Citation: 6B_147/2022 E. 2.1

2.1. Er wendet diesbezüglich im Wesentlichen ein, um den ihm gemachten Vorwurf der psychischen Gehilfenschaft nachzuweisen, sei es unablässig, den Haupttäter zu seinem Einfluss (jenem des Beschwerdeführers) auf die Tat zu befragen, mithin dazu, ob und inwieweit sich das Filmen auf die Tatentschlossenheit des Haupttäters ausgewirkt habe. Das nachgewiesene Filmen allein reiche nicht aus, um rechtsgenügend zu beweisen, dass der Haupttäter ohne das Filmen seine Tat nicht oder weniger gravierend durchgeführt hätte. Die anderen Faktoren seien zumindest mehrdeutig und unklar und könnten genauso wenig ohne Befragung des Betroffenen eruiert werden. Es entspreche keinem fairen Verfahren im Sinne von Art. 6 EMRK und die Vorinstanz urteile willkürlich, wenn sie ohne Möglichkeit der Befragung des Haupttäters, ohne "eingeklagten Sachverhalt", der eine genügende psychische Förderung der Haupttat nur schon umschreibe, und ohne die Möglichkeit, mittels Ergänzungsfragen an den Haupttäter den Entlastungsbeweis zu erbringen, auf die für eine Verurteilung notwendigen inneren Abläufe beim Haupttäter schliesse.