Citation: 8C_483/2018 E. A

Der 1980 geborene A.________ war zuletzt ab Juni 2010 bis Juli 2011 Industriemitarbeiter im Betrieb B.________. Am 17. Juni 2013 meldete er sich bei der IV-Stelle Solothurn zum Leistungsbezug an. Diese übernahm die Kosten eines Belastbarkeitstrainings im C.________. Am 16. September 2014 stellte sie die berufliche Eingliederung auf Wunsch des Versicherten ein. Sie holte ein Gutachten des Psychiaters Dr. med. D.________ vom 1. Juli 2015 ein. Mit Schreiben vom 21. Januar 2016 forderte die IV-Stelle den Versicherten auf, eine langfristige Drogenabstinenz einzuhalten, auf übermässigen Alkoholkonsum zu verzichten und eine adäquate psychotherapeutische/-pharmakologische Therapie mitzumachen. Sollte er bei den geforderten medizinischen Vorkehrungen nicht oder ungenügend mitwirken oder sich bis 10. Februar 2016 nicht mit seiner Therapeutin in Verbindung setzen, werde der Entscheid aufgrund der Akten gefällt, was voraussichtlich zu einer Leistungsablehnung führen werde. Der Versicherte reichte am 19. Mai 2016 ein Gutachten des Psychiaters Dr. med. E.________ vom 28. April 2016 ein. Mit Verfügung vom 7. Oktober 2016 verneinte die IV-Stelle den Anspruch auf berufliche Eingliederung, da der Versicherte die Auflage, auf den Cannabiskonsum zu verzichten, nicht erfüllt habe. Das Rentenbegehren wies sie ab, da bei ihm keine Invalidität im Sinne des Gesetzes vorliege.