Citation: 1C_348/2023 E. 3

Gemäss den vorinstanzlichen Feststellungen ist die Beschwerdeführerin Eigentümerin zweier Grundstücke, die über eine mittels Dienstbarkeit gesicherte private Zufahrt über das unmittelbar benachbarte Grundstück der Beschwerdegegnerin 1 und des Beschwerdegegners 2 erschlossen werden. Im nördlichen Bereich dieses Nachbargrundstücks mündet die Zufahrt in die Quartierstrasse ein. Die Vorinstanz führte aus, die Beschwerdeführerin habe das kommunale Hochbauamt wiederholt um Anordnung polizeilicher Massnahmen ersucht, weil die Sicht im Bereich der Einmündung der privaten Zufahrt in die Quartierstrasse eingeschränkt sei. Im vorinstanzlichen Verfahren ging es noch um die auf dem Grundstück der Beschwerdegegnerinnen 3-5 nördlich der Zufahrt abgestellten (maximal zwei) Fahrzeuge sowie um Container und Pflanzen auf dem Grundstück der Beschwerdegegnerin 1 und des Beschwerdegegners 2. Die Vorinstanz stellte fest, die Erstellung des Einfamilienhauses samt zugehöriger Garage auf dem Grundstück der Beschwerdegegnerinnen 3-5 sei erwiesenermassen im Jahr 1951 bewilligt worden. Dass auch die Garage einschliesslich Vorplatz zu jenem Zeitpunkt erstellt worden sei, stelle die Beschwerdeführerin nicht (mehr) infrage. Bis im Jahr 1978 seien Fahrzeugabstellplätze (jedenfalls kantonalrechtlich) nicht bewilligungspflichtig gewesen. Dasselbe müsse entsprechend für die Nutzung einer solchen Fläche gelten. Die Beschwerdegegnerin 3 habe plausibel und glaubhaft ausgeführt, ihre Eltern hätten, da die Garage lediglich Platz für ein Auto biete, den Vorplatz schon seit dessen Erstellung im Jahr 1951 bzw. seit dem Einzug der Familie auch als Abstellplätze für ihre zwei Autos bzw. mindestens für eines davon genutzt. Mangels diesbezüglicher Unterlagen könne indes nicht als belegt gelten, dass der Garagenvorplatz bereits seit 70 bzw. jedenfalls mehr als 30 Jahren als Fahrzeugabstellplatz genutzt werde. Sämtliche im GIS-Browser (Geografischen Informationssystem des Kantons Zürich) abrufbaren Orthofotos der vergangenen Jahre zeigten jeweils ein auf dem Garagenvorplatz abgestelltes Fahrzeug.