Citation: 6B_1416/2020 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer macht sodann geltend, die Staatsanwaltschaft habe dem Mitbeschuldigten H.________ das abgekürzte Verfahren mit teilbedingter Strafe nur unter der Voraussetzung belastender Aussagen zum Nachteil weiterer Beschuldigter angeboten. Es sei deshalb davon auszugehen, die Staatsanwaltschaft habe dies bei anderen Mitbeschuldigten, so I.________, gleicherweise getan. Die Aussagen von I.________, die für die Sachverhaltserstellung bezüglich Anklageziffer 1.1.1.1 zentral gewesen seien, seien demzufolge absolut unverwertbar. Der Beschwerdeführer habe diesbezüglich die Befragung von Mitbeschuldigten sowie die Herausgabe der Honorarnoten deren Verteidiger beantragt. Indem die Vorinstanz dies in antizipierter Beweiswürdigung verweigert und sich nicht explizit mit der Problematik der Kronzeugenregelung auseinandergesetzt habe, habe sie seinen Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt. Lägen keine unzulässigen Versprechungen vor, die zu einem absoluten Verwertungsverbot führten, so sei zumindest die Glaubhaftigkeit der Aussagen von I.________ derart erschüttert, dass die Sachverhaltserstellung als willkürlich zu bezeichnen sei.