Citation: 8D_2/2022 E. 5.2

5.2. Eine willkürliche Rechtsanwendung liegt erst vor, wenn der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft und wenn auch dessen Ergebnis unhaltbar ist (E. 1.3 hiervor). Für die Frage der Entschädigung der Umkleidezeit kann - wie in E. 4.3 f. dargelegt - entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin unter den gegebenen Umständen aus dem ArG und seinen Verordnungen nichts abgleitet werden. Es ist daher für das vorliegende Verfahren nicht relevant, ob die Vorinstanz die Umkleidezeit nach Ziff. 6.1.1. Abs. 2 lit. g der im Zeitraum ab 1. Januar 2016 bis 31. Juli 2019 gültig gewesenen Arbeitszeitreglemente als "nicht zur Arbeitszeit" oder "nicht zur bezahlten Arbeitszeit" gehörend qualifizierte.