Citation: 8C_143/2021 E. 4.3.1

4.3.1. Der Beschwerdeführer macht zunächst geltend, die Vorinstanz hätte lediglich von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit ausgehen dürfen, und weist darauf hin, dass Dr. med. E.________ für die Steigerung auf 100% die Durchführung beruflicher Massnahmen als nötig erachtet hatte. Das kantonale Gericht hielt das Gutachten der Dr. med. E.________ auch diesbezüglich für beweiskräftig und stellte fest, dass einzig noch der Hausarzt des Beschwerdeführers eine Arbeitsunfähigkeit von 100% attestierte, was indessen keine auch nur geringen Zweifel an der Beurteilung der Dr. med. E.________ zu erwecken vermöge. Es wies darauf hin, dass die Arbeitsvermittlung der Invalidenversicherung 2016 abgebrochen worden war, weil sich der Beschwerdeführer subjektiv nicht in der Lage sah, daran teilzunehmen. Objektiv sei der Durchführung von Massnahmen zur beruflichen Integration nichts entgegen gestanden, sodass davon auszugehen sei, in erster Linie hätte Selbstlimitierung deren Durchführung verhindert. Da die Selbstlimitierung und Dekonditionierung gemäss Dr. med. E.________ nicht in Zusammenhang mit dem Unfallereignis stünden, hielt das kantonale Gericht die Annahme einer weiterhin vorliegenden Arbeitsfähigkeit von lediglich 50% mit überzeugender Begründung nicht mehr für gerechtfertigt, sondern ging von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit aus. Der Beschwerdeführer bringt nichts vor, was diese Beweiswürdigung als bundesrechtswidrig erscheinen liesse. Namentlich vermag sein Einwand, die IV-Stelle sei im November 2018 von einer Arbeitsfähigkeit von 50% ausgegangen, nichts zu ändern, werden doch bei der Invalidenversicherung auch unfallfremde gesundheitliche Beeinträchtigungen miteinbezogen.