Citation: 5D_150/2023 E. 2

Anlass zur Beschwerde gibt das vorinstanzlich gestellte Ausstandsbegehren mit folgendem Wortlaut: "Indem es bei den der Betreibung zugrundeliegenden Forderungen um ungebundene Einnahmen des Kantons handelt und sich das Gericht im Wesentlichen aus allgemeinen Kantonsmitteln finanziert (aber auch aus Gebühren konkreter Fälle, welche privaten Unterlegenen höher verrechnet werden als staatlichen), haben alle Richter/-innen und Gerichtsschreiber/-innen in den Ausstand zu treten, welche über die Hälfte ihres Erwerbseinkommens direkt oder indirekt durch den Kanton St. Gallen bezahlt erhalten. Es wird auf Art. 30 BV und den Anspruch auf ein unabhängiges und unparteiisches Gericht verwiesen. Daher kann und darf es nicht sein, dass Mitglieder des Gerichts über die Quelle ihres eigenen Erwerbseinkommens entscheiden."