Citation: 1E.1/2001 18.04.2001 E. 2

2.- a) Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist, wie soeben erwähnt, im Plangenehmigungs- und Beschwerdeverfahren für das Unterwerk Wanzwil erhoben worden. Die Beschwerde kann sich daher allein gegen den Bau und die Ausgestaltung dieser Anlage sowie gegen die mit diesem Projekt zusammenhängenden Planänderungen richten. Was aus diesem Rahmen fällt, kann nicht Streitgegenstand des vorliegenden Verfahrens sein. b) Wie sich aus den Akten ergibt, wird das Unterwerk Wanzwil auf der südwestlichen Seite des Tunnels erstellt, also abgewandt von der Liegenschaft des Beschwerdeführers, in einer Entfernung von mehr als 200 m. Dieser wird somit nur durch die geplante Erhöhung der Aufschüttung und die neue Gestaltung der Böschung betroffen, welche vom Tunnelportal bis zur Wangenstrasse gezogen und die Wässerwiesen längs der Önz begrenzen wird. In der Beschwerde wird hinsichtlich der Aufschüttung geltend gemacht, die SBB wollten direkt vor dem Haus des Beschwerdeführers "einen ganzen Berg aufschütten". Die neue Terraingestaltung bringe Nachteile für die Anwohner und hätte daher mit diesen abgesprochen werden müssen. Die steile Böschung werde unter anderem den Strassenlärm wie eine Wand reflektieren. aa) Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde kann gerügt werden, die Vorinstanz habe bei ihrer Entscheidung Bundesrecht verletzt oder den rechtserheblichen Sachverhalt unrichtig oder unvollständig festgestellt (Art. 104 lit. a und b des Bundesgesetzes über die Organisation der Bundesrechtspflege; OG, SR 173. 110). Solche Rügen erhebt der Beschwerdeführer nicht. Er legt insbesondere nicht dar, welche bundesrechtlichen Bestimmungen durch die geplante Landschaftsgestaltung verletzt würden. Soweit in seinen Vorbringen allenfalls der Vorwurf der Unangemessenheit der Geländegestaltung zu erblicken wäre, könnte auf diesen nicht eingetreten werden, weil das Bundesgericht in Streitsachen wie der vorliegenden keine Überprüfung der Angemessenheit vornehmen kann (Art. 104 lit. c OG). Die Eingabe des Beschwerdeführers entspricht daher den prozessualen Anforderungen an eine Verwaltungsgerichtsbeschwerde nicht. bb) Selbst wenn die Einwendungen des Beschwerdeführers in entgegenkommender Weise derart interpretiert würden, dass eine falsche Abwägung der auf dem Spiele stehenden öffentlichen und privaten Interessen und damit eine Verletzung der Bestimmungen von Art. 17 Abs. 1 und Art. 18 Abs. 6 des Eisenbahngesetzes (EBG, SR 742. 101) gerügt würden, vermöchte dies der Beschwerde nicht zum Erfolg zu verhelfen. Es trifft nach den Projektplänen nicht zu, dass die vom Beschwerdeführer beanstandete Böschung direkt vor seiner Liegenschaft aufgeschüttet werden soll. Die 10 bis 12 m hohe Böschung wird vielmehr rund 60 m vom Hause des Beschwerdeführers entfernt in Richtung Südwest gezogen und somit von der Wangenstrasse weggeführt. Vor der Liegenschaft des Beschwerdeführers bleibt das Önztal mit den Wässerwiesen bestehen. Die Böschung wird daher im fraglichen Bereich auch den Strassenlärm nicht reflektieren können und kaum Schattenwurf verursachen noch sonstwie die Lichtverhältnisse beeinflussen; Letzteres wird vom Beschwerdeführer auch nicht behauptet. Ebenso wenig wird die neue Gestaltung der Böschung den Eisenbahnlärm beeinflussen. Im Übrigen besteht keine Pflicht der Projektverfasser, die neue Terraingestaltung, die im Einvernehmen mit den zuständigen Gemeinde- und Kantonsbehörden sowie mit den direkt betroffenen Privaten festgelegt worden ist, auch noch mit den weiteren Anwohnern abzusprechen. Die Vorwürfe des Beschwerdeführers müssten deshalb, falls überhaupt auf sie eingetreten werden könnte, zurückgewiesen werden.