Citation: 6B_745/2008 14.04.2009 E. 2.5

2.5.1 Schliesslich macht der Beschwerdeführer geltend, aufgrund seiner Erkrankung habe er seine berufliche Tätigkeit weitgehend eingestellt. Er sei zu 100 % arbeitsunfähig. Es lägen daher besonders günstige Umstände gemäss Art. 42 Abs. 2 StGB vor, so dass ihm für die ausgesprochene Strafe der bedingte Strafvollzug zu gewähren sei (Beschwerde S. 5). 2.5.2 Wie sich aus den vorstehenden Erwägungen ergibt, vermindert sich der den Beschwerdeführer treffende Schuldvorwurf nicht. Es besteht daher kein Anlass, von dem von der Vorinstanz für die Freiheitsstrafe festgelegten Strafmass von 2 ½ Jahren abzuweichen, zumal sich der Beschwerdeführer hiegegen auch nicht explizit wendet. Damit fällt die Gewährung des vollumfänglich bedingten Strafvollzuges, den Art. 42 Abs. 1 StGB nur für den Vollzug von Freiheitsstrafen bis zu höchstens zwei Jahren erlaubt, von vornherein ausser Betracht. Einen teilweisen Aufschub des Vollzugs im Sinne von Art. 43 Abs. 1 StGB schliesst die Vorinstanz aus. Dem Beschwerdeführer müsse aufgrund des Umstands, dass er bereits im Zeitraum von 1987 bis 1992 einschlägig delinquiert habe und nur ein Jahr nach dem Urteilsspruch wieder rückfällig geworden sei, eine schlechte Prognose gestellt werden. Entgegen den Ausführungen des Beschwerdeführers führe auch der Umstand, dass er aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr in der Lage sei, einer Erwerbstätigkeit nachzugehen, nicht zu einer günstigen Prognose, was sich daraus ergebe, dass zum Zeitpunkt der zweitinstanzlichen Verhandlung gegen ihn eine weitere Anklage wegen Betruges und Urkundenfälschung vorgelegen habe (angefochtenes Urteil S. 22). 2.5.3 Mit dieser Begründung setzt sich der Beschwerdeführer ebenfalls nicht auseinander. Die Vorinstanz hat in diesem Punkt die wesentlichen Komponenten zutreffend gewürdigt. Dass sie dabei von rechtlich nicht massgeblichen Gesichtspunkten ausgegangen wäre oder wesentliche Gesichtspunkte nicht berücksichtigt hätte, ist nicht ersichtlich. Zu Recht verneint hat sie das Vorliegen besonders günstiger Umstände gemäss Art. 42 Abs. 2 StGB, zumal das zu beurteilende strafbare Verhalten kein anderes Muster zeigt, als dasjenige, welches zur früheren Verurteilung geführt hat. Ausserdem kann hier ganz offensichtlich auch in der zum Zeitpunkt des vorinstanzlichen Urteils eingetretenen Erwerbsunfähigkeit des Beschwerdeführers nicht ein besonders günstiger Umstand erblickt werden, welcher trotz der früheren Verurteilung zu einer Freiheitsstrafe von mehr als 6 Monaten die Gewährung des bedingten Strafvollzuges erlauben würde. Die Beschwerde erweist sich in diesem Punkt als unbegründet, soweit auf sie einzutreten ist.