Citation: 8C_682/2015 E. 2.2

2.2. Was der Beschwerdeführer vorbringt, erschöpft sich im Wesentlichen in einer Wiederholung der vom kantonalen Gericht entkräfteten Einwendungen. Soweit er geltend zu machen scheint, bei den medizinischen Auskünften versicherungsinterner Ärzte handle es sich um Parteibehauptungen des Unfallversicherers, kann ihm nicht beigepflichtet werden. Vielmehr ist diesen - wie auch den von der versicherten Person eingeholten und ins Verfahren eingebrachten medizinischen Berichten (vgl. BGE 125 V 345 E. 3b/cc S. 353) - voller Beweiswert zuzuerkennen, sofern keine auch nur geringen Zweifel an deren Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit bestehen (BGE 135 V 465 E. 4 S. 467 ff., insb. E. 4.4 S. 469 mit Hinweisen). Zudem übersieht der Beschwerdeführer, dass der Unfallversicherer nicht den Beweis für unfallfremde Ursachen zu erbringen hat (vgl. RKUV 1994 Nr. U 206 S. 329 E. 3b, U 108/93). Ausweislich der medizinischen Akten machte der Versicherte erstmals im Juni 2013, wie die Vorinstanz zutreffend erkannt hat, geltend, an Rückenschmerzen zu leiden, was klar gegen eine Unfallursache sprach. Treten unmittelbar im Anschluss an einen Unfall posttraumatische Lumbalgien oder Lumboischialgien auf, kann nach ständiger Rechtsprechung das Erreichen des Status quo sine nach drei bis vier Monaten erwartet werden (Urteil 8C_467/2007 vom 25. Oktober 2007 E. 3.1 mit Hinweis; vgl. auch RKUV 2000 Nr. U 379 S. 192, U 138/99 E. 2a mit Hinweisen, wonach die Symptome einer Diskushernie unverzüglich nach dem Unfall und mit sofortiger Arbeitsunfähigkeit aufgetreten sein müssen, um als unfallbedingt anerkannt zu werden). Auch in diesem Kontext betrachtet sind die Darlegungen des die lumbalen Rückenbeschwerden behandelnden Dr. med. G.________, Facharzt FMH für Neurochirurgie, im Bericht vom 16. September 2013, auf den radiologischen Aufnahmen seien keine Aufhellungen im Pedikel des Lendenwirbelkörpers 5 erkennbar, die auf eine akute Fraktur hindeuteten, weshalb die Symptomatik nicht durch den vom Versicherten geschilderten Unfall (Anprall eines Stahlgitters auf die linke Körperseite mit Sturz auf den Rücken) verursacht worden sein konnte, ohne Weiteres nachvollziehbar. Unter diesen Umständen ist von den beantragten medizinischen und sonstigen Abklärungen mit dem kantonalen Gericht abzusehen, zumal davon keine neuen Erkenntnisse zu erwarten wären. Daran ändert das Vorbringen nichts, die Vorinstanz habe den Anspruch gemäss Art. 6 EMRK vereitelt, den für das Prozessthema wesentlichen Beweis zu führen. Das kantonale Gericht hat auch zu diesem Punkt einlässlich dargelegt, weshalb aus dem Betriebsdossier der Arbeitgeberin oder der SUVA nichts zur Frage des Unfallhergangs, der im Übrigen von der Verwaltung nicht bestritten wurde, keine neuen Erkenntnisse zu gewinnen wären.