Citation: I 430/05 12.09.2005 E. A

Der 1947 geborene A.________ war seit 1989 als Betriebsangestellter in der Gebäude- und Aussenreinigung bei der Firma X.________ angestellt. Am 26. September 2002 meldete er sich unter Hinweis auf Schulter-, Rücken- und Beinbeschwerden bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle Bern holte Auskünfte der Arbeitgeberin vom 7. Oktober 2002 sowie Berichte des Dr. med. L.________, Orthopädische Chirurgie FMH, vom 22. November und 5. Dezember 2002 und des Dr. med. R.________, Allgemeine Medizin FMH, vom 13. April 2003 ein (Letzterer mit beigelegten weiteren Stellungnahmen des Dr. med. L.________ und des in derselben Gemeinschaftspraxis tätigen Dr. med. C.________, des Dr. med. E.________, Innere Medizin und Lungenkrankheiten FMH, vom 2. Februar 2001, des Dr. med. T.________, Kardiologie FMH, vom 26. Juli 2002 sowie des Dr. med. N.________, Augenarzt FMH, vom 20. November 2002). Anschliessend verneinte die Verwaltung - nach Eingang einer Stellungnahme der Arbeitgeberin vom 14. Juli 2003 - mit Verfügung vom 24. Juli 2003 einen Anspruch auf Versicherungsleistungen. Auf Einsprache hin wurde diese Verfügung wieder aufgehoben (Entscheid vom 3. November 2003). Während des Einspracheverfahrens waren u.a. Stellungnahmen des ärztlichen Dienstes der Arbeitgeberin vom 15. Oktober 2003 und des Dr. med. R.________ vom 2. August 2003 eingereicht worden. In der Folge gab die IV-Stelle beim ärztlichen Begutachtungsinstitut ABI ein Gutachten in Auftrag, welches am 29. April 2004 erstattet wurde. Daraufhin lehnte sie es mit Verfügung vom 27. Mai 2004 ab, eine Rente auszurichten. Der Versicherte liess dagegen wiederum Einsprache erheben, welche mit Entscheid vom 18. Oktober 2004 abgewiesen wurde.