Citation: 2C_904/2022 E. 7.2

7.2. Die Vorinstanz hat dargelegt, dass der beim Hotel K.________ bestehende Investitionsstau vor allem darauf beruht, dass in der Vergangenheit, als noch erhebliche Gewinne erzielt wurden, keine Rücklagen für später erforderliche Investitionen in die Gebäudestruktur und die einzelnen Appartements gebildet wurden. Ebenso hat die Vorinstanz in wie dargelegt vertretbarer Weise festgestellt, dass nach Vornahme der erforderlichen Investitionen (einschliesslich der Renovierung der Appartements, deren Kosten die neue Betreibergesellschaft vertraglich übernommen hat) durchaus die Aussicht besteht, dass die bewirtschaftungspflichtigen Appartements für deren Eigentümer - unter Berücksichtigung des seit deren Erstellung erzielten Totalgewinns und der von den Eigentümern zu tragenden Renovationskosten - rentabel betrieben werden können bzw. die Eigentümer jedenfalls nicht dauerhaft mit einem Überschuss der Kosten über den Ertrag aus den Appartements rechnen müssen. Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin erweist sich damit die Aufrechterhaltung der Bewirtschaftungsauflage nicht als unmöglich oder unzumutbar (vgl. vorne E. 3.2). Weder besteht eine - von der Beschwerdeführerin postulierte - quantitative Schwelle, ab der die erforderlichen Investitionen in eine bewirtschaftungspflichtige Immobilie als unvorhersehbar zu qualifizieren wären, noch sind die erforderlichen Investitionen in ein bewirtschaftungspflichtiges Appartement allein ihrer Höhe wegen unzumutbar, solange eine realistische Aussicht darauf besteht, dass die Einnahmen aus der Vermietung nicht in einem markanten Missverhältnis zu den Eigentümerkosten stehen (vgl. BGE 132 II 171 E. 2.2). Entgegen der Beschwerdeführerin bestand damit für die Vorinstanz auch kein Anlass, sich mit deren weiteren Vorbringen betreffend die Zustände innerhalb der Stockwerkeigentümergemeinschaft und/oder bei der neuen Betreibergesellschaft bestehende Interessenkonflikte auseinanderzusetzen. Es ist zwar nicht völlig auszuschliessen, dass sich die Prognose eines Turnarounds, auf welcher der Entscheid der Vorinstanz unter anderem beruht, als unzutreffend herausstellt und sich dann erneut die Frage stellt, ob den Eigentümern der bewirtschaftungspflichten Wohnungen die Aufrechterhaltung der Auflage weiter zuzumuten ist; zurzeit sind indessen die Voraussetzungen für deren Aufhebung nicht erfüllt.