Citation: 2C_266/2021 E. 1.1

1.1. A.________, wohnhaft in U.________/SG, wandte sich mit E-Mail vom 30. Dezember 2019 an das Regionale Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) in V.________/SG und ersuchte um Unterstützung bei der Stellensuche. Nach mehreren Beratungsgesprächen mit dem Leiter des RAV V.________ und nachdem ihm mehrere Stellenangebote unterbreitet worden waren, "feuerte" A.________ seinen Berater am 30. Juli 2020 und verlangte, dass eine andere Person die Beratung übernehme. Daraufhin wurde er der Leiterin des RAV W.________/SG zugeteilt. Wie schon zuvor in V.________ reichte er auch dort einen umfassenden Forderungskatalog ein. Nach dem ersten Gespräch am 31. August 2020 "entliess" A.________ auch die neue Beraterin "fristlos". Trotz Androhung der Abmeldung von der öffentlichen Arbeitsvermittlung durch den Leiter der Hauptabteilung Arbeitslosenversicherung am 12. Oktober 2020 lehnte A.________ die weitere Zusammenarbeit mit der Leiterin des RAV W.________ kategorisch ab. Einen auf den 20. Oktober 2020 anberaumten telefonischen Beratungstermin nahm er nicht wahr. Seinerseits forderte er, dass ihm innerhalb weniger Tage drei konkrete Stellenangebote von drei verschiedenen Arbeitgebern unterbreitet werden, ansonsten er Klage erheben und Strafanzeige einreichen würde.