Citation: 6B_723/2023 E. 2.7.1

2.7.1. Auch in Bezug auf die rechtliche Würdigung ist der vorinstanzliche Entscheid zu bestätigen. Die Vorinstanz schliesst gestützt auf ihre tatsächlichen Feststellungen zu Recht darauf, dass die Anforderungen von Art. 13 SKV erfüllt wurden. Der Beschwerdeführer verweigerte die Atemalkoholprobe mehrfach, indem er jeweils "Nein" sagte bzw. erklärte, nicht mitzuwirken. Seine Ausführungen dazu, er sei nicht als Fahrzeugführer zu betrachten, da das Fahrzeug bereits abgestellt gewesen sei, gehen fehl. Er bestreitet nicht, zur gleichen Zeit dort gewesen zu sein, wo sich sein Fahrzeug erstelltermassen befunden hatte (beim "V.________"), und rund eine Viertelstunde später zu Hause angekommen zu sein, d.h. etwa zehn Minuten vor Eintreffen der Polizei. Die Vorinstanz gelangt zutreffend zum Schluss, dass er das Fahrzeug gelenkt hat. Er vermag nichts zu seinen Gunsten daraus abzuleiten, dass auf der die Untersuchung auslösenden Fahrt kein Verkehrsunfall geschehen ist und die Fahrt bereits vor dem polizeilichen Eintreffen erfolgte (vgl. auch Urteile 6B_54/2010 vom 18. März 2010 E. 3.3; 6S.52/1999 vom 21. Mai 1999 E. 2). Dass er das Fahrzeug bereits abgestellt hatte, ändert mithin nichts an seiner Eigenschaft als Fahrzeugführer.