Citation: 2C_267/2020 E. 1.3.2

1.3.2. Zu den veranlagten Einkommen der Steuerperioden 2008, 2009 und 2010 erkannte das Steuergericht, zum einen sei glaubhaft und nachvollziehbar, dass die Investitionen tatsächlich zu keinen Erträgen geführt hätten. Verhalte es sich aber so, erhöhe sich im entsprechenden Umfang das Manko, das zum Ermessenszuschlag geführt habe. Die gegenteiligen Vorbringen des Steuerpflichtigen blieben pauschaler Natur. Sodann sei der angebliche Zufluss von flüssigen Mitteln in der Höhe von Fr. 131'920.-- nur teilweise nachgewiesen. Weiter falle unter dem Aspekt der Lebenshaltungskosten namentlich ins Gewicht, dass alleine die Mietzinse für die Wohnung zwischen Fr. 3'500.-- bis Fr. 4'100.-- betragen hätten, wie aus den unterinstanzlichen Akten hervorgehe. Mit Blick darauf erscheinen die deklarierte Einkünfte aus unselbständiger Erwerbstätigkeit in Höhe von Fr. 2'000.-- bis Fr. 19'250.-- als unglaubwürdig. Der Unrichtigkeitsnachweis, den der Steuerpflichtige gegenüber den Ermessenszuschlägen anzutreten hätte, sei hinsichtlich des Einkommens nicht erbracht.