Citation: 1P.260/2000 03.07.2000 E. 2

2.- Das Kantonsgericht führte im Zusammenhang mit den beim Beschwerdeführer gefundenen Stummeln von Haschischzigaretten aus, Zufallsfunde, die sich bei einer Hausdurchsuchung ergäben, dürften dann als Beweise verwertet werden, wenn die Beweiserhebung auch hinsichtlich des neu entdeckten Delikts und hinsichtlich des Straftäters verfahrensrechtlich zulässig gewesen wäre; diese Voraussetzungen seien für die zufällig gefundenen Zigarettenstummel erfüllt. Das Kantonsgericht stellte indessen auch fest, der Beschwerdeführer habe erklärt, er rauche monatlich etwa zwei Marihuana-Zigaretten (angefochtenes Urteil E. I/1 S. 2 unten); weiter führte das Kantonsgericht aus, es sei unbestritten, dass der Beschwerdeführer Betäubungsmittel konsumiert habe (angefochtenes Urteil E. III/1/b/bb S. 11 oben). Das Kantonsgericht stützte demnach den Schuldspruch wegen Drogenkonsums auf das Geständnis des Beschwerdeführers, sodass die Frage der Verwertbarkeit der zufällig gefundenen Zigarettenstummel als Beweismittel für die Feststellung des massgeblichen Sachverhalts nicht erheblich war. Die entsprechende Rüge des Beschwerdeführers geht daher an der Sache vorbei und erweist sich als unbegründet, soweit sie überhaupt die Anforderungen von Art. 90 Abs. 1 lit. b OG erfüllt (der Beschwerdeführer unterlässt es, irgendein Grundrecht der Bundesverfassung anzurufen). Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, er sei wegen Geringfügigkeit vom Vorwurf des Betäubungsmittelkonsums freizusprechen, hätte er seine Rüge mit einer Nichtigkeitsbeschwerde an den Kassationshof des Bundesgerichts erheben können (Art. 269 Abs. 1 BStP).