Citation: 1C_171/2022 E. 2

Gemäss Art. 50 Abs. 2 des am 1. Januar 2018 in Kraft getretenen Bundesgesetzes vom 20. Juni 2014 über das Schweizer Bürgerrecht (Bürgerrechtsgesetz, BüG; SR 141.0; im Folgenden: nBüG) werden vor dem Inkrafttreten dieses Gesetzes eingereichte Gesuche bis zum Entscheid über das Gesuch nach den Bestimmungen des bisherigen Rechts behandelt. Da die Beschwerdeführerin ihr Gesuch vor dem 1. Januar 2018 eingereicht hatte, beurteilt es sich nach dem alten Bürgerrechtsgesetz (Bundesgesetz vom 29. September 1952 über Erwerb und Verlust des Schweizer Bürgerrechts [im Folgenden: aBüG; AS 1952 1087]; s. zu dieser übergangsrechtlichen Bestimmung: Botschaft vom 4. März 2011 zur Totalrevision des Bundesgesetzes über das Schweizer Bürgerrecht [Bürgerrechtsgesetz, BüG], BBl 2011 2867 und PETER UEBERSAX, Das Bundesgericht und das Bürgerrechtsgesetz, mit einem Blick auf das neue Recht, BJM 2016 S. 208 f.). Dieser Umstand ist hier allerdings nicht von entscheidender Bedeutung, da einzig das Bestehen einer ehelichen Gemeinschaft umstritten ist und dieser Begriff mit dem Wechsel vom alten zum neuen Erlass unverändert geblieben ist (s. Art. 27 aBüG und Art. 21 nBüG).