Citation: 2C_169/2024 E. 3.2

3.2. Gegenstand des vorliegenden Verfahrens bildet in materieller Hinsicht einzig die Frage, ob die dem Beschwerdeführer angesetzte viermonatige Ausreisefrist (vom 9. März 2024) offensichtlich unverhältnismässig und unhaltbar ist (nachstehende E. 5). Diese Sache ist spruchreif und hängt weder vom Ausgang des Wiedererwägungs- noch vom Einbürgerungsverfahren ab, deren Erfolgschancen ohnehin fraglich erscheinen. Hinzu kommt, dass eine Verfahrenssistierung nicht dazu dienen kann, dem Betroffenen Zeit zu verschaffen, um die Voraussetzungen eines möglichen Verbleibeanspruchs doch noch erfüllen zu können. Dem Beschwerdeführer ist denn auch ohne Weiteres zuzumuten, das Wiedererwägungsverfahren in Deutschland abzuwarten, zumal er im Rahmen seines Gesuchs um Wiedererwägung auch keine neuen Vollzugshindernisse geltend zu machen scheint.