Citation: 2A.394/2002 20.08.2002 E. 2

Nachdem eine unangemeldete Kontrolle am 30. April 2002 ergeben hatte, dass X.________ die ihr auferlegte Beschränkung nicht einhielt (insgesamt 18 Hunde, wovon 13 älter als fünf Monate), setzte das kantonale Veterinäramt ihr am 2. Mai 2002 Frist bis zum 3. Juni 2002, um den Bestand auf die vorgeschriebene Limite zu reduzieren. X.________ stellte daraufhin am 21. Mai 2002 ein Wiedererwägungsgesuch wegen Änderung der Sachlage mit dem Begehren, ihr die Haltung von bis zu 19 Hunden zu bewilligen. Das Veterinäramt trat auf dieses Gesuch am 6. Juni 2002 nicht ein, wogegen X.________ am 17. Juni 2002 an die Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich rekurrierte. Diese wies den Rekurs am 17. Juli 2002 ab, soweit sie darauf eintrat, und setzte die Frist zur Reduktion des Hundebestandes neu auf den 31. Juli 2002 fest, wobei einem allfälligen Rechtsmittel an das Verwaltungsgericht die aufschiebende Wirkung entzogen wurde. X.________ focht diese Anordnung beim Verwaltungsgericht an, u.a. mit den Begehren, die angesetzte Frist vom 31. Juli 2002 aufzuheben und ihr bezüglich der Anzahl der zulässigen Hunde die aufschiebende Wirkung zu erteilen. Mit Verfügung vom 26. Juli 2002 lehnte der Abteilungspräsident i.V. des Verwaltungsgerichtes den Erlass einer dahingehenden vorsorglichen Massnahme ab und bestätigte zugleich die Anweisung der Gesundheitsdirektion, den Hundebestand bis zum 31. Juli 2002 zu reduzieren.