Citation: 8C_38/2013 E. 4.2

4.2. Während sich die mit dem Beschwerdeführer befassten Mediziner darin einig sind, dass diesem ab September 2008 die bisher ausgeübte Tätigkeit bei der S.________ AG aufgrund von Begleit- und Folgeerkrankungen des Diabetes mellitus Typ 1 (Visusabnahme, Gesichtsfeldeinschränkung, Nephropathie mit Niereninsuffizienz, PAVK der unteren Extremitäten beidseits, periphere Polyneuropathie) nicht mehr zumutbar ist, zeigen die Berichte der behandelnden Ärzte und der Untersuchungsbericht des RAD nach den vorinstanzlichen Feststellungen ein unterschiedliches Bild hinsichtlich der Frage der Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit. Das kantonale Gericht gelangte in Würdigung der medizinischen Berichte von Frau Dr. med. M.________ und der RAD-Ärztin zum Schluss, dass der Einschätzung des RAD gemäss Untersuchungsbericht vom 14. Juli 2009 zu folgen sei, wonach der Versicherte in einer behinderungsangepassten Tätigkeit zu 80 Prozent arbeitsfähig sei. Dieser Beurteilung erkannte die Vorinstanz im Rahmen der Beweiswürdigung vollen und damit gegenüber dem Verlaufsbericht von Frau Dr. med. M.________ höheren Beweiswert zu. Die Beurteilung von Frau Dr. med. M.________ vermag laut Vorinstanz die Schlussfolgerungen der RAD-Ärztin nicht in Zweifel zu ziehen, da deren Angaben zur verbleibenden Arbeitsfähigkeit widersprüchlich und daher nicht nachvollziehbar seien. Aufgrund des von ihm durchgeführten Einkommensvergleichs ermittelte das kantonale Gericht einen Invaliditätsgrad von rund 48 Prozent.