Citation: U 232/06 06.03.2007 E. A

Der 1968 geborene B.________ arbeitete seit März 1997 als Automechaniker bei der Firma X.________ AG und war dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen obligatorisch versichert. Im Sommer 2000 stürzte er auf beide Knie. Wegen zunehmender belastungsabhängiger Schmerzen in den Knien konsultierte er im Januar 2002 Dr. med. R.________, Orthopädische Chirurgie FMH, welcher am 10. April 2002 einen chirurgischen Eingriff vornahm (Arthroskopie, Gelenksdebridement, Teilmeniscetomie beidseits). Ab 9. April 2002 bestand eine vollständige Arbeitsunfähigkeit. Vom 8. bis 27. Juli 2002 hielt sich der Versicherte im Spital Y.________, Klinik für Rheumatologie und Rehabilitation, auf. Laut Bericht dieses Spitals vom 6. September 2002 konnte die Beschwerdesymptomatik subjektiv nicht verbessert werden. Die Schmerzen waren mit den klinisch und radiologisch feststellbaren Befunden nicht zu erklären. Vom 28. Juli bis 9. August 2002 bestehe noch eine Arbeitsunfähigkeit von 50 %, danach könne eine weitere Einschränkung der Arbeitsfähigkeit aus rheumatologischer Sicht nicht mehr bestätigt werden. Gestützt auf eine kreisärztliche Untersuchung des Dr. med. S.________ vom 18. Oktober 2002 (Bericht vom 22. Oktober 2002) wies die SUVA den Versicherten in die Rehaklinik Z.________ ein, wo im Zeitraum vom 4. bis 24. Dezember 2002 verschiedene diagnostische und therapeutische Massnahmen ohne wesentliche Linderung der Beschwerden (schmerzhafte Bewegungseinschränkung beider Knie mit Gangfähigkeit nur an zwei Stöcken; belastungsabhängige Schmerzen am thorakolumbalen Übergang sowie in der Kreuzgegend) durchgeführt wurden (Bericht vom 5. Februar 2003). Im angestammten Beruf als Automechaniker sei der Versicherte nicht mehr arbeitsfähig, hingegen seien ihm leichte bis mittelschwere, wechselbelastende Tätigkeiten ohne Arbeiten auf den Knien sowie in der Höhe und ohne Notwendigkeit, häufig auf Treppen oder Leitern zu steigen, ganztags zumutbar. Die Indikation des von der Rehaklinik Z.________ vorgeschlagenen weiteren chirurgischen Eingriffs (infracondyläre Valgisationsosteotomie) wurde in der Folge von medizinischer Seite aus psychologisch-psychiatrischen Gründen in Frage gestellt (vgl. Berichte des Spitals W.________ vom 10. April 2003 sowie des Dr. med. R.________ vom 20. Mai und 3. Juli 2003). Die SUVA veranlasste eine spezialärztliche Untersuchung und Beurteilung bei Dr. med. L.________, Facharzt FMH für Orthopädische Chirurgie, (Bericht vom 2. September 2003) und sprach dem Versicherten eine Invalidenrente aufgrund einer Erwerbsunfähigkeit von 18 % mit Beginn ab 1. März 2004 zu (Verfügung vom 24. Februar 2004). Eine Einsprache wies sie nach Beizug des von der Invalidenversicherung eingeholten Gutachtens des Dr. med. M.________, Spezialarzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 28. September 2004 ab (Einspracheentscheid vom 7. April 2005).