Citation: 5A_671/2018 E. 3.4.1

3.4.1. Vor der Erstinstanz war unstrittig, dass die Beschwerdegegnerinnen gestützt auf die "Verlängerung Stillhalteabkommen/Zustimmung zum Asset Deal" bis Ende Februar 2012 ihre Kredite zu 91,7% zurückerhalten haben, während die übrigen Gläubiger mit einer Dividende von 30% rechnen müssen. Anhaltspunkte, dass nur die Rangrücktrittsgläubiger leer ausgehen, d.h. alle nicht-rangrücktrittsbelasteten Forderungen vollständig bezahlt werden, bestehen nicht. Strittig war hingegen der Einwand der Beschwerdegegnerinnen, dass ohne den Asset Deal, der Fr. 7 Mio. einbrachte und Teil bzw. Bedingung für die Abmachung war, ein Konkurs mit Totalverlust der Forderungen sämtlicher Gläubiger resultiert hätte, m.a.W. dass es unsinnig sei, die Besserstellung der Beschwerdegegnerinnen anzufechten, wenn auch die übrigen Gläubiger besser fahren, als wenn die angefochtene Handlung überhaupt nicht vorgenommen worden wäre.