Citation: 4A_200/2020 E. A

Am 26. September 2017 reichte A.________ (Klägerin, Beschwerdeführerin) gegen den Fonds B.________ (Beklagter, Beschwerdegegner) am Handelsgericht Zürich Klage ein. Sie machte geltend, sie und der Fahrradfahrer C.________ hätten am 27. Juni 2014 auf der D.________-Strasse in U.________ einen Unfall gehabt. Sie verlange, dass der Beklagte aufgrund seiner im Strassenverkehrsgesetz vorgesehen Vorleistungspflicht zu verpflichten sei, ihr den aus dem Unfall resultierenden, vom Unfalltag bis 31. März 2017 aufgelaufenen Haushaltsschaden von Fr. 94'581.60 nebst Zins zu 5% für den Betrag von Fr. 88'177.65 seit dem 1. April 2017 zu bezahlen. Weiter sei vom Nachklagevorbehalt Vormerk zu nehmen. Mit Urteil vom 27. März 2020 kam das Handelsgericht zum Ergebnis, vorliegend überstiegen die kongruenten und daher anrechenbaren Sozialversicherungs- und Kulanzleistungen von Fr. 92'800.10 den aufgrund der Parteibehauptungen der Klägerin maximal ermittelbaren Schaden von Fr. 78'778.98. Dementsprechend liege für den Zeitraum vom 27. Juni 2014 bis 31. März 2017 kein ungedeckter, einklagbarer Schaden vor. Die Klage sei folglich abzuweisen Ob die übrigen strittigen Haftungsvoraussetzungen erfüllt wären, könne offenbleiben.