Citation: 6B_954/2019 E. 1.4.4

1.4.4. In subjektiver Hinsicht vermag der Beschwerdeführer mit seinen Ausführungen keine Willkür in den vorinstanzlichen Feststellungen aufzuzeigen, wonach er gewusst habe, dass Videos, die er über WhatsApp erhalte, automatisch auf dem Mobiltelefon gespeichert werden und sich verbotene Dateien auf seinem Mobiltelefon befanden. Diesen Schluss stützt die Vorinstanz nicht nur auf die Aussagen des Beschwerdeführers, sondern auch auf den Umstand, dass dieser notwendigerweise auf die Foto- beziehungsweise Videogalerie seines Mobiltelefons habe zugreifen müssen, um seinem Bekannten das Video via Facebook zugänglich zu machen. Mit diesem zutreffenden Argument setzt sich der Beschwerdeführer nicht auseinander. Ebenso wenig äussert er sich zur vorinstanzlichen Feststellung, wonach er offensichtlich über die erforderlichen Kenntnisse verfügt habe, um das Video von seinem Mobiltelefon auf Facebook hochzuladen, und auch angegeben habe, er erhalte auf verschiedenen Applikationen immer wieder Fotos sowie Videos, und er habe sein Facebook-Profil zu einem späteren Zeitpunkt gelöscht. Die Vorinstanz verfällt nicht in Willkür, wenn sie daraus sowie aus dem Umstand, dass der Beschwerdeführer auch selbst Fotos und Videos verschickte beziehungsweise hochlud, schliesst, er habe gewusst, dass die per WhatsApp erhaltenen Dateien automatisch auf seinem Mobiltelefon gespeichert werden und er diese hätte löschen müssen. Gemäss der bundesgerichtlichen Rechtsprechung zum Cache-Speicher manifestiert seinen Besitzwillen, wer um die automatische Speicherung der strafbaren pornographischen Daten weiss und diese im Nachgang an eine Internetsitzung nicht löscht (vgl. E. 1.3.3). Gleiches gilt vorliegend für die per WhatsApp erhaltenen Dateien. Da der Beschwerdeführer wusste, dass diese verbotenen Dateien automatisch auf seinem Mobiltelefon gespeichert werden und er diese dennoch nicht löschte, hat er seinen Besitzwillen manifestiert.