Citation: 1C_135/2024 E. A

A.a. Die Gemeinde Steinhausen erteilte A.________ am 27. September 2010 die Baubewilligung für ein Ökonomiegebäude auf dem Grundstück Nr. 146 der Gemeinde Steinhausen. Bestandteil der Baubewilligung bildete eine Auflage des Amtes für Raumplanung des Kantons Zug (heute: Amt für Raum und Verkehr), dass die gewerbliche Nutzung der Scheune spätestens am 31. Dezember 2020 zu enden habe. A.b. Am 19. Januar 2021 stellte A.________ beim Gemeinderat Steinhausen ein Gesuch um Vollstreckungsaufschub, wonach die Frist für die Rückführung der gewerblich genutzten Räumlichkeiten in der Scheune zu landwirtschaftlichen Zwecken um vier Jahre zu verlängern sei. Das Amt für Raum und Verkehr liess sich in einer Stellungnahme an die Gemeinde am 9. März 2021 dahingehend vernehmen, dass das Gesuch um Vollstreckungsaufschub abzulehnen sei. Der Gemeinderat beschloss mit Verfügung vom 19. Juli 2021, das Gesuch um Vollzugsaufschub einmalig um ein Jahr bis am 19. Juli 2022 unter Auflagen und Bedingungen zu bewilligen. Bis zum 31. Dezember 2021 oder spätestens 3 Monate nach Inkrafttreten seines Beschlusses sei für die geplanten Änderungen bei der Abteilung Bau und Umwelt ein formelles Baugesuch einzureichen. Als Beschwerdeinstanz wurde im Beschluss der Regierungsrat des Kantons Zug aufgeführt. Gegen den Beschluss des Gemeinderats reichte A.________ am 13. August 2021 Beschwerde beim Regierungsrat des Kantons Zug ein. A.c. Während der Hängigkeit des Beschwerdeverfahrens beim Regierungsrat erliess das Amt für Raum und Verkehr am 6. Oktober 2021 eine kantonale Zustimmungsverfügung zum Beschluss des Gemeinderats Steinhausen vom 19. Juli 2021. Darin stimmte es der Verlängerung der bereits zu gewerblichen Zwecken umgenutzten Scheune nicht zu und forderte die Gemeinde auf, dem Gesuchsteller eine angemessene kurze Frist zu setzen, bis wann der rechtmässige Zustand in der Scheune wiederherzustellen sei. Der Gemeinderat Steinhausen beschloss am 8. November 2021, dennoch an seinem Beschluss vom 19. Juli 2021 festzuhalten. Dieser kommunale Beschluss sowie die negative Zustimmungsverfügung des Amtes für Raum und Verkehr wurde A.________ von der Baudirektion des Kantons Zug am 7. Januar 2022 eröffnet. A.________ reichte gegen die negative Zustimmungsverfügung des Amtes für Raum und Verkehr am 9. Februar 2022 Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Zug ein. A.d. Am 31. März 2022 leitete die Baudirektion des Kantons Zug als instruierende Rechtsmittelbehörde des Regierungsrates dem Verwaltungsgericht die Beschwerde von A.________ vom 13. August 2021 zuständigkeitshalber weiter. Nachdem sich A.________ mit der Überweisung der Beschwerde vom 13. August 2021 an das Verwaltungsgericht nicht einverstanden erklärte, verfügte das Verwaltungsgericht in einem Zwischenentscheid vom 18. Januar 2024, es sei für die Behandlung der Beschwerde zuständig.