Citation: 6P.149/2006 12.10.2006 E. 3

3.1 Der Beschwerdeführer wirft dem Kantonsgericht in verschiedener Hinsicht vor, es habe in Verletzung des Grundsatzes der Unschuldsvermutung die Beweise willkürlich gewürdigt. 3.2 Art. 9 BV gewährleistet den Anspruch darauf, von den staatlichen Behörden ohne Willkür behandelt zu werden. Willkürlich ist ein Entscheid, wenn er offensichtlich unhaltbar ist, insbesondere mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft (BGE 129 I 8 E. 2.1, 49 E. 4, je mit Hinweisen). Geht es um Beweiswürdigung, ist zu beachten, dass dem kantonalen Sachgericht darin ein weiter Ermessensspielraum zukommt. Das Bundesgericht greift nur ein, wenn das kantonale Gericht sein Ermessen missbraucht hat, namentlich zu völlig unhaltbaren Schlüssen gelangt ist oder erhebliche Beweise übersehen oder willkürlich nicht berücksichtigt hat (BGE 120 Ia 31 E. 4b; 118 Ia 28 E. 1b). Dagegen genügt es nicht, wenn der Beschwerdeführer lediglich einzelne Beweise anführt, die er anders als im angefochtenen Entscheid gewichtet wissen möchte. Er muss gemäss ständiger Rechtsprechung zu Art. 90 Abs. 1 lit. b OG vielmehr aufzeigen, inwiefern die Beweiswürdigung Art. 9 BV dadurch verletzen sollte, dass sie im Ergebnis offensichtlich unhaltbar wäre (BGE 131 I 57 E. 2; 129 I 8 E. 2.1, 49 E. 4, je mit Hinweisen). Wie den nachfolgenden Erwägungen zu entnehmen ist, genügt die vorliegende Beschwerde diesen Anforderungen nur teilweise. Die gerügte Verletzung der Unschuldsvermutung (Art. 32 Abs. 1 BV) als Beweiswürdigungsregel hat keine über das Willkürverbot von Art. 9 BV hinausgehende selbstständige Bedeutung (vgl. BGE 120 Ia 31 E. 2c und d).