Citation: 4A_476/2020 E. 2.5

2.5. Der Beschwerdeführer verkennt diese Grundsätze, wenn er seinen rechtlichen Vorbringen eine ausführliche Sachverhaltsdarstellung voranstellt, in der er die Hintergründe des Rechtsstreits und den Ablauf des verbandsinternen Verfahrens unter Hinweis auf zahlreiche Beilagen aus eigener Sicht schildert und dabei verschiedentlich von den tatsächlichen Feststellungen im angefochtenen Entscheid abweicht oder diese erweitert, ohne substanziiert Ausnahmen von der Sachverhaltsbindung geltend zu machen. Auch in seiner weiteren Beschwerdebegründung unterbreitet der Beschwerdeführer dem Bundesgericht teilweise seine Sicht der Dinge, ohne die gesetzlichen Anforderungen an eine hinreichende Sachverhaltsrüge zu erfüllen. So stellt er unter dem Titel "B. Verletzung des materiellen Ordre Public: Art. 190 Abs. 2 lit. e IPRG und Art. 6 Abs. 1 EMRK - Verletzung des Grundsatzes von Treu und Glauben (venire contra factum proprium) " den Verfahrensablauf vor der FIFA-Disziplinarkommission unter Berufung auf zahlreiche Beilagen ohne konkreten Bezug zu den Erwägungen im angefochtenen Schiedsentscheid aus eigener Sicht dar und bezeichnet das Verhalten der Disziplinarkommission als widersprüchlich. Dabei lassen sich die massgebenden Zitate aus den beigelegten Schreiben nicht auf die Sachverhaltsfeststellungen im angefochtenen Entscheid stützen. Abgesehen davon macht er lediglich geltend, die Entscheidung der FIFA-Disziplinarkommission vom 15. August 2019 stelle ein widersprüchliches Verhalten dar und verletze den Grundsatz von Treu und Glauben, zeigt jedoch nicht anhand der Erwägungen im angefochtenen Schiedsentscheid auf, inwiefern dem Schiedsgericht eine Missachtung des materiellen Ordre public vorzuwerfen wäre. Er verfehlt daher mit seinen Ausführungen auch insoweit die gesetzlichen Begründungsanforderungen. Die entsprechenden Ausführungen haben unbeachtet zu bleiben.