Citation: 2C_659/2015 E. 5.2.4

5.2.4. Die Gattin und die Kinder können sich im Übrigen weiter in der Schweiz aufhalten. Auch wenn die Ehefrau bisher nicht gearbeitet haben sollte, ist ihr die Aufnahme einer Beschäftigung zumindest in Teilzeit künftig zumutbar. Sollte sie ihre familiäre Beziehung nicht in der gemeinsamen Heimat leben wollen, wird der Beschwerdeführer allenfalls um die Neuerteilung einer Bewilligung nachsuchen können, sollte ein Bewilligungsanspruch fortbestehen und dannzumal davon auszugehen sein, dass er sich in seiner Heimat bewährt hat und er keine Gefahr mehr für die hiesige Sicherheit und Ordnung bildet (vgl. die Urteile 2C_1170/2012 vom 24. Mai 2013 E. 3 u. 4; 2C_487/2012 vom 2. April 2013 E. 3 - 5). Inzwischen kann er die Beziehungen über die Grenzen hinweg besuchsweise bzw. allenfalls täglich über die Neuen Medien pflegen. Da der Beschwerdeführer einen Widerrufsgrund nach Art. 62 lit. a und lit. b AuG gesetzt hat, kann ihm zum vornherein keine Aufenthaltsbewilligung im Sinne seines Eventualantrags erteilt werden.