Citation: I 233/06 27.02.2007 E. 3

In medizinischer Hinsicht steht nach Lage der Akten fest und ist unbestritten, dass die Herzerkrankung (bei Status nach Myokardinfarkt im März 1998) den Versicherten nicht (mehr) in der Arbeitsfähigkeit einschränkt und bei der Invaliditätsbemessung ausser Acht zu lassen ist. Gemäss den Berichten des Hausarztes Dr. med. W.________, Allgemeine Medizin FMH, und des Dr. med. S.________, Facharzt FMH für Lungenkrankheiten und Innere Medizin, leidet der Versicherte sodann an einer ab dem Jahr 2002 verstärkt aufgetretenen Bäckerrhinitis und -Asthma bronchiale bei kutaner Sensibilisierung auf Weizenmehl und leichter bronchialer Hyperaktivität sowie an einem Bäckerekzem. Laut Dr. med. W.________ führte diese gesundheitliche Problematik zu einer Arbeitsunfähigkeit als Bäcker-Konditor von 66 2/3 % ab 12. August 2002 (Berichte vom 25. Oktober und 13. Dezember 2002 sowie 8. Mai 2003) und 60 % ab 14. August 2004 (Bericht vom 30. November 2004). In seiner aktuellsten Stellungnahme vom Juni 2005 äussert sich Dr. med. W.________ dahingehend, dass die Tätigkeit eines Bäckers zu 50 % zumutbar ist, wenn eine Feinstaubmaske und Schutzhandschuhe getragen werden. Für Arbeiten mit Mehl empfiehlt auch Dr. med. S.________ einen konsequenten Atemschutz mit einer Feinstaubmaske P2 sowie die Verwendung von Schutzhandschuhen (Bericht vom 30. August 2002). In der Tätigkeit eines Konditors und bei Büroarbeiten besteht aus ärztlicher Sicht keine gesundheitsbedingte Einschränkung.