Citation: 5A_805/2018 E. 3.1

3.1. Das Obergericht hat alsdann das Rechtsbegehren 2 der Beschwerdeführerin (Entzug des Mandats von F.________ und seine Abwahl als Verwaltungsrat in sämtlichen Gesellschaften der C.________-Gruppe) abgewiesen. Es hat erwogen, diese Begehren überschritten die Kompetenzen des Konkursamtes und mithin auch der Aufsichtsbehörde. Die Wahl von F.________ zum Verwaltungsrat der C.________ AG hätte wie jeder Beschluss der Generalversammlung gestützt auf Art. 706 OR angefochten werden können. Unabhängig davon habe F.________ im Rahmen seiner Stellungnahme vom 25. Juni 2018 (recte: 24. Juli 2018) nachvollziehbar und schlüssig dargelegt, aus welchen Gründen er auf die Forderungsverzichte im Hinblick auf einen allfälligen Konkurswiderruf hingewirkt habe und dass dies im Interesse der Gläubiger stehe. Es gebe auch keine Veranlassung, ihn als "Beauftragten" von G.________ zu betrachten. Das Konkursamt habe diesbezüglich sein Ermessen pflichtgemäss ausgeübt und F.________ überdies erneut angewiesen, G.________ aus den Gesellschaften herauszuhalten.