Citation: 6B_1089/2014 E. 1

Die Beschwerdeführerin liess eine in einem gerichtlichen Vergleich vor einem Gericht in Deutschland anerkannte Forderung gegen den Beschwerdegegner 2 in der Schweiz in Betreibung setzen. Nachdem das Betreibungsamt von Dezember 2013 bis Februar 2014 Abklärungen getroffen hatte, endete das Verfahren am 2. April 2014 mit einem Verlustschein. Da die Beschwerdeführerin vermutet, dass der Beschwerdegegner 2 im Betreibungsverfahren nicht alle Einkünfte und Vermögenswerte offengelegt hat, reichte sie am 29. Mai 2014 beim Untersuchungsrichteramt Gossau Strafanzeige ein. Am 31. Juli 2014 stellte das Amt das Verfahren wegen Pfändungsbetrugs ein, weil sich der Tatverdacht nicht erhärten liess. Eine dagegen gerichtete Beschwerde wies die Anklagekammer des Kantons St. Gallen am 8. Oktober 2014 ab. Die Beschwerdeführerin wendet sich ans Bundesgericht und beantragt, der Beschwerdegegner 2 sei anzuklagen.