Citation: H 242/04 08.09.2005 E. 1

1.1 Nichterwerbstätige bezahlen je nach ihren sozialen Verhältnissen einen Beitrag von [heute: Fr. 353.-] bis Fr. 8400.- pro Jahr (Art. 10 Abs. 1 Satz 1 AHVG). Die Beiträge der Nichterwerbstätigen, für die nicht der jährliche Mindestbeitrag von Fr. 353.- vorgesehen ist, bemessen sich auf Grund ihres Vermögens und Renteneinkommens (Art. 28 Abs. 1 Satz 1 AHVV, erlassen gestützt auf Art. 10 Abs. 3 AHVG). Verfügt ein Nichterwerbstätiger gleichzeitig über Vermögen und Renteneinkommen, so wird der mit 20 multiplizierte Rentenbetrag zum Vermögen hinzugerechnet (Art. 28 Abs. 2 AHVV). Ist eine verheiratete Person als Nichterwerbstätige beitragspflichtig, so bemessen sich ihre Beiträge auf Grund der Hälfte des ehelichen Vermögens und Renteneinkommens (Art. 28 Abs. 4 Satz 1 AHVV). 1.2 Bei unselbstständig erwerbstätigen Versicherten werden die Beiträge in Prozenten des Einkommens festgesetzt (Art. 4 Abs. 1 und 5 Abs. 1 AHVG). Als massgebender Lohn gilt jedes Entgelt für in unselbstständiger Stellung auf bestimmte oder unbestimmte Zeit geleistete Arbeit (Art. 5 Abs. 2 Satz 1 AHVG). Dazu gehören auch Leistungen des Arbeitgebers bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses, soweit sie nicht im Sinne von Art. 8ter AHVV [Sozialleistungen bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses] vom massgebenden Lohn ausgenommen sind. Renten werden in Kapital umgerechnet. Das Bundesamt stellt dafür verbindliche Tabellen auf (Art. 7 lit. q AHVV in der seit 1. Januar 2001 geltenden Fassung).