Citation: 9C_496/2017 E. 4.1

4.1. In erwerblicher Hinsicht hat die Vorinstanz gestützt auf eine Arbeitsfähigkeit in der bisherigen oder einer angepassten anderen Tätigkeit auf der Grundlage eines lege artis durchgeführten Einkommensvergleichs einen Invaliditätsgrad von unter 40 % (höchstens 37 %) ermittelt und deshalb den Anspruch auf eine Invalidenrente verneint. Die in der Beschwerde vorgetragenen Einwendungen sind, soweit einer letztinstanzlichen Überprüfung überhaupt zugänglich (vgl. dazu BGE 132 V 393 E. 3.3 S. 399), unbegründet, zumal die Versicherte erneut die medizinische Seite des Falls in den Vordergrund rückt und die gesamte Arbeitsunfähigkeit anhand der von den einzelnen Ärzten der SMAB bescheinigten Teilarbeitsunfähigkeiten als unzutreffend rügt. Dabei ist sie daran zu erinnern, dass einzelne Teilarbeitsunfähigkeitsgrade, die von bestimmten Fachärzten attestiert werden, nicht im Sinne einer mathematischen Operation addiert werden dürfen. Massgebend ist vielmehr der Arbeitsunfähigkeitsgrad, der sich aufgrund einer konsensualen polydisziplinären Ermittlung durch die beteiligten Experten ergibt. 4.2 Der Festsetzung der hypothetischen Einkommen mit und ohne Invalidität (Valideneinkommen) hat das kantonale Gericht das erzielbare Lohnniveau in der Anstellung beim Kanton Luzern zugrunde gelegt. Diese Vorgehensweise ist korrekt. Angesichts der seit 2007 bestehenden, der gesundheitlichen Situation laut SMAB-Gutachten optimal angepassten Anstellung kann, auch wenn die Versicherte ihre verbleibende Leistungsfähigkeit von 70 % nicht voll ausschöpft, von stabilen Verhältnissen ausgegangen werden, die es rechtfertigen, für Validen- und Invalideneinkommen auf die gegebenen Lohnverhältnisse abzustellen. Dabei hat die Vorinstanz dem Umstand Rechnung getragen, dass die Versicherte invaliditätsbedingt einen Minderverdienst zu verzeichnen hat und festgestellt, dass sie im besten Fall ein hypothetisches Einkommen ohne Invalidität von Fr. 125'000.- im Jahr verdienen könnte, womit sich, verglichen mit dem Invalideneinkommen von Fr. 78'407.- (bei einem Arbeitspensum von 70 %), ein Invaliditätsgrad von lediglich 37 % ergäbe. Soweit die Beschwerdeführerin geltend macht, beim Einkommensvergleich sei ein leidensbedingter Abzug von mindestens 15 % vorzunehmen, ist ihr entgegen zu halten, dass ein derartiger Abzug unter den vorliegenden Umständen ausser Betracht fällt, hat die Vorinstanz doch für die Festlegung des Invalideneinkommens nicht auf Tabellenlöhne, sondern auf die Situation beim aktuellen Arbeitgeber abgestellt. Die Vornahme eines leidensbedingten Abzugs vom Tabellenlohn (vgl. BGE 126 V 75) ist somit nicht möglich.