Citation: 2C_748/2014 E. 3.3

3.3. Die Ehe des Beschwerdeführers hat unbestrittenermassen mehr als drei Jahre gedauert, weshalb die Vorinstanz diese Voraussetzung von Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG als erfüllt erachtete. Gemäss der vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellung hat der Beschwerdeführer sich strafrechtlich nichts zu Schulden kommen lassen. Er verfüge über keine abgeschlossene Berufsausbildung, habe jedoch während einer Dauer von vier Jahren als Hilfsmonteur bei einem Unternehmen in Bülach gearbeitet. In der Folge habe er seine Erfahrungen in temporären Arbeitsverhältnissen eingesetzt, jedoch Mühe bekundet, eine unbefristete Stelle zu finden, und während rund 11 Monaten Arbeitslosenentschädigung bezogen. Zahlreiche Schreiben ihm bekannter Personen und ehemaliger Arbeitgeber würden ihn als gut integriert beschreiben. Ein angeblich besuchter Deutschkurs sei nicht belegt, und der Beschwerdeführer habe im Jahr 2013 selbst angegeben, zu wenig gut Deutsch zu sprechen, um den Schweizerischen Pass zu beantragen. Zudem habe der Beschwerdeführer mit einer Person derselben Nationalität in einer Wohngemeinschaft zusammengewohnt. Die Vorinstanz erwog, es sei dem Beschwerdeführer trotz seinen verfahrensrechtlichen Mitwirkungspflichten (Art. 90 AuG) nicht gelungen aufzuzeigen, dass er im Sinne von Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG erfolgreich in die hiesigen Verhältnisse integriert sei, und hat einen Anspruch des Beschwerdeführers auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung verneint.