Citation: 4A_27/2021 E. 5.2

5.2. Die Beschwerdeführerin rügt die Erwägung im angefochtenen Entscheid als gehörswidrig, wonach sie zwar die Zuständigkeit des Schiedsgerichts zur Beurteilung der eigentlichen Klagebegehren bestritten, die schiedsgerichtliche Zuständigkeit bezüglich des klägerischen Begehrens um Erlass eines Teilentscheids über die Rückerstattung des Kostenvorschusses jedoch nicht in Frage gestellt habe. Die Gehörsrüge stösst schon deshalb ins Leere, weil die Beschwerdeführerin lediglich darlegt, dass sie die schiedsgerichtliche Zuständigkeit allgemein bestritten habe. Sie zeigt mit ihren Vorbringen jedoch nicht auf, dass sie die Zuständigkeit zur Beurteilung des klägerischen Begehrens auf Rückerstattung des Kostenvorschusses unabhängig von der Zuständigkeitsfrage bezüglich der eigentlichen Klagebegehren gerügt hätte. Aus der von ihr zitierten Passage geht nicht hervor, dass sie die Zuständigkeit des Schiedsgerichts für das Rückerstattungsbegehren auch für den Fall bestritt, dass diese für die übrigen Klagebegehren - bzw. einen wesentlichen Teil davon - bejaht wird. Ohnehin hat das Schiedsgericht seine Zuständigkeit auch hinsichtlich des Rückerstattungsanspruchs geprüft und nicht etwa bloss aufgrund einer fehlenden Einwendung der Beschwerdeführerin bejaht. Der Beschwerdeführerin gelingt es nicht aufzuzeigen, dass das Schiedsgericht versehentlich ihre entscheidwesentlichen Argumente zur Zuständigkeit hinsichtlich des Rückerstattungsanspruchs unberücksichtigt gelassen hätte. Der Vorwurf der Gehörsverletzung ist unbegründet.