Citation: U 56/06 24.08.2007 E. 6

6.1 Mit Vorinstanz und Beschwerdeführerin ist die Adäquanz des Kausalzusammenhanges hier nach BGE 117 V 359 zu prüfen. Denn obgleich die Unfälle vom 7. und 29. Oktober 2000 auf Grund der aktenmässig ausführlich dokumentierten Unfallverläufe - bei einer auch hier massgeblichen Gesamtbetrachtung - klarerweise auf das Vorliegen leichter Unfallereignisse schliessen lassen (Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts U 206/06 vom 17. Juli 2006, E. 2.1; vgl. auch RKUV 2003 Nr. U 489 S. 360 E. 4.2 mit Hinweisen [U 193/01]), haben diese unmittelbare Folgen gezeitigt, die sich nicht offensichtlich als unfallunabhängig erweisen, weshalb die Adäquanzkriterien heranzuziehen sind, die für Unfälle im mittleren Bereich gelten (RKUV 2003 Nr. U 489 S. 360 Erw. 4.2 [U 193/01], 1998 Nr. U 297 S. 244 Erw. 3b mit Hinweis [U 16/97]). Die Adäquanz des Kausalzusammenhangs ist demnach zu bejahen, falls ein einzelnes der unfallbezogenen Kriterien (besonders dramatische Begleitumstände oder besondere Eindrücklichkeit des Unfalls; Schwere oder besondere Art der erlittenen Verletzungen; ungewöhnlich lange Dauer der ärztlichen Behandlung; Dauerbeschwerden; ärztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert; schwieriger Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen; Grad und Dauer der Arbeitsunfähigkeit) in besonders ausgeprägter Weise gegeben ist oder die zu berücksichtigenden Kriterien insgesamt in gehäufter oder auffallender Weise erfüllt sind (BGE 117 V 359 S. 367 f.).