Citation: 8C_130/2019 E. 4

Die Rügen des Versicherten sind nicht stichhaltig. Vorab widersprechen seine Ausführungen in der Beschwerde, er habe bereits seit dem 7. Januar 2016 nur noch leichte Arbeiten und lediglich mit Hilfe der anderen Mitarbeiter sowie des zuvorkommenden Arbeitgebers im Umfang von 50 % verrichtet, seinen gegenüber dem Kreisarzt Dr. med. D.________ getätigten Angaben, worauf ihn bereits die Vorinstanz hinwies. Laut dem Kreisarzt gab er am 15. Mai 2017 an, er arbeite zeitlich weiterhin zu 100 % mit 50%iger Leistung, die schweren Arbeiten würden auf Mitarbeiter verteilt; er müsse aber weiterhin häufig knien und in knienden Positionen arbeiten, was zu starken Schmerzen führe. Dass er seinen behandelnden Ärzten gegenüber in Bezug auf seine bei der Schreinerei C.________ GmbH auszuführenden Tätigkeiten etwas anderes vorgebracht hätte, ist nicht ersichtlich. Damit ist auch der vorinstanzlichen Beurteilung zu folgen, wonach sich die Angaben zur Restarbeitsfähigkeit im Bericht des Dr. med. F.________ vom 1. August 2018 auf diese tatsächlich ausgeübte Tätigkeit bezog und nicht, wie der Beschwerdeführer geltend macht, auf leichte Arbeiten unter Mithilfe anderer Mitarbeiter, indem der Arzt angab, es zeige sich ein knapp kompensiertes Knie, das mit der Arbeitsbelastung gerade noch zurechtkomme. Entsprechend seien leichtere Tätigkeiten zu bevorzugen. Formell sei er weiterhin zu 50 % arbeitsfähig mit voller Präsenzzeit. Mit Blick auf das kreisärztlich zumutbare Leistungsprofil sind Tätigkeiten in häufig knienden Positionen aber nicht als leidensangepasst anzusehen. Nichts zu seinen Gunsten ableiten kann der Beschwerdeführer ferner aus dem Bericht des PD Dr. med. H.________ vom 5. Januar 2017, mit der darin enthaltenen Bitte an "die Kollegen der SUVA hier langfristig das Pensum des Patienten zu reduzieren, um durch eine verringerte Belastung die Schmerzsituation in den Griff zu bekommen". Jedenfalls lassen sich damit keine Zweifel am kreisärztlich formulierten Zumutbarkeitsprofil begründen. Ebenso lässt sich nicht beanstanden, wenn die Vorinstanz in den Einschätzungen der zumutbaren Restarbeitsfähigkeit der Dres. med. E.________ und D.________ keine wesentlich divergierenden, die Schlüssigkeit derjenigen des Dr. med. D.________ in Zweifel ziehenden Angaben zur Zumutbarkeit erkannte. Dr. med. E.________ hielt leichte, nicht kniebelastende Tätigkeiten in überwiegend sitzender, teilweise auch stehender und wenig gehender Position als zumutbar; praktisch uneingeschränkt zumutbar sei das Heben und Tragen von Lasten bis zu 10 kg, darüber nur selten und von über 25 kg nicht zumutbar. Die Angabe des Dr. med. D.________, selten sei das Tragen von schweren Lasten über 20 kg möglich, steht dazu insgesamt nicht im Widerspruch, ebenso wenig seine Angabe, wechselbelastende Tätigkeiten seien vorzuziehen und es seien keine Zwangshaltungen in hockender oder kniender Position einzunehmen. Beide Kreisärzte tragen mit den umschriebenen Profilen dem Umstand vollumfänglich Rechnung, dass dem Versicherten lediglich knieschonende, ohne kniende oder hockende Zwangshaltungen, vorzugsweise wechselbelastende Tätigkeiten zumutbar sind. Daher unterscheiden sich die beiden Zumutbarkeitsbeurteilungen nicht derart, dass die Vorinstanz im Rahmen ihrer Beweiswürdigung nicht auf die aktuelle kreisärztliche Beurteilung hätte abstellen dürfen, auch wenn leichte Differenzen namentlich hinsichtlich der formulierten Gewichtslimiten bestehen. Denn inwiefern durch die Einschätzung des Dr. med. E.________ diejenige des Dr. med. D.________ in den rechtserheblichen Punkten an Beweiswert verlieren sollte, ergibt sich aus den Einwänden des Beschwerdeführers nicht. Ebenso wenig vermag der Bericht des Dr. med. I.________ vom 29. Mai 2018 auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der Beurteilung des Dr. med. D.________ aufkommen zu lassen. Das kantonale Gericht legte, entgegen dem Einwand in der Beschwerde, korrekt dar, dass gesundheitliche Entwicklungen, die sich allenfalls nach Erlass des Einspracheentscheides vom 26. März 2018 ergeben haben, in diesem Verfahren nicht berücksichtigt werden können, da der Einspracheentscheid rechtsprechungsgemäss die zeitliche Grenze der richterlichen Überprüfungsbefugnis bildet (BGE 132 V 215 E. 3.1.1 S. 220 mit Hinweisen). Aus diesem Röntgenbefund ergäbe sich überdies nicht zwangsläufig eine weitere Einschränkung der Leistungsfähigkeit in einer leidensadaptierten Tätigkeit. Dr. med. I.________ wies zwar auf einen röntgenologisch am 29. Mai 2018 neu festgestellten, undislozierten Bruch der distalen Tuberositas-Osteotomie-Schraube hin, hielt aber ebenso fest, dass dieser dem Versicherten klinisch jedoch kaum Beschwerden verursache und keine lokale Druckdolenz an der Tuberositas tibiae bestehe. Weitere medizinische Abklärungen in Form des beantragten Gerichtsgutachtens zur verbliebenen Arbeitsfähigkeit sind bei diesem Ergebnis nicht erforderlich (BGE 137 V 210 E. 4.4.1.5 S. 265). Die konkrete Berechnung des Invaliditätsgrades rügt der Beschwerdeführer nicht. Der vorinstanzliche Entscheid ist demnach rechtens.