Citation: 6B_145/2024 E. 2.3.1

2.3.1. Aus dem angefochtenen Entscheid ergibt sich, dass der Beschwerdeführer vom Tierarzt Dr. med. vet. E.________ am 14. März 2018 angewiesen wurde, das an Hufrehe leidende Pony B.________ an allen vier Gliedmassen mit einem Hufrehebeschlag beschlagen zu lassen. Der Beschwerdeführer leistete der Anweisung zunächst Folge. Später liess er den Hufrehebeschlag jedoch wieder entfernen, ohne zuvor mit einem Tierarzt Rücksprache genommen zu haben. Der Beschwerdeführer gab an, er habe den Hufrehebeschlag entfernen lassen, weil sich das Pony B.________ damit nicht wohl gefühlt habe, der Hufrehebeschlag gewackelt habe und das Pony beim Gehen gezittert habe. Am 6. Juli 2018 wurde der Tierarzt Dr. med. vet. E.________ erneut beigezogen. Vor Ort stellte dieser u.a. fest, dass sich das Pony keinen Schritt bewegen wollte, weshalb er es mit Schmerzmitteln versorgte. Kurz darauf benachrichtigte Dr. med. vet. E.________ den Veterinärdienst. Die Kontrolle durch das AVET fand am 20. Juli 2018 statt. Anlässlich dieser Kontrolle wurde der Beschwerdeführer vom AVET aufgefordert, die Hufe des Ponys tierärztlich untersuchen (röntgen) zu lassen und die Anweisungen des Tierarztes zu befolgen. Daraufhin liess der Beschwerdeführer das Pony B.________ am 27. Juli 2018 in der Tierklinik F.________ radiologisch untersuchen. Letztere stellte die Diagnose "chronische Hufrehe vorne und hinten" und ordnete einen adäquaten Hufrehebeschlag an. Der Aufforderung der Tierklinik, das Pony mit Hufeisen zu beschlagen, leistete der Beschwerdeführer keine Folge. Stattdessen zog er dem Pony Hufschuhe an. Anlässlich des Besuchs auf dem Hof des Beschwerdeführers vom 22. August 2018 stellte med. vet. G.________ fest, dass das Pony wieder schlecht lief. Gemäss dem Behandlungsprotokoll der Tierarztpraxis von Dr. med. vet. E.________ gab der Beschwerdeführer gegenüber med. vet. G.________ an, der Hufschmied werde am nächsten Tag vorbeikommen. Die Nachkontrolle durch das AVET fand am 7. September 2018 statt. Anlässlich dieser Kontrolle wies das Pony nach wie vor keine (weder vorne noch hinten) Hufrehebeschläge auf. Der Beschwerdeführer liess das Pony erst in der Folge an den vorderen Hufen beschlagen. Auch die Blutegeltherapie fand nach dem 7. September 2018 statt. Den Antrag des Beschwerdeführers auf Befragung von Dr. med. vet. D.________ wies die Vorinstanz mit der Begründung ab, dieser habe den Hof des Beschwerdeführers erst ab Frühling 2019 betreut, weshalb er nichts zur tierärztlichen Betreuung bzw. zur Befolgung von tierärztlichen Anweisungen in der Zeit vom 20. Juli bis am 7. September 2018 beitragen könne (angefochtenes Urteil E. I.3.3 S. 4; Akten Vorinstanz, pag. 306).