Citation: 2P.229/2004 18.11.2004 E. B

A.________ erhob mit Eingabe vom 21. Mai 2004 gegen den Entscheid der kantonalen Erziehungsdirektion Beschwerde beim Regierungsrat des Kantons Bern und beantragte, der Entscheid der Erziehungsdirektion sei aufzuheben und die Angelegenheit zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen. Er machte im Wesentlichen geltend, aufgrund der Selbst- und Fremdbeurteilung seiner Leistungen im Praktikum hätte seine Berufseignung nicht in Frage gestellt werden dürfen. Es sei in ungerechtfertigter Weise ein Berufseignungsgespräch angeordnet und seine Praktikumsleistung daraufhin als "nicht erfüllt" bewertet worden. Damit habe die verfügende Behörde nicht nur ihr Ermessen missbraucht bzw. überschritten, sondern auch Richtlinien, Weisungen und Erlasse zur Regelung der Lehrerinnen- und Lehrerbildung durch falsche Auslegung krass verletzt. Mit Protokollauszug vom 4. August 2004 wies der Regierungsrat des Kantons Bern die Beschwerde ab. Er begründete seinen Entscheid damit, dass der Beurteilungsbogen für die Selbst- und Fremdeinschätzung nicht das einzige Kriterium zur Beurteilung des Praktikums darstelle. Wenn der Praktikumslehrer aufgrund einer umfassenden Beurteilung des Praktikums zum Schluss komme, dass die Berufseignung zu diskutieren sei, so stehe dem nicht entgegen, dass allein aufgrund der formalen Kriterien nach dem Einschätzungsbogen ein Beurteilungsgespräch als nicht notwendig hätte erachtet werden können. Zudem ergebe sich weder aus dem Bericht der Praktikumslehrkraft noch aus dem Bericht des Dozierenden, dass irgendwelche Voreingenommenheit vorgelegen habe. Es sei deshalb das Einführungspraktikum zu Recht als "nicht erfüllt" beurteilt worden.