Citation: 6P.3/2005 24.05.2005 E. 3

Staatsrechtliche Beschwerde 3.1 Als der Beschwerdeführer die Anordnungen des Amtes für Straf- und Massnahmenvollzug gemäss Verfügungen vom 23. Oktober 2003, 4. November 2003 und vom 25. März 2004 nicht befolgte, lag die Diagnose einer bipolaren affektiven Störung noch nicht vor. Die verschiedenen Arztberichte, in denen diese Diagnose gestellt worden ist, datieren vom Juni beziehungsweise August 2004. Der Beschwerdeführer kann daher seine ihm vom Obergericht als Renitenz angelastete Haltung nicht mit dem Hinweis auf diese seines Erachtens neue Diagnose rechtfertigen.