Citation: 2C_460/2017 E. 3.5.1

3.5.1. Hinsichtlich der Beweiswürdigung bezüglich physischer Gewalt stellt die Vorinstanz nicht nur, aber massgeblich auf das Strafurteil des Bezirksgerichts Höfe (nachfolgend: Strafgericht) vom 17. Oktober 2014, welches den Ehegatten in dubio pro reo vom Vorwurf der einfachen Körperverletzung freigesprochen hat, ab. Die Vorinstanz hält fest, im Strafverfahren seien die Arztberichte gewürdigt worden. Diese belegten zwar Verletzungen am Körper der Beschwerdeführerin, aber keineswegs den Ablauf der Geschehnisse wie von der Beschwerdeführerin geschildert. Die Arztberichte beruhten bezüglich Ursache der Verletzungen auf den Schilderungen der Beschwerdeführerin. Die Verletzungen könnten ebenso gut auf dem vom Ehemann beschriebenen Tathergang beruhen. Immerhin habe das Strafgericht die Aussagen des Ehemanns als schlüssig, die entsprechenden Aussagen der Beschwerdeführerin dagegen als unglaubwürdig qualifiziert. Dem begründeten Strafurteil komme deshalb erhöhte Bedeutung zu. Ausserdem sei das Prinzip der Einheit der Rechtsordnung zu berücksichtigen, wonach widersprüchliche Entscheide zu vermeiden und die Verwaltungsbehörde von den tatsächlichen Feststellungen des Strafrichters nur unter bestimmten, vorliegend nicht gegebenen Voraussetzungen abweichen dürfe.