Citation: 1B_516/2018 E. 3.4

3.4. Im Übrigen hat die Vorinstanz zu Recht festgehalten, es liege im jetzigen Zeitpunkt auch keine Überhaft vor (Art. 212 Abs. 3 StPO). Die vom Beschwerdeführer bisher ausgestandenen 17 Monate Haft rücken noch nicht in grosse zeitliche Nähe der im Falle einer rechtskräftigen Verurteilung zu erwartenden Dauer der freiheitsentziehenden Sanktion. Der in Deutschland einschlägig vorbestrafte Beschwerdeführer hat aufgrund des ihm u.a. vorgeworfenen gewerbsmässigen Betrugs zum Nachteil von mehreren hundert Geschädigten und dem achtstelligen Deliktsbetrag mit einer langjährigen Freiheitsstrafe zu rechnen. Soweit der Beschwerdeführer "dezidiert" der Ansicht ist, er habe nun einen Anspruch darauf, aus der Untersuchungshaft bzw. dem vorzeitigen Strafantritt entlassen zu werden, kann ihm nach dem Gesagten nicht gefolgt werden.