Citation: 5A_542/2021 E. 8.1

8.1. Schliesslich rügt der Beschwerdeführer, die Anordnung der alleinigen Obhut der Beschwerdegegnerin sei unbillig bzw. in stossender Weise ungerecht und verletze daher Art. 9 und Art. 29 Abs. 1 BV bzw. das Rechtsgleichheitsgebot gemäss Art. 8 ZGB (gemeint ist wohl Art. 8 BV). Sinngemäss rügt der Beschwerdeführer, die Vorinstanz habe den ihr zustehenden Ermessensspielraum bei der Anordnung der Obhut über- oder unterschritten oder missbraucht, weil es insbesondere auch das Kriterium der Stabilität selbst geschaffen habe. Dies sei unbillig. Auch handle die Beschwerdegegnerin gegen Treu und Glauben, dem gemeinsamen Kinderwunsch und der Absprache mit dem Beschwerdeführer betreffend eine gemeinsame elterliche Sorge im Nachhinein zuwider und degradiere diesen zum blossen Samenspender.