Citation: 7B.74/2006 14.08.2006 E. 2

Gemäss Art. 79 Abs. 1 OG ist in der Beschwerdeschrift kurz darzulegen, welche Bundesrechtssätze und inwiefern diese durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sind (BGE 119 III 49 E. 1). 2.1 Die Aufsichtsbehörde ist auf die Beschwerde, soweit sie sich gegen die Pfändungsurkunde vom 3. Januar 2006 richtete, zufolge verspäteter Beschwerdeführung nicht eingetreten. Zur Begründung der Abweisung der Beschwerde gegen die Pfändungsurkunde vom 6. Februar 2006 hat die Aufsichtsbehörde im Wesentlichen festgehalten, dass das Guthaben des Beschwerdeführers gegenüber Y.________ pfändbar und vom Betreibungsamt zu Recht gepfändet worden sei. Ob das Guthaben als bestrittene Forderung zu pfänden sei, sei noch offen, da die Drittschuldnerin Y.________ noch keine Anzeige von der Pfändung der Forderung (Formular Nr. 9) erhalten habe. Das Betreibungsamt habe die Anzeige und die damit verbundene Aufforderung zur Mitteilung allfälliger Bestreitungsgründe nachzuholen. 2.2 Der Beschwerdeführer bringt im Wesentlichen - wie bereits im kantonalen Verfahren - vor, dass Y.________ das Inventar seines Geschäfts für Fr. 100'000.-- übernommen habe, indessen vereinbart worden sei, die Forderung aus der Übernahme des Inventars mit Lohnforderungen von Y.________ zu verrechnen. Dieser Lohn stehe ihr zu, weshalb seine Forderung nicht gepfändet werden könne. 2.3 Die Ausführungen des Beschwerdeführers, wonach die fragliche Forderung nicht gepfändet werden könne, weil sie durch Verrechnung mit Lohnforderungen von Y.________ getilgt sei, genügen den Begründungsanforderungen nicht. Der Beschwerdeführer legt nicht dar, inwiefern die Aufsichtsbehörde die Regeln über das Pfändungsverfahren verletzt habe, wenn sie erwogen hat, dass im Fall, in dem der Bestand einer Forderung des Betreibungsschuldners streitig ist - weil z.B. der Drittschuldner die Verrechnung geltend macht - die Forderung als bestritten zu pfänden sei (vgl. BGE 109 III 11 E. 2 S. 13; Amonn/Walther, Grundriss des Schuldbetreibungs- und Konkursrechts, 7. Aufl. 2003, § 23 Rz. 77, § 24 Rz. 13). Ebenso wenig setzt er sich mit der Schlussfolgerung der Aufsichtsbehörde auseinander, dass im konkreten Fall mangels Anzeige an Y.________ noch gar nicht feststehe, ob die Drittschuldnerin die Forderung überhaupt bestreite, und dass die vorliegende Pfändung daher nicht zu beanstanden sei bzw. eine Pfändung als bestrittene Forderung (noch) nicht in Betracht falle. 2.4 Soweit der Beschwerdeführer im Weiteren rügt, das Betreibungsamt habe Y.________ nicht über die Pfändung informiert, geht sein Vorbringen ins Leere. Die Aufsichtsbehörde hat das Betreibungsamt im angefochtenen Entscheid angewiesen, der Drittschuldnerin die Pfändung der Forderung gemäss Art. 99 SchKG mit Formular Nr. 9 anzuzeigen. Der Beschwerdeführer macht insoweit weder ein schützenswertes Interesse an der Aufhebung oder Abänderung (vgl. Art. 21 SchKG) des angefochtenen Entscheides geltend, noch ist ein solches Interesse ersichtlich (BGE 120 III 42 E. 3 S. 44; 112 III 1 E. 1 S. 3). Auf die insgesamt nicht substantiierte Beschwerde kann nicht eingetreten werden (Art. 79 Abs. 1 OG).