Citation: 2C_629/2023 E. A

A.a. A.A.________ (geb. 1992) ist deutscher Staatsangehöriger und reiste am 8. Dezember 2014 erstmals in die Schweiz ein. Auf seine Gesuche um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung traten die zuständigen Behörden in den Kantonen Aargau und Zürich mehrfach nicht ein, nachdem er trotz mehrmaliger Aufforderung erforderliche Unterlagen nicht einreichte; er wurde mehrfach aus der Schweiz weggewiesen. Am 27. November 2015 heiratete A.A.________ im Kanton Aargau die Schweizerin B.A.________ (geb. 1991). Aus der Beziehung ging ein Sohn (geb. 2015) hervor. Am 10. September 2019 wurde die Ehe geschieden; die elterliche Sorge wurde gemeinsam den Eltern belassen, wobei der Sohn gleichzeitig unter die Obhut der Mutter gestellt wurde. Seit Mai 2021 hält sich A.A.________ zwecks Erwerbstätigkeit wieder in der Schweiz auf. Ab dem 25. Oktober 2021 arbeitete er bei der C.________ AG als temporärer technischer Angestellter/Angelernt unbefristet in einem 100%-Pensum auf der Baustelle der D.________ in Visp. Seit dem 1. April 2023 ist er bei derselben Arbeitgeberin als Facharbeiter Industrieumzug Mechaniker/Magaziner in einer Festanstellung tätig. A.b. A.A.________ gab in der Vergangenheit in Deutschland und in der Schweiz insbesondere zu folgenden Straferkenntnissen Anlass: - Verurteilung vom 13. Januar 2011 (DE) wegen Diebstahls in drei Fällen; Jugendstrafe von sechs Monaten (bedingt). - Verurteilung vom 26. Januar 2012 (DE) wegen unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringen Mengen in sechs Fällen, unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln, sowie versuchten Raubes in Tateinheit mit Körperverletzung; Jugendstrafe von zwei Jahren und drei Monaten. - Verurteilung vom 19. Mai 2014 (DE) wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis in Tateinheit mit fahrlässiger Körperverletzung in Tateinheit mit Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte; Freiheitsstrafe von sechs Monaten. - Verurteilung vom 10. Juli 2014 (DE) wegen vorsätzlicher unerlaubter Einfuhr von Betäubungsmitteln; Geldstrafe von 35 Tagessätzen. - Verurteilung vom 14. Juni 2016 (CH) wegen versuchter Nötigung sowie Vergehens gegen das Waffengesetz; Geldstrafe von 60 Tagessätzen. - Verurteilung vom 6. April 2021 (DE) wegen unerlaubten Anbaus von Betäubungsmitteln; Geldstrafe von 30 Tagessätzen. - Verurteilung vom 16. April 2021 (DE) wegen Beihilfe zum unerlaubten Handeltreiben mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge und vorsätzlichem unerlaubtem Erwerb von Betäubungsmitteln sowie Besitzes von Betäubungsmitteln; Freiheitsstrafe von einem Jahr (bedingt).