Citation: 9C_534/2018 E. 4.2.1

4.2.1. Materiell wirft der Beschwerdeführer dem Verwaltungsgericht im Wesentlichen vor, es habe den Beweiswert der psychiatrischen Einschätzung von med. pract. E.________ rechtsfehlerhaft gewürdigt: Deren Gutachten vom 25. Februar 2016 sowie die ergänzende Stellungnahme vom 19. Januar 2018 seien offensichtlich unvollständig, widersprüchlich und in keiner Art und Weise nachvollziehbar. Im Widerspruch zur gutachterlich attestierten Arbeitsfähigkeit von 100 % in einer leidensangepassten Tätigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt stünden nicht nur die Finanzierung von zwei Ausbildungen im geschützten Rahmen durch die Invalidenversicherung (zunächst als Büropraktiker und aktuell als Logistiker), sondern auch alle bisherigen Arztberichte und Berichte der beruflichen Abklärungsstellen. Letztere habe die Vorinstanz nicht gewürdigt, obwohl sie die fehlende Arbeitsfähigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt - trotz vorhandener Arbeitsmotivation - aufzeigten. Seien die funktionellen Auswirkungen einer Störung offensichtlich noch nicht abschliessend geklärt, dürfe nicht über den Grundsatz "Eingliederung vor Rente" hinweggegangen werden. In concreto habe nicht vor Abschluss der beruflichen Massnahmen und ohne Durchführung eines strukturierten Beweisverfahrens über den Rentenanspruch verfügt werden dürfen.