Citation: 2C_165/2021 E. 6.2.2

6.2.2. Nach dem bundesgerichtlichen Entscheid war es für die Vorinstanz einzig ausgeschlossen, allein auf das Verschweigen der Parallelbeziehung abzustellen, was sie nicht getan hat, da sie gestützt auf ihre willkürfreie Beweiswürdigung vielmehr auch davon ausgegangen ist, dass der Beschwerdeführer das Bestehen enger Beziehungen in affektiver und wirtschaftlicher Hinsicht nicht wirklich hat belegen können. Die problematische Ausführung der Vorinstanz im Zusammenhang mit seinen falschen Angaben im Einbürgerungsverfahren (Verschweigen der Parallelbeziehung) bezog sich auf das erforderliche "tadellose" Verhalten und nicht auf die weiteren - kumulativ zu erfüllenden - Voraussetzungen für einen umgekehrten Familiennachzug in Anwendung von Art. 8 EMRK.