Citation: 2C_447/2023 E. 6.5

6.5. Im Ergebnis hat die Vorinstanz kein Recht verletzt, indem sie das öffentliche Interesse an der Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung sowie Wegweisung des Beschwerdeführers als das private Interesse an seinem Verbleib in der Schweiz überwiegend erachtet hat. Zu verneinen ist sowohl das Bestehen einer besonders engen wirtschaftlichen Verbundenheit des Beschwerdeführers mit seinen beiden Söhnen wie auch ein weitgehend tadelloses Verhalten während seines bisherigen Aufenthalts in der Schweiz. Der Beschwerdeführer wird den Kontakt zu seinen Kindern im Rahmen von Kurzaufenthalten, Ferienbesuchen und - mithilfe der Kindsmutter oder der Beiständin oder des Beistands - über moderne Kommunikationsmittel von Serbien aus pflegen können. Dass ihm die soziale und berufliche Wiedereingliederung in seinem Heimatland, wo er die prägenden Kindheits-, Jugend- und jungen Erwachsenenjahre verbracht hat und von wo er erst vor ca. sechs Jahren in die Schweiz eingereist ist, grössere Schwierigkeiten bereiten könnte, bringt der Beschwerdeführer nicht vor und ist ausserdem nicht erkennbar. Die Rüge der Unverhältnismässigkeit erweist sich als unbegründet.