Citation: 6B_795/2014 E. 3.2

3.2. Die Parteien haben das Recht, bei Beweiserhebungen durch die Staatsanwaltschaft und die Gerichte anwesend zu sein und einvernommenen Personen Fragen zu stellen (Art. 147 Abs. 1 StPO). Das Bundesgericht hat sich in BGE 139 IV 25 ausführlich mit der Tragweite dieser Bestimmung befasst. Beweise, die in Verletzung von Art. 147 Abs. 1 StPO erhoben worden sind, dürfen nicht zulasten der Partei verwertet werden, die nicht anwesend war (Art. 147 Abs. 4 StPO). Ein Verstoss gegen Art. 147 Abs. 1 StPO führt nicht zwingend zu einem Freispruch. Die Folgen einer Verletzung dieser Bestimmung sind vielmehr in Art. 147 Abs. 4 StPO geregelt. Der Beschwerdeführer kann daher nur rügen, die Vorinstanz habe auf nicht verwertbare Beweise abgestellt. Hierfür muss er sich zumindest im Ansatz auch mit der Beweiswürdigung auseinandersetzen und darlegen, welche Beweise zu Unrecht herangezogen wurden.