Citation: 2C_936/2016 E. 3.4

3.4. Weiter bemängelt die Beschwerdeführerin, die Behörden hätten nicht hinreichend erfragt, ob sie die Ehe (ebenfalls) lediglich zum Schein eingegangen sei. Ebensowenig sei hinterfragt worden, weshalb ihr Ehemann mit einem Bekannten eine polizeiliche Hausdurchsuchung bei Letzterem veranlasst habe. Vorliegend ist weder eine unvollständige Sachverhaltsabklärung noch eine Verletzung des rechtlichen Gehörs durch die Vorinstanz ersichtlich. Die Beschwerdeführerin hatte im Rahmen der polizeilichen Befragung vom 6. Juli 2011, in späteren Stellungnahmen sowie in den Rechtsmittelverfahren genügend Gelegenheit, ihren Standpunkt zu äussern. Soweit die Rüge der Gehörsverletzung die Verfahren vor dem Migrationsamt und der Sicherheitsdirektion betreffen sollte, ist die Beschwerdeführerin damit mangels materieller Erschöpfung des Instanzenzugs nicht zu hören, denn sie hat diese verfahrensrechtliche Rüge vor der Vorinstanz nicht erhoben (vgl. BGE 142 I 155 E. 4.4.6 S. 158 f.). Im Übrigen legt sie nicht dar, inwiefern die Frage nach den Gründen für die erfolgte Hausdurchsuchung für den Ausgang des vorinstanzlichen Verfahrens hätte von Bedeutung sein sollen. Diese Rügen erweisen sich daher als unbegründet.