Citation: 9C_588/2019 E. A

Der 1971 geborene A.________, vom 7. September 2010 bis zum 30. Juni 2014 gemäss aArt. 394 ZGB bzw. Art. 394 i.V.m. Art. 395 ZGB verbeiständet gewesen, bezieht seit Oktober 2004 Ergänzungsleistungen zu seiner Invalidenrente. Nachdem die Ausgleichskasse des Kantons Bern (nachfolgend: Ausgleichskasse) festgestellt hatte, seine Ehefrau habe im Juni 2013 eine nicht gemeldete Erwerbstätigkeit aufgenommen, forderte sie mit drei Verfügungen vom 15. Dezember 2016 für den Zeitraum vom 1. Juli 2013 bis zum 31. Dezember 2016 zu viel ausgerichtete Ergänzungsleistungen von insgesamt Fr. 35'634.- zurück. Diese Verfügungen erwuchsen allesamt unangefochten in Rechtskraft. Das von A.________ gestellte Erlassgesuch wies die Ausgleichskasse mit Verfügung vom 30. Juli 2018 mit der Begründung ab, die Voraussetzungen des guten Glaubens seien nicht erfüllt. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 12. Februar 2019 fest.