Citation: 5A_168/2023 E. 5.1

5.1. Das Obergericht sah von einem Zuschlag für auswärtige Verpflegung ab mit der Begründung, diesbezüglich liege keine Substanziierung vor und es sei auch nicht ersichtlich, inwiefern der Beschwerdeführer hierauf angewiesen sei. Dieser bringt vor, dass er die Kosten rechtskonform behauptet habe und es ihm angesichts der Distanz zwischen Wohn- und Arbeitsort unmöglich sei, nach Hause zurückzukehren. Es entspreche der allgemeinen Lebenserfahrung, dass solche Auslagen anfallen würden und praxisgemäss sei ihm ein Betrag von Fr. 200.-- pro Monat anzurechnen. Das Obergericht hat sich bei der Berechnung des Existenziminimums auf die einschlägigen Richtlinien der Konferenz der Betreibungs- und knkursbeamten für die Berechnung des betreibungsrechtlichen Existenzminimums gestützt. Diese sind dadurch gekennzeichnet, dass zum einen unabhängig von den individuellen Kosten ein pauschaler Grundbetrag (Richtlinien Ziff. I) für die allgemeinen Grundkosten wie Nahrung, Kleidung, Gesundheitspflege u.ä.m. gewährt wird und zum anderen für konkrete Auslagen zusätzlich einzelne Zuschläge (Richtlinien Ziff. II), welche vom Vorliegen der entsprechenden Tatsachen abhängig, aber teilweise als solche auch wieder pauschaliert sind (z.B. bei auswärtiger Verpflegung Fr. 9.-- bis Fr. 11.-- pro Hauptmahlzeit). Ob die Voraussetzungen gegeben sind, dass Zuschläge gewährt werden können, betrifft die Beweiswürdigung und Sachverhaltsfeststellung, weshalb diesbezüglich nur Willkürrügen möglich sind (vgl. E. 2). Solche werden nicht erhoben und die Ausführungen würden auch inhaltlich den Anforderungen an Willkürrügen nicht genügen, wird doch bloss behauptet, aber nicht im Einzelnen aufgezeigt, an welcher Stelle kantonal entsprechende Ausführungen erfolgt sein sollen, und wird auch bloss abstrakt eine zu grosse Distanz behauptet, ohne dass nähere Angaben zum Arbeitsweg erfolgen. Insoweit ist auf die Beschwerde mangels hinreichender Begründung nicht einzutreten.