Citation: 8C_86/2019 E. 5.3.2

5.3.2. Die Vorinstanz hat nicht nur die entsprechenden Feststellungen der BEGAZ-Gutachter, sondern auch die Ergebnisse der Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit (EFL) gemäss Bericht der Klinik C.________ vom 5. Juni 2014 bundesrechtskonform in die Beweiswürdigung miteinbezogen. Insbesondere besteht laut BEGAZ-Gutachten mit Blick auf die beiden unteren Extremitäten nur eine diskrete Muskelatrophie am rechten - vom Unfall betroffenen - Bein. Trotz angeblich seit 2000 gleichbleibender therapierefraktärer Beschwerden und obwohl der Versicherte in der klinischen Untersuchung eine praktisch vollständige Unbelastbarkeit des rechten Fusses klagte, fanden die BEGAZ-Gutachter eine annähernd identisch symmetrische Beschwielung an beiden Fusssohlen. Diese Befunde decken sich gemäss angefochtenem Entscheid mit den gutachterlichen Feststellungen, wonach der Beschwerdeführer ausserhalb der Praxisräumlichkeiten im spontanen Verhalten ein flüssiges Gangbild mit quasi normalem Abrollen des rechten Fusses bei vollständiger Belastung zeigte. Bei der Schulteruntersuchung stellten die BEGAZ-Guachter an den oberen Extremitäten die gleichen Diskrepanzen zwischen den subjektiv geklagten Beschwerden und den objektivierbaren Befunden fest. Die vom Versicherten in der klinischen Untersuchung demonstrierte, angeblich seit Jahren anhaltende, schmerzbedingte Minderbelastbarkeit des rechten Armes würde innert wenigen Tagen oder Wochen entlastungsbedingt zu einer relevanten Muskelatrophie an der betroffenen Extremität führen. Statt dessen stellten die BEGAZ-Gutachter eine beidseits symmetrisch regelrecht erhaltene Muskulatur fest.