Citation: 8C_602/2015 E. 4.2

4.2. Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, vermag zu keinem anderen Ergebnis zu führen. Insbesondere ist die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz nicht zu beanstanden. Denn für eine Korrektur nach Art. 105 Abs. 2 BGG reicht es nicht aus, dass der vorinstanzliche Sachverhalt als falsch bezeichnet wird, sondern es muss dargelegt werden, inwiefern dieser willkürlich resp. unter Verletzung von Verfahrensvorschriften erstellt worden ist (vgl. E. 1.2). Der Beschwerdeführer legt nicht dar, inwiefern die Vorinstanz die kantonalrechtlichen Verfahrensbestimmungen - namentlich zur Beweiswürdigung - in Verletzung einer bundesrechtlichen Norm angewendet hätte. Auch hat die Vorinstanz weder verkannt, dass sämtliche Autos mit demselben (Wechsel-) Schild eingelöst wurden noch dass die Versicherungspolicen nicht gleichzeitig bestanden haben. Zudem ist nicht zu beanstanden, dass sie von Widersprüchen in der Darstellung des Beschwerdeführers ausging; diese sind vielmehr nachvollziehbar belegt. Soweit sich die Einwände gegen den Entscheid des Regierungsstatthalters richten, sind sie unbehelflich, da nicht dieser, sondern der Entscheid des Verwaltungsgerichts Anfechtungsgegenstand ist. Soweit der Beschwerdeführer rügt, die Mitwirkungspflicht sei nicht verletzt, da die verlangten Beweismittel objektiv gar nicht (re-) produzierbar seien, kann ihm nicht gefolgt werden. Einerseits hält die Vorinstanz zu Recht fest, dass ihm nebst Urkunden auch andere Beweismittel zur Verfügung gestanden hätten; auch hätte er bei der Versicherung Kopien der bei ihm nicht mehr vorhandenen Versicherungsnachweise anfordern können. Andererseits ist nicht nachvollziehbar, weshalb er nicht einmal für die nach Erlass der Weisung vom 10. März 2014 eingelösten Autos die entsprechenden Belege (z.B. Kopien der Versicherungsnachweise) einzureichen vermag, mussten ihm die Folgen zu diesem Zeitpunkt doch klar sein. Insgesamt ist die Bejahung der verletzten Mitwirkungspflicht nicht als willkürlich zu bezeichnen, sondern es liegen sachliche Gründe dafür vor. Weiter ist der Schluss, der Beschwerdeführer habe die Folgen des fehlenden Nachweises seiner (angeblichen) Bedürftigkeit zu tragen, nicht bundesrechtswidrig. Nach der Rechtsprechung schliesst der Untersuchungsgrundsatz die Beweislast im Sinne einer Beweisführungslast zwar aus; die Parteien tragen in der Regel eine Beweislast aber insofern, als im Falle der Beweislosigkeit der Entscheid zu Ungunsten jener Partei ausfällt, die aus dem unbewiesen gebliebenen Sachverhalt Rechte ableiten will (vgl. dazu auch Rudolf Ursprung/Dorothea Riedi Hunold, Verfahrensgrundsätze und Grundrechtsbeschränkungen in der Sozialhilfe, ZBl 2015 412). Schliesslich liegt auch keine Verletzung des Art. 12 BV vor, da sich der Beschwerdeführer mangels ausgewiesener Bedürftigkeit nicht in einer Notlage befindet (vgl. BGE 130 I 71 E. 4.3 S. 75).