Citation: 2C_634/2018 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer wirft der Vorinstanz zunächst vor, sie habe den massgeblichen Sachverhalt in verschiedener Hinsicht offensichtlich unrichtig und/oder unvollständig festgestellt. So habe sie zwar zutreffend festgestellt, dass er vor der Geburt seines Sohnes einen ersten Rückfall in den Drogenkonsum gehabt habe. Sie habe indessen nicht berücksichtigt, dass er von sich aus versucht habe, diesen in einer Klinik aufzuarbeiten und erst die belastende emotionale Situation im Zusammenhang mit der schwierigen Geburt seines Sohnes ihn letztlich dazu gebracht habe, wieder mit dem Heroinkonsum und damit zusammenhängend mit Straftaten anzufangen. Nur unzureichend berücksichtigt habe die Vorinstanz zudem, dass ihm das Bezirksgericht schon mit Beschluss vom 25. November 2014 betreffend Verlängerung der stationären Massnahme trotz der kurz vorher am 20. Oktober 2014 begangenen letzten Delikte unter Substitution von Drogen (und nicht etwa unter totaler Drogenfreiheit) eine gute Prognose gestellt habe. Auch die überaus positiven Berichte seit seinem Eintritt in die Anstalt B.________ am 2. Juli 2015 (insbesondere die Äusserungen seiner Therapeutin und der verantwortlichen Personen vom Amt für Justizvollzug), welche einhellig die Meinung verträten, dass er sich ausserordentlich positiv entwickelt und stabilisiert habe, seien offensichtlich ungenügend berücksichtigt worden. Nicht hinreichende Beachtung gefunden habe auch der Umstand, dass er seit nunmehr zwei Jahren bei der C.________ AG in einer Vollzeitanstellung arbeite. Gänzlich unbeachtet sei schliesslich geblieben, dass er sich aktiv um eine Sanierung seiner Schulden bemühe und über ein günstiges Umfeld verfüge.