Citation: 2C_644/2018 E. B

Die Steuerverwaltung des Kantons Schaffhausen (KSTV/SH) verweigerte in den Veranlagungsverfügungen vom 17. Juli 2015 den vom Steuerpflichtigen beantragten Pauschalabzug auf dem ausserkantonalen Doppeleinfamilienhaus und liess lediglich einen Effektivabzug in geschätzter Höhe von Fr. 2'000.-- zu. Dies betraf sowohl die direkte Bundessteuer als auch die Staats- und Gemeindesteuern des Kantons Schaffhausen. Die KSTV/SH begründete dies damit, dass der Pauschalabzug nach dem Recht des Kantons Schaffhausen ausgeschlossen sei, wenn die Liegenschaft entweder geschäftlich genutzt werde oder deren Bruttomietertrag den Grenzbetrag von Fr. 90'000.-- übersteige. Letzteres treffe zu, da die Mieterträge der beiden Häuser zu addieren seien. Mit Entscheid vom 14. September 2017 hiess die KSTV/SH die Einsprache hinsichtlich der direkten Bundessteuer gut und gewährte sie insofern den Pauschalabzug. Bezüglich der Staats- und Gemeindesteuern des Kantons Schaffhausen wies sie die Einsprache, soweit hier interessierend, ab.