Citation: 5P.475/2004 04.02.2005 E. 1

1.1 Gemäss Art. 90 Abs. 1 lit. b OG hat der Beschwerdeführer im Einzelnen darzulegen, dass und inwiefern seine verfassungsmässigen Rechte verletzt worden sind. Das Bundesgericht tritt nur auf klar und detailliert vorgetragene Rügen ein (BGE 110 Ia 1 E. 2a S. 3; 128 I 295 E. 7a S. 312). Soweit sich der Beschwerdeführer auf eine Kritik an der Verfahrensleitung des Obergerichts beschränkt, kann auf seine Eingabe nicht eingetreten werden. Eingetreten werden kann auf die hinreichend substanziierte Rüge, das Verfahren sei durch das Obergericht verschleppt worden, insbesondere wenn auch die erstinstanzliche Verfahrensdauer berücksichtigt werde. 1.2 Gemäss Art. 87 Abs. 2 OG ist die staatsrechtliche Beschwerde gegen Vor- und Zwischenentscheide nur zulässig, wenn sie einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken können. Das Bundesgericht hat angenommen, dass sich die Frage des nicht wieder gutzumachenden Nachteils dann nicht stellt, wenn kein Entscheid, sondern die Rechtsverzögerung beanstandet werde (Urteile vom 22. November 1978 i.S. Kübler und vom 7. Februar 1979 i.S. Volpez). Tritt die Verzögerung in Form einer Verfügung auf, welche eine Verfahrensverzögerung in Aussicht stellt (z.B. Sistierungsverfügung), kann diese einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken, weil die übermässige Verfahrensdauer sich nicht rückgängig machen lässt, wenn sie erst anlässlich der Anfechtung des Endentscheids beanstandet wird. In diesem Fall kann der Betroffene sofort staatsrechtliche Beschwerde erheben (Urteil 1P.267/2000 vom 29. Juni 2000, E. 2 mit Hinweisen).