Citation: 9C_590/2016 E. 2.2

2.2. Das kantonale Gericht beurteilte zunächst den Zeitraum bis zur Krebsdiagnose von April 2013. Gestützt auf die erwähnte Stellungnahme des behandelnden Psychiaters, den Ausweis über die Leistungen im Studium vom 17. September 2013 sowie die Arbeitszeugnisse betreffend Teilerwerbstätigkeiten gelangte die Vorinstanz zum Schluss, dass die beiden psychotischen Episoden von 2005 und 2007 die Beschwerdeführerin nicht während längerer Zeit (BGE 126 V 461 E. 1) beeinträchtigten und bis Frühjahr 2013 primär der Misserfolg in zahlreichen Semesterprüfungen sowie die Belastung als Werkstudentin - mithin invaliditätsfremde Gründe - für die Verzögerungen im Studienverlauf verantwortlich waren. Diese auf sorgfältiger und umfassender Beweiswürdigung beruhende vorinstanzliche Tatsachenfeststellung ist für das Bundesgericht verbindlich (Art. 105 Abs. 2 BGG). Die Regelstudienzeit für das Bachelorstudium (180 ECTS) beträgt bei einer Vollzeitausbildung 6 Semester. Wer - wie die Beschwerdeführerin - als Teilzeitstudentin ohne ärztlich bescheinigte Leistungsbeeinträchtigung im Verlaufe von 10 Semestern (Frühjahr 2008 bis Herbst 2012) nur 112 Kreditpunkte erwirbt, kann ohnehin keine invaliditätsbedingte Verzögerung des Studiums geltend machen, egal wie sich die Situation zuvor präsentierte. Die Beschwerdeführerin beanstandet, sie habe nicht damit rechnen müssen, dass die Vorinstanz die Beschwerde (u.a.) mangels gesundheitsbedingter Verzögerung des Jus-Studiums abweist. Diesem Einwand kann nicht gefolgt werden, wurde doch der Gesundheitszustand der Versicherten bis 2013 (unter Hinweis auf die Stellungnahme ihres Psychotherapeuten Dr. E.________ vom 28. September 2015) bereits in der streitigen Abweisungsverfügung vom 16. Februar 2016 thematisiert. Von einer Verletzung des rechtlichen Gehörs oder des Untersuchungsgrundsatzes durch das kantonale Gericht kann jedenfalls keine Rede sein, weshalb die letztinstanzlich nachgereichten medizinischen Akten unbeachtlich bleiben (Art. 99 Abs. 1 BGG). Deren Berücksichtigung würde im Übrigen zu keiner andern Betrachtungsweise führen.