Citation: 2C_429/2017 E. A

A.a. A.________ und B.C.________ wohnen im Kanton Freiburg und sind dort steuerpflichtig. Der im September 1990 geborene E.________ ist der Sohn von A.C.________. Am 24. Februar 2003 genehmigte die zuständige Behörde einen Unterhaltsvertrag, nach dem sich A.C.________ verpflichtete, für seinen Sohn einen monatlichen Unterhaltsbeitrag von Fr. 15'000.-- bis zum vollendeten 18. Lebensjahr bzw. bis zum ordentlichen Abschluss der Ausbildung zu bezahlen. Mit Urteil vom 30. November 2010 wies das Kantonsgericht des Kantons Freiburg eine Beschwerde von A.C.________ gegen die definitive Rechtsöffnung zu Gunsten von E.________ für vom 1. Juli 2004 bis 1. September 2009 geschuldete Unterhaltsbeiträge im Betrag von Fr. 796'686.-- ab. Das Urteil basierte auf einer unbestritten gebliebenen Aufstellung von E.________, die neben den geschuldeten, indexierten Unterhaltsbeiträgen auch erfolgte Zahlungen und kapitalisierte Verzugs- und Zinseszinsen enthielt. A.b. Am 22./24. Dezember 2010 schlossen A.C.________ und E.________ einen Vergleich ab, mit dem sie ihre Streitigkeiten beilegten. Demnach verpflichtete sich A.C.________, die gegen seinen Sohn eingereichte Abänderungsklage zurückzuziehen und ihm bis am 30. Dezember 2010 einen Betrag von Fr. 400'000.-- und bis am 10. Januar 2011 einen Betrag von weiteren Fr. 400'000.-- zu bezahlen. Am 3. und am 10. Januar 2011 überwies A.C.________ insgesamt Fr. 550'000.-- an E.________. Am 12. Januar 2011 bestätigte dessen Rechtsvertreterin, dass mit diesen Zahlungen die gesamte vereinbarte Summe von Fr. 800'000.-- überwiesen worden sei. A.c. Für die Kantons- und die direkte Bundessteuer der Steuerperiode 2010 machte A.C.________ einkommens- und vermögensmindernd einen Betrag von Fr. 400'000.-- zum Abzug geltend, den er im betreffenden Jahr aufgrund seiner Unterhaltspflicht an E.________ bezahlt habe. Das Kantonsgericht des Kantons Freiburg verweigerte mit Urteil vom 26. August 2015 kantonal letztinstanzlich die steuerliche Anerkennung des Abzugs. Es erwog in Anwendung von Art. 33 Abs. 1 lit. c des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 über die direkte Bundessteuer (DBG; SR 642.11) und Art. 9 Abs. 2 lit. c des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 über die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden (Steuerharmonisierungsgesetz, StHG; SR 642.14), dass die umstrittene Zahlung von Fr. 400'000.-- Teil einer globalen Unterhaltsleistung bildete, die nicht zum beantragten Abzug zugelassen sei. Weiter erwog das Kantonsgericht, dass der Nachweis für die effektive Bezahlung der umstrittenen Fr. 400'000.-- im Jahr 2010 nicht erbracht sei. Eine dagegen gerichtete Beschwerde wies das Bundesgericht gestützt auf die zweitgenannte Begründung mit Urteil 2C_945 / 2C_946/2015 vom 12. Februar 2016 ab.