Citation: 6B_335/2018 E. 1

Die Privatklägerschaft ist zur Beschwerde in Strafsachen legitimiert, wenn der angefochtene Entscheid sich auf die Beurteilung ihrer Zivilansprüche auswirken kann (Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG). Als Privatklägerschaft gilt die geschädigte Person, die ausdrücklich erklärt, sich am Strafverfahren als Straf- oder Zivilklägerin zu beteiligen (Art. 118 Abs. 1 StPO). Geschädigt ist, wer durch die Straftat in seinen Rechten unmittelbar verletzt worden ist (Art. 115 Abs. 1 StPO). Das trifft auf die Träger des Rechtsgutes zu, das durch die verletzte Strafnorm (mit-) geschützt ist. Die geschädigte Person kann adhäsionsweise Zivilforderungen geltend machen, die aus der Straftat abgeleitet werden (Art. 119 Abs. 2 lit. b StPO). In erster Linie handelt es sich dabei um Ansprüche auf Schadenersatz und Genugtuung gemäss Art. 41 ff. OR. Was das Erfordernis einer potentiellen Auswirkung auf die Beurteilung von Zivilansprüchen (Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG) angeht, so macht der Beschwerdeführer geltend, aufgrund der Natur der zu untersuchenden Straftat (üble Nachrede, Verleumdung, Beschimpfung, Rassendiskriminierung) ergebe sich aus den Akten ohne Weiteres ein Genugtuungsanspruch. Dessen Höhe hänge vom Ergebnis des einzuleitenden Hauptverfahrens ab. Für die Begründung der Sachlegitimation nach Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG gelten strenge Anforderungen. Das Gesetz geht davon aus, dass den Schaden zu belegen hat, wer ihn behauptet. In der Beschwerde ist darzutun, dass die zum Zivilanspruch führende Persönlichkeitsverletzung eine gewisse Intensität erreicht (Urteil 6B_730/2017 vom 7. März 2018 E. 1.4 mit Hinweisen). Mit Blick auf die klare Sach- und Rechtslage kann die Eintretensfrage zurückgestellt werden. Keiner weiteren Erörterung bedarf auch, inwieweit mit Blick auf die gerügte Gehörsverletzung die sog. "Star-Praxis" (BGE 141 IV 1 E. 1.1 S. 5) zum Tragen käme.