Citation: 1B_672/2021 E. A

Die Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich führt ein Strafverfahren gegen den kosovarischen Staatsangehörigen A.________ wegen des Verdachts der mehrfachen Vergewaltigung, der mehrfachen sexuellen Handlungen mit einem Kind und der mehrfachen Pornographie. Sie wirft ihm hauptsächlich vor, im April 2019 an einem damals 13-jährigen Mädchen (im Folgenden: Privatklägerin) gegen deren Willen zweimal den Geschlechtsverkehr vollzogen zu haben. Am 22. Juni 2020 wurde A.________ festgenommen. Er befindet sich seither in Untersuchungs- bzw. in Sicherheitshaft. Am 11. Juni 2021 erhob die Staatsanwaltschaft gegen ihn Anklage beim Bezirksgericht Winterthur. Ein Haftentlassungsgesuch vom 30. Juni 2021 wies das Zwangsmassnahmengericht des Bezirks Winterthur ab. Die in der Folge von A.________ beim Obergericht des Kantons Zürich und dem Bundesgericht eingelegten Rechtsmittel blieben erfolglos. Das Bundesgericht bejahte in seinem Urteil den dringenden Tatverdacht und die Kollusionsgefahr. Ob zusätzlich Fluchtgefahr bestehe, liess es offen. Zur gerügten Verletzung des Beschleunigungsgebots in Haftsachen hielt es fest, eine solche wäre zu bejahen, falls das Bezirksgericht die Hauptverhandlung erst im nächsten Jahr durchführen würde; im Zeitpunkt der Beurteilung stand dies jedoch noch nicht fest, weshalb es die Rüge als derzeit unbegründet erachtete (Urteil des Bundesgerichts 1B_482/2021 vom 1. Oktober 2021). Am 22. Oktober 2021 ersuchte A.________ ein weiteres Mal um Haftentlassung. Mit Verfügung vom 28. Oktober 2021 wies das Zwangsmassnahmengericht das Gesuch ab. Eine von A.________ dagegen erhobene Beschwerde wies das Obergericht mit Beschluss vom 23. November 2021 ebenfalls ab. Die Gerichtsgebühr setzte es auf Fr. 1'000.-- fest und behielt die Regelung der Kostenauflage und der Entschädigung dem Endentscheid vor.