Citation: I 755/02 18.07.2003 E. 5

Das Verfahren ist kostenlos (Art. 134 OG). Im Allgemeinen hat die obsiegende Partei Anspruch auf eine Entschädigung (Art. 159 Abs. 1 OG). Von diesem Grundsatz kann jedoch abgewichen und die Entschädigung reduziert oder verweigert werden, wenn die obsiegende Partei unnötige Kosten verursacht hat (Art. 156 Abs. 6 und Art. 159 Abs. 5 OG). Solche verursacht unter anderem, wer erst im Stadium der Verwaltungsgerichtsbeschwerde Tatsachen vorbringt, die ihm schon im Verwaltungs- und im kantonalen Verfahren bekannt waren (SVR 1999 AlV Nr. 21 S. 51). Der Beschwerdeführer hätte die Tatsache, dass er seine Anstellung bei der Firma G.________ AG verloren hatte, bereits im Verwaltungs-, jedenfalls aber im kantonalen Verfahren vorbringen können und müssen. Insoweit hat er unnötige Kosten verursacht. Da er jedoch damals noch nicht durch einen Rechtsanwalt vertreten war, rechtfertigt es sich nicht, ihm eine Entschädigung für den letztinstanzlichen Prozess vollständig zu versagen. Vielmehr ist ihm eine solche - wenn auch lediglich in reduziertem Umfang - zu gewähren (SVR 1999 AlV Nr. 21 S. 51).