Citation: 6B_1211/2018 E. 2.2.1

2.2.1. Nach Art. 139 Abs. 2 StPO wird über Tatsachen, die unerheblich, offenkundig, der Strafbehörde bekannt oder bereits rechtsgenügend erwiesen sind, nicht Beweis geführt. Die Vorinstanz erwägt, dass es sein könne, dass A.A.________ den Beschwerdeführer aus ausländerrechtlichen Überlegungen geheiratet habe. Dies vermöge aber die Glaubhaftigkeit deren Aussagen nicht zu erschüttern (Urteil, S. 9). Die Vorinstanz zieht ausländerrechtliche Interessen von A.A.________ bei der Eheschliessung bereits selber in Betracht, womit nicht ersichtlich ist, inwiefern die Mitarbeiterin des Migrationsamtes durch eine Zeugenaussage hierzu etwas beitragen könnte.