Citation: 2C_41/2023 E. 6.2

6.2. Zunächst ist festzuhalten, dass die Frage, ob die Vorinstanz die Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung zu Recht verweigert hat, sich danach beurteilt, ob der Anspruch auf Familiennachzug gemäss Art. 42 AIG erloschen ist, weil gestützt auf Art. 51 Abs. 1 lit. b AIG Widerrufsgründe nach Art. 63 AIG vorliegen. Die Vorinstanz hat dies bejaht, da insbesondere der Widerrufsgrund der längerfristigen Freiheitsstrafe gemäss Art. 63 Abs. 1 lit. a i.V.m. Art. 62 Abs. 1 lit. b AIG erfüllt sei. Ausserdem hat die Vorinstanz ein Aufenthaltsrecht des Beschwerdeführers im Rahmen des Schutzes des Familienlebens (Art. 8 EMRK) und in diesem Zusammenhang auch die Verhältnismässigkeit der Aufenthaltsbeendigung geprüft und ist zum Schluss gekommen, dass kein Aufenthaltsrecht gestützt auf Art. 8 EMRK bestehe und die Aufenthaltsbeendigung verhältnismässig sei.