Citation: I 161/99 15.03.2000 E. 4

4.- a) Das kantonale Gericht hat in Würdigung der medizinischen Akten ausführlich dargelegt, weshalb kein Anlass besteht, vom ZMB-Gutachten, welches auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten abgegeben worden ist und in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge einleuchtet, abzuweichen. Entgegen den Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde kann auf die nicht weiter begründeten und daher nicht nachvollziehbaren Angaben des Dr. med. W.______, wonach auf Grund des physischen Gesund- heitszustandes für die Zeit ab 31. Juli 1996 bis auf weite- res lediglich von einer 50 %igen Arbeitsfähigkeit auszuge- hen (Bericht vom 2. August 1996) beziehungsweise (gemäss ergänzender Stellungnahme vom 9. März 1999) die "Attestie- rung einer Arbeitsfähigkeit (...) nicht umsetzbar" sei, nicht abgestellt werden. Ebenso wenig kommt der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit im Hinblick auf den psychischen Ge- sundheitszustand durch Dr. med. T.______, welcher zwar mit den Experten des ZMB eine somatoforme Schmerzstörung diagnostiziert, vorrangige Bedeutung zu. Denn er lässt un- beantwortet, weshalb er im Gegensatz zum ZMB-Gutachten auf ein psychiatrisches Leiden mit Krankheitswert schliesst, "dessen Prognose erfahrungsgemäss als reserviert zu beur- teilen" sei, und die Arbeitsfähigkeit aus psychiatrischer Sicht mit "aktuell 0%" angibt (Berichte vom 30. Oktober und 1. November 1996). b) Nach dem Gesagten ist gestützt auf die schlüssigen Ergebnisse des ZMB-Gutachtens mit Verwaltung und Vorinstanz davon auszugehen, dass der psychische Gesundheitszustand keine zusätzliche Einschränkung der Arbeitsfähigkeit nach sich zieht. In Anbetracht seiner physischen und psychischen Verfassung könnte der Beschwerdeführer somit bei Aufbietung des ihm objektiv zumutbaren Willens (BGE 102 V 166) auf dem ihm offen stehenden Feld von Erwerbsmöglichkeiten einer ganztägigen, körperlich mittelschweren Arbeit nachgehen.