Citation: 4C.45/2007 05.04.2007 E. A

B.________ (Klägerin) verbrachte die Nacht vom 8. auf den 9. September 2001 in der Mietwohnung ihres damaligen Freundes C.________ in D.________. Die 1-Zimmer-Wohnung befindet sich im Dachgeschoss der Liegenschaft und ist mit einer Galerie ausgestattet, die über eine mobile Leiter erreicht werden kann. Diese Galerie wurde vom Mieter als Schlafraum genutzt. Eigentümer der Mietwohnung ist A.________ (Beklagter), der die Liegenschaft aus dem Nachlass seiner im Jahr 2000 verstorbenen Mutter erhalten hat. Am frühen Morgen des 9. September 2001 wollte die Klägerin vom Schlafplatz auf der Galerie über die Leiter in das Wohnzimmer auf der unteren Ebene hinabsteigen. Dabei rutschte die Leiter weg, worauf die Klägerin auf den Parkettboden stürzte. Dort blieb sie zunächst bewusstlos liegen und wurde anschliessend von ihrem Freund versorgt. Tags darauf suchte sie wegen starker Kopfschmerzen ihren Hausarzt auf. Dieser diagnostizierte Prellungen am linken Kniegelenk und am rechten Oberschenkel, ein leichtes Thorax-Kompressionstrauma und eine leichte Commotio cerebri. In der Folge blieb die Klägerin zunächst der Arbeit fern, versuchte aber ab 13. September 2001 wieder zu 100 % zu arbeiten. Schliesslich wurde sie von ihrem Hausarzt ab 26. Dezember 2001 bis auf weiteres vollumfänglich arbeitsunfähig geschrieben.