Citation: 1C_383/2022 E. 6.4

6.4. Das Verwaltungsgericht trat auf die Rüge der Beschwerdeführerin, es sei auf den halbjährlichen Nachweis ungekündigter Lagerverträge zu verzichten, nicht ein, weil diese Auflage zwar in den Erwägungen des Bewilligungsentscheids (E. 17 in fine) erwähnt werde, aber keinen Eingang in das Entscheiddispositiv (Disp.-Ziff. 7) gefunden habe: Danach seien lediglich Lagerverträge mit einer Gültigkeit bis mindestens 30. April 2023 vorzulegen. Dies erscheine auch sachgerecht. Die Beschwerdeführerin rügt das Nichteintreten auf ihr Begehren als willkürlich, da das Bewilligungsdispositiv unter Berücksichtigung der Erwägungen auszulegen sei. Es besteht Einigkeit zwischen den Parteien, dass die Beschwerdeführerin nicht verpflichtet ist, halbjährlich den Nachweis ungekündigter Lagerverträge zu erbringen; darauf ist der Kanton zu behaften. Insofern stellt sich allenfalls die Frage, ob der Widerspruch zwischen Erwägungen und Dispositiv Anlass zur Rekurserhebung gegeben hat und dies im Kostenentscheid berücksichtigt werden müsste. Darauf ist im Zusammenhang mit den Kostenrügen zurückzukommen (vgl. unten, E. 9.2.2).