Citation: 8C_452/2016 E. 2

Streitig ist, ob der Versicherte Anspruch auf eine Invalidenrente hat. Vorweg zu prüfen ist, ob Verwaltung und Vorinstanz bei gegebener Aktenlage bundesrechtskonform auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der Aktenbeurteilung des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) vom 7. April 2015 ausgeschlossen und folglich zu Recht auf weitere Abklärungen verzichtet haben. Demgegenüber argumentiert der Beschwerdeführer, angesichts der im Übrigen übereinstimmenden ärztlichen Beurteilungen seiner verbleibenden Leistungsfähigkeit von 50 % in Bezug auf eine leidensangepasste Tätigkeit wären die IV-Stelle und das kantonale Gericht praxisgemäss verpflichtet gewesen, eine versicherungsexterne Begutachtung zu veranlassen. Durch das ausschlaggebende Abstellen auf die reine Aktenbeurteilung des RAD-Arztes hätten Verwaltung und Vorinstanz Bundesrecht verletzt.