Citation: 6B_1087/2009 15.03.2010 E. A

Mit Urteil vom 23. Januar 2008 sprach das Kantonsgericht St. Gallen A.Y.________ von diversen Anklagepunkten frei. Gleichzeitig befand es sie des gewerbsmässigen Betrugs, der gewerbsmässigen Geldwäscherei, soweit Handlungen nach dem 4. März 1994 betreffend, sowie des mehrfachen versuchten Prozessbetrugs schuldig und verurteilte sie zu einer Freiheitsstrafe von 34 Monaten sowie zu einer Geldstrafe von 60 Tagessätzen zu je Fr. 200.--. Von der Freiheitsstrafe erklärte es 17 Monate und von der Geldstrafe 30 Tagessätze für vollziehbar. Im Übrigen schob es den Vollzug unter Festsetzung einer Probezeit von zwei Jahren auf. Zugleich sprach das Kantonsgericht B.Y.________ von mehreren Anklagepunkten frei, erklärte ihn hingegen des gewerbsmässigen Betrugs sowie der gewerbsmässigen Geldwäscherei, soweit Handlungen nach dem 23. Januar 1993 betreffend, schuldig und verurteilte ihn zu einer Freiheitsstrafe von 18 Monaten sowie zu einer Geldstrafe von 60 Tagessätzen zu je Fr. 200.--. Den Vollzug der Freiheitsstrafe schob es unter Ansetzung einer Probezeit von zwei Jahren auf. Von der Geldstrafe befand das Gericht 30 Tagessätze für vollziehbar. Im Umfang von 30 Tagessätzen schob es den Vollzug unter Ansetzung einer Probezeit von zwei Jahren auf. Die Verfahrenskosten in Sachen A.Y.________ von Fr. 70'291.15 und in Sachen B.Y.________ von Fr. 66'291.15 auferlegte das Kantonsgericht zu einem Viertel den Verurteilten und zu drei Vierteln dem Staat. Sodann verpflichtete es den Staat, A.Y.________ und B.Y.________ an die Kosten der privaten Verteidigung im gesamten Verfahren Fr. 274'467.50 zu bezahlen.