Citation: 5A_410/2021 E. 2

Das Obergericht hat den Beschwerdeführern vorgehalten, ihre Berufung nicht genügend begründet und sich nicht hinreichend mit dem angefochtenen bezirksgerichtlichen Entscheid auseinandergesetzt zu haben (dazu im Einzelnen unten E. 4). Zudem hat es einen Einwand als unzulässiges Novum erachtet (dazu unten E. 5). Das Obergericht hat sich mit keinem Vorbringen der Beschwerdeführer inhaltlich befasst. Die genügende Begründung der Berufung stellt eine Zulässigkeitsvoraussetzung des Rechtsmittels dar (Art. 311 Abs. 1 ZPO). Fehlt eine genügende Begründung, führt dies insoweit zu einem Nichteintretens- und nicht zu einem Abweisungsentscheid durch das obere kantonale Gericht (Urteil 5A_82/2013 vom 18. März 2013 E. 3.2 mit Hinweisen). Entsprechendes gilt auch, wenn in der Berufung Unzulässiges vorgebracht oder verlangt wird, wie etwa dann, wenn unzulässigerweise neue Tatsachen und Beweismittel geltend gemacht werden (vgl. Art. 317 Abs. 1 ZPO). Entgegen dem Dispositiv des angefochtenen Urteils handelt es sich demnach nicht um einen Abweisungs-, sondern um einen Nichteintretensentscheid.