Citation: 6B_830/2022 E. 1.5

1.5. Soweit der Beschwerdeführer in rechtlicher Hinsicht vorbringt, bei ihm entfalle der Eventualvorsatz und er sich dabei lediglich zum Mitführen einer geladenen Schusswaffe äussert (Beschwerde S. 6), kann auf das Vorstehende verwiesen werden. Im Übrigen ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz festhält, der Beschwerdeführer hätte aufgrund der ihm bekannten Vorgeschichte von C.________ davon ausgehen müssen, dass jener auch dieses Mal eine funktionsfähige Waffe dabeihabe. Entsprechend lasse dies nur den Schluss zu, dass der Beschwerdeführer zumindest in Kauf genommen habe, dass C.________, als er mit ihm als Mittäter den Raubüberfall auf die Tankstelle verübt habe, eine funktionstüchtige und zur Schussabgabe taugliche Waffe mit sich führe (Urteil S. 5). Angesichts der konkreten, von ihm wahrgenommenen Umständen sowie seines Vorwissens musste der Beschwerdeführer davon ausgehen, dass C.________ eine funktionsfähige Schusswaffe mit Munition mit sich führte. Damit willigte er konkludent in den Tatplan seines Mittäters ein, zum Zwecke des Raubes eine Schusswaffe im Sinne von Art. 140 Ziff. 2 StGB mit zu führen. Der diesbezügliche Schuldspruch des Beschwerdeführers verletzt kein Bundesrecht.