Citation: 8C_49/2014 E. 3.1

3.1. Die Versicherte macht zunächst geltend, beim Unfall auch eine Schulterverletzung erlitten zu haben. Die Vorinstanz hat diesbezüglich erwogen, dass die Schulterbeschwerden in den persönlichen Besprechungen mit der Sachbearbeiterin der SUVA am 17. Dezember 2009 und am 4. Mai 2010 nicht angegeben worden seien und trotz steter ärztlicher Betreuung auch erstmals anlässlich der Konsultation der Interdisziplinären Schmerzsprechstunde des Spitals Y.________ zwei Jahre nach dem Unfall Erwähnung gefunden hätten (Bericht vom 25. August 2010). Es sei hingegen dokumentiert, dass die Beschwerdeführerin bereits im Sommer 2006 über Schulterschmerzen geklagt habe (Berichte der Frau Dr. med. R.________, Allgemeine Medizin FMH, vom 22. Mai 2006 und des Dr. med. K.________, Innere Medizin FMH, spez. Rheuma-Erkrankungen, vom 7. Juli 2006). Es sei daher nicht nachzuweisen, dass diese Beschwerden unfallbedingt seien. Dem ist beizupflichten. Die Versicherte beruft sich zum einen auf die Stellungnahme der Frau Dr. med. F.________, Physikalische Medizin und Rehabilitation FMH, Uster, welche sie jedoch erst seit Herbst 2011 betreute. Ob Frau Dr. med. F.________ Kenntnis der genannten früheren Arztberichte hatte, bleibt offen, und ihre Annahme, dass die in der Arthro-MRI-Untersuchung am 14. Dezember 2011 gezeigte Partialruptur der Supraspinatussehne "bei dieser jungen Patientin auch als posttraumatisch zu beurteilen" sei, wird in ihrer Stellungnahme vom 23. April 2012 nicht begründet. Die Beschwerdeführerin erachtet zum andern die Verneinung eines natürlichen Kausalzusammenhanges mit dem Unfall zufolge der langen Latenzzeit als unzulässig, ohne sich indessen mit den Erwägungen des kantonalen Gerichts namentlich auch zum gesundheitlichen Vorzustand zu äussern. Ihren Einwänden kann daher nicht gefolgt werden.