Citation: 5A_413/2018 E. 2

Aus der Begründungspflicht gemäss Art. 42 Abs. 2 BGG ergibt sich, dass der Beschwerdeführer in gezielter Auseinandersetzung mit den für das Ergebnis des angefochtenen Entscheides massgeblichen Erwägungen plausibel aufzuzeigen hat, welche Rechte bzw. Rechtsnormen und inwiefern die Vorinstanz diese verletzt haben soll (BGE 140 III 86 E. 2 S. 88 f.; 140 III 115 E. 2 S. 116). Kernerwägung des Entscheides ZK1 17 139, welcher sich mit der Rechtsverzögerungsthematik und dem erstinstanzlichen Verfahrensablauf eingehend beschäftigt, ist, dass sich der Beschwerdeführer angesichts seiner zahlreichen Eingaben und des damit von ihm gewählten prozessualen Vorgehens selbst zuzuschreiben hat, dass das erstinstanzliche Verfahren sich in die Länge zieht. Damit und insbesondere mit den vom Kantonsgericht im Einzelnen dargelegten Verfahrensschritten setzt sich der Beschwerdeführer ungenügend auseinander, indem er in allgemeiner Weise festhält, der erstinstanzliche Richter würde immer nur superprovisorisch entscheiden, scheine den Überblick verloren zu haben und schiebe bloss Akten hin und her statt eine mündliche Verhandlung durchzuführen, aber das Kantonsgericht schütze die Prozessverschleppung einfach mit dem Argument, dass es sich um ein komplexes Verfahren mit umfangreichen Beweismassnahmen handle. Es wäre im Einzelnen aufzuzeigen, welche Anträge nicht innert angemessener Frist behandelt worden sein sollen und inwiefern dies vor Kantonsgericht spezifisch gerügt, aber von diesem in Verletzung von Art. 29 Abs. 1 BV nicht als Rechtsverzögerung angesehen wurde.