Citation: 6B_530/2024 E. B

Das Wirtschaftsstrafgericht des Kantons Bern sprach A.________ am 10. November 2022 der qualifizierten Veruntreuung, mehrfach begangen zwischen dem 18. September 2013 und dem 5. Februar 2016 im Gesamtdeliktsbetrag von Fr. 2'555'000.-- und EUR 50'000.-- in Bern (Art. 138 Ziff. 1 Abs. 1 und Ziff. 2 StGB) und der mehrfachen Widerhandlung gegen das Waffengesetz, begangen im September 2017 in U.________ und anderswo (aArt. 33 Abs. 1 lit. a i.V.m. Art. 27 Abs. 1 WG), schuldig. Es verurteilte A.________ zu einer Freiheitsstrafe von 5 Jahren und 6 Monaten, zu einer Geldstrafe von 30 Tagessätzen zu je Fr. 100.--, aufgeschoben bei einer Probezeit von zwei Jahren, sowie zur Bezahlung einer Ersatzforderung von Fr. 2'555'000.-- an den Kanton Bern. Das Gericht urteilte weiter, dass die Ersatzforderung der Bank D.________ in Anrechnung an deren Zivilforderungen herausgegeben werde. Weiter hiess das Gericht die Zivilklagen von B.B.________ und der Bank D.________ je teilweise gut und verwies die Klagen, soweit weitergehend, auf den Zivilweg. Das Wirtschaftsstrafgericht verurteilte A.________ zur Zahlung von EUR 48'146.36, EUR 111'524.16 und EUR 50'000.-- an B.B.________ sowie zur Zahlung von Fr. 900'000.--, Fr. 85'000.--, EUR 792'326.94, EUR 351'434.36 und Fr. 27'500.-- an die Bank D.________. Nach dem Hinschied von C.B.________ im Jahr 2019 trat ihr Erbe, B.B.________ gemäss Art. 121 Abs. 1 StPO in ihre Parteistellung ein.