Citation: 5A.7/2005 12.05.2005 E. A

A.a Der aus dem Libanon stammende X.________ (geb. 1. Januar 1963) reiste im September 1989 mit seiner Ehefrau Y.________ (geb. 17. September 1970) in die Schweiz ein und ersuchte hier um Asyl. Das Bundesamt für Flüchtlinge (BFF) lehnte das Asylgesuch der Eheleute mit Entscheid vom 4. Mai 1990 ab und verfügte die Wegweisung aus der Schweiz. Dagegen erhoben beide Beschwerde. Die Ehefrau zog die Beschwerde für sich und die am 19. April 1990 in der Schweiz geborene gemeinsame Tochter Z.________ Ende November 1990 wieder zurück und äusserte die Absicht, in den Libanon zurückkehren zu wollen. Die Schweizerische Asylrekurskommission bestätigte in ihrem Entscheid vom 30. November 1990 sowohl den negativen Asylentscheid wie auch die Wegweisung. Die Ehefrau verliess die Schweiz mit der Tochter Z.________ im Januar 1991 in Richtung Libanon. X.________ stellte umgehend ein neues Asylgesuch, wobei er falsche Angaben zu seinem Zivilstand und zum Datum seiner Einreise in die Schweiz machte. Auf das Gesuch wurde nicht eingetreten. A.b In der Folge lebte X.________ abwechselnd in Deutschland und im Libanon. Am 13. Februar 1992 stellte er in der Schweiz ein Verkündgesuch. Darin und in einer beigelegten Scheidungsurkunde wurde festgehalten, dass er von seiner libanesischen Ehefrau seit dem 15. Mai 1991 geschieden sei. Am 10. November 1993 wurde das Verkündgesuch wiederholt und am 3. Dezember 1993 heiratete X.________ in A.________ eine am 8. Dezember 1952 geborene Schweizer Bürgerin. Gestützt auf die Heirat erteilte ihm der Kanton Zürich eine Jahresaufenthaltsbewilligung.