Citation: 6B_388/2021 E. 1.1.1

1.1.1. Betreffend die Delikte der sexuellen Nötigung und sexuellen Handlungen mit Kindern vertritt er, wie schon vor der Vorinstanz, den Standpunkt, er habe im Einvernehmen mit der Beschwerdegegnerin 3 diese am Oberkörper und an den Brüsten berührt und sie geküsst. Weitergehende sexuelle Handlungen gegen ihren Willen stellt er in Abrede. Er beanstandet, dass die Vorinstanz für ihre gegenteilige Annahme auf die Aussagen der Beschwerdegegnerin 3 als entscheidendes Beweismittel abstelle, ohne willkürfrei einschlägige Realkennzeichen zum umstrittenen Kerngeschehen im Bett festzustellen. Von einer Konstanz in den Aussagen könne angesichts der Widersprüche zum angeblichen Oralverkehr nicht ausgegangen werden, und der Hinweis auf eine nicht übermässige Belastung verfange ebensowenig, liege die Möglichkeit einer weitergehenden Belastung doch stets vor. Die Vorinstanz schliesse unzulässigerweise aus Realkennzeichen in Schilderungen der Beschwerdegegnerin 3 zum unstrittigen Rahmensachverhalt auf die Glaubhaftigkeit ihrer Angaben zum strittigen Tatgeschehen und beziehe zudem gegenteilige Anhaltspunkte nicht mit ein. Es sei willkürlich anzunehmen, die Beschwerdegegnerin 3 hätte ihre Schilderungen nicht ohne realen Erlebnishintergrund machen können. Daneben wirft der Beschwerdeführer der Vorinstanz vor, zahlreiche gegen die Darstellung der Beschwerdegegnerin 3 sprechende Anhaltspunkte durchwegs in gesonderter Einzelbetrachtung abgehandelt, diese dadurch gar nicht erst in eine Pro und Contra abwägende Gesamtbetrachtung einbezogen und ihnen somit von vornherein die Eigenschaft abgesprochen zu haben, den angelasteten Sachverhalt potentiell in Frage zu stellen. Dies betreffe die Umstände, dass die Beschwerdegegnerin 3 bei ihren Schilderungen gegenüber ihren Freundinnen und Ex-Freunden nichts von einem Vorfall mit einem Penis erzählt habe, sie gegenüber ihren Ex-Freunden den Vorfall nur als sexuelle Belästigung bezeichnet habe, sie von einem ihrer Ex-Freunde regelrecht zur Aussage vor der Polizei gedrängt worden sei und sie widersprüchlich zu den Themen der Erektion und des Oralverkehrs ausgesagt habe. Dass die befragende Polizistin in der ersten Einvernahme ein gegenseitiges Anfassen unterstellt habe und die Befragung insoweit suggestiv sei, übergehe die Vorinstanz ausserdem ohne Begründung. Laut Beschwerdeführer sei die vorinstanzliche Aussagenwürdigung aus diesen Gründen willkürlich. Die Vorinstanz verletze zudem die Unschuldsvermutung, den Grundsatz "in dubio pro reo", ihre Begründungspflicht und seinen Anspruch auf rechtliches Gehör.