Citation: 2C_219/2021 E. 2.3.1

2.3.1. Was den angeblichen ausländischen Arbeitsort betrifft, ist die Vorinstanz beweiswürdigend zum Ergebnis gelangt, die erst spät vorgebrachte Behauptung sei "unglaubwürdig". Vielmehr zeige sich, dass A.B.________ diese Arbeiten - wie auch die übrigen Tätigkeiten für die Steuerpflichtige und eine weitere hiesige Gruppengesellschaft - grundsätzlich in der Schweiz erbracht habe. Die gegenteiligen Darstellungen seitens der Steuerpflichtigen seien pauschaler Natur und in keiner Weise durch Urkunden (Spesenabrechnungen, Auszüge aus der Agenda, Geschäftskorrespondenz, Verträge, ausländische Veranlagungsverfügungen) untermauert. Das blosse Anbieten von Parteiverhör und Zeugenbefragung reiche nicht aus, zumal nicht ersichtlich sei, dass und inwiefern die offerierten Beweismittel geeignet und erforderlich sein könnten, einen anderen Schluss aufzuzeigen (Sachverhalt lit. D.b).