Citation: 5A_110/2019 E. 2

Die Beschwerdeführerin setzt sich mit den Erwägungen des 20-seitigen obergerichtlichen Urteils - welches sich zum Schwächezustand sowie dem stark selbst- (Suizidalität u.a.m.) und drittgefährdenden Verhalten (namentlich Angriffe auf Mütter mit Babys, wobei sie davon ausgeht, diese zu retten), zur Erforderlichkeit der stationären Unterbringung (sofortige Verschlechterung des Gesundheitszustandes bei ambulanter Behandlung; Gefahr bei Exazerbation der akustischen Halluzinationen, d.h. imperative Stimmen, welche das Hochrisikoverhalten wie Betreten der Bahngeleise und das akute fremdgefährdende Verhalten veranlassen) und zur Eignung der Klinik unter Bezugnahme auf das erstellte Gutachten ausführlich äussert - nicht in zielgerichteter Weise auseinander, sondern schildert einzig Lebensumstände und bringt vor, sie habe das im Kinderwagen unangeschnallte Baby geistesgegenwärtig behutsam mit beiden Händen retten wollen und sie werde durch die fürsorgerische Unterbringung von ihrer Habilitation und Ausbildung zur anthroposophischen Zahnärztin abgehalten. Im Übrigen ergibt sich aus den Ausführungen im angefochtenen Urteil, dass eine Entlassung zum jetzigen Zeitpunkt nicht in Frage kommen kann.