Citation: 8C_224/2020 E. 4.3

4.3. Was der Beschwerdeführer gegen diese Sachverhaltsfeststellungen vorbringt, lässt die vorinstanzliche Beweiswürdigung nicht als unrichtig erscheinen. Auf den Bericht versicherungsinterner Fachärzte kann rechtsprechungsgemäss abgestellt werden, wenn keine auch nur geringen Zweifel an der Richtigkeit ihrer Schlussfolgerungen bestehen (vgl. BGE 135 V 465 E. 4.7 S. 471). Dabei können auch reine Aktenberichte beweiskräftig sein, sofern - wie hier - ein lückenloser Befund vorliegt und es im Wesentlichen nur um die fachärztliche Beurteilung eines an sich feststehenden medizinischen Sachverhalts geht, mithin die direkte ärztliche Befassung mit der versicherten Person in den Hintergrund rückt (vgl. etwa Urteil 9C_651/2019 vom 18. Februar 2020 E. 4.3). Weiter erscheint entgegen den Ausführungen des Versicherten eine Fachärztin für Chirurgie als fachlich genügend kompetent, die Unfallkausalität von Schulterbeschwerden einzuschätzen. Geringe Zweifel an der Richtigkeit der Schlussfolgerungen der versicherungsinternen Fachärztin könnten somit in erster Linie durch abweichende Stellungnahmen anderer medizinischer Fachpersonen begründet werden (vgl. auch Urteil 8C_106/2020 vom 17. März 2020 E. 4.1).