Citation: 2C_541/2016 E. 2

Gemäss Art. 76 Abs. 1 lit. b AuG kann die zuständige Behörde nach Eröffnung eines erstinstanzlichen, nicht notwendigerweise rechtskräftigen Weg- oder Ausweisungsentscheids die davon betroffene Person zur Sicherstellung des Vollzugs der Massnahme in Haft nehmen, wenn ein gesetzlicher Haftgrund vorliegt und auch die übrigen gesetzlichen Voraussetzungen (namentlich Art. 79 - 81 AuG) gegeben sind. Der Beschwerdeführer wurde nach erfolglosem Durchlaufen eines Verfahrens betreffend Widerruf bzw. Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung vom Kanton Thurgau rechtskräftig weggewiesen. Die vom Kanton Thurgau angeordnete Ausschaffungshaft dient mithin dem vom Gesetz vorgesehenen Haftzweck, den Vollzug der Wegweisung sicherzustellen. Das Verwaltungsgericht hat die Haftvoraussetzungen, soweit hier von Bedeutung, hinreichend geprüft und sich in E. 2.4 seines Entscheids namentlich mit den Haftbedingungen (vgl. Art. 80 Abs. 4 AuG) befasst und erkannt, dass eine Rückreise des Ausländers in seine Heimat absehbar erscheine (E. 2.5). Haftbeendigungsgründe (s. Art. 80 Abs. 6 AuG) sind nicht erkennbar, dem Beschleunigungsgebot (Ar. 76 Abs. 4 AuG) wurde nach der Aktenlage nachgelebt. Schliesslich liegt der Haftgrund von Art. 76 Abs. 1 lit. b Ziff. 1 in Verbindung mit Art. 75 Abs. 1 lit. f AuG (missbräuchliche Nachreichung eines Asylgesuchs) vor, wie das Verwaltungsgericht umfassend und zutreffend dargelegt hat. Auf die diesbezüglich einschlägigen Erwägungen des angefochtenen Entscheids (E. 2.1 - 2.4) kann vollumfänglich verwiesen werden (vgl. Art. 109 Abs. 3 BGG). Der Beschwerdeführer bringt nichts vor, was geeignet erschiene, die Rechtmässigkeit der Haft in Frage zu stellen; die Tatsache, dass gegen die Verfügung des SEM Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht erhoben werden konnte und der Beschwerdeführer erklärt, selbstständig ausreisen zu wollen, ändert am Vorliegen sämtlicher Haftvoraussetzungen nichts. Die offensichtlich unbegründete Beschwerde ist im vereinfachten Verfahren nach Art. 109 BGG abzuweisen. Die Umstände des Falls rechtfertigen es, auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten (Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG).