Citation: 2C_894/2018 E. 3

Gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG haben Rechtsschriften die Begehren und deren Begründung zu enthalten. Die Begründung hat sachbezogen zu sein. Die Beschwerde führende Partei muss bezogen und beschränkt auf den Verfahrensgegenstand in gezielter Auseinandersetzung mit den für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen in gedrängter Form plausibel darlegen, inwiefern die Vorinstanz welche Rechte bzw. Rechtsnormen verletzt haben soll (BGE 140 III 86 E. 2 S. 88 f. mit Hinweisen). Die Vorinstanz hat ihre Prüfung auf die Thematik des separaten Ausstandsverfahrens B-1993/2018, die Frage nach Ausstandsgründen bei Richter Francesco Brentani, beschränkt und entsprechend davon abgesehen, Fragen wie zur Akteneinsicht und -edition, Schriftenwechsel sowie zum Ausstand weiterer Personen in ihrem Urteil ausgeklammert, weil diese Gegenstand des noch hängigen Verfahrens B-1650/2017 seien und diesbezüglich keine anfechtbaren Verfügungen vorliegen würden. Gezielte Rügen zu dieser Beschränkung des Prozessthemas enthält die Beschwerde nicht. Was den Ausstand des vorinstanzlichen Instruktionsrichters betrifft, enthält das bundesverwaltungsgerichtliche Urteil detaillierte Erwägungen zu Ausstandsgründen allgemein, zur Frage des Ausstands im Zusammenhang mit bisherigen Prozesshandlungen der abgelehnten Gerichtsperson (u.a. Erfordernis krasser Fehler) sowie zur Frage des Anscheins persönlicher oder freundschaftlicher Beziehungen zwischen dem abgelehnten Instruktionsrichter und Personen der Vorinstanz (en). Nach Prüfung der Vorbringen der Beschwerdeführerin in ihrem Ausstandsbegehren kommt das Bundesverwaltungsgericht zum Schluss, dass keine Anhaltspunkte ersichtlich sind, die im Verfahren B-1650/2017 den Anschein der Befangenheit von Richter Francesco Brentani indizieren würden, weshalb das Begehren abzuweisen sei. Die Beschwerdeführerin befasst sich in keiner Weise mit den für die Beurteilung von Ausstandsbegehren massgeblichen Kriterien und den entsprechenden Vorgaben. Schon darum lässt sich ihren Ausführungen nichts Substanzielles entnehmen, was für eine Befangenheit des abgelehnten Instruktionsrichters sprechen soll. Die Beschwerde enthält offensichtlich keine hinreichende Begründung (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG), und es ist darauf mit Entscheid des Abteilungspräsidenten als Einzelrichter im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten. Die Gerichtskosten (Art. 65 BGG) sind entsprechend dem Verfahrensausgang der Beschwerdeführerin aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 erster Satz BGG). Gründe für einen Verzicht auf die Erhebung von Gerichtskosten (Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG) liegen nicht vor, namentlich nicht auf der Grundlage des Sistierungsgesuchs.