Citation: I 673/02 15.01.2003 E. 3

3.1 Der Gesuchsteller macht geltend, das Eidgenössische Versicherungsgericht habe die lange Dauer des IV-Verfahrens zwar in der Zusammenfassung des Sachverhaltes erwähnt, in den Erwägungen bei der Festsetzung des Beginns bzw. der Dauer der Rechtsmittelfrist für die Anfechtung der Verfügung vom 21. Dezember 2000 sodann aber zu Unrecht nicht berücksichtigt. Es werde mit zwei Ellen gemessen, wenn auf der einen Seite zugelassen werde, dass die Verwaltung das Verfahren offensichtlich nicht vorantreibe, und auf der anderen Seite vom Versicherten für die Beanstandung der Verfügung eine Reaktion innert kürzester Zeit verlangt werde. 3.2 Indem der Gesuchsteller somit rügt, dass das Eidgenössische Versicherungsgericht die aus den Akten hervorgehende lange Dauer des IV−Verfahrens zu Unrecht nicht als rechtserheblich betrachtet habe, beanstandet er die im angefochtenen Urteil vorgenommene rechtliche Würdigung. Da diese indessen, selbst wenn sie irrtümlich oder unrichtig wäre, keinen Revisionsgrund darstellt, ist dem einzig hierauf gestützten Gesuch kein Erfolg beschieden (RSKV 1982 Nr. 479 S. 60 Erw. 2a und 1975 Nr. 210 S. 29 Erw. 1; vgl. auch BGE 122 II 18 Erw. 3 mit Hinweisen).