Citation: 8C_84/2014 E. 3.2

3.2. In dem vom Beschwerdeführer zur Begründung seines Begehrens angerufenen Urteil I 579/98 des seinerzeitigen Eidgenössischen Versicherungsgerichts (seit 1. Januar 2007: I. und II. sozialrechtliche Abteilungen des Bundesgerichts) vom 13. Juni 2001 hat dieses - nachdem es in E. 3a die sich bietenden Möglichkeiten, um das Zustelldatum einer postalischen Sendung ausfindig zu machen (Nachforschungsbegehren bei der Post, Ermittlung anhand der Sendungsnummer auf dem Zustellcouvert [Strichcode-Kleber] über das Internet oder, falls bekannt, anhand des Versanddatums [Poststempel]), eingehend dargelegt hatte - erwogen, der Empfänger einer Verfügung oder eines sonstigen Schreibens einer Amtsstelle dürfe in Fällen, in welchen er nicht mehr über das Zustellcouvert verfüge, vorbehältlich offensichtlicher Unrichtigkeit, darauf vertrauen, dass Brief- und Absendedatum übereinstimmten. Es erkannte deshalb in E. 3b seines damaligen Urteils, eine Amtsstelle, welche - aus welchen Gründen auch immer - eine Verfügung vordatiert, schaffe damit eine Situation, welche eine vom materiellen Recht abweichende Behandlung des Empfängers, der dagegen Beschwerde führen wolle, in dem Sinne gebiete, dass die Rechtsmittelfrist erst an dem Tag zu laufen beginne, der dem sich bei zeitidentischem Verfügungs- und Versanddatum ergebenden Zustelldatum folgen würde. Als Zustelldatum wurde dabei der dem Versanddatum folgende Werktag angesehen. Diese Rechtsprechung ist in E. 5 des bundesgerichtlichen Urteils 8C_50/2007 der I. sozialrechtlichen Abteilung vom 4. September 2007 bestätigt worden.