Citation: 8C_619/2023 E. 3.1

3.1. Das kantonale Gericht hat im Wesentlichen befunden, die erlernten Berufe seien der Beschwerdeführerin aus gesundheitlichen Gründen bereits seit dem Jahr 2015 nicht mehr zumutbar. Deren Ausbildungs- und Erwerbsbiografie weise keine Übereinstimmung mit der aktuellen Bürotätigkeit auf. Daher erscheine überwiegend wahrscheinlich, dass die Beschwerdeführerin im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns (weiterhin) als Pferdepflegerin arbeiten würde, wäre sie gesund geblieben. Das somit anhand der LSE festzulegende Valideneinkommen belaufe sich, indexiert für das Jahr 2021, auf Fr. 62'508.10 (LSE 2020, Tabelle T17, Ziffer 6, "Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei", Total, Frauen; Fr. 4'781.- x 12 x 43.3 /40 x 108,6 /107.9). Diesem sei das im 50 %-Pensum effektiv erzielte Invalideneinkommen von Fr. 37'960.- gegenüberzustellen. Gestützt darauf hat das kantonale Gericht einen Invaliditätsgrad von (gerundet) 39 % ermittelt und die Verfügung vom 24. August 2022 im Ergebnis bestätigt.