Citation: 1C_52/2023 E. 3.2

3.2. Gemäss der Verfügung vom 26. März 2021 der Stadtpolizei Zürich wurde in den sozialen Medien unter dem Motto "Schluss mit dem Lockdown" für den 30. Januar 2021 zu einer unbewilligten Demonstration in Form eines Spaziergangs durch die Innenstadt von Zürich, mit Treffpunkt auf dem Fraumünsterplatz, aufgerufen. Am besagten Tag hätten sich die teilnehmenden Personen dann zunächst ab ca. 12.45 Uhr auf dem Fraumünsterplatz in verschieden grossen Gruppen versammelt, wobei die Mehrheit keine Schutzmaske getragen habe. Nachdem die Polizei kurz vor 13.00 Uhr in einer Lautsprecherdurchsage erklärt habe, die unbewilligte Demonstration sei aufzulösen, hätten sich die Teilnehmenden über die Münsterbrücke in Richtung Limmatquai in Bewegung gesetzt. Gemäss Polizeirapport vom 9. März 2021 und gemäss Wahrnehmungsbericht vom 30. Januar 2021 des damals handelnden Polizeiangehörigen habe sich der Beschwerdeführer bereits beim Limmatquai inmitten einer grösseren Menschenansammlung fortbewegt und mit der Gruppe zusammen zweimal die Strasse überquert, zuerst an der Mühlegasse und dann am Limmatquai. Es sei erkennbar gewesen, dass die Personen eine eng laufende, geschlossene Gruppierung gebildet hätten. Nach dem Statthalteramt des Bezirks Zürich sei auch auf Filmaufnahmen der Stadtpolizei Zürich deutlich erkennbar gewesen, dass sich der Beschwerdeführer in der zur Demonstration gehörenden Menschenansammlung aufgehalten habe. Um die damals geltenden Schutzmassnahmen gegen SARS-CoV-2 durchzusetzen und aufgrund der nach Auffassung der Stadtpolizei von der Menschenansammlung ausgehenden Gefährdung der öffentlichen Gesundheit sprach Letztere gestützt auf das kantonale Polizeigesetz auf der Rudolf-Brun-Brücke gegen die zu der Menschenansammlung gehörenden Personen Wegweisungen aus. So wurde auch gegenüber dem Beschwerdeführer um ca. 13.55 Uhr mündlich die Wegweisung und Fernhaltung für die nächsten 12 Stunden vom Stadtgebiet ausgesprochen.