Citation: 8C_262/2015 E. A

Das Ehepaar A.________ und B.________ sowie seine Tochter C.________ beziehen seit Juli 2007 wirtschaftliche Hilfe von der Gemeinde Horgen. Mit Verfügung vom 7. Februar 2012 kürzte die Sozialbehörde Horgen die Leistungen an die Familie ab 1. März 2012 für die Dauer von zwölf Monaten um 15 % des Grundbedarfs für den Lebensunterhalt für drei Personen, da A.________ trotz mehrmaliger Verwarnungen und bereits erfolgter Kürzung des Grundbedarfs um 10 % Auflagen und Weisungen nicht eingehalten hatte. Die Verfügung wurde nicht angefochten. Am 9. Oktober 2012 stellte die Sozialbehörde die wirtschaftliche Hilfe per 1. November 2012 ein. Diesen Beschluss hob der Bezirksrat Horgen am 1. Februar 2013, bestätigt durch das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich am 22. August 2013, auf und wies die Sozialbehörde an, der Familie rückwirkend per 1. November 2012 wirtschaftliche Hilfe im bisherigen Rahmen auszurichten, bei welcher weiterhin die am 7. Februar 2012 beschlossene Kürzung um 15 % des Grundbedarfs gelte. Am 9. April 2013 beschloss die Sozialbehörde Horgen, A.________ und B.________ rückwirkend ab 1. November 2012 in diesem Umfang zu unterstützen. Einen dagegen erhobenen Rekurs wies der Bezirksrat Horgen mit Beschluss vom 11. Juni 2014 ab.