Citation: I 550/04 22.02.2005 E. A

Der 1954 geborene M.________, Staatsangehöriger des ehemaligen Jugoslawien, arbeitete nach Abschluss der Grundschule zunächst als Eisenleger und danach als Bauarbeiter, Gleisbauer und in der Landwirtschaft. Ab Mai 1988 war als Eisenleger im Stundenlohn bei einem Unternehmen im Kanton Zürich tätig. Am 6. Oktober 1997 verletzte sich M.________ bei einem Berufsunfall am rechten Ellbogen und namentlich am rechten Knie, was zu einer vollen Arbeitsunfähigkeit führte. Verschiedene, auch operative, Therapiemassnahmen führten nicht zu einer bleibenden Besserung der seither bestehenden Schmerzen. Zwischenzeitlich ist auch am linken Knie eine Schädigung in Form einer Meniskusläsion eingetreten. M.________ nahm die Arbeit, abgesehen von einem gesundheitsbedingt wieder abgebrochenen Einsatzversuch mit reduziertem Pensum, nicht wieder auf. Dies führte zur Auflösung des bestehenden Anstellungsverhältnisses per Ende 2000. Seither übte M.________ keine Erwerbstätigkeit mehr aus. Die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA) als zuständiger Unfallversicherer richtete bis Ende Juni 2001 ein Taggeld aus. Im Oktober 1998 meldete sich M.________ bei der Invalidenversicherung zum Rentenbezug an. Die IV-Stelle des Kantons Zürich zog die SUVA-Akten bei und holte Arbeitgeberberichte, einen Auszug aus dem individuellen Konto sowie - nebst weiteren Arztberichten - ein MEDAS-Gutachten vom 3. Juni 2002 ein. Danach sind dem Versicherten seit dem Unfall vom 6. Oktober 1997 körperlich schwer belastende Tätigkeiten wie die eines Eisenlegers nicht mehr zumutbar. Die Arbeitsfähigkeit für eine leidensadaptierte körperlich leichte berufliche Tätigkeit ist aus rein rheumatologischer Sicht voll gegeben, indessen aufgrund einer zwischenzeitlich aufgetretenen psychischen Erkrankung in wesentlichem Umfang eingeschränkt. Gestützt auf die fachärztlichen Aussagen sprach die Verwaltung dem Versicherten rückwirkend ab 1. September 1999 bei einem Invaliditätsgrad von 65 % eine halbe Invalidenrente (nebst einer Kinderrente) zu (Verfügung vom 5. Februar 2003 und Einspracheentscheid vom 9. Mai 2003).