Citation: 6B_196/2021 E. D

A.________, die Generalstaatsanwaltschaft und D.________ führen Beschwerde in Strafsachen. D.a. A.________ (Beschwerdeführer 1) beantragt, das Urteil des Obergerichts des Kantons Thurgau vom 4. November 2020 sei teilweise aufzuheben. Er sei von den Vorwürfen der versuchten eventualvorsätzlichen Tötung und der Gefährdung des Lebens zum Nachteil von B.________ (Beschwerdegegner 2) und von C.________ (Beschwerdegegner 3) freizusprechen und nebst der in Rechtskraft erwachsenen Busse von Fr. 400.-- mit einer bedingt auszusprechenden Freiheitsstrafe von 12 Monaten und einer bedingt auszusprechenden Geldstrafe von 210 Tagessätzen zu Fr. 60.-- zu bestrafen. Er sei zu verpflichten, dem Beschwerdegegner 3 eine Genugtuung von Fr. 500.-- (zzgl. Zins) zu bezahlen. Die Genugtuungs- und Schadenersatzforderungen des Beschwerdegegners 2 seien abzuweisen. Für den Fall der Bestätigung der vorinstanzlichen Schuldsprüche sei er mit einer Freiheitsstrafe von vier Jahren und einer Busse von Fr. 400.-- zu bestrafen (Verfahren 6B_196/2021). D.b. Die Generalstaatsanwaltschaft (Beschwerdeführerin 2) beantragt, das Urteil des Obergerichts des Kantons Thurgau vom 4. November 2020 sei betreffend die Strafzumessung in Bezug auf den Beschwerdeführer 1 aufzuheben. Dieser sei mit einer Freiheitsstrafe von sieben Jahren und einer Busse von Fr. 400.-- zu bestrafen. Eventualiter sei das Urteil des Obergerichts vom 4. November 2020 aufzuheben und zur neuen Entscheidung über eine angemessene Strafe an die Vorinstanz zurückzuweisen (Verfahren 6B_200/2021). D.c. D.________ (Beschwerdeführer 3) beantragt, das Urteil des Obergerichts des Kantons Thurgau vom 4. November 2020 sei betreffend die Strafzumessung aufzuheben. Er sei mit einer teilbedingt auszusprechenden Freiheitsstrafe von drei Jahren zu bestrafen, wobei der zu vollziehende Teil auf sechs Monate und die Probezeit für den aufzuschiebenden Teil auf drei Jahre festzulegen seien. Eventualiter sei das Urteil des Obergerichts vom 4. November 2020 aufzuheben und zwecks Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen. Er ersucht um unentgeltliche Rechtspflege (Verfahren 6B_212/2021).