Citation: 6B_419/2014 E. 1.3

1.3. Der Beschwerdeführer kreierte die Scheinfirma A.________, welche er über Jahre aufrecht erhielt. Er liess sich Visitenkarten lautend auf die Immobiliengesellschaft drucken und sorgte für einen professionell gestalteten Internetauftritt der Gesellschaft. Die Hotelzimmer liess er durch die frei erfundene Buchhalterin der A.________, B.________, auf den Namen der angeblichen Immobiliengesellschaft buchen, und die Rechnungen an diese adressieren. Er selber gab sich als wichtigen Kunden oder CEO der Gesellschaft aus. Die Täuschung konnte er anlässlich der Aufenthalte in den Hotels durch sein selbstsicheres und redseliges Auftreten aufrechterhalten. Weiter spiegelte er in zwei Fällen das Interesse an der künftigen Buchung von 18 bzw. 20 Doppelzimmer für einen Geschäftsausflug bzw. ein mehrtägiges Firmenevent vor. Anlässlich diverser Check-ins machte er zudem falsche Angaben zu seiner Adresse oder seiner Person, um seine betreibungsrechtliche Belangbarkeit zu vereiteln (Urteil S. 12 ff. und 19 f.).