Citation: 2A.47/2001 03.04.2001 E. 1

1.- a) Über die Beschwerde von L.________ gegen die Abweisung seines Gesuchs um probeweisen Aufschub der Landesverweisung ist bis anhin nicht entschieden worden. Eine Sistierung des vorliegenden bundesgerichtlichen Verfahrens, wie sie das Bundesamt für Ausländerfragen in seiner Vernehmlassung angeregt hat, erscheint deswegen jedoch nicht angezeigt, da ein ablehnender Entscheid von L.________ letztinstanzlich bis an das Bundesgericht weitergezogen werden könnte. Es liegt daher im Interesse einer beförderlichen Behandlung der Sache, über die vorliegende Verwaltungsgerichtsbeschwerde zu befinden, ohne den Ausgang des Beschwerdeverfahrens betreffend Aufschub der Landesverweisung abzuwarten. b) Hat - wie vorliegend - eine richterliche Behörde als Vorinstanz entschieden, so ist das Bundesgericht an deren tatsächliche Feststellungen gebunden, es sei denn, diese erwiesen sich als offensichtlich unrichtig oder unvollständig oder seien unter Verletzung wesentlicher Verfahrensvorschriften getroffen worden (Art. 105 Abs. 2 OG), was hier nicht zutrifft.