Citation: 8C_103/2024 E. 5.2.2

5.2.2. Im Weiteren macht der Beschwerdeführer geltend, dass ein Abzug vom Tabellenlohn angezeigt sei, da ihm aus psychischen Gründen lediglich noch eine Teilzeitarbeit von 60 % zumutbar sei. Dazu ist festzuhalten, dass der standardisierte Median-Bruttolohn von Männern ohne Kaderfunktion bei einem Teilzeitpensum von 50 bis 74 % im Vergleich zu einem Vollpensum (ab 90 %) gemäss Tabelle T18 der LSE 2018 um rund 4 % tiefer liegt, dies aber praxisgemäss (allein für sich) keine überproportionale Lohneinbusse darstellt. Der lohnbeeinflussende Faktor "Beschäftigungsgrad" muss zwar im Rahmen der gesamthaften Schätzung mitberücksichtigt werden (vgl. Urteil 8C_332/2022 vom 19. Oktober 2022 E. 5.2.2.1 mit Hinweisen, in: SVR 2023 IV Nr. 18 S. 63). Da nach dem Gesagten jedoch Beeinträchtigungen, die einen Tabellenlohnabzug rechtfertigen würden, zu verneinen sind, und der Beschwerdeführer keine weiteren Faktoren für einen Abzug vom Tabellenlohn nennt und auch keine ersichtlich sind, vermag allein der "Beschäftigungsgrad" keinen Abzug vom Tabellenlohn zu begründen.