Citation: 6B_576/2020 E. 3.7

3.7. Der Beschwerdeführer plädiert frei zur Sache. Damit fehlt es an einer qualifizierten Anfechtung des Sachverhalts. Das Bundesgericht ist keine strafrechtliche Berufungsinstanz, die eine freie Prüfung in tatsächlicher Hinsicht vornimmt oder die vorinstanzliche Beweiswürdigung mit freier Kognition überprüft (Urteil 6B_960/2021 vom 26. Januar 2022 E. 2.1 f.). Die Sachverhaltsfeststellung bzw. Beweiswürdigung erweist sich als willkürlich, wenn das Gericht Sinn und Tragweite eines Beweismittels offensichtlich verkannt hat, wenn es ohne sachlichen Grund ein wichtiges und entscheidwesentliches Beweismittel unberücksichtigt gelassen oder wenn es auf der Grundlage der festgestellten Tatsachen unhaltbare Schlussfolgerungen gezogen hat. Dass die vom Sachgericht gezogenen Schlüsse nicht mit der eigenen Darstellung des Beschwerdeführers übereinstimmen, belegt keine Willkür (BGE 140 III 264 E. 2.3). Auf die im Stil eines Plädoyers gehaltenen punktuellen Vorbringen ist nicht weiter einzutreten. Es sind weder eine Verletzung von Art. 10 Abs. 2 StPO noch eine Verletzung von Bundesrecht im Sinne des Art. 10 Abs. 3 StPO erkennbar. Die Voraussetzungen, bei deren Vorliegen dem Bundesgericht gesetzlich die Kompetenz eröffnet wird, das vorinstanzliche Urteil zu kassieren (Art. 97 Abs. 1, Art. 106 Abs. 2 und Art. 107 Abs. 2 BGG in Verbindung mit Art. 9 BV), sind nicht dargetan (oben E. 1 und E. 4.6).