Citation: H 150/01 04.05.2004 E. 6

Damit steht aber auf Grund der Aktenlage noch nicht fest, ob der Beschwerdegegner mit den verfügungsweise zugesprochenen Fr. 2'187.60 sowohl für die Schwerhörigkeit (welche für sich allein die Indikationsstufe 2 monaural rechtfertigt) als auch für die aus der Einhändigkeit resultierende Angewiesenheit auf eine Fernbedienung (welche zusätzliche Kosten verursacht) hinreichend entschädigt wird. Insbesondere bleibt unklar, ob die Differenz zwischen den Indikationsstufen 2 und 3 monaural die Finanzierung einer marktgängigen Fernbedienung im verordnungsmässigen bzw. tarifvertraglichen Rahmen erlaubt. Zur Klärung dieser Frage wird die Sache an die Ausgleichskasse zurückgewiesen, welche die notwendigen Aktenergänzungen vornehmen und anschliessend über den Anspruch des Beschwerdegegners neu verfügen wird.