Citation: 1P.52/2002 04.04.2002 E. A

Das Statthalteramt des Bezirkes Bülach verurteilte X.________ am 25. Januar 1999 zu einer Baubusse von 20'000 Franken, da er als Architekt bei der Erstellung von zwei Mehrfamilienhäusern an der Strasse Y.________ in Oberembrach von den bewilligten Plänen abgewichen sei. Der Einzelrichter in Strafsachen des Bezirksgerichts Bülach verurteilte X.________ am 29. Dezember 1999 auf dessen Einsprache hin wegen vorsätzlicher Zuwiderhandlung gegen § 340 Abs. 1 PBG in Verbindung mit § 309 lit. a und b PBG sowie § 326 PBG und wegen fahrlässiger Zuwiderhandlung gegen § 340 Abs. 2 PBG in Verbindung mit § 250 PBG sowie Art. 14 BZO der Gemeinde Oberembrach zu einer Busse von 11'000 Franken. X.________ focht dieses Urteil mit Nichtigkeitsbeschwerde an; darin wehrte er sich gegen seine Verurteilung wegen fahrlässiger Zuwiderhandlung gegen das Planungs- und Baugesetz und beanstandete die Strafzumessung. In Bezug auf die ihm vom bezirksgerichtlichen Einzelrichter vorgeworfene fahrlässige Zuwiderhandlung gegen § 340 Abs. 1 PBG wegen Überschreitung der zulässigen Ausnützung um 1,91 m2 machte er insbesondere geltend, das Zürcher Verwaltungsgericht toleriere Abweichungen der Baumasse gegenüber den genehmigten Plänen von bis zu einem Prozent, da solche Ungenauigkeiten in der Natur der Sache lägen. Die ihm vorgeworfene Überschreitung der Ausnützung liege weit unter einem Prozent und sei daher nicht tatbestandsmässig. Das Obergericht des Kantons Zürich wies die von X.________ gegen seine Verurteilung erhobene Nichtigkeitsbeschwerde mit Beschluss vom 5. Dezember 2001 ab, soweit es darauf eintrat, und auferlegte ihm die Verfahrenskosten (Dispositiv-Ziffern 1 und 4). Das von X.________ ergänzend gestellte Gesuch um Wiederaufnahme des Verfahrens wies es ab (Dispositiv-Ziffer 2).