Citation: U 373/01 04.07.2002 E. 3

3.- Streitig ist des Weitern die Höhe des Integritätsschadens. a) Der Beschwerdeführer macht zunächst geltend, nach Auffassung des behandelnden Arztes Dr. med. M.________ sei die Festsetzung der Integritätsentschädigung durch die SUVA nicht nachvollziehbar, weshalb eine gutachterliche Beurteilung anzuordnen sei. Dieser Einwand ist unbegründet. In der kreisärztlichen Beurteilung des Integritätsschadens durch Dr. med. W.________ werden die Befunde (starke Parese des linken Beines, leichtes lumbovertebrales Syndrom) und die massgebenden Referenzwerte für die Bemessung des Schadens genannt, und es wird in nachvollziehbarer Weise ausgeführt, wie die bestehende Beeinträchtigung innerhalb der Skala von Anhang 3 zur UVV und der ergänzenden Tabellen der SUVA (vgl. hiezu BGE 124 V 32 Erw. 1c mit Hinweis) einzustufen ist. Der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers hat in diese Beurteilung Einsicht genommen und hiegegen nichts vorgebracht. b) Als unbehelflich erweisen sich auch die mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhobenen materiellen Einwendungen. Wie bereits die Vorinstanz festgestellt hat, kann von einem faktischen Verlust beider Beine nicht die Rede sein. Als Folge der erlittenen Verletzungen besteht eine Gehbehinderung am linken Bein mit Schmerzausstrahlungen in den Rücken, was mit der zugesprochenen Entschädigung von 30 % angemessen abgegolten ist. Für eine anspruchsbegründende psychische Beeinträchtigung (vgl. hiezu BGE 124 V 45) fehlen jegliche Anhaltspunkte. Es spricht entgegen den Ausführungen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde auch nichts dafür, dass bei Erlass des Einspracheentscheides mit einer bei der Bemessung des Integritätsschadens zu berücksichtigenden Verschlimmerung des Schadens zu rechnen war. Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist daher auch in diesem Punkt abzuweisen, ohne dass es weiterer Abklärungen bedürfte.