Citation: 6B_1036/2014 E. 1.4.2

1.4.2. Diese Ausführungen lassen keine Willkür erkennen. Die Vorinstanz stellt auf die Aussagen des Beschwerdeführers ab, der u.a. angab, er habe A.________ den Plastiksack über den Kopf ziehen und ihr Schmerzen zufügen wollen. Er habe ein Problem mit Frauen und empfinde eine Abneigung allgemein gegen Frauen. Er habe mit dem Sack verhindern wollen, dass die Frau gleich schreien könne (Urteil S. 8 f., 15 ff.). Die Vorinstanz geht - namentlich auch angesichts der im Rucksack des Beschwerdeführers vorgefundenen Gegenstände - davon aus, dieser habe eine schwere Tat geplant (Urteil S. 18 ff.). Sie würdigt willkürfrei, er habe eine Atemnot seines Opfers bewirken wollen, um dieses auf diese Art zu peinigen und am Schreien zu hindern. Sie gelangt folglich zur Überzeugung, der Beschwerdeführer habe den Plastiksack nach seinem Plan für einige Zeit über dem Kopf seines Opfers belassen und damit dessen Atmung beeinträchtigen wollen, da er anders sein Ziel - das Opfer zu peinigen und am Schreien zu hindern - nicht erreichen konnte. Eine längere Atemnot ist objektiv geeignet, eine unmittelbare Lebensgefahr herbeizuführen. Für den Nachweis des Vorsatzes darf das Gericht vom Wissen des Täters auf dessen Willen schliessen (vgl. BGE 137 IV 1 E. 4.2.3 mit Hinweis). Nicht zu beanstanden ist, wenn die Vorinstanz aus der allgemeinen Lebenserfahrung ableitet, der Beschwerdeführer habe um die Lebensgefahr gewusst und diese angesichts seines Tatentschlusses auch gewollt.