Citation: 1C_1/2022 E. 6.3

6.3. Der Beschwerdeführer zeigt nicht substanziiert auf, dass die Vorinstanz § 302 PBG/ZH willkürlich angewendet hat, als sie zur Auffassung gelangte, die Voraussetzungen für eine Ausnahmebewilligung gemäss § 302 Abs. 3 PBG/ZH seien nicht erfüllt. Insbesondere wird vom Beschwerdeführer nicht dargelegt, dass die Vorinstanz bei der Berechnung der nach § 302 Abs. 2 PBG/ZH verlangten Mindestfläche an sich öffnen lassenden Fenstern den Sachverhalt falsch festgestellt hat. Vor dem Hintergrund, dass in den vom BAFU genannten Fachrichtlinien des Cercle de Bruit darauf hingewiesen wird, das Festverglasungen wohnhygienisch nicht sinnvoll seien und aus Sicht des Lärmschutzes Nachteile aufwiesen, ist es daher jedenfalls unter dem Gesichtspunkt der Willkür nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz unter Hinweis auf ihre zu § 302 Abs. 3 PBG/ZH entwickelten Bewilligungspraxis von wohnhygienisch nicht einwandfreien Verhältnissen ausging (Cercle de Bruit, Anforderungen an Bauzonen und Baubewilligungen in lärmbelasteten Gebieten: Vollzugshilfe 2.00 vom 25. September 2020, [Version 2016], Ziff. 4.2, abrufbar unter: https://www.cerclebruit.ch unter Vollzugsordner [besucht am 22. Juni 2023]; zum Beizug privater Fachrichtlinien bei der Entscheidfindung: BGE 137 II 30 E. 3.4). Die Beschwerde erweist sich auch in diesem Punkt als unbegründet.