Citation: 4C.304/2000 09.05.2001 E. 1

1.- Im angefochtenen Entscheid wird ausgeführt, der Kläger habe zur Darlegung der eingeklagten Forderungen so verfahren, dass er die aus seiner Sicht zutreffende Abfindungsbilanz per 30. Juni 1995 vorgelegt habe und die Beklagten für die Zeit bis zum 31. März 1996 aufgrund einer gesonderten Abrechnung belangen wolle. Das Obergericht hat die Klage ebenso wie bereits das Bezirksgericht mangels Substanziierung abgewiesen, weil einerseits die Abfindungsbilanz per 30. Juni 1995 als blosse Parteibehauptung zu qualifizieren sei und der Kläger unterlassen habe, diese in jenen Positionen zu substanziieren, welche die Beklagten bestritten hatten, und weil anderseits die Ansprüche für den Zeitraum nach dem 30. Juni 1995 mindestens für die unter dem Titel "Übernahme" aufgeführten Pauschalbeträge nicht ansatzweise nachvollziehbar seien. Das Obergericht gelangte vielmehr zum Schluss, dass in die vom Kläger eingereichte Abrechnung statt der unter "Übernahme" vermerkten negativen Saldi die positiven Saldi zugunsten der Beklagten aus der vom Kläger vorgelegten Abfindungsbilanz per 30. Juni 1995 einzusetzen seien, wobei die Belastungen der Beklagten unter den Positionen "M.________ AG", "Kostenanteil N.________" und "Mehrkosten Buchhaltung" nicht berechtigt seien. Der Kläger stellt in der Berufung den Antrag, das Urteil des Obergerichts aufzuheben und die Sache zur Weiterführung des Prozesses an dieses zurückzuweisen. Er vertritt zutreffend die Ansicht, dass das Bundesgericht im Fall der Gutheissung der Berufung nicht selbst in der Sache entscheiden könnte, da die Vorinstanz auf die Durchführung eines Beweisverfahrens zu verschiedenen Themen (insbesondere Honorarforderungen der juristischen Mitarbeiter, Wert der Geschäftsliegenschaft, Auflösung stiller Reserven) mit der Begründung verzichtet hat, dass die Klage bereits auf der Grundlage der vom Kläger selbst vorgelegten Abfindungsbilanz abzuweisen sei. Unter diesen Umständen genügt der blosse Antrag auf Rückweisung der Sache an die Vorinstanz den Anforderungen von Art. 55 Abs. 1 lit. b OG (vgl. BGE 125 III 412 E. 1b S. 414).