Citation: 1B_551/2019 E. 4.2

4.2. Schon gestützt auf die Artikel 30 Abs. 1 BV, 6 Ziff. 1 EMRK und 14 Ziff. 1 UNO-Pakt II hat jede Person Anspruch darauf, dass ihre Sache von einem unparteiischen, unvoreingenommenen und unbefangenen Richter entschieden wird. Diese Verfahrensgarantie wird nach der Rechtsprechung sinngemäss auf das Erfordernis der Unabhängigkeit und Unparteilichkeit von Sachverständigen übertragen (BGE 132 V 93 E. 7.1 S. 109; 126 III 249 E. 3c S. 253; Urteile 1B_141/2017 vom 10. Oktober 2017 E. 4.2; 1B_196/2015 vom 17. Mai 2016 E. 3.3), wobei sich die grundrechtlichen Anforderungen bei administrativ bestellten forensischen Hilfspersonen formell nach Artikel 29 Abs. 1 BV richten. Hinsichtlich der Unparteilichkeit und Unbefangenheit kommt Artikel 29 Abs. 1 BV indessen ein mit Artikel 30 Abs. 1 BV weitgehend übereinstimmender Gehalt zu (BGE 127 I 196 E. 2b S. 198; zitierte Urteile 1B_141/2017 E. 4.2; 1B_196/2015 E. 3.3).