Citation: 5A_93/2015 E. 2.1

2.1. Das Bezirksgericht hat die Aktivlegitimation der Beschwerdeführerinnen zur Erhebung einer privatrechtlichen Baueinsprache gegen das Bauprojekt H.________ IV verneint mit der Begründung, erforderlich wäre ein subjektives privates Recht, welches durch das Bauvorhaben beeinträchtigt würde; die Beschwerdeführerinnen würden aber weder ein dingliches noch ein vertragliches Recht behaupten, sondern eine Pflicht, und es seien insbesondere keine übermässigen Immissionen im Sinn des privatrechtlichen Nachbarrechts ersichtlich. Sodann basiere die Rekultivierungspflicht auf öffentlich-rechtlichen Normen. Auch die beim Bezirk U.________ für die Ausführung der Rekultivierung hinterlegte Sicherheit von Fr. 100'000.-- sei öffentlich-rechtlicher Natur. Ferner stehe den Beschwerdeführerinnen auch kein Anspruch aus ungerechtfertigter Bereicherung gegen die Beschwerdegegnerin zu. Subsidiär ging das Bezirksgericht davon aus, dass das Bauvorhaben sämtliche öffentlich-rechtlichen Bestimmungen des Umwelt- und Gewässerschutzes, der Raumplanung und der technischen Verordnung über Abfälle einhalte, weshalb keine übermässigen Immissionen im Sinn von Art. 684 ZGB gegeben sein könnten.