Citation: 4C.462/1999 29.06.2000 E. 3

3.- Der Kläger rügt zunächst, die Vorinstanz habe unter Verletzung von Art. 8 ZGB keinen Beweis darüber abgenommen, wie die Beklagte das Agreement tatsächlich verstanden habe. Er bringt aber selbst vor, die für den tatsächlichen Konsens massgeblichen Willensäusserungen und Handlungen ergäben sich ausschliesslich aus dem Vertragstext und dessen Unterzeichnung. Damit rügt der Kläger genau besehen keine Verletzung seines Beweisanspruches, denn das Handelsgericht hat das Agreement berücksichtigt und ausgelegt. Weitere Beweisanträge hat der Kläger nicht gestellt. Er beanstandet in Wirklichkeit die Auslegung des Vertrages nach dem Vertrauensprinzip. Diese kann das Bundesgericht im Rahmen der Berufung frei überprüfen (BGE 125 III 305 E. 2b S. 308).