Citation: 4A_59/2021 E. A

A.________ und B.________ (Beschwerdeführerinnen) schlossen am 29. August 2014 einen Mäklervertrag mit Nachtrag vom 27. Mai 2015 mit der C.________ AG (Beschwerdegegnerin) zum Verkauf der ihnen im Miteigentum gehörenden Liegenschaft, Grundstück Nr. xxx, Grundbuch U.________. Nach deren Verkauf bezahlten die Beschwerdeführerinnen eine Vermittlungsprovision von Fr. 349'920.-- an die Beschwerdegegnerin. Am 17. Februar 2016 leiteten die Beschwerdeführerinnen wegen der ihrer Meinung nach zu Unrecht bezahlten Vermittlungsprovision eine Betreibung gegen den inzwischen verstorbenen D.________ ein. Er war ehemaliger Geschäftsführer und einziges Verwaltungsratsmitglied der Beschwerdegegnerin. Auf Feststellungsklage des Betriebenen resp. dessen Erben hin stellte das Bezirksgericht Luzern am 13. August 2018 fest, dass die in Betreibung gesetzte Forderung nur im Betrag von Fr. 116'640.-- nebst Zins zu 5% seit 28. September 2015 besteht.