Citation: I 64/06 21.08.2006 E. 4

Streitig und zu prüfen ist die Herabsetzung der seit 1. Juni 2000 laufenden ganzen Rente auf eine halbe Rente ab 1. Juli 2004 und auf eine Viertelsrente ab 1. November 2004. 4.1 Vorinstanz und Verwaltung stützten die Herabsetzung des Rentenanspruchs auf das als beweiskräftig und ausschlaggebend erachtete ZMB-Gutachten vom 13. April 2004. In dessen Lichte lasse sich die der ursprünglichen Rentenverfügung vom 11. Januar 2001 zugrunde liegende - allein mit den Angaben des damals behandelnden Psychiaters (H.________) begründete - Annahme einer 100%igen Arbeits- und Erwerbsunfähigkeit aus psychischen Gründen nicht mehr halten; die entsprechende Einschränkung der Leistungsfähigkeit betrage gemäss nachvollziehbarer und überzeugender Einschätzung der Gutachter heute - bei diagnostizierter hypochondrischer Störung und leichter bis mittelschwerer depressiver Episode (ferner [ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit]: Probleme in Verbindung mit der sozialen Umgebung und der Beziehung zum Ehepartner sowie Schwierigkeiten bei der kulturellen Eingewöhnung) - lediglich noch 40 %; in dieser Hinsicht sei somit seit Januar 2001 eine erhebliche Verbesserung eingetreten. Aus somatischer Sicht sei der an einem chronischen lumbovertebralen Schmerzsyndrom (ohne radikuläre Symptomatik), einer Übergangsanomalie L5/S1 im Sinne der Lumbalisation von S1 und einem Status nach Diskushernieoperation L4/5 am 28. März 1995 leidende Versicherte - wie bereits im Zeitpunkt der ersten Rentenverfügung vom 11. Januar 2001 - in körperlich leichten bis mittelschweren und vorzugsweise wechselbelastenden Tätigkeiten (ohne langdauernde Zwangshaltung der unteren Wirbelsäule) zeitlich nicht limitiert, was unter Berücksichtigung der genannten funktionellen Einschränkungen namentlich auch für die bisher ausgeübte Funktion als Montage-/Betriebsmitarbeiter gelte. Keinen Einfluss auf die Leistungsfähigkeit hätten nach der als richtig zu beurteilenden Einschätzung im ZMB-Gutachten namentlich die Nebendiagnosen eines leichtgradigen Cervicalsyndrom und chronischen Spannungskopfwehs, sodass insgesamt von einer (psychisch bedingten) 60%igen Arbeitsfähigkeit in leidensadaptierten Tätigkeiten auszugehen sei (gemäss Einspracheentscheid vom 26. August 2004; Verfügung vom 19. Mai 2004: [irrtümlich] 50 %). 4.2 Der Beschwerdeführer bestreitet eine Verbesserung des psychischen Gesundheitszustands seit der ersten Rentenverfügung vom 11. Januar 2001. Er verweist dabei namentlich auf die im Bericht des behandelnden H.________, Praxis für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 4. Dezember 2004 unverändert attestierte volle Arbeitsfähigkeit aus psychischen Gründen (Diagnose: rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode mit somatischem Syndrom [ICD-10: F33.11]; ebenso der knappe Verlaufsbericht vom 7. April 2004; praktisch gleich lautend die früheren Berichte vom 30. August 2000 [ICD-10: F33.11] und vom 23. Juli 1999 [ICD-10: F32.11; DD: ICD-10: F33.11]), in deren Lichte es dem ZMB-Gutachten vom 13. April 2004 an Überzeugungskraft und Beweiswert mangle.