Citation: 6B_734/2020 E. B

Das Bezirksgericht Lenzburg verurteilte C.________ am 30. August 2018 wegen gewerbsmässiger Widerhandlung gegen das SpoFöG und das HMG sowie wegen mehrfacher Geldwäscherei zu einer teilbedingten Freiheitsstrafe von 2½ Jahren (davon ½ Jahr unbedingt vollziehbar und 2 Jahre bedingt aufgeschoben mit einer Probezeit von zwei Jahren) und zu einer mit drei Jahren Probezeit bedingt aufgeschobenen Geldstrafe von 80 Tagessätzen zu Fr. 120.--. C.________ führte Berufung. Auf seinen Antrag hin wurde das schriftliche Verfahren durchgeführt. Das Obergericht des Kantons Aargau erkannte ihn am 11. Mai 2020 schuldig: - der gewerbsmässigen Widerhandlung gegen Art. 22 Abs. 2 und Abs. 3 lit. d i.V.m. Art. 22 Abs. 1 SpoFöG, - der gewerbsmässigen Widerhandlung gegen Art. 87 Abs. 2 und Abs. 1 lit. f i.V.m. Art. 86 Abs. 1 lit. b und c HMG, - der mehrfachen Geldwäscherei gemäss Art. 305bis Ziff. 1 StGB. Es bestätigte das erstinstanzliche Urteil im Strafpunkt und stellte in Dispositiv-Ziff. 2.2 fest, dass die ausgestandene Untersuchungshaft von 74 Tagen bereits im Urteil vom 6. April 2020 angerechnet worden war [die diesbezügliche Beschwerde weist das Bundesgericht mit Urteil 6B_600/2020 heutigen Datums ab, soweit es darauf eintritt]. Es zog das beschlagnahmte Bargeld im Betrag von Fr. 398'000.-- im Umfang von Fr. 198'000.-- ein und verwendete den Differenzbetrag von Fr. 200'000.-- vorab zur Deckung der erst- und zweitinstanzlichen Verfahrenskosten (inkl. Entschädigung der amtlichen Verteidigung). Es verpflichtete ihn zur Zahlung einer Ersatzforderung von Fr. 150'000.-- an den Staat. Der nach Deckung der Verfahrenskosten verbleibende Betrag von Fr. 146'863.50 belegte es zur Durchsetzung der Ersatzforderung mit Beschlag. Aufgrund rechtskräftiger Entscheide entliess es mehrere Geldbeträge aus der Beschlagnahme und hob die davon betroffenen Kontosperren auf (Dispositiv-Ziff. 3.3).