Citation: 7B_20/2022 E. 3.1

3.1. Im Wesentlichen machen sie geltend, die vorinstanzliche Beurteilung stütze sich auf ein fehlerhaftes Aktengutachten des Instituts für Rechtsmedizin der Universität Zürich (IRM). Es habe nie jemand geprüft, ob die dem IRM vom Spital U.________ gesandten Kopien der Patientenakten, auf denen das Aktengutachten basiere, überhaupt den Originalakten entsprochen hätten. Im Weiteren, so die Beschwerdeführer, werde im Aktengutachten von falschen Umständen bei der Einlieferung der Verstorbenen in das Spital U.________ ausgegangen und das Patientendossier enthalte falsche Einträge. Die Verfasser des Gutachtens hätten von den Fehlern im Patientendossier nichts gewusst. Dem Gutachten liege ausserdem keine ernstzunehmende Flüssigkeitsbilanz zugrunde und anderslautende Einschätzungen anderer Ärzte würden nicht berücksichtigt. Nach Auffassung der Beschwerdeführer durfte das Strafverfahren gestützt auf das unvollständige Aktengutachten nicht eingestellt werden. Ausserdem sei es unterlassen worden, entscheidrelevante Beweismittel zu erheben. In diesem Zusammenhang wird insbesondere bemängelt, dass sie als Angehörige der Verstorbenen nicht befragt worden seien.