Citation: 8C_7/2014 E. 8.1

8.1. Auszugehen ist vom Grundsatz, dass das tatsächlich erzielte Einkommen im erwähnten Rahmen den Invalidenlohn darstellt (vgl. E. 7.1 hievor). Der Versicherte ist seit 1. November 2006 bei der Firma E._________ AG zu 50 % als Hauswart tätig (E. 6.1 hievor), womit er in einem besonders stabilen Arbeitsverhältnis steht. Aufgrund der Akten steht fest und ist unbestritten, dass er im Jahre 2011 Fr. 40'149.- verdiente. Damit hat er eine überdurchschnittlich bezahlte Arbeitsstelle, betrug doch der LSE-Durchschnittslohn für eine entsprechende 50%ige Tätigkeit Fr. 32'691.20 (Fr. 65'382.40 : 2; vgl. E. 9.1 hienach). In einer solchen Konstellation ist es gerechtfertigt, dass der Versicherte die Arbeitsstelle bei der Firma E._________ AG beibehält und der Lohn hieraus als Teil seines Invalideneinkommens angerechnet wird. Nur für das verbleibende, ihm zumutbare 20%ige Arbeitspensum ist auf den LSE-Tabellenlohn abzustellen, welcher den allgemeinen Arbeitsmarkt repräsentiert (vgl. auch Urteil 8C_749/2013 E. 4.2). Diese Lösung korrespondiert auch mit der dem Versicherten obliegenden Schadenminderungspflicht (vgl. BGE 138 V 457 E. 3.2 S. 461), zumal die Anforderungen an diese dort strenger sind, wo eine erhöhte Inanspruchnahme der Invalidenversicherung in Frage steht, namentlich wenn der Verzicht auf schadenmindernde Vorkehren Rentenleistungen auslöst (vgl. SVR 2008 IV Nr. 7 S. 19 E. 3.1.1 [I 824/06]; Urteil 8C_70/2014 vom 7. April 2014 E. 6.1).