Citation: 6B_399/2021 E. 2.3

2.3. Weshalb dies vorliegend der Fall sein soll, vermag der Beschwerdeführer nicht aufzuzeigen. Die vorinstanzliche Relativierung des Tatverschuldens des Beschwerdeführers von "leicht bis mittel" (vgl. angefochtenes Urteil S. 42 und 57) betrifft lediglich die Einordnung innerhalb des von 1 bis 20 Jahren Freiheitsstrafe reichenden Strafrahmens für qualifizierte Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz gemäss Art. 19 Abs. 2 lit. a BetmG, woraus der Beschwerdeführer für die Landesverweisung und deren Dauer nichts zu seinen Gunsten ableiten kann (vgl. Urteile 6B_249/2020 vom 27. Mai 2021 E. 5.4.2; 6B_736/2019 vom 3. April 2020 E. 1.2.3). Beim qualifizierten Betäubungsmittelhandel im grossen Rahmen, wie er dem Beschwerdeführer vorgeworfen wird, ist von einer schwerwiegenden Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung auszugehen, welche eine über die Mindestdauer von fünf Jahren hinausgehende Landesverweisung rechtfertigen kann (vgl. Urteil 6B_249/2020 vom 27. Mai 2021 E. 6). Der Beschwerdeführer verkennt weiter, dass die Vorinstanz nicht verpflichtet war, sich für die Dauer der Landesverweisung an der Erhöhung des Strafmasses im Vergleich zum erstinstanzlichen Urteil zu orientieren. Soweit der Beschwerdeführer seine positive Entwicklung betont und eine Rückfallgefahr verneint, weicht er von der vorinstanzlichen Einschätzung ab, ohne jedoch Willkür darzutun. Insgesamt liegt die Dauer der Landesverweisung von neun Jahren im Rahmen des weiten sachrichterlichen Ermessens. Eine Verletzung von Bundesrecht ist auch insofern nicht ersichtlich.