Citation: 2C_93/2022 E. 5.2.4

5.2.4. Entgegen der Kritik des Beschwerdeführers lässt sich seine (paranoide) Schizophrenie auch in der Heimat - wenn allenfalls auch nicht so gut wie in der Schweiz - behandeln (vgl. mit Detailausführungen die Urteile 2D_14/2018 vom 13. August 2018 E. 5.2.1 und 2C_632/2021 vom 18. Februar 2022 E. 4.2.2). Der Beschwerdeführer wird auch dort unbestrittenermassen langfristig auf eine sorgfältig eingestellte medikamentöse Behandlung angewiesen sein; es besteht jedoch die Möglichkeit, noch während des Massnahmenvollzugs in der Schweiz die weiteren Schritte im Kosovo zu planen und dort das erforderliche Setting aufzubauen, um seine paranoide Schizophrenie nach Abschluss der stationären Massnahme und der Rückkehr in die Heimat adäquat weiter behandeln und einen Therapieunterbruch vermeiden zu können. Die vom Beschwerdeführer angeführten sprachlichen Barrieren unter den Fachleuten dürften dabei nicht entscheidend ins Gewicht fallen, wird in der Medizin doch weltweit auf Englisch kommuniziert. Die für den Beschwerdeführer erforderlichen Medikamente oder diesen ähnliche Substanzen finden sich auch im Kosovo oder können ihm nötigenfalls von hieraus zugestellt werden.