Citation: 9C_37/2021 E. 3.2

3.2. Sodann trifft zwar zu, dass die Erwägung 3.1 des angefochtenen Urteils fälschlicherweise auf eine nicht existierende "E. 1.5" verweist. Gemeint ist damit aber offenkundig die Erwägung 1.4. Dort hat das kantonale Gericht erwogen, das mit der Rechtsverzögerungs- oder Rechtsverweigerungsbeschwerde verfolgte rechtlich geschützte Interesse bestehe darin, einen an eine gerichtliche Beschwerdeinstanz weiterziehbaren Entscheid zu erlangen. Dazu ist der Erwägung 3.1 schlüssig zu entnehmen, die Frage der Rechtsverweigerung bzw. Rechtsverzögerung sei vorliegend mit dem Entscheid der Beschwerdegegnerin in der Sache gegenstandslos geworden. Dies führe zum Wegfall des Rechtsschutzinteresses der Beschwerdeführerin, was das Nichteintreten auf die Beschwerde in diesem Punkt zur Folge habe. Damit stellt der irrtümliche Verweis auf die Erwägung 1.5 ein redaktionelles Versehen dar, welches ohne Weiteres berichtigt werden kann, weil damit kein wesentlicher Einfluss auf das Dispositiv oder die Urteilsbegründung verbunden ist (Urteil 1C_610/2014 vom 24. Juli 2015 E. 2 mit Hinweisen). Nicht anders zu qualifizieren ist das vorinstanzliche Auslassen der Erwägung 2. Es handelt sich - wie die Beschwerdeführerin selber einräumt - um einen reinen Nummerierungsfehler. Nachdem das angefochtene Urteil auch vor diesem Hintergrund im Gesamtkontext (Dispositiv und Begründung) durchaus nachvollziehbar bleibt, besteht kein Anlass für die verlangte Rückweisung.