Citation: 4C.339/2004 12.01.2005 E. 1

Der Beklagte macht zunächst geltend, das Landgericht habe die Aberkennungsklage in erster Instanz zu Recht abgewiesen, da der Kläger (spätestens) nach Ausstellung des Pfandausfallscheins gegen seine Nennung als Solidarschuldner auf demselben keine Rechtsmittel ergriffen habe und dieser somit rechtskräftig geworden sei. An dieser Begründung werde hier ausdrücklich festgehalten. Nach Art. 55 Abs. 1 lit. c OG ist indessen in der Berufungsschrift anzugeben, welche Bundesrechtssätze und inwiefern sie durch den angefochtenen Entscheid verletzt sind. Die Gesetzesartikel brauchen dabei nicht ausdrücklich genannt zu werden, falls aus den Vorbringen hervorgeht, gegen welche Regeln des Bundesprivatrechts die Vorinstanz verstossen haben soll (BGE 121 III 397 E. 2a S. 400). Unerlässlich ist aber, dass die Berufung auf die Begründung des angefochtenen Entscheids eingeht und im Einzelnen zeigt, worin eine Verletzung von Bundesrecht liegt (BGE 116 II 745 E. 3 S. 749). Der Berufungskläger soll in der Berufungsschrift nicht bloss die Rechtsstandpunkte, die er im kantonalen Verfahren eingenommen hat, erneut bekräftigen, sondern mit seiner Kritik an den als rechtsfehlerhaft erachteten Erwägungen der Vorinstanz ansetzen (Peter Münch, in: Geiser/Münch [Hrsg.], Prozessieren vor Bundesgericht, 2. Aufl., Basel/ Frankfurt a.M. 1998, S. 154 f. N. 4.91). Eine solche Auseinandersetzung mit den Erwägungen, unter denen die Vorinstanz die Auffassung des Landgerichts verworfen hat, lässt der Beklagte in seinen vorstehend dargestellten Vorbringen vermissen. Er genügt damit den genannten Begründungsanforderungen nicht, weshalb insoweit auf die Berufung nicht einzutreten ist (BGE 105 II 308 E. 6).