Citation: 6B_1115/2023 E. 3.4

3.4. Der Beschwerdeführer wandte sich mit seiner ersten bundesgerichtlichen Beschwerde unter anderem gegen die von der Vorinstanz mit Urteil vom 16. Januar 2019 angeordnete Einziehung und Verwertung verschiedener Gegenstände. Er bemängelte eine unzureichende Auseinandersetzung mit den Einziehungsvoraussetzungen gemäss Art. 69 StGB und seinen diesbezüglichen, berufungsweise vorgetragenen Vorbringen. Im Rahmen dieser Kritik zitierte er ausdrücklich seine in der Berufungserklärung vorgebrachte Argumentation, mit der er sein dortiges Begehren um Entschädigung für das vernichtete "Omega-Garden-Rad" und Anrechnung derselben an die Verfahrenskosten begründete (vgl. Beschwerde im Verfahren 6B_224/2020 Rz. 85 S. 40). Der Beschwerdeführer beanstandete darüber hinaus in seiner damaligen Beschwerde an das Bundesgericht die Kostenfestsetzung bzw. -verlegung der Vorinstanz und monierte unter anderem, diese habe sich auch insoweit mit seinen Vorbringen nicht befasst (vgl. Beschwerde im Verfahren 6B_224/2020 Rz. 46 ff. S. 27 ff.). Wie eingangs erwähnt, hiess das Bundesgericht die damalige Beschwerde des Beschwerdeführers in den besagten Punkten wegen unzureichender Begründung des angefochtenen Urteils gut und wies die Sache in Anwendung von Art. 112 Abs. 1 lit. b i.V.m Abs. 3 BGG an die Vorinstanz zur Verbesserung zurück. Dabei hielt es explizit fest, dass es im angefochtenen Urteil an einer (rechtsgenügenden) Auseinandersetzung mit den Voraussetzungen von Art. 69 StGB fehle und die vom Beschwerdeführer in seiner Berufungsbegründung vertretenen Standpunkte zur Kostenauflage vollständig unerwähnt geblieben seien (vgl. Urteil 6B_193/2020 und 224/2020 vom 19. August 2020 E. 3, 4 und 6 sowie Sachverhalt lit. B. oben). Die Schadenersatz- und Anrechnungsfrage betreffend das vernichtete "Omega-Garden-Rad" bildet bei dieser Sachlage Teil der vom Beschwerdeführer mit seiner ersten Bundesgerichtsbeschwerde zum Verfahrensgegenstand gemachten Einziehungs- und Kostenthematik. Sie war von der Vorinstanz im Rückweisungsverfahren, in dem es um diese Punkte ging, folglich zu beurteilen. Dass der Beschwerdeführer die einschlägige Dispositiv-Ziffer des ersten vorinstanzlichen Urteils in den Anträgen seiner dagegen erhobenen (ersten) Bundesgerichtsbeschwerde nicht explizit erwähnt bzw. das fragliche Begehren dort nicht wiederholt hat, ändert hieran nichts. Die Bindungswirkung des Bundesgerichtsurteils vom 19. August 2020 steht der Behandlung des Begehrens betreffend das "Omega-Garden-Rad" mithin nicht entgegen, sondern gebietet diese. Indem die Vorinstanz das Begehren ungeprüft liess, nahm sie die ihr zukommende umfassenden Kognition als Rechtsmittelbehörde, auf die sie bereits im ergangenen Bundesgerichtsurteil in E. 3.5 hingewiesen wurde, nicht wahr und verletzt sie abermals ihre Begründungspflicht im Sinne von Art. 112 Abs. 1 lit. b BGG sowie das rechtliche Gehör des Beschwerdeführers. Es ist nicht am Bundesgericht, anstelle der Vorinstanz über dieses Begehren zu entscheiden, zumal es auch insofern an den nötigen Sachverhaltsfeststellungen mangelt. Die Rüge des Beschwerdeführers ist begründet.