Citation: 5A_1033/2017 E. 2.2

2.2. Mehrfach erhebt die Beschwerdeführerin die Rüge der Verletzung des Legalitätsprinzips. Nach der Rechtsprechung kommt diesem von Art. 5 Abs. 1 BV mitumfassten Prinzip abgesehen von seiner spezifischen Bedeutung im Straf- und Abgaberecht nicht der Charakter eines verfassungsmässigen Individualrechts zu, dessen Verletzung selbstständig mit Beschwerde gerügt werden kann. Das Legalitätsprinzip kann daher allein im Zusammenhang mit der Rüge der Verletzung eines speziellen Grundrechts, namentlich der Rechtsgleichheit und des Willkürverbots, geltend gemacht werden (BGE 140 I 381 E. 4.4; 134 I 322 E. 2.1). Die Rüge, das Legalitätsprinzip - verstanden als Grundsatz der Gesetzmässigkeit der Verwaltung - sei verletzt, hat damit keine selbstständige Bedeutung. Dasselbe gilt für das Verhältnismässigkeitsprinzip (Art. 5 Abs. 2 BV; BGE 140 II 194 E. 5.8.2; 131 I 91 E. 3.3).