Citation: 6B_497/2021 E. A

Die Anklage vom 4. Dezember 2019 legt A.________ zusammengefasst den folgenden Sachverhalt zur Last: C.________ und D.________ hätten Goldschmuck aus deliktischer Herkunft entgegengenommen und zu Goldnuggets eingeschmolzen gehabt. A.________ habe C.________ und D.________ bewusst bei der Veräusserung respektive der wirtschaftlichen Verwertung dieser Goldnuggets behilflich sein wollen. Dabei habe er zumindest bewusst in Kauf genommen, dass das Gold aus einem Verbrechen stamme und er durch die Vermittlung der Einschmelzung desselben in Goldbarren, welche in der Folge durch E.________ vorgenommen worden sei, wesentlich zur Vereitelung der Herkunft des Goldes beitragen würde. Nachdem E.________ die von ihm hergestellten Goldbarren durch eine Raffinerie habe (weiter) verarbeiten lassen, seien diese unter Weitergabe von Erlösanteilen z.T. verkauft, z.T. an A.________ und von diesem wiederum an D.________ weitergegeben worden. Dabei habe A.________ u.a. und damit zwei Goldbarren à jeweils einem Kilogramm hätten verkauft werden können, mit D.________ einen Scheinkaufvertrag " (4 Bilder gegen 2 kg Goldbarren) " als Quittung gezeichnet. Dadurch sei erneut beabsichtigt worden, die Herkunft des Goldes bzw. des Erlöses zu verschleiern.