Citation: 6B_542/2023 E. A

A.________ wurde 1977 in Pakistan geboren und ist pakistanischer Staatsbürger. Seine Ehefrau, geboren 1982, ist ebenfalls pakistanische Staatsangehörige. Das Paar ist seit März 2004 verheiratet. Sie sind Eltern eines Sohnes und zweier Töchter, geboren 2004, 2008 und 2010. Am 26. September 2016 reiste A.________ mit seiner Ehefrau und den drei Kindern in die Schweiz ein, wo sie gleichentags ein Asylgesuch stellten. Sie verfügen alle über einen Ausweis für Asylsuchende (N). Am 9. Januar 2017 trat das Staatssekretariat für Migration (SEM) auf die Asylgesuche nicht ein und ordnete die Wegweisung nach Italien an. Eine dagegen am Bundesverwaltungsgericht erhobene Beschwerde wurde am 2. Februar 2017 abgewiesen. Der Vollzug der Wegweisung nach Italien blieb ausgesetzt, nachdem die Asylsuchenden eine Beschwerde beim "Committee Against Torture" (CAT) eingereicht hatten. Mit Entscheid vom 8. Mai 2018 hob das SEM die Verfügung vom 9. Januar 2017 auf und nahm das Asylverfahren wieder anhand. Mit Entscheid vom 28. Oktober 2020 erkannte das SEM, dass weder A.________ noch seine Ehefrau die Flüchtlingseigenschaften erfüllten, weshalb das Asylgesuch abzuweisen sei. Eine dagegen am Bundesverwaltungsgericht erhobene Beschwerde wurde mit Urteil vom 12. Januar 2021 gutgeheissen und die Sache zur vollständigen Erstellung des rechtserheblichen Sachverhalts an das SEM zurückgewiesen. Mit Entscheid vom 17. Juni 2021 wies das SEM die Asylgesuche des Beschwerdeführers und dessen Familie ab und verfügte deren Wegweisung aus der Schweiz. Dagegen erhoben die Weggewiesenen am 19. Juli 2021 beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde, das mit Entscheid vom 26. Juli 2021 verfügte, dass die Beschwerdeführenden den Ausgang des Verfahrens in der Schweiz abwarten dürfen.