Citation: 6S.230/2006 30.08.2006 E. A

Das Obergericht des Kantons Zürich, I. Strafkammer, sprach X.________ am 24. November 1999 der Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz (Art. 19 Ziff. 1 Abs. 4 und 5 i.V.m. Ziff. 2 lit. c BetmG) schuldig und bestrafte ihn mit 17 Monaten Gefängnis, abzüglich 29 Tage Untersuchungshaft. Dem Verurteilten wurde im Wesentlichen Handel mit Haschisch im Umfang von rund 60 Kilogramm zur Last gelegt. Das Obergericht ordnete eine ambulante Massnahme im Sinne von Art. 44 Ziff. 1 Abs. 1 und Ziff. 6 i.V.m. Art. 43 Ziff. 2 Abs. 2 StGB an und schob den Vollzug der Freiheitsstrafe zu diesem Zweck auf. Mit Beschluss vom gleichen Tag erklärte es die mit Urteil des Bezirksgerichts Dielsdorf vom 19. Januar 1993 und mit Strafbefehl der Bezirksanwaltschaft Dielsdorf vom 28. Juni 1993 ausgefällten bedingt vollziehbaren Gefängnisstrafen von 2 Monaten (wegen Vernachlässigung von Unterstützungspflichten) respektive von 7 Tagen (wegen Fundunterschlagung) als vollziehbar. Der Vollzug auch dieser Gefängnisstrafen wurde jedoch zum Zweck der angeordneten ambulanten Massnahme aufgeschoben.