Citation: 2C_667/2023 E. 1.3

1.3. Am 20. Juni 2023 wandte sich die Ehefrau des verstorbenen Rechtsanwalts B.________, A.________, per E-Mail an das Verwaltungsgericht und teilte diesem mit, ihr sei die Mahnung betreffend die ihr in Rechnung gestellten Kosten des kantonalen Verfahrens VB.2022.00255 zugestellt worden, wobei sie die "ursprüngliche" Rechnung nicht erhalten habe. Sie werde die Mahnung an ihren Rechtsanwalt weiterleiten. Noch am selben Tag antwortete das Verwaltungsgericht A.________, dass es an der Rechnung festhalte. Mit Schreiben vom 17. Juli 2023 machte der Rechtsanwalt von A.________ gegenüber dem Verwaltungsgericht geltend, dass die Kostenverfügung des Verwaltungsgerichts nicht nur nicht rechtskräftig, sondern auch kein neuer, die frühere Verfügung ersetzender Entscheid gefällt worden sei, der eine Einforderung von Gerichtskosten durch das Verwaltungsgericht erlauben würde. Das Verwaltungsgericht antwortete mit Schreiben vom 19. Juli 2023, dass die Kostenfestsetzung gemäss Urteil VB.2022.00255 vom 24. November 2022 sehr wohl in Rechtskraft erwachsen sei. Nachdem der Rechtsvertreter von A.________ dem Verwaltungsgericht mit Schreiben vom 22. August 2023 und mit Eingabe vom 18. November 2023 mitgeteilt hatte, dass er an seiner Auffassung festhalte, eröffnete das Verwaltungsgericht ein Verfahren. Als Gesuchstellerin wurde A.________ aufgenommen.