Citation: 2C_310/2024 E. 1.1

1.1. A.________ führt in U.________ einen Landwirtschaftsbetrieb mit Mastrindern und Pferden. Der Veterinärdienst des Kantons Luzern nahm seit dem Jahr 2013 bei ihm mehrere Kontrollen vor, letztmals im Juni 2023. Zu diesem Zeitpunkt hielt er 409 Tiere der Rindergattung und 53 Tiere der Pferdegattung. Am 14. Dezember 2022 hatte der Veterinärdienst mehrere Massnahmen betreffend die Haltung von Equiden sowie betreffend Einstreu der Liegeflächen, Reinigung der Böden und Organisation im Rinderstall verfügt. Mit Verfügung vom 22. August 2023 hielt der Veterinärdienst an den angeordneten Massnahmen fest. Gleichzeitig verbot er A.________ die Haltung von mehr als 250 Tieren der Rindergattung ab sofort unter Bezeichnung des Stallgebäudes, in welchem der Bestandesabbau vor allem zu erfolgen habe. Einer allfälligen Beschwerde entzog der Veterinärdienst die aufschiebende Wirkung. Dagegen erhob A.________ Beschwerde an das Kantonsgericht Luzern und beantragte unter anderem die Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung.