Citation: 8C_110/2022 E. 5.4

5.4. Hinsichtlich der beruflich-erwerblichen Seite der Invaliditätsbemessung stellte das kantonale Gericht fest, die Beschwerdeführerin hätte ihre bisherige Stelle auch ohne Unfall gekündigt. Dies bestreitet die Beschwerdeführerin nicht, weshalb die Vorinstanz zur Ermittlung des Valideneinkommens ohne Einholung eines Amtsberichts auf statistische Werte (siehe E. 4.3 hiervor) abstellen durfte (vgl. Urteile 8C_299/2020 vom 10. August 2020 E. 3 und 7; 8C_260/2020 vom 2. Juli 2020 E. 4.1.2; 8C_234/2020 vom 3. Juni 2020 E. 6). Bei der Verwendung der standardisierten Bruttolöhne ist gemäss Rechtsprechung jeweils vom sogenannten Zentralwert (Median) auszugehen (BGE 148 V 174 E. 6.2). Persönliche oder berufliche Merkmale, die einen Leidensabzug allenfalls als angezeigt erscheinen liessen (vgl. BGE 148 V 174 E. 6.3), bringt die Beschwerdeführerin nicht vor, weshalb sich Weiterungen dazu erübrigen. Dasselbe gilt für ihre Vorbringen betreffend die Haushaltsabklärung (siehe E. 4.3 hiervor), die sie im Wesentlichen einzig unter medizinischen Gesichtspunkten infrage zu stellen versucht.