Citation: 8C_694/2020 E. 5.1

5.1. Soweit der Beschwerdeführer auch vor Bundesgericht die angeblich mangelhafte Sachverhaltsabklärung hinsichtlich der bereits von Anfang an geltend gemachten traumatisierenden Vorfälle während des Swisscoy-Einsatzes in U.________ rügt, kann ihm nicht gefolgt werden. Die Beschwerdegegnerin hat die fraglichen Ereignisse mit der gebotenen Sorgfalt untersuchen lassen. Das zuständige Kompetenzzentrum SWISSINT der Schweizer Armee beantwortete die Anfrage der Suva-MV nach Rücksprache mit den verantwortlichen Kommandanten des Swisscoy-Einsatzes am 24. November 2011. Demnach konnten die vom Beschwerdeführer behaupteten, psychisch belastenden Vorkommnisse während seines Swisscoy-Einsatzes nicht bestätigt werden. In der Folge verneinte die Vorinstanz mit Rückweisungsentscheid vom 28. Februar 2013 die Beweiskraft des ZMB-Gutachtens. Dies tat sie unter anderem deshalb, weil der psychiatrische ZMB-Gutachter von den unzutreffenden anamnestischen Angaben des Beschwerdeführers ausging und gestützt auf die vermeintlich traumatisierenden Kriegserlebnisse in U.________ auf eine PTBS schloss. Dass auf die zum Teil unzuverlässigen, wiederholt widersprüchlichen anamnestischen Angaben des Beschwerdeführers nicht vorbehaltlos abzustellen ist, erkannte als Verfasser des psychiatrischen Gutachtens auch Dr. med. I.________. So schilderte ihm gegenüber der Beschwerdeführer - abweichend vom massgebenden Sachverhalt gemäss rechtskräftigem Entscheid des Obergerichts des Kantons Aargau vom 20. September 2007 im strafrechtlichen Berufungsverfahren - einen vollständig anderen subjektiven Tatbestand in Bezug auf die Schussabgabe vom 10. September 2003. Nach dem Gesagten ist nicht zu beanstanden, dass Dr. med. I.________ nach eingehenden und umfassenden Untersuchungen im Rahmen seiner psychiatrischen Exploration unter Berücksichtigung der gesamten Aktenlage zur Auffassung gelangte, die vom Beschwerdeführer als ursächlich geltend gemachten traumatischen Erlebnisse während seines Swisscoy-Einsatzes seien weder dokumentiert noch nachweisbar. Folglich müsse davon ausgegangen werden, dass sie nie stattgefunden hätten. Soweit der Beschwerdeführer diesbezüglich - ohne gegenteilige Beweise vorzulegen - eine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes rügt, kann davon mit Blick auf die aktenkundig dokumentierten Abklärungen keine Rede sein.