Citation: 2C_1174/2013 E. 3.3

3.3. Weiter hat die Vorinstanz zu Recht erwogen, die Beschwerdeführerin könne nicht als Opfer ehelicher Gewalt im Sinne der massgeblichen Rechtsprechung (vgl. BGE 138 II 229 E. 3.2.1 u. 3.2.2 S. 232 ff.; 136 II 1 E. 5.3 S. 4) betrachtet werden. Der einzige aktenkundige Vorfall vom 2. August 2010 lässt nicht auf vom Ehemann systematisch begangene psychische oder physische eheliche Gewalt schliessen, zumal die Beschwerdeführerin auch danach in der gemeinsamen Wohnung geblieben ist und keine weiteren Vorfälle gemeldet hat. Die Beschwerdeführerin bringt nichts vor, was die vorinstanzliche Würdigung als offensichtlich unhaltbar erscheinen liesse. Die Beschwerdeführerin ist in der Türkei aufgewachsen und erst im Alter von 42 Jahren in die Schweiz eingereist. Es darf somit davon ausgegangen werden, dass ihr eine soziale Wiedereingliederung in der Türkei möglich sein wird, zumal sie dort bereits vorher als geschiedene Frau gelebt hat. Es trifft zwar zu, dass sich ihr Ehemann seit 2011 in der Türkei aufhält. Die Vorinstanz erwog jedoch, es sei nicht ersichtlich, inwiefern die Beschwerdeführerin durch den Ehemann nach der Rückkehr in die Türkei stark gefährdet sein sollte. Mit den diesbezüglichen Erwägungen setzt sich die Beschwerdeführerin zum Teil nur ungenügend auseinander (vgl. Art. 42 Abs. 2 BGG; BGE 140 III 86 E. 2 S. 88 f.). Was sie einwendet, vermag den vorinstanzliche Schluss, es bestünden keine wichtigen persönlichen Gründe im Sinne von Art. 50 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 AuG (vgl. BGE 138 II 229 E. 3.1 S. 231 f.; 137 II 345 E. 3.2.3 S. 350; Urteil 2C_873/2013 vom 25. März 2014 E. 4.1, nicht publiziert in: BGE 140 II 289), die den weiteren Aufenthalt der Beschwerdeführerin erforderlich machten, nicht zu erschüttern.