Citation: 5A_174/2015 E. 7.3

7.3. In tatsächlicher Hinsicht ist das Kantonsgericht zum Ergebnis gelangt, der Antrag auf Feststellung der Miteigentumsquote richte sich nicht auf die Änderung der im Grundbuch eingetragenen Quote und werde im Wesentlichen nur mit Argumenten begründet, die allenfalls für eine von der Miteigentumsquote vertraglich abweichende asymmetrische Kosten- und Nutzungsordnung sprechen (E. 2a/aa S. 9 f.) und für die Verteilung des Steigerungserlöses von Bedeutung sein könnten (E. 3 S. 13 des angefochtenen Urteils). Diese Feststellungen sind für das Bundesgericht verbindlich (Art. 105 Abs. 1 BGG), zumal der Beklagte dagegen keine ausnahmsweise zulässigen Sachverhaltsrügen erhebt (Art. 97 Abs. 1 BGG; BGE 136 III 455 E. 2 S. 457). Er räumt im Gegenteil auch vor Bundesgericht ein, es gehe ihm darum, dass der ausstehende Kosten- und Lastenanteil der Klägerin entsprechend der festzustellenden Miteigentumsquote bestimmt werde (S. 13), dass er nicht um seine wertvermehrenden Investitionen gebracht werde und dass die Steigerungsbedingungen adäquat festgelegt werden könnten (S. 17 und S. 22 der Beschwerdeschrift).