Citation: 4P.105/2006 04.08.2006 E. 1

Zunächst ist über die Verfahrensanträge des Beschwerdeführers zu entscheiden. 1.1 Der Beschwerdeführer stellt Antrag auf Durchführung einer mündlichen Schlussverhandlung, dem sich die Beschwerdegegner 1-3 widersetzen. Ausnahmsweise kann das Bundesgericht, wenn eine Partei es verlangt und besondere Gründe dafür vorliegen, eine mündliche Schlussverhandlung anordnen (Art. 91 Abs. 2 OG). Solche besonderen Gründe sind vorliegend nicht dargetan. Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers kann sich das Bundesgericht aufgrund der Akten ein genügend klares Bild über den Fall verschaffen und es ist nicht nötig, dass die Parteivertreter ihre Argumente noch einmal mündlich darlegen. Der Antrag auf Anordnung einer mündlichen Schlussverhandlung ist daher abzuweisen. 1.2 Ebenso wenig besteht Anlass, dem Beschwerdeführer - wie er beantragt - nach Art. 93 Abs. 2 OG Gelegenheit zur Ergänzung seiner Beschwerde einzuräumen. Bereits der angefochtene Schiedsspruch enthält die Entscheidgründe und weder das TAS noch die Beschwerdegegner bringen in ihren Vernehmlassungen neue Argumente vor, die eine Ergänzung der Beschwerde erforderlich machten. Soweit der Beschwerdeführer mit seinem Antrag die Anordnung eines zweiten Schriftenwechsels meint, ist er darauf hinzuweisen, dass ein solcher nur ganz ausnahmsweise angeordnet wird (Art. 93 Abs. 3 OG; Bernard Corboz, Le recours au Tribunal fédéral en matière d'arbitrage international, SJ 2002 II S. 1 ff., 15) und vorliegend kein Grund dargetan ist, hiervon abzuweichen. 1.3 Was die Anträge auf Beizug der Akten des TAS und des erstinstanzlichen FEI Judicial Committee sowie auf Erstellung einer Abschrift des auf CD vorhandenen Protokolls der Verhandlung vor dem TAS vom 30. November 2005 anbelangt, ist festzuhalten, dass das TAS seine Akten und die CD eingereicht hat. Dies genügt zur Beurteilung der Beschwerde. Eine Niederschrift des auf CD vorhandenen Protokolls ist nicht notwendig.