Citation: 9C_584/2017 E. 2

Gegenstand der angefochtenen Verfügung vom 24. Mai 2016 bildet einzig der Anspruch auf eine Invalidenrente, welchen die Verwaltung zufolge Meldepflichtverletzung rückwirkend ab 1. Juli 2008 aufgehoben hat, nicht aber die Rückerstattung von (nach Auffassung der IV-Stelle) zu Unrecht ausgerichteten Rentenbetreffnissen. Diesbezüglich hat die IV-Stelle am 16. Juni 2016 eine separate Verfügung erlassen, die am 19. August 2016 bei der Vorinstanz mit Beschwerde angefochten wurde. Das kantonale Gericht hat davon abgesehen, die beiden Verfahren formell zu vereinigen und in einem Entscheid zu erledigen; die Voraussetzungen für ein solches Vorgehen sind denn auch nicht gegeben (vgl. dazu BGE 122 V 34 E. 2a S. 36). Somit betreffen die Ausführungen der Vorinstanz im Zusammenhang mit der Rückerstattungspflicht (E. 5 des angefochtenen Entscheids) nicht den Anfechtungs- und Streitgegenstand des vorinstanzlichen Verfahrens (BGE 125 V 413 E. 1 S. 414 f.; Urteil 9C_865/2017 vom 4. Juni 2018 E. 5.1 und 5.2; vgl. auch BGE 130 V 503, 122 V 36 E. 2a mit Hinweisen). Folglich ist Dispositiv-Ziffer 1 des angefochtenen Entscheids betreffend die Rückerstattung der Invalidenleistungen aufzuheben (Urteil 8C_68/2011 vom 29. April 2011) und auf die entsprechenden Vorbringen des Beschwerdeführers ist nicht einzutreten (Urteil 9C_599/2016 vom 29. März 2017 E. 2.2).