Citation: U 358/05 03.01.2007 E. 6

Für die von der Beschwerdeführerin im Eventualpunkt beantragten Beweisvorkehren bleibt kein Raum. Der medizinische Sachverhalt ist umfassend dokumentiert. Eine interdisziplinäre Begutachtung unter Federführung eines Neurologen ist nicht angezeigt, nachdem die Dres. med. F.________ und K.________, Klinik S.________, bereits am 19. Juli 2000 festhielten, bezüglich des Schleudertraumas sei die Neurologie absolut unauffällig. Das Unfallgeschehen schliesslich ist gut dokumentiert. Weil das Unfallereignis im Lichte der Kasuistik (RKUV 2005 Nr. U 555 [U 458/04] Erw. 3.4.1 S. 324 f. und 1995 Nr. U 215 [U 197/94] S. 91 Erw. b, je mit Hinweisen) nicht im Grenzbereich zu den schweren Unfällen liegt oder gar als schwer im rechtlichen Sinne zu qualifizieren ist und, wenn überhaupt, bloss das Kriterium der körperlichen Dauerschmerzen erfüllt ist, ohne dass von einer besonderen Ausprägung gesprochen werden kann, ist von einem unfalltechnischen oder biomechanischen Gutachten abzusehen.