Citation: I 91/02 18.03.2003 E. 2

2.1 In sorgfältiger Würdigung der umfassenden medizinischen Aktenlage hat die Vorinstanz zu Recht auf das schlüssige Gutachten der Medizinischen Abklärungsstelle MEDAS (vom 27. März 2000) welchem ein rheumatologisches Konsilium des Dr. C.________, Facharzt für Innere Medizin und Rheumatologie FMH und ein psychiatrisches Konsilium des Dr. D.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, beiliegt, abgestellt und ist gestützt darauf zutreffend davon ausgegangen, dass die Beschwerdeführerin aufgrund ihrer psychosomatischen Störung seit 1. Januar 1996 im Rahmen einer ihrem Leiden angepassten Tätigkeit noch zu 50 % arbeitsfähig ist. Dem kantonalen Gericht ist darin beizupflichten, dass das MEDAS-Gutachten alle Anforderungen erfüllt, welche die Rechtsprechung hinsichtlich Schlüssigkeit und Beweiskraft verlangt (BGE 125 V 352 Erw. 3a und b) und das psychiatrische Gegengutachten des Dr. A.________ keine erheblichen Gesichtspunkte enthält, welche von den MEDAS-Experten nicht ebenfalls schon berücksichtigt worden sind. 2.2 Sämtliche in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde dagegen erhobenen Einwendungen vermögen zu keinem andern Ergebnis zu führen. Bei den Ausführungen von Dr. A.________, welche auf der nämlichen Diagnosestellung einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung (ICD-10 F45.4) basieren, handelt es sich lediglich um eine andere Würdigung des an sich gleichen, vom MEDAS-Facharzt gründlich abgeklärten psychischen Gesundheitszustandes. Dies genügt nicht, um Zweifel an den schlüssigen Ergebnissen der dafür spezialisierten Stelle aufkommen zu lassen. Mit der Vorinstanz ist die von Dr. A.________ festgelegte Arbeitsunfähigkeit von mindestens 75 % nicht ausreichend begründet. Festzustellen gilt zudem, dass der Gutachter seine abweichende Einschätzung der Arbeitsfähigkeit insofern relativiert, als er ausführt, möglicherweise habe sich in den 15 Monaten seit der Beurteilung in der MEDAS der Zustand der Explorandin weiter verschlechtert, sodass das Bild jetzt eindeutiger sei. Da der Sachverhalt bis zum Zeitpunkt des Verfügungserlasses massgebend ist (BGE 121 V 366 Erw. 1b mit Hinweisen), vermag diese Einschätzung die Bewertung der Arbeitsfähigkeit im MEDAS-Gutachten nicht in Zweifel zu ziehen. Im Übrigen ist eine im vorliegenden Verfahren in Aussicht gestellte ergänzende Stellungnahme von Dr. A.________ zu seiner Arbeitsfähigkeitsbeurteilung nicht eingegangen. Nachdem sich das kantonale Gericht mit dem Gegengutachten eingehend auseinandergesetzt hat, kann von einer willkürlichen Würdigung des Beweismittels keine Rede sein. 2.3 Nicht zu beanstanden ist schliesslich der von der Vorinstanz vorgenommene Einkommensvergleich, woraus sich ein Invaliditätsgrad unter 66 2/3 % ergab, und mithin die eine ganze Invalidenrente begründende Grenze nicht erreicht wurde. Die Beschwerdeführerin bringt nichts dagegen vor, noch finden sich Anhaltspunkte in den Akten, die zu einer abweichenden Beurteilung führen könnten, womit sich weitere Ausführungen erübrigen.