Citation: 5A_253/2022 E. 5.1.1

5.1.1. Die Vorinstanz erwog betreffend die 1. Tranche der Aktienübertragung, der Beschwerdeführer habe die Feststellung der Erstinstanz, dass er den Schenkungswillen des Vaters nicht nachgewiesen habe, nicht angefochten. Der Beschwerdeführer wehre sich zwar gegen die erstinstanzliche Einschätzung, wonach die Aktien nicht seinem Eigengut zuzurechnen seien, er beschränke seine Ausführungen jedoch auf die Darlegung, dass seiner Ansicht nach ein objektiver Wertunterschied zwischen Leistung und Gegenleistung bestanden habe. Die erstinstanzliche Feststellung, wonach der Vater im Zusammenhang mit der Aktienübertragung keinen Schenkungswillen gehabt habe, bemängle er nicht ausdrücklich. Er setze sich nicht mit den diesbezüglichen Ausführungen der Erstinstanz auseinander. Damit bleibe es bei der Feststellung, dass auf Seiten des Vaters kein Schenkungswille vorgelegen habe und es bestehe folglich keine Grundlage, das fragliche Rechtsgeschäft als gemischte Schenkung zu qualifizieren.