Citation: 1B_556/2021 E. 7.2

7.2. Soweit die Vorinstanz auf die Jahresrechnungen der E.________ Ltd. Bezug nahm, sprach sie einzig die Jahre 2014 und 2015 an. Dies ergibt sich aus dem Kontext ihrer Erwägungen. Damit stösst die Beschwerdeführerin von vornherein ins Leere, soweit sie eine willkürliche Würdigung der in den Jahresrechnungen enthaltenen Angaben zum Jahr 2016 rügt. In der Jahresrechnung 2015 ist - soweit ersichtlich - kein Personal- oder anderweitiger (Dienstleistungs-) Aufwand vermerkt, welcher die im vorinstanzlichen Verfahren aufgestellten Behauptungen der Beschwerdeführerin zur Aufgabenwahrnehmung (namentlich durch "das afrikanische Team" bzw. das "Afrika Team") untermauern könnte (vgl. Akten Vorinstanz, act. 2 Beilage 5). Allerdings enthält die Jahresrechnung 2016 eine vergleichende Aufstellung der Einnahmen und Ausgaben in den Jahren 2015 sowie 2016, und hatte die E.________ Ltd. danach im Jahr 2015 verschiedene Ausgaben, die als Personal- oder Dienstleistungsaufwand zu qualifizieren sind (Löhne von USD 495'269, "staff benefits" von USD 1'751, "consultancy fees" von USD 36'969, "staff related expenses" von USD 32'665, "professional fees" von USD 26'289, "director's fees" von USD 2'491 und "secretarial fees" von USD 498; vgl. Akten Vorinstanz, act. 2 Beilage 6 S. 12). Vor diesem Hintergrund ist fraglich, ob die Vorinstanz annehmen durfte, in den Büchern der E.________ Ltd. sei für das Jahr 2015 überhaupt kein Aufwand vermerkt, welcher die geltend gemachte Art und Weise der Wahrnehmung von Verwaltungsaufgaben durch diese Gesellschaft (gänzlich oder zumindest teilweise) widerspiegeln könnte. Die Beschwerdeführerin zeigt aber vor dem Bundesgericht nicht in der gebotenen Art und Weise auf, inwiefern der genannte Personal- und Dienstleistungsaufwand der E.________ Ltd. im Jahr 2015 für den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (vgl. vorne E. 2). Eine entsprechende entscheidwesentliche Bedeutung dieses Aufwandes ist auch nicht ohne Weiteres ersichtlich. Denn der Aufwand ist insgesamt bescheiden und steht in einem klaren Missverhältnis zu den Management Fees von über USD 63 Mio., welche die E.________ Ltd. im Jahr 2015 vereinnahmte. Damit vermag er den Verdacht, die Verwaltung der Limited Partnerships sei nicht von der E.________ Ltd., sondern von der D.________ AG ausgeübt worden, nicht auszuräumen.