Citation: 2C_504/2017 E. 2.2.2

2.2.2. Das Verwaltungsgericht befasst sich weiter mit der Frage, ob der Beschwerdeführer die Voraussetzungen für die Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung wegen eines Härtefalls im Sinne von Art. 30 Abs. 1 lit. b AuG erfüllen würde; es verneint sie. Ein Anspruch auf eine derartige Bewilligung besteht nicht, sodass insofern die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten unzulässig ist (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG). Der Beschwerdeführer befasst sich in seiner dem Bundesgericht vorgelegten Rechtsschrift allerdings mit der Figur des Härtefalls unter dem Titel von Art. 50 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 AuG, wonach der Bewilligungsanspruch nach Art. 42 AuG nach Auflösung der Ehegemeinschaft weiter besteht, wenn wichtige persönliche Gründe einen weiteren Aufenthalt in der Schweiz erforderlich machen, namentlich wenn die soziale Wiedereingliederung im Herkunftsland stark gefährdet erscheint (nachehelicher Härtefall). Ob der Beschwerdeführer sich im kantonalen Verfahren auf Art. 50 Abs. 1 lit. b AuG berufen hat, mag dahingestellt bleiben. Die Erwägungen des Verwaltungsgerichts zu Art. 30 Abs. 1 lit. b AuG bzw. Art. 31 der Verordnung vom 24. Oktober 2007 über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit (VZAE; SR 142.201), auf die vollumfänglich verwiesen werden kann, zeigen, dass die Voraussetzungen eines (nachehelichen) Härtefalls in keiner Weise erfüllt wären, woran die Vorbringen des Beschwerdeführers nichts ändern. Unerfindlich bleibt im Übrigen, was sich aus den von ihm erwähnten bundesgerichtlichen Urteilen (BGE 137 I 247 [2C_327/2010 vom 19. Mai 2011] und BGE 139 I 315 [2C_1112/2012 vom 14. Juni 2013]) für die vorliegende Konstellation ableiten liesse.