Citation: U 127/02 28.11.2002 E. 2

Streitig und zu prüfen ist, ob das vorliegende Beschwerdebild in einem natürlichen Kausalzusammenhang zum Unfallereignis vom Juli 1992 steht. Die SUVA stellte diesbezüglich auf die Berichte ihres Kreisarztes Dr. med. C.________ vom 23. Januar 1998 und 8. Januar 1999 sowie des Dr. med. G.________ vom 11. Mai 2000 ab und verneinte eine Unfallkausalität für die leichtgradige OSG-Arthrose, welche für die Beschwerden verantwortlich sei. Die Beschwerdeführerin berief sich auf den Bericht des Dr. med. H.________ vom 26. Oktober 1998, in welchem die degenerativen Veränderungen als posttraumatisch bewirkte Arthrosen bezeichnet worden seien, und beantragte beschwerdeweise die Einholung eines unabhängigen Gerichtsgutachtens. Das kantonale Gericht würdigte die medizinische Aktenlage und kam zum Schluss, die Ausführungen des Dr. med. G.________ entsprächen - im Gegensatz zu denjenigen des Dr. med. H.________ - den von der Rechtsprechung aufgestellten Erfordernissen. Es ging daher davon aus, dass die Ursachen für die Leiden der Beschwerdeführerin in ihrer generellen Neigung zur Arthrosebildung liegen und jedenfalls ein Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall von 1992 und den heutigen Leiden nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit gegeben sei. Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde rügt die Beschwerdeführerin die vorinstanzliche Beweiswürdigung und verlangt sinngemäss wiederum die Einholung einer Oberexpertise. Sie stützt sich im Wesentlichen auf das im Laufe des vorinstanzlichen Verfahrens nachgereichte Schreiben des Dr. med. H.________ vom 18. September 2001, welcher mittels detaillierter Analyse Widersprüche im Bericht des Dr. med. G.________ vom 11. Mai 2000 aufgedeckt habe.