Citation: 1P.13/2005 18.03.2005 E. 1

Zur staatsrechtlichen Beschwerde ist nach Art. 88 OG befugt, wer durch den angefochtenen Entscheid persönlich in seinen rechtlich geschützten Interessen beeinträchtigt ist. Nach der Praxis des Bundesgerichts sind die Eigentümer benachbarter Grundstücke befugt, die Erteilung einer Baubewilligung anzufechten, wenn sie die Verletzung von Bauvorschriften geltend machen, die ausser den Interessen der Allgemeinheit auch oder in erster Linie dem Schutz der Nachbarn dienen. Zusätzlich müssen sie dartun, dass sie sich im Schutzbereich der Vorschriften befinden und durch die behaupteten widerrechtlichen Auswirkungen der Baute betroffen werden (BGE 125 II 440 E. 1c S. 442 f.; 119 Ia 362 E. 1b; 118 Ia 232 E. 1a, je mit Hinweisen). Die Beschwerdeführer beanstanden generell die Dimensionen des Projektes. Sie sind der Ansicht, das Gebiet der A.________strasse müsse als Einfamilienhaus-Quartier erhalten bleiben und das geplante Haus füge sich nicht in die Umgebung ein. Damit rügen sie nicht die Verletzung von bestimmten Bauvorschriften, die auch oder in erster Linie ihrem Schutz als (nicht direkte) Nachbarn dienen. Vielmehr machen sie Interessen der Öffentlichkeit geltend. Hierzu sind sie nicht legitimiert. Sie legen auch nicht dar, inwiefern sie sich im Schutzbereich von nachbarschützenden Vorschriften befinden und inwiefern sie durch allfällige widerrechtliche Auswirkungen des Projektes betroffen werden. Die Beschwerdeführer erheben ferner die Rüge, die A.________strasse stelle keine genügende Zufahrt dar. Wohl ist ein Nachbar zur Rüge befugt, die Zufahrt zum Nachbargrundstück sei ungenügend, wenn ihm durch ein Vorhaben eine Beeinträchtigung des Zugangs zu seinem eigenen Grundstück droht (BGE 115 Ib 347 E. 1c/bb mit Hinweisen). Die Beschwerdeführer legen indessen nicht dar und es ist auch nicht ersichtlich, inwiefern die umstrittene Baubewilligung eine rechtliche Beeinträchtigung der Zufahrt zu ihrem Grundstück nach sich zöge. Es ist daher fraglich, ob sie zu dieser Rüge legitimiert sind, auch wenn sie vorbringen, sie seien als Mitglieder der privaten "Strassengemeinschaft Schnabelsberg", in deren Eigentum die A.________strasse stehe, vom Bauvorhaben betroffen. Diese Frage kann indessen offen bleiben, da die Beschwerde den Begründungsanforderungen von Art. 90 Abs. 1 lit. b OG nicht genügt. Danach muss die Beschwerdeschrift die wesentlichen Tatsachen und eine kurz gefasste Darlegung darüber enthalten, welche verfassungsmässigen Rechte bzw. welche Rechtssätze inwiefern durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sind. Das Bundesgericht prüft im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde nur klar und detailliert erhobene und, soweit möglich, belegte Rügen (BGE 130 I 258 E. 1.3 mit Hinweisen). Die Beschwerdeführer setzen sich mit dem angefochtenen Entscheid in verfassungsrechtlicher Hinsicht weder explizit noch implizit auseinander und legen nicht dar, inwiefern sie in ihren Verfassungsrechten verletzt sein sollen. Auch aus diesem Grund kann daher auf ihre Beschwerde nicht eingetreten werden.