Citation: 5A_174/2015 E. 8.3.3

8.3.3. Entsprechend der bundesgerichtlichen Rechtsprechung zur interkantonalen Zuständigkeit (BGE 105 Ia 23 E. 1c S. 25) anerkannte die kantonale Praxis für realobligatorische Ansprüche den Gerichtsstand am Ort der gelegenen Sache, namentlich für die Klagen zur Geltendmachung von Ansprüchen im Verhältnis zwischen Miteigentümern wie die Klage auf Bezahlung des auf einen Miteigentümer entfallenden Anteils an den Verwaltungskosten (Leuch/Marbach/Kellerhals/Sterchi, Die Zivilprozessordnung für den Kanton Bern, 5. Aufl. 2000, N. 2a/bb zu Art. 29 ZPO, S. 134; BÜHLER/EDELMANN/KILLER, Kommentar zur aargauischen Zivilprozessordnung, 2. Aufl. 1998, N. 6b zu § 29 ZPO; allgemein für die Pflicht des Miteigentümers zur Lastentragung: FRANK/ STRÄULI/MESSMER, Kommentar zur zürcherischen Zivilprozessordnung, 3. Aufl. 1997, N. 24 zu §§ 6/7 ZPO).