Citation: 4A_50/2024 E. 3.3.3

3.3.3. Auch was der Beschwerdeführer sonst gegen den angefochtenen Entscheid vorbringt, begründet weder eine Verletzung von Bundesrecht noch des Willkürverbots. Zunächst bejahte die Vorinstanz angesichts des unbestrittenen Organisationsmangels aufgrund der Pattsituation im Aktionariat der Beschwerdegegnerin 2 ein Rechtsschutzinteresse der Beschwerdegegnerin 1 als Aktionärin zu Recht. Dieser kann auch kein Rechtsmissbrauch dahingehend vorgeworfen werden, dass sie unter den gegebenen Umständen die Vorinstanz angerufen hat. Es ist unbestritten, dass im Jahr 2023 keine Wiederwahl des Verwaltungsrats der Beschwerdegegnerin 2 erfolgte und diese bei Einreichung des Gesuchs zur Behebung des Organisationsmangels durch die Beschwerdegegnerin 1 am 1. Juli 2023 "führungslos" war. Zudem war die Beschwerdegegnerin 2 in diesem Zusammenhang in vier weitere Verfahren vor der Vorinstanz involviert. Der Beschwerdeführer legt nicht hinreichend dar, dass die Beschwerdegegnerin 1 im Vorfeld der Gesuchseinreichung ihre gesellschaftsrechtlichen Verpflichtungen in einer Weise verletzt, namentlich die Einberufung einer Generalversammlung ungebührlich hinausgezögert hätte, die ihr Verhalten als rechtsmissbräuchlich ausweisen würde. Die Vorinstanz ist nach dem Gesagten zu Recht auf das Gesuch der Beschwerdegegnerin 1 eingetreten, wobei eine Verletzung des rechtlichen Gehörs des Beschwerdeführers nicht dargetan ist. Ebenso wenig verletzt die vorinstanzliche Lösung zur Behebung des Organisationsmangels mit Blick auf das sachrichterliche Ermessen Bundesrecht. Es kann auf das in den vorstehenden Erwägungen Gesagte verwiesen werden. Dies gilt gleichermassen, soweit der Beschwerdeführer neuerlich Willkür geltend macht, etwa, indem die Vorinstanz zu Unrecht angenommen habe, die Aktionärsdarlehen seien nicht belegt oder dadurch, dass sie die Aktionärsdarlehen bei der Lösung des Organisationsmangels ausser Acht liess. Nicht gefolgt werden kann dem Beschwerdeführer schliesslich, wenn er vorbringt, das Angebot der Beschwerdegegnerin 1 zum Kauf seiner Aktien sei ungültig, weil es seinerseits Bedingungen enthalten habe. Die Vorinstanz hat dies überzeugend verworfen (oben E. 3.2.2) und der Beschwerdeführer zeigt nicht auf, dass diese Auffassung Bundesrecht verletzte.