Citation: 6P.47/2004 06.10.2004 E. 1

Die staatsrechtliche Beschwerde ist nur zulässig, wenn die behauptete Rechtsverletzung nicht sonst wie durch Klage oder Rechtsmittel beim Bundesgericht oder einer andern Bundesbehörde gerügt werden kann (Art. 84 Abs. 2 OG). Soweit der Beschwerdeführer rügt, Art. 32 BV und Art. 5 EMRK seien verletzt, weil das Obergericht das eingestellte Strafverfahren vom 21. Oktober 2001 wegen Drohung bei der Beurteilung der Strafzumessung gemäss Art. 63 StGB, der Gewährung des bedingten Strafvollzugs gemäss Art. 41 Ziff.1 StGB sowie des Widerrufs gemäss Art. 41 Ziff. 3 StGB berücksichtigt habe, kann auf die staatsrechtliche Beschwerde nicht eingetreten werden. Denn Vorbringen, welche wie hier eine konventions- bzw. verfassungswidrige Anwendung von Bundesstrafrecht zum Gegenstand haben, können nur mit der eidgenössischen Nichtigkeitsbeschwerde zur Diskussion gestellt werden.