Citation: 5A_626/2022 E. 5.1.2

5.1.2. Dazu erheben die Beschwerdeführer eine Sachverhaltsrüge. Sie werfen dem Kantonsgericht vor, bei der Feststellung des Sachverhalts Art. 55 Abs. 1 und Art. 150 ZPO zu verletzen. In ihrer Klage habe ihre Rechtsvorgängerin eine kürzeste Fahrstrecke von 5,4 km über die W.________ebene behauptet. Der Beschwerdegegner habe diese Fahrdistanz im bezirksgerichtlichen Verfahren nicht bestritten. Gegenstand des Beweises seien nur streitige Tatsachen (Art. 150 Abs. 1 ZPO). Damit sei im Lichte der hier anwendbaren Verhandlungsmaxime entscheidend, was sie behauptet habe; weder der DS Lawa noch dem Kantonsgericht sei Raum verblieben, die Fahrdistanz selbst festzulegen. Es sei daher von einer Fahrdistanz von 5,4 km auszugehen.