Citation: 6B_530/2020 E. 2.2

2.2. Die Beschwerdeführerin erachtet den Freispruch der Beschwerdegegner vom Vorwurf der qualifizierten Veruntreuung als bundesrechtswidrig. Sie macht geltend, entgegen der Ansicht der Vorinstanz hätten die Beschwerdegegner nicht nur den objektiven, sondern auch den subjektiven Tatbestand der qualifizierten Veruntreuung erfüllt. Die Vorinstanz habe in willkürlicher Sachverhaltsfeststellung und unter Verletzung von Art. 138 und Art. 12 Abs. 2 StGB ein (eventual) vorsätzliches Handeln zu Unrecht verneint. So habe sie es bei der Prüfung des Willensmomentes unterlassen, das von den Beschwerdegegnern behauptete und in einigen E-Mails erwähnte Vertrauen als bloss ein Element unter mehreren zu betrachten, dessen Qualität und Bestand anhand der übrigen Umstände und Beweismittel zu überprüfen und dessen Relevanz beim Entscheid, die Geldüberweisung vorzunehmen, zu hinterfragen. Als Folge davon sei sie zu der unhaltbaren Schlussfolgerung gelangt, es habe ein derart hohes Vertrauen in K.________, das R.________-Geschäft und die Zusicherungen der R.________-Vertreter bestanden, sodass die Beschwerdegegner einen Verlust des Anlagekapitals trotz Wissen um die immensen Risiken und die klare zweckwidrige Verwendung der ihnen anvertrauten Vermögenswerte nicht in Betracht gezogen und sich schon gar nicht damit abgefunden hätten.