Citation: 2P.293/2006 27.02.2007 E. 4

4.1 Art. 6 Ziff. 12 des erwähnten Reglements bestimmt die Bemessungsgrundlage der Gebühr, die bei der Verstärkung bzw. beim Ersatz einer Anschlussleitung auf der gleichen Parzelle geschuldet ist. Hingegen regelt diese Norm nicht ausdrücklich, wie die Gebühr zu berechnen ist, wenn eine Abparzellierung eines Teils des Grundstücks erfolgt und nur auf diesem Teil die Anschlussleitung verstärkt wird. 4.2 Das Verwaltungsgericht geht - ohne sich mit der Frage näher auseinanderzusetzen - davon aus, dass die beiden alten Anschlüsse zur Villa E.________ bzw. zum Hotel D.________ entsprechend der örtlichen Lage der früher angeschlossenen Gebäude den neu geschaffenen Parzellen zuzuordnen seien, also der Anschluss der Villa E.________ dem Grundstück Nr. ffff.________ und jener des Hotels D.________ dem Grundstück Nr. gg.________. Nach dieser Zuweisung sei eine allfällige gebührenpflichtige Mehrleistung zu ermitteln. Die von der Beschwerdeführerin geschuldete Gebühr berechne sich demnach aufgrund der Differenz der Leistung des alten Anschlusses der Villa E.________ (80 Ampère) und dem neuen Anschluss für die Parzelle Nr. ffff.________ (160 Ampère). Die Leistung der zum neuen Grundstück Nr. gg.________ führenden, zur Zeit ungenutzten Leitung werde erst berücksichtigt, wenn diese Parzelle wieder überbaut und an das Elektrizitätsnetz angeschlossen werde. 4.3 Die vorgenommene Zuordnung der alten Anschlüsse zu den neuen Grundstücken ist sachlich vertretbar. Da sich der Anschluss des Hotels D.________ unbestrittenermassen auf dem Gebiet der neuen Parzelle Nr. gg.________ befand, rechtfertigt sich dessen Zuweisung zu dieser Parzelle. Unerheblich bleibt, dass das Hotel durch einen Gang mit dem Gebäudekomplex der Villa E.________ verbunden war, was das Verwaltungsgericht im angefochtenen Entscheid übersehen hat. Die erwähnte Zuordnung hat zur Folge, dass sich die Beschwerdeführerin die Leistung des alten Anschlusses des Hotels D.________ nicht schon jetzt, sondern erst bei der Überbauung der Parzelle Nr. gg.________ anrechnen lassen kann. Der finanzielle Wert dieses zweiten bisherigen Anschlusses geht ihr somit bei dem von den kantonalen Behörden angewendeten Vorgehen nicht verloren. Die Beschwerdeführerin macht jedenfalls nicht geltend und es ist auch nicht ersichtlich, dass das Grundstück Nr. gg.________ auf absehbare Zeit nicht überbaut werden könnte, so dass eine Anrechnungsmöglichkeit bis auf weiteres ausschiede. Die Berechnung der Anschlussgebühr im angefochtenen Entscheid erscheint daher nicht als willkürlich (vgl. zum Willkürbegriff BGE 131 I 13 E. 5.1 S. 17 f. mit Hinweisen). Zu keinem anderen Ergebnis führt schliesslich der Einwand, dass bei den Gebühren für den Anschluss an die Wasserversorgung und an die Kanalisation auf die gerügte Ausscheidung verzichtet worden sei. Denn die Beschwerdeführerin legt mit keinem Wort dar, dass die gesetzliche Regelung und die tatsächlichen Verhältnisse bei diesen Abgaben vergleichbar wären.