Citation: 7B_687/2024 E. 3.5.2

3.5.2. Sodann blendet die Beschwerdeführerin in ihren Vorbringen über weite Teile aus, dass die Vorinstanz angesichts der im ehelichen Haus sichergestellten hohen Bargeldbeträge, der elektronischen Geldzählmaschine, dem Softair-Revolver im Schubladenkorpus des Büros der Beschwerdeführerin, den handschriftlichen Notizen in ihrem Notpass und dem hohen Bargeldbetrag, den sie im Moment ihrer Festnahme auf sich trug, weitere konkrete Verdachtsmomente nennt, die neben den Einvernahmeprotokolle auf ihre mögliche Tatbeteiligung hindeuten. Nicht zielführend ist in diesem Zusammenhang ihr Einwand, die im Notpass handschriftlich vermerkten Geldbeträge, sofern es sich überhaupt um solche handle, korrespondierten nicht mit den im ehelichen Schlafzimmer sichergestellten siebenstelligen Bargeldbeträgen und Geld werde ohnehin nicht in Bündeln à 105, 26 oder 28 Noten aufbewahrt. Sofern es überhaupt von irgendwelcher Relevanz ist, in welcher Grösse deliktisch erwirtschaftetes Geld gemäss der Beschwerdeführerin üblicherweise gebündelt wird, hält die Vorinstanz gerade nicht fest, dass die Beträge in der Summe mit der vorgefundenen Geldmenge übereinstimme, sondern dass die im Notpass vermerkten Beträge typische Summen für "Falso Polizia"-Betrüge seien. Diese Schlussfolgerung erweist sich angesichts der weiteren Indizien ohne Weiteres als haltbar. Dasselbe gilt, soweit die Vorinstanz den hohen Bargeldbetrag von Fr. 2'461.85, den die Beschwerdeführerin im Moment ihrer Festnahme auf sich trug, als Indiz für ihre Tatbeteiligung wertet. Auch wenn dieser Geldbetrag, wie von der Beschwerdeführerin vorgebracht, anders als die im Schlafzimmer sichergestellten Geldbeträge nicht fein säuberlich gebündelt war, durfte die Vorinstanz diesen Umstand willkürfrei als konkretes Verdachtsmoment werten. Daran ändert auch der zusätzliche Einwand der Beschwerdeführerin nichts, das Bargeld stamme aus den Einnahmen, die sie am Tag ihrer Festnahme mit ihrer Tätigkeit im familiären Reinigungsunternehmen erwirtschaftet habe, hält die Vorinstanz insoweit doch nachvollziehbar fest, nach dem aktuellen Ermittlungsstand seien ihre Tageseinkünfte in bar viel tiefer gewesen.