Citation: I 937/05 22.09.2006 E. 3

Nach Lage der Akten zu Recht hat die Beschwerdegegnerin den Beginn der einjährigen Wartezeit (Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG) auf den 1. Januar 2001 festgesetzt. Gestützt auf die medizinischen Unterlagen, insbesondere unter Verweis auf den zuhanden der SUVA erstellten Unfallschein UVG, ist die IV-Stelle dabei korrekterweise davon ausgegangen, dass der Versicherte ab 23. Oktober 2000 bis 21. Januar 2001 zu 50 %, ab 22. Januar 2001 bis 24. Juni 2001 zu 25 % und ab 25. Juni 2001 zu 50 % arbeitsunfähig war. Das kantonale Gericht hat zutreffend dargelegt, worauf verwiesen wird, weshalb die Berichte des Dr. med. G.________, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, (vom 6. März 2001 sowie 30. Januar und 18. Februar 2002) keine hievon abweichende Beurteilung der Arbeitsunfähigkeit erlauben. Eine medizinisch begründete (zeitlich und masslich genügende) Arbeitsunfähigkeit, die das Wartejahr bereits im Oktober 2000 eröffnet hätte und den beantragten Rentenbeginn im Oktober 2001 begründen würde, ist gestützt auf die vorliegenden Akten nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit ausgewiesen, zumal sich Dr. med. G.________ im Bericht vom 30. Januar 2002 nicht nur aus psychiatrischer Sicht zur Arbeitsfähigkeit äusserte, sondern physische und psychische Beschwerden seiner Einschätzung zu Grunde legte, womit diese die im Unfallschein UVG attestierte Arbeitsfähigkeit nicht in Zweifel zu ziehen vermag. Entgegen den Einwänden in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist damit das Wartejahr im Oktober 2001 - bei einer jährlichen durchschnittlichen Arbeitsunfähigkeit von weniger als 40 % ab 23. Oktober 2000 - gerade nicht erfüllt.