Citation: 4P.28/2006 03.04.2006 E. A

Die Baugenossenschaft X.________ (nachstehend: Bauherrin) plante die Erstellung eines Wohn- und Geschäftshauses in Visp. Über die Ausführung des entsprechenden Baugrubenabschlusses schloss die Bauherrin am 8./15. Januar 1991 mit der ARGE A.________ AG und B.________ AG (nachstehend: ARGE) als Teilunternehmerin sowie der C.________ AG als Subunternehmerin einen Werkvertrag ab. Die ARGE übertrug mit Vertrag vom 23. Januar 1991 die Arbeiten zur Erstellung der Spundwände für den Baugrubenabschluss zu einem Pauschalpreis von Fr. 860'000.-- der C.________ AG. Im Zusammenhang mit der Erstellung eines weiteren Untergeschosses übertrug die ARGE der C.________ AG zusätzlich die Ausführung der Longarinen der zwei unteren Ankeranlagen zum Pauschalpreis von Fr. 130'000.--. Die C.________ AG schloss ihre Arbeiten im Sommer 1991 ab. Die A.________ AG leistete der C.________ AG an den Werklohn Teilzahlungen in der Höhe von Fr. 760'000.--. Am 4. Dezember 1991 kam es nach dem Entspannen der Anker durch eine Drittunternehmerin zu einem Material- und Wassereinbruch. Die Schlussabrechnung der C.________ AG mit einem Restsaldo von Fr. 187'870.-- wurde von der A.________ AG am 21. Dezember 1993 der Höhe nach anerkannt, wobei sie Verrechnungsforderungen wegen mangelhafter Vertragsausführung geltend machte. Die C.________ AG liess die A.________ AG über den Betrag von Fr. 187'870.-- zuzüglich Zins zu 6 % seit 20. September 1993 betreiben. Die A.________ AG erhob Rechtsvorschlag.