Citation: B 66/06 25.04.2007 E. A

A.a E.________, geboren 1961, ist gelernter Bäcker und Konditor und arbeitete ab 1. Juli 1991 als stellvertretender Abteilungsleiter in der Firma K.________ AG. Am 29. September 1993 stiess er mit dem Motorrad auf dem Weg zur Arbeit mit einem Personenwagen zusammen, dessen Lenker das Vortrittsrecht missachtete. Die behandelnden Ärzte diagnostizierten eine Becken- und Hüftkontusion sowie ein Distorsionstrauma der Halswirbelsäule (HWS), später auch Hirnleistungsstörungen und psychische Beeinträchtigungen. Die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA), bei welcher E.________ obligatorisch für die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen sowie Berufskrankheiten versichert war, kam für die Heilbehandlung auf und richtete Taggelder aus. Nach einem Aufenthalt des Versicherten in der Rehaklinik X.________ vom 8. Dezember 1993 bis 26. Januar 1994 und einer polydisziplinären Untersuchung im Zentrum für Medizinische Begutachtung (ZMB) Basel (Gutachten vom 1. Februar 1999) schloss sie den Fall mit Verfügung vom 26. April 1999 ab und lehnte die Ausrichtung weiterer Leistungen mangels Unfallkausalität der bestehenden Beschwerden ab. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 11. August 1999 fest, was das Versicherungsgericht des Kantons Aargau am 23. August 2000 und das Eidg. Versicherungsgericht mit Urteil vom 8. Februar 2001 bestätigten (U 415/00). A.b Am 1. Juni 1994 hatte sich E.________ zum Leistungsbezug bei der IV-Stelle des Kantons Aargau angemeldet. In der Folge absolvierte er zu Lasten der Invalidenversicherung berufliche Eingliederungsmassnahmen in Form einer Umschulung an Dr. R.________ Höherer Handelsschule für die Dauer von zwei Jahren. Kurz vor dem geplanten Abschluss brach der Versicherte die Ausbildung nach vorgezogener, erfolgreich bestandener Diplomprüfung ab, um ein Fachgeschäft für Bogen- und Armbrustsport zu übernehmen. Die IV-Stelle gewährte berufliche Massnahmen im Sinne einer Einarbeitung in die neue berufliche Tätigkeit vom 12. Februar bis 31. Mai 1996 (Verfügung vom 2. April 1996). Nach einer von Anfang an rückläufigen Geschäftsentwicklung kam es innert weniger Jahre zur Liquidation des Betriebes. Vom 16. November 1998 bis 31. Dezember 2000 war E.________ als Magaziner/Allrounder in der Firma P.________ AG, bei einem Arbeitspensum von 39 Wochenstunden und ab 1. Januar 2001 im Umfang von 50 bis 100 % als Teilzeit-Allrounder für die Firma L.________ tätig. Im November 1999 liess er die Zusprechung einer Invalidenrente beantragen. Die IV-Stelle ermittelte einen Invaliditätsgrad von 30 % und wies das Begehren mit Verfügung vom 5. Februar 2004 ab. Das Versicherungsgericht des Kantons Aargau gelangte zu einem Invaliditätsgrad von 48 % und wies die Sache zur Rentenfestsetzung an die Verwaltung zurück (Entscheid vom 20. August 2002). Mit Verfügungen vom 7. März und 4. April 2003 sprach die IV-Stelle dem Versicherten mit Wirkung ab 1. Juni 1996 im Härtefall eine halbe Invalidenrente, nebst Zusatzrente für die Ehefrau sowie Kinderrenten, und ab 1. November 1999 (Neuberechnung infolge Ehescheidung am 27. Oktober 1999) eine Viertelsrente mit Kinderrenten zu. Die vom Versicherten erhobene Einsprache, mit welcher die Zusprechung einer halben Rente ab 1. März 2003 beantragt wurde, wies sie mit Einspracheentscheid vom 11. August 2003 ab.