Citation: 8C_544/2022 E. 4.2

4.2. Entgegen diesem Einwand erkannte die Vorinstanz in nicht zu beanstandender Weise, dass sich Dr. med. D.________ mit den Vorakten rechtsgenüglich befasste. Diese nahm zu sämtlichen relevanten medizinischen Berichten und Gutachten Stellung und zeigte dabei eingehend und schlüssig auf, weshalb sie aufgrund eigener Untersuchungen und Erkenntnisse namentlich von den Diagnosen und der Beurteilung der behandelnden Psychiaterin med. pract. E.________ und der Psychiaterin Dr. med. F.________ im ZMB-Gutachten vom 4. Dezember 2018 abwich. An ihrer sorgfältigen Auseinandersetzung mit den Vorakten ändert auch der Umstand nichts, dass laut einem (im Aktenauszug des Gutachtens vom 16. März 2020 aufgeführten) Bericht der med. pract. E.________ vom 18. März 2018 im Zusammenhang mit den beschriebenen Ressourcen offensichtlich von einer anderen Patientin berichtet wurde. Nachdem die Expertin im Rahmen der Begutachtung eigene Feststellungen zu den vorhandenen Ressourcen der Beschwerdeführerin traf, ist nicht ersichtlich, weshalb das Gutachten deshalb an Beweiskraft verlieren sollte. Weiter erkannte die Vorinstanz gestützt auf die Darlegungen im Gutachten von Dr. med. D.________, im selektiven Kreis mit zwei Halbgeschwistern und zwei Freundinnen sei die Beschwerdeführerin sozial aktiv. Im Haushaltsbereich und bei der Betreuung der Katze bestünden keine wesentlichen Einschränkungen. Inwiefern diese mit den Angaben im Assessmentbericht der Firma G.________ AG vom 25. Oktober 2017 übereinstimmenden Feststellungen willkürlich oder anderweitig rechtsverletzend sein sollen, wie gerügt wird, ergibt sich nicht.