Citation: 9C_149/2020 E. 3.1

3.1. Das kantonale Gericht hat erwogen, für eine Erhöhung der Rente in Anwendung von Art. 40 Abs. 3 IVG müsse die Versicherte vor dem 1. Dezember 2011 invalid geworden sein. Massgeblicher Zeitpunkt für den Eintritt der Invalidität sei - wie beim Rentenzuschlag gemäss Art. 37 Abs. 2 IVG - die Entstehung des Rentenanspruchs (BGE 137 V 417). Gemäss Verfügung vom 19. September 2012 sei dies der 1. Mai 2012. Angesichts der erst im Juni 2012 vorgenommenen Anmeldung und unter Berücksichtigung der Karenzfrist von Art. 29 Abs. 1 IVG sei der Rentenbeginn "bei richtiger Betrachtung" aber nicht vor Dezember 2012. So oder anders seien die Voraussetzungen für eine Rentenerhöhung gemäss Art. 40 Abs. 3 IVG nicht erfüllt. Die Versicherte habe zu Recht nicht geltend gemacht, dass sie bereits vor dem 1. Mai 2012 resp. vor dem 1. Dezember 2011 Anspruch auf eine Invalidenrente gehabt habe. Folglich hat es einen Rentenzuschlag verweigert.