Citation: I 141/06 05.12.2006 E. 3

Wird ein Rechtsstreit gegenstandslos oder fällt er mangels rechtlichen Interesses dahin, entscheidet das Eidgenössische Versicherungsgericht mit summarischer Begründung über die Prozesskosten aufgrund der Sachlage vor Eintritt des Erledigungsgrundes (Art. 135 OG in Verbindung mit Art. 40 OG und Art. 72 BZP). Bei der Beurteilung der Kosten- und Entschädigungsfolgen ist somit in erster Linie auf den mutmasslichen Ausgang des Prozesses abzustellen. Mit Blick auf die bereits erwähnte Rechtsprechung des Eidgenössischen Versicherungsgerichts (Urteil R. vom 14. Juli 2006, I 686/05) fällt die Entscheidung zum Nachteil des Beschwerdeführers aus. Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde des BSV wäre erfolglos geblieben, wenn die Streitsache nicht gegenstandslos geworden wäre. Der Beschwerdeführer ist daher zu verpflichten, dem Beschwerdegegner für das letztinstanzliche Verfahren eine Parteientschädigung auszurichten (Art. 159 Abs. 1 und 2 in Verbindung mit Art. 135 OG). Gerichtskosten werden keine erhoben (Art. 134 OG in der bis Ende Juni 2006 gültig gewesenen Fassung).