Citation: 5A_561/2024 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz warf dem Beschwerdeführer zunächst vor, sich nicht mit der erstinstanzlichen Begründung für die Errichtung einer Erziehungs- und Betreuungsbeistandschaft sowie einer vom Beistand zu installierenden Familienbegleitung auseinanderzusetzen. Er genüge somit den Begründungsanforderungen nicht. Auch inhaltlich erweise sich die Rüge als unbegründet. Die Erstinstanz habe sorgfältig erwogen, dass die Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit der Parteien zwar genüge, um eine alternierende Obhut anzuordnen, zwischen den Parteien jedoch ein nicht unerheblicher Elternkonflikt bestehe, welcher dazu führe, dass sie oftmals Mühe hätten bzw. ausserstande seien, sich auch nur in alltäglichen Fragen betreffend ihren Sohn zu einigen. Das Bestehen eines Elternkonflikts bestreite der Beschwerdeführer nicht. Die Erziehungsbeistandschaft und die sozialpädagogische Familienbegleitung erwiesen sich als notwendig und geeignet, den Elternkonflikt der Parteien zu beheben. Auch die Besuchsrechts- bzw. Betreuungsbeistandschaft erweise sich weiterhin als geeignet und notwendig, nachdem die Behauptung des Beschwerdeführers, die Übergaben funktionierten in der Zwischenzeit problemlos, unsubstanziiert sei und die vom Beschwerdeführer ins Recht gelegten Übergaberapporte keine problemlosen Übergaben belegten.