Citation: 4A_197/2020 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz setzte die Gerichtsgebühr im angefochtenen Urteil auf Fr. 200'000.-- fest; hinzu kamen Barauslagen für das medizinische Gutachten von Fr. 24'000.--. Zur Begründung verwies die Vorinstanz unverändert auf das Ersturteil E. 17.1. Die Parteientschädigung veranschlagte die Vorinstanz mit Fr. 200'000.--. Zudem sprach sie einen Ersatz für die Weisungsgebühr von Fr. 1'240.-- zu. Auch hier verwies sie zur Begründung unverändert auf das Ersturteil E. 17.2. Die Vorinstanz erwog, der letzte aufrecht erhaltene Klagebetrag belaufe sich auf Fr. 6'978'573.--. Davon erhalte die Beschwerdegegnerin Fr. 1'718'310.-- zugesprochen. Sie obsiege zu rund einem Viertel. Unter Berücksichtigung der teils schwierigen Schätzungen und Berechnungen sowie angesichts fehlender gefestigter Praxis insbesondere bezüglich Pflege- und Betreuungsschaden erscheine eine hälftige Kostenteilung als angemessen. Die Klagereduktion vom 15. November 2010 sei durch die Geburt eines Kindes der Beschwerdegegnerin veranlasst worden. Damit habe sich eine Wendung im Leben der Beschwerdegegnerin vollzogen, die ihr nicht einseitig angelastet werden dürfe. Es rechtfertige sich auch für den durch Rückzug erledigten Teil der Klage eine hälftige Teilung. Die Kosten seien deshalb insgesamt hälftig zu teilen. Die Parteientschädigungen würden sich gegenseitig aufheben. Der Beschwerdegegnerin sei Ersatz für die halbe Weisungsgebühr zuzusprechen. Die Gerichtskosten seien den Parteien je zur Hälfte aufzuerlegen. Die Versicherung sei zu verpflichten, der Beschwerdegegnerin eine Parteientschädigung von Fr. 620.-- zu bezahlen. Im Übrigen seien keine Parteientschädigungen zuzusprechen.