Citation: 5A_834/2023 E. 3

Im Wesentlichen beinhaltet die Beschwerde eine weitschweifige Sachverhaltsschilderung aus eigener Sicht und das Aufstellen mannigfacher Behauptungen in der Stiftungsangelegenheit ohne konkrete Bezugnahme auf den angefochtenen Entscheid; darauf ist von vornherein nicht einzutreten, zumal es vorliegend nicht um diese Angelegenheit als solche, sondern um die Beurteilung eines erneuten Gesuches um unentgeltliche Rechtspflege im zweiten diesbezüglichen Revisionsverfahren geht. Dazu hat das Obergericht zusammengefasst erwogen, dass der Beschwerdeführer seine Prozessarmut nicht darlege und er im Übrigen in fehlender Auseinandersetzung mit den erstinstanzlichen Erwägungen auch nicht aufzeige, inwiefern sich die Verhältnisse seit der rechtskräftigen Abweisung des ersten Gesuches um unentgeltliche Rechtspflege verändert haben sollen. Im Sinn eines Novums führe er zwar für seine Behauptung, die Beschwerdegegnerin Ziff. 1 sei keine Destinatärin der Stiftung, einen Entscheid des Bundesgerichtes vom 5. Juni 2023 an; abgesehen davon, dass diese Frage für die Beurteilung des Revisionsbegehrens nicht von Belang sein dürfte, gehe es in jenem Entscheid aber einzig um die Abweisung des Gesuches um Gewährung der unentgeltliche Rechtspflege für das Verfahren 9C_240/2023 und die erhobene Behauptung sei dort nicht Thema, weshalb weder echte noch unechte Noven vorlägen, welche es rechtfertigen würden, über das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege neu zu befinden. Damit, dass der Beschwerdeführer aus dem Entscheid über die Abweisung seines Gesuches um unentgeltliche Rechtspflege im bundesgerichtlichen Verfahren 9C_240/2023 zahlreiche Sachverhaltsbehauptungen ableitet, die dort nicht festgehalten sind, lässt sich von vornherein nicht aufzeigen, inwiefern das Obergericht den Sachverhalt willkürlich festgestellt oder das Recht falsch angewandt haben könnte. Zur Ergänzung sei erwähnt, dass das Bundesgericht im Verfahren 9C_240/2023 am 12. Juli 2023 einen Nichteintretensentscheid gefällt hat, nachdem der Beschwerdeführer den Kostenvorschuss nicht geleistet hatte. Sodann äussert sich der Beschwerdeführer zur obergerichtlichen Feststellung, dass er seine Prozessarmut nicht dargelegt habe, mit keinem Wort. Auch vor diesem Hintergrund bleibt die Beschwerde gänzlich unbegründet.