Citation: 9C_545/2023 E. 1.1

1.1. Die Voraussetzungen der Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten liegen vor (Art. 82 lit. a, Art. 86 Abs. 1 lit. d und Abs. 2, Art. 90 und Art. 100 BGG [SR 173.110] in Verbindung mit § 252 Abs. 2 des Steuergesetzes [des Kantons Aargau] vom 15. Dezember 1998 [StG/AG; SAR 651.100]). Anders als im Fall von Stundung und Erlass der direkten Bundessteuer oder der harmonisierten Steuern von Kantonen und Gemeinden, die der Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nur im Rahmen von Art. 83 lit. m BGG zugänglich sind, ist die Einheitsbeschwerde im Fall einer Haftungsverfügung des harmonisierten Steuerrechts von Kantonen und Gemeinden bei im Übrigen gegebenen Voraussetzungen zulässig (Urteil 9C_233/2023 vom 3. Oktober 2023 E. 1.1). Gegeben ist insbesondere auch auf die Legitimation: Schon am vorinstanzlichen Verfahren hat einzig die Ehefrau teilgenommen (Art. 89 Abs. 1 lit. a BGG); sie ist durch den angefochtenen Entscheid oder Erlass besonders berührt (lit. b), da sie grundsätzlich solidarisch (mit-) haftet und sich vom Erlass einer Haftungverfügung den Wegfall dieser Haftung verspricht; entsprechend hat sie auch ein schutzwürdiges Interesse an der Aufhebung des angefochtenen Entscheids (lit. c), weshalb sie nach den allgemeinen Regeln zum Rechtsmittel befugt ist. Ehegatten sind ohnehin abgabrechtlich vor Bundesgericht je selbständig zur Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten legitimiert (Urteil 2C_798/2011 vom 24. August 2012 E. 1.3 mit Hinweisen), was insbesondere auch den Bereich der Haftungsverfügung erfasst (Urteile 2C_142/2020 vom 15. Juni 2020 E. 1.1; 2C_709/2008 vom 2. April 2009 E. 1.4; 2P.30/2001 vom 20. Juli 2001 E. 1a). Auf das Rechtsmittel ist einzutreten.