Citation: 6B_1338/2019 E. 2

Der Beschwerdeführer kritisiert die Strafzumessung. Das Bundesgericht hat die Grundsätze der Strafzumessung nach Art. 47 ff. StGB wiederholt dargelegt. Entsprechendes gilt für die Bildung der Einsatz- und der Gesamtstrafe nach Art. 49 Abs. 1 StGB in Anwendung des Asperationsprinzips (BGE 144 IV 217 E. 3; 141 IV 61 E. 6.1; 136 IV 55 E. 5.4 ff.; je mit Hinweisen). Darauf kann verwiesen werden. Es ist nicht ersichtlich, dass die Vorinstanz das ihr zustehende Ermessen überschritten oder missbraucht oder wesent liche Gesichtspunkte der Strafzumessung ausser Acht gelassen hätte, indem sie die hypothetische Einsatzstrafe wegen qualifizierter Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz aufgrund des Schuldspruchs wegen versuchter schwerer Körperverletzung um ein Jahr erhöhte. Der Strafrahmen hierfür reicht von sechs Monaten bis zu zehn Jahren Freiheitsstrafe (Art. 122 StGB). Die Vorinstanz ging nachvollziehbar von einem mittelschweren Verschulden des Beschwerdeführers aus, wobei sie erwog, er habe aus nichtigem Anlass gehandelt. Soweit er die Strafminderung mit einer abweichenden rechtlichen Würdigung des Anklagesachverhalts begründet, ist er nach dem vorstehend Gesagten (oben E. 1.2.2) von vornherein nicht zu hören.