Citation: 6B_640/2024 E. 2.5.2

2.5.2. Mit Blick auf seine Integration in der Schweiz betont die Vorinstanz, der Beschwerdeführer habe sich trotz der langen Aufenthaltsdauer in der Schweiz sprachlich und sozial nur wenig integriert. Diese Einschätzung gibt zu keiner Kritik Anlass, zumal er gemäss den verbindlichen vorinstanzlichen Feststellungen hauptsächlich Tamilisch spricht und Deutsch nur bis zu einem gewissen Grad zu verstehen und etwas zu sprechen scheint. Gemäss Angaben der Vorinstanz verbringt er zudem seine Freizeit grösstenteils mit seiner Familie. Zwar scheint er sowohl bei seinen Kunden als auch den Bewohnern seiner Wohngemeinde sehr beliebt zu sein, dennoch durfte die Vorinstanz von einer nicht übermässigen sozialen und gesellschaftlichen Integration ausgehen. Der Beschwerdeführer arbeitet seit vielen Jahren als Taxifahrer und verdient monatlich rund Fr. 3'000.--; hinzu kommt Trinkgeld und je nach Auftragslage eine Umsatzbeteiligung. Beruflich ist er damit integriert. Alleine gestützt darauf ist jedoch kein schwerer persönlicher Härtefall i.S.v. Art. 66a Abs. 2 StGB anzunehmen. Vielmehr berücksichtigt die Vorinstanz die finanzielle Situation, die - in ihren Worten - alles andere als gut sei. Angesichts der vorhandenen Verlustscheine in der Gesamthöhe von über Fr. 126'000.--, den laufenden Betreibungen in der Höhe von Fr. 15'000.-- sowie dem Umstand, dass die Familie des Beschwerdeführers über viele Jahre mit insgesamt fast Fr. 500'000.-- vom Sozialdienst unterstützt werden musste, durfte die Vorinstanz eine finanzielle Integration und damit auch eine dauerhafte und nachhaltige wirtschaftliche Integration verneinen. Daran ändert auch nichts, wenn der Beschwerdeführer - im Einklang mit den vorinstanzlichen Feststellungen - vorbringt, er und seine Frau würden sich um eine Schuldensanierung bemühen. Wenn der Beschwerdeführer vorbringt, er sei gesundheitlich nicht in guter Verfassung und durch das vorliegende Verfahren in psychischer Hinsicht schwer betroffen, weshalb sein Gesundheitszustand einer Landesverweisung entgegenstehe, so genügt dies den Anforderungen an eine begründete Auseinandersetzung mit den vorinstanzlichen Erwägungen nicht. Dies, zumal er lediglich wiederholt, was er vor Vorinstanz bereits vorgebracht hat.