Citation: 6B_468/2015 E. 1.4.2

1.4.2. Der Beschwerdeführer bringt vor, die Vorinstanz lasse in willkürlicher Weise unberücksichtigt, dass zwei der Tänzerinnen aussagten, sie hätten die Gäste nicht zum Alkoholkonsum animieren müssen bzw. seien ausser zum Tanzen zu keinen anderen Arbeitsleistungen verpflichtet gewesen. Entgegen dieser Behauptung geht die Vorinstanz durchaus auf seinen Einwand ein. Sie entkräftet ihn mit dem Vorhalt der Aussagen derselben Frauen, wonach sie nie den vertraglich vereinbarten Lohn erhalten und somit nichts verdient hätten, wenn sie mit den Gästen nichts getrunken hätten. Angesichts dieser übereinstimmenden Aussagen der Tänzerinnen bestehe deshalb kein Zweifel daran, dass zwar nicht mittels Gewalt oder Drohungen Zwang ausgeübt worden sei, die Tänzerinnen aber aufgrund ihrer finanziellen Situation gleichwohl zur Animationstätigkeit gezwungen gewesen seien (Urteil, S. 6 f.). Diese Erwägung lässt keine Willkür erkennen.