Citation: 8C_177/2020 E. 5.3.2

5.3.2. Gemäss Darstellung im angefochtenen Entscheid führte Prof. Dr. med. C.________ in seinem Bericht vom 12. April 2018 aus, bei einer chronisch lymphatischen Leukämie könne davon ausgegangen werden, dass der Krankheitsbeginn Jahre vorher zurückliege. Diese Erkrankung und auch die klassischen Symptome wie Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Nachtschweiss, Schwitzen und verminderte körperliche Belastbarkeit entwickelten sich häufig schleichend und seien für den Patienten nicht mit einem abrupten Ereignis verbunden. Daher sei es für die Patienten auch häufig schwierig, ein genaues Datum mit Erstmanifestation anzugeben. Bei Durchsicht der Arztberichte falle auf, dass der Beschwerdeführer mindestens schon im Rahmen der hausärztlichen Konsultation vom 14. Juli 2014 eine entsprechende krankheitstypische Symptomatik angegeben habe, indem er eine thorakale Drucksymptomatik mit Dyspnoe und extremem Schwitzen bemerkt habe. Dies passe gut zu einer chronisch lymphatischen Leukämie. In diesem Zusammenhang kann auch auf die weiteren von der Vorinstanz angeführten medizinischen Berichte verwiesen werden, in denen u.a. Beschwerden wie thorakaler Druck mit Dyspnoe, extremes Schwitzen, Unwohlsein, Lebersteatose unklarer Ätiologie sowie Schwellung unter dem rechten Kiefer erwähnt wurden (Bericht des Dr. med. E.________ vom 14. Juli 2014, Bericht des Dr. med. F.________ vom 14. Juli 2014, Bericht des Dr. med. G.________ vom 21. November 2014, Bericht des Prof. Dr. med. C.________ vom 11. Dezember 2014).