Citation: 2C_417/2018 E. 6

Der Beschwerdeführer beruft sich ferner auf den Schutz seines Familienlebens gemäss Art. 8 EMRK und 13 Abs. 1 BV. Er bringt im Wesentlichen vor, zwischen ihm und seinen Kindern liege eine besonders intensive Beziehung vor, die durch die Vorinstanz nicht genügend gewürdigt worden sei. Eine wichtige Rolle spiele zudem die Familie (ausserhalb der Kernfamilie). Die begangenen Straftaten seien Ausfluss seiner psychischen Erkrankung gewesen, weshalb ihm kein migrationsrechtliches Verschulden angelastet werden könne. Die Vorinstanz habe seine Straftaten zu stark gewichtet und das Verhalten der Geschädigten, die ihm inzwischen verziehen habe, nicht berücksichtigt. Da er psychisch krank sei und sich in einer ambulanten Massnahme befinde, könne er keiner regulären Erwerbstätigkeit nachgehen und nicht mehr Einkommen generieren. Eine reale Rückfallgefahr hinsichtlich Gewaltdelikten liege nicht vor. Schliesslich würde ihm bei einer Wegweisung in die Türkei das soziale Umfeld fehlen, welches angesichts seiner Krankheit notwendig wäre, was zu einer erheblichen Verschlechterung seines Gesundheitszustandes führen würde, wobei Suizidalität nicht auszuschliessen sei.