Citation: 5A_824/2009 29.03.2010 E. 4

4.1 Die erste Instanz ist aufgrund der Lohnabrechnungen Januar bis Oktober 2008 von einem Einkommen des Beschwerdeführers aus unselbstständiger Erwerbstätigkeit von Fr. 5'170.-- pro Monat, ohne Kinderzulagen, aber unter Berücksichtigung eines 13. Monatslohnes, ausgegangen. Mit der Appellation hat der Beschwerdeführer einen Jahreslohnausweis für das Jahr 2008 eingereicht, woraus sich ein Netto-Monatslohn für 2008 von 5'170.-- pro Monat mit Kinderlagen bzw. von Fr. 4'970.-- ohne Kinderzulagen ergibt. Das Obergericht hat den Nachweis für die behauptete Lohnsenkung von Fr. 200.-- pro Monat (im Verhältnis zu den Angaben der ersten Instanz) nicht für erbracht gehalten und hat im Weiteren bemerkt, zwischen den Lohnabrechnungen 2008 und dem Jahreslohnausweis 2008 bestehe insofern ein Widerspruch, als aus Letzterem im Gegensatz zum Jahreslohnausweis 2007 (AB 2) nicht ersichtlich werde, ob die Kinderzulagen, wie vom Beschwerdeführer behauptet, im ausgewiesenen Bruttolohn enthalten seien. Das Obergericht hat es daher abgelehnt, den Lohn gemäss Jahreslohnausweis 2008 zu berücksichtigen. 4.2 Der Beschwerdeführer macht geltend, er habe der prozessualen Verpflichtung zur Substanziierung seiner Einwände vollumfänglich nachgelebt. Das Bezirksgericht habe seinen Lohn aufgrund der einzelnen Lohnabrechnungen hochgerechnet; unter diesen Umständen müsse die Vorlage des Jahreslohnausweises für das Jahr 2008 zum Beweis des massgebenden Einkommens vollauf genügen und die obergerichtliche Beweiswürdigung sei willkürlich, zumal er (der Beschwerdeführer) über keine anderen Beweismittel verfüge. Als unhaltbar erweise sich ferner die Begründung des Obergerichts, zwischen den Lohnabrechnungen 2007 und 2008 bestehe insofern ein Widerspruch, als aus jenem von 2007 im Gegensatz zu jenem für 2008 nicht ersichtlich werde, ob die Kinderzulagen im Lohnausweis enthalten seien. Dass in den Lohnausweisen ab 2008 die Kinderzulagen im Einkommen berücksichtigt würden, treffe zu. Unklar bleibe, was am Lohnausweis nicht korrekt sei und was er sonst noch hätte beweisen sollen. 4.3 Der Beschwerdeführer hat in der Appellation lediglich auf den Jahreslohnausweis 2008 verwiesen, um einen niedrigeren als den von der ersten Instanz angenommenen Monatslohn 2008 auszuweisen. Er hat aber weder erklärt noch belegt, weshalb schliesslich sein Netto-Monatseinkommen 2008 nach Abzug der angeblich im Jahreslohn enthaltenen Kinderzulagen effektiv um Fr. 200.-- pro Monat geringer ausgefallen sein soll. Insbesondere wird weder eine allgemeine Lohnsenkung belegt noch wird begründet, inwiefern es sonst zu Lohnschwankungen gekommen sein soll. Abgesehen davon wäre bei solchen Schwankungen nicht einfach auf das tiefere Einkommen, sondern auf das Durchschnittseinkommen mehrerer Jahre abzustellen (Hausheer/Spycher, Unterhalt nach dem neuen Scheidungsrecht, 2001, S. 67 Rz. 05.95 i.V.m. S. 86 Rz. 05.130). Abschliessend gilt es zu bemerken, dass der Jahreslohnausweis 2008 keine klaren Angaben zu den Kinderzulagen enthält, sodass auch nicht mit Sicherheit gesagt werden kann, diese seien im Bruttogehalt enthalten. Der Beschwerdeführer hat Entsprechendes einfach behauptet, ohne aber ergänzende bzw. erläuternde Belege beizubringen. Die Feststellung des massgebenden Einkommens erweist sich damit als nicht willkürlich. 4.4 Die weiteren Ausführungen des Beschwerdeführers basieren auf einem anderen als dem vom Obergericht willkürfrei angenommenen Einkommen. Zudem enthalten sie keine Auseinandersetzung mit den Erwägungen des angefochtenen Urteils. Darauf ist nicht einzutreten.