Citation: 8C_392/2015 E. 3.3

3.3. In der Beschwerde werden zunächst Einwände gegen die Beurteilung des körperlichen Gesundheitszustandes und seiner Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit erhoben. Geltend gemacht wird, die Vorinstanz habe den rechtserheblichen Sachverhalt offensichtlich unrichtig festgestellt sowie Beweisregeln, den Anspruch auf rechtliches Gehör und den Untersuchungsgrundsatz verletzt. Was zur Begründung dieser Rügen vorgebracht wird, ist indessen nicht stichhaltig. Die medizinischen Akten gestatten jedenfalls den Schluss, dass körperlich keine relevante Verschlechterung seit der erstmaligen Verneinung eines Rentenanspruchs eingetreten ist. Daran vermag nichts zu ändern, dass nach Auffassung der orthopädischen Experten der Medizinischen Gutachterstelle B.________ für den damaligen Zeitraum keine detaillierte Beschreibung des Gesundheitszustandes aus orthopädischer Sicht vorliegt. Das kantonale Gericht hat sodann in nicht zu beanstandender Beweiswürdigung erkannt, dass das Gutachten der Medizinischen Gutachterstelle B.________ beweiswertig ist und genügenden Aufschluss für die sich stellenden Fragen bietet, obschon sich der orthopädische Experte nicht ausdrücklich zu allen ihm vorgelegenen Arztberichten geäussert hat. Sodann befremdet zwar, dass sich der Orthopäde der Medizinischen Gutachterstelle B.________ geweigert hat, die vom Beschwerdeführer gestellten Zusatzfragen gesondert zu beantworten. Die Zusatzfragen aus seinem Fachgebiet beschränkten sich aber darauf, Einschätzungen zu anderen Arztberichten sowie zu möglichen Zwangshaltungen aufgrund der körperlichen Problematik zu erlangen, und die Vorinstanz hat weder offensichtlich unrichtig noch in anderer Weise bundesrechtswidrig festgestellt, dass ihre Nichtbeantwortung resp. nicht gesonderte Beantwortung den Beweiswert des orthopädischen Gutachtens nicht schmälert. Im Vorgehen der Vorinstanz kann zudem keine Verletzung des Gehörsanspruchs gesehen werden. Die entsprechende Rüge wird in der Beschwerde auch nicht weiter begründet. Die erst letztinstanzlich aufgelegten Berichte eines Chiropraktors und eines Orthopäden können sodann als unzulässige Noven im Sinne von Art. 99 Abs. 1 BGG nicht berücksichtigt werden. Sie rechtfertigten ohnehin kein anderes Ergebnis.