Citation: 7B_208/2022 E. B

Das Obergericht des Kantons Zürich stellte am 29. Juni 2022 die Rechtskraft folgender Punkte des erstinstanzlichen Urteils fest: Verfahrenseinstellung betreffend den Vorwurf der Verletzung des Schriftgeheimnisses, Freispruch vom Vorwurf der mehrfachen Täuschung der Behörden, Schuldspruch wegen Betrugs, mehrfachen Missbrauchs einer Datenverarbeitungsanlage und Zechprellerei, Absehen von der Landesverweisung, Beschlagnahmungen und Zivilforderungen der Privatklägerschaft. Es verurteilte A.________ zu einer unbedingten Freiheitsstrafe von 9 Monaten, unter Anrechnung von 127 Tagen ausgestandener Untersuchungs- und Auslieferungshaft, als teilweise Zusatzstrafe zur mit Strafbefehl der Staatsanwaltschaft See/Oberland vom 3. Juli 2018 ausgefällten Freiheitsstrafe. Das Obergericht bestätigte die erstinstanzliche Kostenauferlegung, mit Ausnahme der Kosten der amtlichen Verteidigung, und befand über die Kosten- und Entschädigungsfolgen. Den Antrag auf Zusprechung einer Genugtuung für die rechtswidrige Haft wies es ab.