Citation: 8C_477/2009 07.09.2009 E. 3

Die Vorinstanz hat mit einlässlicher und überzeugender Begründung gestützt auf die Gutachten des Zentrums X.________ und der Firma E.________ AG, vom 9. Januar 2007 und des Dr. med. Dr. phil. B.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 12. Februar 2007, sowie die Berichte der Klinik G.________, vom 15. September 2006, und des Spitals Y.________ vom 7. Februar und 6. September 2006, in für das Bundesgericht verbindlicher Weise (E. 1) festgestellt, dass keine den Anforderungen der Rechtsprechung genügende Diagnose eines psychischen Gesundheitsschadens (BGE 131 V 49, 130 V 396) gegeben ist und aus somatischer Sicht der bisherige Beruf als Stanzer nicht mehr, eine leichte wechselbelastende Tätigkeit hingegen ganztags zumutbar ist. Daran ändern auch die verschiedenen Berichte des Dr. med. S.________, Facharzt für Innere Medizin, nichts. Wie das kantonale Gericht zu Recht ausführt, ist Dr. med. S.________ als Internist nicht qualifiziert, die fachspezifischen Feststellungen des Psychiaters in Zweifel zu ziehen (vgl. BGE 130 V 352 E. 2.2.2 S. 353). Er begründet denn auch seine abweichende Meinung nicht. Überdies ist der Erfahrungstatsache Rechnung zu tragen, wonach Hausärzte auf Grund ihres Vertrauensverhältnisses zum Patienten eher zu dessen Gunsten aussagen (BGE 125 V 351 E. 3b/cc S. 353). Ebenso wenig ändert E. 3.3.2 des Urteils 9C_833/2007 vom 4. Juli 2008 etwas an diesem Ergebnis: Anders als im angerufenen Urteil haben vorliegend die IV-Stelle in ihrer Verfügung vom 28. November 2008 respektive die Vorinstanz in E. 5.3 ihres Entscheids begründet, weshalb sie den Bericht vom 4. Februar 2008 über die beruflichen Abklärungen für die Beurteilung der zumutbaren Arbeitsfähigkeit nicht als massgebend erachten. Insbesondere weist der RAD am 4. November 2008 zu Recht darauf hin, dass der Bericht hauptsächlich auf die subjektiven Angaben des Versicherten abstellt und sich mit der hier massgeblichen Frage einer allfälligen Selbstlimitierung gar nicht auseinandersetzt. Nach dem Gesagten ist mit der Vorinstanz im Rahmen der antizipierten Beweiswürdigung (SVR 2001 IV Nr. 10 S. 27 E. 4b mit Hinweisen) von weiteren medizinischen Abklärungen abzusehen, da von ihnen keine neuen medizinischen Erkenntnisse zu erwarten sind. Somit ist nicht zu beanstanden, dass für die Ermittlung des Invaliditätsgrades beim Invalideneinkommen von der Zumutbarkeit einer leichten, wechselbelastenden Tätigkeit ganztags ausgegangen wird. Soweit der Versicherte das Valideneinkommen rügt, kann diese Frage mit der Vorinstanz offen bleiben. Selbst wenn die von ihm gewünschte Korrektur (Berücksichtigung eines Teuerungsausgleiches) vorgenommen würde, vermöchte dies keinen Anspruch auf eine (Viertels-)Rente zu begründen.