Citation: 6B_741/2021 E. 5.4

5.4. Der Beschwerdeführer verkennt, dass nach der (soeben dargelegten) Rechtsprechung neben der - verbindlich festgestellten - Vorteilsabsicht nicht zusätzlich ein (Vermögens-) Schaden oder eine Schädigungsabsicht vorliegen muss. Es steht fest, dass die Lebensversicherung auf die Beschwerdegegnerin 2 lautete und deren Einverständnis für die Auflösung erforderlich gewesen wäre (vgl. vorangehende E. 4.1.3). Unbesehen der güterrechtlichen Qualifikation des fraglichen Vermögenswertes beschnitt der Beschwerdeführer mit seinem Vorgehen rechtswidrig die vermögensrechtlichen Befugnisse seiner (damaligen) Ehefrau. Demnach verletzt die Vorinstanz kein Recht, indem sie den Tatbestand des Art. 251 StGB für erfüllt hält.