Citation: 6B_1293/2017 E. 1.2

1.2. Die Vorinstanz erwägt dazu, der Beschwerdeführer sei durch ein Toilettenfenster in die Büroräumlichkeiten einer Unternehmung eingedrungen, habe dort einen Aktenschrank aufgebrochen, die Türe zum Kaffeeautomaten beschädigt und Bargeld entwendet. Am Tatort sei eine Blutspur gefunden worden, welche eindeutig seinem DNA-Profil habe zugeordnet werden können. Gemäss seinen eigenen Aussagen und den Angaben des Unternehmens habe er sich sonst nie am Tatort aufgehalten. Der Beschwerdeführer habe behauptet, die Blutspur sei von Dritten gelegt worden, um den Tatverdacht auf ihn zu lenken. Dies hätte aber eines erheblichen Fachwissens bedurft, weil es sich um eine reine Blutspur handle und nicht bloss um eine Mischspur. Der Beschwerdeführer habe anfänglich nicht angeben wollen, welchen ihm übel gesinnten Personen er eine solche Tat zutrauen würde, obwohl er angeblich einige Personen verdächtigt habe. Erst an der Berufungsverhandlung habe er seinen Stiefbruder genannt. Dazu erwägt die Vorinstanz, es gebe keinerlei Hinweise darauf, dass der Stiefbruder zum Blut des Beschwerdeführers habe kommen können. Ebenso bestünden keine Hinweise, dass der Stiefbruder über das Wissen verfüge, um eine solche Blutspur zu legen. Ein Motiv sei nicht ersichtlich. Aus dem Umstand, dass nur eine von vier DNA-Spuren ausgewertet worden sei, lasse sich nichts gegen die Täterschaft des Beschwerdeführers ableiten. Auch sei nicht massgebend, wie und an welcher Körperstelle er sich verletzt habe, als er die Blutspur hinterlassen habe.