Citation: 2A.70/2002 12.03.2002 E. 2

Die Beschwerde erweist sich als offensichtlich unbegründet, soweit darauf einzutreten ist, und kann deshalb ohne Schriftenwechsel und Einholen der Akten im vereinfachten Verfahren nach Art. 36a OG erledigt werden: 2.1 Nach einem ordnungsgemässen und ununterbrochenen Aufenthalt von fünf Jahren hat der mit einem Schweizer Bürger verheiratete ausländische Ehegatte grundsätzlich Anspruch auf Erteilung einer Niederlassungsbewilligung (Art. 7 Abs. 1 ANAG; SR 142.20). Dieser entfällt, wenn die Ehe eingegangen wurde, um die Vorschriften über Aufenthalt und Niederlassung zu umgehen ("Ausländerrechtsehe"), oder wenn die Berufung auf die Ehe rechtsmissbräuchlich erscheint (Art. 7 Abs. 2 ANAG; BGE 127 II 49 E. 5a S. 56, mit Hinweisen). Nach Ablauf der Frist von fünf Jahren steht das Rechtsmissbrauchsverbot der Erteilung der Niederlassungsbewilligung bzw. der Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung entgegen, falls schon zuvor hiergegen verstossen wurde (BGE121 II 97 E. 4c S. 104/105). 2.2 Zu Recht hat das Verwaltungsgericht im Rahmen seiner unbestrittenen tatsächlichen Feststellungen, die das Bundesgericht binden (vgl. Art. 105 Abs. 2 OG), angenommen, dies sei hier der Fall gewesen: Der Beschwerdeführer heiratete am 13. November 1992 eine Schweizer Bürgerin, von der er sich im September 1998 trennte; die Ehe wurde am 11. Juni 1999 geschieden. Bereits am 9. August 1997 hatte er indessen in Mazedonien eine Landsmännin geehelicht, für die er am 13. Oktober 1999 ein Gesuch um Familiennachzug stellte, in dessen Rahmen er einen gefälschten, auf den 7. Juli 1999 lautenden Eheschein vorlegte. Gestützt auf diese zweite Ehe hatte der Beschwerdeführer schon vor Ablauf der Fünfjahresfrist keinen Willen mehr zu einer wirklichen Lebensgemeinschaft mit seiner Schweizer Partnerin, weshalb er sich nicht auf Art. 7 Abs. 1 ANAG berufen kann. Das Bundesgericht hat bereits in einem Fall in diesem Sinn entschieden, in dem sich der Ausländer auf eine lediglich noch formell bestehende Ehe zu einer Schweizerin berief, gleichzeitig aber eine Beziehung zu einer anderen Partnerin unterhielt, mit der er ein Kind hatte (BGE 121 II 97 E. 4b S. 104 f.). 2.3 Was der Beschwerdeführer hiergegen einwendet, überzeugt nicht: Soweit er geltend macht, durch seine Familie zur Heirat in Mazedonien gezwungen worden zu sein, widerspricht dem allein schon die Tatsache, dass der Beziehung mit seiner Landsmännin eine am 29. Juli 2000 geborene Tochter entstammt und der Beschwerdeführer mit seiner mazedonischen Frau hier leben wollte. Auf die Kritik, die Ausreisefrist sei zu kurz angesetzt worden, ist nicht einzutreten, da gegen die Wegweisung und deren Modalitäten die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ausgeschlossen ist (vgl. Art. 100 Abs. 1 lit. b Ziff. 4 OG); im Übrigen hatte der Beschwerdeführer inzwischen mehr als genug Zeit, seine Ausreise vorzubereiten, und wird ihm das Migrationsamt nunmehr eine neue Frist hierzu ansetzen müssen. Für alles Weitere kann auf die zutreffenden Ausführungen im angefochtenen Entscheid verwiesen werden (Art. 36a Abs. 3 OG).