Citation: 8C_332/2018 E. 3.2.2

3.2.2. Es ist unbestritten, dass der Beschwerdeführer nach der obligatorischen Schulzeit eine Anlehre als Koch absolvierte und danach in seinem Heimatland, wie auch nach seiner Einreise in die Schweiz im Jahre 2004, stets in der Gastronomie erwerbstätig gewesen war. Damit ist an sich eine Voraussetzung der von ihm zitierten Rechtsprechung (vgl. auch SVR 2018 UV Nr. 32 S. 112, 8C_471/2017 E. 4.2, sowie die nicht publizierte E. 5.1 mit Hinweisen von BGE 133 V 545 [9C_237/2007]) gegeben. Allerdings ist nach der im letztgenannten Urteil ebenfalls nicht veröffentlichten E. 5.2 namentlich dort auf den Wert "Total Privater Sektor" abzustellen, wo der versicherten Person die angestammte Tätigkeit nicht mehr möglich und sie darauf angewiesen ist, ein neues Betätigungsfeld zu suchen. Mithin steht ihr grundsätzlich der ganze Bereich des Arbeitsmarktes zur Verfügung. Laut dem in allen Teilen beweiskräftigen polydisziplinären Gutachten der ABI vom 10. Februar 2014 war der Explorand im angestammten Beruf als Hilfskoch sowie in jeglicher anderen vergleichbaren, körperlich mittelschwer belastenden Tätigkeit wegen der diagnostizierten Kardiomyopathie infolge koronarer 3-Gefässerkrankung sowie der chronischen Nacken-/Schulter-/Handbeschwerden seit dem Herzinfarkt vom 23. März 2011 vollständig arbeitsunfähig gewesen (vgl. Urteil 8C_365/2017 vom 11. Oktober 2017 E. 3.1). Unter diesen Umständen und mit Blick auf das vorinstanzlich festgestellte Zumutbarkeitsprofil für mögliche Verweistätigkeiten ist nicht zu beanstanden, wenn das kantonale Gericht das hypothetische Invalideneinkommen anhand des Totals der Tabelle TA1 der LSE 2012 und nicht aufgrund des standardisierten Bruttolohnes im Bereich "Gastgewerbe/Beherbergung und Gastronomie" bestimmt hat.