Citation: 1C_678/2020 E. 3.2

3.2. Aus diesen Ausführungen erschliesst sich nicht, inwiefern die Anordnung des verkehrsmedizinischen und des verkehrspsychologischen Gutachtens rechtswidrig sein sollen. Dies ist denn auch nicht ersichtlich. Die Vorinstanz hat in Übereinstimmung mit der bundesgerichtlichen Rechtsprechung festgehalten, dass aufgrund des beim Beschwerdeführer nachgewiesenen - wenn auch länger zurückliegenden - indes nicht grundsätzlich bestrittenen Kokainkonsums ein zusätzlicher Abklärungsbedarf bestehe. Da der Konsum von Kokain rasch zu einer ausgeprägten psychischen Abhängigkeit führt, kann eine gerichtsmedizinische Begutachtung der Fahreignung bereits bei vereinzeltem bzw. gelegentlichem Kokainkonsum angezeigt sein, selbst wenn daraus nicht zwingend auf eine Abhängigkeit geschlossen werden kann (vgl. BGE 120 Ib 305 E. 4c und d S. 310 f.; Urteil 1C_458/2019 vom 25. März 2020 E. 2; je mit Hinweisen). Dass die Vorinstanz unter diesen Umständen die Anordnung einer verkehrsmedizinischen sowie einer verkehrspsychologischen Begutachtung gestützt hat, ist demnach ebenfalls nicht zu beanstanden.