Citation: 6B_249/2020 E. 4.1

4.1. Einleitend verweist die Vorinstanz auf die mehrfachen, teilweise einschlägigen Vorstrafen des Beschwerdeführers sowie seine erneute Delinquenz während der Probezeit und konstatiert, angesichts seiner Ungerührtheit gegenüber dem hiesigen Straf- und Vollzugssystem komme für sämtliche Taten (mit Ausnahme der Übertretungen) einzig eine Freiheitsstrafe in Betracht. Für die qualifizierte Widerhandlung gegen das BetmG sei, ausgehend von einem noch knapp leichten Verschulden, eine Einsatzstrafe von zweieinhalb Jahren festzulegen. Diese sei aufgrund der übrigen, bereits rechtskräftig abgeurteilten Widerhandlungen gegen Art. 19 Abs. 1 BetmG (Lagerung und Anstaltentreffen zum Verkauf von Marihuana und Haschisch, einschliesslich Extraktionsabfällen sowie Betrieb einer Hanf-Indoor-Anlage) auf drei Jahre zu erhöhen, wobei das Verschulden für diese Taten als nicht mehr leicht zu werten sei. Die Täterkomponenten seien aufgrund der wiederholten Delinquenz des Beschwerdeführers zu seinen Ungunsten zu gewichten. Wegen des Verschlechterungsverbots führe dies jedoch zu keiner weiteren Erhöhung der Strafe. Weiter seien eine vom Bezirksgericht Bremgarten am 3. Februar 2015 ausgesprochene bedingte Freiheitsstrafe von zwölf Monaten zu widerrufen und davon sechs Monate zu asperieren. Aufgrund seiner zahlreichen, teils einschlägigen Vorstrafen, seiner erneuten, einschlägigen Delinquenz während laufender Probezeit trotz zweimalig ausgestandener Untersuchungshaft sowie seiner Uneinsichtigkeit und Unverbesserlichkeit sei dem Beschwerdeführer eine eigentliche Schlechtprognose zu stellen, weshalb ein teilbedingter Vollzug nicht in Frage komme.