Citation: 6P.170/2004 03.05.2005 E. 3

Der Beschwerdeführer macht eine Verletzung des Grundsatzes in dubio pro reo geltend (Beschwerde S. 16 ff.). Dabei geht er davon aus, dass die Telefonkontrollen nicht verwertbar seien (Beschwerde S. 17, Ziff. 2). Die Telefonkontrollen sind indessen nach dem Gesagten verwertbar. Die vom Beschwerdeführer gerügten Verurteilungen im Rahmen der Vorhalte 3 und 56, 4 und 57 werden vom Obergericht mit der bandenmässigen Tatbegehung begründet (vgl. angefochtenes Urteil S. 32 f., 87, 88). Im Zusammenhang der Vorhalte 5 und 58 fanden sich die Fingerabdrücke von V.________ und dem Beschwerdeführer auf der Alufolie, in der das Drogengeld verpackt war. Im Vorhalt 6 und 59 ergibt sich aus der Telefonkontrolle, dass der Beschwerdeführer über die Ereignisse im Bilde war und den Lieferanten H.________ beruhigte. Bei den Vorhalten 9 und 60 führte der Beschwerdeführer die Verhandlungen weiter, als V.________ krank wurde. Auch in den Vorhalten 11 und 61 sowie 12 und 62 ist eine Beteiligung des Beschwerdeführers belegt. Die übrigen Vorhalte finden in den Telefonkontrollen ihre Grundlage (Beschwerde S. 18, Ziff. 11). Im Vorhalt 13 und 63 ist zwar "nicht absolut klar", ob die Drogen am "dargelegten Treffen tatsächlich geliefert wurden"; am Sachverhalt des Anstalten-Treffens bestehen aber für das Obergericht keine Zweifel. Auf S. 87 des angefochtenen Urteils wird zwar festgestellt, dass nicht in jedem Einzelfall mit abschliessender Sicherheit beurteilt werden kann, inwiefern der Beschwerdeführer mit den Drogen in Kontakt kam; an seiner Mitwirkung am Drogenhandel bestehen indessen für das Obergericht keine Zweifel. Die Beweiswürdigung selber ficht der Beschwerdeführer nicht gemäss Art. 90 OG an (oben E. 1). Eine Verletzung des Grundsatzes in dubio pro reo als Beweislastregel belegt der Beschwerdeführer nicht und ist nicht ersichtlich.