Citation: 5A_524/2024 E. 2

Dem angefochtenen Entscheid lässt sich entnehmen, dass der Beschwerdeführer eine lange Suchtgeschichte hinter sich hat, seit fünfzehn Jahren mit Methadon substituiert wird und seit 2013 beim Ambulatorium der Psychiatrie B.________ angeschlossen ist. Seit längerem ist er Opfer eines Liebesbetruges und hat bereits über Fr. 700'000.-- auf ein Drittkonto überwiesen in der Hoffnung, ein ihm versprochenes Erbe ausbezahlt zu erhalten; er geht davon aus, dass er nur noch Fr. 4'600.-- überweisen muss, um Zugriff auf ein Konto zu erhalten, auf welchem ein Betrag von Fr. 1,3 Mio. liege. Durch die Überweisungen hat sich der Beschwerdeführer stark verschuldet und in der früheren Pension sein Zimmer verloren; auch in der aktuellen Pension gelinge es ihm nicht, den Mietzins immer fristgerecht zu bezahlen, womit er die Kündigung riskiert. Der Beschwerdeführer, dessen Betreibungsregisterauszug zahlreiche Verlustscheine ausweist, ist aktuell nicht in der Lage, sein Einkommen zu verwalten und die Rechnungen fristgerecht zu begleichen.