Citation: U 51/04 16.02.2005 E. 3

Die in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhobenen Einwendungen wurden im Wesentlichen bereits im angefochtenen Entscheid widerlegt. Soweit der Beschwerdeführer letztinstanzlich geltend macht, selbst wenn er die Läsion des Nervus thoracicus longus (und folglich die Serratusparese und Scapula alata) erst im Jahre 2001 (d.h. nach dem Unfallereignis vom 15. Februar 2000) erlitten hätte, würde sie als unfallähnliche Körperschädigung im Sinne von Art. 9 Abs. 2 UVV von der Leistungspflicht der SUVA erfasst, übersieht er, dass Nervenläsionen und Muskelparesen nicht zu den in der genannten Verordnungsbestimmung abschliessend aufgezählten Körperschädigungen gehören. Im Übrigen wurde nie ein zweiter Unfall oder ein unfallähnliches Ereignis (äusserer Faktor im Sinne von BGE 129 V 466) geltend gemacht. Weiter wird in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde für den Zeitraum vom 1. November 2001 bis 31. Mai 2002 eine Taggeldnachzahlung verlangt, weil der Unfallversicherer das damals entrichtete Taggeld in Ausserachtlassung der psychischen Beeinträchtigung bloss unter Zugrundelegung einer hälftigen statt einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit bemessen habe. Der Beschwerdeführer stützt sich dabei auf Art. 36 Abs. 1 UVG, wonach u.a. die Taggelder nicht gekürzt werden, wenn die Gesundheitsschädigung nur teilweise Folge eines Unfalls sind. Er übersieht indessen, dass die Leistungspflicht der SUVA in jedem Fall einen adäquaten Kausalzusammenhang zwischen dem erlittenen Unfall und den aufgetreten psychischen Störungen voraussetzt. Weil Verwaltung und Vorinstanz, wie bereits erwähnt, dieses Erfordernis zu Recht verneint haben, bleibt kein Raum für die geforderte Nachzahlung.