Citation: 8C_587/2022 E. 5.4

5.4. Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers lässt sich die Rückforderung zudem nicht bereits deshalb als willkürlich qualifizieren, weil sie auf Zahlungen zurückgeht, die während eines Zeitraums von 21 Jahren geleistet worden sind. Das Bundesgericht hat im oben erwähnten Urteil 8C_805/2019 vom 6. Mai 2020 festgestellt, dass die sogenannte "Lokomotiv-Verjährung" mit Anknüpfung der Verjährung am letztmaligen Bezug einer kantonalen Beihilfe oder eines Gemeindezuschusses kein Bundesrecht verletzt. Im Übrigen sah es im Umstand, dass für die bundesrechtlichen Ergänzungsleistungen gemäss Art. 25 ATSG keine entsprechende Verjährungsregel gilt, keine verfassungswidrige Ungleichbehandlung (Urteil 8C_805/2019 vom 6. Mai 2020 E. 5.3). Der Beschwerdeführer liefert keinen Grund, weshalb es sich im vorliegenden Fall anders verhalten sollte.