Citation: 8C_584/2014 E. 4.2.2

4.2.2. Neue Tatsachen und Beweismittel dürfen nur so weit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG). Unzulässig sind hingegen neue Tatsachen, die bereits der Vorinstanz hätten vorgelegt werden können (BGE 136 III 123 E. 4.4.3 S. 129). Inwiefern die Voraussetzung für ein nachträgliches Vorbringen von Tatsachen und Beweismitteln erfüllt sein soll, ist in der Beschwerde darzutun (BGE 133 III 393 E. 3 S. 395; 139 III 120 E. 3.1.2 S. 123; Urteil 8C_674/2013 vom 20. Februar 2014 E. 2.1 mit Hinweis). Der letztinstanzlich eingereichte "Einlieferungsschein" und die Aussage des Versicherten vom 1. September 2009 befinden sich weder bei den Akten der IV-Stelle noch bei denjenigen der Vorinstanz. Der Beschwerdeführer legt nicht dar, dass ihm die Beibringung dieser Unterlagen in den vorhergehenden Verfahrensstadien trotz hinreichender Sorgfalt prozessual unmöglich bzw. objektiv unzumutbar war. Diese neuen Belege sind somit als unzulässige Noven im Sinne von Art. 99 Abs. 1 BGG unbeachtlich, ohne dass geprüft zu werden braucht, ob der angefochtene Entscheid zu ihrer Einreichung Anlass gab (Urteil 8C_211/2014 vom 17. Juli 2014 E. 4) und ob sie überhaupt beweiskräftig wären. Die letztinstanzlich zur Postaufgabe angebotene Zeugenbefragung hat aus denselben Gründen zu unterbleiben. Zur behaupteten Relevanz des Schreibens vom 2. November 2009 äussert sich der Beschwerdeführer im Übrigen nicht weiter. Mit Blick auf die Begründungspflicht des Beschwerdeführers (vgl. E. 1 hiervor) verzichtet das Bundesgericht deshalb auf Ausführungen dazu.