Citation: 2C_761/2022 E. B

Mit Schlussverfügung vom 20. Mai 2021 qualifizierte die ESTV das Amtshilfeersuchen der ersuchenden Behörde als zulässig und ordnete die Amtshilfeleistung in Bezug auf die erfragten und von der Informationsinhaberin edierten Bankkundeninformationen an. B.a. Gegen die Schlussverfügung vom 20. Mai 2021 erhoben A.________, die B.________, die D.________, die E.________, die F.________, die H.________, die I.________, die J.________, die K.________, die L.________, die N.________, die O.________ sowie die Q.________ am 21. Juni 2021 Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht. Sie beantragten im Wesentlichen, die Schlussverfügung vom 20. Mai 2021 sei aufzuheben, auf das Amtshilfeersuchen vom 16. Februar 2017 sei nicht einzutreten und es sei keine Amtshilfe zu leisten. B.b. Mit Urteil vom 1. September 2022, zugestellt am 7. September 2022, wies das Bundesverwaltungsgericht die Beschwerde ab. Es erwog im Wesentlichen, es sei nicht zu beanstanden, dass sich die ersuchende Behörde und die ersuchte Behörde mit elektronischen Kommunikationsmitteln verständigten und die ersuchende Behörde das Amtshilfeersuchen per E-Mail eingereicht habe. Die Formvorschriften seien gewahrt. Im Weiteren beurteilte das Bundesverwaltungsgericht das Amtshilfeersuchen als zulässiges Listenersuchen. Es lägen hinreichend konkrete Anhaltspunkte für ein steuerrechtswidriges Verhalten vor.