Citation: 1A.37/2004 13.07.2004 E. 1

Der Beschwerdeführer hat sowohl Verwaltungsgerichts- als auch staatsrechtliche Beschwerde eingereicht. Es rechtfertigt sich, das Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde und dasjenige der Verwaltungsgerichtsbeschwerde zu vereinigen, da beide den gleichen Sachverhalt und die gleichen Parteien betreffen (Art. 24 BZP in Verbindung mit Art. 40 OG). Das Bundesgericht prüft von Amtes wegen und mit freier Kognition, ob und inwieweit auf ein Rechtsmittel eingetreten werden kann (BGE 124 I 11 E. 1 S. 13). Im Folgenden ist zunächst zu prüfen, ob die Verwaltungsgerichtsbeschwerde zulässig und begründet ist. Für die im Verfahren der Verwaltungsgerichtsbeschwerde nicht behandelten Rügen ist anschliessend zu prüfen, ob sie mit staatsrechtlicher Beschwerde geltend gemacht werden können und begründet sind. 1.1 Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist gemäss Art. 34 Abs. 1 RPG zulässig gegen Entscheide letzter kantonaler Instanzen unter anderem über die Zonenkonformität von Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen sowie über Bewilligungen im Sinne der Artikel 24-24d RPG. Im Streit liegt eine Bewilligung gemäss Art. 24b RPG. Der Beschwerdeführer kann daher mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde geltend machen, vorliegend sei eine Interessenabwägung gemäss Art. 24 lit. b RPG unterlassen bzw. unvollständig durchgeführt worden. 1.2 In erster Linie rügt der Beschwerdeführer allerdings das Fehlen einer rechtlich gesicherten Erschliessung für die Festhütte. Obwohl der Begriff der hinreichenden Erschliessung grundsätzlich ein Begriff des Bundesrechts ist, ergeben sich die rechtlichen Anforderungen an die Erschliessung im Einzelnen aus dem kantonalen Recht (BGE 123 II 337 E. 5b S. 350; 117 Ib 308 E. 4a S. 314; Alexander Ruch, Kommentar RPG, Zürich 1999, N. 83 zu Art. 22; André Jomini, Kommentar RPG, Zürich 1999, N. 2 zu Art. 19). Das selbständige kantonale Recht, das die Voraussetzungen einer hinreichenden Erschliessung regelt, kann zwar mitunter im Rahmen einer Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht geprüft werden. Voraussetzung dazu ist jedoch, dass die Anwendung von der Verwaltungsgerichtsbeschwerde unterliegendem Bundesrecht umstritten ist bzw. die Auslegung oder Anwendung von kantonalem Recht zur Diskussion steht, das mit dem in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde überprüfbaren Bundesrecht in engem Sachzusammenhang steht (BGE 116 Ib 159 E. 1a S. 162 f. und E. 6b S. 166 f.; 117 Ib 308 E. 1a S. 311 f. und E. 4 S. 314 ff.; 118 Ib 66 E. 1c und d S. 70 ff. sowie E. 2a S. 73; 119 Ib 480 E. 6 S. 488; 123 II 337, nicht publ. E. 1a sowie E. 8 S. 354 ff.; allgemein zur Anfechtung von gemischtrechtlichen bzw. - auch - auf kantonalem Recht beruhenden Verfügungen mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde siehe BGE 128 II 259 E. 1.2 S. 262). Diese Voraussetzung ist vorliegend nicht erfüllt. Der angefochtene Entscheid stützt sich ausschliesslich auf kantonales und kommunales Recht, ohne Zusammenhang mit Bundesverwaltungsrecht. Auch der Beschwerdeführer beanstandet in erster Linie eine Missachtung bzw. willkürliche Anwendung des kantonalen Gesetzes über Strassen und Wege vom 30. Mai 1996 (GSW; BGS 751.14). Hierfür steht gemäss Art. 34 Abs. 3 RPG die staatsrechtliche Beschwerde zur Verfügung, wie der Beschwerdeführer zutreffend angenommen hat (siehe dazu hinten E. 4 ff.). Der Umstand, dass eine auf die Art. 24 ff. RPG gestützte Bewilligung im Streit liegt, führt zu keinem anderen Ergebnis. Auch zur Anfechtung solcher Bewilligungen ist die staatsrechtliche Beschwerde zu ergreifen, wenn nicht die Zonenkonformität, sondern andere, durch kantonales Recht geregelte Fragen umstritten sind (Jomini, a.a.O., N. 16 zu Art. 34). Auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist daher nicht einzutreten, soweit der Beschwerdeführer damit geltend macht, es fehle dem Baugrundstück an einer rechtlich gesicherten Erschliessung. 1.3 Der Beschwerdeführer ist Eigentümer des Grundstücks GB Nr. 246, Gemeinde Risch, über welches die Zufahrt zum Grundstück der Beschwerdegegner verläuft. Er ist von der angefochtenen Baubewilligung direkt betroffen und hat ein schutzwürdiges Anfechtungsinteresse im Sinne von Art. 103 lit. a OG. Auf seine formrichtig und rechtzeitig eingereichte Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist daher - mit dem erwähnten Vorbehalt - einzutreten.