Citation: 8C_40/2024 E. 5.2

5.2. Eine anspruchserhebliche Veränderung des Sachverhalts seit der Verfügung vom 3. März 2016 scheidet damit aus. Eine weitergehende Auseinandersetzung mit den Diagnosen ME/CFS konnte folglich vorinstanzlich (und auch auf Verwaltungsstufe) unterbleiben. Das kantonale Gericht durfte ohne Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes (Art. 61 lit. c ATSG) oder sonstigen Bundesrechts auf die beantragte Einholung einer Ergänzungsexpertise einer auf ME/CFS spezialisierten Fachperson verzichten (antizipierende Beweiswürdigung, vgl. BGE 144 V 361 E. 6.5; 136 I 229 E. 5.3).