Citation: 5A_701/2022 E. 3.1

3.1. Er bringt in diesem Zusammenhang vor, die Erstinstanz sei trotz Vorliegen eines schutzwürdigen Interesses und damit unzulässig auf sein Gesuch nicht eingetreten. Das Obergericht habe diese Problematik nicht aufgegriffen, obgleich der Beschwerdeführer sie im Rechtsmittelverfahren thematisiert habe. Formell ist die KESB auf das Abänderungsbegehren des Beschwerdeführers zwar nicht eingetreten und hat das Obergericht das dagegen ergriffene Rechtsmittel abgewiesen. Nach unbestritten gebliebener und damit für das Bundesgericht verbindlicher (vgl. vorne E. 2.2) Feststellung des Obergerichts hat die KESB sich indes sehr wohl materiell mit der Angelegenheit befasst und dabei das Vorliegen veränderter Verhältnisse als Voraussetzung für eine Abänderung der streitbetroffenen Massnahme (Art. 313 Abs. 1 ZGB) verneint. Folglich hat die KESB einen materiellen Entscheid gefällt. Ebenso hat sich das Obergericht mit der Frage der veränderten Verhältnisse befasst und diese letztlich verneint. Infolgedessen sind beide kantonalen Instanzen materiell auf das Abänderungsgesuch eingetreten. Das Vorbringen der Gehörsverletzung erweist sich bereits deshalb als unzutreffend. Im Übrigen legt der Beschwerdeführer nicht dar und ist auch nicht offensichtlich, inwiefern ihm aus dem formell unrichtigen Dispositiv der KESB bzw. dem die dagegen gerichtete Beschwerde abweisenden Entscheid des Obergerichts ein Nachteil entstanden sein soll.