Citation: 8C_298/2019 E. 3.4

3.4. Ebensowenig führt der Bericht der Dr. med. I.________, Fachärztin FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, und der Psychologin K.________ vom 2. Mai 2019 zu einer anderen Beurteilung. Zwar wird darin u.a. eine mittelgradige depressive Episode (Differenzialdiagnose Panikstörung) diagnostiziert, eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert und bestätigt, dass sich die Beschwerdeführerin seit September 2017 in einer ambulanten psychiatrisch/psychotherapeutischen Behandlung befinde. Allerdings wurde dieses Dokument erst nach dem angefochtenen Entscheid erstellt. Ausserdem wird nicht dargetan, weshalb eine solche Stellungnahme nicht bereits vor Erlass des vorinstanzlichen Entscheids hätte eingeholt und in das Verfahren eingebracht werden können, zumal die Behandlung (laut diesem Bericht) im Zeitpunkt der IV-Anmeldung bereits begonnen haben soll. Daher handelt es sich um ein unbeachtliches Novum (Art. 99 Abs. 1 BGG; BGE 140 V 543 E. 3.2.2.2 S. 548).