Citation: 2P.11/2002 07.02.2002 E. 1

1.- Mit Entscheid vom 13. Dezember 2001 stellte die Aufsichtsbehörde über die Rechtsanwälte des Kantons Luzern fest, Rechtsanwalt Dr. X.________ habe die Berufs- und Standespflichten verletzt, weil auf der Rückseite der Anwaltsvollmacht aufgeführt sei, dass in aussergerichtlichen Verfahren das Honorar entweder nach Aufwand (Stundenansatz: Fr. 180.-- bis Fr. 300.-- exkl. MWSt) oder nach Streit-/ Interessenwert (2 % bis 5 %) berechnet werden könne und damit dem Anwalt in pauschaler Art das Wahlrecht überlassen werde, erst bei der Rechnungsstellung willkürlich zu entscheiden, ob er das Honorar nach Aufwand oder nach Streit-/ Interessenwert berechnen wolle. Die Aufsichtsbehörde verzichtete auf die Ausfällung einer Disziplinarstrafe, auferlegte X.________ jedoch die Verfahrenskosten. X.________ führt staatsrechtliche Beschwerde beim Bundesgericht mit dem Antrag, der Entscheid der Aufsichtsbehörde sei insoweit aufzuheben, als damit die Verletzung von Berufs- und Standespflichten festgestellt und ihm Verfahrenskosten auferlegt würden. Er beruft sich dazu auf Art. 8 BV (Rechtsgleichheitsgebot), Art. 9 BV (Willkürverbot) und Art. 27 BV (Wirtschaftsfreiheit).