Citation: 1B_288/2019 E. 4.1

4.1. Der Beschwerdeführer bringt vor, das Obergericht gehe fälschlicherweise von zwei Vortaten aus. Die Anlasstat dürfe aber nicht gleichzeitig als Vortat herangezogen werden. Aus diesem Grund könnte die Wiederholungsgefahr nur dann bejaht werden, wenn die Gefahr bestünde, dass er ein schweres (Gewalt-) Verbrechen im Sinne von Art. 221 Abs. 2 StPO ausführe. Dafür gebe es aber keine Anhaltspunkte. Gemäss dem forensisch-psychiatrischen Gutachten vom 7. Mai 2019 bestehe lediglich ein moderates Rückfallrisiko für leichte bis mittelgradige Gewaltdelikte.