Citation: 5A_172/2024 E. C

C.a. Daraufhin stellte das Betreibungsamt im Rahmen dieses unter der Nr. xxx geführten Betreibungsverfahrens am 7. Dezember 2021 den Zahlungsbefehl aus, welcher der Landeskanzlei des Kantons Basel-Landschaft (nachfolgend: Landeskanzlei) am 10. Dezember 2021 zugestellt wurde. Nach Erhalt des Gläubigerdoppels des besagten Zahlungsbefehls, auf welchem das Betreibungsamt bestätigt hatte, dass kein Rechtsvorschlag erhoben worden sei, verlangte A.________ am 19. Januar 2022 die Fortsetzung der Betreibung. C.b. Mit Verfügung vom 14. Februar 2022 wies das Betreibungsamt das Fortsetzungsbegehren mit der Begründung zurück, dass fristgerecht Rechtsvorschlag erhoben worden sei. Dieser sei vom Betreibungsamt fälschlicherweise nicht protokollliert worden. C.c. Die gegen die Rückweisungsverfügung des Betreibungsamtes vom 14. Februar 2022 erhobene Beschwerde von A.________ wies die Aufsichtsbehörde Schuldbetreibung und Konkurs Basel-Landschaft mit Entscheid vom 14. Juni 2022 ab. Das Bundesgericht hiess die dagegen eingereichte Beschwerde teilweise gut und wies die Sache zur weiteren Beurteilung an die Aufsichtsbehörde zurück (Urteil 5A_514/2022 vom 28. März 2023, auszugsweise publiziert in: BGE 149 III 218). Es erwog, dass in der Betreibung Nr. xxx nach den Regeln der Beweislastverteilung von einem unterbliebenen Rechtsvorschlag auszugehen sei (a.a.O., E. 2.5). Da sich jedoch die Frage aufdränge, ob die Betreibung allenfalls rechtsmissbräuchlich und damit nichtig sei, sei die Angelegenheit zur Klärung dieser Frage an die Vorinstanz zurückzuweisen, welche die Parteien hierzu vorgängig anzuhören habe (a.a.O., E. 3). C.d. Während A.________ innert erstreckter Frist bei der Aufsichtsbehörde die Vernehmlassung zur Frage einer allfälligen Rechtsmissbräuchlichkeit der Betreibung einreichte, verwies die Landeskanzlei die Aufsichtsbehörde an die Sicherheitsdirektion des Kantons Basel-Landschaft, welche sich zum konkreten Sachverhalt äussern könne. Nachdem das Generalsekretariat der Sicherheitsdirektion die daraufhin angesetzte Frist zur Stellungnahme verpasst hatte, hiess die Aufsichtsbehörde die Beschwerde von A.________ mit Entscheid vom 22. August 2023 gut und wies das Betreibungsamt an, sein Fortsetzungsbegehren in der Betreibung Nr. xxx anhand zu nehmen und zu bearbeiten. Zur Begründung führte die Aufsichtsbehörde im Wesentlichen an, dass vom Kanton Basel-Landschaft eine allfällige Rechtsmissbräuchlichkeit der Betreibung Nr. xxx im vorliegenden Beschwerdeverfahren nicht behauptet und begründet worden sei. Allein aufgrund der Höhe der betriebenen Forderung könne nicht auf eine Rechtsmissbräuchlichkeit geschlossen werden und die Aufsichtsbehörde müsse nicht von sich aus nach Tatsachen forschen, die nicht aktenkundig seien und nicht vorgetragen worden seien. Die Aufsichtsbehörde habe somit die Frage nach einer allfälligen Rechtsmissbräuchlichkeit der Betreibung Nr. xxx nicht zu beurteilen.