Citation: 6B_575/2018 E. 2.3

2.3. Die Interpretation des Beschwerdeführers (oben E. 2.1) trifft nicht zu. Die Vorinstanz stellt zu Recht auf das Urteil 6B_528/2015 vom 6. Oktober 2015 E. 3.3 ab, welches auf die zitierte Rechtsprechung in BGE 124 IV 79 E. 2c S. 80 und 122 IV 356 E. 3b S. 359 verweist. Entgegen der Beschwerde nimmt die Vorinstanz ebenfalls zutreffend an, irrelevant für die Verhaltenspflichten gemäss Art. 51 Abs. 1 und 2 SVG sei, ob der Beschwerdeführer in den Knaben hineingefahren und über dessen Fuss gefahren oder umgekehrt dieser in den Personenwagen hineingerannt sei (Urteil S. 5). Denn mit der Kollision liegt ein Verkehrsunfall vor mit Auslösung der gesetzlichen Verhaltenspflichten. Die entscheidende Frage ist jene nach der "Verletzung" (oben E. 2.1).