Citation: 2D_50/2021 E. 1.4.2

1.4.2. Das Spezialverwaltungsgericht erwog, streitbetroffen seien die Staats- und Gemeindesteuern des Kantons Aargau, Steuerperioden 2016 bis 2019. Streitig seien der Erlass bzw. die administrative Abschreibung dieser Steuern (angefochtener Entscheid E. 4.3.2.2). Die vor der Wohnsitzgemeinde gestellten diesbezüglichen Gesuche beträfen ausschliesslich den Steuerpflichtigen (angefochtener Entscheid E. 9). Die Eheleute seien seit dem 7. Juli 2020 rechtskräftig geschieden (angefochtener Entscheid, Sachverhalt, Ziff. 6). Zu prüfen sei einzig, ob die Wohnsitzgemeinde rechtmässig auf die Gesuche nicht eingetreten sei (angefochtener Entscheid E. 11). Dies treffe zu (angefochtener Entscheid E. 15). Was das Gesuch um unentgeltliche Rechtsvertretung betreffe, so gelte, so sei zu beachten, dass im Steuererlassverfahren weder schwierige Rechts- noch Sachverhaltsfragen beurteilt werden müssten. Besondere juristischen Kenntnisse seien erlässlich. Eine gesuchstellende Person habe lediglich das Formular "Erlassgesuch" auszufüllen, ihre finanziellen Verhältnisse aufzuzeigen und die erforderlichen Unterlagen einzureichen. Ein etwaiger Rekurs gegen einen abschlägigen Entschied der Wohnsitzgemeinde unterliege keinen hohen Anforderungen (angefochtener Entscheid E. 17.4.3.2). Im vorliegenden Fall sei die Ernennung einer unentgeltlichen Rechtsvertretung nicht geboten.