Citation: 1C_403/2023 E. A

Mit undatiertem, bei der Staatsanwaltschaft See/Oberland des Kantons Zürich am 24. Oktober 2022 eingegangenem Schreiben erstattete A.________ wegen falscher Anschuldigung und Irreführung der Rechtspflege Strafanzeige gegen B.________, C.________ und E.________, alle drei Mitglieder des Gemeinderats U.________, sowie D.________, Gemeindeschreiber von U.________. Dem Vorwurf zugrunde lag eine Strafanzeige der Gemeinde U.________ gegen A.________ vom 9. Oktober 2020 wegen angeblicher Vermögensdelikte. Das damals gegen A.________ eröffnete Strafverfahren war von der Staatsanwaltschaft nach Abschluss der Ermittlungen mit Verfügung vom 2. Mai 2022 eingestellt worden. A.________ äusserte den Verdacht, dass die Strafanzeige gegen ihn als Betriebsleiter der Gemeindewerke U.________ nur eingereicht worden war, um ihn loszuwerden. Die Staatsanwaltschaft überwies die Akten mit Verfügung vom 16. September 2022 dem Obergericht des Kantons Zürich, damit dieses über die Ermächtigung zur Durchführung einer Strafuntersuchung entscheide. In der Sache beantragte sie, die Ermächtigung sei nicht zu erteilen, da nach summarischer Prüfung kein Anfangsverdacht vorliege. Mit Beschluss vom 3. August 2023 verweigerte das Obergericht die Ermächtigung zur Strafverfolgung.