Citation: 8C_428/2023 E. A

A.a. Die 1964 geborene A.________ arbeitete seit 3. Januar 2011 zu 80 % als kaufmännische Angestellte bei der B.________ AG und war dadurch bei der Vaudoise Allgemeine Versicherungs-Gesellschaft AG (nachfolgend Vaudoise) obligatorisch unfallversichert. Am 27. Dezember 2016 erlitt sie bei einem Autounfall ein Polytrauma (instabile LWK5-Fraktur, Thoraxtrauma rechts mit Fraktur der Rippen 5.-12. rechts, Pneumothorax rechts, dislozierte Fraktur der linken Beckenschaufel, Schrägfraktur des Metacarpale Dig. V rechts). Am 29. Dezember 2016 wurde die Fraktur des Lendenwirbelkörpers (LWK) im Klinikum C.________ operativ versorgt. Am 5. Januar 2017 wurde die Versicherte im Spital D.________ am Beckenkamm links operiert. Sie veranlasste in Absprache mit der Vaudoise ein Gutachten des Prof. Dr. med. E.________, Facharzt für Chirurgie, spez. Allgemeinchirurgie und Traumatologie, Leiter Traumatologie, Klinik F.________, vom 20. April 2018. Am 14. September 2018 verfügte die Vaudoise u.a., das Taggeld noch bis 30. September 2018 zu 100 % und bis 31. Dezember 2018 zu 50 % zu gewähren. Auf Einsprache der Versicherten hin holte die Vaudoise ein polydisziplinäres Gutachten der Klinik G.________ vom 17. Dezember 2019 mit Ergänzung des neurologisch/psychiatrischen Gutachters Dr. med. H.________ vom 23. Januar 2021 ein. Mit Einspracheentscheid vom 10. Februar 2020 stellte die Vaudoise die Leistungen per 4. September 2019 ein. Sie anerkannte vom 1. Oktober 2018 bis 31. März 2019 eine volle und vom 1. April 2019 bis 4. September 2019 eine 80%ige Arbeitsunfähigkeit, gewährte das entsprechende Taggeld, und übernahm die Heilungskosten bis 4. September 2019. Weiter verneinte sie einen Rentenanspruch der Versicherten und sprach ihr eine Integritätsentschädigung von 15 % zu. Zudem übernahm sie die Kosten von Fr. 2'045.- für das Gutachten des Prof. Dr. med. E.________ vom 20. April 2018. Die Beschwerde der Versicherten hiess das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz mit Entscheid vom 9. September 2020 wegen unrechtmässiger Ausdehnung des Streitgegenstands im Einspracheentscheid teilweise gut. Es wies die Vaudoise im Sinne der Erwägungen an, ordnungsgemäss über ihre Leistungspflicht zu befinden. Diese verfügte am 1. Oktober 2020 entsprechend dem Einspracheentscheid vom 10. Februar 2020. A.b. Am 1. Oktober 2020 machte die Versicherte eine Verschlechterung des Gesundheitszustands, eventuell einen Rückfall geltend. Am 29. Oktober 2020 erhob sie gegen die Verfügung der Vaudoise vom 1. Oktober 2020 Einsprache, welche diese mit Entscheid vom 22. Dezember 2020 abwies. Auf Beschwerde der Versicherten beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz hin nahm die Vaudoise sie am 5. Februar 2021 den Einspracheentscheid vom 22. Dezember 2020 und die Verfügung vom 1. Oktober 2020 zurück. Das Gerichtsverfahren wurde somit am 9. Februar 2021 als gegenstandslos abgeschrieben. A.c. Am 12. Januar 2021 wurde die Versicherte durch den Neurologen Dr. med. I.________, Leitender Arzt, Klinik G.________, untersucht (Bericht vom 22. Februar 2021). Am 19. Mai 2021 führte er mit der behandelnden Neurologin Dr. med. J.________, Oberärztin, Klinik K.________, ein Konsensgespräch durch. Per 1. Juni 2021 zügelte die Versicherte in den Kanton St. Gallen. Am 22. Februar und 25. August 2021 erstattete Dr. med. I.________ weitere Berichte. Am 24. September 2021 ersuchte die Versicherte die Vaudoise um die Erstellung eines Obergutachtens. Mit Verfügung vom 12. Oktober 2021 legte diese den Endzustand auf den 4. September 2019 fest. Sie verneinte einen Rückfall sowie den Rentenanspruch und sprach der Versicherten eine Integritätsentschädigung von 15 % zu. Hieran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 17. Dezember 2021 fest.