Citation: 9C_339/2023 E. 6.3

6.3. Es bleibt damit gänzlich unklar, weshalb die B.________ AG die von der Stiftung FAR für die Jahre 2015 bis 2017 in Rechnung gestellten Beiträge letztlich bezahlte. Es ist denkbar, dass sie dies irrtümlich tat oder um einen kostspieligen Gerichtsprozess zu verhindern oder weil sie sich in einem solchen keine guten Erfolgsaussichten einräumte. Weitere - von der Stiftung FAR auch gar nicht beantragte - Beweismassnahmen zur Klärung dieser Frage erübrigen sich infolge Löschung der B.________ AG im Handelsregister (antizipierte Beweiswürdigung; vgl. BGE 144 V 361 E. 6.5). Den vorhandenen Akten lässt sich jedenfalls nichts entnehmen, was darauf hindeutete, die B.________ AG habe sich kraft Anschluss oder Unterstellungserklärung dem GAV FAR unterstellt oder solches auch nur in Betracht gezogen. Die vorinstanzlichen Ausführungen, wonach die Stiftung FAR die Beweislast für die rechtsbegründenden Tatsachen im Zusammenhang mit der Unterstellung der B.________ AG unter den GAV FAR und damit die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen habe, bestreitet die Stiftung FAR zu Recht nicht (vgl. dazu BGE 139 V 176 E. 5.2 mit Hinweisen).