Citation: 1E.17/1999 25.04.2001 E. 1

leistungseinfluss, Einfluss der Treibstoffqualität usw.). Schliesslich werde nun auch berücksichtigt, dass inzwischen die leistungsabhängige Schwerverkehrsabgabe beschlossen wor- den sei und als Folge der bilateralen Verhandlungen in ab- sehbarer Zeit die 28 t-Limite durch die 40 t-Limite abgelöst werden solle (vgl. BUWAL Nachtragsbericht 2000 S. 1 f). Die auf den neuen Grundlagen beruhenden Berechnungen zeigen bei den meisten Schadstoffen einen markanten Rückgang auf. Im Grundszenario (Berücksichtigung sämtlicher beschlossenen Emissionsstufen) werden die für das Jahr 2010 zu erwartenden NOx-Emissionen nur noch gut auf einen Drittel der Menge ver- anschlagt, die im Bericht 1995 prognostiziert wurde. Selbst wenn davon ausgegangen wird, dass die Absenkungswirkung der neuen Vorschriften geringer wäre als im Grundszenario ange- nommen (sog. Sensitivitätsrechnung "B"), wird nach den ak- tualisierten Annahmen des BUWAL die im Jahr 2010 emittierte NOx-Menge noch um die Hälfte geringer sein als im Jahr 1995 vermutet (vgl. BUWAL-Nachtragsbericht 2000 Figuren 11 und 14). Diese stark unterschiedlichen Resultate der nur fünf Jahre auseinanderliegenden Prognosen der eidgenössischen Umweltfachstelle machen deutlich, dass dem Streit darüber, ob der voraussichtliche SNF-Anteil 9 % oder 13 % betragen werde, nicht die entscheiderhebliche Bedeutung zukommen kann, die ihm die Beschwerdeführerin beimisst. Was die gleichfalls kritisierte Emissions-Ausbrei- tungsrechnung sowie den Emissions-Perimeter anbelangt, sind inzwischen ergänzende Untersuchungen angestellt und entspre- chende Unterlagen zu den Akten gegeben worden. Die Beschwer- deführerin hat sich hierzu äussern können. Ein allfälliger Mangel bei der Feststellung des Sachverhaltes wäre damit behoben worden.