Citation: 2C_705/2022 E. 4.2

4.2. Der Beschwerdeführer macht geltend, dass die Arbeitszeugnisse inhaltlich in verschiedener Hinsicht (u.a. betreffend Organisationseinheiten, Funktionen, Tätigkeiten, etc.) falsch gewesen seien. Die Anklagekammer des Kantons St. Gallen habe am 21. August 2013 festgehalten, dass der Beschwerdeführer nicht als Softwareentwickler oder dergleichen bei der B.________ Bank angestellt gewesen sei und auch den Arbeitsvertrag vom 4. Oktober 2005 nicht unterzeichnet habe. Er sei laut der "Anwendungs- und Verfahrensdokumentation" mehrerer Anwaltskanzleien "freischaffender Mitarbeiter" gewesen, "der für die B.________ Bank Gruppe Aufträge gemäss der Vereinbarung 'Software "H.________" - Zusammenarbeit' vom 20. Januar 2006 ausführt, ohne dabei wie ein Arbeitnehmer in unsere Unternehmensgruppe eingegliedert zu sein." Aus der sozialversicherungsrechtlichen Situation und den Lohnausweisen könne nicht geschlossen werden, dass er in die Arbeitsorganisation der B.________ Bank integriert gewesen sei. Die B.________ Bank habe in den Jahren 2005 bis 2011 nur auf der Grundlage von beidseitig unterzeichneten schriftlichen Arbeitsverträgen Mitarbeiter beschäftigt. Zwischen ihm und der B.________ Bank sei kein solcher Arbeitsvertrag geschlossen worden. Er habe sich nicht regelmässig in den Geschäftsräumlichkeiten der B.________ Bank aufhalten dürfen und können und keinen Zugang auf das Onlinesystem "H.________" der B.________ Bank-Gruppe gehabt. Ab dem Jahr 2009 habe er nicht einmal mehr Zugriffsrechte für das Hauptbankensystem gehabt. Seine Anwesenheit in den Geschäftsräumlichkeiten der Bank sei für seine Tätigkeit als Softwareentwickler "oder dergleichen" ab dem Jahr 2009 nicht mehr notwendig gewesen. Die Lohnausweise seien kein Beleg dafür, dass er Anspruch auf Lohnzahlungen gehabt hätte, wie dies für einen Arbeitnehmer typisch gewesen wäre. Er habe die Einkünfte aus seiner Tätigkeit denn auch nicht als Einkünfte aus unselbständiger Tätigkeit, sondern als Einkünfte aus selbständigem Haupterwerb deklariert. Die gegenteilige Feststellung der Vorinstanz sei aktenwidrig.