Citation: 9C_418/2019 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz erwog im Wesentlichen, die Veranlagungsverfügungen vom 11. Juli 2017 seien unangefochten in Rechtskraft erwachsen. Ein hiergegen gerichtetes Revisionsgesuch habe die KSTV mit Verfügung vom 4. Dezember 2018 abgewiesen, wobei sie sich explizit mit der Anwendbarkeit von Art. 18 Abs. 4 DBG auseinandergesetzt habe. Auch diese Verfügung sei nicht angefochten worden. Dementsprechend habe weder für die Verwaltung noch für das Gericht Anlass bestanden, von den in den steuerlichen Veranlagungsverfügungen getroffenen Feststellungen bezüglich des massgebenden satzbestimmenden Erwerbseinkommens abzuweichen. Es gehe nicht an, in einem AHV-beitragsrechtlichen Verfahren über die Anwendbarkeit und den Geltungsbereich einer steuerrechtlichen Bestimmung zu befinden und so in den Aufgabenbereich der Steuerbehörden einzugreifen. Die rechtskräftigen Steuertaxationen bzw. die seitens der KSTV mit Blick auf Art.18 Abs. 4 DBG getroffenen Feststellungen enthielten keine klar ausgewiesenen Irrtümer, die gerichtlich richtiggestellt werden müssten. Art. 18 Abs. 4 DBG - auf den Art. 17 AHVV verweise - sei bei in den USA liegenden Grundstücken nicht einschlägig. Seine Anwendung sei auf den territorial beschränkten Schutzbereich des Bundesgesetz vom 4. Oktober 1991 über das bäuerliche Bodenrecht (BGBB; SR 211.412.11) limitiert (mit Verweis auf BGE 138 II 32 E. 2.2.1 S. 36 sowie REICH/VON AH, in: Martin Zweifel/Michael Beusch [Hrsg.], Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht, Bundesgesetz über die direkte Bundessteuer, 3. Aufl. 2017 N. 66a zu Art. 18 DBG). Soweit der Beschwerdeführer darin eine Systemwidrigkeit erblicke, sei er gehalten gewesen, dies im Steuerveranlagungsverfahren oder im nachträglichen Verwaltungsrechtspflegeverfahren geltend zu machen.