Citation: 1A.76/2004 14.05.2004 E. 1

Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf führt eine Strafuntersuchung gegen A.________ wegen Beihilfe zur Untreue, angeblich begangen mit dem inzwischen verstorbenen B.________, zum Nachteil der Freien Demokratischen Partei Deutschlands in Nordrhein-Westfalen. Im Zusammenhang mit diesem Verfahren ersuchte sie die Schweizer Behörden am 24. November 2003 um Gewährung von Rechtshilfe. Die für die Ausführung des Ersuchens zuständige Behörde, die Bezirksanwaltschaft IV für den Kanton Zürich (BAK), erliess am 28. November 2003 eine Eintretensverfügung, mit welcher die X.________AG zur Edition aller sachdienlichen Unterlagen aufgefordert und die Befragung von Y.________ als Zeuge angeordnet wurde. Am 15. Dezember 2003 erging die Schlussverfügung, in welcher die BAK die Herausgabe des Protokolls der Zeugeneinvernahme samt den eingereichten Firmenunterlagen an die ersuchende Behörde verfügte. Hiergegen erhoben die X.________AG und Y.________ mit Eingabe vom 30. Januar 2004 Rekurs. Sie beantragten, die Schlussverfügung sei aufzuheben; dem Rechtshilfeersuchen sei nicht zu entsprechen. Mit Beschluss vom 28. Februar 2004 ist die III. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Zürich auf den Rekurs nicht eingetreten. Sie hat im Wesentlichen erwogen, gemäss Art. 80k IRSG betrage die Rekursfrist gegen Schlussverfügungen 30 Tage, wie die Rekurrenten denn auch in der der Schlussverfügung beigefügten Rechtsmittelbelehrung informiert worden seien. Diese Verfügung sei ihnen am 16. Dezember 2003 zugestellt worden. Somit sei die Frist zur Einreichung des Rekurses am 15. Januar 2004 abgelaufen. Innert dieser Frist sei aber beim Obergericht keine Rekursschrift eingetroffen. Vielmehr hätten sie, die Rekurrenten, ihren Rekurs erst am 30. Januar 2004 eingereicht. Sie hätten sich in ihrer Rekursbegründung zu Unrecht auf den Fristenstillstand infolge Gerichtsferien berufen, da die kantonalen und eidgenössischen Bestimmungen über den Stillstand von Fristen im Rechtshilfeverfahren nicht zu beachten seien (Art. 12 Abs. 2 IRSG). Mit Eingabe vom 31. März 2004 führen die X.________AG und Y.________ Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht mit dem Begehren, der - ihnen am 5. März 2004 - zugestellte Beschluss des Obergerichts sei aufzuheben; die Sache sei zur (materiellen) Beurteilung an das Obergericht zurückzuweisen. Sodann haben sie beantragt, der Beschwerde sei aufschiebende Wirkung beizulegen. Da im Übrigen in der Sache auch noch eine Nichtigkeitsbeschwerde an das Kassationsgericht des Kantons Zürich eingereicht worden sei, sei die vorliegende Angelegenheit zu sistieren. Die Bezirksanwaltschaft und die Staatsanwaltschaft haben auf eine Vernehmlassung zur Beschwerde verzichtet, ebenso das Obergericht, dieses unter Hinweis auf die zu zuhanden des Kassationsgerichts erstattete Stellungnahme, in der es dafür hält, die kantonale Nichtigkeitsbeschwerde sei unzulässig bzw. eventuell - aus den bereits im angefochtenen Entscheid genannten Gründen - als unbegründet abzuweisen.