Citation: I 183/03 16.03.2004 E. 3.2

3.2.1 Vorinstanz und Beschwerdeführer stimmen zu Recht darin überein, dass Letzterer ohne Gesundheitsschaden im Jahre 1996 mit überwiegender Wahrscheinlichkeit weiterhin bei der Bauunternehmung X.________ angestellt gewesen wäre, erfolgte doch die auf Ende März 1992 ausgesprochene Kündigung durch die Arbeitgeberfirma offenkundig mit Blick auf die zunehmenden gesundheitlichen Probleme des Versicherten. Entgegen der in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vertretenen Auffassung ist jedoch nicht von einem hypothetischen beruflichen Aufstieg im Sinne einer Weiterbildung im Baugewerbe auszugehen, weil es diesbezüglich an den rechtsprechungsgemäss erforderlichen konkreten Anhaltspunkten mangelt (BGE 96 V 30; AHI 1998 S. 171 Erw. 5a; RKUV 1993 Nr. U 168 S. 100 Erw. 3b). Was das ohne gesundheitliche Beeinträchtigungen erreichbare sog. Valideneinkommen anbelangt, ist daher nach dem Lohn zu fragen, den der Beschwerdeführer 1996 als Kranführer bei seiner früheren Arbeitgeberin erzielt hätte. 3.2.2 Das kantonale Gericht stellte auf die Angaben der Firma X.________ vom 11. September 1997 ab, wonach sich der Stundenlohn des Versicherten im Vorjahr auf Fr. 25.33 ("inkl. Ferien- und Feiertagsentschädigung sowie Gratifikation") belaufen hätte, und ermittelte unter Berücksichtigung einer durchschnittlichen wöchentlichen Arbeitszeit im genannten Betrieb von 41,5 Stunden ein Jahreseinkommen von Fr. 50'457.- (Fr. 25.33 x 41,5 x 48). Der Vergleich mit dem unter Erw. 3.1 hievor errechneten Invalideneinkommen von Fr. 18'297.- würde eine Erwerbseinbusse von 64 % ergeben, womit der zu einer ganzen Rente berechtigende Invaliditätsgrad von mindestens zwei Dritteln nicht erreicht würde. In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird indessen wie bereits im vorinstanzlichen und im Verwaltungsverfahren eingewendet, der am 12. September 1991 von der Firma X.________ im Fragebogen für den Arbeitgeber angegebene Stundenlohn von Fr. 19.70 hätte unter Einhaltung der minimalen Lohnerhöhungen gemäss den vom Bundesrat jeweils allgemeinverbindlich erklärten Vereinbarungen zwischen den Sozialpartnern im schweizerischen Bauhauptgewerbe im Jahre 1996 Fr. 23.90 betragen. Weiter wird vom Beschwerdeführer geltend gemacht, in Berücksichtigung der gesamtarbeitsvertraglichen Normalarbeitszeit von 2138 Stunden pro Jahr und des Anspruchs auf einen 13. Monatslohn beliefe sich das Valideneinkommen auf mindestens Fr. 55'340.- (Fr. 23.90 x 2138 x 1,083). Aus der Gegenüberstellung mit dem hievor ermittelten Invalideneinkommen von Fr. 18'297.- ergäbe sich eine Invalidität von mindestens 67 % und damit ein Anspruch auf eine ganze Invalidenrente. 3.2.3 Auf Grund der vorliegenden Angaben der Firma X.________ lässt sich nicht mit hinreichender Zuverlässigkeit eruieren, wie viel der Versicherte als Kranführer im Jahre 1996 bei dieser Bauunternehmung hätte verdienen können, wenn er gesund geblieben wäre. Die im Schreiben der früheren Arbeitgeberin vom 11. September 1997 dargelegte hypothetische Steigerung des Stundenlohnes des Beschwerdeführers von 1992 bis 1996 lässt sich in der Tat mit der gesamtarbeitsvertraglich zwingend vorgeschriebenen Lohnentwicklung gemäss Bundesratsbeschlüssen vom 6. Dezember 1991, 9. März 1993, 17. Februar 1994, 24. Februar 1995 und 23. April 1996 über die Allgemeinverbindlicherklärung des Landesmantelvertrages für das Baugewerbe nicht vereinbaren, dies unabhängig von der Lohnklassen-Einreihung des Versicherten als Bauarbeiter mit Fachkenntnissen (B) oder - wie in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde unter Hinweis auf die Kranführerausbildung geltend gemacht wird - als Bau-Facharbeiter (A). Auf der andern Seite bestehen auch Unsicherheiten mit Bezug auf den von der Baufirma X.________ am 12. September 1991 im Fragebogen für den Arbeitgeber angeführten Stundenlohn von Fr. 19.70: Die Multiplikation dieses Betrages mit den im Jahre 1991 geleisteten Arbeitsstunden führt nämlich nicht zum Gesamtbetrag der im Fragebogen angegebenen Monatslöhne. Gerade im Hinblick auf die vorliegenden konkreten Gegebenheiten, bei denen es darum geht, einen knapp über oder unter dem oberen Eckwert von Art. 28 Abs. 1 IVG (in der bis Ende 2003 gültig gewesenen Fassung) liegenden Invaliditätsgrad zuverlässig zu ermitteln, hätte die IV-Stelle zur Klärung der Ungereimtheiten im Zusammenhang mit den Lohnangaben der ehemaligen Arbeitgeberfirma bei der X.________ ergänzende Auskünfte einholen und gestützt darauf das zutreffende hypothetische Valideneinkommen in Erfahrung bringen müssen. Die Verwaltung wird dies nachzuholen haben. Dabei wird auch die Frage zu beantworten sein, ob sich der Beschwerdeführer - wie in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vorgebracht - ohne Gesundheitsschaden insoweit hätte verbessern können, als er sein Salär nicht mehr im Stunden-, sondern nunmehr in der für ihn vorteilhafteren Form des Monatslohns bezogen hätte.