Citation: 8C_9/2017 E. 4.1.2

4.1.2. Dagegen wendet der Beschwerdeführer ein, selbst wenn das Valideneinkommen nach Art. 28 Abs. 4 UVV festzulegen wäre, dürfte nicht auf das Einkommen abgestellt werden, das ein Versicherter mittleren Alters gemäss LSE bei gleicher Beeinträchtigung erzielen würde. Es müsste - bei realistischer Einschätzung - sein Einkommen während des Anstellungsverhältnisses bei der Pensionskasse Basel-Stadt berücksichtigt und beigezogen werden. Konkret will er das bei der Pensionskasse Basel-Stadt zuletzt - im Januar 2008 also - erzielte Einkommen hochgerechnet auf das Jahr 2013 als Valideneinkommen eingesetzt sehen. In der Anwendung von Art. 28 Abs. 4 UVV unter Bezugnahme auf in der LSE 2012 ausgewiesene Lohndaten sieht er eine rechtsungleiche Behandlung gegenüber Versicherten, deren Rentenanspruch vor Erreichen des Pensionierungsalters entsteht. Das vorinstanzliche Vorgehen - nur weil er zufälligerweise erst nach der Pensionierung rentenberechtigt wurde - stelle eine als willkürlich im Sinne von Art. 9 BV zu betrachtende Missachtung des Rechtsgleichheitsgebotes und - im Hinblick auf das Alter - einen Verstoss gegen das Diskriminierungsverbot gemäss Art. 8 BV sowie Art. 14 in Verbindung mit Art. 8 EMRK dar.