Citation: 9C_609/2017 E. 4.2

4.2. Die Ausgleichskasse erliess gegenüber der B.________GmbH, nachdem diese am 11. Oktober 2012 gegen den Zahlungsbefehl Nr. xxx Rechtsvorschlag erhoben hatte, am 17. Oktober 2012 für die ausstehenden Beiträge 2009 eine Veranlagungsverfügung. Dabei berücksichtigte sie Zahlungen/Gutschriften von Fr. 69'580.85, sodass eine ausstehende Summe von Fr. 115'069.40 (einschliesslich Verwaltungskosten, ALV-Beiträge, FAK-Beiträge, Mahngebühren, Verzugszinsen und Betreibungskosten) resultierte. Die B.________ GmbH hätte damals im Rahmen einer Einsprache allenfalls zusätzliche Gutschriften/Zahlungen, die nach ihrer Auffassung auch auf die ausstehenden Beiträge 2009 anzurechnen gewesen wären, geltend machen müssen. Dies betrifft insbesondere auch die erwähnte Position von Fr. 38'507.75 vom 30. August 2010, die nach Auffassung des Beschwerdeführers dem Jahr 2009 und nicht dem Jahr 2010 hätte zugeordnet werden sollen. Indessen erwuchs die Veranlagungsverfügung vom 17. Oktober 2012 über Fr. 115'069.40 an ausstehenden Beiträgen für das Jahr 2009 in formelle Rechtskraft; denn andernfalls hätte die Betreibung Nr. xxx gar nicht bis zur Ausstellung eines Verlustscheines infolge Pfändung (am 12. März 2014) fortgesetzt werden können.