Citation: 2C_179/2021 E. 5.2

5.2. Die Steuerpflichtigen bzw. Beschwerdeführer rügen diesbezüglich eine Verletzung von Art. 116 Abs. 1 und Art. 132 Abs. 2 DBG. Sie machen im Wesentlichen geltend, eine Veranlagungsverfügung sei zwingend schriftlich zu eröffnen, was erst am 21. Februar 2020 stattgefunden habe. Vorher habe kein Anfechtungsobjekt für eine Einsprache bestanden und folglich auch kein Einspracheverfahren stattgefunden. Gegen eine zukünftige Verfügung könne keine Einsprache erhoben werden. Das Schreiben der C.________ vom 3. Oktober 2014 habe die Einsprache von einer aufschiebenden Bedingung, nämlich der Zustellung der Veranlagungsverfügung, abhängig gemacht, welche erst am 21. Februar 2020 erfolgt sei. Die Veranlagungsverjährung sei mangels Friststillstand am 31. Dezember 2016 eingetreten.