Citation: 6B_321/2023 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer wendet sich gegen die rechtliche Qualifikation seiner Tat als versuchte schwere Körperverletzung im Sinne von Art. 122 i.V.m. Art. 22 Abs. 1 StGB. Die Vorinstanz bejahe zu Unrecht das Vorliegen einer eventualvorsätzlichen Tatbegehung. Es seien keine äusserlich erkennbaren Umstände erstellt, aufgrund welcher auf die Inkaufnahme einer schweren Körperverletzung geschlossen werden könnte. Es treffe nicht zu, dass die bundesgerichtliche Rechtsprechung Faustschläge gegen den Kopf unabhängig von den konkreten Umständen als derart gefährlich und das Risiko der Tatbestandsverwirklichung als derart hoch einstufe, dass sich die Inkaufnahme einer schweren Körperverletzung in jedem Fall aufdränge (Beschwerde S. 3-12).