Citation: 2A.209/2006 21.04.2006 E. 3

Die als Verwaltungsgerichtsbeschwerde entgegenzunehmende Eingabe vom 13. April 2006 erweist sich - soweit der Beschwerdeführer sich darin überhaupt sachbezogen mit dem angefochtenen Entscheid auseinandersetzt (vgl. Art. 108 Abs. 2 OG; BGE 118 Ib 134 ff.) - als offensichtlich unbegründet. Sie kann daher ohne Weiterungen im vereinfachten Verfahren nach Art. 36a OG mit summarischer Begründung erledigt werden: Gestützt auf das Verhalten des Beschwerdeführers besteht der von der Haftrichterin angenommene Haftgrund der Untertauchensgefahr gemäss Art. 13b Abs. 1 lit. c ANAG (SR 142.20) nach wie vor (vgl. hierzu BGE 130 II 56 E. 3.1 S. 58 f., 377 E. 3.2.2 S. 382 f.). An dieser Einschätzung würde nichts ändern, dass die in der Schweiz wohnende Schwester des Beschwerdeführers oder ein anderer Familienangehöriger für dessen Ausreise einstünde. Der Beschwerdeführer weigert sich unter anderem, an der Besorgung seines Reisepasses, den er eigenen Angaben zufolge bei einer Drittperson hinterlegt hat, mitzuwirken. Er lehnt es ab, in seine Heimat zurückzukehren. Zwar gibt er vor, die Schweiz bei Haftentlassung freiwillig verlassen zu wollen. Doch ist nicht ersichtlich, wie er sich ohne gültige Reisepapiere legal in einen anderen Staat (hier Frankreich) begeben kann. Wohl behauptet er, schon längere Zeit in Frankreich verbracht zu haben bzw. zu wohnen. Er hat indes kein Dokument vorgelegt, wonach er dort verweilen dürfte oder ein Verfahren zur Klärung seines Aufenthaltsstatus hängig wäre. Schliesslich war er bereits im Jahre 2000 illegal in die Schweiz eingereist und im Zusammenhang mit Drogen verhaftet worden; auf seine damalige Entlassung hin tauchte er unter. Die Papierbeschaffung bei den tunesischen Behörden wurde rechtzeitig eingeleitet (am 10. Januar 2006). Inzwischen haben die Schweizer Dienststellen dort auch nachgefragt und sich darüber hinaus anderweitig für die Beschaffung des Reisepasses eingesetzt. Der Vollzug der Wegweisung erscheint sowohl rechtlich als auch faktisch möglich (Art. 13c Abs. 5 ANAG). Die bei den ausländischen Behörden auftretenden Verzögerungen vermögen keine Verletzung des Beschleunigungsgebots (vgl. Art. 13b Abs. 3 ANAG) zu begründen und stehen der vorliegenden Haftverlängerung demnach nicht entgegen (vgl. BGE 130 II 56 E. 4.1.2 und 4.1.3 S. 60 f.; Urteil 2A.715/2004 vom 23. Dezember 2004, E. 2.3.1 mit Hinweisen). Zudem hätte es der Beschwerdeführer in der Hand, durch Mitwirkung bei der Beschaffung seines Ausweises die Haftdauer entscheidend zu verkürzen. Im Übrigen wird auf die Ausführungen im angefochtenen Entscheid und in der erstmaligen Haftgenehmigung verwiesen.