Citation: 2P.252/2003 03.11.2003 E. 10

10.1 Die Beschwerdeführerin rügt, die Präsidialverfügung vom 29. Juli 2003, mit welcher ihr die unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung verweigert worden sei, verletze Art. 29 Abs. 3 BV. 10.2 Der Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung wird in erster Linie durch das kantonale Prozessrecht geregelt. Unabhängig davon besteht ein solcher Anspruch unmittelbar aufgrund von Art. 29 Abs. 3 BV. Die Auslegung und Anwendung der kantonalen Gesetzesbestimmungen über den Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung prüft das Bundesgericht unter dem Gesichtswinkel des Willkürverbots. Ob der durch die Bundesverfassung garantierte Anspruch verletzt wurde, untersucht es in rechtlicher Hinsicht frei; soweit es um tatsächliche Feststellungen der kantonalen Instanz geht, ist seine Prüfungsbefugnis auf Willkür beschränkt (BGE 129 I 129 E. 2.1 mit Hinweisen). 10.3 Der Präsident der Rekurskommission hat im angefochtenen Entscheid in Anwendung von § 16 VRG/ZH die Voraussetzungen der unentgeltlichen Rechtspflege und Verbeiständung und dabei insbesondere die Erfolgsaussichten des Rekurses der Beschwerdeführerin umfassend geprüft. Er hat sodann ausführlich begründet, inwiefern der Rekurs der Beschwerdeführerin als aussichtslos zu betrachten sei. Was die Beschwerdeführerin dagegen vorbringt, ist nicht geeignet, die Aussichten ihres Rekurses in einem günstigeren Licht erscheinen zu lassen. Eine Verletzung von Art. 29 Abs. 3 BV durch die angefochtene Präsidialverfügung ist nicht zu erkennen.