Citation: 8C_368/2007 21.08.2007 E. 3

Unbestritten ist, dass die Versicherte für die Zeit ab 1. Januar bis 30. Juni 2003 Anspruch auf eine ganze Invalidenrente hat. Streitig und zu prüfen ist auf Grund der Vorbringen in der Beschwerde (vgl. BGE 132 V 393 E. 2.2 S. 396), ob der Sachverhalt in Bezug auf die Frage der Arbeits(un)fähigkeit der Versicherten für die Zeit ab April 2003 rechtsgenüglich ermittelt ist. Die IV-Stelle verneint dies. Das kantonale Gericht hat nach eingehender und sorgfältiger Würdigung der medizinischen Akten erkannt, dass die Beschwerdegegnerin ab April 2003 in einer wechselbelastenden Tätigkeit, in nicht sturzgefährdeten Situationen und gut beleuchteter Umgebung mit möglichen langen Erholungsphasen zu 50 % arbeitsfähig sei; die bisherige Tätigkeit als Kontrolleurin könne als leidensangepasste Tätigkeit bezeichnet werden. Diese auf ärztlichen Stellungnahmen beruhende Feststellung der Restarbeitsfähigkeit ist tatsächlicher Natur (BGE 132 V 393 E. 3.2 S. 398) und für das Bundesgericht daher grundsätzlich verbindlich. Die IV-Stelle erhebt letztinstanzlich keine Rügen, welche diese Feststellung als offensichtlich unrichtig oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruhend erscheinen lassen (Art. 97 Abs. 1 und 105 Abs. 2 BGG). Bei der gegebenen Aktenlage konnte die Vorinstanz - entgegen der Auffassung der IV-Stelle - zulässigerweise in antizipierter Beweiswürdigung (dazu BGE 131 I 153 E. 3 S. 157, 124 V 90 E. 4b S. 94; SVR 2005 MV Nr. 1 S. 1 E. 2.3, M 1/02) auf weitere medizinische Beweismassnahmen verzichten.