Citation: 8C_439/2008 10.12.2008 E. 3.2

3.2.1 Das geschilderte Ereignis ist weder als besonders eindrücklich zu bezeichnen noch war es mit besonders dramatischen Begleitumständen verbunden. 3.2.2 Laut dem Arztzeugnis UVG des Dr. med. P.________ vom 25. April 2000 zog sich der Beschwerdeführer eine HWS-Distorsion zu. Dabei handelt es sich nicht um eine Verletzung besonderer Art oder Schwere (vgl. BGE 134 V 109 E. 10.2.2 S. 127 f.; Urteil 8C_726/2007 vom 16. Mai 2008 E. 4.3.2.3). Die für die Erfüllung des Kriteriums erforderlichen qualifizierenden Merkmale wie eine besondere Schwere der für HWS-Verletzungen typischen Beschwerden oder besondere Umstände, die das Beschwerdebild beeinflussen können, sind nicht gegeben. 3.2.3 Das Merkmal der fortgesetzt spezifischen, belastenden ärztlichen Behandlung (BGE 134 V 109 E. 10.2.3 S. 128) erachtet der Beschwerdeführer ohne nähere Begründung als erfüllt. Dieser Einschätzung kann jedoch nicht beigepflichtet werden. Insbesondere ist nicht aktenkundig, dass aufwändige Massnahmen stattgefunden hätten, welche zumindest vorübergehend mit erheblichen Eingriffen in den Alltag verbunden gewesen wären, wie dies beispielsweise auf längere stationäre Aufenthalte zutreffen kann. 3.2.4 Der für das Kriterium der erheblichen Beschwerden entscheidende Aspekt der Erheblichkeit beurteilt sich nach den glaubhaften Schmerzen und nach der Beeinträchtigung, welche die verunfallte Person durch die Beschwerden im Lebensalltag erfährt (BGE 134 V 109 E. 10.2.4 S. 128). Mit Blick auf die medizinische Aktenlage kann dieses Kriterium als erfüllt gelten. Es liegt jedoch nicht in einer derartigen Ausprägung vor, dass es für sich allein genommen die Adäquanz zu begründen vermöchte. 3.2.5 Die Akten enthalten keine Hinweise auf eine ärztliche Fehlbehandlung. Eine solche wird auch letztinstanzlich nicht geltend gemacht. 3.2.6 Ein schwieriger Heilungsverlauf oder erhebliche Komplikationen können nach der Rechtsprechung nicht aus dem längeren Fortbestehen von Beschwerden abgeleitet werden. Es bedarf vielmehr besonderer Gründe, welche die Genesung beeinträchtigt oder verzögert haben (SVR 2007 UV Nr. 25 S. 81 E. 8.5 mit Hinweis, U 479/05; Urteil 8C_726/2007 vom 16. Mai 2008 E. 4.3.2.6). Derartige Umstände sind hier nicht ersichtlich. 3.2.7 Das Kriterium der erheblichen Arbeitsunfähigkeit trotz ausgewiesener Anstrengungen ist erfüllt, wenn die versicherte Person in erheblichem Ausmass arbeitsunfähig ist, obwohl sie alles daran setzt, sich durch optimale Mitwirkung raschmöglichst wieder in den Arbeitsprozess einzugliedern (BGE 134 V 109 E. 10.2.7 S. 129 f.; Urteil 8C_590/2007 vom 6. Oktober 2008 E. 7.7.1). So verhält es sich hier nicht, war es dem Versicherten doch möglich, seine Arbeit schon wenige Tage nach dem Unfall vom 18. März 2000 zu 50 %, ab dem 1. Mai 2000 zu 75 % und ab dem 12. Juli 2000 zu 100 % wieder aufzunehmen. 3.3 Zusammenfassend kann nur eines der massgebenden Kriterien als erfüllt gelten, und dies nicht in besonders ausgeprägter Weise. Die mit der Rückfallmeldung vom 16. Juli 2004 geltend gemachten Beschwerden stehen demnach in keinem adäquaten Kausalzusammenhang mit dem Unfallereignis vom 18. März 2000. SUVA und Vorinstanz haben einen Leistungsanspruch des Beschwerdeführers zu Recht verneint.