Citation: 1B_363/2019 E. 3.4

3.4. Von einer schweren Verletzung des Beschleunigungsgebots kann vorliegend keine Rede sein. Aus den Feststellungen der Vorinstanz und den Akten geht hervor, dass die Staatsanwaltschaft seit der Inhaftierung des Beschwerdeführers zahlreiche Untersuchungshandlungen vorgenommen hat. Längere Zeitabschnitte der Untätigkeit sind nicht erkennbar. Wie ausführlich sie die einzelnen Befragungen gestaltet, steht grundsätzlich in ihrem Ermessen, ebenso, in welchem Zeitpunkt sie eine Konfrontationseinvernahme als sinnvoll erachtet. Von den Strafbehörden kann nicht verlangt werden, dass sie sich ständig einem einzigen Fall widmen, und das Beschleunigungsgebot ist nicht bereits verletzt, wenn die eine oder andere Handlung etwas rascher hätte vorgenommen werden können (BGE 130 IV 54 E. 3.3.3 S. 56; Urteil 1B_328/2019 vom 17. Juli 2019 E. 2.2; je mit Hinweisen). Der angefochtene Entscheid, auf dessen Erwägungen vollumfänglich verwiesen werden kann, ist somit nicht zu beanstanden.