Citation: 4A_367/2013 E. 2.4

2.4. Dem ist nicht zuzustimmen. Das Schiedsgericht wurde wegen Uneinigkeit der Parteien in der Auslegung von Ziff. 2.10 BAR angerufen. Aus der Eingabe der Beschwerdeführer geht klar hervor, dass sie mit der 2011 erfolgten Änderung der Berechnung der Überlappungszeiten nicht einverstanden waren, da die Beschwerdegegnerin ihrer Ansicht nach zu wenig Überlappungszeit einteile. Ebenfalls klar ist, wie diese nach Ansicht der Beschwerdeführer zu berechnen wäre. Das Rechtsbegehren ist daher so zu verstehen, dass die Beschwerdeführer die Richtigkeit ihrer Berechnungsart gewissermassen voraussetzten und nun die Feststellung beantragten, die so berechnete Überlappungszeit sei bei jeder Dienstübergabe zu gewähren. Die blosse Feststellung, es sei bei jeder Dienstübergabe Überlappungszeit zu gewähren, wäre denn auch nur von beschränktem Nutzen für die Parteien gewesen. Die umstrittene Frage nach der Berechnungsweise dieser Überlappungszeit wäre diesfalls noch immer ungelöst. Das Schiedsgericht hat nun festgestellt, dass zwar in der Tat bei jeder Dienstübergabe Überlappungszeit zu gewähren sei, jedoch zeitlich in geringerem Umfang als von den Beschwerdeführern geltend gemacht. Damit gab es den Beschwerdeführern nur teilweise Recht und bewegte sich gleichzeitig aber immer noch innerhalb der Streitpunkte, die ihm im Sinne von Art. 393 lit. c ZPO unterbreitet wurden. Der Schiedsspruch ist somit vom Rechtsbegehren der Beschwerdeführer gedeckt. Die Beschwerde ist unbegründet.