Citation: 8C_545/2020 E. A

A.________, geboren 1974, war ab dem 1. Juni 2002 als Mitarbeiter bei der B.________ AG angestellt und bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 21. Januar 2013 rutschte er beim Aussteigen aus dem Fahrzeug auf einer gefrorenen Fläche aus und verletzte sich am linken Handgelenk. Am 11. Dezember 2013 rutschte er erneut aus, wobei er sich eine Distorsion des rechten Handgelenks zuzog. Die Suva erbrachte Leistungen in Form von Heilbehandlung und Taggeld. Nach mehreren Operationen an beiden Handgelenken erachtete Dr. med. C.________, Fachärztin für orthopädische Chirurgie und Traumatologie FMH, in ihrer kreisärztlichen Beurteilung vom 2. Juni 2015 eine uneingeschränkte Rückkehr in die angestammte Tätigkeit als nicht wahrscheinlich. In der Folge liess sich A.________ mit Hilfe der Invalidenversicherung zum diplomierten Sozialpädagogen HF umschulen. Mit Verfügung vom 4. Februar 2020 verneinte die Suva bei einem Invaliditätsgrad von weniger als 10 % den Anspruch auf eine Rente und wies mangels erheblicher Schädigung der körperlichen Integrität auch jenen auf eine Integritätsentschädigung ab. Daran hielt sie auch auf Einsprache hin fest (Entscheid vom 1. April 2020).