Citation: 8C_497/2021 E. 3.2

3.2. Die Beschwerdeführerin führte im Verfahren vor dem Regierungsrat aus, sie werde "eventualiter" unentgeltliche Rechtsberatung und -verbeiständung beantragen. In der Folge liess sie sich indessen nicht anwaltlich vertreten. Der Regierungsrat verneinte einen Anspruch auf unentgeltliche Verbeiständung, da die Beschwerdeführerin sich nicht durch eine Anwältin habe vertreten lassen. Das kantonale Gericht verstand den Antrag der Beschwerdeführerin so, dass er nur für den Fall des Unterliegens gestellt worden sei. Die Beschwerdeführerin macht derweil geltend, das Wort "eventualiter" sei so zu verstehen, dass sie jederzeit einen Anwalt oder eine Anwältin beiziehen könne und wolle, sofern sie dies aufgrund der Komplexität der rechtlichen Fragen im Laufe eines Verfahrens als gegeben erachten könnte. Desgleichen führte die Beschwerdeführerin bereits in ihrer Beschwerde an das Kantonsgericht aus, ihr Gesuch um unentgeltliche Rechtsverbeiständung sei darauf gerichtet, dass sie in der vorliegenden Sache jederzeit einen Rechtsanwalt zuziehen könnte. Allein schon die Kontaktaufnahme mit einem Anwalt zur Prüfung der Übernahme der Sache koste Geld. Da sie dieses Geld nicht habe, ersuche sie um unentgeltliche Rechtsverbeiständung. Das kantonale Gericht verstand dies wiederum so, dass die Beschwerdeführerin nicht den kostenlosen Beizug eines Rechtsanwalts für das vorliegende Verfahren anstrebe, zumal sie sich auch im kantonsgerichtlichen Verfahren nicht habe vertreten lassen. Sie verlange vielmehr eine Kostengutsprache für den jederzeitigen Beizug eines Anwalts, was indessen ausserhalb des Streitgegenstands liege.