Citation: 8C_241/2023 E. 6.1

6.1. Das kantonale Gericht stellte gestützt auf den Bericht des Dr. med. C.________, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, vom Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) fest, dass die im Beschwerdeverfahren eingereichten ärztlichen Berichte keine Zweifel an der Vollständigkeit und Richtigkeit der bisherigen medizinischen Sachverhaltsfeststellungen zu wecken vermöchten. Der Bericht der Psychotherapeutin D.________ vom 27. Juli 2020 decke sich im Wesentlichen mit dem vom Gutachter bereits gewürdigten Bericht vom 10. Dezember 2019. Er enthalte zudem weder eine Diagnose noch eine Aussage zur Arbeitsfähigkeit. Auch der Stellungnahme der nachbehandelnden Psychotherapeutin Dr. phil. E.________ lasse sich keine vom Gutachten abweichende Aussage zur Arbeitsfähigkeit resp. zum Zumutbarkeitsprofil entnehmen. Dem neu diagnostizierten Abhängigkeitssyndrom (ICD-10 F11.2) habe sie keine zusätzliche resp. konkrete Auswirkung auf das Leistungsvermögen beigemessen. Zum Bericht des Dr. med. F.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, vom 24. Februar 2021 hielt die Vorinstanz fest, dieser habe zwar sinngemäss eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % attestiert. Diese Einschätzung sei jedoch unter Vorbehalt zu würdigen, da zwischen der letzten und der aktuellen Konsultation ein Jahr verstrichen sei und die Einschätzung zudem hauptsächlich mit einer (auf den subjektiven Angaben des Beschwerdeführers beruhenden) Ausweitung der von den Gutachtern beurteilten Schmerzbeeinträchtigung begründet worden sei.