Citation: 8C_641/2018 E. 2.3

2.3. Das kantonale Gericht hielt fest, die revisionsrechtlich massgebenden Vergleichszeitpunkte (rentenzusprechende Verfügungen vom 27. April sowie 11. Mai 2005 einerseits und rentenaufhebende Verfügung vom 31. Oktober 2017 anderseits) seien unbestritten. Die Rente sei im Wesentlichen gestützt auf das Gutachten des Dr. med. D.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 27. Oktober 2003 zugesprochen worden, wonach aufgrund einer Schmerz- und Krankheitsproblematik der Verdacht auf eine dissoziative Störung bestehe, weshalb eine volle Arbeitsunfähigkeit vorliege. Das anlässlich der Rentenrevision eingeholte, die Observationsergebnisse berücksichtigende, bidisziplinäre Gutachten vom 23. Juni 2017 beinhalte keine Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit. Dieses sei voll beweiskräftig. Zudem bestätigte die Vorinstanz eine Meldepflichtverletzung spätestens zum Zeitpunkt der Observation und damit eine rückwirkende Revision nach Art. 17 ATSG mit Rentenaufhebung auf den 1. Dezember 2016 mangels Invalidität und die daraus resultierende Rückforderung der ausgerichteten Rentenleistungen.