Citation: 8C_787/2017 E. 2.1

2.1. Fest steht, dass die Versicherte gemäss bidisziplinärem Gutachten in einer leidensangepassten Tätigkeit aus gesundheitlichen Gründen zu 40% eingeschränkt ist. Bei adäquater und zumutbarer Behandlung sei innert Jahresfrist mit einer weiteren Reduktion der Arbeitsunfähigkeit auf 30% zu rechnen. Trotz der "als ungerecht und demütigend" empfundenen Kündigung ihrer langjährigen Arbeitsstelle im Jahre 2003 verblieben der Beschwerdeführerin seither psychisch stets ausreichende Ressourcen, um ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (vgl. Urteil 8C_262/2009 vom 4. August 2009 E. 4). Dennoch nahm sie - abgesehen von zwei Arbeitsversuchen - seit 2003 keine neue (Teil-) Erwerbstätigkeit mehr auf.