Citation: 1P.67/2007 08.05.2007 E. 3

3.1 Das Statthalteramt führt in der Einstellungsverfügung aus, aufgrund der Akten sowie der bestehenden umfangreichen Vorabklärungen, könne der Beschwerdegegnerin kein strafrechtlich relevantes schuldhaftes Verhalten rechtsgenügend nachgewiesen werden. Für das Statthalteramt galt es - gemäss seiner Vernehmlassung an den Einzelrichter vom 8. Dezember 2006 - abzuwägen, ob eine Befragung der Kinder zumutbar sei oder nicht. Es stufte eine solche klar als stark belastende Situation ein, weshalb es auf eine erneute Befragung verzichtete und sich an deren Stelle auf die Unterlagen der Jugend- und Familienberatung E.________ stützte. Aus diesen sei hervorgegangen, dass die Kinder keiner häuslichen Gewalt unterlägen.