Citation: 8C_182/2008 15.12.2008 E. 4

4.1 Das kantonale Gericht hat die medizinischen Unterlagen umfassend wiedergegeben. Es betrifft dies die Berichte des Dr. med. W.________ vom 27. August 2001 über die MR-Untersuchung des linken Knies, des erstbehandelnden Dr. med. S.________ vom 9. Oktober 2001, 28. Februar und 27. August 2002, des zweitbehandelnden Dr. med. G.________, welcher am 18. Oktober 2002 auch die Knieoperation durchführte, vom 24. September und 18. Oktober 2002 sowie vom 18. Juni und 11. November 2003, des Radiologen Dr. med. B.________ über die bildgebende Untersuchung vom 27. Februar 2003, des Dr. med. A.________ vom 13. März, 4. September und 21. November 2003 über die Beurteilung der unfallbedingten Gesundheitsschäden, des Radiologen Dr. med. O.________ über die MRT-Untersuchung des linken Kniegelenks vom 12. Oktober 2005, das von der Beschwerdegegnerin eingeholte Gutachten des Dr. med. K.________ vom 6. Januar 2006 und das von der Versicherten in Auftrag gegebene Gutachten von Frau Dr. med. O.________ vom 17. Mai 2006, einschliesslich ihr Schreiben vom 24. Januar 2007 und schliesslich das Zeugnis des Dr. med. I.________ vom 10. Januar 2007. 4.2 Sodann hat die Vorinstanz eine eingehende Würdigung der medizinischen Aktenlage durchgeführt und dazu festgehalten, Dr. med. K.________ bejahe die Unfallkausalität einzig in Bezug auf die mediale Grad I-Seitenbandzerrung, terminiere das Erreichen des status quo sine indessen auf August 2002. Hinsichtlich der Meniskusläsion erachte er die Unfallkausalität gestützt auf den negativen MR-Befund vom 27. August 2001, den Behandlungsverlauf mit Wiedererlangung einer Arbeitsfähigkeit von 50 Prozent ab 25. September 2001 und von 100 Prozent ab 26. August 2002 bei weitgehend abgeklungenem Schmerzsyndrom als mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht gegeben. Auch die Unfallkausalität der Gonarthrose im linken Knie werde vom Gutachter verneint, da sie in diskreter Ausprägung bereits zum Zeitpunkt des angeschuldigten Ereignisses vom 18. August 2001 radiologisch dokumentiert sei. Weiter hält das kantonale Gericht fest, Dres. med. A.________ und G.________ seien demgegenüber mit Blick auf den protrahierten Heilungsverlauf, den Arthroskopiebefund vom 18. Februar 2002 mit einer lappenförmigen Zerreissung des medialen Meniskushinterhornes und eine durch das versicherte Ereignis symptomatisch gewordene Gonarthrose zum Schluss gelangt, dass eine natürliche Kausalität zumindest teilweise zu bejahen sei. Auf das Gutachten von Frau Dr. med. O.________ vom 17. Mai 2006 könne nicht abgestellt werden, da es ohne Sichtung der MR-Bilder verfasst und durch die Stellungnahme der Ärztin vom 24. Januar 2007 relativiert worden sei. In ihrer zweiten Einschätzung gehe sie davon aus, dass der Treppensturz geeignet gewesen sei, den Innenmeniskus zu zerreissen, die klinischen Beschwerden und die arthroskopische Operation für eine traumatische Schädigung des Meniskus sprechen würden, grundsätzlich auch bei negativem MRI-Befund eine Meniskusläsion vorliegen könne und sich nach der Innenmeniskusteilresektion schnell eine posttraumatische Arthrose entwickelt habe. 4.3 In beweisrechtlicher Hinsicht hält der vorinstanzliche Entscheid fest, die Mediziner seien sich darin einig, dass auf den MRI-Bildern vom 27. August 2001 keine eindeutige Meniskusrissbildung auszumachen sei. Selbst wenn man mit Frau Dr. med. O.________ von einer Treffsicherheit von 60 bis 80 Prozent ausgehe, führe dies zum Schluss, dass eine Meniskusverletzung damals mit überwiegender Wahrscheinlichkeit entdeckt worden wäre. Die klinischen Beschwerden und Befunde stünden dieser Betrachtungsweise nicht entgegen, zumal Dr. med. S.________ im Bericht vom 27. August 2002 von einem weitgehend abgeklungenen Schmerzsyndrom und einer vollen Arbeitsfähigkeit ausgegangen sei und Dr. med. G.________ im Operationsbericht vom 18. Oktober 2002 als Grund für die Arthroskopie "in letzter Zeit klinische Symptomatik für Meniskusläsion" angegeben habe. Aus der Tatsache allein, dass über ein Jahr nach dem Ereignis vom 18. August 2001 arthroskopisch ein Meniskusschaden festgestellt worden sei, lasse sich nicht ableiten, dieses habe die Meniskusläsion (mit)verursacht. Zusammenfassend habe die Versicherte somit nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit am 18. August 2001 eine in der Zwischenzeit ausgeheilte Bandläsion, jedoch keinen Meniskusriss und als Folge davon Arthrose im linken Knie erlitten.