Citation: 2C_91/2022 E. 4.5.4

4.5.4. Die beanstandete Methode der DNS-Sperrung ist mit einem geringeren "Overblocking"-Risiko verbunden als andere Sperrtechniken. Sie wird auch in anderen Bereichen (illegale Pornographie) und in anderen Staaten mit einem Geld- und Glücksspielmonopol eingesetzt, was als Indiz für eine gewisse minimale Sachgerechtigkeit gelten kann (vgl. die Urteile 2C_337/2021 vom 18. Mai 2022 E. 8.3.5 und 2C_336/2021 vom 18. Mai 2022 E. 8.3.5, zur Publikation vorgesehen). Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin besteht mit dem Einspracheverfahren ein hinreichender Rechtsschutz (vgl. die Urteile 2C_337/2021 vom 18. Mai 2022 E. 8.3.6 und 2C_336/2021 vom 18. Mai 2022 E. 8.3.6, zur Publikation vorgesehen). Die Kritik, die jeweilige Umsetzung der Internetsperre sei undurchsichtig und erfolge rechtsungleich, ist ebenfalls unbegründet (vgl. hierzu die Urteile 2C_337/2021 vom 18. Mai 2022 E. 8.3.7 und 2C_336/2021 vom 18. Mai 2022 E. 8.3.7, zur Publikation vorgesehen).