Citation: 6B_839/2008 16.01.2009 E. 1

Der Beschwerdeführer stellte am 1. Mai 2007 bei den Vollzugs- und Bewährungsdiensten (im Folgenden Dienststelle genannt) ein Gesuch um Verbüssung seiner Reststrafe in Halbfreiheit (Arbeitsexternat). Er wurde hierauf aufgefordert, innerhalb einer Frist einen gültigen Arbeitsvertrag vorzulegen, damit das Gesuch geprüft werden konnte. Trotz wiederholter Mahnungen kam der Beschwerdeführer dieser Aufforderung nicht nach. Am 9. August 2007 teilte er der Dienststelle mit, dass er am 30. Juni 2007 zusammengeschlagen worden war und schwere Verletzungen davongetragen hatte. Nach Verlängerung der Eingabefrist informierte der Beschwerdeführer, dass die verantwortliche Person des Arbeitgebers nicht erreichbar sei und daher der Arbeitsvertrag nicht zugestellt werden könne. Hierauf kam die Dienststelle am 7. Mai 2008 zum Schluss, dass die Bedingungen für das Arbeitsexternat nicht erfüllt seien, weshalb sie das Gesuch abwies und den Normalvollzug anordnete. Gleichzeitig wies sie das Gesuch um Aufhebung der Pass- und Schriftensperre ab. In seiner Verwaltungsgerichtsbeschwerde vom 28. Mai 2008 erwähnte der Beschwerdeführer, dass er seit dem 1. Mai 2008 zu 25% im Hotel "A.________" in E.________ tätig sei. Der Arbeitsvertrag werde nachgereicht, was in der Folge jedoch unterblieb.