Citation: 8C_656/2018 E. 3.2

3.2. Die Beschwerdeführerin sieht eine Bundesrechtsverletzung darin, dass die Vorinstanz die Revision des ZUG im Jahre 2012 unberücksichtigt gelassen habe. Mit der Streichung von aArt. 26 Abs. 4 ZUG per 8. April 2017 sei die gesetzliche Grundlage für Ansprüche des Heimatkantons auf Rückerstattung aufgehoben worden. Da die Rückerstattungsansprüche des Wohnkantons im Umfange der Zahlungen des Heimatkantons getilgt würden, könne der Wohnkanton nur noch die bei ihm ungedeckt gebliebenen Zahlungen vom ehemaligen Sozialhilfebezüger zurückfordern. Zur Begründung ihres Standpunktes verweist die Beschwerdeführerin auf die Entstehungsgeschichte des Art. 26 ZUG. Der Gesetzgeber habe in Bezug auf den Rückerstattungsanspruch des Heimatkantons bewusst auf eine Übergangsregelung verzichtet.