Citation: 9C_603/2024 E. 4.2.2

4.2.2. Nicht beigepflichtet werden kann den Beschwerdeführern auch, soweit sie den Standpunkt vertreten, eine Heilung der in der fehlenden Zustellung des Protokolls begründeten Gehörsverletzung sei ausgeschlossen, weil der Verstoss schwer wiege, indem das BAKOM verpflichtet gewesen wäre, ihnen das Protokoll zeitnah und aus eigenem Antrieb auszuhändigen. Mit der Vorinstanz ist hinsichtlich der Schwere des Verstosses als entscheidend zu betrachten, dass die Beschwerdeführer bereits anlässlich des Augenscheins mündlich vom Protokollinhalt, der sich im Wesentlichen auf die Feststellung der Existenz eines zum Empfang geeigneten Gerätes beschränkte, Kenntnis erhielten. Zudem wurde ihnen Gelegenheit gegeben, sich dazu zu äussern und Ergänzungen bzw. Berichtigungen zu verlangen (zu den diesbezüglichen Rechten der Parteien im Verwaltungsjustizverfahren: BGE 142 I 86 E. 2.3). Eine gravierende und damit unheilbare Gehörsverletzung liegt unter diesen Umständen nicht vor.