Citation: 2A.550/2001 08.05.2002 E. A

Der 1961 geborene, aus der Türkei stammende X.________ gehört dem Volk der Kurden an. Am 13. August 1988 reiste er in die Schweiz ein und stellte ein Asylgesuch. Zu diesem Zeitpunkt war er noch mit Y.________ verheiratet. Aus dieser Ehe gingen die Tochter A.________ (geb. 1984) sowie die Zwillingsbrüder B.________ und C.________ (geb. 1987) hervor. Am 28. August 1992 lehnte das Bundesamt für Flüchtlinge das Asylgesuch ab. Mit Entscheid vom 27. Januar 1993 wies die Schweizerische Asylrekurskommission die dagegen erhobene Beschwerde ab. Ab dem 15. Mai 1993 galt X.________ als verschwunden. Mit Beschluss vom 24. Mai 1995 schied das 8. Bezirksgericht von Ankara die Ehe von X.________ und Y.________ und sprach das Sorgerecht für A.________, C.________ und B.________ dem Vater zu. Die drei Kinder, die seit ihrer Geburt bei ihrer Mutter gelebt hatten, blieben jedoch auch nach der Scheidung bei ihr. Am 28. Januar 1997 ersuchte X.________ erneut in der Schweiz um Asyl. Mit Verfügung vom 28. Februar 1997 lehnte das Bundesamt für Flüchtlinge das Asylgesuch ab; die Schweizerische Asylrekurskommission trat mit Entscheid vom 13. Mai 1997 auf die dagegen erhobene Beschwerde nicht ein. Am 26. Mai 1997 verheiratete sich X.________ in Zürich mit der 1963 geborenen Schweizer Bürgerin Z.________ und erhielt gestützt darauf eine Aufenthaltsbewilligung. 1999 wurde die Tochter D.________ geboren.