Citation: 4A_268/2018 E. 1.2.3

1.2.3. Betreffend die Verteilung der Gerichtskosten vertritt sie die Ansicht, diese seien gestützt auf Art. 108 ZPO im die einfache Grundgebühr von Fr. 1'482'097.-- übersteigenden Umfang den Beschwerdegegnern aufzuerlegen. Dies steht in einem gewissen Widerspruch zur postulierten Höhe der Gerichtsgebühr von Fr. 1'500'000.--. Würde dem stattgegeben, verbliebe nur ein verhältnismässig unbedeutender Betrag, exakt Fr. 17'903.--, der über die Grundgebühr hinausginge und den Beschwerdegegnern zu auferlegen wäre. Insofern erscheint ein klar bezifferter Antrag betreffend die Kostenauflage (an wen in welchem Umfang) auch nach Konsultation der Beschwerdebegründung angezeigt, um Klarheit zu haben, was die Beschwerdeführerin will. Dies umso mehr, als sie betreffend Parteientschädigungen für die Wettschlagung eintritt mit der Begründung, mindestens die Hälfte des Aufwandes sei durch unnötige Vorbringen der Beschwerdegegner verursacht, weshalb die Parteikosten in Anwendung von Art. 107 Abs. 1 lit. b und f und Art. 108 ZPO wettzuschlagen seien. Hier wäre mithin die Hälfte unnötig von den Beschwerdegegnern verursachter Aufwand, während die Beschwerdegegner betreffend die Gerichtskosten nach den obigen Zahlen nur einen geringen Betrag als unnötigen Aufwand abzugelten hätten. Wegen dieser Ungereimtheiten, die sich auch durch Konsultation der Beschwerdebegründung nicht restlos klären lassen, erscheint ein Eintreten auf den Subeventualantrag in dieser Hinsicht mangels hinreichendem Rechtsbegehren als fraglich. Letztlich kann dies offen bleiben, da der Subeventualantrag in diesem Punkt ohnehin abzuweisen ist, wie in Erwägung 9darzulegen sein wird.