Citation: 9C_785/2018 E. 6.3

6.3. Nicht gefolgt werden kann dem kantonalen Gericht indessen insoweit, als es auf eine Prüfung des Rentenanspruchs ab dem 1. April 2017 mit der Begründung verzichtete, dem Beschwerdeführer sei aus wirtschaftlichen Gründen gekündigt worden. Diese Erwägungen implizieren eine über den 31. März 2017 hinausgehende uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers. Ob dieser Schluss in Anbetracht der medizinischen Aktenlage (insbesondere des handchirurgischen Gutachtens vom 10. November 2016) vor Bundesrecht standhält, kann offen bleiben. Für die Annahme eines Revisionsgrundes genügt, dass die Invaliditätsbemessung neu gestützt auf abstrakte Werte vorzunehmen ist (vgl. Urteil 9C_325/2013 vom 22. Oktober 2013 E. 3.4 mit Hinweisen). Nachdem ab dem April 2017 keine Erwerbstätigkeit mehr vorliegt, ist es angezeigt, ab diesem Zeitpunkt ein hypothetisches Invalideneinkommen auf der Grundlage von Durchschnittswerten gemäss LSE zu ermitteln (BGE 135 V 297 E. 5.2 S. 301). Die Sache ist an das kantonale Gericht zurückzuweisen, damit es über den Rentenanspruch ab dem 1. April 2017 neu entscheide.