Citation: 5C.133/2004 05.01.2005 E. B

Mit Klage vom 11. März 1994 verlangte Y.________, es sei der Nachlass von C.________ gerichtlich festzustellen und zu teilen. Weiter beantragte er die Zusprechung einer Lidlohnforderung sowie die Zuweisung des Landwirtschaftsbetriebs an ihn. Am 26. März 1995 verstarb D.________. Gemäss ihrem Testament vom 21. Juni 1994 vermachte sie ihr ganzes Vermögen, bestehend aus Bargeld und ihrem Erbanteil am Hof, den Söhnen A.________ und B.________ und enterbte Y.________. Mit einer zweiten Klage vom 2. Juni 1995 verlangte Y.________ im Wesentlichen, es sei die Ungültigkeit der Enterbung festzustellen und der Nachlass von D.________ gerichtlich zu teilen. Mit Beschluss vom 25./29. März 1996 vereinigte das Gerichtspräsidium Kreuzlingen die beiden Verfahren betreffend die Nachlässe der Ehegatten C.________ und D.________ und führte sie gemeinsam als Klage auf Erbteilung weiter.