Citation: 6B_541/2021 E. 2.3

2.3. Die Vorinstanz würdigt die Aussagen der Beschwerdegegnerin 2 und des Beschwerdeführers ausführlich und gelangt zum Schluss, dass die Sachdarstellung der Beschwerdegegnerin 2 insgesamt nachvollziehbar sei, während die Version des Beschwerdeführers in verschiedenen Punkten, auf die sie näher eingeht, nicht zu überzeugen vermöge. In der Folge setzt sich die Vorinstanz mit den Argumenten des Beschwerdeführers auseinander. Schliesslich hält sie zusammenfassend fest, dass die Beschwerdegegnerin 2 nicht - wie von der Verteidigung vorgebracht - im Vorbeigehen in das Innere des Fahrzeugs geblickt und sich dabei vermehrt auf das Gesicht des Beschwerdeführers konzentriert habe, sondern, dass sie für einen kurzen Augenblick angehalten habe, beim Blick in das Wageninnere zuerst das erigierte Glied des Beschwerdeführers wahrgenommen und danach dessen fokussierten Blick gesehen habe. Die Vorinstanz erwägt, der Beweisergänzungsantrag des Beschwerdeführers auf Vornahme eines Augenscheins zwecks Nachspielens des von der Verteidigung geltend gemachten Sachverhalts erweise sich daher von Beginn weg als ungeeignet, zumal damit eine Tatsache aus einer Sachverhaltsvariante bewiesen werden soll, die sich so nicht erstellen lasse bzw. so nicht zugetragen habe. Entsprechend sei der Beweisergänzungsantrag abzuweisen (Urteil S. 11 ff.). Der Beschwerdeführer setzt sich weder in Zusammenhang mit der Rüge der unzulässigen antizipierten Beweiswürdigung noch mit jener der willkürlichen Sachverhaltsfeststellung und Beweiswürdigung mit den schlüssigen Erwägungen der Vorinstanz auseinander. Soweit er sich vielmehr darauf beschränkt, darzulegen, wie sich der Sachverhalt seines Erachtens zugetragen habe, ohne auf die abweichende Argumentation der Vorinstanz einzugehen, genügt seine Beschwerde den qualifizierten Begründungsanforderungen nicht. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn er ausführt, die Annahme, dass er in seinem Auto herumfahrend und einen Imbissstand suchend mitten am Tag an eine ihm unbekannte Bushaltestelle fahre, dort anhalte, eine Erektion bekomme, das Fenster herunterlasse und dies tun soll, um ein ihm nicht bekanntes minderjähriges Mädchen in seine Selbstbefriedigung miteinzubeziehen, sei derart unplausibel und widerspreche sämtlichen Erfahrungen des Alltagslebens, dass diese Annahme als willkürlich bezeichnet werden müsse (Beschwerde S. 8). Gleiches gilt, wenn er in Zusammenhang mit den Sachverhaltsfeststellungen zum subjektiven Tatbestand geltend macht, es erweise sich als unglaubhaft, dass er auf einer stark befahrenen Strasse, während es noch hell sei, anhalte, eine Erektion bekomme, zu masturbieren beginne und dann das zufällig vorbeigehende Mädchen als jünger als 16 Jahre erkenne und deshalb das Fenster herunterlasse, um es miteinzubeziehen (Beschwerde S. 9). Im Übrigen vermag der Beschwerdeführer mit seiner Kritik keine Willkür in der vorinstanzlichen (antizipierten) Beweiswürdigung aufzuzeigen. Soweit er geltend macht, die zeitliche Komponente, namentlich die Dauer, welche der Beschwerdegegnerin 2 während des Vorbeigehens zur Verfügung gestanden habe, sei derart kurz gewesen, dass diese das eigentliche Geschehen gar nicht richtig habe wahrnehmen können, weicht er von der obgenannten vorinstanzlichen Feststellung ab, wonach die Beschwerdegegnerin 2 gerade nicht im Vorbeigehen in das Wageninnere geblickt, sondern für einen kurzen Augenblick stehen geblieben sei, ohne aufzuzeigen, dass diese willkürlich ist. Damit erweist sich auch die Rüge der unzulässigen antizipierten Beweiswürdigung als unbegründet, soweit sie überhaupt den Begründungsanforderungen genügt. Den Beweisantrag begründete der Beschwerdeführer vor Vorinstanz (wie auch seine damit verbundene Rüge vor Bundesgericht) damit, der Augenschein diene dazu, festzustellen, dass die Beschwerdegegnerin 2 das von ihr Geschilderte nicht so wahrgenommen haben könne bzw. das Gesehene falsch interpretiert habe, da sie an seinem Auto ohne stehenzubleiben vorbeigegangen sei. Da sie in diesem Punkt aufgrund der bereits erhobenen Beweise zu einer abweichenden Einschätzung gelangt, ohne dass der Beschwerdeführer behauptet, diese sei willkürlich bzw. das beantragte Beweismittel wäre geeignet, diese Einschätzung zu beeinflussen, verfällt die Vorinstanz nicht in Willkür, wenn sie auf die Vornahme des Augenscheins verzichtet. Im Übrigen geht der Beschwerdeführer auch in diesem Punkt mit keinem Wort auf die vorinstanzliche Argumentation ein. Insgesamt vermag der Beschwerdeführer keine Willkür in der vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellung und Beweiswürdigung aufzuzeigen. Auch die Rüge, die Vorinstanz weise seinen Beweisantrag zu Unrecht ab, erweist sich als unbegründet.