Citation: 1B_264/2019 E. 3.1

3.1. Während die Beschwerdeführerin der Auffassung ist, es liege eine widerrechtliche Verhaftung vor, hat die Vorinstanz festgehalten, der dringende Tatverdacht sei gestützt auf die gegenwärtige Aktenlage, insbesondere die bei der Polizei eingegangenen Strafanzeigen und die polizeilichen Aussagen der Geschäftsführer der betroffenen Hotels, nach wie vor zu bejahen. Die aktenkundigen Anhaltspunkte würden klar darauf hinweisen, die Beschwerdeführerin habe bereits bei der Buchung der Zimmer ihre Zahlungsunfähigkeit verschwiegen bzw. geschickt überspielt oder mittels Vorschieben einer Firma ihre Zahlungsfähigkeit bloss vorgetäuscht. Die Einzelfirma B.________ der Beschwerdeführerin sei am 5. Februar 2019 im Handelsregister gelöscht und gleichentags in die Firma C.________ umgewandelt worden. Gemäss der Übernahmebilanz per 16. Januar 2019 verfüge Letztere jedoch über keinerlei liquide Mittel und lediglich über Aktiven in Form von Anlagevermögen, wobei sich der bilanzierte Betrag von total Fr. 20'059.95 aus den Sacheinlagen "Büromaterial" (Fr. 3'559.95) und "Fahrzeug" (Fr. 16'500.--) zusammensetze. Es erstaune daher auch nicht, dass die Beschwerdeführerin die Rechnungen des Hotels "G.________" von total Fr. 6'628.60 am 14. März 2019 immer noch nicht beglichen habe, sondern gegenüber dem Geschäftsführer als Erklärung für die ausgebliebenen Zahlungen - rund fünf Wochen nach der Eintragung der umgewandelten Firma im Handelsregister - angegeben habe, die Einrichtung der neuen Bankkonten für die Firma C.________ habe sich verzögert.