Citation: 5A_412/2023 E. 7.6.1

7.6.1. Die Vorinstanz hat die Ausführungen der Gutachterin zusammengefasst dahingehend verstanden, dass Bautätigkeiten von der Art, wie sie der Beschwerdegegner durchführte, zwar grundsätzlich dazu geeignet seien, Schäden wie die auf den Grundstücken des Beschwerdeführers eingetretenen hervorzurufen. Indessen sei nicht erstellt, dass die ausgeführten Arbeiten genau diese Schäden auch tatsächlich verursacht hätten. Ebenso gut sei möglich, dass die vorhandenen Schäden im selben Zeitraum ohnehin (d.h. ohne Bautätigkeit) eingetreten wären. Demgegenüber vertritt der Beschwerdeführer den Standpunkt, das Gutachten mache eine klare Aussage darüber, dass die Bauarbeiten sehr wahrscheinlich die Ursache für die Schäden auf seinen Grundstücken darstellten und Letztere ohne die Arbeiten im fraglichen Zeitraum nicht - oder zumindest nicht im selben Mass - aufgetreten wären. Um aufzuzeigen, dass die Vorinstanz mit ihrer Beweiswürdigung in Willkür verfallen ist, müsste der Beschwerdeführer im Einzelnen darlegen, weshalb die Vorinstanz aus dem Gutachten zwingend dieselben Schlussfolgerungen wie er hätte ziehen müssen. Dies tut er nicht. Stattdessen beschränkt er sich darauf, das eigene Verständnis der gutachterlichen Ausführungen anstelle dasjenige der Vorinstanz zu setzen, was nicht genügt (vgl. vorne E. 2).