Citation: U 103/06 04.01.2007 E. 4

Das kantonale Gericht hat in einlässlicher Darlegung der medizinischen Aktenlage, worauf verwiesen wird, insbesondere gestützt auf die Beurteilung des SUVA-Kreisarztes vom 25. Mai 2004 und in kritischer Würdigung der Berichte des Dr. med. O.________ sowie des Dr. med. H.________ und des Hausarztes Dr. med. S.________ zutreffend erwogen, dass bei der Versicherten, die seit Jahren an vaskulären Kopfschmerzen litt und deswegen starke Schmerzmedikamente einnahm, der status quo sine (Zustand, wie er sich auch ohne den Unfall früher oder später eingestellt hätte) mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit spätestens am 1. Juli 2007 erreicht war, sodass die danach geklagten, gemäss ihrem Hausarzt Dr. med. S.________ eine weitgehende Arbeitsunfähigkeit begründenden Beschwerden als unfallfremd zu qualifizieren sind und mithin die Versicherungsleistungen zu Recht eingestellt wurden. Das kantonale Gericht hat insbesondere überzeugend dargetan, weshalb weder angesichts des Unfallhergangs, soweit er im Nachhinein als überwiegend wahrscheinlich erstellt werden kann, noch auf Grund der nach dem Unfall aufgetretenen Symptome von einer dem HWS-Schleudertrauma äquivalenten Verletzung (RKUV 2000 Nr. U 395 S. 317 Erw. 3 [Urteil Z. vom 2. Juni 2000, U 160/98]; SVR 1995 UV Nr. 23 S. 67 Erw. 2) oder einem Schädel-Hirntrauma (BGE 117 V 369 ff.) ausgegangen werden kann. Was die Beschwerdeführerin dagegen vorbringt, ist unbegründet. Aus der hypothetischen Schilderung möglicher Unfallvarianten, wonach sich die Beschwerdeführerin unter anderem "möglicherweise bei der Landung mittels einer noch versuchten Schonbewegung" die Halswirbelsäule stauchte oder "eine erste Überdehnung durch den Beschleunigungsmechanismus an sich beim Aufprall des PWs" entstand, kann sie nichts zu ihren Gunsten ableiten: Die Ausführungen bleiben spekulativ und ändern nichts daran, dass bei diesem - nicht als schwer zu qualifizierenden - Sturz auf die linke Körperseite mit Schürfungen an Knie und Ellbogen nach Lage der Akten weder ein Kopfanprall noch eine Beteiligung der Halswirbelsäule überwiegend wahrscheinlich ausgewiesen ist und auch sonst keinerlei Hinweise für eine schleudertraumaähnliche Verletzung oder ein Schädelhirntrauma vorliegen. Es ist auch nicht ersichtlich, inwiefern "praktisch der vollständige HWS-Fragenkatalog gemäss Rechtsprechung" (recte wohl: buntes Beschwerdebild) gegeben sein soll. Insbesondere das von der Beschwerdeführerin behauptete unmittelbare Auftreten von Kopfschmerzen und Übelkeit nach dem Unfall, das in den Akten erst zwei bzw. drei Monate später erwähnt wird, ist nicht dadurch zu erstellen, dass beiden erstbehandelnden Ärzten wegen Zeitnot mangelnde Sorgfalt bei der Abfassung der Berichte unterstellt wird und diese deshalb als unvollständig und falsch qualifiziert werden. Die Schlussfolgerung des kantonalen Gerichts, wonach die nach dem Unfall vermehrt beklagten cervicocephalen Schmerzen im Rahmen des Vorbestehenden zu sehen sind, ist deshalb nicht zu beanstanden. Weitere Sachverhaltsabklärungen in medizinischer Hinsicht vermögen ebenso wie die neben "Augenschein und Unfallrekonstruktion" beantragten "physikalisch-dynamischen Abklärungen" zum Unfallhergang zu keinen weiteren Erkenntnissen und damit zu keinem anderen Ergebnis zu führen.