Citation: 2C_196/2015 E. 3.2

3.2. Wie die Vorinstanz im Zusammenhang mit Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG treffend ausführt, hat das eheliche Zusammenleben (Heirat am 1. Juni 2010 und Trennung am 10. August 2012) weniger als drei Jahre gedauert, was sich sowohl aus den Befragungen der Eheleute wie auch aus der Mutationsmeldung der Gemeinde U.________ ergibt. Sodann liegen hier entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin keine wichtigen Gründe im Sinne von Art. 49 AuG für getrennte Wohnorte vor, da weder berufliche Verpflichtungen noch erhebliche familiäre Probleme ersichtlich sind (vgl. Art. 76 VZAE [SR 142.201]). Selbst wenn die Beschwerdeführerin mit ihrem Ehemann an den Wochenenden freundschaftliche Kontakte gepflegt oder die Ehe zumindest teilweise im Sinne eines Living-apart-together gelebt hätte, genügt dies praxisgemäss nicht, um anzunehmen, es liege ein wichtiger Grund im Sinne 0von Art. 49 AuG vor (Urteil 2C_930/2014 vom 17. Oktober 2014 E. 3.2). Ist schon die nach Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG erforderliche zeitliche Dauer der Ehegemeinschaft und damit die erste Voraussetzung für die Bewilligungsverlängerung nicht gegeben, erübrigt es sich, zu prüfen, ob die Beschwerdeführerin in der Schweiz integriert ist.