Citation: 8C_285/2024 E. 6.2.1

6.2.1. Betreffend das rechte Knie macht der Beschwerdeführer zunächst geltend, der Suva-Arzt Dr. med. B.________ habe die geklagten Beschwerden nicht berücksichtigt und hätte in Bezug auf die chronische Schmerzstörung weitere Untersuchungen durchführen müssen. Dem ist entgegenzuhalten, dass Dr. med. B.________ eine schmerzhafte Minderbelastbarkeit des rechten Beins als unfallkausal verbliebene Dauerfolgen anerkannte und die Übernahme der Kosten der Schmerzmedikamente durch die Unfallversicherung über den Fallabschluss hinaus empfahl. Die Auswirkungen der organisch nicht hinreichend objektivierbaren Beschwerden, die seitens der behandelnden Ärzte mit der psychiatrischen Diagnose einer chronischen Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren abgebildet wurden, wären lediglich dann bei der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit zu berücksichtigen, wenn die Beschwerden in einem adäquaten Kausalzusammenhang zum Unfall stünden, was - wie noch zu zeigen sein wird (vgl. E. 7 hiernach) - vorliegend nicht der Fall ist. Entgegen der Sichtweise des Beschwerdeführers leuchtet deshalb ein, dass Dr. med. B.________ lediglich einen Teil der Schmerzen als organisch erklärbar erachtete und die Auswirkungen der - nicht in sein Fachgebiet fallenden - chronischen Schmerzstörung bei der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit ausklammerte. Die Schlussfolgerungen des Versicherungsmediziners sind nachvollziehbar begründet.