Citation: 6B_231/2014 E. 5

Dass die vom Vermieter im Schreiben an das Gericht gemachten Äusserungen ehrverletzend sind, ist unbestritten. Es stellt sich die Frage, ob sie durch die Pflicht des Vermieters, das Begehren um Ausweisung zu begründen, gerechtfertigt waren. Die Vorinstanz bejaht dies, worauf in Anwendung von Art. 109 Abs. 3 BGG verwiesen werden kann (vgl. Urteil S. 6-8 E. 2.5.3.2). Inwieweit die tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz offensichtlich unrichtig im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG bzw. willkürlich im Sinne von Art. 9 BV sein sollten, vermag der Beschwerdeführer nicht darzutun. So macht er z.B. geltend, da der Vermieter seine Vorwürfe nicht bereits im Ausweisungsgesuch vom 18. Januar 2013 vorgebracht habe, sei davon auszugehen, dass sie nicht zutreffend seien (Beschwerde S. 2). Er anerkennt jedoch selber, dass er einem anderen Mieter im Treppenhaus "die Faust gezeigt" hat (Beschwerde S. 4). Im kantonalen Beschwerdeverfahren hatte er nur geltend gemacht, "weder aus dem Bericht noch seiner Befragung gehe ... hervor, dass er in Handschellen abgeführt worden sei" (angefochtener Entscheid S. 4 E. 2.3). Daraus schloss die Vorinstanz, dass er den Vorfall selbst im Beschwerdeverfahren nicht ausdrücklich bestritt (Entscheid S. 7). Aus seinem Vorbringen, "Handschellen sind im eingeklagten Text markiert worden" (Beschwerde S. 5), folgt nicht, dass der Vorfall irgendwann ausdrücklich bestritten wurde. Unter den gegebenen Umständen ist er vor Bundesgericht mit seiner Behauptung, es seien ihm keine Handschellen angelegt worden (Beschwerde S. 5), nicht mehr zu hören. Im Übrigen ist den rechtlichen Erwägungen der Vorinstanz zuzustimmen. Insbesondere war der Verdacht, der Beschwerdeführer leide an wahnhaften Störungen, gerade noch gerechtfertigt, weil er mit den Befürchtungen der anderen Mieter in Zusammenhang stand und nicht wider besseres Wissen erfolgte (vgl. BGE 118 IV 153 E. 4b). Dass der Vermieter seine Vorwürfe in einer Eingabe und nicht an einer Verhandlung äusserte (Beschwerde S. 6), ist für den Ausgang unerheblich.