Citation: 8C_607/2023 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz gelangte in Würdigung der Akten zum Schluss, ein Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung sei mangels Nachweises eines tatsächlich ausbezahlten Lohnes und wegen der damit einhergehenden fehlenden Bestimmbarkeit des versicherten Verdienstes zu verneinen, weshalb offen bleiben könne, ob überhaupt eine beitragspflichtige Beschäftigung vorliege. Der Vater des Beschwerdeführers sei immer noch als Gesellschafter und Geschäftsführer der Arbeitgeberin, einem Familienunternehmen, im Handelsregister eingetragen. In Anbetracht der dieser Konstellation innewohnenden Gefahr, mittels fiktiver Lohnvereinbarungen zwischen Arbeitgeberin und Arbeitnehmer rechtsmissbräuchlich Arbeitslosenentschädigung zu erwirken, komme der Frage des tatsächlichen Lohnflusses entscheidende Bedeutung zu. Diese sei daher besonders sorgfältig zu prüfen. Da keine auf den Namen des Beschwerdeführers lautenden Bank- oder Postbelege beigebracht werden könnten, aus welchen die Lohnzahlungen unzweifelhaft hervorgehen würden, müssten die von ihm behaupteten Barlohnzahlungen anderweitig klar und eindeutig belegt sein. Aus den eingereichten Belegen würden sich aber zahlreiche Inkonsistenzen ergeben, so dass ein tatsächlicher Lohnfluss bzw. ein versicherter Verdienst nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sei. Die Beschwerdegegnerin habe folglich einen Anspruch auf Arbeitslosentaggelder zu Recht verneint.