Citation: I 678/04 15.07.2005 E. 1

In formeller Hinsicht macht die Beschwerdeführerin geltend, der angefochtene Entscheid sei mit Bezug auf die Kürzung der Viertels-Kinderrenten bereits deshalb aufzuheben, weil das kantonale Gericht "auf die beschwerdeweise aufgeworfene Grundsatzfrage der Zulässigkeit einer Kürzung der Kinderrenten angesichts der fehlenden gesetzlichen Grundlage (...) inhaltlich nicht eingegangen" sei. Die blosse ("unkommentierte") wörtliche Wiedergabe von Art. 54bis AHVV (in der Invalidenversicherung anwendbar gemäss Art. 33bis IVV) stelle eine Verweigerung des rechtlichen Gehörs (Verletzung der Begründungspflicht) dar. Aus den an die Darlegung von Art. 54bis AHVV anschliessenden Erwägungen des angefochtenen Entscheids ergibt sich indessen, dass die Vorinstanz die Auffassung vertritt, hinsichtlich der Kürzung von Viertels-Kinderrenten wegen Überversicherung liege keine Verordnungslücke vor, weil sich die Beträge der gekürzten Renten den vom BSV herausgegebenen, auf Delegation an den Bundesrat (Art. 30bis AHVG) und Subdelegation an das genannte Bundesamt (Art. 53 Abs. 1 AHVV) beruhenden verbindlichen Rententabellen entnehmen liessen. Damit ist das kantonale Gericht seiner Begründungspflicht gemäss Art. 61 lit. h ATSG (BGE 126 I 102 Erw. 2b, 124 V 181 Erw. 1a und 183 Erw. 2b; SZS 2001 S. 563 Erw. 3b; Kieser, ATSG-Kommentar, Rz 107 zu Art. 61 in Verbindung mit Rz 23 zu Art. 49) hinreichend nachgekommen. Von einer Gehörsverletzung kann somit keine Rede sei. Die Frage der materiellrechtlichen Begründetheit des vorinstanzlichen Standpunkts wird in Erw. 4 hienach erörtert.