Citation: B 34/03 17.12.2003 E. 3

Das Bundesamt für Sozialversicherung weist in seiner Vernehmlassung zu Recht darauf hin, dass die Freizügigkeitsleistung mangels einer anders lautenden Mitteilung des Versicherten spätestens zwei Jahre nach dem Freizügigkeitsfall an die Auffangeinrichtung hätte überwiesen werden müssen (Art. 4 Abs. 2 in Verbindung mit Abs. 1 FZG). Von einer Anordnung, die stattdessen errichtete Freizügigkeitspolice aufzulösen und die Überweisung an die Auffangeinrichtung vorzunehmen, kann indessen unter den konkreten Umständen des vorliegenden Falles abgesehen werden, da der Versicherte ausdrücklich die Barauszahlung verlangt und die Vorsorgeeinrichtung dieser zugestimmt hat, was auch im Dispositiv des kantonalen Entscheids zum Ausdruck gelangt. Mit dem Vollzug des vorliegenden Urteils ist die Freizügigkeitspolice daher ohnehin aufzulösen. Die Anordnung einer Überweisung an die Auffangeinrichtung vor der Barauszahlung rechtfertigt sich nicht.