Citation: 5A_464/2015 E. 2.3

2.3. Vor Bundesgericht macht der Beschwerdeführer zusammengefasst geltend, der Akontobetrag von Fr. 200'000.-- sei vom Sistierungsgesuch mitumfasst gewesen und er habe nicht etwa nur die Sistierung für den Teilbetrag von Fr. 181'460.-- verlangt. Dieser Teilbetrag von Fr. 181'460.-- komme im Gesuch gar nicht vor. Vielmehr müsse sein Gesuch um Sistierung bzw. Fristerstreckung mit Bezug auf alle Kollokationsprozesse und um Fristerstreckung für die Sicherstellung aller Parteientschädigungen als Einheit betrachtet werden. Sein Gesuch habe sich somit auf die gesamte Kautionssumme bezogen, wobei diese gesamthaft bis 31. Dezember 2014 sichergestellt worden wäre. Er habe jedoch anerboten, den Betrag von Fr. 200'000.-- früher zu bezahlen, d.h. zwar nach dem 30. September 2014, aber vor dem 31. Dezember 2014, nämlich bis zum allfälligen Zeitpunkt der Neuberechnung der Gesamtkautionshöhe. Mit dem Wort "Ausnahme" sei eine Ausnahme vom künftigen Fristenlauf (bis 31. Dezember 2014) gemeint gewesen, d.h. dass die Teilzahlung eben ausnahmsweise vorher erfolgen solle. Allenfalls sei ihm ein kleines Versehen unterlaufen und er hätte statt "Ausnahme" "Anrechnung" schreiben sollen, doch ergebe sich die richtige Interpretation aus dem Kontext, wo die Akontozahlung eben zum Zeitpunkt in Aussicht gestellt werde "bis der neue Kautionsbetrag unter Berücksichtigung der oberwähnten Anerkennungen und der Problematik der Gesamtbeträge unter einer Geschäftsnummer berechnet sein wird".