Citation: 4A_142/2021 E. 3.2

3.2. Gestützt auf diese bundesgerichtliche Rechtsprechung erwog die Vorinstanz anhand des vorliegenden Versicherungsvertrags zutreffend, als Versicherungsfall sei die krankheitsbedingte Arbeitsunfähigkeit zu qualifizieren. Sie kam sodann zum Schluss, der Versicherungsfall sei bereits durch die krankheitsbedingte Arbeitsunfähigkeit des Beschwerdeführers im Jahr 2013 und somit vor Versicherungsbeginn im Oktober 2016 eingetreten. Sie sah darin einen Anwendungsfall von Art. 9 VVG und folgerte, der Versicherungsvertrag sei hinsichtlich der lumbalen Beschwerden sowie der rezidivierenden depressiven Symptomatik teilnichtig. Diese Beschwerden seien auch für die im April 2017 eingetretene Arbeitsunfähigkeit ursächlich gewesen. Daraus schloss die Vorinstanz auf eine fehlende Versicherungsdeckung und verneinte einen Anspruch auf Taggeldleistungen.