Citation: 5A.32/2002 06.02.2003 E. B

B.a Am 20. Oktober 1999 beantragte das Amt für Zivilstandswesen des Kantons Solothurn beim Bundesamt für Ausländerfragen (BFA) die Nichtigerklärung der erleichterten Einbürgerung. Die Ehe mit der Schweizer Bürgerin sei seit dem 22. Mai 1997 rechtskräftig geschieden. Laut einer Kanzleiauskunft der I. Zivilkammer des Obergerichts des Kantons Zürich sei die Scheidung bereits am 30. April 1996 beantragt worden. Dennoch hätten die Ehegatten am 21. Oktober 1996 bestätigt, in einer stabilen ehelichen Gemeinschaft zu leben. A.________ habe dann am 23. Januar 1999 in Beirut die libanesische Staatsangehörige D.________ geheiratet. B.b Am 17. März 2000 forderte das BFA A.________ auf, zum Scheidungsverfahren Stellung zu nehmen, die sich in seinem Besitz befindlichen Scheidungsakten einzureichen und die Zustimmungserklärung zwecks Akteneinsicht zu unterzeichnen. A.________ reichte am 3. April 2000 eine Stellungnahme ein, worauf das BFA ihm am 10. Mai 2001 gestützt auf die Scheidungsakten seine Sicht der Dinge darlegte. Nachdem A.________ dazu am 2. Juli 2001 seine Gegenbemerkungen hatte vorbringen können, erklärte das BFA am 21. August 2001 die erleichterte Einbürgerung für nichtig. Eine gegen diese Verfügung erhobene Beschwerde wies das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) am 2. Dezember 2002 ab.