Citation: 2C_867/2021 E. 5.3.1

5.3.1. Dem Beschwerdeführer ist grundsätzlich darin zuzustimmen, dass nur die Möglichkeit einer Verwendung von Informationen gegen bzw. zum Nachteil des ehemaligen Klienten einen konkreten Interessenkonflikt begründen kann. Davon ging, entgegen dem Vorbringen des Beschwerdeführers, jedoch bereits die Vorinstanz aus (vgl. angefochtener Entscheid E. 4.3.4 in fine). Nicht erforderlich ist indessen die Stellung als formelle Gegenpartei; vielmehr können zuvor erlangte Kenntnisse auch indirekt gegen oder zu Ungunsten des ehemaligen Klienten verwendet werden (vgl. vorstehende E. 4.3 und 4.4; vgl. ferner Urteil 1B_582/2019 vom 20. März 2020 E. 5.2).