Citation: 8C_395/2023 E. 5.2.2

5.2.2. Das Valideneinkommen des 1998 geborenen Beschwerdeführers betrüge diesfalls nach Abschluss der beruflichen Massnahme im Jahr 2017 (vgl. Art. 29 Abs. 1 IVG; frühest möglicher Rentenbeginn) Fr. 57'050.- (Art. 26 Abs. 1 IVV i.V.m. IV-Rundschreiben Nr. 354 vom 7. Oktober 2016). Das Invalideneinkommen bestimmte die IV-Stelle unbestritten anhand der LSE-Tabellenlöhne des Bundesamtes für Statistik (Totalwert der Tabelle TA1 Ziff. 16-18, Kompetenzniveau 1, Männer der LSE 2016: Fr. 5'284.-). Angepasst an die durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit von 41.7 Stunden im Jahr 2016 (Bundesamt für Statistik, Tabelle T03.02.03.01.04.01, "Total", Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen) und die Nominallohnentwicklung (Herstellung von Holzwaren, Papier- und Druckerzeugnissen im Jahr 2017 (+ 1,3 %; Bundesamt für Statistik, Schweizerischer Lohnindex nach Wirtschaftszweigen; Tabelle T1.1.15, Nominallohnindex, Männer, 2016-2020) resultierte für das Jahr 2017 ein Invalideneinkommen von monatlich Fr. 5'580.20 bzw. jährlich Fr. 66'962.20) Sein Invalideneinkommen als Schreinerpraktiker EBA beliefe sich bei einer 70%igen Arbeitsfähigkeit auf Fr. 46'873.50 (Fr. 66'962.20 x 07). Der Vergleich mit dem im Gesundheitsfall im Jahr 2017 erzielbaren Valideneinkommen von Fr. 57'050.- ergibt einen Invaliditätsgrad von gerundet 18 %. Selbst wenn von einer Frühinvalidität auszugehen und das Valideneinkommen folglich gemäss Art. 26 Abs. 1 IVV zu bestimmen wäre, könnte der Beschwerdeführer demnach daraus nichts zu seinen Gunsten ableiten. Die Beschwerde ist unbegründet.