Citation: I 191/02 05.08.2002 E. 4.2

Die Vorinstanz hat erwogen, dass die IV-Stelle zu Unrecht keine konkreten Abklärungen bezüglich allfälliger zur Behandlung des Geburtsgebrechens notwendiger medizinischer Massnahmen getroffen habe. Aus den Akten ergibt sich, dass die Versicherte im Dezember 2000 im Spital X.________ untersucht wurde (Bericht des Dr. med. S.________ vom 18. Dezember 2000). Mit Blick auf das Entwicklungsalter der Versicherten von etwa 18 Monaten (Bericht der Frau T.________, dipl. Heilpädagogin, vom 21. Februar 2001) wurden die "längst überfälligen" heilpädagogischen Massnahmen empfohlen, welche die IV-Stelle auch gewährt hat. Ob auch eine medizinische Betreuung erforderlich ist, geht aus den genannten Berichten nicht hervor, obwohl "stark" erethisches Verhalten festgestellt wurde. Die Anspruchsvoraussetzung der medizinischen Behandlungsbedürftigkeit des erethischen Verhaltens wurde demnach bisher nicht abgeklärt, weshalb die Vorinstanz die Sache zu Recht zur entsprechenden Prüfung an die IV-Stelle zurückgewiesen hat.