Citation: 2C_628/2015 E. 1.3

1.3. Die kantonalen Rechtsmittel hiergegen blieben ohne Erfolg. Das Verwaltungsgericht des Kantons Bern wies die Beschwerde von A.________ am 16. Juni 2015 ab. Es begründete seinen Entscheid damit, dass deren zweite eheliche Gemeinschaft nur gerade zehn Monate gedauert habe und verschiedene Anhaltspunkte dafür sprächen, dass es ihr - wie bereits 2010 bei der Übertragung der elterlichen Sorge geplant - nur darum gegangen sei, den Kindern nachfolgen und wieder in der Schweiz arbeiten zu können. So oder anders habe ihre zweite Ehe aber inzwischen als gescheitert zu gelten, ohne dass wichtige persönliche Gründe ihren weiteren Aufenthalt in der Schweiz gebieten würden. Die Beziehung zu den volljährigen Kindern fielen nicht (mehr) in den Schutzbereich von Art. 13 BV bzw. Art. 8 EMRK (Familien- und Privatleben). Im Übrigen sei es ihr zumutbar, die entsprechenden Kontakte von Serbien aus besuchsweise bzw. über die heutigen modernen Kommunikationsmitteln weiter zu pflegen, nachdem kein Abhängigkeitsverhältnis bestehe.