Citation: 6B_442/2019 E. 5.1

5.1. Wiederum willkürliche Sachverhaltsfeststellung und eine Verletzung der Unschuldsvermutung rügt der Beschwerdeführer, was den Schuldspruch wegen mehrfachen Führens eines Personenwagens ohne Berechtigung (entzogener Führerausweis) angeht (Art. 95 Abs. 1 lit. b SVG). Auf die Aussagen der Belastungszeugin könne nicht abgestellt werden, zumal diese - als selbst nicht Fahrberechtigte - einerseits offenkundig daran interessiert sei, sich vom Verdacht zu entlasten, ihrerseits ein Fahrzeug gelenkt zu haben. Anderseits habe diese Person den Beschwerdeführer im zeitlichen Umfeld der vorgeworfenen SVG-Delikte zu Unrecht eines anderen Delikts belastet. Die SMS-Nachrichten, auf die die Vorinstanz abgestellt habe, seien hinsichtlich der vorgeworfenen Fahrten nicht beweisend.