Citation: 5A_181/2022 E. A

A.a. Am 7. September 2017 reichte A.________ beim Regionalgericht Viamala die Scheidungsklage gegen C.________ ein. Die Prozessleitung übernahm lic. iur. B.________, die Vizepräsidentin des Regionalgerichts Viamala. A.b. Mit Eingabe vom 19. Juni 2019 teilte das Konkursamt Uster dem Regionalgericht mit, das Bezirksgericht Uster habe über A.________ mit Wirkung per 27. Juli 2016 den Konkurs eröffnet und das Konkursamt Uster mit der Durchführung des Konkurses beauftragt. Es beantragte die Einstellung des Scheidungsverfahrens bezüglich der vermögensrechtlichen Nebenfolgen (Art. 207 Abs. 1 SchKG). Dieser Antrag, wie auch der am 17. Juli 2019 von C.________ gestellte Antrag, das Güterrecht und den Vorsorgeausgleich ad seperatum zu verweisen, wurden mit Verfügung vom 31. Oktober 2019 abgewiesen. Den Antrag von C.________ um Erlass eines Teilurteils im Scheidungspunkt hiess die Vizepräsidentin des Regionalgerichts mit prozessleitender Verfügung vom 16. November 2020 gut. A.c. A.________ beantragte daraufhin mit Eingabe vom 26. November 2020, die Vizepräsidentin des Regionalgerichts habe bei der weiteren Behandlung der Ehescheidung in den Ausstand zu treten. Am 2. Dezember 2020 nahm die Vizepräsidentin Stellung zum Ausstandsgesuch und führte aus, sie halte dieses für unbegründet. Mit Stellungnahme vom 4. Dezember 2020 schloss C.________ auf Abweisung des Ausstandsbegehrens. A.d. Unter Ausschluss der vom Ausstandsbegehren betroffenen Vizepräsidentin wies das Regionalgericht mit Beschluss vom 13. Januar 2021 das Ausstandsbegehren ab, auferlegte A.________ die Gerichtskosten und sprach C.________ eine Parteientschädigung zu.