Citation: 8C_263/2008 20.08.2008 E. A

Der 1971 geborene C.________ war seit 16. Mai 2001 als Baufacharbeiter der Firma X.________ angestellt und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 11. März 2005 rutschte er beim Betonieren des Dachbodens eines im Bau befindlichen Einfamilienhauses aus und stürzte entlang der gegenüberliegenden Böschung ca. 4 Meter in die Tiefe (vgl. Schadenmeldung UVG vom 14. März 2005 sowie Berichte der Polizei N.________ vom 1. April 2005 und des Sicherheitsingenieurs der SUVA Luzern vom 26. Mai 2005). In der Orthopädischen Universitätsklinik des Spitals Y.________, wo der Versicherte vom Unfalltag bis 18. März 2005 hospitalisiert war, wurden Frakturen am linken Unterarmknochen (distale intraartikuläre Radiusfraktur) und am Knöchelgelenk des rechten Fusses (Malleolarfraktur Typ Weber-B) sowie eine Commotio cerebri diagnostiziert. Die Ärzte legten einen Vorderarmgips sowie am rechten Bein eine Orthese ("Vacopedschuh") an (Bericht des Spitals Y.________ vom 17. März 2007). Der nachbehandelnde Dr. med. A.________, Venenerkrankungen USGG, stellte eine gute Verheilung der Frakturen fest; der Patient klage über Schwindel und Kopfweh, ohne klinisch oder radiologisch nachweisbare Anhaltspunkte für eine intracranielle Blutung (subdurales Hämatom; Berichte vom 14. April, 10. Mai und 6. Juli 2005; vgl. Bericht des Instituts Z.________ vom 29. April 2005). Laut Abklärungen der Klinik D.________ vom 21. Juli 2005 bestanden diagnostisch Spannungskopfschmerzen, eine Lumboischialgie mit radikulärem Reizsyndrom S1 rechts sowie ungerichteter Schwindel, welcher jedoch nicht auf einer peripheren oder zentral-vestibulären Störung beruhte (vgl. auch Auskünfte des Dr. med. et med. dent. B.________ vom 31. August 2005). Eine wegen Verdachts auf eine Luxation am linken Handgelenk in der Abteilung Hand- und periphere Nervenchirurgie des Spitals Y.________ durchgeführte diagnostische Arthroskopie vom 9. August 2005 ergab eine Partialruptur des scaphoulnären Bandes ohne zusätzliche auffällige Befunde (vgl. weitere Berichte des Spitals E.________ vom 17. August, 30. September sowie 27. Oktober 2005 und die mündlichen Auskünfte des Dr. med. A.________ vom 24. August 2005). Am 28. September 2005 hielt das Spital E.________ fest, die angegebenen Fussbeschwerden (Einschlafgefühl des rechten Beines und lanzettenartige Beschwerden im Bereich des oberen Sprunggelenkes [OSG]) seien aufgrund der klinischen und radiologischen (vgl. hiezu auch den Bericht des Instituts Z.________ vom 13. September 2005) Befunde mit einer Pathologie nicht vereinbar; der Patient sei vollständig arbeitsfähig. Vom 16. November bis 7. Dezember 2005 hielt sich der Versicherte zur Abklärung der Belastbarkeit und Zumutbarkeit von erwerblichen Tätigkeiten in der Klinik F.________ auf. Die Ärzte kamen nach Beizug eines neurologischen (des Dr. med. G.________, Facharzt FMH für Neurologie und Physikal. Med. und Rehab., Klinik F.________, vom 22. November 2005), neurootologischen (des Dr. med. H.________, Facharzt FMH für Ohren-, Nasen- und Halskrankheiten, Hals- und Gesichtschirurgie, Allergologie, klinische Immunologie und Arbeitsmedizin, SUVA - Abteilung Arbeitsmedizin, vom 1. Dezember 2005) und psychosomatischen Konsiliums (der Dres. med. I.________, Psychiater, Oberarzt, und L.________, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, Leitender Arzt, Klinik F.________ vom 6. Dezember 2005) zum Schluss, das Ausmass der demonstrierten physischen Einschränkungen (schmerzhaft eingeschränkte Beweglichkeit des linken Handgelenks, Schmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule [LWS], Einschlafgefühl im rechten Bein mit lanzettenartigen Beschwerden im OSG, Spannungskopfschmerz mit Schwindel unklarer Ätiologie, Antriebsminderung und allgemein reduzierte Belastbarkeit) lasse sich mit den objektivierbaren pathologischen Befunden der klinischen Untersuchung und bildgebenden Abklärung sowie den Diagnosen aus somatischer und psychiatrischer Sicht nur ungenügend erklären; insgesamt sei der Versicherte bei Tätigkeiten eingeschränkt, die Dreh- und repetitive Bewegungen des linken Handgelenks mit grösserem Kraftaufwand oder komplizierte Körper- und Kopfbewegungen erforderten oder mit Sturz-/Absturzgefährdung verbunden seien (Austrittsbericht der Klinik F.________ vom 10. Januar 2006). Aufgrund dieser Ergebnisse sowie einer kreisärztlichen Untersuchung des Dr. med. K.________, Kreisarzt SUVA, vom 27. Februar 2006 sprach die SUVA dem Versicherten ab 1. Mai 2006 eine Invalidenrente gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 15 % zu (Verfügung vom 19. Juni 2006). Eine Einsprache lehnte sie ab (Einspracheentscheid vom 20. Dezember 2006).