Citation: 5A_702/2014 E. 2.2

2.2. Weiter hat das Appellationsgericht den Vorwurf der Beschwerdeführerin geprüft, wonach der Abschluss des Pfandvertrages ("General Pledge and Assignment") vom 8. Dezember 2008 durch die Beschwerdegegnerin sittenwidrig und daher nichtig (Art. 20 Abs. 1 OR) sei. Der Einwand wurde ebenso verneint wie jener des Rechtsmissbrauchs, weil die Beschwerdegegnerin auf den Saldobestätigungen des Gesellschaftskontos keinen Vermerk über die Verpfändung angefügt habe. Das Appellationsgericht hat keine Anhaltspunkte für Rechtsmissbrauch erblickt und darauf hingewiesen, dass bei der Verpfändung einer Forderung (anders als bei der Verpfändung eines Grundstücks) keine Publizität herrsche.