Citation: 1C_198/2018 E. 2.2.1

2.2.1. Die Vorinstanz hat in einem ersten Schritt geprüft, was Inhalt der Bewilligung vom 6./20. Juni 2002 bildete. Sie hat erwogen, es sei nicht ersichtlich, wie die Beschwerdeführer angesichts der Begründung des eigenen Baugesuchs und der von ihnen selbst eingereichten Planunterlagen, der Erwägungen in der raumplanungsrechtlichen Teilverfügung des Planungsamts des Kantons St. Gallen vom 6. Juni 2002 sowie der Bezeichnung der Baubewilligung ("Erschliessungsstrasse sowie Deponie des Aushubs") davon hätten ausgehen können, es seien - unbefristet - drei Kleindeponien zur Ablagerung von beliebigem eigenem sowie von fremdem Aushub bewilligt worden. Dass die Gemeinde Hemberg mit der damaligen Bewilligung kein ausdrückliches Verbot zur Ablagerung weiteren Materials ausgesprochen habe, ändere daran nichts. Wenn gemäss Gesuch lediglich der beim Bau der Erschliessungsstrasse anfallende Aushub deponiert werden sollte, erübrige sich ein solches Verbot von vornherein. Damit stehe fest, dass für die Beurteilung, ob unerlaubt zu viel Material abgelagert worden sei, ausschliesslich auf den beim Strassenbau angefallenen Aushub abzustellen sei. Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführer sei damit kein weiterer Aushub für die Vorplätze und für eine Sickerleitung ums Wohnhaus herum sowie kein weiterer, nicht näher spezifizierter Geländeabtrag zu berücksichtigen.