Citation: 2C_219/2019 E. 7.5.3

7.5.3. Was der Beschwerdeführer gegen diese ausführlichen und nachvollziehbar begründeten Erwägungen der Vorinstanz einwendet, überzeugt nicht: Vorab festzuhalten ist, dass die Vorinstanz bei der Prüfung der Tatfrage, was die vom Beschwerdeführer kontrollierten ausländischen Gesellschaften und die Galerie B.________ bei Abschluss der angeblichen Kommissionsverträge wirklich wollten, selbstverständlich auch Umstände berücksichtigen durfte, die sich aus dem Verhalten dieser "Parteien" nach Vertragsschluss bzw. nach der Einfuhr der jeweiligen Kunstwerke in die Schweiz ergaben (vgl. Urteil 4A_564/2014 vom 11. Februar 2015 E. 3.1). Ein grosser Teil dieser von der Vorinstanz gewürdigten Umstände wird in der Beschwerdeeingabe nicht substanziiert in Frage gestellt. Soweit der Beschwerdeführer sich mit der vorinstanzlichen Beweiswürdigung doch in einer den Rügeanforderungen genügenden (Art. 106 Abs. 2 BGG) Art und Weise auseinandersetzt und namentlich vorbringt, dass einzelne Indizien anders zu würdigen seien, als dies die Vorinstanz getan habe, gelingt es ihm nicht, die offensichtliche Unrichtigkeit der Feststellungen der Vorinstanz zu belegen. Im Lichte des Gesamtkontexts der dokumentierten Vorgänge ist unter Willkürgesichtspunkten nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz für den hier massgeblichen Zeitpunkt der streitgegenständlichen Einfuhren davon ausging, dass weder die vom Beschwerdeführer beherrschten Auslandsgesellschaften noch die Galerie B.________ mit Blick auf die eingeführten Kunstwerke den Willen zum Eingehen eines Kommissionsvertrags gehabt haben. Beweislosigkeit, deren Nachteile in Bezug auf das Vorliegen (lediglich) simulierter Kommissionsverträge die EZV zu tragen hätte (vgl. Urteil 2C_177/2018 vom 22. August 2019 E. 4.1.2), liegt mit Blick auf diese rechtswesentliche Tatsache nicht vor.