Citation: 2C_330/2024 E. 4.2

4.2. Vorliegend hat die Vorinstanz in Anwendung des kantonalen Verfahrensrechts zunächst erwogen, dass Beschwerden an das Verwaltungsgericht eine eigenhändige Unterschrift im Original enthalten müssen (vgl. § 38 Abs. 2 des kantonalen Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 6. Juni 1974 [VRP/SZ; SRSZ 234.110]). Elektronische Eingaben und insbesondere qualifizierte elektronische Unterschriften kenne das Verwaltungsverfahrensrecht des Kantons Schwyz demgegenüber nicht. In Bezug auf den konkreten Fall hat die Vorinstanz festgehalten, dass die eingereichte elektronische Eingabe den Formvorschriften von § 38 VRP/SZ nicht entspreche. Auf die Ansetzung einer Nachfrist zur Verbesserung gemäss § 39 VRP/SZ hat das Verwaltungsgericht verzichtet. Zur Begründung hat es - unter Hinweis auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung (vgl. BGE 142 V 152 E. 4.5; Urteil 2C_997/2021 vom 11. Mai 2022 E. 3.3) - ausgeführt, die (damaligen) Beschwerdeführer hätten die Eingabe bewusst in elektronischer Form eingereicht, obwohl es ihnen aus dem früheren Verfahren ohne jegliche Zweifel habe klar sein müssen, dass das Schwyzer Verfahrensrecht einzig schriftliche Eingaben mit eigenhändiger, analoger Unterschrift im Original als rechtsgültig anerkenne. In der Folge ist das Verwaltungsgericht auf die Beschwerde nicht eingetreten.