Citation: 6B_358/2015 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer wendet sich zunächst gegen die tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz. Gemäss Art. 97 Abs. 1 BGG kann die Feststellung des Sachverhalts durch die Vorinstanz nur gerügt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig, d.h. willkürlich ist oder auf einer Verletzung von schweizerischem Recht im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels für den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann. Die Rüge der willkürlichen Feststellung des Sachverhalts prüft das Bundesgericht gemäss Art. 106 Abs. 2 BGG nur insoweit, als sie in der Beschwerde explizit vorgebracht und substantiiert begründet worden ist. In der Beschwerde muss im Einzelnen dargelegt werden, inwiefern der angefochtene Entscheid an einem qualifizierten und offensichtlichen Mangel leidet. Auf eine blosse appellatorische Kritik am angefochtenen Urteil tritt das Bundesgericht nicht ein (BGE 138 I 171 E. 1.4; 136 II 489 E. 2.8; 133 IV 286 E. 1.4; je mit Hinweisen). Der Beschwerdeführer bringt im Wesentlichen vor, er sei im Laufe des Verfahrens mit drei verschiedenen, gegenseitig vermischten Versionen der Geschwindigkeitsmessung konfrontiert worden. Das METAS-Gutachten sei sicherlich sorgfältig ausgefertigt worden, beruhe aber auf einer falschen Grundlage. Die Vorinstanz nimmt demgegenüber an, es liege nur ein einziges Messvideo vor. Dass sie insofern in Willkür verfallen wäre, legt der Beschwerdeführer nicht hinreichend dar. Er hätte dartun müssen, inwiefern die Feststellungen der Vorinstanz offensichtlich unhaltbar sein oder mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch stehen und die vorhandenen Beweise andere Schlussfolgerungen geradezu aufdrängen sollen. Diesen Anforderungen genügt seine Beschwerde nicht. Es trifft auch nicht zu, dass die Vorinstanz sich mit seinem Einwand nicht auseinandergesetzt hätte. So verweist sie etwa auf die Ausführungen des Gutachtens, wonach bei nur einem Bildauszug bei entsprechendem Schwenken der Kamera durch den Messbeamten durchaus der Eindruck entstehen könne, dass ein anderes Fahrzeug gemessen worden sei (angefochtenes Urteil S. 6). Sie räumt auch ein, dass beim Betrachter des Videos die Vorstellung entstehen könne, dem Fahrzeug des Beschwerdeführers sei ein Smart unmittelbar voraus gefahren, widerlegt die Darstellung des Beschwerdeführers aber mit zureichenden Gründen (angefochtenes Urteil S. 7). Mit dieser Begründung setzt sich der Beschwerdeführer nicht auseinander. Er beschränkt sich vielmehr darauf, die Einwände zu wiederholen, die er schon im kantonalen Verfahren vorgetragen hat. Nach konstanter Rechtsprechung genügt für die Begründung von Willkür indes nicht, dass das angefochtene Urteil mit der Darstellung der beschwerdeführenden Partei nicht übereinstimmt oder auch eine andere Lösung oder Würdigung vertretbar erscheint (BGE 140 I 201 E. 6.1; 138 I 49 E. 7.1 und 305 E. 4.3; 138 V 74 E. 7).