Citation: 9C_57/2024 E. 4.2.2

4.2.2. Der Gewinn aus dem Verkauf der streitbetroffenen Liegenschaft an der Strasse B.________ wurde gemäss unbestrittener Feststellung der Vorinstanz in den Kauf einer Liegenschaft an der Strasse D.________ in U.________/ZH reinvestiert (vorinstanzliche Erwägung 3.2.6.1 S. 14). Die (implizite) Schlussfolgerung der Vorinstanz, wonach der Verkauf der renditeträchtigen Liegenschaft an der Strasse B.________ zwecks Erwerbs dieses Liebhaberobjekts gegen Altersvorsorge respektive Kapitalanlage spreche (vgl. vorinstanzliche Erwägung 3.2.6.2 S. 14 f.), ist nicht willkürlich. Daran ändert nichts, dass der Beschwerdeführer hierzu gemäss eigenen Angaben nur einen kleinen Teil seiner Altersvorsorge aufgegeben haben soll. Ins Gewicht fallen vorliegend sodann insbesondere auch die zeitlichen Umstände: Mit Blick auf unbestrittene vorinstanzliche Feststellungen war der Beschwerdeführer seit acht Jahren auf der Suche nach einem Liebhaberobjekt wie der 2020 gekauften Liegenschaft an der Strasse D.________ in U.________/ZH und hat erst 2016 Stockwerkeigentum an der streitigen Liegenschaft an der Strasse B.________ begründet. Die Liegenschaft an der Strasse D.________ bezeichnet der Beschwerdeführer sodann selbst als "Luxusaufwendung" (Beschwerdeschrift S. 15). Mit Blick auf diese Umstände muss davon ausgegangen werden, dass sich der Beschwerdeführer längere Zeit Gedanken darüber gemacht hat, wie er ein derartiges Luxusobjekt am besten finanzieren kann. Die Errichtung des Stockwerkeigentums an der streitbetroffenen Liegenschaft im Jahre 2016 muss bei der konkreten Sachlage daher als Indiz für ein planmässiges Vorgehen mit Gewinnabsicht gewertet werden, auch wenn der Verkauf der Liegenschaft letzten Endes als Ganzes erfolgt ist (vgl. Urteil 2C_1273/2012 vom 13. Juni 2013 E. 3.6, wonach die Gewinnabsicht durchaus im Laufe eines länger dauernden Sachverhalts hinzutreten kann; siehe auch Urteil 9C_606/2022 vom 6. Juni 2023 E. 6.4 mit Hinweisen, wonach äusserer Druck zum Verkauf eine selbständige Erwerbstätigkeit nicht ausschliesse). Inwiefern die Vorinstanz mit der Schlussfolgerung hinsichtlich eines planmässigen und systematischen Vorgehens in Willkür verfallen oder Recht verletzt haben soll, wird weiter nicht dargetan. Dass der Beschwerdeführer lediglich zwei seiner Liegenschaften unter dem Verkehrswert erworben hat, tritt insgesamt in den Hintergrund.