Citation: 6B_405/2014 E. 7

Als falsche Anschuldigung und Verleumdung wird dem Beschwerdeführer vorgeworfen, er habe einen Nichtschuldigen in einer schriftlichen Anzeige an die Staatsanwaltschaft wider besseres Wissen beschuldigt, sexuelle Handlungen mit Kindern vorgenommen zu haben, und dies zudem in einem Mail an mehrere Adressaten behauptet und im Internet veröffentlicht (Urteil S. 43-46). Der Beschwerdeführer macht geltend, zwei Zeugen, die hätten bestätigen können, dass er nicht wider besseres Wissen handelte, seien erst zwei Jahre nach dem Vorfall einvernommen worden. Folglich sei klar, dass sie nicht mehr genau gewusst hätten, was zum fraglichen Zeitpunkt geredet worden sei (Beschwerde lit. K). Abgesehen davon, dass die Zeugen selber nicht geltend machten, sie könnten sich an die Angelegenheit nicht erinnern (vgl. Urteil S. 45 E. 3.1), kann letztlich offenbleiben, wie es sich damit verhält. Eines der angeblichen Opfer sagte aus, es habe dem Beschwerdeführer mehrfach gesagt, es sei mit dem Beschuldigten "nie etwas gewesen" (Urteil S. 44 E. 2.8). Aus welchem Grund die Vorinstanz nicht hätte auf diese Aussage abstellen dürfen, ist der Beschwerde nicht zu entnehmen. Wenn eines der Opfer dem Beschwerdeführer gegenüber ausdrücklich und mehrfach insistierte, es habe keine sexuellen Kontakte mit dem Beschuldigen gegeben, und der Beschwerdeführer seine Anschuldigung dennoch weiterverbreitete, ist der Schluss, er habe wider besseres Wissen gehandelt, nicht zu beanstanden.