Citation: 2C_201/2023 E. C

Mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 30. März 2023 beantragt A.A.________ dem Bundesgericht, die Ziffern 1-3 des Urteils des Kantonsgerichts Luzern vom 9. Februar 2023 aufzuheben, sowie Ziffer 4 insoweit, als darin die unentgeltliche Rechtspflege verweigert werde. Die Aufenthaltsbewilligung von A.A.________ sei zu verlängern. Eventualiter sei die Sache zur Neubeurteilung an das Kantonsgericht Luzern zurückzuweisen. A.A.________ sei für die Verfahren vor dem Justiz- und Sicherheitsdepartement des Kantons Luzern und dem Kantonsgericht Luzern die vollumfängliche unentgeltliche Rechtspflege und -verbeiständung zu gewähren. Auch für das Verfahren vor Bundesgericht beantragt A.A.________ die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege und -verbeiständung. Das Kantonsgericht Luzern verzichtet auf eine Vernehmlassung und beantragt die Abweisung der Beschwerde. Das Amt für Migration des Kantons Luzern, das Justiz- und Sicherheitsdepartement des Kantons Luzern, sowie das Staatssekretariat für Migration (SEM) haben sich nicht vernehmen lassen. Mit Verfügung vom 3. April 2023 erkannte die Abteilungspräsidentin der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu.