Citation: 2C_692/2017 E. 1

A.________, geboren 1959 (oder 1958) in Senegal, reiste am 7. April 2016, von Frankreich her kommend, ohne gültiges Reisedokument bei Basel in die Schweiz ein. Er trug knapp 500 Gramm Kokain (Reinheitsgehalt rund 55 %) bei sich. Er wurde verhaftet und am 26. August 2016 erstinstanzlich (namentlich) wegen Verbrechens nach Art. 19 Abs. 2 lit. a BetmG zu einer Freiheitsstrafe von 30 Monaten verurteilt. Die Verurteilung wurde mit Urteil des Appellationsgerichts des Kantons Basel-Stadt vom 14. Juli 2017 im Wesentlichen bestätigt, wobei für 15 Monate der teilbedingte Vollzug der Freiheitsstrafe bewilligt wurde. Am 26. Juli 2017 wies das Migrationsamt des Kantons Basel-Stadt A.________ aus der Schweiz weg und verfügte über ihn Ausschaffungshaft. Nach mündlicher Verhandlung stellte das Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt als Verwaltungsgericht mit Urteil der Einzelrichterin für Zwangsmassnahmen im Ausländerrecht vom 28. Juli 2017 fest, dass die Ausschaffungshaft für drei Monate, d.h. bis zum 24. Oktober 2017, rechtmässig und angemessen sei. Dagegen gelangte A.________ am 11. August 2017 mit vom 10. August 2017 datierter Eingabe an das Appellationsgericht und erklärte, gegen das Haftbestätigungsurteil zu appellieren. Die Einzelrichterin für Zwangsmassnahmen im Ausländerrecht trat mit Verfügung vom 16. August 2017 auf die Eingabe nicht ein, mit der Begründung, dass seit der Haftprüfung noch nicht ein Monat vergangen sei, sodass sie gemäss Art. 80 Abs. 5 AuG nicht als Haftentlassungsgesuch entgegengenommen werden könne. Hingegen leitete sie die Eingabe zwecks allfälligen Behandlung als Beschwerde gegen ihr Urteil vom 28. Juli 2017 an das Bundesgericht weiter. Gestützt auf die Überweisung wird die Eingabe vom Bundesgericht als Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten entgegengenommen.