Citation: I 747/06 07.12.2006 E. A

Die 1955 geborene L.________ reiste im Oktober 1989 in die Schweiz ein. In Bosnien, hatte sie eine dreijährige Ausbildung zur diplomierten Verkäuferin absolviert. Nach ihrer Einreise übte sie verschiedene Tätigkeiten aus (etwa als Serviceangestellte sowie als Verkäuferin). Am 29. August 2000 erlitt die Versicherte einen Verkehrsunfall: Ihr Fahrzeug wurde von einem anderen Auto auf Motorenhöhe von rechts gerammt. Sie zog sich dabei ein Distorsionstrauma der Halswirbelsäule sowie Prellmarken und Hämatome an der linken Halsseite, am rechten proximalen Oberschenkel, am linken Unterbauch und am linken Knie zu (vgl. Austrittsbericht des Kantonsspitals Zug vom 5. September 2000). Nach dem Unfall arbeitete die Versicherte zunächst nicht mehr. Später verrichtete sie (mit Unterbrüchen) ein Teilzeitpensum von 50 % und geht seit Anfang 2003 keiner Erwerbstätigkeit mehr nach. L.________ meldete sich im März 2002 zum Leistungsbezug bei der Invalidenversicherung an. Mit Verfügung vom 11. März 2004 sprach die IV-Stelle Zug der Versicherten auf der Basis eines Invaliditätsgrades von 54 % eine halbe Rente mit Wirkung ab 1. August 2001 zu. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 27. Juli 2004 fest.