Citation: 2C_246/2023 E. 6.6.1

6.6.1. Die Beschwerdeführer beanstanden unter dem Gesichtspunkt der Verhältnismässigkeit, der von der Gemeindeversammlung beschlossene Wechsel zu einem warmen Wärmeverbund sei im Lichte des öffentlichen Interesses (umweltpolitische Zielvorgaben) ungeeignet und nicht erforderlich. Die Zielvorgaben liessen sich mindestens ebenso gut mit dem Weiterbetrieb des bestehenden kalten Wärmeverbunds erreichen. Die Beschwerdeführer lassen indes ausser Acht, dass der blosse Umstand, wonach ein öffentliches Interesse auch "ebenso gut" mit anderen Mitteln erreicht werden kann, noch nicht aufzeigt, dass die gewählte, politisch gewollte und demokratisch legitimierte Massnahme ungeeignet oder nicht erforderlich ist (vgl. Art. 106 Abs. 2 BGG). Vielmehr ergibt sich aus dem bereits Dargelegten (vgl. insb. E. 6.5 hiervor), dass der Wechsel zu einem warmen Wärmeverbund zwecks Nutzung des Dampfs des KVA Forsthaus geeignet und erforderlich ist, um die kantonalrechtlich verankerten öffentlichen Interessen zu erreichen.