Citation: 4D_70/2016 E. 4.3

4.3. Sodann begründet die Beschwerdeführerin die Willkürrüge damit, dass sie entgegen der Auffassung der Vorinstanz alle "Sachverhaltselemente" über die Annahme eines "Vertretungsverhältnisses nach Art. 32 Abs. 2 OR" schon vor der Erstinstanz eingebracht habe. Wie es sich damit verhält und ob die Ausführungen der Beschwerdeführerin die Voraussetzungen an eine Willkürrüge erfüllen würden (Erwägung 2.1), braucht nicht beurteilt zu werden. Denn die Vorinstanz erwog anschliessend an die Erwägungen, wonach die oben genannte Sachdarstellung der Beschwerdeführerin neu sei, dass vorliegend "offensichtlich" nicht von einer Gleichgültigkeit der Beschwerdegegnerin in Bezug auf ihren Vertragspartner ausgegangen werden könne, nachdem sie die Beschwerdeführerin mit E-Mail vom 1. April 2014 implizit um dessen Bezeichnung ersucht und den Kaufvertrag entsprechend den von der Beschwerdeführerin erhaltenen Angaben angepasst habe. Die Vorinstanz kam damit in einer Eventualbegründung zum Schluss, dass es der Beschwerdegegnerin im Sinne von Art. 32 Abs. 2 OR nicht gleichgültig gewesen sei, ob der Kaufvertrag über den Pferdetransporter mit der Beschwerdeführerin oder mit der C.________ GmbH abgeschlossen werde. Beruht der angefochtene Entscheid auf mehreren selbständigen Begründungen, die je für sich den Ausgang des Rechtsstreits besiegeln, so hat die beschwerdeführende Partei darzulegen, dass jede von ihnen Recht verletzt; andernfalls kann auf die Beschwerde nicht eingetreten werden (BGE 138 III 728 E. 3.4 S. 735). Diesen Voraussetzungen kommt die Beschwerdeführerin nicht nach, denn sie setzt sich mit der genannten selbständig tragenden Eventualbegründung der Vorinstanz in ihrer Beschwerde nicht, zumindest nicht hinreichend, auseinander, sodass schon aus diesem Grund mangels hinreichender Auseinandersetzung mit dem vorinstanzlichen Entscheid auf die Rüge nicht einzutreten ist (Erwägung 2.1). Zudem zeigt die Beschwerdeführerin nicht auf, inwiefern die genannte Beurteilung der Vorinstanz offensichtlich unrichtig im oben genannten Sinne wäre (Erwägung 2.1), indem sie bloss entgegen der Auffassung der Vorinstanz behauptet, dass es der Beschwerdegegnerin gleichgültig gewesen sei, mit wem sie den Vertrag schliesse, oder pauschal behauptet, dass die Beschwerdegegnerin im erstinstanzlichen Verfahren nicht vorgebracht habe, dass es ihr nicht gleichgültig sei, mit wem sie den Vertrag schliesse. Darauf ist nicht einzutreten.