Citation: 4A_588/2023 E. 3.5.2

3.5.2. Der Beschwerdeführer trägt sodann die einzelnen Umstände vor, die gemäss seiner Auffassung der Vereinbarung einer Rückzahlungsverpflichtung und gegen eine gemeinsame Zweckverfolgung im Sinne einer einfachen Gesellschaft sprechen: So habe sich der Beschwerdegegner wie ein Alleineigentümer aufgeführt, sich um die Alp gekümmert und der Beschwerdegegner habe über keine Schlüssel verfügt. Entgegen der Vorinstanz sei es nicht ungewöhnlich, dass der Beschwerdeführer als Milliardär einem langjährigen Mitarbeiter ein Darlehen gewährt, ohne dies schriftlich festzumachen oder eine Sicherheit zu verlangen. Das Fehlen der Schriftlichkeit und der Sicherheit spreche aufgrund dieser Umstände für den Abschluss eines Darlehensvertrags und gegen die Vereinbarung einer einfachen Gesellschaft. Die Vorinstanz verfalle in Willkür, wenn sie eine Zeugenaussage zu den Aufträgen für den Um- und Ausbau der Alp durch eine Gesellschaft des Beschwerdeführers als starkes Indiz für den Abschluss einer einfachen Gesellschaft würdige. Die Vorinstanz hätte in der Beweiswürdigung auch berücksichtigen müssen, dass der Beschwerdegegner widersprüchliche Angaben über die Gründe des Kaufs der Alp gemacht habe. Die Vorinstanz verkenne in einer Gesamtwürdigung, dass der Beschwerdeführer den Abschluss eines Darlehensvertrags rechtsgenügend dargelegt habe, weshalb die gegenteilige Behauptung der Vorinstanz willkürlich sei. Jegliche andere Rechtsform hätte eine "kompliziertere rechtliche Ausgestaltung" vorausgesetzt, welche vorliegend nicht bestehe. Der Beschwerdeführer schildert mit diesen Vorbringen ausführlich seine eigene Würdigung der einzelnen Umstände rund um den Kauf und den Um- und Ausbau der Alp. Er hält diese Würdigung dem vorinstanzlichen Beweisergebnis entgegen und schliesst daraus, Letzteres sei offensichtlich unrichtig bzw. willkürlich. Es genügt den Begründungsanforderungen an eine hinreichende Willkürrüge nicht, wenn der Beschwerdeführer die einzelnen Indizien aufführt, die anders als im angefochtenen Entscheid gewichtet werden sollen (vgl. BGE 140 III 264 E. 2.3; 116 Ia 85 E. 2b). Der Beschwerdeführer begründet darüber hinaus zwar in Teilen nachvollziehbar, inwiefern die festgestellten Indizien Rückschlüsse auf die Interessen und den Vertragszweck zu seinen Gunsten zulassen. Für die Begründung von Willkür reicht dies indes nicht aus. Der Beschwerdeführer vermag nicht aufzuzeigen, dass das Ergebnis der Vorinstanz, dass vernünftigerweise auch private und geschäftliche Interessen des Beschwerdeführers an der Alp bestanden haben, offensichtlich unhaltbar ist oder mit der tatsächlichen Situation im klaren Widerspruch steht.