Citation: 2C_548/2023 E. 6.5.1

6.5.1. Vorliegend hat die Beschwerdeführerin der verfahrensleitenden Akkreditierungsorganisation in einem ersten Schritt nur vage Angaben gemacht. Gemäss dem Bericht zum Eintreten der AAQ vom 25. Mai 2021 - auf dessen Begründung die Verfügung des Beschwerdegegners verweist (vgl. Ziff. 3 der Verfügung des Akkreditierungsrats vom 24. September 2021) - hat die Beschwerdeführerin ursprünglich nur angegeben, dass der Zugang zum Bachelor-Studium mit der allgemeinen Hochschulreife, üblicherweise durch das erfolgreiche Absolvieren einer gymnasialen Maturität, erlangt werde, dass sie im Sinne der Förderung eines lebenslangen Lernens und der geforderten Übergänge im europäischen Bildungsraum grundsätzlich auch den Zugang durch gleichwertige Vorbildung anbiete und dabei die Richtlinien des Hochschulrats zur Qualitätssicherung bei der Prüfung der Gleichwertigkeit anwende. Zum Beleg legte sie der Akkreditierungsagentur hierfür lediglich ein "Zulassungsreglement Promotion: Promotion Checkliste" sowie eine "Exemplarische ECTS-Aufteilung Bachelor Business Management-Programm" vor. Die Akkreditierungsagentur stufte diese Erläuterungen und die vorgelegten Dokumente als ungenügend ein, was sie der Beschwerdeführerin im Rahmen ihres ersten Berichts vom 25. Mai 2021 und im Sinne einer Gelegenheit zur Stellungnahme mitteilte. Erst daraufhin legte die Beschwerdeführerin das mit "Studienzulassung" betitelte Dokument vom 30. Oktober 2019 (vgl. hierzu vorne E. 6.3) vor, auf welches sie sich im vorliegenden Verfahren wesentlich beruft.