Citation: 6B_91/2022 E. 4.4

4.4. Die Vorinstanz kommt zum Schluss, eine Schlechtprognose sei dem Beschwerdeführer nicht zu stellen, hingegen bestünden erhebliche Zweifel an seiner Legalbewährung. Sie setzt sich mit den prognoserelevanten Umständen auseinander und legt hinreichend sowie nachvollziehbar dar, weshalb es aus spezialpräventiver Sicht erforderlich ist, einen Teil der Strafe - zwölf Monate - unbedingt auszusprechen. Anzeichen dafür, dass sich die Vorinstanz von rechtlich nicht massgeblichen Gesichtspunkten hätte leiten lassen oder wesentliche Faktoren unbeachtet geblieben wären, sind nicht erkennbar. Insbesondere vermag der Beschwerdeführer nicht aufzuzeigen, inwiefern sich die Vorinstanz bei der Prüfung des künftigen Legalverhaltens von sachfremden Überlegungen hätte leiten lassen, zumal vorliegend nicht (nur) Art. 42 StGB einschlägig ist. Im Übrigen macht der Beschwerdeführer mit Blick auf Art. 43 Abs. 3 StGB auch nicht geltend, die Vorinstanz hätte den unbedingt zu vollziehenden Teil der Freiheitsstrafe tiefer festlegen müssen. Weder rechtsgenügend dargetan noch ersichtlich ist, dass und weshalb die Vorinstanz das ihr zustehende Ermessen verletzt haben könnte. Die Rüge des Beschwerdeführers ist unbegründet, soweit darauf überhaupt einzutreten ist.