Citation: 2C_940/2020 E. B

A.________ und seine mit ihm zusammenlebenden Familienmitglieder mussten bis vor gut zwei Jahren von der Sozialhilfe unterstützt werden. Seither bezieht B.________ eine Invalidenrente und Ergänzungsleistungen. Ein IV-Gesuch von A.________ ist derzeit hängig. Gemäss Betreibungsregisterauszug vom 18. Februar 2020 hat A.________ insgesamt 51 Verlustscheine im Gesamtbetrag von Fr. 93'617.-- gegen sich erwirkt. Zudem trat er in der Schweiz wiederholt strafrechtlich in Erscheinung und erwirkte neben zahlreichen Übertretungsbussen wegen Betäubungsmittel- und Verkehrsdelikten sowie Ungehorsams gegen amtliche Verfügungen bis Ende 2019 insbesondere folgende Verurteilungen gegen sich: - Busse von Fr. 500.-- wegen Einreise und rechtswidrigen Verweilens in der Schweiz ohne Visum sowie Stellenantritt ohne Bewilligung gemäss Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Limmattal/Albis vom 15. November 2005; - Busse von Fr. 1'200.-- wegen vorsätzlicher grober Verkehrsverletzung gemäss Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland vom 21. November 2006; - Geldstrafe von 180 Tagessätzen zu je Fr. 100.-- wegen Vergehen gegen und Übertretung des BetmG gemäss Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat vom 13. Juni 2013; - Geldstrafe von 150 Tagessätzen zu je Fr. 60.-- wegen grober Verkehrsregelverletzung, Fahrens in fahrunfähigem Zustand und missbräuchlicher Verwendung von Ausweisen und/oder Kontrollschildern gemäss Strafbefehl der Staatsanwaltschaft See/Oberland vom 2. September 2013; - Freiheitsstrafe von zwölf Monaten und Geldstrafe von 10 Tagessätzen zu Fr. 30.-- sowie Busse von Fr. 300.-- unter gleichzeitiger Anordnung einer ambulanten Massnahme wegen diverser Drogen- und Strassenverkehrsdelikte gemäss Urteil des Bezirksgerichts Zürich vom 1. Juli 2014; - Geldstrafe von 150 Tagessätzen zu Fr. 30.-- und Busse von Fr. 500.-- als Teilzusatzstrafe zum obengenannten Urteil wegen weiterer Verkehrs- und Drogendelikte gemäss Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland vom 13. Oktober 2014; - Freiheitsstrafe von 30 Tagen wegen falscher Anschuldigung gemäss Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl vom 31. März 2016; - Freiheitsstrafe von 90 Tagen und Busse von Fr. 300.-- wegen Fahrens eines Motorfahrzeugs in fahrunfähigem Zustand und trotz Führerausweisentzug sowie mehrfacher Verkehrsregelverletzung gemäss Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat vom 24. April 2018; - Freiheitsstrafe von 90 Tagen als Teilzusatzstrafe zum vorgenannten Strafbefehl wegen mehrfacher Vergehen gegen das BetmG und einem waffenrechtlichen Verstoss gemäss Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat vom 11. Dezember 2018.