Citation: I 133/04 08.02.2005 E. 3

3.1 Streitig ist die Herabsetzung der bisherigen ganzen auf eine halbe Rente. Die IV-Stelle führte zu ihrer Begründung im Einspracheentscheid vom 30. September 2003 an, der auf Grund der aktuellen Verhältnisse ermittelte Invaliditätsgrad betrage 52 %, was Anspruch auf eine halbe Rente gebe. Aus der MEDAS-Abklärung und Beurteilung (Gutachten vom 19. Juni 2003) gehe hervor, dass klinisch im Vergleich zu den Akten keine namhafte Verbesserung der Beschwerden festgestellt werden konnte, dass die Gutacher gestützt auf ihre Befunde aber eine leichte bis höchstens mittelschwere Tätigkeit als zu 50 % zumutbar erachtet haben. Auch Dr. med. B.________ habe in seiner Stellungnahme vom 21. Oktober 2003 insgesamt keine Befundänderung im Vergleich zur Beurteilung durch die MEDAS festgestellt. Offensichtlich werde da ein im Wesentlichen unveränderter Sachverhalt unterschiedlich beurteilt. In ihrer Vernehmlassung zur vorinstanzlichen Beschwerde (vom 27. November 2003) führte die Verwaltung sodann aus, die ganze Rente sei vordergründig wegen Rückenbeschwerden und einer festgestellten Schmerzverarbeitungsstörung (Bericht vom 17. Juli 2001 der Psychiatrischen Poliklinik des Spitals X.________) zugesprochen worden (Verfügung vom 25. Juli 2001). Bereits im Bericht der Rheumaklinik und Institut für Physiotherapie und Poliklinik des Spitals X.________ vom 28. November 2000 sei indessen eine 50%ige Arbeitsfähigkeit für leidensangepasste Tätigkeiten bescheinigt worden. Das im Rahmen der amtlich durchgeführten Rentenrevision eingeholte MEDAS-Gutachten schliesse einerseits schwere psychische Störungen aus, andererseits werde darin die Arbeitsfähigkeit aus rheumatologischer Sicht für die Ausübung von leidensangepassten Tätigkeiten auf 50 % eingeschätzt. Unter diesen Umständen lasse die eindeutige fachmedizinische und psychiatrische Aktenlage der IV-Stelle keinen Raum, ausser der Herabsetzung der ganzen auf eine halbe Rente, ohne dabei geprüft zu haben, ob die ganze Rente seinerzeit irrtümlicherweise beschlossen worden sei. Im angefochtenen Entscheid wurden wesentliche Änderungen in den tatsächlichen Verhältnissen anhand der medizinischen und erwerblichen Abklärungen ausgeschlossen und es wurde festgestellt, dass die verfahrensrechtlichen Voraussetzungen für eine Wiedererwägung der ursprünglichen Verfügung gegeben sind (vgl. BGE 127 V 469 Erw. 2c mit Hinweisen). 3.2 Dagegen bringt der Beschwerdeführer in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde nichts vor, was geeignet wäre, am Ergebnis des vorinstanzlichen Entscheides etwas zu ändern. Namentlich befasst er sich mit keinem Wort mit der von der IV-Stelle zur Herabsetzung der Versicherungsleistung angeführten Begründung. Vielmehr beschränkt er sich darauf, den seiner Ansicht nach ungenügend abgeklärten psychischen Gesundheitszustand und die vorinstanzlich berücksichtigten erwerblichen Ergebnisse zu beanstanden, wobei hinsichtlich des Einkommensvergleichs selbst die zwar erfolgte Zugrundelegung des höchstmöglichen leidensbedingten Abzuges von 25 % gerügt wird. 3.3 Nach dem Gesagten hat das kantonale Gericht zu Recht erkannt, dass die ursprüngliche Rentenverfügung vom 25. Juli 2001 zweifellos unrichtig und ihre Berichtigung von erheblicher Bedeutung war, sodass sie in Wiedererwägung gezogen werden kann.