Citation: 4A_528/2016 E. A

A.a. Die A.________ AG (Beklagte, Beschwerdeführerin) wurde 1999 gegründet, um für die C.________/D.________-Gruppe und weitere Investoren Kapitalanlagen im Private Equity-Bereich vorzunehmen und durchzuführen. Sie ist zu 100 % eine Tochtergesellschaft der E.________ AG, die wiederum durch die F.________ AG, heute G.________ AG (nachfolgend: F.________/G.________), gehalten wird. A.b. B.________ (Kläger, Beschwerdegegner) war ab 1. Mai 1998 für die F.________/G.________ und ab Januar 2000 als CEO für die Beklagte tätig. Ziffer 12 seines Arbeitsvertrages vom 5. Juni 2000, der einen früheren Arbeitsvertrag ersetzte, sah folgendes vor: " Im Bereich A.________ AG wird ein 'Carried Interest Pool' errichtet (siehe Beiblatt 'Carried Interest Pool'). Die prozentuale Beteiligung des Arbeitnehmers beläuft sich auf 15 %". Das Beiblatt enthält folgende Regelung: "The carried interest pool ('pool') is part of the compensation structure for the partners of A.________ AG and for selected members of the staff ('principals'). The pool is made of the performance realised on investments managed by A.________ AG. The performance fees for the pool are as follows: Fund of Fund product Direct Investment product D.________ investments 5.0 % 10.0 % Third Party Investments 1) 7.5 % 15.0 % Performance fees are paid only if a performance of 8 % p.a. is realised (catch-up, high-water mark)." Fussnote 1) "Corresponding to 75 % of performance fees applied, based on the assumption that fees applied are 10 % for Fund of Fund product and 20 % for Direct investment product." Sodann bestehen drei Zusätze zum Arbeitsvertrag ( " Annex to the Employment Contract "), je datierend vom 9./11. Juli 2001: - Carried Interest Pool for assets of H.________ AG and I.________ AG (nachfolgend: Arbeitsvertragszusatz H.________/I.________) - Carried Interest Pool for Third Party assets (with the exception of assets of H.________ AG and I.________ AG) (nachfolgend: Arbeitsvertragszusatz J.________) - Carried Interest Pool for F.________/G.________ assets (nachfolgend: Arbeitsvertragszusatz F.________/G.________). A.c. Mit Schreiben vom 30. April 2003 kündigte die Beschwerdeführerin das Arbeitsverhältnis auf den 31. Oktober 2003. Zugleich wurde der Beschwerdegegner per sofort freigestellt. A.d. In einer Medienmitteilung vom 20. Februar 2004 wurde mitgeteilt, dass sich die "D.________" vom Geschäft mit Private Equity-Anlagen für Dritte trenne. In einer weiteren Medienmitteilung vom 1. Oktober 2004 orientierte die "D.________" darüber, dass sie den grössten Teil ihres Private Equity-Portfolios an K.________ verkaufe.