Citation: 5D_89/2023 E. 3

Die Beschwerdeführerin äussert sich weitschweifig zur unkorrekten Zustimmungserklärung der Beschwerdegegnerin, zu den in ihren Augen diesbezüglich willkürlichen Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanzen sowie zur Erbschaftsangelegenheit selbst. Dies geht an der Sache vorbei, denn Kernerwägung der vorinstanzlichen Entscheide war, dass die Beschwerdeführerin mit Erklärung vom 30. Januar 2019 gegenüber dem Gericht die Anordnung als erfüllt bezeichnet hatte. Mit ihrer diesbezüglichen Behauptung, ihre Erklärung habe gar nicht unmissverständlich gewesen sein können, wenn sie gleichzeitig bereits vor Bezirksgericht Dielsdorf und sodann vor Obergericht alles beanstandet habe, und sie hätte ansonsten auch gar kein Vollstreckungsgesuch gestellt, da dies jeglicher Logik entbehren würde, ist keine Willkür darzutun. Sie bestreitet letztlich nicht, dass sie mit Schreiben vom 30. Januar 2019 festhielt, die Zustimmungserklärung gemäss Dispositivziffer 1b des Entscheides vom 2. Oktober 2018 erhalten zu haben. Das Obergericht durfte damit willkürfrei den das Vollstreckungsgesuch abweisenden erstinstanzlichen Entscheid schützen.