Citation: 4A_587/2017 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz wies die Klage mit der Begründung ab, der Beschwerdeführer habe nicht beweisen können, dass vor Beendigung des Arbeitsverhältnisses eine Arbeitsunfähigkeit eingetreten sei. Dabei würdigte es namentlich das Arbeitsunfähigkeitszeugnis von Dr. med. C.________ und erwog, dieses beruhe im Wesentlichen auf den Angaben des Beschwerdeführers, der den Arzt erstmals am Mittwoch, 23. März 2016, aufgesucht habe. Die attestierte Arbeitsunfähigkeit sei nicht hinreichend durch eine erhobene Diagnose erklärt. Vor allem aber stehe die rückwirkende Krankschreibung in Widerspruch dazu, dass der Beschwerdeführer am Donnerstag, 17. März 2016, am Arbeitsort erschienen sei und sowohl am Donnerstag, 17. März 2016, als auch am Freitag, 18. März 2016, seinem damaligen Vorgesetzten gegenüber mitgeteilt habe, bei der Arbeit zu sein. Es sei ihm denn ja auch möglich gewesen, am Freitag um 16:00 Uhr bei seinem Vorgesetzten zu erscheinen. Damit sei nicht erstellt, dass während des mit der Beschwerdegegnerin bestehenden Versicherungsverhältnisses eine Arbeitsunfähigkeit eingetreten sei. Diese nachvollziehbare Beweiswürdigung kann der Beschwerdeführer nicht dadurch als willkürlich ausweisen, dass er ihr seine eigene Sicht der Dinge entgegensetzt und rügt, die Vorinstanz habe vollumfänglich auf die Aussagen des ehemaligen Arbeitgebers abgestellt, obwohl diese "nicht über alle Zweifel erhaben" gewesen seien. Dass das Arbeitsunfähigkeitszeugnis von Dr. med. C.________ im Wesentlichen auf seinen Äusserungen beruhte und seine Arbeitsunfähigkeit rückwirkend attestierte, stellt der Beschwerdeführer nicht in Frage; ebensowenig gelingt es ihm, den Widerspruch zu seinem tatsächlichen Erscheinen zur Arbeit auszuräumen. Wenn die Vorinstanz diesen Umständen entscheidende Bedeutung zumass, ist dies jedenfalls nicht unhaltbar.