Citation: 1C_16/2017 E. 3.3

3.3. Mit der Kritik, die Parteineinvernahme sei einseitig zu seinen Lasten erfolgt, macht der Beschwerdeführer sinngemäss eine Verletzung seines Anspruchs auf ein unparteiisches Gericht gemäss Art. 30 Abs. 1 BV und Art. 6 Ziff. 1 EMRK geltend. Danach hat jede Person Anspruch darauf, dass ihre Sache von einem unparteiischen, unvoreingenommenen und unbefangenen Richter ohne Einwirken sachfremder Umstände entschieden wird. Die Garantie des verfassungsmässigen Richters wird verletzt, wenn bei objektiver Betrachtung Umstände vorliegen, die den Anschein der Befangenheit oder die Gefahr der Voreingenommenheit begründen können (vgl. im Einzelnen BGE 141 IV 178 E. 3.2.1 S. 179; 140 I 326 E. 5.1 S. 328; je mit Hinweisen). Derartige Umstände sind vorliegend nicht ersichtlich. Es bestehen keine Anzeichen, dass die Vorinstanz sich vor der Parteieinvernahme bereits ein abschliessendes Urteil gebildet hätte. Die Tatsache allein, dass sie eine derartige Einvernahme durchführte und dem Beschwerdeführer Fragen, die Aufschluss über einen möglichen Rechtsmissbrauch geben konnten, stellte, begründet ebenfalls keinen Anschein der Befangenheit. Die betreffenden Fragen waren für den vorinstanzlichen Entscheid von direkter Bedeutung und damit keineswegs sachfremd. Die Rüge des Beschwerdeführers erweist sich damit als unbegründet.