Citation: 1B_181/2016 E. 4.1

4.1. Die Bank X.________ Switzerland AG begründete ihre Verdachtsmeldung gegen die Beschwerdeführerin im Wesentlichen wie folgt: Bei der Eröffnung der Kontobeziehung zur Bank X._______ St. Gallen sei angegeben worden, die Beschwerdeführerin sei "im Bereich Anfertigung von Markt- und Unternehmensstudien, Übernahme von Public-Relations und der Organisation von Roadshows für Unternehmen" tätig. Die Transaktionen auf ihrem Konto bei der Bank X.________ hätten indessen gezeigt, dass die Beschwerdeführerin auch Aktienverkäufe tätige und Gelder von Privatpersonen zwecks Kauf von Aktien entgegennehme. Deren Analyse habe ergeben, dass seit November 2014 regelmässig Gelder von in Deutschland domizilierten Privatpersonen eingezahlt worden seien (insgesamt rund EUR 240'000), wobei die Zahlungsvermerke auf Aktienkäufe hindeuten würden; mehrfach genannt worden seien Aktien der C.________ AG, D.________ SE, Gesellschaft E.________, Gesellschaft F.________, G.________ SE und Gesellschaft H.________. Weiter seien von einer Drittbank Vermögenswerte der I.________ GmbH überwiesen worden, deren Geschäftsführer B.________ sei, welcher auch für die Beschwerdeführerin agiere. Schliesslich seien Gelder vom Konto der Beschwerdeführerin auf die Privatkonten bei der Bank X.________ von B.________ und dessen Vater J.________, welcher gemäss "Basiserklärung zur Bankbeziehung" die Konten der Beschwerdeführerin bei der Bank X.________ als deren Geschäftsführer eröffnet hatte, überwiesen worden. Über die Beschwerdeführerin würden Aktien der Gesellschaft H.________ verkauft, wobei auffällig sei, dass beide Gesellschaften in U.________ beim Treuhandbüro K.________ domiziliert seien. Das Listing der Gesellschaft H.________ sei im unregulierten Marktsegment "Marché Libre" an der Euronext Paris erfolgt. Als "Listing Sponsor" habe die I.________ GmbH agiert, deren Exponent B.________ sei. Der Eröffnungskurs bei der IPO am 27. Oktober 2015 sei mit nur gerade 2'000 Titeln zustandegekommen, wobei der Kurs von 2 Euro von der I.________ GmbH stamme. Der Aktienkurs sei täglich gestiegen und liege nun bei 4.2 Euro. Es bestünden keinerlei Hinweise auf eine operative Tätigkeit der Gesellschaft H.________; auch deren Webseite weise auf keine effektive Tätigkeit hin, es sei anzunehmen, dass es sich um eine Scheinwebseite handle. In Bezug auf die Aktien der C.________ AG und der D.________ SE, welche auch über die Beschwerdeführerin verkauft worden seien, habe die deutsche Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) im Februar resp. August 2015 eine Warnmeldung ausgegeben wegen irreführender und unrichtiger Angaben im Rahmen von Kaufempfehlungen; es habe eine Untersuchung wegen Verdachts auf Marktmanipulation eingeleitet. Auf ihre Aufforderung, das Geschäftsmodell der Beschwerdeführerin zu plausibilisieren, habe B.________ ungehalten reagiert und jegliche Auskünfte zu den Transaktionen bzw. Aktienverkäufen verweigert. Im Rahmen der Abklärungen sei auch J.________, laut Handelsregisterauszug mit 25 % beteiligter Gesellschafter sowie laut "Basiserklärung" deren Geschäftsführer, angefragt worden; er habe angegeben, keine Ahnung zu haben, welche Aktivitäten sein Sohn über die Beschwerdeführerin betreibe.