Citation: 1B_221/2023 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz hielt im angefochtenen Entscheid fest, der Beschwerdegegner sei Schweizer Staatsbürger und in Winterthur geboren und aufgewachsen. Er habe bei seiner Anhörung erklärt, dass sich sein gesamtes Umfeld in der Schweiz befinde und er seine persönliche und berufliche Situation regeln wolle, damit er an der Berufungsverhandlung "etwas vorzuweisen" habe. Der im Kosovo lebende Vater des Beschwerdegegners sei - so die Vorinstanz weiter - seine einzige belegte Verbindung ins Ausland; zu diesem habe er aber nach eigenen Angaben keinen Kontakt. Weiter bestünden keine Anhaltspunkte, dass sich der Beschwerdegegner dem Strafverfahren bzw. dem Strafvollzug entziehen könnte. Er habe zwar noch eine langjährige Reststrafe zu verbüssen, nach der Rechtsprechung vermöge dies allein aber noch keine Fluchtgefahr zu begründen, weshalb diese verneint werden müsse.