Citation: 2C_558/2019 E. 2.3.3

2.3.3. In ihrer dem Bundesgericht eingereichten Beschwerdeschrift bestreiten die Beschwerdeführer nicht, dass sie der Aufforderung der Untersuchungsbeauftragten nach einer Einreichung von Unterlagen für ihre Forschungstätigkeit nicht nachgekommen sind. Der für die unterlassene Mitwirkung bei der Sachverhaltserstellung aufgeführte Grund, die Wahrung von Geschäftsgeheimnissen, ist deswegen nicht zielführend, weil es den Beschwerdeführern offen gestanden hätte, mit der Einreichung von Unterlagen diejenigen Tatsachen anzugeben, welche sie als Geschäftsgeheimnisse erachten, und in Bezug auf welche anderen Verfahrensbeteiligten das Akteneinsichtsrecht zu verweigern sei (Art. 53 FINMAG in Verbindung mit Art. 27 VwVG; PETER NOBEL, Schweizerisches Finanzmarktrecht, 4. Aufl. 2019, S. 572; BERNHARD WALDMANN/MAGNUS OESCHGER, Praxiskommentar Verwaltungsverfahrensgesetz, 2. Aufl. 2016, N. 37 f. zu Art. 27 VwVG; zum Schutz von Geschäftsgeheimnissen vgl. insbesondere BGE 142 II 268 E. 5.2 S. 275 ff.; Urteil 2C_433/2017 vom 1. Mai 2019 E. 2). Angesichts dessen, dass die Beschwerdeführer im Untersuchungsverfahren ohne triftige Gründe ihre Mitwirkung verweigerten und stattdessen eine für die Tatsachenfeststellung untaugliche Beweisofferte einreichten - die Teilnahme an einer Präsentation, ohne Aufnahmen erstellen zu können oder den Namen der anwesenden Personen zu notieren bzw. das Schreiben vom 27. Juni 2016 von H.________, welches drei Tage vor der superprovisorischen Einsetzung eines Untersuchungsbeauftragten bei den Beschwerdeführerinnen 1 und 2 verfasst wurde und inhaltlich nur die vage Aussage enthält, für das Steuerjahr 2016/2017 sei die Produktion von Pilotmodellen sowie Feldversuche angeordnet worden - konnte die Vorinstanz willkürfrei davon ausgehen, ihre Überzeugung werde durch eine solche Beweisabnahme nicht geändert, und auf die Abnahme der angebotenen Beweismittel verzichten. Von einem rechtsmissbräuchlichen, treuwidrigen oder willkürlichen Verhalten der Vorinstanz kann keine Rede sein. Für den im bundesgerichtlichen Verfahren eingereichten Business Plan 2011 machen die Beschwerdeführer nicht geltend, diesen bereits in das vorinstanzliche Verfahren eingebracht zu haben, weshalb dieses als neu zu geltende Beweismittel im bundesgerichtlichen Verfahren nicht abgenommen werden kann (Art. 99 Abs. 2 BGG). Die vorinstanzliche Beweiswürdigung, dass ein im Jahr 2014 nachweislich (Video, Testprotokolle) durchgeführter Motorentest keine operative Tätigkeit belege, lässt keine Willkür erkennen; angesichts der auf Willkür und andere Rechtsverletzungen beschränkten Sachverhaltsüberprüfung im bundesgerichtlichen Verfahren (siehe Urteile 2C_752/2016 vom 16. September 2016 E. 3.2; 2C_1141/2015 vom 18. Juli 2016 E. 2.2) ist es nicht Aufgabe des Bundesgerichts, ohne eine den Substantiierungsanforderungen genügende Rüge einen Untersuchungsbericht auf weitere operative Tätigkeiten hin zu durchforsten. Unter Berücksichtigung, dass eine Tätigkeit im Finanzbereich erstellt, eine operative Tätigkeit jedoch unbewiesen geblieben ist, die Beschwerdeführer aber aus der unbewiesen gebliebenen Tatsache einer operativen Tätigkeit für sich Rechte ableiten wollen, ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz in Anwendung der Regeln über die objektive Beweislastverteilung die Beschwerdeführer die negativen Folgen der Beweislosigkeit tragen liess (Art. 8 ZGB analog; BGE 138 II 465 E. 6.3 S. 481), und in rechtlicher Hinsicht darauf schloss, die Beschwerdeführer seien hauptsächlich im Finanzbereich tätig gewesen.