Citation: U 500/05 27.03.2006 E. A

Die 1940 geborene S.________ war seit 15. August 1994 als Hauswartin für den Kindergarten der Volksschule X.________ tätig und damit bei den Elvia Versicherungen (heute: Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft; nachfolgend Allianz) obligatorisch gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert. Gemäss Unfallmeldung vom 7. Februar 2000 zog sie sich am 28. Januar 2000 bei einem Sturz auf Glatteis eine Quetschung des Steissbeins zu. Dr. med. K.________, Chefarzt an der orthopädischen Klinik des Spitals Y.________, dem die Versicherte von ihrem Hausarzt Dr. med. T.________, Allgemeine Medizin FMH, zugewiesen worden war, diagnostizierte am 4. August 2000 einen Zustand nach Distorsionstrauma des Steissbeines mit Luxation im Sacrococcygialgelenk. Seit dem Unfall war S.________ nur noch zu 50 % arbeitsfähig. Die Unfallversicherung zog von der damals zuständigen Zürich-Versicherung die Akten über einen Unfall aus dem Jahre 1991 bei und liess S.________ nach verschiedenen ärztlichen Konsultationen schliesslich durch die Abteilung für Rehabilitation an der Klinik Q.________ begutachten. Auf Grund der Expertise des Chefarztes Dr. med. C.________ und des leitenden Arztes Dr. med. B.________, welche am 12. August 2003 erstattet wurde, stellte die Allianz ihre Versicherungsleistungen mit Verfügung vom 7. April 2004 per 2. Juli 2003 ein, da die noch bestehenden Beschwerden nicht auf den Unfall vom 28. Januar 2000 zurückzuführen seien. S.________ liess den Gutachtern Zusatz- und Präzisierungsfragen unterbreiten, welche diese mit Schreiben vom 20. Oktober 2003 und 12. Januar 2004 beantworteten. Die Allianz hielt - nach Rücksprache mit ihrem beratenden Arzt Dr. med. M.________, Spezialarzt für Chirurgie, - auf Einsprache hin an der verfügten Leistungseinstellung fest (Entscheid vom 2. August 2004).