Citation: 6B_710/2022 E. 1.3.6

1.3.6. Die Vorinstanz hält fest, der Beschwerdeführer habe an der erstinstanzlichen Hauptverhandlung die Zinspflicht und das Ausbleiben der Zinszahlungen bestätigt. Er habe ausgeführt, wegen Zahlungsunfähigkeit der C.________ AG keine Zinsen bezahlt zu haben. Den Bankauszügen und den Aussagen von E.________ entnimmt die Vorinstanz, dass die D.________ AG die Zinsen für den Zeitraum vom 5. Dezember 2013 bis zum 30. Juni 2014 tatsächlich der C.________ AG bezahlte. Allerdings habe der Beschwerdeführer diese nie an den Beschwerdegegner weitergeleitet. Dies ergebe sich aus dem E-Mail-Verkehr zwischen E.________ und der Tochter des Beschwerdegegners sowie aus dem Rechtsöffnungsverfahren gegen die C.________ AG. Nachdem der Beschwerdeführer die von der D.________ AG erhaltenen Zinsen lediglich an den Beschwerdegegner hätte weiterleiten müssen, könne er sich nicht auf Zahlungsunfähigkeit berufen. Jedoch sei aus den Ausführungen des Beschwerdeführers zu folgern, dass die von der D.________ AG der C.________ AG geleisteten Zinsen vom Gesellschaftskonto der C.________ AG abgeflossen seien. Der Kontoauszug der C.________ AG belege, dass der Beschwerdeführer die Zinsen an einem Geldautomaten abgehoben habe. Da der Beschwerdeführer keine Erklärung zum Verbleib der Gelder habe abgeben können, sei zu folgern, dass er sie für eigene Zwecke verbraucht habe.