Citation: 1P.69/2004 07.04.2004 E. 2

2.1 Der Beschwerdeführer wirft vorab die Frage auf, ob die Aussage des ihn stark belastenden A.________ vom 6. September 2001 überhaupt verwertbar sei. Nachdem der Auskunftsperson die Aussage von B.________, er habe von A.________ und dem Beschwerdeführer 1,5 kg (Kilogramm) Kokain bezogen, vorgehalten worden sei, sei A.________ nervös geworden. Nach dem Protokoll sei die Einvernahme daraufhin unterbrochen worden, und es habe ein längeres, nicht protokolliertes Gespräch zwischen dem einvernehmenden Beamten C.________ und A.________ stattgefunden. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass A.________ von C.________ zu einem Geständnis gedrängt worden sei; ein derart offensichtlicher Beeinflussungsversuch widerspreche dem Gebot des fairen Verfahrens im Sinne von Art. 6 EMRK. Abgesehen davon, dass nichts darauf hindeutet, dass A.________ mit unzulässigen Mitteln zu einem (unwahren) Geständnis gedrängt wurde - der Beschwerdeführer macht jedenfalls nicht geltend, dass A.________ je derartige Vorwürfe erhoben hätte, - ist es unerheblich, ob die Aussage vom 6. September 2001 nicht oder nur teilweise verwertbar ist. A.________ wurde vom Strafgericht an der Hauptverhandlung vom 29./30. Januar 2002 eingehend befragt, und das Strafgericht hat in seinem Urteil ausdrücklich festgehalten, dass der eingeklagte Sachverhalt "auf der Basis der in der Hauptverhandlung deponierten Aussagen der drei Auskunftspersonen" - darunter A.________ -nachgewiesen sei (Urteil des Strafgerichts S. 10 Ziff. 7). Der Beschwerdeführer behauptet nicht, das Strafgericht und mit ihm das dessen Urteil bestätigende Appellationsgericht habe entgegen dieser klaren Darstellung auch auf die von ihm als unverwertbar gerügte Aussage A.________'s vom 6. September 2001 abgestellt, und das ist auch nicht ersichtlich. Sein Vorwurf, sein Recht auf ein faires Verfahren sei verletzt worden, indem sich die Verurteilung auf eine unverwertbare Aussage stütze, ist somit ohne weiteres unbegründet. 2.2 Zur Begründung seiner Willkürrüge wiederholt der Beschwerdeführer in der staatsrechtlichen Beschwerde im Wesentlichen bloss seine bereits in der Appellation vorgebrachte Kritik an der gerichtlichen Beweiswürdigung, indem er insbesondere die Glaubhaftigkeit der ihn belastenden Aussagen seiner Komplizen bzw. Geschäftspartner anders bewertet als das Strafgericht und seine Sicht der Dinge darlegt. Den Nachweis, dass das Abstellen auf die Aussagen dieser Auskunftspersonen, die sich selber stark belasteten und die die Tätigkeit des Beschwerdeführers als Kokainhändler im Kern übereinstimmend und widerspruchsfrei darlegten, willkürlich, d.h. offensichtlich unhaltbar ist, mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht oder auf einem offenkundigen Versehen beruht (BGE 124 I 208 E. 4a; 117 Ia 13 E. 2c; 18 E. 3c je mit Hinweisen), bleibt der Beschwerdeführer indessen schuldig. Dass die Aussagen in Bezug auf die gehandelten Drogenmengen teilweise leicht schwankten und voneinander abwichen und an der gerichtlichen Hauptverhandlung generell weniger detailreicher waren als an den zeitlich viel früher erfolgten polizeilichen Einvernahmen, ist entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers offensichtlich kein Grund, das Abstellen darauf als willkürlich erscheinen zu lassen. Solche Kritik ist rein appellatorisch und genügt den gesetzlichen Anforderungen an die Begründung einer Willkürrüge nicht (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG). Darauf und auf die einzig mit dem (unbegründeten bzw. unzutreffenden) Willkürvorwurf begründete Rüge, der Grundsatz "in dubio pro reo" sei verletzt worden, ist somit nicht einzutreten.