Citation: 5P.158/2004 21.06.2004 E. 3

Schliesslich rügt der Beschwerdeführer die Kostenregelung als willkürlich. Diese Rüge ist unzulässig, soweit der Beschwerdeführer eine Erhöhung der Parteientschädigung zu Gunsten seines unentgeltlichen Rechtsvertreters fordert, da er diesbezüglich nicht legitimiert ist: Entschädigt der Staat den amtlichen Vertreter, kann dieser keine weitergehende Honorarforderung an die von ihm vertretene Partei stellen (BGE 108 Ia 11 E. 1 S. 12; 117 Ia 22 E. 4e S. 26; 122 I 322 E. 3b S. 325 f.). Somit ist der Beschwerdeführer durch die Festsetzung der Entschädigung für seinen Rechtsvertreter nicht beschwert und hat in diesem Punkt kein aktuelles und praktisches Interesse an der Aufhebung des angefochtenen Entscheids (Art. 88 OG). Bezüglich der Gerichtskosten kann insoweit nicht auf die Beschwerde eingetreten werden, als der Beschwerdeführer die Regelung des Regierungsstatthalteramts anficht, da er in seiner "Rechtsverweigerungsbeschwerde" an den Appellationshof diese nicht gerügt hat und dieses Vorbringen daher ein unzulässiges Novum darstellt (BGE 129 I 49 E. 3 S. 57). Die oberinstanzlichen Gerichtskosten hat der Appellationshof vollständig dem Beschwerdeführer auferlegt und erwogen, dieser sei im Verfahren vor Appellationshof praktisch vollumfänglich unterlegen und allein die Erhöhung der Anwaltsgebühr rechtfertige keine Aufteilung der Prozesskosten. Mit dieser Begründung setzt sich der Beschwerdeführer nicht auseinander und zeigt insbesondere nicht auf, inwiefern der Appellationshof in Willkür verfallen sein soll. Demnach kann darauf ebenfalls nicht eingetreten werden (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG).