Citation: 4D_67/2021 E. 1

Mit Entscheid des Regionalgerichts Bern-Mittelland vom 29. Januar 2021 wurde das Regierungsstatthalteramt Bern-Mittelland mit der zwangsweisen Räumung des Restaurants der Beschwerdeführerin an der C.________strasse xx in U.________ beauftragt. Da die Beschwerdeführerin die Liegenschaft nicht termingerecht geräumt hatte, ersuchte der Beschwerdegegner am 26. Februar 2021 um Vollzug der Exmission. Am 13. April 2021 vollzog das Regierungsstatthalteramt Bern-Mittelland die Räumung. Offensichtlich wertlose Gegenstände wurden sofort entsorgt. Die restlichen Gegenstände wurden eingelagert. Mit Schlussverfügung vom 3. November 2021 stellte das Regierungsstatthalteramt den Abschluss der zwangsweisen Räumungsarbeit fest, bestimmte die Kosten für das Exmissionsverfahren auf Fr. 14'322.30, setzte der Beschwerdeführerin Frist, ihre gelagerten Sachen abzuholen und verurteilte sie, dem Beschwerdegegner diese Kosten zu ersetzen und dem Regierungsstatthalteramt die noch offenen Lagerkosten in der Höhe von Fr. 1'400.-- zu bezahlen. Mit Entscheid vom 22. November 2021 trat das Obergericht des Kantons Bern auf eine gegen die Schlussverfügung des Regierungsstatthalteramts vom 3. November 2021 erhobene Beschwerde wegen formeller Mängel der Rechtsmitteleingabe nicht ein. Mit Eingabe vom 29. November 2021 erklärte die Beschwerdeführerin dem Bundesgericht, den Entscheid des Obergerichts des Kantons Bern vom 22. November 2021 mit Beschwerde anfechten zu wollen. Es wurden keine Vernehmlassungen eingeholt.