Citation: 6B_1028/2019 E. 2.2

2.2. Unbestritten ist, dass die Kawasaki ZR750F am 6. September 2016 vor dem Domizil des Beschwerdeführers in Wahlendorf stand und sie dann nach Meikirch und zurück gefahren wurde. Die Vorinstanz gelangt zur Überzeugung, dass der Beschwerdeführer das Motorrad lenkte und dabei innerorts bei einer signalisierten Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h eine Geschwindigkeit von rund 195 km/h respektive nach Abzug der Toleranz von 178 km/h erreichte. Die Vorinstanz würdigt in erster Linie den Rapport der Polizeibeamten, die das Motorrad vor dem Wohnort des Beschwerdeführers entdeckten und wenig später von Wahlendorf nach Meikirch und wieder in Richtung Wahlendorf verfolgten, zahlreiche Sprachnachrichten auf dem Mobiltelefon des Beschwerdeführers, die teilweise unmittelbar im Anschluss an die beobachtete Fahrt erstellt wurden, einen Bericht des Unfalltechnischen Dienstes der Kantonspolizei Bern (UTD) vom 15. Oktober 2016 sowie ein Gutachten der Dynamic Test Center AG (DTC) vom 31. Mai 2018 mit Ergänzung vom 13. August 2018. Die Vorinstanz lässt in ihre Beweiswürdigung auch die Aussagen des Beschwerdeführers fliessen. Zu seinen am 6. September 2016 verfassten Nachrichten (beispielsweise: "Hab sie stehen gesehen. Erst kurz vor Meikirch vor der Gemeinde schau ich in den Rückspiegel und denk mir, das sind tausend Pro Bullen. Bin voll in die Klötze, hab bei der Gemeinde umgedreht und ich schwör dir, bis Nicä rauf hab ich 202 auf dem Tacho gehabt") behauptet er, er habe damit nur Verwirrung stiften wollen. Die Vorinstanz legt dar, weshalb sie seine Erklärungen verwirft (Entscheid S. 8 ff.).