Citation: 6B_985/2017 E. 1.2

1.2. Die Vorinstanz erwägt, strittig sei nicht, dass der Beschwerdeführer rechts an mindestens einem anderen Auto vorbeigefahren sei, sondern ausschliesslich ob er dies in einem Zug unter Erhöhung seiner Geschwindigkeit gemacht habe. Zusammengefasst sei gestützt auf die glaubhaften Aussagen der Polizeibeamten und den zeitnah von ihnen verfassten Rapport erstellt, dass das Rechtsüberholen in einem Zug durch Ausschwenken, rechts Vorbeifahren und sofortiges Wiedereinbiegen erfolgt sei, wobei der Beschwerdeführer sein Fahrzeug beschleunigt habe. Entgegen dessen Auffassung sei nicht entscheidend, dass die Beamten sich anlässlich der gerichtlichen Befragung nach rund einem halben Jahr nicht mehr im Detail an das Überholmanöver erinnerten. Es liege auf der Hand, dass aufgrund des Zeitablaufs und des häufigen Einsatzes zur Verkehrsüberwachung Wissenslücken auftreten. Diese hätten die Beamten offen eingeräumt und im Übrigen den im Polizeirapport festgehaltenen Ablauf grundsätzlich glaubhaft bestätigt. Sie hätten das Geschehen im Wesentlichen übereinstimmend, nachvollziehbar und widerspruchsfrei als direktes Überholmanöver durch Ausschwenken und Wiedereinbiegen geschildert. Hingegen habe der Beschwerdeführer zwar weitschweifige Ausführungen zu den Umständen der Kontrolle durch die Beamten gemacht, die Ausführungen zum eigentlichen Tatvorwurf wirkten jedoch einseitig beschönigend.