Citation: 1B_46/2010 02.03.2010 E. 1

Mit Entscheid vom 2. April 2009 sprach die Einzelrichterin in Strafsachen des Kreisgerichts St. Gallen, 3. Abteilung, X.________ in einem Fall vom Vorwurf der üblen Nachrede und in zwei Fällen vom Vorwurf des Vergehens gegen das Bundesgesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) frei. Dagegen wurde er in vier Fällen der üblen Nachrede, in zwei Fällen der Beschimpfung und in zwei Fällen des Vergehens gegen das UWG schuldig erklärt. Deswegen verurteilte ihn die Einzelrichterin zu einer Geldstrafe von 120 Tagessätzen zu je Fr. 40.--. Die vom Kläger Y.________ erhobene Genugtuungsforderung wurde abgewiesen. Am 6. Juli 2009 erhob X.________ Berufung mit dem Antrag, er sei in allen Punkten freizusprechen. Mit Schreiben vom 7. Oktober 2009 wurde den Parteien mitgeteilt, dass keine mündliche Berufungsverhandlung stattfinde, da der diesbezügliche Antrag des Beklagten X.________ zu spät erfolgt sei; stattdessen bestehe Gelegenheit zu einer weiteren schriftlichen Eingabe. Am 26. Oktober 2009 teilte X.________ mit, er halte an seinem Antrag fest, es sei eine mündliche Verhandlung durchzuführen. Mit Vor- bzw. Zwischenentscheid vom 4. Dezember 2009 hat die Strafkammer des Kantonsgerichts St. Gallen das Begehren um Durchführung einer mündlichen Verhandlung abgewiesen.