Citation: 2C_397/2019 E. 4.1

4.1. Da der Beschwerdeführer geltend macht, bei der Sendung B.________ handle es sich um ein widerrechtlich erlangtes Beweismittel, dem ein Beweisverwertungsverbot (Art. 29 Abs. 1 BV) entgegenstehe, ist eingangs zu prüfen, ob die Vorinstanz berechtigt war, den Beitrag der Sendung B.________ ihrer Beurteilung zugrunde zu legen. Der Beschwerdeführer beanstandet, dass der Beitrag mit versteckter Kamera und unter widerrechtlicher Nennung seines Namens erfolgt sei, weshalb die Sendung in Verletzung seiner Persönlichkeitsrechte ausgestrahlt wurde. Ein Abstützen auf diesen Beitrag zur Beurteilung einer durch missbräuchliche Verwendung von Waffen ausgehenden Drittgefahr sei folglich unzulässig. Das öffentliche Prozessrecht enthält im Gegensatz zum Strafprozessrecht keine explizite Norm zur Verwertbarkeit rechtswidrig erhobener Beweismittel (vgl. Teichmann/Weiss, Die Verwertbarkeit von Observationen durch Privatdedektive im Verfahrensrecht, in: ZBJV 2019, S. 151). Das Bundesgericht hat in seiner Rechtsprechung jedoch festgehalten, dass auch im öffentlichen Verfahrensrecht ein Verbot der Verwertung rechtswidrig erlangter Beweismittel gilt, welches jedoch keine absolute Wirkung hat (BGE 143 I 377 E. 5.1.1 S. 385; 143 II 443 E. 6.3 S. 452; 139 II 7 E. 6.4 S. 10, 139 II 95 E. 3.1 S. 100; Teichmann/Weiss, a.a.O. S. 152). Der Einwand des Beschwerdeführers, wonach es sich bei der Sendung B.________ um ein widerrechtlich erlangtes Beweismittel handle, geht fehl. Zunächst ist festzuhalten, dass die Sendung nicht mittels versteckter Kamera erfolgte, sondern der Journalist den Beschwerdeführer vor sichtbar laufender Kamera befragte. Hervorzuheben ist ferner, dass die Nennung seines Namens in der fraglichen Sendung in keinem Zusammenhang mit der Erstellung dieses Beitrags stand. Selbst wenn darin eine Verletzung seiner Persönlichkeitsrechte läge, würde dies kein Beweisverwertungsverbot begründen. Schliesslich kann der Beschwerdeführer auch nichts daraus zu seinen Gunsten ableiten, dass Reporter von B.________ schon im Jahre 2003 wegen Verletzung von Art. 179bis StGB (Aufnehmen fremder Gespräche) und Art. 179quater StGB (Verletzung des Geheim- oder Privatbereichs durch Aufnahmegeräte) vom Bundesgericht schuldig gesprochen wurden. Mangels Substantiierung, inwiefern diese Verurteilungen für den vorliegenden Fall von Belang sind, ist auf die entsprechende Rüge nicht weiter einzugehen.