Citation: 1P.275/2003 23.09.2003 E. 1

1.1 Das angefochtene Urteil des Kantonsgerichtsausschusses Graubünden ist ein letztinstanzlicher kantonaler Endentscheid im Sinn von Art. 86 Abs. 1 OG. Zur Rüge der vom Beschwerdeführer geltend gemachten Verletzung verfassungsmässiger Rechte ist die staatsrechtliche Beschwerde zulässig. Durch die strafrechtliche Verurteilung ist der Beschwerdeführer in seinen rechtlich geschützten Interessen berührt. Auf die Beschwerde ist daher einzutreten. 1.2 Mit seiner staatsrechtlichen Beschwerde hat der Beschwerdeführer eine vom 29. April 2003 datierte schriftliche Erklärung von Y.________ betreffend das Überholmanöver vom 29. August 2001, Strecke Churwalden - Malix, eingereicht, worin dieser erklärt, er sei vom Beschwerdeführer mit seinen damals gemachten Angaben konfrontiert worden und könne dazu die anschliessend in der Erklärung dargelegten Präzisierungen anbringen. Bei staatsrechtlichen Beschwerden der vorliegenden Art sind neue tatsächliche und rechtliche Vorbringen grundsätzlich unzulässig (BGE 118 Ia 20 E. 5 S. 26 mit Hinweis). Die Erklärung von Y.________, der bereits am 1. September 2001 von der Kantonspolizei Graubünden als Zeuge einvernommen und am 21. Januar 2002 vom Untersuchungsrichter mit dem Beschwerdeführer konfrontiert worden war, ist im staatsrechtlichen Beschwerdeverfahren neu und kann daher nicht berücksichtigt werden.