Citation: 6P.151/2005 17.08.2006 E. 5

Nach Ansicht der Beschwerdeführer verletzt das angefochtene Urteil auch den Grundsatz "in dubio pro reo". Der vom Obergericht für möglich gehaltene Ablauf, dass sich die ASK 21 während längerer Zeit im toten Winkel der DG-600 befand, stelle eine derart abstrakte und theoretische Möglichkeit dar, dass sie keine ernsthaften Zweifel an der Richtigkeit des von den Beschwerdeführern behaupteten Unfallhergangs zu begründen vermöge. Wie bereits dargelegt wurde, stützt das Obergericht seine Auffassung, dass sich der Flugverlauf der ASK 21 und deren Sichtbarkeit für den Beschwerdegegner nicht zweifelsfrei ermitteln lasse, auf sachliche Gründe, insbesondere auf die Ausführungen im Schlussbericht des Büros für Flugunfalluntersuchungen. Eine Verletzung des Grundsatzes "in dubio pro reo" als Beweiswürdigungsregel ist daher nicht ersichtlich.