Citation: 6B_1264/2021 E. 1.2.2

1.2.2. Zu den öffentlichen Interessen an einer Landesverweisung hält die Vorinstanz fest, die vom Beschwerdeführer begangenen Katalogtaten würden recht schwer wiegen; er sei zu einer hohen Freiheitsstrafe von 42 Monaten verurteilt worden. Er habe viele einschlägige Vorstrafen und sei seit 2009 immer wieder wegen verschiedener Delikte verurteilt worden. Dies zeuge von einer langjährigen und hartnäckigen Delinquenz und einer bedenklichen Entwicklung. Die Vorinstanz geht davon aus, der Beschwerdeführer sei in hohem Masse unbelehrbar. Ausserdem sei nun mit der qualifizierten Brandstiftung eine neue Form der Straffälligkeit hinzugekommen, wobei er direktvorsätzlich Leib und Leben von Menschen tatsächlich konkret gefährdet habe. Gestützt auf das psychiatrische Gutachten geht die Vorinstanz zudem von einer hohen Rückfallgefahr aus. Der Beschwerdeführer habe Dutzende von Entzugsaufenthalten erfolglos hinter sich gebracht und seine Sucht trotz jahrelanger Unterstützung nie in den Griff bekommen. Die Vorinstanz erwägt, beim Beschwerdeführer sei an der Berufungsverhandlung keine besondere Einsicht in das begangene Unrecht zu erkennen gewesen, weshalb ihm eine schlechte Legalprognose auszustellen sei. Schliesslich legt die Vorinstanz dar, vom Beschwerdeführer gehe eine gegenwärtige und erhebliche Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung aus, weshalb im konkreten Fall an der Wegweisung des Beschwerdeführers ein grosses öffentliches Interesse bestehe. Insgesamt gewichtet die Vorinstanz diese öffentlichen Interessen an einer Wegweisung des Beschwerdeführers höher als dessen private Interessen am Verbleib in der Schweiz.