Citation: 1C_487/2022 E. 5.2

5.2. Hinsichtlich der Ausgestaltung der Nebengebäude rügt die Beschwerdeführerin, die geplanten Garagen seien nicht mehr als Nebenbauten im Sinne von Art. 27 BauR Freienbach und § 61 PBG/SZ zu qualifizieren, weil der nördliche Teil des 1. Obergeschosses sowie die nördliche Terrasse des Attikageschosses über den Garagen lägen, weshalb sie als Teile des Hauptgebäudes zu gelten hätten. Es seien daher Grenzabstände von 5 m zu wahren, welche vorliegend nicht eingehalten würden. Die Qualifikation der Garagen als Nebenbauten komme einer rechtswidrigen Umgehung von Bauvorschriften gleich und sei willkürlich. Gemäss Art. 27 Abs. 1 BauR Freienbach und § 61 PBG/SZ sind Nebenbauten eingeschossige, unbewohnte Bauten, wie Garagen, Kleinbauten usw., die nicht mehr als 3.50 m Gebäudehöhe, 4.50 Firsthöhe und 60 m 2 Grundfläche aufweisen. Sie haben einen Grenzabstand von mindestens 2.50 m einzuhalten. Die Vorinstanz hat dazu festgehalten, dass insbesondere die Voraussetzung der Eingeschossigkeit umstritten sei. In dieser Hinsicht überlagere der nördliche Teil des Obergeschosses die beiden Garagen um 1.80 m und es bestehe zwischen den überlagernden Teilen ein vertikaler Abstand von 15 cm. Es sei weder eine bauliche Verbindung mit der Hauptbaute noch eine Zugangsmöglichkeit vom Obergeschoss auf die Dächer der beiden Garagen vorhanden, womit davon auszugehen sei, dass die Dächer nicht genutzt werden könnten. Die beiden Bauten hätten keine zusätzliche Funktion für das Hauptgebäude und das Kriterium der Eingeschossigkeit gemäss den einschlägigen Normen sei erfüllt. Inwiefern diese Feststellungen und die darauf basierende Anwendung der kantonalen Vorschriften durch die Vorinstanz offensichtlich falsch sein sollten, vermag die Beschwerdeführerin nicht darzutun. Eine Umgehungsabsicht wurde nicht festgestellt und es gelingt der Beschwerdeführern auch nicht, eine solche substantiiert darzutun. Eine willkürliche Anwendung kantonalen Rechts liegt nicht vor.