Citation: 9C_519/2007 18.02.2008 E. 3

Unter sämtlichen Verfahrensbeteiligten ist unbestritten, dass der zu über 20 % erwerbsunfähige, eingliederungswillige und über die erforderlichen intellektuellen Fähigkeiten verfügende Beschwerdeführer grundsätzlich Anspruch auf Umschulung hat. Die während Jahren (mit hinreichender Intensität) unternommenen Eingliederungsbemühungen der IV-Organe (Arbeitsvermittlung von Mai bis September 2003; Berufsberatung von August 2002 bis Februar 2003 sowie von Oktober 2003 bis August 2005) führten jedoch das kantonale Gericht zum zutreffenden Schluss, dass weitere berufliche Massnahmen (mit Ausnahme von Arbeitsvermittlung, welche durch den vorinstanzlichen Entscheid zugesprochen wurde) wohl ebenso wenig wie die bisherigen Aussicht auf Erfolg hätten. Die im Zuge der gemeinsamen Evaluation von Berufsberater und Versichertem ins Auge gefassten Ausbildungen sprengten entweder deutlich den Rahmen der annähernden Gleichwertigkeit (BGE 124 V 108 E. 3b S. 111; der über die slowakische Maturität verfügende Beschwerdeführer übte in der Schweiz vor Eintritt der Invalidität ausschliesslich Hilfsarbeitertätigkeiten aus) oder versprachen keine wesentliche Verbesserung der Erwerbsfähigkeit im Sinne von Art. 8 Abs. 1 und Art. 17 Abs. 1 IVG. Unter den geschilderten Umständen muss ein Anspruch auf Umschulung oder (neuerliche) Berufsberatung verneint werden. Ergänzende Abklärungen würden nicht zu wesentlichen neuen Erkenntnissen führen, weshalb sie unterbleiben können. An dieser Betrachtungsweise nichts zu ändern vermag, wenn in der letzt- wie bereits in der erstinstanzlichen Beschwerde eine berufliche Abklärung in einer Institution wie dem "Brüggli", Romanshorn, verlangt wird, nachdem der Versicherte just einen solchen Vorschlag im September 2002 abgelehnt und in der Folge während des gesamten Verwaltungsverfahrens nie mehr aufgegriffen hat.