Citation: 6B_238/2013 E. 6.12

6.12. Die Vorinstanz hält fest, gemäss Anklageschrift sollen die Beschuldigten D.________ und +T.________ in den Jahren 1994 bis 1998 durch Zigarettengeschäfte mit P.________ einen Umsatz von USD 113'229'305.-- erzielt haben (Urteil S. 177). Sie weist darauf hin, der Beschuldigte D.________ habe stets geltend gemacht, er sei 1997 aus dem Zigarettengeschäft ausgestiegen. Die Vorinstanz stellt fest, dies lasse sich nicht widerlegen. Daher könne der Beschuldigte D.________ 1998 nicht Geschäftspartner von P.________ gewesen sein (Urteil S. 178, siehe auch Urteil S. 269, 275). Die Beschwerdeführerin macht geltend, diese Feststellungen seien aktenwidrig und willkürlich. Sie widersprächen auch den Ausführungen im ersten vorinstanzlichen Urteil vom 8. Juli 2009, aus welchem erhelle, dass der Beschuldigte D.________ bis Sommer 2000 Inhaber einer Unterlizenz für den Transport von Zigaretten durch Montenegro gewesen sei und in dieser Eigenschaft als Hauptverantwortlicher mitgewirkt habe (Beschwerde S. 42 f.). Wie es sich damit verhält, kann dahingestellt bleiben. Die Feststellung der Vorinstanz, die Behauptung des Beschuldigten D.________ betreffend Rückzug aus dem Geschäft im Jahre 1997 könne nicht widerlegt werden, hinderte die Vorinstanz nicht daran zu prüfen, ob die in der Anklage als solche bezeichnete "Gruppe" D.________/+T.________/E.________/F.________ durch ihre Handlungen im anklagerelevanten Zeitraum den Tatbestand von Art. 260ter StGB erfüllte. Sie kommt zum Schluss, dass der Beschuldigte D.________ nicht die kriminellen Organisationen Camorra und SCU belieferte, sondern einzelne Personen, beispielsweise P.________, beziehungsweise deren in der Anklage als solche bezeichneten "Clans", von welchen weder behauptet noch bewiesen worden sei, dass es sich um kriminelle Organisationen handle. Die Vorinstanz hält fest, diese Ausführungen beträfen die Geschäfte des Beschuldigten D.________ bis zum behaupteten Rückzug im Jahre 1997, die Geschäfte der andern Beschuldigten der Gruppe für den ganzen in der Anklage geschilderten Zeitraum (Urteil S. 275). Daraus erhellt, dass die Feststellung, die "Gruppe" um D.________ habe im anklagerelevanten Zeitraum keine kriminellen Organisationen beliefert, auch für den Beschuldigten D.________ selber gilt, wenn nicht davon ausgegangen würde, er habe sich im Jahre 1997 zurückgezogen.