Citation: 1C_699/2017 E. 5.2

5.2. Der Beschwerdeführer ist zunächst der Ansicht, es seien zwei konkrete Antworten des Finanzvorstehers auf Fragen der Stimmberechtigten nicht bzw. nicht korrekt im Protokoll wiedergegeben worden. Es handelt sich hierbei um Antworten auf Fragen im Zusammenhang mit der Budgetberatung, namentlich dem Umstand, dass das Gemeindeamt des Kantons Zürich im Rahmen des kantonalen Finanzausgleichs offenbar einen Antrag der Gemeinde für den individuellen Sonderlastenausgleich (ISOLA) abgelehnt hatte, wogegen die Gemeinde Einsprache erhoben hatte. Der Beschwerdeführer hat in seinem Berichtigungsbegehren beantragt, das Protokoll der Gemeindeversammlung sei an zwei Stellen wie folgt zu ergänzen: "1. Der Finanzvorstand... vergleicht den Rechtsweg der Einsprache beim kantonalen Gemeindeamt gegen deren eigene Verfügung dahingehend, dass dies dasselbe ist, wie wenn ein Bankräuber zur Untersuchung seines eigenen Verbrechens angestellt würde." "2. Der Finanzvorstand... beurteilt die ISOLA-Verfügung als Beamtenwillkür." Wie die Vorinstanz dargelegt hat, geht aus dem Protokoll der Gemeindeversammlung hervor, dass der Gemeinderat sich gegenüber der Gemeindeversammlung dahingehend äusserte, mit der Verfügung des Gemeindeamts nicht einverstanden zu sein und dagegen Einsprache erhoben zu haben. Zudem geht aus dem Protokoll ohne Weiteres hervor, dass sich der Finanzvorsteher im Zusammenhang mit dem von der Gemeinde angefochtenen Entscheid negativ zum vorgesehenen Rechtsweg äusserte. Der wesentliche Gehalt der nach Ansicht des Beschwerdeführers zu Unrecht nicht protokollierten Antworten geht aus dem Protokoll der Gemeindeversammlung somit hervor. Dass die protokollführende Person nicht sämtliche Antworten des Finanzvorstehers wörtlich ins Protokoll aufgenommen hat, ändert daran nichts.