Citation: 6S.626/2001 27.11.2001 E. 2

2.- Im vorliegenden Fall wurde der Vollzug der Strafe bereits angesetzt, obwohl der Verurteilte die Verweigerung des bedingten Strafvollzugs anfechten will. In dem von ihm gestellten Gesuch um aufschiebende Wirkung kann zugleich die nach den vorstehenden Erwägungen erforderliche summarische Beschwerdeerhebung gesehen werden. Dem Gesuch ist ohne weiteres zu entsprechen. Der Generalprokurator hat ausdrücklich erklärt, er habe gegen die Gewährung der aufschiebenden Wirkung nichts einzuwenden, und das Obergericht hat sich nicht vernehmen lassen, was praxisgemäss als Einverständnis ausgelegt wird. Der Vollzug der Freiheitsstrafe ist folglich aufzuschieben. Demnach beschliesst das Bundesgericht: