Citation: K 105/04 18.03.2005 E. A

F.________, geboren 1937, ist bei der Helsana Versicherungen AG (nachfolgend: Helsana) nach dem Bundesgesetz über die Krankenversicherung (KVG) versichert. Laut Diagnose von Dr. med. B.________, Leitender Arzt der psychiatrischen Klinik X.________, litt sie im April 2002 an einer schweren depressiven Episode mit Suizidalität im Rahmen einer rezidivierenden depressiven Störung. Am 15. Mai 2002 ordnete Dr. med. B.________ für die Dauer von sechs Monaten Spitex-Massnahmen an, welche mit "Abklärung des Bedarfs", "Massnahmen der Behandlung" (umfassende psychiatrische Grundpflege, zweimal wöchentlich) und "Massnahmen der Grundpflege" (Reintegrationstraining anstelle einer stationären Behandlung) umschrieben wurden. Von der Spitex, Fachstelle für psychosoziale Pflege und Betreuung wurde der Pflegeaufwand mit einmal einer Stunde für die Abklärung und zweimal 1½ Stunden pro Woche für die Grundpflege angegeben. In der Zeit vom 23. April bis 27. Juni 2002 führte die Spitex Z.________ die Massnahmen der Abklärung und Grundpflege durch, wofür sie Rechnung im Betrag von Fr. 1113.05 stellte. Mit Schreiben vom 14. Juni 2002 lehnte die Helsana die Kostenübernahme mit der Begründung ab, dass es sich um eine psychiatrische Pflege handle, für die keine gesetzliche Leistungspflicht der Krankenversicherer bestehe. Nach Einholung einer Stellungnahme ihres Vertrauensarztes Dr. med. R.________ hielt sie mit Schreiben vom 18. Dezember 2002 an dieser Beurteilung fest. Auf Verlangen der Versicherten erliess sie am 21. März 2003 eine Verfügung, mit der sie die Ausrichtung von Leistungen ablehnte. Die von der Versicherten erhobene Einsprache wies sie mit Entscheid vom 3. November 2003 im Wesentlichen mit der Begründung ab, dass es bei den fraglichen Massnahmen um psychotherapeutische Behandlungen gehe, welche nicht als psychiatrische Grundpflege übernommen werden könnten.