Citation: 8C_641/2018 E. A

Am 23. Dezember 2003 meldete sich die 1965 geborene A.________ bei der IV-Stelle des Kantons Aargau zum Leistungsbezug an. Nachdem die Verwaltung verschiedene Abklärungen in erwerblicher sowie medizinischer Hinsicht getätigt hatte, sprach sie der Versicherten mit Verfügungen vom 27. April und 11. Mai 2005 bei einem Invaliditätsgrad von 100 % eine ganze Rente der Invalidenversicherung mit Wirkung ab 1. Oktober 2003 zu. In den Jahren 2006 und 2011 durchgeführte Revisionsverfahren zeigten keine rentenwirksame Veränderung. Anlässlich des im Jahr 2014 eingeleiteten Revisionsverfahrens veranlasste die IV-Stelle eine bidisziplinäre Begutachtung durch die Schulthess Klinik in Zürich. Das Gutachten vom 26. Oktober 2015 wurde nach Ergänzungsfragen mit Antwortschreiben vom 6. April 2016 erläutert. Im Herbst 2016 liess die IV-Stelle die Versicherte wegen Inkonsistenzen bei der Begutachtung und aufgrund eines anonymen Hinweises observieren. Gestützt auf die Observationsergebnisse (Ermittlungsbericht vom 16. Februar 2017) und nach Rücksprache mit ihrem Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) beauftragte die Verwaltung die Dres. med. B.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, und C.________, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und Rheumatologie, mit einer bidisziplinären Begutachtung. Nach Erhalt des Gutachtens vom 23. Juni 2017 hob sie mit Verfügung vom 31. Oktober 2017 die Invalidenrente rückwirkend auf den 1. Dezember 2016 auf und forderte zu viel erbrachte Leistungen in der Höhe von Fr. 11'649.- zurück (Verfügung vom 1. Dezember 2017).