Citation: 5A_650/2023 E. 4

Der Beschwerdeführer verlangt die Neubehandlung des Pfändungsverfahrens hinsichtlich des Motormähers wegen Verdachts auf Diebstahl. Das Betreibungsamt habe den Motormäher mitgenommen, ohne zu prüfen, ob es sich um den im Pfändungsvollzugsprotokoll aufgeführten Gegenstand handle. Erst nach Erhalt des Verlustscheins/Pfändungsurkunde habe er festgestellt, dass der verkaufte Gegenstand nicht dem im Pfändungsvollzugsprotokoll entspreche; dieser befinde sich immer noch auf dem Grundstück. Diese Schilderung der Abläufe findet jedoch im angefochtenen Entscheid keine Grundlage und kann mangels Sachverhaltsrüge (Art. 97 Abs. 1 BGG) nicht berücksichtigt werden. Der Beschwerdeführer macht sodann geltend, das Obergericht erwähne, dass er beim Freihandverkauf hätte teilnehmen können. Dies sei falsch. Er sei erst mit Zusendung des Verlustscheins über den Verkauf orientiert worden. Den Verlustschein habe er erst nach Ablauf der zehntägigen Beschwerdefrist erhalten. Das Obergericht hat jedoch nirgends festgehalten, er hätte am Freihandverkauf teilnehmen können, sondern sich dazu geäussert, wann er gegen den Verkauf hätte Beschwerde erheben können. Der Beschwerdeführer geht nicht darauf ein, dass er nach den obergerichtlichen Erwägungen die Beschwerde innerhalb von zehn Tagen hätte erheben können, nachdem er vom Verkauf erfuhr. Soweit er geltend macht, die Schulden überstiegen den Pfändungswert und seien durch den Verkauf noch höher geworden, fehlt eine Auseinandersetzung mit den obergerichtlichen Erwägungen zu Art. 326 Abs. 1 ZPO und Art. 127 SchKG, wobei er nicht erklärt, inwiefern die Schulden durch den Verkauf höher geworden sein sollen. Der Beschwerdeführer beruft sich sodann auf das rechtliche Gehör, ohne darzulegen, inwiefern dieses verletzt worden sein soll. Es genügt nicht, den angefochtenen Entscheid als für Laien unklar und unverständlich zu bezeichnen. Soweit er geltend macht, ihm sei ein kostenloser juristischer Beistand verweigert worden, legt er nicht dar, dass er um einen solchen (und nicht bloss allgemein um unentgeltliche Rechtspflege) ersucht hätte. Die Beschwerde enthält offensichtlich keine hinreichende Begründung. Das präsidierende Mitglied der Abteilung tritt auf sie im vereinfachten Verfahren nicht ein (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG).