Citation: 6B_1359/2020 E. 1.3

1.3. Die Privatklägerschaft ist nach Art. 81 Abs. 1 lit. a und b Ziff. 5 BGG zur Beschwerde in Strafsachen berechtigt, wenn sie vor der Vorinstanz am Verfahren teilgenommen oder keine Möglichkeit zur Teilnahme erhalten hat und wenn sich der angefochtene Entscheid auf die Beurteilung ihrer Zivilansprüche auswirken kann. Als Zivilansprüche gelten solche, die ihren Grund im Zivilrecht haben und deshalb ordentlicherweise vor dem Zivilgericht durchgesetzt werden müssen. In erster Linie geht es um Ansprüche auf Schadenersatz und Genugtuung nach Art. 41 ff. OR (BGE 146 IV 76 E. 3.1; BGE 141 IV 1 E. 1.1). Richtet sich die Beschwerde gegen die Einstellung oder Nichtanhandnahme eines Verfahrens, hat die Privatklägerschaft nicht notwendigerweise bereits vor den kantonalen Behörden Zivilansprüche geltend gemacht. Selbst wenn sie bereits adhäsionsweise privatrechtliche Ansprüche geltend gemacht hat (vgl. Art. 119 Abs. 2 lit. b StPO), werden in der Einstellungsverfügung keine Zivilklagen behandelt (Art. 320 Abs. 3 Satz 1 StPO; Urteil 6B_730/2017 vom 7. März 2018 E. 1.3). In jedem Fall muss sie im Verfahren vor Bundesgericht jedoch darlegen, aus welchen Gründen sich der angefochtene Entscheid inwiefern auf welche Zivilforderung auswirken kann. Das Bundesgericht stellt an die Begründung der Legitimation strenge Anforderungen. Genügt die Beschwerde diesen nicht, kann darauf nur eingetreten werden, wenn aufgrund der Natur der untersuchten Straftat ohne Weiteres ersichtlich ist, um welche Zivilforderung es geht (BGE 141 IV 1 E. 1.1 mit Hinweisen). Die Beschwerdeführerin hat sich am vorinstanzlichen Verfahren als Privatklägerin beteiligt. Sie führt aus, mit Eingabe vom 13. Dezember 2018 habe sie eine Genugtuung von Fr. 10'000.-- sowie einen Schadenersatz von Fr. 15'000.-- zuzüglich Zins geltend gemacht. Zudem habe sie Kontoauszüge mit den fraglichen Überweisungen eingereicht. Die am 16. April 2019 eingereichten Belege hätten einen Schaden von Fr. 8'900.-- zuzüglich Zins ergeben. Diesen Schaden könne sie bei einer Einstellung des Verfahrens nicht erfolgreich geltend machen. Sodann hänge die Höhe der Genugtuung von den Verurteilungen von B.________ ab. Diese falle höher aus, werde er auch wegen Erpressung verurteilt. Damit belegt die Beschwerdeführerin hinreichend, dass sich der angefochtene Entscheid auf Schadenersatz- und Genugtuungsansprüche auswirken kann. Auf die Beschwerde ist unter Vorbehalt der nachfolgenden Erwägungen einzutreten.