Citation: 1C_330/2021 E. 4.6.3

4.6.3. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers vermag an dieser Beurteilung auch der Umstand nichts zu ändern, dass die direkt angrenzende Liegenschaft, die ebenfalls einen Bestandteil der stark ortsbildprägenden Blockrandbebauung bildet und ein Restaurant beheimatet, im 1. Stockwerk mit modernen Fenstern ohne jegliche Sprossen ausgestattet ist. Einerseits bedeutet dies nur, dass es der Blockrandbebauung insoweit an originaler historischer Bausubstanz fehlt, nicht aber, dass ihr keine stark prägende Bedeutung für das Ortsbild zukommt. Wie die bei den Akten liegenden Fotos zudem aufzeigen, weist auch dieses Gebäude in den weiteren Geschossen eine der traditionellen Machart entsprechende Befensterung auf. Andererseits belegen die Akten, dass das "Haus zur Schifflände" als dritte Liegenschaft der ortsbildprägenden Blockrandbebauung, wie weitere Gebäude in der Kernzone auch (vgl. hinten E. 5.3), ebenfalls mit historisch repräsentativen Fenstern versehen ist. Der historische Charakter der Blockrandbebauung ist damit weitestgehend erhalten geblieben, weshalb die kantonalen Behörden zu Recht nicht bereits aufgrund einer "Bausünde" aus der Vergangenheit generell geringere Anforderungen an die Gestaltung in der Kernzone stellten.