Citation: 6B_999/2023 E. 2.2.3

2.2.3. Der Beschwerdeführer ist 1973 als griechischer Staatsangehöriger in Albanien geboren und aufgewachsen. Im Alter von 21 Jahren kehrte er nach Griechenland zurück, wo er zwei Jahre später seine derzeitige Ehefrau heiratete. Seine drei Kinder sind allesamt in Griechenland geboren und verbrachten dort ihre Kindheit. Im Jahr 2014 reiste der Beschwerdeführer als 41-Jähriger in die Schweiz ein (angefochtenes Urteil S. 58 und 60). Er lebt hier mit seiner Ehefrau, welche ein eigenes Reinigungsunternehmen betreibt. Die ebenfalls in der Schweiz wohnhaften Kinder des Beschwerdeführers waren im Zeitpunkt des vorinstanzlichen Urteils 17-, 20- und 27-jährig, weitgehend selbständig und jedenfalls nicht mehr auf täglichen persönlichen Kontakt mit dem Vater angewiesen. Seine beiden älteren Kinder sind bereits fest in den schweizerischen Arbeitsmarkt integriert. Das jüngste Kind befand sich im Zeitpunkt des vorinstanzlichen Urteils im zweiten von drei Lehrjahren zum Detailhandelsfachmann und erhielt bereits einen eigenen Lohn. Die ältere Tochter des Beschwerdeführers leidet an einer bipolaren Störung. Sie geht jedoch einer geregelten Arbeit nach und ist medikamentös eingestellt (angefochtenes Urteil E. 3.3 S. 59 f.).