Citation: 5A_610/2023 E. 2.2

2.2. Zwischenentscheide nach Art. 93 BGG können nur unter den in dieser Norm genannten, einschränkenden Voraussetzungen vor Bundesgericht angefochten werden. Die selbständige Anfechtbarkeit von Zwischenentscheiden bildet aus prozessökonomischen Gründen eine Ausnahme vom Grundsatz, dass sich das Bundesgericht mit jeder Angelegenheit nur einmal befassen soll. Die Ausnahme ist restriktiv zu handhaben (BGE 144 III 253 E. 1.3, 475 E. 1.2 mit Hinweisen). Gemäss Art. 93 Abs. 1 BGG können Zwischenentscheide nur direkt beim Bundesgericht angefochten werden, wenn sie entweder einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken können (lit. a) oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde (lit. b). Es obliegt der beschwerdeführenden Partei darzutun, dass die Voraussetzungen von Art. 93 Abs. 1 BGG erfüllt sind, soweit deren Vorliegen nicht offensichtlich in die Augen springt (BGE 141 III 80 E. 1.2; 138 III 46 E. 1.2). Die Beschwerdeführerin legt nicht dar, inwiefern die Voraussetzungen von Art. 93 Abs. 1 lit. a oder lit. b BGG erfüllt sein sollen. Es springt auch nicht in die Augen, dass dies der Fall wäre. Es ist zum einen nicht ersichtlich, dass durch die Rückweisung ein nicht wieder gutzumachender Nachteil drohen könnte, zumal die Verfahrensverlängerung gerade keinen solchen Nachteil darstellt (Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG; BGE 144 III 475 E. 1.2 mit Hinweisen). Gemäss den Anträgen der Beschwerdeführerin könnte die Gutheissung der Beschwerde sodann zwar zu einem Endentscheid führen. Ob dies zutrifft, erscheint jedoch fraglich, hat doch das Obergericht angesichts des Prozessausgangs ausdrücklich auf Ausführungen zur Frage der Rechtsmissbräuchlichkeit der Betreibung verzichtet. Wie es sich damit verhält, kann allerdings offenbleiben. Es ist nämlich nicht anzunehmen, dass durch einen bundesgerichtlichen Endentscheid ein bedeutender Aufwand an Zeit und Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren erspart würde (Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG).