Citation: 1C_575/2022 E. 2.3

2.3. Das Vorgehen der kantonalen Instanzen deckt sich im Ergebnis mit dem Urteil des Bundesgerichts 1C_463/2021, auf das verwiesen wird, und lässt keine Verletzung von Bundesrecht erkennen. Es ist auch nicht ersichtlich, inwiefern der Beschwerdeführer durch den Verzicht auf Vordach und Markisen beschwert ist und ein schutzwürdiges Interesse an dessen gerichtlicher Überprüfung hat (zumal das weggefallene Vordach an der dem Grundstück des Beschwerdeführers entgegengesetzten, d.h. von ihm nicht einsehbaren, Hausseite geplant war). Im Vordergrund steht daher offensichtlich das Interesse, das Bauvorhaben der Beschwerdegegnerin durch weitere Rechtsmittelverfahren zu verzögern. Dieses Interesse ist, für sich alleine, nicht schutzwürdig. Ob der Beschwerdeführer dennoch die Möglichkeit hat, den Beschluss der Gemeinde vom 16. Januar 2023 (Anpassung der Baupläne) anzufechten, braucht vorliegend nicht entschieden zu werden. Jedenfalls aber würde sich dies nicht auf den Bestand der Baubewilligung und der dafür erteilten Baufreigabe auswirken.