Citation: 1C_628/2024 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz hat im angefochtenen Entscheid festgehalten, sie führe ein Ermächtigungsverfahren nur durch, wenn die Strafanzeige die Amtsführung von Behördenmitgliedern sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Kantons St. Gallen oder seiner Gemeinden betreffe und Verbrechen oder Vergehen zum Gegenstand habe. Nach ihrer ständigen Rechtsprechung gelte der Ermächtigungsvorbehalt auch für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der öffentlich-rechtlich anerkannten Kirchgemeinden und des Bistums. Sodann hat die Vorinstanz ausgeführt, der Beschwerdeführer vermöge ein für die Erteilung der Ermächtigung erforderliches Mindestmass an Hinweisen auf strafrechtlich relevantes Verhalten nicht darzutun. Seine Ausführungen gingen über allgemeine, inhaltlich, zeitlich und örtlich unsubstanziierte Verdachtsäusserungen nicht hinaus. Es sei nicht die primäre Aufgabe des Strafrechts, unliebsame Verfügungen und Entscheide oder politische Entscheidungen nachträglich zu überprüfen. Entsprechend sei die Ermächtigung zu verweigern. Der Beschwerdeführer rügt zwar sinngemäss, die Vorinstanz habe die Ermächtigung zu Unrecht verweigert. Dass dem so wäre bzw. die Vorinstanz Recht im Sinne von Art. 42 Abs. 2 BGG verletzt hätte, indem sie die Ermächtigung nicht erteilt hat, ergibt sich aus seinen Vorbringen jedoch nicht. Er begnügt sich im Wesentlichen damit, das Vorliegen von für die Erteilung der Ermächtigung ausreichenden Anhaltspunkten für strafrechtliche Verfehlungen zu behaupten und mit Blick darauf verschiedene Vorwürfe, namentlich der Voreingenommenheit und der Verletzung von Art. 29 Abs. 1 BV sowie des potenziellen Amtsmissbrauchs, gegen die Vorinstanz zu erheben. Konkrete Anhaltspunkte für allfällige strafrechtliche Verfehlungen der von ihm angezeigten Personen legt er jedoch nicht ansatzweise dar. Damit genügt seine Beschwerde den Begründungsanforderungen offensichtlich nicht, weshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG nicht auf sie einzutreten ist.