Citation: U 384/00 12.10.2001 E. 5

5.- In materiellrechtlicher Hinsicht wird vom Versicherten zunächst geltend gemacht, dass die Voraussetzungen der Berentung noch gar nicht eingetreten seien, weshalb die SUVA weiterhin Taggelder zu leisten und Heilungskosten zu übernehmen habe. a) Wird der Versicherte infolge des Unfalles invalid, so hat er Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 UVG). Der Rentenanspruch entsteht, wenn von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes des Versicherten mehr erwartet werden kann und allfällige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung abgeschlossen sind. Mit dem Rentenbeginn fallen die Heilbehandlung und die Taggeldleistungen dahin. Für den Monat, in dem der Rentenanspruch entsteht, wird die Rente voll ausbezahlt (Art. 19 Abs. 1 UVG). b) Im Abschlussbericht der Rehaklinik über die berufliche Abklärung vom 18. Dezember 1997 wird ausdrücklich festgehalten, dass aus ärztlicher Sicht von der Fortsetzung der medizinischen Massnahmen berufsrelevant keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes erwartet werden könne. "Solange der Patient noch keine Arbeit hat", sei eine weitere Ergotherapie mit praktischem Einsatz der rechten Hand und Fortsetzung des Desensibilisierungstrainings sinnvoll. Die von der Klinik empfohlene Ergotherapie zielt demzufolge entgegen der Behauptung des Versicherten nicht auf eine namhafte Besserung des Gesundheitszustands, sondern soll der Vorbereitung des konkreten Arbeitseinsatzes dienen. Soweit in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingewendet wird, eine allfällige Restarbeitsfähigkeit könne erst nach Durchführung der Eingliederungsmassnahmen beurteilt werden, ist festzustellen, dass das Eidgenössische Versicherungsgericht mit heutigem Urteil im Parallelverfahren, welches den Invalidenversicherungsbereich beschlägt (I 547/99), den Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen verneint hat. Unter diesen Umständen, insbesondere gestützt auf den Abschlussbericht der Rehaklinik vom 18. Dezember 1997 und die Stellungnahme des Dr. med. V.________ vom 30. Juli 1998, worin ebenfalls festgehalten wird, von weiteren therapeutischen, insbesondere chirurgischen Massnahmen, könne gesamthaft gesehen keine namhafte Besserung erwartet werden, hat die SUVA den Beginn des Rentenanspruchs zu Recht auf den 1. Dezember 1997 festgesetzt.