Citation: 1C_485/2014 E. 1.2

1.2. Zur Beschwerde befugt ist, wer vor der Vorinstanz am Verfahren teilgenommen hat (Art. 89 Abs. 1 lit. a BGG), durch den angefochtenen Entscheid besonders berührt ist (lit. b) und ein schutzwürdiges, aktuelles Interesse an dessen Aufhebung hat (lit. c). Von dieser Voraussetzung kann nur abgesehen werden, wenn sich die mit der Beschwerde aufgeworfene Frage jederzeit und unter gleichen oder ähnlichen Umständen wieder stellen könnte, an ihrer Beantwortung wegen ihrer grundsätzlichen Bedeutung ein hinreichendes öffentliches Interesse besteht und eine rechtzeitige bundesgerichtliche Prüfung im Einzelfall kaum je möglich wäre (BGE 135 I 79 E. 1.1; Urteil 1C_424/2009 vom 6. September 2010 E. 1.3). Der Beschwerdeführer hat kein aktuelles Rechtsschutzinteresse an der Aufhebung des angefochtenen Entscheids mehr, nachdem das Regierungsstatthalteramt die gegen die Erheblicherklärung der Motion des Beschwerdeführers gerichtete Beschwerde am 24. Oktober 2014 gutgeheissen hat und dieser Entscheid in Rechtskraft erwachsen ist. Die vom Beschwerdeführer aufgeworfene Frage der Gemeindeorganisation mag zwar insbesondere für ihn als Stadtrat eine gewisse Wichtigkeit haben. Ob ihr allerdings eine grundsätzliche Bedeutung im Sinn der erwähnten Rechtsprechung zukommt, erscheint eher fraglich. Das kann indessen offen bleiben, da nicht ersichtlich ist, weshalb eine rechtzeitige Prüfung durch das Bundesgericht im Einzelfall nicht möglich sein sollte. Das zeigt bereits das vorliegende Verfahren: Wäre der erstinstanzliche Entscheid vom 24. Oktober 2014 in der Hauptsache nicht unangefochten geblieben, wäre sein Rechtsschutzinteresse noch aktuell, sodass auf die Beschwerde unter diesem Gesichtspunkt einzutreten wäre. Die Voraussetzungen, um die Beschwerde ausnahmsweise trotz fehlendem aktuellem Rechtsschutzinteresse zu behandeln, sind damit nicht erfüllt.