Citation: 5A_288/2021 E. 1

Angefochten ist der Endentscheid (Art. 90 BGG) einer letzten kantonalen Instanz, die auf Rechtsmittel hin (Art. 75 BGG) die Nebenfolgen einer Scheidung beurteilt hat. Vor Bundesgericht streitig ist einzig der Entschädigungspunkt. Da vorliegend nicht nur die Höhe der amtlichen Entschädigung des unentgeltlichen Rechtsbeistands, sondern auch jene der Parteientschädigung als Nebenpunkt angefochten ist, folgt der Rechtsweg grundsätzlich demjenigen der Hauptsache (vgl. BGE 134 I 159 E. 1.1; 134 V 138 E. 3; Urteile 4A_630/2020 vom 24. März 2022 E. 2; 4A_296/2021 vom 7. September 2021 E. 3.1; 5A_717/2020 vom 2. Juni 2021 E. 1; je mit Hinweisen). Dort ging es sowohl um vermögensrechtliche (Güterrecht, Kindesunterhalt) als auch um nicht vermögensrechtliche Belange (elterliche Sorge), sodass für diese Zivilsache (Art. 72 Abs. 1 BGG) insgesamt kein Streitwerterfordernis gilt (BGE 137 III 380 E. 1.1). Der Beschwerdeführer ist zur Beschwerde legitimiert, zumal ihm nebst der amtlichen Entschädigung für die unentgeltliche Verbeiständung auch die Parteientschädigung direkt zugesprochen wurde (Urteile 4A_456/2021 vom 27. Oktober 2021 E. 2.2 mit Hinweisen; 5A_933/2018 vom 1. Februar 2019 E. 1; 4A_171/2017 vom 26. September 2017 E. 1.1), was zulässig ist (Urteile 4A_456/2021 vom 27. Oktober 2021 E. 2.2; 5A_1047/2019 vom 3. März 2020 E. 3.1.2; 5A_754/2013 vom 4. Februar 2014 E. 5; je mit Hinweisen). Er hat die Beschwerdefrist eingehalten (Art. 100 Abs. 1 i.V.m. Art. 46 Abs. 1 lit. a BGG). Die Beschwerde in Zivilsachen ist zulässig.