Citation: 1C_265/2022 E. 4.5

4.5. Die Beschwerdegegnerin wendet ein, die bergseitige Abgrabung für die Baugrube solle maximal 8 m betragen. Gemäss kantonaler Gewässerschutzkarte befinde sich die Bauparzelle ca. 170 m von der Grenze des Gewässerschutzbereichs AU entfernt und liege zudem 40 m höher: Die Sohle der Baugrube liege auf 457 m.ü.M., der mittlere Grundwasserspiegel in der Talebene auf 417 m.ü.M. Im Gebiet seien schon verschiedentlich Bohrungen vorgenommen worden; der Zustand des Grundwasserleiters werde im Geoportal als "bekannt" angegeben. Demgemäss sei einzig die rechtmässige Anwendung einer kantonalen Vorschrift umstritten.