Citation: 2A.441/2006 25.07.2006 E. 2

Das Schreiben von X.________ vom 18. Juli 2006 ist als fristgerechte Verwaltungsgerichtsbeschwerde entgegenzunehmen. Da sich diese als offensichtlich unbegründet erweist, kann sie ohne Weiterungen im vereinfachten Verfahren nach Art. 36a OG mit summarischer Begründung erledigt werden. Der Beschwerdeführer bringt nichts vor, was die Rechtmässigkeit der verfügten Ausschaffungshaft in Frage stellen könnte. Weder die Frage der Gewährung oder Verweigerung des Asyls noch die Rechtmässigkeit der verfügten Wegweisung bilden Gegenstand des vorliegenden Verfahrens. Im Übrigen wurden bereits zwei Asylanträge des Beschwerdeführers von den zuständigen Stellen in den Jahren 2004 und 2005 abgelehnt, ohne dass er der dabei ausgesprochenen Anweisung, die Schweiz zu verlassen, bisher Folge geleistet hätte. Statt dessen tauchte er unter und beging unter anderem Betäubungsmitteldelikte. Für alles Weitere wird gemäss Art. 36a Abs. 3 OG auf die angefochtene Verfügung verwiesen. Der Beschwerdeführer wird vorsorglich darauf hingewiesen, dass er zur Verkürzung der Ausschaffungshaft, die insgesamt bis zu neun Monate dauern kann (Art. 13b Abs. 2 ANAG), beitragen kann, indem er bei der Feststellung seiner Identität und Beschaffung von Reisepapieren mitwirkt.