Citation: 7B_862/2024 E. 2.2

2.2. In der Beschwerde wird unter dem Titel "Prozessuales" auf "geschützte Geheimhaltungsrechte von A.________" Bezug genommen, in der materiellen Beschwerdebegründung jedoch kein solches - dem Beschwerdeführer persönlich zustehendes - Geheimhaltungsrecht substanziiert. Vielmehr stellt der Beschwerdeführer im Wesentlichen ausführlich dar, weshalb es an anderen Entsiegelungsvoraussetzungen mangle, so insbesondere einem hinreichenden Tatverdacht, der Beweiseignung und Untersuchungsrelevanz sowie der Verhältnismässigkeit. Unter dem Titel "Interessenabwägung" nimmt der Beschwerdeführer zwar erneut auf "schutzwürdige Geheimhaltungsinteressen" Bezug, übt jedoch in diesem Zusammenhang hauptsächlich Kritik daran, dass kein schutzwürdiges Interesse an der Durchsuchung des Protokolls bestehe. Damit lässt sich kein drohender Rechtsnachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG belegen. Entsprechendes gilt, wenn sich der Beschwerdeführer auf eine "Vergleichsvereinbarung" zwischen zwei Gesellschaften und eine darin enthaltene Geheimhaltungs- oder Vertraulichkeitsklausel beruft; macht er doch gerade nicht geltend, er sei persönlich Partei dieser Vereinbarung. Unter diesen Umständen muss nicht beurteilt werden, ob sich mit einer vertraglichen Geheimhaltungsverpflichtung des Entsiegelungsgegners überhaupt ein drohender nicht wieder gutzumachender Nachteil begründen liesse. Im Übrigen ist zu beachten, dass die Aushändigung des entsiegelten Protokolls an den Privatkläger - welche der Beschwerdeführer offenbar verhindern möchte - nicht Gegenstand des Entsiegelungsverfahrens ist (siehe Art. 102 Abs. 1 StPO).