Citation: 2C_304/2021 E. 1.2

1.2. Auf dem Gebiet des Ausländerrechts ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ausgeschlossen gegen Entscheide, welche Bewilligungen betreffen, auf die weder das Bundesrecht noch das Völkerrecht einen Anspruch einräumen (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG). Der Beschwerdeführer 1, der türkischer Staatsangehöriger ist und lediglich über eine Aufenthaltsbewilligung verfügt, kann sich für den Nachzug seiner Ehefrau bzw. der Beschwerdeführerin 2 grundsätzlich nur auf Art. 44 AIG stützen, welcher ihm - anders als Art. 42 und 43 AIG - keinen Nachzugsanspruch im Sinne von Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG einräumt (vgl. BGE 137 I 284 E. 1.2 mit Hinweisen). Angesichts seiner langjährigen Anwesenheit in der Schweiz (vgl. BGE 144 I 266 E. 3) macht der Beschwerdeführer 1 indessen in vertretbarer Weise einen verfassungs- und konventionellrechtlich (Art. 13 Abs. 1 BV, Art. 8 Ziff. 1 EMRK) begründeten Anspruch geltend, sein Familienleben hier pflegen zu können (BGE 146 I 185, nicht publ. E. 2). Die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist somit zulässig. Sie wurde im Übrigen unter Einhaltung der gesetzlichen Frist (Art. 100 Abs. 1 i.V.m. Art. 46 Abs. 1 lit. a BGG) formgerecht (Art. 42 BGG) eingereicht und der Beschwerdeführer 1 ist zur Erhebung des Rechtsmittels legitimiert, sodass darauf einzutreten ist. Ob die Beschwerdeführerin 2, die am Verfahren vor dem Regierungsrat nicht teilgenommen hat und somit von der angefochtenen Kostenregelung nicht direkt betroffen ist, über ein aktuelles und praktisches Interesse an der Erhebung der vorliegenden Beschwerde verfügt (Art. 89 Abs. 1 lit. b und c BGG), kann vor diesem Hintergrund offen bleiben.