Citation: 1C_527/2021 E. B

Mit Beschluss vom 11. Mai 2020 erteilte die Baukommission Oberrieden der Swisscom (Schweiz) AG Local Production (nachstehend: Swisscom) die baurechtliche Bewilligung, auf dem Baugrundstück eine Mobilfunkanlage zu errichten. Deren sechs Antennenmodule sollten gemäss dem Standortdatenblatt auf den Frequenzbändern 700-900, 1'400-2'600 und 3'600 Megahertz (MHz) in den Azimuten (Abweichung in Grad von Nord) von 180° und 300° mit einer maximalen äquivalenten Sendeleistung (ERP = effective radiated power) von insgesamt 2'950 Watt senden. Für das Frequenzband 3'600 MHz sind zwei adaptive Antennen (des Typs AIR6488B43-36.ENV001) mit einer Sendeleistung von je 100 WattERP vorgesehen. Gemäss Ziff. 3 des Dispositivs dieser Baubewilligung darf die Freigabe für die Inbetriebnahme der Mobilfunkanlage erst erfolgen, wenn die für Abnahmemessungen massgebende "Vollzugshilfe des BAFU zu adaptiven Antennen" vorliegt. Beiträge von adaptiven Antennen sind nach dem Stand der Technik und im Sinne eines "worst case"-Szenarios in die Messungen bzw. Berechnungen einzubeziehen. Mit Beschluss vom 22. Juni 2020 ergänzte die Baukommission die Baubewilligung vom 11. Mai 2020 dahingehend, dass die Mobilfunkstation (der Swisscom) an der Bahnhofstrasse 15 vom Netz zu nehmen ist, sobald die (bewilligte) Station an der Fachstrasse 21 in Betrieb ist. Gegen den Beschluss der Baukommission Oberrieden vom 11. Mai 2020 erhoben A.________, B.________ und C.________ Rekurs, den das Baurekursgericht des Kantons Zürich am 1. Dezember 2020 abwies, soweit er nicht infolge teilweisen Rückzugs gegenstandslos wurde. Eine dagegen von A.________, B.________ und C.________ eingereichte Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich mit Urteil vom 3. Juni 2021 ab.