Citation: 4A_455/2022 E. 4.2

4.2. Das Obergericht kam zusammengefasst zum Schluss, dass die Beschwerdegegnerin am 16. Dezember 2014 vertragsgemäss einen Margin Call (Aufforderung der Bank an den Kunden, die Sicherheitsleistung zu erhöhen) ausgeübt habe. Da der Beschwerdeführer in der Folge innert der gesetzten vertragskonformen Frist keine Nachdeckung beigebracht habe, sei sie zur Glattstellung der Positionen berechtigt gewesen. Mit Bezug auf die Termingeschäfte der Söhne sei eine Pflichtverletzung auch deshalb zu verneinen, weil der Beschwerdeführer mit dem diesbezüglichen Vorgehen der Beschwerdegegnerin einverstanden gewesen sei beziehungsweise dazu seine Zustimmung erteilt habe.