Citation: 2C_1024/2020 E. 2.3

2.3. Die Vorinstanz hat anerkannt, dass die soziale Integration des Beschwerdeführers dem Umfang entspricht, der bei seinem langen Aufenthalt erwartet werden darf, und dass die Anhörung weiterer Zeugen oder Einholung zusätzlicher schriftlicher Auskünfte an dieser Erkenntnis nichts ändern würde. Es sei nicht ersichtlich, dass eine über das übliche Mass hinausgehende Integration vorliege und eine Auflistung von Personen, die offensichtlich zu seinem engsten Freundeskreis zählen, könne daran nichts ändern. Der Beschwerdeführer vermag in der Folge nicht substantiiert darzulegen (vorne E. 1.2), inwiefern die anbegehrten Beweismassnahmen zu einer anderen Überzeugung hätten führen müssen, indem er zum Beispiel über einen grossen Freundeskreis verfügt oder überdurchschnittlich am gesellschaftlichen Leben teilnimmt. Vielmehr beschränkt er sich darauf, in appellatorischer Weise seine Sicht der Dinge betreffend seiner sozialen Integration darzutun, wobei nicht immer klar zwischen der Kritik an der Sachverhaltsfeststellung und der darauf beruhenden Interessenabwägung unterschieden wird. Es ist deshalb bei der Verhältnismässigkeitsprüfung der angeordneten Massnahme nochmals darauf zurückzukommen (hinten E. 6.2.2).