Citation: 8C_758/2016 E. 5.2.1

5.2.1. Der Beschwerdeführer absolvierte vom 27. September 2005 bis 26. März 2006 auf Anordnung der IV-Stelle eine berufliche Abklärung bei der Gesellschaft I.________. Diese hielt im Abschlussbericht vom 31. März 2006 fest, der Abklärungsverlauf habe gezeigt, dass er bei einem vollen Pensum eine Leistungsfähigkeit von rund 40 % erbringe. Dr. med. C.________ legte im Bericht vom 3. Juni 2008 dar, die von der IV-Stelle festgestellte Leistungseinbusse von 60 % im Rahmen der Massnahme der Gesellschaft I.________ sei nachvollziehbar. Hieraus kann der Beschwerdeführer jedoch nichts zu seinen Gunsten ableiten. Denn für die Zeit vor 27. September 2005 sowie ab 26. März 2006 bis zur Rentenzusprache ab Mai 2008 fehlen - wie die Vorinstanz richtig erkannt hat - echtzeitliche fachärztliche Berichte über seine psychisch bedingte Arbeits (un) fähigkeit. Eine retrospektive Beurteilung (hierzu vgl. Urteile 9C_391/2015 vom 28. Januar 2016 E. 6.1 und 9C_377/2013 vom 28. Juni 2013 E. 2) derselben für diesen Zeitraum konnte der Gutachter Dr. med. D.________ nicht abgeben. Auch aus den Berichten der Stiftung J.________ vom 13. September 2006 und der Psychologin Frau lic. phil. H.________ vom 29. Juni 2007 kann nicht auf eine rechtlich beudeutsame Arbeitsunfähigkeit in diesem Zeitraum geschlossen werden, da die Arbeitsfähigkeit grundsätzlich nicht allein gestützt auf Aussagen von nicht-medizinischen Personen festgelegt werden kann (Urteil 8C_516/2014 vom 6. Januar 2015 E. 9.2). Hievon abgesehen machte Frau lic. phil. H.________ keine Angaben zum Grad der Arbeits (un) fähigkeit. Soweit sie ausführte, kulturelle und sprachliche Unterschiede sowie solche der Sozialisierung erschwerten den therapeutischen Prozess, handelt es sich um invaliditätsfremde Faktoren, für welche die IV nicht einzustehen hat (Urteil 9C_503/2015 vom 9. März 2016 E. 5.2). Unbehelflich ist auch die Berufung des Beschwerdeführers auf den Bericht des SUVA-Kreisarztes Dr. med. F.________ vom 26. September 2007, wonach er aufgrund der gestörten Schmerzverarbeitung und der psychiatrischen Diagnosen nicht mehr leisten könne als bei der Gesellschaft I.________. Denn Dr. med. F.________ fehlt in psychiatrischer Hinsicht die Fachkompetenz.