Citation: 8C_325/2018 E. 4.1

4.1. Entgegen dem Vorbringen der Beschwerdeführerin liegt im vorinstanzlichen Abstellen auf das Gutachten des Zentrums C.________ AG vom 25. August 2016 keine rechtsfehlerhafte Beweiswürdigung oder eine anderweitige Bundesrechtsverletzung vor. Das ausführliche, formal und inhaltlich mängelfreie Gutachten mit strukturierter Exploration, klinischer Untersuchung und einer angepassten Form der EFL erfüllt die bundesrechtlichen Anforderungen an beweiskräftige medizinische Entscheidgrundlagen (vgl. BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232; 125 V 351 E. 3a S. 352). Nach den zutreffenden Darlegungen der Vorinstanz beruht es namentlich auf einer umfassenden Beweisaufnahme, wobei es sich einlässlich mit den medizinischen Vorakten auseinandersetzt sowie die Untersuchungsergebnisse und Schlussfolgerungen nachvollziehbar und einleuchtend begründet. Dementsprechend hielt der behandelnde Dr. med. D.________ in seinem Bericht vom 13. Juni 2017 die Beurteilung des Zentrums C.________ AG für sehr ausführlich, akkurat und auch bezüglich des Leistungsvermögens für grundsätzlich korrekt. Insbesondere kann seinem Bericht somit nicht entnommen werden, dass die bildgebend am 17. Mai 2017 neu festgestellte (progrediente) Osteochondrose Th 11/12 an der Einschätzung des funktionellen Leistungsvermögens etwas änderte. Weshalb Dr. med. D.________ aus wirbelsäulenchirurgischer Sicht regelmässige Ruhepausen für wichtig erachtete, begründete er nicht, worauf die Vorinstanz bereits hinwies. So führte er einzig aus, die zeitliche Einschränkung ergebe sich aus der Notwendigkeit regelmässiger Physiotherapien und durch die anderen sportlichen Aktivitäten. Überdies benötige die Versicherte noch Ressourcen für die Hausarbeit. Die Kürzung des zeitlichen Umfangs einer zumutbaren leidensadaptierten Tätigkeit rechtfertigte er somit nicht mit vom Zentrum C.________ AG ausser Acht gelassenen zusätzlichen funktionellen Einschränkungen, sondern mit therapeutischen Massnahmen und sportlichen Aktivitäten ausserhalb der Arbeit sowie mit zusätzlich benötigten Ressourcen für haushaltliche Verrichtungen. Bei der Aufgabe des Arztes, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten der oder die Versicherte arbeitsunfähig ist und einzuschätzen, inwiefern die betreffende Person in den körperlichen und/oder geistigen Funktionen gesundheitlich bedingt eingeschränkt ist, sind solche äusseren Faktoren jedoch nicht zu berücksichtigen (grundlegend: BGE 107 V 17 E. 2b S. 20; vgl. Urteil 9C_624/2009 vom 7. Oktober 2009 E. 4.1.1). Es ist daher nicht bundesrechtswidrig, wenn die Vorintanz auf die sorgfältig begründete Arbeitsfähigkeitsschätzung gemäss Expertise des Zentrums C.________ AG abstellte, wonach ihr eine angepasste, leichte bis mittelschweren Tätigkeit ganztags zumutbar ist (mit Einschränkung des Hebens von Gewichten [max. 7,5 kg] und der Möglichkeit der Wechselpositionierung, unter Beachtung der Kompromittierung beim Stehen vorgeneigt [selten möglich] sowie der Arbeit über Kopf [manchmal möglich]). Dass ein Rheumatologe zur Beurteilung von Wirbelsäulenbeschwerden fachlich kompetent ist, hat die Vorinstanz bereits zutreffend ausgeführt, weshalb der erneute Einwand, die medizinischen Beurteilung hätte durch eine Fachperson aus dem Bereich chirurgische Orthopädie und Traumatologie des Bewegungsapparates vorgenommen werden müssen, keiner Weiterungen mehr bedarf. Von den beantragten zusätzlichen medizinischen Abklärungen ist daher in antizipierter Beweiswüridgung abzusehen.