Citation: 6B_958/2020 E. 3.1

3.1. Die Beschwerdeführerin rügt eine Verletzung von Art. 319 StPO, des Grundsatzes "in dubio pro duriore", des rechtlichen Gehörs, des Untersuchungsgrundsatzes nach Art. 6 StPO sowie des Willkürverbots. Gestützt auf die Akten sei nicht erstellt, wann und ob B.A.________ einen Sicherheits- und Unfallverhütungskurs erhalten habe. Auch werde nicht in Erwägung gezogen, dass B.A.________ am Unfalltag und zum Unfallzeitpunkt übermüdet gewesen sein könnte. Sie habe die Beschwerdegegnerin wie auch die Vorinstanz um verschiedene Beweisabnahmen ersucht, so um die Edition des Arbeitszeitkontos des Verstorbenen sowie die Befragung der bei der C.________AG für die Schulung des Verstorbenen und die Gewährleistung der Arbeitssicherheit verantwortlichen Personen. Mangels entsprechender Beweisabnahmen sei eine allfällige Mitverantwortung der Entscheidungsträger der Arbeitgeberin nicht überprüfbar und es sei einfach zu behaupten, die Voraussetzungen von Art. 319 StPO seien gegeben. Gestützt auf den SUVA-Bericht, gemäss welchem die festgestellten Abläufe bzw. die Unfallursache "höchstwahrscheinlich" auf einer Fehlmanipulation durch B.A.________ beruhten, unterlasse es die Beschwerdegegnerin, zu untersuchen, ob die Arbeitgeberin ihrer Verantwortung in Bezug auf die Betriebssicherheit und Unfallverhütung durch Vornahme der nötigen Aufsicht und Kontrolle ihrer Mitarbeiter nachgekommen sei. Dieser Umstand sei im Unfallgutachten nicht untersucht worden. Die von ihr (der Beschwerdeführerin) aufgeworfenen Fragen zur Sicherheitskultur bei der C.________AG sowie zur Aufsicht und Kontrolle durch die Arbeitgeberin habe die Vorinstanz in einer vorweggenommenen Beweiswürdigung willkürlich ausser Acht gelassen.