Citation: 8C_298/2008 05.11.2008 E. 4.2

4.2.1 Das kantonale Gericht hat zutreffend festgestellt, dass der Versicherte ausweislich der Akten vor dem Unfall vom 12. November 1997 wegen chronischer Sinusitis maxillaris, pulsunabhängigem Tinnitus und Hochton-Perzeptionsstörung in beiden Ohren, paravertebralen lumbalen Beschwerden und cervicalen Verspannungen mit ziehenden Sensationen im Schultergürtelbereich sowie einer (abgeklungenen) Drehschwindelsymptomatik ärztliche Beratung und Behandlung in Anspruch nahm (vgl. Berichte des Prof. Dr. med. L.________, Spezialarzt für Neurologie, Konsiliarius für Neuroangiologie, vom 8. Dezember 1995 und 24. Oktober 2000). Die Perzeptionsstörung ist zudem fachärztlich bestätigt nicht unfallkausal (vgl. Bericht des Spitals E.________ vom 25. August 2005). Die bei Fallabschluss per 8. April 2004 noch vorhanden gewesenen Folgen des Unfalles vom 12. November 1997 (cervicale Myelopathie C 4/5 und C 5/6 mit belastungsabhängigen Nacken- und Kopfschmerzen und intermittierend Gangunsicherheit, Übelkeit, Schwindelattacken sowie Gleichgewichtsstörungen [ohne Einschränkung der Arbeitsfähigkeit]; vgl. Berichte des Dr. med. F.________ vom 8. Mai 2004 und der Frau Dr. med. D.________ vom 10. und 24. März 2005) wurden durch die am 18. Mai 2004 erlittene HWS-Distorsion im Wesentlichen verstärkt, ohne dass medizinisch objektivierbar ein unfallbedingtes Korrelat gefunden werden konnte. Kopfschmerzen von anderer, bisher nicht dagewesener Qualität sind entgegen den Vorbringen des Beschwerdeführers aktenmässig nicht ausgewiesen. 4.2.2 Die Vorinstanz gelangte in Würdigung der medizinischen Unterlagen zum Ergebnis, spätestens am 1. Juni 2006 sei der status quo ante in Bezug auf die Folgen des Unfalles vom 18. Mai 2004 eingetreten. Sie stellte dabei vor allem auf den Bericht des Dr. med. F.________ vom 25. April 2006 ab. Dessen Schlüssigkeit ist jedoch in diesem Punkt, wie der Beschwerdeführer zu Recht vorbringt, zweifelhaft. Dr. med. F.________ beantwortete nicht die Frage, ob der Gesundheitszustand erreicht war, wie er unmittelbar vor dem Unfall vom 18. Mai 2004 bestanden hatte (status quo ante), sondern hielt lediglich fest, die erlittenen Folgen sollten üblicherweise nach zwei Jahren abgeheilt sein. Eine Diskussion der vom Versicherten weiterhin angegebenen und von Dr. med. F.________ und weiteren Ärzten zumindest teilweise bestätigten Beschwerden fand nicht statt. Dies betrifft u.a. auch die ärztlich immer wieder festgestellte (sub)depressive Stimmungslage des Versicherten, welche laut vorinstanzlich aufgelegtem Bericht des ab Mai 2006 konsultierten Facharztes H.________ und der Fachpsychologin I.________ vom 5. Dezember 2006 dekompensierte und zu einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit führte. Auf der anderen Seite ist mit der Vorinstanz eher davon auszugehen, dass die psychischen Beschwerden jedenfalls im Zeitpunkt des Einspracheentscheids vom 8. Dezember 2006 im Vordergrund standen und vorwiegend auf unfallfremden Faktoren (u.a. Arbeitslosigkeit) beruhten. 4.3 Der Frage, ob mit der Vorinstanz der Wegfall des natürlichen Kausalzusammenhangs zu bejahen ist, muss jedoch nicht weiter nachgegangen werden, wenn - wie im Folgenden dargelegt - die Adäquanz zu verneinen ist. Diesfalls kann praxisgemäss auf zusätzliche Beweisvorkehren zur natürlichen Kausalität verzichtet werden (SVR 1995 UV Nr. 23 S. 67, U 183/93 E. 3c; vgl. zu der in BGE 134 V 109 präzisierten Schleudertrauma-Praxis Urteile 8C_623/2007 vom 22. August 2008 E. 6.2 und 8C_42/2007 vom 14. April 2008 E. 2 mit Hinweisen).