Citation: 8C_68/2022 E. 5.3

5.3. Bereits im kantonalen Verfahren machte der Beschwerdeführer geltend, der von ihm bezogene Lohn liege im Rahmen des berufsüblichen Lohnes eines Geschäftsführers in einem baugewerblichen Betrieb. Die Suva hielt dem in ihrer Beschwerdeantwort entgegen, ein berufs- und ortsüblicher Lohn im Sinne von Art. 22 Abs. 2 lit. c UVV könne vorliegend nicht erhoben werden, da konkrete Tätigkeiten des Beschwerdeführers für die B.________ AG nicht oder höchstens punktuell nachweisbar seien. Folglich könnten Funktion, Leistung und Arbeitszeit nicht bestimmt werden, mithin bestünden keine Grundlagen für eine Bemessung des versicherten Verdienstes im Rahmen des berufs- und ortsüblichen.