Citation: 8C_285/2022 E. 4.1

4.1. Gegen die Einschätzung des Dr. med. C.________ wird in der Beschwerde eingewendet, dieser habe keine ausführliche Diagnostik zur Persönlichkeit vorgenommen. Dem ist die vorinstanzliche Erwägung entgegenzuhalten, die zeigt, dass sich der Gutachter mit der Persönlichkeit des Beschwerdeführers befasste und dazu festhielt, es präsentierten sich selbstunsichere Züge mit reduzierter Konfliktfähigkeit, aber auch leicht zwanghafte Züge, im Sinne einer Persönlichkeitsakzentuierung. Die Vorinstanz verwies zudem auf die weiteren Ausführungen der Fachärztin des RAD, welche aufgrund des absolvierten Studiums und der langjährigen Partnerschaft als Ausdruck der funktionellen Fähigkeiten des Beschwerdeführers begründete, dass von einer Persönlichkeitsakzentuierung und nicht einer Persönlichkeitsstörung auszugehen sei. Es kann somit festgehalten werden, dass Dr. med. C.________ die Schwere der Abweichungen hinsichtlich der Persönlichkeit einschätzte und seine Angaben durch die Ausführungen der RAD-Ärztin weiter plausibilisieret wurden. Dass die Vorinstanz diese Beurteilungen für nachvollziehbar erachtete und darauf abstellte, ist weder willkürlich noch verletzt dies den Untersuchungsgrundsatz. Denn es lässt sich auch nicht beanstanden, dass das kantonale Gericht der Einschätzung der Psychologinnen der Klinik E.________ AG weniger Gewicht beimass, weil diese nicht von Fachärzten stammt.