Citation: 8C_357/2021 E. 5.2.3

5.2.3. Die Beschwerdeführerin verweist im Weiteren auf einen Bericht des Job-Coachs E.________ vom 14. November 2001. Wie sie geltend macht, führte dieser zuhanden der "Winterthur" Schweizerische Versicherungsgesellschaft aus, das neuropsychologische Training habe einen erfreulichen, kontinuierlichen Verlauf in kleinen Schritten gezeigt, und die Beschwerdeführerin habe mit Unterstützung der Dr. phil. D.________ auch den Weg zu ihrer neuen Arbeitsstelle gefunden, wobei ihr das angenehme Arbeitsklima und der kürzere Arbeitsweg entgegenkämen. Ebenfalls attestierte er der Beschwerdeführerin, im Hinblick auf die bessere Ausschöpfung ihrer Arbeitsleistung keinen Veränderungsprozess zu scheuen, was sie mit dem Arbeitsplatzwechsel und den damit verbundenen neuen Anforderungen im fachlichen und sozialen Bereich erfolgreich unter Beweis gestellt habe. Diese Schilderungen deuten zwar darauf hin, dass die neue Arbeitsstelle bei der Firma F.________ der Beschwerdeführerin auch in gesundheitlicher Hinsicht entgegenkam. Nachdem die Beschwerdeführerin die Kündigung mit Schreiben vom 31. Mai 2001 gegenüber der IV-Stelle explizit mit der Umstrukturierung und Problemen wie dem langen Arbeitsweg begründen liess, erlauben sie jedoch nicht ohne Weiteres den Schluss auf eine gesundheitlich bedingte Kündigung der Stelle bei der C.________ AG, zumal auch der Job-Coach das angenehme Arbeitsklima und den kürzeren Arbeitsweg hervorhob. Ebenfalls zu berücksichtigen ist, dass die Beschwerdeführerin nach dem Unfall vom 28. August 1998 bis zur Fusion im Juni 2000 noch während fast zweier Jahre bei der B.________ AG verblieb und dann auf den 1. Juli 2001 ihre neue Stelle antrat. Auch infolge der zeitlichen Nähe der Kündigung zur Umstrukturierung erscheint nach dem Gesagten die vorinstanzliche Schlussfolgerung, die Beschwerdeführerin hätte die Arbeitsstelle bei der C.________ AG mit überwiegender Wahrscheinlichkeit unabhängig vom Eintritt der Invalidität aufgegeben, jedenfalls nicht als offensichtlich unrichtig (vgl. E. 1.1 f. und E. 3.3 hievor).