Citation: 1C_626/2022 E. C

Gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts gelangen A.A________ und B.A.________ mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 28. November 2022 an das Bundesgericht. Sie beantragen die Aufhebung des verwaltungsgerichtlichen Urteils vom 26. Oktober 2022, des vorangehenden Entscheids des Bau- und Justizdepartements sowie der Baubewilligung. Eventualiter sei das Verfahren zur Weiterbearbeitung an eine der Vorinstanzen zurückzuweisen. In verfahrensrechtlicher Hinsicht beantragen A.A________ und B.A.________, der Beschwerde sei die aufschiebende Wirkung zu erteilen und das Beschwerdeverfahren sei zu sistieren, bis das Bundesgericht in einem anderen, laufenden Fall zur Baubewilligungspflicht für die Inanspruchnahme des Korrekturfaktors entschieden habe. Mit Verfügung vom 21. Dezember 2022 erkannte der Präsident der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung des Bundesgerichts der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu, wies hingegen das Sistierungsgesuch ab. Die Swisscom schliesst wie das Verwaltungsgericht auf Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei. Die Bau- und Werkkommission der Einwohnergemeinde Biberist beantragt, die Beschwerde abzuweisen. Das Bau- und Justizdepartement liess sich nicht vernehmen. Das Bundesamt für Umwelt (BAFU) reichte am 30. März 2023 eine Vernehmlassung ein und äusserte sich darin insbesondere zur Erforderlichkeit der Durchführung eines ordentlichen Baubewilligungsverfahrens für die Anwendung des Korrekturfaktors auf bestehende Mobilfunkanlagen. A.A________ und B.A.________ sowie die Swisscom reichten daraufhin je eine weitere Stellungnahme ein, wobei beide Parteien an ihren Anträgen festhielten. A.A________ und B.A.________ äusserten sich zudem noch einmal abschliessend zu der letzten Stellungnahme der Swisscom.