Citation: 8C_815/2013 E. 4

Der Beschwerdeführer macht geltend, dass er sich allein aus gesundheitlichen Gründen dazu gezwungen gesehen habe, seinen Betrieb aufzugeben. Ob ihm die angestammte Tätigkeit als Selbständigerwerbender aus gesundheitlichen Gründen unzumutbar wäre, ist indessen mit Blick auf die wirtschaftlichen Gegebenheiten, die nachfolgend geprüft werden, nicht ausschlaggebend. Es ist daher auf die dazu erhobenen Einwände nicht weiter einzugehen. Der Beschwerdeführer beruft sich darauf, dass er mit seiner selbständigen Erwerbstätigkeit ab 2011 wieder dieselben Einkommen hätte erzielen können wie in den früheren, unstreitig sehr erfolgreichen Jahren 2002 bis 2008. Nach den vorinstanzlichen Feststellungen waren die beruflichen Perspektiven des Versicherten indessen seit 2009 nicht ermutigend gewesen und musste er erstmals im Februar 2009 Kurzarbeitsentschädigung für seinen Angestellten beantragen. Gegenüber der Arbeitslosenversicherung habe er im Oktober 2009 angegeben, dass die Aufträge trotz eines Zweijahresvertrages 2009-2011 mit seiner seit jeher einzigen Vertragspartnerin C.________ ausgeblieben seien). Dies bleibt beschwerdeweise unbestritten. Der Beschwerdeführer macht indessen geltend, dass die C.________ lediglich vorübergehend einen Auftragsstopp verhängt habe und dass er daher eine Verbesserung der Auftragslage habe erwarten dürfen. Er hat im vorinstanzlichen Verfahren beantragt, dass dazu Zeugen zu befragen seien. Damit liess sich jedoch nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit (BGE 126 V 353 E. 5b S. 360) beweisen, dass der Beschwerdeführer ab 2011 nach zwei ausserordentlich schlechten Jahren wieder ein Einkommen wie in den Jahren 2002 bis 2008 hätte erzielen können, was jedoch für die Annahme eines entsprechenden Valideneinkommens entscheidwesentlich wäre. Dabei ist auch zu berücksichtigen, dass die Einkommen vor den erfolgreichen Jahren 2002 bis 2008 sehr gering waren. Der Beschwerdeführer äussert sich dazu nicht näher. Zusammenfassend lässt sich die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung, der Beschwerdeführer hätte auch ohne den Gesundheitsschaden das zwischen 2002 und 2008 als Selbständigerwerbender erzielte Einkommen nicht mehr erreichen können, nicht beanstanden.