Citation: C 261/03 15.01.2004 E. 2

In tatsächlicher Hinsicht ist nach Lage der Akten und auf Grund der unbestrittenen Parteivorbringen davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin vom 24. Oktober bis 29. November 2002 im Kosovo weilte, um zusammen mit ihrem Ehemann auf sie lautende Reisepässe zu beschaffen. Zwischenzeitlich erkrankt, verzögerte sich die für den 6. November 2002 geplante Rückkehr in die Schweiz, weil die gewünschten Dokumente nicht erhältlich gemacht werden konnten. Die Rückreise erfolgte am 29. November 2002, nachdem ihr zwei Tage vorher von der United Nations Interim Administration Mission, Kosovo, ein bis 26. Februar 2003 befristetes "Travel Dokument" ausgehändigt worden war, womit ihr erlaubt wurde, innert drei Monaten in die Schweiz zurückzukehren. Mit der Vorinstanz ist überwiegend wahrscheinlich, dass deshalb unerwartet widrige Umstände im Kosovo, die der Beschwerdeführerin nicht vorgeworfen werden können, dafür verantwortlich sind, dass diese den am 11. November 2002 beginnenden Orientierungskurs I nicht angetreten hat. Eine Einstellung in der Anspruchsberechtigung gestützt auf Art. 30 Abs. 1 lit. d AVIG fällt daher mit dem kantonalen Gericht ausser Betracht.