Citation: 1P.517/2005 23.11.2005 E. 4

Der Beschwerdeführer rügt, das Stimmenvergleichsgutachten sei nicht überprüfbar. Es enthalte zum einen keine Angaben über die Arbeitsweise der eingesetzten automatischen Sprecherverifikation. Zum anderen fehle eine Begründung, wieso die Stimme auch mit blossem Gehör beurteilt worden sei. Das Kassationsgericht hielt in freier Prüfung des Gutachtens fest, dass dieses die Funktionsweise der automatischen Sprecherverifikation hinreichend erkläre und dass die Eignung des menschlichen Gehörs zur Stimmenerkennung gerichtsnotorisch sei. Überdies wären die kantonalen Gerichte auch zu einem Schuldspruch gelangt, wenn sie das Gutachten nicht hätten berücksichtigen können. Soweit das Kassationsgericht erwogen hat, es sei gerichtsnotorisch, dass sich das menschliche Gehör zur Stimmenbeurteilung eigne, liegt keine Willkür vor. Wieso dies - nach der Ansicht des Beschwerdeführers - nur für die Unterscheidung verschiedener Stimmen, nicht aber für die Identifikation der gleichen Stimme gelten soll, ist nicht ersichtlich. Die kantonalen Gerichte durften nach dem oben Gesagten (E. 3.3) die Schuld des Beschwerdeführers ohne Verfassungsverletzung bejahen. Auf die weitere Kritik des Beschwerdeführers am Gutachten ist daher mangels rechtlichen Interesses nicht einzugehen. Insoweit ist auf die Beschwerde nicht einzutreten.