Citation: 7B.30/2002 07.05.2002 E. 4

4.- Wird ein Ausstandsbegehren in einem Zwischenentscheid abgewiesen, kann dieser nicht mit betreibungsrechtlicher Beschwerde angefochten werden (vgl. BGE 101 III 1 E. 2 S. 6); dagegen ist staatsrechtliche Beschwerde zu erheben (Art. 87 Abs. 1 OG; BGE 120 Ia 184 E. 2 S. 186 ff.; Urteil 7B.41/1999 des Bundesgerichts vom 2. März 1999, E. 2). a) Der Beschwerdeführer hat im kantonalen Verfahren mit Eingabe vom 5. Dezember 2001 die Oberrichter B.________, C.________, D.________, Gerichtsschreiberin E.________, sowie die Oberrichter F.________, G.________, H.________ und I.________ als Mitwirkende in der oberen Aufsichtsbehörde abgelehnt. Sein Ausstandsbegehren wurde mit Entscheid der a.o. Schuldbetreibungs- und Konkurskommission des Obergerichts vom 30. Januar 2002 abgewiesen. Soweit der Beschwerdeführer diesen Zwischenentscheid anficht und vorbringt, die Oberrichter B.________, C.________ und D.________ sowie die Gerichtsschreiberin E.________ seien zu Unrecht als unbefangen betrachtet worden, kann er im vorliegenden Beschwerdeverfahren nicht gehört werden. b) Die Zulässigkeit der staatsrechtlichen Beschwerde würde voraussetzen, dass darin klar und detailliert dargelegt wird, welche verfassungsmässige Rechte und inwiefern sie durch den angefochtenen Entscheid verletzt sein sollen (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG; BGE 125 I 71 E. 1c S. 76). Soweit der Beschwerdeführer auf die Erwägungen im obergerichtlichen Entscheid des 25. Oktober 2001 hinweist und daraus eine Befangenheit der mitwirkenden Gerichtspersonen ableiten will, sind seine Vorbringen unbehelflich: Gegenstand des fraglichen Entscheides war das Ausstandsgesuch des Gerichts- und Vizegerichtspräsidiums B.________ als untere Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen in einer gegen den Beschwerdeführer laufenden Beschwerdesache. Im Entscheid hat die Schuldbetreibungs- und Konkurskommission einzig geprüft, ob die von der unteren Aufsichtsbehörde vorgebrachten Argumente ("ungebührlicher Auftritt an der Konkursverhandlung" sowie "Todesdrohung an die Adresse des Gerichtspräsidenten") den Ausstand auf eigenes Begehren zu begründen vermögen (und dies im Übrigen verneint). Inwiefern die Vorinstanz Verfassungsrecht verletzt habe, wenn sie zum Ergebnis gelangt ist, die an jenem Entscheid Mitwirkenden seien durch die blosse rechtliche Prüfung des Ausstandsgesuches des Richters nicht befangen, legt der Beschwerdeführer indessen nicht dar. Auf die Eingabe des Beschwerdeführers könnte daher auch nicht als staatsrechtliche Beschwerde eingetreten werden. c) Bei diesem Ausgang des Verfahrens obliegt es der zuständigen kantonalen Instanz, über die Beschwerde vom 5. Dezember 2001 zu entscheiden. Der Antrag des Beschwerdeführers auf (neue) materielle Beurteilung der Beschwerdesache geht somit ins Leere.