Citation: 8C_663/2022 E. 8

Unbegründet ist schliesslich die Rüge der Beschwerdeführerin, die Vorinstanz habe Art. 20 Abs. 2ter lit. a UVG verletzt, indem sie der Versicherten auch nach Eintritt des ordentlichen Rentenalters eine ungekürzte Rente zugesprochen habe. So hält Abs. 2 Satz 2 der Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. September 2015 explizit fest, die Rente werde nicht gekürzt, wenn die Rentenbezügerin das ordentliche Rentenalter weniger als acht Jahre nach dem Inkrafttreten erreiche. Art. 20 Abs. 2ter trat am 1. Januar 2017 in Kraft und A.________ sel. erreichte im Jahr 2021, mithin weniger als acht Jahre vor Inkrafttreten des neuen Rechts, das ordentliche Rentenalter. Die Vorinstanz hat demnach kein Bundesrecht verletzt, indem sie auf eine Rentenkürzung verzichtete.