Citation: 5A_266/2023 E. 1.2.2

1.2.2. Die Beschwerdeführer sind daran zu erinnern, dass sich die Beschwerdebefugnis im Verfahren vor dem Bundesgericht allein nach Art. 76 Abs. 1 BGG und nicht nach Art. 450 ZGB richtet (vgl. statt vieler Urteil 5A_542/2019 vom 30. Juli 2019 E. 3.1). Demnach kann nur ans Bundesgericht gelangen, wer durch den angefochtenen Entscheid besonders berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung oder Änderung hat (Art. 76 Abs. 1 Bst. b BGG). Die beschwerdeführende Person muss einen praktischen Nutzen an der Gutheissung der Beschwerde haben, der es ihr ermöglicht, einen Nachteil wirtschaftlicher, ideeller, materieller oder anderweitiger Natur zu vermeiden, den der angefochtene Entscheid mit sich brächte (BGE 143 III 578 E. 3.2.2.2). Das von der beschwerdeführenden Person verfolgte Interesse muss sodann ihr eigenes sein. Mit der Beschwerde in Zivilsachen können nicht die Interessen Dritter geltend gemacht werden (Urteil 5A_687/2019 vom 26. Mai 2020 E. 2.2). Damit vermögen die Beschwerdeführer ihre Befugnis zur Beschwerde in Zivilsachen von vornherein nicht mit dem Argument zu begründen, sie würden die Interessen des Betroffenen wahren. Soweit sie sich sodann (auch) auf ein eigenes Interesse berufen und eine (weitere) Belastung des "ehelichen Vorsorgevermögens" des Betroffenen verhindern wollen, machen sie wie die Erben, die ihre Erbschaft erhalten wollen, eine bloss mittelbare Betroffenheit geltend, die kein hinreichend schutzwürdiges Interesse vermittelt (vgl. Urteile 5A_932/2022 vom 3. März 2023 E. 2.2.2; 5A_80/2022 vom 11. November 2022 E. 2.2.4; 5A_111/2021 vom 9. Juni 2021 E. 2.4; 5A_687/2019 vom 26. Mai 2020 E. 2.5). Auch damit lässt sich ihre Beschwerdeberechtigung nicht begründen.