Citation: 2A.75/2003 14.03.2003 E. A

Der pakistanische Staatsangehörige B.________ (geb. 1980) reiste am 10. April 2001 in die Schweiz ein und stellte gleichentags ein Asylgesuch. Am 28. November 2001 lehnte das Bundesamt für Flüchtlinge das Gesuch ab und verfügte die Wegweisung von B.________ aus der Schweiz. Dessen gegen diesen Entscheid gerichtete Beschwerde wies die Schweizerische Asylrekurskommission mit Urteil vom 18. März 2002 ab, worauf das Bundesamt für Flücht-linge B.________ eine Frist bis zum 22. April 2002 einräumte, um die Schweiz zu verlassen. Nachdem B.________ zwei Vorladungen des Amtes für Ausländerfragen des Kantons Zug keine Folge geleistet und angeblich am 24. April 2002 ohne ordnungsgemässe Abmeldung die ihm zugewiesene Unterkunft verlassen hatte, wurde er zur Fahndung ausgeschrieben. Am 21. Januar 2003 wurde B.________ in Genf festgenommen und in Haft gesetzt. Am 23. Januar 2003 verfügte das Amt für Ausländerfragen des Kantons Zug gestützt auf Art. 13b Abs. 1 lit. c ANAG die Ausschaffungshaft. Tags darauf prüfte und genehmigte der Haftrichter am Verwaltungsgericht des Kantons Zug die Ausschaffungshaft.