Citation: I 932/05 16.11.2006 E. 3

Streitig und zu prüfen ist, ob die Verwaltung zu Recht für den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Oktober 2003 den für die Zeit davor und danach unbestrittenen und nach Lage der Akten zu keinen Bemerkungen Anlass gebenden ganzen Rentenanspruch auf eine halbe Rente herabgesetzt hat. Die IV-Stelle begründet dies mit einer auf den 1. Januar 2003 eingetretenen gesundheitlichen Verbesserung. Dies sei mit einer Erhöhung der Arbeits- und der Erwerbsfähigkeit auf 50 % verbunden gewesen, womit nurmehr Anspruch auf eine halbe Rente bestanden habe. Ab 1. August 2003 habe aufgrund einer erneuten gesundheitlichen Verschlechterung wieder eine volle Arbeits- und Erwerbsfähigkeit vorgelegen. Das habe sich gestützt auf Art. 88a Abs. 2 IVV nach drei Monaten, mithin ab 1. November 2003 rentenerhöhend ausgewirkt. Die Rekurskommission ist dieser Betrachtungsweise gefolgt. In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird wie schon vorinstanzlich eine vorübergehende gesundheitliche Verbesserung ab 1. Januar 2003 bestritten. Die Versicherte sei durchgehend voll arbeitsunfähig gewesen.