Citation: 8C_765/2014 E. A

Der 1962 geborene A.________ war Bereichsleiter in der Firma Alu B.________ AG und damit bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch unfallversichert. Am 14. August 2007 fuhr er als Autolenker auf einer Autobahn von hinten auf einen Sattelschlepper auf. Im Hospital C.________ wo er am Unfalltag ambulant behandelt wurde, wurden eine Schädelprellung mit Kopfplatzwunde sowie eine Zerrung der Halswirbelsäule (HWS) und der Brustwirbelsäule (BWS) diagnostiziert; die Kopfwunde wurde genäht (Bericht vom 14. August 2007). Dr. med. D.________, Allgemeine Medizin FMH, diagnostizierte im Bericht vom 17. Dezember 2007 als Unfallfolgen eine HWS-Distorsion, eine Kopfkontusion, multiple Kontusionen im Bereich des Körpers und eine Rissquetschwunde im Bereich des Kopfes temporal links. Die SUVA kam für die Heilbehandlung und das Taggeld auf. Sie zog diverse Arztberichte, eine biomechanische Kurzbeurteilung der Gutachterstelle E.________ vom 25. Juli 2008 und ein interdisziplinäres (internistisches, orthopädisches, psychiatrisches, neuropsychologisches und neurologisches) Gutachten des Zentrums F.________ vom 18. November 2010 bei. Hierin wurde folgende Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit gestellt: Anhaltende somatoforme Schmerzstörung. Ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit seien folgende Diagnosen: Akzentuierte narzisstische leistungsorientierte Persönlichkeitszüge; chronisches cervikales Schmerzsyndrom bei degenerativen Veränderungen C3/4 mit linksforaminaler Stenose und Spondylarthrose C4/5 mit rechtsforaminaler Stenose, Status nach HWS-Distorsion am 14. August 2007 mit leichtem Schädelhirntrauma, Status nach funktioneller perkutaner Rhizotomie C3 beidseits, C5 beidseits und C6 beidseits am 20. April 2009; chronisches lumbovertebrales Schmerzsyndrom; Übergewicht (BMI 28.1); Nikotinabusus (Zigarillos). Weiter wurde in diesem Gutachten ausgeführt, von organischer Seite könnten keine unfallbedingten nachweisbaren Beschwerden benannt werden, die zu einer Einschränkung der Arbeitsfähigkeit führten; psychischerseits bestehe eine 20%ige Arbeitsunfähigkeit. Die SUVA zog weitere Arztberichte bei. Mit Verfügung vom 15. Februar 2012 stellte sie die Leistungen per 29. Februar 2012 ein, weil die adäquate Unfallkausalität der organisch nicht hinreichend nachweisbaren Beschwerden zu verneinen sei. Dagegen erhob der Versicherte Einsprache. Am 30. April 2012 wurde er von Dr. med. G.________, Spezialarzt für Neurochirurgie FMH, Spital H.________, am Halswirbelkörper (HWK) 3/4 operiert; seine Diagnosen lauteten: linkslastige Myelokompression und Foramenstenose bei verkalkter Diskushernie links HWK3/4; Zustand nach erheblichem HWS-Schleudertrauma am 14. August 2007. Mit Einsprachebegründung vom 8. August 2012 reichte der Versicherte weitere Arztberichte und ein in Buenos Aires erstelltes technisches Gutachten vom 21. Oktober 2010 betreffend den Unfall vom 14. August 2007 ein. Mit Entscheid vom 13. März 2013 wies die SUVA die Einsprache ab.