Citation: 8C_386/2020 E. 4.3.2

4.3.2. Im Notfallbericht des Spitals C.________ vom 9. August 2018 (Unfalldatum) wurde festgehalten, ein Kopfanprall sei dem Versicherten nicht erinnerlich; eine Bewusstlosigkeit oder Amnesie werde verneint. Der Wert der GCS (Glasgow Coma Scale) betrage 15 Punkte. Die Vigilanz sei wach, die Orientierung zur Person und Zeit sowie zum Ort sei regelrecht. Der GCS-Wert von 15 Punkten entspricht praxisgemäss höchstens einer leichten Commotio cerebri mit leichter Bewusstseinsstörung, was grundsätzlich nicht für die Anwendung der Adäquanzbeurteilung gemäss Schleudertrauma-Praxis genügt (SVR 2019 UV Nr. 41 S. 155, 8C_632/2018 10. Mai 2019 E. 7.2.2; Urteile 8C_44/2017 vom 19. April 2017 E. 4.2.1 und E. 4.3 sowie 8C_ 236/2016 vom 11. August 2016 E. 5.2, je mit weiteren Hinweisen). Der Beschwerdeführer benennt keine Arztberichte, die einen gegenteiligen Schluss zuliessen. Soweit er sich auf die Berichte des Spitals E.________ vom 3. Juni 2020, der Dr. med. F.________, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, vom 6. Juni 2020, des Physiotherapeuten G.________ vom 6. Juni 2020, des Psychiaters Dr. med. H.________ vom 13. Juni 2020, des Kopfwehzentrums der Klinik I.________ AG vom 15. Juni 2020 und des Dr. med. J.________ vom 15. Juni 2020 beruft, handelt es sich, da erst nach dem angefochtenen Gerichtsentscheid vom 14. Mai 2020 entstanden, um unzulässige echte Noven (Art. 99 Abs. 1 BGG; BGE 139 III 120 E. 3.1.2 S. 123; Urteil 8C_206/2019 vom 31. Juli 2019 E. 4.2). Diese Berichte und die darauf basierenden Ausführungen des Versicherten sind somit unbeachtlich (Urteil 8C_603/2019 vom 22. November 2019 E. 5).