Citation: 6B_382/2024 E. 5.4

5.4. Was die Rüge des Beschwerdeführers hinsichtlich der Würdigung seines Aussageverhaltens anbelangt, so gibt er die Erwägungen der Vorinstanz verkürzt wieder. Diese verweist zu Recht auf die Auffälligkeit, dass seine Aussagen massgeblich auf einer schriftlichen Erklärung beruhten, welche die Verteidigung im Vorfeld einer Einvernahme am 21. Oktober 2021, also rund viereinhalb Monate nach seiner Verhaftung, der Untersuchungsbehörde einreichte, während er bis anhin die Aussage verweigert hatte (E. 3.2.3 des vorinstanzlichen Urteils). Auch wenn die Vorinstanz die Aussageverweigerung des Beschwerdeführers nicht zu seinen Lasten verwenden durfte, durfte sie doch in ihre Erwägungen mit einbeziehen, dass sich seine Aussagen in der Folge eng an dieser Eingabe orientierten, mithin sich keine spontanen Erweiterungen und Details, wie bei den Aussagen zum CBD-Handel, finden. Sein Einwand, nur zu tatsächlich Erlebtem detailreiche Aussagen machen zu können, geht an der Sache vorbei. Selbst wenn die in der Hauptanklage enthaltenen Vorwürfe nicht zutreffen sollten, so würde doch der vom Beschwerdeführer vorgebrachte Kernsachverhalt hinsichtlich des Zurverfügungstellens seines Kellers an seinen Kollegen X offensichtlich auf erlebnisbasierten Ereignissen beruhen, wenn sie denn zutreffend sein sollten.