Citation: 2D_74/2015 E. 2.4

2.4. Der Beschwerdeführer vertieft diese Fragen in seiner Beschwerde nicht weiter, sondern argumentiert vorab in der Sache selber bezüglich des im Kanton noch hängigen Nachzugsverfahrens. Er tut nicht dar, inwiefern die Annahme, dass er die Schweiz im Sinne des Grundsatzes von Art. 17 AuG verlassen muss, da er die Zulassungsvoraussetzungen derzeit nicht offensichtlicherfüllt, willkürlich wäre, d.h. mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch stehen oder auf einem offenkundigen Versehen beruhen würde bzw. sich anderweitig sachlich in keiner Weise rechtfertigen liesse (vgl. BGE 133 III 393 E. 7.1 S. 398; Urteil 2C_532/2015 vom 23. Dezember 2015 E. 1). Der Beschwerdeführer wurde in der Schweiz wiederholt straffällig und dies teilweise noch während einer laufenden Bewährungsfrist (2004: einfache Körperverletzung, Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte [fünf Monate Freiheitsentzug bedingt], Missachten von Zwangsmassnahmen, Geldwäscherei usw.). Am 7. Mai 2009 ist er unter anderem der qualifizierten Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz, der mehrfachen Geldwäscherei und der Hinderung einer Amtshandlung schuldig gesprochen und zu einer Freiheitsstrafe von 3 ½ Jahren verurteilt worden, wobei ihn ausländer- wie strafrechtlich ein relativ schweres Verschulden traf. Die Beziehung zu seiner neuen Partnerin und dem gemeinsamen Sohn haben ihn 2008 nicht davon abhalten können, in gravierender Weise gegen die hiesige Rechtsordnung zu verstossen; im Übrigen sind er und seine Familie seit Jahren fürsorge- bzw. nothilfeabhängig (vgl. Art. 51 Abs. 2 lit. b i.V.m. Art. 62 lit. e AuG; die Ehefrau mit Kind am 15. September 2014 im Umfang von Fr. 217'339.70; der Beschwerdeführer zum selben Zeitpunkt in einem solchen von Fr. 40'448.--). Die bundesgerichtliche Praxis geht schliesslich bei kürzerem (legalem) Aufenthalt davon aus, dass bei einer Verurteilung zu einer Freiheitsstrafe von über zwei Jahren (als Richtwert) eine aufenthaltsbeendende Massnahme auch dann zulässig sein kann, wenn dem Ehegatten die Ausreise nicht oder nur schwer zumutbar erscheint (Urteil 2C_519/2014 vom 15. Januar 2015 E. 3.2 - 3.7 ["Reneja"-Praxis: BGE 139 I 145 E. 2.3 S. 148 f.; 135 II 477 E. 4.4 S. 482 f.; 130 II 176 E. 4.1; 110 Ib 201 ff.]).