Citation: 8C_100/2018 E. 3.1.1

3.1.1. Was die medizinische Seite betrifft, gelangte die Vorinstanz zum Schluss, gestützt auf das beweiskräftige ZMB-Gutachten vom 12. Januar 2015 leide der Beschwerdeführer an einer Alkoholabhängigkeit sowie an einer kombinierten Persönlichkeitsstörung mit ängstlichen und vermeidenden, teilweise auch schizoiden Anteilen. Im Rahmen seiner selbständigen Erwerbstätigkeit als Computertechniker/Programmierer habe er die Persönlichkeitsstörung wohl kompensieren können. Aufgrund des langjährigen massiven Alkoholkonsums seien nun irreversible leichte kognitive Störungen aufgetreten, die überwiegend wahrscheinlich Folge einer alkoholtoxischen hirnorganischen Schädigung seien. In der interdisziplinären Konsenskonferenz sei von den Experten eine 50%ige Arbeitsfähigkeit in leidensadaptierten Tätigkeiten festgelegt worden, die zu übernehmen sei.