Citation: 9C_546/2017 E. 3.1

3.1. Zu beurteilen ist zunächst die - vom kantonalen Gericht bejahte - Frage, ob der Beschwerdegegner Wohnsitz in der Schweiz begründet hat und damit grundsätzlich dem Versicherungsobligatorium gemäss Art. 3 Abs. 1 KVG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 KVV untersteht. Unbestrittenermassen noch nicht rechtskräftig abgeschlossen ist das mit Eingabe des Schwiegersohns des Beschwerdegegners vom 6. September 2016 beim Amt für Migration in Zug initiierte aufenthaltsrechtliche Bewilligungsverfahren betreffend Familiennachzug. Das Bestehen einer (erweiterten) Versicherungspflicht nach Art. 3 Abs. 3 KVG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 2 lit. a oder f KVV lässt sich somit zur Zeit noch nicht abschliessend beantworten, erwiese sich aber ohnehin nur für den Fall als relevant, dass der Beschwerdegegner nicht bereits auf Grund von Art. 3 Abs. 1 KVG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 KVV der Versicherungspflicht unterstellt wäre (BGE 129 V 77 E. 5.1 S. 79 mit Hinweis; Urteil 9C_217/2007 vom 8. April 2008 E. 5.2.1, in: SVR 2008 KV Nr. 13 S. 50).