Citation: 6B_487/2021 E. 3.4

3.4. Diese Beweiswürdigung der Vorinstanz ist nicht schlechterdings unhaltbar. Sie verfällt nicht in Willkür, wenn sie angesichts der zahlreichen Bedenken, die der Beschwerdeführer in den Chats und den Emails anbringt (er komme sonst ins Gefängnis), sowie angesichts der Aussagen des Beschwerdeführers anlässlich der ersten Befragung, bei welcher er keinerlei Zweifel daran äusserte, dass "Vanessa" ein 14-jähriges Mädchen sei, wenn sie die Glaubhaftigkeit der Aussagen des Beschwerdeführers aufgrund deren Widersprüchlichkeit verneint. Im Übrigen gibt bereits der Nickname von "Vanessa" ("laura_14_zh") Aufschluss auf das Alter der Chatpartnerin. Unter Willkürgesichtspunkten nicht zu beanstanden sind weiter die vorinstanzlichen Erwägungen betreffend den vom Beschwerdeführer geltend gemachten Schluss vom Piercing auf das Alter. Sie ändern nichts am Ergebnis der Beweiswürdigung hinsichtlich des Alters (angefochtenes Urteil S. 13). Ebensowenig vermag er das Ergebnis der vorinstanzlichen Beweiswürdigung mit seinem Einwand umzustossen, er habe auf die Angaben von "Vanessa" wegen des fehlenden Vertrauensverhältnisses nicht vertrauen können und das auch nicht getan (Beschwerde S. 9). Die Vorinstanz verletzt gestützt auf ihre willkürfreien Feststellungen kein Bundesrecht, wenn sie anhand der konkreten Umstände die Glaubhaftigkeit der Aussagen des Beschwerdeführers hinsichtlich des Alters von "Vanessa" verneint und daraus schliesst, dieser habe im Wissen und mit der Absicht gehandelt, die von ihm vorgeschlagenen sexuellen Handlungen mit der 14-jährigen "Vanessa" in der Realität umzusetzen (angefochtenes Urteil S. 16) und damit den subjektiven Tatbestand der versuchten sexuellen Handlungen mit Kindern erfüllt.