Citation: 1C_1/2022 E. 6.1

6.1. Der Beschwerdeführer bringt weiter vor, alternativ sei das Bauvorhaben bewilligungsfähig, wenn in den Ess-/Wohnzimmern des Bauprojekts entlang der westseitigen E.________strasse auf Fenster verzichtet und stattdessen eine Festverglasung eingebaut werde. Die Vorinstanz hat dies in Anwendung der in § 302 des Planungs- und Baugesetzes des Kantons Zürich vom 7. September 1975 (PBG/ZH; LS 700.1) statuierten Vorgaben, wonach Räume genügend belichtet und lüftbar sein müssen, verworfen. Der Beschwerdeführer beanstandet diese von der Vorinstanz vorgenommene Anwendung des massgebenden kantonalen Rechts als willkürlich. Nach seiner Auffassung lässt sich auch mit einer Festverglasung eine genügende Belichtung und Lüftung gewährleisten. Das BAFU führt im Rahmen seiner Vernehmlassung aus, es sei vertretbar, transparente Bauteile als Fassade und nicht als Fenster zu betrachten. Unter Verweis auf die Fachrichtlinien der Vereinigung kantonaler Lärmfachschutzleute (Cercle de Bruit) weist es jedoch daraufhin, dass solche Festverglasungen wohnhygienisch nicht als sinnvoll zu betrachten seien und aus Sicht des Lärmschutzes Nachteile aufwiesen.