Citation: 6B_336/2007 19.11.2007 E. A

Das Kreisgericht St. Gallen sprach X.________ am 8. Februar/21. März 2005 der mehrfachen falschen Anschuldigung (Art. 303 StGB), des mehrfachen falschen Zeugnisses (Art. 307 StGB) und der mehrfachen üblen Nachrede (Art. 173 StGB) schuldig. Vom Vorwurf der Ehrverletzung in drei Fällen sprach es sie wegen Verjährung frei. Es verurteilte sie zu 10 Monaten Gefängnis bedingt. Es verpflichtete sie zudem, A.________ Fr. 29'270.55 als Schadenersatz und Fr. 40'000.-- als Genugtuung, je zuzüglich 5% Zins ab dem 24. Februar 2002, sowie den überwiegenden Teil der Gerichtskosten und eine Parteientschädigung von Fr. 89'854.25 an A.________ zu bezahlen. Den Kanton St. Gallen verpflichtete es, X.________ und A.________ eine Parteientschädigung von je Fr 3'000.-- zu bezahlen. Auf Berufung X.________s sowie auf Anschlussberufung der Staatsanwaltschaft hin sprach das Kantonsgericht St. Gallen X.________ in allen Punkten frei (Dispositiv-Ziffer 1). Es wies die Zivilforderung A.________s auf den Weg des Zivilprozesses (Dispositiv-Ziffer 2), nahm die Kosten des Verfahrens auf die Staatskasse (Dispositiv-Ziffer 3) und sprach X.________ eine Parteientschädigung von Fr. 82'421.60 zu (Dispositiv-Ziffer 4).