Citation: 5A_97/2009 24.03.2009 E. 4

4.1 Sodann erblickt der Beschwerdeführer eine willkürliche Anwendung der Bestimmungen über das Instruktionsverfahren (Art. 236 i.V.m. Art. 191 ZPO/SG), indem die Vorinstanz unberücksichtigt gelassen habe, dass der Bonus für 2008, den er im Mai 2009 erhalte, geringer ausfallen werde als im Jahr 2008. Ferner müsse er im Rahmen des Leasingvertrages eine Vollkaskoversicherung abschliessen. Nachdem dies allgemein bekannt sei, hätte die Vorinstanz diesbezügliche Abklärungen treffen müssen. 4.2 Im Kanton St. Gallen gilt in Ehesachen, worunter auch Eheschutzmassnahmen fallen, für die Ermittlung des Sachverhalts grundsätzlich der Untersuchungsgrundsatz (LEUENBERGER/UFFER, Kommentar zur Zivilprozessordnung des Kantons St. Gallen, Bern 1999, N. 2 zu Art. 210 ZPO). Indessen sind die Parteien von ihrer Mitwirkungspflicht bei der Sachverhaltsabklärung nicht entbunden. Es bleibt in erster Linie ihre Sache, die rechtserheblichen Tatsachen und Beweismittel zu benennen (BGE 128 III 411 E. 3.2.1). Mithin oblag dem Beschwerdeführer, die Frage der Vollkaskoversicherung vorzubringen, was er unterlassen hat. Damit ist der Willkürrüge die Grundlage entzogen. Dass der Beschwerdeführer für das Jahr 2008 einen tieferen Bonus ausbezahlt erhält, ist durch nichts belegt und daher einstweilen eine Vermutung, weshalb die Ausserachtlassung dieser Behauptung von vornherein keine Willkür zu begründen vermag. Zudem handelt es sich um ein neues und damit unzulässiges Vorbringen (Art. 99 BGG).