Citation: 1C_472/2015 E. 4.1

4.1. Die Beschwerdeführer beanstanden zunächst in verschiedener Hinsicht die Sachverhaltsfeststellungen durch das Verwaltungsgericht. Sie besässen keine Waffenhandelsbewilligung mehr. Dies sei insofern relevant, als die Vorinstanz gestützt auf die falsche Annahme Art. 29 Abs. 3 WG und Art. 53 Abs. 2 WV angewendet habe. Das Verwaltungsgericht hält dazu in seiner Vernehmlassung im bundesgerichtlichen Verfahren fest, es habe sich auf den Handelsregisterauszug verlassen, wonach die Beschwerdeführerin Handel mit Waffen, Munition und Ausrüstungsgegenständen, insbesondere mit historischen Waffen zivilen oder militärischen Ursprungs betreibe. Die Beschwerdeführer legen zum Beweis ihrer Behauptung eine Bestätigung des FB WSG vom 11. September 2015 vor. Dazu hätten sie freilich bereits im vorinstanzlichen Verfahren Anlass gehabt, zumal bereits das Regierungsstatthalteramt davon ausging, die Kontrolle stütze sich auf Art. 29 Abs. 3 WG (Art. 99 Abs. 1 BGG). Diese Bestimmung kommt nur auf Inhaber von Waffenhandelsbewilligungen zur Anwendung. Kontrollen sind im Übrigen nicht nur bei Inhabern von Waffenhandelsbewilligungen gesetzlich erforderlich, wie aus Abs. 1 von Art. 29 WG hervorgeht: Art. 29 Kontrolle 1 Die kantonalen Vollzugsorgane sind befugt, in Anwesenheit der Person, die über eine Bewilligung nach diesem Gesetz verfügt, oder ihrer Stellvertretung: a.die Einhaltung von Bedingungen und Auflagen zu kontrollieren, die mit der Bewilligung verknüpft sind; b. während der üblichen Arbeitszeit die Geschäftsräume des Inhabers oder der Inhaberin einer Waffenhandelsbewilligung ohne Voranmeldung zu besichtigen und die einschlägigen Akten einzusehen. 2 Sie stellen belastendes Material sicher. 3 Die Kontrolle und Einsichtnahme nach Absatz 1 ist bei Inhabern und Inhaberinnen einer Waffenhandelsbewilligung regelmässig zu wiederholen. Wie sich aus den nachfolgenden Erwägungen ergibt, ist nicht entscheidend, ob sich die behördliche Kontrolle nur auf Abs. 1 oder auch auf Abs. 3 von Art. 29 WG stützt. Die Kritik der Beschwerdeführer an der Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz ist insofern nicht entscheidwesentlich (Art. 97 Abs. 1 BGG).