Citation: 8C_53/2021 E. 5.2

5.2. Weiter bringt die Beschwerdeführerin vor, die Vorinstanz sei in Willkür verfallen (Art. 9 BV), indem sie einerseits die Bedrohlichkeit des Ereignisses bejaht, dann aber gleichwohl die Leistungseinstellung per 17. Mai 2017 und damit nach nur 16 Monaten als gerechtfertigt erachtet habe. Damit dringt sie indessen nicht durch. Auch bei Schreckereignissen setzt die Leistungspflicht der Unfallversicherung einen adäquaten Kausalzusammenhang zwischen dem Ereignis und dem geltend gemachten Gesundheitsschaden voraus. Soweit die Beschwerdeführerin in allgemeiner Weise ausführt, dass von Schreckereignissen Betroffene lebenslang leiden würden und in der Lebensführung teils massiv eingeschränkt seien, vermag sie damit jedenfalls keine Willkür der Vorinstanz im konkret beurteilten Fall aufzuzeigen.