Citation: 8C_403/2018 E. 4.3

4.3. Die Beschwerdeführerin lässt zunächst einwenden, dass die Vorinstanz sich nicht auf den Wert von 91,6 dB (A) hätte abstützen dürfen, ohne vorgängig konkrete Lärmmessungen durch einen Sachverständigen getätigt zu haben. Das Argument besticht nicht. Jedenfalls ist es nicht offensichtlich unrichtig oder willkürlich, dass die Vorinstanz - zugunsten der Versicherten - auf den in der Gebrauchsanweisung angegebenen Maximalwert von 91,6 dB (A) abstellte. Im Übrigen ist darauf hinzuweisen, dass vorliegend weder die anderen Gäste noch der Entertainer selber, der die Konfettikanone seit über 10 Jahren im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit ohne besondere Vorkommnisse verwendet, am fraglichen Abend den Knall als störend oder als ausserordentlich laut empfunden hätten. Angesichts der gesamten Umstände erscheint es jedenfalls nicht als willkürlich, dass das kantonale Gericht in antizipierter Beweiswürdigung (BGE 136 I 229 E. 5.3 S. 236) auf weitere Beweismassnahmen verzichtete.