Citation: 2C_48/2024 E. 5.2.3

5.2.3. Die Eignung der Massnahme stellt die Beschwerdeführerin zu Recht nicht in Abrede. So liegt die Rückforderung der in Verletzung von Rechtsvorschriften zugesprochenen und ausgerichteten Sofortunterstützung im öffentlichen Interesse, da sie dem gesetzmässigen Handeln und einem haushälterischen Umgang mit allgemeinen Finanzmitteln zuträglich ist (vgl. E. 4.3 des angefochtenen Urteils). Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin erweist sich die Massnahme zudem als erforderlich. Eine Teilrückforderung wäre für die Beschwerdeführerin zwar weniger einschneidend gewesen, würde dem öffentlichen Interesse jedoch nicht in gleicher Weise gerecht wie eine vollständige Rückforderung. Mildere, aber gleichermassen geeignete Mittel sind damit nicht ersichtlich. Schliesslich ist die Rückforderung auch zumutbar. Vorliegend sind keine Interessen der Beschwerdeführerin auszumachen, welche die gewichtigen öffentlichen Interessen überwiegen würden. So ist etwa nicht ersichtlich, inwiefern die Höhe des Unternehmensgewinns (vgl. A.d hiervor), bei welchem die drohende Rückerstattung wohlbemerkt bereits einkalkuliert war, die Rückforderung unzumutbar erscheinen lassen soll. Eine Rückerstattung wäre für die Beschwerdeführerin zwar sicherlich spürbar, würde jedoch ihre Existenz nicht bedrohen. Gegenteiliges behauptet die Beschwerdeführerin denn auch nicht. Vor diesem Hintergrund vermögen auch die von ihr ins Feld geführten ungewissen Zukunftsaussichten und die geplanten Investitionen nichts an der Zumutbarkeit der Rückforderung zu ändern, wie dies die Vorinstanz zutreffend festgestellt hat. Die Konsequenzen, welche eine Rückforderung für die Beschwerdeführerin nach sich zieht, stehen damit unter Willkürgesichtspunkten in einem vernünftigen Verhältnis zu den mit dieser Massnahme verfolgten öffentlichen Interessen.