Citation: 6B_685/2023 E. 1

Der Beschwerdeführer wendet sich dagegen, dass er vom Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt mit Urteil vom 24. März 2023 zweitinstanzlich wegen Drohung und Beschimpfung zu einer bedingten Geldstrafe verurteilt wurde. Es wird ihm vorgeworfen, am 3. Juni 2021 vor dem Haupteingang seiner Wohnliegenschaft den Zustellweibel des Betreibungsamts Basel-Stadt bedroht und beschimpft zu haben, als dieser ihm Zahlungsbefehle zustellen wollte. Der Beschwerdeführer bestreitet diesen Sachverhalt sinngemäss und macht eine stereotype, diskriminierende und ungerechte Rechtsanwendung bei Ausländern geltend. Es sei offensichtlich, dass das Appellationsgericht den Aussagen des Zustellweibels, der ein Schweizer sei, mehr Glauben geschenkt habe; dessen Aussagen würden als glaubwürdiger eingestuft, weil er sich besser artikulieren und ausdrücken könne. Diese Vorzugsbehandlung basiere auf Vorurteilen und Stereotypen, die Ausländer als weniger glaubwürdig und weniger fähig darstellten. Es sei am Bundesgericht, die Tragweite dieser Angelegenheit zu erkennen, die schwerwiegenden Verletzungen seiner Rechte sowie den offensichtlichen Missbrauch des Rechtssystems anzuerkennen und die Grundprinzipien von Fairness, Gerechtigkeit und Gleichbehandlung zu wahren und durchzusetzen.