Citation: 5A_347/2020 E. 3

In der Sache verlangt die Beschwerdeführerin, das Richteramt und das Obergericht seien anzuweisen, den Zugang zur Justiz unverzüglich zu öffnen, so dass das Unterhaltsverfahren geführt werden könne. Damit meint sie sinngemäss, dass im Verfahren auf Ergänzung des deutschen Scheidungsurteils über die Unterhaltsfrage materiell zu entscheiden sei. Soweit dieses Begehren als genügend anzusehen wäre, würde es der Beschwerde jedenfalls an einer hinreichenden Begründung fehlen. Die zentrale Erwägung im angefochtenen Entscheid geht nämlich dahin, dass das Amtsgericht Tempelhof-Kreuzberg (Berlin), wie sich aus dessen Mitteilung vom 23. Januar 2019 ergebe, im Scheidungsurteil über die Unterhaltsansprüche der Beschwerdeführerin rechtskräftigentschieden habe. Damit setzt sich die Beschwerdeführerin nicht auseinander. Vielmehr übt sie pauschale Kritik, indem sie diskriminierende Rechtsverweigerung, staatliche Justizwillkür, Verletzung verfassungsmässiger Rechte, menschenrechtswidrigen Entzug gesetzlich zustehenden Unterhaltes u.ä.m. geltend macht und weiter festhält, der Ehemann werde von seinen gesetzlichen Unterhaltspflichten freigestellt, so dass sie von Wasser und Brot leben bzw. verhungern müsse und als Mensch schwer diskriminiert werde. Damit ist keine konkrete Rechtsverletzung durch den angefochtenen Entscheid dargetan.