Citation: 1C_293/2023 E. 2.2

2.2. Dass aus anderen Gründen ein besonders bedeutender Fall gegeben sein soll, ist nicht ersichtlich. Dies gilt insbesondere auch insoweit, als der Beschwerdeführer aussergewöhnliche familiäre Verhältnisse geltend macht. Er begründet diese damit, dass er eine zehn Monate alte Tochter habe, seine Ehefrau erneut schwanger sei, ihr kürzlich gekündigt worden sei und sich seine Ehefrau in einer mit einer schweren Depression vergleichbaren Situation befinde. Nach der Praxis des Bundesgerichts und des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte sind Eingriffe in das Familienleben, die auf rechtmässige Strafverfolgungsmassnahmen zurückzuführen sind, grundsätzlich zulässig (vgl. Urteil 1C_420/2022 vom 29. Juli 2022 E. 2.3 mit Hinweisen). Ein Ausnahmefall (vgl. Urteil 1A.263/1996 vom 1. November 1996 E. 3e, nicht publ. in: BGE 122 II 485; s. auch TPF 2020 81 E. 2.4-2.7; zum Ganzen: Urteil 1C_420/2022 vom 29. Juli 2022 E. 2.3; je mit Hinweisen) ist hier - entgegen der vom Beschwerdeführer vertretenen Auffassung - nicht ersichtlich.