Citation: 1B_52/2009 05.03.2009 E. 1

Die Staatsanwaltschaft des Kantons Zug führt gegen X.________ zwei Strafuntersuchungen betreffend Urkundenfälschung etc. Im Rahmen dieser Untersuchungen wurde er von der Zuger Polizei dreimal zur persönlichen Befragung vorgeladen. Diesen Aufforderungen kam er indes nicht nach. Wie in der dritten Vorladung vom 20. August 2008 angedroht, beantragte der zuständige polizeiliche Sachbearbeiter hierauf bei der Staatsanwaltschaft gegen den Beschuldigten einen Vorführungsbefehl. Dieser wurde am 26. August 2008 ausgestellt. Gestützt darauf konnte X.________ am 30. September 2008 an seinem Wohnort festgenommen und der zuständigen Polizeidienststelle zur Befragung und zur erkennungsdienstlichen Behandlung zugeführt werden. Hiergegen erhoben X.________ und die Y.________ AG Beschwerde. Mit Urteil vom 16. Januar 2009 ist die Justizkommission des Obergerichts des Kantons Zug auf die von der Y.________ AG eingereichte Beschwerde nicht eingetreten, während sie die Beschwerde von X.________ abgewiesen hat, soweit darauf eingetreten wurde.