Citation: 1C_179/2019 E. 3.4

3.4. Die Beschwerdeführer hätten sodann ihre Vorbringen betreffend die angeblich von der Vorinstanz ausser Acht gelassenen "landschaftsbezogenen Aspekte" bereits im ordentlichen Rechtsmittelverfahren vorbringen können und müssen. Es geht jedenfalls nicht an, dass die Beschwerdeführer nunmehr über den Umweg des Wiedererwägungsgesuchs versuchen, die verpasste Frist zur Bezahlung des Kostenvorschusses wiedergutzumachen, um ihre Einwände gegen die Baubewilligung vorzutragen und so die Folgen der eigener Unsorgfalt im ordentlichen Verfahren nachträglich zu beseitigen (vgl. E. 1.2 hiervor). Die Beschwerdeführer hätten durch die rechtzeitige Einlegung der Einsprache bzw. der rechtzeitigen Bezahlung des Kostenvorschusses selbst eine Korrektur der ihrer Ansicht nach rechtswidrigen Verfügung erwirken können. Ihr Einwand, wonach erst die verweigerte Baubewilligung beim Bauprojekt in der Nachbarschaft Anlass dazu gegeben habe, das Wiedererwägungsgesuch einzureichen, ist insofern zumindest unbehelflich. Dasselbe hat im Übrigen auch für ihre Behauptung zu gelten, wonach das vorliegende Projekt nicht so wie bewilligt, realisiert werden könne, sondern angeblich nur durch die Inanspruchnahme des ausserhalb der Bauzone befindlichen Terrains. Daraus können sie ebenfalls nichts zu ihren Gunsten ableiten. Wie der Staatsrat in seiner Vernehmlassung zu Recht ausführte, bildete die Frage, ob während den Bauarbeiten in Schutzgebiet eingegriffen und damit eine Bedingung (bzw. wohl eher Auflage) der Baubewilligung verletzt wurde, Gegenstand eines Regulierungsverfahrens, weshalb es nicht erforderlich ist, sich im vorliegenden Verfahren ebenfalls zu dieser Frage zu äussern.