Citation: 6B_25/2023 E. 3.3.2

3.3.2. Der Beschwerdeführer führt aus, er sei im Jahre 2016 eingereist. Dies dürfe ihm nicht zum Nachteil gewichtet werden. Die Vorinstanz erwägt, dass der Beschwerdeführer in Deutschland geboren sei. Seine Eltern seien dort im Asylverfahren gewesen. Als er drei Monate alt gewesen sei, seien sie zurück nach Skopje, Nordmazedonien, gegangen. Dort habe er die Grund- und Mittelschule besucht und gelebt, bis er sich mit seiner Frau verlobt habe. Er habe keine Berufsausbildung gemacht. Er habe in Skopje als Kellner gearbeitet. Militärdienst habe er nie geleistet. Der Beschwerdeführer verfüge der Vorinstanz zufolge über die Aufenthaltsbewilligung B und befinde sich seit zwischenzeitlich bald 7 Jahren in der Schweiz. Er pflege vereinzelt Freundschaften mit Personen aus seinem Heimatland, unterhalte aber keine weitergehenden Beziehungen hier, die ihn wesentlich an die Schweiz binden würden. Er widme sich privat hauptsächlich dem Familienleben. Die Vorinstanz gelangt zum nachvollziehbaren Ergebnis, dass es sich bei der Aufenthaltsdauer des Beschwerdeführers zwar um eine längere Zeit handle, jedoch sei seine soziale Verbindung zur Schweiz nicht stark ausgeprägt.