Citation: 8C_415/2018 E. 4.3.1

4.3.1. Vorliegend bezeichnete Dr. med. B.________ in seinem Bericht vom 6. März 2017 (samt Beiblatt) die depressive Erkrankung als mittelgradige Störung und mass ihr eine Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit bei. Weiter hielt er das lumbovertebrale Syndrom im Sinne einer somatischen Komorbidität fest. Der Versicherte sei bei ihm alle zwei bis drei Wochen in Behandlung, die eine kognitive Verhaltenstherapie und Aufbau der Motivation beinhalte. Zusätzlich gehe dieser zu seinem Hausarzt in die Psychotherapie zur Aufarbeitung des in seiner Heimat Sri Lanka Geschehenen. Der Psychiater führte weiter aus, wenn die somatischen Rückenbeschwerden nicht behoben werden könnten, scheine eine Prognose bezüglich Wiedereingliederung und Erlangung der Arbeitsfähigkeit sehr schlecht. Er denke, man müsse vor allem die somatischen Beschwerden in den Griff bekommen, dann würde sich auch die Depression aufhellen. Die angestammte Tätigkeit als Mitarbeiter in der Endverarbeitung von Spanplatten wie auch eine leidensangepasste Tätigkeit hielt er unter Verweis auf die starken Rückenbeschwerden als nicht zumutbar.