Citation: 6B_692/2024 E. 2.4.2

2.4.2. Damit beruft sich der Beschwerdeführer auf den Grundsatz "in dubio pro reo". Dabei scheint er zu übersehen, dass diesem Grundsatz als Beweiswürdigungsregel im Verfahren vor Bundesgericht keine über das Willkürverbot hinausgehende Bedeutung zukommt. Das Bundesgericht darf die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung nicht wie eine Appellationsinstanz mit freier Kognition überprüfen. Vielmehr kann es nur eingreifen, wenn die Beweiswürdigung offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht. Offensichtlich unrichtig ist die Sachverhaltsfeststellung, wenn sie willkürlich ist. Dies ist der Fall, wenn das angefochtene Urteil geradezu unhaltbar ist oder mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht. Dabei genügt es nicht, wenn der Beschwerdeführer einen von den vorinstanzlichen Feststellungen abweichenden Sachverhalt behauptet und aufzeigt, wie sich der Unfall auch noch abgespielt haben könnte (vgl. E. 1.2 hiervor).