Citation: 1P.107/2001 25.06.2001 E. 4

4.- Die Beschwerdeführerin wirft dem Verwaltungsgericht des Weiteren vor, die drei Projektänderungen und die beiden Ausnahmebewilligungstatbestände willkürlich als "geringfügige Bauvorhaben" bzw. "geringfügige Änderungen" im Sinne von Art. 91 Abs. 1 BauR eingestuft zu haben. Damit habe es auch eine Gesamtbetrachtung des Projekts im ordentlichen Baubewilligungsverfahren mit Publikation verneint, was als willkürlich falsche Anwendung von Art. 90 und 91 BauR in Verbindung mit Art. 58 BauR und § 73 PBG zu qualifizieren sei. Es gehe nicht an, Projektänderungen tranchenweise der Baubewilligungsbehörde zu unterbreiten, um sie nicht gesamthaft im ordentlichen Baubewilligungsverfahren genehmigen zu lassen bzw. dieses zu umgehen. Die Beschwerdeführerin beschränkt sich auch hier darauf, verschiedene Gesetzesbestimmungen anzurufen und eine willkürliche Rechtsanwendung und Gesetzesauslegung zu rügen. Dass diesen Baurechtsnormen nachbarschützende Wirkung zukomme und die Beschwerdeführerin zudem durch deren Verletzung in ihren eigenen schutzwürdigen Interessen betroffen sei, behauptet sie nicht. Sie setzt sich mit diesen für die Legitimation massgebenden Fragen nicht ansatzweise auseinander. Auf die Beschwerde kann somit auch in diesem Punkt nicht eingetreten werden.