Citation: 8C_322/2021 E. A

A.________, geboren 1954, war seit dem 1. März 1980 bei der B.________ AG angestellt und dadurch bei der AXA Versicherungen AG (nachfolgend: AXA) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen und Nichtberufsunfällen versichert. Gemäss Unfallmeldung vom 3. Juli 2019 zog er am 28. Juni 2019 beim Anlassen des Aussenbordmotors seines Bootes an der Anlasserschnur, wobei sich sofort ein brennender Schmerz in der rechten Schulter einstellte. Eine MRI-Untersuchung (Magnetic resonance imaging) vom 3. Juli 2019 zeigte u.a. einen transmuralen Riss der Rotatorenmanschette mit Beteiligung der Supra- und der Infraspinatussehne. Am 13. September 2019 erfolgten im Spital C.________ eine arthroskopische Rotatorenmanschettenrekonstruktion rechts sowie eine Tenotomie der langen Bizepssehne. Die AXA erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung). Gestützt auf zwei Aktenbeurteilungen ihres beratenden Arztes Dr. med. D.________, Facharzt für Chirurgie, vom 18. September und 28. November 2019 stellte sie ihre Leistungen mangels eines natürlichen Kausalzusammenhangs zwischen dem Ereignis vom 28. Juni 2019 und den Schulterbeschwerden per 31. Juli 2019 ein (Verfügung vom 17. Dezember 2019). Infolge der von A.________ und der INTRAS Kranken-Versicherung AG als obligatorischer Krankenversicherer erhobenen Einsprachen holte die AXA eine zusätzliche Aktenbeurteilung ihres beratenden Arztes Dr. med. E.________, Facharzt für Chirurgie, vom 19. Mai 2020 ein. Mit Einspracheentscheid vom 4. Juni 2020 hielt sie an der Leistungseinstellung gemäss Verfügung vom 17. Dezember 2019 fest.