Citation: 9C_865/2018 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz erwog, es sei auf das vom Beschwerdeführer im kantonalen Verfahren eingereichte, sich auf den Zeitraum vor Verfügungserlass (18. Januar 2018) beziehende und beweiskräftige Gutachten des Dr. med. D.________ vom 20. März 2018 abzustellen. Der Gutachter hielt darin gestützt auf seine eigenen Untersuchungen und die in den Akten liegenden psychiatrisch-ärztlichen Befundberichte fest, der Versicherte sei in seiner Arbeitsfähigkeit mindestens seit 2013 beeinträchtigt, dies aufgrund einer mittelgradig persistierenden depressiven Störung (Dysthymie) mit melancholischen Merkmalen, mit intermittierender Episode einer Major Depression, ohne aktuelle Episode (ICD-10 F34.1, DSM-5 TM 300.4). Er schätzte die Arbeitsfähigkeit für die Zeit nach dem Austritt aus der Psychiatrischen Klinik E.________ am 24. Dezember 2013 auf 100 % in jeder beliebigen Tätigkeit und für die Zeit ab 6. Oktober 2014 auf 50 % sowohl in der angestammten als auch in einer leidensangepassten Tätigkeit. Das kantonale Gericht hielt fest, eine Dysthymie stelle zwar grundsätzlich, vorbehältlich besonderer Umstände, keine invalidisierende psychische Störung dar. Angesichts der beim Versicherten ebenfalls festgestellten depressiven Episoden mittleren Grades seien hier aber die Auswirkungen der psychischen Störung auf die Arbeitsfähigkeit aus versicherungsrechtlicher Sicht zu klären. Nach einer Prüfung anhand der dafür massgebenden Indikatoren gelangte es zum Ergebnis, dass das beim Beschwerdeführer diagnostizierte psychische Leiden keinen invalidenversicherungsrechtlich relevanten Gesundheitsschaden darstelle. Ein Rentenanspruch sei deshalb zu verneinen.