Citation: 6B_1193/2021 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz sieht es gestützt auf die von ihr als glaubhaft bewerteten Aussagen der Privatklägerin als erstellt, dass der Beschwerdeführer diese im Rahmen von verbalen Auseinandersetzungen mehrfach geohrfeigt hat. Konkret führt sie aus, die Privatklägerin habe angegeben, dass es häufig zu Streit wegen ihrer ausserehelichen Beziehung gekommen sei. Der Beschwerdeführer sei dabei sehr wütend geworden und habe sie jeweils geohrfeigt. Diese Auseinandersetzungen hätten angefangen, nachdem sie ihm von ihrer ausserehelichen Beziehung und dem Umstand erzählt habe, dass das Kind eventuell nicht von ihm sei. Die Privatklägerin habe den Beginn der Tätlichkeiten damit anhand eines aussergewöhnlichen Details eingegrenzt und könne auch den Auslöser für die Konflikte benennen. Dass sie die Anzahl der einzelnen Ohrfeigen nicht genau habe beziffern und die einzelnen Situationen nicht mehr genau habe beschreiben können, sei angesichts des Zeitablaufs und der Häufigkeit dieser Handlungen nachvollziehbar. Die Privatklägerin dramatisiere die einzelnen Vorfälle zudem nicht, sondern beschreibe diese sachlich, was zusätzlich für die Glaubhaftigkeit ihrer Aussagen spreche. Dass dem Beschwerdeführer nur einmal im Rahmen der Streitigkeit die Hand ausgerutscht sein will, erscheine demgegenüber als unglaubhaft (vgl. angefochtenes Urteil Ziff. 4.3 S. 12).