Citation: 4A_350/2023 E. 7.3.2

7.3.2. Die Vorinstanz erwog, aus rechtlichen Gründen nicht verfügbares Wissen müsse sich die juristische Person nicht als eigenes anrechnen lassen. Dies gelte beispielsweise dann, wenn sich eine Person mit Bezug auf das fragliche Wissen in einem Interessenkonflikt befinde (mit Verweis auf ITEN/GALLI/VISCHER, Wissenszurechnung bei der juristischen Person, in: dRSK, Kommentar zum Urteil des Bundesgerichts 4A_35/2020 vom 15. Mai 2020 Rz. 12 ff., insb. Rz. 16; VON DER CRONE/ REICHMUTH, Aktuelle Rechtsprechung zum Aktienrecht, SZW 4/2018 S. 406 ff., 414 [Fn. 51]).