Citation: 9F_9/2017 E. 2.2

2.2. Die erwähnten Gesetzes- und Verordnungsänderungen ergingen zwar vor dem Urteil 9C_513/2015 vom 9. Dezember 2015. Sie stellen jedoch keine neue Tatsachen im Sinne von Art. 123 Abs. 2 lit. a BGG dar. Es könnte diesbezüglich denn auch nur gerügt werden, die Änderungen seien zu Unrecht nicht rückwirkend auf die streitige Rückerstattung von Fr. 136'836.50 wegen Verletzung des Gebots der Wirtschaftlichkeit der Leistungen nach Art. 56 Abs. 1 KVG in den Jahren 2004 und 2005 angewendet worden, was der Gesuchsteller sinngemäss tut. Die Revision dient indessen nicht dazu, um angebliche Rechtsfehler zu korrigieren (Urteil 9F_11/2015 vom 10. Februar 2016 E. 3.3 mit Hinweisen). Daraus folgt, dass auch der ohnehin erst nach dem Urteil 9C_513/2015 vom 9. Dezember 2015 erschienene Artikel in der Schweizerischen Ärztezeitung betreffend den neuen Art. 56 Abs. 6 KVG (vgl. Urteil 9C_28/2017 vom 15. Mai 2017 E. 3.2) kein Revisionsgrund nach Art. 123 Abs. 2 lit. a BGG ist.