Citation: 1C_501/2021 E. 3.3

3.3. Das Baurekursgericht gelangte in seinem Entscheid zum Schluss, dass es den neu geplanten drei Häusern A, B und D an der erforderlichen besonders guten Einordnung in die bestehende Arealüberbauung fehle. Für das Haus D erkannte es, mit Ausnahme der Lage, keine Berührungspunkte zu den bestehenden Arealbauten. Das Haus übernehme weder die Geschossigkeit noch die räumliche Ausrichtung der bestehenden Bauten, verfüge über ein Flachdach, verzichte auf auskragende Balkone und wirke konzeptlos platziert. Das durch die Gemeinde eingeholte Fachgutachten erachtete es als lückenhaft, weil es sich kaum mit dem Bezug des Hauses D zur bestehenden Arealüberbauung auseinandersetze. Für die Häuser A und B beanstandete das Baurekursgericht namentlich die abgewinkelte Platzierung zu den bestehenden Bauten sowie den fehlenden Bezug der unruhigen Fassaden zu den klar und einheitlich gestalteten Südfassaden der bestehenden Bauten; ein Zusammenhang der gesamten im Arealperimeter liegenden Überbauung sei kaum erkennbar. Von einer besonders guten Einordnung der Häuser A und B in die bestehende Arealüberbauung könne daher nicht gesprochen werden. Schliesslich beanstandete das Baurekursgericht auch die vorgesehene Umgebungsgestaltung. Insgesamt sei die Beurteilung der Gemeinde, wonach das Bauvorhaben die Anforderungen von § 71 Abs. 1 und 2 PBG/ZH erfülle, nicht nachvollziehbar.