Citation: 6B_378/2024 E. 2.4.2

2.4.2. Inwiefern die Vorinstanz angesichts dieses Tatvorgehens hätte Zweifel an der Schuldfähigkeit des Beschwerdeführers haben müssen, erschliesst sich nicht. Der Beschwerdeführer war in der Lage, Mahnschreiben, Rechnungen und Schuldanerkennungen zu verfassen und schriftlich sowie telefonisch mit Behörden zu verkehren. Ebenfalls musste er sich im Rahmen der Gespräche mit Schuldnern immer wieder den wechselnden Erfordernissen der Situation anpassen. Dasselbe trifft auf sein Verhalten während des Strafverfahrens zu. Die Vorinstanz geht von einem zielgerichteten und opportunistischen Aussageverhalten aus; der Beschwerdeführer habe seine Aussagen den jeweiligen Vorhalten angepasst. Mithin belegt sein Verhalten vor, während und nach der Tat, dass der Realitätsbezug jederzeit erhalten war. Inwiefern dies am 18. August 2019 im Rahmen der vorgeworfenen Geschwindigkeitsüberschreitung anders gewesen sein soll, legt der Beschwerdeführer nicht schlüssig dar und ist auch nicht ersichtlich.