Citation: 5C.182/2001 18.07.2001 E. 1

1.- Gegen Endentscheide der oberen kantonalen Gerichte oder sonstigen Spruchbehörden in Anwendung der Bestimmungen über die fürsorgerische Freiheitsentziehung ist die Berufung an das Bundesgericht zulässig, sofern kein ordentliches kantonales Rechtsmittel zur Verfügung steht (Art. 44 lit. f i.V.m. Art. 48 OG). Diese Voraussetzungen sind vorliegend erfüllt (vgl. Art. 333 ff. ZPO/BE). Die Berufung steht daher grundsätzlich offen. Nicht erforderlich ist die Anfechtung auch der erstinstanzlichen kantonalen Anordnung, da diese durch den Entscheid der Rekurskommission ersetzt worden ist.