Citation: 5A_600/2023 E. 3.3

3.3. Der Beschwerdeführer moniert, die vielen Wechsel der Kinder bedeuteten unnötig viel Stress für alle Involvierten, seien kontraproduktiv und stünden insofern dem Kindeswohl entgegen. Besonders die Wechsel am Mittwoch und Donnerstag seien abzulehnen. Die Vorinstanz verkenne, dass der Mittwochnachmittag der wichtigste schulfreie Nachmittag der Kinder sei, an dem sie ihre Kontakte zu Freunden pflegten. Wenn ausgerechnet an diesem Tag ein Besuchsrecht bei der Beschwerdegegnerin eingeführt werde, würden die Kinder in ihrem Umfeld zu Aussenseitern degradiert. Auch über die Wochenenden erscheine ein gerichtsübliches Besuchsrecht alle vierzehn Tage sinnvoll und angemessen, denn es sollten beide Eltern die Möglichkeit haben, mit den Kindern über die Wochenenden etwas zu unternehmen. Die Kinder sollten nicht, nur damit beiden Eltern ein möglichst hoher Anteil an Obhut zugeschanzt werden könne, die Hälfte ihrer Freizeit im Auto verbringen müssen. Ferner stelle sich die Frage, ob die Beschwerdegegnerin überhaupt willens und in der Lage wäre, die Kinder während der Hälfte der Schulferien zu betreuen, zumal sie nunmehr eine Stelle angenommen habe.