Citation: 1C_210/2022 E. 3.1

3.1. Die Beschwerdeführerin rügt eine offensichtlich unvollständige Sachverhaltsfeststellung durch die Vorinstanz. Sie habe diese um Befragung ihres früheren Ehemanns als Zeuge ersucht, da seine Aussagen im Rahmen der bereits erfolgten Befragungen zahlreiche Widersprüche aufweisen würden, die bei der Beantwortung der ihm gestellten Suggestivfragen zustande gekommen seien. Eine erneute Befragung ihres früheren Ehemanns hätte den Sachverhalt aufgehellt und die Widersprüche beseitigt. Indem die Vorinstanz auf die beantragte Beweisabnahme verzichtet habe, habe sie die Untersuchungsmaxime und den Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt.