Citation: 8C_130/2024 E. 5.2.2

5.2.2. Die Beschwerdeführerin stützt ihr Leistungsbegehren um Taggeld- und Heilkosten-Ausrichtung bis zum 6. November 2022 direkt auf das neurologische MZR-Teilgutachten vom 20. Juli 2022 der Dr. med. D.________. Nach zutreffender Feststellung der Vorinstanz brauchten die MZR-Gutachter gemäss Fragestellungen der Auftraggeberin bei der Exploration nicht nach der krankheits- oder unfallbedingten Genese der geklagten Beschwerden zu differenzieren. Im Übrigen sind sich die Dres. med. D.________ und C.________ im Wesentlichen einig, dass die initial auftretenden Beschwerden (oft Kopfschmerzen, Schwindel, Leistungsminderung etc.) nach einer Unfallverletzung, wie sie die Beschwerdeführerin am 6. November 2021 erlitt, nämlich eine einfache Commotio cerebri bzw. ein mildes Schädel-Hirn-Trauma, in aller Regel innert Tagen bis maximal wenigen Wochen abklingen und mit einer vollen Reversibilität der Beschwerden zu rechnen ist. Dies insbesondere angesichts der vollkommen unauffälligen MRI-Untersuchung des Schädels vom 12. November 2021. Gemäss den insoweit unbestrittenen Feststellungen laut angefochtenem Urteil sind dem MZR-Gutachten zahlreiche Hinweise auf ein klares Aggravationsverhalten, welches zur Unverwertbarkeit von Testergebnissen führte, sowie deutliche Diskrepanzen zwischen dem subjektiven Leidensdruck und den objektiven Symptomen zu entnehmen. Weder gestützt auf das neurologische MZR-Teilgutachten noch unter Verweis auf andere, fachärztlich begründete Einschätzungen vermag die Beschwerdeführerin aufzuzeigen, inwiefern die Vorinstanz bei der Würdigung der gegebenen Aktenlage Bundesrecht verletzt hätte, indem sie organisch objektiv ausgewiesene Unfallfolgen ausschloss, welche ab 1. Januar 2022 einen Anspruch auf Leistungen nach UVG hätten begründen können. Daran ändert die mangelnde fachärztlich-neurologische Qualifikation des Dr. med. C.________ unter den gegebenen Umständen nichts, zumal er sich in seiner Aktenbeurteilung der einfachen Commotio cerebri inhaltlich offenbar auf dieselben wissenschaftlichen Erkenntnisse abstützte, welchen - im Ergebnis übereinstimmend - auch die neurologische MZR-Gutachterin folgte. Zudem hielt auch die Neurologin die hausärztliche Krankschreibung zu 100% bis Juni 2022 für nicht nachvollziehbar. Im Übrigen legt die Beschwerdeführerin nicht dar und ist nicht ersichtlich, inwiefern das kantonale Gericht die Beweislage bundesrechtswidrig gewürdigt haben soll, indem es ab 1. Januar 2022 anspruchsbegründende, organisch objektiv ausgewiesene Unfallfolgen in antizipierter Beweiswürdigung ohne weitere Abklärungen verneinte.