Citation: 4A_443/2016 E. 4.3.3

4.3.3. Soweit der Beschwerdeführer sinngemäss eine Verletzung der Begründungspflicht nach Art. 29 Abs. 2 BV rügt, da eine "medizinische und juristische Begründung" fehle, weshalb die Einschätzung von Dr. F.________ nicht überzeugen könne, geht diese Rüge fehl. Die Vorinstanz nannte ihre wesentlichen Überlegungen, weshalb sie der Auffassung sei, dass Dr. med. F.________ nicht zu begründen vermöge, weshalb nicht auf das D.________-Gutachten abgestellt werden könne, nämlich, dass die Verletzung des Längsbandes einzig durch Dr.med. F.________ behauptet werde und in den übrigen Akten keine Stütze finde. Die Vorinstanz erfüllte damit die aus dem verfassungsmässigen Anspruch auf rechtliches Gehör folgende Verpflichtung, ihren Entscheid zu begründen (vgl. Erwägung 4.2.4). Indem der Beschwerdeführer sodann lediglich auf einzelne Fragen hinweist, die seiner Meinung nach im D.________-Gutachten offen geblieben seien, die Beurteilung des Orthopäden und Neurologen kritisiert oder pauschal erklärt, dass zu "berücksichtigen sei", dass seinerzeit bei der D.________-Begutachtung noch die Überwindungsrechtsprechung gegolten habe, legt er nicht hinreichend dar, inwiefern die Beweiswürdigung der Vorinstanz, dass das D.________-Gutachten sämtlichen Anforderungen der Rechtsprechung entspreche und daher auf dieses abzustellen sei, willkürlich im oben genannten Sinne wäre (dazu Erwägung 4.2.2). Schliesslich vermag der Beschwerdeführer nichts zu seinen Gunsten abzuleiten, wenn er vorbringt, dass den D.________-Gutachtern alte MRI-Bilder vorgelegen haben bzw. die MRI-Bilder vom 28. April 2014 den Gutachtern des D.________ nicht zur Verfügung standen, hat doch der Beschwerdeführer auf die diesbezügliche ergänzende Begutachtung durch die D.________-Gutachtern in seiner Stellungnahme vom 9. Juni 2016 ausdrüc klich verzichtet (dazu vorne Erwägung 4.1.4).