Citation: U 162/03 24.03.2004 E. 3

3.1 SUVA und Vorinstanz haben hinsichtlich des Unfalls vom 1. November 1999 den massgebenden Lohn für das Taggeld nach Art. 22 Abs. 3 UVV und für die Rente nach Art. 22 Abs. 4 UVV ermittelt. Der Versicherte macht geltend, die Berechnung habe nach Art. 23 Abs. 1 UVV (Taggeld) und nach Art. 24 Abs. 1 UVV (Rente) zu erfolgen. Denn vor dem Unfall vom 1. November 1999 habe er noch an Beschwerden aus den Unfällen im Jahre 1993 gelitten und deswegen bei der Firma Z.________ AG, wo er ab 25. Mai 1998 als Möbelträger gearbeitet habe, einen verminderten Lohn bezogen. Er sei nicht in der Schwer-Collis-Gruppe eingeteilt gewesen und habe wegen Schmerzen nicht alle Einsätze mitmachen können. Der zuständige Disponent Herr X.________ habe bei der Erhebung im Betrieb am 9. August 2000 ausgesagt, dass er öfter Feiertage habe beziehen oder von gewissen Arbeiten habe dispensiert werden müssen. Er habe mindestens eine Woche pro Monat aussetzen müssen. Die Lohneinbusse, die er dadurch erlitten habe, habe mindestens 40 % betragen. Der massgebende Lohn sei entsprechend zu erhöhen. 3.2 Herr X.________ gab am 9. August 2000 an, der Beschwerdeführer habe bei ihnen ab Juni 1998 als Tagelöhner gearbeitet und sei anfänglich für alle Arbeiten beigezogen worden. Nach einigen Wochen habe der Versicherte erwähnt, dass er beim Heben schwerer Lasten Probleme habe und hiebei nicht mehr eingesetzt werden wolle. Er habe dies zur Kenntnis genommen und sich nicht nach dem näheren Grund der gewünschten Änderung erkundigt. Bei ihnen komme es öfters vor, dass einzelne Mitarbeiter bei gewissen Arbeitseinsätzen Absagen erteilten oder hievon dispensiert werden wollten. In der Folge habe er den Versicherten nicht mehr so oft aufgeboten und schätze, dass er etwa 10 % weniger Einsätze habe leisten können. Hiebei handle es sich um eine grosszügige Schätzung. Die Personalchefin Frau C.________ gab am 9. August 2000 an, der Versicherte habe ab Eintritt bei ihnen den normalen Stundenlohn erhalten. Sie beschäftigten rund vierzig Tagelöhner, die weitgehend regelmässig im Einsatz seien. Hinzu kämen weitere siebzig, welche öfters Feiertage bezögen und nicht immer einer geregelten Tätigkeit nachgehen wollten. Auf Grund der Stundenlisten habe der Versicherte zur zweiten Kategorie gehört. Gegenüber der Klinik Y.________ (Aufenthalt vom 3. Mai bis 5. Juli 2000) gab der Versicherte an, seit Mai 1998 sei er bei der Firma L.________ AG als Möbelmonteur und Träger angestellt gewesen. In dieser Zeit habe er sich abwechslungsweise auf den Kanarischen Inseln aufgehalten. Auf Grund dieser Angaben ist nicht erstellt, dass der Beschwerdeführer vor dem Unfall vom 1. November 1999 wegen Beschwerden im linken Arm als Folge der Unfälle im Jahre 1993 behindert war und deswegen einen verminderten Lohn erzielt hat. Zwar gab er gegenüber Dr. med. M.________, Neurologie FMH, (Bericht vom 1. November 2000), und dem Kreisarzt Dr. med. I.________ (Bericht vom 2. August 2001) an, er habe vor dem Unfall vom 1. November 1999 an Schmerzen bzw. an einer Kraftverminderung im linken Arm gelitten. Dem ist jedoch entgegenzuhalten, dass Dr. med. I.________ im letztgenannten Bericht ausführte, bezüglich des Unfalls 1993 sei der Befund am linken Ellbogen unauffällig bei freier Ellbogenfunktion links. Zu beachten ist denn auch, dass seit der vom 25. März bis 31. Juli 1996 dauernden Arbeitsunfähigkeit (Erw. 2.2 hievor) bis zum Unfall vom 1. November 1999 keine Beschwerden oder Einschränkungen am linken Arm ärztlich dokumentiert sind. Unter diesen Umständen haben SUVA und Vorinstanz den massgebenden Lohn zu Recht für das Taggeld nach Art. 22 Abs. 3 UVV und für die Rente nach Art. 22 Abs. 4 UVV berechnet. In masslicher Hinsicht sind diese Berechnungen unbestritten und nicht zu beanstanden.