Citation: 8C_722/2009 12.10.2009 E. 5

5.1 Hausarzt Dr. med. A.________ berichtete am 5. Juli 2007, der Versicherte verspüre nach Abschluss der Nagelmykosebehandlung bei Dr. med. Z.________ "jetzt seit ca. zwei Monaten wieder Schmerzen". Der Hausarzt fand - mehr als sechzehn Monate nach dem angeblich ursächlichen Ereignis vom 15. Februar 2006 - röntgenologisch eine Arthrose im IP-Gelenk der Grosszehe links mit deutlicher Osteophytenbildung, attestierte eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit ab 1. Juni 2007 und bejahte die Unfallkausalität. Dr. med. G.________ untersuchte den Beschwerdeführer erst mehr als zwanzig Monate nach dem Unfall, beschrieb ebenfalls eine Arthrose im IP-Gelenk der Grosszehe links und ging auch von einer unfallbedingten Genese aus. Zudem schloss er auf Grund einer vergleichenden Röntgenaufnahme vom 5. Dezember 2007 auf einen "Status nach Abriss des lateralen Aspektes von P1". 5.2 Das kantonale Gericht hat demgegenüber nach pflichtgemässer Würdigung der gesamten Aktenlage rechtsfehlerfrei festgestellt, dass der Versicherte laut insoweit übereinstimmender medizinischer Beurteilungen der Dres. med. A.________, G.________ und L.________ an arthrotischen Veränderungen in der Grosszehe links leidet, dass diese Gesundheitsstörung jedoch nur möglicherweise, nicht aber mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181 mit Hinweisen) in einem natürlichen Kausalzusammenhang mit dem Ereignis vom 15. Februar 2006 steht. Auch eine Abrissfraktur mit pseudarthrotischer Heilung, welche auf den genannten Unfall zurückzuführen wäre, ist gestützt auf die nachvollziehbar und überzeugend begründete Beurteilung des Dr. med. L.________ insbesondere mit Blick auf den Verlauf der Beschwerden seit dem angeblich ursächlichen Ereignis nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad nachzuweisen.