Citation: 8C_662/2024 E. 7.1

7.1. Die Beschwerdeführerin wendet gegen die Neubewertung der Liegenschaft vom 10. Februar 2023 ein, der Ortsschätzer habe unberücksichtigt gelassen, dass aufgrund der Planungszone anstelle der ursprünglich geplanten sechs Häuser lediglich noch deren zwei hätten gebaut werden können, was zu unverhältnismässig hohen Kosten für die Zufahrtsstrasse geführt und den Wert des Bodens um ein Vielfaches gemindert habe. Hinzu komme, dass der Immobilienmarkt im betreffenden Gebiet aufgrund der Verhängung der Planungszone im Mai 2017 total eingebrochen sei. Die Parzellen seien bis heute unüberbaubar und - trotz Beizugs mehrerer Experten - unverkäuflich. Dies sei durch ihre aufgelisteten Verkaufsbemühungen und eine E-Mail eines Interessenten vom 19. Juni 2024 belegt. Diverse andere Interessenten hätten gleich reagiert. Die bestehenden Unsicherheiten aufgrund der Verlängerung der Planungszone bis 2025 hätten sämtliche Bauinteressenten abgeschreckt. Mit E-Mail vom 26. Juni 2024 habe auch ein Immobilienberater bestätigt, dass sämtliche seiner Kunden im betreffenden Gebiet abgesprungen seien. Ein Verkauf sei nicht mehr möglich gewesen. Auch der Ortsschätzer habe im Übrigen selber darauf hingewiesen, dass die raumplanerischen Massnahmen im Rahmen der aktuellen und zukünftigen Raumentwicklung laufend überprüft würden, was zu Wertbeeinflussungen führen könne. Das habe das Kantonsgericht fälschlicherweise ausgeblendet.