Citation: 4P.306/2005 14.03.2006 E. 4

4.1 Die Beschwerdeführerinnen rügen schliesslich, die Kündigung wegen Zahlungsgverzugs sei rechtsmissbräuchlich, weil die Beschwerdegegnerin damit beabsichtigt habe, die Beurteilung der Streitfrage im ordentlichen Verfahren zu verhindern. Wenn die Beschwerdeführerinnen vor Beendigung des Verfahrens über die Zulässigkeit der ordentlich ausgesprochenen Kündigung ausgewiesen würden, werde Bundesrecht vereitelt. 4.2 Sowohl ein Verstoss gegen das in Art. 2 ZGB verankerte Rechtsmissbrauchsverbot oder gegen die im Mietrecht diesbezüglich enthaltenen Spezialbestimmungen als auch eine Vereitelung von Bundesrecht sind als Bundesrechtsverletzungen in der Berufung zu rügen. Auch insoweit ist auf die Beschwerde nicht einzutreten (BGE 129 I 173 E. 1.1 S. 174; 120 II 384 E. 4a S. 385).