Citation: 1C_304/2024 E. 3.3.1

3.3.1. Die Vorinstanz hat im angefochtenen Entscheid ausgeführt, der Beschwerdeführer werfe dem Beschwerdegegner vor, sein Amt missbraucht zu haben, um die Strafverfolgung im erwähnten Zusammenhang (vgl. vorne E. 1) zu vereiteln. Seinen Ausführungen lasse sich entnehmen, dass er die Nichtanhandnahmeverfügung des Beschwerdegegners vom 29. August 2023 als "widerrechtlich" erachte. Ob diese Verfügung rechtens gewesen sei, sei allerdings nicht im Ermächtigungsverfahren, sondern im insofern pendenten - in der Zwischenzeit mit Urteil 7B_122/2024 vom 18. März 2024 durch Nichteintreten abgeschlossen - Rechtsmittelverfahren vor Bundesgericht zu klären. Ein strafrechtlich relevantes Verhalten des Beschwerdegegners ergebe sich aus dem Erlass der Nichtanhandnahmeverfügung und deren Begründung nicht. Der alleinige Umstand, dass ein dem Beschwerdeführer unliebsamer Entscheid ergangen sei, vermöge den Straftatbestand des Amtsmissbrauchs nicht zu erfüllen. Selbst wenn das Bundesgericht hinsichtlich der Frage der Nichtanhandnahme zu einer anderen Rechtsauffassung gelangen sollte - was aufgrund des erwähnten, in der Zwischenzeit ergangenen Nichteintretensentscheids nicht der Fall war -, ergäben sich hieraus keine genügenden Anhaltspunkte für eine strafbare Handlung des Beschwerdegegners, zumal nicht jede rechtswidrige Handlung einer Behörde strafrechtlich relevant sei. Zusammenfassend lägen somit keinerlei Hinweise für ein strafrechtlich relevantes Verhalten des Beschwerdegegners vor.