Citation: 1C_167/2020 E. 5.3

5.3. Ein Verstoss gegen das Willkürverbot ist in diesen Ausführungen der Vorinstanz nicht zu erblicken. Vielmehr übersieht der Beschwerdeführer, dass der Entscheid über den vorsorglichen Führerausweisentzug grundsätzlich aufgrund der vorhandenen Akten und ohne weitere Beweiserhebungen ergeht (vgl. oben E. 1.2) und für den vorsorglichen Führerausweisentzug gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung kein strikter Beweis erforderlich ist, sondern konkrete Anhaltspunkte für das Fehlen der Fahreignung genügen (vgl. oben E. 2). Auch kann der Vorinstanz keine Verletzung des Anspruchs des Beschwerdeführers auf rechtliches Gehör vorgeworfen werden, hat sie sich mit den Vorbringen des Beschwerdeführers doch ausreichend auseinandergesetzt und sind ihrem Urteil die Überlegungen, von welchen sie sich hat leiten lassen und auf die sich ihr Entscheid stützt, ohne Weiteres zu entnehmen. Inwiefern der Beschwerdeführer nicht in der Lage gewesen sein sollte, sich über die Tragweite des Entscheids Rechenschaft zu geben und diesen sachgerecht anzufechten, ist nicht nachvollziehbar.