Citation: 5A_916/2022 E. 2.3.2

2.3.2. Die Vorinstanz ist zu Recht davon ausgegangen, dass der Beschwerdeführer inhaltlich um Wiederherstellung der Frist für den Rechtsvorschlag ersuchte. Der Beschwerdeführer verwechselt die Auslösung des Fristenlaufs gemäss Art. 17 Abs. 2 SchKG mit derjenigen gemäss Art. 33 Abs. 4 SchKG. Es mag nachvollziehbar sein, dass dem nicht anwaltlich vertretenen Beschwerdeführer diese Unterscheidung nicht bekannt war und er seiner Ansicht nach durch die Rechtsmittelbelehrung gemäss der Verfügung vom 3. November 2022 in seinem Rechtsirrtum bestärkt wurde. Der Zeitpunkt der Zustellung der Verfügung des Betreibungsamts über die Rechtzeitigkeit des Rechtsvorschlags ist indes auch vorliegend nicht von Bedeutung. Entgegen seiner Annahme hat der Beschwerdeführer auf eine Belehrung über die Möglichkeit der Fristwiederherstellung keinen Anspruch; vielmehr stellt eine solche lediglich eine Dienstleistung des Betreibungsamts dar (Urteil 5A_673/2017, a.a.O., E. 2.3.1). Dass das zuständige Betreibungsamt in der vom Beschwerdeführer behaupteten Interaktion eine falsche Rechtsauskunft erteilt haben soll, auf die er sich nach den Umständen verlassen durfte, und damit einen (weiteren) unverschuldeten Hindernisgrund gesetzt hätte, wird vom Beschwerdeführer nicht belegt (vgl. BGE 111 Ia 355 S. 357; 98 Ia 602 E. 4; 96 II 69 S. 72). Die Vorinstanz hat zu Recht darauf abgestellt, dass der Fristenlauf für das Wiederherstellungsgesuch durch den Wegfall des (vorliegend unstrittigen) Hindernisses am 2. November 2022 ausgelöst wurde und nicht dadurch, dass die Eingabe des Beschwerdeführers aus dem Recht gewiesen wurde. Der Vorinstanz kann somit keine Rechtsverletzung zum Vorwurf gemacht werden, wenn sie auf das verspätete Wiederherstellungsgesuch vom 16. November 2022 nicht eintrat.