Citation: 6P.114/2004 05.11.2004 E. 7

Der Beschwerdeführer ist der Ansicht, er sei zu einer Strafe verurteilt worden, die nicht seinem Verschulden entspreche. Das von ihm abgelegte Geständnis sei zu wenig strafmindernd berücksichtigt worden. Die Vorinstanz habe ihm zu Unrecht vorgehalten, dass er sich nicht bereits anlässlich der Verhandlung vor dem Kriminalgericht geständig gezeigt habe. 7.1 Gemäss Art. 63 StGB misst der Richter die Strafe nach dem Verschulden des Täters zu; er berücksichtigt die Beweggründe, das Vorleben und die persönlichen Verhältnisse des Schuldigen. Nach der Rechtsprechung darf der Richter bei der Bemessung der Strafe auch generalpräventive Erwägungen berücksichtigen, soweit er die schuldangemessene Strafe nicht überschreitet (BGE 118 IV 342 E. 2g mit Hinweisen). Dem Sachgericht steht bei der Strafzumessung ein erheblicher Spielraum des Ermessens zu. Das Bundesgericht greift in dieses auf Nichtigkeitsbeschwerde nur ein, wenn das kantonale Gericht den gesetzlichen Strafrahmen über- oder unterschritten hat, wenn es von rechtlich nicht massgeblichen Gesichtspunkten aus-gegangen ist oder wenn es wesentliche Gesichtspunkte ausser Acht gelassen bzw. falsch gewichtet hat oder wenn die Strafe in einem Masse unverhältnismässig streng oder mild erscheint, dass eine Überschreitung des Ermessens vorliegt (BGE 127 IV 101 E. 2; 124 IV 285 E. 4a mit Hinweisen). 7.2 Die Vorinstanz berücksichtigte das anlässlich der Hauptver-handlung erfolgte Geständnis wenig strafmindernd. Einerseits zeigte sie ein gewisses Verständnis dafür, dass der Beschwerdeführer aus Angst vor seinem Komplizen A.________ nicht bereits von Anfang an geständig war. Andererseits habe er anlässlich der Verhandlung vor der ersten Instanz weiter den versuchten Raub am Wirtepaar bestritten, obschon ihm dort das Geständnis seines Mittäters eröffnet worden sei. 7.3 Die Vorbringen des Beschwerdeführers richten sich gegen eine einzelne Bewertung seines prozessualen Verhaltens. Der Be-schwerdeführer vermag damit keine Ermessensüberschreitung aufzu-zeigen. Die lediglich geringe Berücksichtigung des späten Ge-ständnisses liegt im Rahmen des Ermessens. Im Übrigen wurden die wesentlichen straferhöhenden und -mindernden Momente korrekt be-wertet und gewichtet, und das Strafmass liegt im gesetzlichen Rah-men. Die Beschwerde ist somit abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann.