Citation: 1P.100/2000 18.04.2000 E. 4

4.- Der Beschwerdeführer wirft dem Kantonsgericht sinngemäss eine willkürliche Beweiswürdigung vor, indem es davon ausgehe, dass M.________ beim Gespräch vom 1. Dezember 1999 keine ihn eindeutig entlastenden Aussagen gemacht habe. M.________ habe klar ausgesagt, dass der Beschwerdeführer mit der Falschgeldsache nichts zu tun gehabt habe. a) Willkürlich handelt ein Gericht, wenn es seinem Entscheid Tatsachenfeststellungen zugrunde legt, die mit den Akten in klarem Widerspruch stehen. Im Bereich der Beweiswürdigung besitzt der Richter einen weiten Ermessensspielraum. Das Bundesgericht greift im Rahmen einer staatsrechtlichen Beschwerde nur ein, wenn die Beweiswürdigung offensichtlich unhaltbar ist, mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht oder auf einem offenkundigen Versehen beruht (BGE 124 I 208 E. 4a; 117 Ia 13 E. 2c; 18 E. 3c je mit Hinweisen). b) Das Kantonsgericht hat sich im angefochtenen Entscheid mit der Aufzeichnung des Gesprächs vom 1. Dezember 1999 auseinander gesetzt und plausibel dargelegt, weshalb es in den dabei von M.________ gemachten Aussagen keinen Rückzug seiner im Strafverfahren gegen den Beschwerdeführer erhobenen Anschuldigungen erkennen kann. Der Beschwerdeführer setzt sich damit nicht auseinander, sondern setzt dem einfach seine eigene Beurteilung entgegen, wonach M.________ "klar" ausgesagt habe, er habe mit der Falschgeldsache nichts zu tun. Das genügt den gesetzlichen Anforderungen von Art. 90 Abs. 1 lit. b OG an eine Willkürrüge nicht, weshalb darauf nicht einzutreten ist. Im Übrigen ist die Beurteilung des Kantonsgerichts ohne weiteres nachvollziehbar. M.________ hat im Gespräch vom 1. Dezember 1999 tatsächlich sehr vage und ausweichend geantwortet und jedenfalls seine im Strafverfahren gegen den Beschwerdeführer erhobenen Anschuldigungen an keiner Stelle eindeutig widerrufen. In der untersuchungsrichterlichen Einvernahme vom 16. Dezember 1999 hat M.________ diese Belastungen noch einmal ausdrücklich bestätigt. Das Kantonsgericht ist unter diesen Umständen keineswegs in Willkür verfallen, indem es das Gespräch vom 1. Dezember 1999 nicht als erhebliche neue Tatsache anerkannte, die eine Wiederaufnahme des Verfahrens rechtfertigen könnte.