Citation: I 723/03 29.06.2004 E. A

Der 1952 geborene M.________ leidet seit Geburt an einer angeborenen Sehschwäche am rechten Auge. Im Jahre 1990 unterzog er sich einer Cataractoperation mit Implantation einer Hinterkammerlinse am linken Auge. Wenige Wochen nach diesem Eingriff erlitt M.________ bei einem Unfall zu Hause eine Bulbusruptur (Augapfelberstung) mit Luxation der Hinterkammerlinse links und wurde gleichentags operiert. Nach der Anpassung harter Kontaktlinsen war das Sehvermögen zunächst gut, ab Februar 1991 trat jedoch eine Kontaktlinsenunverträglichkeit auf. Mit Verfügung vom 4. November 1992 gewährte die IV-Stelle des Kantons Zürich M.________ Hilfsmittel (Vorleserin). Die IV-Stelle des Kantons Thurgau sprach ihm gestützt auf einen Präsidialbeschluss der IV-Kommission des Kantons Zürich am 13. Dezember 1994 eine ganze Invalidenrente (nebst Zusatzrente für die Ehefrau und einer Kinderrente) rückwirkend ab 1. Dezember 1991 zu, wobei sie von einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit ausging. Mit Verfügung vom 22. August 1997 teilte die IV-Stelle des Kantons Zürich dem Rechtsvertreter des M.________ mit, es habe sich keine rentenbeeinflussende Änderung ergeben, weshalb weiterhin eine ganze Rente ausgerichtet werde. Aufgrund anonymer Meldungen, wonach M.________ vollständig erwerbstätig sei und demnach zu Unrecht eine Invalidenrente beziehe, veranlasste die IV-Stelle am 16. Juli 1998 eine polydisziplinäre Begutachtung in der Medizinischen Abklärungsstelle (MEDAS). Mit Verfügungen vom 26. Februar 1999 und 21. Dezember 2000 teilte sie die weitere Ausrichtung einer ganzen Rente mit. Am 25. September 2002 stellte die IV-Stelle dem mittlerweile in die Dominikanische Republik ausgewanderten M.________ einen Vorbescheid zu, wonach die zumutbare Arbeitsfähigkeit 50 % betrage, weshalb Anspruch auf eine halbe Invalidenrente bestehe. Die infolge der Wohnsitzverlegung zuständig gewordene IV-Stelle für Versicherte im Ausland verfügte am 19. November 2002 gemäss einem Beschluss der IV-Stelle des Kantons Zürich und im Wesentlichen gestützt auf das Gutachten der MEDAS vom 14. Dezember 1998 die Herabsetzung der bisherigen ganzen auf eine halbe Rente ab 1. Januar 2003.