Citation: 2C_169/2014 E. 4.1

4.1. Die vom Beschwerdeführer verübten Delikte und seine Verurteilung zu Freiheitsstrafen von insgesamt über 5 1/2 Jahren wiegen sehr schwer und lassen auf eine ganz erhebliche kriminelle Energie schliessen. Den gegen ihn ergangenen Strafurteilen - welche im angefochtenen Entscheid zusammenfassend wiedergegeben werden - ist zu entnehmen, dass er anlässlich der von ihm verübten Raubdelikte seine Opfer in deren Fahrzeugen oder Wohnungen überfiel, dabei jeweils ein Messer einsetzte und damit die Geschädigten bedrohte und sogar verletzte. Durch eine derartige Delinquenz demonstrierte der Beschwerdeführer eine ausgeprägte Geringschätzung gegenüber der schweizerischen Rechtsordnung im Allgemeinen und gegenüber dem Leben und der Gesundheit anderer Menschen im Besonderen. Äusserst bedenklich ist zudem, dass er sich durch mehrere Strafen mit warnendem Charakter (Jugendstrafen, Bussen/Geldstrafen und bedingte Freiheitsstrafen) sowie eine fremdenpolizeiliche Verwarnung nicht von der Verübung weiterer Straftaten abhalten liess, sondern dass sich seine Delinquenz sogar noch weiter steigerte. Mithin entsteht vom Beschwerdeführer das Bild eines mehrfach rückfälligen Straftäters, dessen Verbleiben in der Schweiz mit den Sicherheitsinteressen der hiesigen Wohnbevölkerung nicht vereinbar ist.