Citation: 4A_141/2022 E. 3

Die Beschwerdeführerin ist nach wie vor der Auffassung, für die Frage, ob ein hypothetischer Prozess gegen die E.________ Versicherung anstatt die D.________ Versicherung zum Erfolg geführt hätte, müssten die zum Zeitpunkt und am Ort dieses hypothetischen Prozesses (Erstprozess) massgebenden materiell- und prozessrechtlichen Bestimmungen angewendet werden. Sie beanstandet namentlich die Anwendung von § 149 Abs. 3 ZPO/ZH bezüglich der fehlenden Beweistauglichkeit von Parteiaussagen zu Gunsten der befragten Partei sowie die in § 137 ZPO/ZH vorgesehene Obliegenheit, Beweismittel, die ohne gerichtliche Hilfe beigebracht werden können, beizulegen. Die Zivilprozessordnung für den Kanton Zug vom 3. Oktober 1940 (ZPO/ZG) kenne keine entsprechenden Bestimmungen. Diese Ausführungen greifen zu kurz: