Citation: 2C_794/2015 E. 3.3.5

3.3.5. Ebenso ständiger bundesgerichtlicher Rechtsprechung zufolge ist es rechtsgleich, die in der betreffenden Gemeinde wohnhaften Personen von der Bezahlung einer kommunalen Kurtaxe auszunehmen, selbst wenn sie die mit der Kurtaxe finanzierten Anlagen ebenfalls in Anspruch nehmen können; das entscheidende Kriterium liegt darin, dass die Anlagen hauptsächlich für die Touristen geschaffen oder unterhalten werden. Es geht somit um touristische Anlagen, die für die Ortseinwohner allein nicht notwendig gewesen wären, nicht zu den normalen Aufgaben des Gemeinwesens gehören und deshalb nicht aus dem ordentlichen Haushalt, sondern mit der Spezialsteuer finanziert werden (BGE 90 I 86 E. 5 S. 99 f.; 93 I 17 E. 5b S. 26; 102 Ia 143 E. 2c S. 147). Das gilt auch für die vorinstanzliche Argumentation, wonach durch die (zum Teil mit den Einnahmen aus der Tourismusabgabe finanzierten) Tourismusförderungsmassnahmen der Wert der im Tourismusgebiet liegenden Immobilien steige; die Kritik des Beschwerdeführers, von einer solchen Wertsteigerung profitierten nicht nur die Eigentümer von Ferienhäusern, sondern von allen Immobilien, lässt deshalb die Beschränkung der Abgabepflicht auf Ferienhauseigentümer nicht als unzulässig erscheinen.