Citation: 8C_180/2016 E. 3

Da der Rentenanspruch nach IVG frühestens nach einer sechsmonatigen Karenzzeit seit Geltendmachung entstehen kann (Art. 29 Abs. 1 IVG), darüber hinaus die versicherte Person in diesem Zeitpunkt während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens 40 % arbeitsunfähig gewesen sein muss (Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG), kommt für die Rentenzusprechung nach IVG so oder anders lediglich jenem Sachverhalt eine entscheidende Bedeutung zu, wie er sich nicht früher als ein halbes Jahr vor der Anmeldung verwirklicht hatte. Auf die vorliegende Angelegenheit übertragen: Soweit die Vorinstanz für die vor Anfang September 2010 (Anmeldedatum: 1. März 2011) liegende Zeit Feststellungen zur Arbeitsunfähigkeit getroffen hat, vermögen diese für die berufliche Vorsorge von vornherein keine präjudizierende Wirkung zu entfalten. Das allein Rechtsverbindlichkeit erlangende Dispositiv des angefochtenen Entscheids beschränkt sich darauf, ab 1. September 2011 eine Rente zuzusprechen (zur Bindungswirkung bei verspäteter IV-Anmeldung siehe statt vieler auch das unlängst ergangene Urteil 9C_464/2015 vom 31. Mai 2016 E. 2.4.2 mit weiteren Hinweisen).