Citation: 9C_348/2021 E. 3

Zu beurteilen ist mit Blick auf den Wohnsitz der Versicherten in Österreich ein internationaler Sachverhalt, weshalb das Abkommen zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft einerseits und der Europäischen Gemeinschaft und ihren Mitgliedstaaten andererseits über die Freizügigkeit (FZA; SR 0.142.112.681) und basierend darauf die Verordnung (EG) Nr. 883/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 29. April 2004 zur Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit (VO [EG] 883/2004; SR 0.831.109.268.1) zur Anwendung kommen (eingehend: BGE 144 V 127 E. 4.1). Nach - nicht offensichtlich unrichtiger, und für das Bundesgericht deshalb bindender (soeben E. 2) - Feststellung der Vorinstanz bezieht die Beschwerdeführerin einzig Rentenleistungen der eidgenössischen Invalidenversicherung. Sie ist demnach in der Schweiz obligatorisch krankenversichert (Art. 24 Abs. 2 lit. a der Verordnung [EG] Nr. 883/2004). Die Vorinstanz hat die demnach anwendbaren, massgeblichen nationalen Rechtsgrundlagen betreffend die Übernahme von Arzneimitteln durch die obligatorische Krankenpflegeversicherung im angefochtenen Urteil zutreffend wiedergegeben. Darauf wird verwiesen (Art. 109 Abs. 3 Satz 2 BGG).