Citation: 1C_213/2017 E. 5

Die Beschwerdeführer machen geltend, die Vorinstanz habe § 5 Abs. 1 KRWG unzulässig ausgelegt, indem sie der Ansicht des Wahl- und Abstimmungsbüros sowie des Regierungsrats (vgl. Ziff. II.5 lit. d des Dekrets vom 20. Oktober 2015 für die kantonalen Gesamterneuerungswahlen im Jahre 2016) gefolgt sei, wonach die Wahlvorschläge für die Kantonsratswahl von einer bestimmten Anzahl von Stimmberechtigten aus der jeweiligen Gemeinde unterzeichnet sein müssten. § 5 Abs. 1 KRWG sei richtigerweise so auszulegen, dass es genüge, wenn die Personen, welche die Wahlvorschläge unterzeichnen, im Kanton Schwyz stimmberechtigt seien (vgl. dazu E. 6 hiernach). Weiter machen die Beschwerdeführer geltend, es widerspreche übergeordnetem Recht, wenn man selbst in Gemeinden mit weniger als 1'000 Einwohnern und namentlich in Riemenstalden verlange, dass ein Wahlvorschlag von fünf Stimmberechtigten aus der jeweiligen Gemeinde unterzeichnet sein müsse (vgl. dazu E. 7 hiernach). Bei Stimmrechtsbeschwerden prüft das Bundesgericht nicht nur die Auslegung von Bundesrecht und kantonalem Verfassungsrecht frei, sondern auch diejenige anderer kantonaler Vorschriften, welche den Inhalt des Stimm- und Wahlrechts normieren oder mit diesem in engem Zusammenhang stehen (vgl. Art. 95 BGG).