Citation: 4A_611/2018 E. 3.4

3.4. Der Beschwerdeführer rügt, er habe in seiner Berufung auf diverse weitere Ausführungen des Zeugen D.________ (Schichtführer zum Zeitpunkt des Unfalls) hingewiesen, welche die Vorinstanz nicht berücksichtigt habe. Der Zeuge habe dargelegt, dass man keine richtige Verankerung gehabt habe, um den Kran anzuhängen, damit man das Schienenstück im Gleichgewicht habe rausheben können. Aufgrund der Konstruktion zum Unfallzeitpunkt habe das zu hebende Schienenstück verrutschen können, sodass man es nicht habe gerade ziehen können. Es habe verklemmen können, weshalb solche Gefahrensituationen wie beim Unfall entstanden seien. Mit der nach dem Unfall getroffenen Massnahme sei das Problem nun gelöst. Ebenso habe der Zeuge ausgesagt, das Problem habe schon vor dem Unfall bestanden und der Handlungsbedarf sei erkannt worden. Massnahmen seien aber erst nach dem Unfall ergriffen worden. Die Vorinstanz hat in ihrem Entscheid die Aussage des Zeugen D.________ kurz zusammengefasst und im Übrigen auf die Beweiswürdigung der Erstinstanz verwiesen (vgl. hiervor E. 3.1.3). Der Beschwerdeführer müsste sich somit nicht nur mit den diesbezüglichen Erwägungen der Vorinstanz auseinandersetzen, sondern auch mit denjenigen der Erstinstanz (vgl. hiervor E. 3.3.1). Der Zeuge D.________ sagte gemäss Erstinstanz aus, er wisse von keinem anderen Unfall. Ebensowenig sei ihm bekannt, dass das Schienenstück bereits vor dem Unfall mehrmals heruntergefallen sei. Weiter sagte er, man habe nach Lösungen gesucht und wenn es eine Lösung gegeben hätte, hätte man diese auch umgesetzt. Die Erstinstanz hielt in der Beweiswürdigung fest, es sei vor dem Unfall des Beschwerdeführers bei der besagten Arbeit zu keinem vergleichbaren Zwischenfall gekommen. Der Beschwerdeführer führe zwar aus, das Schienenstück sei bereits mehrmals heruntergefallen, was aber von keinem der Zeugen bestätigt worden sei. Der Beschwerdeführer legt in seiner Beschwerde nicht rechtsgenügend dar (vgl. hiervor E. 2) und es ist auch nicht ersichtlich, inwiefern die Beweiswürdigung der Vorinstanz willkürlich sein sollte. Die Vorinstanzen durften aufgrund der Zeugenaussage willkürfrei davon ausgehen, dass es nicht bereits zuvor zu Unfällen gekommen ist und dass technische Lösungen zum Zeitpunkt des Unfalls nicht möglich waren, ansonsten sie von der Beschwerdegegnerin ergriffen worden wären. Vor diesem Hintergrund ist denn auch nicht entscheidend, dass der Arbeitsinspektor C.________ die Frage verneint haben soll, ob die am Unfalltag verwendete Befestigung sicher gewesen sei, wie der Beschwerdeführer ausführt. Im Übrigen ist die Aussage des Arbeitsinspektors offensichtlich vor dem Eindruck des Unfalls erfolgt, hat dieser doch auch ausgesagt, der Unfall habe gezeigt, dass man etwas verbessern müsse. In diesem Sinne ist denn auch die Bemerkung "Unsachgemässes Vorgehen bei Reinigungsarbeiten und beim Heben von schweren Lasten" im Unfallrapport zu verstehen.