Citation: I 291/03 15.09.2003 E. 2

2.1 Die Beschwerdeführerin lässt geltend machen, dass die Ärzte der Klinik B.________ seit dem Zeitpunkt des Unfalls mit Ausnahme von wenigen Wochen im September und Oktober 2000 von einer Arbeitsunfähigkeit von mindestens 75 % oder mehr ausgingen. Demgegenüber haben sich das kantonale Gericht und die IV-Stelle auf das Gutachten des Dr. med. H.________ gestützt, welcher eine leidensangepasste Tätigkeit im Umfang von 50 % als zumutbar erachtete. 2.2 Aus dem Unfallschein ergibt sich, dass die Ärzte des Medical Center A.________ der Versicherten seit dem Unfall am 5. Februar 1999 eine 100 %ige Arbeitsunfähigkeit attestierten. Die letzte Eintragung im Jahr 1999 datiert vom 24. November. Im Dezember 1999 war eine Schulterarthroskopie in der Klinik B.________ vorgesehen, die allerdings auf Wunsch der Beschwerdeführerin aus hier nicht massgeblichen Gründen auf anfangs Juni 2000 verschoben wurde. Aus den weiteren Eintragungen im Unfallschein ergibt sich, dass die Versicherte dort erst wieder Ende März 2000 und dann vor der Operation im Juni 2000 untersucht wurde. In der Zwischenzeit war sie am 19. Dezember 1999 im Auftrag des Unfallversicherers von Dr. med. S.________, Orthopädische Chirurgie FMH, begutachtet worden (Expertise vom 21. Januar 2000). Er empfahl zwar die Schulteroperation und erachtete die angestammte Tätigkeit als Sicherheitsbeamtin als nicht zumutbar, attestierte der Beschwerdeführerin jedoch in einer leidensangepassten Tätigkeit ohne Tragen und Heben von schweren Gegenständen eine volle Arbeitsfähigkeit. In seinem zweiten Gutachten vom 22. April 2001 berichtete er, dass Operation und weiterer Verlauf komplikationslos gewesen seien und die Versicherte anlässlich einer Kontrolle im Juli 2000 ihre Zufriedenheit geäussert habe. Erst im November 2000 habe sie die Ärzte der Klinik B.________ erneut wegen zunehmender Schulterschmerzen konsultiert. Die Arbeitsunfähigkeit im angestammten Beruf betrug nach seiner Auffassung 50 %, in einer leidensangepassten Tätigkeit maximal 25 %. In Kenntnis dieser Einschätzung ging Dr. med. H.________ von einer zusätzlichen Einschränkung aus psychischen Gründen aus und erachtete die Beschwerdeführerin in einer leidensangepassten Tätigkeit zu 50 % arbeitsfähig. 2.3 Angesichts dieser umfassenden orthopädischen und psychiatrischen Expertisen steht die Arbeitsfähigkeit von 50 % in einer leidensangepassten Tätigkeit fest und kann nicht auf die Eintragungen im Unfallschein und die Kurzberichte der Klinik B.________ abgestellt werden. Daran vermag auch der letztinstanzlich eingereichte Bericht der Klinik Y.________ vom 17. April 2003 nichts zu ändern, lässt er doch keine Rückschlüsse auf den massgeblichen Zeitpunkt des Verfügungserlasses zu (BGE 127 V 467 Erw. 1, 121 V 366 Erw. 1b). Immerhin mag bezüglich der dort erwähnten Fibromyalgie angefügt werden, dass Dr. med. H.________ eine somatoforme Schmerzstörung diagnostiziert und bei der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit berücksichtigt hat. Der ebenfalls genannte Hörschaden besteht bereits seit längerer Zeit und hat offenbar keine zusätzliche Einschränkung der Arbeitsfähigkeit zur Folge.