Citation: 8C_2/2020 E. 5.2

5.2. Der Versicherte rügt, der neuropsychologische Bericht der Psychiatrie B.________ vom 26. Februar 2019 halte fest, dass trotz bestehender Lernbeeinträchtigung ein Ausbildungsabschluss auf EFZ-Niveau mit Mehraufwand und zusätzlicher privater Unterstützung möglich sei; es werde die Beantragung eines Nachteilsausgleiches vorgeschlagen, den er auch vor Antritt der Lehre bewilligt bekommen habe. So könne er auch gute schulische Leistungen vorweisen. Wie bereits in E. 5.1 dargelegt, erfolgt die Beurteilung, ob die Umschulung in den gewünschten Beruf die Voraussetzungen erfüllt, nicht allein anhand der aktuellen Umstände, sondern ein wesentlicher Faktor ist die auf längere Frist angelegte prognostische Beurteilung. Insofern kann der Versicherte aus den aufgelegten Unterlagen zum Verlauf seiner Lehre nichts zu seinen Gunsten ableiten, zumal diese als unzulässige Noven für die Beurteilung der vorliegend strittigen Frage nicht zu berücksichtigen sind (E. 1.4). Nachdem aber die Umschulung in den gewünschten Beruf bereits aus somatischer Sicht nicht als angepasst zu gelten hat, kann offen bleiben, ob sich aus kognitiver Sicht die gewünschte Umschulung als adäquat erweist.