Citation: 6B_643/2020 E. 2.4

2.4. Die auf 4 ½ Jahre festgesetzte Freiheitsstrafe für die qualifizierte Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz mit einem Strafrahmen von 1 Jahr bis 20 Jahren Freiheitsstrafe (vgl. Art. 19 Abs. 2 BetmG i.V.m. Art. 40 Abs. 2 StGB) ist nicht zu beanstanden. Die Vorinstanz übt ihr Ermessen bei der Strafzumessung pflichtgemäss aus und die Ausführungen des Beschwerdeführers sind nicht geeignet, einen Ermessensmissbrauch aufzuzeigen. So berücksichtigt die Vorinstanz den Aspekt, wonach er weisungsabhängig gewesen sei, bereits strafmindernd. Sein persönliches Risiko bewertet die Vorinstanz überzeugend als geringer im Vergleich zu demjenigen anderer Betäubungsmittelkuriere. Dass die Sicherheitsmassnahmen im Zusammenhang mit der Planung seiner Reiseroute nicht lediglich den weiteren am Betäubungsmittelhandel beteiligten Personen, sondern auch ihm in seiner Funktion als Kurier dienten, lässt sich nicht bestreiten. Auch die vorinstanzlichen Erwägungen zur finanziellen Situation und zur Strafempfindlichkeit des Beschwerdeführers sind nicht zu beanstanden. In den vorinstanzlichen Wertungen der Vorstrafen sowie des Unrechtsbewusstseins des Beschwerdeführers ist ebenso wenig eine Verletzung von Bundesrecht ersichtlich.