Citation: 5A_430/2023 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer rügt nicht, die Vorinstanz habe von ihm eingereichte Noven nicht mehr berücksichtigt, sondern wirft dieser eine unangemessen lange Dauer der Urteilsberatung, insbesondere vor dem Hintergrund der stufenweisen Regelung des persönlichen Verkehrs durch die Erstinstanz, vor. Zum Urteilszeitpunkt sei offensichtlich gewesen, dass die über fünf Monate zurückliegenden Verhältnisse nicht mehr aktuell gewesen seien und demzufolge nicht darauf hätte abgestellt werden dürfen. Indem die Vorinstanz weder den Parteien nochmals Gelegenheit zur Äusserung gegeben noch von Amtes wegen abgeklärt habe, ob die Verhältnisse noch aktuell seien, habe sie es unterlassen, den für die Rechtsanwendung notwendigen Sachverhalt, namentlich die seit dem 18./30. November 2022 bis zum 2. Mai 2023 verwirklichten Tatsachen, festzustellen.