Citation: I 545/01 28.04.2003 E. A

X.________, geboren 1956, erlitt am 14. Juli 1973 einen Autounfall bei dem sie sich schwere Verletzungen, unter anderem mit einer bleibenden oberen Armplexusparese links ("Truncus-superior-Syndrom"), einer Darmruptur und einer ischämischen Nekrose der linken Niere bei Arterienverschluss und akuter Niereninsuffizienz bei Schockniere rechts zuzog. Die Versicherte meldete sich am 22. März 1993 (erneut) bei der Invalidenversicherung zum Bezug von Leistungen an. Sie ist verheiratet, Mutter von zwei 1979 und 1982 geborenen Söhnen und führt mit ihrem Mann und dessen Bruder einen Bergbauernbetrieb. Die IV-Stelle Bern holte Auskunft über die medizinische Situation ein und liess einen landwirtschaftlichen Abklärungsbericht sowie einen weiteren über die Tätigkeit im Haushalt erstellen. Sie kam zum Schluss, dass X.________ als Gesunde zu einem Anteil von 9 % ausserhäuslich, zu ca. 37 % im eigenen Betrieb als Bäuerin und zu den restlichen 54 % als Hausfrau tätig wäre. Bei einer vollen Arbeitsunfähigkeit im erwerblichen Bereich (Gastgewerbe), einer Einschränkung vom 64 % als Bäuerin und einer solchen von 17 % im Haushalt resultierte ein gewichteter Invaliditätsgrad von 42 %. Mit Verfügung vom 15. Mai 1995 wurde der Versicherten eine Viertelsrente nebst Kinderrenten zugesprochen. Nach einer von Amtes wegen vorgenommenen Revision im Sommer 1997, welche zur Erkenntnis führte, dass sich die Verhältnisse nicht verändert hatten, liess X.________ im Februar 1998 ein weiteres Revisionsgesuch stellen, weil sich ihre gesundheitliche Situation im Dezember 1997 erheblich verschlechtert habe. Die IV-Stelle holte einen umfassenden Bericht über eine Hospitalisation der Versicherten in der medizinischen Klinik des Spitals B.________ vom 4. Dezember 1997 bis 13. Februar 1998 und einen weiteren von Dr. med. A.________, Innere Medizin FMH, Hausarzt von X.________, ein. Sie liess zudem die Situation im Haushalt der Versicherten erneut abklären (Bericht vom 29. Dezember 1998). Nach Durchführung des Vorbescheidverfahrens erliess sie am 25. März 1999 eine Revisionsverfügung mit welcher sie X.________ ab 1. März 1998 eine halbe einfache Invalidenrente bei einer Erwerbsunfähigkeit von 62 % gewährte.