Citation: 9C_427/2024 E. A

A.a. Die am xxx 2018 ins Handelsregister eingetragene B.________ GmbH firmierte auf yyy 2020 in die A.________ GmbH um. Sie bezweckt die Erbringung umfassender (Beratungs-) Dienstleistungen im Bauwesen, in der Renovation sowie in Gestaltung und Umbau, wobei sie insbesondere die Führung bei Neu- und Umbauten für Privatpersonen, Institutionen und Firmen übernimmt. Sie kann solche Projekte in eigener Regie, als Subunternehmer oder Partnerbetrieb zusammen mit verwandten Anbietern ausführen und alle Tätigkeiten ausüben, die dem Zweck direkt oder indirekt förderlich sind. Während anfänglich C.________ und D.________ sowie E.________ als je einzelzeichnungsberechtigte Gesellschafter und Geschäftsführer, Erstgenannter als Vorsitzender der Geschäftsführung, fungierten, hat seit dem zzz 2022 nur mehr F.________ diese Funktionen inne. A.b. Mit Schreiben vom 27. August 2020 gelangte die Stiftung für den flexiblen Altersrücktritt im Bauhauptgewerbe (nachfolgend: Stiftung FAR) an die A.________ GmbH und teilte ihr mit, auf Grund des Handelsregistereintrags sei davon auszugehen, dass das Unternehmen dem Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrags für den flexiblen Altersrücktritt im Bauhauptgewerbe (GAV FAR; abgeschlossen am 12. November 2002 zwischen dem Schweizerischen Baumeisterverband [SBV] einerseits und den Gewerkschaften UNIA [vormals Gewerkschaft Bau und Industrie GBI] sowie SYNA anderseits), des Landesmantelvertrags für das schweizerische Bauhauptgewerbe (LMV) und/oder des Gesamtarbeitsvertrags für den Gleisbau (GAV Gleisbau) unterstehe. Zur entsprechenden Überprüfung seien die beiliegenden Formulare auszufüllen und zu retournieren. In der Folge nahm der Treuhänder G.________ namens der A.________ GmbH die entsprechende "Selbstdeklaration GAV FAR/LMV/GAV Gleisbau" vor, welche er am 8. September 2020 visierte. Mit Entscheid vom 19. Mai 2021 stellte die Geschäftsstelle der Stiftung FAR fest, dass die A.________ GmbH unter den räumlichen und betrieblichen Geltungsbereich des Bundesratsbeschlusses (BRB) über die Allgemeinverbindlicherklärung (AVE) des GAV FAR falle, weshalb für die Mitarbeitenden, für die auch der persönliche Geltungsbereich zu bejahen sei, seit dem xxx 2018 eine FAR-Beitragspflicht bestehe. Daraufhin unterzeichnete G.________ am 19. August 2021 und 14. Februar 2022 die Formulare "Lohnsummenmeldung/Beitragsabrechnung" für die Jahre 2018 bis 2021 zuhanden der Stiftung FAR, informierte diese am 20. August 2021 aber dahingehend, dass die A.________ GmbH seit dem www 2021 nicht länger aktiv sei und über keine Angestellten mehr verfüge. Mit Schlussrechnungen vom 6. September 2021 erhob die Stiftung FAR für die Jahre 2018 und 2019 keine Beiträge, forderte für 2020 jedoch solche im Betrag von Fr. 17'462.65 und für 2021 von Fr. 3'255.- (drittes Quartal). Am 4. November 2021 verlangte sie zudem Beiträge für das vierte Quartal 2021 in der Höhe von Fr. 3'305.-. resp. mit Schlussrechnung 2021 vom 24. Februar 2022 von nochmals Fr. 1'812.40. Bis Ende 2021 leistete die A.________ GmbH vier Teilzahlungen im Gesamtbetrag von Fr. 13'722.-. Hinsichtlich der noch ausstehenden Beiträge der Jahre 2020 und 2021 einschliesslich Verzugszinsen leitete die Stiftung FAR Anfang Dezember 2021 beim Betreibungsamt H.________ drei Betreibungen ein und verlangte, nachdem auf die betreffenden Zahlungsbefehle hin jeweils Rechtsvorschlag erhoben worden war, die provisorische Rechtsöffnung beim Bezirksgericht Hinwil. Dieses wies die Rechtsöffnungsbegehren mit drei Urteilen vom 13. Oktober 2022 ab.