Citation: 9C_449/2014 E. 4

Die Beschwerdeführerin rügt zu Recht nicht, dass das kantonale Gericht die dissoziative Störung als unklares Beschwerdebild bezeichnet und nach den einschlägigen Überwindbarkeitskriterien geprüft hat (vgl. Urteil 8C_195/2014 vom 12. Juni 2014 E. 4.2 mit Hinweisen). Sie beschränkt sich in weiten Teilen auf die Wiederholung der Rüge, zwischen dem Gutachten E.________ und den übrigen medizinischen Beurteilungen bestehe ein "vollständiger Widerspruch". Inwiefern die vorinstanzliche Beweiswürdigung willkürlich sein soll, legt sie überhaupt nicht dar und es ergeben sich auch aus den Akten keine diesbezüglichen Anhaltspunkte. Das kantonale Gericht begründete ausführlich und nachvollziehbar, weshalb auf die Einschätzung der Dr. med. G.________ nicht abgestellt werden könne, wonach die Versicherte vollständig arbeitsunfähig sei. Es wies insbesondere zutreffend darauf hin, dass Dr. med. G.________ - im Unterschied zum RAD-Arzt Dr. med. I.________ - die Arbeitsfähigkeit nicht anhand der einschlägigen Überwindbarkeitskriterien (BGE 130 V 352 E. 2.2.3 S. 354 f.) prüfte, obwohl sie ebenfalls von einer dissoziativen Störung ausging. Bei dieser Ausgangslage hätte die Beschwerdeführerin eine Bundesrechtswidrigkeit des vorinstanzlichen Entscheides nur dartun können, wenn das kantonale Gericht die Überwindbarkeitskriterien mangelhaft geprüft und daher die vermutungsweise zumutbare Willensanstrengung zur Schmerzüberwindung zu Unrecht verneint hätte (vgl. z.B. Urteil 8C_839/2011 vom 11. Januar 2012 E. 6.2). Die Beschwerde enthält indes keinerlei diesbezügliche Vorbringen und es ist auch nicht ersichtlich, inwiefern die vorinstanzliche Umsetzung der Schmerzrechtsprechung fehlerhaft sein sollte. Schliesslich wird eine gesundheitliche Verschlechterung, wie sie von Dr. med. G.________ namentlich gestützt auf die Schilderungen der Versicherten und ihrer Tochter gegenüber den Fachpersonen der Stiftung C.________ festgehalten wurde, in den übrigen Akten nicht dokumentiert. Im Gegenteil hielt Dr. med. K.________, Spezialarzt Neurologie, am 25. März 2011 klar fest, es sei keine Änderung des Gesundheitszustandes zu verzeichnen. Für weitere Abklärungen bestand keine Veranlassung, nachdem die Diagnosen nicht strittig sind und die vorinstanzliche Prüfung der Überwindbarkeitskriterien - zu Recht - nicht gerügt wurde.