Citation: 5A_935/2015 E. 3.2

3.2. Nach deutschem Recht können die Ehegatten durch Ehevertrag grundsätzlich Vereinbarungen (auch) über sonstige Scheidungsfolgen wie den nachehelichen Kindesunterhalt treffen und diesbezüglich in notarieller Urkunde einen vollstreckbaren Titel gemäss § 794 Abs. 1 Ziff. 5 dt. ZPO schaffen (vgl. IVO, Länderbericht Deutschland, in: Süss/Ring, Eherecht in Europa, 2. Aufl. 2012, Rz. 103, 116). Unbestritten ist, dass die von der Beschwerdegegnerin als Rechtsöffnungstitel vorgelegte vollstreckbare öffentliche Urkunde Nr. 11/2001 vom 31. Januar 2002 grundsätzlich eine solche ist, deren Vollstreckbarkeitserklärung sich nach dem LugÜ/1988 richtet (Art. 63 Abs. 1 rev LugÜ).