Citation: 1F_15/2022 E. B

Bereits während des ersten bundesgerichtlichen Verfahrens hatten die Eheleute A.________ mit dem Bau eines Schopfs begonnen. Die Politische Gemeinde Amlikon-Bissegg verpflichtete die Eheleute A.________ mit Entscheid vom 5. Juli 2018, sämtliche nach dem Juni 2013 getroffenen baulichen Veränderungen innert sechs Monaten ab Rechtskraft des Entscheides rückgängig zu machen. Dagegen erhoben die Eheleute A.________ am 23. Juli 2018 Rekurs. Am 20. September 2018 reichten A.A.________, Sohn der Eheleute A.________, und seine Ehefrau B.A.________ ein nachträgliches Baugesuch für das bereits erstellte Ökonomiegebäude ein. Dagegen erhoben Pro Natura Schweiz und Thurgau Einsprache. Das Thurgauer Amt für Raumentwicklung trat mit Entscheid vom 10. Januar 2019 auf das Baugesuch nicht ein. Die Politische Gemeinde Amlikon-Bissegg hiess am 25. Januar 2019 die Einsprache gut und wies das nachträgliche Baugesuch ab. Dagegen erhoben A.A.________ und B.A.________ Rekurs. Das Departement für Bau und Umwelt wies beide Rekurse am 2. Oktober 2019 ab. Die dagegen erhobenen Beschwerden an das Verwaltungsgericht Thurgau blieben erfolglos.