Citation: 5C.4/2000 07.07.2000 E. 2

2.- a) Die Berufung bezieht sich gemäss Ingress zu den detaillierten Begehren nur auf die Ziff. 1 bis 5 des angefochtenen Urteils vom 11. November 1999. Die Ziff. 1 bis 5 des im gleichen Erkenntnis gefällten Beschlusses sind nicht ausdrücklich mitangefochten. Aus den Rechtsbegehren 3 und 4 (Feststellung der widerrechtlichen Persönlichkeitsverletzung und des unlauteren Wettbewerbs durch Äusserungen der Beklagten 3 und 4 in den Schreiben 1 und 2) und aus der zugehörigen Begründung in Ziff. 47 der Berufung ergibt sich aber klar, dass der Kläger auch Ziff. 2 des Beschlusses angreift. Insofern ist deshalb - entgegen der Auffassung der Beklagten - auf die den Formerfordernissen genügende Berufung einzutreten. Anders verhält es sich freilich hinsichtlich eines Teilbetrages von Fr. 398'000.-- der Schadenersatzklage (Rechtsbegehren 7). Insofern hat das Obergericht die Klage wegen unzulässiger Erhöhung der Schadenersatzforderung vor oberer Instanz nicht an die Hand genommen, was es in Ziff. 3 des Beschlusses festgehalten hat. Der Kläger verlangt im Rechtsbegehren 7 auch diesen Teilbetrag, ohne in der Begründung anzugeben, weshalb der Nichteintretensbeschluss des Obergerichts Bundesrecht verletzen soll (Art. 55 Abs. 1 lit. c OG). Auf die Berufung ist daher in diesem Punkt nicht einzutreten. b) Auf die Berufung kann auch insofern nicht eingetreten werden, als sich die Anträge auf den Beitrag IV beziehen. Insofern genügt die Berufungsschrift den Anforderungen von Art. 55 Abs. 1 lit. c OG ebenfalls nicht. Mit dem blossen Verweis auf früher, zu anderen Beiträgen Gesagtes in Ziff. 48 der Berufung ist nicht rechtsgenüglich substanziiert, inwiefern die Schlüsse des Obergerichts bezüglich dieses Presseartikels im "Anzeiger von U.________" bundesrechtswidrig sein sollen. Das gilt umso mehr, als in diesem Artikel erstmals nähere Angaben zur Person des Klägers verbreitet wurden ("51jähriger Tierarzt aus der Region U.________") und ein Schwerpunkt der Berichterstattung (mit Bild als Blickfang) auf der Behandlung einer Sennenhündin lag, von der in den übrigen Beiträgen nirgends die Rede ist. Mit einem Hinweis auf Ausführungen zu anderen Themen ist daher den Begründungsobliegenheiten nicht Genüge getan.