Citation: 1C_543/2021 E. 7.3

7.3. Die Beschwerdeführerin bringt gegen § 56 Abs. 3 Halbsatz 2 PBG/ZH als kantonalrechtliche Kompetenzgrundlage für Art. 12.3 Abs. 2 BZO ausserdem vor, Vorschriften, die sich auf erstere Bestimmung stützten, müssten sich mit einem gebietsspezifischen infrastrukturellen oder planerischen Problem befassen. Dies sei bei Art. 12.3 Abs. 2 BZO nicht der Fall. Motiv für diese Vorschrift sei vielmehr ein allgemeiner Wunsch nach weniger Flughafenverkehr. Dies lasse sich von vornherein nicht unter § 56 Abs. 3 PBG/ZH subsumieren. Dem kann nicht gefolgt werden. Soweit die Beschwerdeführerin das Vorliegen eines anderen Motivs für Art. 12.3 Abs. 2 BZO als das von ihr genannte bestreitet, ist dies unzutreffend. Wie sich aus den nachfolgenden Erwägungen ergibt, besteht ein öffentliches Interesse an dieser Bestimmung und ein planerischer Grund für diese. Die Beschwerdeführerin begnügt sich im Weiteren damit, das von ihr behauptete Motiv für Art. 12.3 Abs. 2 BZO als nicht unter § 56 Abs. 3 PBG/ZH subsumierbar zu kritisieren. Aus ihren Ausführungen ergibt sich daher nicht, dass eine Subsumption des bestehenden planerischen Grundes für Art. 12.3 Abs. 2 BZO unter § 56 Abs. 3 Halbsatz 2 PBG/ZH nicht in Frage käme oder gar willkürlich wäre.