Citation: 9C_671/2018 E. 3.3.1

3.3.1. Das kantonale Gericht erwog im Rückweisungsentscheid vom 10. Februar 2016 im Wesentlichen, damit auf das psychiatrische Gutachten von Dr. med. E.________ abgestellt werden könne, müsse dieses den Anforderungen der neuen Rechtsprechung entsprechen und eine schlüssige Beurteilung im Lichte der massgeblichen Indikatoren erlauben. Wie Thomas Gächter und Michael Meier im Artikel "Schmerzrechtsprechung 2.0" (in: Jusletter vom 29. Juni 2015) zu Recht festgehalten hätten, werde es vielen Administrativgutachten an der nun gebotenen Betrachtungsweise und der Berücksichtigung aller relevanten Umständen fehlen. Der Fokus sei, wie das Bundesgericht deutlich mache, häufig stark auf die medizinische Komponente und die Zumutbarkeits- bzw. Foerster-Kriterien gelegt worden. Hingegen seien Persönlichkeit und das soziale Umfeld bisher nicht im nun geforderten Ausmass Gegenstand der Abklärungen gewesen. Dies gelte auch für das vorliegende psychiatrische Gutachten, das zwar durchaus ausführlich gehalten sei und sich eingehend mit den persönlichen Angaben der Versicherten zu ihren Aktivitäten und ihrem Umfeld befasse. Allerdings sei die psychiatrische Begutachtung schwergewichtig nach den Foerster-Kriterien erfolgt, womit es an der Betrachtungsweise fehle, die die neue Rechtsprechung zur Beurteilung der Indikatoren voraussetze.