Citation: 6B_502/2023 E. 3.3

3.3. Die Vorinstanz begründet den Schuldspruch wegen mehrfacher Erschleichung einer falschen Beurkundung ausführlich und überzeugend. Sie hält fest, die B.________ AG sei ins Handelsregister des Kantons Luzern eingetragen worden. Die Schwiegermutter des Beschwerdeführers habe die Gründungsurkunde sowie die Statuten unterzeichnet und die zur Gründung erforderlichen Erklärungen abgegeben. Sodann habe sie während den ersten zwei Wochen als Verwaltungsrätin fungiert, bevor sie an der ausserordentlichen Generalversammlung abgewählt und ersetzt worden sei. Der Schwager des Beschwerdeführers habe das Gründungskapital von Fr. 100'000.-- eingezahlt. Dieses sei kurz darauf an eine Aktiengesellschaft des Schwagers zurückgeflossen. Anstelle des Gesellschaftskapitals sei in der Buchhaltung ein Aktionärsdarlehen an den verschuldeten Beschwerdeführer verbucht worden. Die Vorinstanz erwägt, der Beschwerdeführer habe die Gründung der B.________ AG initiiert. Von Anfang an sei geplant gewesen, dass das Kapital direkt nach der Gründung zurückfliesse. Das Aktionärsdarlehen an den Beschwerdeführer sei ungesichert und in Anbetracht seiner Verschuldung wertlos gewesen. Die Schwiegermutter habe vor dem Notar die Erklärung abgegeben, das einbezahlte Kapital stehe der Gesellschaft zur freien Verfügung. Diese falsche Tatsache habe der Notar öffentlich beurkundet. Auf die gleiche Weise habe die Schwiegermutter den Handelsregisterbeamten getäuscht, worauf dieser veranlasst habe, dass die B.________ AG mit einem Aktienkapital von Fr. 100'000.-- in das Handelsregister eingetragen wird.