Citation: 1C_228/2015 E. 4.3.1

4.3.1. Der Beschwerdeführer macht geltend, mit § 33 PolG habe die Polizei zwar eine genügende gesetzliche Grundlage gehabt, ihn direkt vor Ort vom Bereich, in welchem er sich zunächst freiwillig aufhielt, für längstens 24 Stunden wegzuweisen. Nicht von § 33 PolG gedeckt sei jedoch seine Überführung in die Polizeikaserne sowie die anschliessende Festhaltung. § 33 PolG regle nur die Wegweisung vom Aufenthaltsort und wolle der betroffenen Person Gelegenheit geben, eine angeordnete Wegweisung und Fernhaltung freiwillig einzuhalten, was ihm am Ort, an dem er sich ursprünglich aufgehalten habe, nicht ermöglicht worden sei. Auch lasse sich die Wegweisung nicht auf § 34 PolG abstützen, weil diese Bestimmung voraussetze, dass sich die betroffene Person zuvor einer Wegweisung im Sinne von § 33 PolG widersetzt habe, was bei ihm nicht der Fall gewesen sei. Der Beschwerdeführer verkennt, dass schon die Vorinstanz nicht davon ausging, die Überführung in die Polizeikaserne und der anschliessende polizeiliche Gewahrsam fänden eine genügende gesetzliche Grundlage in den §§ 33 f. PolG. Wie bereits ausgeführt, liessen sich diese Massnahmen, welche vorab der vertieften Identitätsfeststellung dienten, auf § 21 Abs. 1 und 3 i.V.m. § 3 PolG stützen (vgl. E. 3.2 f. hiervor). Zu prüfen ist folglich nur noch, ob die §§ 33 f. PolG eine genügende gesetzliche Grundlage für die gegenüber dem Beschwerdeführer angeordnete Wegweisung bzw. Fernhaltung darstellen.