Citation: 5A_757/2016 E. 3.4.2

3.4.2. Nach dem Gesagten gelingt es dem Beschwerdeführer nicht, die Verweigerung der Ausstellung einer Erbenbescheinigung für ihn als verfassungswidrig auszuweisen. Damit ist auch seiner Rüge der Boden entzogen, wonach das Obergericht sein Begehren nach Widerruf der Erbenbescheinigung für C.________ nicht behandelt und ihm damit "formelles Recht verweigert" habe. Denn abgesehen von seiner behaupteten Erbenstellung nennt der Beschwerdeführer keine Gründe, weshalb die der Schwester der Erblasserin ausgestellte Erbenbescheinigung eingezogen und berichtigt werden müsste. Auch mit seiner Befürchtung, dass C.________ gestützt auf ihre Erbenbescheinigung in der Zwischenzeit zu seinem Nachteil über den Nachlass verfügen könnte, vermag er den angefochtenen Entscheid nicht als willkürlich im Sinne von Art. 9 BV auszuweisen. Im Entscheid betreffend die Testamentseröffnung, von dem der Beschwerdeführer Kenntnis hatte, wies das Bezirksgericht Pfäffikon auf die Möglichkeit hin, die in Aussicht gestellte Ausstellung der Erbenbescheinigung zu bestreiten (vgl. Sachverhalt Bst. B). Der Beschwerdeführer hat es sich selbst zuzuschreiben, wenn er den Versuch unterliess, sich im Verfahren der Bestreitung (Art. 559 Abs. 1 ZGB) gegen die Ausstellung des Erbenscheins zur Wehr zu setzen.