Citation: 1C_620/2023 E. 5.3

5.3. Die Vorinstanz hält im angefochtenen Urteil fest, die U.________ strasse biete sich als gemeindliche Erschliessungsstrasse für die Zufahrt zum Bauprojekt klar an. Eine talseitige Erschliessungsstrasse stelle unter keinem Aspekt eine Alternative zur Anbindung des Grundstücks über die U.________strasse dar (keine Anbindung an eine Erschliessungsstrasse, grosse Distanz, bedeutende Höhendifferenz, bereits dichte Bebauung der talseitigen Grundstücke). Es sei offensichtlich, dass die geplante Baute vernünftigerweise nur ab der oberhalb gelegenen Strasse her erschlossen werden könne. Diese grenze im fraglichen Bereich direkt an den Wald und sei gegen den Waldrand mit einer Mauer gesichert. Eine Erschliessung ab der U.________strasse, welche in diesem Bereich ca. sechs Meter breit sei, könne somit nur in Verletzung des Waldabstandes erfolgen. Inwiefern mit den von den Beschwerdeführenden vorgeschlagenen Varianten (Redimensionierung der Baute, Erstellen eines Autolifts) die Unterschreitung des Waldabstands vermieden werden könne, erschliesse sich nicht. Insgesamt stimmt die Vorinstanz den Erwägungen des für die Erteilung der Ausnahmebewilligung zur Unterschreitung des Waldabstands zuständigen Amts für Wald und Wild zu und erachtet die Voraussetzungen von § 14 aPBG/ZG ebenfalls als erfüllt.