Citation: 2C_375/2020 E. 2.1.3

2.1.3. Die Vorinstanz ist davon ausgegangen, dass die Ehegatten vom 11. November 2013 bis zum 30. Juni 2014 und von Anfang November 2014 bis zum 23. November 2016 und somit insgesamt zwei Jahre und 9.5 Monate zusammengelebt haben. Während der Trennungsphase habe die eheliche Gemeinschaft nicht fortbestanden, weshalb diese bei der Berechnung der Ehedauer im Sinne von Art. 50 Abs. 1 lit. a AIG nicht mitberücksichtigt werden könne. Dabei ist die Dauer der zweiten Phase des Zusammenlebens unbestritten, während seitens des Beschwerdeführers der Beginn der Trennungsphase auf den 18. August 2014 datiert wird und er zudem geltend macht, die (kürzere) Trennungsphase sei bei der Berechnung der relevanten Ehedauer miteinzubeziehen. Wie bereits die Vorinstanz zutreffend erwogen hat, würde - selbst wenn zugunsten des Beschwerdeführers davon ausgegangen wird, dass die Trennungsphase erst am 18. August 2014 begonnen hat - sich die Dauer der ehelichen Gemeinschaft nur auf 2 Jahre und 11 Monate belaufen und die Dreijahresfrist wäre nicht erfüllt.