Citation: 4A_97/2013 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz habe Bundesrecht verletzt, indem sie die Kenntnis der Vorbereitungshandlungen für den Abschluss eines Rechtsgeschäftes mit der Mitwirkung bei der Vollzugshandlung gleichsetze. Die Rüge stösst ins Leere. Wie soeben dargelegt, ging die Vorinstanz nicht bloss davon aus, der Beschwerdeführer habe von der bevorstehenden Darlehensgewährung Kenntnis gehabt, was dieser nicht bestreitet, sondern auch davon, dass die Darlehensgewährung kompetenzwidrig, mithin am Verwaltungsratsgremium vorbei erfolgen sollte, das für das Geschäft zuständig gewesen wäre. Dass es der Mitwirkung des Beschwerdeführers am Geschäft gleichgesetzt werden kann, wenn er in dieser Situation nicht die Einberufung einer Verwaltungsratssitzung verlangte, bestreitet dieser nicht. An der Sache vorbei zielt es auch, wenn der Beschwerdeführer geltend macht, die unterlassene Antragsstellung auf Einberufung einer Verwaltungsratssitzung sei, wie die Vorinstanz selbst festhalte, für den Schaden mangels Kausalität unwesentlich. Es geht im vorliegenden Zusammenhang nicht darum, dass aus der Nichteinberufung einer Verwaltungsratssitzung eine haftungsbegründende Pflichtverletzung abgeleitet worden wäre, verneinte doch die Vorinstanz - wie der Beschwerdeführer zutreffend bemerkt - die Kausalität dieser Pflichtverletzung für den Schaden. Vielmehr geht es bloss um die Feststellung, dass der Beschwerdeführer bei der Darlehensgewährung insoweit gewissermassen passiv mitwirkte, als er keine Verwaltungsratssitzung verlangte, obwohl er dazu verpflichtet gewesen wäre.