Citation: 1C_510/2016 E. 3.3

3.3. Wie dargelegt, geht es um einen leichten Eingriff in die Persönlichkeit des Beschwerdeführers. Dieser wurde mit der Auflage lediglich verpflichtet, bei seinem Hausarzt eine Urinprobe abzugeben und deren Ergebnis dem Strassenverkehrsamt mitzuteilen. Der Fall bot weder in tatsächlicher noch rechtlicher Hinsicht besondere Schwierigkeiten. Der Beschwerdeführer ist sodann Schweizer und spricht deutsch. Er wäre deshalb in der Lage gewesen, der Vorinstanz auch ohne Verbeiständung darzulegen, weshalb er mit den Auflagen nicht einverstanden war. Wenn die Vorinstanz den Beizug eines Anwalts nicht als notwendig erachtet hat, hält das daher vor Art. 29 Abs. 3 BV stand.