Citation: 8C_418/2014 E. 3.1

3.1. Die IV-Stelle gelangte nach ihrem im Juni 2010 von Amtes wegen eingeleiteten Rentenrevisionsverfahren gestützt auf die in der Expertise vom 14. Februar 2011 festgehaltenen Ergebnisse der von ihr veranlassten Begutachtung in der ärztlichen Abklärungsstelle C._______ zunächst zum Schluss, dass sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin seit der Rentenzusprache am 21. März 2007 so weit verbessert habe, dass ihr die Erzielung eines rentenausschliessenden Erwerbseinkommens nunmehr wieder zumutbar wäre. Sie kündigte deshalb mit Vorbescheid vom 29. September 2011 an, die laufende Rente für die Zukunft (ex nunc et pro futuro) aufzuheben. Dazu kam es jedoch nicht, weil ihre weiteren, vertiefteren Erhebungen medizinischer Art ergaben, dass von Anfang an nie eine gesundheitliche Beeinträchtigung bestand, welche eine Rentengewährung hätte rechtfertigen können. Von einer deshalb angezeigten Wiedererwägung der ursprünglichen Rentenverfügung sah sie angesichts des fortgeschrittenen Alters der Beschwerdeführerin ab, weil eine Rentenaufhebung nach dem schon seit Jahren anhaltenden Leistungsbezug nach der Rechtsprechung nicht zulässig ist, ohne vorher berufliche Eingliederungsmassnahmen geprüft und/oder durchgeführt zu haben (vgl. Urteile 9C_920/2013 vom 20. Mai 2014 E. 4.4 und 9C_228/2010 vom 26. April 2011 E. 3, publiziert in: SVR 2011 IV Nr. 73 S. 220, je mit Hinweisen). Darauf verzichtete die IV-Stelle jedoch, was sich damit erklären lässt, dass sie deren Anordnung im Hinblick auf die Relation zwischen dem damit verbundenen Aufwand und der relativ kurzen noch zu erwartenden beruflichen Aktivitätsdauer der Beschwerdeführerin nicht mehr als sinnvoll erachtete. Statt dessen war sie zur weiteren Rentenausrichtung bereit.