Citation: 5A_23/2025 E. 2

Die Beschwerdeführerin erhebt keine Verfassungsrügen und ihre Ausführungen gehen ohnehin an der Sache vorbei. Nebst appellatorischen Sachverhaltsbehauptungen erhebt sie in erster Linie Anschuldigungen gegenüber der KESB, der Polizei und dem Vater, obwohl einzig der angefochtene Entscheid das Anfechtungsobjekt bilden kann und der Anfechtungsgegenstand wie gesagt auf die Frage der elterlichen Sorge beschränkt ist. In rechtlicher Hinsicht ruft sie in allgemeiner Weise die Istanbul-Konvention zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt (SR 0.311.35) und die Lanzarote-Konvention zum Schutz von Kindern vor sexueller Ausbeutung und sexuellem Missbrauch (SR 0.311.40) an; damit scheint sie sich auf ihre Anschuldigungen gegen den Vater zu beziehen, was aber ausserhalb des zulässigen Anfechtungsgegenstandes steht. Zum anderen beruft sie sich im Zusammenhang mit der elterlichen Sorge auf ein Urteil des Oberlandesgerichtes Frankfurt; abgesehen davon, dass dies appellatorisch erfolgt und im diesem Zusammenhang ohnehin keine Relevanz für das schweizerische Recht ersichtlich ist, hat das Obergericht den Entzug der elterlichen Sorge gerade aufgehoben und ist die Beschwerdeführerin in dieser Hinsicht durch den angefochtenen Entscheid nicht beschwert.