Citation: 2P.227/2005 24.01.2006 E. 3

Die Beschwerdeführerin rügt, das Verwaltungsgericht habe den Arbeitsvertrag und die vertraglich vereinbarten Kündigungsmodalitäten in willkürlicher Weise als nicht abschliessend betrachtet. Seine Auslegung sei allein politisch-fiskalischen Interessen verpflichtet; es bestehe kein Anlass, die von der Gemeinde in eigener Kompetenz formulierten Anstellungsbedingungen durch Rückgriff auf das kantonale Recht zu korrigieren. Dies verletze vielmehr die Gemeindeautonomie. 3.1 Ziffer 12 des Arbeitsvertrags vom Juli 2002 hat folgenden Wortlaut: "Das Arbeitsverhältnis kann von beiden Parteien wie folgt gekündigt werden: a) Während der Probezeit jederzeit mit einer Kündigungsfrist von 7 Tagen b) Nach Ablauf der Probezeit unter Einhaltung einer viermonatigen Kündigungsfrist, auf das Ende eines Schuljahres. Nach Ablauf der Probezeit ist die Kündigung während der im Obligationenrecht aufgeführten Sperrfristen unzulässig. Die Kündigung hat schriftlich zu erfolgen. Im gegenseitigen Einvernehmen der Vertragsparteien können Kündigungen auf einen anderen Termin bzw. mit kürzerer Kündigungsfrist vereinbart werden." Ziffer 13 des Arbeitsvertrags regelt die fristlose Auflösung aus wichtigen Gründen. 3.2 Auf die Gemeindeautonomie kann sich die Beschwerdeführerin nicht berufen: Die Schulgemeinde als Trägerin bzw. "Hüterin" des Autonomieanspruchs vertritt ausdrücklich die gleiche Meinung wie die kantonalen Rechtspflegeinstanzen. Daher ist die Beschwerdeführerin nicht legitimiert, sich für ihre gegenteilige Auffassung hilfsweise auf die Autonomie der Schulgemeinde zu berufen (BGE 107 Ia 96 E. 1c; vgl. auch BGE 119 Ia 214 E. 2c S. 218; Urteil 1P.364/2002 vom 28. April 2003, E. 1.5, je mit Hinweisen; Ulrich Häfelin/Walter Haller, Schweizerisches Bundesstaatsrecht, 6. Aufl., Zürich 2005, Rz. 2025). Zu prüfen ist somit allein der Willkürvorwurf. 3.3 Willkür liegt nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichts nicht schon dann vor, wenn eine andere Lösung ebenfalls vertretbar erscheint oder gar vorzuziehen wäre. Das Bundesgericht hebt einen kantonalen Entscheid nur auf, wenn er offensichtlich unhaltbar ist, mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft. Willkür liegt zudem nur vor, wenn nicht bloss die Begründung eines Entscheids, sondern auch das Ergebnis unhaltbar ist (vgl. etwa BGE 131 I 467 E. 3.1 S. 473 f.; 129 I 8 E. 2.1 S. 9).