Citation: 6B_698/2010 10.01.2011 E. 3

Die beiden Argumentationen der Vorinstanz sind in sich geschlossen, differenziert und nachvollziehbar. Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, ist nicht geeignet, den angefochtenen Entscheid als verfassungswidrig erscheinen zu lassen. 3.1 Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz habe die von ihm eingereichten Fotografien des Polizeieinsatzes als Beweismittel nicht abgenommen (Beschwerdeschrift, S. 4). Sie habe zwar den fristgerechten Eingang dieser Beweismittel vermerkt, doch habe sie sich in ihrem Entscheid nicht damit auseinandergesetzt (Beschwerdeschrift, S. 5 f.). Diese ins Recht gelegten Fotografien würden jedoch beweisen, dass weder ein massiver Angriff von Aktivisten stattgefunden hätte, noch dass jene Flaschen gegen die Polizisten geworfen hätten. Dies widerlege die Aussagen des Beschwerdegegners und des einzigen Belastungszeugen B.________ und untergrabe somit deren Glaubwürdigkeit und Glaubhaftigkeit in vorliegender Sache. Aus diesem Grund liege bezüglich der Verbalattacke eine Verletzung des rechtlichen Gehörs vor, weil diese Fotografien als rechtserhebliche, rechtzeitig und formgerecht angebotenen Beweismittel nicht berücksichtigt worden seien. Ebenso ergäben sich damit eine willkürliche Beweiswürdigung sowie eine Verletzung des Grundsatzes "in dubio pro reo" (Beschwerdeschrift, S. 6). 3.2 Die vom Beschwerdeführer angerufenen Fotografien werden im angefochtenen Entscheid nur in den prozessualen, nicht aber in den materiellen Erwägungen behandelt. Abgesehen davon, dass die vorgelegten Aufnahmen keiner genau bestimmten Phase der fraglichen Vorkommnisse zugeordnet werden können, wären diese kaum geeignet darzutun, dass keine Wurfgegenstände gegen die Polizeibeamten eingesetzt worden wären. Ihr Beweiswert ist damit gering, und es lassen sich demnach auch keine Erkenntnisse auf die Glaubwürdigkeitsbeurteilung der Polizeibeamten übertragen. Die Vorinstanz durfte demzufolge ohne Willkür annehmen, ihre Überzeugung werde durch diesen weiteren Beweismitteleinbezug nicht geändert. Dass sich die Vorinstanz nicht mit dem Inhalt der eingereichten Fotografien auseinandersetzt, verletzt somit das rechtliche Gehör des Beschwerdeführers nicht. Die Vorinstanz nimmt die Beweiswürdigung zudem nicht willkürlich vor. Sie stützt sich bundesrechtskonform auf die erheblichen Beweismittel und Indizien und begründet ihren Entscheid eingehend. Das angefochtene Urteil ist weder offensichtlich unhaltbar, noch steht es in klarem Widerspruch zur tatsächlichen Situation. Weder Begründung noch Ergebnis sind verfassungswidrig. Die Vorinstanz verletzt schliesslich in ihrem Entscheid auch den Grundsatz "in dubio pro reo" nicht. Erhebliche und nicht zu unterdrückende Zweifel am zugrunde gelegten Ablauf des Sachverhalts liegen nicht vor. Solche drängen sich im vorliegenden Fall keine auf. Die vorinstanzlichen Erwägungen kommen zu einem klaren Schluss, nachdem auch die allenfalls den Beschwerdeführer entlastenden Elemente miteinbezogen worden sind. Zusammenfassend ist bezüglich der Verbalattacke weder dargetan noch ersichtlich, inwiefern der Entscheid der Vorinstanz verfassungswidrig sein soll. 3.3 Der Beschwerdeführer rügt weiter eine willkürliche Beweiswürdigung hinsichtlich der Spuckattacke sowie die Verletzung des Grundsatzes "in dubio pro reo". Die Vorinstanz hätte diesbezüglich nicht einzig auf die Aussagen des Beschwerdegegners und des Zeugen E.________ abstellen dürfen. Nicht einmal der Zeuge B.________ könne die diesbezügliche Aussage des Beschwerdegegners bestätigen (Beschwerdeschrift, S. 7). 3.4 Vorab ist darauf hinzuweisen, dass die Vorinstanz in diesem Zusammenhang ausdrücklich auch auf die den Beschwerdeführer belastende Aussage B.________ hinweist (angefochtener Entscheid, S. 9, Ziff. 9) und deren Verwertbarkeit und Beweiskraft nicht ausdrücklich ausschliesst. Anschliessend würdigt sie die Aussage E.________ eingehend und überzeugend (angefochtener Entscheid, S. 10 f.) und kommt gestützt auf diese im Gesamtkontext zum angefochtenen Beweisergebnis. Wie diese Würdigung in klarem Widerspruch zur tatsächlichen Situation stehen soll, ist nicht ersichtlich und wird vom Beschwerdeführer auch nicht weiter ausgeführt. Ebenso wird im Rahmen der vorliegend vorzunehmenden Willkürprüfung kein Verstoss gegen den Grundsatz "in dubio pro reo" sichtbar. Dass einseitig nur belastende Beweise berücksichtigt worden wären, trifft nicht zu. Damit erweist sich die Beschwerde auch in diesem Punkt als unbegründet.