Citation: 6B_166/2015 E. 2.3.2

2.3.2. Die Vorinstanz wertet die Vorstrafe des Kriminalgerichts Luzern als einschlägig und führt aus, der Beschwerdeführer habe mit den neu zu beurteilenden Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz schon vor dem Urteil des Kriminalgerichts Luzern begonnen und sie während der Probezeit weitergeführt, was sich erheblich straferhöhend auswirke und zu einer Erhöhung der Einsatzstrafe von 36 auf 51 Monate führe. Ob die Erhöhung der Einsatzstrafe um 15 Monate noch innerhalb des sachrichterlichen Ermessens liegt, kann dahingestellt bleiben. Die Vorinstanz erachtet zwar eine teilweise Zusatzstrafe von 62 Monaten als angemessen, bestätigt aufgrund des Verschlechterungsverbots aber lediglich die erstinstanzlich festgesetzte Freiheitsstrafe von 46 Monaten (E. 1.2). Ihr Vorgehen wirkt sich somit nicht zu Ungunsten des Beschwerdeführers aus. Die Vorinstanz durfte davon ausgehen, dass der Beschwerdeführer weder Einsicht noch echte Reue zeigte, indem er während des laufenden Strafverfahrens nach der Entlassung aus der Untersuchungshaft erneut delinquierte. Die Straferhöhung von 7 Monaten liegt im vorinstanzlichen Ermessensspielraum.