Citation: 6B_1001/2008 25.03.2009 E. 2.3

2.3.1 Der Beschwerdeführer rügt, dass im Gutachten die bei der Tat eingesetzte Munition ".357SIG" der für die Abprallversuche verwendeten Munition ".357Magnum" gleichgesetzt werde, obwohl sich diese beiden Munitionsarten bezüglich Geschossgewicht und Geschossgeschwindigkeit unterscheiden würden. Bei der Ermittlung der Geschossausführung sei zudem auf Versuche abgestellt worden, die im Kaliber "9mm Parabellum" durchgeführt worden seien. Die Energiewerte zwischen der "Parabellum" und der "SIG" seien verschieden. Überdies sei die lineare Übertragung der Ergebnisse der Schussversuche, wonach bei Geschossen des Kalibers "9mm Parabellum" eine Differenz von 7° zwischen Voll- und Teilmantelmunition bei Beschuss von Asphalt festgestellt wurde, auf Geschosse des Kalibers ".357 Magnum" willkürlich, da die Geschosse des Kalibers ".357 Magnum" und ".357SIG" eine grössere Energie aufwiesen. Es sei deshalb damit zu rechnen, dass die Differenz zur Teilmantelmunition kleiner als 7° bzw. der Auftreffwinkel kleiner als 22° sei. Aus diesem Grund sei die weiter entfernte Schussabgabe ungefährlich gewesen. 2.3.2 Im bundesgerichtlichen Verfahren dürfen neue Tatsachen und Beweismittel nur soweit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt. Dies ist in der Beschwerde näher darzulegen (Art. 99 Abs. 1 BGG). Neue Begehren sind unzulässig (Art. 99 Abs. 2 BGG). Der Beschwerdeführer kann daher nicht mit neuen tatsächlichen Vorbringen, die er schon vor der Vorinstanz hätte vortragen können und müssen, nachzuweisen versuchen, dass die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung offensichtlich unrichtig oder die Beweiswürdigung willkürlich sei. Soweit der Beschwerdeführer solche neuen Tatsachenbehauptungen vorträgt, ist darauf nicht einzutreten (Urteil 4A_36/2008 vom 18. Februar 2008 E. 4.1). 2.3.3 Der Beschwerdeführer bringt seine Einwände gegen die Vergleichbarkeit der für das Gutachten durchgeführten Schussversuche mit seiner eigenen Schussabgabe erstmals vor Bundesgericht vor. Er hat diese weder bei der Zustellung des Gutachtens zur Kenntnisnahme noch im Plädoyer vor der Vorinstanz geltend gemacht. Seine Ausführungen stellen unzulässige Noven dar, auf welche nicht einzutreten ist.