Citation: 6P.16/2003 06.05.2003 E. 2

Die Beschwerdeführer rügen schliesslich, durch die Abweisung diverser Beweisanträge verletze das Kantonsgericht ihren Anspruch auf rechtliches Gehör (S. 5 ff.). 2.1 Im Rahmen der verfassungsmässigen Garantie des rechtlichen Gehörs (Art. 29 Abs. 2 BV) ist die Behörde verpflichtet, Beweisanträge der Parteien entgegenzunehmen und zu prüfen sowie die rechtzeitig und formrichtig angebotenen Beweismittel abzunehmen, es sei denn, diese beträfen eine nicht erhebliche Tatsache oder seien offensichtlich untauglich, über die streitige Tatsache Beweis zu erbringen (BGE 124 I 241 E. 2 S. 242 mit Hinweisen). Auf beantragte Beweisaufnahmen kann das Gericht überdies verzichten, wenn es ohne Willkür annehmen kann, dass seine Überzeugung durch weitere Beweisaufnahmen nicht geändert würde. Beantragt eine Partei eine Zeugeneinvernahme, so genügt selbst bei Belastungszeugen im Sinne von Art. 6 Ziff. 3 lit. d EMRK grundsätzlich die einmalige Befragung (BGE 125 I 127 E. 6b/ee S. 136). 2.2 Entgegen den Ausführungen der Beschwerdeführer rechtfertigt die Vorinstanz die Abweisung der Beweisanträge nicht pauschal und ausschliesslich damit, dass der Untersuchungsumfang ohnehin gross genug gewesen sei (Beschwerde S. 9). Die Abweisung wird im angefochtenen Urteil vielmehr ausführlich und im Einzelnen begründet (S. 33 f. und 69 ff., vor allem S. 72 - 75). Den Antrag auf Konfrontation diverser Zeuginnen mit den Beschwerdeführern weist das Kantonsgericht ab mit der Begründung, die Beschwerdeführer und ihr Verteidiger seien zu allen Einvernahmen der genannten Zeuginnen eingeladen worden und hätten von ihrem Recht auf Ergänzungsfragen gebührend Gebrauch gemacht (Urteil S. 73). Auch sonst legt es detailliert dar, wieso es auf weitere Beweisaufnahmen verzichtet. Die Beschwerdeführer gehen auf diese Begründung nicht ein. Mit der Darstellung ihrer eigenen Sichtweise (Beschwerde S. 7 f.) gelingt es ihnen nicht aufzuzeigen, inwiefern die Abweisung ihrer Beweisanträge willkürlich sein soll. Ihre Rüge betreffend Verletzung des rechtlichen Gehörs erweist sich deshalb als unbegründet, soweit darauf einzutreten ist.