Citation: I 602/04 05.08.2005 E. 5.3

5.3.1 Der Beschwerdeführerin war es ab dem genannten Zeitpunkt zumutbar, einer leichten, wechselbelastenden Arbeit nachzugehen. Sie nahm denn auch wieder eine Berufstätigkeit auf, wobei sie sich in körperlicher Hinsicht als Aussendienstmitarbeiterin der Firma A.________ (ab Oktober 2000), als "Mithilfe Büro und Bahn (Talstation)" der Sportbahnen C.________ (ab Dezember 2000) und als Verkaufsberaterin der Firma D.________ AG (ab März 2001) überfordert fühlte, weshalb sie die jeweiligen Vollzeitstellen nach wenigen Monaten wieder kündigte. Indessen ist davon auszugehen, dass sie in einer Tätigkeit, wie sie von den Ärzten empfohlen worden war - kein Heben von Gewichten und stetig wechselnde Positionen von Gehen, Stehen und Sitzen -, über die erforderliche Arbeitsfähigkeit auch für ein Vollpensum verfügte. 5.3.2 In Bezug auf das Valideneinkommen ist in erster Linie auf die statistischen Werte gemäss der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) des Jahres 2000 abzustellen. Im Sektor Handel und Reparatur betrug das durchschnittliche Erwerbseinkommen einer weiblichen Arbeitnehmerin mit Berufs- und Fachkenntnissen Fr. 4576.- im Monat oder Fr. 57'246.- im Jahr (aufgerechnet auf ein durchschnittliches wöchentliches Arbeitspensum von 41,7 Stunden). Dieser Wert ist auch für die Beschwerdeführerin realistisch und kann mit den Verdienstverhältnissen bei den Arbeitsstellen verglichen werden, welche sie in jener Zeit tatsächlich besetzt hatte, die sich aber später als körperlich zu anstrengend erwiesen. Bei den Sportbahnen C.________ betrug das Monatsgehalt Fr. 4500.- und wurde 12 Mal jährlich ausbezahlt (Fr. 54'000.-/Jahr). Der Grundlohn bei der Firma D.________ betrug Fr. 4400.- (x13; Fr. 57'200.-/Jahr). 5.3.3 Auch das Invalideneinkommen ist aufgrund der LSE-Statistik zu ermitteln. Da die Beschwerdeführerin nicht vorgebeugt arbeiten kann, keine Gewichte heben und regelmässig abwechselnd Sitzen, Stehen und Gehen sollte, kommen für sie insbesondere Kontroll- und Überwachungsfunktionen in Frage. Es rechtfertigt sich vom Total der Frauenlöhne für einfache und repetitive Arbeiten auszugehen. Das durchschnittliche Jahreseinkommen betrug im Jahre 2000 Fr. 45'762.- (Fr. 3658.- x 12 : 40 x 41,7). Davon ist mit der Vorinstanz ein angemessener Abzug von 15 % vorzunehmen. Vergleicht man das Valideneinkommen von Fr. 57'246.- mit dem Invalideneinkommen von Fr. 38'897.- resultiert ein Invaliditätsgrad von 32 %. Damit ist die Invalidenrente in Anwendung von Art. 88a IVV auf den 30. September 2000 aufzuheben.