Citation: 1B_49/2017 E. 2.2

2.2. Gestützt auf diese Rechtsprechung erwog die Vorinstanz, der Umstand, dass sich die Strafuntersuchung in den letzten anderthalb Jahren hingezogen habe, bedeute nicht ohne Weiteres, dass der Eintritt der Verjährung der Übertretungen hinzunehmen sei. Die "organisatorischen Aspekte auf Seiten der Strafbehörden", auf die in BGE 138 IV 214 Bezug genommen werde, dürften im Sinne dieses Urteils interpretiert werden, wenn die zu beurteilenden Sachverhalte nicht eine Verknüpfung aufwiesen, die eine Beurteilung des einen Sachverhalts ohne den anderen als nicht gangbar erscheinen liesse. Eine solche Konstellation liege hier nicht vor. Das Schicksal des in Zusammenhang mit den Übertretungen beschlagnahmten Betrags hänge primär davon ab, wie diese Vorwürfe beurteilt würden. Ein gleicher Lebenssachverhalt oder eine Verknüpfung im vorerwähnten Sinne sei nicht erkennbar und es bestehe auch keine Gefahr von sich widersprechenden Urteilen. Die drohende Verjährung vermöge daher unter den Umständen des vorliegenden Falls eine Verfahrenstrennung zu rechtfertigen.