Citation: 5P.456/2000 16.01.2001 E. 5

5.- Die staatsrechtliche Beschwerde erweist sich damit als begründet, soweit die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege für das Massnahmeverfahren verweigert worden ist. Im Übrigen ist die Beschwerde aber abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. Entsprechend diesem Verfahrensausgang sind keine Kosten zu erheben (Art. 156 Abs. 1 und 2 OG) und ist der Beschwerdeführerin entsprechend ihrem teilweisen Obsiegen eine reduzierte Parteientschädigung zu Lasten des Kantons Luzern zuzusprechen (Art. 159 Abs. 1 und 2 OG). Die Beschwerdeführerin hat für das bundesgerichtliche Verfahren ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung gestellt. Dieses ist gegenstandslos, soweit die Beschwerdeführerin obsiegt, da die Beschwerdeführerin die Parteientschädigung vom Kanton Luzern ohne Zweifel ausbezahlt erhalten wird (vgl. Art. 152 Abs. 2 OG). Soweit die Beschwerdeführerin unterliegt, musste die Beschwerdeführung allerdings zum vornherein als aussichtslos erscheinen und ist das Gesuch folglich abzuweisen. Die Ausführungen der Beschwerdeführerin im Hauptpunkt erscheinen als gekünstelter Versuch, den Fehler der verfrühten Klageeinreichung zu korrigieren. Über die Kosten des kantonalen Verfahrens wird das Obergericht neu befinden müssen.