Citation: 9C_27/2024 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz hatte, um abzuwägen, ob der subjektive Tatbestand überhaupt erfüllt sei und, falls dies zuträfe, Fahrlässigkeit oder Vorsatz vorliege, den Sachverhalt umfassend zu würdigen und alsdann die rechtliche Subsumtion vorzunehmen. Die rechtliche Einordnung erweist sich, wenn es um die Abgrenzung von Vorsatz und Fahrlässigkeit geht, gemeinhin als aufwändig. Im vorliegenden Fall stand alsdann die Frage im Zentrum, ob der Steuerpflichtige, nachdem dessen vorsätzliches Vorgehen für die Vorinstanz offenkundig war, eventual- oder direktvorsätzlich vorgegangen sei. Insgesamt standen anspruchsvolle Fragen tatsächlicher und rechtlicher Natur zur Diskussion, was zwangsläufig dazu führt, dass die Anforderungen an die Begründung einer Beschwerdeschrift hoch sind. Von der beschwerdeführenden Person ist zu verlangen, dass sie sich mit den tatsächlichen und rechtlichen Gegebenheiten vertieft auseinandersetzt.