Citation: 8C_605/2023 E. 4.2.1

4.2.1. Der die Beschwerdeführerin seit 2017 knie-orthopädisch behandelnde Dr. med. C.________ berichtete gemäss angefochtenem Urteil anlässlich der Verlaufskontrolle vom 16. Oktober 2019 über "deutliche Rückenschmerzen [seit] den letzten drei Wochen", weshalb er beim Neurochirurgen Dr. med. D.________ angesichts der diagnostizierten Fazettengelenksarthrose die Durchführung einer Fazettengelenksinfiltration veranlasste. Letzterer stellte sodann bei der Verlaufsbeurteilung vom 7. Januar 2020 gemäss Bericht vom 7. Januar 2019 (richtig: 2020) fest, die Beschwerdeführerin klage über eine unveränderte Schmerzcharakteristik, jedoch von zunehmender Intensität. Laut einer MRI-Untersuchung der Lendenwirbelsäule (LWS) vom 19. Mai 2005 seien schon damals Osteochondrosen und Spondylarthrosen auf Höhe der LWK4/5 und LWK5/SWK1 beschrieben worden, die schon damals konservativ behandelt worden seien. Dr. med. D.________ verordnete Physiotherapie und riet zum vorsichtigen Rückenaufbau. Nachdem die Fazettengelenksinfiltration erfolglos geblieben war, empfahl er anlässlich der Verlaufsbeurteilung vom 3. Juni 2020 angesichts einer fehlenden neurokompressiven Pathologie die Fortsetzung von Physiotherapie und - bei längerfristig therapierefraktären Schmerzen - eine Infiltration des Iliosakralgelenks (ISG). Gestützt auf die RAD-ärztliche Beurteilung des Orthopäden Dr. med. E.________ vom 3. November 2020 ging die IV-Stelle bei der Zusprache einer bis zum 31. Januar 2020 befristeten Invalidenrente davon aus, dass der Beschwerdeführerin ab 16. Oktober 2019 eine leidensangepasste Tätigkeit wieder bei voller Arbeitsfähigkeit zumutbar sei (unangefochten in Rechtskraft erwachsene Verfügung vom 27. August 2021).