Citation: 8C_529/2022 E. A

A.a. Die 1968 geborene A.________ war seit 14. Mai 2002 bei der Firma B.________ als Kassiererin angestellt und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) obligatorisch unfallversichert. Am 2. Juli 2005 fuhr ihr ein Stapler über die Zehen am linken Fuss. Sie erlitt ein Quetschtrauma des Vorfusses mit Endphalanxfrakturen der Zehen I und II sowie Nagelluxation. Die Suva kam für die Heilbehandlung und das Taggeld auf. Am 20. Oktober 2005 wurde die Behandlung abgeschlossen. A.b. Am 12. April 2007 meldete die Arbeitgeberin der Suva einen Rückfall der Beschwerdeführerin. Die Suva erbrachte erneut Leistungen, bis sie diese mit Schreiben vom 12. November 2007 per 2. September 2007 einstellte. A.c. Am 15. März 2010 zeigte die Versicherte der Suva erneut einen Rückfall an. Mit Verfügung vom 24. September 2010 verneinte diese einen Zusammenhang zwischen den gemeldeten Beschwerden und dem Unfall vom 2. Juli 2005. Hieran hielt sie mit unangefochten in Rechtskraft erwachsenem Einspracheentscheid vom 22. August 2011 fest. A.d. Am 29. Juni 2020 ersuchte die Versicherte die Suva um revisionsweise Aufhebung des Einspracheentscheides vom 22. August 2011 und um rückwirkende Leistungszusprache. Die Suva wies das Revisionsgesuch mit Verfügung vom 15. Oktober 2020 ab. Dies bestätigte sie mit Einspracheentscheid vom 30. Juli 2021.