Citation: 7B_108/2025 E. A

A.________ wurde am 8. Februar 2024 festgenommen und befindet sich seither in Haft. Das Bezirksgericht Luzern sprach ihn am 12. September 2024 der mehrfachen Drohung, der wiederholten Tätlichkeiten und der mehrfachen versuchten Nötigung schuldig. Gemäss dem Urteil des Bezirksgerichts wird ihm vorgeworfen, seiner Ehefrau mehrfach mit dem Tod gedroht zu haben. Insbesondere soll er ihr mitgeteilt haben, dass sie nicht mehr länger als einen Monat leben werde und er Leute bezahlen werde, die zu ihrer Arbeit kommen und sie umbringen würden und ferner, dass er sie mit einem Messer aufschlitzen und sie kaputt machen werde. Zudem soll er ihr eine Ohrfeige gegeben haben und weiter soll er ihr beide Hände um den Hals gelegt und kurz zugedrückt haben, sodass sie anschliessend rot am Hals gewesen sei. Schliesslich soll er ihr in mehreren Briefen aus der Haft gedroht haben, sich das Leben zu nehmen, um sie zum Rückzug ihrer Strafanzeige zu bringen. Das Bezirksgericht verurteilte ihn zu einer Freiheitsstrafe von 270 Tagen und ordnete eine stationäre Suchtbehandlung gemäss Art. 60 StGB an. A.________ erklärte Berufung gegen dieses Urteil. Der Präsident der 2. Abteilung des Kantonsgerichts Luzern verfügte am 9. Dezember 2024 die Fortsetzung der Sicherheitshaft bis zu einem anderslautenden Entscheid, längstens aber bis zur Rechtskraft eines Berufungsurteils.