Citation: 8C_792/2021 E. 6.2

6.2. Der Beschwerdeführer macht geltend, die erst nach Abschluss seines Studiums erfolgte Begutachtung habe nicht zuverlässig zeigen können, inwieweit er damals tatsächlich eingeschränkt gewesen sei. Er beruft sich dabei auf die Stellungnahme seines behandelnden Arztes Dr. med. C.________, welcher zusätzlich zur PTBS auch eine andauernde Persönlichkeitsveränderung nach Extrembelastung diagnostiziert habe. Angesichts der konkreten Leistungsanforderungen sei zudem eine zusätzliche Beeinträchtigung des Rendements zu Unrecht ausser Acht geblieben. Aus der gutachtlich attestierten 20%igen Leistungseinschränkung könne schliesslich nicht allein rechnerisch auf eine entsprechende zeitliche Verlängerung geschlossen werden. Neben der leistungsbedingten wären, so der Beschwerdeführer weiter, auch die Auswirkungen der erforderlichen Verschiebungen der Prüfungen zu berücksichtigen gewesen Diese könnten ebenso wie die Masterarbeit nicht zu jedem beliebigen späteren Zeitpunkt abgelegt beziehungsweise eingereicht werden. Die Vorinstanz hätte die tatsächliche Verlängerung des Studiums um viereinhalb Jahre als ausschliesslich invaliditätsbedingt anerkennen müssen.