Citation: 8C_648/2020 E. 5.1

5.1. Vorweg rügt die Beschwerdeführerin in formeller Hinsicht eine Verletzung des rechtlichen Gehörs (Art. 29 Abs. 2 BV). Sie habe vor dem kantonalen Gericht vorgebracht, dass die Suva aufgrund der von der D.________ GmbH zugestellten Verordnungen des Dr. med. E.________, Universitätsklinik F.________, vom 23. Mai 2017 und des Dr. med. C.________ vom 8. Dezember 2017 bei Wahrung der gebotenen Sorgfalt und zumutbaren Aufmerksamkeit im Mai, spätestens jedoch im Dezember 2017 das Bestehen der Voraussetzungen für die geltend gemachten Rückforderung hätte erkennen müssen. In diesem Zusammenhang habe sie zudem darauf hingewiesen, dass G.________ von der D.________ GmbH mit der Suva telefoniert habe, worauf diese die Rechnungen der Spitex beglichen habe. Auf diese Vorbringen sei das kantonale Gericht mit keinem Wort eingegangen, weshalb es das rechtliche Gehör der Beschwerdeführerin und seine Begründungspflicht nach Art. 29 Abs. 2 BV verletzt habe.