Citation: 8C_722/2018 E. 4.1

4.1. Das kantonale Gericht erkannte nach ausführlicher Darstellung der medizinischen Akten, beim Beschwerdeführer habe im Zeitpunkt der Leistungseinstellung per 31. Oktober 2016 ein CRPS am Handgelenk links vorgelegen. Dieses habe sich aufgrund der am 8. September 2015 durchgeführten Arthrodese des linken Handgelenks entwickelt. Die Operation wiederum sei wegen einer sich entwickelten Panarthrose notwendig geworden. Es prüfte in der Folge die Frage nach der natürlichen Kausalität zwischen der Panarthrose - und damit einhergehend auch des CRPS - und dem Unfallereignis vom 13. Februar 2015 und verneinte eine solche schliesslich. Dabei stützte es sich auf die als voll beweiskräftig beurteilte kreisärztliche Stellungnahme des Dr. med. C.________ vom 20. September 2016. Dieser führte aus, nach Aktenlage habe der Versicherte 1993/1994 eine Scaphoidfraktur erlitten und es habe sich mit der Zeit eine Scaphoid-Pseudarthrose ausgebildet. Aufgrund einer zusätzlichen DISI-Fehlstellung habe sich eine Arthrose des Handgelenks ergeben. Sodann habe es sich beim Ereignis vom Februar 2015 um ein Bagatelltrauma gehandelt. Weder bei den klinischen Untersuchungen noch in der CT des linken Handgelenks vom 3. März 2015 seien unfallbedingte Schäden gesehen worden. Es habe sich demnach um eine vorübergehende Verschlimmerung eines vorbestehenden Zustandes gehandelt, wobei der Status quo sine spätestens acht Wochen nach dem Unfallereignis wieder erreicht worden sei. Die danach anhaltenden Beschwerden resp. die durch die Operation neu aufgetretenen Beschwerden seien nicht mit dem geforderten Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit auf das Bagatelltrauma zurückzuführen. Sie seien vielmehr überwiegend wahrscheinlich Folge der vor über 20 Jahren erlittenen Scaphoidfraktur und der daraufhin notwendig gewordenen Arthrodese bei Handgelenksarthrose. Das kantonale Gericht kam zum Schluss, die Leistungseinstellung durch die Suva per 31. Oktober 2016 lasse sich nicht beanstanden.