Citation: H 333/00 18.03.2003 E. A

B.________ war seit 1994 Verwaltungsratspräsident der Firma W.________ AG mit Sitz in N.________. Mit Verfügungen vom 10. September und vom 3. Dezember 1997 forderte die Kantonale Ausgleichskasse des Wallis (heute: Ausgleichskasse des Kantons Wallis) die Firma W.________ AG auf, ausstehende Sozialversicherungsbeiträge (AHV/IV/EO/ALV) für die Monate April bis Juni und Juli bis September 1997 zu bezahlen. Nachdem am 12. Mai 1998 über diese Firma der Konkurs eröffnet worden war, erliess die Ausgleichskasse nach Durchführung einer die Jahre 1994 bis 1997 betreffenden Arbeitgeberkontrolle am 4. August 1998 zwei weitere Beitragsverfügungen. In der einen Verfügung erstattete sie von März bis Dezember 1995 und im September 1996 zu viel bezahlte Beiträge zurück und erklärte, der entsprechende Betrag sei den geschuldeten Beiträgen für das Jahr 1996 und für die Monate April bis Juni 1997 gutgeschrieben worden. In der andern Verfügung setzte sie auf der Grundlage einer Lohnsumme von Fr. 149'905.- die Sozialversicherungsbeiträge (AHV/IV/EO/ALV) für das ganze Jahr 1997 fest. In der Folge meldete sie im Konkursverfahren eine Beitragsforderung für das Jahr 1997 von Fr. 19'999.20 an. Nachdem der Kollokationsplan vom 15. bis 25. März 1999 zur Einsicht aufgelegen hatte, verpflichtete die Ausgleichskasse B.________ mit Verfügung vom 29. Oktober 1999 zur Bezahlung von Schadenersatz in Höhe von Fr. 19'999.20 für entgangene Sozialversicherungsbeiträge (AHV/IV/EO/ALV) für das Jahr 1997.