Citation: 7B_276/2022 E. 3.3

3.3. Anders als der Beschwerdeführer geltend macht, hat sich die Vorinstanz nicht an der erstinstanzlichen Strafzumessung zu orientieren und Abweichungen zu begründen. Vielmehr nimmt die obere kantonale Instanz eine eigenständige Strafzumessung vor, die aus sich selbst heraus verständlich sein muss (vgl. Urteile 6B_485/2022 vom 12. September 2022 E. 8.4.1; 6B_27/2020 vom 20. April 2020 E. 3.3.1 mit Hinweisen). Soweit der Beschwerdeführer aus Unterschieden zwischen der erst- und zweitinstanzlichen Strafzumessung eine Bundesrechtsverletzung herzuleiten versucht, genügt er den Begründungsanforderungen nach Art. 42 Abs. 2 BGG nicht, denn insoweit setzt er sich nicht hinreichend mit der vorinstanzlichen Strafzumessung auseinander. Soweit der Beschwerdeführer ausführt, es bestehe ein rechnerischer Widerspruch zwischen Urteilsdispositiv und Begründung, ist ihm nicht beizupflichten. Die Vorinstanz setzt für die gewerbs- und bandenmässige Geldwäscherei gestützt auf das von ihr als mittelschwer qualifizierte Tatverschulden eine Einsatzstrafe von 30 Monaten Freiheitsstrafe fest. Für den schweren Fall der Geldwäscherei asperiert sie vier Monate Freiheitsstrafe (unter Aussprechung einer separaten zusätzlichen Geldstrafe von 50 Tagessätzen), für die Nötigung zwei Monate und für die Widerhandlung gegen das AIG einen halben Monat. Sie gelangt so anhand der objektiven und subjektiven Tatkomponenten zu einem Zwischenfazit von 36.5 Monaten und zu einer Geldstrafe von 50 Tagessätzen. Bei der Täterkomponente veranschlagt die Vorinstanz die Vorstrafen als um einen Monat straferhöhend, das Nachtatverhalten hingegen als strafmindernd, dies um 7.5 Monate bei der Freiheitsstrafe sowie um 10 Tagessätze bei der Geldstrafe. Weiter wertet sie die auszusprechende Landesverweisung aufgrund ihres pönalen Charakters leicht strafmindernd, dies im Umfang von zwei Monaten. Insgesamt gelangt die Vorinstanz zu einer Freiheitsstrafe von 28 Monaten und zu einer Geldstrafe von 40 Tagessätzen. Dieses Ergebnis stimmt mit den vorinstanzlichen Erwägungen überein. Es ist nicht ersichtlich, worin der Beschwerdeführer, der in seiner Beschwerde bloss punktuelle Strafzumessungserwägungen der Vorinstanz nennt, eine Diskrepanz zwischen der vorinstanzlichen Begründung und deren Urteilsdispositiv sieht. Jedenfalls taugt ein Vergleich zwischen dem erst- und zweitinstanzlichen Urteilsdispositiv sowie der Hinweis auf einen einzelnen Zwischenschritt nicht, um solches zu begründen. Der Vorwurf, dass das vorinstanzliche Urteil betreffend die Strafzumessung "schwerste Mängel aufweisen und offensichtlich mit einem grossen Mass an Nachlässigkeit behaftet" sein soll, ist offensichtlich verfehlt. Eine Ermessensüberschreitung ist nicht ersichtlich. Insbesondere war die Vorinstanz nicht gehalten, eine Freiheitsstrafe von 16 Monaten festzusetzen, welche der Beschwerdeführer fordert und welche dem Tatverschulden nicht entspricht.