Citation: 6B_1041/2021 E. 3.3.2

3.3.2. Die Rügen des Beschwerdeführers erweisen sich als unbegründet, soweit überhaupt darauf einzugehen ist. Es steht fest und ist unbestritten, dass er mehrfach vorbestraft ist. Wie die Vorinstanz zu Recht ausführt, hat er sich weder von den bisherigen Sanktionen noch durch den Umstand, dass er verheiratet ist und Kinder hat, von weiterer Delinquenz abhalten lassen. Vielmehr hat er gar während des laufenden Strafverfahrens wiederholt delinquiert. So wurde er mit Strafbefehl vom 7. Oktober 2020 wegen mehrfacher Drohung, mehrfacher Beschimpfung und mehrfachen Fahrens ohne Berechtigung, begangen im Zeitraum von April bis Juni 2020, verurteilt. Wie die Vorinstanz festhält, hat der Beschwerdeführer mit seinem fortdauernden deliktischen Verhalten eine erhebliche Unbelehrbarkeit und Gleichgültigkeit gegenüber der geltenden Rechtsordnung gezeigt. Sie verletzt insgesamt kein Bundesrecht, wenn sie unter weiterer Berücksichtigung des durchaus erheblichen Verschuldens und der anhaltenden Delinquenz des Beschwerdeführers einen zumindest teilweisen Strafvollzug als notwendig erachtet, um ihn von weiterer Straffälligkeit abzuhalten. Dass es sich bei den während der laufenden Strafuntersuchung begangenen Delikten nach Auffassung des Beschwerdeführers jeweils um "verhältnismässig wenig schwerwiegende" gehandelt haben soll, und jene Delikte, bei welchen er "grössere kriminelle Energie oder gar gefährliches Verhalten" an den Tag gelegt habe, Jahre zurückliegen würden, lässt die vorinstanzlichen Ausführungen nicht als bundesrechtswidrig erscheinen. Massgebend ist, dass er wiederholt während des Strafverfahrens delinquiert hat. Weiter mag zwar zutreffen, dass der teilweise Vollzug der Freiheitsstrafe die Bemühungen des Beschwerdeführers im Zusammenhang mit der geltend gemachten, jedoch nicht weiter substanziierten selbstständigen Erwerbstätigkeit beeinträchtigen kann. Dies gilt aber für jeden erwerbstätigen Delinquenten gleichermassen und liegt in der Natur einer zu vollziehenden Freiheitsstrafe. Soweit er schliesslich vorbringt, eine unbedingte Freiheitsstrafe sei in spezialpräventiver Hinsicht kontraproduktiv und es sei davon auszugehen, er würde sich von einer bedingten Freiheitsstrafe beeindrucken lassen, beschränkt er sich auf eine rein appellatorische Kritik, welche nicht zu hören ist. Gleiches gilt für die - nicht über die Vorbringen zur Vollzugsform der Freiheitsstrafe hinaus begründete - Rüge, auch die Geldstrafe sei bedingt auszusprechen.