Citation: 8C_723/2019 E. 6.2.1

6.2.1. Wie die Vorinstanz zutreffend und unbestritten erkannte, trat die Allianz auf das Revisionsgesuch des Versicherten vom 25. März 2013 gegen den am 3. März 2010 verfügten folgenlosen Fallabschluss ein. In Unkenntnis der späteren Abklärungsergebnisse ging Dr. med B.________ in seinem orthopädischen Gutachten vom 23. Oktober 2009 zuhanden der Beschwerdeführerin noch von einer vorbestehenden Osteoporose aus, weshalb er die Terminierung sämtlicher Unfallversicherungsleistungen per 31. Dezember 2009 befürwortete. Demgegenüber hielt derselbe Gutachter in der orthopädischen Expertise zuhanden der IV-Stelle Schaffhausen vom 10. April 2012 ausdrücklich fest, die Osteodensitometrie vom 22. April 2010 habe in der Peripherie eine überdurchschnittliche Knochendichte gezeigt, weshalb keine Anhaltspunkte für eine Osteopenie oder eine Osteoporose bestünden. Ebenso stellte die Vorinstanz zutreffend fest, die Verdachtsdiagnose einer Osteogenesis imperfecta habe gemäss genetischer Analyse vom 15. Juli 2015 des medizinisch-genetischen Instituts C.________ am Spital D.________ nicht bestätigt werden können.