Citation: 5A_231/2021 E. 2

Ein Teil der Begehren steht ausserhalb des Anfechtungsgegenstandes; darauf ist von vornherein nicht einzutreten. Zum Besuchsrecht wird kein direkter Antrag gestellt, sondern das Anliegen geäussert, die KESB gewähren zu lassen. Vor dem Hintergrund der Beschwerdebegründung, in welcher die Einschränkung durch das Obergericht kritisiert wird, ist allerdings mit genügender Deutlichkeit ersichtlich, dass der Beschwerdeführer eine Normalisierung des Besuchsrechtes anstrebt und es in dem von der KESB Seeland angedachten Umfang verwirklicht wissen möchte. Indes setzt er sich mit den ausführlichen Erwägungen des 18-seitigen obergerichtlichen Entscheides (kaum bestehende Vater-Tochter-Beziehung; ablehnende Haltung von C.________, namentlich auch bei der Anhörung; massiver Loyalitätskonflikt; extreme Zerstrittenheit der Eltern und starke Abwehrhaltung der Mutter) nicht hinreichend auseinander, sondern er wirft zum einen der Referentin des angefochtenen Entscheides vor, dass sie ihm die Tochter entfremde, was ein Verbrechen an der Seele der Schutzbefohlenen sei, und die coole Zeit ausblende, die er mit der Tochter verbracht habe, sowie zum anderen der am angefochtenen Entscheid mitwirkenden Fachrichterin Dr. D.________, dass sie C.________ nur eine Stunde gesehen und mehr mit ihr gespielt als gesprochen habe. Damit ist keine Rechtsverletzung dargetan. Es wäre anhand einer sachgerichteten Auseinandersetzung mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheides aufzuzeigen, inwiefern die Beschränkung auf zweimonatliche Kontakte in der vorliegenden Situation gegen Bundesrecht verstösst.