Citation: 6B_218/2021 E. 1.4

1.4. Der Beschwerdeführer vermag mit seinen Vorbringen gegen die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung keine Willkür darzutun. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers sind die Aussagen von D.C.________ sowie von C.C.________ keineswegs widersprüchlich. Die Vorinstanz bringt zu Recht vor, beide würden das Kerngeschehen übereinstimmend, anschaulich, detailreich und jeweils mit eigenen Worten schilldern. Dabei stützt sie sich mitunter darauf, beide hätten den Täter beobachtet, wie er auf und abgelaufen sei und dann mit der Hand eine Kreuzbewegung über dem Auto gemacht habe. Angesichts des Umstands, dass beide Zeugen den Beschwerdeführer zumindest vom Sehen kennen, erachtet die Vorinstanz die zweifelsfreie Identifikation des Beschwerdeführers nachvollziehbar als schlüssig. Indem sowohl D.C.________ als auch C.C.________ eine Verwechslung mit dem ihnen bekannten E.________ mit 100 % Sicherheit ausschliessen, ist denn auch nicht zu beanstanden, dass die Zeugen nicht aufgefordert wurden, den Täter nach optischen Merkmalen näher zu beschreiben. Was der Beschwerdeführer zu einer allfälligen Verwechslung vorbringt, vermag nicht zu überzeugen. Auch sonst vermag der Beschwerdeführer keine relevanten Widersprüche im Kerngeschehen aufzuzeigen. So mag C.C.________ zwar aufgefallen sei, dass der Täter ein Polohemd trug, während D.C.________ keine Beobachtung betreffend Kleidung zu Protokoll gegeben hat. Und es mag auch zutreffen, dass C.C.________ meinte, der Beschwerdeführer wohne seit sechs Monaten an der V.________strasse yyy, während D.C.________ ausführte, der Beschwerdeführer würde dort schon längere Zeit wohnen. Dieses Aussageverhalten der Zeugen zeigt jedoch gerade, dass sie eigene Wahrnehmungen zu Protokoll gaben, weshalb die Vorinstanz insgesamt zu Recht festhält, die beiden Zeugen würden den Kernsachverhalt durchgehend in den wesentlichen Zügen übereinstimmend wiedergeben. Nicht zu beanstanden sind auch die Ausführungen der Vorinstanz, ob die Zeugen damals im dritten oder vierten Stock gewohnt hätten, spreche nicht gegen deren Glaubhaftigkeit, zumal die Zeugen tatsächlich irgendwann die Wohnung gewechselt hätten und ihre Zeugenaussage vor der ersten Instanz fast drei Jahre nach der Tat stattgefunden habe. Dasselbe gilt für die Erwägung der Vorinstanz, wonach selbst bei einer Distanz von mehr als 15 Metern nicht ausgeschlossen sei, dass die Zeugen die von ihnen geschilderten Beobachtungen hätten machen können. Dass sie dabei nicht mit Sicherheit anzugeben vermochten, mit welchem Gegenstand das Auto zerkratzt wurde, erscheint nachvollziehbar. Die diesbezüglichen Rügen des Beschwerdeführers gehen ins Leere. Die Vorinstanz hatte sich ferner auch nicht damit auseinanderzusetzen, ob die Zeugen den Täter im Dunkeln hätten erkennen können, bestreitet doch der Beschwerdeführer selbst nicht, dass sich das zerkratzte Auto direkt neben einer Strassenlampe befand und durch diese beleuchtet war. Der Beschwerdeführer macht weiter geltend, die Vorinstanz stelle auf die Aussagen der beiden Zeugen mit dem Hauptargument ab, diese hätten kein Motiv für eine Falschbelastung. Zwar bringt die Vorinstanz vor, es sei in keiner Art ersichtlich, weshalb die beiden Zeugen den Beschwerdeführer zu Unrecht und mittels einer strafbaren Falschaussage belasten sollten, jedoch belässt sie es in ihrer Begründung keinesfalls dabei. Vielmehr unterzieht sie die Zeugenaussagen einer detaillierten Würdigung und gelangt nach den obigen Ausführungen zu Recht zum Schluss, diese seien glaubhaft. Überdies unterlässt es die Vorinstanz auch nicht, sich mit den Aussagen des Beschwerdeführers auseinanderzusetzen, sondern wertet sie überzeugend als unglaubhaft. Entgegen dem Vorbringen des Beschwerdeführers ist dabei auch nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz festhält, er leide zwar tatsächlich an zu hohem Blutdruck und habe aufgrund eines Bandscheibenvorfalls Rückenprobleme, dies hindere ihn jedoch nicht daran, seine Wohnung zu verlassen. Die Rügen des Beschwerdeführers erweisen sich allesamt als unbehelflich. Die Vorinstanz verfällt nicht in Willkür, wenn sie aufgrund einer Gesamtwürdigung zum Schluss gelangt, der dem Beschwerdeführer vorgeworfene Sachverhalt sei erstellt. Ebenso wenig liegt eine Verletzung des Grundsatzes "in dubio pro reo" bzw. des Untersuchungsgrundsatzes vor.