Citation: 2C_1020/2016 E. A

A.a. A.A.________ (geb. 1982) ist serbischer Staatsangehöriger. Im Dezember 2000 heiratete er in seiner Heimat die im Kanton Zürich niedergelassene D.________ und erhielt daraufhin eine Aufenthaltsbewilligung. Die Ehe wurde am 27. Dezember 2001 geschieden. Mit Verfügung vom 17. Mai 2002 wies das Migrationsamt des Kantons Zürich (hiernach: Migrationsamt) das Gesuch von A.A.________ um Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung ab und setzte ihm eine Ausreisefrist. Am 15. August 2002 kehrte A.A.________ nach Serbien zurück. A.b. Im Oktober 2003 und im Juli 2007 wurde A.A.________ Vater von zwei Töchtern (B.A.________ und C.A.________), welche aus seiner Beziehung mit der serbischen Staatsangehörigen E.________ hervorgingen. A.c. Am 25. März 2010 heiratete er in Winterthur die hier niedergelassene serbische Staatsangehörige F.________, woraufhin ihm eine Aufenthaltsbewilligung erteilt wurde. Am 21. Mai 2010 ging beim Migrationsamt ein anonymes Schreiben ein, laut welchem A.A.________ eine Scheinehe führe. A.d. Am 18. November 2010 stellte A.A.________ ein Gesuch um Familiennachzug für seine beiden Töchter aus der Beziehung mit E.________. A.e. Anlässlich eines Augenscheins durch die Stadtpolizei Winterthur in der ehelichen Wohnung am 7. April 2011 wurden die Eheleute sowie der dort anwesende G.________ befragt. Dieser gab zu Protokoll, seit einem Jahr der Freund von F.________ zu sein. In der Folge stellte das Migrationsamt A.A.________ den Widerruf der Aufenthaltsbewilligung in Aussicht. Nachdem die Rechtsvertreterin von A.A.________ im Rahmen des rechtlichen Gehörs dem Migrationsamt mitgeteilt hatte, die Ehefrau sei schwanger, verzichtete dieses vorläufig auf den Widerruf der Aufenthaltsbewilligung. Am 18. Oktober 2011 zog F.________ aus der ehelichen Wohnung aus. Rund zwei Monate später teilte sie dem Migrationsamt mit, eine Fehlgeburt erlitten zu haben und die Ehe annullieren zu wollen, was sie in einem weiteren Schreiben vom 29. Januar 2012 bestätigte. Am 2. März 2012 ging beim Migrationsamt wiederum ein Schreiben von F.________ ein, in welchem diese erklärte, seit Mitte Januar 2012 wieder mit ihrem Ehemann in der gemeinsamen Wohnung zu leben. Am 19. April 2012 wurde A.A.________ die Aufenthaltsbewilligung verlängert. Am 23. Dezember 2012 zogen die beiden Töchter von A.A.________ in die Schweiz und erhielten eine Aufenthaltsbewilligung. A.f. Anlässlich einer erneuten polizeilichen Kontrolle in der ehelichen Wohnung am 3. September 2013 traf die Polizei die dort schlafende Mutter der beiden Töchter, E.________, an, welche seit dem 5. April 2013 mit dem im Kanton Aargau niedergelassenen portugiesischen Staatsbürger H.________ verheiratet ist. A.g. Am 31. Januar 2014 ersuchten A.A.________ und seine Töchter um Verlängerung ihrer Aufenthaltsbewilligungen. A.h. Seit dem 8. Mai 2014 leben A.A.________ und F.________ getrennt. A.i. Am 20. August und 3. November 2014 gingen beim Migrationsamt weitere anonyme Schreiben ein, wonach A.A.________ eine Scheinehe führe.