Citation: 5A_495/2016 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz nahm zum Vorwurf der Beschwerdeführerin, das Bezirksgericht habe seine Verfügungen vom 8. April 2016 (Vorladung zur Verhandlung nebst Verlängerung der provisorischen Stundung) und vom 25. April 2016 (Abweisung der Verschiebungsgesuchs) nicht mit einer Rechtsmittelbelehrung versehen, einlässlich Stellung. Sie hat darauf hingewiesen, dass es sich um prozessleitende Verfügungen handle (Art. 319 lit. b Ziff. 1 ZPO). Solche könnten in den gesetzlich vorgesehenen Fällen sofort angefochten werden und seien daher mit einer Rechtsmittelbelehrung zu versehen. In den andern Fällen setze die Anfechtbarkeit einen nicht leicht wieder gutzumachenden Nachteil voraus und die prozessleitende Verfügung enthalte daher gemäss ihrer Praxis keine Rechtsmittelbelehrung. Indes könne diese mit dem Entscheid in der Sache mitangefochten werden. Wie es sich mit der Notwendigkeit einer Rechtsmittelbelehrung allgemein verhält, braucht an dieser Stelle nicht näher erörtert zu werden; das Gleiche gilt für die (Nicht-) Anfechtbarkeit der Bewilligung bzw. Verlängerung der provisorischen Nachlassstundung (vgl. Art. 293d SchKG; BGE 141 III 188 E. 4.2 S. 191). Entscheidend für den konkreten Fall ist der Umstand, dass die Vorinstanz sich im Rahmen der Beschwerde in der Sache auch mit den Einwänden der Beschwerdeführerin gegen den Inhalt der strittigen Verfügungen befasst hat. Aus der Vorladung des Bezirksgerichts vom 8. April 2016 gehe - neben der Verlängerung der Stundung bis zum 11. Mai 2016 - hervor, dass am 27. April 2016 eine Verhandlung stattfinde. Daran hätten der Vertreter der Beschwerdeführerin und der Vertreter der Sachwalterin persönlich teilzunehmen. Es gehe an der Verhandlung darum, abschliessend und mit Belegen glaubhaft zu machen, dass eine Sanierung der Beschwerdeführerin oder Bestätigung eines Nachlassvertrages möglich sei. In der Verfügung vom 25. April 2016 sei festgehalten, dass "das Nachlassgericht von Amtes wegen, d.h. auch ohne entsprechenden Antrag und noch vor Ablauf der provisorischen Nachlassstundung über die Bewilligung einer definitiven Stundung oder einer Konkurseröffnung entscheidet, was insbesondere bei der Terminierung der gerichtlichen Verhandlung zu berücksichtigen ist, [und] kein Anspruch auf die volle Maximaldauer der provisorischen Nachlasssstundung [besteht]". Der Gegenstand der Verhandlung habe dem damaligem Anwalt der Beschwerdeführerin klar sein müssen. Die am 25. April 2016 vom Bezirksgericht verfügte Abweisung des Verschiebungsgesuchs sei nicht zu beanstanden. Der damalige Anwalt der Beschwerdeführerin habe keine terminliche Verhinderung geltend gemacht. Auch lasse sich dem Gesuch nicht entnehmen, an welchem neu anzusetzenden Termin die Beschwerdeführerin verhindert sein würde. Nach Ansicht der Beschwerdeführerin ging aus der Vorladung vom 8. April 2016 nicht klar hervor, was der Gegenstand der Gerichtsverhandlung sein sollte. Zudem habe diese Verfügung keine Rechtsmittelbelehrung enthalten. Dadurch und durch die Abweisung des Verschiebungsgesuchs samt fehlender Rechtsmittelbelehrung sei ihr Anspruch auf ein faires Verfahren verletzt worden. Zudem erscheine das Bezirksgericht aufgrund der Wortwahl seiner Urteilsbegründung als befangen. Die Beschwerdeführerin begnügt sich mit der Erhebung einer Reihe von Vorwürfen, die sie vor allem mit der Wiedergabe ihrer eigenen Eingaben an die Vorinstanz zu begründen versucht. Im Weiteren behauptet sie bloss, ihr Anspruch auf ein faires Verfahren (Art. 6 EMRK) sei durch das Bezirksgericht missachtet worden, ohne sich jedoch auch nur ansatzweise mit der vorinstanzlichen Begründung auseinander zu setzen. Auf die diesbezüglichen Vorbringen ist somit nicht einzutreten (E. 1.2).