Citation: 4C.276/2000 08.02.2001 E. 2

2.- a) Im Berufungsverfahren ist das Bundesgericht an die tatsächlichen Feststellungen der letzten kantonalen Instanz gebunden, wenn sie nicht offensichtlich auf Versehen beruhen, unter Verletzung bundesrechtlicher Beweisvorschriften zustande gekommen (Art. 63 Abs. 2 OG) oder zu ergänzen sind (Art. 64 OG). Werden solche Ausnahmen geltend gemacht, so hat die Partei, die den Sachverhalt berichtigt oder ergänzt wissen will, darüber genaue Angaben mit Aktenhinweisen zu machen (Art. 55 Abs. 1 lit. d OG). Eine Ergänzung setzt zudem voraus, dass entsprechende Sachbehauptungen bereits im kantonalen Verfahren prozesskonform aufgestellt, von der Vorinstanz aber zu Unrecht für unerheblich gehalten oder übersehen worden sind, was wiederum näher anzugeben ist; andernfalls gelten die Vorbringen als neu und damit als unzulässig (Art. 55 Abs. 1 lit. c OG; BGE 126 III 213 E. 2b mit Hinweisen). b) Nicht einzutreten ist auf die Berufung, soweit darin den tatsächlichen Feststellungen des Kantonsgerichts widersprochen wird, ohne dass zugleich substanziierte Rügen im Sinne der genannten Ausnahmen erhoben werden (Art. 55 Abs. 1 lit. c OG). Unzulässig sind daher insbesondere die Vorbringen der Beklagten, das Kantonsgericht habe die Pflicht der Firma G.________ zur etappenweisen Übernahme der Kreditzinsen und -kommissionen sowie die Anerkennung gewisser Beträge im Rahmen des Nachtrags vom 27. Juni 1991 nicht berücksichtigt.