Citation: 7B.197/2001 24.08.2001 E. 3

3.- a) Die Vorinstanz verweist vorab auf die Ausführungen der unteren kantonalen Aufsichtsbehörde. Nach deren Feststellungen gehört das in den Räumlichkeiten der Klinik C.________ (in Liquidation) stehende mobile Betriebsinventar nicht zur Konkursmasse A.________: Die Klinik C.________, deren Auflösung und Liquidation beschlossen worden sei und die nach eigenem Bekunden nun daran sei, das mobile Klinikinventar zu verkaufen, habe schlüssig belegt, dass sie dessen Eigentümerin sei. Sie anerkenne im Übrigen, dass die fest eingebauten Installationen Bestandteil der Liegenschaft bildeten. Zusätzlich hält das Obergericht dem Beschwerdeführer entgegen, er mache vergeblich geltend, dass es sich bei der Betriebseinrichtung der Klinik um Zugehör handle, die dem zu verwertenden Grundstück des Gemeinschuldners diene: Auch eine als Zugehör dienende Sache könne nämlich rechtswirksam getrennt von der Hauptsache veräussert werden. Unter Hinweis auf die Eigentumsverhältnisse folgert abschliessend auch die Vorinstanz, das Konkursamt X.________ sei nicht verpflichtet, Sicherungsmassnahmen zur Erhaltung der Einrichtungsgegenstände der Klinik C.________ (in Liquidation) anzuordnen. b) Ob die (nirgends näher spezifizierten) Einrichtungsgegenstände, deren Erhaltung der Beschwerdeführer anstrebt, als Zugehör zur Konkursliegenschaft zu qualifizieren seien, ist in den angeführten Erwägungen wie zudem auch in den Darlegungen der Vorinstanz zum Schicksal von Zugehör bei einer Verpfändung der Hauptsache offen gelassen worden. Das ist nicht zu beanstanden. Der Beschwerdeführer verkennt die Rechtslage, wenn er glaubt, aus der von ihm geltend gemachten Zugehöreigenschaft etwas zu seinen Gunsten ableiten zu können. Nach den für die erkennende Kammer verbindlichen tatsächlichen Feststellungen (Art. 63 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 81 OG), die vom Beschwerdeführer übrigens nicht bestritten werden, stehen bzw. standen die strittigen Gegenstände nicht im Eigentum des Gemeinschuldners, sondern der Klinik C.________ (in Liquidation), d.h. einer Drittperson. Als Drittvermögen wären die Einrichtungsgegenstände auch dann nicht vom Konkursbeschlag erfasst worden, wenn sie als Zugehör zu qualifizieren sein sollten, womit die Klinik C.________ (in Liquidation) in jedem Fall verfügungsberechtigt blieb. Der Beschwerdeführer bringt vor, das Konkursamt habe mit dem Dritteigentümer von Zugehör Verhandlungen aufzunehmen und anzustreben, dass dieses für eine spätere Weiterführung des in der Konkursliegenschaft angesiedelten Betriebs erhalten bleibe. Woraus sich eine solche Pflicht des Amtes oder gar eine Einschränkung der Verfügungsmacht des Dritteigentümers ergeben soll, legt er allerdings nicht dar und ist auch nicht ersichtlich. Es wäre Sache des Beschwerdeführers (wie jedes anderen Interessenten) gewesen, im Hinblick auf einen Erwerb der Liegenschaft zur Weiterführung des Klinikbetriebs mit der Klinik C.________ (in Liquidation) über die Übernahme der Einrichtungsgegenstände zu verhandeln. c) Aus dem Gesagten erhellt, dass das Konkursamt nicht nur nicht verpflichtet war, die vom Beschwerdeführer verlangten Vorkehren zu treffen, sondern dass es dazu gar keine Befugnis hatte. Die kantonalen Aufsichtsbehörden haben die Beschwerde deshalb zu Recht abgewiesen.