Citation: 6B_26/2016 E. 4.4

4.4. Der Beschwerdeführer wendet sich gegen die Erwägungen der Vorinstanz zum Tatverschulden. Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung stellt das Einnicken am Steuer eine grobe Fahrlässigkeit dar, weshalb das Verschulden in aller Regel schwer wiegt (BGE 126 II 206 E. 1a mit Hinweisen; Urteil 6A.84/2006 vom 27. Dezember 2006 E. 3.2; PHILIPPE WEISSENBERGER, Kommentar Strassenverkehrsgesetz und Ordnungsbussengesetz, 2. Aufl., 2015, N. 20 zu Art. 91 SVG). Die Vorinstanz erwägt, infolge des Sekundenschlafs habe der Beschwerdeführer jegliche Einflussmöglichkeit auf die weitere Fahrt seines Fahrzeugs verloren, was mit einer erheblichen Gefährdung der eigenen Person sowie der weiteren Verkehrsteilnehmer einhergegangen sei. Die Gefährdung habe sich insofern realisiert, als der Beschwerdeführer an seinem Auto am rechten Kotflügel und an der Türe einen Sachschaden von Fr. 1'500.-- erlitten habe. Auch beim Lieferwagen seien Beschädigungen an der linken Seite erkennbar. Ein Personenschaden sei ausgeblieben. Vergegenwärtige man sich, dass der Beschwerdeführer an einem Werktag bei regem Verkehr abends um 18.45 Uhr auf der A1 mit Höchstgeschwindigkeiten von 120 km/h unterwegs gewesen sei und aufgrund des Sekundenschlafs keine Kontrolle mehr über sein Fahrzeug habe ausüben können, müsse es als glückliche Fügung bezeichnet werden, dass ein schwerer wiegender Schaden ausgeblieben sei. Dem Beschwerdeführer sei daher ein grobfahrlässiges Verhalten anzulasten. Er habe seine eigene körperliche Verfassung erheblich überschätzt und leichtfertig die mit der Müdigkeit einhergehenden Gefahren unterschätzt. Es wäre ihm zudem ohne Weiteres möglich gewesen, sich regelkonform zu verhalten, indem er seine Fahrt für eine Schlafpause unterbrochen hätte. Das Tatverschulden sei daher nicht mehr als leicht einzustufen. Die vorinstanzlichen Erwägungen sind zutreffend. Darauf kann vollumfänglich verwiesen werden.