Citation: 2C_854/2019 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz hat im angefochtenen Urteil erwogen, die Bewilligung müsse insbesondere deswegen abgelehnt werden, weil der Beschwerdeführer gemäss den Indizien lediglich eine Scheinehe führe. Der Beschwerdeführer habe selbst nach eigenen Angaben mit seiner Ehefrau, zu welcher ein Altersunterschied von zehn Jahren bestehe, vor der Hochzeit nur knapp fünf Monate eine (ernstere) Beziehung geführt, hätte als mazedonischer Staatsangehöriger ohne besondere berufliche Qualifikationen keine Aussicht auf Erteilung einer ordentlichen Aufenthaltsbewilligung gehabt, und würde nur über mangelhafte Kenntnisse der Lebensumstände seiner Ehegattin verfügen (widersprüchliche Aussagen, vgl. dazu die detaillierten Ausführungen in E. 5.3 des angefochtenen Urteils). Ob die Ehe bloss (noch) formell besteht, entzieht sich in der Regel dem direkten Beweis und kann nur durch Indizien erstellt werden (BGE 135 II 1 E. 4.2 S. 9 f.). Solche Indizien können äussere Begebenheiten sein wie eine drohende Wegweisung, das Fehlen einer Wohngemeinschaft, ein erheblicher Altersunterschied, Schwierigkeiten in der Kommunikation, fehlende Kenntnisse über den Ehepartner und dessen Familie oder die Bezahlung einer Entschädigung. Die Indizien können aber auch psychische Vorgänge betreffen (tatsächlicher Wille). In beiden Fällen handelt es sich um tatsächliche Feststellungen, welche das Bundesgericht nur auf offensichtliche Unrichtigkeit oder Rechtsverletzungen hin überprüft (Art. 97 Abs. 1 BGG; BGE 128 II 145 E. 2.3 S. 152). In die vorinstanzliche Beweiswürdigung greift es nur ein, wenn diese willkürlich ist (Urteile 2C_752/2016 vom 16. September 2016 E. 3.2; 2C_1141/2015 vom 18. Juli 2016 E. 2.2). In seiner Beschwerde begnügt sich der Beschwerdeführer damit aufzuzeigen, wie die Vorinstanz die festgestellten fehlenden Kenntnisse der gegenseitigen Lebensumstände sowie die Indizien (vgl. hiervor) betreffend Aussichten auf Erteilung einer Bewilligung, Dauer der Beziehung vor der Heirat, Altersunterschied, Zeitpunkt des Kennenlernen bzw. frühere Beziehungen, Eheschliessung bzw. Zeremonie und Hobbies seiner Ansicht nach zu würdigen gehabt hätte, womit er gemäss ständiger bundesgerichtlicher Praxis keine willkürliche Beweiswürdigung zu substanziieren vermag (zur Willkür in der Beweiswürdigung vgl. BGE 142 II 433 E. 4.4 S. 444). Vor diesem Hintergrund zeigt der Beschwerdeführer keine Willkür in der Sachverhaltsfeststellung und Beweiswürdigung auf. Die Beschwerde erweist sich als offensichtlich unbegründet, weshalb sie mit summarischer Begründung und Verweis auf das angefochtene Urteil (Art. 109 Abs. 3 BGG) abgewiesen wird. Mit dem instanzabschliessenden Urteil wird das Gesuch um aufschiebende Wirkung gegenstandslos.