Citation: 4P.93/2004 01.07.2004 E. C

Mit staatsrechtlicher Beschwerde stellt die Beschwerdeführerin die Rechtsbegehren, es sei das Urteil des Schiedsgerichts der Zürcher Handelskammer vom 10. März 2004 vollumfänglich aufzuheben; es sei die Angelegenheit zur Durchführung eines Beweisverfahrens und zur neuerlichen Beurteilung an das Schiedsgericht zurückzuweisen; und es sei der staatsrechtlichen Beschwerde, soweit eine Parteientschädigung an die Beschwerdegegnerin zugesprochen wurde, die aufschiebende Wirkung zu erteilen. Die Beschwerdeführerin rügt eine Verletzung ihres rechtlichen Gehörs (Art. 190 Abs. 2 lit. d IPRG) sowie einen Verstoss gegen den Ordre public (Art. 190 Abs. 2 lit. e IPRG). Die Beschwerdegegnerin beantragt in ihrer Vernehmlassung, die Beschwerde sei abzuweisen und es sei die Vollstreckbarkeit des Urteils des Schiedsgerichts der Zürcher Handelskammer vom 10. März 2004 zu bescheinigen. Der Einzelschiedsrichter hat die Akten eingereicht und auf eine Vernehmlassung verzichtet. Mit Präsidialverfügung vom 27. Mai 2004 wurde der Beschwerde die aufschiebende Wirkung gewährt.