Citation: U 69/02 16.10.2002 E. 3.1

Im angefochtenen Entscheid werden die für die Bemessung von Integritätsschäden gemäss Art. 25 Abs. 2 UVG in Verbindung mit Art. 36 UVV und Anhang 3 zur UVV geltenden Regeln zutreffend dargelegt; darauf wird verwiesen. Das Gleiche gilt hinsichtlich der von der SUVA in Ergänzung der bundesrätlichen Skala herausgegebenen Bemessungsgrundlagen in tabellarischer Form, welche nach der Rechtsprechung mit Anhang 3 zur UVV vereinbar sind, soweit sie lediglich Richtwerte enthalten, mit denen die Gleichbehandlung aller Versicherten gewährleistet werden soll (BGE 124 V 32 Erw. 1c mit Hinweis). Der Vorinstanz ist auch darin beizupflichten, dass die von der SUVA gestützt auf Tabelle 5 (Integritätsschaden bei Arthrosen) erfolgte Bemessung nicht zu beanstanden ist. Danach gilt bei Endoprothesen nach Coxarthrose ein Richtwert von 20 % bei gutem Erfolg und von 40 % bei schlechtem Erfolg, wobei auch die im Jahre 2000 erfolgte Revision der Richtwerte nichts Neues gebracht hat (vgl. Medizinische Mitteilungen der SUVA Nr. 72, S. 32). Im vorliegenden Fall besteht kein Grund, von diesen Richtwerten abzugehen. Nach den Berichten des Spital W.________ vom 18. März und 14. Mai 1999 ist von einem guten Erfolg der Hüftoperation auszugehen, woran nichts ändert, dass eine gewisse Einschränkung der Gelenkbeweglichkeit verblieben ist, zumal für eine Arthrodese des Hüftgelenks eine Entschädigung von 25 % gilt. Mit einer schweren Hüftarthrose, für welche die Tabelle einen Richtwert von 30 bis 40 % vorsieht, kann der vorliegende operierte Zustand entgegen den Ausführungen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde nicht verglichen werden. Mit SUVA und Vorinstanz ist von einem Richtwert von 20 % auszugehen.