Citation: 6B_1148/2023 E. 8.1

8.1. Der Beschwerdeführer moniert, die Festsetzung des vollziehbaren Teils der Freiheitsstrafe auf 18 Monate sei unverhältnismässig und verstosse gegen Art. 43 StGB sowie Art. 29 Abs. 2 BV. Angesichts des grossen Ermessensspielraums gälten hohe Begründungsanforderungen, denen der angefochtene Entscheid nicht zu genügen vermöge. Die Vorinstanz argumentiere widersprüchlich, da sie bei der Strafzumessung von einem mittleren Verschulden, im Rahmen von Art. 43 StGB jedoch von einem sehr erheblichen Verschulden ausgehe. Die Legalprognose sei günstig. Der Vollzug des unbedingt ausgesprochenen Strafteils von 18 Monaten würde ihn sowohl in persönlicher als auch beruflicher Hinsicht völlig aus der Bahn werfen und erscheine aufgrund des langen Zeitablaufs seit den Taten absolut unverhältnismässig. Der zu vollziehende Strafteil sei zumindest so anzusetzen, dass ihm die Halbgefangenschaft oder das Electronic-Monitoring ermöglicht werde, was die Vorinstanz zu Unrecht nicht in ihren Entscheid habe einfliessen lassen.