Citation: H 257/01 13.06.2003 E. 3

3.1 Streitig und zu prüfen ist einzig die Bemessung des Vermögens, welches den Beitragsverfügungen zugrunde gelegt wurde. Dabei steht in Frage, zu welchem Wert die im Eigentum der Beschwerdeführer stehenden Liegenschaften in X.________/BS, R.________/BL und S.________/BE zu berücksichtigen sind. Während die Verwaltung gestützt auf die provisorische Steuerveranlagung 1997/98 vom 21. Juli 1997 von einem Liegenschaftswert von insgesamt Fr. 6'783'844.- ausging (Liegenschaft in R.________/BL Fr. 1'433'749.-, Liegenschaften ausserhalb des Kantons Baselland Fr. 1'078'786.- = Fr. 2'512'535.-, aufgewertet mit dem Repartitions-Koeffizienten von 270 % = Fr. 6'783'844.-), was unter Berücksichtigung der übrigen Aktiven von Fr. 282'913.- abzüglich der Schulden von Fr. 2'120'000.- ein Reinvermögen von Fr. 4'928'757.- (Fr. 2'464'379.- pro Ehegatte) ergab, gelangte die Vorinstanz zu einem massgebenden gemeinsamen Vermögen von Fr. 4'241'876.-, basierend auf den repartierten Liegenschaftswerten der definitiven Veranlagung der Steuerverwaltung des Kantons Baselland vom 26. Oktober 1998 von Fr. 195'824.- für die Liegenschaft in S.________/BE, Fr. 1'887'200.- für die Liegenschaft in Basel-Stadt und Fr. 3'871'122.- für die Liegenschaften in R.________/BL. Demgegenüber machen die Beschwerdeführer geltend, der Ertragswert der Liegenschaften in R.________/BL betrage (basierend auf den kapitalisierten Mietzinseinnahmen) nur Fr. 2'517'000.-, womit der Veranlagungswert 54 % über dem Verkehrswert liege. In dieser Höhe von der Ausgleichskasse veranlagt zu werden, sei unzumutbar. 3.2 Gemäss ständiger Rechtsprechung findet bei der Ermittlung des für die Beitragsberechnung Nichterwerbstätiger massgebenden Vermögens der interkantonale Repartitionswert generell und schematisch Anwendung. Es ist daher entgegen der Auffassung der Beschwerdeführer von der Ausgleichskasse auch dann keine Bewertung im Einzelfall vorzunehmen, wenn die beitragspflichtige Person nachweist, dass durch die Anwendung des Repartitionswertes die fragliche Liegenschaft über dem Verkehrswert berücksichtigt wird, im Übrigen sogar auch dann nicht, wenn der Repartitionswert nicht Gegenstand des Steuerveranlagungsverfahrens bildete (StR 55 2000 S. 594, Urteile A. vom 15. November 2001, H 253/00 und M. vom 22. Dezember 2000, H 42/00).