Citation: 8C_572/2013 E. 5.1

5.1. Dr. med. L.________ wies im Gutachten auf einen Verdacht auf depressive Entwicklung mit schwerer somatoformer Schmerzverarbeitungsstörung sowie Entwicklung eines chronischen Cervikobrachialsyndroms rechts hin und empfahl eine psychiatrische Begutachtung. Die Frage nach dem natürlichen Kausalzusammenhang kann selbst dann offen bleiben, wenn dieser aufgrund zusätzlicher Abklärungen zu bejahen wäre, wenn ein adäquater Kausalzusammenhang zwischen den psychischen Störungen und dem Unfall ohnehin verneint werden muss. Da ihrer Ansicht nach die Adäquanz zu verneinen ist, verzichtete die Vorinstanz auf die Einholung eines psychiatrischen Gutachtens.