Citation: 6B_665/2023 E. 6.2

6.2. Die Vorinstanz misst zunächst die Einsatzstrafe für das schwerste Delikt, den versuchten Betrug zu. Sie bewertet das objektive Tatverschulden des Beschwerdeführers insgesamt als mittelschwer. Dabei berücksichtigt sie, dass der Beschwerdeführer sich die Deliktssumme von fast Fr. 13 Mio. zufolge Mittäterschaft zwar entgegenhalten zu lassen habe, es ihm aber grundsätzlich egal gewesen sei, welcher Betrag mit dem Versicherungsbetrug angestrebt würde, weshalb für die Beurteilung der Schwere der Verletzung bzw. die Gefährdung des betroffenen Rechtsguts nicht lediglich auf die Deliktssumme abgestellt werden könne, zumal diese nicht das primäre Ziel des Beschwerdeführers dargestellt habe. Ferner führt sie zutreffend aus, dass seine Beteiligung nicht minim gewesen sei, sondern als wesentlich zu bezeichnen sei und er damit eine erhebliche kriminelle Energie offenbart habe. Entgegen dem Einwand des Beschwerdeführers berücksichtigt sie dabei auch, dass er weder an der Planung teilgenommen noch Gegenstände für die Durchführung des fingierten Raubes besorgt habe, weshalb die Einsatzstrafe tiefer auszufallen habe als jene von A.________. Das subjektive Tatverschulden wertet die Vorinstanz als neutral und setzt für das insgesamt mittelschwere Tatverschulden des Beschwerdeführers und in Berücksichtigung, dass es beim Versuch geblieben ist, eine Einsatzstrafe von 22 Monaten fest (Urteil S. 71 f.). Diese Beurteilung liegt innerhalb des Ermessens der Vorinstanz. Mit seinen Ausführungen zu seinen persönlichen Verhältnissen in der Beschwerde, die teilweise unzulässige echte Noven enthalten (vgl. Art. 99 Abs. 1 BGG), zeigt der Beschwerdeführer nicht auf, dass die vorinstanzliche Einschätzung, wonach sich seine persönlichen Verhältnisse neutral auf die Strafe auswirkten, nicht mehr im sachrichterlichen Ermessen liegt. Die Vorinstanz verkennt nicht, dass der Beschwerdeführer darum bemüht ist, ein geordnetes Leben zu führen, indem er arbeitet, sich um die Sanierung seiner Schulden kümmert sowie seinen kranken Vater betreut (Urteil S. 74 f.). Auch ist nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz trotz der Betreuung des kranken Vaters nicht auf eine besondere Strafempfindlichkeit des Beschwerdeführers schliesst (Urteil S. 75). Die Vorinstanz berücksichtigt die Vorstrafen des Beschwerdeführers im Umfang von viereinhalb Monaten straferhöhend. Entgegen dessen Einwand liegt diese Erhöhung innerhalb ihres sachrichterlichen Ermessens. Mit der Vorinstanz und dem Beschwerdeführer ist festhalten, dass die Vorstrafen teilweise länger zurückliegen, jedoch können diese entgegen seiner Einschätzung nicht als "Jugendsünden" abgetan werden. Vielmehr handelt es sich um fünf, teilweise einschlägige Vorstrafen, die zum Teil schwere Delikte betreffen. Zudem hat der Beschwerdeführer die vorliegend Verfahrensgegenstand bildenden Taten gemäss den vorinstanzlichen Feststellungen mit grösster Wahrscheinlichkeit begangen als bereits ein Verfahren wegen mehrfachen Vergehens gegen das Waffengesetz gelaufen ist, was der Beschwerdeführer nicht bestreitet (vgl. Urteil S. 74 f.). Der Beschwerdeführer rügt, dass die Strafreduktion für sein Geständnis höher hätte ausfallen müssen, da er mit seinen Aussagen massgebend zur Lösung des Falls beigetragen habe. Demgegenüber erwägt die Vorinstanz, der Beschwerdeführer sei zwar letzten Endes geständig gewesen, habe jedoch die Strafverfolgung nicht in erheblichem Masse erleichtert, wie dies beispielsweise bei A.________ der Fall gewesen sei. Dieser habe mit seinem Geständnis die entscheidenden Elemente geliefert, um die Untersuchung ins Rollen zu bringen, während der Beschwerdeführer die Tat erst auf das Geständnis von A.________ hin zugegeben habe (Urteil S. 74 f.). Angesichts dieser Ausführungen, mit welchen sich der Beschwerdeführer nicht auseinandersetzt, ist nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz die Strafe aufgrund des Geständnisses des Beschwerdeführers um dreieinhalb Monate reduziert, wobei anzufügen ist, dass er sich insbesondere hinsichtlich der Zerstörung der CBD-Mutterpflanzen nicht vollumfänglich geständig zeigte (vgl. E. 5.3). Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, für die Freiheitsstrafe hätte ihm der bedingte Vollzug gewährt werden können, da er kein Krimineller sei und sich auf die Zukunft konzentrieren wolle, geht er mit keinem Wort auf die überzeugende Begründung der Vorinstanz ein. Diese geht angesichts der zahlreichen Vorstrafen, des verbüssten mehrjährigen Freiheitsentzugs und der höchstwahrscheinlichen Delinquenz während hängigem Verfahren ohne Rechtsverletzung von einer ungünstigen Legalprognose aus. Dabei ist nicht zu beanstanden, wenn sie die Beteuerung des Beschwerdeführers, er habe seine Lehren aus den vielen Verurteilungen gezogen, mit Vorsicht geniesst und hinsichtlich des Arbeitsvertrags und der E-Mail betreffend Schuldensanierung festhält, diese seien kurz vor der Berufungsverhandlung entstanden und würden etwas gar taktisch erscheinen (Urteil S. 76).