Citation: 2C_654/2020 E. 3.3.1

3.3.1. Unbehelflich ist sein Einwand, er sei gemäss FZA nicht verpflichtet gewesen, mit seiner Ehefrau zusammenzuwohnen, weshalb die Vorinstanz für das Ende der ehelichen Gemeinschaft zu Unrecht auf die Dauer der Haushaltsgemeinschaft abgestellt habe. Die Vorinstanzen sind nicht vom Ende der ehelichen Gemeinschaft per Ende November 2017 ausgegangen, weil der Beschwerdeführer aus der ehelichen Wohnung ausgezogen ist, sondern weil sowohl die damaligen Aussagen der Ehegatten (vgl. nachfolgend E. 3.3.2) als auch die zeitliche Entwicklung darauf schliessen lassen, dass die eheliche Gemeinschaft bereits in diesem Zeitpunkt definitiv gescheitert war. Der Auszug des Beschwerdeführers gab dem Migrationsamt lediglich Anlass, den Bestand der ehelichen Gemeinschaft abzuklären.