Citation: 2C_64/2021 E. 3.2.2

3.2.2. Der Beschwerdeführer macht sodann geltend, es stehe ihm aufgrund verschiedener Bestimmungen der KRK ein Aufenthaltsanspruch zu, insbesondere weil seine Identität im Sinne von Art. 8 KRK widerrechtlich verletzt worden sei. Aus diesem völkerrechtlichen Vertrag lässt sich aber praxisgemäss kein unmittelbarer Aufenthaltsanspruch ableiten (BGE 143 I 21 E. 5.5.2; Urteile 2C_140/2020 vom 15. April 2020 E. 4.5; 2C_650/2017 vom 9. Januar 2018 E. 5.3; 2C_648/2014 vom 6. Juli 2015 E. 2.3). Die Vorinstanz hat zutreffend ausgeführt, dass die entsprechende Praxis auch in Bezug auf Art. 8 KRK gilt (vgl. E. 3.2 des angefochtenen Urteils). Der Beschwerdeführer setzt sich mit den entsprechenden Ausführungen der Vorinstanz nicht sachbezogen auseinander. Stattdessen wiederholt er diesbezüglich lediglich seine bereits vor der Vorinstanz vorgebrachten Ausführungen. Auch damit macht er nicht in vertretbarer Weise einen Aufenthaltsanspruch geltend.