Citation: 5A_799/2019 E. 5.3.1

5.3.1. Der Beschwerdeführer beklagt sich darüber, dass das Obergericht ausserhalb der Testamentsurkunde liegende Elemente - so genannte Externa - zur Auslegung des Testaments heranziehe, obwohl es nirgends feststelle, dass der Wortlaut des Satzes "Frau E.________ erbt nichts" unklar sei. Er verweist auf die Rechtsprechung, wonach der Richter Externa nur insoweit zur Auslegung heranziehen darf, als sie ihm erlauben, eine im Text enthaltene Angabe zu klären oder zu erhärten und den Willen zu erhellen, der in der gesetzlich vorgeschriebenen Form zum Ausdruck kommt (BGE 131 III 601 E. 3.1 S. 604 mit Hinweisen).