Citation: 6B_445/2023 E. 1.4.2

1.4.2. Besondere Umstände, welche die Tat in einem anderen Lichte erscheinen lassen könnten, liegen gemäss der Vorinstanz nicht vor. Diese geht vielmehr von einem zielgerichteten, kontrollierten Vorgehen nach Plan aus und verneint ein Handeln aus einer schweren Konfliktsituation heraus (angefochtenes Urteil E. 1.1.10 lit. d S. 41 f.). Auf die Behauptung des Beschwerdeführers, er habe aus Angst um seine Familie gehandelt, stellt die Vorinstanz - anders als noch das Bezirksgericht - nicht ab, da der Beschwerdeführer seine Angehörigen gemäss eigenen Angaben ab dem Moment der Flucht aus dem Gefängnis in Sicherheit wähnte und er zudem nichts unternahm, um seine vermeintlich gefährdete Familie zu schützen (vgl. angefochtenes Urteil S. 54). Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, er habe aus Angst um seine Familie, insbesondere seine Tochter, gehandelt, weicht er daher von der vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellung ab, ohne jedoch Willkür darzutun und zu begründen. Darauf ist nicht einzutreten (vgl. Art. 97 Abs. 1 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG).