Citation: 7B_288/2022 E. 2.2.1

2.2.1. Zur mehrfachen Urkundenfälschung erwägt die Vorinstanz unter Hinweis auf BGE 103 IV 178 E. IV zutreffend, dass ärztliche Zeugnisse Urkunden nach Art. 110 Abs. 4 StGB darstellen. Sie hält fest, die ärztlichen Zeugnisse von Dr. E.________ vom 19. April 2017 und Dr. med. F.________ vom 8. Mai 2017, 22. Mai 2017, 2. Juni 2017, 22. Juni 2017, 24. Juli 2017, 1. September 2017, 28. September 2017 seien echte, aber inhaltlich unwahre Urkunden. Indem der Beschwerdeführer diese ärztlichen Zeugnisse veranlasst habe, habe er den objektiven Tatbestand der Falschbeurkundung in Form des Falsch-Beurkunden-Lassens erfüllt. Mit dem wiederholten Einreichen der ärztlichen Zeugnisse habe er beabsichtigt, das Kantonsspital C.________ zur Lohnfortzahlung zu veranlassen, was ihm auch gelungen sei. Der Beschwerdeführer habe mit Täuschungs-, Schädigungs- und Vorteilsabsicht gehandelt. Es stehe ausser Frage, dass er seine Ärzte und das Kantonsspital C.________ wissentlich und willentlich über seine Arbeitsfähigkeit getäuscht und zumindest im Sinne einer Laienwertung gewusst habe, dass die ärztlichen Zeugnisse Urkunden seien. Der subjektive Tatbestand sei somit ebenfalls erfüllt (angefochtenes Urteil E. 4.1.2 und 4.1.3).