Citation: I 212/05 17.08.2005 E. 4

Umstritten ist ferner die der Beschwerdegegnerin im erwerblichen Bereich noch verbliebene Leistungsfähigkeit, besonders die Beweiskraft des zu diesem Punkt Stellung nehmenden Gutachtens des Prof. Dr. med. R.________ vom 22. Oktober 2003. 4.1 Die Vorinstanz beurteilte die von der Verwaltung eingeholte Expertise des Prof. Dr. med. R.________ (vom 22. Oktober 2003), wonach eine 80%ige Arbeitsfähigkeit als Köchin bestehe, als mangelhaft, da sie als angestammten Beruf der Versicherten Köchin (und nicht Küchengehilfin) angebe, die auch an der linken Hand geltend gemachten Beschwerden nicht berücksichtige und sich weder mit der abweichenden hausärztlichen Einschätzung der Arbeitsfähigkeit durch Dr. med. H.________ (vom 21. Dezember 2001, 11. Februar und 13. Oktober 2002 sowie 18. Februar 2003) noch mit dem Ergebnis der Haushaltsabklärung auseinander setze. Sie wies die Sache auch diesbezüglich - mit der Empfehlung, eine polydisziplinäre Begutachtung sowie, bedarfsweise, eine zusätzliche Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit (EFL) bzw. weitere Abklärungen in einer Beruflichen Abklärungsstätte (BEFAS) zu veranlassen - an die IV-Stelle zurück.