Citation: 8C_631/2018 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz erwog, zur Frage der Arbeitsfähigkeit bestünden ausschliesslich Atteste des behandelnden Hausarztes, Dr. med. C.________, FMH Allgemeine Innere Medizin. Dieser habe bis Ende November 2015 eine Arbeitsunfähigkeit von 80 % und ab Dezember 2015 bis Ende März 2016 eine solche von 50 % attestiert. Hinzu komme, dass die Beschwerdeführerin in den monatlich einzureichenden Formularen "Angaben der versicherten Person" in der fraglichen Zeit jeweils selber eine Arbeitsunfähigkeit deklariert habe. Auch sie sei damals nicht von einer vollen Arbeitsfähigkeit ausgegangen. Zur Vermittlungsfähigkeit im Sinne von Art. 15 Abs. 1 AVIG gehöre, dass die versicherte Person bereit, in der Lage und berechtigt sei, eine zumutbare Arbeit anzunehmen. Mit den eigenhändig unterzeichneten Angaben zum Ausmass der Stellensuche habe die Beschwerdeführerin ihre Bereitschaft und Fähigkeit bekundet, ab Dezember 2015 bis und mit Februar 2016 in der Lage zu sein, eine Arbeit im Umfang von 50 % anzunehmen und ihre Suche danach zu gestalten. Vor diesem Hintergrund sei nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin gestützt darauf für November 2015 von einer "Vermittlungsfähigkeit von 20 %" und für Dezember 2015 bis Februar 2016 von einer "Vermittlungsfähigkeit von 50 %" ausgegangen sei und die Arbeitslosenentschädigung neu berechnet habe.