Citation: 6B_585/2016 E. 1.3

1.3. Eine Verletzung der aus dem Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) fliessenden Begründungspflicht (Art. 81 Abs. 3 lit. a StPO) ist nicht ersichtlich. In Rechtsmittelverfahren darf das Gericht für die Beweiswürdigung ohne Weiteres auf die Begründung im erstinstanzlichen Urteil verweisen (Art. 82 Abs. 4 StPO; vgl. BGE 123 I 31 E. 2). Damit macht sie diese zu ihrer eigenen. Im zu beurteilenden Fall beschränkt sich die Vorinstanz im Übrigen nicht auf eine pauschale Verweisung auf die Erwägungen des erstinstanzlichen Urteils, sondern begründet ihr Urteil auch mit eigenen Erwägungen. Dabei setzt sie sich mit den entscheidrelevanten Ausführungen des Beschwerdeführers auseinander und begründet ihren Entscheid hinreichend. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers ist nicht erforderlich, dass sie sich mit allen Standpunkten ausführlich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt. Sie durfte sich auf die für den Entscheid wesentlichen Punkte beschränken. Das Urteil genügt der Begründungspflicht, wenn wenigstens kurz die Überlegungen genannt werden, von denen sich die Behörde hat leiten lassen und auf die sich ihr Entscheid stützt (BGE 139 IV 179 E. 2.2; 138 IV 81 E. 2.2, je mit Hinweis). Inwiefern der Beschwerdeführer den Entscheid nicht sachgerecht anfechten konnte, legt er nicht dar und ist auch nicht ersichtlich.