Citation: 1C_263/2023 E. 5

Bei diesem Ergebnis kann der Beschwerdeführerin auch nicht gefolgt werden, wenn sie ausführt, die Vorinstanz verstricke sich in einen Widerspruch, da die Rechtsprechung die Berücksichtigung der konkreten Verhältnisse bei der Beurteilung der Existenzfähigkeit verlange, sie dann aber nur auf den abstrakten Bedarf einer bäuerlichen Familie abstelle. Zwar trifft es zu, dass das Kantonsgericht nicht näher auf die konkrete Betriebsstruktur, künftige Dauer der Bewirtschaftung, Betriebsgrösse und auf die lokalen Verhältnisse eingegangen ist. Nachdem sie das längerfristige Bestehen des Betriebs indessen bereits wegen des Fehlens eines namhaften landwirtschaftlichen Beitrags verneinte, erweisen sich die behaupteten Rechtsverletzungen als unbegründet.