Citation: I 140/01 12.03.2002 E. 2

2.- a) Im angefochtenen Entscheid hat die Vorinstanz erwogen, der Beschwerdeführer habe erstmals in seiner Beschwerde an das kantonale Gericht zunehmende Rückenbeschwerden erwähnt, während diese im Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen Verfügung vom 30. September 1999 noch nicht aktenkundig waren, weshalb sie im kantonalen Entscheid nicht berücksichtigt werden konnten. In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde bringt der Beschwerdeführer vor, die Rückenleiden, die bereits seit 1963 bestehen, müssten im vorliegenden Verfahren berücksichtigt werden. Dass die IV-Stelle noch im Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen Verfügung keine Kenntnis von seinen Rückenleiden hatte, sei darauf zurückzuführen, dass bei seinen früheren Hausärzten keine Arztberichte eingeholt werden konnten, weil Dr. med. H.________ einige Jahre zuvor ums Leben gekommen und Dr. med. C.________ schon seit Jahren pensioniert war. b) Dem kann mit der Vorinstanz nicht beigepflichtet werden. Die Rückenbeschwerden waren bis zum Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen Verfügung nicht bekannt, da diese weder vom Beschwerdeführer selbst noch von seinem Hausarzt oder anderen Ärzten erwähnt wurden. Wie das kantonale Gericht zutreffend festhält, kann zweifellos davon ausgegangen werden, dass die Rückenleiden im Bericht des Hausarztes vom 25. September 1998 Erwähnung gefunden hätten, wenn effektiv Rückenprobleme in einem sich auf die Arbeitsfähigkeit auswirkenden Mass bestanden hatten. Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers können weder der Tod von Dr. H.________ noch die Pensionierung von Dr. C.________ die Ursache des Umstandes sein, dass bis zum Erlass der angefochtenen Verfügung nie Rückenbeschwerden erwähnt wurden. Dazu kommt, dass Dr. W.________ offensichtlich über die Unterlagen der früheren Hausärzte verfügte und der Beschwerdeführer auch gegenüber einem neuen Hausarzt allfällige gravierende Rückenprobleme angegeben hätte, wenn sie ihn bei seiner Arbeit schon damals erheblich behindert hätten. Zutreffend hat die Vorinstanz auch ausgeführt, wenn der Landwirtschaftsexperte vor dem Erlass der angefochtenen Verfügung keine Kenntnis von den Rückenproblemen gehabt habe, dann sei dies ein Hinweis darauf, dass die Rückenleiden in jenem Zeitpunkt keine grosse Rolle spielen mussten, hätte doch zweifellos der Beschwerdeführer bereits damals A.________ auf allfällige Rückenprobleme hingewiesen. Am 23. Mai 2001 liess der Beschwerdeführer einen Arztbericht von Dr. med. V.________ vom 7. Mai 2001 einreichen. Darin wird festgehalten, der Beschwerdeführer leide seit 1993 zunehmend an Schmerzen an der ganzen Lendenwirbelsäule (chronisches Thorakolumbovertebralsyndrom), die in den letzten vier Jahren massiv zugenommen haben. Auch dies führt zu keinem anderen Ergebnis. Wie die IV-Stelle in ihrer Stellungnahme vom 1. Juni 2001 zutreffend ausgeführt hat, ist diesem Bericht nicht zu entnehmen, ob sich das Rückenleiden bereits vor fast zwei Jahren (Verfügung vom 30. September 1999) auf die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers ausgewirkt hatte, obgleich er bis zum Zeitpunkt der Verfügung gegenüber keinem einzigen der ihn behandelnden und abklärenden Ärzte je Rückenprobleme erwähnt hatte. Die Rüge, sowohl die Vorinstanz als auch die Verwaltung seien von einem unvollständigen medizinischen Sachverhalt ausgegangen, ist somit nicht stichhaltig.