Citation: 1F_15/2023 E. A

A.________ absolvierte am 7. September 2020 erfolglos eine Kontrollfahrt zum Umtausch seines indischen Führerausweises in einen schweizerischen Führerausweis. Das Strassenverkehrsamt des Kantons Luzern (SVA) verweigerte darauf mit Verfügung vom 22. September 2020 die Umschreibung des ausländischen Führerausweises und untersagte A.________ das Führen von Motorfahrzeugen aller Kategorien; zudem aberkannte es ihm das Recht zur Verwendung des ausländischen nationalen und allenfalls internationalen Führerausweises in der Schweiz. Diese Verfügung erwuchs unangefochten in Rechtskraft. In der Folge ersuchte A.________ um Wiedererwägung der Verfügung des SVA vom 22. September 2020. Mit Entscheid vom 6. April 2021 trat das SVA auf das Gesuch nicht ein. Dagegen gelangte A.________ erfolglos an das Kantonsgericht Luzern und anschliessend an das Bundesgericht, das die Beschwerde mit Urteil 1C_354/2021 vom 15. November 2021 abwies, soweit es darauf eintrat. Das von A.________ gestellte Revisionsgesuch wies das Bundesgericht mit Urteil 1F_1/2022 vom 22. Februar 2022 ebenfalls ab, soweit es darauf eintrat. In der Folge ersuchte A.________ erneut um Wiedererwägung der Verfügung des SVA vom 22. September 2020. Das SVA teilte ihm darauf brieflich mit, eine Wiederwägung nach kurz zuvor abgelehntem Wiedererwägungsgesuch sei nicht angezeigt. Tatsachen oder Beweismittel, die nicht schon zuvor bekannt gewesen seien, bringe er keine vor. Eine Neubeurteilung sei nicht vorzunehmen und das Begehren könne gestützt auf § 116 Abs. 3 des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege des Kantons Luzern vom 3. Juli 1972 (VRG/LU; SRL Nr. 40) ohne Entscheid erledigt werden. Dagegen gelangte A.________ an das Kantonsgericht, das seine Eingabe als Rechtsverweigerungs- bzw. -verzögerungsbeschwerde entgegennahm und diese abwies. Die dagegen von A.________ erhobene Beschwerde wies das Bundesgericht mit Urteil 1C_424/2022 vom 7. März 2023 ab.