Citation: 4A_15/2019 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer bringt vor, die Vorinstanz setze sich mit keinem Wort mit der Tatsache auseinander, dass die E-Mails vom 28. März 2012 und 14. April 2012 in einem Abstand von 17 Tagen geschrieben worden seien. Die chronologische Reihenfolge bzw. der zeitliche Bezug zueinander sei jedoch ein zentraler Aspekt, der von der Vorinstanz ausser Acht gelassen worden sei. Der Beschwerdegegner habe in der E-Mail vom 28. März 2012 die geleistete Teil-Rückzahlung vorbehaltlos anerkannt und in der darauf folgenden E-Mail vom 14. April 2012 detailliert dargelegt, welche Teilzahlungen er in der vorgängigen E-Mail gemeint habe. Sodann sei zu berücksichtigen, dass der Beschwerdegegner eine geschäftsgewandte Person sei. "Geradezu abwegig" sei, wenn die Vorinstanz in völlig unbegründete Spekulationen verfalle und in den Raum stelle, die in der E-Mail vom 28. März 2012 anerkannten Rückzahlungen könnten ganz andere Zahlungen betreffen als die Aufsichtsratshonorare, die in der E-Mail vom 14. April 2012 erwähnt wurden. Diese These entbehre der Grundlage. Der Beschwerdegegner habe nie geltend gemacht, dass es andere Zahlungen gegeben habe, als die in der E-Mail vom 14. April 2012 erwähnten Aufsichtsratshonorare.