Citation: B 72/06 11.09.2007 E. A

Der 1950 geborene B.________ arbeitete als Lehrer. Wegen beidseitiger Schwerhörigkeit und Tinnitus bezog er ab 1. August 1999 bei einem Invaliditätsgrad von 69 % eine ganze Rente der Invalidenversicherung. Die ehemalige Personalvorsorgekasse für Lehrpersonen (LPVK), welche mit Wirkung ab 1. Januar 2004 in die Aargauische Pensionskasse (APK) überführt worden war, richtete ihm ab 1. August 1999 eine volle Invalidenrente aus (Rentenbescheid vom 29. April 1999). Mit Schreiben vom 9. Dezember 2004 teilte die APK dem Versicherten mit, er habe gesamthaft Fr. 129'220.40 (nach Abzug einer Rückzahlung von Fr. 15'692.40 im Jahre 2000) zu viel Rente bezogen und forderte diesen Betrag zurück, wobei sie - abweichend vom Rentenbescheid vom 29. April 1999 - davon ausging, dass bei einem Invaliditätsgrad von 69 % bloss Anspruch auf eine Teilinvalidenrente im Umfang von 69 % bestehe. Ab Dezember 2004 wurden die Rentenzahlungen mit dem Rückerstattungsanspruch verrechnet. Am 12. Mai 2005 informierte die APK den Versicherten, dass aufgrund einer Erhöhung des Invaliditätsgrades auf 100 % ab 1. Oktober 2004 Anspruch auf eine auf dieser Grundlage berechnete Invalidenrente bestehe.