Citation: 2C_356/2021 E. 4.3

4.3. Am 24. September 2018 verfasste der Beschwerdeführer eine E-Mail an die Vermächtnisnehmer mit folgendem Inhalt: "Vornehmlich von einigen Personen mit dem Familiennamen B.________ habe ich vernommen, dass keine Zustimmung zum entworfenen Erbteilungsvertrag in Sachen Nachlass C.B.________ besteht. Der von mir gewählte Stundenansatz von Fr. 250.-- pro Stunde nebst Barauslagen und Mehrwertsteuer ist ausdrücklich nicht gebilligt worden. Ich ziehe hiermit die Honorarnote mit dem Stundenansatz von Fr. 250.-- pro Stunde nebst Barauslagen und Mehrwertsteuer zurück und habe entsprechende Korrekturen am Erbteilungsvertrag vorgenommen". Gemäss der Rechnung vom 25. September 2018 stellte der Beschwerdeführer einen Stundenansatz von Fr. 300.-- in Rechnung, womit ein Willensvollstreckerhonorar von Fr. 205'257.10 resultierte. Daraufhin verzeigte die Vermächtnisnehmerin E.________ den Beschwerdeführer am 7. November 2018 bei der Aufsichtskommission, unter anderem wegen der Drohung, bei Widerspruch gegen seine Honorarrechnung den Stundenansatz zu erhöhen.