Citation: 5P.6/2004 12.03.2004 E. 1

Eine Rechtsverweigerung erblickt der Beschwerdeführer darin, dass der Einzelrichter sein Begehren, ihm die Obhut über die Kinder zuzuteilen, aus prozessualen Gründen nicht zugelassen habe. Der Einzelrichter ist auf das erwähnte Begehren wegen unzulässiger Klageänderung (E. 1 S. 3) nicht eingetreten (Ziff. 4), hat aber die Obhutszuteilung von Amtes wegen materiell überprüft (E. 1 S. 3 f.) und in diesem Punkt den erstinstanzlichen Eheschutzentscheid - der Sache nach - bestätigt (Ziff. 5 des angefochtenen Entscheids). Unter diesen Umständen liegt wegen des formalen Nichteintretensentscheids weder eine Gehörsverletzung noch Willkür vor. Sollte sich die staatsrechtliche Beschwerde gegen die Obhutszuteilung indessen als begründet erweisen (E. 2 hiernach), wäre auch der Nichteintretensentscheid formell aufzuheben.