Citation: 2C_813/2018 E. 3

Auch im Anwendungsbereich des FZA (SR 0.142.112.681) kann die Niederlassungsbewilligung widerrufen werden, wenn der Ausländer zu einer längerfristigen Freiheitsstrafe, d.h. zu einer solchen von mehr als einem Jahr (BGE 139 I 145 E. 2.1 S. 147), verurteilt worden ist (Art. 2 Abs. 2 i.V.m. Art. 63 Abs. 1 lit. a und Art. 62 lit. b AIG [SR 142.20]; vgl. ferner Art. 24 der Verordnung vom 22. Mai 2002 über die Einführung des freien Personenverkehrs [VEP; SR 142.203]). Die Vorinstanz hat zutreffend erkannt, dass der Beschwerdeführer aufgrund des rechtskräftigen Strafurteils des Bezirksgerichts St. Gallen vom 3. März 2016 (Verurteilung zu einer Freiheitsstrafe von 27 Monaten) den Widerrufsgrund nach Art. 63 Abs. 1 lit. a AIG i.V.m. Art. 62 lit. b AIG gesetzt hat (BGE 139 I 31 E. 2.1 S. 36). Der Widerruf der Niederlassungsbewilligung wird entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers durch die Vorinstanz an keiner Stelle auf Art. 62 Abs. 1 lit. a AIG abgestützt; auf die entsprechenden Ausführungen in der Beschwerdeschrift ist daher nicht weiter einzugehen.