Citation: 6B_487/2018 E. 3.3.2

3.3.2. Gemäss den vorinstanzlichen Ausführungen trug sich die Auseinandersetzung zwischen dem Beschwerdeführer, seinem Bruder und dem Privatkläger nachts an einer schlecht beleuchteten Stelle zu. Dabei waren der Beschwerdeführer und sein Bruder erheblich alkoholisiert. Der Beschwerdeführer hielt den Privatkläger fest, während sein Bruder mit einer Aluminiumschiene auf dessen Oberschenkel, Knöchel und den Fuss einschlug. Im Rahmen der Abwehr entstand die Handverletzung. Entgegen den Behauptungen des Beschwerdeführers steht damit der Sachverhalt fest. Angesichts des Einsatzes des Metallteils gegen den Körper des Privatklägers geht die Vorinstanz zu Recht vom Gebrauch eines gefährlichen Gegenstands aus. Die konkrete Tatausführung barg das hohe Risiko einer schweren Körperverletzung; es handelte sich um eine unkontrollierte Auseinandersetzung in der Dunkelheit, bei welcher sich das Opfer wehrte. Der Bruder des Beschwerdeführers konnte somit nicht derart zielgenau auf das Opfer einschlagen, dass potentiell gefährliche Schläge gegen den Kopf von vornherein auszuschliessen waren (vgl. Urteil 6B_99/2013 vom 10. Juni 2013 E. 2). Ob schwere Verletzungen entstanden sind, ist für die Qualifikation der Gefährlichkeit der Metallschiene als gefährlicher Gegenstand nicht entscheidend. Insgesamt erweist sich die Qualifikation als einfache Körperverletzung mit einem gefährlichen Gegenstand nach Art. 123 Ziff. 2 Abs. 2 StGB als bundesrechtskonform.