Citation: 8C_344/2014 E. 3.2.1

3.2.1. Zu den im Rahmen des Revisionsverfahrens erhobenen medizinischen Befunden hat die Vorinstanz erkannt, Dr. med. D.________ habe gemäss Bericht vom 27. September 2012 abgesehen von einer verminderten Stresstoleranz, keine psychisch bedingten Einschränkungen mehr festgehalten. Die rezidivierende depressive Störung habe sie als "zurzeit remittiert" (ICD-10:F33.4) bezeichnet. Wenn die Ärztin trotzdem eine Arbeitsfähigkeit von lediglich 50 Prozent attestiert habe, lasse sich dies nur damit begründen, dass sie von ihr angenommene rheumatologisch bedingte Einschränkungen mitberücksichtigt habe. Der behandelnde Arzt, Dr. med. E.________, FMH für Innere Medizin, diagnostizierte gemäss Bericht vom 6. September 2012: chronische Depression (seit 2001), chronisches Panvertebralsyndrom bei degenerativen Wirbelsäulenveränderungen (seit 1996), undifferenzierte seronegative Polyarthritis (seit 2000) und Status nach Karpaltunnelrelease rechts und links im Juni 2009 und attestierte eine 50-prozentige Arbeitsunfähigkeit für leidensangepasste Tätigkeiten.