Citation: 6B_824/2014 E. 1.4.1

1.4.1. Der Beschwerdeführer bringt vor, das "Gericht" erwäge, E.I.________ sei mit dem Schraubenzieher gefährdet worden. Bei der Beweiswürdigung halte es hingegen fest, dass die Täter durch ihr gesamtes Auftreten eine bedrohliche Situation erzeugten. Diese sei aber nicht über das Mass eines einfachen Raubes hinausgegangen. Dies sei richtig. Der normale Raub umfasse bereits eine qualifizierte Nötigung. Eine stärkere Verletzung oder Gefährdung des Rechtsguts sei nicht erfolgt. Das Gericht berücksichtige die Gefährdung also doppelt. Was der Beschwerdeführer vorträgt, ist nicht nachvollziehbar. Die von ihm zitierte Passage stammt aus dem erstinstanzlichen Urteil und bezieht sich auf die Frage, ob die Qualifikation der besonderen Gefährlichkeit im Sinne von Art. 140 Ziff. 3 StGB erfüllt ist (erstinstanzliches Urteil, S. 43). Dass sowohl die erste Instanz als auch die Vorinstanz diese Qualifikation verneinen, bedeutet nicht, dass der konkrete Grad der Gefährdung im Rahmen der Strafzumessung nicht beachtet werden darf.