Citation: 5A_444/2023 E. 2.3.1

2.3.1. Die Beschwerdeführerin wirft der Vorinstanz vor, die Gültigkeit des Kaufvertrages vom 30. September 2010 nicht geprüft zu haben. Soweit sie hier auf die fehlende Zustimmung des Ehemannes verweist, geht ihr Vorwurf an der Sache vorbei. Der in Art. 169 ZGB vorgesehene Schutz einer Familienwohnung betrifft einzig die Veräusserung sowie die Belastung und nicht den Erwerb, was sich bereits auf dem Wortlaut dieser Bestimmung ergibt. Alsdann wendet die Beschwerdeführerin ein, dass der damalige Kaufvertrag simuliert worden war und daher nichtig sei. Damit sei die D.________ AG nach wie vor Eigentümerin und sie Mieterin der als Familienwohnung genutzten Liegenschaft in U.________. Dieser Einwand sei von der Vorinstanz nicht geprüft worden, womit ihr rechtliches Gehör verletzt worden sei. Entgegen dieser Behauptung hat sich die Vorinstanz mit der Formgültigkeit des Kaufvertrages sehr wohl befasst, indes die Beschwerdeführerin darauf hingewiesen, dass das Eigentum an einem Pfandobjekt und der Bestand des Pfandes nicht von der Aufsichtsbehörde, sondern als materiell-rechtliche Frage im Rahmen eines Widerspruchsverfahrens vom zuständigen Sachgericht zu prüfen sei. Damit kann von einer Verletzung der Begründungspflicht als Teilgehalt des Anspruchs auf rechtliches Gehör keine Rede sei (zu den Anforderungen: BGE 148 III 30 E. 3.1).