Citation: 6B_1148/2023 E. 5.4.2

5.4.2. Bei N.________ handelt es sich gemäss dem Beschwerdeführer um einen Entlastungszeugen. N.________ ist österreichischer Staatsangehöriger und lebte die meiste Zeit seines Lebens in Österreich. Er wurde im Strafverfahren gegen den Beschwerdeführer in Österreich rechtshilfeweise befragt. Gemäss dem angefochtenen Entscheid wurden ihm die Fragen bereits vorgängig zugestellt, worauf N.________ zur Einvernahme mit schriftlich vorbereiteten Antworten erschien und diese unverändert protokollieren liess. Darin gab er u.a. an, I.________ und er hätten die Unterlagen für alle GmbHs (inkl. H.________ GmbH) im Herbst 2005 erstellt und vorbereitet; es habe da sonst niemand mitgemacht; I.________ habe die Vorbereitungen wie im Militär koordiniert; I.________ sei im Militär früher nicht einfacher Soldat, sondern Offizier gewesen. Darauf stellt die Vorinstanz nicht ab. Sie erwägt, N.________ sei als Zeuge unglaubwürdig und dessen Aussagen insgesamt unglaubhaft. Dieser stehe bzw. habe in einer offensichtlichen Abhängigkeit zum Beschwerdeführer gestanden. Die Vorinstanz geht insbesondere auch angesichts des Militärvergleichs davon aus, N.________ sei nicht der Verfasser der von ihm zur Einvernahme mitgebrachten schriftlichen Antworten gewesen, sondern mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit der Beschwerdeführer (angefochtenes Urteil S. 66 f.). Eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör ist auch insofern nicht ersichtlich, da der Beschwerdeführer nicht aufzeigt, welche zusätzlichen Erkenntnisse er sich aus einer erneuten Befragung von N.________ erhoffte. Ob der Beschwerdeführer oder allenfalls eine andere Person die schriftlich vorbereiteten Antworten von N.________ verfasste, tut nichts zur Sache, da die Vorinstanz die Aussage, wonach keine weiteren Personen involviert waren, angesichts der zahlreichen übrigen, belastenden Beweise unabhängig vom Verfasser willkürfrei als nicht glaubhaft qualifizieren durfte.