Citation: 2C_44/2022 E. 3.3

3.3. Weiter rügt der Beschwerdeführer als willkürliche Sachverhaltsfeststellung, dass die Vorinstanz davon ausgehe, er könne mit hoher Wahrscheinlichkeit seine berufliche Tätigkeit als Chauffeur in Portugal wieder aufnehmen. Auch dabei handelt es sich um keine Sachverhaltsfeststellung, sondern um eine rechtliche Würdigung im Hinblick auf die Wiedereingliederungschancen des Beschwerdeführers im Herkunftsstaat. Der Hinweis in der Beschwerde, dass die Arbeitslosenquote in Portugal mehr als doppelt so hoch wie in der Schweiz sei, ist unbehelflich, weil die Vorinstanz nichts Gegenteiliges festgestellt hat. Damit liegt keine willkürliche Sachverhaltsfeststellung vor.