Citation: U 307/98 17.02.2000 E. 2

2.- a) Der Unfallversicherer hatte für seinen Entscheid das Bestehen eines natürlich kausalen Zusammenhangs zwischen dem Unfallereignis und der fortbestehenden Arbeitsunfähigkeit aus somatischen Gründen verneint. Bezüglich der in seinen Augen inzwischen vorherrschenden psychischen Beschwerden hat er das Vorliegen des natürlichen Kausalzusammenhangs zum Unfallereignis vom 31. Mai 1995 grundsätzlich nicht in Abrede gestellt. Für die Beurteilung der adäquaten Kausalität ordnete er den Unfall dem mittleren Bereich, an der Grenze zu den leichten Unfällen, zu. Bei der Prüfung der vom Eidgenössischen Versicherungsgericht aufgestellten Kriterien verneinte er jedoch eine massgebende Bedeutung des Unfallereignisses für die Entstehung einer allfälligen psychischen Arbeits- bzw. Erwerbsunfähigkeit und somit einen adäquaten Kausalzusammenhang. b) Auch das kantonale Gericht geht davon aus, dass der natürliche Kausalzusammenhang zwischen dem Unfallereignis und den somatischen Beschwerden nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt ist, für die psychischen Folgen bejahte es die natürliche Kausalität mindestens als Teilursache. Bei der Prüfung des adäquaten Kausalzusammenhangs ordnete es den Unfall ebenfalls dem mittleren Bereich zu. In Würdigung der vom Eidgenössischen Versicherungsgericht diesbezüglich entwickelten Kriterien und unter Berücksichtigung der Tatsachen, dass die Beschwerdeführerin zufolge einer Erschöpfungsdepression bereits vor dem Unfallereignis 100 % arbeitsunfähig war und Dr. med. I.________ die geklagten Beschwerden in seinem Gutachten vom 4. September 1997 als Fibromyalgie-Syndrom bezeichnet hatte, verneinte die Vorinstanz die massgebende Bedeutung des Unfallereignisses für die Entstehung einer psychisch bedingten Arbeits- bzw. Erwerbsunfähigkeit und somit die adäquate Unfallkausalität. c) Die Beschwerdeführerin rügt die Beweiswürdigung durch die Vorinstanz. Sie beruft sich insbesondere auf die Berichte des Dr. med. B.________ vom 29. September 1995, 23. Oktober 1995, 27. Dezember 1995, 5. März und 24. Mai 1996, auf den Bericht des Dr. med. I.________ vom 4. September 1997 sowie des Dr. med. Z.________ vom 5. November 1997 und macht geltend, sowohl der natürliche wie auch der adäquate Kausalzusammenhang zwischen Unfall und heutigem Beschwerdebild seien gegeben. Sie kritisiert insbesondere die Feststellung, beim Fibromyalgie-Syndrom handle es sich um eine Krankheit, und beantragt die beweismässige Klärung der Frage, ob ein solches überhaupt vorliege, und, bejahendenfalls, die Prüfung des Kausalzusammenhangs zwischen Unfall und Fibromyalgie-Syndrom.