Citation: 5A_126/2023 E. D

Mit Eingabe vom 3. Juli 2020 erhob die Arrestschuldnerin Einsprache gegen den Arrest. Am 28. September 2020 fand am Bezirksgericht die Hauptverhandlung statt. Anlässlich der Verhandlung reichte die Arrestgläubigerin verschiedene Beweismittel ein. Den Parteien wurde mitgeteilt, dass sich das Gericht umgehend nach der Verhandlung zur Beratung zurückziehe und somit ein Novenschluss eintrete. Am 28. und 29. Juni 2021 erfolgten Noveneingaben der Arrestschuldnerin, am 2. Juli, 25. November und 20. Dezember 2021 sowie am 10. Januar 2022 solche der Arrestgläubigerin. Mit Entscheid vom 28. September 2020 hiess das Bezirksgericht die Arresteinsprache gut und ordnete an, dass der Arrestbefehl nach unbenutztem Ablauf der Beschwerdefrist oder nach Abschluss des obergerichtlichen Verfahrens aufgehoben werde, falls das Obergericht nichts anderes anordne. Der Entscheid wurde den Parteien am 25. Februar 2022 in begründeter Fassung zugestellt. Die Arrestgläubigerin gelangte darauf mit Beschwerde an das Obergericht. Dieses wies das Rechtsmittel ab, soweit es darauf eintrat. Das Urteil datiert vom 10. Januar 2023 und wurde tags darauf an die Parteien versandt.