Citation: 8C_163/2022 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz qualifizierte das im Verfahren nach Art. 44 ATSG eingeholte SMAB-Gutachten als voll beweiswertig. Die Ärzte hätten darin überzeugend dargelegt, dass die medizinisch-theoretische Leistungsfähigkeit der Beschwerdeführerin bloss in ihrer angestammten Tätigkeit als Sozialberaterin am Spital B.________ um 20 % eingeschränkt sei, nicht aber in der aktuellen, leidensadaptierten Tätigkeit bei der Opferhilfe C.________. Dort sei sie voll arbeitsfähig. Es sei irrelevant, ob die Erschöpfungszustände auf eine chronische Entzündung des Verdauungstrakts (Morbus Crohn), die durch den Brustkrebs bedingte Anti-Hormontherapie mittels Tamoxifen oder das CrF-Syndrom zurückzuführen seien. Nach der Brustkrebsoperation sei die Versicherte im Zusammenhang mit der Tumorbehandlung allein durch ihren Hausarzt betreut worden, nicht durch einen Spezialisten. Gründe für den Beizug eines Onkologen bestünden somit nicht.