Citation: 6B_839/2008 16.01.2009 E. 2

2.1 Die Vorinstanz hält fest, der Beschwerdeführer habe seit Gesuchseinreichung im Mai 2007 um die Notwendigkeit gewusst, ein Arbeitsverhältnis nachzuweisen. Auch sei er mit Schreiben vom 27. Juli 2007 über die Konsequenzen informiert worden. Selbst im Beschwerdeverfahren habe er es unterlassen, einen gültigen Arbeitsvertrag vorzulegen, auch wenn dies in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde noch angekündigt worden sei. Entscheidend seien die tatsächlichen und rechtlichen Verhältnisse im Zeitpunkt des Beschwerdeentscheides. Heute sei nicht erstellt, in welchem Pensum an welchen Tagen zu welchen Bedingungen bei welchem Arbeitgeber der Beschwerdeführer arbeite. Es verstehe sich von selbst, dass diese Rahmenbedingungen offengelegt werden müssten, um prüfen zu können, ob die Vollzugsform des Arbeitsexternats überhaupt in Frage komme. Die Dienststelle habe somit das Gesuch um Vollstreckung der Reststrafe im Arbeitsexternat zu Recht abgewiesen 2.2 Bezüglich der Schriftensperre hat der Beschwerdeführer gemäss Vorinstanz nichts vorgebracht, was für deren Aufhebung sprechen würde. Allein die Tatsache, dass er Opfer einer schweren Gewalttat geworden ist, rechtfertige die Aufhebung nicht. Auch die lange Verfahrensdauer, welche im Übrigen bereits bei der Strafzumessung angemessen berücksichtigt worden ist, führe zu keinem anderen Ergebnis. Nachdem der Strafvollzug noch nicht beendet sei, bleibe deshalb die Pass- und Schriftensperre gemäss dem rechtskräftigen Urteil des Obergerichts aufrechterhalten.