Citation: 1C_271/2023 E. D

Dagegen gelangten die Stadt Opfikon und drei Privatpersonen am 22. Februar 2021 gemeinsam mit Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht. Sie beantragten, die angefochtene Verfügung sei insoweit aufzuheben, als damit Liegenschaften in der Stadt Opfikon, die nach dem 1. Februar 1978 bzw. dem 23. Februar 1999 erbaut worden seien, von Schallschutzmassnahmen gemäss dem Schutzkonzept Süd ausgeschlossen würden. Mit Urteil vom 18. April 2023 hiess das Bundesverwaltungsgericht die Beschwerde teilweise gut, soweit darauf einzutreten sei. Es ging davon aus, dass kein sachlicher Grund für die im Schutzkonzept Süd Phase 2 vorgesehenen und von den Beschwerdeführenden beanstandeten Einschränkungen bestehe. Es hob daher die Verfügung des BAZL vom 19. Januar 2021 in Bezug auf die Beschwerdeführenden auf und legte ersatzweise fest, dass diese für die in ihrem Eigentum stehenden Gebäude Anspruch auf Massnahmen des passiven Schallschutzes (Einbau Schalldämmlüfter oder automatischer Fensterschliessmechanismus) haben. Dagegen trat es auf die Beschwerde der Stadt Opfikon nicht ein, soweit sich diese für Schallschutzmassnahmen zugunsten anderer Eigentümer und Eigentümerinnen von Liegenschaften in der Stadt Opfikon einsetzte.