Citation: U 278/03 30.07.2004 E. A

Der 1959 geborene N.________ war als Maschinenassistent bei der Firma X.________ SA tätig und bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen die Folgen von Betriebs- und Nichtbetriebsunfällen sowie Berufskrankheiten versichert. Am 22. August 1998 erlitt er in Kroatien einen Verkehrsunfall, bei dem er sich multiple Kontusionen zuzog. Nach der Rückkehr in die Schweiz suchte er wegen Nacken- und Rückenbeschwerden sowie Schmerzen im Bereich der rechten Hüfte und des rechten Kniegelenks Dr. med. M.________ auf, welcher Physiotherapie verordnete und eine medikamentöse Behandlung durchführte. Ab 26. Oktober 1998 arbeitete N.________ wieder zu 50% und ab 23. November 1998 zu 100% am bisherigen Arbeitsplatz, worauf am 22. Januar 1999 die Behandlung abgeschlossen wurde. Am 4. November 1999 liess N.________ durch den Arbeitgeber eine Rückfall-Meldung einreichen mit dem Hinweis, er habe wegen erneuter Probleme an Oberschenkel, Knie und Rücken am 2. November 1999 den Arzt aufsuchen müssen. Im Arztzeugnis UVG für Rückfall vom 22. November 1999 gab Dr. med. M.________ an, der Versicherte klage über ischiasähnliche Schmerzen mit Ausstrahlungen in die Extremitäten und es werde eine medikamentöse sowie physiotherapeutische Behandlung durchgeführt. Während er eine Arbeitsunfähigkeit zunächst verneinte, schätzte er den Versicherten in der Folge für die Zeit vom 17. Januar bis 20. Februar 2000 zu 100 % und ab 21. Februar 2000 zu 50% arbeitsunfähig ein (ärztliches Zeugnis vom 23. Februar 2000). Dr. med. B.________, Chefarzt der Orthopädischen Klinik am Spital S.________, diagnostizierte am 11. Dezember 2000 chronische lumbalgieforme Schmerzen L5/S1 ohne radikuläre Ausfälle und vertrat die Auffassung, ob unfallbedingte Veränderungen vorlägen, sei zum Teil eine Ermessensfrage. Im von der SUVA daraufhin in Auftrag gegebenen Gutachten des Dr. med. W.________, Spezialarzt für Rheumatologie und Innere Medizin FMH, vom 18. Juni 2001 wurde die Diagnose "chronische lumbospondylogene Beschwerden mit Ausstrahlung in das rechte Bein" bei altersentsprechenden Diskusdegenerationen L3 bis S1 und diskretem Morbus Scheuermann gestellt und ein Kausalzusammenhang der geklagten Beschwerden mit dem Unfall vom 22. August 1998 als unwahrscheinlich bzw. nahezu ausgeschlossen bezeichnet. Gestützt hierauf lehnte die SUVA Leistungen in Zusammenhang mit dem gemeldeten Rückfall ab (Verfügung vom 1. März 2002), wogegen der Versicherte Einsprache erhob, welche mit Einspracheentscheid vom 17. Mai 2002 abgewiesen wurde.