Citation: U 296/05 14.02.2006 E. 3

Wie das kantonale Gericht zu Recht festgehalten hat, kann die Beschwerdeführerin nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 126 V 360 Erw. 5b, 125 V 195 Erw. 2, je mit Hinweisen; vgl. 130 III 324 f. Erw. 3.2 und 3.3) Tatsachen nachweisen, welche auf einen Unfall im Rechtssinne schliessen liessen. So hat denn die Beschwerdeführerin selber den Vorfall bei ihrer ersten Eingabe an die Zürich Versicherungen vom Juli 2000 als einfaches Stolpern beschrieben. Dasselbe ergibt sich aus der Schilderung gegenüber den Ärzten im Januar 2000. Einzig in der Schilderung gegenüber der Helsana wurde von einem Einknicken, allerdings nicht von einem Einbrechen mit den Vorderbeinen gesprochen. Wäre ein solch aussergewöhnliches Ereignis, bei dem das Pferd selbst zu Fall kommt und sich verletzen kann, eingetreten, hätte dies die Beschwerdeführerin sicher erwähnt. Indessen sprach sie auch ein Jahr später im Schreiben gegenüber der Winterthur Versicherungen von einem einfachen Stolpern. Mithin ist der Beweis, dass es sich beim Ereignis vom 17. September 1999 um einen Unfall im Rechtssinne handelte, weder erbracht noch zu erbringen.