Citation: 6B_493/2019 E. 2.4

2.4. Auch soweit der Beschwerdeführer aus Art. 8 EMRK i.V.m. Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG eine Beschwerdelegitimation ableiten will (Beschwerde, S 4), kann ihm nicht gefolgt werden. Zum einen ist nicht dargetan, inwieweit der Freispruch des Beschwerdegegners 2 einen staatlichen Eingriff in das geschützte Recht auf Achtung des Privatlebens darstellen soll (vgl. Art. 106 Abs. 2 BGG). Zum anderen verkennt der Beschwerdeführer, dass die Frage einer Verletzung von Art. 8 EMRK eine Überprüfung in der Sache darstellen würde, für die es aber gerade an der Legitimation nach Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG fehlt. Das bundesgerichtliche Beschwerdeverfahren und damit auch die Frage der Legitimation zur Beschwerde in Strafsachen richten sich nach den Vorschriften des BGG und der diesbezüglichen Rechtsprechung. Art. 8 EMRK vermittelt im bundesgerichtlichen Beschwerdeverfahren keine darüber hinausgehende Legitimation zur Erhebung von Rügen materieller Natur (vgl. Urteile 6B_996/2018 vom 31. Oktober 2018 E. 3.2 und 6B_96/2019 vom 7. Juni 2019 E. 2.1). Der Beschwerdeführer ist in der Sache folglich nicht zur Beschwerde in Strafsachen legitimiert.