Citation: 8C_604/2017 E. 7.1

7.1. Das kantonale Gericht unterzog - wie schon erwähnt - namentlich das Schmerzsyndrom des Beschwerdeführers einer indikatoren-geleiteten Überprüfung nach Massgabe von BGE 141 V 281. Seine Ausprägung hinsichtlich der Kategorie "funktioneller Schweregrad" (Indikator "Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde"; vgl. BGE 141 V 281 E. 4.3.1.1 S. 298) bewertete es in Anlehnung an diejenige im Gutachten als mittelschwer. Daneben verwies es auf mannigfache psychosoziale Belastungsfaktoren (Migrationshintergrund, Schulden, längere Absenz vom Arbeitsmarkt, schwere Arbeit, fehlende Ausbildung, Alter), die für sich alleine keine Invalidität zu begründen vermöchten und ihrerseits ebenfalls gegen eine schwere Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde sprächen. Dass die Vorinstanz in diesem Zusammenhang offensichtlich falsche Feststellungen getroffen oder rechtlich Bedeutsames verkannt hätte, ist weder dargetan noch zu ersehen, zumal mit Blick auf die vom psychiatrischen Gutachter angestellten differentialdiagnostischen Erörterungen bezüglich F45.40 und F45.41. Analoge Überlegungen sind, was die Schwere angeht, des Weiteren bezüglich der depressiven Störung mit somatischem Syndrom (ICD-10 F32.11) angezeigt: Diese wird vom psychiatrischen Gutachter als "mindestens mittelschwer" eingestuft. Weshalb von einer schweren Ausprägung auszugehen wäre, ist nicht erkennbar. Derlei ergäbe sich bei ungeschmälerter Konzentration während der gesamten Untersuchung und fehlenden Hinweisen auf beeinträchtigtes Bewusstsein oder kognitive Störungen weder aus den gutachterlich erhobenen klinischen Befunden (mit depressiver Stimmungslage, ohne sichtbare Affekteinbrüche) noch aus den durchgeführten Tests.