Citation: 4A_465/2023 E. 3.2

3.2. Die Beschwerdeführer beharren auf ihrer Auffassung, dass die Vorinstanzen das Novenverbot missachtet haben. Die Beschwerdegegner hätten neue Beweismittel "massiv verspätet" eingereicht und nicht substanziiert, weshalb die Noven erst zu diesem späten Zeitpunkt vorgebracht worden seien. Die Frage der Zulässigkeit der Noven war schon vor der Erstinstanz ein Thema. Bereits diese bejahte, dass die von den Beschwerdegegnern eingereichten neuen Beweismittel unter den gegebenen Umständen berücksichtigt werden können. Auch die Vorinstanz ging auf die entsprechende Rüge der Beschwerdeführer hin nochmals ausführlich auf die Frage der Berücksichtigung der echten Noven ein und legte im Einzelnen dar, aus welchen Gründen unter den Umständen des vorliegenden speziellen Einzelfalls die nachträglich eingereichten Beweismittel berücksichtigt werden können (angefochtener Entscheid, Erwägung 2 S. 14 - 19). Dagegen bringen die Beschwerdeführer lediglich vor, dass die Vorinstanz "einmal mehr einseitig zu Gunsten der Beschwerdegegner" argumentiere und die Noven innert 10 Tagen hätten eingereicht werden müssen, ohne aber rechtsgenüglich aufzuzeigen, inwiefern die Vorinstanz im konkreten Einzelfall Bundesrecht verletzte, als sie davon ausging, dass die Noven berücksichtigt werden könnten. Ohnehin kam die Vorinstanz später im Entscheid zum Ergebnis, dass die zugelassenen Noven der Beschwerdegegner (zumindest für die Vertragsauslegung in Erwägung 3.7 des angefochtenen Entscheids) "nicht (mehr) entscheidrelevant" seien. Sie berücksichtigte die Noven in einer zusätzlichen Erwägung, worin sie zum Schluss kam, dass die Noven das zuvor bereits gemachte "Bild verstärkten". Unter diesen Umständen vermögen die Beschwerdeführer nicht rechtsgenüglich aufzuzeigen, dass das Bundesgericht in den Entscheid der Vorinstanz eingreifen müsste.