Citation: 5A_111/2016 E. 4.1

4.1. Das Kantonsgericht stellt fest, weder die Parteien noch die Vorinstanz hätten sich zum gebührenden Unterhalt der Beschwerdeführerin ausdrücklich geäussert. Die Ausführungen der Parteien in den Rechtsschriften seien aber dahingehend zu verstehen, dass sie ihren Berechnungen die im Eheschutzverfahren vereinbarte Regelung zugrunde legten, wonach der Berufungsführerin ein Unterhaltsbeitrag von Fr. 6'000.-- zugesprochen wurde. Dieser Betrag sei daher "im Folgenden massgebend für den gebührenden Unterhalt" der Beschwerdeführerin, so die Schlussfolgerung des Kantonsgerichts.