Citation: 6B_6/2013 E. 1.2

1.2. Unbestritten ist, dass X.B.________ (nachfolgend: Geschädigte) am 22. und 29. November 2011 auf dem Nachhauseweg im Tram den Beschwerdeführer antraf. Dieser will seiner Ehefrau zufällig begegnet sein und sie weder angesprochen noch mit dem Tode bedroht haben. Die Vorinstanz verweist einleitend auf die erstinstanzlich korrekt wiedergegebenen Aussagen der Eheleute. Sie setzt sich in der Folge mit verschiedenen Vorbringen des Beschwerdeführers betreffend die Schilderungen der Geschädigten auseinander. So zeigt sie auf, dass deren Aussagen gegenüber der Polizei und der Staatsanwaltschaft (welche auf Kroatisch erfolgten und übersetzt wurden) bezüglich der Drohung und der Situation vor dem Wohnhaus nur marginal abweichen, im Kerngehalt übereinstimmen sowie stimmig und ohne Strukturbrüche sind. Die Vorinstanz gelangt zur Überzeugung, dass die Aussagen der Geschädigten glaubhaft sind, selbst wenn die von ihr behaupteten Fotoaufnahmen vom 29. November 2011 nicht vorliegen. Weiter zeigt die Vorinstanz, teilweise unter Hinweis auf die erstinstanzlichen Erwägungen, mehrere Widersprüche in den Schilderungen des Beschwerdeführers auf (so etwa zur Frage, wo genau er am 29. November 2011 im Tram gesessen habe, oder zur Behauptung, er habe nach dem Aussteigen aus dem Tram lediglich ein ihm bekanntes Café aufsuchen wollen, dessen Namen wie auch den Namen des Chefs er nicht nennen konnte). Weiter setzt sich die Vorinstanz mit zusätzlichen Argumenten auseinander, welche der Beschwerdeführer erstmals im Berufungsverfahren vorbrachte. In diesem Zusammenhang zeigt sie beispielsweise auf, dass die Geschädigte die am 22. November 2011 gemachten Fotografien nicht (wie vom Beschwerdeführer im kantonalen Verfahren noch behauptet) als Aufnahmen vom 29. November 2011 ausgab. Der erstinstanzlichen Beweiswürdigung, wonach die glaubhaften Aussagen der Geschädigten durch die widersprüchlichen und nicht überzeugenden Schilderungen des Beschwerdeführers nicht ernsthaft in Zweifel gezogen werden, schliesst sich die Vorinstanz vollumfänglich an (Entscheid S. 6 ff.).