Citation: 5P.247/2002 09.08.2002 E. B

Die Vormundschaftsbehörde (Kammer I) der Stadt Zürich, der Bezirksrat des Bezirkes Zürich und zuletzt das Obergericht (II. Zivilkammer) des Kantons Zürich verneinten die Voraussetzungen für eine unentgeltliche Rechtsverbeiständung beim derzeitigen Stand des Kindesschutzverfahrens, wo es um die Ermittlung des Sachverhalts und die Suche nach einer einvernehmlichen Lösung gehe und der Entscheid über eine konkrete Kindesschutzmassnahme noch nicht anstehe. In den beiden Rechtsmittelinstanzen (Bezirksrat und Obergericht) wurde das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Rechtsverbeiständung abgewiesen wegen Aussichtslosigkeit der Beschwerde bzw. des Rekurses (Beschlüsse vom 12. Dezember 2001, vom 25. April 2002 und vom 5. Juni 2002).