Citation: 5A_88/2020 E. 5.3

5.3. Damit genügt die Beschwerdeführerin den Begründungsanforderungen abermals nicht: Ihr ist zugute zu halten, dass sie ihre Sichtweise der Dinge ausführlich darlegt. Allerdings geht sie hierbei teilweise von tatsächlichen Grundlagen aus, welche die Vorinstanz in dieser Weise nicht festgestellt hat, was nicht zulässig ist (vgl. dazu vorne E. 2.2; erfasst ist auch der sog. Prozesssachverhalt vgl. BGE 140 III 16 E. 1.3.1). Sodann legt sie in keiner Weise dar, inwiefern dem Obergericht eine Rechtsverletzung vorzuwerfen wäre. Zwar ist es nach Art. 42 Abs. 2 BGG nicht notwendig, die angeblich verletzten Rechtsnormen oder Grundsätze zu bezeichnen. Dennoch muss die Beschwerde eine sachbezogene Auseinandersetzung mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheids enthalten und es muss klar daraus hervorgehen, welche Rechtsregeln von der oberen kantonalen Instanz inwiefern falsch angewandt worden sein sollen (BGE 142 I 99 E. 1.7.1; 142 III 364 E. 2.4 S. 368; vgl. auch vorne E. 2.1). Insoweit wäre von der Beschwerdeführerin zumindest eine minimale Auseinandersetzung mit den einschlägigen Rechtsgrundlagen zu erwarten gewesen.