Citation: 8C_131/2021 E. 5.2.4

5.2.4. Ferner rügt der Beschwerdeführer, gemäss Austrittsbericht der Kliniken F.________ vom 21. August 2018 sei er ab 20. August 2018 in angepassten leichten bis mittelschweren Tätigkeiten nur 60 % arbeitsfähig. Die Annahme der Vorinstanz, in diese Einschätzung seien auch die unmassgeblichen, organisch nicht fassbaren Beschwerden und die Ellbogenproblematik eingeflossen, sei nicht belegt. Entgegen der pauschalen Bestreitung des Beschwerdeführers ergibt sich aus der Auflistung der Diagnosen, dass die Kliniken F.________ bei ihren Einschätzungen auch das Ulcus-Sulnaris-Syndrom am linken Ellbogen berücksichtigten, dessen Unfallkausalität die Vorinstanz bereits mit Urteil vom 13. Februar 2018 verneint hatte. Im Weiteren geht aus dem Bericht auch hervor, dass die deutlich verminderte allgemeine körperliche Belastbarkeit das arbeitsrelevante Problem darstelle. Die Schlussfolgerung der Vorinstanz, im Bericht der Kliniken F.________ seien auch unfallfremde Beschwerden miteinbezogen worden, ist damit nicht zu beanstanden. Ins Leere zielt weiter die Rüge des Beschwerdeführers, er habe sich erst nach der kreisärztlichen Untersuchung vom 11. Juni 2018 in den Kliniken F.________ aufgehalten, womit deren Bericht dem Kreisarzt nicht vorgelegen habe. Es ist zwar nicht ersichtlich, ob der Bericht des Dr. med. E.________ vom 18. Juni 2018 den Ärzten der Kliniken F.________ bekannt war. Diese nahmen jedenfalls weder Bezug darauf, noch vermag der Beschwerdeführer anhand des Berichts der Kliniken F.________ konkrete Hinweise aufzuzeigen, welche geeignet wären, zumindest geringe Zweifel an der Schlüssigkeit der kreisärztlichen Einschätzungen zu begründen (E. 3.2 hievor).