Citation: 8C_506/2022 E. A

A.a. A.________, geboren 1991, war seit Juli 2017 im Strassenbau beschäftigt und verletzte sich am 9. August 2017 auf einer Baustelle am rechten Ellbogen. Im Dezember 2017 meldete er sich unter Hinweis auf eine dadurch bedingte Arbeitsunfähigkeit bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Nach Beizug der Akten der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) lehnte die IV-Stelle des Kantons Zürich einen Anspruch auf eine Invalidenrente mit Verfügung vom 3. Dezember 2018 ab. A.b. Im April 2019 liess A.________ durch seine behandelnde Ärztin Dr. med. B.________, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, eine Verschlechterung seines Gesundheitszustandes in psychiatrischer Hinsicht melden. Vom 23. Dezember 2018 bis 12. Februar 2019 hatte er sich in der Psychiatrischen Klinik C.________ aufgehalten, seit 18. Februar 2019 wurde er ambulant durch Dr. med. B.________ betreut. Die IV-Stelle gewährte berufliche Massnahmen (Potentialabklärung vom 2. bis 27. September 2019; berufspraktische Vorbereitung vom 30. September 2019 bis 30. September 2020; Arbeitsversuch mit Job-Coaching). Nach deren Abschluss liess sie sich erneut durch den Hausarzt sowie durch Dr. med. B.________ Bericht erstatten. Danach war der Gesundheitszustand nach Remission der depressiven Beschwerden stabil und konnte die psychiatrische Behandlung am 25. Januar 2021 abgeschlossen werden. Mit Verfügung vom 11. November 2021 lehnte die IV-Stelle einen Anspruch auf Invalidenrente ab.