Citation: 8C_669/2017 E. 5.2

5.2. Dass Dr. med. G.________ gemäss einer Aktennotiz vom 5. Juni 2014 bereits damals zu Rate gezogen und zu einer für die Beschwerdeführerin ungünstigen Schlussfolgerung gelangt war, schliesst dessen späteren Beizug als Vertrauensarzt praxisgemäss nicht aus (BGE 132 V 93 E. 7.2.2 S. 110; SVR 2013 IV Nr. 30 S. 87, 8C_978/2012 E. 5.3.2). Der die Mobiliar beratende Arzt äusserte sich in seinem Bericht vom 25. Januar 2016 eingehend zu den vorgenommenen Untersuchungen mittels bildgebender Abklärungen. Insbesondere wird ausführlich begründet, dass die erst anlässlich der ersten Arthroskopie festgestellten Befunde, namentlich am Discus articularis, nicht unfall-, sondern altersentsprechend degenerativ bedingt seien, während sich die zuvor aufgrund der bildgebenden Untersuchung vom 2. April 2013 vermuteten, mit dem Unfall erklärbaren Läsionen nicht bestätigt hätten. Dr. med. E.________ erachtete den zerschlissenen Discus articularis in seiner Stellungnahme vom 30. November 2015 als "passend" zu einer AC-Traumatisierung mit lateraler Krafteinwirkung. Aufgrund dieser Formulierung lässt sich nicht auf eine überwiegend wahrscheinliche Unfallfolge schliessen, zumal diese Zwischenscheibe (Knorpel) nach den Ausführungen des Dr. med. G.________ bei den meisten über 40-Jährigen kaum mehr oder nur noch stark verändert vorhanden sei. Im Operationsbericht selber wird zwar als Diagnose ein "posttraumatisches" Impingement aufgeführt, ohne dass jedoch zum Kausalzusammenhang mit dem Unfall weiter Stellung genommen würde. Weitere ärztliche Berichte, die sich ausführlich zur Unfallkausalität äussern würden, finden sich nicht in den Akten. Dies gilt insbesondere auch für die Stellungnahme des Dr. med. H.________ vom 12. April 2016.