Citation: 5C.322/2001 09.07.2002 E. 9

9.- Gemessen an den Hauptanträgen der Parteien erscheint die Beklagte als mehrheitlich obsiegend, weil sie von den insgesamt umstrittenen Fr. 600.-- im Monat, die ihr gemäss Abänderungsurteil vom 16. Mai 1995 nach Abzug aller Beträge bei Wegfall der Unterhaltsverpflichtungen gegenüber den Kindern verbleiben, in diesem Verfahren noch Fr. 350.-- zugesprochen erhält. Es rechtfertigt sich daher, die Beklagte zu drei Fünftel als obsiegend zu betrachten und sowohl die Gerichtsgebühr als auch die Parteientschädigung entsprechend zu verlegen (Art. 156 Abs. 3 und Art. 159 Abs. 3 OG). Weil das vorinstanzliche Urteil nur in bescheidenem Umfang abgeändert wird, kann es beim vorinstanzlichen Kostenspruch bleiben (Art. 157 OG).