Citation: 5A_300/2018 E. A

A.a. A.A.________ (geb. 1983) und B.B.________ (geb. 1984) sind die nicht miteinander verheirateten Eltern von C.B.________ (geb. 18. Januar 2008). A.b. Mit Entscheid vom 12. Dezember 2017 entzog die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Oberland West (im Folgenden: KESB) den Eltern das Aufenthaltsbestimmungsrecht über C.B.________ (Ziff. 1). Sie verfügte dessen Unterbringung in der Institution D.________ (Ziff. 2). Die Eltern wurden unter Straffolge angewiesen, C.B.________ dorthin zu bringen und mit der Institution und den weiteren Fachstellen und -personen zusammenzuarbeiten (Ziff. 5 und 6). Weiter ernannte sie Dr. iur. E.________ als Kindesvertreterin (Ziff. 7). Einer allfälligen Beschwerde gegen den Entscheid entzog die KESB die aufschiebende Wirkung (Ziff. 15). A.c. A.A.________ und B.B.________ erhoben am 17. Dezember 2017 Beschwerde beim Obergericht (Kindes- und Erwachsenenschutzgericht) des Kantons Bern. Im Wesentlichen verlangten sie die Aufhebung der von der KESB verfügten Fremdplatzierung. In einer weiteren Eingabe vom 18. Dezember 2017 verlangten sie die superprovisorische und vorsorgliche Anordnung, dass C.B.________ weder im D.________ schnuppern gehen noch in diesen am 8. Januar 2018 eintreten müsse. Stattdessen sei superprovisorisch und vorsorglich anzuordnen, dass C.B.________ von seinen Eltern zuhause privat unterrichtet werden dürfe. A.d. Mit Verfügung vom 21. Dezember 2017 wies der Instruktionsrichter der Vorinstanz den Antrag auf Wiederherstellung der von der KESB entzogenen aufschiebenden Wirkung ab. Er forderte die Kindesvertreterin sowie die Beiständin zur Einreichung einer Stellungnahme auf und wies die Eltern in diesem Zusammenhang unter Androhung der Straffolgen von Art. 292 StGB an, der Kindesvertreterin hierfür Kontakt zum Kind zu gewähren (Ziff. 4). Weiter forderte er die Eltern im Zusammenhang mit einem Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege auf, innert einer Frist von zehn Tagen aktuelle Belege einzureichen (Ziff. 8). Auf eine gegen die Strafandrohung in Ziff. 4 und die Frist zur Einreichung der Belege gerichtete Beschwerde der Kindseltern vom 22. Januar 2018 trat das Bundesgericht mangels hinreichender Begründung nicht ein (Urteil 5A_74/2018 vom 2. Februar 2018). A.e. Am 4. Januar 2018 fand bei der KESB ein Gespräch statt, zu welchem nur der Kindsvater erschien. Am 8. Januar 2018 brachten die Beschwerdeführer C.B.________ nicht wie von der KESB angeordnet zum D.________, sondern liessen ihn in die Waldschule KerbHolz28 eintreten. A.f. Mit Beschwerdeergänzung vom 12. Januar 2018 beantragten die Eltern, es sei - auch superprovisorisch und vorsorglich - anzuordnen, dass C.B.________ in der Waldschule KerbHolz28 beschult werden und er jeden Tag zuhause übernachten könne. Mit verfahrensleitender Verfügung vom 16. Januar 2018 wurde auch dieser Antrag vom Instruktionsrichter abgewiesen und die Eltern (noch einmal) unter Strafandrohung angewiesen, der Kindesvertreterin zwecks Verfassens einer Stellungnahme den Kontakt zu C.B.________ zu gewähren. Gleichzeitig wurden die Eltern darauf hingewiesen, dass die Platzierung im D.________ und die damit verbundenen, strafbewehrten Weisungen der KESB nach wie vor in Kraft seien. A.g. Am 21. Februar 2018 hörten die Richter der Vorinstanz den Jungen persönlich an. An der Hauptverhandlung vom 7. März 2018 wurden die Eltern persönlich angehört, ein Vertreter der KESB und die Beiständin befragt sowie F.________ und G.________ als Zeuginnen einvernommen. A.h. Mit dem am 7. März 2018 mündlich eröffneten Urteil wies das Obergericht die Beschwerde ab, soweit der KESB-Entscheid nicht bereits in Rechtskraft erwachsen war (Ziff. 2). A.A.________ und B.B.________ wurde die unentgeltliche Rechtspflege gewährt. Das Dispositiv wurde den Parteien am 12. März 2018 auf dem Postweg zugestellt, worauf am 15. März 2018 eine Vollstreckungsverfügung der KESB erging. Die Begründung des Entscheids vom 7. März 2018 wurde am 16. März 2018 versandt und am 20. März 2018 zugestellt.