Citation: 2C_688/2023 E. 7.1

7.1. Die Beschwerdeführerin macht im Wesentlichen geltend, sie sei inzwischen Bachelorstudentin und als solche gleich zu behandeln wie ihre Bachelorkommilitonen. So hätten § 20 und § 22 BO 2004, welche es verbieten würden, genügend erbrachte Leistungen - in ihrem Fall die mündlichen Lizentiatsprüfungen im Öffentlichen Recht und im Privatrecht - zu wiederholen, sinngemäss auch für sie Geltung. Im Lizentiatsstudium sei sie kurz vor dem Abschluss gestanden; der Wechsel ins Bachelorstudium habe sie wieder fast an den Anfang zurückversetzt. An anderen Schweizer Universitäten, welche keine Fachprüfungen verlangen würden, hätte sie schon längst einen Bachelorabschluss. Ausserdem sei nicht ersichtlich, wieso im Strafrecht eine Anrechnung als Fachprüfung erfolgen konnte, im Öffentlichen Recht und im Privatrecht dagegen nicht. Durch die Nichtanrechnung der genügenden Mündlichnoten werde sie ferner diskriminiert.