Citation: 5A_218/2008 03.07.2008 E. 2

Das Kantonsgericht hat erwogen, die Umrechnung in der Betreibung habe keine materiell-rechtliche Wirkung, weshalb es dem Gläubiger frei stehe, bei nicht vollständiger Befriedigung den Schuldner erneut zu betreiben. Die Frage, ob die Gläubigerin im Rahmen der ersten Betreibung vollständig befriedigt worden sei, beurteile sich indes nach deutschem Recht, und sie zeige nicht auf, inwiefern ihr für die zweite Betreibung ein Erfüllungsanspruch direkt aus dem deutschen Urteil im Sinn eines liquiden Vollstreckungstitels zustehe. Allein durch Rückumrechnung des Wechselkurses lasse sich die Frage jedenfalls nicht beantworten, und der Rechtsöffnungsrichter dürfe nur beurteilen, ob Bestand, Höhe und Fälligkeit der Forderung durch einen Rechtsöffnungstitel ausgewiesen seien. Im Übrigen nenne die Gläubigerin zwar die Umrechnungskurse für den 24. April und den 12. Juli 2007, nicht aber für den relevanten Zeitpunkt vom 13. Juli 2007 (zweite Betreibungseinleitung), weshalb auch die Umrechnung nicht liquid sei.