Citation: 6B_246/2021 E. 3.5

3.5. Der Beschwerdeführer hat das Überholmanöver mit Wissen und Willen ausgeführt und demgemäss vorsätzlich gehandelt. Durch seine Fahrweise ist er nach dem Gesagten ein hohes Risiko eines Unfalls mit Schwerverletzten oder Todesopfern eingegangen (vgl. E. 3.3 hievor). Wie die Vorinstanz zutreffend erwogen hat, ist für eine Verurteilung nach Art. 90 Abs. 3 SVG kein Vorsatz erforderlich, einen bestimmten Erfolg herbeizuführen. Entgegen seinen Ausführungen ist somit die subjektive Voraussetzung des Tatbestands erfüllt, ohne dass ihm nachgewiesen werden müsste, dass er mit einem Unfall gerechnet und einen solchen in Kauf genommen hätte. Damit liegt auch keine Verletzung des rechtlichen Gehörs vor, indem die Vorinstanz nicht weiter auf seine diesbezüglichen Vorbringen eingegangen ist. Demnach verletzte der Schuldspruch wegen Verletzung von Art. 90 Abs. 3 SVG kein Bundesrecht, womit die Beschwerde auch in diesem Punkt abzuweisen ist.