Citation: 1C_1/2016 E. A

Das Departement Bau, Verkehr und Umwelt des Kantons Aargau (im Folgenden: Departement) schrieb am 25. Mai 2015 die Beschwerde von A.A.________ und A.B.________ gegen den Entscheid des Gemeinderats Oberrohrdorf vom 9. Februar 2015 über den Bau von zwei Mehrfamilienhäusern der B.________ AG infolge Beschwerderückzugs als erledigt von der Geschäftskontrolle ab (Dispositiv-Ziffer 1). Die Verfahrenskosten auferlegte es antragsgemäss der B.________ AG (Dispositiv-Ziffer 2). Parteientschädigungen sprach es keine zu (Dispositiv-Ziffer 3). Die Einwohnergemeinde Oberrohrdorf erhob gegen diesen Abschreibungsbeschluss Beschwerde ans Verwaltungsgericht des Kantons Aargau mit dem Antrag, dessen Dispositiv-Ziffer 3 dahingehend abzuändern, dass A.A.________ und A.B.________ verpflichtet würden, ihr einen Parteikostenersatz in noch festzusetzender Höhe zu bezahlen. Mit Urteil vom 11. November 2015 hiess das Verwaltungsgericht die Beschwerde gut, hob Dispositiv-Ziffer 3 des Abschreibungsbeschlusses auf und wies die Sache zur Festsetzung angemessener Parteikosten, welche A.A.________ und A.B.________ der Einwohnergemeinde Oberrohrdorf zu ersetzen hätten, ans Departement zurück (Dispositiv-Ziffer 1). Die Verfahrenskosten auferlegte es A.A.________ und A.B.________ (Dispositiv-Ziffer 2) und verpflichtete diese zudem, der Einwohnergemeinde Oberrohrdorf für das verwaltungsgerichtliche Verfahren eine Parteientschädigung von Fr. 800.-- zu bezahlen (Dispositiv-Ziffer 3).