Citation: I 318/01 20.09.2001 E. 2

2.- Streitig ist einzig, welcher Grad an Hilflosigkeit vorliegt. a) Gestützt auf den Abklärungsbericht vom 18. Januar 2000 nimmt die Vorinstanz an, dass die Beschwerdeführerin in drei der sechs massgeblichen Lebensverrichtungen regelmässig und in erheblicher Weise auf die Hilfe Dritter angewiesen ist (nämlich beim An-/Auskleiden, bei der Körperpflege und bei der Fortbewegung/Kontaktaufnahme), jedoch keine dauernde persönliche Überwachung notwendig sei. Die Versicherte ist demgegenüber der Auffassung, dass sie zusätzlich auch beim Aufstehen/Absitzen/Abliegen, beim Verrichten der Notdurft und beim Essen auf die Hilfe Dritter angewiesen sei. b) Es ist kein Grund ersichtlich, weshalb nicht auf den knapp zwei Monate vor Verfügungserlass verfassten - und damit aktuellen - Abklärungsbericht vom 18. Januar 2000 abgestellt werden kann, welcher von der Hilfsbedürftigkeit in drei der sechs alltäglichen Lebensverrichtungen ausgeht. Wenn die Beschwerdeführerin vorbringt, sie sei beim Aufstehen/Absitzen/Abliegen wegen potenziellen Schwindelanfällen auf jemanden angewiesen, der bei einem möglichen Sturz eingreifen könne, läuft dies auf die Geltendmachung einer dauernden persönlichen Überwachung hinaus. Gestützt auf die expliziten Ausführungen der Versicherten und ihrer Söhne im Abklärungsbericht hat die Vorinstanz dies aber zu Recht verneint, was in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde denn auch nicht mehr gerügt wird. Gemäss Rechtsprechung (ZAK 1990 S. 47 Erw. 4a) ist das Schneiden von Brot keine regelmässige und erhebliche Hilfeleistung, welche die Annahme einer erheblichen Hilfsbedürftigkeit im Bereich Essen rechtfertigt. Dies muss auch für das Schneiden von Fleisch gelten (welches die Beschwerdeführerin aus invaliditätsfremden Gründen zudem selten isst). Auch was die Verrichtung der Notdurft anbelangt, ist die Versicherte gemäss ihren eigenen Angaben im Abklärungsbericht vom 18. Januar 2000 dazu selber in der Lage. Sogar wenn gelegentlich eine Nachreinigung notwendig sein sollte, wäre dies keine regelmässige und erhebliche Hilfeleistung (ZAK a.a.O.). c) Da die Versicherte einzig in drei der sechs massgebenden Lebensverrichtungen auf die Hilfe Dritter angewiesen ist und auch keiner dauernden persönlichen Überwachung bedarf, hat sie Anspruch auf eine Hilflosenentschädigung für Hilflosigkeit leichten Grades.