Citation: I 597/00 22.03.2001 E. 1

1.- Die Beschwerdeführerin beantragt die Durchführung einer mündlichen Verhandlung. Sofern dieses Begehren als Antrag auf Durchführung einer öffentlichen Verhandlung verstanden werden muss, gilt Folgendes: Nach der Rechtsprechung (BGE 122 V 54 Erw. 3 mit Hinweisen) ist die von Art. 6 Ziff. 1 EMRK geforderte Öffentlichkeit der Verhandlung - in Übereinstimmung mit der Praxis der Konventionsorgane - primär im erstinstanzlichen Beschwerdeverfahren zu gewährleisten. Wie in BGE 122 V 55 Erw. 3a weiter dargelegt wurde, setzt die Durchführung einer öffentlichen Verhandlung im Sozialversicherungsprozess grundsätzlich einen - im erstinstanzlichen Verfahren zu stellenden - Parteiantrag voraus. Versäumt eine Partei die rechtzeitige Geltendmachung des Anspruchs auf öffentliche Verhandlung, hat dieser grundsätzlich als verwirkt zu gelten (BGE 122 V 56 Erw. 3b/bb). Die Beschwerdeführerin hat im vorinstanzlichen Verfahren keinen Antrag auf öffentliche Verhandlung gestellt. Da ein solcher - wenn überhaupt - erstmals in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde ausdrücklich gestellt wurde, ist der Anspruch verspätet geltend gemacht worden und hat damit als verwirkt zu gelten. Von der Durchführung einer öffentlichen Verhandlung vor dem Eidgenössischen Versicherungsgericht ist daher abzusehen. Soweit es sich beim Antrag auf Durchführung einer mündlichen Verhandlung um einen Beweisantrag handelt mit dem Zweck, dass "sich das Eidgenössische Versicherungsgericht ein eigenes Bild von [der Beschwerdeführerin] und ihrem schlechten Gesundheitszustand machen" könne, ist er abzuweisen, da die Sache ohnehin an die Vorinstanz zur weiteren Abklärung zurückzuweisen ist, wie aus den nachstehenden Erwägungen erhellt.