Citation: 9C_231/2021 E. A

A.a. Der 1961 geborene, zuletzt bis 2008 als Hilfsbäcker und Raumpfleger tätig gewesene A.________ meldete sich im August 2008 unter Hinweis auf eine Gonarthrose bei der IV-Stelle Bern (fortan: IV-Stelle) zum Leistungsbezug an. Diese tätigte erwerbliche Abklärungen, holte Berichte der behandelnden Ärzte ein und veranlasste eine arbeitsmarktlich-medizinische Abklärung bei der B.________ (Abklärungsbericht vom 20. August 2009). Mit Verfügung vom 14. April 2010 gewährte sie dem Versicherten eine ganze Invalidenrente ab 1. August 2008 bei einem Invaliditätsgrad von 100 %. Dieser Anspruch wurde am 1. Februar 2012 bestätigt, nachdem der Versicherte zuvor im Spital C.________ rheumatologisch begutachtet worden war (Expertise vom 28. März 2011 samt Ergänzung vom 11. Oktober 2011). A.b. Im Frühjahr 2016 leitete die IV-Stelle eine weitere Revision ein. In deren Rahmen liess sie den Versicherten durch Dr. med. D.________ orthopädisch begutachten (Expertise vom 12. Februar 2018) und - aufgrund eines anonymen Hinweises, wonach der Versicherte als Lastwagenchauffeur arbeite, seine Frau bei verschiedenen Arbeiten unterstütze und am Freitag und Samstag Zeitungen austrage - zwischen dem 21. Juli und dem 23. September 2016 observieren (Bericht über die Beweissicherung vor Ort vom 3. August 2017). Anschliessend legte sie die Ergebnisse der Observation dem orthopädischen Gutachter vor, der Diskrepanzen zwischen seinen Feststellungen im Rahmen der medizinischen Begutachtung und dem beobachteten Verhalten des Versicherten feststellte. Dies bewog den Experten, seine Arbeitsfähigkeitsschätzung dahingehend zu ändern, dass dem Versicherten eine angepasste Tätigkeit nicht zu 50, sondern zu 100 Prozent zumutbar sei (medizinische Würdigung vom 26. April 2018). Gestützt darauf verfügte die IV-Stelle am 12. Oktober 2018 die Rentenaufhebung per 31. August 2017. Auf Beschwerde hin hob das Verwaltungsgericht des Kantons Bern mit Urteil vom 26. März 2019 die rentenaufhebende Verfügung vom 12. Oktober 2018 auf, da weder ein Revisions- noch ein Wiedererwägungsgrund bestehe. Dabei legte es der Verwaltung nahe, angesichts des Eingliederungspotenzials (gutachterlich nachvollziehbar attestierte volle Arbeits- und Leistungsfähigkeit in angepasster Tätigkeit) Wiedereingliederungsmassnahmen zur Verbesserung bzw. Wiederherstellung der Erwerbsfähigkeit zu ergreifen. A.c. Daraufhin veranlasste die Verwaltung eine Abklärung Eingliederung (vom 12. August bis 11. November 2019 in der Genossenschaft E.________; vgl. Bericht vom 18. Dezember 2019) und gewährte anschliessend Kostengutsprache für Arbeitsvermittlung (Mitteilung vom 22. November 2019). Mit Schreiben vom 18. Februar 2020 forderte sie den Versicherten zur Schadenminderung im Sinne einer Teilnahme an beruflichen Eingliederungsmassnahmen auf. In der Folge vereinbarte dieser mit der Arbeitsvermittlungsfachperson, er bewerbe sich mit Hilfe seines Sohnes pro Monat für mindestens 4-6 Stellen (Eingliederungsvereinbarung vom 13. Mai 2020). Entsprechende Bewerbungen wurden trotz eingeschriebener Erinnerung vom 1. Juli 2020 nicht nachgewiesen, weshalb die Arbeitsvermittlung mit Verfügung vom 30. September 2020 abgeschlossen wurde. Mit Verfügung vom 13. Oktober 2020 hob die IV-Stelle die Invalidenrente von A.________ auf Ende des der Verfügung folgenden Monats auf.