Citation: 6B_970/2021 E. 1.6

1.6. Die von der Vorinstanz ausgesprochene Landesverweisung ist rechtens. In einer Gesamtbetrachtung durfte die Vorinstanz annehmen, dass keine besonders intensiven, über eine normale Integration hinausgehenden privaten Beziehungen beruflicher oder gesellschaftlicher Natur vorliegen. Sie durfte einen schweren persönlichen Härtefall verneinen. Die Vorinstanz geht von einem Grenzfall aus. Folgerichtig reduzierte sie die Dauer der Landesverweisung auf das gesetzliche Minimum von fünf Jahren. Dazu kommt, dass auf eine Ausschreibung im SIS verzichtet wurde. Nachdem feststeht, dass kein schwerer persönlicher Härtefall im Sinne des Gesetzes vorliegt, ist auf die Ausführungen des Beschwerdeführers zur Interessenabwägung nicht mehr einzugehen.