Citation: 1A.150/1999 01.02.2000 E. 1

1.- a) Das angefochtene Urteil, mit dem gestützt auf die Art. 2 Abs. 1 und 11 ff. OHG und damit auf Bundesverwaltungsrecht ein Anspruch auf eine Entschädigung und eine Genugtuung verneint wurde, ist kantonal letztinstanzlich ergangen; es ist mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Bundesgericht anfechtbar (Art. 97 OG i.V.m. Art. 5 VwVG; BGE 122 II 315 E. 1 S. 317 f.). Dies gilt nach dem Grundsatz der Einheit des Prozesses auch für die auf Art. 4 der Bundesverfassung vom 29. Mai 1874 (aBV) bzw. auf Art. 29 Abs. 2 der am 1. Januar 2000 in Kraft getretenen neuen Bundesverfassung vom 18. April 1999 (BV) gegründeten Rügen der Verletzung der Prüfungs- und Begründungspflicht sowie des Anspruchs auf unentgeltliche Rechtspflege (BGE 123 I 275 E. 2e). Die Beschwerdeführerin ist im kantonalen Verfahren unterlegen und daher nachArt. 103lit. aOGzurBeschwerdelegitimiert. DaauchdieübrigenSachurteilsvoraussetzungenerfülltsind, istaufihreBeschwerdeeinzutreten. b) Mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht können die Verletzung von Bundesrecht einschliesslich der Überschreitung oder des Missbrauchs des Ermessens sowie die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gerügt werden (Art. 104 lit. a und b OG). Hat wie hier eine richterliche Behörde als Vorinstanz entschieden, so ist das Bundesgericht allerdings an den festgestellten Sachverhalt gebunden, es sei denn, dieser sei offensichtlich unrichtig, unvollständig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensvorschriften festgestellt worden (Art. 105 Abs. 2 OG). Das Bundesgericht wendet im Verfahren der Verwaltungsgerichtsbeschwerde das Bundesrecht von Amtes wegen an und ist damit nicht an die Begründung der Parteien gebunden (Art. 114 Abs. 1 OG in fine): Es kann die Beschwerde auch aus andern als den geltend gemachten Gründen gutheissen oder den Entscheid mit einer Begründung bestätigen, die von jener der Vorinstanz abweicht (BGE 117 Ib 114 E. 4a mit Hinweis). Nicht überprüfen kann es die Frage der Angemessenheit des angefochtenen Entscheids (Art. 104 lit. c OG).