Citation: 4A_598/2012 E. 6.4.1

6.4.1. Die Vorinstanz stellte fest, dass sich die Beschwerdeführer mit der Realisation von Filmen durch Dritte einverstanden erklärt hatte. Dies habe zwangsläufig dazu geführt, dass Dritte bei der grafischen Umsetzung Veränderungen an der Figur des "Roten Vari" hätten vornehmen müssen, die nicht als Verletzung der Ausschliesslichkeitsklausel von Ziffer 16 des Rahmenvertrags gewertet werden könnten. Bereits die Feststellung, dass die Beschwerdeführer mit der Produktion von Werbefilmen durch Dritte einverstanden waren, genügt zur Begründung, die genannten Abbildungen nicht zu berücksichtigen. Die grundsätzliche Feststellung, dass die Beschwerdeführer damit einverstanden waren, dass Dritte, konkret die U.________ AG, mit der Herstellung von Internet-Werbefilmen beauftragt wurden, bestreiten die Beschwerdeführer nicht (vgl. aber Erwägung 6.4.2). Der Vorinstanz ist beizupflichten, dass die Herstellung von solchen Filmen Veränderungen der Figur des "Roten Vari" bedingte. Waren die Beschwerdeführer aber mit der drittseitigen Produktion von Werbefilmen mit dem "Roten Vari" einverstanden, verzichteten sie insoweit implizit auf ihr exklusives Änderungsrecht nach Ziffer 16 des Rahmenvertrags, und sie können keine Verletzungen der Ausschliesslichkeitsklausel geltend machen.