Citation: 1C_112/2017 E. 3.3

3.3. Weiter macht der Beschwerdeführer geltend, die Feststellung der kantonalen Rechtsmittelinstanzen, die Gemeinde habe das Baugesuch vom 27. Oktober 2014 als Abänderungsgesuch ohne erneute Publikation entgegengenommen, widerspreche der Bauverfügung vom 18. Februar 2015. In dieser werde ausgeführt, das Baugesuch sei durch Anschlag in der Gemeinde mit einer Rechtsmittelfrist von 30 Tagen publiziert worden. Zudem werde in dieser Baubewilligung verfügt, dass ein Rolltor eingebaut werden dürfe und alle weiteren Auflagen gemäss Bauentscheid vom 12. September 2014 strikte einzuhalten seien; sie seien integrierender Bestandteil dieser Verfügung. Damit übereinstimmend halte das Protokoll der Gemeinderatssitzung vom 12. Januar 2015 fest, das Abänderungsgesuch werde bewilligt; die Auflagen gemäss Bauentscheid vom 12. September 2014 müssten strikte eingehalten werden; die Einsprache der Nachbarn werde abgewiesen. Aus diesen Unterlagen gehe hervor, dass die Gemeinde ein ordentliches Bauverfahren durchgeführt habe. Die Baubewilligung vom 18. Februar 2015 betreffe damit nicht bloss eine Zusatzbewilligung zur Bewilligung vom 12. September 2014. Vielmehr trete das geänderte Bauprojekt an die Stelle des ursprünglichen Projekts.