Citation: 6B_300/2016 E. 6.4

6.4. Das angefochtene Urteil verletzt in diesem Punkt kein Bundesrecht. Zunächst verletzt die Vorinstanz entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers ihre Begründungspflicht nicht, wenn sie ausführt, dieser habe weder im Zeitpunkt der Buchung noch später einen schriftlichen Darlehensvertrag aufgesetzt (Beschwerde S. 24; angefochtenes Urteil S. 9). Aus dem angefochtenen Urteil ergibt sich in klarer Weise, dass die Vorinstanz den wesentlichen Tatzeitpunkt auf den 21. Juli 2010, und nicht auf einen späteren Zeitpunkt festsetzt (angefochtenes Urteil S. 9, 12). Nicht zu beanstanden ist sodann die Annahme einer Pflichtverletzung. Diese ergibt sich, wie die Vorinstanz zutreffend annimmt, aus dem Umstand, dass der Beschwerdeführer mit der Abwicklung des Geschäfts eigene Interessen verfolgte und die Darlehensgewährung an sich selbst nicht marktkonform ausgestaltete. Es kann hiefür auf die obstehenden Erwägungen und das angefochtene Urteil verwiesen werden. Was der Beschwerdeführer hiegegen einwendet, führt zu keinem anderen Ergebnis. So trifft nicht zu, dass die Vorinstanz in Bezug auf das Handeln im eigenen Interesse widersprüchlich argumentiert. Die Vorinstanz führt im Zusammenhang mit der angeklagten Zahlung für Spesen von CHF 5'000.-- - für welche kein Schuldspruch erfolgte (angefochtenes Urteil S. 16 f.), lediglich aus, es möge zutreffen, dass die Absicht auf Rückführung des Darlehens an die Privatklägerin im August 2010 noch bestanden habe. Diese Erwägung bezieht sich indes allein auf die Bereicherungsabsicht in Bezug auf die Spesenzahlung (angefochtenes Urteil S. 16). Unbegründet ist die Beschwerde auch, soweit der Beschwerdeführer vorbringt, die Vorinstanz habe seine Vermögenssituation unvollständig berücksichtigt. Es kann hiefür auf die nachfolgenden Erwägungen verwiesen werde (unten E. 7.4).