Citation: 2C_998/2020 E. 4.5

4.5. Schliesslich kann dem Umstand, dass sich der Beschwerdeführer nun seit einiger Zeit wohl verhalten habe, keine ausschlaggebende Bedeutung zugemessen werden. Er befand sich vom 14. März 2016 bis am 31. Mai 2018 im vorzeitigen Strafvollzug und auch momentan befindet sich der Beschwerdeführer zur Verbüssung der Reststrafe in Haft. Überdies steht er unter dem Druck des ausländerrechtlichen Verfahrens, weshalb die von ihm vorgebrachte straffreie Zeit zu relativieren ist (vgl. Urteil 2C_782/2019 vom 10. Februar 2020 E. 3.3.2). Ein Rückfallrisiko kann nach den bisherigen Vorkommnissen nicht ausgeschlossen werden und die diesbezüglichen Einwendungen des Beschwerdeführers, wonach von ihm kein Risiko (mehr) ausgehe, sind unbehelflich. Denn vorliegend muss selbst ein geringes Restrisiko weiterer Beeinträchtigungen der dadurch gefährdeten Rechtsgüter (Gesundheit; Leib und Leben usw.) nicht in Kauf genommen werden (vgl. vorstehende E. 4.1). Insgesamt resultiert ein grosses öffentliches Interesse an der Aufenthaltsbeendigung des Beschwerdeführers.