Citation: 5A_105/2024 E. B

A.________ akzeptierte diesen Entscheid nicht und gelangte daher mit Berufung vom 6. November 2023 an das Obergericht. Wie vor Bezirksgericht machte er geltend, die Tochter habe eine früher erhobene Klage zurückgezogen und es könne nicht zweimal in derselben Sache geklagt werden. B.a. Das Obergericht forderte A.________ mit Verfügung vom 20. November 2023 auf, innert 14 Tagen einen Zustellungsbevollmächtigten bzw. ein Zustellungsdomizil in der Schweiz zu bezeichnen, andernfalls würden künftige Zustellungen durch Veröffentlichung vollzogen. Das Obergericht versandte die Verfügung zweimal per Post (Einschreiben/ Rückschein) an die von A.________ in seiner Berufungsschrift angegebene Adresse in der Türkei, nämlich am 20. und am 23. November 2023. Beide Briefversände wurden von der türkischen Post mit dem Hinweis "inconnu" versehen und retourniert. B.b. Daraufhin schickte das Obergericht A.________ am 20. Dezember 2023 eine E-Mail an die in den Akten des vorinstanzlichen Verfahrens vorgefundene E-Mail-Adresse ddd. Auch in dieser E-Mail forderte das Obergericht A.________ auf, ein Zustellungsdomizil in der Schweiz zu bezeichnen. Komme er dieser Aufforderung nicht nach, würden die weiteren Verfügungen im Amtsblatt publiziert. A.________ reagierte nicht auf diese E-Mail. B.c. Ohne weitere Verfahrensschritte unternommen bzw. publiziert zu haben, trat das Obergericht mit Entscheid vom 11. Januar 2024 auf die Berufung nicht ein. Der Entscheid wurde im Amtsblatt des Kantons Aargau vom 15. Januar 2024 veröffentlicht.