Citation: 5A_346/2024 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer erachtet im Zusammenhang mit dem von der KESB eingeholten Kurzgutachten (vgl. vorne Bst. A.b) den Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) in verschiedener Hinsicht als verletzt. Er habe vor Einholung des Kurzgutachtens nur wenige Stunden Zeit erhalten, um Ergänzungsfragen zu formulieren. Ausserdem sei ihm das Kurzgutachten vor dem Entscheid nicht rechtsgenüglich vorgelegt worden. Ihm selbst sei es an der Anhörung vom 2. April 2024 zwar vorgelesen worden, sein Rechtsvertreter habe es aber erst mit Eröffnung des Entscheids vom 4. April 2024 erhalten. Bei der Anhörung habe er keine Zeit für das Vorbereiten einer Stellungnahme gehabt und auch bei Zustellung des Gutachtens sei keine Frist für eine solche oder für Ergänzungsfragen angesetzt worden.