Citation: 4A_118/2022 E. 7

Die Beschwerdeführerin erblickt im handelsgerichtlichen Vorgehen ferner eine Verletzung des Grundsatzes von Treu und Glauben (Art. 52 ZPO). Die Vorinstanz habe sich treuwidrig verhalten, indem sie - nachdem auch innert Nachfrist keine Klageantwort eingegangen sei - "sogleich" einen Säumnisentscheid gefällt habe, ohne von den "gesetzgeberischen Möglichkeiten zur Vorladung zu einer Instruktionsverhandlung im Sinne von Art. 226 ZPO oder zur erneuten Nachfristansetzung" Gebrauch zu machen. Diese Kritik ist offensichtlich unbegründet: Art. 223 Abs. 2 ZPO.