Citation: 5A_958/2022 E. 3.2

3.2. Im Zusammenhang mit sämtlichen gestellten Anträgen, namentlich aber mit dem Eventualantrag auf Anpassung des angefochtenen Urteils, macht die Beschwerdeführerin sodann zahlreiche Verletzungen des Willkürverbots (Art. 9 BV), verschiedentliche Verstösse gegen den Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) und vereinzelte Rechtsverweigerungen (Art. 29 Abs. 1 BV) geltend. Ihre diesbezüglichen Ausführungen erschöpfen sich indessen überwiegend darin, ihre eigene Sichtweise der Dinge darzulegen und dem Obergericht ohne weitere Auseinandersetzung mit der grundrechtlichen Materie eine Verfassungsverletzung vorzuwerfen. Alles in allem entsteht der Eindruck, die Beschwerdeführerin erachte das angefochtene Urteil stets dort als verfassungswidrig, namentlich aber als willkürlich, wo das Obergericht einen von ihrem eigenen Standpunkt abweichenden Entscheid getroffen hat. Mit dieser Haltung verkennt sie sowohl den Begriff der Willkür (vgl. zu diesem BGE 148 III 95 E. 4.1; 142 II 433 E. 4.4), als auch den Sinn der Einschränkung der bundesgerichtlichen Prüfungsbefugnis im Bereich der vorsorglichen Massnahmen (vgl. dazu BGE 138 III 728 E. 2.3). Geht die Beschwerdeführerin dennoch ausnahmsweise zumindest im Ansatz auf den Gehalt der angerufenen verfassungsmässigen Rechte ein, fehlt es an einer hinreichenden Bezugnahme auf die Argumentation der Vorinstanz. Dies alles genügt den Anforderungen des strengen Rügeprinzips nach Art. 106 Abs. 2 BGG nicht und es ist auch insoweit auf die Beschwerde nicht einzutreten (vgl. vorne E. 2). Unter diesen Umständen besteht kein Anlass, auf die Ausführungen der Beschwerdeführerin zur Neuberechnung des Unterhalts einzugehen.