Citation: 6B_196/2023 E. 3

Die Vorinstanz erwägt zusammengefasst, dass vorliegend offenbleiben könne, ob dem Beschwerdeführer das Verhalten seines amtlichen Verteidigers anzurechnen sei oder nicht. Der Entscheid (Nichteintretensverfügung) vom 17. August 2022 sei diesem am 22. August 2022 zugestellt worden. Nach eigenen Angaben habe der Beschwerdeführer daraufhin mit seinem Verteidiger Rücksprache genommen und habe dieser ihm erklärt, dass "sich das nicht lohnt". Damit habe er spätestens ab jenem Zeitpunkt Kenntnis davon gehabt, dass der Verteidiger keine weiteren Schritte unternehmen würde und sei ein entsprechender Säumnisgrund ab diesem Zeitpunkt dahingefallen. Davon ausgehend, dass die Rücksprache mit dem damaligen Verteidiger kurz nach der Zustellung des kantonsgerichtlichen Nichteintretensentscheides bzw. jedenfalls innert der bis am 21. September 2022 laufenden Frist für die Einreichung einer Beschwerde an das Bundesgericht stattgefunden habe, sei sein erstmals per 6. Dezember 2022 (beim Bundesgericht) eingereichtes Gesuch um Wiederherstellung der Frist nach Massgabe von Art. 94 StPO verspätet. Zudem stehe fest, dass er innert 30 Tagen seit Wegfall eines allfälligen Säumnisgrundes keine Berufungserklärung eingereicht, respektive nicht einen anderen Rechtsvertreter mit der Einreichung einer solchen betraut und damit die versäumte Handlung nicht innert Frist vorgenommen habe. Mit diesen, die zweite Eintretensvoraussetzung des Art. 94 StPO betreffenden vorinstanzlichen Erwägungen setzt sich der Beschwerdeführer nicht in einer den Anforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG genügenden Weise auseinander, wenn er lediglich ausführt, sich darauf verlassen zu haben, dass sein amtlicher Verteidiger eine Berufungserklärung einreichen würde, respektive dass dieser ihn nicht an eine Frist erinnert bzw. nicht darauf hingewiesen habe, dass er die Berufung selbst schreiben könne.