Citation: 8C_526/2024 E. 4.3.2

4.3.2. Die vorinstanzliche Feststellung, wonach sich im massgeblichen Vergleichszeitraum in somatischer Hinsicht eine wesentliche Verbesserung des Gesundheitszustands zugetragen habe, wird vom Beschwerdeführer nicht bestritten. Sie ist nicht offensichtlich unrichtig und deshalb für das Bundesgericht verbindlich (vgl. E. 1.1 hiervor). Die gesundheitliche Verbesserung in somatischer Hinsicht stellt grundsätzlich einen Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar (vgl. Urteile 8C_236/2022 vom 4. Oktober 2022 E. 7.6; 8C_62/2020 vom 22. September 2020 E. 4.2 f.; 9C_194/2017 vom 29. Januar 2018 E. 4.3). Im hier zu beurteilenden Fall waren die somatischen Einschränkungen beim Entscheid vom 5. November 1999 aber insoweit von untergeordneter Bedeutung, als gutachterlicherseits bereits in psychischer Hinsicht eine 80%ige Einschränkung attestiert worden war. Ob die gesundheitliche Veränderung in somatischer Hinsicht in dieser Konstellation einen Revisionsgrund in dem Sinne darstellt, als eine allseitige Prüfung des Rentenanspruchs - auch in Bezug auf den psychischen Gesundheitszustand - erfolgen kann, braucht hier mit Blick auf das Nachfolgende nicht weiter erörtert zu werden.