Citation: 2C_809/2015 E. 5.5.3

5.5.3. Die Vorinstanz erwog, mit diesen vierzehn Jahren liege ein hinreichender Zeitraum vor, um die Einhaltung des Kostendeckungsprinzips zu überprüfen. Die Edition aller Buchhaltungsbelege und Jahresrechnungen rückwirkend für 34 Jahre wäre unverhältnismässig; zudem bestehe keine Pflicht, diese Unterlagen so lange aufzubewahren. Abgesehen davon würden die Kostenvergleiche aufgrund der Zusammenstellungen für die Jahre 1980 bis 2012 und der Jahresrechnungen für die Jahre 2000 bis 2013 zu einem vergleichbaren Ergebnis führen. Es bestünden auch keine Anhaltspunkte dafür, dass eine Überprüfung des Kostendeckungsprinzips aufgrund der vorhandenen Unterlagen nicht möglich sein sollte. Vom Beizug eines Sachverständigengutachtens könne daher abgesehen werden.