Citation: 8C_88/2017 E. 4

Weiter hat das kantonale Gericht im Hinblick auf die beanstandete Einstellung der vorübergehenden Leistungen (Heilbehandlung; Taggeld) auf den 30. April 2014 erwogen, wohl sei schon vor diesem Zeitpunkt aus chirurgischer Sicht ein erneuter Eingriff im Bereich des rechten OSG in Erwägung gezogen worden, indessen habe der Versicherte einen solchen kategorisch abgelehnt, zuletzt mit der Begründung, eine Arthrodese stelle lediglich eine theoretische Möglichkeit dar, seine Lage zu verbessern. Letztlich sei jedoch irrelevant, ob der Versicherte eine operative Behandlung ablehne. Im Vordergrund stehe vorliegend die zu erwartende Steigerung oder Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit. Von einer operativen Intervention sei schon deshalb keine namhafte Besserung der Unfallfolgen mehr zu erwarten gewesen, weil die Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Beschäftigung bereits seit August 2013 nicht mehr eingeschränkt gewesen sei. Die geltend gemachten Physiotherapiesitzungen dienten vorwiegend der Linderung der Beschwerden, weshalb davon eine Verbesserung der Arbeitsfähigkeit nicht zu erwarten gewesen sei. Insgesamt sei der Endzustand jedenfalls im Zeitpunkt der Leistungseinstellung (30. April 2014) erreicht gewesen, weshalb die Suva zu Recht die Rentenfrage geprüft habe. Auch diesen zutreffenden Erwägungen ist nichts beizufügen.