Citation: 5A_320/2017 E. 2.2

2.2. Eingedenk dieser Grundsätze versteht das Bundesgericht die Eingabe des nicht von einem Anwalt vertretenen Beschwerdeführers so, dass dieser die Übertragung der gemeinsamen elterlichen Sorge verlangt. Soweit er zusätzliche Anträge stellt, nehmen diese keinen erkennbaren Bezug auf den angefochtenen Entscheid bzw. sind diese zu wenig konkret, um die Grundlage eines vollstreckbaren Urteils zu bilden. Auf sie kann daher nicht eingetreten werden. Hinsichtlich der Organisation des persönlichen Verkehrs bleibt es damit grundsätzlich bei den von der Vorinstanz bestätigten Weisungen der KESB (s. Sachverhalt Bst. B.d). Soweit sich der Beschwerdeführer damit nicht abfinden kann, hat er jederzeit die Möglichkeit, deren Abänderung und Anpassung zu verlangen. Zuständig dafür ist allerdings nicht die KESB Winterthur-Andelfingen, sondern die KESB, die für U.________, dem aktuellen Wohnsitz des Kindes, zuständig ist (Art. 442 Abs. 1 ZGB). Damit ist auch nicht weiter auf den Vorwurf des Beschwerdeführers einzugehen, wonach die Vorinstanz ihn aus dem Leben seines Sohnes gedrängt und damit die Verfassung (Art. 14 BV) und das Völkerrecht (Art. 8 EMRK) verletzt habe. Ungeachtet der Frage des (gemeinsamen) Sorgerechts haben Vater und Kind einen wechselseitigen Anspruch auf persönlichen Verkehr (Art. 273 Abs. 1 ZGB) und ist der Beschwerdeführer von der Beschwerdegegnerin über besondere Ereignisse im Leben des Kindes zu benachrichtigen und vor Entscheidungen, die für die Entwicklung des Kindes wichtig sind, anzuhören (Art. 275a ZGB). Dies alles ist unbestritten und hat die Vorinstanz nicht verkannt.