Citation: 6B_908/2021 E. A

A.a. Die Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland warf dem jamaikanischen Staatsangehörigen A.________ (Jahrgang 1990) mit Anklageschrift vom 3. Juli 2018 vor, zwischen dem 3. Dezember 2017 und Ende April 2018 insgesamt viermal ohne gültiges Visum für die Schweiz und davon dreimal auch ohne gültigen Reisepass in die Schweiz eingereist zu sein und sich bis am 11. Mai 2018 ohne das notwendige Visum und teilweise ohne gültigen Reisepass in der Schweiz aufgehalten zu haben. Die Staatsanwaltschaft beantragte, den seit dem 11. Mai 2018 in Haft und anschliessend im vorzeitigen Strafvollzug befindlichen A.________ wegen mehrfacher rechtswidriger Einreise (Art. 115 Abs. 1 lit. a i.V.m. Art. 5 Abs. 1 lit. a AuG) und mehrfachen rechtswidrigen Aufenthalts (Art. 115 Abs. 1 lit. b AuG) mit einer unbedingten Freiheitsstrafe von 6 Monaten zu bestrafen. A.b. Das Bezirksgericht Winterthur verurteilte ihn am 7. August 2018 anklagegemäss. A.________ erhob Berufung. Das Obergericht des Kantons Zürich verfügte am 4. September 2018 seine Entlassung aus dem vorzeitigen Strafvollzug sowie die Zuführung an das Migrationsamt des Kantons Zürich. Das Obergericht bestrafte ihn am 5. Februar 2019 in Bestätigung des bezirksgerichtlichen Urteils mit einer unbedingten Freiheitsstrafe von 5 Monaten (wovon 123 Tage durch Haft und vorzeitigen Strafvollzug erstanden sind). A.c. Das Bundesgericht hiess die von A.________ gegen das obergerichtliche Urteil erhobene Beschwerde in Strafsachen gut, hob das Urteil auf und wies die Sache zu neuer Entscheidung an das Obergericht zurück (Urteil 6B_701/2019 vom 17. Dezember 2020).