Citation: U 84/01 22.11.2001 E. A

A.- Die 1952 geborene L.________ war seit 1. November 1995 für die Firma X.________ als Geschäftsführerin tätig und bei den Vaudoise Versicherungen (nachfolgend: Vaudoise oder Beschwerdeführerin) gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten versichert. Am 17. Dezember 1998 brach beim Verlassen eines Restaurants der linke Schuhabsatz ab, wobei die Versicherte sich den Fuss übertrat und das linke Bein verdrehte. Wegen zunehmender Schmerzen in der Leistengegend und im Oberschenkel suchte sie am 21. Dezember 1998 ihren Hausarzt, Dr. med. W.________ auf, der eine "schwere Distorsion und Kompression des linken Beines und des Beckens mit traumatischer Hernie" diagnostizierte und ihr zu einer fachärztlichen Untersuchung an der Chirurgischen Klinik des Spitals Y.________ riet. Anlässlich der Untersuchung vom 22. Dezember 1998 in der Notfallstation des Spitals Y.________ stellte Dr. med. V.________ die Diagnose: "Zerrung Musculus glutaeus links / leicht dolente Leistenhernie links." Vom 28. bis zum 31. Dezember 1998 war die Versicherte im Spital Y.________ hospitalisiert, wo die Leistenhernie am 29. Dezember 1998 operativ mit einer Transversalisplastik links durch Dr. med. B.________, Oberarzt am Spital Y.________, versorgt wurde (Operationsbericht vom 29. Dezember 1998). Trotz durchgeführter Hernienoperation traten im weiteren Verlauf immer wieder Schmerzen auf, die Dr. med. W.________ gemäss Zwischenbericht vom 4. März 1999 auf die massive Adduktorenzerrung am linken Oberschenkel zurück führte. Auf Empfehlung des beratenden Arztes, Dr. med. P.________ verfügte die Vaudoise am 30. April 1999 rückwirkend per 27. Dezember 1998 die Einstellung sämtlicher Leistungen, die sie in der Folge des Unfalles vom 17. Dezember 1998 erbracht hatte. Nach weiteren Abklärungen hielt die Vaudoise mit Einspracheentscheid vom 19. Juli 1999 an der verfügten Leistungseinstellung fest.