Citation: 5A_409/2017 E. B

Am 10. März 2016 sah die Beschwerdeführerin die vollständigen Akten bei der KESB ein und auf Wunsch wurden ihr auch Kopien der Akten zugestellt. In der Folge verlangte A.________ erneut Akteneinsicht betreffend ihre verschwundenen Kinder und beanstandete, dass die KESB ihr den Polizeibericht vom 30. Juni 2016 nicht zugestellt habe. Mit Entscheid vom 31. August 2016 verzichtete die KESB auf behördliche Massnahmen für A.________ (Ziff. 1) und stellte ihr die seit dem 10. März 2016 neu eingegangenen Berichte der Kantonspolizei vom 11. März 2016, 20. Mai 2016 und 30. Juni 2016 zu, lehnte jedoch eine erneute Akteneinsicht ab (Ziff. 2). Auf die gegen die Ablehnung erneuter Akteneinsicht erhobene Beschwerde trat der Bezirksrat mit Beschluss vom 24. Februar 2017 nicht ein mit der Begründung, A.________ verfüge bereits über sämtliche Akten. In Bezug auf den während des bezirksgerichtlichen Verfahrens neu eingegangenen Bericht der Kantonspolizei vom 26. Januar 2017 hielt dieser fest, aus überwiegenden privaten Interessen, namentlich zum Schutz der Persönlichkeit der Berichterstatterin sei das Akteneinsichtsrecht von A.________ gestützt auf Art. 449b Abs. 1 ZGB einzuschränken und der Inhalt des Berichtes nur zusammengefasst zur Kenntnis zu bringen. Die gegen den Entscheid des Bezirksrats erhobene Beschwerde wies das Obergericht mit Urteil vom 2. Mai 2017 ab, soweit es darauf eintrat.