Citation: 2A.97/2002 12.06.2002 E. C

Mit Veranlagungsverfügung vom 5. Juli 1999 setzte der Sektionschef Fislisbach den von A.________ zu bezahlenden Wehrpflichtersatz für das Jahr 1998 fest. Gegen diese Verfügung erhob A.________ am 20. Juli 1999 Einsprache bei der Wehrpflichtersatzverwaltung des Kantons Aargau und beantragte eine Ersatzbefreiung nach Art. 4 Abs. 1 lit. b des Bundesgesetzes vom 12. Juni 1959 über den Wehrpflichtersatz (WPEG; SR 661). Die Wehrpflichtersatzverwaltung des Kantons Aargau lehnte dies mit Verfügung vom 13. März 2000 ab. Eine gegen diese Verfügung erhobene Einsprache wies die Wehrpflichtersatzverwaltung am 14. April 2000 ab. Zur Begründung führte sie im Wesentlichen an, die Ausmusterung sei aufgrund eines anlagebedingten Leidens erfolgt, das durch den Militärdienst weder verursacht noch dadurch dauernd und wesentlich verschlimmert worden sei. Es sei auch kein Ereignis im Militärdienst feststellbar, welches eine Gesundheitsschädigung hätte verursachen können. Diesen Entscheid focht A.________ beim Steuerrekursgericht des Kantons Aargau an, welches die Beschwerde am 24. Januar 2002 abwies.