Citation: 8C_632/2023 E. 2

Die Vorinstanz legte im angefochtenen Urteil vom 23. August 2023 unter Verweis auf die massgeblichen Gesetzesbestimmungen (Art. 17 Abs. 3 lit. b und Art. 30 Abs. 1 lit. d AVIG in Verbindung mit Art. 30 Abs. 3 AVIG und Art. 45 Abs. 3 AVIV) einlässlich dar, weshalb die durch das Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Zug (AWA) erfolgte Einstellung des Beschwerdeführers in der Anspruchsberechtigung für sechs Tage nicht beanstandet werden könne. In Auseinandersetzung mit den Parteivorbringen und in Würdigung der Akten bestätigte sie namentlich, dass der Beschwerdeführer für das Versäumen des vereinbarten Beratungsgesprächs beim RAV vom 23. Juni 2022 keinen entschuldbaren Grund habe namhaft machen können. Der Beschwerdeführer habe geltend gemacht, dass er den Kontrolltermin vergessen habe, weil er ihn aus unbekanntem Grund schon gar nicht in seinem Kalender notiert habe. Dieses Verhalten zeuge von fehlendem Interesse bzw. von Pflichtvergessenheit und müsse zumindest im Rahmen eines leichten Verschuldens zu einer Einstellung in der Anspruchsberechtigung führen. Es sei weder ersichtlich noch werde vom Beschwerdeführer näher ausgeführt, inwiefern die Einstellung oder die Einstelldauer in Anbetracht der konkreten Umstände des Einzelfalles unverhältnismässig sein sollten.