Citation: 1C_400/2021 E. 3.4

3.4. Im Weiteren machen die Beschwerdeführenden eine Verletzung des Grundsatzes von Treu und Glauben (Art. 5 Abs. 3 und Art. 9 BV) geltend und bringen vor, sie hätten darauf vertrauen dürfen, dass der Ersatz der Sitzplatzüberdachung ohne Weiteres bewilligungsfähig sei und sie damit nicht gegen materielle Bauvorschriften verstossen würden. Die Vorinstanz wies zu Recht darauf hin, dass bereits 2004 Umbauten am betreffenden Wohnhaus bewilligt wurden und in der damaligen Baubewilligung festgehalten wurde, dass das gemäss Art. 24c RPG bewilligungsfähige Mass an Veränderungen ausgeschöpft sei. Folglich mussten die Beschwerdeführenden damit rechnen, dass eine weitere Veränderung baubewilligungspflichtig ist, und konnten sie nicht davon ausgehen, eine Baubewilligung werde ohne Weiteres erteilt. Daran vermag auch der Umstand nichts zu ändern, dass dem damaligen Um- und Anbau in der Baubewilligung gleichzeitig eine gewisse Verbesserung der bestehenden Situation zugeschrieben wurde. Auf welcher Grundlage sich eine Vertrauensgrundlage ableiten lassen könnte, ist nicht ersichtlich und wird von den Beschwerdeführenden auch nicht dargelegt. Insofern ist die diesbezügliche Rüge abzuweisen, soweit sie überhaupt rechtsgenüglich begründet wurde (vgl. E. 2 hiervor).