Citation: 5A_484/2024 E. 2

Der Beschwerdeführer hält in seiner Rechtsverweigerungsbeschwerde - in Wahrheit dürfte er eher eine Rechtsverzögerungsbeschwerde erheben wollen, denn das Obergericht hat ein Berufungsverfahren eröffnet und weitere Verfahrensschritte vorgezeichnet - selbst fest: "Der zeitliche Ablauf ist natürlich vollkommen im Rahmen." Eine Rechtsverzögerung wäre denn auch nicht ersichtlich und schon gar nicht durch den Beschwerdeführer dargetan, obwohl die Beschwerde begründungspflichtig ist (vgl. Art. 42 Abs. 2 BGG). Offenbar geht es ihm um die Reihenfolge, in welcher das Obergericht über seine diversen Rechtsmittel entscheiden soll. Diesbezüglich tut er aber nicht ansatzweise dar, welche Prozessnorm dem Obergericht eine bestimmte Reihenfolge bei der Behandlung der einzelnen Rechtsmittel vorschreiben würde und inwiefern das Obergericht deshalb gegen Recht verstossen haben könnte.