Citation: I 233/04 13.09.2004 E. 3

Das kantonale Gericht hat im Rahmen der Beweiswürdigung die gesamten medizinischen Unterlagen berücksichtigt und in schlüssiger, in allen Teilen überzeugender Weise erwogen, dass der polydisziplinären Expertise der MEDAS (vom 23. September 2002) voller Beweiswert zukommt, da sie alle rechtsprechungsgemässen (BGE 125 V 352 Erw. 3 mit Hinweisen) Kriterien für beweiskräftige ärztliche Entscheidungsgrundlagen erfüllt. Gestützt auf die gutachterliche Stellungnahme zur Arbeitsfähigkeit ist davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin hinsichtlich körperlich leichter, wechselbelastender Tätigkeiten mindestens zu 80 % arbeitsfähig ist, wobei die maximal 20%ige Einschränkung der Arbeitsfähigkeit psychisch, d.h. durch eine remittente Depression, bedingt ist. Die Gutachter der MEDAS, welche die Beschwerdeführerin am 15. und 17. Juli 2002 untersuchten, betonen, dass diese Einschätzung der Arbeitsfähigkeit "ab Datum dieser Begutachtung" Gültigkeit habe. Die vorangehende Stellungnahme zur Arbeitsfähigkeit des Dr. med. K.________ (vom 22. Mai 2001), welcher mit Wirkung ab 1. August 2000 die effektiv zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Angestellte im Service als zu 40 % und eine leidensangepasste, körperlich leichtere und wechselbelastende Arbeit im Gastgewerbe (Service in Kombination mit Buffet) als zu 50 % zumutbar erachtete, sei, so die Fachärzte der MEDAS, ihrerseits nachvollziehbar. Wird weiter berücksichtigt, dass Dr. med. F.________, Spezialarzt Psychiatrie, seinerseits für die Zeit vom 22. Mai bis 30. September 2001 eine 50 %ige Arbeitsunfähigkeit attestierte (Zeugnis vom 19. Mai 2003), ist es nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz, wie bereits die IV-Stelle in der Beschwerdeantwort im kantonalen Prozess, davon ausgeht, dass sich die gesundheitlichen Verhältnisse im Laufe des Beurteilungszeitraums in revisionsrechtlich massgeblicher Weise verbessert haben. Gestützt auf die Angaben der MEDAS-Ärzte ist die Beschwerdeführerin ab Juli 2002 (Zeitpunkt der Untersuchung) hinsichtlich körperlich leichter, wechselbelastender Tätigkeiten als mindestens zu 80 % arbeitsfähig zu betrachten. Für die Zeit von August 2000 bis Juli 2002 bestand (für entsprechende, leidensangepasste Tätigkeiten) unter Berücksichtigung der Angaben des Dr. med. K.________ sowie des Dr. med. F.________ eine 50 %ige Arbeitsfähigkeit.