Citation: 1C_103/2021 E. A

Am 29. Juni 2019 verstarb E.________ an den Folgen einer Schussverletzung. Diese hatte er sich (versehentlich) selbst zugefügt, als er mit einem Kaninchentöter hantiert und sich dabei ein Schuss gelöst hatte. Den Kaninchentöter hatte er, neben anderen Gegenständen, aus dem Brockenhaus, für welches er seit mehreren Jahren ehrenamtlich tätig war, zur Sichtung und Reparatur mit nach Hause genommen. Die Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland stellte die Untersuchung betreffend den aussergewöhnlichen Todesfall mangels Hinweisen auf ein strafrechtlich relevantes Verhalten mit Verfügung vom 6. August 2019 ein. A.________, B.________, C.________ und D.________, Angehörige des verstorbenen E.________, stellten am 19. Dezember 2019 ein Gesuch um Übernahme der ungedeckten Anwaltskosten für die Aufwendungen im Zivil- und Strafverfahren bei der Kantonalen Opferhilfestelle Zürich. Diese wies das Gesuch mit Verfügung vom 10. Januar 2020 ab. Dagegen erhoben A.________, B.________, C.________ und D.________ am 12. Februar 2020 Beschwerde an das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, welches die Beschwerde am 5. Januar 2021 abwies.