Citation: 6B_73/2019 E. 1.4.2

1.4.2. Weiter macht der Beschwerdeführer geltend, er sei auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen, um seine zahlreichen Arzttermine, welche teilweise gerichtlich verordnet seien, wahrnehmen zu können. Beim Bedarf müssten daher die Kosten des Generalabonnements berücksichtigt werden. Der Einwand des Beschwerdeführers ist berechtigt. Die vorinstanzlichen Erwägungen, wonach der Beschwerdeführer nicht erwerbstätig sei, weshalb es sich beim Generalabonnement nicht um unumgängliche Berufsauslagen handle, sind zwar grundsätzlich zutreffend. Allerdings wurde dem Beschwerdeführer mit Urteil des Strafgerichts vom 2. Dezember 2015 (bestätigt mit Urteil des Kantonsgerichts vom 5. September 2017) für die Dauer der Probezeit die Weisung erteilt, sich bei Dr. med. A.________ in U.________ behandeln zu lassen. In Zusammenhang mit den (gerichtlich verordneten) Arztbesuchen wäre daher zu prüfen gewesen, ob bzw. in welchem Umfang unter dem Titel "Verschiedene Auslagen" (betreibungsrechtliche Richtlinien Ziff. II.) ein Zuschlag für Mobilitätskosten zu gewähren ist.