Citation: 8C_786/2009 04.01.2010 E. A

Der 1962 geborene H.________ war im EDV-Bereich bei der Firma C.________ AG tätig und in dieser Eigenschaft bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert, als er am 23. Oktober 2004 als Lenker eines Personenwagens auf der Autobahn mit einem entgegen der Fahrtrichtung auf dem ersten Überholstreifen stehenden Fahrzeug frontal/seitlich kollidierte. Nach Selbsteinweisung entliess in das Spital X.________ nach eintägiger stationärer Überwachung (Diagnose: rechtsseitige Knie-Thorax- und Handkontusion; Austrittsbericht vom 29. Oktober 2004). In der Folge litt er an Nacken- und Hinterkopfschmerzen, eingeschränkter Kopfbeweglichkeit, Rückenbeschwerden sowie nach einigen Tagen an Vergesslichkeit und Konzentrationsschwierigkeiten. Anlässlich des vom 10. Januar bis 7. Februar 2006 dauernden stationären Aufenthaltes in der Rehabilitationsklinik Y.________ wurde ein HWS-Distorsionstrauma nach Auffahrkollision mit/bei ausgeprägter myofaszialer Symptomatik zerviko-occipital rechtsbetont und einer Lumboischialgie beidseits diagnostiziert (Austrittsbericht vom 20. Februar 2006). Ab 4. Juli 2005 konnte der Versicherte seine Tätigkeit in einem 50 %-Pensum ausüben und ab 29. Januar 2007 steigerte er seine Arbeitsfähigkeit auf 60 %, welches Pensum er beibehalten konnte. Unter anderem gestützt auf eine neurologische Beurteilung vom 22. Januar 2007 ihrer Frau Dr. med. S.________, SUVA Versicherungsmedizin, Fachärztin Neurologie FMH, Fachärztin Neurologie und Psychiatrie, teilte die SUVA dem Versicherten mittels Verfügung vom 22. März 2007 mit, ab 1. April 2007 würden keine Leistungen mehr ausgerichtet, da die persistierenden Beschwerden nicht in einem natürlichen und adäquaten Zusammenhang mit dem Unfall vom 23. Oktober 2004 stünden. Daran hielt sie auf Einsprache hin fest (Entscheid vom 4. Juli 2007).