Citation: 1P.621/2006 12.03.2007 E. 1

1.1 Am 1. Januar 2007 ist das Bundesgesetz vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) in Kraft getreten. Weil die angefochtene Verfügung früher erging, richtet sich das bundesgerichtliche Beschwerdeverfahren nach altem Recht (Art. 132 Abs. 1 BGG). Anwendbar ist namentlich das Bundesgesetz vom 16. Dezember 1943 über die Organisation der Bundesrechtspflege (OG). 1.2 Die angefochtene, kantonal letztinstanzliche Präsidialverfügung des Obergerichts schliesst das Strafverfahren gegen den Beschwerdeführer nicht ab. Als Zwischenentscheid ist sie gemäss Art. 87 Abs. 2 OG - mit den hier nicht einschlägigen Ausnahmen gemäss Abs. 1 - nur dann beschwerdefähig, wenn sie einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil bewirken kann. Dies wird bei der Beschlagnahme (BGE 128 I 129 E. 1), nicht jedoch in allen Fällen der Entsiegelung angenommen (vgl. Urteile 1P.357/2003 vom 9. Juli 2003, 1P.501/2002 vom 17. Dezember 2002, 1P.752/2003 vom 20. April 2004, jeweils E. 1.1, und 1P.133/2004 vom 13. August 2004, E. 1). Im kantonalen Verfahren werden Beschlagnahme und Entsiegelung gemeinsam behandelt, weshalb die Beschwerde gegen den Zwischenentscheid zulässig ist. 1.3 Mit dem Vorbehalt von Erwägung 6.2 betreffend Entschädigung für das kantonalen Verfahren (Antrag Ziff. 3) ist auf die staatsrechtliche Beschwerde grundsätzlich einzutreten.