Citation: 1B_206/2015 E. 1.3

1.3. Es geht um eine Ersatzforderungsbeschlagnahme nach Art. 71 Abs. 3 StGB (angefochtener Entscheid E. 7.2 S. 7). Danach kann die Untersuchungsbehörde im Hinblick auf die Durchsetzung der Ersatzforderung Vermögenswerte des Betroffenen mit Beschlag belegen. Erleidet jemand durch ein Verbrechen oder ein Vergehen einen Schaden, der nicht durch eine Versicherung gedeckt ist, und ist anzunehmen, dass der Täter den Schaden nicht ersetzen wird, so spricht gemäss Art. 73 Abs. 1 lit. c StGB das Gericht dem Geschädigten auf dessen Verlangen bis zur Höhe des Schadenersatzes, der gerichtlich oder durch Vergleich festgesetzt worden ist, unter anderem eine Ersatzforderung zu. Sind die Voraussetzungen nach Art. 73 Abs. 1 StGB gegeben, hat der Geschädigte einen Rechtsanspruch auf die Zusprechung der Ersatzforderung (Urteile 1B_168/2009 vom 14. Oktober 2009 E. 2.2; 1B_212/2007 vom 12. März 2008 E. 1.4; mit Hinweisen). Mit Blick auf Art. 73 StGB haben die Beschwerdeführerinnen, die am vorinstanzlichen Verfahren teilgenommen haben, ein rechtlich geschütztes Interesse an der Aufhebung des angefochtenen Entscheids, der das Haftungssubstrat schmälert und sich somit nachteilig auf die Einbringlichkeit der Ersatzforderung auswirken kann (BGE 140 IV 57 E. 2.4 S. 61; 126 I 97 E. 1a S. 100; Urteile 1B_6/2015 vom 24. Februar 2015 E. 1.2; 1B_168/2009 vom 14. Oktober 2009 E. 2.2; je mit Hinweisen). Die Beschwerdeführerinnen sind daher gemäss Art. 81 Abs. 1 BGG zur Beschwerde berechtigt.