Citation: 1C_511/2021 E. 2.1

2.1. Die Beschwerdeführenden machen in diesem Zusammenhang zunächst geltend, die Vorinstanz habe den Sachverhalt unrichtig festgestellt, was sich entscheidwesentlich auswirke. Die Vorinstanz habe nämlich zu Unrecht festgehalten, der X.________weg weise auf seiner gesamten Länge eine Mindestbreite von 4,8 m auf, weshalb eine hinreichende Erschliessung vorliege. Dabei habe sie sich lediglich auf Computermessungen aus dem Geoportal des Kantons Zug (ZugMap.ch) abgestützt, ohne diese durch eine eigene Überprüfung vor Ort oder eine amtliche Vermessung zu verifizieren. Anlässlich des Augenscheins vom 30. Oktober 2017 habe der Vorsitzende gesagt, der X.________weg weise eine Breite von rund 3,5 m auf. Deshalb hätte die Vorinstanz Zweifel an der Richtigkeit ihrer Computermessungen haben müssen. Entsprechend hätte sie auch den beantragten Augenschein durchführen müssen. Dass sie dies unterlassen habe, verletze ihren Anspruch auf rechtliches Gehör.