Citation: 9C_765/2023 E. 4

Die Vorinstanz hat für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit auf das polydisziplinäre Gerichtsgutachten der ABI vom 24. Mai 2023 abgestellt und gestützt darauf festgestellt, dass der Beschwerdeführer in der angestammten Tätigkeit seit 2005 arbeitsunfähig sei. In einer angepassten Tätigkeit sei er mindestens seit 2012 bis März 2014 zu 70 % arbeitsfähig gewesen. Von April 2014 bis Juni 2015 sei er auch in einer angepassten Tätigkeit vollständig arbeitsunfähig gewesen und ab Juli 2015 sei er wiederum zu 90 % arbeitsfähig. Ein Einkommensvergleich ergab für die Zeit von Oktober 2012 (frühestmöglicher Rentenbeginn) bis März 2014 und ab Juli 2015 einen rentenausschliessenden Invaliditätsgrad. Für die Zeit ab April 2014 sprach das kantonale Gericht dem Versicherten eine ganze Rente zu, welche in Anwendung von Art. 88a Abs. 1 IVV bis zum 30. September 2015 befristet wurde.