Citation: 9C_570/2008 23.04.2009 E. 5

5.1 Es wird gerügt, die Vorinstanz habe den Gesundheitszustand unrichtig und willkürlich festgestellt, denn er habe sich seit dem Unfall nicht verbessert. Der Einwand ist nicht relevant. Der Hausarzt Dr. med. K.________, Facharzt FMH für Innere Medizin, hat in dem vorinstanzlich eingelegten Zeugnis vom 3. Dezember 2007 zwar bestätigt, der Gesundheitszustand des Patienten sei innerhalb der letzten acht Jahre von gleich bleibender Intensität gewesen. Daraus hat er den Schluss gezogen, dass auch die Arbeitsunfähigkeit konstant geblieben sei. Über Art und Ausmass der Arbeitsfähigkeit jedoch ist damit nichts gesagt. Genauso kann aus der Aussage gefolgert werden, der Versicherte sei seit dem Unfall gesundheitlich in der Lage gewesen, körperlich leichte und wechselbelastende Tätigkeiten zu verrichten, wie er sie zwischen September 2006 und Januar 2007 unbestrittenermassen erledigt hat. 5.2 Der im Rahmen der antizipierten Beweiswürdigung gezogene Schluss, zusätzliche medizinische Abklärungen würden keine neuen Erkenntnisse bringen, war nach damaligem und heutigem Aktenstand ohne Weiteres zulässig. Der Vorwurf einer offensichtlich unrichtigen, unvollständigen oder auf einer Rechtsverletzung beruhendenden Sachverhaltsfeststellung ist unbegründet. Insbesondere ist nicht dargetan, was die erneute Befragung von Vertretern der temporären Arbeitgeberin - der Verwaltung sind die üblichen Angaben vollständig gemacht worden - Anderes ergeben könnte als eine Bestätigung der vom Versicherten eingestandenen Tatsache, dass er über mehrere Monate eine körperlich leichte, mit einem täglich 3-stündigen Arbeitsweg verbundene Tätigkeit mehrheitlich vollzeitlich verrichtet hat und damit in fünf Monaten ein Zusatzeinkommen von rund Fr. 20'000.- erzielen konnte.