Citation: 9C_655/2021 E. 3.3

3.3. Die reglementarischen Bestimmungen der Beschwerdegegnerin sehen neben der Pension für Ehegatten auch eine solche für Lebenspartner vor. Gemäss Art. 46 Abs. 1 Reglement hat der vom verstorbenen Versicherten in einem schriftlichen, von beiden Lebenspartnern unterzeichneten gegenseitigen Unterstützungsvertrag bezeichnete Lebenspartner (verschiedenen oder gleichen Geschlechts) Anspruch auf eine Lebenspartnerpension, sofern a. beide nicht verheiratet sind und beide nicht in einer eingetragenen Partnerschaft leben; b. zwischen ihnen keine Verwandtschaft im Sinne von Art. 95 ZGB besteht; c. der überlebende Lebenspartner keine aus einem anderen Vorsorgefall schon laufende Ehegatten- oder Lebenspartnerrente einer Vorsorgeeinrichtung der 2. Säule bezieht; d. im Zeitpunkt des Todesfalls des Lebenspartners 1. er mindestens ein gemeinsames Kind mit Anspruch auf Kinderpension gemäss Art. 48 hat oder 2. er das 45. Altersjahr vollendet hat und mit dem Versicherten in den letzten fünf Jahren bis zu seinem Tod ununterbrochen eine Lebensgemeinschaft mit gemeinsamem Haushalt geführt hat oder 3. er eine ganze Rente der IV bezieht oder innert zweier Jahre seit dem Tod des Versicherten Anspruch auf eine solche Rente bekommt.