Citation: 8C_27/2019 E. 7

Schliesslich beantragt der Beschwerdeführer sinngemäss, die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, ihm die Kosten für die Privatgutachten der Dres. med. D.________ und E.________ zurückzuerstatten. Denn sie habe den medizinischen Sachverhalt ungenügend abgeklärt und damit den Anlass für die Einholung dieser Stellungnahmen gesetzt. Nach der Rechtsprechung sind unter dem Titel Parteientschädigung auch die notwendigen Kosten privat eingeholter Gutachten zu vergüten, soweit die Parteiexpertise für die Entscheidfindung unerlässlich war (Art. 45 Abs. 1 ATSG; BGE 115 V 62 E. 5c S. 63). Vorliegend hätten diese Berichte bei bundesrechtskonformer Beweiswürdigung zu einem vom angefochtenen Entscheid abweichenden Resultat führen müssen. Daher bilden die Kosten der Privatgutachten Bestandteil des Parteientschädigungsanspruchs im kantonalen Gerichtsverfahren (BGE 115 V 62; vgl. auch Urteil 9C_671/2015 vom 3. Mai 2016 E. 5 mit weiterem Hinweis). Der Umstand, dass die Abklärungsbedürftigkeit letztinstanzlich und nicht durch das kantonale Gericht festgestellt worden ist, ändert nichts daran, dass der Unfallversicherer rechtsprechungsgemäss die Kosten der zusätzlichen Beweismassnahmen zu tragen hat (Urteile 8C_159/2014 vom 26. August 2015 E. 5.2.2; vgl. Urteil 9C_671/2015 vom 3. Mai 2016 E. 5).