Citation: 2C_143/2022 E. 4.7

4.7. Soweit die Beschwerdeführer beanstanden, die Vorinstanz sei zu Unrecht davon ausgegangen, eine Betreuung der Tochter der Beschwerdeführerin sei durch die 600 km von Bangkok entfernt lebenden Grosseltern gewährleistet gewesen, verfängt ihre Kritik nicht. Die Vorinstanz erwog in zulässiger Weise, es sei zwar nachvollziehbar, dass die Beschwerdeführerin im Jahr 2011 im Interesse einer bestmöglichen Ausbildung ihrer Tochter nach Bangkok gezogen sei; das ändere aber nichts daran, dass sie in Thailand mit den Grosseltern über eine Betreuungsalternative verfügt habe. Damit hat sie entgegen den Vorbringen der Beschwerdeführer nicht anerkannt, dass eine Notwendigkeit bestand, die Tochter in Bangkok ausbilden zu lassen. Die Vorinstanz durfte insofern zu Recht annehmen, dass einer Betreuung der Tochter durch ihre Grosseltern in Thailand grundsätzlich nichts entgegenstand. Die Frage, ob auch in Bangkok eine Alternative zur Betreuung durch die Mutter bestanden hätte, kann insofern offen gelassen werden.