Citation: 1C_779/2013 E. A

Am 9. Mai 1996 beschloss der Gemeindevorstand Churwalden den Quartierplan Bergli. Die Erschliessung des Quartierplangebiets mit (Privat-) Strasse, Wasserleitungen und Kanalisation erfolgte in zwei Etappen in den Jahren 2008 und 2011. Die Kosten wurden von H.________ vorfinanziert. Mit einem in ihrem Auftrag verfassten Schreiben vom 8. November 2011 wurden A.________ und weiteren Personen die Schlussabrechnung und der Kostenverteiler zugestellt. Darin wurden die Erschliessungskosten gestützt auf einen zusammen mit den Quartierplanvorschriften (QPV) festgelegten Verteilschlüssel auf die einzelnen Grundeigentümer aufgeteilt. A.________ erhob gegen die Schlussabrechnung und den Kostenverteiler Einsprache. Er machte geltend, zwar ursprünglich Eigentümer der vom Quartierplan erfassten Parzelle Nr. 1228 (nunmehr Parzelle Nr. 21228) gewesen zu sein, diese aber im Jahr 2010 an A.B.________ und B.B.________, A.C.________ und B.C.________, A.D.________ und B.D.________, A.E.________ und B.E.________, A.F.________ und B.F.________ sowie A.G.________ und B.G.________ zu Stockwerkeigentum verkauft zu haben (Stockwerkeigentümergemeinschaft Bärgli). Aufgrund der neuen Eigentumsverhältnisse habe er selbst keine Kosten zu tragen. Mit Entscheid vom 13. Dezember 2012 wies die Gemeinde Churwalden die Einsprache ab. Sie verpflichtete A.________, H.________ Fr. 68'439.80 zu bezahlen. Zur Begründung führte sie aus, A.________ sei im Zeitpunkt der Erteilung der Baubewilligung für die Parzelle Nr. 21228 noch Grundeigentümer gewesen. Nach Art. 27 und 28 QPV sei er deshalb ungeachtet des späteren Verkaufs der Parzelle kostenpflichtig. Eine dagegen von A.________ erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden mit Urteil vom 10. Juli 2013 ab.