Citation: 2C_298/2014 E. 6.5

6.5. Die Vorinstanz verneint eine gelungene Integration zudem mit dem Hinweis, die Deutschkenntnisse des Beschwerdeführers seien mangelhaft: Bei der Eheschutzverhandlung vor dem Bezirksgericht Bülach vom 7. August 2012 sei er auf eine Übersetzung angewiesen gewesen. Dem aus Bangladesch stammenden Beschwerdeführer kann es nicht zum Nachteil gereichen, dass er bei einer derart wichtigen Gerichtsverhandlung wie der Eheschutzverhandlung eine Dolmetscherin beigezogen hat. Zwar vermag er mit dem Hinweis, er habe von Februar 2012 bis September 2012 einen weiteren Deutschkurs besucht, seine sprachliche Integration nicht aufzuzeigen. Indessen kann dem angefochtenen Urteil kaum etwas über seine Sprachkompetenzen entnommen werden. Es wird nicht klar, in welcher Sprache der Beschwerdeführer mit seiner Frau kommuniziert hat, ob er an seinen Arbeitsstellen Deutsch spricht und wie gut er die deutsche Sprache beherrscht. Die Vorinstanz hat die Frage der sprachlichen Integration unzureichend abgeklärt. Bei dieser Ausgangslage kann nicht ohne Weiteres davon ausgegangen werden, die Deutschkenntnisse des Beschwerdeführers seien mangelhaft. Die Frage kann jedoch offen bleiben, weil infolge der mangelhaften beruflichen und wirtschaftlichen Integration ein Anspruch aus Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG zu verneinen ist. Aus dem gleichen Grund kann offen gelassen werden, ob durch die Sozialhilfeabhängigkeit der Widerrufsgrund von Art. 62 lit. e AuG erfüllt ist.