Citation: 5A_13/2021 E. 2

In der angefochtenen Verfügung wird die Begründung der erstinstanzlichen Sachentscheidung zusammengefasst, wonach zwischen den Parteien seit dem Auszug der Mutter aus der gemeinsamen Wohnung im Februar 2019 kein Kontakt bestehe und die Mutter aufgrund der von ihr angeführten Vorfälle (Schlagen, während sie den Sohn auf dem Arm gehalten habe, und mehrfaches Schlagen auf den Hinterkopf während des Stillens) trotz psychologischer Unterstützung Mühe mit dem Wideraufbau einer Vater-Sohn-Beziehung habe, jedoch angesichts des damaligen Alters des Kindes nur mit grosser Zurückhaltung von einer Traumatisierung des Sohnes ausgegangen werden könne und auch weder eine damalige Misshandlung des Kindes behauptet noch eine entsprechende heutige Absicht vermutet werde, wonach der Abklärungsbericht vom 24. Januar 2020, welcher von Besuchskontakten bis mindestens Anfang 2022 abrate, weil das Kind massivem Stress ausgesetzt würde, aufgrund der Geheimhaltung des Wohnortes der Mutter und der damit zusammenhängenden fehlenden Einbeziehung des Vaters nur mit Vorbehalten als tauglich erscheine, und wonach einer möglichen Gefährdung des Kindes durch die Begleitung des Besuchsrechts hinreichend begegnet werden könne. Sodann wird in der Verfügung spezifisch für die Frage der aufschiebenden Wirkung erwogen, dass das Kindeswohl oberste Priorität habe, dass C.________ momentan gut zwei Jahre alt sei und damit stark von seiner Mutter als ausschliessliche Betreuungsperson abhänge, welche sehr belastet sei, dass andererseits die "Beruhigungsphase" nunmehr bereits seit fast zwei Jahren bestehe und sich die Mutter allenfalls auf ein begleitetes Besuchsrecht werde einstellen müssen, dass das "Für und Wider" in Bezug auf die Installation eines Besuchsrechts aber einer vertieften Prüfung im Berufungsverfahren bedürfe, dass keine lange Verfahrensdauer zu erwarten und im Übrigen wünschbar sei, während dieser Zeit mehrfache Veränderungen für das Kind zu verhindern, weshalb die bisherige Situation während des Berufungsverfahrens einstweilen aufrechtzuerhalten sei.