Citation: 5A_101/2007 25.10.2007 E. 4

Der Beschwerdeführer erhebt auch subsidiäre Verfassungsbeschwerde. 4.1 Diese ist zulässig gegen Entscheide letzter kantonaler Instanzen, soweit keine Beschwerde nach den Artikeln 72 - 89 zulässig ist (Art. 113 BGG; BGE 133 III 439 E. 3.1). Nachdem vorliegend die Beschwerde in Zivilsachen unzulässig ist (vorne, E. 3), erweist sich die subsidiäre Verfassungsbeschwerde als grundsätzlich zulässig. 4.2 Mit der Verfassungsbeschwerde kann nur die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten gerügt werden (Art. 116 BGG). Der Beschwerdeführer muss angeben, welches verfassungsmässige Recht verletzt wurde, und substantiiert darlegen, worin die Verletzung besteht (vgl. der zu Art. 90 OG ergangene BGE 130 I 26 E. 2.1 S. 31, 258 E. 1.3). Das Bundesgericht kann die Verletzung eines Grundrechtes nur insofern prüfen, als eine solche Rüge in der Beschwerde präzise vorgebracht und begründet worden ist (Art. 117 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 133 III 439 E. 3.2). 4.3 Zur Zulässigkeit seiner subsidiären Verfassungsbeschwerde äussert sich der Beschwerdeführer nur am Ende seiner Ausführungen über die Dauer der Ausbildung der Beschwerdegegnerin. Zur Begründung führt er aus, der vom Obergericht vertretene Standpunkt stelle auch eine Ermessensüberschreitung bei der Interpretation von Art. 277 ZGB dar, weshalb sich die vorliegende Eingabe auch unter dem Titel einer subsidiären Verfassungsbeschwerde rechtfertige. Die Feststellungen im angefochtenen Urteil zu den übrigen Kriterien betreffend die Zumutbarkeit des Mündigenunterhalts werden nicht bemängelt, sondern das Rechtsmittel wird auf die Frage der Ausbildungsdauer beschränkt. 4.4 So oder anders kann auf die subsidiäre Verfassungsbeschwerde nicht eingetreten werden, denn der Beschwerdeführer setzt sich über die Begründungsvoraussetzungen hinweg. Zunächst einmal nennt er kein verfassungsmässiges Recht, welches das Obergericht verletzt haben soll. Und selbst wenn man bei einer weniger strengen formellen Prüfung seiner Rechtsschrift ihm zugute halten wollte, er habe dem Obergericht eine willkürliche Auslegung von Art. 277 ZGB vorwerfen wollen, bleibt festzustellen, dass seine Ausführungen gesamthaft über eine unzulässige appellatorische Kritik nicht hinausgehen (dazu: BGE 133 III 393 E. 6 S. 397 mit Hinweis auf BGE 130 I 258 E. 1.3 S. 261 f.), zumal die Schwelle für die Annahme von Willkür noch deutlich höher liegt, wenn der Richter - wie vorliegend (BGE 111 II 410 E. 2a S. 411; Urteil vom 27. Januar 2006 [5C.231/2005], E. 1.3, in FamPra.ch 2006 S. 488) - in der Anwendung der einschlägigen Gesetzesnorm über einen erheblichen Ermessenspielraum verfügt und das Bundesgericht in seiner Überprüfung dementsprechend Zurückhaltung übt (BGE 131 III 12 E. 4.2 S. 15; 130 III 571 E. 4.3 S. 576; 125 II 86 E. 6 S. 98). 4.5 Auf die subsidiäre Verfassungsbeschwerde kann nicht eingetreten werden.