Citation: 6B_57/2024 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz stuft die objektive Tatschwere des Tötungsdelikts als mittelschwer ein und erachtet hierfür eine Freiheitsstrafe von zehn Jahren als angemessen. Bei der subjektiven Tatschwere gewichtet sie das eventualvorsätzliche Handeln des Beschwerdeführers verschuldensmindernd und gelangt zu einer (hypothetischen) Freiheitsstrafe von acht Jahren. Für den Versuch mildert sie die Strafe um einen Viertel auf sechs Jahre. Die Täterkomponenten wertet die Vorinstanz insgesamt als neutral. Der Verletzung des Beschleunigungsgebots trägt sie mit einer Strafreduktion von sechs Monaten Rechnung, sodass eine Freiheitsstrafe von fünf Jahren und sechs Monaten resultiert (Urteil E. IV. Ziff. 43 S. 76-79).