Citation: 9C_280/2023 E. 4.2

4.2. Was der Beschwerdeführer gegen die vorinstanzlichen Erwägungen vorbringt, vermag diese nicht als bundesrechtswidrig erscheinen zu lassen. Es mag zwar zutreffen, dass er nicht damit gerechnet hat, dass die Ausgleichskasse nicht auf seine Einsprache eintreten wird. Er musste sich aber auch als juristischer Laie durchaus bewusst sein, dass die Kasse ihm früher oder später einen Entscheid, und sei es einen gutheissenden, zustellen wird. Soweit er im letztinstanzlichen Verfahren erstmals geltend macht, die Abholungseinladung sei vom Briefträger irrtümlich in den Briefkasten des Nachbars eingelegt und von diesem - ohne ihn als Empfänger zu informieren - vernichtet worden, stellt dies mit Blick auf Art. 99 BGG eine unzulässige neue Tatsachenbehauptung dar. Diese ist entgegen seinen Ausführungen nicht im Sinne von Art. 99 Abs. 1 BGG erst durch den vorinstanzlichen Entscheid veranlasst, hatte ihn doch das kantonale Gericht vorgängig ausdrücklich aufgefordert, zur Rechtzeitigkeit der Beschwerde Stellung zu nehmen. Anzumerken ist im Übrigen, dass ausweislich der Akten die Ausgleichskasse ihm den Einspracheentscheid am 28. Oktober 2022 noch einmal per A-Post zugesandt hat und er diese zweite Sendung unbestrittenermassen erhalten hat. Selbst wenn man die Rechtsmittelfrist zu seinen Gunsten erst ab dem mutmasslichen Zeitpunkt dieser zweiten Zustellung berechnen würde, so wäre die am 14. Dezember 2022 der Post übergebene Beschwerde offensichtlich verspätet. Das kantonale Gericht hat demnach kein Bundesrecht verletzt, als es auf die Beschwerde nicht eingetreten ist; die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen diesen Nichteintretensbeschluss ist somit abzuweisen.