Citation: 9C_789/2017 E. 2.3.2

2.3.2. Eine solche Darlegung gelingt namentlich nicht mit der Rüge, es könne nicht auf das ABI-Gutachten vom 21. Mai 2013 abgestellt werden, da der psychiatrische Gutachter die somatischen Einschränkungen nicht berücksichtigt habe und die Experten keine interdisziplinäre Einschätzung abgegeben hätten. Entgegen dem Beschwerdeführer findet sich eine Gesamteinschätzung im Gutachten (S. 33). Ausserdem stellte die Vorinstanz fest, der Psychiater habe zwar eine chronische körperliche Begleiterkrankung ohne weitere Begründung verneint; sie erwog jedoch bundesrechtskonform, die Einschätzungen seien im Übrigen nachvollziehbar begründet, weshalb die Expertise die Anforderungen an ein beweiskräftiges Gutachten erfülle. Inwieweit die vom kantonalen Gericht zitierte Rechtsprechung, wonach gemäss BGE 141 V 281 E. 8 S. 309 eine geänderte Rechtsprechung zu den psychosomatischen Leiden nicht per se eine Neubegutachtung bedingt, gegen Art. 29 Abs. 1 und 2 BV verstossen soll, ist in der Beschwerdeschrift im Sinne von Art. 106 Abs. 2 BGG (vgl. statt vieler BGE 138 I 274 E. 1.6 S. 280) nicht genügend dargelegt, weshalb sich diesbezügliche Weiterungen erübrigen.