Citation: 1C_348/2021 E. 5.1.1

5.1.1. Unter dem Gesichtspunkt der Erschliessung hat die Vorinstanz im Wesentlichen auf die vergleichsweise engen Platzverhältnisse auf dem langgezogenen und schmalen Landstreifen beim betroffenen Knotenpunkt des öffentlichen Verkehrs und die konkrete Gefahr hingewiesen, dass der Feinerschliessungsverkehr mangels Platz die Groberschliessung beeinträchtige. Sie hat weiter festgehalten, das Baurekursgericht enge den Spielraum der Beschwerdegegnerin zu stark ein, wenn es verkehrstechnische Lösungen als ausreichend ansehe. Der Beschwerdegegnerin sei es nicht verwehrt, zusätzlich nötige Feinerschliessungsflächen, etwa für den arealübergreifenden Fussgängerverkehr beim Bahnhof, mit einem Gestaltungsplan zu sichern, um die angestrebte Verbesserung der Aufenthaltsqualität an diesem Standort zu erreichen. Solche Fussgängerströme seien nicht nur wegen des öffentlichen Verkehrs, sondern auch wegen der Durchgangsfunktion des streitbetroffenen Areals für das hinterliegende Wohngebiet zum Seeufer zu erwarten. Unter dem Aspekt der Erschliessung liege in diesem Sinn ein qualifiziertes öffentliches Interesse für die Festlegung einer Gestaltungsplanpflicht vor.