Citation: 4A_56/2023 E. 4

Das Mietgericht befand, dass die Anfechtung des Anfangsmietzinses gestützt auf Art. 270 Abs. 1 lit. a OR ("Wohnungsnot") zulässig und die Anfechtungsfrist eingehalten worden sei. Sodann schloss es, dass der Anfangsmietzins missbräuchlich im Sinne von Art. 270 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 269 f. OR sei und es folglich dem Gericht obliege, einen neuen (nicht missbräuchlichen) Mietzins festzusetzen. All dies war vor Obergericht nicht mehr strittig und ist es auch vor Bundesgericht nicht. Die Vorinstanz prüfte einzig, ob das Mietgericht den neuen Anfangsmietzins zutreffend mit Fr. 2'366.-- netto bemass, und bejahte dies. Hiermit sind die Beschwerdeführer nicht einverstanden.