Citation: 5F_19/2021 E. 1

Im Zusammenhang mit der Errichtung einer Beistandschaft über die rubrizierte Gesuchstellerin reichte Rechtsanwalt Erich Vogel gegen den Entscheid des Kantonsgerichts Graubünden vom 12. Mai 2021 eine Beschwerde ein (Verfahren 5A_493/2021). Mit Verfügung vom 9. Juli 2021 wurde ihm Frist zur Einreichung einer Vollmacht gesetzt, verbunden mit der Androhung, dass die Beschwerde ansonsten unbeachtet bleibe. Mit Schreiben vom 9. Juli 2021 hielt die Berufsbeistandschaft Landquart fest, dass Rechtsanwalt Erich Vogel in Bezug auf die Vertretung der Gesuchstellerin als falsus procurator zu qualifizieren sei; desgleichen bestritt die KESB Nordbünden in ihrer Stellungnahme vom 20. Juli 2021 zur aufschiebenden Wirkung die Legitimation von Rechtsanwalt Erich Vogel zur Vertretung. Mit Schreiben vom 14. Juli 2021 antwortete er auf die Verfügung vom 9. Juli 2021 dahingehend, dass sämtliche in seinen Akten befindlichen sowie seiner Klientin zugestellten Exemplare unterschrieben seien und er gestützt auf die Verfügung drei unterzeichnete Exemplare nachreiche. Darauf trat das Bundesgericht mangels Einreichung einer Vollmacht auf die Beschwerde nicht ein. Mit Eingabe vom 5. August 2021 verlangt Rechtsanwalt Erich Vogel für die Gesuchstellerin die Revision des betreffenden Urteils, die Wiederherstellung der Frist zur Einreichung einer Vollmacht und das Eintreten auf die Beschwerde im Verfahren 5A_493/2021.