Citation: 6B_1440/2019 E. 3.4

3.4. Die Vorinstanz begründet die Strafzumessung auf sieben Seiten des Urteils ausführlich und sorgfältig. Die von ihr festgesetzte Einsatzstrafe von 12 Monaten Freiheitsstrafe für die qualifizierte Widerhandlung gemäss Art. 19 Abs. 2 lit. a BetmG ist nicht zu beanstanden. Es handelt sich um die gesetzliche Mindeststrafe. Der Beschwerdeführer zeigt keine aussergewöhnlichen Umstände auf, welche es gebieten würden, den ordentlichen Strafrahmen zu unterschreiten (BGE 136 IV 55 E. 5.8 S. 63). Die Vorinstanz gelangt unter Einbezug des weiteren Delikts und der Täterkomponenten insgesamt zu einer Strafe von 16 Monaten Freiheitsstrafe. Diese erhöht sie aufgrund der in die Strafzumessung nach Art. 46 Abs. 1 StGB einzubeziehenden widerrufenen sechsmonatigen Vorstrafe vom 10. März 2017 um 4 Monate auf gesamthaft 20 Monate. Dieses Vorgehen ist nicht zu beanstanden. Die Vorinstanz berücksichtigt beim Ausmass der Asperation, dass die Vorstrafe vom 10. März 2017 den Tatbestand des mehrfachen Betrugs betrifft, dass der Beschwerdeführer hierfür mit Urteil vom 3. April 2008 einschlägig vorbestraft ist, dass er auch damals schon wegen Vergehens gegen das BetmG verurteilt worden war und dass diese Vorstrafen und die dort erstandene lange Haft ihn nicht vor weiterer Delinquenz abhalten konnten. Die Vorinstanz übt ihr Ermessen pflichtgemäss aus. Die Differenz zwischen den vom Beschwerdeführer beantragten 3 Monaten und der vorinstanzlichen Erhöhung um 4 Monate ist nicht geeignet, einen Ermessensmissbrauch aufzuzeigen. Dabei bestand für die Vorinstanz kein Anlass, in allen Details auf das frühere Delikt der rechtskräftigen Vorstrafe vom 10. März 2017 einzugehen, zumal es einzig darum ging, aus der Vorstrafe und der neuen Strafe eine Gesamtstrafe nach Art. 46 Abs. 1 StGB zu bilden.