Citation: 2C_393/2021 E. 2

Der Beschwerdeführer macht im Wesentlichen geltend, die Abweisung seines Gesuch um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA bzw. Verlängerung seiner Kurzaufenthaltsbewilligung EU/EFTA widerspreche den Vorgaben von Art. 5 Anhang I FZA und sei unverhältnismässig. Er habe vorwiegend als junger Erwachsener in einer kurzen Zeitspanne zwischen 2012 und 2014 delinquiert ohne besonders hochwertige Rechtsgüter verletzt zu haben. Mit seinem Zuzug in die Schweiz habe er sich privat, sozial sowie beruflich auf ein positives Zukunftsprojekt ausgerichtet und damit eine biografische Kehrtwende vollzogen. Es bestehe eine (sehr) gute Prognose, dass er sich auch in Zukunft an die hiesige Rechtsordnung halten werde. Es gehe von ihm keine gegenwärtige Gefährdung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung aus. Der Beschwerdeführer rügt zudem, die Vorinstanz habe den Sachverhalt unrichtig festgestellt und die Beweise willkürlich gewürdigt. Da die entsprechenden Vorbringen, soweit sie sich als hinreichend begründet und entscheidwesentlich erweisen (vgl. E. 1.3.2), eng mit der materiellen Prüfung der Sache selber verbunden sind, werden sie dort behandelt.