Citation: 5A_182/2024 E. 5.3

5.3. Damit das Bundesgericht auf diese Rügen eintreten kann, muss grundsätzlich schon die Vorinstanz mit entsprechenden Beanstandungen konfrontiert gewesen sein. Entscheidet die letzte kantonale Instanz - wie hier - als Rechtsmittelinstanz (Art. 75 Abs. 1 BGG), so ist die materielle Ausschöpfung des Instanzenzugs eine unerlässliche Voraussetzung für die Zulässigkeit der Beschwerde an das Bundesgericht (s. BGE 143 III 290 E. 1.1 mit Hinweisen; Urteil 4A_32/2018 vom 11. Juli 2018 E. 5.2.1). Die rechtsuchende Partei darf die ihr bekannten rechtserheblichen Einwände der kantonalen Rechtsmittelinstanz nicht vorenthalten, um sie erst nach dem Ergehen eines ungünstigen Entscheides im anschliessenden Rechtsmittelverfahren zu erheben. Sie muss sich vor Bundesgericht mit den Erwägungen der letzten kantonalen Instanz zu Rügen auseinandersetzen, die sie bereits vor dieser letzten kantonalen Instanz erhoben hat (BGE 146 III 203 E. 3.3.4). Dass hypothetische Wohnkosten in seinem monatlichen Bedarf für die fragliche Zeitperiode erstinstanzlich noch berücksichtigt worden seien, mithin erst die Berufungsinstanz diese Position gestrichen und somit Anlass zu den vor Bundesgericht erhobenen Rügen gegeben habe, behauptet der Beschwerdeführer nicht, noch macht er geltend, dass erstinstanzlich noch bei keiner Partei hypothetische Wohnkosten berücksichtigt, dem Beschwerdegegner und seiner Mutter solche Kosten mithin erstmals von der Berufungsinstanz angerechnet worden wären. Auch darauf, dass er die angebliche Ungleichbehandlung bzw. die unterbliebene Berücksichtigung seiner Wohnkosten schon im Berufungsverfahren beanstandet hätte und damit vom Kantonsgericht bundesrechtswidrig nicht gehört worden wäre, beruft sich der Beschwerdeführer nicht. Entsprechend bleibt es bei den vorinstanzlichen Feststellungen, wonach sich die Berufung in diesem Zusammenhang ausschliesslich um die Eigentumswohnung des Beschwerdeführers und um die diesbezüglichen, ab 1. Juli 2020 anfallenden Kosten drehte.