Citation: 6B_883/2014 E. 2.4

2.4. Der Beschwerdeführer setzt sich mit der ausführlichen vorinstanzlichen Aussagen- und Beweiswürdigung nicht auseinander. Er beschränkt sich darauf darzulegen, wie die Beweise aus seiner Sicht richtigerweise zu würdigen wären. Damit erschöpfen sich seine Ausführungen in einer unzulässigen appellatorischen Kritik. So argumentiert er insbesondere, die früheren, belastenden Aussagen der Ehefrau seien "völlig widersprüchlich, übertrieben und lebensfremd", während der Widerruf viel glaubhafter sei. Auch sprächen sowohl die objektiven Spuren und die einvernommenen Zeugen nicht gegen seine Aussagen. Unzutreffend ist der Vorwurf, die Vorinstanz analysiere die belastenden Aussagen der Ehefrau zu den Vorfällen von Oktober 2007 bis zum 15. Januar 2011 ungenügend (vgl. Urteil S. 17 f.). Unbegründet ist die Rüge, die Vorinstanz habe in unzulässiger antizipierter Beweiswürdigung seinen Antrag auf Einvernahme der Ehefrau abgelehnt. Die Vorinstanz erwägt nachvollziehbar und ohne in Willkür zu verfallen, die neuen, revidierten Aussagen der Ehefrau seien im Gegensatz zu ihren ursprünglichen, den Beschwerdeführer belastenden Angaben nicht glaubhaft. Es ist nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz gestützt auf diese willkürfreie Aussagenwürdigung - mit welcher sich der Beschwerdeführer wiederum nicht hinreichend auseinandersetzt - zur Ansicht gelangt, eine erneute Einvernahme der Ehefrau vermöge am Ausgang des Verfahrens nichts zu ändern (Urteil S. 21 ff.). Sein Anspruch auf rechtliches Gehör ist nicht verletzt.