Citation: 4A_194/2013 E. 6.2

6.2. Das Bundesgericht kann gestützt auf Art. 67 BGG die Kosten des vorangegangenen Verfahrens anders verlegen; die Vorinstanz hat die Gerichtskosten für das Berufungsverfahren von insgesamt Fr. 5'000.--, dem Ausgang des Verfahrens entsprechend, zu einem Fünftel dem Beschwerdeführer auferlegt, da die Beschwerdegegnerin mit ihrem Begehren um Abweisung der Klage im Umfang der Überstundenentschädigung obsiegt hat. Da der angefochtene Entscheid in diesem Punkt aufgehoben wird, rechtfertigt es sich, die Kosten des vorinstanzlichen Verfahrens vollumfänglich der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. Auf die Rückweisung zur Neufestsetzung der Kostenfolgen des vorinstanzlichen Verfahrens kann damit verzichtet werden. Nach dem gleichen Verteilschlüssel hat die Vorinstanz auch die Parteientschädigung festgesetzt, wobei sie festgehalten hat, dass der Beschwerdeführer infolge seines Unterliegens einen Fünftel an die Anwaltskosten der Beschwerdegegnerin und die Beschwerdegegnerin vier Fünftel an die Anwaltskosten des Beschwerdeführers bezahlen müsse. Nach gegenseitiger Verrechnung sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, dem Beschwerdeführer drei Fünftel von dessen Anwaltskosten zu bezahlen. Diese würden sich, gemäss der Honorarnote der Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers, gesamthaft auf Fr. 3'505.-- belaufen, wovon drei Fünftel zu entschädigen seien. Der Entscheid der Vorinstanz über die Parteientschädigung wird vom Bundesgericht je nach Ausgang des Verfahrens bestätigt, aufgehoben oder geändert; praxisgemäss setzt das Bundesgericht jedoch keine Parteientschädigung für ein kantonales Verfahren selber fest, sondern weist die Sache grundsätzlich zu neuem Entscheid über die Entschädigungsfolgen an die kantonale Instanz zurück. Vorliegend rechtfertigt es sich jedoch, direkt darüber zu entscheiden, da die Parteientschädigung, die dem Beschwerdeführer im vorinstanzlichen Verfahren hätte zugesprochen werden müssen, bereits feststeht, und der Beschwerdeführer ein genügend beziffertes Rechtsbegehren stellt. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer für das vorinstanzliche Verfahren eine Parteientschädigung in der Höhe von Fr. 3'505.-- auszurichten.