Citation: 8C_284/2023 E. A

A.________, geboren 1965, war zuletzt seit dem 15. August 2011 als selbstständiger Zahnarzt in U.________ tätig. Am 29. August 2018 meldete er sich wegen einer Rotatorenmanschettenruptur an der linken Schulter, die er bei einem Unfall am 16. September 2016 erlitten hatte, bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Mit Verfügung vom 4. Februar 2020 sprach ihm die IV-Stelle des Kantons Zürich für die Zeit vom 1. Februar bis 30. April 2019 eine Viertelsrente basierend auf einem Invaliditätsgrad von 40 % sowie ab Mai 2019 eine halbe Invalidenrente gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 55 % zu. Am 18. Oktober 2020 erlitt A.________ einen weiteren Unfall, bei dem er sich eine Rotatorenmanschettenruptur an der rechten Schulter zuzog. Am 13. Januar 2021 ersuchte er die IV-Stelle des Kantons Zürich wegen des neuen Unfalls um Erhöhung der Invalidenrente. Die infolge des Umzugs des Versicherten neu zuständige IV-Stelle des Kantons Thurgau (fortan: IV-Stelle oder Beschwerdegegnerin) tätigte medizinische und berufliche Abklärungen. Mit Verfügung vom 19. Juli 2022 setzte sie die bisherige halbe Rente des Versicherten auf eine Viertelsrente herab, dies basierend auf einem neu ermittelten Invaliditätsgrad von gerundet 49 %.