Citation: 6B_901/2018 E. 2

Der Beschwerdeführer rügt zudem eine Verletzung von Art. 15 StGB und Art. 16 Abs. 1 StGB. Die Vorinstanz habe das Vorliegen einer Notwehrsituation und eines Notwehrexzesses zu Unrecht verneint. Ausgehend von den willkürfreien Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz ist jedoch weder eine falsche Anwendung von Art. 15 StGB noch von Art. 16 Abs. 1 StGB ersichtlich. Die Vorinstanz hat unter Hinweis auf das fehlende Vorliegen einer Bedrohung oder eines Angriffs ohne Verletzung von Bundesrecht festgehalten, dass der Beschwerdeführer nicht in Notwehr handelte (angefochtenes Urteil, E. 4.1 S. 36 f.). Bei diesem Ausgang ist auf die bloss für den Fall einer Gutheissung der Beschwerde erhobene Rüge zur Strafzumessung, wonach die nach Art. 111 StGB für eine vorsätzliche Tötung vorgesehene Freiheitsstrafe nicht unter fünf Jahren deutlich zu unterschreiten sei, nicht einzugehen. Gleiches gilt für die Rügen des Beschwerdeführers bezüglich der Zivilforderungen der Beschwerdegegner 2 - 4.