Citation: 5A_697/2021 E. 2.1

2.1. Die EZV ist zum Erlass einer Sicherstellungsverfügung berechtigt, sofern eine Zollforderung als gefährdet erscheint. Dies kann der Fall sein, wenn der Zollschuldner mit der Zahlung in Verzug ist oder keinen Wohnsitz in der Schweiz hat, oder wenn er Anstalten trifft, den Wohn- oder Geschäftssitz oder die Betriebsstätte in der Schweiz aufzugeben oder sich im schweizerischen Handelsregister löschen zu lassen (Art. 76 Abs. 2 und 3 des Zollgesetzes vom 18. März 2005; ZG, SR 631.0). Die Sicherstellungsverfügung ist einem gerichtlichen Urteil im Sinne von Art. 80 SchKG gleichgestellt. Sie gilt als Arrestbefehl gemäss Art. 274 SchKG und ist sofort vollstreckbar. Die Einsprache gegen den Arrestbefehl ist ausgeschlossen. Hingegen kann er mit Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht angefochten werden (Art. 81 Abs. 3 ZG).