Citation: 8C_503/2022 E. 4.1

4.1. Das kantonale Gericht hat die Aktenlage einlässlich gewürdigt und gestützt darauf willkürfrei festgestellt, die IV-Stelle habe der Beschwerdeführerin laut Mitteilung vom 28. September 2018 ursprünglich Kostengutsprache für die berufsbegleitende Umschulung bis zum erfolgreichen Abschluss des "MAS Prävention und Gesundheitsförderung" für die Dauer vom 17. Januar 2019 bis 11. Dezember 2020 erteilt. Wegen Nebenwirkungen einer Medikamentenumstellung, welche eine vorübergehende Arbeitsunfähigkeit zur Folge gehabt hätten, habe die Beschwerdegegnerin die Dauer der Kostengutsprache bereits im Dezember 2020 - nach Abschluss des dritten CAS-Moduls - im Hinblick auf den noch ausstehenden Master-Abschluss um ein Jahr bis zum 12. Dezember 2021 verlängern müssen. Trotz wiederholter Zielvereinbarungen mit der Verpflichtung zur Aufnahme einer Praktikums-Teilzeittätigkeit im Bereich der Umschulung schon während der Dauer der CAS-Module habe die Beschwerdeführerin auf das zweite von der Beschwerdegegnerin angebotene Job-Coaching ausdrücklich verzichtet und dennoch keine entsprechenden konkreten Bewerbungsbemühungen dokumentiert. Als sich ab Mai 2021 eine weitere Verzögerung der Ausbildungsdauer abzuzeichnen begonnen habe, sei die Beschwerdegegnerin unter bundesrechtskonformer Würdigung der gegebenen Umstände zum Schluss gelangt, es fehle nicht nur an der Eingliederungswirksamkeit, sondern auch am subjektiven Eingliederungswillen der Beschwerdeführerin. Die hiergegen erhobenen Einwände seien unbegründet.