Citation: 5A_801/2022 E. 4.4.1

4.4.1. Zu Recht wirft sie der Vorinstanz Widersprüchlichkeit vor, wenn diese einerseits ausführte, es verblieben der Beschwerdeführerin noch vier Jahre, um ein Pensum von 80 % zu erreichen, sie ihr dieses andererseits aber bereits ab 1. August 2023 anrechnete. Es ist nicht nachvollziehbar, wie die Vorinstanz hier auf eine (künftig noch bestehende) Frist von vier Jahren gekommen sein will. Ob die Erklärung des Beschwerdegegners zutrifft, sie habe mit den vier Jahren vielmehr die Zeit bis zum Wegfall des nachehelichen Unterhalts gemeint, kann dahingestellt bleiben, denn der Widerspruch in den Erwägungen des angefochtenen Entscheids verschafft der Beschwerdeführerin keinen Anspruch auf eine vierjährige Übergangsfrist.