Citation: 6B_1293/2023 E. 1.4.3

1.4.3. Unzutreffend ist die Kritik des Beschwerdeführers, die Vorinstanz lasse den der Tat vorausgehenden Angriff der Opfer auf ihn ausser Acht. Vielmehr nimmt diese im Rahmen der Strafzumessung auf den vorherigen Angriff auf den Beschwerdeführer Bezug und hält diesbezüglich fest, er habe sich ohne Not, gezielt und erkennbar selbstbewusst an den Tatort begeben und die Gelegenheit wahrgenommen, den an ihm vorgängig begangenen Übergriff auf primitive, feige sowie gefährliche Weise zu vergelten. Sein Handeln sei komplett sinnlos und wäre ohne Weiteres, auch unter Alkoholeinfluss, zu vermeiden gewesen. Daran ändere nichts, dass er zuvor von den späteren Opfern provoziert und tätlich angegangen worden sei. Es sei ihm genug Zeit geblieben, sich zu beruhigen und sich vom Konfliktherd zu entfernen, stattdessen habe er sich für die Konfrontation entschieden. Als er - mit einer Holzlatte bewaffnet - dazu gestossen sei, seien die Gegner bereits wehrlos am Boden gelegen; von ihnen sei keine Bedrohung ausgegangen. Entsprechend seien keine Strafmilderungsgründe ersichtlich (Urteil S. 43 E. 3.1). Damit ist auch die Einschätzung der Vorinstanz, der Beschwerdeführer habe mit erschreckender Gewaltbereitschaft gehandelt, nicht zu beanstanden.