Citation: 4A_498/2023 E. 8

Die Beschwerdeführerinnen beanstanden schliesslich die Festsetzung der kantonalen Gerichtsgebühr. Die Vorinstanz handle "willkürlich" und missbrauche ihr Ermessen, wenn sie die Grundgebühr von Fr. 6'570.-- auf Fr. 10'000.-- "aufrunde". Die Grundgebühr dürfe maximal um einen Drittel erhöht werden. N ur in Ausnahmefällen könne sie auf das Doppelte erhöht werden. Die Vorinstanz missbrauche ihr Ermessen und handle willkürlich, weil sie den zulässigen kantonalen Höchstrahmen verletze, ohne eine Begründung für das Vorliegen eines Ausnahmefalls zu liefern. Es ist nicht korrekt, wenn die Beschwerdeführerinnen behaupten, die Vorinstanz habe die Höhe der Gerichtsgebühr nicht begründet. Vielmehr legte sie dar, dass sie aufgrund des Aufwandes die Gerichtsgebühr erhöhte. Im Übrigen zeigen die Beschwerdeführerinnen nicht auf, inwiefern die Festsetzung der Gerichtsgebühr offensichtlich unrichtig gewesen wäre (Erwägung 2.1). Es hat damit sein Bewenden.