Citation: 1B_263/2014 E. 1

A.________ erstattete am 14. Mai 2014 Strafanzeige. Am 10. Juni 2014 reichte sie bei der Beschwerdekammer in Strafsachen des Obergerichts des Kantons Aargau eine Beschwerde wegen Rechtsverweigerung gegen die "Staatsanwaltschaft Aarau" ein. Zur Begründung machte sie im Wesentlichen geltend, sie habe am 14. Mai 2014 eine Anklage wegen Betrugs bei der "Staatsanwaltschaft Aarau" eingereicht, welche diese nicht anhand genommen habe. Die Beschwerdekammer in Strafsachen des Obergerichts des Kantons Aargau schrieb mit Entscheid vom 30. Juni 2014 das Verfahren als gegenstandslos geworden ab, soweit sie auf die Beschwerde eintrat und auferlegte A.________ die Verfahrenskosten von Fr. 300.--. Zur Begründung führte die Beschwerdekammer zusammenfassend aus, dass die Oberstaatsanwaltschaft die am 19. Mai 2014 bei ihr eingegangene Strafanzeige am 13. Juni 2014, somit nach knapp einem Monat, geprüft und mit einer Nichtanhandnahmeverfügung erledigt habe. Dadurch sei das Verfahren gegenstandslos geworden. Im Übrigen wäre die Beschwerde aufgrund der Aktenlage in diesem Punkt voraussichtlich abgewiesen worden, nachdem weder eine Rechtsverweigerung noch eine Rechtsverzögerung ersichtlich sei. Hinsichtlich des Antrags, den Beschuldigten zu einer Widerklage aufzufordern, sei auf die Beschwerde nicht einzutreten, da ein solches Begehren in einem Strafverfahren nicht gestellt werden könne. Aufgrund des Verfahrensausgangs seien die Verfahrenskosten gemäss Art. 428 Abs. 1 StPO A.________ aufzuerlegen.