Citation: 8C_156/2019 E. 3.2

3.2. Meldet sich die versicherte Person nach einer rechtskräftigen Leistungsablehnung erneut zum Leistungsbezug an, so hat sie glaubhaft zu machen, dass sich die massgeblichen tatsächlichen Verhältnisse seit der letzten leistungsablehnenden Verfügung geändert haben. Im Verfahren der Neuanmeldung kommt der Untersuchungsgrundsatz (Art. 43 Abs. 1 bzw. Art. 61 lit. c ATSG) erst zum Tragen, nachdem der versicherten Person diese Glaubhaftmachung gelungen ist (BGE 130 V 64 E. 5.2.5 S. 68 f.; Urteil 8C_389/2018 vom 8. Januar 2019 E. 3.2).