Citation: 7B_637/2023 E. 2.5

2.5. Die Hauptbegründung der Vorinstanz fusst auf dem Umstand, dass die streitgegenständlichen Vermögensabflüsse noch zu Lebzeiten von C.________ sel. stattgefunden haben. Die Vorinstanz führt aus, auch wenn in den Akten eine fortschreitende Verschlechterung ihres Gesundheitszustand nachvollziehbar sei, stehe fest, dass C.________ sel. damals durch einen Anwalt vertreten gewesen sei. Aufgrund einer Gefährdungsmeldung des Beschwerdeführers vom 19. September 2013 sei zudem auch die burgerliche Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (nachfolgend: bKESB) involviert worden. Diese habe C.________ sel. persönlich angehört. Schon im damaligen Verfahren sei es um die gesundheitlichen Probleme der Verstorbenen, die Erteilung von Bankvollmachten an die Tochter und Schenkungen gegangen. Insbesondere der aufgrund der Akten erstellte Vermögensabfluss sei in seiner Höhe damals schon bekannt gewesen, weshalb die bKESB Reduktionen der monatlichen Limiten für Barbegzüge und Kreditkartenbelastungen verfügt habe. Die bKESB habe aber nie eine vollständige Handlungs- bzw. Urteilsunfähigkeit bei C.________ sel. festgestellt. Insgesamt müsse davon ausgegangen werden, dass diese selber, ihr Beistand oder die bKESB bei Verdacht auf deliktisches Verhalten der Beschwerdegegnerin 2 Strafantrag gestellt hätten. Da sie dies nicht getan hätten, seien die dreimonatige Frist zur Stellung eines Strafantrags (Art. 31 StGB) abgelaufen und die Strafanzeige vom 26. bzw. 29. September 2022 verspätet.