Citation: 6B_3/2008 14.10.2008 E. 1

1.1 Die Verurteilung des Beschwerdeführers beruht im Wesentlichen auf den Aussagen der Polizeibeamten A.________ und B.________, die beim fraglichen Vorfall den auffälligen Subaru verfolgten und ihn stellen wollten. Beide haben als Zeugen ausgesagt, den ihnen zuvor unbekannten Fahrer zweimal für einige Sekunden aus der Nähe und bei ausreichender Beleuchtung gesehen und ihn anschliessend anhand der Foto auf dem Führerausweis "mit Sicherheit" als den Fahrzeughalter und damit als den Beschwerdeführer identifiziert zu haben. Für das Obergericht (angefochtener Entscheid S. 5 ff.) ist diese Identifikation hieb- und stichfest und der Beschwerdeführer als Täter überführt. Es analysiert das Aussageverhalten des Beschwerdeführers akribisch und legt überzeugend dar (angefochtener Entscheid S. 9 ff.), weshalb seine in wechselnden, dem jeweiligen Stand der Ermittlungen angepassten Beteuerungen, ein Dritter habe beim fraglichen Vorfall sein Auto gesteuert, unglaubhaft sind. Es hat in zutreffender antizipierter Beweiswürdigung festgehalten (angefochtener Entscheid S. 12 f.), die Einvernahme des vom Beschwerdeführer im Berufungsverfahren, über ein Jahr nach dem Vorfall als Alibizeugen angebotenen C.________ sei von vornherein nicht geeignet, seine Beweiswürdigung zu beeinflussen, nachdem der Beschwerdeführer an der Berufungsverhandlung selber aussagte, sein Ex-Chef müsste lügen, wenn er mit Sicherheit bestätigen würde, er habe zur Tatzeit in seiner Garage gearbeitet. 1.2 Der Beschwerdeführer rügt, das Obergericht habe seinen Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt, indem es seine Beweisanträge auf Einvernahme des Zeugen C.________ und Durchführung eines Augenscheins abgelehnt habe. 1.2.1 Das Obergericht ist im angefochtenen Entscheid davon ausgegangen, dass der Beschwerdeführer im Berufungsverfahren beantragt hatte, C.________ als Zeugen einzuvernehmen. Es hat den Beweisantrag mit einer antizipierten Beweiswürdigung abgewiesen, mit der sich der Beschwerdeführer nicht auseinandersetzt und gegen die er nichts vorbringt, was sie willkürlich erscheinen lassen könnte (Beschwerde S. 4 Ziff. 8). Auf die Rüge ist mangels substanzieller Begründung nicht einzutreten (Art. 42 Abs. 2, Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 133 IV 286 E. 1.4). 1.2.2 Über einen Antrag auf Durchführung eines Augenscheins hat es nicht befunden, weil ein solcher nicht gestellt war: Auf die Aufforderung des Kammerpräsidenten zur Stellung von Beweisanträgen beantragte der Beschwerdeführer mit Eingabe 6. Juni 2007 einzig die erwähnte Zeugeneinvernahme, und an der Berufungsverhandlung haben weder er noch sein Verteidiger einen Antrag auf Durchführung eines Augenscheins gestellt oder beanstandet, dass das Obergericht die Berufungsverhandlung ohne Augenschein durchführte. Es ist weder dargetan noch ersichtlich, inwiefern unter diesen Umständen der Verzicht auf einen Augenschein Art. 29 Abs. 2 BV verletzt haben könnte. Die Gehörsverweigerungsrüge ist unbegründet. 1.3 Der Beschwerdeführer rügt, das Obergericht habe willkürlich auf die Aussagen der beiden Polizeibeamten abgestellt. Seine Ausführungen erschöpfen sich indessen in appellatorischer Kritik, indem er anführt, dass aus seiner Sicht die Identifizierung des Lenkers durch die beiden Beamten fragwürdig und seine Einwendungen, dass ein unbekannter Dritter das Fahrzeug gelenkt habe, glaubhaft seien. Er bringt beispielsweise vor, die Beamten hätten den Lenker jeweils nur einige Sekunden gesehen. Es ist indessen nicht einzusehen, weshalb es den beiden Beamten nicht hätte möglich sein sollen, ein Gesicht, das sie zweimal einige Sekunden aus naher Distanz betrachten konnten, anhand des Führerausweis-Fotos sicher zu identifizieren. Diese und die weiteren vom Beschwerdeführer in ähnlicher Weise erhobenen Einwände sind von vornherein nicht geeignet, die obergerichtliche Beweiswürdigung als willkürlich erscheinen zu lassen. Die Willkürrügen sind nicht substanziiert begründet, weshalb darauf ebenfalls nicht einzutreten ist.