Citation: 2C_324/2018 E. 4.7

4.7. Der Widerrufsgrund der Sozialhilfeabhängigkeit im Sinne von Art. 62 lit. e AuG, welcher das Erlöschen des Aufenthaltsanspruchs der Beschwerdeführerin bewirkt (Art. 51 Abs. 2 lit. b AuG), ist vorliegend erfüllt. Auf der anderen Seite hat eine Wegweisung der Beschwerdeführerin zur Folge, dass die Kontakte der fünf Kinder zu ihrer Mutter noch weiter eingeschränkt werden und sich aufgrund der grossen Distanz zukünftig realistischerweise primär auf Kontakte über moderne Kommunikationsmittel beschränken. Allerdings ist das Verschulden der Beschwerdeführerin an der Sozialhilfeabhängigkeit erheblich, hat sie doch trotz zum Zeitpunkt des vorinstanzlichen Urteils über 16-jähriger Anwesenheit in der Schweiz und rund 16-jährigem Sozialhilfebezug nie auch nur eine teilzeitmässige Erwerbstätigkeit aufgenommen und sich nie wirtschaftlich integriert. Der Vorfall vom 7. Dezember 2015, welcher zu befristeten Gewaltschutzmassnahmen führte, ist im gesamten Kontext zu wenig gewichtig, als dass er zu einem überwiegenden, privaten Interesse am Verbleib der Beschwerdeführerin in der Schweiz führen würde. Die Obhut der Kinder liegt zudem beim Kindsvater und ist damit sichergestellt. Die vorinstanzlichen Erwägungen, wonach die soziale Wiedereingliederung der Beschwerdeführerin in ihrer Heimat aufgrund ihres sozialen und familiären Netzes in Pakistan ohne grössere Probleme möglich sein sollte, sind nicht zu beanstanden. Insgesamt erweist sich damit die Beendigung des Aufenthalts der Beschwerdeführerin in der Schweiz aufgrund überwiegender öffentlicher Interessen sowohl im Rahmen von Art. 50 Abs. 1 lit. b i.V.m. Art. 51 Abs. 2 lit. b, Art. 62 lit. e und Art. 96 Abs. 1 AuG als auch im Rahmen von Art. 8 EMRK und Art. 13 Abs. 1 BV als verhältnismässig sowie als bundes- und völkerrechtskonform.