Citation: 2C_736/2020 E. 3.2

3.2. Das Obergericht des Kantons Zürich verurteilte den Beschwerdeführer am 13. April 2017 wegen Verbrechens gegen das Betäubungsmittelgesetz, begangen im Jahr 2015, und Fahrens ohne Berechtigung unter anderem zu einer unbedingten Freiheitsstrafe von 30 Monaten. Damit liegt ein Widerrufsgrund vor (Art. 63 Abs. 1 lit. a AuG i.V.m. Art. 62 Abs. 1 lit. b AuG), was der Beschwerdeführer nicht bestreitet. Er macht indessen geltend, der Widerruf sei unverhältnismässig (Art. 5 Abs. 2 BV; Art. 96 AuG) und verletze seinen Anspruch auf Achtung des Familienlebens (Art. 13 Abs. 1 BV; Art. 8 Ziff. 1 EMRK).