Citation: 5D_213/2015 E. 4.10

4.10. Bewusst oder unbewusst falsch verstanden werde, dass Kosten für die Übersetzung ausländischer Dokumente angefallen seien. Es sei darum gegangen, dass sie, die Beschwerdeführerin, auch termini technici zu bewältigen gehabt habe, was für die Gegenanwältin kaum gelte. Der Mehraufwand mit juristischen Ausdrücken in einer Fremdsprache sei zu beachten, was nicht getan worden sei. Es werde nicht beachtet, dass diesbezüglich der Beschwerdeführerin als Anwältin des Beklagten dadurch ein Mehraufwand entstanden sei. Dass ihre Rechtsschriften nicht länger oder kürzer als jene der Gegenanwältin ausgefallen seien, habe schliesslich damit zu tun, dass sich beide um Kürze bemüht hätten. Das sei aber wie vorgängig gezeigt durch das Verhalten der Frau vereitelt worden.