Citation: 8C_307/2023 E. 5.1

5.1. Entgegen den Vorbringen des Beschwerdeführers werden die geltend gemachten Schulter- und Nackenschmerzen sowie Gefühlsstörungen im linken Arm in den Berichten des Zentrums E.________ zwar anamnestisch erwähnt. Der blosse Hinweis darauf, dass diese am ehesten traumatisch bedingt seien, beziehungsweise die Angabe, dass keine unfallfremden Faktoren bekannt seien, die das Beschwerdebild diesbezüglich zu erklären vermöchten, genügt indessen nicht für die Begründung einer Unfallkausalität im Sinne einer vorübergehenden Verschlimmerung eines krankhaften Vorzustandes. Insbesondere lässt sich mit der blossen Tatsache, dass diese Beschwerden erst nach dem Unfall aufgetreten sind, kein Beweis über deren Unfallkausalität führen ("post hoc ergo propter hoc"; BGE 119 V 335 E. 2b/bb; SVR 2016 UV Nr. 18 S. 55, 8C_331/2015 E. 2.2.3.1). Weitergehende Ausführungen dazu finden sich in den Stellungnahmen der behandelnden Ärzte nicht. Dass das kantonale Gericht bei der Beurteilung einer allfälligen Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin wegen Verschlimmerung eines krankhaften Vorzustandes an der Halswirbelsäule mit Diskushernie unrichtige Sachverhaltsfeststellungen getroffen oder sonstwie Bundesrecht verletzt haben sollte, vermag der Beschwerdeführer nicht darzutun.