Citation: 7B_1069/2024 E. 1.4

1.4. Der Beschwerdeführer trägt zu seiner Legitimation im Wesentlichen vor, er habe sich am 24. Juli 2023 formgültig als Privatkläger konstituiert. Eine im öffentlichen Raum vor einer unbestimmten Anzahl Leute verübte Tätlichkeit könne eine Persönlichkeitsverletzung darstellen und somit Grundlage für die Zusprechung einer Genugtuung sein. Eine Einstellung des Strafverfahrens gegen den Beschwerdegegner 2 betreffend den Tatvorwurf der Tätlichkeit führte dazu, dass eine Genugtuungsforderung vor Gericht keine Erfolgschancen hätte. Der Beschwerdeführer führt weiter aus, der verfahrensgegenständliche Sachverhalt stehe zudem in unmittelbarem Zusammenhang mit einem anderen Strafverfahren, bei dem er selbst wegen einfacher Körperverletzung (Art. 123 Ziff. 1 StGB) zu einer bedingten Geldstrafe und zu einer Busse sowie zur Bezahlung einer adhäsionsweise geltend gemachten Zivilforderung in Höhe von Fr. 7'756.40 verurteilt werden solle. Gegen den entsprechenden Strafbefehl habe er Einsprache erhoben und er bestreite auch die Zivilforderung. Zu diesem anderen Vorfall wäre es ohne das aus seiner Sicht strafbare Verhalten des Beschwerdegegners 2 nicht gekommen. Bei einer rechtskräftigen Einstellung des Strafverfahrens gegen den Beschwerdegegner 2 würde dessen Verhalten als blosses "Schubsen" im üblichen Rahmen qualifiziert, was sich auf die in seinem eigenen Strafverfahren zu beurteilende Schadenersatz- und Genugtuungsforderung auswirken könne. Sein Verschulden erscheine weniger schwer, wenn der Beschwerdegegner 2 im vorliegenden Verfahren wegen einer Tätlichkeit zu seinen Lasten verurteilt werde. Es gehe zudem auch um die Frage einer allfälligen Mithaftung des Beschwerdegegners 2 im Zusammenhang mit der gegen ihn (den Beschwerdeführer) geltend gemachten Zivilforderung in Höhe von Fr. 7'756.40. In diesem Sinne könne sich der angefochtene Entscheid auf die Beurteilung der (in seinem Strafverfahren) gegen ihn (den Beschwerdeführer) geltend gemachten Zivilansprüche auswirken.