Citation: 2C_128/2024 E. 10

Im Weiteren beruft sich der Beschwerdeführer aufgrund seines langjährigen, bewilligten Aufenthalts (rund 21 Jahre) auf das Recht auf Achtung des Privatlebens (Art. 8 Ziff. 1 EMRK). Vorliegend ist zweifelhaft, ob der Beschwerdeführer angesichts seiner mangelhaften Integration überhaupt in seinem Recht auf Achtung des Privatlebens betroffen ist (Vgl. dazu ausführlich BGE 149 I 72 E. 2.1.2; 149 I 66 E. 4.3; 144 I 266 E. 3.9). Diese Frage kann aber offen bleiben, wenn sich erweist, dass der Eingriff nach Art. 8 Ziff. 2 EMRK wie in casu für die öffentliche Sicherheit und Ordnung oder zur Verhütung von Straftaten notwendig bzw. gerechtfertigt ist (Urteile 2C_118/2023 vom 20. Februar 2024 E. 5.1 f.; 2C_755/2021 vom 21. September 2022 E. 6.1). Nachdem bereits im Rahmen des Schutzes des Familienlebens gemäss Art. 8 EMRK eine umfassende Interessenabwägung bzw. Verhältnismässigkeitsprüfung vorgenommen wurde, welche zum Schluss gekommen ist, dass eine Aufenthaltsbeendigung konventions- und bundesrechtskonform ist, und keine zusätzlichen, relevanten Elemente ersichtlich sind, erweist sich ein allfälliger Eingriff in das Recht auf Privatleben ohnehin als verhältnismässig. Die entsprechende Rüge ist somit unbegründet.