Citation: 6B_759/2021 E. 1.3.5

1.3.5. Der Beschwerdeführer ging als Erster auf das Opfer los, indem er diesem einen Schlag versetzte. Anschliessend kam auch der Mittäter hinzu, um das Opfer zu traktieren. Auch wenn keine vorgängige Absprache stattgefunden hatte, sind die gemeinsamen Gewalttätigkeiten unter dem Einsatz von Klappmessern als mittäterschaftliches Vorgehen zu qualifizieren. Wie die Vorinstanz zutreffend erwägt, haben sich beide Täter den Vorsatz des anderen konkludent zu eigen gemacht. Damit nahmen der Beschwerdeführer und der Mittäter das Risiko einer schweren Körperverletzung in Kauf. Es bedarf keiner besonderen Intelligenz, um zu erkennen, dass solche Einwirkungen schwere Körperverletzungen zur Folge haben können (vgl. zur tödlichen Gefahr von Messerstichen in Brust und Bauch eines Menschen: Urteile 6B_774/2020 vom 28. Juli 2021 E. 2.5; 6B_829/2010 vom 28. Februar 2011 E. 3.2; je mit Hinweisen).