Citation: 1P.778/2006 06.03.2007 E. 4

Vorab macht der Beschwerdeführer eine Verletzung des rechtlichen Gehörs geltend, weil das Obergericht nicht begründet habe, weshalb es entgegen der klaren Gesetzeslage die Ausrichtung einer Parteientschädigung verneinte. Aus dem Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) folgt die grundsätzliche Pflicht der Behörden, ihren Entscheid zu begründen. Gemäss konstanter Rechtsprechung des Bundesgerichts muss sich die Behörde aber nicht mit allen Argumenten auseinander setzen, sondern kann sich auf die für den Entscheid wesentlichen Gesichtspunkte beschränken (BGE 126 I 97 E. 2b S. 102 f., mit Hinweisen). Das Obergericht hat im angefochtenen Urteil unter Heranziehung von Rechtsprechung und Lehre einlässlich begründet, aus welchen Gründen es die Ausrichtung einer Parteientschädigung im vorliegenden Fall als nicht gerechtfertigt erachtete. Von einer Verletzung der Begründungspflicht kann daher offensichtlich nicht die Rede sein.