Citation: 7B_633/2023 E. 3.5

3.5. Schliesslich bleibt zu prüfen, ob die kantonalen Instanzen Bundesrecht verletzt haben, indem sie die (notwendige) Wahlverteidigung nicht rückwirkend auf den 8. Mai 2023 in eine amtliche Verteidigung umwandelten. Die Vorinstanz erwägt dazu Folgendes: Der Beschwerdeführer habe sich im vorinstanzlichen Verfahren auf den unzutreffenden Standpunkt gestellt, seine finanzielle Situation spiele für den von ihm geltend gemachten Anspruch auf amtliche Verteidigung keine Rolle. Er habe vorgebracht, er sei arbeitslos und verfüge nicht über die notwendigen Mittel zur Finanzierung seiner Verteidigung. Weitere Angaben zu seinen finanziellen Verhältnissen habe er nicht gemacht. Seine behauptete Arbeitslosigkeit habe er nicht belegt. Angaben zu einer allfälligen Arbeitslosenentschädigung fehlten gänzlich. Bei seiner Einvernahme vom 9. April 2023 habe der Beschwerdeführer ausgesagt, er sei "viel unterwegs, da er mit Autos" handle; "kaufen und verkaufen", das sei auch sein "Job". Von einer Arbeitslosigkeit sei nicht die Rede gewesen. Die Staatsanwaltschaft habe auch noch darauf hingewiesen, dass der Beschwerdeführer bei seiner Anhaltung am 8. April 2023 Bargeld in der Höhe von Fr. 4'500.-- mit sich geführt habe, was ebenfalls gegen eine angebliche Mittellosigkeit spreche. Zusammenfassend erwägt die Vorinstanz, der Beschwerdeführer habe eine angebliche finanzielle Bedürftigkeit "nicht ansatzweise dargelegt, geschweige denn belegt". Was der Beschwerdeführer dagegen einwendet, begründet keine Verletzung von Bundesrecht. Seine Ansicht, er habe ungeachtet seiner finanziellen Verhältnisse einen Rechtsanspruch darauf, dass seine (notwendige) Wahlverteidigung in eine amtliche Verteidigung umgewandelt werde, findet weder in der StPO, noch in Art. 29 Abs. 3 BV oder in der oben (E. 3.3) dargelegten einschlägigen Bundesgerichtspraxis eine Stütze. Auf unzulässige Noven zu Fragen seiner finanziellen Bedürftigkeit ist nicht einzutreten (Art. 99 Abs. 1 BGG).