Citation: I 130/02 18.07.2002 E. 2

2.- Was die zumutbare Arbeitsfähigkeit im Zeitpunkt des Verfügungserlasses anbelangt, ist die Vorinstanz nach einlässlicher und sorgfältiger Würdigung der verschiedenen medizinischen Berichte davon ausgegangen, dass die Beschwerdeführerin für die früher ausgeübten Tätigkeiten als Putzfrau und Küchengehilfin, die als körperlich mittelschwer bis schwer einzustufen seien, nicht mehr arbeitsfähig sei, dass ihr aber für eine körperlich leichtere, vorwiegend sitzende Tätigkeit ohne repetitive Überkopfarbeiten eine Arbeitsfähigkeit von 70 % attestiert werden könne. Das kantonale Gericht stützte sich dabei auf die Berichte des Hausarztes Dr. med. Z.________ vom 20. April und 10. September 1999 und auf diejenigen des Spitals K.________, Rheumaklinik und Institut für Physikalische Medizin, vom 2. August und 8. Dezember 1999, sowie insbesondere auf das MEDAS-Gutachten vom 9. April 2001. Es zeigte auf, dass die verschiedenen Berichte entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin unter sich nicht im Widerspruch stehen, sondern dass die Arbeitsunfähigkeit gemäss MEDAS-Gutachten höher ist als gemäss Bericht des Spitals K.________, weil in der MEDAS auch die aufgrund der zusätzlich vorgenommenen psychiatrischen Untersuchung festgestellten psychischen Beschwerden mitberücksichtigt wurden. Dieser Betrachtungsweise ist unter Hinweis auf die vorinstanzlichen Erwägungen beizupflichten. Daran vermögen die grösstenteils bereits im kantonalen Verfahren vorgebrachten Einwände in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde nichts zu ändern. Vielmehr ist nochmals zu betonen, dass die Adipositas und die damit zusammenhängenden körperlichen Beschwerden sowie insbesondere auch die psychischen Beschwerden in Form von depressiven Verstimmungen im auf allseitigen Untersuchungen beruhenden und in Kenntnis der Vorakten abgegebenen MEDAS-Gutachten berücksichtigt sind. Für die Einholung weiterer medizinischer Beurteilungen besteht somit kein Anlass.