Citation: 2C_502/2017 E. 4.2.2

4.2.2. Die Beschwerdeführerin ist seit dem 10. November 2012 in der Schweiz, am 14. März 2014 erhielt sie Asyl und am 18. Juni 2015 gebar sie ihre Tochter. Die Beschwerdeführerin betreut noch ihr zweijähriges Kind und hat - wie sich aus den Akten ergibt (Art. 105 Abs. 2 BGG) - gesundheitliche Probleme. Sie ist noch keiner Erwerbstätigkeit nachgegangen. Sie macht indes geltend, dass sie an verschiedenen Beschäftigungsprogrammen für Asylsuchende teilgenommen und während fünf Monaten eine Vollzeitstelle innegehabt habe. Die Beschäftigungsprogramme sind im Rahmen von Art. 8 EMRK i.V.m. Art. 44 lit. c AuG grundsätzlich nicht relevant. Wie es sich mit der Vollzeitstelle genau verhält, kann offengelassen werden. Jedenfalls ist bereits ein beträchtlicher Betrag an Sozialhilfe (rund Fr. 69'000.--) bezogen worden, der vor allem ihr und ihrer Tochter zugute gekommen ist. Diese sozialhilferechtlichen Probleme können ihr indes persönlich flüchtlings- und asylrechtlich nicht entgegengehalten werden; auf ihre eigene finanzielle Situation kommt es nicht unmittelbar an (siehe oben E. 3.1).