Citation: U 66/06 18.09.2006 E. 2.1

2.1.1 Die Vorinstanz hat in einlässlicher und beweisrechtlich nicht zu beanstandender Würdigung der medizinischen Aktenlage zutreffend erwogen, dass für die Ermittlung des für den Rentenumfang massgebenden Invaliditätsgrades einzig die erwerblichen Auswirkungen der unstrittig unfallkausalen Beschwerden am rechten Ellenbogen/Arm zu berücksichtigen sind. Mangels Unfallkausalität auszuklammern sind die nachweislich vorbestandenen Rückenbeschwerden des Beschwerdeführers (nach Sturz von einer Hebebühne am 14. August 1997 und Autokollision am 2. November 1997 [Leistungspflicht auf Rückfallmeldung anfangs Februar 1999 hin von der SUVA verneint; Verfügung vom 17. Mai 1999]) und die im Anschluss an das Unfallereignis vom 4. Dezember 1999 eingetretene, erhebliche psychische Fehlentwicklung, welche zunächst in den Diagnosen einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung (ICD-10: F45.4; seit 1999) und rezidivierenden depressiven Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10: F33.11; ca. seit 2000) Ausdruck fand (Bericht des Dr. med. B.________; Psychiatrisch-psychologische Gemeinschaftspraxis, vom 23. Februar 2004) und später in die - im Rahmen der medizinischen Abklärungen der Invalidenversicherung gestellte und nach fachärztlicher Einschätzung eine volle Arbeitsunfähigkeit begründende - Diagnose einer schweren psychotischen Störung unklarer Genese (ICD-10: F23; DD: Erkrankung aus dem schizophrenen Formenkreis; schwere depressive Episode mit psychotischen Symptomen) mündete (Gutachten des Medizinischen Zentrums Z.________ vom 3. Mai 2005). 2.1.2 Hinsichtlich des Ausserachtlassens der Rückenproblematik und der psychischen Erkrankungen bringt der Beschwerdeführer nichts vor, was im vorinstanzlichen Entscheid, worauf verwiesen wird, nicht bereits überzeugend entkräftet wurde oder bei erneuter Prüfung der Aktenlage ein abweichendes Ergebnis zu begründen vermöchte. Dies gilt namentlich mit Bezug auf die - vom Beschwerdeführer für unrichtig befundene - Beurteilung des adäquaten Kausalzusammenhangs zwischen den psychischen Leiden und dem hierfür allenfalls eine natürliche (Teil-)Ursache bildenden Unfall vom 4. Dezember 1999, welche nach der Rechtsprechung gemäss BGE 115 V 133 ff. vorzunehmen ist. So ist insbesondere nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz das fragliche Ereignis (Treppensturz) höchstens an der unteren Grenze der mittelschweren Unfälle im Grenzbereich zu den banalen Unfällen angesiedelt hat. Für einen mittelschweren Unfall spricht entgegen dem Standpunkt in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde nichts, hält doch selbst der Beschwerdeführer (an anderer Stelle) dafür, es handle sich um ein "recht banales Geschehen", um dessen Folgen sich der Rechtstreit drehe. Im Übrigen ist festzuhalten, dass die Gewichtung der Unfallschwere nach objektiven Gesichtspunkten (BGE 124 V 44 Erw. 5c/ 115 V 139 Erw. 6) und ohne Berücksichtigung der Persönlichkeitsstruktur des Versicherten (RKUV 2000 Nr. U 394 S. 313 [Urteil S. vom 31. Mai 2000, U 248/98); SVR 1999 UV Nr. 10 S. 31 ff.; Urteil P. vom 7. August 2003 [U 290/02] Erw. 4 mit zahlreichen Hinweisen auf die Rechtsprechung) vorzunehmen ist. Im Weiteren hat die Vorinstanz die für die Adäquanzbeurteilung massgebende Frage, ob besonders dramatische Begleitumstände oder eine besondere Eindrücklichkeit den Unfall charakterisieren, und ferner ob der Betroffene eine Verletzung von besonderer Schwere oder Art erlitten hat, welche erfahrungsgemäss psychische Fehlentwicklungen auszulösen geeignet ist, zu Recht verneint; insbesondere ist hinsichtlich des erstgenannten Punkts - im Rahmen der geforderten objektiven Betrachtung - unbeachtlich, dass der Versicherte das Geschehen als "dramatisch, dramatischer sicher als für andere" erlebt haben soll. Sodann wird auch vom Beschwerdeführer nicht behauptet, es liege eine ärztliche Fehlbehandlung vor, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert hat. Mit der Vorinstanz sind des Weitern ein schwieriger Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen zu verneinen, woran der Hinweis in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde auf die - ohnehin als eigenständiges Adäquanzkriterium zu prüfende - Behandlungsdauer und den fortdauernd schlechten Gesundheitszustand nichts ändert. Angesichts dessen, dass psychische Faktoren bei der Beurteilung des adäquaten Kausalzusammenhangs nach BGE 115 V 133 ff. generell ausgeklammert werden müssen, scheitert schliesslich auch die Berufung des Beschwerdeführers auf eine nach Ausmass und Dauer erhebliche Arbeitsunfähigkeit, körperliche Dauerschmerzen und eine ungewöhnlich lange Dauer der ärztlichen Behandlung. Den diesbezüglich zutreffenden Erwägungen des kantonalen Gerichts, worauf vollumfänglich verwiesen wird, ist mit Blick auf die Einwände des Beschwerdeführers letztinstanzlich einzig beizufügen, dass jedenfalls eine ungewöhnlich lange Dauer der ärztlichen Behandlung auszuschliessen ist und selbst mit einer allfälligen Bejahung von massgeblich durch die Ellenbogenbeschwerden