Citation: 5A_894/2024 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz erwog, angesichts der von Gewalt geprägten Vorgeschichte und des hygienisch desolaten Wohnungszustands im September 2023, der mangelnden Erziehungsfähigkeit, der psychischen Auffälligkeiten der Eltern und insbesondere des Beschwerdeführers, deren labilen Lebensumstände - insbesondere deren nicht ganz einfachen Paardynamik - und der mangelnden Einsicht und Kooperationsbereitschaft des Beschwerdeführers sei davon auszugehen, dass die drei Kinder von ihren Eltern und insbesondere vom Beschwerdeführer nicht so geschützt und gefördert werden, wie es für ihre körperliche, geistige und sittliche Entfaltung nötig wäre. Für die Kinder sei zentral, in einem Umfeld von möglichst hoher Stabilität und Orientierung aufzuwachsen und entlang ihren Bedürfnissen gefördert zu werden. Einen solchen Rahmen biete insbesondere der Beschwerdeführer nicht. Vielmehr scheine die gedeihliche Entwicklung der Kinder gefährdet. Dieser Schluss gründe - entgegen dem Vorbringen in der Beschwerdeschrift - nicht auf einem "einmaligen, emotional aufgeladenen Ereignis", sondern auf einer Vielzahl von Anhaltspunkten über einen längeren Zeitraum. Zwar sei positiv zu vermerken, dass die begleiteten Besuche zufriedenstellend verlaufen seien. Daraus allein könne aber angesichts der Aktenlage nicht geschlossen werden, dass bei einer Rückplatzierung zu den Eltern respektive zum Beschwerdeführer keine Kindeswohlgefährdung mehr bestünde. Der Kindeswohlgefährdung könne nicht anders als mit einem Entzug des Aufenthaltsbestimmungsrechts begegnet werden. Mildere Massnahmen seien von den Eltern abgelehnt (oder erfolglos versucht) worden, auch wenn diese mittlerweile etwas anderes behaupten würden. Ohnehin könne mit milderen Massnahmen der im Raum stehenden Kindeswohlgefährdung nicht hinreichend entgegengewirkt werden. Angesichts der von den Eltern, besonders vom Beschwerdeführer, ausgehenden Kindeswohlgefährdung sei der Entzug des Aufenthaltsbestimmungsrechts verhältnismässig.