Citation: 9C_220/2017 E. 3.2

3.2. Die für die Festsetzung der Vergütung der Leistung in Form einer Pauschale nach Art. 49 Abs. 1 KVG massgebenden Kodierrichtlinien gemäss dem Medizinischen Kodierungshandbuch und der ICD-10-GM sind nach den Regeln der Gesetzesauslegung zu interpretieren (vgl. dazu BGE 141 V 674 E. 2.2 S. 676 mit Hinweis). Gemessen daran vermag die Begründung der Vorinstanz, weshalb die CPAP-Behandlung (mit O2-Bedarf bis zu 30 %) während ca. zehn Minuten nach der Geburt des Sohnes des Beschwerdeführers nach der Kodierungsregel S1610c zu kodieren ist, nicht zu überzeugen: