Citation: 2C_265/2018 E. 5.4

5.4. Vor diesem Hintergrund ist offensichtlich nicht erwiesen, dass der Beschwerdeführer im Rahmen der Pauschalentschädigung Tätigkeiten erbracht hat, die nach Art. 18 Abs. 11 lit. a aMWSTG bzw. Art. 21 Abs. 2 Ziff. 1 lit. a MWSTG von der Steuer ausgenommen sind. Der entgegenstehende Schluss der Vorinstanz ist unhaltbar. Aufgrund der allgemeinen Beweislastverteilung trägt der Beschwerdegegner den Nachteil der Beweislosigkeit dieser Tatsache; entsprechend ist davon auszugehen, er habe keine steuerausgenommenen Leistungen im Sinne von Art. 18 Abs. 11 lit. a aMWSTG bzw. Art. 21 Abs. 2 Ziff. 1 lit. a MWSTG erbracht. Raum für eine Ermessenstaxation besteht bei dieser Sachlage nicht. Nachdem unbewiesen bleibt, dass der Beschwerdegegner von der Steuer ausgenommene Leistungen im Sinne von Art. 18 Abs. 11 lit. a aMWSTG bzw. Art. 21 Abs. 2 Ziff. 1 lit. a MWSTG erbracht hat, fällt auch die vorinstanzliche Argumentation, wonach er in diesem Zusammenhang Ausräum- und Zügelarbeiten erbracht haben könnte, in sich zusammen. Weitere Ausführungen hierzu erübrigen sich.