Citation: 4P.306/2004 30.05.2005 E. 4

Zu Unrecht wirft der Beschwerdeführer dem Obergericht sodann eine Gehörsverletzung vor, weil dieses ausgeführt habe, für eine ausreichende Substanziierung genüge es nicht, dass pauschal auf weitere Eingaben oder Akten - insbesondere die URP-Akten - verwiesen werde. Das Obergericht hat zutreffend ausgeführt, dass die Substanziierungspflicht gemäss § 167 Abs. 2 ZPO nicht erfüllt sei, wenn sich der Beschwerdeführer mit dem allgemeinen Verweis auf die URP-Akten und weitere in seinem Besitz befindliche Dokumente begnüge, ohne auf diese konkret Bezug zu nehmen. Inwiefern das Obergericht mit dieser Begründung kantonales Prozessrecht willkürlich angewendet haben soll, ist nicht ersichtlich. Wenn unter diesen Umständen die Vorbringen des Beschwerdeführers nicht prozesskonform geltend gemacht wurden, kann auch von einer Verletzung des rechtlichen Gehörs keine Rede sein.