Citation: 9C_47/2009 09.03.2009 E. A

Der 1958 geborene B.________ meldete sich am 30. Januar 2002 unter Hinweis auf ein Rückenleiden zum Leistungsbezug bei der Invalidenversicherung an. Die IV-Stelle des Kantons Thurgau klärte die erwerblichen und medizinischen Verhältnisse ab. Nachdem sie zunächst Berufsberatung und Arbeitsvermittlung zugesprochen hatte (Verfügung vom 3. August 2004), hielt die Verwaltung mit durch Einspracheentscheid vom 21. Februar 2005 bestätigten Verfügungen vom 20. September 2004 fest, es bestehe kein Anspruch auf berufliche Massnahmen oder auf eine Invalidenrente. Der Versicherte sei bezüglich einer leidensangepassten Tätigkeit vollständig arbeitsfähig, wiewohl er sich subjektiv für nicht arbeitsfähig halte; der Invaliditätsgrad betrage 15 Prozent. Die AHV/IV-Rekurskommission des Kantons Thurgau hiess die dagegen gerichtete Beschwerde am 17. Oktober 2005 gut, hob den Einspracheentscheid auf und wies die Sache zur weiteren Abklärung im Sinne der Erwägungen an die Verwaltung zurück. Diese holte unter anderem einen Bericht der Beruflichen Abklärungsstelle (BEFAS) vom 12. April 2007 sowie ein interdisziplinäres Gutachten des ärztlichen Begutachtungsinstituts X.________ vom 26. November 2007 ein und lehnte in der Folge das Leistungsgesuch erneut ab; die Abklärungen hätten ergeben, dass der Versicherte selbst in der angestammten Tätigkeit des Kranführers uneingeschränkt leistungsfähig sei (Verfügung vom 16. Juni 2008).