Citation: 7B_703/2023 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer rügt eine fehlerhafte Anwendung von Art. 410 Abs. 1 lit. a StPO und macht geltend, die Vorinstanz sei trotz Vorliegens dieses Revisionsgrundes nicht auf sein Revisionsgesuch eingetreten. Zusammengefasst bringt er vor, er habe im vorinstanzlichen Verfahren 5 Audioaufnahmen von Gesprächen im Dialekt Hazaragi eingereicht, welche durch seinen Bruder zusammen mit einer Gruppe von Freunden ins Deutsche sowie in die Hochsprache Dari übersetzt worden seien (Beweismittel 1-5). Die Vorinstanz äussere Zweifel an der Korrektheit der Übersetzungen, habe es aber nicht für notwendig gehalten, die Audioaufnahmen von einem "unabhängigen Dolmetscher" übersetzen zu lassen, um sich ein abschliessendes Urteil über die Korrektheit der von ihm eingereichten Übersetzungen zu bilden. Dies verletze sein Recht auf ein faires Verfahren. Bei den Beweismitteln 1-3 handle es sich um Audioaufnahmen, die zwar vor dem Urteil vom 30. August 2021 entstanden, ihm aber zu diesem Zeitpunkt nicht zugänglich gewesen seien. Die Beweismittel 4 und 5 seien sodann erst nach dem Urteil vom 30. August 2021 entstanden, würden sich aber auf vor dem Urteil entstandene Tatsachen beziehen. Damit handle es sich bei allen fünf Beweismitteln um neue Beweise im Sinne von Art. 410 Abs. 1 lit. a StPO. Die von ihm eingereichten Beweismittel könnten zu einer anderen Beurteilung des Sachverhalts führen, sodass ein Freispruch in Anwendung des Grundsatzes "in dubio pro reo" zumindest wahrscheinlich erscheine.