Citation: 8C_740/2018 E. 3.2

3.2. Was die Beschwerdeführerin dagegen einwendet, verfängt nicht. Soweit sie geltend macht, seit Ende 2004 sei keine Änderung der anspruchsbegründenden Tatsachen eingetreten und es liege vielmehr eine unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Sachverhalts vor, legt sie einzig ihre eigene Sicht der Dinge dar, ohne sich auch nur ansatzweise mit den Erwägungen der Vorinstanz auseinanderzusetzen. Der blosse Verweis auf das ABI-Gutachten vom 11. August 2016 genügt nicht. Die appellatorische Kritik an der vorinstanzlichen Beweiswürdigung ist somit nicht zu hören (vgl. BGE 140 III 264 E. 2.3 S. 266). Abgesehen davon geht die Beschwerdeführerin selber davon aus, dass seit Ende 2004 - und damit erst nach Erlass der rentenerhöhenden Verfügung vom Juli 2004 - eine 100%ige Arbeitsfähigkeit bestehe. Damit ist aber eine Veränderung gegenüber dem Vergleichszeitpunkt (zum massgeblichen Vergleichszeitpunkt: BGE 133 V 108 E. 5.4 S. 114) evident. Sodann zielen auch die Ausführungen im Zusammenhang mit der prozessualen Revision (Art. 53 Abs. 1 ATSG) ins Leere, hat doch die Vorinstanz bestätigt, dass die Rente infolge Verbesserung des Gesundheitszustands der Beschwerdeführerin gestützt auf Art. 17 Abs. 1 ATSG aufzuheben ist. Insoweit war die IV-Stelle auch an keine Frist zur Geltendmachung des Revisionsgrundes gebunden.