Citation: I 815/03 01.04.2004 E. 2

Bezüglich des Ausmasses der Hilflosigkeit (nicht aber bezüglich der unter Ziff. 5 Abklärungsergebnis erfolgten Anspruchseinschätzung) ist auf den Abklärungsbericht an Ort und Stelle vom 11. April 2002 abzustellen. Danach ist der Beschwerdeführer bei den Lebensverrichtungen An- und Auskleiden, Aufstehen/Absitzen/Abliegen, Essen sowie Notdurft nicht hilflos. Die Hilflosigkeit wird einzig bezüglich Körperpflege (Baden/Duschen) und Fortbewegung (Pflege gesellschaftlicher Kontakte) bejaht. Indessen wird sie auch in diesen Bereichen damit begründet, der Versicherte müsse dabei überwacht werden. Diese Überwachung kommt einer allgemeinen Überwachungsbedürftigkeit gleich, die sich indessen nicht auf die vier Lebensverrichtungen, bei denen der Beschwerdeführer selbstständig ist, beschränkt. Würde die allgemeine Überwachungsbedürftigkeit mit derjenigen bei den beiden genannten Verrichtungen kombiniert, würde sie doppelt berücksichtigt, was dem Sinn von Art. 36 IVV widerspräche (unzulässige Kumulation). Eine weitergehende Behinderung als die im Abklärungsbericht vom 11. April 2002 festgestellte wird auch in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde nicht nachgewiesen. Insbesondere wird nicht dargelegt, dass der Versicherte in zwei oder mehr Bereichen auch mit einer allgemeinen Überwachung hilfsbedürftig ist.