Citation: 4P.328/2005 24.02.2006 E. A

K.Z.________ (Beschwerdegegner) ersteigerte am 11. Oktober 1991 das Restaurant A.________ in B.________ zum Preis von Fr. 300'000.--. Gleichentags kam der Beschwerdegegner mit X.________ (Beschwerdeführer 1) und Y.________ (Beschwerdeführer 2) überein, die Liegenschaft in Miteigentum zu je einem Drittel zu übernehmen. Entsprechend wurden der Beschwerdegegner und die Beschwerdeführer als Miteigentümer des betreffenden StWE-Anteils im Grundbuch eingetragen. Die Bank C.________ in D.________ gewährte ihnen ein Hypothekardarlehen von Fr. 300'000.--. Der Beschwerdegegner und die Beschwerdeführer trafen sich bereits am 31. Oktober 1991 mit weiteren Personen, um "etwas Spezielles" zu realisieren. Laut der vom Beschwerdegegner bezüglich dieser Sitzung angefertigten Aktennotiz habe der Gedanke bestanden, "eine AG oder Genossenschaft mit möglichst vielen Teilnehmern zu gründen und etwas 'Spezielles' auf die Beine zu stellen, da ein üblicher Restaurantbetrieb in dieser Lage kaum rentabel geführt werden" könne. Das "Eigentümerkonzept" solle "unter den Teilhabern in wirtschaftlicher Hinsicht die Zusammenarbeit fördern und durch die breite Abstützung den Betrieb wirtschaftlich interessant machen." Wie aus der Aktennotiz weiter hervorgeht, wurde insbesondere vorgesehen, unter finanzieller Beteiligung aller Teilhaber einen Umbau des Restaurants und eine Erweiterung mit einer Gartenterrasse und Parkplätzen zu realisieren sowie die Wirtewohnung im Obergeschoss der Liegenschaft zu erwerben, um ein Steak-House mit einer Bar zu betreiben. Im Dezember 1991 informierten der Beschwerdegegner und die Beschwerdeführer die interessierten Personen über den Stand der Dinge und luden zu einer weiteren Sitzung auf den 16. Januar 1992 ein. An der Sitzung am besagten Datum nahmen ausser dem Beschwerdegegner und den Beschwerdeführern folgende Personen teil: E.________, A.E.________, G.________, Gebr. H.________ für sich und I.________, F.K.________, L.M.________ und H.M.________ von der Firma O.________. E.Q.________, R.________, die S.________ AG und W.Z.________ hatten sich entschuldigt. Anlässlich dieser Sitzung wurde laut Protokoll die Finanzierung des Vorhabens diskutiert und beschlossen, dass jeder zukünftige Teilhaber eine Einlage von Fr. 10'000.-- zu leisten habe. Die jetzigen Eigentümer, d.h. der Beschwerdegegner und die Beschwerdeführer, sollten bis zur definitiven Finanzregelung nach der Gesellschaftsgründung ihre Investitionen und Auslagen unter Anrechnung des jeweilig zu leistenden Anteils stehen lassen. Der Beschwerdegegner und die Beschwerdeführer wurden beauftragt, sämtliche Vorkehren zu treffen, damit der Betrieb eröffnet werden könne, u.a. auch die Frage der Betriebsführung zu klären. Die Umbauten seien sofort zu beginnen, wobei die Teilhaber gegenüber Mitofferenten den Vorzug erhalten sollten. Wer dem Konsortium angehören möchte, wurde gebeten, bis zum 20. Juli 1992 den Betrag von Fr. 10'000.-- auf ein von Advokat Tscherrig eingerichtetes Konto zu bezahlen. Nachdem das Projekt bis auf die Gartenterrasse realisiert und die Wirtewohnung erworben war, genehmigten gemäss Beschlussprotokoll vom 6. Mai 1993 der Beschwerdegegner, der Beschwerdeführer 1, E.F.________, L.M.________, J.K.________, M.H.________, G.________ und E.