Citation: 2C_515/2017 E. B

B.a. Am 3. Dezember 2002 verwarnte das Migrationsamt des Kantons Thurgau A.A.________ ein erstes Mal wegen diverser Strafverfügungen und Strafbefehle. Aufgrund weiterer Strafverfügungen bzw. Strafbefehle sowie wegen 23 Verlustscheinen über gesamthaft Fr. 178'334.40 verwarnte das Migrationsamt A.A.________ am 10. Juni 2010 ein zweites Mal. In der Folge ergingen gegen A.A.________ drei weitere Strafbefehle. Mit Urteil vom 11. November 2014 verurteilte das Bezirksgericht Kreuzlingen A.A.________ wegen mehrfachen Pfändungsbetrugs, Misswirtschaft, mehrfacher Unterlassung der Buchführung, mehrfacher Urkundenfälschung sowie versuchten Steuerbetrugs zu einer Geldstrafe von 50 Tagessätzen zu je Fr. 30.--, bedingt erlassen auf eine Probezeit von zwei Jahren, sowie zu einer Busse von Fr. 200.--. B.b. Mit Verfügung vom 17. September 2015 ordnete das Migrationsamt die Nichtverlängerung der (bereits per 11. Juli 2014 abgelaufenen) Aufenthaltsbewilligung von A.A.________ an und verpflichtete diesen, die Schweiz bis zum 31. Oktober 2015 zu verlassen. Zur Begründung brachte das Migrationsamt vor, dass A.A.________ seit der zweiten Verwarnung erneut straffällig geworden sei und gegen ihn offene Verlustscheine in der Höhe von Fr. 406'033.45 bestünden. B.c. Mit Entscheid vom 16. März 2016 wies das Departement für Justiz und Sicherheit des Kantons Thurgau den von A.A.________ dagegen erhobenen Rekurs ab. Gegen diesen Entscheid gelangte A.A.________ mit Beschwerde an das Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau. Während der Hängigkeit des Verfahrens auferlegte ihm das Zollamt Innsbruck (Österreich) im Zusammenhang mit einem versuchten Zigarettenschmuggel Zoll- und Einfuhrsteuern von insgesamt EUR 25'045.45 und die Eidgenössische Zollverwaltung auferlegte ihm weitere Abgaben in der Höhe von Fr. 102'543.35, wobei die Verfügung der Zollverwaltung noch nicht in Rechtskraft erwachsen ist. Mit Urteil vom 26. April 2017 wies das Verwaltungsgericht die Beschwerde ab.