Citation: 6B_55/2009 26.05.2009 E. 3

Die Vorinstanz hat die Aussagen des Beschwerdeführers eingehend gewürdigt und die Aussagen verschiedener Käufer des Kokains in ihre Beweiswürdigung einfliessen lassen. Weiter hat sie die Kokainbezüge des Beschwerdeführers in der Zeit ab 22. Februar 2007 bis zu seiner Verhaftung am 13. März 2007, zahlreiche Bargeldeinzahlungen ab dem 1. Januar 2005 bis 13. März 2007 im Umfang von insgesamt rund Fr. 372'000.-- auf sein Konto bei der UBS sowie verschiedene Geldüberweisungen ins Ausland in der nämlichen Zeitspanne im Umfang von Fr. 83'000.-- im Rahmen der Beweiswürdigung berücksichtigt. Sie hat dem Beschwerdeführer gestützt auf die Aussagen mehrerer Abnehmer eine rege und über zweijährige Verkaufstätigkeit zur Last gelegt. Der Beschwerdeführer habe, ausgehend von den Bargeldeinzahlungen auf sein Konto bei der UBS in der Höhe von rund Fr. 372'000.-- und abzüglich einer Sicherheitsmarge für Einzahlungen ohne Zusammenhang mit dem Drogenhandel in der Höhe von Fr. 172'000.--, aus dem Verkauf des Kokains einen Erlös in der Höhe von Fr. 200'000.-- erzielt. Unter der Annahme eines Grammpreises von Fr. 100.-- hat die Vorinstanz dem Beschwerdeführer eine umgesetzte Kokainmenge von ca. 2 Kilogramm, respektive bei einem Reinheitsgrad von 46% eine Menge von 0.92 Kilogramm reines Kokain, zur Last gelegt. Allein in der Zeitspanne ab dem 22. Februar 2007 bis 13. März 2007 habe der Beschwerdeführer zweimal Kokain von je 180 - 200 Gramm bezogen. Betreffend den Vorwurf der Geldwäscherei im Sinne von Art. 305bis StGB hat die Vorinstanz erwogen, der Beschwerdeführer habe seit Januar 2005 insgesamt Fr. 83'000.-- ins Ausland überwiesen. Davon würden Fr. 50'000.-- aus dem Handel mit Kokain stammen. Demgegenüber hat sie die Aussagen des Beschwerdeführers als unglaubhaft gewertet. Der vorgebrachte Nebenverdienst aus dem Auto- und Pneuhandel sei eine Schutzbehauptung. Diesen Nebenerwerb habe der Beschwerdeführer erstmals einen Monat nach seiner Verhaftung erwähnt, und es seien keinerlei Belege wie z.B. Verkaufsquittungen vorhanden. Auch Dritte - u.a. seine Schwester, mit welcher er ein enges Verhältnis habe, und seine Mutter - hätten nichts von einem solchen Nebenerwerb gewusst (angefochtenes Urteil S. 19 ff.).