Citation: 8C_216/2014 E. 2.1

2.1. Das kantonale Gericht hat erkannt, dass die Verfügung vom 11. Januar 2002, mit der ab 1. Oktober 2000 eine ganze Invalidenrente zugesprochen wurde, nicht zweifellos unrichtig gewesen sei, weshalb die IV-Stelle sie zu Unrecht in Wiedererwägung gezogen habe. Die Aufhebungsverfügung vom 19. Dezember 2012 sei im Ergebnis dennoch zu schützen. Die Versicherte habe sowohl in der kantonalen Beschwerde wie auch im Rahmen des zu dieser Frage angeordneten zweiten Schriftenwechsels explizit bestätigt, dass sie, wäre sie gesund geblieben, die (ausserhäusliche) Erwerbstätigkeit auf ein Vollzeitpensum ausgedehnt hätte. Für diese Annahme sprächen auch die sonstigen Verhältnisse, weshalb ein Statuswechsel und damit im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG ein Revisionsgrund ausgewiesen sei. Zur Beurteilung des Gesundheitszustands und der Arbeitsfähigkeit sei auf das in allen Teilen beweiskräftige Gutachten des Zentrums C.________ vom 16. März 2012 abzustellen. Danach sind der Versicherten rückenadaptierte leichte und wechselbelastende Tätigkeiten zumutbar; zu meiden sind Arbeiten mit statischen Beanspruchungen der distalen LWS (Lendenwirbelsäule) und des lumbosacralen Übergangs, wie z.B. Arbeiten, die längerfristig vornüber gebeugt stehend, kniend, hockend und kauernd verrichtet werden müssen, oder die mit repetitiven Bewegungen des Rumpfbereichs verbunden sind; zudem sollte der Versicherten ermöglicht werden, ihre Arbeitsposition zwischen Sitzen, Stehen und Umhergehen frei zu wechseln; Heben, Tragen und Bewegen von Lasten sind bei 10 kg limitiert; die allfällig trotz der empfohlenen therapeutischen Massnahmen persistierenden tieflumbalen Rückenschmerzen mindern das Arbeitstempo und somit die Produktivität entsprechend einer um 30 % herabgesetzten Leistungsfähigkeit in einem Vollzeitpensum.