Citation: 1P.17/2006 30.05.2006 E. 3

3.1 Der Beschwerdeführer macht geltend, vor Obergericht seien auch neue Vorbringen zulässig gewesen. Es hätte daher auf die Beschwerde vollumfänglich eintreten müssen. Indem es das nicht getan habe, sei es in Willkür verfallen. Die Beschwerde bezieht sich insoweit offenbar auf Erwägung 7 des angefochtenen Entscheids. Das Obergericht legt dort dar, nicht einzutreten sei auf die Beschwerde hinsichtlich der gegen die eigentliche Verwertung vorgebrachten Rügen, da diese vor der Staatsanwaltschaft nicht geltend gemacht worden seien und der Instanzenweg daher nicht eingehalten worden sei. Der Beschwerdeführer hat insoweit kein rechtliches Interesse an der Behandlung der Beschwerde. Denn das Obergericht hat (a.a.O.) zu den vorgebrachten Rügen in einer Eventualerwägung gleichwohl Stellung genommen. Das Obergericht hat sich somit mit den neuen Vorbringen auseinander gesetzt. 3.2 Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, die vorzeitige Verwertung der Fahrzeuge sei "willkürlich im Sinne von § 250 StPO/LU", ist dies kaum verständlich und genügt die Beschwerde jedenfalls den Begründungsanforderungen von Art. 90 Abs. 1 lit. b OG nicht. Mit staatsrechtlicher Beschwerde kann Willkür im Sinne von Art. 9 BV gerügt werden, nicht dagegen die Verletzung von kantonalem Gesetzesrecht.