Citation: 6B_1391/2016 E. C

Das Obergericht des Kantons Bern, 1. Strafkammer, sprach X.________ mit Urteil vom 7. Juli 2016 in dem mit Revisionsentscheid vom 4. Juli 2007 überwiesenen Verfahren vom Vorwurf des Betruges zum Nachteil der B.________, angeblich begangen am 24. September 2004 in N.________ durch den Bezug von CHF 17'422.10 mittels Vorlage einer gefälschten Vollmacht, frei. Es sprach sie hingegen schuldig der vollendet versuchten Erpressung zum Nachteil von A.________, begangen am 2. August 2004 im Deliktsbetrag von CHF 30'000.--; der Verletzung des Schriftgeheimnisses zum Nachteil der H.________ AG in Liquidation, begangen in der Zeit vom 7. Juli 2004 bis zum 2. August 2004, sowie der Urkundenfälschung, begangen am 24. September 2004 durch Verwenden einer gefälschten Unterschrift zum Bezug von Bargeld auf dem Postcheckkonto von C.________. Es verurteilte X.________ deswegen zu einer Geldstrafe von 30 Tagessätzen zu je CHF 10.--. Es stellte fest, dass die Geldstrafe infolge eingetretener Vollstreckungsverjährung nicht mehr vollzogen werden kann. Im Verfahren gemäss Überweisungsbeschluss vom 30. Dezember 2010 sprach das Obergericht X.________ vom Vorwurf des Betrugs, angeblich begangen zum Nachteil von E.________, frei. Es sprach sie hingegen schuldig der Urkundenfälschung, begangen in der Zeit vom 16. bis zum 23. Oktober 2006 durch Unterzeichnung von drei Bestätigungen mit dem gefälschten Namen des angeblichen Zeugen D.________, womit dessen Wahrnehmungen bei der angeblichen Unterzeichnung des Schreibens vom 24. September 2004 in M._________ durch die Mutter von X.________, C.________, bestätigt werden sollten. Es verurteilte sie deswegen zu einer Geldstrafe von 60 Tagessätzen zu je CHF 10.--, bedingt vollziehbar bei einer Probezeit von zwei Jahren.