Citation: 6B_526/2020 E. 1.1

1.1. Die Beschwerdeführerin rügt, die Vorinstanz habe fälschlicherweise die eventualvorsätzliche Begehung einer schweren Körperverletzung verneint. Die Vorinstanz sei in nicht nachvollziehbarer Weise davon ausgegangen, dass der Beschwerdegegner nicht um die Gefährlichkeit seiner Tritte gegen den Kopf eines Menschen gewusst habe. Aus dem rücksichtslosen Verhalten des Beschwerdegegners, der selbst dann nicht vom Opfer abgelassen habe, als dieses regungslos am Boden gelegen sei, habe sich eine Gefahr ergeben, die der Beschwerdegegner aufgrund seiner Aggressivität weder habe dosieren noch kalkulieren können. Schliesslich sei auch aufgrund der einschlägigen Vorstrafe des Beschwerdegegners davon auszugehen, dass er eine schwere Körperverletzung in Kauf genommen habe.