Citation: 8C_550/2020 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer wendet im Wesentlichen ein, er dürfe nicht bestraft werden, indem seine Bezugsberechtigung in einer zweiten, späteren Phase der Arbeitslosigkeit (ab August 2019 [richtig wohl 2018]) mit der an den Haaren herbeigezogenen Begründung abgelehnt werde, er habe im Betrieb, in dem er ab Juli 2016 einen Zwischenverdienst erzielt habe, eine arbeitgeberähnliche Stellung gehabt. Die massgebliche Schwelle für die Bejahung der Möglichkeit des massgeblichen Einflusses dürfe nicht so tief angesetzt werden, wie es die Vorinstanz getan habe. Das Feld von möglichen Missbrauchsfällen werde damit derart weit gefasst, dass die an sich sinnvolle Regelung (eines Ausschlusses von Menschen mit massgeblichem Einfluss auf einen möglichen Arbeitgeber) ad absurdum geführt werde. Es könne nicht genügen, dass geringe Indizien wie eine familiäre Verbandelung und ein früheres Engagement als Geschäftsführer in der Zwischenverdienstfirma genügen sollen, um eine potenzielle Einflussnahme von relevantem Ausmass zu bejahen, selbst wenn man nach dem Ausscheiden maximal zu 20 % gearbeitet habe. Ansonsten schliesse man ganz viele Kleingewerbler bzw. Mitarbeiter von Kleinbetrieben aus, in welchen ein Familienmitglied des Anspruchstellers handle. Mit diesen allgemeinen und pauschalen Einwänden legt der Beschwerdeführer nicht dar, inwiefern die eingehende vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung und Beweiswürdigung das Willkürverbot verletze (vgl. E. 1.2 und E. 3.1.2 hievor). Vielmehr handelt es sich bei seinen Vorbringen im Wesentlichen um eine unzulässige appellatorische Kritik, mit der er seine eigene Sicht der Dinge darstellt, ohne sich unter Willkürgesichtspunkten mit den Erwägungen der Vorinstanz auseinanderzusetzen. Dass die Vorinstanz in beweisrechtlicher Hinsicht Bundesrecht verletzt haben könnte, ist nicht erkennbar. Insgesamt ist es nicht bundesrechtswidrig, wenn diese zum Schluss kam, der Beschwerdeführer habe auch nach der formellen Beendigung seiner Funktion als einzelzeichnungsberechtigter Gesellschafter und Vorsitzender der Geschäftsführung der B.________ GmbH am 19. Juli 2016 während des hier massgebenden Beurteilungszeitraums ab 3. August 2018 (vgl. BGE 143 V 409 E. 2.1 i.f. S. 411, 140 V 70 E. 4.2 S. 73; Urteil 8C_622/2020 vom 17. Dezember 2020 E. 4.1) faktisch eine arbeitgeberähnliche Stellung in dieser Unternehmung innegehabt. Somit ist die vorinstanzliche Verneinung seines Anspruchs auf Arbeitslosenentschädigung ab 3. August 2018 rechtens.