Citation: 1C_514/2024 E. 6.3

6.3. Die Beschwerdeführenden machen weiter geltend, entgegen den diesbezüglichen Ausführungen der Vorinstanz belege der WFO das gesamte Vermögen von G.________ und stützen sich dabei auf ein Schreiben vom 30. August 2024 der Anwaltskanzlei E1.________, die G.________ vor dem High Court of Justice of England and Wales vertritt. Dieser könne somit gar keine Zahlungen an die Beschwerdeführenden bzw. an ihre Gesellschaften tätigen. Soweit die Herkunft der Gelder betroffen ist, die es den Beschwerdeführenden erlaubt haben, ihre verschiedenen Immobilien zu erwerben, ist dieser Einwand der Beschwerdeführenden unerheblich. Diese Immobilien wurden nämlich unbestrittenermassen vor der Verfügung des WFO erworben. Soweit die Beschwerdeführenden mit diesen Ausführungen hingegen belegen wollen, dass etwaige Transaktionen zwischen G.________ und ihnen seit der Verfügung des WFO gar nicht mehr stattfinden könnten, ist ihnen - wie dies bereits die Vorinstanz getan hat - entgegenzuhalten, dass gemäss ukrainischem Antikorruptionsbüro vermutet wird, dass über USD 4 Mia. der Bank H.________ auf Konten in der Schweiz geflossen sein sollen. Gleichzeitig wurde der WFO jedoch nur über USD 2.6 Mia. verfügt, d.h. G.________ darf über jegliches über USD 2.6 Mia. hinausgehendes Vermögen frei verfügen. Es ist also durchaus möglich, dass G.________ den WFO nicht verletzen muss, um Finanztransaktionen vorzunehmen. Dazu äussern sich die Beschwerdeführenden nicht. Mit anderen Worten zeigen sie also nicht auf, dass keine Gelder von G.________ in ihre Gesellschaften fliessen.