Citation: 4P.8/2000 11.04.2000 E. 5

5.-a) Die Beschwerdeführerin macht im Weiteren geltend, sie habe anlässlich der Hauptverhandlung einlässlich dargelegt, dass sich das Handelsgericht in der gegebenen prozessualen Situation auf eine grammatikalische Interpretation des Wortlautes der Vereinbarung vom 17./22. Januar 1990 hätte beschränken müssen und überdies lediglich ein Schreiben vom 22. November 1989 hätte berücksichtigen dürfen. Der angefochtene Entscheid äussere sich aber zu diesen Ausführungen nicht, weshalb eine Verletzung der Begründungspflicht und damit des rechtlichen Gehörs vorliege. b) Der Anspruch auf rechtliches Gehör, den die Rechtsprechung aus Art. 4 aBV abgeleitet hat, verlangt namentlich, dass die Gerichte ihre Entscheide begründen. Die Begründung ist dabei so abzufassen, dass die Betroffene sich ein Bild über die Tragweite des Entscheides machen und ihn gegebenenfalls sachgerecht anfechten kann. Dies setzt nicht voraus, dass sich der Entscheid mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt. Erforderlich ist aber, dass kurz die Überlegungen genannt werden, von denen sich das Gericht hat leiten lassen und auf welche sich sein Entscheid stützt (BGE 121 I 54 E. 2c S. 57; 117 Ib 64 E. 4 S. 86, je mit Hinweisen). Auch wenn sich das Handelsgericht in der Entscheidbegründung nicht mit sämtlichen von der Beschwerdeführerin vorgebrachten Argumenten auseinandersetzt, ist diese im Lichte der verfassungsrechtlichen Anforderungen nicht zu beanstanden.