Citation: 6B_855/2023 E. 2.6.2

2.6.2. Die Vorinstanz erwägt, bei der harten Pornografie in Bezug auf die Geschädigte handle es sich um insgesamt rund 100 Bild- und rund ein Dutzend Videodateien. Entscheidend ins Gewicht falle, dass es sich beim dargestellten Kind um ein sehr kleines handle und die dargestellten sexuellen Handlungen in einem Fall (Herandrücken des Penis an den Anus) gravierend seien. Nicht minder ins Gewicht falle der Umstand, dass der Beschwerdeführer die Pornografie nicht nur besessen, sondern selbst hergestellt und weiterverbreitet habe. Auch könnten die Bilder und Videos keinesfalls bagatellisiert werden, zeigten sie doch unter anderem wiederholt Manipulationen bzw. ein Berühren des Intimbereichs der Geschädigten. Allerdings umfasse der Tatbestand inhaltlich noch deutlich gravierendere Bilder. Von den hergestellten Bildern habe der Beschwerdeführer einen Teil seiner damaligen Freundin versandt, womit er auch die Gefahr der unkontrollierbaren Weiterverbreitung geschaffen und das Selbstbestimmungsrecht der Geschädigten erheblich verletzt habe. Das objektive Verschulden wiege bezüglich der Herstellung der Bilder und Videos zwar noch leicht, bezüglich der Weiterverbreitung sei es jedoch als nicht unerheblich zu werten. In Bezug auf zwei weitere Bilder mit pornografischen Gewaltdarstellungen sowie das Bild der gespreizten und befingerten Vagina eines weissen Mädchens, sei das objektive Verschulden als leicht einzustufen. Aufgrund des Schweigens des Beschwerdeführers blieben die subjektiven Elemente im Dunkeln. Es sei von vorsätzlichem Handeln auszugehen, andere als egoistische sexuelle Motive seien nicht auszumachen. Das subjektive vermöge das objektive Verschulden nicht zu relativieren und die Festsetzung einer Einzelstrafe von 12 Monaten erscheine angemessen.