Citation: 8C_437/2023 E. 4.1

4.1. In formeller Hinsicht beanstandet die Beschwerdeführerin, dass der angefochtene Entscheid einzelrichterlich ergangen sei. Vor dem Hintergrund der Würdigung eines polydisziplinären Gutachtens sei bezüglich des Invalideneinkommens einerseits die noch verbleibende Arbeitsfähigkeit in adaptierten Tätigkeiten und andererseits die Vornahme eines allfälligen Tabellenlohnabzugs strittig gewesen. In Bezug auf das Valideneinkommen sei zu berücksichtigen, dass der Beschwerdegegner vor Eintritt des Gesundheitsschadens als Geschäftsführer seiner eigenen GmbH tätig gewesen sei. Zur strittigen Frage nach der Festlegung des Valideneinkommens bestehe keine klare Rechtslage und auch keine feststehende Gerichtspraxis, obwohl die Vorinstanz inzwischen vermehrt in gleicher Weise argumentiere und entscheide. Aufgrund der willkürlichen Anwendung der kantonalen Zuständigkeitsvorschriften sei demzufolge die Angelegenheit zur Entscheidungsfindung in Dreierbesetzung an die Vorinstanz zurückzuweisen.