Citation: 1C_616/2013 E. 1

X.________ stellte am 26. Oktober 2012 Strafanzeige gegen unbekannte Beamte und Behördenmitglieder wegen Diebstahls, Hehlerei, Urkundenfälschung, Sachentziehung, Betrugs usw. X.________ warf den beschuldigten Personen vor, das Verschwinden seiner Fahrzeuge dadurch verschuldet zu haben, dass sie ihm die zustehenden Sozialhilfegelder nicht geleistet hätten. Er sei widerrechtlich enteignet worden. Die Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich überwies mit Verfügung vom 12. November 2012 ein Gesuch der Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl betreffend Erteilung bzw. Nichterteilung der Ermächtigung zur Durchführung einer Strafuntersuchung an die III. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Zürich. Die Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl beantragte die Nichterteilung der Ermächtigung, da nach summarischer Prüfung kein deliktsrelevanter Verdacht vorliege. Die III. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Zürich erteilte mit Beschluss vom 23. April 2013 der Staatsanwaltschaft die Ermächtigung zum Entscheid über die Untersuchungseröffnung bzw. Nichtanhandnahme des Verfahrens nicht. Die Strafkammer führte dabei aus, dass die Frage, ob und in welcher Höhe X.________ Sozialhilfegelder zustünden, eine verwaltungsrechtliche sei. Für diesbezügliche Rügen habe er den verwaltungsrechtlichen Rechtsweg zu beschreiten. Das von ihm geltend gemachte Verschwinden verschiedener Fahrzeuge hänge damit zusammen, weshalb er auch diesbezüglich auf das Verwaltungsrecht zu verweisen sei. Eine sorgfältige Durchsicht der Eingabe und der Beilagen von X.________ hätte keine Anhaltspunkte für einen Anfangsverdacht für die geltend gemachten Strafbestimmungen ergeben.