Citation: 8C_89/2024 E. 5.5

5.5. Der vom Beschwerdeführer erwähnte heilpädagogische Bericht vom Oktober 2015 ging bei der IV-Stelle im Juli 2021 im Rahmen der Anmeldung für medizinische Massnahmen im Zusammenhang mit dem Geburtsgebrechen Nr. 405 ein. Aus diesem Bericht erhellt zwar, dass der Beschwerdeführer in drei alltäglichen Lebensverrichtungen auf Hilfe angewiesen war (vgl. E. 4.3 hiervor). Dass sich aus dem heilpädagogischen Bericht oder anderen Dokumenten darüber hinaus in mindestens einer weiteren alltäglichen Lebensverrichtung eine Hilfsbedürftigkeit (vgl. Art. 37 Abs. 2 lit. a IVV) oder eine Überwachungsbedürftigkeit (vgl. Art. 37 Abs. 2 lit. b IVV) ergäbe, macht der Beschwerdeführer nicht geltend. Vielmehr räumt er selber ein, dass der Bericht keinen neuen Erkenntnisse in Bezug auf den Anspruch auf eine Hilflosenentschädigung gebracht habe. Wenn die Vorinstanz den bei der IV-Stelle im Juli 2021 eingegangenen heilpädagogischen Bericht vom Oktober 2015 nicht als massgeblich für den Zeitpunkt der Entdeckung des Rechtsanwendungsfehlers angesehen hat, ist dies folglich nicht zu beanstanden. Vielmehr hat sie den Zeitpunkt der Erhöhung des Anspruchs auf Hilflosenentschädigung bundesrechtskonform nach Massgabe des Revisionsgesuchs per 1. November 2021 festgesetzt. Das angefochtene Urteil hält auch in diesem Punkt stand.