Citation: 8C_466/2017 E. 4.1.3

4.1.3. Das Sozialversicherungsgericht, bei dem der Beschwerdeführer dieselbe Rüge erhoben hatte, hat sich mit der angeblichen Gehörsverletzung auseinandergesetzt. Es hielt dazu fest, die ärztliche Leitung des ABI habe dem Beschwerdeführer am 28. Januar 2016 mitgeteilt, dass alle Untersuchungsbefunde und anamnestischen Angaben und somit die gesamte "Krankengeschichte" im Gutachten in den Teilgutachten abgebildet worden seien. Dementsprechend lägen keine weiteren Unterlagen vor, und alles sei offengelegt. Die originalen Laboruntersuchungen seien dem Versicherten zugestellt worden. Damit sei ihm Einsicht in alle vorhandenen Unterlagen, die der ABI-Begutachtung zugrunde gelegen hätten, gewährt worden. Ein weitergehender Anspruch, namentlich auf Herausgabe allfälliger Rohdaten, bestehe nicht.