Citation: 8C_113/2007 31.05.2007 E. 3

3. Eventuell ist die Beschwerdesache an das Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, zurückzuweisen mit der Anweisung, Herrn Verwaltungsrichter C.________ sowohl als Instruktionsrichter wie als am Verfahren beteiligten Richter als befangen abzulehnen und zu rekusieren und durch einen anderen Verwaltungsrichter/in zu ersetzen." dass die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde schliesst, während das kantonale Gericht und das Bundesamt für Sozialversicherungen auf eine Vernehmlassung verzichten, dass der angefochtene Entscheid nach dem Datum des Inkrafttretens des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110), dem 1. Januar 2007 (AS 2006 1242), ergangen ist, weshalb die Beschwerde dem neuen Recht untersteht (Art. 132 Abs. 1 BGG), dass laut Art. 92 BGG gegen selbstständig eröffnete Vor- und Zwischenentscheide über die Zuständigkeit und über Ausstandsbegehren die Beschwerde zulässig ist (Abs. 1) und diese Entscheide später nicht mehr angefochten werden können (Abs. 2), dass nach Art. 95 BGG mit der Beschwerde unter anderem die Verletzung von Bundesrecht (lit. a) und von kantonalen verfassungsmässigen Rechten (lit. c) gerügt werden kann, dass das Bundesgericht laut Art. 106 Abs. 2 BGG die Verletzung von Grundrechten und von kantonalem und interkantonalem Recht nur insofern prüft, als eine solche Rüge in der Beschwerde vorgebracht und begründet worden ist, dass das Bundesgericht bei Beschwerden über den Ausstand zunächst die Auslegung und Anwendung des für die fragliche Instanz geltenden Ausstandsrechts prüft, wobei es sich auf eine Willkürprüfung bechränkt, wenn es um kantonales Recht geht (BGE 129 V 335 E. 1 S. 338; Seiler/von Werdt/Güngerich, Bundesgerichtsgesetz [BGG], Bern 2007, N 16 zu Art. 92), dass es anschliessend frei prüft, ob die - als nicht willkürlich befundene - Auslegung und Anwendung kantonalen Rechts mit der in Art. 30 Abs. 1 BV gewährleisteten Garantie eines durch Gesetz geschaffenen, zuständigen, unabhängigen und unparteiischen Gerichts vereinbar ist (BGE 131 I 31 E. 2.1.2.1 S. 35; Seiler/von Werdt/Güngerich, a.a.O., N 16 zu Art. 92), dass das kantonale Gericht die beantragte Ablehnung eines Richters gestützt auf Art. 9 Abs. 1 des Gesetzes des Kantons Bern über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG; BSG 155.21) geprüft und abgewiesen und dabei auch auf die Gewährleistung der sich aus Art. 30 Abs. 1 BV ergebenden Rechte (Anspruch auf ein durch Gesetz geschaffenes, zuständiges, unabhängiges und unparteiisches Gericht) geachtet hat, dass die kantonales Recht betreffenden Ausführungen einer Willkürprüfung ohne weiteres standhalten und auch den Erwägungen über die Vereinbarkeit des vorinstanzlichen Entscheids mit Art. 30 Abs. 1 BV beizupflichten ist, dass in der Beschwerde - soweit sachbezogen - gerügt wird, Art. 9 (Anspruch auf willkürfreie Behandlung durch staatliche Organe) und Art. 29 (Anspruch auf gleiche und gerechte Behandlung vor Gerichts- und Verwaltungsinstanzen) BV würden gröblich verletzt, indem die notwendigen Untersuchungen nicht anhand genommen werden und Dr. med. L.________ als Gutachter wirken soll, dass Gegenstand des angefochtenen kantonalen Entscheids vom 15. Februar 2005 einzig die beantragte Ablehnung von Verwaltungsrichter C.________ bildet, dass weder die beanstandete Verfahrensdauer im Verwaltungsverfahren noch Einwände gegen Gutachter Dr. med. L.________ zum Streit- und Anfechtungsgegenstand zählen, weshalb insoweit auf die Beschwerde nicht einzutreten ist, dass dasselbe hinsichtlich der Kritik am kantonalen Entscheid vom 29. September 2003 und am seitherigen verfahrensmässigen Vorgehen von IV-Stelle und Vorinstanz gilt, dass die Beschwerdeführer eine Verletzung von Art. 9 Abs. 1 lit. b und f VRPG rügen, dass Art. 9 Abs. 1 lit. b und f VPRG für eine Person, die eine Verfügung oder einen Entscheid zu treffen oder vorzubereiten oder als Mitglied einer Behörde zu amten hat, den Ausstand vorsieht, wenn sie am Vorentscheid mitgewirkt hat (lit. b) und wenn sie aus andern Gründen in der Sache befangen sein könnte (lit. f), dass die Anwendung von Art. 9 Abs. 1 lit. b VPRG offensichtlich von vornherein nicht in Betracht fällt, weil Verwaltungsrichter C.________ nicht am Entscheid der IV-Stelle vom 4. Oktober 2006, welcher als Vorentscheid im Sinne von Art. 9 Abs. 1 lit. b VRPG zu betrachten ist, mitgewirkt hat, dass der Umstand, dass Verwaltungsrichter C.________ beim kantonalen Entscheid vom 29. September 2003 als Kammerpräsident amtete, keinen Ausstandsgrund darstellt, dass die Vorinstanz einlässlich und überzeugend begründet hat, weshalb Verwaltungsrichter C.________ auch auf Grund von Art. 9 Abs. 1 lit. f VRPG nicht in den Ausstand zu treten hat, dass darin keine willkürliche Anwendung kantonalen Rechts zu erblicken ist, dass die Beschwerdeführer des Weitern geltend machen, das kantonale Gericht habe Art. 9 und 29 BV nicht beachtet, dass dahingestellt bleiben kann, ob dieser Einwand überhaupt im Sinne von Art. 106 Abs. 2 BGG rechtsgenüglich begründet wurde, dass jedenfalls nicht ersichtlich ist, inwiefern eine dieser beiden Bestimmungen durch den Einsatz von Verwaltungsrichter C.________ in der urteilenden Abteilung des kantonalen Gerichts missachtet worden wäre, dass die Beschwerde als offensichtlich unbegründet im Verfahren nach Art. 109 Abs. 2 lit. a BGG erledigt wird, dass die Gerichtskosten von den unterliegenden Beschwerdeführern zu tragen sind (Art. 66 BGG),