Citation: 8C_500/2022 E. 5.2.1

5.2.1. Gemäss voll beweiskräftiger versicherungsinterner Beurteilung vom 21. Mai 2020 lagen zum Zeitpunkt des Fallabschlusses per 23. März 2019 - bei dahingefallenem natürlichen Kausalzusammenhang - keine organisch objektiv ausgewiesenen Beschwerden mehr vor. Dass die Vorinstanz dennoch eine gesonderte Adäquanzprüfung vornahm, ist nicht zu beanstanden. Die Beschwerdeführerin macht geltend, diese habe nicht nach der Rechtsprechung zu den psychischen Unfallfolgen, sondern nach der Schleudertrauma-Praxis zu erfolgen. Sie zeigt indessen nicht auf, inwiefern die vorinstanzlichen Feststellungen, wonach eine entsprechende Verletzung gestützt auf die echtzeitlichen Arztberichte (Behandlung einer Lumboischialgie beziehungsweise einer Bronchitis) nicht ausgewiesen sei, unrichtig sein sollten.