Citation: U 146/03 02.04.2004 E. A

Der 1941 geborene H.________ arbeitete von 1979 bis zu seiner Frühpensionierung im Jahr 2002 als Kreisforstmeister beim Kanton X.________ und war dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten versichert. Ab etwa Anfang August 2000 stellte er eine verschlechterte Kondition sowie Schmerzen in Rücken, Schultergürtelbereich, Oberschenkeln und Beckengegend fest. Er suchte deswegen am 15. August 2000 den Hausarzt auf, der eine hälftige Arbeitsunfähigkeit bestätigte, bei dringendem Verdacht auf eine Borreliose mit Gelenkbeteiligung Stadium II nach bei beruflicher Exposition immer wieder aufgetretenen Zeckenbissen. Am 20. September 2000 wurde die bestehende Symptomatik als Zeckenbissfolge an die SUVA gemeldet. Es folgten durch den Hausarzt veranlasste Untersuchungen des Versicherten am Spital Y.________ (Bericht vom 11. Oktober 2000) sowie durch Dr. med. S.________, Facharzt für Innere Medizin FMH (Berichte vom 19. Dezember 2000 und 16. März 2001). Sodann beantwortete das Spital Y.________ am 9. Januar und 31. Mai 2001 Ergänzungsfragen der SUVA. Mit Verfügung vom 4. Juli 2001 verneinte der Unfallversicherer seine Leistungspflicht mit der Begründung, es liege weder ein Unfall noch eine unfallähnliche Körperschädigung vor. Daran wurde mit Einspracheentscheid vom 14. September 2001 festgehalten.