Citation: U 183/04 04.11.2004 E. 5

Für das letztinstanzliche Verfahren werden aufgrund von Art. 134 OG keine Gerichtskosten erhoben. Dem Prozessausgang entsprechend hat der Beschwerdeführer Anspruch auf eine Parteientschädigung (Art. 135 in Verbindung mit Art. 159 Abs. 2 OG). Nach der Rechtsprechung sind sodann der vor dem Eidgenössischen Versicherungsgericht obsiegenden Partei, die sich auf ein privates Gutachten stützt, alle notwendigen Expertenkosten (Expertenhonorar und andere Kosten) unter dem Titel Parteientschädigung im Sinne von Art. 159 OG zu ersetzen (BGE 115 V 62; RKUV 2000 Nr. U 362 S. 44 Erw. 3b). Das vom Beschwerdeführer vorinstanzlich eingereichte Gutachten der Dres. med. J.________ und Frau B.________ vom 26. Mai 2003 und die zusätzliche Stellungnahme vom 8. September 2003 brachten hinsichtlich der natürlichen Kausalität keine wesentlichen Erkenntnisse, die nicht bereits gestützt auf die im Verwaltungsverfahren eingeholten Arztberichte gewonnen werden konnten. Der Beschwerdeführer obsiegt im letztinstanzlichen Verfahren denn auch nicht aufgrund des Privatgutachtens, sondern allein deswegen, weil das kantonale Gericht die Regeln zu den Folgen der Beweislosigkeit unrichtig angewendet hat. Da es sich bei den Auslagen für das Privatgutachten somit nicht um notwendige Kosten handelt, ist der Antrag des Versicherten, die SUVA sei zu verpflichten, ihm die Kosten für die Privatexpertise zu vergüten, unbegründet.