Citation: 2C_786/2018 E. 7

Die Beschwerde ist im Sinne der Erwägung gutzuheissen und das angefochtene Urteil des Kantonsgerichts Basel-Landschaft vom 25. Juli 2018 aufzuheben. Die Vorinstanz wird den Sachverhalt bezüglich der privaten Interessen des Beschwerdeführers an einem Verbleib im Land im Einzelnen vertiefter abzuklären und ihre Wertung in diesem Zusammenhang konkret zu begründen haben, nachdem gestützt auf die Ausführungen im angefochtenen Entscheid prima vista nicht ersichtlich ist, inwiefern der Beschwerdeführer bei einem Intelligenzalter von 9 bis unter 12 Jahren in der Heimat allein leben könnte; dies ist nur denkbar, wenn die hierfür nötigen Voraussetzungen und Hilfestellungen gegeben sind (soziales Netzwerk [etwa weitere Familienangehörige vor Ort], welches sich dem Beschwerdeführer seinen psychischen Problemen entsprechend annehmen kann; Möglichkeit einer geschützten Arbeitsstelle; Sprach- und Kulturkenntnisse des Heimatlands usw.). Bei der erneuten Verhältnismässigkeitsprüfung wird allenfalls auch einem allfälligen IV-Entscheid und dem Umstand Rechnung zu tragen sein, dass IV-Renten - zurzeit noch - nicht in den Kosovo ausbezahlt werden; von Bedeutung wird auch sein, ob und wie allenfalls Versicherungsleistungen bei Invalidität nach kosovarischem Recht erbracht würden.