Citation: 2C_742/2021 E. 6

Die Beschwerde ist unbegründet und abzuweisen. Die Unterinstanz hatte den konkreten Rechtsgrund für den Verweis (Verletzung von Art. 12 lit. c BGFA) in das Dispositiv ihres Beschlusses aufgenommen, ohne dass dies erforderlich gewesen wäre. Denn der Rechtsgrund für die Disziplinarmassnahme ist Teil der Begründung des Entscheids (vgl. zur analogen Situation bei den Beschwerdeanträgen Urteil 1C_78/2012 vom 10. Oktober 2012 E. 2.3; BERNARD CORBOZ, in: Commentaire de la LTF, 2. Aufl. 2014, N. 8 zu Art. 107 BGG). Die Vorinstanz passte das Dispositiv des Beschlusses der Unterinstanz an ihre eigene Begründung (Verletzung von Art. 12 lit. a BGFA) an. Es ist jedoch kein Grund dafür ersichtlich, die verletzte Berufsregel im Dispositiv aufzuführen, selbst wenn die Vorinstanz ihr Urteil anders begründet als die Unterinstanz. Das angefochtene Urteil ist deshalb von Amtes wegen zu präzisieren (vgl. zu Präzisierungen angefochtener Urteile, die das Bundesgericht ungeachtet des Grundsatzes "ne ultra aut extra petita" [Art. 107 Abs. 1 BGG] vornehmen kann, BGE 100 II 177 E. 6; 95 II 456 E. 4; YVES DONZALLAZ, Loi sur le Tribunal fédéral, Commentaire, 2008, N. 4288 zu Art. 107 BGG). Der Beschwerdeführer trägt die Gerichtskosten (Art. 66 Abs. 1 BGG). Es ist keine Parteientschädigung geschuldet (Art. 68 Abs. 1 und 3 BGG).