Citation: 1B_259/2008 09.10.2008 E. 4

Auch die Rüge, die Vorinstanz habe den Haftgrund des dringenden Tatverdachtes nicht ausreichend motiviert und dadurch das rechtliche Gehör des Beschwerdeführers verletzt, erweist sich als unbegründet. Im angefochtenen Entscheid wird der dringende Tatverdacht eines Tötungsdeliktes rechtsgenüglich begründet. Entgegen der Darstellung des Beschwerdeführers beschränkt sich die Vorinstanz nicht auf den "lapidaren" Hinweis, er habe "eingestanden", das Opfer erschossen zu haben. Wie oben dargelegt, befasste sich das Obergericht auch ausdrücklich mit der Frage des subjektiven Tatbestandes und mit den übrigen Beweisergebnissen (vgl. angefochtener Entscheid, S. 8 E. 5.3, sowie S. 9 unten). Der Beschwerdeführer konnte den betreffenden Erwägungen die wesentlichen Gründe entnehmen, weshalb die Vorinstanz den dringenden Tatverdacht als erfüllt ansah. Es ist denn auch nicht ersichtlich, inwiefern die Begründung des angefochtenen Entscheides es dem Beschwerdeführer geradezu verunmöglicht hätte, den Rechtsweg wirksam zu beschreiten. Dass die Vorinstanz den Einwendungen des Beschwerdeführers inhaltlich nicht gefolgt ist (und sich auch nicht mit dessen sämtlichen Argumenten ausnahmslos und ausdrücklich befasst hat), begründet keine Verletzung von Art. 29 Abs. 2 BV (vgl. BGE 133 I 270 E. 3.1 S. 277; 129 I 232 E. 3.2 S. 236, je mit Hinweisen).