Citation: 7B_14/2021 E. 2.2

2.2. Der Beschwerdeführer macht geltend, die Vorinstanz hätte die Berufung der Staatsanwaltschaft nicht abweisen, sondern darauf gar nicht erst eintreten dürfen. Nachdem die Vorinstanz die Berufung der Staatsanwaltschaft abgewiesen hat, ist nicht ohne Weiteres ersichtlich, inwiefern der Beschwerdeführer ein schutzwürdiges Interesse an der Beurteilung dieser Frage haben könnte. Darauf muss indessen nicht abschliessend eingegangen werden, da das Vorbringen als solches unbegründet ist. Wie die Vorinstanz im angefochtenen Urteil ohne Rechtsverletzung darlegt, stellt der Antrag auf Aktenbeizug einen Beweisantrag im Sinne von Art. 399 Abs. 3 lit. c StPO dar. Aus dem Umstand, dass dieser Antrag an sich unnötig sein mag, kann entgegen der Meinung des Beschwerdeführers nicht darauf geschlossen werden, die Berufung der Staatsanwaltschaft sei formell mangelhaft gewesen, so dass darauf nicht hätte eingetreten werden dürfen. Eine Verletzung des Rechts auf ein faires Verfahren gemäss Art. 6 EMRK i.V.m. Art. 13 EMRK, wie der Beschwerdeführer rügt, ergibt sich daraus nicht.