Citation: I 651/01 03.06.2002 E. 3

3.- Die Vorinstanz hat zur beantragten Vergütung der Reisekosten für den Weg von X.________ (Wohnort) nach Zollikofen resp. Unterzollikofen (Umschulungsort) bei Benützung eines Privatfahrzeuges (Ansatz: Fr. 0.45 pro Kilometer) erwogen, gemäss Verwaltungspraxis hätten die für die Durchführung von Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung notwendigen Fahrten auf dem direkten Weg und unter Verwendung zweckmässiger und preisgünstiger Transportmittel zu erfolgen. In der Regel seien die öffentlichen Verkehrsmittel zu benützen. Sei dies der versicherten Person nicht zumutbar, würden ihr die aus der Benützung des im Einzelfall geeigneten Transportmittels entstehenden Kosten ersetzt. Werde die gleiche Fahrstrecke wiederholt und regelmässig mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt, sei das billigste entsprechende Abonnement zu vergüten (Kreisschreiben des BSV über die Vergütung der Reisekosten [KSVR] Rz 31 f. und 34). Vorliegend mache der Beschwerdeführer keine Gründe geltend, die den Schluss nahe legten, er sei invaliditätsbedingt auf ein privates Fahrzeug angewiesen und die Benützung der öffentlichen Verkehrsmittel sei ihm nicht zumutbar (gewesen). Es sei daher nicht zu beanstanden, wenn die IV-Stelle die Transportentschädigungen aufgrund der jeweils geltenden Bahn-Abonnementspreise der Strecke Biel-Zollikofen resp. ab 17. November 1997 Biel-X. ________-Zollikofen retour abgegolten habe. Das von der Vorinstanz erwähnte Kreisschreiben hat seine Rechtsgrundlage im Gesetz und in der Verordnung. Art. 51 Abs. 1 IVG bestimmt, dass dem Versicherten u.a. die für die Durchführung von Eingliederungsmassnahmen notwendigen Reisekosten im Inland vergütet werden. Als notwendige Reisekosten gelten laut Art. 90 IVV die Kosten von Fahrten zur nächstgelegenen geeigneten Durchführungsstelle (Abs. 1 erster Satz). Vergütet werden die Kosten, die den Preisen der öffentlichen Transportmittel für Fahrten auf dem direkten Weg entsprechen. Ist der Versicherte wegen Invalidität auf die Benützung eines andern Transportmittels angewiesen, werden ihm die daraus entstehenden Kosten ersetzt (Abs. 2). Bei Verwendung eines privaten Personenwagens bemisst sich die Vergütung nach einem Kilometeransatz von Fr. 0.45 (Anhang 3 KSVR).