Citation: 1C_195/2007 17.12.2007 E. 6

Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung des Fusionsgesetzes und des Obligationenrechts, indem die Zeit vor Übernahme des Arbeitsverhältnisses durch den Kanton Bern per Januar 2001 vom Arbeitszeugnis nicht erfasst werde; einen Verstoss gegen den Grundsatz von Treu und Glauben, weil er im Arbeitszeugnis disqualifiziert werde; eine Verletzung des Vertrauensgrundsatzes, weil ihm durch die verspätete Ausstellung des Arbeitszeugnisses das wirtschaftliche Fortkommen erschwert worden sei; und eine Verletzung der Verfahrensgarantien gemäss Art. 29 BV, indem sich das Verwaltungsgericht auf eine Rechtskontrolle beschränkt und die Beweisanträge abgelehnt habe. 6.1 Das Bundesgericht prüft im vorliegenden Verfahren nur hinreichend begründete Verfassungsrügen (hiervor E. 2). Auf die Rüge der Verletzung des Obligationenrechts und des Fusionsgesetzes ist nicht einzutreten. Würde das Vorbringen sinngemäss als Willkürrüge entgegengenommen, so wäre es abzuweisen: Die zeitliche Beschränkung des Arbeitszeugnisses beruht auf dem Umstand, dass der Beschwerdeführer erst seit Januar 2001 in einem Arbeitsverhältnis mit dem Kanton Bern steht. Dies ist sachlich nachvollziehbar und stellt keinen krassen oder unhaltbaren Fehler im Sinne des Willkürverbots dar (BGE 131 I 467 E. 3.1 S. 473 f.; 129 I 8 E. 2.1 S. 9, je mit Hinweisen). Es ist demnach nicht willkürlich, dass der Beginn des massgeblichen Zeitraums auf Januar 2001 festgelegt wurde. 6.2 Das Vorbringen, der Beschwerdeführer werde im Arbeitszeugnis disqualifiziert, hat das Verwaltungsgericht anhand des Textes Punkt für Punkt geprüft und verworfen. Es ist der Ansicht, aus der Medienmitteilung vom 24. November 2004 könnten keine Ansprüche für die personalrechtliche Leistungsbeurteilung abgeleitet werden und es bestehe kein Anspruch auf die Verwendung bestimmter Formulierungen (angefochtenes Urteil, Ziff. 3.2.2 und 3.1.7 am Ende). In diesem Punkt ist die Beschwerde ungenügend begründet, denn der Beschwerdeführer zeigt nicht auf, inwiefern die Ausführungen im angefochtenen Urteil verfassungswidrig wären. Auf das Vorbringen ist mangels Begründung im Sinne von Art. 106 Abs. 2 BGG (hiervor E. 2.2) nicht einzutreten. 6.3 Ebenfalls nicht einzutreten ist auf die Behauptung, der Beschwerdeführer werde in seinem wirtschaftlichen Fortkommen erschwert, weil er das Arbeitszeugnis verspätet erhalten habe. Das Verwaltungsgericht hat sich zu diesem Vorbringen nicht geäussert. Überdies ist auch kein aktuelles praktisches Beschwerdeinteresse im Sinne von Art. 89 Abs. 1 lit. c BGG ersichtlich, da heute ein Arbeitszeugnis vorliegt und kein verbleibender Nachteil ersichtlich ist, der durch die Verspätung verursacht wurde und durch die Gutheissung der Beschwerde behoben werden könnte. 6.4 Zu den Rügen der mangelnden Sachverhaltsabklärung und Verletzung von Art. 29 BV ist festzuhalten, dass das Verfahren die Ausstellung und Formulierung des Arbeitszeugnisses betrifft und auf diese Frage begrenzt bleibt. Es ist aus verfassungsrechtlicher Sicht nicht geboten, das Verfahren auszudehnen, indem etwa Beweise über die Umstände erhoben würden, die zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses führten. Folglich mussten die Mobbingvorwürfe nicht weiter abgeklärt werden. Die Rügen sind unbegründet.