Citation: 8C_861/2015 E. A

Der 1951 geborene, als IT-Projektleiter bei der Firma B.________ tätig gewesene A.________, meldete sich am 15. August 2003 unter Hinweis auf die Folgen eines am 19. Juli 2002 erlittenen Auffahrunfalls bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle Bern sprach ihm unter Beizug der Unfallakten der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) bei einem 100%igen Invaliditätsgrad ab 1. Juli 2003 eine ganze Invalidenrente zu (Verfügung vom 21. September 2007). Diesen Anspruch bestätigte sie revisionsweise am 3. Juli 2009 und am 9. April 2010. Nachdem die SUVA mit Verfügung vom 23. September 2008 und Einspracheentscheid vom 2. November 2010 eine Invalidenrente gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 58 % gewährt hatte, reduzierte die IV-Stelle den Rentenanspruch auf eine halbe Invalidenrente (Verfügung vom 31. Dezember 2010). Im Rahmen des dagegen beim Verwaltungsgericht des Kantons Bern angestrengten Beschwerdeverfahrens hob die IV-Stelle diese Verfügung zwecks weiterer medizinischer Abklärungen wiedererwägungsweise auf, was zur Abschreibung des kantonalen Beschwerdeverfahrens führte (Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 1. März 2011). Im unfallversicherungsrechtlichen Beschwerdeverfahren verpflichtete das Verwaltungsgericht die SUVA zu weiteren medizinischen Abklärungen in Koordination mit der IV-Stelle. Demgemäss beteiligte sich die IV-Stelle mittels Fragenkatalog an einer polydisziplinären Begutachtung am Zentrum für Medizinische Begutachtung (ZMB), Basel. Gestützt auf die Expertise vom 5. Februar 2013 (einschliesslich ergänzender Stellungnahme vom 14. August 2013) hob die Verwaltung die laufende ganze Rente mit Verfügung vom 8. Mai 2014 auf und stellte die Rentenleistungen bei einem Invaliditätsgrad von 28 % auf Ende des der Zustellung folgenden Monats ein.