Citation: 6B_1318/2019 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer wendet sich gegen die rechtliche Würdigung seines Verhaltens als grobe Verletzung der Verkehrsregeln. Er argumentiert, die Missachtung der Verkehrsvorschrift sei nicht in einer objektiv schweren Weise erfolgt. Zudem sei der objektive Tatbestand der groben Verletzung von Verkehrsregeln nicht erfüllt. Er habe keine konkrete Gefahr für eine Mehrzahl von Personen geschaffen. Ferner fehle es an einem rücksichtslosen bzw. schwerwiegend regelwidrigen Verhalten des Beschwerdeführers und damit an der Erfüllung des subjektiven Tatbestands. Schliesslich verletze die Vorinstanz seinen Anspruch auf rechtliches Gehör, indem sie auf Erkenntnisse aus dem bfu-Sicherheitsdossier abstelle, obwohl dieses nicht aktenkundig sei.