Citation: 6B_651/2022 E. 3.3.6

3.3.6. Die Vorinstanz stellt eine Verletzung des Beschleunigungsgebots fest. Das Untersuchungsverfahren sei von der Strafanzeige am 3. Januar 2017 bis zur Anklage am 4. September 2018 speditiv durchgeführt worden. Hingegen sei zwischen der erstinstanzlichen Hauptverhandlung am 25. Februar 2020 und der Urteilsfällung am 21. Mai 2021 zu viel Zeit verstrichen. Die von der Erstinstanz dafür gewährte Strafminderung von zwei Monaten schätzt die Vorinstanz zu Recht als grosszügig ein. Jedenfalls kann dem Beschwerdeführer nicht gefolgt werden, wenn er eine höhere Strafminderung verlangt und die Verletzung des Beschleunigungsgebots "als besonders krass" bezeichnet.