Citation: 5A_115/2022 E. 3.2.10

3.2.10. Demgegenüber hält der Beschwerdeführer zu Recht dafür, dass im Volljährigenunterhalt kein Überschussanteil zu berücksichtigen ist. Dieser ist maximal auf das familienrechtliche Existenzminimum (einschliesslich Ausbildungskosten) begrenzt (BGE 147 III 265 E. 7.2 in fine). Indessen fehlt in der Beschwerdeschrift ein Rechtsbegehren zum Kindesunterhalt ab Volljährigkeit der Töchter. Dies könnte zwar grundsätzlich so verstanden werden, dass der Beschwerdeführer beantragt, ab Volljährigkeit keine Unterhaltsbeiträge mehr leisten zu müssen. In der Begründung führt er allerdings explizit aus, er übernehme den Volljährigenunterhalt beider Kinder [vollständig] und verzichte auf eine Kostenbeteiligung der Beschwerdegegnerin. Auch aus seinen Unterhaltsberechnungen geht hervor, dass er für die beiden Töchter, sobald sie volljährig sind, einen Bedarf von insgesamt je Fr. 1'580.-- tragen will. Dieser Betrag liegt über der aus Unterhaltsbeitrag (je Fr. 560.--) und bei ihm anfallenden Auslagen der Töchter (je Fr. 550.-- [Grundbetrag und Wohnkosten]) ab deren Volljährigkeit bestehenden Summe gemäss angefochtenem Entscheid. Mithin verlangt der Beschwerdeführer in diesem Punkt ausdrücklich keine Reformation des angefochtenen Entscheids zu seinen Gunsten, sodass dem Bundesgericht eine solche verwehrt ist, zumal es nicht über die Begehren der Parteien hinausgehen darf (Art. 107 Abs. 1 BGG).