Citation: 8C_418/2015 E. 6.5

6.5. Der Beschwerdeführer beantragt, von diesem Wert sei der höchstmögliche Abzug von 25 % vorzunehmen, Das kantonale Gericht hatte einen solchen von 10 % berücksichtigt. Die Höhe des Abzuges kann nur im Hinblick auf Ermessensüberschreitung oder -missbrauch als Formen rechtsfehlerhafter Ermessensbetätigung (BGE 132 V 393 E. 3.3 S. 399) gerügt werden. Die Vorinstanz hat dargelegt, weshalb beim Beschwerdeführer von den zulässigen Merkmalen (leidensbedingte Einschränkung, Alter, Dienstjahre, Nationalität/Aufenthaltskategorie und Beschäftigungsgrad) lediglich das letzte Kriterium berücksichtigt werden kann. Dafür einen Abzug von 10 % zu gewähren, war materiellrechtlich nicht rechtsfehlerhaft. Das hypothetische Invalideneinkommen beträgt damit Fr. 34'317.-, was verglichen mit dem Valideneinkommen von 71'512.- einen Invaliditätsgrad von 52 % ergibt. Der Beschwerdeführer hat Anspruch auf eine halbe Invalidenrente.