Citation: 8C_8/2019 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz qualifizierte das polydisziplinäre Gutachten des ABI vom 18. September 2017 als beweiskräftig. Die Experten diagnostizierten eine Angst- und depressive Störung gemischt (ICD-10 F54), ein chronisches lumbovertebrales Schmerzsyndrom ohne fassbare radikuläre Symptomatik (ICD-10 M54.5), ein metabolisches Syndrom sowie einen chronischen Nikotinabusus. Anlässlich des multidisziplinären Konsensus erachteten die Gutachter den Versicherten seit 2014 als uneingeschränkt arbeits- und leistungsfähig in geeigneten, adaptierten Tätigkeiten; in den früher ausgeübten Tätigkeiten als angelernter Automechaniker und ungelernter Bauarbeiter sei die Arbeitsfähigkeit um 10 % eingeschränkt. In Übereinstimmung mit dieser gutachterlichen Arbeitsfähigkeitsschätzung ging die Vorinstanz von einer 90%igen Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit aus. Damit liege kein rentenbegründender Invaliditätsgrad vor.