Citation: U 257/99 14.04.2000 E. 3

3.- Auf Grund der Arztberichte steht fest, dass der Beschwerdeführer beim Verkehrsunfall vom 21. Juni 1995 ein Schleudertrauma der HWS oder zumindest eine äquivalente Verletzung (Distorsion der HWS) erlitten hat, die aus rechtlicher Sicht einem "klassischen Schleudertrauma" gleichgestellt ist (RKUV 2000 Nr. U 359 S. 29). Ebenso ist auf Grund der medizinischen Unterlagen ausgewiesen, dass über den 31. August 1996 hinaus Folgen dieser Verletzung vorlagen, weshalb davon ausgegangen werden kann, dass die beim Unfall erlittene Distorsionsverletzung zumindest eine Teilursache für die über Ende August 1996 hinaus anhaltenden (psychischen) Beschwerden bildet, was für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs im Sinne der vorstehenden Darlegungen (Erw. 2 hievor) genügt. Der Umstand, dass sich die anhaltenden Beschwerden klinisch sowie mit Bild gebenden Methoden nicht objektivieren liessen, zunehmend psychische Beschwerden im Vordergrund standen und SUVA-Arzt Dr. med. C.________ gestützt auf die spezialärztliche Untersuchung vom 11. Juli 1996 einen psychogenen Nackenschmerz diagnostizierte, ist mit Bezug auf die Frage nach dem natürlichen Kausalzusammenhang nicht entscheidend. Denn die mit BGE 117 V 359 geänderte Rechtsprechung bezieht sich gerade auf Unfälle mit Schleudertraumen der HWS ohne organisch nachweisbare Funktionsausfälle. Soweit in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde hinsichtlich des Fehlens organischer Befunde geltend gemacht wird, SUVA-Arzt Dr. C.________ sei aus fachlichen Gründen nicht in der Lage gewesen, eine zuverlässige Beurteilung der Unfallfolgen vorzunehmen, ist dem Versicherten entgegenzuhalten, dass er wiederholt neurologisch und neuropsychologisch abgeklärt wurde, ohne dass die Beschwerden objektiviert werden konnten.