Citation: 2A.638/2006 30.11.2006 E. 1

1.1 X.________ (geb. 1984) durchlief in der Schweiz erfolglos ein Asylverfahren, wobei er sich als sudanesischer Staatsbürger ausgab. Er befand sich wiederholt in Ausschaffungshaft, aus der er jeweils entlassen werden musste, da die Beschaffung von Reisepapieren nicht möglich war. 1.2 Am 12. September 2006 anerkannten die nigerianischen Behörden X.________ definitiv als Staatsangehörigen und sicherten zu, einen Laissez-passer für ihn auszustellen. Das Amt für Migration Basel-Landschaft nahm X.________ hierauf am 25. September 2006 erneut in Ausschaffungshaft. Der Einzelrichter für Zwangsmassnahmen im Ausländerrecht am Kantonsgericht Basel-Landschaft prüfte diese tags darauf und bestätigte sie für längstens zwei Monate, d.h. bis zum 22. November 2006, obwohl die nach Art. 13b Abs. 2 ANAG (SR 142.20) grundsätzlich gesamthaft mögliche Haftdauer von neun Monaten am 15. Oktober 2006 ablief. 1.3 X.________ gelangte hiergegen am 24. Oktober 2006 mit dem Antrag an das Bundesgericht, den haftrichterlichen Entscheid aufzuheben; er sei sofort aus der Haft zu entlassen. Mit Verfügung vom 26. Oktober 2006 lehnte es der Abteilungspräsident ab, bereits als vorsorgliche Massnahme in diesem Sinn zu entscheiden. X.________ macht geltend, die gesetzliche Höchstdauer der Ausschaffungshaft sei bundesrechtswidrig überschritten und die Zwangsmassnahme durch ein unvollständig besetztes Gericht geprüft worden, da der als Richter amtende Gerichtsschreiber nicht seinerseits einen Gerichtsschreiber beigezogen habe. Das Kantonsgericht und das Amt für Migration Basel-Landschaft beantragen, die Beschwerde abzuweisen. Das Bundesamt für Migration hat sich nicht vernehmen lassen. 1.4 Am 16. November 2006 ist X.________ per Sonderflug nach Nigeria ausgeschafft worden.