Citation: 4C.70/2005 18.05.2005 E. A

A.a Dr. A.________, B.________ und C.________ (fortan: die Zedenten) kauften in der Zeit zwischen dem 5. April 2001 und dem 31. August 2001 SAirGroup-Obligationen im Nominalbetrag von CHF 2'200'000.-- und EUR 680'000.--. Die Käufe erfolgten an der Börse zu Kursen, die unter dem Nominalwert lagen. Lukas Mühlemann (Beklagter 1), Dr. Mario Corti (Beklagter 2), Andreas F. Leuenberger (Beklagter 3) sowie Bénédict Hentsch (Beklagter 4) waren im Jahre 2001 Verwaltungsräte der SAirGroup. Der Beklagte 2 war zudem seit Frühjahr 2001 Präsident und Delegierter des Verwaltungsrates der SAirGroup. Die Crédit Suisse First Boston (Beklagte 5) ist im Bankgeschäft tätig und wurde vom Beklagten 1 als Verwaltungsratspräsident und Delegierter (CEO) geleitet. A.b Akute Liquiditätsprobleme zwangen die verantwortlichen Organe der SAirGroup am 4. Oktober 2001 zur Einreichung eines Nachlassstundungsgesuches. In der Folge hat die SAirGroup mit ihren Gläubigern einen Nachlassvertrag mit Vermögensabtretung abgeschlossen, der am 20. Juni 2003 vom Nachlassrichter am Bezirksgericht Zürich bestätigt wurde. A.c Die Zedenten wollen die Beklagten für den infolge Wertverlusts der Obligationen erlittenen Schaden haftbar machen. Sie haben ihre Ansprüche zum Inkasso an die X.________ AG (Klägerin) abgetreten. Diese wirft den Beklagten vor, sie hätten die Öffentlichkeit und damit auch die Zedenten über die Finanzlage der SAirGroup falsch informiert. Die Zedenten seien mit unvollständigen oder falschen Informationen über den wahren finanziellen Stand der SAirGroup getäuscht und zum Kauf von SAirGroup-Obligationen verleitet worden. Insbesondere hätten die Beklagten das Zustandekommen eines Milliardenkreditvertrages mit den Banken vorgetäuscht. Die Klägerin fordert von den Beklagten den seinerzeitigen Kaufpreis der erworbenen Obligationen gegen Überlassung der Titel.