Citation: 2C_444/2017 E. 4.3.3

4.3.3. Daneben ist weiter zu beachten, dass das angefochtene Urteil den Anforderungen von Art. 112 Abs. 1 lit. b BGG nicht in sämtlichen Punkten genügt. Nach der genannten Bestimmung müssen Entscheide, die der Beschwerde an das Bundesgericht unterliegen, die massgebenden Gründe tatsächlicher und rechtlicher Art enthalten. Aus dem Entscheid muss klar hervorgehen, welchen Sachverhalt die Vorinstanz als rechtserheblich erachtet und ihrem Entscheid zugrunde gelegt und welche rechtlichen Überlegungen sie angestellt hat (BGE 141 IV 244 E. 1.2.1 S. 245 f.; 135 II 145 E. 8.2 S. 153). Einen Entscheid, der den Anforderungen nach Art. 112 Abs. 1 BGG nicht genügt, kann das Bundesgericht an die kantonale Behörde zur Verbesserung zurückweisen oder aufheben (Art. 112 Abs. 3 BGG). Im Hinblick auf die Voraussetzungen für die Erteilung eines Waffenerwerbsscheins nimmt das Verwaltungsgericht zwar zu Recht Bezug auf das gegen den Beschwerdeführer hängige Strafverfahren (vgl. E. 3.2.1 hiervor). Soweit es sich aber nur dahingehend äussert, dass "ein Teil dieser [in E. 4.1 hiervor genannten] Delikte im Verfahren vor Obergericht" beurteilt zu werden "scheint", ergibt sich aus den vorinstanzlichen Erwägungen nicht, welche strafrechtlichen Vorwürfe im Urteilszeitpunkt gegen den Beschwerdeführer tatsächlich noch im Raum standen. Ebensowenig gibt das angefochtene Urteil näher Aufschluss über Erkenntnisse aus diesem hängigen Strafverfahren, die im Zusammenhang mit dem Hinderungsgrund nach Art. 8 Abs. 2 lit. c WG verwaltungsrechtlich von Bedeutung sind. In diesem Umfang gehen die massgeblichen Entscheidgründe tatsächlicher Art aus dem angefochtenen Urteil nicht hervor.