Citation: 8C_1062/2009 31.08.2010 E. A

Die 1974 geborene, seit März 2005 als Rechtsanwältin bei der Anwaltskanzlei C.________ tätig gewesene und durch dieses Anstellungsverhältnis bei der Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG (nachfolgend: "Zürich") u.a. gegen die Folgen von Nichtberufsunfällen versicherte R.________ liess mit Unfallanzeige vom 21. April 2006 melden, dass sie in der Nacht vom 31. März auf 1. April 2006 von ihrem damaligen Freund geschlagen und gewürgt worden sei. Die erstbehandelnde Ärztin, Frau Dr. med. E.________ diagnostizierte am 3. April 2006 diverse Druckdolenzen mit Hämatomen nach Tätlichkeit (Nasenrücken leicht geschwollen und druckdolent, Hämatom und Schwellung am linken Mundwinkel, diffuse Druckdolenz am Hals ohne äussere Verletzungen, druckdolente linke Augenbraue, Hämatom am rechten Beckenkamm, Druckdolenz am rechten Handgelenk, Rötung am Hals). Infolge zunehmender, die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigender Beschwerden suchte R.________ am 6. April 2006 das Spital X.________ auf, dessen Ärzte die Diagnose eines Status nach Commotio cerebri und Würgetrauma am Hals stellten. Nach Aufnahme medikamentöser, physio- und psychotherapeutischer Behandlungen hielt sie sich vom 12. Juli bis 9. August 2006 stationär in der Rehaklinik Y.________ auf (Austrittsbericht vom 1. September 2006; Berichte und Zeugnisse des Dr. med. H.________, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, vom 14. August und 29. September 2006, der Frau Dr. med. S.________, Fachärztin prakt. Medizin, vom 5. Mai 2006, der Frau lic. phil. B.________, klin. Psychologin, Fachpsychologin für Psychotherapie FSP, vom 7. Juni 2006 und der Frau Dr. med. W.________, Neurologie FMH, vom 10. Mai, 21. Juni und 30. Oktober 2006). In der Folge zog die "Zürich" die Akten des eingeleiteten Strafverfahrens bei und veranlasste eine Aktenbegutachtung durch Frau Dr. med. T.________, FMH Psychiatrie und Psychotherapie (Expertise vom 22. Januar 2007). Gestützt darauf verneinte der Unfallversicherer einen rechtsgenüglichen Zusammenhang zwischen den noch vorhandenen gesundheitlichen Beschwerden und dem Vorfall vom 31. März/ 1. April 2006 und stellte die bisher ausgerichteten temporären Leistungen auf Ende Oktober 2006 (Taggelder) bzw. Ende Dezember 2006 (Heilbehandlung) mit Verfügung vom 12. März 2007 ein. Daran wurde auf Einsprache hin u.a. nach Kenntnisnahme der Berichte der Frau lic. phil. B.________ vom 31. Mai 2007 sowie der Frau Dr. med. I.________, Praxisassistenz der Frau Dr. med. S.________, vom 29. Juni und 20. Juli 2007 festgehalten (Einspracheentscheid vom 10. August 2007).