Citation: 8C_241/2015 E. A

A.________, geboren 1962, arbeitete im Hotel B.________ als Küchenchef und war bei der Hotela Versicherungen AG (nachfolgend: Hotela) für die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen sowie Berufskrankheiten versichert. Nach der Unfallmeldung vom 17. Juni 2010 war er vom 8. bis zum 13. Juni 2010 arbeitsunfähig gewesen, weil er am Arbeitsplatz von einer Leiter gestürzt sei und sich dabei am Unterschenkel verletzt habe. Eine weitere Meldung erfolgte am 30. Oktober 2010, wonach sich A.________ bereits am 3. Juni 2010 auch eine Verletzung am linken Handgelenk zugezogen habe, welche nicht verheilt sei, und nunmehr am 7. Oktober 2010 auf einem Gerüst ausgerutscht und erneut auf die Hand gefallen sei. Am 11. November 2010 wurde die linke Hand mit der Diagnose eines Morbus Kienböck (Stadium IIIA) in der Klinik C.________ operiert (vaskularisierter Knochenspan zur Revitalisierung des Os lunatum, Radiusverkürzungsosteotomie). Die Hotela lehnte ihre Leistungspflicht gestützt auf eine vertrauensärztliche Stellungnahme mit Verfügung vom 28. Januar 2011 ab mit der Begründung, dass der im Arthro-MRI der Klinik C.________ am 25. Oktober 2010 erhobene Befund einer Lunatummalazie nicht überwiegend wahrscheinlich unfallbedingt sei. Auf Einsprache hin holte sie ein Gutachten des PD Dr. med. D.________, Spital E.________, Klinik für Plastische Chirurgie und Handchirurgie, vom 13. März 2013 ein und hielt gestützt darauf an ihrer Auffassung fest (Einspracheentscheid vom 13. August 2013).