Citation: 8C_337/2022 E. 3.1.2

3.1.2. Weiter hat das kantonale Gericht festgehalten, gemäss orthopädischem Teilgutachten sei der Beschwerdeführer im angestammten Beruf als Gemüsekontrolleur nicht mehr arbeitsfähig. In einer angepassten Tätigkeit bestehe eine Arbeitsfähigkeit von 70 %. Die Tagesarbeitszeit sei nicht eingeschränkt. Es sei aber ein vermehrter Pausenbedarf von circa 1.5 Stunden zu erwarten. Zu vermeiden sei das Heben und Tragen von Gewichten über 10 kg. Das Heben und Tragen von Lasten sollte grundsätzlich nur fallweise gefordert sein mit anschliessend ausreichender Ruhezeit. Zu vermeiden seien sodann Verrichtungen in Zwangshaltungen mit vermehrter Belastung der Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule. Desgleichen Arbeiten, die mit Bücken unter Tischkantenniveau, mit dem Überwinden von Niveauunterschieden verbunden oder höhenexponiert seien, sowie Arbeitshaltungen im Knien oder in Hockestellung und Überkopfarbeiten. Stehende sowie gehende Tätigkeiten sollten auf 60 Minuten am Stück reduziert sein. Zu empfehlen seien leichte, wechselbelastend ausübbare Arbeiten.