Citation: H 174/06 28.08.2007 E. 2

Das Bundesgesetz über das Bundesgericht vom 17. Juni 2005 (BGG; SR 173.110) ist am 1. Januar 2007 in Kraft getreten (AS 2006 1205, 1243). Da der angefochtene Entscheid vorher ergangen ist, richtet sich das Verfahren noch nach OG (Art. 132 Abs. 1 BGG; BGE 132 V 393 E. 1.2 S. 395). 2.1 Da keine Versicherungsleistungen streitig sind, hat das Bundesgericht nur zu prüfen, ob der vorinstanzliche Entscheid Bundesrecht verletzt, einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens, oder ob der rechtserhebliche Sachverhalt offensichtlich unrichtig, unvollständig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen festgestellt worden ist (Art. 132 in Verbindung mit Art. 104 lit. a und b sowie Art. 105 Abs. 2 OG). Ferner ist Art. 114 Abs. 1 OG zu beachten, wonach das Bundesgericht in Abgabestreitigkeiten an die Parteibegehren nicht gebunden ist, wenn es im Prozess um die Verletzung von Bundesrecht oder um die unrichtige oder unvollständige Feststellung des Sachverhalts geht. 2.2 Gemäss Art. 110 Abs. 4 OG findet ein zweiter Schriftenwechsel nur ausnahmsweise statt. Die X.________ AG hat bereits in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde beantragt, einen zweiten Schriftenwechsel durchzuführen. Zu diesem Zeitpunkt kann die Beschwerde führende Partei noch gar nicht beurteilen, ob aus ihrer Sicht eine Stellungnahme zu den Eingaben der Gegenpartei oder der Vorinstanz erforderlich sein wird. Ein derartiger Antrag ist verfrüht, weshalb es sich rechtfertigt, der Beschwerde führenden Partei die Vernehmlassungen, sofern sie nicht neue rechtserhebliche Vorbringen enthalten, nur zur Kenntnisnahme zuzustellen. Hält die Partei eine Stellungnahme für erforderlich, muss sie diese dem Bundesgericht unverzüglich beantragen oder einreichen (Urteil des Bundesgerichts 1A.276/2004 vom 12. Juli 2005). Im vorliegenden Fall hat die X.________ AG auf die Vernehmlassung der Vorinstanz und der Ausgleichskasse nicht reagiert. Damit besteht keine Veranlassung, ihr jetzt noch eine solche Möglichkeit einzuräumen. 2.3 Entgegen der Behauptung der X.________ AG hat die Vorinstanz mit ihrem Entscheid keine reformatio in peius vorgenommen. Auch wenn sie in einem Punkt zum Nachteil der X.________ AG entschieden hat, ergibt sich gesamthaft - unter Einschluss der Punkte, in welchen das kantonale Gericht die Sache an die Ausgleichskasse zurückgewiesen hat -, keine Abänderung des Einspracheentscheides zum Nachteil der X.________ AG, welche vorgängig unter Hinweis auf die Möglichkeit des Beschwerderückzugs hätte angezeigt werden müssen. Dies gilt umso mehr, als eine Rückweisung an die Verwaltung für sich allein betrachtet ohnehin keine reformatio in peius darstellen kann. Von einer solchen kann nur gesprochen werden, wenn die urteilende Instanz selber einen reformatorischen Entscheid fällt (ARV 1995 Nr. 23 S. 138 E. 3a; Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts I 226/99 vom 15. Mai 2000).