Citation: 5C.188/2004 27.10.2004 E. 1

Wird in der gleichen Sache sowohl Berufung als auch staatsrechtliche Beschwerde eingereicht, ist in der Regel zuerst über die staatsrechtliche Beschwerde zu befinden und die Entscheidung über die Berufung auszusetzen (Art. 57 Abs. 5 OG). Von diesem Grundsatz kann in besonderen Situationen - sei es gänzlich, sei es mit Bezug auf einzelne Punkte - abgewichen werden (vgl. BGE 117 II 630 E. 1a; 122 I 81 E. 1, je m.w.H.). Vorliegend rechtfertigt sich eine Abweichung insoweit, als der Berufungsgrund von Art. 43a Abs. 1 lit. a OG (Anwendung schweizerischen statt liechtensteinischen Rechts) der mit der staatsrechtlichen Beschwerde erhobenen Rüge der willkürlichen Anwendung des liechtensteinischen Rechts sachlogisch vorausgeht und eine Gutheissung der Berufung zur Gegenstandslosigkeit der staatsrechtlichen Beschwerde führen würde.