Citation: 6B_436/2016 E. 2

Die tatsächlichen Feststellungen bzw. die Beweiswürdigung der Vorinstanz können vor Bundesgericht nur gerügt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG bzw. willkürlich im Sinne von Art. 9 BV sind. Willkür liegt vor, wenn der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft. Dass eine andere Lösung ebenfalls möglich erscheint, genügt nicht (BGE 138 III 378 E. 6.1). Die angebliche Willkür ist in der Beschwerde präzise zu rügen, und die Rüge ist zu begründen (Art. 106 Abs. 2 BGG). Das Bundesgericht stellt insoweit hohe Anforderungen. Appellatorische Kritik, wie sie z.B. im Berufungsverfahren vor einer Instanz mit voller Kognition vorgebracht werden kann, genügt zur Begründung einer Beschwerde vor Bundesgericht nicht und ist unzulässig. Es ist unbestritten, dass der Beschwerdeführer vom 23. Oktober bis zum 3. November 2015 hospitalisiert war. Die Vorinstanz stellt in tatsächlicher Hinsicht indessen zusammengefasst fest, für sie sei nicht ersichtlich, dass der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers im damaligen Zeitpunkt und insbesondere auch in der Zeit nach seiner Spitalentlassung (bis zum 9. November 2015, als die Einsprachefrist ablief) dergestalt gewesen wäre, dass ihm jegliches auf die Fristwahrung gerichtetes Handeln unmöglich gewesen sein soll (vgl. Beschluss S. 4 E. 4.3). Auch vor Bundesgericht weist der Beschwerdeführer nicht nach, dass es ihm unmöglich gewesen wäre, innert der Einsprachefrist eine entsprechende schriftliche Erklärung im Sinne von Art. 354 Abs. 1 StPO abzugeben. Sein Vorbringen, er habe "zur Genüge" erläutert, dass er im Spital und in der Zeit nachher aus gesundheitlichen Gründen nicht in der Lage war, "aus eigener Kraft schriftlich Termine zu erfüllen", stellt eine reine Behauptung dar. Woraus sich deren Richtigkeit ergeben könnte, sagt er nicht. Sollte er sich auf die ärztliche Bescheinigung vom 21. Dezember 2015 beziehen wollen, wäre darauf hinzuweisen, dass diese Bescheinigung ausdrücklich nur den Zeitraum seiner Hospitalisation, nicht aber die Zeit danach betrifft. Auf die Beschwerde ist mangels einer tauglichen Begründung im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.