Citation: C 4/07 01.05.2007 E. 3

3.1 In tatsächlicher Hinsicht steht fest und ist unbestritten, dass die Beschwerdeführerin am 15. Dezember 2003 das Lizenziat der Fakultät der X.________ erwarb. Gestützt auf Art. 14 Abs. 1 lit. a AVIG meldete sie sich zum Bezug von Arbeitslosentaggeldern an und es wurde ihr eine Rahmenfrist zum Leistungsbezug vom 18. Dezember 2003 bis zum 17. Dezember 2005 eröffnet. Vom 18. Dezember 2003 bis 31. Januar 2004 bezog sie 32 Taggelder. Nach Erhalt eines Regierungsstipendiums verbrachte sie ab Februar 2004 fünf Monate an der Universität Y.________. Darauf folgte ein dreimonatiger Aufenthalt in der Schweiz, bevor sie als Austauschstudentin an die University Z.________ ging. Im Oktober 2005 kehrte sie in die Schweiz zurück und meldete sich ab 12. Oktober 2005 erneut zum Leistungsbezug an. Vom 13. Oktober bis 17. Dezember 2005 bezog sie weitere 47 Taggelder. Nach Ablauf der Rahmenfrist vom 18. Dezember 2003 bis 17. Dezember 2005 verneinte die Arbeitslosenkasse am 12. Januar 2006 die Anspruchsberechtigung auf die Eröffnung einer zweiten Rahmenfrist wegen Nichterfüllung der Beitragszeit und mangels Vorliegen eines Befreiungstatbestands. Gestützt auf diese Sachverhaltsdarstellung wies die Vorinstanz die Beschwerde ab. 3.2 In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird geltend gemacht, die Rahmenfrist hätte am 18. Dezember 2003 wegen fehlender Vermittlungsfähigkeit nicht eröffnet werden dürfen. So hätte das Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Zürich (AWA) die Vermittlungsfähigkeit prüfen müssen und das zuständige Regionale Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) hätte gemäss ihrer Informationspflicht und dem Grundsatz von Treu und Glauben die Beschwerdeführerin über die Rechtsfolgen einer Rahmenfristeröffnung orientieren müssen. Ferner wird beantragt, eine zweite Rahmenfrist sei ab 18. Dezember 2005 zu eröffnen, da durch die im Ausland absolvierten Semester ein Befreiungstatbestand erfüllt sei.