Citation: 6B_134/2021 E. 3.3

3.3. Gemäss den vorinstanzlichen Feststellungen wurde der Beschwerdeführer mit Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau vom 28. Februar 2012 wegen Erwerbs, Verkaufs, Abgabe, Besitzes und Konsums von Betäubungsmitteln mit einer bedingten Geldstrafe von 90 Tagessätzen zu Fr. 110.-- und einer Busse von Fr. 2'000.-- bestraft. Das Amtsgericht Mönchengladbach verurteilte ihn am 5. Januar 2015 wegen unerlaubter Einfuhr in Tateinheit mit Beihilfe zum unerlaubten Handeltreiben mit Betäubungsmitteln zu zwei Jahren Freiheitsstrafe auf Bewährung. Mit Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau vom 23. August 2017 wurde er sodann wegen Führens eines Motorfahrzeuges in übermüdetem Zustand und pflichtwidrigen Verhaltens nach Verkehrsunfall mit einer bedingten Geldstrafe von 30 Tagessätzen zu Fr. 100.-- und einer Busse von Fr. 1'000.-- belegt. Die Vorinstanz berücksichtigt als ungünstige Elemente bei der Prognosestellung die einschlägigen Vorstrafen und das Vorleben des Beschwerdeführers. Trotz mehrfacher Bewährungschancen sei er wiederholt und sogar während bereits hängigem Strafverfahren rückfällig geworden, woran ihn auch relativ hohe Bussen nicht gehindert hätten. Negativ wirkten sich auch die verhängten Administrativmassnahmen aus. Darüber hinaus bezieht die Vorinstanz entgegen den Vorbringen in der Beschwerde auch den Umstand, dass der Beschwerdeführer (erneut) in stabilen familiären und beruflichen Verhältnissen lebt, in die Prognose mit ein. Ebenso berücksichtigt sie dessen Wohlverhalten seit den zu beurteilenden Taten. Sie kommt in der Gesamtbetrachtung zum Schluss, dass dem Beschwerdeführer namentlich aufgrund der festgestellten Renitenz eine eigentliche Schlechtprognose auszustellen ist. Die Überlegungen der Vorinstanz und damit die Anordnung, dass die Geldstrafe zu vollziehen ist, geben zu keiner Kritik Anlass. Sie nimmt aufgrund der massgeblichen Kriterien eine nachvollziehbare Prognosestellung vor. Eine rechtswidrige Ermessensausübung ist nicht erkennbar.