Citation: 6B_300/2015 E. 3.5.1

3.5.1. Die Vorinstanz stellt fest, dass insgesamt fünf Zeugen (H.________, I.________, J.________, K.________, L.________) den Beschwerdeführer bei der Wahlgegenüberstellung vom 7. April 2011 als diejenige Person identifizierten, welche sie am Tattag vor 11:00 Uhr in der Umgebung des Tatorts (ehemaliges B.________-Gebäude an der C.________-Strasse, D.________) bzw. gegen 11:30 bzw. 11:40 Uhr bei seinem Übernachtungsort (M.________-Strasse, N.________) gesehen hatten (Entscheid, S. 8). Die Vorinstanz würdigt deren Aussagen unter Einschluss der Darstellung der Zeugin O.________ eingehend. Sie schält die übereinstimmenden Aspekte in den Aussagen nachvollziehbar und klar heraus. Sie gelangt zum Schluss, dass die Zeugenaussagen in ihrer Gesamtheit ein sehr starkes Indiz dafür bildeten, dass sich der mit einem langen Mantel bekleidete Beschwerdeführer am Tattag ab ca. 10:30 Uhr auf dem Areal der C.________-Strasse in D.________ aufhielt, unter dem Mantel eine Waffe mit sich führte und gegen etwa 11:40 Uhr mit der Waffe wieder an seinen Übernachtungsort M.________-Strasse in N.________ zurückkehrte. Die Zeugen, die sich zur Hauptsache nicht kannten, hätten völlig unabhängig voneinander und daher besonders glaubhaft ausgesagt, dass der Beschwerdeführer nicht nur durch das Areal der C.________-Strasse ging, sondern dort auch ein wenig verweilte, umherschaute, einen verwirrten oder komischen Eindruck hinterliess, und mit der Hand unter seinem Mantel hantierte bzw. etwas "Metallisches" bei sich hatte (Entscheid, S. 11).