Citation: 2C_739/2021 E. 5.4.2

5.4.2. Gestützt darauf erachtete es das Verwaltungsgericht als glaubhaft, dass die Ehefrau des Beschwerdeführers während des ehelichen Zusammenlebens - zumindest episodisch - in problematischem Ausmass Alkohol konsumiert und unter Alkoholeinfluss emotionale Ausbrüche gehabt habe, bei denen sie ihn angeschrien habe. Ebenfalls als glaubhaft wertete die Vorinstanz die Vorbringen des Beschwerdeführers, wonach seine Ehefrau versucht habe, in Beziehungskrisen Druck auf ihn auszuüben, indem sie ihm mit den Migrationsbehörden gedroht und diese jeweils informiert habe, wenn die Eheleute getrennt gewesen seien. Sodann ging die Vorinstanz davon aus, dass ihn die Ehefrau zumindest einmal, im Januar/Februar 2018 effektiv der Wohnung verwiesen habe, worauf er während einiger Tage in seinem Auto übernachtet habe. Das Verwaltungsgericht hielt ferner fest, aufgrund des Polizeirapports sei davon auszugehen, dass die Ehefrau den Beschwerdeführer im Juli 2017 in alkoholisiertem Zustand physisch angegangen habe und ihm dabei eine leichte Schürfung an der Brust zugefügt habe. Hingegen habe der Beschwerdeführer nicht glaubhaft dartun können, dass es zu weiteren physischen Übergriffen gekommen sei (vgl. E. 5.3.4.3.3 des angefochtenen Urteils).