Citation: 8C_331/2018 E. 4.2.2

4.2.2. Der Beschwerdeführer ist der Ansicht, die Frage nach dem anrechenbaren Arbeits- bzw. Verdienstausfall gemäss Art. 11 Abs. 1 AVIG für die Zeit von Oktober bis Dezember 2012 könne letztlich offen bleiben. Auch diese Anspruchsvoraussetzung (Art. 8 Abs. 1 lit. b in Verbindung mit Art. 11 Abs. 1 AVIG) ist allerdings klarerweise erfüllt und es besteht insoweit ebenfalls kein Grund, auf die Festlegung der Rahmenfristen zurückzukommen. Bei der Beurteilung der Anspruchsberechtigung im Sinne von Art. 11 Abs. 3 AVIG, wonach ein Arbeitsausfall nicht anrechenbar ist, für den dem Arbeitslosen Lohnansprüche oder wegen vorzeitiger Auflösung des Arbeitsverhältnisses Entschädigungsansprüche zustehen, ist rechtsprechungsgemäss auf die AHV-Gesetzgebung abzustellen (BGE 128 V 176). Gemäss Art. 6 Abs. 2 lit. b AHVV gehören Versicherungsleistungen bei Unfall, Krankheit oder Invalidität, von hier nicht massgebenden Ausnahmen abgesehen, nicht zum beitragspflichtigen Erwerbseinkommen. Am Bestand eines anrechenbaren Arbeitsausfalles im Sinne von Art. 8 Abs. 1 lit. b in Verbindung mit Art. 11 Abs. 1 AVIG vermögen somit im vorliegenden Fall weder die Unfalltaggelder noch die Rente der Invalidenversicherung etwas zu ändern. Es erübrigt sich an dieser Stelle, auf die vorinstanzlichen Erwägungen zum hier nicht zur Anwendung gelangenden Art. 29 AVIG und die dazu erhobenen Einwendungen des Beschwerdeführers einzugehen.