Citation: 9C_73/2022 E. 3

Die Einwendungen des Beschwerdeführers lassen - soweit sie überhaupt relevant und nicht ohnehin unzulässiger, rein appellatorischer Natur sind (vgl. BGE 144 V 50 E. 4.2 mit Hinweisen) - die Beweiswürdigung des kantonalen Gerichts und die diesbezüglichen Feststellungen weder offensichtlich unrichtig noch als Ergebnis einer Rechtsverletzung erscheinen: Vorweg ist festzuhalten, dass rechtsprechungsgemäss auch bei Nicht- respektive nicht rechtzeitiger Leistung einer von mehreren Raten eines Kostenvorschusses auf eine Beschwerde nicht eingetreten werden darf, wenn zuvor auf die entsprechenden Säumnisfolgen hingewiesen worden ist (vgl. etwa Urteil 1D_6/2019 vom 29. August 2019). Vorliegend hatte die Vorinstanz hinsichtlich beider zu bezahlender Raten mit Einschreiben vom 10. November 2021 explizit auf die Säumnisfolgen hingewiesen, weshalb ein Nichteintreten bei Säumnis grundsätzlich zulässig war. Unbestritten bleibt sodann die vorinstanzliche Feststellung, wonach die tatsächliche Postaufgabe des Gesuchs um Fristerstreckung für die erste Akontozahlung innerhalb der Frist bis und mit 6. Dezember 2021 nicht bewiesen sei. Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers ist das kantonale Gericht bei dieser Sachlage weder in Willkür verfallen noch hat es sonstwie Bundesrecht verletzt, wenn es in Nachachtung der bundesgerichtlichen Rechtsprechung (dazu die angefochtene Verfügung) das Datum des Poststempels als Beweis für die Postaufgabe herangezogen hat. Diesbezüglich überzeugt insbesondere das Argument des Beschwerdeführers betreffend den in katholischen Gemeinden geltenden Feiertag vom 8. Dezember 2021 (Maria Empfängnis) nicht: So wurde das Schreiben unbestritten in Neuchâtel postamtlich übergeben, wo der genannte Feiertag nicht gilt. Im Übrigen wurde der Brief in Eclépens Centre Courrier, Kanton Waadt, abgestempelt, wo Maria Empfängnis ebenfalls kein Feiertag ist. Weiterungen erübrigen sich.