Citation: 1C_341/2008 02.09.2008 E. A

Mit Meldung vom 17. September 2004 ersuchte Interpol Ljubljana gestützt auf einen Haftbefehl des Bezirksgerichts Ljubljana vom 31. August 2004 um Verhaftung des georgischen Staatsangehörigen X.________. Die slowenischen Behörden werfen diesem vor, zusammen mit einem Mittäter am 5. August 2003 in einem Geschäft in Ljubljana zwei Füllfederhalter im Gesamtwert von umgerechnet Fr. 2'227.95 gestohlen zu haben. Am 4. Dezember 2007 wurde X.________ in Zürich verhaftet und anschliessend in Auslieferungshaft versetzt. Am 20. Dezember 2007 ersuchten die slowenischen Behörden das erste Mal formell um die Auslieferung von X.________, wobei dem Auslieferungsersuchen ein anderer Sachverhalt zugrunde lag als der Interpol-Meldung. Gemäss dem Ersuchen wird X.________ vorgeworfen, am 11. August 2003 in Ljubljana zusammen mit einem Mittäter einer Frau den Rucksack gestohlen zu haben. Mit Entscheid vom 21. Februar 2008 bewilligte das Bundesamt für Justiz (im Folgenden: Bundesamt) die Auslieferung von X.________ an Slowenien für den dem Ersuchen vom 20. Dezember 2007 zugrunde liegenden Sachverhalt. Die von X.________ dagegen erhobene Beschwerde wies das Bundesstrafgericht (II. Beschwerdekammer) am 19. Juni 2008 ab. Hiergegen führte X.________ Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten. Mit Urteil vom 8. August 2008 trat das Bundesgericht darauf nicht ein (1C_301/2008). Es befand (E. 1.2), es fehle an der Eintretensvoraussetzung des besonders bedeutenden Falles nach Art. 84 BGG.