Citation: 2F_10/2013 E. 2.2

2.2. Zulässig ist das Vorbringen, das Bundesgericht habe den subeventualiter gestellten Antrag auf Rückweisung an die Vorinstanz mit der Anweisung, die Gesuchstellerin mit der vorläufigen Auflage der Supervision ihrer Gutachtertätigkeit in die bereinigte Liste der Gutachterinnen und Gutachter gemäss Zürcher PPGV aufzunehmen, nicht berücksichtigt. Der damit geltend gemachte Revisionsgrund von Art. 121 lit. c BGG ist jedoch offensichtlich nicht erfüllt, hat doch das Bundesgericht das Begehren zur Kenntnis genommen und beantwortet; es genügt, hiefür auf die zwei letzten Sätze von E. 3.4 des angefochtenen Urteils zu verweisen. Dass es nach Auffassung der Gesuchstellerin "nicht unter der Problematik der Folgen einer Täter-Opfer-Umkehr berücksichtigt worden ist", bleibt für das Revisionsverfahren unerheblich, wird damit doch unzulässigerweise geltend gemacht, dass der Antrag nicht im von der Gesuchstellerin gewünschten Sinn behandelt worden sei. Die Gesuchstellerin erwähnt zudem den Revisionsgrund von Art. 121 lit. d BGG. Auch dieser ist nicht erfüllt: Das Bundesgericht war im ursprünglichen Verfahren an die Sachverhaltsfeststellungen der Verwaltungskommission des Obergerichts gebunden (Art. 105 Abs. 1 BGG) und hatte weder eigene Feststellungen zum Sachverhalt zu treffen noch neue tatsächliche Vorbringen zu berücksichtigen (Art. 99 Abs. 1 BGG). In E. 3.4 zweiter Absatz des Urteils vom 1. April 2013 hat es in knapper Form und ohne auf Einzelheiten einzugehen die äusseren Abläufe geschildert, welche die zuständige Behörde dazu veranlassten, die Aufnahme der Gesuchstellerin ins Sachverständigenverzeichnis (nicht etwa definitiv abzulehnen, sondern) von einer vorgängigen fachärztlichen Begutachtung abhängig zu machen; es kam zum Schluss, dass die tatsächlichen Umstände eine entsprechende Auflage rechtfertigten. Welche erhebliche Tatsache es dabei versehentlich nicht berücksichtigt haben soll, zeigt die Gesuchstellerin nicht auf; nichts weist darauf hin, dass das Bundesgericht etwa Sachverhaltsschilderungen im ursprünglichen Verfahren übersehen hätte. Die ausführlichen Darlegungen der Gesuchstellerin in der Revisionsschrift zielen auf eine Interpretation des rechtserheblichen Sachverhalts aus ihrer Sicht (etwa was die Wertung der Handlungsweise von Oberstaatsanwalt Brunner betrifft) und namentlich auf den Vorwurf ab, dass das Bundesgericht die tatsächlichen Umstände nicht im von ihr gewünschten Sinn gewürdigt habe. Das zeigt etwa auch der Satz auf S. 12 der Revisionsschrift: "Auch hier macht es den Anschein, als hätte das Bundesgericht diese Vorgänge auf dem Hintergrund des Grundsatzirrtums der Täter-Opfer-Umkehr versehentlich falsch eingeordnet." Zu solcher Urteilskritik dient das Revisionsverfahren nicht.