Citation: 1C_466/2008 12.03.2009 E. 2

Die Vorinstanz erwägt, die Eckdaten (Beziehung und gemeinsame Kinder mit einer jungen türkischen Landsfrau, Heirat einer 23 Jahre älteren Schweizerin nach Abschluss des Asylverfahrens bzw. Verlust des Aufenthaltsrechts in der Schweiz, Scheidung nach der erleichterten Einbürgerung, Heirat der Mutter seiner Kinder und Einreichung eines Gesuchs um Familiennachzug) sprächen gegen den Beschwerdeführer. Aufgrund einer Gesamtwürdigung dieser Sachverhaltselemente bestehe die natürliche Vermutung, dass der Beschwerdeführer durch das Eingehen der Ehe mit der Beschwerdeführerin nicht beabsichtigt habe, eine auf Dauer und Ausschliesslichkeit ausgerichtete Lebensgemeinschaft zu begründen. Vielmehr liessen die objektiven Umstände vermuten, dass er seinen familiären Schwerpunkt stets bei seiner türkischen Partnerin sowie den gemeinsamen Kindern gehabt habe und die Ehe mit der Beschwerdeführerin im Wesentlichen zur Verfolgung seiner persönlichen, ausländerrechtlichen Ziele eingegangen sei und dies im Einbürgerungsverfahren wissentlich verschwiegen habe (S. 13 E. 7). Die Vorinstanz kommt sodann (S. 13 ff. E. 8 und 10) zum Schluss, der Beschwerdeführer habe die genannte natürliche Vermutung nicht widerlegen können. Auf den Beizug der Scheidungsakten, die beantragten Zeugeneinvernahmen und die persönliche Befragung des Beschwerdeführers verzichtete die Vorinstanz in vorweggenommener Beweiswürdigung (S. 16 ff. E. 9).