Citation: U 222/06 27.12.2006 E. 4

In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird vorgebracht, auf den kreisärztlichen Bericht vom 3. November 2004 könne nicht abgestellt werden. Die von Dr. med. I.________ mehrfach erhobenen Vorwürfe der Verweigerung gewisser Untersuchungspositionen und der demonstrativen Schmerzäusserungen deuteten auf Voreingenommenheit hin. Der Bericht müsse gerade auch im Zusammenhang mit den Vorakten als nicht schlüssig gewertet werden, zumal Vermutungen zu Fakten erhoben worden seien. Insbesondere begründe der Kreisarzt den Unterbruch des natürlichen Kausalzusammenhangs nur damit, dass ein erheblicher Vorzustand bestehe. Eine degenerative Erkrankung der Wirbelsäule habe jedoch nicht mit dem notwendigen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit dokumentiert werden können. Der Versicherte sei denn auch vor dem Unfall voll vermittlungsfähig und wegen Rückenbeschwerden nie beim Arzt gewesen. Im Weitern gehe auch der Kreisarzt von einer Traumatisierung nach dem Unfall aus. Laut den Vorakten seien nun aber die frischen Verletzungen von allenfalls bestehenden Vorzuständen nicht abgrenzbar. Der Schluss auf eine lediglich vorübergehende Verschlimmerung eines erheblichen pathologischen Vorzustandes sei somit weder belegt noch nachvollziehbar. Eine solche Feststellung sei im Übrigen in keinem anderen ärztlichen Bericht zu finden. Der von der SUVA zu erbringende Beweis, dass mit überwiegender Wahrscheinlichkeit keine Unfallfolgen mehr vorlägen, sei nicht erbracht.