Citation: 2C_432/2020 E. A

A.________ (geb. 1973) ist spanischer Staatsbürger. Ab September 1999 hielt er sich wiederholt als Kurzaufenthalter in der Schweiz auf und erhielt am 18. März 2003 eine ordentliche Aufenthaltsbewilligung. Seit dem 22. Mai 2008 verfügt er über eine Niederlassungsbewilligung EG/EFTA. Am 14. Januar 2010 ging aus einer Kurzbeziehung von A.________ und B.B.________ die Tochter C.B.________ hervor. Wenig später ging A.________ eine Beziehung zu D.D.________ ein, welche am 21. November 2011 die gemeinsame Tochter E.D.________ gebar. In der Folge versuchte A.________ mehrere Male, seine neugeborene Tochter E.D.________ durch Medikamentenverabreichung umzubringen. Am 3. April 2014 wurde er deshalb wegen mehrfach (eventualvorsätzlich) versuchten Mordes (in vier Fällen) zu einer Freiheitsstrafe von 12 Jahren verurteilt. Auf Berufung (des Beschuldigten) bzw. Anschlussberufung (der Staatsanwaltschaft) hin verurteilte ihn das Obergericht des Kantons Zürich am 18. Dezember 2015 wegen mehrfach (direkt vorsätzlich) versuchten Mordes (in drei Fällen) und qualifizierter einfacher Körperverletzung zu einer Freiheitsstrafe von 16 Jahren. Eine vom Beschuldigten gegen das Urteil des Obergerichtes erhobene Beschwerde hiess das Bundesgericht gut und hob das Urteil des Obergerichts auf (Urteil 6B_330/2016 vom 10. November 2017). Nachdem A.________ seine Berufung zurückgezogen hatte, erwuchs das bezirksgerichtliche Urteil in Rechtskraft. Eine Beschwerde um Entlassung aus dem vorzeitigen Strafvollzug wies das Bundesgericht ab (Urteil 1B_61/2018 vom 27. Februar 2018).