Citation: 1B_457/2020 E. 1

B.________ stellte am 4. Oktober 2016 u.a. gegen A.________ Strafantrag wegen Hausfriedensbruchs. Die Staatsanwaltschaft Kreuzlingen verfügte am 6. März 2017, dass die Strafuntersuchung nicht anhand genommen werde. Auf Beschwerde von B.________ hob das Obergericht des Kantons Thurgau die Nichtanhandnahmeverfügung mit Entscheid vom 20. April 2017 auf und wies die Sache zur Eröffnung einer Strafuntersuchung an die Staatsanwaltschaft zurück. Die Staatsanwaltschaft Kreuzlingen stellte mit Verfügung vom 30. Oktober 2018 die Strafuntersuchung gegen A.________ wegen Hausfriedensbruchs ein. Auf Beschwerde von B.________ hob das Obergericht des Kantons Thurgau mit Entscheid vom 10. Januar 2019 die Einstellungsverfügung auf und wies die Sache zur Weiterführung des Verfahrens an die Staatsanwaltschaft zurück. Mit Strafbefehl vom 25. April 2019 sprach die Staatsanwaltschaft Kreuzlingen A.________ des Hausfriedensbruchs schuldig und bestrafte ihn mit einer Geldstrafe von fünf Tagessätzen zu je Fr. 90.--, bedingt erlassen bei einer Probezeit von zwei Jahren, sowie mit einer Busse von Fr. 300.--. Dagegen erhob A.________ am 2. Mai 2019 Einsprache, worauf die Staatsanwaltschaft die Strafsache an das Bezirksgericht Kreuzlingen überwies. Dieses stellte mit Beschluss vom 26. November 2019 das Strafverfahren ein. Dagegen erhob B.________ am 12. März 2020 Beschwerde. Das Obergericht des Kantons Thurgau hiess mit Entscheid vom 18. Juni 2020 die Beschwerde gut, hob den angefochtenen Entscheid auf und wies die Sache zur Fortführung des erstinstanzlichen Hauptverfahrens an die Vorinstanz zurück.