Citation: 9C_6/2021 E. 3.1

3.1. Das kantonale Gericht stellte fest, Dr. med. B.________ habe nachvollziehbar dargelegt, dass die häufige Nutzung der Unterarmgehstützen bei fehlenden Schwielen an den Händen und eine körperliche Inaktivität nach Betrachten der Fusssohlen auszuschliessen seien. Inwiefern es sich dabei seitens der Vorinstanz um Mutmassungen handeln soll, vermag der Beschwerdeführer - insbesondere mit Blick darauf, dass es sich um fachärztliche Aussagen handelt, die das kantonale Gericht übernahm - nicht aufzuzeigen. Die Vorinstanz erkannte weiter, Dr. med. B.________ habe die radiologischen Befunde aus den Akten bestens gekannt und sei folglich mit der Bildgebung vertraut gewesen. Dies reiche aus, um über allfällige Schäden am Bewegungsapparat genau im Bilde zu sein und um eine exakte Einschätzung zu den Funktionseinschränkungen vornehmen zu können, zumal Dr. med. B.________ mit ihrer eigenen Diagnose die in der Bildgebung vorhandenen Befunde habe überprüfen können. Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, das kantonale Gericht sei dabei in Willkür verfallen, da ein reines Aktenstudium nicht ausreiche, kann ihm nicht gefolgt werden. Einerseits untersuchte Dr. med. B.________ den Beschwerdeführer persönlich. Anderseits waren der Ärztin die radiologischen Befunde aus den Vorakten bekannt und sie erachtete es offenbar nicht als notwendig, weitere bildgebende Untersuchungsverfahren anzuwenden, was denn auch in ihrem Ermessen lag (vgl. Urteile 9C_148/2020 vom 2. Juli 2020 E. 4.2.2; 9C_514/2016 vom 18. Januar 2017 E. 4.2). Nach dem Gesagten sind die Tatsachenfeststellungen des kantonalen Gerichts in Bezug auf den somatischen Gesundheitszustand weder offensichtlich unrichtig noch sonstwie bundesrechtswidrig und somit für das Bundesgericht verbindlich (E. 1.2). Daran vermag auch der Hinweis des Beschwerdeführers auf den Bericht seines behandelnden Arztes Dr. med. D.________ vom 14. Mai 2019 nichts zu ändern, hat sich doch die Vorinstanz ausführlich damit auseinandergesetzt und nachvollziehbar aufgezeigt, weshalb der Bericht das Gutachten von Dr. med. B.________ nicht in Frage zu stellen vermag.