Citation: 9C_273/2021 E. 5.4

5.4. Die Untersuchungen durch Dr. med. C.________ und des Zentrums D.________ von September/Oktober 2019 erfolgten erst nach der angefochtenen Verfügung, welche vom 11. Juli 2019 datiert. Die Vorinstanz stellte diesbezüglich fest, dass im Bericht des Zentrums D.________ über veränderte Verhältnisse berichtet wurde. Diese Sachverhaltsfeststellung ist auch mit Blick auf die Stellungnahme der Dres. med. E.________ und F.________ vom 13. Februar 2020 nicht offensichtlich unrichtig. Die Berichte der Dr. med. C.________ und des Zentrums D.________ lassen somit, auch nachdem Dr. med. B.________ am 28. April 2019 elektrophysiologisch noch keine Auffälligkeiten feststellte, keinen Rückschluss auf den Gesundheitszustand im Verfügungszeitpunkt zu. Daran ändert nichts, dass im Bericht des Zentrums D.________ die Schmerzen als chronisch bezeichnet wurden, kann daraus doch nicht auf eine im Verfügungszeitpunkt neurologisch bedingte Schmerzursache geschlossen werden. Im Übrigen kann offen gelassen werden, inwiefern mit dem Bericht des Zentrums D.________ eine organische Ätiologie der Beschwerden ausgewiesen ist, nachdem festgehalten wurde, die Genese sei neurologisch nicht eindeutig zuordenbar.