Citation: 8C_288/2017 E. A

A.________, geboren 1960, arbeitete ab 29. Juni 1989 bei der Autobahnraststätte B.________, als stellvertretende Ladenleiterin und war in dieser Eigenschaft bei der Schweizerischen Mobiliar Versicherungsgesellschaft AG (nachfolgend: Mobiliar) gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 29. April 1990 erlitt sie einen Autounfall. Der erstbehandelnde Dr. med. C.________, Chirurgische Klinik, Spital D.________, diagnostizierte eine Commotio cerebri, eine Fraktur des Malleolus medialis rechts, eine traumatisch eröffnete Bursa präpatellaris und eine Rissquetschwunde an der Stirn frontal. Gestützt auf das Gutachten des Zentrums für Medizinische Begutachtung, Basel (ZMB), vom 20. Juli 1992, dessen Ergänzung vom 29. Juli 1995, das Gutachten des Dr. med. E.________, Facharzt für Neurologie, vom 22. Februar 1995 sowie das Gutachten des Dr. med. F.________, Facharzt für Neurologie, Klinik G.________, vom 29. Oktober 1996 sprach die Mobiliar A.________ ab 1. Januar 1997 eine Invalidenrente bei einem Invaliditätsgrad von 70 % zu, wobei diese als Komplementärrente ausgerichtet und infolge Selbstverschuldens um 20 % gekürzt wurde (Verfügung vom 2. Dezember 1996). Die IV-Stelle des Kantons Solothurn hatte A.________ bereits am 30. Dezember 1992 ab 1. April 1991 eine ganze Invalidenrente zugesprochen. In der Folge wurde die Invalidenrente mehrfach bestätigt, u.a. gestützt auf das Gutachten der Klinik H.________, vom 10. Oktober 1995. Mit Vorbescheid vom 23. Oktober 2013 kündigte die IV-Stelle an, gestützt auf das MEDAS-Gutachten vom 10. September 2012 und dessen Ergänzung vom August 2013die Rente aufzuheben. Im Rahmen ihrer Stellungnahme dazu liess A.________ das Gutachten der Gutachtenstelle I.________, vom 29. Januar 2014 einreichen. Mit Verfügung vom 24. Juni 2014 hob die IV-Stelle die Invalidenrente per Ende Juli 2014 auf. Das Versicherungsgericht des Kantons Solothurn hiess die dagegen erhobene Beschwerde mit Entscheid vom 23. Juni 2016 in dem Sinne gut, dass es die Sache zur Prüfung von Eingliederungsmassnahmen und hernach erneutem Entscheid über die Rentenaufhebung an die IV-Stelle zurückwies; das Bundesgericht trat mit Urteil 8C_524/2016 vom 26. August 2016 auf die dagegen erhobene Beschwerde nicht ein. Die Mobiliar stellte nach Beizug der Akten der Invalidenversicherung die Invalidenrente mit Verfügung vom 20. August 2014, bestätigt mit Einspracheentscheid vom 26. Mai 2015, per Ende August 2014 ein.