Citation: 1C_37/2018 E. 11.4

11.4. Entgegen der Meinung der Beschwerdeführer bezweckt die Verpflichtung zur Wiederherstellung des ursprünglichen Zustands, wenn mit dem Bau nach dem Ablauf etwa eines Jahres nach der Erteilung der Aushubbewilligung nicht begonnen wird, nicht zwingend, das Absenken des Terrains um die Baugrube zu verhindern, da diese Grube unabhängig von der Dauer ihres Bestands gesichert und abgestützt werden muss, um eine Schädigung nach Art. 685 Abs. 1 ZGB zu verhindern. Der Zweck der strittigen Auflage kann daher in vertretbarer Weise darin erblickt werden, die Bauherren dazu anzuhalten, das Bauvorhaben zügig in Angriff zu nehmen und den Baubeginn nicht grundlos hinauszuzögern. Die Vorinstanz konnte somit willkürfrei annehmen, der Zweck für die in der Auflage verlangte Wiederauffüllung der Baugrube komme nicht zum Tragen, weil der Baubeginn bis zum 31. März 2015 durch Einsprachen und Rekurse der Beschwerdeführer ohne Verschulden der Bauherrn verhindert wurde. Daran vermag nichts zu ändern, dass das Baudepartement die Beschwerdegegner im Rekursverfahren erfolgreich aufforderte, ihr Bauvorhaben abzuändern. Da das ursprüngliche Bauvorhaben von der kommunalen Baubehörde bewilligt worden war, kann willkürfrei verneint werden, dass die Beschwerdegegner den Baubeginn durch die Einreichung eines offensichtlich baurechtswidrigen Baugesuchs schuldhaft verzögerten.