Citation: 5A_19/2024 E. 2

Der Beschwerdeführer setzt sich mit den ausführlichen Erwägungen des angefochtenen Entscheides nicht auseinander, sondern er möchte eine ganze Anzahl von Fragen beantwortet haben (ob das Kantonsgericht Zug zuständig gewesen sei; ob die damaligen Urteile überhaupt hätten in Rechtskraft erwachsen können; wieso nur das uneheliche Kind bestraft worden sei; wieso keine Bürgergemeinde für uneheliche Kinder zuständig sein wolle u.ä.m.). Dies stellt keine Beschwerdebegründung dar; der Beschwerdeführer müsste wenigstens ansatzweise aufzeigen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzen soll. Eine dahingehende sinngemäss Begründung könnte immerhin in der sich anschliessenden Textpassage erblickt werden, wonach die UN-Kinderrechtskonvention das Recht auf Gleichbehandlung statuiere und somit eheliche und uneheliche Kinder rechtlich gleichgestellt werden müssten. Diese Ausführungen gehen aber insofern an der Sache vorbei, als in der Beschwerde dargelegt werden müsste, inwiefern die kantonalen Instanzen diesbezüglich Registerrecht verletzt haben könnte, denn nur dies bildet den Anfechtungsgegenstand. Eine solche Darlegung erfolgt nicht. Nur der Vollständigkeit halber sei Folgendes festgehalten: Gemäss Art. 13a SchlT ZGB hatten nur diejenigen Kinder, für welche beim Inkrafttreten des neuen Rechts am 1. Januar 1978 eine Zahlvaterschaftsregelung bestand und die das zehnte Altersjahr noch nicht vollendet hatten, die Möglichkeit, innert zwei Jahren auf Feststellung zu klagen. In der Lehre wird angezweifelt, ob die damals getroffene Übergangsregelung mit der EMRK vereinbar sei, aber die Frage der Feststellung eines rechtlichen Kindesverhältnisses wäre dem materiellen Recht vorbehalten und könnte von vornherein nicht auf dem registerrechtlichen Weg erreicht werden (vgl. Urteil 5A_764/2022 vom 3. Juli 2023).