Citation: 2C_478/2023 E. 4.4.3

4.4.3. Mit Blick auf die Zumutbarkeit der Ausreise in die Heimat des Beschwerdeführers hält die Vorinstanz fest, dass der Beschwerdeführer auch Albanisch als seine Muttersprache angegeben habe (vgl. E. II.5.2.5.3 des angefochtenen Urteils). Dies bestreitet der Beschwerdeführer vor Bundesgericht nicht hinreichend (vgl. Art. 105 Abs. 1 BGG). Entsprechend ist davon auszugehen, dass eine Integration im Kosovo aufgrund - jedenfalls in den Grundzügen - bestehender Sprachkenntnisse ohne Weiteres möglich ist. Es ist ferner unbestritten, dass der Beschwerdeführer im Kosovo zwar kein familiäres und soziales Netz verfügt. Die Übersiedlung in den Kosovo dürfte daher ein erheblicher Einschnitt im Leben des Beschwerdeführers darstellen. Angesichts seines jungen Alters (Jahrgang 1993) bestehen jedoch keine unüberwindbaren Integrationshindernisse, wie der Beschwerdeführer moniert, zumal er die in der Schweiz erlangte Berufserfahrung auch in seinem Heimatland einbringen kann und er gesund ist.