Citation: I 204/06 29.03.2007 E. A

Der 1965 geborene J.________ war seit 1987 als ungelernter Bauarbeiter in der Schweiz tätig. Am 4. August 1995 erlitt er einen Auffahrunfall mit nachfolgenden Nackenschmerzen. Ein Jahr nach dem Ereignis suchte er einen Arzt auf und setzte seine Arbeit ab 12. November 1996 aus. Die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA), bei welcher J.________ gegen die Folgen von Unfällen versichert war, lehnte den Anspruch auf Leistungen zufolge mangelnder Adäquanz der geltend gemachten Beschwerden mit dem Unfall ab, was vom Versicherungsgericht des Kantons Solothurn bestätigt wurde (Entscheid vom 18. Dezember 1998). Nach mehrmonatigem Arbeitsunterbruch nahm der Versicherte die angestammte Tätigkeit als Arbeiter im Tunnelbau im Jahre 1998 wieder vollumfänglich auf. Am 17. August 2001 meldete sich J.________ bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Gemäss Bericht des Dr. med. R.________, Facharzt FMH für Innere Medizin (vom 4. September 2001), leidet der Versicherte seit Jahren an Schmerzen im Bereich des Bewegungsapparates. Seit Mitte Juli 2001 sei es zu einer Exacerbation eines lumbovertebralen Schmerzsyndroms gekommen, wobei seit dem 8. August 2001 eine volle Arbeitsunfähigkeit bestehe. Die IV-Stelle des Kantons Solothurn liess den Versicherten vom 21. Mai bis 21. Juni 2002 stationär bei der BEFAS am Spital X.________ abklären (Bericht vom 8. August 2002). Im August 2003 liess sie ihn zudem durch die MEDAS am Spital Y.________ begutachten (Expertise vom 12. Januar 2004). Gestützt auf diese Erkenntnisse sprach die IV-Stelle dem Versicherten mit Verfügung vom 5. November 2004 bei einem Invaliditätsgrad von 44 % ab 1. Juli 2002 eine Viertelsrente nebst Zusatzrenten zu. Daran hielt sie - bei einem nunmehr ermittelten Invaliditätsgrad von 42 % - auch auf Einsprache hin fest (Entscheid vom 31. Januar 2005).