Citation: 1C_345/2016 E. 5

Die Beschwerdeführerin begründet das Vorliegen eines besonders bedeutenden Falles wie folgt: Im Zusammenhang mit der Strafuntersuchung, welche dem Ersuchen zugrunde liegt, seien in der Schweiz verschiedene FIFA-Funktionäre verhaftet worden. Die Angelegenheit habe die FIFA stark erschüttert, stosse weltweit auf grosses Medieninteresse und könne sich auf die Beziehungen der Schweiz zu den USA auswirken. Beim vorliegenden Fall handle es sich um den ersten "zur Herausgabe von Beweismitteln im Zusammenhang mit dem FIFA-Verfahrenskomplex, mit welchem sich das Bundesgericht inhaltlich zu befassen" habe. Es stellten sich dabei grundlegende Rechtsfragen, "namentlich zu den Grenzen der staatlichen Strafverfolgungszuständigkeit sowie zum Verhältnis zwischen dem in der Schweiz und dem im Ausland geführten Strafverfahren, welche vom Bundesgericht noch nicht" hätten beantwortet werden können.