Citation: 2P.306/2003 26.10.2004 E. 2

2.1 Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht, einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens sowie die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gerügt werden (Art. 104 lit. a und b OG). Hat jedoch - wie hier - eine richterliche Behörde als Vorinstanz entschieden und den Sachverhalt nicht offensichtlich unrichtig, unvollständig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensvorschriften festgestellt, ist das Bundesgericht an ihre Sachverhaltsfeststellungen gebunden (Art. 105 Abs. 2 OG). Offensichtlich unrichtig ist eine Sachverhaltsermittlung nicht schon dann, wenn sich Zweifel anmelden, sondern erst, wenn sie eindeutig und augenfällig unzutreffend ist (Fritz Gygi, Bundesverwaltungsrechtspflege, 2. Aufl., Bern 1983, S. 286 mit Hinweisen). Im Verfahren der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wendet das Bundesgericht das Bundesrecht von Amtes wegen an. In Abgabestreitigkeiten ist es weder an die Begehren noch an deren Begründung gebunden (Art. 114 Abs. 1 OG). Es kann die Beschwerde auch aus andern als den geltend gemachten Gründen gutheissen oder abweisen (BGE 128 II 34 E. 1c). 2.2 Die Beschwerdeführerin wirft dem Verwaltungsgericht mehrere offensichtlich falsche Sachverhaltsfeststellungen vor: Zu Unrecht habe es sie als nur beschränkt in der Schweiz steuerpflichtig eingestuft. Im Weiteren habe es unzutreffend angenommen, die britischen Steuerbehörden hätten die in der Schweiz schon entrichteten Steuern vollumfänglich berücksichtigt, und nicht nur zu 60%, wie dies tatsächlich der Fall gewesen sei. Schliesslich seien die Verzugszinsen 1997-2000 ohne Rechtfertigung nicht berücksichtigt worden. In Wirklichkeit gehen die Beschwerdeführerin und das Verwaltungsgericht, wie die nachfolgenden Ausführungen aufzeigen, grundsätzlich vom gleichen Sachverhalt aus. Umstritten ist aber dessen rechtliche Beurteilung im Hinblick auf das innerstaatliche Steuerrecht und das Doppelbesteuerungsabkommen mit Grossbritannien. Auf die Sachverhaltsrügen der Beschwerdeführerin wird somit im Zusammenhang mit ihren materiellrechtlichen Vorbringen einzugehen sein (vgl. E. 3.3, 4.3 und 5.5 hiernach).