Citation: 4A_507/2015 E. 4.4.2

4.4.2. Die Vorinstanz hat in ihren Ausführungen zum Schreiben vom 5. Juli 2010 erwogen, die Beschwerdeführerin habe den von ihr behaupteten Vorbehalt - wonach die Stahlkosten inbegriffen seien, wenn später keine Mitteilung von F.________ erfolge, dass der Stahllieferant einen höheren Preis verlange - mit keinem Wort erwähnt. Wenn die Vorinstanz in der Folge festgestellt hat, die Beschwerdeführerin habe den Werkvertrag vorbehaltlos retourniert, so könnte sie sich dabei auf die vorgängigen Ausführungen zum von der Beschwerdeführerin behaupteten Vorbehalt bezogen haben. Doch selbst wenn die Lesart der Beschwerdeführerin zutreffen sollte und die Vorinstanz damit tatsächlich hätte ausdrücken wollen, die Beschwerdeführerin habe den Werkvertrag retourniert, ohne gegen die darin enthaltene Regelung zu opponieren, so wäre die Feststellung eines tatsächlichen übereinstimmenden Parteiwillens jedenfalls im Ergebnis nicht willkürlich. Die Vorinstanz hat sich ausführlich mit den Beweismitteln befasst und hat u.a. auch festgestellt, die Beschwerdeführerin habe verschiedene Dokumente verfasst, gemäss welchen die Stahlkosten nicht abschliessend im Pauschalpreis enthalten sein sollen. Gegen diese Feststellung bringt die Beschwerdeführerin nichts vor. Vor diesem Hintergrund ist der Vorinstanz keine Willkür vorzuwerfen, wenn sie von einer tatsächlichen Willensübereinstimmung ausging, die Teuerung der Stahlkosten über dem im Pauschalpreis enthaltenen Preis von Fr. 600.-- pro Tonne gingen zulasten der Beschwerdeführerin. Die Rüge ist unbegründet.