Citation: 2C_494/2024 E. 4.6

4.6. Ferner verfiel die Vorinstanz auch nicht in Willkür, wenn sie im Rahmen der Beweiswürdigung davon ausging, der Beschwerdeführer habe den kantonalen Behörden anlässlich der Erteilung der Niederlassungsbewilligung im August 2020 die Zeugung seines ausserehelichen Sohnes in seinem Heimatland absichtlich verschwiegen. So sei er vom Migrationsamt ausdrücklich und unmissverständlich nach den Personalien und Adressen seiner Kinder und der Kinder seiner Ex-Ehefrau gefragt worden, woraufhin er geantwortet habe, dass er keine eigenen Kinder und seine Ex-Ehefrau zwei Kinder habe. Soweit der Beschwerdeführer in diesem Zusammenhang geltend macht, es habe sich um ein Missverständnis gehandelt - er sei davon ausgegangen, nur nach den hier lebenden eigenen Kindern mit seiner damaligen Ehefrau gefragt worden zu sein -, vermag dies, wie die Vorinstanz willkürfrei annehmen durfte, nicht zu überzeugen.