Citation: 2C_118/2013 E. 2.4

2.4. Es trifft zu, dass ein einzelnes Indiz für sich allein betrachtet die Annahme einer Ausländerrechtsehe nicht zu rechtfertigen vermöchte. Die Erklärung der ehemaligen Ehegattin vom 2. März 2011 hat zwar die Ausländerbehörde zu zusätzlichen Abklärungen veranlasst, aber entgegen der Behauptung der Beschwerdeführer stützt sich das vorinstanzliche Urteil nicht bloss auf dieses Indiz sondern auf zahlreiche Hinweise. Bei einer Gesamtbetrachtung aller Umstände ist der von der Vorinstanz aus den festgestellten Indizien gezogene Schluss, bei der Ehe zwischen dem Beschwerdeführer 1 und seiner Ehegattin handle es sich um eine blosse Scheinehe, nicht zu beanstanden. Was die Beschwerdeführer dagegen vorbringen, ist nicht geeignet, die vorinstanzliche Würdigung zu erschüttern. Zur Begründung wird ergänzend auf die Erwägungen im angefochtenen Urteil verwiesen (Art. 109 Abs. 3 BGG).