Citation: 4A_362/2022 E. 1

Mit Klage vom 15. Juni 2015 beantragte A.________ (Klägerin, Beschwerdeführerin) beim Zivilgericht Basel-Stadt, die B.________ AG (Beklagte, Beschwerdegegnerin) sei zu verurteilen, ihr Fr. 645'601.-- nebst Zins zu bezahlen und ihr ein Arbeitszeugnis auszustellen. Die Hauptverhandlung wurde zunächst auf den 5. April 2019 und dann auf den 18. Oktober 2019 angesetzt, aufgrund entsprechender Gesuche der Klägerin indes jeweils wieder verschoben. Mit Verfügung vom 3. September 2021 lud die Zivilgerichtspräsidentin die Parteien zur Hauptverhandlung am 11. November 2021 vor. Am 6. November 2021 reichte die Klägerin eine als "zweite Klageänderung" bezeichnete Eingabe ein. Mit Schreiben vom 8. November 2021 und Korrigendum vom 9. November 2021 ersuchte sie (erneut) krankheitshalber um Verschiebung der Hauptverhandlung. Am 10. November 2021 verfügte die Zivilgerichtspräsidentin, dass die klägerischen Eingaben vom 6., 8. und 9. November 2021 der Beklagten zur Kenntnisnahme zugestellt würden (Ziff. 1), dass der Entscheid über die "Klageänderung" der Kammer vorbehalten werde (Ziff. 2) und dass das Gesuch um Verschiebung der Hauptverhandlung abgewiesen werde (Ziff. 3). Gegen diese Verfügung erhob die Klägerin am 5. Januar 2022 Beschwerde an das Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt, wobei sie gleichzeitig um Wiederherstellung der Beschwerdefrist bat. Mit Entscheid vom 15. Juni 2022 trat das Appellationsgericht auf das Begehren um Wiederherstellung der Beschwerdefrist wie auch auf die Beschwerde als solche (mangels Wahrung der Beschwerdefrist) nicht ein. Die Klägerin hat mit Eingabe an das Bundesgericht vom 3. September 2022 erklärt, diesen Entscheid mit Beschwerde anzufechten, und um Erteilung der aufschiebenden Wirkung ersucht. Mit Präsidialverfügung vom 8. September 2022 wurde der Beschwerde mangels Erfolgsaussichten keine aufschiebende Wirkung zuerkannt. Es wurden keine Vernehmlassungen eingeholt.