Citation: 1P.202/2000 08.05.2000 E. A

A.- Das Besondere Untersuchungsrichteramt des Kantons Basel-Landschaft beantragte mit einer an das Präsidium des Verfahrensgerichts in Strafsachen gerichteten Eingabe vom 14. Januar 2000 den Erlass eines Haftbefehls gegen R.________ wegen Verdachts des Betruges (Art. 146 StGB), gegebenenfalls der Gehilfenschaft hierzu. Es führte in seinem Antrag aus, R.________ werde dringend verdächtigt, als Mittäter oder Gehilfe seit 1993 zusammen mit L.________ mit Hilfe der Bank A.________ und der Firma B.________ Geldanlagegeschäfte nach dem Schneeballprinzip durchzuführen, wobei sich die seit 1993 erfolgten Anlagen und somit auch die Deliktssumme auf rund DM 80 Mio. belaufe. Die Staatsanwaltschaft in Bochum (Deutschland) habe seit März 1998 im Zusammenhang mit der Anlagetätigkeit der Bank A.________ gegen verschiedene Angeschuldigte, darunter L.________, ermittelt. Auf Ersuchen der Staatsanwaltschaft Bochum habe das Statthalteramt Arlesheim mit Schreiben vom 16. Februar 1999 das Verfahren gegen L.________ übernommen. R.________ wurde am 19. Januar 2000 festgenommen. Die Präsidentin des Verfahrensgerichts in Strafsachen des Kantons Basel-Landschaft erliess am gleichen Tag einen Haftbefehl, mit dem sie gegen R.________ wegen dringenden Tatverdachts und Kollusionsgefahr die Untersuchungshaft bis 16. Februar 2000 anordnete. R.________ reichte eine Haftbeschwerde ein, die der Präsident des Obergerichts des Kantons Basel-Landschaft am 31. Januar 2000 abwies. Das Besondere Untersuchungsrichteramt beantragte beim Verfahrensgericht am 9. Februar 2000 die Haftverlängerung bis 12. April 2000. Die Präsidentin des Verfahrensgerichts entsprach diesem Antrag mit Entscheid vom 16. Februar 2000. Die von R.________ dagegen erhobene Beschwerde wies das Obergericht des Kantons Basel-Landschaft am 2. März 2000 ab.