Citation: I 463/05 12.10.2005 E. 4

In erwerblicher Hinsicht setzte die Vorinstanz das Valideneinkommen für ein 50%-Pensum gestützt auf die Tabellenlöhne der Lohnstrukturerhebungen (LSE) 2000 (TA1, monatlicher Bruttolohn gemäss Anforderungsniveau 3 im Bereich Nachrichtenübermittlung: Fr. 6153.-) unter Berücksichtigung der betriebsüblichen Arbeitszeit von 41.8 Stunden für das Jahr 2000 auf Fr. 38'579.- fest. Als Invalideneinkommen ermittelte sie ebenfalls gestützt auf die LSE 2000 (monatlicher Bruttolohn gemäss Anforderungsniveau 4 im Bereich Nachrichtenübermittlung: Fr. 5297.-) und unter Berücksichtigung eines leidensbedingten Abzuges von 10 % einen Betrag von Fr. 33'212.-, was in der Gegenüberstellung der beiden Vergleichseinkommen einen Invaliditätsgrad im erwerblichen Bereich von 22.52 % ergab. Bei einem Anteil der Erwerbstätigkeit von 50 % sowie der Einschränkung im Haushalt von 5 % (Anteil ebenfalls 50 %) resultierte ein Invaliditätsgrad von gerundet 14 % (22.52 % x 0.5 = 11.26 % plus 5 % x 0.5 = 2.5 %; entsprechend insgesamt 13.76 %). 4.1 Wenn die Beschwerdeführerin dagegen zunächst in grundsätzlicher Hinsicht einwendet, es sei mindestens abzuklären, ob die verbleibende Arbeitsfähigkeit ganz durch die familiäre Inanspruchnahme abgedeckt werde, ist festzuhalten, dass für die Festlegung des Status als hypothetisch Voll-, Teil- oder Nichterwerbstätige resp. die Wahl der Bemessungsmethode (BGE 125 V 150 Erw. 2c) eine allenfalls bestandene oder zu erwartende gesundheitliche Überbeanspruchung bei gleichzeitiger (Teil-)Erwerbstätigkeit und Haushaltführung grundsätzlich ausser Acht zu bleiben hat. Dies ist gleichsam das Korrelat zur Nichtberücksichtigung wechselseitiger auf die Tätigkeit im jeweils anderen Bereich zurückzuführender Leistungseinbussen bei der Invaliditätsbemessung (in diesem Sinne BGE 125 V 159 unten). So ist (beispielsweise) der Betreuungsaufwand für Kinder als ein wichtiger Gesichtspunkt bei der Festlegung des Status als hypothetisch Voll-, Teil- oder Nichterwerbstätige lediglich für die zeitliche Disponibilität im Hinblick auf eine erwerbliche Tätigkeit von Bedeutung. Die Frage einer allfälligen Doppelbelastung stellt sich nicht (BGE 125 V 159 Erw. 5c/dd, Urteil I. vom 25. Oktober 2003, I 245/ 02, mit Hinweisen). 4.2 Soweit die Beschwerdeführerin sodann bemängelt, die Vorinstanz habe für das Valideneinkommen nicht auf das erzielte Einkommen als Telefonistin, sondern auf Tabellenlöhne gemäss LSE abgestellt, ist ihr grundsätzlich zuzustimmen, da bei der Ermittlung des ohne invalidisierenden Gesundheitsschaden erzielbaren Einkommens entscheidend ist, was die versicherte Person im massgebenden Zeitpunkt des Rentenbeginns (vgl. BGE 129 V 222 mit Hinweis) nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdienen würde und daher in der Regel vom letzten Lohn vor Eintritt der Gesundheitsschädigung auszugehen ist (ZAK 1980 S. 593 mit Hinweisen). Indessen scheint die Beschwerdeführerin zu übersehen, dass mit dem Abstellen auf den zuletzt erzielten Lohn (ob dabei entsprechend der Verfügung vom 12. Dezember 2003 von den Angaben im Arbeitgeberbericht vom 27. April 2001 für 2001 auszugehen ist [für ein Pensum von 50 % Fr. 31'756.-] oder von den Angaben für 2000 entsprechend dem Einspracheentscheid vom 21. Juli 2004 [Fr. 34'330.-] oder auch vom Eintrag im Individuellen Konto, IK, für 1996 [Fr. 31'204.-] zuzüglich Nominallohnentwicklung) das Valideneinkommen letztlich wesentlich tiefer ausfällt. 4.3 Schliesslich kann offen gelassen werden, ob, wie die Versicherte vorbringt, für das Invalideneinkommen auf einen anderen Bereich als die Nachrichtenübermittlung hätte abgestellt werden müssen: Auch bei Berücksichtigung eines Tabellenwerts aus einem anderen Bereich oder des Durchschnittswerts des Sektors 3, Dienstleistungen, (LSE 2000, TA1 Ziff. 64: monatlicher Bruttolohn für Frauen gemäss Anforderungsniveau 4: Fr. 3663.-; unter Berücksichtigung der wöchentlichen Arbeitszeit von 41.8 Stunden und einem leidensbedingten Abzug von 10 % entsprechend einem Invalideneinkommen von Fr. 20'670.-) ergäbe sich selbst bei Berücksichtigung des von der Vorinstanz angenommenen - gegenüber dem zuletzt erzielten Lohn der Beschwerdeführerin jedenfalls höheren - Valideneinkommens kein rentenbegründender Invaliditätsgrad (46 % x 0.5 = 23 % plus 5 % x 0.5 = 2.5; entsprechend insgesamt 25.5 %). 4.4 Der Einkommensvergleich der Vorinstanz ist deshalb nicht zu beanstanden, weshalb kein Anspruch auf eine Invalidenrente besteht.