Citation: 5A_75/2023 E. A

A.a. A.A.________ (geb. 1967; Beschwerdeführerin) und B.A.________ (geb. 1971; Beschwerdegegner) heirateten am xx.xx. 2008. Aus der Ehe ging der im Februar 2008 geborene Sohn C.A.________ hervor. A.b. Mit Teilurteil vom 25. Oktober 2021 schied das Bezirksgericht Meilen die Ehe. Am 2. November 2021 einigten sich die Parteien über die Nebenfolgen der Scheidung und am 10./15. Dezember 2021 unterzeichneten sie die definitive Fassung der Scheidungsvereinbarung. Darin verpflichtete sich B.A.________ unter anderem namentlich im Zusammenhang mit der güterrechtlichen Auseinandersetzung zu einer Ausgleichszahlung in Höhe von Fr. 1'750'000.-- und dazu, bis spätestens 31. Januar 2022 einen Finanzierungsnachweis vorzulegen. Am 18. Februar 2022 legte B.A.________ eine Finanzierungszusage der Bank D.________ über Fr. 1'250'000.-- vor und erklärte, die Bank sei zu einer weitergehenden Finanzierung der Ausgleichszahlung nicht bereit, da sie die von ihm im Rahmen der güterrechtlichen Auseinandersetzung übernommene Liegenschaft in U.________ tiefer bewerte als die Parteien. Angesichts dieses Umstands erkläre er den Rücktritt von der Scheidungsvereinbarung bzw. erweise sich diese als unangemessen und könne nicht genehmigt werden. A.c. In der Verfügung vom 24. Februar 2022 nahm das Bezirksgericht Vormerk, dass die Ehe rechtskräftig geschieden worden sei, und mit Urteil desselben Datums stellte es den Sohn soweit hier interessierend unter die alleinige Sorge der Mutter und genehmigte die Scheidungsvereinbarung vom 10./15. Dezember 2021.