Citation: 4A_360/2017 E. 2.3.3

2.3.3. Nach der Erwägung 2b der Vorinstanz setzte sich die Beschwerdeführerin in ihrer Berufung nicht mit dem Urteil des Bezirksgerichts auseinander, soweit sie eine Forderung mit der Begründung bestritt, die Endkundin und nicht sie selbst sei Vertragspartnerin der Beschwerdegegnerin 2. Die Vorinstanz verwies dabei auf E. 2.6 lit. d Abs. 1 des Urteils des Bezirksgerichts. Die Beschwerdeführerin rügt eine offensichtlich unrichtige Sachverhaltsfeststellung: Sie habe sich in der Berufung durchaus mit dem Urteil des Bezirksgerichts auseinandergesetzt und eine Verletzung von Art. 8 ZGB gerügt, weil das Bezirksgericht die Beweislast falsch verteilt habe. An der von der Vorinstanz zitierten Stelle beschäftigte sich das Bezirksgericht indessen nicht mit der Beweislast. Es erwog vielmehr, die Behauptung eines direkten Vertragsschlusses mit der Endkundin erscheine unter Berücksichtigung der bisherigen Geschäftsgepflogenheiten als reine Schutzbehauptung und die Beschwerdeführerin habe denn auch nicht gegen die Rechnungsstellung an sie opponiert. Die Beschwerdeführerin legt nicht dar, inwiefern der Schluss der Vorinstanz, die Beschwerdeführerin habe sich mit dieser Begründung nicht auseinandergesetzt, willkürlich wäre. Ihre Rüge ist unbegründet, soweit darauf eingetreten werden kann.