Citation: 4P.157/2004 07.10.2004 E. 2

Mit der vorliegenden staatsrechtlichen Beschwerde beanstandet die Beschwerdeführerin in erster Linie, das Kantonsgericht habe ihren Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt, weil die erwähnten vier Zeugen nicht einvernommen worden seien. 2.1 Gemäss Art. 29 Abs. 2 BV haben die Parteien Anspruch auf rechtliches Gehör. Dazu gehört insbesondere das Recht des Betroffenen, sich vor Erlass eines in seine Rechtsstellung eingreifenden Entscheides zur Sache zu äussern, erhebliche Beweise beizubringen, Einsicht in die Akten zu nehmen, mit erheblichen Beweisanträgen gehört zu werden und an der Erhebung wesentlicher Beweise entweder selbst mitzuwirken oder sich zumindest zum Beweisergebnis zu äussern, wenn dies geeignet ist, den Entscheid zu beeinflussen (BGE 127 I 54 E. 2b S. 56 mit Hinweis). 2.2 Im vorliegenden Fall hatte die Beschwerdeführerin Gelegenheit, ihre Beweisanträge zu stellen. In der Folge wurde im kantonalen Verfahren ein Beweisverfahren durchgeführt und zwei Zeugen - H.________ und C.________ - einvernommen. Bezüglich der weiteren Zeugen, auf welche sich die Beschwerdeführerin im kantonalen Verfahren berufen hatte, begründete das Kantonsgericht, weshalb es eine Einvernahme für entbehrlich hielt. Einerseits sei nach der Befragung des Zeugen C.________ nichts Neues von den anderen vier Zeugen zu erwarten, weil es sich um den Stellvertreter bzw. die Büromitarbeiter des Zeugen C.________ handle. Andrerseits sei diesen Beweisen die rechtliche Relevanz abzusprechen, weil der wirkliche Wille bei Vertragsabschluss und nicht nachträgliche Vorgänge massgebend seien. Diese Begründung zeigt, dass das Kantonsgericht nicht einfach über die Ausführungen der Beschwerdeführerin hinweggegangen ist. Im Gegenteil wurde im angefochtenen Entscheid ausgeführt, weshalb - in antizipierter Beweiswürdigung - auf weitere Beweisabnahmen zu verzichten sei. 2.3 Von einer Verletzung des rechtlichen Gehörs kann unter diesen Umständen keine Rede sei.