Citation: 6B_116/2009 17.03.2009 E. 3

Der Beschwerdeführer ist nur berechtigt, die Verletzung von Verfahrensrechten geltend zu machen, deren Missachtung eine formelle Rechtsverweigerung darstellt. Insoweit rügt er, die Verfügungen vom 28. August 2008 und vom 31. Oktober 2008 seien von derselben Person unterzeichnet worden, weshalb eine Verletzung der Ausstandsvorschaften vorliege (Beschwerde S. 5/6 Ziff. 1). Unbestrittenermassen kommt im vorliegenden Fall nur § 42 Abs. 1 Ziff. 3 der Strafprozessordnung des Kantons Aargau zur Anwendung, wonach ein Untersuchungsbeamter abgelehnt werden kann, wenn Tatsachen vorliegen, die in dem zu untersuchenden Fall seine Befangenheit befürchten lassen. Die Vorinstanz führt in diesem Zusammenhang aus, in der Strafanzeige vom 30. Oktober 2008 gegen den Zürcher Polizeibeamten werde mit keinem Wort Kritik an der vorhergehenden Strafuntersuchung gegen den Beschwerdeführer wegen Verkehrsregelverletzungen geübt, sondern bloss sachlich festgestellt, dass das Bezirksamt Bremgarten insoweit am 28. August 2008 einen Strafbefehl erlassen habe. Ob dieser Strafbefehl zu Recht erfolgt sei oder nicht, sei - auch in der in der Strafanzeige vom 30. Oktober 2008 vorgebrachten Argumentation - im Verfahren wegen angeblicher Amtsanmassung des Züricher Polizeibeamten unerheblich. Das Bezirksamt hätte ohne Weiteres eine Amtsanmassung bejahen können, ohne seine Strafuntersuchung gegen den Beschwerdeführer wegen Verkehrsregelverletzungen in Frage zu stellen, da es auch zur Durchführung des Strafverfahrens gegen den Beschwerdeführer verpflichtet gewesen wäre, wenn sich die Form oder das Zustandekommen der Anzeige als Amtsanmassung herausgestellt hätte. Folglich habe trotz Vorbefassung kein Ablehnungsgrund wegen des Anscheins der Befangenheit vorgelegen (angefochtener Entscheid S. 4/5 E. 1.5.). Zur Argumentation der Vorinstanz, dass es für den Ausgang des Verfahrens gegen den Beschwerdeführer überhaupt keine Rolle spiele, ob der Polizist eine Amtsanmassung begangen habe oder nicht, und ein Anschein der Befangenheit des Bezirksamtes aus diesem Grund von vornherein ausgeschlossen werden könne, äussert sich der Beschwerdeführer vor Bundesgericht mit keinem Wort (vgl. Beschwerde S. 5/6 Ziff. 1). Seine Vorbringen gehen an der Sache vorbei, und die Beschwerde genügt in diesem Punkt folglich den strengen Begründungsanforderungen von Art. 106 Abs. 2 BGG nicht.