Citation: 5A_131/2010 30.07.2010 E. 6

Die drei Beschwerdeführer X.________, Y.________ und Z.________ rügen in ihrer gemeinsamen Eingabe die Anordnung des Konkursamtes Obwalden, wonach ein allfälliger Streit zwischen dem Vindikanten und dem Pfandansprecher bzw. Retentionsgläubiger gemäss Art. 53 Lemma 2 KOV nicht im Konkursverfahren auszutragen sei. Diese Anordnung ist als jeweilige Dispositiv-Ziffer 2 der jeden einzelnen Ansprecher treffenden Verfügung ergangen. 6.1 Zur Begründung dieser Dispositiv-Ziffer hatte die Vorinstanz ausgeführt, in Bezug auf die durch die Verfügungen vom 30. September 2009 anerkannten Eigentumsansprachen der drei Beschwerdeführer sei hinsichtlich besagter Gegenstände eine Konkurrenz ebendieser Ansprüche einerseits und des Retentionsrechtes der Eigentümerin und Vermieterin der Liegenschaft in W.________ gemäss der Art. 268 ff. OR entstanden. Die hiesigen Beschwerdeführer und der Retentionsgläubiger hätten den Streit gemäss Art. 52 [recte: 53] Lemma 1 KOV jedoch nicht vor den Betreibungsbehörden, sondern vor dem Zivilrichter auszutragen. 6.2 Die Beschwerdeführer halten dem in erster Linie entgegen, eine solche Feststellung erschöpfe sich in der Wiedergabe einer gesetzlichen Bestimmung und gehöre nicht in das Dispositiv eines Entscheides. Die Rüge ist unbegründet: Durch die fragliche Dispositiv-Ziffer hat das Konkursamt ein durch die Beschwerdeführer gestelltes Begehren formell behandelt und abgewiesen. Das ist das Schicksal, das jedes gestellte Begehren erfährt und erfahren muss, und die Obergerichtskommission hat dieses Vorgehen in ihren Erwägungen implizit bestätigt. 6.3 Die Beschwerdeführer rügen weiter, die Eigentümerschaft würde auch über gar kein Retentionsrecht verfügen. Zur Bekräftigung ihres Standpunktes bedienen sie sich jedoch erneut mit Argumenten (die erfolgte Bezahlung der Miete seitens der Untermieter und ein bestimmtes Wissen der Vermieterin), die sich aus dem angefochtenen Entscheid nicht ergeben, ohne nachzuweisen oder auch nur zu behaupten, dass sie dieselben rechtzeitig und in der gehörigen Form vor der Vorinstanz vorgebracht hatten. Auf die Rüge ist folglich nicht einzutreten.