Citation: 6S.7/2007 24.04.2007 E. 3.1

3.1.1 Der Beschwerdeführer macht geltend, das Kantonsgericht habe hinsichtlich der Schneelage die Aussagen des gerichtlichen Gutachters willkürlich gewürdigt. Dieser sei fälschlicherweise von einer prekären Schneelage am Renntag ausgegangen. Das Kantonsgericht nehme demgegenüber an, dass aufgrund des Schneemangels am ursprünglichen Austragungsort kurzfristig eine für diese Rennkategorie geeignete Rennstrecke gefunden werden musste, welche den technischen Anforderungen gemäss Wettkampfreglement zu genügen vermochte. Wenn das Gericht die Aussagen des gerichtlichen Gutachters entgegen seiner klaren Äusserungen und ohne sich auf die weiteren Aussagen in den Gutachten oder den Akten stützen zu können, anders interpretiere, so wolle es dem Gutachten (nachträglich) Überzeugungskraft vermitteln. 3.1.2 Der Beschwerdeführer zeigt nicht auf, inwiefern die seiner Ansicht nach falsche Interpretation durch das Kantonsgericht das Ergebnis der Beweiswürdigung und die rechtliche Beurteilung des Sachverhaltes beeinflusst. Das Kantonsgericht wirft dem Beschwerdeführer entsprechend der Anklageschrift vor, seiner Verantwortung durch eine ungenügende Absicherung der Rennpiste nicht nachgekommen zu sein. Die Schneeverhältnisse sind für die Beurteilung der Fahrlässigkeit nicht wesentlich. Soweit überhaupt auf die Willkürrüge eingetreten werden kann, ist sie abzuweisen.