Citation: 4C.240/2003 03.12.2003 E. 2

Unstreitig ist, dass die Beklagte für den Schaden aufzukommen hat, der daraus entstanden ist, dass sie ihre Verpflichtung zum Abschluss einer Versicherung gemäss Ziff. 6.2 des Arbeitsvertrages nicht oder schlecht erfüllt hat (Art. 97 OR; vgl. BGE 127 III 318 E. 5 und dortige Hinweise). Unstreitig ist weiter, dass der ungekürzte Erfüllungs- oder Ersatzanspruch zwei zu versichernde Jahresgehälter von je Fr. 172'800.-- umfasst, und dass die Kläger daran aktivlegitimiert sind. Streitig ist demgegenüber einerseits, ob das aus der beruflichen Vorsorge ausgerichtete Todesfallkapital auf den Anspruch anzurechnen ist, und anderseits, ob der Umstand des Freitodes des Arbeitnehmers Bestand oder Höhe des Anspruchs beeinflusst.