Citation: 2P.337/2006 27.02.2007 E. 1

Eine gegen Art. 127 Abs. 3 BV verstossende Doppelbesteuerung liegt vor, wenn eine steuerpflichtige Person von zwei oder mehreren Kantonen für das gleiche Steuerobjekt und für die gleiche Zeit zu Steuern herangezogen wird (aktuelle Doppelbesteuerung) oder wenn ein Kanton in Verletzung der geltenden Kollisionsnormen seine Steuerhoheit überschreitet (virtuelle Doppelbesteuerung; vgl. BGE 132 I 29 E. 2.1, mit Hinweis, ferner 125 I 54 E. 1b). Vorliegend ist die Doppelbesteuerung aktuell, weil der Beschwerdeführer sowohl vom Kanton Zürich wie auch vom Kanton Schaffhausen zu Steuern auf seinem Einkommen der Steuerperiode 2002 herangezogen wird. Darin liegt eine aktuelle Doppelbesteuerung, welche zu beseitigen ist. Das Bundesgericht hat den zur Erhebung der Steuer zuständigen Kanton zu bezeichnen. Auch wenn es bei Fragen der Steuerpflicht um eine im zweiten Titel des Steuerharmonisierungsgesetzes (StHG; SR 642.14) geregelte Materie geht, für welche die Verwaltungsgerichtsbeschwerde nach Art. 73 StHG offen steht, kann in Fällen interkantonaler Doppelbesteuerung die staatsrechtliche Beschwerde ergriffen werden (vgl. Art. 73 StHG und dazu BGE 131 I 145 E. 2.1 S. 147 f.). Das Bundesgerichtsgesetz vom 17. Juni 2005 (BGG; SR 173.110) findet gemäss seinem Artikel 132 auf den vorliegenden Fall noch keine Anwendung.