Citation: 4A_584/2018 E. 3

Die Vorinstanz führte aus, die Beschwerdeführer stützten ihre Forderung auf vier Vertragsabweichungen beziehungsweise daraus (angeblich) folgende werkvertragliche Gewährleistungsrechte. Die Erstinstanz habe in der Hauptbegründung das Vorliegen von Werkmängeln verneint. Im Sinne einer Eventualbegründung sei sie zum Schluss gekommen, dass die Klage selbst bei Vorliegen von Mängeln abzuweisen gewesen wäre, da die geltend gemachte Forderungssumme derart unsubstanziiert sei. Die Vorinstanz schützte diese Eventualbegründung. Sie erwog, mit der in der Klageschrift aufgeführten Liste von Rechnungen, Offerten etc. lasse sich insbesondere nicht nachvollziehen, welche Arbeiten respektive Aufwendungen geleistet worden sein sollen, um die behaupteten Mängel zu beseitigen. Da die Beschwerdegegnerin die klägerischen Vorbringen bestritten habe, sei es an den Beschwerdeführern gewesen, die entsprechenden Tatsachen rechtzeitig in den Prozess einzubringen. Der blosse Verweis auf als Beweismittel eingereichte Unterlagen genüge hierfür nicht. Abgesehen davon ergebe sich aus den Beilagen teilweise nicht einmal, welche Aufwendungen auf welchen behaupteten Mangel entfallen sein sollen, und es sei bei mehreren Positionen unklar, was sie mit der geltend gemachten Ersatz- beziehungsweise Minderungsforderung zu tun hätten.