Citation: 5A_487/2020 E. 5

Sodann bemängelt die Beschwerdeführerin die Kostenauflage im Zusammenhang mit dem Fachbericht und kritisiert, sie habe dieses 49-seitige Wahnsinnsdokument, welches groteske Empfehlungen abgebe, nicht gewollt und die Kosten von Fr. 9'736.50 seien reine Bereicherung. Diesbezüglich genügt allerdings appellatorische Kritik nicht, denn die Kostenfestsetzung und -verteilung basiert auf kantonaler Rechtsgrundlage (vgl. Art. 450f ZGB i.V.m. § 63 Abs. 5 KESV/TG) und das Bundesgericht kann das kantonale Recht nur im Zusammenhang mit einer Verletzung verfassungsmässiger Rechte prüfen, wobei die Rüge im Vordergrund steht, es sei willkürlich angewandt worden (BGE 139 III 225 E. 2.3 S. 231; 139 III 252 E. 1.4 S. 254; 142 II 369 E. 2.1 S. 372). Solche Rügen werden jedoch keine erhoben, geschweige denn substanziiert.