Citation: I 25/02 03.06.2003 E. A

Die 1960 geborene R.________ arbeitete von 1982 bis 1997 als Serviceangestellte. Im August 1996 traten Rückenbeschwerden auf, weshalb sie sich einer Mikrodiskektomie L5/S1 rechts unterziehen musste. Wegen zunehmender Beschwerden in der Folgezeit gab sie diese Tätigkeit im Februar 1997 auf. Die im März angetretene Stelle in der Uhrenfabrik Stettler AG in Lyss wurde wegen wiederholter krankheitsbedingter Abwesenheit auf Ende September 1997 gekündigt. Seither geht sie keiner Erwerbstätigkeit mehr nach. Im Juli 1998 erfolgte erneut eine Operation, diesmal eine Mikrodiskektomie L5/S1 links. Am 19. April 1999 meldete sich R.________ bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an und beantragte eine Rente. Die IV-Stelle Bern holte diverse Arztberichte ein, insbesondere beim behandelnden Arzt Dr. med. N.________, Chirurgische Orthopädie FMH, (vom 7. Mai 1999), bei Dr. med. E.________, Facharzt für Neurochirurgie, Spital X.________ (vom 19. November 1999, vom 1. Dezember 1999, vom 17. Januar 2000 und vom 20. März 2000) und liess eine Abklärung durch die Abteilung für Berufliche Eingliederung durchführen (Bericht vom 24. August 1999). Schliesslich liess die IV-Stelle die Versicherte durch Dr. med. H.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, (Bericht vom 15. Juni 2000) und Dr. med. L.________, Spezialärztin für Neurologie FMH, (Bericht vom 6. Juni 2000), interdisziplinär abklären. Die Gutachter verneinten eine krankheitswertige psychische Störung mit Einschränkung der Arbeitsfähigkeit und attestierten für eine leidensangepasste Tätigkeit aus somatischen Gründen eine Arbeitsfähigkeit von 75 %. Gestützt auf diese interdisziplinäre Begutachtung wies die IV-Stelle - nach Durchführung des Vorbescheidverfahrens - das Leistungsbegehren der Versicherten ab (Verfügung vom 21. August 2000).