Citation: 1C_501/2022 E. 5.7

5.7. Hinsichtlich der Zumutbarkeit des Eingriffs beruft sich der Beschwerdeführer neben seinem Grundeigentum auch auf seine Privatsphäre. Aus dem angefochtenen Entscheid geht hervor, dass mit der neuen Bushaltestelle zwar die bestehende Hecke wegfällt, der Beschwerdeführer jedoch eine neue anpflanzen und damit wieder einen Sichtschutz schaffen könnte. Die betreffenden Ausführungen überzeugen. Hinzu kommt, dass die verbleibende Gartenfläche gemäss den vorinstanzlichen Ausführungen immerhin noch ca. 200 m2 beträgt und die Zufahrt gewährleistet bleibt. Die Inanspruchnahme von 15 m2 am Parzellenrand ist dem Beschwerdeführer vor diesem Hintergrund zumutbar.