Citation: 8C_537/2023 E. 2.1

2.1. Gestützt auf die nach dem Rückweisungsurteil des Bundesgerichts (8C_177/2020 vom 22. Dezember 2020) getätigten weiteren Abklärungen gelangte die Vorinstanz zum Schluss, Prof. Dr. med. F.________ habe im Bericht vom 15. März 2022 die Frage, ob seine am 6. September 2016 gemachte Angabe einer zirka 70%igen Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers ab September 2016 (auch) die angestammte Tätigkeit als Geschäftsleiter betroffen habe, eindeutig bejaht. Es sei Prof. Dr. med. F.________ bekannt gewesen, dass die angestammte Tätigkeit als Geschäftsleiter der B.________ AG eine gewisse Stressexposition mit sich gebracht habe. Der Einschätzung des RAD-Arztes Dr. med. I.________, Facharzt für Innere Medizin, vom 14. November 2016, wonach eine Stressexposition nicht zumutbar sei, könne nicht gefolgt werden, da sie im Widerspruch zur vom Beschwerdeführer gelebten Arbeitsrealität stehe und nicht nachvollziehbar sei, auf welchen medizinischen Grundlagen sie basiere. Prof. Dr. med. F.________ habe in keinem der echtzeitlichen Berichte irgendwelche Einschränkungen in qualitativer Hinsicht erwähnt und im Bericht vom 15. März 2022 bestätigt, er habe die Attestierung einer Arbeitsfähigkeit von 70 % ab September 2016 auf die bisherige Tätigkeit als Geschäftsleiter bezogen. Damit sei der Beschwerdeführer in der angestammten Tätigkeit nur zeitlich, nicht jedoch qualitativ eingeschränkt gewesen.