Citation: I 246/98 09.02.2000 E. 2

2.- Die Vorinstanz hat erwogen, aus einem in RKUV 1997 Nr. U 284 S. 331 publizierten Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts ergebe sich, dass die IV-Stelle die Anordnung zur Begutachtung am 15. Mai 1997 zu Unrecht in die Form einer Verfügung gekleidet habe. Jenes Urteil betraf die Unfallversicherung nach UVG; wie die Frage für die Invalidenversicherung zu beantworten ist, lässt sich ihm nicht unmittelbar entnehmen. Hingegen gelangte das Eidgenössische Versicherungsgericht im noch nicht veröffentlichten Urteil D. vom 19. November 1999, I 204/98, Erw. 4c und d, in Änderung der Rechtsprechung von AHI 1998 S. 125 f. mit Hinweisen zum Schluss, der Anordnung einer Begutachtung durch eine IV-Stelle komme nicht Verfügungscharakter zu. Demzufolge hat die IV-Stelle die Anordnung vom 15. Mai 1997 zu Unrecht in Form einer Verfügung erlassen, die Vorinstanz ist somit zu Recht auf die Beschwerde vom 11. Juni 1997 nicht eingetreten. Daran ändert der Einwand des Beschwerdeführers, er habe sich nach Treu und Glauben auf die in der Verfügung vom 15. Mai 1997 enthaltene Rechtsmittelbelehrung verlassen dürfen, nichts; insbesondere hat er nicht im Vertrauen auf die Richtigkeit der Rechtsmittelbelehrung irgendwelche Dispositionen getroffen, welche nicht ohne Nachteil rückgängig gemacht werden könnten (BGE 121 V 66 Erw. 2a).