Citation: 2A.541/2001 14.12.2001 E. 3

3.-Das Verwaltungsgericht hat die massgeblichen Rechtsnormen zutreffend wiedergegeben, und zwar einerseits hinsichtlich der Pflicht bzw. Berechtigung der zuständigen Behörde, auch unangemeldet Kontrollen vorzunehmen und die nötigen, Missständen vorbeugenden Massnahmen zu ergreifen. Die Beschwerdeführerin kann hierzu auf E. 2 (S. 3 und 4) des angefochtenen Urteils verwiesen werden (vgl. Art. 36a Abs. 3 Satz 2 OG). Ebenfalls zutreffend umschrieben hat das Verwaltungsgericht, was unter artgerechter Tierhaltung (hinsichtlich Pflege, Unterkunft, Hygiene, Ernährung) zu verstehen ist; dazu kann auf E. 3b (S. 5) des verwaltungsgerichtlichen Urteils verwiesen werden. Das Verwaltungsgericht hat im Hinblick auf diese rechtlichen Vorgaben die vom Veterinäramt während der Kontrolle getroffenen Tatsachenfeststellungen geprüft und in seinem Urteil ausführlich wiedergegeben. In E. 3b/aa schildert es die Verhältnisse im Rindviehstall; Anzeichen für eine offensichtlich unrichtige Sachverhaltsdarstellung gibt es nicht. Zu Recht bezeichnet das Verwaltungsgericht die vorgefundenen Verhältnisse als mit den artspezifischen Bedürfnissen des Rindviehs nicht vereinbar. Zutreffend sind seine Ausführungen, womit es die diesbezüglichen Einwendungen der Beschwerdeführerin widerlegt. Was die Hundehaltung betrifft, so sind die Darlegungen des Verwaltungsgerichts (E. 3b/bb-3b/dd; mehrtägiger oder gar mehrwöchiger Hundekot, haufenweises Herumliegen längst abgenagter Knochen, aufgewickelte Kette wegen Fehlens von Wirbeln) weder in tatsächlicher Hinsicht noch in Bezug auf die aus dem festgestellten Sachverhalt gezogenen Schlüsse zu beanstanden. Die Beschwerdeführerin bringt vor Bundesgericht nichts vor, wozu nicht bereits das Verwaltungsgericht auf überzeugende Weise Stellung genommen hätte. Auch die von ihr hervorgehobene Tatsache, dass die Landwirtschaft im Berggebiet schwierig und hart ist, entbindet nicht von der Einhaltung der dem Tierschutz dienenden Vorschriften. Das Verwaltungsgericht hat somit die vom Veterinäramt angeordneten Massnahmen zu Recht als unter tierschutzrechtlichen Gesichtspunkten notwendig und gerechtfertigt geschützt. Es trifft auch zu, dass die Behauptung, auf anderen Höfen lägen Missstände vor, irrelevant ist (E. 3c).