Citation: 9C_267/2018 E. 2.2

2.2. Gestützt auf das Gutachten der MGSG erwog die Vorinstanz, es bestehe (seit Januar 2014) eine Restarbeitsfähigkeit von 75 % in der bisherigen Haupterwerbstätigkeit als selbständiger Personalvermittler; in den Nebenerwerbstätigkeiten als Verwaltungsrat und Dozent sei keine Einschränkung ausgewiesen. Der Beschwerdeführer könne "unbestritten und aufgrund der Aktenlage" seine verbliebene Arbeitsfähigkeit im Rahmen der angestammten Tätigkeiten am besten ausschöpfen. Das dabei erzielbare Invalideneinkommen lasse sich jedoch weder anhand der Geschäftsabschlüsse noch der statistischen Daten der Lohnstrukturerhebung zuverlässig ermitteln. Es sei deshalb ein Prozentvergleich vorzunehmen; der Invaliditätsgrad entspreche dem Grad der Arbeitsunfähigkeit. Bei einer ärztlich geschätzten Arbeitsunfähigkeit von 25 % in der Haupterwerbstätigkeit als Personalvermittler und angesichts der fehlenden Einschränkung in den Nebentätigkeiten als Verwaltungsrat und Dozent liege der Invaliditätsgrad offensichtlich unter 40 %.