Citation: 8C_106/2024 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz mass dem polydisziplinären Gutachten der MEDAS Interlaken vom 18. November 2020 Beweiswert zu und stellte gestützt darauf fest, der Beschwerdeführerin sei die Ausübung einer angepassten Tätigkeit, ohne körperlich schwere Arbeiten und ohne Arbeiten auf Leitern und Gerüsten ab Dezember 2013 im Umfang eines Arbeitspensums von 70 % zumutbar gewesen. In Frage komme insbesondere die Tätigkeit in einem Gastrobetrieb ohne Führungsfunktion. Im Rahmen der Invaliditätsbemessung erwog das kantonale Gericht sodann, die Beschwerdeführerin sei aufgrund ihrer Stellung und ihrer Anteile an der B.________ GmbH invalidenversicherungsrechtlich als Selbstständigerwerbende zu qualifizieren, wobei der Invaliditätsgrad nach der ausserordentlichen Bemessungsmethode zu ermitteln sei. Die entsprechende Berechnung ergab einen Invaliditätsgrad von 34 %, weshalb die Vorinstanz einen Rentenanspruch der Beschwerdeführerin verneinte.