Citation: U 369/05 23.11.2006 E. 10

Das Verfahren ist kostenfrei (Art. 134 OG). Die letztinstanzlich neu aufgelegten Berichte der Dres. med. T.________ und A.________ - auf die im Rahmen der Rückweisung entscheidwesentlich abgestellt wird (Erw. 9 hievor) - wurden am 18. Mai und 22. Juni 2005 (Erw. 9.1.1 f. hievor) und damit vor Erlass des vorinstanzlichen Entscheides vom 23. August 2005 erstellt. Es ist davon auszugehen, dass die Versicherte und/oder ihr Rechtsverteter diese Arztberichte vor Erlass des vorinstanzlichen Entscheides bereits gekannt hatten, zumal in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde Gegenteiliges nicht geltend gemacht wird. Indem die Versicherte diese beiden Berichte vorinstanzlich nicht eingereicht hatte, verhielt sie sich treuwidrig. Der mit einem solchen prozessualen Verhalten verbundene Prozessaufwand ist ebenso wenig entschädigungspflichtig wie unnötiger Aufwand (SVR 2004 ALV Nr. 8 S. 22 Erw. 3.1 [Urteil B. vom 20. August 2003, C 56/03]; Urteile L. vom 13. Dezember 2005 Erw. 2.2.2, C 28/05, U. vom 26. Juli 2005 Erw. 4.3, U 433/04, und P. vom 12. Juni 2001 Erw. 3c, U 34/01). Der Versicherten ist demnach keine Parteientschädigung zuzusprechen.