Citation: 1G_2/2013 E. 2

Das Urteil vom 4. September 2013 wurde der Gesuchstellerin am 4. Oktober 2013 zugestellt. Das Revisionsgesuch wurde somit fristgerecht gestellt (Art. 124 Abs. 1 lit. b BGG). Das Bundesgericht ging in seinem Urteil von einem Rückzug der Baugesuche aus (wie in anderen, die Gesuchstellerin und die Gemeinde Disentis/Mustér betreffenden Fällen geschehen). Der gemeiname Antrag der Bauherrschaft und der Gemeinde vom 5. Juli 2013 auf Gutheissung der Beschwerde und Rückweisung der Sache an das Verwaltungsgericht wurde entweder nicht gesehen oder nach dem tatsächlichen Wortlaut unrichtig wahrgenommen (vgl. ELISABETH ESCHER, in: Basler Kommentar zum BGG, 2. Aufl., N. 9 zu Art. 121). Dies war für den Ausgang des Verfahrens (Abschreibung als gegenstandslos) massgeblich. Damit wurde eine erhebliche, in den Akten liegende Tatsache aus Versehen nicht berücksichtigt, d.h. es liegt ein Revisionsgrund i.S.v. Art. 121 lit. d BGG vor. Das Revisionsgesuch ist daher gutzuheissen und das Urteil 1C_16/ 2013 vom 4. September 2013 aufzuheben. Dies hat zur Folge, dass über die Beschwerde der Helvetia Nostra im Verfahren 1C_16/2013 neu zu entscheiden ist (Art. 128 Abs. 1 BGG).