Citation: 6B_112/2018 E. 2.1

2.1. Weiter beklagt der Beschwerdeführer einen unvollständigen und unbestimmten Vorhalt in der Anklageschrift. Nach dem Bestimmtheitsgebot seien alle objektiven und subjektiven Tatbestandsmerkmale vollumfänglich mit entsprechenden Tatsachenbehauptungen zu unterlegen. Der Beschwerdeführer sei, anders als Y.________, nicht wegen Urkundenfälschung angeklagt worden und auch nicht als dessen Mittäter. Die Anklageschrift halte fest, Y.________ habe der Bank "teilweise mit Wissen und Mitwirkung" des Käufers gefälschte und/oder unwahre Unterlagen eingereicht. Im Hinblick auf den erhobenen Betrugsvorwurf sei das viel zu unbestimmt. Einzige ihm vorgeworfene konkrete Handlung sei, dass er dem Kredit-Sachbearbeiter nichtexistierende nebenberufliche Tätigkeiten mündlich bestätigt habe. Diese Täuschungshandlung werde nun aber nicht hinreichend umschrieben, was die "Elemente Arglist, Opfermitverantwortung, Irrtum, Vermögensdisposition, Motivations- und Kausalzusammenhang sowie Vermögensschaden" angehe. Zudem fehlten Angaben zur Absicht unrechtmässiger Bereicherung. Insbesondere sei Art. 325 Abs. 1 lit. f StPO verletzt, weil die Staatsanwaltschaft keine Tatzeit angebe, sondern nur den weiten Zeitraum vom 17. Dezember 2009 bis zum 13. April 2010. Weiter zeige sich die Anklage als widersprüchlich in der Rollenzuschreibung, werde der Beschwerdeführer doch als "Täter" bezeichnet, zugleich aber auch von "Teilnahme" gesprochen. Beides zugleich könne nicht zutreffen. Die Vorinstanz sei trotz einlässlicher Geltendmachung der Anklagemängel nur kurz und substanzlos auf die betreffenden Rügen eingegangen. Damit verletze sie das Gehörsrecht des Beschwerdeführers. Ihr Argument, der rechtlichen Würdigung des Sachverhalts sei zu entnehmen, dass die Tatbestandsmerkmale des Betrugs in der Anklage ausreichend beschrieben seien, gehe am Thema vorbei. Die rechtliche Würdigung des Sachverhalts habe nichts mit der gerügten Verletzung des Anklageprinzips zu tun.