Citation: 6B_561/2022 E. 2.4

2.4. Die Rüge des Beschwerdeführers erweist sich als unbegründet. Es ist unbestritten, dass der Beschwerdeführer zum Zeitpunkt der Anordnung der Landesverweisung nicht über das Schweizer Bürgerrecht verfügt hat. Dies wird vom Beschwerdeführer auch nicht geltend gemacht. Er stützt seine Argumentation einzig darauf, er wäre ohne die Diskriminierung der Frauen im früheren Schweizer Bürgerrecht bereits bei seiner Geburt Schweizer Bürger gewesen. Die Vorinstanz stellt ebenfalls fest, dass der Beschwerdeführer italienischer Staatsangehöriger und in der Schweiz Inhaber einer Niederlassungsbewilligung C ist. Gestützt auf den verbindlich festgestellten Sachverhalt (Art. 105 Abs. 1 BGG) ist der Beschwerdeführer demnach Ausländer i.S.v. Art. 66a Abs. 1 StGB (vgl. ZURBRÜGG/HRUSCHKA, in: Basler Kommentar, Strafrecht I, 4. Aufl. 2019, N. 63 vor Art. 66a-66d StGB). Die Vorinstanz sieht aufgrund der Bürgerrechte der Mutter und der Grossmutter des Beschwerdeführers zu Recht nicht von einer Landesverweisung ab und hält fest, nur ein effektiv bestehendes Schweizer Bürgerrecht schliesse die Landesverweisung aus. Die Beschwerde ist in diesem Punkt abzuweisen, soweit darauf einzugehen ist. Die übrigen Rügen des Beschwerdeführers im Zusammenhang mit der Landesverweisung sind infolge Rückweisung der Sache zu neuer Beurteilung an die Vorinstanz zum jetzigen Zeitpunkt nicht zu behandeln.