Citation: 5A_533/2023 E. 3.6.1

3.6.1. Er hält die Schlussfolgerung im angefochtenen Entscheid für willkürlich, das Kriterium der Stabilität der familiären Verhältnisse spreche für die Obhutszuteilung an die Beschwerdegegnerin. In diesem Zusammenhang macht er vorab geltend, die Vorinstanz hätte eine Kindesvertretung einsetzen müssen. Mit dem Verzicht darauf sei sie in Willkür verfallen und habe das Fairnessgebot verletzt, denn die Beurteilung der Qualität des familiären und sozialen Umfelds der Kinder sei ihr schlicht nicht möglich gewesen. Die Kindesvertretung hätte diesbezüglich effektiv zusätzliche Unterstützung und Entscheidhilfe geboten. Aus dem angefochtenen Entscheid ergibt sich nicht, dass er im Berufungsverfahren einen entsprechenden Antrag gestellt bzw. gerügt hätte, der erstinstanzliche Einzelrichter hätte eine Kindesvertretung ernennen müssen. Damit hat er den Instanzenzug materiell nicht ausgeschöpft (vgl. Art. 75 Abs. 1 BGG; BGE 146 III 203 E. 3.3.4; 143 III 290 E. 1.1; je mit Hinweisen), zumal nicht ersichtlich ist, weshalb er diese Rüge nicht bereits vor Vorinstanz hätte vortragen können sollen. Sein Vorbringen kann nicht berücksichtigt werden.