Citation: 4A_499/2015 E. 1.4

1.4. Vor diesem Hintergrund erscheinen bereits die Ausführungen der Beschwerdeführerin zum weitläufigen Beweisverfahren als ungenügend. Denn sie legt nicht dar, inwiefern das Beweisverfahren zur Beurteilung ihres Eventualstandpunktes aufwändig ist. Jede Weiterung der Instruktion führt zu Kosten und einer Verlängerung des Verfahrens. Das genügt nicht. Damit die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind, muss sich das Beweisverfahren mit Blick auf seine Dauer und Kosten erheblich von einem gewöhnlichen Verfahren abheben (Urteil des Bundesgerichts 2C_814/2012 vom 7. Mai 2013 E. 3.3, publ. in: SJ 2013 I S. 573 ff.). Ein Beweisverfahren über den behaupteten Forderungsuntergang durch Verrechnung kann zwar mit erheblichem Aufwand verbunden sein, namentlich wenn sich dabei das Problem eines umgekehrten Durchgriffs stellt, das die Vorinstanz im Zwischenentscheid angesprochen hat. Es wäre aber auch denkbar, dass sich das Beweisverfahren darauf beschränkt, einige Zeugen sowie die Parteien anzuhören und letzteren die Gelegenheit zu geben, Aktenstücke einzureichen. Dies würde eine direkte Anfechtbarkeit des Zwischenentscheides nicht rechtfertigen (zit. Urteil 2C_814/2012 E. 3.3).