Citation: 1C_400/2022 E. 8.4

8.4. Weiter beanstanden die Beschwerdeführenden, dass die drei auf dem Grundstück Kat.-Nr. 10332 zu erstellenden Parkplätze nicht gehörig im Amtsblatt publiziert worden seien. Die Publikation eines Baugesuchs richtet sich primär nach kantonalem Recht, hier § 314 PBG/ZH. Die Vorinstanz führte dazu aus, der amtlichen Publikation vom 16. Oktober 2020 lasse sich nicht entnehmen, dass die Pflichtparkplätze neu nicht nur auf dem Baugrundstück erstellt werden sollen. Dies ergebe sich erst aus den aufgelegten Baugesuchsunterlagen. Den Beschwerdeführenden sei aus der mangelhaften Publikation jedoch offenkundig kein Nachteil erwachsen und sie würden auch keinen solchen geltend machen, weshalb sie nicht legitimiert seien, sich im Rechtsmittelverfahren auf eine fehlerhafte Ausschreibung des Bauvorhabens zu berufen. Ein legitimitaionsbegründender Nachteil lasse sich nicht aus einer quasi stellvertretenden Geltendmachung "im Interesse Dritter" herleiten. Die Ausführungen der Vorinstanz entsprechen dabei der konstanten bundesgerichtlichen Praxis, wonach sich die Beschwerdeführenden nicht auf ein allfälliges Interesse Dritter an einer erneuten Publikation des Baugesuchs berufen können (vgl. Urteile 1C_86/2012 vom 7. September 2012 E. 2.1; 1C_440/2010 vom 8. März 2011 E. 3.4). Inwiefern dabei kantonales Recht in willkürlicher Weise angewendet worden sein sollte, legen die Beschwerdeführenden in der Folge nicht dar. Auch das von ihnen geltend gemachte latente Risiko, wonach später noch ein Dritter gegen die Parkplätze rekurrieren und deren Erstellung verhindern könnte, vermag an dieser Einschätzung nichts zu ändern.