Citation: 1B_299/2020 E. 7.3

7.3. Der Einwand der unzureichenden Begründung der Höhe der Gerichtsgebühr und Parteientschädigungen ist ebenfalls unbehelflich. Nach der Rechtsprechung ist der Kostenentscheid zu begründen, wenn sich das Gericht nicht an den vorgegebenen Tarif hält oder die Parteientschädigung abweichend von der eingereichten Kostennote auf einen bestimmten nicht der Praxis entsprechenden Betrag festsetzt (BGE 111 Ia 1 E. 2a; Urteil 6B_1004/2019 vom 11. März 2020 E. 4.1.1). Dies hat die Vorinstanz nicht getan. Wenn sie die Höhe der Gerichtsgebühr und Parteientschädigungen nicht näher begründet hat, ist das daher nicht zu beanstanden. Dass sie bei der Festsetzung dieser Höhe das ihr insoweit zustehende Ermessen überschritten habe, machen die Beschwerdeführer nicht geltend und ist nicht auszumachen.