Citation: 6B_1503/2021 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer rügt eine willkürliche Beweiswürdigung und eine Verletzung des Grundsatzes "in dubio pro reo". Die Vorinstanz stelle zu Unrecht auf die Aussagen der Geschädigten ab. Insbesondere aus der Zeugenaussage der Geschädigten anlässlich der erstinstanzlichen Hauptverhandlung ziehe die Vorinstanz unrichtige, aktenwidrige Schlüsse. Die Zeugin habe zu Beginn Ihrer Einvernahme von einem vorbereiteten Zettel abgelesen. Nachdem sie diesen habe zur Seite legen müssen, habe sie zum Tathergang nichts mehr geschildert. Die Vorinstanz behaupte aktenwidrig, die Vorbringen der Zeugin seien detailreich und stringent. Sie übersehe, dass die Geschädigte zu ihrer Bekleidung im Tatzeitpunkt widersprüchliche Angaben gemacht habe. Er selber sei den Fragen des Gerichts hingegen nicht ausgewichen, sondern habe nichts Griffiges zu Protokoll geben können, weil es seiner Meinung nach die ihm zur Last gelegten Vorgänge nicht gegeben habe. Er habe aber stattdessen geschildert, dass die angebliche Geschädigte sich ihm während des gemeinsamen Wodkatrinkens genähert habe, worauf er sie weggestossen habe. Es sei willkürlich, wenn die Vorinstanz davon ausgehe, seine Version sei nicht glaubhaft und eine reine Schutzbehauptung. Vielmehr sei seine Version nicht widerlegt. Die Vorinstanz erwarte von ihm ein Eingeständnis oder eine Exkulpation und verletze so die Unschuldsvermutung. Nicht schlüssig sei, dass eine am Samstag sexuell belästigte Frau am Sonntag mit ihrem Peiniger noch eine Flasche Wodka trinke. Die Vorinstanz äussere sich zu diesem Thema mit keinem Wort, sondern stelle einseitig auf die Aussagen der Geschädigten ab.