Citation: 2P.283/2004 07.04.2005 E. 3

3.1 Der Beschwerdeführer rügt sinngemäss, das Verwaltungsgericht sei bei der Feststellung des Sachverhaltes in Willkür verfallen. Er habe schon in seinem Gesuch vom 18. Mai 2003 an die Fakultät darauf hingewiesen, dass er im April 1991 eine dreistündige schriftliche Prüfung in Elementarmathematik an der Universität Zürich bei Prof. Dr. A.________ absolviert habe. Sodann habe er im Rahmen der aargauischen kantonalen Fachprüfung für Bezirkslehrer im Juni 1991 eine Prüfung über "Elementare Zahlentheorie" absolviert. 3.2 Eine Sachverhaltsfeststellung ist dann willkürlich, wenn sie offensichtlich unhaltbar ist, zur tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht, auf einem offenkundigen Versehen beruht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft. Willkür liegt sodann nur vor, wenn nicht bloss die Begründung eines Entscheides, sondern auch das Ergebnis unhaltbar ist (BGE 129 I 173 E. 3.1 S. 178 mit Hinweisen). 3.3 Dem Beschwerdeführer ist zuzugestehen, dass die Feststellung des Verwaltungsgerichtes, er habe nicht dargelegt, dass er über das Fach elementare Zahlentheorie eine Teilprüfung abgelegt hätte, insofern aktenwidrig ist, als der Beschwerdeführer eine solche Prüfung 1991 an der Universität absolviert und bereits in seinem Gesuch vom 18. Mai 2003 an die Fakultät unter Beilage des Deckblatts der damaligen Prüfung auf diesen Umstand hingewiesen hat. Hinzu kommt, dass das Studiendekanat der Mathematisch-naturwissenschaftlichen Fakultät im Rahmen des Verfahrens vor der Rekurskommission (Schreiben vom 12. Januar 2004) festgehalten hatte, dass allenfalls die Vorlesung "Elementare Zahlentheorie" und die dazugehörigen Übungen angerechnet werden könnten. Indessen ist dieser Punkt von untergeordneter Bedeutung. Selbst wenn der Beschwerdeführer das Fach "Elementare Zahlentheorie" erfolgreich absolviert hat und einer Anrechnung dieses Teils nichts im Wege steht, würde dies nicht zu einer prüfungsfreien Zulassung zum höheren Lehramt in Mathematik führen, da der Beschwerdeführer die übrigen Studienleistungen, die zum Diplomstudiengang in Mathematik gehören, nicht erbracht hat. Der Beschwerdeführer bestreitet denn auch nicht, dass die weiteren von ihm angeführten Mathematikvorlesungen zum Studiengang eines natur- oder wirtschaftswissenschaftlichen Hauptfaches oder zum Lehramtsstudium der Sekundarstufe I gehören. 3.4 Zum vornherein unbegründet ist seine weitere Rüge, das Verwaltungsgericht habe seine im Rahmen der aargauischen Fachprüfung für Bezirkslehrer absolvierte Prüfung über "Elementare Zahlentheorie" übersehen. Wenn das Verwaltungsgericht erwog, es sei nicht ersichtlich, aufgrund welcher Rechtsgrundlagen die Mathematisch-naturwissenschaftlichen Fakultät die Fachprüfung in Mathematik für Bezirkslehrer im Kanton Aargau als Grund für den Erlass des zweiten Vordiploms anzuerkennen hätte, so hat das Gericht indirekt zum Ausdruck gebracht, dass auch eine einzelne darin enthaltene Teilprüfung ("Elementare Zahlentheorie") nicht ausreiche. 3.5 Von einer willkürlichen Sachverhaltsfeststellung kann somit hier nicht die Rede sein. Auf die gleichzeitig in diesem Zusammenhang erhobene Rüge der Verletzung des rechtlichen Gehörs kann, da eine weitergehende Begründung, inwiefern das angefochtene Urteil dieses verletzt, fehlt, nicht eingetreten werden (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG).