Citation: 8C_27/2019 E. 6.5

6.5. Zusammenfassend ist nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit dargetan, dass die heute geklagten Beschwerden nicht mehr auf das Unfallereignis zurückgeführt werden können. Wenn Abklärungsergebnisse aus dem Verwaltungsverfahren in rechtserheblichen Punkten nicht ausreichend beweiswertig sind, besteht Anspruch auf ein Gerichtsgutachten (BGE 137 V 210 E. 4.4.1.5 S. 265; Urteil 8C_93/2019 vom 23. August 2019 E. 4.3). Um zu beurteilen, ob der Vorfall vom 27. Mai 2015 zumindest eine Teilursache für die über den 1. März 2016 hinaus noch bestehende Gesundheitsschädigung gesetzt hatte, ist eine sorgfältige Prüfung durch einen unabhängigen medizinischen Sachverständigen notwendig. Die Sache wird daher an die Vorinstanz zurückgewiesen, damit sie nach Einholung eines Gerichtsgutachtens über die Beschwerde neu befinde.