Citation: 4C.139/2004 25.10.2004 E. 3

Die Vorinstanz bejahte bezüglich der Lithographie das Zustandekommen eines Kaufvertrages über Fr. 3'300.--. In einer Eventualbegründung hielt sie fest, die Beklagte müsse sich den Preis der Lithographie von Fr. 3'300.-- aus ungerechtfertigter Bereicherung im Sinne einer Ersparnisbereicherung anrechnen lassen. Beruht der angefochtene Entscheid - wie vorliegend - auf zwei selbständigen Begründungen, so muss sich die (Anschluss-) Berufung gegen beide Begründungen richten (BGE 115 II 300 E. 2b; 111 II 397 E. 2b). Da die Beklagte in ihrer Anschlussberufung nicht beide Begründungen beanstandet, genügt ihre Eingabe den Anforderungen von Art. 55 Abs. 1 lit. c OG nicht. Auf die Anschlussberufung ist daher nicht einzutreten.