Citation: U 137/06 17.10.2006 E. 3

In tatsächlicher Hinsicht ist davon auszugehen, dass der Versicherte sich beim Landen mit dem Gleitschirm das rechte Knie verdreht hat, wobei er im "Fragebogen Unfallbegriff" der Beschwerdeführerin vom 10. August 2005 angab, es habe sich um eine "normale bis feine Landung" gehandelt. Beweismässig ist mithin nicht erstellt, dass er bei der Landung stürzte oder mit etwas zusammenstiess oder eine unkoordinierte Bewegung in dem Sinne machte, dass sein Bewegungsablauf durch etwas Programmwidriges oder Sinnfälliges, wie ein Ausgleiten, ein Stolpern oder ein reflexartiges Abwehren eines Sturzes etc., gestört wurde, was zur Bejahung des für das Vorliegen eines Unfalles im Rechtssinne erforderlichen Merkmals eines ungewöhnlichen äusseren Faktors führen würde (BGE 130 V 118 Erw. 2.1, 122 V 232 Erw. 1; RKUV 1999 Nr. U 333 S. 199 Erw. 3c/aa und dd; vgl. auch erwähntes Urteil U 368/05 Erw. 3.1). Ein Unfall im Rechtssinne fällt daher ausser Betracht, was denn auch allseits unbestritten ist.