Citation: 1C_497/2017 E. 2.4

2.4. Das Verwaltungsgericht ging in Anwendung des kantonalen Verfahrensrechts, das es insofern im Wesentlichen als mit der bundesrechtlichen Regelung identisch bezeichnete, davon aus, dass die Beschwerdeberechtigung spätestens im Zeitpunkt weggefallen sei, als der Beschwerdeführer sein nicht bewohntes Zweitgrundstück im Perimeter der Tempo-30-Zone verkauft habe. Es hielt dazu fest, dass dies nach dem Beschwerdeentscheid des Departements der Fall gewesen sei, weshalb sich dieses mit der bei ihm hängigen Beschwerde zu Recht auch inhaltlich auseinandergesetzt habe. Das Verwaltungsgericht prüfte jedoch nicht, ob der Beschwerdeführer vor dem Verwaltungsgericht ein aktuelles Interesse gehabt hätte und es selbst deswegen in der Sache überhaupt eintreten musste, sondern behandelte die Angelegenheit auch materiell. Dadurch wurde der Beschwerdeführer jedenfalls nicht benachteiligt und das Bundesgericht hat sich dazu nicht weiter zu äussern.