Citation: 1C_182/2013 E. 4.3

4.3. Diese Erwägungen sind aus bundesrechtlicher Sicht nicht zu beanstanden. Ergänzend ist darauf hinzuweisen, dass der Beschwerdeführer selbst nicht geltend macht, im Vertrauen auf die angebliche Zusicherung der Gemeinde irgendwelche Dispositionen getroffen zu haben, die er nicht (oder nur schwer) wieder rückgängig machen könne. Hinzu kommt, dass sich die Zufahrtsstrasse auf fremdem Grund befindet. Zwar wurde diese von der Beschwerdegegnerin als Waldeigentümerin eine Zeit lang toleriert (so Aktennotiz vom 1. Mai 1998) und fanden Verhandlungen im Hinblick auf die Vornahme eines Landabtauschs oder die Einräumung eines Baurechts statt (vgl. Protokoll der Einigungsverhandlung vom 18. Juni 2007 S. 3 f.). Nachdem diese Verhandlungen gescheitert waren, war es jedoch keinesfalls treuwidrig, wenn die Beschwerdegegnerin ihre Unterschrift unter das Rodungsgesuch verweigerte und die Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands verlangte.