Citation: 8C_131/2015 E. 4

Das kantonale Gericht hat die Revisonsverfügung der IV-Stelle vom 12. August 2014 mit der substituierten Begründung der Wiedererwägung geschützt: Entgegen den Vorbringen des Beschwerdeführers ist für eine solche Vorgehensweise kein expliziter Antrag der IV-Stelle nötig; den Parteien ist aber vor einer solchen Rechtsanwendung von Amtes wegen durch das kantonale Gericht das rechtliche Gehör zu gewähren (BGE 125 V 368 E. 4 S. 370 f.). Die Vorinstanz hat mit Verfügung vom 17. November 2014 den Parteien die Möglichkeit zur Stellungnahme zu einer allfälligen substituierten Begründung gegeben; beide Parteien haben von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht. Damit hat das kantonale Gericht den bundesrechtlichen Vorgaben entsprochen; daran vermag auch der Umstand nichts zu ändern, dass es gleichzeitig mit der Gewährung des rechtlichen Gehörs den Schriftenwechsel für "geschlossen" erklärte. Was der Beschwerdeführer materiell gegen die Erwägungen der Vorinstanz, die ursprüngliche Rentenzusprache vom 1. März 2003 sei zweifellos unrichtig erfolgt, vorbringt, vermag diese nicht als bundesrechtswidrig erscheinen zu lassen. Da die Verwaltung zudem rechtsprechungsgemäss auch mehr als zehn Jahre nach Erlass der Verfügung wiedererwägungsweise auf diese zurückkommen durfte (vgl. E. 3.1 hievor), ist auch die vorinstanzliche Motivsubstitution knapp zwölf Jahre nach Erlass der ursprünglichen Verfügung rechtens. Somit hat die Vorinstanz nicht gegen Bundesrecht verstossen, als sie die Rentenaufhebung bestätigt hat; die Beschwerde des Versicherten ist abzuweisen.