Citation: 2C_206/2020 E. 4.3.5

4.3.5. Im Rahmen einer Gesamtabwägung der involvierten Interessen stehen die gravierenden Verstösse gegen das Heilmittelgesetz und die Tierarzneimittelverordnung dem persönlichen Interesse des Beschwerdeführers an einer uneingeschränkten Tierarzttätigkeit gegenüber. Aufgrund der erheblichen öffentlichen Interessen am Schutz der Gesundheit der Menschen und Tiere erweist sich die vorinstanzliche Auffassung, die öffentlichen Interessen am Gesundheitsschutz würden die persönlichen Interessen des Beschwerdeführers überwiegen, als verfassungskonform. Im Lichte des Dargelegten ist nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz von der Ansetzung einer angemessenen Frist zur Behebung der Mängel oder der Einreichung eines Massnahmenplans absieht. Bei dieser Anordnung hätte es sich möglicherweise um eine mildere Massnahme gehandelt, die indes zum Schutz der Gesundheit im Sinne der eidgenössischen und kantonalen Heilmittelgesetzgebung aufgrund der Vielzahl und Schwere der Verfehlungen nicht geeignet gewesen wäre. Insofern verstösst die vorinstanzliche Anwendung der kantonalen Regelung in Art. 40 Abs. 3 HMV SG nicht gegen Bundesrecht.