Citation: 4A_446/2020 E. 3

Der Beschwerdeführer macht geltend, er habe erstmals anlässlich der Zeugeneinvernahme vom 23. August 2018 vom zwischenzeitlich vollzogenen Verkauf des Hotels erfahren. Den Kaufvertrag des Hotels zwischen dem Beschwerdegegner und der Käuferin habe er erst anfangs Oktober 2018 von einer Drittperson erhältlich machen können. Der unbegründete Entscheid (Entscheid-Dispositiv) der Erstinstanz vom 28. August 2020 [recte: 2018] sei seiner Rechtsvertreterin am 29. August 2018 zugestellt worden. Folglich sei der Kaufvertrag des Hotels als echtes Novum im vorliegenden Beschwerdeverfahren zuzulassen, da der Beschwerdeführer diesen trotz zumutbarer Sorgfalt nicht schon vor erster Instanz habe vorbringen können (Art. 317 Abs. 1 lit. b ZPO). Aus dem Kaufvertrag gehe hervor, dass der Beschwerdegegner das Hotel für Fr. 1'350'000.-- verkauft habe. Der Beschwerdeführer wirft dem Beschwerdegegner vor, das Hotel mitsamt dem von ihm ausgearbeiteten Sanierungsprojekt verkauft zu haben unter Abdecken des Briefkopfes des Beschwerdeführers auf den Projektplänen. Er verweist auf seine Rechte als Urheber und ein Arrestverfahren, das er gegen den Beschwerdegegner eingeleitet hat und dessen Akten er beigezogen und berücksichtigt wissen will (vgl. Sachverhalt C hiervor).