Citation: I 303/06 17.08.2006 E. A

Der 1970 in Asien geborene Z.________ kam im Alter von 16 Jahren in die Schweiz, absolvierte eine Lehre als Elektromaschinenbauer und war anschliessend im Verkauf sowie in der Informatikbranche tätig. Zwischenzeitlich ist er verheiratet und Vater zweier 1996 und 1998 geborener Töchter. Nachdem er sich zufolge psychischer Probleme vom 20. bis 30. Juli 2002 im Kriseninterventionszentrum X.________ vom 31. Juli bis 28. Oktober 2002 in der Klinik Y.________, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, sowie vom 3. bis 30. März 2003 im Spital F.________, Abteilung für Psychosomatische und Psychotherapeutische Medizin, aufgehalten hatte und sein seit 1. Dezember 1996 bestehendes Anstellungsverhältnis als Abteilungsleiter/IT-Berater bei der Firma C.________ AG auf Ende April 2003 aufgelöst worden war, meldete er sich am 16. April 2003 mit der Begründung zum Leistungsbezug an, er leide seit Ende März 2002 an einer Neurasthenie (ICD-10: F 48.0). Die IV-Stelle Bern holte u.a. einen Auszug aus dem individuellen Konto (IK) sowie Berichte der ehemaligen Arbeitgeberin vom 20. Mai 2003 und des behandelnden Arztes Prof. Dr. med. A.________, Chefarzt Psychosomatik der Psychiatrischen Poliklinik des Spitals N.________, vom 1. Juni 2003 ein. Gestützt darauf gewährte sie dem Versicherten mit Verfügung vom 12. Juni 2003 berufliche Massnahmen in Form von Berufsberatung und Abklärung der beruflichen Massnahmen. Auf Schlussbericht der Abteilung berufliche Eingliederung vom 14. August 2003 hin, worin die Prüfung einer befristeten Rente beantragt wurde, veranlasste die Verwaltung gutachterliche Abklärungen in der Medizinischen Abklärungsstation (MEDAS) des Spitals N.________ (Expertise vom 23. September 2004). Nachdem der Versicherte mit Schreiben vom 9. Dezember 2004 auf seine Schadenminderungspflicht in Form einer geeigneten Therapie hingewiesen worden war, verfügte die IV-Stelle am 10. Dezember 2004 erneut die Durchführung berufsberaterischer Vorkehren, welche mit Schlussbericht vom 3. Februar 2005 ihren Abschluss fanden. Die Verwaltung zog ergänzende Auskünfte des Prof. Dr. med. A.________ vom 22. Dezember 2004 bei und sprach dem Versicherten auf dieser Grundlage basierend auf einem Invaliditätsgrad von 40 % für die Zeit vom 1. April 2003 bis 31. März 2004 eine Viertelsrente und vom 1. April bis 30. September 2004 eine halbe Härtefallrente zu (Verfügung vom 8. März 2005). Die dagegen erhobene Einsprache, mit welcher Z.________ einen Bericht des Prof. Dr. med. A.________ vom 29. April 2005 sowie eine Bestätigung der vormaligen Arbeitgeberin (neu: M.________ AG) vom 15. August 2005 auflegen liess, wies die IV-Stelle, nachdem sie den Versicherten auf eine allfällige Verschlechterung seiner Rechtsposition sowie die Möglichkeit des Einspracherückzugs aufmerksam gemacht hatte, mit Einspracheentscheid vom 12. Oktober 2005 ab, hob die angefochtene Verfügung auf und stellte fest, dass kein Anspruch auf eine Invalidenrente bestehe.