Citation: 2C_924/2021 E. 4.6

4.6. Sodann hat die Vorinstanz kein Bundesrecht verletzt, wenn sie gestützt auf diese Sachverhaltsfeststellungen zum Schluss gelangt ist, dass die Berufung auf das rein formelle Weiterbestehen der Ehe lediglich aus ausländerrechtlichen Gründen und somit rechtsmissbräuchlich erfolgt. Folglich hat das Verwaltungsgericht in rechtmässiger Anwendung von Art. 23 Abs. 1 VFP in Verbindung mit Art. 62 Abs. 1 lit. d AIG den Widerruf der Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA des Beschwerdeführers bestätigt.