Citation: 5A_624/2022 E. A

Die A.________ AG wurde von der Schweizerischen Eidgenossenschaft für Fr. 15'831.84 nebst Zins zu 4 % seit 1. März 2021 betrieben (Provisorische Mehrwertsteuer gemäss Art. 86 MWSTG für die Zeit vom 1. Oktober 2020 bis 31. Dezember 2020). Am 24. März 2022 kündigte das Betreibungsamt Zug der A.________ AG in der Betreibung Nr. xxx auf den 7. April 2022 die Pfändung an. Aufgrund einiger Unklarheiten bezüglich des (irrtümlicherweise fortgesetzten) Verzugszinses verzögerte sich der Pfändungsvollzug in der Folge. Am 22. April 2022 erteilte das Betreibungsamt Zug dem Betreibungsamt St. Gallen rechtshilfeweise den Auftrag, die Schuldnerin über ihre Vermögensverhältnisse einzuvernehmen und sich dort befindliche Aktiven, unter Vormerknahme allfälliger Drittansprüche einzupfänden. Die Einvernahme der Schuldnerin durch das Betreibungsamt St. Gallen fand am 6. Mai 2022 statt, wobei es keine pfändbaren Aktiven im Betreibungskreis feststellen konnte. Am 12. Mai 2022 ist dem Betreibungsamt Zug der Einvernahme-/Pfändungsbericht des Betreibungsamts St. Gallen zugegangen. Mit Schreiben vom 19. Mai 2022 teilte das Betreibungsamt Zug der A.________ AG unter anderem mit, es könne ihrem Wunsch nach Ratenzahlung nicht entsprechen, und es forderte sie auf, am Montag, 30. Mai 2022, für die Pfändung in den Büroräumlichkeiten der A.________ AG anwesend zu sein oder sich vertreten zu lassen. Am 20. Mai 2022 zeigte das Betreibungsamt Zug der Bank B.________ die Pfändung sämtlicher Guthaben der A.________ AG gegenüber der Bank, insbesondere auf drei im Einzelnen bezeichneten Konti, bis zum Betrag von Fr. 16'800.-- an. Die Bank B.________ überwies dem Betreibungsamt am 24. Mai 2022 einen Betrag von Fr. 10'100.--.