Citation: 2C_568/2021 E. 4

Streitfrage in materieller Hinsicht bildet, ob der Widerruf der Niederlassungsbewilligung rechtmässig ist. Unbestritten ist (vgl. angefochtener Entscheid E. 2.2), dass der Widerrufsgrund der längerfristigen Freiheitsstrafe nach Art. 63 Abs. 1 lit. a i.V.m. Art. 62 Abs. 1 lit. b AuG (vgl. in intertemporal-rechtlicher Hinsicht Art. 126 Abs. 1 AIG; Urteile 2C_525/2020 vom 7. Oktober 2020 E. 3.1; 2C_903/2010 vom 6. Juni 2011 E. 3.1 [nicht publ. in: BGE 137 II 233]) mit der Verurteilung des Beschwerdeführers vom 6. Juli 2015 zu einer Freiheitsstrafe von 18 Monaten erfüllt ist (vgl. BGE 139 I 145 E. 2.1). Da die verfahrensauslösenden Delikte vor dem 1. Oktober 2016 begangen wurden, finden Art. 66a ff. StGB und Art. 63 Abs. 3 AuG keine Anwendung (BGE 146 II 1 E. 2.1.2; Urteil 2C_514/2020 vom 20. November 2020 E. 3). Der Beschwerdeführer bringt indessen vor, der Widerruf sei unverhältnismässig und verletze Art. 8 Ziff. 1 EMRK.