Citation: 5F_8/2015 E. 4.2

4.2. Nicht nur in den Ziffern 1.2.1 und 1.2.2, sondern auch in Ziffer 1.2.3 seines Urteils 5A_658/2014 vom 6. Mai 2015 stellt das Bundesgericht "bloss" die Verletzung der Persönlichkeit des Gesuchstellers 1 fest, ohne die Widerrechtlichkeit der Verletzung zu erwähnen. Wie das Bundesgericht feststellt, nimmt der Gesuchsteller 1 an Ziffer 1.2.3 keinen Anstoss. In seiner Beschwerde an das Bundesgericht erklärt er auf Seite 204 in Randziffer 633 unter Hinweis auf BGE 126 III 305 E. 4a S. 306 denn auch selbst, die Verletzung fremder Persönlichkeitsrechte sei "grundsätzlich stets widerrechtlich", weshalb "einer Klage auf Feststellung der Persönlichkeitsverletzung" nur dann nicht entsprochen werden dürfe, wenn der Verletzer Rechtfertigungsgründe nachweist, welche die "an sich gegebene Widerrechtlichkeit zu beseitigen vermögen" (vgl. auch Urteil 5A_658/2014 vom 6. Mai 2015 E. 8.1). Wie das Bundesgericht angesichts dessen in Gutheissung der Beschwerde Persönlichkeitsverletzungen hätte feststellen können, ohne dass damit auch die Widerrechtlichkeit der Verletzung feststeht, vermag der Gesuchsteller 1 nicht zu erklären. Unter diesen Umständen ist weder unter dem Titel der Berichtigung (Art. 129 Abs. 1 BGG) noch unter demjenigen der Revision (Art. 121 Bst. b BGG) ersichtlich, welches praktische Interesse der Gesuchsteller 1 daran hat, dass das Bundesgericht (allein) in den Ziffern 1.2.1 und 1.2.2 des Urteils 5A_658/2014 korrigierende Eingriffe vornimmt. Auch in dieser Hinsicht ist auf das Gesuch nicht einzutreten.