Citation: 5A_441/2023 E. 3.2

3.2. Das kantonale Recht legt fest, wer gerichtliche Verfügungen und Entscheide im Sinne von Art. 238 lit. h ZPO zu unterzeichnen hat, wobei diese Kompetenz bundesrechtskonform auch einem Gerichtsschreiber zugewiesen werden kann (Urteile 5A_726/2022 vom 28. September 2022 E. 3; 4A_615/2013 vom 4. April 2014 E. 4; 4A_184/2017 vom 16. Mai 2017 E. 2; 4A_404/2020 vom 17. September 2020 E. 3; 4A_401/2021 vom 11. Februar 2022 E. 3.1). Für den Kanton Zürich legt § 136 GOG/ZH fest, dass im ordentlichen und vereinfachten Verfahren Endentscheide in der Sache kumulativ durch ein Mitglied des Gerichts und einen Gerichtsschreiber sowie alle anderen Entscheide alternativ durch ein Mitglied des Gerichts oder einen Gerichtsschreiber unterzeichnet werden. Gemäss Bundesrecht ergehen Entscheide des Konkursgerichts im summarischen Verfahren (Art. 251 lit. a ZPO). Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung gelten die Regeln über das summarische Verfahren auch für das Rechtsmittelverfahren (vgl. BGE 139 III 78 E. 4.4.4; 138 III 252 E. 2.1). Soweit die Vorbringen des Beschwerdeführers die Anforderungen an eine hinreichende Rüge der willkürlichen Anwendung kantonalen Rechts genügen (oben E. 1.3.1), schlägt die Rüge fehl. Der Beschwerdeführer scheint zu Unrecht davon auszugehen, der angefochtene Entscheid des Obergerichts sei im ordentlichen oder vereinfachten Verfahren ergangen. Die Rüge ist somit unbegründet.