Citation: 5A_213/2023 E. 3.4

3.4. Das Obergericht hat demnach kein Recht verletzt, wenn es von der Beschwerdeführerin gestützt auf Art. 98 ZPO und mangels eines Gesuchs um unentgeltliche Rechtspflege für das Beschwerdeverfahren einen Kostenvorschuss verlangt hat. Eine Verletzung der Rechtsweggarantie (Art. 29a BV) oder eine Rechtsverweigerung liegen nicht vor. Ebenso zielt der mit der angeblich unrechtmässigen Vorschusserhebung begründete Vorwurf ins Leere, das Obergericht bzw. die an der angefochtenen Verfügung beteiligten Gerichtspersonen seien weder unabhängig noch unparteiisch. Soweit die Beschwerdeführerin den Befangenheitsvorwurf am Rande auch damit begründet, dass sich das Obergericht über eine Usanz hinwegsetze, sonst nie Kostenvorschüsse zu verlangen, belegt sie die angebliche Usanz nicht.