Citation: 2P.184/2002 13.12.2002 E. 3

3.1 Die Beschwerdeführer berufen sich zunächst sinngemäss auf den Schutz vor Willkür und die Wahrung von Treu und Glauben (Art. 9 BV; zum Willkürbegriff: BGE 127 I 60 E. 5a S. 70; 125 I 166 E. 2a S. 168, je mit Hinweisen; zu Treu und Glauben: vgl. BGE 126 II 377 E. 3a S. 387; 117 Ia 285 E. 2b S. 287, je mit Hinweisen; Ulrich Häfelin/Georg Müller, Allgemeines Verwaltungsrecht, 4. Aufl. 2002, S. 128 ff., Rz. 622 ff.; Claude Rouiller, Protection contre l'arbitraire et protection de la bonne foi, in Daniel Thürer/Jean-François Aubert/Jörg Paul Müller [Hrsg.], Verfassungsrecht der Schweiz, 2001, S. 684 ff., N. 18 ff. zu § 42). Sie hätten ihre Buchhaltung für das Jahr 1993 bereits am 11. Februar 1994 und für das Jahr 1994 am 28. Februar 1995 abgeschlossen, also lange bevor die Steuerbehörden andere Werte für die Eingangsbilanz per 1. Januar 1993 verfügt hätten. Daher seien die Behörden zu Unrecht vom Buchwert ausgegangen, den das Verwaltungsgericht mit Entscheid vom 3. Mai 2000 bestätigt hatte. 3.2 Das Verwaltungsgericht hat gegen dieses Vorbringen im angefochtenen Urteil eingewandt, für die Frage, ob Abschreibungen steuerlich anerkannt werden, sei nicht die Buchhaltung massgebend, sondern das Steuergesetz. Die Steuerrekurskommission hatte in ihrem Entscheid hiezu ausserdem festgehalten, die Beschwerdeführer seien mit Schreiben vom 23. Oktober 1995 auf ihre Buchführungspflicht hingewiesen worden; darauf hätten sie am 22. Januar 1996 eine Eröffnungsbilanz eingereicht, zu welcher die Steuerverwaltung mit Schreiben vom 12. Februar 1996 Stellung genommen habe; spätestens zu diesem Zeitpunkt hätten die Beschwerdeführer gewusst, dass der von ihnen angegebene Buchwert nicht akzeptiert werde. 3.3 Mit den Argumenten der kantonalen Instanzen setzen sich die Beschwerdeführer nicht auseinander. Ihre Rüge genügt damit den Begründungsanforderungen an eine staatsrechtliche Beschwerde nicht. Unter anderem legen sie nicht dar, inwiefern sich die Behörden widersprüchlich verhalten bzw. bei den Beschwerdeführern eine Vertrauensgrundlage geschaffen haben sollen. Auch fehlen jegliche Angaben zu etwaigen, von den Beschwerdeführern im entsprechenden Vertrauen getätigten Dispositionen, die nicht ohne Nachteil wieder rückgängig gemacht werden können. Im Übrigen ist es von vornherein nicht willkürlich, wenn von den Steuerbehörden wegen gesetzwidrigen Abschreibungen und den daraus erlangten Steuervorteilen eine Korrektur gefordert wird.