________ als interessierte Konsortanten eine vom Beschwerdegegner erstellte Kostenzusammenstellung über einen Pauschalbetrag von ca. Fr. 1,2 Mio. sowie das weitere Raumprogramm. Als Trägerschaft des Betriebes wurde anstelle der einfachen Gesellschaft eine zu gründende Genossenschaft vorgesehen. Die Finanzierung des Vorhabens sollte mittels deren Eigenkapital von Fr. 360'000.-- (36 Genossenschaftsanteile zu Fr. 10'000.--) und im Betrage von Fr. 840'000.-- durch einen Hypothekarkredit erfolgen. Anschliessend wurden im Protokoll insgesamt 14 Genossenschafter aufgeführt. Die Geschäfte, die in der Folge von einem Vorstand mit U.________, J.K.________ und dem Beschwerdegegner geführt wurden, entwickelten sich nicht wie gewünscht. Die anfallenden Betriebskosten wurden von verschiedenen Leuten bezahlt, mehrheitlich aber von den drei Miteigentümern, da die Gründung der Genossenschaft schliesslich fehlschlug. Die angefallenen oder anfallenden Umbaukosten wurden weitgehend von den Handwerkern stehen gelassen. Am 15. Oktober 1993 beschloss eine "ausserordentliche GV Genossenschaft W.________", die Gesellschaft W.________ als einfache Gesellschaft (weiter) zu führen. Es ist vom Kantonsgericht festgestellt und mittlerweile unbestritten, dass folgende zwölf Personen "das Konsortium W.________ bildeten", mit dem Ziel, gemeinsam den Betrieb des Restaurants zu führen: der Beschwerdegegner, die Beschwerdeführer, E.F.________, L.M.________, J.K.________, die Gebr. H.________ AG, U.________, V.________, M.Q.________ und E.________ sowie G.________, wobei der letztere mit Schreiben vom 13. Dezember 1993 seinen Austritt aus dem Konsortium erklärte. Da nicht genügend finanzielle Mittel gefunden werden konnten und nachdem auch die Bank C.________ AG den Hypothekarkredit gekündigt hatte, vereinbarten der Beschwerdegegner und die Beschwerdeführer am 9. September 1999 als Miteigentümer der Liegenschaft "W.________", das Restaurant mit den dazugehörenden Parkplätzen und den vorhandenen Mobiliar- und Inventargegenständen zum Pauschalpreis von Fr. 350'000.-- an die noch zu gründende Aktiengesellschaft Restaurant W.________ zu verkaufen. Die Miteigentümer verpflichteten sich zur Übernahme sämtlicher "Altlasten", die aus dem Betrieb bis dato resultierten. Sie einigten sich auf folgende Verwendung des Kaufpreises: - Fr. 300'000.-- Rückzahlung Bank C.________ - Fr. 20'000.-- an L.________ AG - Fr. x Gründungskosten, Eigentumsübertragung + Kreditkosten - Fr. x Rest für Stromrechnungen der Gmde. B.________." Am 27. September 1999 trafen sich die Beschwerdeführer mit E.F.________, M.Q.________, E.________, J.K.________ und L.M.________ und beschlossen, sich mit gleichen Teilen (je Fr. 50'000.--) an einer Aktiengesellschaft zu beteiligen. Hierzu müssten jedoch die Altlasten abgeschrieben werden und die jetzigen Besitzer, d.h. der Beschwerdegegner und die Beschwerdeführer, unter sich eine Lösung finden. Statt eine neue Gesellschaft zu gründen, liessen sich die Beschwerdeführer, E.F.________, M.Q.________, L.M.________ und U.________ von den bisherigen Gesellschaftern der N.________ GmbH deren Gesellschaftsanteile abtreten. Der Abtretungsvertrag wurde am 8. November 1999 abgeschlossen. Am 5. November 1999 verkauften der Beschwerdegegner und die Beschwerdeführer ihre Miteigentumsanteile am Restaurant W.________ zum Preis von Fr. 300'000.-- an die N.________ GmbH.