Citation: 8C_350/2018 E. 7

Der Beschwerdeführer macht letztinstanzlich zu Recht nicht mehr geltend, der Fallabschluss sei zu früh erfolgt. Im MEDAS-Gutachten vom 27. Dezember 2012 konnten die Experten noch nicht abschliessend Stellung dazu nehmen, ob von einer weiteren Behandlung noch eine wesentliche Besserung der Unfallfolgen zu erwarten sei (vgl. E. 4.1 hiervor). Sie empfahlen, eine wirbelsäulenorthopädische Beurteilung einzuholen. Dr. med. B.________ bezweifelte, dass von der Fortsetzung einer physikalischen Therapie eine wesentliche Besserung des Gesundheitszustand zu erwarten sei (vgl. E. 4.3 hiervor). Er empfahl stattdessen die Förderung der Eigeninitiative des Versicherten. Auch das von der IV-Stelle im Jahr 2016 veranlasste Aufbautraining stand dem Fallabschluss nicht entgegen, da diese Massnahme nicht geeignet war, den Invaliditätsgrad des Versicherten zu beeinflussen (vgl. dazu Urteil 8C_892/2015 vom 29. April 2016 E. 4 mit Hinweisen). Damit hat die Suva die vorübergehenden Leistungen zu Recht per Ende 2014 eingestellt und den Rentenanspruch geprüft.