Citation: 2P.312/2001 12.03.2002 E. 3

Der Beschwerdeführer rügt ferner eine Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Gehör gemäss Art. 29 Abs. 2 BV (im Sinne der verfassungsrechtlichen Minimalgarantie; vgl. BGE 122 I 53 E. 4a S. 55). Er macht geltend, die Verwaltungskommission der Gerichte habe seine Ausführungen zu Qualifikation und beruflicher Erfahrung von D.________ nicht gewürdigt. Er verkennt, dass die aus dem Gehörsanspruch abgeleitete Prüfungs- und Begründungspflicht nicht verlangt, dass die Behörde alle Äusserungen und Überlegungen wiederzugeben oder auf alle Vorbringen in den Rechtsschriften im Einzelnen einzugehen hätte. Sie kann sich auf die entscheidwesentlichen Gesichtspunkte beschränken, solange sich der Betroffene über die Tragweite des Entscheids Rechenschaft geben und diesen sachgerecht anfechten kann (BGE 121 I 54 E. 2c S. 57). Der angefochtene Entscheid bringt klar zum Ausdruck, von welchen Überlegungen sich die Aufsichtsbehörde hat leiten lassen und worauf sie ihr Urteil gestützt hat. Für den Beschwerdeführer ergibt sich aus Art. 29 Abs. 2 BV kein weitergehender Anspruch.