Citation: 1B_552/2021 E. 1.5.3

1.5.3. Schliesslich ist auch nicht ersichtlich, inwieweit dem Beschwerdeführer aufgrund des angefochtenen Entscheids eine höhere Strafe drohen soll. Ergehen zwei getrennte Entscheide, verhindern die Vorgaben von Art. 49 Abs. 2 und 3 StGB eine Schlechterstellung der beschuldigten Person. Infolgedessen besteht auch kein absoluter Rechtsanspruch auf Beurteilung durch ein einziges Gericht resp. in einem einzigen Urteil (vgl. Art. 34 Abs. 2 StPO; Urteil 1B_499/2020 vom 4. Dezember 2020 E. 2.4; MOSER/SCHLAPBACH, in: Basler Kommentar StPO, 2. Aufl. 2014, N. 2 zu Art. 34 StPO, MOREILLON/PAREIN-REYMOND, Petit Commentaire CPP, 2016, N. 3 zu Art. 34 StPO).