Citation: I 180/06 06.02.2007 E. 6

Steht fest, dass der Beschwerdeführer in Bezug auf eine Tätigkeit im eben umschriebenen Sinne gestützt auf die beiden ABI-Gutachten voll arbeitsfähig ist, bleibt zu prüfen, ob und - bejahendenfalls - wie weit sich der Grad der Invalidität in revisionsrechtlich anspruchsrelevanter Weise geändert hat. 6.1 Die IV-Stelle legte dem Einkommensvergleich in der strittigen Revisionsverfügung für das Jahr 2003 ein Valideneinkommen von Fr. 68'900.- zu Grunde. Sie stützte sich dabei korrekt auf die Auskunft der Arbeitgeberin vom 20. Dezember 2002. 6.2 Nimmt der Versicherte wie vorliegend nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihm an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit auf, so können für die Ermittlung des hypothetischen Einkommens nach Eintritt der Invalidität (Invalideneinkommen) die so genannten Tabellenlöhne gemäss der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) herangezogen werden (BGE 126 V 76 f. Erw. 3b/bb). Hier ist wie üblich (vgl. z.B. BGE 126 V 81 Erw. 7a) von der Tabelle A1 ("Monatlicher Bruttolohn [Zentralwert] nach Wirtschaftszweigen, Anforderungsniveau des Arbeitsplatzes und Geschlecht. Privater Sektor") der LSE auszugehen. Mit einfachen und repetitiven Tätigkeiten beschäftigte Männer (LSE 2002 S. 43 TA1 Anforderungsniveau 4) verdienten bei einer wöchentlichen Arbeitszeit von 40 Stunden im Jahre 2002 monatlich Fr. 4557.- (LSE 2002, a.a.O., Zeile "Total"), was bei Annahme einer durchschnittlichen betriebsüblichen wöchentlichen Arbeitszeit von 41,7 Stunden (Die Volkswirtschaft 2006 Heft 7/8 S. 90 Tabelle B9.2 Zeile A-O "Total") einem Einkommen von monatlich Fr. 4751.- (= [Fr. 4557.- : 40] x 41,7) und jährlich Fr. 57'012.- (= Fr. 4751.- x 12) entspricht. Unter Berücksichtigung der nominalen Entwicklung der Männerlöhne von 2002 auf 2003 (Die Volkswirtschaft 2006 Heft 7/8 S. 91 Tabelle B10.3: Nominallohnindex [1939 = 100]) führt dies zu einem Einkommen von Fr. 57'749.- (= [Fr. 57'012.- x 1958] ./. 1933). Selbst unter Berücksichtigung des Maximalabzuges vom statistischen Lohn von 25 % (BGE 126 V 75, AHI 2002 S. 62) für die auch bei leichten Hilfsarbeitertätigkeiten hinzunehmende Behinderung verbleibt ein zumutbares Invalideneinkommen von Fr. 43'312.- (= 57'749.- x 0,75) pro Jahr. 6.3 Aus dem Vergleich dieses Invalideneinkommens mit dem Valideneinkommen von Fr. 68'900.- (Erw. 6.1 hievor) ergibt sich ein Invaliditätsgrad von (gerundet) 37 % (= [Fr. 68'900.- - Fr. 43'312.-] ./. 689). Somit bleibt es auch nach Berücksichtigung des Maximalabzuges bei dem von der IV-Stelle in der strittigen Verfügung ermittelten rentenausschliessenden Invaliditätsgrad von jedenfalls weniger als 40 % (Art. 28 Abs. 1 IVG). Demnach ist die von der Beschwerdegegnerin zum 30. November 2004 verfügte Einstellung der Invalidenrente im Ergebnis nicht zu beanstanden. Hiegegen erhebt der Beschwerdeführer zu Recht keine Einwände.