Citation: 6P.164/2004 05.07.2005 E. 4

Die Beschwerdeführerin beschreibt in ihrer Beschwerde (Ziff. 8 S. 7 ff.) - wie wörtlich übereinstimmend in der konnexen staatsrechtlichen Beschwerde (Ziff. 6) - den ihres Erachtens massgeblichen Sachverhalt. Sie macht geltend, die abweichenden Annahmen der Vorinstanz beruhten erstens auf einer ungenügenden Sachverhaltsermittlung, wodurch Art. 277 BStP verletzt worden sei, und zweitens auf einer bundesrechtswidrigen, nämlich gegen das Opferhilfegesetz verstossenden Anwendung des kantonalen Prozessrechts. 4.1 Was die Beschwerdeführerin unter dem Titel der "ungenügenden Sachverhaltsermittlung im Sinne von Art. 277 BStP" vorbringt (Nichtigkeitsbeschwerde Ziff. 9 S. 9 ff.), erschöpft sich in einer Kritik an den tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz. Die Beschwerdeführerin legt nicht dar, inwiefern die vorinstanzlichen Ausführungen zum Sachverhalt im Sinne von Art. 277 BStP an derartigen Mängeln leiden, dass die Gesetzesanwendung nicht nachgeprüft werden kann. Vielmehr macht sie - wie übrigens teilweise wörtlich übereinstimmend in der staatsrechtlichen Beschwerde - geltend, die tatsächlichen Feststellungen, welche ihrer Verurteilung zu Grunde liegen, seien unrichtig, wie zu Unrecht unterbliebene weitere Abklärungen, etwa die Einholung eines Gutachtens, beziehungsweise die gebotene Berücksichtigung des eingereichten Privatgutachtens ergeben würden. Damit wird indessen die Beweiswürdigung kritisiert und eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör gerügt, was im Verfahren der eidgenössischen Nichtigkeitsbeschwerde unzulässig ist. Auf die Beschwerde ist daher in diesem Punkt nicht einzutreten.