Citation: 1C_266/2022 E. 7

Die Beschwerdeführerin beantragt eine Reduktion der Dauer des Führerausweisentzugs mit der Begründung, für die Berufsausübung dringend auf ein Auto angewiesen zu sein. Es ist erstellt, dass ihr in den vorangegangenen fünf Jahren bereits zweimal wegen mittelschweren Widerhandlungen der Führerausweis entzogen worden ist. Dafür ist ihr der Führerausweis für mindestens zwölf Monate zu entziehen (Art. 16c Abs. 2 lit. c SVG). Bei dieser Entzugsdauer handelt es sich um eine Mindestentzugsdauer, die nach dem Willen des Gesetzgebers und nach der Rechtsprechung nicht unterschritten werden darf (Art. 16 Abs. 3 Satz 2 SVG; BGE 135 II 334 E. 2.2 S. 336 f.). Die von den Vorinstanzen auf das gesetzliche Minimum festgesetzte Entzugsdauer erweist sich demnach auch unter Berücksichtigung der geltend gemachten beruflichen Massnahmeempfindlichkeit als bundesrechtskonform. Entsprechend erweist sich die Beschwerde auch in diesem Punkt und damit insgesamt als unbegründet.