Citation: 1C_68/2018 E. 3.4

3.4. Ebenfalls nichts zu ihren Gunsten vermag die Beschwerdeführerin aus der angeblich nicht korrekten Zustellungsart des Entscheids des Regierungsrats via A-Post-Plus-Versand ableiten. Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung kann aus dem Schweigen des Gesetzes über die Art der Zustellung abgeleitet werden, dass es den Behörden freigestellt ist, auf welche Art sie ihre Verfügungen versenden. Insbesondere dürfen sie sich deshalb auch der Versandart A-Post Plus bedienen (BGE 142 III 599 E. 2.4.1 S. 603). Vorliegend äussert sich das anwendbare Strassengesetz nicht über die Zustellungsart, weshalb der Regierungsrat den Entscheid per A-Post Plus versenden durfte. Es kann diesbezüglich auf die zutreffenden Erwägungen der Vorinstanz (E. 4.4 f.) verwiesen werden.