Citation: 2C_404/2018 E. 1

A.________ (Jahrgang 1990) ist kosovarischer Staatsangehöriger. Er reiste am 22. Oktober 2001 im Familiennachzug in die Schweiz ein, worauf ihm eine Niederlassungsbewilligung erteilt wurde. Am 27. Oktober 2008 wurde gegen ihn eine ausländerrechtliche Verwarnung ausgesprochen. Am 15. Dezember 2010 wurde er unter anderem wegen Widerhandlungen gegen das Bundesgesetz vom 3. Oktober 1951 über die Betäubungsmittel und die psychotropen Stoffe (BetmG; SR 812.121) zu einer bedingten Geldstrafe von 20 Tagessätzen und Busse von Fr. 600.-- verurteilt. Am 1. Juni 2015 erfolgte eine weitere Verurteilung in Frankreich wegen Widerhandlung gegen die französische Gesetzgebung über den Betäubungsmittelhandel; der Verurteilung ging eine Verhaftung von A.________ in Frankreich voraus, anlässlich welcher er 3.03 kg Cannabis und 7 g Kokain auf sich trug. Aufgrund der zahlreichen gegen ihn ergangenen Strafbefehle resp. Strafurteile wurde ihm am 4. April 2016 der Widerruf der Niederlassungsbewilligung und die Wegweisung aus der Schweiz angedroht. Am 30. März 2016 verurteilte ihn die Staatsanwaltschaft des Kantons Schaffhausen wegen Übertretung nach Art. 19a BetmG und Vergehens gegen das Bundesgesetz vom 20. Juni 1997 über Waffen, Waffenzubehör und Munition (WG; SR 514.54) zu einer bedingten Geldstrafe von 20 Tagessätzen sowie einer Busse von Fr. 400.--. Das Tribunal de Police des Kantons Genf verurteilte A.________ am 23. August 2016 wegen Verbrechens nach Art. 19 Abs. 2 BetmG (Transport von 208,4 g Kokain) und Vergehens gegen das WG zu einer Freiheitsstrafe von 24 Monaten. Das Amt für Migration des Kantons Luzern widerrief am 19. Mai 2017 seine Niederlassungsbewilligung und wies ihn aus der Schweiz weg. Am 28. Juli 2017 wurde er bedingt aus dem Strafvollzug entlassen. Die Justiz- und Sicherheitsdirektion des Kantons Luzern wies die von A.________ gegen die Verfügung vom 19. Mai 2017 geführte Verwaltungsbeschwerde ab. Das Kantonsgericht des Kantons Luzern wies die von A.________ gegen diesen Entscheid erhobene Verwaltungsgerichtsbeschwerde ebenfalls ab und setzte ihm eine neue Ausreisefrist an. Mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 7. Mai 2018 an das Bundesgericht beantragt A.________, das Urteil des Kantonsgerichts des Kantons Luzern vom 28. März 2018 sei kostenfällig aufzuheben und vom Widerruf seiner Niederlassungsbewilligung sowie von einer Wegweisung sei abzusehen, eventualiter sei das angefochtene Urteil aufzuheben und ihm sei der Widerruf der Niederlassungsbewilligung anzudrohen, subeventualiter sei das angefochtene Urteil aufzuheben und nach Massgabe der bundesgerichtlichen Erwägungen zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen. Die Vorinstanz schliesst auf Abweisung der Beschwerde und verzichtet im Übrigen auf eine Vernehmlassung. In einer weiteren, unaufgefordert eingereichten Eingabe lässt sich der Beschwerdeführer nochmals zur Sache vernehmen. Der Präsident der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung des Bundesgerichts hat der Beschwerde mit Verfügung vom 11. Mai 2018 die aufschiebende Wirkung erteilt.