Citation: 7B_220/2022 E. 5.2

5.2. In Bezug auf die Frage, wer das Fahrzeug gelenkt hat, erwägt die Vorinstanz im Wesentlichen, die vom Beschwerdeführer getrennt lebende Ehefrau habe ausgesagt, dass das fragliche Fahrzeug nicht mehr geteilt, sondern ausschliesslich vom Beschwerdeführer benützt werde. Die Aussage der Ehefrau sei glaubhaft, zumal die Eheleute seit Herbst 2020 weit voneinander entfernt wohnen würden. Daneben würdigt die Vorinstanz, teilweise unter Verweis auf die Erwägungen der Erstinstanz, verschiedene weitere Indizien. Die vorinstanzlichen Erwägungen sind ausführlich, überzeugend und schlüssig. Es ist nicht ersichtlich, dass sie bei der Feststellung oder Würdigung des Sachverhalts in Willkür verfallen wäre oder zu Unrecht eine willkürliche Beweiswürdigung durch die erste Instanz verneint hätte. Der Beschwerdeführer beschränkt sich darauf, seine bereits vor Vorinstanz erhobenen Einwände zu wiederholen und die Beweiswürdigung in Zweifel zu ziehen. Dabei handelt es sich über weite Strecken um unzulässige appellatorische Kritik. Dies ist etwa der Fall, wenn der Beschwerdeführer wiederholt behauptet, seine Ehefrau habe zum Tatzeitpunkt die Hoheitsgewalt über das Fahrzeug gehabt. Dabei scheint er sich auf den Gerichtsentscheid des Kantonsgerichts Zug vom 19. Februar 2019 betreffend Massnahmen nach Art. 172 ff. ZGB zu stützen, worin festgelegt wurde, dass das Fahrzeug der Marke C.________ jeweils von demjenigen Elternteil benützt werden dürfe, der die Kinder betreue und das Fahrzeug der Marke D.________ vom anderen Elternteil. Bezüglich der Frage, wer das Fahrzeug zum Tatzeitpunkt tatsächlich gelenkt hat, lässt sich daraus jedoch nichts ableiten. Nicht zu hören ist ferner der Einwand des Beschwerdeführers, dass er an Fatigue leide und zur Mittagszeit deshalb unmöglich ein Fahrzeug gelenkt haben könne. Diese Behauptung ist offensichtlich nicht geeignet, Willkür in der Sachverhaltsfeststellung darzutun. Auch den Umstand, dass die Ehefrau des Beschwerdeführers angeblich mit Hass erfüllt sei und ihn zu Unrecht belastet habe, lässt die Vorinstanz nicht unberücksichtigt. Sie hält hierzu fest, dass die Ehefrau des Beschwerdeführers diesen nicht unnötig belastet oder sich dezidiert negativ geäussert habe. Daneben sprechen gemäss Vorinstanz noch weitere Indizien für die Tatsache, dass der Beschwerdeführer das Fahrzeug gelenkt habe, wie etwa der Umstand, dass seine neue Partnerin im Kanton Glarus wohnhaft sei, was vom Beschwerdeführer in der Beschwerdeschrift im bundesgerichtlichen Verfahren bestätigt wird. Sodann vertritt der Beschwerdeführer sinngemäss die Auffassung, seine neue Partnerin sei zu Unrecht nicht befragt worden. Inwiefern die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung ohne eine Befragung der Partnerin des Beschwerdeführers willkürlich wäre und was diese zur Wahrheitsfindung konkret hätte beitragen können, legt der Beschwerdeführer aber ebenso wenig dar, wie, dass er einen diesbezüglichen Beweisantrag gestellt hätte. Somit verfängt seine Argumentation nicht. Der Beschwerdeführer wirft der Vorinstanz vor, sie habe eine willkürliche Beweislastumkehr vorgenommen. Sie schliesse nicht aus, dass seine Ehegattin gefahren sei, weshalb er nicht verurteilt werden könne. Entgegen der Behauptung des Beschwerdeführers schliesst die Vorinstanz indessen aus, dass die Ehefrau des Beschwerdeführers das Fahrzeug gelenkt hat. Bereits die erste Instanz hielt fest, es fänden sich keine stichhaltigen Hinweise, dass eine andere Person das Fahrzeug gelenkt habe. Vielmehr handle es sich bei der Behauptung des Beschwerdeführers, dass verschiedene Personen Zugang zur unverschlossenen Garage und somit zum Fahrzeug gehabt hätten, um eine Schutzbehauptung, um den Tatverdacht auf einen möglichst offenen Personenkreis zu lenken. Auch was der Beschwerdeführer hiergegen vorbringt, so insbesondere, er sei überrumpelt worden und es sei die Parksituation unter Beizug des Mietvertrags erneut zu prüfen, erschöpft sich in appellatorischer Kritik und ist nicht zu hören. Entgegen der Behauptung des Beschwerdeführers trifft es schliesslich nicht zu, dass die Vorinstanz von ihm verlangte, den Namen des tatsächlichen Fahrzeuglenkers zu nennen. Vielmehr war es der Beschwerdeführer, der angebliche Drittpersonen der Tat bezichtigte, diesbezüglich aber keine weiteren Angaben machen wollte, was die Vorinstanz willkürfrei als Schutzbehauptung werten durfte. Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, zu seinen Beweisanträgen lasse sich im angefochtenen Entscheid nichts finden, ist ihm zu entgegnen, dass die Beweisanträge bereits am 16. November 2021 von der ersten Instanz abgewiesen wurden. Im angefochtenen Entscheid wären sie nur dann zu thematisieren gewesen, wenn sie vom Beschwerdeführer angefochten worden wären.