Citation: 9C_302/2018 E. 4.1

4.1. Zunächst rügt die Beschwerdeführerin, die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung erweise sich als widersprüchlich bzw. willkürlich. Einerseits habe das kantonale Versicherungsgericht festgestellt, es komme für die Beurteilung der Schwere einer depressiven Episode nicht allein auf die Anzahl der Symptome an, sondern auch auf deren Ausprägung; andererseits habe es dann selber einzig auf die Anzahl der Kriterien nach ICD-10 abgestellt. Die Vorinstanz stellte fest, dass der psychiatrische Gutachter leichtere Schwankungen im Beschwerdebild insofern hinreichend berücksichtigt habe, als dass er die Schwere der Depression aktuell als leicht bis mittelgradig qualifiziert habe, obwohl bei seiner Untersuchung lediglich fünf Kriterien nach ICD-10 erfüllt gewesen seien, was definitionsgemäss für eine eher leichtgradige depressive Symptomatik spreche. Daraus darf nun aber nicht geschlossen werden, die Vorinstanz habe einzig auf die Anzahl der Kriterien abgestellt. Vielmehr hat sie im Einklang mit der Rechtsprechung (BGE 141 V 281 E. 4.3.1.1 S. 298 f.) erwogen, dass es für die Beurteilung des Schweregrades (auch) auf die Ausprägung der Symptome ankomme, und stützte sich hierzu auf die umfassende Beurteilung des med. pract. B.________ (vgl. nachfolgend E. 4.2.2). Eine willkürliche Sachverhaltsfeststellung liegt damit nicht vor.