Citation: 1C_248/2019 E. 5.6

5.6. Im Hinblick auf die Zufahrt zur Parzelle Nr. 60A machen die Beschwerdegegner geltend, sie seien nicht auf die mit dem Teilstrassenplan festgelegte Wendefläche auf Parzelle Nr. 61A angewiesen. Gemäss dem kommunalen Recht könnten sie von der umstrittenen bestehenden Zufahrt aus rückwärts auf die Hintere Schwendistrasse einbiegen. Nach Art. 36 des kommunalen Baureglements vom 11. Juni 2014 darf von der Hauszufahrt nur vorwärts auf Kantonsstrassen eingefahren werden (Abs. 4); für die übrigen Strassen enthält die Bestimmung keine solche Vorschrift. In der Beschwerdeschrift an das Bundesgericht wird ohne Bezugnahme auf das Baureglement gefordert, dass aus Gründen der Verkehrssicherheit nur vorwärts in die Hintere Schwendistrasse eingebogen werden dürfe. Auch das kantonale Baudepartement tritt vor Bundesgericht für diese Vorgabe ein. Die in seiner Stellungnahme abgebildete Fotografie über die Ausfahrt zeigt indessen, dass die Hintere Schwendistrasse an diesem Ort zusätzlich über eine Ausbuchtung bzw. Ausweichstelle verfügt. Aufgrund dessen kann von einer unübersichtlichen oder gefährlichen Situation bei einem rückwärtigen Einbiegen in die Strasse offensichtlich keine Rede sein. Es ist deshalb nicht zu beanstanden, dass sich der angefochtene Entscheid nicht mit dem Bedarf für einen öffentlichen Wendeplatz auf Parzelle Nr. 61A aus Sicht der Beschwerdegegner befasst.