Citation: 2C_248/2022 E. 4.6

4.6. Bezüglich der privaten Interessen der Beschwerdeführerin erwog die Vorinstanz, diese lebe seit über 26 Jahren in der Schweiz und sei seit zehn Jahren im Besitz der Aufenthaltsbewilligung. Sie habe zwei in der Schweiz lebende volljährige Töchter, wobei die jüngere Tochter zwischenzeitlich besuchsweise bei der Beschwerdeführerin wohne und zur älteren Tochter eine enge Mutter-Tochter-Beziehung bestehe. Eine Wegweisung aus der Schweiz würde die Beschwerdeführerin somit zweifellos hart treffen. Die Beschwerdeführerin habe ihre Kindheits- und Jugendjahre in der Demokratischen Republik Kongo verbracht und dort bis zu ihrem 28. Lebensjahr gelebt, dort ein Lehrerseminar absolviert und über sechs Jahre als Primarlehrerin gearbeitet. Sie spreche zudem die dortige Landessprache. Eine Wiedereingliederung in ihrem Heimatland sei deshalb möglich. Soweit die Beschwerdeführerin pauschal vorbringt, anders als zur Schweiz, wo sie Familie und Bekannte habe, habe sie keine Beziehungen mehr zu ihrem Heimatland, fehlt eine Auseinandersetzung mit dem vorinstanzlichen Entscheid.