Citation: 6B_848/2019 E. 1

Das Obergericht des Kantons Thurgau trat mit Entscheid vom 19. Juni 2019 auf eine Beschwerde nicht. Es führte aus, die Eingabe, datiert vom 4. Juni 2019, enthalte weder einen Antrag noch eine Begründung, sondern lediglich ein Gesuch um Verlängerung der Beschwerdefrist und diene folglich einzig der nicht zulässigen Verlängerung der gesetzlichen 10-tägigen Beschwerdefrist. Die Eingabe sei beim Obergericht indessen derart spät eingegangen, dass es nicht mehr möglich gewesen sei, den Beschwerdeführer während laufender Beschwerdefrist auf die Unzulässigkeit einer Fristerstreckung hinzuweisen. Eine Nachfristansetzung gemäss Art. 385 Abs. 2 StPO käme nur in Frage, wenn sich der Beschwerdeführer minimal mit der einlässlich begründeten Einstellungsverfügung auseinandergesetzt hätte. Auf die Beschwerde sei nicht einzutreten. Der Beschwerdeführer wendet sich an das Bundesgericht.