Citation: 6B_913/2016 E. 3.2.1

3.2.1. Die Vorinstanz verletzt kein Bundesrecht, wenn sie das objektive Tatverschulden hinsichtlich der versuchten Brandstiftung als mittelschwer und das subjektive Verschulden hinsichtlich beider Taten angesichts des als äusserst verwerflich beurteilten Motivs und der egoistischen Einstellung - der Schaffung einer Gefahr für möglichst viele anders Denkende - als schwer beurteilt. Ebenso wenig ist zu beanstanden, dass sie dem Beschwerdeführer weder aufrichtige Reue noch Einsicht ins Unrecht zugute hält und erwägt, er habe sich erst drei Jahre nach der Tat zögerlich von der rechtsextremen Szene distanziert. Gleichfalls innerhalb des vorinstanzlichen Ermessens liegt die erheblich bzw. bedeutend strafmildernde Berücksichtigung des im Tatzeitpunkt jugendlichen Alters des Beschwerdeführers und des seit der Tat vergangenen langen Zeitraums. Vorleben und persönliche Verhältnisse wertet die Vorinstanz nachvollziehbar als neutral. Auch eine besondere Strafempfindlichkeit verneint sie überzeugend.