Citation: 8C_381/2022 E. 9.1

9.1. Der Beschwerdeführer wendet weiter ein, anders als der Unfallversicherer habe die Invalidenversicherung nicht nur die unfallkausale Verschlechterung, sondern die gesamte Einschränkung seiner kognitiven bzw. verhaltensregulatorischen Fähigkeiten (inkl. allfällig vorbestehender kognitiver und weiterer Beeinträchtigungen, u.a. auch aufgrund der attestierten Suchterkrankung etc.) zu berücksichtigen. Das SMAB-Gutachten vom 1. Mai 2019 habe sich spezifisch zur Frage von unfallrelevanten Beeinträchtigungen geäussert. Weitere offenkundige bzw. von der IV-Stelle zu berücksichtigende gesundheitliche Einschränkungen seien nicht berücksichtigt worden. Es werde bestritten, dass die nicht unfallkausalen Leiden im Rahmen dieses Gutachtens berücksichtigt worden seien und/oder sich keine Hinweise auf nicht unfallkausale, krankheitsbedingte und vorbestehende Einschränkungen ergeben hätten. Insbesondere hätten die kognitiven Beeinträchtigungen, die Beschwerden im Zusammenhang mit der Suchterkrankung und die weiteren bei den psychischen Erkrankungen als nicht unfallkausal aufgeführten Leiden ein klar anderes Bild gezeigt. Diesbezüglich hätte die IV-Stelle mindestens weitere Abklärungen vornehmen müssen.