Citation: 1C_172/2022 E. A

Am 12. April 2018 reichte C.________, vertreten durch das Architekturbüro D.________ AG, ein Baugesuch für die Aufstockung des einstöckigen Einfamilienhauses (Assekuranz-Nr. 733a) auf dem Grundstück Nr. 1488 an der U.________strasse xxx in der Wohnzone W3a in Cham ein. Das Baugesuch wurde aufgrund einer Stellungnahme der kommunalen Baufachkommission vom 2. Mai 2018, welche die Überarbeitung des Baugesuchs beantragte, sowie zweier Einsprachen einstweilen sistiert. Im Hinblick auf eine Überarbeitung des Baugesuchs stellte C.________ am 21. September 2018 ein Bauermittlungsgesuch, insbesondere zur verbindlichen Klärung der einzuhaltenden Abstandsvorschriften. Die Bauermittlung wurde zusammen mit dem Entwurf des Feststellungsbeschlusses des Gemeinderats Cham öffentlich aufgelegt. Nachdem innert der Auflagefrist keine Einsprachen eingingen, erliess der Gemeinderat Cham die Feststellungsverfügung vom 27. November 2018. In der Folge reichte C.________ am 30. Juli 2019 ein neues, überarbeitetes Baugesuch ein. Innert Auflagefrist erhoben A.A.________ und B.A.________, Eigentümer bzw. Bewohner und Bewohnerin der Liegenschaft an der U.________strasse yyy, Grundstück Nr. 1458, am 4. September 2019 Einsprache gegen das neue Baugesuch. Mit Beschluss vom 10. Dezember 2019 erteilte der Gemeinderat Cham C.________ die Baubewilligung unter Auflagen und wies die Einsprache von A.A.________ und B.A.________ ab, soweit er darauf eintrat.