Citation: 1P.725/2000 14.12.2000 E. 2

2.- Eine Revision kann ferner verlangt werden, wenn das Gericht in den Akten liegende erhebliche Tatsachen aus Versehen nicht berücksichtigt hat (Art. 136 lit. d OG). Der Gesuchsteller macht sinngemäss geltend, es sei anzunehmen, dass das Bundesgericht das eingereichte psychiatrische Gutachten über seine vorübergehende, psychisch bedingte Prüfungsuntauglichkeit bzw. die daraus hervorgehenden wesentlichen Tatsachen versehentlich ausser Acht gelassen habe; denn es habe das dem Gesuchsteller angeblich zustehende "Recht des Prüfungskandidaten zum Rücktritt vom Examen nach erfolgtem Prüfungsantritt aus medizinischen Gründen" nicht angemessen berücksichtigt. Andernfalls hätte es feststellen müssen, dass die Nichtberücksichtigung des Arztzeugnisses den Anspruch auf rechtliches Gehör verletze. Damit behauptet der Gesuchsteller nicht, das Bundesgericht habe bei den Akten liegende erhebliche Tatsachen versehentlich ausser Acht gelassen (vgl. dazu BGE 122 II 17 E. 3; 115 II 399 E. 2a). Vielmehr wirft er dem Bundesgericht vor, es habe das psychiatrische Zeugnis bzw. die daraus hervorgehenden Tatsachen zu Unrecht als nicht entscheidwesentlich erachtet, weil es sein behauptetes "Rücktrittsrecht" nicht angemessen berücksichtigt habe. Dies betrifft die rechtliche Beurteilung. Die Revision ist indessen nicht zulässig, um eine angeblich unrichtige Rechtsauffassung des Bundesgerichts oder eine angeblich unrichtige rechtliche Würdigung von richtig aufgefassten Tatsachen zu korrigieren (BGE 122 II 17 E. 3; 101 Ib 220 E. 1; 96 I 279 E. 3 S. 280, je mit Hinweisen).