Citation: 6B_1196/2023 E. 4.2

4.2. Insoweit der Beschwerdeführer mit seinem Vorbringen, dass das Vergewaltigungstrauma seiner Tochter ausserhalb des elterlichen Einflussbereiches gelegen sei, eine Ermessensüberschreitung geltend machen will, verkennt er, dass sich der vorinstanzliche Ermessensentscheid auf verschiedene Faktoren stützt. Konkret lässt die Vorinstanz in diesen einfliessen, dass erzieherische Fehlentwicklungen und elterliche Tendenzen zur Bagatellisierung und Externalisierung bestehen würden; sie berücksichtigt aber insbesondere auch die finanziellen Verhältnisse der Eltern und, dass diese gegenüber der Tochter auch während der Aufhebung der Obhut unterhaltspflichtig gewesen seien. Mit diesen Erwägungen setzt sich der Beschwerdeführer wiederum nicht, respektive nicht in einer den Anforderungen von Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG genügenden Weise auseinander. Mithin vermag er mit seinem Vorbringen der aus seiner Sicht unrichtigen Würdigung eines Faktors nicht aufzuzeigen, inwiefern die Vorinstanz im Rahmen der Gesamtwürdigung aller von ihr berücksichtigten Faktoren ihr Ermessen überschritten hätte. Damit einhergehend legt er ebenso wenig dar und ist auch nicht erkennbar, inwiefern der vorinstanzliche Schluss auf eine elterlichen Tendenz zur Bagatellisierung und Externalisierung schlechterdings unhaltbar wäre.