Citation: 1P.476/2003 22.03.2004 E. 2

Es sei festzustellen, dass der Beschluss über die Schliessung des Bezirksspitals Thierstein auf Ende Juni 2003 sowie die Bewilligung der Überführungskosten von insgesamt 19.1 Mio Franken für den Sozialplan, die Finanzierung der Deckungslücke der Pensionskasse, der Anstossfinanzierung und die Planungskosten für ein selbständiges Kompetenzzentrum für das Alter die bevorstehende politische Meinungsbildung der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger in unzulässiger Weise präjudiziert und beeinflusst. Dementsprechend sei der Beschluss aufzuheben. (..)" Der Stiftungsrat für das Bezirksspital Thierstein und das Altersheim Dorneck-Thierstein in Breitenbach beantragt in seiner Vernehmlassung, auf die Beschwerde sei nicht einzutreten, respektive sie sei abzuweisen, soweit darauf eingetreten werde. Der Regierungsrat und der Kantonsrat stellen denselben Antrag. In ihrer Replik halten Dr. B.________, C.________, Dr. D.________, Dr. E.________, F.________ und Dr. G.________ an ihrer Bechwerde vollumfänglich fest und beantragen zusätzlich, dem Stifungsrat des Bezirksspitals Thierstein in keinem Fall eine Prozessentschädigung zuzusprechen. Der Stiftungsrat für das Bezirksspital Thierstein und das Altersheim Dorneck-Thierstein in Breitenbach beantragt, die Beschwerde vollumfänglich abzuweisen. Der Regierungsrat und der Kantonsrat teilen mit, dass die Stimmberechtigten des Kantons am 30. November 2003 die Änderung der Spitalvorlage VI (Schliessung des Bezirksspitals Thierstein) mit 30'548 (68,8 %) zu 13'839 Stimmen und den Verpflichtungskredit für die Neustrukturierung des Bezirksspitals Thierstein (Umwandlung in ein Kompetenzzentrum für das Alter mit medizinischem Ambulatorium) mit 28'806 (65 %) zu 15'496 Stimmen bei einer Stimmbeteiligung von 27,4 % angenommen haben. Sie beantragen, die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei. Unaufgefordert reichen Dr. B.________, C.________, Dr. D.________, Dr. E.________, F.________ und Dr. G.________ eine weitere Stellungnahme ein.