Citation: 5C.119/2005 10.06.2005 E. 4

Gemäss Art. 63 Abs. 2 OG hat das Bundesgericht seiner Entscheidung im Berufungsverfahren die Feststellungen der letzten kantonalen Instanz über die tatsächlichen Verhältnisse zugrunde zu legen. Gegen diese für das Bundesgericht verbindlichen Tatsachenfeststellungen richtet sich das Vorbringen, es lägen veränderte Verhältnisse vor, weil die Strafbehörden die Aufhebung des Strafverfahrens beabsichtigen würden. Diese Tatsachenbehauptung kann - abgesehen davon, dass sie neu ist - nicht mit Berufung vorgebracht werden, zumal in diesem Zusammenhang weder eine Verletzung bundesrechtlicher Beweisvorschriften noch ein offensichtliches Versehen im Sinn von Art. 63 Abs. 2 OG geltend gemacht wird; willkürliche Tatsachenfeststellungen wären vielmehr mit staatsrechtlicher Beschwerde zu rügen.