Citation: 2C_3/2021 E. 3.2

3.2. Sodann macht die Beschwerdeführerin vorliegend verschiedene Tatsachen erstmals vor dem Bundesgericht geltend. Abgesehen davon, dass die entsprechenden Vorbringen teilweise nicht ansatzweise substantiiert sind, legt die Beschwerdeführerin nicht dar, weshalb diese Tatsachen erst durch den angefochtenen Entscheid Rechtserheblichkeit erlangt haben sollen. Insoweit liegen unechte, vorliegend nicht zu berücksichtigende Noven vor (E. 3.1.3). Dies gilt namentlich für die in der Beschwerde aufgestellte Behauptung, die Beschwerdeführerin arbeite "zwischenzeitlich seit über vier Monaten" mit einem Pensum von ungefähr 70 % als diplomierte Pflegefachfrau in einem Betrieb in U.________ (Beschwerde, S. 3), aber etwa auch für die geltend gemachte Tatsache, dass die Beschwerdeführerin während eines Unterbruchs des Vollzuges ihrer Freiheitsstrafe vom 17. April bis 12. August 2020 zusammen mit ihrer Partnerin B.________ in der gemeinsamen Liegenschaft in V.________ gewesen sei und sie sich (auch) während dieser Zeit einer psychotherapeutischen Behandlung unterzogen habe. Weiter legt die Beschwerdeführerin auch nicht dar, inwiefern erst der angefochtene Entscheid dazu Anlass gegeben haben soll, sich vor dem Bundesgericht neu darauf zu berufen, dass ihre Partnerin gemäss einem aktenkundigen Arzteugnis an mehreren Erkrankungen leide und deshalb sowie wegen einer Anstellung zu 100 % mit Wochenendeinsätzen keine Fernbeziehung pflegen könne. Allein der Umstand, dass die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid diese Tatsachen nicht erwähnte, bildet keinen Grund für die Zulässigkeit der entsprechenden unechten Noven. Als unechtes Novum nicht zu berücksichtigen ist im Folgenden auch die Darstellung der Beschwerdeführerin, wonach sich ihre Familie in Österreich aufgrund ihrer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft von ihr abgewendet habe und die Beziehung zur Herkunftsfamilie auch von Missbrauchserfahrungen überschattet sei.