Citation: I 89/07 06.07.2007 E. 3

Die Vorinstanz hat in pflichtgemässer Würdigung der gesamten Aktenlage - insbesondere gestützt auf den Bericht des Neurochirurgen Prof. Dr. med. S.________ vom 3. August 2005 - mit nachvollziehbarer und einlässlicher Begründung erkannt, dass die Beschwerdeführerin aufgrund ihrer diagnostizierten Leiden (Status nach mikrochirurgischer Dekompression L3/4/5/S1 beidseits von rechts am 1. April 2005, chronisches Lumbovertebralsyndrom bei ausgeprägter Degeneration der mittleren und unteren Lendenwirbelsäule) in einer leidensangepassten Tätigkeit (vgl. medizinische Beurteilung der Arbeitsbelastbarkeit des Internisten Dr. med. P.________ vom 14. Januar 2005) ab 1. Juli 2005 wieder zu 100 % arbeitsfähig ist. Dieser Betrachtungsweise widerspricht die Verwaltungsgerichtsbeschwerde mit (bereits vor dem kantonalen Gericht vorgebrachten) Einwänden, die im Wesentlichen vorinstanzliche Tatsachenfeststellungen beschlagen, an die das Bundesgericht (vorbehältlich offensichtlicher Unrichtigkeit) gebunden ist (E. 2). So kritisiert die Beschwerdeführerin etwa das Invalideneinkommen, wobei sie davon ausgeht, mangels zumutbarer konkreter Verweisungstätigkeiten sei es ihr unmöglich, ein Erwerbseinkommen zu erzielen. Diesen Einwand hat die Vorinstanz mit zutreffender Begründung widerlegt, wobei sie zumutbare Verweisungstätigkeiten nannte (leichte Hilfs-, Kontroll- und Überwachungstätigkeiten) und darauf hinwies, dass gemäss Art. 16 ATSG bei der Ermittlung des Invalideneinkommens von einer ausgeglichenen Arbeitsmarktlage auszugehen ist. Ferner ist die Rüge unbehelflich, der vorinstanzlich gewährte 10%ige Abzug sei aufgrund der Leiden und der Lohneinbusse als Teilzeitarbeiterin zu erhöhen, zumal Teilzeit arbeitende Frauen einen verhältnismässig höheren Lohn beziehen als Vollzeitbeschäftigte (LSE 2004 S. 25; vgl. überdies zur Höhe des Abzugs als Ermessensfrage BGE 132 V 393 E. 3.3 S. 399).