Citation: 4A_611/2018 E. B

Mit Eingabe vom 27. Februar 2015 beim Richteramt Bucheggberg-Wasseramt forderte der Arbeitnehmer, die Arbeitgeberin sei zu verpflichten, ihm von dem zwischen dem 25. März 2003 bis zum Tag der Klageerhebung aufgelaufenen Erwerbsschaden Fr. 30'000.-- zu bezahlen. Es sei Vormerk davon zu nehmen, dass die Klage sowohl zeitlich (vom Unfalltag bis zur Klageeinleitung) wie sachlich (auf einen Teil des aufgelaufenen Erwerbsschadens) beschränkt sei und er sich vorbehalte, den weiteren Schaden separat geltend zu machen. Zudem beantragte er, es sei ihm die unentgeltliche Rechtspflege unter Einschluss der Verbeiständung zu gewähren. Mit Urteil vom 30. November 2017 wies das Richteramt Bucheggberg-Wasseramt die Klage ab. Eine dagegen erhobene Berufung des Arbeitnehmers wies das Obergericht des Kantons Solothurn, Zivilkammer, mit Urteil vom 24. Oktober 2018 ab. Das Obergericht hielt mit dem Richteramt Bucheggberg-Wasseramt fest, die Arbeitgeberin habe die ihr nach Art. 328 OR obliegende Schutzpflicht nicht verletzt, sodass keine Schadenersatzpflicht bestehe.