Citation: 8C_448/2024 E. 2

Die Vorinstanz gelangte im Urteil vom 29. Februar 2024 in Auseinandersetzung mit den Parteivorbringen und in Würdigung der Akten zur Überzeugung, die Beschwerdegegnerin habe das Gesuch des Beschwerdeführers vom 3. Mai 2023 um Arbeitslosenversicherungsleistungen abweisen dürfen. Dies begründete sie damit, dass der Beschwerdeführer die gemäss Art. 8 in Verbindung mit Art. 13 f. AVIG dafür geforderte Beitragszeit von mindestens zwölf Monaten in der massgeblichen Rahmenfrist vom 3. Mai 2021 bis 2. Mai 2023 unstreitig nicht erfüllt habe. Weil sodann die Betreuung der Eltern als möglicher Grund für die Befreiung von der Erfüllung der Beitragspflicht mit dem Tod der Mutter am 4. August 2021 geendet habe, fehle es überdies offenkundig an der Voraussetzung gemäss Art. 14 AVIG, wonach der Befreiungsgrund während der Rahmenfrist mindestens zwölf Monate angedauert haben muss, um trotz fehlender Beitragszeit einen Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung begründen zu können. Ohnehin hätte das Leistungsbegehren gemäss Art. 14 Abs. 2 in fine AVIG innerhalb eines Jahres nach Ende der Betreuungszeit eingereicht sein müssen, was ebenso wenig der Fall gewesen sei.