Citation: 4P.201/2001 19.12.2001 E. 3

3.- a) Das Kantonsgericht erachtete aufgrund verschiedener Zeugenaussagen als erwiesen, dass die Beschwerdeführerin wohl Reinigungsarbeiten ausgeführt hat, jedoch nicht hinreichend gründlich. Die Beschwerdegegnerin sei daher berechtigt gewesen, für eine abschliessende Reinigung eine Spezialfirma beizuziehen, deren Kosten die Beschwerdeführerin zu tragen habe. b) Die Beschwerdeführerin hält die Feststellung, dass sie die Reinigungskosten verursacht habe, für willkürlich. Nach Art. 90 Abs. 1 lit. b OG hat die Beschwerdeschrift eine kurz gefasste Darlegung darüber zu enthalten, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie der angefochtene Entscheid verletzt. Im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde prüft das Bundesgericht nur klar und detailliert erhobene sowie belegte Rügen. Das gilt insbesondere für eine Beschwerde wegen Verletzung von Art. 9 BV, in welcher im Einzelnen aufgezeigt werden muss, inwiefern der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar sein soll (BGE 125 I 492 E. 1b S. 495 mit Hinweisen). Soweit Willkür in der Ermittlung des Sachverhalts gerügt wird, ist zu beachten, dass dem Sachgericht in der Beweiswürdigung ein breiter Ermessensspielraum zusteht. In der Beschwerdeschrift ist darzulegen, inwiefern das kantonale Gericht sein Ermessen missbraucht, insbesondere offensichtlich unhaltbar Schlüssen gezogen, erhebliche Beweise übersehen oder willkürlich unberücksichtigt gelassen hat (BGE 118 Ia 394 E. 2c S. 397; 101 Ia 298 E. 5 S. 306 mit Hinweis). Dagegen genügt es nicht, wenn die Beschwerdeführerin lediglich einzelne Beweise anführt, die sie anders als im angefochtenen Entscheid gewichtet wissen möchte. Es geht nicht an, in einer staatsrechtlichen Beschwerde bloss appellatorische Kritik an der Beweiswürdigung des kantonalen Gerichts zu üben, als ob dem Bundesgericht die freie Prüfung aller Tat- und Rechtsfragen zukäme. Die Beschwerdeführerin beschränkt sich darauf, in ihrer staatsrechtlichen Beschwerde ihre eigene Beweiswürdigung jener des Kantonsgerichts entgegenzusetzen, ohne im Einzelnen aufzuzeigen, weshalb der gegenteilige Schluss aus den Zeugenaussagen unhaltbar sein soll. Aus dem angefochtenen Urteil geht nicht hervor, dass sich die Beschwerdeführerin im kantonalen Verfahren darauf berufen hätte, die Kosten der Baureinigung wären ohnehin in diesem Ausmass angefallen. Zudem zeigt die Beschwerdeführerin nicht auf, dass das Kantonsgericht entsprechende Vorbringen willkürlich missachtet hätte. Die Vorbringen der Beschwerdeführerin scheitern damit am Novenverbot. Schliesslich stellt eine hier nicht zu prüfende Rechtsfrage dar, ob der Beschwerdeführerin eine Frist zur Nachreinigung hätte gesetzt werden müssen, wie sie behauptet. Eine Verfassungsverletzung vermag sie dagegen nicht aufzuzeigen.