Citation: 5A_125/2024 E. A

A.a. In den Jahren 1993/1994 wurde auf dem Grundstück Nr. rrr, Grundbuch U.________, die Überbauung "C.________" erstellt. Sie besteht aus zwei Reihen mit je vier zusammengebauten Reiheneinfamilienhäusern. Mit "Parzellierungsgesuch mit Dienstbarkeitserrichtungen" vom 21. Januar 1994 (nachfolgend: Parzellierungsgesuch) wurden von der Ursprungsparzelle Nr. rrr unter anderem acht Grundstücke abparzelliert, auf denen jeweils eines der acht Reihenhäuser steht (Grundstücke Nrn. sss, ttt, uuu, vvv, www, xxx, yyy, zzz, alle Grundbuch U.________). A.________ ist Alleineigentümer des Grundstücks Nr. yyy; B.________ und seine Frau sind Eigentümer der Liegenschaft Nr. uuu. A.b. Für die Überbauung besteht eine gemeinsame Heizanlage, die sich auf dem Grundstück Nr. vvv, aktuell im Alleineigentum von D.________, befindet. Im Parzellierungsgesuch wurde auf diesem Grundstück zugunsten der übrigen sieben Grundstücke eine Dienstbarkeit betreffend die Heizanlage errichtet. Im Parzellierungsgesuch ist sodann geregelt, dass für den Betrieb der Heizanlage sowie für den Einkauf der Heizenergie und die Heizungsabrechnungen das Reglement gelte, welches als Beilage einen integrierenden Bestandteil des Parzellierungsgesuchs darstelle. In diesem Reglement ist insbesondere die Kostenaufteilung wie folgt geregelt: "Die Abrechnung über die Heizkosten erfolgt nach Verbrauch gemäss individuellem Zählerstand; die Kosten für die Erneuerung und den Unterhalt der Heizanlage werden von den Eigentümern der Grundstücke Nrn. sss, ttt, uuu, vvv, www, xxx, yyy und zzz zu gleichen Teilen (je 1/8) übernommen. [...]" A.c. Zwischen den Hauseigentümern kam es zu Unstimmigkeiten über die Abrechnungsmethode und die Kostenverteilung der Heiz- und Nebenkosten 2013 bis 2017, woraufhin A.________ die Nebenkosten für das Jahr 2013 nur noch teilweise und für die Jahre 2014 bis 2017 nicht mehr bezahlte. Die Eigentümerversammlung hatte am 20. August 2013 beschlossen, die bisherige Praxis im Reglement nachzuvollziehen und die Heizkosten nicht allein nach Verbrauch, sondern gewichtet nach der Lage der Grundstücke zu verteilen. A.________ verlangte demgegenüber eine Abrechnung nach dem Wortlaut des Reglements. A.d. Am 29. Juni 2018 reichte B.________ gestützt auf Abtretungserklärungen der anderen Eigentümer beim Regionalgericht Emmental-Oberaargau eine Klage gegen A.________ ein und beantragte, dieser sei zu verurteilen, einen Betrag von insgesamt Fr. 5'213.-- zzgl. 5 % Zins seit dem 30. Juni 2015 (mittlerer Verfalltag) zu bezahlen. Später reduzierte er die Klageforderung auf Fr. 4'065.37; dieser Betrag entspricht der Abrechnungsmethode nach Verbrauch. A.e. Das Regionalgericht entschied am 3. August 2023. Es stellte fest, dass B.________ seine Klage im Umfang von Fr. 1'147.63 zurückgezogen habe und schrieb das Verfahren in diesem Umfang als gegenstandslos ab (Dispositiv-Ziff. 1). Sodann hiess es die Klage gut und verpflichtete A.________, B.________ einen Betrag von Fr. 4'065.35 zu bezahlen (Dispositiv-Ziff. 2). Ferner regelte es die Kosten- und Entschädigungsfolgen (Dispositiv-Ziff. 3 bis 5).