Citation: 4A_463/2022 E. B

Am 8. Oktober 2020 klagte der Gesuchsteller beim Sozialversicherungsgericht des Kantons Basel-Stadt. Er beantragte, die Gesuchgegnerin aufzufordern, die seit dem 13. Februar 2020 fälligen und ihm geschuldeten Krankentaggelder umgehend auszuzahlen, dies bis zu seiner ärztlich bestätigten Arbeitsfähigkeit und gemäss Arbeitsvertrag mit der Arbeitgeberin und Leistungsübersicht der Personenversicherung vom 18. November 2019. B.a. In der Folge wurde das Verfahren ZV.2020.16 eröffnet. Dieses Verfahren schrieb das Sozialversicherungsgericht ab, nachdem die Parteien am 6. Januar 2021 einen gerichtlichen Vergleich geschlossen hatten, wonach die Gesuchgegnerin dem Gesuchsteller in Abgeltung aller Ansprüche bis zum 31. Januar 2021 Fr. 40'000.-- bezahlt. Zudem erklärte sich der Gesuchsteller bereit, einer von der Gesuchgegnerin angeordneten fachärztlichen Begutachtung Folge zu leisten. Anschliessend sollten seine Ansprüche ab Februar 2021 neu beurteilt werden. B.b. Am 4. März 2021 beantragte der Gesuchsteller dem Sozialversicherungsgericht, der Vergleich vom 6. Januar 2021 sei wegen Irrtums für unwirksam zu erklären, und das Verfahren ZV.2020.16 sei weiterzuführen. Mit Urteil vom 31. März 2022 wies das Sozialversicherungsgericht das Revisionsgesuch ab, da der behauptete Irrtum sich auf einen strittigen Punkt beziehe, den der Vergleich endgültig regeln sollte.