Citation: 8C_391/2023 E. 7.1

7.1. Sodann beanstandet die Beschwerdeführerin die Ermittlung des Invalideneinkommens. Sie macht geltend, die im ABI-Gutachten beschriebene Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von 30 % beziehe sich auf eine angepasste Tätigkeit im Sinne eines ruhigen und gut strukturierten Arbeitsplatzes mit der Möglichkeit vermehrter Pausen. Bei einer normalen Hilfstätigkeit ohne diese speziellen Anforderungen an den Arbeitsplatz betrage die Einschränkung gemäss Gutachten hingegen 40 %. Somit könne bei der Berechnung des Invalideneinkommens nicht von einer Arbeitsfähigkeit von 70 % und einem Lohn gemäss Tabelle TA1_tirage_skill_level ausgegangen werden. Solle diese Tabelle als Basis für die Berechnung des Invalidenlohns dienen, sei lediglich von einer Arbeitsfähigkeit von maximal 60 % auszugehen.