Citation: 6B_1378/2021 E. B

Das Kantonsgericht Luzern erklärte A.________ am 27. September 2021 im Berufungsverfahren gegen das Urteil des Bezirksgerichts Hochdorf zweitinstanzlich der Drohung und der Tätlichkeiten schuldig. Es verurteilte ihn zu einer bedingten Geldstrafe von 20 Tagessätzen zu Fr. 140.--, bei einer Probezeit von zwei Jahren, und zu einer Busse von Fr. 600.--. Weiter wies es die Genugtuungsforderung von A.________ ab. Den Schuldsprüchen liegt u.a. folgender Sachverhalt zugrunde: A.________ packte am 4. Mai 2017 im Bereich der Zufahrtsstrasse zur U.________strasse 12 und der südlichen Ecke des Hauses U.________strasse 14 in V.________ seine Schwägerin B.________ mit beiden Händen an deren Oberarmen und drückte sie in Richtung Boden, woraufhin sie rücklings auf den Boden fiel. Dabei drehte sie den Kopf auf die rechte Seite ab, was auf der Schläfenseite zu einer Druckstelle von der Brille führte. Nachdem sich B.________ wieder auf die Knie aufgerichtet hatte, stiess A.________ sie erneut zu Boden und hielt sie dort eine gewisse Zeit lang fest. Dadurch erlitt sie blaue Flecken. Anschliessend erhob A.________ etwa vier Schritte von seiner Schwägerin entfernt wortlos einen Stein mit ca. 13 cm Durchmesser über seinen Kopf und zielte damit in ihre Richtung. C.________, der das Geschehen vom Vorplatz seiner Liegenschaft aus beobachtet hatte, rannte in diesem Moment in die Richtung der beiden, um seiner Ehefrau B.________ zu helfen. Als A.________ seinen Bruder erblickte, liess er den Stein fallen.