Citation: 1B_667/2020 E. 3.4

3.4. Was der Beschwerdeführer dagegen einwendet, lässt den Haftgrund der Wiederholungsgefahr nicht dahinfallen. Dies gilt namentlich für seine Vorbringen, er sei nicht "gemeingefährlich", es bestehe keine ernsthafte Befürchtung für neue schwere Delikte, welche die Sicherheit anderer erheblich gefährdeten, die "Intensität bzw. Kadenz" der untersuchten Delikte habe laufend abgenommen, und "vor allem" könne ihm "keine sehr ungünstige Rückfallprognose" gestellt werden. Zwar macht er pauschal geltend, betreffend die untersuchten "früheren Ereignisse" (Vortaten) habe die Vorinstanz den Sachverhalt "offensichtlich unrichtig und willkürlich festgestellt". Im angefochtenen Entscheid wird jedoch ausführlich dargelegt, bei welchen untersuchten Gewaltdelikten die bisherigen Beweisergebnisse "erdrückend" seien, weshalb das gesetzliche Vortatenerfordernis bejaht werden könne. Die implizite Behauptung, dass bei allen untersuchten Verbrechen und schweren Vergehen "Aussage gegen Aussage" stehe, weshalb kein dringender Tatverdacht bzw. keine erdrückende Beweislage bestehe, findet in den Akten keine Grundlage. Die kantonalen Strafbehörden stützen ihre Vorwürfe nicht ausschliesslich auf bestrittene Aussagen von mutmasslich geschädigten Personen, sondern zusätzlich noch auf diverse weitere Beweismittel, darunter Zeugenaussagen, Videoaufnahmen von Überwachungskameras, ärztliche Berichte, Polizeirapporte oder eigene Aussagen des Beschuldigten.