Citation: 5A_427/2024 E. 3.1

3.1. Die Beschwerdeführerin rügt unter anderem, das Obergericht habe den Sachverhalt in verschiedener Hinsicht offensichtlich unvollständig festgestellt (Art. 97 Abs. 1 BGG). Insbesondere macht sie geltend, dass das Akteneinsichtsgesuch vom 28. Juli 2023 mit Schreiben vom 28. August 2023 vollumfänglich und rechtskräftig gutgeheissen worden sei, was das Obergericht im Sachverhalt nicht festgehalten habe. Die Beschwerdeführerin leitet daraus ab, dass die Konkursmasse darauf hätte behaftet werden müssen, und sie beruft sich auf den Vertrauensschutz (Art. 5 Abs. 3 BV). Das Obergericht hat sich zu diesem Punkt nicht geäussert, obschon ihn die Beschwerdeführerin sowohl vor Bezirksgericht als auch vor Obergericht vorgebracht hat. Während sich das Bezirksgericht mangels Erheblichkeit für seinen Entscheid dazu nicht äussern musste, wäre das Vorbringen im obergerichtlichen Verfahren von Belang gewesen. Die Beschwerdeführerin macht nämlich im Ergebnis geltend, dass die ausseramtliche Konkursverwaltung die Verfügung vom 19. September 2023 gar nicht mehr hätte erlassen dürfen bzw. diese unbeachtlich ist. Falls dies der Fall ist, erübrigen sich eingehende Ausführungen zu Art. 8a SchKG.