Citation: 1B_197/2019 E. 3

Der Beschwerdeführer bestreitet auch (nochmals) den Haftgrund der Kollusionsgefahr: Seit dem Einbruchdiebstahl (Ende Dezember 2018) und seiner Festnahme am 11. Februar 2019 sei eine längere Zeitspanne verstrichen, in der er Kollusionshandlungen längst hätte vornehmen können. Die Planung seitens der Täterschaft habe sich auch auf "das Verhalten und die Kontaktwahrung nach erfolgreicher Tatbegehung" erstreckt. Die für den Einbruchdiebstahl Verantwortlichen hätten sich bereits "Gedanken dazu gemacht, was sie bei einer Festnahme aussagen" würden, "nämlich grundsätzlich nichts". Er habe nach seiner Anhaltung vom 30. Dezember 2018 von sich aus und ohne irgendwelche Vorbehalte klar ausgesagt. Auch sonst habe er sich gegenüber der Untersuchungsbehörde stets kooperativ verhalten. Es liege denn auch in seinem eigenen Interesse, dass die Täterschaft gefasst werde, zumal "ja sein Geld gestohlen" worden sei. Mit der Auswertung von Standortdaten seines Mobiltelefons habe er sich einverstanden erklärt. Hier gebe es nichts mehr zu kolludieren, da die Daten gesichert seien. Er sei den Strafbehörden schon ab dem 24. Dezember 2018 "als mutmasslicher Täter bekannt" gewesen; trotzdem hätten sich die Strafbehörden nicht veranlasst gesehen, ihn umgehend festzunehmen. Es stelle sich die Frage, wieso er "nicht schon am 30. Dezember 2018 bereits festgenommen wurde", wenn doch angeblich Verdunkelungsgefahr vorliege. Dass am 11. Februar 2019 eine Hausdurchsuchung an seinem Wohnort durchgeführt wurde, und zwar auch wegen des untersuchten Einbruchdiebstahls (nicht bloss wegen der angezeigten Veruntreuung), habe er bereits vorher mit Sicherheit gewusst. Der Aufforderung vom 11. Februar 2019, er solle sich (am nächsten Tag) auf dem Polizeiposten in Glarus melden, habe er noch am selben Abend freiwillig Folge geleistet. "Spätestens mit einer Konfrontationseinvernahme" könne die Kollusionsgefahr "wegbedungen" werden. Beim Hinweis der Vorinstanz, es seien verschiedene Personen am Einbruchdiebstahl beteiligt gewesen, handle es sich um eine unbelegte Vermutung. An den Namen der Person, welche ihn (am 11. Dezember 2018) beim Besuch bei seinem Anwalt begleitete, könne er sich nicht erinnern. Dieser Begleiter habe ohnehin "gar nichts von einer Geldübergabe wissen" können. Dass die Staatsanwaltschaft ihn, den Beschwerdeführer, offenbar indirekt zwingen wolle, den Namen des Begleiters zu nennen, komme einer "Beugehaft" gleich. Dass die Vorinstanz dennoch Kollusionsgefahr bejaht habe, mute zynisch an und verletze unter anderem Artikel 221 Abs. 1 lit. b StPO. Selbst wenn Kollusionsgefahr bestünde, könne die Untersuchungshaft durch eine Ersatzmassnahme, etwa "das Verbot, mit bestimmten Personen Kontakt zu pflegen", ausreichend abgelöst werden. Auch sei er bereit, zur Überwachung geeigneter Ersatzmassnahmen eine (elektronische) "Fussfessel" zu tragen oder sich regelmässig bei der Polizei zu melden. Die Haftverlängerung sei auch sonst unverhältnismässig. Er habe mit der untersuchten Straftat "nichts zu tun". Trotzdem befinde er sich schon seit mehr als zwei Monaten in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft führe die Untersuchung schleppend und lege entlastende Beweise nicht offen. Den Beweisanträgen der Verteidigung habe sie nicht bzw. nur zögerlich Folge geleistet, was gesetzwidrig sei (Art. 5 Abs. 2 bzw. Art. 6 Abs. 2 StPO).