Citation: 5A_944/2020 E. 2.5

2.5. Alsdann befasste sich die Vorinstanz mit dem Einfluss der strafrechtlichen Beschlagnahme des Grundstücks mittels Grundbuchsperre auf die Mitteilung der Schätzung. Gestützt auf Art. 44 SchKG besteht ihrer Ansicht nach ein Vorzugsrecht des Staates gegenüber anderen Gläubigern. Den Beschwerdeführern werde dadurch weder als Schuldner noch als Pfandeigentümer ein subjektives Recht verschafft, das zu schützen ist. Das angefochtene Teilurteil des Bezirksgerichts wäre auch nicht zu beanstanden, falls es bezüglich der Anwendung von Art. 44 SchKG zu prüfen wäre. Aus den Akten ergebe sich überdies, dass die Staatsanwaltschaft gegebenenfalls auf das ihr zustehende Privileg verzichte und stattdessen den Nettoerlös aus der Verwertung des Grundstückes beschlagnahmen werde.