Citation: 6B_1346/2023 E. 4.5.2

4.5.2. Die Vorinstanz legt dar, weshalb sie die Aussage des Beschwerdeführers, er habe nicht mit einer Blutprobe gerechnet, als Schutzbehauptung qualifiziert. Mithin habe er aufgrund des vorgängig erfolgten Selbstunfalls, des Umstands, dass er sich nur acht Monate zuvor des Fahrens in fahrunfähigem Zustand strafbar gemacht habe und seiner 40-jährigen Erfahrung als Autofahrer damit rechnen müssen, dass auch bei ihm die nach einem Selbstunfall üblicherweise durchgeführte Alkoholprobe angeordnet werden würde. Gemäss seinen eigenen Angaben habe er zudem gewusst, dass die Polizei aufgrund des Selbstunfalls zu ihm nach Hause kommen würde. Mit diesen Erwägungen setzt sich der Beschwerdeführer nicht in einer den Anforderungen genügenden Weise auseinander (Art. 106 Abs. 2 BGG), wenn er lediglich und wie bereits vor Vorinstanz geltend macht, kein schlechtes Gewissen gehabt und deshalb nicht mit einer Blutprobe gerechnet zu haben. Entsprechend den willkürfreien Feststellungen der Vorinstanz (Art. 105 Abs. 1 BGG) ist damit davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer wegen des Selbstunfalls mit Sachschaden, aber auch seiner einschlägigen Vorerfahrung mit Alkoholkontrollen im Strassenverkehr und seinem Wissen darum, dass die Polizei ihn zu Hause aufsuchen würde, um die Umstände wusste, welche die Wahrscheinlichkeit der Anordnung einer Blutprobe als hoch erscheinen liessen. Es ist folglich auch nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz davon ausgeht, der Beschwerdeführer habe mit der Anordnung einer Blutprobe gerechnet.