Citation: E 3/06 16.01.2008 E. A

A.a Die 1979 geborene S.________ war ab Sommer 1998 als gelernte Kosmetikerin selbständig erwerbstätig und in diesem Status bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons St. Gallen erfasst. Infolge Antritts einer 40%-Stelle als Büroangestellte in der (der Ausgleichskasse Schulesta angeschlossenen) Firma X.________ AG reduzierte sie ab April 2004 ihr Pensum als Selbständigerwerbe auf 60 %. Mit Verfügung vom 30. Januar 2006 verpflichtete die Sozialversicherungsanstalt S.________ für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2006 zur Zahlung von Beiträgen für Selbständigerwerbende in der Höhe von Fr. 1'077.60 (Akonto). In der Folge teilte diese mit Schreiben vom 20. März 2006 mit, sie habe ihre selbständige Erwerbstätigkeit auf Ende Dezember 2005 aufgegeben und ihr Ehemann zahle im Jahre 2006 mehr als den doppelten Mindestbeitrag, sodass ihrerseits eine Zahlungspflicht entfalle. Gestützt auf diese Mitteilung lehnte die Sozialversicherungsanstalt das von S.________ bereits am 20. Januar 2006 - und damit kurz vor der Geburt ihres ersten Kindes (24. Januar 2006) - gestellte Gesuch um Ausrichtung von Mutterschaftsentschädigung für Selbständigerwerbende mit Verfügung vom 24. März 2006 ab, da die Anspruchsvoraussetzung der selbständigen Erwerbstätigkeit im Zeitpunkt der Niederkunft nicht mehr erfüllt gewesen sei; das Gesuch werde an die zuständige Ausgleichskasse Schulesta weitergeleitet, welche über die Mutterschaftsentschädigung aufgrund des Einkommens als Arbeitnehmerin befinden werde. A.b Einspracheweise machte S.________ geltend, die am 20. März 2006 erfolgte Abmeldung als Selbständigerwerbende sei irrtümlich erfolgt und werde hiermit widerrufen; sie habe ihre selbständige Erwerbstätigkeit als Kosmetikerin nicht aufgegeben, sondern ab Januar 2006 lediglich schwangerschaftsbedingt unterbrochen. Mit Einspracheentscheid vom 15. Mai 2006 hielt die Sozialversicherungsanstalt - unter erneuter Berufung auf das beweismässig als ausschlaggebend eingestufte Schreiben der S.________ vom 20. März 2006 - an der Leistungsverweigerung fest.