Citation: 6B_477/2022 E. 1.1

1.1. Der Beschwerdeführer beanstandet die vorinstanzlichen Ausführungen zur Tatbestandsverwirklichung und insbesondere die im Berufungsverfahren noch umstrittenen tatsächlichen Feststellungen zum subjektiven Tatbestand in seiner Beschwerde an das Bundesgericht nicht mehr. Er wehrt sich jedoch gegen "die Nichtanwendung von Art. 52 StGB trotz Geringfügigkeit der Schuld und Tatfolgen". Zusammengefasst macht er geltend, er habe den zu viel bezogenen Betrag wenige Tage nach Erhalt der Aufforderung zur Rückzahlung vollständig zurückbezahlt, sein Verschulden sei leicht, der Betrag von Fr. 3'489.-- vergleichsweise gering und er habe diesen - wie er immer wieder geltend gemacht habe - aus Unachtsamkeit empfangen. Sein Verhalten, notabene dasjenige eines ehemaligen Polizisten, erscheine im Quervergleich zu typischen unter dieselbe Gesetzesbestimmung fallenden Taten insgesamt als geringfügig, sodass die Strafbedürftigkeit offensichtlich fehle. Die zwingenden Voraussetzungen für eine Strafbefreiung nach Art. 52 StGB seien erfüllt.