Citation: 9C_162/2018 E. 4.2.4

4.2.4. Wie die Vorinstanz mit Bezug auf die RAD-Stellungnahmen vom 7. Februar und 14. September 2017 erkannte, veränderte sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers nach der Begutachtung überwiegend wahrscheinlich nicht. Zu keinem anderen Ergebnis führt insbesondere die Würdigung des Berichts des Dr. phil. E.________ und der Dr. med. F.________ vom 24. August 2017. Sie beanstanden zwar, dass Dr. med. C.________ keine Depression diagnostiziert habe. Die unterschiedliche Natur von Behandlungsauftrag des therapeutisch tätigen (Fach-) Arztes einerseits und Begutachtungsauftrag des amtlich bestellten fachmedizinischen Experten andererseits (BGE 124 I 170 E. 4 S. 175) lässt es aber nicht zu, ein Administrativgutachten stets in Frage zu stellen und zum Anlass weiterer Abklärungen zu nehmen, wenn die behandelnden Ärzte zu anderslautenden Einschätzungen gelangen (vgl. statt vieler: SVR 2008 IV Nr. 15 S. 43, I 514/06 E. 2.1.1; Urteile 8C_790/2011 vom 30. März 2012 und 8C_278/2011 vom 26. Juli 2011 und mit Hinweisen).