Citation: 4A_79/2019 E. 4

Die Vorinstanz erwog in der Folge, dass der von der Beschwerdeführerin beantragte Aktenbeizug aus den anderen Verfahren weder notwendig noch angezeigt sei. Gemäss Art. 221 Abs. 2 lit. c ZPO i.V.m. Art. 222 Abs. 2 ZPO habe auch die beklagte Beschwerdeführerin - sofern sie sich auf Urkunden berufen wolle - die verfügbaren Akten einzureichen. Seitens der Beschwerdeführerin sei nicht behauptet worden, sie verfüge nicht über die Akten, deren Beizug sie beantrage. Ihre Begründung, ein Beizug der Akten sei auch im "Interesse der Umwelt" angemessen, sei enigmatisch und nicht zielführend. Die Beschwerdeführerin wendet sich vor Bundesgericht bloss gegen die Erwägung der Vorinstanz, dass die Beschwerdeführerin (mithin sie selbst) die Urkunden hätte einreichen sollen. Sie rügt diesbezüglich eine Verletzung von Art. 221, Art 222, Art. 52, Art. 56 und 132 ZPO. Die selbstständig tragende Begründung der Vorinstanz, wonach der Aktenbeizug im vorliegenden Verfahren weder angezeigt noch notwendig gewesen sei, beanstandet sie aber nicht. Beruht der angefochtene Entscheid, wie vorliegend, auf mehreren selbstständigen Begründungen, die je für sich den Ausgang des Rechtsstreits besiegeln, so hat die Beschwerdeführerin darzulegen, dass jede von ihnen Recht verletzt. Denn soweit nicht beanstandete Begründungen das angefochtene Urteil selbstständig stützen, fehlt das Rechtsschutzinteresse an der Beurteilung der gehörig begründeten Rügen (BGE 138 III 728 E. 3.4 S. 735; Urteil 4A_271/2016 vom 16. Januar 2017, E. 4.3 nicht publ. in BGE 143 III 106). Da die Beschwerdeführerin diesen Anforderungen nicht nachkommt, brauchen ihre Rügen in diesem Zusammenhang nicht beurteilt zu werden.