Citation: 9C_463/2016 E. B

Das Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen hiess die dagegen eingereichte Beschwerde mit Entscheid vom 23. Mai 2016 teilweise gut. Mit Bezug auf die für Juni und Juli 2012 ausgerichteten Ergänzungsleistungen von zusammen Fr. 1574.- sowie die für Juli 2012 vergüteten Krankheitskosten in Höhe von Fr. 69.05 bejahte das Gericht den guten Glauben beim Leistungsbezug, weil A.________ in den genannten Monaten wegen einer Unterbrechung der beruflichen Abklärung wieder in der Wohngemeinschaft Q.________ weilte. Es hob den Einspracheentscheid vom 5. November 2015 diesbezüglich auf und wies die Sache zur Prüfung der grossen Härte und anschliessenden neuen Verfügung über das Erlassgesuch für Juni und Juli 2012 an die Sozialversicherungsanstalt zurück. Hinsichtlich des Zeitraums vom August 2012 bis April 2014 und des Gesamtbetrages von Fr. 13'112.80 ([Fr. 12'668.- minus Fr. 1574.-] + [Fr. 2087.85 minus Fr. 69.05]) verweigerte das Gericht den Erlass der Rückforderung mangels Gutgläubigkeit.