Citation: U 211/01 22.10.2001 E. A

A.- Die 1960 geborene Psychologin M.________ arbeitete als Heilpädagogin für die Heilpädagogische Früherziehung im Kanton Thurgau und war damit bei der "Zürich" Versicherungs-Gesellschaft (nachfolgend "Zürich") obligatorisch gegen Unfälle versichert. Am 9. August 1995 erhielt sie während der Ferien im Rahmen eines Segelkurses auf dem Comersee einen Schlag des Segelbaumes an den Kopf. Dabei zog sie sich eine Kopfplatzwunde zu und erlitt einen Schock. Zudem klagte sie über Sehstörungen, Schwindel sowie Kopf-, Kiefer- und Ohrenschmerzen. Noch am selben Abend wurde die Platzwunde im Spital in X.________ (Italien) versorgt. Am 17. August 1995 nahm die Versicherte ihre Arbeit wieder auf, doch es traten nach einer halben Stunde Sehstörungen, Konzentrationsschwierigkeiten, Kreislaufprobleme und Schmerzen auf. Sie begab sich gleichentags zu ihrem Hausarzt Dr. med. C.________, Arzt für Innere Medizin, der eine commotio cerebri (Bericht vom 17. August 1995) und in der Folge eine Schädelprellung mit Verdacht auf commotio labyrinthie sowie ein leichtes Schleudertrauma der Halswirbelsäule (HWS) diagnostizierte (Berichte vom 12. September 1995 sowie 13. Oktober 1995). Dr. med. H.________, Facharzt für Neurologie und Psychiatrie, der die Versicherte am 21. August 1995 untersucht hatte, diagnostizierte eine Schädelprellung mit vor allem commotio labyrinthie sowie eine leichte HWS-Distorsion (Berichte vom 27. August 1995 und 23. Oktober 1995). Am 7. November 1995 konstatierte Dr. med. C.________ ein anhaltendes Cervikalsyndrom sowie nach ein- bis zweistündiger Belastung Auftreten von Kopf- und Nackenschmerzen, Konzentrationsschwäche, Schwindel und vegetativen Symptomen. Die "Zürich" erbrachte die gesetzlichen Leistungen. Zur Abklärung der medizinischen Verhältnisse zog sie einen Bericht des Dr. med. B.________, Orthopäde, (vom 7. Februar 1996), ein Gutachten der Dr. med. F.________, Neurologie FMH, (vom 26. Mai 1996), Berichte der Klinik Y.________ (vom 19. Juni und 15. Juli 1996), des Dr. med. M.________, Spezialarzt für Neurologie FMH, (vom 24. Juni 1996, 13. September 1996 und 23. Oktober 1996), der Klinik Z.________ (vom 24. Januar 1997 und 4. Juli 1997), des Dr. med. R.________, Neurologie FMH, (vom 6. Juni 1997), sowie Gutachten der Klinik I.________ (vom 22./23. Oktober 1997) und der Klinik B.________ (vom 9. Februar 1999) bei. Gestützt auf diese Unterlagen stellte die "Zürich" die Leistungen mit Verfügung vom 26. Juli 1999 per 1. April 1999 ein, da die zum Beschwerdebild eines HWS-Schleudertraumas gehörenden Beeinträchtigungen im Vergleich zur psychischen Problematik in den Hintergrund träten und zwischen der Letzteren sowie dem Unfall die Adäquanz des Kausalzusammenhangs zu verneinen sei. Die gegen diese Verfügung erhobene Einsprache wies die "Zürich" mit Entscheid vom 25. August 2000 ab.