Citation: 6B_151/2021 E. 3.2

3.2. Es steht fest und ist unbestritten, dass der Beschwerdeführer in der Zeit von Januar 2009 bis Ende Juni 2011 der D.________ GmbH die Produktion von 1'410'060 kg Hartkäse vollfett aus Milch ohne Silofütterung meldete. Gemäss den vorinstanzlichen Feststellungen handelte es sich hierbei um Käse, welche den Produktionsvorschriften von Emmentaler entsprach. Das kantonale Gericht schliesst daraus, dass der Käse damit auch als solcher hätte deklariert werden müssen. Durch die wahrheitswidrigen Meldungen sei die D.________ GmbH und in der weiteren Folge auch die Branchenorganisation Emmentaler Switzerland getäuscht worden. Diese Täuschung sei arglistig gewesen, da der Beschwerdeführer gefälschte Urkunden eingesetzt habe, auf deren Richtigkeit die D.________ GmbH habe vertrauen dürfen. Der Beschwerdeführer habe mit dieser Vorgehensweise erreicht, dass die A.________ AG den Branchenbeitrag von Fr. 558'918.20 an die Branchenorganisation Emmentaler Switzerland nicht habe zahlen müssen. Der Beschwerdeführer bringt hiegegen vor, er sei zu der von der Vorinstanz beschriebenen Vorgehensweise berechtigt gewesen. Der Branchenbeitrag sei nur auf Käse geschuldet, welcher als Emmentaler vermarktet werde, was auf den streitbetroffenen Käse nicht zutreffe. Zudem könne entgegen der impliziten Annahme der Vorinstanz alleine aus der Verwendung von silofreier Milch für die Herstellung von Grosslochhartkäse nicht geschlossen werden, dieser habe die Produktionsvorschriften für Emmentaler erfüllt.