Citation: 4A_696/2015 E. 11

Die Beschwerde ist demnach teilweise gutzuheissen und das Urteil des Obergerichts ist aufzuheben. Die Sache ist zur Bestimmung des Honorarzuschlags, den die Parteien nach Treu und Glauben aufgrund der veränderten Risiken des geänderten Projektablaufs vereinbart hätten (vgl. E. 6.2.3.4), an die Vorinstanz zurückzuweisen. Dabei wird die Vorinstanz von einer Verzinsung zu 5 % ab 14. Juli 2001 auszugehen haben (vgl. E. 9.2.3.2). Im Übrigen ist der Beschwerde, soweit überhaupt darauf einzutreten ist, kein Erfolg beschieden. Bei diesem Ausgang des Verfahrens rechtfertigt es sich, die Kosten den Parteien je hälftig aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG) und keine Parteientschädigungen (Art. 68 Abs. 1 BGG) zuzusprechen.