Citation: 1P.550/2002 14.01.2003 E. 3

Der Beschwerdeführer stellte im Verfahren vor dem Verwaltungsgericht den Antrag, ihm sei für das Beschwerdeverfahren die unentgeltliche Prozessführung zu bewilligen. In Bezug auf die Gerichtskosten ist dem Gesuch des Beschwerdeführers insofern Rechnung getragen worden, als ihm im Urteil vom 18. September 2002 zwar eine Gerichtsgebühr von Fr. 500.-- auferlegt wurde, das Verwaltungsgericht von deren Erhebung aber absah. Das angefochtene Urteil äussert sich jedoch überhaupt nicht zur Frage der Rechtsverbeiständung. Der Beschwerdeführer rügt diesbezüglich zu Recht eine Verletzung des Anspruchs auf unentgeltliche Rechtsverbeiständung (Art. 29 Abs. 3 BV) und rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV). Das Verwaltungsgericht führt in seiner Stellungnahme zur staatsrechtlichen Beschwerde denn auch aus, im angefochtenen Urteil sei irrtümlich nicht über die unentgeltliche Rechtsverbeiständung im Beschwerdeverfahren befunden worden. Die Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung im kantonalen Beschwerdeverfahren sei gerechtfertigt, da die Beschwerde nicht als aussichtslos bezeichnet werden könne. Die Ausführungen des Verwaltungsgerichts sind zutreffend. Die staatsrechtliche Beschwerde ist somit in diesem Punkt gutzuheissen, und Dispositiv Ziff. 3 des angefochtenen Urteils ist aufzuheben. In der Folge wird das Verwaltungsgericht über die Entschädigung für die Rechtsverbeiständung im kantonalen Verfahren zu befinden haben.