Citation: 7B_292/2024 E. 5.1

5.1. Zusammengefasst hält die Vorinstanz fest, der Beschwerdeführer habe in seiner Strafanzeige vom 23. Mai 2023 ausdrücklich festgehalten, dass die Anzeige nicht seinen eigenen "Fall" betreffe. Dies erkläre sich dadurch, dass der "Fall" des Beschwerdeführers Gegenstand einer bereits vor dem 23. Mai 2023 bei der Staatsanwaltschaft durch Strafanzeige des Beschwerdeführers anhängig gemachten Strafuntersuchung sei. Vor diesem Hintergrund habe die Staatsanwaltschaft richtig erkannt, dass der Beschwerdeführer in der kantonalen Strafuntersuchung 1/2023/1002008 mangels unmittelbarer eigener Schädigung durch die angezeigten Tathandlungen keinen eigenen Nachteil erlitten habe, weshalb er nicht die geschädigte Person sei und ihm daher auch nicht die Rolle als Privatkläger zukomme. Infolgedessen habe ihn die Staatsanwaltschaft zu Recht lediglich als Anzeigeerstatter qualifiziert, dem gestützt auf Art. 301 Abs. 1-3 StPO kein Recht zukomme, Einsicht in die Akten des rechtskräftig abgeschlossenen Beschwerdeverfahrens 1/2023/1002008 zu nehmen. Einen entsprechenden uneingeschränkten Anspruch auf Akteneinsicht könne der Beschwerdeführer als Anzeigeerstatter gemäss der Vorinstanz auch nicht gestützt auf die Weisungen der Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich (Stand 1. Januar 2024) ableiten, in welchen Bezug auf Art. 69 Abs. 2 StPO genommen werde.