Citation: 5A_131/2010 30.07.2010 E. 7

Die Beschwerdeführer stellen schliesslich das Begehren, es sei das Konkursamt Obwalden anzuweisen, die Anordnung der Siegelung der Geschäftsräumlichkeiten der V.________strasse xx in W.________ aufzuheben. Aus dem angefochtenen Entscheid ergibt sich jedoch nicht, dass dasselbe Begehren bereits vor Vorinstanz gestellt worden wäre; folglich handelt es sich um eine neues und mithin unzulässiges Begehren (Art. 99 Abs. 2 BGG), auf welches nicht einzutreten ist. Wird das Bundesgericht mit einer Beschwerde angegangen, auf welche es nicht eintreten kann, ist ihm nach dem Wegfall seiner Oberaufsichtsfunktion gemäss Art. 15 altSchKG nicht mehr gestattet, die allfällige Nichtigkeit eines unterinstanzlichen Entscheids festzustellen (BGE 135 III 46 E. 4.2 S. 48).