Citation: 6B_213/2018 E. 1

Das Bezirksgericht Bülach sprach den Beschwerdeführer am 18. Januar 2017 der mehrfachen Drohung zum Nachteil seiner Ehegattin (nachfolgend Privatklägerin), der Tätlichkeiten sowie der mehrfachen Übertretung des Betäubungsmittelgesetzes schuldig und bestrafte ihn mit einer bedingten Freiheitsstrafe von 22 Monaten und einer Busse von Fr. 500.--. Der Beschwerdeführer erhob gegen dieses Urteil Berufung beim Obergericht des Kantons Zürich. Die Privatklägerin schrieb dem Obergericht am 21. August 2017, sie ziehe ihre "Anzeige/Antragsdelikt vom 2015 und jenes vom Nov. 2016" definitiv zurück. Der Beschwerdeführer beantragte daraufhin, das Strafverfahren sei bis zum 21. Februar 2018 zu sistieren und danach gemäss Art. 55a Abs. 3 StGB bezüglich der Privatklägerin definitiv einzustellen. Das Obergericht wies den Antrag auf Sistierung des Verfahrens mit Beschluss vom 22. Dezember 2017 ab. Der Beschwerdeführer führt Beschwerde in Strafsachen mit den Anträgen, der Beschluss vom 22. Dezember 2017 sei aufzuheben und das Strafverfahren sei gemäss Art. 55a Abs. 3 StGB bezüglich der Privatklägerin zu sistieren. Eventualiter sei die Sache an das Obergericht zurückzuweisen. Er ersucht um unentgeltliche Rechtspflege.