Citation: I 509/04 26.07.2005 E. A

Der 1947 geborene F.________ ist im Bereich Rohrreinigung Inhaber einer Einzelfirma. Am 10. Mai 1995 meldete er sich zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung an. Nach ärztlichen Angaben litt der Versicherte seit 1992 an einer Agoraphobie mit Hyperventilation und zeitweiliger Bewusstlosigkeit, was ihm in seinem Beruf verunmöglichte, in Kanäle und Schächte einzusteigen sowie allein Auto zu fahren. Nach Prüfung seines Gesuchs wurde ihm mit Verfügung vom 24. September 1998 wegen langdauernder Krankheit ab 1. Mai 1994 eine ganze Rente zugesprochen, wobei der Invaliditätsgrad auf 70 % festgesetzt wurde. Gestützt auf die in einem Revisionsverfahren durchgeführten Abklärungen verfügte die IV-Stelle Bern am 27. September 1999, der Versicherte sei wieder in der Lage, ein rentenausschliessendes Einkommen zu erzielen, weshalb die Versicherungsleistung auf Ende des nachfolgenden Monats aufgehoben wurde. Mit Entscheid vom 4. Februar 2000 hiess das Verwaltungsgericht des Kantons Bern die dagegen erhobene Beschwerde insoweit gut, als in Aufhebung der angefochtenen Verfügung die Sache an die IV-Stelle zurückgewiesen wurde, damit diese nach vorgängiger rechtsgenüglicher Anhörung des Versicherten neu verfüge. Nach neuen Abklärungen und Durchführung des ordentlichen Bemessungsverfahrens ermittelte die IV-Stelle mit Verfügung vom 29. November 2001 eine seit mindestens 1997 bestehende, invaliditätsbedingte Erwerbseinbusse von 35 % und hob die Rente auf Ende des den Zustellungsmonat der Verfügung folgenden Monats auf. Zur Begründung wurde insbesondere ausgeführt, dass bezüglich der Mitarbeit der Ehefrau sowie eines zusätzlichen teilweise behinderungsbedingt einzusetzenden Mitarbeiters ein Personalmehraufwand von Fr. 101'172.- berücksichtigt worden sei.