Citation: 6B_317/2021 E. 1.4.2

1.4.2. Die Feststellung der Vorinstanz, die Täterschaft des Beschwerdeführers sei auch ohne das strittige Einvernahmeprotokoll erstellt, stützt sich auf gute Argumente. So wurden seine Personalien bereits vor und unabhängig von der Einvernahme kontrolliert und rapportiert. Auf dem Protokoll der Kurzeinvernahme wurden sie denn auch oberhalb des Vermerks "Beginn der Einvernahme" notiert (act. 2). Der Beschwerdeführer ist unstreitig der Halter des Fahrzeugs und befand sich anlässlich der unmittelbar nach der gemessenen Geschwindigkeitsüberschreitung durchgeführten Polizeikontrolle vor Ort. Die Annahme, es könnte eine dritte Person sein Fahrzeug gelenkt haben, findet in den Akten keine Stütze. Die Vorinstanz stellt im Gegenteil fest, dass eine Personenverwechslung völlig unwahrscheinlich ist. Diese zutreffende vorinstanzliche Würdigung beanstandet der Beschwerdeführer zu Recht nicht. Sodann bestreitet er vor Bundesgericht weder seine Täterschaft an sich noch, dass er das gemessene Fahrzeug gefahren ist. Er macht nicht geltend, die Vorinstanz würdige den Sachverhalt willkürlich, indem sie feststellt, er sei die vor Ort kontrollierte Person gewesen. Somit stellt die Vorinstanz auch ohne die Aussagen des Zeugen sowie das Einvernahmeprotokoll willkürfrei fest, dass der Beschwerdeführer der Lenker des am fraglichen Ort gemessenen Fahrzeugs gewesen ist. Wie aus ihren Feststellungen, die im Einklang mit den Akten stehen, gefolgert werden kann, war er derjenige, der aus dem von der Polizei direkt anschliessend angehaltenen Fahrzeug ausgestiegen ist. Seine Personalien wurden aufgenommen. Die Vorinstanz erachtet die Täterschaft des Beschwerdeführers zur Recht als erstellt. Seine Ausführungen zum Polizeirapport vom 28. Mai 2019 erfolgen ohne jeglichen Bezug zum vorinstanzlichen Urteil. Was er daraus für sich ableiten möchte ist unklar, zumal es sich dabei um reine Spekulationen handelt. Zur Annahme von Willkür muss die Vorinstanz den Sachverhalt in geradezu unhaltbarer Weise festgestellt haben, sodass die Beweiswürdigung mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht (BGE 147 IV 73 E. 4.1.2 mit Hinweisen). Das vermag der Beschwerdeführer nach dem Gesagten nicht aufzuzeigen.