Citation: 7B_476/2023 E. 2.5.3

2.5.3. Diese vorinstanzlichen Erwägungen sind entgegen dem Dafürhalten des Beschwerdeführers weder widersprüchlich noch verletzt die Vorinstanz damit das ihr zustehende Ermessen. Einerseits liegen nicht exakt dieselben Sachverhalte vor, was sich bereits aus dem unterschiedlichen Deliktsbetrag und dem unterschiedlichen Kreis der Geschädigten ergibt. Andererseits berücksichtigt die Vorinstanz den engen Deliktszusammenhang bereits im Rahmen der Festlegung der jeweiligen Einzelstrafen für die beiden Delikte. Dass sie die Strafzumessung für den Straftatbestand der Misswirtschaft vor derjenigen der qualifizierten ungetreuen Geschäftsbesorgung prüft, ist der Systematik der Anklageschrift und des erstinstanzlichen Urteils geschuldet.