Citation: 4C.316/2006 20.12.2006 E. A

A.a Mit Datum vom 4. Mai 1995 schlossen die X.________ AG (Klägerin) und die Firma A.________ Sàrl, deren Geschäftsführer Y.________ (Beklagter) ist, einen Kaufvertrag über folgende Maschinen bzw. Gegenstände: 1 OKK-Zenter PCH 500, 80 WZ Palettenbahnhof 1 OKK-Zenter PCH 600, 60 WZ 1 OKK-Zenter PCV 630, 40 WZ Langbett 1 Posten Aufnahmen BT 35/40/50 ca. 4000 Stk. 1 Vertikal-Zenter Heckler+Koch Zubehör: alle Maschinen mit Lochraster-Platten Der Kaufpreis betrug Fr. 1'100'000.--. Bei Vertragsunterzeichnung erfolgte eine Anzahlung von Fr. 200'000.--. Für den Restbetrag wurde Zahlung bei Übergabe, als Liefertermin "spätestens Sept. 1995" vereinbart. A.b Bis Mai 1995 erfolgte die Übergabe des OKK-Zenters PCH 500, 80 WZ und Zubehör sowie des Vertikal-Zenters Heckler+Koch. Anlässlich der Maschinenübergabe vom 31. Mai 1995 erhielt die Klägerin vom Beklagten einen auf die A.________ Sàrl lautenden Check über Fr. 400'000.--. Mit Faxschreiben vom 3. Juli 1995 und unter Bezug auf die bestehende Vereinbarung verlangte ein Vertreter der A.________ Sàrl die Auslieferung des OKK-Zenters PCH 600, 60 WZ per 18. Juli 1995. Mit Faxschreiben vom 4. Juli 1995 teilte die Klägerin der A.________ Sàrl mit, die Maschine werde am 17. Juli 1995 demontiert, gereinigt und transportbereit gemacht, sofern bis zu diesem Datum eine weitere A-Kontozahlung von Fr. 400'000.-- auf ihrem Bankkonto gutgeschrieben werde. Die A.________ Sàrl beharrte in der Folge auf einer Auslieferung der fraglichen Maschine ohne weitere Zahlung, was die Klägerin ablehnte. A.c Auf Antrag des Beklagten vom 27. Juli 1995 befahl der Einzelrichter des Bezirks Höfe der Klägerin mit superprovisorischer Verfügung vom 31. Juli 1995, dem Beklagten die fragliche Maschine bis am 2. August 1995 zum Abtransport zu übergeben. Am 3. August 1995 wurde einer allfälligen Einsprache gegen die superprovisorische Verfügung vom 31. Juli 1995 die aufschiebende Wirkung entzogen gegen Nachweis einer Sicherstellung von Fr. 150'000.-- durch den Beklagten. Die Sicherheit wurde in der Folge durch die A.________ Sàrl geleistet und die Maschine herausgegeben. Eine gegen die superprovisorische Verfügung eingereichte Einsprache wies der Einzelrichter am 10. Januar 1996 ab und trat auf die am selben Tag wie die Einsprache erhobene Widerklage nicht ein. Gleichzeitig setzte er der Klägerin Frist zur Einleitung der Schadenersatzklage gemäss § 184 ZPO SZ. Die Klägerin reichte gegen die Verfügung des Einzelrichters Rekurs beim Kantonsgericht Schwyz ein, das mit Beschluss vom 15. Mai 1996 in teilweiser Gutheissung die Aufhebung der superprovisorischen Verfügung vom 31. Juli 1995 anordnete.