Citation: 2C_980/2018 E. 6.3.4

6.3.4. Der Beschwerdeführer bringt schliesslich vor, er erwarte mit seiner Verlobten sein zweites Kind. Ob dieses Vorbringen als echtes Novum zu berücksichtigen ist (vgl. Art. 99 Abs. 1 BGG), ist zwar fraglich, kann aber offen bleiben, zumal es am Ergebnis der Interessenabwägung nichts ändert. Mit Blick auf die Beziehung zu seinem noch ungeborenen zweiten Kind kann auf die gleichen Erwägungen wie hinsichtlich seiner Beziehung zu seinem Sohn verwiesen werden (vgl. E. 6.3.3 hiervor). Eine Fernbeziehung zu seinem zweiten Kind zwischen der Schweiz und Kroatien ist auch in dieser Konstellation zumutbar. Dem Beschwerdeführer ist zwar zuzustimmen, dass es herausfordernd sein wird, die Beziehung zu seiner Verlobten und allenfalls künftigen Ehefrau über die Distanz zu leben und eine Beziehung zu seinem zweiten Kind aufzubauen. Dies stellt jedoch nur einen Teilaspekt der Verhältnismässigkeitsprüfung dar, der erheblich zu relativieren ist, da die Verlobung und ein allfälliger Eheschluss nach dem Widerruf der Niederlassungsbewilligung mit Verfügung vom 2. November 2015 erfolgten.