Citation: 5D_149/2021 E. 3.4.6

3.4.6. Die Ausführungen der Beschwerdeführerin, wonach die Vorinstanz vorweggenommen habe, dass der Beweis der Kostenlosigkeit nicht gelingen würden, laufen damit ins Leere: Die Erfolgsaussicht der Bestreitung der Forderung hing im Zeitpunkt der Einreichung des Gesuchs im Wesentlichen davon ab, ob der Beweis der behaupteten Kostenlosigkeit gelingen würde. Der Vorinstanz war es daher nicht verwehrt, die Erfolgsaussichten der Beweisführung zu beurteilen und in tatsächlicher Hinsicht zu verneinen. Damit ist die Rüge der Beschwerdeführerin unbegründet. Soweit die Beschwerdeführerin in diesem Zusammenhang ebenfalls eine Verletzung des Willkürverbots (Art. 9 BV) geltend macht, wiederholt sie bloss ihren Standpunkt und zeigt nicht auf, inwiefern der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz klar verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft und der Entscheid nicht nur in der Begründung, sondern auch im Ergebnis willkürlich ist (BGE 140 III 16 E. 2.1 mit Hinweisen). Inwiefern eine Ermessensüberschreitung vorliegen würde bzw. Beweise willkürlich gewürdigt worden sein sollen, legt die Beschwerdeführerin ebenfalls nicht detailliert dar und ist auch nicht ersichtlich. Auf diese Rügen ist demnach gar nicht einzutreten.