Citation: 8C_302/2018 E. 3.1.2

3.1.2. Weiter hat das kantonale Gericht erwogen, der Beschwerdeführer lebe zwar schon seit 1996 in der fraglichen Wohnung in Freiburg, indessen führe dieser Umstand allein praxisgemäss nicht dazu, ein Umzug sei unzumutbar. Der Beschwerdeführer sei alleinstehend und habe keine Kinder, die durch einen Wohnungswechsel besonderen Schwierigkeiten ausgesetzt würden (z.B. Schulwechsel). Er habe keine besonderen gesundheitlichen Probleme und sei in einem Alter (Jhg. 1966), in dem ein Umzug durchaus noch zumutbar sei. Zudem sei er derzeit nicht erwerbstätig, weshalb er nicht mit Konflikten hinsichtlich der Arbeitsorganisation zu rechnen habe. Ein Wohnungswechsel sei für die Mehrheit der unterstützten Personen belastend, weil damit oft gewisse Härten einhergingen, wie beispielsweise aus der gewohnten Umgebung herausgerissen zu werden. Soweit der Beschwerdeführer in diesem Zusammenhang vorbringe, er habe panische Angst vor dem Verlust seiner langjährigen Wohnung und dieser Druck behindere ihn, sich in den Arbeitsmarkt zu reintegrieren, sei darauf hinzuweisen, dass sich den Akten keine Anhaltspunkte entnehmen liessen, die diesen Schluss implizierten. Vielmehr ergebe sich aus dem Austrittsbericht der Integrationsstelle B.________ vom 31. Oktober 2017, dass der Beschwerdeführer Mühe habe, adäquat zu kommunizieren, und dies selbst bei einfachen Gesprächen. Die mangelnden sozialen Kompetenzen seien als Haupthindernis genannt worden, weshalb er sich auf dem Arbeitsmarkt bisher nicht habe wieder eingliedern können. Sodann hat das kantonale Gericht erwogen, im Rahmen des Grundsatzes der Verhältnismässigkeit sei zu berücksichtigen, dass mit dem für die Wohnung des Beschwerdeführers zu bezahlenden Mietzins der von der Sozialkommission erwähnte Höchstansatz für eine alleinstehende Person von Fr. 800.- (inklusive Nebenkosten) massiv überschritten werde (Fr. 1'380.- bis September 2017 und Fr. 1'101.- ab 1. Oktober 2017). Die Verwaltung habe daher zu Recht mit der rechtskräftig gewordenen Verfügung vom 13. Oktober 2016 die vom Beschwerdeführer danach nicht erfüllte Auflage erteilt, den Mietvertrag fristgerecht (vor dem 31. Mai 2017) per Ende September 2017 zu kündigen. Bei dieser Sachlage habe sie die anrechenbaren Wohnkosten auf jenen Betrag reduzieren dürfen, der durch den Bezug einer günstigeren Wohnung entstanden wäre. Zu Gunsten des Beschwerdeführers habe sie verfügt, ihm bis September 2017 Fr. 1'150.- und ab Oktober 2017 von Fr. 1'050.- zu vergüten.