Citation: 6B_3/2021 E. 3.3

3.3. Die Vorinstanz gibt in ihrem Urteil zunächst wieder, wie die Staatsanwaltschaft die Kostenauflage in der Einstellungsverfügung begründete. Sodann fasst sie die Argumente der Beschwerdeführerin im Beschwerdeverfahren sowie jene der Staatsanwaltschaft in ihrer Stellungnahme zusammen. Im Rahmen ihrer eigenen Erwägungen verweist die Vorinstanz unter anderem auf die Einstellungsverfügung sowie die Stellungnahme der Staatsanwaltschaft. Sie teile deren Meinung, die nicht nochmals wiederholt werden müsse. Dieses Vorgehen ist nicht zu beanstanden. Indem die Vorinstanz auf Ausführungen der Staatsanwaltschaft verweist, die sie zuvor dargelegt hat, macht sie diese zum Bestandteil ihrer eigenen Würdigung. Der Beschwerdeführerin ist bekannt, von welchen Überlegungen sich die Vorinstanz leiten lässt und wie sie die Kostenauflage begründet. Sie war somit in der Lage, in voller Kenntnis der Erwägungen der Vorinstanz Beschwerde beim Bundesgericht zu erheben. Insofern ist die Rüge der Verletzung des rechtlichen Gehörs unbegründet. Im Weiteren legt die Beschwerdeführerin nicht dar, mit welchen ihrer Argumente und Vorbringen sich die Vorinstanz nicht genügend auseinandergesetzt hätte und weshalb diese in ihre Entscheidfindung hätten einfliessen müssen. Stattdessen verweist sie gesamthaft auf ihre Eingabe an die Vorinstanz vom 21. September 2020. Die Begründung muss im bundesgerichtlichen Verfahren jedoch in der Beschwerde selbst enthalten sein (vgl. Art. 42 Abs. 2 BGG und Art. 106 Abs. 2 BGG). Verweise auf andere Rechtsschriften oder die Akten reichen nicht aus (BGE 144 V 173 E. 3.2.2; 143 II 283 E. 1.2.3; 143 IV 122 E. 3.3; Urteil 6B_1419/2020 vom 2. Mai 2022 E. 4.3.1). Insoweit kann auf die Rüge nicht eingetreten werden.