Citation: I 107/05 29.11.2005 E. 4

4.1 Was schliesslich die Einschränkung im Aufgabenbereich Haushalt anbetrifft, so ist der von der Versicherten erhobene Vorhalt, der Abklärungsbericht vom 5. März 2002 enthalte keine Auseinandersetzung mit den medizinisch ausgewiesenen Beeinträchtigungen, nicht stichhaltig. Zum einen werden die subjektiven Angaben der Beschwerdeführerin ausführlich wiedergegeben. Zum andern ist es nicht Aufgabe der Haushaltabklärung, die ärztlichen Befunde und Aussagen zu würdigen. Insgesamt erfüllt der Abklärungsbericht die von der Rechtsprechung aufgestellten inhaltlichen und formalen Anforderungen (dazu die in der amtlichen Sammlung nicht veröffentlichte, aber in AHI 2003 S. 218 publizierte Erw. 2.3.2 der BGE 129 V 67; vgl. BGE 128 V 93). 4.2 Während die Gutachter des Zentrums X.________ die verbliebene Arbeitsfähigkeit in Bezug auf jede leidensangepasste Tätigkeit auf 50 Prozent veranschlagen, gelangt die Abklärungsperson hinsichtlich des Haushalts zu einer Einschränkung von 25 Prozent. Der im Vergleich zur generellen gutachtlichen Einschätzung der leistungsmässigen Beeinträchtigung geringere Grad der Einschränkung im Haushalt erklärt sich aus der Möglichkeit, die Arbeiten in zeitlicher und organisatorischer Hinsicht frei zu gestalten und schadenmindernde Vorkehren zu treffen (vgl. Urteil P. vom 30. Juli 2004, I 595/03, Erw. 3.2). Allerdings hängt es vom Ergebnis der weiteren medizinischen Erhebungen ab, ob der Abklärungsbericht vom Frühjahr 2002 noch massgebliche Grundlage für die Invaliditätsbemessung sein kann; der Verlauf der gesundheitlichen Einschränkung ist nach diesem Zeitpunkt noch über zwei Jahre hinweg zu berücksichtigen.