Citation: 2C_67/2015 E. 2

Die Beschwerdeführerin rügt, die in Art. 26 des Reglements der Gemeinde V.________ vom 3. Oktober 1988 (Gemeindereglement) getroffene Unterscheidung zwischen nicht-landwirtschaftlich genutzten und landwirtschaftlich genutzten Grundstücken verletze das Gebot der rechtsgleichen Behandlung und die Wirtschaftsfreiheit. Selbst falls diese Unterscheidung zulässig wäre, müsste die Annahme der Vorinstanz, die gebührenpflichtigen Flächen würden zumindest nicht mehr ausschliesslich landwirtschaftlich genutzt, als unhaltbar abgelehnt werden. Ihr Grundstück liege in der Landwirtschaftszone und diene dadurch, dass es verpachtet und namentlich zur Haltung von Kleinvieh (Schafzucht) verwendet werde, ausschliesslich der Landwirtschaft. Die Vorinstanz habe dadurch, dass sie zur Berechnung der geschuldeten Anschlussgebühr nicht den für diese Konstellationen geltenden Sondertarif gemäss Art. 26 Abs. 2 des Gemeindereglements (als Bemessungsgrundlage) zur Anwendung gebracht habe, einen offensichtlich rechtswidrigen Entscheid getroffen. Darüber hinaus habe die Vorinstanz nicht geprüft, ob der Anschluss der einzelnen Gebäude an die Kanalisation tatsächlich erfolgt und davon Gebrauch gemacht worden sei, weshalb ihr Entscheid offensichtlich Art. 27 Ziff. 1 zweites Lemma des Gemeindereglements verletze. Für jedes einzelne der Gebäude sei der aktuelle Stand des Anschlusses und der Grad der Gebrauchsbereitschaft klar festzuhalten und die Rechtsfolgen daraus gehörig zu begründen.