Citation: 8C_746/2009 05.12.2009 E. 3

3.1 Im Urteil I 683/06 vom 29. August 2007 wurde erkannt, aufgrund der vorhandenen medizinischen Akten lasse sich nicht verlässlich beurteilen, ob nebst der diagnostizierten anhaltenden somatoformen Schmerzstörung ein Gesundheitsschaden vorliege, welcher gegebenenfalls als psychische Komorbidität zur Schmerzstörung eine invalidenversicherungsrechtlich relevante Arbeitsunfähigkeit zu begründen vermöchte. Als allfälliger solcher Gesundheitsschaden stand eine posttraumatische Belastungsstörung zur Diskussion. 3.2 Das kantonale Gericht ist im hier angefochtenen Entscheid zum Ergebnis gelangt, es liege keine psychische Komorbidität, namentlich auch keine posttraumatische Belastungsstörung, vor. Es stützt sich dabei auf das Gutachten des Dr. med. L.________ vom 23. September 2008, gemäss welchem ausschliesslich eine posttraumatische anhaltende somatoforme Schmerzstörung besteht. Gemäss dem angefochtenen Entscheid erfüllt diese Expertise sämtliche Anforderungen, welche rechtsprechungsgemäss (vgl. BGE 125 V 351 E. 3a S. 352) an einen beweiskräftigen Arztbericht zu stellen sind. In der Beschwerde wird nichts vorgebracht, was diese Sachverhaltsfeststellung als offensichtlich unrichtig oder rechtsverletzend im Sinne von Art. 95 f. BGG erscheinen liesse. Geltend gemacht wird im Wesentlichen, die Vorinstanz habe sich nicht zu den von Dr. med. S.________ und Dr. med. H.________ gestellten Diagnosen einer Anpassungsstörung resp. einer posttraumatischen Belastungsstörung geäussert. Dazu ist festzuhalten, dass sich Dr. med. L.________ in der Expertise vom 23. September 2008, auf welche das kantonale Gericht abstellt, einlässlich mit den medizinischen Vorakten auseinandergesetzt hat. Er hat auch dargelegt, weshalb er ausschliesslich die von ihm gestellte Diagnose für begründet erachtet und andere Diagnosen, wie die einer posttraumatischen Belastungsstörung verneint. Die Aussagen des Experten erscheinen, soweit vom Bundesgericht überprüfbar, überzeugend. Daran vermögen die Einwände der Versicherten nichts zu ändern. Es stellt sodann keine Rechtsverletzung dar, wenn die Vorinstanz zum Ergebnis gelangt ist, von weiteren medizinischen Abklärungen, wie der beantragten Einholung einer ergänzenden Stellungnahme des Privatgutachters, sei kein entscheidrelevanter neuer Aufschluss zu erwarten. Der Umstand, dass das kantonale Gericht nicht ausdrücklich auf den besagten Beweisantrag Bezug genommen hat, stellt unter den gegebenen Umständen auch keine Verletzung des rechtlichen Gehörs dar, welche eine Aufhebung des angefochtenen Entscheides zu rechtfertigen vermöchte. Unbegründet ist schliesslich der Einwand, das kantonale Gericht habe nicht geprüft, ob eine psychische Komorbidität vorliege. Die Vorinstanz hat eine solche im angefochtenen Entscheid gestützt auf das Gutachten des Dr. med. L.________ ausdrücklich ausgeschlossen. Sie hat klar zum Ausdruck gebracht, dass sie die Schlussfolgerungen dieses Experten als überzeugender ansieht als diejenigen der anderen berichterstattenden Ärzte, soweit sich diese abweichend geäussert haben.