Citation: 1C_50/2022 E. 3.4

3.4. Ob ein Rückforderungsanspruch besteht und, wenn ja, gegen wen er sich richtet, ist eine materiell-rechtliche Frage, die im vorliegenden Verfahren nicht zu beantworten ist. Massgeblich ist im jetzigen Verfahrensstadium einzig, dass die Beschwerdeführerin behauptet, einen Anspruch auf Honorarrückerstattung gegen das Bundesverwaltungsgericht zu haben und von diesem eine anfechtbare Verfügung verlangt. Darauf hat sie gemäss Art. 25 VwVG Anspruch. Die Weigerung, eine derartige Verfügung zu erlassen, stellt daher eine Rechtsverweigerung dar. Das Bundesverwaltungsgericht ist somit einzuladen, die begehrte Verfügung zu erlassen. Hierzu wird es die dem Anspruch zugrundliegenden Rechtsbeziehungen und deren allfällige Neuregelung im Rechnungsbeschluss der ESchK10 vom 26. November 2014 bzw. im Beschwerdeentscheid des Bundesverwaltungsgerichts vom 8. Juli 2015 analysieren müssen, unter Berücksichtigung der seitherigen Entwicklung (Zahlungsunfähigkeit von A.________).