Citation: 6B_1153/2023 E. 3.4

3.4. Die Rüge der Verletzung von Art. 399 und von Art. 404 Abs. 1 StPO ist unbegründet. Dass der Beschwerdeführer in seiner Berufungserklärung seine Berufung beschränkt und dabei das erstinstanzliche Urteil hinsichtlich der Dispositivziffern 8 und 10 nicht ausdrücklich angefochten hat, stellt er nicht in Abrede. Die Vorinstanz weist die Berufung des Beschwerdeführers vollumfänglich ab. Die von ihm aufgeworfene Frage, ob sie die Dispositivziffern 8 und 10 im Falle einer Gutheissung seiner Berufung hätte prüfen müssen, weil sie bei einer Aufhebung des Schuldspruchs betreffend versuchter Tötung mitangefochten gewesen seien, stellt sich vorliegend somit nicht. Indem die Vorinstanz feststellt, das erstinstanzliche Urteil sei u.a. auch hinsichtlich der Dispositiv-Ziffern 8 (Genugtuung betreffend C.________) und 10 (Parteientschädigung für C.________) in Rechtskraft erwachsen, verletzt sie kein Bundesrecht. Angesichts seiner klar eingeschränkten Berufung musste sie diese beiden Punkte entgegen der Meinung des Beschwerdeführers nicht auch bei einer Abweisung der Berufung prüfen. Die Beschwerde ist in diesem Punkt abzuweisen.