Citation: 1A.15/2004 13.07.2004 E. A

Mit Eigentumsantritt per 10. Juli 2000 erwarben A.________ und B.________ die in der Wohnzone 2a gelegene Parzelle Nr. 865, ... (Kanton Basel-Landschaft). Am 13. Juli 2000 erteilte der Gemeinderat Reinach die (vorgängig von C.________ ersuchte) Baubewilligung für einen Anbau und eine Aufstockung des auf der Parzelle gelegenen Einfamilienhauses. Nach Vollendung der Bauarbeiten teilte X.________ als Eigentümer der unmittelbar angrenzenden Parzelle Nr. 3304 der Bauverwaltung Reinach mit, dass die Eigentümer ohne Bewilligung die Firma Y.________ in der Liegenschaft domizilieren. Diese unterhält einen Gewerbebetrieb mit dem Geschäftszweck der Wasserschadensanierung und Bautrocknungen sowie der Klärung und Behebung von Feuchtigkeitsproblemen und bietet hierfür einen 24-Stunden-Service an. Auf Veranlassung der Bauverwaltung Reinach stellten A.________ und B.________ am 27. September 2001 ein Gesuch um nachträgliche Raumzweckänderung. Die Zweckänderung soll die Umnutzung eines Zimmers als Büro sowie diejenige eines Hobbyraumes und eines Kellerraumes als Lager umfassen. Gegen das Gesuch erhob u.a. X.________ Einsprache bei der Bauverwaltung Reinach. Am 28. Mai 2002 wies der Gemeinderat Reinach die Einsprache ab. Die nachträgliche Baubewilligung wurde erteilt und der Bauherrschaft die Bedingung auferlegt, dass der Betrieb nicht vergrössert werden dürfe und dass er eingestellt werden müsse, sobald er nach Zonenrecht als störend zu bezeichnen ist.