Citation: 6B_486/2024 E. 2.3

2.3. Der Beschwerdeführer macht substanziiert eine unrichtige Anwendung der Verjährungsregeln geltend. Seine Kritik ist begründet. Die Vorinstanz erwägt zur Frage des für die Verjährung massgeblichen Rechts einzig, das aktuelle kantonale Baugesetz vom 15. Dezember 2016 sei "in übergangsrechtlicher Hinsicht anwendbar", unter Hinweis auf die intertemporalen Regelungen von Art. T1-1 des betreffenden Baugesetzes i.V.m. Art. 389 StGB. Sie verneint gestützt auf die entsprechende Gesetzgebung den Eintritt der Verjährung (vgl. angefochtenes Urteil E. 4.1 S. 5 f., insbesondere E. 4.1.2 S. 6, und E. 4.2 f. S. 6 ff.). Wie nachfolgend zu zeigen ist, kann dieser Beurteilung nicht gefolgt werden.