Citation: I 118/02 05.12.2003 E. A

Die 1942 geborene A.________, ausgebildete kaufmännische Angestellte, Fachlehrerin und Sozialarbeiterin, seit Ende 1999 arbeitslos, zuletzt im Zwischenverdienst in der Funktion einer Hortmitarbeiterin für die Stadt Z.________ mit einem Pensum von 26,87 % bis zum Ablauf der Probezeit per Ende Februar 2001 berufstätig gewesen, litt unter beidseitigem grauem Star, weshalb sie sich am 26. September 1991 bei der IV-Stelle des Kantons Obwalden zum Leistungsbezug anmeldete. Die Invalidenversicherung übernahm als medizinische Eingliederungsmassnahmen am rechten Auge sowohl die Staroperation von 1991 (Verfügung vom 6. Januar 1991, recte: 1992) als auch die Nachstarentfernung von 1995 (Verfügung vom 12. Juni 1995) sowie die linksseitige Kataraktoperation vom 3. April 1997 (Verfügung vom 18. März 1997). Auf ein weiteres Leistungsgesuch vom 4. Januar 2001 hin lehnte die IV-Stelle die Übernahme der am 27. Februar 2001 links erfolgten Entfernung des Nachstars durch eine YAG-Kapsulotomie mit Verfügung vom 2. Mai 2001 ab, weil die Versicherte für die Ausübung ihrer Erwerbstätigkeit nicht auf Binokularsehen angewiesen sei.