Citation: 1B_204/2007 03.10.2007 E. 2

Die Untersuchungshaft darf nach Zürcher Strafverfahrensrecht nur angeordnet bzw. fortgesetzt werden, wenn der Angeschuldigte eines Verbrechens oder Vergehens dringend verdächtigt wird und ausserdem ein besonderer Haftgrund vorliegt (§ 58 Abs. 1 der Strafprozessordnung vom 4. Mai 1919 [StPO/ZH; LS 321]). Wiederholungsgefahr als besonderer Haftgrund liegt vor, wenn aufgrund bestimmter Anhaltspunkte ernsthaft befürchtet werden muss, der Angeschuldigte werde, "nachdem er bereits zahlreiche Verbrechen oder erhebliche Vergehen verübt hat, erneut solche Straftaten begehen" (§ 58 Abs. 1 Ziff. 3 StPO/ZH). § 58 Abs. 1 Ziff. 4 StPO anerkennt als besonderen Haftgrund auch die konkrete Gefahr der Begehung eines Katalogs von Delikten, sofern die hängige Untersuchung ein gleichartiges Verbrechen oder Vergehen betrifft. Der Beschwerdeführer wendet sich dagegen, dass die genannten gesetzlichen Voraussetzungen in seinem Fall gegeben seien. Er rügt eine Verletzung des Grundrechts auf persönliche Freiheit.