Citation: U 435/06 19.06.2007 E. 3

3.1 Zwischen den Parteien zum einen streitig ist, ob die Beschwerdegegnerin eine Leistungspflicht bezüglich der mit Rückfallmeldung vom 31. März 2003 geltend gemachten, ärztlicherseits erstmals mit Zeugnis des Dr. med. M.________ vom 16. April 2003 angegebenen Beschwerden in der rechten Schulter (zunehmend seit Dezember 2002) trifft. Unbestritten geblieben ist letztinstanzlich demgegenüber zu Recht, dass selbst im Falle der Verneinung einer diesbezüglichen Leistungspflicht des Unfallversicherers die Voraussetzungen für eine Rückforderung der von ihm dafür bereits erbrachten Leistungen (insbesondere Kosten der Operation vom 27. Februar 2004) nicht gegeben wären (vgl. dazu die in allen Teilen zutreffende E. 8 des vorinstanzlichen Entscheides). 3.2 In tatsächlicher Hinsicht geht die Beschwerdeführerin davon aus, dass sie anlässlich der Frontalkollision vom 26. Januar 2002 mit überwiegender Wahrscheinlichkeit - nebst der HWS-Symptomatik - auch ein durch die Sicherheitsgurten verursachtes Kompressionstrauma der rechten Schulter erlitten habe. Daraus folgert sie, ihre Schulterbeschwerden stünden in einem natürlichen (und adäquaten) Kausalzusammenhang zum Unfallereignis. 3.2.1 Dem ist entgegenzuhalten, dass gestützt auf die - von der Vorinstanz einlässlich dargelegte - medizinische Aktenlage, namentlich die echtzeitlichen Unterlagen, keine Hinweise dafür bestehen, dass die Versicherte sich im Rahmen des Verkehrsunfalles eine Verletzung der rechten Schulter mit klinischem Befund zugezogen hat. Vielmehr heilten die Folgen des diagnostizierten Schleudertraumas komplikationslos ab, was insbesondere Dr. med. M.________ mit Zeugnis vom 24. April 2002 bescheinigte. Schmerzen in der rechten Schulter wurden sodann erstmals im Zeugnis des Hausarztes vom 16. April 2003 (seit Dezember 2002 zunehmend) erwähnt. Damit lag zwischen dem Unfall und dem erstmaligen Auftreten der Beschwerden im rechten Schulterbereich eine Latenzzeit von mehr als zehn Monaten. Unter diesen Umständen kann nicht als erstellt gelten, dass die Schulterbeschwerden in einem natürlich kausalen Verhältnis zum Unfall vom 26. Januar 2002 stehen. 3.2.2 Was dagegen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vorgebracht wird, vermag zu keinem anderen Ergebnis zu führen. Soweit darin die bereits im vorinstanzlichen Verfahren entkräfteten Rügen wiederholt werden, kann auf die ausführliche und überzeugende Begründung des kantonalen Gerichts (in E. 7 seines Entscheides) verwiesen werden. Dem - unter Bezugnahme auf diverse medizinische Literaturstellen vorgebrachten - Einwand der Beschwerdeführerin, dass Schleudertraumen oftmals auch zu Schulterbeschwerden führten, mag im Sinne eines auf Grund medizinischer Forschungsergebnisse resultierenden Erfahrungswertes zutreffen, ist aber nicht entscheidend. Im vorliegend zu beurteilenden Fall lassen die von der Vorinstanz eingehend dargelegten konkreten Faktoren nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit auf einen unfallkausalen Charakter der Schulterbeschwerden schliessen. Insbesondere kann nicht als ausgewiesen angesehen werden, dass das Unfallereignis die Schulterschmerzen in Form eines Impingement-Syndroms oder eines sekundären entzündlichen Prozesses der Rotatorenmanschette (mit-)verursacht hat.