Citation: 4A_588/2023 E. B

B.a. Mit Klage vom 8. August 2017 beantragte der Kläger dem Regionalgericht Maloja, es sei der Beklagte zu verpflichten, dem Kläger Fr. 799'965.-- nebst Zins zu 5% seit 10. September 2016 sowie Fr. 251'975.-- nebst Zins zu 5% seit 13. Dezember 2016 sowie die Betreibungskosten zu bezahlen. Zudem beantragte er die Beseitigung des Rechtsvorschlags in der Betreibung Nr. xxx des Betreibungs- und Konkursamts der Region Y.________ im Umfang der geltend gemachten Forderungen. Der Kläger machte geltend, die Parteien hätten einen Darlehensvertrag hinsichtlich des Erwerbs und des Um- und Ausbaus der Alp X.________ abgeschlossen und die Darlehenssumme sei zur Rückzahlung fällig. Nach Durchführung eines Beweisverfahrens hiess das Regionalgericht Maloja die Klage mit Urteil vom 21. Juni 2022 teilweise gut. Es qualifizierte das Rechtsverhältnis zwischen den Parteien als Darlehensvertrag und verpflichtete den Beklagten zur Rückzahlung des Betrages von Fr. 799'965.-- zzgl. 5% Zins seit 13. September 2016 an den Kläger sowie zur Bezahlung der Betreibungskosten. Zusätzlich beseitigte es in diesem Umfang den Rechtsvorschlag. B.b. Dagegen gelangte der Beklagte an das Kantonsgericht von Graubünden. Dieses hiess die Berufung mit Urteil vom 26. Oktober 2023 gut, hob das Urteil des Regionalgerichts Maloja vom 21. Juni 2022 auf und wies die Klage des Klägers vollumfänglich ab. Das Kantonsgericht überprüfte die Beweiswürdigung der Erstinstanz und kam zum Ergebnis, dass der Kläger den ihm obliegenden Hauptbeweis für einen Rückforderungsanspruch aus einem Darlehensvertrag nicht erbracht habe.