Citation: 8C_623/2019 E. 4.5.4

4.5.4. Laut angefochtenem Entscheid hat das kantonale Gericht bei gegebener Aktenlage gestützt auf die einschlägigen medizinischen Berichte zutreffend festgestellt, dass eine Processus spinosus Fraktur nur durch ein relativ schweres Trauma verursacht werden könne. Falls diese Fraktur anlässlich des Unfalles vom 10. Juli 2008 verursacht worden wäre, sei deshalb nicht glaubwürdig, dass entsprechende bildgebende Untersuchungen der HWS im Spital C.________ angeblich nur deshalb nicht vorgenommen worden seien, "weil man diese im Spital C.________ wegen des neuen Gerätes nicht habe machen können bzw. der entsprechende Radiologe nicht anwesend gewesen sei". Soweit die Beschwerdeführerin hiegegen zusätzlich geltend macht, die verabreichten hohen Dosen an Schmerzmitteln hätten die im Spital C.________ geklagte Schmerzintensität eben zwischenzeitlich reduziert, widerspricht diese Darstellung den Angaben des Rettungsdienstes zum Schmerzniveau bei Ankunft der Rettungssanitäter auf der Unfallstelle einerseits und bei Übergabe der Patientin an das Spital C.________ andererseits (vgl. E. 4.5.2 hievor). Denn weder bei Eintreffen der Rettungssanitäter an der Unfallstelle noch bei Übergabe der Patientin an das Spital C.________ sind gravierende Nacken- und/oder HWS-Beschwerden, wie sie nach einer traumatischen Fraktur des Processus spinosus auf Höhe C2 zu erwarten wären, in den Unterlagen des Rettungsdienstes dokumentiert.