Citation: U 376/99 06.10.2000 E. 2

2.- In materieller Hinsicht hat das kantonale Gericht die gesetzlichen Voraussetzungen der Rentenleistungspflicht des Unfallversicherers (Art. 18 UVG) richtig dargelegt, ebenso die Rechtsprechung zu den dazu massgebenden Berechnungsgrundlagen, sodass darauf verwiesen werden kann. Zu ergänzen ist, dass der Invaliditätsbegriff in der obligatorischen Unfallversicherung mit demjenigen in der Invalidenversicherung (und der Militärversicherung) grundsätzlich übereinstimmt. In allen drei Bereichen bedeutet er die durch einen versicherten Gesundheitsschaden verursachte dauernde oder während längerer Zeit bestehende Beeinträchtigung der Erwerbsmöglichkeiten auf dem für die versicherte Person in Betracht fallenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt. Deshalb hat die Schätzung der Invalidität mit Bezug auf den gleichen Gesundheitsschaden praxisgemäss den gleichen Invaliditätsgrad zu ergeben (BGE 119 V 470 Erw. 2b, 116 V 249 Erw. 1b mit Hinweisen). Abweichungen davon sind neben anderen, vorliegend nicht zutreffenden Gründen, nur gerechtfertigt, wenn fest steht, dass der Versicherte zusätzlich zu den kausalen Unfallfolgen Gesundheitsschäden aufweist, für die der Unfallversicherer nicht einzustehen hat.