Citation: 5A_412/2014 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer rügt als Gehörsverletzung und als Verletzung des Willkürverbotes, dass das Obergericht seinen Beweisantrag auf erneute Befragung ignoriert habe, denn richtigerweise wäre er nicht zu seinen Zweifeln nach der Geburt, sondern zum Thema zu befragen gewesen, ob er im Zeitpunkt der Anerkennung, d.h. 2½ Jahre nach der Geburt, hätte Zweifel an seiner Vaterschaft haben müssen. Indem das Obergericht auf die bereits berufungsweise vorgetragene Gehörsrüge hingewiesen hat (angefochtener Entscheid S. 6 unten), hat es diese nicht einfach ignoriert, sondern den betreffenden Beweisantrag auf erneute Anhörung mit seinen weiteren Erwägungen sinngemäss in antizipierter Beweiswürdigung abgewiesen. Topisch ist deshalb die Willkürrüge; indes ist sie unbegründet: Wie sich aus dem Einvernahmeprotokoll ergibt, wurde der Beschwerdeführer am 8. Juli 2013 ausführlich durch das Bezirksgericht Zürich befragt. Dabei war auch die ihn vertretende Rechtsanwältin anwesend und sie hat verschiedene Zusatzfragen gestellt, nicht aber solche zum Thema, welches sie jetzt als ausschlaggebend hinstellt. Hat sie es aber unterlassen, ihrem Mandanten die in ihren Augen richtigen Fragen stellen zu lassen, so kann dies nicht mit Willkürrügen im Rechtsmittelverfahren und im Übrigen auch nicht mit der erst berufungsweise erhobenen Rüge, das rechtliche Gehör sei verletzt worden, nachgeholt werden.