Citation: 8C_378/2017 E. 3.3.2

3.3.2. Während die Suva das Invalideneinkommen aufgrund von Lohnangaben aus ihrer Dokumentation von Arbeitsplätzen (DAP) auf Fr. 59'958.- festsetzte (Mittel der Durchschnittslöhne von fünf zumutbaren DAP-Arbeitsplätzen), führte die Vorinstanz aus, da schon das (von ihr ermittelte) Valideneinkommen teilweise auf den LSE-Löhnen basiere, sei aus Gründen der Vergleichbarkeit auch das Invalideneinkommen anhand der Zahlen der LSE 2012 und nicht anhand der DAP zu bemessen. Es sei vom selben Jahreslohn (Fr. 52'320.-) auszugehen, und dieser sei wegen der gesundheitlich bedingten Einschränkungen in der Stellenauswahl um 5 % herabzusetzen. Daraus resultiere ein hypothetisches Invalideneinkommen von Fr. 49'704.-. Die Gegenüberstellung mit dem Valideneinkommen ergebe einen Invaliditätsgrad von aufgerundet 15 %. Somit habe die Versicherte ab 1. Mai 2014 Anspruch auf eine Invalidenrente. Die Beschwerdeführerin erachtet diese Vorgehensweise als unhaltbar. Denn gemäss der konstanten Rechtsprechung des Bundesgerichts gebühre der Ermittlung des Invalideneinkommens mittels DAP-Zahlen gegenüber derjenigen anhand der LSE der Vorrang, weil die DAP-Methode eine konkretere Einkommensbemessung zulasse.