Citation: 1P.738/1999 21.03.2000 E. 1.-

a) Das angefochtene Urteil ist ein kantonal letzt- instanzlicher Entscheid, gegen den kein anderes bundesrecht- liches Rechtsmittel offen steht. Die staatsrechtliche Be- schwerde ist daher grundsätzlich zulässig (Art. 84 Abs. 2 und Art. 86 Abs. 1 OG). b) Zur staatsrechtlichen Beschwerde ist legiti- miert, wer durch den angefochtenen Erlass oder Entscheid eine Rechtsverletzung erlitten hat (Art. 88 OG). Ein Verband ist legitimiert, mit staatsrechtlicher Beschwerde die Inte- ressen seiner Mitglieder zu wahren, wenn er als juristische Person konstituiert ist, nach seinen Statuten die durch die angerufenen verfassungsmässigen Rechte geschützten Interes- sen seiner Mitglieder zu wahren hat und die Mehrzahl oder doch eine Grosszahl seiner Mitglieder vom angefochtenen Er- lass oder Entscheid betroffen sind (BGE 125 I 71 E. 1b/aa S. 75; 123 I 221 E. 2 S. 225; 122 I 90 E. 1c S. 92, je mit Hinweisen). Der Beschwerdeführer ist ein Verein, dem ein gros- ser Teil der im Kanton Bern tätigen Lehrkräfte angeschlossen ist und der statutarisch die Wahrung der Vermögensinteressen seiner Mitglieder bezweckt. Er rügt eine Verletzung der Ge- waltenteilung sowie eine willkürliche Auslegung von Art. 8 LAD. Die Mitglieder des Beschwerdeführers können sich auf die Gewaltenteilung als Individualrecht berufen. Ebenso haben nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichts die öffentlichen Bediensteten einen rechtlich geschützten An- spruch darauf, nicht willkürlich besoldet zu werden (BGE 123 I 1, nicht publ. E. 1b; BGE 121 I 102, nicht publ. E. 1b). Sie und demzufolge auch der Beschwerdeführer sind daher zur staatsrechtlichen Beschwerde legitimiert. c) Auf die staatsrechtliche Beschwerde ist somit grundsätzlich einzutreten.