Citation: 1B_140/2019 E. A

Am 17. September 2017 ereignete sich in einer Tiefgarage in Kriens (Kanton Luzern) eine Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen. Dabei erlitt der Sicherheitsangestellte B.________ schwere Stichverletzungen an der rechten Seite des Brustkorbs. A.________, der ebenfalls eine Schnittverletzung erlitt, wurde als mutmasslicher Täter beschuldigt. Am Vorfall beteiligt war ein weiterer Sicherheitsangestellter namens C.________. Die Staatsanwaltschaft Emmen (Kanton Luzern) eröffnete einerseits eine Strafuntersuchung gegen A.________ wegen versuchter vorsätzlicher Tötung bzw. schwerer Körperverletzung zum Nachteil von B.________. Anderseits eröffnete sie gestützt auf einen Strafantrag von A.________ eine Untersuchung gegen Unbekannt wegen einfacher Körperverletzung; dieses Verfahren wurde in der Folge auf B.________ und C.________ ausgedehnt. In der Folge übernahm die Staatsanwaltschaft des Kantons Basel-Stadt das gegen A.________ geführte Strafverfahren. Am 23. August 2018 erhob sie beim Strafgericht Basel-Stadt gegen ihn Anklage, unter anderem wegen versuchter vorsätzlicher Tötung zum Nachteil von B.________. Auf Beschwerde von A.________ berechtigte und verpflichtete das Bundesstrafgericht am 13. September 2018 den Kanton Basel-Stadt, die gegen Unbekannt, B.________ und C.________ vorgeworfenen strafbaren Handlungen zu verfolgen und zu beurteilen. Das Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt schrieb daraufhin am 17. Dezember 2018 die Beschwerde von A.________ gegen die von der Staatsanwaltschaft verfügte Verweigerung der Vereinigung der beiden Strafverfahren als gegenstandslos ab. Die hiergegen erhobene Beschwerde in Strafsachen wies das Bundesgericht mit Urteil 1B_40/2019 vom 4. März 2019 ab, soweit es darauf eintrat.