Citation: 6B_1327/2018 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz nimmt in rechtlicher Hinsicht an, die objektiven Tatbestandsmerkmale der Feuersbrunst und des Schadens eines anderen seien offensichtlich erfüllt. Als Folge des durch die Mitangeklagten ausgelösten Vollbrandes sei die Lagerhalle mitsamt dem eingelagerten Gut niedergebrannt. Ebenfalls erfüllt sei das Merkmal des Herbeiführens einer Gemeingefahr, zumal das Feuer auch auf benachbarte Gebäude hätte übergreifen können. Die Vorinstanz nimmt weiter an, es müsse offenbleiben, wie die Zündung genau erfolgt sei. Fest stehe jedenfalls, dass gleichzeitig mit der bei dem Inbrandsetzen ausgelösten Explosion ein Vollbrand entstanden sei. Die Vorinstanz nimmt ferner an, der Beschwerdeführer habe den beiden Mitangeklagten den konkreten Auftrag zur Brandlegung erteilt und sie zur Verursachung einer Feuersbrunst bestimmt. Dabei habe sich sein direkter Vorsatz auf die Verursachung einer Feuersbrunst und auf die Zerstörung der versicherten Schallplattensammlung gerichtet. Sämtliche weiteren Schäden im und um das Gebäude herum sowie insbesondere auch das Entstehen einer Gemeingefahr, habe er zumindest eventualvorsätzlich in Kauf genommen (angefochtenes Urteil S. 54 f., 66). Die Vorinstanz nimmt in Bezug auf die Zumessung der Einsatzstrafe für die Anstiftung zur Brandstiftung als schwerstes Delikt an, das Ausmass des verschuldeten Erfolgs erscheine mit einem Gesamtschaden im Umfang von CHF 306'500.-- sicher nicht mehr als gering, so dass die Privilegierung von Art. 221 Abs. 3 StGB ausser Betracht falle. Zwar habe es sich beim eigentlichen Brandobjekt nur um einen garageähnlichen Lagerschuppen gehandelt, aufgrund der örtlichen Verhältnisse hätte das Feuer aber auch auf das umliegende Areal übergreifen können, womit auch andere Gebäude, Fahrzeuge und Personen auf dem Areal selber bzw. auf der nahen Durchgangsstrasse zumindest abstrakt gefährdet gewesen seien. Ferner erwägt die Vorinstanz, der Beschwerdeführer habe sich selber für die Tatzeit ein Alibi verschafft und dafür gesorgt, dass die Tür zum Lager am Tattag offen gewesen sei, so dass die Brandstifter das Brandobjekt hätten betreten können. Ansonsten habe er sich diskret im Hintergrund gehalten, sei in die eigentliche Tatausführung nicht involviert gewesen und habe sich auch nicht um die Gefährdung anderer gekümmert. Insgesamt sei das Tatverschulden nicht zu bagatellisieren, doch sei mit Blick auf den grossen Strafrahmen die Strafe auch beim Anstifter im Bereich eines gerade noch leichten Verschuldens auf eine Einsatzstrafe von 40 Monaten festzusetzen (angefochtenes Urteil S. 66 f.).