Citation: 2A.480/2000 22.12.2000 E. A

A.-V.________ war seit dem 1. Januar 1995 beim Strassenverkehrs- und Schifffahrtsamt des Kantons Nidwalden als Sachbearbeiter und Leiter der Abteilung Verkehrszulassung tätig. Mit Schreiben vom 26. Mai 1999 eröffnete ihm das Strassenverkehrs- und Schifffahrtsamt die Kündigung des Arbeitsverhältnisses auf den 30. September 1999. Gegen die Kündigung erhob V.________ beim Regierungsrat des Kantons Nidwalden Einsprache mit dem Antrag, sie sei aufzuheben. Das Strassenverkehrs- und Schifffahrtsamt sowie das Personalamt des Kantons Nidwalden beantragten in ihren Vernehmlassungen sinngemäss die Abweisung der Einsprache. In seiner Replik vom 27. Juli 1999 führte V.________ unter anderem aus, er akzeptiere die Auflösung des Arbeitsverhältnisses, da er jetzt eine neue Stelle habe; er gehe per Ende August; er habe jedoch bis zu diesem Zeitpunkt Anspruch auf den vertraglichen Lohn (inkl. Anteil 13. Monatslohn) sowie die Entschädigung für die Überstunden; ob darüber im Rahmen der Einsprache zu befinden sei, wisse er nicht; deshalb ziehe er die Einsprache nicht zurück. Gestützt auf diese Erklärung schrieb der Regierungsrat die Einsprache mit Beschluss vom 19. Oktober 1999 vom Protokoll ab, soweit er darauf eintrat. Er nahm an, die Erklärung des Einsprechers, er akzeptiere die Auflösung des Arbeitsverhältnisses, nachdem er eine neue Stelle gefunden habe, führe faktisch zu einem Rückzug der Einsprache in diesem Punkt; die geltend gemachten finanziellen Ansprüche (Lohn, Entschädigung für die Überstunden) bildeten sodann nicht Gegenstand des angefochtenen Entscheids, weshalb darüber im Einspracheverfahren nicht zu befinden sei.