Citation: 8C_360/2017 E. A

A.a. Die 1952 geborene A.________ war in einem Pensum von 14 Wochenstunden Aushilfskosmetikerin bei der Parfümerie X.________AG und damit bei den Elvia Versicherungen - nunmehr Allianz Suisse Versicherungen, nachfolgend Allianz - obligatorisch unfallversichert. Am 5. August 1990 stiess sie als Autolenkerin mit einem entgegenkommenden Fahrzeug zusammen. Sie zog sich dabei Verletzungen an Knie und Hüfte sowie eine Distorsion der Halswirbelsäule (HWS) zu. Die Allianz kam für die Heilbehandlung und das Taggeld auf. Mit Verfügung vom 6. Januar 1997 - basierend auf einem Vergleich der Parteien vom 11./16. Dezember 1996 - sprach sie der Versicherten ab 1. Juli 1995 eine Komplementärrente von Fr. 553.- (33.33 % der Rente der Invalidenversicherung) sowie eine Integritätsentschädigung von Fr. 40'800.- (Integritätsschaden 50 %) zu. Diese Verfügung erwuchs unangefochten in Rechtskraft. A.b. Im Rahmen eines im August 2008 eingeleiteten Revisionsverfahrens holte die Allianz ein interdisziplinäres (orthopädisches, psychiatrisches, neurologisches und neuropsychologisches) Gutachten des Schweizerischen Instituts für Versicherungsmedizin (SIVM) vom 31. Mai 2012 ein. Mit Verfügung vom 20. November 2012 stellte sie ihre Leistungen per 31. August 2012 ein. Auf Einsprache der Versicherten hin holte die Allianz ein bidisziplinäres (neurologisches und rheumatologisches) SIVM-Gutachten vom 19. September 2014 ein. Mit Entscheid vom 6. Mai 2015 wies sie die Einsprache ab.