Citation: 6B_1388/2021 E. B

Gegen das erstinstanzliche Urteil erhoben A.________ Berufung und die Staatsanwaltschaft Anschlussberufung. Mit Entscheid vom 9. September 2021 stellte das Obergericht des Kantons Zürich fest, dass das bezirksgerichtliche Urteil in Rechtskraft erwachsen war, soweit die Schuldsprüche, das Kontaktverbot, die Vernichtung von Computer samt Daten und die Genugtuung betroffen waren. In Abweichung vom bezirksgerichtlichen Urteil verzichtete das Obergericht auf den Vollzug der Freiheitsstrafe von 13 Monaten, welche das Regionalgericht Emmental-Oberaargau am 22. Februar 2017 bedingt ausgesprochen hatte, und verlängerte die Probezeit um 2 ½ Jahre. Für die neuen Straftaten verhängte das Obergericht eine unbedingte Freiheitsstrafe von 21 Monaten, eine unbedingte Geldstrafe von 15 Tagessätzen zu Fr. 50.-- und eine Busse von Fr. 500.-- bei einer Ersatzfreiheitsstrafe von 5 Tagen. Auch das Obergericht ordnete eine ambulante Behandlung an und verzichtete darauf, den Vollzug der Freiheitsstrafe zu Gunsten dieser Massnahme aufzuschieben.