Citation: 1B_149/2022 E. 1.7

1.7. Zusammengefasst hält es nach dem Dargelegten vor Bundesrecht stand, wenn die Vorinstanz mangels genügender Substanziierung von schutzwürdigen Geheimnisrechten ein Entsiegelungshindernis verneinte und die fraglichen Geräte und einen Teil der physischen Unterlagen zur Durchsuchung freigab. Es ist auch nicht ersichtlich, inwiefern das vom ZMG gewählte Vorgehen den Anspruch des Beschwerdeführers auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) oder sein Recht auf eine wirksame Verteidigung (Art. 32 Abs. 2 Satz 2 BV) verletzt haben soll, erhielt er doch einerseits vollumfängliche Akteneinsicht, obwohl eine solche im Entsiegelungsverfahren nur zurückhaltend zu gewähren ist und grundsätzlich eine glaubhafte Plausibilisierung von möglicherweise tangierten Geheimnisinteressen voraussetzen würde (vgl. Urteile 1B_656/2021 vom 4. August 2022 E. 7.1; 1B_28/2021 vom 4. November 2021 E. 1.6). Andererseits konnte er sich vor dem ZMG mehrmals in schriftlicher Form zum Entsiegelungsgesuch äussern, um allfällige Geheimnisrechte zu substanziieren. Der vom Beschwerdeführer insoweit geltend gemachte nicht wieder gutzumachenden Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG ist daher zu verneinen.