Citation: 1C_95/2023 E. 4.4

4.4. Aufgrund der angemessenen Erläuterungen der Vorinstanz lässt sich auch keine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) erkennen, welcher als Teilgehalt die Pflicht der Behörde umfasst, ihren Entscheid zu begründen. Die Begründung muss so abgefasst sein, dass der Betroffene den Entscheid gegebenenfalls sachgerecht anfechten kann (BGE 136 I 184 E. 2.2.1). Die Behörde muss sich nicht mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzen und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegen. Vielmehr kann sie sich auf die für den Entscheid wesentlichen Punkte beschränken. Sie muss wenigstens kurz die Überlegungen nennen, von denen sie sich hat leiten lassen und auf die sich ihr Entscheid stützt (vgl. BGE 141 IV 249 E. 1.3.1 mit Hinweisen). Sowohl das SEM wie auch die Vorinstanz haben sich detailliert mit den Vorbringen des Beschwerdeführers auseinandersetzt. Dabei hat das SEM umfangreiche Abklärungen vorgenommen. Der Beschwerdeführer war aufgrund der Ausführungen des Bundesverwaltunsgerichts anschliessend in der Lage, dessen Urteil sachgerecht anzufechten. Ebensowenig wurde durch die Begründung der Vorinstanz, die sich auf die wesentlichen Punkte beschränkte, dem Beschwerdeführer sein Anspruch auf ein faires Verfahren (Art. 29 Abs. 1 BV) vorenthalten.