Citation: 5A_190/2014 E. 2.4

2.4. Die Beschwerdeführerin führt vor Bundesgericht nicht näher aus, inwiefern die Parteientschädigung von Fr. 484.90, die das Obergericht im angefochtenen Entscheid ermessensweise festgesetzt hat, im Ergebnis unhaltbar sein soll. Dies ist auch nicht ersichtlich, hat die Beschwerdeführerin im obergerichtlichen Verfahren doch in ihrer kurzen Beschwerdeantwort im Wesentlichen nur noch zur Frage der Kostenverteilung Stellung genommen. An der Sache vorbei gehen die Ausführungen der Beschwerdeführerin zur Berechnung nach Streitwert, zumal sie vor Bundesgericht nunmehr eine Entschädigung nach Aufwand verlangt. Im Übrigen rügt sie auch nicht explizit eine willkürliche Anwendung der kantonalen Tarifbestimmungen durch das Obergericht, sondern beschränkt sich auf die, auch in der Begründung zu allgemein gehaltene und damit untaugliche Rüge der Verletzung von Bundesrecht (s. E. 1.2 oben). Unbehelflich ist schliesslich der Einwand der Beschwerdeführerin, ihr wäre vom Obergericht mit Sicherheit eine Parteientschädigung in Höhe der vor Bundesgericht beantragten Fr. 1'070.80 zugesprochen worden, hätte sie im vorinstanzlichen Verfahren eine entsprechende Kostennote eingereicht. Nachdem sie von der Möglichkeit zur Einreichung einer Kostennote im obergerichtlichen Verfahren keinen Gebrauch gemacht hat, bleibt diese Argumentation rein hypothetisch und spekulativ.