Citation: 2F_19/2024 E. 3.2

3.2. Vorliegend ist aufgrund einer summarischen Prüfung davon auszugehen, dass das Bundesgericht auf das Revisionsgesuch nicht eingetreten wäre. So beruft sich der Gesuchsteller weder ausdrücklich noch sinngemäss auf einen Revisionsgrund gemäss Art. 121 ff. BGG. Vielmehr zitiert er einzelne Passagen aus dem Urteil, um dessen Revision ersucht wird, und wirft dem daran mitwirkenden präsidierenden Mitglied der Abteilung im Wesentlichen vor, es habe dem Umstand, dass die Schweiz durch die Wegweisung des Gesuchstellers eine Verurteilung durch EGMR riskiere, keine Bedeutung beigemessen. Vor diesem Hintergrund rechtfertigt es sich, dem Gesuchsteller die Gerichtskosten aufzuerlegen, die umständehalber reduziert werden (Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG). Dem Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege kann nicht entsprochen werden, da das Revisionsgesuch bei summarischer Prüfung als von Anfang an aussichtslos beurteilt werden muss (Art. 64 Abs. 1 und 2 BGG). Parteientschädigungen sind keine geschuldet (Art. 68 Abs. 3 BGG). Abschliessend ist festzuhalten, dass eine solche Prozessführung an Mutwilligkeit grenzt. Es kann nicht Aufgabe des Bundesgerichts sein, sich ständig mit Eingaben zur gleichen Problematik zu befassen. Der Gesuchsteller und sein Rechtsvertreter werden daher darauf hingewiesen, dass das Bundesgericht es sich vorbehält, inskünftig Beschwerden und Revisionsgesuche dieser Art, die im Zusammenhang mit dem Widerruf der Niederlassungsbewilligung des Gesuchstellers stehen, nach Prüfung, unbeantwortet abzulegen.