Citation: 4A_474/2021 E. 5.1

5.1. Nach dem Ausgeführten kam die Vorinstanz in der Hauptbegründung zum Ergebnis, dass bezüglich des erlassenen Teils der IV-Rente kein Schaden vorliege, und die Beschwerdeführerin für die anderen geltend gemachten Schadensposten ihrer Begründungs- und Substanziierungspflicht nicht hinreichend nachgekommen sei. Vor Bundesgericht wäre es an der Beschwerdeführerin gewesen, sich mit diesen Erwägungen der Vorinstanz rechtsgenüglich auseinanderzusetzen und hinreichend darzulegen, inwiefern die Vorinstanz diesbezüglich Bundesrecht verletzt hätte (Erwägung 2.1). Dem kommt die Beschwerdeführerin nicht nach. Sie behauptet bloss pauschal, dass die Schadenersatzforderung substanziiert und die eingeklagte Gesamtschadenssumme von Fr. 355'000.-- nachgewiesen sei. Damit setzt sie sich aber nicht mit den ausführlichen Erwägungen der Vorinstanz auseinander, geschweige denn zeigt sie auf, inwiefern der Vorinstanz eine Bundesrechtverletzung vorzuwerfen wäre. Damit trägt bereits die Hauptbegründung der Vorinstanz. Auf die Rügen der Beschwerdeführerin, die sich gegen die Eventualbegründung der Vorinstanz richten, wonach kein Kausalzusammenhang zwischen der angeblichen Sorgfaltspflichtsverletzung und dem Schaden bestehe, braucht daher nicht eingetreten zu werden.