Citation: 2C_650/2020 E. 5.5

5.5. Das Bundesgericht hat sodann unter Hinweis auf dieses Gutachten erwogen, dass die in Art. 16 Abs. 1 aBÜPF vorgesehene angemessene Entschädigung grundsätzlich alle mit der Überwachung angefallenen Kosten decken solle, worunter die variablen Kosten unter Ausschluss der Fixkosten zu verstehen seien. Der Begriff "angemessen" erlaube aber auch, die Entschädigung verhältnismässig festzusetzen. Dabei könne einerseits dem Interesse der Fernmeldeanbieterinnen, die gezwungen seien, eine im öffentlichen Interesse liegende Aufgabe zu erfüllen, und andererseits dem Interesse des Gemeinwesens, Überwachungsmassnahmen ausführen lassen zu können, Rechnung getragen werden (Urteil 2C_246/2009 vom 22. März 2010 E. 7.2 und E. 8.2, in sic! 2010 S. 508).