Citation: 8C_344/2021 E. 8.1.1

8.1.1. Die Suva-Ärztin Dr. med. M.________ führte in der Beurteilung vom 13. September 2018 aus, sie halte bei unfallbedingter Commotio/Contusio cerebri mit wahrscheinlicher Contusio auris internae beidseits vorübergehende Ohrgeräusche und Schwindelbeschwerden für unfallkausal und empfehle den Schadenfall zur Anerkennung, wobei zumindest in Bezug auf die Schwindelbeschwerden nach zwei unauffälligen otoneurologischen Untersuchungen der Endzustand festgestellt werden könne. Bezüglich der Ohrgeräusche könne der Endzustand erst zwei Jahre nach dem Unfall in Bezug auf eine mögliche Integritätseinbusse beurteilt werden. Bei einem Hörverlust rechts von knapp 14 % und links von 18 % mit Tinnitus ergebe sich noch die therapeutische Option einer Hörgeräteanpassung ggf. mit Tinnitusnoisern. Die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers sei aus ORL-Sicht nicht eingeschränkt. Sie bitte um erneute Dossiervorlage, sofern sich weitere Fragen oder Aspekte ergäben, zur Beurteilung und biete eine fachärztliche Untersuchung zur Feststellung des Endzustandes zwei Jahre nach dem Velounfall im Frühjahr 2020 an. An dieser Beurteilung hielt Dr. med. M.________ in derjenigen vom 24. Januar 2019 im Wesentlichen fest.