Citation: 2C_563/2009 07.10.2009 E. 1

Das Bundesgericht prüft von Amtes wegen und frei, ob auf die Beschwerde einzutreten ist (BGE 132 III 291 E. 1). 1.1 Im Verfahren der Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten dürfen neue Tatsachen und Beweismittel nur so weit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG). Neue Begehren sind unzulässig (Art. 99 Abs. 2 BGG). Ob ein Begehren neu ist, beurteilt sich danach, was in der Vorinstanz beantragt wurde. Kein neues Rechtsbegehren liegt in der Einschränkung eines Begehrens. Ein neues Begehren liegt jedoch vor, wenn mehr oder wenn etwas anderes als in der Vorinstanz verlangt wird oder wenn das Begehren ausserhalb des Streitgegenstandes liegt (vgl. Ulrich Meyer in Basler Kommentar, Bundesgerichtsgesetz, N. 58 ff. zu Art. 99 BGG). Schon im bisherigen Verfahren der Verwaltungsgerichtsbeschwerde nach dem alten OG wurden neue Begehren im Grundsatze nicht zugelassen (BGE 124 II 361 E. 1c S. 364; 122 V 34 E. 2a mit Hinweisen; s. auch Fritz Gygi, Bundesverwaltungsrechtspflege, 1983 S. 256 ff.). Art. 99 Abs. 2 BGG führt diese Praxis fort. 1.2 Der Beschwerdeführer beantragt, es sei festzustellen, dass sich sein Wohnsitz während der Steuerperiode 2006 nicht im Kanton Wallis befunden habe. Mit Beschwerde vom 25. Juni 2008 und Replik vom 1. November 2008 an die Vorinstanz stellte der Beschwerdeführer die Höhe des Abzuges der Fahrtkosten für die Benutzung des Privatfahrzeuges für die Fahrten nach und von Zürich in Frage. Der Beschwerdeführer verlangte den vollumfänglichen Abzug für die Kosten auf der gesamten Strecke Zermatt-Zürich. Er begründete das mit seinem Status als Wochenaufenthalter in Zürich (welcher ihm keinerlei steuerliche Vorteile bringe) und dem grossen Ermessensspielraum, den die Wegleitung der Steuerbehörde bei der Frage der Abzüge zugestehe. Wenn daher der Beschwerdeführer mit seinem Hauptantrag vor Bundesgericht nunmehr verlangt, es sei festzustellen, dass im Steuerjahr 2006 im Kanton Wallis kein Wohnsitz bestanden habe, liegt darin ein neues Begehren und ein Austausch des Streitgegenstandes. Die zur Begründung herangezogenen Tatsachen, wonach er seinen Lebensmittelpunkt im Kanton Zürich habe, scheinen zudem neu. Auf die Beschwerde ist in diesem Punkt nicht einzutreten.