Citation: 5D_152/2021 E. 3

Der Beschwerdeführer erklärt seine Enttäuschung darüber, dass seinem Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege nicht stattgegeben worden sei. Er belegt jedoch nicht, dass er im vorliegenden Verfahren vor Kantonsgericht tatsächlich ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege gestellt hätte. Auch im angefochtenen Entscheid wird nichts Derartiges erwähnt. Vielmehr ergibt sich aus den Akten, dass das Kantonsgericht mit Verfügung vom 29. Juni 2021 festgehalten hat, die Beschwerde müsse als aussichtslos bezeichnet werden, weshalb es sich für den Beschwerdeführer erübrige, ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege zu stellen. Das Kantonsgericht hat ihm in der Folge Frist angesetzt, um mitzuteilen, ob er an der Beschwerde festhalte bzw. diese zurückziehe, wobei es ihm in Aussicht gestellt hat, im Fall des Rückzugs auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten. Für den Fall, dass er an der Beschwerde festhalte, hat es von ihm einen Kostenvorschuss von Fr. 225.-- einverlangt. Der Beschwerdeführer könnte sich zwar vor Bundesgericht noch gegen diese Verfügung und die in der Folge ergangene Nachfristansetzung wehren (Art. 117 i.V.m. Art. 93 Abs. 3 BGG). Er legt aber nicht dar, inwiefern diese Verfügungen gegen verfassungsmässige Rechte verstossen sollten oder inwiefern die kantonsgerichtliche Beurteilung, seine kantonale Beschwerde sei aussichtslos, unzutreffend sein soll. Der Beschwerdeführer bezeichnet seine Eingabe an das Bundesgericht nicht nur als Beschwerde, sondern auch als Kostenerlassgesuch. Ein Gesuch um Erlass der ihm vom Kantonsgericht auferlegten Kosten (Fr. 150.--) kann nicht beim Bundesgericht eingereicht werden, sondern ist an das Kantonsgericht zu richten. Die Beschwerde ist damit offensichtlich unzulässig bzw. sie enthält offensichtlich keine hinreichende Begründung. Auf sie ist im vereinfachten Verfahren durch das präsidierende Mitglied der Abteilung nicht einzutreten (Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG).