Citation: 6B_442/2019 E. 6.3.5

6.3.5. Schliesslich beanstandet der Beschwerdeführer mit Ausführungen, die den vorherigen sinngemäss entsprechen, die Rechtmässigkeit der Verurteilung wegen Führens eines Personenwagens ohne Berechtigung (vgl. oben E. 5). Auch hier verlangt er eine Rückweisung an die Vorinstanz zur Zeugenbefragung und neuen Entscheidung. Strittig sei, ob der Beschwerdeführer das Fahrzeug gelenkt habe. Mangels anderer Beweismittel sei eine reine "Aussage gegen Aussage"-Situation gegeben. Er bestreite die belastenden Aussagen der Zeugin. Diese verfolge im Übrigen ein Eigeninteresse, weil sie sich selbst entlaste, indem sie ihn belaste (vgl. E. 5.1). Dem ist entgegenzuhalten, dass die kombinierte Betrachtung verschiedener Indizien (SMS-Verlauf, Verhalten des Beschwerdeführers, Standort des Fahrzeugs) mit ausschlaggebend für die vorinstanzlichen Feststellungen gewesen sind (angefochtenes Urteil S. 44 f. E. 34). Eine reine "Aussage gegen Aussage"-Situation ist nicht gegeben.