Citation: 9C_294/2017 E. 4.2.1

4.2.1. Die Beschwerdeführerin macht geltend, Dr. med. B.________ und Dr. phil. E.________, Diplompsychologe, Klin. Neuropsychologe, seien in ihrer Expertise von einer Verbesserung des Gesundheitszustands ab dem Begutachtungszeitpunkt ausgegangen. Diese hätten die rezidivierende depressive Störung als gegenwärtig remittiert qualifiziert. Es könne grundsätzlich sein, dass sie sich in einer etwas besseren Krankheitsphase befunden habe. Solche seien im Verlauf zweifellos vorgekommen. Allein gestützt darauf könne jedoch nicht auf eine dauerhafte Verbesserung geschlossen werden. Gemäss Art. 88a Abs. 1 IVV werde eine Verbesserung erst berücksichtigt, wenn sie mindestens drei Monate gedauert habe und voraussichtlich weiterhin andauern werden. Mit dieser Argumentation und dem Hinweis, sie sei ab Herbst 2016 wieder in stationärer Behandlung gewesen, was gegen eine dauerhafte Verbesserung spreche, vermag die Beschwerdeführerin nichts zu ihren Gunsten abzuleiten; denn Art. 88a Abs. 1 IVV kommt bei der erstmaligen Rentenfestsetzung grundsätzlich nicht zur Anwendung, sondern nur, wenn sich die bei Rentenbeginn zugesprochene Rente ändert (Urteil 8C_690/2012 vom 4. März 2013 E. 3.2 mit Hinweisen).