Citation: U 91/03 19.11.2003 E. A

Der 1947 geborene T.________ arbeitete seit 29. September 1997 als Maurer bei der Firma D.________ AG, und war damit bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) unfallversichert. Am 17. Oktober 1997 morgens erlitt er einen Unfall, als ihm eine Schneidbrenneranlage beim Aufladen auf einen Lieferwagen auf die rechte Hals- und Kopfseite fiel. Nach einer ca. 10minütigen Pause setzte er seine Arbeit trotz Schmerzen im Nacken und im rechten Ellbogen bis am Abend fort. Seit 18. Oktober 1997 arbeitete er wegen der aufgetretenen Beschwerden nicht mehr und begab sich am 20. Oktober 1997 zu Dr. med. B.________, Allgemeine Medizin FMH, in Behandlung. Dieser diagnostizierte eine Distorsion im Bereich der Halswirbelsäule (HWS), eine Schädelprellung mit Exkoriationen sowie eine Kontusion des rechten Ellbogens. Die SUVA erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung und Taggeld). Frau Dr. med. W.________, physikalische Medizin FMH speziell Rheumaerkrankungen, diagnostizierte am 20. Dezember 1997 einen Status nach schwerer HWS-Distorsion mit direkter Gewalteinwirkung auf rotierte HWS am 17. Oktober 1997 mit unklarem Drehschwindel, spondylogener Symptomatik, DD: radikuläre Reizung möglich, sowie Kontusion der rechtsseitigen Halsmuskulatur. Am 17. Januar 1998 wies sie auf eine allfällige psychische Überlagerung hin. Am 29. Januar 1998 wurde der Versicherte otoneurologisch bei Dr. med. H.________, abgeklärt. Vom 19. August bis 16. September 1998 war er in der Klinik X.________ hospitalisiert. Seit 13. April 1999 war er beim Psychiater Dr. med. V.________ in Behandlung. Vom 17. August bis 9. September 1999 hielt er sich in der Klinik C.________ auf. Am 28. Juni 2000 fand eine neuropsychologische Untersuchung in der Klinik X.________ statt. Am 12. Juli 2000 wurde der Versicherte wegen chronischen Kopfschmerzen, Schwindel, Gleichgewichtsstörungen, Verschwommensehen und Photophobie notfallmässig im Spital Y.________ behandelt. Nach Beizug weiterer Arztberichte stellte die SUVA ihre Leistungen mit Verfügung vom 17. Oktober 2000 per 31. Oktober 2000 ein. Zur Begründung wurde ausgeführt, es bestünden keine behandlungsbedürftigen Unfallfolgen mehr. Die jetzt noch geklagten Beschwerden seien organisch als Unfallfolgen nicht mehr erklärbar. Eine allfällig noch bestehende Arbeitsunfähigkeit und Behandlungsbedürftigkeit seien psychisch bedingt und stünden mit dem Unfall nicht in einem adäquaten Kausalzusammenhang. Dagegen erhob der Versicherte Einsprache. Vom 14. Dezember 2000 bis 5. Januar 2001 war er in der Psychiatrischen Klinik des Spitals Y.________ hospitalisiert. Mit Entscheid vom 22. Februar 2001 wies die SUVA die Einsprache ab.