Citation: 2A.413/2005 15.12.2005 E. 1

1.1 Ledige Kinder unter 18 Jahren haben Anspruch auf Einbezug in die Niederlassungsbewilligung ihrer Eltern, wenn sie mit ihnen zusammen wohnen (Art. 17 Abs. 2 Satz 3 ANAG [SR 142.20]). Diese Bestimmung gilt sinngemäss auch für ausländische Kinder eines Schweizers (BGE 130 II 137 E. 2.1 S. 141, mit Hinweisen). Der Beschwerdeführer besitzt das Schweizer Bürgerrecht; seine (ausländischen) Kinder waren im Zeitpunkt der Gesuchseinreichung ledig und noch nicht 18 Jahre alt. Sie haben somit gemäss Art. 17 Abs. 2 Satz 3 ANAG grundsätzlich einen Rechtsanspruch auf Niederlassungsbewilligung. Unter der Voraussetzung, dass die familiäre Beziehung tatsächlich gelebt wird, kann sich ein solcher Anspruch zudem aus Art. 8 EMRK ergeben, der (unter anderem) den Schutz des Familienlebens garantiert (BGE 130 II 281 E. 3.1 S. 285, mit Hinweisen). Besteht damit ein Rechtsanspruch auf Familiennachzug, ist die Verwaltungsgerichtsbeschwerde zulässig (Art. 100 Abs. 1 lit. b Ziff. 3 OG e contrario). 1.2 Der Beschwerdeführer beantragt ausdrücklich nur die Aufhebung der Verfügung des Migrationsamtes des Kantons Zürich vom 24. Mai 2004, nicht aber diejenige des vorinstanzlichen Entscheids. Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde kann sich indessen nur gegen den letztinstanzlichen kantonalen Entscheid richten (Art. 98 lit. g OG). Gleichwohl genügt die vorliegende Eingabe den minimalen Formerfordernissen von Art. 108 Abs. 1 und Abs. 2 OG, denn aus der Begründung ist zu schliessen, dass es dem Beschwerdeführer an sich um die Aufhebung des Urteils des Verwaltungsgerichts vom 25. Mai 2005 geht. Soweit er hingegen die erstinstanzliche Verfügung vom 24. Mai 2004 mit anficht, ist auf die Beschwerde nicht einzutreten (sog. Devolutiveffekt; vgl. BGE 125 II 29 E. 1c S. 33, mit Hinweisen).