Citation: 4P.205/2006 23.10.2006 E. 3

Die staatsrechtliche Beschwerde ist - von hier nicht gegebenen Ausnahmen abgesehen - rein kassatorischer Natur (BGE 131 I 137 E. 1.2 und 166 E. 1.3). Auf den Eventualantrag ist deshalb nicht einzutreten. 3.1 Soweit in der vorliegenden berufungsfähigen Streitsache Rügen im Berufungsverfahren vorgebracht werden können, sind sie im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde unzulässig (Art. 84 Abs. 2 OG). Nicht einzutreten ist insbesondere auf die Rüge, das Kantonsgericht habe die Beweislast falsch verteilt und damit Art. 8 ZGB verletzt. 3.2 Im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde wendet das Bundesgericht auch bei freier Kognition das Recht nicht umfassend von Amtes wegen an, sondern beschränkt sich auf die Prüfung der rechtsgenüglich erhobenen und begründeten Rügen (BGE 129 I 113 E. 2.1 und 185 E. 1.6; 127 I 38 E. 3c). Dieser Begründungsanforderung genügt nach konstanter Rechtsprechung nicht, wenn appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid geübt wird, auch wenn in diesem Zusammenhang Normen der Bundesverfassung angefügt oder genannt werden. Es ist vielmehr aufzuzeigen und soweit erforderlich und möglich zu belegen, inwiefern die angerufenen verfassungsmässigen Rechte durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sein sollen. Soweit die Beschwerde diesen Anforderungen nicht genügt, ist darauf nicht einzutreten.