Citation: 5A_650/2023 E. 3

Das Obergericht ist auf die Beschwerde nicht eingetreten, soweit der Beschwerdeführer im obergerichtlichen Verfahren keine konkreten, auf den angefochtenen Entscheid bezogenen Anträge stelle, sondern es beim generellen Antrag belasse, der bezirksgerichtliche Entscheid müsse wegen Verfahrensfehlern in den Betreibungen Nrn. xxx und yyy neu beurteilt werden. Soweit er den Verkauf gepfändeter Gegenstände (insbesondere eines Motormähers), auf einer digitalen Plattform moniere, hätte ihm gegen die Freihandverkaufsverfügung die Beschwerde offen gestanden. Sollte keine solche Verfügung vorgelegen haben, hätte er die Beschwerde innert zehn Tagen seit Kenntnis des Verkaufs erheben können. Vorliegend bringe er erstmals vor, die gepfändeten Gegenstände hätten mangels genügenden Erlöses nicht verkauft werden dürfen. Dabei handle es sich um eine unzulässige neue Tatsachenbehauptung (Art. 326 Abs. 1 ZPO). Sodann sei ein Verzicht auf Verwertung nach Art. 127 SchKG nur bei Versteigerung und auf Antrag des Gläubigers vorgesehen.