Citation: 2C_218/2019 E. 2.1

2.1. Der Anspruch auf rechtliches Gehör von Art. 29 Abs. 2 BV umfasst als Teilgehalt namentlich das Recht auf Akteneinsicht (BGE 144 II 427 E. 3.1 S. 434). Das Recht auf Akteneinsicht verlangt nicht, dass die Behörde die Parteien von Amtes wegen zur Einsicht einlädt, vielmehr haben die Parteien ein entsprechendes Gesuch zu stellen (vgl. BGE 132 V 387 E. 6.2 S. 391 mit Hinweisen; Urteil 8C_292/2019 vom 27. August 2019 E. 3.2.4). Damit sie dieses Recht wahrnehmen können, müssen die Parteien aber über die Aktenlage orientiert sein (vgl. BGE 132 V 387 E. 3.1 S. 389; 115 V 302 E. 2e; 112 Ia 198 E. 2a S. 202). Der Beschwerdeführer macht geltend, das kantonale Migrationsamt habe seinen Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt, indem es von ihm beigezogene Dokumente (nämlich einen Arztbericht vom 27. Februar 2017 und ein Urteil des österreichischen Asylgerichtshofes) nicht zur Stellungnahme vorgelegt habe. Damit stösst er ins Leere: Der Beschwerdeführer legt nicht substantiiert dar, dass das Migrationsamt des Kantons Zürich ihn nicht über den Beizug des Arztberichtes vom 27. Februar 2017 und des erwähnten Urteils des österreichischen Asylgerichtshofes in Kenntnis gesetzt hätte. Es ist auch nicht ersichtlich, dass der Beschwerdeführer bezüglich dieser Dokumente erfolglos um Akteneinsicht ersucht hätte. Abgesehen davon behandelt das Urteil des österreichischen Asylgerichtshofes (soweit hier interessierend) eine Rechtsfrage, zu welcher kein Gehör gewährt werden muss.