Citation: 1B_412/2021 E. 1.2

1.2. Der angefochtene Entscheid schliesst das Strafverfahren nicht ab (Art. 90 f. BGG); es liegt ein selbstständig eröffneter Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 Abs. 1 BGG vor. Dessen Anfechtbarkeit hängt von der Sachurteilsvoraussetzung des nicht wieder gutzumachenden Nachteils nach Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG ab. Die verfahrensleitende Staatsanwaltschaft legt überzeugend dar, dass der angefochtene Entscheid zu einem empfindlichen Beweisverlust bei der Untersuchung eines Gewaltdeliktes führen könnte, da ohne die Auswertung des sichergestellten Mobiltelefons insbesondere die Auffindung der teilweise noch unbekannten Täterschaft nahezu verunmöglicht würde. Damit ist der nicht wieder gutzumachende Nachteil rechtsprechungsgemäss erstellt und ist auch die Beschwerdelegitimation der Staatsanwaltschaft (Art. 81 lit. a und lit. b Ziff. 3 BGG) zu bejahen (vgl. BGE 141 IV 289 E. 1.4; Urteile 1B_314/2021 vom 27. Juli 2021 E. 1.2; 1B_102/2020 vom 8. März 2021 E. 1.5). Die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen geben zu keinen Bemerkungen Anlass. Auf die Beschwerde ist einzutreten.