Citation: 8C_251/2022 E. 5.2

5.2. Sodann wendet der Beschwerdeführer ein, im angefochtenen Urteil und in der Folge auch in den RAD-Stellungnahmen werde die Kopfschmerzproblematik, die in einer angepassten Tätigkeit hinsichtlich Arbeits- und Leistungsfähigkeit ebenso von Relevanz sei, in keiner Weise berücksichtigt. Dabei ist zu differenzieren. Im Fokus standen anfangs Nacken- und gelegentliche Kopfschmerzen (Bericht des Dr. med. C.________ vom 30. März 2019), die später gleichwertig als Einschränkungen beschrieben wurden (Stellungnahme des Dr. med. C.________ vom 19. März 2020). Bei gleicher Schmerzursache (vor allem forcierte HWS-Bewegungen) ist es schlüssig, dass bei optimal angepasster Tätigkeit neben den Nackenbeschwerden auch die Kopfschmerzen zurückgehen - mit den gleichen positiven Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit - so dass die Forderung des Beschwerdeführers nach separater Würdigung der Kopfschmerzproblematik ins Leere zielt. Daneben wurde später von Dr. med. D.________, Fachärztin für Neurologie, bezüglich zunehmender Kopfschmerzen mit etwas anderer Ausprägung ein Verdacht auf Medikamentenübergebrauchs-Kopfschmerz diagnostiziert und es wurde empfohlen, einen ambulanten Medikamentenentzug (Analgetika) durchzuführen, für den sich der Beschwerdeführer motiviert gezeigt hatte (Bericht vom 4. Juni 2020). Bezüglich letzterer Kopfschmerzproblematik kann nicht von einem invaliditätsrelevanten Dauerschaden ausgegangen werden, der bezüglich der Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit weiter abklärungsbedürftig wäre.