Citation: 1P.122/2006 31.05.2006 E. 3

3.1 Hinsichtlich der Rüge, der Untersuchungsrichter Wilhelm Jerger sei nicht unvoreingenommen, bezieht sich der Beschwerdeführer nicht auf das kantonale Verfahrensrecht, sondern ausschliesslich auf Art. 29 Abs. 1 BV. Die Anforderungen, die sich aus dieser Verfassungsbestimmung für Untersuchungsorgane ergeben, hat die Anklagekammer zutreffend dargelegt (vgl. BGE 127 I 196 E. 2b S. 198). 3.2 Der Beschwerdeführer beruft sich für die Rüge, Untersuchungsrichter Wilhelm Jerger sei parteiisch und voreingenommen, auf eine ganze Reihe von Umständen, welche die Anklagekammer einzeln behandelt und eingehend geprüft hat. Die Erwägungen der Anklagekammer überzeugen in jeder Hinsicht. Es ist ihnen auch vor dem Hintergrund der vorliegenden Beschwerde nichts beizufügen. Der Beschwerdeführer übt hauptsächlich appellatorische Kritik, setzt sich weder mit den Erwägungen der Anklagekammer noch mit denjenigen im Entscheid von Staatsanwalt Weltert substantiiert auseinander und vermag keinen Verfassungsverstoss nachzuweisen. Demnach ist die Beschwerde in diesem Punkte unter Verweis auf das angefochtene Urteil (Art. 36a Abs. 3 OG) abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann.