Citation: 6B_1222/2016 E. 5.3

5.3. Sowohl im vorinstanzlichen Entscheid wie auch in der Anklageschrift vom 27. Januar 2015 wird hinreichend dargelegt, weshalb der Beschwerdeführer als mit seinem damaligen Geschäftspartner A.________ gleichberechtigter Gründer und Geschäftsführer der E.________ AG sowie später als Alleinaktionär und einziger Geschäftsführer der F.________ AG faktisches Organ war und damit die Voraussetzungen nach Art. 29 StGB erfüllte. Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, vermag diese Beurteilung nicht als bundesrechtswidrig erscheinen zu lassen. Unbehelflich ist etwa der Einwand, der strafrechtliche Begriff gehe über den zivilrechtlichen hinaus. Vielmehr besteht diesbezüglich Übereinstimmung zwischen Straf- und Zivilrecht (Philippe Weissenberger, BSK, Strafrecht, Band I, 3. Aufl. 2013, N. 11 zu Art. 29 StGB). Soweit der Beschwerdeführer rügt, es hätten primär die Verwaltungsräte in die Pflicht genommen werden müssen, kann ihm nicht gefolgt werden. Denn einerseits sagte er selbst aus, die Verwaltungsräte seien nie operativ tätig geworden; andererseits steht fest, dass er als Alleinaktionär der F.________ AG diese "Strohmänner" als Verwaltungsräte eingesetzt hatte. Insofern kann er - ungeachtet davon, ob die Verwaltungsräte auch strafrechtlich belangt würden - nichts zu seinen Gunsten daraus ableiten. Da er keine weiteren Einwände gegen die Schuldsprüche nach Art. 165 und 166 StGB erhebt, hat es damit sein Bewenden.