Citation: 2C_76/2020 E. 3.2.3

3.2.3. Das Obergericht war schliesslich nicht gehalten, dem Beschwerdeführer mitzuteilen, was für Schlüsse es aus den Akten des Eheschutzverfahrens zu ziehen gedachte: Es war am Beschwerdeführer, die Natur seiner Beziehungen zu den beiden Kindern zu schildern und zu belegen. Er hat dies weitgehend unterlassen, womit auch insofern sein Anspruch auf rechtliches Gehör nicht verletzt wurde, zumal das Kantonsgericht nicht nur auf die Akten des Eheschutzverfahrens, sondern auch auf die Erklärung der Betroffenen im ausländerrechtlichen Verfahren selber abgestellt hat.