Citation: 8C_753/2007 26.11.2008 E. 4.2

4.2.1 Die Vorinstanz hat den Auffahrunfall vom 9. Juni 2000 gestützt auf die Angaben der Versicherten dem mittelschweren Bereich zugeordnet, was von keiner Partei beanstandet wird. Mit Blick auf die daher in die Gesamtwürdigung einzubeziehenden massgebenden Kriterien ist zunächst der Einwand in der letztinstanzlichen Beschwerde zu prüfen, die Versicherte habe am 29. August 1999 bereits eine HWS-Distorsion erlitten und sei im Zeitpunkt des Unfalles vom 9. Juni 2000 deswegen noch in ärztlicher Behandlung gestanden. Nach der Rechtsprechung kann die wiederholte Betroffenheit desselben Körperteils bei der Adäquanzprüfung insbesondere dann berücksichtigt werden, wenn die Auswirkungen der verschiedenen Ereignisse auf gewisse Beschwerden und/oder auf Grad und Dauer der Arbeitsunfähigkeit nicht voneinander abgegrenzt werden können. Der hinreichend nachgewiesenen, durch einen früheren versicherten Unfall verursachten dauerhaften Vorschädigung der HWS kann diesfalls im Rahmen der Beurteilung der einzelnen Kriterien Rechnung getragen werden (zum Ganzen: SVR 2007 UV Nr. 1 S. 1, U 39/04 E. 3.3.2 mit Hinweisen).