Citation: 8C_83/2017 E. 7

Einen Anspruch auf Integritätsentschädigung hat das kantonale Gericht gestützt auf die kreisärztliche Beurteilung vom 28. November 2014 verneint. Zur Begründung führte sie aus, die Skala im Anhang 3 zu Art. 36 Abs. 2 UVV sehe bei Verlust von mindestens zwei Gliedern eines Langfingers oder eines Gliedes des Daumens einen Anspruch auf eine Integritätsentschädigung von 5 Prozent vor. Die völlige Gebrauchsunfähigkeit eines Organs werde dem Verlust gleichgestellt. Dies sei beim Beschwerdeführer jedoch nicht der Fall. Laut Beschwerdeführer rechtfertigt sich aufgrund der Einschränkung der Beweglichkeit der Finger und des Handgelenks und der bewegungsabhängigen Schmerzen eine Integritätsentschädigung von mindestens 5 Prozent. Mit der Begründung im angefochtenen Entscheid setzt er sich jedoch nicht spezifisch auseinander. Inwiefern diese rechtsfehlerhaft sein soll, ist nicht ersichtlich.