Citation: 6B_130/2021 E. 2.5.3

2.5.3. Nach vorinstanzlich bestätigter Sachverhaltsfeststellung steht fest, dass der Beschwerdeführer vom ST-Formular bereits im August 2011 Kenntnis genommen hatte (E. 2.5.1). Ein nachvollziehbares Motiv dafür, weshalb der Beschwerdeführer die hier zur Diskussion stehenden Strafvorwürfe trotzdem erst mit Straf- und Zivilklage vom 14. Juli 2017 erhob, ist nicht aktenkundig. Mit Blick auf die klare Beweislage hinsichtlich eines nicht zu erhärtenden Tatverdachts verneinte die Vorinstanz innerhalb des ihr zustehenden Ermessensspielraums (E. 2.3.1 i.f.) - trotz des nicht restlos feststehenden massgebenden Sachverhalts - in zulässiger antizipierter Beweiswürdigung bundesrechtskonform sowohl eine Verletzung der Untersuchungspflicht als auch des Grundsatzes "in dubio pro duriore".