Citation: 6B_936/2019 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz nimmt an, die Beschwerdeführerin habe ohne Wissen und Zustimmung der Kunden unbewilligte Vermögenstransfers zwischen Kundenkonten vorgenommen. Die Vermögenswerte der Kunden der Bank C.________ seien dieser zwecks Vermögensverwaltung bzw. Vermögensanlage anvertraut gewesen. Die Vermögenswerte seien der Beschwerdeführerin mittelbar anvertraut gewesen. Diese habe in der Folge abredewidrig ohne das Wissen der Kunden und damit unrechtmässig über die ihr anvertrauten Vermögenswerte verfügt. In subjektiver Hinsicht habe die Beschwerdeführerin vorsätzlich gehandelt. Ebenfalls gegeben sei das Handeln in unrechtmässiger Bereicherungsabsicht. Dass die Beschwerdeführerin nicht jederzeit ersatzfähig gewesen sei, ergebe sich daraus, dass sie die Vermögensverschiebungen vorgenommen habe, um die durch die unautorisierten Transaktionen entstandenen Verluste zu verschleiern oder Margin-Anforderungen zu erfüllen, wozu sie mit legalen Transaktionen nicht in der Lage gewesen sei. Dass die Bank jederzeit in der Lage gewesen wäre, Korrekturen vorzunehmen, führe zu keinem anderen Ergebnis, zumal diese keine Kenntnis von den unautorisierten Transaktionen gehabt habe (angefochtenes Urteil S. 81 ff.).