Citation: 5C.243/2005 07.04.2006 E. B

B.a Beide Parteien legten gegen den erstinstanzlichen Entscheid Berufung ein: die Klägerin mit den Anträgen um ein gegenüber dem erstinstanzlichen eingeschränktes, obgleich ebenfalls gestaffeltes Besuchsrecht, sowie um höhere, ebenfalls gestaffelte Unterhaltsbeiträge für das Kind; der Beklagte beantragte hauptsächlich ein ausgedehnteres und unbeaufsichtigtes Besuchsrecht, die Gewährung einer nicht christlichen Erziehung, die Aufhebung der seit 1999 geltenden Beistandschaft nach Art. 308 Abs. 2 ZGB sowie die Herabsetzung der geschuldeten Unterhaltsbeiträge. B.b Das Obergericht des Kantons Zürich erweiterte mit dem angefochtenen Urteil das erstinstanzlich angeordnete Besuchsrecht unter Verweis auf die Erwägungen des Erstrichters geringfügig, aber nicht im vom Beklagten gewünschten Umfang, und beschleunigte die progressive Lockerung des Rechts auf persönlichen Verkehr. Den für das Kind bestimmten Unterhaltsbeitrag setzte es auf Fr. 500.-- monatlich herauf; schliesslich bestätigte es die Beistandschaft.