Citation: 8C_45/2009 30.04.2009 E. 4.3

4.3.1 Unbestritten ist, dass die Unfalladäquanz nach der sogenannten Schleudertrauma-Praxis (BGE 134 V 109, 117 V 359) zu prüfen, die Heck-Auffahrkollision vom 9. Februar 2005 aufgrund des augenfälligen Geschehensablaufs höchstens als mittelschwer im Grenzbereich zu den leichten Unfällen zu qualifizieren und die daher weiter erforderlichen unfallbezogenen Kriterien jedenfalls hinsichtlich der besonders dramatischen Begleitumstände oder besonderen Eindrücklichkeit des Unfalles, der Schwere oder besonderen Art der erlittenen Verletzung, der ärztlichen Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmerte, sowie des schwierigen Heilverlaufs und erheblichen Komplikationen nicht gegeben sind. 4.3.2 Nach der zutreffenden Auffassung der Vorinstanz liegt das Kriterium der fortgesetzt spezifischen, belastenden ärztlichen Behandlung nicht vor. Der Versicherte fiel ausweislich der Akten hinsichtlich angeordneter ambulanter wie stationärer medizinischer Massnahmen durch sein unkooperatives Verhalten auf; so musste der Aufenthalt in der Rehaklinik X.________ (vgl. Austrittsbericht vom 14. September 2005) vorzeitig abgebrochen werden. Zudem stellte er sämtliche physiotherapeutischen Massnahmen bereits mehr als ein halbes Jahr vor der kreisärztlichen Untersuchung des Dr. med. W.________ vom 29. Januar 2007 ein. Der Beschwerdeführer ist darauf hinzuweisen, dass selbst aus einer regelmässig durchgeführten Physiotherapie und Akupunkturbehandlung in der Regel keine erhebliche Mehrbelastung begründet ist (vgl. Urteil 8C_278/2008 vom 18. August 2008 E. 3.4). 4.3.3 Zum Vorbringen in der Beschwerde, entgegen der vorinstanzlichen Auffassung hätten in besonders ausgeprägter Weise Kopfschmerzen vorgelegen, ist in Ergänzung des angefochtenen Entscheids festzuhalten, dass den Befunden und Wahrnehmungen der behandelnden und abklärenden Ärzte, auf welche das Gericht bei der Würdigung der Glaubhaftigkeit angegebener Schmerzen angewiesen ist (vgl. Urteil U 26/97 vom 4. November 1998 E. 5b), nichts Derartiges zu entnehmen ist. 4.3.4 Schliesslich hat das kantonale Gericht zutreffend erwogen, dass die Rehaklinik X.________ laut Austrittsbericht vom 14. September 2005 bereits ab 3. Oktober 2005 eine hälftige Arbeitstätigkeit mit allmählicher Steigerung als zumutbar hielt und Dr. med. W.________ anlässlich der kreisärztlichen Untersuchung vom 16. Februar 2006 eine weiter bestehende Arbeitsunfähigkeit nur während der zusätzlich angeordneten Abklärungs- und Therapiephase bestätigte. Daher kann eine erhebliche Arbeitsunfähigkeit nicht bejaht werden. Zudem fehlt es an ausgewiesenen Anstrengungen, die Arbeitsunfähigkeit zu überwinden (vgl. BGE 134 V 109 E. 10.2.7 S. 129 f.). Die für das Jahr 2008 letztinstanzlich geltend gemachten Arbeitsbemühungen betreffen in zeitlicher Hinsicht nicht den hier zur Diskussion stehenden Sachverhalt bei Erlass des Einspracheentscheids der SUVA vom 30. April 2007 (vgl. BGE 121 V 362 E. 1b S. 366 mit Hinweisen). 4.4 Insgesamt ist in Bestätigung des angefochtenen Entscheids der adäquate Kausalzusammenhang der geklagten Beschwerden mit dem Unfall vom 9. Februar 2005 ab dem Zeitpunkt der Leistungseinstellung (28. Februar 2007) zu verneinen.