Citation: 1P.635/2000 08.01.2001 E. 2

2.- Der Beschwerdeführer wirft dem Kassationsgericht vor, das innere Tatgeschehen willkürlich gewürdigt und die Rüge, das obergerichtliche Urteil sei ungenügend begründet, zu Unrecht zurückgewiesen zu haben. Damit erachtet er Art. 4 aBV sowie Art. 8 BV als verletzt. Die verfassungsmässigen Anforderungen an die Beweiswürdigung im Strafprozess ergeben sich aus der Unschuldsvermutung (in dubio pro reo), die in Art. 6 Ziff. 2 EMRK und - seit dem 1. Januar 2000 - in Art. 32 Abs. 1 BV gewährleistet ist. Demgegenüber ist nicht ersichtlich, inwiefern der vom Beschwerdeführer angerufene Art. 8 BV, der die Rechtsgleichheit betrifft, vorliegend von Bedeutung sein sollte. Da die Beschwerde Ausführungen zum Willkürverbot enthält, darf angenommen werden, der Beschwerdeführer erachte in Wirklichkeit Art. 9 BV als verletzt.