Citation: 1P.403/2000 13.11.2000 E. 6

6.- Der Beschwerdeführer macht sodann geltend, das Obergericht räume im angefochtenen Urteil zwar ein, dass Restzweifel bestünden, erkläre diese aber nicht und nehme in willkürlicher Weise auch keine Gewichtung vor. Das Obergericht führte aus, es bestünden Restzweifel an der dem Beschwerdeführer zur Last gelegten Tat, da kein Geständnis vorliege und keine Drittpersonen den Vorfall aus eigener Wahrnehmung bezeugen könnten. Doch handle es sich dabei nicht um erhebliche und nicht zu unterdrückende Zweifel, da der Tatverdacht gegen den Beschwerdeführer durch diese nur unerheblich relativiert werde und sie von zu geringer Intensität seien, um die gegen ihn sprechenden Indizien zu vernachlässigen. Der Vorwurf, das Obergericht habe die Gründe für seine Restzweifel nicht erklärt und keine Abwägung vorgenommen, erweist sich somit als offensichtlich unbegründet.