Citation: 1D_1/2016 E. 1.4.4

1.4.4. Vorliegend macht der Beschwerdeführer bezüglich des Verfahrens im Wesentlichen geltend, dass der angefochtene Entscheid nicht von der Geschäftsleitung hätte getroffen werden dürfen, sondern vom Kantonsrat in corpore hätte gefällt werden müssen, da seine Anzeige bzw. sein Ermächtigungsgesuch keineswegs offensichtlich unbegründet im Sinn von § 38 Abs. 2 KRG gewesen sei. Damit rügt er zwar die Behandlung seiner Eingabe durch ein unzuständiges Organ, mithin eine formelle Rechtsverweigerung. Zu prüfen wäre dabei indessen, ob seine Anzeige bzw. sein Ermächtigungsgesuch materiell offensichtlich unhaltbar war oder nicht, was auf eine inhaltliche Überprüfung des angefochtenen Entscheids hinausläuft. Die Rüge ist damit unzulässig (oben E.1.4.2), darauf ist nicht einzutreten.