Citation: I 589/99 15.09.2000 E. 2

2.- a) Verwaltung und Vorinstanz gehen davon aus, dass dem Beschwerdeführer in gesundheitlicher Hinsicht die Benützung eines normalen, von Hand anzutreibenden Rollstuhles möglich sei, weshalb er für die Fortbewegung keinen elektrischen Antrieb benötige. Sie stützen ihre Auffassungen im Wesentlichen auf einen Bericht des Dr. med. K.________ vom 16. Juli 1997, welchen die IV-Stelle im Rahmen des Verfahrens beigezogen hatte, das zur ablehnenden Verfügung vom 6. Oktober 1997 führte. Das kantonale Gericht weist zusätzlich auf ein hausärztliches Zeugnis der Frau Dr. med. L.________ vom 12. Mai 1999 hin, worin diese bestätigt, dass es für den Patienten aus medizinischen Gründen von Vorteil wäre, wenn er für seinen Arbeitsweg und für gewisse tägliche Verrichtungen zur Wahrung seiner Selbständigkeit ein Elektromobil anschaffen könnte. b) Entgegen der Meinung von Verwaltung und Vorinstanz bilden die erwähnten medizinischen Unterlagen keine rechtsgenügliche Grundlage für die Beurteilung der hier entscheidenden Frage, ob sich der Beschwerdeführer innerhalb sowie ausserhalb des Hauses unabhängig fortbewegen könne. Der Bericht von Dr. K.________, laut welchem sich der Patient aus eigener Kraft mit dem Rollstuhl bewegen kann, wurde nahezu zwei Jahre vor dem massgebenden Zeitpunkt des Verfügungserlasses (9. Juni 1999) erstellt und lässt daher für den streitigen Zeitraum keine zuverlässigen Schlüsse zu. Ebensowenig kann die entscheidwesentliche Frage anhand des knappen hausärztlichen Zeugnisses vom 12. Mai 1999 schlüssig beantwortet werden. Gleiches gilt für das etwas ausführlichere, der Verwaltungsgerichtsbeschwerde beigelegte Zeugnis der Frau Dr. L.________ vom 29. September 1999. Diesem lässt sich immerhin entnehmen, dass der Beschwerdeführer trotz aller bisher durchgeführten Rehabilitationsmassnahmen für die Fortbewegung im Freien offenbar auf eine Begleitperson angewiesen ist und zur Zurücklegung des Arbeitsweges das Behinderten-Taxi benötigt. Bei dieser Sachlage drängt es sich auf, dass die Verwaltung, an welche die Sache zurückzuweisen ist, nähere diesbezügliche Abklärungen vornimmt.