Citation: I 84/00 19.09.2000 E. 2

2.- Der neue Bericht von Dr. K.________ enthält keine näheren Angaben zur Frage, ob und inwiefern sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers verschlechtert haben sollte. Zwar beziffert der Arzt die medizinisch - theoretische Arbeitsunfähigkeit im Baugewerbe auf 80 %, während er in einem früheren Bericht vom 16. Oktober 1996 - ausdrücklich bezogen auf die Tätigkeit eines Gipsers - noch 70 % angegeben hatte. Für diese unterschiedliche Wertung ist kein Grund ersichtlich. Sodann ist nicht zu erkennen, inwiefern sich die Umwandlung der Gipserei von einer AG in eine GmbH auf die Arbeits(un)fähigkeit des Versicherten auswirken sollte. Er kann in einer GmbH die selben Arbeiten ausführen, die er vorher in der AG übernommen hat. Daher ergeben sich keine wirtschaftlichen Auswirkungen aus dieser Firmenänderung. Entgegen den Ausführungen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wurden die Zahlungen der Krankenkasse beim Erwerbsvergleich nicht berücksichtigt, zog doch die IV-Stelle im Lohnvergleich, welcher der Verfügung vom 15. Dezember 1997 zu Grunde lag, nur die Betriebsgewinne, nicht aber die in der Firmenbuchhaltung unter der Rubrik "Neutralgewinne" separat ausgewiesenen Zahlungen der Krankenkasse bei. Zutreffend ist sodann der Hinweis der Verwaltung auf die Schadenminderungspflicht des Beschwerdeführers, welcher gehalten ist, die Betriebsführung so zu gestalten, dass er möglichst viele der ihm noch zumutbaren Tätigkeiten selbst verrichten kann. Unter solchen Bedingungen ist in der hier massgebenden Zeitspanne (Erw. 1c hievor) keine relevante Änderung der tatsächlichen Verhältnisse ersichtlich.