Citation: 6F_39/2022 E. 3

Das Bundesgericht fällte am 28. November 2022 im Verfahren nach Art. 108 BGG einen Nichteintretensentscheid, weil die Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Bern vom 28. September 2022 keine den gesetzlichen Anforderungen genügende Begründung enthielt. Diese formellrechtliche Würdigung lässt sich als solche im Revisionsverfahren nicht überprüfen. Der Gesuchsteller zeigt in seiner Eingabe vom 14. Dezember 2022 nicht ansatzweise auf, dass und inwiefern das Bundesgericht mit seinem Nichteintretensentscheid und den diesen begründenden Erwägungen einen Revisionsgrund gemäss Art. 121 ff. BGG gesetzt haben könnte. Er nennt weder einen Revisionsgrund noch macht er Ausführungen, welche einen solchen auch nur nahelegen könnten. Vielmehr kritisiert er das Nichteintreten als solches, wiederholt in Bezug auf das angebliche Fehlen eines Anfechtungsobjekts, was er bereits in der Beschwerde vorgetragen hat und wirft dem Bundesgericht in diesem Zusammenhang schliesslich vor, mit dem Urteil 6B_1222/2022 unnötige Kosten verursacht zu haben. Der Gesuchsteller scheint zu verkennen, dass die Revision nicht der Korrektur einer angeblich unrichtigen rechtlichen Würdigung oder Rechtsauffassung des Bundesgerichts dient und sie auch nicht die Möglichkeit eröffnet, die Rechtslage erneut zu diskutieren und eine Wiedererwägung des bundesgerichtlichen Urteils zu verlangen, das er für unrichtig hält (vgl. Urteil 6F_29/2022 vom 24. Oktober 2022 E. 2). Das Revisionsgesuch entbehrt einer tauglichen Begründung (Art. 42 Abs. 2 BGG). Darauf ist nicht einzutreten.