Citation: U 233/03 25.03.2004 E. 4

4.1 Die Vorinstanz hat in zutreffender Würdigung der Arztberichte - unter Einschluss der vom Beschwerdeführer eingereichten - dargetan, dass die der SUVA zum Einsprachezeitpunkt zur Verfügung gestandenen Akten eine zuverlässige Beurteilung der durch die Kniebeschwerden bedingten Leistungsbeeinträchtigung zugelassen haben, ohne dass weitere Abklärungen angezeigt gewesen wären. Zwar hatte die SUVA den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers zunächst noch unter Hinweis auf die gesetzlichen Bestimmungen zum Mahnverfahren (Art. 47 Abs. 3 UVG; Art. 59 UVV, in der jeweils bis Ende 2002 gültigen Fassung) gebeten, den Versicherten zur Teilnahme an einer versicherungsintern anberaumten, bisher verweigerten Begutachtung zu motivieren. Indessen verzichtete die SUVA alsdann auf die Durchführung dieses Verfahrens. Stattdessen holte sie beim Hausarzt Dr. med. B.________ einen Bericht vom 7. November 2001 über den Gesundheitszustand ein. Dieser und die ebenfalls eingeforderten Röntgenbilder erlaubten es dem Kreisarzt-Stellvertreter, Dr. med. M.________, den Gesundheitsschaden ohne Untersuchung zu erfassen und zur Arbeitsfähigkeit Stellung zu nehmen. Der vom Beschwerdeführer hernach eingereichte Bericht von Dr. med. K.________ vom 21. Juni 2002 zeigt denn auch bezüglich der Schädigung am rechten Knie keine neuen Gesichtspunkte auf. Der von Dr. med. K.________ erwähnte und von Dr. med. S.________ am 26. September 2002 bestätigte Verdacht auf einen Borreliose-Infekt ist nicht Gegenstand dieses Verfahrens (Erw. 1 hiervor). 4.2 Der Kreisarzt-Stellvertreter bezeichnete in seiner Schlussbeurteilung vom 27. November 2001 leichte bis mittelschwere wechselbelastende, knieschonende Tätigkeiten als für den Versicherten zumutbar, dies mit der Präzisierung, dass häufiges Begehen von Treppen und Leitern, repetitives oder dauerndes Arbeiten in kniender oder kauernder Stellung, häufiges Heben und Tragen von Gewichten über 20 kg und dauerndes "auf den Beinen" sein während mehr als 30 Minuten, zu vermeiden seien. Darauf kann mit der Vorinstanz abgestellt werden, ohne dass Weiterungen wie die anbegehrte verwaltungsexterne Begutachtung angezeigt wären: Die Berichte der Dres. med. K.________ und S.________ vermögen die Einschätzung des Kreisarzt-Stellvertreters nicht zu erschüttern. Soweit Dr. med. K.________ von einer verbliebenen Restarbeitsfähigkeit von 60 % spricht, bezieht sich dies lediglich auf die zuletzt ausgeübte Arbeit als Maurer und nicht die dem Knieleiden angepasste Tätigkeit. Diese wird durch Dr. med. K.________ nicht wesentlich anders umschrieben als von Dr. med. M.________. Der Bericht des Dr. med. S.________ hingegen schweigt sich darüber aus.