Citation: 9C_11/2014 E. 1

Der Beschwerdeführer bestreitet nicht, dass er im Rahmen eines durch Schreiben der Beschwerdegegnerin vom 10. Oktober 2008 formell korrekt durchgeführten Mahn- und Bedenkzeitverfahrens aufgefordert worden war, sich einer stationären psychiatrischen Behandlung mit dem Ziel einer Suchtmittelentzugstherapie zu unterziehen (Art. 7, 7a IVG und Art. 21 Abs. 4 ATSG). Eine solche Massnahme wurde nicht durchgeführt. Dieser Umstand allein lässt kraft Art. 21 Abs. 4 ATSG die am 5. März 2012 per Ende April 2012 verfügte Rentenaufhebung als bundesrechtskonform erscheinen, nachdem das kantonale Gericht aus den medizinischen Akten, insbesondere gestützt auf die psychiatrischen Administrativgutachten der Dres. med. B.________ und O.________ und in Auseinandersetzung mit der abweichenden Auffassung des Psychologen lic. phil. H.________, die für das Bundesgericht verbindliche (Art. 105 Abs. 1 BGG) Tatsachenfeststellung getroffen hat, der Beschwerdeführer hätte bei Wahrnehmung der ihm am 10. Oktober 2008 auferlegten Schadenminderungspflicht innert Jahresfrist wieder seine volle Arbeitsfähigkeit auch in der angestammten Tätigkeit erlangt. Damit ist, die Wahrnehmung der Schadenminderungspflicht als zumutbar angenommen, die hypothetische Wiedererlangung einer rentenausschliessenden Arbeitsfähigkeit im Zeitraum von Oktober 2008 bis April 2012 erstellt, womit die invaliditätsmässige Grundlage für den laufenden Rentenanspruch entfiel.