Citation: U 169/06 12.03.2007 E. 1

Das Bundesgesetz über das Bundesgericht vom 17. Juni 2005 (BGG; SR 173.110) ist am 1. Januar 2007 in Kraft getreten (AS 2006 1205, 1243). Da der angefochtene Entscheid vorher ergangen ist, richtet sich das Verfahren noch nach OG (Art. 132 Abs. 1 BGG; BGE 132 V 393 E. 1.2 S. 395). 1.1 Die Kognition des Bundesgerichtes richtet sich daher im Unfallversicherungsbereich noch nach Art. 132 [ab 1. Juli 2006: Art. 132 Abs. 1] OG. Danach ist die Überprüfungsbefugnis im Beschwerdeverfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen nicht auf die Verletzung von Bundesrecht einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens beschränkt, sondern sie erstreckt sich auch auf die Angemessenheit der angefochtenen Verfügung; das Gericht ist dabei nicht an die vorinstanzliche Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gebunden und kann über die Begehren der Parteien zu deren Gunsten oder Ungunsten hinausgehen (Art. 132 Abs. 1 OG in der seit 1. Juli 2006 gültig gewesenen Fassung). 1.2 Wie das kantonale Gericht richtig festgehalten hat, kann die Leistungspflicht des Unfallversicherers auch bei Berufskrankheiten gegeben sein (Art. 6 Abs. 1 UVG), sofern diese in einem natürlichen (BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181, 402 E. 4.3.1 S. 406, je mit Hinweisen) und adäquaten (BGE 129 V 177 E. 3.2 S. 181, 402 E. 2.2 S. 405, je mit Hinweis) Kausalzusammenhang mit dem eingetretenen Gesundheitsschaden stehen. Richtig wiedergegeben hat es weiter das Vorgehen bei der Invaliditätsbemessung nach der Einkommensvergleichsmethode (Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 18 Abs. 1 UVG; Art. 18 Abs. 2 UVG in der bis 31. Dezember 2002 gültig gewesenen Fassung; vgl. BGE 130 V 343 E. 3.4 S. 348 f., 128 V 29 E. 1 S. 30 f., 104 V 135 E. 2a und b S. 135 f.), die dabei den ärztlichen Arbeitsfähigkeitsschätzungen zukommende Bedeutung (BGE 125 V 256 E. 4 S. 261 mit Hinweisen) und die nach der Rechtsprechung bei der beweismässigen Auswertung medizinischer Berichte zu beachtenden Grundsätze (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352 mit Hinweis). Dasselbe gilt hinsichtlich des im Unfallversicherungsbereich geltenden Beweisgrades der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 126 V 353 E. 5b S. 360 mit Hinweisen), des zu beachtenden Untersuchungsgrundsatzes (BGE 125 V 193 E. 2 S. 195 mit Hinweisen) und der sich daraus für den Fall einer Beweislosigkeit ergebenden Beweis(last)regel (BGE 117 V 261 E. 3b S. 264 mit Hinweisen).