Citation: 2C_515/2024 E. 3.3

3.3. Die Vorinstanz hat zunächst festgehalten, dass die Beschwerdeführerin ihren Rechtsverweigerungsrekurs erst sieben Wochen, nachdem sie das fragliche Gesuch gestellt, und drei Tage, nachdem sie sich telefonisch bei der Psychiatrischen Universitätsklinik nach dem "Bearbeitungsstand des Schreibens" erkundigt habe, erhoben habe. Angesichts der konkreten Umstände, so namentlich der Tatsache, dass das an den Spitalrat gerichtete Gesuch zuständigkeitshalber klinikintern habe weitergeleitet werden müssen und der anstehenden Feiertage, hat sie das Vorliegen einer Rechtsverweigerung bzw. -verzögerung seitens der Psychiatrischen Universitätsklinik verneint. Ferner hat das Verwaltungsgericht - unter Hinweis auf die Erwägungen im Rekursentscheid der Gesundheitsdirektion und in Anwendung des kantonalen Rechts (vgl. insb. § 17 des Patientinnen- und Patientengesetzes [des Kantons Zürich] vom 5. April 2004 [PatG/ZH: LS 813.13]) - erwogen, dass die Beschwerdeführerin keinen Anspruch auf vollumfängliche "Rücknahme" bzw. Löschung einer Diagnose habe. Möglich sei einzig eine Berichtigung. Folglich habe die Beschwerdeführerin keinen Anspruch auf Erlass einer Verfügung und sei der Psychiatrischen Universitätsklinik auch aus diesem Grund keine Rechtsverweigerung bzw. -verzögerung vorzuwerfen.