Citation: 5D_100/2010 01.09.2010 E. 1

Die Rechtsmittel an das Bundesgericht werden seit dem 1. Januar 2007 durch das Bundesgerichtsgesetz (BGG, SR 173.110) geregelt. Dieses kennt das unter dem früheren Bundesgesetz über die Organisation der Bundesrechtspflege gegebene Rechtsmittel der staatsrechtlichen Beschwerde nicht. Zur Verfügung stehen vielmehr - wie in der Rechtsmittelbelehrung korrekt bezeichnet - die Beschwerde in Zivilsachen (Art. 72 ff. BGG) oder, wo diese nicht gegeben ist, die subsidiäre Verfassungsbeschwerde (Art. 113 ff. BGG). Angefochten ist ein Entscheid des Obergerichtsplenums über eine von der II. Zivilkammer auf Fr. 2'000.-- festgesetzte Gerichtsgebühr in einem Rekursverfahren. Die nach Art. 75 Abs. 1 BGG geforderte Letztinstanzlichkeit des angefochtenen Entscheides ist damit gegeben. Hingegen fehlt es an dem für die Beschwerde in Zivilsachen erforderlichen Mindeststreitwert von Fr. 30'000.-- gemäss Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG. Demnach ist die Eingabe des Beschwerdeführers als subsidiäre Verfassungsbeschwerde im Sinn von Art. 113 ff. BGG entgegenzunehmen.