Citation: 1C_59/2023 E. 5.2

5.2. Das Verwaltungsgericht erwog, zwar seien seit der Widerhandlung mehr als acht Jahre vergangen. Allerdings sei die Dauer des Strafverfahrens darauf zurückzuführen, dass es zahlreiche Delikte und nicht nur Verkehrsregelverletzungen umfasst habe. Zudem habe der Beschwerdeführer ein Rechtsmittel ergriffen. Insgesamt erscheine es nicht als übermässig lang, weshalb der Beschwerdeführer daraus nichts zu seinen Gunsten ableiten könne. Weiter sei zu berücksichtigen, dass er durch sein Verhalten andere Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer massiv gefährdet habe. Die Beschleunigungsrennen hätten an einem Samstag kurz nach 20 Uhr auf einem Abschnitt der Zürcher Oberlandautobahn mit eher regem Verkehr stattgefunden. Damit habe der Beschwerdeführer das Leben und die Gesundheit etlicher anderer Verkehrsteilnehmer in höchstem Ausmass abstrakt gefährdet. Weiter zeigten auch die seither verfügten drei Führerausweisentzüge, davon zwei wegen Geschwindigkeitsüberschreitung, dass er nicht besonders einsichtig sei. Die verfügte Entzugsdauer von 24 Monaten als Zusatzmassnahme zu den wegen späterer Widerhandlungen schon verfügten Führerausweisentzügen von insgesamt vier Monaten (die nachträglich wegen des Besuchs des Verkehrsunterrichts auf drei Monate reduziert worden seien) erweise sich als sehr milde.