Citation: C 224/05 17.07.2006 E. 3

Gemäss geltender Rechtsprechung ist die zusätzlich zum Grundlohn ausgerichtete Feiertagsentschädigung - wie bei der Ermittlung des versicherten Verdienstes (vgl. dazu BGE 125 V 50 Erw. 8) - bei der Berechnung des Zwischenverdienstes zu berücksichtigen, wobei die Anrechnung in dem Monat zu erfolgen hat, in dem sie zur Auszahlung kommt (SVR 2000 ALV Nr. 22 S. 63 [C 41/99]). Da auch die Ferienentschädigung, welche Versicherte als Lohnzuschlag erhalten, bei der Bemessung des versicherten Verdienstes in dem Monat zu berücksichtigen ist, in dem Ferien tatsächlich bezogen werden (BGE 125 V 47 f. Erw. 5b), ist diese auch beim Zwischenverdienst entsprechend miteinzubeziehen (ARV 2000 Nr. 7 S. 35 Erw. 2). Dabei geht es jedoch um Versicherte, die anstelle eines Lohnanspruchs während der Ferien eine Ferienentschädigung erhalten, die jeweils zusätzlich zum Grundlohn ausgerichtet wird (Lohnzuschlag) (vgl. BGE 125 V 47 Erw. 5). Da gemäss den Bescheinigungen über Zwischenverdienst in den massgebenden Monaten (Mai, Juni, Juli sowie September, Oktober, November 2003) je ein Monatslohn von Fr. 5'000.- inkl. 8,33 % Ferienentschädigung ausgerichtet wurde, und die Ferienentschädigung beim Beschwerdeführer mithin klarer Lohnbestandteil des Grundlohnes bildet, hat die Vorinstanz diese bei der Berechnung des Zwischenverdienstes zu Recht berücksichtigt. Die am 26. Mai 2004 verfügte Rückforderung zu viel ausbezahlter Taggelder betreffend die Monate Mai bis Juli sowie September bis November 2003 im Betrag von Fr. 8'906.95 ist daher nicht zu beanstanden, zumal die Berechnung als solche nicht bestritten wird und sich auch aus den Akten keine Anhaltspunkte für deren Unrichtigkeit ergeben.