Citation: 2C_344/2019 E. A

Der irakische Staatsangehörige A.________ (geb. 1988) reiste am 14. April 2013 illegal in die Schweiz ein und stellte ein Asylgesuch. Mit Verfügung vom 25. September 2014 lehnte das Staatssekretariat für Migration dieses Gesuch ab und wies A.________ aus der Schweiz weg. Eine dagegen erhobene Beschwerde wies das Bundesverwaltungsgericht ab. Daraufhin wurde A.________ vom Staatssekretariat für Migration (SEM) verpflichet, die Schweiz bis zum 15. Juni 2016 zu verlassen. Dieser Aufforderung kam er nicht nach, er hält sich seither weiterhin in der Schweiz auf. Am 16. März 2017 meldete sich die schweizerische Staatsangehörige B.________ (geb. 1972) beim Migrationsamt des Kantons Thurgau und teilte mit, sie werde A.________ demnächst heiraten. Am 21. September 2017 beantragte sie zusammen mit A.________, diesem sei eine Aufenthaltsbewilligung zur Vorbereitung der Heirat zu erteilen. Mit Entscheid vom 6. Dezember 2017 trat das Migrationsamt auf das Aufenthaltsbewilligungsgesuch nicht ein. Die hiegegen erhobenen Rechtsmittel blieben - jedenfalls in der Sache - erfolglos (Entscheid des Departements für Justiz und Sicherheit vom 17. August 2018, Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau vom 6. Februar 2019).