Citation: 2C_705/2007 13.12.2007 E. 2

Die Eingabe, welche als Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten zu behandeln ist (vgl. Art. 82 ff. BGG), erweist sich - soweit der Beschwerdeführer sich darin überhaupt sachbezogen mit dem angefochtenen Entscheid auseinandersetzt (Art. 42 Abs. 2 BGG) - als offensichtlich unbegründet und kann ohne Weiterungen im vereinfachten Verfahren nach Art. 109 BGG erledigt werden: 2.1 Der Beschwerdeführer ist im Asylverfahren rechtskräftig aus der Schweiz weggewiesen worden und hätte das Land seit Ende Januar 2006 verlassen müssen, was er nicht getan hat. Entgegen seinen Behauptungen dürfte er nicht aus Liberia, sondern aus Nigeria stammen; von der entsprechenden Delegation konnte er am 14. September 2007 wegen seines renitenten Verhaltens (noch) nicht anerkannt werden. Es ist nun geplant, ihn im Frühjahr 2008 einer weiteren nigerianischen Expertenkommission vorzuführen. Der Beschwerdeführer, der hier wiederholt als Kleindealer festgenommen wurde, erfüllt den Haftgrund der "Untertauchensgefahr" (Art. 13b Abs. 1 lit. c ANAG [SR 142.20]; BGE 130 II 56 E. 3.1 S. 58 f.). Da auch alle übrigen Haftvoraussetzungen erfüllt sind - insbesondere nicht gesagt werden kann, dass sich seine Ausschaffung nicht in absehbarer Zeit organisieren liesse bzw. die Behörden sich nicht weiterhin mit dem nötigen Nachdruck hierum bemühen werden -, verletzt die angefochtene Haftverlängerung kein Bundesrecht. 2.2 Der Umstand allein, dass sich der Vollzug einer Wegweisung schwierig gestaltet, macht die Ausschaffung nicht bereits undurchführbar (Art. 13c Abs. 5 lit. a ANAG; BGE 130 II 56 E. 4.1.2 und 4.1.3 mit Hinweisen). Gerade wegen solcher Schwierigkeiten hat der Gesetzgeber die Haftdauer erhöht und die Möglichkeit der Haftverlängerung - inzwischen bis zu maximal achtzehn Monaten - geschaffen (BGE 133 II 1 E. 4.3.1). Der Beschwerdeführer kann seine administrative Festhaltung jederzeit verkürzen, indem er seine richtige Identität bzw. Herkunft offen legt und mit den Behörden für die Beschaffung seiner Reisepapiere kooperiert. Soweit er geltend macht, bereit zu sein, freiwillig nach Deutschland zu reisen, ist nicht ersichtlich, wie er dies ohne gültige Reisepapiere rechtmässig tun könnte; grundsätzlich ist einzig sein Heimatstaat verpflichtet, ihn zurückzunehmen (vgl. BGE 133 II 97 E. 4.2.2).