Citation: 7B_187/2022 E. 2.7

2.7. Hinsichtlich der weiteren Erhöhung der Strafe von 3 Jahren auf 9 Jahre zufolge der mehrfachen, teils versuchten sexuellen Nötigungen, ist ebenso wenig eine Ermessensverletzung erkennbar. Die vom Beschwerdeführer geltend gemachte Verletzung des Doppelverwertungsverbots in Bezug auf das Vertrauensverhältnis ist nicht erkennbar. Die Vorinstanz durfte im Rahmen der Strafzumessungserwägungen darauf eingehen, wie der für den Nötigungstatbestand erforderliche Druck auf das Opfer entstanden ist. Zur Entscheidungsfreiheit des Beschwerdeführers, die Taten zu begehen, gilt das bereits Ausgeführte. Schliesslich ist auch die Erhöhung der Strafe um ein Jahr für den Tatbestand der mehrfachen, teils versuchten, sexuellen Handlungen mit einem Kind in keiner Weise zu beanstanden. Die Vorinstanz gelangt aufgrund der Tatkomponenten zu einer Strafe von 10 Jahren Freiheitsstrafe und reduziert diese aufgrund der Täterkomponenten, deren Gewichtung der Beschwerdeführer nicht beanstandet, um 3 Jahre auf 7 Jahre Freiheitsstrafe. Gestützt auf das Verbot der reformatio in peius belässt die Vorinstanz die Strafe bei der von der ersten Instanz ausgefällten Freiheitsstrafe von 6 Jahren. Diese Strafe hält vor Bundesrecht stand.