Citation: 9C_352/2020 E. 4.2.1

4.2.1. Das kantonale Gericht hat in diesem Zusammenhang zutreffend erwogen, das Wartejahr sei in concreto am 13. März 2017 abgelaufen. Die Anspruchsvoraussetzung nach Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG ist gegeben, nachdem die vollumfängliche Arbeitsunfähigkeit der Beschwerdeführerin in der angestammten Tätigkeit nach verbindlicher (E. 1) Feststellung des kantonalen Gerichts (auch) im Mai 2017 noch anhielt. Weiter hat die Vorinstanz willkürfrei festgehalten, zwischen Mai und Dezember 2017 sei eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % in jeglicher Tätigkeit ausgewiesen gewesen. In diesem Zeitraum war die Beschwerdeführerin folglich zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG), was der Vorgabe des Art. 28 Abs. 1 lit. c IVG entspricht. Insoweit besteht unbestrittenermassen Anspruch auf eine ganze Invalidenrente.