Citation: 6P.159/2003 06.05.2004 E. 7

In Bezug auf den Vorfall vom 8./9. April 2000 beanstandet der Beschwerdeführer, die Vorinstanz hätte aufgrund seiner starken Alkoholisierung von einer Unzurechnungsfähigkeit in mittlerem Grad ausgehen müssen. Nach der Rechtsprechung kommt der Blutalkoholkonzentration bei der Beurteilung der Zurechnungsfähigkeit nicht alleinige Bedeutung zu. Stets sind Gewöhnung, Persönlichkeit und Tatsituation zu berücksichtigen. Entsprechend besteht selbst bei einer Blutalkoholkonzentration zwischen zwei und drei Promille lediglich eine Vermutung für die Verminderung der Zurechnungsfähigkeit, die im Einzelfall durch Gegenindizien umgestossen werden kann (BGE 122 IV 49 E. 1b). Da die Vorinstanz verbindlich festgestellt hat, dass sich der Beschwerdeführer nur in einem mittelschweren Rauschzustand befand, hat sie seinem Alkoholisierungsgrad mit der Annahme einer leicht verminderten Zurechnungsfähigkeit ausreichend Rechnung getragen (vgl. BGE 122 IV 49 E. 1c). Eine Bundesrechtsverletzung liegt daher nicht vor.