Citation: 5A_126/2023 E. 6.3.1

6.3.1. Die Beschwerdeführerin stört sich auch daran, wie das Obergericht mit ihrem Vorwurf umgeht, dass das Bezirksgericht diverse Beweismittel zur Existenz des Darlehensvertrages nicht gewürdigt und so eine willkürliche Beweiswürdigung vorgenommen habe. Laut Vorinstanz erachtete das Bezirksgericht unter Würdigung der gesamten aufgelisteten Beweismittel - einschliesslich der von der Beschwerdeführerin beanstandeten - die Darstellung der Beschwerdegegnerin, wonach die beiden Darlehensverträge gefälscht seien, als überzeugend und die von der Beschwerdeführerin eingereichten Beweismittel als nicht ausreichend, um diese Überzeugung umzustossen. Die Erwägungen des Bezirksgerichts seien schlüssig und die von der Beschwerdeführerin eingereichten Beweismittel seien ausreichend gewürdigt worden. Dass das Bezirksgericht Sinn und Tragweite eines Beweismittels offensichtlich verkannt oder ein entscheidwesentliches Beweismittel unberücksichtigt gelassen hätte, sei nicht erkennbar. Allein dass seine Schlüsse nicht mit denjenigen der Beschwerdeführerin übereinstimmen, belege keine Willkür.