Citation: I 558/02 24.07.2003 E. A

I.________, geboren 1975, schloss im August 1995 ihre Lehre als Siebdruckerin bei der Firma S.________ ab und arbeitete anschliessend bis 31. Mai 1996 im Lehrbetrieb weiter. Am 22. bzw. 30. April 1996 meldete sie sich wegen einer chronischen Handgelenksentzündung und Migräne bei der Invalidenversicherung an und beantragte Berufsberatung und Umschulung. Ab Sommer 1996 arbeitete I.________ vorübergehend als Verkäuferin sowie im Service. Im Februar 1997 wurde sie arbeitslos und bezog Taggelder der Arbeitslosenversicherung; in der Folge war sie in einer Fabrik in Kriens tätig. Die IV-Stelle Luzern führte medizinische und erwerbliche Abklärungen durch und zog die Akten der Unfallversicherung hinsichtlich eines am 20. Dezember 1995 erlittenen Unfalls der Versicherten bei. Mit Verfügung vom 23. Oktober 1997 bejahte sie den Anspruch auf Berufsberatung und Arbeitsvermittlung, wies hingegen den Anspruch auf Umschulung ab, weil die Versicherte als Siebdruckerin an einem geeigneten Arbeitsplatz uneingeschränkt arbeitsfähig sei. Diese Verfügung erwuchs unangefochten in Rechtskraft. Nachdem I.________ seit Sommer 1997 bei verschiedenen Arbeitgebern wiederum im erlernten Beruf als Siebdruckerin gearbeitet hatte, meldete sie sich am 9. Juli 2001 bei der IV-Stelle unter Hinweis auf eine Übergangsanomalie L5/S1 erneut zur Umschulung auf eine neue Tätigkeit an. Die IV-Stelle holte in der Folge den Bericht von Dr. med. J.________, Spezialarzt FMH für orthopädische Chirurgie, vom 11. September 2001, sowie Arbeitgeberberichte der Firmen X.________ vom 16. Juli 2001, Z.________ AG vom 17. Juli 2001 und Y.________ AG vom 12. Oktober 2001 ein. Mit Verfügung vom 10. Dezember 2001 wies die IV-Stelle nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren das Leistungsbegehren ab, weil die Versicherte am aktuellen Arbeitsplatz nicht eingeschränkt sei.