Citation: 5A_341/2024 E. 5

Entgegen der Behauptung der Beschwerdeführerin war die anwaltliche Eingabe vom 14. März 2024 schlicht ein neues Gesuch: Es ist umfassend und in sich geschlossen, indem es weder explizit noch wenigstens dem Sinn nach auf das erste Gesuch vom 4. März 2024 Bezug nimmt. Die Behauptung des Gegenteils ist augenfällig aktenwidrig. Ebenso falsch ist die Behauptung, bei den mit dem Gesuch vom 14. März 2024 eingereichten Beweismitteln habe es sich um eine blosse Ergänzung der bereits am 4. März 2024 eingereichten Beweismittel gehandelt: Die Nummerierung der Beweismittel schliesst nicht an diejenige der am 4. März 2024 eingereichten an, sondern vielmehr beginnt die Zählung der am 14. März 2024 eingereichten Beweismittel bei 1. Sodann nimmt das anwaltliche Gesuch vom 14. März 2024 an keiner Stelle explizit oder wenigstens implizit Bezug auf die am 4. März 2024 eingereichten Beilagen, obwohl es wie gesagt umfassend ausformuliert ist. Insbesondere äussert sich das Gesuch vom 14. März 2024 auch zum Abschluss der Arbeiten ausführlich, die am 22. November 2023 stattgefunden haben sollen (vgl. Gesuch, S. 6 unten), und zur Dokumentierung der Ausführungen zu den Abschlussarbeiten wird auf sechs spezifische Beweismittel verwiesen. Vor diesem Hintergrund ist nicht ansatzweise ersichtlich, inwiefern das Handelsgericht willkürlich relevante Sachverhaltsfeststellungen nicht getroffen haben soll. Vielmehr kam es in seiner Verfügung vom 18. März 2024 zutreffend zum Schluss, dass im Gesuch vom 14. März 2024 kein Bezug auf die am 4. März 2024 eingereichten Beilagen genommen werde, und gab bekannt, dass diese deshalb bei der materiellen Beurteilung nicht beachtet würden. Was in diesem Kontext gehörsverletzend oder willkürlich sein könnte, ist nicht auszumachen und offenkundig störte sich auch die Beschwerdeführerin nicht daran, denn sie hat in Bezug auf die Verfügung vom 18. März 2024 weder opponiert noch reagiert. Ohnehin würde die mit dem ersten Gesuch am 4. März 2023 eingereichte Rechnung act. 2/3, die von einer Drittfirma offenbar für die Benutzung eines Kranes ausgestellt worden ist, nicht dokumentieren, dass am 22. November 2023 noch fristauslösende Abschlussarbeiten ausgeführt worden wären, so dass jedenfalls auch im Ergebnis keine Willkür vorliegen würde (zum betreffenden Erfordernis bei Willkürrügen BGE 140 III 16 E. 2.1; 144 I 170 E. 7.3; 146 IV 88 E. 1.3.1; 148 IV 409 E. 2.2).