Citation: 8C_590/2023 E. 4.3

4.3. Hinsichtlich der Kritik des Beschwerdeführers an der Beweiskraft der kreisärztlichen Einschätzung des med. pract. E.________ vom 18. November 2021 ergeben sich anhand der Akten weder abweichende ärztliche Aussagen noch ist die fragliche Stellungnahme in sich widersprüchlich oder sonstwie mangelhaft (vgl. vorinstanzliche Erwägung 3.5). Die Aussagen des Kreisarztes beruhen auf einer am Berichtsdatum erfolgten eigenen Untersuchung des Beschwerdeführers inklusive Anamnese und Erhebung der subjektiven Schmerzangaben. Das kantonale Gericht hat in diesem Kontext zutreffend darauf verwiesen, dass die Frage nach den noch zumutbaren Tätigkeiten und Arbeitsleistungen aufgrund der objektiv feststellbaren Gesundheitsschädigung vornehmlich durch die Ärzte und nicht durch die Eingliederungsfachleute anhand der von ihnen erhobenen subjektiven Arbeitsleistung zu beantworten sei (statt vieler: Urteil 8C_440/2017 vom 25. Juni 2018 E. 5.3; nicht publiziert in: BGE 144 V 153, aber in: SVR 2018 IV Nr. 67 S. 213; Urteil 8C_53/2023 vom 31. August 2023 E. 4.2.3.2). Die Rüge, es bestünden von den ärztlichen Angaben abweichende "berufspraktische Beobachtungen", zielt deshalb ins Leere. Inwieweit (auch nur geringe) Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen vom 18. November 2021 gerechtfertigt sein sollen, ist nicht zu erkennen (vgl. BGE 145 V 97 E. 8.5; 142 V 58 E. 5.1; 139 V 225 E. 5.2; 135 V 465 E. 4.4; 125 V 351 E. 3b/ee). Da von weiteren medizinischen Abklärungen keine entscheidrelevanten Resultate mehr zu erwarten waren, durfte die Vorinstanz ohne Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes (Art. 61 lit. c ATSG) oder des sonstigen Bundesrechts davon absehen (antizipierte Beweiswürdigung: BGE 144 V 361 E. 6.5; 136 I 229 E. 5.3).