Citation: U 365/99 29.12.2000 E. 4

4.- In medizinischer Hinsicht ist der relevante Sachverhalt umfassend dokumentiert. Es liegen ärztliche Beurteilungen aus unterschiedlichen Fachrichtungen vor, welche eingehend über die Entwicklung des Gesundheitszustandes, namentlich das Rückenleiden, seit dem Unfallereignis vom 6. Dezember 1995 Auskunft geben. Die Vorinstanz hat die bei den Akten liegenden medizinischen Unterlagen sorgfältig geprüft und korrekt gewürdigt. Unter diesen Umständen ist es nicht zu beanstanden, wenn das kantonale Gericht von der Anordnung weiterer Untersuchungen und der Einholung eines versicherungsexternen medizinischen Gutachtens abgesehen hat. Rechtsprechungsgemäss (BGE 122 V 157) ist es im Rahmen der freien Beweiswürdigung grundsätzlich zulässig, die Beurteilung allein auf versicherungsinterne Entscheidungsgrundlagen zu stützen, wobei an die Unparteilichkeit und Zuverlässigkeit solcher Grundlagen indessen strenge Anforderungen zu stellen sind. Weder die SUVA noch das kantonale Gericht haben ausschliesslich auf versicherungsinterne ärztliche Berichte abgestellt. Vielmehr stützten sich ihre Überlegungen auch auf zahlreiche externe fachärztliche Untersuchungen (Bericht der Dres. med. J.________ und P.________, Orthopädische Klinik F.________, vom 13. November 1996; Bericht über die Magnet Resonanz Tomographie vom 25. November 1996; Bericht der Dres. med. J.________ und C.________ vom 22. Januar 1997). Weiter besteht kein Anlass, die Zuverlässigkeit der vom Kreisarzt gestützt auf die medizinischen Akten vorgenommene Stellungnahme zur Arbeitsfähigkeit in Zweifel zu ziehen, dies umso weniger als auch im Bericht der Rheumaklinik D.________ vom 18. Februar 1999, wo der Versicherte vom 2. bis 11. Februar 1999 auf Veranlassung seines Hausarztes stationär betreut wurde, keine abweichenden Diagnosen gestellt und eine Instabilität der LWS sowie eine Neuropathie ausgeschlossen werden. Von einer unausgewogenen Beweislage kann deshalb nicht gesprochen werden. Letztinstanzlich besteht demnach ebenfalls kein Anlass zu weiteren Beweisvorkehren.