Citation: 1C_326/2018 E. 6.2

6.2. Die Vorinstanz stellte im angefochtenen Urteil fest, das Bau-, Verkehrs- und Forstdepartement habe anlässlich des Augenscheins vom 8. September 2016 kein Augenscheinprotokoll erstellt und damit den Anspruch der Beschwerdeführerinnen auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) verletzt. Die Vorinstanz erachtete indessen die Voraussetzungen für eine Heilung des Verfahrensmangels im Beschwerdeverfahren als erfüllt, zumal sie ebenfalls einen Augenschein durchführte und ein Augenscheinprotokoll erstellte, welches den Parteien mit Möglichkeit zur Stellungnahme zugestellt wurde. Die Beschwerdeführerinnen sind im vorinstanzlichen Verfahren somit nur deshalb (vollständig) unterlegen, weil die Vorinstanz den von ihr erkannten Verfahrensfehler des Bau-, Verkehrs- und Forstdepartements geheilt hat.