Citation: 1C_457/2016 E. 4.1

4.1. Die Beschwerdeführer kritisieren die Berechnung der Bruttogeschossfläche durch das Verwaltungsgericht. Der Gestaltungsplan sehe für den in Frage stehenden Haustyp D eine maximale Bruttogeschossfläche von 218 m2 vor und definiere diese ausdrücklich als maximal zulässige Wohnfläche pro Haus. Das Bauprojekt weise jedoch eine Wohnfläche pro Haus von 244 m2 aus. Daran habe auch die Revision der kantonalen Baugesetzgebung in den 90er-Jahren nichts geändert. Das Verwaltungsgericht missachte § 98 aBauV, wenn es festhalte, dass die Bestimmungen im Gestaltungsplan insofern unverbindlich seien, als die Art der Berechnung der anrechenbaren Geschossflächen im kantonalen Recht abweichend definiert worden sei.