Citation: 8C_298/2007 09.04.2008 E. 3

3.1 Der erste Unfall vom 18. Juni 1997 wurde mit Zusprechung einer Invalidenrente entsprechend einer Erwerbsunfähigkeit von 50 % abgeschlossen. Die Vorinstanz ist zum Ergebnis gelangt, die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit sei durch den zweiten Unfall vom 27. Juni 2001 aus somatischer Sicht nicht weiter verschlechtert worden. Selbst wenn sodann von einer natürlich unfallkausalen psychischen Beeinträchtigung ausgegangen werden müsste, als deren Folge (auch) die von ärztlicher Seite beschriebene Opiatabhängigkeit zu betrachten wäre, ergäbe sich mangels adäquater Kausalität keine Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin. Es bestehe somit kein Anspruch auf eine höhere Invalidenrente. 3.2 Dass ein den Anspruch auf eine höhere Invalidenrente begründendes, unfallkausales psychisches Leiden vorliegt, wird vom Beschwerdeführer richtigerweise nicht geltend gemacht. Die vorinstanzliche Beurteilung ist aber auch was somatische Unfallfolgen betrifft nicht zu beanstanden. Sie beruht auf einer sorgfältigen Darstellung und Würdigung der medizinischen Akten und stützt sich namentlich auf das Gutachten des Prof. Dr. med. W.________, Neurologie FMH, vom 16. Januar 2004. Darin werden die Auswirkungen des zweiten Unfalles auf den Gesundheitszustand und die Arbeitsfähigkeit des Versicherten in überzeugender und von der Vorinstanz zu Recht als beweiswertig (vgl. BGE 125 V 351 E. 3a S. 352) erachteter Weise beschrieben. Die hier nicht einzeln aufzuführenden Vorbringen in der Beschwerde führen zu keiner anderen Betrachtungsweise. Dies betrifft einmal den Einwand, die Vorinstanz habe in Bezug auf die somatischen Unfallfolgen einseitig auf das Gutachten des Prof. Dr. med. W.________ abgestellt und sei nicht auf anderslautende Aussagen des Prof. Dr. med. R.________ und des Dr. med. S.________, welche ihn seit Jahren behandelten, eingegangen. Das kantonale Gericht hat im angefochtenen Entscheid einlässlich dargelegt, weshalb es die Aussagen des Prof. Dr. med. W.________ für überzeugender hält als diejenigen anderer Ärzte, soweit sich diese überhaupt abweichend haben verlauten lassen. Die Vorinstanz hat dabei auch die Stellungnahmen der behandelnden Ärzte berücksichtigt. Der Versicherte wendet weiter ein, er sei entgegen dem Gutachten des Prof. Dr. med. W.________ nicht opiatabhängig. Zudem sei der Experte unzutreffend davon ausgegangen, der Beschwerdeführer habe zwischenzeitlich nicht 50 %, sondern 100 % gearbeitet. Mit diesen Vorbringen wird indessen, selbst wenn sie zutreffen sollten, weder die Zuverlässigkeit des neurologischen Gutachtens noch die namentlich darauf, aber auch auf weitere Arztberichte gestützte Annahme einer weiterhin bestehenden 50%igen Restarbeitsfähigkeit durch das kantonale Gericht in Frage gestellt. Dies gilt auch unter Berücksichtigung der aufgetretenen Lungenproblematik, deren Unfallkausalität entgegen der in der Beschwerde vertretenen Auffassung als unwahrscheinlich zu betrachten ist. Geltend gemacht wird schliesslich, seitens der Basler sei dem Beschwerdeführer die Ausrichtung einer 100 % Erwerbsunfähigkeit entsprechenden Invalidenrente versprochen worden. Dies findet indessen in den Akten, auch in der aufgelegten Aufstellung von Telefonnotizen, keine verlässliche Stütze. Gleiches gilt für die Annahme eines anderweitigen, gegebenenfalls unter dem Gesichtspunkt Vertrauensschutz relevanten Verhaltens von Mitarbeitern der Beschwerdegegnerin. Es kann im Übrigen vollumfänglich auf die vorinstanzlichen Erwägungen verwiesen werden.