Citation: 9C_667/2017 E. 2

Für das Valideneinkommen als medizinische Praxisassistentin setzte das kantonale Gericht ein jährliches Einkommen von Fr. 63'548.75 bei einem Pensum von 100 % ein. Dieser Wert basierte auf den Tabellenlöhnen der vom Bundesamt für Statistik periodisch durchgeführten Lohnstrukturerhebung (LSE) 2012, Tabelle TA1, Sektor 3, "86-88 Gesundheits- und Sozialwesen", Kompetenzniveau 2 (u.a. praktische Tätigkeiten wie Verkauf/Pflege/Datenverarbeitung und Administration), Frauen. Bezüglich des Invalideneinkommens legte die Vorinstanz zunächst allgemein und unter Bezugnahme auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung dar, dass grundsätzlich vom tatsächlich erzielten Verdienst auszugehen ist, soweit die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität eine Erwerbstätigkeit ausübt. Konkret kam sie sodann zum Schluss, dass die Beschwerdeführerin ihre verbliebene Arbeitsfähigkeit in ihrem aktuellen Arbeitsverhältnis in zumutbarer Weise voll ausschöpfe, dieses stabil und die Auszahlung eines Soziallohns zu verneinen sei. In der Folge setzte sie das Invalideneinkommen " (a) uf der Basis des (...) ermittelten Jahreseinkommens für ein 100 %-Pensum als medizinische Praxisassistentin" fest, was für ein 40 %-Pensum einen Jahreslohn von Fr. 25'419.50 ergebe (Fr. 63'548.75 : 100 x 40). Aus dem Vergleich der so errechneten Validen- und Invalideneinkommen resultierte eine Erwerbseinbusse von Fr. 38'128.75, entsprechend einem Invaliditätsgrad von 60 %.