Citation: 5A_277/2022 E. 3

Das Verwaltungsgericht hat ausgehend von den eingeholten Berichten und den eigenen Abklärungen der KESB den Sachverhalt umfangreich zusammengestellt, welcher zusammengefasst darin besteht, dass die Beschwerdeführerin mit C.________ und vier älteren Halbgeschwistern zusammen mit dem Vater der drei ältesten Kinder in einer 4-Zimmer-Wohnung lebe, wobei sich die Familie durch dessen IV-Rente, Ergänzungsleistungen und Hilflosenentschädigung sowie die Lehrlingslöhne der zwei ältesten Kinder finanziere, dass die Mutter mit C.________ und dem jüngsten Halbgeschwister mittellos auf der Strasse stünde, wenn sie ausziehen müsste, zumal sie ihre Arbeitstätigkeit aufgegeben habe und für die Zukunft keine klaren Ziele nennen könne, dass sie trotz der nun gewonnen Freizeit keine angemessenen Freizeitaktivitäten mit den kleinen Töchtern pflege und die Betreuung von C.________ mehrheitlich ihrem Partner und den älteren Kindern überlasse, dass sie das Besuchsrecht des Beschwerdegegners als Druckmittel einsetze, indem sie den Kontakt verweigere, wenn dieser etwas mache, was ihr nicht passe, dass C.________ dadurch später in einen starken Loyalitätskonflikt geraten könnte, dass die Beschwerdeführerin die Bedürfnisse von C.________ nicht einschätzen und wahrnehmen könne, sondern primär auf sich bezogene Wünsche äussere, dass sie kritische Fragen nicht entgegennehmen und schon gar nicht nachvollziehen könne, dass hingegen der Vater versuche, möglichst viel Zeit mit C.________ zu verbringen, dass er deren Bedürfnisse sichtbar in den Mittelpunkt stelle, sich eine neue Wohnung gesucht und dort ein Kinderzimmer eingerichtet habe und dass er auch die finanziellen Bedürfnisse von C.________ abdecken könne.