Citation: 8C_528/2016 E. 3

Das kantonale Gericht legte die Bestimmungen und Grundsätze über den für die Leistungspflicht des obligatorischen Unfallversicherers (Art. 6 Abs. 1 UVG in Verbindung mit Art. 4 ATSG) vorausgesetzten natürlichen Kausalzusammenhang zwischen Unfall und eingetretenem Schaden (vgl. auch BGE 134 V 109 E. 2.1 S. 111 f.) richtig dar. Zutreffend wurde auch ausgeführt, dass die vom Versicherer einmal anerkannte Leistungspflicht erst entfällt, wenn dieser nachweist, dass der (krankhafte) Gesundheitszustand erreicht ist, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (status quo ante) oder wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vorzustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (status quo sine; RKUV 1994 Nr. U 206 S. 328 f., U 180/93 E. 3b mit Hinweisen). Schliesslich wurden im angefochtenen Entscheid auch die gemäss medizinischer Literatur und der darauf beruhenden Rechtsprechung zu erfüllenden Kriterien aufgelistet, aufgrund welcher das Beschwerdebild eines CRPS als Folge eines Unfalls anerkannt werden kann (Urteil 8C_384/2009 vom 5. Januar 2010 in SVR 2010 UV 18, S. 69).