Citation: 4P.67/2002 16.07.2002 E. 3

Das Obergericht führt aus, die Beschwerdeführerin habe an sich zu Recht kritisiert, die Feststellung des Kantonsgerichts sei irreführend, dass die Gerüstbretter in die Konsolen eingepasst und mit Klammern zusammengehalten worden seien. Denn es stehe nicht ein Metallnormgerüst, sondern ein Holzstangen-Konsolengerüst zur Debatte. Die Kritik der Beschwerdeführerin sei indessen nicht relevant, da das Gerüstbrett selbst dann als Werkteil zu betrachten sei, wenn es nur lose auf den Trägern aufliege. Die Beschwerdeführerin bringt in der Beschwerde vor, sie könne dieser Meinung des Obergerichts nicht folgen. Die korrekte Feststellung des Sachverhalts in diesem Punkt sei notwendig zur Beantwortung der Frage, ob das betreffende Gerüstbrett mangelhaft und ob es vom Beschwerdegegner bestimmungsgemäss gebraucht worden sei. In der Folge beschreibt die Beschwerdeführerin die Auflage des Gerüstbretts im Einzelnen. Sie zeigt indessen nicht auf, inwiefern sich die Art der Auflage auf die Mangelhaftigkeit des Gerüstbretts oder auf das vom Beschwerdegegner gewählte Vorgehen beim Abstieg auf das Brett ausgewirkt haben soll. Auf die Rüge willkürlicher Sachverhaltsermittlung ist daher nicht einzutreten.