Citation: 1P.726/2006 06.08.2007 E. 4

Die Beschwerdeführerin rügt schliesslich im Sinne einer Eventualbegründung eine Verletzung des Willkürverbots, indem das Verwaltungsgericht die geplante Erschliessung der Häuser 3 und 4 (Teilgebiet F) von Osten als planwidrig bezeichnet habe. Der Quartierplan sei nicht derart detailliert, dass er eine Zufahrt von Osten ausschliesse. 4.1 Das angefochtene Urteil beruht auf der Überlegung, dass die Tiefgarage für die Häuser 3 und 4 an einem falschen Standort und die Zufahrt von einer falschen Richtung her vorgesehen sei. Der zulässig Standort für die Tiefgarage liege gemäss Quartierplan weiter südlich im Teilgebiet F. Die Erschliessung habe von Süden (statt von Osten) her zu erfolgen; der Zugang von Osten sei für einen Fussweg reserviert. 4.2 Art. 13 der Sonderbauvorschriften des Quartierplans Steinwichslen bestimmt für Teilgebiet F, dass anstelle zusätzlicher Erschliessungsstrassen zentrale Parkierungseinrichtungen vorzusehen sind. Auf dem Quartierplan sind die Standorte der zentralen Parkierungsanlagen und deren Anschlussbereiche im Süden von Teilgebiet F mit Signaturen eingezeichnet. Im Osten von Teilgebiet F fehlen entsprechende Signaturen. Stattdessen ist im Osten, an der Grenze der Teilgebiete F und G, ein Richtungspunkt für eine Fusswegverbindung eingezeichnet. Demnach ist die Ansicht, die Bauten auf dem Teilgebiet F müssten von Süden her erschlossen werden, nicht willkürlich. Die Rüge ist unbegründet.