Citation: 6B_249/2020 E. 2.5.2

2.5.2. Diese Zahlen lassen sich nach den zutreffenden vorinstanzlichen Erwägungen auch mit den weiteren Beweismitteln vereinbaren. Mit seinen diesbezüglichen Rügen legt der Beschwerdeführer im Wesentlichen nur dar, wie die Beweismittel aus seiner Sicht richtigerweise zu würdigen gewesen wären, was für die Begründung von Willkür nicht ausreicht. Dies ist etwa dann der Fall, wenn er geltend macht, er habe seinen Absatz nach und nach erhöht und im Zeitpunkt der Hausdurchsuchung im Februar zum ersten Mal 4 kg Marihuana zur Verfügung gehabt. Seinen Aussagen folgend hätte er seinen Absatz von 0.5-1 kg in der Zeit von August 2017 bis Januar 2018 auf 3-4 kg im Februar 2018 gesteigert. Inwieweit es schlechterdings unhaltbar sein sollte, wie die Vorinstanz zu folgern, dass eine solch abrupte Absatzsteigerung unrealistisch ist, wird mit seinen Ausführungen nicht dargetan. Auch die Argumentation, es sei "genauso plausibel", dass der Betrag von Fr. 6'800.-- den gesamten Umsatz des Monats Januar darstelle und nicht aus einem einzelnen, kurz davor erfolgten Verkauf stamme, und es sei nicht erstellt, dass er jeden Monat Mengen von bis zu 3 kg Marihuana eingekauft habe, geht nicht über die blosse Darstellung des eigenen, von seinen Erstaussagen aber abweichenden Standpunkts hinaus und ist somit nicht geeignet, Willkür in der vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellung zu begründen. Weiter mag es zutreffen, dass der von B.________ geltend gemachte Bezug von insgesamt 600 g bei rund zehn Abnehmern eher den vom Beschwerdeführer an der Schlusseinvernahme vom 22. Mai 2018 geltend gemachten Verkaufsmengen von 6-7 kg entsprechen würde. Mit der Vorinstanz lässt aber namentlich die Kiste, die in einem Waldstück in U.________ vergraben worden war (Akten Staatsanwaltschaft, pag. 284 ff.), den Schluss zu, dass der Beschwerdeführer an andere Abnehmer grössere Mengen verkauft hat, ist doch anzunehmen, dass nur ein in grössere Drogengeschäfte involvierter Händler sich die Mühe zur Errichtung eines solchen Verstecks machen würde. Dass diese weiteren Abnehmer nicht ermittelt und zur Sache befragt wurden, vermag das anfängliche Geständnis des Beschwerdeführers, wonach er in der Zeit von August 2017 bis zum 9. Februar 2018 20 kg Marihuana verkauft habe, nicht zu erschüttern. Nebst dem übersieht der Beschwerdeführer bei seiner Argumentation zum Volumen der beschlagnahmten Vakuumbeutel (100 über 250 bis zu 900 g), dass die Vorinstanz genauso wie er von Verkaufsmengen von mindestens 100 g bis 1 kg pro Geschäft ausgeht. Die von ihr daraus gezogene Schlussfolgerung, er habe nicht als Kleindealer auftreten wollen, stellt er in diesem Zusammenhang nicht weiter in Frage. Soweit er schliesslich geltend macht, auch mit dem eingestandenen Gewinn von Fr. 1'000.-- pro Monat habe er einen Anteil seines Lebensunterhalts decken und die einzelnen Positionen benennen können, übergeht der Beschwerdeführer den entscheidenden Punkt in den vorinstanzlichen Erwägungen. Dieser liegt darin, dass er aufgrund seiner hohen Lebenshaltungskosten (und seinem nur bedingt rentablen Import-/Export-Geschäft) auf genauso hohe Einnahmen aus dem Handel mit Drogen angewiesen war. Diese Überlegungen sind nachvollziehbar, zumal der Beschwerdeführer selber zugab, gewichtige Posten seines Lebensunterhalts teilweise mit Drogengeldern finanziert zu haben. Auch in diesem Punkt ist keine Willkür erkennbar.