Citation: U 143/04 22.12.2004 E. 6

Die Beschwerdeführerin beanstandet ferner, dass dem Ersuchen der Versicherten um Kostenerstattung des von ihr eingeholten Parteigutachtens des Dr. med. S.________ vom 7. November 2000 entsprochen worden sei. 6.1 Im angefochtenen Entscheid wurde unter korrekter Wiedergabe der massgeblichen Grundsätze (BGE 115 V 62; RKUV 1994 Nr. U 182 S. 47; vgl. auch Art. 57 UVV [aufgehoben auf den 31. Dezember 2002] sowie nunmehr Art. 45 Abs. 1 ATSG) zutreffend dargelegt, dass es sich rechtfertigt, die von der versicherten Person veranlasste Untersuchung einer vom Versicherer angeordneten Begutachtung gleichzustellen und diesem die entsprechenden Kosten aufzuerlegen, wenn sich der medizinische Sachverhalt erst auf Grund des von der versicherten Person beigebrachten Untersuchungsergebnisses schlüssig feststellen lässt. Die Kosten der im Beschwerdeverfahren eingereichten Privatgutachten sind der obsiegenden Partei im Rahmen der Parteientschädigung zu ersetzen (vgl. Art. 108 lit. g UVG [in Kraft gestanden bis 31. Dezember 2002]; Art. 61 lit. g ATSG), wenn sie im Hinblick auf die Interessenwahrung erforderlich oder doch geboten waren. 6.2 Wie das kantonale Gericht einlässlich dargestellt hat, nahm das Verfahren zwar nicht einzig wegen der im Bericht des Dr. med. S.________ enthaltenen Ausführungen seinen - nunmehr auch letztinstanzlich bestätigten - Ausgang. Da der von der Versicherten beigezogene Arzt indessen eine sorgfältig begründete Gegenposition zu der durch die Dres. med. K.________ (Gutachten vom 20. Oktober 1998) und U.________ (Expertise vom 21. Juli 1999) vertretenen Auffassung einnahm, sah sich die Vorinstanz in der Folge veranlasst, ein Gerichtsgutachten einzuholen, auf dessen Schlussfolgerungen schliesslich abgestellt wurde. Die Einholung des fraglichen Gutachtens war somit - retrospektiv gesehen - für den gerichtlichen Entscheidfindungsprozess durchaus geboten, weshalb die entsprechenden Kosten durch den Unfallversicherer zu tragen sind. Es hat somit auch in diesem Punkt bei den kantonalen Erwägungen sein Bewenden.