Citation: 8C_884/2014 E. 1.2

1.2. Die Voraussetzungen für eine Verfahrensvereinigung (BGE 128 V 192 E. 1 S. 194 mit Hinweisen, vgl. auch BGE 128 V 124 E. 1 S. 126) sind nicht erfüllt, betreffen die Rechtsmittel doch nicht den gleichen vorinstanzlichen Entscheid, und es stellen sich in beiden Prozessen unterschiedliche Rechtsfragen (Frage der Unfallkausalität und Frage nach der Rechtmässigkeit eines Nichteintretensentscheids), weshalb kein Anlass besteht, dem Antrag des Beschwerdeführers auf Vereinigung des vorliegenden Prozesses mit dem - vor Bundesgericht sistierten - Verfahren 8C_683/2014 stattzugeben. Soweit der Beschwerdeführer die Vereinigung der Verfahren damit begründet, dass die geltend gemachten Leiden an der Wirbelsäule und Hüften ebenfalls als Berufskrankheit zu qualifizieren seien, ist dieser Einwand im Rahmen des gestützt auf das Arbeitsmedizinische Gutachten des Prof. Dr. med. habil. C.________, Facharzt für Arbeitsmedizin, Umweltmedizin, vom Januar 2006, vor kantonalem Gericht angestrengten Revisionsverfahrens zu behandeln, worauf das kantonale Gericht bereits hinwies. Dies betrifft, wie soeben dargelegt, die hier zu beurteilende Rechtsfrage nach der Rechtmässigkeit des Nichteintretens auf das Leistungsbegehren bezüglich der Rinol-Exposition nicht.