Citation: 1C_304/2024 E. 1

Am 7. August 2023 erstattete A.________ Strafanzeige gegen unbekannte Mitglieder des Handelsgerichts des Kantons Zürich wegen Verstosses gegen das Datenschutzgesetz, Sachentziehung, Verletzung des Schriftgeheimnisses, Unterdrückung von Urkunden und Diskriminierung. Am 29. August 2023 verfügte B.________, Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft II des Kantons Zürich, die Nichtanhandnahme einer Strafuntersuchung. In der Folge ersuchte A.________ um Einleitung eines Aufsichtsbeschwerdeverfahrens gegen B.________. In diesem Zusammenhang machte er mit Eingabe vom 27. November 2023 gegenüber der Staatsanwaltschaft II des Kantons Zürich geltend, B.________ habe sich durch den Erlass der Nichtanhandnahmeverfügung strafbar gemacht. Diese Strafanzeige wurde der Staatsanwaltschaft See/Oberland zur Bearbeitung zugeteilt. Am 11. Januar 2024 überwies diese die Akten via Oberstaatsanwaltschaft an das Obergericht des Kantons Zürich zum Entscheid über die Ermächtigung zur Durchführung einer Strafuntersuchung. Mit Beschluss vom 5. April 2024 verweigerte das Obergericht die Ermächtigung.