Citation: 1P.155/2002 11.06.2002 E. 3

Aufgrund der voranstehenden Erwägungen ist davon auszugehen, dass die Verfügung des Bauinspektorats der Beschwerdeführerin eröffnet werden durfte und keine Zustellung an den Rechtsvertreter erforderlich war. Ferner ergibt sich, dass das Verwaltungsgericht mit guten Gründen als Zustellungsdatum den 28. März 2001 zugrunde legen durfte. Damit erweist sich die Beschwerde insoweit, als mit ihr die Annahme der verspäteten Beschwerdeerhebung vor der Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion als willkürlich gerügt wird, als unbegründet. Darüber hinaus ist nicht ersichtlich, inwiefern die (nicht näher spezifizierten) Verfahrensgarantien nach Art. 29 BV verletzt worden sein sollen. Schliesslich macht die Beschwerdeführerin eine Verletzung der Eigentumsgarantie geltend. Sie rügt, dass ihr mit dem Bauabschlag und der Wiederherstellungsverfügung in willkürlicher und unverhältnismässiger Weise sowie ohne Rechtsgrundlage die bisherige Nutzung ihrer Liegenschaft versagt werde. Dabei übersieht sie, dass die Frage der zulässigen Nutzung und der Zonenkonformität nicht Gegenstand des kantonalen Verfahrens bildete und daher im bundesgerichtlichen Verfahren nicht geprüft werden kann (Art. 86 OG). Daher ist in diesem Punkte auf die Beschwerde nicht einzutreten. Mit dem Entscheid in der Sache selbst wird das Gesuch um Gewährung der aufschiebenden Wirkung gegenstandslos. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die bundesgerichtlichen Kosten der Beschwerdeführerin aufzuerlegen (Art. 156 OG). Parteientschädigungen sind keine zu sprechen.