Citation: 6B_1330/2018 E. 2.1

2.1. Die Beschwerdeführerin rügt eine unrichtige Feststellung des Sachverhalts. Es liege eine schlüssige und beweistaugliche Indizienkette für den Import von mindestens 2 kg Heroin in die Schweiz vor. Die Vorinstanz habe bloss theoretische Zweifel für einen Freispruch genügen lassen. Gemäss Darstellung in der Beschwerdeschrift sei A.________ vom 7. bis 8. Juni 2014 von Albanien in die Schweiz gefahren. Er habe dabei eine ungewöhnliche Reiseroute, namentlich über Gondo, Guttannen und Lungern gewählt und sei hauptsächlich über Nebenstrassen gefahren, um eine Polizeikontrolle möglichst zu vermeiden. Während seiner Reise sei er mittels milieutypischen Billigmobiltelefonen mit SIM-Karten, die ausschliesslich für die Fahrt in die Schweiz angeschafft worden seien, in permanentem Kontakt mit dem Beschwerdegegner gestanden. Aufgrund der gewählten Reiseroute und der akribischen Überwachung sei von einem illegalen Import auszugehen. Am 8. Juni 2014 hätten sich der Beschwerdegegner und A.________ in Kriens getroffen. In der Folge seien aus den Verstecken in den hinteren Radkästen des Fahrzeugs die in die Schweiz geschmuggelten Objekte aus- und anschliessend sechs Geldbündel von total Fr. 90'400.-- und eine Pistole eingebaut worden. Im Anschluss an die Grenzkontrolle und Verhaftung anlässlich der Weiterfahrt aus der Schweiz in Richtung Österreich seien an den Bargeldbündeln und der Pistole sowie umfassend an den Innenwänden der beiden Verstecke Heroinspuren nachgewiesen worden. An den Händen des Beschwerdegegners und von A.________ sei ebenfalls Heroin und Streckmittel festgestellt worden. Ein Heroinkonsum habe mittels Haaranalyse beim Beschwerdegegner nicht nachgewiesen werden können. In seinem Urin sei jedoch Monoacetylmorphin nachgewiesen worden. Somit habe er bereits länger und öfter sowie in zeitlicher Nähe zur Grenzkontrolle Kontakt zu Heroin gehabt. Es sei zudem gerichtsnotorisch, dass Heroinimporte zumeist über Albanien erfolgten. Die Fr. 90'400.-- seien deliktstypisch gestückelt gewesen und stammten erstelltermassen aus dem Betäubungsmittelhandel. Diesbezüglich widerspreche sich die Vorinstanz. Aufgrund der Versteckart und -grösse seien andere geschmuggelte Gegenstände als Heroin wie etwa Zigaretten nicht denkbar. Auch das in sich und gegenseitig widersprüchliche Aussageverhalten des Beschwerdegegners und von A.________ lege einen Betäubungsmitteltransport nahe. Der Erklärungsversuch des Beschwerdegegners für die Heroinspuren an seinen Händen sei nachweislich falsch. Beide Beteiligten hätten keine schlüssige Erklärung für die zahlreichen Spuren von Heroin oder die Herkunft und den Zweck des Bargeldes liefern können. Bezüglich Ziel und Zweck der Fahrt hätten sie sich divergierend geäussert.