Citation: I 704/00 30.03.2001 E. 2

2.- a) Die Vorinstanz hat in Würdigung der medizinischen Unterlagen, insbesondere gestützt auf das Gutachten der Medizinischen Abklärungsstelle Zentralschweiz, Luzern (MEDAS), vom 4. Januar 1999, zu Recht festgehalten, dass die angestammte Tätigkeit als Verputzer und Bauarbeiter dem Beschwerdeführer auf Grund der rheumatologischen Befunde nicht mehr zugemutet werden kann, dass er jedoch in einer leichten bis mittelschweren Tätigkeit - ohne Arbeiten über Kopf - zu 100% arbeitsfähig ist. b) Die Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vermögen nicht zu einer abweichenden Beurteilung zu führen. Die Gutachter der MEDAS berücksichtigten im Rahmen der Festlegung der Arbeitsfähigkeit sowohl die Rücken- als auch die Schulterproblematik. Den weiteren somatischen Beschwerden (insbesondere Diabetes mellitus, Nephrolitiasis und [allenfalls chronische] Pankreatitis) wurde Krankheitswert beigemessen; eine erhebliche Einschränkung der Arbeitsfähigkeit aus diesen Gründen wurde jedoch verneint. Es besteht kein Anlass, diesen Befund in Frage zu stellen. Auch die Hospitalisation vom 27./28. November 2000 zur Behandlung eines Ureterkonkrements vermag die Beurteilung der Verhältnisse bis zum Zeitpunkt des Verfügungserlasses nicht zu ändern. In Bezug auf das psychische Beschwerdebild gelangte der durch die MEDAS beigezogene Dr. med. M.________, Spezialarzt für Psychiatrie und Psychotherapie, zum Ergebnis, die Arbeitsfähigkeit werde durch die festgestellte subdepressive Stimmungslage nicht beeinträchtigt (Bericht vom 26. Oktober 1998). Dr. med. J.________, Spezialarzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, der den Beschwerdeführer im Sommer 1999 behandelte, widersprach dieser Einschätzung nicht und verwies die IV-Stelle auf die Frage, ob eine Veränderung des Beschwerdebildes eingetreten sei, an Dr. med. M.________ (ärztlicher Zwischenbericht vom 23. Oktober 1999 und Antwort an die IV-Stelle vom 30. Dezember 1999). Laut dem ärztlichen Zeugnis der Fachstelle für Sozialpsychiatrie und Psychotherapie, vom 14. September 2000 ist der Beschwerdeführer seit 17. Juli 2000 bei der Fachstelle in Behandlung und leidet an einem psychiatrischen Zustandsbild mit Krankheitswert, das eine reduzierte Arbeitsfähigkeit zur Folge hat. Das Attest äussert sich aber nicht dazu, seit wann, in Bezug auf welche Tätigkeiten und in welchem Ausmass der Beschwerdeführer arbeitsunfähig ist. Zudem bleibt unklar, auf welchen Grundlagen die Stellungnahme beruht. Diese vermag daher - selbst wenn, abweichend von der Vorinstanz, angenommen wird, sie beziehe sich auch auf den Zeitraum vor dem Erlass der Verfügung vom 18. Mai 2000 - die Beweiskraft des Gutachtens der MEDAS nicht zu erschüttern. c) Nicht zu beanstanden ist auch, dass das kantonale Gericht bereits für den Zeitraum vor der Begutachtung durch die MEDAS auf deren Beurteilung der Arbeitsfähigkeit ab 4. November 1998 abgestellt hat. Es bestehen keine Hinweise darauf, dass sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers vor der Erstattung des Gutachtens verbessert hätte. Vielmehr weisen die Berichte des Hausarztes und die aktenkundigen medizinischen Untersuchungen auf ein seit längerer Zeit weitgehend konstantes Beschwerdebild hin.