Citation: 2C_391/2022 E. C

Mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gelangt das Eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung ans Bundesgericht. Es beantragt, das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 5. April 2022 sei aufzuheben und die Sache sei zum materiellen Entscheid an das Bundesverwaltungsgericht zurückzuweisen; eventualiter sei das vorinstanzliche Urteil aufzuheben und die Sache sei zum materiellen Entscheid an das Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau zu überweisen; subeventualiter sei die Sache in Aufhebung des vorinstanzlichen Urteils zum materiellen Entscheid an die zuständige Instanz zu überweisen; die Kosten seien den Beschwerdegegnerinnen 1 und 2 aufzuerlegen. Das Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau verweist in seiner Vernehmlassung auf seine Stellungnahme vom 3. März 2022 und beantragt, das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts sei aufzuheben und die Sache sei zum materiellen Entscheid an das Bundesverwaltungsgericht zurückzuweisen. Die A.________ AG verzichtet auf eine Stellungnahme, da es für sie unerheblich sei, wer über die Beschwerde des Bundesamtes für Landwirtschaft vom 7. Januar 2022 materiell entscheidet. Weiter beantragt sie, dem Antrag des Beschwerdeführers zu den Kostenfolgen nicht zu folgen. Das Bundesamt für Landwirtschaft schliesst sich in seiner Stellungnahme vollumfänglich der Beschwerde des Eidgenössischen Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung an. Die Vorinstanz beantragt die Bestätigung ihres Entscheids und die Überweisung der Angelegenheit zur materiellen Beurteilung an das Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau bzw. die aus Sicht des Bundesgerichts zuständige Rechtsmittelinstanz. B.C.________ und D.C.________, das Landwirtschaftsamt des Kantons Thurgau und das Departement für Volkswirtschaft und Inneres des Kantons Thurgau lassen sich nicht vernehmen. Am 19. Dezember 2022 reicht die A.________ AG eine weitere Eingabe mit dem Hinweis ein, dass der "Initial-Entscheid des kantonalen Landwirtschaftsamtes" vom 8. Dezember 2020 aufgrund des in Rechtskraft erwachsenen Entscheids der Rekurskommission für Landwirtschaftssachen des Kantons Thurgau vom 2. Dezember 2022 (Nr. 3103) aufgehoben worden sei. Deshalb sei das Anfechtungsobjekt im vor dem Bundesgericht hängigen Verfahren entfallen, was aus ihrer Sicht zur Gegenstandslosigkeit des bundesgerichtlichen Verfahrens führe. Mit Schreiben vom 30. März 2023 reicht die Rekurskommission für Landwirtschaftssachen die Rechtskraftbescheinigung betreffend ihren Entscheid Nr. 3103 vom 2. Dezember 2022 ein. Die Vorinstanz nimmt am 27. April 2023 zur Frage der Gegenstandslosigkeit Stellung. Das Eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung lässt sich am 4. Mai 2023 vernehmen. Das Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau verzichtet auf eine Stellungnahme. B.C.________ und D.C.________, das Landwirtschaftsamt des Kantons Thurgau und das Departement für Inneres und für Volkswirtschaft des Kantons Thurgau lassen sich nicht vernehmen. B.C.________ und D.C.________ reichen am 31. Mai 2023 unaufgefordert eine Eingabe ein. Das Landwirtschaftsamt des Kantons Thurgau lässt dem Bundesgericht seinen Entscheid vom 7. Juni 2023 zukommen, mit welchem sein Entscheid Nr. S55 vom 8. Dezember 2020 widerrufen wird, fünf Ausnahmen vom Zerstückelungsverbot bewilligt werden und angeordnet wird, die Anmerkung "Bodenverbesserung / Geschäft Nr. 798 - Zerstückelungsverbot" auf drei abgetrennten Flächen zu löschen.