Citation: I 632/02 05.06.2003 E. 2

Streitig und zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer Anspruch auf eine ganze Invalidenrente hat. 2.1 Die Ärzte der Fachstelle für Sozialpsychiatrie und Psychotherapie gelangten auf Grund der Verwaltungsakten und einer eigenen Untersuchung zum Ergebnis, diagnostisch liege eine mittelgradige depressive Episode vom reaktiven Typus mit Somatisierungstendenz auf dem Boden des Wertverlusts und kultureller Entwurzelung vor und es bestehe aus psychiatrischer Sicht eine mindestens 50%ige Arbeitsunfähigkeit (Gutachten vom 25. Juni 2001). Dr. med. F.________ bezeichnete den Beschwerdeführer in einer leichten Tätigkeit ohne Heben von Lasten über 10 kg, die in Räumen ausgeübt werden könne, wo der Versicherte keinen erheblichen Temperaturschwankungen und Zugluft sowie Staub- und Chemikalienemissionen ausgesetzt sei, aus somatischer Sicht zu 50 % leistungsfähig (Bericht vom 6. April 2001). Mit zutreffender Würdigung dieser ärztlichen Stellungnahmen ist die Vorinstanz davon ausgegangen, der Versicherte vermöge in einer den Leiden angepassten Tätigkeit eine Leistung entsprechend einem halben Arbeitspensum zu erbringen. 2.2 Gegen diese Einschätzung bringt der Beschwerdeführer mit Hinweis auf den im kantonalen Verfahren aufgelegten Bericht des Dr. med. F.________ vom 30. Januar 2002 im Wesentlichen einzig vor, der psychische Gesundheitszustand habe sich im Zeitraum ab Begutachtung durch die Fachstelle für Sozialpsychiatrie und Psychotherapie bis zum Erlass der Verwaltungsverfügung am 9. Januar 2002 erheblich verschlechtert. Der Versicherte übersieht dabei, dass der Hausarzt lediglich die Art und Schwere der in der fachärztlichen Expertise beschriebenen Symptome (Gereiztheit, Aggressionen, Niedergeschlagenheit, Perspektivenlosigkeit) wiederholt, hingegen weder eine Neubeurteilung des psychischen Gesundheitszustandes noch eine Neueinschätzung der Arbeitsunfähigkeit vornimmt. Letztlich bringt der Arzt nur seine Auffassung zum Ausdruck, dass keine Aussichten auf erfolgreiche berufliche Wiedereingliederung bestünden. Soweit Dr. med. F.________ sich auf die mangelhaften Kenntnisse der deutschen Sprache und die fehlende soziale Integration beruft, hat dafür, wie die Vorinstanz richtig dargelegt hat, nicht die Invalidenversicherung einzustehen. Erwerbslosigkeit aus invaliditätsfremden Gründen vermag keinen Rentenanspruch zu begründen (BGE 107 V 21 Erw. 2c; AHI 1999 S. 238 Erw. 1). Auf die beantragte Einholung einer weiteren fachärztlichen Expertise ist angesichts der insgesamt schlüssigen ärztlichen Stellungnahmen zu verzichten.