Citation: 5P.49/2006 15.03.2006 E. A

X.________ (Ehemann), türkischer Staatsangehöriger, geboren 1958 (Beschwerdeführer) und Y.________ (Ehefrau), türkische Staatsangehörige, geboren 1964 (Beschwerdegegnerin), heirateten am 20. Juli 1982. Aus der Ehe gingen zwei Kinder hervor, nämlich V.________, geboren 1984 und W.________, geboren 1997. Mit Verfügung vom 25./26. Juni 2003 bewilligte das Vizegerichtspräsidium Arbon der Beschwerdegegnerin das Getrenntleben vom Beschwerdeführer. Es stellte W.________ unter die Obhut der Mutter und regelte das Besuchsrecht des Vaters. Weiter verpflichtete es den Beschwerdeführer, der Beschwerdegegnerin monatlich Fr. 800.-- zuzüglich Kinderzulagen für W.________ und Fr. 1'070.-- für die Beschwerdegegnerin zu bezahlen. Am 17. Februar 2004 bekundeten die Parteien gegenüber dem Vizepräsidium Arbon ihren Scheidungswillen. Am 10. September 2004/ 9. Februar 2005 schied die Bezirksgerichtliche Kommission Arbon die Ehe der Parteien. Sie übertrug die elterliche Sorge für W.________ der Beschwerdegegnerin (2a) und verpflichtete den Beschwerdeführer, der Beschwerdegegnerin an den Unterhalt der Tochter W.________ monatliche und vorauszahlbare Unterhaltsbeiträge von Fr. 800.-- zuzüglich Kinder- oder Ausbildungszulagen bis zum Abschluss einer angemessenen Ausbildung zu bezahlen (4). Der Beschwerdeführer wurde ausserdem verpflichtet, der Beschwerdegegnerin ab Rechtskraft des Urteils persönliche und monatliche vorauszahlbare Unterhaltsbeiträge von Fr. 870.-- bis 1. Oktober 2013 zu bezahlen (5a). Die Unterhaltsbeiträge wurden indexiert (5b). Überdies wurde die Bank Z.________ angewiesen, ab dem Freizügigkeitskonto des Ehemanns den Betrag von Fr. 49'898.90 auf ein von der Beschwerdegegnerin zu errichtendes Freizügigkeitskonto zu überweisen (6). Jede Partei hatte im internen Verhältnis diejenigen Schulden zu tragen, die auf ihren Namen lauteten (7a). Ausserdem hatte der Beschwerdeführer intern die Bankdarlehen von insgesamt rund Fr. 68'000.-- zur alleinigen Rückzahlung zu übernehmen, und der Beschwerdegegnerin wurde in diesem Zusammenhang bei einer Inanspruchnahme durch die Banken im Umfang der von ihr geleisteten Darlehensrückzahlung das Regressrecht auf den Beschwerdeführer eingeräumt (7b).