Citation: 1C_153/2019 E. 2.3

2.3. Mit ihrem Vorbringen - die verwaltungsgerichtliche Feststellung hinsichtlich des dritten Gesuchs sei "komplett aus der Luft gegriffen" und nicht korrekt, es seien lediglich zwei Verfahren hängig - vermag die Beschwerdeführerin nicht rechtsgenüglich aufzuzeigen, dass die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung offensichtlich unrichtig wäre und sie namentlich kein drittes Gesuch eingereicht habe. Dies gilt umso mehr, als sie an anderer Stelle ausführt, die Gemeinde Hornussen habe ihr - im Gegensatz zum BVU - keine Kosten für das nachträgliche Baugesuch und das Umnutzungsgesuch auferlegt. Im Übrigen kann nicht bereits deswegen von nur zwei Verfahren ausgegangen werden, weil das dritte Gesuch einerseits ein nachträgliches Baugesuch (wie schon das zweite Gesuch) und andererseits ein Umnutzungsgesuch (wie schon das erste Gesuch) zum Gegenstand hatte. Bereits aus der dem vorliegenden Verfahren zugrunde liegenden Gebührenverfügung des BVU vom 22. Februar 2018 geht sodann hervor, dass es sich um ein nachträgliches Baugesuch gehandelt habe, welches gemäss Rückweisungsentscheid des Bundesgerichts und gemäss Rückweisungsentscheid des Verwaltungsgerichts mit zwei anderen Verfahren habe vereinigt werden müssen. Nach dem Gesagten ist nicht ersichtlich, dass die Vorinstanz den Sachverhalt offensichtlich unrichtig festgestellt hätte, womit die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung für das Bundesgericht verbindlich und als erstellt zu betrachten ist, dass die Beschwerdeführerin insgesamt drei Baugesuche eingereicht hat. Vor diesem Hintergrund ist denn auch nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz erwog, gemäss § 1 Abs. 1 der Verordnung des Kantons Aargau vom 17. August 1994 über die von der Abteilung für Baubewilligungen des Departements Bau, Verkehr und Umwelt zu erhebenden Gebühren (GebV AfB; SAR 713.125) falle eine Gebühr an, sofern das BVU ein Baugesuch behandle. Vorliegend sei die Gebühr für die Behandlung eines neuen Baugesuchs erhoben worden. Dabei hätten drei Verfahren koordiniert, der Sachverhalt neu festgestellt und eine Gesamtbeurteilung vorgenommen werden müssen. Im Weiteren hielt die Vorinstanz fest, mit der streitbetroffenen Gebühr vom 22. Februar 2018 solle offensichtlich nicht dasselbe bezahlt werden, wie mit den am 19. Juni 2014 und 1. September 2016 erhobenen Gebühren. Dem angefochtenen Urteil sowie der Stellungnahme des Regierungsrats ist diesbezüglich zu entnehmen, dass das BVU infolge der Rückweisungsentscheide des Bundesgerichts und des Verwaltungsgerichts die Umnutzung des Wochenendhauses und die Umgebungsarbeiten neu, darüber hinaus aber auch zahlreiche weitere, ohne Bewilligung vorgenommene bauliche Veränderungen am Wochenendhaus erstmals habe prüfen müssen. Dem Umstand, dass bei dieser neuen Gesamtbeurteilung Erkenntnisse aus den früheren Beurteilungen hätten verwendet werden können, sei mit der Reduktion der Gebühr durch den Regierungsrat Rechnung getragen worden. Diese Ausführungen sind nicht zu beanstanden. Daran ändert die Auffassung der Beschwerdeführerin nichts, wonach das BVU für die Gesamtbeurteilung keinen Mehraufwand gehabt habe, weil die vorgenommenen Unterhalts- und Ersetzungsarbeiten bewilligungsfrei gewesen seien und sie mit den Ausführungen in der Verfügung des BVU vom 22. Februar 2018 zur Bausache nicht einverstanden und nicht bereit sei, dafür etwas zu bezahlen. Mit der Vorinstanz ist diesbezüglich festzuhalten, dass die Gebühren gemäss § 2 Abs. 3 GebV AfB auch geschuldet sind, wenn dem Gesuch nicht zugestimmt oder von der Baubewilligung kein Gebrauch gemacht wird - mithin unabhängig vom Ergebnis der Prüfung. Die Zahlungspflicht der Beschwerdeführerin in Bezug auf die Gebührenverfügung des BVU vom 22. Februar 2018 (in der Höhe des durch den Regierungsrat auf Fr. 1'565.-- reduzierten Betrags) ist damit zu bejahen. Aus dem von ihr vorgebrachten Umstand, infolge des bundesgerichtlichen Urteils vom 7. Juni 2017 hätten ihr sowohl das Verwaltungsgericht als auch der Regierungsrat des Kantons Aargau die Kosten zurückerstattet - nicht aber das BVU, kann sie nichts zu ihren Gunsten ableiten. Sie ist diesbezüglich auf E. 6.2 des angefochtenen Urteils zu verweisen.