Citation: 2C_350/2015 E. 5.2.2

5.2.2. Die Beschwerdeführerinnen erachten es als missbräuchliche Verhaltensweise im Sinne von Art. 7 Abs. 2 lit. c KG, wenn die Beschwerdegegnerin für die Auslösung der Verzinsungspflicht eine Mahnung verlange. Dies sei missbräuchlich, unabhängig davon, ob es zwischen ihnen und der Beschwerdegegnerin in Bezug auf den Beginn des Zinsenlaufs eine Vereinbarung gebe. Die Beschwerdeführerinnen behaupten somit nicht, es bestehe zwischen ihnen und der Beschwerdegegnerin eine Verfalltagsabrede. Namentlich stellen sie die vorinstanzliche Feststellung nicht in Frage, es habe auch bezüglich der Akontozahlungen keine Vereinbarung über die Verzugszinspflicht gegeben.