Citation: I 394/06 08.01.2007 E. 4

Gemäss Erwägungen der Vorinstanz, worauf sowohl in tatsächlicher als auch rechtlicher Hinsicht verwiesen wird (Art. 36a Abs. 3 zweiter Satz OG), ist zur Beurteilung der Arbeitsunfähigkeit als einer wesentlichen Voraussetzung für das Vorliegen einer leistungsbegründenden Invalidität auf die zwei Berichte des Spitals Q.________, Klinik Medizin, vom 13. Oktober 2003 (wo sich der Versicherte vom 22. November bis 13. Dezember 2003 aufgehalten hatte) sowie das Gutachten des Dr. med. W.________, Chefarzt, Sozialpsychiatrischer Dienst Z.________, vom 13. Januar 2004 abzustellen. Danach ist der Beschwerdeführer im zuletzt ausgeübten Beruf als Betriebsmitarbeiter bei der Firma X.________ AG (vgl. Arbeitgeberbericht vom 24. Oktober 2003), unter Berücksichtigung der festgestellten gesundheitlichen Störungen (Colon irritabile, Refluxkrankheit, innere Hämorrhoiden, arterielle Hypertonie, somatoforme autonome Funktionsstörung des unteren Gastrointestinaltraktes [ICD-10 F45:32]), leistungsmässig nicht beeinträchtigt. Entgegen den Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde finden sich in den medizinischen Unterlagen keine Hinweise, dass wegen - erstmals im letztinstanzlichen Verfahren geltend gemachten - Verständigungsschwierigkeiten Fragen offen bleiben mussten oder hinsichtlich der Befunde sowie Schlussfolgerungen Unsicherheiten bestanden. Der psychiatrische Experte hält ausdrücklich fest, der Explorand verständige sich in deutlich gebrochenem und "dem Umstand entsprechend, dass er seit fast 40 Jahren im deutschsprachigen Raum lebt, auffallend schlechtem, aber für die Untersuchung ausreichendem Deutsch". Der Beschwerdeführer legt nicht dar, inwiefern ihn der Gutachter missverstanden haben soll. Im Übrigen ist es grundsätzlich Sache des Versicherten, rechtzeitig einen Antrag bei der Verwaltung oder allenfalls beim Gericht zu stellen, die Durchführung medizinischer Abklärungen habe in seiner Muttersprache zu erfolgen (Urteile des Eidgenössischen Versicherungsgerichts I 542/99 E. 5 vom 23. November 1999 und I 222/98 vom 8. März 1999, je mit Hinweisen). Nachdem Dr. med. W.________ das Vorliegen der diagnostischen Kriterien für die nicht näher begründete hausärztliche Annahme einer somatoformen Schmerzstörung und Depression (vgl. Bericht des Dr. med. B.________, Arztpraxis für Hausarzt- und Allgemeinmedizin, vom 21. November 2003) verneint hat, stellt sich die Frage nicht, ob diese psychischen Leiden die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigen (vgl. BGE 131 V 49, 130 V 352 und 396). Weitere Abklärungen erübrigen sich, da der rechtserhebliche Sachverhalt genügend dokumentiert ist und von weiteren Untersuchungen keine neuen Erkenntnisse zu erwarten sind. In diesem Vorgehen ist angesichts des klaren Beweisergebnisses keine unzulässige antizipierte Beweiswürdigung zu erblicken (vgl. BGE 124 V 90 E. 46 S. 94, 122 V 157 E. 1d S. 162 mit Hinweis).