Citation: 5A_466/2015 E. 4.3.1

4.3.1. Vorab kritisiert er, die Beschwerdegegnerin habe ihr Arbeitspensum nach der Trennung im Juni 2013 missbräuchlich heruntergefahren. Vor der Trennung im Jahr 2012 habe Letztere 40 % regulär gearbeitet, zusätzlich ein Pensum von 8 % im Service im Restaurant E.________ wahrgenommen (Montagabende) und gleichzeitig eine Ausbildung als Gesundheitsmasseurin mit einem Pensum von 20 % gemacht. Sie sei damit zu 68 % ausser Haus beschäftigt gewesen. Falls der Beschwerdeführer daraus hätte ableiten wollen, dass der Beschwerdegegnerin auch 2013 ein 68%-Pensum anzurechnen wäre, fehlt es an einer rechtsgenüglichen Rüge. Der Vollständigkeit halber sei angemerkt, dass die Tochter der Parteien im Jahr 2013 drei Jahre alt war und daher die obhutsberechtigte Mutter nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung nicht zur Aufnahme einer Arbeit angehalten worden wäre. Im Übrigen sei auf nachfolgende E. 4.3.3 verwiesen.