Citation: 5A_977/2020 E. 1.2

1.2. Eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung ist nur zurückhaltend anzunehmen. Sie liegt vor, wenn ein allgemeines und dringendes Interesse besteht, eine umstrittene Frage höchstrichterlich zu klären, um eine einheitliche Anwendung und Auslegung von Bundesrecht herbeizuführen und damit eine erhebliche Rechtsunsicherheit auszuräumen (BGE 146 III 237 E. 1). Vorliegend wird die Frage aufgeworfen, ob ein kaufmännisches Bestätigungsschreiben den Anforderungen an eine Verrechnungserklärung genügt. Dabei handelt es sich um die Anwendung bekannter Grundsätze im Hinblick auf die Glaubhaftmachung von Einwänden im Rechtsöffnungsverfahren. Eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung liegt daher nicht vor. Damit ist die Beschwerde in Zivilsachen nicht gegeben. Die Eingabe des Beschwerdeführers wird insgesamt als subsidiäre Verfassungsbeschwerde entgegengenommen.