Citation: 7B_984/2023 E. 2.7.1

2.7.1. Der Beschwerdeführer macht des Weiteren geltend, dass die Vorinstanz die dem Beschwerdeführer vorgeworfenen Straftaten völlig ausser Acht gelassen habe. Der Anordnung einer stationären [therapeutischen] Massnahme stehe sowohl die fehlende Therapiebereitschaft als auch Eignung entgegen. Da es in den letzten 20 Jahren nicht gelungen sei, mit dem Beschwerdeführer tragfähige psychosoziale Perspektiven zu erarbeiten, sei innert nützlicher und verhältnismässiger Zeit keine Besserung des Gesundheitszustands des Beschwerdeführers zu erwarten. Die Vorinstanz verkenne, dass der bereits entstandene Freiheitsentzug auf die stationäre [therapeutische] Massnahme anzurechnen sei, wodurch sich die Behandlungszeit nochmals verringern würde. Könne die psychische Störung in angemessener Zeit nicht erheblich verbessert werden, könne diese auch trotz eines allenfalls bestehenden hohen Rückfallrisikos nicht angeordnet werden. Die stationäre [therapeutische] Massnahme hätte dann lediglich sichernden Charakter und käme einer gesetzlich nicht vorgesehenen Verwahrung auf Zeit gleich.