Citation: 4A_433/2007 11.12.2007 E. 4

4.1 Was die Höhe der geschuldeten Vergütung anbelangt, hielt die Vorinstanz fest, es liege keine gültige Honorarvereinbarung vor. Sie kam zum Ergebnis, die Beschwerdeführerin habe ihre Tätigkeiten nicht hinreichend substantiiert und keine tauglichen Grundlagen für die Berechnung der behaupteten Leistung von 84,7 Stunden geliefert. Die Beschwerdeführerin stelle selbst nicht in Abrede, dass sich anhand der eingereichten Unterlagen ("Arbeitsmappe A.B.________ xls" bestehend aus drei Excel-Tabellen) nicht ermitteln lasse, für welche Arbeiten die angeblich rund 85 Stunden aufgewendet worden seien. Hierauf wäre der Beschwerdegegner aber nach Auffassung der Vorinstanz angewiesen, um die Angemessenheit der Honorarforderung beurteilen zu können. Beweise seien nicht abzunehmen, da das Beweisverfahren nicht dazu diene, eine lückenhafte Sachdarstellung zu vervollständigen. Mit der implizit beanstandeten Verweigerung des rechtlichen Gehörs stosse die Beschwerdeführerin daher ins Leere. Bei dieser Sachlage sprach die Vorinstanz der Beschwerdeführerin die vom Beschwerdegegner anerkannten Beträge - insgesamt Fr. 20'000.-- - als Honorar zu und verwarf die Rüge der Beschwerdeführerin, das Kantonsgericht als erste Instanz habe die Höhe dieses Honoraranspruchs nicht begründet. 4.2 Dagegen wendet die Beschwerdeführerin im Wesentlichen ein, der Nachweisgrad der Stundenabrechnung gemäss "Arbeitsmappe A.B.________" sei üblich, angemessen und ausreichend gewesen. Namentlich habe die Beschwerdeführerin den Zeitaufwand, soweit er auf E-Mail-Verkehr mit dieser beruhe, auf seine Angemessenheit überprüfen können. Sinngemäss leitet sie daraus ab, ihr Anspruch auf Durchführung eines Beweisverfahrens sei verletzt worden. Explizit wirft sie aber der Vorinstanz vor, mit der Weigerung, ein Beweisverfahren durchzuführen, in Willkür verfallen zu sein. 4.3 Die Nichtabnahme von Beweisen, die nicht rechtzeitig beantragt und zu denen nicht substantiiert ausgeführt wird, welche Tatsachen damit bewiesen werden sollen, verstösst nicht gegen Art. 8 ZGB. Ob die betreffenden Beweisanträge rechtzeitig gestellt und im genannten Sinne rechtsgenüglich durch entsprechende Behauptungen unterlegt waren, beurteilt sich nach kantonalem Prozessrecht (vgl. BGE 127 III 365 E. 2c S. 369; 108 II 337 E. 2c und 3 S. 341 f.). Die Anwendung kantonalen Rechts überprüft das Bundesgericht nur, soweit die Rechtsschrift diesbezüglich eine hinreichend begründete Rüge enthält (Art. 106 Abs. 2 BGG). 4.4 Diesen Anforderungen genügt die Beschwerde offensichtlich nicht. Mit ihren Darlegungen stellt die Beschwerdeführerin schlicht ihre eigene Einschätzung jener der Vorinstanz gegenüber. Inwiefern die Rechtsauffassung der Vorinstanz unzutreffend sein soll, zeigt die Beschwerdeführerin nicht auf und ist nicht ersichtlich. Was sie unter Ziff. 17 ihrer Beschwerde vorträgt, erschöpft sich in unzulässiger appellatorischer Kritik, die zudem schwer nachvollziehbar ist. Die Beschwerdeführerin bezeichnet weder eine Bestimmung des kantonalen Prozessrechts, welche willkürlich angewandt worden sein soll, noch zeigt sie auf, inwiefern ein Verstoss gegen Art. 394 Abs. 2 OR vorliegen soll. Welche ihrer relevanten, prozesskonform erhobenen und bestrittenen Sachvorbringen hinreichend klar und mit Beweisofferten versehen waren, legt die Beschwerdeführerin nicht dar. Auf derartige allgemeine Kritik am angefochtenen Urteil ist nicht einzutreten (vgl. E. 1.2 hiervor).