Citation: 4A_215/2007 20.07.2007 E. A

X.________ (Beschwerdeführer 1) ist Eigentümer der Parzelle Nr. 000, Grundbuch A.________. Sein Cousin Y.________ (Beschwerdeführer 2) ist Eigentümer der angrenzenden Parzelle Nr. 111, Grundbuch A.________. Die Z.________ AG (Beschwerdegegnerin) schloss am 30. April/12. Mai 2003 mit dem Beschwerdeführer 1 betreffend das Grundstück Nr. 000 und am 19./26. August 2003 mit dem Beschwerdeführer 2 betreffend das Grundstück Nr. 111 eine Reservations- und Entwicklungsvereinbarung ab. Inhalt und Ziel der beiden gleichlautenden Vereinbarungen war die Realisierung eines Wohnbauprojekts durch die Beschwerdegegnerin als Totalunternehmerin auf den Grundstücken der Beschwerdeführer. Die Beschwerdegegnerin verpflichtete sich, auf eigene Kosten und eigenes Risiko die Planung (sowie nach Möglichkeit die spätere Bauausführung als Total-/Generalunternehmerin) zu übernehmen. Die Beschwerdeführer verpflichteten sich, ihre Grundstücke an von der Beschwerdegegnerin zu suchende Investoren bzw. Wohnungskäufer zum Preis von Fr. 120.-- pro m2 zu verkaufen. Die Vereinbarungen wurden auf eine feste Dauer von fünf Jahren (mit Verlängerungsmöglichkeit) abgeschlossen, unter Vorbehalt des Kündigungsrechts gemäss Ziffer 5. In Ziffer 8 wurde folgende Klausel zum Schutz des geistigen Eigentums aufgenommen: "8. Geistiges Eigentum ... Sollte gemäss Pkt. 5 dieser Vereinbarung Herr X.________ (Y.________) vom Recht der Vereinbarungsauflösung Gebrauch machen, und liegt zu diesem Zeitpunkt bereits auch schon ein rechtskräftiger Gestaltungsplan vor, so darf Herr X.________ (Y.________) in seiner Eigenschaft als Grundstückseigentümer darüber verfügen. Wenn das Projekt allerdings - bedingt durch diese Vorleistungen - in der Folge von einem anderen TU/GU oder einem sonstigen Dritten realisiert wird, verpflichtet sich der Eigentümer zu einer Entschädigungszahlung an Z.________ AG in Höhe von CHF 150'000.--." Am 9. Februar 2004 kündigten die beiden Beschwerdeführer die jeweilige Vereinbarung auf den 10. Mai 2004. Die Beschwerdegegnerin liess am 7. September 2005 die Beschwerdeführer separat für je eine Forderung von Fr. 150'000.-- nebst Zins betreiben. Die Beschwerdeführer erhoben Rechtsvorschlag.