Citation: 6B_1390/2020 E. 2.4.1

2.4.1. Die Beschwerdeführerin vermag nicht aufzuzeigen, was an der vorinstanzlichen Beweiswürdigung geradezu willkürlich sein könnte. Vorliegend sprechen verschiedene Indizien (hohe Kontamination des Bargeldes mit Kokain, Stückelung des grossen Bargeldbetrags in kleinen Einheiten verschiedener Währungen, Art des [Bargeld-]Transportes und Fehlen einer plausiblen Erklärung für den Bargeldtransport) dafür, dass es sich beim transportierten Bargeld um den Erlös aus Betäubungsmitteldelikten handelt. Unter Willkürgesichtspunkten nicht zu beanstanden ist insbesondere, wenn die Vorinstanz die Erklärung der Beschwerdeführerin und ihrer Begleiter als Schutzbehauptung verwirft, wonach das Geld für den Kauf eines Autos bestimmt gewesen sein soll, welches die Beschwerdeführerin und ihre Begleiter angeblich auf der Rückreise aus ihren Ferien in Spanien in Deutschland (gemäss D.________ zwecks Weiterverkaufs in Rumänien, vgl. angefochtener Entscheid S. 6) hätten erwerben wollen. Die Vorinstanz legt willkürfrei dar, die Beschwerdeführerin und ihre Begleiter hätten keine Angaben dazu machen können, wo genau (konkrete Garage, Autohändler) sie in Deutschland ein Auto hätten erwerben wollen. Unklar sei auch, aus welchem Grund überhaupt ein Auto in Deutschland hätte erworben werden sollen, zumal fraglich erscheine, ob dies (unter Berücksichtigung von Verzollungskosten etc.) wirtschaftlich überhaupt Sinn gemacht hätte und es auch an anderen Orten als München Garagen und Autoverkaufsgeschäfte gebe (angefochtener Entscheid S. 7). Weiter hätten sich die Beschwerdeführerin und ihre Begleiter auch bezüglich der angeblichen gemeinsamen Ferien in Spanien in Widersprüchen verstrickt (angefochtener Entscheid S. 7). Die Beschwerdeführerin setzt sich damit nicht rechtsgenügend auseinander.