Citation: 2C_74/2018 E. C

Mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 29. Januar 2018 beantragen die Beschwerdeführer, das Verfahren sei bis zum Inkrafttreten der Revision von Art. 23 des Verrechnungssteuergesetzes zu sistieren. Sodann sei der Entscheid der Steuerrekurskommission des Kantons Bern vom 12. Dezember 2017 aufzuheben und die Sache sei zur Neubeurteilung an die Steuerrekurskommission des Kantons Bern zurückzuweisen. Eventualiter sei der Entscheid der Steuerrekurskommission aufzuheben und den Beschwerdeführern seien für das Jahr 2014 Verrechnungssteuern in der Höhe von Fr. 70'000 zurückzuerstatten. In ihren ersten Vernehmlassungen beantragten die Vorinstanz, die Steuerverwaltung des Kantons Bern und die ESTV Abweisung der Beschwerde. Infolge der Inkraftsetzung der Änderung von Art. 23 des Bundesgesetzes vom 13. Oktober 1965 über die Verrechnungssteuer (VStG; SR 642.21) per 1. Januar 2019 gab das Bundesgericht den Verfahrensbeteiligten noch einmal Gelegenheit, sich vernehmen zu lassen. Die Beschwerdeführer bleiben bei ihren Anträgen, stellen aber neu ihren vormaligen Eventualantrag als Hauptantrag und umgekehrt. Die Steuerverwaltung des Kantons Bern beantragt neu sinngemäss Gutheissung der Beschwerde. Die ESTV beantragt Gutheissung der Beschwerde, jedoch unter Kostenfolge zu Lasten der Beschwerdeführer.