Citation: 5A_803/2024 E. A

A.a. Die Ehegatten A.________ und B.________ bilden eine einfache Gesellschaft nach Art. 530 ff. OR und sind in dieser Eigenschaft Gesamteigentümer der Liegenschaft Nr. xxx, Grundbuch U.________. Gegen beide Ehegatten sind beim Betreibungsamt Basel-Landschaft mehrere Betreibungsverfahren hängig und es wurden jeweils bereits diverse Pfändungsgruppen gebildet. Aufgrund der verschiedenen Betreibungsverfahren wurden die Liquidationsanteile beider Ehegatten an der einfachen Gesellschaft gepfändet, wobei das vorliegende Verfahren die Pfändung des Liquidationsanteils von B.________ betrifft. Ihrem Ehegatten, A.________, wurde die Einpfändung ihres Liquidationsanteils an der einfachen Gesellschaft mit den Anzeigen vom 30. Mai 2023, 5. Juli 2023, 30. August 2023, 17. Januar 2024, 13. März 2024, 30. April 2024 und 18. Juni 2024 mitgeteilt. A.b. Nach Eingang des Verwertungsbegehrens in diversen Pfändungsgruppen informierte das Betreibungsamt mit Schreiben vom 4. April 2024 B.________ in Anwendung der einschlägigen Bestimmungen der Verordnung vom 17. Januar 1923 über die Pfändung und Verwertung von Anteilen an Gemeinschaftsvermögen (VVAG; SR 281.41) über die bevorstehende Einigungsverhandlung vom 30. April 2024. Eine separate Einladung an den Ehemann von B.________ erfolgte zwar nicht, allerdings wurde sie darauf aufmerksam gemacht, dass auch andere Mitanteilhaber zur Einigungsverhandlung eingeladen seien. A.c. An der Einigungsverhandlung vom 30. April 2024 nahm nur B.________ teil, nicht aber ihr Ehemann A.________. Nachdem an der Einigungsverhandlung keine Einigung zwischen den anwesenden Parteien erzielt werden konnte, hielt das Betreibungsamt im Protokoll der Einigungsverhandlung die Fortsetzung des Verfahrens gemäss Art. 10 ff. VVAG fest. Gleichentags setzte das Betreibungsamt den Gläubigern und den Gesamteigentümern der betroffenen Liegenschaft mit Schreiben vom 30. April 2024 eine zehntägige Frist an, um Vorschläge und Anträge zu weiteren Verwertungsmassnahmen einzureichen. Dieses Schreiben erhielt folglich nicht nur B.________, sondern auch ihr Ehemann A.________, welchem das Schreiben am 2. Mai 2024 zugestellt wurde. Innert der zehntägigen Frist machten aber weder A.________ noch seine Ehefrau eine Eingabe. A.d. Das Betreibungsamt übermittelte am 14. Mai 2024 die Verfahrensakten gemäss Art. 10 Abs. 1 VVAG an den Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft als administrative Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs und ersuchte um Festlegung des weiteren Verfahrens zur Verwertung des Gemeinschaftsanteils. Mit Beschluss vom 25. Juni 2024 ordnete der Regierungsrat die Auflösung der einfachen Gesellschaft an. Gemäss der Begründung des Beschlusses führe die Versteigerung des Liquidationsanteils zu einer unattraktiven Rechtsposition des potentiellen Käufers, weshalb zu erwarten sei, dass kein Käufer gefunden werden könne oder dass der Liquidationsanteil unter dem eigentlichen Wert versteigert werde. Zum Schutze der Gläubigerinteressen, aber auch im Interesse der Schuldnerin selbst sei es daher sinnvoll, die einfache Gesellschaft aufzulösen. Der Regierungsrat beauftragte das Betreibungsamt, die Liquidation der einfachen Gesellschaft vorzunehmen.