Citation: 1B_552/2021 E. 1.3

1.3. Der angefochtene Entscheid ist somit ein "anderer Zwischenentscheid" im Sinne von Art. 93 BGG. Dagegen ist die Beschwerde nur zulässig, wenn er einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann (Art. 93 Abs. 1 lit. a) oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde (Art. 93 Abs. 1 lit. b). Die zweite Voraussetzung fällt hier ausser Betracht. Der Beschwerdeführer stellt sich jedoch auf den Standpunkt, dass er einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil erleide. Diesen erblickt er darin, dass die hier strittige Rechtsfrage, ob das Bezirksgericht die fragliche Beweisergänzung (Einholung eines psychiatrischen Gutachtens) selber vornehmen darf oder ob es gestützt auf Art. 329 Abs. 2 StPO, wie vom Beschwerdeführer vertreten, verpflichtet gewesen wäre, die Anklage zur Beweisergänzung an die Staatsanwaltschaft zurückzuweisen, im Endentscheid nicht mehr überprüft werden könne, weil das Gutachten zu diesem Zeitpunkt bereits erstellt sein werde. Zudem werde das Bezirksgericht durch den angefochtenen Entscheid verpflichtet, Beweismassnahmen durchzuführen, die der Ergänzung der Anklage dienten. Dies sei jedoch von Gesetzes wegen die Aufgabe der Staatsanwaltschaft. Daher verletze der angefochtene Entscheid seinen Anspruch auf ein unabhängiges Gericht gemäss Art. 30 BV und Art. 6 Ziff. 1 EMRK, weil das Bezirksgericht durch die Beweisergänzung in unzulässiger Weise als Anklagebehörde missbraucht werde. Dies stelle ebenfalls einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG dar. Schliesslich stehe der angefochtene Entscheid einer Vereinigung der gegen ihn in den Kantonen Solothurn und Aargau geführten Strafuntersuchungen entgegen. Dadurch drohe ihm eine höhere Strafe, da eine einheitliche Beurteilung aller Strafzumessungskriterien durch ein Gericht verunmöglicht werde und folglich mit Blick auf Art. 49 Abs. 1 StGB keine seinem Gesamtverschulden angemessene Sanktion festgesetzt werden könne.