Citation: 9C_60/2023 E. 5.2

5.2. Wie bereits im angefochtenen Urteil überzeugend aufgezeigt wurde, untermauerte Dr. med. C.________ seine Aussage, in psychiatrischer Hinsicht habe keine die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin beeinflussende Erkrankung festgestellt werden können, nicht allein mit dem - im Übrigen auch letztinstanzlich unwiderlegt gebliebenen - Argument, es fände aktuell keine entsprechende Behandlung statt. Er berücksichtigte im Gegenteil das gesamte Beschwerdebild einschliesslich der fachspezifischen Testresultate und Untersuchungsergebnisse und legte gestützt darauf einleuchtend die Gründe dar, die gegenwärtig gegen das Vorliegen der diagnostischen Kriterien einer depressiven Störung gemäss ICD-10 sprechen. Anhaltspunkte für eine nicht lege artis vorgenommene psychiatrische (Teil-) Begutachtung ergeben sich aus den Ausführungen der Beschwerdeführerin nicht. Insbesondere sind keine wesentlichen Aspekte erkennbar, die unerkannt oder ungewürdigt geblieben wären. Umstände, welche die gutachterlichen Abklärungen als unzureichend erscheinen liessen, sind - so bereits die Vorinstanz - nicht auszumachen. Namentlich hat sich der Psychiater auch zu den von der Beschwerdeführerin monierten Widersprüchen "zwischen der Anamneseerhebung und den [...] geschilderten Symptomen und den vom Gutachter als relevant festgehaltenen klinischen Befunden" geäussert und diese als "[d]eutlich diskrepant" beurteilt respektive mit "erhebliche Inkonsistenzen" betitelt. Inwieweit das kantonale Gericht dadurch, dass es der psychiatrischen Teilexpertise auch in dieser Hinsicht ohne Weiterungen gefolgt ist bzw. sie als beweiskräftig eingestuft hat, das rechtliche Gehör der Beschwerdeführerin bzw. die Grundsätze zum Beweiswert von ärztlichen Berichten und Gutachten verletzt haben sollte, erhellt nicht. Es hat damit bei der Schlussfolgerung sein Bewenden, dass versicherungsmedizinisch keine psychiatrische Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit erstellt ist.