Citation: 6B_901/2018 E. B

Auf Berufung von X.________ hin bestätigte das Obergericht Appenzell Ausserrhoden am 23. Januar 2018 mit wenigen, hier nicht relevanten Abweichungen das erstinstanzliche Urteil, soweit dieses nicht bereits in Rechtskraft erwachsen war. Das Obergericht hält zusammengefasst folgenden Sachverhalt für erwiesen: Am 22. März 2015 trafen sich auf dem Vorplatz des Schulhauses H.________ in I.________ mehrere Jugendliche und deren Väter. Dabei ging es um die Aufarbeitung einer Auseinandersetzung zwischen den Jugendlichen in der vorangegangenen Nacht. G.________ rief zu Hause an und liess seinem Vater X.________ ausrichten, er solle ebenfalls zum Schulhaus kommen. X.________ befand sich im Zeitpunkt des Anrufs im Garten, wo er mit einem Küchenmesser Schnüre von einer Verpackung löste. Auf den Anruf hin unterbrach er diese Arbeit, steckte das Messer in die Jackentasche und begab sich zum Schulhaus. Dort kam es zu Diskussionen, einer verbalen Auseinandersetzung sowie einem kurzen Körperkontakt zwischen C.________ und X.________. Anschliessend gerieten A.________ und X.________ aneinander. Dabei zog X.________ das Messer aus der Jackentasche und drohte damit A.________. A.________ gelang es zunächst, den messerführenden Arm von X.________ zurückzustossen, wobei sich Letzterer leicht am Kinn verletzte. X.________ drohte A.________ in der Folge erneut mit dem Messer und stach mit grosser Wucht in dessen Brustbereich. A.________ verstarb kurze Zeit später an den Folgen der Durchstechung der linken Herzkammerwand.