Citation: 2C_443/2023 E. 3.3.1

3.3.1. Vor Bundesgericht bringt die Beschwerdeführerin insbesondere vor, ihre mündliche Prüfung habe gemäss Vorbereitungsauftrag in einer Präsentation von 10-12 Minuten und einem Kundengespräch von 18-20 Minuten bestanden. Daraus habe sie entnommen, dass sie zunächst eine Präsentation von 10-12 Minuten zu halten habe, und dass Fragen zu ihrer Präsentation zu einem späteren Zeitpunkt beantwortet würden. Der erste Teil ihrer mündlichen Prüfung - die Präsentation - sei aufgrund der Unterbrechungen und Zwischenfragen durch die Prüfungsexperten von dieser Aufgabestellung abgewichen. Es habe keine klare Trennung zwischen der Präsentation und dem Kundengespräch stattgefunden. Ein derart massives Abweichen von der Aufgabenstellung sei nicht mehr vom Ermessen der Experten gedeckt und stelle einen erheblichen Verfahrensfehler dar. Gegen den Vorhalt der Vorinstanz, dass sich mangels Vorbringen ihrerseits nicht eruieren lasse, ob und wie lange die Präsentationszeit durch Zwischenfragen verlängert worden sei und wieweit diese ihre Konzentrationsfähigkeit eingeschränkt haben solle, wendet die Beschwerdeführerin ein, es sei ihr als Prüfungskandidatin schlicht nicht möglich gewesen, während der Prüfung noch Beweise für allfällige Verfahrensmängel zu sammeln.