Citation: 1C_348/2021 E. 6.2

6.2. Die Vorinstanz hat die Erforderlichkeit der umstrittenen Gestaltungsplanpflicht bzw. des Einschubs einer weiteren Planungsebene bejaht, ohne dies im Rahmen ihrer Ausführungen zur Vereinbarkeit der Massnahme mit der Eigentumsgarantie weiter zu erläutern. Die Beschwerdeführerin macht geltend, wie ihr erwähntes Bauprojekt zeige, könne auch mit einem Regelbauvorhaben gewährleistet werden, dass die Nutzung des Areals auf die Bedürfnisse der Benutzerinnen und Benutzer des öffentlichen Verkehrs abgestimmt werde und Neubauten im gesetzlich geforderten Umfang auf benachbarte Schutzobjekte bzw. schutzwürdige Ortsteile Rücksicht nähmen. Die geltende Zonenordnung (Regelbauweise) als mildere eigentumsbeschränkende Massnahme genüge vorliegend ohne Weiteres, um den von der Beschwerdegegnerin genannten, mit der umstrittenen Gestaltungsplanpflicht verfolgten Anliegen zum Durchbruch zu verhelfen. Dem kann nicht gefolgt werden. Die Vorinstanz hat zwar im Urteil vom 17. September 2020 betreffend das erwähnte Bauvorhaben der Beschwerdeführerin erwogen, dieses genüge den Anforderungen für die Feinerschliessung und die Gestaltung gemäss § 238 PBG/ZH. Dies bedeutet indessen nicht, der Einschub einer weiteren Planungsebene sei vorliegend nicht erforderlich. Aus den Erwägungen im angefochtenen Entscheid wie auch den Vorbringen der Beschwerdegegnerin vor Bundesgericht wird deutlich, dass (gestaltungs-) planerische Vorkehren unter den gegebenen Umständen weitergehende und zweckmässigere Möglichkeiten bieten, um die erwähnten, mit der umstrittenen Gestaltungsplanpflicht verfolgten Anliegen bzw. öffentlichen Interessen zu gewährleisten, als die gemäss den Bestimmungen für die Regelbauweise im Rahmen eines Baubewilligungsverfahrens zur Verfügung stehenden Mittel. Diese erscheinen mithin zumindest als weniger zwecktauglich. Die Vorinstanz durfte deshalb - auch mit Blick darauf, dass es um die Würdigung örtlicher, ihr besser bekannter Verhältnisse geht - den Einschub einer weiteren planerischen Ebene und damit die umstrittene Gestaltungsplanpflicht ungeachtet des erwähnten Bauvorhabens der Beschwerdeführerin als erforderlich beurteilen, ohne Bundesrecht (Art. 36 Abs. 3 BV) zu verletzten.