Citation: 6B_1193/2017 E. 1.3

1.3. Die Vorinstanz erwägt, es sei nicht nachvollziehbar, weshalb der Beschwerdeführer die im Revisionsgesuch dargestellten Nachforschungen nach den Zeugen erst anstellte, nachdem eine Schadenersatzklage gegen ihn erhoben worden sei. Bereits nach Erhalt des ersten Strafbefehls vom 18. Juni 2013 hätte ihm dessen Bedeutung klar sein müssen. Nach Erhalt des zweiten Strafbefehls vom 1. Juli 2014 habe er nochmals Gelegenheit gehabt, Einsprache zu erheben und Nachforschungen nach allfälligen Entlastungszeugen anzustellen. Zudem habe er bereits bei seiner polizeilichen Befragung ausgesagt, zwei Frauen hätten die tätliche Auseinandersetzung gesehen und könnten seine Aussagen bestätigen. Zwar hätten sie ihn angerufen, doch kenne er sie nicht und nur sie hätten seine Telefonnummer. Die Vorinstanz erwägt, der Beschwerdeführer behaupte nicht, die Nachforschungen seien nicht früher möglich gewesen. Einerseits sei anzunehmen, dass der Anruf auf seinem Mobiltelefon registriert worden sei, andererseits habe er den Mitbeteiligten B.________ gekannt, welcher ihm den Namen einer Zeugin nannte und ihn an D.________ als weiteren möglichen Zeugen erinnert haben solle. Wie aus seinem Revisionsgesuch hervorgehe, habe der Beschwerdeführer auch über dessen Telefonnummer verfügt. Ihn habe nichts daran gehindert, bereits damals entsprechende Nachforschungen zu betreiben.