Citation: 8C_773/2009 19.02.2010 E. 5

5.1 Streitig und zu prüfen ist vorliegend einzig die Rechtsfrage (vgl. BGE 132 V 393 E. 3.3 S. 399), ob ein (behinderungsbedingt oder anderweitig begründeter) Leidensabzug vom statistisch ermittelten Invalideneinkommen vorzunehmen ist. 5.2 Der Beschwerdeführer macht geltend, unter Berücksichtigung der gesundheitlichen Lage und des Alters rechtfertige sich ein leidensbedingter Abzug von 25 %. Auch gemäss Gutachten des Dr. med. K.________ leide er an beachtlichen gesundheitlichen Einschränkungen, weshalb er, wenn auch nicht in seiner Arbeitsfähigkeit, so doch in seiner Leistungsfähigkeit und in der Auswahl geeigneter Stellen deutlich eingeschränkt sei. Gemäss dem gutachterlichen Belastungsprofil sei es ihm nur noch möglich, leichte körperliche Tätigkeiten auszuüben. Er sei jedoch auch in der Ausübung leichter Tätigkeiten zusätzlich erheblich eingeschränkt. Er könne keine Überkopfarbeiten mehr ausführen, keine schweren Lasten tragen und die Tätigkeit müsse nicht nur wechselbelastend sein, sondern er könne nur kurze Strecken gehen, wobei dazwischen die Möglichkeit bestehen müsse, sich wieder hinzusetzen. Mit einer solchen erheblichen Einschränkung sei es ihm nicht möglich, einen verglichen mit einem gesunden Arbeitnehmer gleichwertigen Lohn zu erzielen. 5.3 Ob und in welchem Ausmass Tabellenlöhne herabzusetzen sind, ist von sämtlichen persönlichen und beruflichen Umständen des konkreten Einzelfalls (leidensbedingte Einschränkung, Alter, Dienstjahre, Nationalität/Aufenthaltskategorie und Beschäftigungsgrad) abhängig. Der Einfluss sämtlicher Merkmale auf das Invalideneinkommen ist nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen, wobei der Abzug auf höchstens 25 % zu begrenzen ist (BGE 126 V 75 E. 5 S. 78 ff.; 129 V 472 E. 4.3.2. S. 481). Die Rechtsprechung gewährt insbesondere dann einen Abzug auf dem Invalideneinkommen, wenn eine versicherte Person selbst im Rahmen körperlich leichter Hilfsarbeitertätigkeit in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt ist (BGE 126 V 75 E. 5a/bb S. 78). Sind hingegen leichte bis mittelschwere Arbeiten zumutbar, ist allein deswegen auch bei eingeschränkter Leistungsfähigkeit noch kein Abzug gerechtfertigt. Dies ergibt sich daraus, dass der Tabellenlohn im Anforderungsniveau 4 bereits eine Vielzahl von leichten und mittelschweren Tätigkeiten umfasst (Urteil 9C_72/2009 vom 30. März 2009 E. 3.4 mit zahlreichen Hinweisen). 5.4 Dem Beschwerdeführer ist entsprechend dem Gutachten des Dr. med. K.________ vom 5. Oktober 2007 die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Portier mit einer leichten und wechselbelastenden Arbeit, bei der er abwechselnd kurze Strecken gehen muss und dazwischen sitzen kann, keine Überkopfarbeiten verrichten und keine schweren Lasten heben muss, uneingeschränkt zumutbar. Abgesehen von Überkopfarbeiten sind laut Gutachten auch mittelschwere Tätigkeiten möglich. Damit besteht trotz eingeschränkter Leistungsfähigkeit kein Grund für einen leidensbedingten Abzug, zumal auch leidensadaptierte Tätigkeiten (etwa leichte Verpackungs-, Montage- und Kontrollarbeiten) nicht nur im untersten (Lohn-)Bereich der massgebenden Kategorie vertreten sind. Der Beschwerdeführer ist überdies aufgrund seines beruflichen Werdegangs nicht auf leichte Hilfsarbeiten beschränkt. Wie die Vorinstanz zu Recht andeutete, wären allenfalls auch Tätigkeiten im Anforderungsniveau 3 möglich gewesen. Schliesslich spricht auch das Alter (vgl. AHI S. 237, I 377/98 E. 4c) des Versicherten nicht für ein reduziertes Einkommen. 5.5 Unter diesen Umständen hat das kantonale Gericht nicht Bundesrecht verletzt, wenn es keinen Abzug vom Tabellenlohn vornahm und einen Rentenanspruch verneinte.