Citation: 4A_441/2021 E. 2.3

2.3. Der Beschwerdeführer ist der Ansicht, die Vorinstanz stütze sich auf eine offensichtlich unrichtige Tatsache, indem sie unter Verletzung der Verhandlungsmaxime und des rechtlichen Gehörs willkürlich davon ausgehe, der Beschwerdeführer habe gewusst oder wissen müssen, dass anlässlich der ordentlichen Generalversammlung 2020 der Termin für die ordentliche Generalversammlung 2021 auf den 17. August 2021 festgesetzt worden sei. Er behauptet, er sei an der Generalversammlung 2020 gar nicht anwesend gewesen, was die Beschwerdegegnerin nicht bestritten habe und daher als anerkannt zu gelten habe. Als Beleg für seine diesbezügliche Behauptung verweist er auf seine Eingabe vom 5. August 2021, Rz. 25 (act. 14). Diese letzte Eingabe des Beschwerdeführers wurde der Beschwerdegegnerin erst zusammen mit der Verfügung vom 9. August 2021 zugestellt (vgl. Dispositivziffer 5 der Verfügung vom 9. August 2021). Die Beschwerdegegnerin hatte mithin keine Gelegenheit, die Behauptung des Beschwerdeführers zu bestreiten. Eine Verletzung der Verhandlungsmaxime scheidet daher aus. Ohnehin ist es jedenfalls nicht willkürlich, wenn die Vorinstanz gestützt auf das im Recht liegende Protokoll der Generalversammlung vom 18. August 2020 (act. 12/8) annahm, der Beschwerdeführer sei anwesend gewesen, ist doch bei den Abstimmungsergebnissen zu den Traktanden 1-3 durchwegs festgehalten, dass fünf Stimmen teilnahmen. Nachdem das Aktionariat der Beschwerdegegnerin damals just fünf Personen umfasste, wie vorinstanzlich festgestellt (Verfügung der Vorinstanz E. 1.2 S. 4), liegt der Schluss nahe und ist jedenfalls nicht unhaltbar, dass auch der Beschwerdeführer an der Generalversammlung teilnahm. Diese nahe liegende Schlussfolgerung der Vorinstanz konnte der Beschwerdeführer erkennen, ohne dass die Vorinstanz diese Überlegung explizit in der Erwägung zum Kostenentscheid erwähnen musste. Entsprechend war es ihm auch ohne weiteres möglich, den Kostenentscheid anzufechten. Demnach erweisen sich auch die Vorwürfe der offensichtlich falschen Tatsachenfeststellung und der Gehörsverletzung als unbegründet.