Citation: 8C_268/2023 E. 4.1.2

4.1.2. Im Vergleich zu den im Bericht vom 6. Dezember 2017 angegebenen Diagnosen, so die Vorinstanz weiter, handle es sich, wie Dr. med. B.________ explizit festhalte, um dieselbe Grunderkrankung, nämlich eine dominierende, seit Jahren bestehende posttraumatische Belastungsstörung. Im Wesentlichen berichteten die Behandler von einer Verschlechterung respektive einer Chronifizierung der gleich bleibenden Symptomatik, weshalb grundsätzlich kein neuer Versicherungsfall begründet sei. Namentlich codiere Dr. med. B.________ die ursprünglich differentialdiagnostisch angegebene schizoide Persönlichkeit neu als gemischte schizoaffektive Störung mit Störung von Gefühlen und Sozialverhalten (ICD-10: F25.2). Im Kontext der bereits bei Erlass der Verfügung vom 30. April 2018 gegebenen unverarbeiteten posttraumatischen Belastungsstörung (ICD-10: F43.1) erläutere Dr. med. B.________, dass diese die neu erfasste andauernde Persönlichkeitsänderung nach extremer Belastung voraussetze. Die Symptome dieser beiden Störungen überlappten sich. Aus dem Gesagten ergebe sich, so das kantonale Gericht abschliessend, dass seit Erlass der Verfügung vom 30. April 2018 kein neuer Versicherungsfall respektive keine zur Grunderkrankung völlig verschiedene psychische Störung hinzugetreten sei.