Citation: 6B_1222/2016 E. 7.1

7.1. Die Vorinstanz hat den Beschwerdeführer zu einer Freiheitsstrafe von 48 Monaten, unter Anrechnung der erstandenen Untersuchungshaft von 451 Tagen, verurteilt. Dabei hat sie die Ausfällung einer Geldstrafe verneint. Nur eine Freiheitsstrafe sei geeignet, ihn von weiteren Straftaten abzuhalten. So habe das vorliegende Verfahren gezeigt, dass Schulden resp. offene Rechnungen seine kriminelle Energie förderten. Dies zeige sich exemplarisch beim Kreditbetrug. Angesichts der Deliktssumme von über Fr. 120'000.--, mangels finanzieller Notlage des Beschwerdeführers, welcher damals ein Einkommen von knapp Fr. 150'000.-- erzielt habe, der langen Dauer des deliktischen Bezugs, dem Einbezug Dritter in seine kriminellen Machenschaften sowie der egoistischen und rücksichtslosen Motivation sei eine Einsatzstrafe von 20 Monaten für den gewerbsmässigen Betrug zu Lasten der Arbeitslosenkasse des Kantons Aargau resp. jener des Kantons Solothurn angemessen. In der Folge erhöhte die Vorinstanz die Strafe wegen mehrfachen Betrugs (Arbeitslosenkasse I.________; B.________-Bank) um 16 Monate (bei verschuldensmässiger Kompensation der Urkundenfälschung in Zusammenhang mit dem Kreditbetrug), wegen ungetreuer Geschäftsbesorgung und Misswirtschaft (bei verschuldensmässiger Kompensation der unterlassenen Buchführung) um zehn Monate sowie wegen Erschleichung einer Falschbeurkundung (bei verschuldensmässiger Kompensation der unwahren Angaben über kaufmännische Gewerbe) um weitere zwei Monate. Die Täterkomponente beurteilte sie insgesamt als neutral.