Citation: 9C_788/2015 E. 2.2

2.2. Aufgrund der Angaben des Administrativgutachters Dr. med. B.________ in der Expertise vom 24. Juni 2013 ging die Vorinstanz davon aus, der Beschwerdeführer leide an einer rezidivierenden depressiven Störung, zuletzt leicht- bis mittelgradige depressive Episode mit einem somatischen Syndrom sowie einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung und chronischen Beschwerden im HWS- und LWS-Bereich. Die anhaltende somatoforme Schmerzstörung stimme mit den klinischen Befunden kaum überein und enthalte Hinweise für Aggravation; sie erreiche bezüglich der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit nur beschränkte Aussagekraft. Die von der Verwaltung anerkannte Invalidität sei den rheumatologischen Faktoren zuzuschreiben. Hinzu komme eine Belastung durch ein fluktuierendes depressives Krankheitsbild, welches indessen zu keiner dauerhaften Verminderung der Arbeitsfähigkeit führe. Hinsichtlich der Diagnose einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung warte das Gutachten des Dr. med. B.________ nicht mit den nach der geänderten Rechtsprechung verlangten spezifischen Angaben auf. Es enthalte jedoch in Bezug auf die IV-rechtlichen Auswirkungen der somatoformen Schmerzstörung in den Angaben und im Verhalten des Versicherten deutliche Hinweise auf eine Aggravation. Hinzu kämen eine ausgeprägte Motivationslosigkeit sowie psychosoziale Faktoren. Unter diesen Umständen sei kein IV-rechtlich relevanter psychischer Gesundheitsschaden ausgewiesen.