Citation: 2C_725/2017 E. 3.3.1

3.3.1. Bezüglich der Parteientschädigung für das erst- und das zweitinstanzliche Verfahren hat der Beschwerdeführer rund zwei Monate vor Fällung des vorinstanzlichen Entscheides gegenüber der Vorinstanz ausdrücklich die Einreichung entsprechender Kostennoten offeriert für den Fall, dass dies nötig sein sollte, weil die Kostennoten nicht direkt bei den unteren Instanzen eingereicht werden könnten. Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung besteht grundsätzlich keine Pflicht eines Gerichts, den Beschwerdeführer zur Einreichung einer Kostennote für das betreffende Verfahren aufzufordern (Urteil 4A_325/2015 vom 9. Februar 2016 E. 5.3, nicht publ. in: BGE 142 III 131; Urteil 2C_253/2016 vom 10. November 2016 E. 4). Eine solche Pflicht ergibt sich allenfalls aus dem kantonalen Recht (vgl. Urteil 6B_735/2009 vom 31. Mai 2010 E. 1). Vorliegend geht es jedoch um die Parteientschädigung für das erst- und das zweitinstanzliche Verfahren. Aus dem Gebührentarif für Rechtsanwälte geht nicht hervor, dass der Beschwerdeführer auch für das zweitinstanzliche Verfahren direkt beim Verwaltungsgericht eine Kostennote einreichen konnte. Für ihn war unter diesen Umständen nicht voraussehbar, dass die Vorinstanz unmittelbar die Parteientschädigung für das zweitinstanzliche Verfahren festsetzen würde. Letztere hätte sich deshalb bezüglich des zweitinstanzlichen Verfahrens aufgrund des Anspruchs auf rechtliches Gehör ausnahmsweise mit der Anfrage des Beschwerdeführers auseinandersetzen und diesem vor dem Entscheid antworten müssen, ob eine Kostennote direkt beim Verwaltungsgericht eingereicht werden soll. Durch ihre Unterlassung einer Rückmeldung und ihren Entscheid über die Parteientschädigung für das zweitinstanzliche Verfahren hat die Vorinstanz dem Beschwerdeführer die Möglichkeit genommen, überhaupt eine spezifizierte Kostennote vorzulegen und entsprechend gehört zu werden. Damit hat die Vorinstanz den Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt.