Citation: 5A_972/2016 E. B

B.a. Mit Schreiben vom 17. Oktober 2016 ersuchte A.________ gestützt auf Art. 334 ZPO um Klarstellung der Dispositiv-Ziff. 3 mit der Begründung, dass gemäss E. 8.3 die Differenz zwischen den Ertragswerten von Fr. 150'371.-- auszugleichen sei, er aber lediglich eine Ausgleichszahlung von Fr. 75'185.50 leisten müsse, damit beide Miteigentümer die Hälfte der Ertragswerte von je Fr. 466'333.50 erhielten (= Fr. 541'519.-- - Fr. 75'185.50 für A.________ bzw. Fr. 391'148.-- + Fr. 75'185.50 für B.________). Er ersuchte angesichts der fortschreitenden Rechtsmittelfrist schnellstmöglich um Bericht, ob es sich in Dispositiv-Ziff. 3 um einen Verschrieb handle, oder um Mitteilung, weshalb nach Überzeugung des Gerichts die ganze Differenzsumme von Fr. 150'371.-- auszugleichen ist. B.b. Das Kantonsgericht antwortete mit Brief vom 20. Oktober 2016, dass es sich bei dem in Dispositiv-Ziff. 3 festgesetzten Betrag nicht um einen Verschrieb handle und Anlass weder zu einer Berichtigung noch zu einer Erläuterung im Sinne von Art. 334 ZPO bestehe. Es ersuchte A.________ um Mitteilung innert zehn Tagen, falls seine Eingabe trotzdem als formelles Gesuch um Erläuterung oder Berichtigung zu verstehen und entgegenzunehmen sei. Der Vollständigkeit halber erwähnte das Kantonsgericht, dass die zum Ausgleich der nicht gleichwertigen Teile festgesetzte Abgeltung den konkreten Umständen und den Vorgaben gemäss E. 8.2 des Urteils Rechnung trage und deshalb die Abgeltung der Differenz der Ertragswerte angeordnet worden sei und dass der festgesetzte Betrag in einem vernünftigen Verhältnis zu den zugeteilten Anteilen stehe. B.c. Am 27. Oktober 2016 stellte A.________ das Gesuch, das Urteil vom 16. September 2016 zu berichtigen und die Ausgleichszahlung von Fr. 150'371.-- gemäss Dispositiv-Ziff. 3 auf Fr. 75'185.-- zu reduzieren. Das Kantonsgericht wies das Gesuch ab, soweit darauf einzutreten war (Entscheid vom 23. November 2016).