Citation: 8C_196/2020 E. A

A.a. Der 1961 geborene A.________ arbeitete als Kranführer bei der Bauunternehmung B.________ AG als er am 23. September 1992 aus mehreren Metern Höhe abstürzte und sich dabei eine offene Ellbogenluxation links mit Abriss der Arteria cubitalis links, eine laterale Beckenkompressionsfraktur mit Sprengung des Iliosacralgelenkes links, eine Nierenruptur links, Rippenserienfrakturen 7-9 links mit Hämatopneumothorax links und eine Scapulafraktur links zuzog. Im Oktober 1993 meldete er sich bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Im Jahre 1995 stürzte er von einem Balkon, wobei er sich ein stumpfes Bauchtrauma mit Dünndarmperforation zuzog, welches operativ therapiert werden musste. Die damals zuständige IV-Stelle des Kantons Thurgau traf erwerbliche und medizinische Abklärungen. Unter anderem liess sie den Versicherten durch die medizinische Abklärungsstelle der Invalidenversicherung des Kantons St. Gallen (MEDAS) polydisziplinär begutachten (Expertise vom 19. April 1996). Es wurde insbesondere eine posttraumatische Belastungsstörung diagnostiziert, welche die Arbeitsfähigkeit des A.________ um 50 % einschränke. Die IV-Stelle ermittelte einen Invaliditätsgrad von 83 % und sprach ihm mit Verfügung vom 4. Juni 1999 eine ganze Invalidenrente zu. A.b. Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich (IV-Stelle), welche seit einem Wohnortwechsel für den Versicherten zuständig ist, bestätigte in verschiedenen Revisionsverfahren in den Jahren 2001, 2005, 2008 und 2013 den Anspruch auf eine ganze Rente. Im November 2015 wurde ein weiteres Revisionsverfahren eingeleitet. Mit Schreiben vom 16. September 2016 informierte die IV-Stelle A.________, sie habe ihn aufgrund einer anonymen Meldung vom 15. Oktober 2014 bis 3. Juni 2015 während insgesamt zehn Tagen observieren lassen. Ihr Regionaler Ärztlicher Dienst sei aufgrund der Aufnahmen zum Schluss gekommen, sein Gesundheitszustand habe sich verbessert. Die bisherige Invalidenrente wurde per Ende September 2016 sistiert (Verfügung vom 9. Januar 2017). In der Folge veranlasste die IV-Stelle eine gutachterliche Untersuchung durch die Polydisziplinäre medizinische Abklärungen AG (nachfolgend: PMEDA; Expertise vom 30. August 2017). Der Versicherte liess daraufhin eine Stellungnahme seines behandelnden Dr. phil. C.________, Fachpsychologe für Psychotherapie FSP, zum psychiatrischen Teilgutachten des Dr. med. D.________ vom 6. August 2018 einreichen. Mit Verfügung vom 11. Oktober 2018 hob die IV-Stelle die Ausrichtung der Rente rückwirkend per 31. Oktober 2014 auf. Infolge einer Meldepflichtverletzung seien zudem die vom 1. November 2014 bis 30. September 2016 zu Unrecht bezogenen Leistungen zurückzuerstatten.