Citation: 5P.393/2006 08.11.2006 E. B

B.a Nachdem die Beschwerdeführerin gegen weitere Personen Drohungen ausgestossen hatte, ordnete die Regierungsstatthalterin II von Bern am 2. August 2006 ihre vorläufige, auf sechs Wochen befristete Zurückbehaltung in einer Anstalt zwecks ergänzender Begutachtung an. B.b Mit Eingabe vom 3. August 2006 erhob Rechtsanwalt Burges namens der Beschwerdeführerin fristgerecht Rekurs mit dem Antrag, sie unter Auflage einer regelmässigen Depotmedikation sofort aus der Anstalt zu entlassen und ihr für das Verfahren die unentgeltliche Prozessführung unter Beiordnung eines amtlichen Anwalts zu gewähren. Mit Urteil vom 15. August 2006 wies das Obergericht des Kantons Bern, kantonale Rekurskommission für fürsorgerische Freiheitsentziehungen, den Rekurs ab. Nicht stattgegeben wurde ebenso dem Gesuch um Beiordnung eines unentgeltlichen Beistandes (Ziff. 3) mit der Begründung, die anwaltliche Verbeiständung habe sich nicht als notwendig erwiesen.