Citation: 4A_664/2015 E. 4.2.3

4.2.3. Der Beschwerdeführer macht geltend, mit der angefochtenen Verfügung werde nicht berücksichtigt, dass zudem mit Anwaltskosten von bis Fr. 40'000.-- zu rechnen sei, die ebenfalls bei der Berechnung des Notbedarfs zu berücksichtigen seien. Der Einwand ist nicht nachvollziehbar. Die unentgeltliche Prozessführung wurde bewilligt, soweit die Prozesskosten Fr. 60'000.-- übersteigen, und zwar inklusive für Anwaltskosten. Die Vorinstanz hat für ihre eigenen Kosten einen Vorschuss von Fr. 18'000.-- verlangt. Die anrechenbaren Fr. 60'000.-- reichen somit auch aus, um die eigenen Anwaltskosten des Beschwerdeführers zu decken, so sie denn tatsächlich Fr. 40'000.-- betragen würden. Anderseits umfasst der Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege nicht die Befreiung von der Bezahlung der gegnerischen Parteientschädigung (Art. 118 Abs. 3 ZPO). Diese ist daher anders als allfällige Sicherheitsleistungen (Art. 118 Abs. 1 lit. a ZPO) nicht zu berücksichtigen.