Citation: 9C_437/2024 E. 4.1

4.1. Die Beschwerdeführerin bringt im Wesentlichen vor, während der Beschlagnahme habe sie gemäss Art. 266 Abs. 4 StPO (SR 312.0) über die betroffenen Guthaben und über die darauf entfallenden Erträge nicht (mehr) verfügen und insbesondere von der Bank keine entsprechende Zahlung verlangen können. Daher seien ihre Ansprüche gegenüber der Bank, solange die Beschlagnahme der Bankguthaben bestanden und die Einziehung der Vermögenswerte (vgl. Art. 263 Abs. 1 lit. d StPO, Art. 69 ff. StGB) gedroht habe, unsicher und wirtschaftlich wertlos gewesen. Die Ertragsgutschriften hätten keinen Vermögenszugang (im Sinne der Reinvermögenszugangstheorie) bewirkt, solange sie (die Beschwerdeführerin) selbst keine Verfügungsmacht über die entsprechenden Forderungen gehabt habe. Zudem verletze die Berücksichtigung der beschlagnahmten Bankguthaben resp. die Aufrechnung der darauf entfallenden Erträge als steuerbares Einkommen den Grundsatz der Besteuerung nach der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit (Art. 127 Abs. 2 BV).