Citation: 8C_34/2021 E. 4.2.3

4.2.3. Schliesslich vermag der Beschwerdeführer weder aus der Behauptung, er sei entgegen der Formulierung im Arbeitsvertrag nicht als Direktor tätig und eine spätere arbeitgeberähnliche Stellung sei lediglich "angedacht" gewesen, noch aus der Tatsache, dass die Gesellschaft vor der Bewilligung noch gar nicht operativ tätig sein konnte, etwas zu seinen Gunsten abzuleiten. Es versteht sich von selbst, dass der Beschwerdeführer in dieser Anfangsphase - wie er beschreibt - lediglich "Trockenübungen" (Erstellen eines Businessplans, Kontakt mit zukünftigen Kunden etc.) vollziehen konnte und Entscheidungen zum weiteren Geschäftsverlauf vor Erlangung der notwendigen Bewilligung noch gar nicht treffen musste. Dies spricht jedoch nicht gegen seine arbeitgeberähnliche Stellung, sondern war der damaligen bewilligungslosen Situation geschuldet. Die Vorinstanz leitete die arbeitgeberähnliche Stellung nicht zuletzt auch aus der Tatsache ab, dass der Beschwerdeführer mit der Gesellschaft einen Jahreslohn von Fr. 815'000.- vereinbart hatte und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die den Lohn nicht erhielten, vorübergehend mit eigenen Mitteln finanziell unterstützte, was nicht offensichtlich unhaltbar ist (vgl. E. 1.2 hiervor).