Citation: 5C.61/2006 19.10.2006 E. A

X.________, geb. 2002, ist bei der Intras Krankenkasse obligatorisch gemäss KVG und bei der Intras Versicherungen AG (nachfolgend Intras) gemäss VVG versichert, und zwar im Rahmen der Krankenzusatzversicherung Optima+. Am 23. Dezember 2002 diagnostizierte das Kinderspital A.________ eine juvenile myelomonozytäre Leukämie (JMML). Am 2. Mai 2003 ersuchten die Eltern die Intras um Kostengutsprache für eine Behandlung von X.________ mittels Knochenmarktransplantation am Universitätsklinikum Freiburg, Deutschland, was die Versicherung am 6. Mai 2003 ablehnte. Am 12. Juni 2003 schloss die Mutter von X.________ mit dem Universitätsklinikum Freiburg einen Behandlungsvertrag. Am 27. Juni 2003 wurde X.________ dort mittels einer allogenen Knochenmarktransplantation behandelt. Am 3. August 2004 teilte die Intras mit, dass sie hierfür keine Leistungen aus der Krankenzusatzversicherung ausrichten werde. Ein Anspruch auf Leistungen für Behandlungen im Ausland stehe gemäss ihren Allgemeinen Versicherungsbedingungen unter dem Vorbehalt einer vorgängigen Genehmigung, die nicht erteilt worden sei.