Citation: 2C_672/2009 21.04.2010 E. A

X.________ erhielt von der Gesundheits- und Sozialdirektion des Kantons Nidwalden am 12. November 2003 die Bewilligung zur selbständigen Ausübung der Tätigkeit als medizinischer Masseur. Am 6. März 2006 wurde er wegen sexueller Belästigung im Sinne von Art. 198 StGB zum Nachteil einer Patientin zu einer Busse von Fr. 500.-- verurteilt. Gegen den Strafbefehl erhob X.________ zunächst Einsprache, zog diese aber später zurück, womit der Strafbefehl in Rechtskraft erwuchs. Im Februar 2007 teilte die Kantonspolizei Nidwalden der Gesundheits- und Sozialdirektion mit, dass gegen X.________ weitere Strafverfahren unter anderem wegen sexueller Belästigung von Patientinnen hängig seien. Daraufhin hörte die Gesundheits- und Sozialdirektion X.________ im Hinblick auf einen allfälligen Entzug der Berufsausübungsbewilligung persönlich an. Der Anhörung wohnten auch der zuständige Regierungsrat, der Kantonsarzt sowie der Direktionssekretär und Vorsteher des Gesundheitsamtes bei. In der Folge entzog die Gesundheits- und Sozialdirektion des Kantons Nidwalden X.________ die Bewilligung zur selbständigen Berufsausübung mit Verfügung vom 10. April 2007 auf unbestimmte Zeit.