Citation: 5A_621/2021 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz erwog, als Einkommen des Beschwerdeführers aus selbständiger Erwerbstätigkeit gelte der Reingewinn, wobei auf das Durchschnittsnettoeinkommen mehrerer - in der Regel der letzten drei - Jahre abzustellen sei. Ausreisser-Jahre hätten dabei ausser Betracht zu bleiben. Die definitiven Jahresrechnungen wiesen die folgenden Reingewinne aus: im Jahr 2015: Fr. 81'795.--, im Jahr 2016: Fr. 125'512.--, im Jahr 2017: Fr. 77'183.-- und im Jahr 2018: Fr. 20'631.--. Ausserdem ergebe sich aus den Belegen auch der Gewinn aus dem Jahr 2014 von Fr. 115'305.--. Damit betrage der durchschnittliche Reingewinn in den Jahren 2014 bis 2017 jährlich 99'949.--. Die grösste Abweichung nach oben betrage auf dieser Basis rund 26 % für das Jahr 2016, die grösste Abweichung nach unten rund 23 % für das Jahr 2017. Trotz Schwankungen sei daher in diesem Zeitraum kein Ausreisser-Jahr auszumachen. Anderes gelte für das Jahr 2018, das für die Bemessung des Einkommens nicht zu berücksichtigen sei. Die inzwischen vorliegende provisorische Jahresabrechnung für das Jahr 2019 weise zudem einen Gewinn von Fr. 75'570.-- aus. Unbestritten sei, dass der Beschwerdeführer sich über die Einzelunternehmung im Jahr 2019 einen Range Rover für den privaten Gebrauch für Fr. 1'158.85 pro Monat geleast habe. Es sei daher davon auszugehen, dass der in der Jahresrechnung 2019 ausgewiesene "Fahrzeug- und Transportaufwand" den Betrag der für den Range Rover jährlich anfallenden Leasinggebühren von Fr. 13'906.-- miterfasse. Da diese Auslagen allein dem privaten Nutzen des Beschwerdeführers bzw. der Beschwerdegegnerin dienen würden, sei diese verdeckte Gewinnausschüttung zum Reingewinn im Jahr 2019 zu addieren. Damit ergäbe sich für das Jahr 2019 ein Reingewinn von Fr. 89'476.--. Das durchschnittliche Einkommen des Beschwerdeführers betrage daher jährlich Fr. 97'854.--, was monatlich einem Einkommen von Fr. 8'155.-- entspreche.