Citation: 7B_153/2025 E. 1.2.2

1.2.2. Der Beschwerdeführer macht in seinem Hauptantrag zusammengefasst geltend, die Vorinstanz hätte nach dem bundesgerichtlichen Rückweisungsentscheid 6B_356/2022 kein neues Gutachten in Auftrag geben dürfen, sondern auf das bestehende Gutachten von Dr. med. Platz abstellen müssen. Indem sie sich nicht an die Vorgaben des Rückweisungsentscheids halte, begehe sie eine Rechtsverweigerung. Diese Rüge unterbreitete der Beschwerdeführer dem Bundesgericht bereits im Beschwerdeverfahren 7B_879/2024 und es wurde damals festgehalten, dass es dem Beschwerdeführer insoweit an einem rechtlich geschützten Interesse mangelt und deshalb in diesem Punkt auf die Beschwerde nicht einzutreten ist. Der Beschwerdeführer bringt keine Argumente vor, die im vorliegenden Beschwerdeverfahren zu einer anderen Beurteilung führen könnten, weshalb insoweit vollumfänglich auf die nach wie vor zutreffenden Ausführungen im Urteil 7B_879/2024 vom 21. Februar 2025 (E. 1.2.1 f.) zu verweisen ist. Ergänzend ist zudem festzuhalten, dass selbst wenn in diesem Punkt von einem rechtlich geschützten Interesse auszugehen wäre, in der Einholung eines zweiten Fachgutachtens keine Rechtsverweigerung der Vorinstanz zu sehen. Der Beschwerdeführer übersieht in seinen Vorbringen, dass es im pflichtgemässen richterlichen Ermessen steht, ob ein Gericht im Rahmen seiner freien Beweiswürdigung ein zweites Gutachten einholen will (siehe Urteile 6B_356/2022 vom 23. Juni 2023 E. 2.3.2; 6B_256/2021 vom 17. Mai 2021 E. 2.2; je mit Hinweisen). Entgegen den Vorbringen des Beschwerdeführers lässt sich dem Urteil 6B_356/2022 vom 23. Juni 2023 zudem nicht entnehmen, dass die Vorinstanz im Rahmen ihrer Beurteilung einzig auf das Gutachten von Dr. med. Platz abstützen dürfte (a.a.O., E. 2.4.3 ff.). Eine formelle Rechtsverweigerung im Sinne von Art. 29 Abs. 1 BV ist damit nicht auszumachen.