Citation: 2C_192/2019 E. 2.1.4

2.1.4. Diese sogenannten "März-Transaktionen" wurden von H.________ am 18. März 2013 per E-Mail an die Kundenberaterin und den CEO der Bank B.________ AG sowie diversen Mitarbeitern bei der Bank U.________ angekündigt. H.________ teilte mit, dass die Bank U.________ ihn bei der Kapitalbeschaffung für Investitionen und Darlehen unterstützen würde. Zu diesem Zweck würden seine vier Sitzgesellschaften I.________ Corp., J.________ Ltd., K.________ Ltd. und L.________ Services mit drei Offshore-Fonds (O.________, P.________ und Q.________) private Darlehensvereinbarungen eingehen. Die Aufteilung und der Umfang der unter den Darlehensvereinbarungen zu erhaltenden Gelder wurden in der Folge mehrmals angepasst. Hinsichtlich der Herkunft der Mittel lagen Bank B.________ AG im Wesentlichen die verschiedenen Darlehensvereinbarungen zwischen den vier Sitzgesellschaften und den drei Offshore-Fonds vor. Betreffend die Überweisungen auf das Konto "R.________" verfügte die Bank B.________ AG über das sogenannte V.________ vom 18. März 2013 zwischen I.________ Corp. als Darlehensgeberin und W.________, eine Tochtergesellschaft des 1 MDB, als Darlehensnehmerin; gemäss dieser Vereinbarung waren der Darlehensnehmerin W.________ die Investitionsentscheidungen frei überlassen. Zur Begründung der Überweisung über USD 9.2 Mio. für den Kauf von drei Kunstobjekten an eine Kunstgalerie in New York lag Bank B.________ AG zunächst nur die entsprechende Rechnung vor. Die geplante Überweisung über USD 378 Mio. an T.________ Ltd. begründete H.________ mit einer Investition in ein Bauprojekt in New York, zu deren Plausibilisierung er Bank B.________ AG einen Darlehensvertrag zwischen J.________ Ltd. und T.________ Ltd. sowie die Finanzzahlen und die Schätzung einer US-Beratungsfirma zum Bauprojekt einreichte.