Citation: 8C_760/2016 E. 4.2.2

4.2.2. Die sachliche Notwendigkeit einer anwaltlichen Interessenwahrung setzt voraus, dass eine Verbeiständung durch Verbandsvertreter, Fürsorgestellen oder andere Fach- und Vertrauensleute sozialer Institutionen nicht in Betracht fällt (vgl. Urteile 9C_878/2012 vom 26. November 2012 E. 3.6 und 9C_951/2008 vom 20. März 2009 E. 2.1). In diesem Zusammenhang bringt der Beschwerdeführer vor, das sozialversicherungsrechtliche Know-How der Vereinigung C.________ sei sehr beschränkt. Aus diesem Grund habe die Vereinigung die Rechtsvertreterin an den Versicherten vermittelt, damit diese mit der Wahrung seiner Interessen beauftragt werden könne. Es sei somit nachweislich falsch, dass sich der Beschwerdeführer durch die Vereinigung C.________, ohne anwaltliche Vertretung, erfolgreich gegen den Vorbescheid der Beschwerdegegnerin hätte zur Wehr setzen können. Demgegenüber hat das kantonale Gericht zutreffend festgestellt, dass der Beschwerdeführer, vertreten durch die Vereinigung C.________, bereits gegen zwei Vorbescheide bezüglich Rentenanspruch erfolgreich Einwand erheben konnte. Die von dieser Vereinigung eingereichten Rechtsschriften waren stets sehr ausführlich, verständlich und nachvollziehbar abgefasst. Aufgrund dessen ist nicht ersichtlich, inwiefern die anwaltliche Verbeiständung zwingend erforderlich gewesen sein soll. Vielmehr war es dem Versicherten möglich, sich weiterhin durch die Vereinigung C.________ vertreten zu lassen.