Citation: 2C_47/2024 E. 5.3.4

5.3.4. Vorliegend ist massgeblich, dass die Beschwerdeführerin und die F.________ AG nur teilweise dieselben Leistungen anbieten und sich folglich auch nur teilweise an dasselbe Publikum richten. Das Bergrestaurant F.________ ist im Gegensatz zur Beschwerdeführerin auch ein Hotel, bietet dagegen anders als die Beschwerdeführerin keine Merchandisingartikel (Geschirr, Bekleidung, etc.) an. Demnach handelt es sich bei der Beschwerdeführerin und der F.________ AG nicht um direkte Konkurrenten im Sinne der vorgenannten Rechtsprechung. Zudem haben Hotels wie erwähnt anerkanntermassen einen grösseren Transportbedarf als Restaurants, während Boutiquen und Souvenirshops in Zermatt generell keine Bewilligung für ein Elektrofahrzeug erhalten. Die Ausgangslage der Beschwerdeführerin und der F.________ AG lässt sich also auch nicht mit dem Argument, beide Unternehmen seien in der Restauration und einem zusätzlichen Gewerbe tätig, gleichsetzen. Vielmehr ist die Situation der Beschwerdeführerin wenn schon mit anderen, reinen, Bergrestaurants zu vergleichen. Solche erhalten gemäss vorinstanzlicher Sachverhaltsfeststellung generell keine Bewilligung für ein Elektrofahrzeug bzw. bestehende Bewilligungen wurden entzogen. Im Weiteren wäre ohnehin nicht davon auszugehen, dass eine spürbare Wettbewerbsverzerrung dadurch bewirkt wird, dass die F.________ AG ein Elektrofahrzeug nutzen kann, die Beschwerdeführerin jedoch nicht. In tatsächlicher Hinsicht ist nämlich nur der Transport im Dorf und dies nur für kleine Menge und damit nur ein kleiner Teil der Transportkette betroffen (vgl. E. 4.7.3 oben). Nach dem Gesagten ist vorliegend auch der Grundsatz der Gleichbehandlung der Gewerbegenossen bzw. Konkurrenten nicht verletzt.