Citation: 6B_502/2024 E. 6.3

6.3. Das Bundesgericht hat sich in der Vergangenheit wiederholt mit Blick auf die Frage nach dem Vorliegen eines definitiven Vollzugshindernisses mit Syrien auseinandergesetzt, und festgestellt, dass die allgemein schwierige geopolitische Lage allein kein definitives Vollzugshindernis begründet (Urteile 6B_1115/2022 vom 22. November 2023 E. 5.4.1; 7B_125/2022 vom 31. Juli 2023 E. 2.6; 6B_1176/2021 vom 26. April 2023 E. 5.1.3 ff.; 6B_33/2022 vom 9. Dezember 2022 E. 3.2.8; anders: 6B_38/2021 vom 14. Februar 2022 E. 5.5.6). Es muss eine konkrete persönliche Gefährdung dargelegt werden (vgl. Urteile 6B_1115/2022 vom 22. November 2023 E. 5.4.1; 7B_125/2022 vom 31. Juli 2023 E. 2.5.2; 6B_1176/2021 vom 26. April 2023 E. 5.1.6; 6B_33/2022 vom 9. Dezember 2022 E. 3.4.1; 6B_38/2021 vom 14. Februar 2022 E. 5.5.6). In Bezug auf die konkrete persönliche Gefährdung hält der Beschwerdeführer den Erwägungen der Vorinstanz keine hinreichend begründeten Einwände entgegen und vermag somit den qualifizierten Rügeanforderungen nach Art. 106 Abs. 2 BGG nicht zu genügen. Das Vorliegen eines definitiven Vollzugshindernisses ist somit zu verneinen. Die Rüge des Beschwerdeführers ist unbegründet, soweit auf seine Vorbringen einzutreten ist.