Citation: 8C_765/2014 E. 5.2

5.2. Die Vorinstanz hat eingehend begründet, weshalb ein unfallbedingter organisch objektiv ausgewiesener Hirnschaden nicht belegt ist. Die Einwände des Versicherten vermögen an diesem Ergebnis nichts zu ändern. Er stützt sich auf den Bericht des Spital I.________ vom 4. Februar 2009 betreffend das Magnetresonanztomogramm (MRT bzw. MRI) und die Magnetresonanz (MR) -Spektroskopie des Schädels vom 29. Oktober 2008. Hierin wurde im Rahmen der Beurteilung ausgeführt, bildmorphologisch liege keine strukturelle Läsion vor; jedoch bestünden erhöhte Cholinwerte temporo-mesial in der Amygdala und hippocampalen Formation, am ehesten posttraumatischen Veränderungen entsprechend. Weiter wurde als Zusatzbefund vom 3. Februar 2009 angegeben, die links betonte leichte Erweiterung der Temporalhörner sowie die pathologischen Cholinwerte im Amygdala-Hippocampusbereich (ebenfalls links betont) unterstützten das Resultat mit EEG P50. Im Gutachten des Zentrums F.________ vom 18. November 2010 legte der neurologische Teilgutachter Dr. med. J.________ dar, weshalb es sich bei der MR-Spektroskopie nicht um ein standardisiertes Verfahren handle, um posttraumatische organische Hirnläsionen nachzuweisen. Auch Frau Dr. med. K.________, Fachärztin für Neurologie FMH und Psychiatrie, führte in der Aktenstellungnahme vom 9. März 2011 unter Hinweis auf die Literatur aus, dass weder die MR-Spektroskopie noch die Ableitung von P50 Potenzialen standardisierten Untersuchungstechniken entsprächen; sie führte weiter aus, die Spektroskopie sei möglicherweise eine zukunftsträchtige Methode zum Nachweis einer strukturellen Hirnläsion, allerdings wahrscheinlich beschränkt auf die Anwendung in der Akutphase nach einer Kopfverletzung. Gegen diese Einschätzungen bringt der Versicherte keine substanziierten Einwände vor, insbesondere keine fachärztliche Äusserung, die einen anderen Schluss nahelegen würden; aus seinem pauschalen Vorbringen, die Spektroskopie werde heute im Universitätsspital Zürich für die Diagnostik verwendet, kann der Versicherte nichts zu seinen Gunsten ableiten. Gleiches gilt für seine pauschalen Verweise auf die Erweiterung der Temporalhörner und die Resultate der Neuropsychologie sowie für sein Vorbringen, er habe beim Unfall bei hoher Geschwindigkeit einen mehrfachen Kopfanprall erlitten und sei mindestens benommen gewesen. Soweit im Bericht des Spital I.________ vom 4. Februar 2009 die erhöhten Cholinwerte am ehesten als posttraumatische Veränderungen beschrieben wurden, entspricht dies nicht dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 138 V 218 E. 6 S. 221).