Citation: 6B_824/2014 E. 1.3

1.3. Zu den objektiven Tatkomponenten erwägt die Vorinstanz im Wesentlichen, dass D.I.________ - welche vom Beschwerdeführer mit einer Spielzeugpistole bedroht wurde - als Folge der Tat an einer posttraumatischen Belastungsstörung leide. E.I.________ sei hingegen vor den Augen seiner Mutter mit einem Schraubenzieher bedroht worden, wodurch seine Gesundheit gefährdet gewesen sei. Die drei Täter hätten Masken getragen und die mitgetragene Spielzeugpistole sei optisch von einer echten Waffe nicht zu unterscheiden gewesen. Die Täter hätten selbst die dreijährige L.I.________ nicht verschont, indem sie ihr Bett umdrehten. Sie hätten den Opfern Wasser gebracht und D.I.________ vor dem Verlassen der Wohnung die Hand gereicht. In subjektiver Hinsicht berücksichtigt die Vorinstanz, dass bei keinem der Täter eine verminderte Schuldfähigkeit vorliegt; der geltend gemachte Kokainkonsum ändere daran nichts. Im Ergebnis stuft sie sowohl die objektiven als auch die subjektiven Tatkomponenten als eher leicht ein (Urteil, S. 76 ff.).