Citation: 4D_62/2025 E. 4

Die Beschwerdeführerin 2 rügte vor der Vorinstanz, die Erstinstanz habe ihren Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt, indem diese zunächst auf den Anspruch auf einen Dolmetscher hingewiesen, dann aber nicht auf ihr Gesuch vom 14. November 2024 um Bestellung eines Dolmetschers reagiert und ihr damit verunmöglicht habe, zum Ausweisungsgesuch der Beschwerdegegnerin Stellung zu nehmen. Sie habe die Vorinstanz darum ersucht, ihr für eine allfällige Gerichtsverhandlung einen kompetenten Dolmetscher zu gewährleisten und ihr eine Erstreckung der 10-Tage-Frist (für eine Stellungnahme zum Ausweisungsgesuch) zu gewähren, damit sie eine Rechtsvertretung finden könne. Ohne einen Rechtsvertreter sei die Waffengleichheit im Verfahren nicht gewährleistet.