Citation: 6B_1301/2021 E. 2.4.1

2.4.1. Zunächst moniert der Beschwerdeführer, die Vorinstanz stütze sich bezüglich der Frage, wo der Beschwerdegegner 2 gestürzt sei, einzig auf die Aussagen von C.________, welche denjenigen des Beschwerdegegners 2 klar widersprechen würden. Dessen Angaben lasse sie vollkommen ausser Acht, obwohl sie diese als glaubhaft beurteile. Damit handle sie aktenwidrig und willkürlich. C.________ gab zusammengefasst zu Protokoll, der Beschwerdegegner 2 sei rückwärts nach hinten gewichen und gegen den Streifenwagen geprallt. Es sei zum Körperkontakt und einem Gerangel zwischen ihm und dem Beschwerdeführer gekommen. Die beiden hätten sich Richtung Stationsstrasse abgedreht, wobei der Beschwerdegegner 2 rückwärts gegangen sei und Richtung Triemli geschaut habe. Einige Meter von der Front von "Limmat 3" weg sei er zu Boden gegangen (angefochtenes Urteil S. 30 f. und 40 f.). Anders als in der Beschwerde vorgebracht, berücksichtigt die Vorinstanz nicht nur diese Aussagen von C.________, sondern auch folgende Schilderungen des Beschwerdegegners 2: Es habe, nachdem er beim Kotflügel von "Limmat 3" angekommen sei, einen Körperkontakt mit dem Beschwerdeführer gegeben. Beim anschliessenden Gerangel habe es sich nicht um einen stationären Kampf am Boden gehandelt, sondern es habe eine Verlagerung vom Polizeifahrzeug "Limmat 3" weg in die Stationsstrasse stattgefunden (angefochtenes Urteil S. 26, 28 und 38). Anlässlich der erstinstanzlichen Hauptverhandlung rekonstruierte er, dass er ja irgendwie vom Punkt A (Front des Polizeifahrzeugs "Limmat 3") zum Punkt B, wo er schliesslich gelegen habe und dann wieder aufgestanden sei, als ihm C.________ zu Hilfe geeilt sei, gekommen sein müsse (angefochtenes Urteil S. 27 und 41). Die Darstellungen des Beschwerdegegners 2 und von C.________ lassen sich entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers durchaus miteinander in Einklang bringen. Der Beschwerdegegner 2 gab zwar, wie vom Beschwerdeführer richtig erwähnt, an anderer Stelle auch an, er sei zurückgewichen, mit dem Rücken an die Stossstange gestossen und rückwärts zu Boden gefallen resp. er sei über die Motorhaube gefallen, dann wisse er nicht mehr genau, was passiert sei (angefochtenes Urteil S. 35). Diese Aussagen lassen aber nicht eindeutig auf einen Sturz unmittelbar vor dem Polizeifahrzeug schliessen. Vielmehr machte auch der Beschwerdegegner 2 durchwegs einen Unterschied zwischen der Front des Streifenwagens und seiner Endposition am Boden (vgl. angefochtenes Urteil S. 25 ff.), womit auch aus seiner Sicht eine gewisse räumliche Distanz zwischen diesen beiden Stellen bestanden haben muss. Es sei, so seine Aussage, kein stationärer Zweikampf gewesen, sondern ein dynamisches Gerangel, welches sich vom Streifenwagen bis zur Endposition verschoben habe (angefochtenes Urteil S. 29). Es leuchtet ein, wenn die Vorinstanz aus den Aussagen der beiden Polizeibeamten in Kombination mit den weiteren Beweismitteln (vgl. E. 4.4.4 ff. unten) schliesst, der Beschwerdegegner 2 sei nach dem Zusammenstoss mit dem Streifenwagen und dem Gerangel mit dem Beschwerdeführer einige Meter vom Wagen entfernt zu Boden gegangen.