Citation: 8C_242/2024 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz erwog im Wesentlichen, gestützt auf die beweiskräftigen Beurteilungen des Dr. med. G.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD) der IV-Stelle, vom 4. März 2022 und der Kreisärztin Dr. med. H.________, FMH Allgemeine Innere Medizin, vom 10. Oktober 2022 sei der Beschwerdeführerin die bisherige Tätigkeit als Verkäuferin in einem Tankstellenshop (leichte bis mittelschwere Arbeit, stehend und gehend) nicht mehr zumutbar. In einer leidensangepassten Tätigkeit (leichte wechselbelastende Tätigkeiten ohne längere Einnahme von Zwangshaltungen) bestehe hingegen eine 100%ige Arbeitsfähigkeit ganztags. Hieran vermöchten die Zeugnisse des Dr. Dr. D.________ vom 24. April und 30. Mai 2023 nichts zu ändern. Darin habe er zwar eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit von 1. November 2021 bis 31. Mai 2023 erwähnt. Indessen fehlten eine Begründung für diese Einschätzung und eine zweifelsfreie Aussage, auf welche Tätigkeit sich diese beziehe. Ferner habe sich Dr. Dr. D.________ nicht mit den gegenteiligen Beurteilungen, insbesondere der Klinik F.________, auseinandergesetzt. Zudem sei an die Erfahrungstatsache zu erinnern, dass behandelnde Ärzte aufgrund ihrer auftragsrechtlichen Vertrauensstellung im Zweifelsfall mitunter eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagten. Dies gelte auch für die Einschätzung des Dr. med. I.________, Facharzt für Orthopädie und Traumatologie, vom 2. Mai 2022.