Citation: 5C.108/2001 27.02.2002 E. 4

4.- Die Beklagte wirft dem Kantonsgericht eine Verletzung von Art. 39 f. VVG vor. Sie sei vom Kläger absichtlich getäuscht worden. Zum einen dringt sie damit nicht durch, weil sie unzulässigerweise das Verhalten des Klägers kritisiert und sich nicht einmal ansatzweise mit der Begründung des angefochtenen Urteils auseinander setzt (Art. 55 Abs. 1 lit. c OG). Zum anderen ist nicht ersichtlich, inwiefern der Kläger mit Täuschungsabsicht gehandelt haben könnte. Denn das Kantonsgericht hat ein entsprechendes Schweigen des Klägers mit Recht als unerheblich betrachten dürfen, weil bundesrechtskonform feststeht (dazu E. 3 hiervor), dass Taggelder unabhängig von der Frage geschuldet sind, wo der Kläger am Toten Meer logierte.