Citation: 2C_390/2020 E. 2.3.4

2.3.4. Die Steuerpflichtigen bringen im Wesentlichen vor, sie hätten die drei Grundstücke im November 2011 auch formell in ihr Privatvermögen überführt, indem sie über den Verkehrswert abgerechnet, dies verbucht und entsprechend in der Steuererklärung deklariert hätten. Die Vorinstanz hat hierzu festgestellt, dass die Eheleute auch Eigentümer eines Einfamilienhauses seien und nun dorthin umgezogen seien. Wenn es sich dabei um ein blosses Renditeobjekt handeln soll, wie die Steuerpflichtigen vorbrächten, sei nicht nachvollziehbar, weshalb sie die drei "Hausparzellen" dennoch verkauft hätten. Ihren eigenen Angaben zufolge sei der Verkauf "nur mit Mühe" gelungen. Sie hätten einen Mäkler beigezogen, was zu Kosten von Fr. 40'000.-- geführt habe. Dies weise daraufhin, folgerte die Vorinstanz, dass der Verkauf von Anbeginn weg geplant worden sei, ebenso der Umstand, dass das Einfamilienhaus bis im November 2012 renoviert worden sei. Im Ergebnis zeige sich, dass die Steuerpflichtigen bereits im November 2011 nicht (mehr) beabsichtigt hätten, die drei Grundstücke dauerhaft zu halten, was eine Privatentnahme ausschliesse (Sachverhalt lit. D.c).