Citation: 2C_246/2022 E. 4.3

4.3. Die Beschwerdeführer machen hiergegen geltend, sie hätten sich 2006 anlässlich eines Orchesterfestivals in Los Angeles kennengelernt und verliebt, bereits in Deutschland teilweise zusammengelebt und in der Schweiz eine gemeinsame Wohnung bezogen. Sie hätten schon vor der Vorinstanz vorgebracht, dass der Beschwerdeführer die Beschwerdeführerin finanziell unterstütze, für sie ein Natel-Abo gelöst und ihr einen direkten Zugang zu seinem Konto durch eine eigene Bankkarte eingeräumt habe. Der Umstand, dass der Beschwerdeführer anlässlich der Bewilligungsverlängerung jeweils lediglich eine Unterhaltsverpflichtung unterzeichnet habe, lasse zudem nicht den Schluss zu, die Verpflichtungserklärung entbehre einer eheähnlichen Beziehungsbasis. Die zwischen den Beschwerdeführern bestehende Beziehung sei ferner auch fotografisch dokumentiert und von Dritten wahrgenommen worden. Die Beschwerdeführer bestreiten schliesslich, sich nicht in Liebe zugeneigt zu sein, und geben an, eine feste und ausschliessliche Zweierbeziehung in Haushaltsgemeinschaft ohne Aussenbeziehungen zu führen und sich gegenseitig Treue und umfassend Beistand zu leisten.