Citation: 2C_636/2017 E. 4.1.1

4.1.1. Der Beschwerdeführer wurde am 21. Oktober 2015 zu einer Freiheitsstrafe von zweieinhalb Jahren verurteilt. Dem Urteil lagen verschiedene Straftaten zugrunde; unter diesen kommt dem mehrfachen Raub und dem mehrfachen versuchten Raub das grösste Gewicht zu. Die Strafe wurde zu einem grossen Teil bedingt ausgesprochen, was Ausdruck der guten Prognose des Strafgerichts ist (vgl. Urteil des Bezirksgerichts Kreuzlingen vom 2. Oktober 2015 E. 5k und 5l). Der Beschwerdeführer war nicht einschlägig vorbestraft: Vor der verfahrensauslösenden Verurteilung vom 21. Oktober 2015 hatte er sich zweimal einer Übertretung schuldig gemacht. Die Vorinstanz hat zu Unrecht einen dritten Strafbefehl vom 18. Mai 2015 (Busse von Fr. 300.--) angeführt. Dieser Strafbefehl wurde durch den Strafbefehl vom 12. Juni 2015 (Busse von Fr. 100.--) ersetzt, was auf Letzterem klar vermerkt und daher zu berücksichtigen ist (vgl. E. 2.2). Somit hat der Beschwerdeführer je eine Busse von Fr. 150.-- und von Fr. 100.-- erwirkt, bevor das Urteil des Bezirksgerichts Kreuzlingen vom 21. Oktober 2015 erging. Er kann daher quasi als Ersttäter gelten.