Citation: 8C_325/2014 E. 3

Die Vorinstanz hat erkannt, für die geklagten Beschwerden hätten keine organischen Ursachen objektiviert werden können. Sämtliche bildgebenden Abklärungen an HWS und Schädel hätten einen unauffälligen Befund ergeben. Es seien weder posttraumatische Läsionen noch relevante degenerative Veränderungen gefunden worden, welche die Beschwerden zu erklären vermöchten. Auch die neuropsychologischen Beeinträchtigungen beruhten nicht auf einer hirnorganischen Schädigung oder anderen bildgebend ausgewiesenen Befunden. Zudem seien weder neurologische Ausfälle als Folge einer Schädigung des zentralen Nervensystems noch Hinweise auf eine peripher-vestibuläre oder cerebelläre Funktionsstörung festgestellt worden. Die visuellen Beschwerden und die Schwindel- und Gleichgewichtsprobleme basierten ebenfalls nicht auf objektivierbaren organischen Ursachen. Diese Beurteilung beruht auf einer überzeugenden Würdigung der medizinischen Akten. Was die Versicherte vorbringt, rechtfertigt keine andere Betrachtungsweise. Videoaufnahmen von Symptomen genügen nicht zum Nachweis einer organischen Genese von Sehbeschwerden. Wie das kantonale Gericht sodann zutreffend erkannt hat, wurde die Diagnose einer Otolithenfunktionsstörung ebenfalls gestützt auf Symptome gestellt und eine organische Ursache nicht durch apparative/bildgebende Abklärungen (vgl. BGE 138 V 248 E. 5.1 S. 251) bestätigt.