Citation: 6B_300/2016 E. 6.1

6.1. Der Beschwerdeführer rügt sodann in rechtlicher Hinsicht, das Fehlen eines schriftlichen Vertrages stelle entgegen der Auffassung der Vorinstanz keine Pflichtverletzung dar. Soweit die Vorinstanz eine Pflichtverletzung in den nicht ausdrücklich verabredeten Modalitäten betreffend Zins, Verrechnung, Rückzahlung und Sicherheiten erblicke, argumentiere sie widersprüchlich, wenn sie ihm unterstelle, er habe bei der Transaktion eigene Interessen verfolgt. Denn an anderer Stelle halte sie ihm zu Gute, dass er noch Ende August den Darlehensvertrag an die Privatklägerin habe abtreten wollen. Im Übrigen verkenne die Vorinstanz, dass im Falle fehlender ausdrücklicher vertraglicher Abreden die gesetzlichen Bestimmungen über die Zinsvorschriften beim Darlehen (Art. 313 und 314 OR) und die Zeit der Rückzahlung (Art. 318 OR) sowie die allgemeine Bestimmungen über die Verrechnung (Art. 120 ff. OR) anwendbar seien. Schliesslich verletze die Vorinstanz auch Bundesrecht, soweit sie als Grund für die Pflichtverletzung auf seine angeblich fehlende Bonität verweise. Sie habe namentlich nicht beachtet, dass er in U.________ eine Liegenschaft an guter Lage besitze und dass daher seine Bonität nicht eingeschränkt gewesen sei (Beschwerde S. 24 ff.).