Citation: 5A_245/2023 E. 3.1

3.1. Mit Bezug auf die behauptete Aufhebung der Anzeige der Pfändung einer Forderung nach Art. 99 SchKG vom 25. Juni 2021 an die Beschwerdeführerin (Sachverhalt Bst. A.c) erwog das Bezirksgericht, diese mache nicht geltend, dass diese Pfändungsanzeige durch eine neue Verfügung aufgehoben oder abgeändert worden sei. Sie mache einzig geltend, sich auf ein vom Beschwerdeführer erstelltes Protokoll seines persönlichen Besuchs beim Betreibungsamt vom 5. Juli 2021 verlassen zu haben, welches nur als Aufhebung der Verpflichtung zur Lohnüberweisung an das Betreibungsamt habe verstanden werden können. Die Beschwerdeführerin habe sich indes nicht einfach auf eine Auskunft des Beschwerdeführers verlassen dürfen, ohne sich beim Betreibungsamt zu erkundigen, ob die Angaben im vom Beschwerdeführer selbst geschriebenen Protokoll tatsächlich zuträfen. Weiter habe ihr zudem klar sein müssen, dass das Betreibungsamt ihr eine Aufhebung der Verpflichtung zur Lohnüberweisung persönlich mitgeteilt hätte, zumal sie auch nicht bestreite, die Anzeige vom 25. Juni 2021 erhalten zu haben. Somit habe keine Aufhebung der Verpflichtung zur Lohnüberweisung an das Betreibungsamt stattgefunden.