Citation: 5A_58/2024 E. B

B.a. Am 15. Dezember 2021 reichten A.________ und B.________ beim Friedensrichteramt der Stadt Zug gegen C.________ ein Schlichtungsgesuch betreffend paulianische Anfechtung (Art. 285 ff. SchKG) ein. Nach gescheitertem Schlichtungsverfahren erhoben sie beim Kantonsgericht Zug am 7. März 2022 Klage. Sie beantragten, C.________ zu verpflichten, in der Betreibung Nr. www des Betreibungsamts Bern-Mittelland gegen D.________ die Verwertung der ihm im Dezember 2011 von D.________ übertragenen 34 Stammanteile an der F.________ GmbH in Y.________ (BE) (gemäss Handelsregistereintrag vom 5. Januar 2012) sowie der ihm am 20. Dezember 2011 durch Schenkung übereigneten Liegenschaften Grundstück-Blätter Nr. yyy und zzz der Gemeinde U.________ (TI) bis zu einem Maximalbetrag von Fr. 635'027.50 zu dulden. Eventuell sei C.________ zu verpflichten, für den genannten, in der besagten Betreibung ungedeckt gebliebenen Betrag Wertersatz zu leisten. C.________ schloss auf kostenfällige Abweisung der Klage (Klageantwort vom 10. Juni 2022). Im zweiten Schriftenwechsel hielten die Parteien je an ihren Begehren und Standpunkten fest. B.b. Am 25. Januar 2023 wurde der Schuldner von der Kantonspolizei Bern als beschuldigte Person einvernommen. Gegen ihn wird im Kanton Bern ein Strafverfahren wegen "Gläubigerschädigung durch Vermögensverminderung, evtl. weitere Betreibungsdelikte" geführt. B.c. Mit Entscheid vom 12. Juni 2023 wies das Kantonsgericht die Klage ab. A.________ und B.________ zogen die Sache an das Obergericht des Kantons Zug weiter. Dieses wies ihre Berufung ab und bestätigte den erstinstanzlichen Entscheid. Das Urteil des Obergerichts datiert vom 19. Dezember 2023 und wurde am 27. Dezember 2023 an die Parteien versandt.