Citation: 8C_605/2007 04.11.2008 E. 5

5.1 Die Beschwerdeführerin ist der Auffassung, dass im Zeitpunkt der Leistungseinstellung auf den 31. Juli 2001 die Unfallfolgen (noch) nicht weggefallen seien, weshalb die Adäquanzprüfung, sofern eine solche denn überhaupt als nötig erachtet werde, zu früh erfolgt sei. 5.2 Das Bundesgericht hat in BGE 134 V 109 E. 3.2 S. 113 festgehalten, dass nicht danach zu fragen ist, in welchem Zeitpunkt die Adäquanzprüfung vorgenommen werden darf, sondern wann der Unfallversicherer einen Fall abzuschliessen hat. Der Versicherer hat - sofern allfällige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung abgeschlossen sind - Heilbehandlung und Taggeld nur solange zu gewähren, als von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung noch eine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes erwartet werden kann. Trifft dies nicht mehr zu, ist der Fall unter Einstellung der vorübergehenden Leistungen mit gleichzeitiger Prüfung des Anspruchs auf eine Invalidenrente und auf eine Integritätsentschädigung abzuschliessen (BGE 134 V 109 E. 4.1 S. 113 f. mit weiteren Hinweisen). Die Frage, wie lange eine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes erwartet werden kann, ist vor allem mit Blick auf die zu erwartende Steigerung oder Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit, soweit unfallbedingt beeinträchtigt, zu beantworten. Dabei verdeutlicht die Verwendung des Begriffes "namhaft" durch den Gesetzgeber, dass die durch weitere Heilbehandlung zu erwartende Besserung ins Gewicht fallen muss. Unbedeutende Verbesserungen genügen nicht (BGE 134 V 109 E. 4.3 S. 115 mit weiteren Hinweisen). 5.3 Wie die Vorinstanz zutreffend darlegte, wurde bereits im Austrittsbericht der Klinik A.________ vom 22. Mai 2001 festgehalten, dass von einer weiteren physiotherapeutischen Behandlung angesichts der subjektiv empfundenen Wirkungslosigkeit keine Besserung mehr zu erwarten war; prinzipiell begrüsst wurde lediglich eine psychotherapeutische Begleitung. Im Weiteren war auch laut dem Zentrum C.________-Gutachten vom 28. September 2004 von einer weiteren medizinischen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes zu erwarten. Da sich die bei den psychischen Fehlentwicklungen nach Unfall anlässlich der Adäquanzprüfung einzig zu berücksichtigenden physischen Komponenten im Zeitpunkt, in welchem von einer Fortsetzung der auf die somatischen Leiden gerichteten ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung mehr erwartet werden kann, zuverlässig beurteilen lassen (BGE 134 V 109 E. 6.1 S. 116), ist der vorliegend per 31. Juli 2001 erfolgte Fallabschluss nicht zu beanstanden (Urteil 8C_476/2007 vom 4. August 2007, E. 5).