Citation: 2C_372/2023 E. 4.3

4.3. Die Vorinstanz setzte sich mit dem Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin wie auch mit dem Gesundheitssystem in Nigeria auseinander. Sie stellte zusammengefasst fest, dass bei der Beschwerdeführerin Ende Februar 2019 - als Folge eines Tumors - die rechte Niere operativ entfernt werden musste. Zu diesem Zeitpunkt litt die Beschwerdeführerin ausserdem u.a. an Tuberkulose, Adipositas und Bluthochdruck (angefochtenes Urteil E. 3.2). Im Jahr 2022 folgte eine Magenverkleinerung mit Magenbypass. Die Beschwerdeführerin muss seither lebenslang Vitamine und Calcium substituieren. Eine im November 2022 durchgeführte Myomentfernung verlief gemäss Feststellungen der Vorinstanz problemlos. Der Allgemeinzustand und die Belastbarkeit der Beschwerdeführerin haben sich seither verbessert (angefochtenes Urteil E. 6.4.2). Sodann hielt die Vorinstanz fest, in der Heimatstadt der Beschwerdeführerin, Benin City, befinde sich ein Universitätsspital (angefochtenes Urteil E. 6.4.1). Sie schloss auf dieser Grundlage, die medizinische Versorgung der Beschwerdeführerin sei in Nigeria gewährleistet, zumal weitere Eingriffe nicht absehbar seien (angefochtenes Urteil E. 6.4.3).