Citation: 4F_34/2024 E. 4.2

4.2. Der Vorwurf des Gesuchstellers trifft nicht zu. Am 24. Oktober 2024 stellte die Kanzlei der I. zivilrechtlichen Abteilung - wie es der Praxis in jedem bundesgerichtlichen Verfahren entspricht - eine Eingangsanzeige aus. Darin teilte sie den Parteien mit, der Gesuchsteller habe gegen das Urteil 4D_114/2024 vom 29. August 2024 ein Revisionsgesuch eingelegt. Zusätzlich machte sie allgemeine administrative Hinweise. Diese Eingangsanzeige äussert sich mit keinem Wort zum Ausgang des Verfahrens. Folglich konnte der Gesuchsteller nicht darauf vertrauen, dass das Bundesgericht sein erstes Revisionsgesuch gutheissen würde. Mit Schreiben vom 28. Oktober 2024 hielt der Gesuchsteller Folgendes fest: "Selbstverständlich ist mir bewusst, dass damit [gemeint ist mit der Eingangsanzeige] seitens des Bundesgerichts lediglich ein nochmaliges Überdenken in Aussicht gestellt wird - mehr nicht." Der Gesuchsteller wusste folglich, dass er die Eingangsanzeige nicht als ein gerichtliches Inaussichtstellen eines gutheissenden Revisionsentscheides verstehen durfte, und ebensowenig, dass das Bundesgericht seine erste Eingabe vom 16. September 2024 als rechtzeitiges und formgültiges Revisionsgesuch qualifizieren werde.