Citation: U 185/99 01.05.2000 E. 3

3.- Beim für die Festlegung des Invaliditätsgrades vorzunehmenden Einkommensvergleich ist die Unfallversicherung - bei einem jährlichen Valideneinkommen von Fr. 39'650.- - von einem gestützt auf Arbeitsplatzabklärungen im Grossraum Zürich ermittelten Invalideneinkommen von Fr. 40'933.- ausgegangen und hat das Vorliegen einer Erwerbseinbusse verneint. Das kantonale Gericht hat dieses Vorgehen und das daraus resultierende Ergebnis bestätigt. a) Was das Valideneinkommen anbelangt, hat die Versicherung dem Einkommensvergleich zu Recht das von der Arbeitgeberin am 6. Januar 1994 bestätigte Jahreseinkommen 1993 von Fr. 39'650.- zu Grunde gelegt. b) Die Abklärungen für das Invalideneinkommen sodann erfolgten bei verschiedenen Arbeitgeberinnen im Grossraum Zürich unter Schilderung der Situation der Beschwerdeführerin. Der Tätigkeitsbereich umfasst dem Zumutbarkeitsprofil entsprechende, vorwiegend sitzend auszuführende einfache manuelle Tätigkeiten, Anlerntätigkeiten als Näherin oder Kassiererin. Das Ergebnis des Einkommensvergleichs schliesst die Zusprechung einer Rente aus. Daran würde auch die Ermittlung des Invalideneinkommens anhand von statistischen Durchschnittswerten nichts ändern. Würde das Invalideneinkommen nämlich anhand der zu diesem Zweck praxisgemäss beigezogenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik (LSE, 1994, Tabelle TA 5.1.1) berechnet, ergäbe dies, ausgehend vom Medianwert einen monatlichen Bruttolohn (Zentralwert) für Frauen in einfachen und repetitiven Tätigkeiten (Anforderungsniveau 4) in der Nordostschweiz von Fr. 3510.-. Unter Hochrechnung von 40 auf die betriebsüblichen 41,9 Wochenstunden (BGE 124 V 323 Erw. 3b/aa mit Hinweis auf LSE 1994 S. 42) und unter Berücksichtigung der Lohnentwicklung von 1993 auf 1994 von 1,5 % (Die Volkswirtschaft, 2000 Heft 2, Anhang S. 28, Tabelle B 10.2) resultiert für 1993 ein Jahreseinkommen von Fr. 43'469.-. Wird vorliegend dem Umstand, dass gesundheitlich beeinträchtigte Personen, die auch bei leichten Hilfsarbeitertätigkeiten behindert sind, im Vergleich zu voll leistungsfähigen und entsprechend einsetzbaren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern lohnmässig benachteiligt sind (BGE 124 V 323 Erw. 3b/bb), mit einem angemessenen Abzug von 10 % Rechnung getragen, ergibt sich ein jährliches Invalideneinkommen von Fr. 39'122.- und somit ein Invaliditätsgrad von 1,3 %. Der Anspruch der Beschwerdeführerin auf eine Invalidenrente ist demzufolge zu Recht verneint worden.