Citation: 6B_1165/2019 E. 1.8.3

1.8.3. Die Vorinstanz erwägt, unter dem Aspekt der Verhältnismässigkeit sei zu berücksichtigen, dass sich der Beschwerdeführer seit seiner Verhaftung am 13. November 2010 ununterbrochen im Vollzug befinde, was einen überaus empfindlichen Eingriff in seine Freiheitsrechte darstelle. Auch sei die mit Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich vom 25. April 2013 ausgesprochene Freiheitsstrafe von acht Jahren bereits vollzogen worden. Damit bezieht sie in ihre Beurteilung ein, dass sich der Beschwerdeführer seit gut neun Jahren im Vollzug befindet. Es ist nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz in Berücksichtigung der konkreten Umstände zum Schluss gelangt, die Abwägung der betroffenen Interessen falle zugunsten der Schutzanliegen der Öffentlichkeit aus, und den Eingriff in die Freiheitsrechte des Beschwerdeführers noch immer als gerechtfertigt betrachtet (Urteil S. 30 f.).