Citation: 6B_642/2007 04.03.2008 E. 3

Dieser klaren Kompetenzregelung in der Verfassung hält der Beschwerdeführer einzig entgegen, es sei nicht ersichtlich, dass die Weitergeltung des Mandates im bundesgerichtlichen Verfahren einen Eingriff in die Verfahrenshoheit des Bundes bzw. des Bundesgerichts darstelle. Damit genügt er den Begründungsanforderungen an Verfassungsrügen nicht, weshalb insoweit auf die Beschwerde nicht einzutreten ist (BGE 133 III 638 E. 2; 125 I 71 E. 1c). Die vom Beschwerdeführer geforderte ausdehnende Auslegung von § 18 Abs. 2 StPO/SZ, wonach die kantonale amtliche Verteidigung auch die Verfahren vor Bundesgericht einschlösse, würde gegen die erwähnte Kompetenzregelung verstossen. Folglich ist der Vorwurf an die Vorinstanz unbegründet, sie habe § 18 Abs. 2 StPO/SZ willkürlich angewandt. Der Beschwerdeführer rügt auch eine Verletzung von Art. 6 Ziff. 3 EMRK. Diese Bestimmung umschreibt unter anderem die Mindestgarantien in Sachen unentgeltliche Verbeiständung. Sie enthält jedoch keinerlei Vorschriften, wie die Mitgliedstaaten innerstaatlich die Kompetenzen zu regeln haben. Im kantonalen Verfahren war die Mandantin des Beschwerdeführers amtlich verteidigt. Insoweit ist die gerügte Bestimmung nicht verletzt. Gegenstand des vorliegenden Verfahrens bildet ausschliesslich der vorinstanzliche Entscheid. Folglich kann hier nicht geprüft werden, ob die beiden bundesgerichtlichen Verfahren EMRK-konform waren.