Citation: 4A_26/2024 E. 2.3

2.3. Die Vorinstanzen verwiesen auf den formellen und materiellen Geheimnisbegriff, nachdem sich auch die Parteien an dieser Unterscheidung orientiert hatten. Gemäss dem formellen Geheimnisbegriff ist massgebend, ob etwas als geheim erklärt worden ist. Demgegenüber ist nach dem materiellen Geheimnisbegriff eine Tatsache geheim, wenn sie weder offenkundig noch allgemein zugänglich ist und wenn der Geheimnisherr nicht nur ein berechtigtes Interesse, sondern auch den ausdrücklich oder stillschweigend bekundeten Willen zu ihrer Geheimhaltung hat (vgl. BGE 142 IV 65 E. 5.1; 126 IV 236 E. 2a mit Hinweisen).