Citation: 2C_390/2020 E. 2.3.2

2.3.2. Die Vorinstanz verwirft das Vorliegen einer Überführung der drei Grundstücke vom Geschäfts- in das Privatvermögen und stützt sich dabei insbesondere auf die zeitlichen Sachumstände. Die kurze Dauer zwischen der angeblichen Privatentnahme (November 2011) und der Veräusserung (August 2012) spreche klarerweise gegen eine dauerhafte Dienstbarmachung der Grundstücke für private Zwecke. Sie beruft sich dabei auf einzelne Stimmen in der Lehre. Danach soll keine Überführung ins Privatvermögen erfolgt sein, wenn ein Vermögensgegenstand nicht "auf Dauer privaten Zwecken dienstbar gemacht wird" (Markus Reich/Julia von Ah, in: BSK-DBG, N. 39 zu Art. 18 DBG).