Citation: 2C_159/2024 E. 5.2.1

5.2.1. Fehlerhafte Entscheide sind nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung in der Regel anfechtbar. Als nichtig erweisen sie sich erst dann, wenn sie an einem schwerwiegenden und offensichtlichen oder zumindest leicht erkennbaren Mangel leiden (BGE 150 II 244 E. 4.2.1; 148 II 564 E. 7.2; je mit Hinweisen). Ein nichtiger Rechtsakt entfaltet keine Rechtswirkungen. Seine Nichtigkeit ist im Grundsatz jederzeit und von sämtlichen rechtsanwendenden Behörden zu beachten (BGE 148 IV 445 E. 1.4.2; 138 II 501 E. 3.1; 137 I 273 E. 3.1).