Citation: 8C_208/2018 E. 3.2.3

3.2.3. Die Vorinstanz führte des Weiteren aus, dass auf das psychiatrische Gutachten des Dr. med. C.________ vom 11. Oktober 2017 nicht abgestellt werden könne. Denn dieser habe sich weniger auf im Rahmen der Untersuchung erhobene Befunde als auf die Angaben des Beschwerdeführers gestützt und weder die gestellten Diagnosen noch die attestierte Arbeitsunfähigkeit nachvollziehbar begründet. Auch Dr. med. D.________ habe die von ihm bescheinigte gänzliche Arbeitsunfähigkeit in jeglicher Tätigkeit weniger mit funktionellen Einschränkungen als mit den vom Beschwerdeführer geschilderten Schmerzen begründet. Diese seien gemäss Dr. med. C.________ indes vordergründig mit einer chronischen Schmerzstörung zu erklären und damit psychischer Genese. Zur Beurteilung der Unfallkausalität der Hüft- und Rückenbeschwerden habe Dr. med. D.________ zwar dargelegt, dass er die fraglichen Beeinträchtigungen auf eine Fehlbelastung infolge der unfallbedingten Schäden an den Knien zurückführe. Er habe sich jedoch nicht mit der gegenteiligen Einschätzung des Kreisarzts med. pract. F.________ vom 15. April 2016 auseinandergesetzt, der von degenerativ bedingten und damit unfallfremden Schäden ausgegangen sei. Zudem beruhe seine Schlussfolgerung nicht auf bildgebenden Befunden. Demgegenüber sei PD Dr. med. E.________ ausführlich auf das chirurgische Gutachten von Dr. med. D.________ eingegangen und habe gezeigt, dass dieses keine neuen Erkenntnisse oder Argumentationen liefere, die überzeugend eine andere versicherungsmedizinische Beurteilung als diejenige von med. pract. F.________ zu begründen vermöchten.