Citation: 8C_615/2023 E. A

A.a. Der 1964 geborene A.________ war seit März 1990 als Waldarbeiter beim Gemeindeforstamt U.________ angestellt und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 9. Februar 1991 stürzte er beim Skifahren und zog sich eine Läsion des vorderen Kreuz- und des Seitenbandes am linken Kniegelenk zu, die am 12. Februar 1991 operativ versorgt wurde. Die Suva erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung; Taggeld) und schloss den Fall Anfang 1992 ab. A.b. Am 25. August 2010 wurde A.________, der inzwischen bei der B.________ AG arbeitete, von einem Rundholz am linken Oberschenkel getroffen. Die auch für diesen Unfall zuständige Suva leistete Taggeld und Heilbehandlung. Dr. med. C.________, Facharzt für Chirurgie FMH, speziell Allgemein- und Unfallchirurgie, hielt am 15. Juni 2012 gestützt auf eine kreisärztliche Abschlussuntersuchung fest, die Weichteilverletzung am linken Oberschenkel sei stabil ausgeheilt. Das Hauptproblem sei die posttraumatische Gonarthrose, die nun zunehmend limitierend wirke. Auf die Länge sei dem Versicherten die Arbeit in der Sägerei mit permanentem Heben und Tragen schwerer Lasten nicht mehr zuzumuten. Er vermöge Tätigkeiten in unebenem Gelände und Verrichtungen mit Heben und Tragen von Lasten über 10 bis 15 kg nicht mehr auszuüben. In einer adaptierten Beschäftigung sei er aber weiterhin vollständig arbeitsfähig. Mit Verfügung vom 19. Dezember 2012 sprach die Suva dem Versicherten ab 1. Dezember 2012 eine Invalidenrente gestützt auf eine Erwerbsunfähigkeit von 20 % und einem versicherten Verdienst von Fr. 38'810.- sowie eine Integritätsentschädigung auf Basis einer Integritätseinbusse von 15 % zu. Gemäss kreisärztlicher Beurteilung bestehe am linken Kniegelenk eine posttraumatische laterale und Femoropatellararthrose, die letztlich als Folge des Unfalls von 1991 mit Seitenband- und vorderer Kreuzbandläsion zu betrachten sei. Die hiegegen eingereichte Einsprache wies die Suva mit rechtskräftig gewordenem Einspracheentscheid vom 22. April 2013 ab. A.c. In der Folge musste sich A.________ mehreren chirurgischen Eingriffen am linken Knie unterziehen, unter anderem wurde am 3. Dezember 2019 eine Knie-Totalprothese eingesetzt. Dr. med. D.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, Suva Versicherungsmedizin, gelangte in der Ärztlichen Aktenbeurteilung vom 11. Februar 2022 zum Schluss, das Zumutbarkeitsprofil habe sich gegenüber dem Untersuchungsbericht vom 15. Juni 2012 dahingehend geändert, als zusätzlich das Arbeiten auf Leitern und Gerüsten zu vermeiden sei, ferner "ohne häufiges Treppensteigen, ohne Tätigkeiten in der Hocke und ohne Verrichtungen in kauernder oder kniender Position". Mit Verfügung vom 4. März 2022 bestätigte die Suva den Anspruch auf eine Invalidenrente im bisherigen Umfang und sprach A.________ eine zusätzliche Integritätsentschädigung aufgrund einer Integritätseinbusse von 7.5 % zu. Eine Einsprache wies sie mit Einspracheentscheid vom 1. Juli 2022 ab.