Citation: 8C_400/2008 15.10.2008 E. A

S.________ war bei der Firma E.________ AG angestellt und damit bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch unfallversichert. Am 5. Mai 2003 meldete die Arbeitgeberin der SUVA, der Versicherte habe am 23. (richtig: 22.) Dezember 2002 einen Autounfall erlitten. Die SUVA traf entsprechende Abklärungen. Am 30. Juni 2003 erklärte der Versicherte telefonisch, er ziehe die Unfallmeldung zurück. Dies wurde durch die SUVA gleichentags schriftlich bestätigt. Am 2. Juli 2004 wandte sich Dr. med. G.________, Allgemeinmedizin FMH schriftlich an die SUVA. Er bat, den Fall wieder zu eröffnen, und erklärte, die Schulterbeschwerden links seien wahrscheinlich doch eine Folge des Unfalls vom 22. Dezember 2002. Die SUVA verneinte jedoch mit Verfügung vom 12. November 2004 ihre Leistungspflicht. Der Versicherte liess Einsprache erheben. Die SUVA nahm ein der IV-Stelle des Kantons Appenzell Ausserrhoden erstattetes Gutachten der Medizinischen Abklärungsstelle (MEDAS) vom 10. Mai 2005 (mit psychiatrischem Konsiliargutachten von Dr. med. K.________, Psychiatrie und Psychotherapie FMH vom 8. April 2005 sowie mit ergänzenden Angaben vom 27. Juni 2005) sowie Berichte des Kantonalen Spitals X.________, Abteilung Chirurgie, vom 8. September, 5. Oktober und 25. Oktober 2005 zu den Akten. Ausserdem holte sie Stellungnahmen des Kreisarztes Dr. med. C.________ vom 14. Oktober 2005 und des Dr. med. Speck, Chirurgie FMH, SUVA Versicherungsmedizin, vom 14. November 2005 ein. Der Versicherte liess seinerseits eine medizinische Beurteilung von Dr. med. U.________, Innere Medizin, FMH, speziell Rheumakrankheiten, vom 12. Dezember 2005 (mit Schreiben des Röntgeninstituts Dr. med. A.________ vom 7. Dezember 2005) und ein Schreiben desselben Arztes vom 23. Dezember 2005 einreichen. Anschliessend hielt die SUVA - nach Einholung einer weiteren Stellungnahme von Dr. med. C.________ vom 9. Januar 2006 - mit Einspracheentscheid vom 26. Januar 2006 an ihrem Standpunkt fest.