Citation: 8C_199/2023 E. 4.3

4.3. Weiter macht die Beschwerdeführerin geltend, die Prognose des Dr. med. E.________ vom 1. Dezember 2020, wonach eine volle Arbeitsintegration ab 1. Januar 2021 wieder möglich sei, habe sich nicht bewahrheitet. Sie stützt sich dabei auf einen Bericht der Dr. med. F.________, Fachärztin für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, vom 31. März 2021. Es mag zwar zutreffen, dass die Operateurin anlässlich ihrer Verlaufskontrolle vom 30. März 2021 eine Schwellung ulnocarpal feststellte. Die Beschwerdeführerin habe zudem angegeben, noch nicht die Kraft in der Hand zu haben, die sie gerne hätte. Dass sie überhaupt keine Kraft in der Hand habe und deshalb keine Arbeiten ausüben könne, bei denen sie beide Hände brauche, ergibt sich aus dem Bericht der Handchirurgin vom 31. März 2021 indessen nicht. Vielmehr hielt Dr. med. F.________ fest, aus ihrer Sicht könne sich die Beschwerdeführerin durchaus für Stellen mit mässiger manueller Belastung bewerben. Die Beschwerdeführerin lässt ausserdem unerwähnt, dass die Handchirurgin die Beschwerden als massiv viel besser als präoperativ bezeichnete. Sie sprach zudem unter Verweis auf eine bildgebende Abklärung von einer "wunderschönen" Heilung der Osteotomie und wies darauf hin, dass eine Metallentfernung frühestens nach eineinhalb bis zwei Jahren anzustreben sei. Die entsprechende Operation fand dann am 30. Mai 2022 statt (vgl. Operationsbericht vom 7. Juni 2022). Soweit die Beschwerdeführerin eine Verschlechterung des Gesundheitszustands nach jenem Eingriff geltend macht, ist ihr entgegenzuhalten, dass die rentenablehnende Verfügung vom 22. November 2021 die zeitliche Grenze der richterlichen Überprüfungsbefugnis bildet (vgl. BGE 144 V 224 E. 6.1.1 mit Hinweis), mithin bildet die weitere Entwicklung des Gesundheitszustands nach Erlass der Verfügung nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens. Demnach ergibt sich auch aus der Beurteilung der Dr. med. F.________ nichts, was zumindest geringe Zweifel an der Einschätzung des Dr. med. B.________ begründen würde, wie die Vorinstanz willkürfrei feststellte.