Citation: 7B.283/2001 19.03.2002 E. 2

2.- Die obere Aufsichtsbehörde hat im Wesentlichen festgehalten, dass das Vorgehen des Konkursamtes, den Vertrag mit der Y.________ AG aufzulösen und am 1. Juni 2001 den Verwaltungsauftrag an die V.________ AG zu übertragen, nicht zu beanstanden sei. Daher habe die P.________ AG in der Folge ein Kaufsangebot unterbreiten dürfen, ohne dass es durch einen Interessenkonflikt mehr belastet wäre. Weder bestimme die P.________ AG bei der Verwaltung der Liegenschaften mit, noch sei die V.________ AG in erkennbarer Weise mit dem Kaufsangebot der P.________ AG befasst, und weder gebe es Gründe, die Beschwerdegegnerin nach Wegfall der Interessenkollision vom Recht zum Kaufsangebot auszuschliessen noch der V.________ AG das Verwaltungsmandat zu entziehen oder dem Konkursamt betreffend Aktenherausgabe Rechtsverweigerung vorzuwerfen.