Citation: 8C_351/2021 E. 3

Die Vorinstanz hat das Valideneinkommen anhand des in den Jahren 2010 bis 2014 in der selbstständigen Erwerbstätigkeit durchschnittlich erzielten Verdienstes des Beschwerdegegners auf Fr. 36'167.- festgelegt. Sodann hat sie die vom Bundesamt für Statistik (BfS) herausgegebene Schweizerische Lohnstrukturerhebung (LSE 2018, Tabelle TA1, Männer, Total, Kompetenzniveau 2; Fr. 5649.- x 12 = Fr. 67'788.-) herangezogen und das so ermittelte Einkommen an die Nominallohnentwicklung bis 2019 und die betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit angepasst (Fr. 71'263.-). Nach einer Parallelisierung aufgrund des um rund 45 % branchenunüblich tiefen Valideneinkommens und einem Abzug vom Tabellenlohn von 5 % (vgl. BGE 126 V 75) ermittelte das kantonale Gericht ein Invalideneinkommen von Fr. 40'620.- (Fr. 71'263.- x 0.6 [45 % - 5 %] x 0.95). Angesichts des Valideneinkommens von Fr. 36'167.- hat es eine Erwerbseinbusse von Fr. 4453.- respektive einen Invaliditätsgrad von (gerundet) 11 % errechnet und folglich einen Rentenanspruch bejaht.