Citation: 2F_10/2024 E. 3.2

3.2. Gemäss Art. 121 lit. d BGG kann die Revision eines Entscheids des Bundesgerichts verlangt werden, wenn das Gericht in den Akten liegende erhebliche Tatsachen aus Versehen nicht berücksichtigt hat. Dies ist der Fall, wenn ein bestimmtes Aktenstück übersehen oder eine bestimmte wesentliche Aktenstelle unrichtig, insbesondere nicht mit ihrem wirklichen Wortlaut oder in ihrer tatsächlichen Tragweite, wahrgenommen wurde. Eine Tatsache, deren versehentliche Ausserachtlassung gerügt wird, ist erheblich, wenn der zu revidierende Entscheid bei ihrer Berücksichtigung anders hätte ausfallen müssen. Das Revisionsverfahren ist indes nicht dazu gedacht, der gesuchstellenden Partei die Möglichkeit zu geben, eventuelle Versäumnisse bei der Begründung ihrer Eingaben nachzuholen (vgl. Urteile 2F_10/2023 vom 31. Juli 2023 E. 2.1; 4F_16/2022 vom 25. November 2022 E. 3.2, nicht publ. in: BGE 149 III 93; 5F_17/2020 vom 12. August 2020 E. 2.2).