Citation: 8C_672/2020 E. 4.6

4.6. Zusammenfassend liegen keine Anhaltspunkte vor, die auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit der Folgerungen der Dres. med. C.________ und D.________ begründeten (vgl. E. 2.3 hiervor). Diese legten überzeugend und widerspruchsfrei dar, dass die Unfallkausalität der nach dem 30. April 2019 bestehenden rechtsseitigen Schulterbeschwerden zu verneinen ist. Die Vorinstanz verzichtete daher zu Recht im Rahmen der grundsätzlich zulässigen antizipierten Beweiswürdigung (BGE 141 I 60 E. 3.3; 124 V 90 E. 3b) auf weitere Abklärungen. Sie stellte ohne Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes fest, dass ab 1. Mai 2019 keine unfallbedingten Folgen aus dem Ereignis vom 12. Dezember 2018 mehr vorlagen, weshalb sie die Leistungseinstellung auf diesen Zeitpunkt hin korrekterweise bestätigte. Die Beschwerde ist im Hauptpunkt unbegründet.