Citation: 6B_151/2021 E. 2.3.3

2.3.3. Die A.________ AG zahlte C.________ in der Zeit zwischen September 2008 und September 2011 einen monatlichen Geldbetrag, unter anderem auch für die von B.________ zusammen mit dem Beschwerdeführer bewohnte Wohnung. Auch wenn es sich hierbei nicht um einen Mietzins im Sinne des Obligationenrechts gehandelt hat, so steht doch fest, dass diese Zahlungen dazu führten, dass B.________ und der Beschwerdeführer in dieser Zeit ungestört die Wohnung weiternutzen konnten. Demgegenüber ist ein Interesse der A.________ AG an dieser Wohnung weder geltend gemacht noch ersichtlich. Das Vorbringen des Beschwerdeführers, er habe sich bei der Nutzung der Wohnung um einen Lohnbestandteil von B.________ gehandelt, qualifizierte die Vorinstanz als blosse Schutzbehauptung. Der Beschwerdeführer bringt nichts vor, was diese Auffassung als bundesrechtswidrig erscheinen liesse. Anzumerken ist in diesem Zusammenhang lediglich, dass eine qualifizierte ungetreue Geschäftsführung gegenüber einer in finanziellen Schwierigkeiten stehenden Gesellschaft auch durch überhöhte Lohnzahlungen an leitende Angestellte begangen werden kann (vgl. Urteil 6P.164/2006 vom 29. Dezember 2006 E. 10). Damit ist weder der Schuldspruch wegen qualifizierter ungetreuer Geschäftsbesorgung im Sinne von Art. 158 Ziff. 1 Abs. 1 und 3 StGB noch jener wegen Gläubigerschädigung durch Vermögensverminderung im Sinne von Art. 164 Ziff. 1 Abs. 5 StGB bundesrechtswidrig.