Citation: 6B_580/2018 E. 5

Die Beschwerde genügt den gesetzlichen Begründungsanforderungen über weite Strecken nicht. Der Beschwerdeführer setzt sich mit den Erwägungen der Vorinstanz nicht sachlich auseinander (Art. 42 Abs. 2, Art. 106 Abs. 2 BGG). Inwiefern das angefochtene Urteil in tatsächlicher oder rechtlicher Hinsicht fehlerhaft sein soll, ergibt sich aus der Beschwerde nicht. Im Übrigen ist auch nicht ersichtlich, inwiefern die Erwägungen der Vorinstanz im angefochtenen Urteil gegen das Recht im Sinne von Art. 95 BGG verstossen könnten. Hinsichtlich des Schuldspruchs wegen Sachentziehung hat die Vorinstanz den Einwand des Beschwerdeführers, es habe sich nicht um eine Strafsache, sondern eine Zivilangelegenheit gehandelt, verworfen. Dem ist nichts hinzuzufügen. Auch die Schuldsprüche wegen mehrfacher geringfügiger Sachbeschädigung sind nicht zu beanstanden. Mit seinem Einwand, die Ölkreide und der lila Spray hätten sich von den (Eingangs-) Türen und der Beschilderung wieder entfernen lassen, verkennt er, dass eine Sache unter anderem als beeinträchtigt beziehungsweise beschädigt gilt, wenn in ihr äusseres Erscheinungsbild eingegriffen beziehungsweise ihre Ansehnlichkeit herabgesetzt wird. So erfüllt bereits das (unerlaubte) Bemalen oder Besprayen einer Wand den Tatbestand der Sachbeschädigung (BGE 120 IV 319 E. 2a S. 321; Urteile 6B_264/2017 vom 26. Oktober 2017 E. 3.3.2; 6B_357/2013 vom 29. August 2013 E. 8; 6S.388/2003 vom 3. Februar 2004 E. 2.1 f.; je mit Hinweisen). Soweit er geltend macht, das von ihm entfernte Siphon habe man wieder montieren können, übersieht der Beschwerdeführer, dass die Sachbeschädigung nicht in der Demontage des Siphons, sondern in der durch das anschliessende Laufenlassen des Wassers herbeigeführten Flutung der Einstellzelle des Polizeipostens bestand. Auch hinsichtlich des Schuldspruchs wegen Verleumdung vermag der Beschwerdeführer mit seinen Anmerkungen keine Verletzung von Bundesrecht darzulegen. Insbesondere zeigt er mit seinen Behauptungen nicht auf, dass er entgegen der vorinstanzlichen Annahme nicht wider besseres Wissen handelte. Nicht zu beanstanden sind sodann die Schuldsprüche wegen mehrfachen Missbrauchs einer Fernmeldeanlage, mehrfacher Beschimpfung und Hausfriedensbruchs. Hinsichtlich des Schuldspruchs wegen mehrfach versuchter Nötigung erachtet die Vorinstanz als erstellt, dass der Beschwerdeführer durch Gewalt und Androhung ernstlicher Nachteile versucht habe, seine frühere behandelnde Ärztin zu veranlassen, ihre Gesprächsnotizen über die gemeinsamen Sitzungen auszuhändigen, ihre Diagnose zu ändern sowie dem Strassenverkehrsamt einen positiven Bericht zuzustellen, um den Führerausweis wieder erlangen zu können. Der Beschwerdeführer bestreitet diese Feststellungen nicht. Er legt zwar nachvollziehbar dar, dass sein Handeln die Reaktion für empfundenes Unrecht gewesen sei, vermag mit seinen Ausführungen jedoch keine Verletzung von Bundesrecht aufzuzeigen; eine solche ist auch nicht ersichtlich. Es ist nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz das von ihr ausführlich beschriebene Verhalten des Beschwerdeführers als mehrfach versuchte Nötigung seiner früheren Ärztin qualifiziert (vgl. Urteil S. 9 ff.). Insgesamt verletzen die vorinstanzlichen Schuldsprüche weder Bundes- noch Verfassungsrecht.