Citation: 8C_553/2017 E. 3.3.2

3.3.2. 3.3.2.1. Sodann hat das kantonale Gericht gestützt auf den von den Gutachtern des Spitals B.________ als verlässlich bezeichneten Bericht des Prof. Dr. med. C.________ vom 1. November 2012 erkannt, dass ab diesem Zeitpunkt eine weitere revisionsrechtlich erhebliche Verschlechterung des Gesundheitszustands anzunehmen und der Versicherte in einer den unfallbedingten Einschränkungen adaptierten Erwerbstätigkeit nur noch zu 50 % arbeitsfähig gewesen sei. Als Gerichtsweibel habe er in diesem Pensum im Jahre 2012 ein Einkommen von 39'390.- erzielt, was verglichen mit dem auf dieses Jahr an die Nominallohnentwicklung angepassten Valideneinkommen als Wachtmeister bei der Polizei (Fr. 103'779.-) zu einem Invaliditätsgrad von 62 % führe. 3.3.2.2. Was die Allianz in diesem Kontext vorbringt, ist nicht stichhaltig. Aus ihren Ausführungen ist nicht ersichtlich, inwiefern der geltend gemachte Umstand, dass der Versicherte die Stelle als Gerichtsweibel offenbar gekündigt habe und ins Ausland ausgewandert sei, kurze Zeit später wieder in die Schweiz zurückgekehrt sei, hinsichtlich der vorinstanzlichen Annahme, ab Oktober 2013 sei erneut ein Revisionstatbestand eingetreten, relevant sein soll. Soweit sich die Allianz erneut auf Art. 28 Abs. 3 UVV beruft, wird auf das in E. 3.3.1.2 hievor Gesagte verwiesen.