Citation: 1C_118/2019 E. 4

Der Beschwerdeführer beantragte vor Obergericht, dass aufgrund des grossen zeitlichen Abstands zwischen dem Augenschein (Mai 2018) und dem für die Waldfeststellung massgeblichen Feststellungszeitpunkt (Januar 2012) nicht auf die Ergebnisse des Augenscheins abgestellt werden dürfe. Jedenfalls dürften alle Äusserungen und Feststellungen, welche vom 6-jährigen Wachstum der Bestockung besonders stark beeinflusst worden seien (Kronenschluss, qualitativer Charakter der Bestockung, Feststellung des Waldsaums bei den Jalons 2, 4 und 5), nicht verwertet werden.