Citation: 8C_262/2013 E. 5.1.3

5.1.3. Gemäss angefochtenem Entscheid kann auf die Ergebnisse der beruflichen Abklärung beziehungsweise des Arbeitstrainings in der VEBO vom 8. August 2011 bis 29. Januar 2012 nicht abgestellt werden. Das kantonale Gericht begründet dies mit einer Diskrepanz zwischen objektiven Befunden und subjektiven Schmerzangaben sowie nicht näher bezeichneten psychosozialen Einflüssen und einer Dekonditionierung des Beschwerdeführers. Gemäss Bericht der VEBO vom 2. März 2012 wurde im Verlaufe des Arbeitstrainings versucht, das Pensum von anfänglich 50 % zu steigern. Wegen den auftretenden starken Rückenbeschwerden war dies jedoch nicht möglich. Dass es sich bei den geltend gemachten Schmerzen nicht bloss um subjektive Angaben handelte, zeigte sich im Sinne von nicht beeinflussbaren vegetativen Zeichen wie Schweissausbrüchen, die bei nachmittäglichen längeren Arbeiten auftraten. Auf die Widersprüche zwischen der Darstellung im zusammenfassenden RAD-Bericht und der Zumutbarkeitsbeurteilung der Rehaklinik Y.________ sowie der VEBO gingen weder die IV-Stelle noch das kantonale Gericht näher ein.