Citation: 9C_441/2024 E. A

Die 1963 geborene C.________, Mutter dreier Kinder (geboren 1986, 1988 und 1989), war bei der Pensionskasse B.________ für die berufliche Vorsorge versichert. Aufgrund einer Krebserkrankung wurde sie ab dem 2. Oktober 2019 zu 100 % arbeitsunfähig geschrieben und bezog Krankentaggelder; am 1. Juni 2021 verstarb C.________. Bereits zuvor am 14. Februar 2020 hatte sich C.________ bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug angemeldet. Die IV-Stelle Luzern sprach ihr nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Vorbescheid vom 17. März 2021) mit Verfügung vom 3. September 2021 rückwirkend eine ganze Invalidenrente basierend auf einem Invaliditätsgrad von 100 % für den Zeitraum vom 1. Oktober 2020 bis zum 30. Juni 2021 zu. Das Ersuchen der drei Kinder der Verstorbenen um "Ausbezahlung der Pensionskasse von C.________" beschied die Pensionskasse B.________ in mehreren Schreiben abschlägig. Insbesondere verneinte sie Ansprüche auf ein Todesfallkapital.