Citation: 6B_887/2014 E. 2.6.3

2.6.3. Die erste Instanz hielt dem Beschwerdeführer eine Kooperationsbereitschaft strafmindernd zugute. Die Vorinstanz setzte sich in ihrem Urteil vom 16. August 2012 mit der Frage der Kooperationsbereitschaft und deren Auswirkungen auf die Strafzumessung nicht auseinander. Das Bundesgericht wies in seinem Rückweisungsentscheid 6B_714/2012 vom 17. September 2013 (E. 6.4.2) die Vorinstanz an zu prüfen, ob dem Beschwerdeführer eine Kooperationsbereitschaft zuzubilligen und diese strafmindernd zu berücksichtigen sei. Die Vorinstanz verneint eine Kooperation des Beschwerdeführers im Wesentlichen mit der Begründung, dieser habe bis und mit dem ersten Berufungsverfahren jegliches strafrechtlich relevante Fehlverhalten ausführlichst und ausschweifend von sich gewiesen (angefochtenes Urteil S. 30). Der Beschwerdeführer wurde letztlich nur noch in vier Fällen des Betrugs schuldig gesprochen und in allen übrigen zahlreichen eingeklagten Fällen vom Vorwurf des Betrugs freigesprochen. Der Beschwerdeführer hat insoweit ein strafrechtlich relevantes Verhalten zu Recht von sich gewiesen. Die Vorinstanz wird sich im neuen Verfahren mit der Frage der Kooperation befassen. Sollte die Sachdarstellung in der Beschwerdeschrift (Rz. 43) betreffend die Kooperation im Wesentlichen zutreffen, hätte der Beschwerdeführer sich kooperativ verhalten, was strafmindernd zu berücksichtigen wäre.