Citation: I 814/04 11.07.2005 E. 5

Der Beschwerdeführer bringt keine Gründe vor, welche gegen die Beweiskraft der Berichte der Dres. med. H.________ und K.________ sprechen würden. Die entsprechenden Beurteilungen stimmen betreffend die hier interessierende Frage nach der trotz gesundheitlicher Beschwerden zumutbaren Leistungsfähigkeit vielmehr in wesentlichen Teilen mit den Abklärungsergebnissen des später durch die Allianz in Auftrag gegebenen polydisziplinären Gutachtens des Spitals Y.________ vom 15. Juni 2003 (nachfolgend: Gutachten) überein. Dr. med. K.________ gelangte in seinem Bericht vom 24. November 2000 zur Überzeugung, dass sich handfeste objektiv-pathologische Befunde von Erheblichkeit klinisch nicht nachweisen lassen, weshalb die unfallbedingte Arbeitsunfähigkeit per 31. Dezember 1999 zu terminieren sei. Dem von sämtlichen untersuchenden Spezialärzten unterzeichneten Gutachten ist zu entnehmen, dass aus rein somatischer Sicht in einer angepassten, vorwiegend sitzend auszuführenden Tätigkeit spätestens seit März 2000 eine volle Arbeitsfähigkeit besteht. Während gemäss Gutachten bei ätiologisch unklarem Schmerzsyndrom im Rückfussbereich rechts "eine psychiatrische (Teil-) Ursache im Sinne einer krankheitswertigen psychiatrischen Störung [...] ausgeschlossen" werden konnte, diagnostizierte Dr. med. H.________ kurze, mässig ausgeprägte depressive Reaktionen (F43.20 nach ICD-10) und Schwierigkeiten bei der kulturellen Eingewöhnung angesichts drohender Ausweisung aus der Schweiz (Z60.3 nach ICD-10), wobei er ausdrücklich fest hielt, dass dem Versicherten - trotz dieser vorübergehenden und kurzandauernden depressiven Reaktionen - eine angepasste Tätigkeit aus psychiatrischer Sicht ohne zeitliche oder leistungsmässige Limitierung zumutbar sei. Bei dieser Ausgangslage durften Verwaltung und Vorinstanz zu Recht, und ohne das rechtliche Gehör des Beschwerdeführers zu verletzen, in antizipierter Beweiswürdigung (SVR 2001 IV Nr. 10 S. 28 Erw. 4b mit Hinweis auf BGE 124 V 94 Erw. 4b und 122 V 162 Erw. 1d) auf die Abnahme weiterer Beweise verzichten.