Citation: 4P.70/2003 16.07.2003 E. 2

Die Beschwerdeführerin rügt zunächst eine unzureichende Begründung des Kostenentscheids des Handelsgerichts. Sie macht in diesem Zusammenhang eine Verletzung von Art. 29 Abs. 2 BV geltend, beruft sich aber auch auf Art. 204 der Zivilprozessordnung für den Kanton Bern vom 7. Juli 1918 (abgekürzt: ZPO BE). Soweit aus dieser Vorschrift eine grundsätzliche Pflicht zur Begründung richterlicher Entscheide abgeleitet wird, stimmt deren Ausgestaltung indessen mit den Anforderungen nach Art. 29 Abs. 2 BV überein (Leuch/Marbach/Kellerhals/Sterchi, Die Zivilprozessordnung für den Kanton Bern, 5. Auflage, Bern 2000, N. 1 zu Art. 204 ZPO). Im Folgenden ist deshalb einzig zu prüfen, ob die Begründung des angefochtenen Kostenentscheides den Anforderungen von Art. 29 Abs. 2 BV genügt.