Citation: 1C_58/2023 E. 6.4.4

6.4.4. Soweit der Beschwerdeführer sich überhaupt hinreichend mit den vorinstanzlichen Erwägungen auseinandersetzt (Art. 42 Abs. 2 und 106 Abs. 2 BGG; E. 2 hiervor), vermag er den angefochtenen Entscheid auch in diesem Punkt nicht als willkürlich umzustossen. Die Vorinstanz stützt ihre Beurteilung auf die durchwegs einhelligen fachlichen Einschätzungen sämtlicher kommunaler und kantonaler Behörden. Sie zeigt mit ausführlicher Begründung auf, weshalb sich hinsichtlich der Fenstergestaltung eine unterschiedliche Behandlung des Bautyps Scheune gegenüber den Altstadtwohnhäusern aufdränge. Sie legt dar, dass eine Differenzierung klar im Interesse einer guten Gestaltung liege und ausserordentliche Verhältnisse bejaht werden könnten. Zudem sei die Abweichung vom Sprossenerfordernis mit dem öffentlichen Wohl und mit dem Sinn und Zweck der Rechtssätze vereinbar. Die vorinstanzliche Begründung ist sachlich vertretbar und lässt keine Willkür erkennen. Die Vorinstanz durfte somit willkürfrei zum Schluss kommen, alle Voraussetzungen des Ausnahmetatbestands gemäss Art. 21 Abs. 3 der Spezialbauvorschriften i.V.m. § 67 BauG/AG seien erfüllt. Daran vermag auch nichts zu ändern, dass die Fachperson Ortsbild eine Sprossierung der drei bestehenden (nicht hingegen der neuen) Fenster an der Westfassade für denkbar erachtet hat, zumal sie offensichtlich die bewilligte Lösung - im Hinblick auf die Gesamtwirkung - klar bevorzugte. Auch mit Blick auf die Vorbringen des Beschwerdeführers besteht jedenfalls kein Anlass, die schlüssigen vorinstanzlichen Ausführungen in Frage zu stellen. In tatsächlicher Hinsicht bestreitet er einerseits eine Praxisänderung hinsichtlich der Fenstergestaltung bei der Erteilung von Baubewilligungen für Scheunen ab den 1990er-Jahren. Andererseits bringt er vor, der Bautyp Scheune sei in der Altstadt von Rheinfelden stark verbreitet und es seien eine Vielzahl von zur Wohnnutzung umgebauten Scheunen mit sprossierten Fenstern anzutreffen. Der Beschwerdeführer beschränkt sich darauf, die sachverhaltlichen Feststellungen der Vorinstanz pauschal als falsch zu bezeichnen und ihnen eine eigene Version gegenüberzustellen. Indem er lediglich Gegenteiliges behauptet, legt er keine Willkür dar. Dasselbe gilt für seine nicht näher begründete Behauptung, durch die diversen Fensteröffnungen an der Westfassade werde nichts mehr vorzufinden sei, was auf eine ehemalige Scheune hinweise. Weshalb sich im Unterschied zu strassenseitigen Fenstern eine Sprossierung bei Fenstern in Innenhöfen umso mehr aufdrängen soll, erschliesst sich sodann nicht.