Citation: 1C_274/2021 E. 4.1

4.1. Gemäss § 49 Abs. 1 PBG in der hier gemäss Anhang massgeblichen Fassung (vgl. Abs. 2 der Übergangsbestimmung zur Änderung des PBG vom 14. September 2015) kann die Bau- und Zonenordnung die zulässige bauliche Grundstücksnutzung durch Bestimmungen über die Ausnützung, die Bauweise und die Nutzweise näher ordnen (Abs. 1). Soweit für die einzelnen Zonenarten nichts Abweichendes bestimmt ist, sind Regelungen gestattet über Ausnützungs-, Baumassen-, Überbauungs- und Freiflächenziffern sowie Bestimmungen über eine Mindestausnützung (Abs. 2 lit. a). Nach § 258 Abs. 1 PBG in der hier gemäss Anhang geltenden Fassung (vgl. Abs. 2 der Übergangsbestimmung zur Änderung des PGB vom 14. September 2015) gilt bei der Baumasse der oberirdisch umbaute Raum mit seinen Aussenmassen als anrechenbar. Gestützt auf § 13 Abs. 1 der allgemeinen Bauverordnung des Kantons Zürich vom 22. Juni 1977 (ABV; LS 700.2) in der vorliegend gemäss Anhang 2 geltenden Fassung (vgl. Übergangsbestimmung zur Änderung der ABV vom 11. Mai 2016) können die Gemeinden die Baumassenziffer aufteilen und je gesondert regeln für Hauptgebäude (lit. a), besondere Gebäude im Sinne von § 273PBG (lit. b) und verglaste Balkone, Veranden und andere Vorbauten ohne heiztechnische Installationen, soweit sie dem Energiesparen dienen (lit. c). Wie bereits ausgeführt hat die Gemeinde Horgen für in der Wohnzone W 2.5 gelegene Grundstücke einzig eine Baumassenziffer (2.5 m³/m2) für Haupt-gebäude festgelegt (Art. 5.1 BZO).