Citation: 1P.88/2002 14.05.2002 E. 1

Die staatsrechtliche Beschwerde gegen den kantonal letztinstanzlichen Endentscheid ist zulässig (Art. 84 Abs. 2, Art. 86 Abs. 1 und Art. 87 OG). Die Beschwerdeführer beantragen im Rechtsbegehren schlechthin die Aufhebung des angefochtenen Entscheids. Sie erheben aber in Ziff. 5 der Beschwerde ausdrücklich (nur) die Rüge des überspitzten Formalismus (Art. 29 Abs. 1 BV) und auch die Begründung bezieht sich fast ausschliesslich auf diesen Aspekt. Einzig in Ziff. 12 der Beschwerde machen sie zudem geltend, die Beschwerdegegner hätten den Verfassungsgrundsatz der Verhältnismässigkeit verletzt, indem sie aufwändige und überflüssige quartierplanliche Erschliessungsmassnahmen festgesetzt hätten, obwohl der Zweck des Planverfahrens auch ohne diese Zweiterschliessung erreicht werde. Diese Zweiterschliessung bedinge wegen des Ausbaus des Eintrachtwegs den zwangsweisen Eingriff in ihr Grundeigentum, ohne dass ihnen daraus irgend ein Vorteil erwachse. Es fehle dem Eingriff an der Erforderlichkeit, welche sowohl für die Enteignung als auch für die Erschliessung vorausgesetzt sei. Nach dem ganzen Zusammenhang der Beschwerde bezieht sich diese Rüge offensichtlich (nur) auf die angebliche Zweiterschliessung der Parzelle Nr. 6892 durch den Eintrachtweg, nicht auf den Ausbau dieses Wegs an sich. Jedenfalls läge diesbezüglich keine genügende Beschwerdebegründung vor (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG). Zu beurteilen ist somit einzig das Nichteintreten auf den Antrag betreffend Erschliessung des Grundstücks Nr. 6892. Die Beschwerdeführer sind als Adressaten des beanstandeten Nichteintretensentscheids zur staatsrechtlichen Beschwerde wegen formeller Rechtsverweigerung legitimiert (Art. 88 OG; BGE 126 I 81 E. 3b).