Citation: 8C_112/2007 05.03.2008 E. 5

Gemäss vorinstanzlicher - und für das Bundesgericht grundsätzlich verbindlicher (vgl. E. 1.2.1 und 1.2.2 hievor) - Feststellung beläuft sich die verbliebene (Rest-)Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin auf knapp 23 % in der bisherigen Tätigkeit als Reinigungshilfe (zehnstündiges Pensum wöchentlich bei einer Wochenarbeitszeit von 44 Stunden) oder in jeder anderen leidensadaptierten Beschäftigung. 5.1 Die medizinische Aktenlage stellt sich diesbezüglich wie folgt dar. 5.1.1 Dr. med. S.________ attestierte der Versicherten mit Zeugnissen vom 20. September 2000 und 10. Dezember 2001 vollständige Arbeitsunfähigkeiten im angestammten Beruf als Raumpflegerin für die Zeit vom 10. bis 31. Juli 2000 und vom 21. November bis 12. Dezember 2001. Als zumutbar bezeichnete er rückenschonende Tätigkeiten. Am 8./10. Mai 2002 bestätigte er diese Einschätzung insofern, als er eine ganztägige behinderungsangepasste Beschäftigung weiterhin für möglich einstufte. In seinem Bericht vom 12./14. Juli 2004 sprach er schliesslich von einer 50%igen Arbeitsunfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit seit Frühling 2003 und beurteilte eine leidensangepasste Arbeit generell als halbtags ausübbar. 5.1.2 In seinem rheumatologischen Gutachten vom 11. Oktober 2004 stellte Dr. med. M.________ die Diagnose eines chronisch rezidivierenden lumbovertebralen Syndroms bei Osteochondrose L5/S1 links, eines intermittierend auftretenden Zervikalsyndroms (zur Zeit eher bland), eines Zustandes nach einer Geburt 1992 mittels Kaiserschnitt sowie einer beginnenden Depression. Er führte im Weiteren aus, dass aktuell (seit Januar 2003) schmerzbedingt eine Arbeitsunfähigkeit als Reinigungshilfe von 40 % bestehe, im Rahmen einer rückenschonenden Tätigkeit eine Steigerung des Leistungsvermögens auf 80 % aber realistisch erscheine. 5.1.3 Der behandelnde Psychiater Dr. med. L.________, der zur Hauptsache (mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit) eine schwere chronifizierte somatisierte Depression diagnostizierte, bescheinigte mit ausführlichem Bericht vom 6. Dezember 2004 eine 80%ige Beeinträchtigung des Leistungsvermögens als Raumpflegerin, welche die zur Zeit einzig überhaupt zumutbare Tätigkeit darstelle. 5.1.4 Dr. med. H.________ gelangte in seiner psychiatrischen Expertise vom 24. Januar 2005 zum Schluss, dass die Explorandin mindestens an einer schweren neurotischen Entwicklung leide, wobei im Vordergrund eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung im Sinne einer psychogenen Aggravation eines nachgewiesenen rheumatischen Befundes oder aber einer genuinen Schmerzstörung stehe. Zum Grad der Arbeitsfähigkeit befragt, gab er an, dass in Anbetracht der etwas unsicheren Diagnose ein grosser Ermessensspielraum vorhanden sei, wie bereits die diesbezüglich stark differierenden Beurteilungen der Dres. med. M.________ (60 %) und L.________ (20 %) zeigten. Er neige zur Annahme einer mittleren Beeinträchtigung von 50 % und zwar nur für das angestammte Tätigkeitsfeld. 5.1.5 Der RAD äusserte sich in seiner Stellungnahme vom 8. Februar 2005 schliesslich insoweit, als unter Berücksichtigung der gesamten medizinischen Unterlagen nurmehr von einer 50%igen Restarbeitsfähigkeit im bisherigen, entsprechend angepassten Berufsgebiet, bestehend ab Juli 2000, auszugehen sei. 5.2 Angesichts dieser Aktenlage, namentlich den Ausführungen des Dr. med. H.________ (im Rahmen seines Gutachtens vom 24. Januar 2005), wonach sich die erhaltene Arbeitsfähigkeit von 50 % aus einer Kombination der täglichen Erwerbsarbeit von zwei Stunden ausser Haus und der Haushaltsarbeit in etwa gleichem Umfang ergebe, hat die Vorinstanz eine Einschränkung des erwerblichen Leistungsvermögens von knapp 80 % angenommen, was im Übrigen auch der vom behandelnden Psychiater Dr. med. L.________ in dessen Bericht vom 6. Dezember 2004 bescheinigten Beeinträchtigung entspreche. Die gutachterlichen Erörterungen des Dr. med. H.________ enthalten indessen ebenfalls die Aussagen, er neige - Bezug nehmend auf die Arbeitsfähigkeitsbeurteilungen der Dres. med. M.________ (60 %) und L.________ (20 %) - "zur Annahme einer mittleren Beeinträchtigung, also 50 % und halbe Rente", und, auf die Frage, ab wann genau und in welchem Ausmass eine dauerhafte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in der angestammten und einer angepassten Tätigkeit bestehe, "ab Juli 2000 50 % in bisheriger Tätigkeit". Ob diese Feststellungen tatsächlich, wie vom kantonalen Gericht ausgeführt, mit dem Hinweis, sie seien auf "eine unkorrekte Verwendung rechtlicher Begriffe beziehungsweise eine unpräzise Formulierung zurückzuführen", zu relativieren sind, oder sie nicht doch mit der Beschwerdegegnerin - in Anbetracht auch der Stellungnahmen der Dres. med. S.________ und M.________ sowie des RAD - die Annahme einer um lediglich 50 % eingeschränkten Arbeitsfähigkeit zu stützen vermöchten, braucht aus den nachfolgenden Gründen nicht abschliessend beurteilt zu werden. 5.3 Würde vom höheren, vorinstanzlich ermittelten Leistungsunvermögen der Beschwerdeführerin im erwerblichen Bereich ausgegangen, beliefe sich die Erwerbsunfähigkeit, da die Versicherte als vollständig Gesunde in einem Teilzeitpensum von 50 % als Raumpflegerin tätig wäre (vgl. E. 4.2.2 hievor) und ihr dieser Einsatz sowohl in zeitlicher Hinsicht wie auch vom Tätigkeitsfeld her weiterhin zumutbar ist, auf rund 54,5 % (noch zuzumutendes wöchentliches Arbeitspensum von zehn Stunden verglichen mit einem als Gesunde ausgeübten Pensum von 22 Stunden [50 % von 44 Stunden]). Es kann diesbezüglich auf die unbestritten gebliebenen Erwägungen im kantonalen Entscheid verwiesen werden. Eine Arbeitsunfähigkeit von lediglich 50 % wirkte sich demgegenüber bei gleichen Vorzeichen erwerblich nicht aus.