Citation: 8C_663/2022 E. B

Gegen den Einspracheentscheid der Allianz vom 4. Dezember 2019 führte A.________ Beschwerde. Das Versicherungsgericht des Kantons Solothurn tätigte erwerbliche Abklärungen bei der Stadt U.________ und holte bei der Begutachtungsstelle F.________ GmbH ein orthopädisches Gutachten ein (Expertise vom 5. Februar 2021). Da das Versicherungsgericht dieses als mangelhaft bewertete, veranlasste sie bei Dr. med. G.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, ein Obergutachten (Expertise vom 20. November 2021 und Ergänzungen vom 24. Januar und 12. April 2022). Mit Urteil vom 10. Oktober 2022 hiess es die Beschwerde gut und hob den Einspracheentscheid der Allianz vom 4. Dezember 2019 auf. Es verpflichtete diese, A.________ ab 1. November 2014 eine "Invalidenrente in der Höhe von 70 %" und eine Integritätsentschädigung von 25 % sowie eine Parteientschädigung von Fr. 9'322.- auszurichten. Ausserdem auferlegte es ihr die Kosten des Gerichtsgutachtens des Dr. med. G.________ vom 20. November 2021 in der Höhe von Fr. 8'617.30.