Citation: 8C_484/2014 E. A

Die 1965 geborene A.________ war seit 1999 bei der B.________ AG, als Bedienerperson angestellt und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 26. August 2010 kam der vom Ehemann gelenkte Personenwagen in einer Kurve von der Strasse ab und prallte in einen Telefonmast, worauf sich das Fahrzeug mehrfach überschlug (vgl. Schadenmeldung UVG vom 7. Oktober 2010 sowie Rapport der Legione Carabinieri C.________, Stazione D.________, vom 18. Dezember 2010). Dr. E.________, Ospedale F.________, wohin die Versicherte eingeliefert worden war, diagnostizierte bei Austritt am 4. September 2010 eine "Frattura della clavicula" an der rechten Schulter und eine radiologisch durch ein entsprechendes Korrelat nicht nachgewiesene "Distorsione cervicale" (vgl. auch Berichte der Dr. med. G.________, Ospedale F.________ [undatiert], sowie Dr. med. H.________, Specialista in Ortopedia e Traumatologia, vom 8. September 2010). Nach weiteren Abklärungen gelangte die SUVA mit Verfügung vom 13. September 2012 zum Schluss, dass die Nasenscheidewandverkrümmung und Geruchsstörung (Hyposmie) nicht mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit auf den Unfall vom 26. August 2010 zurückzuführen seien. Eine Einsprache wies sie ab (Einspracheentscheid vom 14. November 2012). Mit einer weiteren Verfügung vom 9. April 2013 eröffnete sie der Versicherten gestützt auf den kreisärztlichen Bericht des med. pract. I.________, Facharzt für Chirurgie FMH, vom 9. November 2012 die Einstellung der Leistungen auf den 30. April 2013 und verneinte zugleich einen Anspruch auf Invalidenrente und Integritätsentschädigung. Zur Begründung gab sie an, die geklagten Beschwerden (diffuse Schulterschmerzproblematik unklarer Genese; Verdacht auf Status nach Commotio cerebri mit postkontusioneller Hyposmie; Distorion und Kontusion der Halswirbelsäule [HWS]) stünden nicht in einem adäquaten Kausalzusammenhang zum versicherten Ereignis. Daran hielt sie auf Einsprache hin fest (Einspracheentscheid vom 1. Juli 2013).