Citation: 1B_412/2016 E. 2

Der Beschwerdeführer rügt zunächst (in prozessualer Hinsicht), die Vorinstanz habe ihm die Einsicht in entscheiderhebliche Haftakten verweigert: Er habe Einsicht in alle Haftakten beantragt, und die Vorinstanz habe ihm zugesichert, sie werde ihren Entscheid nur auf jene Akten stützen, die ihm vorgelegt wurden. Die von der Bundesanwaltschaft (BA) elektronisch (auf einer CD) eingereichten Haftakten hätten "nur wenige Teile der Untersuchungsakten enthalten". Die Protokolle seiner Einvernahmen als Beschuldigter seien nicht dabei gewesen. Aus diesen sowie aus Befragungen von Auskunftspersonen gehe aber hervor, dass die Verdachtslage sich nicht erhärtet habe. Die Vorinstanz habe (hinsichtlich von befragten Auskunftspersonen) erwogen, es sei aus "taktischen Gründen" zulässig, gewisse Beweismittel im Untersuchungsverfahren zurückzuhalten, solange dies wegen (einer diese Beweismittel betreffenden) "Kollusionsgefahr" notwendig erscheine. Der Beschwerdeführer macht geltend, seine Beanstandung beziehe sich nicht nur auf eine rechtshilfeweise erfolgte Einvernahme (an der er und sein Verteidiger nicht hätten teilnehmen können), sondern auch auf diverse Einvernahmen von Gewährspersonen, an denen die Verteidigung teilgenommen habe. Eine Vielzahl dieser Personen habe ihn nicht belastet. Die Vorinstanz habe selber erkannt, dass die von der BA eingereichten Haftakten unvollständig gewesen seien. Es genüge nicht, wenn die Vorinstanz erwäge, aus seinen vier Einvernahmen als Beschuldigter ergebe sich in Bezug auf den dringenden Tatverdacht nichts Belastendes für den Beschwerdeführer. Vielmehr könne der Tatverdacht "gegenwärtig nicht mehr als dringend bezeichnet werden". Das Vorgehen der Vorinstanz verletze Art. 29 Abs. 2 BV bzw. Art. 3 Abs. 2 lit. c, Art. 224 Abs. 2 sowie Art. 225 Abs. 2 und Abs. 4 StPO (vgl. Beschwerdeschrift, S. 4-8, Rz. 5.1-5.5).