Citation: 6S.67/2003 21.03.2003 E. 1

X.________ beantragt in seinem Revisionsgesuch, es seien ihm für das Verfahren vor Bundesgericht zumindest die tatsächlichen und ausgewiesenen Barspesen von Fr. 2'292.25 gemäss der beigelegten Honorarnote seines vormaligen Rechtsvertreters vom 13. September 2002 für dessen Arbeit in der Zeit vom 2. Juli 2002 bis zum 10. September 2002 zu ersetzen. Eventuell sei ihm zusätzlich auch Ersatz zu leisten für seinen eigenen Aufwand von vier Arbeitstagen à je neun Stunden zu den kalkulatorischen Selbstkosten von weiteren Fr. 1'980.-- für die Ausarbeitung und Redaktion der beiden Rechtsschriften an das Bundesgericht. Zur Begründung führt er aus, er habe sich aus finanziellen Gründen im Verfahren vor dem Bundesgericht keinen Rechtsanwalt mehr leisten können. Daher sei er gezwungen gewesen, allein zur Vorbereitung und Redaktion der eidgenössischen Nichtigkeitsbeschwerde und der staatsrechtlichen Beschwerde vier volle Arbeitstage einzusetzen, wofür ihm fairerweise Ersatz zu leisten sei. Er habe sich zudem von seinem früheren Rechtsvertreter noch ein Grobkonzept als Entwurf für die beiden Beschwerden an das Bundesgericht ausarbeiten lassen, wofür ihm vom Rechtsanwalt die beigelegte Honorarrechnung über Fr. 2'292.25 gestellt worden sei, welche er bezahlt habe. Dieses Vorgehen sei kostengünstiger als die vollumfängliche Vertretung durch einen Anwalt im bundesgerichtlichen Verfahren, für welche ihm der Kassationshof infolge Gutheissung der eidgenössischen Nichtigkeitsbeschwerde diskussionslos eine Entschädigung ausgerichtet hätte. Der Gesuchsteller weist darauf hin, dass im Übrigen auch die Voraussetzungen erfüllt seien, unter welchen gemäss dem vom Kassationshof zitierten BGE 113 Ib 353 E. 6f einem nicht anwaltlich vertretenen Beschwerdeführer eine Entschädigung ausgerichtet werde. Er habe sich im Sinne der Erwägungen in jenem Bundesgerichtsentscheid in seinen Beschwerdeschriften sehr sorgfältig mit dem angefochtenen Urteil und der Praxis des Bundesgerichts auseinander gesetzt, was für ihn als Laien mit einem erheblichen persönlichen Arbeitsaufwand verbunden gewesen sei, weshalb sich die Zusprechung einer Entschädigung rechtfertige. Der Gesuchsteller ist der Auffassung, sein eigener Aufwand von vier Arbeitstagen für die Redaktion der beiden Rechtsschriften sowie der ihm erst nach Einreichung der beiden Beschwerden in Rechnung gestellte Aufwand des Anwalts für die Ausarbeitung eines Entwurfs seien "entscheidende, dem erkennenden Gericht nicht unterbreitete Tatsachen". Sie stellten daher in sinngemässer Auslegung von Art. 229 Ziff. 1 lit. a und Art. 230 Abs. 2 BStP sowie von Art. 137 lit. b OG Revisionsgründe dar.