Citation: 2A.348/2000 25.08.2000 E. 1

1.-Der nigerianische Staatsangehörige E.________ erhielt nach der Heirat mit einer Schweizer Bürgerin anfangs 1994 die Aufenthaltsbewilligung für den Kanton Zürich. Nachdem er vom Geschworenengericht des Kantons Zürich zu einer dreissigmonatigen Freiheitsstrafe verurteilt worden war, lehnte die Fremdenpolizei des Kantons Zürich am 2. März 1999 die Erneuerung der Aufenthaltsbewilligung von E.________ ab und verfügte dessen Wegweisung aus dem Kanton Zürich. Der Regierungsrat des Kantons Zürich trat am 19. Oktober 1999 auf einen gegen diese Verfügung erhobenen Rekurs nicht ein, weil E.________ der seinem damaligen Rechtsvertreter (Rechtsanwalt Martin Jäggi) eröffneten Aufforderung, einen Kostenvorschuss zu bezahlen, nicht Folge geleistet hatte. Der Nichteintretensbeschluss wurde wiederum dem Rechtsvertreter von E.________ eröffnet und blieb unangefochten. Am 17. Dezember 1999 liess E.________ dem Regierungsrat durch einen neuen Rechtsvertreter (Martin Ilg, Rechtsberatung) beantragen, den Beschluss vom 19. Oktober 1999 aufzuheben, die Frist zur Bezahlung des Kostenvorschusses wiederherzustellen und den Rekurs materiell zu behandeln. Der Regierungsrat trat am 22. Dezember 1999 auf das Fristwiederherstellungsgesuch nicht ein und wies die Fremdenpolizei an, die Wegweisung von E.________ nach dessen Entlassung aus dem Strafvollzug zu vollziehen. Das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich wies die gegen den Beschluss vom 22. Dezember 1999 erhobene Beschwerde am 17. Mai 2000 ab; sein Entscheid wurde Martin Ilg am 15. Juni 2000 eröffnet. Am 8. August 2000 gelangte E.________, nunmehr vertreten durch Rechtsanwalt Guido Hensch, mit staatsrechtlicher Beschwerde bzw. Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht, mit den Anträgen, es sei festzustellen, dass dem Beschwerdeführer der verwaltungsgerichtliche Entscheid vom 17. Mai 2000 ordnungsgemäss zugestellt werden müsse; auf die bundesgerichtlichen Verfahren sei einzutreten, diese seien anschliessend bis zum Ausgang der gegen den Beschwerdeführer neu geführten Strafuntersuchung zu sistieren; es sei dem Beschwerdeführer die unentgeltliche Prozessführung zu gewähren und ihm in der Person des unterzeichnenden Anwalts ein unentgeltlicher Prozessbeistand zur Seite zu stellen. Nachdem er mit Schreiben des Abteilungspräsidenten darüber informiert worden war, dass die Eingabe vom 8. August 2000 möglicherweise mit ungenügender Begründung versehen sei, die Beschwerdefrist aber wegen des Friststillstandes gemäss Art. 34 Abs. 1 lit. b OG noch nicht abgelaufen sei, reichte Rechtsanwalt Hensch am 16. August 2000 eine ergänzende Beschwerdeschrift ein. Darin wird neu beantragt, den Entscheid des Verwaltungsgerichts vom 17. Mai 2000 aufzuheben und dieses anzuweisen, die Beschwerde dahingehend gutzuheissen, dass der Rekurs gegen die Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung eine materielle Behandlung erfahre. Das Verwaltungsgericht hat seine Verfahrensakten eingereicht.