Citation: 2C_727/2017 E. 2.2

2.2. Nicht bestritten wird vom Beschwerdeführer, dass seine Niederlassungsbewilligung, wie vom Verwaltungsgericht in E. 3 seines Urteils begründet, durch den Auslandaufenthalt von über sechs Monaten erloschen ist. Das Verwaltungsgericht zeigt detailliert auf, warum es zulässig ist, dem Beschwerdeführer, der sich als EU-Bürger grundsätzlich auf das FZA berufen kann, gestützt auf Art. 5 Anhang I FZA eine Aufenthaltsbewilligung zu verweigern. Es kommt zum Schluss, dass angesichts der gesamten Umstände (z.B. konstante wiederholte schwere Straffälligkeit, Abhängigkeit von Betäubungsmitteln, Verlauf entsprechender Therapien) vom Beschwerdeführer als Ausländer zweiter Generation eine gegenwärtige und hinreichend schwere und damit konkrete Gefahr neuer Störungen der öffentlichen Ordnung und Sicherheit ausgeht (E. 5.4), wobei es umfassend erklärt, dass und warum eine derartige Bewilligungsverweigerung verhältnismässig ist (E. 5.5), dies auch unter dem Aspekt von Art. 8 EMRK (E. 8). Der Beschwerdeführer behauptet, die von ihm eingebrachten Gesichtspunkte seien nicht oder nur teilweise gewürdigt worden; welche Gesichtspunkte das Verwaltungsgericht in seinen umfassenden Erwägungen übersehen haben soll, bleibt unerfindlich. Mit der kurzen Schilderung seiner Sicht der Dinge legt der Beschwerdeführer auch nicht ansatzweise dar, inwiefern das Verwaltungsgericht mit seinen Erwägungen bzw. seinem Entscheid im Ergebnis schweizerisches Recht verletzt habe.