Citation: 4A_106/2020 E. 2.3.4

2.3.4. Aus dem vom Beschwerdeführer zitierten Urteil 4A_676/2016 E. 2.3.1 kann nichts anderes abgeleitet werden. Dort ging es um die Frage, ob, nachdem eine unbegründete Klage eingereicht worden war, der Vortrag des Rechtsvertreters der beklagten Partei beim Gericht ernsthafte Zweifel an der Vollständigkeit des Sachvortrages aufkommen lassen und dieses zur Ausübung seiner Fragepflicht (vgl. Art. 56 ZPO sowie E. 2.1 hiervor) veranlassen musste. Zu beurteilen war eine Stellungnahme, die nur gewisse Aspekte substanziiert behandelte, während andere Punkte zwar erwähnt, aber nicht substanziiert wurden, obwohl sich der Rechtsvertreter mit Blick auf seine Vorbringen der Notwendigkeit zur Substanziierung bewusst sein musste. Das kann mit dem zu beurteilenden Fall, in dem es um den Verzicht auf Ausführungen der klagenden Partei im zweiten Schriftenwechsel geht, nicht verglichen werden.