Citation: 7B_255/2022 E. 2.1

2.1. Er macht geltend, die Vorinstanz habe zu Unrecht seinen vor der Hauptverhandlung (recte: Berufungsverhandlung) gestellten Antrag abgelehnt, nach der Befragung der Zeugin C.________ den Parteien das Protokoll der Zeugenbefragung zuzustellen und die Parteivorträge zu einem späteren Zeitpunkt bzw. schriftlich abzunehmen. Es sei weder möglich noch notwendig, diese Aussagen unter Zeitdruck und ohne ausreichende Überprüfungsmöglichkeit auf Widersprüche, Unklarheiten, Lücken oder Lügen zu untersuchen. Die Ablehnung des Antrags auf Verschiebung der Parteivorträge und die Aufforderung, diese ohne ausreichende Vorbereitung zu halten, verstiessen gegen Art. 6 Ziff. 3 lit. b EMRK.