Citation: 6B_209/2010 02.12.2010 E. 5.3

5.3.1 Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Es kann deren Sachverhaltsfeststellung nur berichtigen oder ergänzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Art. 105 Abs. 2 BGG). Überdies muss die Behebung des Mangels für den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein (Art. 97 Abs. 1 BGG). 5.3.2 Der Beschwerdeführer, der die Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz anfechten will, muss substantiiert darlegen, inwiefern die Voraussetzungen einer Ausnahme gemäss Art. 105 Abs. 2 BGG gegeben sind und das Verfahren bei rechtskonformer Ermittlung des Sachverhalts anders ausgegangen wäre. Andernfalls kann ein Sachverhalt, der von dem im angefochtenen Entscheid festgestellten abweicht, nicht berücksichtigt werden. Der Beschwerdeführer kann sich nicht damit begnügen, den bestrittenen Feststellungen eigene tatsächliche Behauptungen gegenüberzustellen oder darzulegen, wie die Beweise seiner Ansicht nach zu würdigen gewesen wären. Vielmehr hat er klar und substantiiert aufzuzeigen, inwiefern die gerügten Feststellungen bzw. die Unterlassung von Feststellungen offensichtlich unrichtig sind oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruhen. Auf eine Kritik an den tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz, die diesen Anforderungen nicht genügt, ist nicht einzutreten (BGE 133 III 462 E. 2.4). 5.3.3 Dem Sachgericht steht im Bereich der Beweiswürdigung ein erheblicher Ermessensspielraum zu (BGE 134 IV 132 E. 4.2; 129 IV 6 E. 6.1). Das Bundesgericht greift auf Beschwerde hin nur ein, wenn es diesen missbraucht, insbesondere offensichtlich unhaltbare Schlüsse zieht, erhebliche Beweise übersieht oder solche willkürlich ausser Acht lässt (BGE 132 III 209 E. 2.1). Inwiefern das kantonale Gericht sein Ermessen im dargelegten Sinn missbraucht haben soll, ist in der Beschwerde klar und detailliert aufzuzeigen (BGE 130 I 258 E. 1.3). Namentlich genügt es nicht, einzelne Beweise anzuführen, die anders als im angefochtenen Entscheid gewichtet werden sollen, und dem Bundesgericht in appellatorischer Kritik die eigene Auffassung zu unterbreiten, als ob diesem die freie Prüfung aller Tat- und Rechtsfragen zukäme (BGE 116 Ia 85 E. 2b). 5.3.4 Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung ist Mittäter, wer bei der Entschliessung, Planung oder Ausführung eines Deliktes vorsätzlich und in massgebender Weise mit anderen Tätern zusammenwirkt, dass er als Hauptbeteiligter dasteht. Dabei kommt es darauf an, ob der Tatbeitrag nach den Umständen des konkreten Falles und dem Tatplan für die Ausführung des Deliktes so wesentlich ist, dass sie mit ihm steht oder fällt. Das blosse Wollen der Tat, der subjektive Wille allein, genügt zur Begründung von Mittäterschaft jedoch nicht. Der Mittäter muss vielmehr bei der Entschliessung, Planung oder Ausführung der Tat auch tatsächlich mitwirken. Daraus folgt aber nicht, dass Mittäter nur ist, wer an der eigentlichen Tatausführung beteiligt ist oder sie zu beeinflussen vermag. Dass der Mittäter bei der Fassung des gemeinsamen Tatentschlusses mitwirkt, ist nicht erforderlich. Es genügt, dass er sich später den Vorsatz seiner Mittäter zu eigen macht (BGE 130 IV 58 E. 9.2.1). 5.3.5 Der Beschwerdeführer beschränkt sich in seiner Rüge der willkürlichen Sachverhaltsfeststellung auf eine appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid. Dies betrifft seine Vorbringen im Zusammenhang mit der Druckausübung gegenüber B.________. Der Beschwerdeführer legt nicht dar, inwiefern die von ihm angeführten Aussagen der betroffenen Gläubiger glaubhafter sein sollen als diejenigen von B.________. Zudem können die Vorbringen die Charakterisierung des Beschwerdeführers als Mittäter durch die Vorinstanz insgesamt nicht in Frage stellen. Gleichermassen appellatorisch gestaltet sich seine Behauptung, er habe keine umfassende Kontrolle über das Geschehen ausüben können, zumal er selber einräumt, die Zahlungsaufträge selber erteilt und im Falle der Nichtausführung die sich hierüber beschwerenden Gläubiger direkt an B.________ verwiesen zu haben. Eine aktenwidrige und willkürliche Sachverhaltsfeststellung sowie Verletzungen des Anklageprinzips und des Anspruchs auf rechtliches Gehör liegen nicht vor. 5.3.6 Die Vorinstanz berücksichtigt die vom Bundesgericht entwickelten Elemente der Mittäterschaft zutreffend. Der Beschwerdeführer habe unbestrittenermassen die Zahlungsaufträge erteilt, die B.________ ausgeführt habe, und es liege ein gemeinsamer Tatentschluss in Form der sukzessiven Mittäterschaft vor. Die Vorinstanz weist auch zu Recht darauf hin, dass es nicht entscheidend ist, in welchem Zeitpunkt der Beschwerdeführer den Tatbeitrag geleistet hat, sondern darauf, ob er bei Ausführung der Tat weiter gewirkt hat. Auch Tatbeiträge im Vorbereitungsstadium der Tat können Mittäterschaft begründen, wenn sie für die Tatausführung unerlässlich sind, was vorliegend der Fall ist (angefochtenes Urteil, S. 21 f.). Ohne die Zahlungsaufträge hätte B.________ keine Zahlungen aus dem zuvor deliktisch erworbenen Vermögen getätigt. Er konnte sich zudem darauf verlassen, dass ein Auftrag bei Widerruf nicht ausgeführt worden wäre. Es verletzt daher kein Bundesrecht, wenn die Vorinstanz den Tatbeitrag des Beschwerdeführers als "weit über die blosse Anstiftung" hinausgehend bezeichnet und Mittäterschaft bejaht.