Citation: 2C_145/2008 29.09.2008 E. A

A.a X.________ war in den fraglichen Bemessungsjahren als Einzelunternehmer in der Immobilienbranche (Vermittlung, Handel, Beratung) tätig. In der Steuererklärung 1999 A deklarierten X.________ und P.________ einen im Geschäftsjahr 1998 erzielten Gewinn aus selbständiger Erwerbstätigkeit des Ehemannes von Fr. ________. Wie eine steueramtliche Revision ergab, hatte der Steuerpflichtige am 9. Juni 1998 mit der Z.________ SA einen Gesellschaftsvertrag über die Gründung der einfachen Gesellschaft Y.________ abgeschlossen. Es war vorgesehen, in einem ersten Schritt die Liegenschaften A.________ und B.________ - eine Wohnüberbauung mit ________ Wohnungen in C.________ - zu erwerben. Die Gesellschafter vereinbarten für alle eingebrachten und abgewickelten Geschäfte eine Erfolgsbeteiligung im Verhältnis von 60 % (Z.________ SA) zu 40 % (X.________). Bezüglich der zu erwerbenden Liegenschaften vereinbarten die Gesellschafter folgende "Abwicklung": "Kaufpreis: 7'700'000 Handänderungskosten, ca. 3.5 % v. 7'700'000 269'500 Anteil Provision an D.________ inkl. MWST 165'250 Ausgleichszahlung an Gesellschafter 2, X.________ 1'100'000 ./. Rückvergütung 1/2-Anteil Handänderungskosten 134'750 965'250 Anlagekosten total: 9'100'000" Der Gesellschaftsvertrag (Ziff. 5) sieht weiter vor, dass die Z.________ SA der einfachen Gesellschaft Y.________ zur Finanzierung der Anlagekosten ein hypothekarisch gesichertes Darlehen von Fr. ________ gewährt und dass als Eigentümerin der Grundstücke in C.________ die Z.________ SA im Grundbuch eingetragen wird. Gemäss Vertrag (Ziff. 6) dient die Ausgleichszahlung von Fr. 1'100'000.-- an X.________ zur "Finanzierung aller Entwicklungskosten bezüglich der genannten Liegenschaften" und zur Bezahlung aller "auf seiner Seite aufgelaufenen Provisions- und Subprovisionsansprüche Dritter". Am 1. Juli 1998 überwies die Z.________ SA dem Steuerpflichtigen den Betrag gemäss vorstehender Aufstellung von Fr. 965'250.--. A.b Mit Einschätzungsentscheid bzw. Veranlagung vom 7. April 2005 und 13. Juni 2006 (recte: 2005) setzte das kantonale Steueramt die im Jahr 1998 erzielten ausserordentliche Einkünfte auf Fr. ________ fest und erfasste diese mit der separaten Jahressteuer bei den Staats- und Gemeindesteuern 1998 und bei der direkten Bundessteuer 1997/98 (Art. 69 Abs. 2 und 3 des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 über die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden, StHG, SR 642.14; Art. 218 Abs. 2 und 3 des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 über die direkte Bundessteuer, DBG, SR 642.11). Die ausserordentlichen Einkünfte pro 1998 aus der Einzelfirma berechnete das kantonale Steueramt wie folgt: Ausleichszahlung an X.________ aus der einfachen Gesellschaft Y.________ 1'100'000 ./. weitergeleitete Provisionen und Subprovisionen im Rahmen der obigen Ausgleichszahlung -________ "Schweigegeld" gemäss Vereinbarung vom 23.7.1998 ________ weitere ausserordentliche Aufwendungen: ./. Aufwand gemäss Erfolgsrechnung (inkl. AHV-Rückstellung) -________ geschäftsmässig nicht begründete gemeinnützige Zuwendungen (meist kirchliche Vereinigungen) ________ steuerbare ausserordentliche Einkünfte ________ ======== Die Einsprachen der Eheleute X.________ und P.________ wies das Kantonale Steueramt Zürich hinsichtlich der Staats- und Gemeindesteuern und der direkten Bundessteuer ab (Entscheide vom 31. Oktober 2006).