Citation: 6B_1051/2014 E. 3

Zur Beschwerde in Strafsachen ist nach Art. 81 Abs. 1 BGG berechtigt, wer vor der Vorinstanz am Verfahren teilgenommen oder keine Möglichkeit zur Teilnahme erhalten (lit. a) und ein rechtlich geschütztes Interesse an der Aufhebung oder Änderung des angefochtenen Entscheids hat (lit. b). Nach Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG wird der Privatklägerschaft ein rechtlich geschütztes Interesse zuerkannt, wenn der angefochtene Entscheid sich auf die Beurteilung ihrer Zivilansprüche auswirken kann. Der Beschwerdeführer gewährte dem Beschwerdegegner 2 mehrere Darlehen. Er macht im Wesentlichen geltend, dieser habe das von ihm erhaltene Geld nicht vereinbarungsgemäss verwendet und somit veruntreut. Inwiefern sich der angefochtene Entscheid auf die vom Beschwerdeführer adhäsionsweise geltend gemachte Zivilforderung auswirken kann, ist nicht erkennbar, zumal ein allfälliger Rückforderungsanspruch gestützt auf die jeweiligen Darlehensverträge und somit unabhängig von der behaupteten Veruntreuung besteht. Der Beschwerdeführer räumt selbst ein, dass das geliehene Geld nicht besser einforderbar wird, falls die Staatsanwaltschaft das Strafverfahren gegen den Beschwerdegegner 2 weiterführen sollte (Beschwerde, S. 8). Dem Beschwerdeführer fehlt es an der Beschwerdelegitimation hinsichtlich des Antrags, es sei ein Strafverfahren gegen den Beschwerdegegner 2 durchzuführen.