Citation: 1P.779/2001 11.02.2002 E. 3

3.1 Der Beschwerdeführer macht geltend, das Obergericht habe ihn als Kopf der Einbrecher-Bande eingestuft, ohne dafür eine Begründung zu liefern. Eine solche Annahme, die sich auf nichts stützen könne, sei willkürlich. Es gebe keine Hinweise dafür, dass er bei den Einbrüchen eine führende Rolle gespielt habe, er werde von niemandem als Organisator, Kopf, Initiator, Hauptbeteiligter usw. bezeichnet. Aus dem Umstand allein, dass er nicht selber in die Objekte eingebrochen sei, lasse sich nicht ohne weiteres schliessen, dass er der Organisator im Hintergrund gewesen sei, der den Komplizen den gefährlichen Teil der "Arbeit" überlassen habe. 3.2 Die Rüge geht an der Sache vorbei. Das Obergericht hat im angefochtenen Entscheid zur Bewertung der Tatschuld des Beschwerdeführers in Bezug auf die Einbruchdiebstähle ausgeführt, er habe es verstanden, seine Komplizen die exponierte und heikle Frontarbeit verrichten zu lassen. Er hätte jeweils mit diesen die Tatorte ausgekundschaftet. Dann hätte er seine Komplizen an den Tatort gefahren und in dessen Nähe auf ihren Telefonanruf gewartet, um sie mit dem Diebesgut abzuholen. Seine "wesentliche Rolle" gehe zudem aus verschiedenen (abgehörten) Telefonaten hervor; in einem Gespräch mit einem seiner Komplizen vom 10. August 1998 stelle der Beschwerdeführer selber klar, dass er der "Boss" sei (angefochtener Entscheid S. 21). Das Obergericht geht damit entgegen der Behauptung des Beschwerdeführers nicht davon aus, dass er bei den Einbrüchen die führende Rolle gespielt habe oder gar der Kopf der Einbrecherbande war. Es hält nur für erwiesen, dass er bei den Einbrüchen einen wesentlichen, nicht etwa bloss einen untergeordneten, Tatbeitrag leistete, was sich angesichts der durch das Obergericht ausgeführten Tatsachen nicht im Ernst bestreiten lässt. Der Beschwerdeführer legt auch in keiner Weise dar, inwiefern diese Tatsachen nicht zutreffen würden oder den gezogenen Schluss nicht zuliessen.