Citation: 6B_265/2024 E. 1.3.4

1.3.4. Der Beschwerdeführer wendet sich gegen den Widerruf des bedingten Vollzuges der beiden Geldstrafen. Er moniert sinngemäss, die vorinstanzliche Annahme einer ungünstigen Prognose sei unhaltbar und deren Fehlen stehe nicht nur dem Vollzug der neuen Strafe, sondern auch dem Widerruf entgegen. Ferner macht er geltend, in die Prüfung der Bewährungsaussichten bei der Widerrufsfrage habe einzufliessen, ob die neue Strafe bedingt oder unbedingt ausgesprochen werde. Werde die Freiheitsstrafe ganz oder teilweise vollzogen, müsse eigens geprüft werden, ob vom Widerruf abgesehen werde könne. Eine solche Prüfung habe die Vorinstanz jedoch zu Unrecht unterlassen (Beschwerde Ziff. 4 S. 13 f.).