Citation: 2A.749/2006 09.08.2007 E. 2

2.1 In prozessualer Hinsicht stellt der Beschwerdeführer Antrag auf Sistierung des bundesgerichtlichen Verfahrens (Antrag 5.a der Rechtsbegehren der Beschwerdeschrift), auf verschiedene Beweisergänzungen (Eventualantrag in Ziffer 3.b sowie Antrag 4.a der Rechtsbegehren der Beschwerdeschrift) sowie auf Einräumung einer Frist zur ergänzenden Stellungnahme bzw. zur Antrags- und Begründungsergänzung (Antrag 4.b und 5.a und b der Rechtsbegehren der Beschwerdeschrift). 2.2 Mit der Sistierung wird ein Verfahren ausgesetzt. In der Regel geht es dabei darum, das Ergebnis anderer Verfahren oder besonderer Verfahrensschritte abzuwarten, welche den weiteren Verfahrensablauf in prozessualer Hinsicht beeinflussen könnten (beispielsweise das Ergebnis eines parallelen Strafverfahrens oder von Einigungsverhandlungen zwischen den Parteien). Der Beschwerdeführer sieht einen solchen Grund zur Sistierung des vorliegenden bundesgerichtlichen Verfahrens in der hängigen Strafuntersuchung gegen die Organe des Wohlfahrtsfonds. Zu einer Sistierung besteht indessen kein Anlass, könnten die Ergebnisse des Strafverfahrens wegen des geltenden Novenverbots ohnehin nicht mehr im vorliegenden Verfahren eingebracht werden (vgl. E. 1.3). 2.3 Was die ergänzenden Beweisanträge betrifft, so ist nicht ersichtlich, dass die tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz an einem qualifizierten Mangel gemäss Art. 105 Abs. 2 OG leiden würden, d.h. insbesondere unvollständig oder offensichtlich unrichtig wären. In den Akten befinden sich insbesondere die massgeblichen Jahresabschlussbilanzen sowie ein ergänzender Expertenbericht. Die Unterlagen, die den Aufsichtsbehörden und der Vorinstanz vorlagen, erweisen sich damit nicht als ungenügend, und deren tatsächliche Feststellungen lassen sich darauf zurückführen und sind nachvollziehbar. Unter diesen Umständen besteht ebenfalls kein Anlass auf ergänzende Beweiserhebung. 2.4 Schliesslich war es dem Beschwerdeführer ohne weiteres möglich, seine Beschwerde umfassend zu begründen. Nach Art. 106 Abs. 1 OG ist die Beschwerdeschrift innert 30 Tagen einzureichen, und gemäss Art. 108 Abs. 2 OG hat sie nebst den Anträgen und allfälligen weiteren Angaben auch die Begründung zu enthalten. Eine Nachfrist zur nachträglichen Begründung ist nur anzusetzen, wenn die Begründung in der Beschwerdeschrift die nötige Klarheit vermissen lässt (Art. 108 Abs. 3 OG), was hier nicht zutrifft. Der Beschwerdeführer konnte seinen Standpunkt darlegen, und seine Argumentation ist verständlich und klar. Überdies wurden ihm die dem Bundesgericht von den Behörden eingereichten Rechtsschriften und Akten antragsgemäss zugestellt. Er hat sich weder dazu geäussert noch einen zweiten Schriftenwechsel verlangt. Damit ist davon auszugehen, der Beschwerdeführer habe auf weitere Äusserungen verzichtet, und es besteht kein Grund, ihm noch einmal formell Gelegenheit zur Beschwerdeergänzung oder zur ergänzenden Stellungnahme einzuräumen, was unabhängig davon gilt, dass er sich in der Beschwerdeschrift eine allfällige nachträgliche Beschwerdeergänzung oder Replik vorbehalten hat (vgl. BGE 133 I 98).