Citation: 4A_203/2023 E. 3

Die Vorinstanz ist dem Standpunkt der Klägerin insoweit gefolgt, als sie das rechtsgültige Zustandekommen einer verbindlichen privativen Schuldübernahme am 5. September 2017 zwischen den Parteien bejahte, es sodann ablehnte, die geleistete Anzahlung von Fr. 700'000.-- von einem allfälligen Volumenprovisionsanspruch der Klägerin abzuziehen und schliesslich die drei Voraussetzungen, (1) Abschluss des vermittelten Kreditvertrags innerhalb der Laufzeit des Kreditvermittlungsvertrags, (2) Auszahlung des Kredits an den Kunden und (3) Bestand der Kreditverträge während mindestens sechs Monaten nach Abschluss des Kreditvertrags, für den Volumenprovisionsanspruch gemäss Ziffer 8 des Kreditvermittlungsvertrags als teilweise erwiesen erachtete. Für rund vier Fünftel des eingeklagten Anspruchs erachtete sie aber namentlich die dritte Anspruchsvoraussetzung als nicht erwiesen (vgl. Sachverhalt B.).