Citation: 6B_595/2020 E. 6.1

6.1. Der Beschwerdeführer wendet sich im Weiteren gegen die Strafzumessung. Er rügt, die Vorinstanz habe es unterlassen, strafmindernd zu berücksichtigen, dass die getäuschten fachkundigen Mitglieder des Anlageausschusses ihren Prüfungsaufgaben grobfahrlässig nicht nachgekommen seien und die ihnen unterbreiteten Anlagevorschläge nicht kritisch hinterfragt hätten. Erst durch dieses leichtsinnige Verhalten sei es möglich geworden, dass die Beschwerdegegnerin 2 die für sie nachteiligen Geschäfte abgeschlossen habe. Das täuschende Verhalten sei bei Berücksichtigung dieses Umstands nicht von einer besonders hohen kriminellen Energie geprägt gewesen und der Erfolg sei erst durch das leichtfertige Opferverhalten eingetreten. Ausserdem müsse auch der geringere Umfang des Vermögensschadens zu einer Herabsetzung der Strafe führen. Bei zutreffender Würdigung dieser Umstände hätte die Vorinstanz eine Strafe von deutlich unter 5 Jahren aussprechen müssen (Beschwerde S. 31 ff.).