Citation: 6B_221/2022 E. 2.2.3

2.2.3. Auch hinsichtlich des Zeitraums der einzelnen Veräusserungen ist der angefochtene Entscheid nicht zu beanstanden. Entgegen der Behauptung des Beschwerdeführers lässt die Vorinstanz diese Frage nicht etwa offen, und ebenso wenig sind ihre diesbezüglichen Feststellungen widersprüchlich. Der Beschwerdeführer belegt auch keine Willkür. Zunächst ist unbestritten, dass er am 8. August 2017 19.5 Gramm Kokain (entsprechend 14.2 Gramm reinem Kokain) zu einem Preis von Fr. 1'200.-- an B.________ verkaufte. Demgegenüber hält er es für "offensichtlich falsch [...] anzunehmen alle Verkäufe an B.________ hätten im August 2017 stattgefunden". Zu Unrecht: Betreffend die Feststellungen zum äusseren Sachverhalt verweist die Vorinstanz in Anwendung von Art. 82 Abs. 4 StPO "vollumfänglich" auf die Ausführungen der ersten Instanz. Letztere setzte sich ausführlich mit den Aussagen des Beschwerdeführers und der Auskunftspersonen B.________, C.________ und D.________ auseinander. Was den hier interessierenden Zeitpunkt der beiden ersten Verkäufe an B.________ angeht, stellte sie auf die Aussagen des Beschwerdeführers ab, wonach diese "auch im August 2017" stattgefunden hätten, und schloss, gemäss den eigenen Aussagen des Beschwerdeführers sei es innerhalb von rund acht Tagen zu drei Kokainverkäufen gekommen. Der Beschwerdeführer vermag nicht aufzuzeigen, inwiefern es offensichtlich unhaltbar sein soll, wenn die erste Instanz und mit ihr die Vorinstanz gestützt auf seine eigenen Aussagen davon ausgehen, auch die ersten beiden Verkäufe hätten im August 2017 stattgefunden. Er verweist seinerseits lediglich auf die Aussage von B.________, wonach sich die früheren Kokainverkäufe über einen längeren Zeitraum erstreckt und nicht im August 2017 stattgefunden hätten. Dass die Aussagen der beteiligten Personen in diesem Punkt auseinandergehen, belegt jedoch keine Willkür, und ebenso wenig, wenn der Beschwerdeführer meint, er habe sich im Berufungsverfahren "dieser Sachverhaltsfeststellung" angeschlossen und verlangt, dass der Anklagevorwurf insofern zu präzisieren sei.