Citation: 8C_991/2012 E. A

Der 1955 geborene S.________ erlernte ursprünglich den Beruf eines Verkäufers und arbeitete in der Folge auch als Hilfsmaler, absolvierte eine Ausbildung als Spritzlackierer - übte diese Tätigkeit während mehrerer Jahre aus - und wechselte dann als Chemiearbeiter zur Firma X.________ AG. Dort arbeitete er vorerst als Spritzlackierer, später als Hilfslaborant. Das Arbeitsverhältnis wurde im März 2005 aus wirtschaftlichen Gründen gekündigt. Bereits ab dem 14. Dezember 2004 war er freigestellt. S.________ meldete sich am 23. Juni 2006 bei der Invalidenversicherung zum Rentenbezug an. Die IV-Stelle Basel-Landschaft traf erwerbliche und medizinische Abklärungen und holte ein bidisziplinäres Gutachten des Dr. med. J.________, Facharzt FMH für Rheumatologie, und des Dr. med. I.________, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 11. Oktober 2007 ein. In der Zeit vom 1. Februar 2009 bis 2. Juni 2009 weilte der Versicherte auf Verlangen der Invalidenversicherung stationär im Rehabilitationshaus für Alkoholabhängige, E.________, wobei er den ursprünglich bis zum 31. Oktober 2009 geplanten Aufenthalt vorzeitig abgebrochen hatte. In der Folge liess ihn die IV-Stelle erneut polydisziplinär begutachten. Die Expertise des Zentrums Y.________ datiert vom 30. April 2010. Mit Verfügung vom 4. April 2011 sprach die IV-Stelle S.________ ab Dezember 2005 eine halbe Rente bei einem ermittelten Invaliditätsgrad von 55 % zu; für die Zeit seines stationären Aufenthaltes vom 1. Februar bis 31. Oktober 2009 habe er Anspruch auf eine ganze Rente.