Citation: 1C_207/2022 E. 1.2

1.2. Die Beschwerde hat ein Rechtsbegehren zu enthalten (Art. 42 Abs. 1 BGG). Da die Beschwerde an das Bundesgericht ein reformatorisches Rechtsmittel ist (Art. 107 Abs. 2 BGG), darf sich die Beschwerde grundsätzlich nicht darauf beschränken, die Aufhebung des angefochtenen Entscheids zu beantragen, sondern muss ein Antrag in der Sache gestellt werden (BGE 137 II 313 E. 1.3; 134 III 379 E. 1.3). Der Beschwerdeführer bezeichnet das angefochtene Sachurteil fälschlicherweise als Nichteintretensentscheid und verlangt in seinem Rechtsbegehren, die Sache sei zur materiellen Prüfung an die Vorinstanz zurückzuweisen. Aus der Begründung der Beschwerde, die zur Interpretation des Rechtsbegehrens beigezogen werden kann (vgl. BGE 137 II 313 E. 1.3), ergibt sich jedoch, dass der Beschwerdeführer die Gewährung der von der Vorinstanz verweigerten Ausnahmebewilligung zur Unterschreitung des Grenzabstands anstrebt. Da hierzu selbst bei einer Aufhebung des angefochtenen Urteils zusätzliche Abklärungen der Vorinstanz notwendig wären (z.B. Prüfung von öffentlichen und nachbarlichen Interessen), ist von einem gültigen Rechtsbegehren auszugehen (vgl. BGE 147 I 89 E. 1.2.5). Auf die Beschwerde ist somit grundsätzlich einzutreten.