Citation: 6B_986/2017 E. 8.2

8.2. Die Vorinstanz geht für die Bemessung der Einsatzstrafe vom Schuldspruch wegen ungetreuer Amtsführung im Kontext mit der Beschaffung der Business-Intelligence Softwarelizenzen von der S.________ GmbH und der entsprechenden Dienstleistungen durch das BAFU in direkter Vergabe an die F.________ AG aus. Durch die Bevorzugung der wirtschaftlich dem Beschwerdeführer gehörenden F.________ AG sei dem Bund ein beträchtlicher ideeller Schaden entstanden. Auch wenn der Beschwerdeführer in Mittäterschaft mit dem Mitangeklagten Z.________ gehandelt habe, erscheine er als spiritus rector. Er habe die F.________ AG offensichtlich erworben, um mit ihr mittels Resellervertrages mit der S.________ GmbH die Beschaffung für das BAFU abwickeln zu können. In Bezug auf die Täterkomponenten stellt die Vorinstanz Vorleben und persönliche Verhältnisse des Beschwerdeführers fest, die sie neutral würdigt. Einzig die drückende Schuldenlast berücksichtigt sie zu seinen Gunsten. Die Verfahrensdauer von rund sechs Jahren ab Eröffnung der Untersuchung bis zur Hauptverhandlung würdigt die Vorinstanz angesichts des Umstands, dass das Verfahren gegen sieben Beschuldigte geführt worden sei und umfassende Beweiserhebungen, insbesondere vertiefte Abklärungen der finanziellen Verhältnisse erfordert habe, als nicht übermässig lang. Zudem habe das wechselhafte Aussageverhalten des Beschwerdeführers zur Verlängerung des Verfahrens beigetragen. Leicht strafmindernd berücksichtigt sie indes, dass der Beschwerdeführer sich teilweise kooperativ verhalten habe. So habe er im Rahmen des Vorwurfs der passiven Bestechung vorbehaltlos die erhaltenen Provisionszahlungen und im Rahmen des Vorwurfs der aktiven Bestechung die Einladungen an den Mitangeklagten Z.________, nicht aber die weit stärker ins Gewicht fallenden Barbeträge von CHF 40'000.-- anerkannt. Einsicht ins Unrecht der Taten und aufrichtige Reue habe er allerdings nicht gezeigt. Anhaltspunkte für eine besondere Strafempfindlichkeit stellt die Vorinstanz nicht fest. In Würdigung dieser Faktoren setzt die Vorinstanz als Einsatzstrafe eine Freiheitsstrafe von 14 Monaten und eine Geldstrafe von 20 Tagessätzen fest, welche sie für die übrigen Delikte in Anwendung des Asperationsprinzips, namentlich unter Berücksichtigung der erlangten und gewährten finanziellen Vorteile sowie der langen Dauer des deliktischen Handelns auf eine Gesamtstrafe von drei Jahren Freiheitsstrafe und 30 Tagessätzen Geldstrafe erhöht. Dabei gewichtet sie als erschwerend, dass der Beschwerdeführer seine Stellung und seine Kompetenzen als Projektleiter im BAFU praktisch von Beginn weg für seine persönlichen und finanziellen Interessen missbraucht habe. Er habe, als er bereits Projektleiter gewesen sei, die Firmen F.________ AG und E.________ GmbH gegründet, einerseits um mit Hilfe dieser Firmen Aufträge zu generieren, andererseits um sich Bestechungszahlungen überweisen zu lassen. Zudem sei er zu einem Drittel am jährlichen Geschäftsergebnis der A.________ GmbH beteiligt gewesen. Überdies habe er erheblich von den Provisionszahlungen profitiert. Entlastende Umstände lägen nicht vor. Insgesamt wertet die Vorinstanz das Tatverschulden bei sämtliche Straftaten als erheblich. Der Beschwerdeführer habe aus rein finanziellen Interessen gehandelt. Die Höhe des Tagessatzes bei der Geldstrafe setzt die Vorinstanz in Anbetracht der Würdigung der persönlichen und finanziellen Verhältnisse auf CHF 100.-- fest. In Bezug auf die Gewährung des teilbedingten Vollzugs der Freiheitsstrafe nimmt sie an, der Beschwerdeführer habe während mehr als drei Jahren aus finanziellen Interessen delinquiert, sich indes in der Zeit seit der letzten Tat wohlverhalten. Er sei nicht vorbestraft, beruflich und sozial integriert und stehe in einer Weiterbildung. Es könne ihm insgesamt keine schlechte Prognose gestellt werden, welche einen teilbedingten Strafvollzug ausschliessen würde. Seinem Tatverschulden sei insoweit Rechnung zu tragen, als der zu vollziehende Teil der Freiheitsstrafe auf 18 Monate festzusetzen sei. Für die Geldstrafe könne der Strafaufschub in vollem Umfang gewährt werden (angefochtenes Urteil S. 193 ff.).