Citation: 5A_294/2007 05.03.2008 E. 6

Dem Begehren des Beschwerdeführers um Aufhebung der an seine Arbeitgeberin gerichteten Anweisung, die der Beschwerdegegnerin und der Tochter B.________ zugesprochenen Unterhaltsbeiträge direkt an die Beschwerdegegnerin zu überweisen, hat das Obergericht mit der Begründung nicht stattgegeben, die auch für die Aufhebung dieser Massnahme geltende Voraussetzung der wesentlichen und dauerhaften Veränderung der Verhältnisse sei nicht erfüllt. Dem Vorbringen des Beschwerdeführers, es werde ihm die Möglichkeit genommen, seiner Verpflichtung freiwillig nachzukommen, sei entgegenzuhalten, dass aufgrund des äusserst schlechten Verhältnisses und des auffallend streitsüchtigen Verhaltens der Parteien nicht davon ausgegangen werden könne, dass der Beschwerdeführer seiner Unterhaltspflicht je ohne Zwang nachkommen werde. Auch mit diesen Ausführungen setzt sich der Beschwerdeführer nicht rechtsgenügend auseinander. Er begnügt sich damit, in appellatorischer Form zu erklären, dass er seit dem 19. Juni 2006, d.h. seit dem Zeitpunkt, da die frühere, an die kantonale Arbeitslosenkasse gerichtete Anweisung ins Leere gegriffen habe, die ihm auferlegten Unterhaltsbeiträge fristgerecht und vollständig bezahlt habe. Dass die Aufrechterhaltung der Anweisung an die heutige Arbeitgeberin des Beschwerdeführers vollkommen unhaltbar wäre, ist damit nicht dargetan.