Citation: 9C_261/2023 E. 6.2

6.2. Weil sie die Wertberichtigung als Beleg für den entfallenen Rückzahlungswillen betrachtet hat, ist die Vorinstanz von einer sogenannten nachträglichen Simulation ausgegangen (vgl. angefochtener Entscheid E. 4.3.3; vgl. dazu BGE 138 II 57 E. 5.2 und 7.4.3; Urteile 2C_678/2020 vom 16. November 2021 E. 7.2.3, in: RDAF 2022 II S. 329, StE 2022 B 24.4 Nr. 98, StR 77/2022 S. 63; 2C_872/2020 vom 2. März 2021 E. 3.4.2). Man könnte sich zwar die Frage stellen, ob angesichts der bereits im Zeitpunkt der Darlehensgewährung bestehenden finanziellen Schwierigkeiten der Darlehensnehmerin überhaupt jemals eine Rückzahlung geplant gewesen war oder nicht eher von einer ursprünglichen Simulation ausgegangen werden muss (vgl. dazu BGE 138 II 57 E. 5.1.3; Urteile 2C_678/2020 vom 16. November 2021 E. 7.2.2, in: RDAF 2022 II S. 329, StE 2022 B 24.4 Nr. 98, StR 77/2022 S. 63; 2C_872/2020 vom 2. März 2021 E. 3.4.1). Die Unterscheidung zwischen ursprünglicher und nachträglicher Simulation spielt hier jedoch keine Rolle, weil die Wertberichtigung auf dem Darlehen so oder anders steuerlich nicht anerkannt werden könnte. Zumindest im Ergebnis hat die Vorinstanz den steuerlichen Abzug der Wertberichtigung auf dem Darlehen an die I.________ Limited also zu Recht verweigert.