Citation: H 376/99 04.10.2000 E. 2

2.- a) Zu prüfen ist im vorliegenden Fall, ob die Ausgleichskasse die geschuldeten Sozialversicherungsbeiträge aus dem Gewinn der im Gesamteigentum der Eheleute H.________ gestandenen Liegenschaft in G.________ allein gegenüber H.________ festsetzen durfte. Dabei ist zu beachten, dass die Ausgleichskassen ohne Bindung an die Steuermeldung auf Grund des AHV-Rechts zu beurteilen haben, wer für ein von der Steuerbehörde gemeldetes Einkommen beitragspflichtig ist (BGE 121 V 83 Erw. 2c, 114 V 75 Erw. 2, 110 V 86 Erw. 4 und 370 Erw. 2a, 102 V 30 Erw. 3b mit Hinweisen). Betreiben Ehegatten ein gemeinsames Gewerbe, sind sie beitragsrechtlich je als Selbstständigerwerbende zu erfassen (AHI 1993 S. 13 Erw. 4b und c; BGE 111 Ib 45 Erw. 5b und c mit Hinweisen). b) Unbestritten ist, dass die Ehefrau des Beschwerdegegners in dessen Unternehmen und insbesondere in den Baukonsortien mitgearbeitet hat. Sodann steht fest, dass die fragliche Liegenschaft in G.________ im Gesamteigentum der Eheleute H.________ stand. Daraus schloss die Vorinstanz zu Recht, dass nicht nur der Beschwerdegegner, sondern auch seine Ehefrau beitragspflichtig sind. Zu Recht hat sie die Sache daher an die Ausgleichskasse zurückgewiesen, damit diese den Anteil des Einzelnen am Gesamteigentum wertmässig feststelle und anschliessend neu verfüge. Hieran vermögen die eherechtlichen Ausführungen der Ausgleichskasse nichts zu ändern.