Citation: 2C_514/2020 E. A

A.________, geboren 1973, Staatsangehöriger von Kosovo, kam im März 1992 in die Schweiz. Sein Asylgesuch wurde am 9. August 1996 abgewiesen. Nach der Hochzeit mit der Schweizerin B.________ am 10. Dezember 1999 erhielt er zunächst eine Aufenthaltsbewilligung zum Verbleib bei seiner Ehefrau und am 3. Dezember 2004 eine Niederlassungsbewilligung. Aus der Ehe sind die beiden Kinder C.A.________, geboren 2002, und D.A.________, geboren 2004, hervorgegangen. Die Ehe wurde am 28. Februar 2006 geschieden. Ab 2009 hatte der Beschwerdeführer die alleinige Sorge und Obhut für die Kinder. Im Jahr 2015 einigte er sich mit der Kindsmutter wieder auf die gemeinsame elterliche Sorge, was die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) U.________ per 27. April 2016 bestätigte. Die Kinder verblieben aber in seiner Obhut. Am 3. Juni 2011 heiratete A.________ die kosovarische Staatsangehörige E.________. Diese erhielt zunächst eine Aufenthaltsbewilligung zum Verbleib beim Ehemann und am 27. Mai 2016 eine Niederlassungsbewilligung. 2014 bis 2017 führte A.________ überdies eine aussereheliche Beziehung, aus welcher die Kinder F.A.________, geboren 2015, und G.A.________, geboren 2017, hervorgegangen sind. Diese leben gemäss Angabe von A.________ mit ihrer Mutter in Deutschland, weitere Umstände zur dortigen Familiensituation sind nicht erstellt.