Citation: 1C_504/2016 E. 6.1

6.1. Es erscheint fraglich, ob die Beschwerdeführenden hinsichtlich einzelner Gleichstellungsmassnahmen zur Beschwerdeführung legitimiert sind: Als Einwohner des Kantons sind sie zwar vom Gleichstellungsgesetz bzw. der Gleichstellungsverordnung virtuell betroffen und deshalb befugt, eine entsprechende Unterlassung des Gesetzgebers geltend zu machen. Dagegen liesse sich die Auffassung vertreten, dass die Überprüfung einzelner Massnahmen und Programme eine besondere Betroffenheit voraussetze, um Popularbeschwerden auszuschliessen. Die Frage kann letztlich offenbleiben, wie im Folgenden darzulegen sein wird.