Citation: 6B_1224/2021 E. 4

Der Beschwerdeführer ist der Ansicht, die Vorinstanz stelle den Sachverhalt "irreführend nicht vollständig" und damit offensichtlich unrichtig fest und sie verletze Art. 410 ff. StPO. Er scheint davon auszugehen, der Entzug seines Führerausweises stelle einen Revisionsgrund dar. Einen weiteren Revisionsgrund sieht er im Vollzugsbefehl vom 16. August 2021, gemäss dem die vom Strafbefehl vorgesehene Ersatzfreiheitsstrafe wegen Nichtbezahlens der Busse zu vollziehen ist. Diesbezüglich liege eine Verletzung der EMRK vor. Es treffe daher entgegen der Vorinstanz nicht zu, dass trotz Nennung zahlreicher Dokumente und Gesetzesbestimmungen nicht zu erkennen bzw. nur zu erahnen sei, aufgrund welchen Umstands er die Revision des Strafbefehls beantrage bzw. welcher Revisionsgrund nach seinem Dafürhalten erfüllt sein solle, dass es scheine, als ginge es ihm vor allem um die Nichtbezahlung der Busse und dass auf sein Revisionsgesuch mangels rechtsgenügender Begründung nicht eingetreten werden könne. Die im "Umschlag (A-Post Plus) " vom 2. Juni 2021 eingegangene Anordnung liefere neue, vor der Eröffnung des Strafbefehls eingetretene Tatsachen, die geeignet seien, einen Freispruch zu begründen. Es erschliesse sich sodann nicht, weshalb vorliegend bedeutsam sein solle, dass er gegen den Strafbefehl keine Einsprache erhoben habe und es treffe auch nicht zu, dass er im Revisionsverfahren nachholen wolle, was er im Einspracheverfahren hätte geltend machen können.