Citation: 6B_60/2019 E. 5

Unbekümmert um die fehlende Legitimation in der Sache selbst kann die Privatklägerschäft die Verletzung jener Parteirechte geltend machen, die ihr nach dem Verfahrensrecht, der Bundesverfassung oder der EMRK zustehen und deren Missachtung eine formelle Rechtsverweigerung bedeutet. Soweit eine Rüge zulässig ist, ist klar und detailliert darzulegen, inwieweit das angerufene Recht verletzt worden sein soll (Art. 106 Abs. 2 BGG). Die Beschwerdeführerin rügt "Rechtsverweigerung und Rechtsverzögerung", "absolut massloses Übertreten gesetzlicher Fristen", "unvollständige Aktenüberstellung", "unbeantwortet gelassene Akteneditionsgesuche" und "verweigerte Akteneinsicht". Sie macht eine Verletzung des rechtlichen Gehörs und des Anspruchs auf ein faires Verfahren geltend und verlangt gestützt auf Art. 6 EMRK den "effektiven Zugang zu allen Unterlagen, die sich in den Händen staatlicher Behörden befinden". Soweit die Beschwerdeführerin überhaupt die Verletzung von Parteirechten rügt, die sich auf das vorliegende Verfahren beziehen, genügen ihre Ausführungen den Voraussetzungen von Art. 42 Abs. 2 BGG und Art. 106 Abs. 2 BGG nicht. Die Beschwerdeführerin setzt sich mit den Erwägungen im angefochtenen Beschluss (S. 2 f. und S. 16 f.) nicht auseinander und legt namentlich nicht dar, inwiefern das Obergericht im vorliegenden Strafverfahren Recht verweigert, verzögert oder masslos gesetzliche Fristen überschritten haben soll und es mit dem Nichteintreten auf das Gesuch um vollumfängliche Akteneinsicht und mit der Abweisung des allfällig sinngemässen Beweisantrags auf Aktenedition bei der Eidgenössischen Ausgleichskasse, der Publica, der Raiffeisenbank sowie der Berner Kantonalbank Recht verletzt haben könnte.