Citation: 5A_405/2017 E. 2.3

2.3. Der Vorwurf der Missachtung des in Art. 20a Abs. 2 Ziff. 2 SchKG statuierten Untersuchungsgrundsatzes ist unbegründet. Die Aufsichtsbehörden müssen nicht nach Tatsachen forschen, die nicht aktenkundig sind, wenn die Parteien ihrer Mitwirkungsobliegenheit nicht nachkommen. Diese besteht darin, dass die Parteien die Aufsichtsbehörde über die wesentlichen Tatsachen zu unterrichten und die ihnen zugänglichen Beweismittel anzugeben haben (BGE 123 III 328 E. 3 S. 329; Urteil 5A_586/2014 vom 17. September 2014 E. 3.2). Sowohl Tatsachen als auch allfällige Beweismittel sind überdies bereits anlässlich des Pfändungsvollzugs zu bezeichnen (BGE 119 III 70 E. 1 S. 71 f.; 112 III 79 E. 2 S.80; Urteil 5A_77/2013 vom 14. Juni 2013 E. 4.1; MAIER/VAGNATO, in: Kommentar zum Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs, Kren Kostkiewicz/Vock [Hrsg.], 4. Aufl. 2017, N. 7 zu Art. 20a SchKG). Soweit die kantonalen Behörden den massgeblichen Sachverhalt genügend abgeklärt und für das Bundesgericht verbindlich festgestellt haben, besteht kein Grund, die Angelegenheit zur Vervollständigung des Sachverhalts an die kantonale Aufsichtsbehörde zurückzuweisen. Es ist dem Beschwerdeführer auch nicht gestattet, den Sachverhalt vor Bundesgericht beliebig zu ergänzen und dazu neue Beweismittel einzureichen. Vorliegend hat bereits das Betreibungsamt nicht einfach auf die Angaben im Lohnausweis abgestellt, sondern die darüber hinausgehenden regelmässigen Auszahlungen der Arbeitgeberin mitberücksichtigt. Dass es sich dabei nicht um Lohn, sondern um eine Darlehensrückzahlung handeln soll, hätte der Beschwerdeführer nach dem Gesagten ohne Weiteres bereits im kantonalen Verfahren vorbringen können. Da mithin nicht erst der angefochtene Entscheid zu diesen neuen Vorbringen Anlass gegeben hat, haben sämtliche neuen Vorbringen des Beschwerdeführers zum Sachverhalt als unzulässige Noven unbeachtet zu bleiben (E. 1.3 oben). Dies gilt namentlich auch für den eingereichten Bericht des Treuhänders vom 29. Mai 2017, der als sog. echtes Novum im bundesgerichtlichen Verfahren von vornherein keine Berücksichtigung finden kann (BGE 139 III 120 E. 3.1.2 S. 123). Damit ist der Rüge des Beschwerdeführers, die Aufsichtsbehörde habe den von ihm eingereichten Lohnausweis zu Unrecht nicht als massgeblich erachtet, weitgehend der Boden entzogen. Es ist weder dargetan noch ersichtlich, inwiefern die kantonale Aufsichtsbehörde gegen Bundesrecht verstossen haben soll, wenn sie in Ermangelung anderweitiger Angaben des Beschwerdeführers gestützt auf seine aktenkundigen Kontoauszüge zum Schluss gelangt ist, es handle sich bei den periodischen Auszahlungen der C.________ GmbH um dessen Einkommen (vgl. zum Erwerbseinkommen aus unselbständiger Tätigkeit das Urteil 5A_328/2013 vom 4. November 2013 E. 5.4.1, in: SJ 2014 I S. 145). Weitere Beanstandungen gegen den angefochtenen Entscheid bringt der Beschwerdeführer sodann nicht vor.