Citation: 1C_400/2022 E. 5.2

5.2. Gleiches sei ihr auch im zweiten Verfahren vor dem Verwaltungsgericht (VB.2019.00182) widerfahren, in welchem die Vorinstanz erneut auf die Durchführung des beantragten Augenscheins verzichtet habe, obschon sich die tatsächlichen Verhältnisse - unverändert - nicht genügend aus den Akten ergeben hätten. Aufgrund der Steildachverlängerung um 2.78 m sowie der integralen Tiefersetzung des gesamten Gebäudes um 15 cm und der dazu notwendigen zusätzlichen Abgrabungen seien mit der ersten Projektänderung wesentliche Veränderungen vorgenommen worden, weshalb sich die Einordnungs- und Gestaltungsfrage generell neu gestellt habe und das Gesamtprojekt vollumfänglich neu zu beurteilen gewesen wäre. Mit dieser Rüge habe sich die Vorinstanz zudem nicht genügend auseinandergesetzt, was eine weitere Gehörsverletzung darstelle (S. 54 der Beschwerde).