Citation: 9C_502/2021 E. 3.2.3

3.2.3. Der Beschwerdeführer kann gemäss den vorinstanzlichen Feststellungen eine angepasste Tätigkeit noch sieben Stunden pro Tag verrichten, wobei zusätzlich noch eine Leistungsminderung von 20 % vorliegt, sodass insgesamt eine Arbeitsfähigkeit von 65 % resultiert. Gemäss dem vom kantonalen Gericht als beweiskräftig eingestuften Gutachten der SMAB vom 18. April 2019 kann der Beschwerdeführer körperlich leichte, überwiegend sitzende Tätigkeiten mit der Möglichkeit von eigengewählten Positionswechseln ausführen. Arbeiten auf unebenem Gelände, Leitern oder Gerüsten, überkopf, in kniender, kauernder oder gebückter Haltung seien zu vermeiden bzw. nicht zumutbar. Von psychiatrischer Seite bestünden leichte Einschränkungen im Bereich der Flexibilität, Umstellung, Entscheidungsfreiheit, selbstständigen Planung und Führung von Mitarbeitern. Entgegen der vom Beschwerdeführer vertretenen Ansicht verletzte die Vorinstanz kein Bundesrecht, wenn sie angesichts dieser qualitativen Einschränkungen implizit von einem genügend breiten Spektrum an zumutbaren Verweistätigkeiten auf dem massgeblichen ausgeglichenen Arbeitsmarkt ausging (vgl. Urteil 8C_270/2021 vom 1. Dezember 2021 E. 3.2 und E. 6.2). Ebenso ist nicht zu beanstanden, dass sie den vom Beschwerdeführer geltend gemachten schwer kalkulierbaren Absenzen wegen der Rückenschmerzen entgegenhielt, den Limitierungen sei bereits mit dem von den Gutachtern erstellten und berücksichtigten Belastbarkeitsprofil Rechnung getragen. Ebenso wirken sich in einer Hilfsarbeitertätigkeit die qualitativen psychischen Beeinträchtigungen, die nur leichtgradig sind, nicht massgeblich lohnmindernd aus (vgl. Urteil 9C_266/2017 vom 29. Mai 2018 E. 3.4.2). Nichts zu seinen Gunsten kann der Beschwerdeführer aus dem ihm noch zumutbaren Beschäftigungsgrad ableiten. Diesbezüglich ist vorab festzuhalten, dass die verminderte Leistungsfähigkeit schon bei der medizinischen Beurteilung der Arbeitsfähigkeit berücksichtigt wurde und in die Bemessung des Abzugs nicht nochmals einfliessen darf (vgl. BGE 146 V 16 E. 4.1). Beim Kriterium "Beschäftigungsgrad" ist daher eine täglich zumutbare Arbeitszeit von sieben Stunden massgeblich (vgl. Urteil 9C_488/2021 vom 10. Januar 2022 E. 3.2.2), was bei einer durchschnittlichen wöchentlichen Arbeitszeit von 41,7 Stunden einem Pensum von etwas mehr als 80 % entspricht und das statistisch betrachtet zu keiner Lohneinbusse führt (vgl. LSE 2016, T18, Männer, ohne Kaderfunktion). Mit dem kantonalen Gericht ist deshalb festzuhalten, dass aufgrund des noch zumutbaren Arbeitspensums keine Reduktion vom Tabellenlohn angezeigt ist. Weiter zeigte die Vorinstanz mit Verweis auf die Statistik zutreffend auf, dass auch das Alter - der Beschwerdeführer war im Zeitpunkt der Anmeldung zum Leistungsbezug noch nicht ganz 55 bzw. im Verfügungszeitpunkt noch nicht ganz 60 Jahre alt - keinen Abzug rechtfertigt. Daran ändert das Vorbringen des Beschwerdeführers, dass die Stellensuche altersbedingt erschwert sei, als invaliditätsfremder Faktor nichts (BGE 146 V 16 E. 7.2.1; Urteil 8C_239/2021 vom 4. November 2021 E. 5.3).