Citation: 4P.91/2002 12.07.2002 E. 7

Die Beschwerdeführerin machte vor Kassationsgericht sinngemäss geltend, das Handelsgericht habe zu Unrecht auf das "SUVA-Urteil" des EVG abgestellt. Das EVG habe verschiedene Beweise, deren Abnahme sie auch im handelsgerichtlichen Verfahren beantragt habe und zu denen sie zuzulassen sei, zu Unrecht nicht berücksichtigt. Das Handelsgericht hatte dazu erwogen, dass das Urteil des EVG für die Beurteilung der Erfolgsaussichten der Klage hinsichtlich der sich stellenden Beweisfrage der natürlichen Kausalität relevant sei. Das Kassationsgericht stellte klar, dass der rechtskräftige Entscheid des EVG im Kassationsverfahren nicht überprüft werden könne. Das Handelsgericht habe diesen Entscheid zulässigerweise soweit berücksichtigt, als einzelne der sozialversicherungsrechtlichen Erwägungen zur Klärung der haftungsrechtlichen Fragen herangezogen werden können. Die Beschwerdeführerin stellt diese Erwägung nicht in Frage und legt nicht dar, inwiefern das Kassationsgericht die Berücksichtigung des EVG-Urteils seitens des Handelsgerichts zu Unrecht gebilligt habe (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG; Erwägung 1.3 vorne). Sie macht lediglich geltend, das Kassationsgericht habe sie missverstanden, indem es davon ausgegangen sei, sie verlange die Abänderung des EVG-Entscheides und sie wolle im Kassationsverfahren mit den im Hauptverfahren angerufenen Beweismitteln zugelassen werden; sie habe diese vor Kassationsgericht nur erwähnt, weil sie bei der Beurteilung der Prozessaussichten zu berücksichtigen seien. Wie es sich damit verhält, kann mangels Entscheidwesentlichkeit offen bleiben.