Citation: 6B_1407/2019 E. 1.3.2

1.3.2. Die Vorinstanz vermag auch hinsichtlich des vom Beschwerdeführer unbestrittenen Geschlechtsverkehrs plausibel zu erklären, weshalb sie trotz fehlender Verletzungen der Beschwerdegegnerin 2 im Vaginalbereich von einer mangelnden Einwilligung ausgeht. In der Tat erscheint die Annahme, die Beschwerdegegnerin 2 hätte nach der brutalen Würgeattacke den Wunsch nach Geschlechtsverkehr verspürt, geradezu abwegig. Jedenfalls aber ist die vorinstanzliche Erklärung nicht willkürlich. Daran ändert nichts, dass der Nachtwächter eine scheinbar normale Situation antraf resp. nichts Verdächtiges feststellte. Auch, dass die Beschwerdegegnerin 2 den Vergewaltigungsvorwurf nicht sofort erhob, ist - unbesehen der Frage, wem sie danach als erstes begegnete - nachvollziehbar. Es kann auf das in Erwägung 1.2.2 vorstehend Gesagte verwiesen werden. Dies gilt ebenso für die nachvollziehbare Einschätzung der Vorinstanz, wonach das Verhalten des Beschwerdeführers unter den gegebenen Umständen besonders rücksichtslos sei und als Zufügung unnötigen psychischen Leids erscheine. Der Beschwerdeführer legt auch mit Bezug auf die inkriminierten Drohungen während des Würgens sowie des Geschlechtsverkehrs nicht dar, weshalb die Aussagen der Beschwerdegegnerin 2unglaubhaft sein sollten, oder weswegen sich die Annahme einer Falschbezichtigung geradezu aufdrängen würde. Dass das Gehör der Beschwerdegegnerin 2nach eigenen Angaben infolge des Würgens beeinträchtigt war, spricht nicht gegen deren Richtigkeit. Ohnehin beanstandet der Beschwerdeführer auch insoweit im Wesentlichen bloss das Abstellen auf die Geschädigtenangaben, ohne aber selbst eine plausible Erklärung vorzubringen oder Willkür darzutun. Nicht entscheidend ist in diesem Zusammenhang die Ausführlichkeit, mit der die kantonalen Instanzen begründen, weshalb sie die inkriminierten Drohungen als erstellt erachten. Sie stützen sich hierbei offensichtlich auf die als schlüssig beurteilten Aussagen der Beschwerdegegnerin 2, was nachvollziehbar ist. Sofern der Beschwerdeführer in diesem Zusammenhang eine Verletzung des rechtlichen Gehörs rügen sollte - was aufgrund seiner Ausführungen unklar ist - wäre auch solches nicht ersichtlich oder genügend dargetan. Er wurde zu Beginn des Verfahrens unstreitig zu den inkriminierten Drohungsvorwürfen befragt, sodass er sich auch dazu gebührend äussern konnte.