Citation: 6B_1351/2020 E. A

A.________ wird zusammengefasst vorgeworfen, am Sonntag, 27. Mai 2018 etwa um 07:15 Uhr zusammen mit C.________ ohne gültigen Fahrausweis mit dem Zug X.________ von U.________ nach V.________ gefahren zu sein. Anlässlich einer Fahrausweiskontrolle habe er dem Zugchef der B.________-Bahngesellschaft, D.________, den E.________-Fahrausweis von C.________ vorgewiesen. Dadurch habe A.________ die eigene, wahre Identität verbergen bzw. über die Identität des wahren Inhabers der Ausweisschrift täuschen wollen. Er habe sich erhofft, durch das Vorweisen eines E.________-Fahrausweises seine Situation als Schwarzfahrer verbessern zu können, indem er einen geringeren Zuschlag, weniger administrative Kosten oder aber keine Busse würde leisten müssen. Nachdem A.________ Einsprache gegen den Strafbefehl vom 31. Oktober 2018 erhoben hatte, klagte ihn die Staatsanwaltschaft des Kantons Zug am 23. Oktober 2019 der Fälschung von Ausweisen im Sinne von Art. 252 StGB, eventualiter der versuchten Fälschung von Ausweisen im Sinne von Art. 252 StGB in Verbindung mit Art. 22 StGB an. Mit Urteil vom 9. März 2020 sprach der Einzelrichter am Strafgericht des Kantons Zug und mit Urteil vom 29. Oktober 2020 auf Berufung hin das Obergericht des Kantons Zug A.________ der Fälschung von Ausweisen gemäss Art. 252 Abs. 4 StGB schuldig und verurteilte ihn zu einer Geldstrafe von 20 Tagessätzen zu je Fr. 30.--, unter Gewährung des bedingten Strafvollzugs von zwei Jahren, sowie zu einer Verbindungsbusse von Fr. 120.--.