Citation: 2C_586/2024 E. 4.3

4.3. Vor diesem Hintergrund ist zunächst mit der Vorinstanz festzuhalten, dass die Beweggründe des Beschwerdeführers für den gewünschten Waffenerwerb angesichts der eindeutigen Falschangaben zum Erwerbsgrund im Dunkeln bleiben. Zudem liegt es in der Tat - auch für den Beschwerdeführer als Laien - auf der Hand, dass die korrekte und wahrheitsgemässe Beantwortung der Fragen im Rahmen des erstinstanzlichen Verfahrens für die (prognostische) Beurteilung einer allfälligen Selbst- oder Drittgefährdung erforderlich und entscheidend ist. Die in diesem Rahmen seitens des Beschwerdeführers geäusserten Unwahrheiten respektive Widersprüche weisen darauf hin, dass er die wahren Beweggründe für den Waffenerwerb verschleiern wollte. Dass die gegen ihn laufenden Strafverfahren wegen sog. "White Collar"-Delikten (so namentlich schwere Veruntreuung, schwere Geldwäscherei, wiederholte Urkundenfälschung, betrügerischer Konkurs; vgl. vorne A.b) und nicht beispielsweise wegen Gewaltdelikten angestrengt worden sind, ändert nichts daran, dass er sie gegenüber den erstinstanzlich für die Abklärung und Beurteilung des Waffenerwerbsscheins zuständigen Behörden - auf direkte Frage hin - verschwiegen hat. Schliesslich ist klar, dass der Beschwerdeführer seine Auskunftspflicht betreffend den Erwerbsgrund nicht mit Verweis auf seine Persönlichkeitsrechte umgehen kann, wie er dies vor Bundesgericht erneut vorbringt.