Citation: 1B_529/2021 E. 3.2

3.2. Im Rahmen einer summarischen Prüfung der Prozessaussichten fällt zunächst auf, dass nicht nur der Beschwerdeführer sinngemäss vorbringt, die Staatsanwaltschaft sei seit der letzten Einvernahme des Beschwerdeführers am 18. Mai 2021 praktisch untätig geblieben, sondern dass auch die Vorinstanz festgestellt hat, die Staatsanwaltschaft habe "aus untersuchungstaktischen Gründen und im Hinblick auf eine allfällige, ihrer Ansicht nach dringende Durchsuchung des Mobiltelefons mit Einvernahmen und der Konfrontation des Beschwerdeführers mit weiteren Untersuchungsergebnissen" zugewartet (angefochtener Beschluss, E. 2.4 S. 8). Mit Blick darauf, dass der Beschwerdeführer hinsichtlich des Verkaufs von einem Kilogramm Marihuana geständig war (weshalb ihm die Staatsanwaltschaft einen Strafbefehl über eine unbedingte Freiheitsstrafe von drei Monaten angeboten hat [vgl. Einvernahmeprotokoll vom 18. Mai 2021, Beschwerdebeilage 3]), sowie unter Berücksichtigung der über fünfmonatigen Haftdauer, besteht vor dem Hintergrund des bei beschuldigten Personen in Haft geltenden besonderen Beschleunigungsgebots (Art. 5 Abs. 2 StPO; BGE 146 IV 279 E. 2.4) insgesamt eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass die Beschwerde vom Bundesgericht gutzuheissen gewesen wäre.