Citation: 8C_520/2021 E. 6.3

6.3. Der Beschwerdeführer beanstandet zudem, dass ihm von der Vorinstanz keine Nachfrist zur eingehenderen materiellen Begründung seiner Beschwerde angesetzt wurde. Sein Verweis auf die umfangreichen Akten und das Risiko, das Aktenstudium werde bei Abweisung des Gesuchs um unentgeltliche Rechtspflege nicht honoriert, sind jedoch unbehelflich. D enn nach der Rechtsprechung ist eine Nachfrist zur Verbesserung einer Beschwerde (Art. 61 lit. b ATSG) nicht gerechtfertigt, wenn der Rechtsvertreter eine bewusst mangelhafte Rechtsschrift einreicht (SVR 2021 UV Nr. 41 S. 183 E. 3.4 mit Hinweis auf BGE 142 V 152 E. 4.5). Zudem muss aus den Ausführungen des Rechtsvertreters in der vorliegenden Beschwerde und jenen im vorinstanzlichen Verfahren (Eingabe vom 15. Juli 2021) geschlossen werden, dass dieser ohne vorgängige Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege nicht bereit war, die Beschwerde weiter zu begründen. Ebenso ist nicht zu erkennen, weshalb mit Blick auf die anfänglich fehlende Möglichkeit mit dem Beschwerdeführer zu kommunizieren, eine Nachfrist zur Verbesserung der Beschwerde gerechtfertigt gewesen wäre, konnte sich der beigezogene Rechtsanwalt doch durch die vom Beschwerdeführer als seine Vertreterin ernannte Ehefrau instruieren lassen.