Citation: U 328/06 25.07.2007 E. A

Die 1983 geborene O.________ absolvierte seit 1. August 1999 eine kaufmännische Lehre bei der Firma Q.________ AG und war damit bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch unfallversichert. Im Jahre 2001 wurde sie als Folge eines im Jahre 1998 erlittenen Velosturzes an der linken Schulter operiert. Am 8. Mai 2002 wurde sie wegen einer tiefen Venenthrombose (TVT) am linken Unterschenkel marcoumarisiert (Status nach Tendinitis Achillessehne links vom 21. April 2002). Am 21. Mai 2002 wurde die Versicherte Opfer einer Kollision, als ein nachfolgender Personenwagen ins Heck des Autos fuhr, in dem sie als Beifahrerin sass. Vom 21. bis 24. Mai 2002 war sie im Spital X.________ hospitalisiert, das im Bericht vom 28. Mai 2002 folgende Diagnosen stellte: Distorsion der Halswirbelsäule (HWS); Commotio cerebri; TVT linker Unterschenkel, seit 8. Mai 2002 Marcoumar. Die Versicherte sei bis 31. Mai 2002 zu 100 % arbeitsunfähig. Die SUVA erbrachte für den Unfall vom 21. Mai 2002 die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung und Taggeld). Gemäss Berichten des Hausarztes Dr. med. F.________, Innere Medizin FMH, vom 9. August und 5. November 2002 nahm die Versicherte die Arbeit ab 17. Juni 2002 zu 50 % und ab 1. Juli 2002 zu 100 % wieder auf, wobei erneute Arbeitsausfälle vom 25. bis 29. September und 9./10. Oktober 2002 zu verzeichnen waren. Laut Bericht des Dr. med. F.________ vom 13. Dezember 2002 bestand die Versicherte die Lehrabschlussprüfung erfolgreich. Ab November 2002 war sie im Rahmen eines Beschäftigungsprogramms der Arbeitsloserversicherung tätig. Seit 1. Januar 2004 arbeitete sie als kaufmännische Angestellte bei der Firma E.________ GmbH zunächst zu 60 %, ab 1. Juli 2004 zu 75 %. Am 30. August 2004 kündigte die Arbeitgeberin das Arbeitsverhältnis auf den 31. Oktober 2004. Am 23. November 2004 wurde im Spital X.________ eine Entzündung der Achillessehne links diagnostiziert. Mit Verfügung vom 4. März 2005 stellte die SUVA die Leistungen aus dem Unfall vom 21. Mai 2002 auf den 31. März 2005 ein, da keine behandlungsbedürftigen Unfallfolgen mehr vorlägen; die psychischen Beschwerden stünden nicht in einem rechtserheblichen Zusammenhang mit dem Unfall. Die Beschwerden an der linken Achillessehne seien nicht durch den Unfall verursacht worden. Der Unfall hinterlasse keine Folgen, welche die Erwerbsfähigkeit und die körperliche oder geistige Integrität beeinträchtigten. Dagegen erhoben O.________ und ihr Krankenversicherer Einsprache. Letztere zog sie am 6. April 2005 zurück. Mit Entscheid vom 20. Juni 2005 wies die SUVA die Einsprache der Versicherten ab. Die erlittene HWS-Distorsion und Commotio cerebri seien leicht gewesen. Der natürliche Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und den heute noch geklagten Beschwerden müsse in Frage gestellt werden. Selbst bei dessen Bejahung fehle die Adäquanz. Es sei davon auszugehen, dass die Unfallfolgen leicht abgeheilt seien und das Beschwerdebild von den unfallfremden Vorzuständen (Hypotonie, Orthostaseneigung) und den ebenfalls unfallfremden psychischen Problemen (Verlust einer langjährigen Beziehung) unterhalten worden sei.