Citation: 8C_163/2014 E. 4.2

4.2. Des Weiteren wird die gutachtliche Stellungnahme zum Leistungsvermögen der Beschwerdeführerin im Haushalt gerügt. Das kantonale Gericht hat sich dazu geäussert. Gemäss Dr. med. F.________ konnte aus psychiatrischer Sicht keine Einschränkung angenommen werden, wobei er anfügte, dass sie in diesem Bereich ohnehin praktisch alle Arbeiten selbstständig verrichte; diese Auffassung wiederholte er auch auf die entsprechenden Vorbringen des Rechtsvertreters im Vorbescheidverfahren. Der Einwand, dass der Gutachter dabei (zu Unrecht) allein auf die subjektiven Angaben der Versicherten abgestellt habe, trifft damit nicht zu. Es wird indessen beschwerdeweise auch nicht weiter ausgeführt, weshalb ihre Angaben anlässlich der Begutachtung nicht zuverlässig gewesen wären. Dass die Versicherte unter einer psychomotorischen Hemmung leide, welche sie selber hinsichtlich ihrer Aufgaben im Haushalt im Vorbescheidverfahren schilderte, erwähnte der Psychiater ausdrücklich, sodass entgegen der beschwerdeweise vorgetragenen Auffassung nicht davon auszugehen ist, der Gutachter habe sie bei der Einschränkung im Haushaltsbereich ausser Acht gelassen. Die Beschwerdeführerin beruft sich darauf, dass die im Rahmen der gemischten Invaliditätsbemessungsmethode in Betracht fallenden Wechselwirkungen nicht hinreichend abgeklärt seien (BGE 134 V 9). Bereits die Vorinstanz hat zutreffend erkannt, dass solche Wechselwirkungen indessen weder der Gutachter - in Kenntnis der Ergebnisse der Haushaltsabklärung - auszumachen noch die Beschwerdeführerin konkret zu benennen vermochte. Anhand der unmissverständlichen gutachtlichen Angaben bestehen keine Anhaltspunkte dafür, dass durch die mit der Ausübung einer 50%igen leidensangepassten Tätigkeit verbundene Belastung die Leistungsfähigkeit im Haushalt reduziert wäre. Auch in den Stellungnahmen des behandelnden Psychiaters Dr. med. P.________ finden sich keine entsprechenden Hinweise. Er erwähnte am 9. März 2010 ausdrücklich, dass die Versicherte ihre Pflichten als Hausfrau (neben der Ausübung einer leidensangepassten Tätigkeit) erfüllen könne. Die gesundheitliche Störung wirkte sich seiner Auffassung nach bei der bisherigen Tätigkeit vor allem durch eine stark verminderte Fähigkeit zu sozialen (Publikums-) Kontakten beziehungsweise eine soziale Phobie aus. Die Beschwerdeführerin beruft sich demgegenüber auf ihr gesundheitsbedingt betreuungsbedürftiges Kind. Nach den vorinstanzlichen Feststellungen hatten die psychischen Beschwerden eingesetzt, nachdem die Versicherte erfahren hatte, dass ihre noch ungeborene Tochter an einem Herzfehler leide, und die ärztlicherseits attestierte Arbeitsunfähigkeit sei primär durch die damit einhergehende (psychosoziale) Belastung für die Beschwerdeführerin bedingt gewesen (drei Herzoperationen nach der Geburt im Januar 2010, zuletzt im Januar 2012, sowie Organisation der Betreuung des älteren, im Dezember 2006 geborenen Sohnes). Inzwischen gehe es der Tochter jedoch recht gut; sie müsse zwar mit dem Herzfehler leben und einen Blutverdünner regelmässig einnehmen, sei ansonsten aber ein normales Kind, dem man im Alltag keine gesundheitliche Einschränkung anmerke. Dass hinsichtlich des hier zu beurteilenden Zeitraums bei der Invaliditätsbemessung im Sinne einer Wechselwirkung eine zusätzliche Verminderung der Leistungsfähigkeit durch einen erhöhten Betreuungsaufwand für die Tochter zu berücksichtigen gewesen wäre, ist damit nicht erstellt.