Citation: 7B_1232/2024 E. 6.3.5

6.3.5. Wie die Vorinstanz anlässlich der Prüfung von Ersatzmassnahmen ferner festhält, hat der Beschwerdeführer bis zu seinem siebten Lebensjahr im Kosovo gelebt, ist albanischer Muttersprache und hat sich vor seiner Inhaftierung jeden Sommer für zwei bis drei Wochen Ferien im Kosovo aufgehalten (vgl. angefochtene Verfügung E. 2.2.5 S. 5). Wenn sie gestützt darauf auf einen Bezug zu seinem Heimatland schliesst, ist dies nicht zu beanstanden. Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, dass ihn der Kosovo (nach einer Flucht in diesen) an die Schweiz ausliefern bzw. stellvertretend verfolgen könnte, rechtfertigt dies noch keine Haftentlassung. Selbst bei einer befürchteten Ausreise in ein Land, das die beschuldigte Person grundsätzlich an die Schweiz ausliefern bzw. stellvertretend verfolgen könnte, fällt die Annahme von Fluchtgefahr nicht dahin (vgl. BGE 123 I 31 E. 3d; Urteil 1B_322/2017 vom 24. August 2017 E. 3.1, nicht publ. in: BGE 143 IV 330).