Citation: 8C_101/2020 E. 4.2.1

4.2.1. Zu den Adäquanzkriterien macht der Beschwerdeführer als erstes geltend, dass die Begleitumstände des Unfalls zwar nicht dramatisch gewesen seien. Dennoch sei das Unfallereignis für ihn so eindrücklich gewesen, dass er seither unter traumatischen Folgen und Erlebnissen leide. Dem ist zu entgegnen, dass die besondere Eindrücklichkeit des Ereignisses objektiv und nicht aufgrund des subjektiven Empfindens bzw. Angstgefühls der versicherten Person zu beurteilen ist (BGE 140 V 356 E. 5.6.1 S. 366). An dessen Erfüllung sind deutlich höhere Anforderungen gestellt, weisen doch sämtliche der als mittelschwer qualifizierten Unfälle bereits eine gewisse Eindrücklichkeit auf (Urteil 8C_627/2019 vom 10. März 2020 5.4.1 mit Hinweisen). Es sind hier keine Umstände ersichtlich, mit denen sich dieses Kriterium begründen liesse. Vielmehr ist der Vorinstanz beizupflichten, dass der Unfallhergang des Aufpralls auf den Baum mit 60 bis 70 km/h unter Auslösung des Airbags nicht über die Eindrücklichkeit hinausgeht, die jedem mittelschweren Unfall im engeren Sinn ohnehin eigen ist.