Citation: 1C_360/2017 E. C

Mit Entscheid vom 15. April 2014 wies der Regierungsrat des Kantons Luzern die Einsprache ab, bewilligte das Wasserbauprojekt und beschloss dessen Ausführung. Dagegen gelangte die A.________ AG mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Kantonsgericht Luzern. Dieses führte am 3. Dezember 2015 einen Augenschein mit Referentenaudienz durch. Das Verfahren wurde zur Durchführung von Vergleichsverhandlungen sistiert. Die A.________ AG reichte einen "Bericht Hochwasserschutz" der Kohler + Partner AG, Burgdorf, vom 27. Juli 2016 (nachfolgend: Bericht Kohler) zu den Akten und beantragte eventualiter, es sei vom Kantonsgericht eine gerichtliche Expertise in Auftrag zu geben, insbesondere zur Frage, ob eine Totalsanierung des heutigen Bachdurchlasses zwingend erforderlich sei oder kostengünstigere Sanierungsvarianten in Betracht kämen. Am 22. Mai 2017 hiess das Kantonsgericht die Beschwerde im Sinne der Erwägungen teilweise gut: Es erklärte den Bericht der Denkmalpflege vom 19. Januar 2017 zum integrierenden Bestandteil der Projektunterlagen und verpflichtete den Kanton Luzern, im Rahmen des Ausführungsprojekts eine Baugrunduntersuchung vorzunehmen und die nötigen Sicherungsvorkehren an dem als schützenswert qualifizierten Mühlengebäude vorzukehren. Die Empfehlungen der Denkmalpflege seien zu beachten. Im Übrigen wies es die Beschwerde ab, soweit es darauf eintrat.