Citation: 7B_783/2023 E. 5.1

5.1. Zunächst macht die Beschwerdeführerin in diesem Zusammenhang eine Verletzung des rechtlichen Gehörs (Art. 29 Abs. 2 BV) geltend, weil sich die Vorinstanz nicht zum subjektiven Tatbestand äussere. Dieser Einwand ist unbegründet. Die Vorinstanz folgert aus den Aussagen des Zeugen G.________, welche sie als glaubhaft einstuft, dass die Beschwerdeführerin und ihr Ehemann vom Zeugen gewollt hätten, dass dieser unwahre Aussagen in Bezug auf ihre Arbeitseinsätze im Rebberg mache. Dies impliziert zweifellos direkten Vorsatz, ohne dass der subjektive Tatbestand noch näher zu begründen wäre. Es ist jedenfalls nicht ersichtlich, weshalb der vorinstanzliche Entscheid entgegen den von der Rechtsprechung definierten Vorgaben zum rechtlichen Gehör keine sachgerechte Anfechtung ermöglicht hätte (vgl. BGE 149 V 156 E. 6.1; 141 IV 244 E. 1.2.1; 139 IV 179 E. 2.2; je mit Hinweisen).