Citation: 1C_647/2020 E. 3.3

3.3. Die Vorinstanz führte aus, diese Voraussetzungen seien vorliegend erfüllt. Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführenden bestünde kein Planungsvakuum mehr. Die Stadt habe das durch den Wegfall der Landanlagen-Richtlinien entstandene Planungsvakuum bereits mit einer Aufzonung des Baugrundstücks von einer W3 in eine W4 erfüllt. Die Parzelle sei bereits im Lichte der nicht mehr massgebenden kantonalen Richtlinien neu "beplant" (vgl. E. 5.1.3 des angefochtenen Entscheids). Weiter stehe auch die Gestaltungspflicht dem Bauvorhaben bzw. der Baureife des Grundstücks im vorliegenden Verfahren nicht entgegen. Nach der Rechtsprechung des Verwaltungsgerichts diene § 234 PBG/ZH ausschliesslich der Plansicherung und nicht allgemein der Voranwendung künftigen Rechts. Die Gestaltungsplanpflicht könne per se, im Gegensatz zu konkreten Bauvorschriften, noch keine negative Vorwirkung im Sinne von § 234 PBG/ZH entfalten (vgl. E. 5.1.4 des angefochtenen Entscheids).