Citation: 2C_537/2022 E. 5.1

5.1. Die Beschwerdeführerin trägt vor, die Vorinstanz äussere sich im angefochtenen Urteil zu diversen Studien und halte fest, dass diese den erforderlichen Wirksamkeitsnachweis für die Indikation A nicht erbringen könnten. Allerdings habe Swissmedic keine ausreichende eigene Analyse der wissenschaftlichen Sachlage vorgenommen, sondern den Inhalt der Dokumente aus dem europäischen Verfahren der EMA unkritisch übernommen. Die Beschwerdeführerin habe im vorinstanzlichen Verfahren mehrfach geltend gemacht, dass Swissmedic die vorgelegten Studien nicht geprüft habe. Dennoch habe die Vorinstanz es unterlassen, weitere Sachverhaltsabklärungen vorzunehmen. Nach Auffassung der Beschwerdeführerin begründet die Vorinstanz nicht, aus welchem Grund sie sich zwecks Beurteilung von vornherein auf bestimmte Studien beschränke. Sie habe die Studien als Beweismittel nur selektiv geprüft. Die Untersuchungsmaxime verpflichte sie aber dazu, alle relevanten Beweise zu prüfen. Namentlich habe die Beschwerdeführerin im vorinstanzlichen Verfahren diverse Guidelines, Meta-Analysen und systematische Reviews eingebracht. Diese habe die Vorinstanz in rechtswidriger Weise lediglich pauschal und summarisch abgehandelt. Sie habe sich damit nicht ausreichend auseinandergesetzt. Ausserdem befänden sich drei Studien aus den Jahren 2001, 2002 und 2004, auf die Swissmedic in ihrer Verfügung vom 14. Juli 2015 massgeblich abstelle, nicht in den vorinstanzlichen Akten und die Vorinstanz habe diese auch nicht geprüft.