Citation: 5F_21/2024 E. 3.2

3.2. Art. 122 lit. d BGG erlaubt die Revision eines bundesgerichtlichen Urteils, wenn das Gericht in den Akten liegende erhebliche Tatsachen aus Versehen nicht berücksichtigt hat. Unter "Aktenstücke" sind die Akten des bundesgerichtlichen Beschwerdeverfahrens gemeint. Dies ist der Fall, wenn das Bundesgericht ein bestimmtes Aktenstück übersehen oder eine bestimmte wesentliche Aktenstelle unrichtig, insbesondere nicht mit ihrem wirklichen Wortlaut oder in ihrer tatsächlichen Tragweite, wahrgenommen hat (BGE 122 II 17 E. 3). Die Revision dient nicht dazu, angebliche Rechtsfehler zu korrigieren (Urteil 8F_6/2024 vom 26. Juni 2024 E. 3.1 mit Hinweisen) oder in der ursprünglichen Beschwerdeschrift Verpasstes nachzuholen (zum Ganzen: Urteil 4F_10/2024 vom 8. Mai 2024 E. 1.2.1 mit Hinweisen).