Citation: 1C_141/2023 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz führte in E. 5 aus, Streitgegenstand bilde die Frage, ob die Gemeinde Zizers die Einsprache des Beschwerdeführers zu Recht abgewiesen und das Baugesuch Nr. 21046 der Beschwerdegegner betreffend Anbau Carport, Änderung Eingang und Stützmauer West auf Parzelle Nr. 561 zu Recht bewilligt habe. Umstritten sei einzig der Bau des Carports und des darauf befindlichen Balkons bzw. die Einhaltung eines Grenzabstandes des Bauwerks auf Parzelle Nr. 561 der Beschwerdegegnerschaft gegenüber der Parzelle Nr. 560 des Beschwerdeführers. In E. 6 legt die Vorinstanz dar, dass der Carport gestützt auf Art. 76 Abs. 1 KRG/GR auf seiner ganzen Länge einen Grenzabstand von 2.5 m und nicht von 1.5 m aufweisen müsse. In E. 7 und 8 führt die Vorinstanz aus, der geplante neue Teil des Geländers und die Gebäudehöhe des Carports seien rechtmässig. In E. 9.1 schliesst die Vorinstanz, die Beschwerde sei folglich insoweit begründet, dass der geplante Carport auf der ganzen Länge einen Grenzabstand von 2.5 m gegenüber der gemeinsamen Grundstücksgrenze von Parzellen Nrn. 560 und 561 einhalte. Ansonsten sei sie unbegründet. Bei diesem Ausgang des Verfahrens, so in E. 9.2, seien die Gerichtskosten gestützt auf Art. 73 Abs. 1 und 2 VRG/GR je zu einem Viertel der Beschwerdegegnernschaft und der Gemeinde Zizers sowie zur Hälfte dem Beschwerdeführer aufzuerlegen. In diesem Sinn lautet die Ziff. 1 des Dispositivs: "Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen. Der geplante Carport hat gegenüber der gemeinsamen Grenze von Parzelen Nrn. 560 und 561 in der Gemeinde Zizers einen Grenzabstand von 2.5 m einzuhalten. Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen." In Ziff. 2 des Dispositivs werden die Gerichtskosten je zu einem Viertel zu Lasten der Gemeinde Zizers und von D.C.________ und B.C.________ einerseits und zur Hälfte zu Lasten von A.________ andererseits auferlegt. Auch die Parteientschädigung des Beschwerdeführers setzt die Vorinstanz in Ziff. 3 des Dispositivs wegen seines bloss teilweisen Obsiegens auf Fr. 3'000.-- fest und nicht etwa auf die in der Honorarnote beantragten und von der Vorinstanz ausdrücklich nicht beanstandeten Höhe von Fr. 6'586.54.