Citation: 6B_678/2021 E. 3.1

3.1. Die Beschwerdeführerin wendet sich im Weiteren gegen den Freispruch der Beschwerdegegnerin 1 von der Anklage der Veruntreuung in Bezug auf einen Betrag von Fr. 50'000.-- (Anklageziffer 2.3.b). Sie macht geltend, die Vorinstanz nehme zu Unrecht eine Verletzung des Anklagegrundsatzes an. Es treffe offensichtlich nicht zu, dass der in der betreffenden Ziffer eventualiter umschriebene Sachverhalt nur als ungetreue Geschäftsbesorgung angeklagt sei. In der Anklageschrift werde der gesamte unter Ziff. 2.3 umschriebene Sachverhalt rechtlich als Veruntreuung zum Nachteil des Privatklägers angeklagt. Der Sachverhalt unter Ziffer 2.3.b werde sodann zusätzlich eventualiter als qualifizierte ungetreue Geschäftsbesorgung zum Nachteil der D.________ AG angeklagt. Auch dieser Eventualanklagesachverhalt umschreibe indes, wie sich sowohl aus dem Titel unter Ziffer 2.3 der Anklageschrift als auch aus mehreren Wendungen im Text derselben ergebe, in erster Linie eine (qualifizierte) Veruntreuung. Vor diesem Hintergrund sei schleierhaft, wie die Vorinstanz zum Schluss gelange, der Tatbestand der Veruntreuung sei nicht angeklagt (Beschwerde S. 5).