Citation: 8C_720/2020 E. 8.2

8.2. Die Vorinstanz stellte fest, der Beschwerdeführer sei seit 2005 bei verschiedenen Arbeitgebern als Sprachlehrer angestellt gewesen und übe diese Tätigkeit nach wie vor für wenige Stunden pro Woche aus. Es bestünden keine Anhaltspunkte dafür, dass er ihr im Gesundheitsfall nicht in einem Vollzeitpensum nachgehen würde. Aus dem Individuellen Konto (IK) ergebe sich, dass der Beschwerdeführer als Sprachlehrer ein maximales jährliches Bruttoeinkommen von Fr. 34'846.- erzielt habe. Es bestünden keine eindeutigen Angaben zum dabei absolvierten Arbeitspensum. Der Beschwerdeführer habe einerseits mehrfach betont, in den Jahren 2005 und 2006 (nahezu) in einem Vollzeitpensum erwerbstätig gewesen zu sein und danach krankheitsbedingt das Pensum deutlich reduziert zu haben. Andererseits habe er wiederholt ausgeführt, zwischen 60 und 100 % resp. erheblich über einem 60 %-Pensum gearbeitet zu haben. Bei dieser Ausgangslage rechtfertige es sich, für das Jahr 2006 vom Mittelwert eines 80 %-Pensums auszugehen. Unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung betrage das Valideneinkommen demnach per Dezember 2013 (Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns; vgl. Art. 28 Abs. 1 i.V.m. Art. 29 Abs. 1 IVG) Fr. 47'666.70 (Fr. 34'846.- / 80 x 100 / 2014 x 2204).