Citation: 8C_672/2020 E. 5.4

5.4. Der Beschwerdeführer bestreitet nicht, dass die Voraussetzungen für eine ausnahmsweise Heilung der Verletzung des rechtlichen Gehörs im kantonalen Verfahren gegeben waren. Er macht aber geltend, er sei schon aufgrund der schweren Verletzung des rechtlichen Gehörs gezwungen gewesen, den Gerichtsweg zu beschreiten. Erst vor dem Versicherungsgericht habe er zu den entscheidrelevanten Berichten Stellung nehmen können. Folglich hätte die Gehörsverletzung bei der Parteientschädigung berücksichtigt werden müssen. Unbestritten hat die AXA das rechtliche Gehör des Beschwerdeführers verletzt, indem sie in entscheidender Weise auf Arztberichte abstellte, zu denen sich der Beschwerdeführer vorgängig nicht äussern konnte. Allerdings erscheint der dadurch entstandene Mehraufwand vernachlässigbar. So braucht es für die entsprechende Rüge wenige Sätze in der Beschwerde. Weitergehende Ausführungen wären auch bei formgerechtem Verfahren schon auf Stufe Verwaltung nötig gewesen. Insoweit verletzt die vorinstanzliche Verweigerung einer Parteientschädigung zu Lasten der Beschwerdegegnerin nicht Bundesrecht. Die Beschwerde ist demnach auch in diesem Punkt unbegründet und abzuweisen.