Citation: 2C_369/2009 18.06.2009 E. 4

4.1 Der Beschwerdeführer macht geltend, er habe in Frankreich um Asyl ersucht. Das dortige Asylverfahren sei noch nicht abgeschlossen. Einzig dieses Land dürfe über sein Asylgesuch befinden und seine Ausschaffung ausführen. Dazu habe sich die Vorinstanz trotz entsprechender Rügen nicht geäussert. Zwar hat die Schweiz mit der Europäischen Gemeinschaft am 26. Oktober 2004 ein Abkommen über die Kriterien und Verfahren zur Bestimmung des zuständigen Staates für die Prüfung eines in einem Mitgliedstaat oder in der Schweiz gestellten Asylantrags geschlossen (vgl. Dublin-Assoziierungsabkommen, SR 0.142.392.68). Dieses Abkommen ist am 1. März 2008 in Kraft getreten. Es steht vorliegend der Ausschaffungshaft in der Schweiz jedoch nicht entgegen, zumal der Beschwerdeführer illegal eingereist ist und momentan nicht feststeht, ob in Frankreich noch ein Asylverfahren läuft und der Beschwerdeführer dorthin zurückgeschafft werden kann. Im Übrigen wird der Beschwerdeführer darauf hingewiesen, dass es im Verfahren der Ausschaffungshaft nicht darum geht, ob er einen Asylanspruch hat. 4.2 Auch soweit der Beschwerdeführer geltend macht, er sei mit einer in der Schweiz anwesenheitsberechtigten Person verlobt, die ausserdem von ihm schwanger sei, dringt er nicht durch. Diese Umstände lassen die verfügte Wegweisung nicht als offensichtlich unzulässig oder die Haft als unverhältnismässig erscheinen. Es wurde nicht geltend gemacht, dass die Eheschliessung unmittelbar bevorsteht. Zudem hätte der Beschwerdeführer als illegal Eingereister einen allfälligen Bewilligungsentscheid grundsätzlich im Ausland abzuwarten (vgl. Art. 17 AuG, SR 142.20; Hugi Yar, a.a.O., Rz. 10.150 f. mit Hinweisen). 4.3 Für alles Weitere kann auf die zutreffenden Ausführungen im angefochtenen Entscheid und in der Verfügung der Haftrichterin vom 28. März 2009 verwiesen werden (Art. 109 Abs. 3 BGG). Dort wurde insbesondere zu Recht eine Untertauchensgefahr gemäss Art. 76 Abs. 1 lit. b Ziff. 3 AuG beim Beschwerdeführer angenommen. 4.4 Dem Dargelegten zufolge erweist sich die Beschwerde als offensichtlich unbegründet, soweit darauf einzutreten ist. Sie kann daher im vereinfachten Verfahren mit summarischer Begründung nach Art. 109 BGG behandelt werden.