Citation: 8C_731/2017 E. 4.2

4.2. Aus demselben Grund erweist sich die Rüge, die Vorinstanz habe den Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt, weil sie dem Beschwerdeführer die Gerichtsakten nicht zugestellt habe, als unbegründet. Denn auch im Rechtsmittelverfahren liegt es in erster Linie an den Parteien, um Akteneinsicht zu ersuchen. So muss das Gericht insbesondere die bereits Grundlage des Verwaltungsentscheids bildenden Akten der Beschwerde führenden Person nicht von sich aus zustellen, sondern darf diese als bekannt voraussetzen. Darüber hinaus wurden dem Beschwerdeführer die Verfahrenseingabe der Gegenpartei mit Verfügung vom 9. März 2017 zur allfälligen Stellungnahme innert 10 Tagen zugestellt. Sodann erhielt er anlässlich der von ihm gewünschten öffentlichen Hauptverhandlung im Sinne von Art. 6 Ziff. 1 EMRK zusätzlich die Möglichkeit, sich in der Sache nochmals zu äussern. Wie dergestalt das vom Beschwerdeführer zusätzlich angerufene Recht auf ein faires Verfahren gemäss Art. 29 Abs. 1 BV und Art. 6 Ziff. 1 EMRK verletzt sein soll, ist in diesem Zusammenhang auch nicht einsichtig.