Citation: 8C_528/2022 E. 7.2

7.2. Die Vorinstanz erwog im Wesentlichen, der Beschwerdeführer habe die nicht in Verfügungsform erfolgte Mitteilung des Fallabschlusses vom 10. Januar 2020 per Ende Februar 2020 nicht akzeptiert. Folglich sei der Leistungsanspruch nicht unter dem Aspekt eines Rückfalls, sondern unter jenem des Grundfalls zu prüfen. Daran ändere auch die unangefochten in Rechtskraft erwachsene Verfügung vom 24. Januar 2020 nichts, da die Frage des Fallabschlusses in Anbetracht der Verneinung des Leistungsanspruchs nicht thematisiert worden sei und somit nicht Verfügungsgegenstand gebildet habe. Am 21. Oktober 2019 sei vom behandelnden Handchirurgen von der Klinik L.________ festgehalten worden, es bestehe keine Behandlungsoption mehr. Die Behandlung sei dort abgeschlossen worden. Als Therapieoption sei noch die Möglichkeit einer Infiltration genannt worden, dies jedoch als symptomatische Therapie. Vor diesem Hintergrund überzeuge die Beurteilung des Kreisarztes Dr. med. F.________ vom 16. Dezember 2019, wonach keine namhafte Besserung mehr zu erwarten gewesen sei. Diese Auffassung sei in den Akten breit abgestützt.