Citation: 2C_647/2014 E. 2.4

2.4. Soweit der Beschwerdeführer sodann der Vorinstanz widersprüchliches Verhalten ("venire contra factum proprium") und damit eine Verletzung von Art. 9 und 29 Abs. 1 BV vorwirft, kann ihm ebenfalls nicht gefolgt werden. Zwar ist es unklar, warum die Vorinstanz ein Gutachten in Auftrag gegeben hat, auf welches sie in der Folge materiell gar nicht eingegangen ist (vgl. dazu die Vernehmlassung der Vorinstanz vom 7. August 2014 S. 2: "Es ist richtig, dass sich nachträglich herausgestellt hat, dass das Einholen eines gerichtlichen Gutachtens gar nicht unbedingt notwendig gewesen wäre."). Wenn der Beschwerdeführer daraus aber eine "implizite Gutheissung" der Rechtsverweigerungsbeschwerde konstruieren will, schiesst er damit über das Ziel hinaus. Eine Bundesrechtsverletzung durch die Vorinstanz ist hier auf jeden Fall nicht ersichtlich.