Citation: 4A_717/2014 E. 2.6.1

2.6.1. Die Beschwerdeführerin macht weiter geltend, dass E.B.________ und D.B.________ entgegen der Auffassung der Vorinstanz in gar keinem Interessenkonflikt stünden. Denn der zwischen der E.B.________ & Co. und der Beschwerdeführerin abgeschlossene Mietvertrag bleibe selbst dann zivilrechtlich gültig, wenn sich der Verwaltungsratspräsident mit dem Abschluss dieses Vertrags einer ungetreuen Geschäftsbesorgung nach Art. 158 StGB schuldig gemacht hätte. Zudem seien D.B.________ und E.B.________ selber nicht Parteien des Strafverfahrens und folglich nicht direkt betroffen. Es würden ihnen auch keine Sanktionen durch das eingeleitete Strafverfahren drohen.