Citation: 6B_684/2024 E. 1

Am 7. Juni 2024 verurteilte das Kantonsgericht Luzern A.________ wegen mehrfacher sexueller Handlungen mit einem Kind, mehrfacher sexueller Nötigung, mehrfacher Pornografie und mehrfachen Anbietens von Betäubungsmitteln an eine Person unter 18 Jahren zu einer Freiheitsstrafe von 6 Jahren und 4 Monaten. Es verwies ihn zudem für die Dauer von 12 Jahren des Landes (ohne Ausschreibung im SIS) und sprach ein zehnjähriges Tätigkeitsverbot aus. Das Kantonsgericht Luzern erachtete es als erwiesen, dass A.________ mit der am 8. November 2001 geborenen B.________ im Zeitraum von Februar 2014 bis Juni 2018 gegen deren Willen regelmässig (mehrmals pro Woche) sexuelle Handlungen, u.a. ungeschützten Oral- und Analverkehr, vornahm. Dies soll sich in der Wohnung von B.________ (wo diese zusammen mit ihrer Mutter, mit der A.________ befreundet war, lebte) an der U.________strasse xxx in V.________ sowie in seinem Auto ereignet haben. Zur Vornahme der sexuellen Handlungen wandte A.________ sowohl körperliche Kraft an (resp. nutzte seine körperliche Überlegenheit aus), übte aber auch psychischen Druck aus. So drohte A.________ B.________ unter anderem damit, ihrer Mutter zu erzählen, dass sie auf Frauen stehe und rauche. Im Mobiltelefon von A.________ wurden zudem verschiedene Videos und Fotos pornografischer Art gefunden, welche dieser von B.________ gemacht haben soll. Am 17. Januar 2020 erstattete B.________ bei der Polizei Strafanzeige, nachdem sie A.________ zuvor anlässlich eines persönlichen Gesprächs bei diesem zu Hause darüber in Kenntnis gesetzt hatte. Seit dem 25. April 2022 ist B.________ unter dem Namen B.________ (nachfolgend Privatkläger) als Person männlichen Geschlechts im Zivilstandsregister eingetragen. Gegen dieses Urteil erhebt A.________ am 11. September 2024 Beschwerde in Strafsachen ans Bundesgericht und beantragt den Freispruch von Schuld und Strafe unter Regelung der Kosten- und Entschädigungsfolgen nach Massgabe des Obsiegens/Unterliegens.