Citation: 5A_433/2021 E. 3

Die Beschwerdeführerin macht zwar in allgemeiner Weise geltend, dass sie Schutz vor Willkür geniesse (Art. 9 BV), alles staatliche Handeln verhältnismässig sein müsse (Art. 5 Abs. 3 BV) und die Friedensrichterin zu Unparteilichkeit verpflichtet sei (Art. 30 BV). Indes sind die Ausführungen der Sache nach appellatorisch und vermöchten nicht einmal den allgemeinen Begründungsvoraussetzungen von Art. 42 Abs. 2 BGG zu genügen, setzt sie sich doch nicht sachgerichtet mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheides auseinander (zur Begründungspflicht u.a. BGE 140 III 86 E. 2 S. 88 f.; 140 III 115 E. 2 S. 116). Diese gehen dahin, dass das Obergericht dem Friedensrichteramt keine allgemeinen Anweisungen geben könne und im Übrigen nur das Dispositiv der Kostenvorschussverfügung anfechtbar sei, mithin Anträge, welche sich nicht auf dieses bezögen, unzulässig seien. Abgesehen davon sei der auf einem Zirkulationsbeschluss der Stockwerkeigentümergemeinschaft beruhenden Vollmacht für Rechtsanwalt Reto Ziegler keine Einschränkung zu entnehmen, weshalb die Zustellung des Schlichtungsgesuches zu Recht an diesen erfolgt sei. Im Zusammenhang mit der Höhe des Kostenvorschusses von Fr. 420.-- hat das Obergericht erwogen, dass dieser sich auf Art. 98 ZPO und § 3 Abs. 1 GebV OG/ZH stütze und die Beschwerdeführerin nicht darlege, inwiefern der Streitwert nicht mehr als Fr. 1'000.-- betrage; abgesehen davon gehe es um einen Vorschuss und nicht um die definitive Kostenfestsetzung. Schliesslich seien auch keine Nichtigkeitsgründe ersichtlich. Damit setzt sich die Beschwerdeführerin wie gesagt nicht sachgerichtet auseinander. Sie wiederholt in appellatorischer Weise, dass ein Kostenvorschuss von Fr. 65.-- für das Schlichtungsverfahren angemessen und ein solcher von Fr. 420.-- nichtig sei, dass die Vollmacht für Rechtsanwalt Reto Ziegler offensichtlich ungültig sei, da mehr als drei Monate alt, dass dieser fälschlicherweise mitgeteilt habe, er könne die Verwaltung der Stockwerkeigentümergemeinschaft führen, dass der Verwalter C.________ schon 80 Jahre alt sei und gemäss Angaben des Strafverteidigers seine Erscheinungspflicht vor Gericht nicht erfüllen könne, u.ä.m.