Citation: 8C_662/2019 E. 4.3

4.3. Der Beschwerdeführer bringt sodann vor, dass das DAP-Profil 14998440 (Portier), das das höchste Einkommen (Fr. 69'402.-) aufweise, nicht verwendet werden dürfe. Soweit er dies damit begründet, dass das Profil keine Angaben zum Maximal-, Minimal- und Durchschnittslohn enthalte, kann ihm nicht gefolgt werden. Denn die Rechtsprechung setzt nicht voraus, dass in jedem Fall Angaben zu einem Höchst-, Tiefst- und Durchschnittslohn gemacht werden. Enthält das DAP-Profil aber ein derartiges Lohnband, wird immerhin verlangt, dass grundsätzlich der Durchschnittswert beigezogen wird (Urteile 8C_352/2019 vom 28. August 2019 E. 7.1; 8C_72/2008 vom 26. Juni 2008 E. 5.2). Sodann ergibt sich aus diesem Profil, dass der betreffende Mitarbeiter pro Monat Sonntagszulagen von maximal Fr. 460.- erwirtschaften kann. Der Schluss des Beschwerdeführers, dass der Mitarbeiter dafür ausnahmslos an jedem Sonntag arbeiten müsste, findet darin allerdings keine Stütze. Der Beschwerdeführer vermag schliesslich auch nicht darzutun, dass diese Arbeit unzumutbar wäre. Dem Beschrieb des Arbeitsplatzes ist zu entnehmen, dass der Mitarbeiter selten (bis zu ca. einer halben Stunde) Treppensteigen und manchmal (eine halbe bis knapp drei Stunden) bis zu 50 m gehen muss. Dies lässt sich vereinbaren mit dem Zumutbarkeitsprofil des Kreisarzts med. pract. C.________ vom 20. Februar 2018. Zwar bezeichnet dieser überwiegend sitzende Tätigkeiten, verbunden mit der Möglichkeit, aufzustehen und zu gehen, als vorteilhaft. Als explizit unzumutbar erachtet er jedoch nur Arbeiten verbunden mit einer dauerhaften Tragebelastung von mehr als 10 kg, verbunden mit Gehen auf unebenem Gelände oder verbunden mit häufigem Treppensteigen oder Knien sowie Arbeiten verbunden mit einer Sprungbelastung.