Citation: 2C_186/2020 E. 5.2.1

5.2.1. Die Vorinstanz stellt sich auf den Standpunkt, der Steuerpflichtige habe sich in der Steuerperiode 2014 während mehr als ¾ des Jahres in Zürich aufgehalten und habe sich während dieser Zeitspanne grösstenteils ambulant behandeln lassen. In stationärer Behandlung habe er sich insgesamt nur während 50 Tagen befunden, was im Gesamtkontext nicht massgeblich ins Gewicht falle und nur als vorübergehende Unterbrechung des Aufenthalts im Sinne von Art. 3 Abs. 1 StHG bzw. 3 Abs. 3 DBG zu qualifizieren sei. Sodann sei ohnehin fraglich, ob die genannte Bestimmung auf die vorliegende Fallkonstellation überhaupt Anwendung finde, da der Steuerpflichtige seinen Aufenthalt im Kanton Zürich während den stationären Spitalaufenthalte gar nie beendet habe.