Citation: 2C_550/2018 E. 1.1.3

1.1.3. Die Vorinstanz hat somit im angefochtenen Urteil einerseits die Sache zur Klärung der (auch für den Anspruch der Kinder massgeblichen) Bewilligungsvoraussetzung der Niederlassungsbewilligung des Beschwerdeführers 1 an das kantonale Migrationsamt zurückgewiesen und andererseits die übrigen Bewilligungsvoraussetzungen für einen allfälligen Anspruch der Kinder geprüft und abgewiesen. Im Umfang des Rückweisungsdispositivs ist das Verfahren vor der kantonalen Instanz somit nicht zu einem Abschluss gebracht worden, weshalb dieses als Rückweisungsentscheid zu qualifizieren ist. Betreffend die Aufenthaltsbewilligung der Kinder, der Beschwerdeführer 3 und 4, hat die Vorinstanz nicht das Vorliegen sämtlicher, sondern einiger Bewilligungsvoraussetzungen geprüft, setzt doch ihr allfälliger Anspruch die Niederlassungsbewilligung des Beschwerdeführers 1 voraus (Art. 43 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer [AuG; 142.20]), und erfolgte die Rückweisung des Verfahrens im Zusammenhang mit der Beschwerdeführerin 2 insbesondere zur Abklärung der Frage, ob der Beschwerdeführer 1 mit F.________ eine Scheinehe geführt hatte und seine Niederlassungsbewilligung somit zu widerrufen sei. Die Vorinstanz hat das Verfahren jedoch mit der Begründung zum Abschluss (vorbehältlich eines Rechtsmittels an das Bundesgericht) gebracht, dass die übrigen Voraussetzungen, welche Art. 47 Abs. 3 AuG oder, subsidiär, Art. 47 Abs. 4 AuG, für den Familiennachzug aufstellt, nicht erfüllt seien, weshalb das angefochtene Urteil im Umfang der Abweisung der Beschwerde der Beschwerdeführer 3 und 4 einen Endentscheid darstellt.