Citation: 2A.542/2006 20.09.2006 E. 1

Im Rahmen einer generellen Neubewertung der selbstgenutzten Grundstücke setzte die Steuerverwaltung des Kantons Basel-Stadt den Vermögenssteuerwert der A.X.________ gehörenden Stockwerkeigentumseinheit auf 756'000 Franken fest. In der hiergegen eingereichten Einsprache beantragten A.X.________ und B.X.________, der Steuerwert sei auf 509'700 Franken zu reduzieren. Die Steuerverwaltung wies die Einsprache ab, wobei ihr in den Erwägungen ihres Entscheids jedoch ein Versehen unterlief: Sie erklärte, der Vermögenssteuerwert betrage 756'000 Franken "für Stockwerkeigentumswohnung und Einstellplatz", obwohl A.X.________ über gar keinen Parkplatz verfügt. Mit Rekurs vom 30. April 2003 verlangten die Ehegatten X.________ eine Herabsetzung des Steuerwerts um 40'000-50'000 Franken, weil die Steuerverwaltung fälschlicherweise einen Einstellplatz mitbewertet habe. Die Steuerrekurskommission des Kantons Basel-Stadt wies diesen Rekurs ab, zumal insoweit ein blosses "Schreibversehen" vorlag (Entscheid vom 18. September 2003, zugestellt am 26. Januar 2005). In ihrer Eingabe beim Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt beantragten die Ehegatten X.________ alsdann, es sei eine Neuschätzung vorzunehmen; eventuell sei der Steuerwert auf maximal 585'000 Franken festzusetzen. Das Appellationsgericht hat den Rekurs abgewiesen, soweit es darauf eintrat. Zur Begründung führte es aus, die Beschwerdeführer hätten vor der Steuerrekurskommission lediglich eine Reduktion von 40'000-50'000 Franken im Zusammenhang mit dem Parkplatz verlangt und könnten vor Appellationsgericht keine weitergehenden Anträge mehr stellen.