Citation: 4A_587/2024 E. B

Mit Klage vom 29. September 2021 beantragte der Kläger beim Handelsgericht des Kantons Zürich, die Beklagte sei zur Zahlung von Fr. 40'000.-- nebst Zins an ihn zu verpflichten. Mit Urteil vom 4. Oktober 2024 hiess das Handelsgericht die Klage gut. Es stellte fest, dass die Akontozahlungen nicht von der Schlussrechnung in Abzug gebracht worden seien, womit der Kläger eine Nichtschuld in Höhe von Fr. 40'000.-- bezahlt habe. Herr C.________ habe sodann den 79-jährigen Kläger im entscheidenden Moment unmissverständlich zur sofortigen Zahlung aufgefordert und dabei einen Druck auf ihn ausgeübt, der dessen Entscheidungsfreiheit beeinträchtigt und ihn irrigerweise im Glauben gelassen habe, der Inhalt der Quittung sei korrekt. Die Beklagte schulde dem Kläger daher Fr. 40'000.-- aus ungerechtfertigter Bereicherung.