Citation: 8C_99/2014 E. 3.3.3

3.3.3. Wie die Beschwerdeführerin in ihrer Rechtsschrift selbst erkannt hat, betrifft diese Bestimmung Versicherte, welche vor einem (zweiten) Unfall bereits Rentenbezüger aufgrund eines früheren Unfalles waren. Sie behauptet nicht, aufgrund eines Unfalles im Jahre 1980 je Rentenleistungen bezogen zu haben, und kann offenbar auch keine entsprechenden Belege beibringen, welche ihre Sachverhaltsdarstellung stützen würden. Der damalige Unfall selbst, dabei zugezogene Schädigungen, deswegen allenfalls erhaltene Versicherungsleistungen, ja selbst ihre Versicherteneigenschaft können damit aber nicht als erstellt gelten. Es wäre Sache der Beschwerdeführerin gewesen, sich um eindeutige Beweismittel zu bemühen, wenn sie vom nunmehr für den zweiten Unfall zuständigen Versicherungsträger Leistungen auch für ein früheres Ereignis beanspruchen will. Da sie dies unterlassen hat, kann ihrem Begehren schon zufolge sich zu ihren Lasten auswirkender Beweislosigkeit nicht stattgegeben werden. Art. 100 Abs. 3 UVV kann deshalb in ihrem Fall keine Anwendung finden. Entgegen ihrer Argumentation in der Beschwerdeschrift gilt die in dieser Bestimmung vorgesehene Kostentragung für einen früheren Unfall nicht, wenn vor dem späteren Unfall nicht schon Rentenleistungen zur Ausrichtung gelangt sind. Angesichts der Verneinung der natürlichen Kausalität von nach dem zweiten Unfallereignis verbliebenen Folgen kann im Übrigen auch nicht von einer - in dieser Norm ebenfalls vorausgesetzten - unfallbedingten Änderung des Invaliditätsgrades gesprochen werden. Die geltend gemachten Spätfolgen eines Unfalles im Jahre 1980 müssten - wie die Vorinstanz mit Recht ausgeführt hat - zunächst dem für diesen Unfall allenfalls zuständig gewesenen Versicherer gemeldet werden, welcher zu seiner Leistungspflicht Stellung zu nehmen hätte, bevor es diesbezüglich überhaupt zu einer Leistungserbringung kommen kann.