Citation: 2C_678/2023 E. 5.1

5.1. Sie macht geltend, die Rekurskommission der Zürcher Hochschulen habe bis vor Kurzem noch elektronische, mit qualifizierter Signatur versehene Eingaben akzeptiert, sei nun aber von dieser Praxis abgekehrt. Weiter bringt sie vor, die Weiterleitung auf dem Behördenweg brauche in der Regel erheblich länger als eine grenzüberschreitende Versendung durch die Post. Im konkreten Fall habe die Weiterleitung über die Schweizer Botschaft in Berlin über zwei Wochen bis zum Eingang bei der Rekurskommission benötigt. Im Gegensatz zu vor 50 Jahren gebe es keine signifikanten Unterschiede in den Postlaufzeiten der angrenzenden Staaten und der Schweiz mehr. Schliesslich schildert die Beschwerdeführerin mehrfach, der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin habe beim schweizerischen Honorarkonsulat in Hamburg um eine Annahme und Weiterleitung der Rekurseingabe gebeten, was der örtliche Honorarkonsul ausdrücklich verweigert habe. Erst nach Ablauf der Rekursfrist und nach Rücksprache mit der schweizerischen Botschaft in Berlin habe sich der Honorarkonsul bereiterklärt, die Eingabe im Einzelfall entgegenzunehmen und weiterzuleiten.