Citation: 8C_143/2021 E. 3.2.1

3.2.1. Die medizinische Beurteilung in den Verlaufsgutachten der Dr. med. E.________ erweist sich als schlüssig sowie nachvollziehbar begründet und vermag den rechtsprechungsgemässen Anforderungen an eine beweiskräftige medizinische Entscheidgrundlage zu genügen. Sie ist in Kenntnis der massgebenden medizinischen Akten ergangen und setzt sich mit den Vorakten, namentlich auch mit den bildgebenden Untersuchungen auseinander. Soweit sich der Beschwerdeführer - wie bereits im vorinstanzlichen Verfahren - auf die von ihm eingeholte Aktenbeurteilung des Dr. med. F.________ vom 26. Juni 2017 beruft, ist mit dem kantonalen Gericht festzustellen, dass diese keine auch nur geringen Zweifel an der Beurteilung der Dr. med. E.________ zu begründen vermag. Wie die Vorinstanz aufzeigte, argumentierte Dr. med. F.________ vor allem mit Häufigkeitsangaben, bezeichnete die OSG-Arthrose links als sehr wahrscheinlich (> 80%) unfallbedingt und führte sie auf eine im Jahr 2002 sicherlich stattgefundene Traumatisierung des linken Sprunggelenkknorpels zurück. Er konnte jedoch, wie das kantonale Gericht feststellte, nicht ausschliessen, dass die Beschwerden durch ein anderweitiges Trauma ausgelöst wurden und vermochte nicht überzeugend aufzuzeigen, dass die Einschränkungen Folgen des Ereignisses vom 2. Mai 2002 seien, was gegen die Begründung von Zweifeln an der Beurteilung der Dr. med. E.________ spricht. Diese stimmte Dr. med. F.________ im 3. Verlaufsgutachten vom 20. März 2018 insofern zu, als der Befund der Arthrose auch aufgrund der Beurteilung der Röntgenbilder durch den Radiologen eher als posttraumatisch, nicht als krankheitsbedingt zu beurteilen sei. Trotzdem bleibe das Problem der Zuordnung zu einem konkreten Ereignis. Es sei möglich, dass sich der Beschwerdeführer die Beschwerden links beim Ereignis vom 2. Mai 2002 zugezogen habe, langjährig fehle jedoch eine Brückensymptomatik.