Citation: 2C_497/2017 E. 4.2.3

4.2.3. Der Beschwerdeführer weigert sich bisher, seiner Ausreiseverpflichtung nachzukommen. Das mit der Eingrenzung verfolgte Ziel ist somit noch nicht erreicht, so dass die Massnahme nicht über das Erforderliche hinausgeht. Der Beschwerdeführer kann die Verhältnismässigkeit auch nicht mit der Begründung in Frage stellen, er verweigere konsequent seine Einwilligung zu einer selbständigen Rückkehr. In einem Rechtsstaat kann es nicht in Frage kommen, von der Rechtsdurchsetzung abzusehen, weil der Betroffene erklärt, sich nicht an die Rechtsordnung halten zu wollen (vgl. BGE 136 IV 97 E. 6.3.3 S. 116). Der Einsatz indirekter Durchsetzungsmittel kann daher nicht schon unzulässig sein, weil der Betroffene im Voraus erklärt, er werde sich durch diese Mittel nicht zu rechtskonformem Verhalten bewegen lassen (vgl. zur Durchsetzungshaft Urteil 2C_441/2011 vom 15. Juni 2011 E. 2.2; 2C_936/2010 vom 24. Dezember 2010 E. 2.1). Sollte der Beschwerdeführer der Wegweisungsverfügung trotz der Eingrenzung nicht nachkommen, so wäre diese entgegen seiner offenbaren Auffassung nicht aufzuheben, sondern im Gegenteil zu verschärfen, damit das angestrebte Ziel erreicht wird.