Citation: 5C.255/2001 16.01.2002 E. 2

2.- Soweit die Beklagte die Verletzung von Art. 47 Abs. 2 VAG rügt, weil das Verwaltungsgericht es namentlich unterlassen habe, den Sachverhalt von Amtes wegen festzustellen, erweist sich die Berufung als unbegründet, gelangt doch das VAG aufgrund des Gesagten vorliegend nicht zur Anwendung (E. 1b). Soweit dem Verwaltungsgericht vorgeworfen wird, über rechtserhebliche Tatsachen keinen Beweis geführt zu haben, worin die sinngemässe Rüge der Verletzung von Art. 8 ZGB zu erblicken ist, kann darauf mangels Substantiierung nicht eingetreten werden (Art. 55 Abs. 1 lit. c OG), unterlässt es doch die Beklagte darzutun, im kantonalen Verfahren überhaupt entsprechende Beweisanträge gestellt zu haben. Soweit die Beklagte dem Verwaltungsgericht vorwirft, sich mit ihrer Argumentation nicht auseinander gesetzt zu haben, rügt sie sinngemäss die Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV), welche Rüge der staatsrechtliche Beschwerde vorbehalten ist (Art. 43 Abs. 1 OG), so dass darauf ebenfalls nicht einzutreten ist. Dasselbe gilt für die die Beweiswürdigung betreffende (Willkür-)Rüge.