Citation: 2C_251/2017 E. 3.3

3.3. Die Vorinstanz legte die Gerichtsgebühr auf Fr. 2'060.-- fest. Der Beschwerdeführer räumt ein, dass unter Berücksichtigung der Arbeitslosentaggelder und der Invalidenrente ein monatlicher Überschuss von ca. Fr. 500.-- resultieren dürfte. Dabei sei allerdings unberücksichtigt geblieben, dass das Arbeitslosengeld trotz eines versicherten Verdiensts von Fr. 4'576.-- Schwankungen unterliegen könne und der Anspruch durch die teilweise Einstellung in der Anspruchsberechtigung gekürzt werden könne. So seien für den Monat Januar 2017 sieben Einstelltage verfügt worden. Zudem müsse er für seinen Sohn die Krankenkassenprämie von Fr. 110.80 und für seine Ehefrau während deren bewilligungsfreien Aufenthalten jeweils knapp Fr. 400.-- bezahlen. Entgegen der Einschätzung der Vorinstanz sei er als prozessual mittellos zu qualifizieren. Neue Tatsachen und Beweismittel dürfen nur so weit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG). Neue Tatsachen, die bereits der Vorinstanz hätten vorgelegt werden können, sind unzulässig (BGE 136 III 123 E. 4.4.3 S. 129). Die Vorbringen des Beschwerdeführers betreffend die Einstelltage und die zusätzlichen Aufwendungen für den Sohn und die Gattin sind unechte Noven, welche gemäss Art. 99 Abs. 1 BGG unzulässig sind. Der Beschwerdeführer hatte die Möglichkeit und Pflicht, sein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege vor der Vorinstanz zu begründen und die entsprechenden Beweismittel einzureichen. Es ist somit davon auszugehen, dass dem Beschwerdeführerein monatlicher Überschuss von Fr. 586.-- zur Verfügung steht. Mit diesem Betrag kann die Gerichtsgebühr in dreieinhalb Monaten angespart werden. Die Vorinstanz hat die prozessuale Bedürftigkeit zu Recht verneint. Es kann deshalb offen bleiben, ob die Vorinstanz die Beschwerde zu Recht als aussichtslos qualifiziert hat.