Citation: 2C_721/2019 E. 3.5.3

3.5.3. Da der Beschwerdeführer die ersten zwölf Lebensjahre in seinem Heimatland verbracht habe, die dortige Landessprache mündlich und schriftlich beherrsche und sein Heimatland bis in das Jahr 2013 jährlich besuchte, weise er nach Ansicht der Vorinstanz nach wie vor eine gewisse Beziehung zu seinem Heimatland auf. Die Wiedereingliederung in seinem Heimatland werde darüber hinaus durch den Umstand begünstigt, dass seine Grosseltern, Tanten und Cousins sowie einige Kollegen nach wie vor dort leben. Prima facie sei dem Beschwerdeführer deshalb nach Ansicht der Vorinstanz eine Rückkehr in seine Heimatland zumutbar (E. 3.1.2 des angefochtenen Entscheids).