Citation: 5A_318/2021 E. 3.2.1

3.2.1. Die Vorinstanz hält fest, dass die Weichen mit dem vorsorglichen Obhutsentzug durch die KESB Dietikon im Jahr 2017 (s. Sachverhalt Bst. A.b) gestellt worden seien. Demnach sei die Bestätigung des Pflegeplatzes auf der G.________ vor allem für A.________s positive Entwicklung dringend angezeigt gewesen und die Fähigkeit der Mutter, den Kindern eine genügend starke Bezugsperson zu sein, verneint worden. Im Detail schildert der angefochtene Entscheid die dem Massnahmeentscheid zugrunde liegenden Verhältnisse. In den Jahren ab E.________s Geburt (2011) habe die Beschwerdegegnerin 1 mit E.________s Vater in einer schwierigen Beziehung und finanziell prekären Verhältnissen gelebt. Laut dem Abklärungsbericht des M.________ vom 16. Juli 2013 habe die Mutter die Bedürfnisse der Kinder nach Anleitung und Anregung wenig wahrnehmen können. Der Alltag sei durch Unklarheit und Unregelmässigkeit, das erweiterte Familiensystem durch Widersprüchlichkeiten, Beschuldigungen und Misstrauen geprägt gewesen. Die Platzierung der Kinder bei der Pflegefamilie F.________ im Herbst 2015 habe die Beschwerdegegnerin 1 im Sinne einer Krisenintervention akzeptiert. Mit der Umwandlung der Notplatzierung auf der abgelegenen G.________ in eine langfristige Fremdplatzierung mit einer jahrelangen rigiden Besuchsregelung sei die Entfremdung der Kinder von ihrer Herkunftsfamilie vorprogrammiert gewesen. In den letzten eineinhalb Jahren habe die Entfremdung grösstenteils rückgängig gemacht werden können; die Eltern würden A.________ trotz voller Arbeitspensen, SARS-CoV-2 und Wegdistanz zuverlässig besuchen und A.________ gehe gerne zu seinen Eltern.