Citation: 4A_589/2023 E. 3.2

3.2. Dagegen beharrt der Beschwerdeführer auf einem in der Duplik und im Berufungsverfahren vorgetragenen Standpunkt, dass unter der Wendung "termination of contract" in Ziff. 7 des Vertrags nicht die Kündigung des Vertrags, sondern dessen Beendigung gemeint sei. Er rügt aber vor Bundesgericht - wenn überhaupt (Erwägung 2.1) - die Vertragsauslegung der Vorinstanz lediglich unter dem Gesichtspunkt der Willkür und behauptet, dass auf Englisch der Begriff "termination" sowohl Kündigung als auch Beendigung heissen könne, was auch mit einer teleologischen Auslegung der Klausel in Einklang stehe. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers liegt Willkür nicht bereits dann vor, wenn eine andere Interpretation des Vertrags ebenfalls denkbar ist, sondern erst dann, wenn die Vertragsauslegung der Vorinstanz geradezu offensichtlich unrichtig ist (Erwägung 2.1). Inwiefern die vorinstanzliche Vertragsinterpretation geradezu offensichtlich unrichtig wäre, zeigt der Beschwerdeführer nicht auf. Vielmehr ging er zunächst selbst davon aus, dass mit der strittigen Wendung die Vertragskündigung gemeint sei und warf in seiner erstinstanzlichen Klageantwort dem Beschwerdegegner vor, dass dieser Ziff. 7 des Vertrags "schlicht falsch" übersetzt habe. Er offerierte eine "richtige" Übersetzung und übersetzte die hier strittige Wendung als "nach erfolgter Kündigung", ehe er in späteren Rechtsschriften das Gegenteil behauptete und nach seinen Vorbringen auch Kommissionen für Geschäfte nach der Kündigung "in seine weiteren Berechnungen" einschloss. Willkür liegt hier offensichtlich nicht vor und wird nicht rechtsgenüglich dargetan.