Citation: 5A_164/2021 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes (Art. 20a Abs. 2 Ziff. 2 SchKG). Er wirft der Vorinstanz vor, sie hätte den Sachverhalt von Amtes wegen untersuchen müssen und hätte nicht zum Schluss kommen dürfen, weitergehende journalistische Recherchen seien nicht belegt bzw. ergeben sich nicht aus den Akten. Diese Vorbringen zielen ins Leere. Der in Art. 20a Abs. 2 Ziff. 2 SchKG festgehaltene Untersuchungsgrundsatz verlangt von der Aufsichtsbehörde, das Verfahren zu leiten, die relevanten Tatsachen und erforderlichen Beweismittel zu bestimmen, die Beweiserbringung anzuordnen und die erhobenen Beweise von Amtes wegen zu würdigen. Die am Verfahren Beteiligten trifft eine Mitwirkungspflicht dahingehend, dass sie die Aufsichtsbehörde bei der Sachverhaltsermittlung nach bestem Wissen und Gewissen zu unterstützen haben (Urteile 5A_253/2015 vom 9. Juni 2015 E. 4.1; 5A_9/2011 vom 28. März 2011 E. 4.3). Der Beschwerdeführer legt nicht dar, dass er durch entsprechende Hinweise und Anträge bei der entsprechenden Erhebung weiterer Beweise in genügender Weise mitwirkte. Er zeigt auch nicht auf, welche Beweismittel von der Vorinstanz hätten erhoben werden müssen, um ein andauerndes journalistisches Interesse der Beschwerdegegnerin zu ergründen.