Citation: 1B_61/2018 E. 3.4

3.4. Der Beschwerdeführer wirft der Vorinstanz vor, sie habe sich "ohne eigene Begründung" und ohne eine Auseinandersetzung mit seinen Ausführungen im Haftentlassungsgesuch vom 21. Dezember 2017 auf nicht mehr massgebliche Haftentscheide aus dem Jahr 2012 berufen. Er rügt eine Verletzung der Begründungspflicht bzw. seines Anspruchs auf rechtliches Gehör. Es trifft zu, dass die Begründung des angefochtenen Entscheids sehr knapp ausgefallen ist. Unbefriedigend ist insbesondere der pauschale Verweis auf die vor mehr als fünf Jahren ergangenen Verfügungen des Zwangsmassnahmengerichts, da sich namentlich die persönlichen Verhältnisse des Beschwerdeführers seither verändert haben; mit diesen Umständen - namentlich der aktuellen, offenbar seit mehreren Jahren andauernden Paarbeziehung, auf die der Beschwerdeführer in seinem Gesuch vom 21. Dezember 2017 ausdrücklich hingewiesen hatte - hat sich die Vorinstanz nur summarisch auseinandergesetzt. Immerhin lässt sich den betreffenden Hinweisen zumindest sinngemäss entnehmen, weshalb sie beim Beschwerdeführer weiterhin Fluchtgefahr sieht (schwierige familiäre Situation in der Schweiz, hohe Schulden, drohender Strafrest, vgl. oben, E. 3.2). Dieser hat die Überlegungen des Obergerichts auch korrekt erfasst, war es ihm doch möglich, beim Bundesgericht eine substanziierte Beschwerde einzureichen. Angesichts dessen kann auf eine Gutheissung des Rechtsmittels aus formellen Gründen verzichtet werden.