Citation: U 234/06 05.09.2006 E. A

Der 1968 geborene B.________ war seit Juni 2000 als Mitarbeiter im Reinigungsdienst/Gebäudeunterhalt der Firma X.________ AG angestellt und bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen Unfallfolgen versichert. Am 8. März 2004 rutschte er während der Arbeit auf einer nassen Schwelle aus, stürzte zu Boden und schlug dabei den Nacken an der Arbeitsplatte einer Werkbank und die rechte Stirnseite am Schlüssel des Schubladenblocks auf. Die gleichentags aufgesuchte Hausärztin Dr. K.________ diagnostizierte eine Rissquetschwunde an der Stirn und eine Distorsion der Halswirbelsäule (HWS). Der Versicherte litt an rechtsseitigen Nackenschmerzen (dort fand die Hausärztin ein Hämatom) sowie an Schwindel und Übelkeit (Arztzeugnis vom 29. März 2004). Die Nackenschmerzen waren in der Folge stets vorhanden. Am 2. Mai 2004 schossen sie plötzlich mit massiver Intensität ein und verursachten ein Taubheitsgefühl des gesamten linksseitigen Nacken- und Schulterbereichs. Im zwei Tage später erstellten Kernspintomogramm der Halswirbelsäule fand sich im Segment C4/5 eine rechtslaterale grosse Diskushernie. Vom 7. Juli bis 4. August 2004 hielt sich B.________ in der Rehaklinik Y.________ auf. Im Austrittsbericht vom 9. August 2004 äusserten sich die Klinikärzte dahin gehend, dass der Versicherte vom körperlichen Gesichtspunkt her wieder voll leistungsfähig, in "psychiatrischer Hinsicht (hingegen) im Moment arbeitsunfähig" sei. Unter Hinweis auf diese ärztliche Stellungnahme stellte die SUVA die bisher erbrachten Leistungen (Heilbehandlung und Taggeld) mit Verfügung vom 14. September 2004 auf den 15. September 2004 hin ein, weil zwischen den allein verbliebenen psychischen Beschwerden und dem versicherten Arbeitsunfall kein adäquater Kausalzusammenhang bestehe. Auf Einsprache hin holte die SUVA beim Orthopädischen Chirurgen Dr. M.________ ihrer Abteilung Versicherungsmedizin eine weitere, am 2. März 2005 verfasste Stellungnahme ein und hielt in der Folge an der verfügten Leistungseinstellung fest (Einspracheentscheid vom 9. Mai 2005).