Citation: 1C_348/2021 E. 6.3

6.3. Hinsichtlich der Zumutbarkeit hat die Vorinstanz erwogen, mit dem Einschub einer weiteren Planungsstufe greife die Gestaltungsplanpflicht an sich in empfindlicher Weise in die Baufreiheit der Beschwerdeführerin ein. Die streitbetroffenen Grundstücke seien jedoch bereits überbaut bzw. zonenkonform genutzt; im Übrigen stehe die Gestaltungsplanpflicht dem erwähnten Bauvorhaben der Beschwerdeführerin nicht entgegen. Dass die Massnahme eine Ausschöpfung der zonenkonform möglichen Ausnützung im Ergebnis erheblich beeinträchtige, sei weder ersichtlich noch mache die Beschwerdeführerin solches geltend. Der umstrittene Eingriff in die Eigentumsgarantie wiege im Ergebnis nicht schwer und erweise sich als zumutbar. Die Beschwerdeführerin bringt zwar vor, der Eingriff in die Eigentumsgarantie wiege entgegen der vorinstanzlichen Beurteilung schwer. Sie begründet dies im Wesentlichen damit, die Festsetzung einer Gestaltungsplanpflicht ergebe aus Sicht der Beschwerdegegnerin nur Sinn, wenn bezweckt werde, die zonenkonformen Baumöglichkeiten und insbesondere die Ausnützung im Rahmen des Gestaltungsplans gegenüber der Regelbauweise erheblich einzuschränken. Dass die Vorinstanz insofern den Sachverhalt offenkundig unrichtig festgestellt hätte und ihre Beurteilung der zu erwartenden Auswirkungen der Massnahme auf einer entsprechenden Grundlage beruhen würde, macht die Beschwerdeführerin indessen weder geltend noch ergibt sich solches sonst aus ihren Vorbringen. Sie trägt überdies dem Umstand nicht Rechnung, dass die Gestaltungsplanpflicht gemäss dem vom Bundesgericht bestätigten vorinstanzlichen Urteil vom 17. September 2020 ihrem erwähnten Bauvorhaben nicht entgegensteht. Auch sonst geht aus ihren Vorbringen nicht hervor, dass die Gestaltungsplanpflicht unter Berücksichtigung der damit verfolgten, erwähnten Anliegen bzw. öffentlichen Interessen ihre Baufreiheit und ihre Interessen als Grundeigentümerin übermässig beeinträchtigen würde. Die Vorinstanz durfte deshalb die umstrittene Gestaltungsplanpflicht auch als zumutbar beurteilen, ohne Bundesrecht (Art. 36 Abs. 3 BV) zu verletzen.