Citation: 2C_132/2024 E. 1.3.2

1.3.2. Gegen die Beschwerdeführerin wurde am 16. November 2023 gestützt auf Art. 67 Abs. 3 AIG ein bis 18. November 2026 gültiges Einreiseverbot verhängt. Aus dem angefochtenen Entscheid geht nicht hervor, ob die Beschwerdeführerin das Einreiseverbot angefochten hat. Sie selbst äussert sich vor Bundesgericht nicht dazu. Sofern das Einreiseverbot unangefochten geblieben sein sollte, würde sich bei Beschwerdegutheissung die Frage stellen, in welchem Verhältnis die Aufenthaltsbewilligung der Beschwerdeführerin zum Einreiseverbot steht. Falls das Einreiseverbot trotz der Erteilung eines Aufenthaltstitels Bestand hätte, wäre das aktuelle und praktische Rechtsschutzinteresse der Beschwerdeführerin zweifelhaft.