Citation: 8C_890/2017 E. 7.1

7.1. Vorliegend standen sich zwei Gutachten von medizinischen Abklärungsstellen (Medas) gegenüber. Die Vorinstanz hat diese nach den massgebenden Grundsätzen gewürdigt. Dabei hat das kantonale Gericht dem Privatgutachten nicht eine geringere Beweiskraft als demjenigen der Verwaltung zugesprochen. Entgegen der Darstellung in der Beschwerde hat es nicht nur das ABI-Gutachten berücksichtigt, sondern auch das Parteigutachten der estimed bezüglich der einzelnen Diagnosen und der erhobenen Befunde eingehend gewürdigt und gestützt darauf korrekte Feststellungen über den Gesundheitszustand und die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers getroffen. Daran ist das Bundesgericht gebunden. Der Beschwerdeführer legt nicht dar, inwiefern die vorinstanzlichen Ausführungen willkürlich sind. Es genügt nicht, wenn in der Beschwerde bezüglich sämtlicher medizinischer Ausführungen im angefochtenen Entscheid eine Verletzung von Bundesrecht und eine unrichtige Feststellung des Sachverhaltes moniert wird, ohne dies darzulegen. Das kantonale Gericht legte in nicht zu beanstandender Weise dar, warum es die Arbeitsfähigkeitsschätzung der estimed-Experten aus rechtlichen Gründen nicht übernahm.