Citation: 5A_817/2017 E. 2

Angefochten ist ein Zwischenentscheid in einem obergerichtlichen Beschwerdeverfahren betreffend Kindesschutz; die Eingabe ist als Beschwerde in Zivilsachen entgegenzunehmen (Art. 72 Abs. 2 lit. b Ziff. 6, Art. 75 und Art. 93 BGG). Ob die Eintretensvoraussetzung von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG (Möglichkeit eines nicht wieder gutzumachenden Nachteils) erfüllt ist, kann offenbleiben, wie die nachstehenden Erwägungen zeigen. Mit der angefochtenen Verfügung wurde das Gesuch um Gewährung der aufschiebenden Wirkung abgewiesen. Es handelt sich demnach um einen Entscheid über vorsorgliche Massnahmen (BGE 137 III 475 E. 2 S. 477), womit nur die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden kann (Art. 98 BGG). Diesbezüglich gelten die strengen Begründungsanforderungen von Art. 106 Abs. 2 BGG, d.h. es ist anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids klar und detailliert darzulegen, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch den angefochtenen Entscheid verletzt sein sollen (BGE 134 II 244 E. 2.2 S. 246; 133 II 396 E. 3.1 S. 399).