Citation: 8C_86/2021 E. 4

Die Vorinstanz hat hinsichtlich der Dauer des Arbeitsverhältnisses mit der B.________ GmbH festgestellt, im Formular "Antrag auf Arbeitslosenentschädigung" vom 31. März 2020 habe die Beschwerdeführerin als letzten geleisteten Arbeitstag den 14. Februar 2020 (bei einer Anstellungsdauer vom 10. Dezember 2019 bis 19. März 2020) angegeben und dass sie sich bis 16. März 2020 ferienhalber im Ausland aufgehalten habe. Der geschäftsführende C.________ habe der Beschwerdeführerin gemäss Kündigungsschreiben vom 20. März 2020 schriftlich und per sofort gekündigt. Zudem habe er darin angemerkt, sie sei vom 10. Dezember 2019 bis 19. März 2020 bei der B.________ GmbH im Stundenlohn angestellt gewesen. In der Arbeitgeberbescheinigung vom 1. April 2020 habe er überdies bestätigt, dass es sich um Heimarbeit auf Abruf gehandelt habe. Die Lohnabrechnung vom 24. Januar 2020 (mit der Überschrift Januar 2020) enthalte 37,5 geleistete Arbeitsstunden für den Monat Dezember 2019 und 32 Arbeitsstunden für den Monat Januar 2020 sowie für den Monat Februar 2020 16 Arbeitsstunden. Davor sei die Beschwerdeführerin gemäss E-Mail des C.________ vom 8. Mai 2020 in den Monaten Januar bis Juni 2018, Februar bis März 1019 und Juni bis September 2019 mit einem Pensum zwischen 60 und 100 % fest angestellt gewesen. Die Vorinstanz würdigte die Aussagen der Beschwerdeführerin dahingehend, dass das letzte Arbeitsverhältnis vom 10. Dezember 2019 bis 14. Februar 2020 gedauert habe, nachdem sie bis zu diesem Datum Lohn erhalten habe und der 14. Februar 2020 als letzter effektiv geleisteter Arbeitstag bezeichnet worden sei, wobei sie sich seit 24. Januar 2020 auf den Kapverden aufgehalten habe. Nach dem 14. Februar 2020 habe sie bis 19. März 2020 unbezahlte Ferien bezogen. Den "Aussagen der ersten Stunde" gemäss "Antrag auf Arbeitslosenentschädigung" vom 31. März 2020 müsse besondere Bedeutung beigemessen werden. Nicht ausschlaggebend sei, dass sich die Beschwerdeführerin ihren Angaben gemäss der B.________ GmbH bis 19. März 2020 weiterhin auf Abruf zur Verfügung gestellt habe. Die Vorinstanz hat ferner festgestellt, für den Zeitraum vom 10. Dezember 2019 bis 14. Februar 2020 resultiere eine Beitragszeit von 2 Monaten und 6 Tagen. Vom 19. März 2018 bis 30. September 2019 sei eine beitragspflichtige Beschäftigung von 9 Monaten und 13 Tagen ausgewiesen, woraus sich insgesamt eine Beitragszeit von 11 Monaten und 19 Tagen errechne.