Citation: 6B_1072/2021 E. 5

Die Beschwerdeeingaben, soweit sie überhaupt rechtzeitig eingereicht wurden, vermögen den gesetzlichen Begründungsanforderungen nicht zu genügen. Selbst unter Anwendung des bei Laienbeschwerden praxisgemäss grosszügigen Massstabs an die formellen Anforderungen einer Beschwerde in Strafsachen ergibt sich aus den Eingaben nicht, inwieweit der angefochtene Entscheid gegen Bundesrecht verstossen soll. Mit den Erwägungen der Vorinstanz, in welchen sie die Zulässigkeit des Vollzugs der Ersatzfreiheitsstrafe unter Beachtung der vom Beschwerdeführer sinngemäss erhobenen Verjährungseinrede prüft und bejaht, setzt sich der Beschwerdeführer nicht konkret auseinander. Seine Eingaben enthalten vielmehr verschiedene zusammenhanglose und wenig verständliche Hinweise auf Gesetzesbestimmungen und Feststellungen, welche teilweise auf das Kantonsgericht Schwyz und das Obergericht des Kantons Zürich Bezug nehmen und mit dem angefochtenen Entscheid kaum in Verbindung zu bringen sind. Insbesondere den Befangenheitsvorwurf richtet der Beschwerdeführer ausdrücklich an das Kantonsgericht, genauso wie die Kritik, ihm die unentgeltliche Rechtspflege gestrichen zu haben. Soweit der Beschwerdeführer erkennbar im Sachzusammenhang mit dem angefochtenen Entscheid (einzig) anzweifelt, es sei vor der Vollzugsanordnung der Ersatzfreiheitsstrafe keine Betreibung erfolgt, übersieht er, dass die Vorinstanz die Uneinbringlichkeit der Busse im (unbestrittenen) Sachverhalt unter Bezugnahme auf die Akten als erwiesen feststellt (angefochtener Entscheid Sachverhalt lit. C S. 2). Dass die Vorinstanz zu Unrecht von einem insoweit unbestrittenen Sachverhalt ausgehen und deshalb auf weitergehende Ausführungen verzichten würde, macht der Beschwerdeführer nicht geltend. Davon abgesehen stellt der Einwand der im Zeitpunkt der Vollzugsanordnung fehlenden Uneinbringlichkeit ein neues Vorbringen dar, das nicht erstmals vor Bundesgericht angeführt werden kann, sondern im vorinstanzlichen Verfahren hätte geltend gemacht werden müssen (vgl. Art. 99 BGG).