Citation: 2C_1009/2021 E. 7.2

7.2. Die Rüge, dass sich die Vorinstanz in einen Widerspruch zur bundesgerichtlichen Rechtsprechung gesetzt hat, überzeugt nicht: Auch wer - wie die Beschwerdeführerin - geltend macht, ein Vertrag sei zu Unrecht gar nicht dem Beschaffungsrecht unterstellt worden, muss für die Beschwerdelegitimation glaubhaft machen, dass er als potenzieller Anbieter entsprechende Leistungen hätte anbieten können und wollen (vorstehende E. 4). Obschon die Vorinstanz Eignungskriterien erwähnt, welche hier - wie die Beschwerdeführerin zu Recht vorbringt - mangels Ausschreibung gerade nicht existieren, stellte sie im Ergebnis darauf ab, ob die Beschwerdeführerin die ihrer Ansicht nach ausschreibungspflichtigen Leistungen, d.h. die Planung und/oder Errichtung des Stadions "Torfeld Süd", hätte anbieten können. Dass die Vorinstanz in diesem Zusammenhang zu hohe Anforderungen an das Beweismass gestellt hätte, ist nicht auszumachen: In Übereinstimmung mit der bundesgerichtlichen Rechtsprechung erwog sie, die Beschwerdeführerin habe ihre Stellung als potentielle Anbieterin nicht glaubhaft gemacht bzw. nicht nachvollziehbar dargelegt (vgl. BGE 141 II 14 E. 5).