Citation: 5A_461/2013 E. 2.2

2.2. Die Beschwerdeführerin rügt eine willkürliche (Art. 9 BV) Sachverhaltsfeststellung. Bei der fraglichen Zahlungsanweisung handle es sich um ein neues und unabhängiges Angebot der Beschwerdegegnerin 1. Sowohl die Zahlungsanweisung als auch die Anzeige von MLaw Z.________ über die Rechtsvertretung der Beschwerdegegnerin 1 seien am gleichen Tag (27. März 2013) erfolgt. Die Unsicherheit über die Zurechenbarkeit der Handlungen folge alleine aus der Doppelvertretung durch dieselbe Rechtsvertreterin. Die Beschwerdegegner hätten unterschiedliche und gegenläufige Interessen verfolgt, weshalb nicht nachvollziehbar sei, weshalb die Beschwerdegegnerin 1 für den Beschwerdegegner 2 eine Zahlung hätte vornehmen sollen. Die Beschwerdegegnerin 1 habe denn in ihrer Beschwerde an das Obergericht selbst ausgeführt, sie habe an der Verwertung der Fahrzeuge teilgenommen. Sei demnach das Angebot vom 27. März 2013 durch die Beschwerdegegnerin 1 erfolgt und habe nur Fr. 52'000.-- betragen, liege weder von der Beschwerdegegnerin 1 noch vom Beschwerdegegner 2 ein Angebot vor, das höher sei als die von ihr damals gebotenen Fr. 55'000.--. Damit entfalle von vornherein die Frage nach dem richtigen Verfahren bei den weiteren Steigerungsschritten.