Citation: 9C_72/2024 E. 5

Die Beschwerde erweist sich in Bezug auf die Steuerperiode 2008 als offensichtlich begründet, weil für diese Steuerperiode die Verjährung eingetreten ist. Sie ist in diesem Umfang gutzuheissen, im Übrigen aber wegen offensichtlicher Unbegründetheit abzuweisen. Das Urteil kann demnach im vereinfachten Verfahren ergehen (Art. 109 Abs. 2 lit. a und b BGG). In Anbetracht der übereinstimmenden Anträge der Parteien in Bezug auf die Steuerperiode 2008 sind insoweit keine Gerichtskosten zu erheben (Art. 66 Abs. 1 BGG; Urteile 5A_830/2023 vom 8. Februar 2024 E. 4; 5A_190/2023 vom 3. August 2023 E. 7, nicht publ. in: BGE 149 III 410, aber in: BlSchK 2023 S. 262; 5A_538/2021 vom 27. Januar 2022; 9C_151/2018 vom 19. Juli 2018 E. 7). Der Beschwerdeführerin ist in Bezug auf diese Steuerperiode eine reduzierte Parteientschädigung zuzusprechen. Eine Neuverlegung der Kosten- und Entschädigungsfolgen des vorinstanzlichen Verfahrens ist nicht angezeigt, da die Verjährung erst nach dem angefochtenen Urteil eingetreten ist (Urteile 2C_263/2020 vom 10. Dezember 2021 E. 7, nicht publ. in: BGE 148 II 233; 2C_562/2020 vom 21. Mai 2021 E. 14.2). Demgemäss sind der Beschwerdeführerin für das bundesgerichtliche Verfahren reduzierte Kosten aufzuerlegen, weil sie in Bezug auf die Steuerperiode 2009 unterliegt (Art. 66 Abs. 1 BGG). Die obsiegende ESTV hat keinen Anspruch auf Parteientschädigung (Art. 68 Abs. 3 BGG).