Citation: 2D_21/2020 E. 4.2

4.2. Vorab ist darauf hinzuweisen, dass sich das Sicherheitsdepartement im Entscheid vom 30. Juli 2019 ausführlich mit dem Verschulden des Beschwerdeführers am Sozialhilfebezug (E. 4), seinem privaten Interesse am Verbleib in der Schweiz, der Zumutbarkeit der Rückkehr nach Sri Lanka und seiner gesundheitlichen Situation (E. 5) auseinandergesetzt hat. Das Kantonsgericht hat zutreffend erwogen, dass der Beschwerdeführer diese Ausführungen im vorinstanzlichen Verfahren kaum infrage gestellt hat. Er hat in seiner Verwaltungsgerichtsbeschwerde vom 30. August 2019 lediglich gerügt, die Rückkehr nach Sri Lanka sei nicht zumutbar, während er sich zum Sozialhilfebezug nicht geäussert hat. Vor diesem Hintergrund durfte sich das Kantonsgericht darauf beschränken, bei der Verhältnismässigkeitsprüfung und namentlich beim Verschulden am Sozialhilfebezug weitgehend auf die Erwägungen des Sicherheitsdepartements zu verweisen (vgl. E. 3.1 des angefochtenen Urteils). Die Rüge, die Vorinstanzen hätten das Verschulden am Sozialhilfebezug nicht geprüft, ist deshalb offensichtlich unbegründet. Weiter ist der Beschwerdeführer mit seinen neuen Vorbringen, wonach die lange Verfahrensdauer vor dem Amt für Migration bzw. das hängige IV-Verfahren ursächlich für den Sozialhilfebezug (gewesen) seien (vgl. S. 3 ff. Ziff. 4 der Beschwerde), nicht zu hören. Er hätte diese Tatsachen bereits im vorinstanzlichen Verfahren vorbringen können und müssen; vor Bundesgericht sind sie unzulässig (Art. 99 Abs. 1 BGG).