Citation: 5A_767/2015 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer macht zusammengefasst geltend, die Vorinstanz gehe selbst davon aus, die Beschwerdegegnerin habe die erforderlichen Finanzierungsbestätigungen für die Übernahme der Liegenschaft nicht an der Hauptverhandlung vom 13. Februar 2013, sondern erst an der Fortsetzungsverhandlung vom 27. August 2013 beigebracht. Zum Zeitpunkt, als das Verkehrswertgutachten vom 26. Oktober 2012 betreffend die strittige Liegenschaft vorgelegen habe, mithin lange vor der Hauptverhandlung vom 13. Februar 2013, seien die finanziellen Auswirkungen einer allfälligen Zuweisung der Liegenschaft für beide Parteien erkennbar gewesen. Entgegen den Ausführungen der Vorinstanz hätten bei Durchführung der ersten Parteivorträge am 13. Februar 2013 keine Hindernisse für eine Novenschranke vorgelegen. Die Beschwerdegegnerin habe anlässlich der Hauptverhandlung vom 13. Februar 2013 keine Editionsanträge gestellt, die ihr eine Ausgleichsberechnung im Falle der Zuweisung der Liegenschaft ermöglicht hätten. Auch die Anpassung der Berechnungsblätter, die keine Beweismittel darstellten, sondern als Ausdruck rechtlicher Überlegungen zu bezeichnen seien, könnten im Urteil angepasst werden. Mit der Zulassung der erst an der Fortsetzungsverhandlung vom 27. August 2013 beigebrachten Finanzierungsbestätigungen habe die Vorinstanz Art. 229 ZPO verletzt.