Citation: 2C_43/2024 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz erwog zusammengefasst, die Revision eines Entscheids setze voraus, dass ein nachträglich beigebrachtes Beweismittel bereits vor Erlass des zu revidierenden Entscheids bestanden habe. Revisionsrechtlich relevant sei einzig ein Beweismittel, das bestand, als es im Hauptverfahren noch hätte prozessual zulässig eingebracht werden können (angefochtenes Urteil, E. 3.3). Die Beschwerdeführerin stütze ihr Revisionsgesuch auf einen Sprechstundenbericht vom 6. September 2023 und auf medizinische Unterlagen im Zusammenhang mit der Operation vom 16. Oktober 2023. Soweit diese Dokumente erst nach dem zu revidierenden Entscheid vom 28. September 2023 erstellt worden seien, liege kein Revisionsgrund vor. Der Sprechstundenbericht vom 6. September 2023 datiere zwar vor dem zu revidierenden Entscheid, doch begründe die Beschwerdeführerin mit keinem Wort, weshalb sie diesen nicht bereits im damaligen Verfahren vorgelegt habe (angefochtener Entscheid, E. 3.3). Nach Ansicht der Vorinstanz scheidet auch eine Revision wegen neuer Tatsachen aus. Nach kantonalem Verfahrensrecht seien nur unechte Noven revisionsrechtlich relevant, also Tatsachen, die bereits vor Entscheidfällung existierten, aber erst nachträglich entdeckt worden seien. Die von der Beschwerdeführerin geltend gemachte Tatsache einer schwerwiegenden Gesundheitsstörung sei jedoch bereits vor dem Entscheiddatum bekannt gewesen. Die Beschwerdeführerin berufe sich auf einen Bericht vom 6. September 2023, welcher die Diagnose einer Aorthenpathologie stelle und eine chronische Aortendissektion mit einem Durchmesser von 4.6 cm festhalte. Im revisionsrechtlichen Sinn neu sei einzig die Dynamik dieser gesundheitlichen Probleme, denn aus den medizinischen Unterlagen ergebe sich eine Erweiterung des Durchmessers auf 6.0 cm. Auch anlässlich der Operation vom 16. Oktober 2023 sei "nichts Neues" entdeckt worden. Somit fehle es an einer nachträglich entdeckten Tatsache (angefochtener Entscheid, E. 3.4).