Citation: 2C_1077/2017 E. A

A.a. Der türkische Staatsangehörige A.________ (geboren am 5. Dezember 1989) reiste im Februar 2011 ohne Aufenthaltstitel in die Schweiz ein. Er heiratete am 1. März 2011 die in der Schweiz aufenthaltsberechtigte slowakische Staatsangehörige B.________ (geboren am 3. November 1983). Zwecks Verbleibs bei seiner Ehegattin wurde ihm in der Folge eine Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA erteilt, welche letztmals bis am 19. Juli 2020 verlängert wurde. A.b. Am 14. September 2011 wurden A.________ und B.________ wegen des Verdachts auf Widerhandlungen gegen das Ausländergesetz ein erstes Mal polizeilich einvernommen. Weitere Massnahmen blieben zu jenem Zeitpunkt aus. A.c. Am 27. Februar 2015 äusserte eine anonyme Anruferin gegenüber der Kantonspolizei Zürich den Verdacht, dass A.________ und B.________ eine Scheinehe führten. Im Zuge weiterer Abklärungen stiess die Kantonspolizei auf dem Facebook-Profil von B.________ auf verschiedene Fotos, die sie mit ihrem Landsmann C.________ im Urlaub und an gemeinsamen Familienanlässen zeigen. Am 22. August 2015 kontrollierte die Kantonspolizei den Wohnort von A.________ und B.________. Zwischen dem 25. September und dem 1. Oktober 2015 wurden sie polizeilich zur Sache einvernommen. A.d. Mit Urteil des Bezirksgerichts Pfäffikon vom 30. August 2016 wurde die Ehe von A.________ und B.________ geschieden.