Citation: 5P.162/2003 15.07.2003 E. 4

Die Beschwerde erfüllt die genannten Voraussetzungen nicht. 4.1 Das Kassationsgericht hat den obergerichtlichen Entscheid bestätigt, womit dem Beschwerdeführer die unentgeltliche Rechtspflege infolge der Aussichtslosigkeit seiner Berufung abgesprochen worden ist. Der Beschwerdeführer kritisiert den kassationsgerichtlichen Entscheid in diesem Zusammenhang in dreifacher Hinsicht. Er würdigt zunächst als Verstoss gegen seinen Anspruch auf rechtliches Gehör den Schluss des Kassationsgerichts und des Obergerichts, die erstinstanzlichen Richter hätten seine Beweisofferte auf "Edition der Bankakten der Schwester und deren Ehemann bei der Bank X.________ und bei der Sparkasse "A.________" zu Unrecht zurückgewiesen, habe sich doch der Sachverhalt nicht restlos klären lassen. Dazu ist zunächst einmal festzuhalten, dass der Anspruch auf rechtliches Gehör nicht gewährleistet, dass das Gericht alle Beweise abnehmen muss, die eine Partei offeriert. Es darf vielmehr aufgrund der Aktenlage und des prozessualen Verhaltens der Parteien in vorweggenommener Würdigung die Erfolgsaussichten der Beweisführung beurteilen (BGE 122 V 157 E. 1d S. 162; 124 I 208 E. 4a S. 211). Indem der Beschwerdeführer sich mit der Feststellung begnügt, das Ergebnis, zu welchem das Kassationsgericht gelangt sei, sei "unrichtig", stellt er lediglich der Meinung der letzten kantonalen Instanz die eigene gegenüber. Damit ist eine willkürliche antizipierte Beweiswürdigung nicht rechtsgenüglich dargelegt. Insofern ist auf die Beschwerde nicht einzutreten. 4.2 Weiter bemängelt der Beschwerdeführer, der in Spanien eingesetzte Gutachter erfülle die gesetzlichen Bedingungen für ein solches Mandat nicht. Darüber hinaus verfüge der Gutachter "nicht über die genügende berufliche Erfahrung" dazu, und das erste erstattete Gutachten weise denn auch "massive materielle Mängel" auf. Bei dieser Begründung verkennt der Beschwerdeführer offensichtlich, dass im Rahmen einer staatsrechtlichen Beschwerde das Bundesgericht grundsätzlich an die tatsächlichen Feststellungen der kantonalen Instanzen gebunden und seine Kognition auf Willkür beschränkt ist (E. 2.1 und 3 supra, mit Hinweisen). Mit anderen Worten darf das Bundesgericht die Beweiswürdigung durch die letzte kantonale Instanz nicht frei prüfen, sondern muss sich vielmehr auf die Frage beschränken, ob die gerügte Sachverhaltswürdigung geradezu willkürlich war. Eine solche Rüge wird vorliegendenfalls jedoch in Bezug auf die behaupteten Unzulänglichkeiten des Gutachters bzw. seiner Arbeit nicht einmal erhoben: Auch in diesem Zusammenhang begnügt sich der Beschwerdeführer vielmehr damit, die in den drei kantonalen Instanzen vorgetragenen Argumente noch einmal zum Ausdruck zu bringen. Seine Argumentation setzt sich mit der ausführlichen Begründung des Kassationsgerichts aber überhaupt nicht auseinander, sondern erschöpft sich vielmehr in unzulässiger appellatorischer Kritik. Dasselbe gilt für die Rüge der mangelhaften Einsetzung des Gutachters, auf welche sowohl das Obergericht als auch das Kassationsgericht übrigens gründlicher eingegangen sind, als es die Rechtsprechung in diesem Zusammenhang erfordert (BGE 88 I 144; 124 I 304 E. 4a S. 308).