Citation: 2C_460/2017 E. 3.4.1

3.4.1. Als Beweis für die psychische Oppression stützte sich die Beschwerdeführerin im vorinstanzlichen Verfahren auf die Arztberichte unter anderem von Dr. F.________ vom 3. Februar 2012 und von Dr. D.________/Dr. E.________ vom 9. September 2015 sowie auf eine selbst verfasste, undatierte Beschreibung psychischer Druckausübung während der Ehe. Die Vorinstanz erwog, dass die Beschwerdeführerin die Ausübung psychischer Gewalt erstmals vor Verwaltungsgericht vorgebracht habe und die erwähnte Beschreibung konstruiert wirke. Psychischer Druck sei erstmals im Arztbericht D.________/E.________ von 2015 erwähnt, während im Arztbericht F.________ vom 3. Februar 2012 und den weiteren Arztberichten (von F.________) vom 10. Februar und 20. April 2012 von psychischem Druck keine Rede sei. Ausserdem stehe die Geltendmachung psychischer Oppression in krassem Gegensatz zu den früheren Stellungnahmen der Beschwerdeführerin vom 12. November 2012, wonach die Beziehung immer nett und liebevoll gewesen sei und sie (die Eheleute) bis Ende 2011 eine gute Zeit gehabt hätten, sie (die Beschwerdeführerin) sich eine Wiederaufnahme der ehelichen Gemeinschaft vorstellen könne und der Wille zur Scheidung vom Ehemann, nicht von ihr, ausgehe. Auch in der polizeilichen Einvernahme der Beschwerdeführerin vom 15. Februar 2012 und der Stellungnahme derselben vom 5. Mai 2016 ist gemäss Vorinstanz nicht von steter Unterdrückung und sklavenähnlicher Behandlung die Rede. Die Beschwerdeführerin rügt, es sei nicht berücksichtigt worden, dass im Strafverfahren die psychische Gewalt, da die Körperverletzung Verfahrensgegenstand gewesen sei, kein Thema gewesen sei, sodass die Beschwerdeführerin sich dazu auch nicht geäussert habe. Ausserdem würden die Arztberichte D.________/E.________ und F.________ (vom 3. Februar 2012) die psychische Gewalt ansprechen. Die vorinstanzliche Beweiswürdigung sei deshalb willkürlich.