Citation: 9C_188/2020 E. 4.1.2

4.1.2. Auch zu den Einschätzungen des RAD-Arztes Dr. med. E.________ hat sich das kantonale Gericht geäussert und festgestellt, diese enthielten im Wesentlichen eine kritiklose Übernahme des Vorberichts des Dr. med. D.________. Eine Anamnese und Auseinandersetzung mit den Vorakten, insbesondere der Expertise des medizinischen Zentrums B.________, sei nicht erfolgt. Einzige Bezugsquelle bildeten die Aussagen des Dr. med. D.________, wobei der RAD-Arzt unzutreffend davon ausgegangen sei, darin finde eine Auseinandersetzung mit dem Gutachten des medizinischen Zentrums B.________ statt. Ausserdem sei Dr. med. E.________ zum unrichtigen Schluss gelangt, die von Dr. med. D.________ festgehaltene Arbeitsunfähigkeit von 70 % müsse als Verschlechterung des bestehenden psychischen Grundleidens angesehen werden. Seine Schlussfolgerungen in Bezug auf die Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers seien daher nicht schlüssig, sei doch deren weitgehende Aufhebung nicht mit psychischen Befunden unterlegt. Ebenso fehle es an der Darlegung einer befundmässigen Verschlechterung.