Citation: 4P.15/2007 13.03.2007 E. 5

5.1 Gegen diese Begründung wendet die Beschwerdeführerin in erster Linie ein, sie habe in der Appellationsbegründung dargelegt, dass Kundenzahlungen auf Konti des Ehemannes der Beschwerdegegnerin, auf gemeinsame Konti der Eheleute, aber auch auf Konti, welche ausschliesslich auf die Beschwerdegegnerin lauteten, geflossen seien. Das sei auch unbestritten geblieben. Entsprechend habe sie "die Edition namentlich auch der Konti der [Beschwerdegegnerin] bei der WIR-Bank Basel sowie des Postkontos" verlangt. Das Konto bei der WIR-Bank habe allein auf die Beschwerdegegnerin gelautet, das Postkonto auf die Beschwerdegegnerin und ihren Ehemann. 5.2 Sinngemäss beanstandet die Beschwerdeführerin damit die Auffassung des Obergerichtes, bei ihren Vorbringen habe es sich um "vage" Ausführungen gehandelt, mit denen ihr Standpunkt nicht hinreichend substanziiert dargetan worden sei. Nach der Rechtsprechung beurteilt sich nach Bundesrecht, wie weit die anspruchsbegründenden Tatsachen oder Bestreitungen inhaltlich zu substanziieren sind, damit sie unter die massgeblichen Bestimmungen des materiellen Rechts subsumiert werden können (BGE 127 III 365 E. 2b S. 368, 123 III 183 E. 3e S. 188, 108 II 337 E. 2b-d S. 339 f.). Soweit die Beschwerdeführerin die vom Obergericht vertretene Auffassung beanstandet, ihre Vorbringen seien nicht hinreichend substanziiert worden, rügt sie die Anwendung von Bundesrecht. Dafür steht die Berufung zur Verfügung (Art. 43 Abs. 1 OG). Die staatsrechtliche Beschwerde ist nicht gegeben (Art. 84 Abs. 2 OG).