Citation: 5A_266/2023 E. A

A.a. D.A.________ (geb. 1942; Betroffener) lebt derzeit im Pflegeheim F.________. Mit ihn betreffenden Gefährdungsmeldungen gelangten seine Ehefrau E.A.________ sowie die Tochter A.A.________ (Beschwerdeführerin 1) und die Söhne B.A.________ und C.A.________ (Beschwerdeführer 2 und 3) am 20. Dezember 2017, am 8. November 2018 und am 11. November 2020 an das Bezirksgericht Zofingen, Familiengericht. Dieses verzichtete mit Entscheiden vom 17. August 2018 und vom 15. Mai 2019 sowie mit Schreiben vom 20. Januar 2021 auf die Anordnung von Erwachsenenschutzmassnahmen und insbesondere die Inkraftsetzung des Vorsorgeauftrags. Am 14. August 2021 nahm das Obergericht des Kantons Aargau, Kammer für Kindes- und Erwachsenenschutz, eine im Zusammenhang mit dem wiederholten Verzicht auf eine Erwachsenenschutzmassnahme stehende Aufsichtsbeschwerde der Angehörigen des D.A.________ gegen das Bezirksgericht nicht anhand. Weitere Gefährdungsmeldungen vom 20. April 2021 und vom 12. Mai 2021 blieben ebenso ohne Folge. A.b. Am 4. Mai 2022 gelangten E.A.________, A.A.________ sowie B.A.________ und C.A.________ erneut ans Bezirksgericht und beantragten, es seien die sich bei G.________ - einem Vertrauten von D.A.________ - befindlichen Bücher des D.A.________ einer umfassenden und unabhängigen Revision zu unterziehen. Weiter sei ein Arztzeugnis vom 11. Januar 2021, aus dem die Urteilsfähigkeit von D.A.________ abgeleitet werde, durch eine unabhängige Fachperson prüfen zu lassen und es sei den Gesuchstellern umfassende Einsicht in sämtliche Akten der Erwachsenenschutzbehörde zu gewähren. Mit Entscheid vom 21. Juni 2022 wies das Bezirksgericht sämtliche Anträge ab.