Citation: 8C_96/2018 E. 4.2

4.2. Was der Beschwerdeführer gegen den angefochtenen Entscheid vorbringt, ist offensichtlich unbegründet. Insbesondere vermag er sich nicht auf eine fachärztliche Beurteilung zu berufen, welche seinen Standpunkt bestätigen würde. Dem Suva-Psychiater med. pract. D.________ war die Tatsache bekannt, dass der Versicherte stark alkoholabhängig war und bei Spitaleintritt einen Blutalkoholgehalt von zirka 2,6 Promille aufwies. Die versicherungspsychiatrische Beurteilung vom 19. Mai 2015 wurde lege artis erstellt, beruhte auf einem ausführlichen Gespräch mit der Ehefrau und der Tochter des Beschwerdeführers, berücksichtigte die geklagten gesundheitlichen Beeinträchtigungen, erging in Kenntnis der Vorakten (Anamnese), leuchtet in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge ein und enthält begründete Schlussfolgerungen in Bezug auf die Urteilsfähigkeit im Zeitpunkt des Suizidversuchs. Weshalb diese versicherungspsychiatrische Beurteilung den praxisgemässen Beweisanforderungen von BGE 125 V 351 nicht genügen oder sonst wie Bundesrecht verletzen sollte, ist nicht ersichtlich und wird nicht dargelegt.