Citation: 8C_40/2015 E. A

Die 1961 geborene A.________ war vom 3. Juni 2002 bis 30. Juni 2007 Produktionsmitarbeiterin bei der Firma B.________ AG. Im April 2009 meldete sie sich bei der IV-Stelle des Kantons St. Gallen zum Leistungsbezug an. Diese holte diverse Arztberichte und ein interdisziplinäres (psychiatrisches, orthopädisches, internistisches) Gutachten des Begutachtungsinstituts C.________ vom 9. Februar 2010 ein. Hierin wurden folgende Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit gestellt: 1. Leichtgradiges subakromiales Impingement Schulter links (ICD-10 M75.4); 2. Chronisches zervikal und lumbal betontes panvertebrales Schmerzsyndrom ohne radikuläre Symptomatik (ICD-10 M54.80). Ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit seien folgende Diagnosen: 1. Leichte depressive Episode (ICD-10 F32.9); 2. Schmerzverarbeitungsstörung (ICD-10 F54); 3. Adipositas mit Body Mass Index 35.5 kg/m2 (ICD-10 E66.0); 4. Leichtgradige Anämie unklarer Ätiologie (ICD-10 D64.9). Mit Verfügung vom 3. Mai 2010 verneinte die IV-Stelle den Rentenanspruch, da der Versicherten die angestammte Tätigkeit weiterhin vollumfänglich zumutbar sei. Hiegegen erhob die Versicherte beim Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen Beschwerde und reichte einen Bericht des behandelnden Psychiaters Dr. med. D.________, Chefarzt, Klinik E.________, vom 26. Mai 2010 ein. Dieser diagnostizierte eine mittelgradige bis schwere depressive Episode mit somatischen Symptomen (ICD-10 F32.11/2) und eine ausgeprägte psychophysische Erschöpfung (ICD-10 Z73.0). Mit Verfügung vom 12. Oktober 2010 widerrief die IV-Stelle diejenige vom 3. Mai 2010 zwecks weiterer Abklärungen. Mit Entscheid vom 25. Oktober 2010 schrieb die Vorinstanz das Verfahren ab. Die IV-Stelle holte ein psychiatrisches Gutachten des Instituts C.________ vom 17. Dezember 2010 ein. Hierin wurde eine leichte bis mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.0/32.1) mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit gestellt; ohne Einfluss auf diese sei eine Schmerzverarbeitungsstörung (ICD-10 F54). Die Versicherte reichte zu diesem Gutachten eine Stellungnahme des Dr. med. D.________ vom 24. März 2011 ein. Vom 4. bis 20. April 2011 war sie in der psychiatrischen Klinik F.________ hospitalisiert. Diese diagnostizierte am 3. Mai 2011 eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwere Episode ohne psychotische Symptome (ICD-10 F33.2), eine essenzielle (primäre) Hypertonie Bluthochdruck (ICD-10 I10), eine nicht näher bezeichnete Eisenmangelanämie und klinisch rezidivierende Rückenschmerzen. Die IV-Stelle zog einen Verlaufsbericht des Dr. med. D.________ vom 22. Februar 2012 und eine Aktenstellungnahme des Dr. med. G.________, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD) der IV-Stelle, St. Gallen, vom 14. März 2012 ein. Mit Verfügung vom 26. Juli 2012 verneinte die IV-Stelle den Rentenanspruch, da die psychiatrischen Diagnosen nicht invalidisierend seien.