Citation: 6B_617/2017 E. 1.2

1.2. Die Vorinstanz gibt die aus ihrer Sicht relevanten Aussagen - teilweise mit Hinweis auf das erstinstanzliche Urteil - zusammengefasst wieder und würdigt sie (Urteil S. 13 ff.). Der Beschwerdeführer bringe vor, er sei von der Beschwerdegegnerin 2 gebeten worden, sie irgendwohin zu fahren. Anlässlich dieser Autofahrt habe sie dann freiwillig und auf eigene Initiative hin begonnen ihn zu berühren, zu küssen und schliesslich oral zu befriedigen. Danach habe sie dafür Geld von ihm verlangt und ihm mitgeteilt, dass sie anstatt 18 erst 16 Jahre alt sei und zur Polizei gehen werde, sollte er ihrer Forderung nicht nachkommen. Die Vorinstanz gelangt zu der Erkenntnis, die Ausführungen des Beschwerdeführers seien zum Teil in sich widersprüchlich oder würden anderen Aussagen und/oder Indizien widersprechen. Zudem seien seine Schilderungen zum Geschehen äusserst unwahrscheinlich und nicht einleuchtend. Es seien Aggravationen feststellbar, welche Hinweise auf eine Falschaussage darstellen würden. Hinsichtlich der Aussagen der Beschwerdegegnerin 2 folgert die Vorinstanz, dass darin eine Geschlossenheit und Folgerichtigkeit in der Darstellung des Geschehnisablaufs festgestellt werden könne, welche auch durch die Aussagen von Zeugen bestätigt worden seien. Die Schilderungen der Beschwerdegegnerin 2 seien daher als glaubhaft einzustufen. Die Vorinstanz gelangt zum Schluss, dass sich nach der Analyse der Aussagen sowie der Gesamtheit von Indizien ein Bild ergebe, welches bei objektiver Betrachtung keine Zweifel bestehen lasse, dass sich der Sachverhalt so verwirklicht habe, wie ihn die Staatsanwaltschaft angeklagt und die erste Instanz festgestellt hätten (vgl. vorne Lit. A; Urteil S. 22).