Citation: 6B_423/2018 E. 2.2

2.2. Nach Art. 34 Abs. 2 StGB bestimmt das Gericht die Höhe des Tagessatzes nach den persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnissen des Täters im Zeitpunkt des Urteils, namentlich nach Einkommen und Vermögen, Lebensaufwand, allfälligen Familien- und Unterstützungspflichten sowie nach dem Existenzminimum. Nach der Rechtsprechung sind künftige Einkommensverbesserungen oder Einkommensverschlechterungen zu berücksichtigen, jedoch nur, wenn sie konkret zu erwarten sind und unmittelbar bevorstehen (BGE 134 IV 60 E. 6.1 mit Hinweisen). Die Vorinstanz liess die wirtschaftlichen Verhältnisse des Beschwerdeführers durch die Kantonspolizei erheben. Diese erstattete ihren Bericht am 6. Dezember 2017 (Akten Vorinstanz, pag. 247 f.). Die Vorinstanz erwägt mit Hinweis auf diesen Bericht, dass der Tagessatz "bei den bekannten wirtschaftlichen Verhältnissen" Fr. 80.-- betrage (Urteil, S. 23). Sie lässt dabei ausser Acht, dass bereits im Bericht selbst auf die Kündigung des Arbeitsverhältnisses per Ende Januar 2018 hingewiesen wird (Akten Vorinstanz, pag. 248). Damit lässt die Vorinstanz die zum Urteilszeitpunkt am 15. März 2018 bereits eingetretene Änderung der wirtschaftlichen Lage des Beschwerdeführers unberücksichtigt, was sich auch darin widerspiegelt, dass die Höhe des Tagessatzes im Vergleich zum erstinstanzlichen Urteil unverändert blieb. Die Rüge ist begründet.