Citation: 6B_303/2017 E. 6.5

6.5. Die Vorinstanz wendet in ihrer Vernehmlassung vom 13. Juni 2017 ein, der Beschwerdeführer bringe vor Bundesgericht erstmals vor, dass der Beschwerdegegner 1 auf einen Strafantrag verzichtet habe. Unzulässig ist vor Bundesgericht gemäss Art. 99 BGG das Vorbringen neuer Tatsachen und Beweismittel, soweit nicht erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Abs. 1) sowie die Stellung neuer Begehren (Abs. 2). Das Begehren der Verfahrenseinstellung betreffend einfache Körperverletzung infolge fehlenden Strafantrags hat der Beschwerdeführer, wie dem angefochtenen Urteil zu entnehmen ist (vgl. Urteil, S. 21), bereits vor Vorinstanz gestellt. Es ist folglich nicht unzulässig im Sinne von Art. 99 Abs. 2 BGG. Die Frage, ob der Beschwerdeführer allenfalls im Rahmen seiner Begründung auf neue und damit unzulässige Tatsachen oder Beweismittel im Sinne von Art. 99 Abs. 1 BGG zurückgreift, kann offen gelassen werden. Ob gestützt auf den vorinstanzlich festgestellten Sachverhalt von einem rechtsgültigen Strafantrag auszugehen ist oder nicht, ist Rechtsfrage und vom Bundesgericht von Amtes wegen zu prüfen (Art. 106 Abs. 1 BGG), weshalb es nicht an die vom Beschwerdeführer vorgebrachte Begründung gebunden ist.