Citation: 2C_1186/2012 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz hat sodann die Verhältnismässigkeit des Widerrufs der Niederlassungsbewilligung (vgl. BGE 139 I 16 E. 2.2.1 S. 19 mit Hinweis; vgl. Art. 96 Abs. 1 AuG) zu Recht bejaht. Der Staat kann nicht dulden, dass Anwesenheitsbewilligungen erschlichen werden; die Anordnung der entsprechenden Rechtsfolgen steht im Dienst des Schutzes der Rechtsordnung, was ein öffentliches Interesse darstellt. Demgegenüber ist das private Interesse des Beschwerdeführers an einem Verbleib in der Schweiz gering. Der Beschwerdeführer ist erst im Alter von 30 Jahren in die Schweiz eingereist und hat damit seine Kindheit sowie die prägenden Jugendjahre in seinem Heimatland verbracht. In der Schweiz ist er weder beruflich noch sozial erfolgreich integriert. In Nigeria verfügt er über Verwandte und Freunde, zu denen er durch Ferienaufenthalte und Telefonate noch engen Kontakt pflegt. Eine Rückkehr nach Nigeria ist dem Beschwerdeführer somit ohne weiteres zumutbar.