Citation: 4A_196/2020 E. 5.1.2

5.1.2. Für den August 2017 lege die Beschwerdeführerin Stundenlisten vor, die aufzeigten, an welchen Tagen C.________ und D.________ für die Beschwerdegegnerin tätig gewesen seien. Die Stundenzahl sei für jeden Wochentag in den Kategorien "Besprechungen/vor Ort", "Telefonate/Buero", "vor Ort/Mängelmanag." und "Notfall Bauwand" aufgeführt. Dies sei ungenügend substanziiert. Die verwendeten Stichworte " Bauleitung ", " Telefonate " und " Mängelmanagement " liessen keine Rückschlüsse auf die konkret erbrachten Leistungen zu. Beispielsweise wäre zu erwarten gewesen, dass die Beschwerdeführerin unter der Rubrik "Bauleitung" die geleistete Tätigkeit grob umschreibt. Es genüge nicht, auf den anstehenden Innenausbau zu verweisen. Notwendig sei vielmehr ein Kurzbeschrieb der jeweils getätigten Bauleitungsaufgaben. Zudem hätte die Beschwerdeführerin den Inhalt der verrechneten Telefongespräche in W.________ täglich grob umschreiben müssen. Die fortlaufende Notiz der entsprechenden Informationen verursache keinen übermässigen Administrationsaufwand. Praxisgemäss fänden sich solche Informationen in Baujournalen oder Protokollen. Solche Unterlagen habe die Beschwerdeführerin aber nicht eingereicht. Schliesslich führt die Vorinstanz aus, die Beschwerdeführerin hätte den Gegenstand des von D.________ betriebenen Mängelmanagements auf täglicher Basis kurz darstellen müssen. Die Hinweise auf Schreibarbeiten und Mängelbehebung seien zu pauschal, als dass daraus Rückschlüsse auf konkrete Leistungen von D.________ gezogen werden könnten. Aus dem Sachvortrag gehe nicht einmal hervor, auf welchen Baustellen die geltend gemachten Stunden angefallen seien. Zwar habe die Beschwerdeführerin für die Projekte U.________ und X.________ separate Stundenlisten erstellt, doch seien die Aufwendungen für das Projekt Y.________ nicht separat ausgewiesen. Entsprechend könnten insbesondere die Aufwendungen der Kategorien " Besprechungen " und " Mängelmanagement " nicht auf ihre Plausibilität überprüft werden. Es könne nicht beurteilt werden, für welches Projekt die entsprechenden Aufwendungen angefallen seien. Wegen des unsubstanziierten Tatsachenvortrags sei die Vorinstanz nicht in der Lage, Beweise abzunehmen.