Citation: 4A_35/2021 E. 5.1.1

5.1.1. Dann rügt die Beschwerdeführerin, die Vorinstanz spreche die Ansprüche ungeprüft zu und urteile willkürlich. Bei Annahme eines Circa-Preises von Fr. 10-14 Mio. hätte sie den Anspruch nicht ohne weitere Prüfung gutheissen dürfen, sondern (wie in Berufung, Rz. 146 und 235 verlangt) prüfen müssen, für welche Werke die Planungs- und Ingenieurleistungen angefallen seien, ob die Leistungen vom Circa-Preis oder den von der Klägerin zugestandenen Zusatzkosten umfasst seien und - falls ja - ob der Circa-Preis eingehalten sei beziehungsweise - falls nicht - ob die Leistungen zusätzlich bestellt worden seien und ob die abgerechneten Kosten angefallen, notwendig und angemessen seien. Dabei hätte die Vorinstanz berücksichtigen müssen, dass die Beschwerdegegnerin behauptungs- und beweispflichtig sei. Selbst wenn der als ausgewiesen erachtete Betrag in die offene Abrechnung einzubeziehen wäre, könne die maximale Vergütung von Fr. 14 Mio. zuzüglich des zugestandenen Mehrpreises von Fr. 5'475'157.-- (total Fr. 19'475'157.--) nicht überschritten werden.