Citation: I 479/04 08.02.2005 E. 3

3.1 Strittig und zu beurteilen ist vorerst, ob das als Grundlage des Rentenentscheids (Einspracheentscheid vom 11. Februar 2004) dienende medizinische Dossier ein umfassendes Bild der entscheidungserheblichen gesundheitlichen Verhältnisse vermittelt und ob der Verwaltungsakt auf einer zutreffenden Würdigung der ärztlichen Stellungnahmen beruht. Dabei gilt es zu beachten, dass einzig der Sachverhalt zu prüfen ist, wie er sich bis zum Erlass des Einspracheentscheides entwickelt hat. Eventuelle seitherige Veränderungen, insbesondere hinsichtlich des Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers, wären im Rahmen eines Revisionsgesuches bei der verfügenden Behörde geltend zu machen. 3.2 IV-Stelle und Vorinstanz stützen ihre Beurteilung auf das polydisziplinäre Gutachten der MEDAS vom 18. Juli 2002. Die Experten, worunter Dr. med. S.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, und Dr. med. H.________, Facharzt für Innere Medizin/Rheumatologie FMH, welche ihrem Fachbereich entsprechende Teilgutachten verfassten, kamen darin zur Erkenntnis, limitierend wirkten vor allem die rheumatologischen Erkrankungen an der oberen Wirbelsäule sowie die degenerativ bedingten femoropatellaren Beschwerden und Fersenschmerzen. Eine psychische Erkrankung wurde nicht festgestellt. In einer körperlich leichten, sogenannt rückenadaptierten Tätigkeit bestehe eine 50%ige Arbeitsfähigkeit. Unbestritten ist, dass die angestammte Tätigkeit als Schlosser nicht mehr in Frage kommt. Die auch für angepasste Arbeiten festgestellt Einschränkung von 50 % der Arbeitsfähigkeit bestehe seit dem 3. November 2001. Den Akten lassen sich keine diesen Feststellungen widersprechende ärztliche Zeugnisse entnehmen. Indessen sieht sich der Beschwerdeführer selbst ausserstande, einer 50%igen Erwerbstätigkeit nachzugehen. 3.3 Die kantonale Rekurskommission hat im Rahmen der Beweiswürdigung die gesamten medizinischen Unterlagen berücksichtigt und in schlüssiger und überzeugender Weise erwogen, der polydisziplinären Expertise der MEDAS vom 18. Juli 2002 komme voller Beweiswert zu, da sie alle rechtsprechungsgemässen (BGE 125 V 352 Erw. 3 mit Hinweisen) Kriterien für beweiskräftige ärztliche Entscheidungsgrundlagen erfülle. Die Invaliditätsbemessung hat demnach gestützt auf die gutachterliche Stellungnahme zur Arbeitsfähigkeit zu erfolgen.