Citation: 6B_553/2022 E. 3.2

3.2. Die Beschwerdeführer bringen eine Hausdurchsuchung betreffend vor, sie hätten bei der Akteneinsicht am 14. November 2019 festgestellt, dass die im Frühjahr 2019 beschlagnahmten Akten der H.________ noch nicht akturiert worden seien. Es sei nicht ersichtlich gewesen, auf welche Akten sich die Staatsanwaltschaft bezogen habe. Die Einstellungsverfügung und der Beschluss seien wegen Verletzung des rechtlichen Gehörs aufzuheben (Beschwerde S. 42-44). Die Vorinstanz führt dazu aus, nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung verstehe es sich von selbst, dass das Akteneinsichtsrecht bei einer Missachtung der in Art. 100 StPO konkretisierten Aktenführungspflicht nicht wirksam wahrgenommen werden könne (vgl. Urteil 1B_527/2021 vom 16. Dezember 2021 E. 2.2). Bei den streitgegenständlichen Urkunden handle es sich um Unterlagen, die so, wie sie vorgefunden worden seien, mit den Originalverzeichnissen, sichergestellt und beschlagnahmt und im Aktenverzeichnis mit Verweisung auf die Sicherstellungsliste verzeichnet worden seien. Damit sei deren Erfassung in einem Verzeichnis sowie eine Ablage der Akten, wenn auch nicht in den vorliegenden Verfahrensakten, sondern in separaten Asservaten erfolgt, was mit Art. 100 StPO im Einklang stehe. Die Unübersichtlichkeit dieser Akten sei nicht auf die Aktenführung der Staatsanwaltschaft zurückzuführen. Eine Neuordnung dieser Originalakten hätte zu einer Verfälschung des Beweismittels geführt und sei zu Recht unterblieben. Es sei nicht erkennbar, dass die Beschwerdeführer ihre Rechte nicht effizient hätten wahrnehmen können. Bei den Beschwerdeführern handle es sich nicht um beschuldigte Personen. Mangels genügenden Tatverdachts sei der Beizug von relevanten Unterlagen als Kopien zu den Verfahrensakten unterblieben, was nicht zu beanstanden sei. Die Staatsanwaltschaft habe sich mit diesen Akten in der Einstellungsverfügung detailliert auseinandergesetzt. Soweit trotz "suboptimaler" Aktenführung das rechtliche Gehör, die Verteidigungsrechte und die Verfahrensfairness gewährleistet erschienen, rechtfertige sich die Aufhebung der Einstellungsverfügung nicht (vgl. Urteil 6B_1095/2019 vom 30. Oktober 2019 E. 3.3.2). Eine Rückweisung würde überdies zu einem formalistischen Leerlauf führen (vgl. BGE 136 V 195 117 E. 4.2.2.2; 133 I 201 E. 2.2). Mit diesen Erwägungen des Beschlusses S. 18-25 setzen sich die Beschwerdeführer nicht auseinander. Ihre vorgetragenen Einwände erweisen sich als appellatorisch. Darauf ist nicht einzutreten.