Citation: 8C_719/2023 E. 6.3

6.3. Was die Beschwerdeführerin in letzter Instanz dagegen einwendet, vermag zu keinem anderen Ergebnis zu führen. Unbehelflich ist ihr Argument, in den Akten befänden sich verschiedene fachärztliche Beurteilungen, welche ihr eine vollständige Arbeitsunfähigkeit attestiert hätten. Der von ihr insoweit einzig ins Feld geführte Bericht der Klinik D.________ datiert vom 12. Mai 2015 und damit lange vor der Anfang Februar 2016 eingetretenen Verbesserung und dem für den 8. März 2016 geplanten Eingriff. Ebenso ins Leere zielt ihr Argument, das von der Klinik B.________ am 8. Dezember 2017 erstattete Gutachten habe eine volle Arbeitsunfähigkeit auch für den Zeitpunkt der Verfügung vom 21. November 2016 bestätigt. Die Voraussetzungen der Wiedererwägung sind nach der Aktenlage zu beurteilen, wie sie sich im Zeitpunkt des Erlasses der Verfügung vom 21. November 2016 dargeboten hat (vgl. BGE 125 V 383 E. 3; Urteile 9C_343/2021 vom 26. Oktober 2021 E. 5.1 und 8C_347/2011 vom 11. August 2011 E. 4.1 mit Hinweisen). Das Gutachten der Klinik B.________ kann in diesem Zusammenhang daher von vornherein keine Berücksichtigung finden. Soweit die Beschwerdeführerin schliesslich - wohl im Hinblick auf die Möglichkeit einer Rentenrevision nach Art. 17 Abs. 1 ATSG - den Standpunkt vertritt, eine allfällige künftige Verbesserung des Gesundheitszustands dürfe keinen Einfluss auf den Zeitpunkt des Rentenentscheids haben, verfängt dies schon deshalb nicht, weil im vorliegenden Fall eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse noch vor Erlass der rentenerhöhenden Verfügung im Raum stand (zum zeitlich massgebenden Sachverhalt vgl. BGE 144 V 210 E. 4.3.1).