Citation: 8C_215/2014 E. 3.1

3.1. Nach den vorinstanzlichen Feststellungen genügt die Verfügung der IV-Stelle vom 19. Juli 2012 den Anforderungen an die sich aus dem Anspruch auf rechtliches Gehör ergebende Begründungspflicht nicht. Namentlich setze sie sich in keiner Weise mit den vom Versicherten im Vorbescheidverfahren erhobenen Einwänden auseinander. Dieses Vorgehen verwehre dem Betroffenen eine sachgerechte Anfechtung des Verwaltungsakts und dem angerufenen Gericht die Prüfung der Standpunkte. Überdies fehle es, ohne dass die IV-Stelle hierfür Gründe anführe, an einer gemäss Kreisschreiben des Bundesamtes für Sozialversicherungen über den Assistenzbeitrag (KSAB) erforderlichen Selbstdeklaration des Hilfsbedarfs durch die versicherte Person (Rz. 6011). Ebenso wenig sei schliesslich einsichtig, weshalb die Bezifferung des Hilfebedarfs in der Verfügung an den Versicherten von derjenigen in der Verfügung an das Amt für Zusatzleistungen zur AHV/IV abweiche. Da die Gehörsverletzung insgesamt als schwer zu bezeichnen sei, falle eine Heilung ausser Betracht und rechtfertige sich die Rückweisung der Angelegenheit an die Verwaltung. Diese habe über den Leistungsanspruch in einer im Sinne der Erwägungen hinreichend begründeten Verfügung neu zu befinden.