Citation: 7B_987/2023 E. 3.4

3.4. Die Beweislast für die Rechtzeitigkeit der Einreichung der Beschwerde obliegt dem Beschwerdeführer (statt vieler: BGE 142 IV 389 E. 2.2.; Urteil 6B_1244/2020 vom 15. Dezember 2020 E. 1.1), dem die Handlungen seiner Rechtsvertreterin anzurechnen sind. Die Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers belegt den von ihr behaupteten Sachverhalt nicht, dass sie nämlich die Beschwerde am 11. Dezember 2023 um 17:57 Uhr in einen Briefkasten der Schweizerischen Post eingeworfen habe (vgl. für mögliche Beweismittel etwa BGE 147 IV 526 E. 3; Urteil 4A_2016/2021 vom 2. November 2021 E. 2). Das ins Recht gelegte Schreiben an die Schweizerische Post vom 18. Dezember 2023 und deren Antwort vom 9. Januar 2024 vermögen dies jedenfalls nicht zu beweisen. Gründe, welche Hand für eine Fristwiederherstellung bieten könnten, sind damit weder hinreichend dargetan noch ersichtlich. Das Fristwiederherstellungsgesuch ist abzuweisen. Auf die verspätet eingereichte Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten. Ausnahmsweise kann auf eine Kostenauflage verzichtet werden.