Citation: 2C_619/2017 E. 1.2

1.2. Der Beschwerdeführer beruft sich indessen in vertretbarer Weise darauf, dass wegen der Beziehung zu seiner Tochter ein nachehelicher Härtefall im Sinne von Art. 50 Abs. 1 lit. b AuG vorliegen bzw. Art. 8 EMRK (Art. 13 Abs. 1 BV) die Beziehung zu seiner Tochter schützen könnte, womit er in Anwendung dieser Bestimmungen über einen Bewilligungsanspruch verfügen würde. In solchen Fällen bildet die Frage, ob die jeweils erforderlichen Voraussetzungen tatsächlich gegeben sind, praxisgemäss keine Frage des Eintretens, sondern eine solche der materiellen Beurteilung (BGE 137 I 305 E. 2.5 S. 315; 136 II 177 E. 1.1 S. 179 f., 497 E. 3.3 S. 500 f.). Auf die vom in seinen schutzwürdigen Interessen betroffen Beschwerdeführer (vgl. Art. 89 Abs. 1 BGG), frist- (Art. 100 Abs. 1 BGG) und grundsätzlich auch formgerecht (Art. 42 BGG) gegen den Endentscheid einer letzten oberen kantonalen Instanz (Art. 86 Abs. 1 lit. d und Abs. 2 und Art. 90 BGG) in einer Angelegenheit des öffentlichen Rechts (Art. 82 lit. a BGG) eingereichte Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist einzutreten.