Citation: 9C_963/2012 E. 3.1

3.1. Es trifft zu, dass das erste Gutachten der Medizinischen Abklärungsstelle X.________ (2009) eine grundsätzliche Einbusse aus neurologischer Sicht von 20 % vorgesehen hatte, die sich, so der Gutachter Dr. med. Y.________, allerdings im bisherigen Arbeitsalltag noch nicht ausgewirkt habe. In jenem Gutachten wurde sodann angefügt, die Versicherte könne bei einer angepassten Arbeit (keine schweren Koffern tragen) eine volle Leistungsfähigkeit erreichen. Es kann somit gestützt auf dieses Gutachten nicht ohne weiteres davon ausgegangen werden, dass die Beschwerdeführerin aus neurologischer Sicht zu 20 % längere Zeit arbeitsunfähig gewesen sei, dies umso weniger, als die Versicherte im Gutachtenszeitpunkt (November 2009) voll erwerbstätig gewesen war. Diese Rüge ist somit unbegründet.