Citation: 1C_648/2017 E. 2.2

2.2. Bezüglich des ersten von der Beschwerdeführerin vorgelegten Bauprojekts führte die Vorinstanz in E. 3b ihres Urteils R-15-7 vom 1. September 2015 aus, die "Erker" an der Ost- und Westseite des projektierten Mehrfamilienhauses auf Parzelle 1751 würden sich nicht nur über zwei Stockwerke hinziehen, sondern hätten auch zur Folge, dass das Dach verlängert werde. Sie bildeten nach aussen eine Wand und würden somit nach Art. 75 Abs. 3 KRG als Teil der Umfassungswand gelten. Demnach hätten die beiden zweigeschossigen Erker auf der Ost- und Westseite den im Baugesetz der Gemeinde Flims (BG) für die Wohnzone B vorgesehenen ordentlichen Grenzabstand in Verbindung mit den Mehrlängen nach Art. 40 einzuhalten.