Citation: 6B_460/2020 E. 2.4.1

2.4.1. Im vorliegenden Verfahren liegen ein Gutachten vom 14. Mai 2012 (Untersuchungsakten act. 06 8 D 174/4/2 ff.) sowie ein Ergänzungsgutachten vom 28. Februar 2013 (Untersuchungsakten act. D 174/4/118 ff.) von M.________, ein vom Beschwerdeführer eingebrachtes Parteigutachten der N.________ GmbH vom 9. Juni 2015 (Akten des KGer NW, act. 816 ff.; nachfolgend: Parteigutachten N.________) sowie das methodenkritische Gutachten K.________ von K.________ vom 10. April 2019 (Akten des Obergerichts act. 198) vor. Das methodenkritische Gutachten K.________ gelangt zum Schluss, die vom Gutachten M.________ (zur Bewertung der Marke "H.________") und dem Pareigutachten N.________ angewandten Methoden (Ertragswertmethode; DCF-Methode) seien für die Markenbewertung nicht geeignet. In Bezug auf die Marke "H.________" führt es allerdings auch aus, der Umstand, dass sich die H.________ AG von 1995 bis Ende 2005 in einer dauerhaften Verlustzone befand, obwohl sie Produkte vertrieben habe, die mit der Marke "H.________" gekennzeichnet gewesen seien und auch in den Jahren nach dem Erwerb der Marke zu Beginn des Jahres 2006 Betriebsverluste in grosser Höhe aufgewiesen habe, sei als starkes Indiz dafür zu werten, dass die Marke im Zeitpunkt des Erwerbs massiv überbewertet gewesen sei (Gutachten K.________ S. 11 ff.). Ob die Marken nach rein betriebswirtschaftlichen Bewertungsmethoden einen Non-Valeur darstellten, sei indes dann zweitrangig, wenn die Voraussetzungen für deren Bilanzierung nicht erfüllt gewesen seien. In Bezug auf die einzelnen Marken sei - soweit die Frage abschliessend beurteilt werden könne - davon auszugehen, dass die Voraussetzungen nicht erfüllt gewesen seien (Gutachten K.________ S. 21, 23 ff.).