Citation: 9C_551/2024 E. 4

Der Beschwerdeführer stört sich daran, dass die Vorinstanz im Rahmen der einleitenden Darlegung der Rechtsgrundlagen u.a. darauf hinwies, dass eine Erwerbsunfähigkeit nur vorliege, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar sei. Diese Ausführungen zeigten, so der Beschwerdeführer weiter, dass das angefochtene Urteil auf der schon lange aufgegebenen Überwindbarkeitsvermutung und den vormals dazu entwickelten Kriterien des Bundesgerichts beruhe. Konkret rügt der Beschwerdeführer eine falsche Rechtsanwendung und eine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes, weil die Vorinstanz die mit BGE 141 V 281 erfolgte Rechtsprechungsänderung ausser Acht gelassen und kein strukturiertes Beweisverfahren durchführt habe.