Citation: 5A_796/2013 E. 4.3

4.3. Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführer beruht die Einleitung des Notwegrechtsprozesses nicht auf einer Fehleinschätzung des Beschwerdegegners (S. 9 Rz. 19 der Beschwerdeschrift). Vielmehr hat der Beschwerdegegner richtig erkannt, dass die Beschwerdeführer zwar sein Fahrwegrecht gemäss der Vereinbarung von 1988 anerkennen, die heutige Benutzung des Fahrweges, die sich aufgrund der Bedürfnisse des berechtigten Grundstücks in den letzten 25 Jahren geändert hat, jedoch verhindern wollen. Die Beschwerdeführer rügen denn auch die Feststellung nicht als verfassungswidrig, dass die Fahrzeuge laut ihren Vorbringen zumindest hinsichtlich Grösse und Gewicht auf dem Stand von 1988 zu verbleiben hätten und die Benutzung des Fahrwegs nur für die Bewirtschaftung im damals zugestandenen Ausmass gestattet sei.