Citation: 2C_568/2021 E. 5.2.6

5.2.6. In diesem Zusammenhang durfte die Vorinstanz auch die vom Beschwerdeführer geltend gemachte biografische Kehrtwende verneinen: Obschon er vorbringt, nunmehr seine Lehren gezogen zu haben und aufgrund seiner Therapiebemühungen positive Entwicklungen erkennbar sind, reicht dies vor dem Hintergrund der langjährigen Delinquenz nicht aus, die für eine biografische Kehrtwende erforderliche nachhaltige Verhaltensänderung glaubhaft und nachvollziehbar darzutun (vgl. Urteil 2C_952/2019 vom 8. Mai 2020 E. 4.1.4). Dasselbe gilt in Bezug auf die vom Beschwerdeführer vorgebrachte Stabilisierung seiner beruflichen Situation: Dem angefochtenen Entscheid ist diesbezüglich zwar zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer bis Ende April 2021 eine Praktikumsstelle als Pflegehelfer hatte und im Dezember 2020 für die Zeit danach eine Weiterbildungsvereinbarung zum "Lehrgang Pflegehelfer SRK" abschloss. Gleichzeitig stellte die Vorinstanz aber auch fest, dass sich der Beschwerdeführer beruflich bislang nicht nachhaltig integrieren konnte (vgl. angefochtener Entscheid E. 4.2.1). Schliesslich handelt es sich beim Beschwerdeführer auch nicht mehr um einen "Frühdelinquenten", dessen Wiedereingliederung besonderes Gewicht zukommt (vgl. Urteil 2C_952/2019 vom 8. Mai 2020 E. 3.4 mit Hinweisen).