Citation: 1B_166/2016 E. 2.5.2

2.5.2. Angesichts der bekannten Umstände ist nicht zu beanstanden, dass das Obergericht von der Gefahr ausgeht, der Beschwerdeführer könnte bei einer Haftentlassung vor der Hauptverhandlung versucht sein, den Geschädigten zu beeinflussen, wozu dieser angesichts seiner reduzierten Intelligenz besonders anfällig wäre. Unabhängig davon, ob die Strafuntersuchung im Zeitpunkt des angefochtenen Entscheids bereits abgeschlossen war oder nicht, verletzt es demnach Art. 221 StPO nicht, von Kollusionsgefahr auf Seiten des Beschwerdeführers auszugehen. Der angefochtene Entscheid hält mithin vor Bundesrecht stand.