Citation: 6B_442/2019 E. 6.3.4

6.3.4. Mit entsprechender Begründung macht der Beschwerdeführer sodann eine Bundesrechtswidrigkeit der Verurteilung wegen Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte (vgl. oben E. 4) geltend. Sachverhaltsmässig sei umstritten, ob der Beschwerdeführer absichtlich gegen das Bein des Kantonspolizisten getreten habe. In Ermangelung anderer belastender Momente (Unverwertbarkeit der schriftlichen Berichte der anderen anwesenden Polizisten) laufe die Beweislage letztlich auch hier wieder auf eine "Aussage gegen Aussage"-Konstellation hinaus. Dieses Vorbringen ist gegenstandslos, weil sich der vorinstanzliche Schuldspruch nicht massgeblich auf die Aussage des betroffenen Polizeibeamten stützt, zumal der äussere Tathergang ja nicht umstritten war. Vielmehr hat die Vorinstanz aufgrund der Gesamtsituation ausgeschlossen, dass die gezielte Kickbewegung auf eine medikamenteninduzierte Muskelkontraktion zurückzuführen sein könnte (vgl. oben E. 4.2; angefochtenes Urteil S. 42).