Citation: U 297/02 08.10.2003 E. 2

Der von der Beschwerdeführerin beschäftigte Akkordant F.________ bekundete gegenüber der SUVA, er führe seit mehreren Jahren einen eigenen Betrieb, die Firma P.________ GmbH der sich dem Handel und Vertrieb von Artikeln im Druckereibereich widme (Aktennotiz vom 8. Oktober 2001). Ein bei den Akten befindlicher Auszug aus dem Handelsregister vom 7. Januar 2002 weist als Zweckbestimmung der (sich zu diesem Zeitpunkt in Liquidation befindlichen) Firma P.________ GmbH "Herstellung von und Handel mit grafischen Bedarfsartikeln" aus. Was demgegenüber die hier interessierenden Arbeiten anbetrifft, so gab F.________ im Verwaltungsverfahren an, er sei für die Firma G.________ AG als Allrounder tätig gewesen; damit habe er "finanziell schwächere Zeiten gut überbrücken" können. Aus der Beschwerdeschrift geht hervor, dass er vor allem Hilfsschreinerarbeiten verrichtete, so bei der Sanierung von Fenstern an städtischen Liegenschaften und der Montage bzw. Demontage von Sitzbankbrettern in einer Eisbahn. Damit ist erstellt, dass die für die Beschwerdeführerin geleisteten Arbeiten nicht im Rahmen der Haupttätigkeit von F.________ erfolgten. Fehlt es am betrieblichen Zusammenhang mit dem Tätigkeitsbereich des eigenen Unternehmens, so ist es von vornherein nicht zu rechtfertigen, einen Akkordanten als selbständigerwerbenden Subunternehmer zu betrachten; denn mit Bezug auf die Einsätze für die Firma G.________ AG bestand offenkundig eine Abhängigkeit vom Auftraggeber, welche derjenigen im Rahmen eines arbeitsvertraglichen Rechtsverhältnisses gleichkam. Das kantonale Gericht hat somit zu Recht erkannt, das rechtsprechungsgemäss für die Anerkennung als Selbständigerwerbender erforderliche Kriterium des eigenen Betriebs (vgl. BGE 122 V 172 Erw. 3c) sei im relevanten Zusammenhang nicht erfüllt.