Citation: 8C_359/2023 E. A

Der 1975 geborene A.________ arbeitet seit August 2018 als Geschäftsführer und Reinigungsmitarbeiter seiner eigenen Reinigungsfirma B.________ GmbH und ist dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) obligatorisch gegen Unfallfolgen versichert. Am 29. September 2018 stürzte er bei der Arbeit von der Leiter und zog sich im Wesentlichen eine Meniskusverletzung am linken Knie zu. Die Suva erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung, Taggeld). Mitte Dezember 2018 erfolgte ein arthroskopischer Eingriff (mediale Teilmeniskektomie) an der Klinik C.________. Trotz einer stationären Rehabilitation in der Klinik D.________ musste sich A.________ Anfang Oktober 2020 einer erneuten Operation unterziehen; rund ein Jahr später wurde die komplette Osteosynthesematerialentfernung durchgeführt. Nach weiteren Abklärungen stellte ihm die Suva am 17. Juni 2022 die voraussichtliche Einstellung der vorübergehenden Leistungen per 30. September 2022 in Aussicht. Mit Verfügung vom 2. August 2022 verneinte sie sodann den Anspruch auf eine Invalidenrente; ebenso wenig sei eine Integritätsentschädigung geschuldet. Auf Einsprache hin hielt sie sowohl am Fallabschluss als auch am Rentenentscheid fest, sprach A.________ jedoch neu eine Integritätsentschädigung von 20 % zu (Einspracheentscheid vom 4. November 2022).