Citation: 8C_828/2008 09.02.2009 E. A

Die 1963 geborene H.________ arbeitete seit 25. Juli 2005 bei der P.________ AG in einem Vollzeitpensum als Sachbearbeiterin und war dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen die Folgen von Unfällen obligatorisch versichert. Am 22. Dezember 2005 stürzte sie mit dem Velo in einem Kreisverkehrsplatz wegen eines rechtsabbiegenden Personenwagens, dessen Lenker sie übersehen hatte. Die Ärzte des Spitals X.________, wo die Versicherte vom 22. bis 29. Dezember 2005 hospitalisiert war, diagnostizierten am 30. Dezember 2005 im Bereich des Beckens einen knöchernen Ausriss der Adduktorenmuskulatur links, eine hintere Schambeinastfraktur links sowie fragliche Absprengung am Trochanter major links bei insulinpflichtigem Diabetes mellitus, Hyperthyreose und Status nach Sudeck bei Handoperation rechts (vgl. auch Bericht der Klinik Y.________ vom 13. Januar 2006). Trotz der ab 30. Dezember 2005 bis 1. Februar 2006 in der Klinik Y.________ stationär durchgeführten intensiven Therapien verblieb eine Arbeitsunfähigkeit im angestammten Beruf von 50 %; prognostisch betrachtet war mittelfristig mit einer vollständigen Rehabilitation zu rechnen (Austrittsbericht vom 9. Februar 2006). Wegen des schleppenden Verlaufs ordnete der Hausarzt Dr. med. M.________, Allgemeine Medizin FMH, weitere fachmedizinische Abklärungen an (Bericht vom 12. April 2006), die keinen die Hüftbeschwerden erklärbaren Befund ergaben (Berichte des Spitals X.________ vom 13. und 18. April, 2., 12. und 26. Mai sowie 22. Juni 2006). Die Klinik Z._________, Rehabilitationszentrum, Klinik für Rheumatologie und Rehabilitation des Bewegungsapparates, wo sich die Versicherte vom 16. August bis 13. September 2006 aufhielt, bestätigte eine hälftige Arbeitsunfähigkeit und leitete weitere Abklärungen ein (Bericht vom 3. Oktober 2006). Laut Auskünften des Spital A.________ vom 5. Oktober 2006 lag hinsichtlich der Schulterproblematik links ein rein musculo-skelettarer Prozess vor; im Bereich des linken Beckens war am ehesten eine inaktivitätsbedingte Parese der Hüftbeuger bei unauffälligem elektrophysiologischem Befund ohne Hinweis auf eine Läsion des Plexus brachialis und lumbosakralis links, nach sensibler Polyneuropathie bei Diabetes mellitus, anzunehmen. Gemäss Bericht des Dr. med. K.________, FMH Innere Medizin und Rheumatologie, vom 29. November 2006 entsprach die Symptomatik in der linken Schulter klinisch und radiologisch (diskrete synoviale Reizung bei sonst unauffälliger Sonographie) einer adhäsiven Kapsulitis. Dr. med. N.________, Orthopädie, kam aufgrund einer Anfrage der SUVA vom 8. Januar 2007 in einer undatierten Aktenbeurteilung zum Schluss, die somatischen Unfallfolgen seien bei vollständig ausgeheilter Schambeinastfraktur durch weitere medizinische Massnahmen nicht mehr zu bessern; die frozen shoulder beidseits (links mehr als rechts) hätten keinen Zusammenhang mit dem Unfall; es bestehe keine unfallbedingte Arbeitsunfähigkeit mehr. Gestützt darauf teilte die SUVA der Versicherten mit (Schreiben vom 22. Januar 2007), dass ab 1. Februar 2007 eine volle Arbeitsfähigkeit bestehe, weshalb auf Ende Januar hin die Taggeldleistungen eingestellt würden. Nach weiteren ärztlichen Auskünften (des Spitals X.________ vom 5. April 2007 [Skelettszintigraphie]; des Dr. med. M.________ vom 3. Mai 2007; der Kreisärztin Dr. med. U._________, FMH Physikalische Medizin und und Rehabilitation, Sportmedizin SGSM, SUVA, vom 6. Juli 2007) stellte die SUVA mit Verfügung vom 17. August 2007 - unter Verneinung eines adäquaten Kausalzusammenhangs der weiterhin geltend gemachten gesundheitlichen Beschwerden mit dem Unfall - die Heilbehandlung ab 1. September 2007 ein. Eine Einsprache, mit der ein Bericht des Dr. med. N.________ vom 18. Januar 2007 aufgelegt wurde, wies sie ab (Einspracheentscheid vom 15. Oktober 2007).