Citation: 2C_520/2014 E. 3.3

3.3. Der Beschwerdeführer macht geltend, sich im Rahmen einer Therapie während des zweiten Strafvollzugs mit seinen Handlungen auseinandergesetzt und diese reflektiert zu haben. Aus den Akten geht allerdings hervor, dass er weiterhin verschiedene Taten bestreitet und die Aufarbeitung seines Verhaltens deshalb als erschwert erscheint (Vollzugsbericht der Strafanstalt Wauwilermoos vom 21. März 2012, S. 2; Therapiebericht vom 3. April 2012, S. 3). Zudem hat er kurz nach der Entlassung aus dem Strafvollzug am 6. Juni 2012 ein Fahrzeug in angetrunkenem Zustand gelenkt. Zwar wiegt dieses Delikt nicht so schwer wie seine vorherigen Taten. Insgesamt ergibt sich aber der von der Vorinstanz unterstrichene Eindruck, dass der Beschwerdeführer die Lehren aus seinem Verhalten noch nicht gezogen hat. Die ausländerrechtlichen Konsequenzen, welche ihm das Migrationsamt am 15. Februar 2010 nach der ersten Verurteilung in Aussicht gestellt hatte, sollte er sich in Zukunft nicht wohl verhalten, zeigten keine Wirkung. Das Verwaltungsgericht durfte deshalb willkürfrei davon ausgehen, dass prospektiv eine gewisse Rückfallgefahr und damit ein entsprechend gewichtiges (sicherheitspolizeiliches) Interesse daran besteht, dass der Beschwerdeführers das Land verlässt.