Citation: 6B_187/2021 E. 12.3

12.3. Betreffend den "Zeugenlohn" des Beschwerdegegners 2 im zweiten Berufungsverfahren macht der Beschwerdeführer geltend, dessen Höhe sei mangels Begründung nicht nachvollziehbar, ein allfälliger damit abgegoltener Erwerbsausfall sei zu belegen und es sei das rechtliche Gehör zu gewähren. Die Vorinstanz bemisst den betreffenden "Zeugenlohn" auf insgesamt Fr. 721.-- und verweist auf das bei den Akten liegende Abrechnungsformular. Laut diesem setzt sich der Totalbetrag aus Pauschalen in Höhe von Fr. 221.-- für Anreisespesen (340 km à Fr. 0.65) und von Fr. 500.-- für Erwerbsausfall "Selbständigerwerbender" zusammen (vgl. angefochtenes Urteil E. 10.3 S. 33; vorinstanzliche Akten pag. 60). Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers ergibt sich damit nachvollziehbar die Höhe des "Zeugenlohns". Weshalb die veranschlagten Beträge unverhältnismässig hoch wären und das der Vorinstanz zustehende Ermessen überschreiten würden, legt der Beschwerdeführer nicht dar und ist nicht offensichtlich. Insbesondere sind auch keine Anhaltspunkte dargetan und erkennbar, dass die Entschädigung für den Erwerbsausfall ungeprüft festgelegt worden wäre.