Citation: 2C_16/2018 E. 3.1

3.1. Auch im Anwendungsbereich des FZA (SR 0.142.112.681) kann die Niederlassungsbewilligung widerrufen werden, wenn der Ausländer zu einer längerfristigen Freiheitsstrafe, d.h. zu einer solchen von mehr als einem Jahr (BGE 139 I 145 E. 2.1 S. 147), verurteilt worden ist (Art. 2 Abs. 2 i.V.m. Art. 63 Abs. 1 lit. a und Art. 62 lit. b AIG [SR 142.20]; vgl. ferner Art. 24 der Verordnung vom 22. Mai 2002 über die Einführung des freien Personenverkehrs [VEP; SR 142.203]). Der Widerrufsgrund kommt bei ausländischen Personen auch dann zum Tragen, wenn sie sich - wie der Beschwerdeführer - seit mehr als 15 Jahren ununterbrochen und ordnungsgemäss in der Schweiz aufhalten (Art. 63 Abs. 2 AIG). Vorliegend ist nicht bestritten, dass der Beschwerdeführer durch seine wiederholte Delinquenz einen Widerrufsgrund gesetzt hat. Schon aufgrund der Strafurteile des Bezirksgerichts Hinwil vom 9. Dezember 2010 (u.a. Verurteilung zu einer Freiheitsstrafe von 21 Monaten) und des Obergerichts Zürich vom 27. Januar 2017 (u.a. Verurteilung zu einer Freiheitsstrafe von 36 Monaten) erfüllt er den Widerrufsgrund nach Art. 63 Abs. 1 lit. a AIG i.V.m. Art. 62 lit. b AIG (BGE 139 I 31 E. 2.1 S. 36). Unter Anrufung von Art. 96 AIG, Art. 5 Anhang I FZA sowie Art. 8 EMRK rügt der Beschwerdeführer denn auch nur die Annahme der Vorinstanz, dass der Widerruf auch als verhältnismässig anzuschauen sei.