Citation: 2C_670/2021 E. A

A.a. A.________ (geb. 1987) ist mazedonischer Staatsangehöriger. Am 14. Februar 2009 heiratete er B.________, welche in der Schweiz über die Niederlassungsbewilligung verfügte. Am 21. Januar 2010 erhielt er gestützt auf diese Ehe eine Aufenthaltsbewilligung. Im November 2010 trennte sich A.________ von seiner damaligen Ehefrau. Wegen Wegfalls des Aufenthaltszwecks verlängerte das Migrationsamt des Kantons Solothurn (nachfolgend: das Migrationsamt) die Aufenthaltsbewilligung A.________s nicht mehr, woraufhin sich dieser am 25. Mai 2011 bei der Einwohnergemeinde U.________ nach Mazedonien abmeldete. Die Ehe zwischen A.________ und B.________ wurde am 2. Juni 2011 in Mazedonien geschieden. A.b. Am 19. November 2011 reiste A.________ als Tourist in die Schweiz ein. Er hielt sich in der Folge bei seiner Freundin C.________ auf, welche über die Schweizer Staatsangehörigkeit verfügt. Am 2. Dezember 2011 heirateten A.________ und C.________. Am 7. Januar 2012 kam der gemeinsame Sohn D.________ zur Welt. Das Migrationsamt erteilte A.________ daraufhin zum Verbleib bei seiner zweiten Ehefrau erneut eine Aufenthaltsbewilligung. A.c. Zwischen A.________ und C.________ kam es wiederholt zu tätlichen Auseinandersetzungen. In diesem Zusammenhang verurteilte die Staatsanwaltschaft des Kantons Solothurn A.________ mit Strafbefehl vom 4. Januar 2016 wegen Drohung, einfacher Körperverletzung, mehrfacher Tätlichkeiten, mehrfacher Nötigung, versuchter Nötigung und Beschimpfung zu einer Geldstrafe von 100 Tagessätzen zu Fr. 50.--, bedingt aufgeschoben bei einer Probezeit von zwei Jahren, und einer Busse von Fr. 500.--. Ein weiterer Strafbefehl erging am 11. Februar 2016; darin wurde A.________ wegen versuchter Drohung zu einer Geldstrafe verurteilt, bedingt aufgeschoben bei einer Probezeit von zwei Jahren. A.d. Am 20. Januar 2016 trennten sich A.________ und C.________. Das Richteramt Solothurn-Lebern gestattete ihnen am 26. Februar 2016 das Getrenntleben und genehmigte die gleichentags unterzeichnete Trennungsvereinbarung. Darin hielten die Parteien fest, dass der gemeinsame Sohn unter die alleinige Obhut der Mutter gestellt werde. Das Besuchs- und Ferienrecht des Kindsvaters wurde der freien Vereinbarung überlassen. Zudem wurde A.________ verpflichtet, an den Unterhalt seines Sohnes einen monatlichen Beitrag in der Höhe von Fr. 540.-- zu leisten. In Abänderung der in der Trennungsvereinbarung getroffenen Besuchsregelung wurde A.________ mit Beschluss der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) Region Solothurn vom 24. Mai 2016 das Recht eingeräumt, seinen Sohn alternierend am Samstag oder Sonntag, jeweils von 9.00 bis 19.00 Uhr zu sich auf Besuch zu nehmen. A.e. Nach der Trennung von seiner Ehefrau wurde A.________ wie folgt strafrechtlich belangt: - Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Berner Jura-Seeland vom 16. Dezember 2016: Geldstrafe von 80 Tagessätzen zu Fr. 40.-- sowie Busse von Fr. 280.-- wegen Entwendung eines Motorfahrzeugs zum Gebrauch, mehrfachen unzulässigen Ausführens von Lernfahrten, Lernfahrten ohne Anbringen der L-Tafel, mehrfachen Nichtmitführens des Lernfahrausweises, Nichtmitführens des Fahrzeugausweises, Führens eines Personenwagens mit zwei mangelhaften Reifen sowie mehrfachen Führens eines Motorfahrzeugs trotz Entzugs des Lernfahrausweises; - Strafbefehl der Staatsanwaltschaft des Kantons Solothurn vom 30. Januar 2017: Geldstrafe von 10 Tagessätzen zu Fr. 40.