Citation: 6A.3/2002 10.04.2002 E. 1

1.- Letztinstanzliche kantonale Entscheide über Füh- rerausweisentzüge unterliegen der Verwaltungsgerichtsbe- schwerde an das Bundesgericht (Art. 24 Abs. 2 SVG). Der Beschwerdeführer hat als unmittelbar Betroffener ein schutzwürdiges Interesse an der Aufhebung des angefoch- tenen Entscheids, weshalb er zur Beschwerde legitimiert ist (Art. 24 Abs. 5 SVG). Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde kann die Ver- letzung von Bundesrecht aller Stufen, also auch von Bun- desverfassungsrecht, sowie Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens, nicht aber Unangemessenheit gerügt werden (Art. 104 OG). Nachdem als Vorinstanz eine richterliche Behörde entschieden hat, ist das Bundesgericht an die Feststellung des Sachverhaltes gebunden, soweit dieser nicht offensichtlich unrichtig, unvollständig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensvorschriften ermittelt worden ist (Art. 105 Abs. 2 OG).