Citation: 8C_23/2023 E. 7.2.1

7.2.1. Des Weiteren wird geltend gemacht, das kantonale Gericht habe kantonales Recht willkürlich angewendet. Es habe in seinem Urteil vom 30. April 2020 (Geschäfts-Nrn. VB.2019.00572, VB.2019.00764) einen in den entscheidenden Punkten identischen Fall anders beurteilt und insbesondere festgestellt, die von den dortigen Parteien vertraglich vereinbarten Abweichungen von den gesetzlichen Bestimmungen im gemeinsamen Angebot zur Beendigung des Anstellungsverhältnisses seien nicht zulässig gewesen. Hier habe es die kantonalen Bestimmungen willkürlich zur Anwendung gebracht, obwohl offenkundig sei, dass (der inzwischen neu geschaffene [vgl. E. 5.2 hiervor]) § 19 Abs. 4 PVO-UZH keine Konkretisierung des § 18 Abs. 2 PG darstelle. Für die Verknüpfung der beiden Anstellungsverhältnisse wäre zwingend eine formell-gesetzliche Grundlage notwendig gewesen. Es wäre Sache des Regierungsrates, nicht des Universitätsrates gewesen, diejenigen Fälle zu definieren, in welchen die Beendigung eines öffentlich-rechtlichen Anstellungsverhältnisses abweichend von den gesetzlichen Bestimmungen geregelt werden solle.