Citation: 5A_719/2015 E. 3.2

3.2. Das Kantonsgericht hat festgestellt, dass gemäss dem Vertrag ein zu ¾ entgeltliches Rechtsgeschäft und damit ein Kauf vorliege, doch spiele die tatsächliche Bezahlung keine Rolle, da auch ein Erbvorbezug als Rechtsgeschäft unter Lebenden gelte. Sodann habe das Rechtsgeschäft schon zu Lebzeiten beider Parteien Wirkung entfaltet, sei doch der Beschwerdegegner heute als Alleineigentümer des streitigen Grundstücks mit der Maiensässhütte im Grundbuch eingetragen. An diesem Eigentumserwerb ändere nichts, dass dem Vater des Beschwerdegegners und jedem seiner Erben ein Rückkaufsrecht für den Fall zustehe, dass der Beschwerdegegner die Selbstbewirtschaftung aufgebe. Er sei daher nicht Universalsukzessor, sondern Singularsukzessor seines Vaters und nicht passivlegitimiert mit Bezug auf die eingeklagten Ansprüche gemäss Art. 672 und 673 ZGB (E. 3g S. 14 ff. des angefochtenen Urteils).