Citation: 2C_263/2019 E. A

A.a. A.________ (geb. 1963) stammt aus der Türkei. Er reiste am 7. Februar 1985 als Asylbewerber in die Schweiz ein. In der Folge kam er in den Genuss einer Niederlassungsbewilligung. A.________ heiratete 1986 eine Schweizer Bürgerin, von der er sich im Jahr 2000 scheiden liess. A.________ pflegte neben seiner Ehe eine Parallelbeziehung; aus dieser gingen drei Söhne (geb. 1995, 1996 und 1998) und eine Tochter (geb. 2011) hervor. A.b. Das Kantonsgericht Basel-Landschaft verurteilte A.________ am 29. April 2003 unter anderem wegen mehrfacher Körperverletzung, Drohung sowie mehrfach versuchter Gewalt und Drohung gegen Behörden zu einer Freiheitsstrafe von 12 Monaten. Das Amt für Migration verwarnte ihn in diesem Zusammenhang am 21. Oktober 2005. Es kam anschliessend zu diversen weiteren Anzeigen gegen A.________ wegen Nötigungen, Tätlichkeiten und Drohungen in Bezug auf Personen in seinem näheren Umfeld sowie gegen Mitarbeiter diverser Amtsstellen. A.c. Das Strafgericht Basel-Landschaft verurteilte A.________ am 2. Februar 2018 unter anderem wegen versuchter Zwangsheirat, versuchter einfacher Körperverletzung mit einem gefährlichen Gegenstand und mehrfacher Drohung zu einer Freiheitsstrafe von 24 Monaten; gleichzeitig verwies es ihn für zehn Jahre des Landes. A.________ hat hiergegen Berufung eingereicht. Der entsprechende Entscheid steht noch aus. A.d. Am 8. September 2017 widerrief das Amt für Migration und Bürgerrecht des Kantons Basel-Landschaft die Niederlassungsbewilligung von A.________; es ordnete gleichzeitig dessen Wegweisung auf den Zeitpunkt der (bedingten) Entlassung aus dem Strafvollzug an. A.________ gelangte hiergegen erfolglos an den Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft, welcher einer allfälligen Beschwerde die aufschiebende Wirkung entzog. Gegen den Entscheid des Regierungsrats vom 13. März 2018 erhob A.________ Beschwerde an das Kantonsgericht Basel-Landschaft. Dieses sistierte sein Verfahren bis zur rechtskräftigen Erledigung des Strafprozesses.