Citation: 2C_534/2022 E. 3.3

3.3. Der Beschwerdeführer hat nach der Verwarnung vom 6. Juli 2017 in einer Zeitspanne von rund vier Jahren (bis 21. Mai 2021) zusätzliche Schulden im Umfang von rund Fr. 185'000.-- (Verlustscheine) angehäuft, wobei sich der Arbeitsunfall erst am 23. Juni 2018 ereignete, er seit 1. November 2019 Sozialhilfe bezieht und eine ernsthafte Schuldensanierung nicht erkennbar ist. Der Tatbestand der schwerwiegenden Gefährdung (bzw. des schwerwiegenden Verstosses gegen) die öffentliche Ordnung wegen mutwilliger Verschuldung (Art. 63 Abs. 1 lit. b AuG i.V.m. Art. 80 Abs. 1 lit. b VZAE) ist deshalb, wie von der Vorinstanz erwogen, erfüllt. Dies wird vom Beschwerdeführer zu Recht nicht bestritten. Demzufolge ist der Anspruch auf Familiennachzug gemäss Art. 42 Abs. 1 i.V.m. Art. 51 Abs. 1 lit. b AuG erloschen.