Citation: 1C_237/2020 E. 1.2.3

1.2.3. Es liegt vielmehr ein selbstständig eröffneter Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 BGG vor. Die Beschwerde an das Bundesgericht ist daher nur zulässig, wenn dieser einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann (Abs. 1 lit. a) oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde (Abs. 1 lit. b). Sofern sich nicht ohne Weiteres aus den Akten ergibt, dass diese Voraussetzungen erfüllt sind, obliegt es dem Beschwerdeführer, dies darzutun (BGE 141 IV 289 E. 1.3 S. 292 mit Hinweisen). Vorliegend ergibt sich nicht ohne Weiteres aus den Akten, dass durch die Gutheissung der Beschwerde ein bedeutender Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren erspart würde. Die Beschwerdeführerin behauptet auch nicht, dass die Prüfung der Einteilung der Schaugentobelstrasse mit einem solchen Aufwand ver bunden wäre. Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG fällt damit ausser Betracht. Nach ständiger Rechtsprechung nimmt das Bundesgericht einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG an, wenn der Rückweisungsentscheid materiellrechtliche Anordnungen enthält, die den Beurteilungsspielraum der Behörde wesentlich einschränken, sodass sie eine ihres Erachtens rechtswidrige Verfügung erlassen müsste, die sie in der Folge nicht selber anfechten könnte (BGE 141 V 330 E. 1.2 S. 332; Urteil 2C_44/2018 vom 31. Januar 2020 E. 1.2, nicht publ. in BGE 146 II 6; je mit Hinweisen). Der Rückweisungsentscheid des Verwaltungsgerichts enthält jedoch keine derartigen Anordnungen. Die Gemeinde wird einzig dazu angehalten, die Einteilung der Schaugentobelstrasse vor dem Hintergrund von Art. 8 StrG zu überprüfen. Diese Bestimmung regelt in Abs. 2 und 3, aufgrund welcher inhaltlicher Kriterien zwischen Gemeindestrassen zweiter und dritter Klasse zu unterscheiden ist: 2 Gemeindestrassen zweiter Klasse dienen der Groberschliessung des Baugebietes und der Erschliessung grösserer Siedlungsgebiete ausserhalb des Baugebietes. Sie stehen in der Regel dem allgemeinen Motorfahrzeugverkehr offen. 3 Gemeindestrassen dritter Klasse dienen der übrigen Erschliessung sowie der Land- und der Forstwirtschaft. Sie stehen dem allgemeinen Motorfahrzeugverkehr nicht offen. Das Verwaltungsgericht hat der Gemeinde in dieser Hinsicht keinerlei Vorgaben gemacht. Es verpflichtet die Gemeinde zudem auch nicht zu einer Umklassierung, sondern verlangt von ihr lediglich, eine solche zu prüfen. Ein nicht wieder gutzumachender Nachteil ist somit zu verneinen.