Citation: 9C_505/2019 E. A

Der 1981 geborene A.________, zuletzt vom 1. Juli 2013 bis 31. Januar 2014 als Servicefahrer bei der B.________ AG angestellt gewesen, meldete sich im April 2014 unter Verweis auf einen am 4. Oktober 2013 erlittenen Arbeitsunfall sowie eine Schulteroperation bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle des Kantons Thurgau (fortan: IV-Stelle) traf erwerbliche und medizinische Abklärungen und zog die Akten des zuständigen Unfallversicherers Suva bei. Insbesondere liess sie den Versicherten beim Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) durch Dr. med. C.________, Facharzt für Chirurgie, untersuchen (Bericht vom 12. August 2015) und holte in der Folge ein polydisziplinäres Gutachten bei der medexperts AG, St. Gallen, ein (Gutachten vom 18. März 2016 in Allgemeiner Innerer Medizin, Orthopädie und Psychiatrie). Mit Schreiben vom 11. April 2016 forderte sie ihn zur stationären psychiatrischen Behandlung sowie zur dauerhaften Suchtmittelabstinenz auf. A.________ hielt sich vom 31. Mai bis 10. August 2016 in der Psychiatrischen Klinik D.________ auf (Bericht vom 15. September 2016). Hernach wurde er neuropsychologisch im Mai 2017 durch die Psychiatrischen Dienste E.________ (Bericht vom 20. Juni 2017) sowie im Januar 2018 durch Dr. phil. F.________, Fachpsychologe FSP (Bericht vom 19. Januar 2018), abgeklärt und durch Dr. med. G.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, begutachtet (psychiatrisches Gutachten vom 15. Februar 2018). Am 30. Oktober 2018 verneinte die IV-Stelle einen Anspruch auf Arbeitsvermittlung. Mit Verfügungen vom 30. November 2018 sprach sie A.________ eine befristete ganze Rente vom 1. Oktober 2014 bis 30. Juni 2015 und eine halbe befristete Rente vom 1. Juli 2015 bis 31. Mai 2016 zu.