Citation: 2C_970/2022 E. 4.5

4.5. Der Beschwerdeführer spricht zwar etwas verklausuliert davon, die im Handelsregister bezeichnete US-Staatsbürgerschaft sei nicht nachgewiesen und nicht aktenkundig, bestreitet letztlich aber nicht, dass er die amerikanische Staatsbürgerschaft besitzt. Er vermag damit die vorinstanzlichen Feststellungen und daraus gezogenen Schlüsse nicht in Frage zu stellen (vgl. Art. 106 Abs. 2 BGG sowie E. 2.1 oben) und verkennt vor allem auch, dass diesbezügliche Tatsachen im Rahmen seiner Mitwirkungspflichten nicht nur zu behaupten, sondern auch zu belegen wären (vgl. Urteil 2C_970/2021 vom 14. April 2022 E. 4.2). Ebenso wenig genügt es, lediglich zu behaupten, es liege keine mutwillige Schuldenwirtschaft vor, sowie vorzubringen, es sei müssig, bei seiner sehr langen Aufenthaltsdauer Freunde, Bekannte, Geschäftskontakte etc. namentlich aufzuführen. Schliesslich vermag allein die Aussicht auf eine allenfalls erschwerte (neue) wirtschaftliche Integration in einem anderen Land nicht die Unverhältnismässigkeit einer Massnahme zu begründen. Die Vorinstanz durfte daher bundes- und konventionskonform darauf schliessen, dass der Widerruf der Niederlassungsbewilligung und die Wegweisung aus der Schweiz verhältnismässig sind.