Citation: 4A_306/2024 E. 3.3

3.3. Dasselbe Bild zeigt sich, soweit die Beschwerdeführer die Ansicht der Vorinstanz beanstanden, die Einberufung mit einem nichtigen bzw. "Nicht-Beschluss" habe keine Nichtigkeitsfolge für den Gesellschafterbeschluss, sondern es resultiere höchstens die Anfechtbarkeit. Sie machen geltend, es entbehre jeglicher Logik und verstosse gegen jeden Gerechtigkeitsgedanken, dass mittels eines anerkanntermassen nichtigen bzw. inexistenten Geschäftsführungsbeschlusses eine Gesellschafterversammlung einberufen werden könne. Dies gelte umso mehr, als aufgrund dieses nichtigen bzw. inexistenten Geschäftsführungsbeschlusses der Mehrheitsgesellschafter und/oder wirtschaftlich Berechtigte an der Mehrheit der Stammanteile von der Gesellschafterversammlung keine Kenntnis habe erlangen können. Auch hier verlangen die Beschwerdeführer in der Sache eine volle Überprüfung und berufen sich auf ein Berechtigung, die sie nicht glaubhaft machen konnten.