Citation: 9C_324/2024 E. 1.1

1.1. A.________ (geb. 1961; nachfolgend: die Steuerpflichtige) verfügt über einen Abschluss als Rechtsanwältin. Sie war Eigentümerin von Liegenschaften in U.________, Gemeinde V.________ /GR, und in W.________/GR, die sie mit Kaufverträgen vom 4. März 2021 bzw. 10. März 2021 veräusserte. Am 19./20. Februar 2023 reichte sie die Steuererklärung für Grundstückgewinn ein (Verfahren 178.785 und 179.218), wobei sie als Adresse "Strada B.________, U.________" hinterlegte. Bei dieser Anschrift handelt es sich um das Hotel C.________. Die Veranlagungsbehörde nahm eine Veranlagung nach Ermessen vor (Verfügungen vom 14. September 2023). Die Steuerpflichtige reagierte am 15. Oktober 2023 mit Einsprachen, welche sie in Deutschland dem Logistikunternehmen D.________ GmbH übergab, worauf die Eingabe am 20. Oktober 2023 bei der Veranlagungsbehörde eintraf. Mit Einspracheentscheiden vom 14. November 2023 trat die Veranlagungsbehörde auf die Einsprachen nicht ein, was sie damit begründete, dass die Frist versäumt worden sei.