Citation: 1C_627/2014 E. 3.3

3.3. Der Beschwerdeführer bringt hiergegen vor, das Bundesverwaltungsgericht habe verkannt, dass die kriegerischen Auseinandersetzungen in Libyen, mitunter die Bombardierung seiner Familie, sich schwerwiegend auf seine Psyche ausgewirkt hätten. Dadurch habe sich sein Verhalten verändert, was zum Zerfall der zuvor intakten ehelichen Beziehung und schliesslich zur Scheidung geführt habe. Ferner sei die Argumentation des Bundesverwaltungsgerichts widersprüchlich, da es zwar anerkenne, dass ein Krieg im Heimatland eines Gatten geeignet sei, die Ehe zu belasten, dies aber im vorliegenden Falle verneint habe.