Citation: 4A_35/2021 E. 6.18.2

6.18.2. Die Vorinstanz nahm bezüglich der Kosten der XY98________ GmbH an, H.________ habe direkt bei dieser den Neubezug von Sofas bestellt als Vertreter der Klägerin. Demnach habe die Klägerin nicht damit rechnen dürfen, dass diese Direktbestellung unter die Arbeiten der Beschwerdegegnerin gezählt und über den TUV abgerechnet werden würde. Es müsse somit davon ausgegangen werden, H.________ habe die Ansätze der XY98________ GmbH als angemessen erachtet. 6.18.2.1. Auch hier ist die Rüge der Beschwerdeführerin, die Ausführungen der Vorinstanz über die angebliche Direktbestellung beruhten nicht auf entsprechenden Parteivorbringen, ungenügend. Zur hinreichenden Begründung müsste die Beschwerdeführerin darlegen, dass die Beschwerdegegnerin nicht behauptet hat, die Kosten seien angemessen - denn das ist die eigentliche Streitfrage. Oder sie müsste darlegen, dass sich die Beschwerdegegnerin für ihre Behauptung nicht auf das Beweismittel berufen hat, gestützt auf das die Vorinstanz die Behauptung als erwiesen erachtet hat. Beides zeigt die Beschwerdeführerin mit ihren Vorbringen nicht rechtsgenüglich auf. 6.18.2.2. Ob allein aus der Anweisung, ein Sofa zu beziehen, ohne Willkür auf die Angemessenheit der verrechneten Leistungen geschlossen werden darf, kann offenbleiben. Wenn die Beschwerdeführerin systematisch jede Rechnung beanstandet, für die keine Konkurrenzofferte vorliegt, und sich diese Beanstandungen allesamt als unzutreffend erweisen, verfällt die Vorinstanz nicht in Willkür, wenn sie gestützt darauf, dass die Firma für andere Leistungen ausgewählt wurde, die Kosten für ausgewiesen erachtet, zumal die Beschwerdeführerin mit der fehlenden Kostenofferte keinen konkreten Hinweis auf überteuerte Kosten liefert.