Citation: 8C_659/2023 E. 6.2

6.2. In der Sache dürften sich die Rügen der Beschwerdeführerin, die pauschal eine Verletzung von "Art. 27 ATSG" moniert, nicht auf die in Art. 27 Abs. 1 ATSG verankerte allgemeine Aufklärungspflicht des Versicherungsträgers, sondern vornehmlich auf dessen Pflicht zur Beratung im Sinne von Abs. 2 dieser Gesetzesbestimmung beziehen. Eine Verletzung der Aufklärungspflicht wäre auch nicht ersichtlich, da diese nicht durch individuelle Beratung, sondern hauptsächlich durch die Abgabe von Informationsbroschüren, Merkblättern und Wegleitungen erfüllt wird (BGE 131 V 472 E. 4.1).