Citation: I 483/98 20.06.2000 E. A

A.- Der 1941 geborene P.________ leidet an einer erworbenen Hirnschädigung, welche die Fähigkeit zur Bewältigung der beruflichen und sozialen Anforderungen beeinträchtigt (Gutachten des Psychiaters Dr. H.________ vom 16. Juni 1997). Nachdem er im Jahre 1963 an der Schule X.________ die Matura erlangt hatte, studierte er bis 1971 an der Philosophischen Fakultät I der Universität Y.________. Ohne dieses Studium mit dem Erwerb des Doktortitels oder des Lizentiates abgeschlossen zu haben, trat er zu Beginn des Schuljahres 1971/72 eine Lehrstelle an der Privatschule F.________ an, wo er alle Fächer der Mittelstufe unterrichtete und stellvertretender Internatsleiter wurde. Nach Schliessung dieser Schule auf Ende des Schuljahres 1992/93 bezog der Versicherte bis Ende Oktober 1994 Taggelder der Arbeitslosenversicherung. Ab Dezember 1994 unterrichtete er als Teilzeit-Stellvertreter an der Realschule in Z.________. An derselben Schule trat er im August 1995 eine vorerst auf das Schuljahr 1995/96 befristete Stelle als Reallehrer mit einem Teilpensum von 20 Wochenlektionen (zwei Drittel eines Normalpensums) an. Am 27. September 1995 erlitt er auf Grund einer Überforderungssituation einen Nervenzusammenbruch und wurde von seinem Hausarzt Dr. M.________ bis auf weiteres zu 100 % arbeitsunfähig geschrieben (Arztbericht vom 4. März 1996). Im Februar 1996 meldete er sich zum Leistungsbezug bei der Invalidenversicherung an. Mit Verfügung vom 26. Februar 1998 sprach ihm die IV-Stelle des Kantons Graubünden unter Berücksichtigung eines Invaliditätsgrades von 57 % eine halbe Invalidenrente ab 1. September 1996 zu.