Citation: 6B_795/2014 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz erwägt, soweit der Beschwerdeführer einwende, der Teppichfund hätte als Zufallsfund nicht gegen ihn verwendet werden dürfen, bringe er eine Rüge im Sinne von Art. 278 Abs. 4 StPO vor, die in einem allfälligen Beschwerdeverfahren zu klären gewesen wäre. In jenem Verfahren und nicht vom Sachgericht sei zu prüfen, ob zu Unrecht keine Genehmigung für die Verwertung eines Zufallsfunds eingeholt worden sei. Nachdem der Beschwerdeführer gegen den vorinstanzlichen Beschluss vom 21. März 2013 keine Beschwerde erhoben habe, könne diese Frage im Berufungsverfahren nicht mehr aufgeworfen werden (Urteil E. 2.2.2.1. S. 9). Bei der Sicherstellung der Teppiche handle es sich aber ohnehin nicht um einen Zufallsfund im Sinne von Art. 278 StPO (Urteil E. 2.2.2.2. S. 9-11). Selbst wenn ein Zufallsfund gegeben wäre, hätte dies nicht die Unverwertbarkeit der Beweise zur Folge. Bei der Genehmigung von Zufallsfunden handle es sich um eine Gültigkeitsvorschrift im Sinne von Art. 141 Abs. 2 StPO, wobei vorliegend die Schwere der Straftat (Katalogtat nach Art. 269 Abs. 2 StPO) für die Verwertung spreche (Urteil E. 2.2.2.3. S. 11).