Citation: 1C_63/2019 E. 5.3

5.3. Diese Grundsätze gelten unabhängig davon, ob die ursprüngliche Verfügung rechtmässig oder rechtswidrig war, besteht doch kein Grund, ursprünglich rechtswidrige Anlagen besser zu behandeln als ursprünglich rechtmässige (GRIFFEL/RAUSCH, a.a.O, Art. 16 N. 10 S. 267). Die Prüfungspflicht der Gemeinde kann auch nicht von dieser Unterscheidung abhängen, da der Grund für die Überschreitung der zulässigen Immissionen in der Regel erst nach Vornahme zusätzlicher Abklärungen festgestellt werden kann. Die Rechtskraft eines Urteils, mit der die Baubewilligung bestätigt wurde, steht einer Anpassung für die Zukunft, aufgrund veränderter Verhältnisse tatsächlicher oder rechtlicher Art, nicht entgegen (BGE 97 I 748 E. 4b S. 752 f.).