Citation: 1C_524/2016 E. 2.1

2.1. Das Verwaltungsgericht hielt fest, der Beschwerdeführer habe gemäss Strafbefehl vom 25. Mai 2016 die Vorsichts- und Aufmerksamkeitspflicht missachtet, indem er das abrupte pflichtwidrige Abbremsen des ihm vorausfahrenden Personenwagens zu spät bemerkt habe und trotz eingeleiteter Vollbremsung in dessen Heck gefahren sei. Es handle sich dabei um eine leichte Widerhandlung im Sinne von Art. 16a Abs. 1 lit. a SVG. Da dem Beschwerdeführer in den vorangegangenen zwei Jahren der Führerausweis bereits entzogen worden sei, betrage die Mindestentzugsdauer gemäss Art. 16a Abs. 2 SVG einen Monat. Ein besonders leichter Fall, in dem nach Art. 16 Abs. 4 SVG auf jegliche Massnahme verzichtet werden könnte, liege nicht vor. Die Lenkerin des Fahrzeugs, mit dem er kollidiert sei, sei konkret gefährdet worden und es sei ein erheblicher Sachschaden entstanden. Auch weil es sich sowohl bei Art. 31 Abs. 1 SVG (Beherrschen des Fahrzeugs) als auch bei Art. 34 Abs. 4 SVG (Wahren eines ausreichenden Abstands) um zentrale Verkehrsregeln handle, sei die Geringfügigkeit zu verneinen.