Citation: U 247/02 12.12.2002 E. 1

1.1 Im vorinstanzlichen Entscheid werden die für den Leistungsanspruch in der obligatorischen Unfallversicherung geltenden allgemeinen und die für den Anspruch auf Taggeld (Art. 16 f. UVG), Invalidenrente (Art. 18 ff. UVG) und Integritätsentschädigung (Art. 24 f. UVG) massgebenden besonderen Regeln zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen. 1.2 Das kantonale Gericht führt sodann richtig aus, dass auch der Wegfall eines ursächlichen Zusammenhangs zwischen dem Unfallereignis und den bestehenden Beschwerden mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein muss. Weil es sich dabei um eine leistungsaufhebende Tatsache handelt, liegt die Beweislast - anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher Kausalzusammenhang gegeben ist - nicht bei der versicherten Person, sondern beim Unfallversicherer (RKUV 2000 Nr. U 363 S. 45, 1994 Nr. U 206 S. 328). Dieser hat jedoch nicht den Beweis für unfallfremde Ursachen zu erbringen, sondern nur, dass die unfallbedingten Ursachen des Gesundheitsschadens ihre kausale Bedeutung verloren haben (Urteil O. vom 31. August 2001, U 285/00).