Citation: 2C_298/2020 E. 8

Nach dem Gesagten steht fest, dass vorliegend mit der Einreichung der Steuererklärung 2013 Abschreibungen geltend gemacht wurden, die gewinnsteuerlich nicht zulässig sind bzw. bei Kenntnis der tatsächlichen Gegebenheiten zu einer Aufrechnung führen müssen (vgl. E. 5 ff. hiervor). Wäre die Beschwerdeführerin entsprechend ihrer Steuererklärung (ohne Aufrechnung der genannten Abschreibungen) veranlagt worden, wäre eine Steuerverkürzung eingetreten. Damit ist in objektiver Hinsicht der letzte Schritt zum Taterfolg einer Steuerhinterziehung (bzw. einer Steuerverkürzung), von welchem es regelmässig kein Zurück mehr gibt, überschritten worden. Die Vorinstanz hat demnach in bundesrechtskonformer Weise den objektiven Tatbestand einer versuchten Steuerhinterziehung als erfüllt erachtet.