Citation: 5A_61/2018 E. 2.2

2.2. D ie Kritik des Beschwerdeführers am Vorgehen des Betreibungsamts Altendorf Lachen ist nicht gerechtfertigt. Betreibungsurkunden können auf unterschiedliche Art und Weise zugestellt werden. Gemäss Art. 72 Abs. 1 SchKG geschieht die Zustellung des Zahlungsbefehls durch den Betreibungsbeamten, einen Angestellten des Amtes oder durch die Post (vgl. sodann Art. 64 Abs. 2, Art. 66 Abs. 3 und 4 SchKG). Dass das Betreibungsamt vorliegend eine erste Zustellung durch die Post vorgenommen hat, ist daher nicht zu beanstanden. Es steht im Ermessen des Betreibungsamts, auf eine Einladung zur Abholung des Zahlungsbefehls auf dem Amt (wozu der Betriebene nicht verpflichtet ist) gänzlich zu verzichten oder von dieser Möglichkeit erst dann Gebrauch zu machen, wenn eine Zustellung zuvor einmal oder mehrere Male erfolglos auf anderem Weg versucht worden ist. Au ch wenn der Betriebene praxisgemäss zur Entgegennahme des für ihn bestimmten Zahlungsbefehls auf dem Amt eingeladen werden darf, besteht auf Erhalt einer (vorgängigen) Abholungseinladung kein Anspruch (vgl. BGE 138 III 25 E. 2.1; 136 III 155 E. 3.1 sowie das vom Beschwerdeführer selbst angeführte Urteil 5A_698/2016 vom 6. Dezember 2016 E. 2.1).