Citation: 1B_466/2018 E. A

Die Staatsanwaltschaft des Kantons Solothurn führt ein Strafverfahren gegen A.________ wegen Drohung, Tätlichkeiten und Beschimpfung zum Nachteil seiner Ehefrau sowie qualifizierten Raubes. Er befindet sich seit dem 26. Juli 2018 in Haft, nachdem er sich nach einem Raubüberfall auf ein Detailhandelsgeschäft in Obergösgen der Polizei stellte. A.________ wurde am 30. Juli 2018 in Untersuchungshaft versetzt. Nachdem A.________ bei der Hafteinvernahme Verfolgungsgedanken und Verschwörungstheorien geäussert und sein Hausarzt auf eine mögliche Schizophrenie hingewiesen hatte, liess die Staatsanwaltschaft bei Dr. Hiersemenzel ein psychiatrisches Kurzgutachten einholen. Dieser kam am 8. August 2018 zum Schluss, A.________ sei psychisch schwer erkrankt, es bestehe eine unmittelbare Selbst- und Fremdgefährdung und ohne angemessene Behandlung müsse von einem deutlichen Rückfallrisiko ausgegangen werden. Am 14. August 2018 verlängerte das Haftgericht die Untersuchungshaft gegen A.________ auf Antrag der Staatsanwaltschaft wegen Wiederholungsgefahr bis zum 22. Oktober 2018. Am 13. September 2018 wies das Obergericht des Kantons Solothurn die Beschwerde von A.________ gegen die Verlängerung der Untersuchungshaft ab.