Citation: 8C_388/2024 E. A

A.a. Die 1971 geborene A.________ meldete sich im Juni 2002 zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung an. Die IV-Stelle des Kantons St. Gallen veranlasste eine Abklärung im Haushalt und bat ihren regionalen ärztlichen Dienst (RAD) um eine Stellungnahme. In der Folge sprach ihr die IV-Stelle mit Wirkung ab 1. Juni 2002 eine halbe Rente zu. Den Invaliditätsgrad von 50 % ermittelte sie anhand der gemischten Methode mit je 50%igem Erwerbs- und Haushaltsanteil, wobei sie A.________ als vollständig arbeitsunfähig für eine Erwerbstätigkeit einschätzte (Verfügung vom 13. März 2003). A.b. Nach Erhalt eines telefonischen Hinweises im September 2014 liess die IV-Stelle A.________ observieren und holte bei der Psychiaterin med. pract. B.________ ein Gutachten vom 15. Dezember 2015 ein. Diese stellte einen aktuell unauffälligen psychischen Befund fest und wies auf einen über Verdeutlichungstendenzen hinausgehenden Eindruck von Aggravationstendenzen hin; bewusste Täuschungstendenzen schloss sie nicht aus. Vermutlich schon sehr lange, sehr wahrscheinlich seit Januar 2009, überwiegend wahrscheinlich seit dem Jahr 2012, mit Sicherheit seit der aktuellen Untersuchung sei A.________ vollständig arbeitsfähig. Mit in Rechtskraft erwachsener Verfügung vom 22. September 2016 hob die IV-Stelle die laufende Rente auf das Ende des der Zustellung der Verfügung folgenden Monats auf. A.c. Im Juli 2020 meldete sich A.________ unter Hinweis auf eine Fibromyalgie erneut bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle veranlasste bei der Swiss Medical Assessment- and Business-Center (SMAB) AG ein polydisziplinäres Gutachten vom 11. April 2022und liess den psychiatrischen Gutachter ergänzend am 29. August 2022 Stellung nehmen. Dessen Ausführungen, wonach eine 50%-ige Arbeitsunfähigkeit aufgrund der psychischen Problematik bestehe, erachtete der RAD als nachvollziehbar (Stellungnahme vom 2. September 2022). A.d. Nach einem zweiten anonymen Hinweis liess die IV-Stelle A.________ von Oktober bis Dezember 2022 an 13 Tagen wiederum observieren. Der RAD sichtete die Observationsergebnisse und empfahl, den SMAB-Gutachtern die Frage zu unterbreiten, ob sich gestützt hierauf in medizinischer Hinsicht neue Aspekte ergeben würden. Die Experten verneinten dies und bekräftigten, dass A.________ ein Arbeitspensum von 50 % zumutbar sei. Mit Verfügung vom 15. Dezember 2023 verneinte die IV-Stelle einen Rentenanspruch, da sich der Gesundheitszustand von A.________ seit September 2016 (Rentenaufhebung) nicht wesentlich verändert habe.