Citation: 8C_746/2022 E. A

A.________, geboren 2000, war in der Berufslehre zum Elektroinstallateur bei der B.________ AG und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 5. Oktober 2018 kollidierte er als Motorradfahrer mit einem Personenwagen und zog sich dabei ein (leichtes) Schädel-Hirn-Trauma, ein Thoraxtrauma, ein Abdominaltrauma, Frakturen an beiden Armen/Händen sowie am rechten Knie zu. Die Verletzungen wurden am Spital C.________ operativ versorgt (Hospitalisation vom 5. bis 16. Oktober 2018). Anschliessend unterzog sich A.________ einer stationären Rehabilitation in der Klinik D.________. Die Behandlung wurde mittels ambulanter Physiotherapie fortgesetzt. Im November 2018 und Februar 2020 erfolgte die Entfernung des Osteosynthesematerials. Die Suva erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung und Taggeld). Mit Verfügung vom 23. Juni 2021 sprach sie A.________ unter Hinweis auf eine versicherungsinterne orthopädisch-chirurgische Beurteilung vom 15. Juni 2021 eine Integritätsentschädigung bei einer Integritätseinbusse von 17,5 % (Fr. 25'935.-) zu. Daran hielt sie nach erneuter Konsultation ihres agenturärztlichen Dienstes (Stellungnahme vom 29. November 2021) mit Einspracheentscheid vom 21. Januar 2022 fest.