Citation: 1C_290/2022 E. 2.1

2.1. Das Verwaltungsgericht hat plausibel dargelegt, dass die örtlichen Verhältnisse mit den bei den Akten liegenden Plänen und weiteren Unterlagen, namentlich den zahlreichen Fotos, gut nachvollzogen werden könnten. Für die Fallbeurteilung sei auch nicht erforderlich, dass diverse Fahrmanöver und Begegnungssituationen nachgestellt würden. Aufgrund der Akten sei erstellt, dass Wendemanöver möglich seien. Auch eine Beurteilung der Begegnungsfälle sei gestützt auf die Akten möglich. Das Verwaltungsgericht ist zu Recht davon ausgehen, dass von einem Augenschein wie auch von einer Verkehrszählung keine neuen, entscheidrelevanten Ergebnisse zu erwarten seien. Es durfte somit in antizipierter Beweiswürdigung auf die Abnahme der beantragten Beweismittel verzichten (vgl. BGE 141 I 60 E. 3.3; 136 I 229 E. 5.3 mit Hinweis; zur willkürfreien Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz vgl. E. 3.4.2 hiernach). Auch im bundesgerichtlichen Verfahren kann daher von der Durchführung des beantragten Augenscheins abgesehen werden.