Citation: 9C_436/2019 E. 4.2.4

4.2.4. Wie dem angefochtenen Entscheid zu entnehmen ist, entwickelte die Beschwerdeführerin aufgrund der mit der Kündigung durch die Arbeitgeberin einhergehenden Kränkung eine Anpassungsstörung. Gemäss Gutachter sei davon auszugehen, die Beschwerdeführerin werde wieder eine Arbeitsfähigkeit im selben Masse, d.h. von 70 % erlangen, wenn sie diese Kränkung überwunden habe. Aus dieser Sachverhaltsfeststellung erschliesst sich, dass die Anpassungsstörung und die damit zusammenhängenden Einschränkungen ausschliesslich auf psychosoziale Faktoren zurückzuführen sind. Eine solche soziale Belastung mit direkten negativen funktionellen Folgen sind auszuklammern (BGE 143 V 409 E. 4.5.2 S. 416). Der Gutachter hat sich zu Recht nicht vom bio-psycho-sozialen Krankheitsmodell leiten lassen (vgl. BGE 143 V 418 E. 6 S. 426 f.). Aufgrund der medizinischen Expertise ist der in rechtlicher Hinsicht nach Art. 6 ATSG massgebende Sachverhalt erstellt.