Citation: U 214/06 10.04.2007 E. 2

Das kantonale Gericht ist nach eingehender Würdigung der Akten zum Ergebnis gelangt, dass das am 5. November 2002 erlittene HWS-Trauma für die auch nach dem 31. August 2004 weiter bestehende Arbeitsunfähigkeit teilweise kausal war. Weshalb der für den streitigen Leistungsanspruch erforderliche natürliche Kausalzusammenhang nicht vereint werden könne. Hingegen hat die Vorinstanz das im Rahmen von Art. 6 Abs. 1 UVG nach ständiger Rechtsprechung kumulativ erforderliche Requisit des adäquaten Kausalzusammenhangs verneint. Aufgrund der schon lange vor dem Unfall aufgetretenen depressiven Symptomatik ist die Vorinstanz von einer erheblichen psychischen Überlagerung ausgegangen und hat den adäquaten Kausalzusammenhang nicht nach der für Distorsionsverletzungen der Halswirbelsäule (und vergleichbare Verletzungen) entwickelten Rechtssprechnung BGE 117 V 359 geprüft, sondern nach der für psychische Fehlenwicklung im Anschluss an Unfälle etablierten Praxis (BGE 115 V 133).