Citation: 9C_89/2017 E. 5.4.2

5.4.2. Ob es sich bei den erwähnten Verdiensten um Entgelte für zwei 50 %-Pensen handelt, wie von der Beschwerdeführerin geltend gemacht, kann den Unterlagen nicht entnommen werden. Ohne diese Information lässt sich die Frage, ob ein offensichtliches Missverhältnis zwischen Arbeitsleistung und Lohn vorliegt, indessen nicht abschliessend beantworten. Insbesondere ist kein Vergleich mit einem branchenüblichen Verdienst möglich. Die Angelegenheit ist deshalb zur näheren Abklärung dieses Punktes an die Vorinstanz zurückzuweisen. Sie wird - unter Mitwirkung der Parteien - neben den Beschäftigungsgraden auch die genauen Kompetenz- und Tätigkeitsprofile von B.A.________ und B.B.________ zu eruieren haben (vgl. E. 5.4.1 vorne). Sollte das kantonale Gericht gestützt darauf zum Schluss gelangen, dass ein offensichtliches Missverhältnis zwischen Arbeitsleistung und Entschädigung vorliegt, wäre zusätzlich zu klären, ob ein solches auch zwischen dem eingesetzten Vermögen und den ausgeschütteten Beträgen besteht. Andernfalls erübrigte sich eine entsprechende Prüfung, müssen die erwähnten Voraussetzungen für ein Abweichen von der Qualifikation der Einkommensbestandteile durch die Steuerbehörde nach der Rechtsprechung doch kumulativ erfüllt sein (vgl. Urteil 9C_837/2014 vom 8. April 2015 E. 2.3, in: SVR 2015 AHV Nr. 7 S. 25).