Citation: U 258/05 16.08.2006 E. 1

Mit dem angefochtenen Entscheid hat das kantonale Gericht den Einspracheentscheid der SUVA vom 1. März 2004, mit welchem dem Versicherten eine Invalidenrente auf Grund einer Erwerbsunfähigkeit von 63 % zugesprochen wurde, aufgehoben und festgestellt, dass kein Anspruch auf eine Invalidenrente besteht. Praxisgemäss ist die betroffene Partei auf eine drohende reformatio in peius aufmerksam zu machen und es ist ihr Gelegenheit zu einer Stellungnahme zu geben; überdies ist die Partei darauf hinzuweisen, dass sie mit dem Rückzug des Rechtsmittels der drohenden Verschlechterung ihrer Stellung entgehen kann (Art. 61 lit. d ATSG; BGE 122 V 167 f. Erw. 2). Dass der Beschwerdeführer durch einen Rechtsanwalt vertreten war und ihm das Rechtsbegehren der SUVA auf reformatio in peius bekannt war, hat die Vorinstanz nicht davon entbunden, auf die beabsichtigte Schlechterstellung aufmerksam zu machen und dem Betroffenen Gelegenheit zum Rückzug der Beschwerde zu geben (RKUV 2004 Nr. U 520 S. 442 [Urteil K. vom 8. April 2004, U 202/03]). Anlässlich der Parteiverhandlung hat der Beschwerdeführer indessen ausgeführt, er halte am Beschwerdeantrag fest, wolle in dieser Sache einen Entscheid des Gerichts und werde die Beschwerde auf keinen Fall zurückziehen. Für die Vorinstanz bestand daher kein Anlass, den Beschwerdeführer nochmals auf die vom Gericht beabsichtigte reformatio in peius aufmerksam zu machen und ihm Gelegenheit zur Stellungnahme sowie zum allfälligen Rückzug der Beschwerde zu geben.