Citation: 2C_993/2014 E. 1

A.________ (geb. 1973) stammt aus Kamerun. Er heiratete dort am 25. Oktober 2008 eine in der Schweiz niedergelassene deutsche Staatsbürgerin, worauf ihm eine bis zum 26. April 2014 gültige Aufenthaltsbewilligung EG/EFTA erteilt wurde. Nachdem die Ehegatten sich im Oktober 2011 getrennt hatten, widerrief das Amt für Migration Basel-Landschaft am 9. September 2013 die Aufenthaltsbewilligung von A.________ und hielt ihn an, das Land zu verlassen. Die hiergegen eingereichten kantonalen Rechtsmittel blieben ohne Erfolg. Das Kantonsgericht Basel-Landschaft ging in seinem Urteil vom 23. Juli 2014 davon aus, dass sich A.________ in rechtsmissbräuchlicher Weise auf die nur noch formell fortbestehende eheliche Gemeinschaft mit einer EU-Bürgerin berufe. Ein solches Verhalten verdiene nach der bundesgerichtlichen Praxis keinen Schutz; hieran ändere weder das Urteil vom 13. Februar 1985 in der Rs. 267/83 Diatta (Slg. 1985, 590) noch dasjenige vom 8. November 2012 in der Rs. C-40/11 Iidaetwas, wonach der unionsrechtliche Rechtsanspruch des Angehörigen grundsätzlich trotz Trennung fortbesteht, bis die Ehe geschieden wird. A.________ beantragt vor Bundesgericht, den entsprechenden Entscheid aufzuheben und seine Aufenthaltsbewilligung zu verlängern. Seiner Beschwerde sei aufschiebende Wirkung beizulegen und ihm für das bundesgerichtliche Verfahren die unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung zu gewähren.