Citation: 6B_1258/2022 E. 3

Die Beschwerdeführerin äussert sich nicht zu ihrer Legitimation als Privatklägerin gemäss Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG. Sie zeigt insbesondere nicht auf, dass und weshalb ihr welche konkreten Schadenersatz- und/oder Genugtuungsansprüche zustehen sollen; ebenso wenig legt sie dar, inwiefern sich der angefochtene Entscheid auf welche Forderungen auswirken kann. Das ist auch nicht ohne Weiteres ersichtlich. Soweit die beanzeigten Personen die angeblich strafrechtlich relevanten Handlungen zudem in ihrer Funktion als Behörden- bzw. Kommissionsmitglieder begangen haben sollen, haftet im Kanton Bern das Gemeinwesen für den Schaden, den Gemeindebehörden Dritten widerrechtlich zugefügt haben (Art. 71 der Verfassung des Kantons Bern vom 6. Juni 1993 [KV/BE; BSG 101.1]; Art. 100 Abs. 1 des Personalgesetzes des Kantons Bern vom 16. September 2004 [PG/BE; BSG 153.01]; Art. 84 Abs. 1 des Gemeindegesetzes des Kantons Bern vom 16. März 1998 [GG/BE; BSG 170.11]). Die verantwortlichen Personen können von Dritten nicht belangt werden (Art. 102 Abs. 1 PG/BE). Damit beurteilen sich allfällige Schadenersatz- und Genugtuungsansprüche der Beschwerdeführerin nach dem kantonalen Haftungsrecht und sind öffentlich-rechtlicher Natur. Öffentlich-rechtliche Ansprüche, auch solche aus Staatshaftung, können indes nicht adhäsionsweise im Strafprozess geltend gemacht werden (oben E. 2). Die Beschwerdeführerin ist in der Sache daher nicht zur Beschwerde legitimiert.