Citation: 8C_121/2022 E. 5.1

5.1. Soweit der Beschwerdeführer zunächst geltend macht, der psychische Gesundheitszustand sei nur unzulänglich abgeklärt beziehungsweise die Ergebnisse diesbezüglich noch laufender Untersuchungen seien nicht abgewartet worden und ein Endzustand sei daher am 31. Juli 2020 noch nicht erreicht gewesen, vermag er eine Bundesrechtsverletzung nicht darzutun. Der Fall ist praxisgemäss abzuschliessen, sobald von der Fortsetzung der auf die somatischen Leiden gerichteten ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes mehr erwartet werden kann (oben E. 3). Die Vorinstanz stellte dazu gestützt auf den kreisärztlichen Bericht vom 16. April 2020 sowie auf die Stellungnahmen der behandelnden Ärzte fest, es seien keine weiteren chirurgischen Eingriffe zur Beschwerdelinderung genannt worden und die verbleibenden schmerztherapeutischen Möglichkeiten seien limitiert, nachdem die bis anhin intensiv eingesetzten Massnahmen (Analgetika, Co-Analgetika und Infiltrationen) zu keiner namhaften Verbesserung der Beschwerden geführt hätten. Inwiefern das kantonale Gericht damit unrichtige Sachverhaltsfeststellungen getroffen haben oder die in dieser Hinsicht zu beachtenden Regeln verletzt haben sollte, indem es den Fallabschluss per 31. Juli 2020 bestätigte, ist nicht erkennbar. Der Beschwerdeführer bringt dagegen einzig vor, dass sich sein Rückenleiden auch danach nicht verbessert habe und jüngst ein weiterer Spitalaufenthalt in der psychosomatischen Klinik erforderlich geworden sei. Dies kann an der vorinstanzlichen Beurteilung hinsichtlich der Einstellung der vorübergehenden Leistungen indessen nichts ändern, wobei deren weitere Erbringung auch gar nicht beantragt ist. Entgegen dem Einwand des Beschwerdeführers anerkannte die Vorinstanz im Übrigen denn auch, dass ein natürlicher Kausalzusammenhang zwischen den somatischen Beschwerden und dem erlittenen Unfall auch über den 31. Juli 2020 hinaus bestand, indem sie den Anspruch auf die von der Beschwerdegegnerin zugesprochene Rente und Integritätsentschädigung bestätigte. Auch wenn danach noch eine psychiatrische Behandlung stattgefunden haben sollte, bliebe dies hinsichtlich der Frage des Fallabschlusses unbeachtlich (oben E. 3).