Citation: 9C_430/2017 E. 4.2

4.2. Zusammenfassend ergibt sich, dass der Beschwerdeführer mit seinen Einwänden gegen das medexperts-Gutachten, vom 30. August 2016 einschliesslich Ergänzung vom 12. Oktober 2016 nicht durchdringt. Kommt dem ergänzten medexperts-Gutachten nach dem Gesagten Beweiswert zu und waren die IV-Stelle und die Vorinstanz in der Lage, den Leistungsanspruch des Versicherten auf dieser Grundlage zu beurteilen, konnten sie ohne Rechtsverletzung von weiteren Sachverhaltsabklärungen absehen. Ein derartiger Verzicht auf die Abnahme beantragter Beweismittel ist zulässig, wenn der rechtserhebliche Sachverhalt - wie hier der Fall - umfassend abgeklärt worden ist und von zusätzlichen Beweismassnahmen keine neuen Erkenntnisse erwartet werden können. Die antizipierte Beweiswürdigung verstösst weder gegen den Untersuchungsgrundsatz noch gegen den Anspruch auf rechtliches Gehör bzw. auf Beweisabnahme (Art. 29 Abs. 2 BV; Art. 42 ATSG) und stellt auch keine Verletzung des Gebots der Verfahrensfairness nach Art. 9 BV bzw. Art. 6 EMRK dar (vgl. Urteil 8C_590/2015 vom 24. November 2015 E. 6, nicht publ. in: BGE 141 V 585, aber in: SVR 2016 IV Nr. 33 S. 102). Die in der Beschwerde diesbezüglich erhobenen Rügen sind allesamt unbegründet.