Citation: 2C_592/2017 E. 1

Der 1973 geborene tunesische Staatsangehörige A.________ reiste am 2. September 2011 im Alter von 38 Jahren in die Schweiz ein. Am 14. November 2011 heiratete er eine Schweizer Bürgerin, worauf ihm eine Aufenthaltsbewilligung erteilt wurde. Nachdem die Wohngemeinschaft schon zuvor mehrmals vorübergehend aufgegeben worden war, trennten sich die Eheleute am 1. Februar 2014 definitiv. Die kinderlos gebliebene Ehe wurde am 5. Januar 2016 geschieden. Das Amt für Migration und Personenstand des Kantons Bern lehnte mit Verfügung vom 4. Februar die Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung ab und verfügte die Wegweisung, unter Ansetzung einer Ausreisefrist. Eine Beschwerde an die Polizei- und Militärdirektion des Kantons Bern blieb erfolglos, und mit Urteil vom 2. Juni 2017 wies das Verwaltungsgericht des Kantons Bern die gegen den Entscheid der Polizei- und Militärdirektion vom 30. August 2016 erhobene Beschwerde ab, soweit darauf einzutreten war; die Ausreisefrist wurde neu auf den 14. Juli 2017 angesetzt; das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wurde abgewiesen. Mit als subsidiäre Verfassungsbeschwerde betitelter Eingabe vom 30. Juni 2017 (die als Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten entgegengenommen worden ist) beantragt A.________ dem Bundesgericht, das Urteil des Verwaltungsgerichts sei aufzuheben und seine Aufenthaltsbewilligung sei zu verlängern. In verfahrensrechtlicher Hinsicht ersucht er um Durchführung einer mündlichen Verhandlung, anlässlich welcher ein persönlicher Eindruck von ihm gewonnen würde. Weiter stellt er das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege (Verzicht auf Vorschusserhebung und Einsetzung eines amtlichen Rechtsbeistands). Es ist weder ein Schriftenwechsel noch sind andere Instruktionsmassnahmen angeordnet worden.