Citation: 1C_301/2017 E. 6

Unter diesen Umständen durfte das Verwaltungsgericht ohne Verletzung von Bundesrecht davon ausgehen, dass dem Bauvorhaben erhebliche öffentliche Interessen entgegenstehen. Diese überwiegen das private Interesse der Beschwerdeführer, ihr Aussiedlungsprojekt in Wolfikon realisieren zu können. In diesem Zusammenhang darf berücksichtigt werden, dass die Beschwerdeführer die Möglichkeit gehabt hätten, auf ihre - von Grösse und Lage geeignete - Parzelle Nr. 869 am Siedlungsrand von Thundorf auszusiedeln, es jedoch vorgezogen haben, diese Parzelle umzonen zu lassen und zu veräussern. Damit nahmen sie das Risiko in Kauf, dass sich die Aussiedlung auf die verbleibenden, landschaftlich heiklen und abseits der Siedlungen liegenden Parzellen nicht realisieren werden lasse. Auf die zweite Begründung des Verwaltungsgerichts, d.h. dem fehlenden Nachweis, sich intensiv um weniger empfindliche Ersatzstandorte in der Umgebung bemüht zu haben, braucht somit nicht weiter eingegangen zu werden. Das von den Beschwerdeführern neu eingereichte Schreiben des Verbands Thurgauer Landwirtschaft vom 23. Mai 2017 stellt ohnehin ein vor Bundesgericht unzulässiges echtes Novum dar.