Citation: 2A.272/2001 19.06.2001 E. 1

1.-Am 20. Mai 2001 meldete sich A.________, nach eigenen Angaben Palästinenser aus Gaza, ohne gültige Reisepapiere (aber mit einem verfälschten und zerstückelten jemenitischen Reisepass) bei der Passkontrolle im Flughafen Zürich und stellte ein Asylgesuch. Für die Dauer des Asylverfahrens wurde ihm bis längstens zum 3. Juni 2001 der Transitbereich des Flughafens Zürich-Kloten als Aufenthaltsort zugewiesen. Das Bundesamt für Flüchtlinge wies das Asylgesuch mit Verfügung vom 25. Mai 2001 ab und wies A.________ aus der Schweiz weg. Einer allfälligen Beschwerde gegen diese Verfügung entzog das Bundesamt die aufschiebende Wirkung und erklärte die Wegweisung für sofort vollstreckbar. Am 28. Mai 2001 wurde A.________ von der Kantonspolizei Zürich angehalten; zur beabsichtigten Ergreifung fremdenpolizeilicher Massnahmen wurde ihm das rechtliche Gehör gewährt. A.________ gab an, keine Ausweise zu besitzen. Am 29. Mai 2001 nahm ihn die Fremdenpolizei des Kantons Zürich in Ausschaffungshaft. Am 31. Mai prüfte und bestätigte der Haftrichter des Bezirksgerichts Zürich die Ausschaffungshaft bis zum 28. August 2001. Hiergegen hat A.________ mit undatierter, in arabischer Sprache verfasster Eingabe (beim Bundesgericht eingegangen am 6. Juni 2001) Beschwerde erhoben. Die Eingabe wurde von Amtes wegen übersetzt. A.________ macht geltend, er sei ein palästinensischer Flüchtling aus Gaza und habe nicht das Recht, im Libanon oder in Syrien zu leben. Auch ein ägyptisches Dokument für palästinensische Flüchtlinge, in dessen Besitz er sei, erlaube ihm nicht, nach Ägypten einzureisen. Sinngemäss ("Ich bin zu Euch gekommen, um frei und würdevoll zu leben") verlangt A.________, aus der Haft entlassen zu werden. Die Fremdenpolizei des Kantons Zürich beantragt, die Beschwerde abzuweisen. Der Haftrichter des Bezirksgerichts Zürich hat auf eine Vernehmlassung verzichtet. Das Bundesamt für Ausländerfragen hat sich innert Frist nicht geäussert. Der Beschwerdeführer hat von der Möglichkeit, sich ergänzend vernehmen zu lassen, nicht Gebrauch gemacht.