Citation: 2C_271/2014 E. 3.6

3.6. Der Beschwerdeführer führt sodann aus, seit der letzten Straftat seien vier Jahre verstrichen und er habe den unbedingten Teil der Strafe in Form von Electronic Monitoring klaglos verbüsst. Doch selbst wenn der Beschwerdeführer sich seit seiner Verurteilung nichts mehr hat zuschulden kommen lassen, spricht dies nicht zwingend gegen eine Rückfallgefahr, befand er sich doch in der strafrechtlichen Probezeit; zudem war das aufenthaltsrechtliche Widerrufsverfahren noch hängig. Sodann trifft es auch nicht zu, dass sich der Beschwerdeführer beruflich integriert hat; so hat er selber in der Beschwerdeschrift ausgeführt, dass er seit Februar 2014 erwerbslos ist und von der Arbeitslosenversicherung unterstützt werde (vgl. Beschwerdeschrift S. 3). Wenn ausländischen Staatsangehörigen bei Straffälligkeit schliesslich fremdenrechtlich andere Konsequenzen drohen als Schweizer Bürgern, liegt dies in der Natur der Sache; es besteht mit der Staatsbürgerschaft diesbezüglich ein sachlicher Grund für die behauptete Ungleichbehandlung (BGE 139 I 37 E. 3.2 S. 37).