Citation: 9C_10/2014 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer rügt im Wesentlichen, der angefochtene Entscheid verletze seinen Gehörs- und Beweisführungsanspruch sowie das Willkürverbot. Sowohl der Gutachter als auch die Vorinstanz hätten die fremdanamnestischen Aussagen seiner Ehefrau und des früheren sowie des heutigen Vorgesetzten betreffend seine Persönlichkeitsveränderungen nicht gebührend berücksichtigt. Abklärungen beim früheren Psychiater K.________ und beim Präsidenten des FC O.________ (Herr E.________) seien unterblieben und es sei ihm zu Unrecht eine Vermeidungshaltung unterstellt worden, unter Ausblendung seiner erfolgreichen Bemühungen um (Teilzeit-) Anstellung in einem Betagtenzentrum. Obwohl er die ehrenamtlichen Tätigkeiten für die FC P.________ und O.________ bereits nach kurzer Zeit wegen Überforderung habe aufgeben müssen und er weder Mitinhaber noch Lohnbezüger eines von seiner Ehefrau zeitweilig betriebenen Holzspielzeuggeschäfts gewesen sei, verneine das kantonale Gericht willkürlich eine relevante psychische Komorbidität und einen sozialen Rückzug. Willkürlich sei ausserdem, wenn das kantonale Gericht dem Gutachten M.________ hinsichtlich der zumutbaren Willensanstrengung zur Überwindung der Beschwerden und der attestierten vollständigen Arbeitsunfähigkeit in der früheren Tätigkeit als Versicherungsagent die Schlüssigkeit abspreche, die Expertise ansonsten aber als voll beweiskräftig erachtete. Das kantonale Gericht habe den Invaliditätsbegriff verkannt, indem es entgegen den Ausführungen des Gutachters davon ausgegangen sei, er könnte ein Einkommen in Höhe des zuletzt in der Versicherungsbranche erzielten hohen Verdienstes erreichen. Jedenfalls hätte ein Einkommensvergleich erfolgen müssen und schliesslich habe die Vorinstanz in Verletzung des Grundsatzes der freien Beweiswürdigung die von Dr. med. M.________ retrospektiv verneinte Arbeitsfähigkeit übernommen.