Citation: 2C_18/2019 E. 1

A.________, 1968 geborene Staatsangehörige von Kosovo, reiste am 19. Dezember 2004 im Familiennachzug zu ihrem 14 Jahre jüngeren Ehemann, einem hier niedergelassenen Landsmann, den sie kurz zuvor im Kosovo geheiratet hatte, hierzulande ein. Gestützt auf die Ehe erhielt sie im Kanton Waadt eine Aufenthaltsbewilligung. Am 30. Januar 2008 wurde die Ehe in Kosovo geschieden. Der Kanton Basel-Stadt, wo sie seit 2005 (zunächst unangemeldet) einer Erwerbstätigkeit nachging, entsprach einem Gesuch vom 15. Mai 2008 um Kantonswechsel und verlängerte die Aufenthaltsbewilligung einmal bis zum 31. Dezember 2009. Am 19. Januar 2010 verweigerte das Bundesamt für Migration (heute: Staatssekretariat für Migration, SEM) die Zustimmung zu einer weiteren Bewilligungsverlängerung, was das Bundesverwaltungsgericht und das Bundesgericht mit Urteil 2C_658/2011 vom 20. Januar 2012 bestätigten. Dabei wurde erkannt, dass die Voraussetzungen für ein Weiterbestehen des Bewilligungsanspruchs gemäss Art. 50 Abs. 1 lit. a oder lit. b und Abs. 2 des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer (ab 1. Januar 2019 Bundesgesetz über die Ausländerinnen und Ausländer und über die Integration [Ausländer- und Integrationsgesetz, AIG; SR 142.20]) nicht erfüllt waren; weder hatte die Ehegemeinschaft drei Jahre gedauert, noch waren die Kriterien für einen nachehelichen Härtefall erfüllt. Der mit der Bewilligungsverweigerung verbundenen Wegweisung leistete die Betroffene keine Folge. Am 7. Juni 2012 stellte sie ein Gesuch um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung nach Art. 30 Abs. 1 lit. b AIG, worauf das Migrationsamt des Kantons Basel-Stadt das SEM zur Wiedererwägung seiner Verfügung vom 19. Januar 2010 einlud. Letzteres trat mit Verfügung vom 19. Juli 2013 auf das Begehren nicht ein bzw. wies es ab, dies mangels qualifizierter Wiedererwägungsgründe. Die dagegen erhobene Beschwerde wies das Bundesverwaltungsgericht mit unangefochten gebliebenem Urteil vom 1. September 2014 ab. Nach weiteren Interventionen von A.________ bzw. des Ombudsmannes des Kantons Basel-Stadt beantragte das Migrationsamt des Kantons Basel-Stadt für sie die vorläufige Aufnahme. Das SEM nahm die Sache als Wiedererwägungsgesuch entgegen und trat darauf nicht ein, was das Bundesverwaltungsgericht mit rechtskräftigem Urteil vom 13. Februar 2018 bestätigte. Am 11. Mai 2018 schliesslich ersuchte die Betroffene das kantonale Migrationsamt um Erteilung einer Härtefallbewilligung nach Art. 30 Abs. 1 lit. b AIG. Das Migrationsamt war bereit, dem Gesuch zu entsprechen, und unterbreitete die Sache dem SEM zur Zustimmung. Dieses behandelte die Sache als weiteres Wiedererwägungsgesuch in Bezug auf seine Verfügung vom 19. Januar 2010 und trat darauf nicht ein. Die dagegen erhobene Beschwerde wies das Bundesverwaltungsgericht mit Urteil vom 16. November 2018 ab, soweit es darauf eintrat. Es bestätigte die Auffassung des SEM, dass die beantragte Regelung des Aufenthalts unter dem Aspekt von Wiedererwägungsgründen zu prüfen war und dass diesbezüglich erforderliche erhebliche Änderungen seit dem (massgeblichen) Zeitpunkt seines letzten rechtskräftigen Urteils (13. Februar 2018) nicht eingetreten seien. Mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 6. Januar (Postaufgabe 7. Januar) 2019 beantragt A.________ dem Bundesgericht, das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts sei "insbesondere auch wegen Verletzung von Art. 8 EMRK" aufzuheben und die Beschwerde sei vollumfänglich gutzuheissen: Das SEM sei anzuweisen, auf das Gesuch des Kantons Basel-Stadt vom 1. Juni 2018 einzutreten und die Zustimmung zu erteilen. Es ist weder ein Schriftenwechsel noch sind andere Instruktionsmassnahmen angeordnet worden. Mit dem vorliegenden instanzabschliessenden Urteil wird das Gesuch um eine prozessleitende Massnahme (Gewährung des prozeduralen Aufenthalts) gegenstandslos.