Citation: 1C_296/2009 04.03.2010 E. A

Der Stadtrat von Zug erteilte der B.________ AG und der C._______ AG am 26. Juni 2007 unter Auflagen und Bedingungen die Baubewilligung für die Arealüberbauung Rötel, mit welcher auf den Parzellen Nrn. 1714 und 1715 an der Blasenbergstrasse in Zug fünf Mehrfamilienhäuser mit einer Autoeinstellhalle errichtet werden sollen. Die Einsprache der A.________ & Co. wies sie ab. Die Baugrundstücke liegen auf der nach Süden gegen den Zugersee abfallenden Flanke des Rötelbergs; sie bilden ein liegendes, längliches Rechteck, das von der Blasenbergstrasse (Westen, Süden und Osten) und dem Ägerisaumweg (Norden) eingeschlossen ist; die Parzelle Nr. 1714 bildet den westlichen, die Parzelle Nr. 1715 den östlichen Teil des Rechtecks. Der Westteil der Parzelle Nr. 1714 liegt in der Zone des öffentlichen Interesses für Bauten und Anlagen (ÖIB); darauf befindet sich ein Trinkwasserreservoir und eine Trafostation mit Kommunikationsanlage. Der Rest des Baugrunds ist unüberbaut und liegt in der Wohnzone W2b. Nördlich bzw. oberhalb davon, jenseits des Ägerisaumwegs, liegt (u.a.) die unüberbaute Parzelle Nr. 4565 der A.________ & Co.. Ein Baugesuch zur Überbauung dieser Parzelle ist hängig. Der Regierungsrat des Kantons Zug wies die Verwaltungsbeschwerde der A.________ & Co. gegen die Baubewilligung am 8. Juli 2008 ab. Das Verwaltungsgericht des Kantons Zug wies die Verwaltungsgerichtsbeschwerde der A.________ & Co. gegen diesen Regierungsratsbeschluss am 13. Mai 2009 ab.