Citation: 6B_1066/2021 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz führt zusammengefasst aus, der Beschwerdeführer sei unbestrittenermassen der Halter des Fahrzeugs, mit welchem die zu beurteilende Geschwindigkeitsüberschreitung begangen wurde. Der Beschwerdeführer habe zwar von Anfang an bestritten, der Lenker gewesen zu sein. Die erste Instanz sei aber gestützt auf eine Mehrzahl von Indizien von der Täterschaft des Beschwerdeführers ausgegangen. Bei diesen Indizien handle es sich um die Haltereigenschaft des Beschwerdeführers, seine Aussagen, das Radarfoto vom Tatzeitpunkt sowie die weiteren Radarfotos von anderen mit demselben Personenwagen begangenen Geschwindigkeitsüberschreitungen. So habe die erste Instanz die Täterschaft des Beschwerdeführers aufgrund eines Vergleichs zwischen den verschiedenen Radarfotos und der Erscheinung des Beschwerdeführers nicht ausgeschlossen. Zudem habe der Beschwerdeführer trotz Erklärungsbedarf weder Namen von Personen genannt, die das Fahrzeug an seiner Stelle gelenkt haben könnten, noch Angaben dazu gemacht, wo er sich zum Tatzeitpunkt befunden habe. Seine wenigen Aussagen seien als Schutzbehauptungen zu werten. Die erste Instanz habe die Täterschaft des Beschwerdeführers willkürfrei als erstellt betrachtet.