Citation: 4A_506/2019 E. 3

Der Beschwerdeführer rügt zunächst eine unrichtige Beweislastverteilung. Tatsächlich ging die Vorinstanz ausdrücklich davon aus, dem Beschwerdeführer obliege der Beweis dafür, "dass er nicht selbst Vertragspartner geworden ist, sondern als Vertreter der Gesellschaft gehandelt hat". Ob diese Rechtsauffassung vor Art. 8 ZGB standhält, braucht jedoch entgegen dem Beschwerdeführer nicht beurteilt zu werden. Denn die Beweislast regelt die Folgen der Beweislosigkeit. Gelangt das Gericht dagegen in Würdigung der Beweise zum Schluss, eine Tatsachenbehauptung sei bewiesen oder widerlegt, ist die Beweislastverteilung gegenstandslos (BGE 141 III 241 E. 3.2 mit Hinweisen). Das ist hier der Fall.