Citation: 6B_1305/2023 E. 6.4.1

6.4.1. Über weite Strecken schildert der Beschwerdeführer lediglich seine eigene Wahrnehmung oder gibt seine eigenen Aussagen wieder. Soweit er sich darauf beschränkt, den tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz seine eigene Sicht der Dinge gegenüberzustellen, ohne sich mit ihrer Begründung auseinanderzusetzen, verfällt er in unzulässige appellatorische Kritik. Dies gilt beispielsweise für seine Sachverhaltsdarstellung, wonach er weder das Wissen noch den Willen gehabt habe, sich einer polizeilichen Kontrolle zu entziehen, sondern aufgrund der Hitze nicht zurechnungsfähig gewesen sei, oder seine Behauptung, die Temperatur habe an diesem Nachmittag 36 Grad Celsius betragen (die von ihm vor Bundesgericht eingereichten Messdaten sind - wie bereits erwähnt - nicht zu beachten [vgl. vorne E. 2.2]). Mit den Ausführungen der Vorinstanz, weshalb sie zu einem anderen Ergebnis gekommen ist, setzt sich der Beschwerdeführer nicht auseinander (vgl. Urteil S. 13). Er belässt es dabei, schlichtweg das Gegenteil zu behaupten. Auch verfällt er in unzulässige appellatorische Kritik, wenn er argumentiert, die Vorinstanz habe die Beurteilung des Arztes betreffend seines Zustands nicht ernst genommen. Der Arzt sei bei der Verfassung seines Berichts von 36 Grad ausgegangen. Er setzt sich jedoch wiederum nicht mit den vorinstanzlichen Erwägungen auseinander, wonach das von ihm eingereichte Arztzeugnis vom 15. Juli 2021 ebenfalls nichts anderes darzulegen vermöge, da dieses kein taugliches Beweismittel darstelle. Das Zeugnis gebe lediglich die Schilderung des Beschwerdeführers wieder und enthalte eine rechtliche Einschätzung der Situation, ohne einen medizinischen Befund zu nennen (vgl. Urteil S. 13). Ebenfalls gelingt es dem Beschwerdeführer nicht rechtsgenüglich aufzuzeigen, inwiefern die von ihm vorgetragenen angeblichen Widersprüche der beiden Polizeibeamten relevant für den vorliegenden Sachverhalt sein sollten bzw. inwiefern diese überhaupt widersprüchlich sind.