Citation: 9C_172/2023 E. 4.1

4.1. Gemäss den Feststellungen des kantonalen Gerichts besteht im Verhältnis zwischen der Beschwerdegegnerin und der Fotografin weder ein Weisungsrecht, noch ein Unterordnungsverhältnis oder eine Pflicht zur persönlichen Aufgabeerfüllung. Die beiden Vertagsparteien würden sich auf Augenhöhe begegnen und die Fotografin könne selber entscheiden, ob sie für die Umsetzung der Aufträge Hilfspersonen zuziehen wolle. Es bestehe kein ausgeprägtes Delkredererisiko, würde doch die Fotografin regelmässig erst auf Vorauszahlung der Endkunden hin tätig. Was die Beschwerdeführerin gegen diese Feststellungen vorbringt, vermag sie nicht als offensichtlich unrichtig erscheinen zu lassen. Wie sie jedoch grundsätzlich zutreffend ausführt, kommt diesen Elementen bei freiberuflichen Fotografinnen rechtsprechungsgemäss in der Regel keine statusentscheidende Bedeutung zu. Zu prüfen ist vielmehr zusätzlich, ob die Fotografin von der Beschwerdegegnerin in einem Masse wirtschaftlich abhängig ist, als bei Dahinfallen des entsprechenden Erwerbsverhältnisses eine ähnliche Situation eintritt, wie dies beim Stellenverlust eines Arbeitnehmers der Fall ist (vgl. E. 3.3 hievor).