Citation: U 406/06 22.10.2007 E. A

Die 1980 geborene B.________ war in der Grafiker-Lehre über ihre Arbeitgeberin, der Firma X.________, bei der Elvia Schweizerische Versicherungs-Gesellschaft (nachstehend: Elvia; ab 3. Januar 2002 firmierend als Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft, nachstehend: Allianz) gegen die Folgen von Unfällen versichert, als sie am 26. September 2001 mit ihrem Auto von der Strasse Z.________ in V.________ zum Geschäft Y.________ abbiegen wollte. Ein nachfolgendes Auto bremste nicht rechtzeitig und stiess mit dem Heck des Fahrzeuges der Versicherten zusammen. Diese begab sich am 28. September 2001 in ärztliche Behandlung zu Dr. med. H.________ und beklagte sich über Nackenschmerzen und Schwindel. Der Arzt diagnostizierte eine HWS-Distorsion, worauf die Versicherte das Ereignis mit dem Formular "Bagatellunfall-Meldung UVG" vom 8. November 2001 der Elvia meldete. Diese erbrachte daraufhin die gesetzlichen Leistungen. Trotz des Ereignisses vom 26. September 2001 blieb die Versicherte zunächst voll arbeits- und leistungsfähig. Ab 16. Dezember 2002 attestierte ihr der sie seit September 2002 behandelnde Neurologe Dr. med. M.________ eine Arbeitsunfähigkeit von 50 %. Die Allianz zahlte zunächst ein Taggeld aus, stellte diese Leistung indessen per 4. März 2003 formlos ein. Am 15. Juli 2003 einigten sich die Versicherte und die Allianz telefonisch darauf, dass die Taggeldzahlungen wieder aufgenommen würden, dies jedoch ohne Präjudiz erfolge, da der Fall noch in Bearbeitung sei und das Taggeld daher eventuell später zurückgefordert werden müsse. Nach einem stationären Aufenthalt der Versicherten in der Klinik F.________ vom 21. Oktober bis 2. Dezember 2003 stellte die Allianz mit Schreiben vom 4. Juni 2004 sämtliche Leistungen rückwirkend per 2. Dezember 2003 ein, da der Status quo sine zu diesem Zeitpunkt erreicht worden sei. An dieser rückwirkenden Leistungseinstellung hielt die Allianz mit Verfügung vom 4. November 2004 fest und forderte die über den 2. Dezember 2003 hinaus erbrachten Leistungen zurück. Die Allianz bestätigte diese Verfügung mit Einspracheentscheid vom 1. Juni 2005.