Citation: 5A_782/2022 E. 1

Am 13. Juni 2022 reichte der Beschwerdeführer ein Gesuch "auf notgedrungene definitive superprovisorische vorsorgliche Massnahmen für Existenzsicherung und Schadensbegrenzung ein", welches vom Bezirksgericht Bülach als Eheschutzgesuch entgegengenommen wurde. Mit Verfügung vom 16. Juni 2022 wurde ihm Nachfrist zur Vervollständigung des Gesuches um unentgeltliche Rechtspflege gesetzt. Am 17. Juni 2022 lud das Bezirksgericht zur Hauptverhandlung auf den 18. Juli 2022, 13:30 Uhr. An diesem Tag wandte sich der Beschwerdeführer um 11:23 Uhr an das Gericht und forderte, das zu Unrecht inszenierte Eheschutzverfahren sei unverzüglich als superprovisorische Massnahme umzusetzen, eventualiter sei die Verhandlung zu verschieben. Um 12:16 Uhr teilte ihm das Gericht mit, dass die Verhandlung stattfinde. Noch gleichentags zog der Beschwerdeführer sein Gesuch zurück, worauf das Bezirksgericht das Verfahren mit Verfügung vom 18. Juni 2022 abschrieb, unter Abweisung des Gesuches um unentgeltliche Rechtspflege sowie Auferlegung der Gerichtskosten von Fr. 500.-- und einer Entschädigung an die Gegenpartei von Fr. 60.--. In Bezug auf die unentgeltliche Rechtspflege und die Kostenauflage wandte sich der Beschwerdeführer an das Obergericht des Kantons Zürich, welches mit Urteil vom 30. August 2022 die Beschwerde abwies, soweit es darauf eintrat; ferner wies es auch das im Rechtsmittelverfahren gestellte Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ab. Mit Eingabe vom 10. Oktober 2022 gelangt der Beschwerdeführer mit rund einem Dutzend Anträgen an das Bundesgericht (die Verfahren der kantonalen Gerichte seien zu korrigieren und superprovisorische Massnahmen ohne Trennung durchzuführen; Wunschkonzerte seien zu unterlassen; Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege; öffentliche Gerichtshandlung mit Medien, welcher er einladen dürfe; u.a.m.).