Citation: 8C_314/2021 E. 4.2

4.2. Der Beschwerdeführer wendet ein, die vorinstanzliche Annahme, die Arthroskopie vom 8. März 2019 habe ausschliesslich der operativen Behandlung eines krankhaften Geschehens gedient, sei tatsachenwidrig. Gemäss der Stellungnahme des Dr. med. C.________ vom 16. Mai 2019 sei sie zum Ausschluss einer Unfallfolge durchgeführt worden. Im Operationsbericht vom 8. März 2019 habe er festgehalten: "Dorsale Handgelenksschmerzen bei im MRI gesehenen okkulten Handgelenksganglion und vor allem ausgeprägte Synovialitis. Unklar ist, ob eine SL Instabilität vorliegt nach Distorsion bei einem Verkehrsunfall". Es sei somit erwiesen, dass allein mit dem MRI vom 8. Februar 2019 mögliche Unfallfolgen nicht hätten ausgeschlossen werden können, weshalb die Arthroskopie vom 8. März 2019 indiziert gewesen sei. Diese habe in erster Linie diagnostische Zwecke gehabt. Zwar habe bereits bei diesem Eingriff ein Ganglion entfernt werden können. Im Übrigen sei aber bloss eine Probeentnahme bei ausgeprägter Synovialitis erfolgt. Der eigentliche kurative Eingriff habe erst am 11. April 2019 stattgefunden. Folglich habe die Allianz für die Kosten der Arthroskopie vom 8. März 2019 gestützt auf Art. 45 Abs. 3 (richtig Abs. 1) ATSG aufzukommen.