Citation: 8C_628/2021 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz setzte das streitige Invalideneinkommen anhand der LSE 2018, Tabelle TA1_tirage_skill_level, Zentralwert, Total, Kompetenzniveau 1, Männer, auf monatlich Fr. 5417.-, angepasst an die betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit (x 41.7 : 40) sowie an die Arbeitsfähigkeit (x 0.75) und hochgerechnet auf ein Jahr (x 12) auf Fr. 50'825.- fest. Sie bestätigte mit Blick auf das kreisärztliche Zumutbarkeitsprofil den von der Beschwerdegegnerin vorgenommenen Abzug vom Tabellenlohn in der Höhe von 5 %. Zur Begründung führte das kantonale Gericht im Wesentlichen aus, die Arbeitsfähigkeit sei auf körperlich leicht belastende, im Sitzen ausübbare Tätigkeiten beschränkt, wobei keine Einschränkungen der oberen Extremitäten bestünden. Zudem sei bereits eine grosszügig bemessene, gesundheitlich begründete Verminderung der Leistungsfähigkeit von 25 % berücksichtigt worden. Weder das Alter noch die fehlende Berufsausbildung oder die mangelnden Deutschkenntnisse wirkten sich sodann in einem über das berücksichtigte Mass hinausgehenden Umfang lohnsenkend aus, da Hilfsarbeiten auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt davon unabhängig nachgefragt würden. Unter Berücksichtigung eines Abzugs von 5 % ergebe sich für das Jahr 2018 ein hypothetisches Invalideneinkommen von Fr. 48'284.- (50'825.- x 0.95) und in Gegenüberstellung mit dem Valideneinkommen von Fr. 67'246.- ein Invaliditätsgrad von gerundet 28 %.