Citation: 1C_113/2021 E. 1.2

1.2. Der Beschwerdegegner bringt vor, die Beschwerdeführer hätten das Urteil des Kantonsgerichts vom 7. Juni 2019 nicht angefochten und sich damit im vorliegenden Rechtsmittelverfahren nicht auseinandergesetzt. Dies habe zur Folge, dass die Beschwerdeführer in ihrer Beschwerde gegen das vorliegend angefochtene Urteil vom 15. Januar 2021 das im bundesgerichtlichen Verfahren geltende Rügeprinzip verletzt hätten, zumal die Vorinstanz darin teilweise ausdrücklich und pauschal auf das Urteil vom 7. Juni 2019 verwiesen habe. Zudem hätten die Beschwerdeführer am 3. Februar 2021 bereits wieder ein neues Baugesuch eingereicht, womit ihre Berechtigung zur Anfechtung des Urteils vom 15. Januar 2021 dahingefallen sei. Das Urteil des Kantonsgerichts vom 7. Juni 2019 betraf ein früheres Baugesuch, welches im Zeitpunkt der Erteilung der Baubewilligung vom 9. April 2020 nicht mehr hängig war. Dass die Beschwerdeführer das Urteil vom 7. Juni 2019 seinerzeit nicht angefochten haben, ändert nichts daran, dass sie berechtigt sind, das vorinstanzliche Urteil vom 15. Januar 2021, welches ein formell neues und materiell verändertes Baugesuch betrifft, beim Bundesgericht anzufechten. Auch dass die Beschwerdeführer am 3. Februar 2021 wiederum ein noch einmal geändertes Baugesuch eingereicht haben, lässt die Berechtigung zur Anfechtung des vorinstanzlichen Urteils vom 15. Januar 2021 nicht dahinfallen, zumal die Beschwerdeführer sinngemäss erklärt haben, trotz Einreichung des Baugesuchs vom 3. Februar 2021 an der Ausführung des vom Gemeinderat am 9. April 2020 bewilligten Projekts festhalten zu wollen (vgl. Urteil 1C_380/2017 vom 17. Juli 2018 E. 1.1).