Citation: 2C_798/2017 E. 3.2.4

3.2.4. Unter diesen sachverhaltlichen Umständen besteht zwischen der westlich angrenzenden Parzelle Nr. rrr und dem streitbetroffenen Grundstück ein rechtserheblicher tatsächlicher Unterschied, der hinsichtlich des Beitragsperimeters berücksichtigt werden darf. Es scheint unbestritten, dass die Parzelle Nr. rrr keiner weiteren Erschliessung aus nördlicher Richtung bedarf. Im Fall der streitbetroffenen Parzelle verhält es sich, wie gezeigt, anders. Nichts anderes ergibt sich mit Blick auf die östlich angrenzende Parzelle Nr. qqq, zu welcher zwar vorinstanzliche Feststellungen fehlen, deren Lage aber aus den Situationsplänen ohne weiteres ersichtlich ist (Art. 105 Abs. 2 BGG). Eine Erschliessung dieser Parzelle aus Norden ist, verglichen mit dem streitbetroffenen Grundstück, weniger realistisch. Die bestehende private Stichstrasse müsste verlängert werden, was auch für die Erschliessung der streitbetroffenen Parzelle gilt. Es müssten aber darüberhinaus die Parzellen Nr. xxx und zzz gequert werden, was die Realisation nicht vereinfacht. Mit Blick auf die willkürfreie vorinstanzliche Würdigung von Topographie und Struktur der betroffenen Grundstücke lässt sich die Rüge, die Vorinstanz sei rechtsungleich vorgegangen, nicht halten. Es trifft gerade nicht zu, wie die Eigentümerin in ihrer Replik vorträgt, dass ein Vergleich einzig mit der westlich angrenzenden Parzelle, von der Beitragserhebung befreiten, Nr. rrr zulässig sei. Vielmehr ist zu berücksichtigen, dass alle an die streitbetroffene Parzelle angrenzenden Grundstücke entweder einzig aus nördlicher oder aus südlicher Richtung zugänglich sind.