Citation: I 128/02 19.06.2002 E. 2

2.- In der Verwaltungsverfügung vom 21. August 2001 wurde der Anspruch auf berufliche Massnahmen generell verneint. Das kantonale Gericht hat deren Überprüfung indessen auf die Voraussetzungen für die Gewährung einer Umschulung beschränkt, ohne sich mit der Möglichkeit anderer im Gesetz vorgesehener beruflicher Eingliederungsvorkehren weiter auseinander zu setzen. Das einzige Begehren, das in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde gestellt wird, lautet auf "Arbeitsvermittlung der IV". Eine solche ist - nebst einer Umschulung zum Sanitärplaner - auch schon im kantonalen Beschwerdeverfahren gefordert worden. Indem es die Vorinstanz unterlassen hat, diesen Anspruch zu prüfen, ist ein Antrag des Versicherten unbeurteilt geblieben. Da die Anspruchsvoraussetzungen für die beiden Leistungsarten - Umschulung (Art. 17 IVG) einerseits und Arbeitsvermittlung (Art. 18 IVG) andererseits - insbesondere bezüglich des Ausmasses der Beeinträchtigung der Erwerbsfähigkeit nicht identisch sind (vgl. BGE 116 V 80 sowie nicht veröffentlichte Urteile P. vom 7. Januar 2000 [I 478/99], S. vom 8. Mai 2000 [I 483/99], K. vom 14. Mai 1999 [I 478/98] und T. vom 22. Dezember 1999 [I 536/99]) und der Anspruch auf Arbeitsvermittlung allenfalls auch bejaht werden kann, wenn sich seit einer früheren Ablehnung (Verfügung der IV-Stelle vom 21. Dezember 1999 und vorinstanzlicher Entscheid vom 16. März 2000) keine Verschlechterung des Gesundheitszustandes ergeben hat, ist die Sache an das kantonale Gericht zurückzuweisen, damit es das Versäumte nachholt.