Citation: 6B_481/2016 E. 2

X.________ führt Beschwerde in Strafsachen und beantragt, der Entscheid des Obergerichts sei aufzuheben. Es sei festzustellen, dass die Einsprache gegen den Strafbefehl gültig ist, und die Angelegenheit sei an das Bezirksgericht zur Durchführung des Hauptverfahrens zurückzuweisen. X.________ ersucht um aufschiebende Wirkung der Beschwerde. Der Beschwerdeführer rügt sinngemäss eine Verletzung seines Anspruchs auf ein faires Verfahren. Zwar sei durch die polizeiliche Einvernahme ein Prozessverhältnis entstanden, jedoch hätten ihn die Strafverfolgungsbehörden ungenügend über seine Rechte und Pflichten aufgeklärt und ihn nicht ausdrücklich und schriftlich auf die Zustellfiktion, die einen gravierenden Eingriff in die verfassungsmässigen Rechte darstelle, hingewiesen. Der von ihm vor Ort aufgrund der polizeilichen Anhaltung in einer emotionalen Situation unterschriebenen Belehrung seien die durch die Einvernahme entstandenen Rechte und Pflichten nicht zu entnehmen. Selbst wenn die Zustellfiktion zur Anwendung käme, hätten die Strafverfolgungsbehörden gestützt auf Treu und Glauben weitere Vorkehrungen treffen müssen, insbesondere wäre eine erneute Zustellung per A-Post oder durch die Polizei angezeigt gewesen. Zusammenfassend basiere die Begründung der Vorinstanz auf der Annahme einer doppelten Fiktion, nämlich der fingierten Zustellung, durch die die Einsprachefrist ausgelöst wird, und dem darauf basierenden fingierten Einverständnis mit dem "Urteilsvorschlag". Dies sei mit einem fairen rechtsstaatlichen Verfahren nicht vereinbar.