Citation: 5A_742/2007 28.04.2008 E. 1

1.1 Strittig ist vorliegend die Höhe des nachehelichen Unterhaltsbeitrages. Dabei handelt es sich um eine letztinstanzlich beurteilte Zivilsache mit Vermögenswert, welche dem Bundesgericht mit Beschwerde in Zivilsachen vorgetragen werden kann, da der Streitwert von Fr. 30'000.-- überschritten ist (Art. 72 Abs. 1, Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 75 Abs. 1 BGG). 1.2 Sowohl der Unterhaltspflichtige wie die Unterhaltsberechtigte sind an das Bundesgericht gelangt. Beide Beschwerden richten sich gegen denselben Entscheid und beschlagen jeweils den Unterhaltsbeitrag, weshalb sich deren Beurteilung in einem einzigen Urteil aufdrängt (Art. 71 BGG i.V.m. Art. 24 BZP). 1.3 Nach Art. 99 Abs. 2 BGG sind neue Begehren unzulässig. Soweit die Beschwerdeführerin vor Bundesgericht nunmehr einen monatlichen Unterhaltsbeitrag von Fr. 3'950.-- statt wie bisher von Fr. 3'830.-- verlangt, ist auf ihren Antrag nicht einzutreten. Ebenfalls nicht zu berücksichtigen ist die nach Ablauf der Beschwerdefrist eingegangene Ergänzung des Beschwerdeführers (Art. 100 Abs. 1 BGG) und insbesondere sein neuer Antrag auf Herabsetzung des Unterhaltsbeitrages auf monatlich Fr. 940.--. 1.4 Mit der Beschwerde kann insbesondere die Verletzung von Bundesrecht, Völkerrecht und kantonaler verfassungsmässiger Rechte geltend gemacht werden (Art. 95 BGG). Die Feststellung des Sachverhaltes kann nur gerügt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und die Behebung des Mangels für den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG). Auf die Vorbringen beider Parteien ist nur soweit einzutreten, als sie den gesetzlichen Begründungsanforderungen genügen. Die Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG hat nebst einem Antrag eine Begründung zu enthalten, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG; BGE 133 III 350 E. 1.3). Auch Verfassungsrügen sind in der Beschwerdeschrift vorzubringen und zu begründen (Art. 106 Abs. 2 BGG). Soweit die Beschwerdeführerin Ergänzungen zu den Verdienstmöglichkeiten des Beschwerdeführers macht und in allgemeiner Weise auf die Akten Bezug nimmt, sind ihre Vorbringen nicht zu berücksichtigen, da sie mit keiner konkreten Rüge verbunden sind. Der Beschwerdeführer seinerseits versucht ebenfalls, die vorinstanzlichen Feststellungen in verschiedener Hinsicht zu ergänzen, worauf bei den konkreten Rügen zurückzukommen ist.