Citation: 5A_275/2023 E. 2

Beschwerdeweise wurden zwar an einer Stelle Art. 8 und 9 BV sowie an einer anderen Stelle Art. 11 und 13 BV erwähnt (und an einer dritten Stelle "Art. 8, 9, 11, 13, 29 + 30 BGG", womit wohl die betreffenden Artikel in der Bundesverfassung gemeint sein dürften). Indes bleiben die Ausführungen durchwegs appellatorisch, weshalb die Beschwerde den formellen Anforderungen nicht entspricht. Ohnehin wären aber die Ausführungen offenkundig nicht zutreffend, selbst wenn sie im Rahmen von tauglichen Verfassungsrügen, namentlich von Willkürrügen erhoben worden wären: Es würde darum gehen, eine willkürliche oder anderweitig verfassungsverletzende Anwendung von Art. 148 Abs. 1 ZPO aufzuzeigen im Zusammenhang mit der obergerichtlichen Verneinung eines fehlenden oder bloss leichten Verschuldens seitens der Beschwerdeführerin. Nichts zur Sache täten diesbezüglich die allgemeinen Ausführungen (Weihnachten seien eine wichtige Zeit für das Familienleben und sie habe diesbezüglich sehr viel Aufwand gehabt; das Verfahren habe jahrelang gedauert, so dass es auf fünf Tage nicht ankommen könne, zumal die Sache nicht dringlich sei; sie verfüge über keine Rechtskenntnisse; es gehe um einen Kampf zwischen David und Goliath). Ebenso wenig wäre Willkür darzutun mit dem sinngemässen Vorbringen, im heutigen Leben würden unter Tagen überall Arbeitstage verstanden; Fristen berechnen sich immer nach Kalendertagen und auch in der Rechtsmittelbelehrung war klarerweise von Tagen, nicht von Arbeitstagen die Rede.