Citation: 6B_54/2008 09.05.2008 E. 8

8.1 Der Beschwerdeführer stellt sich weiter auf den Standpunkt, er sei von der Vorinstanz fälschlicherweise als Mittäter statt als blosser Gehilfe qualifiziert worden. Die massgeblichen Entscheidungen habe Y.________ ohne seine Mitwirkung getroffen, weshalb es bereits an einem gemeinsamen Tatentschluss fehle. Zudem habe er einzig dessen Weisungen ausgeführt und damit lediglich untergeordnete Tatbeiträge geleistet. Die Tatherrschaft müsse ihm daher abgesprochen werden (Beschwerde S. 25-28). 8.2 Die Vorinstanz hat den Beschwerdeführer als Mittäter eingestuft, da er bei der Entschliessung und Ausführung der Delikte vorsätzlich und in massgeblicher Weise mit Y.________ zusammengewirkt habe (vgl. angefochtenes Urteil S. 11, S. 28 und S. 31). 8.3 Nach der Rechtsprechung ist Mittäter, wer bei der Entschliessung, Planung oder Ausführung eines Deliktes vorsätzlich und in massgebender Weise mit anderen Tätern zusammenwirkt, so dass er als Hauptbeteiligter dasteht. Dabei kommt es darauf an, ob der Tatbeitrag nach den Umständen des konkreten Falles und dem Tatplan für die Ausführung des Deliktes so wesentlich ist, dass sie mit ihm steht oder fällt. Das blosse Wollen der Tat, der subjektive Wille allein genügt zur Begründung von Mittäterschaft nicht. Daraus folgt aber nicht, dass Mittäter nur ist, wer an der eigentlichen Tatausführung beteiligt ist oder sie zu beeinflussen vermag. Mittäterschaft setzt unter anderem einen gemeinsamen Tatentschluss voraus, wobei dieser nicht ausdrücklich bekundet werden muss; es genügt, wenn er konkludent zum Ausdruck kommt. Dabei ist nicht erforderlich, dass der Mittäter bei der Entschlussfassung mitwirkt, sondern es reicht aus, dass er sich später den Vorsatz seiner Mittäter zu eigen macht. Wenn die Rechtsprechung angenommen hat, Mittäterschaft könne auch darin liegen, dass einer der Teilnehmer massgeblich bei der Entschliessung oder Planung des Deliktes mitgewirkt hat, so darf daraus nicht geschlossen werden, Mit-täterschaft sei ausschliesslich möglich, wenn die Tat im voraus geplant und aufgrund eines vorher gefassten gemeinsamen Tatentschlusses ausgeführt wurde (BGE 125 IV 134 E. 3; 118 IV 227 E. 5d/aa, 397 E. 2b, je mit Hinweisen). Gehilfe im Sinne von Art. 25 StGB ist demgegenüber, wer vorsätzlich in untergeordneter Stellung die vorsätzliche Haupttat eines andern fördert (BGE 117 IV 186 E. 3). 8.4 Die Vorinstanz hat den Beschwerdeführer zutreffend als Mittäter qualifiziert. Es kann offen gelassen werden, ob der Beschwerdeführer bereits bei der Entschlussfassung mitgewirkt hat oder sich den Vorsatz von Y.________ erst später zu eigen gemacht hat. Als Verwaltungsrat der Ab.________ AG, welcher die Zahlungen an das Klinikprojekt in München tätigte, an dem er ebenfalls beteiligt war, steht er als Hauptakteur dar. Er hat wesentliche Tatbeiträge geleistet, die über eine blosse Gehilfenschaft hinausgingen.