Citation: C 351/99 03.05.2000 E. 1

1.- Im Beschwerdeverfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen ist die Überprü- fungsbefugnis des Eidgenössischen Versicherungsgerichts nicht auf die Verletzung von Bundesrecht einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens beschränkt, sondern sie erstreckt sich auch auf die Angemessenheit der angefochtenen Verfügung; das Gericht ist dabei nicht an die vorinstanzliche Feststellung des rechtserheblichen Sachver- halts gebunden und kann über die Begehren der Parteien zu deren Gunsten oder Ungunsten hinausgehen (Art. 132 OG). Unter Versicherungsleistungen im Sinne von Art. 132 OG ist auch die Rückforderung bereits erbrachter Kassenleis- tungen zu verstehen (BGE 108 V 247 Erw. 1; ARV 1998 Nr. 15 S. 78, 1988 Nr. 5 S. 36 Erw. 1).