Citation: 6A.18/2005 05.07.2005 E. A

A.a Der am 13. August 1969 geborene X.________ wurde mit Strafbefehl der Bezirksanwaltschaft Zürich vom 7. November 1991 wegen Fahrens in angetrunkenem Zustand zu einer Busse von Fr. 1'600.-- verurteilt. Die Strafuntersuchung betreffend die (von ihm bestrittenen) Anschuldigungen des Raubversuchs, Notzuchtversuchs und der Körperverletzung zum Nachteil einer betäubungsmittelabhängigen Prostituierten wurde eingestellt. A.b Am 26. Mai 1996 verursachte X.________ in Zürich mit einer Blutalkoholkonzentration von mindestens 1,89 Gewichtspromillen einen Selbstunfall. Der Einzelrichter für Zivil- und Strafsachen am Bezirksgericht Zürich sprach ihn am 10. Januar 1997 schuldig des Fahrens in angetrunkenem Zustand und der Verletzung von Verkehrsregeln, bestrafte ihn mit 3 Monaten Gefängnis, ordnete eine ambulante Massnahme nach Art. 44 Ziff. 1 StGB an und schob den Vollzug der Freiheitsstrafe zugunsten der ambulanten Massnahme auf. A.c Am 13./14. Oktober 1998 nahm X.________ die betäubungsmittelabhängige Prostituierte R. zu sich nach Hause. Der vereinbarte Oralverkehr führte nicht zum Ziel. In der Folge verlangte X.________ von R. Analverkehr, was diese ablehnte. Darauf drang er mit der dazu nötigen Gewalt anal in R. ein, danach unter Kraftanwendung vaginal und hierauf wieder anal. Während der anschliessenden Autofahrt zum Limmatplatz zurück verlangte er von R. erneut Oralverkehr und drückte dazu ihren Kopf auf seinen inzwischen entblössten Geschlechtsteil. Während eines scharfen Bremsmanövers bei einer Kreuzung konnte R. aus dem fahrenden Auto springen. Das Bezirksgericht Zürich sprach den nicht geständigen X.________ mit Urteil vom 5. Oktober 1999 schuldig der Vergewaltigung, der sexuellen Nötigung, der Drohung und ferner der Hehlerei und bestrafte ihm mit 3 Jahren Zuchthaus. Die dagegen erhobene Berufung zog X.________ am 5. September 2000 zurück. A.d Bereits am 28. Mai 1999 hatte das kantonale Amt für Straf- und Massnahmevollzug (heute: Amt für Justizvollzug) den Vollzug der vom Einzelrichter am 10. Januar 1997 angeordneten ambulanten Massnahme eingestellt und beim Gericht den Vollzug der aufgeschobenen Gefängnisstrafe von 3 Monaten beantragt. A.e Mitte September 1999 nahm X.________ die betäubungsmittelabhängige G. zu sich in die Wohnung, nachdem man vaginalen Verkehr vereinbart hatte. G. wollte nach erbrachter Leistung gehen, was X.________ nicht zuliess. Er packte sie im Arm- und Schulterbereich, drückte sie in Bauchlage auf das Bett zurück und verkehrte gegen ihren Willen anal mit ihr. Anschliessend drückte er sie nunmehr in Rückenlage auf das Bett, um den vaginalen Verkehr zu vollziehen. G. gelang es dabei, X.________ in den Bauch zu treten, worauf sie in die Toilette flüchtete. Nachdem dieser ihr das ganze Geld weggenommen hatte, warf er sie aus der Wohnung. Am 12. Mai 2000 erhob die Bezirksanwaltschaft Anklage (act. 10/23). A.f Drei Tage vor der Gerichtsverhandlung wegen der Vergewaltigung von R., am 2. Oktober 1999, traf X.________ an der Langstrasse auf T., die auf ihr Taxi wartete und von einem Angetrunkenen belästigt wurde. X.________ bot ihr seine Hilfe an und lud sie zu sich nach Hause zum Übernachten ein, womit sich T. nach einigem Zögern einverstanden erklärte. Auf sein Betreiben hin schlief T. nicht, wie vorgesehen, auf dem Sofa, sondern im Schlafzimmer, wo er sie sofort sexuell bedrängte. Nach entsprechenden Drohungen war T. bereit, ihn manuell zu befriedigen, wobei er nicht zum Erguss kam. Nun verlangte er von T. oralen Verkehr, wozu sie nicht bereit war. Er packte sie am Genick und drückte ihren Kopf bzw. Mund auf sein Glied und zog sie dabei regelmässig an ihrem entzündeten Arm. Er kam nicht zum Orgasmus. Danach verlangte er Geschlechtsverkehr von ihr, was sie ablehnte, worauf er ihre Brüste leckte, ihr einen Zungenkuss gab und auf Geschlechtsverkehr beharrte. T. gelang es schliesslich, aus der Wohnung zu fliehen. Das Bezirksgericht Zürich sprach den wiederum nicht geständigen X.________ mit Urteil vom 23. August 2000 schuldig der versuchten Vergewaltigung, der mehrfachen sexuellen Nötigung sowie ferner des Diebstahls und der mehrfachen Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz und bestrafte ihn mit 4 Jahren und 6 Monaten Zuchthaus. Die dagegen erhobene Berufung zog X.________ am 16. Februar 2001 zurück. A.g Mit Verfügung vom 14. Dezember 2000 ordnete der Einzelrichter für Zivil- und Strafsachen am Bezirksgericht Zürich den Vollzug der Strafe von 3 Monaten Gefängnis gemäss Urteil vom 10. Januar 1997 im Umfang von 2 Monaten an.