Citation: U 194/06 22.02.2007 E. 5

Als unbegründet erweist sich die Verwaltungsgerichtsbeschwerde schliesslich, was die Höhe der Integritätsentschädigung betrifft. Die SUVA hat dem Beschwerdeführer zunächst eine Entschädigung für eine Integritätseinbusse von 20 % zugesprochen (Verfügung vom 13. Juni 1984), welche sie mit Verfügung vom 13. Februar 2004 und Einspracheentscheid vom 21. März 2005 um 15 % erhöht hat. Dabei stützte sie sich auf das Gutachten der MEDAS, worin der Integritätsschaden unter Annahme eines Teilschadens für die Beeinträchtigung des Bewegungsapparates an der HWS von 10 % sowie eines neuropsychologisch/neurologisch/psychiatrischen Teilschadens von 35 % auf 45 % geschätzt wurde. Im Hinblick darauf, dass sich die Beeinträchtigung der HWS-Beweglichkeit nachträglich als nicht unfallkausal herausgestellt hat, setzte sie den Schaden auf 35 % fest, was zu einer Nachzahlung von 15 % führte. Was der Beschwerdeführer hiegegen vorbringt, vermag zu keinem andern Ergebnis zu führen. Zwar trifft es zu, dass der fachspezifische Integritätsschaden vom Neuropsychologen Dr. phil. G.________ mit 20 % und vom Psychiater Dr. med. H.________ mit 35 % bemessen wurde. Angesichts der in den medizinischen Akten wiederholt bestätigten Interdependenz der bestehenden Beschwerden ist jedoch auch in diesem Zusammenhang eine Gesamtbeurteilung vorzunehmen. Wenn die Gutachter der MEDAS in Würdigung der neurologischen, neuropsychologischen und psychischen Aspekte auf eine leichte bis mittelschwere Hirnfunktionsstörung geschlossen haben, was gemäss Tabelle 8 (Integritätsschaden bei psychischen Folgen von Hirnverletzungen) der von der SUVA in Ergänzung zu Anhang 3 der UVV herausgegebenen Bemessungsgrundlagen (vgl. hiezu BGE 124 V 32 E. 1C, 113 V 219 E. 2; RKUV 2004 Nr. U 514 S. 416 [Urteil vom 12. Januar 2004, U 134/03], E. 5.1) einem Integritätsschaden von 35 % entspricht, so lässt sich dies nicht beanstanden. Mit der Vorinstanz ist der Einspracheentscheid daher auch in diesem Punkt zu bestätigen.