Citation: 5D_213/2015 E. 3.7

3.7. Das Kantonsgericht konstatiert, dass die schriftlichen Eingaben der Beschwerdeführerin höchstens marginal umfangreicher ausfielen als jene der Gegenanwältin. Allein anhand der eingereichten Rechtsschriften und anderer Eingaben sowie des zeitlichen Aufwands für die Teilnahme an Gerichtsverhandlungen lasse sich die markant höhere Kostennote der Beschwerdeführerin folglich nicht erklären. Denn während die Gegenanwältin ihre Honorarforderung für das Scheidungs- und das Massnahmeverfahren mit Fr. 8'140.-- beziffert habe, habe die Beschwerdeführerin für ihre Bemühungen ursprünglich mehr als den doppelten Betrag (Fr. 16'335.10) verlangt. Diesen Betrag habe sie im Rechtsmittelverfahren auf immer noch Fr. 14'740.35 reduziert.