Citation: 2C_880/2022 E. 3.4

3.4. Der Beschwerdeführer ergänzt in verschiedener Hinsicht den vorinstanzlich festgestellten Sachverhalt (vertiefte Beziehungen zur schweizerischen Bevölkerung ergäben sich zwangsläufig durch die vielen Hobbys, welche die Eheleute pflegten; er sei gerade dabei, eine Prüfung für das Deutschzertifikat für die Niveaus A1-B1 abzulegen; mangels eines tragfähigen Beziehungsnetzes sei es ihm nicht möglich, in Albanien eine Stelle zu finden, mit der er seinen Lebensunterhalt finanzieren könne; seine Ehefrau habe die Ehe einseitig nicht mehr weiterführen wollen). Damit zeigt er jedoch nicht auf, inwiefern die Vorinstanz den Sachverhalt willkürlich festgestellt haben sollte. Ebenso wenig vermag er eine willkürliche Sachverhaltsfeststellung darzutun, soweit er vorbringt, entgegen den Feststellungen der Vorinstanz sei es für ihn nicht möglich, in Albanien ein Stipendium für sein Studium zu erhalten, legt er doch nicht dar und ist auch nicht ersichtlich, inwiefern dieser Punkt für den Verfahrensausgang erheblich sein könnte (vgl. E. 2.2). Der rechtlichen Beurteilung ist daher der von der Vorinstanz festgestellte Sachverhalt zugrunde zu legen. Gestützt auf diesen Sachverhalt hat die Vorinstanz das Vorliegen eines nachehelichen Härtefalls im Sinn von Art. 50 Abs. 1 lit. b AIG zu Recht verneint: Weder ist die soziale und wirtschaftliche Wiedereingliederung des Beschwerdeführers in seinem Heimatland mit erhöhten Schwierigkeiten verbunden noch liegen sonstige Gründe vor, die einen Härtefall zu begründen vermöchten. Dass eine Wiederaufnahme des Studiums in Albanien - wie der Beschwerdeführer vorbringt - nicht möglich sei, ist, soweit überhaupt ein Bezug zur Ehe und dem damit einhergehenden Aufenthalt besteht, keine Konsequenz von so erheblicher Intensität, dass ein nachehelicher Härtefall zu bejahen wäre.