Citation: 5A_412/2024 E. 1

Mit Urteil vom 28. November 2023 auferlegte das Bezirksgericht Andelfingen der Beschwerdeführerin ein Kontakt- und ein Rayonverbot betreffend ihren zwölfjährigen Sohn. Im diesbezüglichen Berufungsverfahren stellte das Obergericht des Kantons Zürich fest, dass ihr ein notwendiger Vertreter im Sinn von Art. 69 ZPO beigegeben worden sei und sie nicht mehr selbst prozessual gültig handeln könne. In der Folge fragte das Obergericht den Vertreter an, ob er die Berufungserhebung durch die Beschwerdeführerin genehmige. Mit Eingabe vom 3. Juni 2024 bat dieser um Entlassung aus dem Amt, ohne sich in der Sache zu äussern. Mit Beschluss vom 11. Juni 2024 wies das Obergericht das Entlassungsgesuch des Rechtsvertreters ab und schrieb das Berufungsverfahren ab, weil mangels Genehmigung die von der Beschwerdeführerin persönlich eingereichte Berufung gemäss Art. 132 Abs. 1 ZPO als nicht erfolgt zu gelten habe. Mit Eingabe vom 26. Juni 2024 wendet sich die Beschwerdeführerin an das Bundesgericht. Ferner reicht sie ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ein.