Citation: 8C_355/2009 01.09.2009 E. 3

3.1 Den Einwendungen der Beschwerdeführerin ist zunächst zu entgegnen, dass die Expertise des Medizinischen Zentrums R.________ vom 28. Dezember 2006 von der zuständigen IV-Stelle ohne Mitwirkung der SUVA eingeholt wurde, weshalb insoweit nicht ein "internes" Sachverständigengutachten vorgelegen haben konnte. Sodann kamen die Ärzte des Medizinischen Zentrums R.________ zwar in Abweichung der Vorakten (unter anderem des Berichts des Dr. med. E.________ vom 21. Mai 2004) zum Schluss, die Versicherte sei im angestammten Beruf spätestens einen Monat nach dem Unfall vom 28. Juni 2003 wieder arbeitsfähig gewesen. Diese anderslautende Einschätzung der Arbeitsfähigkeit lässt die Expertise des Medizinischen Zentrums R.________ jedoch nicht von vornherein als beweisuntauglich erscheinen. Der weitere Einwand, der neurologische Sachverständige des Medizinischen Zentrums R.________ sei dem von der psychiatrischen Expertin geäusserten Verdacht auf eine Apraxie und hirnorganische Störung (der Versicherten fiel es schwer, einfache Handlungen nachzuahmen oder einen Würfel abzuzeichnen; vgl. Bericht der Frau Dr. med. L.________ vom 18. Dezember 2006) nicht nachgegangen, ist aktenwidrig. In der interdisziplinären Zusammenfassung des Medizinischen Zentrums R.________-Gutachtens wird zu diesem Punkt zumindest auf ergänzende neurologische Auskünfte hingewiesen und im Übrigen in Übereinstimmung mit den fachärztlichen Berichten der Frau Dr. med. I.________ vom 22. September 2003 und des Prof. Dr. med. M.________ vom 17. Februar 2005 festgehalten, es liessen sich keine neurologischen Defizite objektivieren; die Auswertung des "Mini Mental Status" belegte zudem keine dementiellen Erscheinungen. Der Umstand schliesslich, dass den Sachverständigen des Medizinischen Zentrums R.________ möglicherweise nicht sämtliche medizinischen Unterlagen zur Verfügung standen, schmälert allenfalls den Beweiswert des Gutachtens, nicht aber in grundsätzlicher Weise deren Verwertbarkeit. Dasselbe gilt für die Berichte des SUVA-Kreisarztes Dr. med. E.________ vom 21. Mai 2004 und 18. Januar 2005.