Citation: 4A_459/2023 E. 2.4.2

2.4.2. Die Erstinstanz hatte dazu erwogen, die Parteien hätten klar unterschieden zwischen dem Gold, welches der Beschwerdeführerin 2 zu liefern gewesen sei, und dem Gold, welches an den Beschwerdegegner hätte gehen sollen. Dies ergebe sich auch aus den Dokumenten, welche der Beschwerdeführer 1 verfasst oder zu verantworten habe. In den Exportdokumenten erscheine die Anschrift der Zweigniederlassung der Beschwerdeführerin 2 in U.________. Gemäss Erstinstanz machte es Sinn, die 55 kg Gold an die Beschwerdeführerin 2 zu liefern, denn davon seien ja nur 14 kg für den Beschwerdegegner bestimmt gewesen und die restlichen 41 kg für andere Zwecke. Sollte also überhaupt eine Übernahme stattgefunden haben, so wäre von einer Übernahme zur Übermittlung an die Beschwerdeführerin 2 auszugehen.