Citation: I 387/99 31.05.2000 E. A

A.- Der 1945 geborene R.________ meldete sich am 3. Juli 1991 bei der Invalidenversicherung wegen seit längerer Zeit bestehender Beschwerden im Bereich des Nackens, des Rückens, der Extremitäten und rezidivierender Lumbalgien zum Leistungsbezug an. Bei einer invaliditätsbedingten Erwerbseinbusse als selbstständiger Wirt sprach ihm die Ausgleichskasse Wirte ab 1. Juli 1990 eine halbe Invalidenrente zu (Verfügung vom 30. Oktober 1992). R.________ musste die Wirtstätigkeit nach eigenen Aussagen gesundheitsbedingt auf den 15. Juli 1994 aufgeben. Hernach betätigte er sich als selbstständig erwerbender Autospengler. Im Rahmen eines Revisionsverfahrens wurden die beruflichen Eingliederungsmöglichkeiten abgeklärt. Der entsprechende Bericht vom 30. November 1994 empfahl auf Grund der geklagten zunehmenden Beschwerden zunächst eine medizinische Abklärung, ehe über die beruflichen Eingliederungsmöglichkeiten befunden werden könne. Daraufhin holte die IV-Stelle bei der medizinischen Abklärungsstelle (MEDAS) St. Gallen ein polydisziplinäres Gutachten (vom 8. Januar 1996) ein, welches auch ein psychiatrisches Konsilium durch Dr. med. S.________ umfasste. In der Zwischenzeit hatte R.________ die Tätigkeit als Karosseriespengler aufgegeben. Mit Verfügung vom 29. Februar 1996 lehnte die IV-Stelle eine Rentenrevision mit der Begründung ab, die Überprüfung des Invaliditätsgrades habe keine rentenbeeinflussende Änderung ergeben. Nachdem R.________ am 29. März 1996 erneut die Abklärung der beruflichen Eingliederungsmöglichkeiten beantragt hatte, liess die IV-Stelle ihn wiederum bei der MEDAS polydisziplinär begutachten und holte eine Stellungnahme ihres Berufsberaters ein, ehe sie mit Verfügung vom 10. Juli 1998 auch das Gesuch um berufliche Massnahmen ablehnte.