Citation: H 228/98 25.07.2000 E. 4

4.- Es steht fest, dass die R.________ AG ihrer Beitragspflicht ab 1990 nicht mehr ordnungsgemäss nachkam, sodass sie wiederholt gemahnt und betrieben werden musste. Unbezahlt blieben schliesslich Beiträge für den Zeitraum Januar 1990 bis zur Konkurseröffnung am 10. August 1994, zuzüglich Mahngebühren, Betreibungs- und Verwaltungskosten sowie Verzugszinsen. Die Gesellschaft hat damit die Bestimmungen über die Beitragszahlungspflicht des Arbeitgebers verletzt, wodurch der Ausgleichskasse ein nach Massgabe von Art. 52 AHVG ersatzfähiger Schaden erwachsen ist. Zu prüfen bleibt, ob und inwieweit sich die Beschwerdeführer die Missachtung der öffentlich-rechtlichen Arbeitgeberpflichten als qualifiziertes Verschulden (grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz) anrechnen zu lassen haben. Diese Beurteilung hat auf Grund des von der Vorinstanz für das Eidgenössische Versicherungsgericht verbindlich festgestellten Sachverhaltes zu erfolgen (Erw. 1b hievor).