Citation: 5A_204/2016 E. 2.2

2.2. Zur Frage der Erziehungsbeistandschaft nach Art. 308 Abs. 1 und 2 ZGB erwog die Vorinstanz, die Gutachter hätten der Behörde dringend empfohlen, zur Umsetzung des Besuchsrechts eine Beistandsperson beizuziehen, um die - ansonsten langfristig gefährdete - Beziehung insbesondere von Tochter D.A.________ zu ihrem Vater zu sichern. Polizeilich rapportierte Vorkommnisse bestätigten die Notwendigkeit einer solchen Vorkehr. Weiter bestätigten etliche Eingaben der Beschwerdeführerin sowie ihr Verhalten in schulischen Belangen die im Gutachten beschriebenen - und auf eine schubweise verlaufende Krankheit zurückgeführten - problematischen Persönlichkeitszüge. Die Vorinstanz kam zum Schluss, das "andauernd kämpferische, klar auffällige und nicht sozialverträgliche Verhalten der Beschwerdeführerin bezüglich Schule/Schulumfeld" gefährde die Entwicklung der beiden Töchter und damit deren Kindeswohl. Unter diesen Umständen habe mit geeigneten Massnahmen nicht mehr zugewartet werden dürfen. Die Vorkehrungen (Erziehungsbeistandschaft nach Art. 308 Abs. 1 und 2 ZGB; Regelung des persönlichen Verkehrs; Weisung gemäss Art. 307 Abs. 3 ZGB, sich durch eine Fachperson in Bezug auf die Autonomieentwicklung der Kinder beraten zu lassen) seien daher verhältnismässig, zumal etwa eine Weisung nach Art. 307 Abs. 3 ZGB oder die Anordnung einer Mediation allein keinen Erfolg verspreche.