Citation: U 436/05 02.03.2006 E. A

S.________, geboren 1979, war als Praktikant in der Bank X.________ angestellt und bei der Schweizerischen National-Versicherungs-Gesellschaft (National) gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert. Am 23. August 2001 erlitt er infolge eines Auffahrunfalles auf der Autobahn A1 ein Schleudertrauma der Halswirbelsäule (HWS). Der Hausarzt Dr. med. J.________, Facharzt FMH für Innere Medizin, attestierte zunächst bis 5. September 2001 eine volle und anschliessend eine 50-prozentige Arbeitsunfähigkeit bis 16. September 2001. Ab 17. September 2001 wurde eine volle Arbeitsfähigkeit bescheinigt. Die National erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung und Taggeld). Auf Grund chronischer Nacken- und Schulterschmerzen attestierte Dr. med. J.________ S.________ ab 30. April 2002 erneut eine 50-prozentige und ab 5. Juni 2002 eine unfallbedingt vollständige Arbeitsunfähigkeit. Das Arbeitsverhältnis mit der Bank X.________ wurde per 31. Oktober 2002 aufgelöst. Mit Verfügung vom 30. April 2004 und Einspracheentscheid vom 29. November 2004 lehnte die National eine über den 19. September 2001 hinaus gehende Leistungspflicht ab, da am Vorliegen des natürlichen Kausalzusammenhanges zu zweifeln und die Adäquanz zu verneinen sei.