Citation: 4A_58/2025 E. 4.1.1

4.1.1. Die Vorinstanz erwog, der Beschwerdeführer sei gemäss Art. 8 Ziff. 1 lit. g der anwendbaren Allgemeinen Versicherungsbedingungen (AVB) verpflichtet gewesen, die Einstellung des Betriebs per 1. September 2018 innert 30 Tagen der Beschwerdegegnerin mitzuteilen. Der Beschwerdeführer habe dies verschwiegen. Gemäss Art. 9 Ziff. 2 lit. g AVB bestehe bei Erlöschen des Versicherungsschutzes infolge eines Beendigungsgrundes im Sinne von Art. 8 AVB kein Anspruch auf Nachleistung. Durch die verschwiegene Einstellung des Betriebs habe der Beschwerdeführer die für die Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin anspruchsbegründenden Tatsachen wahrheitswidrig dargestellt. Damit seien die objektiven Voraussetzungen der betrügerischen Anspruchsbegründung gemäss Art. 40 VVG erfüllt. Der Beschwerdeführer habe die Einstellung des Betriebs verschwiegen, damit die Beschwerdegegnerin ihm weiterhin Taggelder ausrichtete. Damit seien auch die subjektiven Voraussetzungen der betrügerischen Anspruchsbegründung gemäss Art. 40 VVG erfüllt.