Citation: 6B_511/2020 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz gelangt zum Schluss, die Beschwerdegegner hätten den Grundtatbestand der ungetreuen Geschäftsbesorgung im Sinne von Art. 158 Ziff. 1 Abs. 1 StGB erfüllt. Dies gelte unabhängig davon, ob die in Frage stehenden Grundstücke zum Preis von Fr. 7 Mio. oder zu einem höheren Schätz- oder Verkehrswert verkauft worden wären, zumal offenbar lediglich ein Betrag Fr. 4,5 Mio. zur H.________ AG geflossen sei. Darin liege eine tatbestandsrelevante Pflichtwidrigkeit, und zwar unbesehen davon, ob der verrechnete Kaufpreis tatsächlich zu tief angesetzt worden sei (angefochtenes Urteil S. 205 f.). Die Vorinstanz nimmt weiter an, die angeklagte qualifizierte ungetreue Geschäftsbesorgung mit Bereicherungsabsicht im Sinne von Art. 158 Ziff. 1 Abs. 3 StGB sei dagegen nicht gegeben. Bereichert sei die H.________ Immobilien AG, deren Organe wie bei der H.________ AG die Beschwerdegegner seien. Deren persönliche Bereicherung sei gestützt auf den in diesem Fallkomplex angeklagten Sachverhalt jedoch nicht ersichtlich. An einer Bereicherung fehle es bereits deshalb, weil die Beschwerdegegner als Organe dieselben Zugriffsmöglichkeiten auf das Vermögen der H.________ AG gehabt hätten wie bei der letztlich begünstigten H.________ Immobilien AG. Dasselbe träfe im Übrigen auch auf die E.________ Holding AG zu (angefochtenes Urteil S. 207; vgl. auch Vernehmlassung des Obergerichts S. 8).