Citation: 2C_421/2020 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Gehör. Er bringt vor, seine Kinder hätten befragt werden müssen, um deren Interessen effektiv ins Verfahren einfliessen lassen zu können. Sodann hätten seine (Noch-) Ehefrau sowie Drittpersonen angehört werden müssen, um namentlich einen Eindruck von seiner sozialen Integration, seiner Rolle sowie seinem Verhalten nach der Delinquenz und in erwarteter Zukunft zu gewinnen. Schliesslich habe die Vorinstanz die beantragte Sistierung des ausländerrechtlichen Verfahrens bis zum Abschluss des Ehescheidungsverfahren abgelehnt, weshalb die Resultate einer allfälligen Scheidungsanhörung und die definitive Regelung hinsichtlich der elterlichen Sorge und Obhut nicht in das vorliegende Verfahren einfliessen könnten.