Citation: 2C_261/2008 29.07.2008 E. 3

Der Beschwerdeführer ist Arzt; in seiner Praxis betreibt er eine bewilligungspflichtige Röntgenanlage. Gemäss Art. 31 lit. a StSG ist Bewilligungsvoraussetzung unter anderem der Sachverstandsnachweis; Art. 18 Abs. 2 StSV verlangt eine vom Bundesamt für Gesundheit anerkannte Ausbildung mit Prüfung in Strahlenschutz und Röntgentechnik. Gestützt auf die Übergangsbestimmung von Art. 141 Abs. 1 lit. a StSV war der Beschwerdeführer während zehn Jahren (bis zum 30. September 2004) auch ohne Ausbildung zum Betrieb der Anlage berechtigt. Mit Verfügung vom 13. Januar 2005 erteilte ihm das Bundesamt für Gesundheit eine Bewilligung für den (weiteren) Betrieb seiner Röntgenanlage unter Auflagen, gültig bis zum Widerruf durch das Bundesamt oder längstens bis zum 13. Januar 2015. Gemäss Auflage war der Beschwerdeführer verpflichtet, bis zum 30. September 2005 den Sachverstandsnachweis (Ausbildung im Sinne von Art. 18 Abs. 2 StSV) zu erbringen. In der Folge absolvierte der Beschwerdeführer jedoch keine Kurse. Am 14. Dezember 2006 wurde er deshalb vom Bundesamt telefonisch aufgefordert, sich bis Ende 2006 für einen Kurs anzumelden, und es wurde ihm eine Liste mit Kursen zugefaxt. Am 29. Dezember 2006 schrieb sich der Beschwerdeführer per E-Mail beim Paul Scherrer Institut für einen vom 19. - 22. November 2007 stattfindenden Kurs Nr. 47 ein. Am 3. Januar 2007 informierte das Paul Scherrer Institut den Beschwerdeführer dahingehend, dass ein Besuch des Kurses Nr. 47 nicht möglich sei. Spätere Kursanmeldungsbemühungen des Beschwerdeführers sind nicht bekannt bzw. belegt. Gestützt auf diesen Sachverhalt entzog das Bundesamt für Gesundheit dem Beschwerdeführer am 11. Januar 2007 in Anwendung von Art. 34 Abs. 1 StSG die am 13. Januar 2005 unter Auflagen erteilte Bewilligung.