Citation: 5A_536/2020 E. 3

Angefochten ist weiter die Auferlegung der Prozesskosten des vorinstanzlichen Rechtsmittelverfahrens an die Beschwerdeführerin 2, welche insoweit allein zur Beschwerde ans Bundesgericht berechtigt ist (Urteile 4A_208/2018 vom 22. August 2018 E. 6; 5D_56/2018 vom 18. Juli 2018 E. 4). Der in einem Zwischenentscheid enthaltene Entscheid über die Kosten- und Entschädigungsfolge ist ebenfalls als Zwischenentscheid nach Art. 93 BGG zu qualifizieren und rechtsprechungsgemäss nicht geeignet, einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil nach Art. 93 Abs. 1 Bst. a BGG zu bewirken. Er kann unmittelbar nur im Rahmen einer Beschwerde gegen den Zwischenentscheid ans Bundesgericht weitergezogen werden, falls dort der Rechtsweg nach Art. 93 Abs. 1 BGG offen steht. Ansonsten können die Kosten- und Entschädigungsfolgen nur gemäss Art. 93 Abs. 3 BGG mit Beschwerde gegen den Endentscheid angefochten werden (BGE 143 III 416 E. 1.3; 138 III 94 E. 2.3; 135 III 329 Regeste und E. 1.2). Vorliegend steht gegen den Entscheid über die vorsorglichen Massnahmen im Eheschutzverfahren wie dargelegt derzeit kein Rechtsmittel ans Bundesgericht zur Verfügung (vorne E. 2). Damit ist es der Beschwerdeführerin 2 auch verwehrt, zum jetzigen Zeitpunkt den zugehörigen Kostenentscheid durch das Bundesgericht überprüfen zu lassen. Auf ihre Beschwerde ist nicht einzutreten.