Citation: 1P.26/2003 20.01.2003 E. 1

Der Beschwerdeführer macht geltend, er sei zur staatsrechtlichen Beschwerde befugt, da ihm die Art. 32 und 173 StGB ein persönliches Recht verleihen würden, dass der tatbestandsmässige, rechtswidrig und schuldhaft handelnde Täter bestraft würde. Das trifft nicht zu, nach ständiger Rechtsprechung steht der Strafanspruch dem Staat zu, der Geschädigte hat an der Verfolgung des (angeblichen) Täters nur ein mittelbares oder tatsächliches, aber, von hier nicht zutreffenden Ausnahmen abgesehen, kein rechtliches Interesse im Sinn von Art. 88 OG (BGE 125 I 253 E. 1b; 121 IV 317; 108 Ia 97 E. 1). Auf die staatsrechtliche Beschwerde ist daher nicht einzutreten. Wie der Beschwerdeführer zu Recht ausführt, ist er zur Erhebung einer Nichtigkeitsbeschwerde im Sinne der Art. 268 BStP ff. nicht befugt. Nach Art. 165 Abs. 3 der Strafprozessordnung des Kantons Graubünden vom 8. Juni 1958 entscheidet der Kreispräsident über den Abschluss der Untersuchung durch Anklageerhebung oder Einstellung. Der Beschwerdeführer hat damit als Privatkläger die Anklage nicht "allein und ohne Beteiligung des öffentlichen Anklägers geführt", weshalb er zur Nichtigkeitsbeschwerde gegen die Einstellungsverfügung nach Art. 270 lit. g BStP nicht legitimiert ist (BGE 128 IV 39 E. 2). Das ändert nichts daran, dass er als blosser Geschädigter zur staatsrechtlichen Beschwerde (ebenfalls) nicht legitimiert ist.