Citation: B 81/02 09.01.2004 E. 4

Aus den vorstehenden Erwägungen folgt, dass die Voraussetzungen für die Leistungspflicht der Progressa erfüllt sind. Im Dispositiv des angefochtenen Entscheides hat das kantonale Gericht den Anspruch des Beschwerdegegners auf Invalidenleistungen gegenüber der Progressa aus der obligatorischen beruflichen Vorsorge lediglich dem Grundsatz nach festgestellt, die Rentenhöhe aber nicht ermittelt. Entgegen den Einwendungen der Progressa und des BSV ist dieses Vorgehen nicht zu beanstanden. In BGE 129 V 450 hat das Eidgenössische Versicherungsgericht erkannt, dass der Entscheid des kantonalen Berufsvorsorgegerichts, mit welchem ein Leistungsanspruch entsprechend den Klagebegehren der versicherten Person lediglich dem Grundsatz nach festgestellt, nicht aber betraglich ermittelt wird, bundesrechtskonform ist. Es wird der Progressa obliegen, die dem Versicherten zustehenden Invalidenleistungen in masslicher Hinsicht zu bestimmen.