Citation: 6B_157/2016 E. 1.2

1.2. Die Vorinstanz nimmt in Bezug auf die Anklageziffer 1 an, in der ersten Einvernahme des Beschwerdeführers seien zwar bei der Information über den Verfahrensgegenstand das behauptete Vorgehen bei der Körperverletzung und die Verletzung an sich nicht genannt worden. Indes sei dem Beschwerdeführer nicht bloss pauschal vorgeworfen worden, er habe den Privatkläger D.________ verletzt. Vielmehr seien Tatzeitpunkt und Tatort präzise umrissen worden, so dass sich der Beschwerdeführer entsprechend habe verteidigen können. Die Einvernahme sei somit nicht prozessrechtswidrig erfolgt. Damit erübrige es sich, auf die Frage einzugehen, ob bei fehlender Information über den Verfahrensgegenstand in der ersten Einvernahme sämtliche nachfolgenden Vernehmungen nichtig sind (angefochtenes Urteil S. 13). Hinsichtlich der Anklageziffer 2 nimmt die Vorinstanz an, dem Beschwerdeführer sei zwar in der ersten Einvernahme bei der Information über den Verfahrensgegenstand das behauptete Vorgehen bei der Körperverletzung nicht genannt worden. Entscheidend sei aber, dass ihm Tatzeitpunkt und Tatort präzise beschrieben worden seien. Der Beschwerdeführer habe denn auch bereits zu Beginn der Befragung ausgesagt, er könne sich an den entsprechenden Vorfall erinnern. Er sei mithin gestützt auf die eingangs erhaltenen Informationen über den vorgeworfenen Sachverhalt im Bilde gewesen. Die polizeiliche Einvernahme sei somit nicht prozessrechtswidrig erfolgt (angefochtenes Urteil S. 27 f.).