Citation: 4A_350/2023 E. 7.4.2

7.4.2. Die Vorinstanz hat betreffend G.________ und H.________ sowie I.________ eine Wissenszurechnung ohne Verletzung von Bundesrecht aufgrund eines Interessenkonflikts ausgeschlossen (vgl. hiervor E. 7.3.3). Darauf muss somit nicht weiter eingegangen werden. Betreffend die übrigen Stiftungsräte der Beschwerdegegnerin im fraglichen Zeitraum erwog die Vorinstanz, es fehle an substanziierten Behauptungen zum spezifischen Wissen mit Bezug auf den Fonds 1, die für eine informierte Genehmigung erforderlich wären. Die Beschwerdeführerin tut nicht dar, dass sie im vorinstanzlichen Verfahren - entgegen der Vorinstanz - hinreichend substanziierte Behauptungen zum spezifischen Wissen der einzelnen Stiftungsräte bzw. der Mitglieder der Anlagekommission betreffend den Fonds 1 gemacht hätte. Aus ihren Verweisen auf die vorinstanzlichen Rechtsschriften ergibt sich im Gegenteil, dass sie im Wesentlichen allgemeine Ausführungen zu deren Ausbildung und zu deren Fachwissen machte. Auch in ihrer Beschwerde führt sie im Wesentlichen pauschal aus, die Stiftungsräte bzw. die Mitglieder der Anlagekommission hätten Kenntnis über die Konditionen des Fonds 1 gehabt oder Kenntnis haben müssen. Diese Behauptung genügt den Substanziierungsanforderungen nicht. Vielmehr hätte sie für jedes einzelne Mitglied des Stiftungsrats bzw. der Anlagekommission aufzeigen müssen, dass sie im vorinstanzlichen Verfahren hinreichend dargelegt hat, über welches spezifische Wissen betreffend den Fonds 1 dieses verfügte bzw. hätte verfügen müssen.