Citation: 2C_479/2022 E. C

Mit a ls "Beschwerde in Strafsachen" bezeichneter Eingabe vom 8. Juni 2022 gelangt A.________ an das Bundesgericht. Er beantragt, der Entscheid des Obergerichts Appenzell Ausserrhoden vom 10. Mai 2022 sei aufzuheben. Das Veterinäramt sei zu verpflichten, nach Art. 307 Abs. 3 StPO seine Ermittlungen im Zusammenhang mit der Kontrolle vom 11. August 2020 abzuschliessen und an die Staatsanwaltschaft zu rapportieren. Eventualiter sei die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen. Der Beschwerdeführer hatte bereits am 9. Mai 2022 beim Bundesgericht zwei Beschwerden in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten betreffend Akteneinsicht im Zusammenhang mit der erwähnten Kontrolle der Hundehaltung (Verfahren 2C_372/2022) und (Verfahren 2C_374/ 2022) eingereicht. Diese Verfahren wurden am 23. Juni 2022 auf Begehren des Beschwerdeführers sistiert bis zum Entscheid im vorliegenden Verfahren. Mit Eingabe vom 17. Juni 2022 ersucht der Beschwerdeführer um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege. Das Veterinäramt äussert sich in seiner Vernehmlassung vom 17. Juni 2022 zur Beschwerde. Das Obergericht Appenzell Ausserrhoden verzichtet mit Eingabe vom 4. Juli 2022 auf eine Vernehmlassung und verweist auf die Ausführungen im angefochtenen Entscheid. Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) hat sich nicht vernehmen lassen. Der Beschwerdeführer hat am 3. August 2022 repliziert.