Citation: 8C_684/2015 E. 4

Die Vorinstanz schützte die Rückerstattungsforderung mit der Begründung, der in der Zeit vom 1. Juli bis 30. September 2011 vom Vater des Beschwerdeführers (ursprünglich) gegenüber der Ausgleichskasse als AHV-pflichtiger Lohn deklarierte Betrag sei als Entgelt für im Betrieb des Vaters bzw. der Mutter erbrachte Arbeitsleistungen und damit als Zwischenverdienst zu betrachten und hätte demnach der Arbeitslosenversicherung als solcher gemeldet werden müssen. Dabei stellte sie auch auf Erkenntnisse aus dem von der Staatsanwaltschaft mit Verfügung vom 24. Juni 2014 eingestellten Strafverfahren ab. In dieser Verfügung fand sich etwa die Aussage, wonach der Versicherte in diesem Zeitraum dem Vater einige Male - wenn auch nur, um ihm zu ermöglichen, einen Kaffee zu trinken oder auf die Toilette zu gehen - ausgeholfen habe. Ferner nahm sie die in der Einstellungsverfügung ebenfalls festgehaltene Aussage, "es könne schon sein, dass ihm der Vater einmal eine 100er-Note in die Hand gedrückt habe", mit als Grundlage dafür, eine Entgeltlichkeit im Umfang des mit der AHV abgerechneten Lohnes als mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt zu betrachten.