Citation: 2C_889/2016 E. A

A.a. Die Korporation D.________ ist eine Gemeinde gemäss der Rechtsordnung des Kantons Zug. A.________ (geb. 1951), B.________ (geb. 1958) und C.________ (geb. 1954) sind Gemeindebürger, führen landwirtschaftliche Gewerbe und pachten seit Jahrzehnten Nutzflächen von der Korporation D.________. Die Pachtverhältnisse waren allesamt als Fixpacht von 20 Jahren ausgestaltet und bis zum 31. Dezember 2011 befristet. A.b. Am 23. April 2010 beschloss die Korporationsgemeindeversammlung (Legislative) auf Antrag des Korporationsrates (Exekutive) eine neue Landverordnung, welche die bisherige Verordnung vom 16. Oktober 1990 ersetzt. Als wesentliche Neuerung sah die Landverordnung vom 23. April 2010 u.a. vor, dass die Pachtverhältnisse nur bis zum Erreichen des AHV-rechtlichen Pensionsalters dauern und auf diesen Zeitpunkt hin ipso iure aufgelöst werden. Die entsprechenden Bestimmungen der Landverordnung wurden indes von A.________, B.________, C.________ sowie einem weiteren Betroffenen angefochten. Aufgrund dieses Rechtsmittelverfahrens wurden mit A.________, B.________ und C.________ einstweilen neue Pachtverträge mit verkürzter Dauer geschlossen: Mit A.________ wurde ein Vertrag bis zum 31. Dezember 2014 geschlossen, welcher in der Folge jedoch bis zum 31. Dezember 2020 erstreckt wurde, mit B.________ wurde eine Pacht bis zum 31. Dezember 2023 vereinbart und mit C.________ wurde ein Vertragsverhältnis bis zum 31. Dezember 2019 begründet. Mit Urteil 2C_1106/2012 vom 1. Oktober 2013 hob das Bundesgericht die im Streit liegenden Bestimmungen der Landverordnung auf, da es die von der Korporation D.________ getroffene generell-abstrakte Regelung mit einer automatischen Beendigung des Pachtverhältnisses bei Erreichung des Pensionsalters als bundesrechtswidrig erachtete. Indessen hielt das Bundesgericht explizit fest, dass das Alter eines Pächters im Einzelfall ein sachlicher Grund für eine Verkürzung der Pachtdauer sein kann (E. 2.2 des genannten Urteils). Im Übrigen bekräftigte das Bundesgericht, dass es der Korporation in ihrer Eigenschaft als Grundeigentümerin freisteht, mit welchen Pächtern sie die abgelaufenen Pachtverträge überhaupt erneuern möchte (E. 2.3 des genannten Urteils). A.c. Im Anschluss an das bundesgerichtliche Urteil 2C_1106/2012 vom 1. Oktober 2013 beantragten A.________, B.________ und C.________ bei der Korporation D.________ eine Ausdehnung bzw. Verlängerung ihrer Pachtverträge bis zum Ablauf der ordentlichen Pachtdauer von 20 Jahren, d.h. bis zum 31. Dezember 2031. Mit drei Beschlüssen vom 25. Februar 2014 lehnte der Korporationsrat diesen Antrag ab.