Citation: 1C_400/2022 E. 8.6

8.6. Die Beschwerdeführenden stellen zudem erneut die Zulässigkeit der Ausnützungsübertragung in Abrede. Wie soeben gesehen, können nach der in diesem Zusammenhang nicht beanstandeten Rechtsprechung der Vorinstanz bei Projektänderungen nur diejenigen Teile des Bauvorhabens neu überprüft werden, die von der Änderung betroffen sind. Streitgegenstand des vorliegenden Verfahrens ist einzig der (revidierte) Umgebungsplan vom 5. Oktober 2020 einschliesslich (Lage bzw. Anordnung und Gestaltung) der Pflichtparkplätze auf dem Baugrundstück sowie auf dem Grundstück Kat.-Nr. zzz. Die Erstellung dreier Pflichtabstellplätze auf dem Grundstück, von welchem der Ausnützungstransfer stattgefunden hat, betrifft die Zulässigkeit des Ausnützungstransfers als solchen nicht, bzw. die Beschwerdeführenden vermögen nicht zu substantiieren, inwiefern die Vorinstanz bei dieser Einschätzung offensichtlich falsch liegen würde. Ebenso wenig liegt eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör vor, wenn die Vorinstanz es bei dieser Begründung bewenden lässt und nicht weiter auf die Rüge der Beschwerdeführenden eingeht.