Citation: 2C_929/2014 E. 4.3

4.3. Entgegen den Ausführungen des Beschwerdeführers bieten weder die Finanzkrise noch die Stützungskäufe der Schweizerischen Nationalbank oder andere Interventionen dieser Institution Anlass dazu, Dividendenerträge als steuerfreien Kapitalgewinn zu qualifizieren. Die Abgrenzung des steuerbaren Ertrags des Privatvermögens vom steuerfreien Kapitalgewinn ist, entgegen den Ausführungen in der Beschwerdeschrift, auch nicht gänzlich unpraktikabel, hat der Beschwerdeführer diese doch auch seiner Steuererklärung für die Steuerperiode 2010 zu Grunde gelegt und lediglich die Dividendeneinkünfte, nicht jedoch seine Gewinne aus Erwerb und Veräusserung von Titeln (vgl. Auszug Konto Swissquote), als steuerbaren Vermögensertrag deklariert. Hinsichtlich der strittigen Abzüge in Form von Vermögensverwaltungskosten gilt demnach, dass ein Abzug von kalkulatorischen angefallenen Eigenkosten in Form einer Pauschale mangels angefallener Kosten zum Vornherein ausgeschlossen ist. Aus dem angefochtenen vorinstanzlichen Urteil ergibt sich, dass die weiteren, als Abzüge geltend gemachten Aufwendungen für Medien (Abonnemente verschiedener Zeitungen, Internet, Radio) von Fr. 3'181.39 wie auch die Kosten für Computer und Räumlichkeiten von Fr. 2'801.78 im Zusammenhang mit der Verwaltung des privaten Vermögensportfolios des Beschwerdeführers und damit im Zusammenhang mit dem Erwerb oder der Veräusserung von Titeln (vgl. Auszug Konto Swissquote) angefallen sind. Diese Aufwendungen zur Erzielung eines steuerfreien Kapitalgewinns können zum Vornherein nicht zum Abzug zugelassen werden (oben, E. 3.2, 3.3.2). Die weiter geltend gemachten Kosten von Fr. 1'167.30 für den Besuch von Generalversammlungen sind sodann, wie die Vorinstanz zu Recht ausführt, mangels Notwendigkeit für die Erzielung eines (an sich steuerbaren) Dividendenertrags nicht abzugsfähig (oben, E. 3.3.3). Die Beschwerde erweist sich in Bezug auf den Abzug für private Vermögensverwaltungskosten als unbegründet und ist abzuweisen.