Citation: 7B_911/2024 E. 3.2

3.2. Die Beschwerdeführerin macht geltend, sie wisse nicht, wie sie sich gegen den Strafbefehl wehren könne, da sie nicht wisse, was sie falsch gemacht habe. Sie könne sich selbst keinen Anwalt leisten, weshalb sie einen amtlichen Anwalt verlangt habe. Damit zeigt sie aber nicht substanziiert auf, inwiefern dieser Umstand den angefochtenen Entscheid rechtswidrig erscheinen lassen könnte. In der Sache setzt sie sich mit den Ausführungen der Vorinstanz, wonach eine Strafe weit unter dem in Art. 132 Abs. 3 StPO vorgesehen Schwellenwert zu erwarten sei und das Strafverfahren weder in rechtlicher noch in tatsächlicher Hinsicht als komplex zu bewerten sei, nicht hinreichend substanziiert auseinander. Sie beschränkt sich darauf, in allgemeiner Weise das Gegenteil zu behaupten und macht geltend, dass der Fall "für sie keine Bagatelle sei" und das Verfahren ihrem Ruf und ihrer psychischen Gesundheit erheblich schade, sie leide unter Panikattacken und depressiven Verstimmungen, die ihre Lebensqualität erheblich beeinträchtigten. Sie könne als Journalistin die Frage, was eine Verleumdung sei, nicht beantworten. Damit kritisiert sie die vorinstanzlichen Ausführungen indessen nicht in einer den gesetzlichen Anforderungen genügenden Weise (vgl. E. 2.2 hiervor).