Citation: 4A_542/2017 E. 3.5.1

3.5.1. Schliesslich rügt der Beschwerdeführer eine Verletzung des Beweisführungsanspruchs. Die Vorinstanz unterstelle bei ihrer Prüfung die umstrittene Echtheit der Dokumente, obwohl sie anerkenne, dass die Erstinstanz hierzu ein Beweisverfahren hätte durchführen müssen. Beim Vermarktungs- und Managementvertrag einerseits und der Abtretungsurkunde vom Juni 2006 andererseits handle es sich um zwei unabhängig voneinander unterzeichnete Dokumente und es sei die Echtheit beider Dokumente umstritten. Nach durchgeführtem Beweisverfahren hätte das Ergebnis sein können, dass der Vermarktungs- und Managementvertrag ordnungsgemäss zustande gekommen sei (womit der Beschwerdeführer "echt" meinen dürfte), die Abtretungserklärung hingegen nicht. Bei diesem Beweisergebnis wären die Rechte aus dem Vermarktungs- und Managementvertrag noch bei ihm und er wäre zu deren Geltendmachung aktivlegitimiert. Durch die Nichtdurchführung des Beweisverfahrens sei er daher schlechter gestellt. Anschliessend äussert sich der Beschwerdeführer noch zu diesem allfälligen Beweisverfahren.