Citation: 8C_441/2022 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer macht sinngemäss eine Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 Abs. 1 lit. a BGG geltend, indem er vorbringt, eine Wiedererwägung nach Art. 53 Abs. 2 ATSG sei ab Erreichen des ordentlichen AHV-Pensionsalters (vgl. Art. 21 Abs. 1 lit. a AHVG) unverhältnismässig, widerspreche Treu und Glauben und stehe in einem erheblichen Wertungswiderspruch zu Art. 22 UVG, der vielmehr analog anzuwenden sei. Anders als die Beschwerdegegnerin annimmt, sind damit die inhaltlichen Mindestanforderungen an die allgemeine Rüge- und Begründungspflicht (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG) erfüllt, weshalb auf die Beschwerde einzutreten ist.