Citation: 1C_282/2019 E. A

A.________ ist seit dem Jahr 2000 im Besitz des Führerausweises der Kategorie B. Er ist wegen einer rezidivierenden depressiven Störung in psychiatrischer Behandlung und nimmt auf ärztliche Verschreibung hin verschiedene Medikamente ein. Zudem konsumiert er gelegentlich Cannabis. Nachdem am 20. Dezember 2017 anlässlich einer Polizeikontrolle ein sog. Drugwipe-Betäubungsmittelschnelltest ein positives Ergebnis auf Cannabis und Benzodiazepine gezeitigt hatte, wurde bei A.________ eine Blut- und Urinprobe durchgeführt. Gemäss dem Gutachten des Instituts für Rechtsmedizin des Kantonsspitals Aarau liess sich aus den Testergebnissen für den Zeitpunkt der Blutentnahme oder der polizeilichen Anhaltung keine Cannabis-Wirkung mit dadurch hervorgerufener Beeinträchtigung der Fahrfähigkeit ableiten; insgesamt könne nicht sicher auf einen nicht fahrfähigen Zustand des Probanden im Ereigniszeitpunkt geschlossen werden. Gegenüber der Polizei hatte A.________ erklärt, am Vorabend der Kontrolle Marihuana und ein Arzneimittel sowie vor der Blut- und Urinprobe das Schmerzmittel Dafalgan konsumiert zu haben. Auf Aufforderung des Strassenverkehrsamts des Kantons Aargau hin reichte er eine Therapie-Bestätigung der Klinik B.________ ein, in welcher seine aktuelle Medikation dargestellt wurde. In der Folge verfügte das Strassenverkehrsamt am 13. April 2018, dass A.________ der Führerausweis belassen werde, dies unter der Auflage, sich regelmässig psychiatrisch behandeln zu lassen und die allenfalls verordneten Medikamente regelmässig einzunehmen.