Citation: 1C_402/2021 E. 4.3.3

4.3.3. Die Vorinstanz hat diesbezüglich erwogen, die Bau- und Verkehrsdirektion habe unter Verweisung auf die Umgebung einleuchtend begründet, dass eine teilweise Rebenbepflanzung durchaus geeignet sei, eine gute Gesamtwirkung herzustellen. Weshalb es sich anders verhalten sollte, gehe weder aus den Stellungnahmen der OLK noch aus den Ausführungen der Beschwerdeführerin hervor. Gemäss Entscheid der kantonalen Bau- und Verkehrsdirektion vom 3. Februar 2020, E. 8g, betrage der von der OLK erwähnte Streifen zwischen der Glaswand und dem Gebäude ca. 14.5 m x 3 m. Ein solcher Landstreifen sei nicht von vornherein ungeeignet für eine Rebenbepflanzung. Zudem wiesen umliegende Parzellen grossflächige Rebenbepflanzungen auf, womit die geplante Gestaltung Elemente der Umgebung aufnehme und zu einer positiven Gesamtwirkung führe. Dem Fachbericht lasse sich denn auch nicht entnehmen, inwiefern sich eine Rebenbepflanzung störend auf das Ortsbild auswirken würde. Auf dem Baugrundstück selbst sollten sich überdies ursprünglich ebenfalls Reben befunden haben, wie die Bauherrschaft geltend mache. Sollte sich die geplante Rebenbepflanzung wider Erwarten nicht verwirklichen lassen, werde es in der Verantwortung der Bauherrschaft liegen, in einem möglicherweise notwendigen Projektänderungsverfahren eine den Ästhetikgrundsätzen ebenfalls genügende Alternative auszuarbeiten. Mit diesen Erwägungen der Vorinstanzen setzt sich die Beschwerdeführerin nicht auseinander. Dass die Vorinstanzen damit gegen das Willkürverbot (Art. 9 BV) verstossen haben sollen, vermag sie somit weder darzutun noch liegt dies auf der Hand. Insbesondere hat die OLK die Vereinbarkeit der vorgesehenen Rebenbepflanzung mit einer guten einheitlichen Gesamtwirkung denn auch nicht verneint, sondern bezweifelt, dass eine solche Bepflanzung "möglich bzw. richtig ist" (vgl. oben E. 4.3.2). Im Übrigen hält die Beschwerdeführerin selber fest, dass die umliegenden Liegenschaften über grossflächige Rebenbepflanzungen verfügten.