Citation: 8C_243/2023 E. 6.4

6.4. Zusammengefasst ist der Vorwurf des Beschwerdeführers, das kantonale Gericht sei bei der Beurteilung seiner psychisch bedingten Arbeitsunfähigkeit mangels hinreichender Abklärungen durch die Beschwerdegegnerin zu Unrecht von einer Beweislosigkeit zu seinen Lasten ausgegangen, angesichts des dargestellten Verlaufs unberechtigt. Aufgrund der vorliegenden echtzeitlichen Stellungnahmen lässt es sich nicht beanstanden, dass die Vorinstanz eine weitergehende als die von ihr festgestellte, durch die teilstationäre Behandlung begründete Arbeitsunfähigkeit im Jahr 2015 als nicht erstellt erachtete. Inwiefern von weiteren Abklärungen durch andere Experten neue Erkenntnisse zu erwarten wären, auf das estimed-Gutachten aus diesem Grund nicht abzustellen wäre und die Vorinstanz ihrerseits die zu beachtenden Beweiswürdigungsregeln, insbesondere auch über die antizipierte Beweiswürdigung, verletzt haben sollte, ist nicht erkennbar. Damit bleibt es bei der vorinstanzlichen Feststellung, dass der Beschwerdeführer bis zum Verfügungserlass am 1. September 2022, mit Ausnahme des Zeitraums von Januar bis Mai 2015, in körperlich angepassten Verweistätigkeiten uneingeschränkt arbeitsfähig gewesen sei.