Citation: 6B_1265/2021 E. 6.2

6.2. Die Vorinstanz spricht den Beschwerdeführer im Zusammenhang mit dem Vorfall vom 7. April 2018 des gewerbsmässigen Diebstahls zum Nachteil des Beschwerdegegners 2 schuldig. Dabei führt sie im Rahmen ihrer Erwägungen zum Schuldspruch aus, dass sich die Deliktssumme nicht aus den Angaben des Bestohlenen ermitteln lasse. Indessen hätten D.________ und C.________ von einem gestohlenen Betrag von Fr. 200.-- gesprochen, wobei laut einer Aussage auch noch von Fr. 10.-- in Hartgeld die Rede gewesen sei. Die beiden Mittäter hätten kein Interesse daran, eine möglichst hohe Geldsumme zu nennen, sodass es glaubwürdig sei, dass dem Beschwerdegegner 2 neben Fr. 200.-- in Geldscheinen auch Fr. 10.-- in Hartgeld gestohlen wurde. Die Deliktssumme sei damit ein wenig geringer als von der Erstinstanz angenommen (vgl. angefochtenes Urteil Ziff. 2.4.2.8 f. S. 25 f.). Unter dem Titel "Schadenersatz und Genugtuung hält die Vorinstanz weiter fest, der dem Beschwerdegegner 2 zustehende Schadenersatzanspruch sei auf Fr. 210.-- zu reduzieren, da eine höhere Summe nicht nachgewiesen sei. Im Übrigen könne auf die richtigen Ausführungen der Erstinstanz verwiesen werden (vgl. angefochtenes Urteil Ziff. 4.2 S. 38).