Citation: 9C_565/2015 E. 2.1

2.1. Gemäss Urteil 9C_693/2013 vom 24. Oktober 2014 ist die Invalidität der Versicherten nicht nach der von der Vorinstanz in ihrem ersten Entscheid vom 13. August 2013 angewendeten Einkommensvergleichsmethode, sondern nach der gemischten Methode zu ermitteln. Das Bundesgericht verwarf die vom kantonalen Gericht damals vertretene Betrachtungsweise, wonach der Versicherten angesichts der Haushaltsgrösse und der von ihr zu erledigenden Arbeiten kein (für die Anwendbarkeit der gemischten Methode vorausgesetzter) Aufgabenbereich (Art. 28a Abs. 3 IVG in Verbindung mit Art. 27 IVV) mehr zukomme. Dementsprechend wies es die Sache an die Vorinstanz zurück, damit sie sich mit der Gewichtung der beiden Bereiche Haushalt und Erwerb befasse, weil in dieser Frage Uneinigkeit zwischen der IV-Stelle (30 % Erwerb, 70 % Haushalt) und der Versicherten (Erwerbsanteil von mindestens 50 %) bestand. Des Weitern hielt das Bundesgericht für den erwerblichen Bereich eine (unbestrittene) gesundheitlich bedingte Einschränkung von 100 % fest. Es wies die Vorinstanz an zu prüfen, wie sich die feststehende Verschlechterung des Gesundheitszustandes auf den Haushaltbereich auswirke und anschliessend - nach Gewichtung der Beeinträchtigung in beiden Bereichen - über den Gesamtinvaliditätsgrad und den daraus resultierenden Rentenanspruch befinde.