Citation: 8C_399/2023 E. A

A.a. Der 1967 geborene A.________ arbeitete vollzeitlich als Chauffeur bei der B.________ AG und war daneben seit November 2003 im Bereich Renovationen selbstständig erwerbstätig. Am 13. Mai 2008 meldete er sich wegen starker Schulterschmerzen nach einem Treppensturz vom 4. April 2007 zum Leistungsbezug bei der Invalidenversicherung an. Die IV-Stelle des Kantons Zürich gewährte berufliche Massnahmen, indem sie die Kosten der bereits begonnenen Ausbildungskurse zum Immobilienvermarkter übernahm. Am 2. Dezember 2008 teilte sie dem Versicherten mit, er habe die Prüfungen erfolgreich bestanden und sei mit der Aufnahme einer neuen Arbeitstätigkeit als Immobilienvermittler rentenausschliessend eingegliedert. A.b. Am 22. März 2016 meldete sich A.________ erneut zum Leistungsbezug an. Er wies darauf hin, dass er seit einem Autounfall vom 20. September 2015 an multiplen gesundheitlichen Beschwerden leide. Die IV-Stelle klärte den Sachverhalt in medizinischer sowie erwerblicher Hinsicht ab. Unter anderem veranlasste sie eine auf allgemein-innermedizinischen, neurologischen, orthopädischen, neuropsychologischen und psychiatrischen Untersuchungen beruhende Begutachtung bei der estimed AG, Zug (Gutachten vom 1. Mai 2020 mit Ergänzungen vom 8. Juni 2020). Die Sachverständigen gelangten in der interdisziplinären Konsensbeurteilung zum Ergebnis, der Explorand leide mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit an einer leichten kognitiven Störung (ICD-10: F06.7), an sonstigen depressiven Episoden (larviert, somatisiert) mit somatischen Symptomen (ICD-10: F32.8), einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung (ICD-10: F45.4) sowie an anderen psychischen Störungen aufgrund einer Schädigung oder Funktionsstörung des Gehirns oder einer körperlichen Krankheit. Er sei in der Lage, sämtliche dem körperlichen Belastungsprofil angepasste Tätigkeiten mit einer integralen Reduktion von 40 bis 50 % zu verrichten. Die Leistungsfähigkeit könne innerhalb der Woche, innerhalb von Tagen oder auch innerhalb eines Tages fluktuieren. Es sei davon auszugehen, dass sich der Gesundheitszustand nach Abschluss des hängigen Strafverfahrens stabilisieren werde. Danach sei die Arbeitsfähigkeit neu zu evaluieren. Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 31. März 2022 einen Anspruch auf Invalidenrente mangels einer leistungsbegründenden Arbeits- und Erwerbsunfähigkeit.