Citation: 5A_621/2021 E. 5

Insgesamt erweist sich die Beschwerde als teilweise begründet: Während die Vorinstanz das massgebliche Einkommen des Beschwerdeführers willkürfrei festgestellt hat, ist sie in Willkür verfallen, indem sie die Kosten für den der Beschwerdegegnerin zu Nutzen und Gebrauch zugewiesenen Range Rover in den Auslagen des Beschwerdeführers nicht berücksichtigt hat, obwohl sie diesen gleichzeitig zur Übernahme ebendieser Kosten verpflichtet und ihm diese auch als Einkommen angerechnet hat. Die Unterhaltsbeiträge werden daher gegebenenfalls neu zu berechnen sein. Dazu ist insbesondere abzuklären, ob und wenn ja in welchem Zeitraum der Range Rover entsprechend der erstinstanzlichen Zuweisung tatsächlich der Beschwerdegegnerin diente. Es wird auch zu prüfen sein, ob die Parteien den Eheschutzentscheid in Bezug auf den Range Rover einvernehmlich abgeändert haben (insbesondere, da der Beschwerdeführer den Range Rover in der Zwischenzeit wohl wieder zurückgenommen hat). Es ist nicht Aufgabe des Bundesgerichts, die entsprechende Prüfung erstmals vorzunehmen. Die Sache ist daher in Gutheissung der Beschwerde und unter Aufhebung der Dispositiv-Ziffern 1.3 und 1.4 des angefochtenen Urteils zu neuer Entscheidung an das Kantonsgericht zurückzuweisen (Art. 107 Abs. 2 BGG). Die Vorinstanz wird auch neu über die Kosten des kantonalen Verfahrens zu entscheiden haben (Art. 67 und 68 Abs. 5 BGG), weshalb auch die Dispositiv-Ziffer 5.1 des angefochtenen Entscheids aufzuheben ist.