Citation: 2C_330/2017 E. 3.3

3.3. Die Vorinstanz liess offen, ob die im Steuerjahr 2013 geltend gemachte Abschreibung von 7.2 % als ausserordentliche Abschreibung oder als durch den geplanten Abbruch des Gebäudes zeitlich limitierter, (massiv) erhöhter "Normalabschreibungssatz" der Gesamtliegenschaft zu gelten hat. Die Beschwerdeführerin legt sich diesbezüglich auch nicht fest, erwähnt aber die "Änderung der Nutzungsdauer" und die "vollständige Entwertung des Gebäudes infolge Abbruchs." Daraus ist zu schliessen, dass die Beschwerdeführerin den ordentlichen Abschreibungssatz von 1.5 % (im Sinn einer Anpassung) für den "Rest der Lebensdauer" des Gebäudes erhöhen will. Das Imparitätsprinzip gebiete - so die Beschwerdeführerin -, bereits bekannte, aber noch nicht eingetretene Verluste zu berücksichtigen; dies sei auch für das Steuerrecht verbindlich. Es sei willkürlich und verstosse gegen das Massgeblichkeitsprinzip, dass für die gemeinsame Bilanzierung von Land und Gebäude nicht das Gleiche gelten solle wie bei einer separaten Bilanzierung. Richtigerweise sei die Einzelbewertung für Land und Gebäude anzuwenden und für die Abschreibungen auf dem Gebäude der Anschaffungswert des Landes als Untergrenze anzuerkennen, selbst bei einer gemeinsamen Bilanzierung von Land und Gebäude. Der Anschaffungswert des Landes von Fr. 636'714.-- werde nicht unterschritten. Die Auffassung der Vorinstanz, wonach eine Abschreibung nur bis zum aktuellen Verkehrswert des Landes zuzulassen sei, führe dazu, dass Wertverminderungen auf dem Gebäude durch Wertvermehrungen auf dem Land ausgeglichen würden, obwohl die Wertvermehrung auf dem Land weder buchmässig noch auf andere Weise realisiert worden sei. Dadurch werde sie - die Beschwerdeführerin - um eine geschäftsmässig begründete und damit steuerlich zulässige Abschreibung gebracht.