Citation: I 635/03 17.03.2004 E. 4

4.1 Entgegen der Ansicht der Vorinstanz kommt der sogenannte Prozentvergleich im Rahmen der Invaliditätsbemessung nicht bereits dann zum Zug, wenn der versicherten Person auch nach Eintritt des Gesundheitsschadens die angestammte Tätigkeit (in reduziertem Umfang) weiterhin zumutbar ist, sondern lediglich in solchen Fällen, in welchen Validen- und Invalideneinkommen nicht ermittelt werden können und die beiden Einkommen nach Massgabe der im Einzelfall bekannten Umstände geschätzt werden müssen (BGE 128 V 30 Erw. 1). 4.2 Zu prüfen bleibt demnach der Einkommensvergleich gestützt auf die Lohnstrukturerhebung (LSE). 4.2.1 Gemäss den Angaben des letzten Arbeitgebers der Versicherten erhielt sie im Jahr 1998 einen monatlichen Lohn von Fr. 5'000.- (zuzüglich 13. Monatslohn); dieses Entgelt wäre ihr im Falle der andauernden Anstellung auch im Jahr 2000 noch ausbezahlt worden (Arbeitgeberbericht vom 22. September 2000). Dies ergibt für den massgeblichen Zeitpunkt des Rentenbeginns (BGE 129 V 222) im November 2000 ein Valideneinkommen von Fr. 65'000.-. 4.2.2 Das Invalideneinkommen beläuft sich bei einem Beschäftigungsgrad von 50 % gestützt auf die LSE 2000 (Tabelle TA 7, Ziff. 22, Anforderungsniveau 3) und unter Berücksichtigung der branchenüblichen wöchentlichen Arbeitzeit im Dienstleistungssektor von 41.9 Stunden (Die Volkswirtschaft, 9/2002, Tabelle B 9.2, S. 88) auf Fr. 32'669.- (Fr. 5'198.- x 12 : 40 x 41.9 : 2). Dabei ist mit der Vorinstanz kein leidensbedingter Abzug vorzunehmen, da die Versicherte vor Eintritt ihres Gesundheitsschadens auch in Anbetracht ihres Alters keinen unterdurchschnittlichen Lohn erzielte, Frauen bei Teilzeitarbeit prozentual mehr verdienen als bei einem Vollpensum (LSE 2000, Tabelle 9, Anforderungsniveau 3, S. 24) und den leidensbedingten Einschränkungen der Beschwerdeführerin in ihrer angestammten Tätigkeit bereits im Rahmen der Arbeitsfähigkeit angemessen Rechnung getragen wurde. 4.2.3 Bei einem Vergleich des Valideneinkommens mit dem Invalideneinkommen resultiert ein Invaliditätsgrad von gerundet 50 % (Erw. 3 des in der Amtlichen Sammlung noch nicht publizierten Urteils R. vom 19. Dezember 2003, U 27/02). Die Beschwerdeführerin hat somit Anspruch auf eine halbe Invalidenrente.