Citation: 6B_784/2022 E. 2.3

2.3. Was die Beschwerdeführerin dagegen vorträgt, verfängt nicht. Sie macht zunächst geltend, ihr Verschulden sei nicht schwer. Nachdem die diesbezüglichen Feststellungen der Vorinstanz vor der Willkürprüfung standhielten, ist darauf nicht einzugehen. Im Übrigen bringt die Beschwerdeführerin nichts vor, was die überzeugenden vorinstanzlichen Erwägungen in Zweifel ziehen könnte. Insbesondere legt sie nicht dar, dass die Vorinstanz grundlos von den in Lehre und Rechtsprechung anerkannten Bemessungsgrundsätzen abweichen würde oder dass sie Tatsachen berücksichtigt hätte, die für den Entscheid im Einzelfall keine Rolle spielen oder umgekehrt Umstände ausser Betracht gelassen hätte, die in den Entscheid hätten einbezogen werden müssen. Die Höhe der Genugtuung von Fr. 20'000.-- erweist sich weder als offensichtlich unbillig noch als in stossender Weise ungerecht.