Citation: 5A_723/2019 E. 1.4

1.4. Neue Tatsachen und Beweismittel dürfen vor Bundesgericht nur so weit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG). Hiervon erfasst sind unechte Noven, also Tatsachen, die im bisherigen Verfahren bereits hätten vorgebracht werden können, aber nicht vorgebracht wurden. Echte Noven, d.h. Tatsachen, die erst entstanden sind, nachdem vor der Vorinstanz keine neuen Tatsachen und Beweismittel mehr vorgetragen werden konnten, sind im Verfahren vor Bundesgericht demgegenüber grundsätzlich unbeachtlich (BGE 143 V 19 E. 1.2; 139 III 120 E. 3.1.2). Die Verfahrensbeteiligten beziehen sich verschiedentlich auf Vorkomnisse, welche sich erst nach Ausfällung des angefochtenen Entscheids ereignet haben, und reichen zugehörige Unterlagen zu den Akten. Beispielhaft kann auf die vom Beschwerdeführer am 23. Dezember 2019 eingereichten Schreiben verschiedener Privatpersonen, darunter seiner Rechtsanwältin, verwiesen werden, in denen auf angebliche Kindeswohlgefährdungen durch die vorinstanzliche Regelung des persönlichen Verkehrs hingewiesen wird (act. 17). Alle diese echten Noven bleiben im Verfahren vor Bundesgericht unbeachtlich.