Citation: 8C_612/2014 E. 3

Aufgrund der medizinischen Aktenlage, insbesondere gestützt auf die Stellungnahmen der Neurologischen Klinik und Poliklinik H.________ vom 31. März 2005 und 19. Juni 2007, des Instituts I.________ vom 22. Januar 2008, den Aktenbericht des Dr. med. J.________, Facharzt für Neurologie FMH, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, SUVA-Versicherungsmedizin, vom 27. Februar 2008 sowie den Bericht über die neurologisch-neuropsychologische und psychiatrische Schlusskontrolle der Klinik K.________ vom 27. April 2012 mit ergänzender Stellungnahme vom 30. Oktober 2012, gelangt das kantonale Gericht zum Schluss, der Beschwerdeführer leide an einer leichten neuropsychologischen Störung mit diskreten kognitiven Einbussen im Bereich der Daueraufmerksamkeit. Auch die vom Versicherten beigezogene Neuropsychologin Dr. phil. G.________ habe im Vergleich zu den Untersuchungsbefunden des Instituts I.________ eine Verbesserung festgestellt und ebenfalls nur eine leichte kognitive Funktionsstörung diagnostiziert. Zur Arbeits- und Leistungsfähigkeit im erlernten Beruf des Detailhandelsfachmannes im Musikalienbereich liege keine widersprüchliche Beurteilung vor. Aufgrund der Ausführungen von Dr. phil. G.________ (vom 14. August 2013) gebe es keine Hinweise darauf, dass es dem Versicherten nicht möglich wäre, seinen Beruf ganztags bei voller Leistungsfähigkeit auszuüben. Die Behauptung der Neuropsychologin, wonach die Leistungseinschränkung 10 bis 20 % betrage, entbehre jeglicher Grundlage. Zwar habe der Beschwerdeführer vor seinem Unfall zweifellos beabsichtigt, die Ausbildung zum Primarlehrer in Angriff zu nehmen, und diesen Plan habe er nach dem Unfall - wenn auch mit zeitlicher Verzögerung - weiterverfolgt. Sein Ungenügen in der Eignungsprüfung sei jedoch nicht auf eine unfallbedingte Schädigung zurückzuführen. Es sei nicht mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit dargetan, dass er ohne den am 18. Februar 2004 erlittenen Unfall seinen ursprünglichen Berufswunsch "Primarlehrer" hätte verwirklichen und - sei es in diesem Beruf oder in demjenigen eines Schreiners oder Kunstschreiners - ein wesentlich höheres Erwerbseinkommen hätte erzielen können. Eine durch den Unfall erlittene Erwerbseinbusse von mindestens 10 % liege nicht vor, weshalb es beim Einspracheentscheid vom 23. September 2013 sein Bewenden habe.