Citation: 7B_983/2024 E. 5.1

5.1. Der Beschwerdeführer bringt vor, seine Inhaftierung sei aus mehreren Gründen unverhältnismässig und verstosse gegen das Verbot der Folter und der unmenschlichen Behandlung. Er sei bereits länger inhaftiert, als es das noch nicht rechtskräftige Urteil vorsehe. Obschon er sich im vorzeitigen Massnahmenvollzug befinde, werde er in einer (normalen) Strafanstalt festgehalten, und zwar ohne therapeutische Betreuung und ohne Optimierung seiner Medikation. Das Fehlen von geeigneten Therapieplätzen dürfe ihm nicht zum Nachteil gereichen. Überdies werde er immer wieder in Isolationshaft "in unmenschlichen Umständen" gehalten. Er habe seit Wochen keinen Kontakt zu seinen Verwandten. Ein telefonischer Kontakt mit seinem Rechtsanwalt sei nicht möglich gewesen. Dies verstosse gegen das Verbot der Folter und der unmenschlichen Behandlung. Er sei dringend aus der Haft zu entlassen oder in eine Institution mit einem therapeutischen Nutzen zu verbringen. So könne er etwa in eine "nicht forensische Klinik" verlegt oder "in eine zivilrechtliche Massnahme" überführt werden, was als milderes Mittel seiner Inhaftierung vorzuziehen sei.