Citation: 2C_720/2013 E. 2

Die Vorinstanz hat zunächst erwogen, aus dem in der Verfügung vom 24. September 2008 angeordneten Belassen der Taxihalterbewilligung des Rekurrenten (im vorliegenden Verfahren: des Beschwerdeführers) "auf Wohlverhalten hin" lasse sich nicht schliessen, dass andere, der Behörde damals noch nicht bekannte Umstände bei einer erneuten Prüfung des Bewilligungsentzugs bedeutungslos seien. Ausserdem treffe es auch nicht zu, dass er sich während der anschliessenden, zweijährigen Bewährungsfrist nichts habe zuschulden kommen lassen, sei er doch am 31. August 2011 wegen einfacher Körperverletzung verurteilt worden, die er am 17. November 2008 begangen habe. Er habe diese Tat zwar nicht in Ausübung seiner beruflichen Tätigkeit begangen, doch beeinträchtige eine in der Öffentlichkeit begangene Gewalttat seine Vertrauenswürdigkeit im Umgang mit Drittpersonen. Der Verurteilung vom 24. März 2010 lägen sodann Delikte zugrunde, die er im Januar 2010 bzw. zwischen Januar und Juni 2009 begangen habe. Des Weiteren habe sich der Rekurrent nach Ablauf der Probezeit eine weitere grobe Verletzung der Verkehrsregeln zuschulden kommen lassen. Schliesslich lägen diverse Verlustscheine gegen ihn vor. Angesichts dieser Umstände erachtete die Vorinstanz den Entzug der Taxihalterbewilligung verhältnismässig und nicht treuwidrig.