Citation: 2C_324/2024 E. 7.2

7.2. Soweit vorliegend auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird, erweist sich das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege als gegenstandslos. In Bezug auf die unentgeltliche Verbeiständung kann das Rechtsmittel nicht als aussichtslos qualifiziert werden. Fraglich ist aber, ob Bedürftigkeit vorliegt. Die Vorinstanz hat in diesem Zusammenhang einen monatlichen Überschuss von Fr. 485.15 festgestellt. Der Beschwerdeführer beanstandet diese Überschussberechnung nicht, sondern macht geltend, er lebe von einer IV-Rente in Verbindung mit Ergänzungsleistungen und müsse davon auch den Lebensunterhalt der Kinder und der Ehefrau in Ägypten bestreiten. Mit dieser Argumentation übersieht der Beschwerdeführer, dass der Bedarf von Kindern in die Berechnung der Ergänzungsleistungen einfliesst (Art. 10 Abs. 1 lit. a Ziff. 3 f. ELG [SR 831.30]). Er legt vor Bundesgericht zudem nicht substantiiert dar, dass seine in Ägypten lebende Ehegattin den gebührenden Unterhalt für sich nicht mit ihrem eigenen Einkommen decken kann. Daher bleibt es bei einem monatlichen Überschuss von Fr. 485.15. Mit diesem Überschuss ist es dem Beschwerdeführer möglich, innert absehbarer Zeit die Anwaltskosten für das bundesgerichtliche Verfahren zu tilgen. Das Gesuch ist daher abzuweisen, soweit es nicht gegenstandslos geworden ist.