Citation: 2A.533/2001 25.04.2002 E. 1

Der aus Bosnien-Herzegowina stammende P.________, geboren 1968, reiste 1989 als Saisonnier in die Schweiz ein, wo er in der Folge aufgrund der kriegerischen Auseinandersetzungen in seinem Heimatland im Rahmen der Aktion Bosnien ganzjährig verbleiben durfte. Im Jahre 1991 heiratete er seine Landsmännin D.________, geboren 1969, welche ebenfalls über eine Saisonbewilligung verfügte. P.________ und seiner Gattin sowie den beiden Kindern (geboren 1991 und 1996) wurden im Jahre 1996 Aufenthaltsbewilligungen erteilt und diese in der Folge regelmässig verlängert. Mit Entscheid vom 2. Januar 2001 verweigerte die Dienststelle für Zivilstandswesen und Fremdenkontrolle des Departements für Sicherheit und Institutionen des Kantons Wallis (im Folgenden auch: die Fremdenpolizei) P.________ die Verlängerung seiner (bis zum 26. September 1999 befristeten) Aufenthaltsbewilligung und wies ihn aus dem Kanton weg. Zur Begründung gab die Fremdenpolizei an, P.________ habe aufgrund diverser strafrechtlicher Verfehlungen zu schweren Klagen Anlass gegeben; hingewiesen wurde insbesondere auf Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz, wofür P.________ mit Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich (I. Strafkammer, als Berufungsinstanz) vom 17. April 2000 zu einer Zuchthausstrafe von vier Jahren verurteilt worden war. Demgegenüber verlängerte die Fremdenpolizei die Aufenthaltsbewilligungen der Kinder und der für deren Unterhalt aufkommenden Ehefrau. Eine von P.________ gegen den Entscheid der Fremdenpolizei vom 2. Januar 2001 erhobene Beschwerde wies der Staatsrat des Kantons Wallis am 9. Mai 2001 ab. Mit Urteil vom 31. Oktober 2001 (zugestellt am 5. November 2001) wies das Kantonsgericht des Kantons Wallis (Öffentlichrechtliche Abteilung) die von P.________ gegen den regierungsrätlichen Entscheid erhobene Verwaltungsgerichtsbeschwerde ab. Im Wesentlichen kam das Gericht zum Schluss, P.________ stehe kein Rechtsanspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung zu und die Vorinstanzen hätten das ihnen zustehende Ermessen richtig ausgeübt, überwiege doch das öffentliche Interesse an einer Fernhaltung von P.________ dessen privates Interesse an einem Verbleiben in der Schweiz. Mit Eingabe vom 5. Dezember 2001 hat P.________ beim Bundesgericht Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingereicht, mit der er beantragt, der Entscheid des Kantonsgerichts vom 31. Oktober 2001 sei aufzuheben und es sei ihm eine Aufenthaltsbewilligung zu erteilen. Das Kantonsgericht des Kantons Wallis schliesst auf Abweisung der Beschwerde. Das Bundesamt für Ausländerfragen beantragt, auf die Beschwerde nicht einzutreten. Die Dienststelle für Zivilstandswesen und Fremdenkontrolle des Kantons Wallis verzichtet auf einen Antrag.