Citation: 5A_534/2021 E. 6.2.1

6.2.1. Zunächst möchte der Beschwerdeführer ab 1. August 2024 lediglich einen Betrag für Fremdbetreuungskosten von Fr. 475.-- (statt wie von der Vorinstanz angenommen Fr. 600.--) zugestehen. Zur Begründung führt er aus, die Beschwerdegegnerin selbst habe im obergerichtlichen Verfahren für die Fremdbetreuung der Kinder an einem Mittag und an zwei Nachmittagen/Abenden je Fr. 475.-- geltend gemacht. Dieser Betrag werde von ihm anerkannt, um die Beschwerdegegnerin für allfällige Arbeiten ausserhalb ihrer zwei Arbeitstage zu entlasten. Wenn die Vorinstanz im angefochtenen Urteil nun aber über die Anträge der Eltern hinausgehe und im Bedarf auch ab 1. August 2024 Fremdbetreuungskosten von Fr. 600.-- je Kind veranschlage, handle sie aktenwidrig und in Überschreitung des ihr zustehenden Ermessens und folglich in Verletzung des Willkürverbots. Die Willkürrüge geht fehl. Die Beschwerdegegnerin hat im obergerichtlichen Verfahren zwar auch den Betrag von Fr. 475.-- genannt, aber gleichzeitig darauf hingewiesen, dass darin noch nicht alle Kosten berücksichtigt sind und im Übrigen auf die sehr umfassend begründeten erstinstanzlichen Ausführungen verwiesen, mit welchen sie für alle Phasen eine Berücksichtigung im Umfang von Fr. 600.-- verlangte. Dass die Berücksichtigung eines Betrags von Fr. 600.-- (statt von Fr. 475.--) geradezu unhaltbar wäre, vermag der Beschwerdeführer nicht aufzuzeigen.