Citation: 5A_147/2022 E. 5

Der Beschwerdeführer ersucht das Bundesgericht zuletzt um die Feststellung, die Zustellung der Dispositive der Entscheide der KESB sowie der Vorinstanz auch an B.________ sei rechtswidrig gewesen. Hierauf ist nicht einzutreten: Der Beschwerdeführer äussert sich nicht zur (materiell-rechtlichen) Grundlage des von ihm ins Auge gefassten Feststellungsanspruchs. Der Beschwerde lässt sich hierzu einzig entnehmen, die Feststellung habe "im Sinne einer Genugtuung" zu erfolgen, da die Zustellung nicht rückgängig gemacht werden könne, was den einschlägigen Begründungserfordernissen nicht genügt (vgl. vorne E. 2.1). Ebenso wenig äussert der Beschwerdeführer sich zu den Bestimmungen der Eröffnung der kantonalen Urteile und weshalb diese durch die Zustellung der Urteilsdispositive an die Nichte verletzt worden sein sollten. Dies wiegt umso schwerer, als hierbei das einschlägige kantonale Recht betroffen (Art. 450f ZGB), mithin die Kognition des Bundesgerichts eingeschränkt ist und strengere Begründungserfordernisse gelten (vgl. vorne E. 2.2). In der Beschwerdeschrift geht der Beschwerdeführer allein auf die Frage ein, ob es sich bei der Nichte um eine ihm nahestehende Person nach Art. 450 Abs. 2 Ziff. 2 ZGB handelt. Diese Bestimmung äussert sich indes zur Beschwerdeberechtigung vor der gerichtlichen Beschwerdeinstanz (vgl. dazu auch Urteil 5A_750/2018 vom 18. September 2018 E. 6). Inwieweit dies mit Blick auf die beantragte Feststellung von Bedeutung sein sollte, lässt sich der Beschwerde ebenfalls nicht entnehmen. Unter diesen Umständen hilft es dem Beschwerdeführer auch nicht weiter, dass auch das angefochtene Urteil einzig Ausführungen zu Art. 450 Abs. 2 Ziff. 2 ZGB enthält. In dieser Situation hätte es dem Beschwerdeführer oblegen, vor Bundesgericht die nötigen Rügen zu erheben. Der Beschwerdeführer legt denn auch nicht dar, dass ihm dies nicht möglich gewesen wäre.