Citation: 4A_372/2019 E. 2.4

2.4. Wie aus der Begründung der Rüge zur behaupteten Verletzung von Art. 56 OR unschwer zu erkennen ist, richtet der Beschwerdeführer sich mit seiner Kritik - trotz der Bezeichnung als rechtliche Rüge - auch insoweit nicht gegen die Rechtsanwendung der Vorinstanz, sondern einzig gegen die Würdigung der Beweise respektive das Beweisergebnis im angefochtenen Entscheid. Mithin wendet der Beschwerdegegner in seiner Antwort zutreffend ein, dass der Beschwerdeführer versucht, unter dem Deckmantel einer Rechtsrüge eine Überprüfung des Sachverhalts zu erreichen. Indem sich der Beschwerdeführer indessen in seinen Ausführungen zur angeblichen rechtlichen Rüge darauf beschränkt, einzelne Elemente des Sachverhalts im angefochtenen Urteil herauszupicken und deren Würdigung zu beanstanden, beziehungsweise einige ausgewählte Indizien selbst und anders als die Vorinstanz würdigt, vermag er die Anforderungen an das strenge Rügeprinzip von Art. 106 Abs. 2 BGG nicht zu erfüllen (vgl. dazu vorstehend E. 1.3). Ob seine eventualiter erhobene Sachverhaltsrüge diesen strengen formellen Voraussetzungen gerecht wird, ist auch fraglich, braucht indes nicht abschliessend beurteilt zu werden. Denn die Vorinstanz ist - wie nachfolgend aufgezeigt wird - nicht in Willkür verfallen, indem sie den Entlastungsbeweis als erbracht erachtete, zumal ein Entscheid nicht schon dann willkürlich ist, wenn eine andere Lösung ebenfalls vertretbar erscheint oder gar vorzuziehen wäre, sondern erst, wenn er offensichtlich unhaltbar ist, zur tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft (BGE 137 I 1 E. 2.4 S. 5; 136 I 316 E. 2.2.2 S. 318 f.).