Citation: 9C_604/2023 E. 7

Zusammenfassend hat die Vorinstanz nicht alle relevanten Aspekte berücksichtigt und dadurch ihr Ermessen unterschritten, indem sie keinen Abzug gewährt hat. Der Beschwerdeführerin ist insoweit beizupflichten, dass der Abzug bei gesamthafter Betrachtung auf mindestens 15 % festzusetzen ist. Damit sind die Invalideneinkommen auf (höchstens) Fr. 32'012.55 (2021) und Fr. 32'289.35 (2022) zu bemessen, woraus (beim unveränderten Valideneinkommen von Fr. 55'700.95 [2021] und Fr. 56'349.30 [2022]) ein Invaliditätsgrad von (gerundet) 43 % resultiert. Damit hat die Beschwerdeführerin Anspruch auf eine Viertelsrente ab dem 1. November 2021 (Art. 29 Abs. 1 IVG). Die Beschwerde ist begründet.