Citation: 2C_914/2017 E. 4.2

4.2. Der 43-jährige Beschwerdeführer reiste im Alter von 20 Jahren in die Schweiz ein und stellte zwei erfolglose Asylgesuche. Ordnungsgemäss ist sein Aufenthalt erst seit Februar 1996, als ihm gestützt auf die Ehe ein Aufenthaltstitel erteilt wurde. Er hält sich somit seit über 20 Jahren rechtmässig in der Schweiz auf. Die Dauer seines Aufenthalts fällt bei der Verhältnismässigkeitsprüfung zwar zu seinen Gunsten ins Gewicht (vgl. BGE 130 II 281 E. 3.2.1; Urteil 2C_512/2013 vom 17. Februar 2014 E. 3.1 f. mit Hinweisen), doch ist er wiederholt und schwer straffällig geworden. Die Vorinstanz attestierte dem Beschwerdeführer sowohl beruflich als auch sozial eine mangelhafte Integration und die Ausführungen des Beschwerdeführers lassen diese verbindlichen Feststellungen nicht als offensichtlich falsch erscheinen. Zwar verfügt der Beschwerdeführer seit dem 1. Juni 2016 über eine 100%-Stelle im ersten Arbeitsmarkt, die er gut erfüllt, und konnte sich von der Sozialhilfe lösen. Dies rechnet ihm Vorinstanz durchaus positiv an, im Gegensatz zu den behaupteten Rückzahlungen der bezogenen Sozialhilfeleistungen, welche er nicht belegt. Zuvor hatte der Beschwerdeführer aber praktisch während seines gesamten Aufenthalts in der Schweiz grosse Schwierigkeiten, sich wirtschaftlich wie sozial zu integrieren. Der Beschwerdeführer und seine Familie haben von 1996 bis 1999 sowie vom August 2002 bis 24. Mai 2016 Sozialhilfe in der Höhe von Fr. 880'482.80 bezogen, wobei die Sozialhilfeschuld weiterhin über Fr. 600'000.-- liegt (vgl. E. 3.2). Während dieser Zeit bemühte sich der Beschwerdeführer kaum um eine berufliche Integration und es liegen weitere Forderungen von über Fr. 100'000.-- gegen ihn vor. Soziale Beziehungen ausserhalb der Familie, die er während seines Aufenthalts in der Schweiz geknüpft hätte, sind nicht belegt.