Citation: 6B_1090/2022 E. 1.2.2

1.2.2. Der Beschwerdeführerin wird vorgeworfen, zwischen November 2006 und September 2011 im Rahmen von 70 Transaktionen insgesamt Fr. 106'758.55 zweck- und abredewidrig per E-Banking vom Bank E.________-Konto der Beschwerdegegnerin 2 auf ausschliesslich von ihr genutzte Kreditkartenkonten überwiesen zu haben. Sie habe damit meist ihre privaten Kreditkartenrechnungen bezahlt oder Barbezüge getätigt, ohne diese aber der Beschwerdegegnerin 2 zuzuwenden. Diese Transaktionen habe sie zudem in der Buchhaltung der Beschwerdegegnerin 2 wahrheitswidrig teils auf das Kontokorrent F.________ (dem Geschäftsführer der Beschwerdegegnerin 2) mit dem Text "Bezug Bankomat", teils als Materialaufwand mit dem Text "G.________" oder "H.________", teilweise als Einlage in die Kasse und zum Teil als Drittaufwand für Objekte mit dem Text "I.________ AG U.________" (eine ebenfalls von der Beschwerdeführerin geführte Gesellschaft) verbucht. Dabei habe sie in der Absicht gehandelt, die zweck- und abredewidrigen Geldbezüge zu kaschieren und sich selbst sowie eventuell der I.________ AG einen unrechtmässigen Vorteil zu verschaffen. Ohnehin habe die Beschwerdeführerin lediglich vom 25. November 2005 bis 31. Dezember 2008 für die Beschwerdegegnerin 2 Buch geführt. Danach habe sie vereinbarungswidrig keine Buchhaltung mehr geführt. Sodann habe die Beschwerdeführerin zwischen Dezember 2005 und Dezember 2011 Fr. 28'214.60 zu viel an Honorar für die Buchführung der Beschwerdegegnerin 2 an die D.________ GmbH überwiesen, ohne dass diese darauf Anspruch gehabt hätte. Den Betrag habe sie in der Buchhaltung wahrheitswidrig als Buchhaltungsaufwand verbucht. Ferner habe sie zwischen Januar 2006 und September 2011 - meist infolge mangelnder Liquidität der D.________ GmbH - Fr. 45'793.65 vom Geschäftskonto der Beschwerdegegnerin 2 an die D.________ GmbH überwiesen und die Beträge vereinbarungswidrig für deren Verbindlichkeiten verwendet oder in bar bezogen. Ebenso habe die Beschwerdeführerin zwischen Februar 2008 und Juli 2011 - meist infolge mangelnder privater Liquidität - Fr. 22'861.35 vom Bank E.________-Konto der Beschwerdegegnerin 2 auf diverse eigene Konten überwiesen und die Beträge in bar bezogen oder eigene Verbindlichkeiten, etwa die Miete, damit bezahlt. Von Januar 2006 bis Dezember 2011 habe die Beschwerdeführerin ebenfalls infolge mangelnder eigener Liquidität ferner Fr. 132'778.95 in der Bank E.________-Filiale in V.________ gegen Unterschrift bezogen und für private Zwecke oder solche der D.________ GmbH resp. der I.________ AG verwendet. Sie habe jeweils in unrechtmässiger Bereicherungsabsicht und zur Verschleierung der abredewidrigen Verwendung des Geldes gehandelt und die Transaktionen wahrheitswidrig verbucht.