Citation: 4A_39/2020 E. A

A.a. ProLitteris, Schweizerische Urheberrechtsgesellschaft für Literatur und bildende Kunst, Genossenschaft (Klägerin, Beschwerdeführerin) mit Sitz in Zürich bezweckt die Wahrung der Rechte der Urheber, Verlage und anderer Rechtsinhaber von literarischen und dramatischen Werken sowie von Werken der bildenden Kunst und der Fotographie, soweit ihr diese Rechte vertraglich zur kollektiven Wahrnehmung anvertraut werden. Mit Bewilligungen vom 4. Juni 2013 und 27. September 2017 ermächtigte das Eidgenössische Institut für Geistiges Eigentum (IGE) die Klägerin, die Vergütungsansprüche nach dem Urheberrechtsgesetz für die Jahre 2013 bis 2022 geltend zu machen. Die A.________ GmbH (Beklagte, Beschwerdegegnerin) mit Sitz in U.________ bezweckt hauptsächlich die Produktion von CD- und DVD-Datenträgern sowie die Erbringung von Dienstleistungen in diesem Zusammenhang. A.b. Die Klägerin stellte der Beklagten folgende Beträge in Rechnung: - Rechnung Nr. 19024405 vom 5. Mai 2015: Fr. 133.25; - Rechnung Nr. 20870740 vom 5. Mai 2015: Fr. 117.90; - Rechnung Nr. 19108214 vom 8. April 2016: Fr. 30.75; - Rechnung Nr. 20946457 vom 8. April 2016: Fr. 15.40; - Rechnung Nr. 19151437 vom 7. April 2017: Fr. 26.15; - Rechnung Nr. 20981733 vom 7. April 2017: Fr. 21.55; - Rechnung Nr. 19217292 vom 5. April 2018: Fr. 26.15; - Rechnung Nr. 21042044 vom 5. April 2018: Fr. 21.55. Mit Schreiben vom 28. September 2018 mahnte die Klägerin die ausstehenden Forderungen von insgesamt Fr. 392.70 und forderte die Beklagte auf, den offenen Betrag bis spätestens am 8. Oktober 2018 zu überweisen. Die Beklagte kam der Aufforderung nicht nach.