Citation: 6B_93/2022 E. 1.4.6

1.4.6. Die Beschwerdeführerin macht zutreffend geltend, die konkret zur Beurteilung stehenden sexuellen Handlungen mit Kindern stellten in ihrer Gesamtheit viel zu gravierende Verbrechen dar, als dass die Geldstrafe der Schwere eines jeden der einzelnen Delikte gerecht würde (Beschwerde S. 10). Es gehe um eine Vielzahl von Sexualdelikten zum Nachteil von sieben Mädchen innerhalb von rund zweieinhalb Jahren. Die Rückfallgefahr sei enorm. Die Beschwerdeführerin erachtet es im Endeffekt als vertretbar, dass die Vorinstanz bei der rechtlichen Qualifikation die Vorhalte der Vergewaltigung und der sexuellen Nötigung verwirft, weil A knapp nicht in einen Zustand der Widerstandsunfähigkeit versetzt worden sei. Der Sachverhalt liege aufgrund der Missachtung des von A klar formulierten "Nein" sehr nahe an der Grenze zum sexuellen Gewaltdelikt. Bei einem 14 ½-jährigen Kind sei die Unterschreitung der Einjahresgrenze des Vergewaltigungstatbestands nicht nachvollziehbar (Beschwerde S. 14).