Citation: 1A.41/2005 04.11.2005 E. D

Die Schützengesellschaft Beckenried hat das Urteil des Verwaltungsgerichts mit eidgenössischer Verwaltungsgerichtsbeschwerde angefochten. Sie verlangt, dass das angefochtene Urteil aufgehoben und die Sache zur Neubeurteilung und Durchführung eines rechtsgenüglichen Beweisverfahrens zurückgewiesen werde. Dabei sei die Vorinstanz zu verpflichten, eine aktuelle Expertise über die notwendige bauliche und betriebliche Sanierung der Schiessanlage "Halti" durchzuführen. Weiter seien für die ausserdienstlichen Schiessen ungeachtet der Anzahl "Obligatorischschützen" keine zeitlichen Befristungen vorzusehen. Allenfalls sei die Zahl der Schiesshalbtage für die 300m-Anlage auf 24 bzw. für das Schiessen mit Grosskaliber-Pistolen auf der 50m-Anlage auf 32 Schiesshalbtage festzulegen, unter Gewährung der entsprechenden Erleichterungen ohne zeitliche Befristung. Der Regierungsrat des Kantons Nidwalden stellt Antrag auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Die Landwirtschafts- und Umweltdirektion sowie das Verwaltungsgericht des Kantons Nidwalden haben unter Verweis auf das angefochtene Urteil auf Vernehmlassung verzichtet. Die Gemeinde Beckenried hat sich nicht vernehmen lassen. Das Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft (BUWAL) kommt in seiner Stellungnahme zum Schluss, dass der angefochtene Entscheid bundesrechtskonform sei. Das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) äussert sich nur in genereller Weise und hat auf einen Antrag verzichtet.