Citation: 7B_985/2024 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer vertritt die Auffassung, eine Vielzahl von nonverbalen und verbalen missbilligenden Äusserungen des Beschwerdegegners habe den Gesamteindruck der Befangenheit erwecken lassen. So habe der Beschwerdegegner bei der Befragung zu ihm gesagt "Das glaube ich Ihnen nicht". Bereits diese absolute Äusserung stelle eine abschliessende Beurteilung dar. Im Zusammenspiel mit mehrfachem Lachen, Kopfschütteln, Augenverdrehen und Geräuschen des Unmuts ("Tzzz") sei der Eindruck entstanden, die Meinung über ihn, den Beschwerdeführer, sei bereits von Anfang an gemacht und weder seine Antworten noch die Ausführungen der Verteidigung könnten daran etwas ändern. Dabei seien die geltend gemachten Elemente nicht einzeln, sondern als Gesamtgeschehen zu würdigen. Eine solche Gesamtschau führe die Vorinstanz nicht durch, sondern sie prüfe die geltend gemachten Ausstandsgründe jeweils für sich allein und dabei auch nur die "objektiv nachweisbaren". Aus diesem Grund, so der Beschwerdeführer weiter, verletze die Vorinstanz seinen Anspruch auf rechtliches Gehör, wenn sie entgegen seinen Beweisanträgen nur auf die Audioaufnahmen und das Verhandlungsprotokoll abstelle. Gerade die nonverbalen Meinungsäusserungen wie Kopfschütteln, Augenverdrehen oder teilweise auch Lachen liessen sich dadurch nicht feststellen. Deshalb wären die Anwaltsvolontärin B.________, er, der Beschwerdeführer sowie der Dolmetscher, welche alle das Verhalten des Beschwerdegegners anlässlich der Verhandlung mitbekommen hätten, von der Vorinstanz zu befragen gewesen.