Citation: 2C_415/2023 E. 2.3

2.3. Die Beschwerdeführerin setzt sich nicht sachbezogen mit den Erwägungen des Kantonsgerichts, die zur Erledigung des Verfahrens geführt haben, auseinander. Stattdessen bringt sie vor, sie wolle die Schweiz nicht verlassen, da sie im Kosovo keine Lebensgrundlage habe und ihre ganze Familie hier lebe. Zudem müsse sie im Kosovo um ihr Leben fürchten. Schliesslich behauptet sie pauschal, die Ausschaffung verletze ihre Menschenrechte gemäss EMRK. Mit diesen Ausführungen zeigt sie nicht substanziiert (Art. 106 Abs. 2 BGG) auf, dass und inwiefern die Vorinstanz die kantonalen Bestimmungen betreffend das aktuelle und praktische Rechtsschutzinteresse (vgl. § 129 Abs. 1 lit. c des Gesetzes vom 3. Juli 1972 über die Verwaltungsrechtspflege [VRG/LU; SRL 40]) willkürlich angewendet oder sonstwie Bundes (verfassungs) recht verletzt habe, indem sie ihr Interesse an der Behandlung ihrer Beschwerde vereint und das Verfahren als erledigt erklärt hat.