Citation: 1P.483/2002 17.01.2003 E. 2

Der Beschwerdeführer übt appellatorische Kritik an der Beweiswürdigung des Obergerichtes. Er führt - nach Darlegungen zum Verfahrensgang und der Zusammenfassung des Anklagesachverhaltes - eingehend die Aussagen der Beschwerdegegnerin (S. 7 ff.) und seine eigenen Aussagen (S. 11 ff.) an. Anschliessend (S. 13 ff.) macht er insoweit Widersprüche und eine Verletzung des Grundsatzes "in dubio pro reo" geltend. Er setzt sich nirgends in der Beschwerde in einer den Anforderungen von Art. 90 Abs. 1 lit. b OG genügenden Weise mit der Begründung des Kassationsgerichtes auseinander, dessen Beschluss hier - wie dargelegt - allein das Anfechtungsobjekt bildet. An wenigen Stellen in der staatsrechtlichen Beschwerde erwähnt er zwar kurz einige Ausführungen des Kassationsgerichtes. Was er insoweit vorbringt, genügt den Begründungsanforderungen jedoch nicht. 2.1 Der Beschwerdeführer bemerkt (S. 20), nach der Feststellung des Kassationsgerichts habe das Obergericht die Fahrtroute ausdrücklich offen gelassen und sei dieses dennoch zum Schluss gekommen, der Sachverhalt habe sich gemäss Anklageziffer 3 verwirklicht. Nach Ansicht des Kassationsgerichtes (S. 16) sei kein Kausalzusammenhang gegeben zwischen der vom Beschwerdeführer gerügten verspäteten Untersuchungshandlung und der Verunmöglichung des Entlastungsbeweises. Der Beschwerdeführer macht geltend, dieser Schluss sei unzulässig. Seine Vorbringen dazu genügen den Begründungsanforderungen von Art. 90 Abs. 1 lit. b OG nicht. Er legt nicht substantiiert dar, inwiefern das Kassationsgericht insoweit seine verfassungsmässigen Rechte verletzt habe. Auf die Beschwerde ist deshalb in diesem Punkt nicht einzutreten. 2.2 Der Beschwerdeführer legte der kantonalen Nichtigkeitsbeschwerde das Schreiben einer Frau B.________ bei, um damit nach seinen Angaben darzutun, dass die Untersuchung zu den Verhältnissen der Beschwerdegegnerin mangelhaft geführt worden sei. Das Kassationsgericht (S. 22) beurteilte das Schreiben als unzulässiges Novum. Der Beschwerdeführer (S. 24) macht geltend, die Auffassung des Kassationsgerichtes sei unzutreffend; es handle sich um kein unzulässiges Novum. Auch insoweit sagt er nicht substantiiert, inwiefern der angefochtene Beschluss seine verfassungsmässigen Rechte verletze. Insbesondere rügt er in diesem Zusammenhang keine Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Gehör. Auch insoweit ist auf die Beschwerde nicht einzutreten. 2.3 Der Beschwerdeführer (S. 25) bringt vor, er habe beanstandet, dass nicht abgeklärt worden sei, ob das Treffen zwischen ihm und der Beschwerdegegnerin am Abend des 14. Juni 1999 stattgefunden habe. Vom Ergebnis dieser Abklärung hätten sich Schlüsse auf die Glaubwürdigkeit der Beteiligten ziehen lassen. Das Kassationsgericht sei auf die Rüge nicht eingetreten mit der Begründung, der Vorfall vom Abend des 14. Juni 1999 sei nicht Gegenstand der Anklage; es fehle deshalb an der Beschwer. Der Beschwerdeführer legt nicht dar, inwiefern das Kassationsgericht insoweit seine verfassungsmässigen Rechte verletzt habe. Auch insoweit ist er nicht zu hören. 2.4 Soweit der Beschwerdeführer eingangs der Beschwerde (S. 3) vorbringt, das Beschleunigungsgebot und sein Anspruch auf rechtliches Gehör seien verletzt worden, ist auf die Beschwerde ebenfalls nicht einzutreten. Denn er substantiiert diese Rügen in der Beschwerdebegründung nirgends hinreichend.