Citation: 9C_540/2022 E. 4.1

4.1. Es steht fest und ist unbestritten, dass der Versicherte aufgrund seines Rückenleidens nicht mehr in der Lage ist, seiner angestammten Tätigkeit als Fensterservice-Monteur nachzugehen, er aber aus rein somatischer Sicht einer angepassten Tätigkeit vollzeitlich nachgehen könnte. Streitig ist demgegenüber, inwieweit die Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit aufgrund eines psychischen Leidens eingeschränkt ist. Das kantonale Gericht hat hierzu in umfassender Würdigung der medizinischen Akten, insbesondere aber gestützt auf das (Teil-) Gutachten des Dr. med. B.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom 28. Juni 2021 (sowie der ergänzenden Stellungnahmen vom 9. Februar und 3. Mai 2022) für das Bundesgericht grundsätzlich verbindlich festgestellt, dass der Versicherte aufgrund einer Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F 68.8) auch eine optimal angepasste Tätigkeit nur zu 60 % ausüben kann.