Citation: 6B_1249/2023 E. 1.2

1.2. Die Vorinstanz stellte fest, die Erstinstanz habe das Dispensationsgesuch des Beschwerdeführers noch vor der Abschreibung des Verfahrens abgewiesen. Es bestünden keine Hinweise, dass über das Gesuch erst nach Durchführung der Hauptverhandlung entschieden worden sei. Mindestens sinngemäss behauptet der Beschwerdeführer vor Bundesgericht, die Erstinstanz habe über sein Dispensationsgesuch erst nach der Hauptverhandlung entschieden. In diesem Zusammenhang plädiert er frei und weitgehend ohne Willkürrügen zu erheben zum Sachverhalt. Seine Ausführungen, mit denen er der Erstinstanz vorwirft, die verschiedenen Aktenstücke bewusst falsch eingeordnet zu haben, bleiben rein appellatorisch, womit er nicht zu hören ist. Der Schlussfolgerung der Vorinstanz, wonach keine Hinweise bestünden, dass über das Dispensationsgesuch erst nach Durchführung der Hauptverhandlung entschieden worden ist, setzt er lediglich seine eigene Würdigung der Aktenlage entgegen. Dies ist nicht geeignet, Willkür zu belegen. Entgegen seinen Ausführungen ist sodann aus dem Umstand, dass die Verfügung betreffend Abweisung des Dispensationsgesuchs "erst" am 1. Februar 2023 versandt wurde, nicht zwingend der Schluss zu ziehen, dass die mit dem Datum vom 31. Januar 2023 versehene, in den Akten noch vor dem Protokoll der Hauptverhandlung eingeordnete Verfügung tatsächlich erst nach der Durchführung der Hauptverhandlung erging. Nichts anderes ergibt sich aus der pauschalen Behauptung des Beschwerdeführers, dass, wenn das Dispensationsgesuch noch vor der Durchführung der Hauptverhandlung abgewiesen worden wäre, dies im Protokoll entsprechend vermerkt worden wäre. Zutreffend weist die Vorinstanz darauf hin, dass in der verfahrensabschliessenden Verfügung der Erstinstanz auf die Abweisung des Dispensationsgesuchs Bezug genommen wird, woraus die Vorinstanz willkürfrei schliesst, dass darüber zuvor entschieden worden ist.