Citation: 9C_31/2023 E. 5.1

5.1. Vorab ist zur gerügten Gehörsverletzung mit Verweis auf Art. 6 EMRK und Art. 29 Abs. 2 BV im Sinne einer Verletzung der Begründungspflicht durch die Vorinstanz (vgl. BGE 145 IV 99 E. 3.1 mit Hinweisen) Folgendes auszuführen: Die aus dem verfassungsmässigen Anspruch auf rechtliches Gehör fliessende Verpflichtung der Behörde, ihren Entscheid zu begründen, verlangt nicht, dass sich diese mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt. Es liegt keine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör beziehungsweise der Begründungspflicht vor, wenn eine sachgerechte Anfechtung des vorinstanzlichen Entscheids möglich war (vgl. BGE 142 III 433 E. 4.3.2 mit Hinweisen; Urteil 9C_473/2021 vom 21. Februar 2022 E. 4.3.2). Die Vorinstanz hat sich mit der unrichtigen Rechtsanwendung sowie der Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes durch die Beschwerdegegnerin - wenn auch knapp - auseinandergesetzt. Die Beschwerdeführerin war aufgrund der Ausführungen in der Lage, sich ein Bild darüber zu machen, von welchen Gedanken sich das kantonale Gericht leiten liess respektive auf welche Grundlage es seine Begründung stützte. Eine Verletzung des rechtlichen Gehörs liegt nicht vor.