Citation: 8C_857/2014 E. 6.2.2

6.2.2. Diese Einwände sind nicht stichhaltig. Die Adäquanzbeurteilung ist nämlich nicht medizinischer, sondern rechtlicher Natur (BGE 134 V 109 E. 6.2.1 S. 117). Ein Ereignis hat dann als adäquate Ursache eines Erfolgs zu gelten, wenn es nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebenserfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Erfolgs also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (129 V 177 E. 3.2 S. 181). Die Krankengeschichte der Versicherten bzw. eine medizinische Abklärung vermöchten an der an das äussere Ereignis anknüpfenden Adäquanzbeurteilung nichts zu ändern. Gleiches gilt für das Ergebnis der privatdetektivlichen Observation der Versicherten; dieses kann zusammen mit einer ärztlichen Aktenbeurteilung geeignet sein, eine genügende Basis für Sachverhaltsfeststellungen betreffend den Gesundheitszustand und die Arbeitsfähigkeit der Versicherten zu bilden (BGE 137 I 327 E. 7.1 S. 337).