Citation: H 118/99 24.05.2000 E. 3

3.- a) Das kantonale Gericht hat insbesondere unter Hinweis auf Gesetz (Art. 52 AHVG) und Rechtsprechung (vgl. auch BGE 123 V 12 mit Verweisungen) die Voraussetzungen zu- treffend dargelegt, unter denen ein verantwortliches Organ einer juristischen Person der Ausgleichskasse den durch schuldhafte Missachtung der Vorschriften über die Beitrags- abrechnung und -bezahlung (Art. 14 Abs. 1 AHVG; Art. 34 ff. AHVV) entstandenen Schaden zu ersetzen hat. Es kann darauf verwiesen werden. b) Sodann hat das Sozialversicherungsgericht richtig festgestellt, dass beim Beschwerdeführer als Organ der kon- kursiten AG die Haftungsvoraussetzungen gemäss Art. 52 AHVG erfüllt sind und dieser den entsprechenden der AHV verur- sachten - und in masslicher Hinsicht von ihm nicht bestrit- tenen - Schaden zu ersetzen hat. Hieran vermögen die in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhobenen Einwände, mit denen sich im Wesentlichen bereits die Vorinstanz zutreffend aus- einandergesetzt hat, nichts zu ändern. Namentlich können auf Grund der vom Beschwerdeführer geltend gemachten Um- stände keine Rechtfertigungs- oder Exkulpationsgründe im Sinne der Rechtsprechung als gegeben erachtet werden (BGE 108 V 183 ff.; AHI-Praxis 1994 S. 105 Erw. 5b/cc, ZAK 1992 S. 248 Erw. 4b, 1985 S. 577 Erw. 3a und S. 621 unten f.). Die Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde, mit denen - in Verkennung der Pflichten eines Verwaltungsrates - ein Verschulden bestritten wird, erschöpfen sich denn auch zur Hauptsache darin, dass der Beschwerdeführer als einzige Lösung der Probleme ein "Abwarten" bis zur Beruhi- gung der Lage und die "Hoffnung" auf entsprechende Ent- wicklungen für angezeigt hielt. Dass damit seitens des Beschwerdeführers den ihm obliegenden Kontroll- und Auf- sichtspflichten und damit seiner Verantwortlichkeit als einziger Verwaltungsrat der konkursiten Gesellschaft nicht Genüge getan worden ist, hat die Vorinstanz zutreffend und einlässlich dargetan. Im Übrigen sind auch sämtliche Aus- führungen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde nicht ge- eignet, die vorinstanzliche Feststellung des Sachverhalts als mangelhaft im Sinne des Art. 105 Abs. 2 OG oder die rechtliche Würdigung als bundesrechtswidrig erscheinen zu lassen (vgl. Erw. 2 hievor). Es muss daher bei der dem Beschwerdeführer gemäss vorinstanzlichem Entscheid aufer- legten Schadenersatzverpflichtung sein Bewenden haben. Den eingehenden Erwägungen des angefochtenen Entscheides, auf welche verwiesen werden kann, hat das Eidgenössische Ver- sicherungsgericht nichts beizufügen.