Citation: 6B_305/2022 E. 5.4.2

5.4.2. Unbehelflich ist die pauschale Kritik des Beschwerdeführers, die Vorinstanz unterlasse es, seiner besonderen Situation Rechnung zu tragen. Er sei hier geboren und aufgewachsen (Beschwerde S. 49 und S. 55). Zum einen bejaht die Vorinstanz das Vorliegen eines schweren persönlichen Härtefalls. Zum anderen berücksichtigt sie in der von ihr vorgenommenen Interessenabwägung die persönlichen Umstände des Beschwerdeführers, namentlich auch, dass er in der Schweiz geboren sowie aufgewachsen ist und geht daher von einer (gewissen) Verwurzelung aus. Die Vorinstanz trägt diesem Umstand Rechnung. Allerdings stellt sie der lebensprägenden Aufenthaltsdauer zu Recht die weiteren Integrationsfaktoren (berufliche, wirtschaftliche und soziale Integration) gegenüber. Anzumerken ist, dass die Vorinstanz auf mehr als vier Seiten auf die berufliche Integration des Beschwerdeführers eingeht (Urteil S. 36 ff. E. IV. 3.2.3). Ihre Ausführungen sind nicht nur eingehend und schlüssig, sondern auch ohne Weiteres nachvollziehbar. Die in diesem Zusammenhang erhobene Rüge der Verletzung der Begründungspflicht erweist sich als unbegründet (Beschwerde S. 55). Anstatt sich mit den diesbezüglichen Erwägungen der Vorinstanz auseinanderzusetzen, begnügt sich der Beschwerdeführer im Wesentlichen darauf, seine Sicht der Dinge darzutun (Beschwerde S. 55 ff.). Darauf braucht nicht weiter eingegangen zu werden.