Citation: H 156/04 21.02.2005 E. 3

Das kantonale Gericht hat mit einlässlicher Begründung, auf welche verwiesen wird, die streitige Schadenersatzpflicht nach alt Art. 52 AHVG als Folge der unbezahlt gebliebenen Beiträge für 2001 gemäss Schlussabrechnung vom 22. März 2002 in der im Pfändungsverlustschein vom 25. September 2002 ausgewiesenen Höhe bejaht. Was dagegen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vorgebracht wird, ist nicht stichhaltig. Vorab stellen die tatsächlichen Vorbringen, soweit sie ausserhalb der vorinstanzlichen Akten liegen, unzulässige Noven dar und haben daher unberücksichtigt zu bleiben (Erw. 2.2). Es betrifft dies insbesondere den anfangs 2002 der Firma zur Verfügung gestellten Darlehensbetrag von Fr. 55'000.-, womit der damalige Geschäftsführer unter anderem auch die in Betreibung gesetzte Beitragsforderung hätte begleichen sollen. Abgesehen davon macht der Beschwerdeführer nicht geltend, er habe in Wahrnehmung seiner Sorgfaltspflicht als Verwaltungsrat kontrolliert, dass die Schulden gegenüber der Ausgleichskasse effektiv auch bezahlt werden. Für die Behauptung, er sei in strafrechtlich relevanter Weise über die Bezahlung der Beiträge für 2001 gemäss Schlussabrechnung vom 22. März 2002 getäuscht worden, weshalb der Vorwurf eines qualifizierten schuldhaften Verhaltens nicht haltbar sei, ergeben sich aus den Akten keine begründeten Hinweise. Daran ändert auch die im November 2003 eingereichte Strafanzeige gegen den ehemaligen Geschäftsführer nichts. Abgesehen davon erfolgte diese erst nach dem den Prüfungszeitraum begrenzenden Erlass des Einspracheentscheides vom 23. Juli 2003 (Urteil G. vom 25. November 2004 [H 53/04] Erw. 1; vgl. auch BGE 116 V 248 Erw. 1a). Aus den genannten Gründen besteht auch kein Anlass für eine Sistierung des Verfahrens im Hinblick auf ein allfälliges Strafurteil (BGE 113 V 259 oben mit Hinweis). An ein solches Erkenntnis wäre das Sozialversicherungsgericht im Übrigen ohnehin nicht gebunden (BGE 111 V 177 Erw. 5a mit Hinweisen). Immerhin kann ein strafrechtlicher Entscheid unter Umständen einen Revisionsgrund im Sinne von Art. 53 Abs. 1 ATSG darstellen (vgl. ZAK 1991 S. 366 Erw. 2b in fine; vgl. auch Ueli Kieser, ATSG-Kommentar, S. 533 ff.). Schliesslich vermögen den Beschwerdeführer auch seine Bemühungen zur Abwendung des Konkurses nicht zu entlasten. Eigentliche Sanierungsmassnahmen sind erst für die Zeit nach der Konkursverfügung vom 4. Juli 2003, somit lange nach der erfolglosen Pfändung vom 25. September 2002 für die noch ausstehenden Beiträge für 2001 dokumentiert. Der Verlustschein schloss im Übrigen die Entrichtung der unbezahlt gebliebenen Fr. 6979.05 bis zur rechtskräftigen Schadenersatzverfügung vom 16. Mai 2003 nicht aus. Der angefochtene Entscheid ist somit rechtens.