Citation: 6B_1118/2023 E. 2.9.3

2.9.3. Der Beschwerdeführer macht sodann geltend, die Vorinstanz stütze sich bei der commission-to-investment-Rate nicht auf die Angaben bei MANUEL LORENZ, wie sie es bei den anderen Indizien gemacht habe, sondern orientiere sich hier an der viel strengeren amerikanischen Praxis (Beschwerde S. 19 N. 67). Diese Rüge geht an der Sache vorbei. Entgegen der Behauptung des Beschwerdeführers legt MANUEL LORENZ den Grenzwert bei der commission-to-investment-Rate nicht bei 50 % fest. Einleitend führt er in diesem Zusammenhang zwar aus, faustformelartig werde vereinzelt vorgeschlagen, übermässiges Umschichten dann zu vermuten, wenn sich mehr als 50 % der Verluste auf angefallene Kosten zurückführen liessen. Weiter zeigt er aber auf, in der Praxis der CFTC (commodity futures trading commission) habe sich für das Verhältnis der Provisionen zum gesamten Anlagekapital die Kennzahl von 11.8 % etabliert, die nicht überschritten werden sollte, um dann schliesslich im Rahmen der Handlungsempfehlungen für den Praktiker zur Vermeidung des Churning-Vorwurfs ausdrücklich festzuhalten, die Grenze bei der commission-to-investment-Rate liege bei 11.8 % (MANUEL LORENZ, a.a.O., Rn. 101 S. 52 f. und S. 214). Mithin kann nicht die Rede davon sein, dass die Vorinstanz die Indizien zum Nachteil des Beschwerdeführers würdigt, indem sie sich auf die amerikanische Praxis abstütze.