Citation: 5A_223/2021 E. 7.1

7.1. Die Beschwerdeführer sind der Meinung, dass die Grunddienstbarkeit auch deshalb untergegangen ist, weil die Ausübung unmöglich geworden sei, was im Übrigen sogar der Beschwerdegegner wiederholt eingeräumt habe. Eine Dienstbarkeit gehe unter, wenn die Ausübung der Dienstbarkeit für alle absehbare Zeit unmöglich geworden ist. Entsprechend könne der Belastete in diesem Fall die Löschung durch den Richter verlangen. Vorliegend könne die Dienstbarkeit für absehbare Zeit nicht mehr ausgeübt werden. Die Fläche, die mit der Grunddienstbarkeit in Form eines Parkplatzbenützungsrechts belegt gewesen sei, sei mit der Einfahrt in die Tiefgarage des Mehrfamilienhauses überbaut worden und könne demnach nicht mehr benützt werden.