Citation: 6B_902/2019 E. 2.4.8

2.4.8. Daran vermag auch die unberechtigte Kritik, die Vorinstanz erwähne das psychiatrische Gutachten der Psychiatrischen Dienste Aargau vom 7. April 2016 über den Beschwerdeführer in ihrem Urteil mit keinem Wort, nichts zu ändern. Tatsächlich befasst sich die Vorinstanz mit den Erkenntnissen der Gutachterin, indem sie ihr darin folgt, dass der Beschwerdeführer als gut durchschnittlich intelligent, ordentlich, genau und detailverliebt zu betrachten sei und dass ihm ein auffälliges Talent, in schwierigen Situationen durch rationale Überlegungen und analytisches Denken Schlussfolgerungen zu ziehen und entsprechend Probleme zu lösen, attestiert werde (Urteil S. 45). Inwiefern die Vorinstanz damit das Gutachten willkürlich würdigt, zeigt der Beschwerdeführer nicht auf und ist auch nicht ersichtlich. Ebenso ist ihre vor dem Hintergrund der widersprüchlichen Aussagen des Beschwerdeführers gezogene Schlussfolgerung, dass dieser angesichts seiner intellektuellen und ausserordentlich analytischen Fähigkeiten durchaus dazu in der Lage war, seine Sachverhaltsversion nach Kenntnisnahme derjenigen der Beschwerdegegnerin 2 entsprechend anzupassen, unter Willkürgesichtspunkten nicht zu beanstanden. Ebenfalls verletzt sie kein Bundesrecht, wenn sie gestützt auf die Aussageanalyse abschliessend die deutliche Tendenz erkennt, dass die Schilderungen des Beschwerdeführers nicht auf tatsächlich Erlebtem basieren. Auch damit setzt sich der Beschwerdeführer nicht auseinander. Bezüglich seiner Persönlichkeit verweist der Beschwerdeführer ferner auf einen einzelnen aus dem Gesamtzusammenhang herausgerissenen Passus im vorerwähnten Gutachten und bemängelt, die Vorinstanz berücksichtige die stark entlastende Tatsache, dass seine Persönlichkeitsmerkmale nicht zur Tat passten, zu Unrecht nicht. Die Rüge ist indes unbegründet. Seine diesbezüglichen Ausführungen stellen lediglich Wiederholungen der eigenen Interpretation des Gutachtens dar, das zudem unvollständig zitiert wird. Dies genügt nicht, um eine willkürliche vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung aufzuzeigen, zumal es sich bei den diesbezüglichen Erwägungen der Gutachterin ausschliesslich um Hypothesen handelt, was sie mehrfach betont (Untersuchungsakten, act. 12/70 und 12/71). Dabei lässt der Beschwerdeführer unerwähnt, dass die Gutachterin festhält, es wäre hypothetisch denkbar, dass er dieses eine Mal aus seiner subjektiven Sicht als "Gewinner", zumindest in finanzieller Hinsicht, die Problematik hätte lösen wollen (a.a.O.). Auch ist keine Verletzung des rechtlichen Gehörs ersichtlich. Die Vorinstanz erwähnt die wesentlichen Punkte, von denen sie sich bei ihrem Entscheid hat leiten lassen. Sie muss sich dabei nicht mit jedem Einwand des Beschwerdeführers befassen (BGE 141 IV 249 E. 1.3.1; 139 IV 179 E. 2.2; 138 IV 81 E. 2.2; je mit Hinweisen). Die Vorinstanz verwirft die Annahme, die vorgeworfene Tat werde dem Beschwerdeführer nicht zugetraut, mit nachvollziehbarer Begründung. Ihre Schlussfolgerungen sind unter Willkürgesichtspunkten nicht zu beanstanden.