Citation: 2C_665/2019 E. A

Im Jahr 2003 erwarb A.________ durch Schenkung von ihrem Vater ein Grundstück in U.________/SZ. Auf der Parzelle befand sich ein 1983 erstelltes Dreifamilienhaus mit Einstellhalle, Kleingebäude, übriger befestigter Fläche und einer Gartenanlage. Einige Jahre später liess A.________ die bestehenden Gebäude abreissen und errichtete auf dem Grundstück ein neues Mehrfamilienhaus, welches sie in fünf Stockwerkeigentumseinheiten aufteilte. Am 19. und 22. Mai 2017 veräusserte sie drei Stockwerkeigentumseinheiten an verschiedene Erwerber zum Preis von Fr. 780'000.--, Fr. 650'000.-- sowie Fr. 1'360'000.-- (total Fr. 2'790'000.--). Mit Grundstückgewinnsteuerveranlagungen vom 3. und 7. November 2017 veranlagte die kantonale Steuerverwaltung Schwyz A.________ mit einem Grundstückgewinn von total Fr. 598'074.-- und mit einer Steuer von total Fr. 52'540.--. Die mit der Grundstückgewinnsteuerdeklaration gewinnmindernd geltend gemachten Anlagekosten der abgebrochenen Gebäude anerkannte die Steuerverwaltung nicht als Aufwendungen gemäss § 116 Abs. 1 lit. a des Steuergesetzes des Kantons Schwyz vom 9. Februar 2000 (StG/SZ; SRSZ 172.200: "Als Aufwendungen sind anrechenbar, soweit sie in der massgebenden Besitzesdauer angefallen sind: a) Ausgaben, die eine Werterhöhung des Grundstücks bewirkt haben, wie Kosten für Bauten, Umbauten und Meliorationen").