Citation: 2C_505/2023 E. 6

Unbestritten ist, dass der Beschwerdeführer das Gesuch vom 24. Mai 2022 in Bezug auf seine Tochter nach Ablauf der gesetzlichen Nachzugsfrist gestellt hat, sofern als Ausgangspunkt der Fristberechnung die Erteilung der Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA am 9. Oktober 2017 dient, die auf seiner damaligen Ehe mit einer italienischen Staatsangehörigen beruhte. Der Beschwerdeführer bringt jedoch vor, mit der Scheidung im Jahr 2021 habe er die Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA verloren; sein aktueller Aufenthaltstitel leite sich von seiner jetzigen Ehefrau ab. Sein ausländerrechtlicher Status sei damit erstmals gestützt auf das AIG geregelt worden. Als fristauslösendes Ereignis komme daher frühestens die Scheidung von der italienischen Staatsangehörigen im Jahr 2021 in Frage.