Citation: 4A_568/2016 E. 3.1

3.1. Das Zivilgericht kam nach eingehender Prüfung der vorgebrachten Beweismittel zum Schluss, dass spätestens per Ende Februar 2014 zwischen der Beschwerdeführerin und der Streitberufenen kein Mietverhältnis mehr bestanden habe und folglich ein solches auch nicht auf die Beklagte habe übergehen können. Im Herbst 2013 sei mündlich vereinbart worden, dass die Beschwerdeführerin längstens bis zum Verkauf, allenfalls bis zum Beginn der Renovationsarbeiten durch die Streitberufene im Mietobjekt bleiben könne. Die Parteien hätten damit eine konkrete Vereinbarung über die Verlängerung des Mietverhältnisses getroffen und dieses sei somit nicht stillschweigend im Sinne von Art. 266 Abs. 2 OR fortgesetzt worden. Darüber hinaus sei erstellt, dass die Beschwerdeführerin im Zeitpunkt, als das Datum der Eigentumsübertragung festgestanden habe, zugesichert habe, dass sie die Liegenschaft im Zeitpunkt des Verkaufs verlassen werde; damit sei eine Aufhebungsvereinbarung geschlossen worden. Der mündliche Abschluss einer befristeten Verlängerung und einer Aufhebungsvereinbarung würden von der Streitberufenen und dem Zeugen D.________ bestätigt. Dem stünden nur die Behauptungen der Beschwerdeführerin entgegen, wonach eine stillschweigende Fortsetzung stattgefunden haben soll. Das Zivilgericht erachtete jedoch die Aussagen der Beschwerdeführerin als nicht glaubhaft, da diese verschiedentlich widersprüchliche Angaben gemacht habe. So wies das Zivilgericht auch die von der Beschwerdeführerin geltend gemachte Schadenersatzforderung in der Höhe von Fr. 94'000.-- aufgrund mangelhafter Substanziierung ab: Die Beschwerdeführerin habe sich in ihrer Rechtsschrift mit einem pauschalen Verweis auf eine Excel-Liste begnügt, welche Gegenstände ihr angeblich - wegen der Räumung der Wohnung durch die Streitberufene bzw. die Beklagte - abhanden gekommen seien. Diese Liste beinhalte jedoch keine Angaben zum Alter, Zustand, Erwerbsart sowie zur Marke der abhanden gekommenen Gegenstände. Eine angemessene gerichtliche Beurteilung der Wertangaben sei somit ausgeschlossen, obwohl es der Beschwerdeführerin ohne weiteres möglich gewesen wäre, diesbezüglich Behauptungen aufzustellen und Zeugen anzurufen.