Citation: I 71/04 12.08.2004 E. 2

Streitig und zu prüfen ist einzig, ob die Invalidenversicherung im Rahmen der invaliditätsbedingten Anpassungen der Küche als Teil des Betätigungsbereiches (Art. 21 Abs. 1 IVG; Art. 2 Abs. 2 HVI) im Rahmen von Ziff. 13.04* HVI-Anhang zu verpflichten ist, über die vorinstanzlich zugesprochenen Fr. 7'006.95 hinaus den Betrag von Fr. 5'284.70 an die höhenverstellbare Arbeitsfläche zu bezahlen. Die Antwort auf diese Frage entscheidet sich daran, ob die Einrichtung dieser höhenverstellbaren Arbeitsfläche im Sinne von Art. 8 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 2 Abs. 4 (Satz 1) HVI eine invaliditätsbedingt notwendige, einfache und zweckmässige Hilfsmittelversorgung darstellt.