Citation: 8C_754/2014 E. 3.2

3.2. Weil die Versicherte zwar in der angestammten Tätigkeit als Reinigerin nicht mehr einsetzbar ist, indessen für sämtliche Tätigkeiten ohne regelmässigen Nass- und Feuchtkontakt weiterhin zu 100 % arbeitsfähig ist, zog das kantonale Gericht für das Invalideneinkommen ebenfalls statistisch ausgewiesene Medianwerte bei. Es stellte auf den für Arbeitnehmerinnen des Anforderungsniveaus 4 (einfache und repetitive Tätigkeiten) im privaten Sektor im Jahr 2005 erzielten Durchschnittsverdienst von Fr. 49'244.- ab. Mittels Gegenüberstellung der beiden hypothetischen Einkommen führt dies zum Invaliditätsgrad von aufgerundet 9 %. Diesbezüglich rügt die Beschwerdeführerin einzig das Fehlen eines leidensbedingten Abzugs vom herangezogenen Tabellenlohn. Dies in der Annahme, das Vermeiden von Feuchtarbeiten und solchen, welche die Hände mechanisch massiv beanspruchen, würden sich für sie auch in einer dem Leiden angepassten Tätigkeit lohnmässig nachteilig auswirken. Wie von der Vorinstanz indessen zutreffend dargetan, bietet der vom Gesetzgeber als ausgeglichen unterstellte Arbeitsmarkt für die Versicherte in einer genügenden Anzahl Stellen, welche weder Feuchtarbeiten noch die Hände mechanisch erheblich belastende Tätigkeiten umschliessen, so dass dort auch keine durch diese Einschränkungen hervorgerufene Lohnnachteile zu erwarten sind.