Citation: 8C_403/2023 E. A

A.a. A.________, geboren 1970, meldete sich am 19. September 1995 wegen einer Resektion der ersten Rippe und eines Kompressionssyndroms links erstmals bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle des Kantons Zürich (im Folgenden: IV-Stelle oder Beschwerdegegnerin) gewährte ihr berufliche Massnahmen, die Ende Februar 1998 abgeschlossen wurden. Nachdem sich die Versicherte am 25. Januar 2000 wegen einer Zunahme der Beschwerden und der Folgen eines am 18. April 1998 erlittenen Autounfalls erneut zum Leistungsbezug angemeldet hatte, sprach ihr die IV-Stelle ab 18. April 1999 eine Viertelsrente und ab 1. Oktober 2000 eine halbe Härtefallrente zu (Verfügung vom 2. April 2001). Im Rahmen zweier Revisionsverfahren wurde die Rente zunächst per 1. Mai 2003 auf eine Viertelsrente herabgesetzt und anschliessend rückwirkend auf den 1. August 2002 wieder auf eine halbe (ordentliche) Rente erhöht (Verfügungen vom 12. März 2003 und 21. Juli 2004). Ein weiteres Revisionsgesuch von A.________ vom 23. Januar 2005 wies die IV-Stelle mit Verfügung vom 15. Februar 2006 mangels relevanter Änderung der Verhältnisse ab. Der gleichlautende Einspracheentscheid vom 3. Oktober 2006 wurde vom Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich bestätigt (Urteil vom 10. März 2008). Im Februar 2011 und Juni 2016 von Amtes wegen eingeleitete Revisionsverfahren führten zu keiner Änderung des Rentenanspruchs. A.b. Am 27. April 2017 reichte A.________ erneut ein Gesuch um Rentenrevision wegen Verschlechterung ihres Gesundheitszustands ein. Die IV-Stelle veranlasste eine polydisziplinäre Begutachtung durch die medizinische Abklärungsstelle estimed AG in Zug (Expertise vom 4. November 2018) und eine psychiatrische Begutachtung durch Dr. med. B.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, (Expertise vom 11. Februar 2019). Gestützt darauf wies sie das Gesuch mit Verfügung vom 10. Dezember 2019 mangels Verschlechterung des Gesundheitszustands ab, was das Sozialversicherungsgericht bestätigte (Urteil vom 17. Dezember 2020). Das Bundesgericht hiess die dagegen von A.________ erhobene Beschwerde mit Urteil 8C_136/2021 vom 7. April 2022 insofern gut, als es die Sache zu ergänzenden Abklärung und zu neuer Entscheidung an das Sozialversicherungsgericht zurückwies.