Citation: 7B_448/2023 E. 3.5.8

3.5.8. Es mag zutreffen, dass die Wahrscheinlichkeit der Verübung geringfügiger Straftaten für die Annahme von Wiederholungsgefahr nicht ausreichend ist; die zu befürchtenden Delikte müssen vielmehr von schwerer Natur sein (vgl. BGE 143 IV 9 E. 2.2; Urteil 7B_188/2023 vom 24. Juli 2023 E. 10.3.1). Indessen kann keine Rede davon sein, dass vorliegend (bloss) "geringfügige Straftaten" in Frage stehen würden (vgl. Beschwerde S. 7). Vielmehr besteht vorliegend gemäss dem Gutachter unter anderem die Gefahr weiterer Brandstiftungen (Gutachten S. 48). Der Beschwerdeführer stellt zu Recht nicht in Abrede, dass durch Brandstiftungen die Sicherheit anderer erheblich gefährdet wird (Urteil 1B_555/2022 vom 25. November 2022 E. 6.1). Er setzt sich zudem nicht begründet auseinander (Art. 42 Abs. 2 BGG) mit den vorinstanzlichen Erwägungen betreffend die Sicherstellung gefährlicher Gegenstände in seiner Wohnung, insbesondere weiterer, einsatzbereiter Molotowcocktails. Ebenso wenig bestreitet er, dass eine Aggravationstendenz in den von ihm begangenen rechtskräftig beurteilten Delikten und den ihm vorliegend vorgeworfenen Straftaten eine Aggravationstendenz auszumachen ist. Die Vorinstanz verletzt kein Bundesrecht, wenn sie diese Umstände im Rahmen der Beurteilung der Rückfallprognose negativ berücksichtigt (angefochtener Entscheid S. 14 f.; vgl. oben E. 3.5.2).