Citation: 6S.22/2004 21.04.2004 E. 1

1.1 Die Cousins X.________ (Beschwerdeführer 1) und A.________ jun. waren zu 40 % beziehungsweise 60 % an der Firma E.________AG und je hälftig an der Firma F.________& Co. beteiligt. Am 3. Oktober 1991 schlossen sie eine Vereinbarung (kant. Akten p. 253 ff.), wonach der Anteil des Beschwerdeführers 1 am Aktienkapital der E.________AG auf 60 % erhöht und jener von A.________ jun. auf 40 % reduziert wurde, der Beschwerdeführer 1 zum alleinigen Geschäftsführer dieses Unternehmens ernannt wurde und die Arbeit von A.________ jun. im Betrieb einer periodischen Kontrolle unterzogen werden sollte. In der Vereinbarung wurde zudem Folgendes bestimmt (kant. Akten p. 259): "Die Vertragsparteien behalten im Falle ihres Ausscheidens ihre Anteile an den beiden Firmen. Will der Austretende die ihm verbliebenen Anteile weiterveräussern, so hat er diese vorerst dem Verbleibenden zum Kauf anzubieten. Das Kaufrecht ist innerhalb von sechs Monaten auszuüben (Kaufangebot erfolgt durch eingeschriebenen Brief)." Am 27. Juni 1992 wurde A.________ jun. vom Beschwerdeführer 1 im Namen der E.________AG fristlos entlassen (siehe angefochtenes Urteil S. 9), womit er aus dem Unternehmen ausschied. Er behielt seine Aktien. Am 4. August 1995 schloss A.________ jun. als Fiduziant mit seinem Vater A.________ sen. als Fiduziar einen als "Sicherungsübereignung" betitelten Vertrag mit nachstehendem Inhalt (kant. Akten p. 79): "Präambel Der Fiduziar hat dem Fiduzianten in der Zeit vom Dez. 1984 bis Aug. 1991 Darlehen in der Höhe von insgesamt Fr. 530'000.-- gewährt. Zur Sicherung der aus diesem Darlehensverhältnis resultierenden Forderung vereinbaren die Parteien was folgt: