Citation: U 528/06 29.10.2007 E. A

Der 1963 geborene S.________ ist seit 1. Mai 1998 als Schreiner bei der Firma U.________ tätig und bei der Winterthur Schweizerische Versicherungs-Gesellschaft (nachfolgend: "Winterthur") obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Mit Unfallmeldung vom 18. September 2001 teilte der Arbeitgeber der Winterthur mit, der Versicherte habe sich Mitte Juli 2001 beim Sprung von einem Tisch ein Distorsionstrauma am rechten Knie zugezogen. Der Unfallversicherer fragte S.________ nach den näheren Umständen des Unfalls und holte beim erstbehandelnden Arzt Dr. med. X.________ den Bericht vom 9. Oktober 2001 ein. In einem weiteren Bericht vom 3. Dezember 2001 erklärte der Arzt, der Patient habe sich seit der Erstbehandlung am 11. September 2001 nicht mehr gemeldet, sodass angenommen werden müsse, es gehe ihm inzwischen gut. Ende August 2002 begab sich S.________ wegen Schmerzen am rechten Knie erneut in ärztliche Behandlung, woraufhin der Arbeitgeber am 15. Januar 2003 eine weitere Unfallmeldung erstattete. Die "Winterthur" kam für die Behandlungskosten auf, teilte dem Versicherten jedoch mit Schreiben vom 7. April 2003 mit, dass sie ihre Leistungen per 12. März 2003 einstelle. Sie fragte S.________ nochmals nach den genauen Umständen des Unfallhergangs und liess ihn durch ihren beratenden Arzt Dr. med. Y.________, Facharzt für orthopädische Chirurgie FMH, untersuchen. Mit Verfügung vom 30. September 2003 stellte die "Winterthur" die Leistungen aus der obligatorischen Unfallversicherung per 12. März 2003 ein. Nach Einholung einer Stellungnahme des beratenden Arztes Dr. med. T.________, Facharzt für orthopädische Chirurgie FMH, vom 16. April 2004 hielt sie mit Einspracheentscheid vom 4. Mai 2004 an der Leistungseinstellung fest.