Citation: 8C_269/2024 E. 5.3

5.3. Wie erwähnt (E. 2.2) steht fest, dass der Beschwerdeführerin laut beweiskräftigem ZVMB-Gutachten trotz ihres aus gesundheitlichen Gründen verringerten Leistungsvermögens ein tägliches Arbeitspensum im Haushaltsbereich von drei Stunden zumutbar ist. Ebenso ist unbestritten (E. 2.2), dass sie einzig mit ihrem Ehemann zusammen in einer Zweieinhalbzimmerwohnung ohne Pflege- und Betreuungsaufgaben lebt. Die Beschwerdeführerin zeigt nicht in einer dem strengen Rügeprinzip (E. 1.2) genügenden Weise auf, inwieweit die Vorinstanz mit Blick auf die einzelnen Tatsachenfeststellungen gemäss Abklärungsbericht die Mithilfe ihres Ehegatten im Rahmen der praxisgemäss mitzuberücksichtigenden Schadenminderungspflicht (E. 5.2) in einem das Willkürverbot verletzenden Ausmass gewichtet habe. In Bezug auf die im vorinstanzlichen Verfahren vorgetragenen Rügen bestand für das kantonale Gericht keine Veranlassung, die konkrete Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts der Beschwerdegegnerin in Zweifel zu ziehen, soweit sie auf den Erhebungen laut Abklärungsbericht basierte. Abgesehen davon lassen auch die anamnestischen Angaben der Beschwerdeführerin nicht darauf schliessen, dass der jedenfalls nicht aufwendige Zweipersonenhaushalt ohnehin weitgehend durch den Ehemann besorgt wird. Schliesslich macht die Beschwerdeführerin auch nicht geltend und ist nicht ersichtlich, dass die Beschwerdegegnerin und mit ihr das kantonale Gericht bei der Ermittlung der Einschränkungen im Aufgabenbereich Haushalt im Rahmen von Art. 27 Abs. 1 IVV nicht den praxisgemäss mitzuberücksichtigenden (vgl. zur Bedeutung von Verwaltungsweisungen BGE 145 V 84 E. 6.1.1; 142 V 442 E. 5.2) Vorgaben laut Rz. 3087 f. in der seit 2018 geltenden Fassung des vom BSV herausgegebenen Kreisschreibens über die Invalidität und Hilflosigkeit in der Invalidenversicherung vom 1. Januar 2015 (KSIH) gefolgt wären, zumal Freizeit nach Art. 27 IVV nicht versichert ist (BGE 142 V 290 E. 6.2 i.f.). Weshalb der Abklärungsbericht den Anforderungen der Rechtsprechung an den Beweiswert (vgl. dazu Urteil 9C_80/2021 vom 16. Juni 2021 E. 3.2 mit zahlreichen Hinweisen) hinsichtlich der Erhebungen zu den Einschränkungen im Haushaltsbereich nicht genügen sollte, zeigt die Beschwerdeführerin nicht auf.