Citation: 5A_994/2018 E. 5.6

5.6. Schliesslich rügt der Beschwerdeführer die Verletzung der aus dem rechtlichen Gehör fliessenden Begründungspflicht (Art. 29 Abs. 2 BV). Die Begründung eines Entscheides muss so abgefasst sein, dass der Betroffene ihn gegebenenfalls sachgerecht anfechten kann. Dies ist nur möglich, wenn sowohl er wie auch die Rechtsmittelinstanz sich über die Tragweite des Entscheides ein Bild machen können. In diesem Sinn müssen wenigstens kurz die Überlegungen genannt werden, von denen sich die Behörde hat leiten lassen und auf welche sich ihr Entscheid stützt (BGE 141 V 557 E. 3.2.1 S. 565; 134 I 83 E. 4.1 S. 88; 133 III 439 E. 3.3 S. 445; je mit Hinweisen). Wie die vorstehende Erwägung E. 5.2 zeigt, hat das Kantonsgericht begründet, warum es das Ferienrecht des Vaters nicht ausdehnt, namentlich durch den Verweis auf die Bedürfnisse der Kinder, die geographische Situation und auf die Gerichtspraxis. Dies stellt eine den dargestellten Anforderungen genügende Begründung dar, was sich auch gerade darin zeigt, dass der Beschwerdeführer in der Lage war, den Entscheid sachgerecht anzufechten (vgl. E. 5.3.3).