Citation: 1A.126/2005 02.08.2005 E. 2

Das Verwaltungsgericht führte aus, ein Hofladen für den Verkauf landwirtschaftlicher Produkte gelte in der Landwirtschaftszone grundsätzlich als zonenkonform (Art. 34 Abs. 2 der Raumplanungsverordnung vom 28. Juni 2000 [RPV; SR 700.1]); Voraussetzung für einen Neubau sei jedoch, dass dieser für die in Frage stehende Bewirtschaftung notwendig sei (Art. 34 Abs. 4 lit. a RPV), d.h. diese nicht in einem der bereits vorhandenen Bauten möglich sei. Im vorliegenden Fall eigne sich insbesondere das Wasch- und Brennhaus für den Betrieb eines Hofladens, weshalb ein Neubau nicht bewilligt werden könne. Daran ändere auch das Gesuch um Nutzung des Wasch- und Brennhauses als Ferienwohnung nichts: Ein solcher nichtlandwirtschaftlicher Nebenbetrieb wäre nämlich nur in bestehenden, für die landwirtschaftliche Nutzung nicht mehr benötigten Bauten zulässig (Art. 24b Abs. 1 RPG i.V.m. Art. 40 Abs. 1 RPV). Es gehe nicht an, zusätzliche landwirtschaftlich nicht mehr benötigte Räumlichkeiten dadurch zu schaffen, dass landwirtschaftliche Neubauten erstellt werden, obwohl noch entsprechende Bauten vorhanden seien, und die dadurch frei werdenden Bauten einer nichtlandwirtschaftlichen Nutzung zugeführt würden. Im Übrigen erachtete das Verwaltungsgericht auch ein Nebeneinander von Hofladen und Ferienwohnung im Wasch- und Brennhaus als zumutbar. Diese Ausführungen überzeugen und werden auch vom Beschwerdeführer - im Tatsächlichen - nicht substantiiert als offensichtlich unrichtig oder unvollständig bestritten und - im Rechtlichen - nicht als bundesrechtswidrig gerügt. Im Folgenden ist daher nur noch die Zulässigkeit der geplanten Ferienwohnung im Wasch- und Brennhaus zu prüfen.