Citation: 4A_339/2018 E. 1.3

1.3. Die Beschwerdeführer rügen in Anlehnung an die Ausführungen der Erstinstanz (vgl. hiervor E. 1.2.1), die Annahme von Vertrags-freiheit betreffend die Festsetzung von Akontobeträgen verstosse gegen zwingende Bestimmungen des mietrechtlichen Preisschutzes respektive höhle diese aus. Es sei deshalb von einer Aufklärungs-pflicht des Vermieters auszugehen. Diese Aufklärungspflicht leite sich ab aus dem (mietrechtlichen) Vertrauensschutz, der generell bei der Festsetzung des Mietzinses gelte, aus dem Grundgedanken von Art. 18 VMWG, welcher diesen Vertrauensschutz konkretisiere, dem Grundsatz der culpa in contrahendo, sowie dem Schutzgedanken von Art. 270 OR und Art. 257a OR.