Citation: 8C_166/2024 E. 6.2.2

6.2.2. Die Vorinstanz ging zur Bestimmung des Invalideneinkommens zu Recht von der LSE-Tabelle TA1aus, welche einzig die Löhne des privaten Sektors betrifft. Demgegenüber beschlägt die von ihr Beigezogene LSE-Tabelle T12_b, mit der sie den Minderverdienst des Beschwerdegegners als Ausländer prüfte, den privaten und öffentlichen Sektor (Bund, Kantone, Gemeinden, Körperschaften) zusammen. Der Suva ist beizupflichten, dass es - damit eine vergleichbare Berechnungsgrundlage besteht - sachgerecht ist, auch hinsichtlich der Abzugsfrage betreffend den Ausländerstatus einzig die Löhne des privaten Sektors heranzuziehen, mithin die LSE-tabelle TA12. Wie die Suva ermittelte und seitens des Beschwerdegegners unbestritten ist, resultierte aufgrund dieser Tabelle bei Männer mit Niederlassungsbewilligung C ohne Kaderfunktion ein Minderverdienst von 2.2 %. Dies stellt (allein für sich) keine überproportionale Lohneinbusse dar, muss aber im Rahmen der gesamthaften Schätzung mitberücksichtigt werden (SVR 2023 IV Nr. 18 S. 63 E. 5.2.2.1). Demnach ist auch bei einem Minderverdienst von 2.2 % bei gesamthafter Schätzung ein leidensbedingter Abzug von 10 % vertretbar.