Citation: 2C_574/2019 E. A

Der indische Staatsangehörige A.________ (geboren 1986) reiste am 4. August 2008 zu Ausbildungszwecken in die Schweiz. Er erhielt zunächst eine Kurzaufenthaltsbewilligung und ab dem 4. Februar 2009 eine Aufenthaltsbewilligung, die letztmals bis zum 28. Februar 2014 verlängert wurde. Im Februar 2014 schloss er seine Ausbildung mit einem Masterdiplom IT in E-Business ab. Am 14. Februar 2014 heiratete A.________ in Dänemark die portugiesische Staatsangehörige B.________ (geboren 1994), die zuvor am 5. Februar 2014 in die Schweiz eingereist war und am 13. Februar 2014 eine Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA zwecks unselbständiger Erwerbstätigkeit erhalten hatte. Am 6. Mai 2014 wurde A.________ eine Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA zum Verbleib bei seiner Ehefrau erteilt. A.________ wurde am 22. September 2017 zu seiner Ehe befragt. Mit Schreiben vom 18. Dezember 2017 gewährte ihm das Migrationsamt des Kantons Zürich das rechtliche Gehör zum beabsichtigten Widerruf seiner Aufenthaltsbewilligung wegen Vorliegens einer Scheinehe. Mit Verfügung vom 18. April 2018 widerrief das Migrationsamt seine Aufenthaltsbewilligung, da es aufgrund der Abklärungen von einer nur zur Aufenthaltssicherung eingegangenen bzw. aufrechterhaltenen Ehe ausging und einen persönlichen oder nachehelichen Härtefall verneinte. Gleichzeitig widerrief es auch die Aufenthaltsbewilligung der Ehefrau. Am 7. September 2018 liess sich A.________ von seiner portugiesischen Ehefrau scheiden.