Citation: U 423/06 05.11.2007 E. 3

3.1 Die Versicherte macht in ihrer Verwaltungsgerichtsbeschwerde unter Bezugnahme auf eine Expertise der Klinik S.________ vom 11. März 2003 sowie nicht näher bezeichnete "Untersuchungsberichte" der Orthopädischen Universitätsklinik A.________ geltend, sie hätte seinerzeit massivere Verletzungen erlitten und es lägen gravierendere orthopädische Befunde vor als die Vorinstanz gestützt auf das Gutachten der Klinik L.________ vom 18. Juli 2003 angenommen habe. Mit diesen Vorbringen hatte sich das kantonale Gericht schon in seinem den invalidenversicherungsrechtlichen Rentenanspruch verneinenden Entscheid vom 6. Dezember 2004 eingehend auseinandergesetzt, sodass es sich im nunmehr angefochtenen, die Leistungspflicht des Unfallversicherers betreffenden Entscheid vom 30. Juni 2006 darauf berufen konnte. Seine dortige Beurteilung der medizinischen Situation und der sich daraus ergebenden funktionellen Einschränkungen hält einer Überprüfung durch das Bundesgericht auch unter Berücksichtigung der diesbezüglichen Einwände in der hier zu prüfenden Verwaltungsgerichtsbeschwerde der Versicherten stand. Das sich daraus auf Grund ärztlicher Einschätzung ergebende Leistungsprofil - mit zumutbarer ganztägiger Verrichtung einer körperlich leichten, wechselbelastenden, vorwiegend sitzend zu verrichtenden Tätigkeit, mit seltenen Gewichtsbelastungen bis maximal 12,5 kg und ohne Knien, wiederholtes Kniebeugen, Hockestellung und Leiternsteigen - ist daher auch der Invaliditätsbemessung für die Unfallversicherung zu Grunde zu legen. 3.2 Daran ändert die von der Klinik S.________ beschriebene, von der Versicherten in ihrer Verwaltungsgerichtsbeschwerde hervorgehobene Gonarthrose nichts, beruht der Bericht der Klinik L.________ vom 18. Juli 2003 doch auf einer umfassenden mehrtägigen Untersuchung, welche über den damals aktuellen Gesundheitszustand, auf welchen hier abzustellen ist, zuverlässig Aufschluss geben konnte. Die Gefahr einer arthrotischen Entwicklung wurde damals nicht etwa verkannt, sondern im Gutachten vom 18. Juli 2003 sogar ausdrücklich erwähnt. Trotz der von der Klinik S.________ am 11. März 2003 diagnostizierten Gonarthrose kann aber davon ausgegangen werden, dass sich diese zumindest bis zum Erlass des Einspracheentscheids vom 10. Juni 2004, welcher die Überprüfungsbefugnis in zeitlicher Hinsicht begrenzt, noch nicht in einem die Leistungsfähigkeit beeinträchtigenden Ausmass manifestiert hat. Der bisher nicht restlos geklärten Frage nach der Unfallkausalität ist unter diesen Umständen nicht weiter nachzugehen. 3.3 Soweit die Versicherte unter Hinweis auf einen Bericht des Psychiaters Dr. med. K.________, vom 13. Mai 2006 eine vom Unfallereignis vom 10. Oktober 2000 herrührende psychische Problematik geltend machen will, wendet die Allianz in ihrer Vernehmlassung vom 29. November 2006 mit Recht ein, dass eine solche bis zum Einspracheentscheid vom 10. Juni 2004 nicht zur Diskussion stand. Ob, könnten psychische Symptome als natürlich unfallkausal gelten, auch deren nach BGE 115 V 133 zu prüfende Adäquanz gegeben wäre, kann daher dahingestellt bleiben.