Citation: 4A_501/2014 E. 9

9. Die Beklagten seien in solidarischer Haftbarkeit zu verpflichten, dem Kläger eine Genugtuung von Fr. 10'000.-- auszurichten. An den übrigen Rechtsbegehren, insbesondere dem Verfahrensantrag sowie Hauptantrag Nr. 6, wird vollumfänglich festgehalten." Mit Entscheid vom 18. März 2011 trat das Kreisgericht St. Gallen mangels sachlicher Zuständigkeit auf die Klage nicht ein. B.b. Auf Berufung des Klägers hin, hob das Kantonsgericht St. Gallen den Entscheid des Kreisgerichts vom 18. März 2011 mit Urteil vom 3. Mai 2012 auf, soweit dieses auf die Rechtsbegehren Ziffern 2-4 und 7-9 mangels sachlicher Zuständigkeit nicht eingetreten war, und wies die Streitsache insoweit zur Neubeurteilung an das Kreisgericht zurück; im Übrigen wies das Kantonsgericht die Berufung ab. Das Kantonsgericht begründete seinen Entscheid damit, dass unter dem Geltungsbereich von aArt. 64 Abs. 3 URG und dem st. gallischen Zivilprozessrecht zwar bei gemischten Klagen mit urheberrechtlichen und vertraglichen Ansprüchen eine Kompetenzattraktion durch das für urheberrechtliche Klagen zuständige Kantonsgericht möglich gewesen sei. Demgegenüber habe das für die Vertragsklagen zuständige Kreisgericht bei gemischten Klagen mit urheberrechtlichen und damit zusammenhängenden vertraglichen Ansprüchen die Beurteilung der eingeklagten vertraglichen Ansprüche (in der zu beurteilenden Streitsache die Rechtsbegehren Ziff. 2-4 und 7-9) nicht ablehnen dürfen. Das Kreisgericht habe demnach über diese vertraglichen Ansprüche zu entscheiden, während für urheberrechtlich begründete Ansprüche allein das Kantonsgericht als einzige kantonale Instanz sachlich zuständig sei. B.c. Das Kreisgericht St. Gallen setzte das Verfahren nach der Rückweisung fort, woraufhin der Kläger mit Stellungnahme vom 14. Januar 2013 mitteilte, er halte an den Antrags-Ziffern 2-4 und 7-9 fest. Mit Entscheid vom 11. September 2013 wies das Kreisgericht die Klage im Wesentlichen mangels hinreichender Substantiierung der geltend gemachten Ansprüche ab, soweit sie gemäss Rückweisungsentscheid des Kantonsgerichts zu beurteilen war. B.d. Mit Urteil vom 3. Juli 2014 wies das Kantonsgericht St. Gallen eine vom Kläger gegen den Entscheid des Kreisgerichts vom 11. September 2013 erhobene Berufung ab. Das Kantonsgericht erachtete zunächst die unter Anrufung eines "Retreats" vom März 2005 erhobenen neuen Behauptungen des Klägers zu Ort, Zeit und den Umständen des angeblichen Vertragsschlusses sowie den dabei anwesenden Personen, die erst in der Berufungsschrift erfolgten, als verspätet und damit unzulässig. Hinsichtlich der Antrags-Ziffern 2 und 3 sowie 7 und 8 erwog es, der Kläger habe die behauptete vertragliche Grundlage für seine Ansprüche nicht hinreichend substantiiert. Hinsichtlich des Rechtsbegehrens nach Antrags-Ziffer 4, mit dem der Kläger gegenüber der Beklagten 1 einen Anspruch auf Nennung als Zweitautor bei den nächsten beiden Folgepublikationen geltend macht, setze sich der Kläger mit dem erstinstanzlichen Urteil in keiner Weise auseinander; zudem sei der Kläger beim Zugeständnis zu behaften, dass sich aus dem E-Mail vom 25. September 2009 keine Zusicherung einer Nennung als Zweitautor in zwei Folgepublikationen ergebe. Schliesslich fehle es angesichts der mangelnden Substantiierung vertraglicher Abreden auch an den Voraussetzungen eines aus einer angeblichen Vertragsverletzung hergeleiteten Genugtuungsanspruchs.