Citation: 5A_542/2021 E. 4.1

4.1. Der Beschwerdeführer erhebt zunächst diverse Rügen im Zusammenhang mit der Feststellung der Vorinstanz, die alternierende Obhut gefährde das Wohl des Kindes. Zum einen sei ihm zu dieser - überraschenden - Feststellung das rechtliche Gehör nicht gewährt worden (Art. 29 Abs. 2 BV). Zum anderen habe die Vorinstanz den Sachverhalt nicht im Sinne von Art. 296 Abs. 1 ZPO erforscht, weswegen es für diese gravierende Tatsachenfeststellung an einer jeden Begutachtung fehle. Die Vorinstanz habe gestützt auf willkürliche Annahmen ein Urteil gefällt.