Citation: 2C_529/2019 E. 4.2

4.2. Unter den Verfahrensbeteiligten ist zu Recht unbestritten, dass der Widerrufsgrund von Art. 62 Abs. 1 lit. b AIG (SR 142.20; bis 31. Dezember 2018 und soweit im Folgenden die altrechtliche Fassung massgeblich ist: AuG) erfüllt ist. Mit Urteil des Bezirksgerichts Zürich vom 6. April 2017 ist der Beschwerdeführer bereits zum zweiten Mal zu einer Freiheitsstrafe über einem Jahr verurteilt worden. Die Aufenthaltsbewilligung kann namentlich widerrufen werden, wenn die ausländische Person zu einer längerfristigen Freiheitsstrafe verurteilt wurde (vgl. Art. 62 Abs. 1 lit. b AuG). Als längerfristig im Sinne von Art. 62 Abs. 1 lit. b AuG gilt eine Freiheitsstrafe, wenn ihre Dauer - wie in der vorliegenden Angelegenheit - ein Jahr überschreitet (vgl. BGE 139 I 145 E. 2.1 S. 147; 135 II 377 E. 4.5 S. 383). Zu prüfen blieben aufgrund der Rügen des Beschwerdeführers und im Sinne der Rechtsanwendung von Amtes wegen (vgl. Art. 106 Abs. 1 BGG; vgl. auch E. 2 hiervor) das Vorliegen der freizügigkeitsrechtlichen Voraussetzung des Widerrufs der Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA (vgl. E. 5.2 hiernach) und die Verhältnismässigkeit der aufenthaltsbeendenden Massnahme (vgl. E. 5.3 hiernach).