Citation: 1A.176/2002 28.07.2003 E. A

X.________ bzw. seine Vorfahren betreiben seit über 100 Jahren auf der in der Landwirtschaftszone gelegenen Liegenschaft Kesselismühle, Appenzell, einen Holzbaubetrieb. Eine früher ebenfalls vorhandene Sägerei besteht nicht mehr. Der Betrieb befindet sich auf zwei durch den Kaubach getrennten Grundstücken: Parzelle Nr. 435 (Bezirk Appenzell) mit Wohnhaus und Werkhalle und Parzelle Nr. 454 (Bezirk Gonten) mit 1996 bewilligter Lagerhalle. Am 19. Oktober 2000 lehnte das Bau- und Umweltdepartement des Kantons Appenzell I.Rh. ein Gesuch X.________ ab, ihm die Nutzungsänderung der Lagerhalle auf Parzelle Nr. 454 in eine Lager-, Abbund- und Abstellhalle zu bewilligen. Gleichzeitig ordnete das Departement eine teilweise Wiederherstellung des gesetzmässigen Zustands an. X.________gelangte gegen diesen Entscheid an die Standeskommission des Kantons Appenzell I.Rh., welche den Rekurs am 17. September 2001 teilweise guthiess und im Übrigen den angefochtenen Entscheid bestätigte. Die teilweise Gutheissung betraf die Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands, in welchem Punkt die Standeskommission die Angelegenheit zu erneuter Prüfung und präziserer Anordnung an das Bau- und Umweltdepartement zurückwies. Das Kantonsgericht Appenzell I.Rh. wies die von X.________gegen den Rekursentscheid erhobene Beschwerde am 26. April 2002 ab.