Citation: 8C_100/2024 E. 4

Die Vorinstanz erwog im Wesentlichen, das polydisziplinäre (internistische, angiologische, rheumatologische und psychiatrische) BEGAZ-Gutachten vom 21. Oktober 2022 mit Ergänzung vom 17. April 2023 sei insgesamt nachvollziehbar sowie plausibel begründet und voll beweiswertig. Gestützt darauf sei erstellt, dass sich die gesundheitliche Situation der Beschwerdeführerin seit der Venenthrombose im Mai 2008 nicht verändert habe. Zu beachten sei aber, dass im Rahmen der im Jahre 2011 erfolgten Zusprache der halben Rente ab März 2010 einzig ihre Arbeitsfähigkeit als Studentin bzw. Werkstudentin beurteilt worden sei. Eine Beurteilung der Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit sei erstmals im rheumatologischen Zentrum B.________-Gutachten vom 3. Juni 2014 erfolgt, wonach eine solche zu 100 % ganztags zumutbar gewesen sei. Diese Einschätzung decke sich mit derjenigen im BEGAZ-Gutachten vom 21. Oktober 2022. Somit liege kein Revisionsgrund im Sinne einer wesentlichen Veränderung des Gesundheitszustands vor. Indessen habe die Beschwerdeführerin im Juli 2022 an der Universität Zürich einen Master of Arts in Sozialwissenschaften erreicht. Damit liege im Vergleich zur erstmaligen Rentenzusprache per März 2010 aufgrund der veränderten beruflichen/erwerblichen Situation seit Juli 2022 ein Revisionsgrund vor und der Rentenanspruch sei zu prüfen.