Citation: I 112/07 25.01.2008 E. A

H.________, geboren 1967, verfügt über eine Ausbildung als Krankenpfleger. Seit dem Jahre 1990 war er bei der Firma A.________ als Gärtnergehilfe tätig. Am 1. Januar 2000 erlitt er einen Verkehrsunfall und ist seither querschnittgelähmt. Am 19. April 2000 meldete er sich bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Berufsberatung, Umschulung auf eine neue Tätigkeit, Hilfsmittel und Rente). Die IV-Stelle des Kantons Zug zog die Akten der Unfallversicherung bei (Elvia Schweizerische Versicherungs-Gesellschaft, Zürich), holte einen Arztbericht ein des Schweizer Paraplegiker-Zentrums, Nottwil (vom 7. April 2000), führte erwerbliche Abklärungen durch, kam für die Kosten diverser Hilfsmittel auf bzw. gab diese leihweise ab, übernahm die Kosten für bauliche Anpassungen (Dusche) und richtete Taggelder aus. Mit Verfügung vom 8. Februar 2001 sprach die IV-Stelle H.________ ein Arbeitstraining vom 19. Februar bis 12. August 2001 als Umschulungsmassnahme zu (Institution O.________). In der Folge verfügte sie die Zusprechung eines einjährigen Vorkurses für eine kaufmännische Ausbildung (Mitteilung vom 27. Juli 2001), einer einjährigen Bürolehre (Mitteilung vom 27. August 2002) sowie am 14. Juni 2003 und 6. Oktober 2004 des zweiten und dritten Bürolehrjahres in der Institution O.________. Am 23. Juni 2005 erlangte H.________ das Fähigkeitszeugnis als Büroangestellter. Mit Verfügung vom 18. Oktober 2005 sprach die IV-Stelle H.________ ab 1. August 2005 eine halbe Invalidenrente bei einem Invaliditätsgrad von 53 % zu. Hiegegen liess H.________ Einsprache erheben und insbesondere eine Situationsabklärung der Firma P.________ vom 23. Dezember 2005 auflegen. Mit Einspracheentscheid vom 11. Mai 2006 bestätigte die IV-Stelle ihre Verfügung.