Citation: 5A_465/2024 E. 3.4.1

3.4.1. Der Beschwerdeführer erachtete es als verfassungswidrig, dass das Obergericht trotz entsprechender Anträge "überhaupt keine Informationen von E.________ eingeholt oder von der Beschwerdegegnerin verlangt" hat. Zwar kann es den Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) verletzen, wenn eine Partei mit einem Beweisantrag nicht gehört wird (BGE 144 II 427 E. 3.1 [einleitend]; 140 I 99 E. 3.4). Der Beschwerde lässt sich indes nicht entnehmen, welche Beweisanträge des Beschwerdeführers das Obergericht nicht behandelt haben soll. Entsprechende Angaben wären umso mehr zu erwarten gewesen, als das angefochtene Urteil festhält, die Verhältnisse um E.________ seien unbestritten und es seien keine weiteren Abklärungen notwendig. Dass das Obergericht zu unbestrittenen Tatsachen keine Beweise erhoben hat, ist nicht zu beanstanden (vgl. Art. 150 Abs. 1 ZPO; BGE 147 III 440 E. 5.3).