Citation: 4A_403/2022 E. 3

Mit Vereinbarung vom 18. März 2019 verpflichtete sich die Beschwerdeführerin gegenüber den Beschwerdegegnerinnen, das Risiko eines Leistungsausfalls der D.________ GmbH finanziell abzusichern. Umstritten ist, ob und in welchem Umfang diese Sicherheit besteht und greift. Die Beschwerdeführerin formuliert in ihrer Beschwerde Kritik in mehrfacher Hinsicht. Sie ist der Ansicht, die Beschwerdegegnerinnen seien nicht legitimiert, die Sicherheit gemeinschaftlich einzuklagen (dazu Erwägung 4). Sie rügt weiter, aus der Vereinbarung vom 18. März 2019 könne kein Sicherungsversprechen abgeleitet werden (dazu Erwägungen 5 und 6). Zumindest - so behauptet die Beschwerdeführerin - wäre ein solches Sicherungsversprechen als formungültige Bürgschaft einzuordnen (dazu Erwägung 7). In einem weiteren Eventualstandpunkt moniert sie, die Vereinbarung vom 18. März 2019 sei zufolge Furchterregung "nichtig" (dazu Erwägung 8).