Citation: 5A_1/2020 E. 3

Die Beschwerdeführerin macht zunächst geltend, der angefochtene Beschluss sei ihr in den Betreibungsferien zugestellt worden, was rechtswidrig sei. Es trifft zu, dass der angefochtene Beschluss der Beschwerdeführerin in den Betreibungsferien (Art. 56 Ziff. 2 SchKG) zugestellt worden ist (Versand am 19. Dezember 2019, Zustellung am 21. Dezember 2019). Art. 56 SchKG untersagt grundsätzlich die Vornahme von Betreibungshandlungen während der Betreibungsferien. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts fallen Vorkehren der Aufsichtsbehörden nur dann unter das Verbot der Vornahme von Betreibungshandlungen gemäss Art. 56 SchKG, wenn diese Behörden selbständig in das Verfahren eingreifen und dem Betreibungsbeamten die Vornahme einer Betreibungshandlung vorschreiben oder eine solche selbst anordnen; entscheiden sie nur über die Begründetheit einer Beschwerde, liegt dagegen keine Betreibungshandlung im Sinne der genannten Bestimmung vor (BGE 117 III 4 E. 3 S. 5; 115 III 6 E. 5 S. 10 f.; 115 III 11 E. 1b S. 13 f.; Urteile 5A_166/2013 vom 6. August 2013 E. 4.2; 5A_448/2011 vom 31. Oktober 2011 E. 2.5). Der angefochtene Beschluss des Obergerichts äussert sich einzig über die Zulässigkeit der Beschwerde und in der Eventualbegründung über ihre Begründetheit. Er stellt demnach keine Betreibungshandlung dar und die Zustellung in den Betreibungsferien ist nicht zu beanstanden. Soweit die Beschwerdeführerin in allgemeiner Weise verlangt, das Bezirksgericht und das Obergericht anzuweisen, keine Urteile während der Betreibungsferien zuzustellen, ist darauf hinzuweisen, dass das Bundesgericht nicht zuständig ist, den Aufsichtsbehörden allgemeine Weisungen zu erteilen (Art. 15 SchKG). Was den vorliegenden konkreten Fall betrifft, so ist ausserdem festzuhalten, dass das Bezirksgericht seinen Beschluss gar nicht während der Betreibungsferien eröffnet hat (vgl. oben E. 1.1).