Citation: 5P.484/2002 20.03.2003 E. 3

Die Beschwerdeführer bezeichnen die Äusserung des Verwaltungsgerichts, es seien "bei den Eltern psychiatrisch gewisse Persönlichkeitsstörungen diagnostiziert worden", als grob unrichtig und erblicken darin eine willkürliche Feststellung des Sachverhalts. Wird Willkür gerügt, ist klar und detailliert aufzuzeigen, weshalb der kantonale Entscheid offensichtlich unhaltbar sein soll (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG; BGE 122 I 70 E. 1c S. 73 mit Hinweisen). Abgesehen davon, dass das in der Beschwerde Vorgebrachte diesen Anforderungen nicht genügt, ist zu bemerken, dass die kantonale Beschwerdeinstanz aus der beanstandeten Feststellung nichts für die Beschwerdeführer Nachteiliges abgeleitet hat. Das Verwaltungsgericht hat vielmehr erklärt, die diagnostizierten Persönlichkeitsstörungen vermöchten nichts daran zu ändern, dass die Beschwerdeführer Nrn. 2 und 3 in der Lage seien, die elterliche Sorge und Verantwortung für die Tochter wahrzunehmen. Damit fehlt das Rechtsschutzinteresse auch in diesem Punkt.