Citation: 8C_595/2021 E. 5.1

5.1. In sachverhaltlicher Hinsicht steht fest, dass der Beschwerdeführer durch den behandelnden Psychiater Dr. med. C.________ vom 1. April bis 30. November 2020 als arbeitsunfähig eingeschätzt wurde und er die diesbezüglichen Dokumente dem Beschwerdegegner einreichte. Darin hielt der behandelnde Arzt wiederholt fest, dass diese Einschätzung auch für einen Arbeitsversuch gelte, der bis auf weiteres sistiert werde (Ärztliche Zeugnisse vom 25. März, 4. Mai, 4. und 24. Juli 2020). Ebenso steht fest, dass der Beschwerdeführer unter Ziffer 4 im Antrag auf Arbeitslosenentschädigung vom 27. März 2020 damit übereinstimmend angab, zur Zeit nicht arbeitsfähig zu sein, was er gegenüber der RAV-Personalberatung in den Gesprächen vom 21. April und 30. Juni 2020 ebenfalls unter Hinweis auf die Arztzeugnisse deklarierte. Unter den Ziffern 7 und 9 des Antrags vom 27. März 2020 verneinte er überdies, sich bei einem anderen Sozialversicherungsträger bezüglich Taggeld- oder Rentenleistungen angemeldet zu haben.