Citation: 5A_492/2019 E. 3.1

3.1. Das Obergericht hat aufgrund der bisherigen Akten und aufgrund des erstellten Gutachtens dahingehend einen Schwächezustand festgestellt, dass der Beschwerdeführer an paranoider Schizophrenie mit ausgeprägtem Wahnsystem leidet. Dies habe sich auch anlässlich der obergerichtlichen Anhörung gezeigt: Der Beschwerdeführer habe den Vorfall vom xx.xx.2019 in Übereinstimmung mit den Akten geschildert und dabei gefunden, seine Aktion sei erfolgreich verlaufen und er sei im Recht. Er habe immer ein Messer dabei und werde, wenn er sich bedroht fühle, dieses auch in Zukunft zücken und im Notfall zustechen. Darüber hinaus sei er der festen Überzeugung, dass die bereits im Jahr 1989 aufgetretene paranoide Schizophrenie geheilt sei; seit er die Medikamente abgesetzt habe, habe er keine Psychosen mehr gehabt. Diesbezüglich beschränkt sich der anwaltlich vertretene Beschwerdeführer auf eine appellatorische Behauptung des Gegenteils, indem er festhält, die gutachterlich erstellte Diagnose treffe nicht zu. Damit ist keine willkürliche Sachverhaltsfeststellung darzutun. Soweit der Beschwerdeführer bezüglich des Schwächezustandes die Einholung eines Zweitgutachtens bei einem unabhängigen Psychiater verlangt, zeigt er nicht auf, dass und inwiefern er dies bereits im kantonalen Verfahren getan hätte. Somit handelt es sich um einen neuen Antrag, welcher unzulässig ist (Art. 99 Abs. 2 BGG).