Citation: 8C_55/2023 E. 4.5.4

4.5.4. Des Weiteren macht die Beschwerdeführerin einen höheren leidensbedingten Abzug geltend. Entgegen ihrer Ansicht drängt sich aber weder aufgrund ihres Alters (Jg. 1971) noch wegen "jahrzehntelanger Abwesenheit vom Arbeitsmarkt" ein zusätzlicher Abzug auf, zumal sie unbestrittenermassen seit Jahren in einem Teilzeitpensum erwerbstätig ist. Dass die Vorinstanz ihr Ermessen bei der Festsetzung des Abzugs von 10 % rechtsfehlerhaft ausgeübt haben soll, wird in der Beschwerde nicht aufgezeigt und ist auch nicht ersichtlich (vgl. zur eingeschränkten Überprüfungsbefugnis des Bundesgerichts bei Ermessensfragen BGE 137 V 71 E. 5.1 f.; Urteil 8C_581/2021 vom 19. Januar 2022 E. 5.1). Mit Blick auf das Ergebnis kann ferner offen bleiben, ob im Rahmen eines Prozentvergleichs überhaupt Raum für einen Abzug besteht.