Citation: 9C_243/2016 E. 3.2

3.2. Mit dem Gesagten im Einklang steht auch die Diagnose in der polydisziplinären Beurteilung vom 15. Dezember 2005, wonach eine "polysymptomatische vegetative Dysfunktion, gemäss ICD-10 Somatisierung (F45.0) inklusive gemischter dissoziativer Symptomatik (Gefühllosigkeit der linken Körperhälfte, Ohnmachtsanfälle) sowie generalisierte Angststörung (F41.1) mit zusätzlichen Panikattacken (F41.0); psychodynamisch: weitgehend abgewehrte Angstsymptomatik bei histrionischem Verarbeitsungsmodus (F60.4) " hatte festgestellt werden können. Auch daraus ergibt sich ohne Weiteres, dass die generalisierte Angststörung (F41.1) in der Somatisierungsstörung (F45.0) mitenthalten ("inklusive") war. Somit kann den ärztlichen Beurteilungen weder entnommen werden, dass die Angststörung eine zusätzliche Arbeitsunfähigkeit bewirkt hätte (zur hier nicht einschlägigen Rechtsprechung bei sogenannten "Mischsachverhalten" vgl. Urteil 9C_121/2014 vom 3. September 2014 E. 2.4-2.7, in: SVR 2014 IV Nr. 39 S. 137), und schon gar nicht bestehen Hinweise, dass die Angststörung hauptsursächlich für die ursprüngliche Rentenzusprache gewesen wäre.