Citation: 5A_600/2023 E. 2.2

2.2. Neue Tatsachen und Beweismittel dürfen nur so weit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG). Neu im Sinne dieser Bestimmung sind Tatsachen und Beweismittel, die weder im vorangegangenen Verfahren vorgebracht noch von der Vorinstanz festgestellt worden sind (BGE 136 V 362 E. 3.3.1 mit Hinweis). Echte Noven, d.h. Tatsachen, die nach dem Zeitpunkt eingetreten sind, in welchem zuletzt Noven vor der Vorinstanz vorgebracht werden konnten, sind unzulässig, zumal sie nicht durch den angefochtenen Entscheid veranlasst worden sein können (vgl. BGE 149 III 465 E. 5.5.1; 148 V 174 E. 2.1; je mit Hinweisen; zum Ganzen: Urteil 5A_361/2023 vom 24. November 2023 E. 2.4). Die Beilage 4 zur Beschwerde ist auf den 10. Juli 2023 datiert und somit zu einem Zeitpunkt entstanden, als vor Vorinstanz keine Noven mehr eingebracht werden konnten, zumal die Phase der Urteilsberatung bereits begonnen hatte. Die Beilage 5 trägt mit dem 8. August 2023 ein nach Erlass des angefochtenen Entscheids eingetretenes Datum. Mithin sind die Beilagen als echte Noven von vornherein unzulässig, sodass auf die darauf gestützten Ausführungen zum Unterhaltsbeitrag für die Beschwerdeführerin ab 1. August 2023 nicht einzugehen ist. Ohnehin würde hierfür jegliche Verfassungsrüge fehlen.