Citation: U 410/05 03.04.2007 E. A

U.________ (geboren 1961) war vom 1. Oktober 1989 bis 31. März 2003 bei der Firma S.________ AG in X.________ angestellt. Seit 1995 leidet er an einer Colitis ulcerosa. Im August 2002 erkrankte er an einer membranösen Glomerulonephritis. Mit unangefochten gebliebener Verfügung vom 7. Januar 2003 erklärte die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA) den Versicherten für Arbeiten mit Exposition zu Kohlenstoffverbindungen (z.B. organische Lösungsmittel) und Schwermetallen als nicht geeignet. Am 16. Januar 2003 reichte U.________ eine Berufskrankheitsmeldung ein. Mit Verfügung vom 23. Januar 2003 verneinte die SUVA das Vorliegen einer Berufskrankheit und lehnte einen Anspruch auf Taggelder sowie die Übernahme von Behandlungskosten ab. Sie stellte ihm jedoch in Aussicht, zu prüfen, ob Geldleistungen in Form eines Übergangstaggeldes oder allenfalls auch in Form einer Übergangsentschädigung ausgerichtet werden könnten. Daran hielt sie nach Einholen von Stellungnahmen der behandelnden Ärzte mit Einspracheentscheid vom 10. Januar 2005 fest.