Citation: I 497/06 16.10.2006 E. 3

An diesem Ergebnis vermag der Verweis des Beschwerdeführers auf verschiedene Ausbildungen, die ihm im Gesundheitsfall einen beruflichen Aufstieg ermöglicht hätten, sowie auf die Verbesserung seiner Einkommensverhältnisse durch Unterrichtstätigkeit nichts zu ändern. Bei der Ermittlung des Valideneinkommens sind Aufstiegsmöglichkeiten nur zu berücksichtigen, wenn sich diese im Gesundheitsfall mit überwiegender Wahrscheinlichkeit realisiert hätten (AHI 1998 S. 171 Erw. 5a). Vorliegend lassen die angerufenen Ausbildungen und Zusatztätigkeiten keine Rückschlüsse darauf zu, was der Versicherte ohne Invalidität verdienen würde, da diese Vorgänge ausnahmslos in die Zeit nach 1999 fallen und somit - vor dem Hintergrund des Rückenleidens - als leidensbedingte Umstellungen anzusehen sind.