Citation: 1C_443/2019 E. 4.1

4.1. Der Beschwerdeführer rügt weiter, die Vorinstanz habe Art. 17 des Datenschutzgesetzes des Kantons St. Gallen vom 20. Januar 2009 (DSG/SG; sGS 142.1) willkürlich angewandt. Es treffe nicht zu, dass ein Einsichtsanspruch nur in tatsächlich vorhandene und bearbeitete Daten bestehe. Gemäss Art. 4 Abs. 2 DSG/SG ergebe sich, dass die bearbeiteten Daten nicht nur richtig, sondern auch vollständig sein müssten. Wenn Daten aufgrund einer krassen Aktenführungspflichtverletzung des Gesundheitsdepartements nicht vorlägen, seien diese folglich zu erstellen. Dies gelte auch für das nicht vorhandene Protokoll zur Sitzung mit einem Zahnarzt im Jahr 2005, dessen Gesprächsinhalt nicht festgehalten worden sei. Die gegenteilige Folgerung der Vorinstanz, die ihre Begründung nur auf Art. 17 DSG/SG stütze und alle seine Argumente unbeachtet lasse, sei haltlos.