Citation: I 58/01 04.03.2002 E. 3

3.- Daher hat der Beschwerdeführer Anspruch auf Beiträge an die erstmalige berufliche Ausbildung, wenn ihm in wesentlichem Umfange zusätzliche Kosten entstehen (Art. 16 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 5 Abs. 2 IVV) sowie auf Taggeld nach Art. 22 Abs. 1 Satz 2 IVG, soweit ihm durch die nachzuholende erstmalige berufliche Ausbildung ein Erwerbsausfall entsteht. Das setzt aber im Weiteren voraus, dass er sich nunmehr tatsächlich einer geeigneten, notwendigen und persönlich, zeitlich sowie sachlich angemessenen Ausbildung (Art. 8 Abs. 1 IVG) unterzieht. Ein Anspruch auf Berufsberatung ist nur im oben definierten Umfang (Erw. 1b) gegeben, was vorliegend insofern von Bedeutung ist, als im Rahmen der Beiträge für Berufsberatung keine Entschädigungen dafür auszurichten sind, um Lücken im Grundschulwissen zu füllen.