Citation: 5D_29/2021 E. 2

In der Beschwerde werden weder verfassungsmässige Rechte als verletzt angerufen noch inhaltlich Verfassungsrügen erhoben. Vielmehr gibt der Beschwerdeführer in appellatorischer Schilderung seiner Meinung Ausdruck, dass von ihm eine letztlich belanglose Summe verlangt werde, obwohl er bei genauer Überlegung eigentlich gar nichts schulde und ein glückloser Habenichts sei, der sich nicht mehr ins Erwerbsleben integrieren könne. Der Steuerbeamte sei ein böser Mensch. Auch im Rechtsöffnungsverfahren gelte das Verhältnismässigkeitsprinzip, demzufolge bei fehlendem Vermögen in der Zwangsvollstreckung mathematisch-logisch ein Null resultieren müsse. Gerade die Coronakrise zeige, dass es vulnerable Personen im Land gebe, die man vor Armut ebenso schützen müsse wie andere vor dem Virus. Die Rechtsöffnung beruht auf rechtskräftig veranlagten Steuern und nach den zutreffenden Erwägungen im angefochtenen Entscheid ist im Verfahren der definitiven Rechtsöffnung einzig die Einwendung der Tilgung, Stundung oder Verjährung möglich (Art. 81 Abs. 1 SchKG), wobei der Beschwerdeführer weder eine gültige Stundungsvereinbarung noch einen Erlassentscheid vorlegen konnte.