Citation: 6B_535/2024 E. 3.5

3.5. Die Beschwerdeführerin rügt weiter betreffend die Ausführungen der Vorinstanz zur Eigenverantwortung der Beschwerdegegnerin 2 eine unrichtige bzw. willkürliche Feststellung des Sachverhalts. Die Vorinstanz stelle einseitig auf die Aussagen der Beschwerdegegnerin 2 ab, anstatt ihren Darstellungen zu folgen, und verneine auf dieser Grundlage zu Unrecht eine die objektive Zurechnung ausschliessende eigenverantwortliche Gefährdung des Opfers. Zur Begründung legt sie indes einzig den sich nach ihrer Ansicht ereigneten Geschehensablauf dar, ohne auf die Argumentation der Vorinstanz einzugehen, mit der diese die Depositionen der Beschwerdegegnerin 2 als glaubhafter einstuft. Auch auf die Erwägungen der Vorinstanz, wonach ein allfälliges nicht sachgerechtes Nachbehandlungsverhalten der Beschwerdegegnerin 2 unbeachtlich sei, nimmt die Beschwerdeführerin mit keinem Wort Bezug (vgl. angefochtenes Urteil E. 1.5.4.2 b S. 14 ff.). Die Beschwerde genügt insofern den formellen Anforderungen an die Beschwerdebegründung nicht, wonach die beschwerdeführende Partei mit ihrer Kritik an den als rechtsfehlerhaft erachteten Erwägungen der Vorinstanz ansetzen und deren Fehlerhaftigkeit im Einzelnen aufzeigen muss (vgl. Art. 42 Abs. 2, Art. 106 Abs. 2 BGG und E. 1 oben). Auf die betreffende Kritik ist in ständiger Rechtsprechung daher nicht einzutreten.