Citation: 9C_858/2014 E. 4.2

4.2. Der Beschwerdeführer bestreitet, dass sich sein psychischer Gesundheitszustand in revisionsrechtlich relevanter Weise verbessert haben soll. Nach wie vor sei von einer Arbeitsunfähigkeit von 80 % auszugehen. Wie schon im vorinstanzlichen Verfahren übt er Kritik am Gutachten des Instituts B.________ vom 11. Februar 2013. Die Expertise sei laut dem von ihm veranlassten versicherungspsychiatrischen Privatgutachten vom 9. Juli 2013 nicht beweistauglich. Insbesondere entspreche das Vorgehen bezüglich der Depressionsdiagnose nicht den Anforderungen gemäss den Qualitätsrichtlinien für psychiatrische Gutachten der Invalidenversicherung, indem nur ein Teil der relevanten Symptome erfragt worden sei und eine Begründung anhand der relevanten ICD-Kriterien fehle. Die Diagnose betreffend Angstsymptomatik sei verpasst worden. Die Schmerzdiagnose sei falsch, da sowohl die Komorbidität der chronischen Depression, als auch die Kriterien chronische körperliche Begleiterkrankungen und unbefriedigende Behandlungsergebnisse trotz konsequent durchgeführter ambulanter Behandlungsbemühungen zu bejahen seien. Eine Arbeitsfähigkeit von 80 % sei nicht nachvollziehbar. Der Vorinstanz wirft er vor, sie habe sich mit seinen Rügen nicht adäquat auseinandergesetzt, teils willkürliche Sachverhaltsfeststellungen getroffen und daraus bundesrechtsverletzende Schlüsse gezogen. Schliesslich sei auch die Invaliditätsbemessung des kantonalen Versicherungsgerichts qualifiziert rechtsfehlerhaft.