Citation: 2A.591/1998 22.03.2000 E. 7.-

Der Beschwerdeführer rügt, ihm sei das rechtliche Gehör verweigert worden, da sich das Verwaltungsgericht über weite Strecken damit begnügt habe, auf die Vorbringen der zweiten kantonalen Instanz abzustellen, ohne sich eingehen- der mit seiner Darstellung und den eingereichten Beweismit- teln auseinander zu setzen; aufgrund der inneren Widersprü- che des Entscheides sei es für ihn letztlich nicht ersicht- lich, von welchen Überlegungen sich die Behörde habe leiten lassen. Damit spricht der Beschwerdeführer die - einen Teil- gehalt des rechtlichen Gehörs bildende - Begründungspflicht an. Die aus Art. 4 aBV abgeleitete Begründungspflicht bedeutet nicht, dass sich die entscheidende Behörde mit al- len Vorbringen der Parteien eingehend auseinander setzen muss. Die Begründung kann sich auf die wesentlichen Ge- sichtspunkte beschränken; sie muss so abgefasst sein, dass der Betroffene sich über die Tragweite eines Entscheides Rechenschaft ablegen und diesen gegebenenfalls sachgerecht anfechten kann (BGE 124 II 146 E. 2a S. 149, mit Hinweis). Es ist grundsätzlich auch zulässig, in einem Urteil auf Be- gründungen in vorangegangenen Urteilen zu verweisen (BGE 123 I 31 E. 2c S. 34, mit Hinweisen). Dem Beschwerdeführer ist insoweit beizupflichten, dass die Begründung des angefochtenen Entscheides zumindest insoweit mangelhaft ist, als aus ihr nicht mit aller Klar- heit hervorgeht, auf welche gesetzliche (n) Grundlage (n) sich der Grundrechtseingriff stützen soll. Da das Verwaltungsge- richt jedoch § 1 Ziff. 1 GGV als gesetzliche Grundlage zu- mindest angetönt hat, ist es der Begründungspflicht gerade noch nachgekommen.