Citation: 6B_416/2013 E. A

A.a. X.________ erlitt am 21. Januar 2003 ein Schleudertrauma der Halswirbelsäule (HWS), als sie als Lenkerin ihres Personenwagens vor einem Fussgängerstreifen anhielt und ein nachfolgendes Fahrzeug auf ihren stehenden Wagen auffuhr. Am 26. Januar 2004 zog sie sich bei einem Auffahrunfall auf schneebedeckter Strasse erneut ein HWS-Distorsionstrauma zu. X.________ war bereits am 6. November 1989 (vgl. Urteil des EVG U 25/98 vom 2. März 1999) und am 2. Mai 1998 Opfer von Verkehrsunfällen mit Bagatell-Kopftrauma und HWS-Distorsionstrauma geworden. Die A.________ Versicherung bei welcher X.________ gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert war, veranlasste am 2. November 2006 eine umfassende neurologische/neuropsychologische und psychiatrische Begutachtung im B.________ Zentrum. Das Gutachten wurde am 19. Dezember 2007 erstattet. Es wurde von Dr. med. Y.________, Facharzt für innere Medizin FMH und Chefarzt der medizinischen Begutachtungsstelle B.________ Zentrum, als Hauptgutachter verfasst. Dieser zog Dr. med. C.________ , Facharzt für Psychiatrie, und Dr. med. D.________ , Facharzt für Neurologie, als Teilgutachter bei. Mit Verfügung vom 16. September 2008 stellte die A.________ Versicherung die Leistungen im Zusammenhang mit den Unfällen vom 21. Januar 2003 und 26. Januar 2004 auf den 26. Januar 2006 ein und bestätigte dies mit Einspracheentscheid vom 10. August 2009. Das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich wies die von X.________ hiegegen erhobene Beschwerde am 21. Januar 2011 ab. Mit Urteil 8C_150/2011 vom 14. Februar 2012 hob die I. sozialrechtliche Abteilung des Bundesgerichts den Einspracheentscheid und den diesen bestätigenden Entscheid des Sozialversicherungsgerichts auf und wies die Sache an die A.________ Versicherung zurück, damit diese im Sinne der Erwägungen über den Leistungsanspruch der Versicherten neu verfüge. A.b. Dr. Y.________ hielt in seinem (Haupt-) Gutachten vom 17. Dezember 2007 unter Ziff. 5, Zusammenfassung und Beurteilung der Arbeitsfähigkeit, fest: "Vorbemerkung: Die Schlussfolgerungen unter Punkt 5 wurden gemeinsam mit den beteiligten Spezialärzten erarbeitet. Diese erklären sich ausdrücklich damit einverstanden. [...] Zusammenfassend und unter Berücksichtigung aller Gegebenheiten und Befunden ist Frau X.________ weder aus internistischer, neurologischer noch psychiatrischer Sicht in ihrer Arbeitsfähigkeit eingeschränkt." Die Schlussfolgerungen erfolgten indes weder gemeinsam mit Dr. D.________ noch erklärte sich dieser damit einverstanden. Er hatte in seinem Teilgutachten zwar keine pathologischen Befunde in neurologischer Hinsicht festgestellt, hingegen gestützt auf eine frühere neuropsychologische Untersuchung auf leichte neurovegetative Beschwerden und neuropsychologische Defizite hingewiesen, welche sich auf eine Berufsausübung erheblich einschränkend auswirkten. A.c. Dr. Y.________ wird vorgeworfen, er habe mit dem fraglichen Gutachten zumindest gegenüber der Auftraggeberin wahrheitswidrig kundgetan, es bestehe zwischen ihm und dem neurologischen Subgutachter Einigkeit in Bezug auf die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit von X.________. Damit habe er die A.________ Versicherung willentlich und wissentlich über die wahren Befunde von Dr. D.________ über X.________ und über dessen Schlussfazit betreffend die Einschränkung ihrer Arbeitsfähigkeit getäuscht. Dadurch habe er die Vermögensrechte der Versicherten massiv beeinträchtigt, indem er die Durchsetzung ihres Leistungsanspruches gegenüber der Versicherung stark erschwert habe.