Citation: 5F_9/2018 E. 3

Der Gesuchsteller beruft sich weiter auf Art. 123 Abs. 2 lit. a BGG und macht geltend, beim Verwaltungsgerichtsurteil vom 8. März 2018, von welchem er erst nach Erhalt des am 31. Mai 2018 ergangenen Urteils 5A_455/2018 erfahren habe, sei auf die vorinstanzliche Erkenntnis, dass er mittellos sei, abgestellt worden. Der Gesuchsteller tut nicht dar (durch Beilage des Zustellnachweises), dass er das angerufene Verwaltungsgerichtsurteil vom 8. März 2018 erst im Juni oder später erhalten hätte. Schon daran scheitert das Vorbringen. Im Übrigen wäre aus einem verwaltungsgerichtlichen Verfahren, für welches nicht die ZPO, sondern das VPRG/AG galt, nichts in Bezug auf das obergerichtliche Verfahren abzuleiten, umso weniger, als der bundesgerichtliche Nichteintretensentscheid damit begründet war, dass sich der Gesuchsteller in seiner Beschwerde nicht mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheides auseinandergesetzt habe. Diesbezüglich ist keinerlei Revisionsgrund ersichtlich.