Citation: 6B_1424/2021 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz weist den Beweisantrag des Beschwerdeführers auf Einvernahme des Gefängnismitarbeiters und des Gefängnisleiters mit der Begründung ab, auf deren Angaben werde lediglich im Polizeirapport Bezug genommen. Diese beträfen im Wesentlichen den Umstand, wann die Schäden festgestellt worden seien, sowie Nebenpunkte wie die Versicherungsdeckung des Gefängnisses. Dabei handle es sich um allgemeine Erhebungen im Zuge des Ermittlungsverfahrens und nicht um belastende Aussagen im Sinne von Art. 6 Ziff. 3 lit. d EMRK. Die Beschädigungen in der Zelle des Beschwerdeführers seien denn auch mittels Fotoaufnahmen dokumentiert worden. Es sei nicht davon auszugehen und werde auch nicht dargelegt, dass die beiden beantragten Zeugen weitere, entscheidwesentliche Angaben zum Anklagesachverhalt machen könnten. Eine Verletzung des Rechts auf Konfrontation liege nicht vor (Urteil S. 16). Hinsichtlich der Sachverhaltsfeststellung und Beweiswürdigung führt sie aus, die Schäden am Parkett und der Sockelleiste, dem Wasserhahn und dem TV-Brett seien erstellt und auch gar nicht bestritten worden. Die Angabe des Beschwerdeführers, die Schäden seien vorbestehend gewesen, seien nicht glaubhaft und als Schutzbehauptung zu würdigen. Es könne ausgeschlossen werden, dass derartige Schäden nicht zeitnah festgestellt worden wären. Auch sei nicht ersichtlich, weshalb das Gefängnispersonal die Schäden dem Beschwerdeführer zu Unrecht hätte anlasten sollen. Die diesbezüglichen Vorbringen des Beschwerdeführers seien abwegig und vor dem Hintergrund seiner Persönlichkeitsanomalie zu werten. Der Anklagesachverhalt sei erstellt (Urteil S. 52 f.).