Citation: I 758/05 23.01.2006 E. 1

Im angefochtenen Entscheid sind die für die Prüfung des hauptsächlich streitigen, wenn auch an sich zu Eingliederungsmassnahmen subsidiären, Anspruchs auf eine Rente der Invalidenversicherung massgebenden Bestimmungen und Grundsätze zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen. 1.1 Kantonales Gericht und IV-Stelle haben erwogen, dass der Beschwerdeführerin in Anbetracht ihres Gesundheitszustandes körperlich leichte bis mittelschwere wechselbelastende Tätigkeiten ohne Heben, Stossen und Ziehen aus somatisch-medizinischer Sicht vollumfänglich zumutbar sind, aber aus psychischen Gründen eine Einschränkung von (höchstens) 20 % vorliegt. Diese Beurteilung beruht auf einer einlässlichen Auseinandersetzung mit den medizinischen Akten. Sie stützt sich namentlich auf das polydisziplinäre Gutachten des Instituts X.________ GmbH vom 16. August 2004, welches wie Verwaltung und Vorinstanz richtig erkannt haben, die an einen beweiswertigen Arztbericht zu stellenden Anforderungen erfüllt (BGE 125 V 352 Erw. 3a mit Hinweis). Fraglich erscheint einzig, ob tatsächlich eine invalidenversicherungsrechtlich relevante Einschränkung der Arbeitsfähigkeit aus psychischen Gründen besteht: Gemäss Gutachten vom 16. August 2004 leidet die Versicherte an einer leichten depressiven Störung mit massiver Somatisierungstendenz (ICD-10 F32.09), was alleine für sich betrachtet keine invalidisierende Arbeitsunfähigkeit zu begründen vermöchte (ausdrücklich zur Frage der invalidisierenden Wirkung von somatoformen Schmerzstörungen: BGE 130 V 352; vgl. auch BGE 131 V 49 und 130 V 396). Es erübrigt sich aber, dies abschliessend zu prüfen. Denn wie nachfolgend gezeigt wird, besteht auch bei der sich zugunsten der Beschwerdeführerin auswirkenden Annahme einer (maximal) 20%igen psychisch bedingten Beeinträchtigung kein Rentenanspruch. Soweit die Beschwerdeführerin geltend machen lässt, der psychische Gesundheitszustand sei ungenügend abgeklärt worden, kann ihr nicht gefolgt werden. Die Gutachter des Instituts X.________ GmbH haben gemäss Expertise vom 16. August 2004 auch den Bericht des Psychiatrischen Ambulatoriums Y.________ über das Erstgespräch mit der Versicherten vom 15. Juni 2003 berücksichtigt. Dass kein weiterer Bericht des Ambulatoriums eingeholt wurde, ist nicht zu beanstanden, zumal die Versicherte bei der Begutachtung des Instituts X.________ GmbH auch psychiatrisch untersucht wurde und die daraus folgende, vorerwähnte Diagnose in Bezug auf eine allfällige invalidisierende Wirkung nicht wesentlich von derjenigen einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung (ICD F45.4) abweicht, wie sie im Bericht des Ambulatoriums vom 15. Juni 2003 erwähnt wird. Von weiteren psychiatrischen Abklärungsmassnahmen ist für den hier zu prüfenden Zeitraum bis zum Erlass des Einspracheentscheides vom 3. Dezember 2004 (vgl. BGE 129 V 4 Erw. 1.2 mit Hinweis) kein entscheidrelevanter neuer Aufschluss zu erwarten, weshalb die Vorinstanz zu Recht davon abgesehen hat (antizipierte Beweiswürdigung; BGE 124 V 94 Erw. 4b, 122 V 162 Erw. 1d mit Hinweis; SVR 2003 IV Nr. 1 S. 1 Erw. 2). Der nachgereichte Bericht des Hausarztes vom 5. Dezember 2005 vermag hieran nichts zu ändern. Es kann im Übrigen auf die zutreffenden Erwägungen im angefochtenen Entscheid verwiesen werden. 1.2 Ausgehend von den Aussagen zur Arbeitsfähigkeit im Gutachten des Instituts X.________ GmbH vom 16. August 2004 hat die IV-Stelle einen Einkommensvergleich vorgenommen, was zu einer invaliditätsbedingten Erwerbseinbusse deutlich unter den für einen Rentenanspruch mindestens erforderlichen 40 % (Art. 28 Abs. 1 IVG) geführt hat. Dies wurde im angefochtenen Entscheid bestätigt. Das Ergebnis eines rentenausschliessenden Invaliditätsgrades ist, ohne dass die von der Verwaltung zugrunde gelegten - von der Versicherten auch nicht beanstandeten - Berechnungsfaktoren, namentlich die Berechtigung und Höhe eines leidensbedingten Abzuges von dem anhand von Tabellenlöhnen bestimmten zumutbaren Invalideneinkommen, allesamt im Einzelnen geprüft werden müssten, korrekt. Der Einspracheentscheid und der diesen bestätigende kantonale Entscheid sind somit im Rentenpunkt rechtens.