Citation: 4A_25/2023 E. 5

Der Beschwerdeführer rügt, die vorinstanzlichen Ausführungen zur Frage, ob er sein Replikrecht rechtzeitig ausgeübt habe, würden Art. 29 Abs. 2 BV verletzen. Die Vorinstanz erwog, die Berufungsantwort der Beschwerdegegner sei dem Beschwerdeführer am 2. September 2022 zugestellt worden, weshalb eine allfällige Stellungnahme (freiwilliges Replikrecht) grundsätzlich bis zum 12. September 2022 hätte erfolgen sollen. Seine Stellungnahme sei jedoch erst am 30. September 2022 - gleichzeitig mit seiner Antwort zur Anschlussberufung der Beschwerdegegner - der Post übergeben worden. Die Frage, ob die Stellungnahme damit rechtzeitig eingereicht worden sei, könne jedoch offenbleiben. Denn die darin enthaltenen Vorbringen vermöchten auch bei materieller Berücksichtigung nichts am Ergebnis zu ändern. Aus den obigen Erwägungen ergibt sich, dass die Vorinstanz die Frage nach der Rechtzeitigkeit der freiwilligen Stellungnahme explizit offengelassen hat. Der Beschwerdeführer zeigt in seiner Beschwerde nicht auf, welche konkreten Vorbringen in seiner Stellungnahme - entgegen der Vorinstanz - zu einem anderen Ergebnis geführt hätten. Damit muss nicht auf die Frage nach der Rechtzeitigkeit seiner Stellungnahme eingegangen werden. An der Beantwortung abstrakter Rechtsfragen besteht kein schutzwürdiges Interesse (Art. 76 Abs. 1 lit. b BGG; BGE 137 III 153 E. 5; 135 III 513 E. 7.2 mit Hinweisen).