Citation: 8C_868/2017 E. 4.3

4.3. Im Zeitpunkt der Nichteintretensverfügung lagen der Verwaltung lediglich die Austrittsberichte der psychiatrischen Klinik D.________ vom 23. November 2015 und vom 12. April 2016 sowie die Bescheinigung einer 70 %-igen Arbeitsunfähigkeit für die Zeit vom 1. bis zum 8. Juni 2016 durch Dr. med. B.________ (Bescheinigung vom 19. Mai 2016) vor. Wie der RAD-Arzt E.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie am Regionalen Ärztlichen Dienst Zentralschweiz, in seiner Stellungnahme vom 3. Juni 2016 überzeugend darlegt, ist mit den beiden Austrittsberichten eine mehr als drei Monate anhaltende Verschlechterung des Gesundheitszustandes nicht ausgewiesen. Dies gilt umso mehr, als sich die beiden Berichte zur letztlich relevanten Frage der Arbeitsfähigkeit des Versicherten nicht äussern. Auch aus der gut einwöchigen teilweisen Arbeitsunfähigkeit, welche durch Dr. med. B.________ bescheinigt wurde, kann keine anhaltende Verschlechterung abgeleitet werden. Somit haben Vorinstanz und Verwaltung kein Bundesrecht verletzt, als sie eine relevante Verschlechterung des Gesundheitszustandes seit der rentenablehenden Verfügung nicht als glaubhaft gemacht erachteten. Die Beschwerde des Versicherten ist abzuweisen.