Citation: I 347/05 09.11.2005 E. 4

4.1 Bei dem auf diese medizinische Grundlage gestützten Einkommensvergleich ging die IV-Stelle davon aus, dass der Versicherte ohne invalidisierende Gesundheitsschädigung weiterhin selbstständig erwerbstätig wäre. Das dabei mutmasslich erzielte Einkommen (Valideneinkommen) setzte die Verwaltung für das Jahr 2002 auf Fr. 40'390.- fest, entsprechend dem im individuellen Konto des Versicherten für die Jahre 1998 bis 2000 durchschnittlich verzeichneten und der Nominallohnentwicklung bis 2002 angepassten Jahresverdienst. Das trotz gesundheitlicher Beeinträchtigung zumutbarerweise noch erzielbare Einkommen (Invalideneinkommen) bestimmte die Verwaltung mangels einer noch ausgeübten Erwerbstätigkeit anhand von Tabellenlöhnen gemäss der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung. Sie ging vom monatlichen Bruttolohn (Zentralwert bei einer standardisierten Arbeitszeit von 40 Wochenstunden) der im Bereich "Informatikdienste; Dienstleistungen für Unternehmen" auf dem Anforderungsniveau 3 (Berufs- und Fachkenntnisse vorausgesetzt) beschäftigten Männer im Jahr 2000 von Fr. 5761.- (LSE 2000, S. 31 Tabelle TA1) aus, den sie auf die betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit im Sektor Dienstleistungen von 41.9 Stunden (Die Volkswirtschaft, Heft 10/2005, S. 82 Tabelle B9.2) umrechnete und der Nominallohnentwicklung bis 2002 anpasste (gemäss Nominallohnindex in: Die Lohnentwicklung 2002, S. 30 Tabelle 1.93). Von den aufs Jahr (x 12) und unter Berücksichtigung der noch gegebenen hälftigen Arbeitsfähigkeit resultierenden Fr. 37'517.- nahm sie einen leidensbedingten Abzug von 25 % vor. Dies ergibt ein Invalideneinkommen von Fr. 28'137.- und in Gegenüberstellung mit dem Valideneinkommen von Fr. 40'390.- eine - nicht rentenberechtigende (Art. 28 Abs. 1 IVG) - invaliditätsbedingte Erwerbseinbusse von 30.3 %. 4.2 Das kantonale Gericht hat dieses Vorgehen weitgehend bestätigt und verlangt von der Verwaltung einzig ergänzende Abklärungen zur Frage, ob und allenfalls in welchem Ausmasse bei dem nach den IK-Einträgen festgesetzten Valideneinkommen invaliditätsfremde Aufrechnungen und Erträge zu berücksichtigen seien. Demgegenüber macht der Beschwerde führende Versicherte geltend, er hätte auch ohne Eintritt der invalidisierenden Gesundheitsschädigung von der selbstständigen auf eine unselbstständige Erwerbstätigkeit gewechselt. Für die Bestimmung des Valideneinkommens sei daher nicht von den als Selbstständigerwerbender erzielten Einkünften auszugehen.