Citation: 1C_192/2019 E. 2

Die Beschwerdeführerin rügt eine Verletzung des rechtlichen Gehörs (Art. 29 Abs. 2 BV). Zum einen habe das Verwaltungsgericht ihr Argument, die Beschriftungen seien diskret und unauffällig, ohne hinreichende Auseinandersetzung als nicht nachvollziehbar abgetan. Zum andern beschränke es sich weitestgehend auf eine Wiedergabe der Einschätzungen seiner Vorinstanzen sowie der Kantonspolizei. Der Anspruch auf rechtliches Gehör verlangt, dass die Behörde die Vorbringen des vom Entscheid in seiner Rechtsstellung Betroffenen auch tatsächlich hört, prüft und in der Entscheidfindung berücksichtigt. Daraus folgt die Verpflichtung der Behörde, ihren Entscheid zu begründen. Dabei ist es nicht erforderlich, dass sie sich mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt. Vielmehr kann sie sich auf die für den Entscheid wesentlichen Punkte beschränken. Die Begründung muss so abgefasst sein, dass sich der Betroffene über die Tragweite des Entscheids Rechenschaft geben und ihn in voller Kenntnis der Sache an die höhere Instanz weiterziehen kann. In diesem Sinne müssen wenigstens kurz die Überlegungen genannt werden, von denen sich die Behörde hat leiten lassen und auf die sich ihr Entscheid stützt (BGE 143 III 65 E. 5.2 S. 70 f. mit Hinweisen). Diesen Anforderungen genügt der angefochtene Entscheid ohne Weiteres. Dass das Verwaltungsgericht die Argumente der Fachbehörden wiedergab und deren Einschätzung teilte, bedeutet keine Verletzung des rechtlichen Gehörs. Es ist aus den Urteilserwägungen klar ersichtlich, von welchen Überlegungen sich das Verwaltungsgericht leiten liess. Ebenfalls geht aus den Erwägungen hervor, weshalb es die Bezeichnung der Beschriftungen als diskret und unauffällig für nicht nachvollziehbar hält, wird doch kurz zuvor deren enorme Grösse hervorgehoben.