Citation: 8C_15/2024 E. 5.2.2

5.2.2. Das kantonale Gericht hat sich mit den im Wesentlichen bereits im vorinstanzlichen Verfahren erhobenen Einwänden gegen den Beweiswert des ZIMB-Gutachtens einlässlich auseinander gesetzt. Soweit sich der Beschwerdeführer auf den Bericht seines Hausarztes vom 25. März 2022 beruft, vermögen diese Ausführungen im Hinblick auf dessen fachärztliche Spezialisierung als Allgemeinpraktiker und auftragsrechtliche Vertrauensstellung (vgl. dazu BGE 135 V 465 E. 4.5 mit Hinweis) gemäss angefochtenem Urteil die unabhängige Beurteilung aus polydisziplinärer und insbesondere rheumatologischer Sicht laut ZIMB-Gutachten nicht in Frage zu stellen. Dass sich der rheumatologische ZIMB-Gutachter angesichts der ausführlich erhobenen Arbeitsanamnese mit Blick auf die zahlreichen unterschiedlichen, in der Vergangenheit ausgeübten Erwerbstätigkeiten keine hinreichend begründete Vorstellung in Bezug auf die Formulierung eines optimal leidensangepassten Anforderungsprofils hätte bilden können, ist nicht ersichtlich und wird nicht dargelegt. Der Beschwerdeführer zeigt nicht auf, weshalb ihm bei Einhaltung der gutachterlich empfohlenen leidensadaptierten Einschränkungen die Verwertung eines 100%-Pensums auch in der bisherigen Tätigkeit nicht bei annähernd voller Arbeitsfähigkeit zumutbar sein soll. Dass die nach insoweit unbestrittener Sachverhaltsfeststellung (E. 3) nur ein- bis zweimal pro Monat nachts geklagten Migräneattacken, welche dann eine Arbeitsunfähigkeitsdauer von bis zu acht Stunden zur Folge haben können, ausschliesslich unmittelbar vor Beginn einer Arbeitswoche oder zwischen Werktagen auftreten, macht der Beschwerdeführer nicht geltend. Auch steht laut angefochtenem Urteil fest, dass die anamnestisch erhobenen Migräneattacken nur - aber immerhin - zu "kurzen Ausfallszeiten" führen (E. 3), welche gemäss ZIMB-Gutachten nachvollziehbar sind.