Citation: 1C_396/2021 E. 5.1

5.1. Die Vorinstanz hat sich im angefochtenen Entscheid ausführlich zur Kritik geäussert, die der Beschwerdeführer in seinem Rechtsmittel an den Staatsrat gegen das strittige Bauvorhaben im Wesentlichen vorgebracht hat (vgl. vorne E. 1.1). Hinsichtlich der strittigen Frage des Entzugs von Licht und Sonne hat sie nach einlässlicher summarischer Prüfung festgehalten, die Schlussfolgerung des Staatsrats, die geplante Gebäudehöhe scheine prima facie die privaten Interessen der Anwohner nicht übermässig zu beeinträchtigen, sei nicht zu beanstanden. Nach summarischer Prüfung bestünden begründete Zweifel, dass der Beschwerdeführer mit der Rüge des übermässigen Schattenwurfs im vor dem Staatsrat hängigen Rechtsmittelverfahren durchdringen werde. Es sei zudem der Auffassung des Staatsrats zuzustimmen, dass es sich beim geltend gemachten Entzug der Besonnung - sollte sich diese Rüge als zutreffend erweisen - um einen durch allfällige Wiederherstellungsmassnahmen leicht wiedergutzumachenden Nachteil handle. Der Beschwerdeführer bringe in seiner Beschwerde an den Staatsrat nicht substanziiert vor, weshalb es sich beim behaupteten Entzug von Sonnenlicht um einen nicht leicht wiedergutzumachenden Nachteil handeln sollte, der das öffentliche Interesse am raschen Baubeginn überwiegen würde. Es sei nicht ersichtlich, aus welchen Gründen Anpassungen des Erweiterungsbaus bzw. Wiederherstellungsmassnahmen nach Baubeginn nicht mehr möglich sein sollten. Bezüglich der strittigen Frage des (Helikopter-) Fluglärms ist die Vorinstanz gestützt auf eine längere summarische Prüfung zum Schluss gekommen, es sei keine Verletzung des Umweltschutzgesetzes vom 7. Oktober 1983 (USG; SR 814.01) und der Lärmschutz-Verordnung vom 15. Dezember 1986 (LSV; SR 814.41) zu befürchten, welche die Interessen des Beschwerdeführers derart beeinträchtigen könnten, dass sich angesichts des grossen öffentlichen Interesses am raschen Baubeginn die Erteilung der aufschiebenden Wirkung rechtfertigen würde. Sie hat dabei im Rahmen ihrer Ausführungen auch festgehalten, der zu erwartende Fluglärm würde erst nach Abschluss der Bauarbeiten und Inbetriebnahme des Spitalneubaus auftreten.