Citation: 7B.70/2000 28.03.2000 E. 4

4.- a) Gemäss Art. 83 Abs. 1 SchKG kann der Betreibungsgläubiger die provisorische Pfändung erst nach Ablauf der - angesichts von Art. 88 Abs. 2 SchKG von der Erhebung des Rechtsvorschlags bis zur (provisorischen) Rechtsöffnung unterbrochenen - Zahlungsfrist (von zwanzig Tagen ab Zustellung des Zahlungsbefehls; Art. 69 Abs. 2 Ziff. 2 SchKG) verlangen. Fortsetzungsbegehren, die mehr als zwei Tage zu früh beim Betreibungsamt eingehen, sind von diesem - ohne weitere Behandlung - mit einem entsprechenden Vermerk an den Einsender zurückzuleiten (Art. 9 Abs. 2 und 3 der Verordnung über die im Betreibungs- und Konkursverfahren zu verwendenden Formulare und Register sowie die Rechnungsführung; SR 281. 31). b) Es sind keine Gründe dafür ersichtlich, in einem Fall der hier zu beurteilenden Art vom erwähnten Fristerfordernis abzuweichen und die für die Behandlung eines verfrühten Fortsetzungsbegehrens geltenden Grundsätze nicht anzuwenden. Nach den Feststellungen der Vorinstanz hat die Beschwerdeführerin das Fortsetzungsbegehren am 23. September 1999 eingereicht. In Anbetracht der Tatsache, dass einerseits die Beschwerdegegnerin innert zehn Tagen ab Zustellung des Zahlungsbefehls mit der Einrede mangelnden neuen Vermögens Recht vorgeschlagen hatte und dass andererseits der Entscheid des Summarrichters vom 20. September 1999 datiert, ist davon auszugehen, dass das Gesuch vom 23. September 1999 mehr als zwei Tage vor Ablauf der Zwanzig-Tage-Frist beim Betreibungsamt eingegangen ist. Soweit die Beschwerdeführerin beantragt, dieses sei anzuweisen, ihrem Fortsetzungsbegehren vom 23. September 1999 stattzugeben, ist die Beschwerde daher abzuweisen.