Citation: 1C_569/2022 E. 5.5

5.5. Wie die Vorinstanz dargelegt hat, hat die Gemeinde rechtsgenüglich belegt, dass sich vorliegend mit relativ geringem Aufwand keine wesentliche zusätzliche Reduktion der Emissionen erreichen lässt. Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung genügt es, wenn die Plausibiliät des Ausschlusses der Alternativstandorte beurteilt wird (Urteil 1C_389/2019 vom 27. Januar 2021 E. 4.3, in: URP 2021 S. 491). Dies ist vorliegend entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers geschehen. Neben den Vorinstanzen und dem BAFU kommt denn auch die Planelement GmbH in ihrer Kurzbeurteilung vom 22. Oktober 2020 zum Schluss, dass die Wahl des Standorts plausibel dargestellt wurde. Nach dem Gesagten (vorne E. 5.3) müsste ein alternativer Standort zu einer wesentlichen Begrenzung der Lärmemission führen, was die Vorinstanz für die vom Beschwerdeführer vorgeschlagenen angesichts der damit verbundenen Zusatzkosten im Vergleich zum gewählten Standort verneinen konnte. Entsprechendes gilt für die Wahl der Wärmepumpe und allfälliger Lärmschutzmassnahmen. Die gewählte Wärmepumpe hat von 19.00 bis 7.00 Uhr im schallreduzierten Nachtbetrieb (Flüstermodus) betrieben zu werden. Dass es daneben keine Massnahmen gibt, mit denen mit relativ geringem Aufwand keine wesentliche zusätzliche Reduktion der Emissionen zu er-reichen ist, wird vom Beschwerdegegner und den involvierten Fachpersonen plausibel dargelegt, wie die Vorinstanzen aufzeigen und das BAFU bestätigt.