Citation: 8C_329/2010 06.08.2010 E. 3

3.1 Vorinstanzlich wurde in tatsächlicher Hinsicht erkannt, dass, da unbestrittenermassen ein Teil der bestehenden Beschwerden psychisch bedingt sei (kombinierte Persönlichkeitsstörung mit dysthymen, ängstlichen und passiv-aggressiven, histrionischen Anteilen) und diesbezüglich zwischenzeitlich eine Optimierung des Gesundheitszustandes stattgefunden habe, die Schlussfolgerungen der MEDAS-Experten vom 9. März 2009, wonach trotz Fehlens einer objektivierbaren massiven Verbesserung nur noch eine 50%ige (statt der bisher attestierten vollumfänglichen) Arbeitsunfähigkeit bestehe, nachvollzogen werden könnten. Selbst wenn im Übrigen kein Revisionsgrund vorläge, wäre das wiedererwägungsweise Zurückkommen auf die ursprüngliche Rentenzusprache gemäss Art. 53 Abs. 2 ATSG gerechtfertigt. 3.2 Demgegenüber rügt die Beschwerdeführerin zur Hauptsache, das kantonale Gericht habe den Sachverhalt in Verletzung von Art. 97 Abs. 1 BGG festgestellt. Insbesondere sei in Anbetracht der gutachterlichen Ergebnisse eine revisionsrechtlich relevante Tatsachenänderung nicht ausgewiesen, sondern handle es sich bei den betreffenden Feststellungen lediglich um eine in diesem Zusammenhang unerhebliche unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentlichen gleich gebliebenen Sachverhalts. Ferner könne in Anbetracht der damaligen medizinischen Grundlagen auch nicht von einer zweifellosen Unrichtigkeit der erstmaligen Rentenzusprechung ausgegangen werden, sodass die Voraussetzungen für eine Wiedererwägung ebenfalls nicht erfüllt seien. Die bisherige ganze Invalidenrente habe deshalb über den 30. Juni 2009 hinaus auf unbestimmte Dauer Bestand.