Citation: 2C_566/2019 E. 5.2.2

5.2.2. Der hier gezogene Schluss rechtfertigt sich umso mehr, als die vom ausländischen Gericht eingesetzten Liquidatoren als in das öffentlich-rechtliche, zunächst durch die Bank C.________ angestossene Bankabwicklungsverfahren eingebundene Organe zu betrachten sind. Dafür spricht, dass die dem Konkurs der Beschwerdegegnerin vorangegangene aufsichtsrechtliche Übernahme und die aufsichtsrechtliche Gründung der Auffanggesellschaft nach den Feststellungen der Vorinstanz aufgrund des Konkurses der zur gleichen Gruppe wie die Beschwerdegegnerin zählenden, wegen Betrugs unter Zwangsverwaltung gestellten Bank E.________ erfolgten. Die aufsichtsrechtlichen Massnahmen der Bank F.________, welche die Struktur der Beschwerdegegnerin grundlegend änderten, hängen damit nicht nur mit der vorangegangenen Eröffnung des Konkurses über die Bank E.________, sondern auch mit dem späteren Konkurs der Beschwerdegegnerin eng zusammen. Folglich ist das die Beschwerdegegnerin betreffende Konkursverfahren sachlich dem ausländischen aufsichtsrechtlichen Bankabwicklungsverfahren zuzuordnen und müssen die gerichtlich eingesetzten Liquidatoren der Beschwerdegegnerin im internationalen Verhältnis funktionell als Behörden betrachtet werden (aufgrund dieser Einbindung in das aufsichtsrechtliche Bankabwicklungsverfahren nicht relevant ist vorliegend entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin, dass die Liquidatoren als solche formell betrachtet aus der schweizerischen Optik nicht als Verwaltungsbehörden erscheinen [vgl. zum Begriff der Verwaltungsbehörde Art. 1 VwVG; SR 172.021]). Dabei bleibt es auch bei Berücksichtigung der Tatsache, dass der Konkurs über die Beschwerdegegnerin seinerzeit aufgrund eines Gesuches der Liquidatoren der Bank E.________ und nicht gestützt auf ein Gesuch der Bankenaufsichtsbehörde (Bank C.________) erklärt wurde.