Citation: 1D_1/2021 E. A

A.________ ersuchte am 11. April 2018 um ordentliche Einbürgerung im Kanton Zürich. Die Stadt Zürich nahm ihn am 11. Juli 2018 ins Bürgerrecht auf, worauf das Gemeindeamt des Kantons Zürich am 19. Oktober 2018 die Erteilung des Kantonsbürgerrechts verfügte, unter Vorbehalt der Einbürgerungsbewilligung des Staatssekretariats für Migration. Die Einbürgerungsbewilligung des Bundes wurde A.________ am 13. Mai 2019 erteilt. Das Gemeindeamt des Kantons Zürich teilte A.________ mit Schreiben vom 25. Oktober 2019 mit, dass sein Einbürgerungsverfahren sistiert werde, da eine Strafuntersuchung gegen ihn hängig sei. Am 12. Mai 2020 informierte das Gemeindeamt A.________, dass weiterhin kein Einbürgerungsentscheid getroffen werden könne, da die zuständige Staatsanwaltschaft das Strafverfahren zwar eingestellt habe, die Einstellungsverfügung aber beim Obergericht des Kantons Zürich angefochten worden und daher noch nicht rechtskräftig sei. Mit Rekurs vom 12. Mai 2020 beantragte A.________ der Direktion der Justiz und des Innern des Kantons Zürich (Justizdirektion), dem Gemeindeamt sei zu befehlen, den Einbürgerungsentscheid zu treffen. Die Justizdirektion wies den Rekurs mit Verfügung vom 25. Juni 2020 ab. Diese Verfügung focht A.________ beim Verwaltungsgericht des Kantons Zürich an, das die Beschwerde mit Urteil vom 3. Dezember 2020 abwies.