Citation: I 339/04 07.12.2004 E. A

Die 1955 geborene V.________ arbeitete seit 1985 als Kontrolleurin bei der Firma X.________ AG. Am 21. August 2001 erlitt sie anlässlich eines Verkehrsunfalles ein HWS-Distorsionstrauma Grad I. Bereits vor diesem Ereignis bestand seit 5. März 2001 eine volle Arbeitsunfähigkeit infolge eines chronischen Panvertebralsyndroms. Das Arbeitsverhältnis wurde per Ende Januar 2002 aufgelöst. V.________ meldete sich am 27. Februar 2002 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Aargau (SVA, IV-Stelle) klärte den medizinischen Sachverhalt unter anderem durch Beizug von Abklärungsberichten über einen stationären Aufenthalt an der Rheumaklinik des Spitals Y.________ vom 24. April bis 16. Mai 2001 und der Rehaklinik Q.________ vom 26. November 2001 (Hospitalisation vom 31. Oktober bis 21. November) sowie eines Berichts des behandelnden Hausarztes, Dr. med. K.________, Facharzt für Innere Medizin FMH, vom 27. März 2002 ab. Nachdem die IV-Stelle die Versicherte mit Vorbescheid vom 24. Oktober 2002 darauf aufmerksam gemacht hatte, dass sie mit einer Arbeitsfähigkeit von 50 % noch leichte Arbeiten verrichten könne und bei einem Invaliditätsgrad von 65 % Anspruch auf eine halbe Invalidenrente habe, reichte diese ein orthopädisches Gutachten von Dr. med. B.________, Spezialarzt FMH für orthopädische Chirurgie, vom 8. November 2002 zu den Akten, worin dieser bescheinigte, dass eine volle Arbeitsunfähigkeit bei einem seit 13 Jahren bestehenden chronischen lumbo-vertebralen Syndrom vorliege. Es handle sich um einen nicht zu verbessernden Dauerzustand. Die IV-Stelle erliess in der Folge eine dem Vorbescheid entsprechende Verfügung und sprach V.________ ab März 2002 eine halbe Invalidenrente nebst Zusatzrente für den Ehegatten zu (Verfügung vom 16. April 2003). Daran wurde auch auf Einsprache hin festgehalten (Einspracheentscheid vom 23. Juli 2003).