Citation: 4A_606/2019 E. B

Am 27. Juli 2012 erhoben A.A.________ und B.A.________ beim Bezirksgericht Leuk und Westlich-Raron Klage gegen die C.________ AG auf insgesamt Fr. 76'888.20 (Fr. 61'510.56 und Fr. 15'377.64) zuzüglich Zins als Kaufpreis für das 2010 abgelieferte Traubengut. Die C.________ AG erhob zur Durchsetzung der Konventionalstrafe Widerklage über Fr. 180'000.-- zuzüglich Zins. In ihren Schlussanträgen reduzierte sie den Betrag auf Fr. 173'463.95. Das Bezirksgericht führte eine Instruktionsverhandlung und Beweisabnahmen durch. Am 29. Januar 2016 beauftragte es E.________, conseiller viticole bei der F.________ Sàrl in U.________, mit einer Expertise. Letztere wurde am 20. Mai 2016 erstattet und am 22. September 2016 sowie am 7. März 2017 ergänzt. Am 9. Mai 2018 verurteilte das Bezirksgericht A.A.________ und B.A.________, der C.________ AG Fr. 33'111.80 zu bezahlen. Dieses Urteil fochten A.A.________ und B.A.________ beim Kantonsgericht Wallis an. Mit Urteil vom 5. November 2019 hiess das Kantonsgericht ihre Berufung teilweise gut, hob das Urteil des Bezirksgerichts auf und verurteilte die C.________ AG zur Bezahlung von Fr. 76'888.20 "unter Abzug" von Fr. 49'160.75, jeweils nebst Zins.