Citation: 6B_591/2024 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz verneine zu Unrecht eine Verletzung des Beschleunigungsgebots für die überlange Verfahrensdauer von knapp acht Jahren. Vorliegend sei das Verfahren gegen ihn mit seiner Verhaftung am 21. September 2016 eröffnet und bisher noch nicht abgeschlossen worden. Das Verfahren sei von Verfahrensfehlern und Rechtsverzögerungen geprägt gewesen, die zu einer weit über dem Durchschnitt liegenden Verfahrensdauer geführt hätten und nicht ihm anzulasten seien. Eine Strafreduktion von gerade einmal einem Jahr sei angesichts seiner nahezu achtjährigen Ungewissheit über sein weiteres Schicksal unangemessen tief. Auch seine wirtschaftlichen Einbussen aufgrund der überlangen Inhaftierung seien zu beachten. Die Vorinstanz habe ihren Ermessensspielraum gravierend unzutreffend unterschritten. Es rechtfertige sich, das Verfahren in Bezug auf den Tötungsvorwurf einzustellen und ihn wegen Störung des Totenfriedens zu bestrafen. Eventualiter sei die Strafe insgesamt um mindestens die Hälfte zu reduzieren und eine Freiheitsstrafe von 6 ½ Jahren auszusprechen.