Citation: 2C_465/2021 E. 3.3

3.3. Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung von Art. 6 und Art. 24 Abs. 2 Ziff. 1 des Abkommens vom 11. August 1971 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Bundesrepublik Deutschland zur Vermeidung der Doppelbesteuerung auf dem Gebiete der Steuern vom Einkommen und vom Vermögen (DBA CH-DE; SR 0.672.913.62). Er bringt im Wesentlichen vor, die genannten Bestimmungen des DBA liessen eine Schuldzinsenverlegung nicht zu. Deutschland gewähre den Abzug dieser Schuldzinsen nicht und in der Schweiz werde das steuerbare Einkommen unzulässigerweise erhöht. Das vorinstanzliche Urteil sei deshalb völkerrechtswidrig.