Citation: I 166/06 30.01.2007 E. 4

4.1 Die Vorinstanz hat erwogen, die Versicherte weise eine gestresste und instabile Persönlichkeit auf. Aufgrund der medizinischen Unterlagen könne nicht gesagt werden, sie habe sich schuldhaft geweigert, an einer psychiatrischen Abklärung in B.________ mitzuwirken. Eine solche sei vielmehr wegen ihrer krankhaften Persönlichkeit nicht zu Stande gekommen. Abgesehen davon sei kein stichhaltiger Grund ersichtlich, weshalb die Begutachtung am Ort der mit der Abklärung befassten IV-Stelle und nicht in der Nähe des Wohnortes der Versicherten zu erfolgen habe. Unter den gegebenen Umständen erscheine die Weigerung der IV-Stelle, einen Gutachter in A.________ zu bestellen, als unverhältnismässig. Das kantonale Gericht verpflichtete diese daher, einen Gutachter in A.________ oder, falls die Versicherte ihre Gefängnisstrafe noch nicht abgesessen hat, einen solchen in der Nähe der Strafanstalt zu bestimmen. 4.2 Die Beschwerde führende IV-Stelle bringt dagegen im Wesentlichen vor, die Verantwortung für die Durchführung des Abklärungsverfahrens liege bei der Verwaltung. Aufgrund der zur Verfügung stehenden medizinischen Unterlagen und der beim regionalärztlichen Dienst eingeholten Stellungnahme habe der Gesundheitszustand der Versicherten eine Begutachtung in B.________ samt der damit verbundenen Reise zugelassen. Zudem sei der Verwaltung nicht zumutbar, die medizinischen Abklärungen dem steten Wohnortwechsel der Versicherten anzupassen.