Citation: 4A_241/2021 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz erkannte, daraus gehe kein Beweisantrag zur Ermittlung des medizinisch notwendigen, angemessenen und zweckmässigen Pflege- und Betreuungsaufwandes der Patientin hervor. Der Passus "inkl. evtl. erneuter Begutachtung" sei ausdrücklich einzig im Zusammenhang mit den in der Folge aufgelisteten Beweismitteln formuliert - bei diesen fände sich jedoch kein solcher Beweisantrag. Auch würden an dieser Stelle keine Ausführungen zur medizinischen Notwendigkeit, der Angemessenheit und Zweckmässigkeit des behaupteten Umfangs an Pflege- und Betreuungsleistungen gemacht. Wenn in der Klage überhaupt ein Gutachten formell korrekt beantragt worden sein sollte, dann höchstens über den effektiv angefallenen Aufwand und nicht über dessen Erforderlichkeit und Notwendigkeit. Es sei kein Gutachten über die Angemessenheit und Erforderlichkeit des Pflege- und Betreuungsaufwandes beantragt worden. Die Vorinstanz verweist auf Stellen in den erstinstanzlichen Rechtsschriften, aus denen hervorgehe, dass die Beschwerdeführer der Einholung eines Gutachtens auch nicht im Eventualstandpunkt zugestimmt, sondern ausdrücklich gegen die Abnahme weiterer Beweise opponiert hätten.