Citation: I 547/05 24.10.2005 E. 2

2.1 Die in Art. 6 Abs. 1 IVG für den Leistungsanspruch vorausgesetzte Versicherungsklausel, wonach nur die bei Eintritt der Invalidität (= Versicherungsfall) versicherten Personen Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung haben, ist auf den 1. Januar 2001 dahingefallen (mit der Änderung des AHVG vom 23. Juni 2000 einhergehende Änderung des IVG; AS 2000 2677 ff.). Laut Abs. 4 der dazugehörenden Übergangsbestimmungen (AS 2000 2683) können Personen, denen keine Rente zustand, weil sie im Zeitpunkt der Invalidität nicht versichert waren, verlangen, dass ihr Anspruch auf Grund der neuen Bestimmungen überprüft wird (Satz 1). Da ein Rentenanspruch aber frühestens mit dem In-Kraft-Treten dieser Bestimmung (Satz 2) entsteht, ist hier ein Anspruch auf Rente für den Zeitraum vom 1. Januar 2001 bis 5. Mai 2004 (als zeitliche Grenze der richterlichen Überprüfungsbefugnis; BGE 121 V 366 Erw. 1b mit Hinweis; vgl. auch BGE 129 V 4 Erw. 1.2, 169 Erw. 1, 356 Erw.1, je mit Hinweisen) zu prüfen. 2.2 Hinsichtlich der geltend gemachten Beschwerden ist mit der Vorinstanz festzuhalten, dass zum einen die 1989 durchgeführte Behandlung des Harnleitersteins erfolgreich und ohne weitere Folgeschäden abgeschlossen werden konnte und auch die festgestellte Schwerhörigkeit sowie der Bluthochdruck, welcher zudem mit einer geeigneten Therapie verbessert werden könnte, die Arbeitsfähigkeit nicht beeinflussen. Ebenso wenig zieht die altersentsprechende Spondylarthrose eine Arbeitsunfähigkeit nach sich (Bericht des Spitals F.________ vom 15. Dezember 1989; Stellungnahme des Dr. med. M.________, Interner Medizinischer Dienst der IV-Stelle, vom 22. Dezember 2003). Zum andern setzte sich Dr. med. M.________, wenn auch in knapper, so doch überzeugender Form mit den im Bericht der Dres. N.________ und B.________, Mazedonische Invalidenversicherungskommission, vom 11. März 2003 diagnostizierten Leiden auseinander. Er begründete einleuchtend, warum entgegen der Dres. N.________ und B.________ nicht von einer chronischen und schon gar nicht von einer obstruktiven Bronchitis ausgegangen werden kann und auch in kardiologischer Hinsicht kein pathologisches Geschehen vorliegt, welches gegen eine Arbeitsfähigkeit in adaptierter Tätigkeit spricht. Daher ist entgegen der Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde nicht auf die Schätzung der Arbeitsunfähigkeit im Umfang von 90 % der Mazedonischen Invalidenversicherungskommission abzustellen, sondern auf die Beurteilung des Dr. M.________, welcher den Versicherten als Bauarbeiter zu 40 % arbeitsunfähig schätzte und bei einer leidensangepassten leichten bis mittelschweren industriellen Tätigkeit, in einer Fabrik, beispielsweise in der Produktion von Medikamenten, oder in der Plastik- oder Gummiindustrie, von einer vollständigen Arbeitsfähigkeit ausging. Daran vermag auch das ärztliche Zeugnis aus seinem Heimatland vom 20. Mai 2004 nichts zu ändern. Erstens wurden darin einzig die bereits bekannten Diagnosen aufgeführt und zweitens beschlägt es nicht den hier zu beurteilenden Zeitraum, weshalb es insofern unbeachtlich ist.