Citation: 7B.238/2005 27.01.2006 E. 2

2.1 Streitigkeiten über die Höhe der Schätzung werden endgültig durch die kantonale Aufsichtsbehörde beurteilt (Art. 9 Abs. 2 VZG; SR 281.42). Vor der Schuldbetreibungs- und Konkurskammer des Bundesgerichts kann dagegen nur eingewendet werden, die kantonale Behörde habe bundesrechtliche Verfahrensvorschriften verletzt oder das ihr zustehende Ermessen überschritten oder missbraucht (BGE 120 III 79 E. 1). Letzteres trifft dann zu, wenn Kriterien mitberücksichtigt worden sind, die keine Rolle hätten spielen dürfen, oder wenn umgekehrt rechtserhebliche Umstände ausser Acht geblieben sind (Urteil 7B.170/2002 vom 8. November 2002, E. 2.1, in: Praxis 92/2003 Nr. 92, S. 501/502, betreffend eine Schätzung; allgemein: BGE 130 III 176 E. 1.2 S. 180, 520 E. 2.2 S. 522). 2.2 Die Vorinstanz führt aus, mit dem Rekurs werde einzig geltend gemacht, dass sich in der Zwischenzeit ein beträchtlicher zusätzlicher Wasserschaden ergeben habe. Es erscheine indessen als wenig wahrscheinlich, dass dies am Ergebnis des Gutachtens etwas ändern würde. Dies werde in der Rekursbegründung auch nicht behauptet. Es sei bereits im Gutachten ausgeführt worden, dass das Gebäude nur teilweise in gutem Zustand sei und die hangseitige Wand im Untergeschoss feuchte Stellen aufweise und undicht sei. Auch die unausgebauten Büroräume und Archivräume wiesen erhebliche Bauschäden durch eintretendes Wasser an der hangseitigen Wand und vom Dach auf, weshalb ein dringender Sanierungsbedarf bestehe. Auch die Rekurrentin sei in ihrer Stellungnahme zum Gutachten vom 30. August 2005 bereits von sehr beträchtlichen Feuchtigkeitsschäden ausgegangen.