Citation: 9C_43/2024 E. 3.2.2

3.2.2. Entgegen der Beschwerdeführerin ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz in Bezug auf das psychiatrische Teilgutachten keine eigene Indikatorenprüfung vorgenommen hat. Die Gutachterpersonen legten in umfassender Diskussion der Befunde, Funktionseinbussen und Ressourcen sowie unter Einbezug einer Konsistenz- und Plausibilitätsprüfung aus versicherungsmedizinischer Sicht nachvollziehbar dar, dass die Beschwerdeführerin aufgrund ihrer diagnostizierten Leiden insgesamt in einer adaptierten Tätigkeit zu 40 % in der Arbeitsfähigkeit eingeschränkt ist. Dass der Beschwerdeführerin eine erheblich ausgeprägte Beeinträchtigung der Widerstands- und Durchhaltefähigkeit sowie eine mässige Beeinträchtigung des Planens und Strukturierens von Aufgaben und der Flexibilität und Umstellungsfähigkeit attestiert wird, spricht entgegen der Meinung der Beschwerdeführerin nicht gegen die vorgenommene Einschätzung der Arbeitsfähigkeit der Gutachterpersonen. Vielmehr wurden diese Befunde bei der Festlegung der Arbeitsfähigkeit berücksichtigt, indem das Gutachten festhält, dass in einer angepassten Tätigkeit der verminderten psychophysischen Belastbarkeit im Rahmen eines verständnisvolleren Umfelds Rechnung zu tragen sei. Von der Beschwerdeführerin werden keine weiteren Gründe aufgezeigt, die gegen die Schlüssigkeit und die Nachvollziehbarkeit des Gutachtens sprechen. Dem unter Berücksichtigung der Rechtsprechung von BGE 141 V 281 erstatteten Gutachten zu den Indikatoren lassen sich schlüssige Angaben entnehmen und die medizinisch-psychiatrisch attestierte Arbeitsunfähigkeit von 40 % in Anbetracht der eingeschränkten Ressourcen erscheint begründet.