Citation: 8C_826/2018 E. 5.3

5.3. Nach Aktenlage ist nicht erstellt, dass der Beschwerdeführer sich ohne Hilfestellungen wieder in das Erwerbsleben integrieren könnte: Seine Abstinenz vom Arbeitsmarkt gründete nicht überwiegend in invaliditätsfremden Gründen; ebenso wenig verfügte er über besondere Agilität, Gewandtheit und Integration im gesellschaftlichen Leben oder eine breite Ausbildung und Berufserfahrung. Anderseits verhält es sich keineswegs so, dass der Beschwerdeführer einfach sich selbst überlassen worden wäre. Entscheidend sind dabei nicht die beruflichen Abklärungen im Zuge der Klärung des Rentenanspruchs, sondern vielmehr die sich über einen längeren Zeitraum erstreckenden Bemühungen der IV-Stelle im Rahmen der gewährten Beratung und Unterstützung bei der Stellensuche, die parallel zu arbeitsmarktlichen Massnahmen des Regionalen Arbeitsvermittlungszentrums Platz griffen (vgl. Verlaufsprotokoll der IV-Stelle). Diese Bemühungen mündeten schlussendlich in ein Schnupperpraktikum in einer Brockenstube, das rund zweieinhalb Wochen dauerte und ein ähnliches Bild ergab wie schon das Arbeitstraining in der Genossenschaft F.________. Während dort die gesundheitliche Situation, insbesondere die Schmerzen des Beschwerdeführers selbst bei leichten Arbeiten im Vordergrund gestanden hatten, zeigte er sich im Praktikum stark in seinen gesundheitlichen Beschwerden gefangen, so dass auch die Anstellung in einem Nischenarbeitsplatz ausser Betracht fiel. Unter diesen Umständen ist nicht ersichtlich, was mit zusätzlichen Bemühungen und Massnahmen zu gewinnen gewesen wäre (vgl. auch Urteil 9C_673/2018 vom 4. Juli 2019 E. 3.4). Vielmehr besteht hinreichend Grund zur Annahme, dass es der Beschwerdeführer seinerseits am subjektiven Eingliederungswillen fehlen liess, womit keine Grundlage für weitere IV-Leistungen besteht.