Citation: 8C_622/2018 E. A

A.________ meldete sich am 3. Dezember 2015 wegen permanenter Kopfschmerzen, Schmerzen im oberen Körperbereich (morgens geschwollenes Gesicht), Erschöpfungsgefühlen, Konzentrationsproblemen, Appetitlosigkeit, Schlafproblemen und Antriebslosigkeit (Haushalt machen geht nicht mehr) zum Leistungsbezug bei der Invalidenversicherung an. Die IV-Stelle des Kantons Thurgau klärte den beruflichen und medizinischen Sachverhalt ab. Laut dem auf allgemeininternistischen, psychiatrischen, rheumatologischen, neurologischen und dermatologischen Untersuchungen beruhenden Gutachten der ABI, Ärztliches Begutachtungsinstitut GmbH, Basel, vom 7. Februar 2017 war die Explorandin in leicht bis gelegentlich mittelschwer belastenden, adaptierten Tätigkeiten, so auch in der aktuell durchgeführten vollständig arbeitsfähig. Körperlich schwer, regelmässig mittelschwer belastende und nicht adaptierte Beschäftigungen waren ihr bleibend nicht zumutbar. Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren eröffnete die IV-Stelle der Versicherten mit Verfügung vom 11. Dezember 2017, sie sei weiterhin im bisherigen Beruf als Reinigungskraft uneingeschränkt arbeitsfähig, weshalb kein invalidisierender Gesundheitsschaden bestehe.