Citation: 7B.198/2002 01.11.2002 E. 2

Der Beschwerdeführer scheint mit der Bezeichnung seiner vom 4. Oktober 2002 datierten Eingabe als Gesuch um Wiederherstellung der Beschwerdefrist auf Art. 33 Abs. 4 SchKG anzuspielen, wonach die Person, die durch ein unverschuldetes Hindernis davon abgehalten worden ist, innert Frist zu handeln, um deren Wiederherstellung nachsuchen kann. Dieser Tatbestand ist hier indessen nicht erfüllt: Das am 5. Oktober 2002 zur Post gebrachte Gesuch selbst zeigt, dass der Beschwerdeführer in der Lage war, während der in Frage stehenden Beschwerdefrist zu handeln. Unter den gegebenen Umständen stellt die erwähnte Eingabe ein Gesuch um Verlängerung der Beschwerdefrist dar. Bei der Frist nach Art. 19 Abs. 1 SchKG handelt es sich um eine gesetzliche Frist, die grundsätzlich nicht erstreckt werden kann (BGE 114 III 5 E. 3 S. 6). Als Ausnahme sieht das Gesetz einzig vor, dass einem am Betreibungsverfahren Beteiligten eine Frist verlängert werden kann, wenn er im Ausland wohnt oder durch öffentliche Bekanntmachung anzusprechen ist (Art. 33 Abs. 2 SchKG). Dass einer dieser beiden Tatbestände auf ihn zuträfe, behauptet der Beschwerdeführer selbst nicht. Seinen Vorbringen ist sodann auch nicht etwa zu entnehmen, dass er auf Grund von Erklärungen der Vorinstanz hätte darauf vertrauen dürfen, die Beschwerdefrist werde wegen seiner Ferien erstreckt werden (dazu BGE 114 III 5 E. 3 S. 6). Das Gesuch um Wiederherstellung bzw. Erstreckung der Beschwerdefrist ist mithin abzuweisen.