Citation: 2C_856/2018 E. 4.6

4.6. Nach dem Gesagten ist die Vorinstanz unzutreffenderweise davon ausgegangen, die mit der Erteilung der Niederlassungsbewilligung am 9. November 2017 verbundene Statusverbesserung des Beschwerdeführers stelle keine wesentliche Änderung der Umstände dar. Indem sie den Nichteintretensentscheid des kantonalen Migrationsamts schützte, verletzte sie Art. 29 Abs. 2 BV. Schon aus diesem Grund ist die Beschwerde gutzuheissen und die Sache an das Migrationsamt zurückzuweisen, damit dieses materiell über das Familiennachzugsgesuch entscheidet. Keiner Erörterung bedarf daher die vom Beschwerdeführer ebenfalls aufgeworfene Frage, inwiefern der bewilligte Familiennachzug der Ehefrau des Beschwerdeführers eine relevante Veränderung der Sachlage darstellte.