Citation: 6B_976/2015 E. 10.1

10.1. Zum Anklagevorwurf des Handels mit 53 kg Marihuana bringt der Beschwerdeführer verschiedene Rügen vor. Er bemängelt, die Vorinstanz verurteile ihn wegen des "Erlangens auf andere Weise" und des "Veräusserns" von Drogen im Sinne von Art. 19 Abs. 1 lit. d und c BetmG. Dabei handle es sich um aufeinander folgende Stadien derselben deliktischen Tätigkeit. Das "Erlangen auf andere Weise" werde durch das "Veräussern" der Drogen konsumiert, weshalb er nur deswegen zu verurteilen sei. Die Rüge geht fehl. Das erstinstanzliche Gericht hielt explizit fest, dass der Tatbestand des Erlangens durch die Veräusserung des Betäubungsmittels konsumiert werde (erstinstanzliches Urteil, S. 15 E. 3.2.3.1; vgl. dazu Urteil 6B_518/2014 vom 4. Dezember 2014 E. 10.4.3 mit Hinweisen). Im Zusammenhang mit diesem Anklagevorwurf wurde er vom Bezirksgericht Baden wegen qualifizierter Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz gemäss Art. 19 Abs. 1 in Verbindung mit Abs. 2 lit. b und c BetmG verurteilt. Auch die Vorinstanz verurteilte den Beschwerdeführer nicht wegen beider Tatbestände, so dass nicht ersichtlich ist, worauf er mit seinem Vorbringen abzielt.