Citation: 4A_384/2024 E. 3.7

3.7. Nach den Feststellungen der Vorinstanz verlangte der Beschwerdegegner in der Klage unter anderem, die Beschwerdeführerin anzuhalten, gewisse Informationen zu edieren (Stufe 1), und die Beschwerdeführerin und den Beschwerdeführer zu verpflichten, ihm einen nach Erhalt der Informationen gemäss Stufe 1 noch zu beziffernden Betrag, mindestens Fr. 4.2 Mio. zuzüglich Verzugszins von 5 %, zu bezahlen (Stufe 2). Dazu hat er gemäss Vorinstanz in Randziffer 5 unter dem Titel "Formelles" ausgeführt, er bringe eine Stufenklage vor. Bevor ihm die Bezifferung des Hauptanspruches möglich sei, werde über sein Rechtsbegehren auf Information (Stufe 1) zu befinden sein. Die Möglichkeit der unbezifferten Forderungsklage nach Art. 85 ZPO sei gegeben, wenn eine Bezifferung unmöglich oder unzumutbar sei, was mit Bezug auf den Zweck zu beurteilen sei, der darin bestehe, die klagende Partei von dem Risiko zu befreien, das sie bei Einklagung eines falschen Betrages eingehe. Die Beschwerdeführer hätten bisher vertrags- und treuwidrig die nötigen Informationen für die Berechnung seines Anspruches verweigert. Hauptanspruch sei hier die anbegehrte Leistung, Hilfsanspruch deren Bezifferung durch Rechnungslegung. Vom ihm zu fordern, in einem ersten Prozess bloss auf Rechnungslegung zu klagen, um sich Klarheit über die Bezifferung des Hauptanspruchs zu verschaffen, und danach eine zweite (Leistungs) -Klage anzuheben, widerspräche den Anliegen der Prozessökonomie und dem Grundsatz der Verhältnismässigkeit. Vor diesem Hintergrund erweist sich ein Grossteil der Beanstandungen der Beschwerdeführer ohne Weiteres als unbegründet: