Citation: 6B_1395/2021 E. 8.5

8.5. Insofern der Beschwerdeführer eine (vermeintliche) Verletzung seiner Teilnahmerechte in dem gegen ihn geführten Strafverfahren im Kanton Freiburg rügt und daraus - unter Verweis auf Art. 147 Abs. 4 StPO - die Unverwertbarkeit der Einvernahmeprotokolle der Mitbeschuldigten E.________ folgert (vgl. Beschwerde Ziff. 28 S. 15), kann ihm nicht gefolgt werden. Verfahrensrechtliche Einwände, die im kantonalen Verfahren hätten geltend gemacht werden können, können nach dem Grundsatz der materiellen Ausschöpfung des kantonalen Instanzenzugs vor Bundesgericht nicht mehr vorgebracht werden (BGE 135 I 91 E. 2.1 S. 93; Urteil 6B_149/2022 vom 25. August 2022 E. 5.4.2). Die Verletzung der Teilnahmerechte des Beschwerdeführers in Bezug auf das im Kanton Freiburg gegen ihn geführte Strafverfahren bildet nicht Gegenstand des vorinstanzlichen Urteils. Er macht in seiner Beschwerde weder geltend, seine Kritik bereits im kantonalen Verfahren geltend gemacht zu haben, noch legt er dar, weshalb dies nicht möglich gewesen sein soll. Somit wurde der kantonale Instanzenzug nicht ausgeschöpft und auf die Rüge kann nicht eingetreten werden.