bedingten Dauerschmerzen und einer aus körperlichen Gründen erheblichen Arbeitsunfähigkeit höchstens zwei der für die Adäquanzbeurteilung massgebenden Kriterien (in nicht besonders ausgeprägter Weise) erfüllt wären, was praxisgemäss nicht ausreicht, um den Treppensturz vom 4. Dezember 1999 als adäquate Ursache der anschliessend eingetretenen psychischen Fehlentwicklung und ihren (erheblichen) Auswirkungen auf die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit einzustufen. Es bleibt mithin dabei, dass die psychischen Leiden bei der hier in Frage stehenden Invaliditätsbemessung mangels Unfallkausalität unbeachtet zu bleiben haben. Dafür, dass das vorbestandene Rückenleiden des Beschwerdeführers durch den Unfall vom 4. Dezember 1999 bleibend verschlimmert wurde, mithin diesbezüglich der status quo sine vel ante im Februar 2003 (Rentenbeginn) nicht erreicht war, spricht aufgrund der medizinischen Unterlagen nichts. Eine entsprechende Unfallkausalität wird letztinstanzlich denn auch zu Recht nicht mehr behauptet, weshalb darauf nicht zurückzukommen ist. 2.2 Was das Ausmass der durch die unfallkausalen Ellenbogenbeschwerden bedingten Arbeitsunfähigkeit betrifft, besteht entgegen den Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde kein Anlass für eine weitere medizinische, insbesondere rheumatologische Begutachtung. Vielmehr ist mit Vorinstanz und SUVA auf den kreisärztlichen Abschlussbericht des Dr. med. O.________ vom 12. September 2002 abzustellen, welcher den rechtsprechungsgemässen Anforderungen an den Beweiswert eines Arztberichts (vgl. Erw. 1 hievor in fine) in allen Teilen genügt. Das kantonale Gericht hat in umfassender Würdigung der Befunderhebungen und Schlussfolgerungen des Kreisarztes den letztinstanzlich erneut vorgebrachten Einwand des Beschwerdeführers überzeugend entkräftet, wonach sich die im kreisärztlichen Bericht enthaltene Bewertung des Gesundheitsschadens nicht mit den in den Berichten der Klinik X.________ vom 23. April und 29. Mai 2002 angegebenen medizinischen Ergebnissen vereinbaren lasse, was nach zusätzlichen Abklärungen rufe. Die Darlegungen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde führen keine (weiteren) Gesichtspunkte ins Feld, die eine abweichende Beurteilung nahelegen. Unbegründet ist namentlich die Rüge, entgegen den vorinstanzlichen Erwägungen sei die Beurteilung gemäss Gutachten des Medizinischen Zentrums Z.________ vom 3. Mai 2005 - welche aus rheumatologisch-orthopädischer Sicht eine relevante Einschränkung der Arbeitsfähigkeit im Ergebnis verneint - nicht geeignet, den medizinischen Standpunkt des Dr. med. O.________ zu untermauern. Unter formalrechtlichen Gesichtpunkten ist zur erwähnten Begutachtung zunächst festzuhalten, dass diese erst nach dem - die zeitliche Grenze der richterlichen Überprüfungsbefugnis bildenden (BGE 121 V 366 Erw. 1b mit Hinweis; siehe auch BGE 129 V 4 Erw. 1.2, 169 Erw. 1, 356 Erw. 1, je mit Hinweisen) - Einspracheentscheid vom 29. September 2004 stattfand und ihr hier somit nur mit Bezug auf jene Aussagen Bedeutung zukommt, die sich auf bereits im Herbst 2004 verwirklichte Tatsachen beziehen; letzteres trifft auf die im genannten Gutachten diskutierten rheumatologischen Befunde zu, da nichts auf eine zwischen September 2004 und April 2005 (Untersuchung Medizinisches Zentrum Z.________) eingetretene Veränderung der Ellbogenproblematik hindeutet und der Versicherte eine solche auch nicht behauptet. In materiellrechtlicher Hinsicht sodann besteht kein Anlass, die rheumatologische Beurteilung des Medizinischen Zentrums Z.________ in Zweifel zu ziehen. Wohl ist der betreffende Untersuchungsbericht der Frau Dr. med. H.________, Fachärztin Rheumatologie, eher knapp gehalten, was allein dessen Beweiswert aber nicht mindert. Namentlich darf vorausgesetzt werden, dass der begutachtenden Rheumatologin - entgegen der in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde geäusserten Vermutung - der wesentliche Inhalt der unter Ziff. 1 des abschliessenden Gutachtens als relevant bezeichneten und zusammengefassten Vorakten, einschliesslich des abschliessenden Berichts des Kreisarztes Dr. med. O.________ vom 12. September 2002, bekannt war, die Beurteilung mithin durchaus auf genügender Aktenkenntnis beruhte. Unter diesen Umständen ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz die Einschätzungen des Dr. med. O.________ auch im Lichte des Gutachtens des Medizinischen Zentrums Z.________ vom 3. Mai 2005 würdigte, wobei sie darin zu Recht eine Bestätigung der kreisärztlichen Schlussfolgerungen vom 12. September 2002 erblickte. Gemäss dem einleuchtenden und nachvollziehbaren, mit der Vorinstanz als ausschlaggebend einzustufenden Bericht des Kreisarztes Dr. med. O.________ sind dem Beschwerdeführer (allein) aus Sicht der Unfallfolgen am rechten Arm sämtliche Tätigkeiten uneingeschränkt zumutbar, die kein (häufiges) volles Strecken des Ellbogen verlangen und stark auf das Gelenk wirkende Schläge mit sich bringen. Darauf ist im Rahmen der Invaliditätsbemessung (Erw. 3 hernach) abzustellen.