Citation: 2C_419/2018 E. 1.2.3

1.2.3. Gegen die zur Wegweisung angesetzte Ausreisefrist (Art. 64d Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer [AuG; SR 142.20]) steht die subsidiäre Verfassungsbeschwerde (Art. 113 ff. BGG) offen (Art. 83 lit. c Ziff. 4 e contrario BGG). Für die geltend gemachten Rügen der Verletzung verfassungsmässiger Rechte fehlen indes im angefochtenen Urteil die sachverhaltsmässigen Grundlagen. Die Vorinstanz hat einzig festgehalten, die psychische Erkrankung der Beschwerdeführerin sei nicht derart schwer, dass sie, auch unter Berücksichtigung der eingeschränkten Behandlungsmöglichkeiten, zu einer Unzumutbarkeit der Wegweisung führen würde. Die Wiederholung der eigenen Sichtweise, wonach bei einem Vollzug der Wegweisung erneut suizidale Phantasien aufflackern und ein lebensbedrohlicher Zustand erreicht werden könnte, erfüllt die Anforderungen an eine Sachverhaltsrüge (Art. 97 BGG; vgl. unten, E. 1.4) nicht, weshalb diese Rügen nicht entgegen genommen werden können (ULRICH MEYER/JOHANNA DORMANN, in: Basler Kommentar zum Bundesgerichtsgesetz, 2. Aufl. 2011, N. 12 zu Art. 106 BGG). Auf die subsidiäre Verfassungsbeschwerde gegen die zur Durchsetzung der Wegweisung angeordnete Ausreisefrist kann nicht eingetreten werden.