Citation: 6B_678/2013 E. 6.1

6.1. Nach Würdigung aller inneren und äusseren Faktoren der Tötung gelangt die Vorinstanz zum Schluss, der Beschwerdeführer habe besonders skrupellos gehandelt. Die Sitzposition des Opfers und der Umstand, dass es mit grösster Wahrscheinlichkeit den Sicherheitsgurt getragen habe, liessen nicht darauf schliessen, dass es sich seines nahen Todes bewusst gewesen sei. Der Beschwerdeführer habe das Opfer für dieses wohl überraschend mittels eines aufgesetzten Kopfschusses niedergestreckt. Obwohl nicht von einer Hinrichtung gesprochen werden könne, sei der Beschwerdeführer kaltblütig vorgegangen. Er habe das Opfer ohne äusserlich erkennbaren Grund erschossen. Er habe es im Zeitpunkt der Schussabgabe zum blossen Objekt seiner Blufferei mit der Waffe degradiert, was ein absolut nichtiger Grund sei. Im Umstand, dass der Beschwerdeführer ohne nachvollziehbares Motiv, völlig sinnlos und unverständlich getötet habe, komme seine Skrupellosigkeit zum Ausdruck. Er habe aus krass egoistischen Überlegungen gehandelt und eine beispiellose Geringschätzung menschlichen Lebens dargelegt. Auch aus dem Nachtatverhalten ergäben sich keine entlastenden Elemente. Der Beschwerdeführer habe das Opfer erst nach einem Treffen mit seinem Bruder und auf dessen Anraten hin in den Spital gebracht. Er habe noch in der Tatnacht eine "pfannenfertige" und fantasievolle Variante des Tatgeschehens präsentiert. Dass der Beschwerdeführer unmittelbar nach der Tat die Tatwaffe entsorgt habe respektive mit der Beseitigung einverstanden gewesen sei, spreche für eine gewisse Skrupellosigkeit (Urteil S. 90 ff. Ziff. A.9.1.2).