Citation: 8D_8/2021 E. 5

Inwiefern das kantonale Gericht mit der Bestätigung der Rechtmässigkeit der Kündigung per 30. Juni 2018 Grundrechte verletzt haben sollte, wird beschwerdeweise nicht substanziiert dargetan und ist nicht erkennbar. Zunächst steht für das Bundesgericht verbindlich und insoweit unbestritten fest, dass der Beschwerdeführer ab 24. März bis 9. Mai 2017 vollständig arbeitsunfähig, danach nur während kurzen Phasen und dabei mit reduziertem Pensum und zum Zeitpunkt der Kündigung seit neun Monaten gar nicht mehr an seinem Arbeitsplatz war. Dass die Vorinstanz darin eine fehlende Eignung für die Erbringung der vertraglich vereinbarten Hauswarttätigkeit als sachlichen Kündigungsgrund im Sinne der kantonalen Gesetzgebung erkannte, vermag keine Willkür zu begründen. Auch wenn aus ärztlicher Sicht Unstimmigkeiten oder Unsicherheiten hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit im Einzelnen beziehungsweise der diesbezüglichen Prognosen bestanden haben sollten, kann dies an der vorinstanzlichen Beurteilung der weiteren Eignung nichts ändern. Dies gilt insbesondere auch insoweit, als der Beschwerdeführer geltend macht, es hätten ihm leichtere Tätigkeiten zugewiesen und das Arbeitsverhältnis auf diese Weise zumindest vorübergehend fortgesetzt werden können. Die Vorinstanz stellte dazu fest, dass, auch wenn die Hauswarttätigkeit durch jeweils zwei Personen ausgeübt werde, eine Aufteilung in schwere und leichte Arbeiten organisatorisch nicht zu bewerkstelligen sei, weil dies die stete Anwesenheit von beiden erforderte, was wiederum mit dem gemäss den Beweiserhebungen erforderlichen Schichtbetrieb beziehungsweise Pikettdienst oder Einsätzen bei Grossanlässen nicht zu vereinbaren sei. Inwiefern diese Feststellungen offensichtlich unrichtig wären, wird beschwerdeweise nicht dargetan. Mit Blick darauf lässt sich auch keine Willkür begründen mit dem Argument des Beschwerdeführers, er sei bereits bei der Anstellung gesundheitlich angeschlagen gewesen, sodass die Arbeitgeberin mit entsprechenden Einschränkungen seiner Leistungsfähigkeit habe rechnen müssen. Gemäss den vorinstanzlichen Feststellungen kam es erst durch eine Operation am rechten Handgelenk zu einer vollständigen und langanhaltenden Arbeitsunfähigkeit, wobei zudem auch ein weiterer Eingriff an der linken Hand im Raum gestanden habe. Auch dass der Beschwerdeführer bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses 55-jährig war, vermag die vorinstanzliche Bestätigung der Kündigung nicht als willkürlich erscheinen zu lassen. Schliesslich lässt sich auch angesichts des Anspruchs auf eine Lohnfortzahlung während sechs Monaten sowie auf eine darüber hinausgehende Taggeldversicherung für weitere 18 Monate nach § 17 und 17a des kantonalen Lohndekrets einerseits und der vom kantonalen Gericht erkannten Zulässigkeit einer Kündigung bei Krankheit bereits nach neun Monaten anderseits nicht auf eine willkürliche Gesetzesanwendung schliessen. Nachdem die Vorinstanz einen sachlichen Kündigungsgrund als ausgewiesen erachtete, durfte sie auf noch weitergehende Beweiserhebungen hinsichtlich allfälliger anderer, unzulässiger Gründe verzichten, ohne das rechtliche Gehör des Beschwerdeführers zu verletzen. Inwiefern bei diesem Ergebnis Anspruch auf Entschädigung bestünde, ist nicht erkennbar. Das angefochtene Urteil lässt sich damit insgesamt nicht beanstanden.