Citation: I 89/02 24.02.2003 E. 4

4.1 Im Rahmen des für die Invaliditätsbemessung massgebenden Einkommensvergleichs hat die Vorinstanz das trotz Gesundheitsbeeinträchtigung zumutbarerweise erzielbare Einkommen (Invalideneinkommen) richtigerweise gestützt auf die Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Sozialversicherung herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) ermittelt. Ausgehend von einer Restarbeitsfähigkeit von 70 % ab Sommer 1996 (Erw. 3.3 hievor) ergibt dies für jenen Zeitpunkt einen Betrag von Fr. 37'782.91 (LSE 1996: 4'294.- [= TA1/TOTAL/Männer/Anforderungsniveau 4] x 41.9/40 x 12 x 70/100) und für das Jahr 2001 (Verfügungszeitpunkt) einen solchen von Fr. 39'921.68 (4437 [LSE 2000: TA1/TOTAL/Männer/Anforderungsniveau 4] x 41.8/40 [vgl. Tabelle B9.2, in: Die Volkswirtschaft 2002/Heft 12, S. 88] x 12 x 1.025 [Tabelle B 10.2, in: Die Volkswirtschaft 2002/Heft 11, S. 89] x 70/100). Vorinstanz und Verwaltung ist darin beizupflichten, dass sich unter den gegeben Umständen ein sog. leidensbedingter Abzug (dazu siehe BGE 126 V 78 ff. Erw. 5; AHI 2002, S. 67 ff. Erw. 4 mit Hinweisen) vom statistischen Tabellenlohn rechtfertigt. Dabei hat das kantonale Gericht den von der Verwaltung gewährten, maximal zulässigen Abzug 25 % mit triftiger Begründung als unangemessen eingestuft und auf 15 % herabgesetzt, was im Rahmen der Ermessenskontrolle (Art. 132 OG; siehe auch BGE 126 V 81 Erw. 6) nicht zu beanstanden ist. Die abweichende Ermessensausübung ist namentlich deshalb als naheliegender einzustufen, weil abgesehen von der leidensbedingten Beschränkung des Tä-tigkeitsfeldes auf leichtere Arbeiten möglichst ohne Belastung der dominanten linken Hand und (allenfalls) des Teilzeitfaktors keine einkommensbeeinflussen-den Merkmale auszumachen sind, welche dafür sprechen würden, dass der Be-schwerdeführer seine Restarbeitsfähigkeit nur mit unterdurchschnittlichem wirt-schaftlichen Erfolg verwerten könnte (vgl. BGE 126 V 82 Erw. 7b). Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers kommt die vorinstanzliche Reduktion des leidensbedingten Abzugs von 25 auf 15 % keiner reformatio in peius gleich, zumal der vorinstanzlich ermittelte Invaliditätsgrad infolge gleichzeitiger Berücksichtigung eines höheren Valideneinkommens (vgl. Erw. 4.2 nachfolgend) im Ergebnis nicht niedriger, sondern sogar höher als der von der Beschwerdegegnerin errechnete ausfiel. Einzuräumen ist einzig, dass der Be-schwerdeführer angesichts des von der IV-Stelle bereits vorgenommenen Abzuges von 25% keine Veranlassung hatte, sich zur Frage des Abzuges im vorinstanzlichen Verfahren zu äussern. Eine Verletzung des rechtlichen Gehörs kann darin allerdings nicht erblickt werden, zumal sich der Versicherte zur strittigen Frage der Invaliditätsbemessung insgesamt äussern konnte und dies auch tat. Ohnehin wäre eine allfällige, hier nicht als schwerwiegend zu wertende Verletzung des rechtlichen Gehörs geheilt, nachdem sich der Beschwerdeführer vor dem Eidgenössischen Versicherungsgericht als Instanz mit umfassender Kognition (Art. 132 OG) zu diesem Punkt vernehmen lassen konnte (BGE 127 V 437 Erw. 3d/aa, 126 I 72, 126 V 132 Erw. 2b, je mit Hinweisen). Ist nach dem Gesagten ein leidensbedingter Abzug von 15 % zu gewähren, beläuft sich das Invalideneinkommen im Jahre 1996 auf Fr. 32'115.48 (37'782.91 x 0.85) und im Verfügungsjahr 2001 auf Fr. 33'933.43 (39'921.68 x 0.85). 4.2 Das hypothetische Einkommen ohne Gesundheitsschaden (Valideneinkommen) ist für das Jahr 1996 unbestrittenermassen auf Fr. 61'200.- festzuset-zen, woraus im Vergleich zum Invalideneinkommen von damals Fr. 32'115.48 (Erw. 4.1 hievor) ein Invaliditätsgrad von 47.5 % resultiert. Angepasst an die Lohnentwicklung im industriellen Bereich beträgt das Valideneinkommen für das Jahr 2001 Fr. 64'435.81 (61'200 x 1.002 x1.008 x 1.002 x1.013 x 1.027 [siehe T B10.2, in: Die Volkswirtschaft 2002/Heft 11, S. 89]) bzw. unter Berücksichtigung der Lohnentwicklung im gesamten öffentlichen und privaten Sektor Fr. 64'503.19 (61'200 x 1.002 x 1.007 x 1.003 x1.013 x 1.025 [siehe T B10.2, in: Die Volks-wirtschaft 2002/Heft 11, S. 89])), sodass sich für das Verfügungsjahr ein Invali-ditätsgrad von 47.3 % ergibt. Damit besteht Anspruch auf eine Viertelsrente, ge-gebenenfalls eine halbe Härtefallrente, ab 1. November 1996.