Citation: K 150/05 12.01.2006 E. 3

Was in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde, soweit nicht durch das kantonale Gericht zutreffend entkräftet, vorgebracht wird, hat keine Aussicht auf Erfolg: Über die gesundheitliche Entwicklung seit dem Unfall vom 27. November 1993 gibt das im vorinstanzlichen Verfahren eingereichte Gutachten der Medizinischen Abklärungsstelle Zentralschweiz (MEDAS) vom 11. November 1998 umfassend Auskunft. Aufgrund der Angaben des behandelnden Dr. med. A.________, Allgemeine Medizin FMH, vom 1. Dezember 2003 gegenüber dem Vertrauensarzt der Beschwerdegegnerin ist nicht anzunehmen, dass sich seit der MEDAS-Begutachtung im Gesundheitszustand wesentliche Änderungen ergeben haben, geht es doch nach wie vor um "Restbeschwerden nach cranio-zervikalem Beschleunigungstrauma, 27. 11. 93, mit persistierendem cranio-zervikalen Symptomenkomplex, Spannungskopfschmerzen, Hyperakusis und Tinnitus bei Normalhörigkeit". Nach diesen medizinischen Unterlagen ist für die Aufrechterhaltung des Beschwerdebildes wesentlich eine psychische Komponente verantwortlich (vgl. insbesondere die im MEDAS-Gutachten psychiatrisch beschriebene "Belle indifférence"-Haltung, [Expertise S. 20], dies bei Vorliegen einer schweren Schmerzverarbeitungsstörung [Gutachten S. 19]). Auch der Bericht der behandelnden Physiotherapeutin vom 5. Juli 2004 zeigt klar, dass die für die Intensität der Therapie massgeblichen Faktoren vor allem in psychosozialen Verumständungen liegen, und nicht in körperlichen Verschlimmerungen, zumal die Beschwerdeführerin als Ergebnis der jahrelangen Physiotherapie einen auf sie zugeschnittenen Übungsplan erlernt hat und in der Lage ist, durch täglich selbstständig vorzunehmende Übungen "ihren regelmässig auftretenden Beckenschiefstand in den Griff" zu bekommen und "an ihrem Stehpult besser (zu) arbeiten". In Anbetracht dieser Aktenlage kann die Auffassung des behandelnden Dr. med. A.________, eine über 36 vergütete Sitzungen hinausgehende Frequenz 2004 sei ärztlich indiziert, im Sinne der vertrauensärztlichen Beurteilung durch Dr. med. M.________ vom 5. Dezember 2003 und den konsiliarisch beigezogenen Beurteilungsbericht des Dr. med. W.________, Orthopädische Chirurgie FMH, vom 12. Januar 2004 nicht bestätigt werden. Sämtliche Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde ändern daran nichts.