Citation: 2C_56/2008 17.06.2008 E. A

X.________ war Mieter der auf der Liegenschaft A.________ errichteten Werkhalle sowie von Teilen des Umschwungs. Am 4. März 1996 verfügte der Vermieter, Y.________, letztwillig: "Falls bei meinem Tode das Mietverhältnis mit X.________, [...], betreffend Werkhalle auf meiner Liegenschaft noch andauern sollte, soll X.________ das Kaufrecht an meiner Liegenschaft A.________, Haus und Werkhalle [...] haben. X.________ hat das Recht, die Liegenschaft zu 30 % unter der ammannamtlichen Schatzung zu übernehmen. [...]". Am 11. Januar 2000 verstarb Y.________ mit letztem Wohnsitz in B.________, weshalb der Erbgang im Kanton Solothurn eröffnet wurde. Einzige (eingesetzte) Erbin war die Einwohnergemeinde B.________. Im Zeitpunkt des Todes von Y.________ bestand das Mietverhältnis noch, und am 4. Juli 2000 übte X.________ das Kaufrecht aus, beanstandete jedoch gleichzeitig die Höhe der amtlichen Schatzung. Am 14. November 2001 wurde das Inventar über den Nachlass von Y.________ abgeschlossen. Darin figurierten die Liegenschaft A.________ entsprechend der ammannamtlichen Schatzung mit einem Verkehrswert von Fr. 725'000.--, eine Darlehensforderung gegenüber X.________ von Fr. 5'000.-- sowie unter den Schulden eine - bestrittene - Forderung von X.________ für "Aufwendungen und Investitionen auf Liegenschaft A.________ im Betrag von Fr. 179'899.80". Aufgrund eines Gutachtens der BDO Visura einigten sich X.________ und die Einwohnergemeinde B.________ am 22./25. April 2002 u.a. auf einen Verkehrswert der Liegenschaft von Fr. 697'900.-- sowie auf den zu leistenden Kaufpreis von Fr. 485'000.--. Im Übrigen sahen damit die Parteien des Vergleichs alle weiteren Ansprüche "aus dem Kauf, aus der Miete und aus den weiteren Erbschaftsangelegenheiten" als erledigt an.