Citation: 1A.43/2007 24.07.2007 E. 6

6.1 Der Beschwerdeführer macht (S. 30 ff. Ziff. 80 ff.) geltend, es fehle am Erfordernis der beidseitigen Strafbarkeit. Er sei nach schweizerischem Recht nicht strafbar. 6.2 Der Einwand ist unbehelflich. Es geht - wie die Vorinstanz (S. 8 E. 2c) zutreffend darlegt - im vorliegenden Rechtshilfeverfahren nicht darum, wieweit sich der Beschwerdeführer strafbar gemacht hat. Es geht darum, ob der im Rechtshilfeersuchen dargelegte Sachverhalt - der entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers keine offensichtlichen Fehler, Widersprüche oder Lücken enthält - von einer Strafbestimmung des schweizerischen Rechts erfasst wird. Dies ist der Fall. Nach dem Rechtshilfeersuchen soll Y.________ für den damaligen Minister Z.________ bestimmte Schmiergelder bezahlt haben, damit sich der Kauf eines namhaften Aktienpakets der Firma D.________ durch die Holding E.________ nach deren Vorstellungen verwirklichen lasse, was in der Folge geschah. Das Y.________ insoweit vorgeworfene Verhalten fiele, hätte sich der Sachverhalt in der Schweiz ereignet, prima facie unter den Tatbestand der Bestechung nach Art. 322ter StGB.