Citation: 5D_60/2024 E. 2

Der Streitwert beträgt gemäss kantonsgerichtlicher Feststellung Fr. 5'122.30 und erreicht damit die für die Beschwerde in Zivilsachen erforderliche Streitwertgrenze von Fr. 30'000.-- nicht (Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG). Der Beschwerdeführer macht allerdings geltend, es stellten sich mehrere Fragen von grundsätzlicher Bedeutung (Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG). Wie es sich damit verhält, kann offenbleiben. Wie die nachstehenden Erwägungen zeigen, ist die Beschwerde unabhängig davon unzulässig, ob sie als Beschwerde in Zivilsachen (Art. 72 ff. BGG) oder als subsidiäre Verfassungsbeschwerde (Art. 113 ff. BGG) behandelt wird. Angefochten ist ein Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 Abs. 1 BGG. Ein Zwischenentscheid nach Art. 93 BGG ist nur eingeschränkt anfechtbar. Vorliegend ist erforderlich, dass er einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken könnte (Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG). Dabei muss es sich um einen Nachteil rechtlicher Natur handeln, der auch durch einen für die beschwerdeführende Partei günstigen Entscheid in der Zukunft nicht mehr behoben werden kann. Rein tatsächliche Nachteile wie die Verlängerung oder Verteuerung des Verfahrens reichen nicht aus (BGE 144 III 475 E. 1.2 mit Hinweisen). Es obliegt der beschwerdeführenden Partei darzutun, dass diese Voraussetzung erfüllt ist, soweit ihr Vorliegen nicht offensichtlich in die Augen springt (BGE 141 III 80 E. 1.2 mit Hinweis). Der Beschwerdeführer macht im Zusammenhang mit Art. 93 BGG geltend, die Beschwerdegegnerin verweigere die Leistung und der fehlende Zugang zu notwendigen medizinischen Behandlungen erhöhe das Risiko für gesundheitliche Schäden. Er belegt dies jedoch nicht. Selbst wenn die Prämienrückstände zu einer Leistungsverweigerung führen könnten, zeigt er weder auf, inwiefern die angestrebte vorläufige Einstellung der Betreibungen daran etwas ändern würde, noch, dass tatsächlich gesundheitliche Schäden drohen könnten (vgl. Art. 64a Abs. 7 KVG). Er macht sodann geltend, die Fortsetzung der Betreibung könnte zu einer Vermögensverschiebung führen, indem er gezwungen würde, eine Nichtschuld zu bezahlen. Die Rückgängigmachung einer solchen Zahlung wäre nur mit erheblichem Aufwand und zusätzlichen finanziellen Belastungen möglich. Die Forderungen der Beschwerdegegnerin seien für ihn existenzgefährdend. Dass die Rückforderung mit einem gewissen Aufwand verbunden sein könnte, stellt einen rein tatsächlichen Nachteil dar. Dass eine Zahlung für den Beschwerdeführer existenzgefährdend sein könnte, ist angesichts der in Frage stehenden Summe unplausibel. Der Beschwerdeführer hat kein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege gestellt und den verlangten Kostenvorschuss von Fr. 2'000.-- anstandslos innert der ersten Frist bezahlt. Im Hinblick auf die Fortsetzung der Betreibungen scheint der Beschwerdeführer selber davon auszugehen, dass die Rechtsvorschläge noch gar nicht rechtskräftig beseitigt sind. Dass die Betreibungen dennoch bereits fortgesetzt worden wären, belegt er nicht. Ebenso wenig zeigt er auf, dass die Pfändung unmittelbar bevorstehen würde. Schliesslich wirft er dem Kantonsgericht vor, der Nichteintretensentscheid verhindere die Klärung zentraler Fragen, die unmittelbar die Hauptsache beträfen. Es ist jedoch nicht ersichtlich, inwiefern diese Fragen (Aktivlegitimation der Beschwerdegegnerin, Berücksichtigung von Beweisstücken zur Kündigung etc.) nicht noch im Hauptsacheverfahren aufgegriffen werden könnten, soweit sie dafür relevant sein sollten. Die Beschwerde ist damit offensichtlich unzulässig. Der Abteilungspräsident tritt auf sie im vereinfachten Verfahren nicht ein (Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG).