Citation: 8C_33/2017 E. A

A.________, geboren 1976, meldete sich am 25. September 2012 erneut bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle des Kantons St. Gallen klärte den medizinischen Sachverhalt unter anderem durch eine Begutachtung beim Zentrum für Medizinische Begutachtung (ZMB), Basel, ab. In der Expertise vom 21. Januar 2014 werden die Diagnosen eines chronischen lumboradikulären Schmerzsyndroms S1 links mit sensiblem Ausfall im Dermatom S1 links, einer rezidivierenden depressiven Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode mit spezifischen Trennungsängsten und spezifischer Angststörung unklarer Ätiologie sowie einer chronischen Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren bei einer Persönlichkeit mit akzentuierten (ängstlich-dependenten) Zügen gestellt. In einer adaptierten Tätigkeit sei die Versicherte zu 50 % arbeitsfähig. Die IV-Stelle verneinte mit Verfügung vom 1. Mai 2014 einen Leistungsanspruch, da eine rezidivierende depressive Störung keinen invalidisierenden Charakter habe, diese mit dem Schmerzleiden in einem engen Zusammenhang stehe und es der Versicherten daher objektiv betrachtet zumutbar sei, eine leidensangepasste Erwerbstätigkeit ohne wesentliche Einschränkungen auszuüben.