Citation: C 186/02 26.03.2003 E. 2

Im vorliegenden Fall sah der Arbeitsvertrag vom 9. Mai 2001 für die einseitige Auflösung des Arbeitsverhältnisses eine Frist von drei Monaten auf das jeweilige Monatsende vor. Die Arbeitgeberin hat am 29. Oktober 2001 schriftlich die fristlose Kündigung ausgesprochen. Die Frage, ob den Beschwerdeführer daran ein Verschulden trifft, lassen Vorinstanz und Verwaltung offen. Nach ihrer Auffassung hat er aber den Tatbestand der selbstverschuldeten Arbeitslosigkeit erfüllt, indem er die die vertragliche Frist missachtende Kündigung akzeptierte und keine gerichtlichen Schritte zur Durchsetzung der ordentlichen Kündigungsfrist, welche bei Beginn am 29. Oktober 2001 am 31. Januar 2002 geendet hätte, unternahm. Der Beschwerdeführer wendet, wie schon vorinstanzlich, ein, die Arbeitgeberin habe den Arbeitsvertrag bereits vor der fristlosen Kündigung mit Schreiben vom 29. August 2001 unter Wahrung der dreimonatigen Kündigungsfrist auf Ende November 2001 aufgelöst und bis zu diesem Zeitpunkt auch den Lohn ausgerichtet. Daher sei der an ihn gerichtete Vorwurf, durch Annahme der fristlosen Kündigung zum vorzeitigen Eintritt der Arbeitslosigkeit beigetragen zu haben, unbegründet.