Citation: 7B.226/2001 26.11.2001 E. 2

2.- a) Die Aufsichtsbehörde hat im Verwertungsauftrag des Betreibungsamtes Schaffhausen an das Betreibungsamt Winterthur I einen negativen Sachentscheid betreffend den vom Beschwerdeführer verlangten Verwertungsaufschub erblickt. Zur Abweisung der dagegen erhobenen Beschwerde hat die Aufsichtsbehörde im Wesentlichen festgehalten, die Voraussetzungen für einen Verwertungsaufschub seien nicht gegeben; dass der Beschwerdeführer in einer anderen Betreibung die gepfändete Lohnquote abliefere, spiele in diesem Zusammenhang keine Rolle. Das Betreibungsamt Schaffhausen sei daher verpflichtet gewesen, nach Eingang der Verwertungsbegehren zur Verwertung zu schreiten und das Betreibungsamt Winterthur I damit zu beauftragen. b) Um den Verwertungsaufschub gemäss Art. 123 Abs. 1 SchKG zu erlangen, muss der Schuldner unter anderem die erste Abschlagszahlung leisten. Nach den Sachverhaltsfeststellungen im angefochtenen Entscheid, die für die erkennende Kammer verbindlich sind (Art. 63 Abs. 2 i.V.m. Art. 81 OG), hat das Betreibungsamt Schaffhausen nie eine erste Rate erhalten und der Beschwerdeführer auch nicht behauptet, eine solche geleistet zu haben. Inwiefern die Aufsichtsbehörde Bundesrecht verletzt habe, wenn sie geschlossen hat, das Betreibungsamt Schaffhausen - als verfahrensleitendes Amt zuständig für den Verwertungsaufschub - habe zu Recht die Voraussetzungen für einen Verwertungsaufschub verneint, legt der Beschwerdeführer in keiner Weise dar (Art. 79 Abs. 1 OG). Soweit der Beschwerdeführer im Wesentlichen geltend macht, er habe mit dem Vertreter der Gläubigerinnen eine Regelung getroffen, um die Ausstände ratenweise zu bezahlen, was das Betreibungsamt trotz Kenntnis nicht beachtet habe, handelt es sich um neue und folglich unzulässige Tatsachenbehauptungen (Art. 79 Abs. 1 OG). Sein sinngemäss vorgebrachter Einwand, das Betreibungsamt Schaffhausen habe einen Stundungsvertrag zwischen ihm und den Gläubigerinnen übergangen, kann daher von vornherein nicht gehört werden. Die Beschwerde erweist sich insgesamt als unzulässig.