Citation: I 116/07 04.09.2007 E. 3

Streitig und zu prüfen ist, ob sich die tatsächlichen Verhältnisse im massgebenden Zeitraum (zwischen Verfügung vom 19. Juni 2001 und Einspracheentscheid vom 3. Februar 2006) in anspruchsrelevanter Weise geändert haben. Dabei ist unbestritten, dass sich der Gesundheitszustand der Versicherten nicht verbessert hat. Da die vorliegende Frage Tatsächliches beschlägt, ist deren vorinstanzliche Beantwortung - offensichtliche Unrichtigkeit ausgenommen - für das Bundesgericht verbindlich (E. 2). 3.1 Die Hilflosenentschädigung leichten Grades war der Versicherten zugesprochen worden (Verfügung vom 19. Juni 2001), weil sie in den Bereichen Körperpflege (Kämmen und Duschen) und Fortbewegung (im Freien und Pflege der gesellschaftlichen Kontakte) erheblich auf Dritthilfe angewiesen war. In pflichtgemässer Würdigung der gesamten Aktenlage - insbesondere gestützt auf den Abklärungsbericht von Frau Y.________, IV-Stelle des Kantons Aargau, vom 11. Mai 2005 - gelangte das kantonale Gericht mit nachvollziehbarer Begründung zur Auffassung, dass sich der Gesundheitszustand der Versicherten zwar nicht verbessert habe, aber dennoch eine Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen eingetreten sei, sodass die Beschwerdeführerin in den alltäglichen Lebensverrichtungen nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nicht (mehr) regelmässig und in erheblichem Ausmass auf die Hilfe von Drittpersonen angewiesen sei. In Bezug auf die Körperpflege stellte die Vorinstanz fest, der Beschwerdeführerin sei es (anders als noch gemäss erstem Abklärungsbericht von Frau Z.________, IV-Stelle des Kantons Aargau, vom 27. November 2000) grundsätzlich ohne erhebliche Hilfe Dritter möglich, sich zu duschen und die (nunmehr kurz geschnittenen) Haare zu waschen und zu kämmen. Diese Sachverhaltsfeststellung ist jedenfalls nicht offensichtlich unrichtig, zumal namentlich der Bericht des behandelnden Psychiaters Dr. med. E.________, Klinik X.________, vom 2. Februar 2007 nicht zu einem gegenteiligen Schluss Anlass gibt, weil sich der Arzt dabei lediglich auf die subjektiven (Schmerz-)Angaben der Versicherten stützt. Ebenso wenig ist die sachverhaltliche Feststellung des kantonalen Gerichts zu beanstanden, wonach die Beschwerdeführerin auch im Bereich Fortbewegung nicht mehr hilflos sei: Denn während dem Abklärungsbericht von Frau Z.________ noch zu entnehmen war, "der Ehemann muss sie [die Versicherte] im Freien immer begleiten", so ist es der Beschwerdeführerin gemäss eigenen Angaben vom 5. Dezember 2004 möglich, sich zum Einkauf selbstständig in den Quartierladen zu begeben. Überdies ist die Versicherte gemäss Dr. med. E.________ in der Lage, alleine kurze Strecken im Auto zurückzulegen. Ein Vergleich zwischen den beiden Abklärungsberichten lässt somit auch in Bezug auf die Fortbewegung auf veränderte tatsächliche Verhältnisse schliessen. Ferner vermögen die pauschalen Einwände bezüglich des Abklärungsberichts von Frau Y.________ nicht, die vorinstanzliche Betrachtungsweise in Zweifel zu ziehen: So etwa, wenn die Versicherte festhält, es lasse sich "allein auf ein Frage-Antwortspiel sowie basierend auf persönlichen Eindrücken [...] ein derart komplexes gesundheitliches Problem kaum richtig einschätzen und erfassen". 3.2 Unter diesen Umständen sind von Weiterungen keine zusätzlichen relevanten Ergebnisse zu erwarten, sodass dem diesbezüglichen (Eventual-)Antrag nicht stattgegeben werden kann (antizipierte Beweiswürdigung, BGE 124 V 90 E. 4b S. 94 mit Hinweisen).