Citation: 6B_1148/2017 E. 2.3.4

2.3.4. Fraglich ist bereits, ob die Täuschung über die Herkunft der Maschinen arglistig im Sinne von Art. 146 Abs. 1 StGB war. Dagegen spricht, dass die Leasinggesellschaften teilweise keinerlei Überprüfung der Leasingobjekte vornahmen und aufgrund der vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen unklar bleibt, woher die Leasingobjekte nach der Vorstellung der Leasinggesellschaften stammten. Hinzu kommt, dass zumindest der beigezogene Leasingbroker Kenntnis von den wahren Umständen hatte. Dieser legte den Leasinggesellschaften gegenüber die wahren Verhältnisse - zumindest in den beiden Fällen, in welchen es vorinstanzlich zu einem Freispruch kam - offen (vgl. angefochtenes Urteil E. 21 S. 34 und E. 23 S. 36). Selbst wenn die Täuschung arglistig gewesen wäre, könnte diese nur einen Betrugsvorwurf begründen, wenn der Beschwerdeführer mit Schädigungsvorsatz handelte, was - wie nachfolgend dargelegt - nicht der Fall war.