Citation: 8C_860/2015 E. 4.1

4.1. Nicht in Frage gestellt wird, dass - nebst den vorliegend objektivierbaren organischen Beschwerden in Form von Nackenbeschwerden und einer leichten Schwerhörigkeit - eine eigenständige, im Vordergrund stehende psychische Problematik besteht, wie es auch die ZMB-Experten festhielten. Dementsprechend ging das kantonale Gericht unter Ausschluss psychischer Aspekte von einer Prüfung der adäquaten Kausalität unter dem Gesichtspunkt einer psychischen Fehlentwicklung nach Unfall gemäss BGE 115 V 133 aus. Sie bestätigte die (vorinstanzlich nicht bestrittene) Adäquanzbeurteilung der SUVA, soweit diese zum Schluss gelangt war, dass selbst unter Annahme eines mittleren Unfalls im Grenzbereich zu den leichten Unfällen die psychischen Leiden nicht unfalladäquat seien. Die SUVA liess dabei offen, ob die Kriterien "Grad und Dauer der Arbeitsunfähigkeit" und "körperliche Dauerbeschwerden" erfüllt sind (Einspracheentscheid vom 11. Juni 2014 S. 8 f.).