Citation: 2C_614/2008 23.09.2008 E. 3

3.1 Die Beschwerdeführerin rügt zunächst eine falsche bzw. unvollständige Feststellung des Sachverhalts. 3.2 Die Vorinstanz hat festgehalten, dass sich die Beschwerdeführerin mit einem Pass ausgewiesen habe, der ihr nicht zustehe. Aus den Akten ergibt sich, dass der Fahrer des Fahrzeuges beim Grenzübertritt neben seinem eigenen auch die Pässe der beiden Frauen vorlegte. Dies entspricht dem üblichen Vorgehen bei Grenzkontrollen, wenn sich mehrere Personen in einem Fahrzeug befinden. Dass nicht sie selber, sondern der Fahrer den falschen Pass vorgelegt hat, ist unerheblich, da sie sich das Handeln des Fahrers in der gegebenen Situation anrechnen lassen muss. Unter diesen Umständen ist auch der von der Vorinstanz daraus gezogene Schluss, es könne auf Grund dieses Handelns nicht angenommen werden, dass sie sich an Weisungen der Behörde halten würde, keineswegs unhaltbar. 3.3 Die Vorinstanz hat deshalb den Haftgrund der Untertauchensgefahr (Art. 76 Abs. 1 lit. b Ziff. 3 AuG) mit Blick auf die verwendete falsche Identität sowie die auch nach Darstellung der Beschwerdeführerin falschen ersten Aussagen zu Recht bejaht.