Citation: 2C_228/2018 E. A

A.a. A.A.________ (geb. 1992) ist mazedonische Staatsangehörige. Sie heiratete am 29. August 2013 ihren in der Schweiz niederlassungsberechtigten Landsmann B.A.________ (geb. 1989). Am 2. März 2014 reiste sie im Rahmen des Familiennachzugs in die Schweiz ein und erhielt daraufhin eine Aufenthaltsbewilligung. Aus der Beziehung mit B.A.________ ist der Sohn C.A.________ (geb. 2014) hervorgegangen, der - wie sein Vater - in der Schweiz über eine Niederlassungsbewilligung verfügt. A.b. Am 14. Oktober 2016 meldete die Einwohnergemeinde U.________ dem Migrationsamt des Kantons Solothurn, dass A.A.________ seit dem 1. September 2016 getrennt von ihrem Ehemann lebe. Das Getrenntleben von A.A.________ und B.A.________ wurde auch im Urteil des Richteramts Solothurn-Lebern vom 2. November 2016 festgestellt; die Obhut über den gemeinsamen Sohn C.A.________wurde darin A.A.________ zugewiesen, während B.A.________ ein Besuchsrecht zugesprochen erhielt. Letzterer wurde zudem zur Leistung von Unterhaltsbeiträgen an seine Ehegattin und seinen Sohn verpflichtet.