Citation: 6B_855/2023 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz stellt fest, der Beschwerdeführer sei zusammen mit seiner Schwester bei seinen Eltern in Zürich aufgewachsen. Mit seiner Mutter habe er hauptsächlich Italienisch gesprochen, wobei auch sein Vater italienischsprachig sei. Seine Familienangehörigen lebten in Zürich und Umgebung. In Italien habe er eine Tante und einen Onkel. Er habe die regulären Schulen durchlaufen und eine Lehre als Polymechaniker abgeschlossen sowie danach fast zehn Jahre auf selbständiger Basis als Handelsvertreter im Direktverkauf und Geschäftsführer eines Call-Centers gearbeitet. Danach habe er in seinen ursprünglichen Beruf zurück gewechselt und bis ins Jahr 2011 gearbeitet. Aus psychischen Gründen habe er die Erwerbstätigkeit aufgegeben und beziehe seit 2016 bzw. 2017 eine IV-Rente. Zum Tatzeitpunkt sei er seit acht Jahren in psychiatrischer Behandlung gewesen. Unter anderem habe er ein Jahr stationär in der PUK verbracht. Gemäss Angaben des Beschwerdeführers anlässlich der Berufungsverhandlung habe es sich dabei um eine Tagesklinik gehandelt, d.h. er sei am Morgen dorthin gegangen und am Nachmittag wieder nach Hause. Zudem leide er an Asthma. Der Beschwerdeführer habe eine Tochter und ein Enkelkind. Er lebe alleine in einer Einzimmerwohnung in U.________, habe aber seit einem Jahr wieder eine feste Lebenspartnerin. Vor der ersten Instanz habe er noch angegeben, als Künstler tätig zu sein und diverse Ausstellungen und Auftragsmalereien zu machen. An der Berufungsverhandlung habe er ausgeführt, er sei mittlerweile nicht mehr im Ausland als Künstler unterwegs und verdiene damit auch nichts. Es handle sich bei den Auftragsmalereien und Ausstellungen meistens um Investitionen seitens der Künstler, d.h. man zahle zunächst und hoffe, dass man eine Plattform oder einen Anschluss zu anderen finde. Aktuell beziehe der Beschwerdeführer eine IV-Rente im Betrag von total ca. Fr. 4'500.-- monatlich, wobei diese bis auf sein Existenzminimum gepfändet werde. Nach allen Abzügen bleibe ihm ein Restbetrag von gerundet Fr. 955.--. Seine Schulden beliefen sich auf Fr. 50'000.--. Angesprochen auf die vor der ersten Instanz erwähnten Weiterbildungen, die er habe in Angriff nehmen wollen, habe er vor der Vorinstanz angegeben, dass sich nichts ergeben habe, da es ihm aufgrund der Ungewissheit seiner Zukunft unmöglich gewesen sei, etwas zu planen. Der Beschwerdeführer habe weiter ausgeführt, dass er durchschnittlich alle zwei Wochen oder mindestens einmal monatlich in Therapie gehe und abstinent lebe, Sport treibe sowie insgesamt einen gesunden Lebensstil angenommen habe. Er habe auch die Autoprüfung erneut absolviert. Schliesslich sei er im Strafregister nicht verzeichnet.