Citation: 8C_100/2016 E. 5

Das kantonale Gericht hat die medizinischen Berichte über die Untersuchungen des Beschwerdeführers einlässlich dargelegt. Es kann darauf verwiesen werden. Es hat die Beweise umfassend gewürdigt und festgestellt, dass die vorliegenden Befunde am rechten Schultergelenk mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht ursächlich auf den Unfall vom 30. Juli 2013 zurückzuführen, sondern nur noch und ausschliesslich Folge der unfallunabhängigen verschleissbedingten Erkrankungen seien. An seiner Beurteilung, dass die vom Beschwerdeführer angerufenen Berichte seiner behandelnden Ärzte keine ernsthaften Zweifel daran erwecken, vermögen auch die letztinstanzlich vorgebrachten Einwände nichts zu ändern. Wesentlich für die Einschätzung des Dr. med. B.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, SUVA Versicherungsmedizin, vom 3. Juli 2014 war namentlich, dass es infolge des Sturzes von der Leiter nach den eigenen Angaben des Versicherten zu einem Anprall des rechten Schultergelenkes gekommen sei. Nach einhelliger fachärztlicher Meinung, insbesondere auch nach den Empfehlungen der Kommission "Begutachtung" der Deutschen Vereinigung für Schulter- und Ellbogenchirurgie (DVSE) gestützt auf den aktuellen Kenntnisstand über die Schädigung der Rotatorenmanschette, sei dieser Unfallhergang nicht geeignet, eine Verletzung der Rotatorenmanschette zu bewirken (M. Loew, Zur traumatischen Entstehung der Rotatorenmanschettenläsion, Wissenschaftliche Grundlagen und ihre Konsequenzen für die Begutachtung, in: Der Orthopäde 10-2000 S. 881 ff., sowie M. Loew et al., Empfehlungen zu Diagnostik und Begutachtung der traumatischen Rotatorenmanschettenläsion, in: Der Unfallchirurg 5-2000 S. 417 ff.). Mitentscheidend war ausserdem, dass unmittelbar nach dem Unfall vom 30. Juli 2013 keine ossären Läsionen gefunden werden konnten. Schliesslich sind die Befunde beim über 50-jährigen Versicherten auch aufgrund eines degenerativen Geschehens erklärbar. Es wird beschwerdeweise nicht bestritten, dass sich der Unfall so zugetragen hat, wie von Dr. med. B.________ gestützt auf die Angaben des Versicherten beschrieben. Dr. med. C.________, Leitender Arzt Traumatologie des Spitals D.________, auf dessen Stellungnahmen sich der Beschwerdeführer beruft, führt darin keine Begründung an, die Anlass zu einer abweichenden Beurteilung gäbe. Gleiches gilt auch für die vom Beschwerdeführer im vorinstanzlichen Verfahren eingereichten Artikel des Dr. med. E.________ und des Dr. med. F.________. Im Übrigen schmälert es den Beweiswert der nach Einsicht in die massgebliche Bildgebung verfassten Stellungnahme des Dr. med. B.________ unter den hier gegebenen Umständen nicht, dass es sich dabei um einen Aktenbericht handelt (SZS 2008 S. 393, I 1094/06 E. 3.1.1 in fine; Urteil U 10/87 vom 29. April 1988 E. 5b, nicht publ. in: BGE 114 V 109, aber in: RKUV 1988 Nr. U 56 S. 366). Es ist deshalb mit der Vorinstanz gestützt auf die Einschätzung des Dr. med. B.________ davon auszugehen, dass die nach dem Unfall vom 30. Juli 2013 geklagten akuten Beschwerden und Einschränkungen der Funktionsfähigkeit der rechten Schulter durch die erlittene Kontusion verursacht worden sind, welche jedenfalls zum Zeitpunkt der Leistungseinstellung abgeheilt waren. Weitere Abklärungen sind nicht angezeigt.