Citation: 5A_223/2021 E. 3.2

3.2. Der Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) verlangt, dass die Behörde die rechtserheblichen Vorbringen der Parteien tatsächlich hört, ernsthaft prüft und bei der Entscheidfindung angemessen berücksichtigt (BGE 136 I 184 E. 2.2.1; 134 I 83 E. 4.1). Daraus folgt auch die Pflicht der Behörde, ihren Entscheid zu begründen. Dabei ist nicht erforderlich, dass sich die Behörde mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt. Vielmehr kann sich die Begründung auf die für den Entscheid wesentlichen Punkte beschränken. Sie muss so abgefasst sein, dass sich der Betroffene über die Tragweite des Entscheids Rechenschaft geben und ihn in voller Kenntnis der Sache an die höhere Instanz weiterziehen kann. In diesem Sinn müssen wenigstens kurz die Überlegungen genannt werden, von denen sich die Behörde hat leiten lassen und auf die sich ihr Entscheid stützt (BGE 146 II 335 E. 5.1; 145 III 324 E. 6.1; 142 II 49 E. 9.2; 137 II 266 E. 3.2; 136 I 229 E. 5.2). Der angefochtene Entscheid genügt diesen Vorgaben der Rechtsprechung. Die Vorinstanz hat in ihrem Urteil nachvollziehbar begründet, weshalb sie mit dem Bezirksgericht das Hauptbegehren des Beschwerdegegners abweist, dessen Eventualbegehren hingegen anders als das Bezirksgericht gutheisst. Die Beschwerdeführer beweisen mit ihrer Beschwerde denn auch, dass sie dieses Urteil verstanden haben und sachgerecht anfechten konnten. Ob die Vorinstanz mit ihrer Einschätzung richtig liegt, ist im Übrigen keine Frage des rechtlichen Gehörs, sondern eine solche der richtigen Rechtsanwendung (vgl. BGE 141 V 557 E. 3.2.1; Urteile 1B_182/2021 vom 28. April 2021 E. 3.4; 4A_108/2019 vom 22. Januar 2020 E. 2.2.2).