Citation: 8C_213/2009 17.06.2009 E. A

A.________, geboren 1964, war von 4. Dezember 1995 bis 10. Januar 1997 bei der Firma X._________ temporär als Schlosser/Schweisser angestellt und in dieser Eigenschaft bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (nachfolgend: SUVA) gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 22. Juli 1996 nahm ein Assistenzarzt des Dr. med. dent. S.________ eine Extraktion des Weisheitszahnes im rechten Unterkiefer vor und beschädigte dabei den Nervus lingualis. Im Juni 2002 einigte sich A.________ mit dem Haftpflichtversicherer des Dr. med. dent. S.________ auf eine Abfindungssumme von Fr. 10'000.- (inkl. Anwaltskosten). Am 29. August 2007 meldete er der SUVA verschiedene gesundheitliche Beeinträchtigungen als Folge der Operation vom 22. Juli 1996. Mit Verfügung vom 4. Dezember 2007, bestätigt mit Einspracheentscheid vom 11. Februar 2008, lehnte die SUVA mangels Vorliegens eines Unfallereignisses jegliche Leistungen ab.