Citation: 5A_322/2023 E. 3.2.2

3.2.2. Die Beschwerdeführerin trägt wie bereits im kantonalen Verfahren vor, ihre Tochter erzähle vielfach die Unwahrheit, um sich interessant zu machen. Hinsichtlich der angeblichen Unstimmigkeiten in den Akten, die diesen Standpunkt stützen sollen, verweist sie indes einzig auf ihre Darlegungen vor der Vorinstanz, was nicht zulässig ist (BGE 140 III 115 E. 2). Ohnehin kann das Verwaltungsgericht dieses Vorbringen nicht nachvollziehen und ist es der Ansicht, die Mitarbeitenden der KESB als interdisziplinär zusammengesetzte Fachbehörde seien in der Lage, allfällig falsche Aussagen von Minderjährigen einzuordnen. Dem hält die Beschwerdeführerin einzig entgegen, die Vorinstanz beschränke sich auf die Aussage, die KESB habe "das schon richtig gemacht", was für eine Beschwerdeinstanz zu wenig sei. Das Verwaltungsgericht hätte sich ausführlicher äussern müssen. Hierin liegt keine hinreichend konkrete Auseinandersetzung mit dem Argument der Vorinstanz. Soweit die Beschwerdeführerin sodann eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) rügen sollte, genügt die Beschwerde den einschlägigen Begründungserfordernissen abermals nicht (vgl. statt vieler Urteil 5A_315/2021 vom 29. März 2022 E. 3.1.2).