Citation: 5A_878/2023 E. 4.1

4.1. Nach Art. 450 Abs. 1 i.V.m. Art. 314 Abs. 1 ZGB kann gegen Entscheide der Kindesschutzbehörde Beschwerde beim zuständigen Gericht erhoben werden. Mit der Beschwerde kann Rechtsverletzung, unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts sowie Unangemessenheit gerügt werden (Art. 450a Abs. 1 ZGB), und die gerichtliche Beschwerdeinstanz ist verpflichtet, in Anwendung des Untersuchungs- und des Offizialgrundsatzes (Art. 446 Abs. 1 und 3 ZGB; BGE 142 III 732 E. 3.4.1 in fine mit Hinweisen) die in der Beschwerde erhobenen Rügen zu beurteilen. Inwiefern sich aus Art. 450 ff. ZGB eine darüber hinausgehende - im Übrigen nicht näher umschriebene - "Aufsichtspflicht" ergäbe, tut die Beschwerdeführerin nicht dar und ist auch nicht ersichtlich.