Citation: 1B_453/2018 E. 6.2

6.2. Soweit die Beschwerdeführerin im zurückgewiesenen Verfahren erneut - sinngemäss - geltend macht, die sichergestellten internen Berichte (samt Beilagen) fielen pauschal unter das Berufsprivileg der Anwälte, ist darauf nicht mehr einzutreten. Das Bundesgericht hat diesen Standpunkt bereits mit ausführlicher Begründung verworfen (vgl. oben, E. 1.3 und 2.1-2.5; s.a. BGE 142 IV 207 E. 7.1.1-7.1.5 S. 209-211, E. 7.2.2 S. 212 f.; Urteil 1B_85/2016 vom 20. September 2016 = Pra 2017 Nr. 24 S. 215 ff. E. 6.2-6.5). Auch der Ansicht, alle untersuchungsrelevanten Beweisunterlagen - insbesondere "vorbestehende" interne Bankdokumente betreffend den Fall B.________ AG - die von Anwälten gesichtet bzw. "analysiert" worden seien, unterstünden automatisch dem Berufsprivileg, kann nicht gefolgt werden (vgl. Urteil 1B_196/2018 vom 26. November 2018 E. 1.5). Die vorliegende Strafuntersuchung richtet sich gegen die eigenen Organe der Beschwerdeführerin. Förmlich beschuldigt ist ein ehemaliges hohes Kadermitglied der Bank. Die von Zwangsmassnahmen betroffene Bank hatte dem EFD grundsätzlich ein geeignetes Geldwäscherei-Compliance-Dossier (mit strukturierten bankinternen Unterlagen) vorzulegen ( vgl. oben, E. 2.1-2.4). Nachdem sie eine solche Mitwirkung gemäss den vorliegenden Akten mehrmals verweigert hat, oblag es der Beschwerdeführerin, im Entsiegelungsverfahren betreffend die internen Untersuchungsberichte (samt Beilagen) wenigstens konkret darzulegen, welche Teile davon ihrer Ansicht nach aus dem Bereich der dokumentationspflichtigen Geldwäscherei-Prävention der Banken fallen sollen und ausschliesslich der berufstypischen anwaltlichen Rechtsberatung zuzurechnen seien.