Citation: 8C_371/2021 E. 5.2

5.2. Die Beschwerdeführerin beanstandet einzig die vorinstanzliche Feststellung der gesundheitlich reduzierten Erwerbsfähigkeit von 70 % und die entsprechende Kürzung des versicherten Verdienstes. Mit ihren Vorbringen zeigt sie indes weder eine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes auf noch inwiefern die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung das Willkürverbot verletzt (E. 1 hievor). In weiten Teilen der umfangreichen Beschwerde legt sie ihre eigene, von der Vorinstanz abweichende Sichtweise dar (zur Unzulässigkeit von derlei appellatorischer Kritik vgl. BGE 140 III 264 E. 2.3). Zu den verschiedenen, letztinstanzlich neu aufgelegten Unterlagen hat überdies nicht erst der Entscheid der Vorinstanz Anlass gegeben, weshalb diese unechten Noven vor Bundesgericht unbeachtlich zu bleiben haben (vgl. Art. 99 Abs. 1 BGG). Nicht gefolgt werden kann der Beschwerdeführerin im Weiteren, soweit sie eine Leistungs- respektive Erwerbsfähigkeit von mindestens 90 % geltend macht. Entgegen ihrer Darstellung in der Beschwerde geht aus den Unterlagen betreffend die Integrationsmassnahmen der Invalidenversicherung keine Erwerbsfähigkeit von mindestens 90 %, sondern ein Pensum von 50 % ohne zusätzliche Zeitkompensation für die Schulzeit hervor. Nichts zu ihren Gunsten abzuleiten vermag sie ferner aus dem Vorbringen, sich wegen der 80%igen Anstellung bei der C.________ SA per 1. Oktober 2020 von der Arbeitsvermittlung abgemeldet zu haben, zumal die Beschwerdeführerin in ihrer Beschwerde selber einräumt, das Pensum habe letztlich nur 70 % betragen. Gemäss Art. 40b AVIV ist sodann explizit auf die verbleibende Erwerbsfähigkeit abzustellen, wobei nach der Rechtsprechung der durch die Invalidenversicherung ermittelte Invaliditätsgrad - d.h. von vorliegend 70 % - massgeblich ist (BGE 142 V 380 E. 3.3.2 mit Hinweisen). Unerheblich ist damit, dass die Beschwerdeführerin ab 1. Oktober 2020 bei ihrer neuen Arbeitgeberin aufgerechnet auf ein volles Pensum ein höheres Gehalt erzielte als in den zwei Jahren vor Beginn der Arbeitslosigkeit. Schliesslich scheint die Beschwerdeführerin zu verkennen, dass die Vorinstanz die Invalidenrente der beruflichen Vorsorge nicht bei der Berechnung der Arbeitslosenentschädigung, sondern als Indiz für die weiterhin bestehende Einschränkung der Erwerbsfähigkeit berücksichtigte. Nach dem Gesagten konnte das kantonale Gericht in zulässiger antizipierter Beweiswürdigung (BGE 144 V 361 E. 6.5) auf zusätzliche Abklärungen verzichten.