Citation: 1B_470/2020 E. 2.1.3

2.1.3. Gemäss Art. 397 Abs. 1 StPO wird die Beschwerde in einem schriftlichen Verfahren behandelt, welches in Art. 390 StPO geregelt ist. Demzufolge hat, wer ein Rechtsmittel ergreifen will, für welches ein schriftliches Verfahren vorgeschrieben ist, eine Rechtsmittelschrift einzureichen (Abs. 1). Ist das Rechtsmittel nicht offensichtlich unzulässig oder unbegründet, stellt die Verfahrensleitung den anderen Parteien und der Vorinstanz die Rechtsmittelschrift zur Stellungnahme zu. Kann die Rechtsmittelschrift nicht zugestellt werden oder bleibt eine Stellungnahme aus, so wird das Verfahren gleichwohl weitergeführt (Abs. 2). Wenn nötig ordnet die Rechtsmittelinstanz einen zweiten Schriftenwechsel an (Abs. 3). Sie fällt ihren Entscheid auf dem Zirkularweg oder in einer nicht öffentlichen Beratung aufgrund der Akten und der zusätzlichen Beweisabnahmen (Abs. 4). Sie kann von Amtes wegen oder auf Antrag einer Partei eine Verhandlung anordnen (Abs. 5).