Citation: 8C_654/2023 E. 6.3

6.3. Wie die Beschwerdeführerin sodann zutreffend darlegt, erkannten mehrere der involvierten Ärztinnen und Ärzte in der MRT-Aufnahme vom 24. Januar 2018 eine Impingement-Problematik oder zumindest Anzeichen dafür. Explizit auf den Unfall vom 25. April 2017 zurückgeführt wurde dieses Beschwerdebild jedoch nur von der behandelnden Ärztin Dr. med. N.________, welche in ihrem Bericht vom 12. Januar 2018 unter anderem ein "posttraumatisches subacromiales Impingement Stadium I nach Kontusion am 25. April 2017" diagnostizierte, ohne dies jedoch näher zu begründen. Wie bereits dargelegt, ist der Gutachter Dr. med. D.________, dem der fragliche Bericht vorlag, demgegenüber zum Schluss gelangt, dass der Status quo sine spätestens am 1. November 2017 erreicht war. Konkrete Anhaltspunkte, die Zweifel an dieser Einschätzung des Gutachters begründen und damit Anlass zu Abklärungen hinsichtlich einer unfallbedingten richtunggebenden Verschlimmerung geben könnten, vermag die Beschwerdeführerin nicht aufzuzeigen. Der Umstand, dass Dr. med. D.________ die von der Beschwerdeführerin gestellte Zusatzfrage 3 zu der im MRT-Bild vom 24. Januar 2018 festgestellten Impingement-Problematik mit der Begründung nicht beantwortete, diese falle in den radiologischen Fachbereich, reicht hierfür jedenfalls nicht aus. Was die Beschwerdeführerin schliesslich aus dem Bericht der Dres. med. L.________ und M.________ zu ihren Gunsten ableiten will, ist ebenfalls nicht ersichtlich. Dass die genannten Radiologen es in Beantwortung der Zusatzfrage 3 lediglich für möglich hielten, dass die Impingement-Problematik grundsätzlich auch als Folge einer Überlastung der linken Schulter durch die in der zweiten Jahreshälfte 2017 ausgeübten Aktivitäten "Klettern/Physiotherapie" angesehen werden könne - bzw. dies zumindest nicht mit Sicherheit ausschliessen konnten, stellt die Einschätzung des Dr. med. D.________ zum Status quo sine ebenfalls nicht in Frage.