Citation: 9C_647/2022 E. A

Die B.________ AG (vormals: B.________ GmbH [bis 5. Juni 2019] bzw. C.________ GmbH [bis 15. Dezember 2017] bzw. D.________ GmbH [bis 21. Januar 2003]; per 1. Mai 2023 absorbiert durch A.________ AG; nachfolgend auch: die Gesellschaft) wurde infolge Verlegung ihres Sitzes von U.________/ZG nach V.________/NW am 15. Dezember 2017 im Handelsregister des Kantons Zug gelöscht; am 26. März 2018 (Datum Tagesregister) wurde die Gesellschaft im Handelsregister des Kantons Nidwalden eingetragen. Die steuerpflichtige Gesellschaft wurde für die Kantons- und Gemeindesteuern seit dem Geschäftsjahr 2011 als gemischte Gesellschaft (Verwaltungsgesellschaft) gemäss der damaligen Fassung von § 69 Abs. 2 des Steuergesetzes des Kantons+ Zug vom 25. Mai 2000 (StG/ZG; BGS 632.1; in Kraft bis am 31. Dezember 2019) besteuert. Mit Einreichung der Steuererklärung 2017 des Kantons Nidwalden vom 19. Dezember 2018 beantragte die B.________ AG eine ordentliche Besteuerung und verzichtete damit bei den Kantons- und Gemeindesteuern auf eine privilegierte Besteuerung als Verwaltungsgesellschaft (sinngemäss unter Vorbehalt der Anerkennung der Betriebsstätte in E.________/CN). Mit Verfügung vom 25. November 2019 stellte die Steuerverwaltung des Kantons Zug fest, dass im Kanton Nidwalden im Jahr 2017 weder eine beschränkte noch eine unbeschränkte Steuerpflicht begründet worden und somit keine interkantonale Steuerausscheidung vorzunehmen sei.