Citation: 1C_218/2023 E. 5.1

5.1. Die EG Köniz verzichtete im Rahmen der streitgegenständlichen Ortsplanungsrevision auf die Zuweisung der Parzelle Nr. 3097 in die Bauzone. Im Einspracheverfahren wies sie darauf hin, dass für eine ausgewogene Bauzonenbilanz die für eine Einzonung geeigneten Standorte gegeneinander abzuwägen seien. Die Bebauungsstruktur im Umfeld der Parzelle Nr. 3097 verfüge nicht über eine derartige Siedlungsqualität, dass sinnvollerweise nur ihre Aufnahme in eine gemischte Zone in Frage käme. Das AGR genehmigte die revidierte Ortsplanung und wies die Einsprachen ab. Die kantonalen Vorinstanzen schützten diesen Entscheid. Im Folgenden ist zu prüfen, ob diese Nichteinzonung Bundesrecht verletzt, d.h. der Beschwerdeführer Anspruch auf die beantragte Einzonung hat. Dies wäre nur der Fall, wenn die Einzonung raumplanungsrechtlich geboten wäre, ohne dass den kommunalen und kantonalen Planungsbehörden insoweit noch ein Ermessensspielraum zustehen würde (Urteil 1C_252/2012 vom 12. März 2013 E. 5.1).