Citation: C 210/04 10.12.2004 E. 2.3

2.3.1 Am 31. März 2003 wurde die Einstellung in der Anspruchsberechtigung wegen ungenügender Arbeitsbemühungen in der Kontrollperiode Februar 2003 verfügt. Der Beschwerdeführer konnte in diesem Monat eine Anmeldung bei einem Stellenvermittlungsbüro und insgesamt fünf Bewerbungen vorweisen, wovon drei (Hochschule X.________, Gymnasium Y.________ und Gymnasium Q.________ ) bereits im Monat Januar 2003 ausgewiesen worden waren. Somit handelt es sich im Februar 2003 um zwei neue Bewerbungen und eine Anmeldung bei einem Stellenvermittlungsbüro. 2.3.2 Der Beschwerdeführer führt aus, er habe seine Bemühungen nachgewiesen und alles Mögliche unternommen, um seine Teilzeitarbeitslosigkeit zu vermeiden oder zu verkürzen. Er habe sich auch ausserhalb seines Berufes, zum Beispiel bei Grossbanken, beworben. 2.3.3 Zwei neue Bewerbungen innerhalb eines Monates und eine Anmeldung bei einem Stellenvermittlungsbüro sind in quantitativer Hinsicht klar als ungenügend zu bezeichnen. Des Weitern ist auch aufgrund des Nachweises der persönlichen Arbeitsbemühungen im Monat Februar 2003 nicht ersichtlich, dass sich der Beschwerdeführer, wie er selbst behauptet, ausserhalb seines Berufes beworben hätte. Er tätigte im Februar 2003 ausschliesslich Stellenbewerbungen als Dozent. Um Arbeitslosigkeit zu vermeiden, war er jedoch von Gesetzes wegen (Art. 17 Abs. 1 AVIG) gehalten, auch ausserhalb seines bisherigen Berufes Arbeit zu suchen. Das AWA hat unter diesen Umständen zu Recht eine Einstellung in der Anspruchsberechtigung gemäss Art. 30 Abs. 1 lit. c AVIG verfügt. Die Einstellungsdauer von vier Tagen, entsprechend einem leichten Verschulden, trägt den konkreten Gegebenheiten angemessen Rechnung.