Citation: 6B_1117/2022 E. 1

Mit (rektifiziertem) Strafbefehl vom 8. September 2021 wurde die Beschwerdeführerin wegen Nichttragens der Schutzmaske in öffentlich zugänglichen Innenräumen mit einer Busse von Fr. 100.-- bestraft und wurden ihr die Verfahrenskosten von Fr. 1'266.80 auferlegt. Dagegen erhob sie Einsprache. Mit Urteil vom 1. Juni 2022 bestrafte das Bezirksgericht March die Beschwerdeführerin wegen Nichttragens der Schutzmaske in öffentlich zugänglichen Innenräumen im Sinne von Art. 83 Abs. 1 Bst. j EpG i.V.m. Art. 3b Abs. 1 der Verordnung über Massnahmen in der besonderen Lage zur Bekämpfung der Covid-19-Epidemie vom 19. Juni 2020 mit einer Busse von Fr. 100.--, ersatzweise 1 Tag Freiheitsstrafe, und auferlegte ihr die Verfahrenskosten von Fr. 1'966.80 (inkl. Untersuchungskosten). Die Beschwerdeführerin meldete fristgerecht Berufung an. Mit Verfügung vom 9. August 2022 schrieb das Kantonsgericht Schwyz die Berufung als durch Verzicht auf Berufungserklärung erledigt ab (Ziffer 1 des Dispositivs). Die auf Fr. 300.-- festgesetzten Verfahrenskosten wurden auf die Staatskasse genommen (Ziffer 2 des Dispositivs) und die Beschwerdeführerin verpflichtet, dem Kantonsgericht die bezeichneten Verfahrensakten spätestens innert der Rechtsmittelfrist zu retournieren (Ziffer 3 des Dispositivs). Mit Beschwerde vom 16. September 2022 (Poststempel) wandte sich die Beschwerdeführerin an das Bundesgericht und beantragte die Aufhebung der Ziffern 1 bis 3 der Verfügung vom 9. August 2022.