Citation: 5C.27/2005 23.11.2005 E. 4

Bezogen auf den Kinderunterhalt erneuert die Berufungsklägerin ihren Einwand, die Kinderzulagen von je Fr. 195.-- im Unterhaltsbeitrag einzuschliessen und nicht bloss zuzüglich zum Unterhaltsbeitrag zuzusprechen. Ihre Forderung steht vor dem Hintergrund, dass der Berufungsbeklagte ab 2006 als Selbstständigerwerbender tätig sein wird. Die Berufungsklägerin macht denn auch geltend, die Aufstockung des Unterhaltsbeitrags um die Kinderzulagen bedeute für den Berufungsbeklagten zur Zeit keine Mehrbelastung, aber auch im nächsten Jahr nicht, weil er dann nach menschlichem Ermessen wesentlich mehr verdienen werde und den Wegfall der Kinderzulagen auszugleichen vermöge (S. 4 f. der Berufungsschrift). Der Einwand erweist sich als unbegründet, weil der Berufungsbeklagte gemäss den Annahmen des Obergerichts, die nicht beanstandet werden können (E. 3.2 hiervor), ab 2006 gleichviel Einkommen haben wird wie heute. Unter diesen Umständen fällt eine Erhöhung der Unterhaltsbeiträge ausser Betracht (vgl. E. 7c S. 59 des angefochtenen Urteils). Die Berufung muss auch in diesem Punkt abgewiesen werden, soweit darauf einzutreten ist.