Citation: 1C_158/2019 E. A

Am 17. Dezember 2013 bewilligte der Stadtrat Chur das von der A.________ AG am 16. Oktober 2013 eingereichte Baugesuch betreffend Abbruch einer Bauruine sowie Neubau eines Mehrfamilienhauses mit Autounterstand an der E.________strasse xxx in Chur, Parzelle Nr. 3761, unter Auflagen. Am Grundstück Nr. 3761 wurde Stockwerkeigentum begründet. Stockwerkeigentümer sind u.a. die A.________ AG und B.________. Anlässlich einer Nachkontrolle am 2. Juni 2016 stellte das Bausekretariat der Stadt Chur fest, dass die Umgebungsarbeiten auf der Parzelle Nr. 3761 nicht gemäss den bewilligten Baueingabeplänen ausgeführt worden sind und die realisierte Grünfläche nicht der projektierten entspricht. Es forderte die A.________ AG mit Schreiben vom 6. Juni 2016 auf, bis zum 20. Juni 2016 zu den festgestellten Abweichungen Stellung zu nehmen. Am 20. Juni 2016 reichten C.________, Präsident der A.________ AG und D.________, Vizepräsident, für die A.________ AG ein Änderungs- bzw. Ausnahmebewilligungsgesuch ein und beantragten eine Projektänderung mit einer neuen Berechnung der Grünfläche. Das Bausekretariat wies das Gesuch mit Schreiben vom 25. Juli 2016 zurück und gewährte der A.________ AG eine Frist bis zum 8. August 2016, um eine anfechtbare Verfügung zu verlangen. Nach unbenutztem Ablauf dieser Frist teilte das Bausekretariat der A.________ AG bzw. D.________ am 16. Dezember 2016 mit, das Projektänderungsgesuch gelte als zurückgezogen. Gleichzeitig stellte es fest, dass wegen Unterschreitung der vorgeschriebenen minimalen Grünfläche ein vorschriftswidriger Zustand herrsche, der beseitigt werden müsse. Zudem sei gegenüber den verantwortlichen Personen eine Baubusse auszusprechen. Von der Möglichkeit, sich zu den gemachten Ausführungen bis zum 29. Dezember 2016 vernehmen zu lassen, machte die A.________ AG bzw. ihre Vertreter keinen Gebrauch. Am 17. Oktober 2017 ordnete der Stadtrat die Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands an (Dispositiv-Ziffer 2) bzw. drohte mit einer Ersatzvornahme (Dispositiv-Ziffer 3) und hielt fest, die Stockwerkeigentümergemeinschaft werde verpflichtet, die Wiederherstellungs- bzw. Bauarbeiten zu dulden (Dispositiv-Ziffer 4). D.________ und C.________ wurden je mit einer Busse von Fr. 1'000.-- gebüsst (Dispositiv-Ziffer 5). Der Entscheid wurde der Stockwerkeigentümergemeinschaft sowie den einzelnen Stockwerkeigentümern mitgeteilt (Dispositiv-Ziffer 8). Die dagegen von der A.________ AG, B.________, C.________ und D.________ am 20. November 2017 erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden am 18. September 2018 ab, soweit es darauf eintrat.