Citation: 4P.35/2003 28.04.2003 E. 2

2.1 Mit staatsrechtlicher Beschwerde vom 18. Februar 2003 betreffend Rechtsverweigerung/Rechtsverzögerung beantragt der Beschwerde- führer dem Bundesgericht, es sei das Kantonsgericht des Kantons Basel-Landschaft zu verpflichten, innert Kürze über den vom Bundesgericht im Entscheid vom 3. Januar 2001 aufgehobenen Kostenentscheid des Beschlusses des (damaligen) Obergerichtes des Kantons Basel-Landschaft vom 29. August 2000 im Sinne der bundesgerichtlichen Erwägungen neu zu entscheiden, unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten des Beschwerdegegners. Zur Begründung führt der Beschwerdeführer an, nach Erhalt des Bundesgerichtsurteils im März 2001 habe er das Obergericht erstmals mit Schreiben vom 28. August 2001 ersucht, einen neuen Kostenentscheid zu fällen und die vom Bundesgericht zugesprochene Parteientschädigung zu begleichen. Letztere sei ihm alsdann ausgerichtet worden; ein neuer Kostenentscheid im Sinne des bundesgerichtlichen Urteils sei jedoch nicht ergangen. Der Beschwerdeführer sei deshalb mit Schreiben vom 9. April 2002 ein zweites Mal ans Obergericht gelangt, um es zum Erlass des ausstehenden Entscheids zu bewegen. Mit Schreiben vom 2. August 2002 habe er das Kantonsgericht ein drittes Mal gebeten, endlich neu über die ihm zustehende Entschädigung zu entscheiden. Gleichzeitig habe er das Kantonsgericht ersucht, die Eingabe vom 28. August 2001 als Mahnung zu interpretieren und die ihm zuzusprechende Entschädigung ab diesem Datum mit 5% zu verzinsen. Das Kantonsgericht habe jedoch bis am 18. Februar 2003, dem Datum der vorliegenden Beschwerde, noch keinen Entscheid über seinen Honoraranspruch gefällt. 2.2 Das Kantonsgericht Basel-Landschaft hält in seiner Vernehmlassung die Rechtsverzögerungsbeschwerde in mehrfacher Hinsicht für begründet. Es räumt ein, das Bundesgerichtsurteil vom 3. Januar 2001 offensichtlich nicht vollständig gelesen zu haben. Erst auf Intervention des Beschwerdeführers sei diesem am 19. Dezember 2001 die Parteientschädigung von Fr. 500.-- für das bundesgerichtliche Verfahren ausgerichtet worden. Danach habe das Kantonsgericht die Akten an die Vorinstanz zurückgesandt, wo diese archiviert worden seien.