Citation: 4P.250/1999 11.04.2000 E. A

A.- Christian Reichsgraf Eckbrecht von Dürckheim-Mont- martin, Freiherr von Ketelhodt (nachfolgend Beschwerdegeg- ner), war zusammen mit seiner Schwester Elisabeth von Dehn und weiteren Personen Kommanditist der in der Medizinalbran- che tätigen PHE Elastomere GmbH & Co. KG (nachfolgend PHE KG), einer Gesellschaft deutschen Rechts mit Sitz in Simme- rath. Der Beschwerdegegner und seine Schwester waren ferner auch an der PHE Elastomere GmbH (nachfolgend PHE GmbH) be- teiligt, welche ebenfalls Sitz in Simmerath hatte. Ab Früh- jahr 1989 verhandelte der Beschwerdegegner mit Roland Straub (nachfolgend Beschwerdeführer) und Guido Schwerzmann, die zu jener Zeit gemeinsam eine Anwaltskanzlei in Zug betrieben, über eine Übernahme der PHE-Gruppe. Am 29. September 1989 unterbreitete Guido Schwerzmann dem Beschwerdegegner eine "Absichtserklärung im Sinne einer Rahmenvereinbarung", deren Ziffer 5 wie folgt lautete: "Dienstleistungsvereinbarung -Dauer: rund 3 Jahre / Ende 1992 -Betrag: max. DM 935'000 -Projektbezogene Beratung und Mitwirkung gemäss Absprache -Einzelheiten gemäss Absprache i.V.m. einzelnen Projekten [...]" Am 5. Oktober 1989 übernahm die neu gegründete Innopharm Holding AG mit Sitz in Zug sämtliche Anteile der PHE GmbH. Für die Innopharm Holding AG handelten der Be- schwerdeführer und Guido Schwerzmann als einzelzeichnungsbe- rechtigte Verwaltungsräte. Gleichentags erwarb die PHE GmbH - nunmehr durch Guido Schwerzmann handelnd - von den Kommandi- tisten der PHE KG deren Anteile. Die Verkäufer verzichteten dabei gleichzeitig auf Ansprüche aus einem Darlehen an die Gesellschaft im Umfang von DM 935'000.--. Im Dezember 1989 wurde eine erste Zahlung in der Höhe von DM 312'000.-- auf das vom Beschwerdegegner bezeich- nete Konto "Graf Dürckheim Erben" überwiesen, am 27. Dezember 1990 erfolgte eine weitere Zahlung über DM 300'000.--. Die Bezahlung einer dritten Jahresrate über DM 323'000.-- blieb aus. Der Beschwerdegegner und seine Schwester belangten in der Folge Guido Schwerzmann beim Landgericht Aachen (Deutsch- land), zogen die Klage jedoch zurück, nachdem der Beklagte die Einrede der örtlichen Unzuständigkeit erhoben hatte.