Citation: 2C_445/2024 E. 4.3

4.3. Die vorinstanzliche Einschätzung ist bundesrechtlich nicht zu beanstanden. Als das Migrationsamt am 15. November 2021 die Aufenthaltsbewilligungen mit Bedingungen verlängerte, verzeichnete der Beschwerdeführer 1 Verlustscheine in Höhe von Fr. 185'779.40 und die Beschwerdeführerin 2 von Fr. 91'711.15 (vorstehend Bst. A.d). Ein Jahr später, als die Aufenthaltsbewilligungen abliefen und die Beschwerdeführer um Verlängerung ersuchten, hatten sich die Schulden des Beschwerdeführers 1 um Fr. 35'000.-- erhöht, dazu kamen vier neue Betreibungen in Höhe von Fr. 37'000.--, wovon eine auch auf die Beschwerdeführerin 2 lautete (vorstehend Bst. B.a). Ein halbes Jahr später kamen bei beiden sowohl neue Betreibungen als auch ungedeckte Verlustscheine hinzu - die Verlustscheinsumme belief sich auf Fr. 238'785.20 bzw. Fr. 93'150.95 -, woraufhin die Aufenthaltsbewilligungen nicht verlängert wurden (vorstehend Bst. B.b). In der Zeit, in der den Beschwerdeführern der Aufenthalt nur unter der Bedingung gewährt wurde, keine neuen Schulden anzuhäufen, haben sie zusammen eine Neuverschuldung allein an ungedeckten Verlustscheinen von rund Fr. 54'500.-- erwirtschaftet, dazu kommen neue Betreibungen von etwa Fr. 50'000.--. Dabei handelt es sich um einen Zeitraum von nicht einmal zwei Jahren.