Citation: 1C_18/2023 E. 7.1

7.1. Die Vorinstanz führt aus, aufgrund des Zeitablaufs könne nicht mehr genau bestimmt werden, von welchem Betrieb wieviel PER in den Untergrund gelangt sei. In dieser Situation seien die Anteile an der Verursachung nach der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu bestimmen. Sie bestätigte sodann die vom AWA verwendete Berechnungsmethode: Der Verteilschlüssel sei aufgrund der beiden Anhaltspunkte der Betriebsjahre und der bekannten bzw. geschätzten Mengen an verwendetem PER zu berechnen, wobei für das letzte Kriterium der Faktor 1 für wenig PER und der Faktor 5 für sehr viel PER zu verwenden sei. Für die Beschwerdeführerin sei beim zweiten Kriterium der Faktor 1 verwendet worden, während für die übrigen Betriebe ein Faktor von 3 bzw. 5 eingesetzt worden sei. Bei dieser Berechnung sei zwar unberücksichtigt geblieben, dass die Beschwerdeführerin Maschinen der 5. Generation verwendet habe; dies sei aber nicht weiter relevant, weil sich die Anteile der Verursachung so oder anders nicht mit mathematischer Genauigkeit festlegen liessen. Eine gewisse Pauschalisierung sei bezüglich der Berechnung des Verteilschlüssels zulässig.