Citation: 2C_822/2014 E. 6

Auch die übrigen Vorbringen der Beschwerdeführerin überzeugen nicht: So behauptet sie etwa, aufgrund des von Art. 8 Ziff. 1 EMRK gewährleisteten Rechts auf Familienleben einen Anspruch auf eine Aufenthaltserlaubnis in der Schweiz zu haben, zumal sie aufgrund ihrer Gebrechen in einem eigentlichen Abhängigkeitsverhältnis zu ihren in der Schweiz lebenden Kindern stehe und selbst bei alltäglichen Verrichtungen auf deren Hilfe angewiesen sei. Wie bereits ausgeführt, beschränkt sie sich betreffend der von ihr geltend gemachten gesundheitlichen Beeinträchtigungen auf pauschale, unsubstantiierte Behauptungen und auf das Vorbringen unzulässiger Noven, so dass diese Einwendungen nicht zu hören sind. Ebenso wenig legt sie dar, welche ihrer Angehörigen in welchem Umfang Betreuungsaufgaben übernehmen würden, und weshalb es ausgeschlossen sein soll, solche pflegerische Unterstützung auch in der Türkei zu erhalten. Somit ist nicht ersichtlich, weshalb der heute 56-jährigen Beschwerdeführerin, die bis zu ihrem 46. Lebensjahr in der Türkei gelebt hat, praktisch ausschliesslich Türkisch spricht, mit den dortigen sozialen und kulturellen Gepflogenheiten bestens vertraut ist und selbst nach der Eheschliessung mit ihrem Schweizer Gatten wiederholt alleine in die Türkei gereist ist, eine Rückkehr in ihre Heimat nicht zuzumuten sein sollte.