Citation: 2C_293/2014 E. 5.3

5.3. Das Verwaltungsgericht hat das Vorliegen eines nachehelichen Härtefalls verneint. Aus den Akten ergebe sich nicht, dass die Beschwerdeführerin Opfer physischer Gewalt gewesen sei. Ebenso verneinte die Vorinstanz das Vorliegen psychischer Gewalt in der erforderlichen Intensität. Zudem werde nicht aufgezeigt, dass die Beschwerdeführerin Opfer einer Zwangsheirat geworden sei. Schliesslich sei sie bei einer Rückkehr nach Mazedonien weder in ihrer sozialen Wiedereingliederung noch in ihrer Sicherheit gefährdet. Die Beschwerdeführerin macht hingegen geltend, in ihrem Fall seien die Härtefallkriterien nach Art. 50 Abs. 1 lit. b AuG erfüllt. Sie behauptet zunächst, Opfer psychischer Gewalt geworden zu sein.