Citation: 6B_1315/2017 E. 1.1.1

1.1.1. Er rügt eine Verletzung von Art. 27 Abs. 2 JStPO i.V.m. Art. 31 Abs. 3 und 4 BV (Beschwerde Ziff. 7 ff.). Die vorsorgliche Unterbringung vom 25. August 2017 sei nach der Versetzung in Untersuchungshaft angeordnet worden. Die Haft stehe in direktem Zusammenhang mit der verdächtigten Tat vom 16. Juni 2017. Die drei mutmasslichen Komplizen seien zeitgleich in Untersuchungshaft genommen worden. Auch nach der Umänderung des Hafttitels habe die Jugendanwaltschaft auf eine mögliche Kollusionsgefahr hingewiesen. Es dränge sich der Schluss auf, dass sein Schutzbedürfnis oder jenes der Allgemeinheit nicht ausschlaggebend gewesen sei. Seine strafprozessuale Haft stelle de facto Untersuchungshaft dar und werde zu Unrecht als vorsorgliche Unterbringung deklariert. Die Vorinstanz habe lapidar festgehalten, bei der Massnahme handle es sich um eine vorsorgliche Unterbringung, das Urteil 1B_437/2011 vom 14. September 2011 sei nicht einschlägig. Entgegen der Vorinstanz sei die Massnahme als Jugend-Untersuchungshaft zu betrachten. Da sie nicht durch das Zwangsmassnahmengericht verlängert worden sei, befinde er sich seit dem 30. August 2017 ohne gültigen Hafttitel in Haft. Am 18. September 2017 habe eine Konfrontationseinvernahme mit sämtlichen Komplizen stattgefunden. Es bestehe unstreitig keine Kollusionsgefahr mehr.