Citation: B 53/05 07.11.2005 E. 3.1

3.1.1 Hinsichtlich der von der Rechtsprechung aus Art. 23 ff. BVG abgeleiteten Verbindlichkeitswirkung ist einzig wesentlich, was die IV-Stelle im Dispositiv ihrer Verfügung festgelegt hat. Es handelt sich dabei um den Invaliditätsgrad und den Rentenbeginn, einschliesslich der dafür kausalen Eröffnung der einjährigen Wartezeit (Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG; vgl. unveröffentlichtes Urteil i.S. G. vom 16. September 2004, I 204/04). Mit Vorinstanz und Aufsichtsbehörde ist daher festzustellen, dass eine Verbindlichkeit zumindest für das gegen die Pensionskasse gerichtete Rechtsbegehren zu verneinen ist. Wie in vorstehender Erwägung 2 dargestellt, ging die IV-Stelle des Kantons Zürich bei der Prüfung des Rentengesuchs von einer verspäteten Anmeldung aus, weshalb die Zeitspanne vor dem 1. Januar 1998 für das invalidenversicherungsrechtliche Verfahren nicht mehr entscheidend war und über einen früheren Eintritt der zur Invalidisierung führenden Arbeitsunfähigkeit nicht verbindlich befunden worden ist. 3.1.2 Zum selben Resultat gelangt man in Anwendung der in BGE 129 V 73 ff. ergangenen Rechtsprechung. Die IV-Stelle hat ihre Verfügung vom 26. September 2003 einzig der Auffangstiftung BVG, nicht aber der Pensionskasse eröffnet. Dass letztere mit dem Gesuch um Leistungen vom 10. November 2003 durch die damalige Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers über den Inhalt der Verfügung orientiert worden ist, ersetzt eine förmliche - und vor allem rechtzeitige - Eröffnung nicht. Gemäss BGE 129 V 74 Erw. 4.1 gehört es zum rechtsstaatlichen Minimalstandard, dass ein Rechtssubjekt eine von einer Behörde verfügte Rechtsfolge nur dann gegen sich gelten zu lassen braucht, wenn es vorgängig dazu angehört worden ist (vgl. die zahlreichen Hinweise a.a.O.). Eine blosse Orientierung durch eine Drittperson zu einem Zeitpunkt, in welchem die Verfügung bereits in formelle Rechtskraft erwachsen war, genügt diesen Minimalanforderungen offensichtlich nicht. 3.2 Damit steht fest, dass die Verfügung vom 26. September 2003 zumindest für die Pensionskasse, welche einerseits nur für eine bis zum 31. Dezember 1996 eingetretene, später invalidisierende Arbeitsunfähigkeit einzustehen hätte und andererseits über die Verfügung nicht rechtsgenüglich informiert worden war, keine Bindungswirkung entfaltet.