Citation: U 369/05 23.11.2006 E. 9.2

9.2.1 Gemäss dem Bericht des Dr. med. T.________ musste die Beschwerdeführerin am 6. Juli 2004, mithin 7 Tage nach Erlass des Einspracheentscheides, ihre Arbeit niederlegen und war danach in Behandlung. Grund hiefür seien unter anderem rezidivierende HWS-Beschwerden gewesen. Von einer Arbeitsbelastung im Rahmen der letzten Tätigkeit als Personalassistentin sei gegenwärtig aus medizinischer Sicht unbedingt abzuraten. Laut Bericht des Dr. med. A.________ ist die Versicherte zu 100 % arbeitsunfähig. Die Arbeitsunfähigkeit und Behandlungsbedürftigkeit bezüglich Nacken- und Kopfbeschwerden würde er zu 1/3 dem Unfall und zu 2/3 krankheitsbedingten Ursachen zuordnen, falls die geschilderte Lebensgeschichte mit den Akten übereinstimme. Auf Grund dieser beiden Berichte bestehen hinreichende Anhaltspunkte dafür, dass nach der Leistungseinstellung bzw. nach Erlass des Einspracheentscheides objektive Umstände eingetreten sind, die dazu führen könnten, dass sich der Fall als zu früh abgeschlossen erweist. Die Sache ist demnach an die Zürich zurückzuweisen, damit sie diese Frage unter Berücksichtigung des in Erw. 8 hievor Gesagten erneut prüfe. Ob die nach dem Einspracheentscheid weiterhin geklagten Beschwerden adäquat kausale Unfallfolgen sind, ist - falls der natürliche Kausalzusammenhang auf Grund der ergänzenden medizinischen Abklärungen zu bejahen ist - erst nach Abschluss des allenfalls unfallbedingt noch erforderlichen, normalen Heilungsprozesses zu prüfen (in HAVE 2004 S. 119 zusammengefasstes Urteil K. vom 11. Februar 2004 Erw. 2.4 f., U 246/03; Urteil S. vom 4. Mai 2005 Erw. 4, U 372/04, mit Hinweisen). 9.2.2 In diesem Rahmen hat die Zürich auch die von den Dres. med. T.________ und A.________ festgestellte psychische Störung (Erw. 9.1 hievor) psychiatrisch abklären zu lassen und dazu Stellung zu nehmen, ob dieser Gesundheitsschaden in einem natürlichen und bejahendenfalls in einem adäquaten Kausalzusammenhang zum Unfall vom 27. Februar 1999 steht (zur Adäquanzbeurteilung von nach einem HWS-Schleudertrauma oder einer äquivalenten Verletzung auftretenden psychischen Beschwerden vgl. insbesondere RKUV 2002 Nr. U 465 S. 437 [Urteil W. vom 18. Juni 2002, U 164/01] und RKUV 2001 Nr. U 412 S. 79 [Urteil B. vom 12. Oktober 2000, U 96/00]).