Citation: 5D_132/2017 E. 2

Die Beschwerdeführerin erhebt keine Rügen in Bezug auf die Erteilung der Rechtsöffnung, sondern macht wie bereits im kantonalen Verfahren geltend, als Frau auf dem Arbeitsmarkt diskriminiert zu sein und deshalb keine Arbeitsstelle zu erhalten. Mangels Arbeitsstelle könne sie aber die betriebene Schuld nicht bezahlen. Insofern verletze das angefochtene Urteil ihr Grundrecht auf Integriertsein in der Gesellschaft und somit Art. 8 Abs. 2 BV. Es sei zu prüfen, ob Dritte nicht gezwungen werden können, ihr eine Chance zu geben und sie mindestens zu 50 % anzustellen. Der Beschwerdeführerin wurde bereits im angefochtenen Entscheid dargelegt, dass im Rechtsöffnungsverfahren nicht das Erwerbseinkommen bzw. die Zahlungsfähigkeit das Thema ist, sondern die Prüfung des definitiven Rechtsöffnungstitels (Art. 80 SchKG) sowie der hiergegen möglichen Einwendungen der Tilgung, Stundung und Verjährung (Art. 81 Abs. 1 SchKG). Zu diesen Themen äussert sich die Beschwerdeführerin nicht.