Citation: 2P.114/2002 15.11.2002 E. A

A.________, geb. 1964, Landwirt (u.a. im Hanfgeschäft tätig) und Bauunternehmer (ab 1. August 1995 Gesellschafter der mittlerweile aufgelösten Kollektivgesellschaft B.________ und C.________ Generalbau mit Sitz in X.________), deklarierte in der Steuererklärung für die Staats- und Gemeindesteuern der Veranlagungsperiode 1995/96 ein Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit von Fr. - 1***.-- (1993) bzw. Fr. - 2***.-- (1994). Grundlage und Beleg hierfür bildeten die beiden Jahresabschlüsse 1993 und 1994, welche durch das Treuhandbüro D.________ und E.________ mit Sitz in (Y.________) erstellt wurden und entsprechende Geschäftsverluste auswiesen. Gesamthaft (unter Berücksichtigung eines Einkommens von Fr. 3***.-- (1993) bzw. Fr. 4***.-- (1994) aus Grundeigentum und nach Vornahme aller Abzüge) deklarierte A.________ ein steuerpflichtiges Einkommen von Fr. 0.-- und ein steuerpflichtiges Vermögen von ebenfalls Fr. 0.-- . Mit Veranlagungsmitteilung vom 4. November 1996 veranlagte die Steuerverwaltung des Kantons Schaffhausen A.________ für die Veranlagungsperiode 1995/96 demgegenüber auf ein steuerpflichtiges Einkommen von Fr. 37***.-- (im Durchschnitt beider Jahre). Die Differenz zur Selbstdeklaration begründete die Steuerverwaltung im Wesentlichen mit "aktivierte(n) Eigenleistungen" von Fr. 80***.-- im Jahre 1994, was sie in der Steuererklärung entsprechend korrigierte. Damit ergab sich dort (unter Ziff. 15: "Total Einkommen") für das Jahr 1994 ein Betrag von Fr. 117***.--. Diese Veranlagung erwuchs in Rechtskraft.