Citation: I 872/06 31.05.2007 E. 2

In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird der IV-Stelle wie schon in der vorinstanzlichen Beschwerde Rechtsverzögerung und dem kantonalen Gericht diesbezüglich eine Verletzung der Begründungspflicht vorgeworfen. Beide Rügen sind unbegründet. Nach Erlass des Einspracheentscheides bestand kein schutzwürdiges Interesse mehr an der Feststellung einer Rechtsverzögerung durch die Verwaltung (vgl. BGE 125 V 374 E. 1 und SVR 1998 UV Nr. 11 S. 32 E. 5b/aa). Mit dieser Begründung hätte das kantonale Gericht (auch) insoweit nicht auf die Beschwerde eintreten dürfen. Dass es stattdessen das erstinstanzliche Verfahren in diesem Punkt als gegenstandslos bezeichnete, stellt jedoch keine Verletzung der Begründungspflicht dar.