Citation: 8C_288/2021 E. 4.3.2

4.3.2. Mit dem Beschwerdeführer sind weder den Berichten der F.________ noch dem neurologischen Verlaufsgutachten Hinweise auf eine mangelhafte Kooperation oder eine ungenügende Arbeitseinstellung zu entnehmen. Nach ausdrücklicher vorinstanzlicher Tatsachenfeststellung handelt es sich bei den anlässlich der dreimonatigen Eingliederungsabklärung beobachteten Defiziten um eben gerade solche kognitive Beeinträchtigungen, die nicht nur vom behandelnden Psychiater, sondern auch von den F.________-Eingliederungsfachpersonen beschrieben wurden. Dies zeigte sich etwa, indem der Beschwerdeführer sich nicht an zeitliche Strukturen zu halten vermochte, viele Gespräche führte, sich im Detail verlor, klare Vorgaben und eine enge Begleitung benötigte, sehr sprunghaft sprach, sich nicht auf das Wesentliche konzentrieren konnte und zerstreut bzw. nicht fokussiert wirkte. In massiver Diskrepanz dazu verneinte lic. phil. E.________ in seinem neuropsychologischen Verlaufsgutachten aus rein neuropsychologischer/kognitiver Sicht irgendwelche Einschränkungen, welche den Beschwerdeführer in seiner angestammten Tätigkeit als Sekundarschullehrer in relevanter Weise beeinträchtigen könnten. Der neuropsychologische Gutachter hielt diesbezüglich jedoch relativierend fest, diese Diskrepanz aus neuropsychologischer Sicht nicht erklären zu können. Statt dessen verwies er ausdrücklich darauf, allfällige Einschränkungen der Leistungsfähigkeit und der zeitlichen Zumutbarkeit aufgrund einer Psychopathologie seien aus psychiatrischer Sicht zu beurteilen. Trotz fehlender fachärztlicher Ausbildung kritisierte der neuropsychologische Gutachter die therapeutischen Massnahmen des behandelnden Psychiaters Dr. med. G.________.