Citation: 4A_460/2021 E. B

B.a. Die Klägerin leitete am 22. April 2020 ein Schiedsverfahren nach den Swiss Rules of International Arbitration der Swiss Chambers' Arbitration Institution (Swiss Rules) gegen die Beklagte ein mit dem Antrag, diese sei zur Zahlung von USD 49'999'950.-- zuzüglich Zins zu 5 % seit 21. Dezember 2014 zu verurteilen. Die Beklagte erhob die Einrede der Unzuständigkeit des Schiedsgerichts. Sie brachte vor, sie habe die von der Klägerin eingereichte Police 2014 nie unterzeichnet; stattdessen habe sie einzig die von ihr selber eingereichte Police für das Jahr 2014 unterschrieben, welche die Bb.________ AG als Versicherungsnehmerin aufführe. Die Beklagte brachte zudem vor, die Klägerin sei keine mit der Bb.________ AG verbundene Gesellschaft und sei daher nicht von der Versicherungsdeckung der Police 2014 erfasst. Entsprechend fehle es auch an einer gültigen Schiedsvereinbarung zur Beurteilung der eingeklagten Versicherungsansprüche. Ohnehin sei die in der Police 2014 enthaltene Schiedsklausel nicht massgebend, da die vorliegende Streitigkeit von den staatlichen Gerichten des Kantons Basel-Stadt zu beurteilen sei, wie im Slip 2014 vorgesehen. Am 11. Juni 2020 teilte das Sekretariat des Schiedsgerichtshofs der Swiss Chambers' Arbitration Institution (Gerichtshof) mit, der Gerichtshof habe die von den Parteien bezeichneten Schiedsrichter wie auch den Vorsitzenden des Schiedsgerichts bestätigt. Das Schiedsgericht beschränkte das Verfahren vorerst auf die Frage der Zuständigkeit, wobei es in Übereinstimmung mit den Anträgen der Parteien auf eine mündliche Verhandlung hierzu verzichtete. B.b. Mit Schiedsentscheid vom 30. Juli 2021 erklärte sich das Schiedsgericht mit Sitz in Basel für zuständig.