Citation: 2C_911/2022 E. 1.4.6

1.4.6. Gemäss Art. 23 Satz 2 Konkordat sind Entscheide der Rekurskommission generell endgültig. Die Rekurskommission ist insofern eine letzte (inter-) kantonale Instanz i.S.v. Art. 86 Abs. 1 lit. d BGG. Die Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht ist nicht vorgesehen (vgl. Art. 33 lit. i des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VGG; SR 173.32]), womit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten insoweit zulässig ist. Die Rekurskommission ist eine ständige Kommission der Konkordatskonferenz (Art. 8 Abs. 1 lit. d Konkordat), deren Mitglieder von der Konkordatskonferenz gewählt werden (Art. 5 lit. j Konkordat). Sie ist nach Art. 23 Konkordat für die Rechtspflege zuständig und hat sonst keine weiteren Aufgaben (vgl. § 2 Rekursverordnung). Sie setzt sich aus fünf Mitgliedern zusammen und entscheidet über Rekurse in Dreierbesetzung (Art. 12 Abs. 1 Konkordat); sie konstituiert sich selbst (§ 3 Abs. 1 Rekursverordnung). Mit dem Rekurs können alle Mängel des Verfahrens und des angefochtenen Entscheids geltend gemacht werden (§ 10 Rekursverordnung). Die Rekurskommission ist in ihrer rechtsprechenden Tätigkeit unabhängig (§ 5 Abs. 1 Rekursverordnung). Die Mitgliedschaft in der Rekurskommission ist unvereinbar mit der Zugehörigkeit zu jedem anderen Organ des Konkordats oder einer Tätigkeit im Rahmen der vom Konkordat verantworteten kirchlichen Ausbildung (§ 4 Rekursverordnung). Aus diesen Bestimmungen ergibt sich, dass die Vorinstanz für das gesamte Konkordatsgebiet und für alle Sachbereiche des Konkordats die alleinige Zuständigkeit zur Beurteilung von Rechtsmitteln gegen Entscheide der Konkordatsorgane hat. Sie ist in dieser Funktion von den übrigen Organen und Aufgaben des Konkordats unabhängig und entscheidet über Rekurse mit voller Kognition. Die Vorinstanz erfüllt somit die Anforderungen an ein Gericht i.S.v. Art. 86 Abs. 2 BGG und Art. 30 Abs. 1 BV (vgl. dazu auch BGE 129 I 91 E. 4.5). Der Beschwerdeführer hält dem nichts Substanzielles entgegen. Er beschränkt sich in seiner Begründung auf allgemeine rechtliche Ausführungen sowie die wörtliche Wiedergabe vorinstanzlicher Erwägungen und hält schliesslich fest, dass die Rekurskommission "nach alledem" nicht die Qualität eines auf formellem Gesetz beruhenden Gerichts geniesse. Diese Rüge ist unbegründet.