Citation: 6B_427/2015 E. A

Das Obergericht des Kantons Luzern sprach X.________ am 29. März 2001 im Strafverfahren wegen vorsätzlicher Tötung bzw. Mord infolge Zurechnungsunfähigkeit von Schuld und Strafe frei und ordnete die Verwahrung gemäss aArt. 43 Ziff. 1 Abs. 2 StGB an. Das Obergericht hob am 13. September 2007 die altrechtliche Verwahrung auf und ordnete eine stationäre therapeutische Massnahme gemäss Art. 59 Abs. 1 StGB an. Die dagegen erhobene Beschwerde in Strafsachen wies das Bundesgericht mit Urteil 6B_623/2007 vom 4. März 2008 ab, soweit es darauf eintrat. Die Vollzugs- und Bewährungsdienste des Kantons Luzern sahen im Rahmen der jährlichen Überprüfungen von einer bedingten Entlassung ab. Dagegen erhobene Beschwerden wurden abgewiesen, soweit darauf einzutreten war (Urteile 6B_298/2012 vom 16. Juli 2012 und 6B_329/2011 vom 12. Juli 2011). Es wurde mehrmals verlängerte Sicherheitshaft angeordnet (BGE 139 IV 175). Ferner verlängerte das Obergericht die stationäre Massnahme am 1. Februar 2013. Auch die dagegen erhobene Beschwerde wies das Bundesgericht mit Urteil 6B_462/2013 vom 12. Dezember 2013 ab, soweit es darauf eintrat. Das Kantonsgericht verlängerte schliesslich am 1. April 2014 die Massnahme in Anwendung von Art. 59 Abs. 4 StGB um weitere 6 Monate bis zum 13. September 2014.