Citation: 7B_171/2022 E. C

Dagegen gelangt die Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Luzern mit Beschwerde in Strafsachen an das Bundesgericht. Sie beantragt, der Beschluss des Kantonsgerichts Luzern vom 6. Oktober 2022 sei aufzuheben und die Sache sei zur Fortsetzung des Berufungsverfahrens an die Vorinstanz zurückzuweisen. Eventualiter sei der angefochtene Beschluss aufzuheben und die Sache zur Fortsetzung des Berufungsverfahrens an die Vorinstanz zurückzuweisen mit der Weisung, die Anklageschrift im Sinne von Art. 329 StPO zur formellen Anklageverbesserung an die Staatsanwaltschaft des Kantons Luzern zurückzuweisen. Das Kantonsgericht Luzern beantragt die Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei, und verweist auf die Erwägungen im angefochtenen Beschluss. Der Beschwerdegegner lässt sich (innert erstreckter Frist) vernehmen und beantragt die Abweisung der Beschwerde. Er ersucht um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung für das bundesgerichtliche Verfahren. Die eingereichten Vernehmlassungen wurden der Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Luzern zur Kenntnisnahme zugestellt. Diese verzichtete auf die Einreichung von weiteren Bemerkungen.