Citation: 4A_180/2023 E. 3.3

3.3. Die Beschwerdeführerin bringt vor, die Zuständigkeit der FIFA-Kommission für den Status von Spielern hätte vorausgesetzt, dass der Beschwerdegegner als Fussballtrainer ( " coach ") im Sinne von Art. 22 Abs. 1 lit. c des FIFA-Reglements bezüglich Status und Transfer von Spielern zu qualifizieren sei ( " [...] FIFA is competent to hear [...] employment-related disputes between a club or an association and a coach of an international dimension"). Die Beschwerdeführerin verkennt, dass mit auf Art. 190 Abs. 2 lit. b IPRG gestützter Unzuständigkeitsrüge vor Bundesgericht einzig geltend gemacht werden kann, das TAS habe sich zu Unrecht zur Beurteilung der Anfechtungsklage für zuständig erklärt; demgegenüber kann die vom TAS geprüfte und bejahte Zuständigkeit der FIFA-Kommission für den Status von Spielern nicht Gegenstand der Rüge nach dieser Bestimmung sein (BGE 148 III 427 E. 5.2.4; Urteile 4A_420/2022 vom 30. März 2023 E. 5.2.4; 4A_344/2021 vom 13. Januar 2022 E. 5). Damit zielt auch das Vorbringen ins Leere, der Einzelrichter der FIFA-Kommission habe die Bindungswirkung eines vorangehenden (angeblich rechtskräftigen) Unzuständigkeitsentscheids der FIFA-Kommission missachtet. Auf die Rüge der fehlenden Zuständigkeit der FIFA-Kommission ist nicht einzutreten. Die Beschwerdeführerin fügt zwar in allgemeiner Weise an, "in dieser Konstellation" sei auch das - von ihr selbst angerufene - TAS nicht befugt gewesen, als Rechtsmittelinstanz in der Sache zu entscheiden und stellt vor Bundesgericht unter anderem das Begehren, es sei die Unzuständigkeit des TAS festzustellen. Sie begründet diese Rüge und diesen Antrag jedoch nicht weiter, weshalb auch darauf nicht einzutreten ist.