Citation: 5D_78/2015 E. 2.2

2.2. Das Obergericht hat zusammengefasst erwogen, der angefochtene Entscheid enthalte eine klare Rechtsmittelbelehrung. Der Beschwerdeführer sei darauf hingewiesen worden, dass gegen den Entscheid der Einzelrichterin wegen der Kosten- und Entschädigungsregelung innert zehn Tagen beim Obergericht Beschwerde geführt werden könne. Eine allfällige Klage auf Bestreitung oder Feststellung neuen Vermögens sei indessen innert 20 Tagen seit Zustellung des Entscheids auf dem ordentlichen Prozessweg beim Gericht des Betreibungsortes anhängig zu machen (Art. 265a Abs. 4 SchKG). Der Beschwerdeführer könne daher nicht damit argumentieren, er lebe auf dem Existenzminimum, habe keine feste Anstellung und er habe kein neues Vermögens von Fr. 6'000.--. Zur Prüfung dieser Argumente hätte er die Klage gemäss Art. 265a Abs. 4 SchKG auf Bestreitung des neuen Vermögens beim Richter am Betreibungsort anheben müssen. Insoweit sei auf die Beschwerde nicht einzutreten. Die Gerichtsgebühr von Fr. 300.-- halte sich im Rahmen der in Art. 48 GebV SchKG geregelten Gerichtsgebühr. Eine Parteientschädigung zugunsten der Gegenpartei sei nicht gesprochen worden. Die Kostenregelung der Vorinstanz sei nicht zu beanstanden und die Beschwerde insoweit abzuweisen.