Citation: 1C_40/2017 E. 6.2.1

6.2.1. Mit dem Einwand des Beschwerdeführers, die Einschränkungen für die Bekanntgabe von Informationen sei auf juristische Personen nicht anwendbar bzw. es liege kein (hinreichendes) privates oder öffentliches Interesse für die Verweigerung der nachgesuchten Informationen vor, hat sich die Vorinstanz eingehend auseinander gesetzt. Sie hat im Wesentlichen erwogen, der Schutz von Geschäftsgeheimnissen und Personendaten gehöre zu den Zwecken des IDG/BS; für den Fall, dass die Informationen dem öffentlichen Organ freiwillig mitgeteilt worden seien, werde die Zusicherung der Geheimhaltung in § 29 Abs. 3 lit. c IDG/BS als möglicher Grund für die Verweigerung des Zugangs zu Informationen sogar ausdrücklich erwähnt. Ausserdem sei gemäss § 29 Abs. 2 lit. d IDG/BS namentlich dann ein öffentliches Geheimhaltungsinteresse gegeben, das einer Zugangsgewährung entgegen stehe, wenn andernfalls die Position in Verhandlungen beeinträchtigt würde. Dieser Fall liege hier vor. Die wissenschaftlichen Verlage hätten die bisherigen Lizenzpreise im Vertrauen auf vertragliche Geheimhaltungsklauseln gewährt. Diese Informationen könnten von Dritten verwendet werden, um die Preise zu drücken. Es sei daher zu bezweifeln, dass dem Konsortium der Schweizer Hochschulbibliotheken im Falle der Transparenz noch Preisreduktionen im gleichen Umfang gewährt würden, was letztlich wohl zu höheren, nicht zu tieferen Beschaffungskosten führen würde.