Citation: 2C_729/2020 E. 5.2.3

5.2.3. Nach den weiteren Feststellungen der Vorinstanz ist M.________ der Gründer der seit dem 24. September 2013 im Handelsregister eingetragenen N.________ AG mit Sitz in O.________ (Kanton Glarus). Als damaliger Alleinaktionär der N.________ AG habe M.________ mit der J.________ Ltd. am 4. April 2016 vereinbart, dass er ihr von den insgesamt 10 Mio. Inhaberaktien der N.________ AG 2.5 Mio. zum Nennwert von Fr. 0.01 pro Aktie übertrage. Die J.________ Ltd. habe sich als Gegenleistung zur Erbringung verschiedener Dienstleistungen zugunsten der N.________ AG verpflichtet, wobei sie sich dazu auch geeigneter Dritter, insbesondere der Gesellschaft, habe bedienen können. Unter anderem, so die Vorinstanz, seien folgende Dienstleistungen zugunsten der N.________ AG vereinbart gewesen: Optimierung der Website und des Marktauftritts, Sicherstellung vorbörslicher Kursmeldungen durch die Gesellschaft, Erstellung von Marketingunterlagen, Organisation von Roadshows und Investorentreffen, Überprüfung von Geldeingängen und -ausgängen durch die Gesellschaft, Erstellung eines Bewertungsgutachtens und Verbriefung der Aktien. Weiter habe sich die J.________ Ltd. dazu verpflichtet, M.________ 30 % des Kaufpreises aus dem Verkauf der ersten 500'000 dieser Aktien zu überweisen. Im Juni 2016 habe der Beschwerdeführer eine Unternehmensbewertung der N.________ AG erstellt. Er habe dieser einen Unternehmenswert von Fr. 21.58 Mio. bzw. Fr. 2.15 pro Aktie attestiert. F.________ habe den Webauftritt der N.________ AG überarbeitet, wobei auch ein Emissionsprospekt aufgeschaltet worden sei. In der Folge habe F.________ die P.________ Ltd. mit Sitz in Q.________ (Irland) mit der Platzierung der Aktien beauftragt (vgl. E. 4.5.2 S. 15 f. des angefochtenen Urteils).