Citation: 6B_328/2021 E. 2.3.1

2.3.1. Der Begriff "Betrüger" impliziert gemäss den zutreffenden Erwägungen der Vorinstanz, der Beschwerdegegner 2 habe sich des Betrugs im Sinne von Art. 146 StGB strafbar gemacht. Eine solche Tatsachenbehauptung ist geeignet, den Ruf als ehrbarer Mensch zu verletzen. Die Vorinstanz geht zu Recht davon aus, der Beschwerdeführer habe durch die in aller Öffentlichkeit getätigte Bezeichnung des Beschwerdegegners 2 als "Betrüger" den objektiven und subjektiven Tatbestand von Art. 173 Ziff. 1 StGB erfüllt (vgl. angefochtenes Urteil E. 3.5.4 S. 16).