Citation: 4A_359/2018 E. 3.4.1

3.4.1. Der Beschwerdeführer rügt, der tatsächliche Wille des Beschwerdegegners auf eine zeitlich unlimitierte Vertragsübernahme ergebe sich - entgegen der Beweiswürdigung der Vorinstanz - aufgrund des Beweisergebnisses. Die Vorinstanz habe den tatsächlichen Willen auf rückwirkende Vertragsübernahme allein deshalb verneint, weil die Prozessparteien dazu keine konkreten Aussagen gemacht hätten. Für die Feststellung des tatsächlichen Willens der Parteien seien jedoch nicht nur die schriftlichen oder mündlichen Willenserklärungen massgebend, sondern auch sämtliche Umstände, die auf den Willen der Parteien schliessen liessen. Der Beschwerdeführer zählt in seiner Beschwerde in einer Liste stichwortartig eine Vielzahl von Umständen hinsichtlich des Abschlusses des Übertragungsvertrags auf, welche durch die Vorinstanz nicht berücksichtigt worden seien und aufgrund derer sich angeblich ein übereinstimmender Wille der Prozessparteien und der I.________ AG auf eine zeitlich unlimitierte Vertragsübernahme ergäbe. Der Beschwerdeführer beschränkt sich aber über weite Strecken darauf, diese Umstände aufzuzählen, ohne aber konkret darzulegen, inwiefern sich daraus ein tatsächlicher Wille der Prozessparteien und der I.________ AG zu einer zeitlich unlimitierten Vertragsübertragung hätte ergeben sollen. Er zeigt erst recht nicht auf, dass die Feststellung der Vorinstanz, wonach ein derartiger übereinstimmender tatsächlicher Wille nicht feststellbar sei, offensichtlich unhaltbar ist. Damit verkennt er die Anforderungen an eine Willkürrüge (vgl. hiervor E. 2.2). Viele der geltend gemachten Umstände betreffen im Übrigen ohnehin nur die Interessenlage der Parteien hinsichtlich einer Vertragsübertragung als solche, jedoch nicht die Frage der Rückwirkung der Übertragung. Ein tatsächlicher Willen des Beschwerdegegners lässt sich - entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers - insbesondere nicht aus dem Umstand ableiten, dass die Vertragsübertragung im Rahmen der Nachfolgeplanung des Beschwerdeführers infolge seiner gesundheitlichen Probleme erfolgt sei. Falls im Falle einer Nachfolgeplanung ein späterer Verkauf der I.________ AG an einen Dritten geplant war, wie der Beschwerdeführer ausführt, würde dies vielmehr für eine zeitlich beschränkte Vertragsübertragung mit Wirkung ex nunc sprechen. Denn ein potentieller Nachfolger, welcher die I.________ AG vom Beschwerdeführer übernähme, würde wohl darauf bestehen, die Aktiengesellschaft frei von allfälligen Haftungsansprüchen aus der vor der Vertragsübertragung erfolgten Tätigkeit des Beschwerdeführers zu übernehmen. Eine zeitlich unbeschränkte Vertragsübertragung würde daher die Nachfolgeplanung erschweren (vgl. auch hiernach E. 3.5.5).