Citation: 2D_17/2024 E. 5

Der Beschwerdeführer rügt, er habe im Hinblick auf die strittigen Prüfungen seitens der zuständigen Dozentin nicht die gleichen Informationen, Hinweise und Feedbacks erhalten wie die anderen Studierenden, da er die zugehörigen Lehrveranstaltungen und Praktika nicht an der PH FHNW, sondern im Rahmen seines Mobilitätsaufenthalts in Deutschland besucht bzw. absolviert habe. Dadurch, dass ihn die Dozentin bei der Prüfungsvorbereitung nicht besser unterstützt habe, sei er in Missachtung von Art. 8 Abs. 1 sowie Art. 29 Abs. 1 i.V.m. Art. 9 BV aufgrund seines Mobilitätsaufenthalts benachteiligt worden. Ferner sei es nach Abschluss der Studienvereinbarung zu einer grundlegenden Überarbeitung der Inhalte der Module "IAL Fachdidaktik Wirtschaft und Recht 1" und "IAL Fachdidaktik Wirtschaft und Recht 2" gekommen, weshalb die PH FHNW die Studienvereinbarung in der damaligen Form gar nicht erst hätte unterschreiben dürfen. Zudem sei ihm bei Antritt der mündlichen Prüfung im Modul "IAL Fachdidaktik Wirtschaft und Recht 2" ein für die Prüfung benötigtes Buch nicht zur Verfügung gestanden, was ebenfalls eine unzulässige Ungleichbehandlung dargestellt habe.