Citation: 4A_334/2007 12.10.2007 E. B

Am 11. September 2006 reichte der Vermieter beim Einzelrichter des Bezirks Schwyz Klage ein. Er verlangte vom Beschwerdeführer Fr. 51'795.-- nebst Zins als Entschädigung dafür, dass der Beschwerdeführer seit dem 1. November 2005 zu Unrecht im Mietobjekt verweile. Das Bezirksgericht sprach dem Vermieter mit Urteil vom 12. März 2007 die Mietzinse von insgesamt Fr. 31'720.-- bis Ende Juni 2006 zu, dem Zeitpunkt, als der Vermieter die Schlösser am Mietobjekt auswechseln liess und dem Beschwerdeführer die Nutzung verunmöglichte. Hinzu kamen Nebenkosten von Fr. 1'000.--, welche der Beschwerdeführer anerkannt hatte, so dass die Klage im Umfang von Fr. 32'720.-- nebst Zins gutgeheissen wurde. Der Beschwerdeführer hatte eine Forderung von Fr. 90'000.-- als Schadenersatz zur Verrechnung gestellt, da ihm ab dem 1. September 2005 der Zutritt zum Hotel verwehrt worden sei. Das Bezirksgericht erachtete diese Forderung nicht für ausgewiesen, da der Beschwerdeführer nicht dargetan habe, dass ihm der Zutritt damals tatsächlich verwehrt worden sei und die Verrechnungsforderung in masslicher Hinsicht völlig unsubstantiiert geblieben sei. Insbesondere wurde dem Beschwerdeführer vorgeworfen, sich über den effektiv erzielten Umsatz nicht zu äussern, geschweige denn einen solchen zu belegen. Da der Beschwerdeführer teilweise durchdrang und das Bezirksgericht die Bedürftigkeit des Beschwerdeführers als ausgewiesen erachtete, bewilligte es ihm die unentgeltliche Rechtspflege.