Citation: 5A_722/2020 E. 3.3.1

3.3.1. Der Beschwerdeführer legt der Vorinstanz zur Last, Art. 298b Abs. 3ter ZGB verletzt und den Sachverhalt offensichtlich falsch festgestellt zu haben. Die Sachverhaltsrüge richtet sich gegen die vorinstanzlichen Erwägungen zur Fähigkeit und Bereitschaft der Eltern, in Kinderbelangen miteinander zu kommunizieren und zu kooperieren. Der Beschwerdeführer bestreitet, dass sich die Kommunikationsfähigkeit ab etwa Dezember 2019 verschlechtert habe. Anlässlich der Berufungsverhandlung habe die neue Kindesvertreterin (s. Sachverhalt Bst. C.b) erklärt, die aus Kindersicht notwendige Kooperation der Eltern sei nicht im Ansatz vorhanden. Sie habe damit in nicht nachvollziehbarer Weise den Aussagen der ersten Kindesvertreterin und den Feststellungen des Zivilgerichts widersprochen. Anders als die vorherige Kindesvertreterin, die mit der Beschwerdegegnerin 2 zwischen Dezember 2017 und September 2019 14-mal gesprochen habe, sei es mit der neuen nur zu drei Treffen gekommen, eines davon in Anwesenheit der Beschwerdegegnerin 1 und ein weiteres anlässlich der gerichtlichen Anhörung. Der Beschwerdeführer folgert, dass die Ausführungen der neuen Kindesvertreterin auf einer oberflächlichen Kontaktaufnahme mit C.________ basieren und daher für die Regelung der Obhut nicht massgebend sein dürfen. Stattdessen seien die Darlegungen der früheren Kindesvertreterin für die Beurteilung der Kommunikationsfähigkeit der Eltern weiterhin zu berücksichtigen; diesen komme ein massgebliches Gewicht zu. In der Folge erinnert der Beschwerdeführer daran, dass die Beschwerdegegnerin 1 schon im Jahr 2017 anlässlich der Berichterstattung des Kinder- und Jugenddienstes eine Ausdehnung des Besuchsrechts strikte abgelehnt habe. Im Sommer 2018 sei sie eigenmächtig von W.________ nach V.________ (BL) gezogen und habe sich damit der superprovisorischen Verfügung des Zivilgerichts Basel-Stadt vom 10. Juli 2018 (s. Sachverhalt Bst. B.a) widersetzt. "Bezeichnenderweise" falle die von der Vorinstanz konstatierte Verschlechterung der Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit seit Dezember 2019 genau in den Zeitraum, in welchem die Beschwerdegegnerin 1 mit dem Entscheid des Zivilgerichts konfrontiert wurde. Für den Beschwerdeführer steht fest, dass die Beschwerdegegnerin 1 die Betreuung durch den Vater mit Kalkül zu minimieren versucht und ihre Strategie im Anschluss an den erstinstanzlichen Entscheid noch verstärkte, um die alternierende Obhut im Berufungsverfahren zu vereiteln. Die angeblich mangelnde Kommunikationsfähigkeit gründe somit nur im derzeit geführten Prozess betreffend Obhut und Betreuungsregelung; sei dieses Verfahren einmal rechtskräftig beendet, so werde sich die Situation in jedem Fall beruhigen. Weiter tadelt der Beschwerdeführer die vorinstanzliche Argumentation als widersprüchlich. Das Appellationsgericht gehe davon aus, dass sich die Kooperationsschwierigkeiten im Wesentlichen auf die Wechsel der Tochter vom einen Elternteil zum andern beschränken, und lasse die alternierende Obhut einzig und allein daran scheitern, um dann aber trotzdem ein Betreuungsmodell anzuordnen, das genau dieselbe Anzahl Wechsel erfordert. Aufgrund dessen könne die (bestrittene) erhebliche Einschränkung der Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit der Eltern nicht derart wesentlich sein, dass die alternierende Obhut ausgeschlossen werden müsste, so die Schlussfolgerung des Beschwerdeführers. Offensichtlich falsch sei auch die vorinstanzliche Feststellung, wonach eine alternierende Obhut für C.________ grundlegende Veränderungen in örtlicher und sozialer Hinsicht mit sich brächte. Dass im Falle der Anordnung einer alternierenden Obhut ein C.________s Wohl abträglicher Schulwechsel erforderlich wäre, bestreitet der Beschwerdeführer mit dem Hinweis darauf, dass er C.________ seit dem Umzug nach V.________ (BL) problemlos von seinem Wohnort in U.________ (BS) zum Kindergarten und später zur Schule gebracht habe. Die Situation sei auch gemäss der vorinstanzlich angeordneten Betreuungsregelung nicht anders.