Citation: 6B_752/2021 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer macht weiter geltend, die Vorinstanz begründe nicht, weshalb sie seine vormalige Drogenabhängigkeit nur leicht- bis mittelgradig strafmildernd berücksichtige und die Täterkomponente als neutral gewichte. Dadurch verletze sie seinen Anspruch auf rechtliches Gehör. Ausserdem stelle sie den Sachverhalt aktenwidrig fest, wenn sie ihm vorwerfe, er habe es vorgezogen, die Geldbeschaffung mit illegalem Handel mit Drogen zu tätigen, da er bei der Festnahme bereits eine Firma gegründet und arbeitstätig gewesen sei. Die Vorinstanz verpasse es, einen klaren Unterschied zu machen zwischen dem Abhängigen, der mit dem Drogenverkauf seine Sucht finanziere, und einem, der einzig aus Gewinnsucht handle. Die Vorinstanz hätte in Anwendung von Art. 19 Abs. 3 lit. b BetmG die Strafe gesondert gestützt auf diese Bestimmung herabsetzen müssen. Weiter lasse sie unberücksichtigt, dass er mit den Strafbehörden kooperiert und Reue gezeigt habe. Auch sein Nachtatverhalten werde nicht bzw. zu wenig berücksichtigt. Die Vorinstanz stelle auf die Menge der verkauften Drogen ab, ohne zu berücksichtigen, dass die Drogenmenge an Wichtigkeit verliere, je weiter sie sich vom schweren Fall entferne. Entgegen der Vorinstanz habe er nicht überregional gedealt, sondern jeweils in demjenigen Kanton, wo er Wohnsitz gehabt habe. Dass er keinem Drogenring angehört, sondern allein gedealt habe, dürfe nicht straferhöhend berücksichtigt werden.