Citation: U 176/00 05.11.2003 E. 5

Streitig ist schliesslich die von der SUVA mit Verfügung vom 13. Mai 1998 vorgenommene Taggeldkürzung. 5.1 Bezüglich des hier zur Diskussion stehenden Zusammentreffens von Taggeldern der obligatorischen Unfallversicherung mit Renten der Invalidenversicherung besteht keine besondere Koordinationsregel. Es gilt daher die Generalklausel von Art. 40 UVG, wonach Geldleistungen, ausgenommen Hilflosenentschädigungen, soweit gekürzt werden, als sie mit den anderen Sozialversicherungsleistungen zusammentreffen und den mutmasslich entgangenen Verdienst übersteigen. Nach der Rechtsprechung ist auch beim Zusammentreffen von Taggeldern der Unfallversicherung mit Renten der Invalidenversicherung eine Globalrechnung vorzunehmen (BGE 126 V 195 Erw. 3 mit Hinweisen). In diese sind auch Zeiten einzubeziehen, während welcher gestützt auf Art. 16 Abs. 3 UVG Taggelder der Invalidenversicherung anstelle jener der Unfallversicherung ausgerichtet werden. Auch in diesen Fällen ist eine Globalrechnung ab Beginn des Taggeldanspruchs der Unfallversicherung vorzunehmen (BGE 126 V 195 Erw. 4). 5.2 Auf Grund dieser, in BGE 126 V 193 ff. näher begründeten Rechtsprechung ist dem Beschwerdeführer darin beizupflichten, dass die Perioden, während welcher die Invalidenversicherung Taggeldleistungen erbracht hat, in die Berechnung der Überentschädigung einzubeziehen sind. Wie in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde zu Recht vorgebracht wird, erfüllen die von der Invalidenversicherung anstelle der Unfallversicherung ausgerichteten Taggelder (Art. 16 Abs. 3 UVG) den gleichen Zweck und es besteht kein sachlicher Grund, sie von der Überentschädigungsberechnung auszunehmen. Mit Art. 40 UVG soll lediglich vermieden werden, dass die versicherte Person durch die Gesamtheit der erbrachten Sozialversicherungsleistungen besser gestellt wird als ohne das versicherte Ereignis. Insbesondere soll eine versicherte Person, die im Hinblick auf Eingliederungsmassnahmen Taggelder der Invalidenversicherung bezieht, nicht schlechter gestellt werden, als versicherte Personen, denen durchwegs Taggelder gemäss UVG ausgerichtet werden (BGE 126 V 197). Die SUVA hat die in der Überentschädigungsberechnung vom 13. Mai 1998 unberücksichtigt gebliebenen Zeitabschnitte, während derer der Beschwerdeführer Taggelder der Invalidenversicherung bezogen hat, daher in die Globalrechnung einzubeziehen und auf dieser Grundlage eine Neuberechnung der Überentschädigung vorzunehmen.