Citation: I 100/99 02.03.2000 E. 2

2.- a) Das kantonale Gericht hat die vorliegend mass- geblichen Bestimmungen und Grundsätze zutreffend dargelegt. Es betrifft dies den Invaliditätsbegriff (Art. 4 Abs. 1 IVG), den Umfang des Rentenanspruchs (Art. 28 Abs. 1 und Abs. 1bis IVG), die Bemessung der Invalidität nach der all- gemeinen Methode des Einkommensvergleichs (Art. 28 Abs. 2 IVG; BGE 116 V 249 Erw. 1b, 114 V 313 Erw. 3a, 104 V 136 Erw. 2a und b; ZAK 1987 S. 305 Erw. 1, 1986 S. 412 Erw. 1c; RKUV 1989 Nr. U 69 S. 176 Erw. 1) und nach dem Betätigungs- vergleich für Selbstständigerwerbende (ausserordentliches Bemessungsverfahren; BGE 104 V 137 Erw. 2c; ZAK 1990 S. 519 Erw. 3b), die Ausscheidung der durch die Mitarbeit der übrigen Familienglieder erwirtschafteten Einkommensbe- standteile (Art. 25 Abs. 2 IVV) sowie die Bedeutung der ärztlichen Auskünfte im Rahmen der Invaliditätsschätzung (BGE 115 V 134 Erw. 2, 114 V 314 Erw. 3c, 105 V 158 Erw. 1). Darauf kann verwiesen werden. b) Bei Landwirten ist eine zuverlässige Ermittlung oder Schätzung der beiden hypothetischen Erwerbseinkommen oft nicht möglich, weshalb das ausserordentliche Bemes- sungsverfahren namentlich in solchen Fällen die zutreffende Bemessungsmethode darstellt (vgl. BGE 104 V 137 unten mit Hinweisen; 105 V 151; siehe auch ZAK 1990 S. 518 f. Erw. 3). Andererseits können im Einzelfall auch Verhält- nisse vorliegen, die einen Einkommensvergleich selbst bei Landwirten erlauben (unveröffentlichtes Urteil H. vom 5. März 1999, I 65/97).