Citation: 1P.47/2007 09.02.2007 E. 4

Zusammenfassend ergibt sich, dass die Beschwerde abzuweisen ist, soweit darauf eingetreten werden kann. Der Beschwerdeführer stellt ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege. Zwar wird er im Strafverfahren durch den Offizialverteidiger vertreten. Im vorliegenden Beschwerdeverfahren hat er jedoch selbstständig eine Laienbeschwerde eingereicht. Es besteht daher kein Anlass für die Zusprechung eines Anwaltshonorares (vgl. Art. 152 Abs. 2 OG). Hingegen kann dem Gesuchsteller die unentgeltliche Prozessführung bewilligt werden. Die gesetzlichen Voraussetzungen von Art. 152 Abs. 1 OG sind erfüllt. Da im Strafuntersuchungsverfahren die Bestellung eines amtlichen Verteidigers bereits unbestrittenermassen erfolgt ist, erweist sich der betreffende Antrag des Beschwerdeführers als hinfällig. Die gegenseitige interne Parteiinstruktion und Parteikorrespondenz im Rahmen der Beschwerdeführung (Zustellung der Laienbeschwerde an den Offizialverteidiger, inhaltliche Besprechung der Beschwerdebegründung etc.) ist nicht Aufgabe des Bundesgerichtes; sie obliegt vielmehr dem Beschwerdeführer und seinem Rechtsvertreter.