Citation: 1C_343/2022 E. 5.2

5.2. Die Vorinstanz kommt in ihrem Urteil zusammenfassend dagegen zum Schluss, sowohl aus der Botschaft als auch aus der Medienmitteilung gehe mit hinreichender Klarheit hervor, dass mit der Zonenplan- und Baureglementsänderung nicht auch über ein konkretes Bauprojekt entschieden werde, sondern dass diese Änderung nach dem Wortlaut der Abstimmung lediglich die "Grundregeln für die künftige Bebauung" festlege, welche es in einer Überbauungsordnung und in einem Baugesuch zu verfeinern gelte. Die Gemeinde habe nachvollziehbar und transparent informiert, die Unterschiede zwischen der Zonenplan- und Baureglementsänderung, der Überbauungsordnung und dem Bauprojekt genügend erklärt und in der Abstimmungsbotschaft auch die Argumente des Referendumskomitees aufgeführt. Aus Sicht der durchschnittlich informierten, aufmerksamen und politisch interessierten Stimmberechtigten würden die Abstimmungsbotschaft und die Medienmitteilung vom 9. Januar 2020 ein genügend differenziertes Bild vermitteln, das es ohne Weiteres ermögliche, den Gegenstand der Abstimmung zu erkennen und die Vorlage und deren Folgen sachlich zu würdigen und zu bewerten.