Citation: 9C_144/2019 E. 1.2

1.2. Mit dem hier von der IV-Stelle angefochtenen Zwischenentscheid des kantonalen Gerichts wird die verfügte vorsorgliche Rentensistierung aufgehoben. Damit wird die Beschwerdeführerin verpflichtet, dem Versicherten die bisherige Dreiviertelsrente wieder auszurichten. Die Beschwerde ist somit zulässig, weil der betreffende Entscheid einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil gemäss Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG bewirken kann (vgl. Urteil 8C_49/2019 vom 20. August 2019 E. 1.1.2). Der vom Versicherten erhobenen Einwendung gegen das Eintreten auf die Beschwerde mit der Begründung, die IV-Stelle verhalte sich rechtsmissbrächlich, wenn sie sich auf einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil berufe, jedoch das Revisionsverfahren verschleppe, kann nicht gefolgt werden. Nachdem aufgrund des Abschlusses des strafrechtlichen Verfahrens, das mit einem Freispruch des Versicherten endete (Entscheid des Obergerichts des Kantons Zürich vom 4. April 2017; zugestellt am 5. Juli 2017), keine weiteren Erkenntnisse für den Rentenanspruch mehr erwartet werden konnten, hat die IV-Stelle weitere Abklärungen in die Wege geleitet (vgl. Gutachten des Ärztlichen Begutachtungsinstitutes GmbH (ABI) vom 17. April 2018 sowie die Rückfrage an die ABI mit Eingang der Antwort am 7. Juni 2018 sowie eine weitere Rückfrage vom 18. Juli 2018).