Citation: 5A_100/2021 E. 4.3

4.3. Der Beschwerdeführer verweist demgegenüber darauf, dass das Wohl der Kinder nicht durch seine Betreuung gefährdet werde. Problematisch sei die Übergabe der Kinder von einem Elternteil zum anderen. Vier weitere Übergaben im Jahr, wie sie mit der Ausweisung des Ferienrechts verbunden wären, würden indes nicht entscheidend ins Gewicht fallen. An der Sache vorbei ziele das Argument, die Verhältnisse hätten sich seit dem Entscheid der KESB nicht verbessert. Es sei lediglich zu prüfen, ob eine wesentliche Veränderung eingetreten sei, die eine Anpassung der bestehenden Massnahmen verlange. Dies sei aufgrund der Übertragung der Obhut auf die Mutter und deren Umzug der Fall. Diese Entwicklungen hätten zu einer starken Einschränkung des Kontakts zwischen Vater und Kindern geführt. Mit der Ausdehnung des Ferienrechts sei es möglich, diese wichtigen und im Kindeswohl liegenden Kontakte wieder zu stärken. Die Ausführungen des Beschwerdeführers bleiben auch hier weitgehend appellatorisch. Erneut legt er im Ergebnis allein seine eigene Sicht der Dinge zum Kindeswohl dar und versäumt er es, mit hinreichender Klarheit aufzuzeigen, dass die Vorinstanz das ihr zukommende Ermessen geradezu missbräuchlich ausgeübt oder sonstwie Bundesrecht verletzt hätte (vgl. vorne E. 2). Zudem verliert der Beschwerdeführer allem Anschein nach aus den Augen, dass vorliegend nicht die Abänderung des Entscheids betreffend die Zuteilung der alleinigen Obhut in Frage steht, sondern dessen Prüfung im Rahmen eines Rechtsmittelverfahrens. Auf die Beschwerde ist auch insoweit nicht einzutreten.