Citation: 1C_697/2021 E. 4.3

4.3. Daraus erhellt, dass die Vorinstanz die Ausführungen der Beschwerdeführerin im Hinblick auf die Vereinbarkeit ihres Bauprojekts mit den Empfehlungen FALS durchaus zur Kenntnis genommen und geprüft hat. Ebenfalls wird deutlich, dass die Vorinstanz den entsprechenden Standpunkt der Beschwerdeführerin verworfen hat, insbesondere weil ihre Ausführungen mangels entsprechender Nachweise eine nachvollziehbare und objektive Prüfung, ob das Bauvorhaben im Sinne von Art. 31 Abs. 1 LSV optimiert ist, nicht zulassen würden. Dieser Gesichtspunkt war für die Vorinstanz in Bezug auf die Anwendung der Empfehlungen FALS auf das vorliegende Projekt massgeblich. Sie durfte sich in der Begründung auf diesen Gesichtspunkt beschränken, ohne das rechtliche Gehör der Beschwerdeführerin zu verletzen. Ob die Vorinstanz zu Recht davon ausgegangen ist, die Darlegungen der Beschwerdeführerin zur Einhaltung der Empfehlungen FALS würden eine Überprüfung des Bauvorhabens im Sinne von Art. 31 Abs. 1 LSV nicht zulassen, betrifft sodann nicht den Anspruch auf rechtliches Gehör, sondern bildet Gegenstand der materiell-rechtlichen Beurteilung (vgl. unten, E. 5.4.3).