Citation: 6B_678/2021 E. A

A.A.________ teilte in der ersten Hälfte des Jahres 2008 ihrem damals über 75-jährigen Nachbarn C.________ (nachfolgend: Privatkläger), zu welchem sie ein freundschaftliches Verhältnis pflegte, mit, dass sie Aussicht auf den Erwerb von Grundstücken in U.________ und in V.________ hatte. Sie gründete zu diesem Zweck zusammen mit dem Privatkläger am 7. August 2008 die D.________ AG mit Sitz in V.________/BL. Die Gesellschaft bezweckte den Bau, Handel und die Verwaltung von Immobilien. Im Wesentlichen ging es dabei um die Liegenschaften Nr. xxx in U.________ sowie Nr. yyy und zzz in V.________. Das Aktienkapital der D.________ AG betrug Fr. 200'000.--, welches vom Privatkläger und von A.A.________ je zur Hälfte gezeichnet worden war, wobei letztere ihren Aktienanteil nie liberiert haben soll. Als Verwaltungsräte wurde neben dem Privatkläger und einer weiteren Person der Ehemann von A.A.________, B.A.________, bestellt. A.A.________ führte die Geschäfte der Gesellschaft. Im Dezember 2009 wurde das Aktienkapital auf Vorschlag des Privatklägers auf Fr. 500'000.-- erhöht, wobei die Einlagen mit den von ihm und A.A.________ als Aktionäre der Gesellschaft gewährten Darlehen verrechnet werden sollten. Das in der Buchhaltung verbuchte Darlehen war von A.A.________ allerdings nie gewährt worden. Am 13. April 2010 wurde über die D.________ AG der Konkurs eröffnet. A.A.________ wird in verschiedenen Punkten Urkundenfälschung, mehrfache Erschleichung einer Falschbeurkundung sowie Veruntreuung, eventualiter qualifizierte ungetreue Geschäftsbesorgung und ihrem Ehemann B.A.________ qualifizierte ungetreue Geschäftsbesorgung vorgeworfen.