Citation: 1C_157/2023 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz hielt fest, die Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts sei sorgfältig durchgeführt worden. Namentlich sei im Rahmen des Strafverfahrens ein Gutachten betreffend die Geschwindigkeitsmessung eingeholt und eingehend gewürdigt, die korrekte Eichung des Messgeräts bestätigt, die Qualität der Videoaufzeichnung der Lasermessung überprüft sowie eine Sachverhaltsergänzung durch den Beizug der Original-Bedienungsanleitung erwogen und mit nachvollziehbarer Begründung verworfen worden. Weiter sei auf die umfassenden strafgerichtlichen Ausführungen betreffend die vorgenommene Rundung beim Sicherheitsabzug gemäss Art. 8 Abs. 1 lit. b Ziff. 2 der Verordnung des ASTRA zur Strassenverkehrskontrollverordnung vom 22. Mai 2008 (VSKV-ASTRA; SR 741.013.15) hinzuweisen (vgl. Urteil 6B_884/2021 vom 10. Januar 2022 E. 2.6). Zusammenfassend kam die Vorinstanz zum Schluss, es seien keine Tatsachen ersichtlich, die dem Strafgericht unbekannt gewesen wären und dem vorliegenden Urteil zugrunde gelegt werden müssten. Es bestünden keine Hinweise darauf, dass zusätzliche Beweise zu erheben wären oder das Strafgericht nicht alle massgeblichen Rechtsfragen abgeklärt hätte.