Citation: 5A_921/2023 E. 5

Der Beschwerdeführer äussert sich zum Teil in allgemeiner Weise zu angeblichen Unstimmigkeiten im Konkursverfahren und er erhebt Vorwürfe gegen D.________, ohne sich dabei auf konkrete Erwägungen des Obergerichts zu beziehen. Darauf ist nicht einzugehen. Im Übrigen macht der Beschwerdeführer geltend, er sei Willensvollstrecker von B.C.________. Das Obergericht habe sich nicht zur Frage geäussert, ob er als Willensvollstrecker einen Anspruch auf Bekanntgabe des Inventars und des Kollokationsplanes gehabt habe. Man habe offensichtlich nicht berücksichtigen wollen, dass er auch Willensvollstrecker sei. Das Konkursamt habe absichtlich verhindern wollen, dass er das Inventar und den Kollokationsplan zur Kenntnis nehme. Hätte er von deren Inhalt Kenntnis gehabt, so hätte er schon früher auf Unstimmigkeiten und möglicherweise strafbare Sachverhalte aufmerksam gemacht, was das Konkursamt aber offensichtlich habe verhindern wollen. Die letztgenannten Vorwürfe sind unbelegte Unterstellungen. Sodann findet sich über die angebliche Stellung des Beschwerdeführers als Willensvollstrecker im angefochtenen Entscheid nichts. Der Beschwerdeführer legt nicht dar, dass er sich vor Obergericht auf diese Stellung berufen hätte und dass er die kantonale Beschwerde - ausschliesslich oder zusätzlich zu seiner Stellung als Gläubiger - in seiner Funktion als Willensvollstrecker erhoben hätte. Er kann somit nicht aufzeigen, weshalb sich das Obergericht zu den von ihm aus dieser Stellung abgeleiteten Ansprüchen hätte äussern müssen. Soweit es schliesslich um seine Stellung als in vollem Umfang in der 3. Klasse kollozierter Gläubiger geht, legt er nicht dar, inwiefern die obergerichtliche Erwägung gegen Recht verstossen soll, wonach das Konkursamt ihm die Auflage des Kollokationsplans nicht speziell anzeigen musste und wonach er auch nicht legitimiert sei, im Namen anderer am Nachlass von E.C.________ Beteiligter eine angeblich fehlende Spezialanzeige zu rügen. Es genügt den Begründungsanforderungen nicht, vorzubringen, der Verzicht auf eine Information der Gläubiger sei der Situation nicht angemessen gewesen. Der Beschwerdeführer stösst sich schliesslich an der obergerichtlichen Erwägung, wonach kein Anlass bestehe, Strafanzeige einzureichen. Er legt jedoch nicht dar, weshalb das Obergericht zur Einreichung einer Strafanzeige verpflichtet gewesen wäre.