Citation: 2A.143/2002 03.04.2002 E. A

Der aus Russland stammende X.________ (geb. 1982), reiste am 24. September 2001 illegal in die Schweiz ein und stellte gleichentags ein Asylgesuch. Am 26. Oktober 2001 wurde er wegen Verdachts des Diebstahls, des Hausfriedensbruchs, der Sachbeschädigung, des Verstosses gegen das Waffengesetz und der Vorbereitung zum Raub in Untersuchungshaft genommen. Im unmittelbaren Anschluss an die Untersuchungshaft ordnete das Kantonale Amt für Ausländerfragen Zug (im Folgenden: Fremdenpolizei) am 7. November 2001 die Vorbereitungshaft an, welche vom Haftrichter des Verwaltungsgerichts des Kantons Zug (im Folgenden: Haftrichter) bestätigt wurde. Als Haftgrund wurde angeführt, dass gegen X.________ eine richterliche Strafuntersuchung wegen Vorbereitung zum Raub angehoben worden sei; die Vorbereitungshandlungen zu einem Raub indizierten, dass X.________ in Kauf nehme, Personen zu bedrohen oder an Leib und Leben zu gefährden. Mit Entscheid vom 7. Dezember 2001 trat das Bundesamt für Flüchtlinge gestützt auf Art. 32 Abs. 2 lit. a des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) auf das Asylgesuch von X.________ nicht ein und verfügte seine sofortige Wegweisung aus der Schweiz; einer allfälligen Beschwerde entzog es die aufschiebende Wirkung. Am Tag der Eröffnung des Asylentscheids ordnete die Fremdenpolizei die Umwandlung der Vorbereitungshaft in Ausschaffungshaft an, welche der Haftrichter am 13. Dezember 2001 bestätigte.