Citation: 2C_766/2019 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz stütze sich auf teilweise geschwärzte Berichte der Schweizer Botschaft in Ankara und des SEM; diese gäben keinen Aufschluss über deren Verfasser, die Aktenzeichen sowie die Quellen. Entsprechende Schwärzungen seien unzulässig (Art. 27 Abs. 1 VwVG) und verletzten sein Recht auf Akteneinsicht, wie es sich aus dem Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) ergebe. Hinsichtlich der Schwärzungen lasse sich lediglich spekulieren, ob die Verfasser und Quellen Angst vor dem türkischen Staat hätten oder eine Fehleinschätzung betreffend die Zumutbarkeit seiner Rückweisung in die Türkei fürchteten. Die Dokumente stellten damit keine zulässige Grundlage dar, um die für das Verfahren relevanten Punkte zu klären.