Citation: U 350/01 16.10.2002 E. A

Der 1962 geborene, als Baustellenleiter in der Firma S.________ AG tätig gewesene T.________ kollidierte am 10. September 1993 als Motorradfahrer mit einem Personenwagen, wobei er über die Kühlerhaube des Autos auf die Strasse geschleudert wurde und sich verschiedene Verletzungen zuzog. Am 29. November 1993 konnte er eine leichtere Erwerbstätigkeit im Werkhof seiner früheren Arbeitgeberfirma mit einem zunächst auf 50 % reduzierten Pensum aufnehmen und ab 18. April 1994 war er dort uneingeschränkt einsatzfähig. Zufolge eines beim Verschieben einer Kabelrolle plötzlich zwischen Nacken und rechter Schulter einschiessenden Schmerzes musste er jedoch am 1. Juli 1994 auch diese Beschäftigung niederlegen. Als sich zeigte, dass mit einer Wiederaufnahme der Arbeit vorerst nicht zu rechnen war, wurde ihm die Stelle auf den 30. Juni 1995 gekündigt. Die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA), welche für die Heilbehandlung aufgekommen war und Taggelder ausgerichtet hatte, eröffnete dem Versicherten nach umfangreichen Abklärungen mit Verfügung vom 3. Juni 1996, sie werde ihre gemäss Schreiben vom 22. September 1994 nur noch unter Vorbehalt ausbezahlten Leistungen rückwirkend ab diesem Datum einstellen. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 11. April 1997 fest. In Gutheissung der hiegegen erhobenen Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Bern die Sache mit Entscheid vom 22. Juni 1998 indessen zwecks Einholung eines Obergutachtens und anschliessender Festsetzung allfällig geschuldeter Leistungen an die SUVA zurück. Auf Verwaltungsgerichtsbeschwerde der SUVA hin gelangte das Eidgenössische Versicherungsgericht demgegenüber zum Schluss, eine abschliessende materielle Beurteilung durch das kantonale Gericht wäre auch ohne zusätzliche Abklärungen möglich gewesen. Mit Urteil vom 21. Februar 2001 wies es die Sache deshalb zum Entscheid in der Sache an die Vorinstanz zurück.