Citation: 2A.336/2005 27.06.2005 E. 1

1.1 Nach Art. 100 Abs. 1 lit. b Ziff. 3 ist die Verwaltungsgerichtsbeschwerde auf dem Gebiet der Fremdenpolizei ausgeschlossen gegen die Erteilung oder Verweigerung von Bewilligungen, auf die das Bundesgericht keinen Anspruch einräumt (BGE 130 II 281 E. 2.1 S. 284 mit Hinweis). 1.2 Im vorliegenden Fall lebt der Beschwerdeführer zwar getrennt von seiner Ehegattin, die Ehe besteht aber formell weiterhin (vgl. BGE 126 II 265 E. 1b S. 266 mit Hinweis). Gemäss Art. 7 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 26. März 1931 über Aufenthalt und Niederlassung der Ausländer (ANAG; SR 142.20) besitzt der Beschwerdeführer somit grundsätzlich einen Rechtsanspruch auf die Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung. Anders als bei Art. 8 EMRK ist nicht erforderlich, dass die Ehe intakt ist und tatsächlich gelebt wird (BGE 128 II 145 E. 1.1.2 S. 148 f. mit Hinweisen). Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist somit zulässig. 1.3 Da Art. 8 EMRK dem Beschwerdeführer kein Anwesenheitsrecht einräumt und die Geltendmachung einer Konventionsverletzung damit zum Vornherein ausser Betracht fällt, kann er sich nicht auf Art. 13 EMRK (Recht auf wirksame Beschwerde bei Verletzung von Konventionsgarantien) berufen. Im Übrigen ist nicht ersichtlich, inwiefern diese letztere Konventionsvorschrift vorliegend verletzt sein könnte. 1.4 Anfechtungsobjekt ist einzig das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Solothurn vom 8. April 2005. Soweit sich die Eingabe des Beschwerdeführers gegen die Verfügung des Departements des Innern des Kantons Solothurn vom 18. Januar 2005 richtet und deren Aufhebung verlangt wird, kann darauf nicht eingetreten werden. 1.5 Nach Art. 105 Abs. 2 OG ist das Bundesgericht an die Sachverhaltsfeststellungen des angefochtenen Entscheids gebunden, wenn - wie hier - eine richterliche Behörde als Vorinstanz entschieden hat und den Sachverhalt nicht offensichtlich unrichtig, unvollständig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen ermittelt hat.