Citation: 7B_459/2024 E. 4.1

4.1. Zunächst geht sie auf dessen Kritik ein, wonach die systematischen Leibesvisitationen unverhältnismässig seien. Dazu erwägt sie, weder die Justizvollzugsanstalt Thorberg noch die Sicherheitsdirektion stellten in Abrede, dass nach jedem privaten Besuch oberflächliche Leibesvisitationen vorgenommen würden. Dies ergebe sich auch aus der Stellungnahme des Bundesrats zum Bericht des Europäischen Ausschusses zur Verhütung von Folter und unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung oder Strafe (CPT) vom 26. Oktober 2021 über dessen Besuch in der Schweiz vom 22. März 2021 bis 1. April 2021. Der Beschwerdeführer argumentierte im vorinstanzlichen Verfahren, die Bezeichnung als "oberflächliche" Leibesvisitation sei euphemistisch. Dem hält die Vorinstanz unter Hinweis auf BGE 123 I 221 E. II.2 entgegen, die Terminologie in Art. 31 JVG/BE stehe mit der bundesgerichtlichen Rechtsprechung im Einklang. Entgegen den Vorbringen des Beschwerdeführers könne auch eine oberflächliche Untersuchung die Kontrolle des nackten Körpers umfassen, während die intime Leibesvisitation die Kontrolle von Körperöffnungen mit einschliesse.