Citation: 2C_962/2020 E. B

B.a. Während seines Aufenthalts in der Schweiz wurde A.________ insbesondere wie folgt strafrechtlich verurteilt: - Geldstrafe von 30 Tagessätzen zu je Fr. 30.--, bedingt vollziehbar bei einer Probezeit von 2 Jahren, und Busse von Fr. 300.-- wegen Diebstahls (Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat vom 18. Mai 2014; mit Urteil des Strafgerichts Basel-Landschaft vom 12. November 2018 widerrufen); - Geldstrafe von 20 Tagessätzen zu je Fr. 30.--, bedingt vollziehbar bei einer Probezeit von 2 Jahren, wegen rechtswidrigen Aufenthalts (Strafbefehl der Staatsanwaltschaft des Kantons Solothurn vom 2. Juli 2014; mit Urteil des Strafgerichts Basel-Landschaft vom 12. November 2018 widerrufen); - Geldstrafe von 45 Tagessätzen zu je Fr. 30.--, bedingt vollziehbar bei einer Probezeit von 3 Jahren, wegen Widerhandlung gegen das Bundesgesetz über die Ausländerinnen und Ausländer (Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat vom 13. Juli 2014); - unbedingte Freiheitsstrafe von 3 Monaten wegen Hehlerei und rechtswidrigen Aufenthalts (Strafbefehl der Staatsanwaltschaft des Kantons Solothurn vom 12. November 2014); - Busse von Fr. 600.-- wegen Überschreitens allgemeiner, fahrzeugbedingter oder signalisierter Höchstgeschwindigkeit nach Abzug der Sicherheitsmarge auf Autobahnen um 34 km/h (Strafbefehl der Staatsanwaltschaft des Kantons Bern, Region Berner Jura-Seeland vom 7. März 2016); - Freiheitsstrafe von 20 Monaten, bedingt vollziehbar bei einer Probezeit von 5 Jahren; und Busse von Fr. 500.-- wegen mehrfacher Hehlerei, mehrfachen versuchten Hausfriedensbruchs, mehrfacher Fälschung von Ausweisen, mehrfacher Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz, grober Verletzung von Verkehrsregeln, Entwendung eines Motorfahrzeugs zum Gebrauch, mehrfachen Führens eines Motorfahrzeugs trotz Entzug des Fahrerausweises sowie mehrfacher Widerhandlung gegen das Ausländergesetz (Urteil des Strafgerichts Basel-Landschaft vom 12. November 2018; teilweise Zusatzstrafe zum Strafbefehl der Staatsanwaltschaft des Kantons Solothurn vom 12. November 2014). B.b. A.________ wurde zudem am 30. Juli 2015 wegen Verdachts des Diebstahls und der Hehlerei, sowie am 19. April 2016 wegen Verdachts auf Zuwiderhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz verhaftet. B.c. Am 10. Juli und am 8. November 2019 wurde das Migrationsamt informiert, dass gegen A.________ Strafanzeigen eingereicht worden seien, wonach dieser am 1. April 2019 anlässlich einer Polizeikontrolle 0.79 g Kokain und 2.69 g Marihuana auf sich getragen, bzw. am 1. Oktober 2018 einer Auskunftsperson 1 Gramm Kokain verkauft habe. B.d. Am 17. Februar 2020 ersuchte A.________ das Migrationsamt um ein 3-monatiges Rückreise-Visum, um seine Familie in Tunesien besuchen zu können.