Citation: 8C_460/2024 E. 5.3.2

5.3.2. Die Vorinstanz erkannte, dass die Einschätzungen der behandelnden Fachpersonen Dr. med. B.________ und Dr. phil. C.________ dem psychiatrischen SMAB-Gutachter zum Zeitpunkt der Begutachtung bereits bekannt gewesen seien. Entsprechend habe er sich eingehend damit auseinandersetzen können. Im psychiatrischen Teilgutachten vom (richtig:) 5. Januar 2022 sei diesbezüglich festgehalten worden, dass die Akten den Verlauf aus psychiatrischer Sicht nachvollziehbar widerspiegeln würden und nicht im Gegensatz zu den gutachterlichen Erhebungen stünden. Die aktenkundige Diagnose einer mittelgradigen depressiven Episode könne bestätigt werden. Eine höhere Arbeitsunfähigkeit als 30 % sei aber abweichend von der Einschätzung von Dr. med. B.________ und Dr. phil. C.________ nicht zu ersehen, weil der Beschwerdeführer durchaus Ressourcen aufweise und die psychischen Funktionsbeeinträchtigungen - auch in der Alltagsbewältigung - geringer erscheinen würden, als seitens der behandelnden Fachpersonen dargestellt werde. Dem Bericht von Dr. med. B.________ und Dr. phil. C.________ vom 2. Mai 2022 sei zu entnehmen, dass sich diagnostisch geringe Differenzen zum Gutachten ergäben. Zudem hätten sie lediglich festgehalten, dass ihrer Ansicht nach eine differenziertere Auseinandersetzung mit den Ressourcen des Beschwerdeführers effektiv anders aussehen würde und daher eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit auch in angepassten Tätigkeiten begründet sei. Die Vorinstanz ist demnach nachvollziehbar zum Schluss gelangt, dass dem Bericht vom 2. Mai 2022 der behandelnden Fachpersonen keine neuen Befunde oder Diagnosen zu entnehmen seien. Der Beschwerdeführer dringt auch nicht durch mit seinem Vorbringen, der psychiatrische Fachbereich sei nicht (genügend) abgeklärt worden. Denn mit dem psychiatrischen SMAB-Gutachter hat sich eine fachlich qualifizierte Person zu den Einschätzungen der behandelnden Fachpersonen Dr. med. B.________ und Dr. phil. C.________ geäussert. Letztere benennen in ihrem Bericht vom 2. Mai 2022 keine neuen Aspekte, die bei der Begutachtung unerkannt oder ungewürdigt geblieben wären und aufgrund derer sich weitere Abklärungen aufdrängen würden (BGE 135 V 465 E. 4.5; 125 V 351 E. 3b/cc; SVR 2017 IV Nr. 7 S. 19, 9C_793/2015 E. 4.1; Urteile 8C_243/2023 vom 5. September 2024 E. 4; 8C_630/2020 vom 28. Januar 2021 E. 4.2.1; 8C_370/2020 vom 15. Oktober 2020 E. 7.2). Somit erübrigt sich auch die Frage, ob und inwiefern der psychiatrische SMAB-Gutachter an der ergänzenden Stellungnahme vom 22. Mai 2023 beteiligt gewesen ist. Das Abstellen auf diese ist folglich nicht deshalb bundesrechtswidrig, weil sie nur vom rheumatologischen Gutachter unterzeichnet worden ist.