Citation: 1B_211/2022 E. 6

Die Beschwerde ist abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. In der Beschwerdeschrift (S. 3 und S. 22) wird zweimal nur die "unentgeltliche Prozessführung" beantragt (Art. 64 Abs. 1 BGG). Weder wird eine unentgeltliche Rechtsverbeiständung erwähnt, noch eine Ernennung (und Honorierung) als unentgeltlicher Rechtsvertreter im Beschwerdeverfahren vor dem Bundesgericht (Art. 64 Abs. 2 BGG). Zugunsten des Anwalts des Beschwerdeführers darf hier indessen von einem redaktionellen Versehen (Verschrieb) in der Beschwerdeschrift ausgegangen werden, zumal der Beschuldigte auch im kantonalen Strafverfahren amtlich verteidigt ist. Sinngemäss mitgemeint ist (recte) wohl auch ein Gesuch um unentgeltliche Rechtsverbeiständung im Verfahren vor dem Bundesgericht (Art. 64 Abs. 2 BGG). Da die Voraussetzungen von Art. 64 BGG ansonsten erfüllt erscheinen und insbesondere die finanzielle Bedürftigkeit des Beschwerdeführers ausreichend glaubhaft gemacht erscheint, kann das Gesuch - im korrigierten Sinne - bewilligt werden.