Citation: 2D_110/2008 16.10.2008 E. 3

Gegenstand des angefochtenen Entscheides bildet einzig die Verweigerung der unentgeltlichen Rechtspflege und Verbeiständung. Soweit der Beschwerdeführer im Verfahren vor Bundesgericht Fragen aufwirft und Anträge stellt, welche ausserhalb dieses Prozessgegenstandes liegen, ist darauf nicht einzutreten. Das gilt vorab für die Rüge, die Universitätsorgane hätten durch die angeblich unzulässige Forderung, die Begründetheit seines Begehrens um Abmeldung bzw. Verschiebung der Prüfung durch ein Arztzeugnis zu belegen, Art. 10 und Art. 13 BV verletzt (S. 4-7 der Beschwerdeschrift). Diese materielle Frage bildet nicht Gegenstand des angefochtenen Entscheides, der sich einzig über die Zulässigkeit der Ablehnung des Gesuches um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung ausspricht. Das Verwaltungsgericht hielt sich für die Beurteilung der Frage, ob dem bei der Rekurskommission erhobenen Rekurs die erforderliche Erfolgsaussicht abgesprochen werden durfte, an die in den betreffenden Rechtsmitteleingaben erhobenen Rügen. Der Beschwerdeführer macht die - im angefochtenen Urteil nicht behandelte - Frage, ob und unter welchen Voraussetzungen dem Gesuch um Abmeldung von der Prüfung hätte entsprochen werden müssen, zum Gegenstand des bundesgerichtlichen Verfahrens, ohne zu behaupten und darzutun (vgl. Art. 42 Abs. 2 BGG), dass ein entsprechender Einwand bereits Gegenstand des kantonalen Rechtsmittelverfahrens gebildet hatte und daher bei der Beurteilung der Prozessaussichten mitzuprüfen gewesen wäre. Die beanstandete Verweigerung der Verschiebung des Prüfungstermins hätte im Übrigen ohnehin gesondert angefochten werden müssen. Wer sich auf eine Prüfung einlässt, kann sich nicht im Nachhinein auf diesbezügliche Hinderungsgründe berufen. Die Beschwerdeschrift enthält auch sonst keine Vorbringen, welche geeignet wären, die Erwägungen des Verwaltungsgerichts zur fehlenden Erfolgsaussicht des bei der Rekurskommission erhobenen Rekurses schlüssig zu entkräften. Die Beschwerde vermag in diesem Punkt nicht durchzudringen.