Citation: H 135/06 10.08.2007 E. B

Nachdem das Versicherungsgericht des Kantons Aargau das Konkursamt Y.________ erfolglos um Edition der fallrelevanten Firmenakten ersucht hatte, forderte es mit Präsidialverfügung vom 15. Februar 2006 die Parteien zur nachträglichen Einreichung der entsprechenden Unterlagen auf. Mit Eingabe vom 20. Februar 2006 erklärte S.________ - wie bereits in früherem Verfahrensstadium -, die verlangten Akten befänden sich seit 1. November 2002 beim Konkursamt Y.________. Die Ausgleichskasse ihrerseits verneinte mit Schreiben vom 23. Februar 2006, aktuell im Besitze der Firmenunterlagen zu sein und überhaupt je über diese verfügt zu haben. Das Versicherungsgericht gelangte aufgrund dieser Sachlage zum Schluss, Grund und Höhe der Schadenersatzforderung der Ausgleichskasse seien nicht rechtsgenüglich belegt und dem Gericht obliege diesbezüglich keine weitere Abklärungspflicht. In Gutheissung der Beschwerde vom 24. September 2004 hob es daher den Einspracheentscheid der Ausgleichskasse des Kantons Aargau vom 25. August 2004 sowie deren Schadenersatzverfügung 21. Januar 2004 ersatzlos auf (Entscheid vom 13. Juni 2006).