Citation: 5D_103/2023 E. 3.2

3.2. Dass diese Rüge schon dem Obergericht zur Beurteilung vorgelegen hätte, ist dem angefochtenen Entscheid nicht zu entnehmen und wird von der Beschwerdeführerin auch nicht behauptet. Entscheidet die letzte kantonale Instanz aber - wie hier - als Rechtsmittelinstanz (Art. 75 Abs. 1 BGG), so ist die materielle Ausschöpfung des Instanzenzugs unerlässliche Voraussetzung für die Zulässigkeit der Beschwerde an das Bundesgericht (s. BGE 143 III 290 E. 1.1 mit Hinweisen; Urteil 4A_32/2018 vom 11. Juli 2018 E. 5.2.1). Die Beschwerdeführerin darf die ihr bekannten rechtserheblichen Einwände der kantonalen Rechtsmittelinstanz nicht vorenthalten, um sie erst nach dem Ergehen eines ungünstigen Entscheides im anschliessenden Rechtsmittelverfahren zu erheben. Sie muss sich vor Bundesgericht mit den Erwägungen der letzten kantonalen Instanz zu Rügen auseinandersetzen, die sie bereits vor dieser letzten kantonalen Instanz erhoben hat (BGE 146 III 203 E. 3.3.4). Auf die Beschwerde ist deshalb insoweit nicht einzutreten. Im Übrigen erklärt die Beschwerdeführerin ihre Vorbehalte gegen die ordnungsgemässe Besetzung des Bezirksgerichts allein mit der Konstituierung des Bezirksgerichts für die erste Hälfte des Jahres 2023 (s. oben E. 3.1). Das bezirksgerichtliche Urteil, auf das die Beschwerdeführerin es abgesehen hat, erging aber schon am 21. September 2022. Inwiefern die besagte Konstituierung zur Überprüfung der ordnungsgemässen Besetzung des Bezirksgerichts im bezirksgerichtlichen Verfahren FV220093-L / U. taugen soll, bleibt unerfindlich. Damit ist auch dem weiteren Vorwurf, dass das Obergericht die gehörige Besetzung des Bezirksgerichts nicht überprüft habe, der Boden entzogen.