Citation: 2A.347/2000 17.08.2000 E. 2

2.- Der Beschwerdeführer ist - rechtskräftig - aus der Schweiz weggewiesen worden. Zur Sicherstellung des Wegweisungsvollzugs durfte er gemäss Art. 13b des Bundesgesetzes über Aufenthalt und Niederlassung der Ausländer (ANAG; SR 142. 20) in Ausschaffungshaft genommen werden. Die Haft darf höchstens drei Monate dauern; stehen dem Vollzug der Wegweisung besondere Hindernisse entgegen, kann die Haft um höchstens sechs Monate verlängert werden (Art. 13b Abs. 2 ANAG). Erforderlich ist unter anderem, dass einer der vom Gesetz genannten Haftgründe (Art. 13b Abs. 1 lit. a-c) vorliegt, dass der Vollzug der Wegweisung nicht - aus rechtlichen oder tatsächlichen Gründen - undurchführbar erscheint (Art. 13c Abs. 5 lit. a ANAG) und dass die für den Vollzug der Wegweisung notwendigen Vorkehrungen umgehend getroffen werden (Art. 13b Abs. 3 ANAG, Beschleunigungsgebot). Die Voraussetzungen für die Anordnung und Verlängerung der Haft sind vorliegend offensichtlich erfüllt: Die kantonalen Behörden stützen die Haft auf den Haftgrund von Art. 13b Abs. 1 lit. c ANAG (Anzeichen, dass der Ausländer sich der Ausschaffung entziehen will). Der Beschwerdeführer hat sich im Hinblick auf den Wegweisungsvollzug passiv verhalten, was für sich allein zwar nicht genügt. Nun hatte er aber zuerst versichert, konkrete Schritte im Hinblick auf die Papierbeschaffung zu unternehmen; in der Folge kündigte er indessen ausdrücklich an, nichts zu unternehmen, und vor dem Verwaltungsgericht erklärte er ausdrücklich, nie versprochen zu haben, zu kooperieren. Im Übrigen lehnt er es - auch nach rechtskräftigem Wegweisungsentscheid der für Asylfragen und damit für die Beurteilung von Verfolgungsgefahren zuständigen Behörde - ab, in seine Heimat zurückzukehren. Der geltend gemachte Haftgrund ist damit erfüllt (vgl. BGE 125 II 369 E. 3b/aa S. 375). Ferner hat das Verwaltungsgericht dargelegt, dass dem Vollzug der Wegweisung besondere Hindernisse entgegenstehen und das Beschleunigungsgebot beachtet worden ist. Auf die zutreffenden Ausführungen in E. 6 des angefochtenen Urteils kann verwiesen werden (vgl. Art. 36a Abs. 3 OG). Schliesslich gibt es keine Anzeichen dafür, dass die Ausschaffung nicht innert nützlicher Frist bewerkstelligt werden könnte. Der Beschwerdeführer zeigt denn auch nicht auf, inwiefern die Haftanordnung bzw. -verlängerung in seinem Fall unrechtmässig oder unangemessen (vgl. Art. 13c Abs. 2 ANAG) sei. Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde erweist sich damit als offensichtlich unbegründet, und sie ist im vereinfachten Verfahren (Art. 36a OG) abzuweisen. Von der Erhebung einer Gerichtsgebühr wird unter den gegebenen Verhältnissen abgesehen.