Citation: 1C_39/2018 E. 2.3

2.3. Die strafrechtliche Abteilung des Bundesgerichts hat sich im parallelen Strafverfahren bereits eingehend mit den Rügen zur Sachverhaltsfeststellung auseinandergesetzt. Dabei hat sie geschlossen, gestützt auf die Aussagen des Belastungszeugen sei der streitgegenständliche Sachverhalt willkürfrei festgestellt worden (Urteil 6B_212/2016 vom 8. Dezember 2016 E. 1.4). Die Vorinstanz hat sich dieser Beurteilung angeschlossen. Das ist nicht zu beanstanden. Im vorliegenden Verfahren bringt der Beschwerdeführer ebenfalls keine klaren Anhaltspunkte für die Unrichtigkeit der Sachverhaltsfeststellung im Strafverfahren vor. Er tut auch keine anderen Gründe dar, aus welchen die Verwaltungsbehörde beim Entscheid über die Massnahme von den tatsächlichen Feststellungen des Strafrichters abweichen dürfte. Beides ist auch nicht ersichtlich. Wie das Bundesgericht im Strafverfahren erwogen hat, ist für die Erstellung des Sachverhalts nicht entscheidend, ob der Belastungszeuge einzelne Merkmale des Fahrzeugs des Beschwerdeführers korrekt wiedergegeben hat. Deshalb bieten diesbezügliche Ungenauigkeiten auch keinen Anlass, die Glaubhaftigkeit von dessen Aussagen in Zweifel zu ziehen. Im Weiteren wies das Bundesgericht den Beschwerdeführer bereits im strafrechtlichen Urteil darauf hin, dass seine Aussagen nicht als unglaubhaft beurteilt worden seien, weil er ein Fehlverhalten bestritten habe, sondern da sie für widersprüchlich gehalten worden seien (a.a.O. E. 1.4.3). Daher ist sein Vorbringen, die Strafbehörden hätten die Bestreitung der Vorwürfe als Indiz für die Unglaubwürdigkeit seiner Person verwendet und dadurch die Unschuldsvermutung umgekehrt, nicht stichhaltig. Schliesslich vermag der Einwand, er (der Beschwerdeführer) hätte sich unmittelbar nach der Begehung mehrerer Verkehrsregelverletzungen kaum selber bei der Polizei gemeldet, die Beweiswürdigung nicht ernsthaft in Frage zu stellen. So bringt er in der Beschwerdeschrift selber vor, er habe unter Schock die Polizei verständigt, nachdem der Belastungszeuge wutentbrannt auf seinen Wagen zugekommen sei, an dessen Fahrertüre gerissen habe, bis diese kaputt gegangen sei, mit den Händen an die Fensterscheibe geschlagen habe und der Fahrertüre Fusstritte verpasst habe. Unter den geschilderten Voraussetzungen erscheint es nachvollziehbar, dass er trotz vorheriger Verkehrsregelverletzungen die Polizei benachrichtigt hat. Nach dem Gesagten hat die Vorinstanz zu Recht auf den im Strafverfahren festgestellten Sachverhalt und die diesem zugrunde liegende Beweiswürdigung abgestellt.