Citation: 5A_461/2015 E. 2

Das Bezirksgericht ging gestützt auf die Klage von einem Streitwert von Fr. 40'000.-- aus. Das Obergericht errechnete einen Streitwert von Fr. 30'350.--, indem es dem Begehren Ziff. 1a in Übereinstimmung mit beiden Parteien einen Streitwert von Fr. 10'000.-- zumass, indem es für das Begehren Ziff. 1b auf die Rechnung des Gärtners von Fr. 2'997.90 im Zusammenhang mit dem Rückschnitt auf 1,8 m abstellte und erwog, der verlangte Rückschnitt auf 1,2 m würde voraussichtlich ähnlich viel kosten, und indem es für das Begehren Ziff. 1c den mit Rechnung ausgewiesenen Betrag von Fr. 867.50 für einen Schnitt mit dem 20-fachen Wert, ausmachend Fr. 17'350.--, kapitalisierte. Die Festsetzung der zu erwartenden Kosten für die anbegehrten Massnahmen betrifft in erster Linie die Tatsachenfeststellung, welche für das Bundesgericht grundsätzlich verbindlich ist (Art. 105 Abs. 1 BGG), unter Vorbehalt offensichtlich unrichtiger, d.h. willkürlicher Feststellungen, wofür das strenge Rügeprinzip gilt, was bedeutet, dass auf ungenügend substanziierte Rügen und rein appellatorische Kritik am Sachverhalt nicht eingetreten wird (vgl. Art. 97 Abs. 1 und Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 139 II 404 E. 10.1 S. 445; 140 III 264 E. 2.3 S. 266).