Citation: 8C_194/2022 E. 7.4.3

7.4.3. Was das Valideneinkommen betrifft, ist den vorinstanzlichen Erwägungen zu entnehmen, dass sich der Lohn bei der Spitex gestützt auf die Beweisauskünfte der vormaligen Arbeitgeberin theoretisch auf maximal Fr. 112'287.- für den von der Beschwerdeführerin ausgeübten Nachtdienst belaufen könnte. Bei einer Tätigkeit ausschliesslich im Nachtdienst könne aber, auch bei "Vollerwerbstätigkeit", höchstens ein 90 %-Pensum bewerkstelligt und damit ein Lohn von Fr. 101'058.- erzielt werden. Die Beschwerdeführerin machte demgegenüber ein Valideneinkommen von Fr. 109'188.- geltend. Gestützt auf den vom kantonalen Gericht in Erwägung gezogenen (wenn auch nicht abschliessend beurteilten) Betrag von Fr. 101'058.- resultierte verglichen mit dem Invalideneinkommen von Fr. 54'233.- eine Einkommenseinbusse von 46 %. Daraus ergibt sich ein gewichteter Invaliditätsgrad von 34 % bei dem von der Vorinstanz in Erwägung gezogenen 74 %-Pensum als Gesunde beziehungsweise ein solcher von 30 % bei Annahme des von der IV-Stelle angenommenen 65 %-Pensums. Die unbestritten gebliebenene Einschränkung im Haushalt beläuft sich auf 36 %, gewichtet 9 % bei einem entsprechenden Anteil von 26 % beziehungsweise 13 % bei einem Anteil von 35 %. Daraus resultiert so oder anders insgesamt ein Invaliditätsgrad von 43 %. Die Zugrundelegung des von der Beschwerdeführerin beantragten Valideneinkommens von Fr. 109'188.- führt, bei im Übrigen gleichen Werten, zu einem Invaliditätsgrad von 46 beziehungsweise 44 %.