Citation: 2C_16/2018 E. 1.1

1.1. Nachdem das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich die meisten Voraussetzungen für den Widerruf der Niederlassungsbewilligung bereits im Rückweisungsentscheid vom 9. März 2016 aufgegriffen hat, beschränkt sich sein Urteil vom 6. Dezember 2017 materiell weitgehend darauf, das Interesse des Sohnes des Beschwerdeführers am Verbleib seines Vaters in der Schweiz festzustellen und dieses Interesse im Rahmen der Verhältnismässigkeitsprüfung zu gewichten. Es stellt sich daher die Frage, was der Beschwerdeführer im vorliegenden Beschwerdeverfahren materiell noch vorbringen kann. Gegen Zwischenentscheide letzter kantonaler Instanzen ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten - von gewissen Ausnahmen abgesehen (vgl. Art. 92 und 93 Abs. 1 lit. a oder b BGG) - unzulässig; dies gilt der Regel nach namentlich für Rückweisungsentscheide (BGE 140 V 286 E. 4.2; 139 V 99 E. 2.4; 137 V 59 E. 1.1). Ist die Beschwerde gegen einen Zwischenentscheid nach Art. 93 BGG unzulässig oder wird von der Möglichkeit zur Beschwerdeerhebung kein Gebrauch gemacht, bleibt der Zwischenentscheid mit der Beschwerde gegen den Endentscheid aber anfechtbar; vorausgesetzt ist lediglich, dass sich der Zwischenentscheid auf den Inhalt des Endentscheids auswirkt (Art. 93 Abs. 3 BGG). Beim Rückweisungsentscheid des Verwaltungsgerichts Zürich vom 9. März 2016 handelt es sich um einen Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 Abs. 1 BGG, gegen welchen die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten in der Regel unzulässig ist (vgl. Felix Uhlmann, in: Niggli/Uebersax/Wiprächtiger [Hrsg.], BSK Bundesgerichtsgesetz, 3. Aufl. 2018, N. 12 zu Art. 93 BGG). Der Rückweisungsentscheid hat sich auf den Inhalt des angefochtenen Endentscheids vom 6. Dezember 2017 offensichtlich ausgewirkt, konnte die Vorinstanz doch im letzteren Urteil darauf verzichten, die im Rückweisungsentscheid bereits gewichteten Elemente erneut zu erwähnen. Dass der Beschwerdeführer den kantonalen Rückweisungsentscheid nicht angefochten hat, bewirkt demzufolge nicht, dass er sein Beschwerderecht diesbezüglich verwirkt hätte (vgl. NICOLAS VON WERDT, in: Seiler et al. [Hrsg.], SHK Bundesgerichtsgesetz, 2. Aufl. 2015, N. 35 ff. zu Art. 93 BGG; Uhlmann, a.a.O., N. 27 zu Art. 93 BGG). Der Beschwerdeführer kann im vorliegenden Verfahren folglich den Widerruf der Niederlassungsbewilligung als Ganzes beanstanden (vgl. Urteil 2C_204/2018 vom 9. September 2018 E. 1.2). Gegen Entscheide über den Widerruf einer Niederlassungsbewilligung ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten zulässig, weil grundsätzlich ein Anspruch auf das Fortbestehen dieser Bewilligung gegeben ist (BGE 135 II 1 E. 1.2.1 S. 4). Ob der Anspruch im konkreten Fall zu bejahen ist, bildet Gegenstand der materiellen Beurteilung (BGE 137 I 284 E. 1.3 S. 287). Die Beschwerde ist somit zulässig (Art. 82 lit. a, Art. 86 Abs. 1 lit. d, Art. 90 BGG).