Citation: 5A_673/2022 E. 4.3.2

4.3.2. Fehl geht vorab das Vorbringen, das Obergericht habe den Anspruch auf rechtliches Gehör im Teilgehalt der Begründungspflicht verletzt: Dieser Anspruch verpflichtet ein Gericht, seinen Entscheid so zu begründen, dass sich die betroffene Person über dessen Tragweite Rechenschaft geben und ihn in voller Kenntnis der Sache an die höhere Instanz weiterziehen kann (BGE 143 III 65 E. 5.2). Diese Anforderungen genügt das angefochtene Urteil, hat das Obergericht doch dargelegt, weshalb es den Überschuss zum überwiegenden Teil dem Haushalt des Vaters anrechnet (Einkommensunterschiede zwischen den Eltern; Übernahme von ausserordentlicher Kosten durch den Vater; E. 4.1 hiervor). Mit Blick auf den Gehörsanspruch spielt dagegen keine Rolle, ob der Beschwerdeführer mit der Urteilsbegründung einverstanden ist (BGE 145 III 324 E. 6.1).