Citation: 5A_107/2023 E. 1

Angefochten ist der Endentscheid (Art. 90 BGG) einer letzten kantonalen Instanz (Art. 75 BGG) über vermögensrechtliche Nebenfolgen der Scheidung (Kindesunterhalt). Dabei handelt es sich um eine Zivilsache (Art. 72 Abs. 1 BGG). Der Streitwert bestimmt sich, unabhängig davon, wie die Vorinstanz entschieden hat und welcher Betrag vor Bundesgericht noch streitig ist (BGE 137 III 47 E. 1.2.2), nach den Begehren, die vor der Vorinstanz streitig geblieben waren (Art. 51 Abs. 1 Bst. a BGG). Vor Vorinstanz beantragte die Beschwerdeführerin die Feststellung, dass sie nicht in der Lage sei, zum Unterhalt der Kinder beizutragen, falls ihr - dies ist nunmehr unbestritten - die Obhut über die beiden Kinder nicht zugesprochen wird. Mit Blick darauf liegt der Streitwert unzweifelhaft über Fr. 30'000.-- (Art. 74 Abs. 1 Bst. b BGG). Die Beschwerde in Zivilsachen ist somit zulässig. Die Beschwerdeführerin ist zur Beschwerde legitimiert (Art. 76 Abs. 1 BGG); sie hat diese rechtzeitig erhoben (Art. 100 Abs. 1 BGG i.V.m. Art. 46 Abs. 1 Bst. c BGG).