Citation: 6B_987/2021 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer beanstandet die vorinstanzliche Strafzumessung. Er bringt im Wesentlichen vor, die Feststellung der Gutachterin, dass die Schuldfähigkeit mindestens leichtgradig eingeschränkt gewesen sei, müsse unter Anwendung der Unschuldsvermutung dahingehend interpretiert werden, dass auch eine mittelgradige Einschränkung wahrscheinlich und damit für ihn als günstigere Variante anzunehmen sei. Es sei daher von einer mittelgradigen Einschränkung seiner Schuldunfähigkeit auszugehen. Entgegen dem Urteil der Vorinstanz sei für den Vorfall vom 11. November 2017 von einem Diebstahl und einer Tätlichkeit auszugehen. Der Diebstahl umfasse Bargeld von Fr. 25.--, weshalb ein geringfügiges Vermögensdelikt (Art. 172ter StGB) vorliege, das mit einer Busse zu bestrafen sei. Die im Anschluss begangene Tätlichkeit (Art. 126 Abs. 1 StGB) sei ebenfalls mit Busse zu bestrafen.