Citation: 2C_302/2017 E. 1

Der nach eigenen Angaben seit 10 Jahren in der Schweiz lebende ungarische Staatsbürger A.________ (geb. 1971) ist im Kanton Bern steuerpflichtig. Am 20. August 2014 veranlagte ihn die kantonale Steuerverwaltung für das Steuerjahr 2012 bei den Kantons- und Gemeindesteuern auf ein steuerbares Einkommen von Fr. 56'700.--. Diese Verfügung erwuchs unangefochten in Rechtskraft. Eine als Einsprache und Gesuch um Fristwiederherstellung entgegengenommene Eingabe (vom 10. November 2014) des Pflichtigen beantwortete die Steuerverwaltung am 23. März 2015 abschlägig, nachdem dieser verschiedene Arztzeugnisse eingereicht hatte, ebenso wies sie dessen Einsprache am 21. Mai 2015 ab. Im zweiten Rechtsgang - nachdem A.________ einzig bezüglich der unentgeltlichen Rechtspflege einen Zwischenerfolg erstritten hatte - wies die Steuerrekurskommission des Kantons Bern am 23. September 2016 den Rekurs gegen den Einspacheentscheid ab. Die hiergegen erhobene Beschwerde von A.________ wies das Verwaltungsgericht des Kantons Bern mit Urteil vom 13. Februar 2017 ebenfalls ab und verweigerte die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege.