Citation: 4D_23/2014 E. 3.2

3.2. Die Beschwerdeführerin bringt vor, die Vorinstanz habe in dem von ihr in diesem Zusammenhang zitierten Beleg (act. 4/31) in willkürlicher Weise ausser Acht gelassen, dass der Vertragsbeginn der Rechtsschutzversicherung auf den 18. Juni 2013 festgelegt worden sei. Sowohl aus der Berufung als auch aus der Beschwerde gehe jedoch hervor, dass der Rechtsstreit, welcher der arbeitsrechtlichen Hauptklage zugrunde liege, seinen Anfang mit der Kündigung des Arbeitsverhältnisses im November 2012 genommen habe und Lohnansprüche bis Mitte April 2013 beinhalte. Damit liege der Schadenseintritt vor dem Vertragsbeginn der Rechtsschutzversicherung vom 18. Juni 2013, womit angesichts des Rückversicherungsverbotes von Art. 9 VVG für diesen Fall offensichtlich keine Versicherungsdeckung bestehen könne. Da die Versicherungspolice, aus welcher der Vertragsbeginn ersichtlich sei, bereits mit der Klage als auch mit der Beschwerde und Berufung eingereicht worden sei und dieses Beweismittel von der Vorinstanz zur Begründung der Abweisung zitiert worden sei, sei von einer verfassungswidrigen Nichtberücksichtigung auszugehen, womit Art. 9 sowie Art. 29 Abs. 1 BV verletzt worden sei.