Citation: 6B_1422/2019 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer macht zunächst eine Verletzung des Grundsatzes der Verfahrenseinheit (Art. 29 StPO) sowie des Gleichbehandlungs- und Fairnessgebots (Art. 8 BV und Art. 3 Abs. 2 lit. c StPO) geltend. Diese sieht er darin begründet, dass die Vorinstanzen die Verfahren gegen ihn und C.________ getrennt geführt haben. Er argumentiert, C.________ sei als Nebentäter zu betrachten, weshalb die beiden Verfahren gemeinsam zu führen gewesen wären. Sodann sei ihm bei den staatsanwaltschaftlichen Einvernahmen von C.________ weder das Teilnahme- noch das Fragerecht gewährt worden, weshalb diese Einvernahmen nach Art. 147 Abs. 4 StPO unverwertbar seien. Aufgrund fehlender Belehrung über die Beschuldigtenrechte hält der Beschwerdeführer auch seine als Auskunftsperson am 8. Juni 2012 bei der Staatsanwaltschaft deponierten Aussagen für unverwertbar (Art. 158 Abs. 2 StPO). Daran anschliessend bringt er vor, es sei unzulässig, die von einer Auskunftsperson getätigten Aussagen in einer späteren Befragung eins zu eins zu übernehmen und der beschuldigten Person entgegenzuhalten. Genau dies sei an der Konfrontationseinvernahme vom 28. Juni 2012 jedoch geschehen, weshalb die entsprechenden Befragungsprotokolle ebenfalls nicht verwertbar seien.