Citation: 2C_681/2017 E. A

Die 1960 geborene serbische Staatsangehörige B.C.________ war in ihrer Heimat von 1986 bis zur Scheidung im Juli 2004 mit dem gleichaltrigen Landsmann A.C.________ verheiratet. Am 23. Oktober 2004 heiratete sie in der Schweiz den Landsmann E.G.________, der über die Niederlassungsbewilligung verfügt und sich zuvor von seiner ebenfalls niedergelassenen Ehefrau D.G.________ hatte scheiden lassen. Der Sohn von D.G.________ und E.G.________, F.G.________, hatte zuvor - nacheinander - die aus der ersten Ehe von B.C.________ und A.C.________ stammenden Töchter geheiratet; D.G.________ und E.G.________ sind mithin die Schwiegereltern der beiden Töchter C.________. B.C.________ erhielt gestützt auf die Ehe die Aufenthaltsbewilligung. Mitte 2010 meldete sich E.G.________ von der ehelichen Adresse ab und zog wieder zu seiner ersten Ehefrau, D.G.________. B.C.________ nahm in der Folge unbestrittenermassen das Zusammenleben mit ihrem ersten Ehemann A.C.________ wieder auf. Am 29. Juni 2015 lehnte das Migrationsamt die Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung von B.C.________ ab, weil es deren Ehe mit E.G.________ als Scheinehe wertete, und verfügte unter Ansetzung einer Ausreisefrist die Wegweisung. Der Rekurs an die Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich blieb erfolglos, und mit Urteil VB.2017.00365 vom 10. Juli 2017 wies das Verwaltungsgericht die Beschwerde gegen den Rekursentscheid vom 9. Mai 2017 ab.