Citation: 2C_43/2018 E. 3.2.2

3.2.2. Eine Summierung von Verstössen, die für sich genommen für einen Widerruf nicht ausreichen würden, kann einen Bewilligungsentzug ebenfalls rechtfertigen; in diesem Fall ist nicht die Schwere der verhängten Strafen, sondern die Vielzahl der Delikte und die sich daraus ergebende Unverbesserlichkeit für den Widerruf ausschlaggebend (Urteile 2C_526/2015 vom 15. November 2015 E. 3.1; 2C_446/2014 vom 5. März 2015 E. 3.2 und 2C_160/2013 vom 15. November 2013 E. 2.1.1). Das Nichterfüllen von öffentlich-rechtlichen oder privatrechtlichen Verpflichtungen bildet einen schwerwiegenden Verstoss gegen die öffentliche Sicherheit und Ordnung, falls die damit verbundene Verschuldung mutwillig erfolgt (Art. 80 Abs. 1 lit. b VZAE [SR 142.201]; vgl. die Urteile 2C_526/2015 vom 15. November 2015 E. 3.1; 2C_446/2014 vom 5. März 2015 E. 3.2 und 3.3 sowie 2C_699/2014 vom 1. Dezember 2014 E. 3.2 und 3.3; diese je mit einer Übersicht über die Beurteilung einzelner Fälle in der bundesgerichtlichen Praxis; Urteil 2C_160/2013 vom 15. November 2013 E. 2.1.1).