Citation: 2C_1101/2018 E. 4.2.2

4.2.2. Mit Blick auf seine Beziehung zur Ehefrau und dem gemeinsamen Kind kann sich der Beschwerdeführer auf das Recht auf Achtung des Familienlebens berufen (Art. 13 Abs. 1 BV; Art. 8 Ziff. 1 EMRK). Dieser Anspruch gilt nicht absolut. Gemäss Art. 8 Ziff. 2 EMRK ist ein Eingriff in das geschützte Rechtsgut statthaft, soweit er gesetzlich vorgesehen und in einer demokratischen Gesellschaft für die nationale oder öffentliche Sicherheit, für das wirtschaftliche Wohl des Landes, zur Aufrechterhaltung der Ordnung, zur Verhütung von Straftaten, zum Schutz der Gesundheit oder der Moral oder zum Schutz der Rechte und Freiheiten anderer notwendig ist. Analoge Voraussetzungen ergeben sich aus Art. 36 BV im Hinblick auf einen Eingriff in Art. 13 BV (BGE 135 I 143 E. 2.1 S. 147). Die Vorinstanz setzte sich mit dem Anspruch des Beschwerdeführers auf Achtung seines Familienlebens unter Bezugnahme auf die relevante höchstrichterliche Rechtsprechung eingehend auseinander. Sie kam zum Schluss, dem Sohn, der sich in einem anpassungsfähigen Alter befinde, und der Ehefrau, die ebenfalls aus Sri Lanka stamme und mit der dortigen Sprache und Kultur vertraut sei, könne eine Übersiedlung in die Heimat des Beschwerdeführers grundsätzlich zugemutet werden. Allfällige Wegweisungsvollzugshindernisse seitens der Ehefrau müssten nicht näher geprüft werden, da auch eine Trennung des Beschwerdeführers von seiner Familie weder gegen Art. 8 EMRK noch gegen das Übereinkommen vom 20. November 1989 über die Rechte des Kindes (KRK; SR 0.107) verstosse. Angesichts der Straffälligkeit des Beschwerdeführers, von der ihn die Beziehung zu seiner Ehefrau und seinem Kind nicht abgehalten habe, sei es hinzunehmen, wenn die familiären Beziehungen künftig nur unter erschwerten Bedingungen mittels moderner Kommunikationsmittel gelebt werden könnten. Der Beschwerdeführer setzt sich mit den diesbezüglichen Erwägungen nicht auseinander und beschränkt sich auf die Behauptung, seiner Ehefrau und dem Kind sei eine Übersiedlung nach Sri Lanka nicht zumutbar und die Nichterteilung einer Aufenthaltsbewilligung würde Art. 8 EMRK und Art. 13 BV verletzen, ohne hierzu eine Begründung anzuführen. Damit vermag er die vorinstanzlichen Erwägungen nicht umzustossen.