Citation: 6B_985/2016 E. 1.2

1.2. Die Vorinstanz führt aus, die Staatsanwaltschaft habe in dem als Anklageschrift überwiesenen Strafbefehl nicht ausdrücklich schildern müssen, aufgrund welcher Umstände sie die subjektiven Tatbestandsmerkmale als gegeben erachtet habe, zumal die angeklagten Straftaten der Misswirtschaft und der Bevorzugung eines Gläubigers lediglich vorsätzlich erfüllt werden könnten. Im Übrigen würden die gegen den Beschwerdeführer erhobenen Vorwürfe in der Anklageschrift sowohl hinsichtlich des Tatbestandes der Misswirtschaft als auch desjenigen der Bevorzugung eines Gläubigers hinreichend umschrieben. Aufgrund dieser Schilderungen habe dem Beschwerdeführer klar sein müssen, aus welchen konkreten Gründen die Staatsanwaltschaft ihm vorsätzliches Handeln vorgeworfen habe (angefochtenes Urteil S. 19; vgl. auch erstinstanzliches Urteil S. 7 f., Akten des Strafgerichts act. 135 f.). Die Vorinstanz nimmt weiter an, die Anklageschrift spreche in Bezug auf den Tatbestand der Misswirtschaft zwar nicht wörtlich von einer argen Nachlässigkeit in der Berufsausübung oder Vermögensverwaltung. Sie werfe dem Beschwerdeführer indes ausdrücklich vor, spätestens ab Ende 2009 die Einreichung einer Überschuldungsanzeige gemäss Art. 725 Abs. 2 OR unterlassen und dadurch den Konkurs der A.________ AG verschleppt und die Überschuldung und Zahlungsunfähigkeit verschlimmert zu haben. Damit halte sie ihm eine konkrete arge Nachlässigkeit in der Berufsausübung vor (angefochtenes Urteil S. 6).