Citation: 8C_551/2020 E. 5

Der Beschwerdeführer macht geltend, er habe entgegen der vorinstanzlichen Annahme nicht erst Ende Dezember 2018, sondern bereits unmittelbar nach dem Unfall vom 3. Dezember 2018 unter Schmerzen und auch damit einhergehenden Einschränkungen beim Einsatz des rechten Armes gelitten. Er habe sich jedoch zunächst selber mit Medikamenten versorgt. Die Schmerzen hätten auch nach Beginn der Betriebsferien am 21. Dezember 2018 weiter zugenommen. Der Beschwerdeführer stellt des Weiteren die fachliche Befähigung der Suva-Kreisärztin in Frage. Als Neurochirurgin habe sie sich bei ihrer Beurteilung einseitig auf die bildgebenden Befunde des MRT vom 4. Januar 2019 fokussiert statt auf den klinischen, von einem Orthopäden zu erhebenden Verlauf. Während die Kreisärztin von der seltenen krankhaften Verursachung der Kapsulitis ausgehe, sei diese sowohl gemäss Dr. med. D.________ als auch nach den behandelnden Orthopäden des Spitals E.________ traumatisch bedingt. Gestützt auf deren Berichte bestünden hinreichende Zweifel an der Einschätzung der Kreisärztin. Die Vorinstanz wäre daher gehalten gewesen, ein versicherungsexternes Gutachten einzuholen.