Citation: 8C_204/2016 E. 4.2

4.2. Die Beschwerdeführerin vertritt die Auffassung, die qualitativen Anforderungen, welchen ein der gesundheitsbedingten Beeinträchtigung entsprechender Arbeitsplatz genügen müsse, rechtfertigten einen leidensbedingten Abzug beim Invalideneinkommen. Das kantonale Gericht hat diesen Einwand mit der Begründung verworfen, zwar stehe der Versicherten lediglich noch ein eingeschränktes Spektrum an Verweistätigkeiten offen. Die qualitativen Anforderungen an eine solche Tätigkeit seien allerdings nicht derart, dass sie auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt im Vergleich zum durchschnittlichen Hilfsarbeiterinnenlohn einen relevanten Lohnnachteil befürchten liessen, zumal die Beschwerdeführerin bei ihren bisherigen Aus-/Weiterbildungen und ihrer Erwerbsbiographie Kenntnisse sowie Erfahrungen erworben habe, die auch im Segment der Hilfsarbeiten aus ökonomischer Sicht einen Vorteil darstellen könnten. Diese Beurteilung ist nicht bundesrechtswidrig. In der Beschwerde wird nichts vorgebracht, was eine andere Betrachtungsweise zu rechtfertigen vermöchte. Die Versicherte begründet den von ihr postulierten Abzug sodann damit, sie müsste zur Erzielung des aufgrund von Tabellenlöhnen ermittelten Invalideneinkommens ihre selbstständige Erwerbstätigkeit aufgeben. Indessen ist weder dargetan noch sonstwie ersichtlich, dass die Aufgabe der selbstständigen Erwerbstätigkeit zu einem unter dem statistischen Schnitt liegenden Einkommen in einer unselbstständigen Erwerbstätigkeit führen würde. Auch dieser Einwand ist mithin unbegründet.