Citation: 6S.114/1999 12.05.2000 E. 3

3.- Der Beschwerdeführer macht geltend, die Vorinstanz verletze in Bezug auf die angeordnete Verwahrung Bundesrecht, weil sie andere Möglichkeiten nicht geprüft und angeordnet habe. Die Vorinstanz hat sich mit der Frage der Verwahrung eingehend auseinander gesetzt (Urteil S. 166 ff.). Sie stellt fest, dass sämtliche Gutachter die Rückfallgefahr als gross und die Heilungschancen - selbst bei idealem Therapieangebot - als kurz- und mittelfristig ungewiss erachten. Die Heilungschancen einer Therapie seien derart ungewiss, dass auch während einer Behandlung schwerste Delikte zu befürchten seien. Die Rückfallgefahr sei gemäss Gutachter bei Tathandlungen, in denen sich wie bei den Misshandlungen der beiden Kleinkinder enorme Aggressivität entlade, statistisch hoch. Als zusätzlicher Faktor sei die chronifizierte Abweichung im Sexualverhalten zu gewichten. Zudem handle es sich nicht um eine einmalige Entgleisung. Die Vorinstanz kommt deshalb zum Schluss, dass der bestehenden Gefährlichkeit des Beschwerdeführers nicht auf andere Weise als durch eine Verwahrung begegnet werden kann. Diese Erwägungen sind bundesrechtlich nicht zu beanstanden.