Citation: 8C_604/2022 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz erwog, zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer revisionsrechtlich relevanten Änderung des Invaliditätsgrades bildeten einerseits die Verfügungen vom 12. Juni bzw. vom 17. Juli 2002, und zum anderen die Verfügung vom 19. März 2021. Gemäss den Angaben des ursprünglichen Rechtsvertreters des Beschwerdeführers vom 5. Dezember 2019 habe der Beschwerdeführer im Jahr 2013 einen Gebrauchtwagenhandel aufgenommen. Damit - bzw. mit den damit verbundenen Einkünften - liege offensichtlich bereits in erwerblicher Hinsicht ein Revisionsgrund vor. Darüber hinaus sei auch in medizinischer Hinsicht ein Revisionsgrund gegeben. Gemäss dem beweiswertigen psychiatrischen Verlaufsgutachten des Dr. med. B.________ vom 8. Oktober 2020 (inklusive Ergänzung vom 25. Februar 2021) habe sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers mindestens seit 2013 wesentlich verbessert. Demzufolge bestünden nurmehr eine leichtgradige depressive Episode (ICD-10 F32.0), eine phobische Störung (ICD-10 F40) sowie eine Agoraphobie mit Panikstörung (ICD-10 F40.01). Die angestammte Tätigkeit als Buffetangestellter im Gastrobereich sei dem Beschwerdeführer gemäss gutachterlicher Einschätzung zwar weiterhin nicht mehr zumutbar, eine leidensangepasste Tätigkeit sei demgegenüber jedoch in einem Vollpensum und ohne Leistungseinschränkung möglich.