Citation: C 23/02 24.05.2002 E. 2

2.- a) Die Vorinstanz hat zutreffend erkannt, dass die Kasse die dem Beschwerdeführer für die Zeit von Juli bis September 1999 ausgerichteten Taggelder zu Recht zurückforderte, da sie fälschlicherweise von einem tieferen als dem tatsächlich erzielten Zwischenverdienst des Versicherten ausging. Es kann auf die entsprechenden Ausführungen im kantonalen Entscheid verwiesen werden (Art. 36a Abs. 3 OG). In Würdigung der Aktenlage war die Ausrichtung der streitigen Taggelder zweifellos unrichtig. Zudem erfüllt der zurückgeforderte Betrag von Fr. 2895. 45 das Kriterium der erheblichen Bedeutung, so dass die Wiedererwägungsvoraussetzungen erfüllt sind. Letztinstanzlich wird nichts vorgebracht, was zu einer anderen Beurteilung zu führen vermag. b) Insoweit der Versicherte erneut um Erlass der Rückerstattung ersucht, ist auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde nicht einzutreten, da im vorliegenden Fall allein die Rückforderung als solche Anfechtungsgegenstand bildet (BGE 125 V 414 Erw. 1a mit Hinweisen). Das kantonale Gericht hat die Akten richtigerweise an das AWA überwiesen, damit dieses über das Erlassgesuch entscheide (Art. 95 Abs. 2 Satz 2 AVIG). Dem Beschwerdeführer bleiben diesbezüglich alle Rechte gewahrt, da er gegen die Verfügung des AWA gegebenenfalls erneut den Rechtsweg beschreiten kann.