Citation: 1C_645/2023 E. 3.2

3.2. Entgegen den Beschwerdeführenden kann nicht die Rede davon sein, die "hobbymässige Gartennutzung" der in der Landwirtschaftszone gelegenen Teilfläche der Parzelle KTN 1450 und damit - im Sinne einer lediglich untergeordneten Abänderung bzw. massvollen Erweiterung - der strittige Fussweg seien bereits rechtskräftig bewilligt worden. Wie die Vorinstanz zu Recht festhält, wäre eine allfällige Bewilligung des Gemeinderats unbeachtlich, die ohne Mitwirkung des kantonalen Amts erfolgt wäre. Die Zustimmung der zuständigen kantonalen Behörde für Bauvorhaben ausserhalb der Bauzone (Art. 25 Abs. 2 RPG [SR 700]) stellt nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung ein unentbehrliches, konstitutiv wirkendes Element dar; besteht Klarheit darüber, dass die kantonale Zustimmung auch nachträglich nicht erteilt wird, ist die kommunale Bewilligung wegen des schwerwiegenden Mangels gar als nichtig zu betrachten (vgl. BGE 111 Ib 213 E. 5b; Urteil 1C_15/2022 vom 7. August 2023 E. 5.3 mit Hinweisen). Die Beschwerdeführenden behaupten nicht, die Gartenanlage als solche oder der vom strittigen Rückbaubefehl erfasste, in der Landwirtschaftszone gelegene befestigte Fussweg seien vom kantonalen Amt für Raumentwicklung unter dem Titel von Art. 16a oder Art. 24 ff. RPG bewilligt worden. Aus dem Vorgehen des Amtes, das von Anfang an den Rückbau forderte, kann ohne Weiteres gefolgert werden, dass es seine Zustimmung auch nachträglich verweigert hat. Selbst wenn der Gemeinderat im Zusammenhang mit der Gestaltung bzw. Nutzung der südlichen, ausserhalb der Bauzone gelegenen Parzellenfläche eine Bewilligung erteilt hätte, vermöchte sie demnach keine Rechtswirkungen zu entfalten. Folglich können sich die Beschwerdeführenden nicht auf einen bereits bewilligten Zustand berufen.