Citation: 8C_686/2021 E. A

A.________, geboren 1972, war (neben einer Anstellung im Betrieb B.________) im Teilzeitpensum als Primarschullehrerin beschäftigt und dadurch bei der Aargauischen Gebäudeversicherung, kantonale Unfallversicherung (nachfolgend: AGV), für die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen sowie Berufskrankheiten versichert. Am 25. April 2018 zog sie sich bei einer Auffahrkollision neben diversen Kontusionen ein Schleudertrauma der Halswirbelsäule zu (Unfallmeldung vom 3. Mai 2018). Sie wurde nach der notfallmässigen Einweisung bis am 5. Mai 2018 im Spital C.________ betreut. In der Folge klagte A.________ über anhaltende Kopfschmerzen und Schwindel. Vom 18. März bis 20. April 2019 hielt sie sich in der Klinik D.________ auf (Austrittsbericht vom 29. April 2019. Zwischenzeitlich hatte sich A.________ auch bei der Invalidenversicherung angemeldet. Nachdem ein Belastbarkeitstraining vorzeitig abgebrochen werden musste, leitete die IV-Stelle des Kantons Aargau eine bidisziplinäre Begutachtung in den Fachbereichen Neurologie und Neuropsychologie in die Wege, an der sich die AGV mit Zusatzfragen zu beteiligen beabsichtigte. Den Abklärungstermin sagte A.________ unter Angabe von gesundheitlichen Gründen kurzfristig ab. Sie stellte beim Gericht E.________ gegen die Versicherungen F.________ AG ein Gesuch um Anordnung eines durch Dr. med. G.________, Facharzt FMH für Neurologie, zu erstellenden Gutachtens zur vorsorglichen Beweisführung in einem allfälligen Haftpflichtprozess. Diesem Gesuch wurde am 3. August 2020 stattgegeben und auf die dagegen von der Versicherungen F.________ AG erhobene Beschwerde trat das Obergericht des Kantons Aargau am 29. Oktober 2020 nicht ein. Die AGV hielt in der Folge an der geplanten Begutachtung fest und liess A.________, unter Aufforderung zur Mitwirkung und Hinweis auf Art. 43 Abs. 3 ATSG, zu einer Abklärung durch lic. phil. H.________, Fachpsychologe für Neuropsychologie, aufbieten. A.________ ersuchte um Sistierung der Untersuchung bis zur Erstattung des auf dem Zivilweg angeordneten Gutachtens durch Dr. med. G.________. Daraufhin stellte die AGV ihre Leistungen mit Verfügung vom 13. November 2020 und Einspracheentscheid vom 8. März 2021 per 9. November 2020 ein.