Citation: 9C_572/2023 E. 4.2

4.2. Mit Blick auf das Invalideneinkommen wurde im angefochtenen Entscheid ferner erwogen, der von der Beschwerdeführerin nach Eintritt der Invalidität tatsächlich erzielte Verdienst bilde kein genügendes Kriterium für die Bestimmung der Erwerbsunfähigkeit und damit des Invaliditätsgrades, da die hierfür rechtsprechungsgemäss u.a. erforderliche Voraussetzung der besonders stabilen Arbeitsverhältnisse nicht vorgelegen hätte. Es seien daher die Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) heranzuziehen. Auf der Basis der LSE 2018 (TA1_tirage_skill_level, Frauen, Total, Kompetenzniveau 1) resultiere ein Einkommen von Fr. 4'371.- pro Monat, das sich, der Wochenarbeitszeit (41.7 Stunden) und der Teuerung (0,9 %) angepasst, für 2019 auf Fr. 4'597.78 monatlich bzw. Fr. 55'173.34 jährlich belaufe. Daraus ergebe sich entsprechend einem noch zumutbaren Arbeitspensum von 60 % ein Invalidenverdienst von Fr. 33'104.-. Ein leidensbedingter Abzug vom Tabellenlohn erscheine unter Berücksichtigung von vergleichbaren Konstellationen nicht angezeigt und werde auch nicht geltend gemacht.