Citation: 1C_225/2007 18.10.2007 E. 4

Mit der Beschwerde kann insbesondere die Verletzung von Bundesrecht, Völkerrecht und kantonaler verfassungsmässiger Rechte gerügt werden (Art. 95 BGG). Die Feststellung des Sachverhalts kann nur gerügt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und die Behebung des Mangels für den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG). Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. 4.1 Das Bundesverwaltungsgericht hat zusammenfassend erwogen, das Bundesamt für Migration habe überzeugend dargelegt, dass hinsichtlich der Staatsbürgerschaft eine Eintragung der Sozialistischen Föderativen Republik Jugoslawien im automatisierten Personenregistratursystem AUPER nicht möglich sei, da der Staat heute nicht mehr existiere. Es werde daher die an sich mögliche (zu beantragende) Staatsbürgerschaft des Nachfolgestaates erfasst. Dem Umstand, dass keine Staatsbürgerschaft beantragt wurde, werde Rechnung getragen, indem dem Eintrag das Alias "unbekannt" beigefügt werde. Die Beschwerdeführer wollen diesen Eintrag berichtigen und verlangen bei der Staatsbürgerschaft eine Eintragung der Sozialistischen Föderativen Republik Jugoslawien oder allenfalls als "de facto staatenlos". Mit ihren Ausführungen vermögen sie jedoch nicht darzulegen, inwiefern das Bundesverwaltungsgericht Recht verletzt haben sollte, als es dem Antrag auf Änderung der Personendaten nicht stattgab. 4.2 Das Bundesverwaltungsgericht wies die Beschwerde bezüglich der beantragten Löschung bzw. Vernichtung der Akten, welche sich nach Auffassung der Beschwerdeführer widerrechtlich beim Bundesamt für Migration befänden, ab. Die dagegen von den Beschwerdeführern vorgebrachten Ausführungen stellen keine sachbezogene Auseinandersetzung mit den dem angefochtenen Urteil zugrunde liegenden Entscheidgründen dar, weshalb auch insoweit mangels einer hinreichenden Begründung auf die Beschwerde nicht eingetreten werden kann. 4.3 Hinsichtlich der Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung stellte das Bundesverwaltungsgericht fest, dass die Beschwerdeführer bereits mit Verfügung vom 21. September 2006 der Eidgenössischen Datenschutz- und Öffentlichkeitskommission von der Bezahlung der Gerichtskosten befreit wurden. Diese Verfügung werde übernommen, weshalb keine Verfahrenskosten zu erheben seien. Die Beschwerdeführer machen vorliegend geltend, ihnen sei vom Bundesverwaltungsgericht das Recht auf Verbeiständung verweigert worden. Sie legen indessen nicht dar, mit welcher Eingabe sie über die beantragte unentgeltliche Prozessführung hinaus um eine Verbeiständung nachgesucht hätten. Mangels einer hinreichenden Begründung ist deshalb auch in diesem Punkt auf die Beschwerde nicht einzutreten. 4.4 Soweit die Beschwerdeführer die Feststellung des Sachverhalts beanstanden, erschöpfen sich ihre Ausführungen in einer allgemein gehaltenen Kritik, ohne dass eine Ausnahme von der bundesgerichtlichen Bindung an den vorinstanzlich festgestellten Sachverhalt geltend gemacht wird (vgl. Art. 97 Abs. 1 und Art. 105 BGG), weshalb auch insoweit auf die Beschwerde nicht einzutreten ist. 4.5 Die übrigen Ausführungen der Beschwerdeführer stellen ebenfalls keine sachbezogene Auseinandersetzung mit den dem angefochtenen Urteil zugrunde liegenden Entscheidgründen dar und vermögen nicht rechtsgenüglich darzulegen, inwiefern das Bundesverwaltungsgericht Recht verletzt haben sollte. Mangels einer hinreichenden Begründung im Sinne von Art. 42 Abs. 2 BGG ist somit auf die Beschwerde nicht einzutreten. Der Begründungsmangel ist offensichtlich, weshalb über die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG entschieden werden kann.