Citation: 7B_792/2023 E. 2.3.1

2.3.1. Bei der Dokumentation geheimer Überwachungsmassnahmen verlangt das Bundesgericht, dass sich aus den Akten ergibt, welche Überwachungsmassnahmen in welcher Art, wo, durch wen, zu welchem Zeitpunkt und mit welchem Resultat stattgefunden haben. Anhand dessen lässt sich erschliessen, welche weiteren Akten (Originalaufzeichnungen) im konkreten Fall produziert wurden (vgl. Urteil 6B_1368/2017 vom 14. Juni 2018 E. 2.5.2). Dies kann durch eine Auflistung der Überwachungsmassnahmen geschehen, aus der hervorgeht, welche Überwachungsart, in welchem Zeitraum, wo, auf wessen Veranlassung (Zuständigkeit), mit welchem Ergebnis vorgenommen wurde und ob sowie gegebenenfalls auf welchem Ton- und Datenträger diese gespeichert wurden. Diese Auflistung braucht nicht besonders ausführlich zu sein und muss entgegen dem Dafürhalten des Beschwerdeführers auch nicht jedes einzelne abgehörte Gespräch, sondern nur die einzelnen Überwachungsmassnahmen erfassen (vgl. Urteil 6B_1283/2020 vom 20. Dezember 2022 E. 3.5.2).