Citation: I 807/05 27.04.2006 E. A

Die 1973 geborene H.________, Kosovarin mit Aufenthaltsbewilligung C, war ab 1991 vollzeitlich als Hausangestellte beim Pflegezentrum E.________ tätig. Am 13. Dezember 1993 gebar sie den ersten Sohn, am 23. April 1998 den zweiten, wobei im Zusammenhang mit der zweiten Schwangerschaft Schmerzen im Symphysenbereich, nach der Geburt zudem im Rücken und in der Kreuzgegend auftraten. Per 30. Juni 1999 verlor H.________ ihre Stelle beim Pflegezentrum. Nachdem sie noch während einiger Zeit Krankentaggelder erhalten hatte, bezog sie Taggelder der Arbeitslosenversicherung und arbeitete vorübergehend teilzeitlich im Zwischenverdienst beim Kollegium S.________. Am 19. Februar 2001 meldete sich H.________ unter Hinweis auf seit 1998 bestehende, weitgehend therapieresistente Beschwerden im Beckenring bei postpartaler Beckenringinstabilität bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle Zug holte Berichte der behandelnden Ärzte Dr. med. P.________, Rheumatologie und Innere Medizin FMH, vom 16. März 2001 sowie 9. April 2002, und Dr. med. S.________, Facharzt FMH für allgemeine Medizin, vom 20. März 2001, sowie einen Auszug aus dem individuellen Konto vom 19. März 2001, einen Arbeitgeberbericht des Pflegezentrums E.________ vom 19. April 2001 und Berichte der Berufsberaterin vom 31. Mai 2001 sowie 30. April 2002 ein. Zudem liess sie die Versicherte durch Dr. med. I.________ psychiatrisch und durch Dr. med. J.________ rheumatologisch abklären (Berichte vom 10. Dezember 2001 und 23. August 2002). Mit Verfügung vom 15. April 2003 wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren gestützt auf einen anhand der Einkommensvergleichsmethode ermittelten Invaliditätsgrad von 20% ab. Im Rahmen des Einspracheverfahrens liess die IV-Stelle H.________ durch die Medizinische Abklärungsstelle (MEDAS) polydisziplinär abklären (Gutachten vom 16. Dezember 2004). Mit Entscheid vom 27. Januar 2005 wies sie die Einsprache ab.