Citation: 2P.141/2005 06.07.2005 E. A

X.________ erlitt im Jahre 2002 durch einen Berufsunfall (Sturz von einem Gerüst) verschiedene Verletzungen. Nachdem er zunächst Leistungen der SUVA erhalten hatte, stellte diese später ihre Zahlungen ein. Auch die Krankenversicherung lehnte die Ausrichtung von Taggeldern ab. SUVA und Krankenversicherung stützten sich dabei auf Arztberichte von zwei Ärzten (A.________ und B.________), die X.________ nach seinem Unfall behandelt hatten und zum Schluss gekommen waren, dieser sei wieder arbeitsfähig. Nachdem sie gestützt auf diese Berichte ein erstes Gesuch von X.________ am 5. April 2004 zunächst abgewiesen hatte, gewährte ihm die Sozialkommission Wünnewil-Flamatt und Ueberstorf (im Folgenden: Sozialkommission) am 21. April 2004 Sozialhilfe "bis zum Erhalt eines Berichts der Schmerz-Sprechstunde". Aufgrund dieses durch vier Spezialärzte unterzeichneten Berichts der interdisziplinären Schmerz-Sprechstunde des Inselspitals vom 21. April 2004 stellte sie die Unterstützung am 3./4. Juni 2004 wieder ein. Am 29./30. September 2004 lehnte sie ein weiteres Gesuch um Unterstützung ab. Die von X.________, vertreten durch einen Anwalt, gegen diese Verfügung gerichtete Einsprache hiess die Sozialkommission am 16. Dezember 2004 gut und sprach ihm eine finanzielle Hilfe zu; dies bis zum Entscheid des Amtes für den Arbeitsmarkt des Kantons Freiburg über die Einsprache gegen dessen Entscheid vom 3. November 2004, mit welchem es festgestellt hatte, X.________ sei seit dem 7. Mai 2004 nicht vermittlungsfähig und habe somit keinen Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung. Das zugleich gestellte Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege und Beiordnung seines Anwalts als unentgeltlichen Rechtsvertreter lehnte die Sozialkommission am 19./20. Januar 2005 ab. Gegen diesen Entscheid gelangte X.________ an das Verwaltungsgericht des Kantons Freiburg, welches die Beschwerde am 27. April 2005 abwies.