Citation: 6B_295/2024 E. 1.1

1.1. Der Beschwerdeführer wendet sich gegen die Verwertbarkeit des folgenden, im Polizeirapport vom 31. Juli 2020 aufgeführten Vermerks: "Auf telefonische Anfrage wurde dem Schreibenden die diversen Dokumente zugesandt. Bei diesem Telefonat erwähnte Herr B.________ (Teilhaber der Firma), dass Herr A.________ ihm gegenüber bereits erwähnt habe, dass es ihn "geblitzt" habe". Der Beschwerdeführer bringt vor, diese Aussage sei mangels aktenkundiger Rechtsbelehrung der betroffenen Person im Hinblick auf Art. 143 StPO nicht beweisverwertbar. Da die Kontaktaufnahme durch die Vermieterschaft des Motorrads auf Aufforderung der Polizei erfolgt sei und überdies in diesem Zeitpunkt bereits ein konkreter Tatverdacht wegen einer qualifizierten groben Verkehrsregelverletzung gegenüber dem Mieter des Motorrads vorgelegen habe, könne diese Aussage entgegen den Vorbringen der Vorinstanz nicht als "Spontanäusserung" bezeichnet werden. Und selbst wenn die Aussage als erstellt betrachtet werden könnte, sei die Gewichtung der Vorinstanz als "stärkstes Indiz" willkürlich.