Citation: 8C_467/2015 E. A

Der 1954 geborene A.________ war vom 1. Mai 1973 bis 31. August 2013 als Radio- und Fernsehtechniker für die B.________ AG tätig, wofür ihm in der letzten Zeit der Anstellung ein Monatslohn von Fr. 5'650.- ausbezahlt worden war. Bereits am 30. April 2013 hatte er sich beim Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) zur Arbeitsvermittlung angemeldet und am 20. Mai 2013 hatte er Antrag auf Arbeitslosenentschädigung ab 2. September 2013 gestellt. Vom 2. September bis 30. November 2013 arbeitete er in unmittelbar aneinander anschliessenden, jeweils auf einen Monat befristeten Arbeitseinsätzen im Stundenlohn für die C.________ AG als Aushilfskraft in der Montage. Dabei erzielte er Bruttolöhne von Fr. 5'052.60 (September 2013), Fr. 7'118.30 (Oktober 2013) und Fr. 6'228.03 (November 2013). Mit unangefochten gebliebenen Verfügungen vom 4. Oktober und 7. November 2013 lehnte die Öffentliche Arbeitslosenkasse des Kantons Aargau (nachfolgend: Kasse) einen Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung für die Monate September und Oktober 2013 ab und gab zur Begründung an, der Tagesverdienst bei der C.________ AG sei höher als das Bruttotaggeld der Arbeitslosenversicherung, weshalb von einer lohnmässig zumutbaren Arbeit auszugehen sei und für die Annahme eines Zwischenverdienstes kein Raum bleibe. Gemäss Abrechnung vom 9. Januar 2014 setzte die Kasse die Rahmenfrist für den Leistungsbezug vom 2. Dezember 2013 bis 1. Dezember 2015 fest und entrichtete erstmals für den Monat Dezember 2013 Arbeitslosenentschädigung auf der Basis eines versicherten Verdienstes von Fr. 5'567.-. Mit Verfügung vom 21. Februar 2014 und Einspracheentscheid vom 4. April 2014 bestätigte sie die Richtigkeit dieser Taggeldabrechnung.