Citation: 6B_117/2023 E. 1.3.2

1.3.2. Eine zweite Vergewaltigung wird dem Beschwerdeführer am 3. März 2017 angelastet. Er habe um ca. 03.00 Uhr in der gemeinsamen Wohnung Geschlechtsverkehr mit der Beschwerdegegnerin 2 gewollt. Sie habe dies abgelehnt, das Bett verlassen und sich in das Badezimmer begeben. Der Beschwerdeführer sei ihr gefolgt und habe ihr Untreue vorgeworfen. Es sei zu einem lauten Streit gekommen. Plötzlich habe der Beschwerdeführer von oben mit der Faust auf Kopf, Schultern und Brust der Beschwerdegegnerin 2 eingeschlagen. Ihre Schreie habe er mit einem Badetuch erstickt, welches er über ihr Gesicht gelegt und hinter ihrem Kopf zusammengehalten habe. Dann habe er das Badetuch entfernt und sie erneut mit Faustschlägen gegen den Kopf traktiert. Er habe so hart geschlagen, dass sie ohnmächtig geworden sei. Er habe bei der Badewanne kaltes Wasser über ihren Kopf fliessen lassen, bis sie das Bewusstsein wieder erlangt habe. Danach habe er sie in das Schlafzimmer getragen und auf dem Bett ausgezogen. Die Beschwerdegegnerin 2 habe vergeblich versucht, ihn wegzustossen. Dann habe sie ihn wehrlos gewähren lassen. Er sei mit dem Penis in ihre Vagina eingedrungen und habe in ihr ejakuliert. Danach habe er ihr mit Gewalt gedroht, wenn sie im Fall einer Schwangerschaft dem Kind etwas antun sollte.