Citation: 5A_464/2015 E. 2.6

2.6. Im Hinblick auf die Eingabe vom 26. September 2014 macht der Beschwerdeführer ausserdem geltend, das Kantonsgericht habe in Verletzung des rechtlichen Gehörs seinen Antrag auf Neuberechnung der Sicherheitsleistung nie behandelt. Entgegen der Beurteilung des Obergerichts habe das Kantonsgericht den Antrag auch nicht implizit abgelehnt. Das Obergericht hat erwogen, in der Eingabe vom 26. September 2014 habe der Beschwerdeführer behauptet, viele Beklagte seien in ungewollte Kollokationsprozesse verwickelt und wollten sich daraus möglichst ohne Kostenfolgen verabschieden, weshalb mehr als die Hälfte der Prozesse entfallen könnten. Diese Behauptungen seien jedoch unsubstanziiert gewesen und sie hätten sich nicht bewahrheitet, da bis zum kantonsgerichtlichen Beschluss vom 9. Januar 2015 nur gerade fünf Klagen infolge Anerkennung hätten abgeschrieben werden können. Das Kantonsgericht habe demnach zu Recht mit Verfügung vom 3. November 2014 das Gesuch des Beschwerdeführers vom 31. Oktober 2014 um Erstreckung der Frist zur Sicherstellung der Parteientschädigungen über den Restbetrag von Fr. 181'460.-- abgewiesen. Gleichzeitig habe der Referent unter Hinweis auf das Urteil 5A_64/2014 vom 13. Mai 2014 implizit den Antrag auf Neuberechnung der Sicherheitsleistung abgelehnt. Für eine Neuberechnung habe denn auch kein Anlass bestanden, nachdem die Behauptungen (über erwartete Klageanerkennungen) unsubstanziiert und nicht geeignet gewesen seien, die vom Bundesgericht bestätigte Pflicht zur Leistung der Sicherheiten in Frage zu stellen. Diese Beurteilung ist nicht zu beanstanden. Die Ablehnung einer weiteren Fristerstreckung zur Zahlung der Sicherheit, die in unveränderter Höhe veranschlagt wird, kommt einer impliziten Ablehnung des Gesuchs um Neuberechnung eben dieser Sicherheit gleich. Mit den Gründen, die diese Ablehnung rechtfertigen, setzt sich der Beschwerdeführer nicht genügend auseinander, weshalb auf diesen Punkt nicht weiter einzugehen ist.