Citation: 9C_417/2017 E. 4.3

4.3. Zu Unrecht wirft die Versicherte dem kantonalen Gericht in diesem Zusammenhang vor, es habe mit seinem Vorgehen über das Hauptbegehren der Beschwerde - die Feststellung einer schweren Gehörsverletzung und damit einhergehend den Antrag auf Rückweisung an die IV-Stelle zur korrekten Durchführung des Vorbescheidverfahrens - keinen Entscheid gefällt, was eine Rechtsverweigerung und eine Verletzung der Rechtsweggarantie darstelle. Denn die Vorinstanz hat den mit einer Gehörsverletzung begründeten Antrag auf Rückweisung der Sache an die IV-Stelle zur erneuten Durchführung des Vorbescheidverfahrens klar abgelehnt, wie sich sowohl der Argumentation in den Erwägungen als auch dem Dispositiv des angefochtenen Entscheids entnehmen lässt: Dieses lautet betreffend die Wiedereingliederungsmassnahmen und die zeitlich befristete Weiterausrichtung der bisherigen Rente auf teilweise Gutheissung (Dispositiv-Ziffer 1) und in sämtlichen übrigen Punkten auf Abweisung (Dispositiv-Ziffer 2). Offen und in diesem Sinne unbeurteilt gelassen hat das kantonale Gericht - wie es in E. 3 seines Entscheides ausdrücklich festhielt - lediglich die mit der Einholung des Gerichtsgutachtens überholten, da hypothetisch gewordenen Fragen, auf welche sich der entsprechende Rückweisungsantrag stützte. Dies ist aus den in E. 4.2 hiervor erwähnten Gründen nicht zu beanstanden.