Citation: 8C_217/2024 E. 5.1

5.1. Weil die Vorinstanz an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der RAD-ärztlichen Beurteilung vom 7. August 2019 des Dr. med. F.________ in Bezug auf den Verlauf der Arbeitsunfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit zweifelte, verpflichtete sie mit Rückweisungsurteil vom 6. August 2021 die Beschwerdegegnerin zur Einholung einer umfassenden versicherungsexternen polydisziplinären Begutachtung. Mit dem hier angefochtenen Urteil stellte das kantonale Gericht nunmehr mit der Beschwerdegegnerin in Bezug auf das Zumutbarkeitsprofil und den Verlauf der Arbeitsunfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit auf das SMAB-Gutachten ab. Zudem verneinte es konkrete Indizien, die gegen die Beweiskraft dieses Gutachtens sprächen. In tatsächlicher Hinsicht stellte es fest, der Beschwerdeführer sei in seiner angestammten Tätigkeit als Hilfsarbeiter auf dem Bau seit dem Unfall vom 27. Juni 2014 vollständig arbeitsunfähig geblieben. In einer leidensangepassten Tätigkeit bestehe jedoch infolge ausgeprägter kognitiver Defizite im Bereich der Aufmerksamkeit sowie im verbalen Gedächtnis seither eine Arbeitsfähigkeit von 80% bezogen auf ein 100%-Pensum. Einzig aufgrund der fünf operativen Eingriffe sei der Beschwerdeführer für die Zeit vom 27. Juni bis 19. September 2014, 18. Februar bis 2. März 2015, 20. Januar bis 5. Februar 2016, 15. bis 30. September 2016 und 5. November 2018 bis 4. Februar 2019 jeweils zu 100% arbeitsunfähig gewesen.