Citation: 2C_860/2017 E. 5.2.4

5.2.4. An der Feststellung, dass es sich bei den ausgegebenen Zwangswandelanleihen um Einlagen im Sinne des Bankengesetzes handelt, ändert der Umstand nichts, dass die Beschwerdeführerin 2 am 10. Januar 2012 die Wandelung erklärt haben will; trotz dieser gab sie ihre "Anleihen" weiterhin zu den bisherigen Konditionen aus und zudem bemühte sich der Beschwerdeführer 1, zusätzliche Gelder über eine Erstreckung der Anleihensdauer zu beschaffen. Ist die Wandelung gegenüber allen Investoren erklärt worden, scheint es systemwidrig, wenn unter den gleichen Bedingungen weiterhin Anleihen ausgeben werden. Es macht - wie die FINMA zu Recht festgestellt hat - keinen Sinn, eine Wandelanleihe aufzulegen, deren Wandelung bereits in der Vergangenheit erfolgt ist. Ob die Beschwerdeführerin 2 wirklich ernsthaft die Wandelung erklärt hat, ist im Übrigen zweifelhaft; der Beschwerdeführer 1 hat dies am 22. September 2014 auf eine entsprechende Frage der FINMA hin ausdrücklich verneint.