Citation: 1C_61/2020 E. 7

Die Vorinstanz führte weiter zusammengefasst aus, nach Art. 12 der Flurwegverordnung der Gemeinde Birmensdorf vom 15. März 1976 könne die Gemeinde eine nicht land- und forstwirtschaftliche Nutzung eines Flurwegs, wie die Nutzung als Baustellenzufahrt, bewilligen. Dem stehe nicht entgegen, dass der Flurweg als Wanderweg unter der Woche temporär gesperrt werden müsse. Diese Sperrung führe nicht zu einer grossen Belastung für Wanderer, da diese den Weg oft nur an den Wochenenden benützen und ihnen der kleine Umweg, den sie unter der Woche gehen müssten, zugemutet werden könne. Der Beschwerdeführer wendet ein, es sei unrealistisch, dass der unter der Woche gesperrte Wanderweg am Wochenende jeweils geöffnet werden könnte, da er immer wieder auf seine Sicherheit geprüft und nötigenfalls in Stand gestellt werden müsste. Diese Willkürrüge ist unbegründet, da der Beschwerdeführer nicht näher darlegt, weshalb die bewilligte Baustellenzufahrt zwingend zu erheblichen Beschädigungen des Flurwegs führen soll, die nicht rechtzeitig behoben werden können. Dies ist auch nicht ersichtlich, zumal die Fotos des Augenscheins des Baurekursgerichts erkennen lassen, dass der Flurweg mit einem gewalzten Schotterbelag versehen ist. Auf die unsubstanziierte Kritik daran, dass die Vorinstanz den durch die Sperrung bewirkten Umweg als "klein" bezeichnete, ist nicht einzutreten.