Citation: 5A_418/2020 E. 3

Das Obergericht hat Art. 296b SchKG auf die vorliegende Konstellation analog angewendet. Die Nichtbewilligung der Verlängerung der definitiven Nachlassstundung oder das nicht rechtzeitig gestellte Verlängerungsgesuch entfalteten dieselben Wirkungen wie der Widerruf der Nachlassstundung und zögen die Konkurseröffnung nach sich. Vorliegend sei während der Stundungsdauer kein Verlängerungsantrag gestellt worden. Der Verlängerungsantrag des Beschwerdeführers vom 5. Januar 2020 sei verspätet und zudem sei er zu einem solchen Antrag nicht berechtigt (Art. 295b Abs. 1 SchKG). Die Konkurseröffnung sei somit nicht zu beanstanden. Der Beschwerdeführer habe sodann seine Zahlungsfähigkeit nicht glaubhaft gemacht (Art. 174 Abs. 2 SchKG). Die Voraussetzungen für die Aufhebung der Konkurseröffnung seien damit nicht erfüllt.