Citation: 5A_658/2014 E. 6.3.5

6.3.5. Nach alledem bleibt als Kritik gegen die vorinstanzlichen Anforderungen an die Substanziierung der Einwand stehen, dass es zur Substanziierung einer Persönlichkeitsverletzung oder Unlauterkeit genüge, die gerügte, konkret in einem Massenmedium erfolgte Aussage im Einzelnen in der Rechtsschrift darzulegen und zu zeigen, wann und wo diese erschienen ist. Nun prüft das Bundesgericht - anders als ein erstinstanzliches Gericht - aber nicht von sich aus alle Rechtsfragen, die sich stellen können. Es befasst sich nur mit den Rechtswidrigkeiten, die in der Beschwerde konkret geltend gemacht werden (BGE 140 III 86 E. 2 S. 88 ff.). Deshalb obläge es den Beschwerdeführern, sich in ihrer Beschwerde sachbezogen mit den Darlegungen der Vorinstanz auseinanderzusetzen. An ihnen wäre es, auf den angefochtenen Entscheid einzugehen und im Einzelnen aufzuzeigen, worin eine Verletzung von Bundesrecht liegt. Sie müssten in ihrem Schriftsatz mit ihrer Kritik an den Erwägungen der Vorinstanz ansetzen, die sie als rechtsfehlerhaft erachten (vgl. BGE 121 III 397 E. 2a S. 400; Urteil 5A_151/2014 vom 4. April 2014 E. 5). Wie aufgezeigt, geben sich die Beschwerdeführer mit blossen Gegenbehauptungen zufrieden. Sie gehen nicht auf die vorinstanzliche Erkenntnis ein, wonach Art. 28 ZGB den Verletzungstatbestand nicht definiere, eine Vielfalt möglicher Argumentationen zulasse und deshalb eine genaue und konkrete Darlegung der einzelnen Persönlichkeitsverletzungen erfordere (E. 6.3.2). Sie äussern sich auch nicht dazu, weshalb das Handelsgericht ihnen mit seinen Vorgaben eine unüberwindbare Hürde in den Weg gestellt hätte. Ebenso wenig stellen sie das Argument des Handelsgerichts in Abrede, wonach die Berichte vier verschiedenen Medienunternehmen zuzurechnen sind und sich deshalb nicht in ihrer Gesamtheit beurteilen lassen. Es bleibt somit dabei, dass die Klage bezüglich derjenigen Medienberichte, die das Handelsgericht angesichts der bloss pauschalen Behauptungen gar nicht näher prüft, den Anforderungen an die Substanziierung nicht genügt. Die Beschwerde ist in dieser Hinsicht unbegründet.