Citation: 6B_855/2023 E. 2.10.2

2.10.2. Die Ausführungen im angefochtenen Urteil sind nicht zu beanstanden. So anerkennt die Vorinstanz eine ohne Hinweis auf die Unschuldsvermutung und unter unzureichender Unkenntlichmachung des Beschwerdeführers erfolgte Berichterstattung. Gleichzeitig relativiert sie jedoch unwidersprochen, dass sich diese weitgehend auf ein Boulevardmedium beschränkte und sich zudem viele Artikel auf die damalige Lebenspartnerin des Beschwerdeführers fokussierten, die im Zuge des Verfahrens freigestellt worden sei. Zudem habe der Beschwerdeführer aufgrund seiner IV-Berentung keinen Verlust seiner Arbeitsstelle zu befürchten gehabt. Schliesslich habe seine Familie zu ihm gehalten und er habe nunmehr seit rund einem Jahr wieder eine Freundin. Der Beschwerdeführer bezeichnet seinerseits in der Beschwerde keine konkreten, über die blosse ungewollte (zweifellos beschämende) mediale Präsenz hinausgehenden persönlichen Folgen einer allfälligen Vorverurteilung. Vor diesem Hintergrund begründet die Reduktion der Einsatzstrafe um 3 Monate keinen Missbrauch des vorinstanzlichen Ermessens.