Citation: 8C_852/2013 E. 5

Die Kosten eines von der versicherten Person veranlassten Gutachtens sind vom Versicherungsträger dann zu übernehmen, wenn sich der medizinische Sachverhalt erst auf Grund des neu beigebrachten Untersuchungsergebnisses schlüssig feststellen lässt und dem Unfallversicherer insoweit eine Verletzung der ihm im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes obliegenden Pflicht zur rechtsgenüglichen Sachverhaltsabklärung vorzuwerfen ist (RKUV 2004 Nr. U 503 S. 186, U 282/00, und Urteil 8C_641/2011 vom 22. Dezember 2011 E. 5). Die Berichte des Dr. med. I.________ und des Prof. Dr. med. J.________ bilden die Grundlage für die Rückweisung zur Einholung eines weiteren Gutachtens, indem sie ausreichend Zweifel am Gutachten des Instituts G.________ zu wecken vermögen. Dem Antrag der Versicherten, die Kosten für die von ihr in Auftrag gegebenen Berichte der SUVA aufzuerlegen, ist demnach grundsätzlich stattzugeben. Dies gilt jedoch nicht für die Berichte der behandelnden Psychologin E.________, da diese nicht geeignet sind, die Feststellungen des Instituts G.________ in Zweifel zu ziehen (vgl. E. 4.3). Bezüglich der Höhe der zu erstattenden Kosten ist festzuhalten, dass diesbezüglich lediglich Kosten von Fr. 1'200.- für die Stellungnahme des Dr. med. I.________ vom 1. September 2012 ausgewiesen sind. Die SUVA hat demnach der Versicherten Fr. 1'200.- zu bezahlen.