Citation: 6B_1368/2020 E. 2.4

2.4. Was zunächst den Alkoholkonsum des Beschwerdeführers betrifft, stellt die Vorinstanz verbindlich fest, der Beschwerdeführer habe am Nachmittag und am Abend vor dem Unfall zwar ungefähr einen Liter Bier konsumiert. Zu seinen Gunsten geht sie aber davon aus, dass er im Tatzeitpunkt nach Mitternacht nicht (mehr) angetrunken gewesen sei. Im Sinne einer groben Faustregel geht das Bundesgericht in ständiger Rechtsprechung davon aus, dass bei einer Blutalkoholkonzentration von unter 2 Promille keine Beeinträchtigung der Schuldfähigkeit vorliegt (BGE 122 IV 49 E. 1b; Urteile 6B_759/2021 vom 16. Dezember 2021 E. 2.3.4; 6B_40/2021 vom 29. September 2021 E. 3.5). Der Beschwerdeführer legt nicht dar und es ist nicht ersichtlich, weshalb unter den konkreten Umständen Anzeichen vorgelegen hätten, die an seiner Schuldfähigkeit hätten zweifeln lassen müssen. Auch setzt er sich nur ungenügend mit den schlüssigen Erwägungen der Vorinstanz auseinander und legt nicht dar, wieso er aufgrund seines Schocks über den Autounfall seine Schuldfähigkeit eingebüsst haben soll. Eine Verletzung des Grundsatzes "in dubio pro reo", dem als Beweiswürdigungsregel im bundesgerichtlichen Verfahren keine über das Willkürverbot hinausgehende Bedeutung zukommt (siehe E. 1.4), vermag er nicht darzutun. Die Vorinstanz verletzt kein Bundesrecht, wenn sie die Schuldunfähigkeit des Beschwerdeführers verneint.