Citation: 5A_257/2024 E. 5.1

5.1. Der Beschwerdeführer ist weiter der Ansicht, das Obergericht sei bei der Würdigung der berücksichtigten Beweise in Willkür verfallen (vgl. zur Willkür in der Beweiswürdigung BGE 148 I 127 E. 4.3). Es bleibe "schlicht unklar", wie die von der Beschwerdegegnerin beigebrachten Urin- und Haartests erstellt worden seien. Auch könne nicht einfach auf die von der Beschwerdeführerin selbst eingereichten Therapieberichte abgestellt werden. Es sei nicht zu vergessen, dass Alkoholiker ihren Konsum vor Dritten typischerweise verstecken und verleugnen. Dabei würden sie sich mit der Zeit gewisse Mechanismen aneignen, zu denen auch die Einholung von Urinproben und Haartest gehörten. Die Beschwerdeführerin habe ihre Haare vor dem Testen denn auch offensichtlich behandelt. Auf die Therapieberichte könne daher nicht abgestellt werden, zumal diese der realistischen Gesamtsituation und dem Haartest widersprächen. Diese nicht immer leicht verständlichen Ausführungen des Beschwerdeführers beziehen sich wohl auf Beweismittel, die das Obergericht im Rahmen der hier nicht mehr strittigen Obhutszuteilung berücksichtigte und bewertete. Zwar mögen diese Beweismittel die Alkoholproblematik betreffen und daher für die hier interessierende Frage des Besuchsrechts ebenfalls von Bedeutung sein. Der Beschwerdeführer beschränkt sich indes weitgehend auf Spekulationen und die Wiedergabe von Allgemeinplätzen. Hierin liegt keine hinreichende Auseinandersetzung mit dem angefochtenen Urteil (vgl. vorne E. 2.1) und auf die Beschwerde ist insoweit nicht weiter einzugehen.