Citation: 8C_63/2023 E. 4.3

4.3. Nach bundesrechtskonformer Würdigung der Aktenlage gelangte das kantonale Gericht zur Feststellung, es fehle am überwiegend wahrscheinlichen Nachweis einer Absicht dafür, dass der Beschwerdegegner in der Unfallmeldung bewusst einen falschen Lohn deklariert habe, welcher nicht dem hier für die Taggeldbemessung massgebenden Durchschnittslohn entspreche, um dadurch seitens der Beschwerdeführerin die Auszahlung eines überhöhten Taggeldes zu erwirken. Mit Blick auf die nachträgliche Rechtfertigung des Beschwerdegegners hinsichtlich der Auszahlung eines tieferen Monatsnettolohns von Fr. 4'450.- im Unfallmonat (Mai 2021) würdigte die Vorinstanz seine Behauptung, er habe die Lohndifferenz absichtlich zurückbehalten, um sich den vereinbarten Lohn später auszubezahlen, als nicht überwiegend wahrscheinlich. Hiergegen rügt die Beschwerdeführerin eine "offensichtlich unrichtige Auslegung des Sachverhalts beziehungsweise Willkür in der Beweiswürdigung".