Citation: 2C_863/2021 E. 6.3.1

6.3.1. Nach den Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz stellte das Amt für Gewässerschutz und Wasserbau des Kantons Zürich am 8. Juli 1977 sodann fest, dass durch die eingeleiteten Sofortmassnahmen bis zum 5. Juli 1977 rund 100'000 Liter Öl abgepumpt und zurückgewonnen werden konnten. Um die Ausbreitung des Heizöls im Untergrund sowie den geologisch-hydrologischen Aufbau des Bodens zu untersuchen, wurden Sondierbohrungen in Angriff genommen und Experten beigezogen. Die dadurch entstandenen Kosten wurden der D.________ AG überbunden. Ferner wurde die Eigentümerin des Tanklagers für die in Zukunft notwendigen Massnahmen haftbar gemacht. Dieser Kostenentscheid wurde letztinstanzlich durch das Bundesgericht gestützt (Urteil A.59/1981 vom 7. Oktober 1981, publ. in: ZBl 83/1982 S. 541 ff.). Die vom Amt für Gewässerschutz und Wasserbau des Kantons Zürich am 20. Mai 1983 in Rechnung gestellten effektiven Sanierungskosten (inkl. Zins) beliefen sich auf Fr. 1'470'335.20. In der Folge vereinbarten die Haftpflichtversicherung der D.________ AG und der Kanton Zürich am 2. Februar 1984 die pauschale Abgeltung der Sanierungskosten durch die Versicherungsgesellschaft im Betrag von Fr. 1'250'000.--. Diese Vereinbarung enthielt eine Saldoerklärung.