Citation: 1C_51/2024 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz hält fest, sie habe bereits im Urteil vom 10. Mai 2022 erwogen, im von den Beschwerdeführenden genannten Schreiben der Gemeinde vom 31. März 2008 sei von einer Zufahrt bzw. einer Ein- und Ausfahrt keine Rede und diese seien explizit darauf hingewiesen worden, dass für die Nutzung des Grundstücks als Parkplatz ein Baubewilligungsgesuch einzureichen sei. Daraus folge, dass sich die Beschwerdeführenden von vornherein nicht auf ein bestimmte Erwartungen begründendes Verhalten der Behörde berufen könnten und sich - im Gegenteil - sehr wohl bewusst gewesen seien oder zumindest hätten sein müssen, dass sie das Grundstück nicht wie geplant nutzen dürften. Eine Verletzung des Vertrauensschutzes könne jedenfalls nicht ausgemacht werden.