Citation: 5A_894/2017 E. 5.2

5.2. Das Kantonsgericht hat als Gegenleistungen für die Zuwendung der Erblasserin einen Betrag von insgesamt Fr. 28'391.70 ermittelt. Der Beklagte erhebt und begründet dagegen keine ausnahmsweise zulässigen Sachverhaltsrügen (Art. 97 Abs. 1 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 140 III 264 E. 2.3 S. 266). Zur Zuwendung der Erblasserin von Fr. 131'590.45 (= Fr. 262'445.--./. Fr. 102'462.85./. Fr. 28'391.70) hat das Kantonsgericht sodann die anteilsmässige Wertsteigerung der Liegenschaften gemäss der Quotenmethode addiert und damit einen hinzurechenbaren Betrag von Fr. 163'431.40 ermittelt. Der Beklagte wendet sich weder gegen die Anwendbarkeit noch gegen die konkrete Anwendung der Quotenmethode. Er äussert sich dazu und auch zur anschliessenden Bestimmung des Nachlasses der Erblasserin auf Fr. 227'921.95 (= Fr. 64'490.55 + Fr. 163'431.40) und des Pflichtteils der Klägerin auf Fr. 85'470.75 (= 3/8 von Fr. 227'921.95) in seiner Beschwerdeantwort - wie es ihm offen gestanden hätte (E. 4.2 oben) - nicht, so dass sich darauf einzugehen erübrigt (Art. 42 Abs. 2 i.V.m. Art. 106 Abs. 1 und Art. 97 Abs. 1 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 140 III 86 E. 2S. 88 ff.). Nicht zu beanstanden ist infolgedessen die Berechnung der Klägerin, die nach der selben Methode und anhand der gleichen Zahlen, aber unter zutreffender Ausklammerung des dem Beklagten zustehenden Restpflichtteilsanspruchs von Fr. 102'462.85 einen hinzurechenbaren Betrag von Fr. 290'685.60, einen Nachlass der Erblasserin von Fr. 355'176.15 und einen Pflichtteil von Fr. 133'191.05 ermittelt.