Citation: 5A_618/2016 E. B

B.a. Mit Schreiben vom 14. Dezember 2015 ersuchte die Mutter die KESB um Anordnung einer Vertretung des Kindes im mutmasslichen Verfahren zur Platzierung des Kindes und zum Obhutsentzug. Ihr Vertreter beantragte zudem der KESB mit Schreiben vom 22. Dezember 2015 einen Zwischenbericht und einen Entscheid über die aktuelle Notwendigkeit von Kindesschutzmassnahmen und deren allfällige Übertragung an eine Kindesschutzbehörde Nigerias als Heimat- und Zielstaat bei einer allfälligen Ausschaffung. Mit Entscheid vom 3. Mai 2016 wies die KESB diese Anträge vollumfänglich ab. B.b. Eine von der Mutter gegen diesen Beschluss erhobene Beschwerde wies der Bezirksrat Uster mit Urteil vom 20. Juni 2016 ab, soweit er darauf eintrat. Auf die Beschwerde der Tochter trat er mit dem Argument nicht ein, die Mutter habe für dieses Verfahren den Anwalt nicht im Namen der Tochter mandatieren können, weil ein Interessenkonflikt bestanden habe. Eine gegen den Beschluss und das Urteil von Mutter und Tochter erhobene Beschwerde wies das Obergericht des Kantons Zürich mit Beschluss und Urteil vom 25. Juli 2016 ab und bestätigte die Entscheide des Bezirksrates Uster. Das Obergericht verneinte indes einen Interessenkonflikt.