Citation: 6B_699/2018 E. 2.4

2.4. Was der Beschwerdeführer gegen die Feststellung des Sachverhalts vorbringt, erschöpft sich weitgehend in einer unzulässigen appellatorischen Kritik am angefochtenen Urteil. Dem Sachgericht steht im Bereich der Beweiswürdigung ein erheblicher Spielraum des Ermessens zu (BGE 129 IV 6 E. E. 6.1). Das Bundesgericht greift auf Beschwerde hin nur ein, wenn jenes offensichtlich unhaltbare Schlüsse zieht, erhebliche Beweise übersieht oder solche bewusst ausser Acht lässt (BGE 140 III 264 E. 2.3; 135 II 356 E. 4.2.1). Der Beschwerdeführer hätte substantiiert darlegen müssen, inwiefern die Feststellungen der Vorinstanz offensichtlich unhaltbar seien und die vorhandenen Indizien in ihrer Gesamtheit andere Schlussfolgerungen geradezu aufdrängten. Seine Beschwerde genügt in diesem Punkt den Begründungsanforderungen nicht. Der Beschwerdeführer beschränkt sich lediglich darauf, noch einmal alle Einwendungen vorzubringen, die er im kantonalen Verfahren erhoben hat, und seine eigene Sichtweise der Geschehnisse darzulegen. Dies ist nicht geeignet, Willkür darzutun. So mag durchaus zutreffen, dass Brillen Schutz vor allfällig von Seiten der Polizei eingesetztem Gummischrot bieten. Desgleichen können Handschuhe verhindern, dass beim Tragen von Pyrofackeln oder von Transparenten DNA-Spuren zurückbleiben (Beschwerde S. 13). Angesichts des Umstands, dass im zu beurteilenden Fall die Polizei im Zeitpunkt, als die Zerstörungen in vollem Gange waren, noch gar nicht vor Ort war und der Beschwerdeführer selbst nicht behauptet, er habe ein Transparent oder eine Pyrofackel getragen, erscheint der Schluss der Vorinstanz, im vorliegenden Fall seien Brille und Handschuhe ausschliesslich zum Schutz vor Glassplittern verwendet worden, zumal die Schaufenster- und Autoscheiben aus nächster Nähe durch Hammerschläge zertrümmert worden sind, jedenfalls nicht als unhaltbar (angefochtenes Urteil S. 14 f.). Selbst wenn anzunehmen wäre, die Vorinstanz hätte ein Indiz willkürlich gewürdigt, legt der Beschwerdeführer nicht rechtsgenüglich dar, dass der aus der Gesamtheit der verschiedenen Indizien gezogene Schluss geradezu willkürlich ist. Im Weiteren ist, wie die Vorinstanz zutreffend annimmt (angefochtenes Urteil S. 12), die Einlassung des Beschwerdeführers, im Bereich des Fundorts des Vermummungsmaterials an der Ecke Streitgasse/Freie Strasse seien (noch) keine Sachbeschädigungen begangen worden, aktenwidrig. Aus dem Polizeirapport und der in den Akten liegenden Fotodokumentation (Untersuchungsakten Bd. 2 act. 461 ff.) ergibt sich zweifelsfrei, dass schon in der Streitgasse selbst an mindestens drei Geschäften sowie am Münsterberg schräg gegenüber der Einmündung in die Freie Strasse Sachbeschädigungen begangen worden sind. Dass sich in unmittelbarer Nähe zum Fundort des Vermummungsmaterials auch die friedlichen Teilnehmer der Demonstration aufgehalten haben, welche sich von den Zerstörungen ferngehalten haben, ändert daran nichts. Insgesamt verletzt das angefochtene Urteil in diesem Punkt kein Bundesrecht. Dass es mit der Darstellung des Beschwerdeführers nicht übereinstimmt oder eine andere Lösung oder Würdigung in Betracht gezogen werden könnte, genügt für die Begründung von Willkür praxisgemäss nicht (BGE 144 V 50 E. 4.2 S. 53; 143 IV 241 E. 2.3.1 S. 244; je mit Hinweisen).