Citation: 2C_193/2025 E. 2.4

2.4. Soweit sich die Beschwerdeführerin 1 auf den Schutz ihres Privatlebens gemäss Art. 8 Ziff. 1 EMRK bzw. Art. 13 Abs. 1 BV aufgrund ihrer langjährigen Anwesenheit in der Schweiz beruft, ist Folgendes festzuhalten: Die Beschwerdeführerin 1 hielt sich zwar von 1993 bis 2012, zuletzt mit einer Niederlassungsbewilligung, in der Schweiz auf. Aufgrund ihrer zwölfjährigen Landesabwesenheit (vom 28. März 2012 bis zum 20. Juni 2024) ist ihre Niederlassungsbewilligung indessen erloschen (vgl. Art. 61 Abs. 1 lit. a bzw. Abs. 2 AIG [SR 142.20]). Unter diesen Umständen kann sie aus BGE 144 I 266 und der darin aufgestellten Vermutung, dass eine ausländische Person nach einem zehnjährigen rechtmässigen Aufenthalt als integriert gelten könne (vgl. dort E. 3.9), keinen Bewilligungsanspruch gestützt auf den Schutz des Privatlebens ableiten (vgl. auch BGE 149 I 66 E. 4.5-4.8). Besondere Umstände, wonach in ihrem Fall eine besonders ausgeprägte Integration vorliegen soll (vgl. hierzu BGE 149 I 207 E. 5.3), werden nicht substanziiert dargetan.