Citation: 5A_556/2021 E. 5.2.1

5.2.1. Der Beschwerdeführer bringt in grundsätzlicher Hinsicht vor, es reiche nicht aus, wenn sich die Vorinstanz mit theoretischen Ausführungen und entsprechenden Literaturhinweisen den hohen Anforderungen an die offensichtliche Aussichtslosigkeit einer Sanierung bewusst zu sein glaubt, diesen Massstab in der Entscheidfindung dann jedoch zu streng ansetzt. Dies zeige sich in der vorinstanzlichen Wortwahl der Begründung. So beurteile die Vorinstanz die umstrittenen Aktiv- und Passivposten mit Worten wie "offen, offenbar, möglich, nicht zwingend oder nicht ausgeschlossen". Diese Wortwahl sei unvereinbar mit dem in Art. 293a Abs. 3 SchKG verankerten Massstab. Wenn die Vorinstanz davon ausgehe, dass der Bestand der vom Beschwerdeführer behaupteten Aktiven "offen" sei und ihm entgegenhalte, die von ihm bestrittenen Schulden seien "nicht ausgeschlossen", heisse dies nichts anderes, als dass die Forderungen Bestand haben könnten, die Schulden nicht geschuldet seien und damit hinreichend Aussicht auf Sanierung bzw. Bestätigung eines Nachlassvertrages bestehe.