Citation: 6B_1118/2022 E. 1.2.2

1.2.2. Die Vorinstanz erachtet den Anklagesachverhalt im Wesentlichen als erstellt, wobei sie zugunsten des Beschwerdeführers davon ausgeht, dass er lediglich ein vaginales Eindringen beabsichtigte. Die Vorinstanz stützt sich auf die Aussagen der Beschwerdegegnerin 2 sowie von Bezugspersonen, die damit teilweise übereinstimmenden Angaben der Mitbeschuldigten und auf objektive Beweise, namentlich ein IRM-Gutachten über die körperliche Untersuchung der Geschädigten und ein in ihrer Wohnung gefundenes Kondom mit DNA-Spuren des Beschwerdeführers. Objektiv belegt seien damit typische Verletzungen infolge einer Gewaltanwendung im Rahmen sexueller Handlungen sowie die direkte Involvierung des Beschwerdeführers. Aufgrund einer leichtgradigen Intelligenzminderung wurde über die Beschwerdegegnerin 2 ein aussagepsychologisches Gutachten erstellt mit Ergänzungsfragen und Stellungnahmen der Expertinnen vor Erstinstanz. Die Vorinstanz verwirft die diesbezüglichen Einwände des Beschwerdeführers und gelangt zum Schluss, die Begutachtung sei lege artis erfolgt und auf die Erkenntnisse der Expertinnen sei abzustellen.