Citation: 1A.182/2001 26.03.2002 E. 3

3.1 Die Beschwerdeführerin 3 macht geltend, die Vorinstanz habe ihre Rekurslegitimation zu Unrecht verneint. 3.2 Die Rüge ist im Verfahren der Verwaltungsgerichtsbeschwerde zulässig (BGE 122 II 130 E. 1 mit Hinweis). Gemäss Art. 80h lit. b IRSG ist zur Beschwerdeführung berechtigt, wer persönlich und direkt von einer Rechtshilfemassnahme betroffen ist und ein schutzwürdiges Interesse an der Aufhebung oder Änderung hat. Erforderlich ist eine unmittelbare Betroffenheit; eine bloss mittelbare genügt nicht. Nach der Rechtsprechung ist zur Beschwerde befugt, wer sich persönlich einer Durchsuchung oder Beschlagnahme unterziehen muss. Nicht angefochten werden kann die Beschlagnahme von Urkunden, die sich in den Händen von Dritten befinden (BGE 123 II 161 E. 1d mit Hinweisen). Zur Beschwerde berechtigt ist nur die Person, gegen die unmittelbar eine Zwangsmassnahme angeordnet wurde (Urteil des Bundesgerichts 1A.285/1997 vom 19. Januar 1998, E. 2b). Gemäss dem am 1. Februar 1997 in Kraft getretenen Art. 9a lit. b IRSV gelten bei Hausdurchsuchungen als persönlich und direkt betroffen im Sinne von Art. 80h IRSG der Eigentümer oder der Mieter. Die Bezirksanwaltschaft hat im November bzw. Dezember 1998 gegen die Beschwerdeführer 1-3 Hausdurchsuchungen angeordnet (act. 5/10). Bei der Beschwerdeführerin 3 konnte jedoch keine Hausdurchsuchung durchgeführt werden, weil die Beschwerdeführerin 3 an der im Durchsuchungsbefehl angegebenen Adresse über keine Büroräumlichkeiten mehr verfügte (act. 5/16). Durchsuchungen und Beschlagnahmen fanden einzig in den Büros der Beschwerdeführer 1 und 2 statt. Diese sind von den Zwangsmassnahmen unmittelbar betroffen, die Beschwerdeführerin 3 lediglich mittelbar. Die Beschwerdeführerin 3 war zum Rekurs an die Vorinstanz deshalb nicht befugt. Der vorinstanzliche Entscheid (S. 4 E. II/2) ist insoweit nicht zu beanstanden. Die Beschwerde ist in diesem Punkt abzuweisen. 3.3 Nichts herleiten kann die Beschwerdeführerin 3 entgegen ihrer Auffassung aus dem Rubrum der Schlussverfügung (act. 4). Dort (S. 2 oben) wird die Beschwerdeführerin 3 zwar als Betroffene aufgeführt. Es wird aber - zu Recht - nicht gesagt, sie sei unmittelbar Betroffene. 3.4 Da die Beschwerdeführerin 3 nur mittelbar betroffen ist, ist sie gemäss Art. 80h lit. b IRSG auch zur vorliegenden Verwaltungsgerichtsbeschwerde in der Sache nicht befugt. Soweit im Folgenden von "den Beschwerdeführern" die Rede ist, sind damit die Beschwerdeführer 1 und 2 gemeint.