genügend Anhaltspunkte für eine psychiatrisch begründete Arbeitsunfähigkeit vor, die Anlass für weitere Abklärungen gewesen seien.