Citation: 1B_286/2014 E. 8.2

8.2. Die Höhe von Gebühren wird durch das Kostendeckungs- und das Aequivalenzprinzip begrenzt. Nach dem ersteren sollen die Gesamteingänge den Gesamtaufwand des betreffenden Verwaltungszweigs nicht übersteigen. Das Aequivalenzprinzip verlangt in Konkretisierung des Verhältnismässigkeitsgrundsatzes insbesondere, dass eine Gebühr nicht in einem offensichtlichen Missverhältnis zum objektiven Wert der bezogenen Leistung stehen darf und sich in vernünftigen Grenzen bewegen muss (BGE 135 I 130 E. 2; 132 II 47 E. 41 S. 55 f.; im Speziellen für Gerichtsgebühren: BGE 120 Ia 171 E. 2a S. 174; Urteil 4P.315/2006 vom 22. Mai 2007 E. 2.2.2).