Citation: 8C_597/2023 E. 3.3

3.3. Wird vom vorinstanzlich zugesprochenen Honorar von Fr. 1'000.- ausgegangen und zudem berücksichtigt, dass dieses auch einen Auslagenersatz sowie die Mehrwertsteuer beinhalten soll, werden damit schon bloss unter Anrechnung des Mindeststundenansatzes von Fr. 200.- lediglich gut vier Stunden Aufwand entschädigt. Die Beschwerdeführerin erreichte jedoch nur dank der von ihr selber aus den USA beschafften und vor dem Bundesverwaltungsgericht aufgelegten umfangreichen Akten die Zusprechung der bisherigen ganzen statt der verfügungsweise herabgesetzten Rente bei einem Invaliditätsgrad von 62 % und zudem die gerichtliche Rückweisung des Falls zur Neubeurteilung betreffend der zweiten Kinderrente. Offenkundig steht der Zeitaufwand, der objektiv gesehen für das Studium insbesondere der fremdsprachigen Arztberichte und die Eingaben im vorinstanzlichen Verfahren erforderlich war, in einem ausgeprägten Missverhältnis zur zugesprochenen Entschädigung. Dass sich die Vorinstanz selber materiell mit dem Fall nicht zu befassen, sondern das Verfahren bloss noch als gegenstandslos abzuschreiben hatte, nachdem die IVSTA auf ihre angefochtene Verfügung zurückkam, kann daran nichts ändern. Der angefochtene Entscheid erweist sich damit als willkürlich. Das Bundesverwaltungsgericht hat die Entschädigung (einschliesslich Auslagenersatz) an die Rechtsvertreterin unter Berücksichtigung und Überprüfung von deren nunmehr vorliegenden detaillierten Angaben neu festzusetzen. Die Sache wird hiefür an die Vorinstanz zurückgewiesen.