Citation: 8C_251/2022 E. 5.3

5.3. Schliesslich macht der Beschwerdeführer geltend, die Vorinstanz berufe sich auf einen in tatsachenwidriger und offensichtlich unrichtiger Weise festgestellten Sachverhalt, soweit sie konstatiere, die Beurteilung des Dr. med. C.________, wonach in einer sitzenden Tätigkeit ebenfalls eine Einschränkung gegeben sei (bzw. eine sitzende Tätigkeit nicht absolviert werden könne und sich die Beschwerden im Sitzen deutlich verstärken würden; Bericht vom 14. März 2021), stehe in Widerspruch zu seinen früheren Berichten. Ob es mit dem kantonalen Gericht als Widerspruch dazu zu werten ist, dass Dr. med. C.________ in früheren Berichten einen Berufswechsel in einen Bürojob empfohlen hatte, kann dahingestellt bleiben. Jedenfalls ist es zumindest unstimmig, zunächst eine Bürotätigkeit zu empfehlen und später anzugeben, eine sitzende Tätigkeit (sei damit nun die bisherige Beschäftigung als Carrosseriespengler oder eine Verweistätigkeit gemeint; vgl. dazu E. 5.1 hiervor) könne nicht absolviert werden. Der Vorinstanz sind in diesem Zusammenhang jedenfalls keine tatsachenwidrigen Sachverhaltsfeststellungen vorzuwerfen. Massgeblich ist, dass Dr. med. C.________ keinerlei Erklärung abgibt, weshalb gemäss seiner Einschätzung vom 14. März 2021 im Sitzen zu verrichtende Tätigkeiten die Beschwerden verstärken sollten. Damit lässt sich nicht beanstanden, dass das kantonale Gericht im Ergebnis keine (und damit auch keine geringen) Zweifel an der Einschätzung des RAD-Arztes hatte.