Citation: 5A_941/2020 E. A

A.a. A.________ (geb. 2010) ist die Tochter von B.________ und C.________. Neun Monate nach A.________s Geburt trennten sich die damals verheirateten Eltern. Seither lebt das Kind bei seiner Mutter. Bis zum heutigen Tag ist das väterliche Besuchsrecht Gegenstand gerichtlicher Auseinandersetzungen. Nachdem das Kantonsgericht Schaffhausen für den persönlichen Verkehr mit Eheschutzentscheid vom 21. Dezember 2010 eine Regelung getroffen hatte, wurde das Besuchsrecht im Frühling 2011 erstmals (superprovisorisch) sistiert und am 31. Mai 2011 für A.________ zur Unterstützung des Besuchsrechts eine Beistandschaft nach Art. 308 Abs. 2 ZGB errichtet. In seinem Scheidungsurteil vom 7. Juli 2014 genehmigte das Bezirksgericht Bülach eine gemeinsame Betreuungsregelung, die einen kontinuierlichen Ausbau der Besuchszeiten von anfänglich wenigen Stunden an Samstagen auf ein Wochenendbesuchsrecht alle vierzehn Tage, eine Feiertagsregelung und ab 1. Januar 2015 ein vierwöchiges Ferienrecht vorsah. Wegen Problemen bei der Umsetzung strengte der Vater verschiedene Verfahren zur Durchsetzung und Neuregelung des Kontaktrechts an, während die Mutter sich um die Aufhebung desselben bemühte. Der Besuchsrechtsstreit zog sich durch diverse Instanzen. A.b. Am 9. Februar 2018 erging ein Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich. Danach sollten die Besuche für die Dauer der ersten sechs Monate seit Urteilseröffnung jeweils am ersten und dritten Samstag eines jeden Monats von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr stattfinden; die ersten drei Besuche in einem Begleiteten Besuchstreff ("BBT") im Kanton Zürich, die nachfolgenden in Begleitung einer Fachperson. Für die Zeit danach übernahm das Obergericht die Regelung des Scheidungsurteils mit Wochenendbesuchen, Feiertagsregelung und Ferienrecht (Bst. A.a); dabei waren die Übergaben durch eine Fachperson zu begleiten oder in einem BBT durchzuführen. Das Obergericht hielt die Mutter unter Strafandrohung zur Einhaltung der Besuchskontakte und zur Kooperation an, verpflichtete die Eltern zu mindestens sechs Mediationssitzungen und beauftragte die Beiständin, bei Missachtung der Weisungen der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) unverzüglich Bericht zu erstatten.