Citation: 5C.192/2003 16.06.2004 E. A

X.________ erwarb am 28. September 1999 bei der Garage Z.________ in A.________ ein Occasionsauto der Marke Audi A 4, Modelljahr 1997, das über die W.________ Leasing AG finanziert wurde und für das er am 24. Februar 2000 bei der Versicherungs-Gesellschaft Y.________ (nachfolgend Y.________) eine Vollkaskoversicherung abschloss. Gemäss seinen Angaben fuhr X.________ am 10. Juli 2000 mit diesem Wagen nach seinem Heimatort B.________ (Süditalien) in die Ferien. In der Nacht vom 12. auf den 13. Juli 2000 habe er das Auto zwischen 00.30 und 01.00 Uhr im Innenhof direkt vor dem Wohnhaus abgestellt und mit dem Fernbedienungsschlüssel abgeschlossen. Er habe sich dann zur Ruhe begeben, wobei er im zweiten Stock gleich über dem abgestellten Fahrzeug bei offenem Fenster, aber geschlossenen Läden, geschlafen habe. Am 13. Juli 2000, ungefähr um 10.30 Uhr, habe er von seinem Balkon aus festgestellt, dass sein Auto verschwunden war. Darauf habe er seinen in der Schweiz wohnenden Bruder angerufen und ihn gebeten, bei der Garage Z.________ sich um ein Ersatzfahrzeug zu bemühen und der Y.________ die Entwendung des Wagens zu melden. Alsdann habe er sich zum örtlichen Polizeiposten begeben und dort den Diebstahl angezeigt. Das elektronische System der Y.________ registrierte die Diebstahlsmeldung durch den Bruder von X.________ am 13. Juli 2000 um 10.15 Uhr. In der Folge lehnte die Y.________ die Bezahlung der Versicherungssumme ab, weil sie die Diebstahlsversion bezweifelte.