Citation: 2C_936/2016 E. 3.3

3.3. Die Beschwerdeführerin rügt, das Verwaltungsgericht sei ohne Anhaltspunkte davon ausgegangen, dass sie und ihr Ehemann in verschiedenen Zimmern gewohnt hätten. Tatsächlich findet sich in den Akten keine entsprechende Aussage von ihr oder ihrem Ehemann. Entgegen der Einschätzung der Beschwerdeführerin trifft es aber nicht zu, dass hierfür keine Anhaltspunkte bestanden. Angesichts der Tatsache, dass der Ehemann stets verneinte, jemals intime Kontakte mit der Beschwerdeführerin gehabt zu haben, dass sie selbst diesbezüglich keine konkreten Angaben machte und in ihrem Schreiben an das Migrationsamt vom 12. Januar 2014 einräumte, ihr Ehemann habe ihr bereits kurz nach der standesamtlichen Trauung mitgeteilt, dass er die Ehe aufgrund ihrer engen Verwandtschaft nicht führen könne, erscheint die Schlussfolgerung der Vorinstanz nicht als offensichtlich unrichtig. Im Übrigen stellt die vorinstanzliche Argumentation nicht auf diesen Umstand ab, sondern darauf, dass die Beschwerdeführerin nicht aufgezeigt habe, dass und in welcher Form sie mit ihrem Ehemann eine eheliche Beziehung geführt habe. Diese Erwägung ist nicht zu beanstanden.