Citation: 1B_1/2019 E. 1

A.________ wurde am 8. Mai 2018 vom Bezirksgericht Dietikon wegen versuchter vorsätzlicher Tötung (Art. 111 StGB i.V.m. Art. 22 StGB) zu einer Freiheitsstrafe von 6 Jahren verurteilt. Gegen dieses Urteil erklärten sowohl A.________ als auch die Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich Berufung. Mit Präsidialverfügung vom 24. Dezember 2018 wies das Obergericht des Kantons Zürich das Gesuch von A.________ um Entlassung aus der Sicherheitshaft ab. Mit eigenhändiger Eingabe vom 27. Dezember 2018 beantragt A.________ sinngemäss, ihn aus der Haft zu entlassen, da er unschuldig sei. Die Staatsanwaltschaft IV und das Obergericht verzichten auf Vernehmlassung. Die amtliche Verteidigerin von A.________ beantragt, die Beschwerde gutzuheissen und ersucht um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung. Sie bestreitet den dringenden Tatverdacht gegen A.________ und verweist zur Begründung auf ihre Stellungnahme vom 21. Dezember 2018 zum Haftentlassungsgesuch ans Obergericht. Mit einer weiteren eigenhändigen Eingabe hält A.________ an der Beschwerde fest.