Citation: 2C_248/2019 E. 4.2

4.2. Die Beschwerdeführerin bestreitet vorliegend nicht, dass ihre Tochter B.A.________ bloss über eine Aufenthaltsbewilligung verfügt und keinen Anspruch auf diese Bewilligung hat. Sie macht aber geltend, de facto müsse der Aufenthaltsstatus ihrer Tochter als gesichert gelten, da ihre Tochter im Wesentlichen in der Schweiz sozialisiert worden sei und an deren Verbleib in der Schweiz ein ausgewiesenes öffentliches Interesse bestehe. Mit diesem Vorbringen stösst die Beschwerdeführerin ins Leere: Allein der Umstand, dass eine Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung der Tochter (wie in der Beschwerde geltend gemacht wird) unwahrscheinlich ist, genügt nicht, um der Beschwerdeführerin einen Aufenthaltsanspruch gestützt auf Art. 8 Ziff. 1 EMRK zu vermitteln. Unabdingbar hierfür wäre gemäss der Rechtsprechung vielmehr, dass die Tochter über einen Rechtsanspruch auf Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung verfügt. Art. 8 EMRK ist durch die Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung folglich nicht weder tangiert noch verletzt.