Citation: 2C_782/2018 E. 4.2.4

4.2.4. Was die Beschwerdeführerin weiter einwendet, ändert nichts an den Ausführungen der Vorinstanz, zumal die entsprechende Kritik am angefochtenen Entscheid über weite Strecken appellatorisch erhoben wird: Dass in der Schweiz rein statistisch die Wahrscheinlichkeit für eine Frau im Alter der Beschwerdeführerin, die in einer Paarbeziehung lebt, etwa 2% beträgt, dass sie einen um mindestens 10 Jahre jüngeren Ehemann/Lebenspartner hat, sagt nichts bezüglich des konkreten Falles aus und ist nicht geeignet, die Gesamtbeurteilung der Vorinstanz infrage zu stellen. Der Vorwurf, dass die Beschwerdeführerin Geldleistungen erhalten habe, wurde bereits im vorinstanzlichen Verfahren fallen gelassen. Richtig ist, dass der Beschwerdeführerin nicht entgegengehalten werden kann, sie und ihr Gatte hätten nie die Wohngemeinschaft aufgenommen, da sie dies in der Schweiz nicht konnten und ein Umzug zu diesem Zweck in den Kosovo der Beschwerdeführerin bzw. ihren Kindern kaum zumutbar war.