Citation: 7B.19/2005 12.05.2005 E. 3

3.1 Der Beschwerdeführer macht geltend, die kantonale Aufsichtsbehörde habe verkannt, dass das Bundesgericht (II. Öffentlichrechtliche Abteilung) in dem von ihr abgewarteten und erwähnten Entscheid vom 30. August 2004 (2P.59/2004) über den steuerrechtlichen Wohnsitz für die Zeitspanne vom 1. April 1994 bis Ende 2001 zu befinden gehabt habe, wogegen hier die Frage des Wohnsitzes im Frühjahr 2004 zu beantworten sei. Dieses Vorbringen stösst insofern ins Leere, als dem angefochtenen Entscheid deutlich zu entnehmen ist, dass sich die tatsächlichen Feststellungen (insbesondere etwa zum Aufenthalt des Beschwerdeführers unter der Woche) auf den Zeitpunkt der strittigen Zustellungen der Zahlungsbefehle (27. Februar bzw. 12. März 2004) beziehen. Anders verhält es sich einzig mit dem Hinweis auf die Aktivität im Turnverein von A.________, zu der die Vorinstanz jedoch ausdrücklich festhält, sie habe bis vor einigen Jahren bestanden. 3.2 Mit seinem Vorbringen, er sei im Einwohnerregister von A.________ nicht mehr (als Wochenaufenthalter) eingetragen, widerspricht der Beschwerdeführer in unzulässiger Weise der gegenteiligen Feststellung im angefochtenen Entscheid, von der er nicht geltend macht, sie sei in Verletzung einer bundesrechtlichen Beweisvorschrift zustande gekommen oder beruhe auf einem offensichtlichen Versehen. Seine Erklärungen, er pendle seit "Frühjahr 2004" täglich zwischen C.________ und seinem Arbeitsort A.________ und mache seine Einkäufe und Besorgungen für den täglichen Bedarf im Kanton Z.________, was sich aus den von ihm eingereichten Kassenbelegen vom 15., 18., 19., 20. und 21. Januar 2005 ergebe, sind von vornherein unbehelflich: Sie betreffen Tatsachen, die in die Zeit nach Zustellung der Zahlungsbefehle fielen, macht doch der Beschwerdeführer, der ohne nähere Präzisierung vom "Frühjahr 2004" spricht, nicht etwa geltend, bereits Ende Februar bzw. in der ersten Märzhälfte täglich nach C.________ zurückgekehrt zu sein. Sollte letzteres der Fall gewesen sein, hätte er im Übrigen allen Anlass gehabt, schon in seiner Beschwerde an die kantonale Aufsichtsbehörde darauf hinzuweisen, so dass das heutige Vorbringen als im Sinne von Art. 79 Abs. 1 zweiter Satz OG neu und daher unzulässig erschiene. In die Zeit nach der Zustellung der Zahlungsbefehle fiel ebenso die vom Beschwerdeführer erwähnte Mahnung der Ausgleichskasse des Kantons Bern vom 14. Mai 2004, die ihm an seine Adresse in C.________ gesandt worden sei. 3.3 Unbehelflich ist schliesslich auch der Einwand, entgegen den Ausführungen der Vorinstanz bestehe weder eine Haus- noch eine Interessengemeinschaft zwischen den Gesellschaftern der Kollektivgesellschaft Erben X.________. Bei dem - übrigens in zeitlicher Hinsicht nicht näher substantiierten - Hinweis des Beschwerdeführers auf den unter den Gesellschaftern bezüglich des Fortbestandes der Gesellschaft entstandenen Streit handelt es sich um ein unzulässiges neues Vorbringen. 3.4 Dass die Annahme der kantonalen Aufsichtsbehörde, er habe im Zeitpunkt der strittigen Zustellungen der Zahlungsbefehle in A.________ Wohnsitz gehabt, angesichts ihrer nach dem Gesagten für die erkennende Kammer verbindlichen tatsächlichen Feststellungen gegen Bundesrecht verstosse, legt der Beschwerdeführer nicht dar.