Citation: 8C_649/2007 22.02.2008 E. 4

4.1 Es ist zu Recht unstreitig, dass die bildgebend nachgewiesenen Veränderungen bzw. Missbildungen an der Lendenwirbelsäule und auf der Höhe C5/C6 nicht durch den Unfall vom 1. Oktober 1999 verursacht wurden. Insofern das Ereignis zu einer Verschlimmerung der Beschwerden im lumbalen Bereich geführt haben sollte, ist zu erwarten, dass nach wenigen Monaten der Status quo sine erreicht wurde (Urteil U 354/05 vom 11. April 2005, E. 2.2 mit Hinweisen). Mit dieser Erfahrungstatsache im Einklang steht auch die von Dr. med. H.________ im Bericht vom 16. Januar 2003 geäusserte Meinung, die anhaltend bestehenden Beschwerden an der Lendenwirbelsäule seien nicht unfallkausal. 4.2 Die Beschwerdeführerin macht geltend, an organischen Unfallfolgen wie Brechreiz, Übelkeit, Nacken- und Kopfschmerzen, starker Ermüdung und Konzentrationsstörungen zu leiden, weshalb die Adäquanz des Kausalzusammenhangs zwischen dem Unfall und diesen Beschwerden in Nachachtung von BGE 127 V 102 ohne weiteres zu bejahen sei. Entgegen dieser Darstellung konnte jedoch bei der Versicherten gerade kein organisch klar nachweisbarer Befund erhoben werden, vielmehr schildert sie das typische Beschwerdebild eines Schleudertraumas bzw. einer dem Schleudertrauma ähnlichen Verletzung (vgl. BGE 117 V 359 E. 4b S. 360). Auch aus dem von der Beschwerdeführerin aufgelegten Bericht des Dr. med. A.________ (FMH für Oto-Rhino-Laryngologie; Hals und Gesichtschirurgie), vom 20. November 2006 lässt sich kein organisch klar nachgewiesener Befund entnehmen, merkt doch dieser Arzt selber an, dass die von ihm postulierten Mikroläsionen weder röntgenologisch noch computertomographisch erfassbar seien. 4.3 Wie die Vorinstanz zutreffend erwogen hat, handelt es sich auch bei der Fibromyalgie der Versicherten nicht um einen organisch klar nachgewiesenen Gesundheitsschaden im Sinne von BGE 123 V 98 E. 3b S. 102. 4.4 Ob die Beschwerdeführer am 1. Oktober 1999 ein Schleudertrauma oder eine dem Schleudertrauma ähnlichen Verletzung erlitten hat, kann offenbleiben, da die Adäquanz des Kausalzusammenhangs bei beiden Verletzungsarten nach den gleichen Kriterien zu prüfen ist (RKUV 1999 Nr. U 341 S. 407 [U 215/97]).