Citation: 7B.23/2005 25.02.2005 E. A

A.a In der Betreibung Nr. _______1 gegen X.________ als Solidarschuldnerin des Kantons Bern wurde der Zahlungsbefehl am 19. Januar 2004 zugestellt und mit der Erteilung der definitiven Rechtsöffnung am 21. Mai 2004 vollstreckbar. Der Pfändungsvollzug zur angekündigten Zeit scheiterte jedoch, worauf der in einem früheren Verfahren vorgepfändete Liquidationsanteil der Schuldnerin an der Erbengemeinschaft A.________ in die Pfändungsurkunde eingetragen wurde (Abschrift vom 1. September 2004, Gruppen- Nr. _______2 des Betreibungs- und Konkursamtes Emmental-Oberaargau, Dienststelle Wangen). A.b Mit Beschwerde vom 11. Oktober 2004 machte die Schuldnerin geltend, die Pfändungsabschrift Gruppen-Nr. _______2 vom 1. September 2004 nie erhalten zu haben und erst durch das am 30. September 2004 mitgeteilte Verwertungsbegehren von einer Pfändung zu wissen. Das Beschwerdebegehren lautete auf Nichtigkeit des Pfändungsvollzuges vom 9. Juli 2004, da das (nachträglich eingesehene) Vollzugsprotokoll weder eine behördliche Unterschrift noch eine Bescheinigung des Pfändungsvorganges und auch nicht die gemäss Art. 5 Abs. 1 VVAG verlangten Personen enthalte. Ferner verstosse die Anteilspfändung gegen die gesetzliche Reihenfolge der zu pfändenden Vermögenswerte, und zudem richte sich die Betreibung gegen die falsche Schuldnerin. Die Dienststelle Wangen beantragte mit Vernehmlassung vom 29. Oktober 2004, die Beschwerde sei als gegenstandslos abzuschreiben, da sie die Pfändungsabschrift soeben neu ausgefertigt und mit den Namen der Mitanteilhaber wie auch bezüglich des Pfändungssubstrates ergänzt habe und sogleich mit eingeschriebener Post zustellen werde. Das Abweichen von der Pfändungsreihenfolge sei im Übrigen gestattet, wenn es die Verhältnisse rechtfertigten (Art. 95 Abs. 4bis SchKG). Mit Entscheid vom 13. Januar 2005 trat das Obergericht des Kantons Bern, Aufsichtsbehörde in Betreibungs- und Konkurssachen, auf die Beschwerde nicht ein, weil diese vor Fristbeginn erhoben wurde.