Citation: 5A_146/2018 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz hat festgestellt, dass das Betreibungsamt am 8. September 2010 in der Betreibung Nr. zzz (Gläubiger: Kanton Aargau, vertreten durch die Finanzverwaltung U.________) die Pfändung (von Einkommen und Vermögenswerten) vorgenommen habe. Der Schuldner sei zur Sitzung erschienen, habe trotz entsprechender Aufforderung dem Betreibungsbeamten jedoch jegliche Auskunft über seine Einkommens- und Vermögensverhältnisse verweigert. Am 1. Oktober 2010 habe der Kanton Aargau (vertreten durch die Obergerichtskasse) in der Betreibung Nr. xxx das Fortsetzungsbegehren gestellt und daher aufgrund von Art. 110 Abs. 1 SchKG an der Pfändung teilgenommen. Die Pfändungsurkunde sei dem Schuldner am 20. Oktober 2010 zugestellt, aber von ihm nicht abgeholt worden; er habe gegen die Pfändung auch keine Beschwerde erhoben. Nachdem der (in Betreibung Nr. zzz) pfändende Gläubiger seine Betreibung zurückgezogen hatte, sei die zu dessen Gunsten vollzogene Pfändung dahingefallen. Auf die Pfändung zu Gunsten des daran teilnehmenden Beschwerdegegners habe dieser Vorgang keinen Einfluss gehabt. Nachdem der Beschwerdegegner am 18. März 2011 den Verzicht auf die Verwertung erklärt hatte, habe das Betreibungsamt ihm einen Verlustschein ausgestellt; auch dagegen habe der Beschwerdeführer keine Beschwerde erhoben.