Citation: 8C_515/2018 E. 3.1

3.1. Das kantonale Gericht hat zunächst erkannt, die Rücken- und Hüftbeschwerden sowie die periphere arterielle Verschlusserkrankung stünden unbestritten nicht in einem kausalen Zusammenhang mit dem Unfall und dessen Folgen (Beeinträchtigungen im Bereich des linken Fusses). Sodann ist es nach einlässlicher Darstellung der umfangreichen medizinischen Akten zum Schluss gelangt, die Ärzte der Suva hätten in Übereinstimmung mit den übrigen über die Jahre eingeholten medizinischen Auskünften festgehalten, die Trümmerfraktur, die sich der Versicherte am 31. August 2010 zugezogen hatte, sei im Januar 2011 aus fachärztlicher Sicht vollständig ausgeheilt und die diagnostizierte Algodystrophie (CRPS I [Chronicle Regional Pain Syndrom]) sei spätestens ab Herbst 2012 klinisch und radiologisch nicht mehr objektivierbar gewesen. Insgesamt sei von einer psychischen Fehlentwicklung nach Unfall auszugehen, auch wenn aus psychiatrischer Sicht keine die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigenden Befunde hätten erhoben werden können. Da der Unfall vom 13. August 2010 als bagatelläres Ereignis zu bezeichnen sei, könne praxisgemäss ohne Weiteres davon ausgegangen werden, dass der adäquate Kausalzusammenhang allfälliger psychischer Beeinträchtigungen ohne Prüfung der einzelnen unfallbezogenen Kriterien gemäss BGE 115 V 133 E. 6 S 138 ff. zu verneinen sei.