Citation: 9C_526/2020 E. 1.2

1.2. Wie dem angefochtenen Entscheid zu entnehmen ist, behauptete der Beschwerdeführer, ohne die falsche Auskunft hätte er erst gar keine Scheidung eingereicht, daraus all seine finanziellen Nachteile resultierten. Die Vorinstanz hat diese Kausalität zwischen Vertrauen (Auskunft) und Vertrauensbetätigung (Einreichen der Scheidung) verneint. Als Eventualbegründung ("selbst wenn") legte sie zudem dar, selbst wenn sich die Durchführung der Ehescheidung einzig nach den pekuniären Folgen der Rentenansprüche richten würde, wäre ein solches Verhalten nicht zu schützen. Es sei nicht ausgewiesen, dass der Beschwerdeführer in Kenntnis des korrekten Rentenbetrages den monatlichen Ehegattenunterhalt von Fr. 130.- nicht hätte bezahlen müssen.