Citation: 6B_673/2014 E. 5.2

5.2. Die Vorinstanz verletzt den Anspruch auf rechtliches Gehör auch nicht dadurch, dass sie den Antrag der Beschwerdeführerin, es seien diverse Leumundszeugen zu ihrer finanziellen Situation und ihrer Persönlichkeit zu befragen, in antizipierter Beweiswürdigung abgewiesen hat. Es ist nicht ersichtlich, inwiefern die Vorinstanz dadurch in Willkür verfallen sein soll. Die von der Beschwerdeführerin wiedergegebenen Schreiben etc. sind vom Gutachter berücksichtigt worden und in seine Beurteilung eingeflossen. Zudem berücksichtigt die Vorinstanz durchaus, dass der Beschwerdeführerin vom Gutachter neben dominierenden Wesenszügen wie Durchsetzungskraft, Durchhaltewillen, Härte und einer gewissen kämpferischen Grundeinstellung gegenüber den Anforderungen des Lebens auch ein bedeutsames leitendes Pflichtgefühl zugeschrieben wird, welches sich in einer überdauernden Bereitschaft zu Engagement und Hilfe bei Bekannten und Freunden ausdrückt und sie als sehr pflichtbewusst und zuverlässig erscheinen lässt. Die kantonalen Instanzen halten denn auch fest, dass sich aus dem Persönlichkeitsbild für sich allein keine direkten Rückschlüsse auf eine Tatbeteiligung der Beschwerdeführerin ziehen liessen (angefochtenes Urteil S. 112 ff. und 187 f.; vgl. auch erstinstanzliches Urteil S. 106 ff.). Ausserdem werden die als Zeugen beantragten Personen in der Beschwerdeschrift nicht namentlich genannt und wird auch nicht ausgeführt, was diese im Einzelnen hätten bekunden sollen, was nicht ohnehin schon bekannt war. Es ist daher nicht ersichtlich, welche Erkenntnisse aus den Befragungen von Leumundszeugen hätten gewonnen werden können. Die Beschwerde erweist sich in diesem Punkt als unbegründet.