Citation: 8C_369/2007 06.05.2008 E. 3

Entgegen der Beschwerdeführerin war von einer Fortsetzung der ärztlichen Behandlung ab 1. September 2003 weder eine Steigerung oder Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit noch sonstwie eine ins Gewicht fallende Besserung des Gesundheitszustandes mehr zu erwarten (BGE U 394/06 vom 19. Februar 2008, E. 4.3 in Verbindung mit E. 10.2.3). Mit in allen Teilen zutreffender Begründung, worauf verwiesen wird, hat das kantonale Gericht im angefochtenen Entscheid (S. 6 ff.) dargelegt, dass weder unmittelbar nach dem Unfall noch im Zeitpunkt der Leistungseinstellung per 1. September 2003 organisch objektiv ausgewiesene Unfallverletzungen feststellbar waren. Denn klinische Befunde wie Verhärtungen und Verspannungen der Muskulatur, eine Druckdolenz im Nacken oder eine Einschränkung der HWS-Beweglichkeit lassen nicht auf ein klar fassbares unfallbedingtes organisches Korrelat des geklagten Beschwerdebildes schliessen (Urteile U 328/06 vom 25. Juli 2007, E. 5.2, und U 354/06 vom 4. Juli 2007, E. 7.2, je mit Hinweisen). Angesichts der primär medikamentösen und insbesondere physiotherapeutischen Behandlung der Rückenbeschwerden bei gelegentlichen hausärztlichen Kontrolluntersuchungen konnte von diesen unspezifischen, die versicherte Person nicht belastenden Heilbehandlungsmassnahmen (vgl. hienach E. 4.3.3 i.f.) keine bedeutende Verbesserung des Gesundheitszustandes mehr erwartet werden. Statt dessen hatten die durchgeführten Behandlungsbemühungen eine Zunahme der geklagten Kopf- und Nackenschmerzen sowie der Schultergürtelbeschwerden zur Folge, so dass es schliesslich - trotz voller Arbeitsfähigkeit ab 21. November 2002 - erst im Juni und August 2003 zu vorübergehenden kurzen Arbeitsausfällen kam. Gleichzeitig hatte sich die Beschwerdeführerin - entgegen anderslautender Behauptungen im letztinstanzlichen Verfahren - nach Angaben ihres Hausarztes vom 14. August 2003 gegen die Einleitung einer antidepressiven Behandlung gewehrt. Unter diesen Umständen war von einer Fortsetzung der ärztlichen Behandlung ab 1. September 2003 keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes (Art. 19 Abs. 1 UVG) mehr zu erwarten, was auch durch das Ergebnis des fünfwöchigen stationären Rehabilitationsaufenthaltes in der Klinik Z.________ im November/Dezember 2003 bestätigt wurde, soweit dort die Schmerzsituation kaum beeinflusst und der Zustand gesamthaft nur leicht stabilisiert werden konnte.