Citation: 1B_145/2021 E. 1

Das Stadtrichteramt Zürich erliess am 12. Mai 2020 einen Strafbefehl gegen A.________ wegen Widerhandlungen gegen die Strassenverkehrsgesetzgebung. A.________ erhob dagegen Einsprache, worauf ihm das Stadtrichteramt mitteilte, dass sich die Einsprache als verspätet erweise. A.________ teilte daraufhin dem Stadtrichteramt mit, dass er die Einsprache nicht zurückziehe. Die Einhaltung der zehntägigen Einsprachefrist sei ihm nicht möglich gewesen; er beantrage daher die Wiederherstellung der Einsprachefrist. Das Stadtrichteramt überwies am 7. Juli 2020 die Akten an das Bezirksgericht Zürich, welches mit Verfügung vom 2. November 2020 auf die Einsprache nicht eintrat und den Strafbefehl vom 12. Mai 2020 für rechtskräftig erklärte. Dagegen erhob A.________ am 24. November 2020 Beschwerde. Die III. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Zürich hiess mit Verfügung vom 18. Februar 2021 die Beschwerde gut, hob die Verfügung des Bezirksgerichts Zürich vom 2. November 2020 ersatzlos auf und wies das Stadtrichteramt Zürich an, nach Eingang der Akten über das Fristwiederherstellungsgesuch zu entscheiden.