Citation: 1P.424/2002 03.12.2002 E. 1

1.1 Der Beschwerdeführer wirft dem Kantonsgericht vor, seine Appellation gegen den Nichteintretensentscheid des Strafgerichtspräsidenten zu Unrecht abgewiesen zu haben. Dies stelle eine formelle Rechtsverweigerung und damit eine Verletzung von Art. 9 BV und Art. 29 BV dar. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts kann mit der Rüge der formellen Rechtsverweigerung beanstandet werden, dass auf ein Rechtsmittel zu Unrecht nicht eingetreten worden sei (BGE 125 III 440 E. 2a mit Hinweisen). Nachdem auch die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen erfüllt sind, ist auf die staatsrechtliche Beschwerde grundsätzlich einzutreten. 1.2 Die staatsrechtliche Beschwerde ist - von hier nicht zutreffenden Ausnahmen abgesehen - kassatorischer Natur (BGE 127 II 1 E. 2c). Soweit der Beschwerdeführer mehr oder anderes verlangt, kann auf die Beschwerde demnach nicht eingetreten werden. Dies gilt insbesondere für den Antrag, die staatsrechtliche Beschwerde sei zusammen mit der eidgenössischen Nichtigkeitsbeschwerde vom 17. August 2002 zu behandeln. Das Bundesgericht (Kassationshof) ist auf diese am 22. August 2002 nicht eingetreten. Unzulässig ist auch das Begehren um nachträgliche Feststellung des Akteneinsichtsrechts. Dieses wurde dem Beschwerdeführer bereits gewährt. Die Voraussetzungen eines abstrakten Feststellungsinteresses sind nicht gegeben (vgl. dazu BGE 126 II 303 E. 2c mit Hinweisen).