Citation: 5A_175/2019 E. 4.5

4.5. Soweit das Obergericht schliesslich erwägt, der als geboten zugestandene Umfang der Reinigungsarbeiten von drei bis viermal im Jahr betreffe den Bereich nicht zu entschädigender Gelegenheits-Hilfeleistungen (vorne E. 3.1), rügt der Beschwerdeführer vorab eine Verletzung des Verhandlungsgrundsatzes nach Art. 55 Abs. 1 ZPO. Indes genügt das pauschale Vorbringen, die Feststellung der Vorinstanz entbehre jeder Grundlage, sei von den Beschwerdegegnern nicht behauptet worden und würde den genannten Grundsatz verletzen, den Begründungsanforderungen nicht (vgl. vorne E. 2.1). Weiter macht der Beschwerdeführer geltend, die Vorinstanz begründe nicht, weshalb in der überproportionalen Reinigung der Strasse eine blosse Gelegenheits-Hilfeleistung zu sehen sein solle. Dies trifft nicht zu: Das Obergericht verweist in diesem Zusammenhang auf die Geschäftsführung ohne Auftrag bzw. eine Lehrmeinung zu dieser und führt an anderer Stelle aus, Art. 422 OR regle strukturell vergleichbare Vorgänge wie Art. 649 ZGB. Eine Verletzung der Begründungspflicht (vgl. Art. 29 Abs. 2 BV; Art. 53 Abs. 1 ZPO) kann der Vorinstanz damit nicht vorgeworfen werden. Eine andere Frage ist, ob die Ausführungen des Obergerichts zutreffen (vgl. zu dieser Unterscheidung Urteil 5A_783/2017 vom 21. November 2017 E. 4.2). Hierzu begnügt der Beschwerdeführer sich mit dem Vorwurf, die Auffassung der Vorinstanz sei "nicht naheliegend, sondern realitätsfern". Das Obergericht bleibe unklar und von Dritten durchgeführte Reinigungsarbeiten seien selbstverständlich üblicherweise zu entschädigen. Ausserdem tut er ohne weitere Begründung seine Ansicht kund, das Recht der Geschäftsführung ohne Auftrag sei vorliegend nicht beizuziehen. Damit fehlt es auch insoweit an einer Auseinandersetzung mit den Ausführungen der Vorinstanz und genügt die Beschwerde den Begründungserfordernissen abermals nicht (vgl. vorne E. 2.1).