Citation: U 80/01 11.07.2003 E. A

Der 1969 geborene S.________ war bei der Firma D.________ AG angestellt und in dieser Eigenschaft bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen Unfall und Berufskrankheit versichert. Nach zwei folgenlos ausgeheilten Unfällen im Jahre 1990 zog sich S.________ am 18. November 1994 beim Beladen eines Lieferwagens eine Distorsion der Halswirbelsäule (HWS) zu, indem ihn ein vom Fahrzeug hinunterfallender Stipper (teleskopartige Hebevorrichtung mit einem Gewicht von 30 bis 40 kg) an der Schulter und im Nackenbereich traf. Beim anschliessenden Versuch, den Stipper wieder aufzuladen, erlitt er zusätzlich ein Verhebetrauma. Drei Tage nach diesem Ereignis begab sich S.________ wegen starker Schmerzen im Bereich der HWS zu Dr. F.________ in ärztliche Behandlung. Dieser diagnostizierte ein Cervikovertebralsyndrom ohne neurologische Ausfälle. Dr. F.________ veranlasste ferner eine Physiotherapie und verschrieb Antirheumatika. Der Vertrauensarzt der Krankenkasse, Dr. B.________, erachtete S.________ im Bericht vom 27. März 1995 ab sofort wieder für arbeitsfähig. Ein am 3. April 1995 angetretener Arbeitsversuch scheiterte indessen. Bereits zuvor hatte die Firma mit Schreiben vom 10. März 1995 das Arbeitsverhältnis gekündigt. Es folgten diverse medizinische Abklärungen und die SUVA anerkannte das Ereignis vom 18. November 1994 mit Schreiben vom 9. Oktober 1995 als Unfall im Sinne des UVG und erbrachte die gesetzlichen Leistungen. Die Behandlungskosten für die bei einem Verkehrsunfall am 16. Februar 1995 am Arm zugezogenen Schnittwunden übernahm der Unfallversicherer ebenfalls. Mit Verfügung vom 6. August 1998 stellte die SUVA mit Wirkung ab 12. Juli 1998 die Leistungen ein, weil die vorhandenen Beschwerden nicht mehr in einem kausalen Zusammenhang zu den Unfallereignissen stünden. Auf Einsprache hin hielt sie mit Entscheid vom 15. Oktober 1999 an ihrer Auffassung fest.