Citation: 5A_116/2023 E. 3.1.3

3.1.3. Diesen Vorgaben genügt der angefochtene Entscheid. Welche Aspekte die Vorinstanz als massgeblich erachtet hat, ergibt sich aus ihm nämlich sehr wohl (insbesondere die bisher unauffällige Entwicklung des Kindes, angesichts derer die Gefahr der Entwicklung einer Persönlichkeitsstörung im bisherigen Umfeld geringer zu gewichten sei als die Gefahr von unerwünschten Wirkungen einer Fremdplatzierung, nicht zuletzt aufgrund der plausiblen Annahme, dass das Kind die Beschwerdeführerin für die Fremdplatzierung verantwortlich machen und sich die Beziehung zwischen Mutter und Tochter damit noch weiter verhärten würde; darüber hinaus habe die Gutachterin bereits vor einiger Zeit ausgesagt, es sei vielleicht schon zu spät, weshalb ohnehin fraglich sei, ob die Fremdplatzierung die erwünschten Wirkungen noch erzielen könne). Es war der Beschwerdeführerin daher auch möglich, diese als willkürlich zu kritisieren (vgl. hinten E. 4.2). Eine Verletzung der Begründungspflicht kann demzufolge nicht festgestellt werden und die Beschwerde erweist sich insoweit als unbegründet.