Citation: 8C_744/2015 E. 2.2

2.2. Die Verfügung der SUVA vom 7. September 2012 bezog sich nur auf den Unfall vom 19. August 2004, nicht aber auf jenen vom 26. Oktober 1990. Entgegen den Ausführungen des Versicherten wurde der Verfahrensgegenstand durch den Einspracheentscheid vom 21. Februar 2013 nicht ausgedehnt. Daran vermag auch der Umstand nichts zu ändern, dass im Einspracheentscheid der erste Unfall und die dazu ergangenen - in Rechtskraft erwachsenen - Verfügungen vom 13. September 1991 und 16. März 1992 erwähnt wurden. Mit dem kantonalen Gericht ist somit davon auszugehen, dass ein allfälliger Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall vom 26. Oktober 1990 und den geklagten Kopfbeschwerden nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens ist. Dem Versicherten bleibt es aber unbenommen, gegenüber der SUVA auch einen Rückfall oder Spätfolgen zu diesem Unfall geltend zu machen.