Citation: 6B_232/2016 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz erwägt, die formellen Voraussetzungen für die Anordnung eines Berufsverbots gestützt auf Art. 67 aStGB seien erfüllt. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Beschwerdeführer die nächste Gelegenheit zur Schändung, welche sich ihm bei Weiterführung seines Berufs als Krankenpfleger sicherlich mehrfach anbieten würde, erneut wahrnehmen könnte, sei gross. In Anbetracht des doch massiven Eingriffs in die Wirtschaftsfreiheit und die Persönlichkeitsrechte des Beschwerdeführers sowie aus Resozialisierungsgründen sei aber nicht die gesetzlich vorgesehene Höchstdauer des Berufsverbots anzuordnen, sondern sei dieses auf drei Jahre zu beschränken.