Citation: 2C_1031/2014 E. 3.1

3.1. Materiell ist der angefochtene Entscheid nicht zu beanstanden; er entspricht Gesetz und bundesgerichtlicher Praxis dazu: Der Bewilligungsanspruch ausländischer Ehegatten von Schweizer Staatsangehörigen besteht trotz Auflösens bzw. definitiven Scheiterns der Ehegemeinschaft fort, wenn diese mindestens drei Jahre gedauert und die betroffene Person sich hier zudem erfolgreich integriert hat (Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG [SR 142.20]; Urteil 2C_14/2014 vom 27. August 2014 E. 4.6; BGE 136 II 113 E. 3.3.3). Die eheliche Gemeinschaft hat vorliegend 4 Jahre und 7 Monate gedauert; indessen durfte die Vorinstanz trotz der Deutschkenntnisse, der Arbeit des Beschwerdeführers und dessen angeblichen Bemühungen, seine Verschuldung zu reduzieren, die erfolgreiche Integration verneinen: Nach der bundesgerichtlichen Praxis steht den kantonalen Behörden bezüglich der Frage der Qualität der Integration ein gewisser Beurteilungsspielraum zu, in den das Bundesgericht nur mit Zurückhaltung eingreift ( THOMAS HUGI YAR, Von Trennungen, Härtefällen und Delikten - Ausländerrechtliches rund um die Ehe- und Familiengemeinschaft, in: Alberto Achermann et al. [Hrsg.], Jahrbuch für Migrationsrecht 2012/2013, 2013, S. 31 ff., dort S. 74 mit zahlreichen Hinweisen). Wenn das Kantonsgericht gestützt auf den ursprünglich illegalen Aufenthalt, die wiederholte Straffälligkeit trotz der ausländerrechtlichen Verwarnung (zum Teil noch während der Probezeit) und die finanzielle Situation davon ausgegangen ist, der Beschwerdeführer könne nicht als erfolgreich integriert gelten, auch wenn er Deutsch spricht und einer Beschäftigung nachgeht, verletzt dies kein Bundesrecht.