Citation: 9C_154/2023 E. 3.2.2

3.2.2. Im vorliegenden Fall sind die "Targets" im Bereich von Elektronikbestandteilen tätig. Den Akten zufolge, die sachverhaltsergänzend herangezogen werden dürfen (Art. 105 Abs. 2 BGG), war die Transaktion als kontrollierte Auktion unter Einbindung eines mit den Auftraggebern abgestimmten internationalen Investorenkreises konzipiert. Die ESTV nahm - mangels anderslautender Aufzeichnungen - in technisch-methodischer Hinsicht an, dass alle bezugsteuerpflichtigen Dienstleistungen gleichmässig auf den jeweiligen Leistungszeitraum zu verteilen seien. Dies ruft auch im bundesgerichtlichen Verfahren die Kritik der Steuerpflichtigen hervor, die die "pauschalierende" Herangehensweise der ESTV als zu unscharf bzw. unzutreffend erachtet und eine konkrete Würdigung der vertragsgemässen Leistungen fordert. Unbestritten ist hingegen, dass nur jene Leistungsanteile zum Vorsteuerabzug berechtigen, die die Beraterinnen nach dem Stichtag (1. April 2019; Sachverhalt, lit. A) erbracht haben. Den Akten zufolge, die das Bundesgericht - wie erwähnt - sachverhaltsergänzend heranziehen darf (Art. 105 Abs. 2 BGG), war die ESTV von Leistungszeiträumen vom 12. Juni 2014 bis zum 24. Mai 2019 (Beraterin 1), vom 20. Februar 2019 bis zum 18. April 2019 bzw. vom 1. Oktober 2018 bis zum 3. Juni 2019 (Beraterin 2) und vom 1. Oktober 2018 bis zum 4. Juni 2019 (Beraterin 3) ausgegangen (Schreiben der ESTV vom 2. Juni 2020). Darauf ist näher einzugehen.