Citation: 5A_222/2009 10.06.2009 E. 2.1

2.1.1 Er bringt als Erstes vor, im angefochtenen Urteil werde festgehalten, der Beschwerdeführer habe in seiner Eingabe vom 14. November 2008 eventualiter (sinngemäss) beantragt, er sei durch den örtlich zuständigen Gerichtspräsidenten erneut zu befragen. Er habe jedoch beantragt, falls dem Gericht nicht klar sei, ob die Beistandschaft aufgehoben werden müsse, sei er vom Gerichtspräsidenten zu befragen, damit er seinen Willen noch einmal darlegen könne. Inwiefern die Wiedergabe des Antrags durch die Vorinstanz gegen Art. 9 BV verstossen soll, wird vom Beschwerdeführer nur behauptet und in keiner Weise begründet, weshalb darauf nicht eingetreten werden kann (E. 1.2 hiervor). 2.1.2 In diesem Zusammenhang wird weiter vorgebracht, die Kommission für Soziales der Stadt Y.________ habe in ihrer Vernehmlassung die Einvernahme des Beschwerdeführers durch den Appellationshof des Kantons Bern beantragt (pag. 161 f.). Die Vorinstanz habe jedoch das vorliegende Verfahren aufgrund der Beweis- und Aktenlage als liquid und demnach eine erneute Befragung des Beschwerdeführers als nicht notwendig erachtet. Vorab ist festzustellen, dass der Beschwerdeführer selber keinen Antrag auf Einvernahme gestellt hat. Indem das Obergericht dem Antrag der Kommission für Soziales der Stadt Y.________ keine Folge geleistet hat, wurde der Anspruch des Beschwerdeführers auf rechtliches Gehör nicht verletzt. Im Übrigen stellt dieser nicht in Abrede, dass am 25. September 2007 eine (mündliche und persönliche) Anhörung stattgefunden hat (pag. 15). Damit ist dem Beschwerdeführer das rechtliche Gehör im Sinne von Art. 397 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 374 Abs. 1 ZGB gewährt worden (s. dazu Bernhard Schnyder/Erwin Murer, Berner Kommentar, N. 49 ff. zu Art. 397 ZGB, und Thomas Geiser, Basler Kommentar, 3. Aufl. 2006, N. 3 zu Art. 374 ZGB). Der Beschwerdeführer legt in keiner Weise dar, aus welchen Gründen er auch noch vom Obergericht hätte einvernommen werden müssen, weshalb nicht geprüft werden muss, ob von Bundesrechts wegen ein weiterer Anspruch auf Anhörung besteht.