Citation: 8C_672/2020 E. 5.3

5.3. Die Vorinstanz erwog, die AXA habe eine schwere Gehörsverletzung begangen, indem sie dem Beschwerdeführer im Einspracheverfahren keine Einsicht in die Stellungnahme des Dr. med. D.________ gewährt habe, zumal sich der Einspracheentscheid vom 6. Februar 2020 massgeblich auf diese Stellungnahme stütze. Aus prozessökonomischen Gründen sah sie aber von einer Rückweisung der Sache an die AXA zur Gewährung des rechtlichen Gehörs ab. Auch eine Parteientschädigung sprach sie dem Beschwerdeführer nicht zu, ohne dies näher zu begründen.