Citation: 9C_666/2018 E. 3

Die Beschwerdeführerin begründet ihren Antrag auf vorinstanzliche Kostenbefreiung damit, dass die Motive, welche das kantonale Gericht im Rahmen seines Entscheids vom 22. September 2015 zur Rückweisung der Angelegenheit zwecks erneuter medizinischer Abklärung bewogen hätten, als bundesrechtswidrig zu qualifizieren seien. Der Vorinstanz wäre es ohne Weiteres möglich gewesen, auf der Basis der bereits bestehenden, spruchreifen medizinischen Aktenlage die der Beschwerdegegnerin verbliebene Arbeitsfähigkeit im Rahmen eines strukturierten Beweisverfahrens anhand der sogenannten Standardindikatoren gemäss BGE 141 V 281 (vom 3. Juni 2015) zu beurteilen. Diese Beurteilung hätte dazu geführt, dass der Versicherten auf Grund des - als vollumfänglich beweiswertig einzustufenden - Gutachtens des Dr. med. B.________ vom 29. Januar 2013 eine 100 %ige Arbeitsfähigkeit im Rahmen des somatisch anerkannten Zumutbarkeitsprofils zu bescheinigen gewesen wäre. Somit hätte sich eine Rückweisung der Angelegenheit zur erneuten Begutachtung erübrigt. Da die Beschwerde folglich voraussichtlich abschlägig hätte beschieden werden müssen, seien die damaligen Verfahrenskosten (von Fr. 600.-) der unterliegenden Versicherten aufzuerlegen und habe sie - die IV-Stelle - keine Parteientschädigung auszurichten. Ferner macht die Beschwerdeführerin geltend, die durch die unnötige psychiatrische (Zweit-) Begutachtung (Expertise des Dr. med. C.________ vom 30. Mai 2016) entstandenen Kosten in der Höhe von Fr. 4'000.- seien gestützt auf die entsprechenden kantonalen Normen, die ihrerseits auf Art. 106 bis 109 der Schweizerischen Zivilprozessordnung (ZPO; SR 272) verwiesen, dem kantonalen Versicherungsgericht respektive dem Kanton Solothurn zu überbinden. Der Entscheid, die diesbezüglichen Kosten ihr aufzuerlegen, sei letztlich willkürlich (Art. 9 BV).