Citation: 2C_701/2020 E. 4.10

4.10. Es ergibt sich, dass die kantonalen Behörden alle zumutbaren Erhebungen durchgeführt haben, um den massgebenden Sachverhalt zu ermitteln. Die Vorinstanz hat die ihr vorgelegten Beweismittel (Berichte und Beurteilungen der Militärärzte, der Militärversicherung und der behandelnden Ärzte des Beschwerdeführers) berücksichtigt und in die Beweiswürdigung einbezogen. Der Beschwerdeführer vermag nicht konkret darzutun, dass das Verwaltungsgericht entscheidrelevante Beweismittel unberücksichtigt gelassen oder daraus unhaltbare Schlussfolgerungen gezogen hätte. Insbesondere sind die von ihm ins Recht gelegten Arztzeugnisse und -berichte nicht geeignet, die vorinstanzlichen Schlussfolgerungen, wonach er die dienstliche Verursachung seiner Gesundheitsschädigung nicht mit genügender Wahrscheinlichkeit habe nachweisen können (vgl. E. 3.3 hiervor), als willkürlich erscheinen zu lassen. Ebensowenig gelingt es ihm, aufzuzeigen, dass die Vorinstanz in offensichtlich unhaltbarer Weise zum Schluss gelangt sei, dass die Verschlimmerung seines Leidens per Ende 2017 behoben wurde. Angesichts der konkreten Umstände durfte das Verwaltungsgericht, ohne in Willkür zu verfallen, den Abklärungsberichten der militärischen Ärzte und der Militärversicherung höheres Gewicht beimessen als jenen der behandelnden Ärzte des Beschwerdeführers. Unter Würdigung der vorgelegten Beweismittel ist es sodann willkürfrei zum Schluss gelangt, dass beim Beschwerdeführer ein vorbestehendes Leiden vorhanden war, welches durch den Militärdienst vorübergehend ungünstig beeinflusst wurde, und dass der vordienstliche Zustand per Ende 2017 wiederhergestellt wurde. Folglich ist die Befreiung des Beschwerdeführers von der Ersatzabgabe für das Jahr 2017, nicht aber für die Folgejahre, bundesrechtskonform.