Citation: 6B_771/2016 E. 2.1

2.1. In rechtlicher Hinsicht bringt der Beschwerdeführer vor, er sei während der Arbeitszeit im Interesse der A.________ tätig gewesen, weshalb ihm nicht angelastet werden könne, die korrekte Erfüllung des mit der A.________ abgeschlossenen Arbeitsvertrages vorgetäuscht zu haben. Die Lohnzahlungen und die übrigen Ausgaben seien nicht aufgrund des Irrtums über die Existenz des Projektes B.________ erfolgt und diese stellten auch keinen Schaden dar. Bei einem Projekt, dessen Grösse für ein Unternehmen noch nie da gewesen sei, gehöre es für die Geschäftsführung zum Mindestmass an Aufmerksamkeit, sich nicht nur auf die Angaben des projektakquirierenden Mitarbeiters zu verlassen, vor allem, wenn dieser noch nicht lange im Unternehmen arbeite. Mit einem einfachen Telefonanruf an den Personalchef der B.________ hätte sich das Projekt einfach als Scheinprojekt entlarven lassen. Der diesbezügliche Kontrollverzicht der Geschäftsführung sei als eine Vernachlässigung elementarer Schutzmassnahmen zu qualifizieren, was zur Verneinung des Tatbestandsmerkmals der Arglist führe.