Citation: U 305/00 13.09.2001 E. 2

2.- Das kantonale Gericht gelangte zur Auffassung, es lasse sich anhand der medizinischen Unterlagen nicht hinreichend schlüssig beurteilen, ob die verbleibenden Kniebeschwerden des Versicherten in einem natürlichen Kausalzusammenhang zum Unfall vom 2. Januar 1998 stünden. Da - auch im Hinblick auf den inzwischen wieder veränderten Gesundheitszustand - von zusätzlichen Untersuchungen keine Klärung der Kausalitätsfrage zu erwarten sei, liege Beweislosigkeit vor, deren Folgen grundsätzlich die Unfallversicherung zu tragen habe, weil es sich um eine anspruchsaufhebende Tatfrage handle. Indessen sei zu beachten, dass diese Rechtsprechung (RKUV 1994 Nr. U 206 S. 326) im Zusammenhang mit dem Dahinfallen von Dauerleistungen, namentlich Invalidenrenten, ergangen sei. Für solche Leistungen werde eine länger dauernde oder bleibende Gesundheitsschädigung vorausgesetzt. Demgegenüber stelle die Heilbehandlung eine befristete Leistung dar, die bis zum Erreichen des Heilerfolges gewährt werde. Es bestehe eine natürliche Vermutung dafür, dass das Leiden innerhalb eines überschaubaren Zeitraums abheile. Sei dieser verstrichen, könne der natürliche Kausalzusammenhang nicht mehr ohne weiteres angenommen werden. Das bedeute aber, dass der Nachweis fortbestehender Unfallfolgen in solchen Fällen dem Versicherten obliege. Dementsprechend entfalle vorliegend die Verpflichtung der SUVA, weiter für die Heilbehandlung aufzukommen, da die CSS Versicherung den Nachweis dafür, dass die Kniebeschwerden des Versicherten nach einer Rehabilitationszeit von drei Monaten weiterhin in einem Kausalzusammenhang mit dem Unfall stünden, nicht erbracht habe.