Citation: I 273/05 16.01.2006 E. A

S.________, geboren 1951, reiste im Jahre 1985 in die Schweiz ein. Seit Januar 1991 war er bei der Firma F.________ AG als angelernter Arbeiter tätig. Am 10. Mai 2000 verspürte er nach dem Heben einer Kiste bei der Arbeit erstmals lumbale Schmerzen. In der Folge klagte S.________ über lumbale Dauerschmerzen, weshalb vom 27. September bis 18. Oktober 2000 in der Klinik K.________ eine stationäre Rehabilitation durchgeführt wurde. Die dortigen Ärzte diagnostizierten ein chronisches Lumbovertebralsyndrom mit pseudoradikulärer Ausstrahlung beidseits bei segmentalen Dysfuktionen der unteren Lendenwirbelsäule (LWS) und muskulärer Dysbalance (Bericht vom 7. November 2000). Am 1. November 2000 meldete sich S.________ unter Hinweis auf seit fünf Monaten bestehende therapieresistente Rückenschmerzen bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug (Berufsberatung, Umschulung auf eine neue Tätigkeit, Arbeitsvermittlung) an. Die IV-Stelle des Kantons Thurgau holte Berichte des damaligen Hausarztes Dr. med. R.________ vom 30. November 2000, der Arbeitgeberin vom 19. Dezember 2000 und später auch des neuen Hausarztes Dr. med. I.________ (eingegangen bei der IV-Stelle am 30. April 2001), ein. Nachdem die IV-Stelle S.________ mit Vorbescheid vom 13. Juli 2001 die Ablehnung beruflicher Massnahmen in Aussicht gestellt und dieser dagegen Einwände erhoben hatte, wurde er im Institut M.________ polydisziplinär begutachtet (Gutachten vom 3. Juli 2003). Mit Verfügung vom 15. Dezember 2003 sprach die IV-Stelle S.________ ab 1. Dezember 2003 eine halbe Härtefallrente (nebst Zusatzrente für die Ehefrau) bei einem Invaliditätsgrad von 40 % zu, mit Verfügungen vom 6. Januar 2004 eine halbe Härtefallrente (nebst Zusatzrente) vom 1. Juli bis 30. November 2003 (basierend auf einem Invaliditätsgrad von 40 %) sowie ausgehend von einem Invaliditätsgrad in Höhe von 53 % eine halbe Rente (nebst Zusatzrente) vom 1. Juli 2001 bis 30. Juni 2003. Am 16. Januar 2004 schliesslich verfügte die IV-Stelle die Zusprechung einer Viertelsrente ab 1. Januar 2004. S.________ liess gegen die Verfügungen vom 6. Januar 2004 Einsprache erheben, worauf die IV-Stelle eine Stellungnahme des Instituts M.________ vom 17. März 2004 einholte und am 14. Oktober 2004 an ihrem Entscheid festhielt.