Citation: 9C_93/2022 E. A

Die 1973 geborene A.________ war bis 30. November 2018 (Kündigung wegen langdauernder Arbeitsunfähigkeit) als Sozialarbeiterin bei der Klinik B.________ angestellt. Im Juni 2018 meldete sie sich unter Hinweis auf seit 2009 bestehende psychische und somatische Einschränkungen bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Nach Abklärung der medizinischen und der erwerblichen Verhältnisse sowie Konsultation des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) erliess die IV-Stelle Zug am 19. September 2018 einen Vorbescheid, in welchem sie einen Leistungsanspruch verneinte, wogegen die Versicherte Einwand erhob. Die IV-Stelle zog die Akten der Krankentaggeldversicherung bei, holte bei den behandelnden Ärzten weitere Berichte ein und gab bei Dr. med. C.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, ein psychiatrisches Gutachten in Auftrag, welches am 28. Januar 2020 erstattet wurde. Nach Rücksprache mit dem RAD (Stellungnahme vom 31. Januar 2020) verneinte die IV-Stelle einen Leistungsanspruch mangels Vorliegens eines relevanten Gesundheitsschadens.