Citation: I 814/05 10.04.2006 E. 5

Im vorliegenden Verfahren geht es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen, weshalb von der Auferlegung von Gerichtskosten abzusehen ist (Art. 134 OG). Dem Prozessausgang entsprechend ist der Beschwerdeführerin eine Parteientschädigung zuzusprechen (Art. 135 in Verbindung mit Art. 159 OG). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege, einschliesslich der unentgeltlichen Verbeiständung, ist damit gegenstandslos. Die Entschädigung an die Gegenpartei setzt sich zusammen aus dem Ersatz der Auslagen der Gegenpartei sowie aus deren Anwaltskosten (Honorar und Auslagenersatz) und soll die durch den Rechtsstreit verursachten notwendigen Kosten decken (Art. 159 Abs. 2 OG; Art. 1 Abs. 2, 2 Abs. 1 und 3 Abs. 1 des bundesgerichtlichen Tarifs über die Entschädigungen an die Gegenpartei vom 9. November 1978 in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 des Tarifs des Eidgenössischen Versicherungsgerichts vom 16. November 1992). Das Anwaltshonorar wird ermessensweise nach der Wichtigkeit der Streitsache, ihrer Schwierigkeit sowie dem Umfang der Arbeitsleistung und dem Zeitaufwand des Anwalts bestimmt (Art. 2 des Tarifs des Eidgenössischen Versicherungsgerichts). Bei der Bemessung des Anwaltshonorars ist neben dem Arbeitsaufwand mit Rücksicht auf die Schwierigkeit der streitigen Frage auch zu beachten, dass der Sozialversicherungsprozess im Unterschied zum Zivilprozess durch die Untersuchungsmaxime beherrscht ist, wodurch in zahlreichen Fällen die Arbeit des Anwalts erleichtert wird (BGE 114 V 87 Erw. 4b mit Hinweisen; ZAK 1989 S. 311 Erw. 3d). Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde erforderte wohl einen gewissen Aufwand. Der Vertreter der Beschwerdeführerin hatte sich aber nur in wenige Unterlagen einzuarbeiten und auch in rechtlicher Hinsicht stellten sich keine besonders schwierigen Probleme. Zudem weist die Rechtsschrift Längen und Wiederholungen auf. Unter Berücksichtigung dieser Umstände ist eine Parteientschädigung im verlangten Umfang von Fr. 3'128.80 für die Kosten der Vertretung vor dem Eidgenössischen Versicherungsgericht nicht gerechtfertigt. Angemessen erscheint eine Entschädigung von Fr. 2'500.- (Honorar und Auslagenersatz).