Citation: 4A_8/2022 E. A

A.a. A.________ (Beschwerdeführer), geboren 1976, war seit Dezember 2011 Geschäftsführer und Mitglied des Verwaltungsrates der C.________ AG. Diese schloss mit der B.________ AG (Versicherung; Beschwerdegegnerin) für ihre Angestellten eine Kollektiv-Krankenversicherung gegen die Folgen von krankheitsbedingtem Erwerbsausfall ab (Police vom 14. Dezember 2016). Versichert war bei einer Wartefrist von 30 Tagen ein Taggeld von 90 % des versicherten Verdienstes. Im April 2017 verkaufte A.________ die ausschliesslich von ihm gehaltenen Inhaberaktien der C.________ AG an D.________. In der Folge wurde die Firma in E.________ AG geändert. Darüber hinaus erfolgte eine Sitzverlegung in den Kanton U.________. Am 30. Mai 2017 wurde über die Gesellschaft der Konkurs eröffnet. Am 29. Juni 2017 wurde das Konkursverfahren mangels Aktiven eingestellt. A.b. Am 10. April 2017 meldete die Arbeitgeberin der Versicherung, A.________ habe am 2. Februar 2017 die Arbeit aufgrund eines Burnouts beziehungsweise wegen psychischer Belastungen vollständig niedergelegt. Dr. med. F.________, praktischer Arzt, bescheinigte ab diesem Zeitpunkt eine Arbeitsunfähigkeit von 100 %. Im weiteren Verlauf attestierte das Medizinische Zentrum G.________ zunächst eine vollständige und ab dem 23. Januar 2018 eine Arbeitsunfähigkeit von 80 %. Zuvor hatte Dr. med. H.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, im Rahmen einer von der Versicherung veranlassten versicherungspsychiatrisch-arbeitsprognostischen Abklärung mit Bericht vom 25. Juli 2017 die Auffassung der behandelnden Ärzte in Bezug auf die Arbeitsunfähigkeit von A.________ geteilt und eine allfällige Reevaluation für September 2017 vorgesehen. Am 21. April 2017 reichte die Arbeitgeberin Lohnabrechnungen betreffend A.________ ein. Die Versicherung verlangte die Einreichung diverser Buchhaltungsunterlagen. Mit Schreiben vom 23. Juni 2017 teilte die Ehefrau von A.________ mit, dieser sei am 13. April 2017 "aus der Firma ausgetreten" und verfüge abgesehen von Belastungsanzeigen (recte: Gutschriftsanzeigen) der Bank über keine weiteren Unterlagen. Die Versicherung beharrte auf der Zustellung weiterer Buchhaltungsunterlagen, ansonsten der effektive Erwerbsausfall nicht geprüft werden könne und der Leistungsanspruch abgelehnt werde. Nach Eingang einiger Unterlagen erachtete sie mit E-Mail vom 22. September 2017 einen Erwerbsausfall nach wie vor für nicht belegt.