Citation: 4A_228/2020 E. 2

2. Die Vorinstanz erwog, er habe in seinem Verschiebungsgesuch weder wichtige geschäftliche Gründe dargetan, noch kein oder ein leichtes Verschulden geltend gemacht. Im Gegenteil, lasse sich hinter seinem Verhalten eher eine systematische Verzögerungstaktik vermuten. Indem er ohne hinreichende Gründe der Hauptverhandlung ferngeblieben sei, sei er säumig geworden. Eine Verletzung des rechtlichen Gehörs sei nicht auszumachen. Seinen Antrag im vorinstanzlichen Verfahren eine Partei- und Zeugenbefragung durchzuführen, wies sie mit der Begründung ab, die Parteien hätten bereits eingehend Gelegenheit gehabt, sich zu äussern. Auch habe eine Zeugenbefragung stattgefunden. Es sei weder ersichtlich noch werde rechtsgenüglich geltend gemacht, welche zusätzlichen Erkenntnisse aus einer weiteren Partei- und Zeugenbefragung zu gewinnen wären.