Citation: 5A_417/2023 E. 1

Die Beschwerdeführerin ist die Mutter einer im April 2022 geborenen Tochter und Inhaberin der alleinigen elterlichen Sorge. Mit Schreiben vom 24. Mai 2022 und 22. September 2022 wurde sie von der KESB Frauenfeld aufgefordert, für die Anerkennung der Vaterschaft durch den Vater besorgt zu sein. Am 16. Dezember 2022 wurde sie persönlich angehört und teilte dabei mit, dass sie den Vater kenne, es aber für das Kind nicht gut wäre, wenn dieser es anerkennen und Unterhalt bezahlen müsste; sie wolle den Namen des Vaters nicht nennen und sei mit der Errichtung einer Beistandschaft für das Kind nicht einverstanden. Mit Entscheid vom 15. Februar 2023 errichtete die KESB Frauenfeld für das Kind eine Beistandschaft nach Art. 308 Abs. 2 ZGB und erteilte der eingesetzten Beiständin u.a. den Auftrag, für die Feststellung des Kindesverhältnisses zum Vater und die Wahrung des Unterhaltsanspruches zu sorgen. Die hiergegen erhobene Beschwerde wies das Obergericht des Kantons Thurgau mit Entscheid vom 24. April 2023 ab.