Citation: 1P.182/2000 18.07.2000 E. D

D.- Gegen diesen Entscheid des Verwaltungsgerichts hat R.L.________ am 16. März 2000 staatsrechtliche Beschwerde beim Bundesgericht eingereicht mit dem Antrag auf Aufhebung des angefochtenen Entscheids, soweit seine an das Verwaltungsgericht gerichtete Beschwerde vom 22. Juni 1998 abgewiesen und eine Rückerstattungspflicht im Umfang von Fr. 35'191. 95 zu seinen Lasten festgelegt wurde. Ferner hat er um Bewilligung der aufschiebenden Wirkung nachgesucht. Der Beschwerdeführer beruft sich auf Art. 4 BV und § 14 KV/TG. Er beanstandet die Feststellungen im angefochtenen Entscheid, die zur Errechnung des Betrages von Fr. 35'191. 95 führten, und macht geltend, für den in der Berechnung angeführten Betrag für die angeblich massgeblichen Sonderschulungskosten fehle es an einer zureichenden Begründung. Von dem allein massgeblichen Betrag von Fr. 52'340.--, wie er vom Sonderschulheim der Fürsorgekommission in Rechnung gestellt worden sei, seien die vom Kanton zu leistenden Beträge noch abzuziehen. Im Weiteren rügt der Beschwerdeführer eine Verletzung des Vertrauensgrundsatzes. Er weist auf den bei Schuleintritt abgeschlossenen Vertrag mit dem Sonderschulheim Bernrain hin, in welchem ein Elternbeitrag von Fr. 10.-- festgehalten worden sei. Er habe seine Zustimmung zur Sonderschuleinweisung seines Sohnes insbesondere im Hinblick auf die Zusicherung gegeben, dass der Elternbeitrag höchstens Fr. 10.-- pro Tag betragen werde. Während der ganzen Schulzeit seien gegenüber dem Beschwerdeführer keine weiteren Forderungen erhoben worden. In den Vergleich zwischen dem Sonderschulheim und der Fürsorgekommission der Stadt Kreuzlingen sei er nicht einbezogen worden. Dadurch, dass das Verwaltungsgericht nicht auf diese Argumente eingegangen sei, habe es seine Begründungspflicht und das rechtliche Gehör des Beschwerdeführers verletzt. Schliesslich beanstandet der Beschwerdeführer die Anwendung von § 8 und § 19 des Sozialhilfegesetzes des Kantons Thurgau als willkürlich, weil das Fürsorgeamt Kreuzlingen gegenüber dem Sonderschulheim Bernrain Leistungen erbracht habe, die er selber nicht geschuldet habe. Ferner rügt er auch in diesem Zusammenhang eine Verletzung der Begründungspflicht und seines rechtlichen Gehörs. Das Departement für Finanzen und Soziales sowie das Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau beantragen, die staatsrechtliche Beschwerde sei abzuweisen. Die Fürsorgekommission Kreuzlingen liess sich nicht vernehmen. Mit Verfügung vom 20. April 2000 hat der Präsident der I. öffentlichrechtlichen Abteilung des Bundesgerichts das Gesuch um Gewährung der aufschiebenden Wirkung abgewiesen.