Citation: U 219/01 13.12.2001 E. 6

6.- Eine Beurteilung der Adäquanz nach der Rechtsprechung beim Vorliegen eines Schleudertraumas oder einer äquivalenten Verletzung ohne organisch nachweisbare Funktionsausfälle ist entgegen der in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vertretenen Auffassung für den hier interessierenden Zeitraum bis zur Eröffnung des Einspracheentscheids (BGE 121 V 366 Erw. 1b mit Hinweisen) ohne weiteres möglich. Auch ohne zusätzliche Abklärungen zum psychischen Gesundheitszustand der Versicherten ist angesichts des Umstandes, dass keiner der sie bis zur Leistungseinstellung untersuchenden Ärzte einen klaren Verdacht auf das Vorliegen einer psychischen Störung geäussert hat, eine beherrschende Dominanz psychischer Probleme über die persistenten Rücken-, Nacken-, und Kopfschmerzen sowie die Parästhesien auszuschliessen.