Citation: 6S.7/2006 12.06.2006 E. 2

Nach Art. 90 Abs. 1 lit. b OG muss eine staatsrechtliche Beschwerde die wesentlichen Tatsachen und eine kurz gefasste Darlegung darüber enthalten, welche verfassungsmässigen Rechte bzw. welche Rechtssätze und inwiefern sie durch den angefochtenen Erlass oder Entscheid verletzt worden sind. Im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde prüft das Bundesgericht nur klar und detailliert erhobene und, soweit möglich, belegte Rügen. Auf ungenügend begründete Rügen und bloss allgemein gehaltene, rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt das Bundesgericht nicht ein (grundlegend: BGE 110 Ia 1 E. 2a; 125 I 492 E. 1b S. 495, mit Hinweisen). Wird eine Verletzung des Willkürverbotes geltend gemacht, muss in der Beschwerde im Einzelnen dargelegt werden, inwiefern der angefochtene Entscheid an einem qualifizierten und offensichtlichen Mangel leidet (BGE 130 I 258 E. 1.3; 125 I 492 E. 1b). Dabei genügt es nicht, wenn der angefochtene Entscheid sich nur in der Begründung als unhaltbar erweist; eine Aufhebung rechtfertigt sich erst, wenn er auch im Ergebnis verfassungswidrig ist (BGE 129 I 8 E. 2.1; 128 I 177 E. 2.1, mit Hinweisen). Die Beschwerdeschrift genügt den gesetzlichen Anforderungen nicht. Der Beschwerdeführer setzt sich mit der Begründung des angefochtenen Entscheides nicht auseinander. Insbesondere legt er nicht dar, inwiefern die Beweiswürdigung des Obergerichts und deren Schlussfolgerung, er habe mit Y.________ zusammengewirkt und von den Verhandlungen gewusst (angefochtenes Urteil, S. 20), im Ergebnis willkürlich sein sollte. Er stellt der obergerichtlichen Beweiswürdigung bloss seine eigene, abweichende Sicht der Dinge gegenüber. Mit dieser appellatorischen Kritik ist er nicht zu hören. Gleiches gilt für die Rügen, die im Zusammenhang mit der Sachverhaltserstellung hinsichtlich des Tatverhaltens von Y.________ erhoben werden. Der Parteivertreter rügt diesbezüglich in wörtlicher Wiederholung, was er bereits im staatsrechtlichen Beschwerdeverfahren von Y.________ vorgetragen hatte. Das Bundesgericht trat auf dessen Beschwerde mangels Begründung nicht ein (Urteil 6P.5/2006 vom 12.06.2006, E. 2). Auf die auch für den vorliegenden Fall zutreffenden Ausführungen kann verwiesen werden.