Citation: 8C_675/2020 E. 5

Die Beschwerdeführerin macht weiter eine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes (Art. 43 Abs. 1 und Art. 61 lit. c ATSG) geltend. Dabei verlangt sie nicht weitere Abklärungen, sondern rügt sinngemäss die vorinstanzliche Beweiswürdigung. Zur vorinstanzlichen Begründung, weshalb der Beurteilung von Dr. med. B.________ zu folgen sei und jene von Dr. med. C.________ daran keine auch nur geringe Zweifel zu wecken vermöge, äussert sich die Beschwerdeführerin nicht. Dr. med. C.________ setzte sich denn auch in ihren Berichten vom 2. und 18. Januar 2019 mit der einlässlichen Beurteilung von Dr. med. B.________ vom 27. August 2018 sowie deren ergänzender Stellungnahme vom 26. September 2018 nicht auseinander. Entscheidend ist, dass sich die Schlussfolgerungen der beiden Ärztinnen einzig in der Beurteilung der Zumutbarkeit einer adaptierten Tätigkeit unterscheiden. So hält Dr. med. B.________ in ihrer Stellungnahme vom 12. März 2019 fest, hinsichtlich der von Dr. med. C.________ angeführten Einschränkungen bestehe Übereinstimmung, diese würden sich jedoch bei einer adaptierten Tätigkeit nicht ergeben. Sie nennt denn auch explizit Tätigkeiten, bei welchen die von Dr. med. C.________ genannten Limitierungen nicht zum Tragen kommen würden und welche der Beschwerdeführerin daher ohne Einschränkung der Leistungsfähigkeit zumutbar seien. Zu betonen ist, dass die ärztliche Einschätzung der zumutbaren Arbeitsfähigkeit sowohl bei psychisch als auch bei somatisch dominierten Leiden Ermessenszüge aufweist (BGE 140 V 193 E. 3.1 S. 194). Nachdem Dr. med. C.________ die Beschwerdeführerin nie selbst untersucht hat und ihr keine zusätzlichen medizinischen Unterlagen zur Verfügung standen, ist nicht ersichtlich, inwiefern ihre auf reiner Aktenkenntnis beruhende Einschätzung überzeugender sein soll resp. Zweifel an jener von Dr. med. B.________ wecken könnte, die sich auf eine ausführliche Auseinandersetzung mit den medizinischen Akten sowie eine umfassende Untersuchung und Befundaufnahme stützen kann. Nach dem Gesagten ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz der Beurteilung von Dr. med. B.________ vollen Beweiswert beimass und jene von Dr. med. C.________ als nicht geeignet erachtete, auch nur geringe Zweifel daran zu wecken. Da die Beschwerdeführerin im Übrigen keine Einwände gegen die vorinstanzliche Invaliditätsbemessung vorbringt, hat es beim kantonalen Entscheid sein Bewenden.