Citation: 5A_357/2007 10.10.2007 E. A

A.a Der 1986 geborene X.________ (nachfolgend Beschwerdeführer) ist der Sohn von Y.________. Dessen Ehe mit der Mutter des Beschwerdeführers wurde mit Urteil des Bezirksgerichts Baden vom 28. Oktober 1993 geschieden; die elterliche Sorge über den Beschwerdeführer wurde dem Vater zugewiesen, und die Mutter wurde zur Leistung von Unterhaltsbeiträgen für den Sohn an den Vater verpflichtet. Am 30. April 2002 wurde die elterliche Sorge über den Beschwerdeführer auf Antrag seiner Eltern vom 2. März/18. April 2002 von der Sozial- und Vormundschaftsbehörde auf die Mutter übertragen. Ein von der Jugend- und Familienberatung des Jugendsekretariats A.________, formulierter Unterhaltsvertrag wurde von der Mutter des Beschwerdeführers am 20. Juni 2002 und vom Vater am 2. August 2002 bzw. 25. Oktober 2002 unterzeichnet. Die Genehmigung durch die Vormundschaftsbehörde B.________ erfolgte am 19. November 2002. Im Unterhaltsvertrag verpflichtete sich der Vater, der gesetzlichen Vertreterin des Beschwerdeführers, nach der Mündigkeit des Beschwerdeführers an ihn selber, bis zur Vollendung einer angemessenen Ausbildung, mindestens aber bis zur Mündigkeit, einen monatlichen Unterhaltsbeitrag von Fr. 650.-- zu bezahlen. Gemäss Lehrvertrag schliesst der Beschwerdeführer seine dreijährige Lehre als Gebäudereiniger Ende Juli 2007 ab. A.b Die von Y.________ am 2. August 2005 beim Bezirksgericht Laufenburg eingereichte Klage auf Aufhebung, ev. Herabsetzung der Unterhaltspflicht wurde mit Urteil vom 24. August 2006 abgewiesen. Die Widerklage des Sohnes wurde gutgeheissen und der Vater verpflichtet, seinem Sohn gemäss Unterhaltsvertrag den Betrag von Fr. 1'603.35 zuzüglich Zins zu 5 % seit 5. Juli 2004 für Fr. 563.35, seit 2. August 2004 für Fr. 650.-- und seit 2. September 2004 für Fr. 390.-- zu bezahlen. Die von Y.________ dagegen beim Obergericht des Kantons Aargau erhobene Appellation wurde mit Urteil vom 8. Mai 2007 gutgeheissen, und seine Verpflichtung zur Leistung von Unterhaltsbeiträgen an seinen Sohn wurde mit Wirkung ab dem 2. August 2005 aufgehoben.