Citation: 5A_301/2021 E. 2.2

2.2. Die streitbetroffene Schuldneranweisung war bereits Gegenstand der Verfahren 5A_841/2018 und 5A_843/2018. In (teilweiser) Gutheissung der dort erhobenen Beschwerden wies das Bundesgericht die Sache zu neuer Entscheidung an das Obergericht zurück (Urteil 5A_841/2018 und 5A_843/2018 vom 12. Februar 2020 E. 6). Angefochten ist der erneute Entscheid der Vorinstanz (vorne Bst. B und C). Nach einem Rückweisungsentscheid des Bundesgerichts sind sowohl dieses selbst als auch die kantonalen Instanzen an die rechtliche Beurteilung gebunden, mit der die Rückweisung begründet wurde. Wegen dieser Bindung der Gerichte ist es ihnen wie auch den Parteien - abgesehen von allenfalls zulässigen Noven - verwehrt, der Beurteilung des Rechtsstreits einen anderen als den bisherigen Sachverhalt zu unterstellen oder die Sache unter rechtlichen Gesichtspunkten zu prüfen, die im Rückweisungsentscheid abgelehnt oder überhaupt nicht in Erwägung gezogen worden waren. Wie weit die Gerichte und die Parteien an die erste Entscheidung gebunden sind, ergibt sich aus der Begründung der Rückweisung, die sowohl den Rahmen für die neuen Tatsachenfeststellungen als auch jenen für die neue rechtliche Begründung vorgibt (BGE 143 IV 214 E. 5.3.3; 135 III 334 E. 2; Urteil 5A_125/2020 vom 31. August 2020 E. 3.2).