Citation: 6B_1245/2021 E. 2.4.3

2.4.3. Die Vorinstanz bezieht auch die konstante Erwerbstätigkeit der Beschwerdeführerin in der Schweiz sowie ihre Vorstrafenlosigkeit in die Härtefallprüfung mit ein, obschon sie die diesbezüglichen Ausführungen knapp hält (vorinstanzliches Urteil S. 9 mit Verweis auf erstinstanzliches Urteil S. 19). Sie kommt indes zum nachvollziehbaren Ergebnis, dass ein einigermassen gleichwertiges Arbeitsumfeld in Thailand auffindbar sein dürfte, wobei die Wiedereingliederungschancen der Beschwerdeführerin in ihrem Heimatland aufgrund ihrer sprachlichen Integration und ihrer Vertrautheit mit den sozialen und kulturellen Gegebenheiten zweifellos vorhanden seien. Dass die Wirtschaftslage in Thailand schwieriger als in der Schweiz ist, vermag praxisgemäss die Landesverweisung nicht zu verhindern (vgl. Urteile 6B_300/2020 vom 21. August 2020 E. 3.4.5; 6B_191/2020 vom 17. Juni 2020 E. 1.7.1; je mit Hinweis). Entsprechend schliesst die Vorinstanz, dass die Beschwerdeführerin keineswegs überzeugend nachzuweisen vermöge, dass ihre sozialen und beruflichen Bande zur Schweiz speziell sowie intensiv seien und deutlich über dem lägen, was aus einer gewöhnlichen Integration resultiere (vorinstanzliches Urteil S. 9 mit Verweis auf erstinstanzliches Urteil S. 19 und Urteil 6B_598/2019 vom 5. Juli 2019). Eine Verletzung von Bundesrecht ist diesbezüglich nicht ersichtlich.