Citation: 6B_999/2021 E. 5.3

5.3. Aus dem vorinstanzlichen Urteil ergibt sich kein Freispruch. Was der Beschwerdeführer mit "de facto" Freispruch "Anklagesachverhalt Y.________" meint, legt er nicht dar und kann anhand des vorinstanzlichen Urteils auch nicht nachvollzogen werden. Auf die insoweit unsubstanziierte Beschwerde ist nicht weiter einzugehen. Im Übrigen zeigt sich, dass gegen den Beschwerdeführer zahlreiche Vorwürfe erhoben wurden. Unter anderem wurde ihm in Ziffer 2 des Strafbefehls vorgehalten, er habe an E.________ vom 1. September 2010 bis 23. September 2014 und an F.________ vom 1. Januar 2010 bis 25. September 2014 Marihuana verkauft. Die Vorinstanz erachtet den Tatbestand von Art. 19 Abs. 1 lit. c BetmG als erfüllt, stellt das Verfahren für den Zeitraum bis zum 25. August 2012 jedoch wegen Verjährung ein. Die vorinstanzlichen Erwägungen zeigen, dass Ziffer 2 des Strafbefehls einen zusammenhängenden Sachverhaltskomplex enthält und sämtliche Untersuchungshandlungen mit Blick auf den Schuldspruch nötig waren. Die vorinstanzliche Schlussfolgerung, die Verfahrenseinstellung betreffe nur einen marginalen Punkt, ist daher nicht zu beanstanden und die Kostenverlegung für das erstinstanzliche Verfahren durch die Vorinstanz verletzt kein Bundesrecht.