Citation: 4P.305/2006 28.02.2007 E. 2

Die staatsrechtliche Beschwerde ist grundsätzlich nur gegen Entscheide letzter kantonaler Instanzen zulässig (Art. 86 f. OG). Eine Mitanfechtung des unterinstanzlichen kantonalen Urteils ist nur zulässig, wo sie zur Wahrung des vollen Rechtsschutzes erforderlich ist. Dies ist der Fall, wenn entweder der letzten kantonalen Instanz nicht sämtliche vor Bundesgericht erhobenen Rügen unterbreitet werden konnten, oder wenn solche Rügen zwar von der letzten kantonalen Instanz zu beurteilen waren, jedoch mit einer engeren Prüfungsbefugnis, als sie dem Bundesgericht zusteht (BGE 125 I 492 E. 1a/aa S. 493 f. mit Verweisen). Die Beschwerdeführerin erhebt die Rüge der Verletzung von Art. 29 Abs. 2 BV im Zusammenhang mit der Rüge der willkürlichen Anwendung von § 130 GVG ZH. Soweit sie auf ihre Ausführungen in ihrer direkt gegen das Urteil des Handelsgerichts gerichteten staatsrechtlichen Beschwerde verweist, kann darauf nicht eingetreten werden. Denn einerseits ist hier der Verweis auf Rechtsschriften in anderen Verfahren unzulässig (BGE 130 I 290 E. 4.10 S. 302; 129 I 113 E. 2.1 S. 120, je mit Verweisen), anderseits ist weder ersichtlich noch dargetan, dass dem Kassationsgericht nicht sämtliche Rügen unterbreitet werden konnten, welche das kantonale Gericht mit mindestens derselben Kognition wie das Bundesgericht zu beurteilen gehabt hätte.