Citation: 9C_708/2014 E. 3.1

3.1. Die Beschwerdeführerin weist darauf hin, der rheumatologische Gutachter Dr. med. D.________ habe in einem leidensadaptierten Arbeitsumfeld eine um 20 % eingeschränkte Erwerbsfähigkeit attestiert und die Frage, ab welchem Zeitpunkt eine solche Arbeitsfähigkeit angenommen werden könne, dahingehend beantwortet, dass im Vergleich zu den früheren Jahren keine substanziellen Veränderungen des Zustandsbildes zu verzeichnen seien. Bei der ursprünglichen MEDAS-Begutachtung 2001 habe vermutlich noch ein akuteres klinisches Zustandsbild als anlässlich der aktuellen Exploration bestanden. Zudem seien die damaligen versicherungsmedizinischen Beurteilungskriterien vermutlich weniger streng gewesen als die aktuellen. Entgegen diesem Hinweis hat Dr. med. D.________ sich durchaus für eine wesentliche Veränderung des rheumatologischen Zustandsbildes im Sinne einer Verbesserung ausgesprochen, wenn er ausführte, medizinisch-theoretisch sei nach 2002eine 80%ige Arbeitsfähigkeit gegeben. Denn dieser Zeitraum lag über ein Jahr nach der MEDAS-Begutachtung im November 2001 und ein halbes Jahr nach der BEFAS-Abklärung im August 2002, welche die Grundlage für die Rentenzusprache bildeten.