Citation: 8C_949/2008 04.05.2009 E. 3

Der Unfall vom 22. Mai 2000 hat zu somatisch begründeten Beschwerden am rechten Oberschenkel geführt. Mittlerweile hat die SUVA die Leistungspflicht für das Knieleiden links unter dem Titel "unfallähnliche Körperschädigung" ebenfalls anerkannt. Obwohl sie gemäss Schreiben vom 14. März 2006 einen Zusammenhang mit dem Unfall vom 22. Mai 2000 nicht als nachgewiesen erachtet, knüpft sie ihre Leistungspflicht "der Einfachheit halber" an dieses Unfallereignis. Gleichzeitig stellt sie allerdings auch fest, dass für die Kniebeschwerden links keine Integritätsentschädigung geschuldet sei und dieses Leiden keinen wesentlichen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit respektive das Zumutbarkeitsprofil habe. Die Beschwerden am rechten Bein und am linken Knie hielten während des hier zu prüfenden Zeitraums an. Deshalb kann der Versicherte nach den neueren ärztlichen Angaben seine frühere Tätigkeit als Maler nicht mehr bzw. nur noch in eingeschränktem Umfang ausüben. Dagegen wären ihm dem somatischen Leiden angepasste Tätigkeiten anfänglich zu 70 % und nach einer viermonatigen Einarbeitungszeit zu 100 % zumutbar. Insoweit (bezogen auf die organischen Beschwerden) sind sich die Parteien zu Recht einig. Streitig und zu prüfen ist dagegen, ob die SUVA für die organisch nicht (hinreichend) nachweisbaren Folgen des Unfalls vom 22. Mai 2000 höhere Rentenleistungen zu erbringen hat und ob Anspruch auf eine Integritätsentschädigung besteht. Umstritten ist ausserdem, welches Invalideneinkommen dem Einkommensvergleich zur Ermittlung der Erwerbsunfähigkeit zugrunde zu legen ist.