Citation: 4A_248/2018 E. 2.3.2

2.3.2. Der Beschwerdeführer verkennt sodann die Tragweite des Willkürverbots bzw. der offensichtlich unrichtigen Tatsachenfeststellung (Art. 97 Abs. 1 und Art. 105 Abs. 2 BGG), wenn er in appellatorischer Weise jedes einzelne Sachverhaltselement anders würdigt, als die Vorinstanz. Denn willkürlich ist ein Entscheid nach konstanter Rechtsprechung nicht schon dann, wenn eine andere Lösung ebenfalls vertretbar erscheint oder gar vorzuziehen wäre. Das Bundesgericht hebt einen kantonalen Entscheid wegen Willkür vielmehr nur auf, wenn er offensichtlich unhaltbar ist, mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft (BGE 140 III 16 E. 2.1; 135 V 2 E. 1.3; 134 II 124 E. 4.1). Die Sachverhaltsfeststellung bzw. Beweiswürdigung erweist sich als willkürlich (Art. 9 BV), wenn das Gericht Sinn und Tragweite eines Beweismittels offensichtlich verkannt hat, wenn es ohne sachlichen Grund ein wichtiges und entscheidwesentliches Beweismittel unberücksichtigt gelassen oder wenn es auf der Grundlage der festgestellten Tatsachen unhaltbare Schlussfolgerungen gezogen hat. Dass die von Sachgerichten gezogenen Schlüsse nicht mit der eigenen Darstellung der beschwerdeführenden Partei übereinstimmen, belegt hingegen keine Willkür (BGE 140 III 264 E. 2.3 S. 266; 137 III 226 E. 4.2 S. 234; 136 III 552 E. 4.2). Die Vorinstanz hat namentlich als unbestritten festgestellt, dass der Beschwerdeführer im Jahr 2010 mit 12 Devisentransaktionen einen Verlust von rund EUR 20'000.-- und im Jahre 2011 mit rund 30 Transaktionen einen Gewinn von rund Fr. 100'000.-- erzielte. Aus der Darstellung der Beschwerdegegnerin, welche der Beschwerdeführer zumindest nicht ausdrücklich respektive in nicht hinreichend konkreter Weise bestreitet, ergibt sich, dass der Verlust aus Devisentransaktionen im Jahre 2013 rund EUR 160'000.-- betrug und der Gewinn aus 729 Transaktionen im Jahre 2014 rund EUR 1'070'000.--. Es ist nicht nachvollziehbar, inwiefern schlechterdings unvertretbar sein sollte, dieses Transaktionsvolumen als hoch zu betrachten und daraus auf entsprechende Erfahrung des Beschwerdeführers zu schliessen. Auch soweit der Beschwerdeführer beanstandet, dass die Vorinstanz aus einer bankinternen E-Mail vom 14. Februar 2012 nicht auf ein (äusserst) konservatives Risikoprofil schloss, vermag er Willkür nicht auszuweisen. Die Vorinstanz hat dieses E-Mail in sachlich vertretbarer Weise auf das Vermögensverwaltungsmandat und nicht auf seine risikoreichen OTC-Geschäfte bezogen. Der Vorinstanz kann schliesslich auch keine Willkür vorgeworfen werden, insoweit sie aus dem vom Beschwerdeführer am 4. November 2014 unterzeichneten Formular "Antrag auf Änderung der Kundenklassifizierung für Kunden mit Domizil Deutschland" schloss, er habe auf die Prüfung seiner Risikobereitschaft verzichtet.