Citation: 6B_1155/2016 E. 3.2

3.2. Soweit der Beschwerdeführer seinen Vorbringen einen anderen als den willkürfrei festgestellten Sachverhalt zugrunde legt (vgl. dazu E. 2 hievor), ist er nicht zu hören. Inwiefern das kantonale Gericht bei der rechtlichen Einordnung des von ihm festgestellten Sachverhalts Bundesrecht (Art. 15 StGB) verletzt haben soll, wird nicht substanziiert dargetan. Insbesondere legt der Beschwerdeführer nicht dar, welche zumutbaren milderen Mittel dem unbestritten rechtswidrig angegriffenen Beschwerdegegner gegen den noch in Gang befindlichen Angriff mit einem gefährlichen Gegenstand hätten zur Verfügung stehen sollen. Es kann dem Angegriffenen, welcher gerade nicht wusste, wo er den Angreifer traf, auch nicht zum Vorwurf gereichen, dass der Schlag mit dem Hartgummihammer zufällig gegen ein besonderes verletzliches Körperteil ging. In Anbetracht der kurzen Reaktionszeit und der "reflexartig" erfolgten Abwehrhandlung ist auch der Einwand unbehelflich, der Beschwerdegegner hätte den Beschwerdeführer vorgängig über die Abwehrhandlung warnen müssen. Die Vorinstanz verletzte kein Bundesrecht, indem sie den Beschwerdegegner in Anwendung von Art. 15 StGB vom Vorwurf der einfachen Körperverletzung im Sinne von Art. 123 Ziff. 1 Abs. 1 i.V.m. Ziff. 2 Abs. 2 StGB freigesprochen hat. Es erübrigen sich damit Weiterungen zur Schadenersatz- und Genugtuungspflicht.