Citation: 2C_445/2014 E. 2.4

2.4. Die Vorinstanz ist bei der Güterabwägung vom Verschulden des Beschwerdeführers bei den Straftaten ausgegangen, für welche er rechtskräftig verurteilt worden ist, und hat dieses als insgesamt schwer eingestuft. Der Beschwerdeführer sei bereits als Jugendlicher durch Gewaltdelikte aufgefallen und habe mehrmals gegenüber anderen Menschen aus nichtigem Anlass Gewalt ausgeübt. Die Rückfallgefahr hat die Vorinstanz angesichts des Umstandes, dass der Beschwerdeführer zweimal rechtskräftig wegen Gewaltdelikten verurteilt worden ist, als erhöht eingestuft. Insgesamt würden die öffentlichen, durch die begangenen Straftaten begründeten Interessen die privaten Interessen des Beschwerdeführers, welcher keine Berufsbildung absolviert und teilweise arbeitslos war sowie Schulden hat und mit Sozialhilfe unterstützt werden musste, am Zusammenleben mit seiner Freundin und deren Eltern hier in der Schweiz überwiegen, zumal der Beschwerdeführer die Türkei zweimal mit seiner Mutter besucht habe und sein Vater (mit dem er keinen Kontakt mehr pflegen möchte), dort lebe.