Citation: 5A_985/2018 E. 1

Die 1999 geborene A.A.________ leidet an einer leichten geistigen Retardierung und an einer starken Sehbehinderung ("soziale Blindheit"). Sie ist die Tochter von B.________ und C.A.________, bei denen sie auch lebt. In einer Gefährdungsmeldung vom 1. April 2016 führte das Heilpädagogische Zentrum U.________ gegenüber der KESB des Kantons Zug aus, dass die Erziehungs- und Wohnsituation von A.A.________ unzumutbar und auch ein Berufsbildungsprozess unter Mitwirkung der Eltern nicht möglich sei. Ausserdem klage sie viel über Schmerzen und Stress; sie scheine familiär stark "belastet" und lebe dort isoliert mit wenig Sozialkontakten. In der Folge führte die KESB Abklärungen durch und kam zum Schluss, dass keine Gefährdung des Kindeswohl vorliege. Mit Gefährdungsmeldung vom 6. April 2017 machte der Sozialdienst der Einwohnergemeinde V.________ die KESB auf die persönliche Situation von A.A.________ aufmerksam und ersuchte um Prüfung von Erwachsenenschutzmassnahmen. Eine weitere Gefährdungsmeldung erstattete am 18. Oktober 2017 die IV-Stelle Zug; A.A.________ sei in den letzten zwei Jahren fast vollständig erblindet und man mache sich grosse Sorgen, wie sie den Arbeitsweg ins Blindenheim W.________ bewältige, zumal sie im Zug offenbar nicht begleitet werde, und es müsse auch die Einstellung der Eingliederungsmassnahmen in Erwägung gezogen werden, nachdem sie nicht intern wohnen wolle bzw. sich ihre Eltern dem komplett widersetzen und selbst den Versuch für eine Schnupperwoche ausschlagen würden. Nach Durchführung weiterer Abklärungen und nach Anhörung von A.A.________ errichtete die KESB mit Entscheid vom 17. April 2018 eine Vertretungsbeistandschaft mit Vermögensverwaltung und beauftragte den ernannten Beistand mit der Unterstützung und soweit nötig Vertretung in den Bereichen Administratives, Finanzen, Wohnsituation, Arbeit/Tagesstruktur/Bildung, Gesundheit und soziales Wohl. A.A.________ sei es gelungen, sich innert kürzester Zeit in den Alltag und die Strukturen des Blindenheims einzulassen und sie fühle sich wohl. Sie sei zwar aufgrund ihrer Behinderungen dauerhaft auf Unterstützung angewiesen, solle aber die Möglichkeit zu einem möglichst selbstbestimmten Leben erhalten; die Erfahrung zeige jedoch, dass ihre Eltern sie nicht loslassen wollten oder könnten, was in diversen Bereichen zu einer Abhängigkeit der Tochter geführt habe. Sodann hätten die Eltern auch verschiedene medizinisch dringend gebotene Abklärungen nicht in die Wege geleitet, obwohl A.A.________ diese durchführen lassen möchte. Ferner erhalte sie trotz den zugesprochenen IV-Taggeldern bislang von ihren Eltern kein Sackgeld. Mit Eingabe vom 30. April 2018 legten B.________ und C.A.________ beim Verwaltungsgericht des Kantons Zug "Widerspruch" ein; nachentsprechender Aufforderung reichten sie am 25. Mai 2018 eine verbesserte Beschwerde nach. Mit Entscheid vom 25. Oktober 2018 wies das Verwaltungsgericht die Beschwerde ab. Gegen diesen Entscheid ging beim Bundesgericht am 30. November 2018 eine mit "Widerspruch" betitelte Eingabe ein.