Citation: 4A_97/2013 E. 2.1

2.1. Die Vorinstanz erwog, es sei zugestanden bzw. stehe fest, dass es bezüglich der Gewährung eines Darlehens durch die Y.________ an die S.________ in der Höhe von Fr. 900'000.-- bzw. DM 1 Mio. durch Überweisung vom 1./5. Oktober 1993 bzw. bezüglich der Gewährung eines weiteren Darlehens vom 24. Januar 1994 in der Höhe von DM 420'000.-- keine gültigen Beschlüsse des Verwaltungsrats der Y.________ gebe; insoweit müsse ein eigenmächtiges Vorgehen des Beschwerdeführers, der bei diesen Transaktionen mitgewirkt bzw. davon gewusst habe, nicht weiter bewiesen werden; der Beschwerdeführer hätte die Durchführung einer Verwaltungsratssitzung verlangen müssen. Die Vorinstanz verneinte allerdings, dass das formell inkorrekte, eigenmächtige Vorgehen für den Schadenseintritt kausal und damit haftungsbegründend gewesen sei, da nicht anzunehmen sei, dass Investitionen und Darlehen des Deutschlandprojekts bei korrekter Beschlussfassung im Verwaltungsratsgremium unterblieben wären.