Citation: 1P.177/2001 12.10.2001 E. A

A.- N.________ besitzt bei der Bank X.________ & Cie. , Basel, ein Konto und ein Wertschriftendepot, jeweils unter Nr. 1.... Im Juni 1997 teilte die Bank der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt mit, dass sie seit April 1988 für H.________ und seit März 1995 für deren Mutter N.________ je ein Konto führe (Nrn. 2... bzw. 1...), wobei H.________ über letzteres eine Vollmacht aufweise. Auf den beiden Konten lägen Vermögenswerte von ca. 3,15 Mio. US$. Aufgrund von Meldungen über G.________, den Lebensgefährten von H.________, sowie nach einer Untersuchung der Kontenbewegungen bestehe der Verdacht, dass diese Vermögenswerte aus dem Drogenhandel der kriminellen Organisation Curica stammten. Die Staatsanwaltschaft eröffnete daraufhin ein Ermittlungsverfahren gegen H.________ und beschlagnahmte mit Verfügung vom 1. Juli 1997 die beiden Konten Nrn. 2... und 1... inklusive das Wertschriftendepot. Nach Abschluss der Ermittlungen stellte die Staatsanwaltschaft das Strafverfahren ein, beantragte jedoch die selbständige Einziehung der Vermögenswerte. Die Strafgerichtspräsidentin konfiszierte mit Urteil vom 14. Oktober 1999 die beiden Konten und das Depot gestützt auf Art. 59 Ziff. 3 StGB und § 84 der Strafprozessordnung des Kantons Basel-Stadt vom 8. Januar 1997 (StPO/BS). H.________ und N.________ erhoben Appellation gegen die richterlich angeordnete Einziehung. Das Appellationsgericht bestätigte in seinem Urteil vom 29. November 2000 die Einziehung und wies die Appellation der beiden Kontoinhaberinnen ab.