Citation: 4A_235/2018 E. 4.3.2

4.3.2. Mit der Verjährung erlischt die Forderung nicht, sondern wird zur Naturalobligation, die gegen den Willen des Schuldners nicht mehr durch Klage erzwingbar ist (BGE 99 II 189 E. 2b S. 189 f. mit Hinweisen). Unbestritten ist sodann, dass der Verknüpfung der gegenseitigen Leistungen beim zweiseitigen Rechtsgeschäft auch im Falle der Rückabwicklung zufolge Unverbindlichkeit Rechnung zu tragen ist; mit andern Worten gilt die Rückerstattung der empfangenen Leistungen "Zug um Zug" im Sinne von Art. 82 OR (BGE 111 II 195 E. 3 S. 197; 83 II 18 E. 7 S. 25; je mit Hinweis). Indessen hat das Bundesgericht in BGE 111 II 195 entgegen der Vorinstanz nicht entschieden, eine Partei könne gegenüber einem Herausgabebegehren verjährte Bereichungsansprüche einredeweise geltend machen. Vielmehr liess es diese Frage offen und wies die Sache unter anderem zur Prüfung dieser Frage an die Vorinstanz zurück (BGE 111 II 195 E. 4d S. 200). Auch hier muss nicht weiter darauf eingegangen werden.