Citation: 6B_952/2017 E. 3.5

3.5. Der Beschwerdeführer rügt, er habe der Vorinstanz erklärt, dass er mit der Gruppierung um das Opfer und nicht mit seinen Freunden aus dem Quartier F.________ nichts mehr zu tun haben wolle. Aus dem Protokoll geht hervor, dass der Beschwerdeführer auf die Frage, wer das Opfer bei der Begegnung in der St. Galler Innenstadt beschimpft habe, antwortete, er sei nach dem Vorfall von der Gruppe weg gegangen und habe gesagt, er wolle nichts mehr mit ihnen zu tun haben. Da er gänzlich abstritt, dem Opfer nach dem Angriff begegnet zu sein und mit den Freunden des Opfers nicht befreundet war, ist die Vorinstanz willkürfrei davon ausgegangen, dass er sich dabei auf die Jugendlichen aus dem Quartier F.________ bezog. Auf eine weitere Nachfrage hin änderte der Beschwerdeführer seine Aussage und bestritt nicht mehr, das Opfer auf der Strasse gesehen zu haben, ergänzte aber, es nicht provoziert zu haben (Befragungsprotokoll vom 4. Juli 2017, B/18, Frage 47). Wenn die Vorinstanz unter diesen Umständen davon ausgeht, dass auch die Aussagen des Beschwerdeführers zum Nachtatverhalten unglaubhaft seien, verfällt sie nicht in Willkür.