Citation: 4C.301/2006 23.04.2007 E. 3

Die Beklagten rügen, die Vorinstanz habe in mehrfacher Hinsicht unterlassen, das Ergebnis der Beweisführung festzustellen. So würden Angaben dazu fehlen, zu welchem Schluss die Vorinstanz gekommen sei bezüglich der Darstellungen und Beweisanträge zum finanziellen Unvermögen des Klägers. Die Vorinstanz habe lediglich festgestellt, dass ein Zahlungsversprechen einer Bank vom Kläger unbestritten nie vorgelegt worden sei. Diese Feststellung müsse als wirre und völlig unklare Erwägung zum massgeblichen Beweisergebnis bezeichnet werden. Gemäss Art. 51 Abs. 1 lit. c OG hat die kantonale Behörde das Ergebnis der Beweiswürdigung im Entscheid festzustellen. Damit die Überprüfung der Rechtsanwendung möglich ist, müssen die tatsächlichen Feststellungen ausreichend vollständig und detailliert sein (BGE 119 II 478 E. 1c S. 480). Indes brauchte die Vorinstanz zum angeblich finanziellen Unvermögen nicht näher Stellung zu nehmen, da sie ausführte, entgegen der Meinung der Beklagten sei der Kläger bezüglich der Verpflichtung, eine Bankgarantie vorzulegen, nicht in Verzug geraten. Da die Vorinstanz damit die finanziellen Verhältnisse des Klägers als unerheblich erachtete, hatte sie dazu auch keine Beweise zu erheben. Insofern kann von wirren und unklaren Erwägungen zum Beweisergebnis keine Rede sein; entgegen der Ansicht der Beklagten ist die Sache nicht an die Vorinstanz zurückzuweisen (Art. 52 OG).