Citation: 5A_412/2019 E. 3

Das Obergericht hat erwogen, in der - an das Bundesgericht weitergeleiteten und dort im Verfahren 5A_363/2019 behandelten - Eingabe vom 28. April 2019 habe der Beschwerdeführer auf den obergerichtlichen Entscheid vom 1. April 2019 Bezug genommen und sich auch inhaltlich nur damit auseinandergesetzt; nach Treu und Glauben könne nicht auf einen Willen zur Anfechtung des Entscheides der KESB vom 17. April 2019 geschlossen werden, zumal er auch mit keinem Wort auf das Gutachten eingehe. Sodann habe er in seiner E-Mail vom 5. Mai 2019 ausdrücklich festgehalten, die Weiterleitung der Eingabe vom 28. April 2019 an das Bundesgericht "sei so zu belassen". Weitere Eingaben mit Anfechtungswillen seien nicht auszumachen. Die Eingabe vom 22. April 2019 an die KESB sei als "Revisionsgesuch" betitelt und enthalte sinngemäss ein Gesuch um Wiedererwägung, zumal auch darin auf die Einweisung zur Begutachtung Bezug genommen werde. Ferner habe das Obergericht den damaligen Rechtsvertreter am 2. Mai 2019 kontaktiert und mit Schreiben vom 6. Mai 2019 auf die widersprüchlichen Eingaben des Mandanten hingewiesen. Seitens des Rechtsvertreters sei jedoch keine Beschwerde eingegangen oder Klarstellung erfolgt.