Citation: 8C_367/2017 E. 3.3.4

3.3.4. Die natürliche Kausalität eines allfälligen psychischen Gesundheitsschadens mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit oder die Integrität liess das kantonale Gericht unter Hinweis auf das Ergebnis seiner Adäquanzprüfung offen. Die Adäquanz der geklagten Beschwerden zum am 10. März 2014 erlittenen Unfall verneinte es, nachdem es zunächst das Vorliegen eines Schädel-Hirntraumas anerkannt und deswegen eine Prüfung nach der Schleudertrauma-Praxis, wie sie in BGE 117 V 369 umschrieben worden ist, als angezeigt erachtet hatte. Weil seiner Ansicht nach von den nach BGE 134 V 109 E. 10.2 f. S. 127 ff. zu prüfenden Kriterien keines erfüllt war, bestätigte es die angefochtene Leistungseinstellung auch mangels adäquaten Kausalzusammenhanges. Die dagegen vorgebrachten Einwände der Beschwerdeführerin beruhen auf deren persönlichen Betrachtungsweise, welche derjenigen der Vorinstanz gegenübergestellt wird. Eine blosse Gegenüberstellung der eigenen Interpretation genügt den Anforderungen an eine rechtsgenügliche Beschwerdebegründung in aller Regel jedoch nicht. Eine solche muss aufzeigen, inwiefern ein kantonaler Entscheid bundesrechtswidrig sein oder auf unrichtigen Sachverhaltsfeststellungen beruhen soll. Die zur Verfügung stehenden Unterlagen geben hier über die entscheidrelevanten Punkte hinreichend Aufschluss, sodass nicht gesagt werden kann, der rechtserhebliche Sachverhalt sei unvollständig oder unrichtig erhoben worden. Ebenso wenig besteht Anlass, die daraus gezogenen rechtlichen Schlussfolgerungen in Frage zu stellen. Weder ist der angefochtene kantonale Entscheid rechtswidrig noch beruht er auf einem Sachverhalt, der in rechtswidriger Weise festgestellt worden wäre. Die dagegen erhobene Beschwerde ist demnach als unbegründet abzuweisen.