Citation: I 100/05 10.05.2005 E. 2

Mit Eingabe vom 7. April 2005 lässt die Beschwerdeführerin ein neues Gutachten des Dr. med. H.________, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom 26. März 2005 auflegen. Damit ist vorerst zu prüfen, ob dieses in die Beurteilung miteinzubeziehen sei. 2.1 In BGE 127 V 353 hat das Eidgenössische Versicherungsgericht in Änderung der Rechtsprechung erkannt, dass es auch in Verfahren, in welchen es nicht an die vorinstanzliche Feststellung des Sachverhalts gebunden ist (Art. 132 lit. b OG), im Lichte von Art. 108 Abs. 2 OG grundsätzlich unzulässig ist, nach Ablauf der Beschwerdefrist neue Beweismittel beizubringen, es sei denn, dass ausnahmsweise ein zweiter Schriftenwechsel (Art. 110 Abs. 4 OG) angeordnet wurde. Zu berücksichtigen sind in der Regel nur solche Eingaben, die dem Gericht innert der gesetzlichen Frist (Art. 106 Abs. 1 OG) vorliegen. Anders verhält es sich lediglich dann, wenn die nach Ablauf der Beschwerdefrist oder nach Abschluss eines zweiten Schriftenwechsels unaufgefordert eingereichten Schriftstücke neue erhebliche Tatsachen oder schlüssige Beweismittel enthalten, welche eine Revision im Sinne von Art. 137 lit. b OG zu rechtfertigen vermöchten. Nach Art. 137 lit. b in Verbindung mit Art. 135 OG ist die Revision eines Urteils des Eidgenössischen Versicherungsgerichts u.a. zulässig, wenn der Gesuchsteller nachträglich neue erhebliche Tatsachen erfährt oder entscheidende Beweismittel auffindet, die er im früheren Verfahren nicht beibringen konnte. 2.2 Die Frist zur Einreichung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde endete am 2. Februar 2005. Eine Sichtung des Gutachtens vom 26. März 2005 zeigt, dass dieses nicht geeignet ist, einen Revisionstatbestand (BGE 127 V 358 Erw. 5b) zu bilden. Bei gleichen Diagnosen und einer gegenüber dem Gutachten vom 31. März 2003 als leicht reduziert attestierten Arbeitsfähigkeit sind die darin gemachten Angaben nicht geeignet, die Beurteilung, welche auf die Verhältnisse bis zum Erlass des Einspracheentscheides vom 17. April 2004 beschränkt ist, zu revidieren, womit das Gutachten nicht in die Beurteilung einzubeziehen ist.