Citation: 8C_671/2019 E. A

Die 1969 geborene A.________ war seit September 2016 bei der B.________ AG angestellt und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 23. August 2017 schüttelte ihr eine Kollegin beim Verabschieden kräftig, ruckartig und mit Abknicken des Handgelenks die Hand, sodass sie unmittelbar darauf Schmerzen im rechten Handgelenk verspürte und deswegen in die Knie ging (Bagatellunfall-Meldung vom 26. September 2017 und Schadenmeldung vom 17. Dezember 2017). Eine bildgebende Abklärung des rechten Handgelenks mittels MRI vom 13. Dezember 2017 ergab einen breiten Riss im Discus triangularis im zentralen-radialen Abschnitt, eine leichte Signalalteration im Os triquetrum und vis à vis bzw. dorsal davon gelegen im Weichteilgewebe; die Veränderungen seien vereinbar mit einem TILT-Syndrom. Daneben fand sich eine Tenosynovitis der Extensor-carpi ulnaris-Sehne. Mit Verfügung vom 29. März 2018 und Einspracheentscheid vom 2. November 2018 lehnte die Suva ihre Leistungspflicht ab, da weder ein Unfallgeschehen noch eine unfallähnliche Körperschädigung vorliege.