Citation: 1P.301/2000 23.05.2000 E. 3

3.- Art. 87 Abs. 1 OG enthält eine spezielle Regelung zur Anfechtung von selbständig eröffneten Vor- und Zwischenentscheiden über die Zuständigkeit und über Ausstandsbegehren, welche im vorliegenden Fall nicht zum Zuge kommt. Gemäss Art. 87 Abs. 2 OG ist gegen andere selbständig eröffnete Vor- und Zwischenentscheide die Beschwerde nur zulässig, wenn diese einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken können. Nach der bisherigen Rechtsprechung haben Entscheide, mit denen eine Strafsache an das zuständige Strafgericht überwiesen werden, keinen derartigen Nachteil zur Folge (BGE 115 Ia 311 E. 2b S. 315). Einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil im Sinne der bisherigen Rechtsprechung bewirkt demnach im vorliegenden Fall auch die Überweisung der Strafsache an die Staatsanwaltschaft nicht. Mit der Neufassung von Art. 87 OG hat der Begriff des nicht wieder gutzumachenden Nachteils keine Änderung erfahren. Daraus ergibt sich, dass der Beschwerdeführerin mit dem angefochtenen Entscheid kein nicht wieder gutzumachender Nachteil erwächst. Bei dieser Sachlage zeigt sich, dass die vorliegende Beschwerde nach Art. 87 Abs. 2 OG unzulässig ist.