Citation: 6B_1040/2023 E. 4.3.2

4.3.2. Die Vorinstanz verweist in Bezug auf das Vorleben sowie die persönlichen Verhältnisse auf die erstinstanzliche Begründung. Die gesundheitliche Situation des Beschwerdeführers habe sich dahingehend verschlechtert, als ihm sein rechtes Bein amputiert werden müsse. Im Vergleich zum Austrittsbericht des Spitals E.________ vom 16. September 2020 seien weitere Diagnosen sowie Beschwerden festgestellt worden. Gemäss Verlaufsbericht des Pflegezentrums F.________ sei der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers seit dessen Eintritt im März 2022 stabil geblieben. Diese Umstände wirkten sich nach der Vorinstanz nicht auf die Strafe aus. Der vorinstanzlich eingeholte Strafregisterauszug weise im Vergleich zum erstinstanzlich eingeholten keine neuen Einträge auf. Zudem rechtfertige die nicht einschlägige Vorstrafe keine Straferhöhung, da diese aus dem Jahre 2015 sei. Das Verhalten nach der Tat und im Strafverfahren wertet die Vorinstanz als neutral. Der Führungsbericht der Bewachungsstation des Spitals E.________ vom 15. Februar 2023 laute positiv und bescheinige dem Beschwerdeführer während der Dauer der Hospitalisation ein gutes Verhalten. Einzig zu Beginn seien Manipulationsversuche seinerseits festgestellt worden. Demgegenüber sei der Verlaufsbericht des Pflegezentrums F.________ vom 31. Januar 2023 als durchzogen zu bezeichnen. Der Beschwerdeführer sei mit seinem Aufenthalt nicht zufrieden und bringe diverse Beschwerden gegen das Pflegezentrum, die Bewachungsgesellschaft G.________ und die Transportfirma vor. Es sei wiederholt ein manipulatives, widersprüchliches bis intrigantes Verhalten beobachtet worden. Ferner zeige er ein Hierarchiedenken. Es sei eine Disziplinierung aufgrund eines eingeschmuggelten Mobiltelefons vermerkt. Die Vorinstanz hält für diese Umstände keine Straferhöhung angezeigt. Ebenso wenig wirke sich auf die Strafe aus, dass der Beschwerdeführer lediglich eingestanden habe, was sich aufgrund der Beweislage ohnehin nicht habe bestreiten lassen. Auf eine Einsicht in sein Fehlverhalten schliesst die Vorinstanz nicht. Er bedaure eher seine Situation. Aufrichtigkeit - nicht aber eigentliche Reue - lasse sich in den Aussagen im Zusammenhang mit der gemeinsamen Tochter erkennen. Die Vorinstanz wertet das Verhalten nach der Tat und im Strafverfahren als neutral. In Bezug auf die Strafempfindlichkeit hält die Vorinstanz fest, der Beschwerdeführer sei gesundheitlich schwer angeschlagen. Er leide an einer dialysepflichtigen chronischen Niereninsuffizienz, einer insulinpflichtigen Diabetes, einer schweren koronaren 3-Gefässerkrankung, einer multifaktoriellen rezidivierenden generalisierten Schwäche und an einem Schmerzsyndrom. Zudem bestünden weitere Erkrankungen. Der Beschwerdeführer müsse dreimal pro Woche zur Dialyse und eine Vielzahl von Medikamenten einnehmen. Sodann könne gestützt auf den Verlaufsbericht eine Schmerzmittelabhängigkeit angenommen werden. Ferner stehe die Amputation eines Beines an. Der Beschwerdeführer benötige Unterstützung in Form von Erinnerungen an die Aufrechterhaltung der Hygiene, in der Pflege und sei in seiner Mobilität eingeschränkt. Für die Vorinstanz liegt aufgrund seines Gesundheitszustands keine erhöhte Strafempfindlichkeit vor. Einerseits begründet sie dies mit dem fehlenden Bezug zum Strafvollzug. Alltag und Freiheit würden bei ihm durch den Strafvollzug weniger eingeschränkt werden, als dies bei einer gesunden Person der Fall sei. Bereits vor der Tat habe er an chronischer Niereninsuffizienz, die eine dreimalige Dialyse pro Woche bedingt habe, der Gefässerkrankung und Diabetes gelitten. Ferner bestehe die Diagnose rezidivierende depressive Episoden, wobei unklar sei, ob diese akut sei. Es seien keine therapeutischen Gespräche oder Behandlungen durchgeführt worden. Der Beschwerdeführer sei mehrmals vom Oberarzt des Zentrums für ambulante forensische Therapie der PUK Zürich besucht, diese Gespräche aber auf Wunsch des Beschwerdeführers eingestellt worden. Andererseits - begründet die Vorinstanz - erreichten die Einschränkungen kein aussergewöhnliches Ausmass. Gesundheitliche Probleme, wie diejenigen des Beschwerdeführers, seien im Justizvollzug verbreitet und die medizinische Versorgung gewährleistet. Dass der Blutzucker des Beschwerdeführers grösseren Schwankungen unterliege, sei teilweise auf sein eigenes Verhalten zurückzuführen. Die Strafempfindlichkeit sei als durchschnittlich einzustufen. Insgesamt wertet die Vorinstanz die Täterkomponenten als neutral.