Citation: 5A_637/2018 E. 8.1

8.1. Die vom Kantonsgericht angeordnete Mediation geht auf einen Antrag der Kindesvertreterin zurück. Jenes erwog, die Erfahrung zeige, dass fortwährende nachpartnerschaftliche Konflikte etwas vom schädlichsten seien, was man Kindern in einer Trennungssituation antun könne. Sie gefährdeten die Entwicklung in gesundheitlicher, sozialer und schulischer Hinsicht. Um die Entwicklung von C.________ nicht zu gefährden, müssten die Eltern lernen, auch persönliche Kontakte zueinander wieder auszuhalten, direkt miteinander zu kommunizieren und ihre Emotionen in den Griff zu bekommen. Dies gelte verstärkt, zumal C.________ weiterhin ihrer gemeinsamen Obhut anvertraut bleibe. Wegen der hohen Zerstrittenheit der Eltern bzw. der zahlreichen, regelmässig auftretenden Missverständnisse bestehe eine Gefährdung des Kindeswohls. Eine Mediation sei geeignet und notwendig, um C.________ zu schützen, und erweise sich als verhältnismässig. Es sei schliesslich davon auszugehen, dass beiden Eltern ein lösungsorientiertes Mitwirken gelinge und bei beiden eine gewisse Bereitschaft zur Konfliktbewältigung bestehe, selbst wenn der Beschwerdeführer einer Mediation derzeit skeptisch gegenüberstehe.