Citation: 8C_146/2021 E. 8.2

8.2. Inwiefern das vorinstanzliche Ergebnis bundesrechtswidrig sein soll, ist nicht ersichtlich und wird von der Beschwerdeführerin auch nicht substanziiert dargetan. Unbehelflich ist ihr pauschaler Einwand, aufgrund ihrer generalisierten Angststörungen könne sie in einem leidensangepassten Umfeld zusätzlich zu ihrer reduzierten Arbeitsfähigkeit nur sehr schwer eingesetzt werden, weshalb beim trotz Gesundheitsschadens ermittelten Invalideneinkommen ein Leidensabzug von 25 % zu veranschlagen sei. Selbst wenn nämlich entsprechend dem estimed-Gutachten vom 3. September 2018 eine psychisch bedingte Arbeitsunfähigkeit bejaht würde, ist davon auszugehen, dass den entsprechenden Einschränkungen im Rahmen des 50%igen Belastungs- und Anforderungsprofils bereits Rechnung getragen wurde (vgl. E. 6.2 hiervor). Eine zusätzliche Berücksichtigung im Rahmen eine Abzugs wäre somit unzulässig (BGE 146 V 16 E. 4.1 S. 19 f.).