Citation: 8C_42/2020 E. 6.2

6.2. Ob und inwieweit die Verschlechterung der Arbeitsfähigkeit jedoch eine Verschlimmerung der Unfallfolgen darstellt und zu einer Revision der zugesprochenen Rente führt, kann mit der Vorinstanz aufgrund der Aktenlage nicht rechtsgenüglich beurteilt werden. Diesbezüglich ist der angefochtene Entscheid nicht exakt und missverständlich, wenn er trotzdem von einem überwiegend wahrscheinlich ausgewiesenen verschlimmerten unfallkausalen Gesundheitszustand spricht, ist doch gerade die Unfallkausalität der Verschlimmerung Gegenstand weiterer Abklärungen. Das kantonale Gericht wies die Sache an die Suva zurück, damit sie weitere medizinische Abklärungen zur Abgrenzung von unfallfremden und unfallbedingten Anteilen an der attestierten Leistungseinschränkung treffe und anschliessend über eine revisionsweise Erhöhung der zugesprochenen Rente und eine allfällige Kürzung infolge multikausaler bzw. zusätzlich unfallfremder Genese der Verschlimmerung neu verfüge. Insofern enthält der angefochtene Entscheid keine abschliessende Beurteilung der Unfallkausalität der eingetretenen Verschlechterung des Gesundheitszustandes.