Citation: 8C_269/2024 E. 5.1

5.1. Weiter macht die Beschwerdeführerin geltend, selbst wenn sie als zu 100% im Haushalt tätige Person einzustufen wäre, habe die Beschwerdegegnerin das Willkürverbot und den Untersuchungsgrundsatz verletzt, indem sie bezogen auf den konkret zu beurteilenden Haushalt nur eine invaliditätsbedingte Einschränkung von 32% ermittelt habe. Der Abklärungsbericht stehe somit im Widerspruch zum unbestritten beweiskräftigen ZVMB-Gutachten, wonach die Beschwerdeführerin im Haushalt zu 70% eingeschränkt sei. Den Feststellungen der Mediziner sei praxisgemäss mehr Gewicht beizumessen als den Einschätzungen einer Abklärungsperson. Zudem gehe es mit Blick auf die Rechtsprechung nicht an, dass nach dem Abklärungsbericht "einzig die Schadenminderungspflicht des Ehemannes [...] dazu führen" solle, die Einschränkung von 70% auf 31,8% zu reduzieren.