Citation: I 241/05 05.12.2005 E. 3

Die Vorinstanz hat zur Bestimmung des Invaliditätsgrades das Validen- und das Invalideneinkommen anhand der Tabellenlöhne der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung festgesetzt. Dies ist korrekt, denn die Beschwerdeführerin hat einerseits nie ein Valideneinkommen erzielt, das hier berücksichtigt werden könnte, insbesondere auch nie als medizinische Masseurin. Anderseits kann das heute als Kosmetikerin erzielte effektive Einkommen nicht einbezogen werden. Wie das Eidgenössische Versicherungsgericht wiederholt betont hat, bildet der von invaliden Versicherten tatsächlich erzielte Verdienst für sich allein betrachtet grundsätzlich kein genügendes Kriterium für die Bestimmung der Erwerbsunfähigkeit, d.h. des Invaliditätsgrades. Das Mass der tatsächlichen Erwerbseinbusse stimmt mit dem Umfang der Invalidität vielmehr nur dann überein, wenn - kumulativ nebst anderem - die versicherte Person eine Tätigkeit ausübt, bei der anzunehmen ist, dass sie die ihr verbliebene Arbeitsfähigkeit in zumutbarer Weise voll ausschöpft (BGE 129 V 475 Erw. 4.2.1, 117 V 18 mit Hinweisen). Wie gesagt ist schon das Letztere hier nicht der Fall.