Citation: 6B_498/2018 E. 1.2

1.2. Die Vorinstanz erwägt, aus den Zusammenstellungen der ersten Instanz und den Jahresabschlüssen erhelle, dass die A.________-Gesellschaften neben der Projektarbeit auch Kapital- und Liegenschaftsgeschäfte getätigt hätten, sich aber praktisch ausschliesslich über die Projekteinnahmen finanzierten. Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers generierten die A.________-Gesellschaften im relevanten Zeitraum mit projektfremden Tätigkeiten gesamthaft keine Gewinne. Vielmehr überstiegen die Aufwendungen in diesen Tätigkeitsfeldern die dort erzielten Erträge, was eher den Schluss nahe lege, mit den Projekteinnahmen sei zusätzlich ein Liegenschafts- bzw. Kapitalverlust ausgeglichen worden (angefochtenes Urteil, E. II. 12.3 S. 28). Der Beschwerdeführer sei bei den Abrechnungen weder dem System des BBW noch jenem der Beschwerdegegnerin 2, sondern einem von den effektiven Kosten losgelösten System gefolgt. Hinweise auf eine vom Beschwerdeführer geltend gemachte Vereinbarung mit dem ehemaligen Direktor des BBW liessen sich den Unterlagen nicht entnehmen (angefochtenes Urteil, E. II. 12.4.2 S. 30 f.). Der Beschwerdeführer habe weit über dem tatsächlichen Aufwand liegende rein fiktive Durchschnittskosten geltend gemacht. Dies entgegen der vertraglichen Regelung in Annex II der Verträge mit der Beschwerdegegnerin 2, welche eine Abrechnung nach dem tatsächlich angefallenen Zeit- und Lohnaufwand vorsehe. Während er gegenüber der Beschwerdegegnerin 2 für sich selber einen Lohn angegeben habe, der weit unter dem gelegen sei, was er sich gesamthaft ausbezahlt habe, habe er für seine Mitarbeitenden Löhne geltend gemacht, welche die tatsächlich ausbezahlten um ein Mehrfaches überstiegen hätten. Angesichts der massiv übersetzt deklarierten Gehälter der übrigen Mitarbeitenden und der fehlenden Fremdfinanzierungsquellen blieben keine Zweifel daran, dass die Beschwerdegegnerin 2 dem Beschwerdeführer im Ergebnis mehr ausbezahlt habe, als ihm vertraglich zugestanden sei und damit einen Vermögensschaden erlitten habe (vgl. angefochtenes Urteil, E. II. 12.4.3 S. 34 ff., E. 12.7 S. 44 und E. III. 14 S. 46). Der Beschwerdeführer habe den für die Ausstellung der Audit Certificates zuständigen Buchhalter angewiesen, lediglich die untergeordneten Reise- und Materialspesen zu addieren und ihm die Personalkosten, mithin den für eine ungeschmälerte Ausschüttung der Subventionen entscheidenden Teil, selber geliefert. Darüber hinaus habe er dem Buchhalter die für die Überprüfung der Vertragskonformität notwendigen Kopien der anwendbaren Verträge nicht ausgehändigt (vgl. angefochtenes Urteil, E. II. 12.7 S. 45 und E. III. 14 S. 46).