Citation: U 471/05 15.03.2006 E. A

Der 1949 geborene L.________ arbeitete ab 1. April 1972 bei der Bauunternehmung X.________ SA. Er war bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) für die gesundheitlichen und erwerblichen Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen sowie Berufskrankheiten obligatorisch versichert. Am 5. August 1997 verunfallte L.________ in den Ferien. Es verblieb der praktisch vollständige Verlust des Visus rechts sowie des stereoskopischen Sehens. Mit Einspracheentscheid vom 10. August 1999 sprach die SUVA L.________ in Bestätigung ihrer Verfügung vom 10. Februar 1999 unter anderem eine ab 1. Februar 1999 laufende Invalidenrente von monatlich Fr. 377.- (Invaliditätsgrad: 10 %) zu. Die hiegegen erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden mit Entscheid vom 28. Januar 2000 ab. Mit Urteil vom 24. Oktober 2002 hob das Eidgenössische Versicherungsgericht Gerichtsentscheid und Einspracheentscheid auf und wies die Sache an die SUVA zurück, damit sie im Sinne der Erwägungen verfahre (Einholung eines Gutachtens zur Frage der unfallbedingt eingeschränkten Arbeitsfähigkeit und allenfalls des Leistungsvermögens wegen der Sehbehinderungen). Am 13. November 2003 wurde L.________ in der Klinik Y.________ von Dr. med. M.________, Chefarzt-Stellvertreter der Klinik, untersucht. Zum Gutachten vom 4. Dezember 2003 nahm Dr. med. F.________, Facharzt FMH für Ophthalmologie und Ophthalmochirurgie, von der Abteilung Versicherungsmedizin der SUVA am 27. Januar 2004 Stellung. Nach erfolglosen Vergleichsverhandlungen mit der Rechtsvertreterin des Versicherten erliess die SUVA am 8. Juni 2004 eine Verfügung, mit welcher sie L.________ auf Grund einer Erwerbsunfähigkeit von 20 % ab 1. Februar 1999 eine Rente von monatlich Fr. 753.- (ohne Teuerungszulage) zusprach. Mit Einspracheentscheid vom 29. November 2004 erhöhte die SUVA den Invaliditätsgrad auf 27 %. Dies ergab eine höhere monatliche Rente von Fr. 1016.-.