Citation: I 674/06 29.05.2007 E. 4

4.1 In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird in erster Linie gerügt, im kantonalen Entscheid seien keine konkreten, für die Versicherte auf Grund ihres Krankheitsbildes noch zumutbaren Verweisungstätigkeiten aufgeführt worden. Des Weitern habe die Vorinstanz zur Ermittlung des Valideneinkommens einen Verdienst herangezogen, der weit unter dem Invalideneinkommen liege, weshalb Ersteres anzuheben bzw. Zweiteres auf die Basis des Ersteren zu senken sei. Ferner habe es das kantonale Gericht unterlassen, im Hinblick auf die Erhebung des Invalideneinkommens die Frage des leidensbedingten Abzugs zu prüfen, und schliesslich sei es nicht sachgerecht, das Invalideneinkommen unbesehen der vorliegend noch in Frage kommenden Wirtschaftszweige auf der Basis des für alle Wirtschaftsbereiche geltenden LSE-Zentralwertes festzusetzen. 4.1.1 Unter Berücksichtigung der gesundheitlichen Einschränkungen (zunehmende Schmerzen lumbal, Gesäss und Becken rechts bis ins rechte Bein ausstrahlend durch längeres Stehen, Gehen und Bücken; vgl. u.a. Bericht des Dr. med. A.________ vom 31. Januar 2005) steht der Beschwerdeführerin ein breites Spektrum an zumutbaren Tätigkeiten offen. Ist diese Voraussetzung erfüllt, darf bei Versicherten, welche nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine an sich zumutbare neue Beschäftigung aufgenommen haben (BGE 126 V 75 E. 3b/bb S. 76), ohne nähere Konkretisierung für die Festsetzung des Invalideneinkommens auf die statistischen Lohnverhältnisse im gesamten privaten Sektor gemäss LSE abgestellt werden (Urteile des Bundesgerichts I 729/06 vom 9. Januar 2007, E. 5.1, und des EVG I 636/06 vom 22. September 2006, E. 3.2). Dies gilt auch mit Bezug auf die Beschwerdeführerin, welche nurmehr während elf Stunden wöchentlich als Raumpflegerin arbeitet und damit das ihr unbestrittenermassen verbliebene Leistungsvermögen (vgl. E. 4.1.4 hiernach) nicht ausschöpft. Darin, dass die Vorinstanz einerseits das Invalideneinkommen basierend auf dem für alle Wirtschaftsbereiche geltenden LSE-Zentralwert ermittelt und anderseits die zumutbaren Verweisungstätigkeiten nicht näher konkretisiert hat (zu denken wäre aber beispielsweise an einfache Fabrikations- und Überwachungs- oder Kontrollaufgaben oder ähnliche Hilfstätigkeiten), ist somit kein Rechtsfehler zu erblicken. Anzufügen bleibt, dass die seitens der Versicherten erwähnten, allenfalls lohnmindernden Faktoren der bescheidenen beruflichen Qualifikationen sowie der mangelnden Sprachkenntnisse bereits durch die Verwendung von Tabellenlöhnen des Anforderungsniveaus 4 (einfache und repetitive Tätigkeiten) abgegolten werden (Urteil des EVG I 92/06 vom 16. August 2006, E. 6.3). 4.1.2 Das Valideneinkommen basiert auf einem (hypothetischen) Verdienst von Fr. 40'046.-. Durch diese Annahme hat das kantonale Gericht ebenfalls nicht rechtsfehlerhaft im hiervor (vgl. E. 2.1 und 2.2) beschriebenen Sinne gehandelt. Die Beschwerdeführerin übersieht in ihrer Argumentation, dass der betreffende Wert auf der Grundlage eines im Validitätsfall zu 77 % ausgeübten Arbeitspensums ermittelt wurde, wohingegen das mit Fr. 21'948.- bezifferte Invalideneinkommen der Hälfte des für eine Vollzeitbeschäftigung entrichteten tabellarischen Entgeltes entspricht (Fr. 43'896.- : 2). Bei einer Parallelisierung der beiden Einkommen auf ein 77 %-Pensum ergäbe sich für das Invalideneinkommen ein Betrag von Fr. 33'799.90, weshalb keine Rede von einer "Unterdurchschnittlichkeit" des Valideneinkommens sein kann. 4.1.3 Die Festlegung, ob und bejahendenfalls in welcher Höhe ein leidensbedingter Abzug vorzunehmen ist, stellt eine Ermessensfrage dar, welche die Vorinstanz, indem sie einen solchen implizit verneint hat, nicht in offensichtlich unrichtiger oder unvollständiger Sachverhaltsfeststellung beantwortet hat. Insbesondere ist nicht erkennbar, inwiefern die in diesem Zusammenhang ins Gewicht fallenden persönlichen und beruflichen Umstände (leidensbedingte Einschränkung, Alter, Dienstjahre, Nationalität/Aufenthaltskategorie, Beschäftigungsgrad; BGE 126 V 75 E. 5b/bb S. 80 mit Hinweisen; Urteil des EVG I 82/01 vom 27. November 2001, E. 4b/cc, publ. in: AHI 2002 S. 62) im Lichte der hierfür erforderlichen Gesamtbetrachtung (BGE 126 V 75 E. 5b/bb S. 80) vorliegend zu Lohneinbussen führen sollten (vgl. etwa LSE 2000, S. 24, Tabelle 9 [Beschäftigungsgrad], S. 43, Tabelle TA9 [Lebensalter], S. 47, Tabelle TA12 [Nationalität/Aufenthaltskategorie]). 4.1.4 Vor dem Bundesgericht nach Lage der Akten zu Recht nicht (mehr) opponiert wird der vorinstanzlichen Annahme einer Erwerbstätigkeit von 77 % im Gesundheitsfall, einer (Rest-)Arbeitsfähigkeit im Rahmen einer leidensadaptierten erwerblichen Betätigung von rund vier Stunden täglich sowie einer Einschränkung im Haushalt von 43 %. Diese Beurteilungen bedürfen daher, zumal sie ohnehin nicht als offensichtlich unrichtig zu bezeichnen wären, keiner näheren Prüfung (BGE 125 V 413 E. 2c [in fine] S. 417 oben). 4.2 Die im kantonalen Gerichtsentscheid vertretene Betrachtungsweise, wonach sich der Invaliditätsgrad im relevanten Vergleichszeitraum nicht in einer für den Rentenanspruch erheblichen Weise verändert hat, ist mithin nicht zu beanstanden.