Citation: 8C_344/2021 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz erwog im Wesentlichen, der Suva sei beizupflichten, dass eine Hüftproblematik des Beschwerdeführers in zeitlicher Nähe zum Unfall vom 27. April 2018 nicht erwähnt worden sei. Wohl habe er laut dem Polizeirapport vom 28. Mai 2018 tendenziell leichte Schmerzen im Hüftbereich angegeben. Im Behandlungsprotokoll der Physiotherapeutin sei die Hüfte im Juli 2018 erwähnt worden, einmal mit dem Vermerk "abklären Dr. E.________". Jedoch habe dies keinen Niederschlag in seiner Berichterstattung und Diagnosestellung gefunden. Erstmals erfasst worden seien Hüftbeschwerden diagnostisch im Bericht des Neurologen Dr. med. F.________, vom 15. Januar 2019 und bildgebend im Bericht der Klinik D.________ vom 15. Februar 2019. Nicht stichhaltig sei folglich der Standpunkt des Beschwerdeführers, die Suva habe durch die Übernahme von Behandlungskosten (auch) die Unfallkausalität der Hüftbeschwerden anerkannt und sei nun für deren Wegfall beweisbelastet. Bei der Verneinung der Unfallkausalität der Hüftbeschwerden links habe sich die Suva ferner auf die Beurteilung des Kreisarztes Dr. med. G.________, Facharzt für Radiologie, vom 7. Januar 2020 gestützt, wonach bildgebend keine unfallbedingten Veränderungen festgestellt worden seien. Die gegenteilige Auffassung des vom Beschwerdeführer angerufenen PD Dr. med. H.________, stellvertretender Chefarzt Orthopädie, Klinik D._______, vom 15. Februar 2019 und vom 3. Mai 2019 basiere auf einer unzulässigen "Post-hoc-ergo-propter-hoc"-Argumentation (zu deutsch: danach, also deswegen). Zusammenfassend habe die Suva die Unfallkausalität der Hüftbeschwerden zu Recht negiert. Hinsichtlich der Verneinung der Unfallkausalität der LWS-Beschwerden habe sich die Suva ebenfalls zu Recht auf die Beurteilung des Dr. med. G.________ vom 7. Januar 2020 gestützt, wonach diese erstmals im Dezember 2018 erwähnt worden seien und die im Dezember 2018 erfolgte Bildgebung der LWS ausschliesslich degenerative Veränderungen ergeben habe.