Citation: 8C_131/2021 E. A

A.________, geboren 1967, war seit 1. Oktober 1991 bei der Gesellschaft B.________ (heute C.________ AG) als Werkstattspengler angestellt und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten versichert. Am 29. April 2014 war er am frühen Abend mit seinem Lieferwagen von Tobel nach Heiden unterwegs, als die Lenkerin eines entgegenkommenden Personenwagens einem Tier ausweichen wollte, auf die Gegenfahrbahn geriet und frontal gegen den Wagen von A.________ prallte. Durch die Kollision wurde dieser im Fahrzeug eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr geborgen und danach in Spitalpflege gebracht werden. Am 1. Mai 2014 wurde er aus der stationären Behandlung im Spital D.________ entlassen, wobei mit Austrittsbericht vom 6. Mai 2014 eine Luxationsfraktur des Metatarsophalangealgelenks I und II rechts, eine Sternumkontusion, eine Thoraxkontusion rechts und ein Subgaleahämatom frontal rechts diagnostiziert wurden. Die Suva erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Taggeld; Heilbehandlung). Am 12. Juni 2014 und am 7. Juli 2014 wurden im Spital D.________ zusätzliche Frakturen am linken Fuss sowie ein Skidaumen an der linken Hand festgestellt. Am 2. Januar 2015 nahm A.________ seine Tätigkeit bei der C.________ AG wieder vollzeitig auf, woraufhin die Suva ihre Tag geldleistungen einstellte. Mit Verfügung vom 28. Juni 2016 verneinte sie eine Leistungspflicht hinsichtlich eines Sulcus-ulnaris-Syndroms am linken Ellbogen, weil kein Kausalzusammenhang zum Unfall vom 29. April 2014 bestehe. Daran hielt sie auf Einsprache hin fest (Einspracheentscheid vom 15. Dezember 2016), was das Obergericht Appenzell Ausserrhoden mit Urteil vom 13. Februar 2018 bestätigte. Am 11. Juni 2018 wurde A.________ durch den Kreisarzt Dr. med. E.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, untersucht. Gestützt auf dessen Bericht vom 18. Juni 2018 schloss die Suva den Fall ab und verneinte einen Anspruch auf eine Invalidenrente und eine Integritätsentschädigung (Verfügung vom 29. November 2018). Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 31. Oktober 2019 fest.