Citation: 8C_335/2022 E. 4.1

4.1. Wie bereits die Vorinstanz festgehalten hat, liegen mehrere fachmedizinische Einschätzungen in den Akten, die im objektivierbaren Gesundheitsschaden (und dessen Verlauf) nach dem Unfallereignis vom 28. September 1995 nicht bloss eine degenerative Genese erblickt, sondern diesen zumindest teilweise auf die traumatische Einwirkung zurückgeführt haben. So ist Dr. med. E.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie, im Gutachten vom 26. März 1997 davon ausgegangen, dass die strukturellen Veränderungen erst im Verlauf nach dem Unfallereignis deutlich geworden seien. Der aktuelle Befund der Spondylolyse und der Spondylolisthesis sei eindeutig und in der Anfangsphase nach dem Unfallereignis nicht signifikant vorhanden gewesen. Unter anderem das nach dem Sturz aufgetretene Wirbelgleiten lasse doch den dringenden Verdacht zu, dass durch das Trauma eine erhebliche Lockerung im möglicherweise zuvor schon vorhandenen Lysebereich zustande gekommen sei ("wegweisende Verschlechterung eines möglicherweise vorbestehenden Leidens"; vgl. ergänzende Beurteilung vom 6. Mai 1998). Auch Dr. med. F.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie, hat am 22. April 1998 von einer Traumatisierung der (vorbestehenden) Spondylarthrose sowie von einer richtunggebenden Verschlechterung berichtet. In der Folge hat auch Prof. Dr. med. C.________, Wirbelsäulenexperte der Klinik G.________, in seiner Expertise vom 8. Februar 2000 konstatiert, dass der Unfall die Rückenbeschwerden ausgelöst habe, "die bis jetzt anhalten". Aus seiner Sicht ist mit Blick auf die bildgebenden Untersuchungsergebnisse vom 12. Dezember 1996 der Verdacht auf eine Spondylose naheliegend gewesen. Auf der Basis seiner Abklärungen und unter Berücksichtigung der damaligen Akten hat er - wie auch in seiner späteren Einschätzung vom 22. Mai 2000 - auf eine "partielle traumatische Kausalität" geschlossen.