Citation: 2C_15/2017 E. 2.1

2.1. Die Vorinstanz hat zusammenfassend erwogen, der entscheidwesentliche Sachverhalt ergebe sich hinlänglich aus den Akten, weshalb auf die Abnahme der Beweisanträge des Beschwerdeführers verzichtet werden könne. Sie bestätigte den Schluss der ersten Beschwerdeinstanz, der Beschwerdeführer 1 sei die Ehe allein aus ausländerrechtlichen Überlegungen zum Erhalt einer Aufenthalts- bzw. Niederlassungsbewilligung eingegangen (angefochtenes Urteil, E. 4.6, S. 9). Der Widerruf sei zudem verhältnismässig, sei doch der Beschwerdeführer 1 erst im Alter von 36 Jahren in die Schweiz gelangt und verfüge über keine Familienangehörige mit gefestigtem Aufenthaltsrecht in der Schweiz. Ausser dem wirtschaftlichen Aspekt würden somit keine Gründe gegen einen Widerruf sprechen, weshalb nicht von einem überwiegenden privaten Interesse an einem Verbleib in der Schweiz ausgegangen werden könne.