Citation: 8C_677/2007 04.07.2008 E. 7

Als nächstes erkannte das kantonale Gericht zutreffend, dass sich Prof. Dr. med. K.________ zwar nicht abschliessend zur Ätiologie der Brust- und Lendenwirbelsäulenbeschwerden zu äussern hatte, indessen neben den degenerativen Veränderungen lediglich noch die konstitutionell bedingte Hyperlaxität als mögliche weitere Ursache des Beschwerdebildes nannte. Wenn der Arzt alsdann die ausgesprochene Haltungsinsuffizienz bzw. schwere Dysbalance auf dem Boden dieser Laxität als weit im Vordergrund stehend bezeichnete, so ist dies lediglich als in Konkurrenz mit den degenerativen Veränderungen stehend zu verstehen. Insoweit ist auch die Schlussfolgerung der Vorinstanz richtig, Prof. Dr. med. K.________ habe weitere (Mit-)Ursachen, so insbesondere das Ereignis vom 31. August 2000, für die Brust- und Lendenwirbelsäulenbeschwerden ausgeschlossen. Prof. Dr. med. K.________ verfügte bei seiner Einschätzung übrigens - wie bereits vom kantonalen Gericht festgestellt - über die medizinischen Akten der SUVA, wie sich aus dem Überweisungsschreiben der Anstalt vom 13. Februar 2006 unschwer entnehmen lässt. Insoweit beruhten seine Äusserungen auch auf umfassender Aktenlage. Wenn die Vorinstanz dergestalt Dr. med. O.________ gefolgt ist, wonach die Hyperlaxität als eigentliche Ursache der Dysbalance und Haltungsinsuffizienz anzusehen ist, ist dies nicht zu beanstanden, zumal ein allfälliger (Mit-)Ursachenanteil der degenerativen Auffälligkeiten bei der Wirbelsäule für die Beantwortung der Frage nach dem Kausalzusammenhang zum Ereignis vom 31. August 2000 ohnehin unerheblich ist. Entscheidend ist, dass beide Ärzte neben der Osteochondrose L5/S1 und Spondylarthrose L4/5 lediglich noch die konstitutionelle Hyperlaxität als Ursachenfaktor für das Schmerzsyndrom betrachteten und dieses damit als vom Unfall vom 31. August 2000 unabhängiges Geschehen. Deren Begründung ist nachvollziehbar und durch nichts ernsthaft in Frage gestellt, so dass die Vorinstanz ohne Verletzung der Untersuchungsmaxime auf die Einholung weiterer medizinischer Stellungnahmen verzichten durfte.