Citation: 6B_307/2018 E. 2.2

2.2. Der Beschwerdeführer stellt die Anordnung der stationären Massnahme in Frage. Er macht geltend, nicht an einer psychischen Störung zu leiden. Er sei gesund. Er werde aus Neid, Hass und finanziellen Gründen krank geschrieben. Die gutachterliche Diagnose sei eine "Illusion". Von ihm gehe keine Gefahr aus. Mit den Erwägungen im obergerichtlichen Urteil setzt er sich indessen nicht ansatzweise auseinander. Seine Beschwerde genügt den Begründungsanforderungen nicht (vgl. Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG). Insoweit kann auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werden. Die Vorbringen des Beschwerdeführers wären im Übrigen unbegründet, könnte darauf eingetreten werden. Es ist nicht ersichtlich, inwiefern das Obergericht die Voraussetzungen der stationären Massnahme nach Art. 59 StGB, die sich auf die (vollständigen und auch schlüssigen) psychiatrischen Gutachten vom 31. Mai 2013 und 1. März 2017 stützen lässt, zu Unrecht bejaht haben soll. Nach der gutachterlichen Beurteilung litt der Beschwerdeführer zum Zeitpunkt der inkriminierten Taten und leidet er aktuell an einer schizoaffektiven Störung (ICD-10, F25) im Sinne einer schweren psychischen Gesundheitsbeeinträchtigung. Es ist nicht zu beanstanden, wenn das Obergericht ausgehend hievon die rechtliche Relevanz der psychiatrischen Diagnose und damit eine schwere psychische Störung im Sinne von Art. 59 StGB bejaht. Eine Bundesrechtsverletzung ist auch nicht ersichtlich, wenn das Obergericht gestützt auf die gutachterliche Beurteilung annimmt, die tatbestandsmässig begangenen Drohungen, bei welchen es sich nicht um blosse Bagatellstraftaten handelt, stünden mit der Erkrankung in direktem Zusammenhang. Inwiefern das Obergericht gestützt auf die Ausführungen des Sachverständigen nicht von einer im Sinne des Gesetzes relevanten Rückfallgefahr ausgehen durfte, ist ebenfalls nicht erkennbar. Nicht zu bestanden ist schliesslich, wenn das Obergericht den Eingriff in die Persönlichkeitsrechte des Beschwerdeführers durch die stationären Massnahme als nicht unverhältnismässig beurteilt (Art. 56 Abs. 2 StGB; BGE 134 IV 121 E. 3.4.4 S. 131 f.).