Citation: 1B_43/2023 E. 2.4

2.4. Der Argumentation des Beschwerdeführers kann nicht gefolgt werden: Wie die Beschwerdegegnerinnen 1 und 2 in ihrer Vernehmlassung zu Recht geltend machen, wird der Geheimnisschutz grundsätzlich über das Instrument der Siegelung gewährleistet. Der Beschwerdeführer hat eine solche nicht verlangt und somit keine rechtlich geschützten Geheimnisinteressen an den Geschäftsunterlagen geltend gemacht (vgl. Urteil 1B_599/2019 vom 22. Juli 2020 E. 1.3). Der Beschwerdeführer vermag mit seinen Ausführungen nicht zu belegen, dass die Vorinstanz Bundesrecht verletzt hätte, indem sie davon ausgeht, er habe keine konkreten Geheimhaltungsinteressen dargetan. Zu beachten ist ausserdem, dass er offenbar nicht bereit ist, angesichts des grossen Umfangs der Strafakten die angeblich verfahrensirrelevanten, geheimnisgeschützten Dokumente konkret zu benennen. Unter diesen Umständen scheint die beantragte Kopierbeschränkung von vornherein kaum umsetzbar. Schliesslich gehen aus dem von der Vorinstanz festgestellten Sachverhalt keine Hinweise für einen Missbrauch des Akteneinsichtsrechts durch die Beschwerdegegner oder ein sonstige Gefährdung der Ziele der Strafuntersuchung hervor. Die Beschwerde geht somit auch in diesem Punkt fehl. Bei dieser Sachlage ist nicht zu beanstanden, dass die Staatsanwaltschaft und die Vorinstanz das Interesse der Privatklägerschaft an der uneingeschränkten Wahrnehmung ihres Akteneinsichtsrechts (und auch das Interesse der Staatsanwaltschaft an einer prozessökonomischen Gewährung des Akteneinsichtsrechts) über die vom Beschwerdeführer unzureichend substanzi ierten Geheimnisinteressen gestellt hat. Die behaupteten Rechtsverletzungen liegen nicht vor.