Citation: 5A_148/2014 E. 5.1

5.1. Mit Bezug auf die verlangte gerichtliche Anhörung der Kinder hält das Obergericht fest, die Befragung im Rahmen einer Begutachtung sei zulässig. Sofern das Ergebnis einer delegierten Anhörung noch aktuell sei, könne das Gericht auf deren Ergebnisse abstellen. Die Knaben seien am 17. Mai 2013 im Rahmen des gerichtlichen Begutachtungsauftrags von Dr. med. F.________ als Chefarzt des KJPD und damit von einer fraglos fachlich qualifizierten und unabhängigen Person befragt worden. Zwischenzeitlich eingetretene Vorkommnisse, die heute eine erneute Anhörung der Knaben erfordern würden, seien nicht vorgebracht worden und ergäben sich auch nicht aus den Akten. Als unnötig erachtet das Obergericht auch die Zeugeneinvernahme von Dr. med. E.________, die ursprünglich die Begutachtung der beiden Knaben anhand genommen hatte und die beiden Knaben - nach der Darstellung des Beschwerdeführers - im Gegensatz zu Dr. med. F.________ auch zu den Gefährdungsmeldungen befragt haben soll. Das Obergericht führt aus, der Beschwerdeführer tue nicht dar, inwiefern deren Zeugenaussage etwas zur Entscheidfindung beitragen könnte.