Citation: 2A.178/2000 19.01.2001 E. A

A.-Die am 9. März 1976 geborene K.G.________, Staatsangehörige der Bundesrepublik Jugoslawien, heiratete am 23. September 1994 ihren Landsmann H.G.________, der bereits 1989 in die Schweiz eingereist war und eine Aufenthaltsbewilligung, anschliessend eine Niederlassungsbewilligung erhalten hatte. K.G.________ reiste am 10. März 1995 in die Schweiz ein und erhielt im Familiennachzug ihrerseits eine Aufenthaltsbewilligung. Am 9. Dezember 1995 kam der gemeinsame Sohn M.G.________ zur Welt; M.G.________ wurde gestützt auf Art. 17 Abs. 2 Satz 3 des Bundesgesetzes vom 26. März 1931 über Aufenthalt und Niederlassung (ANAG; SR 142. 20) die Niederlassungsbewilligung erteilt (Einbezug in die Niederlassungsbewilligung des Vaters). Am 6. Januar 1998 wurde H.G.________ in Untersuchungshaft genommen. Das Kreisgericht II Biel-Nidau verurteilte ihn am 3. März 1999 wegen mengenmässig qualifizierter sowie banden- und gewerbsmässiger Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz, begangen im Zeitraum zwischen 31. Oktober 1997 und 6. Januar 1998, zu viereinhalb Jahren Zuchthaus und fünf Jahren Landesverweisung, letztere bedingt ausgesprochen auf fünf Jahre. Zurzeit befindet er sich im Strafvollzug, aus welchem er frühestens am 6. Januar 2001 (Verbüssung von zwei Dritteln der Strafe) entlassen werden kann. Wegen der strafrechtlichen Verurteilung wies die Fremdenpolizei des Kantons Bern H.G.________ am 19. Juli 1999 gestützt auf Art. 10 ANAG für eine unbestimmte Dauer aus der Schweiz aus, wobei sie die Ausreisefrist auf den Tag der Haftentlassung festsetzte. Beschwerden an die Polizei- und Militärdirektion und anschliessend an das Verwaltungsgericht des Kantons Bern blieben erfolglos. Der entsprechende Entscheid des Verwaltungsgerichts vom 7. April 2000 ist unangefochten geblieben und in Rechtskraft erwachsen.