Citation: 2A.752/2004 05.09.2005 E. 2

2.1 Letztinstanzliche Entscheide der Kantonalen Bundessteuer-Rekurskommission, als welche das Verwaltungsgericht des Kantons Freiburg im vorliegenden Fall gehandelt hat, über die Veranlagung bei der direkten Bundessteuer unterliegen der Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht (Art. 146 des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 über die direkte Bundessteuer, DBG; SR 642.11). 2.2 Nach Art. 108 Abs. 2 OG hat die Beschwerdeschrift unter anderem die Begehren und die Begründung zu enthalten, wobei sich die Begründung in minimaler Form sachbezogen mit dem angefochtenen Entscheid auseinander setzen muss (vgl. BGE 130 I 312 E. 1.3.1 S. 320 mit Hinweisen). Der Beschwerdeführer stellt zwar keinen ausdrücklichen Antrag, doch ergibt sich sinngemäss, dass er um Aufhebung bzw. Korrektur des angefochtenen Entscheids ersucht. Auch wenn die Beschwerdeschrift keine bundesrechtliche Norm nennt, die verletzt sein soll, genügen die darin enthaltenen Ausführungen hinsichtlich der direkten Bundessteuer den Anforderungen an eine Begründung. Nicht eingetreten werden kann indessen auf die Beschwerde, soweit der Beschwerdeführer einen Fehler bei der Berechnung der Liegenschaftskosten geltend macht. Das Verwaltungsgericht ist auf diesen Punkt wegen verspätet erhobener Rüge nicht eingetreten, weshalb es insoweit am erforderlichen Streitgegenstand mangelt. Dass das Verwaltungsgericht dabei einen Verfahrensfehler begangen hat, wie der Beschwerdeführer sinngemäss behauptet, ist nicht ersichtlich. Gar keine Äusserungen enthält die Beschwerdeschrift zur noch vor der Vorinstanz strittigen Frage der Korrektur der Verrechnungssteuerveranlagung, weshalb insoweit davon auszugehen ist, dass dieser Punkt nicht mehr angefochten ist. 2.3 Mit Bezug auf die kantonalen Steuern erweist sich die Beschwerde als unzulässig. Soweit allenfalls ein Verstoss gegen das Bundesgesetz über die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden (StHG; SR 642.14) geltend gemacht werden sollte, so ist dieses für die fragliche Steuerperiode noch nicht anwendbar, womit die Verwaltungsgerichtsbeschwerde insoweit ausgeschlossen ist. Falls der Beschwerdeführer gegen die Veranlagung bei den kantonalen Steuern staatsrechtliche Beschwerde erheben wollte, enthält die Beschwerdeschrift keine rechtsgenügliche Begründung (vgl. Art. 90 Abs. 1 lit. a und b OG sowie BGE 110 Ia 1 E. 2 S. 3 f.). 2.4 Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht, einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens, sowie die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gerügt werden (Art. 104 lit. a und b OG). Hat jedoch - wie hier - eine richterliche Behörde als Vorinstanz entschieden und den Sachverhalt nicht offensichtlich unrichtig, unvollständig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensvorschriften erhoben, ist das Bundesgericht an ihre Sachverhaltsfeststellungen gebunden (Art. 105 Abs. 2 OG).