Citation: I 107/05 29.11.2005 E. 3.2

3.2.1 Das kantonale Gericht hat die Sach- und Rechtslage hinsichtlich der für die Bemessung des Invalideneinkommens massgebenden Arbeitsfähigkeit gründlich geprüft und die fachärztlichen Berichte, namentlich das Gutachten des Zentrums X.________ vom 5. Juni 2003, umfassend und substantiell gewürdigt. Anders als die Beschwerdeführerin geltend macht, hat die Vorinstanz in zutreffender Würdigung der bisherigen medizinischen Akten, worauf verwiesen werden kann, erkannt, dass - anhand der für die Begründung einer invalidisierenden Wirkung von somatoformen Schmerzstörungen einschlägigen Kriterien (vgl. BGE 131 V 49, 130 V 352) - nicht davon ausgegangen werden kann, die Verwertung der aus somatischer Sicht verbleibenden Leistungsfähigkeit von 50 Prozent sei unzumutbar. Die entsprechende Diagnose allein begründet noch keine Invalidität, sondern es besteht die Vermutung, dass sie und ihre Folgen mit zumutbarer Willensanstrengung überwindbar seien; lediglich in Ausnahmefällen wird angenommen, dass Umstände, welche die Schmerzbewältigung intensiv und konstant behindern, den Wiedereinstieg in den Arbeitsprozess unzumutbar machen. Die in diesem Zusammenhang erhobene Rüge, die Vorinstanz habe die vom 28. August 2002 bis zum 6. Februar 2003 dauernde, erfolglos gebliebene ambulante Therapie in der Klinik Y.________, nicht berücksichtigt, ist unbegründet. Tatsache und Verlauf dieser Behandlung waren den Experten des Zentrums X.________ bekannt, wie im Gutachten ausdrücklich vermerkt wird. Auch lag der Bericht der Schmerzklinik (Dr. V.________) vom 5. März 2003 bei den kantonalen Akten. Die Vorinstanz hat im Zusammenhang mit der Prüfung, ob der psychogene Anteil des Schmerzsyndroms überwindbar sei, denn auch eine "gewisse Therapieresistenz" anerkannt. Die fehlgeschlagene mehrmonatige Schmerztherapie schlug sich damit durchaus im kantonalen Entscheid nieder. 3.2.2 Die Versicherte liess vorinstanzlich geltend machen, sie befinde sich "gegenwärtig" bei Dr. P.________, Psychiatrische Klinik W.________, in Behandlung, und beantragte diesbezüglich eine amtliche Erkundigung. Die Vorinstanz gelangte zur Auffassung, dies beschlage den Zeitraum nach Erlass des Einspracheentscheids vom 7. April 2004. Der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin räumt in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde ein, mit seiner Formulierung in der vorinstanzlichen Beschwerde die zeitliche Dimension des Vorbringens nicht genügend deutlich gemacht zu haben. Dem Untersuchungsgrundsatz entsprechend hätte der genannte Beweisantrag allerdings zu einer Erkundigung von Amtes wegen führen müssen. Wenn es zutrifft, dass sich die Beschwerdeführerin schon anderthalb Jahre vor Erhebung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vom 4. Februar 2005 in dauernde psychiatrische Behandlung begab, betrifft dies den Zeitraum ab September 2003, also acht Monate vor Erlass des Einspracheentscheids. Die damaligen Verhältnisse werden aber vom Gutachten des Zentrums X.________ vom 5. Juni 2003, das auf im Januar 2003 vorgenommenen Untersuchungen beruht, nicht mehr erfasst. Mit Bezug auf Diagnose und Arbeitsfähigkeit besteht insoweit eine Lücke in der Sachverhaltsabklärung. Ob die Zumutbarkeitsbeurteilung im Sinne des in Erw. 3.2.1 hievor Gesagten auch für diesen Zeitraum noch gilt, ist offen, da die weitere gesundheitliche Entwicklung nicht aktenkundig wurde. Die Sache ist zur ergänzenden Abklärung der Frage an die IV-Stelle zurückzuweisen, ob sich nach der Beurteilung durch das Zentrum X.________ bis zum Erlass des Einspracheentscheids eine massgebliche Verschlechterung des Gesundheitszustandes eingestellt hat.