Citation: 5A_964/2013 E. 2.1

2.1. Den angeblichen Grundlagenirrtum begründete die Schuldnerin im kantonalen Verfahren wie folgt: Sie sei irrtümlich davon ausgegangen, dass mit dem Dienstbarkeitsvertrag 2011 sämtliche beanspruchten Flächen abgebildet worden seien. Dies habe sich als falsch herausgestellt, weil der Vertrag nur die Dienstbarkeitsfläche für die Eisenbahnbrücke berücksichtige; nicht geregelt worden seien die gemäss Vergleich 2003 eine Fläche von 850 m² umfassenden Fuss- und Fahrwegrechte sowie die gemäss Vergleich 2003 eine Fläche von 590 m² beanspruchenden zwei Wartehallen und die "Bike+Ride"-Anlage. Aus diesem Grund habe sie den Dienstbarkeitsvertrag 2011 mit Erklärung vom 18. Juni 2012 angefochten; die Gegenpartei sei aufgrund des Vergleiches 2003 verpflichtet, die gesamte beanspruchte Landfläche mit Fr. 350.--/m² zu entschädigen.