Citation: 6B_237/2013 E. 1.1

1.1. Der Beschwerdeführer wendet sich gegen die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung. Auf der Normalspur seien Lastwagen mit einem Abstand von 10 bis 12 m hintereinander gefahren. Gestützt auf den Grundsatz "in dubio pro reo" sei zu seinen Gunsten davon auszugehen, dass selbst ein brüskes Abbremsen ein gefahrloses Einfädeln auf die Normalspur nicht ermöglicht hätte. Beim Hinweis auf die Geschwindigkeitsreduktion auf 80 km/h habe er den Fuss vom Gas genommen, um dem angekündigten Spurabbau Rechnung zu tragen. Zu diesem Zeitpunkt hätten sich erstmals Anzeichen ergeben, dass der bei der Spurverengung übliche Reissverschluss nicht möglich war. Er habe sich daher für das Überholmanöver entschieden.