Citation: 5P.104/2005 18.07.2005 E. B

B.a Auf Antrag von Z.________ verbot der Einzelrichter im summarischen Verfahren des Bezirkes Meilen am 29. März 2004 X.________ und Y.________, die mit Beschluss des Gemeinderates A.________ bewilligten Umbauarbeiten auszuführen, soweit es sich dabei nicht um die beispielhaft (insbesondere) aufgezählten baulichen Renovations- und Unterhaltsarbeiten handelt. Gleichzeitig setzte er Z.________ Frist an, um für allfälligen Schaden eine Sicherheit von Fr. 80'000.-- zu leisten und die Klage beim Friedensrichter bzw. beim Gericht anhängig zu machen. B.b Am 7. Juni 2004 erhob Z.________ Klage beim Bezirksgericht Meilen. Mit Präsidialverfügung vom 8. Juni 2004 wurde davon Vormerk genommen, dass das am 29. März 2004 erlassene Bauverbot während der Dauer des ordentlichen Verfahrens im Sinne einer vorsorglichen Massnahme weiterhin gelte. B.c Am 2. Juli 2004 stellte Z.________ beim Bezirksgericht Meilen ein Begehren um superprovisorischen Erlass eines vorsorglichen Bauverbots betreffend die innere Brandmauer und den Scheunenteil, weil X.________ und Y.________ trotz der Verfügung vom 29. März 2004 verschiedene unzulässige Umbauarbeiten vorgenommen hätten. Weiter verlangte sie, den Scheunenteil zu verschliessen, damit keine Bauarbeiten mehr vorgenommen werden könnten. Das Bezirksgericht Meilen entsprach zunächst mit Zirkulationsbeschluss vom 5. Juli 2004 dem Gesuch insoweit, als X.________ und Y.________ superprovisorisch verboten wurde, an der inneren Brandmauer und im Scheunenteil irgendwelche Bauarbeiten auszuführen, und ihnen befohlen wurde, bereits begonnene bzw. im Gang befindliche Bauarbeiten einzustellen. B.d Mit Beschluss vom 21. Oktober 2004 verbot das Bezirksgericht Meilen X.________ und Y.________ an dem auf ihrer Liegenschaft gelegenen Gebäude Bauarbeiten auszuführen, sofern es sich nicht um bauliche Renovations- und Unterhaltsarbeiten im Sinne von Dispositiv-Ziff. 1 der Verfügung des Einzelrichters vom 29. März 2004 handelt (Dispositiv-Ziff. 1). Zusätzlich wurde die Zuwiderhandlung gegen das Bauverbot gemäss Art. 292 StGB unter Strafe gestellt (Dispositiv-Ziff. 2). Alle übrigen Anträge der Parteien wurden aufgewiesen (Dispositiv-Ziff. 3) und die einstweilige vorsorgliche Massnahme vom 5. Juli 2004 aufgehoben, soweit sie nicht der vorsorglichen Massnahme vom 29. März 2004 entspricht (Dispositiv-Ziff. 4). Schliesslich wurde die Sicherheit für allfällige von X.________ und Y.________ vorgesehene Rückbauarbeiten geregelt (Dispositiv-Ziff. 5). B.e Dagegen rekurrierte Z.________ an das Obergericht des Kantons Zürich. Dessen I. Zivilkammer hiess mit Beschluss vom 16. Februar 2005 den Rekurs gut, soweit sie darauf eintrat, hob die Dispositiv-Ziffern 1, 3, 4 und 5 des bezirksgerichtlichen Beschlusses vom 21. Oktober 2004 auf und ersetzte sie durch folgende Fassung: