Citation: 2C_131/2013 E. 3.2

3.2. Die Beschwerdeführerin beantragt, auf die Besteuerung ihrer Leistungen an die B.________ AG sei zu verzichten, sofern diese nicht rückwirkend ab 1. Januar 1998 als Mehrwertsteuerpflichtige registriert werde. Es handelt sich gemäss den Ausführungen der Beschwerdeführerin um den Alternativantrag (Eventualantrag) für den Fall, dass die Steuerpflicht der B.________ AG für die hier fraglichen Steuerperioden nicht anerkannt werden sollte (vgl. vorn E. 1.2). Der Antrag ist unbegründet. Bei der B.________ AG handelte es sich in der vorliegend relevanten Periode um ein von der Beschwerdeführerin verschiedenes Subjekt. Es ist nicht zu sehen, inwiefern die Steuerpflicht der Beschwerdeführerin und die Steuerbarkeit der von ihr erbrachten Umsätze davon abhängen könnten, ob die B.________ AG steuerpflichtig ist oder nicht. Ist diese steuerpflichtig, kann sie gegebenenfalls die ihr von der Beschwerdeführerin in Rechnung gestellten Steuern als Vorsteuern in Abzug bringen; ist sie es nicht, gilt sie als Endverbraucherin und hat die auf sie überwälzten Steuern definitiv zu tragen. Auf die Steuerpflicht der Beschwerdeführerin hat das alles keinen Einfluss, wie die Verwaltung bereits im Einspracheentscheid (E. 2.2.2) dargelegt hat.