Citation: 1C_40/2017 E. 6.1.1

6.1.1. Der Beschwerdeführer vertritt den Standpunkt, die in § 21 Abs. 1 lit. a IDG/BS geforderte gesetzliche Grundlage für die Bekanntgabe von Personendaten ergebe sich schon aus § 20 Abs. 1 und 2 IDG/BS, wonach öffentliche Organe von Amtes wegen über Belange von öffentlichem Interesse informieren würden. Sodann wirft er mit Blick auf die allfällige Anonymisierung von bekannt zu gebenden Daten die Frage auf, ob sich juristische Personen überhaupt auf diesen Grundsatz berufen könnten; wie sich aus dem Ratschlag (Erläuterungen) des Regierungsrats zum IDG/BS ergebe, bezwecke das Gesetz in erster Linie den (Persönlichkeits-) Schutz der Bürgerinnen und Bürger und es sei zu bezweifeln, dass man mit den strengen Bestimmungen tatsächlich auch juristische Personen habe schützen wollen. Die Verlage selbst hätten in der Anhörung lediglich Bedenken hinsichtlich des Geschäftsgeheimnisses geltend gemacht, nicht aber hinsichtlich einer allfälligen Beeinträchtigung der Privatsphäre. Ein Ausnahmetatbestand nach § 29 IDG/BS sei nicht nachgewiesen.