Citation: 4A_549/2014 E. A

Infolge einer Unachtsamkeit verursachte der bei der Versicherung B.________ AG (Beklagte 1; Beschwerdegegnerin 1) versicherte C.________ (Beklagter 2; Beschwerdegegner 2) mit seinem Personenwagen am 30. Juli 1997 eine Auffahrkollision mit dem korrekt am Rotlicht stehenden Wagen von A.________ (Klägerin; Beschwerdeführerin). A.a. Die Beklagte 1 erbrachte ab August 1997 zunächst monatliche Akontozahlungen für den von der Verunfallten behaupteten Erwerbsausfall als selbständig Erwerbende und ab Oktober 1998 für die von der Klägerin errechneten Mindereinnahmen auf der Annahme eines monatlichen Bruttohonorarumsatzes von Fr. 17'500.--. Mit Schreiben vom 22. September 1999 gab die Beklagte 1 der Klägerin auf deren Wunsch die Bestätigung ab, sie gehe weiter davon aus, dass die Klägerin ohne Unfallfolgen einen monatlichen Umsatz von Fr. 17'500.-- erzielt hätte. Die Beklagte 1 werde der Klägerin die Differenz zwischen diesem Betrag und dem tatsächlich erzielten Umsatz ersetzen. Diese in jeglicher Hinsicht unpräjudizielle Zusage gelte vorläufig bis zum 30. September 2000 resp. bis zu einem allenfalls früheren Abschluss des Falles. A.b. Mit Schreiben vom 20. März 2000 teilte die Beklagte 1 der Klägerin die Einstellung der Ertragsausfallzahlungen wegen Zweifeln an der Ursächlichkeit des Unfallereignisses für die geltend gemachten Beschwerden mit. Bis zum Zeitpunkt der Einstellung erbrachte die Beklagte Leistungen von insgesamt rund Fr. 430'000.-- für den behaupteten Erwerbsausfall und weitere Kosten einschliesslich einer beruflichen Umorientierung.