Citation: 1C_485/2022 E. A

C.A.________ und B.A.________ sind Eigentümer der Liegenschaft U.________strasse V.________, Parzelle Nr. 703, Bezirk W.________. Die Liegenschaft befindet sich in der Naturschutzzone N und der Landschaftsschutzzone LS. Am 21. August 2020 reichten C.A.________ und B.A.________ ein Baugesuch für den Ersatz der Stückholzheizung durch eine Erdsondenheizung ein. Mit Verfügung vom 20. November 2020 lehnte das kantonale Bau- und Umweltdepartement das Baugesuch ab. In seiner Begründung führte es im Wesentlichen an, dass sich das Gebäude und das Bohrloch in einer Naturschutzzone befinden würden. Dort könnten Bauten und Anlagen nur bewilligt werden, wenn die land- und forstwirtschaftliche Nutzung der Naturschutzzone dies unbedingt erfordere und die Baute und Anlage nicht ausserhalb der Schutzzone erstellt werden könne. Das Bohrloch sei für eine land- oder forstwirtschaftliche Nutzung nicht notwendig. Es müsse möglich sein, das Ferienhaus mit einem anderen Heizungssystem zu heizen. Nach einer telefonischen Nachfrage bei der Baukommission Inneres Land AI begannen C.A.________ und B.A.________ im Oktober 2020 mit dem Bau der Erdwärmepumpe. Am 27. November 2020 erteilte die Baukommission Inneres Land AI die Baubewilligung unter anderem mit der Auflage, die Bedingungen gemäss Verfügung des Bau- und Umweltdepartements vom 20. November 2020 einzuhalten. Gemäss ihrer Stellungnahme vor der Standeskommission Inneres Land AI vom 17. September 2020 ist die Baukommission dabei irrtümlicherweise davon ausgegangen, das Bau- und Umweltdepartement habe das Baugesuch gutgeheissen, weshalb sie die Baubewilligung erteilt habe. Eine Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands wurde deshalb nicht verfügt.