Citation: 8C_860/2015 E. 3.1

3.1. Gestützt auf das ZMB-Gutachten vom 5. Februar 2013 (einschliesslich der Gutachtensergänzung vom 14. August 2013) erwog die Vorinstanz, es hätten zwar degenerative Veränderungen an der HWS vorbestanden, der natürliche Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und den Nackenbeschwerden im Sinne einer Aktivierung dieses degenerativen Vorzustands sei aber aufgrund der komplizierenden Faktoren und der operativen Eingriffe im Gefolge des Unfalls gutachtlicherseits einleuchtend begründet worden. Objektivierbar sei zusätzlich eine leichte Schwerhörigkeit. Hinsichtlich der weiteren, nicht objektivierbaren Beschwerden, wobei die Experten aus neuropsychologischer Sicht auf deutliche Inkonsistenzen in den Beschwerdeangaben zu den objektiven Befunden hingewiesen hätten, liege ein im Vordergrund stehendes psychosomatisches Leiden vor. Dieses sei nicht adäquat kausal zum Unfallgeschehen.