Citation: 9C_267/2020 E. 4.2.1

4.2.1. Vorweg ist darauf hinzuweisen, dass das IV-Verfahren im Zeitpunkt der Erstattung des kantonalen Entscheids am 26. Februar 2020 noch hängig war (vorinstanzliche Erwägung 4.3 S. 10 f.). Es war somit nicht klar, ob überhaupt eine Invalidität vorlag und - falls ja - in welchem Gesundheitsschaden diese allfällige Invalidität begründet war. Als Folge davon war auch nicht klar, hinsichtlich welches Gesundheitsschadens der Eintritt der Arbeitsunfähigkeit zu beurteilen war. Mit ihrem aktenwidrigen Hinweis auf die "Arbeitsunfähigkeit, die zur Invalidität geführt hat", hat die Vorinstanz diesen Umstand in willkürlicher Weise übergangen.