Citation: 8C_128/2017 E. 3.1

3.1. Die Suva begründete die Kürzung der Taggeldleistungen in der Verfügung vom 22. Februar 2016 damit, dass die Wassertiefe am Unfalltag gemäss ihren Messungen vor Ort und dem Vergleich des Pegelstandes weniger als 50 cm betragen haben müsse. Ein Kopfsprung ins Wasser mit einer Wassertiefe von weniger als 50 cm gelte gemäss Rechtsprechung als Wagnis, weshalb die Geldleistungen um 50% zu kürzen seien. Im Einspracheentscheid vom 6. Juli 2016 legte die Suva im Wesentlichen dar, nach dem Unfallereignis sei in den Berichten des Kantonsspitals C.________ festgehalten worden, es sei ein Sprung in ca. 50 cm tiefes, seichtes Wasser erfolgt. Dies sei der einzige Vorgang, der die Verletzungen schlüssig erklären könne. Ein solcher Sprung stelle gemäss Rechtsprechung des Bundesgerichts ohne weiteres eine grosse Gefahr und damit ein Wagnis dar.