Citation: 5A_206/2022 E. 3

Das Obergericht ist auf die kantonale Beschwerde nicht eingetreten mit der Begründung, soweit sie sich gegen die erstinstanzliche Präsidialverfügung vom 18. Juni 2021 richten würde, sei sie verspätet eingereicht worden, und im Übrigen sei es folgerichtig, wenn das Bezirksgericht die Beschwerdeführerin nicht über den weiteren Verlauf des Aufsichtsverfahrens informiert habe, in welchem ihr keine Parteistellung zukomme; soweit schliesslich Einsicht in die Akten des Bezirksgerichts verlangt werde, sei nicht das Obergericht entscheidzuständig, sondern ein entsprechendes Gesuch an das Bezirksgericht zu richten, wobei ein Akteneinsichtsrecht ohnehin nur im Rahmen einer Parteistellung bestehe.