Citation: 9C_173/2019 E. 3.2.3

3.2.3. Entgegen der Beschwerde stellt es auch keinen Widerspruch dar, dass der Versicherte ab 1. März 2015 wieder zu 50 % arbeitsfähig ist und auf diesen Zeitpunkt hin nicht nur eine Stelle in einem 50 %-Pensum angetreten, sondern auch eine Arbeit als Kinesiologe aufgenommen hat. Denn es handelt sich dabei um eine noch in der Anfangsphase steckende, äusserst bescheidene Nebentätigkeit, beschränkt sie sich doch durchschnittlich auf eine wöchentliche Sitzung von 60 bis 90 Minuten. Im Übrigen war die kinesiologische Beschäftigung des Versicherten auch Dr. med. G.________ bekannt; sie bildete für ihn keinen Grund, im Gutachtenszeitpunkt eine höhere Arbeitsfähigkeit zu attestieren. Sollte sich die Arbeitsfähigkeit des Versicherten derart verbessern, dass er seine Tätigkeit ausbauen könnte, welche Möglichkeit auch im Gutachten vom 4. April 2016 als realistisch betrachtet wird, wäre dies im Rahmen einer Rentenrevision zu berücksichtigen.