Citation: 8C_523/2018 E. 5.2.1

5.2.1. So hat med. pract. F.________ überzeugend begründet, weshalb die Folgen des Unfalls mit überwiegender Wahrscheinlichkeit im Beschwerdebild des Versicherten spätestens am 24. März 2017 keine Rolle mehr spielten. Er wies in seiner chirurgischen Beurteilung vom 16. Oktober 2017 zunächst darauf hin, dass die erstbehandelnden Ärzte keine äusserlichen Zeichen einer Gewalteinwirkung auf den Körper des Versicherten (wie etwa Prellmarken, Schürfungen, Blutergüsse und/oder Schwellungen) dokumentiert hätten. Dem Untersuchungsprotokoll seien lediglich ein Kompressionsschmerz des Beckens und eine Druckdolenz auf Höhe des cerviko-thorakalen Übergangs zu entnehmen. Schmerzen im Bereich der BWS und LWS seien explizit verneint worden. Folgerichtig seien auch keine Röntgenaufnahmen der LWS angefertigt worden. Sodann würden traumatisch entstandene Körperschäden typischerweise ein Descrescendo der Schmerzen zeigen: Anfangs seien die Schmerzen am stärksten, in der Folgezeit seien sie langsam rückläufig. Im zu beurteilenden Fall hätten die Schmerzen am Übergang von der HWS zur BWS ein typisches Descrescendo gezeigt, nicht aber die Beschwerden im Bereich der LWS. Diese seien mit zeitlicher Verzögerung eingetreten und hätten dann ein Crescendo der Symptomatik gezeigt. Am 10. Oktober 2016, acht Tage nach dem Unfall, sei ein MRI der LWS durchgeführt worden. Med. pract. H.________ sei in Kenntnis der Ergebnisse des MRI zum Schluss gelangt, dass in der aktuellen Befundkonstellation eine traumatische Läsion ausgeschlossen werden könne. Soweit der Beschwerdeführer unter Berufung auf den Bericht des med. pract. H.________ vorbringt, die LWS-Beschwerden hätten von Anfang an bestanden oder seien allenfalls höchstens leicht verzögert aufgetreten, ist ihm entgegenzuhalten, dass mit dem erwähnten Bericht einzig LWS-Beschwerden im Untersuchungszeitpunkt nachgewiesen sind. Wann die Schmerzen aufgetreten sind, ist hingegen nicht ersichtlich.