Citation: 5A_538/2009 28.09.2009 E. A

T.________, geb. am xxxx 1992, ist die Tochter der seit 1996 geschiedenen A.________ und des B.________. Mit Scheidungsurteil wurde das Sorgerecht und die Obhut der Mutter zugeteilt und dem Vater ein Besuchsrecht eingeräumt. A.a Im Mai 2006 gelangte T.________ mit dem Wunsch, das Besuchsrecht mit dem Vater neu zu regeln, an die Vormundschaftsbehörde V.________. Am 4. Oktober 2006 beschloss die Vormundschaftsbehörde, A.________ die Obhut über ihre Tochter zu entziehen und T.________ beim Vater unterzubringen. A.________ wurde ein Besuchsrecht eingeräumt. Einer allfälligen Beschwerde wurde die aufschiebende Wirkung entzogen. A.b Dagegen führte A.________ beim Departement für Justiz und Sicherheit des Kantons Thurgau Beschwerde und verlangte die Aufhebung des vormundschaftlichen Beschlusses. Im Oktober 2006 zog T.________ zu ihrem Vater. Nachdem in der Familie des Vaters vermehrt Probleme aufgetaucht waren, wurde T.________ ab November 2007 bei einer vertrauten Familie untergebracht. Mit Beschluss der Vormundschaftsbehörde vom 11. August 2008 erfolgte eine Umplatzierung in eine Pflegefamilie. Dagegen wehrte sich A.________ beim Departement für Justiz und Sicherheit. Am 24. August 2008 ersuchte T.________ die Vormundschaftsbehörde, zu ihrer Mutter zurückkehren zu können. Am 27. Oktober 2008 entschied das Departement für Justiz und Sicherheit sowohl über die Beschwerde gegen den Vormundschaftsbeschluss vom 4. Oktober 2006 betreffend den Obhutsentzug wie auch über denjenigen vom 11. August 2008 betreffend die Zustimmung zur Umplatzierung in die Pflegefamilie. Es wies beide Beschwerden ab, bestätigte den Obhutsentzug und die Fremdplatzierung und wies auch den Antrag von T.________ auf Rückplatzierung zur Mutter ab. A.c Gegen diesen Entscheid erhob A.________ am 17. November 2008 Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau und verlangte dessen Aufhebung und die Wiederherstellung der Obhut. Zudem ersuchte sie um Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege und teilte gleichzeitig mit, dass T.________ seit Oktober 2008 wieder bei ihr wohne. Mit Entscheid des Verwaltungsgerichts vom 27. Mai 2009 wurde die Beschwerde teilweise gutgeheissen und das Verfahren zum Neuentscheid unter Berücksichtigung der aktuellen Verhältnisse an die Vormundschaftsbehörde zurückgewiesen.