Citation: H 116/01 02.07.2002 E. 5

5.- Nicht bestätigt werden kann der kantonale Gerichtsentscheid deshalb, weil die Vorinstanz den rechtserheblichen Sachverhalt in masslicher Hinsicht unvollständig festgestellt (Art. 105 Abs. 2 OG) hat. Die von der Gesellschaft geschuldeten monatlichen Arbeitgeberpauschalen wurden gemäss Art. 34 Abs. 1 lit. a AHVV in Verbindung mit Art. 34 Abs. 4 AHVV (in der bis Ende 2000 gültigen Fassung) mit Ablauf der Zahlungsperiode fällig und waren anschliessend innert zehn Tagen zu bezahlen. Sowohl die für Juni 1998 geschuldete Arbeitgeberpauschale, welche gemäss Verwaltung und Vorinstanz - in nicht schlüssig feststellbarer Weise - durch eine Gutschrift storniert worden sei, als auch die Beitragspauschale für Mai 1998 sind demnach erst nach dem Datum der Konkurseröffnung vom 18. Mai 1998 und damit nach Aufhebung der Verfügungsgewalt der Beschwerdeführer über das Vermögen der Gesellschaft fällig geworden. Da weder ersichtlich ist noch durch Verwaltung und Vorinstanz dargelegt wurde, dass die mit Schadenersatzklage Belangten hinsichtlich der nach Konkurseröffnung fällig gewordenen oder zu bezahlenden Beiträge aus einer noch nicht abgeschlossenen Zahlungsperiode den Schaden in Missachtung der generellen Sorgfaltspflicht durch vorsätzliche oder grobfahrlässige Herbeiführung der Zahlungsunfähigkeit verursacht haben (vgl. ZAK 1985 S. 582 Erw. 5b, bestätigt in nicht veröffentlichtem Urteil A. vom 19. Juni 1987, H 136/86), können die Beschwerde Führenden gestützt auf Art. 52 AHVG nur für die bis Ende April 1998 geschuldeten Beiträge belangt werden. Soweit das kantonale Gericht bei der Berechnung der Schadenersatzforderung weitergehende Beiträge berücksichtigt hat, stellte es den rechtserheblichen Sachverhalt unvollständig fest, weshalb die Sache zur Feststellung des Schadens in masslicher Hinsicht im Sinne der Erwägungen und zu anschliessendem Neuentscheid über die Schadenersatzklage der Kasse an die Vorinstanz zurückzuweisen ist.