Citation: 9C_15/2022 E. 5.1

5.1. Was die anwendbaren statistischen Grundlagen betrifft, hielt das Bundesgericht in BGE 148 V 174 fest, dass kein ernsthafter sachlicher Grund für eine Änderung der bisher dazu ergangenen Rechtsprechung besteht (zu den Voraussetzungen: BGE 145 V 304 E. 4.4 mit Hinweisen), wonach Ausgangspunkt für die Bemessung des Invalideneinkommens anhand statistischer Werte grundsätzlich die Zentral- bzw. Medianwerte der LSE bilden (vgl. auch: Urteile 8C_541/2021 vom 18. Mai 2022 E. 5.2.1; 8C_602/2021 vom 11. Mai 2022 E. 4.1, je mit Hinweisen). Soweit der Beschwerdegegner in Anwendung tieferer Tabellenwerte (vgl. die Expertise "Nutzung Tabellenmedianlöhne LSE zur Bestimmung der Vergleichslöhne bei der IV-Rentenbemessung" des Büros für arbeits- und sozialpolitische Studien BASS AG vom 8. Januar 2021) einen höheren Invaliditätsgrad (28 %) zu erreichen sucht, ist darauf mit Blick auf die erwähnte Rechtsprechung nicht (mehr) näher einzugehen.