Citation: 1B_318/2018 E. A

A.________ wohnt in Frankreich. Die Staatsanwaltschaft des Kantons Basel-Stadt wirft ihr vor, in Übertretung eines gegen sie bestehenden Einreiseverbots in die Schweiz gekommen zu sein und am 12. August 2017 Ladendiebstähle in Basel begangen zu haben. Mit Strafbefehl vom 16. August 2017 sprach die Staatsanwaltschaft sie des Diebstahls und des geringfügigen Diebstahls (Art. 139 i.V.m. Art. 172 ter StGB) sowie der Widerhandlung gegen das Ausländergesetz (SR 142.20) für schuldig. Sie auferlegte ihr eine unbedingte Freiheitsstrafe von 90 Tagen und eine Busse von 500 Franken, bei schuldhaftem Nichtbezahlen ersatzweise eine Freiheitsstrafe von 5 Tagen. A.________ erhob Einsprache gegen den Strafbefehl und stellte den Antrag auf Gewährung der amtlichen Verteidigung. Mit Verfügung vom 15. September 2017 wies die Staatsanwaltschaft diesen Antrag ab. Die Verfügung der Staatsanwaltschaft zog A.________ an das Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt weiter. Dieses wies die Beschwerde mit Entscheid vom 15. Mai 2018 ab.