Citation: I 452/04 16.02.2005 E. 3

3.1 Das Einkommen, welches der Beschwerdeführer erzielen könnte, wenn er nicht invalid geworden wäre (Valideneinkommen; vgl. Art. 16 ATSG am Ende), bezifferte die Vorinstanz bezogen auf den massgebenden Zeitpunkt des Rentenbeginns (BGE 129 V 223 f. Erw. 4) mit Fr. 56'895.-, dies ausgehend vom Zentralwert des Einkommens der im privaten Sektor mit einfachen und repetitiven Tätigkeiten beschäftigten Männer gemäss der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) 2000 (Tabelle A1, S. 31). Dieses Vorgehen hat die kantonale Rekurskommission ausführlich und überzeugend begründet, und es wird in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde zu Recht nicht beanstandet. 3.2 Was das Einkommen anbelangt, welches der Versicherte nach Eintritt der Invalidität durch eine ihm zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (Invalideneinkommen), stellte die kantonale Rekurskommission ebenfalls auf die Tabellenwerte der LSE ab. Dies lässt sich angesichts des aus den medizinischen Unterlagen abzuleitenden Zumutbarkeitsprofils nicht beanstanden. Die drei mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingereichten Profile der von der SUVA erstellten Dokumentation über Arbeitsplätze (DAP) bilden demgegenüber keine hinreichend zuverlässige Grundlage für die Bestimmung des hypothetischen Invalideneinkommens (BGE 129 V 475 ff. Erw. 4.2.1 und 4.2.2). Angesichts der reduzierten Arbeitsfähigkeit ist der LSE-Tabellenwert um 50 % herabzusetzen. Darüber hinaus kann einer als Folge der Behinderung sowie allfälliger weiterer lohnmindernder Faktoren zu erwartenden Lohneinbusse durch Vornahme eines prozentualen Abzugs Rechnung getragen werden (dazu BGE 126 V 78 ff. Erw. 5; AHI 2002 S. 70 Erw. 4b/cc). Vorliegend erscheint eine derartige Reduktion mit dem Ziel, den behinderungsbedingten Einschränkungen (mit Einschluss der einer durch die Teilzeitarbeit bedingten Lohnverminderung) Rechnung zu tragen, als angebracht. Nicht gerechtfertigt wäre es dagegen, im Rahmen des Abzugs zusätzlichen invaliditätsfremden Faktoren wie dem Aufenthaltsstatus oder dem Alter des Beschwerdeführers Rechnung tragen zu wollen. Denn diese Gesichtspunkte beeinflussen nicht nur das Invaliden-, sondern gleichermassen auch das Valideneinkommen. Da Letzteres ebenfalls auf Grund der Tabellenwerte, aber ohne Vornahme eines Abzugs festgesetzt wurde, sind invaliditätsfremde einkommensmindernde Gesichtspunkte auch bei der Bezifferung des Invalideneinkommens ausser Acht zu lassen (Parallelität der Bemessungsfaktoren: ZAK 1989 S. 458 f. Erw. 3b; Urteil S. vom 29. August 2002, I 97/00, Erw. 3). Unter diesem Vorzeichen lässt sich die Festsetzung des prozentualen Abzugs durch die Vorinstanz auf 10 % nicht beanstanden. Das ausgehend vom Tabellenwert für den Dienstleistungssektor resultierende Invalideneinkommen von Fr. 23'871.- ergibt verglichen mit dem Valideneinkommen von Fr. 56'895.- einen Invaliditätsgrad von 58 %, der sowohl nach der bis Ende 2003 gültig gewesenen als auch nach der seit 1. Januar 2004 in Kraft stehenden Regelung einen Anspruch auf eine halbe Rente begründet. Unter diesen Umständen kann offen bleiben, ob nicht, wie es der Praxis für den Regelfall entspricht (Urteile E. vom 15. Dezember 2003 [I 573/01] Erw. 3.2.4.2, G. vom 12. Februar 2003 [I 366/01] Erw. 4, L. vom 19. Oktober 2001 [I 289/01] Erw. 3c und K. vom 7. August 2001 [U 240/99], Erw. 3c/cc), auf die Lohnverhältnisse im (gesamten) privaten Sektor abzustellen wäre. Diesfalls ergäbe sich ausgehend vom auch dem Valideneinkommen zu Grunde gelegten Tabellenwert von Fr. 4437.- (LSE 2000, S. 31) bei einer Arbeitsunfähigkeit von 50 % und unter Berücksichtigung eines 10%igen Abzugs ein Invaliditätsgrad von 55 %, welcher ebenfalls zur Zusprechung einer halben Rente führt.