Citation: 1C_284/2017 E. 6.2

6.2. Die Pflicht zur Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands ist die übliche Folge der Erstellung einer rechtswidrigen Baute. Sie steht unter dem Vorbehalt, dass der Zwang zum Rückbau auch verhältnismässig ist. Dabei kommt bereits den vom Bau- und Planungsrecht verfolgten öffentlichen Interessen eine grosse Bedeutung zu. Hinzutreten können wie hier gewässerrechtliche Interessen. Die Beschwerdeführer haben die beiden Bauten ohne Bewilligung erstellt. Sie haben ihr zonenfremdes Grundstück im Verlauf der Zeit zunehmend ausgebaut und sind dabei schon vor einiger Zeit an die Grenzen des Zulässigen gestossen. Die beiden Bauten, mit denen die Beschwerdeführer nunmehr den Rahmen des Zulässigen nicht nur ausgereizt, sondern gesprengt haben, sind für die Nutzung des Grundstücks nicht unerlässlich und, wie bereits dargelegt, auch nicht standortgebunden. Sie erleichtern im Wesentlichen lediglich das Wohnen, insbesondere die Nutzung der Holzheizung. Dazu gibt es Alternativen, wenn auch etwas weniger komfortable. Sodann lässt sich ein Rückbau mit überschaubarem Aufwand durchführen.