Citation: 5P.182/2002 21.06.2002 E. 2

Der Beschwerdeführer behauptet eine Verletzung des Anspruches auf ein unabhängiges und unparteiisches Gericht (Art. 30 Abs. 1 BV). Ungeachtet der Frage, ob die Rüge nicht verspätet erhoben worden ist, scheitert sie bereits an mangelnder Substanziierung (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG). Mit dem blossen Hinweis, die Richter seien bereits "im brisanten 1999er-Verfahren ... am Zug" gewesen, ist kein Ausschlussgrund dargetan; dass ein Richter bereits in einem Scheidungsverfahren mitgewirkt hat, begründet keine Befangenheit in einem späteren Eheschutzverfahren (vgl. BGE 114 Ia 50 E. 3d S. 57; Urteil 1P.208/1996 vom 26. Juni 1996, E. 3b, publ. in: ZBl 1997, S. 515 ff.). Nicht nachvollziehbar ist schliesslich, inwiefern die Richter an der Sache "eigene Interessen" haben sollen. Darauf ist nicht einzutreten.