Citation: 6B_1304/2017 E. 4.4.3

4.4.3. Schliesslich verletzt das angefochtene Urteil auch kein Bundesrecht, soweit die Beschwerdeführerin geltend macht, bei der Strafbestimmung von aArt. 46 Abs. 1 lit. f BankG bzw. Art. 46 Abs. 1 lit. a BankG handle es sich um ein Tätigkeitsdelikt, bei welchem der blosse Vollzug eines bestimmtgearteten Aktes als solcher den Tatbestand erfüllt. Der Erfolg von Art. 6 Abs. 2 VStrR besteht darin in der Begehung der Anlasstat bzw. im Fortbestehen der Wirkungen derselben (DIEGO R. GFELLER, Die Privatbestechung - Art. 4a UWG, Diss. Freiburg 2010, S. 267). Die Rechtsprechung erachtet denn auch die unbefugte Entgegennahme von Publikumseinlagen im Sinne von Art. 46 Abs. 1 lit. f BankG als ein Erfolgsdelikt, wobei der tatbestandsmässige Erfolg darin besteht, dass mehr als 20 Publikumseinlagen geleistet und vom Täter entgegengenommen werden (Urteil 6S.371/2002 vom 30. Januar 2003 E. 2.2). Die Beschwerde ist auch in diesem Punkt unbegründet.