Citation: 1C_559/2013 E. 4

Der Beschwerdeführer konzentriert sich letztinstanzlich auf die Frage, ob der Gemeinderat auf einen Grenzabstand für die Terrassenbauten verzichten durfte. Er wirft der Vorinstanz, welche diese Frage bejaht, eine einseitige Betrachtungsweise vor. Die Ermessensbetätigung müsse sich auch nach den Kriterien richten, welche sich aus dem Sinn und Zweck der gesetzlichen Vorschriften zu den Grenzabständen ergäben. Es sei aus der Rechtsordnung abzuleiten, welche Grenzabstände in welchen Situationen sachgerecht seien. Alle in der Sache erheblichen Interessen müssten berücksichtigt und sorgfältig gegeneinander abgewogen werden. Das Vorgehen des Verwaltungsgerichts habe sich nicht an den gesetzlichen Massstäben orientiert. Das Ergebnis lasse sich nicht sachlich rechtfertigen und sei willkürlich.