Citation: I 556/02 25.03.2003 E. 4

Die Beschwerdeführerin hat um unentgeltliche Verbeiständung für den kantonalen und den letztinstanzlichen Prozess ersucht. 4.1 In diesem Punkt geht es nicht um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen. Deshalb hat das Eidgenössische Versicherungsgericht nur zu prüfen, ob das vorinstanzliche Gericht Bundesrecht verletzt hat, einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens, oder ob der rechtserhebliche Sachverhalt offensichtlich unrichtig, unvollständig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen festgestellt worden ist (Art. 132 in Verbindung mit Art. 104 lit. a und b sowie Art. 105 Abs. 2 OG). 4.2 Gemäss Art. 69 IVG in Verbindung mit Art. 85 Abs. 2 lit. f AHVG ist die unentgeltliche Verbeiständung vor der kantonalen Rekursbehörde zu bewilligen, wenn die Verhältnisse es rechtfertigen. Ob und unter welchen Voraussetzungen darauf ein Anspruch besteht, beurteilt sich somit nach Bundesrecht (vgl. BGE 110 V 57 Erw. 3a). Nach der Rechtsprechung sind in der Regel die Voraussetzungen für die Bewilligung der unentgeltlichen Verbeiständung erfüllt, wenn der Prozess nicht aussichtslos, die Parteibedürftig und die Verbeiständung durch einen Anwalt notwendig oder doch geboten ist (BGE 125 V 202 Erw. 4a und 372 Erw. 5b, je mit Hinweisen). 4.3 Die Vorinstanz hat die unentgeltliche Verbeiständung im kantonalen Prozess wegen Aussichtslosigkeit abgelehnt. Als aussichtslos sind nach der bundesgerichtlichen Praxis Prozessbegehren anzusehen, bei denen die Gewinnaussichten beträchtlich geringer sind als die Verlustgefahren und die deshalb kaum als ernsthaft bezeichnet werden können. Dagegen gilt ein Begehren nicht als aussichtslos, wenn sich Gewinnaussichten und Verlustgefahren ungefähr die Waage halten oder jene nur wenig geringer sind als diese. Massgebend ist, ob eine Partei, die über die nötigen finanziellen Mittel verfügt, sich bei vernünftiger Überlegung zu einem Prozess entschliessen würde; eine Partei soll einen Prozess, den sie auf eigene Rechnung und Gefahr nicht führen würde, nicht deshalb anstrengen können, weil er sie nichts kostet (BGE 128 I 236 Erw. 2.5.3, 125 II 275 Erw. 4b, 124 I 306 Erw. 2c mit Hinweis). 4.4 Angesichts der beigelegten medizinischen Unterlagen bestanden in der Tat keine Aussichten, mittels neuem Gesuch eine Leistung der Invalidenversicherung zu erwirken. Damit erscheint der kantonale Entscheid betreffend Ablehnung der unentgeltlichen Verbeiständung wegen Aussichtslosigkeit jedenfalls nicht als geradezu willkürlich und damit nicht als bundesrechtswidrig, weshalb er Stand zu halten vermag. 4.5 Aus den gleichen Gründen ist auch die vorliegende Verwaltungsgerichtsbeschwerde als aussichtslos zu bezeichnen, weshalb das Gesuch um unentgeltliche Verbeiständung auch letztinstanzlich nicht gewährt werden kann.