Citation: 9C_452/2022 E. 4

Der Beschwerdeführer rügt unter Bezugnahme auf das Gerichtsgutachten vom 4. November 2021, die blosse gutachterliche Annahme eines verbesserten Gesundheitszustands per 5. Oktober 2018 tauge nicht als Revisionsgrund. Erforderlich sei, dass neue Elemente tatsächlicher Natur mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit ausgewiesen seien. Daran fehle es im vorliegenden Fall, weshalb von einer durchgehenden Arbeitsunfähigkeit von 100 % für jegliche Tätigkeiten und damit vom Anspruch auf eine unbefristete ganze Rente auszugehen sei. Für den Fall, dass ab dem Zeitpunkt der Begutachtung bei Dr. med. C.________ von einer revisionsrelevanten Verbesserung des Gesundheitszustands auszugehen wäre, sei dies für den hier zu beurteilenden Zeitraum nicht relevant.