Citation: 8C_694/2014 E. 4.2

4.2. Der Versicherte bringt weiter vor, er habe nachweislich knapp 40 Jahre als ungelernter Schweisser gearbeitet. Es sei gut möglich, dass die verschleissbedingten Veränderungen der Sehnenansätze auf seine langjährige, körperlich schwere Arbeit zurückzuführen seien. Aus der im Jahre 2010 veröffentlichten Dissertation von Magdalena Klupp "Die Ruptur der Supraspinatussehne: Arbeiten auf oder über Schulterniveau ; Ergebnisse aus einer Fall-Kontroll-Studie" gehe hervor, dass bei Schweissern ein erhöhtes Risiko für Schulterschmerzen bestehe. Es sei deshalb zu prüfen, ob die Ruptur an der rechten Schulter allenfalls eine Berufskrankheit nach Art. 9 Abs. 2 UVG sei. Dies umso mehr, als gemäss dem Austrittsbericht der Klinik G.________ vom 5. März 2010 eine vorbestehende Impingement-Symptomatik der Schulter links vorliege, die durch einen Unfall vom 27. Juni 2009 aktiviert bzw. akzentuiert worden sei. Die erstmalige Berufung des Versicherten auf die obige Dissertation ist im Lichte von Art. 99 Abs. 1 BGG zulässig, da sie im Internet allgemein zugänglich ist (nicht publ. E. 2.3 des Urteils BGE 136 V 395, in SVR 2011 KV Nr. 5 S. 20 E. 2.3 [9C_334/2010]). Indessen kann er hieraus nichts zu seinen Gunsten ableiten. Denn er führt keinen Arztbericht an, in dem bezüglich seiner Schulterproblematik rechts eine Berufskrankheit in Betracht gezogen wird; dies gilt selbst für die hier nicht in Frage stehende Schulterproblematik links.