Citation: 6P.42/2004 06.07.2004 E. 2

2.1 Die Beschwerdeführerin macht Willkür und eine Verletzung des Grundsatzes "in dubio pro reo" geltend. Sie habe die Rechnung an die Versicherung aufgrund eines Versehens gestellt. Zudem sei durch nichts nachgewiesen, dass sie bei der Rechnungsstellung gewusst habe, dass beim fraglichen Personenwagen die Frontscheibe in Wirklichkeit nicht ausgewechselt worden war. 2.2 Die Beschwerdeführerin beschränkt sich im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde darauf, ihre Sicht der Dinge wiederzugeben und die im kantonalen Verfahren vorgebrachten Einwände noch einmal zu erheben. Damit genügt ihre Beschwerde den Begründungsanforderungen gemäss Art. 90 Abs. 1 lit. b OG nicht. Nach dieser Bestimmung hätte die Beschwerdeführerin darlegen müssen, welche verfassungsmässigen Rechte bzw. welche Rechtssätze und inwiefern sie durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sind. Ihre Ausführungen erschöpfen sich indes in einer blossen appellatorischen Kritik am angefochtenen Urteil. Es mag zutreffen, dass eine Würdigung der Beweise, wie sie die Beschwerdeführerin als richtig ansieht, ebenso in Betracht gezogen werden könnte oder gar vorzuziehen wäre, doch genügt dies praxisgemäss nicht, um Willkür darzutun (BGE 127 I 54 E. 2b, mit Hinweisen). Im Übrigen erwiese sich der Schluss des Obergerichts ohne weiteres als mit sachlichen Gründen haltbar. Denn die Beschwerdeführerin füllte die Auftragskarte, welche Grundlage für die Rechnung bildete, unbestrittenermassen zum Teil selbst aus, indem sie den Namen des Halters des Personenwagens eintrug. Da ein entsprechender Auftrag seitens des Halters aber gar nie erging, durfte das Obergericht ohne Willkür annehmen, dass die Beschwerdeführerin darum gewusst hat, dass sich der Schaden nicht ereignet hat und die Reparatur nicht vorgenommen worden war.