Citation: 1B_332/2022 E. B

E.________ wurde mit Verfügung vom 18. Oktober 2021 eine 20-tägige Frist angesetzt, um zum Antrag der Staatsanwaltschaft auf Entsiegelung und Durchsuchung der in ihrem Hotelzimmer sichergestellten Aufzeichnungen Stellung zu nehmen. E.________ stellte am 1. November 2021 ein Fristerstreckungsgesuch sowie einen Antrag auf Teilnahme im Parallelverfahren der A.________ AG (GT210125-L). Das Zwangsmassnahmengericht hiess das Fristerstreckungsgesuch bis zum 22. Dezember 2021 gut und hielt fest, über den Antrag auf Teilnahme im Parallelverfahren werde zu einem späteren Zeitpunkt entschieden. Am 6. Dezember 2021 wurde die A.________ AG aufgrund ihres Antrags im parallel geführten Entsiegelungsverfahren (GT210125-L) in das vorliegende Entsiegelungsverfahren (GT210130-L) aufgenommen und ihr wurde eine nicht erstreckbare Frist bis zum 3. Januar 2022 gewährt, um eine schriftliche Stellungnahme einzureichen. Mit Eingaben vom 8. und 10. März 2022 ersuchten E.________ und die A.________ AG um Sistierung des Entsiegelungsverfahrens, eventualiter um Fristerstreckung. Das Zwangsmassnahmengericht wies das Sistierungsgesuch ab und erstreckte die Frist zur Stellungnahme letztmals um 10 Tage bis zum 21. März 2022. Am 4. Mai 2022 ging seitens der A.________ AG eine Noveneingabe inkl. Beilagen beim Zwangsmassnahmengericht ein. Mit Urteil vom 12. Mai 2022 wies das Zwangsmassnahmengericht das Entsiegelungsgesuch vom 11. Oktober 2021 hinsichtlich der im Hotelzimmer von E.________ sichergestellten Gegenstände (ein Notizheft blau und ein Notizheft schwarz, iPhone mit blauem Gehäuse, iPad mit Tastaturhülle mit Pen) ab und erwog, die Gegenstände seien nach Eintritt der Rechtskraft des Entscheids an E.________ herauszugeben.