Citation: U 41/06 02.02.2007 E. 9

9.1 Der Versicherte gab am 16. März 2003 gegenüber der SUVA an, beim Ereignis vom 16. Januar 2003 habe er auf einer Hebebühne eine Decke gespritzt. Dabei sei er nach rückwärts gegangen, habe einen Fehltritt gemacht und sei mit dem linken Fuss zwischen Hebebühne und Leiter geraten. Er sei umgefallen und ca. 4 m hinunter gefallen, wobei er mit der rechten Stirn-/Schläfengegend auf den Boden geprallt sei und den Nacken gestaucht habe. Er habe unmittelbar Kopf- und Nackenschmerzen verspürt. Er sei sofort aufgestanden, doch wieder zu Boden gesackt, weshalb er ins Spital gebracht worden sei. 9.2 Der Unfall ist vom äusseren Ablauf her als mittelschwer, nicht aber im Grenzbereich zu den schweren Ereignissen liegend, zu beurteilen (vgl. auch RKUV 1999 Nr. U 330 S. 122 ff.). Damit die Adäquanz des Kausalzusammenhangs bejaht werden kann, muss ein einzelnes der in die Beurteilung einzubeziehenden Kriterien in besonders ausgeprägter Weise erfüllt sein oder die zu berücksichtigenden Kriterien müssen in gehäufter oder auffallender Weise gegeben sein (BGE 115 V 140 f. Erw. 6c/bb; erwähntes Urteil U 21/06 Erw. 4.4)