Citation: 1C_315/2014 E. 2.3

2.3. Der Beschwerdeführer macht geltend, seit Erlass der ursprünglichen Baubewilligung vom 30. Oktober 2007 mit dem darin bewilligten Grenzabstand von 4 m habe sich sowohl die Rechts- als auch die Sachlage geändert. So gelte nun generell ein Grenzabstand von 2,5 m, während Art. 20 BauG/Cazis 1994 noch zwischen einem kleinen (2,5 m) und einem grossen (4 m) Grenzabstand unterschieden habe. Da er am 27. Juni 2013 ein neues Baugesuch eingereicht habe, liege zudem eine neue Sachlage vor. Indem die Vorinstanz den Widerruf der Wiederherstellungsverfügung vom 22. September 2010 abgelehnt habe, habe sie Art. 25 Abs. 1 lit. a VRG/GR willkürlich angewendet. Zugleich habe die Vorinstanz hierdurch die Eigentumsgarantie (Art. 26 BV) verletzt.