Citation: U 347/02 28.12.2004 E. A

Der 1955 geborene B.________ ist selbstständiger Versicherungsberater und bei den Basler Versicherungen (nachfolgend: Basler) freiwillig nach UVG gegen die Folgen von Unfall und Berufskrankheit versichert. Am 16. April 1997 wurde er auf dem Fahrrad von einem Auto angefahren und stürzte über dieses hinweg auf den Kopf und die rechte Schulter. Dabei erlitt er gemäss Zeugnissen des Dr. med. U.________, Allgemeine Medizin FMH, der den Versicherten am Unfalltag behandelt hatte, vom 4. Mai und 4. Juni 1997 eine commotio, eventuell eine contusio cerebri. Die Basler zog Berichte und Stellungnahmen des Dr. med. M.________, Radiologie FMH, vom 9. Juni 1997, des Dr. med. U.________ vom 12. Juni, 13. August, 9. September, 26. November 1997, 9. Juni und 23. August 1998, des Dr. med. S.________, Neurologie FMH, vom 15. Oktober 1997, des Neuropsychologen Prof. P.________, vom 15. April, 6., 26. Mai und 3. August 1998, der Klinik X.________ vom 23. November 1998 (MRI Schädel) sowie des Dr. med. G.________, Innere Medizin FMH, vom 2. Februar und 23. März 1999 bei. Ausserdem holte sie ein Gutachten der Neurologischen Poliklinik des Spitals Y.________ ein, welches vom 5. Januar 1999 datiert. Nachdem die Basler bis 20. November 1998 Taggelder ausgerichtet hatte, hielt sie mit Verfügung vom 3. März 1999 fest, die nunmehr geklagten Beschwerden seien auf den Unfall zurückzuführen; da keine unfallbedingte Arbeitsunfähigkeit mehr vorliege, bestehe jedoch kein Anspruch auf weitere Taggeldleistungen. Die dagegen erhobene Einsprache wies der Versicherer am 24. November 2000 ab, wobei er zur Begründung ergänzend erklärte, die fortbestehenden Beschwerden stünden in keinem adäquaten Kausalzusammenhang zum Unfallereignis vom 16. April 1997. Im Verlauf des Einspracheverfahrens hatte er beim Zentrum für Medizinische Begutachtung (ZMB) ein Gutachten in Auftrag gegeben, das am 29. Mai 2000 erstattet wurde.