Citation: 1C_462/2022 E. C

Mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht vom 2. September 2022 beantragt A.________, das angefochtene Urteil sei aufzuheben und die streitgegenständlichen Baubewilligungen seien zu verweigern. Eventualiter sei die Sache an die Vorinstanzen zurückzuweisen. Der Beschwerde sei zudem die aufschiebende Wirkung zu erteilen. Mit Präsidialverfügung vom 26. September 2022 hat das Bundesgericht der Beschwerde antragsgemäss aufschiebende Wirkung zuerkannt. B.________, die Dienststelle rawi und das Kantonsgericht ersuchen um Abweisung der Beschwerde. Die Gemeinde Adligenswil beantragt die Abweisung der Beschwerde, soweit darauf eingetreten wird. Das Bundesamt für Raumentwicklung (ARE) äussert sich zur Frage, ob die Rindviehhaltung des Beschwerdegegners bodenabhängig erfolge. Das Bundesamt für Umwelt (BAFU) kommt in seiner Vernehmlassung zum Schluss, das Wohnhaus Nr. 29d (auf dem Grundstück Nr. 132) sei als betriebsfremdes Wohnhaus zu qualifizieren, für welches in der Landwirtschaftszone der halbe Mindestabstand gemäss Luftreinhalte-Verordnung vom 16. Dezember 1985 (LRV; SR 814.318.142.1) eingehalten werden müsse. Die Verfahrensbeteiligten halten im weiteren Schriftenwechsel an ihren Anträgen fest.