Citation: 5A_801/2018 E. 7.1

7.1. Ausgehend vom Gesamteindruck des Durchschnittslesers hat das Bezirksgericht dafürgehalten, die Äusserungen der Beschwerdeführerin im Rahmen der Facebook-Diskussion vom 13. August 2015 bezögen sich insbesondere auf den Beschwerdegegner 2 und den Beschwerdegegner 1 und suggerierten, die Beschwerdegegner hätten eine antisemitische und ausländerfeindliche Haltung, seien nazi- und sektenfreundlich und propagierten Hass. Die Äusserungen der Beschwerdeführerin, der Beschwerdegegner 1 propagiere Hass, sei eine antisemitische Organisation sowie ein neonazistischer Tierschutzverein und der Beschwerdegegner 2 sei ein Mensch mit einer antisemitischen Haltung, ein Antisemit und ein Nazi, seien geeignet, die Persönlichkeit der Beschwerdegegner zu verletzen. Die Beschwerdeführerin habe den Indyvegan-Artikel auf ihrer Facebook-Seite verlinkt und habe deshalb auch für die darin enthaltenen Persönlichkeitsverletzungen einzustehen, wonach unter anderem der Beschwerdegegner 2 mehrfach wegen antisemitischen Äusserungen vorbestraft und ein Antisemit sei (E. II/4-5 S. 13 ff. des Entscheids vom 21. Juni 2017).