Citation: 1C_619/2017 E. 6.3

6.3. Soweit die Beschwerdeführer zudem vorbringen, der Ansatz der Vorinstanz, die Fahrtenzahlen aufgrund des erwarteten hohen Verkehrsaufkommen zu begrenzen, sei fragwürdig, da sie diesfalls die Nutzung hätte verweigern müssen, kann ihnen nicht gefolgt werden. Im Sinne des im Verwaltungsrecht geltenden Grundsatzes der Verhältnismässigkeit (vgl. dazu u.a. BGE 144 II 16 E. 2.2 S. 19) hat die Behörde zu prüfen, ob - statt eine Bewilligung zu verweigern oder ein gänzliches Verbot auszusprechen - der rechtmässige Zustand durch eine mit der Bewilligung verknüpfte Auflage oder Bedingung herbeigeführt werden kann. Dies ist hier der Fall. Indem die Vorinstanz den Beschwerdeführern erlaubt, dass tägliche Fahrten im Umfang von zwei Hin- und Rückfahrten stattfinden, anstatt die Umnutzung vollständig zu verbieten, trägt sie dem Verhältnismässigkeitsgrundsatz Rechnung, was nicht zu beanstanden ist.