Citation: 1C_367/2023 E. 1.4.1

1.4.1. Die Beschwerdeführerin beruft sich auf die Einstellung der gegen sie gerichteten Vorerhebungen mit Beschluss der Liechtensteinischen Staatsanwaltschaft vom 27. Mai 2020 und macht geltend, die Fortsetzung des Strafverfahrens (ohne förmliche Wiederaufnahme) verletze das Verbot der doppelten Strafverfolgung. Dagegen stehe ihr nach liechtensteinischem Recht keine wirksame Beschwerdemöglichkeit zu, weil die Verletzung des Grundsatzes "ne bis in idem" erst gegen den Endentscheid im zweiten strafrechtlichen Verfahren erhoben werden könne.