Citation: 6B_155/2023 E. 1.4.2

1.4.2. Der Beschwerdeführer bringt vor, seine minderjährigen Kinder gehörten zu seiner Kernfamilie. Er verfüge zwar lediglich über ein Besuchsrecht, dieses würde er aber trotz Unterbrüchen aufgrund des vorinstanzlich festgestellten Loyalitätskonflikts tatsächlich und regelmässig ausüben. Somit müsse auch nicht weiter geprüft werden, ob zu seinen Kindern eine echte und tatsächliche Beziehung bestehe, die ein über die familiären Beziehungen hinausgehendes Abhängigkeitsverhältnis begründen würde. Die Vorinstanz berücksichtigt die familiären Verhältnisse des Beschwerdeführers. Gemäss ihren Feststellungen sind die in der Schweiz geborenen Kinder des Beschwerdeführers aus erster Ehe noch jung, besuchen beide momentan die Primarschule und stehen unter alleiniger Obhut ihrer Mutter. Alle zwei Wochen würde der Beschwerdeführer seine Kinder über das Wochenende bei sich haben. Zwar trifft die von der Vorinstanz daraus gezogene Folgerung, dass es sich bei seinen Kindern nicht um seine Kernfamilie handle, da er nicht mehr mit der Kindsmutter verheiratet sei und auch nicht mehr mit seinen Kindern zusammenlebe, nicht zu. Der Beschwerdeführer kritisiert zu Recht diesen vorinstanzlichen Befund. Die minderjährigen Kinder des Beschwerdeführers gehören immer noch zu seiner Kernfamilie. Allerdings prüft die Vorinstanz entgegen dem diesbezüglichen Einwand des Beschwerdeführers angesichts ihrer Feststellungen zu Recht die Frage, ob eine nahe, echte und tatsächlich gelebte familiäre Beziehung besteht. In diesem Zusammenhang falle der Vorinstanz zufolge ins Gewicht, dass der Beschwerdeführer zwar über das Sorgerecht, nicht aber über das Obhutsrecht verfüge, die Kinder weitgehend im Haushalt der Mutter lebten und diese die Hauptbetreuung der Kinder wahrnehme. Den Beschwerdeführer würden die Kinder nur alle zwei Wochen von Freitag- bis Sonntagabend sehen. Diese Besuchswochenenden seien nach der Scheidung wahrgenommen worden. Dasselbe gelte ab Sommer 2020 für die vereinbarten Sommerferien. Die Vorinstanz stellt auch eine Verschlechterung ab Juni 2022 fest, weil der Beschwerdeführer die Wochenendbesuche und die zwei Wochen Ferien im Sommer 2022 kurzfristig abgesagt und das Besuchsrecht nicht wie im Scheidungsurteil festgelegt wahrgenommen habe. Die Vorinstanz führt diese vom Beschwerdeführer nicht bestrittene Verschlechterung auf die nach wie vor angespannte Beziehung zur ehemaligen Ehefrau zurück, wobei seine von ihr beklagten erneuten verbalen Ausfälligkeiten und die von den Kindern geschilderten Umstände während den Besuchswochenenden und der Ferien nicht abschliessend beurteilt werden könnten und (auch) im Rahmen des Loyalitätskonfliktes der Kinder zu sehen seien. Unter Berücksichtigung dieser Umstände stellt die Vorinstanz fest, es bestehe keine nahe, echte und tatsächliche Beziehung. Im Hinblick auf seine zweite Ehefrau hält sie fest, es sei ihr zumutbar, dem Beschwerdeführer in seine Heimat zu folgen, welche auch ihre Heimat sei und bis vor Kurzem ihr Wohnort gewesen sei. Die vorinstanzlichen Ausführungen sind nicht zu beanstanden.