Citation: 4C.49/2004 30.03.2004 E. B

B.a Am 14. September 2001 erhob die Klägerin beim Zivilgericht des Kantons Basel-Stadt Aberkennungsklage und beantragte die Feststellung, dass sie dem Beklagten den Betrag von Fr. 100'000.-- nicht schulde. Mit Urteil vom 24. Oktober 2002 wies das Zivilgericht die Klage ab. Zur Begründung erwog es, der Wortlaut der Vereinbarung vom 2. Juli 1997 sei klar. Bei Eintritt einer der Bedingungen kaufe die Klägerin die 100 Aktien des Beklagten zu deren Nominalwert zurück. Der Beklagte wiederum dürfe keine Verfügungen über diese Aktien treffen, welche die Kaufverpflichtung verunmöglichen würde. Im Aussenverhältnis sei der Beklagte Alleineigentümer der Aktien und Vollrechtsinhaber, seine Verfügungsmacht sei jedoch durch die obligatorische Vereinbarung vom 2. Juli 1997 stark eingeschränkt, womit die Vereinbarung einen wesentlichen Charakterzug des fiduziarischen Rechtsgeschäftes trage. Entsprechend diesem Charakter sei das Tragen der wirtschaftlichen Risiken und Chancen durch die Klägerin Teil der Vereinbarung. Mit dem Eintritt einer der beiden Suspensivbedingungen (Auflösung des Arbeitsverhältnisses) habe die Klägerin die Aktien zurückzukaufen. Den Einwand der Klägerin, wonach die Erfüllung der Verpflichtung des Beklagten durch den Konkurs der C.________ SA unmöglich geworden sei, verwarf das Zivilgericht ebenso wie den Vorwurf des Rechtsmissbrauchs. B.b Am 12. Dezember 2003 bestätigte das Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt das erstinstanzliche Urteil.