Citation: 5A_582/2021 E. 1

A.________ und B.________ sind die nicht verheirateten Eltern der am xx.xx 2015 geborenen Tochter C.________. Sie stehen in einem unversöhnlichen Elternkonflikt und führen über sämtliche Kindesbelange seit langem aufwändige Verfahren vor dem Kantons-gericht Glarus. Im Frühling 2021 befand sich die Mutter für mehrere Monate in Untersuchungshaft. Während dieser Zeit war C.________, die bislang bei der Mutter lebte, bei den Grosseltern mütterlicherseits untergebracht. Mit Urteil vom 24. Juni 2021 beliess das Kantonsgericht C.________ unter der gemeinsamen elterlichen Sorge und stellte sie per 17. Juli 2021, 10 Uhr, unter die Obhut des Vaters, unter Fortführung der Erziehungsbeistandschaft und Regelung des Besuchsrechts der Mutter; es verband diese Regelung mit einer sofortigen Vollstreckungsanordnung. Gegen dieses Urteil erhob die Mutter Berufung beim Obergericht des Kantons Glarus. Mit Verfügung vom 14. Juli 2021 erteilte dieses der Berufung mit Blick auf die Mitte August anstehende Einschulung von C.________ und die negative Urteils- bzw. Rechtsmittelprognose keine aufschiebende Wirkung. Gegen diese Verfügung reichte die Mutter am 15. Juli 2021 beim Bundesgericht eine Beschwerde ein. Ferner stellte sie ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege. Mit Präsidialverfügung vom 16. Juli 2021 erteilte das Bundesgericht der Beschwerde mit ausführlicher Begründung keine aufschiebende Wirkung, verbunden mit der Anweisung an die Mutter, dem Vater das Kind am 17. Juli 2021 um 10 Uhr zu übergeben. Es wurden die kantonalen Akten eingeholt, jedoch keine Vernehmlassungen, da die Sache sogleich spruchreif ist.