Citation: 2C_43/2023 E. 1.1

1.1. Gegen das unrechtmässige Verweigern oder Verzögern eines anfechtbaren Entscheids kann jederzeit Beschwerde geführt werden (Art. 94 i.V.m. Art. 100 Abs. 7 BGG). Die Beschwerde muss grundsätzlich dieselben formellen Voraussetzungen erfüllen wie alle anderen Beschwerden in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten. Sie kann sich nicht gegen das Verweigern oder Verzögern eines beliebigen, sondern nur eines beim Bundesgericht unmittelbar anfechtbaren Entscheids richten (vgl. Urteil 2C_1028/2020 vom 4. März 2021 E. 1.1). Die vorliegende Beschwerde betrifft das Gebiet des öffentlichen Rechts, weshalb die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nach Art. 82 ff. BGG das zutreffende Rechtsmittel darstellt. Sodann handelt es sich beim Entscheid, dessen Verzögerung geltend gemacht wird, um einen Endentscheid des Bundesverwaltungsgerichts auf dem Gebiet der Staatshaftung, der unmittelbar beim Bundesgericht anfechtbar ist (Art. 86 Abs. 1 lit. a, Art. 90 BGG). Da der Streitwert über Fr. 30'000.-- liegt, fällt die Angelegenheit nicht unter die Ausnahme von Art. 85 Abs. 2 lit. a BGG. Die Beschwerdeführerin ist zur Erhebung des Rechtsmittels legitimiert (Art. 89 Abs. 1 BGG). Damit ist die Rechtsverzögerungsbeschwerde an sich zulässig.