Citation: 8C_251/2024 E. 3.2.5

3.2.5. Weiter verneinte die Vorinstanz das Kriterium der ungewöhnlich langen Dauer der ärztlichen Behandlung. Sie erwog dabei, das Kriterium sei nicht allein nach einem zeitlichen Massstab zu beurteilen. Von Bedeutung seien vielmehr auch Art und Intensität der Behandlung sowie der Umstand, inwieweit noch eine Besserung des Gesundheitszustands zu erwarten sei (vgl. Urteil 8C_807/2023 vom 11. Juni 2024 E. 6.1). Es müsse eine kontinuierliche, mit einer gewissen Planmässigkeit auf die Verbesserung des Gesundheitszustands gerichtete ärztliche Behandlung von ungewöhnlich langer Dauer vorliegen. Manualtherapeutische Massnahmen zur Erhaltung des Zustandes und medikamentöse Schmerzbekämpfung allein genügten diesen Anforderungen nicht. Der Beschwerdeführer wendet dagegen einzig ein, die Behandlung dauere seit dem Unfall im Jahr 2017, also schon seit sieben Jahren, an, weshalb das Kriterium gegeben sei. Mit den vorinstanzlichen Erwägungen, wonach nicht allein auf die Dauer abzustellen sei, setzt er sich nicht auseinander. Die Beschwerde genügt in diesem Punkt den Anforderungen an eine hinreichende Begründung (vgl. Art. 42 Abs. 2 BGG) nicht, weshalb darauf nicht weiter einzugehen ist.