Citation: 7B_434/2024 E. 1.4

1.4. Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung weist eine kantonale richterliche Behörde dann die Merkmale eines oberen Gerichts auf, wenn gegen deren Entscheide kein ordentliches Rechtsmittel auf kantonaler Ebene erhoben werden kann und sie hierarchisch keiner anderen kantonalen Gerichtsinstanz unterstellt ist (vgl. BGE 136 II 470 E. 1.1; 135 II 94 E. 4.1; 134 I 125 E. 3.5; je mit Hinweisen). Massgebend ist dabei nicht nur, dass der Gerichtsbehörde im gerade fraglichen Sachbereich Letztinstanzlichkeit zukommt, sondern, dass ihre Entscheide allgemein, also auch in den übrigen Zuständigkeitsbereichen, nicht an eine höhere kantonale Instanz weitergezogen werden können (BGE 135 II 94 E. 4.1 mit Hinweis).