Citation: 6B_1346/2023 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz erwägt, aus dem zur Anklage erhobenen Strafbefehl gehe hinreichend klar hervor, dass der Beschwerdeführer bei seinem Selbstunfall einen Drittschaden verursacht habe. In der Anklage werde festgehalten, der Beschwerdeführer sei mit dem Signalisationsschild "Höchstgeschwindigkeit 60 km/h" kollidiert und erst im Wiesland zum Stillstand gekommen. Dass dabei das Verkehrsschild und das Wiesland Schaden genommen hätten, verstehe sich von selbst, zumal aus der Anklage auch hervorgehe, dass der Beschwerdeführer aufgrund der Kollision mit dem Signalisationsschild nicht mehr habe weiterfahren können. Insgesamt gehe damit aus der Anklage genügend konkret hervor, dass ihm vorgeworfen werde, er hätte aufgrund des als Folge seines Selbstunfalls entstandenen Drittschadens am Signalisationsschild und dem Wiesland unverzüglich die Polizei avisieren müssen, er dies aber unterlassen habe. Der anwaltlich vertretene Beschwerdeführer habe gewusst, wogegen er sich zu verteidigen habe, und dies auch getan. Eine Verletzung des Anklagegrundsatzes sei deshalb nicht auszumachen.