Citation: 5A_253/2022 E. 6.2

6.2. Der Beschwerdeführer bringt im Wesentlichen vor, eine Änderung der Bewertung hätte sich aus diversen Gründen (grosse Gewinne, Aussage des Bruders) aufgedrängt. Die Vorinstanz habe sein rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV, Art. 6 Ziff. 1 EMRK) nicht berücksichtigt und Art. 198 Ziff. 2 ZGB verletzt. Eine Prozessvereinbarung habe es nicht gegeben, zudem habe bereits der Gutachter darauf hingewiesen, dass eine Schätzung nach Liquidationswerten durchaus denkbar sein könnte. Die Vorinstanz verfalle in Willkür. Die Differenzen zwischen der Auffassung des Gutachters und der Zeugenaussage seines Bruders, der von einem deutlich höheren Verkehrswert ausgehe, lasse sich nur mit einer Ergänzung des Gutachtens klären.