Citation: 4A_355/2015 E. 3.1

3.1. Dabei rügt die Beschwerdeführerin als erstes eine Verletzung ihres rechtlichen Gehörs. Sie bringt vor, sie sei stets davon ausgegangen, dass die Akten der parallel laufenden Verfahren zwischen ihr und der Beschwerdegegnerin (Zivilklage auf Feststellung bzw. Teilung des Nachlasses von C.________; Strafverfahren betreffend Erschleichens einer falschen Beurkundung) zum vorliegenden Verfahren beigezogen wurden, nachdem die Beschwerdegegnerin im erstinstanzlichen Verfahren darum ersucht habe. Dass dem nicht so gewesen sei, habe sie erst am 21. März 2013, also nach Abschluss des erstinstanzlichen Verfahrens, erfahren, weshalb sie ihren Antrag vor der Vorinstanz nochmals gestellt hätte. Dabei legt die Beschwerdeführerin aber keineswegs mit genügendem Aktenhinweis dar, wo sie einen entsprechenden, genügend substanziierten Beweisantrag zu konkreten rechtserheblichen Behauptungen gestellt hätte. Ihre Vorbringen erschöpfen sich vielmehr darin, sie habe sich aufgrund des Antrages der Beschwerdegegnerin darauf verlassen dürfen, die Akten würden dem Verfahren beigezogen werden bzw. seien beigezogen worden. Gemäss den vorinstanzlichen Feststellungen hat jedoch (auch) die Beschwerdegegnerin keinen genügend substanziierten Beweisantrag gestellt, sondern vielmehr in pauschaler, globaler Art den Beizug der Akten beantragt, ohne ihren Beweisantrag mit einer konkreten Tatsachenbehauptung zu verknüpfen, geschweige denn, die genau angerufenen Aktenstellen zu bezeichnen. In dieser Form hätte somit auch der Antrag der Beschwerdegegnerin abgewiesen werden müssen, wie die Vorinstanz dies festgehalten hat. Eine Verletzung des rechtlichen Gehörs ist somit weder dargetan noch ersichtlich, wenn die Vorinstanz bloss act. 24 - das im Berufungsverfahren neu eingereichte Protokoll über die Befragung der Parteien im Strafverfahren vom 8. Juni 2011 - zugelassen hat, auf welches sich die Beschwerdeführerin explizit berufen hat. Soweit die Beschwerdeführerin sinngemäss auch bezüglich den im erstinstanzlichen Verfahren nicht zugelassenen Beilagen (act. 14-18) bzw. der im vorinstanzlichen Verfahren neu eingereichten Beilagen (act. 19 ff. mit Ausnahme von act. 24) eine Verletzung ihres rechtlichen Gehörs rügen will, leitet sie aus ihrer Rüge gar nichts ab, weshalb nicht weiter darauf eingegangen wird.