Citation: 4A_236/2023 E. 3.3.2

3.3.2. Die Vorinstanz bezog sich auf diese Ausführungen und erwog, der Beschwerdegegner habe nachvollziehbar begründet, weshalb sich seine Forderung aufgrund der ihm zur Verfügung stehenden Unterlagen zwischen EUR 184'124.-- und EUR 531'468.-- bewegen müsse, aber aufgrund der widersprüchlichen Angaben der Beschwerdeführerin und der grösstenteils vorenthaltenen Belege eine genauere Bezifferung nicht möglich sei. Angesichts der Schilderungen in der Klageschrift sei davon auszugehen, dass erst das Beweisverfahren die Grundlage für die Bezifferung der Forderung innerhalb der Spannbreite von EUR 184'124.-- und EUR 531'468.-- abgebe. Das in der Klageschrift (unbeziffert) gestellte Klagebegehren sei folglich zulässig.