Citation: 2C_945/2020 E. 2.4.1

2.4.1. Zwar bestreitet er, ein Drogenproblem zu haben. Diesbezüglich beschränkt sich der Beschwerdeführer aber im Wesentlichen darauf, vor dem Bundesgericht in appellatorischer Weise erneut vorzutragen, sein Cannabiskonsum habe allein der Therapie einer bei ihm aufgetretenen Sarkoidose gedient. Die Vorinstanz hat dazu in vertretbarer Weise namentlich ausgeführt, die Behauptung, der Cannabiskonsum sei nur zu Therapiezwecken erfolgt, sei "unglaubwürdig", insbesondere weil die angebliche wundersame Verbesserung der Lungenfunktion durch die selbstverordnete Inhalationstherapie mit Cannabis nicht belegt sei und der Beschwerdeführer selbst nach Wegfall einer seiner Darstellung nach aufgetretenen, krankheitsbedingten extremen Reduktion seiner Leistungsfähigkeit Hanfpflanzen zum Eigenkonsum (und zum Verkauf) von Cannabis gezüchtet habe (E. 5.3.1 f. des angefochtenen Urteils). Zudem erklärte die Vorinstanz, der festgestellte Cannabiskonsum habe eine Menge umfasst, welche unabhängig vom Zweck des Cannabiseinsatzes auf eine Sucht-Tendenz bzw. ein Drogenproblem schliessen lasse (E. 5.4 des angefochtenen Urteils). Soweit der Beschwerdeführer die konsumierte Menge mit der Behauptung zu verharmlosen sucht, bei den von der Vorinstanz genannten 100 Gramm habe es sich entgegen dem angefochtenen Urteil nicht um die Menge an konsumiertem Marihuana, sondern um das Gewicht der geernteten Pflanzen gehandelt, legt er nicht dar, welche konkreten Beweismittel von der Vorinstanz in unhaltbarer Weise gewürdigt worden sein sollen. Darauf ist folglich nicht weiter einzugehen.