Citation: 6B_1073/2022 E. 3.4.1

3.4.1. Der Beschwerdeführer legt dar, als der Täter bemerkt habe, dass die Schläge das Opfer gefährden könnten, habe dieser sofort von seinem ursprünglichen Plan abgesehen und umgehend die Rettungskräfte alarmiert. Er habe alles getan, damit das Opfer gerettet werden könne, weshalb der Anruf nicht bloss als tätige Reue zu werten sei. Gestützt auf die vorinstanzlichen Erwägungen könne höchstens eine schwere Körperverletzung mit einer Todesgefahr für das Opfer angenommen werden; nicht aber einen Tötungswillen, auch keinen Eventualvorsatz. Der Täter habe das Opfer höchstens in Lebensgefahr gebracht oder es grausam behandelt.