Citation: U 46/02 15.09.2003 E. 5.2

5.2.1 Die SUVA hat im Einspracheentscheid vom 14. Februar 2001 die Adäquanzfrage nach Massgabe von BGE 115 V 133 geprüft. Ausgehend von einem allerhöchstens dem mittelschweren Bereich zuzuordnenden Unfall ist der Unfallversicherer zum Ergebnis gelangt, von den massgebenden Kriterien seien weder mehrere noch ein einziges in ausgeprägter Weise gegeben (vgl. BGE 115 V 140 f. Erw. 6c/aa und bb). Der adäquate Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall vom 22. Januar 1999 und den Beschwerden des Versicherten sei daher zu verneinen. Die Adäquanzbeurteilung der SUVA im Einspracheentscheid vom 14. Februar 2001 wurde in der Beschwerde nicht in Frage gestellt. Ebenfalls werden in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde keine Ausführungen zu diesem Punkt gemacht. 5.2.2 Auf eine einlässliche Prüfung der Adäquanzfrage kann unter Verweisung auf die diesbezüglichen Ausführungen in Erw. 2b des Einspracheentscheides vom 14. Februar 2001 verzichtet werden. Der adäquate Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall vom 22. Januar 1999 und den psychischen Störungen wäre selbst dann zu verneinen, wenn die Schmerzen in der Nacken/Schulter-Gegend als ausschliesslich unfallbedingt (HWS-Distorsion) anerkannt und eine Somatisierungstendenz nicht berücksichtigt würden. Unter dieser Annahme wäre zwar das Kriterium der Dauerschmerzen gegeben, was indessen nicht genügt. 5.3 Der angefochtene Entscheid ist somit rechtens.