Citation: 2C_217/2024 E. A

A.a. Der türkische Staatsangehörige A.________, geb. 28. März 1968, lebt seit dem 4. Dezember 1993 in der Schweiz. Am 16. Dezember 1993 wurde ihm im Kanton Basel-Stadt die Aufenthaltsbewilligung erteilt, die regelmässig verlängert wurde. Seine Gesuche um Niederlassungsbewilligung wurden jeweils abgewiesen. Am 14. Dezember 2015 ersuchte A.________ den Kanton Basel-Landschaft um Kantonswechsel, welcher am 3. Mai 2016 bewilligt wurde. A.b. A.________ war drei Mal verheiratet. Aus erster Ehe hat er einen Sohn B.A.________ (geb. 1995). Am 26. April 2010 heiratete er in dritter Ehe C.A.________. Aus dieser Ehe stammen die gemeinsamen Kinder D.A.________ (geb. 2011) und E.A.________ (geb. 2013). Nach der Trennung im Jahr 2018 wurde die Ehe mit C.A.________ am 7. Februar 2022 geschieden. Die elterliche Sorge über die gemeinsamen Kinder wurde beiden Elternteilen belassen, wobei die Kinder Wohnsitz bei der Mutter haben. A.________ wurde verpflichtet, an den Unterhalt der beiden Kinder pro Monat je Fr. 500.-- zuzüglich allfälliger Kinder- und Ausbildungsbeiträge zu bezahlen. A.c. Bis im Jahr 2014 arbeitete A.________ als Hilfsarbeiter und in der Gastronomie. Am 9. Mai 2014 stellte er ein Gesuch um Invalidenrente, welches mit Verfügung vom 1. März 2018 abgewiesen wurde. Mit Verfügung vom 21. Februar 2022 lehnte die IV (Invalidenversicherung) ein zweites Gesuch vom 18. November 2019 um eine Rente ab. Mit Urteil des Kantonsgerichts, Abteilung Sozialversicherung, vom 23. Februar 2023 wurde eine Beschwerde von A.________ gegen die zweite rentenablehnende Verfügung der IV abgewiesen. A.d. Während seines Aufenthalts im Kanton Basel-Stadt erhielt A.________ in den Jahren 1999, 2000 sowie 2004 bis 2007 im Umfang von Fr. 50'948.15 Unterstützung von der Sozialhilfe. Seit Dezember 2015 wird er vollumfänglich von der Sozialhilfe unterstützt. Per April 2023 erfolgte eine monatliche Unterstützung von Fr. 2'786.10. Im Mai 2023 belief sich die Gesamthöhe der bisherigen Sozialhilfeunterstützung der sozialen Dienste Pratteln (Basel-Landschaft) auf Fr. 247'787.20. A.e. Am 2. April 2001 verwarnten die Einwohnerdienste Basel-Stadt A.________ wegen offenen Betreibungen und Verlustscheinen sowie den bis zu diesem Zeitpunkt bezogenen Sozialhilfeleistungen. Am 2. Dezember 2009 schlossen die Bevölkerungsdienste Basel-Stadt mit A.________ eine Integrationsvereinbarung ab. Mit dieser verpflichtete er sich, bis Ende Januar 2010 eine Kursbestätigung für das Deutschniveau A2 und einen Schuldensanierungsplan einzureichen sowie keine neuen Schulden anzuhäufen. Trotz Integrationsvereinbarung und -programm blieb A.________ von der Sozialhilfe abhängig und häufte weitere Schulden an. Am 3. Mai 2016 wurde er vom Amt für Migration wegen Falschangaben anlässlich seines Gesuchs um Kantonswechsel und Verlustscheinen bei den Betreibungsämtern der Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft verwarnt. A.f. Im Auszug aus dem Betreibungsregister Basel-Stadt vom 31. August 2015 ist A.________ mit 21 offenen Verlustscheinen im Gesamtbetrag von Fr. 68'153.05 verzeichnet. Für den Zeitraum vom 13. Juni 2018 bis zum 13. Juni 2023 sind beim Betreibungsamt Basel-Landschaft elf Betreibungen im Gesamtbetrag von Fr. 27'971.95 ausgewiesen. In der Verlustscheinkontrolle des Kantons Basel-Landschaft vom 13. Juni 2023 ist er mit 27 Verlustscheinen im Gesamtbetrag von Fr. 89'619.65 registriert. A.g. A.________ ist während seines Aufenthalts in der Schweiz mehrfach straffällig geworden. Per 25. Mai 2022 ist er mit sechs Einträgen im Schweizerischen Strafregister verzeichnet. Die Verurteilungen stammen aus den Jahren 2014 bis 2021 und beziehen sich mehrheitlich auf Verstösse gegen das Betäubungsmittelgesetz und gegen das Strassenverkehrsgesetz.