Citation: 1C_348/2023 E. 5.3.1

5.3.1. Sie erachtet die Verkehrssicherheit als nicht gegeben und macht geltend, es bestehe eine erhebliche Unfallgefahr. Dabei bezieht sie sich auf die Situation, dass für eine aus der privaten Zufahrt kommende, fahrzeuglenkende Person erst ab einer Beobachtungsdistanz von 0.5 m freie Sicht bestehe, was ein Vorrücken auf die Fahrbahn der Quartierstrasse erfordere. Auf die nachvollziehbaren Ausführungen der Vorinstanz, wonach bei einer Ausfahrt aus der privaten Zufahrt das Vorrücken auf diejenige Fahrbahn erfolge, bei welcher der Sichtbereich weniger eingeschränkt bzw. bei welcher die Sicht auf die Quartierstrasse ab einer Beobachtungsdistanz von 1.5 m frei sei, geht die Beschwerdeführerin nicht ein. Auch mit den durch die Vorinstanz herangezogenen konkreten Umständen setzt sich die Beschwerdeführerin nicht substanziiert auseinander. Mit ihren Vorbringen vermag sie somit keinen Verstoss der Vorinstanz gegen das Willkürverbot (Art. 9 BV; vgl. oben E. 2) darzutun. Daran ändert ihre Auffassung, die konkreten Umstände könnten nicht mehr als gerechtfertigte Abweichungen im Sinne von § 360 PBG/ZH gelten, da dies zu einer Aushöhlung der festgelegten Mindestanforderungen führte, nichts. Ob eine lediglich potenzielle oder abstrakte Gefährdung ausreicht (Auffassung der Beschwerdeführerin) oder sich bereits Verkehrsunfälle ereignet haben müssen (Auffassung der Vorinstanz), braucht vor diesem Hintergrund nicht erörtert zu werden.