Citation: 4A_252/2020 E. 4

Das Handelsgericht prüfte, ob die Beschwerdegegnerin in der Patent anmeldung Informationen offenbart hat, die sie im Rahmen der Zusammenarbeit mit der Beschwerdeführerin von dieser erhalten hatte und die von der Vertraulichkeitsvereinbarung erfasst gewesen wären. Es verneinte dies, im Wesentlichen mit der Begründung, dass aus den in der Anmeldung enthaltenen Angaben entweder keine Schlüsse auf schutzwürdige Informationen gezogen werden könnten oder diese ohnehin bereits öffentlich bekannt gewesen seien. Die Beschwerdeführerin rügt, das Handelsgericht habe die Vertraulichkeitsvereinbarung unzutreffend ausgelegt beziehungsweise in unzulässiger Weise ergänzt (dazu Erwägung 5) und den Sachverhalt will kürlich festgestellt (dazu Erwägung 6). Die Anwendung schweizerischen Rechts steht ausser Diskussion.