Citation: 6B_208/2014 E. 1.3.2

1.3.2. Nicht zu beanstanden ist die Annahme, der Beschwerdeführer habe mit Gefährdungsvorsatz gehandelt. Aus der allgemeinen Lebenserfahrung ergibt sich, dass eine Knebelung mit Verschliessen der Atemwege zum Erstickungstod führen kann. Wer jemanden auf diese Weise knebelt, weiss, dass der Betroffene sterben kann. Der Beschwerdeführer räumte solches Wissen denn auch explizit ein. Er führte aus, ein derart geknebelter Mensch könne nicht (mehr) atmen, er sterbe (Entscheid, S. 8 mit Hinweis auf die Akten). Bei dieser Sachlage durfte die Vorinstanz den Schluss der ersten Instanz, der Beschwerdeführer sei sich der geschaffenen Lebensgefahr erst durch das Eingreifen der anwesenden Drittperson bewusst geworden, ohne Willkür verwerfen. Die vorinstanzlichen Ausführungen sind sachlich vertretbar. Der Beschwerdeführer legt nicht dar, inwieweit diese schlechterdings unhaltbar sein sollen und sich ein anderes Beweisergebnis geradezu aufdrängt. Dass die Würdigung der ersten Instanz aufgrund des Geschehensablaufs nicht vollständig ausgeschlossen werden kann, mag zutreffen. Entgegen der in der Beschwerde vertretenen Auffassung genügt dies jedoch nicht für die Annahme von Willkür (BGE 139 III 334 E. 3.2.5 S. 339; 138 I 49 E. 7.1 S. 51, 305 E. 4.3).