Citation: 6S.111/2005 02.02.2006 E. 3

Das Bundesgericht ist in seinem Urteil vom 14. Juni 2004 hinsichtlich des Vorwurfs der Vernachlässigung von Unterhaltspflichten im Zeitraum vom 8. Januar 2003 bis März 2003 auf die Nichtigkeitsbeschwerde mangels rechtsgenüglicher Begründung nicht eingetreten (E. 5). Die Vorinstanz hat daher im vorliegend angefochtenen Entscheid in diesem Punkt auf die Erwägungen in ihrem Urteil vom 8. Januar 2004 (S. 20 - 22) verwiesen. Ergänzend hat sie auf ihre Erwägungen im vorliegend angefochtenen Entscheid zum Eventualvorsatz hinsichtlich der Periode von August 2002 bis zum 7. Januar 2003 hingewiesen (angefochtenes Urteil S. 11 E. 4). Es kann dahingestellt bleiben, ob auf die vorliegende Nichtigkeitsbeschwerde in diesem Punkt, mit welchem sich der Kassationshof in seinem ersten Entscheid mangels einer rechtsgenüglichen Begründung in der damals zu beurteilenden Nichtigkeitsbeschwerde nicht zu befassen hatte, überhaupt eingetreten werden kann. Die Nichtigkeitsbeschwerde ist jedenfalls unbegründet. Dass der Beschwerdeführer zu Zahlungen über die überwiesenen Kinderzulagen hinaus in Anbetracht seiner Einkünfte als Geschäftsführer der A.________ GmbH und seines betreibungsrechtlichen Existenzminimums angeblich gar nicht in der Lage war, ist unerheblich. Dem Beschwerdeführer wird einerseits vorgehalten, dass er durch Geltendmachung seines Anspruchs auf Verdienstausfallentschädigung über zusätzliche Mittel hätte verfügen können (siehe das Urteil des Bundesgerichts vom 14. Juni 2004 E. 3.5.3), und es wird ihm andererseits vorgeworfen, dass er sich nicht hinsichtlich seines Notbedarfs einschränkte, um wenigstens minimale Unterhaltsleistungen erbringen zu können (siehe dazu das Urteil des Bundesgerichts vom 14. Juni 2004 E. 5.1).