Citation: 2C_176/2015 E. B

Am 21. Mai 2013 stellte A.________ ein Familiennachzugsgesuch für ihren Sohn E.A.________. Sie machte dafür geltend, die 64-jährige F.________ könne die Betreuung ihres Sohnes in Thailand nicht länger übernehmen, nachdem sie bereits ihre geistig behinderte Tochter D.A.________ betreue. Das Migrationsamt wies A.________ am 7. Oktober 2013 auf ihre Mitwirkungspflicht im Verfahren hin und forderte sie zur Nachreichung von Dokumenten und zur Beantwortung verschiedener Fragen auf. Mit Verfügung vom 27. Mai 2014 wies das Migrationsamt das Gesuch ab, da die Nachzugsfrist verpasst worden sei und keine wichtigen Gründe einen nachträglichen Familiennachzug rechtfertigen würden. Die dagegen erhobenen kantonalen Rechtsmittel blieben ohne Erfolg (Rekursentscheid der Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich vom 23. Oktober 2014 bzw. Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich vom 14. Januar 2015).