Citation: 1C_56/2023 E. 5.4.2

5.4.2. Die Beschwerdeführenden beanstanden die Feststellung der Vorinstanz, wonach bereits die frühere Baute über einen (Garagen-) Vorplatz verfügt habe. Sie behaupten, das abgebrannte Gebäude habe weder eine Garage noch einen Vorplatz aufgewiesen. Es sei demnach aktenwidrig und willkürlich, wenn die Vorinstanz hier einen Vorbestand erkennen wolle. Die vorgeschriebene Vorplatztiefe von 5 m gewährleiste die ungestörte Erschliessung der Nachbargrundstücke über die bestehende Zufahrtsstrasse. Damit stünden öffentliche oder nachbarliche Interessen im Sinne von Art. 94 Abs. 3 BauG der Bewilligung einer Garage mit ungenügendem Vorplatz, für die es ohnehin keinen Bestandesschutz gebe, entgegen. Bezüglich der bewilligten Unterschreitung des Gebäudeabstands monieren die Beschwerdeführenden, die von der Vorinstanz zitierte Brandschutzrichtlinie befinde sich nicht bei den Akten. Ebenso wenig habe die Vorinstanz das beantragte Brandschutzgutachten eingeholt. Damit sei ihnen das rechtliche Gehör verwehrt worden. Zudem bestreiten die Beschwerdeführenden für den vorliegenden Fall die Zulässigkeit einer Ersatzmassnahme, wie sie die Vorinstanz beschrieben habe. Selbst wenn eine solche in der Brandschutzrichtlinie vorgesehen sei, hätte die Vorinstanz weitergehende Brandschutzmassnahmen prüfen müssen.