Citation: 8C_297/2020 E. A

Die 1969 geborene A.________ war ab Oktober 2016 wegen der Folgen einer Krebserkrankung vollständig arbeitsunfähig gewesen (vgl. Berichte des Spitals B.________ vom 9. und 13. September 2018). Im April 2017 meldete sie sich zum Leistungsbezug bei der Invalidenversicherung an. Die IV-Stelle Nidwalden sprach ihr ab 4. September 2018 ein Belastbarkeitstraining im Rahmen der Frühintervention bei der Einrichtung C.________ zu. Laut der dazu abgeschlossenen Vereinbarung der Parteien vom 29. August sowie 4. September 2018 hatte die Versicherte noch bis am 26. Oktober 2018 Anspruch auf Entschädigung der Krankentaggeldversicherung des ehemaligen Arbeitgebers und ab 27. Oktober 2018 auf ein Taggeld der Invalidenversicherung. Am 6. September 2018 stürzte A.________ vom Fahrrad, wobei sie sich ein Supinationstrauma am rechten Fuss zuzog. Die Einrichtung C.________ meldete den Unfall der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) an. Mit Verfügung vom 11. April 2019 und Einspracheentscheid vom 13. Juni 2019 verneinte diese eine Leistungspflicht. Zur Begründung hielt sie fest, A.________ sei im Zeitpunkt des Unfalles nicht im Sinne von Art. 1a UVG obligatorisch unfallversichert gewesen.