Citation: 5A_147/2023 E. 3.2

3.2. Dabei beruft sich der Beschwerdeführer zu Unrecht auf eine Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Gehör, indem er geltend macht, die Vorinstanz habe den IV-Entscheid vom 24. September 2020 von Amtes wegen edieren sollen, wozu sie im Rahmen der geltenden eingeschränkten Untersuchungsmaxime gehalten gewesen wäre. Der Beweisführungsanspruch (Art. 8 ZGB, Art. 152 Abs. 1 ZPO) als Teilgehalt des Anspruchs auf rechtliches Gehör nach Art. 29 Abs. 2 BV räumt der beweispflichtigen Partei zwar das Recht ein, für rechtserhebliche Vorbringen zum Beweis zugelassen zu werden, soweit entsprechende Beweisanträge im kantonalen Verfahren form- und fristgerecht gestellt worden sind (vgl. BGE 143 III 297 E. 9.3.2; 133 III 295 E. 7.1; je mit Hinweisen). Er schreibt jedoch dem Gericht nicht vor, mit welchen Mitteln es den Sachverhalt abzuklären hat (vgl. BGE 114 II 289 E. 2a mit Hinweis; Urteil 4A_200/2022 vom 9. Juni 2022 E. 2.4). Ausserdem hat die Vorinstanz festgestellt, der Beschwerdeführer habe offengelassen, inwiefern er einen Antrag auf Edition des IV-Entscheids vom 24. September 2020 resp. der dazugehörenden Akten im erstinstanzlichen Verfahren gestellt habe. Damit setzt sich der Beschwerdeführer nicht auseinander und legt auch vor Bundesgericht nicht dar, ob und inwiefern er die Edition des IV-Entscheids vom 24. September 2020 form- und fristgerecht beantragt habe. Der Vorwurf der Gehörsverletzung ist daher unbegründet.