Citation: 5C.256/2002 23.12.2002 E. A

Zur Sicherung eines am 22. Juni 1998 gewährten Darlehens über Fr. 165'000.-- übergab A.F.________ B.B.________ zwei auf der Liegenschaft seiner Ehefrau L.F.________ in Z.________ lastende Schuldbriefe, nämlich einen Namensschuldbrief im 1. Rang über Fr. 65'000.-- und einen als Eigentümerschuldbrief ausgestalteten Inhaberschuldbrief über Fr. 135'000.-- im 2. Rang. Die Witwe des inzwischen verstorbenen B.B.________, A.B.________, stellte am 6. Dezember 2000 für den Betrag von Fr. 172'562.50 zuzüglich Zinsen und Kosten beim Betreibungsamt Z.________ das Begehren um Betreibung auf Grundpfandverwertung. A.F.________ und L.F.________ erhoben Rechtsvorschlag. Die Einzelrichterin des Bezirksgerichts Hinwil erteilte am 3. März 2001 die provisorische Rechtsöffnung. Auf Ersuchen von A.B.________ fand am 5. Oktober 2001 die Zwangsverwertung der Liegenschaft von L.F.________ statt. Der Zuschlag ging für Fr. 193'000.-- an R.T.________. Die von L.F.________ dagegen erhobene Beschwerde blieb ohne Erfolg. A.F.________ erklärte in einer Selbstanzeige vom 15. Oktober 2001 gegenüber der Bezirksanwaltschaft Hinwil, die Unterschrift seiner Ehefrau auf den massgeblichen Dokumenten gefälscht zu haben.