Citation: 5A_207/2016 E. 2.3.2

2.3.2. Vor Bundesgericht wiederholt die Beschwerdeführerin im Wesentlichen ihren Standpunkt, wonach die Vereinbarung vom 5. Juni 2013 die Basisverträge lediglich in einigen Punkten ändere und die Parteien von der Weitergeltung der Basisverträge ausgegangen seien. Eine Auseinandersetzung mit den ausführlichen Erwägungen des Appellationsgerichts und insbesondere mit den zitierten Textstellen fehlt. Namentlich geht die Beschwerdeführerin nicht darauf ein, dass die Parteien die in Frage stehenden Verpflichtungen mit der Vereinbarung vom 5. Juni 2013 neu geregelt und die ursprünglichen Abreden ersetzt hätten. Die Beschwerdeführerin macht sodann geltend, die Auslegung der Vereinbarung vom 5. Juni 2013 ergebe, dass es nicht dem Willen der Parteien entsprochen haben könne, dass die Beschwerdeführerin zuerst alle Zahlungen leisten müsse und die Beschwerdegegnerin erst dann mit der Herstellung und Lieferung der Uhren beginne. Sie (die Beschwerdeführerin) habe davon ausgehen dürfen, dass die Beschwerdegegnerin laufend Uhren liefern werde, damit diese verkauft werden könnten. Mit der Vereinbarung habe einzig sichergestellt werden sollen, dass (begründete) Lieferverzögerungen die Beschwerdeführerin nicht von ihren Zahlungsverpflichtungen entbinden würden. Insofern liege keine echte Vorleistungspflicht vor. Damit stellt sie jedoch bloss ihre Sicht der Dinge dar, ohne diese mit Anhaltspunkten im Wortlaut der Vereinbarung vom 5. Juni 2013 zu belegen. Bleibt es deshalb beim vorinstanzlichen Auslegungsergebnis, sind die Ausführungen der Beschwerdeführerin zu ihren Abmahnungen, zum Zahlungsangebot über Fr. 600'000.-- oder zum angeblich vertragswidrigen Verhalten der Beschwerdegegnerin nach Abschluss der Vereinbarung vom 5. Juni 2013 von vornherein unerheblich. Ohnehin finden ihre Behauptungen keine Stütze im angefochtenen Urteil und eine genügende Sachverhaltsrüge fehlt.