Citation: 1C_588/2018 E. 1

B.________ war einziger Gesellschafter und Geschäftsführer der inzwischen aus dem Handelsregister gelöschten C.________ GmbH. Auf diese Gesellschaft war ein Citroen Picasso eingelöst. Für dieses Fahrzeug stellte das Strassenverkehrsamt des Kantons St. Gallen der C.________ GmbH die Strassenverkehrssteuer 2017 in Rechnung. Nachdem diese nicht bezahlt worden war, liess das Strassenverkehrsamt die Kontrollschilder und den Fahrzeugausweis einziehen; sie wurden am 16. August 2017 bei der Polizei abgegeben. Am 25. August 2017 wurde das Fahrzeug auf den Verein A.________ eingetragen, bei dem B.________ und seine Ehefrau einzelzeichnungsberechtigt sind. Am 23. Oktober 2017 stellte das Strassenverkehrsamt dem Verein die ausstehenden Strassenverkehrssteuern sowie aufgelaufene Gebühren in Rechnung mit der Androhung, bei Nichtbezahlung die Kontrollschilder einzuziehen. Der Verein erhob gegen diese Verfügung Rekurs, zog ihn anschliessend aber wieder zurück. Am 21. November 2017 reichte der Verein Strafanzeige ein gegen die beim Strassenverkehrsamt für den Fall zuständige Sachbearbeiterin und den Amtsleiter. Am 25. Januar 2018 erteilte die Anklagekammer die Ermächtigung zur Verfolgung dieser beiden Personen nicht. Der Entscheid blieb unangefochten. Am 25. Juli 2018 führte das Strassenverkehrsamt das Inkasso bzw. das Verfahren zum Entzug der Kontrollschilder weiter. Am 27. Juli 2018 reichte der Verein eine weitere Strafanzeige gegen die gleichen Personen ein mit der Begründung, der Einzug der Kontrollschilder und des Fahrzeugausweises sei rechtswidrig und strafbar und er hafte nicht für die Altlasten der C.________ GmbH. Am 27. September 2018 erteilte die Anklagekammer die Ermächtigung zur Verfolgung der angezeigten Personen nicht. Mit Beschwerde vom 7. November 2018 beantragt der Verein, diesen Entscheid aufzuheben und die Ermächtigung zur Verfolgung der angezeigten Personen zu erteilen oder die Anklagekammer anzuweisen, dies zu tun. Gleichzeitig stellt der Verein Strafanzeige gegen den Präsidenten der Anklagekammer Ivo Kuster.