Citation: 8C_918/2008 01.05.2009 E. 3

3.1 Die Beschwerdeführerin beanstandet - allerdings ohne nähere Begründung - zunächst den Zeitpunkt der verfügten Leistungseinstellung. Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung (mit welcher sich die Beschwerdeführerin nicht auseinandersetzt) ergibt sich die Antwort auf die Frage, wann der Unfallversicherer einen Fall abzuschliessen und den Anspruch auf eine Invalidenrente und eine Integritätsentschädigung zu prüfen hat, aus Art. 19 UVG (BGE 134 V 109 E. 3.2 S. 113 und E. 4 S. 113 ff.). Laut Abs. 1 Satz 1 dieser Norm entsteht der Rentenanspruch, wenn von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes mehr erwartet werden kann und allfällige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung abgeschlossen sind. Mit dem Rentenbeginn fallen gemäss Art. 19 Abs. 1 Satz 2 UVG die Heilbehandlung und die Taggeldleistungen dahin. Der Unfallversicherer hat demnach die Heilbehandlung und das Taggeld nur solange zu gewähren, als von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung noch eine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes erwartet werden kann. Trifft dies nicht mehr zu, ist der Fall unter Einstellung der vorübergehenden Leistungen (Heilbehandlung, Taggeld) mit gleichzeitiger Prüfung des Anspruchs auf eine Invalidenrente und/oder eine Integritätsentschädigung abzuschliessen (BGE 134 V 109 E. 4.1 S. 113 f.). Was unter namhafter Besserung des Gesundheitszustandes zu verstehen ist, umschreibt das Gesetz nicht näher. Mit Blick darauf, dass die soziale Unfallversicherung ihrer Konzeption nach auf die erwerbstätigen Personen ausgerichtet ist, ist dies nach Massgabe der zu erwartenden Steigerung oder Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit, soweit unfallbedingt beeinträchtigt, zu bestimmen. Dabei verdeutlicht die Verwendung des Begriffes "namhaft" durch den Gesetzgeber, dass die durch weitere Heilbehandlung zu erwartende Besserung ins Gewicht fallen muss (BGE 134 V 109 E. 4.3 S. 115). 3.2 Im Zeitpunkt der am 3. März 2006 verfügten Leistungseinstellung auf den 31. März 2006 hin stand keine ärztliche Behandlung mehr zur Diskussion, von welcher eine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes hätte erwartet werden können. Eine solche Qualifikation lässt sich allein auf Grund der doch eher vagen Formulierung der Frau Dr. phil. O.________ in ihrem im kantonalen Verfahren beigebrachten neuropsychologischen Bericht vom 14. Dezember 2007, wonach "ein Versuch, die Situation zum heutigen Zeitpunkt noch therapeutisch anzugehen, um die kognitiven Defizite zu verbessern, die psychische Situation zu stabilisieren und eine eventuelle berufliche Wiedereingliderung doch noch zu fördern, jedenfalls nicht unversucht gelassen werden sollte", nicht rechtfertigen. Der Neurologe Dr. med. A._______ äussert sich in seinem Schreiben vom 24. Februar 2006 zwar dahingehend, dass die antidepressive Schmerzbehandlung ebenso wenig wie die psychotherapeutische Behandlung ausgeschöpft seien, ohne jedoch darzulegen, inwiefern damit noch eine namhafte Verbesserung des Gesundheitszustandes sollte erreicht werden können. Nachdem sich die Beschwerdeführerin seit ihrem Unfall verschiedensten, in ihrer Rechtsschrift ausführlich aufgelisteten - auch alternativ-medizinischen - Behandlungen unterzogen hat, welche keine wesentlichen Erfolge zeitigten, ist - in antizipierter Beweiswürdigung (vgl. BGE 124 V 90 E. 4b S. 94, 122 V 157 E. 1d S. 162) - auch von den von Dr. med. A.________ angeführten Massnahmen keine im Sinne des Gesetzes namhafte Verbesserung des Gesundheitszustandes mit entsprechenden Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit mehr zu erwarten. Einem Fallabschluss mit Einstellung der bisher gewährten Leistungen und Prüfung eines allfälligen Anspruchs auf eine Invalidenrente und/oder eine Integritätsentschädigung stand unter diesen Umständen nichts entgegen. Im Zeitpunkt des Verfügungserlasses am 3. März 2006, spätestens aber im massgebenden Zeitpunkt des Erlasses des Einspracheentscheids vom 13. April 2007 durfte die SUVA daher über den Kausalzusammenhang zwischen den noch geklagten Beschwerden und dem Unfallereignis vom 7. Februar 2003 befinden.