Citation: 8C_434/2019 E. 4.2

4.2. Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, vermag weder offensichtliche Unrichtigkeit der vorinstanzlichen Tatsachenfeststellungen noch eine Verletzung von Bundesrecht zu begründen. Auf ein im Verfahren nach Art. 44 ATSG eingeholtes Gutachten ist rechtsprechungsgemäss abzustellen, wenn nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen (BGE 135 V 465 E. 4.4 S. 470). Solche werden vom Versicherten nicht dargetan. Die Tatsache, dass die IV-Stelle auf seine Neuanmeldung eingetreten ist, da sie eine Veränderung des Gesundheitszustandes als glaubhaft erachtete, bedeutet noch nicht, dass eine solche nach weiterer Untersuchung auch mit überwiegender Wahrscheinlichkeit bewiesen wird. Die Beschwerdegegnerin ist ihrer Abklärungspflicht nachgekommen, indem sie ein Gutachten über den aktuellen Gesundheitszustand und die eventuellen Veränderungen mit Auswirkung auf die Leistungsfähigkeit seit der letzten rechtskräftigen Abweisung des Rentenbegehrens in Auftrag gab. Voraussetzung für eine eingehendere Prüfung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit wäre gewesen, dass eine revisionsrechtlich bedeutsame Veränderung vorgelegen hätte. Dies war aber nach den tatsächlichen Feststellungen des kantonalen Gerichts nicht der Fall. Dieses hat sich eingehend mit den schon vorinstanzlich vorgebrachten Rügen gegen das Gutachten der SMAB auseinandergesetzt und festgehalten, dass eine lediglich unterschiedliche Beurteilung der Arbeitsfähigkeit, das heisst der Auswirkungen eines im Grunde gleich gebliebenen Gesundheitszustandes, keinen Revisiongrund darstellt. Entsprechend hat die Vorinstanz auch zu Recht auf die Durchführung eines strukturierten Beweisverfahrens verzichtet, spielt es doch keine Rolle, ob ein rechtskräftig beurteilter, unveränderter Sachverhalt nach einer neuen Rechtsprechung rechtlich anders eingeordnet würde. Die Rechtsprechungsänderung stellt für sich allein keinen Neuanmeldungs- oder Revisionsgrund dar (BGE 141 V 585 E. 5.3 S. 588 f.).