Citation: U 342/02 12.02.2004 E. 4.2

4.2.1 Nach den Akten hatte sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers nach Abschluss der Behandlung der durch den Vorfall vom 14. Oktober 1988 verursachten Kniebeschwerden rechts wieder vollständig normalisiert. So führte der Kreisarzt Dr. med. F.________ in seinem Bericht vom 1. März 1989 aus, die Arbeitsfähigkeit sei schon seit geraumer Zeit nicht mehr eingeschränkt, und auch Dr. med. K.________ spricht in seinem Bericht vom 10. Februar 1994 von einer innert drei Monaten abgeheilten Entzündung. Der Versicherte selber gab gemäss Bericht vom 20. Januar 1993 gegenüber dem SUVA-Inspektoren an, bis zum Ereignis vom 8. Mai 1992 wieder voll und regelmässig beschwerdefrei gearbeitet zu haben. Ebenso wurde im Bericht der Klinik Y.________ vom 23. März 1993 festgehalten, dass seitens des Status nach posttraumatischer Bursitis praepatellaris 1988 keine Probleme mehr bestünden. Was die im Anschluss an den Vorfall vom 8. Mai 1992 durch Dr. med. K.________ diagnostizierte chronische Bursitis praepatellaris links anbelangt, weist die Vorinstanz zu Recht darauf hin, dass dieser Befund im Lichte der übrigen medizinischen Unterlagen als nicht stimmig erscheint. Zum einen war zuvor stets von einer - zwischenzeitlich indes ohnehin ausgeheilten - Bursitis praepatellaris rechts die Rede gewesen und auch der Vorfall vom 8. Mai 1992 betraf das rechte Knie. Zum anderen wurde der Befund in den nachfolgenden Untersuchungen trotz umfassender Abklärungen und Kenntnis der beruflichen Belastungssituation mit Ausnahme des Berichtes der Frau Dr. med. D.________, Ärztin, vom 27. April 1994, welche indes lediglich die Diagnosestellung des Dr. med. K.________ übernommen zu haben scheint, nicht mehr erhoben. Dies lässt - wie Dr. med. M.________ in seiner ergänzenden Stellungnahme vom 9. März 2001 ausführt - den Rückschluss zu, dass die Diagnose klinisch ohne Relevanz geblieben ist. 4.2.2 Zusammenfassend ist folglich die nach dem Ereignis vom 14. Oktober 1988 aufgetretene traumatische Bursitis praepatellaris am rechten Knie nicht unter die Listenkrankheiten zu subsumieren, da ihr offensichtlich das Element der Chronifizierung fehlt. Hinsichtlich der Vorfälle vom 8. Mai 1992 und 12. August 1994 bzw. der auf den 2. Januar 1995 vorgenommenen Leistungseinstellung hat alsdann die Arthrose- und Bänderproblematik im Vordergrund gestanden, sodass, sofern eine chronische Bursitis praepatellaris des linken Knies überhaupt vorgelegen hat, jedenfalls nicht von einer dadurch massgeblich beeinträchtigten Arbeitsfähigkeit ausgegangen werden kann. Gleiches gilt überdies für die durch Dr. med. K.________ diagnostizierte chronisch fibrosierende Synovialhypertrophie des rechten Knies. Nichts Gegenteiliges ergibt sich aus dem Hinweis in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde auf eine Feststellung des Dr. med. F.________ anlässlich einer kreisärztlichen Untersuchung vom 26. April (recte wohl: August) 1992, wonach eine leichte Verdickung der Bursa prae- und infrapatellaris rechts bestehe, enthält der entsprechende Bericht vom 31. August 1992 doch keinen derartigen Befund. Ferner geht auch der Einwand, Dr. med. R.________ habe in seinem Bericht vom 9. März 2001 ("act. 140 S. 2") ausgeführt, der Versicherte könne durchaus an einem so genannten "Bodenlegerknie" gelitten haben, fehl, stammt die erwähnte Beurteilung doch zum einen nicht von Dr. med. R.________, sondern von Dr. med. M.________, welcher die Diagnose zudem gleichenorts wiederum - im zuvor beschriebenen Sinne - relativiert hat.