Citation: 8C_238/2007 31.01.2008 E. 2

2.1 Das kantonale Gericht hat erwogen, es seien weder objektive Anzeichen vorhanden, die für die Befangenheit des Prof. Dr. med. W.________ sprechen würden, noch seien triftige Gründe im Sinne von Art. 44 ATSG ersichtlich. Der gerichtsnotorische Umstand, dass der Neurologe in zahlreichen Fällen für die Beschwerdegegnerin oder für andere Versicherungsgesellschaften und/oder weitere Personen und Institutionen als Gutachter geamtet habe, lasse ihn noch nicht als befangen erscheinen. Es treffe ihn daher bezüglich seiner wirtschaftlichen Beziehungen zu den einzelnen Auftraggebern auch keine Offenlegungspflicht. Ein besonders nahes Verhältnis zwischen Beschwerdegegnerin und dem Facharzt sei weder belegt, noch substantiiert gerügt worden. Da der Ablehnungsgrund nur in der persönlichen Beziehung zwischen Experte und versicherter Person, nicht aber zwischen Gutachter und Parteivertreter liegen könne, stelle auch ein allfällig unfreundliches Verhalten des Prof. Dr. med. W.________ gegenüber dem Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin keinen Ausstandsgrund dar. Ebenso wenig vermöge die keineswegs zu beanstandende Haltung des Neurologen zur Praxis der natürlichen Kausalität in Schleudertraumafällen dessen Ablehnung zu rechtfertigen. 2.2 Was in der Beschwerde gegen die vorinstanzliche Beurteilung der erhobenen Befangenheitsrügen vorgebracht wird, ist nicht geeignet, zu einem anderen Ergebnis zu führen und Zweifel an der persönlichen Integrität und der pflichtgemässen Ausübung der Gutachtertätigkeit nach bestem Wissen und Gewissen des Facharztes aufkommen zu lassen. Bereits im Urteil U 31/07 vom 7. Dezember 2007 hatte sich das Bundesgericht im Zusammenhang mit der Erteilung eines Gutachterauftrages der Beschwerdegegnerin an Prof. Dr. med. W.________ mit praktisch denselben Einwänden zu befassen, wie sie auch im vorliegenden Fall erhoben wurden. Dabei kam es zum Schluss, dass nichts auf mangelnde Objektivität und auf Voreingenommenheit des Facharztes hindeuten würde, was bereits im Vornherein Zweifel am Beweiswert seines Gutachtens rechtfertigen könnte. Dies gilt auch hier, zumal keine spezifisch auf die Beschwerdeführerin bezogenen Argumente vorgebracht werden.