Citation: 1B_461/2018 E. 3.5

3.5. Die Vorinstanz erachtete die Risikobeurteilung gemäss dem forensisch-psychiatrischen Gutachten vom 8. Juni 2017 und den Aussagen des Gutachters anlässlich der Hauptverhandlung vom 2. Februar 2018 als schlüssig und nachvollziehbar. Dieser Auffassung ist vorliegend zuzustimmen; was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, überzeugt nicht. Der methodenkritischen Stellungnahme der Gutachtenstelle Erwachsenenforensik der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich vom 10. Januar 2018 zum Gutachten vom 8. Juni 2017 kann entnommen werden, dass die diagnostischen Überlegungen aussagekräftig und sowohl aus dem Untersuchungsbefund als auch der Darstellung der Vorbefunde plausibel ableitbar seien. Zudem ergäben sich keine Hinweise, wonach der Gutachter dem Beschwerdeführer gegenüber voreingenommen gewesen sei, wie dies vom Beschwerdeführer aufgrund der unterschiedlichen ethnischen Zugehörigkeit behauptet wird. Es sind mithin keine triftigen Gründe ersichtlich, weshalb von der Risikobeurteilung im vorliegenden stichhaltigen und nachvollziehbaren forensisch-psychiatrischen Gutachten abzuweichen wäre.