Citation: 9C_619/2017 E. 3.2.1

3.2.1. Gemäss Gutachten der Rheumatologischen Klinik D.________ vom 25. Mai 2014 wurde als Diagnose mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit ein chronisches Lumbovertebralsyndrom mit zeitweise auftretenden lumbospondylogenen Ausstrahlungen beidseits festgehalten. Aus rheumatologischer Sicht gehe man - so die Gutachter im Weiteren - für leichte und mittelschwere Tätigkeiten bei einer 100%igen Arbeitsfähigkeit infolge des erhöhten Pausenbedarfs von einem um 20 % eingeschränkten Leistungsvermögen aus. In der Expertise der Psychiatrischen Klinik E.________ vom 7. Januar 2015 erwähnten die Gutachter diagnostisch eine die Arbeitsfähigkeit beeinflussende Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD 10 F45.41). Diese vermindere die Leistungsfähigkeit im Rahmen körperlich angepasster Tätigkeiten ohne zusätzliche externe Stressoren um rund 50 %. Bidisziplinär attestierten die Experten dem Versicherten anlässlich ihrer Konsensbesprechung vom 17. Dezember 2014 aus rein somatischer Optik für körperlich adaptierte Arbeiten eine 100%ige Einsatzfähigkeit. Infolge der psychischen Defizite sei indessen von einem um 50 % reduzierten Leistungsvermögen auszugehen.