Citation: 6B_112/2016 E. 1.3.2

1.3.2. Unbegründet ist die Rüge des Beschwerdeführers, er sei sich der Widerrechtlichkeit seines Verhaltens nicht bewusst gewesen. Anlässlich der staatsanwaltschaftlichen Einvernahme bestritt er noch, den Anhängerzug rechts überholt zu haben. Er sagte, er habe nichts Falsches gemacht, sonst würde er es zugeben. Ausserdem würde er sicher keinen Verkehrsfehler begehen, wenn die Polizei vor ihm fahre. So etwas würde wohl kein normaler Mensch tun (kantonale Akten, act. 3/3, S. 2). Die Vorinstanz verfällt nicht in Willkür, wenn sie aus diesen Aussagen schliesst, der Beschwerdeführer habe gewusst, dass Rechtsüberholen nicht erlaubt ist.