Citation: 4C.176/2000 02.10.2000 E. A

A.- Anfangs April 1997 wurde Bilal El-Kassab (Kläger), ein in Genf wohnhafter Übersetzer, von einem Mitarbeiter der damals noch unter Leverage Performance Trading AG (LPT SA) firmierenden nachmaligen Xerof AG (Beklagte) telefonisch kontaktiert, um ihn zu Investitionen in Optionsgeschäfte zu bewegen. Dieses Gespräch sowie auch die folgenden Kontakte erfolgten immer in französischer Sprache. Am 11. April 1997 unterschrieb der Kläger die ihm zugestellten Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) der Beklagten mit dem Titel "Conditions générales de la performance d'options". Darin wird in Ziffer 5.1 und 5.3 Folgendes festgehalten: "La trading commission de LPT SA est une commission forfaitaire (round turn commission) par contrat d'option s'élevant à US $ 375.. " "Sont inclus dans la "round turn commission": les commissions de courtier (achat/vente), tous les frais de LPT SA pour les analyses du marché, les informations, la surveillance permanente des positions ouvertes etc. ainsi que les frais de bourse et de clearing.. " Ebenfalls am 11. April 1997 zahlte der Kläger Fr. 25'000.-- auf ein Bankkonto der Beklagten ein; anfangs Juni 1997 und Ende Oktober 1997 investierte er weitere Beträge von Fr. 15'000.-- und Fr. 10'000.--, so dass sich seine Gesamtinvestition auf Fr. 50'000.-- belief. Die Beklagte wickelte mehrere Optionsgeschäfte auf Rechnung des Klägers ab, wobei dieser verschiedentlich sogenannte Auftragsbestätigungen über die Optionskäufe unterschrieb und von der Beklagten Belege über die abgeschlossenen Geschäfte erhielt. Nachdem der Kläger telefonisch und schriftlich Auskunft über sein Dossier verlangt hatte, liess ihm die Beklagte Ende November 1997 erstmals einen detaillierten Kontoauszug per 24. November 1997 zukommen. Aus den Belegen der Beklagten ergab sich, dass diese dem Kläger pro Optionskontrakt USD 375.-- Kommissionen verrechnet hatte. Mit Schreiben vom 15. Dezember 1997 erteilte der Kläger der Beklagten den Auftrag, die noch offenen Positionen zu schliessen. Die Schlussabrechnung ergab für das vom Kläger eingesetzte Kapital von Fr. 50'000.-- einen Bruttogewinn (vor Abzug der Kommissionen) von Fr. 22'961. 50. Unter Berücksichtigung der von der Beklagten erhobenen Kommissionen von Fr. 55'500.-- (entsprechend USD 35'625.--) resultierte ein Restsaldo zugunsten des Klägers von CHF 17'461. 50. Dieser Betrag wurde dem Kläger mit Check vom 24. Dezember 1997 ausbezahlt.