Citation: 8C_433/2016 E. 2

Streitig und zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer über den 19. Dezember 2014 hinaus Anspruch auf Leistungen der obligatorischen Unfallversicherung hatte. Prozessthema bildet dabei die Frage, ob der Status quo sine vel ante (spätestens) in diesem Zeitpunkt eingetreten sei. Das kantonale Gericht hat die zur Beurteilung zu beachtenden Rechtsgrundlagen unter Hinweis auf den Einspracheentscheid vom 8. September 2015 zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen. Zu betonen ist, dass bei Entscheiden gestützt auf versicherungsinterne ärztliche Beurteilungen, die im Wesentlichen oder ausschliesslich aus dem Verfahren vor dem Sozialversicherungsträger stammen, an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen sind. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der ärztlichen Feststellungen, ist eine versicherungsexterne medizinische Begutachtung im Verfahren nach Art. 44 ATSG oder ein Gerichtsgutachten anzuordnen (BGE 139 V 225 E. 5.2 S. 229; 135 V E. 4.4 S. 470).