Citation: I 891/06 06.09.2007 E. 3

3.1 Die Vorinstanz hat die gesetzlichen Bestimmungen und die Grundsätze über den Begriff der Invalidität (Art. 8 Abs. 1 ATSG in Verbindung mit Art. 4 Abs. 1 IVG), den Umfang (Art. 28 Abs. 1 IVG in der seit 1. Januar 2004 geltenden Fassung) und den Zeitpunkt der Entstehung des Rentenanspruchs (Art. 29 Abs. 1 IVG), die Bemessung des Invaliditätsgrades bei erwerbstätigen Versicherten nach der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs (Art. 28 Abs. 2 IVG in Verbindung mit Art. 16 ATSG; BGE 130 V 343 E. 3.4 S. 348, 128 V 29 E. 1 S. 30, 104 V 135 E. 2a und b S. 136) und nach dem Betätigungsvergleich bei Selbstständigerwerbenden (BGE 128 V 29 E. 1 S. 30) sowie über die Bedeutung ärztlicher Auskünfte (BGE 125 V 256 E. 4 S. 261) richtig wiedergegeben. Darauf wird verwiesen. 3.2 Die Vorinstanz hat in pflichtgemässer Würdigung der gesamten Aktenlage mit nachvollziehbarer und einlässlicher Begründung erkannt, dass bezüglich der Schulterbeschwerden davon auszugehen ist, dass die volle Arbeitsfähigkeit vor Ablauf der einjährigen Wartefrist wieder erreicht wurde und es damit bereits an der Voraussetzung gemäss Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG fehlt, nachdem die Schulterproblematik erst im März 2003 akut geworden war, die Schulter am 10. Oktober 2003 operativ rekonstruiert wurde und danach gemäss Bericht auch des Hausarztes Dr. med. L.________ vom 8. Dezember 2003 die Arbeitsfähigkeit hinsichtlich der Schulter wiederhergestellt war, zumal keine Hinweise vorhanden sind, dass der Operationserfolg ausgeblieben wäre. Dieser Betrachtungsweise widerspricht die Verwaltungsgerichtsbeschwerde mit (bereits vor dem kantonalen Gericht vorgebrachten) Einwänden, die im Wesentlichen vorinstanzliche Tatsachenfeststellungen beschlagen, an die das Bundesgericht (vorbehältlich offensichtlicher Unrichtigkeit) gebunden ist (E. 2). So macht der Beschwerdeführer erneut geltend, die Abklärung an Ort und Stelle habe einen betriebswirtschaftlichen Invaliditätsgrad von 73% ergeben. Dem ist mit der Vorinstanz entgegenzuhalten, dass die Einschränkungen des Versicherten bei seiner bisherigen Tätigkeit auf seinen eigenen Angaben beruhen und keinem objektivierbaren medizinischen Substrat entsprechen, nachdem die Thoraxsschmerzen gemäss Dr. med. S.________ eine extrakardiale, funktionelle Genese haben, im Zusammenhang mit dem Trainingsmangel stehen und Dr. med. C.________ für die beklagten Trümmelbeschwerden weder eine neurologische noch vestibuläre Ursache als Erklärung finden konnte. Schliesslich erübrigen sich angesichts dieser Befunde medizinische Weiterungen. Daran ändert nichts, dass keine Arztberichte kurz vor dem Einspracheentscheid bestehen. Offensichtlich unrichtig ist die vorinstanzliche Tatsachenfeststellung einer nicht ein Jahr dauernden Arbeitsfähigkeit von mindestens 40% jedenfalls nicht.