Citation: 9C_564/2020 E. A

A.a. Die IV-Stelle Appenzell Ausserrhoden liess die 1969 geborene A.________, gelernte Coiffeuse, bei der MEDAS Ostschweiz, St. Gallen, polydisziplinär abklären (Expertise vom 15. April 2011). Gestützt darauf verneinte sie einen Rentenanspruch. Die Verfügung vom 8. August 2011 hob das kantonale Gericht auf und wies die Sache zur Ergänzung des medizinischen Sachverhalts und anschliessender Neuverfügung an die IV-Stelle zurück (Entscheid vom 22. Februar 2012). A.b. Die Verwaltung holte in der Folge bei der MEDAS Zentralschweiz, Luzern, ein Gutachten vom 15. Mai 2014 ein (samt Stellungnahmen vom 10. Juli und 25. August 2014). Nach Abbruch des anschliessenden Belastbarkeitstrainings im Februar 2015 veranlasste sie ebendort eine Verlaufsbegutachtung, welche vom 11. April 2016 datiert. Zudem wurde eine Haushaltsabklärung durchgeführt (Bericht vom 4. April 2017). Mit Verfügung vom 5. März 2019 wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren infolge fehlender Invalidität ab.