Citation: 7B.205/2006 28.11.2006 E. 2.2

2.2.1 Der Beschwerdeführer setzt sich mit diesen hauptsächlichen Erwägungen der Vorinstanz nicht ansatzweise im Sinne von Art. 79 Abs. 1 OG auseinander (BGE 119 III 49 E. 1). Von vornherein nicht eingetreten werden kann auf seine Vorbringen insoweit, als sich diese auf den Grundsatz des Vertrauensschutzes (Art. 9 BV) stützen, denn die Rüge der Verletzung verfassungsmässiger Rechte kann nur mit staatsrechtlicher Beschwerde geltend gemacht werden (Art. 43 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 81 OG; BGE 121 III 24 E. 2d S. 28 mit Hinweisen). 2.2.2 Die obere Aufsichtsbehörde hat unter Hinweis auf den Entscheid der Gerichtspräsidentin ausgeführt, die vom Gerichtspräsidium Rheinfelden als Konkursgericht am 17. Februar 2006 verfügte Einstellung des Konkursverfahrens über die Y.________ AG sei gemäss § 20 Abs. 1 lit. m EG SchKG/AG nicht mit einem Rechtsmittel anfechtbar gewesen. Diese Auffassung ist zutreffend, denn gemäss § 21 EG SchKG/AG ist der Entscheid der Gerichtspräsidentin oder des Gerichtspräsidenten gestützt auf § 20 Abs. 1 lit. m EG SchKG/AG nicht an das Obergericht weiterziehbar. Gegen den Entscheid des Konkursrichters über die Einstellung des Konkurses mangels Aktiven gemäss Art. 230 Abs. 1 SchKG sieht das Bundesrecht kein Rechtsmittel vor. Wie bereits erwähnt (E. 2.1.1 hiervor), haben die Gläubiger die Möglichkeit, innert 10 Tagen ab Publikation der Einstellungsverfügung die Durchführung des Konkurses zu verlangen, falls sie für die zukünftigen Verfahrenskosten Sicherheit leisten (Art. 230 Abs. 2 SchKG). Bleibt die Frist unbenutzt, so gilt der Konkurs als rechtskräftig geschlossen (BGE 119 III 28 E. 2b/aa; 42 III 48 E. 1). Allerdings kann sich ein Rechtsmittel aus kantonalem Recht ergeben (Pierre-Robert Gilliéron, Commentaire de la loi fédérale sur la poursuite pour dettes et la faillite, articles 159-270, N. 13 zu Art. 230 SchKG, S. 583 mit Hinweis auf BGE 119 III 28; Thomas Bauer, in: Kommentar zum Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs, Ergänzungsband, Basel 2005, N. 8 zu Art. 230 SchKG). Daraus folgt, dass der Beschwerdeführer Einwendungen gegen die Einstellung des Konkursverfahrens durch den Konkursrichter nur im Rahmen einer staatsrechtlichen Beschwerde hätte vorbringen können. Und nur im Zuge dieses Verfahrens hätte im Besonderen das - überhaupt nicht begründete - Gesuch um Wiederherstellung der Frist überprüft werden können. Das betrifft aber auch die weiteren Rügen, die Einstellung des Konkursverfahrens sei unverhältnismässig und es hätte ihm mit einer Spezialanzeige die Bezahlung des zusätzlichen Kostenvorschusses mitgeteilt werden müssen. 2.2.3 Anlass für das vorliegende Beschwerdeverfahren bildete das Schreiben des Konkursamtes Rheinfelden vom 15. März 2006, womit dem Beschwerdeführer die definitive Einstellung des Konkurses über die Y.________ AG mitgeteilt wurde, und welches sowohl von der unteren wie der oberen Aufsichtsbehörde als blosses Orientierungsschreiben beurteilt wurde und demzufolge nicht als Beschwerdeobjekt im Sinne von Art. 17 SchKG in Frage kam. Da der Beschwerdeführer dazu mit keinem Wort Stellung nimmt, kann auf die Beschwerde nicht eingetreten werden.