Citation: 6B_1450/2022 E. 4

Die Vorinstanz erwägt, dass sich der Beschwerdeführer mit der erstinstanzlichen Begründung nicht auseinandersetze. Er habe sich damit begnügt, die Kostenauflage zu bestreiten und anzukündigen, die Kosten würden nie beglichen werden. Es wäre ihm indes zuzumuten gewesen, innerhalb der Beschwerdefrist vorzubringen, inwiefern und aus welchen Gründen er mit der Kostenauflage nicht einverstanden sei. Die Anwendung von Art. 385 Abs. 2 StPO dürfe nicht dazu dienen, die Tragweite von Art. 89 Abs. 1 StPO und damit die Nichterstreckbarkeit von gesetzlichen Fristen zu umgehen. Weder mit diesen Erwägungen noch mit den Anforderungen von Art. 385 Abs. 1 und 2 StPO setzt sich der Beschwerdeführer substanziiert auseinander. Er begnügt sich im Wesentlichen damit, die vorinstanzliche Argumentation "in aller Form abzuweisen", die erhobenen Vorwürfe als "gesucht" zu bezeichnen und geltend zu machen, dass es einem Laien "kaum zugemutet" werden könne, die "für eine Ablehnung [...] zutreffenden Paragraphen" zu kennen. Daraus ergibt sich nicht, inwiefern die Vorinstanz mit ihrer Nichteintretensverfügung gegen das Recht im Sinne von Art. 95 BGG verstossen haben könnte. Die Beschwerdemotive müssen in jedem Fall, auch in Laienbeschwerden, bis zum Ablauf der zehntägigen Beschwerdefrist (Art. 396 Abs. 1 StPO) so konkret dargetan werden, dass ersichtlich ist, welche Punkte des angefochtenen Entscheids beanstandet werden und inwiefern dieser abgeändert werden soll. Auch die innert gesetzlicher Frist vorgebrachte Beschwerdebegründung hat sich zumindest ansatzweise mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheides auseinanderzusetzen (vgl. Urteile 6B_182/2020 vom 6. Januar 2021 E. 2.5; 6B_280/2017 vom 9. Juni 2017 E. 2.2.2; je mit weiteren Hinweisen). Insofern der Beschwerdeführer gezwungen gewesen sein will respektive es als "selbstverständlich" erachtet, das Nachverfahren der Staatsanwaltschaft Zug ausgelöst zu haben, beruft er sich auf die Unrechtmässigkeit des in Rechtskraft erwachsenen Strafbefehls vom 5. August 2019. Mit diesem war er u.a. wegen mehrfacher Drohung schuldig gesprochen und war ihm die Weisung erteilt worden, sich während der Probezeit einer deliktsorientierten Therapie zu unterziehen (vgl. hierzu das Urteil 6B_1401/2021 vom 2. Februar 2022 E. 1). Dieser in Rechtskraft erwachsene Strafbefehl ist indes nicht Gegenstand des vorliegenden Beschwerdeverfahren bzw. kann dessen Rechtmässigkeit im vorliegenden Verfahren nicht zur Diskussion gestellt werden. Verfahrensgegenstand bilden einzig die Kosten des Nachverfahrens. Dieses war wegen der Undurchführbarkeit der Weisung, mithin wegen der Weigerung des Beschwerdeführers, der Weisung Folge zu leisten, eingeleitet worden. Dementsprechend erwägt die Vorinstanz, dass der Beschwerdeführer als Verursacher des staatsanwaltschaftlichen Nachverfahrens die Kosten desselben zu tragen habe. Mit diesen Erwägungen setzt sich der Beschwerdeführer wiederum nicht in einer den formellen Anforderungen genügenden Weise gemäss Art. 42 Abs. 2 BGG auseinander, wenn er sich auf den aus seiner Sicht zu Unrecht erlassenen und in Rechtskraft erwachsenen Strafbefehl vom 5. August 2019 beruft. Damit genügt die Beschwerde den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG nicht, weshalb darauf im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten ist.