Citation: 8C_986/2012 E. 3.3

3.3. Das SECO vertritt in seiner Stellungnahme vom 30. Mai 2013 die Auffassung, die erneut geltend gemachten Arbeitsausfälle für die im Gesamtbetrieb von Kurzarbeit betroffenen acht Personen im Umfang von 50 % seien nicht mehr anrechenbar. Unabhängig davon, ob die Vorinstanz den Sachverhalt offensichtlich unrichtig festgestellt habe, indem sie in willkürlicher Weise Monats- oder Quartalszahlen hinsichtlich des Umsatzeinbruchs gegenüber gestellt habe, zumal die Umsatzzahlen des Jahres 2010 von zwölf und diejenigen von 2011 von acht Mitarbeitenden erzielt worden seien, weshalb effektiv von einer Umsatzsteigerung "pro Kopf" auszugehen sei, wie der Beschwerdeführer einwende, liessen sich die geltend gemachten Arbeitsausfälle nicht mehr als vorübergehend qualifizieren. Diese - soweit überhaupt eingetreten - könnten nicht (mehr) in den direkten Zusammenhang mit der Frankenstärke gestellt werden. Allfällige Umsatzschwankungen seien nunmehr auch auf den Personalabbau und den branchenspezifischen enormen Wettbewerbs- und Konkurrenzdruck zurückzuführen. Die Konkurrenzsituation, die auf einer grundsätzlichen und dauerhaften Änderung der Nachfrage beruhe, spreche gegen die vorübergehende Natur eines Arbeitsausfalls.