Citation: C 280/06 14.09.2007 E. 3

3.1 Aus den Akten geht hervor, dass die Rahmenfrist für die Beitragszeit vom 20. März 2004 bis 19. März 2006 dauerte und der Versicherte unfallbedingt vom 9. bis 20. Juni 2004 sowie ab 13. September 2004 bis 19. März 2006 vollständig arbeitsunfähig war. Unbestrittenermassen war der Versicherte demnach im hier relevanten Zeitraum vom 21. Juni bis 12. September 2004 an der Arbeitsleistung nicht verhindert, womit die am 18. August 2004 ergangene Kündigung auf den 1. Dezember 2004 unter Einhaltung der arbeitsvertraglich geregelten dreimonatigen Kündigungsfrist, nicht nichtig ist (Art. 336c Abs. 1 lit. b und Abs. 2 OR). 3.2 Im Lichte dieser Sach- und Rechtslage lässt sich die sorgfältige Ermittlung der Beitragszeit durch das kantonale Gericht, worauf vollumfänglich verwiesen wird, nicht beanstanden. Daran ändert die in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vorgetragene Argumentation, die sich im Wesentlichen in der Wiederholung der vorinstanzlichen Einwendungen erschöpft, nichts. Es sind keine Umstände ersichtlich, welche im vorliegenden Fall zu einer anderen Betrachtungsweise Anlass geben könnten. Insbesondere geht der Einwand fehl, es sei aufgrund des im Kündigungsschreiben vom 18. August 2004 ausgesprochenen Kündigungstermins per 1. Dezember 2004 eine Verlängerung der von Vorinstanz und Verwaltung angenommenen Kündigungsfrist von 91 Tagen auf 120 Tagen vorzunehmen, da gestützt auf Art. 335c Abs. 1 OR nur auf Ende eines Monats gekündigt werden könne. Ein übereinstimmender wirklicher Parteiwille über die Bedeutung dieses Termins im Kündigungsschreiben, welcher in erster Linie massgebend ist (Art. 1 und 18 Abs. 1 OR; BGE 123 III 35 E. 2b S. 39), ergibt sich ohne Weiteres bereits daraus, dass der Versicherte selbst, gemäss seinem Antrag auf Arbeitslosenentschädigung vom 21. Oktober 2004, von einem am 30. November und nicht am 1. Dezember 2004 beendeten Arbeitsverhältnis ausging. Mit der Vorinstanz ist festzuhalten, dass der Versicherte mit elf Monaten und zwölf Tagen weniger als die erforderlichen zwölf Monate Beitragszeit aufweist (Art. 8 Abs. 1 lit. e und Art. 13 Abs. 1 AVIG), aber aufgrund seines Unfalls vom 9. Juni 2004 ein Befreiungstatbestand nach Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG vorliegt, weshalb mit Bezug auf den versicherten Verdienst des Beschwerdeführers die gestützt auf Art. 23 Abs. 2 AVIG vom Bundesrat in Art. 41 AVIV festgelegten Pauschalansätze pro Tag massgebend sind.