Citation: 5C.161/2001 05.10.2001 E. 1

1.- Letztinstanzliche kantonale Entscheidungen in Krankenversicherungssachen sind berufungsfähig, sofern sie sich auf Ansprüche beziehen, die über das Krankenkassenobligatorium hinausgehen und deshalb gemäss Art. 12 Abs. 3 des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung vom 18. März 1994 (KVG, SR 832. 10) dem Bundesgesetz über den Versicherungsvertrag vom 2. April 1908 (VVG, SR 221. 229.1) unterstehen (BGE 124 III 229 E. 2b S. 232; Entscheid des Bundesgerichtes vom 9. Januar 2001 i.S. E., E. 1 [5C. 244/2000]). Namentlich handelt es sich bei der Frage, ob die von der Krankenkasse angebotene, unter Herrschaft des KVG dem Privatversicherungsrecht zugehörige Zusatzversicherung der in Art. 102 Abs. 2 Satz 3 KVG verankerten Bestandesgarantie genügt, um eine berufungsfähige Zivilrechtsstreitigkeit (BGE 124 III 44 E. 1a/aa S. 46, 229 E. 2b S. 232). Nach vorinstanzlicher Feststellung (Art. 51 Abs. 1 lit. a OG) beträgt der Streitwert weit über Fr. 8'000.-- (Art. 36 Abs. 5, Art. 46 und Art. 47 Abs. 1 OG), so dass einem Eintreten auf die Berufung in dieser Hinsicht nichts entgegensteht.