Citation: 6B_961/2016 E. 5.3.2

5.3.2. Soweit sich der Beschwerdeführer in Bezug auf den Schuldspruch des gewerbsmässigen Betruges gegen die Feststellung des Sachverhalts wendet, erschöpft sich seine Beschwerde wiederum in einer unzulässigen appellatorischen Kritik, auf welche nicht eingetreten werden kann. Dies gilt im selben Masse, soweit der Beschwerdeführer sich gegen die Bejahung des subjektiven Tatbestandes wendet (Beschwerde S. 72 f.). Was der Beschwerdeführer sodann gegen die Würdigung des Sachverhalts als arglistige Täuschung einwendet, geht weitgehend an der Sache vorbei. Wie die Vorinstanz zu Recht annimmt (angefochtenes Urteil S. 29), verkennt der Beschwerdeführer, dass nicht primär das Geschäftsmodell, die wirtschaftliche Zukunft der A.________AG oder überzogene Gewinnversprechen Gegenstand der Täuschung gegenüber den Geschädigten bildeten, sondern die massiv beschönigte Darstellung der finanziellen Verhältnisse der Gesellschaft im Zeitpunkt der Vertragsabschlüsse. Gegenstand der Täuschung bildete mithin die Kreditwürdigkeit bzw. der Rückzahlungswille des Beschwerdeführers und des Mitangeklagten Y.________. Wie die Vorinstanz zutreffend erkennt, erachtet die Rechtsprechung die Vorspiegelung des Leistungswillens grundsätzlich als arglistig, weil sie eine innere Tatsache betrifft, die vom Vertragspartner ihrem Wesen nach nicht direkt überprüft werden kann. Arglist scheidet nur aus, soweit die Behauptung des Erfüllungswillens mittels Nachforschungen über die Erfüllungsfähigkeit überprüfbar ist und sich aus der möglichen und zumutbaren Prüfung ergeben hätte, dass der andere zur Erfüllung nicht fähig ist (BGE 118 IV 359 E. 2 mit Hinweisen). Mit dieser Begründung setzt sich der Beschwerdeführer nicht auseinander. Der Gesichtspunkt der Geschäftserfahrenheit der Geschädigten tritt in diesem Kontext in den Hintergrund. Abgesehen davon kommt die Vorinstanz auch mit nachvollziehbaren Gründen zum Schluss, die Geschädigten seien keine geschäftserfahrenen Investoren gewesen. Damit kann auch offen bleiben, ob zwischen dem Beschwerdeführer und der Geschädigten I.________ ein Vertrauensverhältnis bestanden hat. Insofern kann auf das angefochtene Urteil verwiesen werden. Im Übrigen erfordert die Erfüllung des Tatbestands des Betruges nach der Rechtsprechung nicht, dass das Täuschungsopfer die grösstmögliche Sorgfalt walten lässt und alle erdenklichen ihm zur Verfügung stehenden Vorkehren trifft. Der strafrechtliche Schutz entfällt mithin nicht bei jeder Fahrlässigkeit des Opfers, sondern nur bei Leichtfertigkeit, mithin wenn es die grundlegendsten Vorsichtsmassnahmen nicht beachtet. Soweit der Beschwerdeführer schliesslich geltend macht, es sei nicht ersichtlich, wie die Vorinstanz in Bezug auf den Geschädigten F.________ zu einem ihn belastenden Beweisergebnis habe kommen können (Beschwerde S. 69), übersieht er, dass er in Bezug auf diesen Geschädigten der Vorinstanz freigesprochen worden ist (angefochtenes Urteil S. 24 f., 40, 97 [Dispositiv Ziff. II 2.2]).