Citation: 6B_683/2008 02.04.2009 E. 5

Die Beschwerdeführerin macht geltend, die ausgefällte Geldstrafe von 180 Tagessätzen sei zu hoch. Die erste Instanz habe sie trotz des Freispruchs vom Vorwurf des Betrugs in zwei Punkten und vom Vorwurf der Urkundenfälschung zu der von der Anklägerin beantragten bedingten Gefängnisstrafe von 8 Monaten verurteilt, und die Vorinstanz habe diese Strafe trotz des Freispruchs vom schwerwiegenden Vorwurf der qualifizierten Veruntreuung lediglich auf 180 Tagessätze Geldstrafe (entsprechend altrechtlich 6 Monaten Gefängnis) herabgesetzt. Mit diesen Vorbringen ist indessen nicht dargetan, inwiefern die ausgefällte Strafe Bundesrecht verletze. Die Vorinstanz hat im Übrigen auf die erstinstanzlichen Strafzumessungserwägungen verwiesen mit der Begründung, dass die Beschwerdeführerin die von der ersten Instanz ausgefällte Strafe für den Fall der Bestätigung der Schuldsprüche nicht beanstandet hat (angefochtenes Urteil S. 58/59). Die erste Instanz hielt der Beschwerdeführerin ausdrücklich zugute, dass sie sich für das (finanzielle) Wohl der relativ armen Gemeinde einsetzen wollte und sich in keiner Art und Weise persönlich bereichert hat (erstinstanzliches Urteil S. 49, kant. Akten p. 912). Die von der Vorinstanz ausgefällte bedingte Geldstrafe von 180 Tagessätzen (zu Fr. 30.--) hält sich angesichts des hohen Deliktsbetrags im Rahmen des weiten sachrichterlichen Ermessens.