Citation: 2P.91/2006 17.07.2006 E. A

A. X.________ führte seit April 1987 die Einzelfirma Treuhand X.________ (ab Januar 2003: Treuhand X.________ GmbH); per 1. Juli 1990 beteiligte er sich mit Fr. 10'000.-- bzw. zu 10 % an der C.________ AG, welche die Fabrikation und Herstellung von Einzelteilen und Maschinen bezweckte. Die Treuhand X.________ gewährte der C.________ AG im September 1990 ein Darlehen von Fr. 130'000.--; die Gesellschaft fiel in der Folge indes in Konkurs. Im Mai 1991 kauften A. X.________ und seine Ehefrau B. X.________ ein Patent der D.________ AG, Werkzeug- und Apparatebau, sowie die Einzelfirma E.________, jeweils zum Preis von Fr. 150'000.--; die Treuhand X.________ übernahm darauf diese Werte zum Gesamtbetrag von Fr. 300'000.--. Im Juni 1991 gründete das Ehepaar X.________ mit C.________ die E.________ AG, die im Bereich Ventiltechnik Handel und Fabrikation bezweckte; die Eheleute X.________ beteiligten sich zu 90 % am Aktienkapital dieser Gesellschaft und waren deren einzige Verwaltungsräte. Die Treuhand X.________ gab dem Unternehmen im Juli 1991 ein Darlehen von Fr. 300'000.-- in Form eines Kaufs des Betriebs und der Patente für die Ventiltechnik; später gewährte sie noch ein weiteres Darlehen von Fr. 20'000.--. Im Dezember 1992 verzichtete die Treuhand X.________ auf die erste Darlehensforderung; die Liquidation der E.________ AG wurde eingeleitet und diese in der Folge im Handelsregister gelöscht. Für die Steuerperiode 1993/94 veranlagte die Kantonale Steuerverwaltung/Kantonale Verwaltung für die direkte Bundessteuer Schwyz A. und B. X.________ am 27. Juli 1995 mit einem steuerbaren Einkommen von Fr. 203'500.-- für die kantonalen Steuern bzw. von Fr. 220'900.-- für die direkte Bundessteuer. Dabei gewährte sie keinen Abzug für den deklarierten Aufwand aus Wertberichtigungen auf dem Darlehen an die E.________ AG sowie aus Abschreibungen auf den Beteiligungen an dieser Gesellschaft und der C.________ AG; sie sah dies nicht als Geschäftsaufwand, sondern als privaten Kapitalverlust an. Eine Einsprache des Ehepaars X.________ vom 8. September 1995 gegen diese Veranlagungsverfügung wies die Kantonale Steuerkommission/Kantonale Verwaltung für die direkte Bundessteuer am 19. September 2005 ab.