Citation: 6B_1193/2021 E. 4.1

4.1. Der Beschwerdeführer bezeichnet den Schuldspruch wegen mehrfacher Tätlichkeiten als bundesrechtswidrig. Er wirft der Vorinstanz zusammengefasst vor, sich nicht mit den offensichtlichen Widersprüchlichkeiten und Unstimmigkeiten, welche sich wie ein roter Faden durch die Aussagen der Privatklägerin ziehen würden, auseinandergesetzt zu haben. Die vorinstanzliche Erwägung, es sei unglaubhaft, dass ihm im Rahmen der Streitigkeiten nur einmal die Hand ausgerutscht sei, sei nicht nachvollziehbar und willkürlich. Es handle sich hierbei um eine reine Mutmassung nach dem Motto "wer einmal schlägt, wird auch mehrmals schlagen". Im Übrigen müsse berücksichtigt werden, dass die ihm zur Last gelegten Straftaten weder räumlich noch zeitlich konkretisiert worden seien, was eine sinnvolle Verteidigung unmöglich mache. Bei derart unkonkreten Vorwürfen verbleibe der beschuldigten Person zu ihrer Verteidigung nur die Möglichkeit, die Vorwürfe pauschal zu bestreiten. Der Beschwerdeführer rügt damit sinngemäss eine Verletzung des Anklageprinzips.