Citation: 4A_236/2023 E. 5.3

5.3. Die Beschwerdeführerin wirft dem Appellationsgericht Aktenwidrigkeiten vor. Sie zählt auf, an welchen Stellen ihrer Klageantwort sie sich zu den "mündlichen Weisungen" geäussert habe. Hingegen legt sie nicht dar, dass (und wo) sie im Berufungsverfahren auf ihre (angeblichen) Vorbringen im erstinstanzlichen Verfahren hingewiesen hätte. Ihre Kritik geht damit an der Erwägung des Appellationsgerichts vorbei, welches darauf abstellte, dass in der Berufungsschrift solche Referenzen fehlten. Darauf macht der Beschwerdegegner in seiner Vernehmlassung vor Bundesgericht mit Recht aufmerksam. Hat die Beschwerdeführerin im Berufungsverfahren nicht aufgezeigt, dass sie diese Tatsachen - wiewohl bei zumutbarer Sorgfalt möglich - schon vor erster Instanz vorgebracht hat, war es konform mit Art. 317 Abs. 1 ZPO, diese Tatsachen im Berufungsentscheid nicht zu berücksichtigen. Auch eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör ist darin und entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin nicht zu erkennen.