Citation: 5A_248/2023 E. 1

Der angefochtene Entscheid betrifft den Streit um die elterliche Sorge zwischen nicht miteinander verheirateten Eltern, die Errichtung einer Beistandschaft für ein minderjähriges Kind und die Anrechnung von Erziehungsgutschriften bzw. die Zuständigkeit der Kindesschutzbehörde zur Regelung dieser Punkte. Der Sorgerechtsstreit zwischen nicht miteinander verheirateten Eltern ist eine nicht vermögensrechtliche Zivilsache im Sinne von Art. 72 Abs. 1 BGG (Urteile 5A_239/2021 vom 29. November 2021 E. 1; 5A_241/2018 vom 18. März 2019 E. 1.2; 5A_139/2017 vom 31. August 2017 E. 1). Diese Qualifikation gilt auch für die übrigen erwähnten Punkte, denn diese regelt gemäss Art. 298b Abs. 3 ZGB ebenfalls die mit dem Sorgerechtsstreit befasste Kindesschutzbehörde. Vorbehalten bleibt die gerichtliche Zuständigkeit für die Unterhaltsklage (Urteil 5A_377/2021 vom 21. Februar 2022 E. 1). Das Appellationsgericht ist ein oberes Gericht, das als letzte kantonale Instanz auf Rechtsmittel hin entschieden hat (Art. 75 BGG). Der angefochtene Entscheid trifft die Beschwerdeführerin in ihren schutzwürdigen Interessen (Art. 76 Abs. 1 BGG). Er bejaht die Zuständigkeit der Kindesschutzbehörde und bestätigt deren Entscheid, soweit er auch in der Sache angefochten war, schliesst das Verfahren also ab (Art. 90 BGG). Die Beschwerdefrist ist eingehalten (Art. 100 Abs. 1 BGG).