Citation: 1C_61/2020 E. 2

Aus dem Anspruch auf rechtliches Gehör gemäss Art. 29 Abs. 2 BV folgt die grundsätzliche Pflicht der Gerichte, ihre Entscheide zu begründen. Die Begründung muss kurz die wesentlichen Überlegungen nennen, von denen sich das Gericht hat leiten lassen und auf die sich sein Entscheid stützt, damit der Betroffene ihn sachgerecht anfechten kann. Nicht erforderlich ist hingegen, dass sich der Entscheid mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt (BGE 142 II 49 E. 9.2 S. 65; 133 III 439 E. 3.3 S. 445; je mit Hinweisen). Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz habe sein rechtliches Gehör verletzt, weil sie sich mit seinen Ausführungen zu den unvermeidbaren Auswirkungen der bewilligten Baustellenerschliessung auf sein angrenzendes Grundstück nicht auseinandergesetzt oder sie diese implizit verworfen habe. Diese Rüge ist unbegründet, da das angefochtene Urteil erkennen lässt, dass die Vorinstanz davon ausging, die strittige Baustellenerschliessung führe nicht zu einer Mitbenutzung des Grundstücks des Beschwerdeführers, was eine sachgerechte Anfechtung ermöglichte. Dies wird dadurch bestätigt, dass der Beschwerdeführer der Vorinstanz in diesem Zusammenhang Willkür vorwirft, weil die bewilligte Baustellenerschliessung unbestreitbar nur unter Inanspruchnahme von Drittparzellen funktionieren könne. Diese allgemein gehaltene Sachverhaltsrüge wird indessen nicht rechtsgenüglich begründet, weshalb darauf nicht einzutreten ist.