Citation: 8C_710/2018 E. 7.3.1

7.3.1. Die Vorinstanz geht im Weiteren davon aus, dass die der Beschwerdeführerin zumutbaren adaptierten Tätigkeiten auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt nicht schlechter entlöhnt würden als etwa Stellen, bei denen noch mit einer Wandtafel gearbeitet werde. Es habe sich denn auch gezeigt, dass die Gemeinde B.________ ein gewisses Spektrum an adaptierten Tätigkeiten anbiete, welche die Beschwerdeführerin mit gleicher Entlöhnung wie als Primarlehrerin ausüben könne. Offen gelassen werden könne, ob der Versicherten dadurch eine Lohneinbusse entstanden sei, dass sie unfallbedingt einen Anstieg in der Besoldungsstufe verpasst habe. Denn ein Vergleich der Jahreseinkommen der Stufen C3 und C4 für eine Primarlehrerinnentätigkeit mit einem Pensum von 100 % mache deutlich, dass die Erwerbseinbusse jedenfalls unter 10 % liege, weshalb eine Rentenrelevanz zu verneinen sei.