Citation: 9C_429/2018 E. 3.3

3.3. Wenn die Beschwerdeführerin weiter moniert, die von Prof. Dr. med. C.________ erhobenen psychopathologischen Befunde und die sich daraus ergebenden funktionellen Auswirkungen stünden nicht im Einklang mit der attestierten 60%igen Arbeitsfähigkeit, zielt dies ebenfalls ins Leere: Die psychiatrische Expertin diagnostizierte eine rezidivierende depressive Störung, aktuell leicht (ICD-10 F33.0), dissoziative Störungen, gemischt (ICD-10 F44.7), sowie eine kombinierte Persönlichkeitsstörung mit histrionischen und narzisstischen Zügen (ICD-10 F61.0). Grundsätzlich sind sämtliche psychischen Erkrankungen einem strukturierten Beweisverfahren nach Massgabe von BGE 141 V 281 zu unterziehen (vgl. BGE 143 V 418 E. 7 S. 428). Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin gibt das Gutachten vom 21. April 2016 genügend Aufschluss über die Standardindikatoren, wie sie seit der entsprechenden Praxisänderung gelten. Hinzu kommt, dass der Psychiater des Regionalen Ärztlichen Dienstes (nachfolgend: RAD), Dr. med. D.________, diese Grundsätze im Rahmen seiner Aktenbeurteilung vom 1. Juni 2016 lege artis berücksichtigte und die gutachterliche Einschätzung der Arbeitsfähigkeit mit überzeugender Begründung bestätigte. Der psychiatrischen RAD-Stellungnahme sind - wie auch der Expertise vom 21. April 2016 (zur eingehenden psychiatrischen Untersuchung vgl. Gutachten, S. 10 ff.) - insbesondere hinreichende Angaben zum Gesundheitsschaden, zu den sozialen und persönlichen Ressourcen der Beschwerdeführerin, über den sozialen Kontext, die bisherige (psychiatrische) Behandlung, die Eingliederungschancen und betreffend die Konsistenz zu entnehmen (vgl. BGE 141 V 281 E. 4.1.3 S. 297 f.). Gestützt darauf kam Dr. med. D.________ zum (bundesrechtskonformen) Ergebnis, es bestehe Übereinstimmung zwischen dem verbliebenen Aktivitätsniveau der Versicherten, deren (teilweise) erhaltenem Funktionsprofil im Alltag sowie den mässig ausgeprägten medizinischen Befunden einerseits und der von Prof. Dr. med. C.________ attestierten medizinisch zumutbaren 60%igen Arbeitsfähigkeit für alle bisherigen Tätigkeiten andererseits. Ein Anhaltspunkt für (auch nur geringe) Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit dieser versicherungsinternen fachärztlichen Feststellungen besteht nicht (BGE 139 V 225 E. 5.2 S. 229; 135 V 465 E. 4.4 S. 469 f.; 125 V 351 E. 3b/ee S. 353 f.). Die in der Beschwerde erhobenen Rügen beschränken sich demgegenüber im Wesentlichen auf die Darlegung der eigenen, hiervon abweichenden Sichtweise und Beweiswürdigung, was nicht genügt. Auch im Übrigen vermag die Beschwerdeführerin nichts Entscheidendes gegen die im Gutachten der Prof. Dr. med. C.________ enthaltene und vom RAD-Psychiater Dr. med. D.________ übernommene Einschätzung der Arbeitsfähigkeit vorzubringen. Folglich durfte die Vorinstanz klarerweise darauf abstellen, ohne Bundesrecht zu verletzen. Auf die Einholung einer Gerichtsexpertise kann vor diesem Hintergrund ohne Weiteres verzichtet werden (antizipierende Beweiswürdigung; vgl. statt vieler: BGE 136 I 229 E. 5.3 S. 236 f.; 124 V 90 E. 4b S. 94). Die vorinstanzlichen Erwägungen zur Invaliditätsbemessung sind unbestritten geblieben und geben keinen Anlass für eine nähere Überprüfung. Die Beschwerde ist unbegründet.