Citation: 4A_506/2024 E. 8.1.2

8.1.2. Die Vorinstanz macht in ihrer Vernehmlassung geltend, die Tatsache, dass eine "Intervention" des Beschwerdeführers im handelsgerichtlichen Verfahren die Gutheissung der Klage abgewendet hätte, dürfe durch die behauptete Pflichtverletzung als mitbehauptet gelten. Dies trifft zu. Was offensichtlich in anderen, ausdrücklich vorgebrachten Parteibehauptungen enthalten ist, muss nicht explizit behauptet werden (sog. implizite bzw. mitbehauptete Tatsachen: Urteile 4A_283/2023 vom 12. März 2024 E. 3.1.1; 4A_478/2019 vom 29. Januar 2020 E. 3.3.1; 4A_625/2015 vom 29. Juni 2016 E. 4.1, nicht publ. in: BGE 142 III 581). Wenn der Beschwerdegegner (eventualiter) behauptet, der Beschwerdeführer habe sich pflichtwidrig verhalten, weil er sich als Organ der D.________ AG nicht auf das Verfahren vor dem Handelsgericht Zürich eingelassen und sich gegen die Klage zur Wehr gesetzt habe (siehe hiervor E. 7.1.3), kann damit die Tatsache, dass die Klage bei einer "Intervention" des Beschwerdeführers im handelsgerichtlichen Verfahren abgewiesen worden wäre, ohne Verletzung von Bundesrecht als mitbehauptet betrachtet werden.