Citation: U 410/04 03.11.2006 E. 6

6.1 Es besteht kein Grund zur Annahme, die vom Beschwerdeführer vorgeschlagenen Beweiserhebungen seien gefährdet, etwa durch eine wesentliche Änderung des Gesundheitszustandes. Der Versicherte macht keine Gründe geltend, noch sind solche aufgrund der Akten ersichtlich, die eine sofortige Ergänzung der verschiedenen von der SUVA eingeholten medizinischen Unterlagen nahe legen würde. Zudem kann die Weigerung, ein medizinisches Gutachten anzuordnen, auch noch in einem gegen die Verfügung über das Leistungsbegehren gerichteten Rechtsmittel geltend gemacht werden. Somit fehlt es an einem nicht wieder gutzumachenden Nachteil an der Anfechtbarkeit der Zwischenverfügung vom 26. November 2003. 6.2 Da gegen prozess- und verfahrensleitende Verfügungen keine Einsprachemöglichkeit gegeben ist (Art. 52 Abs. 1 Satz 2 ATSG), hätte darüber nicht die SUVA, sondern gestützt auf Art. 56 Abs. 1 ATSG das kantonale Sozialversicherungsgericht befinden müssen. Daran ändert die auf Einsprache lautende Rechtsmittelbelehrung in der Verfügung vom 26. November 2003 nichts. Eine falsche Rechtsmittelbelehrung vermag eine nicht vorgesehene Rechtsmittelzuständigkeit nicht zu begründen (BGE 92 I 77 Erw. 2a; 129 III 89 Erw. 2.1; 129 IV 200 Erw. 1.5; ZAK 1985 S. 234 Erw. 2). Zur Beurteilung der Frage, ob ein nicht wieder gutzumachender Nachteil gegen sei, war die SUVA somit nicht zuständig. Sie hätte daher die Eingabe vom 17. Dezember 2003 als Beschwerde an das Versicherungsgericht des Kantons Solothurn überweisen und das Nichteintreten damit begründen müssen, dass gar keine Einsprachemöglichkeit gegeben sei. Das kantonale Gericht seinerseits hätte die Eingabe vom 17. Dezember 2003 in der Folge als Beschwerde behandeln müssen und darauf mangels eines nicht wieder gutzumachenden Nachteils nicht eintreten dürfen.