Citation: 5A_832/2018 E. 2

In tatsächlicher Hinsicht ist das Bundesgericht an die Feststellungen im angefochtenen Urteil gebunden (Art. 105 Abs. 1 BGG). Diesbezüglich könnte höchstens eine offensichtlich unrichtige - d.h. willkürliche, in Verletzung von Art. 9 BV ergangene (BGE 143 I 310 E. 2.2 S. 313) - Sachverhaltsfeststellung gerügt werden, wobei hierfür das strenge Rügeprinzip gilt (Art. 97 Abs. 1 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG). Das bedeutet, dass das Bundesgericht nur klar und detailliert erhobene und belegte Rügen prüft, während es auf ungenügend substanziierte Rügen und rein appellatorische Kritik am Sachverhalt nicht eintritt (BGE 140 III 264 E. 2.3 S. 266). Gemäss den Feststellungen im angefochtenen Urteil liegt bei der Beschwerdeführerin eine dementielle Erkrankung vor und ist sie nicht mehr in der Lage, ihre Angelegenheiten hinreichend zu überblicken oder eine bevollmächtigte Person wirksam zu kontrollieren. Überdies ist sie bei den täglichen Verrichtungen wie auch bei der Körperpflege auf fremde Hilfe angewiesen und ihr Ehemann reist immer wieder für längere Zeit nach Afrika, um sich nach eigenen Aussagen zu erholen. Der grössere Teil der Beschwerde betrifft eine in rein appellatorischer Weise vorgetragene, stark von den obergerichtlichen Feststellungen abweichende Sachverhaltsschilderung durch die Beschwerdeführerin (es gehe ihr prima und sie habe ihre Selbständigkeit wiedergefunden; die Wohnung und überhaupt alles sei tipptopp), ohne dass irgendwelche Willkürrügen erhoben würden. Darauf kann nicht eingetreten werden.