Citation: 5A_172/2020 E. 4

Vielmehr macht der Beschwerdeführer geltend, das Kantonsgericht habe den Sachverhalt nicht richtig festgestellt und seine Beschwerde unvollständig behandelt, weil sein Antrag auf unentgeltliche Rechtspflege nicht nur die Neuschätzung, sondern auch die Aberkennungsklage betreffe; ohne unentgeltliche Rechtspflege könne er diese nicht führen. Indes ist das Bundesgericht an die Feststellungen im Entscheid der letzten kantonalen Instanz gebunden (Art. 105 Abs. 1 BGG). Diesbezüglich könnten höchstens substanziierte Willkürrügen erhoben werden, wozu appellatorische Ausführungen - wie sie gemacht werden - nicht genügen (Art. 97 Abs. 1 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 140 III 264 E. 2.3 S. 266). Im angefochtenen Entscheid ist von unentgeltlicher Rechtspflege im Zusammenhang mit einer Aberkennungsklage nicht die Rede und aus dem erstinstanzlichen Entscheid geht deutlich hervor, dass der Beschwerdeführer im Zusammenhang mit der Schatzung der Liegenschaften an das Kreisgericht gelangte und diesbezüglich die unentgeltliche Rechtspflege verlangte. Der Beschwerdeführer zeigt mit keinem Wort und schon gar nicht mit substanziierten Willkürrügen auf, dass er sein Vorbringen, die unentgeltliche Rechtspflege namentlich (auch) im Zusammenhang mit der Aberkennungsklage verlangt zu haben, bereits im kantonalen Verfahren vorgebracht hätte; entsprechend muss das Vorbringen als neu und damit unzulässig gelten (Art. 99 Abs. 1 BGG). Nur der Vollständigkeit halber sei festgehalten, dass Aufsichtsbehörden in Schuldbetreibung und Konkurs zum Entscheid über eine Aberkennungsklage und entsprechend über ein diesbezügliches Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ohnehin nicht legitimiert wären.