Citation: 1A.164/2005 15.11.2005 E. A

Am 2. Juni 2003 ersuchte die Staatsanwaltschaft Ravensburg (Deutschland) die Staatsanwaltschaft Basel-Stadt um Rechtshilfe in einem Ermittlungsverfahren gegen Y.________ wegen des Verdachts der Geldwäscherei. Bei einer Kontrolle am 13. Februar 2003 seien im Handschuhfach des von Y.________ gelenkten Fahrzeugs  25'000.-- in bar vorgefunden worden. Weder Y.________ noch der Halter des Wagens, X.________, hätten damals Anspruch auf die Geldsumme erhoben. Erst am 16. April 2003 habe X.________ durch seinen Anwalt mitteilen lassen, der Geldbetrag gehöre ihm: Y.________ habe ihn im Auftrag von X.________ von dessen Konto Nr. 1 bei der Bank Z.________ in Basel abgehoben. Zur Herkunft des Geldes habe er angegeben, dem Konto seien am 13. Februar 2002 von einem betagten Verwandten aus den USA zwei Checks zu je Fr. 100'000.-- gutgeschrieben worden. Die Staatsanwaltschaft Ravensburg ersuchte um Abklärung, ob X.________ zwischen dem 12. Februar 2002 und dem 25. März 2003 tatsächlich ein Konto bei der Bank Z.________ in Basel gehabt habe und die Gutschrift von Fr. 200'000.-- erfolgt sei; wenn ja, seien die Personalien des Auftraggebers zu ermitteln.