Citation: 1C_701/2017 E. 3.1

3.1. Das verkehrsmedizinische Gutachten des IRM vom 1. September 2017 verneint die Fahreignung des Beschwerdeführers zusammenfassend aufgrund des festgestellten EtG-Werts und der nach der Fahrt festgestellten Blutalkoholkonzentration von 0.86 mg/l. Diese beiden Werte würden auf eine erhebliche Alkoholgewöhnung schliessen lassen. Aus verkehrsmedizinischer Sicht sei von einem verkehrsrelevanten Alkoholmissbrauch auszugehen. Das Resultat der Haaranalyse stehe zudem im Widerspruch zu den moderaten Trinkangaben des Beschwerdeführers. Die chemisch-toxikologische Untersuchung der beim Beschwerdeführer am 26. Juli 2017 entnommenen Kopfhaare hat für den Zeitraum der vorangehenden drei Monate eine EtG-Konzentration von 57 pg/mg Haare ergeben. Dieser Wert lässt auch unter Berücksichtigung der von der SGRM neu auf +/- 30 % festgesetzten Messunsicherheit (vgl. SGRM, a.a.O., Ziff. 5.3.3) grundsätzlich auf einen übermässigen Alkoholkonsum schliessen.