Citation: 5A_771/2021 E. A

A.a. A.________ (Beklagter) ist Eigentümer des Grundstücks Nr. xxx, GB U.________, welches in V.________ unmittelbar am Vierwaldstättersee liegt. Ein Teil seiner Parzelle erstreckt sich als Landstreifen dem Seeufer entlang vor dem südwestlich davon gelegenen Grundstück Nr. yyy, GB U.________ hindurch, welches im Eigentum von B.________ (Kläger) steht. Letzterer hat von seiner Parzelle aus keinen direkten Seezugang. Die beiden Grundstücke trennt eine Strasse. A.b. Die Parteien standen sich bereits mehrfach in nachbarrechtlichen Streitigkeiten gegenüber. A.c. A.c.a. Mit Urteil vom 23. August 2019 ordnete das Kantonsgericht Nidwalden gegenüber dem Beklagten vorsorgliche Massnahmen im Zusammenhang mit dem Missbrauch von Eigentumsrechten an. A.c.b. Der Kläger prosequierte das Massnahmeverfahren mit Klage vom 30. September 2019, welche das Kantonsgericht mit Urteil vom 12. Oktober 2020 teilweise guthiess. Es verbot dem Beklagten, auf seinem Grundstück vor dem Wohnhaus des Klägers im Bereich der Gebäudefront auf der ganzen Fassadenlänge Sonnenschirme aufzustellen. Sodann verpflichtete es ihn, Musik und Lärm jeglicher Art zu unterlassen, welche bzw. welcher von seinem Grundstück ausgeht und die Immissionsgrenzwerte von 60 dB (A) am Tag sowie von 50 dB (A) in der Nacht gegenüber dem klägerischen Grundstück überschreiten. Es sprach die Androhung der Strafe nach Art. 292 StGB aus und ermächtigte den Kläger für den Fall, dass der Beklagte das Verbot hinsichtlich der Sonnenschirme missachten sollte, diese Gegenstände zu beseitigen bzw. unter polizeilicher Hilfe beseitigen zu lassen.