Citation: 4A_412/2019 E. B

Mit Klage vom 31. August 2016 beantragte die Klägerin beim Handelsgericht des Kantons Zürich, es sei die Beklagte zu verpflichten, ihr den Betrag von Fr. 734'951.32 nebst Zins zu 5 % auf diversen Fälligkeiten zu bezahlen. Mit Urteil vom 27. Juni 2019 wies das Handelsgericht die Klage ab. Im Wesentlichen erwog es, dass die Vertragsparteien einen Gesamtvertrag abgeschlossen hätten, der sowohl werkvertragliche wie auch auftragsrechtliche Elemente enthalte und als "gemischtes Vertragsverhältnis " zu qualifizieren sei. Bei der Klägerin handle es sich um eine Rechtsnachfolgerin der A.________ Switzerland GmbH & Co KG und diese sei ihrerseits Rechtsnachfolgerin der Vertragspartnerin A.________ Schweiz GmbH in Y.________/DE, weshalb sie gegenüber der Beklagten Ansprüche aus den abgeschlossenen Architekten- und Generalplanerverträgen geltend machen könne. Der Klägerin gelinge der Beweis, dass die Beklagte die Erstellung der Perimeterdämmung der Filialen R.________, S.________, V.________ und X.________ ungenügend überwacht habe. Zudem könne der Beklagten sowohl aus Werkvertrag wie auch aus Auftrag das Fehlen von entwässernden Rinnen bei den Ausgängen der Filialen R.________, T.________, U.________, V.________, W.________ und X.________ vorgeworfen werden. Hingegen könne die Klägerin den Kausalzusammenhang zwischen den von der Beklagten zu verantwortenden Mängeln und den eingetretenen Schäden an den Filialen bzw. den zur Behebung erforderlichen Kosten nicht beweisen. Zudem fehle es bei verschiedenen Schadenspositionen an einer nachvollziehbaren substanziierten Begründung. Hinsichtlich des von der Klägerin geltend gemachten Anspruches auf Minderung des bezahlten Bauleitungshonorars stehe schliesslich zwar fest, dass die Beklagte Fehler begangen habe. Die Klägerin lege aber nicht in genügender Weise dar, in welchem Umfang diese Fehler sie zu einer Herabsetzung des Honorars berechtigen würden [vgl. insb. Zusammenfassung, ang. Entscheid, S. 130 f.].