Citation: 1C_409/2020 E. 4.3

4.3. Das Vorgehen des Regierungsrats war keineswegs rechtsmissbräuchlich. Vielmehr war er gehalten, das Verfahren beförderlich zu führen, wozu auch gehört, einen gefällten Entscheid ohne unnötige Verzögerungen zu versenden. Die Beschwerdeführer machen zudem auch gar nicht geltend, dass die erst am 24. April 2020 erfolgte Einreichung ihrer Beschwerde auf die Zustellung des regierungsrätlichen Entscheids inmitten der Corona-Krise zurückzuführen gewesen wäre. Wie sie selbst darlegen, waren sie einfach der Auffassung, aufgrund eines Stillstands der Fristen bis dahin Zeit zu haben. Ihre Rüge des Rechtsmissbrauchs ist somit unbegründet.