Citation: U 422/06 06.02.2007 E. 3

Die Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde sind nicht geeignet, die tatsächlichen Feststellungen und rechtlichen Schlussfolgerungen des kantonalen Gerichts als unrichtig oder sonst wie bundesrechtswidrig erscheinen zu lassen. Dabei kann mit der Vorinstanz offen bleiben, ob der Heckauffahrunfall vom 5. Dezember 2004 ein leichtes oder mittelschweres im Grenzbereich zu den leichten Unfällen liegendes Ereignis darstellt (vgl. RKUV 2003 Nr. U 489 [U 193/01] S. 360 Erw. 4.2). Die beantragte unfalltechnische oder biomechanische Analyse des Unfalles ist nicht erforderlich (vgl. zu deren Bedeutung für die Kausalitätsbeurteilung RKUV 2003 Nr. U 489 S. 359 Erw. 3.2). Insbesondere lässt sich die vorinstanzliche Würdigung der medizinischen Akten dahingehend, dass die somatischen Beschwerden unmittelbar nach dem Unfall vom 5. Dezember 2004 und im Verlauf des Heilungsprozesses gegenüber der psychischen Problematik ganz in den Hintergrund getreten seien, nicht beanstanden. In diesem Zusammenhang können die in erster Linie geklagten Kopfschmerzen im Rahmen des HWS-Distorsionstraumas insofern nicht als rein somatischer Natur bezeichnet werden, als ein erklärendes organisches Substrat fehlt. Im Weitern trifft zwar zu, dass im Rahmen des stationären Aufenthalts in der Klinik Z.________ zentrale und periphere vestibuläre Defizite bei Vorliegen eines HWS-Distorsionstraumas festgestellt worden waren. Indessen wurde die Störung des Gleichgewichtssinnes als diffus erachtet und es bestand lediglich ein Schwank-, nicht hingegen ein Drehschwindel im eigentlichen Sinne (Bericht Dr. med. K.________, FMH ORL, vom 6. August 2006). Schliesslich besteht kein Grund zur Annahme, dass durch den Unfall die vorbestehenden Diskushernien im Zervikalbereich dauernd und nicht bloss allenfalls vorübergehend schmerzhaft geworden waren. Die vorinstanzliche Adäquanzprüfung nach BGE 115 V 133 wird zu Recht nicht beanstandet. Der angefochtene Entscheid ist somit rechtens.