Citation: 2C_204/2023 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer bringt vor, er sei gar nicht zur Einreichung des Gesuchs berechtigt gewesen. Vielmehr sei einzig seine Ehefrau legitimiert gewesen, ein Familiennachzugsgesuch einzureichen. In der Folge hätten die Beschwerdeinstanzen seine Beschwerdelegitimation zu Unrecht bejaht bzw. von der "falschen Person" eine Unterschrift verlangt. Ausgangspunkt des vorliegenden Verfahrens bildet ein vom Beschwerdeführer allein gestelltes Gesuch um Erteilung eines Visums für den langfristigen Aufenthalt zwecks Erteilung einer Einreise- und Aufenthaltsbewilligung im Rahmen des Familiennachzugs, welches mit Verfügung des Migrationsdienstes vom 14. Oktober 2022 abgewiesen wurde (vgl. E. 1.1 hiervor). Ein allfälliges Familiennachzugsgesuch seiner Ehefrau ist nicht Verfahrensgegenstand und hätte vor diesem Hintergrund auch nicht sein müssen. Mit seinen Vorbringen macht der Beschwerdeführer sinngemäss geltend, die Vorinstanzen hätten einen Parteiwechsel von ihm auf seine Ehefrau vornehmen müssen. Dass er bzw. seine Frau im Verfahren vor dem Verwaltungsgericht oder der Sicherheitsdirektion einen entsprechenden Antrag gestellt hätte, behauptet er nicht und ein solcher ist aus den von ihm eingereichten Unterlagen, so namentlich aus seinen Beschwerden an die Vorinstanzen, auch nicht ersichtlich. Mangels materieller Erschöpfung des Instanzenzugs sind diese erstmals im bundesgerichtlichen Verfahren erhobenen Vorbringen unzulässig (vgl. dazu BGE 143 III 290 E. 1.1). Im Übrigen legt der Beschwerdeführer nicht substanziiert dar (vgl. E. 2.3 hiervor), dass und inwiefern die Vorinstanz gestützt auf das kantonale Verfahrensrecht verpflichtet gewesen wäre, von Amtes wegen einen Parteiwechsel anzuordnen. Schliesslich ist darauf hinzuweisen, dass weder der Migrationsdienst noch die nachfolgenden Rechtsmittelinstanzen die Legitimation des Beschwerdeführers infrage gestellt haben. Der Beschwerdeführer bringt keine Elemente vor, die es ausnahmsweise erlauben würden, die von ihm behauptete Nichtigkeit der bisher ergangenen Entscheide von Amtes wegen festzustellen (vgl. Urteil 2C_39/2023 vom 30. Januar 2023 E. 2.3 mit Hinweis).