Citation: 6B_622/2023 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz schliesst vernünftige Zweifel an der Täterschaft des Beschwerdeführers aus. Es sei erwiesen, dass der Beschwerdeführer sich der Brandstiftung schuldig gemacht habe. Es lägen glaubhafte Aussagen vor, die den Beschwerdeführer stark belasteten. Für die Täterschaft des Beschwerdeführers spreche weiter, dass er ein finanzielles Motiv für die Tat gehabt habe. Es sei erstellt, dass er vor dem Brand Heu aus der Scheune entfernt, aber eine viel grössere Menge davon als Schaden deklariert habe. Zudem habe er vor dem Brand alte Maschinen billig dazu gekauft, diese im und um den Stall platziert und nach deren Zerstörung durch den Brand den Neuwert als Schaden geltend gemacht. Der Neukauf von Maschinen sei zu diesem Zeitpunkt auch deswegen bemerkenswert gewesen, weil dem Beschwerdeführer mit Verfügung des Kantonstierarztes der Urkantone vom 13. März 2017 ein vollständiges, zeitlich unbeschränktes Tierhalteverbot und die Verpflichtung auferlegt worden seien, sämtliche ihm gehörenden Tiere bis zum 30. April 2017 zu veräussern. Schliesslich bestünden zum Beschwerdeführer keine plausiblen Täteralternativen. Soweit der Beschwerdeführer von Beginn an Kinder ins Spiel gebracht habe, habe diese Aussage durch keine weiteren Untersuchungshandlungen bestätigt werden können.