Citation: 1P.551/2006 22.09.2006 E. 1

Die angefochtene Verfügung des Haftrichters ist ein kantonal letztinstanzlicher Endentscheid, gegen den die staatsrechtliche Beschwerde zulässig ist (Art. 86 Abs. 1 OG). Der Beschwerdeführer rügt die Verletzung verfassungsmässiger Rechte, wozu er befugt ist (Art. 88 OG). Da diese und die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen erfüllt sind, ist auf die Beschwerde, unter dem Vorbehalt gehörig begründeter Rügen (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG; BGE 127 I 38 E. 3c; 125 I 492 E. 1b) grundsätzlich einzutreten. 1.1 Nicht einzutreten ist auf die Beschwerde allerdings insoweit, als der Beschwerdeführer bestreitet, dass Fluchtgefahr vorliege. Eine solche Rüge hat er in seiner Stellungnahme vom 9. August 2006 zum Haftfortsetzungsantrag der Staatsanwaltschaft nicht erhoben, weshalb seine Kritik an der Annahme dieses besonderen Haftgrundes am Novenverbot von Art. 86 Abs. 1 OG scheitert. 1.2 Mit einer staatsrechtlichen Beschwerde gegen die Aufrechterhaltung von Untersuchungshaft kann, ausser der Aufhebung des angefochtenen Entscheids, auch die sofortige Entlassung aus der Haft verlangt werden (BGE 115 Ia 293 E. 1a). Der entsprechende Antrag des Beschwerdeführers ist daher zulässig. 1.3 Bei staatsrechtlichen Beschwerden, die gestützt auf das verfassungsmässige Recht der persönlichen Freiheit gegen die Aufrechterhaltung von Haft erhoben werden, prüft das Bundesgericht die Auslegung und die Anwendung des kantonalen Rechts grundsätzlich frei (BGE 117 Ia 72 E. 1; 114 Ia 281 E. 3).