Citation: 2C_393/2018 E. 1.2

1.2. Am 16. Januar 2010 heiratete A.________ in Benin die Schweizerische Staatsangehörige B.________ (Jahrgang 1991), worauf ihm eine Aufenthaltsbewilligung erteilt wurde und er am 6. November 2010 erneut in die Schweiz einreiste. Das Amt für Migration des Kantons Luzern verwarnte ihn am 6. Januar 2011 aufgrund der gegen ihn ergangenen Strafbefehle. Am 19. Februar 2011 kam der gemeinsame Sohn C.________ zur Welt, und am 6. Oktober 2013 die gemeinsame Tochter D.________. Während des Zeitraums von Januar 2011 bis August 2013 absolvierte A.________ ein einmonatiges Arbeitsintegrationsprogramm bei der Gesellschaft E.________ als Mitarbeiter im Lager und bezog im Übrigen für sich und seine Familie wirtschaftliche Sozialhilfe und Mutterschaftsbeihilfe im Umfang von Fr. 97'642.45. Ab Juli 2013 leistete er Einsätze über die Temporärfirma F.________ AG und wurde ab 1. Juni 2014 über die G.________ AG für verschiedene Baufirmen tätig. Mit Urteil des Kriminalgerichts Luzern vom 2. Februar 2016 wurde A.________ im abgekürzten Verfahren der mehrfachen Widerhandlung gegen Art. 19 Abs. 1 BetmG, begangen als schwerer Fall nach Art. 19 Abs. 2 lit. a BetmG schuldig gesprochen und, unter Anrechnung von 61 Tagen Untersuchungshaft, zu einer bedingt vollziehbaren Freiheitsstrafe von zwei Jahren bei einer Probezeit von drei Jahren verurteilt. Gemäss Betreibungsregisterauszug vom 30. Mai 2017 wurde A.________ in der Zeit zwischen Januar 2012 und 23. Mai 2017 sieben Mal im Gesamtbetrag von Fr. 4'488.50 betrieben und liegen vier offene Schuldscheine von insgesamt Fr. 3'442.65 gegen ihn vor. Am 9. Dezember 2017 wurde der Sohn H.________ geboren.