Citation: 8C_522/2013 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz hat in Würdigung der medizinischen Aktenlage, insbesondere gestützt auf den Aktenbericht des - die Unfallversicherung beratenden - Dr. med. G.________, Facharzt für Chirurgie, vom 4. April 2011 (und die ergänzende ärztliche Beurteilung vom 30. Juli 2011) mit einlässlicher Begründung erkannt, dass nicht von einem überwiegend wahrscheinlichen natürlichen Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall vom Juni 2006 und den ab 9. April 2010 behandelten Schulterschmerzen auszugehen sei. Es sei erstellt, dass die Versicherte nach dem Unfall gar keinen ärztlichen Beistand in Anspruch genommen habe, sondern sich erstmals nach mehr als neun Monaten habe behandeln lassen. Nach der Erstkonsultation bei Dr. med. H.________, Facharzt für Allgemeine Medizin FMH, welcher damals die Einnahme von entzündungshemmenden Medikamenten und die Applikation von Flectorpflastern empfohlen habe, sei die Beschwerdeführerin nicht mehr zur Nachkontrolle erschienen. Beweismässig könne dies nur so gewertet werden, dass keine dauernden Schmerzen mehr vorhanden gewesen seien, welche weiterhin hätten behandelt werden müssen. Dementsprechend sei die Versicherte nach wie vor ihrer Tätigkeit als Friseurin nachgegangen. Echtzeitlich habe sich kein Hinweis auf eine Sehnenläsion oder -ruptur gefunden. Es sei einzig eine degenerativ bedingte Gesundheitsschädigung dokumentiert worden. Bei dieser Sachlage sei davon auszugehen, dass der organische Zustand der Schulter nach der beim Unfall erlittenen Verletzung im Frühjahr wieder soweit hergestellt gewesen sei, wie er auch ohne Unfall anzutreffen gewesen wäre. Das behandlungsfreie Intervall von April 2007 bis April 2010 - einzig unterbrochen durch die kurzzeitige medizinische Betreuung ohne längerfristige Behandlungsmassnahmen im Herbst 2008 - und die erst seit dem Jahr 2010 bestehende Arbeitsunfähigkeit würden gegen das Vorliegen von Brückensymptomen sprechen. Es könne nicht gesagt werden, dass der kausalen Signifikanz des Unfallereignisses beim Fehlen einer erkennbaren unfallspezifischen Schädigung eine vorrangige Bedeutung zugemessen werden könnte. Damit entfalle die Massgeblichkeit des Unfalls mit Bezug auf das Vorhandensein der gesundheitlichen Beeinträchtigung. Vielmehr sei im Einklang mit Dr. med. G.________ davon auszugehen, dass die degenerativen Veränderungen - mitbedingt durch die Tätigkeit als Friseurin - für die jetzt aufgetretenen Schulterbeschwerden verantwortlich seien. Die Mobiliar habe demnach ihre Leistungspflicht zu Recht verneint.