Citation: 2P.337/2006 27.02.2007 E. 4

Die Gerichtskosten werden in der Regel der unterliegenden Partei auferlegt. Unnötige Kosten hat zu bezahlen, wer sie verursacht hat (Art. 156 Abs. 1 und 6 OG). Vorliegend obsiegt zwar der Beschwerdeführer, doch verhielt er sich in gewissem Mass widersprüchlich, indem er gegenüber der Steuerkommission des Kantons Schaffhausen behauptete, er habe in Uster nie Wohnsitz begründet, was nicht zutrifft. Dennoch rechtfertigt es sich unter den gegebenen Umständen nicht, von der Regel abzuweichen, weshalb die Gerichtskosten wie in Doppelbesteuerungssachen üblich dem unterliegenden Kanton (hier Schaffhausen) aufzuerlegen sind. Bei diesem Ergebnis wird das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege gegenstandslos.