Citation: 1C_519/2016 E. A

A.________ erstattete am 25. und 26. Mai 2016 Strafanzeige u.a. gegen Sebastian Aeppli wegen fahrlässiger schwerer Körperverletzung, Gefährdung des Lebens und der Gesundheit, Amtsmissbrauch, ungetreuer Amtsführung, Nötigung sowie Verletzung der richterlichen Fürsorgepflicht. Er begründete die Anzeige im Wesentlichen damit, Sebastian Aeppli habe ihm in seiner Funktion als Vorsitzender der 9. Abteilung des Bezirksgerichts Zürich in dem gegen ihn geführten Verfahren wegen Bankgeheimnisverletzung und Urkundenfälschung einen schweren Gesundheitsschaden zugefügt, indem er sich bei der Entscheidung über die Verschiebung der erstinstanzlichen Hauptverhandlung über Arztzeugnisse und -berichte hinweggesetzt und seine erlittenen Kreislaufkollapse ignoriert habe. Zudem sei ihm zu wenig Vorbereitungszeit eingeräumt worden. Die Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich überwies die Strafanzeigen am 18. Juli 2016 via Leitung der Staatsanwaltschaft und Oberstaatsanwaltschaft an das Obergericht des Kantons Zürich zum Entscheid über die Erteilung bzw. Nichterteilung der Ermächtigung zur Durchführung einer Strafuntersuchung gegen die angezeigte Person. Sie beantragte dabei, die Ermächtigung nicht zu erteilen, weil nach summarischer Prüfung kein deliktsrelevanter Verdacht vorliege. Nachdem A.________ zur Stellungnahme eingeladen worden war und er mit Eingabe vom 9. September 2016 die Ermächtigungserteilung anbegehrt hatte, entschied das Obergericht mit Beschluss vom 28. September 2016, der Staatsanwaltschaft I die Ermächtigung zur Strafverfolgung von Sebastian Aeppli nicht zu erteilen.