Citation: 8C_488/2021 E. 4

Betreffend Rentenansprüche hat das Bundesgericht festgehalten, dass es sich bei einem Urteil, mit welchem eine Vorinstanz des Bundesgerichts für eine vorangehende Teilperiode des Rentenanspruchs die Sache zu neuer Beurteilung an die Verwaltung zurückweist und für eine darauf folgende Teilperiode den Rentenanspruch abschliessend beurteilt, gesamthaft um einen Zwischenentscheid handelt (BGE 135 V 148 E. 5.3). Dies im Wesentlichen mit der Begründung, eine einmal rechtskräftig festgelegte Rente bleibe (unter Vorbehalt der prozessualen Revision oder der Wiedererwägung gemäss Art. 53 Abs. 1 oder 2 ATSG) auch für die Zukunft verbindlich, bis sie gegebenenfalls in einem neuen Verfahren wegen erheblicher Änderung des Invaliditätsgrads erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben wird (Art. 17 Abs. 1 ATSG; BGE 135 V 148 E. 5.2). Aus spezifischen sozialversicherungsrechtlichen Gründen ist es daher nicht zulässig, wenn eine Vorinstanz des Bundesgerichts die Streitsache für die vorangehende Periode zu weiteren Abklärungen an die Verwaltung zurückweist und für die darauf folgende Teilperiode einen abschliessenden materiellen Rentenentscheid fällt (BGE 135 V 148 E. 5.2).