Citation: 5A_676/2020 E. 3

Das Appellationsgericht hat in seinem ausführlichen Entscheid zusammengefasst erwogen, dass der Vertretungsbeistand selbständig bzw. auch in Abwesenheit der Beschwerdeführerin die Vereinbarung mit B.________ schliessen konnte, dass die Errichtung der Vertretungsbeistandschaft rechtskräftig und deshalb nicht mehr zu überprüfen ist und dass die Beschwerdeführerin dem Vertretungsbeistand anders als einem gewillkürten Vertreter auch nicht das Mandat entziehen kann. Im Übrigen habe er nicht entgegen ihren Interessen gehandelt. Sie habe den Finanzierungsnachweis für die käufliche Übernahme der Liegenschaft nicht erbracht und deshalb sei diese gemäss der Teilvereinbarung vom 15. Mai 2018 zum besten Preis zu verkaufen. Daran sei die Beschwerdeführerin gebunden und sie könne dies im seitens der Schwester eingeleiteten Vollstreckungsverfahren nicht mehr in Frage stellen. Sodann erscheine klar, dass sich die Liegenschaft nicht zum besten Preis verkaufen lasse, wenn die Beschwerdeführerin noch darin wohne, und es erscheine auch zutreffend, dass es für sie angesichts ihrer psychischen Erkrankung belastend wäre, potentielle Käufer in der von ihr bewohnten Liegenschaft zu empfangen; sie leide an paranoider Schizophrenie und beispielsweise sei im vergangenen Jahr die geplante periodische Auswechslung des Hauptgas-Abstellventils selbst nach Requirierung der Polizei im Beisein der Beschwerdeführerin nicht möglich gewesen. Schliesslich wäre ein allenfalls mögliches Verzögern des Auszuges durch den Vertretungsbeistand mit unnötigen Kosten und psychischem Leid verbunden gewesen, weil der Verkauf ohnehin unausweichlich sei. Die vereinbarte Auszugsfrist sei gerechtfertigt gewesen, weil sie an sich einen geordneten Wegzug ermögliche bzw. ermöglicht hätte. Im Übrigen halte die Beschwerdeführerin ohnehin fristunabhängig fest, sich nicht an Auszugstermine halten zu wollen.