Citation: 1C_652/2015 E. 1

A.________ überschritt am 27. Februar 2015 als Lenkerin eines Personenwagens die Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h um netto 27 km/h, weshalb ihr das Strassenverkehrs- und Schifffahrtsamt des Kantons Bern (SVSA) mit Verfügung vom 6. Juli 2015 den Führerausweis für Motorfahrzeuge für drei Monate entzog. Dagegen erhob A.________ am 20. Juli 2015 bei der Rekurskommission des Kantons Bern für Massnahmen gegenüber Fahrzeugführerinnen und Fahrzeugführern (nachstehend: Rekurskommission) eine Beschwerde mit dem sinngemässen Antrag, die Dauer des Führerausweisentzugs angemessen zu reduzieren. In der Empfangsbestätigung vom 21. Juli 2015 wies die Geschäftsstelle der Rekurskommission A.________ darauf hin, dass der beanstandete Führerausweisentzug der gesetzlichen Mindestentzugsdauer entspricht, die nicht reduziert werden kann; indessen habe A.________ die Möglichkeit, direkt beim für den Vollzug von Massnahmen zuständigen SVSA ein Gesuch um einen zeitlichen Aufschub der Vollstreckung des Führerausweisentzugs zu stellen. Daraufhin ersuchte A.________ mit Schreiben vom 23. Juli 2015 das SVSA darum, den Vollzug des Führerausweisentzugs um ein Jahr aufzuschieben und ihr mitzuteilen, ob sie den Führerausweis dreimal für einen Monat oder zweimal für anderthalb Monate abgeben könne. Mit Entscheid vom 18. November 2015 wies die Rekurskommission die Beschwerde gegen den dreimonatigen Führerausweisentzug ab.