Citation: I 157/06 23.05.2006 E. 1

1.1 Das Begehren in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde um Abklärungs- und Eingliederungsmassnahmen beruflicher Art ist unzulässig. Fragen der beruflichen Eingliederung sind nicht Prozessthema. Es fehlt diesbezüglich an einem Anfechtungsgegenstand und damit an einer Sachurteilsvoraussetzung (BGE 125 V 414 Erw. 1a). 1.2 Im Weitern sehen weder das Gesetz (OG) noch die Praxis vor, dass über ein Gesuch um unentgeltliche Verbeiständung vorab zu entscheiden ist. Insbesondere, wenn wie hier das Verfahren kostenlos ist (Art. 134 OG) und die Recht suchende Person bereits durch einen Rechtsanwalt Verwaltungsgerichtsbeschwerde hat erheben lassen, wird darüber grundsätzlich im Endentscheid befunden. Es besteht vorliegend kein Anlass, von dieser Regel abzuweichen. 1.3 Unbegründet ist schliesslich die Rüge, die vorinstanzliche Vernehmlassung der IV-Stelle sei dem Rechtsvertreter des Versicherten erst auf mehrmaliges Nachfragen hin und über ein Jahr nach deren Einreichung zugestellt worden. Es wird nicht geltend gemacht und auch nicht dargelegt, dass und inwiefern dem Beschwerdeführer dadurch Rechtsnachteile erwachsen sind oder wären. Der Vorwurf einer unzulässigen Verfahrensverzögerung wäre im Übrigen ohnehin verspätet.