Citation: 6B_614/2023 E. 2.3

2.3. Die vorstehenden Erwägungen sind überzeugend. Die Beschwerdeführerin legt nicht dar, dass die Vorinstanz massgebende Strafzumessungskriterien ausser Acht gelassen oder das ihr zustehende Ermessen rechtsfehlerhaft ausgeübt hätte. Dies behauptet sie auch nicht. Soweit sie vorbringt, es sei aufgrund unheilbarer, schwerer Gesundheits- und Verhaltensstörungen von einer erheblich verminderten Schuldfähigkeit auszugehen, belegt sie dies in keiner Weise. Namentlich ergibt sich dies aus dem von ihr zitierten gerichtlichen Gutachten nicht. Den von der Beschwerdeführerin angesprochenen schwierigen persönlichen und finanziellen Verhältnissen, der zeitweise drohenden Obdachlosigkeit trägt die Vorinstanz hingegen angemessen Rechnung. Gleiches gilt für das am unteren Rand verortete Verschulden. Dass der Beschwerdeführerin keine "bösartige Gesinnung und verwerfliche Beweggründe" vorgeworfen werden können, ändert nichts, bzw. muss zu keiner weiteren Strafminderung führen. Auch eine über das normale Mass hinausgehende erhöhte Strafempfindlichkeit aufgrund körperlicher und psychischer Krankheiten begründet die Beschwerdeführerin nicht. Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin geht die Vorinstanz nachvollziehbar von einer eigentlichen Schlechtprognose aus, sodass die Freiheitsstrafe zu vollziehen ist. Die Beschwerdeführerin zeigt nicht ansatzweise auf, weshalb eine bedingte Strafe unter den gegebenen - unbestrittenen - Umständen ausreichen soll, sie von weiterer Delinquenz abzuhalten.