Citation: 1B_75/2021 E. 2

Der angefochtene Entscheid ist ein selbstständig eröffneter Zwischenentscheid in einem Strafverfahren, der für den Beschwerdeführer hinsichtlich der Frage der amtlichen Verteidigung einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann. Die Beschwerde in Strafsachen nach 78 ff. BGG erweist sich damit als zulässig (vgl. Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG), soweit der Beschwerdeführer den Entscheid des Obergerichts im Streitpunkt der notwendigen amtlichen Verteidigung anficht. Grundsätzlich ebenfalls zulässig ist es, im Rahmen der Beschwerde in Strafsachen erstmals einen Ausstandsgrund geltend zu machen, sofern dieser erst nach der Fällung des letztinstanzlichen kantonalen Urteils, aber vor Ablauf der Beschwerdefrist beim Bundesgericht entdeckt worden ist (BGE 139 III 466 E. 3.4; Urteil 2C_455/2020 vom 2. Dezember 2020 E. 4.1.1, zur Publikation vorgesehen).