Citation: 5A_44/2022 E. A

A.a. C.A.________ (geb. 2017) ist das Kind der verheirateten Eltern A.A.________ (geb. 1996) und B.A.________ (geb. 1992). A.b. Mit Entscheid vom 27. September 2017 errichtete die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Münchwilen (KESB) für C.A.________ eine Erziehungsbeistandschaft nach Art. 308 Abs. 1 und 2 ZGB. Zur Abklärung weiterer Kindesschutzmassnahmen für C.A.________ wurde am 19. Februar 2018 ein forensisches Gutachten in Auftrag gegeben, das den Eltern die Erziehungsfähigkeit je einzeln und als Paar absprach. Die Gutachterin empfahl eine Platzierung vor Ort. Mit Entscheid vom 17. April 2018 erteilte die KESB den Kindseltern die Weisung, an fünf Tagen pro Woche während jeweils vier bis fünf Stunden eine sozialpädagogische Familienbegleitung in Anspruch zu nehmen. Mit Entscheid vom 19. Februar 2019 entzog die KESB den Kindseltern das Aufenthaltsbestimmungsrecht über C.A.________ und brachte das Kind bei Pflegeeltern unter. Den Kindseltern und der Urgrossmutter mütterlicherseits, D.________, wurde ein Besuchsrecht eingeräumt, jeweils von Donnerstag, 9:00 Uhr, bis Freitag, 19:00 Uhr. Dieser Entscheid erwuchs unangefochten in Rechtskraft. A.c. Mit Eingabe vom 15. Juli 2021 ersuchte die Beiständin von C.A.________ um Neuregelung des Besuchsrechts der Eltern und der Urgrossmutter. A.d. Mit Entscheid vom 15. Oktober 2021 hob die KESB die bis dahin geltende Besuchsregelung auf und räumte den Kindseltern ein vorerst auf die Dauer von sechs Monaten festgelegtes begleitetes Besuchsrecht einmal pro Monat ein. Auch das Besuchsrecht der Urgrossmutter legte die KESB neu fest.