Citation: 2C_756/2019 E. 4.6

4.6. Zu diesem Schluss kommt die Vorinstanz gestützt auf Befragungen des Beschwerdeführers 1 sowie weiterer Beweismittel. So habe der Beschwerdeführer 1 der Kantonspolizei Zürich am 8. August 2017 mitgeteilt, dass die Beschwerdeführerin 2 fünf Tage vorher nach Portugal geflogen sei. Nachforschungen der Kantonspolizei hätten jedoch ergeben, dass die Beschwerdeführerin im fraglichen Zeitpunkt keinen Flug angetreten habe. Einem Fristerstreckungsgesuch vom 27. Dezember 2017 des Beschwerdeführers 1 könne ferner entnommen werden, dass die Beschwerdeführerin 2 sich zu diesem Zeitpunkt noch immer in Portugal befand. Aus dem Chatverlauf der Beschwerdeführer von Januar bis März 2018 gehe zudem hervor, dass die Beschwerdeführerin sich während dieser Zeit bei ihrer Mutter in Portugal aufhielt. Im Rekurs der Beschwerdeführer vom 22. Mai 2018 vor der Sicherheitsdirektion werde weiter ausgeführt, dass die Beschwerdeführerin 2 sich nach wie vor bei ihrer Mutter in Portugal aufhalte. Aus einer Einvernahme des Beschwerdeführers 1 vom 22. März 2019 gehe schliesslich hervor, dass die Beschwerdeführerin 2 im November 2018 in der Schweiz gewesen sei, jedoch wieder in Portugal weile.