Citation: 8C_424/2024 E. A

A.a. A.________, geboren 1977, kam Ende 1992 aus seinem Heimatland Italien in die Schweiz. Er hat nie eine Berufslehre absolviert und war ab Februar 1993 als Hilfsarbeiter tätig. Am 21. März 2019 meldete sich der damals in U.________ wohnhafte A.________ bei der IV-Stelle des Kantons Zürich (fortan: IVS/ZH) wegen einer seit einem Bandscheibenvorfall vom 26. März 2018 geklagten vollständigen Arbeitsunfähigkeit zum Leistungsbezug an. Infolge einer Verletzung der Mitwirkungspflicht leitete die IVS/ZH das Mahn- und Bedenkzeitverfahren ein und kündigte an, nach unbenutztem Fristablauf aufgrund der Akten über das Leistungsgesuch zu entscheiden. Androhungsgemäss lehnte die IVS/ZH das Leistungsgesuch nach unbenutztem Fristablauf mit unangefochten in Rechtskraft erwachsener Verfügung vom 4. November 2019 ab. A.b. Am 5. August 2021 meldete sich der neu in V.________ wohnhafte A.________ bei der nunmehr zuständigen IV-Stelle des Kantons Aargau (fortan: IVS/AG oder Beschwerdegegnerin) erneut zum Leistungsbezug an. Gestützt auf das polydisziplinäre Gutachten der ABI Aerztliches Begutachtungsinstitut GmbH, Basel, vom 17. April 2023 verneinte die IVS/AG einen Anspruch auf eine Invalidenrente mangels eines Invaliditätsgrades von mindestens 40% (Verfügung vom 22. November 2023).