Citation: 5A_292/2023 E. 6.1.3

6.1.3. Sodann ermittelte die Vorinstanz den Bedarf der Beschwerdegegnerin einstufig konkret, während sie dem Beschwerdeführer pauschal einen Bedarf in derselben Höhe anrechnete. Um darzulegen, dass der angefochtene Entscheid durch diese Vorgehensweise nicht nur in der Begründung, sondern auch im Ergebnis vom Mangel der Willkür behaftet ist, müsste der Beschwerdeführer der Bedarfsrechnung der Beschwerdegegnerin seine eigene gegenüberstellen und für jede der einzelnen Positionen aufzeigen, wie sich die beiden Rechnungen unterscheiden. Dies tut er - worauf die Beschwerdegegnerin zutreffend hinweist - nicht. Er beschränkt sich darauf, den Grundbetrag für eine alleinerziehende Person (Fr. 1'350.--) durch jenen für eine alleinstehende Person (Fr. 1'200.--) und die Wohnkosten der Beschwerdegegnerin durch seine eigenen zu ersetzen (Fr. 4'500.-- - Fr. 1'350.-- + Fr. 1'200.-- - Fr. 868.-- + Fr. 2'690.-- = Fr. 6'172.--). Namentlich zu den Steuern, welche bei ihm mangels Erwerbstätigkeit deutlich tiefer ausfallen dürften als bei der Beschwerdegegnerin, äussert er sich nicht. Er tut mithin nicht dar, dass die Höhe seines Bedarfs wesentlich über Fr. 4'500.-- liegen und die Vorinstanz die Zumutbarkeit des Vermögensverzehrs anhand eines offensichtlich zu tiefen Betrages beurteilt haben soll. Mangels einer genügend substanziierten Rüge bleibt es beim Bedarf gemäss angefochtenem Entscheid.