Citation: 1C_61/2020 E. 6.1

6.1. Die Vorinstanz führte weiter aus, in Bezug auf ein Anpassungsgesuch sei abzuwägen, ob das Interesse der Rechtssicherheit bzw. am Bestand der Verfügung das Interesse an der richtigen Durchsetzung des objektiven Rechts überwiege. Da bereits in der Bewilligung vom 7. September 2015 die Zufahrt über die heutige Panoramastrasse als spätere Möglichkeit angedeutet worden sei (E. lit. i), seien die Interessen an der Rechtssicherheit nicht sonderlich gross. Hingegen würden die Interessen der privaten Beschwerdegegner an einer Anpassung der Verfügung schwer wiegen. So werde mit der zusätzlichen Baustellenzufahrt die Quartierstrasse Rebhalde, die auch als Schulweg diene, entlastet. Zudem werde ein Teil des Verkehrs über die Panoramastrasse durch noch unüberbautes Gebiet geleitet, was vorteilhaft sei. Demnach sei eine Anpassung der ursprünglichen Baubewilligung grundsätzlich zulässig gewesen.