Citation: 2C_566/2022 E. 2.3

2.3. Vorliegend hat die Vorinstanz die an sie gerichtete Beschwerde gutgeheissen und das Migrationsamt angewiesen, dem SEM die Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung des Beschwerdeführers mit dem Antrag auf Zustimmung zu unterbreiten (Dispositiv-Ziffer 1 des angefochtenen Urteils). Zudem hat sie den Beschwerdeführer unter Androhung des Widerrufs der Aufenthaltsbewilligung und der Wegweisung aus der Schweiz verwarnt (Dispositiv-Ziffer 2). In seiner Eingabe beschränkt sich der Beschwerdeführer darauf, seine eigene Sicht der Dinge darzulegen, ohne konkrete Anträge zu stellen und sich sachbezogen mit den Erwägungen des Verwaltungsgerichts auseinanderzusetzen. So führt er namentlich aus, dass er mit dem Schweizer Rechtssystem nicht vertraut gewesen sei, dass sein Pass in der Türkei gestohlen worden und er in der Folge Opfer von Betrug gewesen sei und dass er gesundheitliche Probleme habe. Aus seinen Ausführungen ist weder ersichtlich, was er am angefochtenen Urteil konkret beanstandet bzw. weshalb dieses seiner Auffassung nach Recht verletze, noch inwiefern er - trotz Gutheissung seiner Beschwerde durch das Verwaltungsgericht - ein aktuelles Interesse an der Behandlung seiner Eingabe an das Bundesgericht habe. Zudem enthält die Beschwerdeschrift keine Begründung in Bezug auf die ausgesprochene Verwarnung. Vor diesem Hintergrund und angesichts des Umstandes, dass die Beschwerde in Bezug auf die Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung gutgeheissen wurde, besteht an der Behandlung des Rechtsmittels kein Rechtsschutzinteresse, soweit sich dieses gegen Dispositiv-Ziffer 1 des angefochtenen Urteils richten sollte (vgl. dazu Urteil 2C_470/2022 vom 3. August 2022 E. 4 mit Hinweisen). Mangels hinreichender Begründung wäre auf die Beschwerde auch insoweit nicht einzutreten, als damit die Anfechtung der gegen den Beschwerdeführer ausgesprochenen Verwarnung (Dispositiv-Ziffer 2) angefochten würde.