Citation: 6B_582/2014 E. C

A.A.________ erstattete am 24. November 2006 Strafanzeige wegen Veruntreuung. Die Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl warf X.________ in der Anklage vom 3. Juli 2012 insbesondere mehrfache qualifizierte Veruntreuung vor, indem er zulasten des Nachlassvermögens und ohne die Erbengemeinschaft zu informieren, folgende Barbezüge tätigte: - am 22. April 2005 Fr. 25'824.--, - am 9. Mai 2005 Fr. 35'350.-- und - am 5. August 2005 Fr. 4'222.50. Die Bezüge von insgesamt Fr. 65'396.50 seien im Umfang von mindestens Fr. 40'608.-- keine gerechtfertigten Aufwendungen als Willensvollstrecker gewesen. Das Bezirksgericht Zürich sprach am 9. November 2012 X.________ in mehreren Anklagepunkten frei (Gehilfenschaft zu Urkundenfälschung, zu Veruntreuung sowie zu versuchtem Betrug) und verurteilte ihn wegen mehrfacher qualifizierter Veruntreuung (Art. 138 Ziff. 1 Abs. 2 i.V.m. Ziff. 2 StGB) zu einer bedingten Geld-strafe von 360 Tagessätzen zu Fr. 60.--. Es verpflichtete ihn, den drei Privatklägerinnen insgesamt Fr. 43'704.85 (zzgl. 5% Zins ab 5. August 2005) zu bezahlen. Im Übrigen wurde das Schadenersatzbegehren auf den Zivilweg verwiesen. Das Obergericht des Kantons Zürich bestätigte am 31. März 2014 auf Berufung von X.________ das bezirksgerichtliche Urteil im Schuld-, Straf- und Zivilpunkt.