Citation: 6B_694/2023 E. 3.3.1

3.3.1. Die Vorinstanz stellt fest, der Beschwerdeführer sei 1974 im Kosovo geboren und dort aufgewachsen. Seine Muttersprachen seien Albanisch und Serbisch. Er spreche nur gebrochen Deutsch. Im Kosovo habe er die obligatorische Schule besucht, aber keine Berufsausbildung absolviert. Nach der Schulzeit habe er bei einem Onkel in Bosnien in einer Bäckerei und Konditorei sowie an einem Grillstand gearbeitet. In die Schweiz sei er 1996 wegen der Heirat mit seiner Ex-Frau gekommen. Er sei wieder verheiratet und lebe mit seiner heutigen Ehefrau und zwei seiner vier Kinder zusammen. Seine Ehefrau arbeite in der Gebäudereinigung und verdiene brutto Fr. 2'700.-- bis Fr. 2'900.-- im Monat. Die Tochter absolviere eine KV-Lehre, die sie voraussichtlich im Sommer abschliessen werde. Der Sohn sei am 3. Januar 2007 geboren und noch minderjährig. Er habe eine Lehre im Bereich Detailhandel und Logistik begonnen. Mit den beiden älteren Kindern habe der Beschwerdeführer nur unregelmässigen Kontakt. Er arbeite als selbständiger Gipser und Fassadenbauer, obwohl er nie eine Berufsausbildung in diesem Bereich absolviert habe. Mit dieser Tätigkeit verdiene er Fr. 6'500.-- bis Fr. 8'000.-- im Monat. Hobbys habe er keine. Er habe in der Schweiz zu einer Person eine engere Freundschaft. Er leide an Diabetes und Bluthochdruck und nehme deshalb regelmässig Medikamente. Er habe eine Niederlassungsbewilligung C. Seine Ehefrau und seine zwei jüngeren Kinder seien kroatische Staatsbürger und hätten ebenfalls eine Niederlassungsbewilligung C.