Citation: 2C_1155/2014 E. 5.1

5.1. Im Eventualstandpunkt beantragen die Steuerpflichtigen eine Veranlagung zum Steuersatz für Kapitalabfindungen. Die Anwendung dieses Steuersatzes setzt voraus, dass eine Kapitalabfindung für wiederkehrende Leistungen vorliegt (Art. 11 Abs. 2 StHG; § 44 StG/AG; vorne E. 3.2.4). Den für das Bundesgericht verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz (Art. 105 Abs. 1 BGG) lässt sich nicht entnehmen, dass und in welchem Umfang die hier streitige Zahlung eine Kapitalabfindung für wiederkehrende Leistungen im Sinne der genannten Normen darstellen soll. Wie aber aus dem unterinstanzlichen Entscheid vom 20. Juni 2013 E. 5.4 hervorgeht (Art. 105 Abs. 2 BGG), qualifizierte die kommunale Steuerkommission Teile der Kapitalabfindung tatsächlich als wiederkehrende Leistungen. Im Fall der Positionen "Herbstweide für Kühe", "Erschwerter Zugang Ackerflächen" und "Lohnunternehmen" verrentete sie den Teilbetrag und berücksichtigte sie für die Zwecke des Steuersatzes den Rentensatz (vorne E. 3.2.4). In den übrigen Fällen, so namentlich auch hinsichtlich der Blumenanlagen, sah sie von einer Verrentung ab.