Citation: 1B_288/2023 E. A

Die Staatsanwaltschaft des Kantons Basel-Stadt führte eine Strafuntersuchung gegen A.________ wegen des Verdachts auf versuchte vorsätzliche Tötung. Am 26. Juni 2022 wurde er festgenommen und mit Verfügung des Zwangsmassnahmengerichts des Kantons Basel-Stadt vom 29. Juni 2022 in Untersuchungshaft versetzt, die in der Folge mehrmals verlängert wurde. Am 14. Dezember 2022 überwies die Staatsanwaltschaft das Verfahren an das Strafgericht und stellte Antrag auf Anordnung einer stationären Massnahme. Gleichzeitig beantragte sie beim Zwangsmassnahmengericht die Anordnung von Sicherheitshaft. Mit Verfügung vom 22. Dezember 2022 ordnete dieses gegenüber A.________ Sicherheitshaft bis zum 8. März 2023 an, die letztinstanzlich mit Urteil des Bundesgerichts 1B_110/2023 vom 6. März 2023 bestätigt wurde. Die vom Zwangsmassnahmengericht mit Verfügung vom 2. März 2023 angeordnete Verlängerung der Sicherheitshaft bis zum 23. März 2023 focht A.________ beim Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt an. Das Strafgericht des Kantons Basel-Stadt stellte mit Urteil vom 23. März 2023 fest, dass A.________ schuldlos eine versuchte vorsätzliche Tötung begangen habe, und ordnete eine stationäre psychiatrische Behandlung gemäss Art. 59 StGB an. Mit Beschluss vom gleichen Tag verlängerte es die Sicherheitshaft für die vorläufige Dauer von zwölf Wochen bis zum 15. Juni 2023. Dagegen haben sowohl A.________ als auch sein Rechtsvertreter Beschwerde an das Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt erhoben. Die Verfahren wurden vereinigt und das Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt, Einzelgericht, hat mit Entscheid vom 25. April 2023 die gegen die Verfügung des Zwangsmassnahmengerichts vom 2. März 2023 und gegen den Beschluss des Strafgerichts vom 23. März 2023 erhobenen Beschwerden abgewiesen.