Citation: 6B_873/2016 E. 1.3.4

1.3.4. Entgegen dem Beschwerdeführer kann jedoch keine Rede davon sein, dass ihm gemäss Anklage mangels Nachweises einer konkreten Tätlichkeit "bloss eine psychische Einwirkung" durch Provokation vor Beginn der Auseinandersetzung zum Vorwurf gemacht worden wäre. Die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung lässt offensichtlich nicht darauf schliessen, der Beschwerdeführer habe sich von den Brüdern A.________ vom ersten Körperkontakt an widerstandslos in den Würgegriff nehmen lassen und sich während der anschliessenden Fortsetzung des Gerangels unter Beteiligung seiner Brüder völlig passiv verhalten, so dass er von Art. 133 Abs. 1 StGB nicht erfasst würde (vgl. BGE 137 IV 1 E. 4.2.2 S. 4 mit Hinweisen). Nach seiner - unbestrittenen - Provokation vor Eintritt in das Handgemenge insbesondere gegenüber dem ihm aus der früheren Begegnung von 2008 bekannten Raufhandelsgegner Aa.________ gab der Beschwerdeführer gemäss Anklage und laut Sachverhaltsfeststellung seine kampfbereite Haltung auch dann nicht auf, als ihn die Gebrüder A.________ bereits in den Würgegriff genommen hatten. Vielmehr behielt er anhaltend provokativ die als Waffen einsetzbaren Werkzeuge in seinen Händen. Einerseits vermochte er, trotz des Würgegriffes - nach eigenen Angaben irrtümlich - seinen Bruder in die Hand zu beissen. Andererseits leistete er aktiven Widerstand gegen die Abnahme der Werkzeuge zuerst gegenüber den Gebrüdern A.________ und anschliessend auch gegenüber der eingreifenden Polizistin.