Citation: 1C_460/2018 E. 4.4.2

4.4.2. Soweit die Vorinstanz schliesslich festhielt, entscheidend seien im Übrigen nicht die Beweggründe der Beschwerdeführer, sondern das gesetzwidrige Ergebnis, welches dadurch entstünde, wenn eine Bewilligung für eine neue Betriebsleiterwohnung erteilt würde, sind ihre Ausführungen ebenfalls nicht zu beanstanden. Die von den Beschwerdeführern grundsätzlich glaubhaft geltend gemachten wesentlich veränderten Verhältnisse seit der Abparzellierung, ändern an dieser Beurteilung nichts. Das Risiko, dass der Betrieb doch weitergeführt und der Wohnraum, welcher mit den Abparzellierung abgetrennt wurde, zur Bewirtschaftung des Landwirtschaftsbetriebs benötigt wird, sind die Beschwerdeführer bzw. der ehemalige Betriebsleiter selbst eingegangen. Sie müssen sich, entgegen ihrer Auffassung, das Verhalten des Vaters des Beschwerdeführers 1 anrechnen lassen und die Konsequenzen tragen. Unbehelflich ist in diesem Zusammenhang auch das Vorbringen der Beschwerdeführer, bereits bei der Abtretung im Jahre 2010 hätte der ehemalige Betriebsleiter nicht über genügend Wohnraum verfügt. Diesfalls hätte zwar keine Abparzellierung stattfinden dürfen, da nur Wohnraum, der nicht betriebsnotwendig ist, vom landwirtschaftlichen Gewerbe abgetrennt und aus dem Geltungsbereich des BGBB entlassen werden kann (vgl. Urteil 1C_262/2018 vom 3. Dezember 2018 E. 3.4 mit Hinweis). Dies ändert jedoch nichts am Ergebnis, wonach das Wohnhaus, sofern die Abparzellierung zu Unrecht erfolgt wäre, umso mehr zum landwirtschaftlichen Wohnraum hinzuzurechnen wäre.