Citation: I 251/01 24.06.2002 E. 3

3.- In der Verfügung vom 19. Oktober 2000 hielt die IV-Stelle fest, ein Rentenanspruch hätte - bei rechtzeitiger Anmeldung - bereits ab November 1997, also ein Jahr nach Beginn der langandauernden Arbeitsunfähigkeit, bestanden. Diese Würdigung des Sachverhaltes wurde in der Vernehmlassung der Beschwerdeführerin an die Vorinstanz wiederholt. In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird nunmehr geltend gemacht, es stehe nicht fest, dass beim Versicherten seit November 1996 lediglich noch eine 20 %ige Arbeitsfähigkeit bestehe. Diese sei von der IV-Stelle seit November 1996 nicht näher geprüft worden, und die Vorinstanz wäre auf Grund des Untersuchungsgrundsatzes gehalten gewesen, dazu weitere Abklärungen zu treffen. Dieser Argumentation kann nicht gefolgt werden. Die Beschwerdeführerin selbst hat am 14. März 2000 dem Externen Psychiatrischen Dienst des Kantons Thurgau (EPD) einen Abklärungsauftrag erteilt, worin sie ausdrücklich die Frage nach Beginn und Umfang der Arbeitsunfähigkeit stellte. Das Gutachten des EPD vom 2. Mai 2000 hält fest, dass beim Versicherten seit November 1996 eine anhaltende und bleibende Arbeitsunfähigkeit von 80 % besteht. Auf diese ärztliche Beurteilung stützte sich die Beschwerdeführerin beim Erlass ihrer Rentenverfügung. Angesichts der eindeutigen medizinischen Beurteilung und des Verhaltens der IV-Stelle hatte die Vorinstanz keine Veranlassung, den Sachverhalt in dieser Hinsicht weiter zu prüfen. Vielmehr ist sie zu Recht davon ausgegangen, dass beim Versicherten seit November 1996 unbestrittenerweise lediglich noch eine Arbeitsfähigkeit von 20 % bestand.