Citation: 5A_328/2021 E. 1

Die rubrizierten Parteien sind die Eltern einer am 20. Mai 2013 geborenen Tochter. Sie heirateten am 18. August 2013 und leben seit 30. August 2020 getrennt. Mit Eheschutzentscheid vom 15. Oktober 2020 regelte das Bezirksgericht Bremgarten die Folgen des Getrenntlebens; u.a. wies es die eheliche Wohnung dem Ehemann zu und verpflichtete diesen, bis zum spätestens per 31. Dezember 2020 erfolgenden Auszug von Mutter und Kind sämtliche üblichen Verpflichtungen der Familie zu übernehmen und anschliessend für das Kind Fr. 1'912.-- (davon Fr. 1'162.-- Betreuungsunterhalt) zu bezahlen. In Bezug auf verschiedene Nebenfolgen erhob die Ehefrau Berufung; mit Entscheid vom 15. März 2021 wies das Obergericht des Kantons Aargau u.a. die eheliche Wohnung dem Ehemann zu, wobei die Mutter mit dem Kind diese spätestens per 30. Juni 2021 zu verlassen habe, und verpflichtete ihn zu Unterhaltsbeiträgen an das Kind von Fr. 2'432.-- (davon Fr. 1'782.-- Betreuungsunterhalt) für September bis Dezember 2020, von Fr. 1'322.-- (davon Fr. 494.-- Betreuungsunterhalt) ab Januar 2021 bis zum Auszug aus der Wohnung und von Fr. 1'990.-- (davon Fr. 1'162.-- Betreuungsunterhalt) ab dem Auszug und spätestens ab Juli 2021. Die oberinstanzlichen Verfahrenskosten auferlegte es zu 4/5 der Ehefrau und verpflichtete sie, 3/5 der Parteikosten des Ehemannes zu tragen. In Bezug auf die Wohnungszuteilung, den Unterhalt und die Kostenverteilung hat die Ehefrau am 26. April 2021 beim Bundesgericht eine Beschwerde erhoben mit den Begehren um Zuteilung der ehelichen Wohnung an sie, um Festsetzung eines Kindesunterhaltes von Fr. 3'132.10 (davon Fr. 2'304.-- Betreuungsunterhalt) sowie um Halbierung der zweitinstanzlichen Verfahrenskosten und Wettschlagung der Parteikosten. Ferner verlangt sie die unentgeltliche Rechtspflege und aufschiebende Wirkung im bundesgerichtlichen Verfahren.