Citation: 8C_27/2018 E. 4.1.2

4.1.2. Das kantonale Gericht stützt seinen Entscheid über die Statusfrage auf die Aussagen der Beschwerdeführerin im ersten Bericht zur Haushaltsabklärung vom 12. April 2011. Demgemäss habe sie erklärt, dass sie wegen ihrer Tochter und des Hauses auch als Gesunde lediglich zu 50 % erwerbstätig wäre. Sie habe geplant das Pensum auf 70 - 80 % aufzustocken, sobald die Tochter ihre Lehre - die sie im Sommer 2011 antreten werde - beendet habe. Da die Beschwerdeführerin ab Mai 2014 keine Alimente von ihrem geschiedenen Ehemann mehr bekam, setzte die Vorinstanz die Erhöhung des Arbeitspensums auf die angegebenen 80 % auf diesen Zeitpunkt fest. Es verletzt kein Bundesrecht, wenn das kantonale Gericht auf diese sogenannte "Aussage der ersten Stunde" abstellte und die Invaliditätsbemessung auf die entsprechend angegebene Aufgabenteilung stützte. Der Umstand, dass die Versicherte infolge ihrer gesundheitlichen Probleme und des damit verbundenen Stellenverlustes später ausführte, sie würde als Gesunde zu 100 % erwerbstätig sein, weil "sich alles geändert habe" und dies finanziell notwendig sei, ändert nichts daran, dass es sich um einen hypothetischen Geschehensablauf handelt, der naturgemäss nicht konkret bewiesen werden kann. Der vorinstanzliche Entscheid bezüglich der Statusfrage verletzt kein Bundesrecht.