Citation: 6B_1176/2021 E. 4.4.2

4.4.2. Zur zweiten Tathandlung führt die Vorinstanz aus, der Beschwerdeführer habe das Opfer am Verlassen der Toilette gehindert, es mit den Händen im Vaginalbereich berührt und mit ihm schliesslich während weniger Minuten den vaginalen Geschlechtsverkehr vollzogen. Dies stelle einerseits eine deutliche Steigerung in der Schwere der sexuellen Handlungen und andererseits einen sehr erheblichen Eingriff in die sexuelle Integrität des Opfers dar. Insgesamt sei von einem nicht mehr leichten Verschulden auszugehen (angefochtenes Urteil S. 65). Der Einwand des Beschwerdeführers, die genannten Elemente seien bereits tatbestandsimmanent, ist klar unbegründet. Immerhin lassen die Feststellungen der Vorinstanz namentlich ein gewisses Mass an seinerseits ausgeübtem Zwang erkennen, was kein Tatbestandselement der sexuellen Handlungen mit Kindern nach Art. 187 Ziff. 1 StGB darstellt. Ebenfalls nicht zu hören ist der Beschwerdeführer mit seinem Vorbringen betreffend Altersdifferenz, denn nach der Rechtsprechung ist eine Strafminderung wegen eines vergleichsweise geringen Altersunterschieds nicht zwingend angebracht (vgl. Urteil 6B_93/2022 vom 24. November 2022 E. 1.5.3). Anders würde es sich verhalten, wenn die sexuellen Handlungen im Rahmen einer Liebesbeziehung stattgefunden hätten (vgl. Art. 187 Ziff. 3 StGB und Urteil 6B_432/2020 vom 30. September 2021 E. 2.2.2 mit Hinweisen), was vorliegend indes nicht der Fall war. Die Einzelstrafe von 18 Monaten erscheint denn auch im Ergebnis nicht unhaltbar streng und erweist sich somit als rechtens.