Citation: 2A.262/2003 01.07.2003 E. 2

Wer vorsätzlich oder fahrlässig einer Pflicht, die ihm nach den Vorschriften des Gesetzes oder aufgrund dieses Gesetzes getroffenen Anordnung obliegt, trotz Mahnung vorsätzlich oder fahrlässig nicht nachkommt, wird gemäss Art. 55 StHG mit einer Busse bis Fr. 1'000.--, in schweren Fällen oder bei Rückfall bis zu Fr. 10'000.-- gebüsst. Wörtlich gleich lautet § 208 Abs. 1 des hier anwendbaren Luzerner Steuergesetzes. Das Gesetz erwähnt als Tathandlung namentlich das Nichteinreichen der Steuererklärung. Gemäss den richterlichen Feststellungen im angefochtenen Entscheid reichte der Beschwerdeführer die Steuererklärung 2001A nicht ein, obschon er am 10. April 2001, am 10. Dezember 2001 und am 22. Februar 2002 gemahnt wurde und ihm mit der letzten Mahnung Säumnisfolgen angedroht wurden. Es besteht kein Grund, an dieser Sachdarstellung zu zweifeln. Sie wird vom Beschwerdeführer nicht bestritten und ist für das Bundesgericht grundsätzlich verbindlich (vgl. Art. 105 Abs. 2 OG). Der objektive Tatbestand von § 208 Abs. 1 StG ist somit erfüllt.