Citation: 1F_46/2014 E. 2.1

2.1. Ist das Dispositiv eines bundesgerichtlichen Entscheids unklar, unvollständig oder zweideutig, stehen seine Bestimmungen untereinander oder mit der Begründung im Widerspruch oder enthält es Redaktions- oder Rechnungsfehler, so nimmt das Bundesgericht auf schriftliches Gesuch einer Partei oder von Amtes wegen die Erläuterung oder Berichtigung vor (Art. 129 Abs. 1 BGG). In seinem Urteil vom 29. September 2014 erwog das Bundesgericht, dass die Kosten des kantonalen Rekurs- und Beschwerdeverfahrens zur Hälfte vom Beschwerdeführer zu tragen seien und dass sie mit der dem Beschwerdeführer zustehenden reduzierten Parteientschädigung verrechnet würden, so dass keine weitere Regelung zu treffen sei. Aus dieser Erwägung geht, wie der Beschwerdeführer auch selbst annimmt, hervor, dass die von ihm zur Hälfte zu tragenden Kosten des kantonalen Rekurs- und Beschwerdeverfahrens mit der ihm zustehenden reduzierten Parteientschädigung für das kantonale Rekurs- und Beschwerdeverfahren verrechnet werden. Eine Aufnahme ins Dispositiv erübrigte sich, als es insoweit nichts mehr anzuordnen gab. Der Beschwerdeführer hat somit das bundesgerichtliche Urteil durchaus richtig interpretiert. Unzutreffend ist jedoch seine Auffassung, es bestehe zwischen dem Dispositiv und den Erwägungen ein Widerspruch. Aus den Erwägungen geht vielmehr ohne Weiteres hervor, wie das Dispositiv zu verstehen ist. Das Gesuch um Erläuterung und Berichtigung ist deshalb abzuweisen.