Citation: 8C_154/2021 E. A

A.________, geboren 1980, war seit August 2001 in der B.________ AG als Produktionsmitarbeiter tätig und in dieser Eigenschaft obligatorisch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten versichert. Beim Folienwechsel an einer Produktionsmaschine touchierte seine Hand am 20. November 2001 eine Walze, so dass es zu einer schnellen Rückzugsbewegung der Hand kam, bei welcher sich A.________ die linke Schulter ausrenkte. Die Suva übernahm die Heilbehandlung und erbrachte ein Taggeld. Laut Bericht des Spitals C.________ vom 13. Dezember 2001 war der Versicherte damals bereits wieder beschwerdefrei und voll an seinem angestammten Arbeitsplatz arbeitstätig. Am 21. Januar 2007 verpasste er beim Heruntersteigen von einer Leiter eine Sprosse und fiel zu Boden. Dabei zog er sich eine laterale Bandruptur am oberen Sprunggelenk (OSG) rechts zu. Die Suva erbrachte auch hierfür die gesetzlichen Leistungen nach UVG. Ab 27. Juni 2007 konnte er seine angestammte Tätigkeit wieder zu 100% aufnehmen. Der Heilbehandlungsabschluss erfolgte im Juli 2007. Rückfallweise zu den genannten Unfällen meldete A.________ am 20. Januar 2010 bei der Suva linksseitige Rippen- und Schulterbeschwerden an. Mit Verfügung vom 22. März 2011, bestätigt durch Einspracheentscheid vom 27. September 2011, verneinte die Suva einen anspruchsbegründenden Kausalzusammenhang der rückfallweise angemeldeten Beschwerden mit einem der beiden Unfälle. Am 11. Oktober 2012 und 30. Mai 2014 liess A.________ durch seinen Rechtsvertreter jeweils Gesuche um Wiedererwägung bzw. prozessuale Revision des Einspracheentscheides vom 27. September 2011 einreichen. Die Suva trat auf die beiden Gesuche nicht ein bzw. wies sie ab (einerseits mit rechtskräftiger Verfügung vom 8. November 2012 und andererseits mit der durch den rechtskräftigen Einspracheentscheid vom 24. November 2015 bestätigten Verfügung vom 21. August 2014). Die Invalidenversicherung verneinte mit Verfügung vom 25. August 2016 mangels einer dauerhaften, medizinisch begründbaren Einschränkung der Arbeitsfähigkeit einen Leistungsanspruch. Am 9. September 2019 (Poststempel) reichte A.________ erneut ein Gesuch um prozessuale Revision ein. Die Suva trat darauf wiederum nicht ein (Verfügung vom 29. Januar 2020) und hielt mit Einspracheentscheid vom 3. Juni 2020 daran fest.