Citation: 2A.566/2001 15.04.2002 E. C

Im Urteil 2A.532/2000 vom 12. März 2001 erwog das Bundesgericht, aus den in der Ausschreibung Nr. 1/2000 enthaltenen Erläuterungen des Bundesamtes für Landwirtschaft gehe nicht mit der gebotenen Klarheit hervor, dass für die Zuteilung eine Mehrzahl von Steigerungsangeboten einer bietenden Person kumulativ berücksichtigt werde. Es liege kein Verstoss gegen Bundesrecht vor, wenn die Rekurskommission die angefochtene Zuteilung auf Grund eines einer falschen Auslegung zugänglichen Satzes korrigiert habe (E. 2e); im beurteilten Einzelfall hätten ausreichende Gründe für die Bejahung und Berücksichtigung eines Willensmangels bestanden (E. 2f). Das Bundesgericht wies die Verwaltungsgerichtsbeschwerde des Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartements deshalb ab. In der Folge zog das Departement seine zweite in dieser Angelegenheit hängige Beschwerde zurück.