Citation: 1A.245/2004 21.02.2005 E. 4

Der Beschwerdeführer begründet seine Rüge der Umgehung von Art. 24 RPG damit, dass die Obergasse ausserhalb der Bauzone in der Landwirtschaftszone liege und daher ohne eine Ausnahmebewilligung gemäss Art. 24 RPG nicht zur Erschliessung von Bauland dienen dürfe. Diese Behauptung ist schon in tatsächlicher Hinsicht unzutreffend: Die bogenförmige, die Mosen- mit der Kapellstrasse verbindende Obergasse verläuft grösstenteils zwischen der Wohnzone (W 2) und dem Reservegebiet und grenzt auf dem Abschnitt Visibach bis Kapellstrasse die Gewerbe- und Industriezone von der Landwirtschaftszone ab. Die Strasse mag allenfalls früher vorwiegend der landwirtschaftlichen Bewirtschaftung gedient haben, doch verläuft sie heute zwischen den Bauzonen oder diesen entlang. Inwiefern für den Bestand oder den Ausbau dieser Strasse die materiellen Erfordernisse von Art. 24 RPG erfüllt sein müssten und es an diesen fehle (vgl. BGE 117 Ib 9 E. 2b), legt der Beschwerdeführer selbst nicht dar. Seine Vorbringen erweisen sich in dieser Hinsicht ebenfalls als unbegründet.