Citation: 7B.122/2000 08.06.2000 E. 2

2.- Die Aufsichtsbehörde führt aus, die gepfändeten Grundstücke stünden im Eigentum der betriebenen Schuldner, das heisse, dass letztere noch im Grundbuch formell als Eigentümer eingetragen seien. Wohl würden die gepfändeten Parzellen bereits von den künftigen Eigentümern bewirtschaftet. Dies sei allerdings für die Pfändung ohne Bedeutung. Formell seien noch die betriebene Erbengemeinschaft bzw. B.________ und C.________ Eigentümer jener Parzellen, weshalb diese auch ohne weiteres gepfändet werden könnten. Für die Frage der Pfändbarkeit habe der Umstand, dass die gepfändeten Grundstücke nach Abschluss der Güterzusammenlegung eine Neuzuteilung erfahren würden, keine Bedeutung. Dem werde allenfalls im Rahmen der Verwertung Beachtung zu schenken sein. Ein allfälliger Erwerber werde in die Rechte der bisherigen Eigentümer eintreten müssen und später anderes Land zugeteilt erhalten; wie dies im Detail zu erfolgen habe, brauche im Zusammenhang mit der Pfändung nicht näher geklärt zu werden. Dagegen bringen die Beschwerdeführer vor, die Auffassung des Obergerichts, die Neuzuteilung wäre erst bei einem Verwertungsverfahren allenfalls zu berücksichtigen, sei "wohl kaum zutreffend". Gepfändet werden könne nur, was auch verwertbar sei. Dies sei aber bei den gepfändeten Grundstücken gerade nicht der Fall. Auf welches Grundstück sich eine Zuweisung beziehen würde, sei völlig unklar; und bei einer solchen Ausgangslage werde sich aber kaum ein Dritter für den Erwerb einer Parzelle im Rahmen einer öffentlichen Versteigerung interessieren. Mit diesen Ausführungen genügen die Beschwerdeführer den Anforderungen von Art. 79 Abs. 1 OG nicht, wonach in der Beschwerdeschrift anzugeben ist, welche Bundesrechtssätze und inwiefern sie durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sind, weshalb darauf nicht eingetreten werden kann.