Citation: 2C_480/2014 E. B

Am 31. Mai 2013 beantragte A.________ die Verlängerung ihrer Aufenthaltsbewilligung, wobei sie "verheiratet" und "getrennter Haushalt" angab. Das Migrationsamt teilte A.________ am 7. Mai 2013 mit, es beabsichtige, die Aufenthaltsbewilligung nicht zu verlängern, da die Ehe weniger als drei Jahre gedauert habe und auch keine wichtigen persönlichen Gründe vorlägen, welche einen weiteren Aufenthalt in der Schweiz erforderlich machen würden. A.________ machte mit Stellungnahme vom 5. Juni 2013 geltend, D.________ habe sie im März 2011 misshandelt, was eine ärztliche Behandlung und eine zweiwöchige Arbeitsunfähigkeit nach sich gezogen habe. Dies und das konfliktreiche Verhältnis zwischen ihrem Sohn und ihrem Ehemann habe schliesslich zur Trennung geführt. Am 29. Juli 2013 wies das Migrationsamt das Gesuch um Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung ab und wies A.________ aus der Schweiz weg. Die Sicherheitsdirektion vereinigte die Rekursverfahren betreffend vorzeitige Erteilung der Niederlassungsbewilligung und betreffend Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung und wies die Rekurse am 19. Dezember 2013 ab. Mit Urteil vom 2. April 2014 bestätigte das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich den Entscheid der Sicherheitsdirektion in den beiden Hauptpunkten, hob ihn indessen insoweit auf, als A.________ die unentgeltliche Rechtspflege verweigert worden war.