Citation: 6B_1372/2021 E. 2.3.8

2.3.8. Der Beschwerdeführer stellt in Aussicht, dass ihn seine Familie nicht in das Heimatland begleiten wird, weil sich seinen Kindern in der Schweiz bessere Zukunftsperspektiven bieten. Die Vorinstanz weist darauf hin, dass es der Ehegattin des Beschwerdeführers frei steht, mit den Kindern, die bald 9 und 13 Jahre alt werden, in der Schweiz zu bleiben und den Kontakt zum Beschwerdeführer durch technische Kommunikationsmittel oder Besuche aufrechtzuerhalten. Damit bleibe der Kontakt auch bei einer Trennung möglich, selbst wenn wegen der grossen geografischen Distanz eine unmittelbare persönliche Beziehung zumindest vorübergehend entfallen werde. Obwohl die Interessen der Kinder miteinzubeziehen seien, gingen diese nicht zwingend den öffentlichen Interessen an der Landesverweisung vor. Diese Erwägungen stehen im Einklang mit dem Willen des Gesetzgebers sowie der bundesgerichtlichen Rechtsprechung und sind nicht zu beanstanden (Urteile 6B_861/2019 vom 23. April 2020 E. 3.7.3). Selbst bei bestehender Ehe mit einer Schweizerin und gemeinsamen Kindern bedürfte es ausserordentlicher Umstände, damit das private Interesse des Beschwerdeführers an einem Verbleib in der Schweiz überwiegt (Urteil 6B_34/2019 vom 5. September 2019 E. 2.4.4 mit Hinweisen). Solche ausserordentlichen Umstände sind nicht gegeben.