Citation: 9C_150/2022 E. 2.3

2.3. Der Beschwerdeführer macht schliesslich geltend, selbst nach Ansicht des Gerichtsgutachters müsse bis mindestens September 2015 von einer rentenbegründenden invalidisierenden Arbeitsunfähigkeit ausgegangen werden. Tatsächlich hält der Gerichtsgutachter eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % im Zeitraum zwischen Frühjahr 2013 und Herbst 2015 für "allenfalls" gegeben; es könne allerdings nicht mehr zweifelsfrei bestätigt werden, dass eine mittelgradige depressive Störung von 2013 bis 2015 tatsächlich vorgelegen habe (Expertise vom 31. Oktober 2021 S. 40 f.). Damit schliesst er eine Teilarbeitsunfähigkeit retrospektiv bloss nicht aus. Ausgehend davon ist weder dargetan noch ersichtlich, weshalb die Vorinstanz den rechtserheblichen Sachverhalt willkürlich (BGE 144 V 50 E. 4.2) feststellt haben sollte (oben E. 1), wenn sie bezogen auf die Zeit vor Herbst 2015 davon ausgeht, eine Teilarbeitsunfähigkeit sei damals nicht überwiegend wahrscheinlich gegeben gewesen.