Citation: 5A_681/2022 E. A

A.a. Die Geschwister B.A.________, C.A.________, D.A.________, E.A.________, F.A.________ und G.A.________ sind die Nachkommen von H.A.________ und I.A.________. H.A.________ verstarb 1988. Der Nachlass wurde nicht geteilt und die Geschwister bildeten zusammen mit ihrer Mutter eine Erbengemeinschaft. I.A.________ verstarb 2004. Ihr Nachlass ging zum grössten Teil an die bestehende Erbengemeinschaft über. Zum ungeteilten Nachlass gehörten zahlreiche Liegenschaften. Diese wurden bis 2013 von der (1955 gegründeten) J.________ AG, verwaltet, deren Aktien der Erbengemeinschaft gehören und in deren Verwaltungsrat B.A.________ (jedenfalls seit 1994), C.A.________ (seit 2008) und E.A.________ (jedenfalls seit 1994) sitzen. A.b. Im Rahmen eines Verfahrens um vorsorgliche Massnahmen wies das Bezirksgericht Luzern am 18. Januar 2013 das Teilungsamt U.________ an, für den Nachlass von H.A.________ einen Erbenvertreter einzusetzen. Das Teilungsamt ernannte Rechtsanwalt Dr. L.________. Dieser wiederum beauftragte die K.________ AG mit der Verwaltung der Liegenschaften. A.c. Am 12. Dezember 2013 klagten B.A.________ und C.A.________ vor Bezirksgericht auf Teilung der Nachlässe H.A.________ und I.A.________. Im Verlauf des Verfahrens konnten sich die Parteien auf die Zuweisung der Liegenschaften (einschliesslich Anrechnungswert und Übernahme von darauf lastenden Schulden) einigen. Streitig blieben namentlich behauptete Ansprüche der Erbengemeinschaft gegenüber den Erben wie auch die Höhe der Forderungen der Erben gegenüber dem Nachlass. A.d. Mit Entscheid vom 30. Oktober 2018 stellte das Bezirksgericht fest, der Nettowert der Nachlässe H.A.________ und I.A.________ betrage per 30. Juni 2016 netto Fr. 5'997'539.--, nebst den Aktien der J.________ AG mit einem Kontoguthaben von Fr. 11'422.--, und wies die Liegenschaften entsprechend der unter den Erben getroffenen Vereinbarungen zu. Sodann bestimmte es die Ausgleichszahlungen unter den Erben. Soweit für das vorliegende Verfahren von Interesse verpflichtete das Bezirksgericht B.A.________ und C.A.________, Fr. 359'334.20 bzw. Fr. 247'875.20 an F.A.________ zu bezahlen. Ferner ordnete es die Versteigerung der Aktien der J.________ AG an.