Citation: 6B_466/2022 E. 2.1

2.1. Zum Vorfall vom 28. Oktober 2019 führt der Beschwerdeführer in rechtlicher Hinsicht an, der Vorwurf erschöpfe sich darin, er habe ausgangs der Kurve etwas zu früh leicht beschleunigt. Er habe auch niemanden konkret gefährdet, da die drei Fussgänger 50 bis 60 Meter vom Ort des Driftens entfernt gewesen seien und auch beim Befahren des Trottoirs niemand konkret gefährdet worden sei. In subjektiver Hinsicht sei ihm keine Rücksichtslosigkeit vorzuwerfen. Die eher geringe Beschleunigung ausgangs der Kurve stelle kein rücksichtsloses Verhalten gegenüber fremden Rechtsgütern dar. Die Annahme von Rücksichtslosigkeit sei restriktiv zu handhaben. Es läge vielmehr eine einfache und keine grobe Verkehrsregelverletzung vor (Beschwerde S. 30 ff.).