Citation: 8C_401/2023 E. 5.1

5.1. Die Beschwerdeführerin bringt vor, strittig sei, ob sie ihren Computer in ihrer Schultertasche getragen habe und diesen beim Sturz vor Beschädigung habe schützen wollen. Die vorinstanzliche Verneinung dieses Unfallablaufs mit dem Hinweis auf die sog. "spontanen Aussagen der ersten Stunde" sei hier nicht einschlägig. Diese Begründung sei dann in Betracht zu ziehen, wenn sich die Aussagen widersprächen, was hier nicht der Fall sei. Dass die Beschwerdeführerin ihren Laptop mitgetragen habe, sei eine Ergänzung, die zur ursprünglichen knappen Schilderung in der Unfallmeldung vom 18. Januar 2021 passe. Sie habe ihn stets dabei, da sie auf dem Arbeitsweg im Zug arbeite. Die Arbeitszeiterfassung belege, dass dies auch am Unfalltag der Fall gewesen sei. Sollte das Bundesgericht dennoch Zweifel daran haben, könnte auch heute noch eine Ermittlung an ihrem Arbeitsort Klarheit verschaffen.