Citation: 8C_53/2014 E. 4.1

4.1. Im Verfahren vor dem kantonalen Gericht stellte der Beschwerdeführer das Rechtsbegehren, es seien ihm die gesetzlichen Leistungen, "hier das Taggeld bis zum Erlass der Verfügung der Invalidenversicherung am 09.01.2013" zuzusprechen. Letztinstanzlich beantragt er, die Kasse sei zu verpflichten, ihm in Erfüllung ihrer Vorleistungspflicht für den Zeitraum vom 1. September 2012 bis und mit 9. Januar 2013 - nach Abzug der ihm tatsächlich ausgerichteten Renten der Invalidenversicherung - die ALV-Taggelder auszubezahlen. Mit dem vor Bundesgericht präzisierten Antrag übersieht er, dass die Arbeitslosenentschädigung für diesen Monat ausbezahlt worden war, die Kasse ihre Vorleistungspflicht für den Monat September 2012 in ihrer Verfügung vom 7. Januar 2013 (bestätigt mit Einspracheentscheid vom 4. April 2013) nicht in Frage stellte und einen gegebenenfalls ungedeckt bleibenden Differenzbetrag nicht zurückforderte. Gegen die Rückforderung der Arbeitslosentaggelder in der Höhe der für die gleiche Zeit nachbezahlten Invalidenrente erhebt der Beschwerdeführer keine Einwände. Da die Differenz zwischen Invalidenrente und allfälliger Rente aus beruflicher Vorsorge einerseits und Arbeitslosentaggelder andererseits von der Rückforderung nicht betroffen ist, fehlt dem Versicherten für den Monat September 2012 ein konkretes Rechtsschutzinteresse, weshalb insoweit auf die Beschwerde nicht einzutreten ist.