Citation: 1C_231/2014 E. 4.3.1

4.3.1. Im Urteil 1C_373/2009 bestätigte das Bundesgericht, dass der mit dem Ausbau des Verkehrsknotens Seebahnstrasse/Hohlstrasse verbundene Eingriff in die Eigentumsrechte der Beschwerdeführerin nach Art. 36 i.V.m. Art. 26 Abs. 1 BV zulässig ist, namentlich dass er auf einer genügenden gesetzlichen Grundlage beruht, im öffentlichen Interesse liegt und verhältnismässig ist (a.a.O., E. 10). Wie das Bundesgericht in diesem Zusammenhang ausführte, hatte das Verwaltungsgericht verschiedene Varianten zum Ausbau des Verkehrsknotens Seebahnstrasse/Hohlstrasse geprüft, welche das Grundstück bzw. das Gebäude der Beschwerdeführerin geschont hätten. Darunter waren auch Varianten, die mit einer Verschiebung der Seebahnstrasse Richtung Osten verbunden gewesen wären. Diese Varianten wurden von den kantonalen Behörden und dem Bundesgericht unter anderem mit der Begründung verworfen, dass sie eine aufwändige Anpassung der über die Geleise führenden SBB-Überführung erforderlich machten (a.a.O., E. 10.3.2). Wie die Vorinstanz in der Sache zu Recht festgestellt hat, ist der Umstand, dass die SBB bereits während des Hauptverfahrens mindestens eine Instandstellung der SBB-Überführung planten, geeignet, die tatbeständliche Grundlage des angefochtenen Entscheids zu verändern. Zu prüfen bleibt, ob die rechtliche Würdigung der tatsächlichen Umstände zu einem anderen Ergebnis führt.