Citation: 5A_213/2022 E. 1

Die Parteien heirateten im Jahr 2006 und haben eine im Jahr 2010 geborene Tochter. Mit Eheschutzentscheid vom 13. Dezember 2018 wurde die Vereinbarung über das Getrenntleben genehmigt. Auf Klage der Ehefrau hin schied das Bezirksgericht Weinfelden die Ehe der Parteien mit Entscheid vom 25. Mai 2021; es stellte die Tochter unter die Obhut der Mutter, regelte das Besuchsrecht, ordnete die Weiterführung der bestehenden Erziehungsbeistandschaft an und verpflichtete den Ehemann zu Kindesunterhalt von Fr. 730.-- pro Monat. In teilweiser Gutheissung der Berufung der Ehefrau modifizierte das Obergericht des Kantons Thurgau mit Entscheid vom 11. Januar 2022 (Zustellung am 8. März 2022) die Besuchsrechtsregelung und setzte den Kindesunterhalt auf Fr. 970.-- bis Juli 2026 und auf Fr. 917.-- ab August 2026 bzw. zur Volljährigkeit bzw. bis zum Abschluss einer ordentlichen Erstausbildung fest. Mit undatierter und nicht unterschriebener Eingabe wandte sich der Ehemann an das Obergericht, wonach er nicht glauben könne, wie ein oberstes Gericht eine völlig andere Antwort geben könne als das Bezirksgericht; im Übrigen gab er seinem Befremden über den "Mangel an Professionalität" Ausdruck. Das Obergericht leitete diese Eingabe zuständigkeitshalber an das Bundesgericht weiter. Mit Schreiben vom 15. März 2022 setzte dieses dem Ehemann Frist, sich zu äussern, ob die Eingabe als Beschwerde gegen das Berufungsurteil entgegenzunehmen sei, und wies ihn auf die Möglichkeit der Beschwerdeergänzung hin. Darauf hat dieser am 24. März 2022 beim Bundesgericht eine ausführlichere und auch unterzeichnete Beschwerde eingereicht.