Citation: 6B_169/2007 21.09.2007 E. 1

1.1 Der Beschwerdeführer rügt einen Verstoss gegen das Willkürverbot (Art. 9 BV). Die erste kantonale Instanz habe ihn wegen Übertretung der SDR-Verordnung schuldig erklärt und verurteilt. Das Urteil werde von der Vorinstanz im Schuldspruch bestätigt und im Strafpunkt abgeändert, womit er gemäss Dispositiv des angefochtenen Entscheides "nur" wegen Übertretung der SDR-Verordnung, nicht aber wegen Übertretung der GGB-Verordnung schuldig gesprochen werde. Der angefochtene Entscheid sei widersprüchlich und damit willkürlich, weil er ohne Schuldspruch nach Art. 11 i.V.m. 24 GBBV bestraft werde. 1.2 Willkür im Sinne von Art. 9 BV liegt vor, wenn der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft (BGE 132 I 175 E. 1.2 S. 177, mit Hinweisen.) 1.3 Das Dispositiv des angefochtenen Entscheides lautet: "Das erstinstanzliche Urteil wird im Schuldpunkt bestätigt und im Strafpunkt wie folgt abgeändert: X. wird verurteilt zu (...), in Anwendung von Art. 21 lit. b der Verordnung zur Beförderung der gefährlichen Güter auf Strassen (SDR) und Art. 11 i.V.m. 24 der Gefahrenbeauftragtenverordnung (GGBV) sowie Art. 106 i.V.m. Art. 333 Abs. 3 StGB." Aus der Formulierung des Urteilsdispositivs geht hervor, dass der Beschwerdeführer sowohl in Anwendung von Art. 21 SDR als auch von Art. 24 GGBV verurteilt worden ist. Die Verurteilung stützt sich mithin auf beide Bestimmungen. Wie die erste kantonale Instanz nimmt die Vorinstanz an, dass der Übertretungstatbestand von Art. 21 lit. b SDR (Verletzung der Sicherheitspflichten) wie auch jener von Art. 11 GGBV (Pflichten des Gefahrgutbeauftragten) i.V.m. Art. 24 GGBV (Verletzung der Pflichten) erfüllt seien. Darin liegt der "Schuldpunkt", der im Dispositiv des angefochtenen Entscheids bestätigt wird, weshalb der vom Beschwerdeführer geltend gemachte Widerspruch zum "Strafpunkt" nicht vorliegt. Die Willkürrüge ist unbegründet.