Citation: 5C.27/2007 23.03.2007 E. 4

Gemäss Art. 55 Abs. 1 lit. c OG muss in der Berufungsschrift dargelegt werden, welche Bundesrechtssätze und inwiefern sie durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sind. Die Gesetzesartikel brauchen allerdings nicht ausdrücklich genannt zu werden, falls aus den Vorbringen hervorgeht, gegen welche Regeln des Bundesprivatrechts die Vorinstanz verstossen haben soll. Unerlässlich ist aber, dass die Berufung auf die Begründung des angefochtenen Urteils eingeht und im Einzelnen zeigt, welche Vorschriften und warum sie von der Vorinstanz verletzt worden sind. Allgemein gehaltene Einwände, die ohne aufgezeigten oder erkennbaren Zusammenhang mit bestimmten Entscheidungsgründen der Vorinstanz vorgebracht werden, genügen diesen Anforderungen nicht (BGE 116 II 745 E. 3 S. 749). Der Berufungskläger 1 legt in keiner Weise dar, inwiefern der angefochtene Entscheid Bundesrecht verletzt. Insbesondere geht er über weite Strecken nicht auf dessen Argumentation ein, sondern begnügt sich mit allgemeinen Ausführungen zur Rechtsverzögerung, zur Zulässigkeit der fürsorgerischen Freiheitsentziehung sowie zur Zwangsbehandlung. Auf die in formeller Hinsicht ungenügend begründete Berufung ist nicht einzutreten.