Citation: 8C_560/2022 E. 4.3.1

4.3.1. Schliesslich macht die Beschwerdeführerin geltend, sie bedürfe entgegen der vorinstanzlichen Erwägungen der lebenspraktischen Begleitung im Sinne von Art. 38 Abs. 1 lit. a IVV. Dabei sei die hypothetische Frage zu beantworten, ob sie allein leben könnte, bzw. müssten sämtliche Hilfestellungen bzw. Arbeiten des Ehemannes "weggedacht" werden. Davon ausgehend sei klar erwiesen, dass der Anspruch auf lebenspraktische Begleitung erfüllt sei, werde doch im Abklärungsbericht vom 8. April 2021 festgehalten, dass sämtliche schwereren Haushaltsarbeiten durch den Ehemann erledigt werden müssten.