Citation: 5A_346/2024 E. 6.2.2

6.2.2. Anders als der Beschwerdeführer meint, hat die Vorinstanz sich zur Verhältnismässigkeit der Unterbringung und insbesondere zu milderen Alternativen zur Unterbringung geäussert. Sie erachtete es als nicht vorstellbar, dass der Beschwerdeführer ohne jegliche echte Krankheits- und Behandlungseinsicht seine Medikamente kurz- oder mittelfristig freiwillig einnehmen werde (inkl. Abholen einer Depot-Medikation). Aus demselben Grund sei ein Setting mit Betreuung durch die Spitex in der eigenen Wohnung nicht erfolgversprechend und komme eine ambulante Medikation nicht in Frage, zumal das Beziehungsnetz des Beschwerdeführers aktuell nicht ausreichend tragfähig sei. Das Wohn- und Pflegeheim C.________ sei dagegen auf die Bedürfnisse des Beschwerdeführers ausgerichtet. Damit kann dem Obergericht keine fehlende Verhältnismässigkeitsprüfung vorgeworfen werden. Soweit die Beschwerde sich sodann inhaltlich zu dieser äussert, stellt der Beschwerdeführer einzig seine eigene Sicht der Dinge den Ausführungen der Vorinstanz entgegen, ohne vertieft auf diese einzugehen. Dies genügt den Begründungsanforderungen wiederum nicht (vgl. vorne E. 2.1).