Citation: 9C_685/2023 E. 1.3.2

1.3.2. Abgesehen von den hier nicht einschlägigen Fällen (Art. 43 BGG; BGE 142 IV 250 E. 1.5; 139 II 404 E. 5; 134 IV 156 E. 1.6) verschafft das Gesetz der beschwerdeführenden Person mithin keinen Anspruch darauf, die Beschwerdeschrift zu ergänzen, wenn die Frist bereits verstrichen ist (BGE 148 V 174 E. 2.1; auch dazu Urteil 9C_545/2023 vom 19. Dezember 2023 E. 1.6.1). Nichts Anderes ergibt sich aus dem "Recht auf Kenntnisnahme von und Stellungnahme zu Eingaben der übrigen Verfahrensbeteiligten" (BGE 137 I 195 E. 2.3.1), wie es aus Art. 6 Ziff. 1 EMRK abgeleitet wird. Die Praxis des Bundesgerichts wendet dieses Recht zwar auch auf Gerichtsverfahren ausserhalb des Anwendungsbereichs von Art. 6 Ziff. 1 EMRK an (BGE 138 I 154 E. 2.3.2; 137 I 195 E. 2.3.1; 133 I 100 E. 4.5 f.). Auch daraus lässt sich kein Anspruch ableiten, demzufolge eine Ergänzung der Beschwerdeschrift selbst nach Ablauf der gesetzlichen Beschwerdefrist noch zu hören wäre (Urteil 9C_545/2023 vom 19. Dezember 2023 E. 1.6.2).