Citation: 2C_707/2014 E. 2.2

2.2. Gemäss Art. 44 Abs. 2 BGG gilt eine Mitteilung, die nur gegen Unterschrift des Adressaten oder einer anderen berechtigten Person überbracht wird (Gerichtsurkunde, Einschreibesendung), spätestens am siebenten Tag nach dem ersten erfolglosen Zustellungsversuch als erfolgt. Diese Zustellfiktion greift regelmässig auch dann, wenn die betroffene Partei abwesend ist. Mit der Einreichung einer Beschwerde wird ein Prozessrechtsverhältnis begründet; damit einher geht die Pflicht der Partei sicherzustellen, dass sie fristgerecht auf gerichtliche Mitteilungen reagieren kann. Zustellungshindernisse wie kürzere Abwesenheiten, die die Entgegennahme gerichtlicher Post vorübergehend verunmöglichen, sind dem Gericht anzuzeigen; bei voraussehbaren längeren Abwesenheiten ist entweder eine (provisorische) Adressänderung oder die Adresse einer zur Entgegennahme von Post ermächtigten Drittperson bekannt zu geben (vgl. zu den sich aus dem Prozessrechtsverhältnis ergebenden Pflichten BGE 138 III 225 E. 3.1 S. 227 f.; 130 III 396 E. 1.2.3 S. 399; 115 Ia 12 E. 3a S. 15; 113 Ib 296 E. 2a S. 298; 107 V 187 E. 2 S. 189 f.). Die Beschwerdeführer hatten nach Beschwerdeeinreichung am 18. August 2014 damit zu rechnen, dass das Bundesgericht im hier fraglichen Zeitraum (Mitte bis Ende September 2014) postalische Zustellungen vornehmen würde. Dass ein offenbar in diesen Zeitraum fallende Auslandabwesenheit unvorhersehbar gewesen wäre und dem Bundesgericht nicht angezeigt werden konnte, wird nicht geltend gemacht. Die Verfügung vom 19. September 2014 gilt unter diesen Umständen als am letzten Tag der siebentägigen Abholungsfrist (29. September 2014) als zugestellt und die Nachfristansetzung sowie die diesbezüglich Nichteintretensandrohung als gültig und vor Ablauf der Nachfrist eröffnet.