Citation: 8C_771/2018 E. A

Die 1972 geborene A.________ arbeitete ab 23. Mai 2011 als Chef Dentalassistentin bei der C.________ AG. Am 2. September 2013 meldete sie sich wegen Rücken- und Hüftleiden zum Leistungsbezug bei der Invalidenversicherung an. Die IV-Stelle des Kantons Zürich tätigte erwerbliche und medizinische Abklärungen (vgl. unter anderem Expertise des Dr. med. D.________, Facharzt für Rheumatologie und Innere Medizin, vom 20. April 2014). Laut dem auf allgemein-medizinischen, rheumatologischen, neurologischen und psychiatrischen Untersuchungen beruhenden Gutachten der medaffairs, medizinische Gutachten, Basel, vom 15. September 2016 litt die Explorandin mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit an einem femoroazetabulären Impingement vom Cam-Typ links (ICD-10 M24.85), an chronischen Lumboischialgien links bei mediolateraler Diskushernie auf Höhe der Lendenwirbelkörper L3/L4 und Verdacht auf Nervenwurzelreizung auf Höhe L4, Spondylarthrosen L2/L3 bis L5/S1 sowie Recessus lateralis-Syndrom links bei engem Recessus bei S1 (ICD-10 M51.1), an einer mittelgradigen depressiven Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10 F32.11) sowie an dissoziativen Krampfanfällen (ICD-10 F44.5; differentialdiagnostisch: epileptische Anfälle). Die Explorandin vermochte den angestammten Beruf (Praxismanagerin und leitende Dentalassistentin) aus psychiatrischer Sicht nicht mehr auszuüben, weil sie ihre Kompetenzen in Bezug auf zwischenmenschliche Interaktionen nur noch sehr eingeschränkt zum Ausdruck bringen konnte. Für leichte bis mittelschwer belastende, manuelle Tätigkeiten, die in Wechselstellungen unter Einlegung regelmässiger Pausen und ohne Heben schwerer Lasten (über 10 kg) ausgeführt werden konnten, wurde die Arbeitsfähigkeit aus rheumatologischer Sicht auf 100 % festgelegt. Der psychiatrische Sachverständige gelangte zum Schluss, erst nach einer konsequent durchgeführten stationären psychiatrischen Behandlung zur Wiedererlangung der persönlichen Autonomie könne ein Ressourcenprofil erstellt und die Arbeitsfähigkeit in einer den körperlichen Beeinträchtigungen angepassten Tätigkeit beurteilt werden. Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren wies die IV-Stelle mit Verfügung vom 3. Mai 2017 das Leistungsbegehren ab. Zur Begründung hielt sie unter anderem fest, aus somatischer Sicht sei eine Arbeitsfähigkeit von 100 % in einer angepassten Tätigkeit gegeben. Die psychischen Einschränkungen stellten ein vorübergehendes, gut behandelbares Leiden dar; die Therapiemöglichkeiten zur weiteren Verbesserung des psychischen Gesundheitszustandes seien noch nicht ausgeschöpft und dringend indiziert.