Citation: 8C_285/2024 E. 5.3

5.3. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers ist darin keine Bundesrechtsverletzung zu erblicken. Die beim Unfall vom 28. Januar 2021 erlittenen Frakturen am Schien- und Wadenbein rechts und an der HWS waren im Zeitpunkt der Leistungseinstellung nach medizinischer Aktenlage konsolidiert/ausgeheilt. Die vom Beschwerdeführer darüber hinaus geklagten, organisch nicht (hinreichend) nachweisbaren Beschwerden, erfassten die behandelnden Ärzte unter der psychiatrischen Diagnose einer chronischen Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren. Die Vorinstanz hat diesbezüglich zu Recht eine gesonderte Adäquanzbeurteilung gemäss der Praxis für psychische Fehlentwicklungen nach Unfällen vorgenommen (vgl. Urteile 8C_628/2023 vom 9. April 2024 E. 8.2; 8C_391/2022 vom 10. Januar 2023 E. 3.2.2; 8C_647/2018 vom 16. Januar 2019 E. 5.1).