Citation: H 104/06 07.03.2007 E. 3

Das kantonale Gericht hat überdies in tatsächlicher Hinsicht - wobei es die hievor angeführte grundsätzliche Verbindlichkeit der vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellung (Art. 105 Abs. 2 OG) zu berücksichtigen gilt - zutreffend erkannt, dass die nachmals aufgelöste Arbeitgeberfirma der ihr obliegenden Beitragsablieferungspflicht (Art. 14 Abs. 1 AHVG) von Beginn weg in widerrechtlicher und schuldhafter Weise verspätet oder überhaupt nicht nachgekommen ist, wodurch der Ausgleichskasse ein Schaden entstand. Als Mitglied des Verwaltungsrates und später zusätzlich als Geschäftsführer mit Einzelunterschriftsberechtigung muss sich der Beschwerdeführer unter den gegebenen Umständen das Verhalten der Gesellschaft bis zu seinem Ausscheiden per Ende Juli 2003 ohne weiteres anrechnen lassen. Soweit der Beschwerdeführer letztinstanzlich für seine Person eine Grobfahrlässigkeit bestreitet, verkennt er, dass sich aus der von ihm ins Einspracheverfahren eingebrachten E-Mail-Korrespondenz mit dem Verwaltungsratspräsidenten der Arbeitgeberfirma ergibt, dass der Gesellschaft bzw. deren beiden Verwaltungsräten die Beitragszahlungspflicht auch dem Umfang nach bekannt war: Am 30. Mai 2003 gab der Beschwerdeführer die "geschätzten" Ausstände gegenüber der Ausgleichskasse aufgrund der "Nachrechnung SVA 2002" (vom 7. Mai 2003) mit "ca. (Fr.) 20'000.-" an und stellte am 2. Juni 2003 hinsichtlich einer dazumal veranlassten Beitragszahlung über Fr. 6568.90 fest, "wir schulden denen eh noch sehr viel mehr geld" (und "mit denen hatte ich schon im april [im Zusammenhang mit einer Akontozahlung] gefightet"). Dennoch unterliess er, soweit ersichtlich, bis zu seinem Ende Juli 2003 erfolgten Ausscheiden aus der Firma O.________ AG jegliche weiteren Anstrengungen zur vollständigen Entrichtung der bereits in Rechnung gestellten Sozialversicherungsbeiträge. Unter diesen Umständen kann von einer bloss leichten Fahrlässigkeit keine Rede sein.