Citation: 2C_760/2013 E. 2.3

2.3. Gemäss Art. 44 Abs. 2 BGG gilt eine Mitteilung, die nur gegen Unterschrift des Adressaten oder der Adressatin oder einer anderen berechtigten Person überbracht wird, spätestens am siebenten Tag nach dem ersten erfolglosen Zustellungsversuch als erfolgt. Diese Zustellfiktion greift (auch) dann, wenn die betroffene Partei es in Missachtung der ihr aufgrund des Prozessrechtsverhältnisses obliegenden Pflichten unterlassen hat, dem Bundesgericht die allfällige Änderung der von ihr angegebenen Adresse, eine längere Abwesenheit oder sonstige Zustellungshindernisse bekannt zu geben (vgl. BGE 130 III 396 E. 1.2.3 S. 399; 115 Ia 12 E. 3a S. 15; 113 Ib 296 E. 2a S. 298; 107 V 187 E. 2 S. 189 f.). Das Wirksamwerden der Fiktion kann sodann nicht durch einen Postrückbehaltungsauftrag verhindert werden (BGE 134 V 49 E. 4 S. 51 f.; Urteile 2C_740/2010 vom 3. März 2011 E. 2.3 und 6B_122/2009 vom 9. April 2009 E. 4). Voraussetzung bleibt aber, dass der Adressat mit der Zustellung rechnen musste. Der Rechtsvertreter hat vorliegend am 2. September 2013 Beschwerde erhoben; weder in der Rechtsschrift noch in einem Begleitschreiben hat er seine Adresse oder die Zustellbarkeit gerichtlicher Sendungen beschlagende Vorbehalte gemacht. Mit gerichtlichen Verfügungen in den folgenden Tagen musste gerechnet werden. Aus der Sendungsverfolgung der Post ergibt sich, dass die Verfügung des Bundesgerichts vom 3. September 2013 am 4. September 2013 im Postfach avisiert wurde, indessen die Aufbewahrungsfrist durch den Empfänger bis zum 20. September 2013 verlängert wurde. Unter diesen Umständen gilt nach dem vorstehend Dargelegten die fragliche Nachfristansetzung mit der damit verbundenen Nichteintretensandrohung als am 11. September 2013 und damit zu einem Zeitpunkt zugestellt, da noch fünf Tage zur Verfügung standen, um der einfachen Auflage Folge zu leisten, ein beim Rechtsvertreter liegendes Dokument einzureichen. Fristwiederherstellungsgründe werden nicht genannt. Unerfindlich bleibt, weshalb bei der gegebenen Konstellation der in Aussicht gestellte Nichteintretensentscheid überspitzt formalistisch wäre.