Citation: 1C_455/2022 E. 4.1

4.1. Entgegen der genannten Rüge hat die Vorinstanz das Recht der Beschwerdeführenden auf Beweisabnahme als Teilgehalt des rechtlichen Gehörs (Art. 29 Abs. 2 BV) nicht verletzt. Sie durfte auf die Durchführung eines Augenscheins, die Einholung eines gerichtlichen Gutachtens zum Wert der Nutzungsübertragung sowie auf die beantragten Parteibefragungen verzichten. Alle mit diesen Beweisofferten festzustellenden Tatsachen beziehen sich auf die von den Beschwerdeführenden geltend gemachte Übervorteilung und die Willensmängel (Irrtum, absichtliche Täuschung und Furchterregung). Wie nachfolgend dargelegt wird, durfte die Vorinstanz die Prüfung der abgeschlossenen Nutzungsübertragung auf Willensmängel und Übervorteilung hin dem Zivilgericht überlassen (vgl. E. 5.5.3 hiernach), weshalb sich auch die Abnahme entsprechender Beweismittel erübrigte.