Citation: 6B_1138/2015 E. 1.1

1.1. Die Vorinstanz begründet die Abweisung des Antrags auf unentgeltliche Rechtspflege damit, dass die vom Beschwerdeführer geltend gemachte Zivilforderung aussichtslos gewesen sei. Sie erwägt, dass die Behauptung des Beschwerdeführers, er habe die von B.X.________ zur Anzeige gebrachten Taten nicht begangen, für eine Verurteilung wegen falscher Anschuldigung bzw. Irreführung der Rechtspflege nicht genüge. Hinzu komme, dass B.X.________ die Polizei nicht primär aufgesucht habe, um den Beschwerdeführer anzuzeigen, sondern weil sie sich nicht mehr zurück in die gemeinsame Wohnung traute, um ihre Sachen abzuholen. Unter diesen Umständen seien die Gewinnaussichten der Prozessbegehren beträchtlich geringer als die Verlustgefahren gewesen. Dies gelte - mit Verweis auf den Entscheid vom 6. März 2015 - umso mehr bezüglich der übrigen Tatvorwürfe. Im Übrigen sei es dem Beschwerdeführer möglich gewesen, seine Zivilansprüche ohne Anwalt durchzusetzen.