Citation: 9C_170/2023 E. 4.2

4.2. Die Beschwerdeführer machen geltend, wenn der Familienwohnort und der Arbeitswohnort nicht übereinstimmen würden, habe keiner dieser Orte von vornherein Vorrang vor dem anderen. Es handle sich um gleichwertige Anknüpfungspunkte. Wer in V.________ im Kanton Aargau wohne, treffe bewusst die Entscheidung, dort seinen Lebensmittelpunkt zu haben. Zudem bilde das Haus ein Liebhaberobjekt, das den Grossteil des materiellen Familienbesitzes ausmache. Weiter werde grosszügig in das Immobilium auf dem Lande investiert. Schliesslich wären sie vermehrt, auch infolge der Pandemie seit 2020, regelmässig im Homeoffice. Übernachtungen in der Wohnung in U.________ würden die Ausnahme bleiben und würden sich im Durchschnitt auf maximal eine Nacht pro Woche und Person beschränken. Auch die Hündin C.________ und die zwei Fahrzeuge seien im Kanton Aargau angemeldet. Der Mittelpunkt ihrer langfristigen Lebensinteressen habe sich seit 2014 ununterbrochen in V.________ befunden. Überdies sei der Ehemann im Jahr 2021 der Finanzkommission der Gemeinde Mettauertal im Kanton Aargau beigetreten und leiste einen geschätzten Beitrag im Rahmen der Dorfpolitik.