Citation: 5A_747/2020 E. 3.1.2

3.1.2. Der Beschwerdeführer beteuert, seine Darstellung und Berechnung sei klar und verlässlich. Er schildert, wie er den umstrittenen Mehrwertanteil von Fr. 658'952.-- im kantonalen Verfahren "schlüssig" errechnet habe. Schon das Obergericht stellt fest, dass diese Kalkulationen nicht nachvollziehbar sind. Was es im Einzelnen damit auf sich hat, braucht nicht weiter erörtert zu werden. Ebenso wenig kommt es darauf an, ob die Beschwerdegegnerin vor den kantonalen Instanzen bestritt, dass ihre Liegenschaften in V.________ (ZH) Fr. 9,055 Mio. wert sind. Das Obergericht spricht diese Fragen zwar an, lässt sie jedoch ausdrücklich offen. Auf die entscheidtragenden Erwägungen der Vorinstanz (E. 3.1.1) geht der Beschwerdeführer nicht ein: Weder stellt er in Abrede, dass die Ersatzforderung seines Eigenguts nach Massgabe von Art. 206 Abs. 1 ZGB nur an einem konjunkturellen Mehrwert partizipieren könnte, noch bestreitet er, dass zur Berechnung einer solchen Beteiligung der Wert bekannt sein müsste, den die fragliche Liegenschaft der Beschwerdegegnerin hatte, als er Fr. 500'000.-- aus seinem Eigengut in sie investierte. Der vorinstanzlichen Feststellung, wonach er diese Investition Ende 2007 tätigte, widerspricht er nicht, noch macht er geltend, sich entgegen dem angefochtenen Entscheid doch zum damaligen Wert der Liegenschaft in V.________ (ZH) geäussert zu haben und damit im kantonalen Verfahren nicht gehört worden zu sein. Auch mit der vor Bundesgericht vorgetragenen "Eventualberechnung" ist nichts gewonnen. Der Beschwerdeführer addiert darin die zwischen 1994 und 2007 vorgenommenen Investitionen (einschliesslich des Kaufpreises der Liegenschaft U.________strasse www und des Neubaus U.________strasse vvv). In der Differenz zwischen dieser Summe und den aktuellen Verkehrswerten von Fr. 1'133'820.-- erblickt er die Wertsteigerung, die er, nach Abzug der Hypothekarbelastung, im Betrag von Fr. 260'779.-- seinem Eigengut zuteilt, entsprechend dem Anteil seiner Investition am Gesamtbetrag der investierten Eigenmittel, der sich auf 23 Prozent belaufe. Welchen Wert die Liegenschaften in V.________ (ZH) im für die Mehrwertberechnung massgeblichen Zeitpunkt (Weihnachten 2007) hatten, ist dieser Darstellung nicht zu entnehmen. Im Übrigen setzt sich der Beschwerdeführer abermals über die vorinstanzlichen Erwägungen hinweg, indem er die Investition aus seinem Eigengut ins Verhältnis zum ganzen Eigenkapital setzt (vgl. E. 3.1.1). Im Ergebnis muss es in diesem Punkt mit dem angefochtenen Entscheid sein Bewenden haben.