Citation: 9C_784/2023 E. 7.2

7.2. Entgegen den Ausführungen des Beschwerdeführers begründet der Umstand, dass er für die den streitigen Jahren vorangegangenen Jahre seitens der Beschwerdegegnerinnen nicht mit einer Rückforderung wegen unwirtschaftlicher Praxisführung konfrontiert wurde, für sich alleine keine ausreichende Grundlage, gestützt auf welche er darauf hätte vertrauen dürfen, dass seine Praxisführung generell als mit dem Wirtschaftlichkeitsgebot in Einklang stehend anerkannt worden ist. Weiter waren die Beschwerdegegnerinnen auch unter Berücksichtigung des Grundsatzes von Treu und Glauben nicht gehalten, ihn speziell auf die Einhaltung seiner gesetzlichen Pflichten als Leistungserbringer - worunter auch das Wirtschaftlichkeitsgebot fällt - zu erinnern. Damit braucht auch die Frage nicht näher geprüft zu werden, ob seine Praxisführung in den vorliegend streitigen Jahren als wirtschaftlich anerkannt worden wäre, hätte man ihn - wie dies nach seinen Vorbringen in den Jahren bis 2011 üblich gewesen sein soll - nicht mit der Vergleichsgruppe "Allgemeine Innere Medizin", sondern lediglich mit Internisten verglichen. Von einer mangels genügender Begründung bestehenden Verletzung des rechtlichen Gehörs - sofern eine solche überhaupt rechtsgenüglich (Art. 106 Abs. 2 BGG, vgl. E. 2.2 hiervor) geltend gemacht wurde - kann diesbezüglich keine Rede sein.