Citation: 6B_444/2014 E. A

A.a. Im März 2007 kamen X.________ und Y.________ überein, die Geschäftseinnahmen einer Fast-Food-Filiale zu entwenden. Sie holten bei Mitarbeitern der Restaurant-Kette Informationen ein und kundschafteten die Fahrtrouten des Filialleiters zur Bank aus. Sie beschlossen, diesen mit Motorradhelmen maskiert auf dem Bankparkplatz abzupassen, ihm die Gelder zu entreissen und anschliessend mit zuvor hierfür entwendeten Mofas zu flüchten. Am Tag vor der geplanten Tat nahm X.________ von dem Vorhaben Abstand und versuchte vergeblich, auch Y.________ die Tat auszureden. Y.________ sagte ihm, er werde die Tat auch alleine durchführen. Y.________ bedrohte den Filialleiter am 12. Dezember 2007 vor der Bank mit einer Pistole. Als dieser sich weigerte, ihm die Wocheneinnahmen in Höhe von Fr. 160'739.-- herauszugeben, feuerte Y.________ mehrere Schüsse ab. Anschliessend floh er ohne Beute. Der Filialleiter blieb unverletzt. A.b. Y.________ teilte X.________ Anfang August 2008 mit, dass er zusammen mit einem Bekannten einen Menschen getötet hatte. X.________ überlies ihm auf Bitten seinen Ausländerausweis, damit Y.________ sich im Falle einer Kontrolle ausweisen und somit der Strafverfolgung entziehen könne. Anlässlich einer Kontrolle an der deutsch-französischen Grenze täuschte Y.________ zwei Grenzbeamte mit dem Ausländerausweis von X.________ über seine wahre Identität und konnte sich so der eingeleiteten internationalen Fahndung entziehen. Er wurde wenige Tage später in Strassburg verhaftet.