Citation: U 400/06 31.05.2007 E. 4

Im angefochtenen Entscheid werden die Voraussetzungen für die Leistungspflicht des Unfallversicherers nach Art. 6 Abs. 1 UVG, namentlich das Erfordernis des natürlichen Kausalzusammenhangs zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181, 119 V 335 E. 1 S. 337, 118 V 286 E. 1b S. 289), sowie die Rechtsprechung zum im Sozialversicherungsrecht massgebenden Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181) und zum Beweiswert sowie zur Beweiswürdigung ärztlicher Berichte und Gutachten (BGE 125 V 351 E. 3a und b [mit Hinweisen] S. 352 ff.) zutreffend dargelegt. Richtig wiedergegeben hat das kantonale Gericht ferner, dass, wenn durch einen Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder überhaupt erst manifest wird, die Leistungspflicht des Unfallversicherers entfällt, wenn entweder der krankhafte Zustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (status quo ante), oder aber derjenige Zustand, der sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vorzustandes auch ohne den Unfall früher oder später eingestellt hätte (status quo sine), erreicht ist (RKUV 1994 Nr. U 206 S. 328 f. E. 3b, 1992 Nr. U 142 S. 75 f. E. 4b, je mit Hinweisen), wofür der Unfallversicherer beweispflichtig ist (Urteil des EVG U 372/04 vom 4. Mai 2005, E. 2.2; vgl. auch RKUV 2000 Nr. U 363 S. 46 E. 2, 1994 Nr. U 206 S. 329; Urteil des EVG U 496/05 vom 7. Dezember 2006, E. 2 in fine). Darauf wird verwiesen. Zu ergänzen ist, dass das am 1. Januar 2003 in Kraft getretene ATSG am unfallversicherungsrechtlichen Begriff des natürlichen (und adäquaten) Kausalzusammenhangs und an dessen Bedeutung als Voraussetzung für die Leistungspflicht nach UVG nichts geändert hat (Urteil des EVG U 218/04 vom 3. März 2005, E. 2 mit Hinweis; Ueli Kieser, ATSG-Kommentar, N 20 zu Art. 4). Die bisher dazu ergangene Judikatur bleibt nach wie vor anwendbar. Für die Frage des intertemporal massgeblichen Rechts ist somit nicht von Belang, dass der dem vorliegend zu beurteilenden Sachverhalt zu Grunde liegende Unfall vom 14. Dezember 1999 datiert, der Einspracheentscheid aber erst am 9. November 2005 - und damit nach Inkrafttreten des ATSG - erlassen wurde (vgl. BGE 130 V 318, 329 und 445).