Citation: 8C_473/2019 E. 6.2

6.2. Im Rahmen des Einkommensvergleichs setzte die Vorinstanz das Valideneinkommen auf einen Betrag von Fr. 105'000.- fest. Weiter ging sie aufgrund der Angaben der früheren Arbeitgeberin betreffend das branchenübliche Einkommen eines Elektrotechnikers HF für das Invalideneinkommen von demselben Einkommen aus, gewährte darauf aber einen Abzug im Sinne von BGE 129 V 472 in der Höhe von 10 %. Ob ein solcher Abzug bei einem Invalideneinkommen, welches nicht aufgrund der Tabellenlöhne der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung ermittelt wird, grundsätzlich zulässig ist, erscheint zweifelhaft, braucht jedoch nicht näher geprüft zu werden: Aufgrund der Bindung des Bundesgerichts an die Anträge der Parteien (ne eat iudex ultra petita partium; Art. 107 Abs. 1 BGG) könnte der vorinstanzliche Entscheid letztinstanzlich nur zu Gunsten des Beschwerdeführers geändert werden. Im Weiteren ist die Frage nach der Höhe des Abzuges im Sinne von BGE 129 V 472 nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung eine Ermessensfrage, deren Beantwortung letztinstanzlicher Korrektur nur mehr dort zugänglich ist, wo das Gericht das Ermessen rechtsfehlerhaft ausgeübt hat, also Ermessensüberschreitung, -missbrauch oder -unterschreitung vorliegt (BGE 137 V 71 E. 5.1 S. 72 f. mit Hinweis auf BGE 132 V 393 E. 3.3 S. 399; SVR 2015 IV Nr. 22 S. 65, Urteil 8C_693/2014 E. 2.2). Eine solche rechtsfehlerhafte Ermessensausübung ist vorliegend nicht ersichtlich. Im Übrigen erscheint es nicht nachvollziehbar, dass der Beschwerdeführer als Elektrotechniker HF aufgrund seines fremdländisch klingenden Namens eine Lohneinbusse in Kauf nehmen müsste. Die Beschwerde ist somit abzuweisen.