Citation: 5A_84/2020 E. 4.2

4.2. Der Beschwerdeführer hält daran fest, dass die siebzehn Revisionsgesuche nicht auf tadelnswertem Verhalten seinerseits beruhten. Er habe kein unbegründetes Rechtsmittel eingelegt. Dem Parteivertreter müssten gröbste Fahrlässigkeit bzw. sogar Vorsatz vorgeworfen werden können, um ihm die Verfahrenskosten aufzuerlegen. Ein solcher Ausnahmefall sei nicht gegeben. Das Bundesverwaltungsgericht benutze das Verursacherprinzip und die Drohung mit Disziplinarmassnahmen dazu, den Beschwerdeführer gezielt und systematisch in Bezug auf bestimmte Fragen mundtot zu machen. Zur Unterdrückung - berechtigter - Kritik diene das Kostenrecht nicht. Die Kostenauflage in den siebzehn Revisionsverfahren sei Teil einer missbräuchlichen Gesamtstrategie. Das Bundesverwaltungsgericht entfremde das Verursacherprinzip zu einem Zensur-, Druck- und Strafmittel. Das Vorgehen des Bundesverwaltungsgerichts sei zudem treuwidrig, indem dem Beschwerdeführer keine Möglichkeit geboten werde, sich vorher oder nachher zum Sachverhalt und zu den Kosten zu äussern, und das Bundesverwaltungsgericht den Umstand, dass es gegen seine Entscheide im Asylrecht kein Rechtsmittel gebe, ausnutze, um ihn zu schikanieren.