Citation: 5A_263/2022 E. 2

Das Obergericht ist auf die kantonale Beschwerde mangels hinreichender Begründung nicht eingetreten. Es hat erwogen, der Beschwerdeführer erhebe allerlei Vorwürfe gegen die Mutter und deren Familie, die Verbrechen begangen hätten, und berufe sich auf undatierte nicht unterzeichnete Berichte, wonach er temperamentvoll, aber nicht aggressiv sei; indes setze er sich nicht ansatzweise mit den Erwägungen des KESB-Entscheides auseinander, in welchem sein problematisches Verhalten (konkreter Verdacht, dass er mit dem Kind unangemessen über die Mutter spreche, nicht kindgerecht mit diesem umgehe, dieses negativ beeinflusse und es physischer und verbaler Gewalt aussetze) und die daraus resultierenden Verhaltensauffälligkeiten beim Kind geschildert würden. In der beim Bundesgericht erhobenen Beschwerde wird mit keinem Wort auf diese Nichteintretenserwägungen eingegangen und es wird auch kein darauf Bezug nehmendes Rechtsbegehren gestellt, wenn direkt vom Bundesgericht eine neue Regelung des Besuchsrechts verlangt wird (welche im Übrigen nicht näher umschrieben wird). Vielmehr werden in der Beschwerde die zwei nicht weiter ausgeführten Behauptungen aufgestellt, bereits vor der Trennung habe das Kind die Mutter geschlagen, ohne dass es zurechtgewiesen worden sei, und demnach entspreche die Darstellung, wonach es nach den Besuchen ein aggressives Verhalten habe, nicht der Realität; sodann sei aufgrund des Verdachts auf häusliche Gewalt ein Strafverfahren offen, aber es bestehe keine Kindesgefährdung, weil die Eltern getrennt leben würden und keinen Kontakt hätten. Abgesehen davon, dass die erste Aussage angesichts des Alters des Kindes bei der Trennung absurd erscheint und sodann auch die aus den Behauptungen jeweils gezogene Schlussfolgerung einer stringenten Logik entbehrt, stehen sie wie gesagt in keinem Zusammenhang mit den Nichteintretenserwägungen des angefochtenen Entscheides. Nach dem Gesagten kann auf die Beschwerde mangels hinreichender Begründung nicht eingetreten werden.