Citation: 9C_652/2013 E. 2.1

2.1. Die Vorinstanz stellte fest, die Versicherte sei bis wenige Wochen vor der Geburt der Tochter (Mitte Mai 1995) als Direktionsassistentin erwerbstätig gewesen und bereits am 1. Januar 1996 ins Erwerbsleben zurückgekehrt. Die medizinischen Akten enthielten keine Hinweise, wonach während der (kurzen) Zeitspanne der Nichterwerbstätigkeit eine gesundheitliche Verschlechterung eingetreten wäre. Dass über die Jahre eine schleichende gesundheitliche Verschlechterung erfolgt sei, werde nicht in Abrede gestellt. Es scheine aber überwiegend wahrscheinlich, dass die Versicherte aus familiären Gründen auf eine besser bezahlte, ambitiösere Anstellung verzichtet habe. Daher sei es nicht verfehlt, das Valideneinkommen ausgehend von dem bei der Kirche Y.________ erzielten Einkommen festzusetzen, welches bei einem Vollzeitpensum aufgerechnet auf das Jahr 2009 Fr. 80'941.80.- betragen hätte. Nach dem Stellenverlust bei der Kirche Y.________ sei das Invalideneinkommen gestützt auf Tabellenlöhne zu bestimmen und auf Fr. 38'023.75 (bezogen auf ein gesundheitlich noch zumutbares 50 %-Pensum) zu veranschlagen. Ein leidensbedingter Abzug scheine nicht angezeigt, selbst bei einem Abzug von 10 % resultiere ein Invaliditätsgrad von unter 60 %. Entgegen der am 27. April 2012 erlassenen Verfügung sei der Rentenbeginn nach dem seit 1. Januar 2008 gültigen Art. 29 Abs. 1 IVG auf den 1. März 2009 festzusetzen (entsprechend der ursprünglichen Verfügung vom 1. März 2009).