Citation: 8C_500/2022 E. 5.2.4

5.2.4. Es lässt sich somit insgesamt nicht beanstanden, dass die Vorinstanz einen adäquaten Kausalzusammenhang zwischen dem Ereignis vom 23. Dezember 2018 und den psychischen Beschwerden und damit auch eine entsprechende Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin verneint hat. Dass psychiatrischerseits ein natürlicher Kausalzusammenhang angenommen worden sei, wie die Beschwerdeführerin vorbringt, kann daran nichts ändern. Auch bedurfte es entgegen ihren Einwänden unter Berufung auf BGE 148 V 138 keiner weiteren sachverhaltlichen Abklärungen, nachdem keine Fehlerhaftigkeit der vorinstanzlichen Beurteilung der Adäquanz festzustellen ist.