Citation: 7B_331/2023 E. 5.1

5.1. Eine solche sieht der Beschwerdeführer zunächst darin, dass die Vorinstanz den Haftgrund der Ausführungsgefahr, trotz dessen Bejahung durch das Zwangsmassnahmengericht, nicht geprüft habe. Dieser Vorwurf ist unbegründet. Eine Behörde ist verpflichtet, ihren Entscheid zu begründen. Dabei ist es jedoch nicht erforderlich, dass sie sich mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt. Vielmehr kann sie sich auf die für den Entscheid wesentlichen Punkte beschränken (BGE 146 II 335 E. 5.1). Da die Bejahung eines (einzigen) Haftgrundes für die Anordnung von Untersuchungshaft ausreicht, hat der Beschwerdeführer jedenfalls unter dem Titel des rechtlichen Gehörs keinen Anspruch darauf, dass auch sämtliche weiteren in Frage kommenden Haftgründe geprüft werden. Ein solcher Anspruch kann sich allenfalls aus dem Beschleunigungsgebot ergeben, was vorliegend infolge der Bestätigung des vorinstanzlich festgestellten Haftgrundes jedoch nicht weiter zu prüfen ist (vgl. Urteil 1B_323/2023 vom 4. Juli 2023 E. 4).