Citation: 1C_151/2008 02.07.2008 E. 1

Das zuständige Untersuchungsrichteramt Berner Jura-Seeland verurteilte X.________ mit Strafmandat vom 7. Dezember 2007 zu einer Geldstrafe von zehn Tagessätzen à Fr. 30.-- sowie einer Busse von Fr. 800.--. Das Untersuchungsrichteramt warf ihr vor, am 4. November 2007 als Führerin eines Personenwagens einen Unfall verursacht zu haben, da sie kurz eingenickt sei. In der Folge entzog das Strassenverkehrs- und Schifffahrtsamt des Kantons Bern X.________ mit Verfügung vom 11. Januar 2008 den Führerausweis für Motorfahrzeuge für acht Monate und verpflichtete sie ausserdem zum Besuch von Verkehrsunterricht. Gegen diese Verfügung erhob X.________ Beschwerde bei der Rekurskommission des Kantons Bern für Massnahmen gegenüber Fahrzeugführern. Diese wies die Beschwerde mit Entscheid vom 5. März 2008 ab. Die Rekurskommission führte zusammenfassend aus, dass ein kurzes Einnicken mit Unfallfolgen eine schwere Verkehrsgefährdung darstelle. Da der Beschwerdeführerin bereits mit Verfügung vom 5. Januar 2007 der Führerausweis wegen einer Geschwindigkeitsüberschreitung auf die Dauer eines Monats entzogen wurde, betrage vorliegend die Mindestentzugsdauer sechs Monate. Angesichts der kurzen Rückfallsfrist sei die gesetzlich Mindestentzugsdauer um zwei Monate erhöht worden, was nicht zu beanstanden sei.