Citation: 6B_1260/2020 E. B

B.a. Auf Berufung von B.________ sprach ihn das Obergericht des Kantons Zürich mit Urteil vom 11. September 2020 vom Vorwurf der fahrlässigen Körperverletzung frei, hingegen der einfachen Verletzung der Verkehrsregeln schuldig. Er wurde zu einer Busse von Fr. 300.-- verurteilt. A.________ sprach es weder für das erst- noch das oberinstanzliche Verfahren eine Prozessentschädigung zu. Im Weiteren stellte das Obergericht des Kantons Zürich fest, dass das Urteil des Bezirksgerichts Bülach bezüglich der Verweisung der Zivilansprüche auf den Zivilweg in Rechtskraft erwachsen war. B.b. Das Obergericht hat folgenden Sachverhalt festgestellt: Am 13. Oktober 2018 kam es zu einer Kollision zwischen dem von B.________ gelenkten Pickup und A.________. Die Kollision ereignete sich auf einem Parkplatz, wo Letzterer als Parkeinweiser tätig war. B.________ fuhr im Schritttempo rückwärts in den Rücken von A.________, woraufhin dieser zuerst einen Schritt nach vorne machte, auf die Knie ging und sich mit den Händen am Boden abstützte. A.________ wurde mit der Sanität ins Universitätsspital Zürich transportiert, blieb zur Überwachung bis zum 15. Oktober 2018 im Spital und war gemäss ärztlichem Attest bis und mit 19. Oktober 2018 zu 100% arbeitsunfähig. Das Spital stellte unter anderem zwei gebrochene Rippen vorne sowie eine Brustwirbelsäulenprellung fest. Ebenso diagnostizierte es im Rahmen der körperlichen Untersuchung wegen des Verkehrsunfalls zufällig die Krankheit Morbus Bechterew (vgl. angefochtenes Urteil S. 12 f.). Thema des Berufungsverfahrens war namentlich die Ursache für die im Spital festgestellten Verletzungen.