Citation: 8C_608/2022 E. 4.2

4.2. Der Beschwerdeführer begründet nicht, inwieweit das kantonale Gericht Art. 61 lit. c ATSG verletzt haben soll. Es hat darauf hingewiesen, dass der RAD seine Stellungnahme in Kenntnis und Würdigung sämtlicher medizinischer Vorakten, insbesondere der fachärztlichen Einschätzungen der behandelnden Pneumologen mitsamt den Ergebnissen der jeweils vorgenommenen Lungenfunktionsprüfungen abgeben habe. Daraus habe sich eine kontinuierliche Verbesserung des Gesundheitszustands ergeben. Zudem hat die Vorinstanz festgehalten, dass dazu auch die körperliche Bewegung beigetragen haben müsse. Die noch im Juni 2020 ärztlich festgestellte Dekonditionierung, auf die vermutlich zumindest ein Teil der Beschwerden habe zurückgeführt werden können, sei ein knappes Jahr später nicht mehr vorhanden gewesen. Vielmehr habe der Beschwerdeführer anlässlich der pneumologischen Untersuchung vom 12. Mai 2021 selber angegeben, fast täglich spazieren zu gehen, was ihm mit Blick auf die ihm obliegende Schadenminderungspflicht auch zumutbar gewesen sei. Schliesslich hat das kantonale Gericht darauf hingewiesen, dass der behandelnde Pneumologe dem Beschwerdeführer am 11. Januar 2021 die Ausübung einer leicht bis mässig belastenden körperlichen Tätigkeit vollschichtig zugemutet habe, sodass schon aus diesem Grunde von den beantragten weiteren medizinischen Abklärungen abzusehen sei. Diesen Ausführungen ist beizupflichten. Das im letztinstanzlichen Verfahren gestellte Eventualbegehren ist damit ohne Weiteres abzuweisen.