Citation: 6B_1290/2015 E. 2.15

2.15. Der Beschwerdeführer äussert sich schliesslich in Ziff. 22 zu "Kosten und Entschädigung", die sich ausgangsgemäss ergäben (Ziff. 22.1, S. 57). Es seien ihm Mietkosten (darunter Forderungen der "Kindsmutter"), Unterhaltskosten und Verzugszinse als öffentlich-rechtliche Forderungen entstanden (Ziff. 22.3.1-22.3.5). Es sei ihm eine Genugtuung zuzusprechen. Inhaftnahme und Tatvorwurf hätten sich traumatisierend auf ihn ausgewirkt. Dass die zweite Anklage nach Rückweisung auf mehrfache versuchte Tötung verschärft worden sei, habe seine Persönlichkeit ein zweites Mal schwer verletzt. Die extrem lange Haft (inzwischen als vorzeitiger Strafantritt) sei als Erhöhungsgrund zu berücksichtigen, ebenso dass der Sohn bei Besuchen durch die Trennscheibe vom geliebten Vater getrennt gewesen sei, was den Sohn stark betroffen habe, weshalb die hälftige Genugtuung diesem auszuzahlen sei (Ziff. 22.4).