Citation: 1A.136/1999 18.02.2000 E. 1

1.- a) Das angefochtene Urteil ist ein letztinstanzlicher kantonaler Entscheid (Art. 98 lit. g OG) über ein Begehren um Schadenersatz und Genugtuung nach Art. 12 OHG. Hiergegen ist die Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht zulässig (Art. 97 Abs. 1 OG; BGE 122 II 211 E. 1). b) Der Beschwerdeführer ist durch den angefochtenen Entscheid berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung oder Änderung. Er ist nach Art. 103 lit. a OG zur Verwaltungsgerichtsbeschwerde legitimiert. Auch die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen sind erfüllt. Auf die vorliegende Beschwerde ist daher einzutreten. c) Das Bundesgericht prüft, ob der angefochtene Entscheid Bundesrecht verletzt und ob die Vorinstanz ihr Ermessen überschritten oder missbraucht hat (Art. 104 lit. a OG). Da als Vorinstanz eine richterliche Behörde entschieden hat, bindet deren Sachverhaltsfeststellung das Bundesgericht, sofern das kantonale Gericht den Sachverhalt nicht offensichtlich unrichtig, unvollständig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen festgestellt hat (Art. 105 Abs. 2 OG). Das Bundesgericht ist zwar an die Begehren der Parteien, nicht aber an deren Begründung gebunden (Art. 114 Abs. 1 OG). Es darf daher die Beschwerde aus Gründen gutheissen oder abweisen, die weder aus der Beschwerdeschrift noch aus dem angefochtenen Entscheid hervorgehen. d) Der Beschwerdeführer beruft sich nicht allein auf das Opferhilfegesetz, sondern auch auf die kantonalrechtlichen Bestimmungen zur unentgeltlichen Rechtspflege. Aufgrund des engen sachlichen Zusammenhangs übernimmt die Verwaltungsgerichtsbeschwerde insoweit die Funktion der staatsrechtlichen Beschwerde. Das Bundesgericht überprüft die Auslegung und Anwendung kantonalrechtlicher Verfahrensbestimmungen durch das kantonale Gericht jedoch auch im Verfahren der Verwaltungsgerichtsbeschwerde nur daraufhin, ob sie vor dem Willkürverbot und den anderen Grundrechten der Bundesverfassung standhalten. Die Anforderungen an die Begründung in der Beschwerdeschrift richten sich dennoch nicht nach Art. 90 Abs. 1 lit. b OG, sondern nach Art. 108 Abs. 2 OG (vgl. z.B. BGE 123 II 359 E. 6b/bb S. 369).