Citation: 4A_307/2020 E. 7.5

7.5. Die Beschwerdeführerin wendet sich (eventualiter) gegen die vorinstanzliche Feststellung, dass nicht eindeutig festgestellt werden könne, welche Art von Akontozahlungen ( Vorschuss- oder Abschlagszahlungen oder eine Mischform) die Vertragsparteien vereinbart hätten. Zudem rügt sie, es lägen Abschlagszahlungen für vertraglich definierte und erbrachte Leistungen bzw. Abschlagszahlungen für Leistungen, deren Erbringen vor Zahlung mittels definitiver Ausmasse nachzuweisen sei, vor. Die Vorinstanz habe zu Unrecht verneint, dass Abschlagszahlungen als Gegenleistung für vertraglich definierte Leistungen vereinbart worden seien. Mit dieser Auslegung ignoriere sie erneut den Wortlaut und den Sinn und Zweck des Werkvertrags bzw. den ereignisgebundenen Zahlungsplan. Dieser definiere konkret, welche Leistungen die C.________ AG zu erbringen gehabt habe, damit die nächste Akontozahlung fällig geworden sei. Die vorinstanzliche Auslegung verletze Art. 1 und Art. 18 OR. Vorliegend hätten die Parteien konkrete Meilensteine vereinbart, wie es im Urteil 4A_298/2017 vom 8. Februar 2018 E. 4.2 verlangt worden sei.