Citation: 6B_25/2017 E. 5.3

5.3. Der Schuldspruch verletzt kein Bundesrecht. Soweit die Beschwerdeführerin sich vom vorinstanzlichen Sachverhalt entfernt bzw. diesen ergänzt, ohne Willkür darzutun, kann auf die Beschwerde nicht eingetreten werden. Die Vorinstanz hält fest, die Beschwerdeführerin habe G.________ vorgespielt, sie heisse K.________, stamme aus einer reichen irischen Familie und brauche nur kurzfristig finanzielle Unterstützung. Sie habe ihm also eine ganze Lügengeschichte erzählt. G.________ sei ein Arbeitskollege von L.________ gewesen. Er habe die Beschwerdeführerin als dessen Freundin beim Apéro kennen gelernt, wo sie von L.________ auch immer K.________ genannt worden sei. Bei einem gemeinsamen Ausflug sei die Geschichte geschickt verstärkt worden, so dass G.________ keinen Grund gehabt habe, den Erklärungen der Beschwerdeführerin zu misstrauen. Die Vorinstanz erwägt zutreffend, angesichts der Gesamtumstände und der relativ geringen Darlehenssumme könne von G.________ nicht verlangt werden, dass er zuvor Abklärungen hätte treffen müssen. Er habe nicht leichtsinnig gehandelt und sei von der Beschwerdeführerin arglistig getäuscht worden. Er hätte ihr kein Geld gegeben, wenn er gewusst hätte, dass sie keine reiche Erbin, sondern seit Jahren arbeitslos gewesen sei. Dass es G.________ auch um den Profit ging, ändert nichts daran, dass er aufgrund des Darlehensvertrags und angesichts der geringen Darlehenssumme nicht verpflichtet war, weitere Abklärungen zu tätigen bzw. Sicherheiten zu verlangen. Weil er sich im Irrtum - bezüglich des Verwendungszwecks des geliehenen Geldes, der Rückzahlungsfähigkeit und des Rückzahlungswillens der Beschwerdeführerin - befand, übergab er dieser Fr. 4'000.-- und schädigte sich damit selbst am Vermögen. Der Vermögensschaden besteht hier bereits im Moment der Geldübergabe in Form der Vermögensgefährdung. Daran vermag entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin auch die spätere Rückzahlung des Darlehens nichts zu ändern. Die Vorinstanz erwägt zu Recht, insbesondere lasse sich mit der späteren, unfreiwilligen Rückzahlung des Darlehens, welche nota bene nicht gesamthaft, sondern in Teilen erfolgt sei, nicht ein Rückzahlungswillen begründen. Es sei vielmehr davon auszugehen, dass diese das Geld, wie auch in den anderen Betrugsfällen, nicht zurück gezahlt hätte, wenn G.________ der Beschwerdeführerin nicht grossen Druck gemacht hätte (Urteil S. 61 f. E. 14.1.4).