Citation: 9C_244/2014 E. 5.2

5.2. Der Beschwerdeführer bestreitet die Feststellung des kantonalen Gerichts nicht, dass er (vorinstanzlich) nicht dargelegt hat, welche Forderungen die Stiftung in Liquidation hätte durchsetzen müssen (angefochtener Entscheid E. 4.3.6.3 S. 86 Abs. 2). Soweit er dies in der Beschwerdeschrift nachzuholen versucht, stellt er neue tatsächliche Behauptungen auf (vgl. Urteil 4A_229/2010 vom 7. Oktober 2010 E. 5.1.3, nicht publ. in BGE 136 III 518), die unzulässig sind (Art. 99 Abs. 1 BGG). So oder anders besteht kein Korrekturbedarf: Der Beschwerdeführer bemängelt (neu) vor allem unzureichende Anstrengungen, um an das Vermögen des verstorbenen Z.________, an welchen ein beträchtlicher Teil der Mittel abgeflossen ist, heranzukommen. Dabei beruft er sich auf das erstinstanzliche Strafurteil gegen die Beklagten 1, 4 und 13, das vom 15. Oktober 2013 datiert. Danach soll Z.________ Liegenschaften im Wert von 60 Mio. EUR besessen haben. Das mit der Beschwerdeschrift eingereichte Strafurteil stellt insoweit kein neues Beweismittel im Sinne von Art. 99 Abs. 1 BGG dar, als es Angriffs- bzw. Verteidigungsmittel rechtlicher Natur bildet (Urteile 4A_86/2013 vom 1. Juli 2013 E. 1.2.3, nicht publ. in: BGE 139 III 345; 4A_190/2007 vom 10. Oktober 2007 E. 5.1). Dessen ungeachtet lässt sich ihm unmissverständlich entnehmen, dass keinerlei Dokumente vorliegen, welche die mündliche Angabe von Z.________ unterstützen, ein sehr wohlhabender Mann (gewesen) zu sein (S. 66 Ziff. 7.3 des Strafurteils). Weitere Anhaltspunkte, inwiefern es auf Grund des Strafurteils wahrscheinlich ist, dass mit grösseren Rückflüssen zu rechnen ist, nennt der Beschwerdeführer keine. Sein Einwand, er habe sich (vor Vorinstanz) gar nicht näher äussern können, weil ihm im Strafverfahren keine Akteneinsicht gewährt worden sei, erweist sich demnach als unbehelflich. Dazu kommt: Abgesehen davon, dass fraglich ist, ob die Rückerstattungsklage im Rahmen der (berufsvorsorgerechtlichen) Verantwortlichkeitsklage überhaupt eine Schadenminderungsobliegenheit umfasst (vgl. Urteil 4A_138/2014 vom 16. Oktober 2014 E. 3.2.3, zur Publ. bestimmt), sind dieser Grenzen gesetzt. Der Gläubiger hat nur - aber immerhin - alle nach Treu und Glauben zumutbaren Massnahmen zu ergreifen (vgl. Art. 2 ZGB). Wie von der Vorinstanz für das Bundesgericht verbindlich festgestellt (vgl. E. 1.1 vorne), wurden rund um die Geldflüsse nicht einfache Vertragsgebilde angelegt. Zusätzlich wurden die abgeflossenen Stiftungsmittel von den Empfängern rasch an Dritte und Vierte weitergeleitet und stark aufgefächert; fast ein Drittel der abgeflossenen Mittel ist zudem ins Ausland gelangt (E. 4.3.6.3 S. 85 des angefochtenen Entscheids). Entsprechende Rückführungsbemühungen sind von vornherein mit einem hohen (Such-) Aufwand sowie einem beträchtlichen Kostenrisiko verbunden. Auf der anderen Seite zieht der Beschwerdeführer die vorinstanzliche Feststellung, dass sich der per 31. August 2006 bilanzierte Schadensbetrag wahrscheinlich noch erhöhen werde - der Fehlbetrag hatte sich per Ende 2011 bereits um 2,6 Mio. Fr. erhöht (a.a.O. E. 4.3.6.3 S. 85 f. unten und S. 88 Abs. 2) -, nicht in Zweifel. In Anbetracht dieser Umstände, woran die Strafakten nichts zu ändern vermögen, erscheint die Rückführung von Stiftungsgeldern auf (je-) dem gerichtlichen Weg nicht nur als prozesstechnisch unzumutbar und wenig aussichtsreich, sondern letztlich auch als (finanziell) wirkungslos. Der Beschwerdeführer schweigt sich denn auch über den allfälligen Aufwand und Ertrag aus.