Citation: 6B_1388/2017 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer geht von folgendem Unfallgeschehen aus: Bei Skeletonrennen liege der Fahrer bäuchlings und mit nach hinten angelegten Armen auf seinem Schlitten. Der Schlitten werde dabei durch subtile Gewichtsverlagerung gesteuert, wobei in der Regel bereits leichte Kopfbewegungen für die Steuerung genügten. Der Unfall gründe darin, dass der Geschädigte bei einer Fahrgeschwindigkeit von rund 90 km/h krass regelwidrig den linken Arm nach vorne genommen und in die Luft gehoben habe, um Kindern auf der Brücke kurz vor einer Rechtskurve ("Bulpetts") zuzuwinken. Dieses mutwillige Verhalten habe eine massive Gewichtsverlagerung bewirkt, was zu unkontrollierbaren Steuerbewegungen kurz vor und in der Rechtskurve und damit zum Unfall auf der anschliessenden Geraden geführt habe. Er (der Beschwerdeführer) sei in der relevanten Saison 2007/2008 Sekretär des SMTC gewesen. Ihm werde die Körperverletzung vorgeworfen, indem er - in der Saison 2007/2008 für die Sicherheit des Cresta-Runs verantwortlich gewesen sei (Urteil E. 8.5, S. 34 ff.) und - es unterlassen habe, die Skeletonbahn an der Unfallstelle hinreichend zu sichern, und deshalb kausal für den Unfall verantwortlich sei (Urteil E. 8.6 f., S. 37 ff.), wobei - das Fehlverhalten des Geschädigten die Kausalität nicht unterbrochen habe (Urteil E. 8.8, S. 43 ff.). Die tatsächlichen Erwägungen der Vorinstanz seien in entscheidrelevanten Punkten offensichtlich unzutreffend, aktenwidrig und willkürlich, bzw. basierten auf einer Verkennung der Rechtslage (Beschwerde Ziff. 45 ff.). Auch die rechtliche Würdigung des Sachverhalts, insbesondere was die Voraussehbarkeit als Bestandteil der Sorgfaltspflichtverletzung und die adäquate Kausalität angehe, verletze Bundesrecht (Beschwerde Ziff. 184 ff.).