Citation: U 265/00 18.07.2002 E. 3

3.- Der Beschwerdeführer litt nach dem Unfall insbesondere an Kopfschmerzen, Schwindel und Übelkeit mit Erbrechen sowie an einer minimalen neuropsychologischen Funktionsstörung. In der Neurochirurgischen Abteilung des Spitals X.________ wurde nebst dem offenen Schädelbruch eine Commotio cerebri diagnostiziert (Bericht vom 20. Oktober 1995). Aufgrund der von Anfang an geklagten Sensibilitätsstörung im linken Fuss, einer diskreten motorischen Halbseitensymptomatik links (mit diskreter Fazialisparese, Reflexsteigerung und abgeschwächten Bauchhautreflexen) und des Durarisses stellte Dr. med. O.________, Spezialarzt FMH für Neurologie, in einem Gutachten vom 18. November 1996 zudem eine lokale Hirnkontusion fest. Schon im Bericht des Spitals X.________ vom 20. Oktober 1995 war darauf hingewiesen worden, dass die Gefühlsstörungen im linken Bein durch eine leichte Hirnkontusion aufgrund der Impressionsfraktur bedingt sein dürften; ebenso hatte Dr. med. F.________, Chefarzt Neurologie am Medizinischen Zentrum Y.________, in einem Bericht vom 27. November 1995 bemerkt, die rückläufige Hypästhesie am linken Fuss sei wahrscheinlich postkontusionell. Aufgrund der medizinischen Akten steht demnach fest, dass der Versicherte ein Schädel-Hirntrauma mit einer Häufung von Beschwerden erlitten hat, die mit jenen eines Schleudertraumas vergleichbar sind (siehe zum typischen Beschwerdebild BGE 119 V 338 Erw. 1, 117 V 360 Erw. 4b und 382 Erw. 4b).