Citation: 1C_5/2018 E. 3.4

3.4. Die Beschwerdeführerin hält dagegen, im Zeitpunkt der Einbürgerung sei die Ehe noch stabil und zukunftsgerichtet gewesen. Erst Mitte Februar 2014, als der Arbeitgeber des damaligen Ehemannes diesem mitgeteilt habe, dass er definitiv nicht mehr Lastwagen fahren dürfe, habe sich sein Verhalten gegenüber ihr und ihrer Tochter erheblich verändert. Infolge dieses Ereignisses habe sich sein Zustand verschlechtert. Er habe seinen Frust im Alkohol ertränkt und es sei immer öfter zu heftigen Streitigkeiten gekommen. Im März 2014 habe die Beschwerdeführerin überdies in Erfahrung bringen können, dass ihr damaliger Ehemann fremdgehe und regelmässig Bordelle und Kontaktbars besuche. Des Weiteren habe er noch im gleichen Monat eine Ungarin kennengelernt, mit welcher er in der Folge eine aussereheliche Beziehung geführt habe. Diese Belastungen hätten das Zusammenleben unerträglich gemacht und schliesslich zur Trennung geführt.