Citation: 5A_473/2021 E. A

A.a. B.A.________ (geb. 1982) und A.A.________ (geb. 1984, Staatsangehörige von Litauen) sind die seit 2009 miteinander verheirateten Eltern des C.A.________ (geb. 2016). Die Eltern leben seit dem 13. April 2018 getrennt. A.b. A.b.a. Mit Urteil vom 25. Oktober 2018 regelte das Bezirksgericht Lenzburg das Getrenntleben. Soweit für das vorliegende Verfahren relevant, stellte es das Kind entgegen dem Antrag des Vaters, der eine alternierende Obhut angestrebt hatte, unter die Obhut der Mutter und regelte den persönlichen Verkehr von Vater und Sohn. Sodann verpflichtete es den Vater dazu, an den Unterhalt des Sohnes und der Ehefrau beizutragen. A.b.b. Dagegen führten beide Eltern Berufung beim Obergericht des Kantons Aargau. Dieses urteilte am 26. Februar 2019. Es beliess das Kind in der Obhut der Mutter, regelte aber den persönlichen Verkehr neu. A.b.c. Auf Beschwerde des Vaters hin hob das Bundesgericht den Entscheid des Obergerichts vom 26. Februar 2019 auf und wies die Sache an dieses zurück, damit es den Sachverhalt ergänze und neu entscheide (Urteil 5A_312/2019 vom 17. Oktober 2019). A.c. A.c.a. Das Obergericht fällte seinen neuen Entscheid am 6. April 2020. Es bestätigte im Ergebnis seinen durch das Rückweisungsurteil des Bundesgerichts aufgehobenen Entscheid vom 26. Februar 2019 und ergänzte diesen um eine Weisung an die Eltern. A.c.b. Dagegen wehrte sich der Vater erfolgreich beim Bundesgericht. Dieses hiess seine Beschwerde teilweise gut, hob die Obhutsregelung des Obergerichts auf und wies die Sache an die Vorinstanz zurück, damit sie die Modalitäten (Betreuungstage und -zeiten) einer alternierenden Obhut regle und über die Unterhaltsbeiträge sowie die Prozesskosten des Berufungsverfahrens neu entscheide. Im Übrigen wies das Bundesgericht die Beschwerde ab, soweit darauf einzutreten war (Urteil 5A_367/2020 vom 19. Oktober 2020).