Citation: 9C_272/2018 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz erwog basierend auf den Einschätzungen der SAHB vom 9. Dezember 2016 und 23. Februar 2017, ein Sicherheitsrisiko sei beim Einbau der bisher durch den Beschwerdeführer benutzten Deichsel mit Fahrhilfe an das neue Rollstuhlzuggerät (Swiss-Trac) nicht ersichtlich. Mit der Weiterverwendung der bisherigen Bauteile sei der Beschwerdeführer in einfacher und zweckmässiger Weise versorgt. Zum Anspruch auf einen Kostenbeitrag an klappbare Auffahrschienen hielt das kantonale Gericht fest, der Beschwerdeführer verwende bereits seit 2015 eine abgegebene Rampe, und diese sei vor der Anschaffung des neuen Rollstuhlzuggerätes vom Beschwerdeführer zu keinem Zeitpunkt bemängelt worden. Es gebe somit keine Hinweise, dass die bisherige Hilfsmittelversorgung nicht genügend gewesen sei und neue kompatiblere Auffahrschienen notwendig wären. Auch sei ein Motor-Ventilator am neuen Rollstuhlzuggerät nicht erforderlich. Zwar sei das Zuggerät nicht geeignet, täglich lange Gefällstrecken auf dem Arbeitsweg zu bewältigen. Diesen könne der Beschwerdeführer jedoch mit dem 2015 von der Invalidenversicherung finanzierten umgebauten Personenwagen zurücklegen. Die Anschaffung eines Motor-Ventilators sei unter diesen Umständen nicht mehr als einfache Versorgung anzusehen.