-- und Busse von Fr. 20.-- wegen unzulässigen Ausführens von Lernfahrten und Lernfahrten ohne Anbringen der L-Tafel; - Strafbefehle der Staatsanwaltschaft des Kantons Solothurn vom 2. Juni 2017 und 20. Juli 2017: Bussen von insgesamt Fr. 520.-- wegen mehrfachen Überschreitens der signalisierten Höchstgeschwindigkeit auf Autobahnen; - Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm vom 15. September 2017: Busse von Fr. 100.-- wegen Missachtens eines gerichtlichen Verbots; - Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland: Geldstrafe von 70 Tagessätzen zu Fr. 40.-- wegen grober Verletzung der Verkehrsregeln sowie Vergehens gegen das Waffengesetz; - Strafbefehl der Staatsanwaltschaft des Kantons Solothurn vom 8. Januar 2018: Geldstrafe von 100 Tagessätzen zu Fr. 30.-- und Busse von Fr. 880.-- wegen Vergehens gegen das Betäubungsmittelgesetz, Ungehorsams gegen amtliche Verfügungen, Ungehorsams des Schuldners im Betreibungs- und Konkursverfahren, mehrfachen Überschreitens der signalisierten Höchstgeschwindigkeit auf Autobahnen sowie Nichtbeachtens eines Lichtsignals; - Strafbefehl der Staatsanwaltschaft des Kantons Solothurn vom 4. April 2018: Busse von Fr. 120.-- wegen Verlassens des Fahrzeugs ohne den Zündungsschlüssel wegzunehmen und unnötigen Laufenlassens des Motors eines stillstehenden Fahrzeugs; - Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau vom 27. Juni 2018: Busse von Fr. 100.-- wegen Widerhandlung gegen das Personenbeförderungsgesetz. Zudem war der Beschwerdeführer im Betreibungsregister V.________-U.________ per 1. März 2018 mit Betreibungen in der Höhe von Fr. 2'530.70 und 26 Verlustscheinen im Umfang von Fr. 37'214.70 verzeichnet. A.f. Mit Verfügung vom 2. Juli 2018 entschied das Migrationsamt, die Aufenthaltsbewilligung A.________s nicht zu verlängern. Eine gegen diese Verfügung erhobene Beschwerde wurde vom Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn (nachfolgend: das Verwaltungsgericht) mit Urteil vom 7. Dezember 2018 gutgeheissen; das Verwaltungsgericht hob die Verfügung vom 2. Juli 2018 auf, wies das Migrationsamt an, die Aufenthaltsbewilligung A.________s zu verlängern und verwarnte diesen ausländerrechtlich. A.g. Mit Urteil des Richteramtes Solothurn-Lebern vom 20. August 2019 wurde die Ehe Zwischen A.________ und C.________ geschieden. Die elterliche Sorge über D.________ wurde beiden Elternteilen belassen, die elterliche Obhut hingegen der Kindsmutter zugeteilt. A.________ wurde das Recht eingeräumt, seinen Sohn einmal pro Woche alternierend am Samstag oder Sonntag, jeweils von 9.00 Uhr bis 19.00 Uhr zu sich auf Besuch zu nehmen, wobei A.________ beabsichtige, dieses Recht ab dem 1. Oktober 2019 wieder regelmässig auszuüben. A.________ wurde verpflichtet, an den Unterhalt von D.________ einen monatlichen Beitrag in der Höhe von Fr. 1'100.-- zu bezahlen. A.h. Nach der ausländerrechtlichen Verwarnung (vgl. Bst. A.f hiervor) ergingen gegen A.________ die folgenden weiteren Strafverdikte: - Strafbefehl der Staatsanwaltschaft des Kantons Glarus vom 9. September 2019: Geldstrafe von 80 Tagessätzen zu Fr. 50.-- wegen grober Verletzung der Verkehrsregeln; - Strafbefehl der Staatsanwaltschaft des Kantons Solothurn vom 11. September 2019: Busse von Fr. 200.-- wegen mehrfachen Fahrens ohne gültigen Fahrausweis. Ausserdem stiegen die Betreibungen A.________s bis zum 9. Juli 2020 auf Fr. 85'160.80 an, die offenen Verlustscheine summierten sich zu diesem Zeitpunkt auf Fr. 37'214.70.