Citation: I 918/05 23.03.2006 E. 4

4.1 In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird die von der Vorinstanz vertretene Auffassung beanstandet, bei Verfügungen über die Ablehnung von Gutachtern sei keine Anfechtbarkeit gegeben, wenn andere als die in Art. 36 Abs. 1 ATSG festgelegten Ausstandsgründe vorgebracht würden. In den Rügen der Versicherten hat das kantonale Gericht keine gesetzlichen Ausstandsgründe zu erkennen vermocht. 4.2 Die Beschwerdeführerin begründet ihre Einwendungen damit, Dr. med. U.________ verfüge nicht über die notwendigen Fachkenntnisse für die Beurteilung der Folgen eines Schleudertraumas der Halswirbelsäule. Nach der Rechtsprechung des Eidgenössischen Versicherungsgerichts sei damit ein Neurologe zu beauftragen. Abgesehen davon sei Dr. med. U.________ auch deshalb als Gutachter ungeeignet, weil er nicht im Besitze eines FMH-Fachtitels für Psychiatrie sei und ihm die für die Erstellung von Gutachten notwendige Erfahrung fehle. 4.3 Aus welcher medizinischen Fachrichtung ein Gutachten eingeholt werden soll und ob der Gutachter über die notwendige fachliche Qualifikation verfügt, zielt nicht auf gesetzliche Ausstands- oder Ablehnungsgründe im Sinne von Art. 36 ATSG ab. Der Sozialversicherer hat darüber im Rahmen der Sachverhaltsabklärung zu entscheiden und über allfällige Einwendungen im Beweisverfahren zu befinden. Eines Entscheids in Verfügungsform bedarf es diesbezüglich nicht. Die Vorinstanz hat demzufolge nicht Bundesrecht verletzt, indem sie auf die Beschwerde nicht eingetreten ist.