Citation: 5P.128/2006 15.06.2006 E. 3

Ebenso wenig ist auf die staatsrechtliche Beschwerde einzutreten, soweit die Beschwerdeführer kritisieren, dass das Rechtsöffnungsgesuch ungenügend begründet gewesen sei: Das Obergericht hat diesbezüglich unter Verweis auf die einschlägige Literatur festgehalten, im Verfahren der definitiven Rechtsöffnung würden das Urteil und die Rechtskraftbescheinigung gefordert, mehr sei nicht verlangt; insbesondere wenn die Verhältnisse wie vorliegend klar seien und sich der geforderte Betrag ohne weiteres aus dem Rechtsöffnungstitel ergebe, könne auf eine ausführliche Begründung des Rechtsöffnungsgesuchs verzichtet werden. Entgegen ihrer aus Art. 90 Abs. 1 lit. b OG fliessenden Rügepflicht legen die Beschwerdeführer nicht in substanziierter Form dar, inwiefern das Obergericht mit diesen Erwägungen in Willkür verfallen sein soll (zu den Begründungsanforderungen bei Willkürrügen vgl. oben, E. 2).