Citation: 6B_779/2016 E. A

Mit Strafbefehl vom 1. Juli 2013 wurde X.________ vom Stadtrichteramt Winterthur wegen Missachtung eines gerichtlichen Parkverbots, angeblich begangen am 26. Januar 2013, mit Fr. 50.-- gebüsst. Gemäss seiner Darstellung wurde ihm der Strafbefehl erstmals zusammen mit der Mahnung, datierend vom 22. Juli 2013, mit einfacher Post zugestellt. Das dem Strafbefehl beiliegende Merkblatt enthält hingegen den Hinweis, dass der Strafbefehl per Einschreiben gültig zugestellt worden und daher in Rechtskraft erwachsen sei. Eine Einsprache könne nicht mehr erhoben werden. Auf die letzte Mahnung hin teilte X.________ der Stadt Winterthur am 16. Oktober 2013 mit, er sei nicht bereit, die ihm auferlegte Busse samt Kosten von total Fr. 170.-- zu bezahlen. Da es aber sinnlos gewesen sei, auf ein Schreiben zu reagieren, dessen Einspruchsfrist bereits abgelaufen sei und in dem nicht einmal klar definiert werde, was Sache sei, habe er gegen den Strafbefehl nicht opponiert, zumal er sich keiner Schuld bewusst sei. In der Folge fand keine weitere Kommunikation statt.