Citation: 2C_506/2020 E. 7.2

7.2. In der vorliegenden Angelegenheit wird dem berechtigten Interesse der Beschwerdeführerin am Persönlichkeits- und Datenschutz mit der Anonymisierung des Urteils im Internet hinreichend Rechnung getragen. Ein Verzicht auf die Veröffentlichung des Urteils rechtfertigt sich im Lichte der Vorbringen der Beschwerdeführerin nicht. Gleiches gilt mit Blick auf Art. 60 BGerR. Die Anonymisierung darf indes nicht dazu führen, dass das Urteil nicht mehr verständlich ist. Es kann deshalb nicht ausgeschlossen werden, dass Personen, die mit den Einzelheiten des Falls vertraut sind, erkennen können, um wen es geht. So verhält es sich jedoch bei nahezu allen Urteilen, welche das Bundesgericht der Öffentlichkeit zugänglich macht (vgl. auch BGE 133 I 106 E. 8.3 S. 109; Urteil 2E_2/2013 vom 30. Oktober 2014 E. 3.2.1). Die nach Art. 27 Abs. 2 BGG und Art. 59 Abs. 2 BGerR bei der Veröffentlichung dieses Urteils zum Persönlichkeitsschutz der Beschwerdeführerin erforderliche Anonymisierung erstreckt sich nach der bundesgerichtlichen Praxis daher insbesondere auf ihren Namen. Der Prozessantrag der Beschwerdeführerin ist daher insoweit abzuweisen, als damit eine Einschränkung der Veröffentlichung des Urteils über die praxisgemässe Anonymisierung im Internet hinaus verlangt wird.