Citation: 1C_182/2013 E. 3.1.2

3.1.2. Auf der vom Oberförster A.________ am 2. Juni 1995 angefertigten Skizze findet sich neben der schraffiert eingezeichneten illegal gerodeten Waldfläche für die Zufahrtsstrasse der Vermerk "ca. 4 x 2 m, 4 Bäume eingedeckt". Dies spricht dafür, dass die 1995 gerodete Fläche nur ca. 8 m² betrug. Dafür spricht auch deren Bezeichnung als "Zufahrtssträssli" in der Aktennotiz vom 30. November 1995 und der Hinweis, dass Oberförster A.________ Anzeige hätte erstatten müssen, wenn das Vergehen grösseren Ausmasses wäre. Hätte die Strasse schon damals 160 m² bzw. (mit Böschung) 324 m 2 umfasst, wäre dies der Fall gewesen. Aus Ziff. 4 der Aktennotiz vom 30. Juni 2005 ergibt sich lediglich, dass dem Förster, B.________, der illegale Zustand seit längerer Zeit bekannt war und er der Auffassung war, man könnte (nach Durchführung eines Rodungsverfahrens) die heutige Situation von illegal auf geduldet ändern. Dagegen ergibt sich aus dieser Passage nichts zur Frage, ob nach 1995 noch Rodungen vorgenommen wurden. In diesem Punkt erweist sich die Sachverhaltsfeststellung des Verwaltungsgerichts somit nicht als offensichtlich unrichtig.