Citation: 2C_670/2023 E. 1.1

1.1. Die 1959 geborene, aus Sri Lanka stammende A.________ reiste am 21. Juli 2022 mit einem 21 Tage gültigen Visum in die Schweiz ein. Nachdem sie sich am 2. Dezember 2022 immer noch in der Familienwohnung ihrer Tochter aufhielt, verurteile die Staatsanwaltschaft See/Oberland sie mit Strafbefehl vom 2. Dezember 2022 wegen rechtswidrigen Aufenthalts zu einer Freiheitsstrafe von zwei Monaten. Mit einer gleichentags erlassenen Verfügung wies das Migrationsamt des Kantons Zürich A.________ aus der Schweiz sowie aus dem Schengenraum weg und setzte ihr eine Ausreisefrist bis am 9. Dezember 2022. Das Staatssekretariat für Migration (SEM) erliess am 15. Dezember 2022 ein bis 14. Dezember 2024 gültiges Einreiseverbot gegen A.________. Am 22. Dezember 2022 ersuchte A.________ das Migrationsamt darum, ihre Ausreisefrist um drei Monate zu verlängern. Am 9. Januar 2023 stellte sie ein Gesuch um vorläufige Aufnahme. Das Migrationsamt wies beide Gesuch mit Verfügung vom 6. Februar 2023 ab und setzte A.________ erneut eine Frist zum Verlassen der Schweiz an.