Citation: 8C_618/2014 E. 3.3

3.3. Die Beschwerdeführerin rügt, die Vorinstanz habe zu Unrecht die ursprüngliche Rentenverfügung vom 12. April 2005 als zweifellos unrichtig qualifiziert. Der Gesundheitszustand der Versicherten und implizit auch der natürliche und adäquate Kausalzusammenhang habe sich aufgrund des Gutachtens des Spitals I.________ vom 17. Oktober 2003, einschliesslich der Teilgutachten von PD Dr. med. J.________, Facharzt für Psychiatrie und PD Dr. med. K.________, Facharzt für Neurologie, zuverlässig beurteilen lassen. Den Beweis für den nachträglichen Hinfall der unfallbedingten Ursachen des Gesundheitsschadens habe der Unfallversicherer nicht erbracht. Die Vorinstanz habe vielmehr die im Jahre 2005 bejahten Adäquanzkriterien in strenger Würdigung der medizinischen Unterlagen und unter willkürlicher Berücksichtigung von nach diesem Zeitpunkt erstellten ärztlichen Berichten nachträglich anders ausgelegt und damit retrospektiv einen neuen Ermessensentscheid getroffen, was im Rahmen einer Beurteilung unter dem Titel der Wiedererwägung nicht zulässig sei. Wenn die Vorinstanz davon ausgehe, es habe von Anfang an kein Leistungsanspruch bestanden, liege in ihrem Entscheid zudem eine reformatio in peius begründet, ohne dass diese gemäss Art. 61 lit. d ATSG vorgängig angedroht worden wäre. Mit der rückwirkenden Rentenaufhebung ohne zuverlässige medizinische Grundlage werde zudem die Besitzstandgarantie verletzt.