Citation: 1C_246/2021 E. 2.1

2.1. Das Verwaltungsgericht hat eine Überweisung des bei ihm eingereichten kantonalen Rechtsmittels an das Bundesgericht im Sinne einer "Sprungbeschwerde" abgelehnt. Unter Hinweis auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung hat das Verwaltungsgericht dargelegt, vom Erfordernis der Erschöpfung des kantonalen Instanzenzugs könne nur abgesehen werden, wenn darin eine leere, zwecklose Formalität läge (vgl. Urteil 2C_546/2018 vom 11. März 2019 E. 1.2.2 mit Hinweisen). Letzteres sei vorliegend nicht der Fall. Die Beschwerdeführer entgegnen, im Sinne der Koordination mit den Rechtsverfahren über die Baubewilligungen, die Gegenstand der Verfahren 1C_421/ 2020 und 1C_422/2020 seien, und den insoweit geäusserten Behauptungen wäre eine Sprungbeschwerde angemessen gewesen. Die beiden soeben genannten Verfahren betreffen Baubewilligungen in der Nachbarschaft der Beschwerdeführer: 1C_421/2020 das Bauprojekt einer Drittperson auf KTN 374 und KTN 717 bis 724, 1C_422/2020 das Bauprojekt der Beschwerdegegnerin auf KTN 356 und 357 im Rahmen der Projektänderung bzw. Projektanpassung zur Baubewilligung vom 4. Dezember 2018. Es wird weder dargetan noch ist ersichtlich, dass sich das Verwaltungsgericht durch frühere Entscheide im Hinblick auf die Beurteilung der im Streit liegenden enteignungsrechtlichen Begehren bereits festgelegt hätte. Vielmehr hat das Verwaltungsgericht einen separaten Entscheid über die aufgeworfenen enteignungsrechtlichen Fragen unter Ausschöpfung des kantonalen Instanzenzugs zu Recht als notwendig betrachtet. Die Rüge erweist sich als unbegründet.