Citation: 4A_615/2015 E. 6

Hinsichtlich des Begehrens der Beschwerdeführerin auf Wiederherstellung des konkurrenzfreien Betriebes ihrer Untermieterin hielt die Vorinstanz fest, die Beschwerdeführerin sei den Rügeobliegenheiten im Berufungsverfahren nicht nachgekommen. Ihre Ausführungen würden keine hinreichende Bestreitung der erstinstanzlichen Erwägungen darstellen. Dies rügt die Beschwerdeführerin als "falsch und willkürlich", wobei sie ausführt, es sei im erstinstanzlichen Verfahren unbestritten geblieben, dass die Beschwerdegegnerin im Verlaufe der Zeit ihr Sortiment in den Tankstellenshops demjenigen der Beschwerdeführerin angepasst hätte, weshalb dies als erstellt zu gelten habe. Damit setzt sie sich jedoch nicht rechtsgenüglich mit dem angefochtenen Entscheid auseinander. Sie macht mit keinem Wort geltend, entgegen der Auffassung der Vorinstanz ihren Rügeobliegenheiten nachgekommen zu sein, noch zeigt sie dies mit Aktenhinweisen auf. Auf die Rüge kann daher mangels hinreichender Begründung nicht eingetreten werden (vgl. E. 2), womit sich weitere Ausführungen diesbezüglich erübrigen.