Citation: 7B_467/2023 E. 2.3

2.3. Die vorinstanzliche Würdigung, wonach Ausstandsgründe in Bezug auf Dr. med. B.________ nicht ersichtlich seien, steht in Einklang mit Bundesrecht. Nachdem der Beschwerdeführer gemäss den vorinstanzlichen Erwägungen Mühe mit männlichen Gutachtern bekundet, nach seinem aktenkundigen Schreiben vom 11. November 2020 im Vorfeld der Begutachtung eine weibliche Gutachterperson verlangt hatte (erstinstanzliche Akten, act. 138) und dem Gutachter die Gerichtsakten zur Verfügung gestellt wurden (erstinstanzliche Akten, act. 143), welche den entsprechenden Wunsch enthielten, erscheint es naheliegend, dass sich der Gutachter Gedanken hierzu machte. Daraus lässt sich nicht auf eine persönliche Befangenheit des Gutachters schliessen. Dies gilt ebenso wenig für die Bemerkung des Gutachters, welcher vermutete, der Beschwerdeführer könnte versucht sein, eine weibliche Gutachterin "um den Finger zu wickeln". Einerseits äusserte sich der Gutachter bloss zur möglichen Einstellung des Beschwerdeführers zur Gutachterperson, nicht jedoch zu seiner eigenen Einstellung gegenüber dem zu Begutachtenden. Andererseits gab der Beschwerdeführer mit seinem Wunsch nach einer weiblichen Gutachterperson Anlass, dass der Gutachter sich zum möglichen Motiv äusserte (erstinstanzliches Protokoll S. 36; erstinstanzliche Akten, act. 227), insbesondere, nachdem die erste Instanz dieses Thema von sich aus aufbrachte (erstinstanzliches Protokoll S. 23; erstinstanzliche Akten, act. 214). Die Beschwerde erweist sich in diesem Punkt als unbegründet.