Citation: U 111/03 25.02.2004 E. 2

Wie das kantonale Gericht zutreffend dargelegt hat, beträgt das Taggeld, welches für alle Tage, einschliesslich Sonn- und Feiertage, ausgerichtet wird (Art. 25 Abs. 1 UVV), bei voller Arbeitsunfähigkeit 80 % des versicherten Verdienstes (Art. 17 Abs. 1 UVG), wobei als versicherter Verdienst grundsätzlich der letzte vor dem Unfall bezogene Lohn gilt (Art. 15 Abs. 2 Halbsatz 1 UVG). Richtig ist auch, dass für die Taggeldbemessung auf einen angemessenen Durchschnittslohn pro Tag abgestellt wird, wenn der Versicherte keine regelmässige Erwerbstätigkeit ausübt oder sein Lohn starken Schwankungen unterliegt (Art. 15 Abs. 3 lit. c und d UVG in Verbindung mit Art. 23 Abs. 3 UVV), sowie dass der massgebende Lohn für die Zukunft neu bestimmt wird, wenn die Heilbehandlung wenigstens drei Monate gedauert hat und der Lohn in dieser Zeit um mindestens 10 Prozent erhöht worden wäre (Art. 15 Abs. 3 lit. a UVG in Verbindung mit Art. 23 Abs. 7 UVV).