Citation: 2P.304/2000 27.04.2001 E. 4

4.-Die übrigen Ausführungen des Beschwerdeführers genügen den Begründungsanforderungen gemäss Art. 90 Abs. 1 lit. b OG nicht. a) Es trifft zwar zu, dass das Verwaltungsgericht auf verschiedene Anträge des Beschwerdeführers nicht eingetreten ist. Es hat jedoch die Gründe dafür im angefochtenen Urteil jeweils genannt. So hat es etwa erklärt, die vom Beschwerdeführer verlangte Überprüfung von rechtskräftigen Entscheiden des Regierungsrats gehörten nicht zum Verfahrensgegenstand, auch nicht in Form einer "Stellungnahme" (Urteil, E. I/3a S. 6). Weiter hat es erkannt, es falle nicht in seinen Zuständigkeitsbereich, im Bereich der Sozialhilfe eine Ermessenskontrolle vorzunehmen (Urteil, E. I/3c S. 7) oder Aufsichtsmassnahmen gegenüber dem Regierungsrat zu treffen (Urteil, E. I/3d/aa S. 8). Auf das Normenkontrollgesuch insbesondere ist das Verwaltungsgericht nicht eingetreten, weil der Beschwerdeführer nicht dargelegt habe, welches höherrangige Recht durch die angewendeten Bestimmungen verletzt werde und inwiefern dies der Fall sei. Eine Nachfrist zur Verbesserung des Begehrens sei im Normenkontrollverfahren - anders als im Beschwerdeverfahren - nicht erforderlich, da jederzeit ein neues Begehren gestellt werden könne (Urteil, E. I/3b S. 6 f.). Der Beschwerdeführer beanstandet, dass das Verwaltungsgericht nicht über alle seiner Anträge entschieden habe, namentlich nicht über seinen Antrag auf ein Normenkontrollverfahren. Er rügt damit sinngemäss eine Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Gehör. Seine Ausführungen erschöpfen sich jedoch in rein appellatorischer Kritik, ohne jeglichen Bezug zur Begründung im angefochtenen Urteil. Das ist im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde unzulässig. b) Das Gleiche gilt für den Vorwurf, das Verwaltungsgericht sei dadurch in Willkür verfallen, dass es von seinem eigenen Urteil vom 5. Juli 1995 abgewichen sei. Im angefochtenen Entscheid wird wiederum ausführlich dargelegt, weshalb der Beschwerdeführer aufgrund jenes Urteils nicht ableiten könne, er hätte unter dem alten Recht auf jeden Fall einen Ferienanspruch gehabt. In jenem Urteil sei im Rahmen eines Normenkontrollverfahrens lediglich entschieden worden, dass der ausnahmslose Ausschluss der Ferien- und Reisekosten von den von der Sozialhilfe zu übernehmenden Aufwendungen, wie dies die überprüften Richtlinien vorsahen, bei langjähriger Unterstützung nicht mit Gesetz und Verordnung vereinbar sei. Damit sei aber in keiner Weise ein Anspruch auf die Ausrichtung von Ferienkosten festgelegt und schon gar nicht erläutert worden, unter welchen Voraussetzungen diese im Einzelnen zu gewähren wären (Urteil, E. II/2 S. 10 f.). Anstatt aufzuzeigen, inwiefern diese Begründung offensichtlich unhaltbar ist, begnügt sich der Beschwerdeführer damit, wiederholt zu behaupten, das Verwaltungsgericht habe damals eine völlig andere Ansicht vertreten als heute. Auf die Willkürrüge ist mangels Begründung nicht einzutreten. Ob der Beschwerdeführer gemäss dem kantonalen Recht (vgl. § 12 Abs. 2 der aargauischen Sozialhilfeverordnung [Fassung vom 25. November 1998], der für die Ausgestaltung und Bemessung der materiellen Hilfe auf die Richtlinien vom 18. September 1997 der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe [SKOS-Richtlinien] verweist) überhaupt Anspruch auf den Ersatz der umstrittenen Ferienkosten hat, der ihm die Legitimation zur staatsrechtlichen Beschwerde in materieller Hinsicht vermitteln würde (Art. 88 OG), braucht unter diesen Umständen nicht näher erörtert zu werden.