Citation: U 253/99 13.06.2001 E. 2

2.- Streitig und zu prüfen ist, ob die vom Beschwerdeführer geklagten Rückenbeschwerden, insbesondere die Diskushernie L 4/5, in einem natürlichen Kausalzusammenhang mit dem versicherten Ereignis vom 20. Dezember 1993 stehen. a) Die Vorinstanz hat dies aufgrund der medizinischen Aktenlage, insbesondere der Berichte der Dres. E.________ (vom 4. Januar 1994), M.________ (vom 9. Januar 1995), S.________ (vom 23. Dezember 1996) und N.________ (vom 4. August 1997) sowie der verschiedenen computer- und kernspintomographischen Untersuchungen verneint, da sich der Beschwerdeführer am 20. Dezember 1993 - neben einer Commotio cerebri und diversen Prellungen - lediglich eine Stauchung der Lendenwirbelsäule zugezogen habe. Atypische Verletzungen seien dabei nicht festgestellt worden; namentlich seien auch weder ossäre Verletzungen noch neurologische Ausfälle zu verzeichnen gewesen, und die ischialgieformen Schmerzschübe seien erstmals im Mai 1995 aufgetreten. Abgesehen davon, dass nach heutigem medizinischen Wissensstand eine einmalige heftige Krafteinwirkung keine Diskushernie verursachen könne, habe Frau Dr. N.________ aufgrund ihrer MR-Untersuchung die Diskushernie L 4/5 auf einen degenerativen Prozess zurückgeführt. Darauf wiesen auch die vom Versicherten im Rahmen des ersten Rückfalls von 1994 gemachten Aussagen hin, denen zufolge er nach dem Heben schwerer Lasten ab und zu einen "müden Rücken" gehabt habe bzw. die Beschwerden nach Arbeiten im Keller und nach dem Streichen des Balkons in gebückter Stellung aufgetreten seien. Damit sei das Rückenleiden nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf das versicherte Unfallereignis zurückzuführen, weshalb die SUVA hierfür keine Leistungspflicht treffe. b) Dieser Auffassung ist beizupflichten. Was der Versicherte hiegegen vorbringt, ist nicht geeignet, zu einer anderen Beurteilung zu führen. Aktenwidrig ist insbesondere die Behauptung, dass er seit dem Unfall von 1993 an persistierenden Beschwerden leide, nachdem er in der Einsprache vom 28. November 1994 (die Abweisungsverfügung des ersten Rückfalls betreffend) selber angegeben hatte, seit ca. Ende Januar 1994 - dem Zeitpunkt übrigens, in welchem er die Arbeit uneingeschränkt wieder aufgenommen hatte - völlig beschwerdefrei gewesen zu sein. Nicht relevant sind weiter die Ausführungen bezüglich der Beweislast, da die Beweislastregeln in casu nicht zur Anwendung gelangen, nachdem der Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erreicht ist und somit keine Beweislosigkeit vorliegt (vgl. BGE 125 V 195 Erw. 2 mit Hinweisen; zu den Beweisgrundsätzen im Grundfall einerseits, bei Rückfall und Spätfolgen andererseits siehe RKUV 1994 Nr. U 206 S. 328 f. Erw. 3b). Entgegen den Behauptungen des Beschwerdeführers sind sodann die zur Verfügung stehenden medizinischen Unterlagen widerspruchsfrei. Dies gilt insbesondere auch für die angeblichen Diskrepanzen zwischen den Berichten des Dr. E.________ (vom 16. November 1994) und des Dr. L.________ (vom 22. November 1994 und 12. August 1997). Es kann hiezu auf die vernehmlassungsweise vorgebrachten Ausführungen der SUVA hingewiesen werden, denen das Eidgenössische Versicherungsgericht nichts beizufügen hat. Schliesslich erübrigen sich Aktenergänzungen, da von weiteren medizinischen Abklärungen mit Bezug auf die Kausalität keine neuen