Citation: 5A_906/2022 E. 3

Der Entscheid über die Ernennung eines Vertretungsbeistandes für das Kind - und entsprechend auch die Einsetzung einer Kindesvertretung - stellt einen Zwischenentscheid dar (BGE 147 III 451). Dieser kann nur unter den besonderen Voraussetzungen von Art. 93 Abs. 1 BGG mit Beschwerde beim Bundesgericht angefochten werden (ausführlich zum nicht wieder gutzumachenden Nachteil insb. BGE 142 III 798 E. 2.2), wobei diese in der Beschwerde darzutun sind (BGE 137 III 324 E. 1.1; 141 III 80 E. 1.2; 141 IV 289 E. 1.3). Was den angefochtenen Entscheid anbelangt, ist festzuhalten, dass dieser im Rahmen vorsorglicher Massnahmen ergangen ist und deshalb nur Verfassungsrügen erhoben werden können (Art. 98 BGG), für welche das strenge Rügeprinzip gilt (Art. 106 Abs. 2 BGG). Sodann ist zu beachten, dass die Vorinstanz auf das kantonale Rechtsmittel nicht eingetreten ist und deshalb Anfechtungsgegenstand im bundesgerichtlichen Verfahren einzig die Frage sein kann, ob sie zu Recht einen Nichteintretensentscheid gefällt hat (BGE 135 II 38 E. 1.2; 139 II 233 E. 3.2). Darauf haben sich die Verfassungsrügen zu beziehen.