Citation: 1C_206/2023 E. 3.2.2

3.2.2. Nachdem die Vorinstanz das Gesuch um Akteneinsicht allein gestützt auf das kantonale Öffentlichkeitsgesetz geprüft hat und die Beschwerdeführerin dies nicht bemängelt, erübrigt sich eine darüber hinausgehende Prüfung. Insbesondere ist nicht darauf einzugehen, ob der Beschwerdeführerin ein schutzwürdiges Interesse zukommt und ihr gestützt auf das kantonale Einführungsgesetz zur StPO oder auf Art. 29 Abs. 2 BV Einsicht in die Strafakten zu gewähren ist. Gemäss den vorinstanzlichen Erwägungen wären in einem solchen Verfahren auch andere kantonale Instanzen zuständig gewesen. Dass bereits die Vorinstanz das Vorliegen eines schutzwürdigen Interesses nicht prüfte, stellt vor diesem Hintergrund keine Verletzung des Anspruchs der Beschwerdeführerin auf rechtliches Gehör dar, wie diese geltend macht.