Citation: 6B_569/2018 E. 1.4.6

1.4.6. Die Beschwerdeführerin weist schliesslich zu Recht darauf hin, dass aus ihrer Angst vor einer Kindesentführung nicht abgeleitet werden könne, sie habe auch einen sexuellen Missbrauch ihrer Söhne durch die anwesenden Männer befürchtet. Sie legt dabei jedoch nicht dar, inwiefern sich dies auf das Beweisergebnis auswirken soll. Selbst wenn mit der Beschwerdeführerin davon auszugehen wäre, dass sie keine Angst vor einem sexuellen Missbrauch ihrer Kinder gehabt habe, durfte die Vorinstanz das der Beschwerdeführerin in der Anklage vorgeworfene Fehlverhalten aufgrund der übrigen Beweismittel als erstellt erachten. Ihre Schlussfolgerungen sind nach der Aktenlage weder offensichtlich unrichtig, noch ist darin eine willkürliche Beweiswürdigung zu erblicken. Dass ein anderes Beweisergebnis ebenfalls in Betracht fällt, begründet im Übrigen noch keine Willkür (BGE 144 V 50 E. 4.2 S. 53). Ob die Beschwerdeführerin sexuelle Übergriffe auf ihre Kinder durch den Privatkläger 1, den Privatkläger 3 und den Zeugen D.________ befürchtet hat, als sie diese mit ihren Anschuldigungen eindeckte, kann damit letztendlich offen gelassen werden.