Citation: 6B_824/2015 E. A

A.a. Mit Beschluss des Bezirksgerichts Meilen vom 19. November 2003 wurde festgestellt, dass X.________ die Straftatbestände der versuchten vorsätzlichen Tötung, der mehrfachen einfachen Körperverletzung, der Sachbeschädigung und des Hausfriedensbruchs im Zustand einer nicht selbst verschuldeten Zurechnungsunfähigkeit im Sinne von Art. 10 aStGB erfüllt hatte. Es wurde daher eine stationäre Massnahme gemäss Art. 43 Ziff. 1 Abs. 1 aStGB ("Massnahmen an geistig Abnormen") angeordnet. Diese wurde in der Folge in Anwendung von Art. 59 Abs. 4 StGB mehrmals verlängert. X.________ befindet sich zurzeit in der psychiatrischen Universitätsklinik Zürich in Rheinau. A.b. Das Bezirksgericht Andelfingen, Einzelgericht, bewilligte mit Urteil vom 20. Juli 2015 eine medikamentöse Zwangsbehandlung von X.________ (sofern dieser die genannten Medikamente nicht freiwillig einnehmen sollte) wie folgt: 20 mg pro Tag Haldol (Haloperidol); 20 mg pro Tag Psychopax (Diazepam); bei Bedarf intramuskuläre Verabreichung von Clopixol Acutard (Zuclopenthixolacetat), 150 mg pro Einzeldosis. Zudem bewilligte es freiheitseinschränkende Massnahmen. Das Obergericht des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, hiess die von X.________ erhobene Beschwerde mit Urteil vom 11. August 2015 insoweit gut, als es die freiheitseinschränkenden Massnahmen auf einen Monat begrenzte. Im Übrigen wies es die Beschwerde ab.