Citation: 4A_440/2020 E. A

Die A.________ AG (Beschwerdeführerin) mit Sitz in U.________ erhob am 15. Februar 2017 beim Richteramt Dorneck-Thierstein Klage gegen den in V.________ im Kanton Solothurn wohnhaften B.________ (Beschwerdegegner) auf Verurteilung zur Zahlung von Fr. 213'264.64 nebst Zins. Zur Begründung trug sie vor, sie habe B.________ mit Kaufvertrag vom 18. Dezember 2008 das Grundstück an der W.________gasse in X.________ zu einem Preis von Fr. 800'000.-- verkauft. Dabei hätten sie vereinbart, dass der Kaufpreis per 31. Dezember 2008 gemäss separater Vereinbarung zu bezahlen sei. B.________ sei in der Folge durch den inzwischen verstorbenen C.________ ein Darlehen in der Höhe des Kaufpreises gewährt worden. Sie (die A.________ AG) habe das Darlehen sodann per 30. April 2011 gekündigt. Am 7. April 2016 habe B.________ gegen Aushändigung der Schuldbriefe Fr. 770'000.-- überwiesen. Mit Vereinbarung vom 14. Februar 2017 habe ihr die Erbengemeinschaft C.________ ihren Anspruch gegen B.________ abgetreten. Unter Berücksichtigung der in der Zwischenzeit aufgelaufenen Zinsen und der Zahlung vom 7. April 2016 schulde ihr B.________ den eingeklagten Betrag. Am 14. Juli 2017 erstattete B.________ Klageantwort und erhob gleichzeitig Widerklage. Die Anträge lauten in der Sache wie folgt: "1. Die Klage sei im Falle der Gutheissung der Rechtsbegehren Nrn. 2 lit. a oder b der Widerklage abzuweisen, soweit sie CHF 27'874.33 zuzüglich Verzugszins zu 5 % auf CHF 754'720.50 vom 4. März 2016 - 6. April 2016, auf CHF 43'153.83 vom 4. März 2016 bis 6. April 2016 und auf CHF 27'874.33 ab dem 6. April 2016 überschreitet.