Citation: 5A_63/2020 E. 2

Das Obergericht hat auf § 65 Abs. 1 ZSRV/TG abgestellt, wonach zu den Verfahrensakten alle im Verfahren hergestellten und eingereichten Urkunden gehören wie Aktenverzeichnisse, Verfahrens- und Verhandlungsprotokolle, Gutachten, Amtsberichte, Vernehmlassungen, prozessleitende Verfügungen, Vorladungen, Empfangsbescheinigungen und ähnliche Belege sowie die getroffenen Entscheide, die von den Parteien eingereichten Eingaben und Rechtsschriften sowie Plädoyernotizen und die von den Parteien eingereichten Beweisurkunden, die ihnen nicht zurückgegeben werden, wie insbesondere Fotokopien, sowie die beigezogenen Akten. Es hat gefolgert, dass keine rechtliche Grundlage bestehe, den Brief vom 5. September 2019 oder Seiten des Protokolls vom 28. August 2019 aus den Verfahrensakten zu entfernen bzw. Bestandteile davon unkenntlich zu machen. Soweit der Beschwerdeführer sich darauf berufe, das Schreiben bzw. das Protokoll gebe die von ihm angeführte Begründung nicht wieder, übersehe er, dass seine Schreiben weiterhin im Recht blieben und ebenfalls Grundlage für eine spätere Entscheidung in der Sache bildeten, gegen welche Rechtsmittel gegeben seien, mit welchen eine allfällige unrichtige Würdigung geltend gemacht werden könne. Mit dieser - im Übrigen zutreffenden - Begründung setzt sich der Beschwerdeführer gar nicht erst auseinander. Vielmehr macht er in Bezug auf das Schreiben vom 5. September 2019 geltend, dieses sei tendenziös und enthalte Unterstellungen, und bringt hinsichtlich des Protokolles vor, mit dem von der KESB in Aussicht gestellten Vorgehen nicht einverstanden zu sein. Damit ist eine willkürliche Anwendung der relevanten kantonal-rechtlichen Grundlagen nicht ansatzweise dargetan. Ebenso wenig ist ersichtlich, inwiefern ein treuwidriges staatliches Handeln im Sinn von Art. 5 BV vorliegen soll.