Citation: 2C_360/2020 E. 3.1

3.1. Im Zusammenhang mit der Rüge der Verletzung von Art. 5 Anhang I FZA (dazu unten E. 4) rügt der Beschwerdeführer eine willkürliche Sachverhaltsfeststellung, da die Vorinstanz bezüglich der Rückfallprognose einen Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm vom 18. Juni 2019 berücksichtigt habe, obwohl dieser noch nicht rechtskräftig sei. Abgesehen davon, dass zweifelhaft ist, ob es sich bei der Frage, ob ein nicht rechtskräftiger Strafbefehl bei der Rückfallprognose berücksichtigt werden darf, um eine Sachverhaltsfrage handelt (was offen gelassen wird), ergibt sich aus der vorinstanzlichen Urteilsbegründung (vgl. E. 6.3 in fine und E. 6.4), dass die Vorinstanz die Rückfallgefahr auch ohne Berücksichtigung dieses Strafbefehls bejaht hat, sodass auf die Sachverhaltsrüge mangels Entscheidwesentlichkeit nicht einzugehen ist. Im Weiteren rügt der Beschwerdeführer mit derselben Begründung eine Verletzung der Unschuldsvermutung (Art. 6 Ziff. 2 EMRK; Art. 32 Abs. 1 BV). Mangels Entscheidwesentlichkeit ist auch auf diese Rüge nicht einzugehen (Urteil 2C_1099/2018 vom 21. Dezember 2018 E. 2.3 mit Hinweisen). Zudem genügt die Begründung des Beschwerdeführers nicht den Anforderungen an die qualifizierte Rüge- und Begründungspflicht (vgl. E. 2.1 oben), weshalb auch deshalb nicht auf diese Rüge einzugehen wäre.