Citation: 1C_519/2016 E. 5.2

5.2. Der Beschwerdeführer wendet dagegen ein, der Umstand, dass bisher keine Strafanzeige wegen des Fehlentscheids eingereicht worden sei, reiche nicht aus, um den neuen Vorwurf vom vorliegenden Ermächtigungsverfahren auszuschliessen. Soweit er damit überhaupt seiner Rüge- und Begründungspflicht im Sinne von Art. 106 Abs. 2 i.V.m. Art. 42 Abs. 2 BGG zu genügen vermag, ist jedenfalls nicht ersichtlich, inwiefern das Verbot des überspitzten Formalismus und der formellen Rechtsverweigerung im Sinne von Art. 29 Abs. 1 BV verletzt sein könnten. Die vorerwähnten Strafanzeigen bezogen sich lediglich auf Vorwürfe im Zusammenhang mit der Nichtverschiebung der Hauptverhandlung. Diese bildeten denn auch Gegenstand der Verfügung der Staatsanwaltschaft I vom 18. Juli 2016, mit der die Angelegenheit an das Obergericht überwiesen wurde. Der vom Beschwerdeführer erst in seiner Stellungnahme vom 9. September 2016 erhobene Tatvorwurf, der Beschwerdegegner habe durch eine unhaltbare Beweiswürdigung ein schweizerisches Arbeitsverhältnis konstruiert, um ihn zu verurteilen und sich damit des Amtsmissbrauchs schuldig gemacht, steht damit nicht in einem hinreichend engen Zusammenhang. Es erscheint daher nicht bundesrechtswidrig, den Beschwerdeführer hinsichtlich des neuen Vorwurfs auf den Anzeigeweg zu verweisen.