Citation: 1B_427/2020 E. 1.2

1.2. Zur Begründung des drohenden nicht wieder gutzumachenden Nachteils bringt der Beschwerdeführer Folgendes vor: Im Falle einer Zulassung der Entsiegelung drohe ihm "ein empfindlicher Eingriff in seine Persönlichkeitsrechte", was ihn sehr belaste. "Damit" sei die Sachurteilsvoraussetzung von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG erfüllt (Beschwerdeschrift, S. 3 Rz. 5). Diese Vorbringen genügen nach der oben dargelegten Rechtsprechung nicht für eine gesetzeskonforme Substanziierung eines nicht wieder gutzumachenden Rechtsnachteils. Jede strafprozessuale Zwangsmassnahme und jede Entsiegelung führt definitionsgemäss zu einem Eingriff in die Grundrechte von Betroffenen (vgl. Art. 196 StPO). Der Beschwerdeführer legt weder dar, welche eigenen schutzwürdigen Privatgeheimnisse vom Entsiegelungsentscheid tangiert seien, noch, inwiefern der Eingriff in seine Persönlichkeitsrechte "empfindlich" oder besonders belastend sei. Wie der kantonale Zwangsmassnahmenrichter im Übrigen feststellt, hat der Beschuldigte auch schon im vorinstanzlichen Entsiegelungsverfahren keine konkreten, gesetzlich geschützten Geheimnisrechte substanziiert. Er habe weder ein Aussage-, Zeugnis- oder Editionsverweigerungsrecht noch ein anderes rechtlich geschütztes Geheimnisinteresse im Sinne von Art. 248 Abs. 1 StPO behauptet; ein solches sei auch von Amtes wegen nicht ersichtlich. Die beiläufige Behauptung des Beschuldigten, auf den elektronischen Geräten befänden sich nebst Daten von Dritten auch noch viele eigene "private Daten", sei nicht näher substanziiert worden (angefochtener Entscheid, E. 8 S. 10).