Citation: 2C_682/2020 E. 1.2.3

1.2.3. Bei einer weiteren Kontrolle vom 1. Juli 2019 stellte das Veterinäramt fest, dass zahlreiche von ihm beanstandete Punkte, nicht beseitigt worden seien. Aufgrund der wiederholten Feststellungen von immer wieder den gleichen Verstössen gegen das Tierwohl könne der Beschwerdeführer - so das Appellationsgericht - aus der Verhinderung des Beschwerdeführers zur persönlichen Betreuung der Tiere nichts ableiten. Die Auflösung des Pachtvertrags treffe den Beschwerdeführer zwar hart, doch würden die öffentlichen Interessen des Schutzes der Tiere sein privates Interesse, einen Tiergarten betreiben zu können, überwiegen. Aufgrund der wiederholten, dem Tierwohl in gravierender Weise zuwiderlaufenden Haltung in der Vergangenheit bestehe keine ausreichende Sicherheit, dass der Beschwerdeführer im Rahmen einer verbleibenden Tierhaltung inskünftig seine Tiere nachhaltig tiergerechter halten werde.