Citation: U 369/02 06.08.2003 E. 3

3.1 Bereits im vorinstanzlichen Verfahren hat die Beschwerdeführerin eine ergänzende Begutachtung durch einen ihrer Muttersprache mächtigen Spezialisten beantragt und hält in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde an diesem Antrag fest. Sie macht geltend, ihre Schilderung zur vorbestehenden Cervicobrachialgie sei im Gutachten vom 28. Dezember 2001 nicht bzw. nicht korrekt wiedergegeben worden. Dies sei auf sprachliche Kommunikationsschwierigkeiten zwischen ihr und Prof. Dr. med. D.________ zurückzuführen. Dass Verständnisprobleme bestanden hätten sei im Gutachten (Seite 5) bezüglich der testpsychologischen Untersuchung sogar ausdrücklich vermerkt worden. 3.2 Nach der Rechtsprechung des Eidgenössischen Versicherungsgerichts hat der Versicherte grundsätzlich, sofern keine objektiven Ausnahmegründe vorliegen, Anspruch darauf, von einem eine ihm geläufige Amtssprache sprechenden Gutachter untersucht und begutachtet zu werden (BGE 127 V 226 Erw. 2b/bb). Im vorliegenden Fall hat die Vorinstanz jedoch richtig dargelegt, die Parteien seien nach einer ersten Untersuchung überein gekommen, bei Prof. Dr. med. D.________ ein Gutachten in Auftrag zu geben. Damals habe die Beschwerdeführerin mit keinem Wort vermerkt, dass es anlässlich der ersten Untersuchung irgendwelche Sprachprobleme gegeben hätte. Was ein Verständigungsproblem bei der testpsychologischen Untersuchung anbelangt, führte das kantonale Gericht zutreffend aus, die Patientin habe lediglich die Instrumente auf deutsch nicht restlos verstanden, was nicht von zentraler Bedeutung war, da eine neurologische und nicht eine psychologische Untersuchung im Vordergrund stand. Dem Begehren um Anordnung einer ärztlichen Untersuchung durch einen italienisch sprechenden Spezialisten ist daher nicht Folge zu leisten.