Citation: I 319/00 17.11.2000 E. 4

4.- Die IV-Stelle ging beim Erlass der Verfügungen vom 2. und 23. Juli 1999 davon aus, dass der Versicherte aufgrund einer langdauernden Krankheit einen Invaliditätsgrad von 50 % aufweise und als Theologe noch zu 50 % arbeitsfähig sei, wobei es ihm zumutbar sei, ein hälftiges jährliches Invalideneinkommen von Fr. 56'613. 85 zu erzielen. Sie stützte sich dabei auf das psychiatrische Gutachten des Dr. med. I.________ vom 27. April 1998. Die Vorinstanz sah nach Würdigung sämtlicher medizinischer Berichte entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers keinen Grund, nicht auf das erwähnte psychiatrische Gutachten abzustellen und bestätigte die 50 % Arbeitsfähigkeit als Theologe. Ausgehend davon, dass der Versicherte mindestens einen Drittel, aber nicht mehr als die Hälfte des ohne Gesundheitsschaden zu erwartenden Einkommens als Pfarrer erzielen könne, bestätigt das kantonale Gericht auch die Zusprechung einer halben Invalidenrente. Der Beschwerdeführer kritisiert die Invaliditätsbemessung von Verwaltung und Vorinstanz und macht geltend, dass ihm gestützt auf die medizinischen Berichte eine ganze Rente zugesprochen werden müsste.