Citation: 2C_620/2024 E. 3.3

3.3. Das kantonale Gericht stützte sich im angefochtenen Entscheid - wie schon das DGS - auf die Vorkommnisse seit dem Jahr 2021. Es rekapitulierte die Feststellungen anlässlich verschiedener Kontrollen durch den kantonalen Veterinärdienst und stellte in Übereinstimmung mit dem DGS tierschutzrechtlich problematische Zustände in der Nutztier-, Hunde- und Katzenhaltung fest (angefochtene Verfügung, E. 5). Diese Vorkommnisse seien hinreichend belegt. Sie würden zeigen, dass die Beschwerdeführerin nicht willens oder nicht in der Lage sei, ihre Tiere gesetzeskonform zu halten (angefochtene Verfügung, E. 6). Insgesamt ergebe sich im Rahmen einer summarischen Prüfung ein hohes und zeitlich dringliches öffentliches Interesse an der Umsetzung des angefochtenen Tierhalteverbots. Dieses Interesse überwiege die privaten Interessen der Beschwerdeführerin klar (angefochtene Verfügung, E. 7).