Citation: 5P.198/2000 27.06.2000 E. 2

2. Aufl. , Aarau 1998, N. 3 zu § 329 ZPO). Trotz dem klaren Wortlaut dieser Bestimmung und der einschlägigen Lehrmeinung hat das Obergericht - aus Versehen - ohne Verhandlung entschieden, obwohl der Beschwerdeführer noch ausdrücklich eine mündliche Verhandlung verlangt hatte. Damit ist der Willkürvorwurf begründet (BGE 119 Ia 433 E. 4 S. 439). Aufgrund der formellen Natur des Anspruchs auf rechtliches Gehör führt seine Verletzung ungeachtet der Erfolgsaussichten der Beschwerde in der Sache selbst zur Aufhebung des angefochtenen Entscheids (BGE 111 Ia 166 E. 2a mit Hinweisen).