Citation: 1C_465/2018 E. 2.3

2.3. Unbehelflich ist schliesslich auch der Einwand der Beschwerdeführer, wonach die Vorinstanz § 63 VRG/LU verletzt habe, indem sie auf die Edition der Wettbewerbs- und Planunterlagen für die Schulanlage Erlen von 1994 ohne Begründung verzichtet habe. Soweit sie der Auffassung sind, die Vorinstanz habe in willkürlicher Weise "im luftleeren Raum" entschieden, kann ihnen nicht gefolgt werden. Ihre Rüge, es sei erst aufgrund der Wettbewerbs- und Planunterlagen klar erkennbar, welche architektonischen und räumlichen Gestaltungen der vierte Trakt der Schulanlage Erlen gemäss der ursprünglichen Planung aufweisen müsste, trifft nicht zu. Ein Beweisantrag zu rechtserheblichen Sachverhaltselementen kann in antizipierter Beweiswürdigung abgewiesen werden, wenn das Gericht auf Grund der bereits abgenommenen Beweise seine Überzeugung gebildet hat und ohne Willkür annehmen kann, dass seine Überzeugung durch weitere Beweiserhebungen nicht geändert würde (BGE 141 I 60 E. 3.3 S. 64 mit Hinweisen). Es ist nicht ersichtlich, inwiefern die begehrten Wettbewerbs- und Planunterlagen vorliegend für den Verfahrensausgang relevant sein sollen. Die Vorinstanz hat daher nicht willkürlich gehandelt, wenn sie auf die Edition verzichtet hat. Im Übrigen ist eine Eingliederung des geplanten Neubaus im Sinne von § 140 des Planungs- und Baugesetzes vom 7. März 1989 des Kantons Luzern (PBG; SRL 735) bzw. gemäss Art. 45 Abs. 1 des Bau- und Zonenreglements vom 4. Juni 1996 für die Gemeinde Emmen auch dann möglich, wenn der Bau zum Teil von den ursprünglichen Plänen abweichen sollte, wie dies von den Beschwerdeführern insbesondere betreffend die Länge und die Höhe des Bauvorhabens geltend gemacht wird (vgl. E. 3 f. hiernach). Schliesslich ist weder ersichtlich noch von den Beschwerdeführern rechtsgenüglich dargetan, inwiefern die Vorinstanz durch die angeblichen Verfahrensverletzungen den Sachverhalt unrichtig festgestellt haben soll (vgl. E. 1.3 hiervor).