Citation: 6P.60/2003 28.09.2003 E. 2

2.1 Das Obergericht des Kantons Zürich hielt in seinem Urteil vom 25. Juni 2002 unter anderem fest, der Beschwerdeführer habe damit gerechnet, dass die Firma A.________ sowie die Firmen B.________ und C.________ nicht wirklich existierten und dass Z.________ die Kundengelder in Millionenhöhe, welche der Mitangeklagte Y.________ akquiriert habe, nicht vereinbarungsgemäss in amerikanische Banken anlegen, sondern für persönliche Bedürfnisse etc. verwenden würde. Er habe im Herbst 1993 damit gerechnet, dass die angebotenen Geldanlagen fingiert seien (angefochtenes Urteil S. 22). Der Beschwerdeführer habe mit seiner Tätigkeit in Kauf genommen, dass er ein deliktisches Anlagegeschäft des Mitangeklagten Y.________ unterstützte. Mit der Betreuung von Hard- und Software nach dem November 1993 habe er einen kausalen Tatbeitrag geleistet, ohne welchen sich die Geschäftstätigkeit des Mitangeklagten Y.________ (und von Z.________) anders abgespielt hätte (angefochtenes Urteil S. 25). Das Obergericht stützte diese Feststellungen auf die Aussagen und Zugaben des Beschwerdeführers in der Strafuntersuchung. 2.2 Der Beschwerdeführer hatte allerdings seine Zugeständnisse, die er in der Untersuchung gemacht hatte, in der erstinstanzlichen Hauptverhandlung praktisch widerrufen und in der Berufungsverhandlung an diesem Widerruf festgehalten. Er hatte geltend gemacht, seine Zweifel hätten sich lediglich auf das wirtschaftliche Scheitern bezogen; er habe jedoch nicht an die Möglichkeit von Anlagebetrug gedacht. Der Beschwerdeführer hatte auch dargelegt, aus welchen Gründen er in der Untersuchung weitergehende Zugeständnisse gemacht habe, und zur Begründung insbesondere auf seine damals schlechte mentale und psychische Verfassung hingewiesen. Er hatte zudem die Zeugeneinvernahme von Sekretärinnen der Firma A.________ beantragt, die Aussagen über Art und Umfang seiner Tätigkeit in der A.________ machen könnten. In der kantonalen Nichtigkeitsbeschwerde an das Kassationsgericht des Kantons Zürich beanstandete der Beschwerdeführer, dass das Obergericht trotzdem auf seine Aussagen in der Untersuchung abgestellt habe. Er warf dem Obergericht willkürliche Beweiswürdigung, Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Gehör und Verletzung der Begründungspflicht etc. vor. Das Kassationsgericht wies die kantonale Nichtigkeitsbeschwerde ab, soweit es darauf eintrat.