Citation: 2C_1043/2020 E. 3.2

3.2. In tatsächlicher Hinsicht sind sich die Verfahrensbeteiligten im Weiteren einig, dass die vorliegend umstrittenen Kiesentnahmen die im Jahr 1982 der D.________ AG erteilte Konzession betrifft. Diese erfasst die Kiesentnahme in der Rhone vom "W.________ bis Koordinate X.________". Unter den Verfahrensbeteiligten ist in rechtlicher Hinsicht unbestritten, dass das betroffene Rechtsverhältnis damit auf einer Konzession gründet. Sämtliche Konzessionen für die Sand- und Kiesausbeutung in der Rhone verlängerte der Staatsrat mit Beschluss vom 27. Februar 2002 (vgl. Bst. A hiervor). Bei der Forderung von Fr. 1'586'856.35 handelt es sich folglich um eine Konzessionsgebühr und die Rechnung vom 6. November 2014 stellt eine (Gebühren-) Verfügung dar (zur Auslegung von Konzessionen vgl. Urteil 2C_81/2020 vom 13. Juli 2020 E. 3.1 f.). Diese rechtliche Beurteilung wird von den Verfahrensbeteiligten zu Recht nicht infrage gestellt.