Citation: 9C_1/2019 E. 3

Nach einlässlicher Würdigung der medizinischen Akten bestätigte das kantonale Gericht die Rentenaufhebung gemäss Verfügung der IV-Stelle vom 18. Oktober 2016. Es legte dar, dass die 2009 eingeleitete, mit Mitteilung der IV-Stelle vom 10. August 2010 abgeschlossene Anspruchsprüfung mangelhaft erfolgt sei. Sie sei als zweifellos unrichtig zu qualifizieren, weil die Beurteilung durch die Ärztin des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD), laut welcher ab Juni 2009 eine hälftige Arbeitsfähigkeit gegeben war, im Widerspruch zur Aktenlage, namentlich zum Bericht des Universitätsspitals B.________ vom 29. Juni 2009, gestanden habe. Mit Blick auf das ABI-Gutachten habe der RAD sodann festgehalten, es könne ab November 2007 eine Arbeitsfähigkeit von 80 % angenommen werden, wobei aber aus formaljuristischen Gründen eine andere Beurteilung des nämlichen Sachverhalts vorliege und für die Revision "im Vergleich zur Verfügung vom 12. Oktober 2009" von einem unveränderten Sachverhalt auszugehen sei. Eine Verfügung, die dieses Datum trägt, gebe es indessen nicht. Aus diesen Gründen sei die Mitteilung vom 10. August 2010 zufolge zweifelloser Unrichtigkeit wiedererwägungsweise aufzuheben.