Citation: U 479/05 06.02.2007 E. 7

7.1 Am 13. Februar 1999 musste die Versicherte ihren Personenwagen verkehrsbedingt anhalten, worauf der nachfolgende Personenwagens mit dem Heck ihres Autos kollidierte. Gemäss der Unfallanalyse des Experten C.________, Ingenieur HTL, vom 27. April 2000 betrug die kollisionsbedingte Geschwindigkeitsänderung "Delta-v" des Fahrzeugs der Beschwerdeführerin zwischen 4,5 und 7,5 km/h. Nach dem Unfall ist die Versicherte mit ihrem Auto zur Arbeit weiter gefahren. 7.2 In der Praxis werden Auffahrkollisionen auf ein (haltendes) Fahrzeug regelmässig als mittelschweres, im Grenzbereich zu den leichten Unfällen liegendes Ereignis eingestuft (vgl. RKUV 2005 Nr. U 549 S. 237 E. 5.1.2 mit Hinweisen). Auf Grund des Unfallhergangs und der fotomässig belegten Schäden an den unfallbeteiligten Fahrzeugen hat die Vorinstanz den Unfall vom 13. Februar 1999 zu Recht als mittelschwer im Grenzbereich zu den leichten qualifiziert. Damit die Adäquanz des Kausalzusammenhangs bejaht werden kann, muss ein einzelnes der in die Beurteilung einzubeziehenden sieben Kriterien in besonders ausgeprägter Weise erfüllt sein oder die zu berücksichtigenden Kriterien müssen in gehäufter oder auffallender Weise gegeben sein (BGE 117 V 367 f. E. 6b). Gleiches würde gelten, wenn der Auffassung der Versicherten gefolgt würde, die Betonung sei beim mittelschweren statt beim leichten Unfall zu setzen.