Citation: U 311/05 13.03.2006 E. 2

2.1 Die Vorinstanz hat in Auseinandersetzung mit den Parteivorbringen und in Würdigung der Akten sodann ebenso zutreffend dargelegt, dass der Bericht des Dr. med. W.________ über die kreisärztliche Abschlussuntersuchung vom 13. Februar 2004 keineswegs im offenen Widerspruch zu den zu diesem Zeitpunkt vorgelegenen Stellungnahmen des orthopädischen Chirurgen Dr. med. C.________ steht, sondern diese vielmehr aufnimmt und in Kenntnis der Krankengeschichte nachvollziehbar begründet, weshalb dem Versicherten ab dem Untersuchungszeitpunkt als Taxifahrer wieder eine vollständige Arbeitsfähigkeit zuzumuten war. Auch auf diese Ausführungen ist zu verweisen und auf die Einschätzung des Kreisarztes abzustellen. 2.2 Die Vorbringen des Beschwerdeführers wie auch die letztinstanzlich ins Recht gelegten Berichte vermögen an diesem Ergebnis nichts zu ändern: Wie in der von der SUVA beigebrachten Stellungnahme von Dr. med. S.________ vom 10. Oktober 2005 erwähnt, lässt sich das Ausmass der Schmerzen nicht allein von Röntgenbildern ableiten. Auch ist nicht einsichtig, was auf Grund des Umstandes, dass Dr. med. C.________ vom Beschwerdeführer im Nachgang zu der kreisärztlichen Abschlussuntersuchung zwei weitere Male wegen der Schulterbeschwerden in der Sprechstunde aufgesucht wurde, gewonnen ist. Wie Dr. med. C.________ selbst ausführt, lag die Ursache der dabei festgestellten schmerzhaften Bewegungseinschränkungen in einer jeweils ungewohnten, während des Taxibetriebes ausgeführten, belastenden Bewegung des rechten Armes. Solche sollte der Versicherte aber bei seiner Tätigkeit weitestgehend vermeiden können, worauf erneut Dr. med. S.________ in der Stellungnahme vom 10. Oktober 2005 zu Recht hinweist. Die kräftig ausgestaltete Muskulatur am Schultergürtel und die nach wie vor vorhandene ansehnliche Beweglichkeit im Schulterbereich sprechen gegen eine erhebliche Schmerzsymptomatik, wie sie Dr. med. C.________ als vom Versicherten glaubhaft geschildert bezeichnet (Dauerbeschwerden, wie Schmerzen im rechten Oberarm bei der Lenkradbetätigung, beim Ein- und Ausladen von Gepäckstücken wie auch beim Ein- und Aussteigen nach täglicher 4-5 stündiger Arbeit). 2.3 Dr. med. C.________ geht davon aus, im von ihm bei der Klinik X.________ veranlassten, am 21. Juni 2005 erstatteten Bericht über die gleichentags durchgeführte bildgebende Untersuchung sei eine wesentliche Zunahme der bereits früher erkannten posttraumatischen Veränderungen umschrieben. Ob dies tatsächlich zutrifft, ist für das Gericht nicht erkennbar, zumal sich der dort berichtende Radiologe auf die Bestandesaufnahme beschränkt. Einen direkten Bezug zu seinen früheren Untersuchungsergebnissen vom 2. April 2003 und 22. Februar 2001 stellt er nicht her. Werden sodann die einzelnen Berichte verglichen, fallen zwar kleinere Unterschiede in der Befunderhebung auf. Auf der anderen Seite wird aber auch etwa die erstmals erwähnte Signalalteration anterior am Humeruskopf im Rahmen eines degenerativen Geschehens und nicht des Traumas gesehen. Die Aufnahmen selbst hat sodann auch Dr. med. S.________ von der SUVA einander gegenüber gestellt und dabei keine erhebliche Verschlimmerung erkannt. Wie es sich letztlich damit verhält, ist nicht entscheidend, da dieser neue Bericht rund 15 Monate nach dem Einspracheentscheid vom 23. März 2004 erstellt worden ist. Rückschlüsse aus dem jüngeren Bericht auf den hier alleine interessierenden Zeitraum bis März 2004 (BGE 129 V 169 Erw. 1) können keine gezogen werden. 2.4 War auf den 13. Februar 2004 die Arbeitsfähigkeit wieder hergestellt, durfte die SUVA die Taggelder in Anwendung von Art. 16 Abs. 2 UVG auf den 16. Februar 2004 einstellen. Heilbehandlungen standen keine zur Diskussion.