Citation: 5A_604/2024 E. A

Die Parteien mit Jahrgängen 1962 (Ehemann) und 1968 (Ehefrau) heirateten im Juni 2005. Sie haben einen Ende 2005 geborenen Sohn. Die Ehefrau stammt ursprünglich aus Russland, wo ihr vorehelicher und im Zeitpunkt der Heirat 15-jähriger Sohn verblieb. Sie war bis zum Eheschluss in Russland selbständig in der Reisebranche tätig und führte ein Tourismusbüro. Ab dem Jahr 2006 verbrachten die Parteien bedingt durch den Beruf des Ehemannes mehr als vier Jahre in China. Zurück in der Schweiz war die Ehefrau in kleinerem Umfang erwerbstätig und kümmerte sich im Übrigen um Haus und Kind. Nach elfjährigem Zusammenleben trennten sich die Parteien. Mit Eheschutzentscheid vom 31. August 2016 genehmigte das Bezirksgericht Luzern die Teilvereinbarung der Parteien vom 19. Juli 2016 betreffend eheliche Wohnung, Obhut, Besuchsrecht und Kindesunterhalt; im Übrigen wurde der streitige Unterhalt an die Ehefrau geregelt. Im Rahmen eines diesbezüglichen Berufungsentscheides vom 18. November 2016 setzte das Kantonsgericht diesen auf Fr. 3'050.-- für Oktober bis Dezember 2016, auf Fr. 3'800.-- von Januar bis März 2017 und auf Fr. 3'500.-- ab April 2017 fest, zuzüglich die Hälfte des ausbezahlten Bonus und die Hälfte des aus der Einlösung der Optionen erzielten Erlöses.