Citation: 2C_58/2019 E. A

A.a. B.A.________ (geb. 1962) ist Staatsangehöriger von Bosnien und Herzegowina. Am 2. März 1992 reiste er in die Schweiz ein und ist seit dem 7. Mai 2002 im Besitz der Niederlassungsbewilligung. Seine Ehefrau A.A.________ (geb. 1963), ebenfalls Staatsangehörige von Bosnien und Herzegowina, reiste im Dezember 2002 in die Schweiz ein und erhielt im Rahmen des Familiennachzuges eine Aufenthaltsbewilligung, die in der Folge regelmässig verlängert wurde (letztmals bis zum 21. Dezember 2015). Ein Gesuch A.A.________s um Erteilung der Niederlassungsbewilligung wurde am 23. Februar 2009 aufgrund offener Schulden (bzw. wegen ungetilgter Verlustscheine im Gesamtbetrag von Fr. 56'500.--) abgewiesen. B.A.________ und A.A.________ haben zwei mittlerweise erwachsene Töchter (C.A.________, geb. 1987, und D.A.________, geb. 1999). Die beiden Töchter leben in der Schweiz. A.b. B.A.________ gründete in der Schweiz die B.________ GmbH, deren Gesellschafter und Geschäftsführer er war. Über dieses Unternehmen wurde am 13. September 2013 der Konkurs verhängt. Das Konkursverfahren wurde am 7. Oktober 2013 mangels Aktiven eingestellt. Zu den von B.A.________ gegründeten Unternehmen gehörte auch die C.________ GmbH. A.c. Am 23. September 2014 verwarnte das Migrationsamt des Kantons St. Gallen (hiernach: Migrationsamt) B.A.________ ausländerrechtlich, und zwar unter Hinweis auf verschiedene strafrechtliche Verurteilungen. Das Migrationsamt verwies ferner darauf, dass B.A.________ als Privatperson im Betreibungsregister zehn Verlustscheine von insgesamt Fr. 64'500.--, Lohnpfändungen von insgesamt Fr. 45'900.--, Rechtsvorschläge von insgesamt Fr. 20'000.-- und Zahlungsbefehle von insgesamt Fr. 6'000.-- aufweise. Zudem sei er als früherer Inhaber der B.________ GmbH in Liquidation mit 19 Verlustscheinen in der Höhe von insgesamt Fr. 161'200.-- und Betreibungen im Betrag von insgesamt Fr. 127'400.-- sowie als Inhaber des Unternehmens C.________ GmbH mit Pfändungen von über Fr. 25'400.-- und Fr. 29'100.-- verzeichnet. B.A.________ werde deshalb aufgefordert, sich in jeder Hinsicht klaglos zu verhalten. A.d. Mit Strafbefehl des Untersuchungsamts St. Gallen vom 24. April 2015 wurde B.A.________ wegen Vergehens gegen das Bundesgesetz vom 20. Dezember 1946 über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG, SR 831.10) zusätzlich zu einem Entscheid der Staatsanwaltschaft Winterthur vom 22. November 2013 und einem Entscheid des Untersuchungsamtes St. Gallen vom 13. Juni 2014 zu einer unbedingten Geldstrafe von 20 Tagessätzen zu je Fr. 30.-- verurteilt. Sodann auferlegte das Untersuchungsamt St. Gallen B.A.________ mit Strafbefehl vom 11. Januar 2017 wegen Verfügens über mit Beschlag belegten Vermögenswerten, Unterlassung der Buchführung sowie wegen mehrfachen Ungehorsams gegen amtliche Verfügungen eine unbedingte Geldstrafe von 90 Tagessätzen zu je Fr. 70.-- und eine Busse von Fr. 500.--.