Citation: 6B_668/2022 E. 1.3.4

1.3.4. Der Beschwerdeführer wendet sich auch gegen die Erwägungen zum Vorgang 78. Hierzu führt die Vorinstanz aus, ihm werde vorgeworfen, am 9. Juli 2019 20 Portionen zu 10 Gramm Kokaingemisch von St. Gallen nach Solothurn transportiert zu haben, was mit Fr. 30.-- pro Portion und Fr. 100.-- für Spesen entgolten worden sei. Der Beschwerdeführer gestehe, 5 Portionen zu ca. 10 Gramm transportiert und dafür Fr. 20.-- pro Portion sowie Fr. 50.-- bis Fr. 60.-- an Reisespesen erhalten zu haben. Wiederum stellt die Vorinstanz auf die abgehörten Telefongespräche und den SMS-Verkehr zwischen den Beteiligten ab. Sie berücksichtigt den Einwand des Beschwerdeführers, wonach die Erstinstanz die Telefongespräche falsch interpretiert habe, weil die Portionen nicht beschriftet würden. Überzeugend weist sie darauf hin, dass der Beschwerdeführer zu den Vorgängen 82, 95 und 98 ausgesagt habe, die Portionen seien mit Buchstaben und Zahlen markiert. Ob der Beschwerdeführer tatsächlich Fr. 30.-- pro Portion erhalten habe, wie es vereinbart worden sei, lässt sich gemäss Vorinstanz nicht rechtsgenügend nachweisen. Sie nimmt daher zu Gunsten des Beschwerdeführers eine Entschädigung von Fr. 20.-- pro Portion an. Diesen Betrag hatte er zugegeben. So kommt die Vorinstanz zum Schluss, dass der Beschwerdeführer 20 Portionen zu 10 Gramm transportiert und dafür Fr. 400.-- erhalten habe. Der Beschwerdeführer bringt nichts vor, was diese Feststellungen nur ansatzweise in Zweifel ziehen würde.