Citation: 9C_124/2008 16.01.2009 E. 3

3.1 Gestützt auf den Arbeitsvertrag vom 20. März 1997 und das Arbeitszeugnis vom 2. Mai 2006 hat die Vorinstanz festgestellt, die Beschwerdegegnerin sei vom Zentrum X.________ ab 15. März 1997 als Nachtwachhilfe für 10 bis 14 Nachtwachen pro Monat eingestellt worden, und sie habe dabei gute und zuverlässige Arbeit geleistet. Die Stelle habe sie wegen Handgelenksbeschwerden aufgegeben. Die Beschwerdeführerin macht diesbezüglich eine offensichtlich unrichtige Sachverhaltsfeststellung geltend, indem sie gestützt auf die im Individuellen Konto vermerkten Löhne ausführt, das Arbeitspensum könne nicht so hoch gewesen sein. Die Vorinstanz hat bei ihrer Feststellung Bezug auf den Arbeitsvertrag und das Arbeitszeugnis genommen. Es ergeben sich daraus keine Anhaltspunkte dafür, dass die Beschwerdegegnerin das im Arbeitsvertrag vereinbarte Pensum von 10 bis 14 Nachtwachen pro Monat nicht effektiv und zur Zufriedenheit der damaligen Arbeitgeberin geleistet hat. Auf jeden Fall ist eine solche Feststellung aufgrund der zur Verfügung stehenden Akten nicht offensichtlich unrichtig, weshalb es auf die unzulässigen Noven der eingereichten Einsatzpläne nicht ankommt (Art. 99 Abs. 1 BGG). Schliesslich ist, wie noch zu zeigen sein wird, für den Ausgang des Verfahrens nicht entscheidend, wie hoch genau das Arbeitspensum gewesen ist. Denn unbestritten handelte es sich um eine Teilzeittätigkeit, und im Zentrum war die Beschwerdegegnerin nie vollzeitig erwerbstätig gewesen. 3.2 Weiter wird als qualifiziert unrichtige Sachverhaltsfeststellung gerügt, die Vorinstanz sei davon ausgegangen, die 100-prozentige Arbeitsunfähigkeit der Beschwerdegegnerin sei am 24. Oktober 2001 wegen der psychischen Probleme eingetreten. Nach Ansicht der Beschwerdeführerin war die Beschwerdegegnerin schon ab dem 9. Oktober 2001 aus psychischen Gründen vollständig arbeitsunfähig. Die im angefochtenen Entscheid getroffene Feststellung ist indessen nicht offensichtlich unrichtig. Den von der Beschwerdeführerin genannten Belegstellen lässt sich zwar eine volle Arbeitsunfähigkeit für die Zeit zwischen dem 9. und 17. Oktober 2001 entnehmen, aber nicht deren psychische Ursächlichkeit. Ungeachtet der Zulässigkeitsvoraussetzung, vor Bundesgericht neue Beweismittel einreichen zu können (Art. 99 Abs. 1 BGG), bedarf es somit keiner Bezugnahme auf das von der Beschwerdegegnerin nunmehr ins Recht gelegte ärztliche Zeugnis des damals behandelnden Arztes Dr. med. Bertschi vom 16. Februar 2008, aus welchem sich wegen einer Migräne vom 9. bis 17. Oktober 2001 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit ergibt. Wie aus Folgendem erhellt, ist im Übrigen auch insofern der gerügte Mangel für den Ausgang des Verfahrens nicht entscheidend.