Citation: 4A_91/2015 E. 3

Hinsichtlich der Beschwerde der Beschwerdeführerin 2 (im Folgenden auch: "Gesellschaft") ist zunächst festzuhalten, dass diese mangels materieller Beschwer (Art. 76 Abs. 1 lit. b BGG) nicht dazu befugt ist, die Auflage der Kosten des kantonalen Verfahrens zulasten des Beschwerdeführers 1 durch die Vorinstanz anzufechten. Soweit sich ihre Beschwerde gegen diese Kostenauflage richtet, kann darauf nicht eingetreten werden. Die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen der Beschwerde in Zivilsachen sind dagegen erfüllt, weshalb darauf - unter Vorbehalt einer rechtsgenüglichen Begründung (nachstehende Erwägung 4) - grundsätzlich einzutreten ist. Anzumerken ist immerhin folgendes: Rechtsanwalt Michael Lauper, der die Beschwerde namens der Beschwerdeführerin 2 einreichte, stützt sich dafür auf eine vom Beschwerdeführer 1 unterzeichnete Vollmacht vom 2. Februar 2015 (Art. 40 Abs. 2 BGG). Im vorinstanzlichen Verfahren war an sich unstrittig, dass der Beschwerdeführer 1 zu Recht in der Eigenschaft als einzelzeichnungsberechtigter Verwaltungsrat der Beschwerdeführerin 2 im Handelsregister eingetragen und daher grundsätzlich legitimiert ist, die Gesellschaft vor Gerichten zu vertreten bzw. durch einen Anwalt vertreten zu lassen (vgl. Art. 718 Abs. 1 und Art. 720 OR; vgl. BGE 141 III 80 E. 1.3 S. 82 mit Hinweisen). Die Vorinstanz hat demgemäss - im Gegensatz zur Erstinstanz - bejaht, dass der Beschwerdeführer 1 befugt war, für die Beschwerdeführerin 2 eine Berufung zu erheben bzw. durch den damaligen Rechtsvertreter D.________ erheben zu lassen. Allerdings hatte der Beschwerdegegner im vorinstanzlichen Verfahren geltend gemacht, die Beschwerdeführerin 2 sei im Berufungsverfahren nicht rechtsgültig vertreten; die vom Beschwerdeführer 1 an Fürsprecher D.________ ausgestellte Vollmacht sei nicht durch einen Verwaltungsratsbeschluss gedeckt, da auch er, der Beschwerdegegner, (trotz der Abwahl im umstrittenen Generalversammlungsbeschluss) weiterhin Verwaltungsrat der Gesellschaft sei und sich gegen die Ausstellung der Vollmacht ausgesprochen habe, wovon die Beschwerdeführerin 2 und Fürsprecher D.________ gewusst hätten . Wie es sich damit verhält und ob die von Rechtsanwalt Michael Lauper eingereichte Vollmacht vom 2. Februar 2015 im Aussenverhältnis rechtsgültig ist, kann vorliegend mit Blick auf den Verfahrensausgang einschliesslich Kosten- und Entschädigungsfolgen ausnahmsweise offen bleiben.