Citation: I 577/02 11.03.2003 E. 1

Das kantonale Gericht hat die gesetzlichen Bestimmungen (Art. 41 IVG; Art. 87 Abs. 3 und 4 IVV) sowie die Rechtsprechung zur Revision (BGE 117 V 199 Erw. 3b; 112 V 372 Erw. 2b), zu den dabei zu vergleichenden Sachverhalten (BGE 109 V 265 Erw. 4a) und zum Vorgehen der Verwaltung bei Revisionsgesuchen oder Neuanmeldungen (BGE 109 V 264 Erw. 3, 114 Erw. 2a und b) richtig dargelegt. Zutreffend ist auch, dass die IV-Stelle, obwohl sie das Verfahren mit einer Nichteintretensverfügung erledigte, das Revisionsgesuch in Wirklichkeit materiell geprüft und abgewiesen hat. Darauf wird verwiesen. Zu ergänzen ist, dass das am 1. Januar 2003 in Kraft getretene Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 im vorliegenden Fall nicht anwendbar ist, da nach dem massgebenden Zeitpunkt des Erlasses der streitigen Verfügung (hier: 1. Juni 2001) eingetretene Rechts- und Sachverhaltsänderungen vom Sozialversicherungsgericht nicht berücksichtigt werden (BGE 127 V 467 Erw. 1, 121 V 366 Erw. 1b).