Citation: 5A_770/2023 E. 3

Das Kantonsgericht ist auf die Beschwerde infolge Verspätung nicht eingetreten, hat die Berechnung des Existenzminimums aber unter dem Blickwinkel der Nichtigkeit gemäss Art. 22 SchKG überprüft. Der Beschwerdeführer habe den Betrag für die auswärtige Verpflegung beanstandet. Statt Fr. 9.-- pro Tag verlange er Fr. 33.-- pro Tag. Er verweise auf seine Wohnsituation im Hotel, ohne konkret darzulegen, welche Auslagen er für die auswärtige Verpflegung effektiv habe. Alleine der Nachweis, dass das gemietete Hotelzimmer über keine Kochmöglichkeit verfüge, genüge nicht. Auch in den Akten des Betreibungsamts fänden sich keine Angaben dazu, in welcher konkreten Höhe er tatsächlich Mehrkosten trage. Solange er keine Belege vorlege, dass er mehr als Fr. 9.-- pro Tag für auswärtige Verpflegung ausgebe, bestehe kein Anlass, gegen die Berechnung wegen Nichtigkeit einzuschreiten. Sollte er sich über die tatsächliche Zahlung von zusätzlichen Kosten für die auswärtige Verpflegung ausweisen können, könne er beim Betreibungsamt die Revision der Einkommenspfändung verlangen.