Citation: 2C_520/2014 E. 4.2

4.2. Der Beschwerdeführer lebt bei seinen Eltern und auch seine beiden Brüder wohnen in Basel. Dieser Umstand genügt nicht, um anzunehmen, es liege eine besonders enge Beziehung zu diesen im Sinne der bundesgerichtlichen Rechtsprechung vor. Der Beschwerdeführer kritisiert zwar, die Praxis des Bundesgerichts sei zu streng; der Beweis eines Abhängigkeitsverhältnisses sei ausser bei der Pflegebedürftigkeit eines Familienmitglieds kaum zu erbringen. Die Frage, ob der Widerruf der Bewilligung vorliegend einen Eingriff in das Privatleben des Beschwerdeführers darstellt, kann indessen so oder anders dahin gestellt bleiben, nachdem dieser sich auch bei Berücksichtigung der Beziehung zu den Eltern und Geschwistern als verhältnismässig und gerechtfertigt erweist (vgl. Urteil des Bundesgerichts 2C_536/2013 vom 30. Dezember 2013 E. 2.5, nicht publ. in BGE 140 II 129). Diese familiären Banden vermochten ihn bereits bisher nicht davon abzuhalten, in der Schweiz wiederholt schwer straffällig zu werden.