Citation: 4P.38/2007 22.05.2007 E. 5

Nach Art. 90 Abs. 1 lit. b OG wendet das Bundesgericht im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde auch bei freier Kognition das Recht nicht umfassend von Amtes wegen an, sondern beschränkt sich auf die Prüfung der rechtsgenüglich erhobenen und begründeten Rügen (BGE 129 I 113 E. 2.1 S. 120, 185 E. 1.6 S. 189; 128 I 354 E. 6c S. 357; 127 I 38 E. 3c S. 43). Dieser Begründungsanforderung genügt nach konstanter Rechtsprechung nicht, appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid zu üben und Normen der Bundesverfassung anzufügen (BGE 131 I 291 E. 1.5 S. 297). Es ist vielmehr aufzuzeigen und soweit erforderlich und möglich zu belegen, inwiefern die angerufenen verfassungsmässigen Rechte durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sein sollen. Es sind ausschliesslich Vorbringen zu beurteilen, aus denen wenigstens sinngemäss hervorgeht, inwiefern das angerufene verfassungsmässige Recht verletzt sein soll. 5.1 Der Begründung der staatsrechtlichen Beschwerde, welche weitgehend mit der parallel eingereichten Berufung übereinstimmt, ist nicht zu entnehmen, inwiefern die verfassungsmässigen Rechte verletzt sein sollen, die jeweils im Zusammenhang mit der Kritik genannt werden, welche die Beschwerdeführerin am angefochtenen Entscheid übt. Die Vorbringen der Beschwerdeführerin beschränken sich auf eine appellatorische Kritik, ohne dass aufgezeigt würde, inwiefern sie insbesondere die Prinzipien des fairen Verfahrens (vgl. etwa BGE 131 II 169 E. 2.2.3 S. 173), des überspitzten Formalismus (BGE 128 II 139 E. 2a S. 142) oder der Waffengleichheit (BGE 127 I 73 E. 3d S. 78) als verletzt erachtet, soweit diese in ihrem Gehalt über den Anspruch auf rechtliches Gehör hinausreichen (zur Publikation in BGE 133 I bestimmtes Urteil 1A.56/2006 vom 11. Januar 2007 E. 4.5 f.). Auf diese Rügen ist mangels hinreichender Begründung nicht einzutreten. 5.2 Zu den aus Art. 29 Abs. 2 BV fliessenden Verfahrensansprüchen gehört insbesondere das Recht des Betroffenen, sich vor Erlass eines in seine Rechtsstellung eingreifenden Entscheids zur Sache zu äussern und an der Erhebung wesentlicher Beweise entweder mitzuwirken oder sich zumindest zum Beweisergebnis zu äussern, wenn dieses geeignet ist, den Entscheid zu beeinflussen (BGE 129 II 497 E. 2.2 S. 504 f.; 127 I 54 E. 2b S. 56 mit Verweisen). Die Begründung erfüllt die Anforderungen von Art. 90 OG nicht, soweit sie sich in der generellen Rüge erschöpft, es seien keine Abklärungen getroffen und Beweisanerbieten nicht abgenommen worden. Soweit Behauptungen und Beweisanerbieten nicht mit Aktenhinweisen konkret bezeichnet werden, ist auf die Rüge nicht einzutreten. 5.3 Im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde sind - von hier nicht gegebenen Ausnahmen abgesehen - neue Vorbringen nicht zulässig (BGE 129 I 49 E. 3 S. 57). Die neu eingereichte Arbeitsbestätigung ist aus dem Recht zu weisen.