Citation: 2C_499/2022 E. 7.1

7.1. In materieller Hinsicht hat die Vorinstanz im Wesentlichen erwogen, dass der Anspruch auf Familiennachzug bzw. Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung des Beschwerdeführers erloschen sei, da der Widerrufsgrund des erheblichen oder wiederholten Verstosses des Beschwerdeführers gegen die öffentliche Ordnung und Sicherheit aufgrund dessen wiederholter Delinquenz offensichtlich erfüllt sei (Art. 51 Abs. 2 lit. b i.V.m. Art. 62 Abs. 1 lit. c AIG). Dies wird vom Beschwerdeführer zu Recht nicht bestritten. Die trotz mehrfacher ausländerrechtlicher Verwarnung zahlreichen und ständigen Verstösse gegen die Strassenverkehrsgesetzgebung bis in die jüngste Vergangenheit zeigen nämlich, dass der Beschwerdeführer auch künftig nicht gewillt oder fähig ist, sich an die hiesige Rechtsordnung zu halten (vgl. BGE 139 I 16 E. 2.1; vgl. statt vieler Urteile 2C_755/2021 vom 21. September 2022 E. 5.1; 2C_857/2017, 2C_862/2017 vom 21. Januar 2019 E. 3.4). Entgegen dem Beschwerdeführer bewegen sich die jüngsten Verstösse (nach der dritten Verwarnung vom 3. Dezember 2019) zudem nicht im mittleren bis tiefen Bagatellbereich. Das Fahren eines Motorfahrzeuges unter Drogen- und Alkoholeinfluss sowie das Fahren trotz Ausweisentzug stellen eine Gefährdung von Drittpersonen bzw. der Rechtsgüter von Leib und Leben dar und entsprechen einer mittelschweren Delinquenz (vgl. Urteil 2C_360/2020 vom 26. August 2020 E. 4.3.3). Im Übrigen hat der Beschwerdeführer auch den Widerrufsgrund von Art. 62 Abs. 1 lit. b AIG erfüllt, denn er wurde am 20. Januar 2016 zu einer Freiheitsstrafe von 24 Monaten (vgl. Bst. A.d oben) und damit zu einer längerfristigen Freiheitsstrafe im Sinne dieser Bestimmung (sprich zu einer Freiheitsstrafe von mehr als einem Jahr) verurteilt (BGE 139 I 16 E. 2.1; statt vieler Urteile 2C_962/2020 vom 28. Mai 2021 E. 3.2; 2C_1001/2017 vom 18. Oktober 2018 E. 2).