Citation: 2C_145/2024 E. 3.3

3.3. Der Beschwerdeführer beruft sich auf Art. 8 Ziff. 1 EMRK im Zusammenhang mir seiner "langjährig bestehenden (Konkubinats) beziehung". Diesbezüglich ist festzuhalten, dass sich aus dieser Bestimmung nur dann ein Bewilligungsanspruch ergibt, wenn eine lang dauernde und gefestigte Partnerschaft vorliegt und diese eheähnlich gelebt wird. Soll der ausländische Konkubinatspartner weggewiesen werden, wird mit Blick auf den Schutzbereich von Art. 8 Ziff. 1 EMRK verlangt, dass eine gefestigte eheähnliche Gemeinschaft vorliegt oder eine Heirat bzw. Eintragung der Partnerschaft unmittelbar bevorsteht (vgl. BGE 144 I 266 E. 2.5 mit Hinweisen; Urteil 2C_976/2019 vom 24. Februar 2020 E. 4.1). Dass und inwiefern diese Voraussetzungen beim Beschwerdeführer, der gemäss den unbestrittenen Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz nicht mit seiner Partnerin zusammenwohnt und zudem keine Heiratsabsichten geltend macht, wird in der Beschwerde nicht konkret dargetan. Der Umstand, dass er sich nach eigenen Angaben seit fünf Jahren in einer gefestigten Partnerschaft befinde, reichen dazu nicht aus. Im Übrigen ist die Berufung auf den Schutz des Familienlebens gemäss Art. 8 Ziff. 1 EMRK bzw. Art. 13 Abs. 1 BV ausgeschlossen, zumal der Beschwerdeführer über keine Kernfamilie in der Schweiz verfügt.