Citation: 1B_455/2020 E. 3.3

3.3. Der Beschwerdeführer stellt nicht in Abrede, dass er das Vorliegen eines hinreichenden Tatverdachtes im vorinstanzlichen Beschwerdeverfahren nicht substanziiert bestritten hat. Er stellt sich auf den Standpunkt, er habe diesbezüglich "von seinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch gemacht". Nach den Feststellungen der Vorinstanz hat der Beschwerdeführer materiellrechtlich lediglich Einwendungen gegen die Verhältnismässigkeit der Kontosperre erhoben. Soweit er erst nachträglich, im Verfahren vor dem Bundesgericht, einzelne Vorwürfe bestreitet oder eine Deliktskonnexität zum gesperrten Konto in Abrede stellt, liegen unzulässige Noven vor (Art. 99 Abs. 1 BGG). Mangels entsprechender substanziierter Vorbringen hatte sich das Obergericht damit - über die erwähnten Erwägungen hinaus - nicht näher zu befassen.