Citation: I 492/04 10.02.2005 E. 2

2.1 Das kantonale Gericht erwog, zur Aufrechterhaltung des Betriebs des abgegebenen Hilfsmittels für Blinde und hochgradig Sehschwache sowie zur Anpassung an die veränderte Computerumgebung an der Arbeitsstelle sei die beantragte Aktualisierung der Soft- und Hardware notwendig gewesen. Die entsprechenden Kosten liessen sich zwar nicht direkt unter eine Kategorie des KHMI subsumieren, es sei jedoch naheliegend, sie als Betriebs- und Unterhaltskosten im Sinne von Ziff. 1051 KHMI zu bezeichnen. 2.2 Demgegenüber macht die IV-Stelle geltend, die Beschwerdegegnerin habe das im Jahre 2001 abgegebene Hilfsmittel während zwei Jahren nur am Computer zu Hause benützt, woraus zu schliessen sei, dass sie am Arbeitsplatz über eine ausreichende Infrastruktur verfüge. Jedenfalls sei nicht dargetan, dass sie ohne die beantragten Updates ihre Arbeit nicht erledigen könne. Die versicherte Person habe nur Anspruch auf eine einfache und zweckmässige Massnahme, nicht aber auf die nach den gegebenen Umständen bestmögliche Vorkehr.