Citation: 6B_1428/2020 E. 2.5.1

2.5.1. Soweit sich die Beschwerdeführerin in ihren Ausführungen darauf beschränkt, den tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz ihre eigene Sicht der Dinge gegenüberzustellen, ohne darzulegen, inwiefern das angefochtene Urteil auch im Ergebnis schlechterdings unhaltbar sein soll, verfällt sie in unzulässige appellatorische Kritik. Die Rüge, wonach die Vorinstanz das Einreisealter, die Aufenthaltsdauer wie auch die Auswirkungen auf die Entwicklung der Beschwerdeführerin offensichtlich nicht berücksichtige, ist unbegründet. Die Vorinstanz hält fest, dass die Beschwerdeführerin im Alter von 16 Jahren in die Schweiz eingereist ist und sich seit rund 28 Jahren hier aufhält (Urteil S. 7 f.). Beim Einreisealter wie auch bei der Aufenthaltsdauer handelt es sich um eine Tatfrage, welche die Vorinstanz willkürfrei feststellt. Ob und inwiefern diese beiden Elemente Einwirkungen auf die Persönlichkeit und die Integration der Beschwerdeführerin haben können, ist hingegen erst im Rahmen der rechtlichen Würdigung zu berücksichtigen. Weiter sind auch die Vorbringen der Beschwerdeführerin hinsichtlich ihrer Sprachkenntnisse, wonach sie eine Kursbestätigung eingereicht habe und die Vorinstanz aktenwidrig festhalte, Anstrengungen seien weder ersichtlich noch glaubhaft gemacht, nicht überzeugend. Sie verkennt dabei, dass sich die Vorinstanz durchaus ein Bild von den Sprachkenntnissen der Beschwerdeführerin macht und willkürfrei festhält, dass die Beschwerdeführerin der deutschen Sprache nicht mächtig ist (Urteil S. 7). Schliesslich sind die vorinstanzlichen Ausführungen zur wiederholten Delinquenz und zur Rückfallgefahr keineswegs willkürlich, berücksichtigt die Vorinstanz doch den Umstand, dass die Beschwerdeführerin im Jahr 2014 wegen des gleichen Delikts verurteilt wurde und unmittelbar nach Ablauf der Probezeit erneut einschlägig delinquierte (Urteil S. 8).