Citation: 5C.98/1999 23.10.2000 E. 3

3.-Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird der Kläger kostenpflichtig (Art. 156 Abs. 1 OG). Da auf die Einholung einer Berufungsantwort verzichtet wurde, entfällt eine Entschädigungspflicht. Der Kläger ersucht für das Verfahren vor Bundesgericht um unentgeltliche Rechtspflege. Gemäss Art. 152 OG kann einer bedürftigen Partei, deren Rechtsbegehren nicht aussichtslos erscheint, die unentgeltliche Rechtspflege gewährt und nötigenfalls ein unentgeltlicher Rechtsbeistand beigegeben werden. Da der Kläger nicht über die nötigen Mittel zur Finanzierung dieses Prozesses verfügt und sein Standpunkt auch nicht als geradezu aussichtslos bezeichnet werden kann, ist seinem Gesuch zu entsprechen; in Bezug auf die Prozesschancen ist insbesondere festzuhalten, dass sich das Bundesgericht in seinem Urteil vom 22. Januar 1998, mit welchem die unentgeltliche Rechtspflege für das kantonale Verfahren und das damalige Beschwerdeverfahren wegen Aussichtslosigkeit verweigert wurde, nicht zu der im vorliegenden Fall beantragten Aufhebung der Scheidungsrente per 1. Oktober 1998 zu äussern hatte. Schliesslich ist auch dem Gesuch um unentgeltliche Rechtsverbeiständung zu entsprechen, weil der Kläger angesichts der Schwierigkeiten des Verfahrens auf eine rechtskundige Vertretung angewiesen war.