Citation: 1B_312/2021 E. 2.8

2.8. In verfahrensrechtlicher Hinsicht rügt der Beschwerdeführer, die Vorinstanz habe sein rechtliches Gehör verletzt, indem sie den allgemeinen Haftgrund nicht ausreichend begründet habe. Insbesondere habe sich das Obergericht mit seinen Vorbringen zu entlastenden Beweisergebnissen nicht genügend auseinandergesetzt. Die Rüge erweist sich als unbegründet, soweit sie überhaupt ausreichend substanziiert erscheint (vgl. Art. 42 Abs. 2 Satz 1 BGG). Wie sich aus den obigen Erwägungen ergibt, wird im angefochtenen Entscheid ausführlich dargelegt, aus welchen Gründen die Vorinstanz den dringenden Tatverdacht bejaht. Dabei musste sie sich von Verfassungs wegen (Art. 29 Abs. 2 BV) nicht mit sämtlichen Vorbringen des Beschwerdeführers zu den bisherigen Beweisergebnissen ausdrücklich und im Einzelnen auseinandersetzen. Er legt denn auch nicht dar, inwiefern die Begründung des angefochtenen Entscheides es ihm faktisch verunmöglicht oder stark erschwert hätte, wirksam Beschwerde an das Bundesgericht zu führen.