Citation: 6B_794/2024 E. 2.3.2

2.3.2. Was das Berufungsverfahren betrifft, setzt die Vorinstanz die Gerichtsgebühr auf Fr. 4'000.-- fest. Dabei wendet sie Art. 424 Abs. 1 StPO i.V.m. § 16 Abs. 1 sowie § 14 Abs. 1 GebV OG an und berücksichtigt die Bedeutung und Schwierigkeit des Falls sowie den Zeitaufwand. Die Vorinstanz hält fest, der Beschwerdeführer dringe mit seinen Berufungsanträgen weitgehend durch. Er unterliege nur in Bezug auf die Bemessung der Freiheitsstrafe, die Zivilforderung des Privatklägers und die erstinstanzliche Kostenauflage. Mit dieser Begründung auferlegt sie dem Beschwerdeführer die Kosten des Berufungsverfahrens zu zwei Fünfteln und nimmt sie zu drei Fünfteln auf die Gerichtskasse. Davon aus nimmt die Vorinstanz die Kosten der amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Rechtsvertretung des Privatklägers, die sie einstweilen auf die Gerichtskasse nimmt, und zwar unter Vorbehalt der Rückzahlungspflicht gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO im Umfang von zwei Fünfteln.