Citation: 8C_564/2021 E. 4.1

4.1. Das kantonale Gericht hat in Würdigung der Akten - insbesondere der retrospektiven psychiatrischen Beurteilung des Dr. med. C.________ vom 25. August 2019 - erwogen, beim Beschwerdeführer seien im Jahr 2019 wie auch im Verfügungszeitpunkt (19. Februar 2020) keine anspruchsrelevanten psychischen Beeinträchtigungen mehr vorhanden gewesen. Deren Feststellung bei der Ende 2017 von Dr. med. C.________ durchgeführten Begutachtung habe entweder auf bloss vorübergehenden Ursachen beruht, womit von einer zwischenzeitlichen Verbesserung des Gesundheitszustands ausgegangen werden müsse, oder die angegebenen Beschwerden hätten nur vermeintlich vorgelegen. Letzteres deute auf einen Ausschlussgrund hin. So oder anders sei die im Jahr 2010 angenommene (gänzliche) Arbeitsunfähigkeit, welche zur Rentenzusprache geführt habe, nicht mehr mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt. Demzufolge bestehe ein Revisionsgrund nach Art. 17 Abs. 1 ATSG, weshalb die von der Beschwerdegegnerin verfügte Rentenaufhebung rechtens sei.