Citation: I 74/06 19.07.2006 E. 3

Die Vorinstanz erwog, das Gutachten des Spitals X.________ vom 24. März 2004 sei aufgrund seiner Entstehungsgeschichte sehr kritisch zu würdigen. Indessen stimme die darin attestierte hälftige Arbeitsfähigkeit mit der Einschätzung der Ärzte am Spital Y.________ vom 12./25. August 2003 überein und sei nachvollziehbar und schlüssig. Eine allfällige Zunahme der Schmerzen seit der Verfügung vom 4. Juli 2000 habe sich nicht auf die Arbeitsfähigkeit ausgewirkt; auf eine psychiatrische Begutachtung könne verzichtet werden. Damit sei dem Versicherte eine leidensangepasste Tätigkeiten (weiterhin) im Umfang von 50 % zumutbar. In erwerblicher Hinsicht seien keine Änderungen erfolgt, so dass der Invaliditätsgrad nach wie vor 58 % betrage. Demgegenüber bringt der Beschwerdeführer vor, sein Gesundheitszustand habe sich nach der zutreffenden Einschätzung des Dr. med. H.________ vom 11. März 2002, auf welche abzustellen sei, deutlich verschlechtert. Insbesondere das neu diagnostizierte Panvertebralsyndrom schränke die Arbeitsfähigkeit zusätzlich ein. Das Gutachten des Spitals Y.________ vom 12./25. August 2003 sei nicht nachvollziehbar und widerspreche dem Bericht des Dr. med. H.________. Die Ausführungen der Ärzte am Spital Y.________ könnten somit nicht zur Stützung des am Spital X.________ erstellten Gutachtens vom 24. März 2004 herangezogen werden. Nach Lage der Akten sei weiter auch unklar, weshalb auf das erste Gutachten des Spitals X.________ vom 8. Januar 2004 nicht abgestellt werden könne. Dieses sei in seinen Schlussfolgerungen (vollständige Arbeitsunfähigkeit) einleuchtend, während die Ärzte bei der Abfassung der zweiten Version vom 24. März 2004 voreingenommen gewesen seien. Schliesslich rechtfertige sich bei der Invaliditätsermittlung angesichts des zunehmenden Leidensdruckes ein leidensbedingter Abzug von 25 %.