Citation: 8C_673/2017 E. 6

Das kantonale Gericht stellte fest, dass sich die Suva-Ärztin Dr. med. I.________ in ihren neurologischen Stellungnahmen vom 26. September 2014 und vom 26. Oktober 2015 auf die Ergebnisse der neurologischen Untersuchung im Zentrum H.________ (Bericht vom 13. November 2013) gestützt, aber auch die später von Frau Dr. med. L.________ erhobenen Befunde berücksichtigt habe (Bericht vom 22. Mai 2015). Die Kriterien für die Diagnose eines CRPS seien nach der versicherungsinternen Stellungnahme nicht erfüllt. Zudem seien die nach dem Unfall geklagten Sensibilitätsstörungen bereits im Spital D.________ neurologisch untersucht worden. Es habe sich damals jedoch nach dem Bericht vom 1. September 2009 kein pathologischer Befund ergeben. Dr. med. K.________ habe erstmals im Bericht des Medizinischen Zentrums M.________ vom 14. Mai 2012 ausgeführt, es sei nicht verständlich, dass keine CRPS-Therapie erfolgt sei. Der von ihm später für die neurologische Untersuchung beigezogene Dr. med. N.________, Neurologie FMH, habe in seinem Bericht vom 24. April 2013 jedoch keine entsprechende Diagnose gestellt.