Citation: 5A_466/2015 E. 4.3.5

4.3.5. In Bezug auf die der Beschwerdegegnerin ab September 2014 angerechneten Einkünfte aus Massagetätigkeit von Fr. 250.-- pro Monat macht der Beschwerdeführer ebenfalls Willkür geltend. Zum ersten habe die Vorinstanz die selbst errechneten Einkünfte falsch zusammengezählt (Fr. 100.-- aus häuslicher Massagetätigkeit und Fr. 230.-- aus Massagetätigkeit für den FC F.________ und den FC G.________ ergebe Fr. 330.-- und nicht Fr. 250.--). Zum zweiten sei der Beschwerdegegnerin mindestens eine Massagetätigkeit zu einem 10%-Pensum mit Einkünften von Fr. 875.-- zumutbar. Der Beschwerdeführer verdreht auch hier die Tatsachen. In Bezug auf die Massagetätigkeit für den FC F.________ und den FC G.________ nannte die Vorinstanz zwar konkret den Betrag von monatlich Fr. 230.--. Zur Massagetätigkeit zu Hause führte die Vorinstanz demgegenüber aus, dass die Beschwerdegegnerin maximal zwei Mal pro Monat zu einem Tarif von Fr. 50.-- pro Stunde als Masseurin arbeite; insoweit generiere sie aus dieser Tätigkeit ein bescheidenes Einkommen. Zudem ist darauf hinzuweisen, dass mit vermehrter Arbeitstätigkeit die Kosten für die Fremdbetreuung der Tochter steigen. Damit ist zumindest im Resultat nicht willkürlich, wenn die Vorinstanz der Beschwerdegegnerin nicht mehr als Fr. 250.-- pro Monat angerechnet hat. An dieser Einschätzung ändern auch die vom Beschwerdeführer herbeigezogenen Belege nichts, vermag doch beispielsweise ein Plan der Auswärtsspiele der Fussballclubs nicht zu belegen, dass die Beschwerdegegnerin dann gearbeitet hat. Die hypothetische Anrechnung eines 10%-Pensums fällt sodann ausser Betracht; hierzu sei der Beschwerdeführer auf vorstehende E. 4.3.2 bezüglich seiner nicht stichhaltigen Ausführungen zum Gesamtpensum der Beschwerdegegnerin verwiesen.