Citation: 2C_698/2023 E. A

A.a. A.________ (geb. 1978) ist nigerianischer Staatsangehöriger und reiste am 1. April 2008 erstmals in die Schweiz ein, wo er unter Angabe falscher Personalien und Herkunft um Asyl ersuchte. Nach einem erfolglos durchlaufenen Asylverfahren sowie einer mangels Kooperation gescheiterten unbegleiteten Ausschaffung wurde A.________ am 28. Mai 2009 unter polizeilicher Begleitung mit einem Sonderflug nach Lagos zurückgeführt. Im Rahmen dieses Aufenthalts wurde A.________ wegen rechtswidrigen Aufenthalts, Hinderung einer Amtshandlung sowie mehrfacher Missachtung der Ein- oder Ausgrenzung zu insgesamt 130 Tagessätzen Geldstrafe verurteilt (Art. 105 Abs. 2 BGG). A.b. 2011 heiratete A.________ in U.________ die Schweizer Staatsangehörige B.________. Am 8. März 2013 stellte B.________ ein Gesuch um Familiennachzug betreffend A.________. Bevor das Migrationsamt des Kantons Solothurn (nachfolgend: MISA) A.________ am 14. November 2013 die Einreise bewilligte, ermahnte es ihn am 13. November 2013 wegen Straffälligkeit, und teilte ihm mit, dass erwartet werde, dass sich seine Ehefrau künftig von der Sozialhilfe werde lösen können, dass keine weiteren finanziellen Mittel der öffentlichen Hand beansprucht werden müssten, sowie dass die bestehenden Schulden stetig abgebaut würden. Der Beziehung der Ehegatten entstammen zwei Töchter (geb. 2011 und 2016), welche beide ebenfalls Schweizer Staatsangehörige sind. A.c. Zwischen November 2013 und April 2018 sind gegen A.________ - wegen Verkehrsdelikten sowie Vergehen gegen das Betäubungsmittelgesetz - sechs Straferkenntnisse ergangen; dabei wurde der Beschwerdeführer insgesamt mit 210 Tagessätzen Geldstrafe sowie Fr. 1600.-- Busse bestraft (Art. 105 Abs. 2 BGG). Am 10. April 2018 ermahnte das MISA A.________ aufgrund seines strafbaren Verhaltens und der seit 2014 bezogenen Sozialhilfe in der Höhe von Fr. 63'766.50.-; A.________ wurde aufgefordert, sich künftig klaglos zu verhalten. A.d. Ein von A.________ gestelltes Gesuch um Erteilung der Niederlassungsbewilligung wurde mit Verfügung vom 17. Dezember 2018 aufgrund der Straffälligkeit, des anhaltenden Sozialhilfebezugs in der Höhe von damals Fr. 77'410.50 sowie ehelichen Schulden in der Höhe von Fr. 59'074.85 abgewiesen. Gleichzeitig wurde die Aufenthaltsbewilligung von A.________ - bei gleichzeitiger erneuter Ermahnung - verlängert. A.e. Am 1. November 2020 ersuchte A.________ letztmals um Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung, wobei er und seine Familie auch zum damaligen Zeitpunkt von der Sozialhilfe unterstützt wurden (Negativsaldo von insg. Fr. 167'143.--) und sich die ehelichen Schulden auf Fr. 77'679.11 beliefen. Auf entsprechenden Antrag hin wurde A.________ am 15. Dezember 2021 ein Rückreisevisum zwecks Wiedereinreise in die Schweiz bis zum 10. März 2022 erteilt. Zu einem unbekannten Zeitpunkt verliess er die Schweiz. Am 22. Februar 2022 erkundigte sich B.________ beim MISA nach der Gültigkeitsdauer des Rückreisevisums; ihr Ehegatte sei in Afrika und sie habe keine Ahnung, wann er wieder zurückkomme. Am 16. Mai 2022 leitete B.________ beim zuständigen Richteramt ein Eheschutzverfahren ein. Am 20. Dezember 2022 ersuchte A.________ erneut um Ausstellung eines Rückreisevisums; dies wurde wiederum für die Dauer von drei Monaten gewährt. Nach eigenen Angaben hielt sich A.________ in der Folge vom 26. Dezember 2022 bis zum 29. März 2023 in Nigeria auf. A.f. Am 31. März 2023 erging das Eheschutzurteil; die beiden Kinder wurden für die Dauer des Getrenntlebens unter die alleinige Obhut der Mutter gestellt, und der Beschwerdeführer verpflichtet, für sie monatliche Unterhaltsbeiträge von Fr. 782.-- respektive Fr. 582.-- zu bezahlen. Die eheliche Wohnung wurde der Ehefrau zur alleinigen Benutzung zugewiesen; A.________ wurde angewiesen, die Wohnung bis zum 30. April 2023 zu verlassen. A.g. Zwischen der zweiten Ermahnung im Jahr 2018 (vorne A.c) und Mai 2023 erwirkte A.________ weitere sieben Straferkenntnisse - wiederum überwiegend wegen Strassenverkehrsdelikten sowie (mehrfachen) Vergehen gegen das Betäubungsmittelgesetz - gegen sich, wobei er mit einer Freiheitsstrafe von 50 Tagen, einer Geldstrafe von 10 Tagessätzen sowie Bussen in der Höhe von insgesamt Fr. 1220.-- bestraft wurde (Art. 105 Abs. 2 BGG).