Citation: I 9/99 29.03.2000 E. 2

2.- a) Streitig ist, ob im Zeitraum zwischen dem 2. Mai 1995 (Zusprechung einer ganzen Invalidenrente) und dem 14. August 1996 (Aufhebung der Invalidenrente) eine Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen eingetreten ist, welche die vollständige Aufhebung der Rente recht- fertigt. b) Der Verfügung vom 2. Mai 1995 war ein Invaliditäts- grad von 100 % zu Grunde gelegt worden. In den damaligen ärztlichen Berichten wurde darauf hingewiesen, dass die therapeutischen und diagnostischen Möglichkeiten noch nicht ausgeschöpft seien und dementsprechend eine Prognose hin- sichtlich der Arbeitsfähigkeit noch verfrüht sei (Bericht des Dr. S.________ vom 31. Januar 1994, Berichte des PD Dr. D.________, Chefarzt Neurologie an der Klinik Y.________, vom 18. Februar und 14. Dezember 1994). PD Dr. D.________ hielt in seinem Bericht vom 12. Dezember 1995 fest, dass beim Beschwerdeführer für eine angepasste Tätigkeit in einem Büro oder in einer vor Witterungseinflüssen ge- schützten Umgebung eine unfallbedingte Arbeitsunfähigkeit von 20 % bestehe. Auf Grund dieses Berichtes erachtete die SUVA den Versicherten als 75 % arbeitsfähig und somit auch bei der Arbeitslosenversicherung als voll vermittlungsfähig (Schreiben vom 14. Mai 1996). In seinem Bericht vom 25. Februar 1996 befand Dr. S.________, dass dem Versicherten eine leichtere Arbeit sicherlich zumutbar sei. PD Dr. L.________, Facharzt für orthopädische Chirurgie, erachtete in seinem Bericht vom 29. Oktober 1996 zu diesem Zeitpunkt eine Tätigkeit wie Lagerarbeiten oder Kleinstückmontagen zu etwa 6-8 Stunden pro Tag als angemessen; aus diesem Bericht geht zudem hervor, dass der Versicherte PD Dr. L.________ ein Zeugnis des Dr. S.________ vorgelegt hatte, in welchem dieser ihm eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % ab 1. Juni 1996 attestiert hatte. Damit ist erwiesen, dass sich im massgeblichen Zeit- raum die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers erheblich verbessert hat.