Citation: 6B_1239/2023 E. 1.3.3

1.3.3. Der Beschwerdeführer rügt mit Bezug auf die Wahl der Strafart eine Verletzung der Begründungspflicht. Dem kann nicht gefolgt werden. Die Vorinstanz begründet überzeugend, weshalb sie für sämtliche Taten (ausser die Übertretung) eine Freiheitsstrafe für notwendig und angemessen erachtet. Es steht fest, dass der Beschwerdeführer mehrfach, teilweise einschlägig vorbestraft ist und dass er sich selbst von einer hohen Geldstrafe nicht von weiterer Delinquenz abhalten liess. Er hat sich im Gegenteil, in seiner Delinquenz gar noch gesteigert, so die Vorinstanz. Angesichts dieser Ungerührtheit gegenüber den geltenden Rechtsnormen komme daher nur eine Freiheitsstrafe in Frage. Diese sei im Sinne der präventiven Effizienz für sämtliche Delikte auszusprechen. Damit kommt die Vorinstanz ihrer Begründungspflicht nach Art. 50 StGB ausreichend nach. Sie hat, entgegen dem Einwand des Beschwerdeführers, die massgebenden Kriterien bundesrechtskonform angewandt (vgl. oben E. 1.1.2 f.). Die Vorinstanz war nicht gehalten, die Sanktion für jede begangene Straftat umfassender zu prüfen. Hinzu kommt zudem, dass zwischen der falschen Anschuldigung und der einfachen Körperverletzung ein enger zeitlicher und sachlicher Zusammenhang besteht. Sie beruhen auf demselben Ereignis; der Auseinandersetzung mit dem Arbeitnehmer und ehemaligen Kollegen des Beschwerdeführers. Es wäre daher nachvollziehbar, diese beiden Delikte in einem Gesamtkontext zu beurteilen.