Citation: 8C_341/2024 E. 1.3

1.3. In der verbindlichen Feststellung des guten Glaubens durch die Vorinstanz ist ein nicht wiedergutzumachender Nachteil für das AFA zu erblicken, weil sich sein Beurteilungsspielraum dadurch auf die Frage beschränkt, ob eine grosse Härte vorliegt (vgl. Art. 25 Abs. 1 ATSG). Ergäbe seine Prüfung, dass eine solche zu bejahen wäre, müsste es der Beschwerdegegnerin die Rückerstattung der zu viel ausgerichteten Leistungen von Fr. 269.60 und damit eine seines Erachtens rechtswidrige Verfügung erlassen, ohne diese selbst anfechten zu können. Der kantonale Vor- oder Zwischenentscheid könnte somit nicht mehr korrigiert werden. Auf die Beschwerde ist daher einzutreten.