Citation: 8C_696/2020 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz hat zunächst erkannt, in ihrem Entscheid vom 21. Mai 2015 habe sie das konkrete Ausmass der Arbeitsunfähigkeit (0 % beziehungsweise 20 %) aufgrund der damals psychiatrisch diagnostizierten Anpassungsstörung offen gelassen und sei davon ausgegangen, der Beschwerdeführer sei seit dem 7. Mai 2014 zu maximal 20 % arbeitsunfähig gewesen. Zwischenzeitlich liege die Expertise des Dr. med. C.________ vom 26. September 2019 vor, der neu ein paranoides Zustandsbild mit einer daraus resultierenden Arbeitsunfähigkeit von 20 % diagnostiziere. Damit sei ein Revisionsgrund gegeben, weshalb sie den geltend gemachten Rentenanspruch in rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht allseitig, das heisst ohne Bindung an frühere Invaliditätsschätzungen zu prüfen habe (unter anderem mit Hinweis auf BGE 141 V 9 E. 2.3). Diese Auffassung ist nicht zu beanstanden und wird von den Parteien auch nicht in Frage gestellt.