Citation: 8C_781/2016 E. 3

Das kantonale Gericht stellte zunächst fest, die Rentenerhöhungsverfügung vom 14. August 2003 sei im Wesentlichen gestützt auf das MEDAS-Gutachten vom 28. Februar 2003 erfolgt. Demgegenüber beruhe die im Streite liegende Verfügung vom 23. Januar 2014 auf dem Verlaufsgutachten derselben Abklärungsstelle vom 12. Mai 2010. Obwohl dieses bei Verfügungserlass bereits knapp vier Jahre alt gewesen sei, stehe fest, dass der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers in den Jahren 2010 bis 2014 keine relevante dauernde Veränderung erfahren hatte. Das Gutachten vom 12. Mai 2010 sei vollständig überzeugend. Damit stehe mit dem erforderlichen Beweisgrad fest, dass sich der psychische Gesundheitszustand des Beschwerdeführers in den Jahren 2003 bis 2010 massgebend gebessert hatte. Dieser sei spätestens im Jahre 2010 bis zum Tag des Erlasses der angefochtenen Verfügung wieder zu 50 % arbeitsfähig gewesen. Das Gericht ermittelte - unter Berücksichtigung eines Abzuges von 15 % vom statistisch zu erwartenden zumutbaren Erwerbseinkommen - einen Invaliditätsgrad von 57,5 %.