Citation: 4C.162/2005 18.05.2006 E. C

Am 29. April 2004 erhob die Gemeinde Klage beim Verwaltungsgericht des Kantons Zürich und beantragte, die Berufungsklägerin sei zu verpflichten, den Deckbelag auf der Fahrbahn der Moosbachstrasse innert 90 Tagen einzubauen, wobei bestehende Schäden an der Tragschicht vorgängig zu beheben seien. Des Weiteren stellte sie das Begehren, es seien der im Eigentum der Berufungsklägerin stehende Teil der Moosbachstrasse (Fahrbahn und Gehweg) auf dem Grundstück Kat.-Nr. 5459 im Halte von 942 m2 und das Trottoir auf ihrem Grundstück Kat.-Nr. 4531 im Halte von 314 m2 der Gemeinde zuzusprechen; eventuell sei die Berufungsklägerin zur Eigentumsübertragung der genannten Flächen zu verpflichten. Die Berufungsklägerin bestritt das Zustandekommen eines öffentlichrechtlichen Vertrages und verlangte die Abweisung der Klage. Mit Entscheid vom 3. März 2005 hiess das Verwaltungsgericht die Klage gut und verpflichtete die Berufungsklägerin, den Deckbelag auf der Fahrbahn der Moosbachstrasse gemäss dem am 25. März 1986 vom Gemeinderat bewilligten Strassenprojekt innert 90 Tagen seit Rechtskraft des Urteils einzubauen, wobei bestehende Schäden an der Tragschicht vorgängig zu beheben seien (Ziff. 1.1). Zudem verpflichtete das Verwaltungsgericht die Berufungsklägerin, die in ihrem Eigentum stehenden Teilflächen der Moosbachstrasse von 942 m2 (Fahrbahn und Gehweg) auf dem Grundstück Kat.-Nr. 5459 und das in ihrem Eigentum stehende Trottoir mit einer Fläche von 314 m2 auf dem Grundstück Kat.-Nr. 4531 der Gemeinde zu übertragen (Ziff. 1.2).