Citation: 5A_116/2019 E. 3

Angesichts der konkreten Umstände werden keine Gerichtskosten erhoben (Art. 66 Abs. 1 BGG). Damit ist das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege diesbezüglich gegenstandslos. Indes ist es in Bezug auf die unentgeltliche Rechtspflege gutzuheissen (Art. 64 Abs. 2 BGG). Vor dem Hintergrund der Länge der von den kantonalen Instanzen angesetzten Fristen im Bereich der fürsorgerischen Unterbringung kann nicht gesagt werden, dass die Beschwerde von Anfang an geradezu als aussichtslos anzusehen gewesen wäre, wobei festzuhalten ist, dass der Rechtsvertreter die ihm gesetzten Fristen vor beiden Instanzen jeweils voll ausschöpfte, was nicht unabdingbar gewesen wäre, wenn er im wohlverstandenen Interesse seiner Mandantin hätte handeln wollen. Der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin ist zufolge unentgeltlicher Verbeiständung aus der Bundesgerichtskasse zu entschädigen, wobei bei der Festsetzung der Entschädigung der Kürze der Eingabe Rechnung zu tragen ist.