Citation: 4A_348/2024 E. 2.2.1

2.2.1. Sie hat an gewissen Stellen aber auch D.________ als Zeugin angerufen, die Verfasserin beziehungsweise Adressatin der zwischen den Parteien erfolgten E-Mail-Korrespondenz. Sie rügt, die kantonalen Instanzen hätten es unterlassen, die Zeugin anzuhören und zu ihrem inneren Willen zu befragen, der dem von der Beschwerdeführerin behaupteten Verständnis entsprochen habe. Diese Rüge erhebt sie auch in Bezug auf die Frage, ob ein Parteiwechsel in einem Vertrag eine tiefgreifende Änderung in den Vertragsbeziehungen darstelle, die vom Formvorbehalt erfasst werde. Sie habe argumentiert, es habe der Beschwerdegegnerin keine Rolle gespielt, mit wem sie zusammenarbeite, solange E.________ involviert gewesen sei. Diese innere Tatsache und dieser innere Wille hätte im Rahmen einer Zeugeneinvernahme von D.________ von dieser bestätigt werden können, wobei bereits aus dem E-Mail-Verkehr genügend deutlich hervorgehe, dass die Zusammenarbeit primär auf der Personalie E.________ basiert habe und dies der entscheidende Aspekt für die Beschwerdegegnerin gewesen sei.