Citation: 9C_434/2020 E. 4.2

4.2. Weiter rügt die Beschwerdeführerin, die gutachterliche Einschätzung, wonach sie die angestammte Tätigkeit noch in einem Pensum von 35 % ausüben könne, sei nachweislich falsch. So sei dem Fragebogen für Arbeitgebende/berufliche Integration vom 27. September 2007 ohne Weiteres zu entnehmen, dass sie (zu zweit) Paketsendungen bis zu 25 Kilogramm habe heben oder tragen müssen. Dies müsse zwingend dazu führen, dass vom Gerichtsgutachten abgewichen und angenommen werde, sie könne eine leichte behindertengerechte Tätigkeit noch zu maximal 50 % verrichten, was jedoch auch bestritten werde. Diese Einwände zielen bereits deshalb ins Leere, weil die Vorinstanz das Invalideneinkommen nicht anhand des Leistungsvermögens in angestammter, sondern in angepasster Tätigkeit festgesetzt hat. Dabei ist sie (gestützt auf das Gerichtsgutachten) von einer Arbeitsfähigkeit von 50 % ausgegangen. Insoweit ist das kantonale Gericht vorgegangen, wie beschwerdeweise verlangt. Der Vollständigkeit halber sei zudem darauf hingewiesen, dass Dr. med. E.________ das Profil der angestammten Tätigkeit gemäss dem Fragebogen für Arbeitgebende/berufliche Integration in seine Beurteilung miteinbezogen hat. Er wies ausdrücklich darauf hin, in angestammter Tätigkeit hätten selten auch mittelschwere Gewichte (gemäss EFL Gewichte bis zu 20 kg) hantiert werden müssen (schwere Kisten zu zweit). Der Gutachter trug diesem Umstand sowohl mit einer zeitlichen wie mit einer leistungsmässigen Einschränkung Rechnung. Inwiefern diese Einschätzung nachweislich falsch sein soll, wie die Beschwerdeführerin behauptet, ist nicht ersichtlich.