Citation: 6B_1437/2020 E. 1.3

1.3. Die Vorinstanz hält im Rahmen ihrer rechtlichen Würdigung zunächst fest, C.________ habe sich mit seinen sexuellen Handlungen, die er im Nachgang an den einvernehmlichen sexuellen Verkehr des Beschwerdeführers mit der Beschwerdegegnerin 2 an dieser vorgenommen habe, der Vergewaltigung und sexuellen Nötigung schuldig gemacht (angefochtener Entscheid E. II.4.2 S. 17). Diese Schuldsprüche focht C.________ nicht an und stellt auch der Beschwerdeführer nicht in Abrede. Weiter erkennt die Vorinstanz, indem der Beschwerdeführer C.________ ins Zimmer gerufen habe, beharrlich versucht habe, die Beschwerdegegnerin 2 zum Geschlechtsverkehr auch mit diesem zu überreden, und schliesslich das Zimmer mit der ängstlichen und zitternden Beschwerdegegnerin 2 C.________ überlassen habe im Wissen, dieser werde gegen ihren Willen mit ihr den Geschlechtsverkehr vollziehen, habe er keineswegs C.________ bloss unterstützt, sondern diesem den Geschlechtsverkehr mit der Beschwerdegegnerin 2 in massgeblicher Weise erst ermöglicht und ihn bei der Ausführung seines deliktischen Willens ermutigt sowie bestärkt. Sein Verhalten bestätige jedenfalls, dass er sich in voller Kenntnis der Sachlage am Entschluss beteiligt habe, die Beschwerdegegnerin 2 zu vergewaltigen bzw. sexuell zu nötigen. Er habe in derart massgeblicher Weise am deliktischen Verhalten mitgewirkt, dass er zweifellos eine gewisse Herrschaft über den Ablauf besessen habe. Sein Tatbeitrag sei für die Ausführung des Delikts derart wesentlich gewesen, dass es mit diesem stehe oder falle. Der Beschwerdeführer habe sich somit den Entschluss und den Willen von C.________ zur Begehung der Straftat vollständig zu Eigen gemacht und dies mit seinen Handlungen zum Ausdruck gebracht, indem er massgeblich zur Vorbereitung beigetragen und C.________ bei der Tatausführung ermutigt habe. Dem Beschwerdeführer sei daher mittäterschaftliches Handeln vorzuwerfen (angefochtener Entscheid E. II.4.3.2 S. 40 f.).