Citation: 2C_72/2015 E. 2.1

2.1. Die Rügen der Gehörsverletzung (Art. 29 Abs. 1) und des überspitzten Formalismus (Art. 29 Abs. 1 BV) erhebt der Beschwerdeführer im Zusammenhang mit dem wegen unwahren Angabenerfolgten Widerruf seiner Aufenthaltsbewilligung (Art. 62 lit. a AuG) am 20. November 2013; dieser Widerruf beruhe auf willkürlicher Beweiswürdigung und sei ungenügend begründet. Der Beschwerdeführer übersieht dabei, dass die widerrufene Aufenthaltsbewilligung bis Juni 2014 befristet war. Die geltend gemachten Rechtsverletzungen (Art. 29 Abs. 1 und 2 BV) bei der Sachverhaltsfeststellung anlässlich des Widerrufs der befristeten Aufenthaltsbewilligung haben keinerlei Einfluss auf den vom Beschwerdeführer im vorliegenden Verfahren beantragten Verlängerung seiner Aufenthaltsbewilligung über dieses Datum hinaus. Die vom Beschwerdeführer im Zusammenhang mit der für den Widerruf erhobenen vorinstanzlichen Sachverhaltserstellung geltend gemachten Rügen sind damit nicht nur wegen der Unmassgeblichkeit für den Verfahrensausgang (Art. 97 Abs. 1 BGG; Urteil 2C_414/2014 vom 12. März 2015 E. 3.2; für das rechtliche Gehör vgl. insbesondere Schott, in: Basler Kommentar zum Bundesgerichtsgesetz, 2. Aufl. 2011, N. 24 zu Art. 97 BGG; Meyer, Wege zum Bundesgericht - Übersicht und Stolpersteine, in: ZBJV 2010 S. 858) unbeachtlich, sondern weisen auch keinen Zusammenhang mit der im vorliegenden Beschwerdeverfahren beantragten Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung auf, weshalb auf sie nicht eingetreten werden kann. Die Rüge der ungenügenden Begründung der Verfügung des kantonalen Migrationsamtes vom 20. November 2014 wurde zudem nicht ansatzweise begründet, weshalb darauf auch nicht einzutreten ist (Art. 106 Abs. 2 BGG).