Citation: I 432/02 14.02.2003 E. 3

Die Rekurskommission hat aus der von Dr. med. M.________ beziehungsweise Dr. med. E.________ festgestellten Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin geschlossen, diese könne damit ein Erwerbseinkommen erzielen, bei dem sie mehr als zwei Drittel ihres früheren Lohnes verdienen würde. Eine Überprüfung bestätigt diese Einschätzung. 3.1 Da die Beschwerdeführerin im Verfügungszeitpunkt keiner Erwerbstätigkeit mehr nachgegangen war und ihren Wohnsitz nach K.________ verlegt hatte, ist der Invaliditätsgrad mittels Tabellenwerten des Bundesamtes für Statistik zu ermitteln. Geht man davon aus, dass sie als Gesunde weiterhin als Selbstständigerwerbende, eventuell als Ladenbesitzerin oder Ähnliches tätig gewesen wäre, rechtfertigt es sich trotz mangelnder Berufsausbildung angesichts der in einer solchen Position notwendigen Erfahrung von einem Anforderungsniveau 3 (Berufs- und Fachkenntnisse vorausgesetzt) der Tabelle TA1 der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung 2000 und somit von einem monatlichen Bruttoeinkommen von Fr. 4'578.- auszugehen. 3.2 Da die Versicherte wegen der gestellten Diagnosen nur noch eine leichte Arbeit verrichten sollte, ist für die Bestimmung des Invalideneinkommens vom Anforderungsniveau 4 auszugehen und davon ein behinderungsbedingter Abzug von 15 % vorzunehmen. Das ergibt einen Wert von Fr. 3109.- pro Monat (Fr. 3658.- x 0.85) oder einen Invaliditätsgrad von 32 %. Damit wurde der Anspruch auf eine Invalidenrente zu Recht verneint.