Citation: 5A_236/2021 E. 4.1

4.1. Ausgangspunkt der vorinstanzlichen Beurteilung ist die (Prozess-) Tatsache, dass die Steigerungsbedingungen, die das Betreibungsamt in der Betreibung Nr. xxx mit der Steigerungsanzeige vom 30. Oktober 2018 erliess (s. Sachverhalt Bst. A.d), mit dem bundesgerichtlichen Urteil 5A_806/2019 vom 14. September 2020 in Rechtskraft erwachsen seien. Vor diesem Hintergrund verwirft die Vorinstanz das sinngemässe Vorbringen der Beschwerdeführerin, wonach das Hinzutreten der D.________ S.A. als weitere Gläubigerin im Vollstreckungsverfahren ein Novum darstelle, das die Abänderung der bereits rechtskräftigen Steigerungsbedingungen erlaube. Eine Abänderbarkeit sei auch bei echten Noven nur insoweit gegeben, als eine wesentliche und dauerhafte Veränderung der relevanten Verhältnisse eingetreten ist, die Grundlage der rechtskräftigen Verfügung waren. Die Beschwerdeführerin lege nicht dar, weshalb das Hinzutreten der zusätzlichen Gläubigerin im Vollstreckungsverfahren in Bezug auf Ziffer 5 der Steigerungsbedingungen eine derartige wesentliche und dauerhafte Veränderung der relevanten Verhältnisse bewirke. Dies sei im Übrigen auch nicht offensichtlich, betreffe die fragliche Ziffer 5 doch den Erwerb des Schuldbriefs durch Personen mit Wohnsitz im Ausland und damit die Zuschlagsbedingungen, auf die das Hinzutreten eines neuen Gläubigers im Vollstreckungsverfahren jedoch keinen Einfluss habe. Ob die D.________ S.A. die Steigerungsanzeige vom 16. November 2020 bzw. die damit eröffneten Steigerungsbedingungen anfechten könnte, tut laut Vorinstanz nichts zur Sache, da die Beschwerdeführerin die Möglichkeit hierzu bereits gehabt habe, als ihr die Steigerungsbedingungen vom 30. Oktober 2018 im Jahr 2018 erstmals eröffnet wurden.