Citation: 1C_578/2019 E. 6.3

6.3. Dagegen kommt die Vorinstanz zum Schluss, dass mit Blick auf den fundamentalen raumplanerischen Grundsatz der Trennung von Bau- und Nichtbaugebiet am Rückbau einer Baute oder Anlage in der Landwirtschaftszone, die ohne Baubewilligung errichtet wurde und auch im nachträglichen Baubewilligungsverfahren nicht bewilligt werden kann, grundsätzlich ein erhebliches öffentliches Interesse bestehe. Die Beschwerdeführer könnten sich weiter nicht auf guten Glauben berufen, weil sie hätten erkennen müssen, dass es sich bei der umstrittenen Barriere um ein baubewilligungspflichtiges Vorhaben handelt. Schliesslich erweise sich der angeordnete vollständige Rückbau der Barriere auch als verhältnismässig: Die Anordnung sei offensichtlich geeignet und auch erforderlich, um den rechtmässigen Zustand wiederherzustellen. Mildere Massnahmen seien nicht erkennbar und würden von den Beschwerdeführern nicht vorgebracht. Angesichts des erheblichen öffentlichen Interesses am Rückbau, und weil es nicht nur um eine geringfügige Abweichung vom Gesetz gehe und sich die Beschwerdeführer nicht auf guten Glauben berufen könnten, stehe der Rückbau auch in einem vernünftigen Verhältnis zum Ziel, den rechtswidrigen Zustand zu beenden. Da davon auszugehen sei, dass der beschwerdeführende Landwirt den Maschinenweg nach einem Rückbau der Barriere ohne erhebliche Beeinträchtigungen bestimmungsgemäss werde nutzen können, könne auch nicht gesagt werden, dieser treffe die Beschwerdeführer in untragbarer Weise.