Citation: 8C_7/2019 E. 3

Streitig und zu prüfen ist, ob die Vorinstanz Bundesrecht verletzte, indem sie den Anspruch des Beschwerdeführers auf Arbeitslosenentschädigung ab 29. August 2017 abwies, weil er die vom 29. August 2015 bis 28. August 2017 dauernde Rahmenfrist für die Beitragszeit nicht erfüllt habe. Die Vorinstanz erwog im Wesentlichen, der Beschwerdeführer sei ab Dezember 2014 bis zur superprovisorischen FINMA-Verfügung vom 16. Juni 2016 einzelzeichnungsberechtigtes Mitglied des Verwaltungsrats der B.________ AG und damit in einer arbeitgeberähnlichen Stellung tätig gewesen, die den Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung ausschliesse. Hieran ändere nichts, dass die B.________ AG ab 16. Juni 2016 durch die von der FINMA eingesetzte Untersuchungsbeauftragte geführt worden sei. Am 2. Februar 2017 sei über die B.________ AG der Konkurs eröffnet worden, worauf die FINMA das Mandat des Untersuchungsbeauftragten beendet habe. Danach sei der Beschwerdeführer wieder als Mitglied des Verwaltungsrates mit Einzelunterschrift eingesetzt worden. Die B.________ AG sei nach wie vor als aktiv gemeldet, weshalb keine Anhaltspunkte für eine Aufgabe seiner arbeitgeberähnlichen Stellung bestünden. Selbst wenn er vom 16. Juni 2016 bis 2. Februar 2017 keine arbeitgeberähnliche Stellung innegehabt hätte, ergäbe sich nichts zu seinen Gunsten. Zwischen dem Beschwerdeführer und der B.________ AG bestehe kein Arbeitsvertrag. Nach seinen Angaben habe der AHV-pflichtige Gesamtverdienst von Januar 2016 bis Januar 2017 Fr. 130'000.- betragen. Seinen Privatkontoauszügen könnten jedoch lediglich Zahlungen der B.________ AG bis 20. Juni 2016 entnommen werden. Zudem seien die Zahlungen der B.________ AG in Liquidation in keiner Weise mit der angeblichen Lohnhöhe in Einklang zu bringen. So seien z.B. am 10. März 2016 Fr. 110'000.-, am 19. Mai 2016 Fr. 40'000.- und am 17. Juni 2016 Fr. 28'000.- überwiesen worden. Im vom Beschwerdeführer ausgestellten Lohnausweis 2016 (1. Januar bis 31. März 2016) sei ein Lohn von Fr. 130'000.- festgehalten. Demgegenüber weise der IK-Auszug diesen Betrag für das ganze Jahr 2016 aus. Ab 29. November 2016 habe der Beschwerdeführer Krankentaggelder bezogen, womit zumindest die (angebliche) Lohnauszahlung im Dezember 2016 nicht nachvollziehbar sei. Der zuhanden der Steuererklärung für Januar bis März 2016 erstellte Lohnausweis (Einkommen von Fr. 130'000.-) und die Steuererklärung vermöchten lediglich als Indiz für einen Lohnfluss zu gelten. Deren Richtigkeit sei aber nach dem Gesagten zu bezweifeln. Eine Erfüllung der Beitragszeit bis 29. November 2016 sei daher zu verneinen. Ob der Beschwerdeführer sie ab diesem Datum bis 28. August 2017 erfüllt habe, sei mit Blick auf die ohnehin nicht erreichte Voraussetzung von 12 Monaten nicht weiter zu prüfen.