Citation: 1C_269/2024 E. 4.3

4.3. Der Beschwerdeführer macht geltend, die Vorinstanz werfe ihm zu Unrecht vor, bösgläubig gehandelt zu haben. Er habe die Terrasse gemäss dem bewilligten Umgebungsplan vom 13. April 2018 erstellt, der kein Bankett von 0,3 m vorgesehen habe. Nach Treu und Glauben habe der Beschwerdeführer bzw. seine Planerin davon ausgehen dürfen, die Terrasse könne gemäss dem bewilligten Umgebungsplan ausgeführt werden. Dass er sich zunächst kompromissbereit gezeigt habe, indem er im späteren Umgebungsplan vom 23. Mai 2019 selbst einen Teilabbruch der Terrasse vorgesehen habe, werde ihm nun als Bösgläubigkeit entgegengehalten. Er sei erst später zur Auffassung gelangt, mit der Rückversetzung der Terrasse um 0,3 m werde keine Gefahr beseitigt und die hohen Kosten für die Redimensionierung seien unverhältnismässig.