Citation: 4C.158/2005 01.09.2005 E. 3

Die Berufung ist abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. Dem Beklagten ist diesem Verfahrensausgang entsprechend die Gerichtsgebühr zu auferlegen (Art. 156 Abs. 1 OG). Er hat überdies der anwaltlich vertretenen Klägerin die Parteikosten für das bundesgerichtliche Verfahren zu ersetzen (Art. 159 Abs. 2 OG). Da die Bedürftigkeit der Klägerin als ausgewiesen erscheint, ist ihr antragsgemäss die unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren und ihr Anwalt als Rechtsbeistand zu bestellen. Die Parteientschädigung ist daher im Falle der Uneinbringlichkeit von der Bundesgerichtskasse zu bezahlen. Die Klägerin hat die Gerichtsgebühr für die Anschlussberufung zu bezahlen. Bei der Bemessung der Gebühr ist praxisgemäss zu berücksichtigen, dass sie das Begehren zurückgezogen hat. Da keine Antwort eingeholt worden ist, sind dem Beklagten keine Parteikosten erwachsen.