Citation: 5A_403/2018 E. B

B.a. Wegen Verhaltensauffälligkeiten bereits im Kindergarten und danach in der Regelschule sowie nach Einholung eines Berichts des Schulpsychologischen Dienstes wies die Schulpflege der Gemeinde U.________ am 19. Mai 2016 C.A.________ per 8. August 2016 in eine Tagessonderschule ein. In Wiedererwägung dieses Entscheides und mit dem Einverständnis von A.A.________ beschloss die Schulpflege der Gemeinde U.________ am 16. Juni 2016 die Einweisung von C.A.________ in das Schulheim D.________ (Eintritt am 8. August 2016). B.b. Am 8. September 2016 (Eingang: 13. September 2016) erstattete das Schulheim D.________ beim Bezirksgericht Baden, Familiengericht, Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (nachfolgend: KESB) eine Gefährdungsmeldung. Eine weitere Gefährdungsmeldung der Schulpflege der Gemeinde U.________ ging am 23. September 2016 bei der KESB ein. B.c. Mit superprovisorischer Verfügung vom 3. November 2016 errichtete die KESB für C.A.________ eine Beistandschaft nach Art. 308 Abs. 2 ZGB, welche die Aufgabenbereiche umfasste, eine geeignete Beschulung für C.A.________ zu organisieren, in Zusammenarbeit mit den Eltern den Eintritt in die Sonderschule zu organisieren und umzusetzen sowie nötigenfalls Antrag auf Entzug des Aufenthaltsbestimmungsrechts der Eltern zu stellen. Als Beistand ernannte die KESB E.________, c/o Soziale Dienste U.________. B.d. Mit Bericht vom 5. Januar 2017 beantragte der eingesetzte Beistand den Entzug des Aufenthaltsbestimmungsrechts der Eltern nach Art. 310 ZGB für C.A.________ und dessen Platzierung im Sonderschulheim F.________, V.________. Mit im Dispositiv eröffnetem Entscheid vom 18. Januar 2017 entzog die KESB den Kindseltern gestützt auf Art. 310 Abs. 1 ZGB das Aufenthaltsbestimmungsrecht für C.A.________, brachte ihn im Schulheim F.________ unter und bestätigte mit geänderten Aufgabenbereichen die Beistandschaft nach Art. 308 Abs. 1 und 2 ZGB sowie den eingesetzten Beistand E.________. Einer allfälligen Beschwerde wurde die aufschiebende Wirkung entzogen. B.e. Am 2. Februar 2016 verlangte A.A.________ von der KESB die Zustellung des begründeten Entscheids. Gegen den Entzug der aufschiebenden Wirkung erhob sie am 3. Februar 2016 beim Obergericht des Kantons Aargau Beschwerde. Nach superprovisorischer Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung am 6. Februar 2017 wies das Obergericht die Beschwerde mit Entscheid vom 14. Juli 2017 ab. B.f. Mit Vollstreckungsentscheid der KESB vom 9. Oktober 2017 wurde die Regionalpolizei W.________ angewiesen, C.A.________ in das Schulheim F.________ in V.________ zu bringen resp. zuzuführen. Seit dem 13. Oktober 2017 befindet er sich in diesem Schulheim. B.g. Am 30. Oktober 2017 entschied die KESB, den Entscheid vom 18. Januar 2017 nicht in Wiedererwägung zu ziehen und bestätigte den im Dispositiv eröffneten Entscheid vom 18. Januar 2017.