Citation: 8C_359/2023 E. 4.1

4.1. Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, verfängt nicht. Vorab ist seinem Einwand, der Fallabschluss per 30. September 2022 sei verfrüht erfolgt, kein Erfolg beschieden. Wohl erkannte Dr. med. F.________, Klinik C.________, die medizinische Behandlung sei im Berichtszeitpunkt (19. September 2022) noch nicht abgeschlossen gewesen. Der fraglichen Stellungnahme ist indessen ebenso zu entnehmen, die weitere Diagnostik mit Infiltration und selektiver Blockade diene in erster Linie zur "Differenzierung der Schmerzgenese". Ein Anhaltspunkt, dass damit eine Steigerung bzw. Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit oder zumindest eine Verbesserung des Zumutbarkeitsprofils erreicht werden könnte, ist nicht zu erkennen (vgl. BGE 134 V 109 E. 4.3; Urteil 8C_301/2021 vom 23. Juni 2021 E. 3.2). Hinzu kommt, dass Dr. med. F.________ die Aussage des Kreisarztes med. pract. E.________, es sei ein Endzustand (gemäss Art. 19 Abs. 1 UVG) erreicht, explizit als nachvollziehbar bezeichnete. Dies insbesondere deshalb, weil der Beschwerdeführer angegeben habe, seit der Anfang Oktober 2020 durchgeführten zweiten Operation mehr Schmerzen zu verspüren als vorher (vgl. Bericht vom 19. September 2022). Auf die entsprechenden Ausführungen im angefochtenen Urteil kann ohne Weiteres verwiesen werden. Zu betonen ist erneut, dass der Fallabschluss nicht solange hinausgezögert werden muss, bis überhaupt keine ärztliche Behandlung mehr geboten ist. Dieser bedingt vielmehr gerade keinen "Endzustand der medizinischen Behandlung und Therapie" (Urteil 8C_102/2021 vom 26. März 2021 E. 6.4.1 mit Hinweisen). Angesichts dessen ist weder ersichtlich noch (substanziiert) dargelegt, inwieweit die Voraussetzungen für den Fallabschluss am 30. September 2022 (noch) nicht vorgelegen haben sollen.