Citation: 4A_449/2017 E. 6.3.4

6.3.4. Schliesslich rügt der Beschwerdeführer eine Verletzung von Art. 42 Abs. 2 OR, da gestützt auf die IV-Belege und die LSE-Tabellen genügend Anhaltspunkte für eine gerichtliche Schätzung des Valideneinkommens zur Verfügung gestanden hätten. Der Beschwerdeführer scheint zu verkennen, dass er auch im Rahmen von Art. 42 Abs. 2 OR soweit möglich und zumutbar alle Umstände zu behaupten hat, die Indizien für den Bestand eines Schadens darstellen und die Schätzung des Umfangs des Schadens erlauben. Er kann nicht ohne nähere Angaben Schadenersatzforderungen in beliebiger Höhe stellen (BGE 140 III 409 E. 4.3.1. S. 416 mit Hinweisen). Diesen Anforderungen ist der Beschwerdeführer mit seinen rudimentären Angaben im erstinstanzlichen Verfahren (vgl. E. 6.2) nicht nachgekommen.