Citation: 8C_86/2020 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer macht geltend, abgesehen davon, dass weder im Vergleich vom 5. Dezember 2011 noch im Berechnungsblatt vom 2. November 2011 festgehalten worden sei, seine zumutbare Arbeitsfähigkeit habe in der angestammten Tätigkeit noch lediglich 70 % betragen, hätten sich die erwerblichen Verhältnisse in der Tat verändert. Dies reiche aber nicht aus, da sich der Invaliditätsgrad nicht um 5 % verändert habe. Der Vergleich aus dem Jahre 2011 basiere gemäss Bericht der Suva vom 2. November 2011 auf einem Validenlohn von Fr. 74'750.- und einem Invalidenlohn von Fr. 61'000.-, was eine Erwerbseinbusse von Fr. 13'750.- und einen Invaliditätsgrad von 18 % ergebe. Gemäss Verfügung vom 20. März 2018 hätten im Jahre 2017 der Validenlohn Fr. 77'675.- und der Invalidenlohn Fr. 66'940.- betragen, was eine Erwerbseinbusse von Fr. 10'735.- und einen Invaliditätsgrad von 14 % ergebe. Der Vergleich (der effektiven Zahlen) zwischen den Jahren 2011 und 2017 ergebe, dass sich der Invaliditätsgrad lediglich um 4 % reduziert habe. Dementsprechend sei der Grenzwert von 5 % nicht erreicht, weshalb die Voraussetzungen für eine Revision nach Art. 17 ATSG nicht gegeben seien. Der Invaliditätsgrad von 25 % habe keine Bedeutung, da dieser Wert vergleichsweise festgesetzt worden sei und zwar vor dem bekannten Hintergrund, dass der effektive Invaliditätsgrad lediglich 18 % betragen habe. Dementsprechend müsse bei der Frage einer wesentlichen Änderung vom damals bekannten Invaliditätsgrad von 18 % ausgegangen werden.