Citation: U 468/05 21.11.2006 E. 2

Zur Begründung des zusätzlichen Abklärungsbedarfs hat die Vorinstanz auf Widersprüche in den Beurteilungen des SUVA-Kreisarztes Dr. med. R.________ vom 17. Dezember 2002 und 2. Mai 2003 einerseits und vom 6. Juli 2004 andererseits hingewiesen. Es sei nicht nachvollziehbar, weshalb ein Zusammenhang zwischen den HWS-Beschwerden und dem fraglichen Unfall zunächst bejaht worden sei, indem die Gesundheitsprobleme als weitgehend durch den Unfall verursacht qualifiziert wurden, während in der späteren Beurteilung ein Zusammenhang lediglich noch als möglich bezeichnet werde. Eine Begründung für die spätere Neubeurteilung finde sich in der kreisärztlichen Stellungnahme vom 6. Juli 2004 nicht. Des Weiteren führt die Vorinstanz an, das für die Krankenversicherung erstellte Gutachten der Rheuma- und Rehabilitationsklinik Y.________ vom 14. Dezember 2004 sei hinsichtlich der Frage eines allfälligen psychischen Leidens nicht schlüssig, weil die Stellungnahme dazu offenbar im Wesentlichen allein auf einer telefonischen Besprechung des Gutachters mit dem behandelnden Psychiater beruhe. Eine wenn auch nur rudimentäre Begründung enthalte das Gutachten diesbezüglich nicht. Die Schlussfolgerung des Experten, angesichts des Fehlens einer psychischen Ursache müssten die Leiden der Versicherten ausschliesslich auf den Unfall vom 26. Dezember 2001 zurückgeführt werden, sei unter diesen Umständen sowie angesichts der sich aus der Anamnese ergebenden Vorzustände und des vielschichtigen Beschwerdebildes nicht ohne weiteres nachvollziehbar.