Citation: 2A.418/2005 14.07.2005 E. A

Der pakistanische Staatsangehörige X.________ (geb. 1967) hielt sich 1994/1995 als Asylbewerber in der Schweiz auf. Nach eigenen Angaben reiste er im Laufe des Jahres 2001 erneut in die Schweiz ein und heiratete am 1. November 2001 nach kurzer Bekanntschaft eine Schweizer Bürgerin (geb. 1960). In der Folge wurde ihm eine Aufenthaltsbewilligung erteilt. Mit unangefochten gebliebenem Entscheid vom 11. März 2004 verurteilte ihn das Bezirksgericht Uster wegen Drogenhandels zu 18 Monaten Zuchthaus bedingt. Anfangs 2004 erklärte X.________ auf Fragen der Direktion für Soziales und Sicherheit (Migrationsamt) des Kantons Zürich hin, das eheliche Zusammenleben habe am 1. September 2003 aufgehört, doch sei mit dessen Wiederaufnahme in einem noch ungewissenen Zeitpunkt zu rechnen. Die Ehegattin schrieb derselben Behörde im Februar 2004, die Trennung bestehe seit Februar 2003 und sei definitiv, sie strebe die schnellstmögliche Scheidung an und eheliche Beziehungen bestünden nicht mehr. Im Sommer 2004 sagte sie aus, bereits seit Beginn des Jahres 2002 nicht mehr mit ihrem Ehemann zusammen zu wohnen und nunmehr die Scheidungsklage eingereicht zu haben; der Ehegatte habe sie im Zusammenhang mit der Aufenthaltsbewilligung verschiedene Male telefonisch bedrängt.