Citation: 6B_1298/2017 E. 1.2.1

1.2.1. Die Vorinstanz stützt sich bei der Beweiswürdigung insbesondere auf die Aussagen der Beteiligten sowie auf den Berichtsrapport der Kantonspolizei, den Vertrag zwischen der Einwohnergemeinde U.________ und der B.________ AG, das Pflichtenheft der Gemeinde U.________ sowie den Vorfallsrapport der B.________ AG. Demnach habe C.________ ausgesagt, er habe den Ausweis nur deshalb gezeigt, weil er gemeint habe, den privaten Sicherheitsleute komme eine entsprechende Kompetenz zu. Er habe grossen Respekt vor ihnen gehabt. Zwar habe D.________ ihm gesagt, dass der Beschwerdeführer den Ausweis nicht verlangen dürfe und er ihm diesen nicht zeigen müsse. Der Beschwerdeführer habe jedoch erwidert, dass er das sehr wohl dürfe und dass er (D.________) das Gesetz wohl nicht kenne. Die Vorinstanz stuft diese Aussage als überzeugend ein, da es sich um eine spontane Erwähnung handle, die in die Erzählung eingebettet sei. Weiter habe C.________ keine Aggravierungstendenzen gezeigt und auch entlastende Momente erwähnt, was die Vorinstanz mit Beispielen untermauert. Bezüglich der Aussagen des Beschwerdeführers erwägt die Vorinstanz, diese enthielten grundsätzlich keine Widersprüche und stimmten im Wesentlichen mit jenen von C.________ überein. Die einzige Diskrepanz ergebe sich daraus, dass der Beschwerdeführer behaupte, bestätigt zu haben, dass keine Pflicht bestehe, sich ihm gegenüber auszuweisen. Von entscheidender Bedeutung bei der vorinstanzlichen Beweiswürdigung sind weiter die Aussagen von A.________. Diese habe auf die Frage, ob der Beschwerdeführer C.________ aufgefordert habe, den Ausweis vorzuzeigen, lediglich geantwortet, sie dürften jederzeit nach dem Ausweis fragen. Es stimme sicher, dass der Beschwerdeführer gesagt habe, er dürfe nach dem Ausweis fragen. Es gebe keine Anhaltspunkte, um an dieser Aussage zu zweifeln, zumal A.________ diese gar als beschuldigte Person getätigt habe. Es erscheine daher insgesamt sehr unwahrscheinlich, dass der Beschwerdeführer angab, nach dem Ausweis fragen zu dürfen, dass jedoch keine entsprechende Pflicht bestehe. Schliesslich würden auch die Aussagen von D.________ die Aussagen von C.________ unterstreichen. Auch D.________ habe dargelegt, der Beschwerdeführer habe ihm provokant gesagt, dass er (der Beschwerdeführer) wohl eine Ahnung vom Gesetz haben müsse und weiter, dass er im Auftrag der Gemeinde handle und dies dürfe. Diese Aussage sei derart aussergewöhnlich, dass sie kaum erfunden sein könne. D.________ sei stets davon ausgegangen, dass der Beschwerdeführer weder den Ausweis verlangen, noch sie vom Platz verweisen dürfe. Hätte der Beschwerdeführer einen Platzverweis angedroht, hätte D.________ dies sicherlich ebenfalls erwähnt. Auch C.________ habe nichts bezüglich eines angedrohten Platzverweises erwähnt. Die Vorinstanz gelangt zum Schluss, die Behauptung des Beschwerdeführers, er habe bestätigt, dass keine Ausweispflicht bestehe, sei nicht zutreffend. Ebenfalls nicht erstellt sei, dass der Beschwerdeführer einen Platzverweis angedroht habe.