Citation: I 853/02 17.07.2003 E. 3

3.1 Gestützt auf die von der Verwaltung eingeholten Gutachten des Prof. Dr. med. G.________ (vom 19. März 2001) und des Dr. med. H.________ (vom 26. März 2001), welchen mit dem kantonalen Gericht voller Beweiswert zuzuerkennen ist (vgl. BGE 125 V 352 Erw. 3), ist davon auszugehen, dass der Versicherte bei einem "Status nach einer Femurschaftsfraktur mit Pseudoarthrosenbildung und mehreren Operationen bis zur Konsolidierung der Fraktur sowie einer Inaktivitätsatrophie im Bereich des rechten Femur und der Region des rechten Kniegelenks" (Gutachten des Prof. Dr. med. G.________, S. 9) hinsichtlich körperlich schwerer Arbeiten - wie der angestammten, bis zum Unfallereignis im Sommer 1992 ausgeübten Tätigkeit als Hilfsspleisser - zu 100 % arbeitsunfähig ist. Die Ausübung einer leidensangepassten, leichteren und vornehmlich sitzend ausgeführten Arbeit, womit der verminderten Belastbarkeit des rechten Beines Rechnung getragen werden soll, ist ihm nach überzeugender fachärztlicher Einschätzung aktuell nunmehr zu 50 % zumutbar. Die in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde dagegen erhobenen Einwände vermögen zu keinem andern Schluss zu führen. Insbesondere ist das Vorbringen unbegründet, ergänzende Beweisvorkehren seien angezeigt. Die Verwaltung hat - entsprechend dem Vorschlag ihrer Frau Dr. med. E.________ (vom 28. Dezember 2000) - nach Eingang der aus Mazedonien einverlangten, unter revisionsrechtlichen Gesichtspunkten nicht in allen Teilen schlüssigen medizinischen Unterlagen Gutachten durch externe Spezialärzte erstellen lassen, ohne dass Gründe vorliegen würden, von den fachärztlichen Beurteilungen des Gesundheitszustandes und den Stellungnahmen zur Arbeitsfähigkeit abzugehen. 3.2 Für die erwerblichen Auswirkungen des im Revisionsverfahrens nach Art. 41 IVG festgestellten (verbesserten) Gesundheitszustandes und die damit einhergehende 50 %ige Arbeitsfähigkeit in leichteren Verweisungstätigkeiten ist, analog zur erstmaligen Invaliditätsbemessung gemäss Art. 28 IVG, grundsätzlich auf die Gegebenheiten im Zeitpunkt des Erlasses der strittigen Revisionsverfügung (hier: 17. August 2001) abzustellen. Sofern Verwaltung und Vorinstanz demgegenüber die Rechtsauffassung vertreten, es seien nach wie vor die Verhältnisse im Zeitpunkt der erstmaligen Rentenzusprechung massgeblich, gleichsam ex tunc korrigiert um die Auswirkungen der zwischenzeitlich verbesserten Arbeitsfähigkeit, kann ihnen nicht gefolgt werden. 3.2.1 Zwecks Ermittlung des hypothetischen Einkommens ohne Invalidität (Valideneinkommen) ist vom zuletzt erzielten Verdienst als Hilfsspleisser von jährlich Fr. 53'289.60 (im Jahr 1992) auszugehen. Unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung (bei der nach den Geschlechtern zu differenzieren ist; vgl. zur Publikation in der Amtlichen Sammlung vorgesehenes Urteil S. vom 30. Mai 2003, U 401/01) in den Jahren 1992 bis 2001 von 1699 auf 1902 Punkte (1939 = 100; Bundesamt für Statistik Lohnentwicklung 2001, S. 37, Tabelle T1A.39, Arbeitnehmer, Männer) resultiert ein Valideneinkommen von Fr. 59'656.75. 3.2.2 Für die Bestimmung des hypothetischen Einkommens nach Eintritt der Invalidität (Invalideneinkommen) ist auf die so genannten Tabellenlöhne der Schweizerischen Lohnstrukturerhebungen des Bundesamtes für Statistik (LSE, vgl. BGE 126 V 76 f. Erw. 3b/aa-bb) abzustellen. Gemäss der LSE 2000 betrug der durchschnittliche Zentralwert des monatlichen Bruttolohnes von Männern im Privaten Sektor Anforderungsniveau 4 (einfache und repetitive Tätigkeiten) bei 40 Arbeitsstunden pro Woche Fr. 4'437.- monatlich (Tabelle A1). Umgerechnet auf die betriebsübliche durchschnittliche Arbeitszeit von 41.9 Stunden resultiert ein Gehalt von monatlich Fr. 4'647.75 oder jährlich Fr. 55'773.-. Unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung - laut der in Erw. 3.2.1 hievor zitierten Tabelle ist der Nominallohnindex von 1856 Punkten im Jahr 2000 auf den Wert von 1902 im Jahr 2001 angestiegen - resultiert ein Invalideneinkommen von Fr. 57'155.30 bei 100 %iger Arbeitsfähigkeit oder von Fr. 28'577.65 bei einer hier erhobenen Arbeitsfähigkeit von 50 %. Insbesondere unter Berücksichtigung des verminderten Beschäftigungsgrades liegen nach den Grundsätzen über die richterliche Ermessenskontrolle keine triftigen Gründe für eine abweichende Ermessensausübung vor (vgl. Art. 132 lit. a OG; BGE 123 V 152 Erw. 2), weshalb mit der Vorinstanz ein Abzug von 15 % vorzunehmen ist (BGE 126 V 79 f. Erw. 5b/aa-cc), womit sich ein Invalideneinkommen von Fr. 24'291.- ergibt. 3.2.3 Aus der Gegenüberstellung der beiden hypothetischen Einkommen (Valideneinkommen: Fr. 59'656.75, Invalideneinkommen: Fr. 24'291.-) resultiert ein Invaliditätsgrad von 59.30 %, weshalb der vorinstanzliche Entscheid im Ergebnis zu bestätigen ist.