Citation: 6B_1141/2014 E. 4

Im Zusammenhang mit der Abweisung des Gesuches um einen unentgeltlichen Verteidiger stellt die Vorinstanz unter anderem fest, dass es sich um einen Bagatellfall handelt, in welchem die Verteidigung des Beschuldigten nicht geboten ist (Verfügung S. 7). Der Beschwerdeführer bringt dagegen vor, für ihn sei es kein Bagatellfall, da ihm mit dem Urteil die beruflichen Möglichkeiten im Kanton Wallis stark eingeschränkt würden (act. 1). Das Vorbringen ist unbegründet, denn die Frage, ob es sich um einen Bagatellfall im Sinne von Art. 132 Abs. 3 StPO handelt, richtet sich nach der Schwere der gegen den Betroffenen auszusprechenden Sanktion. Inwieweit im vorliegenden Fall, in welchem eine Geldstrafe und eine Busse verhängt wurden, nicht mehr von einem Bagatellfall ausgegangen werden durfte, ist der Beschwerde nicht zu entnehmen und auch nicht ersichtlich.