Citation: 8C_191/2023 E. 4

Im Rahmen einer eingehenden Prüfung und Würdigung der Aktenlage sowie der Vorbringen des Beschwerdeführers gelangte das kantonale Gericht zum Schluss, spätestens die neurologische Begutachtung durch die SMAB am 26. April 2018 habe belegt, dass sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers seit der Rentenzusprache vom 23. Oktober 2012 - welcher noch eine volle Arbeitsunfähigkeit in jeglichen Tätigkeiten zugrunde lag - massgeblich gebessert habe. Ausgehend von der gutachterlich festgestellten Arbeitsfähigkeit in leidensangepassten Tätigkeiten von 50 %, einem Valideneinkommen von Fr. 73'239.97 und einem Invalideneinkommen von mindestens Fr. 71'394.64, letzteres basierend auf den tatsächlichen Einnahmen der 2014 vom Beschwerdeführer aufgenommenen selbstständigen Erwerbstätigkeit, ermittelte es im Einkommensvergleich per 2018 einen rentenausschliessenden Invaliditätsgrad von gerundet 3 %. Weiter gelangte das kantonale Gericht zur Auffassung, der Beschwerdeführer habe durch die unterlassene Meldung sowohl der gesundheitlichen Verbesserung als auch der Wiederaufnahme einer selbstständigen Erwerbstätigkeit seine Meldepflicht schuldhaft verletzt. Auf Eingliederungsmassnahmen habe die IV-Stelle mangels eines entsprechenden Bedarfs des Beschwerdeführers zu Recht verzichtet. Die Rente sei rückwirkend per 30. April 2018 aufzuheben.