Citation: U 181/99 13.10.2000 E. A

A.- Der 1955 geborene Z.________ war seit März 1989 als Bauhandlanger bei der Firma W.________ AG angestellt und damit bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen Unfälle versichert. Am 30. April 1990 zog er sich als Lenker eines Motorfahrrades bei einer Kollision mit einem Personenwagen eine distale Fraktur des Acromions zwei Zentimeter vor dem AC-Gelenk links und eine Subluxation im Sternoclaviculargelenk links zu. Die SUVA erbrachte die gesetzlichen Leistungen. Nach anfänglich voller Arbeitsunfähigkeit bestand nach Auffassung des SUVA-Kreisarztes ab 22. November 1990 für leichtere Tätigkeiten hälftige Arbeitsfähigkeit. Auf den 31. Juli 1991 wurde Z.________ von der Arbeitgeberfirma entlassen. Am 19. Februar 1992 musste sich der Versicherte einem operativen Eingriff (Resektion der Pseudarthrose, Spongiosaplastik, Fixation mit Cerclage Acromion links) unterziehen. Vom 1. September bis 6. Oktober 1993 hielt er sich zur Behandlung in der Rehabilitationsklinik X.________ auf. Am 8. Dezember 1993 nahm SUVA-Kreisarzt Dr. med. J.________ die Abschlussuntersuchung vor. Am 9. August 1994 fand eine spezialärztliche Untersuchung durch den Chirurgen Dr. med. S.________ statt, worauf die Anstalt Z.________ mit Verfügung vom 28. September 1994 nebst einer Integritätsentschädigung von 5 % ab 1. Juli 1994 eine Invalidenrente auf der Basis einer Erwerbsunfähigkeit von 10 % zusprach. Auf Einsprache hin hielt die SUVA mit Entscheid vom 24. November 1994 an ihrem Standpunkt fest.