Citation: 5A_1072/2020 E. 4.2

4.2. Die Beschwerdeführerin tadelt diese vorinstanzlichen Feststellungen "ab dem 1. Mai 2020" als aktenwidrig. Im Betrag von Fr. 3'787.--, den das Kantonsgericht als Einkommen aus der Anstellung bei der H.________ AG berücksichtige, sei auch der Betrag von Fr. 566.-- enthalten, den ihr das Bezirksgericht als Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit (Verkauf von I.________-Produkten) anrechnete. Wie sich aus dem erstinstanzlichen Urteil ergebe, belaufe sich das bei der H.________ AG erzielte Monatseinkommen auf Fr. 3'221.40. Für die Zeit ab Mai 2020 berücksichtige der angefochtene Entscheid das Einkommen aus dem Verkauf von I.________-Produkten also fälschlicherweise zwei Mal, das heisst einmal mit Fr. 566.-- und einmal mit Fr. 1'230.-- pro Monat. Die Beschwerdeführerin fordert, den von der H.________ AG bezahlten Lohn um Fr. 566.-- zu reduzieren, und macht geltend, dass sich die Korrektur erheblich auf die Unterhaltsberechnung ab Mai 2020 auswirke.