Citation: 1B_619/2021 E. D

Mit Eingabe vom 25. März 2022 haben die Beschwerdeführer das Bundesgericht darüber in Kenntnis gesetzt, dass in der Zwischenzeit das Gutachten erstellt worden sei, die streitigen Fragen indessen allenfalls noch als Ergänzungsfragen nachgereicht werden könnten. Dies könne die Gegenstandslosigkeit des Verfahrens zur Folge haben, weshalb die Sistierung des Verfahrens beantragt wurde. Das Obergericht verzichtete diesbezüglich auf eine Vernehmlassung, die Staatsanwaltschaft teilte mit Eingabe vom 13. April 2022 mit, sie widersetze sich dem Sistierungsantrag nicht. Entsprechend wurde das Verfahren mit Verfügung des Instruktionsrichters vom 27. April 2022 bis auf Weiteres ausgesetzt. Mit Schreiben vom 29. Juli 2022 beantragen die Beschwerdeführer die Abschreibung des Verfahrens. Das Gutachten liege bereits vor und ihnen sei mittlerweile auch die Möglichkeit eingeräumt worden, die gewünschten Ergänzungsfragen zu stellen, weshalb der Prozess sich in der Essenz als gegenstandslos erweise. Das Obergericht hat sich zur Frage der Gegenstandslosigkeit des Verfahrens nicht vernehmen lassen. Die Staatsanwaltschaft hat mit Eingabe vom 10. August 2022 Stellung genommen und beantragt, die Verfahrenskosten den Beschwerdeführern aufzuerlegen.