Citation: 8C_579/2023 E. A

A.a. Der am 5. Juli 2018 geborene A.________ ist im Sinne eines CHARGE-Syndroms mehrfach beeinträchtigt und leidet unter anderem an einem Immundefekt sowie an verschiedenen Geburtsgebrechen (schwere respiratorische Adaptionsstörungen, angeborenes Immun-Defekt-Syndrom und angeborene Herz- und Gefässmissbildungen. Am 14. Juli 2018 wurde er bei der Invalidenversicherung zum Bezug von medizinischen Massnahmen und am 26. November 2018 zum Bezug einer Hilflosenentschädigung angemeldet. Die IV-Stelle des Kantons Thurgau erteilte Kostengutsprache für medizinische Massnahmen und teilweise für Kinderspitexleistungen. Mit Verfügung vom 24. März 2020 sprach sie A.________ nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren für die Zeit ab 1. März 2019 bis 30. Juni 2021 eine Entschädigung wegen mittlerer Hilflosigkeit zu für Tage, an denen er zuhause übernachtet. Bezüglich Anspruch auf einen Intensivpflegezuschlag hielt die IV-Stelle fest, die Voraussetzung sei bei täglich durchschnittlich 11,4 abgerechneten Pflegestunden zwar erreicht, der Intensivpflegezuschlag werde jedoch aufgrund der durch die Invalidenversicherung vergüteten Kinderspitexleistungen von täglich 16 Stunden nicht ausbezahlt. Am 9. März 2021 fand eine Abklärung vor Ort zur Hilflosigkeit und zum Betreuungsaufwand statt. A.b. Das Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau hiess die von A.________ gegen die Verfügung vom 24. März 2020 erhobene Beschwerde mit Entscheid vom 12. Mai 2021 in dem Sinne teilweise gut, als es die Sache zur Neuverfügung über einen Anspruch auf Hilflosenentschädigung und Intensivpflegzuschlag für den Zeitraum ab Geburt bis zum 28. Februar 2019 an die IV-Stelle zurückwies. Im Übrigen wies es die Beschwerde ab. Auf die hiergegen erhobene Beschwerde des A.________ trat das Bundesgericht mit Urteil vom 26. Juli 2021 nicht ein. A.c. Am 23. Juli 2021 teilte die IV-Stelle dem Vater von A.________ mit, es werde in Ergänzung zu einer früheren Mitteilung vom 30. April 2019 weiterhin Kostengutsprache für Kinderspitexleistungen ab 1. Juli 2020 bis 30. Juni 2022 im Umfang von u.a. 16 Stunden pro Tag für die medizinische Langzeitüberwachung erteilt. Mit Verfügung vom 17. November 2021 sprach sie A.________ nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren für die Zeit ab 1. März 2019 bis 30. Juni 2023 eine Entschädigung wegen mittlerer Hilflosigkeit ohne Intensivpflegezuschlag zu.