Citation: I 351/03 16.03.2004 E. 2

Mit der Vorinstanz ist zur Feststellung des Gesundheitsschadens und der Auswirkungen auf das funktionelle Leistungsvermögen des Versicherten auf die Angaben im Gutachten der MEDAS vom 9. Oktober 2001 abzustellen, welches auf umfassenden psychiatrischen, rheumatologischen und neurologischen Untersuchungen beruht und die für den Beweiswert ärztlicher Berichte geltenden Anforderungen erfüllt (BGE 125 V 352 Erw. 3a, 122 V 160 Erw. 1c). Die Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde dringen nicht durch. Wie das kantonale Gericht richtig erwogen hat, enthält der Bericht des Dr. med. F.________ vom 17. Mai 2002 keine neuen medizinischen Befunde, die den im für die Beurteilung massgebenden Zeitpunkt des Erlasses der Rentenverfügung vom 18. April 2002 gegebenen Sachverhalt beeinflussen (BGE 121 V 366 Erw. 1b; 99 V 102; je mit Hinweisen). Der letztinstanzlich aufgelegte Bericht des Spitals C.________ vom 3. Juni 2002 weist eine dreitägige stationäre Behandlung wegen der Folgen eines Sturzes (Thorax- und Abdomenkontusion links) aus. Soweit damit geltend gemacht wird, der Sturz sei Folge der gesundheitlichen Beschwerden gewesen, kann dem Versicherten nicht beigepflichtet werden. Im rheumatologischen Konsilium vom 6. August 2001 zum MEDAS-Gutachten wird festgehalten, dass die diffuse, nicht dermatom-bezogene Hypästhesie des ganzen linken Beines und die nicht nachvollziehbare Beinschwäche links ohne neurologisch nachweisbare motorische Ausfälle auf eine erhebliche funktionelle Überlagerung hinwiesen. Inwiefern schliesslich der Umstand, dass der Beschwerdeführer sich seinen Angaben gemäss im Oktober 2002 einer Operation einer Diskushernie unterzogen hat, gegen die Zuverlässigkeit der medizinischen Beurteilung im MEDAS-Gutachten sprechen soll, ist nicht einzusehen. Die Experten haben von einem operativen Vorgehen abgeraten, weil angesichts der Chronifizierung und psychischen Überlagerung (mit Aggravationstendenz) nach medizinischer Erfahrung kein therapeutischer Effekt zu erzielen sei. Diese Einschätzung hat sich, aus den Angaben in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde zu schliessen, offenbar bestätigt, wird doch festgehalten, die Schmerzsymptomatik sei nach dem chirurgischen Eingriff gleich geblieben. Nach dem Gesagten ist von weiteren Abklärungen abzusehen.