Citation: 5A_812/2023 E. 4.2

4.2. Die Beschwerdeführerin macht ausserdem geltend, das Urteil des Appellationsgerichts vom 29. März 2022 sei nicht rechtskräftig, da ihre Beschwerde vom 15. September 2022 vom Bundesgericht nicht in das Urteil 6B_1123/2022 einbezogen und beurteilt worden sei. Die Rechtskraftbestätigung des appellationsgerichtlichen Urteils sei ihr bis heute nicht mitgeteilt worden. Indem das Appellationsgericht ohne Rechtsöffnungstitel die definitive Rechtsöffnung bewilligt habe, habe es die Straf- und Zivilprozessordnung verletzt. Es liege Amtsmissbrauch vor und ein Verstoss gegen die Rechtsgleichheit und den Verhältnismässigkeitsgrundsatz (Art. 5 Abs. 2 BV). Bei alldem fehlt eine Auseinandersetzung mit den appellationsgerichtlichen Erwägungen, wonach es auf die Rechtskraft gar nicht ankommt, sondern die Vollstreckbarkeit des als Rechtsöffnungstitel dienenden Entscheids genügt. Im Übrigen fehlt auch eine Auseinandersetzung mit den Erwägungen des Appellationsgerichts zur Rechtskraft und zur Behandlung der Beschwerde vom 15. September 2022 durch das Bundesgericht. Die Beschwerdeführerin wiederholt bloss ihren Standpunkt, was den Begründungsanforderungen nicht genügt. Sodann ist unklar, worauf sie mit ihren pauschalen Hinweisen auf die Rechtsgleichheit und den Verhältnismässigkeitsgrundsatz abzielt.