Citation: 2C_756/2019 E. B

Nachdem das Migrationsamt zum Schluss gekommen war, dass es sich bei B.________s Arbeitsstelle um ein Scheinarbeitsverhältnis handelte und die Ehe mit A.________ einzig aus aufenthaltsrechtlichen Gründen geschlossen worden war, widerrief es am 18. April 2018 die Aufenthaltsbewilligungen der beiden Eheleute und setzte ihnen zum Verlassen der Schweiz eine Frist bis zum 18. Juni 2018. Ein gegen diese Verfügung eingereichter Rekurs von A.________ und B.________ bei der Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich (Entscheid vom 20. Dezember 2018) sowie die in der Folge gegen den Entscheid der Sicherheitsdirektion eingereichte Beschwerde vor dem Verwaltungsgericht des Kantons Zürich (Entscheid vom 3. Juli 2019) blieben erfolglos. Der Widerruf der Aufenthaltsbewilligung von B.________ erfolgte mit der Begründung, ihr Aufenthaltsrecht sei aufgrund eines langen, nicht vorübergehenden Auslandaufenthalts erloschen. Darüber hinaus stellte das Verwaltungsgericht ein Scheinarbeitsverhältnis sowie eine Scheinehe fest.