Citation: 9C_333/2014 E. 4.1

4.1. Soweit die Vorinstanz per 31. Dezember 2012 Abzüge vom anrechenbaren Vermögen für die noch nicht bezahlten Rechnungen des Regionalen Pflegezentrums B.________ vornimmt, ist ihr Vorgehen bundesrechtswidrig. Wie das Bundesgericht im Urteil 9C_396/2013 vom 15. Oktober 2013 E. 6.1 (SZS 2014 S. 64) dargelegt hat, gelten Lebenshaltungskosten, soweit sie anerkannte Ausgaben im Sinne von Art. 10 ELG darstellen, von den Ergänzungsleistungen als gedeckt, das heisst sie sind damit zu bezahlen, was eine Berücksichtigung von diesbezüglich am Ende des Kalenderjahres bestehenden Schulden in Form eines Abzuges vom Vermögen zur Berechnung des Vermögensverzehrs nach Art. 11 Abs. 1 lit. c ELG ausschliesst. Vorliegend fällt daher der Abzug der Ende 2012 offenen Rechnungen des Pflegezentrums vom anrechenbaren Vermögen insoweit ausser Betracht, als es sich dabei um anerkannte Ausgaben gemäss Art. 10 ELG handelt.