Citation: 1P.482/2000 08.09.2000 E. A

A.- Die Präsidentin des Verfahrensgerichts in Strafsachen des Kantons Basel-Landschaft ordnete am 19. Januar 2000 gegen L.________ wegen dringenden Verdachts des Betruges und des Betreibens einer Bank ohne Bewilligung sowie wegen Kollusions- und Fortsetzungsgefahr die Untersuchungshaft bis 16. Februar 2000 an. Auf Ersuchen des Besonderen Untersuchungsrichteramtes, das die Strafuntersuchung gegen L.________ führt, verlängerte die Präsidentin des Verfahrensgerichts die Haft mit Entscheiden vom 16. Februar, 12. April und 7. Juni 2000 jeweils für die Dauer von acht Wochen. L.________ beschwerte sich über diese Haftverlängerungen beim Obergericht des Kantons Basel-Landschaft. Seine Beschwerden wurden vom Obergericht bzw. vom Obergerichtspräsidium am 29. Februar, 27. April und 23. Juni 2000 abgewiesen. Jeden dieser drei Entscheide focht L.________ mit einer staatsrechtlichen Beschwerde an. Das Bundesgericht wies die erste Beschwerde mit Urteil vom 8. Mai 2000 ab, soweit es auf sie eintreten konnte und soweit sie nicht gegenstandslos geworden war (1P. 198/2000). Die zweite staatsrechtliche Beschwerde zog L.________ am 17. Mai 2000 zurück, worauf das bundesgerichtliche Verfahren 1P.280/2000 am 22. Mai 2000 als erledigt abgeschrieben wurde. Die dritte Beschwerde wies das Bundesgericht am 25. August 2000 ab, soweit es auf sie eintreten konnte (1P. 464/2000). Am 18. Juli 2000 hatte das Besondere Untersuchungsrichteramt beim Verfahrensgericht eine weitere Verlängerung der Haft um acht Wochen beantragt. Mit Beschluss vom 28. Juli 2000 entsprach die Präsidentin des Verfahrensgerichts diesem Gesuch und verlängerte die Haft bis 27. September 2000.