Citation: I 240/01 27.05.2002 E. 3

3.- Die von der Beschwerdeführerin mit Eingaben vom 15. Juni und 26. September 2001 nachgereichten medizinischen Unterlagen können nicht berücksichtigt werden (BGE 127 V 357 Erw. 4a), weil sie nach Abschluss des Schriftenwechsels eingereicht wurden und keine neuen erheblichen Tatsachen oder schlüssige Beweismittel (vgl. dazu BGE 127 V 358 Erw. 5b mit Hinweisen) enthalten, welche eine Revision im Sinne von Art. 137 lit. b OG zu rechtfertigen vermöchten. Aus den Arztberichten geht hervor, dass die Beschwerdeführerin wegen akuter Nackenschmerzen und Herzstörungen (Tachykardie) vom 30. Mai bis 18. Juni 2001 in der Medizinischen Klinik des Spitals Y.________ und anschliessend bis zum 18. Juli 2001 in der Klinik X.________ hospitalisiert war. Im Bericht vom 10. August 2001 diagnostiziert diese Klinik eine primäre Fibromyalgie sowie ein Deconditioning-Syndrom mit Sinus-Tachykardie und gibt eine Arbeitsunfähigkeit als Hausfrau von 50 % ab 19. Juli 2001 für leichte Arbeiten und von 100 % für mittelschwere bis schwere Arbeiten an. In einer Stellungnahme zuhanden des Rechtsvertreters der Beschwerdeführerin vom 18. Juli 2001 wird ausdrücklich festgehalten, dass dieser Beurteilung keine rückwirkende Bedeutung beizumessen sei. In den Arztberichten finden sich auch Angaben zu psychischen Beeinträchtigungen, wobei darauf hingewiesen wird, dass die Versicherte eine weiterführende psychologisch/psychiatrische Betreuung abgelehnt habe. Insgesamt ergeben sich aus den eingereichten medizinischen Berichten keine neuen Tatsachen hinsichtlich des für die richterliche Beurteilung in zeitlicher Hinsicht massgebenden Sachverhaltes im Zeitpunkt des Verfügungserlasses. Über einen allfälligen Rentenanspruch für die Zeit nach Erlass der angefochtenen Verfügung wird zunächst die Verwaltung zu befinden haben.