Citation: 2C_444/2017 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz ist gestützt auf folgende Sachverhaltselemente von einem Hinderungsgrund gemäss Art. 8 Abs. 2 lit. c WG ausgegangen: Gegen den Beschwerdeführer sei eine Strafuntersuchung wegen illegaler Rodung und Zweckentfremdung von Waldboden geführt worden. Von diesen Vorwürfen sei er indes freigesprochen worden, wobei der Freispruch noch nicht in Rechtskraft erwachsen sei. Wegen weiteren in der Verfügung vom 31. Juli 2015 erwähnten Beschuldigungen ("Widerhandlung gegen das Waffengesetz, Erschleichen einer Waffentragbewilligung, Umbau einer Pistole zu einer Serienfeuerwaffe und Weitere, Versicherungsbetrug; Drohung; Gewaltschutzverfahren; Aggressives Verhalten gegenüber Behörden") sei bis anhin keine rechtskräftige strafrechtliche Verurteilung erfolgt oder die Strafuntersuchung sei teilweise eingestellt worden. Nach dem Verwaltungsgericht "scheint ein Teil dieser Delikte im Verfahren vor Obergericht beurteilt zu werden". Weiter sei der Beschwerdeführer im Rahmen eines Fernsehbeitrags der Sendung "Kassensturz" vom 26. April 2016 mit Vorwürfen zu seinem Geschäftsgebaren bei der Fahrzeugvermietung konfrontiert worden. Dabei habe er eine Sturmmaske angezogen sowie einem Mitarbeiter der Sendung "Kassensturz" mit Gewalt den Mietvertrag für einen Lieferwagen entreissen und diesen "im Namen des Volkes" verhaften wollen. Anschliessend habe der Beschwerdeführer die Polizei gerufen, die ihn anschliessend aber selber verhaftet habe. In einem späteren, am 29. April 2016 veröffentlichten Interview mit der Aargauer Zeitung habe der Beschwerdeführer die Darstellung der Sendung "Kassensturz" bestritten. Sodann habe der Beschwerdeführer umfangreiches militärisches Material in seinem Büro gelagert (Tarnbekleidung, Kevlarhelm, Funksprechgarnitur mit Headset, GSM-gestützte Wildbeobachtungskamera). Der entsprechende Schrank sei mit zahlreichen Durchhalteparolen in Kriegsrhetorik beklebt gewesen (z.B. "Unsere Ehre heisst Treue bis in den Tod").