Citation: 8C_95/2024 E. 4

Nach dem Gesagten verletzte die Vorinstanz kein Bundesrecht, indem sie der Beurteilung der Dr. med. D.________ volle Beweiskraft zuerkannte und gestützt darauf - nach Verneinung der Adäquanz bezüglich der nicht objektivierbaren Beschwerden - von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Beschäftigung ausging. Da von weiteren medizinischen Abklärungen keine entscheidrelevanten Resultate zu erwarten waren, durfte sie ohne Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes (Art. 61 lit. c ATSG) oder sonstigen Bundesrechts davon absehen (antizipierende Beweiswürdigung, vgl. BGE 144 V 361 E. 6.5; 136 I 229 E. 5.3).