Citation: 8C_595/2021 E. 5.3.1

5.3.1. Der Beschwerdeführer brachte bereits in seiner Beschwerde an die Vorinstanz vom 11. Dezember 2020 vor, dass er anlässlich seiner Einsprache vom 24. November 2020 gegen die Verfügung vom 26. Oktober 2020 auf das laufende Invalidenversicherungsverfahren hingewiesen und dementsprechend den Vorbescheid der IV-Stelle Nidwalden vom 9. November 2020 erwähnt und eingereicht habe. Er machte in der Beschwerde an die Vorinstanz geltend, dass aufgrund dieses Vorbescheids klar sei, dass die IV-Stelle ihn seit August 2020 für mindestens 80 % arbeitsfähig erachte, auch wenn das Invalidenversicherungsverfahren noch nicht abgeschlossen sei. Daher greife in der Arbeitslosenversicherung die gesetzliche Vermutung der Vermittlungsfähigkeit, weshalb er spätestens ab 1. September 2020 als vermittlungsfähig gelte, da er bis Ende August 2020 Lohnfortzahlungen seitens der früheren Arbeitgeberin erhalten habe.