Citation: 9C_390/2007 19.09.2007 E. 3

3.1 Die kantonale Rekurskommission gelangte in Würdigung der medizinischen Unterlagen, insbesondere des Gutachtens der MEDAS vom 24. Februar 2006 und des Berichts des Prof. K.________ vom 13. Oktober 2006, zum Schluss, dass der Beschwerdeführer die früher ausgeübte Tätigkeit als Sekretär der Geschäftsleitung und des Verwaltungsrates einer Bank zeitlich mit einem vollen Arbeitspensum verrichten könnte, wobei seine Leistungsfähigkeit infolge der Schmerzen um 10 % eingeschränkt sei. 3.2 Diese Feststellung tatsächlicher Natur ist für das Bundesgericht im Rahmen von Art. 97 Abs. 1 sowie Art. 105 Abs. 1 und 2 BGG verbindlich. In der Beschwerde wird nichts vorgebracht, was auf eine offensichtliche Unrichtigkeit der Sachverhaltsfeststellung durch die Rekurskommission schliessen liesse. Die Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts beruht sodann auch nicht auf einer Verletzung von Bundesrecht (Art. 97 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 95 lit. a BGG). Entgegen der Behauptung des Beschwerdeführers sind keine Grundsätze des Beweisrechts verletzt, was in der Tat als Bundesrechtsverletzung qualifiziert werden müsste. Die Vorinstanz hat hinreichend begründet, weshalb sie hinsichtlich Diagnosen und Beeinträchtigung der Leistungsfähigkeit auf die Angaben des Gutachtens der MEDAS und nicht den Bericht des Prof. K.________ abgestellt hat. Dass im Gutachten der MEDAS von reaktiver Depression gesprochen und nicht der Begriff der ICD-Klassifikation verwendet wird, lässt sich ebenso wenig als Bundesrechtsverletzung bezeichnen wie die ebenfalls gerügte unterschiedliche Einschätzung der Schlafstörung seitens der MEDAS und des Prof. K.________. Die vom Gutachten der MEDAS abweichende Einschätzung des Prof. K.________ vom 13. Oktober 2006, welcher zu einem höheren Arbeitsunfähigkeitsgrad gelangte, ist nicht geeignet, die Folgerung der Vorinstanz zur Einschränkung der Arbeitsfähigkeit als offensichtlich unrichtig erscheinen zu lassen, zumal sich die Rekurskommission im angefochtenen Entscheid mit den Aussagen des Prof. K.________ auseinandersetzt, bei welchen es sich nach Darlegungen der Vorinstanz um eine abweichende Würdigung des nämlichen medizinischen Sachverhalts handelt, dies namentlich betreffend die Auswirkungen der Depression. Im Zusammenhang mit der medizinischen Situation des Versicherten erschöpfen sich die Vorbringen in der Beschwerde im Übrigen in einer letztinstanzlich unzulässigen Kritik an der Beweiswürdigung der Vorinstanz. 3.3 Der Beschwerdeführer rügt des Weiteren, dass die Vorinstanz den Invaliditätsgrad aufgrund eines Prozentvergleichs festgelegt hat und hält dafür, dass gemäss Art. 16 ATSG ein Einkommensvergleich durchzuführen sei. Diese Einwendungen sind unbegründet. Wie die Rekurskommission zutreffend festgehalten hat, kann der Invaliditätsgrad aufgrund eines Prozentvergleichs (BGE 114 V 310 E. 3a S. 312) bestimmt werden, wenn sich eines der beiden hypothetischen Vergleichseinkommen nicht ziffernmässig exakt ermitteln lässt. Dies trifft im vorliegenden Fall zu. Der Beschwerdeführer hat als Kadermitarbeiter einer Privatbank zusätzlich zum Salär Bonuszahlungen in jährlich stark variierender Höhe bezogen, weshalb eine einigermassen genaue Festsetzung des hypothetischen Einkommens ohne Invalidität (Valideneinkommen), einschliesslich der jeweils zur Ausrichtung gelangenden Bonusleistungen der Bank, nicht möglich ist. Das Vorgehen der Rekurskommission bei der Invaliditätsbemessung lässt sich somit, soweit im Rahmen der vorstehend umschriebenen Kognition (E. 1 hievor) einer Überprüfung zugänglich, nicht beanstanden.