Citation: 5A_779/2017 E. 1

Mit letztwilliger Verfügung vom 18. November 2014 setzte D.________ ihre beiden Töchter B.________ und A.________ zugunsten ihres Sohnes C.________ auf den gesetzlichen Pflichtteil. Am 2. Dezember 2016 verstarb die Erlasserin und am 13. Dezember 2016 wurde das Testament eröffnet. Am 19. Februar 2017 erhob A.________ gegen ihre beiden Geschwister eine Ungültigkeitsklage, auf welche das Bezirksgericht Zofingen mit Entscheid vom 11. Mai 2017 mangels Klagebewilligung nicht eintrat, nachdem es A.________ am 20. März 2017 Frist zur Nachreichung der Klagebewilligung gesetzt und diese mit Eingabe vom 27. März 2017 sinngemäss geltend gemacht hatte, dass keine Klagebewilligung nötig sei. Die hiergegen erhobene Berufung wies das Obergericht des Kantons Aargau mit Entscheid vom 22. August 2017 ab. Dieser Entscheid wurde A.________ am 2. September 2017 zugestellt. Mit Beschwerde vom 4. Oktober 2017 (Postaufgabe 5. Oktober 2017) stellt A.________ beim Bundesgericht die Begehren, die kantonalen Entscheide seien aufzuheben, das Erbe sei zu gleichen Teilen aufzuteilen, dessen Verbleib sei von C.________ lückenlos nachzuweisen und der im rechtswidrig erstellten Pamphlet (gemeint: Testament) aufgeführte Pflichtteil sei durch die gesetzliche Erbfolge zu ersetzen; ferner wird ein öffentliches Inventar (soweit notwendig) und Genugtuung für die erlittene Unbill verlangt.