Citation: 1C_562/2024 E. 3.3

3.3. Der Beschwerdeführer führt dagegen aus, die Gegenpartei in einem ihn betreffenden Zivilverfahren könne anhand des dadurch bekannten Datums eines medizinischen Berichts in der Entscheiddatenbank des Verwaltungsgerichts alle ihn betreffenden Urteile ausfindig machen und so Kenntnis über seine gesundheitliche Situation erlangen. Damit zeigt er aber lediglich auf, dass einige wenige Personen, die in anderen Verfahren gegen ihn verwickelt sind und dadurch spezielle Vorkenntnisse haben (Datum eines medizinischen Berichts), unter Umständen andere ihn betreffende Verfahren ausfindig machen und so an andere Informationen gelangen könnten. Gemäss der oben dargestellten bundesgerichtlichen Rechtsprechung zur Justizöffentlichkeit verletzt dies den Anspruch auf Schutz der Privatsphäre jedoch nicht. Darüber hinaus zeigt der Beschwerdeführer nicht auf, inwiefern die breite Öffentlichkeit ohne spezielle Vorkenntnisse Zusammenhänge zwischen ihn betreffenden Urteilen des Verwaltungsgerichts herstellen könnte oder ihn als Individuum identifizieren könnte. Insgesamt ergibt sich, dass sowohl dem Grundsatz der Justizöffentlichkeit wie auch dem Schutz der Privatsphäre vorliegend gebührend Rechnung getragen wurde. Die Rüge des Beschwerdeführers betreffend Schutz der Privatsphäre ist unbegründet. Somit kann offenbleiben, ob - wie die Präsidentin des Verwaltungsgerichts ausführt - die Öffentlichkeit überdies ein Interesse daran hat, zu erfahren, dass einzelne Rechtssuchende die Justiz übermässig beanspruchten.