Citation: 9C_118/2015 E. 4.4

4.4. Als persönliche und berufliche Gegebenheiten, welche zusammen mit dem fortgeschrittenen Alter dazu führen können, dass die der Beschwerdegegnerin verbliebene Restarbeitsfähigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt realistischerweise nicht mehr nachgefragt sein könnte (vgl. E. 2.1 hievor), verbleiben damit einzig die relativ lange (teilweise) Abwesenheit vom Arbeitsmarkt und die neuropsychologisch begründeten Einschränkungen in Bezug auf Tätigkeiten im angestammten Pflegebereich. Wie die Vorinstanz gestützt auf das Gutachten des Zentrums C.________ vom 6. Januar 2013 festgestellt hat, sind nur noch Tätigkeiten im Team mit delegierten Arbeiten ohne Verantwortung möglich, wobei die Beschwerdegegnerin vermehrt mit hauswirtschaftlichen Routineaufgaben betraut werden sollte; zudem ist ihr die Pflegetätigkeit im Nachtdienst nicht mehr zumutbar. Diese Punkte allein genügen jedoch nicht. Abgesehen von den generell relativ hohen Hürden, welche das Bundesgericht für die Unverwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit älterer Menschen entwickelt hat (Urteil 9C_918/2008 vom 28. Mai 2009 E. 4.3), fällt insbesondere die verbleibende Restarbeitsfähigkeit in angestammter Tätigkeit ins Gewicht. So kann die Beschwerdegegnerin - trotz fehlender beruflicher Ausbildung - auf dem als ausgeglichen unterstellten Arbeitsmarkt von ihrer jahrelangen beruflichen Erfahrung profitieren und somit den Umstellungs- und Einarbeitungsaufwand minimal halten. Daran vermag nicht grundsätzlich etwas zu ändern, dass in Bezug auf die angestammte Hilfspflegetätigkeit weniger in zeitlicher (50 %) als vielmehr in funktioneller Hinsicht (delegierte Arbeiten ohne Verantwortung; kein Nachtdienst) doch erhebliche Einschränkungen bestehen.