Citation: 5D_101/2010 23.09.2010 E. 1

1.1 Die Beschwerde richtet sich gegen einen Endentscheid (Art. 90 BGG) einer letzten kantonalen Instanz (Art. 75 BGG) in einer Schuldbetreibungs- und Konkurssache (Art. 72 Abs. 2 lit. a BGG). Die Beschwerdeführerin hat ihre Eingabe vom 7. Juli 2010 fristgerecht eingereicht (Art. 100 BGG). Ihr Schreiben vom 22. August 2010 sowie die dazugehörigen Unterlagen kann das Bundesgericht hingegen nicht berücksichtigen. Jede nach Ablauf der gesetzlichen Beschwerdefrist eingereichte Begründung ist unbeachtlich und wird aus den Akten gewiesen (Urteil 5A_349/2009 vom 23. Juni 2009 E. 2.2). 1.2 Unberücksichtigt bleiben muss auch der Beschluss des Oberlandesgerichts Koblenz (Deutschland) vom 17. August 2010, den der Beschwerdegegner freiwillig eingereicht hat. Dieser Beschluss ist als neue Tatsache anzusehen, die im vorliegenden Verfahren nicht berücksichtigt werden kann (Art. 99 Abs. 1 BGG; BGE 133 III 393 E. 3 S. 395). 1.3 Die vorliegende Streitigkeit ist vermögensrechtlicher Natur und unterliegt grundsätzlich der Streitwertgrenze von Fr. 30'000.-- (Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG). Diese ist im vorliegenden Fall offensichtlich nicht erreicht. Eine gesetzlich vorgesehene Ausnahme vom Streitwerterfordernis (Art. 74 Abs. 2 BGG) ist nicht gegeben und wird auch nicht geltend gemacht. Soweit die Beschwerdeführerin Beschwerde in Zivilsachen erhebt, ist ihre Eingabe damit unzulässig. 1.4 Die Beschwerdeführerin erhebt zusammen mit der ordentlichen Beschwerde auch die subsidiäre Verfassungsbeschwerde. Auch auf diese tritt das Bundesgericht allerdings nur ein, wenn alle formellen Voraussetzungen erfüllt sind (vgl. BGE 134 III 379 E. 1.2 S. 382). 1.5 Die Beschwerdeführerin beantragt, das Urteil des Obergerichts des Kantons Aargau vom 7. Juni 2010 sei aufzuheben. Indessen ist auch die subsidiäre Verfassungsbeschwerde - wie die ordentliche Beschwerde - ein reformatorisches Rechtsmittel (Art. 117 i.V.m. Art. 107 Abs. 2 BGG). Daher darf sich die rechtssuchende Partei grundsätzlich nicht darauf beschränken, die Aufhebung des angefochtenen Entscheides zu beantragen, sondern muss einen Antrag in der Sache stellen (Urteil 5D_85/2008 vom 3. Dezember 2008 E. 2; Urteil 4D_48/2007 vom 13. November 2007 E. 1.1). Sie hat demnach anzugeben, welche Punkte des Entscheids sie anficht und welche Abänderungen sie beantragt. Dazu ist grundsätzlich ein materieller Antrag erforderlich; ein Antrag auf blosse Aufhebung genügt nicht und macht die Beschwerde unzulässig (vgl. BGE 133 III 489 E. 3.1 S. 489 f.). Die Beschwerdeführerin stellt in formeller Hinsicht kein reformatorisches Rechtsbegehren. Ziffer 2 ihrer Anträge lautet aber wie folgt: "Das Urteil des Gerichtspräsidiums Muri vom 02.03.2010 hat in vollem Umfang Bestand." Zwar handelt es sich hierbei nicht um einen Antrag im Rechtssinne. Aus dieser Ziffer 2, die auf den erstinstanzlichen, zu Gunsten der Beschwerdeführerin ergangenen Rechtsöffnungsentscheid Bezug nimmt, ergibt sich aber wenigstens sinngemäss das Begehren vor Bundesgericht, es sei der Beschwerdeführerin die definitive Rechtsöffnung zu erteilen, so dass die Beschwerdeschrift den Anforderungen an das Rechtsbegehren gemäss Art. 42 Abs. 1 BGG genügt. 1.6 In materieller Hinsicht kann mit einer subsidiären Verfassungsbeschwerde einzig die Verletzung verfassungsmässiger Rechte vorgebracht werden (Art. 116 BGG). Das Bundesgericht prüft solche Rügen nicht von Amtes wegen, sondern nur insofern, als sie in der Beschwerde vorgebracht und begründet worden sind (Art. 117 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG). Die rechtssuchende Partei muss präzise angeben, welches verfassungsmässige Recht durch den angefochtenen kantonalen Entscheid verletzt wurde, und im Einzelnen darlegen, worin die Verletzung besteht (Rügeprinzip; BGE 133 III 439 E. 3.2 S. 444). Das Bundesgericht prüft nur klar und detailliert erhobene und, soweit möglich, belegte Rügen; auf rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt es nicht ein (BGE 133 II 396 E. 3 S. 399 f.). Wer sich auf eine Verletzung des Willkürverbots (Art. 9 BV) berufen will, kann sich demnach nicht darauf beschränken, den vorinstanzlichen Entscheid als willkürlich zu bezeichnen. Vielmehr ist anhand der angefochtenen Subsumtion im Einzelnen darzutun, inwiefern das kantonale Gericht willkürlich entschieden haben soll und der Entscheid an einem qualifizierten und offensichtlichen Mangel leidet (BGE 134 II 244 E. 2.2 S. 246; 117 Ia 10 E. 4b S. 11 f.). Das Bundesgericht hebt einen Entscheid jedoch nur auf, wenn nicht bloss die Begründung, sondern auch das Ergebnis unhaltbar ist; dass eine andere Lösung ebenfalls als vertretbar oder gar zutreffender erscheint, genügt nicht (BGE 134 II 124 E. 4.1 S. 133 mit Hinweisen).