Citation: 5A_126/2023 E. 6.6.2

6.6.2. Die Beschwerdeführerin rügt eine offensichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhalts. Sie bestreitet, nicht substanziiert ausgeführt zu haben, welche tatbeständlichen Umstände die Entstehung der Forderung unabhängig vom schriftlichen Darlehensvertrag glaubhaft zu machen vermocht hätten. In ihrer Beschwerde habe sie ausgeführt, dass die Beschwerdegegnerin die Existenz des Darlehensvertrags mehrmals schriftlich bestätigt habe. Sie habe geltend gemacht, dass sowohl die Teilzahlungen der Beschwerdegegnerin in den Jahren 2012 und 2013 als auch ihr Antwortschreiben vom 25. Juli 2016 belegen würden, dass die Parteien im Zeitpunkt der Zahlung im Jahr 2012 "den übereinstimmenden Willen hatten, eine Obligation einzugehen".