Citation: 6B_499/2024 E. 3.4

3.4. Im Sinne einer Eventualbegründung hielt die Vorinstanz fest, die Hausdurchsuchung vom 3. September 2019 wäre selbst dann rechtmässig erfolgt, wenn das anonyme Schreiben einen hinreichenden Tatverdacht gemäss Art. 309 Abs. 1 lit. a StPO begründet hätte. Denn diesfalls hätte gleichzeitig auch ein hinreichender Tatverdacht für die Hausdurchsuchung bestanden (Art. 48 Abs. 1 VStrR; vgl. auch Art. 197 Abs. 1 lit. b StPO). Demnach seien die Beweise so oder anders verwertbar.