Citation: 7B_564/2023 E. A

Die Staatsanwaltschaft des Kantons Zug führte ein Strafverfahren gegen A.________ wegen (teilweise versuchter) sexueller Handlungen mit Kindern und mehrfacher Pornografie. Er wurde am 11. Mai 2022 festgenommen und befindet sich seither in Haft. Mit Eingabe vom 5. Januar 2023 ersuchte A.________ unter anderem um unverzügliche Vernichtung der in der Strafuntersuchung angeblich vorgenommenen Randdatenerhebungen und die Entfernung der Folgebeweise aus den Strafakten. Nachdem er die Staatsanwaltschaft erfolglos darum gebeten hatte, eine anfechtbare Verfügung zu erlassen, wandte er sich an die I. Beschwerdeabteilung des Obergerichts des Kantons Zug, die seine Rechtsverweigerungsbeschwerde mit Beschluss vom 15. Mai 2023 abwies. Dagegen erhob A.________ Beschwerde an das Bundesgericht. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde hob das Bundesgericht mit Urteil 7B_149/2023 vom 13. Juli 2023 den angefochtenen Beschluss auf und wies die Sache zu neuer Beurteilung im Sinne der Erwägungen an die I. Beschwerdeabteilung zurück. Das Bundesgericht begründete dies damit, dass die Staatsanwaltschaft den Antrag vom 5. Januar 2023 auf Vernichtung von angeblich unzulässigen Randdatenerhebungen und Folgebeweisen nicht geprüft habe, obschon die beschuldigte Person in Ausnahmefällen grundsätzlich dazu berechtigt sei, die Frage der Verwertbarkeit von Beweismitteln bereits im Vorverfahren aufzuwerfen. Das Bundesgericht hielt fest, dass die Staatsanwaltschaft hätte prüfen müssen, ob die entsprechenden Voraussetzungen erfüllt waren.