Citation: 2E_3/2022 E. B

B.a. Mit Eingabe vom 12. Februar 2022 richteten A.________ und über 10'000 Mitbeteiligte ein Staatshaftungsbegehren an den Bundesrat. Darin verlangten sie symbolischen Schadenersatz in der Höhe von je Fr. 1.-- für die durch den Bundesrat widerrechtlich erlassenen freiheitsbeschränkenden Corona-Massnahmen sowie als Genugtuung die gerichtliche Feststellung, dass diese rechtswidrig (gewesen) seien. Ihr Begehren begründeten die Kläger im Wesentlichen damit, dass für die im Zusammenhang mit der Bewältigung der Covid-19-Epidemie erlassenen Verordnungen und Verfügungen keine Rechtsgrundlage bestehe. Hilfsweise machten sie geltend, die vom Bundesrat angeordneten Massnahmen verletzten die Grundrechte der Bundesverfassung und seien unverhältnismässig. B.b. Mit Stellungnahme vom 13. April 2022 lehnte der Bundesrat das Staatshaftungsbegehren ab: Das Begehren müsse bereits deshalb abgewiesen werden, weil daraus nicht hervorgehe, welchen Schaden die jeweiligen Kläger konkret erlitten hätten. Zudem entbehre die klägerische Behauptung, dass das Vorliegen einer übertragbaren Krankheit im Zusammenhang mit dem SARS-CoV-2 Virus nicht nachgewiesen sei (und das Epidemiengesetz deshalb nicht als Rechtsgrundlage der getroffenen Massnahmen infrage komme) jeglicher Grundlage. Schliesslich habe sich das Bundesgericht bereits mehrfach zur Verhältnismässigkeit bzw. Rechtmässigkeit der Corona-Massnahmen geäussert. Die in diesem Zusammenhang geforderte Plausibilität für das Ergreifen von Abwehrmassnahmen sei für den Bundesrat gegeben gewesen. Er habe stets auf der Basis der wissenschaftlichen Erkenntnisse und verhältnismässig gehandelt.