Citation: 2C_301/2019 E. 2.4.2

2.4.2. Die Vorinstanz hat die Aussagen der Eheleute detailliert dargestellt und begründet, warum die Aussagen der Ehefrau glaubwürdiger erscheinen: Wohnungssuche mit allen verbundenen Aufwendungen im Grossraum Zürich (vgl. Urteil 2C_544/2010 vom 23. Dezember 2010 E. 2.2) erfolgt nicht einfach aus einer Laune heraus, sondern in aller Regel nach reiflicher Überlegung. Mit der Unterzeichnung des Mietvertrags am 13. Mai 2016 hat die Exfrau des Beschwerdeführers nicht nur den Tatbeweis erbracht, sondern sie hat an den Trennungsabsichten während mehrerer Monate festgehalten. Angesichts der mit der Unterzeichnung des Mietvertrags verbundenen Verpflichtungen ist die Auffassung des Beschwerdeführers, wonach die Wohnung nur als Notlösung gesucht worden sei, nicht glaubwürdig. Abwegig ist auch seine Auffassung, dass die Ehefrau, wenn es ihr wirklich um eine Trennung gegangen wäre, schneller eine eigene Wohnung hätte finden können und vor allem schneller in die neue Wohnung hätte umziehen müssen. Immerhin hat sie innerhalb von rund zwei Monaten eine Wohnung gefunden. Zwischen der Unterzeichnung und dem Einzug sind ebenfalls weniger als zwei Monate verstrichen, was insgesamt sehr kurz ist. Der Wohnungsbezug hängt auch davon ab, wann die Vormieter die Wohnung gekündigt haben und ob der Vermieter Arbeiten in der Wohnung vornehmen muss. Auch mit den WhatsApp Nachrichten hat sich die Vorinstanz ausführlich auseinandergesetzt. Wenig glaubwürdig ist dabei die Auffassung, dass die Ehegatten zwischen Juni und anfangs Juli 2016 über eine Wiederaufnahme gesprochen hätten, wenn die Ehefrau dann am 8. Juli 2016 definitiv ausgezogen ist und danach die Scheidung eingereicht hat. Nicht zu vergessen ist dabei, dass hier die Eheleute während mehreren Jahren eine Beziehung gepflegt haben, weshalb auch nach dem Ende einer Beziehung Emotionen nicht einfach verschwinden. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers bedeuten diese nicht, dass der Ehewille noch vorhanden ist. Für seine widersprüchlichen Aussagen kann sodann auf die detaillierten Ausführungen der Vorinstanz verwiesen werden. Insgesamt sind die vorinstanzlichen sachverhaltlichen Feststellungen und Beweiswürdigungen nicht willkürlich.