Citation: I 445/05 28.09.2005 E. 5

Die Einschränkung im Haushaltsbereich bezifferte die IV-Stelle gestützt auf den Abklärungsbericht vom 5. März 2002 mit 43,2 % oder gewichtet 21,6 %. Der Bericht enthält eine Begründung der jeweiligen Einschränkungen, wobei praxisgemäss (vgl. BGE 130 V 101 Erw. 3.3.3 mit Hinweisen) von einer Mithilfe der Angehörigen ausgegangen wurde, welche weiter geht als im Gesundheitsfall. Die Vorinstanz hat in diesem Zusammenhang mit Recht erwogen, dass der Abklärungsbericht grundsätzlich auch bei psychischen Gesundheitsschädigungen ein geeignetes Mittel zur Bemessung der Einschränkung im Haushalt darstellt, wobei jedoch den medizinischen Befunden im Falle eines inhaltlichen Widerspruchs in der Regel grösseres Gewicht beizumessen ist (AHI 2004 S. 137 Erw. 5.3). Das MEDAS-Gutachten vom 25. April 2003, welches die Arbeitsunfähigkeit im Haushalt auf 30 % beziffert, bietet keine Grundlage für die Annahme einer höheren Einschränkung als der im Abklärungsbericht genannten. Stellt man auf Letzteren ab, resultiert ein Invaliditätsgrad von - gesamthaft - 29 %, welcher keinen Rentenanspruch begründet.