Citation: 5A_657/2024 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz erwog, soweit der Beschwerdeführer behaupte, seine Bedarfspositionen vor erster Instanz genügend begründet zu haben, genüge er den Begründungsanforderungen nicht. Er verweise pauschal auf Urkunden und liste die Unterlagen auf, die er eingereicht habe, ohne darzulegen, inwiefern er damit seiner Mitwirkungspflicht nachgekommen sei. So habe er nicht gezeigt, dass er konkrete Tatsachenbehauptungen zum Bedarf aufgestellt habe, die mit den Kontounterlagen belegt werden sollten. Was die Lohnpfändung angehe, so seien im Pfändungsvollzugsprotokoll Wohnkosten in der Höhe von Fr. 10'000.-- angerechnet worden. An der Verhandlung vor dem Bezirksgericht habe der Beschwerdeführer ausgesagt, die Wohnkosten seit März 2023 nicht mehr überwiesen zu haben. Er habe sodann für das Jahr 2023 monatliche Wohnkosten von Fr. 2'517.50 geltend gemacht. Die erste Instanz habe zu Recht geschlossen, dass ihm nach der Lohnpfändung mehr als nur das betreibungsrechtliche Existenzminimum verblieben sei, wenn er die Wohnkosten nicht im vollen Umfang, in dem sie bei der Pfändung angerechnet worden seien, bezahlt habe. Soweit der Beschwerdeführer behaupte, aufgrund eines gegen ihn laufenden Strafverfahrens wegen Veruntreuung könne seiner Rechtsvertreterin nicht zugemutet werden, von ihm Geld anzunehmen, belege dies seine Mittellosigkeit nicht.