Citation: 8C_199/2019 E. 4.3

4.3. Der Bundesrat hat am 9. November 2016 nebst anderen Bestimmungen der UVV auch deren Art. 100 revidiert und das neue Recht auf den 1. Januar 2017 in Kraft gesetzt (AS 2016 4393, 4402 und 4408). Im vorliegenden Fall gelangt jedoch unstreitig das eingangs wiedergegebene alte Recht zur Anwendung, dies getreu dem Grundsatz, dass diejenigen Rechtssätze massgeblich sind, die bei der Verwirklichung des zu Rechtsfolgen führenden Sachverhalts in Geltung standen (vgl. BGE 141 V 657 E. 3.5.1 S. 661 mit Hinweisen; ferner Abs. 1 der Übergangsbestimmungen zur Änderung [des UVG] vom 25. September 2015, AS 2016 4387). So hatten sich nicht nur alle dem Rechtsstreit zugrunde liegenden Unfälle noch unter der Geltung des alten Rechts zugetragen, sondern auch die deswegen ausgelösten Leistungen der verschiedenen beteiligten Unfallversicherer waren in der Zeit vor Inkrafttreten der revidierten Bestimmungen erbracht worden.