Citation: 1P.817/2006 01.06.2007 E. 4.2

4.2. Gemäss eigenen Angaben stützte sich der Arzt auf die ihm überlassenen Untersuchungsakten, die forensisch-psychiatrische Untersuchung des Beschwerdeführers vom 19. Juni 2003 und auf telefonische Auskünfte der Mutter vom 19. Juni 2003 und der Ehefrau vom 23. Juni 2003. Die telefonischen Auskünfte waren somit nicht die einzige Gutachtergrundlage und hatten - nach Darlegung des Gutachters und des Kantonsgerichts - nur eine bestätigende Funktion. Der Arzt erklärt im Schreiben vom 31. Oktober 2003, dass er bei den Anfragen keine Zweifel daran offengelassen habe, dass allfällige Äusserungen zur persönlichen Entwicklung oder Befindlichkeit des Exploranden völlig freiwillige Hilfestellungen seien. In diesem Sinne habe er sich in freier Form aus der älteren und jüngeren Lebensgeschichte des Exploranden etwas erzählen lassen. Ferner wäre das Gutachten im Ergebnis auch ohne Schilderung der Familienangehörigen gleich ausgefallen.