Citation: 5A_147/2023 E. A

A.a. A.A.________ (geb. 1968) und B.A.________ (geb. 1973, österreichische Staatsangehörige) heirateten 2014. Ihre Ehe blieb kinderlos. A.b. Im Rahmen des von der Ehefrau eingeleiteten Eheschutzverfahrens verpflichtete das Bezirksgericht Zürich den Ehemann mit rechtskräftigem Entscheid vom 1. September 2020 zu Unterhaltszahlungen an die Ehefrau für den Zeitraum von November 2016 bis August 2018. A.c. Der Ehemann hatte inzwischen mit Eingabe vom 29. August 2018 beim Bezirksgericht das Scheidungsverfahren anhängig gemacht und gleichzeitig für die Dauer des Scheidungsverfahrens und rückwirkend ab 29. August 2017 Unterhaltsbeiträge von Fr. 574.25 an die Ehefrau festzusetzen beantragt. Die Ehefrau verlangte mit Stellungnahme vom 6. Mai 2019 ihrerseits, den Ehemann zu verpflichten, ihr rückwirkend ab 1. September 2018 und für die Dauer des Scheidungsverfahrens bzw. bis zu einer allfälligen rechtskräftigen Abänderung monatliche Unterhaltsbeiträge von Fr. 16'960.--, mindestens von Fr. 15'000.--, zu leisten. A.d. Die Ehefrau hatte bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich (SVA) einen Antrag auf Zusprechung einer Invalidenrente gestellt, den die SVA mit Verfügung vom 24. September 2020 ablehnte. Die Ehefrau stellte daraufhin einen Revisionsantrag im Sinn von Art. 87 Abs. 2 und 3 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV; SR 831.201). A.e. Mit Entscheid vom 30. Mai 2022 verpflichtete das Bezirksgericht den Ehemann für die Dauer des Scheidungsverfahrens zu monatlichen Unterhaltsbeiträgen von Fr. 6'304.-- ab 1. September 2018 bis 31. Dezember 2018, von Fr. 6'716.-- ab 1. Januar 2019 bis 31. Dezember 2019, von Fr. 4'933.-- ab 1. Januar 2020 bis 31. Dezember 2020 und von Fr. 5'974.-- ab 1. Januar 2021. Zudem hielt es fest, dass sich diese Unterhaltsbeiträge im Umfang der Hälfte einer allfälligen der Ehefrau zugesprochenen Invalidenrente ab dem Folgemonat der Erstauszahlung reduzieren würden und verpflichtete die Ehefrau, bei der seit 1. September 2018 rückwirkend zugesprochenen Invalidenrente diese im Umfang der Hälfte bzw. im Jahr 2020 im Umfang der Hälfte der Differenz zwischen der Invalidenrente und dem Betrag von Fr. 673.-- (Manko) zurückzuerstatten.