Citation: 1C_671/2024 E. 7

Schliesslich macht die Beschwerdeführerin geltend, sie sei von der angefochtenen Plangenehmigungsverfügung deshalb besonders betroffen, weil die dadurch bewirkte Ausgliederung der Sanierung der beiden Stollen aus dem Projekt "Lötschberg-Basistunnel: Teilausbau" gerade bezwecke, ihr Beschwerderecht zu umgehen; insoweit sei sie mehr als jedermann betroffen. Die Sanierung des Dienststollens Kandertal wurde jedoch (nach den insoweit unbestrittenen Feststellungen der Vorinstanz) von der Beschwerdeführerin in ihrer Beschwerde gegen den Teilausbau des Lötschberg-Basistunnels gar nicht thematisiert. Diese betrifft lediglich den Installationsplatz Mitholz, der gerade nicht Teil des vorliegenden Sanierungsprojekts bildet (vgl. oben, E. 6). Die Beschwerde gegen den Teilausbau ist noch hängig und wird durch die vorliegend angefochtene Plangenehmigungsverfügung nicht gegenstandslos. Eine Umgehung des Beschwerderechts ist daher nicht ersichtlich. Im Übrigen ist darauf hinzuweisen, dass sich das vorliegend streitige Sanierungsprojekt nur teilweise (hinsichtlich des Ausbaus des Dienststollens Kandertal zwischen QV23 und QV29) mit dem Projekt "Lötschberg-Basistunnel: Teilausbau" deckt; neu sind die Sanierung des restlichen Dienststollens Kandertal (Portal Helke bis QV 23) und die Sanierung der Spritzbetonverkleidung im Zufahrtsstollen Mitholz.