Citation: 5A_1004/2018 E. 2.1

2.1. Bezogen auf die von der Beschwerdeführerin vor Bundesgericht vorgetragene Argumentation erwog das Kantonsgericht, sie behaupte nicht, dass zur Eigentümerversammlung vom 21. Oktober 2013 nicht statutengemäss eingeladen und dass über den angefochtenen Beschluss nicht statutengemäss befunden worden sei. Sie lege nicht substanziiert dar und es sei nicht ersichtlich, inwieweit eine ungenügende Traktandierung vorliegen solle. In der Einladung sei das zu beschliessende Thema unter Traktandum 4 bzw. 4.3 klar und präzise festgehalten und diese Punkte seien wörtlich im Protokoll der Sitzung vom 21. Oktober 2013 enthalten. Dass etwas anderes beschlossen worden wäre als im Protokoll vermerkt, mache die Beschwerdeführerin nicht geltend. Das Bezirksgericht sei zu Recht davon ausgegangen, dass die Haussitzung vom 11. September 2013 betreffend die Beschlüsse der Stockwerkeigentümergemeinschaft keine Relevanz gehabt habe. Eine solche Haussitzung sei in den Statuten nicht vorgesehen. Gemäss Statuten fälle, soweit nicht der Verwalter zuständig sei, einzig die Stockwerkeigentümergemeinschaft Beschlüsse. Folglich könne die Beschwerdeführerin aus der Haussitzung vom 11. September 2013 nichts für sich ableiten. Mit dem Bezirksgericht sei schliesslich festzuhalten, dass aufgrund des Vorbehalts "Investition wenn MEG eine Anlage einbaut" weder ein Anlass noch die Notwendigkeit bestanden haben, die Beschlussfassung der MEG abzuwarten.