Citation: 2C_24/2020 E. 2.4

2.4. Solange der Wasserpreis bei Fr. 1.-- pro m³ bleibt, führen beide Lösungen unbestrittenermassen zum selben Resultat. Sollte der Wasserpreis sinken, wäre die von der Beschwerdeführerin vorgeschlagene Lösung für ihre Mitglieder weniger günstig als die Lösung des Beschwerdegegners. Steigt der Wasserpreis jedoch, was die Parteien und die Vorinstanz als wahrscheinlicheres Szenario bezeichnen, profitieren die Inhaber der Bezugsrechte, wenn ihr Bezugsrecht nach Volumen statt nach einem Gegenwert in Geld bemessen wird. Die Beschwerdeführerin kann mit ihrem Anliegen also nur durchdringen, falls es sachliche Gründe dafür gibt, die Inhaber der Bezugsrechte dergestalt am Wertschwankungsrisiko des Wassers zu beteiligen.