Citation: 9C_389/2022 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz hat in Bestätigung des in der Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 15. Februar 2022 Festgehaltenen erwogen, gestützt auf die hinsichtlich der erhobenen Befunde und Diagnosen als beweistauglich einzustufenden gutachterlichen Ausführungen des Dr. med. D.________ vom 20. Dezember 2019, des lic. phil. G.________ vom 29. März 2021 und der Dres. med. F.________ und D.________ vom 28. Mai 2021 sei als einzige Diagnose mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit eine Neurasthenie (ICD-10 F.48.0) erstellt. Anderweitige Einschränkungen neurologischer und/oder neuropsychologischer Art, die das Leistungsvermögen der Beschwerdeführerin tangierten, bestünden nicht. Eine Beurteilung anhand der gemäss BGE 141 V 281 beizuziehenden Standardindikatoren ergebe indessen, so das Gericht im Weiteren, dass die von den Gutachtern sowohl in der bisherigen als auch in einer angepassten Tätigkeit bescheinigte Arbeitsunfähigkeit von 80 % aus juristischer Sicht keinen Bestand habe; es lägen triftige Gründe vor, die rechtlich ein Abweichen rechtfertigten. So seien die funktionellen Auswirkungen der psychiatrisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchslage, trotz einer gewissen Ressourcenhemmung durch die Persönlichkeit sowie eines allfälligen eingliederungsanamnestischen Leidensdrucks, nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit ausgewiesen. Mithin liege kein invalidisierender Gesundheitsschaden vor.