Citation: 6B_1004/2017 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz verweist in rechtlicher Hinsicht auf die Erwägungen der ersten Instanz (angefochtenes Urteil, E. 3 S. 12). Letztere erwog nach Darlegung der bestätigten Rechtsprechung des Bundesgerichts (vgl. BGE 133 IV 49), die Strafklägerin habe sich zur Untersuchung auf den Behandlungstisch gelegen und den Beschwerdeführer eine Rückenbehandlung vornehmen lassen. In dieser Lage habe sie nicht erkennen können, dass er sich während der Behandlung dazu angeschickt habe, mit seiner Hand unter ihre Hose zu fahren, um sie im Intimbereich zu berühren. Aufgrund der Bauchlage sei sie auch in ihrer Bewegungsfreiheit erheblich eingeschränkt gewesen. Schliesslich habe sie aufgrund Umstands, dass der Beschwerdeführer Arzt sei, klar davon ausgehen dürfen, er würde sie nur dort anfassen, wo es medizinisch notwendig sei. Sie habe somit keine Möglichkeit gehabt, einen zur Abwehr der sexuellen Handlung ausreichenden Willen zum Widerstand zu betätigen. Eine vollständige Widerstandsfähigkeit sei folglich zu bejahen (erstinstanzliches Urteil, E. 2.1.1 S. 12).