Citation: 2C_549/2023 E. 5.3.3

5.3.3. Die vorinstanzliche Beurteilung ist zu bestätigen. Es war der Beschwerdeführer, der am 26. Dezember 2022 und somit nach Einleitung des vorinstanzlichen Beschwerdeverfahrens um Anrechnung der Lern- einheit "Projekt Landschaftsentwicklung" ersuchte. Der Grund für das Dahinfallen des aktuellen und praktischen Rechtsschutzinteresses liegt daher im Verantwortungsbereich des Beschwerdeführers. Die Ausführungen in der Beschwerdeschrift gehen weitgehend an dieser Sachlage vorbei. So kann dem Beschwerdeführer nicht gefolgt werden, wenn er der ETH Zürich vorwirft, diese habe die Gegenstandslosigkeit "konkludent" verursacht, weil sie seit seiner Zulassung zur Lerneinheit "Projekt Landschaftsentwicklung" hätte erkennen müssen, dass er sich diese anrechnen lassen könne. Der Beschwerdeführer verkennt, dass die Anrechnung von Studienleistungen eine mitwirkungsbedürftige Verfügung darstellt. Ohne Gesuch kann die ETH Zürich nicht verfügen. Zudem gewährte die ETH Zürich im Fall des Beschwerdeführers die Anrechnung "im Sinn einer Ausnahme". Die Anrechnung dieser Studienleistungen entsprach also nicht dem Regelfall und wäre daher ohne entsprechendes Gesuch nicht erfolgt.