Citation: 9C_152/2009 18.11.2009 E. A

Der Verein Kinderkrippe Y.________ wurde mit Gründerversammlung vom 1. November 2000 gegründet und war der Ausgleichskasse des Kantons Zürich als beitragspflichtiger Arbeitgeber angeschlossen. Gemäss den an der Gründerversammlung genehmigten Statuten und dem Protokoll der ersten Vorstandssitzung vom 22. November 2000 amtete die Beschwerdeführerin 1, F.________, als Vizepräsidentin, die Beschwerdeführerin 3, G.________, als Aktuarin, sowie A.________ als Präsident und interimsweise als Kassier, wobei I.________, E.________ (als Krippenleiterin) und die Beschwerdeführerin 3 das Ressort Betrieb und Personelles übernahmen und M.________ mit der Beschwerdeführerin 1 das Ressort Öffentlichkeitsarbeit. An der Generalversammlung vom ... wurde der Beschwerdeführer 2, H.________, als Präsident gewählt; gleichzeitig übernahm A.________ das Amt des Vizepräsidenten, während die Beschwerdeführerin 1, F.________, aus dem Vorstand austrat. Am ... wurde über den Verein der Konkurs eröffnet und am ... mangels Aktiven eingestellt. Mit Verfügungen vom 6. und 26. Oktober 2005 (Beschwerdeführerin 3) sowie 17. März 2006 (E.________) verpflichtete die Ausgleichskasse F.________, H.________, G.________ sowie I.________ und E.________ zur Bezahlung von Schadenersatz für entgangene Sozialversicherungsbeiträge (einschliesslich FAK-Beiträge, Verwaltungskosten, Verzugszinsen, Mahngebühren und Betreibungskosten) in der Höhe von Fr. 96'179.75. Während die Verfügung gegenüber A.________ offenbar unangefochten in Rechtskraft erwuchs, erhoben die übrigen Vorstandsmitglieder Einsprache, welche die Ausgleichskasse mit Einspracheentscheid vom 16. Dezember 2005 sowie 17. Mai 2006 (E.________) teilweise guthiess und die Schadenersatzforderungen auf Fr. 88'769.- sowie betreffend F.________ auf Fr. 43'171.45 reduzierte.