Citation: 2C_709/2021 E. 6.1

6.1. Die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege im Verfahren vor dem Verwaltungsgericht richtet sich nach Art. 99 Abs. 2 VRP/SG in Verbindung mit Art. 117 ZPO. Danach hat eine Person Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege, wenn sie nicht über die erforderlichen Mittel verfügt und ihr Rechtsbegehren nicht aussichtslos erscheint (vgl. Art. 117 lit. a und b ZPO). Unter denselben Voraussetzungen besteht ein Anspruch auf Beiordnung eines unentgeltlichen Rechtsbeistands, sofern die Beiordnung zur Wahrung der Rechte der betreffenden Person notwendig ist (Art. 118 Abs. 1 lit. c ZPO). Es ist nicht ersichtlich und wird in der Beschwerde auch nicht geltend gemacht, dass Art. 29 Abs. 3 BV weitergehende Ansprüche vermitteln würde.