Citation: 5A_894/2017 E. 4.1

4.1. Der Standpunkt im bundesgerichtlichen Rückweisungsentscheid ist klar. Der restliche Pflichtteilsanspruch des Beklagten gegen den Nachlass seines Vaters ist nicht nominal von der Zuwendung der Erblasserin in Abzug zu bringen (E. 2.2 oben; E. 7 des Urteils 5A_267/2016). Die zusammenfassende E. 8 des Urteils 5A_267/2016 ändert daran nichts. Danach ist die Zuwendung der Erblasserin an den Beklagten um die Gegenleistungen (E. 6 und E. 7) zu kürzen. In der verwiesenen E. 7 des Urteils 5A_267/2016 wird klargestellt, was das Kantonsgericht in seinem ersten Sachurteil nicht hätte tun dürfen, in seinem zweiten Sachurteil aber erneut getan hat. Wo im Urteil 5A_267/2016 von "Zuwendung der Erblasserin" geschrieben steht, ist einheitlich der Verzicht der Erblasserin auf ihre güter- und erbrechtlichen Ansprüche im Gesamtbetrag von Fr. 262'445.-- gemeint (E. 3.3 und E. 6.2 des Urteils 5A_267/2016). Der dem Beklagten zustehende Pflichtteil hat in der Tat nicht Teil des Nachlasses der Erblasserin gebildet, sondern war wertmässig in der ihm als Nacherben am 9. Dezember 2000 ausgelieferten Erbschaft enthalten. Als Nacherbe ist der Beklagte Erbe seines Vaters und hat einen Anspruch auf Ausrichtung des Pflichtteils gegen die Erbschaft seines Vaters und nicht gegen den Erbschaft seiner Mutter als Vorerbin (vgl. BGE 95 II 519 E. 3 S. 522; 131 III 106 E. 3.2 S. 110). Mit der Auslieferung der väterlichen Erbschaft durch die Vorerbin hat er den bis dahin noch ausstehenden Pflichtteil von Fr. 102'462.85 erhalten. Seine Gegenleistung für die Zuwendung der Erblasserin hat deshalb nicht in diesem Betrag bestanden, sondern, wie in E. 7 des Urteils 5A_267/2016 näher ausgeführt, im darauf entfallenden Nutzen.