Citation: 5A_115/2021 E. 3.2.1

3.2.1. Er führt aus, er habe vor den kantonalen Instanzen geltend gemacht, dass die Beschwerdegegnerin im Zeitpunkt des Erlasses des Eheschutzurteils zu 80 % erwerbstätig gewesen sei und daneben eine Ausbildung im Umfang von 20 % absolviert habe. Aus diesem Grund sei ihr nun - nach Abschluss der Ausbildung - eine Erwerbstätigkeit zu 100 % "zumutbar möglich". Die Vorinstanz habe sich mit dieser Rüge nicht auseinandergesetzt. Damit habe sie ihre Begründungspflicht als Ausfluss des rechtlichen Gehörs (Art. 29 Abs. 2 BV) verletzt. Sodann sei diese "Nicht-Begründung" willkürlich. Erwachsenen Personen ohne Betreuungspflichten sei ein Erwerbspensum von 100 % als "zumutbar möglich" anzurechnen. Dieses Pensum müsse nicht nur der Beschwerdeführer leisten, sondern dazu sei nach abgeschlossener und sie damit zeitlich entlastender Ausbildung auch die Beschwerdegegnerin in der Lage, zumal sie sich nicht prozesstauglich über irgendwelche krankheitsbedingten Einschränkungen ausgewiesen habe und nicht habe ausweisen können, da sie gesund sei.