Citation: 8C_325/2019 E. 2.2

2.2. Demgegenüber vertritt die Beschwerdeführerin die Auffassung, bereits die ursprüngliche Rentenzusprache gemäss Verfügung vom 6. Juni 2006 sei zweifellos unrichtig gewesen und daher in Anwendung von Art. 53 Abs. 2 ATSG wiedererwägungsweise aufzuheben. Überdies seien auch die Voraussetzungen einer revisionsweisen Rentenaufhebung im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG erfüllt. Denn innerhalb des massgebenden Vergleichszeitraums zwischen dem 6. Juni 2006 und dem Zeitpunkt des Erlasses des Einspracheentscheides vom 10. November 2017 sei eine anspruchserhebliche Änderung der tatsächlichen Verhältnisse - insbesondere eine Verbesserung der Arbeitsfähigkeit - eingetreten. Die am 22. September 2016 per 31. Dezember 2016 verfügte und mit Einspracheentscheid vom 10. November 2017 bestätigte Rentenaufhebung sei daher rechtmässig und der angefochtene Gerichtsentscheid folglich aufzuheben.