Citation: 1C_285/2022 E. 4.1

4.1. Gemäss § 58 VRP/SZ ist das Verwaltungsgericht an die Parteianträge gebunden. Es darf weder zu Gunsten noch zu Ungunsten der Parteien über deren Begehren hinausgehen. Die Beschwerdegegner haben im vorinstanzlichen Verfahren beantragt, der Beschluss des Regierungsrats vom 18. Mai 2021 (inkl. Genehmigung des Gestaltungsplans und Beschluss des Bezirksrates Gersau vom 22. November 2019) sei aufzuheben und der Gestaltungsplan weder in der aufgelegten noch in der am 18. Mai 2021 korrigierten Form zu bewilligen respektive zu genehmigen. Mit dem angefochtenen Entscheid hat die Vorinstanz die Beschwerde gutgeheissen und den Regierungsrats- und den Bezirksratsbeschluss antragsgemäss aufgehoben. Die Vorinstanz hat sich demnach an den Rahmen der gestellten Parteianträge gehalten. Inwieweit aus der zitierten kantonalen Bestimmung eine Bindung des Verwaltungsgerichts an die Vorbringen oder Rügen der Beschwerdegegner hervorgehen sollte, legen die Beschwerdeführerinnen nicht dar. Dies ist auch nicht ersichtlich. Eine willkürliche Anwendung kantonalen Rechts (vgl. E. 2.1 hiervor) ist demnach zu verneinen.