Citation: I 97/06 04.10.2006 E. 4

4.1 Die Vorinstanz setzt sich im angefochtenen Entscheid eingehend mit den verschiedenen Arztberichten und Gutachten auseinander und vergleicht die Befunde und Diagnosen, welche in den Jahren 1997 bis 1999 gestellt wurden, mit denjenigen des Zeitraums von April 2001 bis Oktober 2003. Gestützt auf Gutachten von Ärzten der Klinik Z.________ vom 15. Juli 2002, 24. Oktober 2002 und 2. April 2003 sowie einen Bericht der Dr. med. W.________, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom 13. Oktober 2003 gelangt sie zur Erkenntnis, die revisionsrechtlichen Voraussetzungen zur Erhöhung der halben (bis 31. Dezember 2003) beziehungsweise Drei-Viertelsrente (ab 1. Januar 2004) seien nicht gegeben. 4.2 In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird insbesondere geltend gemacht, bei der Beschwerdeführerin lägen vielfältige Befunde vor, die auf eine komplexe gesundheitliche Situation hinwiesen. Der sie seit Jahren behandelnde Arzt, Dr. med. J.________, Spezialarzt für orthopädische Chirurgie, könne den gesundheitlichen Verlauf am besten beurteilen, weshalb auf seine Berichte abzustellen sei. Zudem führe er neu die Diagnose einer beginnenden Fibromyalgie auf. Die Berichte und Gutachten, auf welche Verwaltung und Vorinstanz ihre Entscheidung abstellten, seien im Zeitpunkt des Einspracheentscheides nicht mehr aktuell gewesen. Insbesondere in den Jahren 2003 und 2004 sei eine gesundheitliche Verschlechterung eingetreten, welche im Zeitpunkt der Begutachtung durch die Ärzte der Klinik Z.________ noch nicht aktuell gewesen sei. So hätten diese eine beginnende femoropatelläre Arthrose des rechten Knies in ihren Gutachten nicht mitberücksichtigt. Den Experten an der Klinik Z.________ hätte zudem vor allem die Aufgabe oblegen, sich zur Unfallkausalität der Befunde zu äussern, was für die Belange der Invalidenversicherung irrelevant sei. 4.3 Der umfassenden Anamnese in den Gutachten des Dr. med. H.________, leitender Arzt Orthopädie/Handchirurgie an der Klinik Z.________ vom 15. Juli 2002, und der Dres. med. R.________, Leitender Arzt Fusschirurgie, und M.________, Assistenzarzt Orthopädie, derselben Klinik vom 24. Oktober 2002 ist zu entnehmen, dass die Beschwerdeführerin ab Februar 2002 über eine Zunahme ihrer Beschwerden klagte. Diese betrafen insbesondere die linke obere Extremität, aber auch den rechten Fuss. Die erwähnten Gutachten, wie auch dasjenige des Dr. med. S.________, Leitender Oberarzt Neurologie der Klinik Z.________, vom 2. April 2003, beschränkten sich denn auch auf diese Problembereiche. Zusammenfassend fanden sie keine somatische Begründung für die geltend gemachte Verschlimmerung. Mit der Vorinstanz sind die Expertisen als aussagekräftig, überzeugend und den rechtsprechungsgemässen Anforderungen an eine medizinische Sachverhaltsermittlung entsprechend (BGE 125 V 352) zu qualifizieren. Insbesondere äussern sie sich entgegen dem in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde Dargelegten nicht vor allem zur Unfallkausalität. Vielmehr untersuchten sie die linke obere und die rechte untere Extremität in ihrer Gesamtheit und äusserten sich erst nach der Darstellung der Befunde zur Ursache des Angeführten. Die Gutachten sind demnach auch für die Belange der Invalidenversicherung aussagekräftig und es ist ihnen voller Beweiswert zuzuerkennen. Aus Sicht der Gutachter ist der Beschwerdeführerin eine leichte körperliche Arbeit, welche sitzend oder in wechselnder Position auszuführen ist, in einem Pensum von 50 % weiterhin zumutbar. Damit ist diesbezüglich keine Verschlechterung eingetreten, welche zu einem höheren Invaliditätsgrad führen würde.