Citation: 5A_701/2024 E. 1.3

1.3. Bezüglich Art. 93 Abs. 1 Bst. b BGG ist die erste kumulative Voraussetzung offensichtlich erfüllt: Die Gutheissung der Beschwerde, mit welcher die Abweisung der Anfechtungsklage beantragt wird, würde sofort einen Endentscheid herbeiführen. Was die zweite kumulative Voraussetzung - die Ersparnis eines bedeutenden Aufwands an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren - betrifft, vermögen die üblichen finanziellen und zeitlichen Aufwendungen, die bei Fortsetzung des Beweisverfahrens anfallen, den Tatbestand nicht zu erfüllen. Ein Beweisverfahren, das den üblichen Rahmen nicht sprengt, rechtfertigt keine gesonderte Anrufung des Bundesgerichts. Unter den Schutz von Art. 93 Abs. 1 Bst. b BGG fällt einzig der zeitliche und finanzielle Aufwand für ein Beweisverfahren, der als deutlich überdurchschnittlich erscheint (BGE 149 II 368 E. 1.2; Urteil 9C_612/2022 vom 18. August 2023 E. 1.1.2). Wenn sich die Beweisabnahme auf die Parteibefragung, die Vorlage von Urkunden und die Befragung einiger Zeugen beschränkt, rechtfertigt es sich nicht, dass eine sofortige Beschwerde offensteht. Dagegen ist die zweite Voraussetzung von Art. 93 Abs. 1 Bst. b BGG etwa bejaht worden, wenn Zeugen im entfernten Ausland hätten befragt werden müssen oder wenn eine oder mehrere Expertisen zu komplexen Sachverhaltsfragen, namentlich mit weiteren Zeugenbefragungen im Ausland, erforderlich waren (Urteile 4A_34/2022 vom 16. Juni 2022 E. 1.2.1; 4A_555/2017 vom 12. April 2018 4.2; 4A_479/2017 vom 27. März 2018 E. 1.4; 4A_116/2017 vom 20. April 2017 E. 2.1; 4A_484/2014 vom 3. Februar 2015 E. 1.3). Geht bereits aus dem angefochtenen Urteil oder der Natur der Sache hervor, dass ein bedeutender Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren erforderlich sein wird, darf auf lange Ausführungen verzichtet werden. Andernfalls hat die beschwerdeführende Partei im Einzelnen darzutun, welche Tatfragen offen sind und welche weitläufigen Beweiserhebungen in welchem zeit- oder kostenmässigen Umfang erforderlich sind (BGE 133 III 629 E. 2.4.2; 133 IV 288 E. 3.2; Urteile 4A_629/2021 vom 3. Januar 2022 E. 2.2.2; 4A_274/2021 vom 6. Oktober 2021 E. 1.1.2; 4A_288/2021 vom 13. Juli 2021 E. 2.1; 4A_479/2017 vom 27. März 2018 E. 1.4). Die Vorinstanz hat erwogen, eine Rückweisung erscheine dann geboten, wenn das Berufungsgericht, um selbst entscheiden zu können, ein ausgedehntes Beweisverfahren durchführen müsste. Das sei hier der Fall. Das Zivilgericht habe namentlich nicht die von Art. 288 Abs. 1 SchKG verlangte Schädigungsabsicht des Schuldners geprüft, als er die drei Liegenschaften an den Beschwerdeführer verschenkt habe. Ebenso wenig habe es geprüft, ob die schädigende Absicht für den Beschwerdeführer als dessen Sohn (nicht) erkennbar gewesen sei. Die Parteien hätten in den erstinstanzlichen Rechtsschriften umfangreiche Sachverhaltsbehauptungen aufgestellt und Beweisanträge eingereicht. Insoweit sei der Sachverhalt denn auch vom Zivilgericht nicht erstellt worden. Es sei grundsätzlich nicht Aufgabe der Berufungsinstanz, den Sachverhalt anstelle der ersten Instanz zu erstellen. Aus dem angefochtenen Entscheid ergibt sich damit zwar, dass die Vorinstanz von einem ausgedehnten Beweisverfahren ausgegangen ist. Daraus folgt jedoch nicht ohne Weiteres, dass die zweite kumulative Voraussetzung von Art. 93 Abs. 1 Bst. b BGG erfüllt ist. So wird im Entscheid zwar festgehalten, dass das Zivilgericht die Schädigungsabsicht des Schuldners und deren Erkennbarkeit für den Beschwerdeführer zu prüfen haben werde. Welche Beweismittel hierfür abzunehmen sind - ob bzw. wie viele Zeugen beispielsweise zu befragen sind - geht aus dem Entscheid jedoch nicht hervor. Aufgrund der Erwägung, die Parteien hätten umfangreiche Sachverhaltsbehauptungen aufgestellt und Beweisanträge eingereicht, lässt sich nicht beurteilen, welche Beweise im Einzelnen noch abgenommen werden müssen und inwiefern diese zu einem zeitaufwändigen und kostspieligen Verfahren führen. Dass die Gutheissung der Beschwerde einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren im Sinn von Art. 93 Abs. 1 Bst. b BGG ersparen würde, springt damit nicht offensichtlich in die Augen. Die selbständige Anfechtung des Zwischenentscheids kann sich vorliegend daher auch nicht auf Art. 93 Abs. 1 Bst. b BGG stützen.