Citation: 9D_10/2024 E. 2.4.1

2.4.1. In ständiger Praxis hat das Bundesgericht erwogen, das Recht der direkten Bundessteuer verleihe keinen Anspruch auf Erlass der Steuer (Urteil 9D_3/2024 vom 24. April 2024 E. 2.3.2). Demgemäss kann eine steuerpflichtige Person alleine durch die willkürliche Auslegung und/oder Anwendung von Art. 167 ff. DBG in keinen rechtlich geschützten Interessen betroffen sein (Art. 115 lit. b BGG). Folglich ist sie auch nicht legitimiert, um im Erlasspunkt Willkürrügen vorzubringen (zum "Bewilligungsanspruch" als Voraussetzung von Art. 115 lit. b BGG: BGE 149 I 72 E. 3.1). Dasselbe trifft zu, wenn es um ein im Zusammenhang mit einem Erlassgesuch stehendes Gesuch um Erteilung des Rechts zur unentgeltlichen Rechtspflege geht. Es herrscht das Prinzip der Einheit des Verfahrens (auch dazu Urteil 9D_3/2024 vom 24. April 2024 E. 2.3.2).