Citation: 1B_598/2020 E. 4.4

4.4. Nach der Anklageerhebung am 3. März 2020 und mit der unterdessen erfolgten erstinstanzlichen Verurteilung vom 25. August 2020 durch das Bezirksgericht Zürich wegen versuchter schwerer Körperverletzung im Sinne von Art. 122 in Verbindung mit Art. 22 Abs. 1 StGB sowie wegen mehrfachen Vergehen gegen das Waffengesetz im Sinne von Art. 33 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 4 Abs. 1 lit. c des Bundesgesetzes vom 20. Juni 1997 über Waffen, Waffenzubehör und Munition (WG; SR 514.54) hat sich der dringende Tatverdacht eines schweren Verbrechens erhärtet. Was der Beschwerdeführer vorbringt, lässt den erstinstanzlichen Schuldspruch aus haftrichterlicher Sicht nicht als offensichtlich fehlerhaft im Sinne der oben dargelegten Praxis erscheinen. Von einer willkürlichen Annahme eines dringenden Tatverdachts durch die Vorinstanz kann nicht die Rede sein. Mit seiner appellatorischen Kritik an den Beweisergebnissen wird sich die zuständige Berufungsinstanz im hängigen Berufungsverfahren zu befassen haben. Die Beschwerde erweist sich in diesem Punkt als unbegründet.