Citation: 8C_641/2020 E. 5.1

5.1. Der Beschwerdeführer bringt nichts vor, was die Sachverhaltsfeststellung gemäss angefochtenem Entscheid als offensichtlich unrichtig oder unvollständig erscheinen liesse. Die Andeutung, wonach der RAD bereits am 22. Juni 2018 eine gutachterliche Einschätzung des Gesundheitszustandes empfohlen habe, und der Verweis auf das Attest der Orthopädischen Chirurgie B.________ vom 24. Januar 2020 belegen weder eine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes noch des Willkürverbots, soweit es sich dabei nicht ohnehin um vor Bundesgericht unzulässige unechte Noven (Art. 99 Abs. 1 BGG; BGE 143 V 19 E. 1.2 S. 22 f. mit Hinweisen) handelt. Denn der Beschwerdeführer erhob im vorinstanzlichen Verfahren keinerlei Einwände gegen die Beurteilung der Fachärztin für orthopädische Chirurgie und Traumatologie des RAD, Dr. med. C.________, wonach die angestammte Tätigkeit als Chauffeur seit der Abschlussuntersuchung des Suva-Kreisarztes Dr. med. univ. D.________ vom 3. Januar 2015 nicht mehr zumutbar sei. Die Beschwerdegegnerin und die Vorinstanz stellten gestützt auf die Beurteilung der Dr. med. C.________ für das Bundesgericht grundsätzlich verbindlich fest, dass dem Beschwerdeführer unter Berücksichtigung der unfallbedingten Einschränkungen eine rückenschonende Tätigkeit ganztags bei voller Arbeitsfähigkeit zumutbar sei. Der behandelnde Schulterorthopäde äusserte sich in seinem Attest vom 24. Januar 2020 lediglich zur Arbeitsfähigkeit. Die bescheinigte Arbeitsunfähigkeit bezog sich daher nur auf die damals ausgeübte Tätigkeit als LKW-Chauffeur im Geschäftsfeld Entsorgung und Kehrichtabfuhr, wie dies der Versicherte beschwerdeweise geltend macht, nicht jedoch auf die Zumutbarkeit einer leidensangepassten Tätigkeit. Der blosse Hinweis auf die von der RAD-Orthopädin - nur eventualiter unter dem Vorbehalt ergänzender Abklärungen - geäusserte Empfehlung einer Begutachtung vermag keine bundesrechtswidrige Sachverhaltsfeststellung zu begründen. Was der Beschwerdeführer im Übrigen gegen die vorinstanzlichen Tatsachenfeststellungen hinsichtlich des Gesundheitszustandes und der Arbeitsfähigkeit (E. 1.3) vorbringt, ist offensichtlich unbegründet.