Citation: 8C_909/2017 E. 7.3

7.3. Hinsichtlich der gerügten Leistungseinstellung per 30. April 2016 (vgl. E. 6.1. hiervor) berücksichtigte die Vorinstanz, dass med. pract. E.________ aufgrund der Blutentnahme vom 29. April 2016 bei der Versicherten keinen nachweisbaren Medikamentenspiegel vorfand und sie im April 2016 fähig war, mit ihrem Mann Ferien in Ägypten zu verbringen. Dies erscheint nicht als offensichtlich unrichtig, zumal Dr. med. C.________ darlegte, die Nichteinnahme der vom Hausarzt verordneten psychiatrischen Medikamente setze ihre Glaubwürdigkeit deutlich herab. Praxisgemäss lässt denn auch ein fehlender Medikamentenspiegel hinsichtlich verordneter Arzneimittel auf eine mangelnde Compliance und damit einen fehlenden Leidensdruck schliessen (BGE 140 V 260 E. 3.3.3 S. 266; Urteil 8C_924/2014 vom 2. April 2015 E. 4.2).