Citation: 5A_928/2016 E. 5.1

5.1. Der Beschwerdeführer rügt als willkürlich, dass das Obergericht verschiedene Umstände wie sein Alter, die eheliche Rollenverteilung, die lange Zeit seiner Arbeitslosigkeit, seine Berufserfahrung und die Arbeitsmarktlage nicht berücksichtigte. Nach einem allgemeinen zivilprozessualen Grundsatz sind Summarentscheide den ordentlichen Entscheiden hinsichtlich der Rechtskraft grundsätzlich gleichgestellt. Sie werden mit Ablauf der Rechtsmittelfrist formell rechtskräftig und damit - unter Vorbehalt der Revision nach Art. 328 ff. ZPO - unwiderruflich. Dies gilt auch für Massnahmen zum Schutz der ehelichen Gemeinschaft bzw. vorsorgliche Massnahmen für die Dauer des Scheidungsverfahrens. Zwar können sie unter Umständen, namentlich im Falle einer Veränderung der Verhältnisse, angepasst werden (vorne E. 3.2). Auch präjudizieren sie das Endurteil nicht (vorne E. 4.1). Abgesehen davon kommt Entscheiden über diese Massnahmen aber Bindungswirkung zu und steht ihre (formelle) Rechtskraft einer Änderung der Massnahme entgegen (BGE 141 III 376 E. 3.3.4 und 3.4; Urteil 5A_69/2016 vom 14. März 2016 E. 2.3 mit Hinweisen).