Citation: 2C_261/2024 E. 3

Letztinstanzlich ist unbestritten, dass mit der strafrechtlichen Verurteilung aus dem Jahr 2020 ein Widerrufsgrund für die Niederlassungsbewilligung des Beschwerdeführers vorliegt (Art. 63 Abs. 1 lit. a in Verbindung mit Art. 62 Abs. 1 lit. b AIG; BGE 146 II 324 E. 3.1 mit Hinweisen). Art. 66a ff. StGB und Art. 63 Abs. 3 AIG finden keine Anwendung, weil der Beschwerdeführer die verfahrensauslösenden Delikte zwischen 2008 und 2013 (angefochtenes Urteil, E. 3.2.4.3) und damit vor Inkrafttreten der erwähnten Bestimmungen am 1. Oktober 2016 beging (BGE 146 II 1 E. 2.1.2; 146 II 333 E. 5.1). Vor Bundesgericht wendet sich der Beschwerdeführer gegen die vorinstanzliche Interessenabwägung. Er rügt zusammengefasst, der Entzug der Niederlassungsbewilligung sei nach nationalem wie auch nach internationalem Recht unverhältnismässig. Die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen blieben unbestritten und sind daher für das Bundesgericht verbindlich (E. 2.2 hiervor).