Citation: P 26/99 20.12.2000 E. 3

3.- Das kantonale Gericht hat die Gesetzes- und Verordnungsbestimmungen über die Voraussetzungen für den Erlass der Rückerstattung zu Unrecht bezogener Ergänzungsleistungen (Art. 27 Abs. 1 ELV in Verbindung mit Art. 47 Abs. 1 AHVG und - ergänzend - Art. 79 AHVV) sowie die nach der Rechtsprechung für die Beurteilung des guten Glaubens des Leistungsbezügers entscheidenden Kriterien (BGE 110 V 180 f. Erw. 3c und d mit Hinweisen) zutreffend dargelegt. Es hat ferner auch die Judikatur zur Unterscheidung zwischen dem guten Glauben als fehlendem Unrechtsbewusstsein und der Frage, ob sich jemand unter den gegebenen Umständen auf guten Glauben berufen kann bzw. ob er bei zumutbarer Aufmerksamkeit den bestehenden Rechtsmangel hätte erkennen sollen samt daran anknüpfender kognitionsrechtlicher Wirkungen (BGE 122 V 223 Erw. 3) richtig wiedergegeben.