Citation: 6B_49/2016 E. 2.1

2.1. Die Beschwerdefrist endete unbestrittenermassen am 4. September 2015. Die Beschwerdeführerin liess am 4. September 2015 durch ihren Rechtsanwalt Beschwerde erheben. Dass die Eingaben fälschlicherweise als "Einsprachen" bezeichnet waren, schadet nicht, wie bereits die Vorinstanz zutreffend festgestellt hat (vgl. Art. 385 Abs. 3 StPO). Zusätzlich reichte die Beschwerdeführerin eine eigene "Einsprache" ein, welche vom 4. September 2015 datiert. Gemäss dem vorinstanzlichen Entscheid wurde die Sendung allerdings erst am 6. September 2015 der Post übergeben. Der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin reichte am 8. September 2015 eine weitere Eingabe ein. Die Vorinstanz stellt fest, lediglich die Beschwerde des Rechtsanwalts der Beschwerdeführerin vom 4. September 2015 sei fristwahrend. Die Beschwerdeführerin ist der Ansicht, die Feststellung, wonach ihre Eingabe am 6. September 2015 der Post übergeben worden sei, sei problematisch, da es sich um einen Sonntag gehandelt habe. Was sie aus diesem Einwand zu Ihren Gunsten ableiten will, ist unklar. Weder behauptet sie, die Eingabe an einem anderen Tag respektive fristgerecht aufgegeben zu haben, noch ist ersichtlich, weshalb eine Postaufgabe an einem Sonntag nicht möglich sein soll. Aus dem Poststempel ergeben sich sowohl das Aufgabedatum als auch die Aufgabestelle (Schanzenpost Bern, welche am Sonntag geöffnet ist). Inwiefern diese Angaben unzutreffend sein sollen, ist weder dargetan noch ersichtlich. Die Feststellung der Vorinstanz, die Eingabe der Beschwerdeführerin sei verspätet, verletzt kein Bundesrecht.