Citation: 6B_137/2022 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz lastet dem Beschwerdeführer an, durch das Filmen der ihrer Beurteilung nach grob verkehrsregelwidrigen Beschleunigungsfahrt der zwei Mitbeschuldigten A.________ und B.B.________ diese in ihrem Tatentschluss bestärkt und damit (psychische) Gehilfenschaft zum entsprechenden strafbaren Verhalten geleistet zu haben (vgl. dazu angefochtenes Urteil E. IV.2.2 S. 40 ff.). In sachverhaltlicher Hinsicht führt die Vorinstanz zum Gehilfenschaftshandeln aus, aufgrund der Aussagen des Beschwerdeführers und des Mitbeschuldigten B.B.________ ergebe sich ohne verbleibende unüberwindliche Zweifel, dass alle drei Beteiligten davon ausgegangen seien, der Beschwerdeführer filme den "Beschleunigungswettbewerb" zwischen den zwei Mitbeschuldigten. Zur Begründung verweist sie dabei auf ihre Würdigung der Aussagen aller drei Beteiligten, die sie an früherer Stelle in ihrem Urteil zur Frage der Verwertbarkeit der Videoaufnahme vornimmt und in deren Rahmen sie, wie schon in E. 1.4 oben erwähnt, zum Schluss gelangt, das Filmen sei für alle Beteiligten "klar" gewesen (vgl. angefochtenes Urteil E. III.3.4 S. 33).