Citation: 8C_692/2015 E. 2.1

2.1. Als aussichtslos sind nach der Rechtsprechung Prozessbegehren anzusehen, bei denen die Gewinnnaussichten beträchtlich geringer sind als die Verlustgefahren und die deshalb kaum als ernsthaft bezeichnet werden können. Dagegen gilt ein Begehren nicht als aussichtslos, wenn sich Gewinnaussichten und Verlustgefahren ungefähr die Waage halten oder jene nur wenig geringer sind als diese. Massgebend ist, ob eine Partei, die über die nötigen finanziellen Mittel verfügt, sich bei vernünftiger Überlegung zu einem Prozess entschliessen würde; eine Partei soll einen Prozess, den sie auf eigene Rechnung und Gefahr nicht führen würde, nicht deshalb anstrengen können, weil er sie nichts kostet. Wie es sich damit verhält, prüft das Bundesgericht in rechtlicher Hinsicht mit freier Kognition (BGE 140 V 521 E. 9.1 S. 537 mit Hinweisen). Feststellungen der kantonalen Instanz, die tatsächlicher Natur sind, überprüft das Bundesgericht hiegegen nur auf deren offensichtliche Unrichtigkeit oder Unvollständigkeit (vgl. Art. 97 Abs. 1 in Verbindung mit Abs. 2 BGG) hin (vgl. BGE 135 III 127 E. 1.5 S. 130 mit Hinweisen). Es ist nicht Aufgabe des Bundesgerichts, der Vorinstanz vorgreifend Stellung zu nehmen, ob das von der Beschwerde führenden Person im kantonalen Verfahren eingebrachte Rechtsbegehren zu schützen sei oder nicht. Mit Blick auf die Prozesschancen ist daher nur zu prüfen, ob der von ihr eingenommene Standpunkt im Rahmen des sachlich vertretbaren lag, beziehungsweise von vornherein unbegründet erschien (vgl. BGE 119 III 113 E. 3a S. 115).