Citation: 2C_476/2023 E. 3.5

3.5. Ferner macht die Beschwerdeführerin geltend, die Vorinstanz übergehe in ihren Erwägungen zur Kausalität der Verhaltensstörungen die Erkenntnisse des von ihr eingereichten tierärztlichen Berichts vom 5. Dezember 2021, aus dem deutlich hervorgehe, dass der Tierarzt das Pferd vor der Beschlagnahme gut habe behandeln können und es damals entsprechend noch nicht an den Verhaltensauffälligkeiten gelitten habe. Die Beschwerdeführerin vermag mit diesem Vorbringen keine willkürliche Beweiswürdigung aufzuzeigen. Der tierärztliche Bericht, der sich auf Erkenntnisse von Behandlungen des Pferdes vor der Beschlagnahme des Pferdes im November 2020 und März 2021 stützt, erwähnt zwar, dass die damals geplanten tiermedizinischen Behandlungen durchgeführt werden konnten. Gemäss dem Bericht war das Pferd jedoch bereits damals sensibel und reagierte in Stresssituationen mit Flucht oder gestresstem Verhalten. Vor diesem Hintergrund und angesichts der Tatsache, dass es sich um ein Parteigutachten der Beschwerdeführerin handelt, ist unter Willkürgesichtspunkten nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz davon ausging, der tierärztliche Bericht könne an der Beurteilung der Kausalität der Verhaltensstörung nichts ändern (vgl. angefochtener Entscheid E. 4.2). Ebenfalls keine Willkür belegt das Vorbringen der Beschwerdeführerin, das Pferd habe bis am 15. Juni 2021 noch nicht an den beschriebenen Verhaltensauffälligkeiten leiden können, da es damals erfolgreich habe abtransportiert werden können.