Citation: 2C_930/2022 E. 1.1

1.1. Mit Verfügung des Migrationsamts des Kantons Solothurn vom 8. September 2022 wurde A.________ (geb. 1981), aus Thailand, gestützt auf Art. 50 Abs. 1 AIG (SR 420.20) i.V.m. Art. 8 EMRK eine Aufenthaltsbewilligung erteilt (Dispositiv-Ziffer 2). Gemäss Dispositiv-Ziffer 3 der Verfügung erfolgte die Erteilung der Bewilligung unter den Bedingungen, dass A.________ weiterhin einer Erwerbstätigkeit nachgeht und das Arbeitspensum erhöht, sich von der Sozialhilfe ablöst, keine Schulden anhäuft und nicht mehr straffällig wird (Art. 105 Abs. 2 BGG). A.________ erhob Beschwerde an das Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn und verlangte die Aufhebung der Bedingungen, unter welchen ihr die Aufenthaltsbewilligung erteilt worden war. Zudem stellte sie unter anderem ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung für das verwaltungsgerichtliche Verfahren. Mit Verfügung vom 12. Oktober 2022 wies das Verwaltungsgericht, Einzelrichter, das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Rechtsverbeiständung ab (Dispositiv-Ziffer 3) und forderte A.________ - unter Androhung des Nichteintretens - auf, einen Kostenvorschuss zu bezahlen (Dispositiv-Ziffern 4 und 5).