Citation: 6B_1183/2020 E. 4.6.3

4.6.3. Mit dem Beschwerdeführer ist festzustellen, dass die erste Instanz das ihm für die Kostenschätzungen zustehende Honorar auf Fr. 8'463.-- festlegte; die Vorinstanz hingegen erwägt, er habe diese Schätzungen während seiner entlöhnten Arbeitszeit vorgenommen, weshalb ihm kein zusätzliches Honorar zustehe. In Berücksichtigung des Verschlechterungsgebots setzt sie die Ersatzforderung - wie die erste Instanz - schliesslich auf Fr. 180'000.-- fest. Die Erwägungen der Vorinstanz, weshalb sie davon ausgeht, der Beschwerdeführer habe die fraglichen Kostenschätzungen während seiner Arbeit im Spital vorgenommen, sind nicht zu beanstanden. Ihr ist beizupflichten, dass insbesondere der Umstand, dass dieser die Kostenschätzungen auf dem Papier seines jeweiligen Arbeitgebers anfertigte, dafür spricht, dass er sie im Rahmen seiner bereits entlöhnten Arbeit erledigte. Auch der Hinweis auf sein Arbeitspensum von ca. 120 % untermauert diese Feststellung. Insgesamt begründet die Vorinstanz plausibel, weshalb sie die Angaben des Beschwerdeführers, er habe die Kostenschätzungen in seiner Freizeit erledigt, im Ergebnis als unglaubhaft qualifiziert. Was dieser dagegen vorbringt, vermag keine Willkür zu begründen (E. 1.3.2). Folglich durfte die Vorinstanz ohne den Anspruch des Beschwerdeführers auf rechtliches Gehör und ohne den Untersuchungsgrundsatz zu verletzen, in zulässiger antizipierter Beweiswürdigung auf die Abnahme allfälliger weiterer Beweise verzichten.