Citation: 8C_929/2009 24.02.2010 E. 3.2

3.2.1 Zu Recht erhebt der Beschwerdeführer keine Einwände gegen die mit angefochtenem Entscheid bestätigte, von der SUVA mit Wirkung ab 1. Mai 2007 gestützt auf Art. 20 Abs. 2 UVG in Verbindung mit Art. 31 Abs. 2 UVV praxisgemäss (BGE 127 V 448 E. 1 und 2 S. 450 ff.) auf monatlich Fr. 2'328.10 festgesetzte Komplementärrente sowie die darauf basierende Ermittlung der im Zeitraum vom 1. Mai 2007 bis 31. Mai 2008 zu viel ausgerichteten UV-Rentenleistungen im Umfang von Fr. 15'599.35. Diesbezüglich ist weder eine Missachtung des Untersuchungsgrundsatzes noch eine Verletzung der Überentschädigungsregeln von Art. 69 ATSG ersichtlich, zumal Art. 20 Abs. 2 UVG als Spezialnorm der Leistungskoordinationsbestimmungen (vgl. Art. 63 ff. ATSG) die Anwendbarkeit der allgemeinen Überentschädigungsregeln von Art. 69 ATSG ausschliesst (JEAN-MAURICE FRÉSARD, MARGIT MOSER-SZELESS, L'assurance-accidents obligatoire, in: Soziale Sicherheit, SBVR Bd. XIV, 2. Aufl. 2007, S. 906 Rz. 194; vgl. auch Ueli Kieser, ATSG-Kommentar, 2. Aufl. 2009, N. 13 zu Art. 66 und N. 52 zu Art. 69 ATSG). Der Versicherte verkennt, dass sich die Überentschädigungsgrenze von Art. 20 Abs. 2 UVG auf den versicherten Verdienst und somit auf eine vor dem Unfall vorbestehende unveränderbare Tatsache bezieht (JEAN-MAURICE FRÉSARD, MARGIT MOSER-SZELESS, a.a.O., S. 906 Rz. 194). 3.2.2 Ob die vom Beschwerdeführer geltend gemachten Grundrechtsverletzungen den Begründungsanforderungen (Art. 42 Abs. 2 BGG) mit Blick auf die qualifizierte Rügepflicht von Art. 106 Abs. 2 BGG (BGE 133 II 249 E. 1.4.2 S. 254) genügen, kann offenbleiben. Soweit es nicht an ausdrücklich erhobenen, qualifiziert substanziiert begründeten Rügen fehlt, finden sich jedenfalls keine Anhaltspunkte dafür und kann nicht ernsthaft zur Diskussion stehen, dass die SUVA in Anwendung von Art. 20 Abs. 2 UVG nach Auffassung des Versicherten angeblich das Folterverbot von Art. 3 EMRK oder den Grundsatz "Keine Strafe ohne Gesetz" von Art. 7 EMRK verletzt hat. Die von der Beschwerdegegnerin praxisgemäss korrekt angewendeten bundesgesetzlichen Bestimmungen sind für das Bundesgericht massgeblich (Art. 190 BV). Was der Beschwerdeführer im Übrigen gegen die Rückforderung der unrechtmässig bezogenen Leistungen im Umfang von Fr. 15'599.35 vorbringt, ist unbegründet.