Citation: 8C_689/2018 E. A

A.________ meldete sich am 1. Mai 2012 aufgrund der Folgen eines am 20. Januar 2011 als Beifahrerin im Auto ihres Ehemannes erlittenen Unfalls bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle des Kantons St. Gallen holte hierauf Berichte der behandelnden Ärzte ein. Nachdem sie Kenntnis davon erhalten hatte, dass der Ehemann der Versicherten durch den Haftpflichtversicherer observiert und dabei auch die Versicherte gefilmt worden war, tätigte sie weitere Abklärungen. Mit Vorbescheid vom 10. Dezember 2013 kündigte sie der Versicherten die Abweisung des Rentengesuchs an, da aufgrund der Akten von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit in leidensangepassten Tätigkeiten auszugehen sei und sie dabei ein rentenausschliessendes Einkommen erzielen könne. Dagegen liess A.________ Einwände erheben. Im weiteren Verlauf ordnete die IV-Stelle eine Überwachung der Versicherten an (30. Juni - 19. August 2014). Alsdann holte sie ein psychiatrisches Gutachten bei med. pract. B.________, Fachärztin FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, ein (Expertise vom 6. Juli 2015). Gestützt darauf verneinte die IV-Stelle - nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren - mit Verfügung vom 26. November 2015 erneut einen Rentenanspruch.