Citation: 6B_765/2015 E. 6.3.3

6.3.3. Der Beschwerdeführer unterstreicht, er habe sich nie etwas zuschulden kommen lassen, und verweist damit sinngemäss auf sein Vorleben. Dieser Umstand vermag ihn nicht zu entlasten. Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist die Vorstrafenlosigkeit grundsätzlich neutral zu beurteilen. Sie ist strafmindernd zu berücksichtigen, falls sie auf eine aussergewöhnliche Gesetzestreue hinweist (BGE 141 IV 61 E. 6.3.2 S. 70; 136 IV 1 E. 2.6 S. 2 ff.). Dies ist hier nicht ersichtlich.