Citation: 4A_73/2020 E. 3.2.2

3.2.2. Die Vorinstanz erwog, für ein Ableben des Beschwerdegegners würden keinerlei Anhaltspunkte vorliegen. Von Amtes wegen bestehe somit keine Notwendigkeit, nähere Abklärungen zu tätigen, geschweige denn sei Rechtsanwalt F.________ zum Gesundheitszustand des Beschwerdegegners als Zeuge einzuvernehmen. Vor Bundesgericht beharrt die Beschwerdeführerin bloss auf ihren Vorbringen, dass der Beschwerdegegner im Jahre 1942 geboren sei, einen angeschlagenen Gesundheitszustand habe und nie persönlich an einer Verhandlung erschienen sei. Letztes Argument ist nicht sachdienlich, brauchte der anwaltlich vertretene Beschwerdegegner, der im Ausland wohnt, doch weder an der Schlichtungsverhandlung (Art. 204 Abs. 3 lit. a ZPO) noch an den Gerichtsverhandlungen (Art. 68 Abs. 1 ZPO) persönlich zu erscheinen. Die pauschalen, nicht weiter substanziierten Behauptungen, dass der Beschwerdegegner über siebzig Jahre alt sei und einen angeschlagenen Gesundheitszustand habe, mussten die Vorinstanz nicht veranlassen, weitere Abklärungen vorzunehmen; vielmehr durfte sie auf die Angaben des Rechtsvertreters des Beschwerdegegners abstellen, dass dieser noch lebe. Die Vorinstanz verletzte mithin kein Bundesrecht, wenn sie vom Beschwerdegegner keine Lebensbestätigung einholte. Entsprechend erübrigte es sich auch, Rechtsanwalt F.________ zum Gesundheitszustand des Beschwerdegegners einzuvernehmen. Schliesslich ist weder dargetan noch ersichtlich, inwiefern die Weigerung des Beschwerdegegners oder seines Rechtsvertreters, eine solche Lebensbestätigung beizubringen, rechtsmissbräulich wäre.