Citation: 4C.19/2001 25.05.2001 E. A

A.- a) Mit rechtskräftigem Urteil vom 25. Mai 1994 sprach das Handelsgericht des Kantons Bern der X.________ AG eine Zinsforderung gegen die Kollektivgesellschaft Y.________ & Cie. zu. Grundlage dieser Zinsforderung war ein der Y.________ & Cie. von der X.________ AG Ende 1986 gewährtes Darlehen, wobei das Handelsgericht seinem rechtskräftigen Urteil eine Darlehenshöhe von Fr. 1'485'105. 60 zugrunde legte. Gesellschafter der Y.________ & Cie. waren neben A.________ (Beklagter) neun weitere Personen. b) Mit Zessionen vom 30. Juni 1993 trat die X.________ AG aus der ihr gegen die Y.________ & Cie. zustehenden Darlehensforderung zweimal einen Betrag von Fr. 480'000.--, mithin gesamthaft Fr. 960'000.--, an die deutsche Aktiengesellschaft E.________ AG (fortan [...]) ab. Gemäss dem die Bedingungen für diese Abtretungen regelnden Darlehens- und Pfandvertrag vom 14. Dezember 1993 wurde der Preis für die Zessionen auf den Betrag der abgetretenen Forderungen bestimmt und als Darlehen gestundet; die abgetretenen Forderungen wurden überdies der X.________ AG bis zur vollständigen Tilgung des Kaufpreises als Sicherheit verpfändet. Ob die abgetretenen Forderungen durch Verrechnung ganz oder teilweise getilgt wurden, ist umstritten. c) Nach Eintritt der Rechtskraft des eingangs erwähnten Handelsgerichtsurteils vom 25. Mai 1994 fanden zwischen der Y.________ & Cie. bzw. deren Kollektivgesellschaftern und der X.________ AG Verhandlungen über eine Rückzahlung des von Letzterer gewährten Darlehens und Entlassung der Gesellschafter der Y.________ & Cie. aus der Solidarhaft statt. Am 3. März 1995 kam es zu einem Vergleich zwischen der X.________ AG auf der einen sowie dem Beklagten und zwei weiteren Gesellschaftern der Y.________ & Cie. auf der anderen Seite. Darin verpflichteten sich die drei am besagten Vergleich beteiligten Gesellschafter der Y.________ & Cie. , ihre insgesamt 576, 5 X.________-Aktien auf die X.________ AG zu übertragen. Diese erklärte im Gegenzug, für ihre Forderung gegenüber der Y.________ & Cie. im Umfang des Anteils der drei Gesellschafter befriedigt worden zu sein und "für den Fall von Ausfällen bei dritten Gesellschaftern" auf die Geltendmachung des Ausfalls gegenüber den Vertragspartnern zu verzichten. Im Übrigen erklärten sich die Parteien als per Saldo aller Ansprüche auseinandergesetzt. Ob dieser Vergleich in Kenntnis und mit Zustimmung der E.________ AG und späterer Zessionarinnen auch die am 30. Juni 1993 abgetretenen Teilforderungen umfasste, ist umstritten. d) Am 25. April 1995 wurde über die Y.________ & Cie. der Konkurs eröffnet. Das Verfahren wurde gemäss Verfügung des Konkursrichters von Bern vom 23. Mai 1995 mangels Aktiven eingestellt und die Gesellschaft in der Folge liquidiert. Am 19. Oktober 1995 erfolgte die Löschung im Handelsregister. e) Am 28. September 1995 zedierte die E.________ AG die ihr am 30. Juni 1993 von der X.________ AG abgetretenen Forderungen gegen die Y.________ & Cie. an die deutsche V.________ GmbH weiter, welche am 16. März 1997 auch die Verpflichtungen aus dem zwischen der X.________ AG und der E.________ AG geschlossenen Darlehens- und Pfandvertrag übernahm. Am 15. Juni 1997 trat die V.________ GmbH die erwähnten Forderungen an die damals noch unter G.________ SA firmierende G.________ AG (Klägerin) ab. Diese notifizierte dem Beklagten die Zession mit Schreiben vom 13. August 1997 und forderte ihn als solidarisch haftenden Gesellschafter der konkursiten Y.________ & Cie. auf, den Betrag von Fr. 960'000.-- nebst Zins zu bezahlen. Der Beklagte widersetzte sich diesem Begehren.