Citation: 5P.256/2000 04.04.2001 E. 1

1.-Erhebt eine Partei gleichzeitig staatsrechtliche Beschwerde und Berufung, so ist in der Regel zuerst über die staatsrechtliche Beschwerde zu befinden, und der Entscheid über die Berufung wird ausgesetzt (Art. 57 Abs. 5 OG). Im vorliegenden Fall besteht kein Anlass, anders zu verfahren, wobei vorab über die staatsrechtliche Beschwerde des beklagten Gemeinwesens zu entscheiden ist, weil dieses seine Haftpflicht grundsätzlich in Frage stellt. Anschliessend wird über die von der Gegenpartei erhobene staatsrechtliche Beschwerde zu entscheiden sein, bevor über die Berufungen zu befinden ist.