Citation: 2C_14/2024 E. 8.2.1

8.2.1. Unter dem Aspekt der Zumutbarkeit prüfte die Vorinstanz in erster Linie, ob den Beschwerdeführer an seiner mangelnden Teilnahme am Wirtschaftsleben bzw. an seiner Sozialhilfeabhängigkeit ein Verschulden trifft (vgl. E. 5.3.3.1 des angefochtenen Urteils); sie berücksichtigte und würdigte dabei die folgenden Sachverhaltselemente: Der Beschwerdeführer und seine Familie beziehen seit Ende 2010 in erheblichem Umfang Sozialhilfe. Seither nimmt er kaum am hiesigen Wirtschaftsleben teil, obschon ihm dies - insbesondere auch nach dem 1. Januar 2019 - in einer angepassten Tätigkeit möglich gewesen wäre und nach wie vor möglich ist (vgl. E. 8.1 hiervor). Seine Ehefrau geht seit jeher keiner Erwerbstätigkeit nach. Im Juli 2019 wurde der Beschwerdeführer seitens des Amts für Migration und Integration darüber informiert, dass seine Integrationsleistung beurteilt werde; ihm musste damals also bewusst gewesen sein, dass seine Sozialhilfeabhängigkeit Auswirkungen auf seinen ausländerrechtlichen Status haben könnte. Dennoch stellte die Sozialkommission der Stadt Baden im Februar 2020 im Rahmen ihres Beschlusses zur "Sozialberentung" des Beschwerdeführers und seiner Ehefrau fest, dass beide Ehegatten "wenig effektives Interesse an einer Reintegration [in den Arbeitsmarkt]" zeigten und eine solche auch durch die "tiefe Motivation" von beiden verunmöglicht werde. Im Sommer 2021 und im Sommer 2022 war der Beschwerdeführer jeweils während kurzer Zeit arbeitstätig. Im August und September 2022 verschickte er - unter dem Druck des im Mai 2022 eingeleiteten Rückstufungsverfahrens stehend - acht Bewerbungen.