Citation: 6B_1090/2022 E. 1.2.3

1.2.3. Zudem soll die Beschwerdeführerin in der Buchhaltung der I.________ AG und teilweise der Beschwerdegegnerin 2 Darlehen von ersterer an letztere von insgesamt Fr. 102'000.-- erfasst haben. Tatsächlich habe lediglich im Umfang von Fr. 79'923.40 ein Geldfluss von der I.________ AG an die Beschwerdegegnerin 2 stattgefunden. Ferner habe die Beschwerdeführerin mehrmals Beträge (Fr. 1'076.--, Fr. 1'000.--, Fr. 20'000.--) vom Konto der I.________ AG abgehoben und in deren Buchhaltung als Darlehen an die Beschwerdegegnerin 2 verbucht, ohne aber dieser die Beträge zukommenzulassen. Vom 7. Oktober 2008 bis 27. Oktober 2010 habe die Beschwerdeführerin - teils infolge mangelnder Liquidität der I.________ AG - gesamthaft sogar Fr. 107'811.50 per E-Banking zulasten der Beschwerdegegnerin 2 an Konten der I.________ AG überwiesen und die Beträge als Darlehensrückzahlungen verbucht. Die zweck- und abredewidrig verwendeten Gelder seien in der Buchhaltung der I.________ AG wahrheitswidrig verbucht worden. Überdies habe die Beschwerdeführerin zwischen Februar 2007 und November 2010 zweck- und abredewidrig Überweisungen von Fr. 29'800.-- vom Konto der Beschwerdegegnerin 2 an Konten der I.________ AG getätigt und wahrheitswidrig verbucht. Schliesslich habe sie von Februar 2006 bis Dezember 2011 zum eigenen Nutzen oder zum Nutzen der D.________ GmbH Fr. 44'401.30 per E-Banking vom Bank E.________-Konto der Beschwerdegegnerin 2 an diverse Zahlungsempfänger überwiesen und in deren Buchhaltung wahrheitswidrig als Aufwand verbucht.