Citation: 2C_184/2023 E. 4.5

4.5. Auch diesbezüglich hält das angefochtene Urteil vor Art. 8 EMRK und Art. 96 AIG stand: Die Vorinstanz hat im Wesentlichen erwogen, dass die wirtschaftliche Integration des Beschwerdeführers definitiv gescheitert sei. Auch verfüge er aufgrund des festgestellten Sachverhalts trotz langer Anwesenheit kaum über Kenntnisse der deutschen Sprache, sodass auch diesbezüglich die Integration mangelhaft sei. Angesichts des Umstandes, dass er die Landessprache seines Heimatlandes spreche, dort aufgewachsen und bis zu seinem 26. Lebensjahr dort gelebt habe, noch über Verwandte in Nordmazedonien verfüge und sich bezüglich Unterstützung an die Behörden seines Heimatlandes wenden könne, sei davon auszugehen, dass er sich in Nordmazedonien innert nützlicher Frist wieder zurechtfinden werde. Die medizinische Grundversorgung in Nordmazedonien sei sichergestellt und der Beschwerdeführer lege nicht dar, inwiefern seine gesundheitlichen Probleme nicht in Nordmazedonien behandelt werden könnten. Den Kontakt zu seiner Ehefrau - welcher es offenstehe, ihn ins Ausland zu begleiten -, zu seinen volljährigen Kindern und seiner Enkelin könne er mittels moderner Kommunikationsmittel und gelegentlicher Besuche aufrechterhalten. Seinem privaten Interesse am Verbleib in der Schweiz stehe angesichts der erheblichen Sozialhilfeabhängigkeit ein gewichtiges, überwiegendes öffentliches Interesse an der Aufenthaltsbeendigung gegenüber. Dabei falle auch ins Gewicht, dass seine Aufenthaltsbewilligung (nach der Rückstufung) mit Bedingungen verknüpft gewesen sei, welche der Beschwerdeführer trotz Kenntnis nicht eingehalten habe. Die Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung sei deshalb verhältnismässig. Im Übrigen ist auf das vorinstanzliche Urteil zu verweisen (Art. 109 Abs. 3 BGG; vgl. E. 6.1 - 6.4.5 angefochtenes Urteil).