Citation: 5A_927/2022 E. 4.1

4.1. Der Beschwerdeführer bringt vor, die Vorinstanz habe zu Unrecht die Einholung einer schriftlichen Auskunft gemäss Art. 190 Abs. 1 ZPO beim Kantonsgericht Zug abgelehnt. Das Einholen einer schriftlichen Auskunft sei vorliegend zulässig. Die "Interdependenz" zwischen den beiden Verpflichtungen sei das "Kernstück" der vorliegenden Streitigkeit, weshalb sich das Einholen einer schriftlichen Auskunft durch das Gericht aufgedrängt habe. Diese hätte ergeben, dass anlässlich der Vergleichsverhandlung vom 1. Dezember 2021 sämtliche an der Verhandlung beteiligten Personen (Parteien, Rechtsvertreter und Gericht) davon ausgegangen seien, dass der Beschwerdegegner hinsichtlich Ziff. 2 des Vergleichs vorleistungspflichtig sei.