Citation: 4P.56/2005 21.04.2005 E. 3

Im Rahmen einer Eventualbegründung führt das Handelsgericht aus, selbst wenn für das Jahr 2002 eine exklusive Bezugspflicht angenommen würde, sei die Forderung der Beschwerdeführerin unbegründet, da die Beschwerdegegnerin diesfalls zu einer ausserordentlichen Kündigung berechtigt gewesen wäre. Die Beschwerdeführerin wirft dem Handelsgericht auch diesbezüglich Willkür vor. Inwiefern der Eventualbegründung für den Ausgang des Verfahrens Bedeutung zukommt, wenn sich die Hauptbegründung als verfassungskonform erweist, legt die Beschwerdeführerin nicht dar und ist auch nicht ersichtlich. Hinzu kommt, dass die Beschwerdeführerin wohl behauptet, es sei willkürlich, davon auszugehen, sie sei insolvent gewesen. Das Handelsgericht stützte seine Erwägung indessen nicht nur auf die Insolvenz, sondern auch darauf, dass die Beschwerdeführerin selbst nicht mehr beliefert wurde. Inwiefern diese Auffassung willkürlich ist, legt die Beschwerdeführerin nicht dar, so dass der Schluss des Handelsgerichts in tatsächlicher Hinsicht im Ergebnis jedenfalls nicht willkürlich ist. Ob unter den gegebenen Umständen eine ausserordentliche Kündigung zulässig wäre, ist eine Frage des Bundesrechts und im Rahmen der staatsrechtlichen Beschwerde nicht zu behandeln. Die Rüge ist nicht stichhaltig, soweit überhaupt darauf einzutreten ist.