Citation: 5A_310/2010 19.11.2010 E. 6.7

6.7.1 Das Obergericht hat auf dem so errechneten monatlichen Bedarf der Beschwerdeführerin von Fr. 7'329.-- bis zur Erreichung ihres AHV-Alters zusätzlich Fr. 2'097.-- pro Monat für laufende Steuern berücksichtigt. 6.7.2 Dieser Betrag wird von beiden Parteien beanstandet. In der jeweiligen Begründung legen sie aber zur Berechnung der laufenden Steuern ihren eigenen aufgrund der in den vorstehenden E. 6.3 - 6.6 erhobenen Rügen geltend gemachten erhöhten (so die Beschwerdeführerin) beziehungsweise verminderten (so der Beschwerdeführer) Bedarf zugrunde. Hingegen begründen sie nicht, inwiefern sich der monatliche Steuerbetrag von Fr. 2'097.-- für den vom Bundesgericht nicht beanstandeten Bedarf von Fr. 7'329.-- als falsch erweisen soll. Gehen damit die Parteien auf die obergerichtliche Berechnung gar nicht ein, kann auf diese Rügen von vornherein nicht eingetreten werden (Art. 42 Abs. 2 BGG; E. 1.5 oben). 6.8 Im Ergebnis ist damit die obergerichtliche Bezifferung des ehelichen Lebensstandards der Beschwerdeführerin im Sinne einer Bedarfsberechnung von Fr. 9'426.-- pro Monat bis zum Erreichen ihres AHV-Alters nicht zu beanstanden.