Citation: 4A_491/2023 E. 6.3

6.3. Gemäss Vorinstanz ist plausibel, dass der Streit um Taggelder beim Beschwerdeführer im Januar 2019 Existenzängste ausgelöst habe. Dies bestreitet der Beschwerdeführer nicht. Er macht aber geltend, niemand habe vorgebracht, er habe im September 2018 an Existenzängsten gelitten. Dies habe die Vorinstanz frei erfunden. Er habe sich immer einen hohen Lohn ausbezahlt. Zudem habe er von der Beschwerdegegnerin im September 2018 vergleichsweise eine Pauschalzahlung von Fr. 200'000.-- erhalten. Auch hier zeigt der Beschwerdeführer nicht auf, inwiefern die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung schlechterdings unhaltbar sein soll. Die stattliche Höhe der Pauschalzahlung relativiert sich, wenn man die Löhne betrachtet, die sich der Beschwerdeführer gemäss eigenen Angaben auszahlte, nämlich Fr. 380'000.-- in den Jahren 2015 und 2016, Fr. 406'000.-- im Jahr 2017 oder Fr. 426'000.-- im Jahr 2018. Diese hohen Löhne konnte er nur beziehen, solange die von ihm beherrschte Beschwerdeführerin ausreichend alimentiert war.