Citation: 2C_450/2020 E. 6

Im Ergebnis erweist sich die Beschwerde betreffend die direkte Bundessteuer sowie die Staats- und Gemeindesteuern mit Blick auf die behinderungsbedingten Kosten als begründet, weshalb sie teilweise gutzuheissen ist. Der Entscheid vom 25. März 2020 ist insoweit aufzuheben, als er die behinderungsbedingten Kosten betrifft. Die Angelegenheit ist in diesem Umfang zur Neubeurteilung der hierfür massgebenden Umstände im Sinne der Erwägungen an die Vorinstanz zurückzuweisen. Im Hinblick auf die geltend gemachten Anwaltskosten ist die Beschwerde betreffend die direkte Bundessteuer sowie die Staats- und Gemeindesteuern abzuweisen. Bei diesem Verfahrensausgang werden die Beschwerdeführer und der Kanton Thurgau, der in seinem amtlichen Wirkungskreis tätig wird und Vermögensinteressen wahrnimmt, anteilsmässig kostenpflichtig (Art. 66 Abs. 1, Abs. 4 und Abs. 5 BGG). Parteientschädigungen sind nicht geschuldet, zumal die Beschwerdeführer nicht anwaltlich vertreten sind (Art. 68 Abs. 1 und Abs. 3 BGG).