Citation: 6B_1222/2016 E. 6.2.2

6.2.2. Der Beschwerdeführer führt aus, die Vorinstanz verkenne, dass er während des Leistungsbezugs bei der E.________ AG angestellt und deshalb verpflichtet gewesen sei, zu arbeiten, so lange und soweit Arbeit vorhanden gewesen sei. Die Projekte hätten sich verzögert, weshalb es wohl korrekter gewesen wäre, Kurzarbeitsentschädigung statt Arbeitslosengelder zu verlangen. Dieses administrative Wissen habe ihm aber gefehlt. Es könne ihm auch nicht zum Vorwurf gemacht werden, dass er in dieser Zeit versucht habe, über andere Tätigkeiten Geld zu verdienen, und dies als Zwischenverdienst gemeldet habe. Mit dem Leistungsbezug von Januar bis Dezember 2013 liege auch keine lange Delinquenzdauer vor. Zudem habe er nicht arglistig getäuscht. Die Arbeitslosenkasse wäre gehalten gewesen, Bilanz und Erfolgsrechnungen einzufordern. Es sei auch zu vermerken, dass die Arbeitslosenkasse weder als Privat- noch als Strafklägerin aufgetreten sei. Es habe ein Freispruch zu erfolgen.