Citation: 6B_145/2019 E. 6.4

6.4. Die Vorinstanz bejaht zu Recht eine Freiheitsberaubung im Sinne von Art. 183 Ziff. 1 Abs. 1 StGB. Der Beschwerdeführer hinderte die Beschwerdegegnerin 2 gewaltsam am Verlassen der Wohnung, indem er sie packte, auf das Sofa warf und ihr untersagte, die Wohnung für die geplante Verabredung zu verlassen. Für den Fall, dass sie versuchen sollte, sich dem Verbot zu widersetzen und die Wohnung dennoch zu verlassen, musste sie daher mit erneuter Gewalt durch den Beschwerdeführer rechnen, weshalb nachvollziehbar ist, dass sie dies nicht tat. Die Vorinstanz legt zutreffend dar, dass es unter diesen Umständen keine Rolle spielt, ob die Wohnungstür verschlossen war. Auch insofern gilt zudem, dass von der Beschwerdegegnerin 2 trotz ihrer Judokenntnisse nicht verlangt werden konnte, sich auf einen Kampf mit dem ihr körperlich überlegenen Beschwerdeführer einzulassen. Von den weiteren anwesenden Personen (Freunde des Beschwerdeführers) konnte die Beschwerdegegnerin 2 gemäss den willkürfreien Erwägungen der Vorinstanz keine Hilfe erwarten. Die Rüge des Beschwerdeführers ist unbegründet.