Citation: 1B_178/2014 E. 2.4

2.4. Entgegen der Darstellung des Beschwerdeführers hat das Kantonsgericht im Zusammenhang mit den Provisionsbetrügen und dem Verbleib der deliktisch erworbenen Provisionen konkrete Anhaltspunkte für eine Verdunkelungsgefahr genannt. So hat es namentlich aufgezeigt, weshalb namentlich F.________ noch einzuvernehmen sei und weshalb insoweit die Gefahr der Absprachen oder Beeinflussungsversuche besteht. Inwiefern diese Annahme unzutreffend sein soll, legt der Beschwerdeführer in seiner Beschwerde nicht dar. Dass der Verbleib von betrügerisch erlangten Provisionsgeldern aufgrund der Akten nicht ermittelt werden konnte und deshalb noch Befragungen vorzunehmen sind, bestreitet der Beschwerdeführer ebenfalls nicht. Unter diesen Umständen durfte das Kantonsgericht eine ernsthafte Gefahr bejahen, dass der Beschwerdeführer gemäss dem damaligen Stand der Untersuchung in Freiheit die wahrheitsgetreue Abklärung des Sachverhalts bezüglich der Provisionsgelder erschweren könne. Weiter ist zu beachten, dass der gegen ihn erhobene Vorwurf des gewerbsmässigen Betrugs schwer wiegt, was das öffentliche Interesse an einer von Beeinflussungsversuchen freien Sachverhaltsermittlung verstärkt. Im Falle einer Verurteilung muss der Beschwerdeführer mit einer empfindlichen Strafe rechnen. Bei einer Freilassung bestünde für ihn daher ein beträchtlicher Anreiz, namentlich F.________ bezüglich seiner künftigen Aussagen zu beeinflussen. Entgegen der Annahme des Beschwerdeführers ist auch nicht ausgeschlossen, dass er versuchen könnte, weitere noch einzuvernehmende Personen zu kontaktieren. Vor diesem Hintergrund hat das Kantonsgericht kein Bundesrecht verletzt, wenn es die Kollusionsgefahr im Zusammenhang mit den Provisionsbetrügen bejahte, bezüglich derer aufgrund des Teilgeständnisses anerkanntermassen ein dringender Tatverdacht besteht. Dies genügt zur Rechtfertigung der Untersuchungshaft, weshalb entgegen der Meinung des Beschwerdeführers offenbleiben kann, ob ein dringender Tatverdacht auch hinsichtlich weiterer Straftaten bzw. Tatkomplexen besteht. Demnach ist die Erwägung des Kantonsgerichts, wonach auch bezüglich in Österreich geplanter Kreditbetrüge ein dringender Tatverdacht und eine Kollusionsgefahr zu bejahen sei, nicht entscheidrelevant. Auf die dagegen gerichtete Kritik des Beschwerdeführers ist daher mangels Beschwer nicht einzutreten. Gleiches gilt bezüglich seiner Kritik an der ebenfalls nicht entscheiderheblichen Erwägung des Kantonsgerichts, wonach der dringende Tatverdacht und die Kollusionsgefahr nicht die gleichen Straftaten betreffen müssten. Da das Kantonsgericht bezüglich des Vorwurfs der Anlagebetrüge nicht von einem dringenden Tatverdacht ausging, konnte es in diesem Zusammenhang entgegen der Meinung des Beschwerdeführers die Unschuldsvermutung gemäss Art. 32 Abs. 1 BV nicht verletzten