Citation: 5C.42/2000 06.04.2000 E. 2

2.- Der Kläger macht geltend, das Obergericht habe im Rahmen der güterrechtlichen Auseinandersetzung bei der Bestimmung des Anrechnungswertes für die eheliche Liegenschaft einen unrichtigen Wertansatz gewählt, indem es auf eine theoretische Schätzung statt auf den effektiven Verkaufserlös abgestellt habe. Das Obergericht ist indessen aufgrund seiner Beweiswürdigung zur Überzeugung gelangt, es sei nicht auf den tatsächlich erzielten Verkaufserlös, sondern auf den vom Experten geschätzten Verkehrswert abzustellen. Für das Nähere kann auf das vorinstanzliche Urteil und insbesondere auch auf das in Bezug auf die staatsrechtliche Beschwerde in der gleichen Sache ergangene Urteil des Bundesgerichts verwiesen werden. Der Kläger richtet sich mit seinen Ausführungen ausschliesslich gegen die richterliche Beweiswürdigung im konkreten Fall; umstritten ist weder der Begriff des Verkehrswertes oder der für dessen Festsetzung anwendbare Bewertungsmassstab (BGE 121 III 152 E. 3c). Da sich die Kritik des Klägers mithin ausschliesslich auf Tatfragen beschränkt, erweist sich die Berufung auch insoweit als unzulässig (Art. 63 Abs. 2 OG; Art. 55 Abs. 1 lit. c OG).