Citation: I 174/00 07.02.2001 E. 2

2.- a) Die Vorinstanz hat in Würdigung der medizinischen Unterlagen, insbesondere gestützt auf die Stellungnahme der Klinik und Poliklinik für Orthopädische Chirurgie vom 12. Juni 1997 sowie den Bericht der BEFAS vom 13. November 1998 richtig festgehalten, dass dem Beschwerdeführer leichte, abwechselnd gehend-stehende Tätigkeiten in einem Teilzeitpensum von 50 % zuzumuten sind. Dies mit der Präzisierung, dass Bücken nur ausnahmsweise und Arbeiten über Schulterhöhe nicht gefordert sein dürfen. Weiter hat das kantonale Gericht die Auswirkungen dieser Einschränkung in erwerblicher Hinsicht u.a. unter Bezugnahme auf den statistischen Lohn eines Mannes im Teilbereich Metallbe- und -verarbeitung für leichte und repetitive Tätigkeiten im privaten Sektor (LSE 1996 S. 17, Tabelle TA1) dargelegt, woraus sich ein Invaliditätsgrad von knapp 66,2 % ergab, was lediglich zum Bezug einer halben Rente berechtigt. Zwar hat es dabei den Abzug vom statistischen Lohn nicht anhand einer Gesamtwürdigung der Umstände vorgenommen, sondern vielmehr einzelne in Betracht fallende Tatsachen separat zum Abzug zugelassen. Jedoch erweist sich die von ihm vorgenommene Herabsetzung des Tabellenlohnes um insgesamt 23 % (0,91 x 0,85 - 1) unter Berücksichtigung der von ihm treffend erfassten Tatsachen im Ergebnis als angemessen, wenngleich sie als wohlwollend zu bezeichnen ist. Wohlwollend deshalb, weil zunächst das Merkmal des Beschäftigungsgrades kaum ins Gewicht fällt, zumal Teilzeitarbeit hauptsächlich eine weibliche Beschäftigungsform bildet (LSE 1994 S. 30 und 1996 S. 14) und somit vor allem die Verdienstmöglichkeiten von Frauen durch Teilzeitarbeit reduziert werden (BGE 126 V 82 Erw. 7b), was es bei der Betrachtung der von der Vorinstanz angerufenen Tabelle 13* der LSE 1994 zu berücksichtigen gilt. Weiter ist der bisher Schwerarbeiten ausführende, selbst in leichten Tätigkeiten nicht mehr uneingeschränkt einsetzbare Versicherte zwar auf dem Arbeitsmarkt in Konkurrenz mit einem Mitbewerber ohne physische Einschränkungen benachteiligt, ohne dass sich dies indessen allzu krass auf das Lohnniveau auswirken dürfte (zum Ausmass vgl. etwa BGE 126 V 82 Erw. 7b, wo bei einem Versicherten, der nur noch für eine körperlich leichte, wechselbelastende, vermehrt sitzende Arbeit ohne wiederholte Tätigkeiten über dem Kopfniveau zu 50 % arbeitsfähig war, eine Reduktion von gesamthaft 15 % [einschliesslich Teilzeiter-Abzug] als angemessen betrachtet wurde; der im von der Vorinstanz angerufenen Urteil BGE 124 V 321 gewährte Abzug von 15 % umfasste übrigens auch nicht nur - wie vom kantonalen Gericht angenommen - die eingeschränkte Leistungsfähigkeit in einer leichten Arbeit, sondern ebenso die Teilzeittätigkeit im Umfang von 60 % eines Vollzeitpensums). Endlich liegt das vom kantonalen Gericht errechnete Invalideneinkommen von Fr. 20'772.- wesentlich unter dem von den Gutachtern der BEFAS auf Grund der während der vierwöchigen beruflichen Abklärung gewonnenen Erkenntnisse geschätzten Betrag von Fr. 23'400.- (Bericht vom 13. November 1998). b) In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird nichts vorgebracht, was zu einer abweichenden Beurteilung zu führen vermöchte. Zwar macht der Versicherte bezüglich des anwendbaren Tabellenlohnes an sich zu Recht geltend, dass Hilfsarbeitertätigkeiten nicht nur im Bereich Metallbe- und -verarbeitung, sondern im gesamten Produktions- und Dienstleistungssektor zu finden sind, was die Anwendung der einen tieferen Durchschnittswert aufweisenden Tabelle TA 1 des gesamten privaten Sektors für einfache und repetitive Tätigkeiten der LSE 1996 als nahe liegend erscheinen liesse. Andererseits entspricht das von der Vorinstanz ermittelte Invalideneinkommen dem früheren Tätigkeitsbereich des Beschwerdeführers. Auf welchen der beiden Tabellenlöhne abzustellen ist, kann letztlich offen bleiben. Denn die betreffenden Abzüge finden nicht schematisch Anwendung, sondern sind unter Berücksichtigung der gesamten Umstände des Einzelfalles vorzunehmen, damit sich, ausgehend von den statistischen Werten, ein Einkommen ermitteln lässt, welches der im Einzelfall zumutbaren erwerblichen Verwertung der noch möglichen Verrichtungen im Rahmen der (Rest-)Arbeitsfähigkeit am besten entspricht (BGE 126 V 79 Erw. 5b/aa). Gerade mit Blick auf die im obigen Absatz in fine gemachten Ausführungen lässt sich daher das von der Vorinstanz bestimmte Invalideneinkommen im Rahmen der Ermessenskontrolle im Ergebnis selbst dann nicht beanstanden, wenn vom Durchschnittswert im gesamten privaten Sektor für einfache und repetitive Tätigkeiten ausgegangen würde: Diesfalls käme der Abzug immer noch etwa auf gut 19 % zu liegen (20772 - [4294 x 12 x 0,5] = 0,806 - 1 = 0,194).