Citation: U 46/02 15.09.2003 E. 2

Das kantonale Gericht hat zum streitigen Anspruch auf Leistungen der Unfallversicherung (Invalidenrente, Integritätsentschädigung) im Zusammenhang mit dem Unfall vom 22. Januar 1999 für die Zeit ab 1. Januar 2001 erwogen, auf Grund der umfassenden medizinischen Abklärungen seien heute keine organischen Unfallfolgen mehr gegeben. Die vom Neurologen der Rehabilitationsklinik Z.________ Dr. med. A.________ diagnostizierte mindestens milde traumatische Hirnverletzung widerspreche den vorangehenden Untersuchungen. CT und EEG hätten keine Herdbefunde gegeben. Damit stimme die Beurteilung des Dr. med. M.________ überein. Danach beruhe eine allfällige Hirnfunktionsstörung nicht auf einer psychoorganischen Grundlage, sondern sei im Zusammenhang mit der mittelschweren bis schweren Depression zu sehen. Im Weitern könnten die psychischen Beschwerden nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf den Unfall vom 22. Januar 1999 zurückgeführt werden. Gemäss Dr. med. M.________ stehe die heute vorliegende depressive Erkrankung höchstens noch möglicherweise mit dem Unfall in Zusammenhang. Auf diese fachärztliche Aussage sei abzustellen. Sie stimme inhaltlich insbesondere überein mit dem Bericht der Rehabilitationsklinik Z.________ vom 22. November 1999. Darin werde als Erstdiagnose ein depressives Syndrom, wahrscheinlich vom Schweregrad einer Major-Depression aufgeführt. Fehle es am natürlichen Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und den geklagten Beschwerden, entfalle eine Leistungspflicht des Unfallversicherers, ohne dass die Adäquanzfrage zu prüfen wäre.