Citation: 1A.104/2006 19.01.2007 E. 5

Die Beschwerdeführerin wirft dem Verwaltungsgericht sodann vor, es habe die für die Errichtung der Mobilfunkanlage sprechenden öffentlichen und privaten Interessen nicht berücksichtigt, namentlich das Interesse an qualitativ hochstehenden Mobilfunkdiensten und einem funktionierenden Wettbewerb zwischen den Mobilfunkanbietern. Das Bundesgericht hat bereits im Entscheid 1P.778/2005 vom 31. März 2006 (E. 3 S. 6) dargelegt, dass das öffentliche Interesse an einer optimalen Versorgung mit Mobilfunkdiensten grundsätzlich keine Abweichung von den kommunalen Bauvorschriften rechtfertigt. Im Übrigen wird von der Beschwerdeführerin nicht dargetan und ist auch nicht ersichtlich, weshalb die Versorgung von Erlinsbach und Umgebung nicht von einem anderen Standort aus, ausserhalb der Kern- und Ortsbildschutzzone, erfolgen könnte. Aus diesem Grund liegt auch kein unverhältnismässiger Eingriff in die verfassungsrechtliche Eigentumsgarantie oder die Wirtschaftsfreiheit vor.