Citation: 9C_714/2022 E. 5.1.2

5.1.2. Dagegen machen die Beschwerdeführerinnen geltend, die Vorinstanz behaupte offensichtlich aktenwidrig und damit willkürlich, ihre Kosten hätten - im Fall der Eigenerstellung - die angefochtene Gebühr sogar überstiegen. Zusätzlich sei darauf hinzuweisen, dass die von den Beschwerdeführerinnen veranschlagten Herstellungskosten resp. Baukosten denjenigen entsprächen, welche bei der Beschwerdegegnerin angefallen seien. Die Kostenschätzung der Vorinstanz, welche zudem kein Fachgericht und deshalb auch nicht dazu in der Lage sei, Erstellungskosten für Kabelrohranlagen zu schätzen, sei klar aktenwidrig. Hätte die Vorinstanz die Akten sorgfältig geprüft, wäre das Ergebnis anders ausgefallen. Die Vorinstanz hätte dann nämlich eine Verletzung des Äquivalenzprinzips bejahen müssen, da die Gebühr der Beschwerdegegnerin wegen des erzielten Gewinns in einem offensichtlichen Missverhältnis zum Wert stehe, den die Nutzung der Kabelrohranlagen für die Beschwerdeführerinnen habe.