Citation: 8C_310/2015 E. A

A.________, geboren 1971, ist gelernte Gärtnerin und Floristin. Seit 1993 war sie als Floristin und Gärtnerin im Blumengeschäft "B.________ AG" in C.________ tätig und daher bei der Winterthur Schweizerische Versicherungs-Gesellschaft (heute: AXA Versicherungen AG; nachfolgend: AXA) gegen Unfälle und Berufskrankheiten versichert. Am 8. Februar 1996 erlitt sie anlässlich eines Selbstunfalles als Autolenkerin eine Distorsion der Halswirbelsäule (HWS). Die AXA anerkannte hiefür ihre Leistungspflicht nach UVG. Am 26. April 2001 unterzog sich die Versicherte wegen anhaltender Nackenbeschwerden einer Spondylodese C4/5, welche die AXA als Folge des Unfalles vom 8. Februar 1996 übernahm. Gemäss Bericht des Dr. med. D.________, Chefarzt der orthopädischen Klinik des Spitals E.________, vom 5. Juli 2001 war die Wiederaufnahme der angestammten Tätigkeit mit Arbeitsfähigkeit von 50 % ab 9. Juli 2001 geplant. Seit Juli 1999 arbeitete A.________ als Floristin mit Vollpensum im Blumengeschäft "F.________" in G.________ und war in dieser Eigenschaft bei der Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG (nachfolgend: Zürich oder Beschwerdegegnerin) obligatorisch gegen die Folgen von Berufskrankheiten und Unfällen versichert. Am 7. Juli 2001 erlitt sie am Steuer ihres VW-Polo eine weitere HWS-Distorsion, als das Heck ihres am Ende einer Kolonne vor einem Rotlicht stehenden Fahrzeuges von einem nachfolgenden - bei der AXA haftpflichtversicherten - Opel Astra gerammt und der VW Polo mit der Front in das nächste Fahrzeug der Kolonne hinein geschoben wurde. Bei noch vorhandenen Restbeschwerden nahm die Versicherte ab 1. November 2001 ihre angestammte Vollzeittätigkeit als Floristin wieder zu 100 % auf. Von Dezember 2001 bis April 2002 hatte sie eine Saisonstelle als Servicemitarbeiterin in einem Restaurant auf der H.________. Bezüglich des Unfalles vom 7. Juli 2001 anerkannte die Zürich grundsätzlich ihre Leistungspflicht nach UVG, überliess jedoch die Weiterbearbeitung des Schadenfalles unter Hinweis auf Art. 100 Abs. 1 UVV der AXA. Diese stellte hinsichtlich der bei ihr versicherten Unfälle vom 8. Februar 1996 und von Herbst 1996 sämtliche Leistungen per 31. Juli 2008 ein, weil diesbezüglich der Status quo ante schon seit längerer Zeit erreicht worden sei (Verfügung vom 24. Juli 2008). Nach weiteren Abklärungen verneinte auch die Zürich gestützt auf das interdisziplinäre Gutachten des Zentrums I.________ vom 24. Januar 2011 in Bezug auf das bei ihr versicherte Unfallereignis vom 7. Juli 2001 eine weitere Leistungspflicht über den 31. Dezember 2010 hinaus und schloss den Schadenfall folgenlos ab mit der Begründung, hinsichtlich des Unfalles vom 7. Juli 2001 sei der Status quo sine schon am 1. September 2001 wieder erreicht worden (Verfügung vom 18. Mai 2011). Auf Einsprachen der Versicherten und ihres zuständigen Krankenversicherers hin hielt die Zürich an ihrer Verfügung vom 18. Mai 2011 fest (Einspracheentscheid vom 14. Januar 2014.