Citation: 6B_358/2014 E. 2.4.2

2.4.2. Die Vorinstanz und die erste Instanz beziehen zu Recht auch die konkreten Tatumstände negativ in die Prognosestellung ein. So werden die erhebliche Blutalkoholkonzentration, die vom Beschwerdeführer in angetrunkenem Zustand zurückgelegte Strecke, der Umstand, dass er von Anfang an wusste, noch fahren zu müssen sowie die Tatsache, dass keine Notwendigkeit für die betreffende Fahrt bestand, als prognoseungünstige Faktoren gewichtet. Dies ist nicht zu beanstanden (Urteil S. 13 f. E. 4 b bb; erstinstanzliches Urteil S. 7 E. 3.4). Entgegen dem Vorbringen des Beschwerdeführers trifft es nicht zu, dass die von ihm geltend gemachte Lebensumstellung durch vermehrten Sport und Gewichtsverlust bei der Gesamtwürdigung ausser Acht gelassen wurde. Die erste Instanz hält dazu fest, die vom Beschwerdeführer mehrfach betonte Lebensumstellung (Gewichtsverlust, regelmässiger Sport) sei nach seinen Angaben bereits vor dem Rückfall erfolgt, so dass dieser Umstand kaum auf eine günstige Prognose schliessen lasse (erstinstanzliches Urteil S. 7 E. 3.4). Diese Schlussfolgerung ist ebenfalls nicht zu beanstanden.