Citation: 6B_1390/2020 E. 2.1

2.1. Die Beschwerdeführerin rügt, die deliktische Herkunft des beschlagnahmten Bargeldes stehe nicht fest. Eine Straftat werde bloss vermutet. Sie habe das Geld von ihrer Mutter für einen Autokauf in Deutschland bekommen. Sie habe die Herkunft des Geldes im kantonalen Verfahren belegt. Sie und ihre Begleiter seien nicht die Straftäter im Drogenhandel, sondern blosse Konsumenten von Kokain, was im Untersuchungsverfahren bestätigt worden sei und die Kontamination des Bargeldes mit Kokain erkläre. Die Kontamination der beschlagnahmten Banknoten mit Kokain sei kein Beweis für eine deliktische Herkunft. Sie müsse sich für den legalen Besitz des Geldes nicht rechtfertigen, sondern die Strafbehörde müsse eine Straftat oder einen Kausalzusammenhang mit einer Vortat beweisen. Dieser Pflicht sei das Untersuchungsamt nicht nachgekommen, da es pauschal Drogenhandel erwähne, ohne diese Behauptung zu substanziieren.