Citation: 6B_645/2020 E. B

B.a. Gegen das Urteil erhob A.A.________ Berufung und beantragte, er sei vom Vorwurf der mehrfachen Vergewaltigung freizusprechen und lediglich der sexuellen Handlungen mit Kindern schuldig zu sprechen. Das Kantonsgericht Luzern stellte in seinem Urteil vom 5. Februar 2020 zunächst fest, dass das kriminalgerichtliche Urteil unter anderem in Bezug auf den Freispruch vom Vorwurf der Tätlichkeiten sowie in Bezug auf den Schuldspruch der sexuellen Handlungen mit Kindern in Rechtskraft erwachsen sei. Sodann sprach es A.A.________ der mehrfachen Vergewaltigung schuldig und bestrafte ihn mit einer bedingt vollziehbaren Freiheitsstrafe von zwei Jahren unter Anrechnung von 40 Tagen Untersuchungshaft. B.b. Der Schuldspruch betreffend mehrfacher Vergewaltigung, der vor Bundesgericht Verfahrensgegenstand bildet, basiert auf folgender Anklage: A.A.________ habe im Juni 2007 und im Herbst 2007 oder Winter 2007/2008 seine damalige Ehefrau, B.A.________, vergewaltigt. Im Juni 2007 vor dem Fest C.________ sei er in die Küche gekommen, unten unbekleidet mit erigiertem Penis. Er habe seine Ehefrau gepackt und auf den Fliesenboden der Küche gedrückt. Diese sei mit dem Kopf auf dem Boden aufgeschlagen. A.A.________ habe ihr die Unterhosen runtergezerrt, habe sich auf sie gelegt und ihre Arme festgehalten. Sie habe sich gewehrt und versucht, sich wegzudrehen. Trotzdem sei es A.A.________ gelungen, in sie einzudringen. Seine damalige Ehefrau habe sich weiter gewehrt und versucht, ihn wegzustossen. Sie habe geweint und gesagt, er solle sie in Ruhe lassen. Er habe jedoch weitergemacht, bis er zum Orgasmus gekommen sei, erst dann habe er von ihr abgelassen. Im Herbst 2007 oder Winter 2007/2008 habe A.A.________ seiner schlafenden Ehefrau die Bettdecke weggezogen, worauf sie erwacht und schlaftrunken gewesen sei. Er habe sie in der Folge an den Beinen bis an die Bettkante gezogen und ihr die Pyjamahose ausgezogen. B.A.________ sei erschrocken und habe sich drehen und A.A.________ mit den Knien wegdrücken wollen. Daraufhin habe sich dieser mit seinem ganzen Körpergewicht auf sie gelegt und ihre Arme festgehalten. B.A.________ habe sich unter ihm gewunden und ihn gebeten aufzuhören. A.A.________ sei jedoch mit dem Penis in sie eingedrungen und habe erst von ihr abgelassen, nachdem er zum Orgasmus gekommen sei.