Citation: 4C.275/2004 26.10.2004 E. 2

Der Kläger rügt, die Vorinstanz habe ihrer Beurteilung der von ihm angebotenen Vergleichsobjekte einen falschen Begriff der orts- oder quartierüblichen Mietzinse zugrunde gelegt. (Art. 269a lit. a OR). Die Vorinstanz habe dem Umstand nicht Rechnung getragen, dass das Bundesgericht seine Praxis gelockert habe, so dass auch Mietobjekte "an einer schlechteren Lage, mit einer kleineren Fläche, einer tieferen Ausstattung, in einem schlechteren Zustand und aus einer älteren Bauperiode als das Ausgangsobjekt" zum Vergleich herangezogen werden könnten. Auf Gemeindegrenzen dürfe nicht absolut abgestellt werden, wo die Siedlungsentwicklung auf sie keine Rücksicht genommen habe und ihre Beachtung letztlich zur künstlichen Trennung von sozusagen Ortsgewachsenem führen würde. Es treffe zwar zu, dass die drei Vergleichsobjekte im Bereich "Bremgarten Ost" nicht im gleichen Quartier lägen wie das Mietobjekt der Kläger. Nach der gelockerten bundesgerichtlichen Rechtsprechung müsse es aber grundsätzlich zulässig sein, auch Mietobjekte aus einem andern Quartier zum Vergleich heranzuziehen.