Citation: U 535/06 18.09.2007 E. 2

2.1 Das kantonale Gericht hat - unter Verweis auf den Einspracheentscheid vom 30. März 2005 - die Grundsätze über den für die Leistungspflicht des obligatorischen Unfallversicherers (Art. 6 Abs. 1 UVG) vorausgesetzten natürlichen Kausalzusammenhang zwischen Unfallereignis und eingetretenem Gesundheitsschaden (BGE 119 V 335 E. 1 S. 337 f., 118 V 286 E. 1b S. 289; vgl. auch BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181, 402 E. 4.3.1 S. 406) zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen. Richtig sind auch die Ausführungen im Einspracheentscheid zur überdies erforderlichen Adäquanz des Kausalzusammenhangs und deren Beurteilung bei einer nach dem Unfall eingetretenen psychischen Fehlentwicklung (BGE 115 V 133 E. 6 S. 138 ff.; vgl. auch BGE 129 V 402 E. 4.4.1 S. 407 f. mit Hinweisen). 2.2 Hat die versicherte Person durch den Unfall ein Schleudertrauma der Halswirbelsäule (HWS), eine diesem äquivalente Verletzung oder ein Schädel-Hirntrauma mit vergleichbaren Folgen erlitten, so erfolgt die Adäquanzbeurteilung nach einer analogen Methode, wie sie in BGE 115 V 133 E. 6 S. 138 ff. für psychische Störungen entwickelt wurde (BGE 117 V 359 E. 5d/bb S. 365, 369 E. 4b S. 382 f.; SVR 1995 UV Nr. 23 S. 67 E. 2, U 183/93). Bei der Prüfung der massgebenden Kriterien wird jedoch nicht zwischen physischen und psychischen Komponenten differenziert (BGE 117 V 359 E. 6a S. 367). Allerdings ist auch bei Vorliegen eines Verletzungsmechanismus der erwähnten Art nach der mit BGE 115 V 133 begründeten Praxis vorzugehen, wenn die zum typischen Beschwerdebild eines Schleudertraumas der HWS gehörenden Beeinträchtigungen (BGE 119 V 335 E. 1 S. 338 oben) zwar teilweise gegeben sind, aber im Vergleich zu einer ausgeprägten psychischen Problematik praktisch vollständig in den Hintergrund treten (BGE 123 V 98 E. 2a S. 99; RKUV 2002 Nr. U 465 S. 438 f. E. 3a und b, U 164/01). Dasselbe gilt, wenn die Beschwerden auf eine vor dem Unfall bestehende psychische Beeinträchtigung zurückgehen oder als eine selbstständige, von (Langzeit-)Symptomen der HWS-Verletzung zu unterscheidende Gesundheitsschädigung zu qualifizieren sind (Urteile U 238/05 vom 31. Mai 2006, E. 4.1, und U 462/04 vom 13. Februar 2006, E. 1.2).