Citation: 2C_1044/2019 E. 6.2.3

6.2.3. Wie die Beschwerdeführerin zu Recht vorbringt, fehlt im vorinstanzlichen Urteil eine hinreichende Verhältnismässigkeitsprüfung. Die Vorinstanz stellt den Tagesablauf, die effektiven Arbeitszeiten und die Dauer, die sich der Küchenchef an den verschiedenen Arbeitsorten aufhält, nicht fest. Sie begnügt sich mit der Erwägung, die Behauptung der Beschwerdeführerin, ein (kleines) Fenster für die Küche koste eine hohe fünfstellige Summe und sei damit unverhältnismässig, "entbehrt jeder Grundlage" (vgl. E. 3.2 des angefochtenen Urteils; E. 3 hiervor). Ausserdem fehlt auch im Entscheid des Volkswirtschaftsdepartements vom 12. März 2019 eine überzeugend begründete Erwägung mit Blick auf die Verhältnismässigkeit der angeordneten Massnahme. Das Volkswirtschaftsdepartement führt lediglich aus, die Massnahme sei gestützt auf die anwendbare Verordnung erforderlich und liege im öffentlichen Interesse. Eine gleich geeignete, aber mildere Massnahme bestünde nicht (vgl. E. 2.2.7 des Entscheids vom 12. März 2019; Art. 105 Abs. 2 BGG).