Citation: 6B_986/2017 E. 5.2

5.2. Die Vorinstanz stellt fest, die Einladungen an den Mitangeklagten Z.________ und seine Partnerin zum Champions-League Spiel in Barcelona und zum Eröffnungsspiel der Euro 2008 in Basel sowie die Einladung für ein Wochenende im Südtirol und die Bargeldzahlungen im Umfang von rund CHF 40'000.-- seien erstellt. Nachgewiesen sei ferner, dass der Mitangeklagte Z.________ jeweils beim Ermessensentscheid für die Vergabe der Dienstleistungen an die A.________ GmbH mitgewirkt bzw. dafür gesorgt habe, dass das BAFU unter Umgehung des öffentlichen Beschaffungsrechts des Bundes die IT-Dienstleistungen und Softwarelizenzen über die vom Beschwerdeführer gegründete und kontrollierte F.________ AG beschafft habe. In rechtlicher Hinsicht nimmt die Vorinstanz an, die erlangten Vorteile seien ungebührend gewesen und hätten in einem Austauschverhältnis zu der Mitwirkung des Mitangeklagten Z.________ bei der freihändigen Vergabe der IT-Dienstleistungen und der Beschaffung der Softwarelizenzen gestanden. Die Vorinstanz setzt sich hinsichtlich der einzelnen Vergaben einlässlich mit den Aussagen der Beteiligten und vorhandenen Buchungs- und Zahlungsbelegen sowie dem E-Mailverkehr zwischen dem Beschwerdeführer und dem Mitangeklagten Z.________ auseinander. Insbesondere stützt sie sich auf ein E-Mail des Beschwerdeführers an den Mitangeklagten Z.________ mit dem Betreff "Reminder Art13 Vertrag!!!", mit welchem jener Z.________ das Reiseprogramm via BAFU-Mailadresse zusandte, aus welchem die Verknüpfung des Reiseprogramms nach Barcelona mit der freihändigen Vergabe des Auftrags an die A.________ GmbH hervorgehe. Ferner stützt sich die Vorinstanz auf die Mitwirkung des Mitangeklagten Z.________ an der Erstellung des "Bericht[s] Freihändige Vergabe" vom 27. Oktober 2008, welcher Grundlage für die Vergabe an die A.________ GmbH bildete, sowie auf den zeitlichen Zusammenhang zwischen Auftragsvergabe und Einladung bzw. zwischen den verschiedenen Zuwendungen und dem Ablauf des Beschaffungsverfahrens sowie die Höhe der gewährten finanziellen Vorteile im Verhältnis zu den Werten der vergebenen Aufträge (angefochtenes Urteil S. 152 ff.).