Citation: 4A_591/2015 E. 3.2

3.2. Das Bezirksgericht rechnete an den Haushaltschaden Akontozahlungen der Beschwerdegegner im Umfang von Fr. 43'594.-- an, was von der Beschwerdeführerin anerkannt wird. Die Vorinstanz brachte demgegenüber Fr. 95'136.05 in Abzug, da die Beschwerdeführerin zu den von den Beschwerdegegnern in deren Eingabe vom 27. März 2012 aufgeführten Zahlen "keine Bemerkungen" gemacht habe. Die Beschwerdeführerin ist dagegen der Auffassung, die Eingabe vom 27. März 2012 sei nach der Duplik und daher novenrechtlich verspätet erfolgt - das Bezirksgericht hätte die Belege nicht einfordern dürfen. Die Beschwerdeführerin zeigt aber nicht auf, dass sie sich darauf im kantonalen Verfahren berufen hätte. Formelle Mängel sind aber umgehend zu rügen, nicht erst, wenn das Verfahren - wie hier vor der Vorinstanz - ungünstig ausgegangen ist (BGE 141 III 210 E. 5.2 S. 216; 135 III 334 E. 2.2 S. 336). Daher ist der angefochtene Entscheid insoweit nicht zu beanstanden. Damit durfte die Vorinstanz auch auf die Anerkennung der Beschwerdeführerin abstellen. Nicht einzutreten ist auf den Einwand, für die Anrechnung fehle es an der zeitlichen und sachlichen Kongruenz, da nicht festgestellt ist und die Beschwerdeführerin auch nicht aufzeigt, dass sie im kantonalen Verfahren rechtskonform behauptet hätte, die Zahlungen seien für bestimmte Schadensposten geleistet worden und nicht zur Anrechnung auf den Gesamtschaden. Die Beschwerdegegner behaupten ihrerseits, die Vorinstanz habe ihre Akontozahlungen nicht auf Fr. 95'136.05 beziffert, sondern ihnen Recht gegeben, dass die Beschwerdeführerin die von ihnen behaupteten Akontozahlungen im Betrag von Fr. 133'593.60 anerkannt habe. Die Vorinstanz hat indessen verschiedene in den Akten aufgeführte Beträge zusammengerechnet und festgehalten, weil deren Gesamtbetrag von Fr. 95'136.05 den von ihr berechneten Schadenersatzbetrag von Fr. 73'312.35 übersteige, wäre die Klage auch bei einer bis 30. Juni 2001 ausgewiesenen Arbeitsunfähigkeit von 100 % (bzw. von 31.2 % im Haushalt) abzuweisen. Diese Ausführungen ergäben keinen Sinn, wenn die Vorinstanz davon ausginge, die Beschwerdeführerin habe Akontozahlungen im Betrag von Fr. 133'593.60 anerkannt.