Citation: I 246/02 07.11.2003 E. A

Der 1941 geborene Z.________ war ab 1. Oktober 1974 bei der Firma E.________ SA angestellt, zunächst während 15 Jahren als Hauswart (allgemeine Unterhaltsarbeiten), dann in der Abteilung Q.________, später als Drucker und zuletzt als allgemeine Mithilfe in der Abteilung Dienste. Per Ende 1997 wurde ihm die Stelle wegen Umstrukturierungsmassnahmen in der Firma gekündigt. Sein letzter effektiver Arbeitstag war am 30. Juni 1997. Seither war er trotz einiger Arbeitsversuche nicht mehr erwerbstätig. Am 2. Juli 1997 meldete sich der Versicherte wegen Knie-, Hüftgelenks- und Rückenbeschwerden ein erstes Mal bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Mit unangefochten in Rechtskraft erwachsener Verfügung vom 28. Oktober 1997 lehnte die IV-Stelle Schwyz den Anspruch auf berufliche Massnahmen ab. Mit weiterer unangefochten in Rechtskraft erwachsener Verfügung vom 27. April 1998 wies die IV-Stelle das Gesuch um Übernahme der am 12. Januar 1998 durchgeführten Staroperation rechts ab. Am 26. August 1998 meldete sich der Versicherte bei der Invalidenversicherung erneut zum Leistungsbezug an, da seine gesundheitlichen Beschwerden seit der Anmeldung im Sommer 1997 massiv zugenommen hätten. Am 18. Dezember 1998 erfolgte eine Operation am rechten Knie. Am 26. Februar 1999 wurde der Versicherte am linken Knie operiert (Knietotalprothese), worauf er 8 Wochen an Krücken gehen musste. Zur Abklärung der Verhältnisse zog die IV-Stelle diverse Arztberichte, ein Gutachten der Medizinischen Abklärungsstelle (MEDAS) vom 13. Oktober 2000 sowie einen Bericht der beruflichen Abklärungsstelle (BEFAS) vom 15. Mai 2001 bei. Gestützt auf diese Unterlagen sprach sie dem Versicherten ab 1. Dezember 1999 eine halbe Invalidenrente zu. Zur Begründung wurde ausgeführt, er sei in einer der Behinderung angepassten Tätigkeit zu 50 % arbeitsfähig, womit er einen Verdienst von Fr. 23'330.- erzielen könne. Ohne Gesundheitsschaden könnte er als Hilfsarbeiter ein Einkommen von Fr. 55'250.- beziehen, was einen Invaliditätsgrad von 58 % ergebe (Verfügung vom 5. Oktober 2001).