Citation: 9C_651/2017 E. 4.4

4.4. Die Beschwerdeführerin bemängelt, die Vorinstanz habe es unterlassen, die Gutachterstelle zu befragen, wie ihr Arbeitsversuch zu werten sei bzw. ob sich diese Tatsache auf das Gutachten auswirken würde. Ob und gegebenenfalls welche Berichte in der Expertise erwähnt und diskutiert werden, liegt im Ermessen der Gutachter (Urteil 9C_24/2015 vom 19. Juni 2015 E. 4.2). Entscheidend ist, dass den Experten sämtliche Unterlagen zur Verfügung standen. Das Gutachten verweist einleitend unter der Überschrift "2. Grundlagen für das Gutachten; vorhandene Akten" auf das vollständige Dossier im Zeitpunkt des Auftrags (29. Oktober 2016). Es ist mithin davon auszugehen, dass die Expertise in Kenntnis des Berichtes vom 9. Juni 2015 verfasst wurde. Die Vorinstanz handelt entgegen der Versicherten nicht willkürlich, wenn sie im Rahmen der Beweiswürdigung zum Schluss kam, in Bezug auf die funktionellen Einschränkungen komme der medizinischen Beurteilung - und nicht dem Bericht über den Arbeitsversuch - Vorrang zu. Es besteht kein Anlass für die letztinstanzlich beantragte weitere Sachverhaltsabklärung. Die Beschwerde ist unbegründet.