Citation: I 199/00 23.10.2001 E. 2

2.- Streitig ist, ob die IV-Stelle die Invalidenrente zu Recht aufgehoben hat. a) Die Vorinstanz hat der Ermittlung des Invaliditätsgrades ein zu Recht nicht bestrittenes Valideneinkommen von Fr. 65'235.- für 1998 zugrunde gelegt. Als Invalideneinkommen hat sie die vom Versicherten bei der X.________ als Geschäftsführer und Gesellschafter erzielten Einkünfte eingesetzt. Dies wird vom Beschwerdeführer beanstandet, da es sich hierbei nicht um ein stabiles Arbeitsverhältnis handle und er zudem aus gesundheitlichen Gründen seinen Einsatz in der Firma nach 1997 habe weiter reduzieren müssen. b) Für die Beurteilung der Gesetzmässigkeit einer Verwaltungsverfügung ist der Zeitpunkt ihres Erlasses massgeblich (BGE 121 V 366 Erw. 1b mit Hinweisen), mithin der 8. April 1999. Sämtliche Tatsachen, die den Gesundheitszustand sowie die Arbeitssituation des Versicherten seither beeinflusst haben, sind nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens, sondern im Rahmen einer Neuanmeldung geltend zu machen (Art. 87 Abs. 3 und 4 IVV). c) Das Einkommen, welches ein Rentenbezüger erzielt, kann als Invalideneinkommen herbeigezogen werden, wenn es sich bei der betreffenden Anstellung um ein besonders stabiles Arbeitsverhältnis handelt, der Versicherte dabei seine ihm verbleibende Arbeitsfähigkeit in zumutbarem Umfang verwertet und der erzielte Lohn der Leistung angemessen ist und keinen Soziallohncharakter aufweist (BGE 117 V 19 Erw. 2c/aa mit Hinweisen). Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers ist bei seiner Tätigkeit für die X.________ von einem stabilen Arbeitsverhältnis auszugehen. Einerseits arbeitet er bereits mehrere Jahre in der Firma, andererseits liegen keine Anzeichen vor, wonach mit seinem Ausscheiden aus der Gesellschaft zu rechnen wäre. Zudem gibt es keinerlei Hinweise dafür, dass es sich beim erzielten Einkommen um Soziallohn handelt. Soweit der Versicherte gestützt auf das Zeugnis des Dr. med. S.________, praktischer Arzt, geltend macht, er weise nur noch eine Arbeitsfähigkeit von 25 % auf, ist festzuhalten, dass er entgegen dem Abklärungsbericht vom 17. Dezember 1998, aber gemäss eigenen Angaben nach Eintritt des zu seiner Entlastung in die Firma aufgenommenen T.________ und der gesundheitlich bedingten Reduktion des Arbeitspensums noch etwa zu 20 % bzw. 8 Stunden pro Woche im Betrieb tätig war (Beschwerde vom 12. Mai 1999, Schreiben vom 8. September 1998). Verwaltung und Vorinstanz haben somit ihrem Entscheid keine höhere als die von Dr. med. S.________ mit Bericht vom 20. Juli 1998 bescheinigte Arbeitsfähigkeit zugrunde gelegt. Daran vermögen auch die vom Beschwerdeführer aufgelisteten ärztlichen Behandlungen nichts zu ändern; denn der Hausarzt attestierte selbst unter Berücksichtigung all dieser Leiden weiterhin eine Arbeitsfähigkeit von 25 % (Bericht vom 20. März 2000). Aus dem Gesagten ergibt sich, dass die Aufnahme von J.________ als Gesellschafter per 1. Januar 1999 nicht auf eine weitere gesundheitsbedingte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit, sondern auf andere Gründe zurückzuführen ist. Vorinstanz und Verwaltung durften sich demnach beim Invalideneinkommen auf die in den Jahren 1997 und 1998 erzielten Einkünfte abstützen. d) Nachdem die Ermittlung des Invaliditätsgrades in den übrigen Belangen nicht beanstandet wird und sich auch aus den Akten keine Hinweise ergeben, wonach diese unzutreffend wären, haben Vorinstanz und Verwaltung die Invaliditätsrente des Versicherten infolge nicht mehr rentenbegründenden Invaliditätsgrades zu Recht auf den 31. Mai 1999 (Art. 88bis Abs. 2 lit. a IVV) aufgehoben.