Citation: 5C.49/2003 24.04.2003 E. A

Die Prozessparteien sind die gesetzlichen Erben von M.________, der am 21. Januar 1993 verstarb, ohne eine letztwillige Verfügung zu hinterlassen. Am 26. Mai 1996 unterzeichnete A.________ zu Gunsten des Fürsorgeamtes und heutigen Amtes für Jugend- und Sozialhilfe der Stadt Zürich eine "Schuldanerkennung und Erbabtretungserklärung" im Sinn von Art. 635 Abs. 2 ZGB. Gestützt hierauf ersuchte dieses mit Schreiben vom 5. Oktober 1999 das Bezirksamt Sargans um behördliche Mitwirkung bei der Teilung gemäss Art. 609 ZGB, da es nicht gelungen sei, mit A.________ eine Lösung zu finden. Am 24. November 1999 teilte das Bezirksamt Sargans dem Amt für Jugend- und Sozialhilfe mit, dass es antragsgemäss an Stelle von A.________ an der Erbteilung mitwirke, und es erklärte sich mit dem vom Rechtsvertreter der Mutter, B.________, am 6. Mai 1999 vorgeschlagenen Betrag von Fr. 25'000.-- gegen Abtretung des Erbanteils von A.________ an die Mutter einverstanden. Am 15./20. Dezember 1999 unterzeichneten die Mutter und der Amtsschreiber des Bezirksamtes an Stelle von A.________ einen entsprechenden Erbauslösungsvertrag, wonach A.________ gegen Bezahlung von Fr. 25'000.-- an das Amt für Jugend- und Sozialhilfe der Stadt Zürich definitiv aus der Erbengemeinschaft ausscheide und die Mutter an ihre Stelle trete.