Citation: U 312/01 13.09.2002 E. 2

Der Beschwerdeführer lässt sinngemäss geltend machen, der Gesundheitszustand sei ungenügend abgeklärt worden, weshalb zur Klärung der Frage, welche Ursache seine heutigen Leiden hätten, ein zusätzliches medizinisches Gutachten in Auftrag zu geben sei. Wie bereits vor der kantonalen Instanz äussert er sich auch im Verwaltungsgerichtsbeschwerdeverfahren nicht zum Gutachten des Dr. med. Z.________ vom 22. Mai 1998, auf welches die Berner Versicherungen und das kantonale Gericht sich abgestützt haben. Der Experte kam darin zum Schluss, die aktuell geklagten Rückenbeschwerden seien nicht auf die 1996 erlittene LWK-Fraktur zurückzuführen. Diese könne als abgeschlossen betrachtet werden. Zwischen den jetzt geklagten belastungsabhängigen Kreuzschmerzen und dem Unfallereignis vom 25. April 1990 sei ein Zusammenhang ebenfalls nicht bewiesen. Die tieflumbalen Kreuzschmerzen und die degenerativen Veränderungen in den Intervertrebralgelenken L4/L5 und L5/S1 könnten nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf einen Unfall zurückgeführt werden. Sie seien mit grosser Wahrscheinlichkeit krankheitsbedingt "im Sinne der üblichen Abnützungserscheinungen" an der Wirbelsäule. Wahrscheinlich spiele auch die bei dem Beschwerdeführer festgestellte Hemisacralisation eine Rolle. Von dieser angeborenen Entwicklungsstörung der lumbalen Wirbelsäule sei bekannt, "dass solche Übergangsanomalien gehäuft und auch etwas frühzeitiger zu belastungsabhängigen Kreuzschmerzen führen" könnten. Wie die Vorinstanz zu Recht erwogen hat, besteht kein Anlass, die Richtigkeit der Beurteilung durch Dr. med. Z________ in Zweifel zu ziehen. Sie erfüllt die von der Rechtsprechung zur Beweiswürdigung von medizinischen Berichten entwickelten Anforderungen (BGE 125 V 352 Erw. 3a; AHI 2000 S. 149 Erw. 2b und c, je mit Hinweisen). Dr. med. Z________ hat in seiner Beurteilung in überzeugender Weise dargetan, dass auf Grund der erhobenen Befunde und des Verlaufs der gemeldeten Beschwerden der Zusammenhang mit dem Unfallereignis vom April 1990 nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit gegeben ist und ein solcher Zusammenhang auch bei dem von der SUVA versicherten Ereignis vom Februar 1996 nicht besteht. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhanges zwischen den jetzt geklagten belastungsabhängigen Kreuzschmerzen und den Unfallereignissen vom April 1990 und Februar 1996 genügt für die Begründung eines Leistungsanspruches nicht. In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird nichts vorgebracht, das die tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz als mangelhaft oder die rechtliche Würdigung als bundesrechtswidrig erschienen liesse. Die vorliegenden medizinischen Unterlagen erlauben eine hinreichend schlüssige Beurteilung der Kausalitätsfrage, weshalb die Vorinstanz zu Recht auf die Anordnung eines Gutachtens verzichtet hat und ein solches auch im letztinstanzlichen Verfahren nicht einzuholen ist, da hievon keine neuen Erkenntnisse erwartet werden können, die zu einem abweichenden Ergebnis zu führen vermöchten (antizipierte Beweiswürdigung; BGE 124 V 94 Erw. 4b, 122 V 162 Erw. 1d).