Citation: 5A_577/2015 E. 2.2

2.2. Gemäss dem psychiatrischen Gutachten vom 30. April 2015 leidet die Beschwerdeführerin an einer paranoiden Schizophrenie mit stabilem Residuum und in körperlicher Hinsicht an einem Diabetes mellitus des Typs 2 und einem damit einhergehenden Ulkus am linken Fuss. Das Obergericht hat sich mit dem Einwand der Beschwerdeführerin befasst, wonach sie keine schwerwiegenden kognitiven Defizite und Verhaltensauffälligkeiten im Sinne einer psychischen Störung aufweise. Es führt dies jedoch auf die anhaltende Medikation und Behandlung zurück und hält dafür, es bestehe daher kein Grund an der Glaubwürdigkeit des Gutachtens zu zweifeln. Die Beschwerdeführerin zeigt nicht rechtsgenügend auf, inwiefern diese Würdigung willkürlich sein soll. Darauf ist nicht einzutreten. Nach dem Gesagten ist nicht von Belang, dass die Beschwerdeführerin in der Lage ist, selbstständig Beschwerde zu führen. Ein Schwächezustand im Sinn von Art. 426 Abs. 1 ZGB liegt vor.