Citation: I 674/03 21.04.2004 E. 5

Im Streite steht weiter die gesundheitsbedingte Einschränkung im Haushalt. Während das kantonale Gericht und die IV-Stelle diese gestützt auf die Erhebungen im Abklärungsbericht Haushalt vom 23. Mai 2002 mit 28 % beziffern, geht die Beschwerdeführerin gemäss Bericht der Fachstelle für monetäre Haushaltbewertung vom 18. August 2000 von 48 % aus. Wie im angefochtenen Entscheid einlässlich dargelegt wurde, handelt es sich beim aktuelleren Abklärungsbericht Haushalt vom 23. Mai 2002 entgegen der Auffassung der Versicherten um eine zuverlässige Entscheidungsgrundlage im Sinne der Rechtsprechung dar (zu den Kriterien für beweiskräftige Abklärungen an Ort und Stelle gemäss Art. 69 Abs. 2 IVV: BGE 128 V 93; Urteile S. vom 17. November 2003, I 467/03, Erw. 3.2.1, und C. vom 18. August 2003, I 741/01, Erw. 4.1, je mit weiteren Hinweisen), sodass darauf abgestellt werden kann. Insbesondere bestehen keine Hinweise für offensichtliche Fehleinschätzungen der Abklärungsperson, welche einen richterlichen Ermessenseingriff erforderlich machten. Wie bereits die IV-Stelle im vorinstanzlichen Beschwerdeverfahren ausgeführt hat, basiert der bei anderen Versicherungen, namentlich Haftpflichtversicherungen, gängig festgestellte monetäre Haushaltschaden zur Bestimmung eines auszuzahlenden Haftpflichtkapitals auf anderen Grundlagen als die Bemessung des Invaliditätsgrades im Haushaltbereich in der Invalidenversicherung. Dabei wird die konkrete Einschränkung in den einzelnen Haushaltverrichtungen erhoben und anschliessend prozentualisiert, d.h. gewichtet (vgl. auch Rz. 3090 ff. des Kreisschreibens des BSV über Invalidität und Hilflosigkeit [KSIH]). Anzumerken bleibt, dass die von der IV-Abklärungsperson angenommene Einschränkung im Haushalt von 28 % in etwa auch der von Dr. med. M.________ in seinem Gutachten vom 1. Februar 2002 geschätzten Beeinträchtigung bei schwereren Haushaltsarbeiten im Umfang von 30 % entspricht.