Citation: 5A_101/2007 25.10.2007 E. A

A.a A. X.________ (im Folgenden: Beschwerdeführer) ist der Vater der 1982 geborenen B. X.________ (im Folgenden: Beschwerdegegnerin). Anlässlich der Scheidung von der Kindsmutter im Jahre 1999 verpflichtete er sich, für seine beiden Kinder bis zu deren Mündigkeit bzw. bis zum Abschluss ihrer Ausbildung oder Studien einen indexierten monatlichen Unterhaltsbeitrag von je Fr. 720.-- zuzüglich Kinderzulagen zu entrichten. Nach Beendigung ihrer ordentlichen Schulpflicht 1998 nahm die Beschwerdegegnerin zahlreiche Ausbildungsgänge in Angriff und beendete sie auch zum Teil. Ihre Wunschausbildung, eine Lehre als Kleinkindererzieherin, nahm sie erst im August 2004 auf; sie sollte diese im Sommer 2007 abschliessen bzw. abgeschlossen haben. A.b Mit Klage vom 8. Dezember 2004 hat der Beschwerdeführer das Begehren gestellt, die gemäss Scheidungskonvention festgesetzten Unterhaltsbeiträge an die Tochter seien aufzuheben: Einerseits habe die Ausbildung der Tochter viel zu lange gedauert, als dass sie noch als "ordentlich" bezeichnet werden könne, andererseits sei es der Tochter anzulasten, dass die Parteien eine so schlechte Beziehung zueinander hätten, weshalb ihm nicht zuzumuten sei, weiterhin die Unterhaltsbeiträge zu erbringen. A.c Der Gerichtspräsident 1 des Gerichtskreises II Biel-Nidau hat die Klage mit Urteil vom 5. Juli 2006 abgewiesen.