Citation: 4P.84/2005 20.05.2005 E. 2

Das Prozessthema wurde auf die Frage der Kausalität beschränkt. Das Obergericht verneinte sowohl den natürlichen als auch den adäquaten Kausalzusammenhang und bestätigte demnach die Abweisung der Klage. Damit hat es einen Endentscheid gefällt. Zu dessen Anfechtung sind unterschiedliche Rechtsmittel zu ergreifen, je nach dem, ob der Entscheid hinsichtlich der natürlichen oder der adäquaten Kausalität beanstandet wird. Die Feststellung des natürlichen Kausalzusammenhangs beschlägt eine Tatfrage und kann demnach grundsätzlich nur mit staatsrechtlicher Beschwerde, nicht aber mit eidgenössischer Berufung kritisiert werden (Art. 63 Abs. 2 OG; BGE 130 III 591 E. 5.3; 129 V 177 E. 3.1; 128 III 22 E. 2d S. 25, 180 E. 2d S. 184; 123 III 110 E. 2 S. 111). Indessen ist die Rüge, das kantonale Gericht habe den bundesrechtlichen Begriff der natürlichen Kausalität verkannt, mit Berufung vorzutragen (vgl. BGE 128 III 22 E.2d S. 25; vgl. auch für die eidgenössische Nichtigkeitsbeschwerde in Strafsachen BGE 125 IV 195 E. 2b; 122 IV 17 E. 2c/aa). Die Frage nach der Adäquanz des Kausalzusammenhangs ist rechtlicher Natur und unterliegt der Prüfung im Verfahren der Berufung (BGE 116 II 519 E. 4a S. 524). Der Beschwerdeführer beachtet diese Regeln und beanstandet mit staatsrechtlicher Beschwerde die Beweiswürdigung des Obergerichts zur Feststellung der natürlichen Kausalität. Die Beurteilung der Adäquanz ficht er mit Berufung an.