Citation: U 237/05 09.05.2006 E. A

Mit Schreiben vom 17. August 1999 teilte die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA) dem 1959 geborenen S.________ mit, dass sie die Taggeldleistungen für die Folgen eines Unfalls vom 4. August 1998 per 4. Oktober 1999 einstelle. Am 15. Januar 2002 eröffnete sie ihm schriftlich, dass sie per sofort auch für die Heilbehandlung nicht mehr aufkomme, da auf Grund der medizinischen Unterlagen keine organischen Unfallfolgen mehr bestünden. Eine Kopie des Briefes übermittelte sie der Rechtsschutzversicherung von S.________ (Rechtsschutz). Am 15. Juli 2003 ersuchte der Rechtsschutz die SUVA, die Ausrichtung einer Invalidenrente an S.________ zu prüfen. Mit Schreiben vom 28. Juli 2003 teilte ihr die SUVA mit, eine Prüfung der Rentenfrage erübrige sich, weil wie am 15. Januar 2002 mitgeteilt bei S.________ keine Folgen des am 4. August 1998 erlittenen Unfalles mehr vorgelegen hätten. Mit Schreiben vom 13. Mai und 18. Juni 2004 wandte sich S.________ über seinen neuen Rechtsvertreter an die SUVA und machte geltend, ihr Schreiben vom 15. Januar 2002 betreffe erhebliche Leistungen, worüber eine schriftliche Verfügung zu erlassen sei. Stattdessen enthalte das besagte Schreiben nicht einmal einen Hinweis auf das Recht, eine Verfügung zu verlangen. Überdies stelle sich die Frage, was Gegenstand der formlosen Verfügung gewesen sei, beziehungsweise, ob damit auch die Rentenfrage beurteilt worden sei. Mit Verfügung vom 26. Juli 2004 hielt die SUVA fest, dass die Rechtsbeständigkeit ihres formlosen Entscheides vom 15. Januar 2002 eingetreten sei. S.________ liess dagegen Einsprache erheben und beantragen, die auf dem Schreiben vom 15. Januar 2002 basierende Verfügung vom 26. Juli 2004 sei aufzuheben und es seien die gesetzlichen Leistungen zuzusprechen. Die SUVA wies die Einsprache mit Entscheid vom 9. November 2004 ab, soweit sie darauf eintrat.