Citation: 8C_305/2022 E. 4.2

4.2. Die Beschwerdeführerin macht zunächst geltend, dass eine Leistungspflicht aus Unfall zu Unrecht und unter Verletzung ihres Gehörsanspruchs verneint worden sei. Auch die im Rahmen der Beurteilung der Voraussetzungen einer Haftung aus Art. 6 Abs. 2 UVG getroffene Annahme der vorwiegend degenerativen Verursachung der Rotatorenmanschettenruptur gestützt auf den Bericht des Dr. med. D.________ sei unzutreffend. Es wird insbesondere beanstandet, dass dem Hergang des Ereignisses die Eignung zur Verletzung der Sehnen abgesprochen wurde. Des Weiteren wird die Interpretation des MRI-Befundes einer muskulären Atrophie und Verfettung als unzutreffend bemängelt. Die Beschwerdeführerin beruft sich auf diverse wissenschaftliche Studien, die die Einschätzung des Dr. med. D.________ nicht zu stützen vermöchten. Es sei vielmehr, so die Beschwerdeführerin weiter, auf den Bericht ihres behandelnden Arztes Prof. Dr. med. E.________ abzustellen, der dezidiert eine traumatische Genese der Schädigung vertrete.