Citation: 6B_654/2017 E. 2.5

2.5. Die Beschwerdeführerin beanstandet nicht, dass sie nicht legitimiert ist, kantonale Beschwerde gegen die Einstellung des Strafverfahrens in Bezug auf die Delikte zum Nachteil der SVA und der Unfallversicherung wegen Betrugs und Erwirkung unrechtmässiger Leistungen im Sinne von Art. 87 AHVG i.V.m. Art. 70 IVG zu erheben (Beschwerde S. 15 Ziff. 63). Angesichts des in der Einstellungsverfügung zusammengefassten Sachverhalts und der darin aufgeführten Erwägungen der Staatsanwaltschaft (kantonale Akten act. 7.) ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz festhält, der versuchte Prozessbetrug sei nicht Gegenstand der Einstellungsverfügung und damit auch nicht Gegenstand des vorinstanzlichen Verfahrens. Damit bringt die Vorinstanz zum Ausdruck, dass die Einstellung einzig den Betrug und die Erwirkung unrechtmässiger Leistungen im Sinne von Art. 87 AHVG i.V.m. Art. 70 IVG und nicht auch noch (auch nicht implizit) den zur Anzeige gebrachten versuchten Prozessbetrug betrifft. Folglich hat die Staatsanwaltschaft das Verfahren nur teilweise eingestellt, ohne dies ausdrücklich festzuhalten. Die Beschwerdeführerin muss mithin nicht befürchten, dass der formelle Verfahrensabschluss auch den versuchten Prozessbetrug einbezieht, denn dieser Verfahrensabschluss kann nicht über das hinausgehen, was die Staatsanwaltschaft verfügt. Es ist darauf hinzuweisen, dass im vorliegenden bundesgerichtlichen Verfahren nicht die Einstellungsverfügung der Staatsanwaltschaft, sondern der vorinstanzliche Nichteintretensentscheid das Anfechtungsobjekt ist. Die Beschwerdeführerin scheint zu verkennen, dass der Nichteintretensentscheid der Vorinstanz die von ihr angestrebte Rechtslage bestätigt bzw. aufrecht erhält, nämlich, dass die (Teil-) Einstellung des Strafverfahrens den versuchten Prozessbetrug zum Nachteil der Beschwerdeführerin nicht betrifft. Sie scheint weiter zu übersehen, dass ihr die Vorinstanz in Bezug auf dieses dritte von ihr unbestrittenermassen zur Anzeige gebrachte Delikt die Legitimation zur Beschwerde nicht abspricht. Auf die diesbezüglichen Vorbringen der Beschwerdeführerin ist damit nicht weiter einzugehen.