Citation: 5A_994/2023 E. 12.2.1

12.2.1. Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) durch beide kantonale Instanzen, da diese die Gerichtskosten jeweils abweichend von dem in Art. 106 ZPO geregelten Normalfall verlegt hätte, ohne die Parteien vorgängig anzuhören. Aus dem angefochtenen Entscheid ergibt sich nicht, dass der Beschwerdeführer die im erstinstanzlichen Verfahren (angeblich) vorgefallene Gehörsverletzung im Berufungsverfahren thematisiert hätte. Entsprechendes macht dieser auch nicht geltend. Vor Bundesgericht kann der Beschwerdeführer die (angebliche) Verfassungsverletzung durch das Bezirksgericht indes nicht erstmals vorbringen (Art. 75 Abs. 1 BGG; BGE 141 III 188 E. 4.1). Zulässig und nachfolgend zu behandeln ist allein die Rüge der Gehörverletzung durch das Kantonsgericht.