Citation: 8C_229/2022 E. B

Gegen den Entscheid der Beschwerdestelle SPG vom 6. August 2021 erhoben B.A.________ und A.A.________ sowie Rechtsanwalt C.________, ihr Vertreter im Verfahren vor der Beschwerdestelle SPG, beim Verwaltungsgericht des Kantons Aargau Beschwerde. Der Instruktionsrichter eröffnete zwei separate Verfahren: Das Verfahren WBE.2021.315 betreffend Kürzung der materiellen Hilfe (Beschwerdeführer: B.A.________ und A.A.________) und das Verfahren WBE.2021.317 betreffend Höhe der Entschädigung für den unentgeltlichen Rechtsvertreter (Beschwerdeführer: C.________). Am 16. Februar 2022 fällte das Verwaltungsgericht des Kantons Aargau folgendes Urteil: Rechtsspruch Ziff. 1: Die Beschwerdeverfahren WBE.2021.315 und WBE.2021.317 werden vereinigt. Rechtsspruch Ziff. 2: in teilweiser Gutheissung der Beschwerden werden Ziff. 6 und 7 des Entscheides der Beschwerdestelle SPG vom 6. August 2021 abgeändert und lauten neu wie folgt: 6. Die Sozialkommission Birr wird verpflichtet, dem Vertreter der Beschwerdeführer die entstanden Parteikosten zur Hälfte, somit im Betrag von Fr. 1000.- (inkl. Auslagen und MSWT) zu ersetzen. 7. Im übrigen Umfang von Fr. 1000.- (inkl. Auslagen und MSWT) sind die Parteikosten durch B.A.________ und A.A.________ selbst zu tragen. Zufolge Bewilligung der unentgeltlichen Rechtsvertretung ist deren Rechtsvertreter jedoch in diesem Umfang einstweilen aus der Staatskasse zu entschädigen und der Betrag zur allfälligen späteren Rückforderung von B.A.________ und A.A.________ vorzumerken. Im Übrigen werden die Beschwerden abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird. Rechtsspruch Ziff. 3: 3.1. Die verwaltungsgerichtlichen Kosten im Verfahren WBE.2021.315, bestehend aus einer Staatsgebühr von Fr. 1200.- sowie der Kanzleigebühr und den Auslagen von Fr. 157.50, gesamthaft Fr. 1357.50, sind von B.A.________ und A.A.________ zu insgesamt 1/2 mit Fr. 678.75 unter solidarischer Haftbarkeit zu bezahlen. Der Betrag geht zu Lasten des Kantons. Die unentgeltlich prozessierenden B.A.________ und A.A.________ sind zur Nachzahlung an den Kanton Aargau verpflichtet, sobald sie dazu in der Lage sind. Die restlichen Verfahrenskosten trägt der Kanton. 3.2 Die verwaltungsgerichtlichen Kosten im Verfahren WBE.2021.317, bestehend aus einer Staatsgebühr von Fr. 800.- sowie der Kanzleigebühr und den Auslagen von Fr. 157.50, gesamthaft Fr. 957.50, sind von C.________ zu 1/2 mit Fr. 478.75 zu bezahlen. Die restlichen Verfahrenskosten trägt der Kanton. Rechtsspruch Ziff. 4: Im Verfahren vor Verwaltungsgericht werden keine Parteikosten ersetzt. Die Obergerichtskasse wird angewiesen, der unentgeltlichen Rechtsvertreterin von B.A.________ und A.A.________ die im Verfahren WBE.2021.315 entstandenen Parteikosten in Höhe von Fr. 1400.- zu ersetzen. B.A.________ und A.A.________ sind zur Nachzahlung an den Kantons Aargau verpflichtet, sobald sie dazu in der Lage sind.