Citation: 8C_355/2018 E. 4

4. Das kantonale Gericht gelangte unter Einbezug der übrigen medizinischen Akten zum Schluss, weder klinisch noch bildgebend sei an der rechten Schulter ein posttraumatischer Befund erhoben worden. Die Hausärztin Frau Dr. med. D.________, Fachärztin für Allgemeinmedizin, habe keinerlei Hämatome an der rechten Schulter festgestellt (Auszug der Krankengeschichte bezüglich der Erstkonsultation vom 31. August 2016). Die Einschätzungen der behandelnden Ärzte Dres. med. E.________, FMH Rheumatologie und Innere Medizin, und F.________, Oberarzt, Orthopädie Obere Extremitäten, Schulthess Klinik, Zürich,) seien dementgegen nicht überzeugend, zumal Dr. med. E.________ von einer aktenwidrigen heftigen Kontusion ausgegangen sei. Sie setzten sich überdies nicht mit den prädisponierenden Faktoren auseinander. Ihre Bejahung der Unfallkausalität beruhe im Wesentlichen auf dem Umstand, dass die frozen shoulder nach dem Unfall aufgetreten sei, was beweisrechtlich eine unzulässige "Post-hoc-ergo-propter-hoc-Argumentation" sei. Eine unfallkausale frozen shoulder sei damit nicht erstellt.