Citation: 8C_489/2020 E. 5

Das kantonale Gericht stellte die gutachterliche Diagnose einer rezidivierenden, aktuell mittel- bis schwergradigen depressiven Episode, an sich nicht in Frage. Dennoch verneinte es im Rahmen des strukturierten Beweisverfahrens in der Kategorie "funktioneller Schweregrad", Komplex Gesundheitsschädigung, eine schwere Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde. Der Beschwerdeführer ist hingegen der Auffassung, die Schwere der Krankheit sei im psychiatrischen Teilgutachten plausibel und nachvollziehbar aufgezeigt worden, weshalb von dieser Einschätzung - insbesondere auch bezüglich der fachärztlich dargelegten Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit - nicht abgewichen werden könne.