Citation: 6B_84/2023 E. 1.2.1

1.2.1. Die Vorinstanz stellt fest, die Beschwerdeführerin, Bürgerin von Kosovo, Jahrgang 1987, sei im Jahr 1999 in die Schweiz eingereist und habe hier die Oberstufe absolviert. Nach Abschluss der Sekundarstufe C habe sie ein Praktikum in der Migros gemacht. Anschliessend habe sie erfolglos eine Lehrstelle gesucht, weshalb sie elf weitere Jahre als ungelernte Mitarbeiterin in der Migros gearbeitet habe. Daraufhin habe sie die Migros verlassen und bei der "B.________ AG" sowie bei "C.________" in Winterthur gearbeitet. Im Jahr 2020 sei sie arbeitslos gewesen und habe Leistungen der Arbeitslosenkasse bezogen. Ab Ende September 2021 habe sie in einem 100 %-Pensum beim "Coop Pronto" in U.________ zu einem Bruttojahreslohn von Fr. 54'600.-- gearbeitet. Anlässlich der Berufungsverhandlung bzw. auf dem im Vorfeld der Berufungsverhandlung eingereichten Datenerfassungsblatt samt Beilagen habe die Beschwerdeführerin angegeben, dass sie seit 1. Februar 2022 mit einem 80 %-Pensum beim "D.________" in Winterthur zu einem Bruttojahreslohn von Fr. 41'600.-- arbeite und nach wie vor in einer Beziehung mit ihrem Freund E.________ sei.