Citation: 5A_373/2018 E. 3.4.2

3.4.2. Der Beschwerdeführer verlangt, dass die Ausübung des Ferienrechts von beiden Elternteilen jeweils mindestens zwei Monate im Voraus anzukündigen sei, wobei das Ferienrecht der Beschwerdegegnerin maximal vier Wochenendbesuchsrechte des Vaters pro Jahr ganz oder teilweise verunmöglichen dürfe (s. Sachverhalt Bst. D). Die vorinstanzliche Begründung, dass eine weitergehende Ferienregelung nur zu weiteren Streitigkeiten führe, hält er für unhaltbar. Das Obergericht nehme weder auf das Kindeswohl noch auf die Ausgestaltung der Vater-Kind-Beziehung Bezug. Die Vorinstanz verstricke sich überdies in Widersprüche, treffe sie für die Feiertage und das Nachholen ausgefallener Besuche doch eine detaillierte Regelung. Mit Blick auf die Kontinuität der Kontakte und die Stabilität in der Beziehung von Vater und Sohn sei es "aufgrund der gegebenen Umstände" unerlässlich, der Beschwerdegegnerin ein Mindestmass an Regeln vorzuschreiben. Andernfalls erweise sich die der Beschwerdegegnerin angedrohte Ungehorsamsstrafe als wirkungslos, weil der Beschwerdegegnerin kaum je ein Verstoss gegen irgendwelche Ferienregeln vorgehalten werden könne und sie es mit der grenzenlosen Ausübung ihres Ferienrechts in der Hand habe, das väterliche Besuchsrecht beliebig zu beschneiden. Der Beschwerdeführer wirft der Beschwerdegegnerin vor, ein "Konzept des Kontaktunterbruchs" zu verfolgen, mit dem sie nicht nur ihm, sondern auch C.________ schade. Seit der Trennung habe die Beschwerdegegnerin ihre Ferien mit C.________ "systematisch so gelegt", dass sie damit das väterliche Besuchsrecht "maximal einschränken" konnte. All diese Erörterungen laufen darauf hinaus, dass der Beschwerdeführer einfach aus seiner Sicht den Sachverhalt schildert, ohne dass sich im angefochtenen Entscheid entsprechende Anhaltspunkte fänden. Inwiefern es sich beim angeblichen Verhalten der Beschwerdegegnerin um "bekannte Umstände" handle, über die sich die Vorinstanz auf verfassungswidrige Weise hinweggesetzt hätte, tut der Beschwerdeführer nicht dar. Namentlich zeigt er auch nicht auf, inwieweit er das vermeintliche Gebaren der Beschwerdegegnerin schon vor den kantonalen Instanzen prozesskonform zum Thema gemacht hätte, damit aber nicht gehört worden wäre. Er begnügt sich mit dem vagen Hinweis, dass die Haltung der Beschwerdegegnerin "bereits mehrfach im Eheschutzverfahren aufgezeigt werden musste". Wie bereits an anderer Stelle klargestellt wurde (E. 3.2.7), täuscht sich der Beschwerdeführer, wenn er meint, das Bundesgericht suche sich die Grundlagen für die Gutheissung seiner Willkürrüge in den kantonalen Akten selbst zusammen. Ins Leere stösst im Übrigen auch der weitere Vorwurf, der angefochtene Entscheid sei widersprüchlich. Von der Sache her fordert der Beschwerdeführer vom Eheschutzrichter eine zusätzliche "Kollisionsnorm" für allfällige Konflikte zwischen dem mütterlichen Ferien recht und dem väterlichen Wochenend - bzw. Feiertags besuchsrecht. Mithin will er über die bestehende Wochenend-, Feiertags- und Ferienregelung hinweg eine weitere Regelungsebene einführen, die mit den Vorgaben für die Feiertage und die Kompensation ausgefallener Besuche nichts zu tun hat. Von einem Widerspruch kann nicht die Rede sein.