Citation: 8C_708/2022 E. 4.1

4.1. In medizinischer Hinsicht stellte die Vorinstanz auf die Einschätzungen des Dr. med. B.________, Facharzt für Chirurgie des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD), vom 16. Dezember 2020 und des Suva-Kreisarztes Dr. med. C.________, praktischer Arzt, vom 7. Dezember 2020 ab. Letzterer hatte als Diagnose den Fremdunfall vom 17. November 2017 mit dorsal dislozierter, intraartikulärer distaler Radiusfraktur links, mit zweitgradig offener, dislozierter, mehrfragmentärer Mehretagen-Unterschenkelfraktur links und mit kleiner subkortikaler Blutung mit geringem perifokalem Ödem im Gyrus frontalis superior links, letzteres verbunden mit einer neuropsychologisch minimalen kognitiven Störung bei vorbestehenden kognitiven Schwächen diagnostiziert. Die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers in der angestammten Tätigkeit als Gärtner schätzte der Kreisarzt auf 50 %. Leichte und mittelschwere wechselbelastende Arbeiten, welche den körperlichen Einschränkungen Rechnung trügen und keine aussergewöhnlichen kognitive Anforderungen stellten, seien dem Beschwerdeführer jedoch in einem vollen Pensum zumutbar; Einschränkungen seien dabei nicht zu erwarten. Der Einschätzung der kognitiven Beeinträchtigungen hatte der Kreisarzt im Wesentlichen die Einschätzungen des Dr. phil. D.________, Fachpsychologe für Neuropsychologie, vom 4. März 2020 sowie der Dr. med. E.________, Fachärztin für Neurologie, vom 8. Mai 2020 zugrunde gelegt. Dr. med. B.________ schloss sich der Beurteilung des Kreisarztes an. Zum Verlauf der Arbeitsfähigkeit - zu welchem sich Dr. med. C.________ nicht geäussert hatte - hielt er ergänzend fest, die volle Arbeitsfähigkeit in leidensangepassten Tätigkeiten bestehe seit dem 6. Dezember 2018. Die Vorinstanz wich insofern von dieser Einschätzung des RAD-Arztes ab, als sie die volle Arbeitsfähigkeit in angepassten Tätigkeiten erst ab 4. März 2020 als erstellt erachtete. Im Übrigen erkannte sie dem Bericht des Dr. med. B.________ ebenso wie den Beurteilungen des Dr. med. C.________, des Dr. phil. D.________ und der Dr. med. E.________ vollen Beweiswert zu.