Citation: 6P.75/2005 02.10.2005 E. 3

Nach Art. 270 lit. e Ziff. 1 und 2 steht die Nichtigkeitsbeschwerde dem Opfer zu, das sich bereits vorher am Verfahren beteiligt hat, soweit der Entscheid seine Zivilansprüche betrifft oder sich auf deren Beurteilung auswirken kann (Art. 8 Abs. 1 lit. c OHG; SR 312.5), oder soweit es eine Verletzung von Rechten geltend macht, die ihm das Opferhilfegesetz einräumt. Der Beschwerdeführer macht Letzteres nicht geltend. Wie in der staatsrechtlichen Beschwerde aufgezeigt (E. 1.3.1), kann der Beschwerdeführer nur öffentlich-rechtliche Ansprüche gegen den Kanton Graubünden oder die Gemeinde Rueun geltend machen, da die von ihm bezeichneten Verantwortlichen die angebliche Straftat im Rahmen ihrer amtlichen Funktionen begangen haben und das kantonale Recht in diesen Fällen ausschliesst, Zivilansprüche direkt gegen die einzelnen Personen geltend zu machen. Der Beschwerdeführer ist somit auch zur Nichtigkeitsbeschwerde nicht legitimiert.