Citation: 2C_406/2019 E. 5.7

5.7. Hinsichtlich der Rüge, dass die Gemeinde durch die nicht eingelösten Gutscheine einen unzulässigen Gewinn aus der Beherbergungsgebühr erziele, ist es zwar zutreffend, dass sich der Aufwand im Verwaltungszweig Tourismusbetrieb reduziert, wenn nicht sämtliche Gutscheine wie vorbudgetiert eingelöst werden. Vor dem Hintergrund, dass der Bereich Tourismusförderung selbsttragend ist (vorne E. 4), führt dies jedoch im Umkehrschluss nicht dazu, dass ein allfälliger Überschuss aus dem Bonuskartenprogramm automatisch zweckwidrig für die Tourismusförderung verwendet wird. Eine Verletzung des Kostendeckungs- oder Äquivalenzprinzips (vorne E. 3.4 und E. 5.2) liegt deshalb nicht vor.