Citation: I 15/03 21.10.2003 E. 6

Die vom Beschwerdegegner angeführten, effektiv erzielten Jahreseinkommen seit dem Ausstieg aus dem Schreinerberuf deuten darauf hin, dass er Schwierigkeiten hat, ausserhalb des erlernten Berufes mit Hilfsarbeit ein anspruchsausschliessendes Einkommen zu erzielen. Die Beschwerdeführerin hat die Richtigkeit dieser Angaben nicht grundsätzlich bestritten. Sie hat indes praxisgemäss zu Recht auf die in der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) ermittelten standardisierten Bruttolöhne (Zentralwert) abgestellt (BGE 126 V 76 Erw. 3b/bb). Das kantonale Gericht hat ihren Einkommensvergleich mit richtiger Begründung korrigiert und eine Erwerbseinbusse von 20 % (statt 17 %) berechnet. Dies ist nicht zu beanstanden und der angefochtene Entscheid ist auch in diesem Punkt zu schützen. Da der Beschwerdegegner den für eine Umschulung erforderlichen Mindestinvaliditätsgrad erreicht (vgl. Erw. 3 und 4.1 hievor), wird die Verwaltung nach den erfolgten zusätzlichen Abklärungen über den Anspruch auf berufliche Massnahmen neu verfügen.