Citation: 6B_656/2020 E. 3.4

3.4. Der Beschwerdeführer legt mit seiner Kritik an der vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellung seine Sicht der Dinge dar, ohne aufzuzeigen, inwiefern die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen unhaltbar sein sollen. Dies gilt beispielsweise, wenn er den von der Vorinstanz festgehaltenen Abstand unter Hinweis auf seine gegenüber der Polizei gemachten Aussagen bestreitet und dabei wie in einem Berufungsverfahren frei plädiert. Ebenfalls keine Willkür aufzuzeigen vermag er, wenn er die vorinstanzlichen Erwägungen zu den Verletzungen von B.________ beanstandet. Er bringt dabei vor, die Vorinstanz habe Angaben von B.________ berücksichtigt, wonach er nach wie vor Probleme mit dem Ellenbogen und Schmerzen im Handballen habe, obwohl zwischen dem Beschwerdeführer eine länger anhaltende Streitigkeit vorliege und B.________ gemäss den Akten weitere Vorwürfe gegen den Beschwerdeführer erhebe. Die festgestellten Verletzungen ergeben sich nebst den Aussagen von B.________ auch aus den Aussagen der Auskunftsperson und des Beschwerdeführers selbst sowie dem Spitalbericht. Vor diesem Hintergrund fällt die Vorinstanz nicht in Willkür, wenn sie im Kontext der Beschreibung der Verletzungen von B.________ nicht auf die zwischen B.________ und dem Beschwerdeführer seit längerem anhaltenden Streitigkeiten hinweist. Soweit der Beschwerdeführer auf seine Berufungsbegründung verweist, ist dies unzulässig. Die tatsächlichen und rechtlichen Vorbringen müssen aus der Beschwerde selber hervorgehen (vgl. zum Verweis auf die Berufungsbegründung: BGE 143 IV 122 E. 3.3; 141 V 416 E. 4; je mit Hinweisen). Auch seine weitere Kritik an dem von der Vorinstanz festgehaltenen Sachverhalt, insbesondere dem Unfallhergang, erweist sich als rein appellatorisch, weswegen darauf nicht einzutreten ist.