Citation: 4D_64/2007 13.02.2008 E. 1

1.1 Beim angefochtenen Entscheid handelt es sich um eine vorsorgliche Massnahme gemäss § 302 Abs. 1 ZPO/AG zum Schutz des Besitzes gegen Störungen und Entzug durch verbotene Eigenmacht. Solche Besitzesschutzmassnahmen, die losgelöst von einem Hauptverfahren getroffen werden, gelten als Endentscheide (Art. 90 BGG), die eine Streitigkeit vermögensrechtlicher Natur abschliessen (nicht publ. E. 1 von BGE 133 III 638, mit Hinweisen), weshalb der Streitwert mindestens Fr. 30'000.-- betragen muss (Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG). Das Obergericht ging von einem Streitwert vor letzter kantonaler Instanz von weniger als Fr. 30'000.-- aus. Die Beschwerde in Zivilsachen steht folglich nicht zur Verfügung. 1.2 Wenn keine Beschwerde nach den Artikeln 72-89 zulässig ist, steht die subsidiäre Verfassungsbeschwerde zur Verfügung (Art. 113 BGG). Beim angefochtenen Urteil handelt es sich um einen Endentscheid (Art. 117 i.V.m. Art. 90 BGG) einer letzten kantonalen Instanz (Art. 113 BGG). Die Beschwerdeführer sind als Beteiligte am vorinstanzlichen Verfahren, die ein rechtlich geschütztes Interesse an der Aufhebung bzw. Änderung des angefochtenen Urteils haben, zur Beschwerde legitimiert (Art. 115 BGG) und machen die Verletzung verfassungsmässiger Rechte geltend (Art. 116 BGG). Die Verfassungsbeschwerde steht demnach im konkreten Fall zur Verfügung. Das Bundesgericht prüft die Verletzung von Grundrechten jedoch nicht von Amtes wegen, sondern nur, soweit eine solche gerügt und begründet wird (Art. 117 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG). Die Begründungspflicht lehnt sich bei der Verfassungsbeschwerde an die für die staatsrechtliche Beschwerde geltenden Anforderungen an (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG). Demnach muss der Beschwerdeführer angeben, welches verfassungsmässige Recht verletzt wurde, und substantiiert darlegen, worin die Verletzung besteht. Wenn der Beschwerdeführer eine Verletzung des Willkürverbotes geltend macht, muss er anhand des angefochtenen Entscheides im Einzelnen darlegen, inwiefern dieser im Ergebnis an einem qualifizierten Mangel leidet (BGE 130 I 258 E. 1.3). Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 118 Abs. 1 BGG). Es kann davon nur abweichen, wenn die Sachverhaltsfeststellungen unter Verletzung eines verfassungsmässigen Rechts zustande kamen (Art. 118 Abs. 2 und Art. 116 BGG), was der Beschwerdeführer ebenfalls präzise geltend machen muss (Art. 117 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG).