Citation: 6B_990/2019 E. 3

Der Beschwerdeführer kann gegen die Mitarbeiter der JVA Thorberg keine Zivilforderungen im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG ableiten, da für allfällige strafbare Handlungen des Justizpersonals der Kanton Bern haftet und die verantwortlichen Personen von Dritten nicht belangt werden können (Art. 100 Abs. 1 i.V.m. Art. 3 Abs. 1, Art. 102 Abs. 2 des Personalgesetzes des Kantons Bern vom 16. September 2004 [PG; BSG 153.01]; Urteil 6B_1324/2018 vom 22. März 2019 E. 4.2, publ. in: SVR 2019 BVG Nr. 37 S. 141). Jedoch ergibt sich seine Beschwerdelegitimation aus dem zur Anzeige gebrachten Sachverhalt, wonach die Mitarbeiter der JVA ihm täglich mit Gift und Bakterien kontaminierte Speisen und Getränke verabreicht hätten, er mithin Opfer eines staatlichen Übergriffs (geworden) sei. Der Beschwerdeführer setzt sich in seiner Laienbeschwerde mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheids allenfalls oberflächlich auseinander und beschränkt sich darauf, seine im kantonalen Verfahren erhobenen Vorwürfe zu erneuern. Damit genügt er den gesetzlichen Rügeanforderungen gemäss Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG nicht. Dessen ungeachtet sind Verfahrensverstösse ebenso wenig ersichtlich wie eine Verletzung seines Anspruchs auf wirksamen Rechtsschutz gegen allfällige staatliche Übergriffe. Die Strafbehörden sind seinen Anschuldigungen nachgegangen. Weder die durch das MediZentrum Täuffelen vorgenommenen Untersuchungen seines Stuhlgangs vom 24., 25. und 27. Mai sowie vom 28. Juni 2019 noch die Blutananlyse vom 23. Mai 2019 ergaben Hinweise auf Bakterien oder Krankheiten und waren unauffällig. Der Beschwerdeführer äusserte zudem dieselben Vorwürfe gegenüber Mitarbeitenden der JVA Lenzburg, was zu seiner Verlegung in die JVA Thorberg führte. Vor diesem Hintergrund kann den Strafbehörden nicht vorgeworfen werden, den Anschuldigungen nicht hinreichend nachgegangen zu sein und das Strafverfahren mangels hinreichender Anhaltspunkte für ein strafbares Verhalten von Behördenmitgliedern, das allenfalls als Folter im Sinne der oben zitierten Rechtsprechung aufgefasst werden könnte, eingestellt zu haben.