Citation: 2C_81/2018 E. 4.3.1

4.3.1. Der Beschwerdeführer bringt nichts vor, was die Annahme der kantonalen Behörden infrage stellen würde, dass er nicht bereit scheine, seine Einstellung zur Erwerbstätigkeit zu ändern, weshalb weiterhin die Gefahr bestehe, dass seine Verschuldung zusätzlich anwächst. Trotz Verwarnung vermochte der Beschwerdeführer nicht glaubhaft zu machen, dass er alles versucht hat, um seine Finanzen in den Griff zu bekommen, und er an einer konkreten Sanierung seiner Situation arbeitet. Statt Schulden abzutragen, hat er solche anwachsen lassen, indem er mehr Geld ausgab, als er verdiente. Seine Verschuldung ist nicht auf eine besondere Situation bzw. einen unglücklichen Schicksalsschlag (Tod des Vaters) zurückzuführen; sie erfolgte vielmehr qualifiziert fahrlässig über Jahre hinweg.