Citation: 1C_657/2020 E. 2.1

2.1. Das Bauvorhaben umfasst zwei Wohn- und Geschäftshäuser mit einer gemeinsamen Einstellhalle im Untergeschoss. Im Erdgeschoss sind Gewerbe- und Ladenflächen vorgesehen, in den oberen Geschossen 121 Studentenwohnungen, 90 Alterswohnungen und 176 nicht spezifizierte Wohnungen (85 2,5-Zimmer-Wohnungen, 63 3,5-Zimmer-Wohnungen und 19 4,5-Zimmer-Wohnungen). Der Gemeinderat ging gestützt auf Art. 7 des Reglements der Gemeinde Horw vom 28. April 1988 über die Abstellflächen auf privatem Grund (Parkplatzreglement) von 349 erforderlichen Abstellflächen (Pflichtparkplätzen) aus. Weil die Beschwerdeführerin nur 229 Abstellflächen plant, fehlen gemäss dieser Berechnung 120 Abstellflächen, wofür der Gemeinderat eine Ersatzabgabe von Fr. 5'200.-- pro fehlender Abstellfläche verfügte. Die Beschwerdeführerin ist der Auffassung, dass die Anzahl Pflichtparkplätze für die Studentenwohnungen und die Alterswohnungen zu hoch angesetzt worden sei und darüber hinaus berücksichtigt werden müsse, dass es ihr gemäss Mobilitätskonzept mit mehr als 229 Parkplätzen gar nicht mehr möglich wäre, die Vorgaben betreffend die Anzahl Fahrten während der Abendspitzenstunden (ASP) einzuhalten. Sie rügt eine willkürliche Anwendung von Art. 7 Abs. 1 und 4 sowie von Art. 14 Parkplatzreglement.