Citation: 2C_732/2021 E. 2.3

2.3. Neue Tatsachen und Beweismittel dürfen im bundesgerichtlichen Verfahren nur so weit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG). Nur weil die Vorinstanz nicht der rechtlichen Auffassung der beschwerdeführenden Person gefolgt ist, gibt das angefochtene Urteil noch keinen Anlass, neue Beweismittel zuzulassen. Dazu müsste die Vorinstanz materielles Recht derart angewendet haben, dass bestimmte Sachumstände neu und erstmals - durch das vorinstanzliche Urteil - rechtserheblich würden (vgl. Urteil 2C_582/2020 vom 10. Dezember 2020 E. 3). Echte Noven sind dagegen in jedem Fall unzulässig. Folglich bleiben Tatsachen und Beweismittel unberücksichtigt, die erst nach dem angefochtenen Urteil entstanden sind und somit nicht durch diesen veranlasst worden sein können (vgl. BGE 143 V 19 E. 1.2). Der Brief der Gemeinde U.________ vom 3. August 2021, das Schreiben von Dr. D.________ vom 30. August 2021 sowie das Schreiben des Kantonsarztamtes vom 19. August 2021 sind nach dem vorinstanzlichen Urteil vom 8. Juli 2021 entstanden. Als echte Noven sind diese Dokumente im bundesgerichtlichen Verfahren von vornherein nicht zulässig und können daher nicht beachtet werden. Des Weiteren reichen die Beschwerdeführer eine nicht datierte Bestätigung von Herrn E.________, ein nicht datiertes Schreiben des Einkaufszentrums "F.________", eine nicht datierte "Pétition", nicht datierte Fotografien sowie eine Vollmachtserklärung vom 5. März 2021 und einen Lohnausweis der Beschwerdeführerin vom 2. Juli 2021 ein. Da die anwaltlich vertretenen Beschwerdeführer nicht darlegen, weshalb es ihnen nicht möglich oder zumutbar gewesen sein sollte, diese Beweismittel bereits im vorinstanzlichen Verfahren einzureichen (Art. 99 Abs. 2 BGG), handelt es sich folglich um im bundesgerichtlichen Verfahren unzulässige Beweismittel.