Citation: 2C_1005/2017 E. 3.1

3.1. Aus welchen Gründen der Beschwerdeführer sich auf das FZA berufen könnte, geht aus dem angefochtenen Urteil nicht hervor. Die Polizei- und Militärdirektion des Kantons Bern hat in ihrem Entscheid vom 7. August 2017 jedenfalls erwogen, ob und welche Arbeitstätigkeit der Beschwerdeführer aktuell ausübe, sei nicht aktenkundig. Aus den Vorakten, welche zur Sachverhaltsergänzung von Amtes wegen herangezogen werden können (Art. 105 Abs. 2 BGG), geht hervor, dass der Beschwerdeführer seit November 2000, mit Unterbrechungen, bis zum 13. Oktober 2015 vom Sozialdienst Köniz nach den SKOS-Richtlinien betreut und finanziell unterstützt wird, wobei sich die Sozialhilfekosten auf Fr. 114'698.-- belaufen. Des Weiteren liegen Lohnabrechnungen für Temporäreinsätze für die Monate Mai 2015, April 2015, August, Juli und Juni 2014 im Recht. Ob der Beschwerdeführer sich in seiner Eigenschaft als Wanderarbeitnehmer oder aus anderen Gründen (vgl. etwa BGE 144 II 121 E. 3.2 S. 125) auf das FZA berufen kann, kann vorliegend deswegen offen bleiben, weil die in Art. 5 Anhang I zum FZA aufgestellten Voraussetzungen für eine Einschränkung der Freizügigkeitsrechte jedenfalls erfüllt sind.