Citation: 1D_9/2008 10.03.2009 E. 5

Zur Verfassungsbeschwerde ist nach Art. 115 lit. b BGG legitimiert, wer ein rechtlich geschütztes Interesse an der Aufhebung oder Änderung des angefochtenen Entscheides hat. Dieses Interesse kann durch kantonales oder eidgenössisches Gesetzesrecht oder unmittelbar durch ein spezielles Grundrecht begründet sein (BGE 133 I 185 E. 4 S. 191 und E. 6.2 S. 199; 129 I 217 E. 1 S. 219). Der Beschwerdeführer macht nicht geltend, dass ihm nach dem Gesetz über das Gemeindewesen (Gemeindegesetz) ein Anspruch auf Einbürgerung zukomme. Ein solcher ist denn für den Beschwerdeführer auch nicht ersichtlich (vgl. § 22 Gemeindegesetz). Mit Blick auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung ist der Beschwerdeführer daher nicht zur materiellen Rüge berechtigt, der angefochtene Entscheid bzw. die diesem zugrunde liegenden Beschlüsse verletzten das Willkürverbot nach Art. 9 BV (BGE 133 I 185; 132 I 167 E. 2.1 S. 168). Der Ausschluss der Rüge wegen Verletzung von Art. 9 BV bezieht sich sowohl auf die Anwendung der dem Einbürgerungsverfahren zugrunde liegenden Normen wie auch auf die Würdigung der massgeblichen Sachverhaltselemente. Der Beschwerdeführer kann daher nicht geltend machen, es hätte auf die erwähnten Verlustscheine nicht abgestellt werden dürfen und diesen komme keine erhebliche Bedeutung zu. Zulässig wäre die Rüge, der angefochtene Entscheid sei mit dem Diskriminierungsverbot nach Art. 8 Abs. 2 BV nicht vereinbar (vgl. BGE 134 I 49 und 134 I 56). Eine solche Rüge erhebt der Beschwerdeführer nicht.