Citation: 4A_529/2016 E. 3

Die Vorinstanz erwog, Gegenstand des vorliegenden Berufungsverfahrens bilde die Frage, ob die Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer infolge missbräuchlicher Kündigung eine Entschädigung schulde. Der Beschwerdeführer habe sich vor der Erstinstanz zur Begründung der Missbräuchlichkeit auf den Standpunkt gestellt, ihm sei infolge verschiedener rassistisch motivierter gegen ihn gerichteter Übergriffe gekündigt worden. Mit der E-Mail [von C.________] vom 16. Januar 2012 sowie den Vorfällen vom 1. Februar 2012 und vom 25. April 2012, die der Beschwerdeführer im Wesentlichen zur Begründung des Rassismusvorwurfs ins Feld führte, habe sich die Erstinstanz im Detail auseinandergesetzt und erwogen, dass sich daraus keine schwerwiegenden, rassistisch motivierten Übergriffe gegen den Beschwerdeführer ableiten liessen. Die entsprechenden Erwägungen der Erstinstanz beanstande der Beschwerdeführer nicht. So nehme er in seiner Berufungsschrift kaum Bezug auf den erstinstanzlichen Entscheid bzw. lasse kaum Schlüsse zu, was im Einzelnen konkret angefochten werde und inwiefern die Erwägungen der Erstinstanz unzutreffend sein sollten. Der Beschwerdeführer setze sich mit den entscheidrelevanten Erwägungen der Vorinstanz nur ungenügend auseinander. Immerhin könne der Berufungsschrift im Wesentlichen entnommen werden, dass der Beschwerdeführer neu offenbar davon ausgehe, die beiden Zugführer C.________ und D.________ hätten gegen ihn eine "Neid-Mobbing-Kampagne" bzw. eine "Berufsunfähigkeit-Mobbing-Kampagne" geführt. Die Vorinstanz erwog bezüglich dieser Mobbing-Kampagne zusammenfassend, dass der vom Beschwerdeführer behaupteten Mobbing-Kampagne "schlicht das Tatsachenfundament" fehle. Es sei der Beschwerdegegnerin daher letztlich zuzustimmen, wenn sie in der Berufungsantwort zum Schluss komme, dem Beschwerdeführer sei es vor der Erstinstanz nicht gelungen, auch nur einen einzigen Bezug zwischen seiner Hautfarbe und den Handlungen der Beschwerdegegnerin aufzuzeigen, weshalb er nun versuche, vor oberer Instanz seine Argumentation neu auszurichten und das Schwergewicht der Argumentation auf das Mobbing zu legen. Vom Beschwerdeführer werde ausserdem in seiner Berufungsschrift in keiner Weise dargetan, so die Vorinstanz weiter, inwiefern das von ihm behauptete Mobbing durch die beiden Zugführer D.________ und C.________ für die Kündigung der Beschwerdegegnerin überhaupt kausal gewesen sein sollte. Dass sich das Verhalten seiner Arbeitskollegen beispielsweise negativ auf seine Leistungen aufgewirkt hätte, so dass ihm die Beschwerdegegnerin infolgedessen gekündigt hätte, behaupte er jedenfalls gerade nicht. Insgesamt sei daher mit der Erstinstanz festzustellen, dass dem Beschwerdeführer der Nachweis eines missbräuchlichen Kündigungsgrundes bzw. missbräuchlicher Kündigungsumstände nicht gelungen sei.