Citation: 9C_546/2022 E. 3

Die Vorinstanz hat festgestellt, die SAK habe den Beschwerdeführer bereits mit der Beitragsverfügung vom 28. Mai 2018 (recte: 2019) daraufhin gewiesen, dass die verspätete Beitragszahlung den Ausschluss von der freiwilligen Versicherung zu Folge haben könne. Mit Mahnungen vom 27. Juli 2019 und vom 28. September 2019 habe sie ihm jeweils eine Zahlungsfrist von 30 Tagen angesetzt und für die Säumnis den Ausschluss angedroht. Die Ausschlussverfügung vom 13. Januar 2020 sei ergangen, weil keine Zahlung eingegangen sei. Mit diesem Vorgehen habe die SAK das in der VFV geregelte Mahnverfahren eingehalten. Der Beschwerdeführer sei nicht aus objektiven Gründen an der rechtzeitigen Zahlung gehindert worden, weshalb ke in Ausnahmetatbestand gemäss Art. 13 Abs. 4 VFV vorliege. Weiter hat das Bundesverwaltungsgericht erwogen, Art. 13 VFV sei nicht als Kann-Vorschrift formuliert, weshalb die SAK verpflichtet sei, Versicherte aus der freiwilligen Versicherung auszuschliessen, wenn - wie hier - die Voraussetzungen dafür erfüllt seien. Eine Verletzung des Verhältnismässigkeitsprinzips (Art. 5 Abs. 3 und Art. 36 Abs. 3 BV) hat es unter Hinweis auf die klaren rechtlichen Bestimmungen und die Aufklärungen über die Folgen der nicht rechtzeitigen Bezahlung verneint. Sodann hat es offengelassen, ob die SAK die Verfügung betreffend den Ausschluss der Ehefrau (bei der laut Behauptung des Beschwerdeführers die genau gleich gelagerte Konstellation vorliege) zu Unrecht aufgehoben hatte. Für den Fall, dass dies zutrifft, hat es festgestellt, die SAK habe sich die Wiedererwägung des entsprechenden Einspracheentscheids vorbehalten und nicht die Absicht, einer rechtswidrigen Praxis zu folgen. Dementsprechend hat es einen Anspruch des Beschwerdeführers auf Gleichbehandlung im Unrecht verneint und schliesslich den Ausschluss des Beschwerdeführers aus der freiwilligen Versicherung bestätigt.