Citation: 4A_493/2023 E. 4.1

4.1. Die Bes chwerdeführerin 2 macht geltend, die Vorinstanz sei in willkürlicher Weise davon ausgegangen, dass sie sowohl die behauptete Mandatierung im Namen der Beschwerdegegnerin als auch die behauptete Erstellung des Gutachtens für die Beschwerdegegnerin nicht bestritten habe. Ihre Bestreitung der Interessenkollision gemäss Art. 12 lit. c BGFA habe die Bestreitung des behaupteten Mandatsverhältnisses sowie die Erstellung des Gutachtens für die Beschwerdegegnerin beinhaltet. Die Beschwerdeführerin 2 zeigt damit allerdings zum einen nicht hinreichend auf, inwiefern die gerügte Tatsachenfeststellung nicht nur in der Begründung, sondern auch im Ergebnis offensichtlich unhaltbar sein soll (vgl. E. 2.3 hiervor). Zum anderen setzt sie sich auch nicht hinreichend mit der Begründung der Vorinstanz auseinander, wonach sie mit ihrer bloss pauschalen Bestreitung des Interessenkonflikts nur die rechtliche Schlussfolgerung, nicht aber die dieser Schlussfolgerung zugrunde liegenden Tatsachenbehauptungen der Beschwerdegegnerin bestritten habe. Ihre Rüge genügt daher den dargelegten Anforderungen an eine Willkürrüge nicht, weshalb darauf nicht einzutreten ist.