Citation: 9C_172/2020 E. 6.1

6.1. Wie die Vorinstanz zutreffend erwog, war den Gutachtern bekannt, das sich die Frage stellt, ob eine Panikstörung besteht. Das kantonale Gericht schloss daher zu Recht, dass die fehlende Auflistung des Berichts der Tagesklinik der Psychiatrischen Klinik E.________ vom 19. November 2018 den Beweiswert des ABI-Gutachtens nicht in Frage stellt. Weiter zog das kantonale Gericht in Erwägung, dass in der Expertise die vom Beschwerdeführer beschriebenen Panikattacken erwähnt sowie in die Diagnosestellung miteinbezogen worden seien. Es erachtete zudem die Diagnosen des Gutachters als nachvollziehbar, nachdem einzig die Fachleute der Klinik E.________ eine Panikstörung diagnostiziert hätten. Diese vorinstanzlichen Ausführungen stimmen mit der Aktenlage überein. Es ist insbesondere darauf hinzuweisen, dass zum einen der RAD das Gutachten würdigte sowie empfahl darauf abzustellen (Stellungnahmen vom 26. März 2019) und 9. August 2019) und zum anderen auch die behandelnde Psychiaterin Dr. med. C.________, die am 21. Juni 2019 zum Gutachten Stellung nahm, dieses betreffend die fehlende Diagnose einer Panikstörung nicht bemängelte. Es ist daher nicht willkürlich, dass die Vorinstanz auf die vom ABI erhobenen Diagnosen abstützte.