Citation: 5D_36/2016 E. 2.2

2.2. Das Kantonsgericht hat zusammengefasst in der Haupterwägung erwogen, der vollständige, d.h. eine Begründung enthaltende Entscheid der ersten Instanz sei die Beschwerdeführerin am 18. Dezember 2015 am Schalter der Schweizerischen Post V.________ zugestellt worden. Die zehntägige Rechtsmittelfrist habe am Folgetag der Eröffnung, am Samstag, 19. Dezember 2015, zu laufen begonnen und sei am Montag, 28. Dezember 2015, abgelaufen. Gemäss Art. 145 Abs. 1 lit. c SchKG (richtigerweise wohl ZPO) stünden die gesetzlichen und gerichtlichen Fristen vom 18. Dezember bis und mit 2. Januar still. Aufgrund ihrer dringlichen Natur seien jedoch die summarischen Verfahren von diesem Fristenstillstand ausgenommen und laufe die Rechtsmittelfrist somit auch während der besagten Periode weiter (Art. 145 Abs. 2 lit. b ZPO). Auf diese Ausnahme von der Regel des Fristenstillstandes sei die Beschwerdeführerin in der Rechtsmittelbelehrung des Entscheides der ersten Instanz ausdrücklich aufmerksam gemacht worden. Die Beschwerdeführerin habe ihre als Einsprache bezeichnete Beschwerde vom 3. Januar 2016 am 4. Januar 2016 der Post übergeben, womit die zehntägige Beschwerdefrist klar verpasst worden sei. Da die Beschwerdeführerin nicht um Wiederherstellung der Rechtsmittelfrist ersuche und überdies keine Anhaltspunkte für ein unverschuldetes Hindernis vorlägen, welches sie von einem Handeln innert Frist abgehalten hätte, sei eine Wiederherstellung der Frist ausgeschlossen.