Citation: 6B_497/2013 E. 1

Der Beschwerdeführer beanstandet die Umwandlung der stationären Massnahme gemäss Art. 59 StGB in eine Verwahrung nach Art. 64 StGB. Das Gutachten vom 30. Juli 2007, worauf sich die Vorinstanz stütze, sei nicht aktuell. Es entspreche weder zeitlich noch qualitativ und quantitativ den bundesgerichtlichen Anforderungen. Gefährlichkeitsprognosen liessen sich in der Regel höchstens für ein Jahr stellen. Überdies sei die Verwahrung als rein sichernde Massnahme "ultima ratio". Eine therapeutische Massnahme habe ihr vorzugehen. Uneinsichtige Täter seien nicht unbehandelbar. Die anfänglich fehlende Therapiewilligkeit könne im Verlauf der Behandlung erarbeitet werden. Die beschuldigte Person treffe im Strafverfahren keine Mitwirkungspflichten. Sie habe das Recht zu schweigen und müsse sich nicht selber belasten. An diesen Rechten müsse sie auch nach der Verurteilung festhalten können, ohne dass ihr daraus Nachteile entstünden, indem ihr Uneinsichtigkeit oder mangelnde Therapiemotivation vorgeworfen würden.