Citation: I 624/00 18.04.2002 E. 2

2.- Nach Lage der medizinischen Akten - insbesondere den beiden Gutachten des Universitätsspitals Zürich vom 21. August 1997 (Rheumaklinik und Institut für Physikalische Medizin) sowie vom 4. April 1998 (Psychiatrische Poliklinik), welche alle rechtsprechungsgemässen (BGE 125 V 352 Erw. 3 mit Hinweisen) Kriterien für beweiskräftige ärztliche Entscheidungsgrundlagen erfüllen und denen somit voller Beweiswert zukommt - ist mit der Vorinstanz und der Verwaltung davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer hinsichtlich rückenschonender Tätigkeiten (ohne repetitives Heben von Lasten über fünf Kilogramm und längeres Verharren in gebückter Körperposition) zu 50 % arbeitsfähig ist. Entgegen dem Beschwerdeführer ist, wie bereits vorinstanzlich einlässlich erwogen, insbesondere auch die Stellungnahme zur Arbeitsfähigkeit gemäss psychiatrischem Gutachten (vom 4. April 1998) als plausibel und überzeugend zu würdigen. Der begutachtende Psychiater bejahte - ausgehend von den Diagnosen einer mittelschweren Depression mit somatischem Syndrom sowie einer somatoformen Schmerzstörung - wohl eine psychisch bedingt verminderte Arbeitsfähigkeit. Er legte indes schlüssig und einleuchtend dar, diese habe mit Blick auf die aktuellen gesundheitlichen Verhältnisse als durch die im rheumatologischen Gutachten (vom 21. August 1997) umschriebene, um 50 % eingeschränkte Arbeitsfähigkeit als mitumfasst zu gelten. Der Umstand, dass nach Auffassung des Psychiaters bei leidensadäquater körperlicher und konfrontativer Therapie in diagnostischer Hinsicht sowie bezüglich Arbeitsfähigkeit gegebenenfalls Veränderungen resultieren könnten, ist im vorliegenden Verfahren - massgebend sind die Verhältnisse bei Erlass der Verwaltungsverfügung vom 6. Januar 1999 bzw. im Zeitpunkt des Rentenbeginns am 1. Januar 1997 (vgl. zur zeitlichen Massgeblichkeit generell: BGE 121 V 366 Erw. 1b mit Hinweisen) - nicht erheblich.