Citation: 6B_940/2015 E. 3

In einer Beschwerde ans Bundesgericht ist unter Bezugnahme auf den angefochtenen Entscheid darzulegen, inwieweit dieser nach Auffassung der Beschwerdeführers gegen das Recht verstossen soll. Im vorliegenden Verfahren kann sich das Bundesgericht somit nur mit der Frage befassen, ob das Obergericht zu Recht auf die Beschwerde vom 6. Mai 2015 infolge Verspätung nicht eingetreten ist oder ob das Gericht darauf hätte eintreten müssen. Der Beschwerdeführer befasst sich in seiner Eingabe vom 19. August 2015 zur Hauptsache mit anderen Fragen, z.B. damit, ob die Verfügung der Staatsanwaltschaft vom 19. März 2015 rechtmässig war oder nicht. Mit diesen Ausführungen kann sich das Bundesgericht nicht befassen. Sachgerecht macht der Beschwerdeführer nur geltend, gemäss Art. 396 Abs. 2 StPO sei die in Frage stehende Beschwerde an das Obergericht nicht an eine Frist gebunden gewesen (Beschwerde S. 5). Damit verkennt er, dass es im vorliegenden Fall nicht um Rechtsverweigerung oder Rechtsverzögerung geht. Folglich kommt auch nicht Abs. 2, sondern Abs. 1 von Art. 396 StPO zur Anwendung. Dass der Beschwerdeführer die Beschwerdefrist von Art. 396 Abs. 1 StPO eingehalten hätte, behauptet er selber nicht. Folglich ist auf die Beschwerde mangels tauglicher Argumente im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.