Citation: 6B_137/2022 E. 2.3.1

2.3.1. Der Beschwerdeführer stellt sich in prozessualer Hinsicht zusammengefasst auf den Standpunkt, die Aussagen der zwei Mitbeschuldigten, die sie an den delegierten polizeilichen und an den staatsanwaltschaftlichen Einvernahmen gemacht hätten und auf welche die Vorinstanz primär zur Begründung der Einwilligung und damit einhergehend der Kenntnis der Mitbeschuldigten von der Erstellung der Videoaufnahme abstelle, seien mangels Gewährung seiner Teilnahmerechte nicht zu seinen Lasten verwertbar. Entgegen der vorinstanzlichen Ansicht führe die Gewährung der Teilnahmerechte zu einem späteren Zeitpunkt nicht dazu, dass Aussagen in einer ersten (unverwertbaren) Einvernahme geheilt und damit verwertbar würden. Der Beschwerdeführer erachtet mit Hinweis auf die Lehre nur das als verwertbar, was die einvernommene Person in der zweiten (wiederholten) Einvernahme aussage.