Citation: 6B_1228/2021 E. 3.4

3.4. Der Beschwerdeführer stellt im Wesentlichen eine eigene Version und Interpretation des Geschehens der vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellung gegenüber. Anfechtungsgegenstand und damit zu prüfendes Substrat bildet der letztinstanzliche Entscheid, nicht eine abweichende Parteiversion. Eine Willkür anhand einer eigenen Version aufzuzeigen, nützt nichts. Eine für den Beschwerdeführer günstigere Tatversion ist vernünftigerweise auszuschliessen (vgl. etwa die vorgetragene Alternativversion, oben E. 3.1, zweiter Absatz). Nach den nicht bestreitbaren Feststellungen der Vorinstanz, stieg der Beschwerdeführer zunächst in das Fahrzeug von B.________ ein, wurde von diesem abgewiesen und will den 2,3 km langen Fussweg im Dezember nach Hause zu Fuss gegangen sein, kann sich aber nach seinen Angaben an nichts mehr erinnern. Er wurde von B.________ in ca. 300 m Entfernung von dessen (B.________s) Wohnsitz gesehen, also in der entgegengesetzten Richtung zum eigenen Wohnsitz des Beschwerdeführers, der aber angab, er sei "abgeholt" worden, was widerlegt werden konnte. Insbesondere befand sich auf dem Zündschlüssel ein DNA-Profil des Beschwerdeführers. Unbehelflich wird das Vorliegen von Beweisen mit der Aussage, es lägen lediglich Indizien vor, bestritten. Der Indizienbeweis ist dem direkten Beweis gleichwertig. Es ist zulässig, aus der Gesamtheit der verschiedenen Indizien, welche je für sich allein betrachtet nur mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit auf eine bestimmte Tatsache oder Täterschaft hindeuten und insofern Zweifel offenlassen, auf den vollen rechtsgenügenden Beweis von Tat oder Täter zu schliessen (HAUSER/SCHWERY/HARTMANN, Schweizerisches Strafprozessrecht, 6. Aufl. 2005, S. 277 f.). Der Indizienprozess als solcher verletzt weder die Unschuldsvermutung noch die aus ihr abgeleiteten Teilrechte (Urteil 6B_245/2020 vom 6. Mai 2020 E. 3.3.3; ausführlich Urteil 6B_1018/2021 vom 24. August 2022 E. 2.1.1 f.). Die Strafverfolgungsbehörden konnten willkürfrei von weiteren Beweiserhebungen absehen (vgl. oben E. 2.4). In der Beschwerde wird im Sinne eines Plädoyers der vorinstanzlich festgestellte Sachverhalt mit umfänglichen Ausführungen und Alternativszenarien bestritten, die ungeeignet sind, die vorinstanzliche Beweiswürdigung zu erschüttern. Auf die appellatorische Beschwerdeführung ist nicht weiter einzutreten.