Citation: 9C_847/2014 E. 3.1

3.1. Dr. med. B.________ gab sein Gutachten in Kenntnis des orthopädischen Berichts von Prof. Dr. med. D.________ vom 24. September 2012 ab. Er setzte sich ausführlich mit dessen abweichender Einschätzung der Arbeitsfähigkeit des Versicherten auseinander. Dabei hielt er fest, in der klinischen Beschreibung fehle es an relevanten somatisch-pathologischen Befunden ausser denjenigen an den Füssen. Der beurteilende Orthopäde sei nicht auf die Schmerzcharakteristik der unteren Rückenschmerzen eingegangen. Dr. med. B.________ stützte sich bei seiner Beurteilung auf eine hinreichende Untersuchung und erhob eine umfassende Anamnese; er nahm insbesondere zur langjährigen Tätigkeit des Beschwerdeführers als Arbeitsvorbereiter im administrativen Bereich Stellung. Im Gegensatz zu Prof. Dr. med. D.________, der nicht darlegte, weshalb die langjährige angepasste Tätigkeit dem Versicherten lediglich zu 50 % zumutbar sein soll, begründete er seine Einschätzung schlüssig; sein Hinweis auf die "epidemiologische Datenlage" ändert daran nichts. Die Körpergrösse des Versicherten ist für dessen Arbeitsfähigkeit irrelevant, zumal sowohl Prof. Dr. med. D.________ als auch Dr. med. B.________ ihm einen adipösen Ernährungszustand attestierten, ohne diesem Umstand Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit zuzuschreiben. Auch hinsichtlich der klinischen Befunde steht das rheumatologische Gutachten im Einklang mit der übrigen Aktenlage. Es liegen weder aufgrund des Berichts von Prof. Dr. med. D.________ noch mit Blick auf die übrigen medizinischen Akten Anhaltspunkte vor, dass die vom Beschwerdeführer aufgegriffenen Diagnosen (Gonarthrose, Fingerpolyarthrose, Wirbelkörperhämangiome, Diskusprotrusion C6/7) klinisch relevant wären (vgl. auch den kreisärztlichen Bericht vom 24. Januar 2012 betreffend den Zufallsbefund an der HWS). Ein Widerspruch zwischen dem rheumatologischen und dem psychiatrischen Gutachten von Dr. med. C.________ vom 24. Mai 2013, wonach dem Versicherten eine Willensanstrengung zur Überwindung seiner (nicht objektivierbaren) Schmerzen zumutbar sei, ist nicht erkennbar. Im Übrigen bringt der Beschwerdeführer nichts gegen das psychiatrische Gutachten vor. Mithin beschränkt er sich auf weiten Strecken darauf, die Beweise abweichend von der Vorinstanz zu würdigen und daraus andere Schlüsse zu ziehen, was nicht genügt (Urteile 9C_688/2007 vom 22. Januar 2008 E. 2.3 und 4A_28/2007 vom 30. Mai 2007 E. 1.3 [nicht publiziert in BGE 133 III 421]).