Citation: I 669/04 13.12.2005 E. 3

Das kantonale Gericht hat den Rentenbeginn zutreffend auf November 2001 festgelegt und dementsprechend beim Einkommensvergleich auf die Verhältnisse in diesem Jahr abgestellt (BGE 128 V 174, 129 V 222). Der Beschwerdeführer war damals arbeitslos, bis er am 5. November 2001 eine befristete 40 %-Stelle in einer Textilreinigungsfirma antreten konnte. Auf den dort erzielten Lohn kann nicht abgestellt werden. Nach der Rechtsprechung ist für die Festsetzung des Invalideneinkommens primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Übt sie nach Eintritt der Invalidität eine Erwerbstätigkeit aus, bei der - kumulativ - besonders stabile Arbeitsverhältnisse gegeben sind und anzunehmen ist, dass sie die ihr verbleibende Arbeitsfähigkeit in zumutbarer Weise voll ausschöpft, und erscheint zudem das Einkommen aus der Arbeitsleistung als angemessen und nicht als Soziallohn, gilt grundsätzlich der tatsächlich erzielte Verdienst als Invalidenlohn (BGE 129 V 475 Erw. 4.2.1; 126 V 76 Erw. 3b/aa mit Hinweisen). Diese Voraussetzungen waren damals insbesondere wegen der Befristung des Arbeitsvertrages nicht erfüllt. Mit dem kantonalen Gericht ist daher für den Zeitpunkt des Rentenbeginns auf die vom Bundesamt für Statistik herausgegebene Lohnstrukturerhebung abzustellen. Gemäss Tabelle TA1 der Lohnstrukturerhebung 2000 (S. 31) belief sich der Zentralwert für die mit einfachen und repetitiven Tätigkeiten (Anforderungsniveau 4) beschäftigten Männer im privaten Sektor auf Fr. 4'437.- (bei einer wöchentlichen Arbeitszeit von 40 Stunden). Umgerechnet auf die betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit von 41,7 Stunden (Die Volkswirtschaft, 2003 Heft 6, S. 98, Tabelle B 9.2) und angepasst an die Nominallohnentwicklung bei Männerlöhnen von 2,5 % (Bundesamt für Statistik, Lohnentwicklung 2002, S. 32, Tabelle T1.1.93; vgl. BGE 129 V 408) ergibt sich zu dem für den Einkommensvergleich massgebenden Zeitpunkt des Rentenbeginns im Jahr 2001 ein jährliches Einkommen von 56'895.-, beziehungsweise Fr. 28'448.- für ein 50 %-Pensum. Reduziert man diesen Lohn um den von der Vorinstanz vorgenommenen Abzug von 15 %, was im Rahmen der Angemessenheitskontrolle nicht zu beanstanden ist (Art. 132 lit. a OG; BGE 126 V 81 Erw. 6 mit Hinweisen), beträgt das Invalideneinkommen Fr. 24'181.-. Im Vergleich zum Valideneinkommen, welches das kantonale Gericht mit Fr. 37'018.- festgelegt hat, resultiert ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 35 %.