Citation: 8C_108/2016 E. 5.3.1

5.3.1. Laut Verfügung vom 27. Oktober 2014 erkannte die IV-Stelle den erforderlichen Revisionsgrund für eine umfassende Neuprüfung des Rentenanspruchs (vgl. E. 3 hievor) darin, dass das kantonale Gericht gemäss Entscheid vom 26. September 2012 mit Blick auf die Hauswartstätigkeit - im Gegensatz zur heutigen Einschätzung der IV-Stelle - von nicht besonders stabilen Verhältnissen ausgegangen sei. Da der Versicherte nun aber bereits seit sechs Jahren an der gleichen Arbeitsstelle ein und dieselbe Tätigkeit ausübe, sei jetzt von besonders stabilen erwerblichen Verhältnissen auszugehen. Deshalb sei das Invalideneinkommen revisionsweise nunmehr nach dem tatsächlich erwirtschafteten, gemäss IK-Auszug ausgewiesenen Erwerbseinkommen von Fr. 54'587.- (2013) zu bestimmen. Aus dem Vergleich dieses Invalideneinkommens mit dem auf das Jahr 2013 aufgerechneten Valideneinkommen von Fr. 70'861.- resultiere eine invaliditätsbedingte Erwerbseinbusse von neu nur noch 23 %, weshalb die bisher ausgerichtete halbe Invalidenrente revisionsweise aufzuheben sei.