Citation: 8C_347/2023 E. 4.2

4.2. In der Verfügung vom 20. September 2021 wies die Beschwerdegegnerin in allgemeiner Form darauf hin, dass die Beschwerdeführerin das Recht habe, sich zu melden, sofern weitere medizinische Behandlungen notwendig werden sollten, damit ein diesbezüglicher Anspruch geprüft werden könne. Anders als die Beschwerdeführerin offenbar meint, wird damit der Anspruch nach Art. 21 UVG gerade (noch) nicht beurteilt. Im Einspracheentscheid vom 30. Juni 2022 wurde die Beschwerdegegnerin angewiesen, eine entsprechende Verfügung zu erlassen. Die Vorinstanz ist demnach auf den in der Beschwerde geltend gemachten Anspruch auf Heilbehandlung zu Recht nicht eingetreten. Ihre Feststellung, die Beschwerdegegnerin habe diesen folgerichtig auch im Einspracheentscheid nicht materiell behandelt, der Beschwerdeführerin aber den Erlass einer entsprechenden Verfügung in Aussicht gestellt, ist nicht zu beanstanden.