Citation: 2C_702/2019 E. A

A.a. Der algerische Staatsangehörige A.________ (geb. 1970) heiratete am 21. Oktober 1998 in Bern eine deutsche Staatsangehörige. Zuvor hatte er erfolglos um Asyl in der Schweiz ersucht. Gestützt auf die Ehe erhielt er zunächst eine Aufenthaltsbewilligung B bzw. später EG/EFTA. Am 22. April 2009 erhielt er eine Niederlassungsbewilligung EG/EFTA (heute: EU/EFTA). A.b. Am 7. Mai 2015 verurteilte ihn das Obergericht des Kantons Bern in zweiter Instanz wegen Gehilfenschaft zu versuchter eventualvorsätzlicher Tötung, wegen gewerbs- und teilweise bandenmässigen Diebstahls und des Versuchs dazu sowie wegen Sachbeschädigung zu einer teilbedingten Freiheitsstrafe von drei Jahren, davon 12 Monate unbedingt und 24 Monate bedingt, bei einer Probezeit von vier Jahren. Bei der Strafzumessung berücksichtigt wurde auch ein bereits rechtskräftig gewordener Schuldspruch des Regionalgerichts Bern-Mittelland vom 22. Mai 2014 wegen Hehlerei. Eine gegen das Urteil des Obergerichts vom 7. Mai 2015 erhobene Beschwerde von A.________ wies das Bundesgericht mit Urteil vom 24. Mai 2016 ab, soweit es darauf eintrat (Urteil 6B_998/2015). Zuvor hatte A.________ folgende Verurteilungen erwirkt (Art. 105 Abs. 2 BGG) : - mit Strafmandat des Untersuchungsrichteramtes III Bern-Mittelland vom 28. August 2003 zu einer Gefängnisstrafe von 25 Tagen, bedingt vollziehbar, bei einer Probezeit von 2 Jahren, wegen Diebstahls und betrügerischen Missbrauchs einer Datenverarbeitungsanlage (mehrfache Begehung); - mit Urteil des Untersuchungsrichters des Kantons Freiburg vom 5. November 2004 zu einer Gefängnisstrafe von zehn Tagen, bedingt vollziehbar, bei einer Probezeit von fünf Jahren, wegen Diebstahls, Sachbeschädigung und Hausfriedensbruchs; - mit Strafmandat der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat vom 7. Juli 2007 zu einer Geldstrafe von 60 Tagessätzen à Fr. 60.-- wegen versuchten Diebstahls und Sachbeschädigung; - mit Strafmandat des Untersuchungsrichteramtes III Bern-Mittelland vom 7. Mai 2008 zu einer Geldstrafe von 30 Tagessätzen à Fr. 100.-- wegen versuchten In-Umlauf-Setzens falschen Geldes; - mit Strafmandat des Untersuchungsrichteramtes Bern-Mittelland vom 25. September 2009 zu einer Geldstrafe von 30 Tagessätzen à Fr. 30.-- wegen Diebstahls.