Citation: 1C_167/2020 E. 5.1

5.1. Weiter macht der Beschwerdeführer einen Verstoss gegen das Willkürverbot (Art. 9 BV) geltend, da die Vorinstanz den effektiven und konkreten Einfluss der Medikamente auf seine Fahreignung nicht untersucht und einen solchen leichthin angenommen habe. Seit Jahren sei er auf die Medikamente angewiesen, welche auf ihn abgestimmt seien und deren Dosierung heute deutlich geringer sei als früher. Ausserdem verfüge er über einen ungetrübten automobilistischen Leumund und habe er sich stets als sicherer und zuverlässiger Fahrer gezeigt. Mit diesen Vorbringen habe sich die Vorinstanz in Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) jedoch nicht auseinandergesetzt. Überdies habe sie die Nichtberücksichtigung dieser Argumente nicht hinreichend begründet und auch damit gegen Art. 29 Abs. 2 BV verstossen. Mangels Darlegung klarer Motive für die Abweisung der Beschwerde im angefochtenen Urteil sei er sodann nicht in der Lage gewesen, dieses sachgerecht anzufechten.