Citation: 1C_286/2021 E. 4.4

4.4. Es ist nicht ersichtlich, inwiefern die Dauer des Entzuges des Führerausweises von 18 Monaten unverhältnismässig sein sollte. Dies gilt selbst dann, wenn in der hiervor dargelegten Art und Weise lediglich auf den Tatbestand des waghalsigen Überholens abgestellt würde. Ins Gewicht fällt zunächst, dass das deutsche Fahrverbot von sechs Monaten in der gebotenen Weise angerechnet worden ist (vgl. dazu BGE 129 II 168 E. 6.2 und E. 6.3). Die Vorinstanz hat im Übrigen dargelegt, dass und weshalb das vom Beschwerdeführer ins Recht gelegte verkehrspsychologische Gutachten und eine von ihm absolvierte Verkehrstherapie bei der Bemessung der Entzugsdauer nicht zu berücksichtigen sind. Damit setzt sich der Beschwerdeführer nicht sachgerecht auseinander, beschränkt er sich doch diesbezüglich im Wesentlichen darauf, seinen vor der Vorinstanz vorgetragenen Standpunkt zu wiederholen. Seine Beschwerde genügt in diesem Punkt den Begründungsanforderungen nicht (vgl. Art. 42 Abs. 2 BGG; BGE 135 III 127 E. 1.6; 134 II 244 E. 2.1 und 2.2; je mit Hinweisen).