Citation: 8C_350/2018 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz mass den gutachterlichen Beurteilungen der MEDAS-Experten vom 27. Dezember 2012 und 28. Mai 2014 wie auch dem Bericht vom 17. Februar 2014 über die neurochirurgische Nachbegutachtung Beweiswert bei und stellte gestützt darauf fest, in einer angepassten Tätigkeit bestehe drei bis vier Monate nach der letztmals im Mai 2014 erfolgten Beurteilung, mithin ab September 2014, eine volle Arbeitsfähigkeit. Den Einwand des Beschwerdeführers, wonach die vorübergehenden Leistungen zu früh eingestellt worden seien, erachtete sie als nicht stichhaltig. Sodann seien keine Gründe ersichtlich, die einen 15 % übersteigenden Abzug vom Tabellenlohn rechtfertigen würden. Weiter bestehe gemäss ärztlicher Feststellung eine Integritätseinbusse von 7,5 %. Eine höhere Einbusse werde vom Beschwerdeführer nicht mit entsprechenden ärztlichen Beurteilungen belegt. Ausserdem scheitere die pauschal behauptete Unfallkausalität eines Tinnitus schon daran, dass in sämtlichen unfallnahen medizinischen Unterlagen von einem solchen nicht die Rede sei.