Citation: 6B_1208/2020 E. 6.2.3

6.2.3. Die zweite Berufungsverhandlung vor dem Appellationsgericht Basel-Stadt fand vom 18. bis zum 20. August 2020 statt. Weder der Vorladung der Parteien (Verfahrensakten Bd. 38 act. 12340, 12344, 12348, 12352 und 12356) noch dem Verhandlungsprotokoll (Verfahrensakten Bd. 38 act. 12635 ff.) oder dem angefochtenen Urteil (angefochtenes Urteil S. 9) lässt sich entnehmen, dass die Verhandlung nicht öffentlich war. Dass die Öffentlichkeit von der Verhandlung ausgeschlossen gewesen wäre, belegt der Beschwerdeführer denn auch nicht. Es ist indes nicht Sache des Bundesgerichts, selbst in den Akten nach entsprechenden Belegen zu forschen (BGE 133 IV 186 E. 6.2; Urteil 6B_377/2020 vom 21. Juli 2021 E. 3.5.3). Der Beschwerdeführer beruft sich lediglich auf ein E-Mail von T.________ vom 6. September 2020, nach welchem diesem der Zutritt zur Verhandlung trotz Vorweisung eines Presseausweises verweigert worden sein soll (Beschwerdebeilage 94 [S. 600]). Dass die Verhandlung in Verletzung des Prinzips der Justizöffentlichkeit unter Ausschluss der Öffentlichkeit durchgeführt worden ist, lässt sich daraus nicht ableiten. Was die Eröffnung des vorinstanzlichen Urteils betrifft, führt der Beschwerdeführer selber aus, die Parteien hätten auf eine mündliche Urteilsverkündung verzichtet (Beschwerde S. 23). Es ist daher nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz den Parteien nach der Urteilsfällung das Urteil im Dispositiv schriftlich eröffnet hat (Art. 84 Abs. 3 StPO). Aufgrund dieses Verzichts ist die nachträgliche Rüge der Verletzung des Öffentlichkeitsprinzips ausgeschlossen (SAXER/TURNHEER, in: Basler Kommentar, Schweizerische Strafprozessordnung, 2. Aufl. 2014, Art. 69 N 21). Ebenfalls nicht zu beanstanden ist, dass die Öffentlichkeit über den Ausgang des Verfahren orientiert worden ist (Art. 70 Abs. 4 StPO; vgl. BGE 134 I 194 E. 3.4.3). Auf die Beschwerde kann in diesem Punkt nicht eingetreten werden.