Citation: 5A_148/2014 E. 7.2

7.2. Die Berufungsinstanz hält fest, wie sich aus ihren Erwägungen zur Sache ergebe, habe den Berufungsbegehren des Beschwerdeführers einschliesslich seinen Beweisanträgen "zum Vornherein" kein Erfolg beschieden sein können. Gegen diese Erkenntnis vermag der Beschwerdeführer nicht aufzukommen, wenn er sich in appellatorischer Weise über einen unfairen Prozess beklagt, seine Vorwürfe an die Adresse der Beschwerdegegnerin wiederholt und auf seine Kritik am kinderpsychiatrischen Gutachten zurückkommt. Unbehelflich ist auch der Hinweis auf das Urteil des Bezirksgerichts Baden vom 16. Mai 2011. Die Erfolgsaussichten seiner Berufungsbegehren sind nicht am Entscheid zu messen, dessen Abänderung der Beschwerdeführer verlangt, sondern am erstinstanzlichen Entscheid über die Abänderungsbegehren, also am bezirksgerichtlichen Entscheid vom 16. August 2013. Soweit sich der Beschwerdeführer schliesslich darauf beruft, dass auch der Prozessbeistand der Kinder für eine Obhutszuteilung an den Vater plädiere, übersieht er, dass das Obergericht diesem Umstand ausdrücklich dadurch Rechnung trägt, dass es ihm das Armenrecht insoweit gewährt, als er sich der Berufung des Prozessbeistands angeschlossen hat, und die beiden Berufungen dabei "mit je 50 %" gewichtet. Inwiefern sich dies mit dem verfassungsmässigen Rechtspflegeanspruch nicht vertrüge, tut der Beschwerdeführer nicht dar und ist auch nicht ersichtlich. Die Beschwerde erweist sich auch in dieser Hinsicht als unbegründet.