Citation: 6B_1190/2013 E. 1

Die Vorinstanz hält die Voraussetzungen von Art. 59 Abs. 4 StGB für gegeben und verlängert die stationäre therapeutische Massnahme um vier Jahre. Die Ausgangslage habe sich seit der letzten psychiatrischen Begutachtung nicht in einer Weise gewandelt, dass das Gutachten vom 14. Oktober 2009 nicht mehr als aktuell bezeichnet werden könnte. Aus den Therapieverlaufsberichten vom 20. Dezember 2011 und 16. November 2012 ergäben sich keine wesentlichen Änderungen in Bezug auf die gutachterlichen Feststellungen zur Diagnose, Behandelbarkeit und Legalprognose. Die Persönlichkeitsstörung und die Suchterkrankung des Beschwerdeführers seien im Hinblick auf die Verbesserung der Legalprognose weiterhin zu behandeln, wobei die Resultate der Therapiearbeit mittels langsam vorzunehmender Vollzugsöffnungen stetig zu überprüfen seien. Es handle sich, wie der Vollzugsverlauf zeige, um einen längeren und aufwändigen Prozess. Eine Verlängerung um maximal zwei Jahre, wie sie der Beschwerdeführer beantrage, erscheine daher nicht als realistisch. Abgesehen davon könne dieser eine bedingte Entlassung aus dem Massnahmenvollzug verlangen, falls sich die Legalprognose wider Erwarten vor Ablauf der gerichtlich bestimmten Verlängerung derart verbessere, dass eine Entlassung geboten sei. Der Beschwerdeführer stimmt der Verlängerung der stationären therapeutischen Massnahme um maximal zwei Jahre zu und bejaht, dass die Massnahme insoweit erforderlich, geeignet sowie verhältnismässig und zumutbar ist. Damit geht auch er - übereinstimmend mit der Vorinstanz - davon aus, dass die Voraussetzungen für die Massnahmenverlängerung im Sinne von Art. 59 Abs. 4 StGB erfüllt sind. Streitgegenstand vor Bundesgericht bildet daher nicht (mehr) die Weiterführung der Massnahme als solche, sondern nur noch die angeordnete Verlängerungsdauer von vier Jahren. Lediglich in diesem beschränkten Umfang ist der Beschwerdeführer mit seinen Vorbringen zu hören. Auf seine darüber hinausgehende Kritik, beispielsweise dass die Vorinstanz die Voraussetzungen für die bedingte Entlassung in Verletzung des Grundsatzes "in dubio pro reo" verneine oder sie seine Rechtsschriften insoweit nur fragmentarisch und damit willkürlich wiedergebe, ist deshalb nicht einzutreten. Das Bundesgericht darf nicht über die Begehren der Parteien hinausgehen (Art. 107 Abs. 1 BGG).