Citation: 8C_565/2007 01.10.2008 E. 3

Entgegen der Darstellung in der Beschwerdeschrift besteht zwischen den Parteien keine Einigkeit hinsichtlich der Frage, ob zwischen den über den Zeitpunkt der anerkannten Leistungspflicht hinaus anhaltenden psychischen Gesundheitsschäden und dem Unfall vom 24. August 2002 ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Die Vorinstanz hat diesen als zumindest für die erste Zeit nach dem Unfall als "gut vorstellbar" bezeichnet. Ob der erforderliche Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit bereits erreicht sei, könne offen bleiben, da es an der Adäquanz fehle. Fest steht, dass die somatischen Verletzungen nach dem Unfall relativ schnell verheilten und auch die durch eine Narbenbildung in einem Milchkanal hervorgerufenen Spätfolgen nach der Behandlung im Frühling 2003 keine weiteren Beschwerden verursachten. Zu entscheiden ist daher einzig, ob die Unfallversicherung auch für die im Bericht der Klinik Hohenegg für Psychiatrie und Psychotherapie, Meilen, vom 10. Oktober 2005 gestellten Diagnosen einer gemischten dissoziativen Störung (ICD-10: F44.7) im Rahmen einer posttraumatischen Belastungsstörung (ICD-10: F43.1), einer unfallreaktiven somatoformen Schmerzstörung (ICD-10: F45.4) bei Arbeitsunfall mit Gasexplosion im August 2002 und Problemen bei Erfahrung von Kriegsgefangenschaft und Verlust von Angehörigen im Krieg (ICD-10: Z65.5, Z63.4) Leistungen zu erbringen hat. Das Vorgehen des kantonalen Gerichts ist nicht zu beanstanden, wenn die Adäquanz in der Tat zu verneinen ist. Sofern gestützt auf die zur Verfügung stehenden medizinischen Akten die Frage des natürliche Kausalzusammenhangs nicht mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 119 V 9 Erw. 3c/aa mit Hinweisen) zu beantworten ist, kann praxisgemäss auf weitere Beweisvorkehren zur natürlichen Kausalität verzichtet werden (SVR 1995 UV Nr. 23 S. 67 E. 3c).