Citation: I 86/02 29.08.2002 E. 2

Beim Erlass der rentenbefristenden Verfügung vom 8. August 2000 hat sich die IV-Stelle Schwyz insbesondere auf das MEDAS-Gutachten vom 7. Oktober 1999 sowie auf die Berichte der Klinik X.________ vom 10. April 2000/13. Juni 2000 gestützt. Danach war der Versicherte ab Mai 2000 in einer leichten körperlichen Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig. Von dieser Feststellung, welche nicht beanstandet wurde, ist auszugehen, und es ist zu prüfen, ob sich daran in einer für den Anspruch erheblichen Weise etwas geändert hat. 2.1 Die IV-Stelle hat gestützt auf die Rügen des Versicherten bei der Fachstelle für Sozialpsychiatrie und Psychotherapie ein Gutachten vom 24. April 2001 eingeholt. Daraus ergibt sich, dass der Beschwerdeführer in seiner Tätigkeit und seinem Aufgabenbereich aus psychiatrischer Sicht nicht invaliditätsbedingt eingeschränkt ist. Damit schliessen sich die Gutachter der zusammenfassenden Beurteilung der MEDAS vom 7. Oktober 1999 dahingehend an, dass die Arbeitsunfähigkeit ausschliesslich durch die rheumatologisch-orthopädischen Befunde bestimmt wird und eine volle Arbeitsfähigkeit für körperlich leichte Tätigkeiten besteht. 2.2 Mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird im Wesentlichen geltend gemacht, eine Arbeitsfähigkeit des Versicherten ab Mai 2000 sei nicht gegeben. Dies belegten die Zeugnisse des Hausarztes Dr. med. E.________ vom 5. August und 30. September 2000 sowie ein im vorinstanzlichen Verfahren eingereichtes Privatgutachten von Dr. med. D.________ vom 3. September 2001. Die beiden Arztberichte des Hausarztes erfüllen die an ein medizinisches Gutachten gestellten Voraussetzungen nicht. Es handelt sich dabei um blosse Bestätigungen der Arbeitsunfähigkeit, während eine Diagnosestellung und eine Auseinandersetzung mit den zahlreichen medizinischen Akten nicht vorliegt. Darauf kann demnach nicht abgestellt werden. Ähnliches gilt für das Privatgutachten von Dr. med. D.________. Grundsätzlich besitzt ein Parteigutachten nicht den gleichen Rang wie ein vom Gericht oder von einem Unfallversicherer nach dem vorgegebenen Verfahrensrecht eingeholtes Gutachten (BGE 125 V 351). Im vorliegenden Fall verfügte zudem der Privatgutachter nicht über alle wesentlichen Unterlagen. Insbesondere hat er übersehen, dass dem Versicherten, der bereits vor dem Unfallereignis vom 27. Januar 1998 über die für ein HWS-Trauma üblichen Symptome geklagt hatte, nach rechtskräftiger Verfügung vom 8. August 2000 ab Mai 2000 kein Rentenanspruch mehr zustand.