Citation: U 270/05 06.09.2005 E. 4

Aufgrund der von der Firma NSBIV AG verfassten technischen Expertise vom 16. September 2004 ergibt sich folgendes Unfallgeschehen: Der bei seiner früheren Arbeitgeberin als Servicemonteur tätige Versicherte führte am Unfalltag in einer Höhe von 18 m über einem Hallenboden Wartungsarbeiten aus. Als er nach deren Verrichtung in den bereits durch zwei Mann besetzten Arbeitskorb einer Hebebühne zurückgestiegen war, schwenkte der Korb unter eine an der Hallenwand montierte Kabeltragschiene, worauf der Beschwerdeführer zwischen dieser und der oberen Kante der Korbumwehrung eingeklemmt wurde. Die übrigen Korbinsassen reagierten zunächst hektisch. Schliesslich senkte der an der Bedienstelle stehende Kollege den Arbeitskorb ab und befreite so den Versicherten aus seiner misslichen Situation, welche 20-40 Sekunden angedauert hatte. Während dieser Zeit hielt der andere Kollege den Versicherten an den Beinen fest. Trotz Schmerzen im Rücken und dem Rat seiner Kollegen, sofort zum Arzt zu gehen, wollte der Beschwerdeführer unbedingt die Wartungsarbeiten beenden. So habe man am 21. Mai 2003 zu dritt den ganzen Tag weiter gearbeitet. Erst sechs Tage später suchte der Versicherte seinen Hausarzt Dr. R.________ auf, welcher wiederum erst rund vier Monate später eine vollständige Arbeitsunfähigkeit bescheinigte und ein lumbo-spondylogenes Syndrom nach LWS-Kontusion, eine posttraumatische Belastungsstörung sowie die Entwicklung einer somatoformen Störung diagnostizierte (Bericht vom 29. Oktober 2003).