Citation: I 535/06 11.04.2007 E. 4

4.1 Dem Einwand der Versicherten, die gestützt auf die am 9. Februar 2005 durchgeführten Abklärungen erhobene Beeinträchtigung von insgesamt 2 % im Haushalt entspreche in keiner Weise den tatsächlichen Verhältnissen, ist entgegenzuhalten, dass sich, damit ein Rentenanspruch allein auf Grund der gesundheitlich bedingten Behinderung in den häuslichen Verrichtungen ausgewiesen wäre, diese auf mindestens 40 % belaufen müsste. 4.2 Hierfür sind nach den vorhandenen Unterlagen indessen, wie bereits dargelegt, keine Hinweise ersichtlich, zumal es zu beachten gilt, dass bei der Besorgung des Haushalts in der Regel mehr Spielraum für die Einteilung der Arbeit und auch die Art und Weise, wie sie ausgeführt wird, besteht (Urteil des Eidg. Versicherungsgerichts I 753/03 vom 6. Januar 2006, E. 7.2). Ebenfalls Rechnung zu tragen ist überdies der bei der Beurteilung der Leistungsfähigkeit im häuslichen Tätigkeitsbereich geltenden Schadenminderungspflicht, wobei hier in erster Linie an die zumutbare Mitarbeit Familienangehöriger im Haushalt zu denken ist (in BGE 130 V 396 nicht veröffentlichte E. 8 [mit weiteren Hinweisen] des Urteils des EVG I 457/02 vom 18. Mai 2004, publ. in: SVR 2005 IV Nr. 6 S. 21; Urteile des EVG I 725/04 vom 20. Januar 2006, E. 3.2, und I 568/04 vom 16. Februar 2005, E. 4.2.2 mit Hinweisen). Die Beschwerdeführerin ist seit März 2004 verheiratet, weshalb ihr Ehemann grundsätzlich als Vater des im Februar 2005 geborenen Sohnes gilt (vgl. Art. 255 Abs. 1 ZGB). Nach der Aktenlage lebt die Versicherte jedoch seit Herbst 2004 mit dem biologischen Vater ihres Kindes zusammen und hat sich zwischenzeitlich von ihrem Ehemann getrennt. Da ihr aktueller Lebenspartner - IV-Renten- (Invalidität von 50 %) und EL-Bezüger - im vorliegend massgeblichen Zeitraum arbeitslos war, erscheint eine über die üblicherweise im Haushalt zu erwartende Unterstützung hinausgehende Mithilfe möglich und zumutbar. Zusätzliche Abklärungen in diesem Bereich, wie in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde eventualiter beantragt, erübrigen sich vor diesem Hintergrund.