Citation: 1C_429/2008 17.04.2009 E. 2

2.1 Der Beschwerdeführer beanstandet, das Verwaltungsgericht habe nicht alle seine Rügen geprüft und dadurch das Rechtsverweigerungsverbot (recte: den Anspruch auf rechtliches Gehör) verletzt. Er habe geltend gemacht, dass vorliegend nicht Art. 5 Abs. 4 der Gehaltsverordnung des Kantons Bern, sondern dessen Abs. 3 zur Anwendung gelange. Das Verwaltungsgericht habe sich mit diesem Vorbringen nicht auseinandergesetzt. 2.2 Der Anspruch auf rechtliches Gehör nach Art. 29 Abs. 2 BV verlangt, dass die Behörde die Vorbringen des vom Entscheid in seiner Rechtsstellung Betroffenen tatsächlich hört, prüft und in der Entscheidfindung berücksichtigt. Daraus folgt auch die Verpflichtung der Behörde, ihren Entscheid zu begründen. Sie kann sich dabei aber auf die für den Entscheid wesentlichen Punkte beschränken (BGE 134 I 83 E. 4.1 S. 88 mit Hinweisen). 2.3 Aus dem angefochtenen Entscheid ergibt sich, dass das Vewaltungsgericht sich mit der Frage befasste, inwieweit Art. 5 Abs. 3 oder Art. 5 Abs. 4 der damals massgeblichen Gehaltsverordnung zur Anwendung gelangt. Auch ist das angefochtene Urteil ausreichend begründet, so dass es der Beschwerdeführer sachgerecht anfechten kann. Von einer Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör, weil die Rügen des Beschwerdeführers nicht geprüft worden wären oder das Urteil unzureichend begründet wäre, kann daher nicht die Rede sein. Im Übrigen wäre mit dem Vorbringen, das Verwaltungsgericht habe unzulässigerweise Art. 5 Abs. 4 statt Art. 5 Abs. 3 der Gehaltsverordnung angewendet, eine Rechtsverweigerung nicht zu begründen.