Citation: 9C_826/2016 E. 4.2

4.2. Auszugehen ist daher davon, dass dem Versicherten gemäss Mitteilung und Taggeldverfügung korrekt und umfassend eröffnet wurde, auf welche Leistungen er Anspruch hat. Entgegen den Ausführungen der Vorinstanz kann von einer mangelhaften Eröffnung der Verfügung nicht gesprochen werden, da Mitteilung und Verfügung zusammen hinreichend über die Leistungsansprüche orientierten und insbesondere keine Zweifel daran aufkommen liessen, dass Anspruch auf eine erstmalige berufliche Ausbildung besteht. Insoweit und mit Bezug auf die Taggeldhöhe liegt eine rechtsgenügliche Begründung vor. Wenn der Beschwerdegegner der Auffassung gewesen wäre, Anspruch auf eine Umschulung statt eine erstmalige berufliche Ausbildung zu haben, hätte er die Verfügung vom 31. Juli 2015 anfechten müssen. Aus welchem Grund er dies unterlassen hat und stattdessen erst gegen die zweite Taggeldverfügung vom 15. Dezember 2015 (für 2016) Beschwerde eingereicht hat, kann offenbleiben.