Citation: 7B_132/2022 E. B

Mit Urteil vom 18. Februar 2020 sprach das Kantonsgericht Appenzell Ausserrhoden A.________ von den Vorwürfen der sexuellen Nötigung und mehrfachen sexuellen Handlungen mit Kindern, je zum Nachteil von B.A.________, frei. Hingegen sprach es A.________ der mehrfachen Vergewaltigung in Gehilfenschaft zum Nachteil von B.A.________, der mehrfachen Vergewaltigung und versuchten Vergewaltigung in Gehilfenschaft zum Nachteil von C.A.________, der mehrfachen (teilweise versuchten) sexuellen Nötigung in Gehilfenschaft zum Nachteil von B.A.________, der mehrfachen sexuellen Nötigung in Gehilfenschaft zum Nachteil von C.A.________, der mehrfachen (teilweise versuchten) sexuellen Handlungen mit Kindern in Gehilfenschaft zum Nachteil von B.A.________ sowie der mehrfachen (teilweise versuchten) sexuellen Handlungen mit Kindern in Gehilfenschaft zum Nachteil von C.A.________ schuldig und verurteilte sie zu einer Freiheitsstrafe von 3 Jahren. Zudem wurde A.________ verpflichtet, B.A.________ eine Genugtuung von Fr. 30'000.-- zzgl. Zins zu 5 % seit dem 31. Dezember 2011 und C.A.________ eine solche in derselben Höhe zu bezahlen. Die Schadenersatzforderung von B.A.________ wurde auf den Zivilweg verwiesen.