Citation: 2C_964/2014 E. 2.3

2.3. Streitig ist die Frage der Ausrichtung einer Entschädigung an den Beschwerdeführer für die ihm entzogene und vernichtete Waffe. Diesbezüglich hat das Obergericht selber keinen materiellen Entscheid gefällt, sondern die Sache an die kantonale Verwaltungsbehörde zurückgewiesen, damit diese darüber befinde. Rückweisungsentscheide gelten grundsätzlich als Zwischenentscheide, weil sie das Verfahren nicht abschliessen (BGE 134 II 124 E. 1.3. S. 127; 133 V 477 E. 4 S. 480-482). Anders verhält es sich bloss, wenn der unteren Instanz, an welche die Sache zurückgewiesen wird, kein Entscheidungsspielraum mehr bleibt und die Rückweisung bloss der (rein rechnerischen) Umsetzung des oberinstanzlich Angeordneten dient; diesfalls liegt ein Endentscheid vor (BGE 134 II 124 E. 1.3 S. 127; ausführlich Urteil 2C_258/2008 vom 27. März 2009 E. 3.3, publiziert in: StE 2009 B 96.21 Nr. 14; s. auch Urteil 2C_493/2014 und 2C_494/2014 vom 27. Mai 2014 2.2). So verhält es sich vorliegend nicht; das angefochtene Urteil erweist sich als Zwischenentscheid. Zwischenentscheide sind nur unter den Voraussetzungen von Art. 92 und 93 BGG anfechtbar. Da das angefochtene Rückweisungsurteil seinem Inhalt nach nicht unter Art. 92 BGG fällt, ist die dagegen gerichtete Beschwerde gemäss Art. 93 Abs. 1 BGG nur dann zulässig, wenn es einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann (lit. a) oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde (lit. b). Letzteres fällt offensichtlich ausser Betracht. Es ist aber auch nicht erkennbar und wird vom Beschwerdeführer nicht dargelegt (s. aber auch hier wiederum vorstehend E. 2.1, zudem spezifisch BGE 138 III 46 E. 1.2 S. 47), inwiefern vorliegend die Rückweisung der Sache an die Verwaltungsbehörde für den Beschwerdeführer einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken könnte. Er wird gegen einen ihn nicht befriedigenden Entschädigungsentscheid im Kanton Beschwerde führen und letztinstanzlich an das Bundesgericht gelangen können (s. auch Art. 93 Abs. 3 BGG). In Bezug auf diesen Streitpunkt ist die Beschwerde offensichtlich unzulässig.