Citation: 4A_103/2018 E. B

Nachdem das Bezirksgericht Aarau mit Entscheid vom 11. Januar 2017 mangels sachlicher Zuständigkeit nicht auf eine Klage der Unternehmerin vom 29. Dezember 2015 eingetreten war, reichte diese am 8. Februar 2017 beim Handelsgericht des Kantons Aargau Klage ein und beantragte, die Beklagte sei kostenfällig zu verpflichten, der Klägerin Fr. 31'194.90 zuzüglich 5 % Zins seit 27. Januar 2011 zu bezahlen. Mit Urteil vom 11. Januar 2018 verpflichtete das Handelsgericht die Beklagte, der Klägerin Fr. 22'281.94 zuzüglich Zins zu 5 % seit dem 27. Januar 2011 zu bezahlen; im Mehrbetrag wies es die Klage ab. Als ausgewiesen erachtete es eine Forderung von Fr. 26'214.85 für die Lieferung und die Montage von Hebeschiebetüren im Haus Z. Dabei habe es sich um einen Nachtrag gehandelt, der eine Änderung gegenüber dem ursprünglichen Werkvertrag darstelle und in der Rechnung vom 16. Dezember 2009 ausgeklammert worden sei. Unter Berücksichtigung von verschiedenen Abzügen ergab sich ein Betrag von Fr. 22'281.94. Diese Forderung sei entgegen diversen Einwänden der Beklagten fällig. Eine in der Duplik erhobene Verrechnungsforderung der Beklagten in der Höhe von Fr. 2'300.15 sei unbegründet. Drei von der Beklagten beantragte Gutachten, gestützt auf welche sich weitere Verrechnungsforderungen hätten ergeben sollen, seien mangels substanziierter Behauptungen nicht einzuholen.