Citation: 8C_330/2023 E. 3.2

3.2. In ihrer Verfügung vom 6. Oktober 2021 hielt die Suva im Zusammenhang mit der Bemessung des Invaliditätsgrades fest, die krankheitsbedingten gesundheitlichen Beeinträchtigungen (Beschwerden an der HWS [Halswirbelsäule], psychische Beschwerden) seien ausser Acht zu lassen. Sie fügte an, die psychischen Beschwerden stünden in keinem adäquaten Kausalzusammenhang zum Unfall vom 11. Mai 2020. In ihrem Einspracheentscheid vom 1. Februar 2022 beschränkte sie sich darauf, den adäquaten Kausalzusammenhang im Zeitpunkt des Fallabschlusses zu verneinen, ohne sich aber zur Leistungspflicht in Bezug auf die vor dem Fallabschluss erfolgten Heilbehandlungen zu äussern. Die Vorinstanz erwog ihrerseits, die Frage des natürlichen Kausalzusammenhangs bezüglich der psychischen Beschwerden könne offen gelassen werden, wenn - wie hier - der adäqaute Kausalzusammenhang nicht gegeben sei.