Citation: 2C_10/2019 E. 2.1

2.1. Gerichtskosten und Parteientschädigungen sind Institute des Prozessrechts und werden als solche grundsätzlich vom kantonalen Verwaltungsverfahrensrecht beherrscht (ALFRED KÖLZ/PETER KOTTUSCH, Bundesrecht und Verwaltungsverfahrensrecht - Eine Problemübersicht, ZBl 79/1978 S. 453). Kantonales Verwaltungsverfahrensrecht kann das Bundesgericht nur auf Verletzungen von Bundesrecht (Art. 95 lit. a BGG), einschliesslich Grundrechten und insbesondere das Willkürverbot (Art. 9 BV), hin überprüfen, wenn eine solche Rüge in der Beschwerdeschrift ansatzweise (Art. 42 Abs. 2 Satz 1 BGG) bzw. qualifiziert (Art. 106 Abs. 2 BGG) begründet worden ist (Urteil 9C_925/2011 vom 28. März 2012 E. 2.1). Die Rüge, die Vorinstanz sei deswegen in Willkür verfallen, weil sie den Beschwerdeführer als mehrheitlich unterliegend erachtet und ihm nicht einmal eine teilweise Parteientschädigung zugesprochen habe, was Sinn und Zweck von § 17 Abs. 2 VRG/ZH widerspreche, kann zwar entgegen genommen werden (Art. 9 BV in Verbindung mit Art. 95 lit. a und Art. 106 Abs. 2 BGG), erweist sich aber als offensichtlich unbegründet: Die Vorinstanz hat nicht verkannt, dass der Beschwerdeführer im bundesgerichtlichen Verfahren als teilweise obsiegend erachtet wurde, hat die Zusprechung einer Parteientschädigung gestützt auf § 17 Abs. 2 VRG/ZH jedoch deswegen verweigert, weil der Beschwerdeführer nicht überwiegend obsiegt habe. Dass die Verweigerung einer Parteientschädigung mangels überwiegenden Obsiegens gegen bundesrechtliche Vorgaben, insbesondere gegen das Willkürverbot (Art. 9 BV), verstossen würde, hat der Beschwerdeführer hingegen nicht geltend gemacht, weshalb darauf nicht weiter einzugehen ist. Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, er wäre richtigerweise sogar als vollständig obsiegend zu betrachten, beruht dies auf einer Beurteilung, die mit dem rechtskräftigen (Art. 61 BGG) Urteil 2C_62/2018 des Bundesgerichts nicht im Einklang steht. Ebenso wenig erscheint als willkürlich, dass die Vorinstanz den Beschwerdeführer nicht als mehrheitlich obsiegend betrachtet hat, ist doch auch das Bundesgericht in seinem Urteil von einem etwa hälftigen Obsiegen ausgegangen.