Citation: 6B_120/2015 E. 2

Der Beschwerdeführer wendet sich gegen die Einstellung des Strafverfahrens. Er rügt, die Staatsanwaltschaft habe beim Entscheid über die Verfahrenseinstellung weder die Konfrontationseinvernahmen vom 23. Juni 2014 noch den Arztbericht von Dr. med. E.________ vom 27. Mai 2014 berücksichtigt. Die beiden Auskunftspersonen hätten anlässlich der Konfrontationseinvernahmen von ihren bisherigen Aussagen Abstand genommen. Sie hätten seine Version der Geschehnisse und die Tatsache, dass der Beschwerdegegner nicht in Notwehr gehandelt habe, bestätigt. Da der Entscheid gestützt auf unvollständige Akten ergangen sei, sei er willkürlich und verletze seinen Anspruch auf rechtliches Gehör sowie den bundesrechtlichen Grundsatz "in dubio pro duriore". Weiter rügt der Beschwerdeführer eine Verletzung des Fairnessgebots und des Untersuchungsgrundsatzes.