Citation: 5D_170/2022 E. 4.2

4.2. Mit dieser Verfassungsrüge ist die Beschwerdeführerin nicht zu hören. Die Beschwerdeführerin geht fälschlicherweise davon aus, dass ihr Rechtsöffnungsgesuch "primär" aufgrund eines fehlenden Nachweises des Besuchs des Lehrgangs abgewiesen wurde. Sie übersieht dabei, dass die von ihr eingereichten Beweismittel und damit verbunden die Gehörsrügen an der fehlenden Qualität des eingereichten Titels nicht zu ändern vermögen und bereits die Vorinstanz die von der Beschwerdeführerin aufgegriffenen Ausführungen im Rahmen einer doppelten Eventualbegründung tätigte und die Beschwerdeführerin die Hauptbegründung nicht umzustossen vermag. Darüber hinaus entsprechend die Gehörsrügen auch nicht den formellen Anforderungen. Die Beschwerdeführerin behauptet, die Verletzung der gerichtlichen Fragepflicht bereits vorinstanzlich begründet gerügt zu haben, untermauert dies indes weder mit hinreichend präzisen Aktenverweisen noch ist dies aus den beigezogenen Akten ersichtlich. Die Vorbringen der Beschwerdeführerin sind dann auch nicht frei von Widersprüchen, wenn sie vor Bundesgericht auf einer Verletzung der gerichtlichen Fragepflicht beharrt, vor der Vorinstanz jedoch noch dezidiert der Auffassung war, keinerlei "Verpflichtung" zu unterliegen, weitergehende Beweise als den Rechtsöffnungstitel einreichen zu müssen. Die Beschwerdeführerin verfehlt die strengen Anforderungen des Rügeprinzips auch hinsichtlich ihres Rechts auf Beweis. Die Vorinstanz hat die neuen Beweismittel mit Verweis auf Art. 326 Abs. 1 ZPO aus dem Recht gewiesen. Die Beschwerdeführerin scheint indes die Verletzung ihres Rechts auf Beweis aus einer falschen Anwendung von Art. 317 Abs. 2 ZPO abzuleiten und mit einem Vorwurf der willkürlichen Rechtsanwendung zu verbinden, was jedoch aus ihrer Begründung ohnehin auch nicht schlüssig hervorgeht. Darauf ist deshalb nicht weiter einzugehen.