Citation: 1C_519/2020 E. 5.1

5.1. Aus Gründen der Prozessökonomie ist im Folgenden auch auf die Rüge einzugehen, der angefochtene Entscheid verletze die Moorschutzgesetzgebung des Bundes. Die Beschwerdeführerin wirft dem Kantonsgericht in dieser Hinsicht eine falsche Bestimmung des zeitlich anwendbaren Rechts vor und betont zudem, es müssten mögliche Beeinträchtigungen sowohl hydrologischer als auch nicht hydrologischer Art (Eingriffe in die Fauna und Flora) berücksichtigt werden. Das Kantonsgericht ist dagegen, wie bereits erwähnt, der Auffassung, das spätere Recht sei für die Beschwerdegegner nicht milder, weshalb die Baubewilligung nach dem Recht zu beurteilen sei, das im Zeitpunkt der Ausführung des bewilligungspflichtigen Vorhabens gegolten habe. Eine Wiederherstellungspflicht gebe es für Bauten und Bodenveränderungen, die nach dem 1. Juni 1983 erstellt worden seien. Anhaltspunkte, dass das auf den ursprünglichen Zustand zurückgebaute Bienenhaus mit Ofen die Moorlandschaft beeinträchtige, fehlten.