Citation: 9C_413/2013 E. 7.2

7.2. Die Vorinstanz erachtete die Beurteilung des Dr. med. A.________ trotz der "teilweise etwas schwer verständliche[n] Sprache" als aussagekräftig. Damit brachte sie hinreichend zum Ausdruck, dass sie die Einwände der Versicherten gegen die Beweiskraft des psychiatrischen Medas-Teilgutachtens nicht für überzeugend hielt und kam ihrer Begründungspflicht rechtsgenüglich nach. Der Beschwerdeführerin kann insoweit gefolgt werden, als die Ausführungen des Dr. med. A.________ stellenweise sprachlich umständlich formuliert und die in der Beschwerdeschrift wiedergegebenen Textstellen bei isolierter Betrachtung nicht auf Anhieb verständlich sind oder zunächst keinen vernünftigen Sinn ergeben. Gleichwohl können die gerügten Unzulänglichkeiten im Gesamtkontext keineswegs als derart gravierend bezeichnet werden, dass sie erhebliche Zweifel an der ausreichenden Verständigung zwischen Gutachter und Explorandin zu wecken vermöchten. In ihrer Gesamtheit sind die Ausführungen des Dr. med. A.________ durchaus nachvollziehbar begründet und die für die Anspruchsbeurteilung relevanten Aussagen bleiben trotz teilweise unglücklicher Formulierungen klar. Die Versicherte selbst hatte im Anschluss an die Begutachtung denn auch in keiner Weise zum Ausdruck gebracht, die Verständigung mit Dr. med. A.________ sei erschwert gewesen. Eine entsprechende Rüge erhob erst der Rechtsvertreter im vorinstanzlichen Beschwerdeverfahren - somit nach Erlass der renteneinstellenden Verfügung -, wobei er ausschliesslich (sprachliche) Unzulänglichkeiten in der schriftlichen Fassung der Expertise rügte, ohne konkret darzulegen, dass und allenfalls inwiefern die mündliche Verständigung unzureichend gewesen wäre. Es kann aber davon ausgegangen werden, dass die gut gebildete und im Umgang gewandte Versicherte sich umgehend beschwert hätte, wenn sie bereits anlässlich des Explorationsgesprächs erheblich an den Deutschkenntnissen des Experten gezweifelt hätte.