Citation: 5A_677/2024 E. 4.3.3

4.3.3. Zur Frage, ob mit dem in der zweiten Phase gesprochenen Unterhaltsbeitrag der eheliche Standard überschritten wird, hat sich gemäss Feststellung im angefochtenen Entscheid bisher keine der Parteien geäussert. Der Beschwerdeführer bestreitet dies nicht. Mit seinen diesbezüglichen Ausführungen vor Bundesgericht ist er daher mangels materieller Ausschöpfung des kantonalen Instanzenzuges nicht zu hören (Art. 75 Abs. 1 BGG; vgl. BGE 146 III 203 E. 3.3.4; 143 III 290 E. 1.1). Dass er im bisherigen Verfahren keinen Anlass hatte, Ausführungen zum ehelichen Standard zu machen, trifft nicht zu. Damit entbehrt seine Forderung, ab August 2024 sei er von der Bezahlung eines Unterhaltsbeitrags zu befreien, jeglicher Grundlage.