Citation: 5F_9/2022 E. 4.2

4.2. Der Gesuchsteller bemängelt, dass das in Revision gezogene Urteil "mehrere ungewöhnliche und deshalb fragwürdige Formulierungen" enthalte. Er zitiert zwei Textstellen aus Erwägung 2.4.1 dieses Urteils ("Der Beschwerdeführer beteuert..." und "Der Beschwerdeführer tadelt..."). Diese Formulierungen, mit herabsetzender Wirkung und aufgrund der Internetpublikation für jedermann einsehbar, brächten eine ihm gegenüber teilweise negativ geprägte Haltung des Bundesgerichts zum Ausdruck, was eine unvoreingenommene Herangehensweise und Beurteilung offenkundig erschwere und deshalb den Anschein der Befangenheit und Voreingenommenheit erwecke. Insbesondere die Ausdrucksweise "tadelt" (synonym zu "rügt") vermittle den Eindruck, dass ihm, dem Gesuchsteller, "die Befugnis zur kompetenten Beschwerdeführung abgesprochen wird", was mit einer unparteiischen richterlichen Beurteilung nicht vereinbar sei.