Citation: 8C_31/2023 E. A

A.a. Der 1963 geborene A.________ leidet unter anderem an Multipler Sklerose (MS). Seit 1. März 2000 bezieht er eine halbe und seit 1. Juli 2010 eine ganze Rente der Invalidenversicherung. Ab 1. Mai 2012 wurde ihm zudem eine Hilflosenentschädigung wegen leichter und ab 1. März 2014 wegen mittlerer Hilflosigkeit zugesprochen (Verfügung vom 7. Juli 2015). Gleichzeitig wurden ihm ab 1. Juni 2013 Assistenzbeiträge gewährt. Mit Verfügung vom 29. August 2019 hob die IV-Stelle des Kantons Zug den Anspruch des A.________ auf Hilflosenentschädigung und Assistenzbeiträge rückwirkend für die Zeit vom 1. Januar 2014 bis 31. Dezember 2017 auf, da die Abklärungen ergeben hätten, dass A.________ sich zumindest in dieser Zeit überwiegend mehrheitlich im Ausland (insbesondere im Land U.________) aufgehalten habe. Bereits mit Verfügung vom 24. November 2016 hatte sie die Leistungen aus dem selben Grund sistiert. Mit Verfügung vom 5. September 2019 erteilte sie dem Versicherten verschiedene Auflagen zwecks Nachweises des gewöhnlichen Aufenthaltes in der Schweiz, verbunden mit der Androhung, falls diesen Auflagen nicht nachgekommen werde, würde dies zur Einstellung der bisherigen Hilflosenentschädigung führen. Das Verwaltungsgericht des Kantons Zug wies die gegen diese Verfügung erhobene Beschwerde mit Entscheid vom 17. November 2020 ab. Auf die dagegen geführte Beschwerde trat das Bundesgericht mit Urteil 8C_31/2021 vom 8. Februar 2021 mangels eines nicht wieder gutzumachenden Nachteils nicht ein. A.b. Zwischenzeitlich erfuhr die IV-Stelle des Kantons Zug, dass A.________ in V.________ (Kanton Uri) eine Eigentumswohnung erworben hatte. Mit Verfügung vom 17. September 2019 sprach sie A.________ mit Wirkung ab 1. Januar 2018 wiederum eine Hilflosenentschädigung zu. Gleichzeitig forderte sie die in den Jahren 2014 bis 2017 bereits ausbezahlten Leistungen von ihm zurück, wobei sie die Rückforderung teilweise mit Nachzahlungen ab 1. Januar 2018 verrechnete. Die gegen diese beiden Verfügungen erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Zug mit Entscheid S 2019 138 vom 25. Januar 2021 ab. Auf eine dagegen gerichtete Beschwerde trat das Bundesgericht mit Urteil 8C_195/2021 vom 15. April 2021 infolge offensichtlich unzureichender Begründung der Beschwerde nicht ein. A.c. Mit Verfügungen vom 23. Januar 2020 hob die IV-Stelle des Kantons Zug die Hilflosenentschädigung und die Assistenzbeiträge infolge Verletzung der auferlegten Mitwirkungspflichten (Pflicht, einmal pro Monat persönlich bei der IV-Stelle zu erscheinen) per 1. Februar 2020 auf. Diese Verfügung blieb unangefochten. A.d. Am 21. April und 7. Mai 2021 ersuchte A.________ bei der IV-Stelle des Kantons Zug um (Wieder-) Ausrichtung einer Hilflosenentschädigung und eines Assistenzbeitrags. Die IV-Stelle des Kantons Zug trat das Geschäft an die IV-Stelle Uri ab, da der Versicherte seit 1. Juli 2018 Wohnsitz im Kanton Uri hatte. Die IV-Stelle Uri veranlasste eine Abklärung vor Ort (vgl. undatierter Abklärungsbericht über die Erhebung vom 12. November 2021 und das Feststellungsblatt vom 15. Februar 2022) und lehnte die Leistungsbegehren - nach erfolgtem Vorbescheidverfahren - mit Verfügungen vom 6. Mai 2022 ab.