Citation: 8C_18/2020 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz hat zum Ablauf des Ereignisses vom 20. August 2015 festgestellt, der Versicherte habe beim Tragen einer schweren Türe die Aussenseite des rechten Ellbogens an einem Türrahmen angeschlagen. Sämtliche Ärzte seien sich einig, dass ein solches Anschlagen nicht geeignet sei, eine Schädigung des Sulcus ulnaris zu bewirken. Da die zur Diskussion stehenden gesundheitlichen Beschwerden auf eine Läsion des Sulcus ulnaris zurückzuführen seien, fehle es an einem natürlichen Kausalzusammenhang. Als zweites Argument, das gegen die Annahme eines Kausalzusammenhangs zwischen dem Ereignis vom 20. August 2015 und den fortbestehenden gesundheitlichen Beschwerden spreche, verweise Dr. med. D.________ in seinem in allen Teilen beweiskräftigen Bericht vom 4. April 2018 auf die dokumentierte Krankheitsentwicklung. Als wahrscheinlichste Genese werde eine traktionsbedingte Nervenläsion im Rahmen der schweren körperlichen Arbeit bezeichnet, die der Versicherte vor dem 20. August 2015 verrichtet habe. Bereits im Sommer 2014 sei der Versicherte wegen Schmerzen und Schwellungen im Bereich der rechten Hand ärztlich behandelt worden. Mit Blick auf sämtliche medizinischen Akten bestehe auch in Berücksichtigung der Stellungnahme des Dr. med. E.________, Facharzt FMH für Neurologie, vom 10. August 2016 Grund zur Annahme, der Versicherte habe anamnestisch bereits vor dem 20. August 2015 an einer Atrophie im Bereich der rechten Hand gelitten, weshalb die Kausalitätsbeurteilung des Dr. med. D.________ auch diesbezüglich nicht in Zweifel zu ziehen sei.