Citation: 9C_201/2016 E. 4.5

4.5. Nach dem Gesagten beruhte die Rentenzusprache auf einer offensichtlich ungenügenden (E. 3.1 und 3.2) Grundlage, weshalb die (unbefristete) Verfügung vom 12. Dezember 2012 zweifellos unrichtig war. Sodann ist die Berichtigung einer zweifellos unrichtigen Verfügung stets von erheblicher Bedeutung, wenn sie periodische Leistungen zum Gegenstand hat (BGE 140 V 85 E. 4.4 S. 87 f.; 119 V 475 E. 1c S. 480). Das gilt auch hier, wo eine halbe Invalidenrente bis zum Vollenden des 65. Altersjahres, mithin über rund viereinhalb Jahre umstritten ist. Somit war die Rentenaufhebung grundsätzlich zulässig. Zu prüfen bleibt der Rentenanspruch ex nunc et pro futuro resp. bei Erlass der rentenaufhebenden Verfügung vom 11. Dezember 2014.