Citation: 6B_661/2014 E. 2.1

2.1. Die Vorinstanz stellt in tatsächlicher Hinsicht fest, dass der Beschwerdeführer nach der verbalen Auseinandersetzung aufgestanden und auf B.________ zugelaufen sei. Letzterer sei gegen den Beschwerdeführer gelaufen und habe ihn mit einem Messer an der linken Hand verletzt. Als Reaktion darauf habe der Beschwerdeführer, ebenfalls mit einem Messer, B.________ in den Hinterkopf gestochen (Urteil, S. 29 f. und 33). Auch die weiteren, im Verlauf der Auseinandersetzung von B.________ erlittenen Schnitt- und Stichverletzungen seien auf den Beschwerdeführer zurückzuführen. Die Vorinstanz erwägt insbesondere, dass die Verletzung am Kopf vom B.________ mit dem Einbringen einer Taschenmesserklinge plausibel erklärbar sei und der Beschwerdeführer selbst mehrmals bestätigt habe, das Taschenmesser sei vor dem Ereignis vom 20. Mai 2011 unbeschädigt gewesen. B.________ habe die Verletzung am Kopf eindeutig dem Beschwerdeführer zuordnen können. Die Tatsache, dass die abgebrochene Klinge nicht mehr gefunden worden sei, ändere am Ergebnis der Beweiswürdigung nichts (Urteil, S. 30). Dass im Klingenholraum des Taschenmessers auch DNA-Spuren von Y.________ gefunden worden seien, sei damit zu erklären, dass Letzterer das Messer einige Tage zuvor in den Händen gehalten habe (Urteil, S. 31).