Citation: 8C_689/2019 E. 3.1

3.1. Mit ihrer Vernehmlassung im vorinstanzlichen Verfahren legte die AXA einen Bericht ihres beratenden Arztes Dr. med. G.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie, vom 14. Juni 2018 auf. Die Vorinstanz mass diesem Bericht sowie der Beurteilung der Dr. med. E.________ vom 29. Oktober 2016 Beweiskraft bei und ging gestützt darauf davon aus, dass spätestens die über den 31. Dezember 2016 hinaus anhaltenden Beschwerden nicht mehr mit überwiegender Wahrscheinlichkeit als unfallkausal zu werten seien. Die geklagte eingeschränkte Beweglichkeit der linken Schulter resp. des linken Armes sowie die weitgehende Funktionsunfähigkeit könnten durch die objektiven Befunde nicht erklärt werden. So habe sich in Narkose eine weitgehend freie Beweglichkeit der Schulter gezeigt, was gegen eine mechanische Problematik spreche. Da weder die Armumfänge rechts und links wesentlich differiert hätten, noch eine passive Beweglichkeitsprüfung zugelassen worden und die Knochendichtemessung links sogar besser ausgefallen sei als rechts, sei die vom Beschwerdeführer gezeigte erhebliche Einschränkung des linken Armes zudem fragwürdig. Daran ändere auch die Beurteilung des Dr. med. H.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, nichts. Insbesondere die von ihm diagnostizierte frozen shoulder sei bereits früher in Erwägung gezogen worden, habe sich aber nicht bestätigt. Das kantonale Gericht stellte abschliessend fest, von den beschwerdeweise beantragten weiteren Abklärungen könne in antizipierter Beweiswürdigung abgesehen werden.