Citation: U 367/00 20.07.2001 E. A

A.- Die 1973 geborene A.________ arbeitete seit 3. Oktober 1994 als Zimmerin bei der M.________ AG, Hochbau-Tiefbau-Holzbau, L.________, und war damit bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen Unfälle versichert. Am 6. Dezember 1995 erlitt sie als Beifahrerin in einem Fahrzeug einen Unfall, als dieses frontal mit einem Reh kollidierte. Nachdem sie zunächst mangels Beschwerden gearbeitet hatte, suchte sie am 19. Dezember 1995 wegen zunehmender Kopfschmerzen, Gefühllosigkeit in den Armen und starken Schwindels ihren Hausarzt Dr. med. S.________, L.________, auf, der eine Commotio Cerebri sowie ein Schleudertrauma der Halswirbelsäule (HWS) diagnostizierte. Am 12. Februar 1996, als sie ihre Arbeit zu 50 % wieder aufnahm, erlitt sie einen weiteren Unfall. Sie sass angegurtet in ihrem Fahrzeug, als ein Geldtransportlieferwagen in das Heck ihres PWs fuhr. Im Kantonsspital X.________ wurden am 13. Februar 1996 ein HWS-Schleudertrauma sowie ein Status nach HWS-Distorsion im Dezember 1995 festgestellt. Die SUVA erbrachte für beide Unfälle die gesetzlichen Leistungen. Zur Abklärung der medizinischen Verhältnisse zog sie Berichte des Dr. med. S.________, L.________ (vom 22. Januar 1996), des Dr. med. M.________, Spezialarzt FMH für Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten (vom 16. Januar 1996 und 20. Februar 1997), des Kantonsspitals X.________ (vom 13., 19. und 27. Februar 1996), der Klinik Y.________, A.________ (vom 22. Februar 1996), des Kreisarztes Dr. med. C.________ (vom 7. März 1996, 3. und 22. Juli 1996, 19. August 1996, 10. April 1997 und 14. April 1998), der Klinik Z.________ (vom 29. Januar und 3. März 1997), des Dr. med. F.________, Neurologie FMH (vom 11. März und 17. Juli 1997), des Medizinisch-Radiologischen Instituts, R.________, O.________ (vom 6. September 1997), und des Dr. med. O.________, Spezialarzt FMH für Innere Medizin, speziell Rheumaerkrankungen (vom 1. Dezember 1997 und 26. Februar 1998), bei. Zudem liegen Berichte über die berufliche Abklärung der Invalidenversicherung (vom 24. Oktober 1997) und der Eingliederungsstätte V.________ (vom 30. Oktober 1997) bei den Akten. Gestützt auf diese Unterlagen stellte die SUVA die Leistungen mit Verfügung vom 29. Mai 1998 per 30. Juni 1998 ein, da die jetzt noch geklagten Beschwerden in keinem ursächlichen Zusammenhang mit den beiden Unfällen stünden. Die gegen diese Verfügung erhobene Einsprache wies die SUVA nach Beizug einer Stellungnahme des Dr. med. B.________, FMH für Chirurgie, Leitender Arzt des SUVA-Ärzteteams Unfallmedizin (vom 9. Dezember 1998), mit Entscheid vom 17. Dezember 1998 ab.