Citation: 6B_1222/2015 E. 1.2.1

1.2.1. Der Beschwerdeführer macht geltend, selbst ohne Befragung des Zeugen verletze die Vorinstanz den Grundsatz in dubio pro reo. Gegen die Glaubwürdigkeit der Zivilklägerin spreche, dass sie ohne vernünftigen Grund so lange mit der Anzeige gewartet habe. Die Vorinstanz sehe in der Zivilklägerin ein eingeschüchtertes Opfer eines gewalttätigen Ehemannes. Sie folge den Ausführungen der Zivilklägerin (insgesamt und durchgehend) unkritisch und stufe diese als glaubwürdiger ein. Die Vorinstanz gehe willkürlich von zahlreichen Vergewaltigungen aus. Sie stütze sich dabei hauptsächlich auf Aussagen der Zivilklägerin und einen Arztbericht, dem lediglich zu entnehmen sei, dass es immer wieder zu ungewolltem Geschlechtsverkehr gekommen sei.