Citation: 4A_271/2013 E. 2.6

2.6. Die Beschwerdeführer legen keine Umstände dar, welche ihr Vertrauen in die absolute Verlässlichkeit der Grobkostenschätzung hätte begründen können. So machen sie namentlich nicht geltend, sie hätten dem Beschwerdegegner vor der Grobkostenschätzung die Grenzen ihrer finanziellen Verhältnisse mitgeteilt. Zudem führen sie an anderer Stelle aus, sie hätten nach Treu und Glauben von einem Genauigkeitsgrad von deutlich unter +/- 20 % (z.B. +/- 10 oder 15 %) ausgehen dürfen. Unter diesen Umständen hat das Kantonsgericht kein Bundesrecht verletzt, wenn es ein Vertrauen in die absolute Genauigkeit der Grobkostenschätzung verneinte.