Citation: 8C_106/2024 E. 3.2.4

3.2.4. Sodann ist nicht zu beanstanden, dass hier die Vorinstanz als Rechtsanwender keine eigene Indikatorenprüfung vorgenommen hat. So legten die Gutachter nachvollziehbar und in umfassender Diskussion der Befunde, Funktionseinbussen und Ressourcen sowie unter Einbezug einer Konsistenz- und Plausibilitätsprüfung aus versicherungsmedizinischer Sicht dar, dass die Beschwerdeführerin aufgrund ihrer diagnostizierten Leiden insgesamt in einer adaptierten Tätigkeit zu 30 % in der Arbeitsfähigkeit eingeschränkt ist. Dass sie an einzelnen Stellen von überwindbaren Beschwerden sprachen, wie die Beschwerdeführerin moniert, bedeutet nicht eine Abkehr vom Beweisverfahren gemäss BGE 141 V 281, sondern ist Ausdruck einer objektiven Betrachtung hinsichtlich der zu beurteilenden Erwerbsunfähigkeit, wie sie im Übrigen in Art. 7 Abs. 2 ATSG selbst angelegt ist. Wie die Vorinstanz im Weiteren aufgezeigt hat, resultiert aus einer Einschränkung von 30 % kein rentenbegründender Invaliditätsgrad (vgl. E. 3.2.7 hiernach). Die Vorbringen der Beschwerdeführerin im Zusammenhang mit dem strukturierten Beweisverfahren zielen ins Leere.