Citation: 9C_92/2018 E. 3.2

3.2. Die Beschwerdeführerin bringt dagegen vor, es sei aktenwidrig und willkürlich, dass die Vorinstanz die Reduktion respektive Aufgabe der angestammten Tätigkeit als Physiotherapeutin auf eine allgemeine Überforderung zurückgeführt, aber dafür eine Indikation aus medizinischer Sicht verneint habe. Zudem müssten eine Pensumsreduktion und Berufsaufgabe nicht medizinisch zwingend indiziert sein. Vielmehr genüge es, wenn sie ohne ihre Beschwerden überwiegend wahrscheinlich weiterhin im angestammten Beruf mit dem ursprünglichen Pensum gearbeitet hätte. Die Beschwerdegegnerin habe des Weiteren die Beweismaxime der "Aussage der ersten Stunde" falsch angewendet, denn sie (die Beschwerdeführerin) habe bei der Eingliederungsberaterin am 7. September 2010 klar zu verstehen gegeben, ihre gesundheitlichen Probleme bzw. die chronische Depression hätten zum Verlust der Stelle als Physiotherapeutin geführt. Die Beschwerdegegnerin habe fälschlicherweise einzig auf den erst später erstellten Abklärungsbericht vom 25. Juni 2012 abgestellt.