Citation: 6B_452/2023 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer wendet sich gegen die vorinstanzliche Beweiswürdigung. Er wirft der Vorinstanz vor, sie gehe aktenwidrig davon aus, er und A.________ hätten das "Erpresserschreiben" gemeinsam verfasst. Sie berücksichtige zu Unrecht nur diejenigen Aussagen von A.________, die im Einklang mit dem Anklagesachverhalt stünden. Aussagen und Beweismittel, die dem Anklagesachverhalt widersprächen, würden aussen vorgelassen. A.________ habe sich in Bezug auf die Frage, welche Rolle er (der Beschwerdeführer) gespielt habe, entgegen der Vorinstanz in zahlreiche Widersprüche verstrickt. Ein Teil dieser Widersprüche werde von der ersten Instanz, auf deren Beweiswürdigung die Vorinstanz verweise, gar auf mehreren Seiten aufgeführt. Zahlreichen Aussagen von A.________ lasse sich entnehmen, dass hinsichtlich des Mordes kein Plan existiert habe. A.________ widerspreche sich zudem hinsichtlich der Frage, wer die Idee zum Mord gehabt habe. Trotz dieser Widersprüche gehe die Vorinstanz willkürlich davon aus, A.________ und er hätten gemeinsam beschlossen und geplant, dass ein Mensch getötet werden müsse. Das sei aber nur eine von vielen Varianten, die sich den Aussagen von A.________ entnehmen liessen. Genauso habe dieser ausgesagt, es sei nie das Ziel gewesen, jemanden zu töten. Die Vorinstanz gehe zudem zu Unrecht davon aus, der ihn entlastende Brief von A.________ vom 23. Juni 2016 (kant. Akten, HD/38/2) sei zur Täuschung der Behörden über eine Entführung von A.________ aufgesetzt und von ihm "mitbestimmt" worden. Nicht nachvollziehbar sei, welche Aussagen die erste Instanz bzw. die Vorinstanz im Zusammenhang mit dem Brief gewürdigt habe. A.________ und er seien von der Staatsanwaltschaft nie eingehend zu diesem Brief befragt worden. Aus dem Brief ergebe sich, dass A.________ bei der Flucht und den darauffolgenden Taten im Alleingang gehandelt habe.