Citation: 9C_623/2022 E. B

Nach einer Besprechung vom 11. Oktober 2016 zwischen dem früheren Vertreter der A.A.________ AG und der B.A.________ AG und dem Kantonalen Steueramt veranlagte dieses am 9. Juni 2017 die A.A.________ AG für Kantons- und Gemeindesteuern 2012 zu einem steuerbaren und satzbestimmenden Reingewinn von Fr. 207'549.- und einem steuerbaren Eigenkapital von Fr. 1'437'900.-. Wie im Veranlagungsentwurf vom 6. Juni 2016 skizziert, addierte das Kantonale Steueramt eine "Forderungsabschreibung J.________ AG" von Fr. 525'000.- zum deklarierten Reingewinn. Gleichzeitig wurde eine gewinnmindernde und kapitalbildende "Minusreserve auf Forderungsabschreibung J.________ AG", d.h. eine als Gewinn versteuerte Reserve, im Umfang von Fr. 105'000.- gebildet. Die gegen diese Veranlagung erhobenen kantonalen Rechtsmittel blieben erfolglos (Einspracheentscheid des Kantonalen Steueramts vom 19. Februar 2018; Rekursentscheid des Spezialverwaltungsgerichts des Kantons Aargau vom 21. Januar 2021; Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Aargau vom 4. April 2022).