Citation: 2C_945/2020 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz hat im angefochtenen Urteil ausführlich dargelegt, aus welchen Gründen vorliegend von einem Hinderungsgrund im Sinne von Art. 8 Abs. 2 lit. c WG auszugehen ist, welcher der Ausstellung eines Waffenerwerbsscheines entgegensteht und die Beschlagnahme der noch nicht an den Beschwerdeführer zurückgegebenen Waffen rechtfertigt. Sie hat zur Begründung insbesondere ausgeführt, gemäss rechtskräftigen Feststellungen habe der Beschwerdeführer ausgiebig Cannabis konsumiert (Inhalation von knapp 100 Gramm Marihuana zwischen September 2014 und Januar bzw. Februar 2015), was den Verdacht auf eine allenfalls nach wie vor bestehende Suchtproblematik begründe. Dieser Verdacht hätte - so die Vorinstanz - mittels eines Gutachtens oder eines Drogentests beseitigt werden können, doch habe es der Beschwerdeführer unterlassen, entsprechende Belege einzureichen oder auf erfolgte Einladungen seitens der Kantonspolizei und des Regierungsrates hin ein Gutachten über sich erstellen zu lassen (E. 5.3 f. des angefochtenen Urteils).