Citation: 5A_1038/2020 E. 4.5.2

4.5.2. Auch diese Begründungslinie ist auf Sand gebaut. Ohne nähere Erklärungen macht sich der Beschwerdeführer daran, den Beschwerdegegnern im Zusammenhang mit ihrer Prozessführung vor erster Instanz eine absichtliche Täuschung im Sinne von Art. 28 OR zu unterstellen. Er gibt sich jedoch damit zufrieden, den Beschwerdegegnern pauschal falsche und irreführende Angaben vorzuwerfen. Worauf er sich dabei konkret bezieht, mit welchen Erklärungen die Beschwerdegegner ihn (und auch das Bezirksgericht) hinsichtlich des letzten Wohnsitzes des Erblassers also in die Irre geführt haben sollen, ist der Beschwerde nicht ansatzweise zu entnehmen. Auch mit den vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen zum Ablauf des erstinstanzlichen Verfahrens, insbesondere mit der Erkenntnis, wonach er auch in seiner Duplik trotz Kenntnis des Aufenthalts des Erblassers auf den Kanarischen Inseln keinerlei Einwände gegen die Zuständigkeit des Bezirksgerichts erhob, mag sich der Beschwerdeführer nicht auseinandersetzen. Mithin ist die Beschwerde in diesem Punkt nicht hinreichend begründet (Art. 42 Abs. 2 BGG). Entsprechend braucht sich das Bundesgericht auch nicht zur (Rechts-) Frage zu äussern, ob eine im Nachhinein entdeckte Täuschung der Wirksamkeit einer Einlassung überhaupt entgegenstehen kann (s. dazu etwa VASELLA/KUNZ, a.a.O., N 7 zu Art. 6 IPRG, mit weiteren Hinweisen).