Citation: 1C_209/2007 28.01.2008 E. 2

Das kantonale Recht wie auch die Verletzung von Grundrechten wird vom Bundesgericht nicht von Amtes wegen geprüft; diesbezüglich gilt eine qualifizierte Rügepflicht (vgl. Art. 106 Abs. 2 und Art. 42 Abs. 2 BGG). Das Bundesgericht prüft derartige Rügen nur insofern, als sie in der Beschwerde präzise dargelegt und begründet worden sind (BGG 133 II 249 E.1.4.2 S. 254). Diesen Anforderungen genügt allenfalls die vom Beschwerdeführer erhobene Rüge, die Aufhebung der Sistierung verstosse gegen Treu und Glauben und das Willkürverbot, weil das Vollstreckungsverfahren bereits mit Verfügung vom 17. November 2004 bis zum Abschluss des Zivilprozesses sistiert worden sei. Der Beschwerdeführer macht geltend, diese Verfügung sei von den Eheleuten Y.________ nicht angefochten worden; bei der in der Folge angefochtenen Sistierungsverfügung der Verwaltungsvollzugsbehörde vom 8. Mai 2006 handle es sich tatsächlich und rechtlich um einen nicht anfechtbaren Wiedererwägungsentscheid. Nach dem Wortlaut der Verfügung der Verwaltungsvollzugsbehörde vom 17. November 2004 wurde der Zwangsvollzug kurzfristig ausgestellt und X.________ als Vollzugsgegner eine nicht verlängerbare Frist bis 17. Dezember 2004 zur Dokumentierung der allfälligen Anhebung eines Zivilprozesses eingeräumt. Mit dem Hinweis auf die nur kurzfristige Sistierung sowie mit der Zweckangabe wurde die damalige Aussetzung des Verfahrens terminlich und sachlich begrenzt. Dass der Verfügung die Zusicherung einer Sistierung bis zum Abschluss des Zivilprozesses entnommen werden kann, ist entgegen dem Beschwerdeführer offensichtlich nicht der Fall. Es ist daher weder willkürlich noch verstösst es gegen Treu und Glauben, wenn das Kantonsgericht davon ausgegangen ist, dass eine Verfahrenssistierung erst mit Verfügung vom 8. Mai 2006 angeordnet worden sei.