Citation: 1P.26/2007 04.07.2007 E. 2

2.1 Beim angefochtenen Entscheid handelt es sich um einen kantonal letztinstanzlichen Entscheid, soweit damit die Errichtung des Minaretts im Rohbau rechtskräftig bewilligt wird (Art. 86 Abs. 1 OG). Der Umstand, dass über bestimmte Nebenfragen wie die äussere Gestaltung sowie Beschriftung und Beleuchtung des Turms noch nicht entschieden wurde, macht den angefochtenen Entscheid nicht zu einem Vor-oder Zwischenentscheid im Sinne von Art. 87 Abs. 2 OG, da diese noch offenen Gestaltungsfragen erst nach der Errichtung des Rohbaus in einem weiteren Baubewilligungsverfahren geprüft werden sollen (vgl. Entscheid des Bau- und Justizdepartements vom 12. Juli 2006). Eine Behandlung der gegen den hier angefochtenen Entscheid erhobenen Rügen erst nach Errichtung des Rohbaus und rechtskräftiger Regelung der weiteren Gestaltungsfragen erscheint nicht gerechtfertigt. Das Urteil des Verwaltungsgerichts vom 23. November 2006 ist somit einem Endentscheid gleichzustellen, gegen welchen die staatsrechtliche Beschwerde nach Art. 86 Abs. 1 OG grundsätzlich zulässig ist. 2.2 Das staatsrechtliche Beschwerdeverfahren führt nicht das vorangegangene kantonale Verfahren weiter, sondern stellt als ausserordentliches Rechtsmittel ein selbständiges staatsrechtliches Verfahren dar, das der Kontrolle kantonaler Hoheitsakte unter dem spezifischen Gesichtspunkt verfassungsmässiger Rechte dient (BGE 117 Ia 393 E. 1c S. 395). Die als verletzt erachteten verfassungsmässigen Rechte oder deren Teilgehalte sind zu bezeichnen; überdies ist in Auseinandersetzung mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheids im Einzelnen darzustellen, worin die Verletzung der angerufenen Verfassungsrechte bestehen soll (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG). Im staatsrechtlichen Beschwerdeverfahren prüft das Bundesgericht nur klar und detailliert erhobene Rügen, welche soweit möglich zu belegen sind. Das Bundesgericht darf nicht von Amtes wegen einschreiten, wenn sich der angefochtene Hoheitsakt aus einem anderen Grund als jenem, den die Beschwerdeführer mit ihrer Rechtsschrift vortragen, als verfassungswidrig erweisen sollte (BGE 131 I 377 E. 4.3 S. 385). Auf ungenügend begründete Rügen und rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt das Bundesgericht nicht ein (BGE 130 I 258 E. 1.3 S. 261 f.; 129 I 185 E. 1.6 S. 189; 127 I 38 E. 3c S. 43; 117 Ia 393 E. 1c S. 395, je mit Hinweisen). Die Beschwerdeführer beantragen in ihrer Beschwerde die Aufhebung der Teile des Urteils des Verwaltungsgerichts vom 23. November 2006, in welchen ihre kantonale Verwaltungsgerichtsbeschwerde abgewiesen wurde und ihnen Kosten auferlegt wurden (Dispositiv-Ziffern 3-5). Sie setzen sich aber in ihrer Eingabe mit den materiellen Erwägungen des Verwaltungsgerichts nicht auseinander. Insbesondere verzichten sie auf Rügen betreffend die vom Verwaltungsgericht bejahte Zonenkonformität der umstrittenen Dachaufbaute sowie zur Einhaltung der Bestimmungen über die Gebäudehöhen, den Lärmschutz usw. Stattdessen kritisieren sie ausführlich drei im angefochtenen Entscheid ebenfalls enthaltene verfahrensrechtliche Beschlüsse des Verwaltungsgerichts und machen diesbezüglich die Verletzung der Art. 9 und 29 Abs. 2 BV geltend. Andere verfassungsmässige Rechte wie die Eigentumsgarantie (Art. 26 BV) rufen die Beschwerdeführer nicht an. Das Bundesgericht ist nach Art. 90 Abs. 1 lit. b OG an die Rügen der Beschwerdeführer gebunden und kann somit die vom Verwaltungsgericht materiell behandelten baurechtlichen Fragen der Zonenkonformität, der Gebäudehöhe, des Lärmschutzes usw. nicht überprüfen. Indessen entspricht die Begründung der Verletzung der Art. 9 und 29 Abs. 2 BV in Bezug auf die drei in lit. C hiervor genannten Beschlüsse den Anforderungen von Art. 90 Abs. 1 lit. b OG. 2.3 Da die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen erfüllt sind, ist auf die staatsrechtliche Beschwerde einzutreten, soweit darin die drei erwähnten Beschlüsse beanstandet werden. Indessen kann der angefochtene Entscheid in Bezug auf die vom Verwaltungsgericht behandelten materiellen baurechtlichen Fragen mangels hinreichender Rügen nicht überprüft werden (s. vorne E. 2.2).