Citation: 5A_1066/2020 E. B

B.a. Auf eine Gefährdungsmeldung der damaligen Beiständin vom 7. Juli 2016 hin entzog die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Rheintal (KESB) den Eltern am 12. März 2018 superprovisorisch das Aufenthaltsbestimmungsrecht für ihren Sohn und platzierte diesen in einem Jugendheim. Sie bestätigte ihre Anordnung mit Beschluss vom 4. April 2018, mit welchem sie nebst anderem den Eltern ein Recht auf persönlichen Verkehr einräumte, eine neue Beiständin einsetzte und deren Aufgabenbereich ergänzte. B.b. Der Vater erhob dagegen Beschwerde an die Verwaltungsrekurskommission. Diese hiess sein Rechtsmittel am 9. August 2018 teilweise gut, hob namentlich den verfügten Entzug des Aufenthaltsbestimmungsrechts der Eltern auf und wies die Angelegenheit zur weiteren Abklärung des Sachverhalts und neuem Entscheid an die KESB zurück. B.c. B.c.a. Letztere entschied anlässlich einer Besprechung mit allen Beteiligten vom 14. August 2018, der Sohn könne für die Dauer der Abklärung wieder beim Vater wohnen. B.c.b. Am 4. Februar 2019 erging ein Indikationsbericht des internen Abklärungsdienstes der KESB. B.c.c. Nach Anhörung des Sohnes durch die Abklärerin und der Eltern durch die KESB am 1. März 2019 beschloss Letztere gleichentags, es werde dem Vater gestützt auf Art. 310 Abs. 1 ZGB das Aufenthaltsbestimmungsrecht über seinen Sohn entzogen und festgestellt, dass sich dieser ab dem 1. März 2019 bei der Mutter aufhalte. Sie ordnete vorerst begleitete Besuchskontakte zwischen Vater und Sohn sowie als Kindesschutzmassnahmen eine sozialpädagogische Familienbegleitung und eine kinder- und jugendpsychiatrische Abklärung des Sohnes an. Den Auftrag der Beiständin erweiterte sie entsprechend. Schliesslich entzog die KESB einer allfälligen Beschwerde die aufschiebende Wirkung. B.c.d. Gleichentags wurde der Umzug des Sohnes der Parteien vom Vater zur Mutter vollzogen.