Citation: I 586/05 08.05.2006 E. 2

Streitig ist einzig die Höhe des Invalideneinkommens. Das kantonale Gericht hat sich bei dessen Ermittlung auf die vom Bundesamt für Statistik herausgegebene Lohnstrukturerhebung (LSE) gestützt und dabei den Zentralwert für Männer mit Berufs- und Fachkenntnissen (Anforderungsniveau 3) herangezogen. Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, ist nicht stichhaltig. 2.1 Zunächst wird geltend gemacht, die Vorinstanz habe - in Widerspruch zu der von ihr zitierten Rechtsprechung (BGE 126 V 76 Erw. 3b/aa) - zu Unrecht nicht auf das zuvor erzielte Einkommen als selbstständig Erwerbender abgestellt. Es ist unbestritten, dass der Versicherte seinen Beruf als Händler mit Computern und Autozubehör spätestens im September 2003 aufgegeben und seither keine Erwerbstätigkeit mehr aufgenommen hat. Auch wenn ihm die bisherige Tätigkeit nach Auffassung der Gutachter der Klinik T.________ mit Einschränkungen noch zumutbar wäre, kann daher nicht auf den damals erzielten Lohn abgestellt werden, sondern sind zur Ermittlung des Invalideneinkommens rechtsprechungsgemäss Tabellenlöhne beizuziehen (BGE 126 V 76 Erw. 3b/bb). Ob vor der vom Beschwerdeführer geltend gemachten Verschlechterung des Gesundheitszustandes besonders stabile Arbeitsverhältnisse gegeben waren (BGE 126 V 76 Erw. 3b/aa), ist daher irrelevant. 2.2 Des Weiteren rügt der Beschwerdeführer, dass die Vorinstanz von Anforderungsniveau 3 ausgegangen ist. Dies ist jedoch ebenfalls nicht zu beanstanden. Wie das Eidgenössische Versicherungsgericht in dem in RKUV 2001 Nr. U 439 S. 347 publizierten Urteil (K. vom 7. August 2001, U 240/99, Erw. 3c/cc) erkannt hat, ist bei Versicherten, die nach Eintritt des Gesundheitsschadens lediglich noch leichte und intellektuell nicht anspruchsvolle Arbeiten verrichten können, vom durchschnittlichen monatlichen Bruttolohn ("Total") für Männer oder Frauen bei einfachen und repetitiven Tätigkeiten (Anforderungsniveau 4) auszugehen. Dies ist hier nicht der Fall, denn der Beschwerdeführer ist nach ärztlicher Einschätzung weder auf ausschliesslich leichte Tätigkeiten beschränkt, noch fehlt es ihm an den intellektuellen Fähigkeiten. Der Versicherte hat sich über Jahre hinweg Kenntnisse in verschiedenen Berufen angeeignet. Zudem bedingen seine gesundheitlichen Beschwerden keine gänzliche Neuorientierung der Erwerbstätigkeit, sodass dieses Fachwissen durchaus berücksichtigt werden darf. Ebenfalls zu Recht hat die Vorinstanz nicht auf den Durchschnittslohn innerhalb eines bestimmten Wirtschaftszweiges oder eines Teils hievon (Tabelle TA1) oder auf denjenigen für eine bestimmte Tätigkeit (Tabelle TA7) abgestellt, sondern auf den Totalwert, da dem Versicherten verschiedene Tätigkeiten offen stehen (vgl. RKUV 2000 Nr. U 405 S. 399 [Urteil L. vom 19. September 2000, U 66/99, Erw. 3b.]) Der in diesem Zusammenhang vorgebrachte Einwand des Beschwerdeführers, er sei für eine Bürotätigkeit nur ungenügend ausgebildet, unerfahren und ohne weitere Eingliederungsmassnahmen nicht einsetzbar, ist daher ebenfalls unbegründet. 2.3 Schliesslich wird ein höherer Abzug vom Tabellenlohn beantragt. Beim Beschwerdeführer ist jedoch einzig die leidensbedingte Einschränkung zu berücksichtigen (BGE 126 V 79 f. Erw. 5b). Die vom kantonalen Gericht vorgenommene 10%ige Reduktion ist im Rahmen der Angemessenheitskontrolle und mit Blick auf vergleichbare Fälle nicht zu beanstanden (Art. 132 lit. a OG; BGE 126 V 81 Erw. 6 mit Hinweisen).