Citation: 8C_667/2009 23.09.2009 E. 2

Die Vorinstanz kam in Würdigung der medizinischen Aktenlage zum Schluss, der Beschwerdeführer sei in einer behinderungsangepassten Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig. Aus augenärztlicher Sicht wurde dabei der Bericht von Dr. med. I.________, Fachärztin für Ophthalmologie, vom 20. September 2007 berücksichtigt, in dem mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit beidseits eine Aphakie nach Kataraktoperation, bei seit Kindheit bestehender kongenitaler Katarakt und Amblyopie, links mehr als rechts, diagnostiziert wurde. Aus ophthalmologischer Sicht sei der Beschwerdeführer in einer der reduzierten Sehleistung angepassten Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig. Dr. med. B.________, Spezialarzt für Rheumatologie und Physikalische Medizin, diagnostizierte aus rheumatologischer Sicht ein chronisches lumbospondylogenes Syndrom links bei anamnestisch degenerativen Veränderungen mit Chondrose L4/L5 und L5/S1, ein chronisches thorakovertebrales Syndrom mit Costalgie linksseitig, Diabetes mellitus Typ II, oral eingestellt, und eine Depression bei schwierigen psychosozialen Verhältnissen. Aus rein rheumatologischer Sicht sei dem Versicherten eine angepasste Tätigkeit zu 100 % zumutbar. In psychiatrischer Hinsicht berücksichtigte die Vorinstanz die Beurteilung von Dr. med. A.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie. Dieser diagnostizierte im Arztbericht vom 4. März 2008 mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine leichte reaktive depressive Episode (F32.1 [recte: F32.0]) bei Vorliegen einer Schmerzverarbeitungsstörung (F45). Aus psychiatrischer Sicht bestehe keine Arbeitsunfähigkeit.