Citation: 9C_234/2023 E. 2.2.2

2.2.2. Die Vorinstanz erwägt, 2018 hätten die damaligen Gutachter keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit attestiert. Der psychiatrische Teilgutachter habe seinerzeit keine auffällige Persönlichkeitsentwicklung wahrgenommen. Die geklagte Symptomatik habe seiner Feststellung nach nicht den erhobenen Befunden entsprochen; diese begründeten keine namhafte depressive Störung. Wahrscheinlich habe sich das früher beschriebene depressive Syndrom im Zuge der psychiatrischen Behandlung gebessert. Eine "zumindest anteilig erhaltene" Alltagsbewältigung und soziale Einbindung habe auf ausreichende Ressourcen für eine Reintegration in den Arbeitsmarkt schliessen lassen. Eine psychiatrische Erkrankung sei nicht (mehr) festzustellen gewesen.