Citation: 8C_427/2015 E. 4.1

4.1. Das kantonale Gericht sprach dem Gutachten der Abklärungsstelle B.________ vom 24. Februar 2014 volle Beweiskraft zu und stellte gestützt darauf fest, die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers werde lediglich durch eine chronisch obstruktive Lungenerkrankung beeinträchtigt. Für eine mittelschwere bis schwere Arbeit bestehe seit zirka Mai 2008 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit. Hingegen sei die Leistungsfähigkeit in einer körperlich angepassten, leichten bis gelegentlich mittelschweren Tätigkeit in einer staub- und rauchfreien Umgebung sowie der Möglichkeit zur Wechselbelastung (sitzen/ stehen) nicht eingeschränkt. Hinsichtlich des psychiatrischen Gesundheitszustandes hätten die Gutachter nachvollziehbar begründet, beim Versicherten könne eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10:F45.4), eine nichtorganische Insomnie (ICD-10:F51.0) sowie der schädliche Gebrauch von psychotopen Substanzen (ICD-10: F13.1 bzw. 17.1) diagnostiziert werden, wohingegen die von den behandelnden Ärzten geäusserten Verdachtsdiagnosen einer depressiven Verstimmung respektive einer posttraumatischen Belastungsstörung ausgeschlossen werden könnten. In der Folge prüfte die Vorinstanz die Überwindbarkeit der Beschwerden aufgrund der somatoformen Schmerzstörung und der nichtorganischen Insomnie im Lichte von BGE 130 V 352 und der darauf beruhenden weiteren Rechtsprechung (u.a. BGE 139 V 547). Demnach liege keine psychische Komorbidität von erheblicher Schwere, Ausprägung und Dauer vor und von den sogenannten Foerster-Kriterien sei höchstens dasjenige eines chronifizierten Krankheitsverlaufs teilweise erfüllt.