Citation: 5D_86/2017 E. 1

Mit Urteil vom 7. November 2016 erteilte das Bezirksgericht Horgen der Stadt Zürich für einen Betrag von Fr. 481.-- nebst Zins und Kosten definitive Rechtsöffnung. Dagegen erhob A.________ eine Beschwerde, in welcher er sich abschätzig über den "völlig verblödeten Einzelrichter" äusserte und Richter generell als "Arschlöcher" und "Riesenarschloch" bezeichnete. Ferner hielt er fest: "Wer diese Eingabe wegen Ungebührlichkeit ohne Nachfrist zur Behebung des Mangels einfach aus dem Recht weist, ist ein Riesenarschloch. Ich werde euch den Tarif durchgeben." Mit Beschluss vom 16. März 2017 schickte das Obergericht des Kantons Zürich gestützt auf Art. 132 Abs. 3 ZPO die Eingabe an den Beschwerdeführer zurück und schrieb das Beschwerdeverfahren ab. Es erwog, dass sich der prozesserfahrene Beschwerdeführer der Ungebührlichkeit der Eingabe völlig im Klaren sei. Wer aber im Wissen um die Ungebührlichkeit und einzig zur Erzwingung einer Nachfristansetzung sowie unter Äusserung einer Drohung eine Beschwerde einreiche, handle rechtsmissbräuchlich und verdiene keinen Rechtsschutz.