Citation: 8C_350/2018 E. 5.3.2

5.3.2. Dass zwischen dem MEDAS-Gutachten und der neurochirurgischen Expertise mehr als ein Jahr verging, steht dem Beweiswert der abschliessenden Beurteilung nicht per se entgegen, liegt es doch in der Natur der Sache, dass bis zur Nachbegutachtung eine gewisse Zeit verstreicht. Entscheidend ist vielmehr, dass - wie vorliegend geschehen - die entscheidwesentlichen Fragen geklärt wurden. Alsdann kann nicht davon die Rede sein, die medizinische Aktenlage sei im Zeitpunkt der Verfügung vom 26. November 2014 veraltet gewesen. Eine wesentliche Veränderung bis zum Einspracheentscheid vom 2. November 2016 wird vom Beschwerdeführer nicht behauptet. Eine solche ergibt sich auch nicht aus dem Bericht des Dr. med. F.________ vom 16. Juni 2016. Wie die Vorinstanz hierzu zutreffend feststellte, machte der Rheumatologe keine Angaben zur Arbeitsfähigkeit. Ebenso wenig nannte er konkret vorgesehene weitere medizinische Massnahmen.