Citation: 8C_63/2023 E. 4.1

4.1. Fest steht, dass der für die Bemessung des Taggeldes massgebende versicherte Verdienst vom kantonalen Gericht und der Beschwerdeführerin hier übereinstimmend in Anwendung der Ausnahmeregelung für Sonderfälle gemäss Art. 23 Abs. 3 UVV auf Fr. 8'761.36 ermittelt wurde. Dieser Betrag entspricht dem monatlichen Durchschnittslohn, den der Beschwerdegegner in den elf Monaten seit Beginn seiner Tätigkeit in der neu gegründeten B.________ vom 1. Juni 2020 bis zum 30. April 2021 tatsächlich erzielt hat. Folglich ist unbestritten, dass der vom Beschwerdegegner in der Unfallmeldung deklarierte Monatsbruttolohn im Vergleich zu diesem von Verwaltung und Vorinstanz nachträglich als massgebend erachteten Durchschnittslohn zu hoch war, was in der Folge zur Auszahlung eines zu hohen Taggeldes führte.