Citation: 6B_262/2024 E. 2.2.2

2.2.2. Die Vorinstanz erwägt weiter, die C.________ AG sei durch die Bezüge zumindest vorübergehend geschädigt worden. Der bezogene Betrag sei durch die unsichere finanzielle Lage des Beschwerdeführers tatsächlich hochgradig gefährdet gewesen (angefochtenes Urteil E. 2.6 S. 12). In subjektiver Hinsicht wirft sie dem Beschwerdeführer vor, er habe mit Eventualvorsatz und Bereicherungsabsicht gehandelt. Letztere begründet sie damit, dass sich der Beschwerdeführer einen vergleichsweise tiefen Lohn ausbezahlte und er seine Lebenshaltungskosten nur aufgrund der zusätzlichen Bezüge via Kontokorrent decken konnte. Er habe die bezogenen Gelder eigenen Angaben zufolge zur Finanzierung seines Lebensbedarfs verwendet. Er habe seine finanzielle Situation aufbessern und trotz der Lohnpfändung weniger Einschränkungen in Kauf nehmen wollen (angefochtenes Urteil S. 13).