Citation: 1A.27/2003 27.02.2003 E. 1

Die Anklagekammer des Bundesgerichts ist zuständig zum Entscheid über Verwaltungsgerichtsbeschwerden, die sich gegen einen Auslieferungshaftbefehl oder gegen eine die Entlassung aus der Auslieferungshaft ablehnende Verfügung richten (Art. 48 Abs. 2 des Bundesgesetzes über internationale Rechtshilfe in Strafsachen, IRSG, SR 351.1; BGE 109 IV 60 E. 1 S. 61). Wenn beim Bundesgericht gleichzeitig eine Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen die Auslieferungshaft und eine solche gegen den Auslieferungsentscheid eingereicht werden, entscheidet die nach Art. 2 Abs. 1 Ziff. 1 des Reglementes für das Schweizerische Bundesgericht (SR 173.111.1) im Gebiet der Auslieferung zuständige I. öffentlichrechtliche Abteilung auch über die Beschwerde betreffend die Auslieferungshaft (Urteil 1A.170/1997 vom 10. Juni 1997, E. 1a, publ. in Pra 89/2000 Nr. 94 S. 566 f.; BGE 117 IV 359 E. 1a S. 360 f.; vgl. auch BGE 128 II 355 E. 1.2 S. 359). Im vorliegenden Fall hat der Beschwerdeführer am 3. Februar 2003 sowohl eine Beschwerde gegen die Ablehnung seiner Entlassung aus der Auslieferungshaft als auch eine Beschwerde gegen den Auslieferungsentscheid eingereicht. Nach der dargelegten Rechtsprechung des Bundesgerichts hat dessen I. öffentlichrechtliche Abteilung über die beiden Beschwerden zu befinden. Diese sind gemeinsam in einem einzigen Urteil zu behandeln.