Citation: 6B_617/2017 E. 1.5.3

1.5.3. Der Beschwerdeführer beanstandet die vorinstanzlichen Erwägungen bezüglich der verschiedenen Handlungen zu Beginn der Fahrt. Er bringt vor, dass sowohl er als auch die Beschwerdegegnerin 2 übereinstimmend berichtet hätten, ein Gespräch über Namen, Alter, Therapien etc. geführt zu haben. Man habe sich über das Modell des Natels, über den Jahrgang der Beschwerdegegnerin 2 sowie über deren Sexualität unterhalten. Wenn dieses Gespräch tatsächlich stattgefunden habe, könne die Darstellung der Beschwerdegegnerin 2, wonach sie sofort habe aussteigen wollen beziehungsweise reagiert und zu weinen begonnen habe, schlicht nicht stimmen. Die Vorinstanz hält diesbezüglich fest, dass die Beschwerdegegnerin 2 nie ausgesagt habe, zuerst ein Gespräch geführt zu haben und erst danach angefangen habe zu weinen. Vielmehr habe sie angegeben, sie habe bereits geweint, als der Beschwerdeführer sie nach Namen und Alter gefragt habe (Urteil S. 21). Bei der Erstbefragung am 16. Februar 2013 gab die Beschwerdegegnerin 2 an, sie habe dem Beschwerdeführer sofort gesagt, dass er sie aussteigen lassen solle. Er habe ihr diverse Fragen gestellt (kantonale Akten, act. 210 ff.). Bei ihrer zweiten Befragung am 12. März 2013 sagte sie sodann aus, sie habe dem Beschwerdeführer sofort gesagt, er könne umkehren. Der Beschwerdeführer habe sich vorgestellt und es habe ein kurzes Gespräch gegeben. Sie gab an, dass sie zu diesem Zeitpunkt schon geweint und geschrien habe sowie versucht habe, die Tür zu öffnen ("Und denn, aso ich ha denn scho brüelet und han die ganz zit umegschreit und droht, er söll mich uselah und han die ganz zit so d Türe ufgmacht." [kantonale Akten, act. 192]). Er habe sie zwischen dem Weinen und dem Versuch aus dem Auto zu kommen nach ihrem Alter und ihrer Sexualität gefragt (kantonale Akten, act. 192). Anlässlich der obergerichtlichen Berufungsverhandlung gab die Beschwerdegegnerin 2 wiederum an, sie habe bereits angefangen zu weinen, als der Beschwerdeführer nicht gewendet habe, nachdem sie ihm gesagt hatte, dass er falsch fahre (kantonale Akten, Protokoll vom 18. Januar 2017, S. 4). Demnach ist die vorinstanzliche Würdigung frei von Willkür und die Kritik des Beschwerdeführers unbegründet.