Citation: 1C_740/2021 E. 3.6.2

3.6.2. Die Vorinstanz erwog, die (angeblich) unterbliebene Weiterleitung von Korrespondenz des Beschwerdeführers an die behandelnde Ärztin durch den Beschwerdegegner 9 sei keine Nötigung. Es fehle hier schon jeder Hinweis darauf, dass der Beschwerdegegner 9 dem Beschwerdeführer angedroht habe, auf eine Weiterleitung der Korrespondenz zu verzichten. Im bundesgerichtlichen Verfahren macht der Beschwerdeführer geltend, es gehe gar nicht um seine Korrespondenz an die behandelnde Ärztin, sondern um deren Antwort an ihn. Diese habe der Beschwerdegegner 9 wissentlich und willentlich zurückbehalten, ohne dass er, der Beschwerdeführer, über die Existenz des Antwortschreibens informiert worden sei. Weder gestützt auf die Feststellungen der Vorinstanz noch mit Blick auf die Schilderungen des Beschwerdeführers im bundesgerichtlichen Verfahren liegen Hinweise auf eine Nötigung durch den Beschwerdegegner 9 vor. Namentlich im angeblichen Zurückbehalten des von der behandelnden Ärztin verfassten Schreibens durch den Beschwerdegegner 9 kann keine Nötigung erblickt werden, weil der Beschwerdeführer davon nach eigenen Angaben seitens des Beschwerdegegners 9 gar nicht Kenntnis erhalten hatte. Eine Androhung ernstlicher Nachteile durch den Beschwerdegegner 9 scheidet damit von vornherein aus. Die Vorinstanz hat die Ermächtigung zur Strafverfolgung diesbezüglich zu Recht verweigert.