Citation: 5D_99/2016 E. 2.3.2

2.3.2. Die Vorinstanz hat erwogen gemäss § 42 Abs. 3 GOG/AG könnten (u.a.) Rechtspraktikanten als Vertretung der Gerichtsschreiber zugezogen werden. Sie hat für das Bundesgericht verbindlich festgestellt, dass Frau Keller in Erfüllung der Voraussetzungen von § 2 des Reglements der Justizleitung über die Praktikumsverhältnisse der Rechtspraktikantinnen und Rechtspraktikanten vom 22. Oktober 2012 (SAR 155.613) als Rechtspraktikantin zugelassen wurde und erwogen, dass sie als selbständige Rechtspraktikantin im Sinne von § 6 Abs. 1 und 2 dieses Reglements ohne weiteres befugt gewesen sei, im erstinstanzlichen Rechtsöffnungsverfahren als sogenannte Gerichtsschreiberin i.V. (in Vertretung) mitzuwirken. Eine willkürliche Anwendung der genannten kantonalen Bestimmungen legt der Beschwerdeführer nicht dar (Art. 106 Abs. 2 BGG); namentlich übersieht er, dass der von ihm angerufene § 42 Abs. 2 GOG/AG einzig die Anstellungsvoraussetzungen für Gerichtsschreiber und nicht die Anstellungsvoraussetzungen für bzw. den Aufgabenbereich von Rechtspraktikanten regelt.