Citation: B 59/04 20.10.2004 E. 3

3.1 Der Beschwerdeführer hat nach der Vollendung des 63. Altersjahres am 8. Februar 2003 noch bis zum Ende des Schuljahres 2002/03 als Hauptlehrer weitergearbeitet, weshalb die Altersrente bis 31. Juli 2003 - das dem letzten Schultag (4. Juli 2003) folgende Monatsende - aufgeschoben wurde. Streitig und zu prüfen ist, ob die Beendigung der Tätigkeit als Hauptlehrer als vollständige Pensionierung zu betrachten ist mit der Folge, dass bereits ab dem 1. August 2003 Anspruch auf die volle Altersrente bestand, oder ob aufgrund der danach in einem eingeschränkten Pensum ausgeübten Tätigkeit als Fachlehrer-Stellvertreter lediglich von einer Teilpensionierung mit entsprechend reduziertem Altersrentenanspruch ausgegangen werden muss. 3.2 Letzteres hat das kantonale Gericht mit zutreffender Begründung bejaht. Wohl endete das Anstellungsverhältnis des Beschwerdeführers als Hauptlehrer an einer Schule Ende Juli 2003, und die darauf folgende Tätigkeit als Fachlehrer-Stellvertreter an einer anderen Schule erfolgte in einem durch Wahlakt der zuständigen Behörde begründeten neuen Anstellungsverhältnis. Insofern lagen personalrechtlich zwei verschiedene Arbeitsverhältnisse vor. Beide Anstellungsverhältnisse bestanden aber unmittelbar aneinander anschliessend beim gleichen Arbeitgeber (Kanton Aargau) im Zuständigkeitsbereich derselben Vorsorgeeinrichtung (LPKV). Sie beinhalteten im Übrigen auch die im Wesentlichen identische berufliche Tätigkeit (Lehrer für Mathematik an einer Schule , wenn auch ab 1. August 2003 als Fachlehrer-Stellvertreter statt als Hauptlehrer mit einem pensen- und funktionsbedingt tieferen Lohn). Vorsorgerechtlich kann unter diesen Umständen keine Rede sein von einer vollständigen Pensionierung per Ende Juli 2003, wie sie für die volle Altersrente gesetzlich und reglementarisch vorausgesetzt wird. Denn es lag keine Beendigung der Erwerbstätigkeit im Sinne von Art. 13 Abs. 2 BVG und den Versicherungsbedingungen der APK (vgl. Erw. 2 hievor) vor. 3.3 Was der Versicherte vorbringt, rechtfertigt keine andere Betrachtungsweise. Es kann hiezu weitgehend auf die einlässlichen und zutreffenden Erwägungen im angefochtenen Entscheid verwiesen werden. Hervorzuheben ist, dass kein - gegebenenfalls anspruchsrelevanter - zeitlicher Unterbruch zwischen den beiden Anstellungsverhältnissen mit dem kantonalen Gericht bestand. Dasjenige als Hauptlehrer endete Ende Juli 2003, und das folgende begann am 1. August 2003, ab welchem Zeitpunkt der Beschwerdeführer in der neu ausgeübten Funktion eines Fachlehrer-Stellvertreters auch in der Lohnbuchhaltung des Arbeitgebers erfasst wurde. Wenn er als Hauptlehrer zuletzt am 4. Juli 2003 und als Fachlehrer-Stellvertreter erstmals am 11. August 2003 unterrichtete, liegt dies allein in den dazwischen liegenden Sommerschulferien begründet. Aus dem Gleichheitsgrundsatz (Art. 8 BV) kann der Beschwerdeführer ebenfalls nichts zu seinen Gunsten ableiten. Es stimmt nicht, dass er gegenüber Lehrern, welche eine Erwerbstätigkeit nach dem altersbedingten Rückzug aus dem Erwerbsleben neu wieder aufnehmen, benachteiligt ist. Zwar trifft zu, dass diesen eine Vollrente ausgerichtet wird, während bei einer Fortsetzung der Erwerbstätigkeit mit eingeschränktem Pensum beim gleichen Arbeitgeber (Erw. 2 hievor) die Altersrente teilweise aufgeschoben wird. Mit dem Aufschub erhöht sich indessen nach § 25 Abs. 6 der Versicherungsbedingungen die Rente um einen monatlichen Zuschlag von 0,2 %. Davon profitiert der Beschwerdeführer seit dem vollständigen altersbedingten Rückzug aus dem Erwerbsleben, obwohl ihn - seit der Teilpensionierung anteilsmässig und seit dem gänzlichen Rücktritt vollumfänglich - keine Beitragspflicht mehr traf (§ 25 Abs. 5 der Versicherungsbedingungen). Ihm widerfährt somit gegenüber dem von ihm genannten Sachverhalt nicht nur eine nachteilige (Teilrente statt Vollrente), sondern ebenso eine günstige Rechtsfolge (Rentenzuschlag). Die beiden Sachverhalte führten daher nicht zu sachlich unbegründeten unterschiedlichen Folgen, weshalb eine Differenzierung gerade nicht gegen das Gebot der rechtsgleichen Behandlung verstösst.