Citation: 1C_567/2021 E. C

Die gegen den abschlägigen Bauentscheid durch A.________ eingereichte Verwaltungsbeschwerde hiess der Regierungsrat des Kantons Uri mit Beschluss vom 22. Dezember 2020 gut und wies die Sache zur Neubeurteilung an die BK Seelisberg zurück. Zur Begründung führte er zum einen aus, die Gemeinde Seelisberg sei nicht befugt gewesen, das Gesuch aufgrund angeblicher Bundesrechtswidrigkeit abzuweisen, da die Justizdirektion diesen Aspekt in der BAB-Verfügung abschliessend beurteilt habe; anstatt den Bauabschlag zu erteilen, hätte die Gemeinde die BAB-Verfügung anfechten müssen. Weil sie dies nicht getan habe, sei die BAB-Verfügung in Rechtskraft erwachsen und könne nicht mehr angefochten werden. Zum anderen führte der Regierungsrat aus, das Bauprojekt verletze Art. 50 Abs. 1 BZO der Gemeinde Seelisberg nicht.