Citation: 1C_439/2024 E. 3.2

3.2. Vorliegend forderte die Vorinstanz vom Beschwerdeführer mit Verfügung vom 24. April 2024 die Leistung eines Kostenvorschusses von Fr. 1'500.-- bis am 10. Mai 2024. In dieser Verfügung wies sie darauf hin, dass die Zahlungsfrist gewahrt sei, wenn der Betrag spätestens am letzten Tag der Frist beim Kantonsgericht bar bezahlt werde, zugunsten des Kantonsgerichts bei der Schweizerischen Post einbezahlt oder einem Post- oder Bankkonto in der Schweiz belastet worden sei. Die Rechtzeitigkeit der Zahlung werde im Zweifelsfall vom Beschwerdeführer nachzuweisen sein, wozu er gegebenenfalls aufgefordert werde. Falls der Kostenvorschuss nicht innert der angesetzten Frist geleistet werde, werde auf die Eingabe unter Kostenfolgen nicht eingetreten. Diese Verfügung wurde von der Vorinstanz am 24. April 2024 der Post übergeben und durch die Post am 25. April 2024 erfolglos an den Beschwerdeführer zuzustellen versucht. Die von der Post in der Abholungseinladung aufgeführte Frist zur Abholung der Verfügung bis am 2. Mai 2024 liess der Beschwerdeführer ungenutzt verstreichen. Nach Erhalt der Rücksendung am 6. Mai 2024 stellte die Vorinstanz die Verfügung dem Beschwerdeführer gleichentags per A-Post zu. Nachdem der Kostenvorschuss bei der Vorinstanz drei Tage nach Fristablauf am 13. Mai 2024 eingegangen war, gewährte dieses dem Beschwerdeführer mit Einschreiben vom 14. und 29. Mai 2024 die Möglichkeit, sich zur Rechtzeitigkeit der Zahlung zu äussern. Dem zweiten Einschreiben lag zudem eine Gutschriftbestätigung bei, welche den Eingang der Zahlung am 13. Mai 2024 bestätigte. Dem Beschwerdeführer konnten die Einschreiben nicht zugestellt werden und er holte diese bei der Post auch nicht innert der Abholungsfrist ab. Auf die anschliessend per A-Post versandten gleichlautenden Schreiben reagierte er ebenfalls nicht.