Citation: 6B_162/2016 E. 3.2

3.2. Im Übrigen ist der Beschwerdeführer wie schon in seiner oben erwähnten Eingabe vom 1. Februar 2016 auch vor Bundesgericht der Ansicht, der Richter, der den angefochtenen Entscheid gefällt hat, sei als befangen zu erklären. Da die Funktion als Berufungsrichter (in einem Verfahren, welches eine Verurteilung des Beschwerdeführers betrifft) mit der Funktion eines Beschwerderichters (im vorliegenden Verfahren, welches eine Strafanzeige gegen Staatsanwälte betrifft) unvereinbar sei, hätte der Richter von sich aus in den Ausstand treten müssen (vgl. Beschwerde S. 17 - 20). Im Entscheid vom 9. Februar 2016 stellt die Vorinstanz fest, dass die Befangenheit rechtzeitig und nicht erst nach der Replik geltend zu machen gewesen wäre. Was an dieser Erwägung gegen das Recht verstossen könnte, ist nicht ersichtlich. Dem Beschwerdeführer wurde bereits mit der Fristansetzung zur Replik am 28. September 2015 ausdrücklich mitgeteilt, dass das Beschwerdeverfahren dem von ihm erst am 1. Februar 2016 als befangen abgelehnten Richter zugeteilt wurde. Aus unbekannten Gründen hat der Beschwerdeführer die Sache nach dem 28. September 2015 auf sich beruhen zu lassen und den Ausstand des Richters, der ihm in einem früheren Verfahren angeblich einmal "eine Standpauke gehalten" haben soll, erst verlangt, nachdem dieser einen Entscheid gefällt hatte, mit welchem der Beschwerdeführer nicht einverstanden war. Ein solches Verhalten verstösst gegen Treu und Glauben. Im Übrigen ergibt sich aus dem Verbot der Vorbefassung im Sinne von Art. 56 lit. b StPO nicht, dass ein Berufungsrichter grundsätzlich nicht als Beschwerderichter in einem anderen Verfahren amten kann. Eine solche grundsätzliche Unvereinbarkeit von Berufungs- und Beschwerderichter folgt entgegen der Meinung des Beschwerdeführers insbesondere nicht aus dem von ihm erwähnten Urteil des Bundesgerichts 1B_86/2015 vom 21. Juli 2015, in welchem es um ganz andere Fragen ging. Auch kann davon, dass der in Frage stehende Richter am 21. Juli 2015 von seiner Funktion als Berufungsrichter durch das Bundesgericht "enthoben" worden wäre, nicht die Rede sein. Schliesslich verweist der Beschwerdeführer darauf, dass im Rubrum des angefochtenen Entscheids von ihm als "Beschuldigtem" die Rede ist. Dabei handelt es sich um einen offensichtlichen Irrtum in der Parteibezeichnung, aus welchem nicht auf die Befangenheit des Richters geschlossen werden kann. Der Umstand, dass ein Richter "bisher alle unsere Beschwerden abgewiesen" hat (Beschwerde S. 18 oben), genügt nicht, um den Anschein der Befangenheit zu begründen. Die Beschwerde ist in diesem Punkt unbegründet.