Citation: 1B_71/2015 E. 5

Der angefochtene Entscheid ist auch nicht zu beanstanden, soweit die Vorinstanz Wiederholungsgefahr angenommen hat. Bereits vom 25. Oktober 2004 bis zum 16. November 2004 befand sich der Beschwerdeführer in Untersuchungshaft. Am 23. Oktober 2006 verurteilte ihn das Amtsgericht Solothurn-Lebern erstinstanzlich und am 22. April 2009 das Obergericht des Kantons Solothurn auf Berufung hin. Der Beschwerdeführer steht unter dem dringenden Verdacht, ungeachtet all dessen mit seiner strafbaren Tätigkeit jeweils unmittelbar fortgefahren zu sein. Auch als er zum Vollzug des vom Obergericht des Kantons Solothurn ausgesprochenen unbedingten Teils der Freiheitsstrafe eine elektronische Fussfessel tragen musste, soll er weiterhin deliktisch tätig geblieben sein. Unter diesen Umständen besteht nicht nur die theoretische Möglichkeit, dass er bei einer Haftentlassung erneut strafbare Handlungen gegen die sexuelle Integrität begehen könnte. Vielmehr sind dafür ernsthafte Anhaltspunkte gegeben. Dass die Yoga-Schule des Beschwerdeführers nicht mehr besteht, ändert daran nichts, da er diese ohne grösseren Aufwand wieder eröffnen könnte und sich die Gefahr neuerlicher Straftaten auch aus seiner Persönlichkeit ergibt.