Citation: 1B_245/2013 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz erwägt, angesichts der gutachterlich diagnostizierten sehr grossen Rückfallgefahr könnten auch engmaschige ärztliche Kontrollen keine geeignete Ersatzmassnahme darstellen. Weitere taugliche Ersatzmassnahmen seien nicht ersichtlich (E. 5.2 am Schluss). Damit hat die Vorinstanz zwar knapp, aber hinreichend dargelegt, weshalb sie die Haftentlassung unter Anordnung milderer Ersatzmassnahmen abgelehnt hat. Eine Verletzung ihrer Begründungspflicht und damit des Anspruchs des Beschwerdeführers auf rechtliches Gehör ist zu verneinen. In der Sache ist die Auffassung der Vorinstanz nicht zu beanstanden. Da die Rückfallgefahr als sehr gross einzustufen ist, hält es vor Bundesrecht stand, wenn die Vorinstanz angenommen hat, sie lasse sich mit Ersatzmassnahmen - insbesondere engmaschigen ärztlichen Kontrollen - nicht genügend bannen.