Citation: 6B_1131/2015 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer macht zu Recht nicht geltend, der angefochtene Beschluss könne sich auf die Beurteilung seiner Zivilansprüche auswirken. Seine Beschwerdelegitimation und seinen Anspruch auf inhaltliche Überprüfung des angefochtenen Beschlusses erkennt er indessen im Umstand, dass seine Verfahrensrechte verletzt worden seien, und ihn die beschwerdegegnerischen Polizeibeamten erniedrigend behandelt hätten. Diese hätten ihn kraft ihrer Amtsgewalt zu verbotenem Handeln angewiesen, namentlich zum Abstellen seines Fahrzeugs auf dem Pannenstreifen sowie zum Betreten, Gehen und Aufenthalt auf Einspur- sowie Pannenstreifen der Autobahn. Damit hätten sie seinen entgegenstehenden Willen gebrochen. Er habe sich gezwungen gesehen, sich einer konkreten erhöhten Gefahr auszusetzen und in jener Situation objektiv erhöhter Gefährdung zu verharren. Die Polizeibeamten hätten seine Angst vor dem mit ungemindert hohem Tempo in geringem Abstand vorbeifahrenden Autobahnverkehr und den Folgen eines potentiellen Unfalls ebenso ignoriert wie sein Bedürfnis, für das Beschreiten der Autobahn mindestens eine Sicherheitsweste anzuziehen. Mit diesen Schilderungen gelingt es dem Beschwerdeführer nicht, in vertretbarer Weise darzutun, Opfer staatlicher Gewalt im Sinne der Rechtsprechung geworden zu sein. Weder macht er geltend, von den Polizeibeamten tätlich angegriffen oder physisch verletzt worden zu sein, noch argumentiert er, er habe vom Vorfall psychische Beeinträchtigungen davon getragen. Ebenso wenig legt er mit seinen Ausführungen dar, dass die Vorgehensweise der Beschwerdegegner geeignet war, intensive physische oder psychische Leiden im Sinne der dargelegten Rechtsprechung zu verursachen. Jedenfalls gilt nicht jede Behandlung, die vom Betroffenen als unangenehm oder lästig empfunden wird, als unmenschliche oder erniedrigende Behandlung im Sinne der erwähnten Bestimmungen.