Citation: 8C_499/2020 E. 3.1

3.1. Das kantonale Gericht stellte auf die Suva-internen Beurteilungen des Dr. med. I.________ (neurologische Beurteilungen vom 14. September 2016 und 1. Oktober 2018) sowie der Dres. med. J.________ und K.________ (neurologische Beurteilung vom 30. November 2017) ab. Es führte aus, danach fehle - bei unbestritten intaktem Bulbus olfactorius - eine organische Grundlage für eine posttraumatisch bedingte Anosmie. Eine zentral-vestibuläre Problematik und eine intrakranielle Läsion sei durch Dr. med. N.________, Facharzt für Hals-, Nasen- und Ohrenerkrankungen sowie Facharzt für Allergologie und Immunologie, ausgeschlossen worden (Bericht vom 25. Mai 2016). Prof. Dr. med. L.________ habe - trotz entsprechender Aufforderung hierzu - auch in ihrer zweiten Stellungnahme vom 13. August 2018nicht begründet, weshalb sie am ehesten von einer posttraumatischen bzw. überwiegend wahrscheinlich unfallkausalen Anosmie ausging (Bericht vom 31. Juli 2017). Die Vorinstanz verneinte bei dieser Aktenlage eine natürliche Kausalität zwischen Verkehrsunfall und Anosmie.