Citation: 8C_157/2020 E. A

A.a. Die 1967 geborene A.________ war seit 1. Januar 1996 bei der B.________ AG als Reinigerin angestellt und dadurch über ihre Arbeitgeberin bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 29. Mai 2007 stürzte sie auf einer Treppe und zog sich eine Schulterprellung links und eine Partialruptur der Supraspinatussehne links zu. Ab 7. August 2007 bestand wieder eine volle Arbeitsfähigkeit. Die medizinische Behandlung war am 10. Mai 2008 beendet. A.b. Ab dem 1. Dezember 2011 war die Versicherte zu 90 % als Fahrzeugaufbereiterin bei der C.________ AG und - zu einem 2%igen Pensum - als Reinigerin bei Dr. med. D.________ angestellt und dadurch wiederum bei der Suva gegen die Folgen von Unfällen obligatorisch versichert. Am 11. Februar 2013 rutschte sie auf dem Boden aus und verdrehte sich das rechte Knie. Die Ärzte des Spitals E.________ diagnostizierten eine Kniedistorsion rechts mit vorderer Kreuzbandläsion bei Ruptur des medialen Seitenbandes und aktivierter, medial betonter Gonarthrose. Am 11. Juli 2013 unterzog sich die Versicherte einer Kniegelenksarthroskopie rechts mit medialer Teilmeniskektomie, Resektion des vorderen Kreuzbandstumpfes mit Entfernung der Plica infrapatellaris. Mit Schreiben vom 27. Oktober 2014 informierte die Suva die Versicherte über die Einstellung der Heilkosten und Taggelder per 30. November 2014. Zudem teilte sie mit, dass die Voraussetzungen für eine Integritätsentschädigung nicht erfüllt seien und der Rentenanspruch noch geprüft werde. A.c. In der Zwischenzeit war A.________ bei der F.________ Genossenschaft sowie bei der G.________ AG (ehemals H.________ AG), als Raumpflegerin in einem Pensum von insgesamt 30 % angestellt und auch in dieser Eigenschaft bei der Suva obligatorisch versichert. Am 5. November 2014 rutschte sie auf der Strasse aus und stürzte auf ihre rechte Körperseite. Im Spital E.________ wurden die Diagnosen einer Schulter- und Hüftkontusion rechts gestellt. Aufgrund persistierender Beschwerden veranlassten die Spitalärzte eine MRI-Untersuchung der rechten Schulter, die eine traumatische Rotatorenmanschettenruptur zeigte. Diese wurde am 16. März 2015 operativ saniert. Nach einer kreisärztlichen Untersuchung orientierte die Suva die Versicherte am 28. Oktober 2015 über die Einstellung der Heilungskosten per 1. Dezember 2015. Sie werde nach Abschluss des Falles weiterhin die Kosten für notwendige Schmerzmittel und die dazu benötigten Arztkonsultationen sowie einen Anteil eines Fitnessabonnements übernehmen. Der Rentenanspruch werde gestützt auf das vom Kreisarzt formulierte Zumutbarkeitsprofil noch geprüft. In der Folge fanden weitere orthopädische Konsultationen für die Beschwerden an der (rechten) Schulter statt. A.d. Am 16. Juni 2016 meldete die F.________ Genossenschaft der Suva einen Rückfall. Nach Rücksprache mit ihrem Kreisarzt teilte diese am 4. August 2016 der Versicherten mit, dass kein sicherer oder wahrscheinlicher Kausalzusammenhang zwischen den gemeldeten Schulterbeschwerden links und dem Unfall vom 29. Mai 2007 bestehe, weshalb sie dafür keine Versicherungsleistungen erbringen werde. Demgegenüber übernahm sie die Kosten für die Arbeitsunfähigkeit und Heilbehandlungen aufgrund der Knie- und Schulterbeschwerden rechts. Dr. med. I.________, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, attestierte der Versicherten ab 25. Oktober 2016 eine volle Arbeitsfähigkeit. Darauf gestützt stellte die Suva die Taggelder Ende Oktober 2016 ein. Am 6. Dezember 2016 und 27. Februar 2018 fanden sodann weitere kreisärztliche Untersuchungen statt. Mit Verfügung vom 19. März 2018, bestätigt mit Einspracheentscheid vom 30. August 2018, verneinte die Suva einen Anspruch der Versicherten auf eine Invalidenrente und eine Integritätsentschädigung für die Folgen der Unfälle vom 11. Februar 2013 und 5. November 2014.