Citation: U 422/99 12.10.2000 E. 3

3.- a) Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird geltend gemacht, das kantonale Gericht sei bei der Bemessung der Parteientschädigung in Willkür verfallen, einerseits weil die zugesprochene pauschale Entschädigung von Fr. 2'000.-- auf einen Stundenansatz von Fr. 121.- hinauslaufe und damit unter der vom Eidgenössischen Versicherungsgericht als willkürfrei bezeichneten Bandbreite von Fr. 125.- liege, andererseits weil es sich mit der Kostennote vom 30. September 1999 überhaupt nicht auseinandersetzte. b) Nach der Rechtsprechung muss der Entscheid über die zu entrichtende Parteientschädigung in der Regel nicht begründet werden. Um überhaupt eine sachgerechte Anfechtung zu ermöglichen (vgl. hiezu BGE 124 V 181 Erw. 1a mit Hinweisen), wird eine Begründungspflicht jedoch angenommen, wenn sich das Gericht nicht an vorgegebene Tarife oder gesetzliche Regelungen hält oder sofern von einer Partei aussergewöhnliche Umstände geltend gemacht werden (BGE 111 Ia 1; ZAK 1986 S. 134 Erw. 2a) oder schliesslich wenn das Gericht den Rechtsvertreter zur Einreichung einer Kostennote auffordert und die Parteientschädigung abweichend von der Kostennote auf einen bestimmten, nicht der üblichen, praxisgemäss gewährten Entschädigung entsprechenden Betrag festsetzt (nicht veröffentlichte Urteile C. vom 28. Juli 1999, I 308/98, und S. vom 23. März 1995, U 181/94). Diese Grundsätze sind auch anzuwenden, wenn der Rechtsvertreter die Kostennote ohne vorgängige richterliche Aufforderung einreicht. c) Im angefochtenen Entscheid hat die Vorinstanz, ohne auf die Kostennote des Beschwerdeführers überhaupt Bezug zu nehmen, einzig ausgeführt, die Parteientschädigung werde "in Berücksichtigung des Urteils des Eidgenössischen Versicherungsgerichts" auf Fr. 2'000.-- festgesetzt. Weil ihr Entscheid damit nicht erkennen lässt, von welchen Überlegungen sie sich leiten liess, vermag er der richterlichen Begründungspflicht nicht zu genügen. Indessen hat die Vorinstanz in ihrer Stellungnahme zur Verwaltungsgerichtsbeschwerde vom 1. Dezember 1999 die Gründe für ihren Entscheid dargelegt, so dass dieser Mangel, weil nicht besonders schwerwiegend, als geheilt gelten kann (vgl. hiezu BGE 120 V 362 Erw. 2b). Für diese Sichtweise sprechen im Übrigen auch verfahrensökonomische Überlegungen (BGE 116 V 187 Erw. 3d), würde die Rückweisung der Sache an die Vorinstanz zur Begründung doch einen formalistischen Leerlauf bedeuten. d) Die pauschale Festsetzung der Parteientschädigung ist vorliegend nicht zu beanstanden, weil sie den Umständen des konkreten Falles angemessen Rechnung trägt. Insbesondere hat der Beschwerdeführer mit seinen erfolglosen Rechtsbegehren den Prozessaufwand massgeblich beeinflusst und bereits von daher keinen Anspruch auf volle Entschädigung. Unter Berücksichtigung dieses Umstandes sowie mit Blick auf den zu beurteilenden Sachverhalt und die nicht besonders schwierigen Fragen des Prozesses kann die von der Vorinstanz zugesprochene pauschale Entschädigung von Fr. 2'000.-- nicht als willkürlich bezeichnet werden.