Citation: 6B_707/2024 E. 2.4.1

2.4.1. Er behauptet, die EUR 85'743.20 seien mit seinem Willen an die D.________ AG überwiesen worden, womit eine Verurteilung wegen unrechtmässiger Verwendung von Vermögenswerten nach Art. 141bis StGB ausscheide. Die Vorinstanz habe richtigerweise zu seinen Gunsten festgestellt, dass er erst nach der Fälschung des SEPA-Überweisungsformulars über den anstehenden Zahlungseingang informiert worden sei. Allerdings habe die D.________ AG über den Vermittler G.________ mit der Beschwerdegegnerin 2 in Kontakt gestanden. Folglich "wollte die D.________ AG mit dem Beschwerdeführer, dass das Geld auf das Konto der D.________ AG in Zürich überwiesen wird". Dass der Beschwerdeführer bei der Fälschung des SEPA-Überweisungsformulars nicht mitgewirkt habe, bedeute nicht, dass er die Überweisung nicht gewollt habe. Zwar könne ihm nicht nachgewiesen werden, dass er an der Fälschung beteiligt gewesen sei, doch sei klar, dass er von G.________ und H.________ über das anstehende Geschäft informiert gewesen sei und auch gewollt habe, dass eine Zahlung der Beschwerdegegnerin 2 eingehe. Weiter behauptet der Beschwerdeführer, er habe stets Hand geboten zur Rückzahlung der EUR 85'743.20. Er habe nie den Willen bekundet, den Rückforderungsanspruch zu vereiteln. Er habe nur eine Doppelzahlung verhindern wollen. Zudem sei er im ganzen Strafverfahren nicht gefragt worden, ob er die EUR 85'743.20 zurückzahlen könne. Mit solchen und ähnlichen Ausführungen zeigt der Beschwerdeführer keine Willkür in der vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellung auf. Dass nicht auszuschliessen ist, dass der Beschwerdeführer über die Überweisung der EUR 85'743.20 (für ihn überraschend) informiert wurde, schliesst die Anwendung von Art. 141bis StGB nicht aus, solange die Überweisung davon unabhängig ohne sein Zutun erfolgt ist. Der Beschwerdeführer behauptet vor Bundesgericht selbst nicht, dass er zur Gutschrift des Betrages von EUR 85'743.20 auf dem Konto der D.________ AG beigetragen hat. Zudem begründet die Vorinstanz entgegen der Verteidigung schlüssig, weshalb eine Konfrontation mit H.________ habe unterbleiben können. Sie hält fest, dessen Aussagen würden nicht zu Lasten des Beschwerdeführers berücksichtigt. Die Vorinstanz verweist auf die Anklageschrift der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth, welche die Verteidigung in das Verfahren eingebracht habe. Daraus ergäben sich der Anklagevorwurf, die wesentlichen Beweismittel und insbesondere die Aussagen von H.________. Dieser sei nicht geständig und behaupte ebenfalls, er habe angenommen, dass die EUR 85'743.20 im Rahmen eines Immobiliengeschäfts bezahlt worden seien.