Citation: U 22/00 16.10.2002 E. 2

Unter sämtlichen Verfahrensbeteiligten darf letztinstanzlich zu Recht als unbestritten gelten, dass der für die Leistungspflicht des Unfallversicherers zunächst vorausgesetzte natürliche Kausalzusammenhang (BGE 119 V 337 Erw. 1, 118 V 289 Erw. 1b, je mit Hinweisen) zwischen dem am 27. November 1995 erlittenen Unfall und den nach dem 12. Februar 1997 noch vorhandenen psychischen Beschwerden (anhaltend somatoforme Schmerzstörung und leichte bis mittelgradige depressive Episode gemäss Gutachten der Abteilung für Psychosomatik am Kantonsspital Y.________ vom 16. Juni 1998) mit überwiegender Wahrscheinlichkeit gegeben ist. Streitig ist hingegen zum einen, ob auch noch somatische Unfallfolgen vorliegen und zum andern, ob der für die Leistungspflicht des Unfallversicherers weiter erforderliche adäquate Kausalzusammenhang (BGE 115 V 133) zwischen dem Unfallereignis und den erwähnten psychogenen Beschwerden (mit Einschränkung der Arbeitsfähigkeit) bejaht werden kann.