Citation: 4A_97/2013 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz erwog, aus den Akten, insbesondere einem Schreiben des Beschwerdeführers an die Bank V.________ vom 27. September 1993 (act. 75/32), ergebe sich zweifelsfrei und der Beschwerdeführer bestreite nicht, dass er über die Erhöhung der Beteiligung an der S.________ mit weiteren 50 % sowie die Gewährung eines Darlehens von DM 1 Mio. informiert gewesen sei. In der Folge prüfte die Vorinstanz, ob dem Beschwerdeführer in diesem Zusammenhang konkrete Handlungen oder Unterlassungen zur Last gelegt werden könnten. Sie hielt dazu zunächst fest, aus den Akten und den Parteivorbringen ergebe sich nicht nur das Bild eines blossen Sympathisanten, sondern eines Geschäftsmannes, der im Zusammenhang mit dem "Deutschlandprojekt" äusserst aktiv und engagiert war. Die Vorinstanz widersprach der Ansicht des Beschwerdeführers, er könne für die Zahlungen nicht verantwortlich gemacht werden, wenn er die Überweisung nicht selbst veranlasst habe; er habe Kenntnis von der geplanten kompetenzwidrigen Disposition bzw. Überweisung von Fr. 900'000.-- gehabt und er hätte somit die Einberufung einer Verwaltungsratssitzung verlangen müssen; ohne Verwaltungsratsbeschluss hätte er nicht an der ergangenen Disposition mitwirken dürfen.