Citation: 6B_699/2015 E. 3

Zunächst in festzuhalten, dass es im vorliegenden Fall von vornherein nicht um eine Zivilforderung im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG geht, da ein Fall von Staatshaftung vorliegt (vgl. Urteil 6B_742/2015 vom 27. August 2015 E. 3). Der Beschwerdeführer macht zur Legitimation im Übrigen nur ohne nähere Angaben geltend, dass er aus einer Verurteilung wegen übler Nachrede zivilrechtliche Ansprüche ableiten könnte (Beschwerde S. 3 Ziff. III/2). Zwar trifft es zu, dass derjenige, der durch eine Ehrverletzung in seiner Persönlichkeit widerrechtlich verletzt wird, einen Anspruch auf Genugtuung hat, sofern die Schwere des psychischen Leidens als Folge der erlittenen Beeinträchtigung dies rechtfertigt. Indessen vermag nicht jede leichte Beeinträchtigung des beruflichen, wirtschaftlichen oder gesellschaftlichen Ansehens eine Genugtuung zu rechtfertigen (BGE 130 III 26 E. 5.1). Nebst der objektiven Schwere der Beeinträchtigung verlangt die Zusprechung von Genugtuung im Sinne von Art. 49 Abs. 1 OR überdies, dass das seelische Leid vom Opfer subjektiv genügend schwer empfunden wird, um eine Entschädigung zu rechtfertigen (vgl. BGE 131 III 26 E. 12.1; Urteil 6B_448/2015 vom 2. Juli 2015 E. 3.1). Aus dem Vorbringen des Beschwerdeführers wird nicht hinreichend deutlich, ob und inwieweit der Beschwerdegegner 2 ihm ein derartiges Leid zugefügt haben könnte. Ein solches ist aufgrund der in Frage stehenden Äusserungen in einer Stellungnahme für das Bundesgericht im Übrigen objektiv auch nicht ersichtlich. Auf die Beschwerde ist mangels Legitimation des Beschwerdeführers im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.