Citation: 4A_260/2014 E. 2.3.3

2.3.3. Auch soweit sich die Beschwerdeführerin vor Bundesgericht im Zusammenhang mit dem Kapitalisierungszinsfuss erstmals auf ein von der SUVA zu dessen Höhe in Auftrag gegebenes Gutachten beruft, ist sie nicht zu hören. Die Vorinstanz begründete ihren Entscheid mit Hinweis auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung (BGE 125 III 312 E. 7 S. 321), wonach beim Kapitalisierungszinsfuss mit Blick auf das im Bereich der Schadenskalkulation besonders ausgeprägte Bedürfnis nach Rechtssicherheit die bisherige, langjährige Rechtsprechung nur zu ändern sei, wenn hinreichend sichere Anzeichen dafür bestünden, dass ein Realertrag von 3,5 % auf Kapitalabfindungen in absehbarer Zukunft nicht realisierbar sei. Dass die Vorinstanz insoweit Recht verletzt, lässt sich nicht mit dem Hinweis auf Studien belegen, auf die sich die Parteien vor der Vorinstanz nicht berufen haben, obwohl Anlass dazu bestanden hätte.