Citation: 9C_270/2013 E. 4.6

4.6. In der Verfügung vom 31. Mai 2012 hat die IV-Stelle den Anspruch des Versicherten auf Leistungen der Invalidenversicherung insgesamt verneint und damit implizit auch den Anspruch auf Umschulung auf eine neue Tätigkeit abgelehnt. In der Beschwerde an die Vorinstanz hat der Versicherte subeventuell eine adäquate Wiedereingliederung beantragt, welches Rechtsbegehren abgewiesen wurde. In der Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten erneuert der Versicherte den Antrag auf Durchführung beruflicher Massnahmen, insbesondere Gewährung von Umschulung und Wiedereingliederung. Dieses Rechtsbegehen ist unbegründet. Der Anspruch auf Umschulung setzt nebst anderem eine invaliditätsbedingte Erwerbseinbusse von etwa 20 % voraus (BGE 124 V 108 E. 2b S. 110 f.; SVR 2010 IV Nr. 52 S. 160, 9C_125/2009; AHI 1997 S. 79). Diese Voraussetzung ist nicht erfüllt. In der Annahme, dass der Beschwerdeführer entsprechend den Angaben des Medizinischen Begutachtungsinstituts O.________ seine früher ausgeübte Tätigkeit als Schreiner und Fensterbauer weiterhin in vollem Umfang verrichten könnte, entsteht ihm keine Erwerbseinbusse. Selbst wenn er mit Rücksicht auf gesundheitlich bedingte Einschränkungen auf eine vollschichtig ausgeübte Verweisungstätigkeit ausweichen müsste, wie in der Beschwerde ausgeführt wird, ergäbe sich kein invaliditätsbedingter Minderverdienst von rund 20 %.