Citation: 8C_122/2021 E. 5.2.1

5.2.1. Der Beschwerdeführer macht zunächst erneut geltend, es sei unhaltbar, von einer im Zeitpunkt der Kündigung vorliegenden längerfristigen Arbeitsunfähigkeit auszugehen. Die vorinstanzlich festgestellte Dauer der vollumfänglichen und gestaffelten teilweisen Arbeitsunfähigkeit wird nicht bestritten. Zudem anerkennt der Beschwerdeführer selber, dass weder der GAV noch das diesbezüglich gleichlautende Personalgesetz eine zeitliche Dauer für die Frage der längerfristigen oder dauernden Verhinderung an der Aufgabenerfüllung vorsehen. Mit der erneuten Berufung auf Art. 6 ATSG trägt er sodann lediglich erneut seine eigene Sicht der Rechtslage vor. Wie bereits vermerkt (E. 2.1 hievor), hebt das Bundesgericht einen angefochtenen Entscheid nur dann wegen willkürlicher Anwendung des kantonalen Rechts auf, wenn nicht nur die Begründung des Entscheids, sondern auch dessen Ergebnis unhaltbar erscheint. Davon kann hier keine Rede sein. Die Vorinstanz zeigte in vertretbarer Weise auf, dass der Kündigungsgrund der längerfristigen und dauernden Verhinderung an der Aufgabenerfüllung nach Ziff. 10.5 Abs. 4 lit. a GAV in Anbetracht der Dauer der vollumfänglichen und gestaffelten teilweisen Arbeitsunfähigkeit - auch mit Blick auf als Auslegungshilfe heranziehbare bundesrechtliche Regelungen - als gegeben erachtet werden kann. Selbst wenn eine andere Lösung ebenfalls als vertretbar oder gar zutreffender erscheinen würde, kann nicht gesagt werden, dass sich das kantonale Gericht in offensichtlich unhaltbarer und damit willkürlicher Weise über kantonales Recht hinweggesetzt bzw. dieses qualifiziert unrichtig ausgelegt und angewendet hätte. Das angefochtene Urteil verletzt deshalb weder in der Begründung noch im Ergebnis das Willkürverbot.