Citation: 5A_512/2021 E. 2

Die Vorinstanz kam zum Ergebnis, dass die Gesuchsteller (Beschwerdegegner) mit dem Bundesgerichtsurteil vom 18. September 2018 (in Verbindung mit den vorangehenden Urteilen des Steuerrekursgerichts vom 3. März 2017 und des Verwaltungsgerichts vom 19. Juli 2017 sowie dem Einspracheentscheid vom 30. Mai 2016) und ihren Schlussrechnungen vom 21. Juni 2016 über einen liquiden zusammengesetzten Rechtsöffnungstitel für die darin aufgeführten Nettosteuerschulden und Ausgleichszinsen des Beschwerdeführers verfügen. Zudem bestehe auch für die geforderten Verzugszinsen, deren Beginn und Höhe sich aus dem Gesetz und der dazu gehörenden Verordnung ergeben, ein definitiver Rechtsöffnungstitel im Sinne von Art. 80 Abs. 2 Ziff. 2 SchKG. Infolgedessen wies die Vorinstanz die Beschwerde gegen den bezirksgerichtlichen Rechtsöffnungsentscheid in der Sache ab. Der Beschwerdeführer vertritt demgegenüber im Wesentlichen die Ansicht, dass das Bundesgericht in seinem Urteil vom 18. September 2018 nicht nur die Ehegattenbesteuerung aufgehoben und eine Individualbesteuerung beider Parteien angeordnet, sondern die Beschwerdegegner in Bezug auf seine Einkünfte in der Schweiz zu einer selbständigen Einschätzung und entsprechend neuen Veranlagung verpflichtet habe. Dies sei nicht geschehen, womit es an einem gültigen Rechtsöffnungstitel für die geforderten Steuerbeträge fehle.