Citation: 5A_671/2014 E. 4.3.3

4.3.3. Was schliesslich das gewährte Darlehen in Höhe von 1. Mio. Franken an die K.________ AG (bzw. einen guten Bekannten) sowie ein weiteres Darlehen in Höhe von Fr. 650'000.-- an die L.________ AG betrifft, trifft zu, dass daraus aktuell lediglich eine Rendite von 2 % bzw. 1.875 % resultiert. Dabei geht es indes nicht um eine unumkehrbare Vermögensentäusserung des Beschwerdeführers, sondern um eine zeitlich auf die nicht ersichtliche Dauer der Darlehensgewährung begrenzte Begnügung mit - gemessen an den besonderen Fähigkeiten und der Erfahrung des Beschwerdeführers im Anlagebereich - niedrigen Vermögenserträgen. Im konkreten Fall hat die Vorinstanz ihr Ermessen nicht verletzt, wenn sie nicht auf den aktuellen Darlehenszins abgestellt hat, bzw. die Folgen der als ungenügend erkannten Vermögensanlage nicht auf die Beschwerdegegnerin abgewälzt hat. Dass die Vorinstanz stattdessen ihrer Bemessung aus einer längerfristigen Gesamtsicht heraus eine angemessene höhere Rendite zugrundegelegt hat, erscheint auch deshalb als sachgerecht, weil der Beschwerdeführer im kantonalen Verfahren zunächst postuliert hat, der in Vermögensangelegenheiten wesentlich weniger beschlagenen Beschwerdegegnerin auf ihrem Vermögen eine Rendite von 2.5 % "als unterstes Minimum" anzurechnen.