Citation: C 374/00 15.02.2002 E. 3

3.- a) Verwaltung und Vorinstanz werfen dem Versicherten vor, er habe durch seine fristlose Kündigung vom 4. Dezember 1996 auf die ihm zuzumutende Fortführung des Arbeitsverhältnisses bis am 28. Februar 1997 verzichtet. Demgegenüber erachtet der Beschwerdeführer seine vorzeitige Vertragsbeendigung als gerechtfertigt. b) Auch wenn das Arbeitsverhältnis in der einen oder anderen Hinsicht belastet war, so kann nicht gesagt werden, dessen Fortführung bis Ende Februar 1997 wäre für den Versicherten unzumutbar gewesen. Daran ändern das geltend gemachte schlechte Arbeitsklima und die stetig steigenden Anforderungen des Arbeitgebers (kurzfristige Verfügbarkeit; steigender zeitlicher Leistungsdruck, weshalb der Beschwerdeführer nach eigenen Angaben die Ruhezeitvorschriften nicht immer einhalten konnte) nichts, zumal diese Verhältnisse nach seinen eigenen Aussagen bereits seit längerem bestanden, ohne dass er sich deswegen veranlasst gesehen hätte, von sich aus das Arbeitsverhältnis fristlos zu kündigen. Vielmehr erscheint die sofortige Beendigung des Anstellungsverhältnisses als übereilte Reaktion auf die von der Arbeitgeberin am Vortag ausgesprochene Kündigung, weshalb von einer selbstverschuldeten Arbeitslosigkeit im Sinne von Art. 30 Abs. 1 lit. a AVIG auszugehen ist.