Citation: 4A_606/2016 E. 3

Nach dem Gesetzestext von Art. 394 OR verpflichtet sich der Beauftragte durch die Annahme eines Auftrages, die ihm übertragenen Geschäfte oder Dienste vertragsgemäss zu besorgen (Abs. 1). Eine Vergütung ist zu leisten, wenn sie verabredet oder üblich ist (Abs. 3). Die Beschwerdeführerin behauptet nicht, eine Vergütung sei verabredet worden, sondern sie macht geltend, eine solche sei angesichts der von ihr erbrachten und von der Beschwerdegegnerin entgegengenommenen Arbeitsleistung üblich. Sie ist der Auffassung, die Vorinstanz hätte zur Frage der Auftragserteilung weitere Beweise abnehmen müssen. Bereits aufgrund der Behauptungen der Beschwerdeführerin ist indessen nicht von einem entgeltlichen Auftrag auszugehen: