Citation: 4A_324/2016 E. 4.1.5

4.1.5. An den von der Vorinstanz zitierten Stellen der Klageantwort der Beschwerdegegnerin vom 10. März 2011 gab diese einerseits die Ziffer "2.2 Gewinnbeitragbonus" des Bonusreglements als Anhang zum Arbeitsvertrag vom 6. Februar 2006 wieder und führte das Folgende aus: "Der Gewinnbeitragsbonus ergeht an das Team. Der Bonusanteil pro Teammitglied wird jährlich vom LC-Teamleiter, CFO und CEO festgelegt". Andererseits erklärte sie: "Damit verblieb der [Beschwerdegegnerin] ein grosser Ermessensspielraum, ob sie einen Bonus ausbezahlen will und wie hoch der [Bonus] pro Teammitglied sein soll". Die Vorinstanz kam gestützt auf die Ausführungen der Beschwerdegegnerin in ihrer Klageantwort, wonach der Gewinnbeteiligungsbonus "an das Team" gehe, der "Bonusanteil pro Teammitglied" festgelegt werde und sie, die Beschwerdegegnerin, einen grossen Ermessensspielraum habe, "ob sie einen Bonus ausbezahlen will und wie hoch der [Bonus] pro Teammitglied sein soll", zum Schluss, dass die Beschwerdegegnerin rechtsgenüglich vorgebracht habe, dass es sich beim Bonus im Bereich Trade Finance um einen Teambonus handle. Inwiefern es offensichtlich unhaltbar sein soll, wenn die Vorinstanz gestützt auf das Vorbringen der Beschwerdegegnerin, dass der Bonus im Trade Finance Bereich an das Team gehe, im Umkehrschluss erwog, dass die Beschwerdeführerin hinreichend bestritten habe, dass die vom Team des Beschwerdeführers generierten Erträgen nicht automatisch auf den Beschwerdeführer geschlüsselt gewesen seien, sondern an das Team gehen würden, vermag der Beschwerdeführer nicht darzulegen, indem er lediglich behauptet, dieser Schluss sei willkürlich oder die Erstinstanz sei diesbezüglich zu einem anderen Resultat gekommen. Eine willkürliche Anwendung der Verhandlungsmaxime nach § 54 Abs. 1 ZPO/ZH ist damit nicht dargetan. Sodann brachte die Beschwerdegegnerin die gerade erwähnten Ausführungen in ihrer Klageantwort vor. Der gegenteilige Vorwurf des Beschwerdeführers, dass die Vorbringen der Beschwerdegegnerin lediglich "aus den Beilagen" geschlossen werden können, geht damit fehl. Ebenso können sich die Ausführungen der Vorinstanz nach dem Gesagten auf die Klageantwort der Beschwerdegegnerin und damit auf die Akten stützen. Auch der Vorwurf der Aktenwidrigkeit ist damit nicht zutreffend.