Citation: 5P.210/2006 06.10.2006 E. 6

6.1 Als willkürlich bezeichnet der Beschwerdeführer schliesslich die Feststellung der kantonalen Berufungsinstanz, es hätte ihm ohne weiteres möglich sein müssen, die behauptete Herkunft der Gelder aus der väterlichen Erbschaft durch Urkunden nachzuweisen. Er erblickt darin eine Beweismittelbeschränkung, die das St. Galler Prozessrecht indessen nicht kenne und den Anspruch auf rechtliches Gehör missachte; es sei ihm, dem Beschwerdeführer, überlassen, wie und mit welchen Beweismitteln er seine Behauptung nachweisen wolle. 6.2 Aus dem Schreiben der Gemeindeverwaltung C.________ vom 11. Mai 2004 hat das Kantonsgericht abgeleitet, dass die kanadischen Gelder nicht aus der Erbschaft des Vaters des Beschwerdeführers stammen könnten. Auf Grund dieser Feststellung hat es weitere Beweisabnahmen als überflüssig erachtet und dabei bemerkt, es hätte dem Beschwerdeführer möglich sein müssen, die behauptete Herkunft der Gelder mittels Urkunden nachzuweisen. Darin lag keine Beweismittelbeschränkung. Die vom Beschwerdeführer beanstandete Feststellung beruht offensichtlich auf der allgemeinen Erfahrung, dass bei einem Erbfall regelmässig Urkunden über den Nachlass ausgestellt werden, und die kantonale Instanz brachte somit lediglich zum Ausdruck, dass der Beschwerdeführer seine Behauptung über die Herkunft der Gelder deshalb eigentlich mit entsprechenden Urkunden hätte nachweisen können. Dass nur ein Urkundenbeweis zulässig sei und andere taugliche Beweismittel nicht anerkannt würden, hat sie nicht gesagt. Von Willkür oder einer Verletzung des Gehörsanspruchs kann auch in diesem Zusammenhang nicht die Rede sein.