Citation: 5P.126/2005 13.05.2005 E. 1

Der Obhutsentzug und die damit verbundene grundsätzliche Anordnung der Fremdplatzierung erfolgten mit Beschluss des Vormundschaftsamtes Brig-Glis vom 27. Januar 2004. Der nunmehr angefochtene Entscheid des Bezirksgerichts bezieht sich einzig auf die konkrete Unterbringung von A.________ im Rahmen der seinerzeit verfügten Fremdplatzierung. Auf kantonaler Ebene können Entscheide des Vormundschaftsamtes im Bereich des Kindesschutzes beim Bezirksrichter angefochten werden, welcher als letzte kantonale Instanz entscheidet (Art. 118 Abs. 1 EG ZGB/VS). Mithin ist die relative Subsidiarität der staatsrechtlichen Beschwerde gegeben (Art. 86 Abs. 1 OG). Die Beschwerdeführer haben den angefochtenen Entscheid am 4. März 2005 in Empfang genommen. Die um die Osterferien verlängerte 30-tägige Beschwerdefrist ist somit gewahrt (Art. 89 Abs. 1 i.V.m. Art. 34 Abs. 1 lit. a OG). Die formellen Voraussetzungen für die staatsrechtliche Beschwerde sind somit erfüllt.