Citation: 4A_69/2014 E. 6.2

6.2. Die Beschwerdeführerin rügt in diesem Zusammenhang eine unrichtige und "eindeutig" aktenwidrige Feststellung der Vorinstanz. Sie wendet sich gegen die folgende Erwägung betreffend den zweiten Zeitabschnitt: "Im Berufungsverfahren von keiner Seite bestritten wurde die vorinstanzliche Feststellung der massgeblichen Laufzeit von Anfang Januar bis Ende Februar 2007." Dabei bezog sich die Vorinstanz auf die Berufungsantwort der Beschwerdeführerin. In der zitierten Passage wurden (unter anderem) die Ausführungen des Klägers in Ziffer 1.4.3.2 seiner Berufung beantwortet, wonach das Bezirksgericht zutreffend davon ausgegangen sei, dass die Beschwerdeführerin bei der Reduktion des Kaufpreises um Fr. 900'000.-- eine Gegenleistung dafür gesehen habe, dass sie mit der Rückführung ihres finanziellen Engagements bis Ende Februar 2007, d.h. für weitere zwei Monate, zuwarten würde. Dabei bestritt die Beschwerdeführerin die angenommene Laufzeit von zwei Monaten mit keinem Wort. Auch auf den Seiten 22 f., auf welche die Beschwerdeführerin auf S. 16 der Berufungsantwort verwies, findet sich keine Bestreitung besagter Laufzeit. Erst auf S. 37 der Anschlussberufung brachte die Beschwerdeführerin unter Hinweis auf ein Schreiben vom 16. März 2007 vor, dass sie dem Kläger die Verkaufsfrist bis 10. April 2007, d.h. seit Dezember 2006 um gesamthaft 3 1/2 Monate, erstreckt habe. Indessen ist nicht dargetan, dass diese im Berufungsverfahren vorgetragene Behauptung novenrechtlich zulässig war. Ohnehin kann der Vorinstanz keine geradezu offensichtlich unrichtige Feststellung bzw. - wie moniert - Rechtsverweigerung vorgeworfen werden, wenn sie dennoch bezüglich der ersten Kaufpreisreduktion von einer Laufzeit von zwei Monaten ausging, nachdem die Beschwerdeführerin an der einschlägigen Stelle ihrer Berufungsantwort, wo sie konkret zum angesprochenen Thema Stellung nahm, bezüglich der Laufzeit keine Bestreitung angebracht und sich nicht auf eine angebliche Fristerstreckung berufen hatte. Schliesslich kann in den beschwerdeführerischen Darlegungen "der Vollständigkeit halber" unter Ziffer 4 S. 23 der Beschwerde keine hinreichend begründete Sachverhaltsrüge erblickt werden, so dass darauf nicht näher einzugehen ist. Hierzu ist lediglich festzuhalten, dass die Beschwerdeführerin an der entsprechenden Stelle ihrer Berufungsantwort die vom Bezirksgericht betreffend die zweite Kaufpreisreduktion angenommene und vom Kläger unter Ziffer 1.4.3.3 seiner Berufung akzeptierte Laufzeit von vier Monaten (Oktober 2007 bis Ende Januar 2008) nicht bestritten hat. Die diesbezügliche Feststellung der Vorinstanz ist daher nicht aktenwidrig. Die Rüge unrichtiger Sachverhaltsfeststellung erweist sich als unbegründet, soweit darauf einzutreten ist. Somit ist von den Zinsberechnungen der Vorinstanz auszugehen.