Citation: 5P.294/2006 14.08.2006 E. 4

Soweit die Beschwerdeführerin mit diesen (teilweise allgemein gehaltenen) Vorbringen dem Kantonsgericht vorwirft, auf ihre Nichtigkeitsklage nicht eingetreten zu sein, genügt sie den Begründungsanforderungen von Art. 90 Abs. 1 lit. b OG offensichtlich nicht. Im angefochtenen Entscheid wird nämlich angeführt, weshalb die Urteile des Bezirksgerichts als Berufungsinstanz im Bereich des Kindesschutzes kantonal letztinstanzlich und direkt beim Bundesgericht mit Berufung anzufechten seien (Art. 118 Abs. 1 EGZGB), womit kein Rechtsmittel an das Kantonsgericht gegeben sei. Mit dieser Begründung setzt sich die Beschwerdeführerin nicht rechtsgenüglich auseinander, womit auf die Willkürrüge nicht einzutreten ist.