Citation: 7B_975/2024 E. A

A.a. Die Staatsanwaltschaft des Kantons Glarus wirft A.________ vor, am 12. Oktober 2018 und (zusammen mit weiteren Personen) am 7. Mai 2022 je einen Einbruchdiebstahl begangen zu haben. Nach dem Einbruchdiebstahl vom 7. Mai 2022 soll er eine polizeiliche Strassensperre unter Gefährdung des Lebens von zwei Polizisten durchbrochen haben. Dabei sei es zu einem polizeilichen Schusswaffeneinsatz gekommen, wobei die anschliessende Flucht von A.________ mit dem Auto in einem Unfall geendet habe. Danach sei er zu Fuss weiter geflüchtet. Schliesslich habe er sich heftig gegen die Festnahme gewehrt, einen Polizisten zu Boden gedrückt und in Richtung dessen Waffengurts gegriffen. A.b. Das Kantonsgericht Glarus sprach A.________ mit Urteil vom 29. März 2023 unter anderem des mehrfachen Diebstahls, der mehrfachen Sachbeschädigung, des mehrfachen Hausfriedensbruchs, der Hinderung einer Amtshandlung, der Verletzung der Verkehrsregeln durch Nichtbeherrschen des Fahrzeugs sowie der Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte schuldig. Im Zusammenhang mit den Geschehnissen um die Strassensperre sprach es ihn von den Vorwürfen der Gefährdung des Lebens sowie der Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte frei. Es verurteilte A.________ unter anderem zu einer Freiheitsstrafe von 40 Monaten. Zudem ordnete es eine Landesverweisung von 12 Jahren an. A.c. A.________ erhob Berufung, beschränkt auf den Sanktionspunkt; er verlangt insbesondere, dass die Freiheitsstrafe auf 14 Monate und die Landesverweisung auf 7 Jahre zu reduzieren sei. Die Staatsanwaltschaft und die zwei betroffenen Polizisten als Privatkläger erhoben ebenfalls Berufung; sie beantragen jeweils im Zusammenhang mit den Geschehnissen um die Strassensperre die Verurteilung von A.________ wegen Gefährdung des Lebens sowie Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte. Zudem ficht die Staatsanwaltschaft die erstinstanzliche Strafzumessung an, wobei sie eine Erhöhung der Freiheitsstrafe auf 46 Monate beantragt.