Citation: 8C_738/2020 E. A

A.________, geboren 1984, arbeitete seit April 2011 als Chauffeur und war in dieser Eigenschaft bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten versichert. Am 22. Januar 2019 musste er den von ihm gelenkten Lieferwagen auf der Autobahn A2 Richtung Basel bei signalisierter Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h in Muttenz am Ende einer Kolonne bei starker Staubildung rasch bis zum Stillstand abbremsen. Ein nachfolgender Sattelschlepper konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und prallte heftig in das Heck des Lieferwagens, so dass dieser nach vorne in vier weitere Fahrzeuge geschoben wurde. A.________ und sein Beifahrer blieben gemäss Polizeirapport verletzt in der demolierten Fahrerkabine eingeschlossen. Nach viertägiger stationärer Überwachung, Abklärung und Schmerzbehandlung konnte er das Spital B.________ am 25. Januar 2019 verlassen. Nebst einer Kronenfraktur an Zahn 16 erlitt er eine Distorsion der Halswirbelsäule (HWS), eine acromioclaviculare Gelenksluxation links Typ I-II nach Tossy und eine Kontusion der Lendenwirbelsäule (LWS). Die Suva übernahm die Heilbehandlung und richtete ein Taggeld aus. Anlässlich des ambulanten Assessments vom 2. April 2019 in der Klinik C.________ empfahlen die evaluierenden Ärzte bei guter Prognose eine schrittweise Steigerung der Arbeitsfähigkeit. Ab 6. Mai 2019 war er wieder zu 20% und ab 1. Oktober 2019 zu 40% arbeitsfähig. Mit Verfügung vom 27. Januar 2020, bestätigt durch Einspracheentscheid vom 7. Mai 2020, verneinte die Suva hinsichtlich der anhaltend geklagten, organisch nicht hinreichend nachweisbaren Beschwerden den adäquaten Kausalzusammenhang und schloss den Fall per 31. Januar 2020 folgenlos ab.