Citation: 7B.100/2006 14.08.2006 E. 1

Mit Beschwerdeentscheid Nr. 1 / 2 vom 27. Februar 2006 hatte die kantonale Aufsichtsbehörde in Betreibungs- und Konkurssachen festgestellt, dass das Existenzminimum des Beschwerdeführers Fr. 4'799.80 betrage (Stand per Pfändungvollzug vom 11. Oktober 2005). Am 10. März 2006 vergütete das Betreibungs- und Konkursamt A.________ dem Beschwerdeführer die zuviel bezogenen Lohnbetreffnisse. Mit einer neuen Lohnpfändungsanzeige vom 21. März 2006 teilte es ihm jedoch eine revidierte Pfändungsquote, basierend auf einem Existenzminimum von nur noch Fr. 2'361.--, mit und verwies dabei auf die rechtshilfeweisen Feststellungen des Betreibungsamts B.________ (der Beschwerdeführer ist Ende Oktober 2005 von A.________ nach B.________ weggezogen). 1.1 Mit Beschwerde vom 28. März 2006 rügte X.________ die Missachtung des Entscheids der Aufsichtsbehörde vom 27. Februar 2006 durch das Betreibungsamt, namentlich was die Streichung der Unterhaltszahlungen an die Ehefrau (Miete) betreffe, obschon er hierfür Quittungen für die Monate November 2005 bis Januar 2006 vorlegen könne. Ferner behauptete er, es seien in Verletzung von Art. 92 Abs. 1 Ziff. 9a SchKG Kinder- und Ausbildungszahlungen der Familienausgleichskasse eingepfändet worden. Mit Entscheid vom 9. Juni 2006 wies das Obergericht des Kantons Bern, Aufsichtbehörde in Betreibungs- und Konkurssachen, die Beschwerde ab, soweit sie nicht gegenstandslos geworden war. 1.2 X.________ hat die Sache mit Eingabe vom 24. April (recte: Juni) 2006 an die Schuldbetreibungs- und Konkurskammer des Bundesgerichts weitergezogen. Er stellt keinen konkreten Antrag. Die Aufsichtsbehörde hat anlässlich der Aktenübersendung auf Gegenbemerkungen verzichtet (Art. 80 OG).