Citation: 1C_631/2023 E. 6.5.1

6.5.1. Wie vor der Vorinstanz macht der Beschwerdeführer in seiner Beschwerde an das Bundesgericht wiederum geltend, in der Gemeinde Galgenen habe sich vor der Abstimmung über den Kredit für den Bau der Asylunterkunft eine ganz klar ablehnende Mehrheitsmeinung gezeigt, wobei vielfältige Sicherheitsbedenken bestanden hätten. Dass die Vorlage angenommen worden sei, sei angesichts der vorgängigen öffentlichen Diskussion - auch in den Medien - nicht glaubhaft und nicht nachvollziehbar. Damit schildert der Beschwerdeführer, wie er die öffentliche Diskussion vor der Abstimmung persönlich wahrgenommen hat. Wie die Vorinstanz überzeugend darlegte, ist es indes nicht aussergewöhnlich, wenn sich bei einer umstrittenen Behördenvorlage im Vorfeld der Abstimmung eher die Gegner als die Befürworter öffentlich bemerkbar machen. Die Vorinstanz hat zudem aufgezeigt, dass mehrere politische Parteien die Vorlage unterstützten. Konkrete Anhaltspunkte für eine fehlerhafte Auszählung oder für ein gesetzeswidriges Verhalten der zuständigen Organe bei der Ermittlung des Abstimmungsresultats macht der Beschwerdeführer nicht ansatzweise glaubhaft und sind nicht ersichtlich.