Citation: 9C_672/2019 E. 7.2.2

7.2.2. Die Vorinstanz erwog, es könne offen bleiben, ob im vorliegenden Fall (Auflösung des Arbeitsvertrages, womit die Wiederaufnahme der angestammten Arbeit nicht mehr möglich sei) ein Prozentvergleich (BGE 114 V 310 E. 3a S. 312 f.) zulässig sei. Denn auch wenn bei der Ermittlung des Invalideneinkommens die Tabellenlöhne der Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik (LSE) heranzuziehen wären, hätte dies bei einer Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit von 70 % keinen Einfluss auf den Rentenanspruch (Invaliditätsgrad: 31 %). Soweit der Versicherte verlangt, für die Ermittlung des Invalideneinkommens sei auf eine angepasste Tätigkeit in Anlehnung an die Tabellenlöhne der LSE im Umfang von 80 % und somit auf ein Invalideneinkommen von Fr. 53'963.- abzustellen, ist ihm nicht zu folgen. Vielmehr muss er sich in Nachachtung der ihm obliegenden Schadenminderungslast (vgl. hierzu BGE 130 V 97 E. 3.2 S. 99; 129 V 460 E. 4.2 S. 463, je mit Hinweisen; Urteil 9C_117/2020 vom 3. Juni 2020 E. 5.4) diejenige Tätigkeit anrechnen lassen, bei der der geringste Invaliditätsgrad resultiert, was hier auf die angestammte Tätigkeit zutrifft.