Citation: 2A.104/2004 05.04.2004 E. 2

Die Eingabe erweist sich als offensichtlich unbegründet und kann - ohne den vom Beschwerdeführer beantragten zweiten Schriftenwechsel (vgl. Art. 110 Abs. 4 OG; Urteil 2A.567/2001 vom 15. April 2002, E. 1.2) - im vereinfachten Verfahren nach Art. 36a OG erledigt werden: 2.1 Bei der schwedischen "Finansinspektionen" handelt es sich um eine börsenrechtliche Aufsichtsbehörde, welcher die Bankenkommission im Rahmen von Art. 38 BEHG Amtshilfe leisten kann (Urteil 2A.567/2001 vom 15. April 2002, E. 3 u. 5.1). Sie hat in ihrem Gesuch vom 1. April 2003 zugesichert, die erhaltenen Informationen vertraulich zu behandeln und nur für aufsichtsrechtliche Zwecke zu verwenden; bereits im Rahmen des Briefwechsels vom Dezember 1999 hat sie erklärt, vor einer Weitergabe an andere Behörden die Bankenkommission um ihre Zustimmung zu ersuchen und bei deren Verweigerung jeweils "best efforts" zu üben. Die Bankenkommission hat praxisgemäss entsprechende Vorbehalte in die angefochtene Verfügung aufgenommen (Ziff. 2 und 3 des Dispositivs). Entgegen den Einwendungen des Beschwerdeführers besteht keine Veranlassung, an der Ernsthaftigkeit dieser Erklärungen zu zweifeln und die ausschliessliche und vertrauliche Verwendung der aufsichtsrechtlich einverlangten Informationen zu dem im Ersuchen genannten Zweck in Frage zu stellen (vgl. BGE 128 II 407 E.3.2 S.411 f.). Bis zum Beweis des Gegenteils darf die EBK davon ausgehen, dass sich die "Finansinspektionen" im Interesse einer funktionierenden Zusammenarbeit an die von ihr abgegebenen Zusicherungen halten und im zwischenstaatlichen Verkehr mit der erforderlichen Zurückhaltung operieren wird. Nachdem bereits im Amtshilfeersuchen auf die Erklärung vom Dezember 1999 Bezug genommen worden war, wäre es am Beschwerdeführer gewesen, in diese Einsicht zu verlangen, wollte er sie nach dem Urteil 2A.567/2001 vom 15. April 2002, von dem er Kenntnis hatte, erneut in Frage stellen. Es liegt deshalb - entgegen seiner Kritik - diesbezüglich keine formelle Rechtsverweigerung vor, auch wenn der Bankenkommission noch einmal in Erinnerung zu rufen ist, dass es das Bundesgericht als wünschbar bezeichnet hat, dass Kopien von den Briefwechseln mit ausländischen Aufsichtsbehörden künftig jeweils von Amtes wegen in die Akten aufgenommen werden (Urteil 2A.55/2003 vom 17. März 2003, E. 3.2). Soweit der Beschwerdeführer kritisiert, es stehe nicht fest, über welche eigenständigen Sanktionsbefugnisse die "Finansinspektionen" verfüge, verkennt er, dass solche für die Amtshilfe nicht vorausgesetzt sind (vgl. BGE 129 II 484 E. 3.5 S. 493) und auch bei allfälligen Finanzmarktdelikten von Anlegern ein aufsichtsrechtliches Interesse an der Überwachung des Marktes als solchem besteht (vgl. BGE 125 II 65 E. 5b S. 73).