Citation: 2C_26/2022 E. 3.3.7

3.3.7. Fraglich ist, ob der Steuerpflichtige sinngemäss einen "besonderen Fall" im Sinne von § 9 Abs. 1 StV/SO Nr. 15 ("alte, primitiv eingerichtete oder sehr schlecht unterhaltene Häuser") hat anrufen wollen. Diesfalls hätte er indes geltend machen müssen, dass der vorinstanzlich festgestellte Sachverhalt offensichtlich unrichtig bzw. unvollständig geblieben sei (Art. 105 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 106 Abs. 2 BGG). Die Ausführungen des Steuerpflichtigen im Bereich des Sachverhalts bzw. der Beweiswürdigung sind jedoch vorab appellatorisch und vermögen selbst unter Berücksichtigung, dass eine Laienbeschwerde vorliegt, den erhöhten Rügeanforderungen nicht zu genügen (vgl. auch vorne E. 3.2.4). Für das Bundesgericht hat es folglich auch insofern beim vorinstanzlich Festgestellten zu bleiben. Dass die Vorinstanz den Sachverhalt nicht auch im Lichte von § 9 Abs. 1 StV/SO Nr. 15 geprüft hat, ist mit Blick auf die strenge Praxis zur Willkür in der Rechtsanwendung (vorne E. 3.3.5) verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden.