Citation: 2C_15/2017 E. 3.3.2

3.3.2. Die Beschwerdeführenden rügen in ihrer Beschwerdeschrift an das Bundesgericht, die Vorinstanz habe den Sachverhalt offensichtlich unrichtig festgestellt. Der Arbeitgeber der ersten Ehefrau des Beschwerdeführers 1 habe ausdrücklich erklärt, über die erste Ehe des Beschwerdeführers 1 mit D.________ informiert gewesen zu sein. Des Weiteren sei die Vorinstanz darüber hinweggegangen, dass der Beschwerdeführer 1 sehr wohl Familienangehörige in der Schweiz habe, lebe doch seine Schwiegermutter (die Mutter der Beschwerdeführerin 2) in der Schweiz. Die Vorinstanz habe zudem die im Recht liegenden Beweismittel einseitig gewürdigt, sei doch etwa der anonym vorgetragene Verdacht der Scheinehe aufgrund der polizeilich kolportierten Auskunft einer abermals anonymen Person ohne Weiteres als unverrückbare Tatsache betrachtet worden. Der Name der ersten Ehefrau des Beschwerdeführers 1 sei nur als Provisorium alleine auf dem Briefkasten aufgeführt worden, und dem Beschwerdeführer 1 sei unter dieser Adresse nachweislich Post zugestellt worden. Die polizeiliche Abklärung, welche ergeben habe, dass die erste Ehefrau des Beschwerdeführers 1 alleine an der Adresse V.________, W.________, gelebt habe, sei über ein Jahr nach Scheidung und wohnlicher Trennung der Ehegatten durchgeführt worden und basiere wiederum auf anonymen Angaben. Die Vorinstanz habe dadurch, dass sie im vorinstanzlichen Verfahren angebotene Beweise zur Wohnsituation des Beschwerdeführers 1 und seiner ersten Ehefrau nicht abgenommen habe, dessen Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) verletzt und sei in Willkür (Art. 9 BV) verfallen. Der Vorwurf appellatorischer Sachverhaltskritik sei deswegen nicht stichhaltig, weil sich die Beschwerdeführenden im vorinstanzlichen Verfahren ausführlich und detailliert mit den unzutreffenden Sachverhaltsfeststellungen der kantonalen Justiz- und Sicherheitsdirektion auseinandergesetzt hätten.