Citation: 6B_1029/2016 E. 3.1.1

3.1.1. Der Beschwerdeführer reicht zwei "Zulassungszertifikate" des METAS vom 20. März 2006 und 7. November 2008 ein und beantragt, diese als neue Beweismittel (Art. 99 BGG) zuzulassen, da erst das Urteil dazu Anlass gegeben habe. Danach bestehe das Messgerät aus drei Komponenten (und nicht aus zwei, wie die Vorinstanz annehme; Beschwerde S. 18 f.). Welche Kamera verwendet wurde, sei nicht bekannt. Gemäss Zulassungszertifikat müssten Lasergerät und Kamera geeicht sein, nicht aber das Speichermedium. Eine gültige Eichung liege nur für das Lasergerät und das Speichermedium vor. Die Einhaltung der messmittelspezifischen Anforderungen sei für alle Teilgeräte vorgeschrieben (Beschwerde S. 19 f.). Es sei nicht erstellt, dass die Kamera rechtsgültig geeicht bzw. nachgeeicht war, sodass die Videoaufnahmen ein unzulässiges Beweismittel darstellten. Das METAS-Gutachten basiere auf den Videoaufnahmen zur Lasermessung und sei unbrauchbar und nicht verwertbar (Beschwerde S. 9, 18, 20).