Citation: 6B_953/2013 E. 1

Der Beschwerdeführer wendet sich gegen den Schuldspruch der schweren Körperverletzung. Die Vorinstanz verletze Art. 122 Abs. 1 StGB, wenn sie ausführe, die Verletzungen des Beschwerdegegners seien lebensgefährlich gewesen. Einerseits ergebe sich aus den Berichten des Kantonsspitals A.________ nicht, dass eine "erhebliche Wahrscheinlichkeit des tödlichen Verlaufs" bestanden habe. Auch deute ihre Formulierung darauf hin, die Vorinstanz lasse eine potenzielle Lebensgefahr genügen. Andererseits verkenne sie, dass wegen der medizinischen Behandlung (vorliegend Thorax-Drainage) die Lebensgefahr gar nicht habe entstehen können. Der Tatbestand setze jedoch voraus, dass die Wahrscheinlichkeit des tödlichen Verlaufs trotz der medizinischen Behandlung erheblich sei.