Citation: 8C_115/2022 E. 4.2

4.2. Der Beschwerdeführer bestreitet die vorinstanzliche Feststellung nicht, dass organische Unfallfolgen bildgebend nicht sichtbar seien. Entgegen der von ihm vertretenen Ansicht ist somit eine organische Hirnverletzung nach wie vor nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad ausgewiesen. Daran ändern die neuen Einschätzungen in den Berichten der Psychiatrischen Klinik D.________ vom 12. Dezember 2018 und 11. Juni 2019 sowie des dipl. analyt. psych. E.________ vom 22. Februar 2021 nichts, worin eine Verletzung des Frontalhirns aufgrund von neuropsychologischen Abklärungsergebnissen postuliert wurde. Denn solche Untersuchungen können den Nachweis einer organischen Hirnverletzung nicht erbringen (vgl. BGE 138 V 248 E. 5.1; Urteil 8C_123/2016 vom 12. April 2016 E. 4 mit Hinweisen). Die Vorinstanz verletzte somit kein Bundesrecht, indem sie zum Schluss kam, es lägen keine neuen Befunde vor, bei deren Kenntnis der im ursprünglichen Verfahren untersuchende Arzt bzw. die ursprünglich entscheidende Behörde zu einer anderen Ermessensausübung hätten gelangen müssen. Entsprechend stellte das kantonale Gericht zutreffend fest, dass die Voraussetzungen von Art. 53 Abs. 1 ATSG nicht erfüllt sind.