Citation: 1B_14/2017 E. A

Die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft führt gegen A.________ ein Strafverfahren wegen Angriffs, ev. versuchter schwerer Körperverletzung, Raufhandels, Landfriedensbruchs, etc. Sie verdächtigt ihn, sich am 10. September 2016 vor einem Fussballspiel an Ausschreitungen beim Bahnhof Muttenz beteiligt zu haben. In einem weiteren Strafverfahren beschuldigt sie A.________, am 8. Oktober 2016 an einem Angriff auf B.________ im "C.________" beteiligt gewesen zu sein. Am 9. Oktober 2016 wurde aus den Effekten von A.________ ein Mobiltelefon Huawei beschlagnahmt; dieser verlangte umgehend, das Gerät zu siegeln. Später wurden zu einem dem Zwangsmassnahmengericht unbekannten Zeitpunkt in der Wohnung von A.________ in dessen Abwesenheit weitere Gegenstände beschlagnahmt, darunter eine Mobiltelefon Samsung, ein Mobiltelefon Sony Ericson und zwei SIM-Karten. Am 21. Oktober 2016 beantragte A.________, die Mobiltelefone Samsung und Sony Ericson sowie die beiden SIM-Karten zu siegeln mit der Begründung, es bestehe kein hinreichender Tatverdacht. Am 31. Oktober 2016 beantragte die Staatsanwaltschaft, das Mobiltelefon Huawei zu entsiegeln und in Bezug auf die beiden weiteren Mobiltelefone und die SIM-Karten festzustellen, dass die Siegelungsanträge verspätet erfolgt seien; eventuell seien diese Gegenstände zu entsiegeln. Am 29. November 2016 hiess das Zwangsmassnahmengericht Basel-Landschaft den Antrag der Staatsanwaltschaft gut und entschied, dass die drei Mobiltelefone und die beiden SIM-Karten nach Eintritt der Rechtskraft seines Entscheids entsiegelt werden dürfen.