Citation: 5A_680/2021 E. 3

Die Aussichtslosigkeit des Hauptverfahrens wurde dahingehend begründet, dass der Beschwerdegegner dem Anwaltsgeheimnis unterliege und die ihm von seiner Mandantschaft anvertrauten Daten nicht bekanntgeben dürfe; die Daten seien mithin geschützt und einem diesbezüglichen Auskunftsbegehren könne kein Erfolg beschieden sein. Weder das Vorbringen, das Auskunftsbegehren betreffe gar nicht das Verhältnis zwischen dem Anwalt und dem Mandanten, sondern einzig sie und den Beschwerdegegner, noch der Verweis auf Art. 91 SchKG, wonach auch Dritte gegenüber dem Betreibungsamt auskunftspflichtig seien, stellt eine sachgerichtete Auseinandersetzung mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheides dar: Das Auskunftsbegehren hat offensichtlich zum Zweck, an Daten heranzukommen, welche dem Anwaltsgeheimnis unterliegen, und im Übrigen ist die Beschwerdeführerin weder ein Betreibungsamt noch geht es um eine Pfändung. Inwiefern dem Auskunftsbegehren einer Drittperson für Daten, welche dem Anwaltsgeheimnis unterliegen, soll Erfolg beschieden sein können, bleibt das Geheimnis der Beschwerdeführerin; eine Rechtsverletzung im Zusammenhang mit der Abweisung des diesbezüglichen Gesuches um unentgeltliche Rechtspflege ist jedenfalls nicht ansatzweise dargetan.