Citation: 1C_254/2021 E. 3.3

3.3. Die Vorinstanz sprach vorliegend, gleich wie bereits zuvor die kantonale Schätzungskommission, den zwar formal in der Bauzone liegenden, jedoch nicht erschlossenen Grundstücken den Baulandcharakter ab. Sie erwog, die Höhe der Entschädigung, die der Beschwerdeführerin zustehe, bestimme sich nicht nach dem Verkehrswert, sondern nach der Gefahrenbeurteilung. Sie hielt fest, dass die fraglichen Parzellen aufgrund der durch die Permafrost-Problematik fortdauernden und akut verschärften sowie latenten Stein- und Blockschlaggefahr im Schätzungszeitpunkt unüberbaubar gewesen seien. Trotz der unbestrittenen, formalen Zuordnung zur Bauzone könnten die Parzellen daher nicht als überbaubar beurteilt werden. Die Vorinstanz schützte die Auffassung der Schätzungskommission, wonach alleine der Wert für Landwirtschaftsland zu entschädige sei, wobei sie die Entschädigung auf Fr. 10.--/m2 festsetzte.