Citation: 9C_139/2024 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer macht eine offensichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhalts geltend. In den Weisungen des zuständigen Departementes zur Verordnung des Regierungsrates über die Steuerschätzung der Grundstücke (SchäV) des Kantons Thurgau werde ausdrücklich die Möglichkeit einer Mehrlandausscheidung festgehalten. Die in Frage stehende Liegenschaft umfasse einen beträchtlichen Teil an Mehrland, nämlich steile Böschungen, Bord, eine nicht ausgeschiedene Zufahrtsstrasse sowie Waldbereiche. Die Beschwerdegegnerin und das Verwaltungsgericht hätten in einer sogenannten Büroschätzung die Besonderheiten der Gestalt der Parzelle und die Terraineigenschaften ausser Acht gelassen. Ein angebotener Augenschein oder ein externes Gutachten zur Erfassung der spezifischen Eigenschaften der Liegenschaft seien in Verletzung des rechtlichen Gehörs kategorisch abgelehnt worden. Des Weiteren werde im angefochtenen Urteil tatsachenwidrig behauptet, es sei im Jahr 2011 ein Garagenanbau erfolgt.