Citation: 5A_463/2022 E. 1.2

1.2. Der Beschwerdeführer beantragt die Aufhebung des gesamten Entscheids des Obergerichts. Seinen weiteren Anträgen und der Begründung der Beschwerde - diese ist zur Auslegung des Rechtsbegehrens beizuziehen (BGE 137 III 617 E. 6.2) - lässt sich jedoch entnehmen, dass er mit dem vorinstanzlichen Entscheid (nur) hinsichtlich der Betreuung der Tochter, des Kindesunterhalts sowie der Kosten des vorinstanzlichen Verfahrens nicht einverstanden ist. Weder die Feststellung zur Rechtskraft des erstinstanzlichen Entscheids betreffend die alternierende Obhut, die Beistandschaft und die Erziehungsgutschrift noch die Gewährung des Rechts auf unentgeltliche Rechtspflege - ausgenommen die Festlegung der Nachzahlungspflicht - sind angefochten (vgl. angefochtenes Urteil, Dispositivziffern 1, 3, 5 und 7, erster Absatz). Hinsichtlich der Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege hätte der Beschwerdeführer denn auch kein schutzwürdiges Interesse an der Beschwerdeführung (Art. 76 Abs. 1 BGG; Urteil 5A_868/2019 vom 23. November 2020 E. 1.2). Die Beschwerde ist entsprechend entgegenzunehmen.