Citation: 4A_426/2013 E. 3.2

3.2. Das fragliche Schriftstück - ein handschriftlich ergänzter Mustervertrag - hat den folgenden Wortlaut: " Private Abmachung Darlehensvertrag Kreditgeber: X.________ (...) Kreditnehmer: Y.________ Darlehen: CHF 500'000.-- Beginn: Darlehen ab 24.1.09 / Zins ab ----- Rückzahlung: Das Darlehen hat keine festgesetzte Laufzeit und kann vom Kreditnehmer ganz oder teilweise zu- rückbezahlt werden. Kündigungsfrist: 12 Monate (für Kreditgeber) Zins: (ganzer vorgedruckter Text durchgestrichen) Auf Konto: Bank S.________ , A.________ Weitere Abmachungen: die Zahlung ist bereits eingeflossen" Die Vorinstanz stellte fest, nach den übereinstimmenden Angaben der Parteien hätten diese am 25. Februar 2009 keinen Darlehensvertrag abgeschlossen. Vielmehr sollte das von ihnen unterzeichnete Schriftstück einen bereits früher mündlich abgeschlossenen Darlehensvertrag dokumentieren. Eine solche Privaturkunde begründe in der Regel die tatsächliche Vermutung für die Richtigkeit ihres Inhalts. Die Beweislastverteilung werde davon nicht berührt; der Gläubiger müsse daher den Hauptbeweis erbringen, den der Schuldner durch den Gegenbeweis erschüttern könne.