Citation: 9C_636/2018 E. 6.1.1

6.1.1. Unbestritten verlieren Gutachten nach Art. 44 ATSG, welche vor den erwähnten Grundsatzurteilen erstellt wurden, was auf die Expertise des MZR vom 8. Oktober 2013 zutrifft, nicht per se ihren Beweiswert (BGE 141 V 281 E. 8 S. 309; Urteil 9C_680/2017 vom 22. Juni 2018 E. 5.3). In diesem Zusammenhang ist zu beachten, dass nach der geänderten Rechtsprechung der Frage, ob die depressive Störung eine eigenständige von der anhaltenden somatoformen Schmerzstörung (vollständig) losgelöste Erkrankung ist, was nach Auffassung des Beschwerdeführers hier zutreffe, grundsätzlich nicht mehr dieselbe Bedeutung wie früher zukommt (vgl. BGE 139 V 547 E. 9.1.1-2 S. 565 i.V.m. 143 V 418 E. 8.1 S. 429 f.). Entgegen den Vorbringen in der Beschwerde hat sich das kantonale Versicherungsgericht sodann nicht zu den Ursachen der depressiven Störung geäussert. Es hat nur, aber immerhin festgestellt, in verschiedenen ärztlichen Berichten werde festgehalten, die von ihm geltend gemachte Verschlechterung des psychischen Gesundheitszustandes seit der Begutachtung sei aufgetreten, nachdem er mit der Möglichkeit einer Rentenaufhebung konfrontiert wurde bzw. aufgrund sozialer und finanzieller Probleme, was invalidenversicherungsrechtlich unbeachtlich sei. Der Beschwerdeführer bestreitet die betreffenden Erwägungen mit keinem Wort, womit es sein Bewenden hat (E. 6 Ingress).