Citation: 1C_602/2022 E. 3.1

3.1. In ihrer Strafanzeige vom 10. Juni 2022 führte die Beschwerdeführerin aus, die KESB Winterthur-Andelfingen habe ihr als Bevollmächtigte ihres Vaters zu Unrecht bzw. in amtsmissbräuchlicher Weise die Herausgabe von Akten verweigert. Es bestehe der Verdacht, dass dies geschehen sei, um die behördliche Unterlassung (mehrfache Nichteinleitung behördlicher Massnahmen für ihren Vater) zu verschleiern. Ihr Vater habe nämlich - wohl bedingt durch eine psychische Erkrankung - sein Vermögen an Betrügerinnen im Ausland überwiesen, in diesem Zusammenhang auch Geld seiner getrennt lebenden Ehefrau veruntreut und keine Kontrolle mehr über seine Finanzen, da die Abhängigkeit von diesen Betrügerinnen wahnhaft sei. Die KESB Winterthur-Andelfingen könnte gravierende Fehler begangen und aktiv an der "Verprassung" des Vermögens ihres Vaters mitgewirkt haben. In der die Strafanzeige ergänzenden Eingabe vom 30. Juli 2022 führte die Beschwerdeführerin zusätzlich aus, die KESB Winterthur-Andelfingen habe ihr auch in anderen Verfahren (eines betreffend ihr eigenes "KESB-Register" sowie die Kindesschutzverfahren betreffend zwei ihrer Kinder) Akteneinsicht verweigert sowie sie und ihre Familie über Jahre hinweg schwer geschädigt und gequält. In der Eingabe vom 28. August 2022 hielt sie weiter fest, die KESB Winterthur-Andelfingen habe es auch betreffend ihre Mutter unterlassen, Abklärungen zu tätigen. In der ihre Strafanzeige ergänzenden Eingabe vom 13. September 2022 betonte sie, die KESB Winterthur-Andelfingen versuche auf jegliche erdenkliche Weise, ihr eine Einsicht in die Akten zu verweigern. Am 15. September 2022 führte sie abermals aus, dass betreffend ihren Vater "dringlichst" Erwachsenenschutzmassnahmen angezeigt seien, die KESB Winterthur-Andelfingen verhöhne das Justizwesen.