Citation: 2C_339/2018 E. 8.1

8.1. Die Eheleute A.________ haben sich am 25. April 2014 getrennt und am 22. September 2015 wurde ihre Ehe geschieden. Die eheliche Gemeinschaft dauerte somit knapp acht Monate (Trennung) resp. rund zwei Jahre (Scheidung). Die Beschwerdeführerin kann aus Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG ("Integrationsklausel") nichts zu ihren Gunsten ableiten; die entsprechende Bestimmung setzt eine Anwesenheitsdauer von drei Jahren bei einer erfolgreichen Integration voraus. Im Hinblick auf das Vorliegen eines nachehelichen Härtefalls durfte das Verwaltungsgericht mangels hinreichender Intensität und Häufigkeit der behaupteten häuslichen Gewaltakte einen solchen verneinen, selbst wenn die Situation der Gattin zu einem Suizidversuch (mit Paracetamol und Multivitaminpräparat) geführt hat. Dieser stand im Zusammenhang mit dem Willen des Gatten, sich von der Beschwerdeführerin scheiden zu lassen, was nicht als Form ehelicher Gewalt gelten kann, sondern im freien Entscheid des jeweiligen Gatten liegt.