Citation: 5A_549/2009 26.10.2009 E. 2

2.1 Ist eine Beschwerde vor Bundesgericht gegenstandslos geworden, so ist nach Art. 72 BZP in Verbindung mit Art. 71 BGG über die Prozesskosten (Gerichts- und Parteikosten) mit summarischer Begründung aufgrund der Sachlage vor Eintritt des Erledigungsgrundes zu entscheiden. Dem Bundesgericht steht dabei ein weites Ermessen zu, und es kann nach ständiger Praxis nicht darum gehen, bei der Beurteilung des Kostenpunktes über die materielle Begründetheit der Beschwerde abschliessend zu befinden (BGE 118 Ia 488 E. 4 S. 494, 111 Ib 182 E. 7 S. 191, mit Hinweisen). 2.2 Die Beschwerdeführer haben sich in ihren Ausführungen über weite Strecken gegen den Beschluss des Gemeinderates Giswil vom 19. Januar 2009 und denjenigen des Regierungsrates des Kantons Obwalden vom 7. April 2009 gewandt, mithin gegen nicht letztinstanzliche Entscheide (Art. 75 Abs. 1 BGG). Insoweit erschien die Beschwerde von vornherein unzulässig. Insgesamt erscheinen die Vorbringen in der Sache bei summarischer Prüfung nicht geeignet, die Anordnung der Kindesschutzmassnahmen bzw. den Entzug der aufschiebenden Wirkung als bundesrechtswidrig erscheinen zu lassen. Aufgrund dieser summarischen Prüfung ist der Beschwerde kein Erfolg beschieden gewesen.