Citation: 5A_1054/2017 E. 2

Über die Abschreibung von Verfahren zufolge Gegenstandslosigkeit ist gemäss Art. 32 Abs. 2 BGG einzelrichterlich zu entscheiden. Da vorliegend zugleich über die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege an die Beschwerdeführerin zu befinden ist, die unentgeltliche Rechtspflege jedoch nicht zweifellos gewährt werden kann und auch kein Entscheid nach Art. 108 BGG zu fällen ist, ergeht die vorliegende Verfügung in Dreierbesetzung (Art. 64 Abs. 3 BGG; Verfügungen 1C_215/2009 vom 13. Januar 2010 E. 10; 2C_323/2011 vom 29. August 2011 E. 2). Die Beschwerdeführerin strebt mit ihrer Beschwerde in erster Linie die Sistierung des Betreibungsverfahrens an, das im Stadium der Verwertung des gepfändeten Liquidationsanteils steht. Auch ihre Eventualanträge beziehen sich auf den Ablauf des Betreibungsverfahrens. Mit der vollständigen Bezahlung der Schuld erlischt die Betreibung (BGE 74 III 23 S. 25; Urteil 5A_920/2017 vom 4. April 2018 E. 3.4). Da gemäss der Mitteilung des Betreibungsamtes vom 11. Juni 2018 die Schuld inkl. Kosten beglichen wurde, ist die in Frage stehende Betreibung Nr. xxx damit erloschen. An der Prüfung der in der Beschwerde aufgeworfenen Fragen besteht kein aktuelles und praktisches Interesse mehr. Die Beschwerde ist folglich als gegenstandslos abzuschreiben. Ob das Verfahren auch deshalb gegenstandslos geworden ist, weil das Scheidungsurteil - wie geltend gemacht wird - zwischenzeitlich rechtskräftig geworden sei, kann dahingestellt bleiben.