Citation: U 64/04 08.10.2004 E. A

F.________, geboren 1950, war von 1976 bis 1995 als Schaler bei der Firma P.________ AG angestellt und danach arbeitslos. Im Oktober 1994 stellte er wegen Rückenbeschwerden bei der Invalidenversicherung ein Rentengesuch, welches die IV-Stelle Basel-Stadt mit Verfügung vom 22. Juni 1995 und Einspracheentscheid vom 20. Oktober 1995 rechtskräftig abwies, weil F.________ in einer rückenschonenden Tätigkeit ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen erzielen könne. Ab 12. Mai 1998 war F.________ als Schaler bei der Firma I.________ AG tätig und in dieser Eigenschaft bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 4. November 1998 trat der Versicherte beim Deckenschalen auf eine lose Schaltafel und stürzte auf den rund 2,5 m darunter liegenden Betonboden. Dabei erlitt er eine Humerusschaft-Fraktur rechts, welche am 5. November 1998 osteosynthetisch mit Verriegelungsnagel versorgt wurde, und eine Fraktur des unteren Schambeinastes (Berichte des Spitals R.________ vom 5. und 25. November 1998). Die SUVA anerkannte den Unfall vom 4. November 1998 und erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung und Taggeld). Nach zunächst ruhigem Verlauf mit rezidivierenden Rückenschmerzen exazerbierten im Januar 1999 Arm- und Schulterbeschwerden. Es folgten weitere medizinische Abklärungen (Berichte des Kreisarztes vom 19. Juli 1999 und 7. Oktober 1999) und vom 17. November bis 15. Dezember 1999 ein Aufenthalt zur Standortbestimmung und Rehabilitation in der Klinik B.________ (Bericht vom 24. Dezember 1999). Nach erfolgter Metallentfernung und Schultermobilisation am 7. April 2000 (Berichte des Spitals R.________ vom 7. und 10. April sowie 11. Juni 2000) stellte die SUVA gestützt auf den Bericht über die kreisärztliche Abschlussuntersuchung vom 28. August 2000, wonach der Versicherte ganztags leichte wechselbelastete Arbeiten ohne Rückenmonotonie besorgen könne, ihre Leistungen per 15. September 2000 ein (Verfügung vom 30. August 2000). Daran hielt sie auf Einsprache des Versicherten hin fest (Einspracheentscheid vom 28. September 2000).